BIOS-Setup-Änderungen bzgl

FO_FE_10_03
Formblatt Produktionsinformationen Platinum Server
Stand 10.06.2011
Produktionsinformationen Platinum Server
1.
Platinum 100/200 I M10
3
2.
Platinum 100/200 I M9
6
3.
Platinum 100/200 I M8
10
4.
Platinum 300 IR M8
13
5.
Platinum 500 I M7
14
6.
Platinum 500 I M6
18
7.
Platinum 1600 IR M2 / 2200 IR M7
22
8.
Platinum 2600 IR M1 / SU2600 IR M1
25
9.
Platinum 1600 IR M1 und 1500 / 2200 IR M6
27
10. Platinum 3200 I M7
29
11. Platinum 3200 I M6
32
12. Platinum 7200 IR M7
34
14. RAID Einrichtung
36
15. Contr. Qlogic 4060-C iSCSI (409999)
37
16. LSI 21320-R (307360 / 30820110)
37
17. LSI 20320IE (307369)
37
18. LSI SAS 3442E (307359 / 30820111)
37
19. LSI SAS 9260-xi
37
20. LSI SAS 9240-4i
37
21. LSI SAS3041E-R
38
22. LSI SAS8204E
39
24. LSI SAS870xE
40
25. Promise SuperTrak EX4650
41
26. Open-E DSS USB Module
42
27. MPL Management Modul - AXXRMM2 (400527 / 20210156)
42
28. SATA DVD Laufwerk + onboard Raid
42
29. Streamer
42
30. Maxdata SU1202 M2
43
31. Modular System
45
32. Platinum 1000 IM M1
46
33. Platinum 1000 IM M2
47
Anhang
48
A.
Liste der aktuellen Microsoft COA Echtheitszertifkate
48
B.
Softwarebespielung (Preload) und Gerätetest
48
C.
PCI Express Anbindung der Steckkarten
52
-1-
Stand: 10.06.2011
-2-
Stand: 10.06.2011
1.
Platinum 100/200 I M10
PCI Slots: Slot 1 - 32bit (5V) , Slot 3..5 - PCI-E x8 (x4 Lane) , [Slot 3 – LSI 3041],
Slot 6 - PCI-E x16 (x8 Lane, LSI 92xx)
Achtung: BMC und umgebende Bauteile hinter Slot 3 führen im Standby Spannung!
Steckkarten nur ein- und ausbauen, wenn Stromstecker abgezogen.
Bei Berührung mit dem Slotblech der Steckkarte kann der BMC zerstört werden.
P100 I Gehäuselüfter: SYSFAN1 ->Gehäuselüfter vorn (Strömungsrichtung wie immer nach hinten)
P200 I Gehäuselüfter: SYSFAN4 -> hinterer Lüfter, SYSFAN3 -> Lüfter vorn (hinter 1. Backplane)
SYSFAN1 -> Lüfter vorn (hinter 2. Backplane, wird immer verbaut)
P200 I Backplane (Art. Nr. 65640351 (400211), SAS/SATA2): Jumper SW1-3: OFF, OFF, ON
s. P500 I M6 ( )
P100:

P200:









Bei Einsatz des internen 4-fach HDD Käfigs werden in jedem Fall alle HDD mit 4 Schrauben
befestigt. Ggf wird die Kunstoffverriegelung auf der einen Seite entfernt.
2 Backplanes nur zusammen mit 600W Netzteil
Den FDD-Tray ausbauen und die Verblendung aus Gehäusebeipack anschrauben.
Grünen Kartenhalter für Full Size Steckkarten entfernen.
Boardbeschreibung in den Gehäusedeckel kleben.
1. Backplane (65640359) / Non-Hotswap Cage (30950101) oben (Standgerät) bzw. rechts (Rack)
einbauen.
3-pin Lüfter aus dem Non-Hotswap Cage (30950101) wird entsorgt
ODD: In den unteren 5,25“ Schacht, wenn kein Streamer gebucht.
ODD+Streamer: Streamer in den unteren Schacht.
Zusätzliche Boardabstandshalter an Position 2, 4, 6, 8, 10
Bei Systemen mit redundantem Netzteil wird das "SAS" SDR Update gewählt, unabhängig von den
tatsächlich verbauten Festplatten
CPU Kühler: Der CPU Kühler wird mit einer Backplate
zur Montage geliefert. Die Backplate vor der Montage
des Mainboards im Gehäuse unter dem Board mit Hilfe
der selbstklebenden Streifen befestigen.
Bei 2 Speichermodulen die blauen Slots benutzen

Front USB: Stecker mit Schwarz zur Front auf USB8/9
hinter SATA Port 5 aufstecken

Chassis Intrusion Kabel (P100: rot/schwarz-NO) auf den
Chassis Intrusion Header stecken (hinten bei Slot6).

Belegung Front Panel Anschluss
SATA Geräte aufsteigend in der Reihenfolge
HDD, DVD, Streamer anschliessen.
Weiße SATA 6Gb/s Ports werden gemeinsam mit schwarzen 3Gb/s Ports verwaltet. Onboard Raid kann
sich über beide Port-Gruppen erstrecken.

Boardbeschreibung in den Gehäusedeckel kleben
-3-
Stand: 10.06.2011
<F2> um ins BIOS Setup zu gelangen.
Update: Im Bios Setup das Menu Boot Manager und dann den Eintrag „EFI Shell“ wählen <Enter>
Warten bis nach 5 Sek. automatisch das Script „startup.nsh“ ausgeführt wird.
Den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.
Menu Main:
BIOS Version
S1200BT.86B.01.00.0024
Quiet Boot
[Disabled]
Menu Advanced:
Prozessor: Kontrolle, ob die CPU richtig erkannt wird
Memory:
Kontrolle, ob der installierte Speicher korrekt erkannt wird
Mass Storage Controller Configuration:
AHCI Capable SATA Controller: [ENHANCED]
[RAID Mode]
, wenn keine HDD onboard angeschl.
, Default, auch bei einzelner HDD,
dann aber keine Raid-Einrichtung)
Raid Mode Options:
[INTEL (R) ESRT2 (LSI*)] , Raid 1 / 10 f. Linux
[INTEL (R) RST]
, Raid 1, 5, 10 f. Windows
Menu Server Management:
Clear System Event Log: [Enabled] (Zum Löschen der SEL, nach allen Tests)
System Information:
System Serial Number:
[Seriennr. des Systems]
BMC Firmware Revision: 1.05
ME Firmware Revision:
02.00.08.015
SDR Revision:
SDR Package 0.11
BMC LAN Configuration: Bei eingesetztem RMM4 kontrollieren, ob RMM4 erkannt wird („Present“)
Menu Boot Options:
Boot Option :
(Aktuelle Einträge abhängig von der Systemausstattung)
1) Primary Master CDROM
Primary Master CDROM
2) Intel Volume 0
Bus x Dev y PCI Raid Adapter
3) IBA GE Slot 0100 v...
IBA GE Slot 0100 v...
4) Internal EFI Shell
Internal EFI Shell
Menu Boot Manager:
Hier stehen die gleichen Einträge wie im Punkt zuvor. Wird ein Eintrag gewählt und mit <Enter> bestätigt, so
wird unmittelbar von diesem Gerät gestartet. Wurden Bios Einstellungen geändert, so ist zum Speichern der
Einstellungen ein Reboot erforderlich. Der Bootmanager (Bios) muss dann erneut mit F2 aufgerufen werden.
Anstelle des Boot Managers im Bios kann beim POST mit Funktionstaste F6 ein Boot Menü aufgerufen
werden.
Menu Error Manger:
Hier werden ggf. Fehler angezeigt. Das Menu erscheint erst nach Scrollen des Bildschirms nach rechts.
-4-
Stand: 10.06.2011
Menu Exit:
Save as User Default Values – Save Changes and Exit
P100: Anschlüsse Backplane-Rückseite, Reihenfolge der Laufwerke:
Platinum 100 I M9
ODD
Tape
(Hot Swap Backplane)
HD 0
HD 1
HD 2
Interne HD:
ebenfalls HD 0 oben
Position Typenschildaufkleber Platinum 100 I (COA Label ggf. darunter):
Position Typenschildaufkleber Platinum 200 I:
Standgerät:
Rackgerät:
Bekannte Probleme:
-
Wird anstelle von Unbuffered Memory fälschlich Registered Speicher eingesetzt, so läuft das Board
nach Einschalten nur kurz an und geht dann wieder aus (ähnlich wie bei Kurzschluss)
-5-
Stand: 10.06.2011
-
(Bios 24) Zum starten des Web Bios der LSI Controller (Ctrl-H) muss entweder ein vom LSI gemeldetes
Boot Laufwerk in der Boot-Reihenfolge vor dem Netzwerkboot stehen oder, wenn noch kein Raid
eingerichtet wurde und die Boot-Reihenfolge CDROM – NIC (IBA GE..) – EFI Shell ist, der NetzwerkBoot abgebrochen werden.
2.
Platinum 100/200 I M9
PCI Slots: Slot1 – 32bit (5V) , Slot 2 - PCI-E x4 (x1 Lane, nur LX) , Slot 3 - PCI-E x8 (x4 Lane)
Slot 4 - PCI-E2 x8 (x4 Lane, nur LX) , Slot 5 - PCI-E2 x8 (Raid Contr.) , Slot 6 - PCI-E2 x16 (x8 Lane)
HBA Emulex LPe111 4GB PCIe (299277) nur in Slots 5,6 einsetzen
Achtung: BMC und umgebende Bauteile hinter Slot 3 führen im Standby Spannung!
Steckkarten nur ein- und ausbauen, wenn Stromstecker abgezogen.
Bei Berührung mit dem Slotblech der Steckkarte kann der BMC zerstört werden.
Intel SMS 2.0 Software aus Board Beipack wird nicht beigepackt.
P100 I Gehäuselüfter: SYSFAN1 ->Gehäuselüfter vorn (Strömungsrichtung wie immer nach hinten)
P200 I Gehäuselüfter: SYSFAN4 -> hinterer Lüfter, SYSFAN2 -> vorderer Lüfter (hinter Backplane)
P200 I Backplane (Art. Nr. 65640351 (400211), SAS/SATA2): Jumper SW1-3: OFF, OFF, ON
s. P500 I M6 ( )
P100:

P200:









Bei Einsatz des internen 4-fach HDD Käfigs werden in jedem Fall alle HDD mit 4 Schrauben
befestigt. Ggf wird die Kunstoffverriegelung auf der einen Seite entfernt.
Den FDD-Tray ausbauen und die Verblendung aus Gehäusebeipack anschrauben.
nicht benötigten grünen Montagerahmen für Backplane-Lüfter in den Beipack legen
Grünen Kartenhalter für Full Size Steckkarten entfernen.
Boardbeschreibung in den Gehäusedeckel kleben.
Backplane (65640351 / 65640357) / Non-Hotswap Cage (30950101) oben (Standgerät) bzw.
rechts (Rack) einbauen.
3-pin Lüfter aus dem Non-Hotswap Cage (30950101) wird entsorgt
ODD: In den unteren 5,25“ Schacht, wenn kein Streamer gebucht.
ODD+Streamer: Streamer in den unteren Schacht.
Zusätzliche Boardabstandshalter an Position 2, 4, 6, 8, 10
Bei Systemen mit redundantem Netzteil wird das "SAS" SDR Update gewählt, unabhängig von den
tatsächlich verbauten Festplatten
CPU Kühler: Der CPU Kühler wird mit einer Backplate zur Montage geliefert. Die Backplate vor der Montage
des Mainboards im Gehäuse unter dem Board mit Hilfe der selbstklebenden Streifen befestigen.
Kühlkörper erst nach Einbau des Mainboards montieren, da eine Boardschraube verdeckt wird.
Bei 2 Speichermodulen die blauen Slots benutzen
-6-
Stand: 10.06.2011
Unter dem Mainboard wird als zusätzlicher Abstandshalter ein Klebefuß mit 6 bis 6,5 mm Höhe auf das
Bodenblech des Gehäuses geklebt. Zur Positionierung wird eine Schablone benutzt.
Belegung Front Panel Anschluss
Front USB: Stecker mit Schwarz zur Front auf USB8/9 hinter SATA Port 5 aufstecken
Chassis Intrusion Kabel (P100: rot/schwarz-NO) auf den Chassis Intrusion Header stecken (hinten bei Slot6).
SATA Geräte aufsteigend in der Reihenfolge HDD, DVD, Streamer anschliessen.
Boardbeschreibung in den Gehäusedeckel kleben.
<F2> um ins BIOS Setup zu gelangen.
Update: Im Bios Setup das Menu Boot Manager und dann den Eintrag „EFI Shell“ wählen <Enter>
Warten bis nach 5 Sek. automatisch das Script „startup.nsh“ ausgeführt wird.
Den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen.
Menu Main:
BIOS Version
S3420GP.86B.01.00.0042
Quiet Boot
[Disabled]
Menu Advanced:
Prozessor: Kontrolle, ob die CPU richtig erkannt wird
Memory:
Kontrolle, ob der installierte Speicher korrekt erkannt wird
Mass Storage Controller Configuration:
Onboard SATA Controller [Enabled]
SATA Mode [Je nach Auftrag];
[ENHANCED]
, wenn keine HDD onboard angeschl.
[Intel ESRT]
, Raid 1 / 10 f. Linux
[Matrix Storage]
, Raid 1, 5, 10 f. Windows
(auch bei einzelner HDD, dann aber keine Raid-Einrichtung)
-7-
Stand: 10.06.2011
Menu Server Management:
Clear System Event Log: [Enabled] (Zum Löschen der SEL)
System Information:
System Serial Number:
[Seriennr. des Systems]
BMC Firmware Revision: 1.19
HSC Firmware Revision: 0.00
ME Firmware Revision:
6.0.30.1199
SDR Revision:
SDR Package R16
Menu Boot Options:
Boot Option :
(Aktuelle Einträge abhängig von der Systemausstattung)
Achtung: Bei installiertem RMM im Untermenü >CDROM Order< das lokale CD/DVD LW an oberste Stelle
setzen.
1) Primary Master CDROM
Primary Master CDROM
2) Intel Volume 0
Bus x Dev y PCI Raid Adapter
3) IBA GE Slot 0100 v...
IBA GE Slot 0100 v...
4) Internal EFI Shell
Internal EFI Shell
Menu Boot Manager:
Hier stehen die gleichen Einträge wie im Punkt zuvor. Wird ein Eintrag gewählt und mit <Enter> bestätigt, so
wird unmittelbar von diesem Gerät gestartet. Wurden Bios Einstellungen geändert, so ist zum Speichern der
Einstellungen ein Reboot erforderlich. Der Bootmanager (Bios) muss dann erneut mit F2 aufgerufen werden.
Anstelle des Boot Managers im Bios kann beim POST mit Funktionstaste F6 ein Boot Menü aufgerufen
werden.
Menu Error Manger:
Hier werden ggf. Fehler angezeigt. Das Menu erscheint erst nach Scrollen des Bildschirms nach rechts.
Menu Exit:
Save as User Default Values – Save Changes and Exit
P100: Anschlüsse Backplane-Rückseite, Reihenfolge der Laufwerke:
Platinum 100 I M9
ODD
Tape
(Hot Swap Backplane)
HD 0
HD 1
HD 2
Interne HD:
ebenfalls HD 0 oben
-8-
Stand: 10.06.2011
Position Typenschildaufkleber Platinum 100 I ; COA Label wird oben auf die Frontblende geklebt
Position Typenschildaufkleber Platinum 200 I:
Standgerät:
Rackgerät:
Bekannte Probleme:
-
-
-
-
-
Beim Kaltstart dauert es ca. 25 Sekunden bevor der Boot Bildschirm erscheint. Dies ist normal.
Es kann nur der von hinten gesehen linke onboard Netzwerkport für's Preload genutzt werden.
Das Sytem reagiert beim Booten nicht auf Tastendruck F2 .. F12. Hierzu kommt es, wenn die Tastatur
an der Belkin Omniview Pro2 KVM Switch angeschlossenen ist (insbesondere mit Bios 23). Es muß ggf.
eine separate USB Tastatur direkt am System angeschlossen werden.
Maus funktioniert nicht im Setup der LSI 870x Controller. Dies wird ebenfalls durch die Belkin Omniview
Pro2 KVM Switch verursacht. Die Tastatur funktioniert. Ggf. separate USB Maus anschliessen.
Ältere, nicht mehr aktuelle LSI Contr. (ex. 307361..64, LSI SAS3041E-R Rev. ..-03A, LSI SAS8204ELP
Rev. L2.., LSI SAS8704ELP < Rev. L3..-17B) funktionieren nicht in den PCIe2 slots. Sie können jedoch
u.U. noch auf Slot 2 und 3 (PCIe Generation1) eingesetzt werden.
Mainboard Version -402 + CPU Core i3 oder G6950: Update muß mit Xeon 34xx erfolgen, bevor die
neuen CPUs eingesetzt werden können.
Boot Reihenfolge: Steht das interne DVD an erster Stelle und ist keine DVD/CD eingelegt, so startet das
System mit einem Netzwerkboot. Daher wird Intel Volume 0 vom Matrix Raid an erste Stelle gesetzt.
DVD Boot ist per <F6> Boot Option möglich.
Bios 42: Nach Update von Bios 40 auf 42 muß der Rechner ausgeschaltet werden, Strom bleibt
angeschlossen, CMOS Clear per Jumper (Jumper für einige Sekunden auf Pins 2-3 setzen) ausführen.
Danach mit F2 ins Bios Setup, Defaults laden und weitere Einstellungen vornehmen.
Bios 46, BMC 1.23: Das DMI Update funktioniert nicht. Freigabe für Produktion wurde zurückgezogen.
Mit BMC 1.23 lässt sich über das RMM3 keine Remote Console Verbindung öffnen.
-9-
Stand: 10.06.2011
3.
Platinum 100/200 I M8
PCI Slots: Slot1/2 – 32bit (5V) , Slot 3 - PCI-E x8 (x4 Lane) , Slot 5 - PCI-E x8 (Raid Contr.)
Slot 6 - PCI-E x16 , LSI SCSI Contr. bevorzugt in Slot1
HBA Emulex LPe111 4GB PCIe (299277) nur in Slots 5,6 einsetzen, nicht in Slot 3
Achtung: BMC und umgebende Bauteile hinter Slot 3 führen im Standby Spannung!
Steckkarten nur ein- und ausbauen, wenn Stromstecker abgezogen. Bei Berührung mit dem
Slotblech der Steckkarte kann die BMC zerstört werden.
Intel SMS 2.0 Software aus Board Beipack wird nicht beigepackt.
<F2> um ins BIOS Setup zu gelangen.
P100 I Gehäuselüfter: SYSFAN2 ->Gehäuselüfter vorn (Strömungsrichtung wie immer nach hinten)
P200 I Gehäuselüfter: SYSFAN1 -> hinterer Lüfter, SYSFAN2 -> vorderer Lüfter (hinter Backplane)
Nicht benötigten grünen Montagerahmen für Backplane-Lüfter entfernen.
P200 I Backplane (Art. Nr. 400211, SAS/SATA2): Jumper SW1-3: OFF, OFF, ON ; s. P500 I M6 ( )
P200:
Backplane (400211) / Non-Hotswap Cage (400204) oben (Standgerät) bzw. rechts (Rack) einbauen,
Backplane / HDD nicht mit Y-Kabel verbinden.
ODD: In den unteren 5,25“ Schacht, wenn kein Streamer gebucht.
ODD+Streamer: Streamer in den unteren Schacht und am gleichen Netzteil-Kabelstrang anschließen wie
Backplane. Das ODD wird dann in den oberen Schacht verbaut und alleine über das Y-Kabel an den 2.
kurzen Stromabgang vom Netzteil angeschlossen.
Bei 2 Speichermodulen die blauen Slots benutzen (Dual Channel Support)
Front USB: Stecker mit rot zur Front außen aufstecken
Chassis Intrusion Kabel (P100: rot/schwarz-NO) auf den Chassis Intrusion Header stecken.
SATA Geräte aufsteigend in der Reihenfolge HDD, DVD, Streamer anschliessen.
Update: Im Bios Setup das Menu Boot Manager und dann den Eintrag „EFI Shell“ wählen <Enter>
Warten bis nach 5 Sek. automatisch das Script „startup.nsh“ ausgeführt wird.
Nach dem Update Reset ausführen, im Bios Defaults mit F9 laden und dann die Einstellungen vornehmen.
Menu Main:
BIOS Version
S3200X38.86B.00.00.0048
Quiet Boot
[Disabled]
Menu Advanced:
Prozessor: Kontrolle, ob die CPU richtig erkannt wird
Memory:
Kontrolle, ob der installierte Speicher korrekt erkannt wird
SATA Controller:
Onboard SATA Controller [Enabled]
Configure SATA as RAID [Je nach Auftrag];
[IDE], wenn keine SATA Geräte angeschl.
[RAID], wenn HD angeschl., es erscheint zusätzl.:
-> SATA RAID OPROM [Intel Matrix Storage]
- 10 -
Stand: 10.06.2011
Menu Server Management:
Clear Event Log [Enabled zum Löschen des Event Log]
...
System Information
System Information
…
System Serial Number: Seriennummer des Systems
…
BMC Firmware Revision: 0.32
HSC Firmware Revision: 0.00
SDR Revision:
SDR Package 09
SDR 09 SATA (beim P200 mit SATA HDD und ohne SAS HDD)
Menu Boot Options:
1) [CD/DVD-ROM Drive]
2) [Hard Drive] / [Intel Volume0]
3) [IBA GE Slot 0410 v1260]
4) [EFI Shell]
Menu Boot Manger
Nach Wahl eines Gerätes und Drücken von [Return] wird unmittelbar von dem Gerät gestartet.
Menu Error Manager
Hier werden ggf. Fehler angezeigt. Das Menu erscheint erst nach Scrollen des Bildschirms nach rechts.
Menu Exit
Save as User Default Values – Speichern der Einstellungen im Benutzerbereich
Save Changes and Exit – Speichern der Einstellungen und Verlassen
P100: Anschlüsse Backplane-Rückseite, Reihenfolge der Laufwerke:
Platinum 100 I M8
ODD
Tape
(Hot Swap Backplane)
HD 0
HD 1
HD 2
Interne HD:
ebenfalls HD 0 oben
- 11 -
Stand: 10.06.2011
Position Typenschildaufkleber Platinum 100 I (COA Label ggf. darunter):
Position Typenschildaufkleber Platinum 200 I:
Standgerät:
Beim Rackgerät wird das Typenschild um 90° gedreht,
so daß es seitenrichtig steht.
- 12 -
Stand: 10.06.2011
4.
Platinum 300 IR M8
Angaben zu BIOS und Setup s. Platinum 100/200 I M
Backplanes:
P300 : Rev 1.0:
JP1 DIP Schalter alle auf ON (oben, hinter Metallabdeckung, Temp. 55°C, Sensor on) ;
JP3 DIP Schalter alle auf ON (oben) setzten (Fanüberwachung aus)
Rev. 1.1 / 1.2:
DIP Schalter SW1: Schalter 1-5 – OFF (oben=FAN1-5 disabled), 6,7 – ON (unten)
14-pol. Verbindung Backplane - Front Panel Board
Intrusion Switch vom Chassis stecken
Fans: Es werden 5 4-pin PWM Fans in der Fanbay eingesetzt. Bei den Gehäusen 400169 / 65640502 (P300)
sind diese bereits vorhanden. Andernfalls werden die vorhandenen Lüfter durch mitgebuchte 4-pin
Fans (400178) ersetzt. Achtung: Ausgetauschte Fans wieder mit Schutzgitter versehen
Die Lüfter werden wie unten dargestellt angeschlossen (Ansicht von vorn).
SysFan1
CPUFan
SysFan3
SysFan4
SysFan2
Typenschildaufkleber auf der Gehäuseunterseite anbringen. COA label ggf. darunter.
- 13 -
Stand: 10.06.2011
5.
Platinum 500 I M7
PCI-Belegung: Slot 3: PCI Express x4 (NIC), Slot 4: 32 Bit (LSI21320)
Slot 5, 6: PCI-Express x8 (NIC, HBA, LSI 3442E)
Slot 7: PCI-Express x8 - Raid Controller

Chassis Intrusion Kabel auf den Chassis Intrusion Header hinten, rechts neben SysFan3, stecken.

Den FDD-Tray ausbauen und die Verblendung anschrauben.

Boardbeschreibung in den Gehäusedeckel kleben.

Grünen Kartenhalter für Full Size Steckkarten entfernen.

Prozessorkühler mit Lüfter nach hinten einbauen.

Lüfteranschluss: Es werden immer 3 Gehäuselüfter bestückt.
SysFan 1 und Sysfan 2 - Backplanelüfter 2/1, Sysfan 3 - Gehäuselüfter hinten mit Airduct

Backplane Jumper (Art. Nr. 400211, SAS/SATA2): SW1-3: OFF, OFF, ON
Weitere Informationen zu den Backplanes: s. P500 I M6 Anschlussbelegung SAS/SATA Backplane (Art.
Nr. 400211 / 65640351):

Bei Systemen mit redundantem Netzteil wird das "SAS" SDR Update gewählt, unabhängig von den
tatsächlich verbauten Festplatten
CPU Bestückung: Bei 2 CPUs werden die Abdeckkappen von CPU Sockel2 in den Beipack gelegt.
DIMM Bestückung:
Dimms werden bei 2 CPUs gleich auf beide CPUs verteilt, beginnend mit den blauen Sockeln (A1, D1)
Verkabelung: SAS Kabel zum
Controller werden auf
kürzestem Weg zur Backplane
geführt und im Bereich der
Vorderkante der Prozessorkühler und der Durchführung
unter den Lüftern gebündelt.
SATA (Intel 86cm Kabel für
DVD) und Front USB Kabel
werden mit Klebefuß auf dem
Gehäuseboden verlegt. Der
Front USB Anschluß wird
hinten auf den unteren/linken
USB Anschluss gesteckt.
Typenschild: Beim Rackgerät
auf die rechte Seite hinter die
zweite Niete bündig zur Oberkante.
Beim Standgerät mittig auf die
Unterseite, von hinten lesbar.
Beim Rackgerät Oberteil und Füße entfernen.
Bios Flashen:
Zunächst Controller updaten (USB Stick, Dos) und ggf. Raid einrichten.
Bios und Firmware Update erfolgt unter WinPE - Firmware Update - Server 2009
Nach dem Update kann unmittelbar Software für den Dauertest aufgespielt werden. Im Anschluss im Bios die
Default Werte mit F9 laden, Bios Einstellungen prüfen und abspeichern.
Mit gestecktem Update USB Stick in die EFI Shell booten (z.B. durch Aufruf des Boot Menüs mit <F6>).
Hier werden die DMI Daten (Hersteller "Maxdata") geflasht.
Danach wird der Dauertest durchgeführt und anschliessend die Kundensoftware aufgespielt.
- 14 -
Stand: 10.06.2011
I. Anschlussbelegung SAS/SATA Backplane (Art. Nr. 65640359):
DIP-Switch SW1:
1
2
OFF
Fan1
disable
OFF
Fan2
disable
CN08
4-6
1 - 3
(+) - (-)
3
ON
65°C
Limit
Front Panel Alarm Mute
Front Panel Failure LED
Pin 3 – black cable
- 15 -
Stand: 10.06.2011
Menu Main:
BIOS Version: S5500.86B.01.00.0057.03102011
Quiet Boot [Disabled]
Menu Advanced:
- Processor Configuration: Kontrolle, ob alle installierten CPU’s auch richtig erkannt werden!
- Memory Configuration: Kontrolle, ob der installierte Speicher richtig erkannt wird!
Memory RAS and Performance Configuration:
Select Memory RAS Configuration: [Maximum Performance] , Default
[Mirroring] , auf Kundenwunsch, nur 2 Kanäle je CPU mit Speicher bestückt
- Mass Storage Controller Configuration: Onboard SATA Controller [Disabled]
- PCI: IO Acceleration Technology [Enabled]
- System Acoustics and Performance Configuration: Set Throttling Mode [Auto]
Altitude: [301m - 900m]
Menu Server Management:
Clear System Event Log: [Enabled] (Zum Löschen der SEL)
System Information:
System Serial Number:
[Seriennr. des Systems]
BMC Firmware Revision: 0.56
HSC Firmware Revision: 0.00 (kein HSC vorhanden)
ME Firmware Revision:
1.12
SDR Revision:
SDR Package 0.22
Menu Boot Options:
Boot Option :
(Aktuelle Einträge abhängig von der Systemausstattung)
Achtung: Bei installiertem RMM im Untermenü >CDROM Order< das lokale CD/DVD LW an oberste Stelle
setzen.
Standard Reihenfolge:
Reihenfolge bei onboard Software RAID (ESRTII):
1) Primary Master CDROM
1) ICHx/ESB2 Embedded RAID
2) Hard Drive
2) Embedded RAID CD/DVD-ROM
3) IBA GE Slot 0100 v...
3) IBA GE Slot 0100 v...
4) Internal EFI Shell
4) Internal EFI Shell
Menu Boot Manager:
Hier stehen die gleichen Einträge wie im Punkt zuvor. Wird ein Eintrag gewählt und mit <Enter> bestätigt, so
wird unmittelbar von diesem Gerät gestartet. Wurden Bios Einstellungen geändert, so ist zum Speichern der
Einstellungen ein Reboot erforderlich. Der Bootmanager (Bios) muss dann erneut mit F2 aufgerufen werden.
Anstelle des Boot Managers im Bios kann beim POST mit Funktionstaste F6 ein Boot Menü aufgerufen
werden.
Menu Error Manger:
Hier werden ggf. Fehler angezeigt. Das Menu erscheint erst nach Scrollen des Bildschirms nach rechts.
Menu Exit:
- 16 -
Stand: 10.06.2011
Save as User Default Values – Save Changes and Exit
Position Typenschild / COA Aufkleber:
COA-Aufkleber bei Rack- und Standversion :
Typenschild Rackversion:
Typenschild Standgerät:
Bekannte Probleme:

alte LSI Contr. (LSI 3041 Rev. 03A, LSI 8204 Rev. L2-01105-13) werden nicht unterstützt. Sie melden
sich nicht beim Booten. Nur aktuelle Contr. (LSI 3041 Rev. L3-01101-04C - Art. Nr. 307372 / 30820101,
LSI 8204 Rev. L3-01105-05A - Art. Nr. 307376 / 30820112) können eingesetzt werden.

LSI 870x + LSI 21320R: Wird beim Systemstart <CTRL>-H beim LSI 870x gedrückt, nachdem der
Controller die entsprechende Meldung „Press Ctrl-H …“ anzeigt, dann wird der Bildschirm gelöscht, der
Cursor erscheint links oben und das System bleibt stehen.
Workaround: Wenn der Server mit dem blinkenden Cursor stehen bleibt einmal <CTRL> (bzw. <Strg>)
drücken, dann geht es weiter. Alternativ <CTRL>-H drücken nachdem sich der LSI 870x mit seinem
Bios meldet, aber bevor die Meldung „Press Ctrl-H …“ angezeigt wird.

Prozessoren der 5600er Serie benötigen ein Bios/BMC ab Version 45 damit das System bootet.
Systeme mit Mainboard PBA kleiner als E25124-452 müssen mit einem 5500er Prozessor upgedatet
werden. Anschliessend können die 5600er CPUs eingesetzt werden und das SDR ist erneut zu flashen.
Ab S5500BCR mit PBA E25124-452 können Xeon 5600 Serie CPUs direkt eingesetzt werden.

2,5“ Expander Backplane ist mit LSI Controllern gesperrt.
- 17 -
Stand: 10.06.2011

LSI 21320R: Controller mit FW IME-5.10.03 werden nicht erkannt. Sie müssen in einem andere System
auf FW 5.07.03 upgedated werden
6.
Platinum 500 I M6
MB-BIOS S5000.86B.12.00.0098
BMC: 0.65
SDR: 42
PCI-Belegung: Slot 1 32 Bit (LSI20160, auch LSI21320), Slot 4 64 bit/133, Slot 5 64 bit/100 (PCI-X RAID
Contr.), Slot 3 & 6 PCI-Express X4 , Adaptec/ICP 5085: Slot3 , Emulex LP1150; Slot 6

DIMM A1 (links) wird zuerst bestückt; bei mehr als einem Modul müssen die Speicher paarweise gleich
sein (A1+B1, A2+B2)

Chassis Intrusion Kabel auf den Chassis Intrusion Header stecken.

Den FDD-Tray ausbauen und die Verblendung anschrauben.

Der grüne Kartenhalter für Full Size Steckkarten wird entfernt. Nicht benötigten grünen Montagerahmen
für Backplane-Lüfter in den Beipack legen.

SATA Streamer / Govault an onboard Anschluß SATA3 (oder Tragant Contr.) anschliessen

COM2: Von der zugebuchten Art. Nr. 308589 wird nur das Slotblech benötigt. Die dem Board
beiliegende Schnittstelle in das Slotblech einbauen. Das übrig bleibende Kabel von 308589 entsorgen.

Lüfteranschluss: SysFan 1 (Backplanelüfter), Sysfan 2 (Backplanelüfter 2), Sysfan 6 (Gehäuselüfter)

Backplane Jumper (Art. Nr. 400211, SAS/SATA2): SW1-3: OFF, OFF, ON
Update: Vom Update USB Stick booten, Forced Update ausführen. Während des Updates wird die
Seriennummer abgefragt. Nach erfolgreichem Update, Rechner ausschalten (Netz-Stromkabel bleibt
gesteckt) und mit dem Jumper J1D3 das CMOS clearen. Anschließend neu starten und Bios Default Werte
mit F9 laden und abspeichern. Erneut vom USB Stick booten und DMI Update ausführen.
Bekannte Probleme:
LSI 21320R: Controller müssen MPTBIOS-5.07.03 haben. Mit MPTBIOS-5.10.03 kann nicht vom USB Stick
gebootet werden!
II. Anschlussbelegung SAS/SATA Backplane (Art. Nr. 400211 / 65640351):
DIP-Switch SW1:
1
2
OFF
Fan1
disable
OFF
Fan2
disable
CN5
4-6
1 - 3
(+) - (-)
Speaker
3
ON
65°C
Limit
Position der Anschlüsse und
Schalter auf der BackplaneRückseite
Front Panel Alarm Mute
Front Panel Failure LED
Pin 3 – black cable
SAS / SATA Kabelanschlüsse :
CN23 – HD 3
CN43 – HD 1
CN13 – HD 4
CN33 – HD 2
CN5
1-2
3-4
5-6
- 18 -
SW1
CN23
CN13
ON
CN43 OFF
CN33 1
3
Stand: 10.06.2011
III. Anschlussbelegung 2,5“ SAS Backplane (Art. Nr. 400122 / 65640357):
>TOP<
DIP-Switch SW1:
Speaker
1
2
OFF
Fan1
disable
OFF
55°C
Limit
Position der Anschlüsse und
Schalter auf der BackplaneRückseite
SW1
CN5
4-6
1 - 3
(+) - (-)
ON
OFF
1 2
Front Panel Alarm Mute
Front Panel Failure LED
Pin 3 – black cable
1-2
3-4
5-6
HD0 ist oben (“TOP”)
CN4
Festplattenanordnung:
MPL 500 I M6
HSBP B
HSBP A
ODD
[-------]
Tape
HD0
HD1
HD2
HD3
HD0
HD1
HD2
HD3
Menu Main:
Processor:
> Kontrolle, ob alle installierten CPU’s auch richtig erkannt wurden
System Memory:
> Kontrolle, ob alle installierten DIMM Groups erkannt wurden
Quiet Boot:
> auf [Disabled]
Menu Advanced:
Serial Port Configuration: > Serial Port B: [Disabled], wenn kein Serial B angeschlossen
ATA Controller: [Configure SATA as RAID] , wenn 2 oder mehr HDDs onboard
Menu Boot: (SATA DVD + onboard Raid: s. 28)
Boot Device Priority:
>
1st Boot Device
[CD-ROM Drive]
rd
[Hard Drive]
th
[Network IBA GE ..]
th
[EFI]
2 Boot Device
3 Boot Device
4 Boot Device
Menu Server Management:
Clear System Event log: [Enabled] (Zum Löschen der SEL)
Menu Exit:
Dieses Menü wird erst sichtbar, wenn man mit dem Cursor nach rechts gescrollt hat
Save as User Default Values – Save Changes and Exit
- 19 -
Stand: 10.06.2011
Wenn HP DAT-160 USB Streamer (Art.-Nr. 299505 / 35510109) gebucht:
409997 - 30950032; 254182 - ?
Damit der Blockstecker des Chassis-Front USB auf den Adapter (254182) passt, den 5-ten Stift in
der Reihe mit der Kennung aus dem Kunststoffsockel des Adapters (254182) mit einer Spitzzange
herausziehen (siehe Bild). In der Reihe der Stifte mit Kabel ist dieser Stift als einziger nicht
angeschlossen.
- 20 -
Stand: 10.06.2011
Position des Typenschilds beim Standgerät:
Beim Rackgerät wird das Typenschild um 90° gedreht,
so daß es seitenrichtig steht.
- 21 -
Stand: 10.06.2011
7.
Platinum 1600 IR M2 / 2200 IR M7
P2200 IR M7 Full Size Riser Card:
Unten, Mitte: PCI-E x8, Oben: PCI-E x8 bus, x16 Sockel
für FC, iSCSI und aktive Controller
P2200 IR M7 Low Profile Riser Card: PCI-E x8, bevorzugt für Netzwerkkarten nutzen
P1600 IR M2 Full Size Riser Card:
PCI-E x8
P2200 IR M7 Netzteil:
Das erste Netzteil ist oben
P1600 IR M2 Netzteil:
Das erste Netzteil ist von hinten gesehen links.
HDD Belegung:
P1600 IR M2
P2200 IR M7
Drive 1
Drive 3
Drive 0
Drive 2
Drive 1
Drive 7
Drive 4
Drive 3
Drive 5
Drive 6
Drive 5
Drive 0
Drive 2
Drive 4
P2200 IR M7 internes 2,5" HDD Kit (65640555): unten HD0 - onboard S-ATA port 0
oben HD1 - onboard S-ATA port 1
CPU Bestückung: Bei 2 CPUs werden die Abdeckkappen von CPU Sockel2 in den Beipack gelegt.
DIMM Bestückung:
Dimms werden bei 2 CPUs gleich auf beide CPUs verteilt, beginnend mit den blauen Sockeln (A1, B1 ..)
a) Eine CPU: Alle DIMM Sockel von CPU1 erhalten ein DIMM oder eine DIMM Attrappe ("blank")
Übrige DIMM Attrappen werden in blaue Sockel von CPU 2 gesteckt bzw. in den Beipack
gepackt.
b) Zwei CPUs: Alle blauen DIMM Sockel (CPU 1 +2) erhalten ein DIMM oder eine DIMM Attrappe.
Übrige DIMM Attrappen werden in schwarze Sockel von CPU1 gesteckt bzw. in
den Beipack gepackt.
Bios Flashen:
Zunächst Controller updaten (USB Stick) und ggf. Raid einrichten.
Bios und Firmware Update erfolgt unter WinPE - Firmware Update - Server 2009
Nach dem Update kann unmittelbar Software für den Dauertest aufgespielt werden. Im Anschluss im Bios die
Default Werte mit F9 laden, Bios Einstellungen prüfen und abspeichern.
Mit gestecktem Update USB Stick in die EFI Shell booten (z.B. durch Aufruf des Boot Menüs mit <F6>).
Hier werden die DMI Daten (Hersteller "Maxdata") und die Backplane Firmware geflasht.
Danach wird der Dauertest durchgeführt und anschliessend die Kundensoftware aufgespielt.
Bei eingesetztem Raidkey: Controller SROMBSASMP2 , FW 1.40.92-0746
Konfiguration wie LSI SAS870xE (Raid Level 0, 1, 5, 6, 10, 50, 60)
Menu Main:
BIOS Version: S5500.86B.01.00.0057.03102011
Quiet Boot [Disabled]
- 22 -
Stand: 10.06.2011
Menu Advanced:
- Processor Configuration: Kontrolle, ob alle installierten CPU’s auch richtig erkannt werden!
- Memory Configuration: Kontrolle, ob der installierte Speicher richtig erkannt wird!
Memory RAS and Performance Configuration:
Select Memory RAS Configuration: [Maximum Performance] , Default
[Mirroring] , auf Kundenwunsch, nur 2 Kanäle je CPU mit Speicher bestückt
- Mass Storage Controller Configuration:
Onboard SATA Controller [Disabled] Default
Onboard SATA Controller [Enabled] bei 2,5" HDD Kit (65640555):
SATA Mode
[Enhanced] bei SSD
[SW RAID] für onboard Raid mit 2,5" S-ATA HDD
- PCI: IO Acceleration Technology [Enabled]
- System Acoustics and Performance Configuration: Set Throttling Mode [Auto]
Altitude: [301m - 900m]
Menu Server Management:
Clear System Event Log: [Enabled] (Zum Löschen der SEL)
System Information:
System Serial Number:
[Seriennr. des Systems]
BMC Firmware Revision: 0.56
HSC Firmware Revision: 2.16
ME Firmware Revision:
1.12
SDR Revision:
SDR Package 0.26
Menu Boot Options:
Boot Option :
(Aktuelle Einträge abhängig von der Systemausstattung)
Achtung: Bei installiertem RMM im Untermenü >CDROM Order< das lokale CD/DVD LW an oberste Stelle
setzen.
Standard Reihenfolge:
Reihenfolge bei onboard Software RAID (ESRTII):
1) Primary Master CDROM
1) ICHx/ESB2 Embedded RAID
2) Hard Drive
2) Embedded RAID CD/DVD-ROM
3) IBA GE Slot 0100 v...
3) IBA GE Slot 0100 v...
4) Internal EFI Shell
4) Internal EFI Shell
Menu Boot Manager:
Hier stehen die gleichen Einträge wie im Punkt zuvor. Wird ein Eintrag gewählt und mit <Enter> bestätigt, so
wird unmittelbar von diesem Gerät gestartet. Wurden Bios Einstellungen geändert, so ist zum Speichern der
Einstellungen ein Reboot erforderlich. Der Bootmanager (Bios) muss dann erneut mit F2 aufgerufen werden.
Anstelle des Boot Managers im Bios kann beim POST mit Funktionstaste F6 ein Boot Menü aufgerufen
werden.
Menu Error Manger:
Hier werden ggf. Fehler angezeigt. Das Menu erscheint erst nach Scrollen des Bildschirms nach rechts.
Menu Exit:
Save as User Default Values – Save Changes and Exit
- 23 -
Stand: 10.06.2011
Bekannte Probleme:
 Maxstart erfordert ein internes DVD Laufwerk. Ohne internes DVD wird das USB to SATA Device mit
0Byte Größe als erste HDD angesehen und die Partitionierung bricht mit Fehler ab.

Inferre Visere - System Information - Hardwarekomponenten - IPMI Sensors - Mem xx Thrm Mrgn:
Der Sensor Memory Thermal Margin zeigt bei Speicher ohne Thermal Sensor (UDIMMs) einen Fehler
"0.00 degrees C State_7". Dieser Fehler kann ignoriert werden.

Einsatz von 2,5" SATA HDD / SSD zusätzlich zum Raid an der Backplane (SROMBSASMP2 mit
Raidkey) im 2,5" HDD Kit (ASR2600FXDRV):
a) am onboard SATA Controller im Raid Modus (ESRT2)
b) am onboard SATA Controller im Enhanced Modus
Reihenfolge der HDs unter WinPE, unabhängig von der Bootreihenfolge:

0
int. DVD
0
int. DVD
1
SROMBSASMP2
1
onboard SATA
2
ESRT2
2
SROMBSASMP2
Zum Aufspielen des Betriebssystems mit dem Preload / Maxstart
a) auf HDDs am ESRT2, ist es erforderlich die hot-swap HDDs zu ziehen.
b) auf ein Raid am SROMBSASMP2, ist es erforderlich Devices vom Onboard Controller im Enhanced
Mode abzuklemmen.
Prozessoren der 5600er Serie benötigen ein Bios/BMC ab Version 45 damit das System bootet.
Systeme mit Mainboard PBA kleiner als E22554-650 müssen mit einem 5500er Prozessor upgedatet
werden. Anschliessend können die 5600er CPUs eingesetzt werden und das SDR ist erneut zu flashen.
Bei Systemen SR1625URSASR, SR2600URLXR können 5600er CPUs direkt eingesetzt werden.
Typenschild auf die Gehäuseoberseite vorne links aufkleben
COA Label in die Vertiefung in der Mitte der vorderen
Gehäuseoberseite, von rechts lesbar.
- 24 -
Stand: 10.06.2011
8.
Platinum 2600 IR M1 / SU2600 IR M1
Das Mainboard dieses Systems ist identisch zum P2200 IR M7.
Jedoch sind die Bios und Firmware Versionen i.d.R. unterschiedlich. Für die Bestückung des Boards sowie
Bios Einstellung siehe Platinum 1600 IR M2 / 2200 IR M7
Standard Raid Controller: AXXROMBSASMR , FW 1.40.92-0746
Konfiguration wie LSI SAS870xE (Raid Level 0, 1, 5, 6, 10, 50, 60)
HDD Belegung:
Drive 11
Drive 8
Drive 5
Drive 2
Drive 10
Drive 7
Drive 4
Drive 1
Drive 9
Drive 6
Drive 3
Drive 0
Es können in einem Gerät sowohl SATA als auch SAS HDDs verbaut werden. Hierbei gilt aber:
- Übereinander, in einer Spalte, dürfen nur HDDs desgleichen Typs eingesetzt werden.
- SAS HDDs werden immer links von den SATA HDDs eingesetzt, d.h. auf höheren Schachtnummern
- Freie Schächte dürfen an beliebiger Stelle verbleiben.
Nach Einbau von CPU(s) und Speicher darauf achten, daß das Luftleitelement korrekt sitzt. Zuerst rechts
einsetzen, dann links auf die beiden Metallknöpfe drücken.
Dem System liegt ein SAS Kabel für den Anschluss des SROMBSASMR Raid Moduls bei.
Bei montiertem Controller Modul liegt der Anschluss "SAS0" vorne, "SAS3" hinten.
Ein optionales slim SATA DVD kann nach Entfernen der Abdeckung auf der Rückseite montiert werden.
Hierzu den Träger lösen, nach hinten aus dem Gehäuse schieben, DVD so einsetzen, daß die spitzen
Haltenasen auf einer Seite in die Gewindebohrungen des DVD greifen. Träger mit DVD wieder einschieben
und mit der Schraube fixieren. Mit Spezialkabel aus dem Beipack anschließen. Abdeckung mit Schrauben in
den Beipack, verschließbaren Klarsichtbeutel benutzen.
Einschalter
Abdeckung slim DVD Schacht
Schraube für DVD Träger
Der Einschalter befindet sich auf der Rückseite des Gerätes.
Das Update erfolgt wie beim P2200 IR M7.
Da die Netzteile des P2600 keine FRU Daten bereitstellen, ist eine automatische Erkennung des Systems
nicht möglich.
Beim SDR Update ist daher die manuelle Auswahl des Systems erforderlich (Auswahl Punkt 5).
Bios Version
BMC Firmware Revision:
HSC Firmware Revision:
ME Firmware Revision:
SDR Revision:
S5500.86B.01.00.0057.03102011
0.56
0.00
1.12
SDR Package 0.26
- 25 -
Stand: 10.06.2011
Platinum 2600 und SU2600 unterscheiden sich nur durch das beim SU2600 zusätzlich gebuchte DSS V6
USB Modul.
Achtung: Das Modul wird erst nach Abschluss des Dauertest aufgesetzt. Ansonsten kann der Inhalt des
Moduls überschrieben werden!
SU2600:
Das System wird mit dem DSS V6 Modul gestartet. Es wird sichergestellt, daß das DSS in der
Bootreihenfolge an erster Stelle steht.
Nach dem Start an der lokalen Konsole mit <STRG><ALT>-W zu den Hardwareeinstellungen wechseln,
Password ist „admin“. Unter Punkt 2 – Hardware options „Intel SSR212MC2“ auswählen und mit OK
bestätigen. Dies ermöglicht die Verwaltung der onboard Sensoren (Lüfter, Temperaturen, Spannungen) in
der DSS V6 Web Browser Oberfläche.
System anschließend mit <STRG><ALT>-S herunterfahren.
Im Beipack befinden sich zwei Kunststoffabdeckungen für den rechten und linken Rack-Montagewinkel,
sowie zugehörige Aufkleber. Die Aufkleber werden auf die Abdeckungen geklebt und die Abdeckungen
wieder in den Beipack gelegt. Es gibt keinen Maxdata Aufkleber (Design) für die Front.
Weiter befindet sich das Rackmount Kit im Beipack.
Maxdata Typenschild auf die Oberseite vorne neben das Intel Typenschild kleben.
COA Label ggf. vorne rechts aufkleben.
Das fertige Gerät wird in der Originalverpackung versendet.
- 26 -
Stand: 10.06.2011
9.
Platinum 1600 IR M1 und 1500 / 2200 IR M6
----------------------------------- Nur für Platinum 2200 IR M6 ----------------------------------------------------------------Belegung Full Size Riser Card:
Unten: PCI-X 133, Mitte: PCI-E x8 bus, Oben: PCI-E x4 bus
(RAID Controller in mittleren x8 Slot stecken. Der mittlere x8 Slot
schaltet auf x4, wenn der obere Slot bestückt wird ! )
Belegung Low Profile Riser Card:
Unten: PCI-E x4 bus, Oben: PCI-E x4 bus
Netzteil Belegung:
Bei nur einem Netzteil ist dies in den oberen Schacht
einzusetzten
Wenn Art. 400221 / 400237gebucht:
SAS / SATA Controller Kabel direkt mit der Backplane Upgrade–
Platine verbinden. Das kurze Brückenkabel aus dem UpgradeKit wird dann nicht verwendet.
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------HDD Belegung:
P1600 IR M1
Drive 1
Drive 3
Drive 0
Drive 2
Drive 7
Drive 4
P1500 IR M6
Drive 0
Drive 1
Drive 2
P2200 IR M6
Drive 1
Drive 3
Drive 5
Drive 0
Drive 2
Drive 4
Drive 5
Drive 6
3-Pin Kabel (Enclosure-Management) zur Verbindung von Backplane mit optionalen RAID-Controller:
Auf der Backplane (P1500/P2200) mit Buchse HBA Conn verbinden und anderes Ende mit RAID Controller
(wenn entsprechende Buchse vorhanden).
Wenn Festplatten am Onboard-SATA Controller angeschlossen sind oder der gebuchte RAIDController keinen Anschluß für das 3-Pin Kabel hat, wird das Kabel nicht verwendet.
SATA Streamer / Govault an onboard Anschluß SATA3 (oder Tragant Contr.) anschliessen
Achtung: Status LED blinkt nach Einstecken der Stromversorgung ca. 1 Min. abwechselnd gelb/grün.
Erst wenn die LED dauernd grün zeigt, kann das Gerät eingeschaltet werden.
Update: Vom Update USB Stick booten, Forced Update ausführen. Während des Updates wird die
Seriennummer abgefragt. Nach erfolgreichem Update, Rechner ausschalten (Netz-Stromkabel bleibt
gesteckt) und mit dem Jumper J1D3 das CMOS clearen. Anschließend neu starten und Bios Default Werte
mit F9 laden und abspeichern. Erneut vom USB Stick booten und DMI Update ausführen.
-- Backplanes vor dem Einrichten von Raids vom USB-Stick flashen.
-- Beim Backplane-Update darf kein Management-Modul installiert sein.
Typenschild: Vorne links auf der Gehäuseoberseite (s. Platinum 1600 IR M2 / 2200 IR M7)
P1600 IR M1: Bei eingesetztem Raidkey Controller SROMBSAS18E , FW 1.12.260-0687
Konfiguration wie LSI SAS870xE (Raid Level 0, 1, 5, 10, 50)
Menu Main:
BIOS Version: S5000.86B.12.00.0098
Processor: Kontrolle, ob alle installierten CPU’s auch richtig erkannt werden!
Total Memory: Kontrolle, ob der installierte Speicher richtig erkannt wird!
Quiet Boot [Disabled]
- 27 -
Stand: 10.06.2011
Menu Advanced:
- Memory Configuration: Memory RAS and Performance Configuration:
Select Memory RAS Config [RAS Disabled] (Option erst ab 4 Modulen einstellbar)
- ATA Controller: Configure SATA as RAID [gemäß Kundenwunsch]
- PCI: IO Acceleration Technology [Enabled]
- System Acoustics and Performance Configuration: Set Fan Profile [Acoustics]
Bei 4GB FBDIMMS: Fan Profile [Performance]
Menu Server Management:
Clear System Event Log: [Enabled] (Zum Löschen der SEL)
System Information:
System Serial Number:
[Seriennr. des Systems]
BMC Firmware Revision: 0.65
HSC Firmware Revision: 2.11
SDR Revision:
SDR Package 48
Menu Boot Options:
Boot Option :
(Aktuelle Einträge abhängig von der Systemausstattung)
Achtung: Bei installiertem RMM im Untermenü >CDROM Order< das lokale CD/DVD LW an oberste Stelle
setzen und das CDROM hinter das Hard Drive setzen.
1) Primary Master CDROM
2) Hard Drive
3) IBA GE Slot 0600 v...
4) EFI Shell
Menu Boot Manager:
Hier stehen die gleichen Einträge wie im Punkt zuvor. Wird ein Eintrag gewählt und mit <Enter> bestätigt, so
wird unmittelbar von diesem Gerät gestartet. Wurden Bios Einstellungen geändert, so ist zum Speichern der
Einstellungen ein Reboot erforderlich. Der Bootmanager (Bios) muss dann erneut mit F2 aufgerufen werden.
Menu Exit:
Dieses Menü wird erst sichtbar, wenn man mit dem Cursor nach rechts gescrollt hat
Save as User Default Values – Save Changes and Exit
Bekannte Probleme:
 Falls die Status LED nach dem kompletten Update / Preload ohne ersichtlichen Grund rot leuchtet, sollte
die BMC alleine noch einmal upgedatet werden.

Systeme, die mit 4GB FBDIMMs bestückt sind, geben nach dem Einschalten kein Bild. Alle Fehler LEDs
leuchten rot.
Ursache: Ältere Systeme im Lagerbestand haben ein Bios, das die 4GB Module nicht unterstützt.
Workaround: Das System mit einem FBDIMM kleinerer Kapazität updaten. Erst danach die 4GB
FBDIMMs einsetzen.
- 28 -
Stand: 10.06.2011
10. Platinum 3200 I M7
PCI Belegung: Slot1 (aussen) PCI-32bit, Slot2 PCI-E x4 (x8 Sockel), Slot3..5 PCI-E v2 x8,
Slot 6 PCI-E v2 x8 (x16 Sockel)
Slot3 - Raid Contr., Slot 2,4 - NIC, Slot 6 - FC - Contr.
Vor Einbau des Mainboards 5 Gummifüße aus dem Gehäusebeipack an den markierten Positionen unter
dem Board aufkleben.
Boardbeschreibung in den Gehäusedeckel kleben.
COM2 hinten einbauen, auf Kundenwunsch mit Kabel vom Gehäuse vorne
Einbau des RMM3 Moduls (20210157 / 8002000):
Wenn 2 Backplanes im System verbaut werden, ist die 6x Backplane die 1. Backplane.
Anschlüsse: 6x Backplane (IPMB --> HSBP A), 4x Backplane (IPMB --> HSBP B)
Intel Doku zu den Backplanes entsorgen
Wenn nur eine Backplane im System ist, wird sie mit HSBP A verbunden.
SATA Streamer / Govault an onboard Anschluß SATA3 (oder Tragant Contr.) anschliessen
Lüfter werden farblich passend angeschl.:
P3200 base: SYS FAN 1 - 90mm - weiß; SYS FAN 3 - 120mm - blau
P3200 redundant: SYS FAN 1 (hinten), 2 (vorn) - 90mm - weiß; SYS FAN 3 (hinten), 4 (vorn) - 120mm - blau
CPU Bestückung: Bei 2 CPUs werden die Abdeckkappen von CPU Sockel2 beigelegt.
P3200 base (Art. 1000000): CPU Kühler 1 (hinten) wird mit Lüfter nach hinten eingebaut
CPU Kühler 2 (vorne) wird mit Lüfter nach vorne eingebaut
DIMM Bestückung:
Dimms werden beginnend mit den blauen Sockeln (A1, B1 ..) eingebaut
Bei 2 CPUs DIMMs gleich auf beide CPUs verteilen, bei 1 CPU nur DIMM A1 bis C2 bestücken
Sytem Updaten:
Bei gestecktem Update USB Stick in die EFI Shell booten (z.B. durch Aufruf des Boot Menüs mit <F6>) und
zunächst System komplett updaten.
Dann Controller updaten und ggf. Raid einrichten.
Bei 2 Backplanes dabei im WebBIOS (LSI 870x) unter Physical Devices die Firmware der Backplane(s)
kontrollieren. Wurde die 2.-te Backplane nicht korrekt upgedatet und hat sie noch eine alte Firmware, so wird
sie anstelle der ersten Backplane mit HSBPA verbunden und erneut upgedatet. Anschließend wir die richtige
Verbindung von HSBP und IPMB Kabel wieder hergestellt.
Im Anschluss im Bios die Default Werte mit F9 laden, Bios Einstellungen prüfen und abspeichern.
Danach wird der Dauertest durchgeführt und anschliessend die Kundensoftware aufgespielt.
- 29 -
Stand: 10.06.2011
Maxdata
P3200 I M7
HSBP A HSBP B
HD 5
HD 3
HD 4
HD 2
HD 3
HD 1
HD 2
HD 0
HD 1
HD 0
Typenschild:
Standgerät: Oberkante neben vorderen linken Fuß, rechte
Kante und Unterkante bündig zur Vertiefung
im Gehäuseboden, von hinten lesbar.
Rackgerät: wie beim Standgerät, aber um 90° gedreht.
Füße u. Oberteil des Chassis werden entfernt
ODD
[-----]
Tape
Menu Main:
BIOS Version: S5500.86B.01.00.0057.03102011
Quiet Boot [Disabled]
Menu Advanced:
- Processor Configuration: Kontrolle, ob alle installierten CPU’s auch richtig erkannt werden!
- Memory Configuration: Kontrolle, ob der installierte Speicher richtig erkannt wird!
Memory RAS and Performance Configuration:
Select Memory RAS Configuration: [Maximum Performance] , Default
[Mirroring] , auf Kundenwunsch, nur 2 Kanäle je CPU mit Speicher bestückt
- Mass Storage Controller Configuration: Onboard SATA Controller [Enabled]
SATA Mode
[Enhanced] Default
[SW RAID] für onboard Raid
- System Acoustics and Performance Configuration: Set Throttling Mode [Auto]
Altitude: [301m - 900m]
Menu Server Management:
Clear System Event Log: [Enabled] (Zum Löschen der SEL)
System Information:
System Serial Number:
[Seriennr. des Systems]
BMC Firmware Revision: 0.56
HSC Firmware Revision: 2.17 / 2.12 mit WD SATA HDD
ME Firmware Revision:
1.12
SDR Revision:
SDR Package 30
Menu Boot Options:
Boot Option :
(Aktuelle Einträge abhängig von der Systemausstattung)
Achtung: Bei installiertem RMM im Untermenü >CDROM Order< das lokale CD/DVD LW an oberste Stelle
setzen.
Standard Reihenfolge:
Reihenfolge bei onboard Software RAID (ESRTII):
1) Primary Master CDROM
1) ICHx/ESB2 Embedded RAID
2) Hard Drive
2) Embedded RAID CD/DVD-ROM
3) IBA GE Slot 0100 v...
3) IBA GE Slot 0100 v...
4) Internal EFI Shell
4) Internal EFI Shell
- 30 -
Stand: 10.06.2011
Menu Boot Manager:
Hier stehen die gleichen Einträge wie im Punkt zuvor. Wird ein Eintrag gewählt und mit <Enter> bestätigt, so
wird unmittelbar von diesem Gerät gestartet. Wurden Bios Einstellungen geändert, so ist zum Speichern der
Einstellungen ein Reboot erforderlich. Der Bootmanager (Bios) muss dann erneut mit F2 aufgerufen werden.
Anstelle des Boot Managers im Bios kann beim POST mit Funktionstaste F6 ein Boot Menü aufgerufen
werden.
Menu Error Manger:
Hier werden ggf. Fehler angezeigt. Das Menu erscheint erst nach Scrollen des Bildschirms nach rechts.
Menu Exit:
Save as User Default Values – Save Changes and Exit
Bekannte Probleme:
 alte LSI Contr. (LSI 3041 Rev. 03A, LSI 8204 Rev. L2-01105-13) werden nicht unterstützt. Sie melden
sich nicht beim Booten. Nur aktuelle Contr. (LSI 3041 Rev. L3-01101-04C - Art. Nr. 307372 / 30820101,
LSI 8204 Rev. L3-01105-05A - Art. Nr. 307376 / 30820112) können eingesetzt werden.

LSI SAS870xELP < Rev. L3..-17B sind nicht zu den PCIe 2.0 Slots kompatibel. Sie können höchstens in
Slot 2 eingesetzt werden.

In Konfigurationen mit einem LSI 870x und einem LSI 3041 SAS Controller (für Streamer) muß der LSI
3041 für das Controller Update alleine im System stecken. Ansonsten läuft das Update nicht durch (der
LSI 3041 bleibt aber funktionsfähig).

Inferre Visere - System Information - Hardwarekomponenten - IPMI Sensors - Mem xx Thrm Mrgn:
Der Sensor Memory Thermal Margin zeigt bei Speicher ohne Thermal Sensor (UDIMMs) einen Fehler
"0.00 degrees C State_7". Dieser Fehler kann ignoriert werden.

HSC FW 2.12 ist nicht kompatibel zu WD SATA HDD. Bei mehr als 2 HDD im Raid liest der LSI 870x
Konfigurationsdaten nicht ein und es kommt zur Meldung:
“The following VD’s have missing disks: 00
If you proceed (or load the configuration utility), these VDs
will be marked offline and will be inaccessible.
Please check your cables and ensure all disks are present”

LSI 870x + LSI 21320R: Wird beim Systemstart <CTRL>-H beim LSI 870x gedrückt, nachdem der
Controller die entsprechende Meldung „Press Ctrl-H …“ anzeigt, dann wird der Bildschirm gelöscht, der
Cursor erscheint links oben und das System bleibt stehen.
Workaround: Wenn der Server mit dem blinkenden Cursor stehen bleibt einmal <CTRL> (bzw. <Strg>)
drücken, dann geht es weiter. Alternativ <CTRL>-H drücken nachdem sich der LSI 870x mit seinem
Bios meldet, aber bevor die Meldung „Press Ctrl-H …“ angezeigt wird.

Prozessoren der 5600er Serie benötigen ein Bios/BMC ab Version 45 damit das System bootet.
Systeme mit Mainboard S5520HC (PBA < E26045-452) müssen mit einem 5500er Prozessor upgedatet
werden. Anschliessend können die 5600er CPUs eingesetzt werden und das SDR ist erneut zu flashen.
Ab S5520HCR mit PBA E26045-452 können Xeon 5600 Serie CPUs direkt eingesetzt werden.

SAS Expander Backplanes (AXX6DRV3GEXP, AXX4DRV3GEXP) + WD RE3 SATA HDD: Aufgrund
fehlerhaften Verhaltens des Expander-Chip muß die Geschwindigkeit auf 1.5Gb/s gesetzt werden.
Dies geschieht durch Verwendung der Backplane Firmware 2.12.
WD RE3: WD1002FBYS (30210302), WD7502ABYS (30210204), WD5002ABYS (30210033),
WD3202ABYS, WD2502ABYS (30210057)
- 31 -
Stand: 10.06.2011
11. Platinum 3200 I M6
PCI Belegung: Slot1 (aussen) PCI-X100, Slot2 PCI-X 133 (LSI 21320), Slot3 PCI-E x8 (NIC, FC-HBA),
Slot4 PCI-E x4 (nicht für LSI Raid-Contr.), Slot 5/6 PCI-E x8 (Slot 5 - Raid Controller)
Slot2 schaltet auf 100MHz, wenn Slot1 belegt ist; Slot3 schaltet auf x4, wenn Slot4 belegt ist
Speicher: Bestückung in der Reihenfolge A1,B1, C1,D1, A2,B2, C2,D2
Laufwerksanordnung: SAS: Drive 0 ist unten (bzw. rechts beim Standgerät)
SCSI: Drive 0 ist oben (bzw. links beim Standgerät)
COM2 hinten einbauen
Wenn 2 Backplanes im System verbaut werden, ist die 6x Backplane die 1. Backplane.
Anschlüsse: 6x Backplane (IPMB --> HSBP A), 4x Backplane (IPMB --> HSBP B)
Wenn nur eine Backplane im System ist, wird sie mit HSBP A verbunden.
SATA Streamer / Govault an onboard Anschluß SATA3 (oder Tragant Contr.) anschliessen
Lüfter werden farblich passend angeschl.: SYS FAN 1 - 90mm - weiß; SYS FAN 3 - 120mm - blau
USB Test (Hardtest): 2 Teststecker hinten + 2 vorne;
(Intel Doku zu den Backplanes entsorgen)
Achtung: Status LED blinkt nach Einstecken der Stromversorgung ca. 1 Min. abwechselnd gelb/grün.
Erst wenn die LED dauernd grün zeigt, kann das Gerät eingeschaltet werden.
Sytem Updaten:
Vom Update USB Stick booten, Forced Update ausführen. Während des Updates wird die Seriennummer
abgefragt. Nach erfolgreichem Update, Rechner ausschalten (Netz-Stromkabel bleibt gesteckt) und mit dem
Jumper J1D3 das CMOS clearen. Anschließend neu starten und Bios Default Werte mit F9 laden und
abspeichern. Erneut vom USB Stick booten und DMI Update ausführen.
Menu Main:
BIOS Version: S5000.86B.12.00.0098
Processor: Kontrolle, ob alle installierten CPU’s auch richtig erkannt werden!
Total Memory: Kontrolle, ob der installierte Speicher richtig erkannt wird!
Quiet Boot [Disabled]
Menu Advanced:
- Memory Configuration: Memory RAS and Performance Configuration:
Select Memory RAS Config [RAS Disabled]
- ATA Controller: Configure SATA as RAID [gemäß Kundenwunsch]
- PCI: IO Acceleration Technology [Enabled]
- System Acoustics and Performance Configuration: Set Fan Profile [Acoustics]
Maxdata
Bei 4GB FBDIMMS: Fan Profile [Performance]
HSBP A
HD 5
HD 4
HD 3
HD 2
HD 1
HD 0
P3200 I M6
HSBP B
HD 3
HD 2
HD 1
HD 0
ODD
[-----]
Tape
Typenschild:
Standgerät: Oberkante neben vorderen linken Fuß, rechte
Kante und Unterkante bündig zur Vertiefung
im Gehäuseboden, von hinten lesbar.
Rackgerät: wie beim Standgerät, aber um 90° gedreht.
Füße u. Oberteil des Chassis werden entfernt
- 32 -
Stand: 10.06.2011
Menu Server Management:
Clear System Event Log: [Enabled] (Zum Löschen der SEL)
System Information:
System Serial Number:
[Seriennr. des Systems]
BMC Firmware Revision: 0.65
HSC Firmware Revision: 2.14
SDR Revision:
SDR Package 48
Menu Boot Options: (SATA DVD + onboard Raid: s. 28)
Boot Option :
(Aktuelle Einträge abhängig von der Systemausstattung)
Achtung: Bei installiertem RMM im Untermenü >CDROM Order< das lokale CD/DVD LW an oberste Stelle
setzen.
1) Primary Master CDROM
2) Hard Drive
3) IBA GE Slot 0600 v...
4) EFI Shell
Menu Boot Manager:
Hier stehen die gleichen Einträge wie im Punkt zuvor. Wird ein Eintrag gewählt und mit <Enter> bestätigt, so
wird unmittelbar von diesem Gerät gestartet. Wurden Bios Einstellungen geändert, so ist zum Speichern der
Einstellungen ein Reboot erforderlich. Der Bootmanager (Bios) muss dann erneut mit F2 aufgerufen werden.
Menu Exit:
Dieses Menü wird erst sichtbar, wenn man mit dem Cursor nach rechts gescrollt hat
Save as User Default Values – Save Changes and Exit
Bekannte Probleme:

In Konfigurationen mit einem LSI 870x und einem LSI 3041 SAS Controller (für Streamer) muß der LSI
3041 für das Controller Update alleine im System stecken. Ansonsten läuft das Update nicht durch (der
LSI 3041 bleibt aber funktionsfähig).

LSI 21320R: Controller müssen MPTBIOS-5.07.03 haben. Mit MPTBIOS-5.10.03 kann nicht vom USB
Stick gebootet werden!

Falls die Status LED nach dem kompletten Update / Preload ohne ersichtlichen Grund rot leuchtet, sollte
die BMC alleine noch einmal upgedatet werden.

HSC FW 2.12 ist nicht kompatibel zu WD SATA HDD. Bei mehr als 2 HDD im Raid liest der LSI 870x
beim Kaltstart Konfigurationsdaten nicht ein und es kommt zur Meldung:
“The following VD’s have missing disks: 00
If you proceed (or load the configuration utility), these VDs
will be marked offline and will be inaccessible.
Please check your cables and ensure all disks are present”

Systeme, die mit 4GB FBDIMMs bestückt sind, geben nach dem Einschalten kein Bild. Alle Fehler LEDs
leuchten rot.
Ursache: Ältere Systeme im Lagerbestand haben ein Bios, das die 4GB Module nicht unterstützt.
Workaround: Das System mit einem FBDIMM kleinerer Kapazität updaten. Erst danach die 4GB
FBDIMMs einsetzen.
- 33 -
Stand: 10.06.2011
12. Platinum 7200 IR M7
PCI Belegung: Slot1/2 (rechts) PCI-E x8 hotplug (FC-HBA),, Slot 3/4 PCI-E x8,
Slot5-7 PCI-E x8 (x4 lanes)(NICs)
Speicher:
1. DIMM auf Memory Riser A (rechts) unten, 2. DIMM auf Memory Riser B, 3./4. DIMM auf Memory Riser
C/D, weitere DIMMs in 4’er Gruppen auf Memory Riser A bis D von unten nach oben bestücken. Bei mehr
als 2 DIMMs sind immer 4 Memory Riser gebucht und jeweils gleich bestückt.
Nicht bestückte DIMM Sockel behalten einen Kunststoff-Dummy.
Laufwerksanordnung: Drive 0 ist links
Bitte den Jumper J6F1 überprüfen, dieser muss auf 1-2 gesteckt sein.
Verkabelung Backplane zu SAS Riser Card: Beschriftung beachten:
Cable A -> SAS A, Cable B -> SAS B
Das SES Kabel (3-polig gelber Stecker), welches von Controller zu Backplane geht, wird ausgebaut und
NICHT mitgeliefert.
Update: Das Update erfolgt von USB Stick.
Vor dem Update muss das Management Modul ausgebaut werden, die SAS/SATA-Kabel von der Backplane
abgeklemmt werden und die Festplatten müssen gezogen sein. Falls dies nicht beachtet wird, geht das
flashen der Backplane schief.
Im Boot Manager des Bios den Eintrag „EFI Shell“ wählen. Es wird automatisch das Script „startup.nsh“
ausgeführt.
Jetzt wählt man zuerst den Punkt „1 - HSC Update“ an. Anschließend baut man alle Komponenten wie
gewünscht zusammen und führt den 2. Punkt des Updates durch.
Nach dem Update, den Rechner ausschalten und anschließend mit dem Jumper J3C3 das CMOS clearen!
Jetzt den Rechner einschalten und die Bios-Defaults mit F9 laden und dann die Bios-Einstellungen
vornehmen.
Anschließend den SAS-Controller (400592) per USB Stick flashen, aktuelle Firmware : 1.12.42-0352
Menu Main:
BIOS Version: SFC4UR.86B.01.00.0027
Processor: Kontrolle, ob alle installierten CPU’s richtig erkannt werden!
Total Memory: Kontrolle, ob der installierte Speicher richtig erkannt wird!
Quiet Boot [Disabled]
Menu Advanced:
- Memory Configuration: Memory RAS and Performance Configuration:
Select Memory RAS Config [RAS Disabled] (Mirroring / Sparing auf Wunsch)
Memory Riser Board X Information: Kontrolle der Speicherbestückung
- System Acoustics and Performance Configuration: Throttling Mode [Closed Loop]
Menu Server Management:
Clear System Event Log: [Enabled] (Zum Löschen der SEL)
System Information:
System Serial Number:
[Seriennr. des Systems]
BMC Firmware Revision: 0.19
HSC Firmware Revision: 2.08
SDR Revision:
SDR Package 14
- 34 -
Stand: 10.06.2011
Menu Boot Options:
Boot Option :
(Aktuelle Einträge abhängig von der Systemausstattung)
Achtung: Bei installiertem RMM im Untermenü >CDROM Order< das lokale CD/DVD LW an oberste Stelle
setzen.
1) Primary Master CDROM
2) Hard Drive [(Bus 04 DEV 00)PCI…]
3) [IBA GE Slot 0601 v...]
4) [EFI Shell]
Menu Boot Manager:
Hier stehen die gleichen Einträge wie im Punkt zuvor. Wird ein Eintrag gewählt und mit <Enter> bestätigt, so
wird unmittelbar von diesem Gerät gestartet. Wurden Bios Einstellungen geändert, so ist zum Speichern der
Einstellungen ein Reboot erforderlich. Der Bootmanager (Bios) muss dann erneut mit F2 aufgerufen werden.
Menu Exit:
Dieses Menü wird erst sichtbar, wenn man mit dem Cursor nach rechts gescrollt hat
Save as User Default Values – Save Changes and Exit
P7200 IR M7
HD 0
HD 1
HD 2
HD 3
HD 4
HD 5
HD 6
HD 7
ODD
Typenschild: linke Seite, vorne,
bündig zur Gehäuseunterkante
- 35 -
Stand: 10.06.2011
14. RAID Einrichtung
Generelle Default Raid Konfiguration:
RAID5 verfügbar
nein
ja
1 HDD
Logical Drive
Logical Drive
Gesamtzahl gleicher HDDs
2 HDD’s
3-6 HDD’s
RAID1 (Mirror)
Logical Drives
RAID1 (Mirror)
RAID5
Default Konfiguration für Systeme mit unterschiedlichen HDDs:
1 HDD + 2 gleiche HDD’s
einzelne HDD als Boot Drive + RAID1
4 HDD’s, je 2 gleich
2x RAID1, das Paar mit der geringeren
Kapazität bildet das Boot Laufwerk
In allen anderen Fällen werden alle HDDs als Logical Drive (Single Drive) konfiguriert.
Wenn 2 Backplanes gebucht sind, dann wird ein Raid 1 bevorzugt so eingerichtet, daß Redundanz über die
Backplanes entsteht. D.h gleiche HDD werden auf die beiden Backplanes verteilt und dann ein Raid 1
eingerichtet. Bei Ausfall einer Backplane bleibt dann das Raid verfügbar.
Bei Raid 1E/5/5EE/6 hat eine Verteilung der HDD keinen Vorteil.
Achtung: SAS HDD werden nicht zusammen mit S-ATA HDD in einer Spalte / Backplane betrieben.
Boot Laufwerk:
Bei mehreren RAID Laufwerken wird dasjenige als Bootlaufwerk konfiguriert, das
- die kleinere Kapazität aufweist, wenn nur SATA oder nur SAS HDD im System sind
- aus SATA HDDs aufgebaut ist, wenn gleichzeitig noch SAS Laufwerke vorhanden sind.
Raids > 2TB:
Bei Überschreiten einer RAID Kapazität von 2 TB (2 Terabyte = 2048GB = 2097152 MB) werden 2 logische
Laufwerke auf dem 1. RAID eingerichtet:
1. Laufwerk: 60GB (61440 MB)
2. Laufwerk: Rest
Wenn ein Windows Storage Server Betriebssystem gebucht ist, werden Laufwerke >2TB aufgeteilt in
n x 2TB + Rest.
Übersicht für die Aufteilung von Raids >2TB:
Windows Storage
1. Raid > 2TB
Server gebucht?
1. log. Laufwerk: 60GB
nein
2. log. Laufwerk: restliche Kapazität,
kann > 2TB sein
1. log. Laufwerk: 60GB
ja
weitere log. Laufwerke maximal mit
2TB (z.B. 1x 2TB + Rest <2TB)
1. Raid < 2TB, 2. (3.) Raid > 2TB
Ein log. Laufwerk mit maximaler Kapazität,
> 2TB
Raid aufteilen in logische Laufwerke mit
maximal 2TB
(z.B. 1x 2TB + 1x 2TB + Rest <2TB)
Die angegebenen Kapazitäten werden vom Controller nach der Eingabe u.U. geringfügig abgerundet.
- 36 -
Stand: 10.06.2011
15. Contr. Qlogic 4060-C iSCSI (409999)
Bios Version: 1.13 (Firmware: 3.0.1.33)
16. LSI 21320-R (307360 / 30820110)
MPTBIOS-5.07.03
Verkabelung: Kanal A (am Slotblech) und B sind beide U320. Streamer > Kanal A
Das Update erfolgt unter DOS vom USB Stick.
Platinum 500, 1500, 2200, 3200 I M6: Der LSI Controller muss in einem Single Prozessor System upgedatet
werden, da die genannten Systeme mit dem LSI im Anlieferungszustand (MPTBIOS-IME-5.10.03) nicht vom
USB Stick booten. Es wird auf MPTBIOS-5.07.03 upgedatet (non Raid Bios, LSI53C1030: it_1030.fw)
17. LSI 20320IE (307369)
MPTBIOS-5.10.06 , PCI-E x4 , Controller für Streamer, automatische SCSI Terminierung
(non Raid Bios, es werden keine HDs an diesem Controller unterstützt, LSI53C1020A: it_1030T.fw)
Platinum 500, 1500, 2200, 3200 I M6: Bei eingebautem Controller kann nicht vom USB Stick gebootet
werden.
18. LSI SAS 3442E (307359 / 30820111)
PCI-E x8 , Controller für ext. SAS Geräte
Firmware/Bios Version: 1.22.01.00-IT/6.16.00 bis Rev. L3-01094-04A
1.25.00.00-IT/6.22.00 ab Rev. L3-01094-06B
1.26.00.00-IT/6.24.00
Diese Controller werden in der Produktion nicht upgedatet.
19. LSI SAS 9260-xi
6Gb SAS Controller mit 512MB Cache, Firmware : 2.120.63-1242 , Package 12.12.0-0048
RAID Level 0, 1, 5, 6, 10, 50, 60 (= RAID1/5/6 Arrays zu einem RAID0 zusammengefasst)
RAID Einrichtung: <CTRL>-<H> zum Starten der grafischen RAID Console nach dem POST
Konfiguration wie LSI SAS870xE
Nach dem Update und vor der Raid-Einrichtung unter Controller Properties unbedingt die Defaults laden:
- Controller Properties Seite 2, Set Factory Defaults: Yes  Submit
Anschliessend Coercion Mode 1GB way  Submit und Maintain PD Fail History Disabled setzen  Submit
20. LSI SAS 9240-4i
6Gb SAS Controller ohne Cache, Bios 20.10.1-0037, FW 2.120.54-1235; Raid Level 0, 1, 5, 10, 50, JBOD
Der Controller nutzt das gleiche Setup Utility wie der LSI SAS 9260.
- 37 -
Stand: 10.06.2011
21. LSI SAS3041E-R
Firmware/Bios Version: 1.30.00.00/6.30.00.00
Mögliche Raidlevel: 0, 1, 1E bzw. 2x Raid 1
Flashen der aktuellen Firmware
Bei Plattformen mit EFI 2.0 (ab P100 / 200 I M9, P500, 3200 I M7) mit gestecktem Update-Stick in die EFIShell booten, LSI Controller Update wählen. Hierbei kann der LSI 3041 nicht gemeinsam mit einem LSI 8204
upgedatet werden.
Bei älteren Plattformen erfolgt das Update durch booten vom Update-Stick unter DOS.
Anschließend den Server neustarten und das Raid einrichten.
Raid einrichten
Mit <Strg>-C das Setup aufrufen. Anschließend den Controller auswählen.
Jetzt kann man unter dem Menüpunkt „Raid Properties“ den gewünschten Raidlevel auswählen. Bei Raid 1
„IM Volume“ (Integrated Mirroring), bei Raid 1E „IME Volume“, bei Raid 0 „IS Volume“ (Integrated Stripeset).
Beim anschließend erscheinenden Menü kann man anwählen, welche HDDs in den Raid Verbund
aufgenommen werden sollen. Mit <TAB> in die Spalte „Raid Disk“ gehen und mit der Leertaste den Eintrag
von NO auf YES ändern.
Slot
Device Identifier
Num
Raid
Hot
Disk?
Spare
0
ST3500630A
Yes
No
1
ST3500630A
No
No
Status
Primary / -
Predict
Size
Failure
(MB)
No
239372
No
239372
Wenn alle HDDs angewählt wurden, kann man mit der Taste „C“ und auswählen von „Save changes then
exit this menu“ das Raid anlegen. Um ein zweites Raid anzulegen, wiederholt man den Vorgang.
Raid überprüfen
Wenn ein Raid angelegt wurde, kann man über den Menüpunkt „Raid Properties“ - „View existing Array“ den
Status des Raids anschauen. Hier sollte bei Status „Optimal“ stehen.
Anschließend per <ESC> das Menü verlassen und neu starten.
- 38 -
Stand: 10.06.2011
22.
LSI SAS8204E
Bios Version: MPT.07.05151334R , Firmware: 1.23.06
Flashen der aktuellen Firmware
Bei Plattformen mit EFI 2.0 (ab P100 / 200 I M9, P500, 3200 I M7) mit gestecktem Update-Stick in die EFIShell booten, LSI Controller Update wählen. Hierbei kann der LSI 8204 nicht gemeinsam mit einem LSI 3041
upgedatet werden.
Bei älteren Plattformen erfolgt das Update durch booten vom Update-Stick unter DOS.
Anschließend den Server neustarten und das Raid einrichten.
Raid einrichten
Mit <Strg>-M das Array Configuration Utility aufrufen.
Anlegen des RAID: RAID Level 0, 1, 5, 10, sowie Hot Spare sind möglich.
-
Objects -> Adapter -> Adapter-0 : Factory Default wählen <Enter>
-
Management Menu -> Configure -> Easy Configuration auswählen
-
Zu verwendende HDDs / Ports mit <Leertaste> markieren, Anzeige wechselt von „Ready“ nach „Onlin“
-
Auswahl mit <F10> bestätigen
-
Select Configurable Array(s) mit <Leertaste> markieren, Anzeige wechselt nach SPAN-1
-
Mit <F10> bestätigen
-
RAID auswählen,
-
Size: wenn >2TB, dann 1. log. Drive 61440MB, 2. Rest; s. 14.; sonst angebenen Maximalwert belassen
-
Auf Accept gehen und mit <Enter> bestätigen, ggf. 2. log. Drive konfigurieren
-
<ESC> und Save Configuration? mit Yes bestätigen, Configuration is saved mit <Enter> bestätigen
-
Mit <ESC> zurück ins Management Menu und Initialize auswählen
-
Virtual Drive mit <Space> auswählen, <F10> drücken und mit Yes bestätigen
-
3 x <ESC> und Exit? mit Yes bestätigen
Hot Spare: Objects > Physical Drive > Port wählen, <Enter> > [Make Hot Spare] > [Yes]
Prüfen der RAID Konfiguration:
-
Management Menu > Objects > Logical Drive > Logical Drive 0 > View Parameters: State = Optimal
-
Mit 3x <ESC> zurück zum Objects Menu, > Physical Drives:
Die zum RAID gehörigen HDDs werden an aufeinanderfolgenden Ports als „ONLIN” angezeigt
-
3 x <ESC> und Exit? mit Yes bestätigen
- 39 -
Stand: 10.06.2011
24. LSI SAS870xE
Firmware : 1.40.152-0827 (1.11.32-0307 f. S3000AHV)
RAID Level 0, 1, 5, 6, 10, 50, 60 (= RAID1/5/6 Arrays zu einem RAID0 zusammengefasst)
RAID Einrichtung: <CTRL>-<H> zum Starten der grafischen RAID Console nach dem POST
Adapter wählen – [Start] (Die RAID Bios Console lässt sich mit der Maus bedienen)
Adapter Properties: Defaults laden auf 2. Seite (Set Factory Defaults: Yes),
letzte Seite: Maintain PD Fail History: Disabled
Physical Drives: freie Laufwerke werden in blau als „unconf good“ angezeigt, belegte in grün
- Klick auf Laufwerk -  Properties - [Go]: Eigenschaften der HDD anzeigen.
Media Errors und Pred Fail Count müssen =0 sein.
Virtual Disks: Diese Laufwerke werden dem Betriebssystem gemeldet
- Klick auf Laufwerk -  Properties - [Go]: Eigenschaften der HDD anzeigen.
Raid muß „optimal“ sein. Policies entsprechend Vorgabe (s.u.)
RAID Konfiguration löschen (alle Laufwerke):  Configuration Wizard -  Clear Configuration
Neues RAID Laufwerk einrichten:
 Configuration Wizard -  Add Configuration -  Custom Configuration – Disk Group Definition: Laufwerke
für das Array wählen (<CTRL> gedrückt halten, um mehrere Laufwerke zu markieren) – [Add to Array] –
[Accept DG] – [Next]
Span Definition: [Add to Span] – [Next]
Virtual Drive Definition: bei Single Disk (=Raid0) alle Defaults übernehmen, sonst: Raid Level wählen,
1
Strip Size: 64KB, Access Policy: RW, Read Policy: Adaptive, Write Policy: Write Thru , IO Policy: Cached,
Disk Cache Policy: Disabled, Disable BGI: No (BGI=BackGround Initialization),
Select Size: max. Wert übernehmen (rechts angezeigt, wenn >2TB, dann 1. log. Drive 60GB, 2. Rest; s. 14.,
2. Virt. Drive anlegen mit [Back] - bei Span Definition erneut [Add To Span] - [Next], Virt. Drive Definition
[Accept] – [Next] - [Accept] – Save this Configuration? [Yes] – .. Initialize? [Yes] – [Home]
>>> es kann nun das nächste RAID / Log. Laufwerk konfiguriert werden
Sonderfall RAID 10 / 50 / 60: 2 (oder mehr) Arrays (RAID1 oder 5) werden via Striping (Span) verbunden
-
Bei Disk Group Definition aus den Physical Devices 2 bzw. n HDD für das erste Array (=DG0) wählen [Add to Array] – [Accept DG]
-
die nächste Gruppe HDD wählen - [Add to Array] – [Accept DG] ;
-
ggf. Vorgang wiederholen (z.B. 3x 2HDD im RAID1 f. RAID10 mit 6HDD) – [Next]
-
Span Definition: mit [Add to Span] alle Diskgroups dem Span hinzufügen, unter „Array with free space“
wird automatisch die nächste Diskgroup angezeigt – [Next]
-
VD (Virtual Drive) Definition: Raid Level wählen (RAID10, RAID50, RAID60)
bei „Select Size“ Wert gemäß RAID Level wie rechts angezeigt eingeben; Rest wie bei einfachem RAID.
Hot Spare einrichten:
Physical Drives - Physical Drive wählen -  Properties - [Go] -  Make Global HSP – [Go] – [Home]
1
Bei vorhandener BBU wird Write Back with BBU gesetzt
- 40 -
Stand: 10.06.2011
25. Promise SuperTrak EX4650
EX4650:
128MB Cache
Bios: 3.00.0000.84
PCI-E x8
Firmware : 1.09.0000.00 Das Update erfolgt unter DOS
RAID Level: 0, 1, 1E, 5, 6, 10, 50, 60 (x0 = 2 RAIDx Arrays zu einem RAID0 zusammengefasst)
Achtung: WD2002FYPS bei diesem Controller auf 1,5Gb jumpern!
RAID Einrichtung: <CTRL>-<S> zum Starten des Setup Utility
Controller Information : Anzeige der Controller Eigenschaften
Physical Drive Management : Anzeige der phys. HDD, nach Auswahl einer HDD können mit <Enter> weitere
Eigenschaften der HDD angezeigt werden.
RAID Laufwerk löschen: - Logical Drive Management – Laufwerk mit Leertaste markieren – [Delete] –
Sicherheitsabfrage („Delete the LD? [Y]“) mit „Y“ (dt. Tastatur „Z“) bestätigen.
Neues RAID Laufwerk einrichten:
Im 1. Schritt werden nur die zu einem Raid gehörigen Festplatten gewählt:
1. Disk Array Management - [Create]: Gewünschte Festplatten mit Leertaste markieren – [Save
Configuration] – [return to previous menu]
Im 2. Schritt wird auf dem Disk Array das Raid eingerichtet:
2. Logical Drive Management – [Create Logical Drive]: Zuvor angelegtes Disk Array mit Leertaste
markieren – [Next Step]
Logical Drive Name: <Enter> - Raidlevel als Name eingeben, z.B. „RAID5“,
Eingabe mit <Enter> abschliessen
Raid Level: <Enter> - Raid auswählen
Capacity: Default = Maximum übernehmen (wenn >2TB, dann 1. log. Drive 60GB, 2. Rest; s. 14.)
Stripe Size: Default übernehmen
Sector Size: 512 Bytes
Write Cache Policy: Write Back
Read Cache Policy: Read Ahead
Axle:
Auto (nur bei Raidx0 relevant)
[Save Configuration]
Mit dem Cursor auf das angelegte log. Drive gehen- [Enter]
Initialisation Start – [Enter], „Q“ für Quick eingeben
-> Return to previous Menu (=[ESC])
3. Background Activity : Hier wird der Fortschritt der Initialisierung angezeigt.
Ggf. können weitere Laufwerke eingerichtet werden. Zum Schluss das Setup mit <F10> verlassen und
Sicherheitsabfrage „Exit Configuration Utility? [Y]“ bestätigen.
Hot Spare einrichten:
Spare Drive Management – [Assign Spare Drive] – Festplatte mit Leertaste markieren [Next Step] Revertible: [No] (Bei [Yes] wird die spare HD nach Ersetzen und Rebuild der ausgefallenen HD wieder zum
Spare).
Spare Type: Global (Bei „Dedicated“ im nächsten Punkt das zugehörige Disk Array wählen.)
[Save Configuration]
Prüfen der Raid Konfiguration:
Logical Drive Management: Die Raids müssen Status [OK] haben, nach Auswahl eines Raid mit den
Cursortasten und <Enter> werden weitere Eigenschaften angezeigt.
- 41 -
Stand: 10.06.2011
26. Open-E DSS USB Module
Das Modul wird erst nach dem Preload eingesetzt.
Der Schalter auf dem Modul muss auf „Unlocked“ stehen. In Position „Locked“ ist die Disk on Module (DOM)
schreibgeschützt und der DSS nicht voll funktionsfähig.
Im Mainboard Bios muss unter Boot – Hard Drive Order „PQI DiskOnM“ an erste Stelle gesetzt werden.
P500 / S5000VSA: Es werden zwei Adapter 254182 benötigt. Adapter mit DOM auf linke Stiftreihe des
onboard USB; Front USB Connector des Chassis mit zweitem Adapter auf rechte
Stiftreihe des onboard USB; rot jeweils zur Front. Damit der Blockstecker des Front USB
auf den Adapter passt, den 5-ten Stift in der Reihe mit der Kennung aus dem
Kunststoffsockel des Adapters herausdrücken / ziehen. In der Reihe der Stifte mit Kabel
ist dieser Stift als einziger nicht angeschlossen.
Der linke (Rack) / untere (Standgerät) Front USB Port funktioniert somit.
SU1202
DOM wird mithilfe des beiliegendem oder zugebuchtem Adapter 254182 parallel zum
Front-USB Connectors angeschlossen.
Beim P500 und SU1202 muß nach dem Hochfahren folgende Einstellung vorgenommen werden:
mit <STRG><ALT>W in die Hardwareeinstellungen wechseln und mit yes bestätigen.
Password ist „admin“
Unter Punkt 2 – Hardware Options „Intel SSR212MC2“ auswählen und mit OK bestätigen.
27. MPL Management Modul - AXXRMM2 (400527 / 20210156)
Firmware: v.4.2.2 Build 6717
Update: Vom Update-USB-Stick (DOS) booten und Remote Management Modul 2 Update wählen.
Achtung: Bei Bios 98 muß das Raid / Hard Drive in der Bootreihenfolge vor dem DVDROM stehen.
Ansonsten bootet das System nicht.
28. SATA DVD Laufwerk + onboard Raid
Soweit nicht anders angegeben werden SATA DVD Laufwerke auf dem ersten freien SATA Port hinter den
Festplatten angeschlossen.
Beim LSI onboard Raid meldet sich das SATA Laufwerk bei der Geräteerkennung des Controllers nur dann
als „bootable“, wenn ein bootfähiges Medium eingelegt ist. Im Mainboard Bios Setup erscheint dann im Boot
Manager der Eintrag [RAID CD/DVD-ROM Drive]. Via Boot Manager lässt sich dann auch von SATA DVD
booten.
Bis Bios 96 ist ein permanenter Eintrag des SATA DVD Laufwerks in der Bootreihenfolge nicht möglich.
Bei Anschluss des SATA DVD Laufwerkes an den Tragant Controller erscheint das Laufwerk im Bios als
[01:00-1 CD/DVD-ROM]. Es wird dann in der normalen Boot Reihenfolge eingereiht.
29. Streamer
SAS Streamer werden immer an einen SAS Controller angeschlossen.
Ist in einem Auftrag mit SATA Streamer ein Tragant SATA Controller gebucht, so wird der Streamer hieran
angeschlossen.
HP SAS Streamer: Für den Stromanschluss nicht den 5,25“ Anschluss der zum SAS Kabel 30950039 gehört
benutzen, sondern den direkt im Streamergehäuse eingelassenen 5,25“ Stromanschluss (wenn vorhanden).
Die Funktion aller Streamer wird in Inferre Tento mit dem Funktionstest "Rotating Memory Test" geprüft.
- 42 -
Stand: 10.06.2011
30. Maxdata SU1202 M2
PCI Belegung: Slot1 (aussen) PCI-X100, Slot2 PCI-X 133 , Slot3 PCI-E x8,
Slot4 PCI-E x4(NIC, FC-HBA), Slot 5/6 PCI-E x8 (Slot 6 - Raid Controller)
Slot2 schaltet auf 100MHz, wenn Slot1 belegt ist; Slot3 schaltet auf x4, wenn Slot4 belegt ist
Verkabelung:
1.Variante(eine oder zwei 2,5“ SAS Platten):bei einer 2,5“ SAS Platte diese unten im Käfig einbauen –
Kabel Bottom drive an SAS0, Top Drive an SAS1 anschließen
LSI 8708 in Slot 6 – mit Kabel SFF-8087 <> SFF-8087 an Expanderbackplane.
2. Variante: (Keine 2,5” SAS Platte) Expander Backplane mit SATA <> SFF8087 Kabel am
Onboardcontroller SAS0-SAS4 anschließen.
LSI 8708 in Slot 6 – mit Kabel SFF-8087 <> SFF-8087 an Expanderbackplane.
oder
Nach dem BIOS-Flash, Rechner ausschalten (Netz-Stromkabel bleibt gesteckt) und mit Jumper J1D1
das CMOS clearen. Anschließend neu starten und Bios Default Werte mit F9 laden und abspeichern.
Achtung: Das System startet mit G0 Stepping CPUs nicht mit BIOS Version kleiner 79.
In diesem Fall CPU mit anderem Stepping zum flashen einsetzen (erhältlich im PE Server)
Nach erfolgreichem Flashvorgang die Original-CPU wieder einsetzen.
Menu Main:
BIOS Version: S5000.86B.10.00.0088
Processor: Kontrolle, ob alle installierten CPU’s auch richtig erkannt werden!
Memory: Kontrolle, ob der installierte Speicher richtig erkannt wird!
Quiet Boot [Disabled]
Menu Advanced:
- Memory Configuration: Memory RAS and Performance Configuration:
Select Memory RAS Config [RAS Disabled]
- ATA Controller: Configure SATA as RAID [Disabled]
- Mass Storage Controller Configuration:
keine Festplatte oder Backplane angeschlossen SAS Controller [Disabled]
Festplatte(n) oder Backplane angeschlossen SAS Controller [Enabled]
Configure SAS as SW RAID
Wenn keine oder eine 2,5” Festplatte verbaut ist [Disabled]
Wenn zwei 2,5” Festplatte verbaut ist [Enabled]
Wenn Expander Backplane mit am Onboardcontroller SAS0-SAS4 angeschlossen ist [Enabled]
- PCI: IO Acceleration Technology [Enabled]
- System Acoustics and Performance Configuration: Set Fan Profile [Acoustics]
- 43 -
Stand: 10.06.2011
Menu Server Management:
Clear System Event Log: [Enabled] (Zum Löschen der SEL)
System Information:
System Serial Number:
[Seriennr. des Systems]
BMC Firmware Revision: 0.63
HSC Firmware Revision: 0.00
SDR Revision:
SDR Package 46
Menu Boot Options:
Boot Option :
(Aktuelle Einträge abhängig von der Systemausstattung)
1) #0400 ID01 LUN0…bei einer 2,5” Platte bzw Intel ® MB RAID bei zwei 2,5” Platten
2) IBA GE Slot 0500 v...
3) EFI Shell
Keine2,5“ Platten entfällt die 1. Option.
Menu Boot Manager:
Hier stehen die gleichen Einträge wie im Punkt zuvor. Wird ein Eintrag gewählt und mit <Enter> bestätigt, so
wird unmittelbar von diesem Gerät gestartet. Wurden Bios Einstellungen geändert, so ist zum Speichern der
Einstellungen ein Reboot erforderlich. Der Bootmanager (Bios) muss dann erneut mit F2 aufgerufen werden.
Menu Exit:
Dieses Menü wird erst sichtbar, wenn man mit dem Cursor nach rechts gescrollt hat
Save as User Default Values – Save Changes and Exit
Achtung:
Werden 2,5” Festplatten verbaut, darf das externe RAID (3,5“ Festplatten) erst nach erfolgreichem Preload
auf die 2,5“ Festplatten eingerichtet werden, da sonst das Preload auf den 3,5“ Festplatten installiert wird.
- 44 -
Stand: 10.06.2011
31. Modular System
Update
Das System wird über Netzwerkkabel mit einem Arbeitsplatz verbunden, der Verbindung zum Preload Server
hat. Die Update Dateien liegen dort unter D:\Temp.
Das System schaltet sich ein, sobald die Netzteile mit Strom verbunden werden.
Es werden immer mindestens 3 Netzteile eingebaut. Diese sind zum Betrieb von bis zu sechs
Rechnereinschüben ausreichend (2 Netzteile reichen für bis zu 3 Rechnereinschübe).
Beim Erst-Update sind nur eine Ethernet Switch und nur ein Storage Controller eingebaut!
Beinhaltet ein Auftrag ein zweites Modul, so wird dies nach erfolgtem Systemupdate eingebaut. Das jeweilige
Modul wird dann automatisch vom System upgedatet. Der Versionsstand wird kontrolliert. Läuft das Update
bei einem Modul nicht durch, so wird das aktuellste Update neu eingespielt.
Mit einem Browser wird Verbindung zum CMM (Management Modul) hergestellt und die CMM Firmware
Version festgestellt. (Default: IP 192.168.150.150, User: admin, Password: admin; aus dem Navigation Menu
links den Eintrag Firmware ganz unten wählen)
Je nach Version auf dem System müssen schrittweise folgende Versionen nacheinander upgedatet werden:
2.2.3 -> 2.3.1 -> 2.7 -> 6.7
Die jeweils niedrigere Version ist Voraussetzung für das nächste Update.
Zuordnung Unified Firmware Update (UFU) Version zu Management Module GUI operation Code (CMM)
UFU
CMM
6.7
6.7.100.20110329.28522
2.7
2.7.100.20090226.16239
2.3.1
2.4.100.20080610.11578
2.2.3
1.3.100.20080527.11328
Zum Updaten wird die jeweilige CMM_Core.zip Datei gewählt. Während des Updates ist zu verfolgen, wie
Storage Controller, Ethernet Switch Module und Management Module upgedatet werden.
Die freigegebene UFU Version 6.7 beinhaltet:
Storage: - IOP Firmware/Software: 3.07.0140.06
- Expander Firmware:
1.03.0140.71
- Redboot image:
1.01.0140.14
Switch:
- Boot Code: 1.0.0.6
- Firmware: 1.0.0.27
Fan Controller: Op code - 01.02
Boot Block - 01.02
Nach erfolgreichem Update aller Komponenten im Management GUI aus dem Navigation Menu unter
Settings - Date/Time wählen und "CMM Date/Time" und "Time Zone" einstellen.
Anschließend unter - Reports - Diagnostics - Tests - System Information Report wählen und den Report auf
dem Preload Server unter D:\Prod\Tools\Logs\PreloadReports\ ablegen als sn_modsys.htm.zip ablegen. "sn"
stellt die Seriennummer des Auftrags dar.
Typenschild: Auf dem Preloadserver wird von Hand unter D:\Prod\Tools\Logs\PreloadReports\ eine Datei
sn.txt erzeugt. Dabei ist "sn" die Seriennummer. Das Typenschild kann nun gedruckt werden.
Es wird von vorne gesehen auf der rechten Seite in das erste vertiefte Feld geklebt.
Es wird die Original Intel Verpackung für den Versand verwendet. Von der Anlieferung her vorhandene alte
Aufkleber werden mit Heißluftfön entfernt.
- 45 -
Stand: 10.06.2011
Position des Typenschilds:
32. Platinum 1000 IM M1
Intel(R) Compute Module MFS5000SI
Bios: SB5000.86B.10.00.0050
BMC: 1.36.6
-
Bestücken des Moduls mit CPU + Heatsink, Speicher ggf. zusätzliches Netzwerkmodul
-
Einbau des Moduls ins Modular System
-
Sobald das Modul eingeschaltet wird beginnt das Modular System mit dem Update. Der Update Prozess
wird auf der Management Oberfläche angezeigt.
-
Nach dem Update werden vom USB Stick die DMI Daten upgedatet. Es wird hier nur „Maxdata“
geflasht, dies ist für die automatische Aktivierung von Windows Server 2003 wichtig
-
P1000 IM M1: vom USB Stick Dos booten, A) MAXDATA PLATINUM BIOS & FIRMWARE update
wählen
-
Bios Einstellungen kontrollieren (CPU, Speicher, Bios-, BMC Version)
-
Für das Preload muss dem Rechnereinschub ein logisches Laufwerk auf dem Storage Modul
zugewiesen sein.
-
Preload starten. Zunächst Windows für den Dauertest aufspielen. Danach das Kunden Betriebssystem
aufspielen. Es wird normalerweise DOS aufgespielt (englisch wählen). Hiermit wird die Datei erzeugt,
die für den Typenschilddruck benötigt wird.
Typenschild (keine Netzteildaten, nur MAC-Adressen) auf die Geräteunterseite neben den Intel Aufkleber mit
dem Productcode kleben.
Werden von einem Kunden Modular System + Compute Modules geordert, so werden die Rechnereinschübe
im Kundenchassis upgedatet und getestet.
Zum Bespielen / Testen der Compute Module Einschübe sollte kein zweiter Storage Controller im System
sein, da das Preload System dann die zugewiesenen Laufwerke über beide Controller sieht und beim
Partitionieren / Formatieren Fehler produziert (im WinPE ist kein Multipath Treiber geladen).
Compute Modules werden immer separat verpackt. Sie verbleiben nicht im Modular System. Es wird die
Original Intel Verpackung wiederverwendet. Von der Anlieferung her vorhandene alte Aufkleber werden mit
Heißluftfön entfernt.
- 46 -
Stand: 10.06.2011
33. Platinum 1000 IM M2
Intel(R) Compute Module MFS5520VI
Bios: S5500.86B.01.00.0055
BMC: 1.20.1
-
Bestücken des Moduls mit CPU, Speicher ggf. zusätzliches Netzwerkmodul
-
Einbau des Moduls ins Modular System
-
Sobald das Modul eingeschaltet wird beginnt das Modular System mit dem Update. Der Update Prozess
wird auf der Management Oberfläche angezeigt.
-
Nach dem Update werden vom USB Stick die DMI Daten upgedatet. Es wird hier nur „Maxdata“
geflasht, dies ist für die automatische Aktivierung von Windows Server 2003 wichtig
-
In die EFI Shell booten, startup.nsh wird automatisch ausgeführt,
„Start MAXDATA PLATINUM BIOS & FIRMWARE update“ wählen.
Bei der Auswahl
"1 - start system update"
"2 - start DMI update only"
"3 - start HSC update only"
2 und Enter eingeben. (Keinesfalls 1 wählen!)
-
Bios Einstellungen kontrollieren (CPU, Speicher, Bios-, BMC Version)
-
Für das Preload muss dem Rechnereinschub ein logisches Laufwerk auf dem Storage Modul
zugewiesen sein.
-
Preload starten. Zunächst Windows für den Dauertest aufspielen. Danach das Kunden Betriebssystem
aufspielen. Es wird normalerweise DOS aufgespielt (englisch wählen). Hiermit wird die Datei erzeugt,
die für den Typenschilddruck benötigt wird.
Typenschild (keine Netzteildaten, nur MAC-Adressen) auf die Geräteunterseite neben den Intel Aufkleber mit
dem Productcode kleben.
Werden von einem Kunden Modular System + Compute Modules geordert, so werden die Rechnereinschübe
im Kundenchassis upgedatet und getestet.
Zum Bespielen / Testen der Compute Module Einschübe sollte kein zweiter Storage Controller im System
sein, da das Preload System dann die zugewiesenen Laufwerke über beide Controller sieht und beim
Partitionieren / Formatieren Fehler produziert (im WinPE ist kein Multipath Treiber geladen).
Compute Modules werden immer separat verpackt. Sie verbleiben nicht im Modular System. Es wird die
Original Intel Verpackung wiederverwendet. Von der Anlieferung her vorhandene alte Aufkleber werden mit
Heißluftfön entfernt.
Installation MPIO (MultiPath IO) Feature unter Windows Server 2008 R2 für Test eines Chassis mit zwei
Storage Controllern:
-
Server Manager öffnen, Features wählen, Features hinzufügen, Multipath E/A selektieren ->
[Installieren]
-
Start - Verwaltung - MPIO, Reiter Multipfade suchen wählen, es wird "Intel Multi-Flex" angezeigt,
[Hinzufügen] -> Neustart
-
Nach dem Wiederanmelden verlangt Windows einen erneuten Neustart
Nach einem Test im Kundenchassis werden die Storage Pools aufgelöst und das Event Log gelöscht.
- 47 -
Stand: 10.06.2011
Anhang
A. Liste der aktuellen Microsoft COA Echtheitszertifkate
Quanmax Art.
Microsoft Nr.
Name
70110936
2VG-00165
Win SBS Essntls 2011 COA ORY OEI
70110924
T72-02844
Win SBS Std 2011 COA ORY OEI
70110858
LTA-00974
COA Win Srv 2008 Std 32bit 1-4CPU 5 CAL w/o HypV
70110860
P72-03364
COA Win Svr 2008 Ent 1-2CPU 25CAL
70110868
T72-02505
COA Win SBS 2008 Std 1-4 CPU 5CAL OEM
70110901
P73-04332
COA Win Srv 2008 Std 64bit 1-4CPU 5 CAL
70110908
CAD-00054
COA Win Server 2008 R2 Foundation
70110909
P73-04935
COA Win Server 2008 R2 Standard
70110916
P72-04172
COA Win Server 2008 R2 Enterprise
B. Softwarebespielung (Preload) und Gerätetest
Nach Zusammenbau, Update und Einstellung des Bios sowie ggf. Raid-Einrichtung erfolgt bei jedem Server
ein Komponententest, ein Dauertest und die Bespielung des Gerätes mit dem vom Kunden bestellten
Betriebssystem (ggf. inklusive Zusatzsoftware). Im folgenden wird der Ablauf im Detail beschrieben.
-
Der Server wird (per onboard NIC) mit dem Preload Netzwerk verbunden und gestartet
-
Während des Boot-Vorgangs wird als Boot Device (Startgerät) die Netzwerkkarte gewählt ([F12], Boot
Manager o.ä.).
-
Der Server startet nun vom Preload Server per PXE Boot WinPE / VistaPE
-
Im Menu "Inferre Preload System" wird "Produktiv-System" gewählt
-
Nach dem Laden von Treibern erscheint das Eingabefenster "Seriennummer"
-
Die Seriennummer des Server-Auftrags und die PUC (Personal User Code) Identifikationsnummer des
Bedieners wird eingegeben - [Weiter]
-
Es erscheint das Menu "Inferre Preload Test-System"
Firmware Updates
Inferre Impleo (=Preload)
Inferre Visere (=Anzeige von Systeminformationen)
Inferre Tento (=Komponententest / Dauertest)
Tools
Einstellungen
Neu Starten
Herunterfahren
-
Inferre Tento anwählen, unter " Funktionstests" die Punkte "Rotating Memory Test" und je nach
vorhandenen seriellen onboard Schnittstellen "COM Schnittstellentest .." (1 Port bzw. 2 Ports) anklicken
-
Serielle onboard Schnittstellen mit Teststecker bestücken, Test-CD (beliebige CD) und ggf. Testmedium
für Streamer bereitlegen, [Starten] anklicken
-
Die Tests werden ausgeführt.
Nach dem HDD Test erscheint die Aufforderung "Bitte CD einlegen". Hier Test CD einlegen und mit [OK]
bestätigen.
Bei vorhandem Streamer erscheint die Aufforderung "Streamer xy in Test - Bitte Streamer Band
einlegen". Bereitgelegtes Band einlegen, warten bis der Streamer "Ready" signalisiert, dann [OK] zum
Start des Streamertest anklicken.
Um sicher zu stellen, daß der Streamer erkannt wurde, darf das Band nicht vor Erscheinen der
Aufforderung eingelegt werden.
- 48 -
Stand: 10.06.2011
-
Der Funktionstest ist bestanden, wenn im Ergebnisfenster unter "Eigenschaft" - "Funktionstest" keine
Fehler gemeldet werden. [Zurück] zum Funktionstest Hauptfenster und mit [Abbruch] zurück zum Menu
"Inferre Preload Test-System"
Mit "Impleo" wird nun Windows Server für den Dauertest aufgespielt:
-
"Inferre Impleo" anklicken, "gewünschte Sprache" - "Deutsch" wählen - [Weiter]
-
Für den Dauertest die gleiche Windows Grundversion wählen, die der Kunde bestellt hat, Windows
Server 2003 R2 Standard SP2 x64 Edition (auch bei DOS Preload), Windows Server 2008 Standard x64
Edition SP2 oder Windows Server 2008 R2 Standard x64 Edition - [Weiter]
-
Treiber/Einstellungen: Unattended Endinstallation anwählen - [Weiter]
(Dies darf nur beim Preload für Testzwecke / Dauertest gewählt werden. Es bewirkt, daß das
Betriebssystem nach dem Neustart automatisch hochfährt ohne weitere Abfragen)
-
Applikationen ..: "iNFERRE Visere / Tento" auswählen - [Weiter]
-
Partitionierung ..: Default stehen lassen, [Weiter]
-
Bei der Zusammenfassung "Es wird folgende Software installiert" die angezeigten Daten prüfen,
"Neustart nach dem Kopierprozess" auswählen" - [OK]
-
Es werden nun die logischen Laufwerke / Festplatten partitioniert und formatiert. Nach dem Kopieren der
Software startet der Server neu.
-
Windows Server 2003: Rechtsklick auf Arbeitsplatz - Verwalten - Gerätemanager.
Windows Server 2008: Klick auf ServerManager in der Taskleiste - Diagnose - Gerätemanager:
Sicherstellen, daß keine unbekannten Geräte / Geräte ohne Treiber auftauchen und daß
Zusatzhardware, die anderweitig nicht getestet wird (IO-Karten) korrekt eingebunden ist
- Fenster wieder schließen
-
Auf dem Windows Desktop den Link "Inferre Visere" anklicken - Systeminformationen Hardwarekomponenten - IPMI Sensors - "BMC .." aufklappen:
Es dürfen keine Fehler angezeigt werden (rotes Symbol), es müssen alle verbauten Gehäuse- / CPULüfter mit Drehzahl angezeigt werden. Stimmt die Anzahl der angezeigten Lüfter nicht mit der Anzahl der
vorhandenen Lüfter überein, so ist möglicherweise beim SDR (Sensor Data Record) Update nicht das
richtige Gehäuse / die richtige Lüfterkonfiguration gewählt worden. Ein mit Drehzahl "0" gemeldeter
Lüfter ist möglicherweise auf dem falschen Anschluss gesteckt oder hat ein defektes Tachosignal.
Unter "IPMI Compact SDR" - "Physical Scrty" (=Physical Security) wird der Status des Chassis Intrusion
Switch dargestellt. Im Status "Offen" (=Security Violation) wird eine Warnung angezeigt, im Status
"Geschlossen" wird "ok" angezeigt. Durch Öffnen / Schließen des Gehäuses / Schalters wird geprüft, ob
der Sensorstatus korrekt wiedergegeben wird. Die Inferre Anzeige muß dabei mit [F5] aktualisiert
werden, sie wird nicht automatisch aktualisiert (betrifft alle IMPI Sensoren).
Manche Systeme zeigen eine "HSBP Temperature" von 0 °C an (Hot-Swap Backplane). Dies ist kein
Fehler. Ursache ist eine fehlende Übermittlung zwischen Backplane Firmware und BMC.
-
Im Falle von Problemen können die weiteren Punkte unter "System Informationen" zur Analyse
herangezogen werden. Siehe Kasten "Visere Systeminformationen"
-
Für den Dauertest im Visere Hauptmenü "Hardwaretests" wählen - unter "Stresstest" "Servertest"
markieren, mindestens "4 Stunden", bei Test über Nacht "16 Stunden" wählen, "Sensor Informationen
speichern" bleibt gewählt (default) - [Starten]
Beim Test muss eine Test-CD eingelegt sein. Nach kurzem Test von RAM, CPU, Grafik, CD, HDD wird
mit IOMeter die Festplatte / die logischen Laufwerke in einem Dauertest getestet.
Der Test ist bestanden, wenn keine Fehler aufgetreten sind und die Sensoren (Temperatur /
Lüfterdrehzahl) im zulässigen Bereich geblieben sind (wird vom Programm kontrolliert). Der Verlauf der
Sensordaten kann eingesehen werden durch Klick auf "Sensoren und Auslastungen" unter
"Testergebnisse". Nach Aufklappen dieses Punktes können die grafisch angezeigten Sensoren an- und
abgewählt werden.
Werden CPUs zu heiß, so ist zuerst sicherzustellen, daß der Kühler korrekt montiert ist und sich
zwischen CPU und Kühler nur Wärmeleitmaterial und kein Fremdkörper befindet (z.B.
Kunststoffabdeckung des Wärmeleitmaterials). Ggf. Lüfterdrehzahl kontrollieren.
Nach dem bestandenen Dauertest wird die Kundensoftware aufgespielt.
- 49 -
Stand: 10.06.2011
-
Server starten, Netzwerkboot, gleiches Vorgehen wie beim Aufspielen der Software für den Dauertest.
Es wird aber exakt das Betriebssystem und die im Auftrag gebuchte Software gewählt. Bei Microsoft
Betriebssystem wird verglichen, ob das COA Label (Echtheitszertifikat) zur Software passt.
-
Treiber/Einstellungen: Unattended Endinstallation nicht anwählen - [Weiter]
-
Applikationen ..: nur vom Kunden gebuchte Applikationen auswählen - [Weiter]
-
Partitionierung ..: Ggf. Partitionierung gemäß Kundenwunsch, sonst Default übernehmen, [Weiter]
-
Bei der Zusammenfassung "Es wird folgende Software installiert" die angezeigten Daten prüfen,
"Neustart nach dem Kopierprozess" nicht auswählen
"Wechseldatenträger auswerfen" auswählen - [OK]
-
Es werden nun die logischen Laufwerke / Festplatten partitioniert und formatiert. Nach dem Kopieren der
Software bleibt der Server mit einer Fertigmeldung stehen. Ggf Wechselmedien / Streamerband
entnehmen.
-
Der Server ist nun bereit zur Endabnahme durch einen zweiten Techniker. Dieser klickt [OK] und
kontrolliert nach dem Neustart BIOS Einstellungen / Raid-Einrichtung.
-
Der Server wird einige Minuten stromlos geamcht und es wird anschließend der ordnungsgemäße Start
des Systems kontrolliert. Hiermit wird sichergestellt, daß es beim fertigen System nicht zu
Kaltstartproblemen, insbesondere im Hinblick auf Raidcontroller und Festplattenerkennung kommt.
-
Der Techniker, der den Server gebaut, getestet und bespielt hat, bestätigt den ordnungsgemäßen
Zustand des Servers durch Unterschrift des ausgefüllten Formblattes "Checkliste Server".
Abnahme des Servers durch einen zweiten Techniker:
Ein zweiter Techniker kontrolliert die Punkte der "Checkliste Server" und bestätigt durch Unterschrift den
ordnungsgemäßen Zustand des Servers. Anschließend verpackt er den Server und meldet die Fertigstellung
des Auftrags.
Wird eine fehlerhafte Komponente ausgetauscht oder eine neue Komponente eingebaut, so werden
alle Tests erneut durchgeführt.
Visere System Informationen
Basis Informationen - System Overview: System Name + Seriennummer, Beispiel:
Hardwarekomponenten:
SPD-DIMM-Devices:
Es müssen alle verbauten DIMMs angezeigt werden. Nach Aufklappen eines DIMM Eintrags müssen unter
"DIMM SPD Properties" (DIMM Eigenschaften) die korrekten Werte zu sehen sein. Fehlende Daten z.B. bei
Geschwindigkeit, Manufacturer, Manufacturer's part number zeigen an, daß ein Modul beim Hersteller nicht
richtig geflasht wurde. Solche Module dürfen nicht verwendet werden.
DMI Data:
- System Information (Type 1): Hersteller ("MAXDATA"), Product Name ("Platinum xxx"), Serial Number
- OEM Strings (Type 11): 0) "Maxdata" (für OEM Aktivierung von Windows Server 2003)
- 50 -
Stand: 10.06.2011
Hinweise zum Windows Preload:
Bei Windows Server 2003 (egal welche Version) kommt nach Preload (ohne Auswahl von „unattended
endinstallation“) und Neustart der Setup Assistent. Nach „Next“ kommt die Lizenzvereinbarung (EULA). Im
Weiteren werden nur einige wenige Abfragen gemacht (Computername).
Bei Windows 2003 kann man das Preload bis zur EULA hochfahren und abbrechen, indem man die
Lizenzvereinbarung nicht akzeptiert. Es findet dann keine Veränderung in den Daten auf der Platte statt und
der Kunde bekommt beim Starten genau wieder die EULA präsentiert.
Fährt man ein Windows Server 2008 Kunden-Preload hoch, so bleibt Windows Server 2008 bei „Windows
Einrichten“ mit Länder-und Spracheinstellungen stehen. Hier kann man mit Shift-F10 eine Kommandozeile
öffnen und mit dem Befehl „shutdown /s /t 0“ herunterfahren bzw. mit „shutdown /r /t 0“ neu starten.
Hierdurch wird Windows sauber beendet. Bei einfachem Ausschalten / Betätigen des Reset Schalters startet
Windows sonst mit einer Fehlermeldung und der Überprüfung des Datenträgers.
Das Hyper-V Server 2008 R2 Preload bleibt nach dem Hochfahren stehen mit dem Bildschirm "Das
Benutzerkennwort muss vor der ersten Anmeldung geändert werden" ("The user's password must be
changed before logging on the first time"). An dieser Stelle lässt sich das System durch einen kurzen Druck
auf den Ausschalter sauber herunterfahren. Ein Passwort wird in der Produktion nicht vergeben.
Das Windows Small Business Server Essentials 2011 Preload bleibt stehen bei „Windows Small Business
Server 2011 Essentials einrichten”. An dieser Stelle lässt sich das System durch einen kurzen Druck auf den
Ausschalter sauber herunterfahren. Einstellungen werden in der Produktion nicht vorgenommen.
- 51 -
Stand: 10.06.2011
C. PCI Express Anbindung der Steckkarten
Generell werden PCI-E Steckkarten in einem Slot eingesetzt der mindestens die Anzahl Lanes (x1 = eine
Lane) aufweist, die der Kontaktbreite der Steckkarte entspricht.
Beispiel: Intel Pro/1000 ET E1G42ET benötigt x4. Ein x4 Slot mit x1 Anbindung ist nicht geeignet,
ein x8 Sockel mit x4 Anbindung ist geeignet.
Zusätzlich ist zu beachten, daß Steckkarten, die PCI-E 2.0 unterstützen auch in einem Slot mit PCI-E 2.0
eingesetzt werden.
Einige Steckkarten unterstützen den Einsatz in einem Slot mit geringerer Lane-Anzahl als die Karte. Dies ist
jedoch nur in Ausnahmefällen sinnvoll, z.B. bei einem LSI 3041E in einem x4 Slot mit x1 Anbindung zum
Anschluß eines Streamers. Ansonsten kann die Steckkarte ihre maximale Performance nicht erreichen.
(Datenrate per PCI-E 1.0 Lane, unidirektional, 250MB/s; Datenrate SAS 1.0 300MB/s)
Steckkarte
Art. Nr.
Contr. Tragant 70137 SATA II PCIe
30820118
x1
I/O Card PCIe Tragant 89129 2xser 1x par
75440204
x1
Schnittstellen Karte PCI, 2x seriell + 1xparallel
75440014
x1
LSI SAS 9260
30820143 / 30820144
x8 PCI-E 2.0
LSI SAS 9240
308200145
x8 PCI-E 2.0
LSI SAS 3442E
30820054 / 30820111
x8 Slot, x4 Lanes
LSI 8708 EM2
30820129
x8 Slot, x4 Lanes
LSI 8704 EM2
30820128
x8 Slot, x4 Lanes
LSI 8708 ELP SAS
30820100
x4
LSI 8704 ELP SAS
30820113
x4
LSI 8204 ELP SAS
30820112
x4
LSI 3041 E
30820102
x4 Slot, x1 Lanes
Promise SuperTrak EX4650
30820107
x4
Emulex LP111 4GB
30820052
x4
Emulex LPe1150-F4
30820053
x4
Intel Pro/1000 PT EXPI9400PT
75110036
x1
Intel Pro/1000 PT DP EXPI9402PT
75110030
x4
Intel Pro/1000 ET E1G42ET
75110038
x4 PCI-E 2.0
- 52 -
PCI-E Anbindung
Stand: 10.06.2011