Compaq | dc7900 - Convertible Minitower PC | Hardware-Referenzhandbuch – Convertible Minitower der

Hardware-Referenzhandbuch – Convertible
Minitower der Serie dc7900
HP Compaq Business PC
© Copyright 2008 Hewlett-Packard
Development Company, L.P. Inhaltliche
Änderungen dieses Dokuments behalten wir
uns ohne Ankündigung vor.
Microsoft, Windows und Windows Vista sind
Marken oder eingetragene Marken der
Microsoft Corporation in den USA und/oder
anderen Ländern.
Die Garantien für HP Produkte werden
ausschließlich in der entsprechenden, zum
Produkt gehörigen Garantieerklärung
beschrieben. Aus dem vorliegenden
Dokument sind keine weiter reichenden
Garantieansprüche abzuleiten. HewlettPackard („HP“) haftet nicht für technische
oder redaktionelle Fehler oder
Auslassungen in diesem Dokument. Ferner
übernimmt sie keine Haftung für Schäden,
die direkt oder indirekt auf die Bereitstellung,
Leistung und Nutzung dieses Materials
zurückzuführen sind. Die Haftung für
Schäden aus der Verletzung des Lebens,
des Körpers oder der Gesundheit, die auf
einer fahrlässigen Pflichtverletzung durch
HP oder einer vorsätzlichen oder
fahrlässigen Pflichtverletzung eines
gesetzlichen Vertreters oder
Erfüllungsgehilfen von HP beruhen, bleibt
hierdurch unberührt. Ebenso bleibt hierdurch
die Haftung für sonstige Schäden, die auf
einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung
durch HP oder auf einer vorsätzlichen oder
grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines
gesetzlichen Vertreters oder
Erfüllungsgehilfen von HP beruht, unberührt.
Dieses Dokument enthält urheberrechtlich
geschützte Informationen. Ohne schriftliche
Genehmigung der Hewlett-Packard
Company darf dieses Dokument weder
kopiert noch in anderer Form vervielfältigt
oder übersetzt werden.
Hardware-Referenzhandbuch
HP Compaq Business PC
Convertible Minitower der Serie dc7900
Erste Ausgabe (Juli 2008)
Dokumenten-Teilenummer: 490843-041
Allgemeines
In diesem Handbuch finden Sie grundlegende Informationen für die Aufrüstung dieses
Computermodells.
VORSICHT! In dieser Form gekennzeichneter Text weist auf Verletzungs- oder Lebensgefahr bei
Nichtbefolgen der Anleitungen hin.
ACHTUNG: In dieser Form gekennzeichneter Text weist auf die Gefahr von Hardware-Schäden oder
Datenverlust bei Nichtbefolgen der Anleitungen hin.
HINWEIS: In dieser Form gekennzeichneter Text weist auf wichtige Zusatzinformationen hin.
DEWW
iii
iv
Allgemeines
DEWW
Inhaltsverzeichnis
1 Produktmerkmale
Merkmale der Standardkonfiguration ................................................................................................... 1
Komponenten auf der Vorderseite ....................................................................................................... 2
Komponenten des Speicherkarten-Lesegeräts .................................................................................... 3
Komponenten auf der Rückseite .......................................................................................................... 4
Tastatur ................................................................................................................................................ 5
Verwenden der Windows Logo-Taste .................................................................................. 6
Position der Seriennummer .................................................................................................................. 7
2 Hardware-Aufrüstung
Wartungsfreundlichkeit ......................................................................................................................... 8
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen ............................................................................................ 8
Aufheben der Sperre des Smart Cover Lock ..................................................................................... 10
Smart Cover FailSafe-Schlüssel ........................................................................................ 10
Verwenden des Smart Cover FailSafe-Schlüssels zur Entfernung des Smart Cover
Lock ................................................................................................................................... 10
Entfernen der Abdeckung ................................................................................................................... 12
Anbringen der Abdeckung .................................................................................................................. 13
Entfernen der Frontblende ................................................................................................................. 14
Wiedereinsetzen der Frontblende ...................................................................................................... 15
Entfernen der Laufwerksblenden ....................................................................................................... 16
Einsetzen von zusätzlichem Speicher ................................................................................................ 17
DIMM-Module .................................................................................................................... 17
DDR2-SDRAM-DIMMs ...................................................................................................... 17
Bestücken von DIMM-Steckplätzen ................................................................................... 18
Einsetzen von DIMMs ........................................................................................................ 19
Herausnehmen oder Einsetzen einer Erweiterungskarte ................................................................... 21
Position der Laufwerke ....................................................................................................................... 26
Herausnehmen eines Laufwerks aus einem Laufwerksschacht ........................................................ 27
Einbauen von zusätzlichen Laufwerken ............................................................................................. 32
Laufwerksverbindungen der Systemplatine ....................................................................... 35
Installieren eines 5,25-Zoll- oder 3,5-Zoll-Laufwerks in einen externen
Laufwerksschacht .............................................................................................................. 36
Installieren einer 3,5-Zoll-SATA-Festplatte in einem internen Laufwerksschacht ............. 39
DEWW
v
Entfernen und Ersetzen eines 3,5-Zoll-SATA-Wechselfestplattenlaufwerks ..................... 41
Umwandlung eines Minitower-Systems in ein Desktop-System ........................................................ 46
Umwandeln eines Desktop-Systems in ein Minitower-System .......................................................... 48
Anhang A Technische Daten
Anhang B Batterieaustausch
Anhang C Externe Sicherheitsgeräte
Anbringen eines Sicherheitsschlosses ............................................................................................... 57
Kabel-Diebstahlsicherung .................................................................................................. 57
Vorhängeschloss ............................................................................................................... 58
Sicherheitsschloss für HP Business PC ............................................................................ 59
Anhang D Elektrostatische Entladung
Vermeiden von Schäden durch elektrostatische Entladungen ........................................................... 61
Erdungsmethoden .............................................................................................................................. 61
Anhang E Betriebshinweise, allgemeine Pflegehinweise und Transportvorbereitung
Betriebshinweise und allgemeine Pflegehinweise .............................................................................. 63
Vorsichtsmaßnahmen für optische Laufwerke ................................................................................... 65
Betrieb ............................................................................................................................... 65
Reinigen ............................................................................................................................. 65
Sicherheit ........................................................................................................................... 65
Transportvorbereitung ........................................................................................................................ 65
Index ................................................................................................................................................................... 67
vi
DEWW
1
Produktmerkmale
Merkmale der Standardkonfiguration
Die jeweiligen Merkmale des HP Compaq Convertible Minitower sind modellabhängig. Sie erhalten eine
vollständige Auflistung der in bzw. auf Ihrem Computer installierten Hard- und Software, wenn Sie das
Diagnosedienstprogramm ausführen (nur für bestimmte Modelle). Anleitungen zur Verwendung des
Dienstprogramms finden Sie im Fehlerbeseitigungs-Handbuch.
HINWEIS: Der HP Compaq Convertible Minitower kann auf einfache Weise in ein Desktop-System
umgewandelt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt „Umwandlung eines
Minitower-Systems in ein Desktop-System“ auf Seite 46 in diesem Handbuch.
Abbildung 1-1 Convertible Minitower-Konfiguration
DEWW
Merkmale der Standardkonfiguration
1
Komponenten auf der Vorderseite
Die Anordnung der Laufwerke kann von Modell zu Modell unterschiedlich sein.
Abbildung 1-2 Komponenten auf der Vorderseite
Tabelle 1-1 Komponenten auf der Vorderseite
1
Optische 5,25-Zoll-Laufwerke
8
5,25-Zoll-Schacht für optionale Laufwerke2
2
LED-Anzeigen für optische Laufwerke
9
LED-Anzeige des Diskettenlaufwerks (optional)
3
3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk (optional)1
10
Disketten-Ausgabetaste (optional)
4
Dual-State-Netzschalter
11
Betriebsanzeige
5
LED-Anzeige des Festplattenlaufwerks
12
Kopfhöreranschluss
6
Mikrofonanschluss
13
USB (Universal Serial Bus)-Anschlüsse
7
Auswurftasten für optische Laufwerke
ACHTUNG: Der untere 5,25-Zoll-Einbauschacht ist kürzer als die beiden oberen Schächte. Der untere Schacht
unterstützt Laufwerke mit halber Höhe und einer Länge von bis zu 14,5 cm einschließlich der Kabel, die auf der
Rückseite des Laufwerks eingesteckt sind. Versuchen Sie nicht, ein größeres Gerät (z. B. ein optisches Laufwerk)
in den unteren Schacht einzubauen. Laufwerk und Systemplatine könnten dadurch beschädigt werden. Wenn Sie
beim Einbau eines Laufwerks in den Laufwerksschacht unnötig Gewalt anwenden, laufen Sie Gefahr, das Laufwerk
zu beschädigen.
1
Einige Modelle sind mit einem Speicherkarten-Lesegerät im externen 3,5-Zoll-Laufwerksschacht konfiguriert. Bei anderen
Modellen ist dieser Schacht mit einer Laufwerksblende abgedeckt.
2
Einige Modelle sind mit einem Speicherkarten-Lesegerät im externen 5,25-Zoll-Laufwerksschacht konfiguriert. Bei anderen
Modellen ist dieser Schacht mit einer Laufwerksblende abgedeckt.
2
Kapitel 1 Produktmerkmale
DEWW
Komponenten des Speicherkarten-Lesegeräts
Das Speicherkarten-Lesegerät ist optional und steht nicht in allen Modellen zur Verfügung. In der
folgenden Abbildung und Tabelle sind die Komponenten des Speicherkarten-Lesegeräts dargestellt
bzw. aufgeführt.
Abbildung 1-3 Komponenten des Speicherkarten-Lesegeräts
Tabelle 1-2 Komponenten des Speicherkarten-Lesegeräts
Nein.
Steckplatz
Karten
1
xD
●
xD-Picture Card (xD)
2
MicroSD
●
MicroSD (T-Flash)
●
MicroSDHC
3
LED-Anzeige des
SpeicherkartenLesegeräts
4
SD/MMC+/miniSD
●
Secure Digital (SD)
●
MiniSDHC
●
●
Secure Digital High
Capacity (SDHC)
●
MultiMediaCard 4.0
(MMC Plus)
MultiMediaCard
(MMC)
●
MiniSD
●
Reduced Size
MultiMediaCard (RS
MMC)
Reduced Size
MultiMediaCard 4.0
(MMC Mobile)
●
MMC Micro (Adapter
erforderlich)
●
5
USB
●
USB (Universal Serial
Bus)-Anschluss
6
CompactFlash I/II
●
CompactFlash Card
Type 1
●
CompactFlash Card
Type 2
●
MicroDrive
7
MS PRO/MS PRO DUO
●
Memory Stick (MS)
●
Memory Stick Select
●
●
MagicGate Memory
Stick (MG)
●
Memory Stick PRO
Duo (MS PRO Duo)
Memory Stick Duo
(MS Duo)
●
MagicGate Memory
Duo
●
Memory Stick PROHG Duo
Memory Stick PRO
(MS PRO)
●
Memory Stick Micro
(M2) (Adapter
erforderlich)
●
8
DEWW
1394
●
1394-Anschluss (nur
auf bestimmten
Modellen verfügbar)
Komponenten des Speicherkarten-Lesegeräts
3
Komponenten auf der Rückseite
Abbildung 1-4 Komponenten auf der Rückseite
Tabelle 1-3 Komponenten auf der Rückseite
1
Netzkabelanschluss
6
Audio-Ausgang für Audio-Geräte mit
eigenem Netzteil (grün)
2
Audio-Eingang (blau)
7
Universal Serial Bus (USB)
3
RJ-45-Netzwerkanschluss
8
DisplayPort-Monitoranschluss
4
Serieller Anschluss
9
VGA-Monitoranschluss
5
PS/2-Mausanschluss (grün)
10
PS/2-Tastaturanschluss (lila)
HINWEIS:
Die Anordnung und Anzahl der Anschlüsse kann von Modell zu Modell unterschiedlich sein.
Ein optionaler zweiter serieller Anschluss und ein optionaler paralleler Anschluss sind bei HP erhältlich.
Dem Audio-Eingang kann in der Systemsteuerung des Audiotreibers die neue Funktion eines Mikrofonanschlusses
zugewiesen werden.
Die Monitoranschlüsse auf der Systemplatine sind inaktiv, wenn eine Grafikkarte im Computer eingesetzt ist.
Wenn eine Grafikkarte im PCI-, PCI Express x1- oder im PCIe-x16-Steckplatz, der auf einen 4x-Steckplatz
heruntergeschaltet wird, installiert ist, können die Anschlüsse auf der Grafikkarte und auf der Systemplatine
gleichzeitig genutzt werden. Zur Nutzung beider Anschlüsse müssen jedoch einige Einstellungen in Computer Setup
geändert werden. Informationen zum Einstellen des Boot-VGA-Controllers finden Sie im Computer Setup (F10) UtilityHandbuch.
4
Kapitel 1 Produktmerkmale
DEWW
Tastatur
Abbildung 1-5 Tastaturkomponenten
Tabelle 1-4 Tastaturkomponenten
1
DEWW
1
Funktionstasten
Zum Ausführen besonderer Funktionen in Abhängigkeit der verwendeten
Software-Anwendungen.
2
Editiertasten
Hierzu gehören folgende Tasten: Einfügen, Pos1, Bild auf, Entfernen, Ende und
Bild ab.
3
Statusanzeigen
Zeigen den Status Ihrer Computer- und Tastatureinstellungen an (Num,
Feststelltaste, Rollen).
4
Ziffernblock
Funktioniert wie die Tastatur eines Taschenrechners.
5
Pfeiltasten
Zum Navigieren durch ein Dokument oder eine Website. Mit diesen Tasten kann
der Cursor über die Tastatur nach links und rechts sowie nach oben und unten
bewegt werden.
6
Strg-Tasten
Werden in Kombination mit einer anderen Taste gedrückt, wobei die Funktion von
der jeweiligen Anwendung abhängt.
7
Anwendungstaste1
Öffnet Kontextmenüs in einer Microsoft Office-Anwendung (wie die rechte
Maustaste). Zum Ausführen von weiteren Funktionen in anderen SoftwareAnwendungen.
8
Windows Logo-Tasten1
Zum Öffnen des Menüs Start in Microsoft Windows. Wird in Verbindung mit
anderen Tasten gedrückt, um weitere Funktionen auszuführen,
9
Alt-Tasten
Werden in Kombination mit einer anderen Taste gedrückt, wobei die Funktion von
der jeweiligen Anwendung abhängt.
Diese Tasten sind nicht auf allen Tastaturen vorhanden.
Tastatur
5
Verwenden der Windows Logo-Taste
Sie verwenden die Windows Logo-Taste zusammen mit anderen Tasten zur Ausführung bestimmter
Funktionen im Windows Betriebssystem. Informationen zur Position der Windows Logo-Taste finden
Sie im Abschnitt „Tastatur“ auf Seite 5.
Tabelle 1-5 Funktionen der Windows Logo-Taste
Die folgenden Windows Logo-Tastenfunktionen sind unter Microsoft Windows XP und Microsoft Windows Vista
verfügbar.
Windows Logo-Taste
Zeigt das Startmenü an bzw. blendet es aus.
Windows Logo-Taste + d
Zeigt den Desktop an.
Windows Logo-Taste + m
Minimiert alle offenen Anwendungsfenster auf Symbolgröße.
Umschalttaste + Windows Logo-Taste + m
Macht die Wirkung der Tastenkombination Windows Logo + m
rückgängig.
Windows Logo-Taste + e
Ruft das Dialogfeld Arbeitsplatz auf.
Windows Logo-Taste + f
Ruft das Fenster Suchen nach: Alle Dateien auf.
Windows Logo-Taste + Strg + f
Ruft das Fenster Suchen nach: Computer auf.
Windows Logo-Taste + F1
Ruft die Windows Hilfe auf.
Windows Logo-Taste + l
Sperrt Ihren Computer, wenn Sie mit einer Netzwerk-Domäne
verbunden sind, oder ermöglicht einen Benutzerwechsel, wenn
Sie nicht mit einer Netzwerk-Domäne verbunden sind.
Windows Logo-Taste + r
Ruft das Dialogfeld Ausführen auf.
Windows Logo-Taste + u
Ruft den Hilfsprogramm-Manager auf.
Windows Logo-Taste + Pause/Untbr
Ruft das Dialogfeld „Eigenschaften von System“ auf.
Windows Logo-Taste + Tab
Windows XP – Wechselt zwischen den Schaltflächen in der
Taskleiste.
Windows Vista – Wechselt zwischen den Programmen in der
Taskleiste mit Windows Flip 3-D.
Neben den oben beschriebenen Windows Logo-Tastenfunktionen sind die folgenden Funktionen unter Microsoft
Windows Vista verfügbar.
Strg + Windows Logo-Taste + Tabulatortaste
Verwenden Sie die Pfeiltasten, um durch die Programme in der
Taskleiste mit Windows Flip 3-D zu wechseln.
Windows Logo-Taste + Leertaste
Bringt alle Programme in den Vordergrund und wählt die Windows
Sidebar aus.
Windows Logo-Taste + g
Wechselt durch die Minianwendungen in der Sidebar.
Windows Logo-Taste + u
Startet den Center für erleichterte Bedienung.
Windows Logo-Taste + x
Ruft das Windows Mobilitätscenter auf.
Windows Logo-Taste + beliebige Nummerntaste Startet die Schnellstart-Verknüpfung an der Position,
die der Nummer entspricht (zum Beispiel startet Windows
Logo-Taste + 1 die erste Verknüpfung im Schnellstart-Menü).
6
Kapitel 1 Produktmerkmale
DEWW
Position der Seriennummer
Jedem Computer wurde eine eindeutige Seriennummer sowie eine Produkt-ID zugewiesen, die sich auf
der Gehäuseoberseite des Computers befinden. Halten Sie diese Nummern bereit, wenn Sie sich mit
dem Technischen Support in Verbindung setzen.
Abbildung 1-6 Position von Seriennummer und Produkt-ID
DEWW
Position der Seriennummer
7
2
Hardware-Aufrüstung
Wartungsfreundlichkeit
Der Computer ist mit Funktionen ausgestattet, die Aufrüstung und Wartung erleichtern. Für die meisten
in diesem Kapitel beschriebenen Installationsverfahren wird kein Werkzeug benötigt.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Lesen Sie unbedingt alle relevanten Anleitungen, Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise in diesem
Handbuch, bevor Sie mit Aufrüstungsarbeiten beginnen.
VORSICHT! So verringern Sie das Risiko von Verletzungen durch Stromschlag, heiße Oberflächen
oder Feuer:
Ziehen Sie den Netzstecker aus der Steckdose, und warten Sie, bis die Systemkomponenten im
Computer abgekühlt sind, bevor Sie sie berühren.
Schließen Sie keine Telekommunikations- oder Telefonanschlusskabel an den NetzwerkschnittstellenController (NIC) an.
Deaktivieren Sie auf keinen Fall den Erdungsleiter des Netzkabels. Der Erdungsleiter ist ein wichtiges
Sicherheitsmerkmal.
Schließen Sie das Netzkabel an eine geerdete Netzsteckdose an, die jederzeit leicht erreichbar ist.
Hinweise zur Vermeidung von Verletzungen erhalten Sie im Handbuch für sicheres und angenehmes
Arbeiten. Das Handbuch enthält Erläuterungen zur richtigen Einrichtung des Arbeitsplatzes und zur
korrekten Körperhaltung, Gesundheitstipps für die Arbeit am Computer sowie wichtige Hinweise zur
elektrischen und mechanischen Sicherheit. Dieses Handbuch befindet sich im Internet unter
http://www.hp.com/ergo.
VORSICHT! Im Innern befinden sich mit Strom versorgte und bewegliche Teile.
Trennen Sie das Gerät von der Stromversorgung, bevor Sie das Gehäuse entfernen.
Bringen Sie das Gehäuse wieder an, und befestigen Sie es, bevor Sie das Gerät wieder an die
Stromversorgung anschließen.
8
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
ACHTUNG: Statische Elektrizität kann die elektrischen Komponenten des Computers oder der
optionalen Geräte beschädigen. Bevor Sie mit der Arbeit an den Komponenten beginnen, sollten Sie
daher einen geerdeten Metallgegenstand berühren, um sich elektrostatisch zu entladen. Weitere
Informationen erhalten Sie in Anhang D, „Elektrostatische Entladung“ auf Seite 61.
Wenn der Computer an eine Stromquelle angeschlossen ist, liegt an der Systemplatine stets eine
Spannung an. Ziehen Sie den Netzstecker, bevor Sie den Computer öffnen, um eine Beschädigung der
Systemkomponenten zu verhindern.
DEWW
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
9
Aufheben der Sperre des Smart Cover Lock
HINWEIS: Das Smart Cover Lock (elektronische Gehäusesperre) ist eine optionale Funktion, über die
nur bestimmte Modelle verfügen.
Es wird über die Software bzw. über das Setup-Kennwort gesteuert und verhindert den unbefugten
Zugriff auf die internen Computerkomponenten. Das Smart Cover Lock ist bei Lieferung des Computers
deaktiviert. Weitere Informationen über das Aktivieren der Smart Cover-Sperre finden Sie im Handbuch
Desktop Management.
Smart Cover FailSafe-Schlüssel
Wenn das Smart Cover Lock aktiviert ist und Sie Ihr Benutzerkennwort nicht eingeben können, um die
Sperre zu deaktivieren, brauchen Sie einen Smart Cover FailSafe-Schlüssel, um die
Gehäuseabdeckung öffnen zu können. In den folgenden Fällen benötigen Sie den Schlüssel, um auf
die Systemkomponenten im Computer zugreifen zu können:
●
Stromausfall
●
Fehlgeschlagener Systemstart
●
Ausfall einer PC-Komponente (z. B. Prozessor oder Netzteil)
●
Vergessenes Kennwort
HINWEIS: Der Smart Cover-FailSafe-Schlüssel ist ein spezielles bei HP erhältliches Tool. Seien Sie
vorbereitet – Bestellen Sie diesen Schlüssel, bevor Sie ihn benötigen.
So erhalten Sie einen FailSafe-Schlüssel:
●
Wenden Sie sich an einen HP Servicepartner. Bestellen Sie unter der Teilenummer 166527-001
den schraubenschlüsselartigen Schlüssel oder unter der Teilenummer 166527-002 den
schraubendreherartigen Schlüssel.
●
Bestellinformationen finden Sie auf der HP Website (http://www.hp.com).
●
Die Rufnummer für technische Unterstützung finden Sie in Ihrer Garantieerklärung oder im
Handbuch Support Telephone Numbers (Rufnummer für technische Unterstützung).
Verwenden des Smart Cover FailSafe-Schlüssels zur Entfernung des Smart
Cover Lock
So öffnen Sie die Abdeckung bei aktiviertem Smart Cover Lock:
1.
Entfernen/deaktivieren Sie alle Sicherheitsvorrichtungen, die das Öffnen des Computers
verhindern.
2.
Nehmen Sie alle Wechselmedien wie Disketten oder Compact Discs aus dem Computer heraus.
3.
Fahren Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß herunter, und schalten Sie den Computer und
eventuell vorhandene Peripheriegeräte aus.
4.
Ziehen Sie das Netzkabel, und trennen Sie alle Verbindungen zu Peripheriegeräten.
ACHTUNG: Unabhängig vom Betriebsmodus liegt immer Spannung an der Systemplatine an,
solange der Computer mit einer aktiven Steckdose verbunden ist. Ziehen Sie den Netzstecker, um
einer Beschädigung der Systemkomponenten im Computer vorzubeugen.
10
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
5.
Entfernen Sie mit dem Smart Cover FailSafe-Schlüssel die beiden Sicherheitsschrauben, mit
denen das Smart Cover Lock am Systemgehäuse befestigt ist.
Abbildung 2-1 Entfernen der Schrauben des Smart Cover Lock
Sie können jetzt die Abdeckung des Computers entfernen. Siehe „Entfernen der Abdeckung“
auf Seite 12.
Um das Smart Cover Lock wieder zu befestigen, bringen Sie die Sicherheitsschrauben wieder an.
DEWW
Aufheben der Sperre des Smart Cover Lock
11
Entfernen der Abdeckung
1.
Entfernen/deaktivieren Sie alle Sicherheitsvorrichtungen, die das Öffnen des Computers
verhindern.
2.
Nehmen Sie alle Wechselmedien wie Disketten oder Compact Discs aus dem Computer heraus.
3.
Fahren Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß herunter, und schalten Sie den Computer und
eventuell vorhandene Peripheriegeräte aus.
4.
Ziehen Sie das Netzkabel, und trennen Sie alle Verbindungen zu Peripheriegeräten.
ACHTUNG: Unabhängig vom Betriebsmodus liegt immer Spannung an der Systemplatine an,
solange der Computer mit einer aktiven Steckdose verbunden ist. Ziehen Sie den Netzstecker, um
einer Beschädigung der Systemkomponenten im Computer vorzubeugen.
5.
Legen Sie den Computer auf die breite Seite, damit er nicht kippt.
6.
Ziehen Sie den Griff (1) an der Abdeckung nach oben, schieben Sie die Abdeckung etwa 1,25 cm
nach hinten, heben Sie sie an, und nehmen Sie sie anschließend vom Gehäuse ab (2).
Abbildung 2-2 Entfernen der Abdeckung
12
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
Anbringen der Abdeckung
1.
Legen Sie den Computer auf die breitere Seite, damit er nicht kippt.
2.
Richten Sie die Nasen an der Abdeckung mit den Schlitzen am Gehäuse aus, und drücken Sie die
Abdeckung nach unten, und schieben Sie sie gleichzeitig nach vorne, bis sie einrastet.
Abbildung 2-3 Anbringen der Abdeckung
DEWW
Anbringen der Abdeckung
13
Entfernen der Frontblende
1.
Entfernen/deaktivieren Sie alle Sicherheitsvorrichtungen, die das Öffnen des Computers
verhindern.
2.
Nehmen Sie alle Wechselmedien wie Disketten oder Compact Discs aus dem Computer heraus.
3.
Fahren Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß herunter, und schalten Sie den Computer und
eventuell vorhandene Peripheriegeräte aus.
4.
Ziehen Sie das Netzkabel, und trennen Sie alle Verbindungen zu Peripheriegeräten.
ACHTUNG: Unabhängig vom Betriebsmodus liegt immer Spannung an der Systemplatine an,
solange der Computer mit einer aktiven Steckdose verbunden ist. Ziehen Sie den Netzstecker, um
einer Beschädigung der Systemkomponenten im Computer vorzubeugen.
5.
Entfernen Sie die Abdeckung des Computers.
6.
Drücken Sie die beiden Freigaberiegel (1) nach oben, und ziehen Sie die Frontblende (2) aus dem
Gehäuse.
Abbildung 2-4 Entfernen der Frontblende
14
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
Wiedereinsetzen der Frontblende
1.
Platzieren Sie die unteren Scharniere an der Frontblende in den entsprechenden Schlitzen im
Gehäuse (1).
2.
Klappen Sie die Frontblende nach oben auf das Gehäuse (2).
3.
Drücken Sie die oberen Arretierungen der Frontblende in die entsprechenden Öffnungen am
Gehäuse, bis sie einrasten (3).
4.
Lassen Sie die Freigaberiegel wieder einrasten (4).
Abbildung 2-5 Wiedereinsetzen der Frontblende
DEWW
Wiedereinsetzen der Frontblende
15
Entfernen der Laufwerksblenden
1.
Entfernen/deaktivieren Sie alle Sicherheitsvorrichtungen, die das Öffnen des Computers
verhindern.
2.
Nehmen Sie alle Wechselmedien wie Disketten oder Compact Discs aus dem Computer heraus.
3.
Fahren Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß herunter, und schalten Sie den Computer und
eventuell vorhandene Peripheriegeräte aus.
4.
Ziehen Sie das Netzkabel, und trennen Sie alle Verbindungen zu Peripheriegeräten.
ACHTUNG: Unabhängig vom Betriebsmodus liegt immer Spannung an der Systemplatine an,
solange der Computer mit einer aktiven Steckdose verbunden ist. Ziehen Sie den Netzstecker, um
einer Beschädigung der Systemkomponenten im Computer vorzubeugen.
5.
Entfernen Sie die Abdeckung des Computers.
6.
Entfernen Sie die Frontblende.
7.
Ziehen Sie die Blendenhalterung mit den Laufwerksblenden vorsichtig aus der Frontblende, und
entfernen Sie anschließend die gewünschte Laufwerksblende.
ACHTUNG: Halten Sie die Blendenhalterung gerade, wenn Sie sie von der Frontblende wegziehen.
Wenn Sie die Blendenhalterung angewinkelt abnehmen, können die Stifte beschädigt werden, die sie
in der Frontblende halten.
Abbildung 2-6 Entfernen der Laufwerksblenden aus der Blendenhalterung (Desktop-Gehäuse)
HINWEIS: Wenn Sie die Blendenhalterung wieder einsetzen, müssen Sie darauf achten, dass die
Halterungsstifte und sämtliche verbleibenden Laufwerksblenden richtig ausgerichtet sind. Bei korrekter
Ausrichtung sollte sich das Logo unten an der Blendenhalterung befinden.
16
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
Einsetzen von zusätzlichem Speicher
Der Computer ist mit DDR2-SDRAM-Speicher ausgestattet (Double Data Rate 2-Synchronous Dynamic
Random Access Memory, synchroner dynamischer RAM mit doppelter Datenrate und doppelter
Bandbreite). Dabei handelt es sich um DIMM-Module (Dual Inline Memory Module, Speichermodul mit
zwei parallelen Kontaktreihen).
DIMM-Module
Die Speichersteckplätze auf der Systemplatine können mit bis zu vier Standard-DIMMs bestückt
werden. In diesen Steckplätzen befindet sich mindestens ein vorinstalliertes DIMM. Für maximale
Speicherunterstützung können Sie die Systemplatine mit bis zu 16 GB Speicher im leistungsstarken
Dual Channel Mode bestücken.
DDR2-SDRAM-DIMMs
Für einen ordnungsgemäßen Systembetrieb müssen die DDR2-SDRAM-DIMMs folgende
Eigenschaften aufweisen:
●
240-Pin-Industriestandard
●
Ungepuffert, mit PC2-6400 800 MHz kompatibel
●
1,8-V-DDR2-SDRAM-DIMMs
Die DDR2-SDRAM-DIMMs müssen außerdem:
●
CAS-Latenz 5 (DDR2/800 MHz), 5-5-5 Timing sowie CAS-Latenz 6 (DDR2/800 MHz), 6-6-6 Timing
unterstützen
●
Mit den obligatorischen SPD-Daten (SPD = Serial Presence Detect) des JEDEC (Joint Electronic
Device Engineering Council) ausgestattet sein
Der Computer unterstützt außerdem:
●
Nicht-EEC-Speichertechnologien (512 MBit und 1 GBit)
●
Single-Sided- und Double-Sided-DIMMs
●
Mit x8- und x16-DDR-Geräten gebaute DIMMs; DIMMs, die mit x4-SDRAM gebaut wurden, werden
nicht unterstützt
HINWEIS: Das System arbeitet nicht ordnungsgemäß, wenn nicht unterstützte DIMMs installiert
werden.
DEWW
Einsetzen von zusätzlichem Speicher
17
Bestücken von DIMM-Steckplätzen
Auf der Systemplatine befinden sich vier DIMM-Steckplätze, d. h. zwei Steckplätze pro Kanal. Die
Steckplätze sind mit DIMM1, DIMM2, DIMM3 und DIMM4 bezeichnet, wobei die Steckplätze DIMM1
und DIMM2 Speicherkanal A und die Steckplätze DIMM3 und DIMM4 Speicherkanal B zugeordnet sind.
Abbildung 2-7 Position der DIMM-Steckplätze
Tabelle 2-1 Position der DIMM-Steckplätze
Nr.
Beschreibung
Farbe Steckplatz
1
DIMM1-Steckplatz, Kanal A
Schwarz
2
DIMM2-Steckplatz, Kanal A
Weiß
3
DIMM3-Steckplatz, Kanal B
Weiß
4
DIMM4-Steckplatz, Kanal B
Weiß
HINWEIS: Ein DIMM-Modul muss in den schwarzen DIMM1-Steckplatz
eingesetzt sein. Andernfalls zeigt das System eine POST-Fehlermeldung an,
die angibt, dass ein Speichermodul in den schwarzen Steckplatz eingesetzt
werden muss.
Je nach Installation der DIMM-Module arbeitet das System automatisch im Single Channel Mode, im
Dual Channel Mode oder im Flex Mode.
18
●
Das System arbeitet im Single Channel Mode, wenn die DIMM-Steckplätze nur eines Kanals
bestückt sind.
●
Das System arbeitet im leistungsstärkeren Dual Channel Mode, wenn die
Gesamtspeicherkapazität der DIMMs in Kanal A der Gesamtspeicherkapazität der DIMMs in Kanal
B entspricht. Dabei können Technologie und Gerätebreite zwischen den Kanälen variieren. Wenn
beispielsweise Kanal A mit zwei 512-MB-DIMM-Modulen und Kanal B mit einem 1-GB-DIMMModul bestückt ist, arbeitet das System im Dual Channel Mode.
●
Das System arbeitet im Flex Mode, wenn die Gesamtspeicherkapazität der DIMMs in Kanal A nicht
mit der Gesamtspeicherkapazität der DIMMs in Kanal B identisch ist. Im Flex Mode beschreibt der
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
Kanal, der mit der geringsten Speicherkapazität bestückt ist, die Gesamtspeicherkapazität, die
dem Dual Channel Mode zugewiesen ist; die übrige Speicherkapazität steht für den Single Channel
Mode zur Verfügung. Für optimale Geschwindigkeit sollten die Kanäle ausgewogen bestückt sein,
so dass die größte Speicherkapazität auf die beiden Kanäle verteilt ist. Verfügt ein Kanal über mehr
Speicher als der andere, so sollte der größere Speicher Kanal A zugewiesen werden. Wenn Sie
die Steckplätze beispielsweise mit einem 1-GB-DIMM-Modul und drei 512-MB-DIMM-Modulen
bestücken, sollte Kanal A das 1-GB-DIMM-Modul sowie ein 512-MB-DIMM-Modul und Kanal B die
beiden 512-MB-DIMM-Module enthalten. Mit dieser Konfiguration arbeiten 2 GB im Dual Channel
Mode und 512 MB im Single Channel Mode.
●
In jedem Modus wird die maximale Betriebsgeschwindigkeit durch das langsamste DIMM im
System bestimmt.
Einsetzen von DIMMs
ACHTUNG: Sie müssen das Netzkabel ziehen, bevor Sie Speichermodule ein- oder ausbauen.
Unabhängig vom Betriebsmodus werden die Speichermodule immer mit Strom versorgt, solange der
Computer mit einer aktiven Steckdose verbunden ist. Das Hinzufügen oder Entfernen von
Speichermodulen unter Spannung kann zu einer irreparablen Beschädigung der Module oder der
Systemplatine führen.
Die Kontakte der Speichermodulsteckplätze sind aus Gold. Beim Aufrüsten des Systemspeichers
müssen Sie ebenfalls Speichermodule mit Metallkontakten aus Gold verwenden, um einer möglichen
Korrosion und/oder Oxidation durch den Kontakt zwischen nicht kompatiblen Metallen vorzubeugen.
Statische Elektrizität kann die elektronischen Komponenten des Computers oder der Zusatzkarten
beschädigen. Bevor Sie mit der Arbeit an den Komponenten beginnen, sollten Sie daher einen
geerdeten Metallgegenstand berühren, um sich elektrostatisch zu entladen. Weitere Informationen
finden Sie in Anhang D, „Elektrostatische Entladung“ auf Seite 61.
Achten Sie darauf, die Kontakte des Speichermoduls nicht zu berühren. Das Modul kann sonst
beschädigt werden.
1.
Entfernen/deaktivieren Sie alle Sicherheitsvorrichtungen, die das Öffnen des Computers
verhindern.
2.
Nehmen Sie alle Wechselmedien wie Disketten oder Compact Discs aus dem Computer heraus.
3.
Fahren Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß herunter, und schalten Sie den Computer und
eventuell vorhandene Peripheriegeräte aus.
4.
Ziehen Sie das Netzkabel, und trennen Sie alle Verbindungen zu Peripheriegeräten.
ACHTUNG: Vor dem Ein- und Ausbau von Speichermodulen müssen Sie das Netzkabel ziehen
und ca. 30 Sekunden warten, um den Reststrom aus dem System zu entfernen. Unabhängig vom
Betriebsmodus werden die Speichermodule immer mit Strom versorgt, solange der Computer mit
einer Strom führenden Steckdose verbunden ist. Wenn Speichermodule hinzugefügt oder entfernt
werden, obwohl Spannung anliegt, kann es zu einer irreparablen Beschädigung der Module bzw.
der Systemplatine kommen.
5.
Entfernen Sie die Abdeckung des Computers.
6.
Suchen Sie die Speichermodulsteckplätze auf der Systemplatine.
VORSICHT! Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, warten Sie, bis
die inneren Systemkomponenten abgekühlt sind, bevor Sie diese anfassen.
DEWW
Einsetzen von zusätzlichem Speicher
19
7.
Öffnen Sie die beiden Riegel des Speichermodulsteckplatzes (1), und setzen Sie das
Speichermodul in den Steckplatz ein (2).
Abbildung 2-8 Einsetzen eines DIMM-Moduls
HINWEIS: Die Speichermodule können nur auf eine Art eingesetzt werden. Die Kerbe am Modul
muss dabei an der Nase am Speichermodulsteckplatz ausgerichtet sein.
Ein DIMM-Modul muss in den schwarzen DIMM1-Steckplatz eingesetzt sein.
Sie erhalten maximale Leistung, wenn Sie die Steckplätze so bestücken, dass die
Speicherkapazität so gleichmäßig wie möglich auf Kanal A und Kanal B verteilt ist. Weitere
Informationen finden Sie unter „Bestücken von DIMM-Steckplätzen“ auf Seite 18.
8.
Schieben Sie das Speichermodul ein und achten Sie darauf, dass es vollständig einrastet und fest
sitzt. Vergewissern Sie sich, dass die Riegel geschlossen sind (3).
9.
Wiederholen Sie die Schritte 7 und 8 für alle weiteren Module.
10. Bringen Sie die seitliche Abdeckung des Computers wieder an.
11. Stecken Sie den Netzstecker wieder ein, und schalten Sie den Computer ein.
12. Aktivieren Sie die Sicherheitsvorrichtungen, die beim Entfernen der Computerabdeckung
deaktiviert wurden.
Der Computer sollte den zusätzlichen Speicher beim nächsten Hochfahren automatisch erkennen.
20
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
Herausnehmen oder Einsetzen einer Erweiterungskarte
Der Computer verfügt über drei Standard-PCI-Steckplätze mit voller Bauhöhe, einen PCI-Express-x1Erweiterungssteckplatz, einen PCI-Express-x16-Erweiterungssteckplatz und einen PCI-Express-x16Erweiterungssteckplatz, der auf einen x4-Steckplatz heruntergeschaltet wird.
Abbildung 2-9 Position der Erweiterungssteckplätze
Tabelle 2-2 Position der Erweiterungssteckplätze
Nr.
Beschreibung
1
PCI-Express-x16-Erweiterungssteckplatz
2
PCI-Express-x16-Erweiterungssteckplatz,
der auf einen x4-Steckplatz
heruntergeschaltet wird
3
PCI-Express-x1-Erweiterungssteckplatz
4
PCI-Erweiterungssteckplatz
5
PCI-Erweiterungssteckplatz
6
PCI-Erweiterungssteckplatz
HINWEIS: Sie können eine PCI-Express-x1-, x8- oder x16-Erweiterungskarte in die PCI-Express-x16Steckplätze einsetzen.
Für die Konfiguration von dualen Grafikkarten muss die erste (primäre) Karte im PCI-Express-x16Steckplatz installiert werden, der NICHT auf einen x4-Steckplatz heruntergeschaltet wird.
So entfernen, ersetzen oder installieren Sie eine Erweiterungskarte:
DEWW
1.
Entfernen/deaktivieren Sie alle Sicherheitsvorrichtungen, die das Öffnen des Computers
verhindern.
2.
Nehmen Sie alle Wechselmedien wie Disketten oder Compact Discs aus dem Computer heraus.
Herausnehmen oder Einsetzen einer Erweiterungskarte
21
3.
Fahren Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß herunter, und schalten Sie den Computer und
eventuell vorhandene Peripheriegeräte aus.
4.
Ziehen Sie das Netzkabel, und trennen Sie alle Verbindungen zu Peripheriegeräten.
ACHTUNG: Unabhängig vom Betriebsmodus liegt immer Spannung an der Systemplatine an,
solange der Computer mit einer aktiven Steckdose verbunden ist. Ziehen Sie den Netzstecker, um
einer Beschädigung der Systemkomponenten im Computer vorzubeugen.
5.
Entfernen Sie die Abdeckung des Computers.
6.
Ermitteln Sie den benötigten freien Erweiterungssteckplatz auf der Systemplatine und den
zugehörigen Ausgang auf der Gehäuserückseite.
7.
Drücken Sie die beiden grünen Nasen im Gehäuse gerade nach unten (1), und ziehen Sie die
Verriegelung der Erweiterungskarte nach oben (2).
Abbildung 2-10 Öffnen der Erweiterungssteckplatzverriegelung
8.
22
Bringen Sie eine Steckplatzabdeckung an, oder setzen Sie eine weitere Erweiterungskarte ein, um
den freien Steckplatz zu schützen.
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
HINWEIS: Ziehen Sie vor dem Entfernen einer installierten Erweiterungskarte alle mit der
Erweiterungskarte verbundenen Kabel ab.
a.
Wenn Sie eine Erweiterungskarte in einen freien Steckplatz einbauen, entfernen Sie die
zugehörige Abdeckblende auf der Rückseite des Gehäuses. Nehmen Sie die Abdeckung für
den Erweiterungssteckplatz ab.
Abbildung 2-11 Entfernen der Abdeckung eines Erweiterungssteckplatzes
b.
Wenn Sie eine PCI-Standardkarte entfernen, halten Sie sie an beiden Ecken fest, und lösen
Sie sie durch vorsichtiges Hin- und Herbewegen aus dem Steckplatz. Ziehen Sie die Karte
gerade aus dem Steckplatz. Achten Sie darauf, dass die Karte dabei andere Komponenten
nicht beschädigt.
Abbildung 2-12 Herausnehmen einer PCI-Standarderweiterungskarte
DEWW
Herausnehmen oder Einsetzen einer Erweiterungskarte
23
c.
Wenn Sie eine PCI-Express-x16-Karte entfernen, lösen Sie zunächst die Verriegelung auf
der Rückseite des Erweiterungssteckplatzes, indem Sie den Hebel vom Steckplatz weg
ziehen, und bewegen Sie die Karte anschließend vorsichtig im Steckplatz hin und her. Ziehen
Sie die Karte gerade aus dem Steckplatz. Achten Sie darauf, dass die Karte dabei andere
Komponenten nicht beschädigt.
Abbildung 2-13 Herausnehmen einer PCI-Express-x16-Erweiterungskarte
9.
Bewahren Sie die ausgebaute Karte in einer Antistatikverpackung auf.
10. Wenn Sie keine neue Erweiterungskarte einbauen, installieren Sie die Steckplatzabdeckung, um
den freien Steckplatz zu schützen.
ACHTUNG: Nach dem Herausnehmen einer Erweiterungskarte müssen Sie entweder eine neue
Karte einsetzen oder den Erweiterungssteckplatz mit einer Abdeckung verschließen, damit eine
ordnungsgemäße Kühlung der inneren Komponenten während des Betriebs gewährleistet ist.
24
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
11. Zum Installieren einer neuen Erweiterungskarte schieben Sie die Halterung am Ende der Karte in
den Schlitz auf der Gehäuserückseite und drücken die Karte fest in den Steckplatz auf der
Systemplatine.
Abbildung 2-14 Einsetzen einer Erweiterungskarte
HINWEIS: Beim Einsetzen einer Erweiterungskarte müssen Sie die Karte so in den Steckplatz
drücken, dass sie mit ihrem Anschlussteil fest im Steckplatz sitzt.
12. Schließen Sie die Verriegelung der Erweiterungskarte. Achten Sie darauf, dass sie richtig einrastet.
13. Schließen Sie ggf. externe Kabel an die eingesetzte Erweiterungskarte an. Schließen Sie ggf.
interne Kabel an die Systemplatine an.
14. Bringen Sie die seitliche Abdeckung des Computers wieder an.
15. Stecken Sie den Netzstecker wieder ein, und schalten Sie den Computer ein.
16. Aktivieren Sie die Sicherheitsvorrichtungen, die beim Entfernen der Computerabdeckung
deaktiviert wurden.
17. Konfigurieren Sie ggf. den Computer neu. Anleitungen zur Verwendung von Computer Setup
finden Sie im Computer Setup (F10) Utility-Handbuch.
DEWW
Herausnehmen oder Einsetzen einer Erweiterungskarte
25
Position der Laufwerke
Abbildung 2-15 Positionen der Laufwerke (Desktop- und Minitower-Computer)
Tabelle 2-3 Position der Laufwerke
1
1
Drei externe 5,25-Zoll-Laufwerksschächte für optionale Laufwerke (optische
Laufwerke abgebildet)1
2
Ein 3,5-Zoll-Laufwerksschacht für optionale Laufwerke (Diskettenlaufwerk
– siehe Abbildung)2
3
Zwei interne 3,5-Zoll-Einbauschächte für Festplattenlaufwerke
Ein optionales Speicherkarten-Lesegerät und eine optionale Halterung zur Montage von Festplattenlaufwerken in diesen
Einbauschächten sind bei HP erhältlich. Der untere 5,25-Zoll-Einbauschacht ist kürzer als die beiden oberen Schächte. Der
untere Schacht unterstützt Laufwerke mit halber Höhe und einer Länge von bis zu 14,5 cm einschließlich der Kabel, die auf
der Rückseite des Laufwerks eingesteckt sind. Versuchen Sie nicht, ein größeres Gerät (z. B. ein optisches Laufwerk) in den
unteren Schacht einzubauen. Laufwerk und Systemplatine könnten dadurch beschädigt werden. Wenn Sie beim Einbau eines
Laufwerks in den Laufwerksschacht unnötig Gewalt anwenden, laufen Sie Gefahr, das Laufwerk zu beschädigen.
2
Je nach Konfiguration des Computers befindet sich unter Umständen bereits eine Blende an dieser Stelle. Wenn der Schacht
auch jetzt noch kein Laufwerk enthält, so möchten Sie vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt ein 3,5-Zoll-Gerät
(Diskettenlaufwerk, Festplatte oder Speicherkarten-Lesegerät) einbauen.
Führen Sie Computer Setup aus, um Typ und Größe der installierten Speichergeräte zu ermitteln.
Weitere Informationen finden Sie im Computer Setup (F10) Utility-Handbuch.
26
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
Herausnehmen eines Laufwerks aus einem
Laufwerksschacht
ACHTUNG: Im Laufwerk darf sich kein Wechseldatenträger mehr befinden, wenn Sie es aus dem
Computer herausnehmen.
1.
Entfernen/deaktivieren Sie alle Sicherheitsvorrichtungen, die das Öffnen des Computers
verhindern.
2.
Nehmen Sie alle Wechselmedien wie Disketten oder Compact Discs aus dem Computer heraus.
3.
Fahren Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß herunter, und schalten Sie den Computer und
eventuell vorhandene Peripheriegeräte aus.
4.
Ziehen Sie das Netzkabel, und trennen Sie alle Verbindungen zu Peripheriegeräten.
ACHTUNG: Unabhängig vom Betriebsmodus liegt immer Spannung an der Systemplatine an,
solange der Computer mit einer aktiven Steckdose verbunden ist. Ziehen Sie den Netzstecker, um
einer Beschädigung der Systemkomponenten im Computer vorzubeugen.
5.
Entfernen Sie die Abdeckung des Computers.
6.
Trennen Sie die Laufwerkskabel, wie in den folgenden Abbildungen gezeigt:
ACHTUNG: Ziehen Sie beim Entfernen von Kabeln an der Lasche oder am Stecker und nicht
am Kabel selbst, um es nicht zu beschädigen.
●
Wenn Sie ein optisches Laufwerk entfernen, ziehen Sie das Stromkabel (1) und das
Datenkabel (2) auf der Rückseite des Laufwerks ab.
Abbildung 2-16 Trennen der Kabel des optischen Laufwerks
DEWW
Herausnehmen eines Laufwerks aus einem Laufwerksschacht
27
●
Wenn Sie ein Diskettenlaufwerk entfernen, ziehen Sie das Datenkabel (1) und das Stromkabel
(2) auf der Rückseite des Laufwerks ab.
Abbildung 2-17 Trennen der Kabel des Diskettenlaufwerks
28
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
●
Wenn Sie ein Speicherkarten-Lesegerät ausbauen, ziehen Sie das USB-Kabel von der
Systemplatine ab. Wenn das Speicherkarten-Lesegerät über einen 1394-Anschluss verfügt,
ziehen Sie das 1394-Kabel von der PCI-Karte ab.
Abbildung 2-18 Trennen des USB-Kabels vom Speicherkarten-Lesegerät
Abbildung 2-19 Trennen des 1394-Kabels vom Speicherkarten-Lesegerät
DEWW
Herausnehmen eines Laufwerks aus einem Laufwerksschacht
29
7.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Laufwerk aus dem Einbauschacht herauszunehmen:
●
Drücken Sie die gelbe Laufwerksverriegelung nach unten (1), und ziehen Sie das Laufwerk
aus dem Schacht (2), um ein 5,25-Zoll-Laufwerk in der Desktop-Konfiguration auszubauen.
ACHTUNG: Wenn die gelbe Laufwerksverriegelung gedrückt wird, werden alle externen
5,25-Zoll-Laufwerke freigegeben. Sie sollten die Einheit also nicht kippen, damit die
Laufwerke nicht herausfallen.
Abbildung 2-20 Herausnehmen eines 5,25-Zoll-Laufwerks in der Desktop-Konfiguration
(optisches Laufwerk abgebildet)
●
Ziehen Sie die grüne Laufwerksverriegelung (1) für das betreffende Laufwerk nach oben, und
ziehen Sie das Laufwerk aus dem Einbauschacht (2), um ein 3,5-Zoll- oder ein 5,25-ZollLaufwerk in der Minitower-Konfiguration auszubauen.
Abbildung 2-21 Herausnehmen eines 3,5-Zoll- oder 5,25-Zoll-Laufwerks in der MinitowerKonfiguration (optisches Laufwerk abgebildet)
30
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
●
Ziehen Sie die grüne Festplattenverriegelung (1) für das betreffende Laufwerk nach oben,
und ziehen Sie das Laufwerk aus dem Einbauschacht (2), um eine Festplatte aus einem
internen 3,5-Zoll-Einbauschacht auszubauen.
Abbildung 2-22 Ausbauen einer Festplatte
8.
DEWW
Bewahren Sie das ausgebaute Laufwerk in einer Antistatikverpackung auf.
Herausnehmen eines Laufwerks aus einem Laufwerksschacht
31
Einbauen von zusätzlichen Laufwerken
In den Computer können bis zu fünf Laufwerke in verschiedenen Konfigurationen eingebaut werden.
Beachten Sie die folgenden Hinweise, wenn Sie zusätzliche Laufwerke in Ihren Computer einbauen:
32
●
Das primäre serielle ATA (SATA)-Festplattenlaufwerk muss mit dem dunkelblauen SATAAnschluss auf der Systemplatine verbunden werden, der als SATA0 bezeichnet ist.
●
Schließen Sie das erste optische SATA-Laufwerk an den weißen SATA-Anschluss auf der
Systemplatine an, der als SATA1 bezeichnet ist.
●
Schließen Sie weitere SATA-Laufwerke in der folgenden Reihenfolge an den nächsten freien (d. h.
nicht belegten) SATA-Anschluss auf der Systemplatine an: SATA0, SATA1, SATA2, SATA3.
●
Verwenden Sie den hellblauen SATA2- und den orangefarbenen SATA3-Anschluss erst, wenn der
dunkelblaue SATA0- und der weiße SATA1-Anschluss bereits belegt sind.
●
Schließen Sie ein optisches externes SATA-Laufwerk an den schwarzen ESATA-Anschluss auf
der Systemplatine an.
●
Schließen Sie ein Diskettenlaufwerk an den Anschluss an, der als FLOPPY gekennzeichnet ist.
●
Schließen Sie ein USB-Kabel des Speicherkarten-Lesegeräts an den USB-Anschluss auf der
Systemplatine an, der als MEDIA gekennzeichnet ist. Wenn das Speicherkarten-Lesegerät über
einen 1394-Anschluss verfügt, verbinden Sie das 1394-Kabel mit der 1394-PCI-Karte.
●
Das System unterstützt keine parallelen optischen ATA (PATA)-Laufwerke oder PATA-Festplatten.
●
Sie können entweder ein Laufwerk in 1/3-Bauhöhe oder ein Laufwerk in halber Bauhöhe in einen
Laufwerksschacht mit halber Bauhöhe einbauen.
●
Damit das Laufwerk korrekt im Laufwerkskäfig ausgerichtet und zuverlässig befestigt ist, sind
Führungsschrauben erforderlich. Der Lieferumfang Ihres Computer beinhaltet zusätzliche
Führungsschrauben, die am Gehäuse angebracht sind. Für die Festplatte benötigen Sie
Führungsschrauben zur isolierten Montage mit 6-32-Gewinde, von denen Sie vier an der
Festplattenhalterung unter der Abdeckung finden. Für alle anderen Laufwerke sind M3-Schrauben
mit metrischem Gewinde zu verwenden, von denen acht an der Halterung für das
Diskettenlaufwerk unter der Abdeckung angebracht sind. Die im Lieferumfang enthaltenen
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
Führungsschrauben mit metrischem Gewinde sind schwarz. Die im Lieferumfang enthaltenen
Führungsschrauben zur isolierten Montage mit 6-32-Gewinde sind silberfarben und blau.
Abbildung 2-23 Position der Führungsschrauben zur isolierten Montage für die zusätzliche Festplatte
Abbildung 2-24 Position der M3-Führungsschrauben für das zusätzliche optische Laufwerk
DEWW
Einbauen von zusätzlichen Laufwerken
33
ACHTUNG: So vermeiden Sie Datenverlust oder die Beschädigung des Computers bzw. des
Laufwerks:
Wenn Sie ein Laufwerk ein- oder ausbauen, müssen Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß
herunterfahren, den Computer ausschalten und das Netzkabel ziehen. Wenn der Computer
eingeschaltet ist oder sich im Standby-Modus befindet, dürfen keine Laufwerke ausgebaut werden.
Bevor Sie ein Laufwerk berühren, müssen Sie sicherstellen, dass Sie nicht elektrostatisch aufgeladen
sind. Vermeiden Sie es, den Anschluss des Laufwerks zu berühren. Weitere Informationen zur
Vermeidung von Schäden durch elektrostatische Entladung finden Sie in Anhang D, „Elektrostatische
Entladung“ auf Seite 61.
Gehen Sie vorsichtig mit dem Laufwerk um. Lassen Sie es nicht fallen.
Schieben Sie das Laufwerk nicht gewaltsam in den Laufwerksschacht hinein.
Achten Sie darauf, dass das Laufwerk nicht mit Flüssigkeiten in Berührung kommt, keinen extremen
Temperaturen ausgesetzt wird und nicht in die Nähe von Geräten mit magnetischen Feldern, wie
Monitoren oder Lautsprechern, gelangt.
Verwenden Sie zum Versenden eines Laufwerks eine Versandtasche mit Luftpolster oder eine andere
angemessene Verpackung, und versehen Sie diese mit der Aufschrift „Vorsicht: Zerbrechlich“.
34
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
Laufwerksverbindungen der Systemplatine
In der folgenden Abbildung und Tabelle sind die Komponenten der Laufwerksverbindungen der
Systemplatine dargestellt bzw. aufgeführt.
Abbildung 2-25 Laufwerksverbindungen der Systemplatine
Tabelle 2-4 Laufwerksverbindungen der Systemplatine
DEWW
Nein.
Systemplatinenanschluss
Etikett für Systemplatine
Farbe
1
SATA0
SATA0
Dunkelblau
2
SATA1
SATA1
Weiß
3
SATA2
SATA2
Hellblau
4
SATA3
SATA3
Orange
5
eSATA
ESATA
Schwarz
6
Speicherkarten-Lesegerät
MEDIA
Schwarz
7
Diskettenlaufwerk
FLOPPY
Schwarz
Einbauen von zusätzlichen Laufwerken
35
Installieren eines 5,25-Zoll- oder 3,5-Zoll-Laufwerks in einen externen
Laufwerksschacht
HINWEIS: Ein 3,5-Zoll-Laufwerk kann ein Diskettenlaufwerk oder ein Speicherkarten-Lesegerät sein.
Ein 5,25-Zoll-Laufwerk kann ein optisches Laufwerk oder ein Speicherkarten-Lesegerät mit installiertem
5,25-Zoll-Adapterkit sein.
1.
Entfernen/deaktivieren Sie alle Sicherheitsvorrichtungen, die das Öffnen des Computers
verhindern.
2.
Nehmen Sie alle Wechselmedien wie Disketten oder Compact Discs aus dem Computer heraus.
3.
Fahren Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß herunter, und schalten Sie den Computer und
eventuell vorhandene Peripheriegeräte aus.
4.
Ziehen Sie das Netzkabel, und trennen Sie alle Verbindungen zu Peripheriegeräten.
ACHTUNG: Unabhängig vom Betriebsmodus liegt immer Spannung an der Systemplatine an,
solange der Computer mit einer aktiven Steckdose verbunden ist. Ziehen Sie den Netzstecker, um
einer Beschädigung der Systemkomponenten im Computer vorzubeugen.
36
5.
Entfernen Sie die Abdeckung des Computers.
6.
Wenn Sie ein Laufwerk in einen Schacht einsetzen, der durch eine Laufwerksblende abgedeckt
ist, entfernen Sie die vordere Blende und dann die Laufwerksblende. Weitere Informationen finden
Sie unter „Entfernen der Laufwerksblenden“ auf Seite 16.
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
7.
Bringen Sie auf jeder Seite des Laufwerks in den unteren Öffnungen zwei Führungsschrauben
an (1).
HINWEIS: Für optische Laufwerke, Diskettenlaufwerke und Speicherkarten-Lesegeräte
benötigen Sie M3-Schrauben mit metrischem Gewinde. Acht zusätzliche Schrauben mit
metrischem Gewinde finden Sie an der Halterung für das Diskettenlaufwerk unter der Abdeckung.
Die im Lieferumfang enthaltenen Schrauben mit metrischem Gewinde sind schwarz. Eine
Abbildung der Position der zusätzlichen metrischen M3-Führungsschrauben finden Sie unter
„Einbauen von zusätzlichen Laufwerken“ auf Seite 32.
Wenn Sie ein Laufwerk austauschen, verwenden Sie die Führungsschrauben des ursprünglichen
Laufwerks für das neue Laufwerk.
Abbildung 2-26 Einbau eines 5,25-Zoll-Laufwerks in ein Minitower-Gehäuse (oben) und ein
Desktop-Gehäuse (unten)
8.
Setzen Sie das Laufwerk in den gewünschten Laufwerksschacht ein, indem Sie es ganz nach vorne
in den Laufwerkskäfig einschieben, bis es einrastet (2). Die Laufwerksverriegelung sichert das
Laufwerk automatisch im Schacht.
ACHTUNG: Der untere 5,25-Zoll-Einbauschacht ist kürzer als die beiden oberen Schächte. Der
untere Schacht unterstützt Laufwerke mit halber Höhe und einer Länge von bis zu 14,5 cm
einschließlich der Kabel, die auf der Rückseite des Laufwerks eingesteckt sind. Versuchen Sie
nicht, ein größeres Gerät (z. B. ein optisches Laufwerk) in den unteren Schacht einzubauen.
Laufwerk und Systemplatine könnten dadurch beschädigt werden. Wenn Sie beim Einbau eines
Laufwerks in den Laufwerksschacht unnötig Gewalt anwenden, laufen Sie Gefahr, das Laufwerk
zu beschädigen.
HINWEIS: Wenn Sie ein drittes optionales Laufwerk installieren, müssen Sie unter Umständen
das Band entfernen, mit dem die zusätzlichen Stromanschlüsse zusammengebunden sind.
DEWW
Einbauen von zusätzlichen Laufwerken
37
9.
Schließen Sie das Stromkabel (1) und das Datenkabel (2) auf der Rückseite des optischen
Laufwerks oder des Diskettenlaufwerks an.
Abbildung 2-27 Anschließen der Laufwerkskabel (optisches Laufwerk abgebildet)
10. Bei der Installation eines neuen Laufwerks schließen Sie das andere Ende des Datenkabels an
den entsprechenden Anschluss auf der Systemplatine an.
HINWEIS: Bei der Installation eines optischen SATA-Laufwerks schließen Sie das erste optische
Laufwerk an den weißen SATA-Anschluss auf der Systemplatine an, der als SATA1
gekennzeichnet ist. Schließen Sie ein zweites optionales Laufwerk in der nummerierten
Reihenfolge der Anschlüsse an den nächsten freien (d. h. nicht belegten) SATA-Anschluss an:
Ein Diskettenlaufwerk schließen Sie an den Anschluss auf der Systemplatine an, der als FLOPPY
gekennzeichnet ist.
Ein Speicherkarten-Lesegerät schließen Sie über ein USB-Kabel an den als MEDIA CARD
gekennzeichneten USB-Anschluss auf der Systemplatine an. Wenn das Speicherkarten-Lesegerät
über einen 1394-Anschluss verfügt, verbinden Sie das 1394-Kabel mit der 1394-PCI-Karte.
Unter „Laufwerksverbindungen der Systemplatine“ auf Seite 35 finden Sie eine Abbildung der
Laufwerksverbindungen der Systemplatine.
11. Bringen Sie die Frontblende und die obere Abdeckung des Computers wieder an.
12. Stecken Sie den Netzstecker wieder ein, und schalten Sie den Computer ein.
13. Aktivieren Sie die Sicherheitsvorrichtungen, die beim Entfernen der Computerabdeckung
deaktiviert wurden.
14. Konfigurieren Sie ggf. den Computer neu. Anleitungen zur Verwendung von Computer Setup
finden Sie im Computer Setup (F10) Utility-Handbuch.
38
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
Installieren einer 3,5-Zoll-SATA-Festplatte in einem internen
Laufwerksschacht
HINWEIS: Das System unterstützt keine parallelen ATA (PATA)-Festplattenlaufwerke.
Bevor Sie die alte Festplatte ausbauen, sollten Sie unbedingt die darauf gespeicherten Daten sichern,
damit Sie sie auf die neue Festplatte übertragen können. Wenn Sie die primäre Festplatte austauschen,
stellen Sie außerdem sicher, dass Sie einen Wiederherstellungs-CD-Satz erstellt haben, um das
Betriebssystem, die Softwaretreiber und die auf dem Computer vorinstallierten Softwareanwendungen
wiederherzustellen. Wenn Sie nicht über diesen CD-Satz verfügen, wählen Sie Start > HP Backup and
Recovery, und erstellen Sie ihn jetzt.
So setzen Sie ein Festplattenlaufwerk in einen internen 3,5-Zoll-Einbauschacht ein:
1.
Entfernen/deaktivieren Sie alle Sicherheitsvorrichtungen, die das Öffnen des Computers
verhindern.
2.
Nehmen Sie alle Wechselmedien wie Disketten oder Compact Discs aus dem Computer heraus.
3.
Fahren Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß herunter, und schalten Sie den Computer und
eventuell vorhandene Peripheriegeräte aus.
4.
Ziehen Sie das Netzkabel, und trennen Sie alle Verbindungen zu Peripheriegeräten.
ACHTUNG: Unabhängig vom Betriebsmodus liegt immer Spannung an der Systemplatine an,
solange der Computer mit einer aktiven Steckdose verbunden ist. Ziehen Sie den Netzstecker, um
einer Beschädigung der Systemkomponenten im Computer vorzubeugen.
5.
Entfernen Sie die Abdeckung des Computers.
6.
Bringen Sie auf jeder Seite des Laufwerks zwei Führungsschrauben zur isolierten Montage mit
6-32-Gewinde an.
Abbildung 2-28 Installieren der Festplattenführungsschrauben
HINWEIS: Für Festplatten benötigen Sie Führungsschrauben zur isolierten Montage mit
6-32-Gewinde. Vier zusätzliche Führungsschrauben finden Sie an der Festplattenhalterung unter
der Abdeckung. Die im Lieferumfang enthaltenen Führungsschrauben zur isolierten Montage mit
6-32-Gewinde sind silberfarben und blau. Eine Abbildung der Position der zusätzlichen
Führungsschrauben zu isolierten Montage finden Sie unter „Einbauen von zusätzlichen
Laufwerken“ auf Seite 32.
Wenn Sie ein Laufwerk austauschen, verwenden Sie die Führungsschrauben des ursprünglichen
Laufwerks für das neue Laufwerk.
DEWW
Einbauen von zusätzlichen Laufwerken
39
7.
Schieben Sie die Festplatte in den Laufwerkskäfig hinein, bis sie einrastet. Die
Laufwerksverriegelung sichert das Laufwerk automatisch im Schacht.
Abbildung 2-29 Einsetzen eines Festplattenlaufwerks in den entsprechenden Schacht
ACHTUNG: Vergewissern Sie sich, dass die Führungsschrauben mit den zugehörigen
Bohrungen im Laufwerkskäfig ausgerichtet sind. Wenn Sie beim Einbau eines Laufwerks in den
Laufwerksschacht unnötig Gewalt anwenden, laufen Sie Gefahr, das Laufwerk zu beschädigen.
8.
Schließen Sie das Stromkabel (1) und das Datenkabel (2) auf der Rückseite der Festplatte an.
Abbildung 2-30 Anschließen der Strom- und Datenkabel an ein SATA-Festplattenlaufwerk
9.
Stecken Sie das andere Ende des Datenkabels in den entsprechenden Anschluss auf der
Systemplatine.
HINWEIS: Wenn Ihr System nur über eine einzige SATA-Festplatte verfügt, muss das
Datenkabel der Festplatte an den dunkelblauen Anschluss auf der Systemplatine angeschlossen
werden, der als SATA0 gekennzeichnet ist, um Leistungsprobleme zu vermeiden. Wenn Sie eine
zweite Festplatte hinzufügen, schließen Sie das Datenkabel in der folgenden Reihenfolge an den
nächsten freien (d. h. nicht belegten) SATA-Anschluss auf der Systemplatine an: SATA0, SATA1,
SATA2, SATA3.
40
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
10. Bringen Sie die seitliche Abdeckung des Computers wieder an.
11. Stecken Sie den Netzstecker wieder ein, und schalten Sie den Computer ein.
12. Aktivieren Sie die Sicherheitsvorrichtungen, die beim Entfernen der Computerabdeckung
deaktiviert wurden.
13. Konfigurieren Sie ggf. den Computer neu. Anleitungen zur Verwendung von Computer Setup
finden Sie im Computer Setup (F10) Utility-Handbuch.
Entfernen und Ersetzen eines 3,5-Zoll-SATA-Wechselfestplattenlaufwerks
Einige Modelle sind mit einem SATA-Wechselfestplattengehäuse im externen 5,25-ZollLaufwerksschacht konfiguriert. Die Festplatte befindet sich in einer Halterung, die schnell und einfach
aus dem Laufwerksschacht entfernt werden kann. So entfernen und ersetzen Sie ein Laufwerk in der
Halterung:
HINWEIS: Bevor Sie die alte Festplatte ausbauen, sollten Sie unbedingt die darauf gespeicherten
Daten sichern, damit Sie sie auf die neue Festplatte übertragen können. Wenn Sie die primäre Festplatte
austauschen, stellen Sie außerdem sicher, dass Sie einen Wiederherstellungs-CD-Satz erstellt haben,
um das Betriebssystem, die Softwaretreiber und die auf dem Computer vorinstallierten
Softwareanwendungen wiederherzustellen. Wenn Sie nicht über diesen CD-Satz verfügen, wählen Sie
Start > HP Backup and Recovery, und erstellen Sie ihn jetzt.
1.
Entsperren Sie die Festplattenhalterung mit dem bereitgestellten Schlüssel, und ziehen Sie die
Halterung aus dem Gehäuse heraus.
2.
Entfernen Sie die Schraube von der Rückseite der Halterung(1), und ziehen Sie dann die obere
Abdeckung von der Halterung (2).
Abbildung 2-31 Entfernen der Halterungsabdeckung
DEWW
Einbauen von zusätzlichen Laufwerken
41
3.
Entfernen Sie den Klebestreifen, der den Thermosensor oben an der Festplatte fixiert (1), und
entfernen Sie den Thermosensor von der Halterung (2).
Abbildung 2-32 Entfernen des Thermosensors
4.
Entfernen Sie die vier Schrauben vom unteren Teil der Festplattenhalterung.
Abbildung 2-33 Entfernen der Sicherheitsschrauben
42
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
5.
Schieben Sie die Festplatte wieder hinein, um sie von der Halterung zu lösen, und heben Sie sie
an und aus der Halterung heraus.
Abbildung 2-34 Ausbauen der Festplatte
6.
Platzieren Sie die neue Festplatte in der Halterung, und schieben Sie die Festplatte wieder hinein,
so dass sie im SATA-Anschluss auf der Platine der Halterung sitzt. Stellen Sie sicher, dass der
Anschluss an der Festplatte vollständig in den Anschluss auf der Platine der Halterung
hineingedrückt ist.
Abbildung 2-35 Austauschen des Festplattenlaufwerks
DEWW
Einbauen von zusätzlichen Laufwerken
43
7.
Bringen Sie die vier Schrauben wieder am unteren Teil der Halterung an, um das Laufwerk sicher
zu befestigen.
Abbildung 2-36 Anbringen der Sicherheitsschrauben
8.
Platzieren Sie den Thermosensor oben auf der Festplatte an einer Position, die das Etikett nicht
bedeckt (1), und befestigen Sie den Thermosensor mit dem Klebestreifen oben auf der
Festplatte (2).
Abbildung 2-37 Anbringen des Thermosensors
44
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
9.
Schieben Sie die Abdeckung auf die Halterung (1), und ziehen Sie die Schraube an der Rückseite
der Halterung wieder an, um die Abdeckung zu befestigen (2).
Abbildung 2-38 Anbringen der Halterungsabdeckung
10. Schieben Sie die Festplattenhalterung in das Gehäuse am Computer, und verriegeln Sie es mit
dem bereitgestellten Schlüssel.
HINWEIS: Die Halterung muss verriegelt sein, damit die Festplatte mit Strom versorgt werden
kann.
DEWW
Einbauen von zusätzlichen Laufwerken
45
Umwandlung eines Minitower-Systems in ein DesktopSystem
1.
Entfernen/deaktivieren Sie alle Sicherheitsvorrichtungen, die das Öffnen des Computers
verhindern.
2.
Nehmen Sie alle Wechselmedien wie Disketten oder Compact Discs aus dem Computer heraus.
3.
Fahren Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß herunter, und schalten Sie den Computer und
eventuell vorhandene Peripheriegeräte aus.
4.
Ziehen Sie das Netzkabel, und trennen Sie alle Verbindungen zu Peripheriegeräten.
ACHTUNG: Unabhängig vom Betriebsmodus liegt immer Spannung an der Systemplatine an,
solange der Computer mit einer aktiven Steckdose verbunden ist. Ziehen Sie den Netzstecker, um
einer Beschädigung der Systemkomponenten im Computer vorzubeugen.
5.
Entfernen Sie die Abdeckung des Computers.
6.
Entfernen Sie die Frontblende.
7.
Ziehen Sie sämtliche Strom- und Datenkabel von den Laufwerken in den 5,25-ZollEinbauschächten ab.
8.
Heben Sie den Freigaberiegel an der grünen Laufwerksverriegelung an, und ziehen Sie dann das
Laufwerk vorsichtig aus dem 5,25-Zoll-Einbauschacht heraus. Ziehen Sie das Laufwerk aus
seinem Schacht, während Sie den Freigaberiegel anheben. Wiederholen Sie diesen Schritt für
jedes 5,25-Zoll-Laufwerk.
Abbildung 2-39 Entriegeln der 5,25-Zoll-Laufwerke in den Einbauschächten (Minitower)
46
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
9.
Wenn Sie die einzelnen Laufwerke wieder in das Gehäuse einsetzen, müssen Sie sie so drehen,
dass sie sich im rechten Winkel zum internen 3,5-Zoll-Laufwerk befinden. Das Laufwerk sollte
parallel zur grünen Laufwerksverriegelung ausgerichtet sein.
Abbildung 2-40 Einbau eines Laufwerks in ein Desktop-Gehäuse
10. Schieben Sie das Laufwerk vorsichtig in den obersten freien Schacht, bis es einrastet. Wenn das
Laufwerk ordnungsgemäß eingesetzt wird, wird es von der Laufwerksverriegelung arretiert.
Wiederholen Sie diesen Schritt für jedes Laufwerk.
ACHTUNG: Der untere 5,25-Zoll-Einbauschacht ist kürzer als die beiden oberen Schächte. Der
untere Schacht unterstützt Laufwerke mit halber Höhe und einer Länge von bis zu 14,5 cm
einschließlich der Kabel, die auf der Rückseite des Laufwerks eingesteckt sind. Versuchen Sie
nicht, ein größeres Gerät (z. B. ein optisches Laufwerk) in den unteren Schacht einzubauen.
Laufwerk und Systemplatine könnten dadurch beschädigt werden. Wenn Sie beim Einbau eines
Laufwerks in den Laufwerksschacht unnötig Gewalt anwenden, laufen Sie Gefahr, das Laufwerk
zu beschädigen.
11. Schließen Sie die Stromkabel sowie sämtliche Datenkabel an die sich in den 5,25-ZollLaufwerksschächten befindenden Laufwerken an.
12. Nehmen Sie die Blendenhalterung wie unter „Entfernen der Laufwerksblenden“ auf Seite 16
beschrieben ab.
ACHTUNG: Halten Sie die Blendenhalterung gerade, wenn Sie sie von der Frontblende
wegziehen. Wenn Sie die Blendenhalterung angewinkelt abnehmen, können die Stifte beschädigt
werden, die sie in der Frontblende halten.
13. Bringen Sie die Laufwerksblenden so in der Blendenhalterung an, dass sie mit dem DesktopGehäuse abschließen.
DEWW
Umwandlung eines Minitower-Systems in ein Desktop-System
47
14. Montieren Sie die Blendenhalterung (um 90º drehen) mit dem Logo nach unten, und lassen Sie
sie in der Frontblende einrasten.
Abbildung 2-41 Umwandlung eines Minitower-Systems in ein Desktop-System
15. Bringen Sie die Frontblende und die obere Abdeckung des Computers wieder an.
16. Stecken Sie den Netzstecker wieder ein, und schalten Sie den Computer ein.
17. Aktivieren Sie die Sicherheitsvorrichtungen, die beim Entfernen der Computerabdeckung
deaktiviert wurden.
Umwandeln eines Desktop-Systems in ein MinitowerSystem
1.
Entfernen/deaktivieren Sie alle Sicherheitsvorrichtungen, die das Öffnen des Computers
verhindern.
2.
Nehmen Sie alle Wechselmedien wie Disketten oder Compact Discs aus dem Computer heraus.
3.
Fahren Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß herunter, und schalten Sie den Computer und
eventuell vorhandene Peripheriegeräte aus.
4.
Ziehen Sie das Netzkabel, und trennen Sie alle Verbindungen zu Peripheriegeräten.
ACHTUNG: Unabhängig vom Betriebsmodus liegt immer Spannung an der Systemplatine an,
solange der Computer mit einer aktiven Steckdose verbunden ist. Ziehen Sie den Netzstecker, um
einer Beschädigung der Systemkomponenten im Computer vorzubeugen.
48
5.
Entfernen Sie die Abdeckung des Computers.
6.
Entfernen Sie die Frontblende.
7.
Ziehen Sie sämtliche Strom- und Datenkabel von den Laufwerken in den 5,25-ZollEinbauschächten ab.
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
8.
Drücken Sie die kurze (gelbe) Laufwerksverriegelung nach unten (siehe Abbildung), um die
Laufwerke in den 5,25-Zoll-Laufwerksschächten zu entriegeln. Ziehen Sie die Laufwerke aus dem
Laufwerksschacht. Dabei müssen Sie die Laufwerksverriegelung gedrückt halten.
Abbildung 2-42 Entriegeln der 5,25-Zoll-Laufwerke in den Einbauschächten (Desktop)
9.
Wenn Sie die einzelnen Laufwerke wieder in das Gehäuse einsetzen, müssen Sie sie so drehen,
dass sie in dieselbe Richtung wie das 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk zeigen. Die Unterseite des
Laufwerks muss parallel zur gelben Laufwerksverriegelung ausgerichtet sein.
Abbildung 2-43 Einbau eines Laufwerks in ein Minitower-Gehäuse
10. Schieben Sie das Laufwerk vorsichtig in den obersten freien Schacht, bis es einrastet. Wenn das
Laufwerk ordnungsgemäß eingesetzt wird, wird es von der Laufwerksverriegelung arretiert.
Wiederholen Sie diesen Schritt für jedes Laufwerk.
DEWW
Umwandeln eines Desktop-Systems in ein Minitower-System
49
ACHTUNG: Der untere 5,25-Zoll-Einbauschacht ist kürzer als die beiden oberen Schächte. Der
untere Schacht unterstützt Laufwerke mit halber Höhe und einer Länge von bis zu 14,5 cm
einschließlich der Kabel, die auf der Rückseite des Laufwerks eingesteckt sind. Versuchen Sie
nicht, ein größeres Gerät (z. B. ein optisches Laufwerk) in den unteren Schacht einzubauen.
Laufwerk und Systemplatine könnten dadurch beschädigt werden. Wenn Sie beim Einbau eines
Laufwerks in den Laufwerksschacht unnötig Gewalt anwenden, laufen Sie Gefahr, das Laufwerk
zu beschädigen.
11. Schließen Sie die Stromkabel sowie sämtliche Datenkabel an die sich in den 5,25-ZollLaufwerksschächten befindenden Laufwerke an.
12. Nehmen Sie die Blendenhalterung wie unter „Entfernen der Laufwerksblenden“ auf Seite 16
beschrieben ab.
ACHTUNG: Halten Sie die Blendenhalterung gerade, wenn Sie sie von der Frontblende
wegziehen. Wenn Sie die Blendenhalterung angewinkelt abnehmen, können die Stifte beschädigt
werden, die sie in der Frontblende halten.
13. Bringen Sie die Laufwerksblenden so in der Blendenhalterung an, dass sie mit dem MinitowerGehäuse abschließen.
14. Montieren Sie die Blendenhalterung (um 90º drehen) mit dem Logo nach unten, und lassen Sie
sie in der Frontblende einrasten.
Abbildung 2-44 Umwandlung eines Desktop-Systems in ein Minitower-System
15. Bringen Sie die Frontblende und die obere Abdeckung des Computers wieder an.
16. Stecken Sie den Netzstecker wieder ein, und schalten Sie den Computer ein.
17. Aktivieren Sie die Sicherheitsvorrichtungen, die beim Entfernen der Computerabdeckung
deaktiviert wurden.
50
Kapitel 2 Hardware-Aufrüstung
DEWW
A
Technische Daten
Tabelle A-1 Technische Daten
Abmessungen Desktop
Höhe
7,0 Zoll
17,8 cm
Breite
17,63 Zoll
44,8 cm
Tiefe
17,8 Zoll
45,2 cm
Höhe
17,63 Zoll
44,8 cm
Breite
7,0 Zoll
17,8 cm
Tiefe
17,8 Zoll
45,2 cm
Gewicht
26,4 lb
12,0 kg
Unterstütztes Gewicht (maximal verteilte Last in DesktopPosition)
77 lb
35 kg
Betrieb
50 ° bis 95 °F
10 ° bis 35 °C
Lagerung
-22 ° bis 140 °F
-30 ° bis 60 °C
Abmessungen Tower
Temperaturbereich
HINWEIS: Die Betriebstemperatur vermindert sich um 1,0 °C pro 300 m bis 3.000 m über Normal-Null, keine
ständige direkte Sonneneinstrahlung. Die maximale Temperaturänderungsrate beträgt 10 °C/h. Der zulässige obere
Temperaturwert kann abhängig von Anzahl und Typ des eingebauten Zubehörs niedriger sein.
Relative Feuchtigkeit (nichtkondensierend)
Betrieb
10-90 %
10-90 %
Lagerung (38,7 °C max. Feuchttemperatur)
5-95 %
5-95 %
Betrieb
10.000 Fuß
3.048 m
Lagerung
30.000 Fuß
9.144 m
Maximal (Standard-PS)
1.916 BTU/h
483 kcal/h
Normal (Standby; Standard-PS)
307 BTU/h
77 kg-Cal/Std.
Maximal (85 % Efficient PS)
1519 BTU/h
383 kg-Cal/Std.
Normal (Standby; 85 % Efficient PS)
239 BTU/h
60 kg-Cal/Std.
Maximale Höhe (ohne Druckausgleich)
Wärmeabstrahlung
DEWW
51
Tabelle A-1 Technische Daten (Fortsetzung)
Stromversorgung
115 V
230 V
Betriebsspannungsbereich1
90-264 Volt
Wechselstrom
90-264 Volt
Wechselstrom
100-240 Volt
Wechselstrom
100-240 Volt
Wechselstrom
50-60 Hz
50-60 Hz
365 W
365 W
6 A bei 100 Volt
Wechselstrom
3 A bei 200 Volt
Wechselstrom
5 A bei 100 V
Wechselstrom
2,5 A bei 200 V
Wechselstrom
Nennspannungsbereich
Nominale Eingangsfrequenz
Ausgangsleistung
Nominaler Eingangsstrom (maximal)1
Standard PS
85 % Efficient PS
1
Dieses Gerät verfügt über ein Netzteil mit aktiver Leistungsfaktorkorrektur. Dadurch erfüllt das System die Anforderungen für
das zum Gebrauch in Ländern der Europäischen Union vorgeschriebene CE-Zeichen. Darüber hinaus bietet das Netzteil mit
aktiver Leistungsfaktorkorrektur den zusätzlichen Vorteil, dass kein Eingangsspannungsumschalter erforderlich ist.
52
Anhang A Technische Daten
DEWW
B
Batterieaustausch
Die mitgelieferte Batterie versorgt die Echtzeituhr des Computers mit Strom. Tauschen Sie die im
Computer vorhandene Batterie nur gegen eine Batterie desselben Typs aus. Der Computer wird mit
einer Lithium-Knopfzelle mit 3 Volt geliefert.
VORSICHT! Der Computer ist mit einer internen Lithium-Mangandioxid-Batterie ausgestattet. Falls
die Batterie nicht sachgemäß behandelt wird, besteht Brand- und Verletzungsgefahr. Beachten Sie die
folgenden Hinweise, um Verletzungen zu vermeiden:
Laden Sie die Batterie nicht wieder auf.
Setzen Sie die Batterie keinen Temperaturen über 60 °C aus.
Bauen Sie weder Batterie noch Akku auseinander, quetschen Sie sie nicht, stechen Sie nicht hinein,
und schließen Sie die Kontakte nicht kurz. Die Batterie bzw. der Akku darf außerdem weder Wasser
noch Feuer ausgesetzt werden.
Tauschen Sie die Batterie nur gegen geeignete HP Ersatzprodukte aus.
ACHTUNG: Sichern Sie vor dem Austauschen der Batterie unbedingt die CMOS-Einstellungen des
Computers. Durch das Herausnehmen bzw. Austauschen der Batterie werden die CMOS-Einstellungen
gelöscht. Informationen zum Sichern der CMOS-Einstellungen finden Sie im Computer Setup (F10)
Utility-Handbuch.
Statische Elektrizität kann die elektronischen Komponenten des Computers oder der optionalen Geräte
beschädigen. Bevor Sie mit der Arbeit an den Komponenten beginnen, sollten Sie daher einen
geerdeten Metallgegenstand berühren, um sich elektrostatisch zu entladen.
HINWEIS: Die Lebensdauer der Lithiumbatterie kann verlängert werden, indem der Computer an eine
stromführende Netzsteckdose angeschlossen wird bzw. bleibt. Die Lithiumbatterie gibt nur dann Strom
ab, wenn der Computer NICHT an einer Netzsteckdose angeschlossen ist.
HP empfiehlt seinen Kunden, gebrauchte elektronische Geräte und Komponenten,
HP Originaltintenpatronen und wiederaufladbare Akkus zu recyceln. Weitere Informationen zu
Recycling-Programmen finden Sie unter http://www.hp.com/recycle.
DEWW
1.
Entfernen/deaktivieren Sie alle Sicherheitsvorrichtungen, die das Öffnen des Computers
verhindern.
2.
Nehmen Sie alle Wechselmedien wie Disketten oder Compact Discs aus dem Computer heraus.
3.
Fahren Sie das Betriebssystem ordnungsgemäß herunter, und schalten Sie den Computer und
eventuell vorhandene Peripheriegeräte aus.
4.
Ziehen Sie das Netzkabel, und trennen Sie alle Verbindungen zu Peripheriegeräten.
53
ACHTUNG: Unabhängig vom Betriebsmodus liegt immer Spannung an der Systemplatine an,
solange der Computer mit einer aktiven Steckdose verbunden ist. Ziehen Sie den Netzstecker, um
einer Beschädigung der Systemkomponenten im Computer vorzubeugen.
5.
Entfernen Sie die Abdeckung des Computers.
6.
Suchen Sie die Batterie und deren Halterung auf der Systemplatine.
HINWEIS: Bei manchen Computermodellen müssen Sie unter Umständen eine interne
Komponente herausnehmen, um die Batterie austauschen zu können.
7.
Führen Sie je nach Typ der Batteriehalterung auf der Systemplatine die folgenden Schritte aus,
um die Batterie auszutauschen.
Typ 1
a.
Nehmen Sie die Batterie nach oben aus der Halterung heraus.
Abbildung B-1 Herausnehmen einer Knopfzelle (Typ1)
b.
Setzen Sie die neue Batterie mit dem Pluspol (+) nach oben in die Halterung ein. Die Batterie
arretiert beim Einsetzen automatisch in der richtigen Position.
Typ 2
a.
54
Um die Batterie aus der Halterung zu lösen, drücken Sie auf die an einer Seite über die
Batterie hinausstehende Metallklammer. Die Batterie springt aus der Halterung, und Sie
können sie herausnehmen (1).
Anhang B Batterieaustausch
DEWW
b.
Um die neue Batterie einzusetzen, schieben Sie die Austauschbatterie mit dem Pluspol
obenliegend an einer Seite unter die Halterungslippe. Drücken Sie die andere Seite der
Batterie nach unten, bis die Batterie durch die Klammer gesichert ist (2).
Abbildung B-2 Herausnehmen und Einsetzen einer Knopfzelle (Typ 2)
Typ 3
a.
Drücken Sie die Halteklammer (1) der Batterie nach hinten, und nehmen Sie die Batterie
heraus (2).
b.
Setzen Sie die neue Batterie ein, und bringen Sie die Halteklammer wieder in die richtige
Position.
Abbildung B-3 Herausnehmen einer Knopfzelle (Typ3)
HINWEIS: Nachdem die Batterie ausgetauscht wurde, schließen Sie den Vorgang mit folgenden
Schritten ab.
DEWW
8.
Bringen Sie die seitliche Abdeckung des Computers wieder an.
9.
Stecken Sie den Netzstecker ein, und schalten Sie den Computer ein.
55
10. Legen Sie das Datum und die Uhrzeit, Ihre Kennwörter und spezielle Systemeinstellungen mit Hilfe
von Computer Setup erneut fest. Entsprechende Anleitungen finden Sie im Computer Setup (F10)
Utility-Handbuch.
11. Aktivieren Sie die Sicherheitsvorrichtungen, die beim Entfernen der Computerabdeckung
deaktiviert wurden.
56
Anhang B Batterieaustausch
DEWW
C
Externe Sicherheitsgeräte
HINWEIS: Weitere Informationen zu Datensicherheitsfunktionen finden Sie im Computer Setup (F10)
Utility-Handbuch, im Desktop Management-Handbuch und im HP ProtectTools Security ManagerHandbuch (bestimmte Modelle) unter http://www.hp.com.
Anbringen eines Sicherheitsschlosses
Die unten und auf der folgenden Seite abgebildeten Sicherheitsschlösser können zur Sicherung des
Computers verwendet werden.
Kabel-Diebstahlsicherung
Abbildung C-1 Anbringen einer Kabel-Diebstahlsicherung
DEWW
Anbringen eines Sicherheitsschlosses
57
Vorhängeschloss
Abbildung C-2 Anbringen eines Vorhängeschlosses
58
Anhang C Externe Sicherheitsgeräte
DEWW
Sicherheitsschloss für HP Business PC
1.
Befestigen Sie das Sicherheitskabel, indem Sie es um ein feststehenden Gegenstand schlingen.
Abbildung C-3 Befestigen des Kabels an einem feststehenden Gegenstand
2.
Führen Sie die Tastatur- und Mauskabel durch das Schloss.
Abbildung C-4 Durchführen des Tastatur- und Mauskabels
DEWW
Anbringen eines Sicherheitsschlosses
59
3.
Schrauben Sie das Schloss mit der beigefügten Schraube am Gehäuse fest.
Abbildung C-5 Befestigen des Schlosses am Gehäuse
4.
Führen Sie den Stecker des Sicherheitskabels in das Schloss ein (1), und drücken Sie den Knopf
hinein (2), um das Schloss zu aktivieren. Verwenden Sie den beiliegenden Schlüssel, um das
Schloss zu öffnen.
Abbildung C-6 Aktivieren des Schlosses
60
Anhang C Externe Sicherheitsgeräte
DEWW
D
Elektrostatische Entladung
Die Entladung von statischer Elektrizität über einen Finger oder einen anderen Leiter kann die
Systemplatine oder andere Bauteile beschädigen, die gegenüber elektrostatischer Entladung
empfindlich sind. Diese Art von Beschädigungen kann die Lebensdauer der Geräte verkürzen.
Vermeiden von Schäden durch elektrostatische
Entladungen
Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaßnahmen, um eine Beschädigung durch elektrostatische
Entladungen zu vermeiden:
●
Vermeiden Sie das direkte Berühren empfindlicher Bauteile, indem Sie diese in antistatischen
Behältern transportieren und aufbewahren.
●
Bewahren Sie die elektrostatisch empfindlichen Teile in ihren Behältern auf, bis sie sich an einem
vor elektrostatischen Entladungen geschützten Arbeitsplatz befinden.
●
Arbeiten Sie auf einer geerdeten Oberfläche, wenn Sie die Teile aus den Schutzbehältern nehmen.
●
Vermeiden Sie eine Berührung der Steckerkontakte, Leitungen und Schaltungsbauteile.
●
Erden Sie sich immer, bevor Sie Komponenten oder Bauteile berühren, die gegenüber
elektrostatischen Entladungen empfindlich sind.
Erdungsmethoden
Es gibt mehrere Erdungsmethoden. Verwenden Sie eine oder mehrere der folgenden
Erdungsmethoden, bevor Sie empfindliche Komponenten berühren oder installieren:
DEWW
●
Verwenden Sie ein Antistatikarmband, das über ein Erdungskabel an eine geerdete Workstation
bzw. ein geerdetes Computergehäuse angeschlossen ist. Antistatikarmbänder sind flexible Bänder
mit einem Mindestwiderstand von 1 MOhm +/-10 % im Erdungskabel. Stellen Sie eine
ordnungsgemäße Erdung sicher, indem Sie die leitende Oberfläche des Armbands direkt auf der
Haut tragen.
●
Verwenden Sie vergleichbare Bänder an Fersen, Zehen oder Füßen, wenn Sie im Stehen arbeiten.
Tragen Sie die Bänder an beiden Füßen, während Sie auf leitfähigem Boden oder antistatischen
Fußmatten stehen.
●
Verwenden Sie leitfähiges Werkzeug.
●
Verwenden Sie eine transportable Wartungsausrüstung mit antistatischer Arbeitsmatte.
Vermeiden von Schäden durch elektrostatische Entladungen
61
Wenn Sie keine geeigneten Hilfsmittel besitzen, um eine ordnungsgemäße Erdung sicherzustellen,
wenden Sie sich an einen Servicepartner.
HINWEIS: Weitere Informationen zu statischer Elektrizität erhalten Sie bei Ihrem Servicepartner.
62
Anhang D Elektrostatische Entladung
DEWW
E
Betriebshinweise, allgemeine
Pflegehinweise und
Transportvorbereitung
Betriebshinweise und allgemeine Pflegehinweise
Beachten Sie die folgenden Hinweise, um den Computer und Monitor ordnungsgemäß einzurichten und
zu pflegen:
DEWW
●
Schützen Sie den Computer vor Feuchtigkeit, direkter Sonneneinstrahlung sowie vor extremen
Temperaturen.
●
Sorgen Sie dafür, dass der Computer auf einer stabilen und geraden Fläche steht. Lassen Sie an
allen Seiten des Computers, an denen sich Lüftungsschlitze befinden, und über dem Monitor
ungefähr 10 cm Abstand, damit für eine ausreichende Luftzirkulation gesorgt ist.
●
Stellen Sie sicher, dass Luft in den Computer eintreten und dort zirkulieren kann. Blockieren Sie
keine Lüftungsschlitze und Lufteinlasslöcher. Stellen Sie die Tastatur niemals mit eingeklappten
Tastaturfüßen direkt gegen die Vorderseite eines Desktop-Gehäuses, da auch in diesem Fall die
Luftzirkulation eingeschränkt wird.
●
Betreiben Sie den Computer auf keinen Fall ohne Abdeckung oder die Steckplatzabdeckungen
der Erweiterungskarten.
●
Stellen Sie nicht mehrere Computer übereinander oder so dicht aneinander, dass die
Luftzirkulation behindert wird oder sie der Abwärme eines anderen Computers ausgesetzt sind.
●
Wenn der Computer in einem separaten Gehäuse betrieben wird, muss für eine ausreichende
Luftzirkulation (eingehende und ausgehende Luft) im Gehäuse gesorgt werden. Des Weiteren
gelten die oben aufgeführten Betriebshinweise.
●
Schützen Sie den Computer und die Tastatur vor Flüssigkeiten.
●
Verdecken Sie die Lüftungsschlitze des Monitors nicht mit Gegenständen oder Tüchern usw.
Betriebshinweise und allgemeine Pflegehinweise
63
64
●
Installieren oder aktivieren Sie die Energiesparfunktionen des Betriebssystems oder anderer
Software, wie z. B. den Leerlauf.
●
Schalten Sie den Computer aus, bevor Sie eine der folgenden Wartungsarbeiten durchführen:
◦
Wischen Sie das Computer-Gehäuse mit einem weichen, mit Wasser angefeuchteten Tuch
ab. Wenn Sie Reinigungsmittel verwenden, kann sich die Oberfläche verfärben oder
beschädigt werden.
◦
Reinigen Sie von Zeit zu Zeit die Lüftungsschlitze an der Seite des Computers. Fussel, Staub
und andere Substanzen können die Schlitze verstopfen und damit die Luftzirkulation
verringern.
Anhang E Betriebshinweise, allgemeine Pflegehinweise und Transportvorbereitung
DEWW
Vorsichtsmaßnahmen für optische Laufwerke
Beachten Sie beim Betreiben oder Reinigen des optischen Laufwerks die folgenden Hinweise.
Betrieb
●
Bewegen Sie das Laufwerk nicht, während es in Betrieb ist. Anderenfalls können beim Lesen der
Daten Fehler auftreten.
●
Setzen Sie das Laufwerk nicht hohen Temperaturschwankungen aus, da sich im Gerät sonst
Kondenswasser bilden kann. Wenn während des Betriebs plötzliche Temperaturschwankungen
auftreten, warten Sie mindestens eine Stunde, bevor Sie das Gerät ausschalten. Wenn Sie das
Gerät sofort wieder nutzen, können Lesefehler auftreten.
●
Stellen Sie das Laufwerk niemals an einem Ort auf, an dem es hoher Feuchtigkeit, extremen
Temperaturen, Vibrationen oder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.
Reinigen
●
Reinigen Sie die Abdeckung und die Bedienelemente mit einem weichen, trockenen Tuch. Sie
können das Tuch auch mit Wasser anfeuchten, dem Sie ein mildes Reinigungsmittel zugesetzt
haben. Sprühen Sie Reinigungsmittel niemals direkt auf das Gerät.
●
Verwenden Sie keine Lösungsmittel wie Alkohol oder Reinigungsbenzin. Diese Mittel können die
Oberfläche beschädigen.
Sicherheit
Wenn Fremdkörper oder Flüssigkeiten in das Laufwerk gelangen, ziehen Sie sofort den Netzstecker
des Computers. Lassen Sie das Laufwerk in diesem Fall von einem Servicepartner prüfen.
Transportvorbereitung
Falls Sie den Computer versenden müssen, beachten Sie die folgenden Hinweise:
1.
Sichern Sie die auf dem Festplattenlaufwerk befindlichen Daten vor dem Versand auf PD-Medien,
Bändern, CDs oder Disketten. Stellen Sie sicher, dass die für die Sicherung verwendeten Medien
keinen elektrischen oder magnetischen Impulsen ausgesetzt sind, während sie gelagert oder
transportiert werden.
HINWEIS: Die Festplatte ist automatisch gesperrt, wenn die Stromzufuhr zum System
unterbrochen wird.
DEWW
2.
Nehmen Sie alle Wechseldatenträger heraus, und bewahren Sie sie angemessen auf.
3.
Schieben Sie eine leere Diskette in das Diskettenlaufwerk, um dieses während des Transports zu
schützen. Verwenden Sie keine Diskette, auf der Daten gespeichert sind oder auf der Daten
gespeichert werden sollen.
4.
Schalten Sie den Computer und sämtliche Peripheriegeräte aus.
5.
Ziehen Sie das Netzkabel zuerst aus der Steckdose und anschließend aus dem Computer heraus.
6.
Unterbrechen Sie die Stromversorgung zu den Systemkomponenten und den angeschlossenen
Peripheriegeräten. Trennen Sie diese Geräte anschließend vom Computer.
Vorsichtsmaßnahmen für optische Laufwerke
65
HINWEIS: Vergewissern Sie sich, dass alle Karten sicher und fest in ihren Steckplätzen sitzen,
bevor Sie den Computer verschicken.
7.
66
Verpacken Sie die Systemkomponenten und Peripheriegeräte in ihrer Originalverpackung oder
einer ähnlichen Verpackung mit genügend Verpackungsmaterial, um sie zu schützen.
Anhang E Betriebshinweise, allgemeine Pflegehinweise und Transportvorbereitung
DEWW
Index
A
Ändern der
Computerkonfiguration 46, 48
Anschließen der
Laufwerkskabel 32
Audio-Anschlüsse 2, 4
Ausbauen
Abdeckung des
Computers 12
Batterie 53
Erweiterungskarte 21
ErweiterungssteckplatzAbdeckung 23
Frontblende 14
Laufwerk aus Schacht 27
Laufwerksblenden 16
PCI-Express-Karte 24
PCI-Karte 23
Smart Cover Lock 10
Speicherkarten-Lesegerät 27
Ausgang 4
Austauschen der Batterie 53
B
Betriebshinweise 63
D
Desktop-Umwandlung 46
DIMM-Module. Siehe Speicher
Diskettenlaufwerk
Ausbauen 27
Einsetzen 36
E
Eingang 4
Einsetzen
Batterie 53
Diskettenlaufwerk 36
Erweiterungskarte 21
Festplatte 39
DEWW
Führungsschrauben 32
Laufwerkskabel 32
Optisches Laufwerk 36
Sicherheitsschlösser 57
Speicher 17, 19
Speicherkarten-Lesegerät 36
Wechselfestplattenlaufwerk 41
Elektrostatische Entladungen,
Vermeiden von Schäden 61
Entsperren der Abdeckung 10,
57
Erweiterungskarte
Ausbauen 21
Einsetzen 21
Position der Steckplätze 21
ErweiterungssteckplatzAbdeckung
Ausbauen 23
Wiedereinbauen 24
F
FailSafe-Schlüssel 10
Festplatte
Ausbauen 27
Einsetzen 39
Frontblende
Ausbauen 14
Blenden entfernen 16
Wiedereinbauen 15
Führungsschrauben 32
H
Hinweise zur Luftzirkulation
I
Installationshinweise
8
K
Komponenten auf der
Rückseite 4
Kopfhöreranschluss 2
L
Laufwerke
Anschließen der Kabel 32
Ausbauen 27
Einsetzen 32
Position 26
Laufwerksverbindungen 35
Laufwerksverbindungen der
Systemplatine 35
M
Maus
Anschluss 4
Mikrofonbuchse 2
Minitower-Umwandlung
Monitoranschluss
DisplayPort 4
VGA 4
48
N
Netzwerkanschluss 4
O
Optisches Laufwerk
Ausbauen 27
Einsetzen 36
Reinigung 65
Vorsichtsmaßnahmen
63
65
P
PCI-Express-Karte 21, 24
PCI-Karte 21, 23
Position der Produkt-ID 7
Index
67
S
Schlösser
Kabel-Diebstahlsicherung 57
Sicherheitsschloss für
HP Business PC 59
Smart Cover Lock 10
Vorhängeschloss 58
Seitliche Abdeckung
Ausbauen 12
Sperren und Entsperren 10,
57
Wiedereinbauen 13
Serieller Anschluss 4
Seriennummernposition 7
Sicherheit
Kabel-Diebstahlsicherung 57
Sicherheitsschloss für
HP Business PC 59
Smart Cover Lock 10
Vorhängeschloss 58
Smart Cover Lock 10
Speicher
Einsetzen 17, 19
Steckplätze bestücken 18
Technische Daten 17
Speicherkarten-Lesegerät
Ausbauen 27
Einsetzen 36
Funktionen 3
Stromversorgung 52
W
Wechselfestplattenlaufwerk
Wiedereinbauen 41
Windows Logo-Taste 6
T
Tastatur
Anschluss 4
Komponenten 5
Technische Daten
Computer 51
Speicher 17
U
USB-Anschlüsse
Rückseite 4
Vorderseite 2
V
Vorbereitungen für den
Versand 65
Vorderseite, Komponenten
68
Index
2
DEWW
Download PDF