Graco 3A0010J - XM Plural-Component Sprayers Bedienungsanleitung

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Graco 3A0010J - XM Plural-Component Sprayers Bedienungsanleitung | Manualzz
Betrieb
XM™-MehrfachkomponentenSpritzgeräte
3A0010J
DE
Zum Spritzen von Zweikomponenten-Schutzschicht aus Epoxydharz und Urethan
in Gefahren- und Nicht-Gefahrenbereichen.
Anwendung nur durch geschultes Personal.
Wichtige Sicherheitshinweise
Alle Warnhinweise und Anleitungen in diesem
Handbuch aufmerksam durchlesen. Diese
Anleitungen sorgfältig aufbewahren.
Siehe Seite 7 zu Modelldaten und behördliche
Zulassungen. Siehe Seite 84 maximalem Betriebsdruck.
ti21272a
Inhaltsverzeichnis
Sachverwandte Handbücher . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Warnhinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Modelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
Übersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Gefahr durch Isocyanaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Selbstentzündung von Materialien . . . . . . . . . . . 9
Feuchtigkeitsempfindlichkeit von Isocyanaten . . . 9
Komponenten A und B . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Material wechseln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Standort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Erdung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Richtiges Heben des Spritzgerätes . . . . . . . . . . . 11
Ersteinrichtung des System . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Kennzeichnung der Teile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
Typisches Einstellen: 20-Gallonen-Trichter
mit Rücklauf (Vorderansicht) . . . . . . . . . . . 13
Typisches Einstellen: 20-Gallonen-Trichter
mit Rücklauf (Rückansicht) . . . . . . . . . . . . . 14
Materialreglergruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
Anschlusskasten/Heizungsregler . . . . . . . . . . . 16
Luftregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Bedienerschnittstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Einrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Netzkabel anschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19
Für Stromversorgung konfigurieren . . . . . . . . . 20
Drahtspritzgeräte mit explosionsgeschützten
Heizungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Luftzufuhr anschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Materialschlauchgruppe anschließen . . . . . . . . 22
Packungsmuttern einstellen . . . . . . . . . . . . . . . 22
Allgemeiner Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Einschalten (über Generator betriebene
Systeme) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Einschalten (über Steckdosen betriebene
Systeme) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Verhältnis einstellen und Einrichten . . . . . . . . . 23
Abschließendes Einrichten . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Alarme einsehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23
Systemeinstellungen festlegen (optional) . . . . . 24
Wartungsparameter einstellen (optional) . . . . . 25
Spritzgeräte-Grenzen einstellen (optional) . . . . 26
Ansaugen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Material A und B ansaugen . . . . . . . . . . . . . . . 27
Lösungsmittelspülpumpe ansaugen . . . . . . . . . 29
Rezirkulieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Ohne Heizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Mit Heizung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Material erwärmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
2
Spritzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Auslassreduzierung B des Geräts einstellen . . . 33
Druckentlastung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
Gemischtes Material spülen . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Materialpumpenstangen parken . . . . . . . . . . . . . . 38
Gesamtes System ausschalten . . . . . . . . . . . . . . 39
Systemnachweis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Misch- und Integrationstests . . . . . . . . . . . . . . . 40
Pumpen- und Zählertests . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Teilmengenverhältnis-Dispensiertest . . . . . . . . . 43
Leckagetest an nachgelagertem Ventil . . . . . . . 44
Anleitung zum Einrichten und zur
Fehlerbehebung des XM-Geräts . . . . . . . . . 45
Gesamtes System
(neues Spritzgerät oder
Abschluss der Arbeit)
entleeren und spülen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Daten vom USB herunterladen . . . . . . . . . . . . . . . 48
USB-Protokolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Downloadeinstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Download . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 48
Wartung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Filter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Dichtungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Reinigung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Alarme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Alarme einsehen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Alarme deuten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Alarme löschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Alarmcodes und Fehlerbehebung . . . . . . . . . . . 52
LED-Diagnoseinformationen . . . . . . . . . . . . . . . 58
Zubehör und Sätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
Anhang A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
Anzeige Bedienerschnittstelle . . . . . . . . . . . . . . 61
Bildschirme für den Einstellmodus . . . . . . . . . . 62
Bedienerbefehlfunktionsbildschirme . . . . . . . . . 69
Automatische Anzeigebildschirme . . . . . . . . . . 75
Anhang B . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Volumenzähler-Diagramme . . . . . . . . . . . . . . . . 77
Anhang C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Richtlinien für Netzkabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
Systemabmessungen ohne Trichter . . . . . . . . . 80
Systemabmessungen mit Trichter . . . . . . . . . . . 81
Systemabmessungen mit Trichter . . . . . . . . . . . 82
Leistungstabellen der Pumpe . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
Graco-Standardgarantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
Informationen über Graco . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86
3A0010J
Sachverwandte Handbücher
Sachverwandte Handbücher
Handbücher stehen unter www.graco.com zur Verfügung.
Handbuch für die Komponenten in US-englischer Sprache:
Handbuch
313289
313292
311762
311238
312747
309524
312145
312769
312794
406699
Bezeichnung
XM-Mehrfachkomponenten-Spritzgeräte Reparatur/Teile
XM-Mehrfachkomponenten-OEM-Spritz
geräte - Reparatur/Teile
Xtreme® Unterpumpen Anleitungen/Teile
NXT™ Druckluftmotor Anleitungen/Teile
Doppelwandtrichtersatz Anleitungen/Teile
Viscon® HP-Heizung - Anleitungen/Teile
XTR™ 5 und XTR™ 7 Spritzpistole Anleitungen/Teile
Zufuhrpumpen- und Rührwerksätze,
Anleitungen/Teile
Merkur®-Pumpengruppe Anleitungen/Teile
7-Gallonen-Trichterinstallationssatz Anleitungen/Teile
406739
Trockenmittelsatz - Anleitungen/Teile
406690
Rollensatz - Anleitungen/Teile
406691
Schlauchgestellsatz - Anleitungen/Teile
313258
313259
312770
312749
313293
313342
313343
3A0010J
Stromversorgungssatz für elektrisch
beheizten Materialschlauch Anleitungen/Teile
Wärmeumlaufssatz für Trichter oder
Schlauch, Anleitungen/Teile
Sieb- und Ventilsatz der Unterpumpe Anleitungen/Teile
XM-Mischverteilersatz Anleitungen/Teile
Generatorumrüstsätze Anleitungen/Teile
Dosierventilreparatursatz Anleitungen/Teile
Reparatursatz für Hochleistungsabsperr-/
Rückschlagventil für hohen Durchfluss Anleitungen/Teile
3
Warnhinweise
Warnhinweise
Die folgenden Warnhinweise betreffen Einrichtung, Verwendung, Erdung, Wartung und Reparatur dieses Geräts.
Das Symbol mit dem Ausrufezeichen steht bei einem allgemeinen Warnhinweis, und das Gefahrensymbol bezieht
sich auf Risiken, die während bestimmter Arbeiten auftreten. Diese Warnhinweise regelmäßig konsultieren. Weitere
produktspezifische Hinweise befinden sich an den entsprechenden Stellen in diesem Handbuch.
WARNHINWEIS
WARNING
WARNING
WARNING
WARNING
BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHR
Entflammbare Dämpfe im Arbeitsbereich, wie Lösungsmittel- und Lackdämpfe, können explodieren
oder sich entzünden. Zur Vermeidung der Brand- und Explosionsgefahr:
• Gerät nur in gut belüfteten Bereichen verwenden.
• Mögliche Zündquellen, wie z. B. Kontrollleuchten, Zigaretten, Taschenlampen
und Kunststoff-Abdeckfolien (Gefahr statischer Elektrizität), beseitigen.
• Den Arbeitsbereich frei von Abfall, einschließlich Lösungsmittel, Lappen und Benzin, halten.
• Stromkabel nicht ein- oder ausstecken sowie Licht- oder Stromschalter nicht betätigen, wenn
brennbare Dämpfe vorhanden sind.
• Alle Geräte im Arbeitsbereich erden. Siehe Anleitung zur Erdung.
• Nur geerdete Schläuche verwenden.
• Beim Spritzen in einen Eimer, Pistole fest an geerdeten Eimer drücken.
• Bei statischer Funkenbildung oder elektrischem Schlag, Betrieb sofort einstellen. Gerät erst
wieder verwenden, wenn Problem erkannt und behoben wurde.
• Im Arbeitsbereich muss immer ein funktionstüchtiger Feuerlöscher griffbereit sein.
• USB-Gerät nicht in explosionsgefährdeten Bereichen anschließen.
SONDERBEDINGUNGEN FÜR SICHERE VERWENDUNG
• Um Risiko einer elektrostatischen Funkenbildung zu vermeiden, darf zum Reinigen der
nichtmetallischen Teile des Gerätes nur ein feuchtes Tuch verwendet werden.
• Siehe Handbuch der Viscon HP-Heizung zu Sonderbedingungen für sichere Verwendung.
GEFAHR DURCH ELEKTROSCHOCK
Falsche Erdung oder Einrichtung sowie falsche Verwendung des Systems kann Elektroschock
verursachen.
• Vor dem Abziehen von Kabeln und dem Durchführen von Wartungsarbeiten von Geräten immer
den Netzschalter ausschalten.
• Nur an eine geerdete Stromquelle anschließen.
• Verkabelung darf ausschließlich von einem ausgebildeten Elektriker ausgeführt werden und muss
sämtlichen Vorschriften und Bestimmungen vor Ort entsprechen.
4
3A0010J
Warnhinweise
WARNHINWEIS
WARNING
EIGENSICHERHEIT
Eigensichere Geräte, die falsch installiert oder an nicht eigensichere Geräte angeschlossen sind,
können zur Entstehung gefährlicher Bedingungen führen und Feuer, Explosionen oder Elektroschock
verursachen. Lokale Bestimmungen und folgende Sicherheitsanforderungen befolgen.
• Nur Modelle mit Modellnummern XM_D_ _ oder XM_E_ _ und Modellpakete mit Teile-Nummern,
die auf 00-13, 17-23, 27-29 oder 31 enden, verwenden den druckluftbetriebenen Generator und
sind Installation in Gefahrenbereichen (explosionsgefährdeten Bereichen) zugelassen - siehe
Zulassungen: auf Seite 8. Nur oben genannte Modelle erfüllen alle örtlichen Sicherheits- und
Brandschutzvorschriften, einschließlich NFPA 33, NEC 500 und 516 sowie OSHA 1910.107. Zur
Vermeidung der Brand- und Explosionsgefahr:
• Geräte, die nur für nicht-Gefahrenbereiche zugelassen sind, dürfen nicht in Gefahrenbereichen
installiert werden. Siehe ID-Aufkleber des Modells bezüglich Angaben zur Eigensicherheit.
• Keine Systemkomponenten ersetzen, da dies Eigensicherheit beeinträchtigen kann.
• Geräte, die in Kontakt mit eigensicheren Anschlussklemmen kommen, müssen als eigensicher
ausgelegt sein. Dazu gehören DC-Spannungsmesser, Ohmmeter, Kabel und Anschlüsse. Gerät
während Fehlerbehebung aus Gefahrenbereich entfernen.
• USB-Gerät nicht anschließen, herunterladen oder trennen, es sei denn, Gerät wurde aus
Gefahrenbereich (explosiver Bereich) entfernt.
• Werden explosionsgeschützte Heizungen verwendet, ist sicherzustellen, dass Verkabelung,
Kabelanschlüsse, Schalter und Stromverteilungstafeln alle Anforderungen hinsichtlich Brandschutz
(Explosionsschutz) erfüllen.
GEFAHR DURCH MATERIALEINSPRITZUNG IN DIE HAUT
Material, das unter hohem Druck aus der Pistole, aus undichten Schläuchen oder Bauteilen austritt,
kann in die Haut eindringen. Dies kann wie ein einfacher Schnitt aussehen. Es handelt sich jedoch
um schwere Verletzungen, die Amputationen zur Folge haben können. Sofort Arzt aufsuchen.
• Pistole nicht gegen Personen oder Körperteile richten.
• Hände nicht über Spritzdüse legen.
• Undichte Stellen nicht mit Händen, Körper, Handschuhen oder Lappen zuhalten oder ablenken.
• Niemals ohne Düsenschutz und Abzugssperre arbeiten.
• Abzugssperre immer verriegeln, wenn nicht gespritzt wird.
• Druckentlastung in diesem Handbuch befolgen, wenn Spritzarbeiten beendet sind und bevor
Geräte gereinigt, geprüft oder gewartet werden.
GEFAHR DURCH DRUCKBEAUFSCHLAGTES GERÄT
Aus der Pistole/Dispensventil, undichten Schläuchen oder gerissenen Teilen austretendes Material kann
in die Augen oder auf die Haut gelangen und schwere Verletzungen verursachen.
• Druckentlastung in diesem Handbuch befolgen, wenn Spritzarbeiten beendet sind und bevor
Geräte gereinigt, geprüft oder gewartet werden.
• Vor Inbetriebnahme des Geräts alle Materialanschlüsse festziehen.
• Schläuche, Rohre und Kupplungen täglich prüfen. Verschlissene oder schadhafte Teile unverzüglich
ersetzen.
GEFAHR DURCH BEWEGLICHE TEILE
Bewegliche Teile können Finger oder andere Körperteile einklemmen oder abtrennen.
• Abstand zu beweglichen Teilen halten.
• Gerät niemals ohne Schutzvorrichtungen oder -abdeckungen in Betrieb nehmen.
• Unter Druck stehende Geräte können ohne Vorwarnung von selbst starten. Vor dem Prüfen,
Bewegen oder Warten des Gerätes die Druckentlastung in diesem Handbuch befolgen.
Das Gerät von der Stromversorgung bzw. Druckluftzufuhr trennen.
3A0010J
5
Warnhinweise
WARNHINWEIS
WARNING
GEFAHR DURCH MISSBRÄUCHLICHE GERÄTEVERWENDUNG
Die missbräuchliche Verwendung des Geräts kann zu tödlichen oder schweren Verletzungen führen.
• Gerät nicht bei Ermüdung oder unter Einfluss von Medikamenten oder Alkohol bedienen.
• Zulässigen Betriebsüberdruck oder zulässige Temperatur der Systemkomponente mit niedrigstem
Nennwert nicht überschreiten. Genauere Angaben zu Technischen Daten finden sich in
Handbüchern der einzelnen Geräte.
• Nur Materialien oder Lösungsmittel verwenden, die mit benetzten Teilen des Gerätes verträglich
sind. Siehe Technische Daten in den Handbüchern der einzelnen Geräte. Sicherheitshinweise des
Material- und Lösungsmittelherstellers beachten. Für vollständige Informationen über das Material
Materialsicherheitsdatenblätter (MSDB) bei Vertriebspartner oder Händler anfordern.
• Gerät täglich prüfen. Verschlissene oder beschädigte Teile sofort reparieren oder durch
Original-Ersatzteile des Herstellers ersetzen.
• Gerät nicht verändern oder modifizieren.
• Gerät nur für vorgegebenen Zweck verwenden. Bei Fragen an den Vertriebspartner wenden.
• Schläuche und Kabel nicht in Nähe von belebten Bereichen, scharfen Kanten, beweglichen
Teilen oder heißen Flächen verlegen.
• Schläuche nicht knicken, zu stark biegen oder zum Ziehen der Geräte verwenden.
• Kinder und Tiere vom Arbeitsbereich fernhalten.
• Alle anwendbaren Sicherheitsvorschriften einhalten.
GEFAHR DURCH GIFTIGE MATERIALIEN ODER DÄMPFE
Giftige Materialien oder Dämpfe können schwere oder tödliche Verletzungen verursachen, wenn sie
in die Augen oder auf die Haut gelangen, geschluckt oder eingeatmet werden.
• Informieren Sie sich über die spezifischen Gefahren der verwendeten Materialien anhand der MSDB.
• Gefährliche Materialien nur in dafür zugelassenen Behältern lagern und gemäß zutreffender
Vorschriften entsorgen.
• Beim Spritzen oder Reinigen des Geräts immer undurchlässige Handschuhe tragen.
VERBRENNUNGSGEFAHR
Geräteoberflächen und erwärmtes Material können während des Betriebs sehr heiß werden. Um
schwere Verbrennungen zu vermeiden, weder heißes Material noch Gerät berühren. Warten, bis sich
Gerät/Material abgekühlt hat.
SCHUTZAUSRÜSTUNG
Wenn Sie das Gerät verwenden, Wartungsarbeiten daran durchführen oder sich einfach im
Arbeitsbereich aufhalten, müssen Sie eine entsprechende Schutzbekleidung tragen, um sich vor
schweren Verletzungen wie zum Beispiel Augenverletzungen, dem Einatmen von giftigen Dämpfen,
Verbrennungen oder Gehörschäden zu schützen. Der Umgang mit diesem Gerät erfordert unter
anderem folgende Schutzausrüstung:
• Schutzbrillen
• Schutzkleidung und Atemschutzgerät nach den Empfehlungen der Material- und
Lösungsmittelhersteller
• Handschuhe
• Gehörschutz
6
3A0010J
Modelle
Modelle
XM-Spritzgeräte sind für den Einsatz in Gefahrenbereichen
nicht zugelassen, wenn Grundgerät, gesamtes Zubehör, alle
Sätze und gesamte Verkabelung die nationalen und
regionalen Bestimmungen nicht erfüllen.
Auf dem Typenschild (ID) befindet sich die 6-stellige Teilenummer des Spritzgeräts. Anhand der folgenden Matrix
kann auf Basis der 6-stelligen Nummer die Ausführung des Spritzgeräts ermittelt werden. Zum Beispiel steht
Teile-Nummer XM1A00 für XM-Mehrfachkomponenten-Spritzgerät (XM); 5200 psi Pumpensatz mit Pumpenfiltern
(1); Stromversorgung über Steckdose, ohne Heizungen, ohne Anschlusskasten und nicht für Einsatz in
Gefahrenbereichen (A) zugelassen; ohne zusätzliche Zubehörsätze (00).
HINWEIS:
Einige der Ausführungen in folgender Matrix können nicht gebaut werden. Vertreter oder Graco-Händler konsultieren.
Für die Bestellung von Ersatzteilen, siehe Teile im Handbuch 313289 Reparatur/Teile des MehrfachkomponentenSpritzgeräts. Die Stellen in der Matrix entsprechen nicht der Pos.-Nr. in den Teilezeichnungen und Listen.
XM
1
A
00
Erste und
zweite Stelle
Dritte Stelle
Vierte Stelle
Fünfte und
sechste Stelle
Satzwahl
Zusätzlicher
Satz
XM
(MehrfachkomponentenSpritzgerät,
auf Rahmen
befestigt)
Systemwahl
(Siehe Tabelle 1 für Unterpumpen-Modelle)
Pumpensatz
(Schlauch/
Dezentraler
Pistole)
Pumpenfilter
Verteiler
✔
1
2
5200 psi
A
5200 psi
B
✔
3
4
6300 psi
C
6300 psi
D
✔
5
6
7
8
5200 psi
5200 psi
6300 psi
6300 psi
✔
E
✔
Kontrollbox
Stromversorgung über
Steckdose
Stromversorgung über
Steckdose
Stromversorgung über
Steckdose
IS/
Generator
IS/
Generator
MaterialheiAnStandortkazungen
schlusskasten
tegorie
✔
✔
NE
NE
Zulassungen
(siehe Seite 8
für ZulasZur Auswahl,
sungen)
siehe Tabelle 2
CE, FM, FMc
CE, FM, FMc
✔
NE
CE, FM, FMc
EH
CE, FM, FMc,
Ex
EH
CE, FM, FMc,
Ex
✔
✔
✔
✔
Legende für Standortkategorie:
NE Nicht für den Einsatz in explosionsgefährdeten
Bereichen.
EH Für den Einsatz in explosionsgefährdeten
Umgebungen und Gefahrenzonen.
3A0010J
7
Modelle
Zulassungen:
Siehe entsprechende Spalte auf Seite 7.
XM _ A_ _
XM _ B_ _
XM _ C_ _
XM _ D_ _
XM _ E_ _
FM09ATEX0015X
Intrinsically safe for Class I, Div 1, Group D, T2 II 2 G
Class I, Division 1, Group D, T2
Ex d ia px IIA T2 Tamb = 0ºC to 54ºC
Ta = 0°C to 54°C
Siehe Sonderbedingungen für sichere Verwendung unter Warnhinweise auf Seite 4.
Tabelle 1: Unterpumpen-Modelle und zugehörige Identifizierungscodes
Pumpenfilter
Code
Systemdruck
(MPa, bar)
1 oder 5
2 oder 6
3 oder 7
4 oder 8
5200 psi (35, 350)
5200 psi (35, 350)
6300 psi (49, 490)
6300 psi (49, 490)
✔
✔
Unterpumpe A
(siehe Handbuch
311762)
Unterpumpe B
(siehe Handbuch
311762)
L250C4
L250C3
L180C4
L180C3
L220C4
L220C3
L145C4
L145C3
Tabelle 2: Zusätzliche Sätze - Index Identifizierungscode/Teile-Nr.
20TrichterGallonen- heizungsTrichtersatz satz 240 V
Trichtermaterialeinlasssatz
5:17-Gallonen- 7-GallonenUmlaufsatz
Universaler
T2-Zufuhr- ZufuhrTrichterTrichter- Behälterzu- Behälterzu- für Trichter
Trichter- Twistork pumpen- pumpen- (grün) und (blau) und
fuhrsatz
fuhrsatz
oder
befesRührsatz (am satz (am
HalteHalte(Dual T2 und (Dual 5:1 und beheizten
tigungssatz werksatz Trichter) Trichter) rungssatz rungssatz Rührwerk)
Rührwerk)
Schlauch
00
11
1
13
1
14
1
1
15
1
1
16
1
1
17
1
19
1
21
2
23
2
24
2
2
25
2
26
2
27
2
29
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
2
1
2
2
2
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
2
2
2
1
2
1
30
2
31
32
2
1
1
HINWEIS:
Siehe Zubehör und Sätze auf Seite 59 für weitere Informationen.
Siehe Sachverwandte Handbücher auf Seite 3 für Handbuchnummer der Sätze.
8
3A0010J
Übersicht
Übersicht
Verwendung
XM-Mehrfachkomponenten-Spritzgeräte können
die meisten Zweikomponenten-Schutzschicht aus
Epoxydharz und Urethan mischen und spritzen. Werden
schnell härtende Materialien eingesetzt (Topfzeiten von
weniger als 10 Minuten), muss externer Mischverteiler
verwendet.
Selbstentzündung
von Materialien
Einige Materialien können bei zu dickem Auftrag
selbstentzündlich reagieren. Warnhinweise des
Materialherstellers sowie entsprechende MSDB lesen.
XM-Mehrfachkomponenten-Spritzgeräte werden über
Bedienerschnittstelle, Luft- und Materialregler bedient.
Feuchtigkeitsempfindlichkeit
von Isocyanaten
XM-Spritzgeräte sind für den Einsatz in
Gefahrenbereichen nicht zugelassen, wenn
Grundgerät, gesamtes Zubehör, alle Sätze und
gesamte Verkabelung die nationalen und regionalen
Bestimmungen nicht erfüllen. Siehe Modelle auf
Seite 7, um geeigneten Aufstellungsort für das
Spritzgerät zu bestimmen.
Gefahr durch Isocyanaten
Isocyanate (ISO) sind für Zweikomponenten-UrethanBeschichtungen verwendete Katalysatoren. ISO reagieren
mit Feuchtigkeit (z. B. mit Luftfeuchtigkeit) und bilden
kleine, harte, abrasive Kristalle, die im Material gelöst
werden. Es bildet sich ein Film auf der Oberfläche, und
ISO-Material beginnt zu gelieren, wodurch Viskosität
erhöht wird. Wird mit diesem teilweise ausgehärteten
ISO-Material gearbeitet, wird Leistung des Geräts
verringert und Haltbarkeit aller benetzten Teilen verkürzt.
HINWEIS:
Das Spritzen von Isocyanaten enthaltender
Materialien führt zur Bildung potenziell gefährlicher
Dämpfe, Dünste und Kleinstpartikel.
Zu den speziellen Risiken von Isocyanaten und damit
verbundenen Vorkehrungen die Warnhinweise des
Herstellers sowie MSDB lesen.
Das Einatmen von Isocyanatdämpfen, Dunst und
Kleinstpartikeln durch ausreichende Belüftung am
Arbeitsplatz verhindern. Ist ausreichende Belüftung
nicht möglich, ist für den Arbeitsplatz eine
Zwangsbelüftung erforderlich.
Um Kontakt mit den Isocyanaten zu verhindern, muss
jede Person im Arbeitsbereich eine persönliche
Schutzausrüstung wie etwa chemisch beständige
Handschuhe, Stiefel, eine Schürze und eine
Schutzbrille tragen.
3A0010J
Die Stärke der Filmbildung sowie die
Kristallisationsgeschwindigkeit hängen von
ISO-Mischung, Feuchtigkeit und Temperatur ab.
Um das Aussetzen der ISO mit Feuchtigkeit zu
verhindern:
•
Immer versiegelten Behälter mit
Trockenmitteltrockner in Belüftungsöffnung oder
Stickstoffdecke verwenden. ISO niemals in einem
offenen Behälter lagern.
•
Mit Feuchtigkeitsschutz ausgestattete Schläuche
verwenden, die speziell für ISO-Materialien
entworfen wurden, wie die mit dem Gerät
mitgelieferten Schläuche.
•
Zurückgewonnene Lösungsmittel nicht verwenden,
die Feuchtigkeit enthalten könnten.
Lösungsmittelbehälter bei Nichtgebrauch stets
verschlossen halten.
•
Lösungsmittel nicht auf einer Seite verwenden,
wenn es bereits an der anderen Seite eingesetzt
wurde.
•
Pumpen immer parken, wenn Gerät ausgeschaltet ist.
•
Gewindeteile beim Zusammenbau immer mit
ISO-Pumpenöl 217374 oder Fett schmieren.
9
Übersicht
Komponenten A und B
WICHTIG!
Materialhersteller können unterschiedliche
Bezeichnungen für Mehrfachkomponentenmaterialien
verfügen.
In diesem Handbuch:
Komponente A bezieht sich auf Harz oder
Hauptkomponente.
Komponente B bezieht sich auf Härter oder
Nebenkomponente.
HINWEIS:
Dieses Gerät dosiert Komponente B in Materialstrom
der Komponente A. Zwischen Mischverteiler und
Statik-Mischer muss immer Einbindungsschlauch
verwendet werden.
Material wechseln
•
Das Gerät beim Materialwechsel mehrmals
gründlich durch spülen, um sicherzustellen, dass
es gründlich gereinigt ist.
•
Materialeinlasssiebe und Auslassfilter nach dem
Spülen immer reinigen, siehe Gemischtes Material
spülen auf Seite 36.
•
Chemische Verträglichkeit vom Materialhersteller
bestätigen lassen.
•
Epoxide besitzen oft Amine an der B-(Härter) Seite.
Polyharnstoffe besitzen oft Amine an der A-(Harz)
Seite.
HINWEIS:
Wechselt Amine zwischen beiden Seiten, siehe
Gemischtes Material spülen auf Seite 36.
HINWEIS:
Diese Empfehlungen für Einrichtung befolgen:
• Schlauch von mindestens 10 mm (3/8'') x und
7 m (25 ft) als Einbindungsschlauch verwenden.
•
Nach Einbindungsschlauch statischen
24-Elemente-Mischschlauch installieren.
Komponente A und B getrennt halten
ANMERKUNG
Zur Vermeidung einer Querkontamination der
materialführenden Teile im Gerät dürfen Teile für
Komponente A (Harz) und Komponente B (Härter)
niemals vertauscht werden.
10
3A0010J
Standort
Standort
Richtiges Heben
des Spritzgerätes
XM-Spritzgeräte sind für den Einsatz in
Gefahrenbereichen nicht zugelassen, wenn
Grundgerät, gesamtes Zubehör, alle Sätze und
gesamte Verkabelung die nationalen und regionalen
Bestimmungen nicht erfüllen. Siehe ModelleModelle
auf Seite 7, um geeigneten Aufstellungsort für das
Spritzgerät zu bestimmen.
Anleitungen befolgen, um schwere Verletzungen oder
Beschädigung der Geräte zu vermeiden. Trichter nicht
im befüllten Zustand anheben.
ANMERKUNG
Vor dem Heben des Spritzgerätes sämtliches Material
ablassen.
Erdung
Mit Gabelstapler anheben
Erdungsklemme (FG) des XM-Spritzgeräts mit
effektiven Erdungsanschluss verbinden. Wird Steckdose
für die Stromversorgung von Reglern und Heizungen
verwendet, elektrische Anschlüsse entsprechend den
lokalen Bestimmungen erden.
Stromversorgung muss ausgeschaltet sein. Spritzgerät
kann mit Gabelstapler angehoben und bewegt werden.
Spritzgerät vorsichtig anheben und auf gleichmäßige
Lastverteilung achten.
Mit Hebezeug anheben
Spritzgerät kann auch mit Hebezeugs angehoben
und bewegt werden. Anschlaggeschirr in beide
Druckluftmotor-Hebeösen anbringen. Mittelring in
Hebezeugs einhaken. Siehe folgende Abbildung.
Spritzgerät vorsichtig anheben und auf gleichmäßige
Lastverteilung achten.
FG
Mindestens 0,61 m
(2,0 ft)
ti21273a
ti21274a
3A0010J
11
Ersteinrichtung des System
Ersteinrichtung des System
Folgende Schritte für die Ersteinrichtung des Systems
in der aufgeführten Reihenfolge durchführen, da sie für
das vorliegende System zutreffen.
1. Lieferung auf Vollständigkeit und Richtigkeit prüfen.
Sicherstellen, dass Bestellung komplett ausgeführt
wurde. Siehe Kennzeichnung der Teile auf
Seite 13, um sich mit typischen
Systemkomponenten vertraut zu machen.
2. Sofern bestellt, Rollensatz befestigen.
Siehe Handbuch 406690 für Anleitungen.
3. Sofern bestellt, Trichterhalterung befestigen.
Siehe Handbuch 312747 für Anleitungen.
4. Sofern bestellt, Trichter locker in Halterungen
befestigen. Siehe Handbuch 312747 für
Anleitungen.
5. Bei Verwendungen einer Schwerkraft-Zufuhrpumpe,
unteren Trichterauslass anschließen. Siehe
Handbuch 312747 für Anleitungen.
14. Bei Spritzgeräten für Nicht-Gefahrenbereiche,
Verdrahtung des Anschlusskasten für Tauch- oder
Rücklaufheizungen anschließen. Siehe Handbuch
312747 für Anleitungen der Tauchheizung.
Siehe Handbuch 309524 für Anleitungen der
Rücklaufheizung.
15. Bei Spritzgeräten für Gefahrenbereiche,
explosionsgeschützten Heizungen anschließen. Siehe
Drahtspritzgeräte mit explosionsgeschützten
Heizungen auf Seite 21 und Handbuch 309524 für
Anleitungen und Empfehlungen.
16. Luftzufuhrleitung anschließen. Siehe Luftzufuhr
anschließen auf Seite 21 für Anweisungen und
Empfehlungen.
17. Materialschlauchgruppe, einschließlich
Schlauchpeitsche und Pistole, anschließen. Siehe
Materialschlauchgruppe anschließen auf
Seite 22 für Anleitungen. Sofern bestellt, auch
dezentralen Mischverteiler anschließen. Siehe
Handbuch 312749 für Anleitungen.
6. Befestigungsschrauben des Trichters festziehen.
Siehe Handbuch 312747 für Anleitungen.
7. Sofern bestellt, Rührwerk(e) und Zufuhrpumpe(n)
befestigen und anschließen. Siehe Handbuch
312769 für Anleitungen.
8. Sofern bestellt, Trichtertauchheizungssatz
befestigen. Siehe Handbuch 312747 für
Anleitungen.
9. Rücklaufschlauch, Reduzierventil (einschließlich
Knopf und Nippel) und Rücklaufschlauch
anschließen. In Trichter oder Behälter platzieren.
Siehe Handbuch 312747 für Anleitungen.
10. Bei Bedarf, USB-Etikett (Vorderseite der
Steuerkonsole) mit korrekter Sprachversion
ersetzen.
11. Bei Bedarf, Alarmcode-Etikett (unter
Materialreglerventilen) mit korrekter Sprachversion
ersetzen.
12. Sofern bestellt, Wärmeumlaufsatz für Trichter oder
Schlauch installieren. Siehe Handbuch 313259 für
Anleitungen.
13. Bei Spritzgeräten für Nicht-Gefahrenbereiche,
Netzkabel (nicht enthalten) anschließen. Siehe
Netzkabel anschließen auf Seite 19 für
Anleitungen.
12
3A0010J
Kennzeichnung der Teile
Kennzeichnung der Teile
Typisches Einstellen: 20-Gallonen-Trichter mit Rücklauf
(Vorderansicht)
L
B
P
N
C
F
G
R
J
M
D
E
H
K
A
ti21272a
ABB. 1: Typisches Einstellen: 20-Gallonen-Trichter mit Rücklauf (Vorderansicht)
A
B
C
D
E
F
Rahmen
Materialreglergruppe (siehe Materialreglergruppe
auf Seite 15)
20-Gallonen-Trichtergruppe (siehe Handbuch 312747)
20-Gallonen-Trichterhalterung (siehe Handbuch 312747)
Hauptluftventil
GCA-Regleranzeige (siehe Anzeige
Bedienerschnittstelle auf Seite 18)
3A0010J
G
H
J
K
L
M
N
P
R
Pumpenregler - Ein- und Austasten
Luftfilter
Luftregler
Viscon HP-Materialheizung
Anschlusskasten/Heizungsregler (Siehe
Anschlusskasten/Heizungsregler auf Seite 16)
Inline-Materialheizungsregler
Druckluftbetriebenes Rührwerk
Druckzufuhrpumpe
Rücklaufreglerventil
13
Kennzeichnung der Teile
Typisches Einstellen: 20-Gallonen-Trichter mit Rücklauf
(Rückansicht)
S
U
T
V
ABB. 2: Typisches Einstellen: 20-Gallonen-Trichter mit Rücklauf (Rückansicht)
S
T
U
V
14
Druckluftmotor
Hochdruck-Materialpumpe
Lösungsmittelspülpumpe (Merkur®-Pumpe)
Materialeinlassgruppe
3A0010J
Kennzeichnung der Teile
Materialreglergruppe
AB
AA
AC
AD
AL
AE
AF
AG
AM
AH
AJ
AK
r_XM1A00_312359_313289_18A
ABB. 3: Materialreglergruppe
AA
AB
AC
AD
AE
Dosierventil A
Dosierventil B
Rücklaufventil A
Rücklaufventil B
Probenahmeventil A
3A0010J
AF
AG
AH
AJ
AK
AL
AM
Probenahmeventil B
Reduzierventil
Absperr-/Rückschlagventil A des Mischverteilers
Absperr-/Rückschlagventil B des Mischverteilers
Lösungsmittelabsperrventil
Drucksensor
Lösungsmittelrückschlagventil
15
Kennzeichnung der Teile
Anschlusskasten/Heizungsregler
BB
BA
BC
BE
BD
ABB. 4: Anschlusskasten/Heizungsregler
BA Hauptnetzschalter
BB Materialheizungsregler A
BC Materialheizungsregler B
BD Trichterheizungsregler A
BE Trichterheizungsregler B
Luftregler
CC
CD
CA
CE
CB
CF
CG
r_XM1A00_312359_313289_14A
ABB. 5: Luftregler
CA
CB
CC
CD
16
Hauptpumpe und Luftregler Ein/Aus
Luftregler Ein/Aus der Lösungsmittelpumpe
Lufteinlassdruckmessgerät
Luftregler der Hauptpumpe
CE Luftreglermessgerät der Hauptpumpe
CF Luftmessgerät der Spülmittelpumpe
CG Luftregler der Lösungsmittelpumpe
3A0010J
Kennzeichnung der Teile
Bedienerschnittstelle
DA
DJ
DH
DG
DE
DF
DD
ti13365a
DP
DR
DM
DB
DK
DC
DN
ABB. 6: Bedienerschnittstelle
Tasten
LEDs
Kennzeichnung Taste
DA
Anzeigebildschirm
Funktion
Anzeige verfügt über vier verschiedene LEDs.
Zur Anzeige von Mischverhältnis,
Moduswahl, Fehlerbedingungen,
Zählerständen und
Systeminformationen.
DK
Blau
Dosierventil aktiv
•
Ein - Dosierventil ist aktiv
•
Aus - Dosierventil ist nicht aktiv
DM
Grün
Spritzmodus aktiv
•
Spritzmodus ist eingeschaltet
(aktiv)
•
Spritzmodus ist ausgeschaltet
(inaktiv)
DN
Rot
Alarm
•
•
DB
Start
Startet Funktion „Ausführmodus aktiv“,
die aktuell im Ausführbildschirm
gewählt wird.
DC
Stopp
Beendet aktuell ausgewählte Funktion
„Ausführmodus aktiv“.
DD
Enter
Zum Öffnen der Dropdown-Felder,
Auswahloptionen und zum Speichern
Speicherung von Werten betätigen.
DE
Alarmrücksetzung
Setzt Alarme und Hinweise zurück.
DF
Links/Rechts
Wechselt zwischen Bildschirmen im
Ausführ- und Einstellmodus.
DG
Funktion
Aktiviert Modus oder Aktion, die durch
Symbol über jede der vier Tasten im
LCD-Bildschirm angezeigt werden.
DH
Auf/Ab
Wechselt zwischen Auswahlkästchen,
Dropdown-Feldern und wählbaren
Werten in den Einstellbildschirmen.
DJ
Einstelltastensperre Ändert Mischverhältnis oder aufrufen
des Einstellmodus.
DR
USB-Port
3A0010J
Kennzeichnung LED
DP
Gelb
Funktion
Warnung
•
•
•
Ein - Alarm liegt vor
Aus - Kein Alarm
Ein - ist aktiv.
Aus - Keine Warnung angezeigt.
Felder „Verhältnis“ und
„Einstellen“ können nicht
verändert werden.
Blinkt - Schlüssel ist gedrückt
und gedreht. Felder „Verhältnis“
und „Einstellen“ können
verändert werden.
Anschluss für Daten-Download. Nur für
den Einsatz in nicht
Gefahrenbereichen.
17
Kennzeichnung der Teile
Anzeige Bedienerschnittstelle
HINWEIS:
Für Einzelheiten zur Anzeige der Bedienerschnittstelle,
siehe Anzeige Bedienerschnittstelle auf Seite 61.
Komponenten des Hauptanzeigebildschirms
Die folgende Abbildung zeigt die Komponenten zu Menüführung, Status und allgemeinen Informationen auf jedem
Display-Bildschirm.
Aktuelles Datum und aktuelle Uhrzeit
Verbleibende Topfzeit
Leiste „Aktueller
Status“
Funktionsanzeige
Navigieren zu
Bildschirmen
innerhalb derselben
Gruppe
Navigationsleiste
Einen Bildschirm
zurück
ABB. 7: Komponenten des Hauptanzeigebildschirms (Abbildung: alle aktivierten Anzeigefunktionen)
ANMERKUNG
Um Beschädigung der Softkey-Tasten zu verhindern,
Tasten nicht mit scharfen oder spitzen Objekten
(Stifte, Plastikkarten oder Fingernägel) betätigen.
18
3A0010J
Einrichten
Einrichten
Netzkabel anschließen
(Für Spritzgeräte mit
Heizungsanschlusskästen. Nur für
Spritzgeräte in nicht Gefahrenbereichen.)
230 V, 1-phasig: Mit Schraubendreher beide Drähte
an obere Klemmen N und L2 anschließen. Grün an
Erdungsanschluss (GND) anschließen.
PE
L2
L1
7L4
N
N
L1 L2 L3
1
2
3
GRND
1L1
Graco liefert keine Netzkabel für
Heizungsanschlusskästen. Anhand der folgenden
Tabelle bestimmen, welches Netzkabel für das
spezielle Modell erforderlich ist.
Anforderungen an Netzkabel
Spannung
Angaben zum Netzkabel AWG
(mm2)
ti8611a
G
N
L1 L2 L3
230 V, 3-phasige Dreieckschaltung: Mit
Schraubendreher drei Drähte an obere Klemmen L1, L2
und L3 anschließen. Grün an Erdungsanschluss (GND)
anschließen.
240 V, 1-phasig 4 (21,2), 2 Leiter + Masse
L1 L2 L3
PE
240 V, 3-phasig 6 (13,3), 3 Leiter + Masse
380V, 3-phasig 6 (13,3), 4 Leiter + Masse
HINWEIS:
Spritzgeräte ohne Heizungen für
Nicht-Gefahrenbereiche werden umfassen zwei
Netzkabel (US-NEMA 5-15 und IEC-320). (Adapter für
Europa und Australien sind ebenfalls enthalten.) Diese
Netzkabel sind für 90-240 VAC, 47-63 Hz ausgelegt.
Siehe Handbuch XM-MehrfachkomponentenSpritzgeräte, Reparatur/Teile oder Handbuch
XM-Mehrfachkomponenten-OEM-Spritzgeräte,
Anleitungen/Teile für Teile-Nummern.
N
L1 L2 L3
N
1
2
3
GRND
1L1
G
ti8612a
N
L1 L2 L3
380 V, 3-phasige Sternschaltung: Mit
Schraubendreher drei Drähte an obere Klemmen L1, L2
und L3 anschließen. Nullleiter an N anschließen. Grün
an Erdungsanschluss (GND) anschließen.
N L1 L2 L3
PE
7L4
HINWEIS:
Klemmennummern an Trennschalterblöcken nicht
beachten. Anschlüsse an abgebildeten Positionen
vornehmen.
N
N
L1 L2 L3
1
2
3
GRND
1L1
ti8613a
G
N
L1 L2 L3
1. Abdeckung des Anschlusskastens öffnen.
2. Netzkabel wie folgt anschließen.
3A0010J
19
Einrichten
Für Stromversorgung
konfigurieren
2. Mit Schlitzschraubendreher rote Steckbrücken aus
Steckplatz in nachfolgend abgebildete Position
bringen. Steckbrücken fest an neue Position
drücken.
(Nur für Spritzgeräte in nicht
Gefahrenbereichen.)
HINWEIS:
Für 1-phasige und 3-phasigen 230-V-Installationen die
Steckbrückenpositionen wie nachfolgend abgebildet
ändern. Maschine wird mit Steckbrücken in
ausfallsicheren 380-3Ø-Position geliefert.
HINWEIS:
Klemmennummern an Trennschalterblöcken nicht
beachten. Anschlüsse an abgebildeten Positionen
vornehmen.
3. Abdeckung des Anschlusskastens schließen.
1. Steckbrücken lokalisieren.
Strom
Steckbrücken
ti18664a
TB2
Anschlussklemmen
Rote Steckbrücken
wie abgebildet
positionieren
N
L3 L2 L1
N
230V 3ø Delta
L3 L2 L1
L3 L2 L1
N
380V 3ø WYE
230V 1ø
(wie geliefert)
20
3A0010J
Einrichten
Drahtspritzgeräte mit
explosionsgeschützten
Heizungen
Luftzufuhr anschließen
(nur für Spritzgeräte in Gefahrenbereichen)
HINWEIS:
Luftschlauch mit ID von mindestens 19,1 mm (3/4'')
verwenden.
Luftzufuhrleitung am 3/4 NPT(f) Luftfiltereinlass
anschließen.
Ist Spritzgerät für Gefahrenbereiche zugelassen
und sind Heizungen explosionsgeschützt, muss
Verdrahtung der Heizung durch ausgebildeten
angeschlossen werden. Sicherstellen, dass
Verdrahtung und Installation den lokalen
Bestimmungen für Gefahrenbereiche entspricht.
Unsachgemäß installierte oder angeschlossene Geräte
können zur Entstehung gefährlicher Bedingungen
führen und Feuer, Explosionen oder Elektroschock
verursachen. Die örtlich gültigen Vorschriften befolgen.
Werden explosionsgeschützte Heizungen verwendet, ist
sicherzustellen, dass Verkabelung, Kabelanschlüsse,
Schalter und Stromverteilungstafeln alle Anforderungen
hinsichtlich Brandschutz (Explosionsschutz) erfüllen.
Siehe Handbuch 309524 der Viscon HP-Heizung zu
Anleitungen für elektrische Anschlüsse und Richtlinien
für Gefahrenbereiche.
E
HINWEIS:
Anforderungen an Luftzufuhr: 1,0 MPa (10,3 bar,
150 psi) maximal; 0,35 MPa (3,5 bar, 50 psi) mindestens
(im Betrieb).
Erforderliches Durchflussvolumen: 1,96 m3/min
(70 scfm) mindestens; 7,0 m3/min (250 scfm) maximal.
Verfügbarer Materialdruck und Durchflussmenge sind
direkt vom verfügbaren Luftvolumen abhängig. Siehe
Leistungstabellen der Pumpe auf Seite 83.
Allgemeine Richtlinien für Durchflussvolumen:
•
•
•
1,96 m3/min (70 scfm/min) pro l/min (gal/min)
während des Spritzens
Zusätzlich 0,28 m3/min (10 scfm/min)
pro Rührwerk
Zusätzlich 0,28 m3/min (10 scfm/min)
pro Behälterzufuhrpumpe
HINWEIS:
Ist Spritzgerät für Gefahrenbereiche zugelassen,
wird Reglerkasten durch luftbetriebenen Generator
angetrieben.
HINWEIS:
Dosierventile werden mit Druckluft betrieben. Spritzgerät
arbeitet nicht ordnungsgemäß, wenn Einlassluftdruck
während des Spritzens unter 0,35 MPa (3,5 bar, 50 psi)
fällt.
3A0010J
21
Einrichten
Materialschlauchgruppe
anschließen
Packungsmuttern einstellen
1. Packungsmuttern der Pumpe A und B mit
Halsdichtungsflüssigkeit (TSL™) füllen und mit
67,5 N•m (50 ft-lbs) festziehen. Anleitungen im
Handbuch 311762 der Xtreme-Unterpumpen
befolgen.
r_XM1A00_312359_313289_20A
1. Materialschlauch an Materialverteilerauslass
anschließen. Spritzdüse der Pistole noch nicht
installieren.
Material
Integrator
Schlauch
ANMERKUNG
Statik-Mischer nicht direkt am Materialverteiler
anbringen. Statik-Mischer erst nach Schlauchlänge
von 7,5 m (25 ft) installieren, um sicherzustellen, dass
Materialmengen komplett vermischt sind. Das
Spritzen von schlecht vermischtem Material kann
Nachbearbeitung der gespritzten Teile erfordern.
2. Alle Fittings festziehen.
22
HINWEIS:
Nach erstem Arbeitstag Packungsmuttern nachziehen.
2. Packungsmuttern der Dosierventile A und B mit
Halsdichtungsflüssigkeit (TSL) füllen und nach
Kontakt mit Packungen um 1/4 Drehung weiter
festziehen; etwa 16-18 N•m (145-155 in-lbs).
TSL
TSL
HINWEIS:
Für Pumpen und Dosierventile, festen Sitz der
Packungsmuttern nach erster Betriebsstunde und erneut
nach 24 Stunden prüfen. Dann nach Bedarf prüfen oder
wenn sich TSL-Flüssigkeit verfärbt oder aus
Packungsmuttern tropft. Festen Sitz auch nach dem
Transport des Spritzgerätes prüfen. Packungsmuttern
nur festziehen, wenn Materialdruck komplett entlastet ist.
3A0010J
Allgemeiner Betrieb
Allgemeiner Betrieb
Einschalten (über Generator
betriebene Systeme)
Abschließendes Einrichten
Folgenden Schritte durchführen, wenn Gerät während
des Einrichten ausgeschalten wird.
1. Luftregler (CD) der Hauptpumpe auf kleinste
Einstellung stellen.
1. Systemdruck entlasten. Siehe Druckentlastung
auf Seite 34.
2. Hauptluftventil (E) und Hauptpumpe und Luftventil
(CA) öffnen, um luftbetriebenen Generator zu
starten.
Hauptluftdruck wird am Messgerät (CC) angezeigt.
Nach fünf Sekunden wird Materialreglerbildschirm
angezeigt.
CD
CC
CA
CE
2. System spülen und ansaugen. Siehe Ansaugen
(auf Seite 27), Gemischtes Material spülen (auf
Seite 36) und Materialpumpenstangen parken
(auf Seite 38).
3. Genauigkeit des Mischverhältnisses prüfen.
Pumpen- und Zählertests (auf Seite 40) und
Teilmengenverhältnis-Dispensiertest (auf
Seite 43) durchführen, um Genauigkeit des
Mischverhältnisses zu prüfen.
Alarme einsehen
Tritt Alarm auf, wird automatisch der
Alarminformationsbildschirm angezeigt. Es werden
aktiver Alarmcode zusammen mit Glocken-Symbol
angezeigt. Außerdem wird mit Drauf- und Seitenansicht
des Spritzgerät Lage des Alarms angezeigt
Einschalten (über Steckdosen
betriebene Systeme)
Hauptnetzschalter betätigen. Nach fünf Sekunden
wird Materialreglerbildschirm angezeigt.
Verhältnis einstellen und
Einrichten
1. Taste nach rechts drehen (Einstellposition). Gelbe
LED blinkt auf und der Einstellstartbildschirm wird
angezeigt.
2.
und
drücken, um Verhältnis zu ändern.
3. Wird gewünschtes Verhältnis angezeigt, Taste nach
links drehen. Gelbe LED erlischt.
4. Optionalen Systemeinstellungen auf gewünschte
Parameter ändern, wie unter Systemeinstellungen
festlegen (optional) auf Seite 24 beschrieben.
Es gibt zwei Stufen von Fehlercodes: Alarme und
Hinweise. Glocken-Symbol zeigt Alarm an. Ausgefülltes
Glocken-Symbol mit Ausrufezeichen und drei
akustischen Warnsignalen zeigt Alarm an. Umrissenes,
leeres Glocken-Symbol und einzelnes akustisches
Warnsignal zeigt Hinweis an.
Alarme deuten
Siehe Alarmcodes und Fehlerbehebung auf Seite
Seite 52 für Ursachen und Lösungen für jeden
einzelnen Alarm-Code.
Alarme löschen
Zum Löschen der Alarme und Hinweise
drücken.
drücken, um zum Ausführbildschirm
(Materialregler) zurückzukehren.
Siehe Alarme auf Seite 51 für weitere Informationen
zu Alarmen und Alarmcodes.
3A0010J
23
Allgemeiner Betrieb
Systemeinstellungen festlegen
(optional)
drücken.
HINWEIS:
Für Einzelheiten zu Anzeigebildschirmen
der Bedienerschnittstelle, siehe Anzeige
Bedienerschnittstelle auf Seite 61.
machen.
drücken, um Feld wählbar zu
und
Ziffern zu blättern.
Um Parameter von Bedienerschnittstelle und USB
einzustellen, im Einstellstartbildschirm
Um Datum und Zeit zu ändern, zur Wahl des Felds
drücken, um durch einzelne
und
drücken, um zur
nächsten Ziffern im Feld zu wechseln.
um Änderung zu speichern.
drücken,
drücken.
Parameter der Bedienerschnittstelle
einstellen
Im Topfzeit/Schlauchlängen-Bildschirm
drücken,
um zum Bedienerschnittstellen-Parameterbildschirm zu
gelangen.
Folgende Parameter der Bedienerschnittstelle sind
konfigurierbar:
•
•
•
•
Datumsformat
Datum (werksseitig eingestellt)
Zeit (werksseitig eingestellt)
Maßeinheiten für:
• Materialdurchflussrate
• Druck
• Temperatur
• Schlauchlänge
Um Datumsformat zu ändern, zur Wahl des Felds
drücken.
öffnen.
drücken, um Dropdown-Feld zu
und
drücken, um gewünschtes Format
zu wählen.
erneut drücken, um Datumsformat
zu speichern. Zum Ändern der Maßeinheiten, gleiche
Vorgehensweise befolgen.
24
USB-Parameter einstellen
Im Bedienerschnittstellen-Parameterbildschirm
drücken, um zum USB-Parameterbildschirm zu
gelangen.
Zum Einstellen der Spritzgerätezahl, zum Konfigurieren
der auf einen externen USB-Speicher heruntergeladene
Betriebsstundenanzahl und wie oft die Daten
aufgezeichnet werden sollen:
um durch jedes Feld zu gehen.
wählbar zu machen.
und
und
drücken, um Feld
drücken, um durch
einzelne Ziffern zu blättern.
und
um zur nächsten Ziffern in jedem Feld zu
wechseln.
drücken,
drücken,
drücken, um Änderung zu speichern.
3A0010J
Allgemeiner Betrieb
Wartungsparameter einstellen
(optional)
HINWEIS:
Vor dem Konfigurieren von Systemeinstellungen, siehe
„Einstellen aktivieren“-Bildschirme auf Seite
Seite 66, um sicherzustellen, dass die in diesem
Abschnitt abgebildeten Bildschirme sichtbar und
konfigurierbar sind. Sind sie es nicht, Anleitungen unter
„Einstellen aktivieren“-Bildschirme befolgen, um sie
zu aktivieren.
Wartungsplan einstellen
Um Anzahl der Tage zwischen Wechsel der
Einlassluftfilter zu ändern, bei dessen Verstreichen eine
Erinnerung ausgegeben wird,
drücken, um
Wartungs-Einstellbildschirm 2 aufzurufen.
drücken, um Feld wählbar zu machen.
um durch jede Ziffer zu blättern, sowie
drücken,
und
drücken, um durch optionale Werte zu blättern.
drücken, um Dauer in Tagen zu speichern.
HINWEIS:
Für Einzelheiten zu Anzeigebildschirmen
der Bedienerschnittstelle, siehe Anzeige
Bedienerschnittstelle auf Seite 61.
Um Wartungsparameter für Pumpen und Ventile
einzustellen, einschließlich Wartungspläne, im
Einstellstartbildschirm
drücken.
Ersten Bildschirm verwenden, um
Wartungs-Einstellpunkte für Pumpen und Dosierventile
einzurichten. Zweiten Bildschirm verwenden, um
Wartungsplan für Wechsel der Einlassluftfilter
einzurichten.
Wartung-Einstellpunkte einstellen
Um Wartungs-Einstellpunkte einzurichten,
und
drücken, um durch jedes Felder zu gelangen
und
drücken, um ein Feld wählbar zu
machen.
drücken, um durch einzelne
Einstellpunkte zu blättern.
und
drücken, um
durch optionale Werte zu blättern. Mit Vorgang
fortfahren, bis gewünschter Einstellpunkt erreicht
ist.
erneut drücken, um diesen Einstellpunkt zu
speichern.
3A0010J
25
Allgemeiner Betrieb
Spritzgeräte-Grenzen einstellen
(optional)
HINWEIS:
Für Einzelheiten zu Grenzeinstellbildschirmen, siehe
Benutzergrenzeinstellbildschirme auf Seite 68.
Temperaturgrenzen einstellen
Folgende Anleitungen verwenden, um
Temperaturgrenzen einzustellen, bei deren Erreichen
Hinweis und/oder Warnung ausgegeben wird.
drücken, um zum Temperaturgrenzbildschirm
zu gelangen. Um Temperaturgrenzen einzurichten,
Um Pumpendruck- und Temperaturgrenzen einzustellen
und zu ändern:
und
und
1.
im Einstellungsaktivierungsbildschirm
2 wählen. Siehe „Einstellen
aktivieren“-Bildschirme auf Seite 66 für
Anleitungen.
2. Im Einstellstartbildschirm
drücken, um zu
Grenzbildschirmen zu gelangen.
3. Anleitungen unter Druckgrenzen einstellen und
Temperaturgrenzen einstellen befolgen.
drücken, um durch jedes Felder zu gelangen
drücken, um ein Feld wählbar zu
machen.
drücken, um durch jeden
Temperaturwert zu blättern, sowie
und
drücken, um durch optionale Werte zu blättern. Mit
Vorgang fortfahren, bis gewünschte Temperaturgrenze
erreicht ist.
drücken, um Wert zu speichern.
HINWEIS:
Der zulässige Bereich für Temperatureinstellpunkt liegt
bei 1° - 71 °C (34° - 160 °F).
Druckgrenzen einstellen
Folgende Anleitungen verwenden, um Druckgrenzen
für jede Pumpe einzustellen, bei deren Erreichen
Hinweis und/oder Warnung ausgegeben wird.
Um Druckgrenzen einzurichten,
und
um durch jedes Felder zu gelangen und
um ein Feld wählbar zu machen.
drücken,
drücken,
drücken, um
durch jeden Druckwert zu blättern, sowie
und
drücken, um durch optionale Werte zu blättern. Mit
Vorgang fortfahren, bis gewünschte Druckgrenze
erreicht ist.
drücken, um zu speichern.
HINWEIS:
Druck der Pumpe B liegt immer 10-20 % höher als
Druck der Pumpe A.
26
3A0010J
Ansaugen
Ansaugen
Material A und B ansaugen
4. Kugelventile in Pumpen öffnen.
Handschuhe tragen, wenn Lösungsmittel zum Spülen
verwendet wird und/oder Materialtemperatur 43 °C
(110 °F) übersteigt.
HINWEIS:
Spritzdüse der Pistole noch nicht installieren. Zum
Ansaugen den niedrigstmöglichen Druck verwenden,
um Verspritzen zu vermeiden.
1. Material vor dem Einfüllen in Trichter behandeln.
Sicherstellen, dass Harze vor dem Einfüllen in
Trichter gut vermischt, homogen und fließfähig sind.
Härter vor dem Einfüllen in Trichter wieder in
Suspension einrühren.
5. Mischverteilerventile (AH, AJ) zum Schließen
im Uhrzeigersinn drehen.
AJ
AH
2. Behälter A und B mit richtigen Materialien befüllen.
Seite A mit Hauptkomponente befüllen; Seite B mit
Nebenkomponente befüllen.
6. Luftzufuhr einschalten. Hauptluftreglers (CD) der
Pumpe auf 138 kPa (1,38 bar, 20 psi) einstellen.
CD
Abbildung: 20-Gallonen-Trichter
3. Rücklaufleitungen in leere Behälter verlegen.
7. Manuellen Pumpenbetrieb verwenden.
3A0010J
27
Ansaugen
11. Kleine Menge beider Materialien durch beide
Probenahmeventile (AE, AF) dispensieren.
HINWEIS:
Bei getrenntem Betrieb auf
oder
stellen.
Bei Bedarf
und
drücken, um anzusaugen.
Behälter überwachen, um Überlaufen zu verhindern.
8. Pumpe A wählen
.
drücken. Luftregler
(CD) der Hauptpumpe langsam im Uhrzeigersinn
drehen, um Druck zu erhöhen, bis Pumpe A anläuft.
In Eimer dispensieren, bis sauberes Material aus A
strömt. Rücklaufventil schließen.
HINWEIS:
Probenahmeventile vorsichtig öffnen, um Verspritzen
zu vermeiden.
AE
AF
HINWEIS:
Beim Ansaugen oder Spülen der Pumpen, sind
Hohlraum- oder Pumpen-Trockenlaufalarme normal.
Alarme löschen
und bei Bedarf
erneut
drücken. Diese Alarme verhindern übermäßige
Pumpengeschwindigkeit, die Schäden an
Pumpenpackungen verursachen.
9. Rücklaufleitung zurück in Behälter legen.
12. Beide Probenahmeventile (AE, AF) schließen.
HINWEIS:
Wird dezentraler Mischverteiler verwendet, Schläuche
vom Mischverteiler trennen und mit Material ansaugen.
Schläuche wieder anschließen.
10. Für B-Seite wiederholen.
28
3A0010J
Ansaugen
Lösungsmittelspülpumpe
ansaugen
5. Abzugssperre entriegeln und Pistole in geerdeten
Eimer abziehen. Eimerdeckel mit Loch verwenden,
um durch hindurch zu spritzen. Loch und Pistole mit
Lappen abdichten, um Verspritzen zu vermeiden.
Darauf achten, Finger von Vorderseite der Pistole
fernzuhalten.
1. Erdungsdraht des Spüleimers an Metalleimer mit
Lösungsmittel anschließen.
2. Siphonschlauch in Lösungsmitteleimer platzieren.
TI1950a
3. Lösungsmittelspülventil (AK) am Mischverteiler
öffnen.
TI1953a
6. Luftventil (CB) der Lösungsmittelpumpe öffnen.
Luftregler (CG) der Lösungsmittelpumpe
herausziehen und langsam im Uhrzeigersinn
drehen, um Lösungsmittelpumpe anzusaugen, und
Luft aus Mischlauf und Pistole zu drücken. Pistole
abziehen, bis gesamte Luft entwichen ist.
CG
AK
4. Sicherstellen, dass Abzugssperre verriegelt ist.
Spritzdüse entfernen.
CB
7. Luftventil (CB) der Lösungsmittelpumpe schließen
und Pistole abziehen, um Druck zu entlasten.
Abzugssperre der Pistole verriegeln.
TI1949a
TI1949a
3A0010J
4)!
TI1948a
29
Rezirkulieren
Rezirkulieren
4. Rücklaufventile (AC, AD) öffnen.
.
Ohne Heizung
Wird System verwendet, bei dem kein Erwärmen
erforderlich ist, ist vor dem Spritzen ein Umlaufen
erforderlich. Durch das Umlaufen wird sichergestellt,
dass in Filtern abgesetztes Material vermischt und
Pumpenleitungen angesaugt sind sowie
Pumpenrückschlagventile ordnungsgemäß
funktionieren.
AD
AC
1. Ansaugen auf Seite 27 befolgen.
2. Mischverteilerventile (AH, AJ) schließen.
5. Pumpen für Rücklauf durch Drücken von
wählen, um durch folgendes zu blättern:
,
AJ
AH
oder
.
6. Hauptluftabsperrventil (CA) aufdrehen. Mit Luftregler
(CD) des Systems langsam Luftdruck zu den Pumpen
steigern, bis diese langsam anlaufen.
CD
CA
3. Sicherstellen, dass Rücklaufschläuche sich im
richtigem Trichter befinden.
7. Laufen Pumpen zu schnell, Begrenzer an jeder
Materialleitungen schließen.
30
3A0010J
Rezirkulieren
8. Pumpen laufen lassen, bis Material die gewünschte
Temperatur erreicht hat. Siehe Material erwärmen
auf Seite 31.
9.
drücken, wenn gewünschte Temperatur
erreicht ist.
10. Hauptluftabsperrventil (CA) zudrehen.
Mit Heizung
Rücklaufmodus verwenden, wenn Erwärmen des
Materials erforderlich ist. Auf Temperatur an Oberseite
der Heizung (am Ausgang oder an Rückseite des
Trichters) achten. Erreichen Thermometer und Anzeige
die Betriebstemperatur, ist Material bereit zum Spritzen.
Material erwärmen
Um Material gleichmäßig über gesamtes System
zu erwärmen:
CA
1. Material bei etwa 10-20 Zyklen/min (1 gpm)
zirkulieren, um Temperatur der Trichter auf 27-32 °C
(80-90 °F) zu erhöhen.
2. Umlaufrate auf etwa 5 Zyklen/min (0,25 gpm)
verringern, um Temperatur am Heizungsauslass
auf Spritztemperatur zu erhöhen.
HINWEIS:
Wird Material ohne Verringerung der Umlaufrate zu
schnell zirkuliert, führt dies nur zur Erhöhung der
Trichtertemperatur. Wird das Material aber zu langsam
zirkuliert, führt dies zur Erhöhung der Temperatur am
Heizungsauslass.
11. Rücklaufventile (AC, AD) schließen.
AC
AD
HINWEIS:
Material nur so stark wie nötig verrühren, rezirkulieren
und erwärmen, um Untermischen von Luft ins Material
zu vermeiden.
12. Siehe Spritzen auf Seite 32.
HINWEIS:
Wird Pumpe der A-Seite bei Drücken über 21 MPa
(3000 psi, 210 bar) zirkuliert, wird Hinweis ausgegeben
und gelbe LED leuchtet auf Anzeige auf. Dies ist eine
Erinnerung, um vor Spritzen Spritzmodus zu wählen
und Pumpe mit niedrigerem Druck zirkulieren zu lassen,
um übermäßigen Verschleiß zu vermeiden.
Wird Pumpe der A-Seite bei mehr als 35,4 MPa
(354 bar, 5200 psi) zirkuliert, schaltet Alarm die Pumpe
aus, um unbeabsichtigtes Spritzen von Material zu
verhindern, während Gerät im Umlaufmodus ist.
3A0010J
31
Spritzen
Spritzen
3. Pumpenluftregler auf 0,21 MPa (2,1 bar, 30 psi)
einstellen.
4.
Handschuhe tragen, wenn Lösungsmittel zum Spülen
verwendet wird und/oder Materialtemperatur 43 °C
(110 °F) übersteigt.
HINWEIS:
Nach dem ersten Spritz-Tag Informationen unter
Druckentlastung auf Seite Seite 34 befolgen und
Halsdichtungen an beiden Pumpen und Dosierventilen
festziehen.
1. Werden Heizungen verwendet, diese mit
Anschlusskastens der Heizungen einschalten. Zum
Einstellen der Heizungstemperatur, siehe Viscon
HP-Handbuch für Anleitung und Abschnitt Material
erwärmen auf Seite 31.
wählen.
betätigen.
5. Abzugssperre entriegeln und Pistole in geerdeten
Metalleimer abziehen. Metalleimerdeckel mit Loch
verwenden, um durch dieses zu spritzen, ohne das
etwas verspritzt. Spüllösungsmittel aus
Mischschlauch heraus dispensieren, bis gut
gemischte Beschichtung aus Pistole strömt.
TI1950a
TI1953a
6. Abzugssperre verriegeln. Düse an Pistole
installieren.
.
TI1949a
Materialheizung B
Materialheizung A
ti21275a
7. Luftregler (CD) der Pumpe auf erforderlichen
Spritzdruck einstellen und Beschichtung auf
Testoberfläche auftragen. Verhältnis-Bildschirm
beobachten, um sicherzustellen, dass korrektes
Verhältnis anzeigt wird.
2. Rücklaufventile und Mischverteilerspülventil
schließen. Mischverteilerventile A (blau) und B
(grün) öffnen.
.
Harz
Zirkulieren
Harz
Ventil
(Blau)
Härter
Zirkulieren
Härter
Ventil
(Grün)
Auch Balkendiagramm beobachten, um
sicherzustellen, dass Reduziereinstellung des
Mischverteilers im optimalen Bereich liegt. Siehe
Teilmengenverhältnis-Dispensiertest auf Seite
43 und Auslassreduzierung B des Geräts
einstellen auf Seite 33.
8. Mischverteiler spülen auf Seite 36 oder
Materialpumpenstangen parken auf Seite 38
befolgen, wenn Spritzarbeiten abgeschlossen sind
oder bevor Topfzeit abläuft.
HINWEIS:
Topfzeit oder Verarbeitungszeit des gemischten
Materials verkürzt sich mit höherer Temperatur. Topfzeit
in Schläuchen ist erheblich kürzer als Trocknungszeit
der Beschichtung.
32
3A0010J
Auslassreduzierung B des Geräts einstellen
Auslassreduzierung B
des Geräts einstellen
Spindel des Reduzierers am Mischverteiler einstellen
oder am Reduzierventil bei einem dezentralen
Mischverteiler, um Fenster für Dosierregelung der
B-Seite zu optimieren. Ziel ist es, konstanten Durchfluss
auf A-Seite und häufigen oder nahezu konstanten
Durchfluss auf B-Seite zu erreichen.
HINWEIS:
•
Bei dezentralen Mischverteilern, zuerst Reduzierer
des Geräts einstellen. Danach Reduzierer des
dezentralen Mischverteilers auf ungefähr gleiche
Einstellung schließen oder bis Bildschirm des
Reduzierers sich nach links zu bewegen beginnt.
•
Es ist normal, wenn sich Balken während des
Spritzens bewegt. Weicht Einstellung zu stark ab,
wird Alarm ausgegeben. Hält Verhältnis nicht, wird
Alarm R4A oder R1B ausgegeben. Siehe
Alarmcodes und Fehlerbehebung auf Seite 52.
•
Schwingt Balken vor und zurück und werden
Zufuhrpumpen verwendet, kann Zufuhrdruck zu
hoch sein. Zufuhrdruck unter 1,75 MPa (17,5 bar,
250 psi) halten. Hochdruckpumpen erhalten einen
Druckausschlag, der zweimal so hoch wie
Zufuhrdruck beim Aufwärtshub ist. Hohe
Zufuhrdrücke können zu Druckschwankungen
zwischen A und B führen. System wird
kompensieren, aber Balkendiagramm zeigt diese
Ausschläge an.
Mischverteiler
Reduzierung
Spindel
Dosiergröße
des Harzes
1. Pistole bei Material auf normaler Spritztemperatur
und installierter Spritzdüse mindestens
10 Sekunden abziehen.
2. Verhältnismodusbildschirm aufrufen. Siehe
Verhältnismodus auf Seite 71. Balkendiagramm
prüfen.
Kombinierte
Durchflussrate
Reduziereinstell-Balkendiagramm wird angezeigt,
wenn
gedrückt wird. Dieser Bildschirm wird zum
Einstellen des Reduzierers verwendet.
•
Bei maximalem Materialfluss sollte Balken
in der Mitte sein.
•
Bei Flüssen unter Maximum, sollte Balken
auf rechter Seite sein.
•
Der Balken sollte niemals links stehen.
•
System bei maximalem Materialfluss konfigurieren.
Dann Reduzierer im Uhrzeigersinn drehen, falls sich
Balkendiagramm rechts und gegen Uhrzeigersinn,
falls sich Balkendiagramm links befindet.
Verhältnis-Balkendiagramm wird angezeigt,
wenn
gedrückt wird. Der Bildschirm dient zur
Anzeige der Genauigkeit des Spritzverhältnisses. Der
Balken sollte in der Mitte der drei Segmente sein, wenn
Reduzierer eingestellt ist.
3.
drücken, um zum Reduziereinstellbildschirm
zu gelangen.
3A0010J
HINWEIS: Dosiergröße der Pumpe wird, wie in linker
oberen Ecke gezeigt, minimal sein, wenn Reduzierer
korrekt eingestellt ist. Sobald Reduzierer auf
vorgegebenes Verhältnis und Material eingestellt ist,
in dieser Stellung verriegeln und nicht mehr verändern.
33
Druckentlastung
Druckentlastung
Gemischtes Material spülen befolgen, wenn
Spritz-/Dosierarbeiten beendet sind und bevor Geräte
gereinigt, gewartet oder transportiert werden.
7. Ein Metallteil der Pistole fest gegen einen geerdeten
Metalleimer mit Spritzschutz drücken. Pistole
abziehen, um Druck in Materialschläuchen zu
entlasten.
Materialdrücke A und B entlasten
1. Abzugssperre verriegeln.
TI1953a
Mischverteiler
Reduzierung
Spindel
8. Abzugssperre verriegeln.
TI1949a
2.
drücken.
TI1949a
3. Werden Materialheizungen verwendet, diese mit
Reglern an Reglerkasten oder Anschlusskasten der
Heizungen ausschalten.
.
Pumpenmaterialdruck entlasten
und Mischschlauch spülen
9. Mischverteilerventile (AH, AJ) schließen, dann
Lösungsmittelspülventil (AK) am Mischverteiler öffnen.
AK
Materialheizung B
AH
AJ
Materialheizung A
ti21275a
4. Zufuhrpumpen abschalten, falls verwendet.
5. Spritzdüse entfernen und reinigen.
6. Abzugssperre entriegeln.
TI1950a
34
3A0010J
Druckentlastung
10. Luftreglerventil (CB) der Lösungsmittelpumpe
öffnen. Niedrigsten Druck verwenden, der zum
Spülen des Materials aus Schlauch benötigt wird.
13. Luftreglerventil (CB) der Lösungsmittelpumpe
schließen.
14. Abzugssperre entriegeln.
15. Lösungsmittelspülventil (AK) am Mischverteiler
schließen.
CB
AK
11. Abzugssperre entriegeln.
16. Restdruck in Pistole entlasten und Pistolenabzug
verriegeln.
TI1950a
12. Ein Metallteil der Pistole fest gegen einen geerdeten
Metalleimer mit Spritzschutz drücken. Pistole
abziehen, um gemischtes Material aus Leitung
mit Lösungsmittel zu spülen.
3A0010J
TI1949a
35
Gemischtes Material spülen
Gemischtes Material spülen
4. Luftventil (CB) der Lösungsmittelpumpe öffnen.
Luftregler (CG) der Lösungsmittelpumpe
herausziehen und langsam im Uhrzeigersinn
drehen, um Luftdruck zu erhöhen. Niedrigst
möglichen Druck verwenden.
Mischverteiler spülen
.
Lösungsmittelpumpe verwenden
1.
CG
drücken, um System abzuschalten.
Abzugssperre verriegeln. Spritzdüse entfernen.
CB
4)!
TI1949a
TI1948a
2. Sicherstellen, dass Probenahmeventile (AE, AF)
und Mischverteilerventile (AH, AJ) geschlossen
sind.
5. Abzugssperre entriegeln und Pistole in geerdeten
Eimer abziehen. Eimerdeckel mit Loch verwenden,
um durch hindurch zu spritzen. Loch und Pistole mit
Lappen abdichten, um Verspritzen zu vermeiden.
Darauf achten, Finger von Vorderseite der Pistole
fernzuhalten. Gemischtes Material ausspülen, bis
sauberes Spülmittel dispensiert.
TI1950a
AE
AK
AH
TI1953a
AF
6. Abzugssperre verriegeln.
AJ
TI1949a
3. Lösungsmittelabsperrventil (AK) am Mischverteiler
öffnen.
36
3A0010J
Gemischtes Material spülen
7. Druckluftventil (CB) der Lösungsmittelpumpe und
Lösungsmittelabsperrventil (AK) am Mischverteiler
schließen. Spritzpistole abziehen, um Druck zu
entlasten.
9. Abzugssperre verriegeln.
TI1949a
AK
10. Spritzdüse zerlegen und per Hand mit
Lösungsmittel reinigen. Wieder an Pistole
installieren.
8. Druckentlastung auf Seite 34 befolgen.
3A0010J
37
Materialpumpenstangen parken
Materialpumpenstangen parken
5. Luftventil (CA) der Hauptpumpe und Luftzufuhr zum
gesamten System schließen.
1. Druck entlasten. Siehe Druckentlastung auf
Seite 34.
2.
betätigen.
CA
3. Rücklaufventile (AC, AD) zum Öffnen gegen
Uhrzeigersinn drehen. Jede Pumpe durchläuft
Rücklauf, bis untere Hubposition erreicht wird und
halten dann an.
CB
AC
AD
4. Sowie jede blaue LED ausschaltet, jeweiliges
Umlaufventil schließen.
AC
38
AD
3A0010J
Gesamtes System ausschalten
Gesamtes System ausschalten
Dieses Verfahren vor Warten des Gerätes oder
Ausschalten befolgen.
2. Abzugssperre verriegeln, Luftregler ausschalten
und Hauptluftabsperrventil schließen. Spritzdüse
entfernen.
1. Gemischtes Material spülen auf Seite 36
befolgen. Eimerdeckel aus Metall mit Spritzschutz
verwenden, um Verspritzen zu vermeiden.
4)!
TI1949a
TI1948a
3. Zum Ausstellen über Nacht:
TI1953a
•
•
•
3A0010J
Materialpumpenstangen parken auf Seite 38
befolgen.
Materialauslässe verschließen, um
Lösungsmittel in Leitungen zu halten.
Packungsmuttern von Pumpe A und B mit
TSL-Flüssigkeit füllen.
39
Systemnachweis
Systemnachweis
Graco empfiehlt, folgende Tests täglich durchzuführen.
Pumpen- und Zählertests
Misch- und Integrationstests
Dieser Test prüft folgende vier Punkte und sollte jedes
Mal durchgeführt werden, wenn neuer Auftrag
begonnen oder Problem vermutet wird.
Mit folgenden Tests können richtige Mischung und
Integration geprüft werden.
•
Bestätigt, dass installierte Pumpen mit den
im Einstellbildschirm gewählten Pumpen
übereinstimmen, indem exakt 750 ml eines
jeden Materials dispensiert wird.
•
Bestätigt, dass jede Pumpe Material gegen
Pumpeneinlassventil hält, indem auf Abwärtshub
angehalten wird.
•
Bestätigt, dass jede Pumpe Material gegen
Pumpenkolbenventil und Packungen hält, indem
auf Aufwärtshub angehalten wird.
•
Bestätigt, dass jedes Dosierventile Material hält,
und dass zwischen Pumpe und Dosierventile keine
Leckagen vorliegen.
•
Bestätigt, dass Rücklaufventile (AC, AD)
geschlossen und dicht sind.
Schmetterlingstest
Bei niedrigem Druck, normalen Durchflussraten und
ohne installierte Spritzdüse, 12,7 mm (1/2'') breiten
Materialstreifen auf Folie spritzen, bis mehrere
Hubwechsel bei jeder Pumpe aufgetreten sind.
Folienblatt über Material falten, dann wieder abziehen
und auf unvermischtes Material (erscheint marmoriert)
achten.
Aushärtungstest
Einzelnes, durchgehendes Muster bei typischer
Druckeinstellung, Durchflussrate und Düsengröße auf
Folie spritzen, bis mehrere Hubwechsel bei jeder
Pumpe aufgetreten sind. Pistole in typischen Intervallen
für Anwendungen abziehen und loslassen. Spritzmuster
nicht überlappen oder überkreuzen.
Aushärtung in verschiedenen Zeitabständen
entsprechend Materialdatenblatt prüfen. Material bspw.
auf „Berührungstrockenheit“ prüfen, indem zu den im
Datenblatt aufgeführten Zeiten mit Finger über gesamte
Länge des Testmaterials gestrichen wird.
HINWEIS:
Bereiche, die zum Trocknen länger brauchen, weisen
auf unzureichende Integration hin.
Erscheinungstest
Material auf Metalloberfläche spritzen. Auf
Abweichungen in Farbe, Glanz oder Struktur achten,
die auf falsch katalysiertes Material hinweisen können.
40
Dieser Test dispensiert jeweils 750 ml von Komponente
A und Komponente B. Material in getrennte Behälter
dispensieren, so dass es wieder in Zufuhrbehälter
gegeben werden kann.
HINWEIS:
Während jeden Dispensierens stoppt Durchfluss einmal
um Aufwärtshub und einmal um Abwärtshub
anzuhalten, und schließt dann Dispensieren ab.
Probenahmeventil nicht schließen, bis dritter Strom
stoppt und blaue Pumpenleuchte (DK) erlischt.
1. Testmodus im Ausführbildschirm (Materialregler)
aufrufen. Siehe Testbildschirme auf
Seite 71.
durchzuführen.
wählen, um Pumpentest
3A0010J
Systemnachweis
2. Druck des Luftreglers (CD) der Hauptpumpe auf null
stellen. Luftventil (CA) der Hauptpumpe öffnen.
Druck des Hauptluftreglers (CD) der Pumpe auf
0,35 MPa (3,5 bar, 50 psi) einstellen.
CA
b.
Sauberen 1000 cm³ (1 Gallone)-Behälter unter
Probenahmeventil A (AE) platzieren.
c.
drücken. Leuchte (DK) der Pumpe A
leuchtet auf.
CD
3. Material A dispensieren:
a. Rücklaufventile (AC, AD), Mischverteilerventile
(AH, AJ) und beide Probenahmeventile (AE, AF)
schließen.
.
AC
AD
AE
AF
d. Probenahmeventil A (AE) langsam öffnen und
einstellen, um gewünschten Materialfluss zu
erreichen. Pumpe stoppt automatisch; zweimal
während des Tests und erneut, wenn
Dispensieren abgeschlossen ist. Leuchte
(DK) der Pumpe A erlischt, Leuchte (DK)
der Pumpe B leuchtet auf.
4. Probenahmeventil A (AE) schließen.
5. Material B wie folgt dispensieren:
AH
3A0010J
AJ
a. Sauberen 1000 cm³ (1 Gallone)-Behälter unter
Probenahmeventil B (AF) platzieren.
41
Systemnachweis
b.
Probenahmeventil B langsam öffnen und
einstellen, um gewünschten Materialfluss zu
erreichen. Pumpe stoppt automatisch; zweimal
während des Tests und erneut, wenn
Dispensieren abgeschlossen ist. Leuchte (DK)
der Pumpe B erlischt.
c.
Probenahmeventil B (AF) schließen.
6. Materialmengen in Behältern vergleichen; sie
sollten beide 750 ml (25,3 fl. oz) betragen. Test
wiederholen, wenn Mengen nicht übereinstimmen.
Besteht Problem weiterhin, siehe Alarmcodes und
Fehlerbehebung auf Seite 52
.
7. Im Test verwendetes Material in entsprechenden
Materialzufuhrbehälter geben.
Pumpenbestätigungstest
Pumpenbestätigungstest-Bildschirm erscheint, wenn
Pumpentest ohne Fehler abgeschlossen wurde. Der
Bildschirm zeigt Soll-Volumen des Material an, das in
jeweiligen Becher einer jeden Pumpe dispensiert wurde.
42
3A0010J
Systemnachweis
Teilmengenverhältnis-Dispensie
rtest
CD
CA
HINWEIS:
Dieser Test dispensiert eine nach dem Mischverhältnis
berechnete Menge beider Materialien. Beide Materialien
zusammen ergeben ausgewählte Teilmenge.
Dieses Verfahren durchführen, um Teilmenge (in einen
Behälter) zu dispensieren, um Nacharbeiten
durchzuführen, oder um Mischverhältnis zu überprüfen
(separate Behälter für Material A und B verwenden).
In einen Behälter mit Skalierung von höchstens 5 % von
jeder Komponente dispensieren. Ist Verhältnis nach
Gewicht bekannt, Waage für höchste Genauigkeit
verwenden.
1. Testmodus im Ausführbildschirm (Materialregler)
aufrufen. Siehe Testbildschirme auf
4. Rücklaufventile (AC, AD), Mischverteilerventile
(AH, AJ) und Probenahmeventile (AE, AF)
schließen.
.
AC
AD
AE
AF
AH
AJ
Seite 71.
wählen, um
Teilmengendispensiertest durchzuführen.
5. Sauberen Behälter unter Probenahmeventil A (AE)
platzieren.
2. Dispensiermenge von 500 ml bis 2000 ml
(in 250 ml-Schritten) einstellen, indem
zum
Öffnen des Dropdown-Felds gedrückt wird.
Dann
und
zu wählen.
wählen.
drücken, um gewünschten Wert
drücken, um diesen Wert zu
3. Druck des Luftreglers (CD) der Hauptpumpe auf null
stellen. Luftventil (CA) der Hauptpumpe öffnen.
Druck des Hauptluftreglers (CD) der Pumpe auf
0,35 MPa (3,5 bar, 50 psi) einstellen.
3A0010J
6.
betätigen. Leuchte der Pumpe A leuchtet auf.
43
Systemnachweis
7. Material A dispensieren. Probenahmeventil A (AE)
langsam öffnen und einstellen, um gewünschten
Materialfluss zu erreichen. Pumpe stoppt
automatisch, wenn Dispensieren abgeschlossen ist.
Leuchte (DK) der Pumpe A erlischt, Leuchte (DK)
der Pumpe B leuchtet auf.
Grauer Bereich am Becherboden steht für das von
Pumpe A dispensierte Material und schwarzer Bereich
darüber steht für das von Pumpe B dispensierte
Material.
8. Probenahmeventil A (AE) schließen.
9. Material B wie folgt dispensieren:
a. Teilmengendosierung: Behälter unter
Probenahmeventil B (AF) schieben.
Mischverhältnisprüfung: Sauberen Behälter
unter Probenahmeventil B (AF) platzieren.
Leckagetest an nachgelagertem
Ventil
Dieser Test bestätigt oder behebt Leckagen in
Komponenten, die sich hinter Dosierventilen befinden.
Den Test verwenden, um geschlossene oder
verschlissene Ventile zu erkennen und Leckagen
in an einem dezentralen Mischverteiler installierten
Umlaufventilen aufzufinden.
b.
Probenahmeventil B (AF) langsam öffnen und
einstellen, um gewünschten Materialfluss zu
erreichen. Pumpe stoppt automatisch, wenn
Dispensieren abgeschlossen ist. Leuchte (DK)
der Pumpe B erlischt.
c.
Probenahmeventil B (AF) schließen.
10. Teilmengendosierung: Material rühren, bis es
vermischt ist.
Mischverhältnisprüfung: Dispensierte Materialien A
und B vergleichen.
1. Beide Mischverteilerventile nach den Dosierventilen
schließen.
2. Rücklaufventile (AC, AD) schließen.
3. Testmodus im Ausführbildschirm (Materialregler)
aufrufen. Siehe Testbildschirme auf
Teilmengendosierungstest bestanden
Teilmengendosierungsbestätigungstest-Bildschirm
erscheint, wenn Teilmengendosierungstest ohne Fehler
abgeschlossen wurde. Der Bildschirm zeigt gewähltes
Verhältnis zwischen Pumpen und Volumen des von
jeder Pumpe dispensierten Materials an.
Seite 71.
wählen, um Leckagetest an
nachgelagerten Ventilen durchzuführen.
4.
wählen. drücken
. Sicherstellen, dass
Dosierventile (AA, AB) offen sind, indem geprüft
wird, dass blaue LEDs für beide Dosierventile
leuchten.
5. Ist Test erfolgreich, schalten beide Pumpen gegen
nachgelagerte Ventile, wenn Dosierventile (AA, AB)
geöffnet sind. Wird nach dem Anhalten in Pumpen
eine Bewegung festgestellt, wird Alarm
ausgegeben, der Seite mit Leckage anzeigt.
44
3A0010J
Systemnachweis
Anleitung zum Einrichten und zur Fehlerbehebung des XM-Geräts
Folgende Informationen helfen beim korrekten Einstellen des Systems. Siehe XM-Handbuch, Reparatur/Teile für
Anleitungen zu Fehlerbehebung und Reparatur.
Erden
•
System mit effektivem Erdungsanschluss verbinden.
•
Sicherstellen, dass Stromzufuhr geerdet sind.
•
Sicherstellen, dass Entlüftungsventile zum Enteisen
des NXT-Motors offen sind, um warme Luft über Eis
zu leiten.
•
Sicherstellen, dass Motor in Betrieb bleibt, wenn nicht
gespritzt wird, damit interne Entlüftung weiterhin arbeitet.
Motor im Spritzmodus oder im manuellen Modus laufen
lassen, damit Entlüftung eingeschaltet bleibt.
Luftzufuhr
•
Luftschlauch mit ID von mindestens 19 mm (3/4'')
und Länge von maximal 15 m (50 ft) verwenden.
•
Sicherstellen, dass erste Messanzeige (Zufuhr) beim
Spritzen über 0,55 MPa (5,5 bar, 80 psi) bleibt.
•
Sicherstellen, dass Spritzdruckregler der Pumpe zum
Spritzen auf mindestens 2,4 bar (35 psi) eingestellt ist.
•
Sicherstellen, dass Luftfilter/Regler des Magnetventils
hinter Luftplatte auf mindestens 80-85 psi eingestellt
ist.
•
Prüfen, dass Luftfilterelement Luftfilter/Regler des
Magnetventils hinter Luftplatte sauber ist.
Kalibrierung
•
•
•
Materialbegrenzer der B-Seite so einstellen, dass
Balkendiagramm zur Kalibrierung im Durchschnitt
in Mitte bis rechts von Mitte liegt. Das heißt, dass
Dosierventil „B“ zwischen 25 % und 75 % der Zeit
geöffnet ist.
Sicherstellen, dass Nadelpackungsmuttern des
Dosierventils nicht zu eng eingestellt sind. Sie sollten
anliegen, wenn am Ventil kein Materialdruck anliegt.
Werden Zufuhrpumpen verwendet, nicht mehr als
17 bar (250 psi) verwenden. Übermäßiger Druck übt
nur auf Aufwärtshub der XM-Dosierpumpe doppelten
Druck aus.
Vereisung des Motors
Bei warmen und feuchten Bedingungen oder kalten
Umgebungsbedingungen sammelt sich Eis an
Auslassventil und Schalldämpfer des Luftmotors an. Dies
kann zu Druckverlust oder Motorblockierung führen.
•
Materialdruck „B“ sollte immer 15 % bis 30 % höher
sein als Druck „A“.
•
Ein höherer Druckunterschied deutet auf Vereisung
des Motors „A“ hin.
•
Kleinere oder negative Druckdifferenz deutet auf
Vereisung des Motors „B“ hin.
3A0010J
Reduzierung oder Druckverlust
•
An XM-Unterpumpen immer Filtersiebe verwenden.
Pumpen mit Filter werden mit Sieben der MW 60
geliefert. Optional sind auch Filterelemente mit MW
30 erhältlich.
•
Immer Pistolenfilter verwenden. Filter mit MW 60
ist in Spritzpistole vorhanden. Sicherstellen, dass
Statik-Mischer sauber ist.
•
Ältere Mischverteiler (2009) verfügten an B-Seite über
MW 40-Sieb. Sieb kann durch Material verstopft sein,
mit dem B-Seite gefüllt wurde.
Anwendungen mit dezentralem
Mischverteiler
Sicherstellen, dass Auslasssatz für dezentralen
Mischverteiler installiert ist. Siehe XM-Handbuch
Reparatur/Teile. Satz umfasst Auslassrückschlagventile,
die Drucksensor der Pumpe von Auslassschläuchen
isolieren, und Reduzierventil an B-Seite für Geräteauslass.
HINWEIS: Ältere Geräte mit dezentralem Verteiler
verfügten werksseitig noch nicht über Reduzierventil „B“.
•
Sicherstellen, dass Größen der Auslassschläuche „A“
und „B“ eng auf Volumen des Mischverhältnisses
abgestimmt sind. Nicht abgestimmte Schlauchgrößen
können am Mischverteiler während Druck- und/oder
Durchflussübergänge Verzögerungen verursachen, die
außerhalb des Verhältnisses liegen. Siehe Handbuch
für XM-Mischverteilersätze.
•
Werden minimale Einbindungs- und Mischschlauch
verwendet, muss sichergestellt werden, dass in
Einstellbildschirmen „Schnelldosierung“ gewählt wird.
Software-Version
•
Sicherstellen, dass alle Module im System Software
vom gleichen Token verwenden. Unterschiedliche
Software-Versionen können nicht kompatibel sein.
•
Die neueste Software-Version für jedes System steht
unter Tech Support unter www.graco.com zur Verfügung.
45
Gesamtes System (neues Spritzgerät oder Abschluss der Arbeit) entleeren und spülen
Gesamtes System
(neues Spritzgerät oder
Abschluss der Arbeit)
entleeren und spülen
Vorgehensweise:
HINWEIS:
•
Umfasst System Heizungen und beheizte Schläuche,
diese ausschalten und vor dem Spülen abkühlen
lassen. Heizungen erst dann einschalten, wenn
Materialleitungen frei von Lösungsmittel sind.
•
Zum Spülen den niedrigstmöglichen Druck
verwenden und Behälter abdecken, um Verspritzen
zu vermeiden.
•
Vor Farbwechsel oder längerer Lagerung
Lösungsmittel mit höherer Durchflussrate und
für längere Zeit spülen.
•
Um nur Mischverteiler zu spülen, siehe
Gemischtes Material spülen auf Seite 36.
Richtlinien
Neue Systeme spülen, wenn Beschichtungsmaterialien
durch 10W-Öl kontaminiert werden.
System spülen, wenn eine der folgenden Situationen
auftritt. Spülen hilft dabei, dass Material Leitungen
zwischen Behältern und Pumpeneinlässen verstopft.
•
•
•
Immer, wenn Spritzgerät länger als eine Woche
nicht benutzt wird
Wenn Materialien zu Ablagerungen neigen
Wenn thixotrope Harze verwendet werden,
die Verrühren erfordern
1. Bei Bedarf Ansaugen auf Seite 27 und
Gemischtes Material spülen auf Seite 36
befolgen. Abzugssperre verriegeln. Hauptluftregler
(CD) der Pumpe gegen Uhrzeigersinn vollständig
zudrehen.
CD
2. Umlaufleitungen in separaten Materialbehälter
legen, um übrig gebliebenes Material aus System
zu spülen.
3. Druck des Hauptluftreglers (CD) der Pumpe auf
138 kPa (1,38 bar, 20 psi) erhöhen.
4.
wählen.
drücken.
HINWEIS:
Bei getrenntem Betrieb der Pumpen auf
oder
stellen. Bei Bedarf
drücken, um zu reinigen.
und
HINWEIS:
Startet Spritzgerät mit vorhandenem statischen Druck
nicht, Luftdruck in Schritten von 69 kPa (0,7 bar, 10 psi)
erhöhen. Um Verspritzen zu vermeiden, 241 kPa (2,4 bar,
35 psi) nicht übersteigen.
46
3A0010J
Gesamtes System (neues Spritzgerät oder Abschluss der Arbeit) entleeren und spülen
5. Rücklaufventile (AC, AD) für die zum Dispensieren
entsprechende Pumpe öffnen. Pumpen laufen
lassen, bis Behälter A und B leer sind. Material in
separaten und sauberen Behältern auffangen.
AD
AC
HINWEIS:
Beim Ansaugen oder Spülen der Pumpen, sind
Hohlraum- oder Pumpen-Trockenlaufalarme normal.
Alarme
löschen und bei Bedarf
erneut
drücken. Diese Alarme verhindern übermäßige
Pumpengeschwindigkeit, die Schäden an
Pumpenpackungen verursachen können.
6. Behälter sauber wischen und dann Lösungsmittel
in jeden Behälter geben. Umlaufleitungen in
Abfallbehälter verlegen.
7. Schritt 4 wiederholen, um jede Seite zu spülen, bis
sauberes Lösungsmittel aus Rücklaufschlauch tritt.
9. Rücklaufventile (AC, AD) schließen und
Mischverteilerventile (AH, AJ) öffnen. Frisches
Lösungsmittel durch Ventile des Mischverteilers und
Pistole dispensieren.
AC
AD
AE
AF
AH
AJ
10. Mischverteilerventile (AH, AJ) schließen.
11. Beide Probenahmeventile (AE, AF) langsam öffnen,
um mit Lösungsmittel zu spülen, bis sie sauber sind.
Probenahmeventile schließen.
drücken.
12. Materialpumpenstangen parken auf Seite 38
befolgen.
13. Falls installiert, Pumpenmaterialfilter entfernen und
in Lösungsmittel tauchen. Filterkappe reinigen und
ersetzen. O-Ringe reinigen und zum Trocknen
liegen lassen. O-Ringe nicht im Lösungsmittel
belassen.
14. Hauptluftventil (E) schließen.
8.
drücken. Rücklaufschläuche zurück in
Behälter legen. Mit Rücklauf fortfahren, bis System
gründlich gespült ist.
3A0010J
HINWEIS:
Packungsmuttern A und B der Pumpe mit TSL befüllen.
Stets Material (wie Lösungsmittel oder Öl) im System
belassen, um Ablagerungen zu vermeiden. Diese
Ablagerungen können sich später ablösen. Kein Wasser
verwenden.
47
Daten vom USB herunterladen
Daten vom USB herunterladen
Downloadeinstellungen
USB-Gerät nicht in explosionsgefährdeten Bereichen
anschließen.
USB-Protokolle
Systemeinstellbildschirm aufrufen. Stundenanzahl der
aufgezeichneten Daten für den Download ändern
(Standard sind 768 Stunden), indem
gedrückt werden, um zu
und
zu gelangen.
drücken, um Feld wählbar zu machen.
drücken,
Spritzprotokoll 1
(Standardprotokoll für Download.) Das Spritzprotokoll
zeichnet wichtige Daten des Systems im Spritzmodus
auf. Es werden Temperatur A und B, Druck A und B,
Durchfluss A und B, Gesamtmenge A und B,
Verhältnisse, Reduziereinstellungen, Alarmcodes und
Befehle aufgezeichnet.
um durch einzelne Ziffern zu blättern.
drücken, um
neue Ziffer zu speichern. Zum Ändern des Zeitintervalls
(Standard ist 60 Sekunden), zu dem Daten
aufgezeichnet werden, gleichermaßen vorgehen.
Systemeinstellbildschirm verlassen.
Standardmäßig zeichnet Spritzprotokoll alle 60 Sekunden
Daten auf. Mit diesem 60-Sekunden-Intervall können bei
täglicher Spritzdauer von 8 Stunden, 7 Tage in der Woche,
etwa 32 Tage Daten aufgezeichnet werden.
Um Standardeinstellung zu ändern, siehe
Downloadeinstellungen auf Seite 48. Dieses
Protokoll kann bis zu 18000 Zeilen mit Daten speichern.
HINWEIS:
Ist Spritzprotokoll voll, werden ältere Daten automatisch
durch neue überschrieben.
HINWEIS:
Nachdem Daten des Spritzprotokolls heruntergeladen
wurden, bleiben sie bis zum Überschreiben im
USB-Modul erhalten.
Alarmprotokoll 2
Download
Spritzgerät aus Gefahrenbereich entfernen oder
Gefahr vor den Einführen, Herunterladen oder
Entfernen des USB-Speichers entfernen.
Das Alarmprotokoll zeichnet alle Alarmcodes auf, die
über einen Zeitraum von zwei Jahren generiert wurden.
Dieses Protokoll dient zur Fehlerbehebung und kann
nicht gelöscht werden. Dieses Protokoll kann bis zu
73000 Zeilen mit Daten speichern.
1. USB-Speicher in USB-Anschluss (DR) stecken. Nur
von Graco empfohlene USB-Speicher verwenden;
siehe Empfohlene USB-Speicher auf Seite 75.
Datenprotokoll 3
HINWEIS:
Das Einführen des USB-Speichers während des
Betriebs des Spritzgerätes stoppt Spritzbetrieb.
Das Datenprotokoll zeichnet (alle 120 Sekunden) alle
Daten auf, die im Spritzmodus über einen Zeitraum von
zwei Jahren generiert wurden. Dieses Protokoll dient
zur Fehlerbehebung und kann nicht gelöscht werden.
Dieses Protokoll kann bis zu 84000 Zeilen mit Daten
speichern.
HINWEIS:
Das Aufzeichungsintervall von 120 Sekunden kann nicht
verändert werden.
48
3A0010J
Daten vom USB herunterladen
2. Der USB-Download-Bildschirm erscheint
automatisch und ausgewählte(n) Protokoll(e)
wird(werden) automatisch heruntergeladen. Das
USB-Symbol blinkt, um einen aktiven Download
anzuzeigen.
HINWEIS:
Um Download abzubrechen, während des
7. Order „Graco“ öffnen.
8. Order „Spritzgerät“ öffnen. Werden Daten von mehr
als einem Spritzgerät heruntergeladen, existieren
mehrere Spritzgeräte-Ordner. Jeder SpritzgeräteOrdner ist mit entsprechender USB-Seriennummer
gekennzeichnet.
9. Order „DOWNLOAD“ öffnen.
Downloads
drücken. Warten bis USB-Symbol
nicht mehr blinkt und USB-Speicher entfernen.
3. Das USB-Symbol hört auf zu blinken, wenn
Download abgeschlossen ist. Im Feld darunter
wird
angezeigt, was auf erfolgreichen
Download hinweist
4. USB-Speicher vom USB-Anschluss (DR) entfernen.
10. Ordner mit der höchsten Nummer öffnen.
Die höchste Nummer steht für den aktuellsten
Daten-Download.
11. Protokolldatei öffnen. Protokolldateien werden
standardmäßig mit Microsoft® Excel® geöffnet.
Sie können aber auch in beliebigen Text-Editor oder
Microsoft Word® geöffnet werden.
HINWEIS:
Alle USB-Protokolle werden im Unicode-Format
(UTF-16) gespeichert. Wird Protokolldatei mit Microsoft
Word geöffnet, Unicode-Codierung wählen.
USB-Speicher nicht im USB-Anschluss (DR)
belassen.
5. USB-Speicher in USB-Anschluss des Computers
stecken.
6. Fenster für USB-Speicher öffnet sich automatisch.
Geschieht dies nicht, USB-Speicher über Windows®
Explorer öffnen.
3A0010J
49
Wartung
Wartung
Filter
Reinigung
Wöchentlich folgende Filter prüfen, reinigen und
ersetzen (nach Bedarf). Sicherstellen, vor Durchführen
der Filterwartung Gemischtes Material spülen auf
Seite 36 zu befolgen.
•
Beide Pumpenfilter; siehe Handbuch 311762 für
Anleitungen.
•
Hauptluftfiltereinlass des Verteilers; siehe
Handbuch 313289 unter „Luftfilterelement ersetzen“
zu Anleitungen.
•
Luftfilterregler (5 Mikron) auf Luftreglergruppe; siehe
Handbuch 313289 unter „Luftfilterelement ersetzen“
zu Anleitungen.
•
Mischverteilersieb der B-Seite (bei Bedarf); siehe
Handbuch 312749.
Dichtungen
Wöchentlich Halsdichtungen und Dosierventile an
beiden Pumpen prüfen und festziehen. Sicherstellen,
vor Festziehen der Dichtungen Gemischtes Material
spülen auf Seite 36 zu befolgen.
1. Sicherstellen, dass alle Geräte geerdet sind.
Siehe Erdung auf Seite 11.
2. Sicherstellen, dass Bereich, in dem Spritzgerät
gereinigt wird, gut belüftet ist und alle Zündquellen
entfernt sind.
3. Alle Heizungen ausschalten und Gerät abkühlen
lassen.
4. Gemischtes Material spülen. Siehe Gemischtes
Material spülen auf Seite 36.
5. Druck entlasten. Siehe Druckentlastung auf
Seite 34.
6. Spritzgerät und gesamte Stromversorgung
ausschalten. Siehe Gesamtes System
ausschalten auf Seite 39.
7. Außenflächen nur mit Lappen reinigen, der
in Lösungsmittel getaucht wurde, das mit
Spritzmaterial und zu reinigenden Flächen
verträglich ist.
8. Lösungsmittel ausreichend Zeit zum Trocknen
geben, bevor Spritzgerät verwendet wird.
50
3A0010J
Alarme
Alarme
Alarme einsehen
Tritt Alarm auf, wird automatisch der
Alarminformationsbildschirm angezeigt. Es werden
aktiver Alarmcode zusammen mit Glocken-Symbol
angezeigt. Außerdem wird mit Drauf- und Seitenansicht
des Spritzgerät Lage des Alarms angezeigt.
Symbol
Funktion
Bewegung nach oben
Bewegung nach unten
Oberer Hubwechsel
Unterer Hubwechsel
Ein Reed-Schaltersignal fehlt
Leer: Kein Reed-Schaltersignal
Alarme deuten
Es gibt zwei Alarmstufen: Warnungen und Hinweise.
Glocken-Symbol zeigt Alarm an. Ausgefülltes
Glocken-Symbol mit Ausrufezeichen und drei
akustischen Warnsignalen zeigt Warnung an.
Umrissenes, leeres Glocken-Symbol und einzelnes
akustisches Warnsignal zeigt Hinweis an.
Hinweise sind Meldungen, die beachtet werden
müssen, aber nicht sofort. Alarme erfordern ein
sofortiges Eingreifen; daher stoppt Spritzbetrieb
automatisch.
Siehe Alarmcodes und Fehlerbehebung für Ursachen
und Lösungen für jeden einzelnen Alarmcode.
Alarme löschen
Zum Löschen der Alarme und Hinweise
drücken.
Im Alarminformationsbildschirm
drücken, um
zum Ausführbildschirm (Materialregler) zurückzukehren.
Dieser Bildschirm zeigt auch Diagnoseinformationen.
Auf der linken Seite erscheinen drei Zeilen mit Daten.
Oberste Zeile zeigt Stromversorgung oder
Generatorstromversorgung an. Diese sollte bei
23-25 Volt für Stromversorgungssysteme und bei
10-14 Volt für Generatorsystemen liegen. Mittlere
Zeile zeigt Sensorspannung an. Diese sollte bei
4,9-5,1 Volt liegen.
Die Bildschirmmitte zeigt vertikale Balkendiagramme
des Linearsensors und Informationen über ReedSchalter an. Informationen der A-Seite befinden sich
links, und Informationen der B-Seite rechts. Die Position
des Linearsensors wird auf Balkendiagramm angezeigt,
das sich auf- und abbewegt, wenn sich Pumpe bewegt.
Dieses Balkendiagramm sollte sich von oben nach
unten bewegen, um mit jedem Pumpenhub
übereinzustimmen.
Der Zustand der beiden Reed-Schalter in jedem
Luftmotor wird mit Pfeil über jedem vertikalen
Balkendiagramm angezeigt.
3A0010J
51
Alarme
Alarmcodes und Fehlerbehebung
HINWEIS: Siehe Handbuch, Reparatur/Teile der XM-Mehrfachkomponenten-Spritzgeräte für auf nicht auf
alarmbasierende Fehlerbehebung.
Alarmcode
Alarmproblem
Wenn aktiv
Ursache
Lösung
Allgemeine Leistungsalarme
R4B
Verhältnis B hoch
(Überdosierung von B), System
liefert zu viel der Komponente B.
Spritzen
Dosierventil B schließt nicht.
Pumpentest durchführen,
um auf Leckagen zu testen.
Siehe Pumpen- und Zählertests
auf Seite 40.
Ventilpackungsmutter lösen.
Siehe Handbuch 313289.
Luftsignal an Ventiloberseite prüfen
Ventil oder Luftmagnetventil
reparieren. Siehe Handbuch
313289.
Keine B-Reduzierung im
Materialverteiler.
B-Reduzierung erhöhen, indem
Spindel des Reduzierers im
Uhrzeigersinn gedreht wird.
Siehe Auslassreduzierung B des
Geräts einstellen auf Seite 33.
Pumpenfilter an A-Seite verstopft.
Filter reinigen. Siehe Handbuch
311762.
Alternativen Sieb mit MW
30 verwenden. Siehe Handbuch
311762 zu Teile-Nummer.
Luftfilter prüfen. Siehe Handbuch
Lufteingangsdruck fällt beim
313289.
Spritzen unter 0,55 MPa (5,5 bar,
80 psi). Dosierventil B schließt nicht Größeren Luftschlauch verwenden.
richtig.
Größeren Kompressor verwenden.
Kleinere Spritzdüsen oder weniger
Pistolen verwenden, um
Durchflussrate zu reduzieren.
R1B
Verhältnis B niedrig
(Unterdosierung von B); System
liefert zu wenig der
Komponente B.
Spritzen
Magnetluftregler auf 0,55 MPa
(5,5 bar, 80 psi) einstellen.
Luftregler einstellen.
Dosierventil B öffnet nicht.
Luftsignal an Ventil prüfen.
Mischverteilerventil B geschlossen. Grünes Mischverteilerventil öffnen.
Pumpenfilter an B-Seite verstopft.
Alternativen Sieb mit MW
30 verwenden. Siehe Handbuch
311762 zu Teile-Nummer.
Auslassfilter der B-Pumpe reinigen.
Siehe Handbuch 311762.
REC
Spritzen
System erkennt innerhalb von
fünf Minuten fünf R4B (Verhältnis
B hoch) oder R1B (Verhältnis B
niedrig) Alarme. Spritzgerät
schaltet für fünf Minuten ab,
um Problem zu lösen.
FHA
FHB
System erkennt
Pumpenbewegung
(Materialfluss), wenn keine
vorliegen sollte.
52
Spritzen
Siehe Ursachen für Alarme R4B
oder R1B.
Siehe Lösungen für Alarme R4B
oder R1B. Bei Bedarf gemischtes
Material ausspülen und gemischtes
Material im fehlerhaftem
Mischverhältnis aus Schlauch
ablassen.
Rücklaufventil oder Dosierventil ist
für länger als 5 Sekunden offen
oder undicht.
Rücklaufventil oder Dosierventil
schließen oder reparieren und
Pumpentest durchführen. Siehe
Pumpen- und Zählertests auf
Seite 40. Bei Bedarf, siehe
Handbuch 313289.
3A0010J
Alarme
Alarmcode
Alarmproblem
Wenn aktiv
Ursache
Lösung
R2D
Dosiergrößen sind nicht
optimiert.
Spritzen
Dosierventil arbeitet nahe der
oberen oder unteren
Intervallgrenzen.
Spindel des Reduzierers des
Mischverteilers B im oder gegen
Uhrzeigersinn entsprechend der
Anzeige des Balkendiagramm im
Reduzierbildschirm einstellen.
Siehe Auslassreduzierung B des
Geräts einstellen auf Seite 33.
P4A
P4B
Druck ist hoch.
Immer
Materialdruck liegt über
Maximalwert.
Hauptluftregler verringern.
DAA
DAB
Trockenlauf der Pumpe über 80
Zyklen/min für 10 Sekunden.
Immer
Kein Material in Pumpe oder
Material in Behälter oder Schläuche
Leitungen; keine Materialreduzierung. füllen; Materialdüse installieren.
DDA
DDB
Pumpenkavitation; taucht länger
als 1/2 des Hubs.
Spritzen
Kein Material oder Ventil
geschlossen.
Zufuhr nachfüllen und Einlassventil
öffnen.
Material zu kalt oder zu dickflüssig.
Materialtemperatur erhöhen,
um Viskosität zu senken. Siehe
Material erwärmen auf Seite 31.
Material durchrühren, um die
Viskosität zu senken.
Einlassrückschlagventil der Pumpe
schließt nicht.
Rückschlagventil von
Verunreinigungen reinigen. Oder
Kugel, Sitz und Dichtung ersetzen.
Zufuhrpumpe liefert kein Material.
Zufuhrpumpe prüfen
(falls verwendet).
Einlasssieb verstopft (falls
verwendet).
Sieb prüfen und reinigen. Siehe
Handbuch 313289.
P1A
P1B
Druck ist niedrig.
Spritztest,
Pumpentest,
Leckagetest
Materialdruck liegt unter 7 MPa
(70 bar, 1000 psi).
Hauptluftregler erhöhen.
P4R
Druck ist hoch.
Rücklauf
Druck an A-Seite liegt über
maximaler Hinweisgrenze von
21 MPa (210 bar, 3000 psi).
Druck des Pumpenluftreglers
verringern.
P5R
Druck ist hoch.
Rücklauf
Druck an A-Seite liegt über
maximaler Alarmgrenze von
35,9 MPa (359 bar, 5200 psi).
Druck des Pumpenluftreglers
verringern.
P9A
Pumpendruck A ist im Vergleich
zum Pumpendruck B
außergewöhnlich niedrig.
Spritzen
Luftmotor A vereist, was
Reduzierung und niedrigeren
Materialdruck verursacht.
Entlüftungsventile zum Enteisen
des Luftmotors öffnen. Eis abtauen
lassen. Druckluft trocknen.
Druckluft erwärmen.
Kleinere Düse verwenden.
P9B
Pumpendruck B ist im Vergleich
zum Pumpendruck A
außergewöhnlich niedrig.
Spritzen
Pumpe A steckt fest.
Unterpumpe reparieren. Siehe
Handbuch 313289.
Motor A blockiert.
Druckluftmotor reparieren. Siehe
Handbuch 313289.
Luftmotor B vereist, was
Reduzierung und niedrigeren
Materialdruck verursacht.
Entlüftungsventile zum Enteisen
des Luftmotors öffnen. Eis abtauen
lassen. Druckluft trocknen.
Druckluft erwärmen.
Kleinere Düse verwenden.
Pumpe B steckt fest.
3A0010J
Unterpumpe reparieren. Siehe
Handbuch 313289.
53
Alarme
Alarmcode
B3A
Alarmproblem
Hinweis für Dosiergröße A
Wenn aktiv
Spritzen
Ursache
Lösung
Materialreduzierung der B-Seite
Materialdosiergröße ist größer als
35 cm³, wenn „Schnelles Dosieren“ einstellen. Siehe
Auslassreduzierung B des
ausgeschaltet ist.
Geräts einstellen auf Seite 33.
Geschwindigkeit des Luftmotors bei
Materialdosiergröße ist größer als
20 cm³, wenn „Schnelles Dosieren“ kleinerer Düse senken.
eingeschaltet ist.
B4A
Alarm für Dosiergröße A
Spritzen
Materialreduzierung der B-Seite
Materialdosiergröße ist größer als
45 cm³, wenn „Schnelles Dosieren“ einstellen. Siehe
Auslassreduzierung B des
ausgeschaltet ist.
Geräts einstellen auf Seite 33.
Geschwindigkeit des Luftmotors bei
Materialdosiergröße ist größer als
30 cm³, wenn „Schnelles Dosieren“ kleinerer Düse senken.
eingeschaltet ist.
Pumpentest (Tägliches Prüfen empfohlen)
DFA
DFB
Beim Aufwärtshub hält Pumpe
gegen Materialdruck nicht an.
Pumpentest
Rückschlagventil des
Pumpenkolben, Kolbenpackungen
oder Dosierungsventil halten
Materialdruck nicht.
Pumpe spülen. Siehe Anleitung
zum Einrichten und zur
Fehlerbehebung des XM-Geräts
auf Seite 45. Erneut prüfen.
Unterpumpe entfernen, reinigen
und reparieren. Siehe Handbuch
313289.
DGA
DGB
Beim Abwärtshub hält Pumpe
gegen Materialdruck nicht an.
Pumpentest
Pumpeneinlassrückschlag oder
Dosierventil ist verschlissen oder
beschädigt.
Einlassgehäuse entfernen, reinigen
und prüfen. Siehe Handbuch
313289.
DEA
DEB
Pumpe läuft nach 10 Minuten
nicht an.
Park- oder
Pumpentest
Rücklaufventile nicht geöffnet,
um Materialfluss zu ermöglichen.
Rücklaufventile öffnen.
DJA
DJB
Linearsensor des Pumpenmotors Immer
hat kein Signal.
Allgemeine Alarme der Systemkomponenten
Kein Linearsensorsignal vom Motor. Sensoren A und B vertauschen.
Sensor ersetzen, wenn Problem mit
Sensor die Seite wechselt. Siehe
Handbuch 313289.
Linearsensor wurde bei
eingeschalteter Stromversorgung
eingesteckt.
Spritzgerät aus- und wieder
einschalten. Linearsensor nicht bei
eingeschalteter Stromversorgung
einstecken.
Schlechte Verbindung im
Materialreglermodul.
Materialreglermodul ersetzen.
Siehe Handbuch 313289.
Linearsensor des Pumpenmotors Immer
arbeitet außerhalb des Bereichs.
Linearsensor arbeitet außerhalb
des Bereichs.
Sensor oder Sensormagnet
ersetzen. Siehe Handbuch 313289.
Immer
Reed-Schalter des
Pumpenmotors ist ausgefallen;
fehlende Signale von einem oder
beiden Schaltern.
Schlechte Motorkabelverbindungen Motorkabel A und B vertauschen.
oder mangelhafter Reed-Schalter. Kabel ersetzen, wenn Problem
bestehen bleibt. Ansonsten
Reed-Sensorgruppe ersetzen.
Siehe Handbuch 313289.
Spritzgerät ist nicht korrekt geerdet. Siehe Erdung auf Seite 11.
DKA
DKB
P6A
P6B
54
Drucksensor fehlerhaft; kein
Signal.
Immer
Kabel des Reed-Schalters wurde
bei eingeschalteter
Stromversorgung eingesteckt.
Spritzgerät aus- und wieder
einschalten. Kabel des
Reed-Schalters nicht bei
eingeschalteter Stromversorgung
einstecken.
Schlechte Verbindung im
Materialreglermodul.
Materialreglermodul ersetzen.
Siehe Handbuch 313289.
Kabel des Drucksensors ist
an angezeigter Seite fehlerhaft.
Sensor und Kabelgruppe ersetzen.
Siehe Handbuch 313289.
3A0010J
Alarme
Alarmcode
V1M
Alarmproblem
Wenn aktiv
Spannung niedrig.
Immer
Ursache
Spannung fällt unter 9 VDC der
Stromversorgung.
Lösung
Luftfilter im Filterregler ersetzen.
Siehe Handbuch 313289.
Prüfen, ob Druckeinstellung am
Turbinenluftregler bei 0,13 MPa
(1,3 bar, 18 psi) liegt.
Spannung auf
Informationsbildschirm prüfen.
N6C
Anzeige hat kein Signal.
Immer
Turbine dreht sich bei
eingeschalteter Luftzufuhr nicht.
Luftturbinenpatrone ersetzen. Siehe
Handbuch 313289.
Kein
Anzeigenkommunikationssignal.
Kabelverbindungen prüfen. Anzeige
ersetzen.
Siehe Handbuch 313289.
Gerät schaltet im Spritzmodus aus. Stopptaste drücken, bevor
Stromversorgung ausgeschaltet
wird.
DLA
DLB
DMA
DMB
Fehlender Hinweis für Signal des Immer
Reed-Schalters für Luftmotor A.
Fehlender Hinweis für Signal des Immer
Reed-Schalters für Luftmotor B.
Hinweis für Anstieg des
Linearsensors am Luftmotor A.
Immer
Hinweis für Anstieg des
Linearsensors am Luftmotor B.
Immer
Reed-Schalter erkennt Magneten
des Luftmotors nicht.
Magnet des Reed-Schalters
am Luftmotor ersetzen.
Reed-Schalter sind fehlerhaft.
Luftmotor vereist.
Reed-Schalter des Luftmotor
ersetzen. Vereisung des Luftmotors
vermeiden. Siehe Hinweise P9A
und P9B.
Reed-Schalter erkennt Magneten
des Luftmotors nicht.
Magnet des Reed-Schalters
am Luftmotor ersetzen.
Reed-Schalter sind fehlerhaft.
Luftmotor vereist.
Reed-Schalter des Luftmotor
ersetzen. Vereisung des Luftmotors
vermeiden. Siehe Hinweise P9A
und P9B.
Kein Material im System.
Material dem System hinzufügen.
Linearsensor ist fehlerhaft.
Linearsensor ersetzen
Kein Material im System.
Material dem System hinzufügen.
Linearsensor ist fehlerhaft.
Linearsensor ersetzen
Optionale, durch Bediener einstellbare Wartungswarnungen
*MAA *MAB
Pumpe warten.
Immer, falls aktiviert Pumpennutzung überschreitet die
vom Bediener eingestellte Grenze.
Wartung fällig.
Pumpe warten. Siehe Handbuch
313289.
*MEA
*MEB
Dosierventil warten.
Immer, falls aktiviert Dosierventilnutzung überschreitet
die vom Bediener eingestellte
Grenze. Wartung fällig.
Dosierventil warten. Siehe
Handbuch 313289.
*MG0
Luftfilter warten.
Immer, falls aktiviert Luftfilternutzung überschreitet die
vom Bediener eingestellte Grenze.
Wartung fällig.
Hauptluftfilter und Steuerfilterregler
warten. Siehe Handbuch 313289.
*P5A *P5B
Druck überschreitet
Alarmgrenzen.
Spritzen
Pumpendruckregler einstellen,
Düsen ersetzen oder
Soll-Einstellpunkt verstellen.
3A0010J
Druck überschreitet für mehr als
15 Sekunden obere oder untere
Alarmgrenze.
55
Alarme
Alarmcode
Alarmproblem
Wenn aktiv
Ursache
Lösung
Optionale, durch Bediener einstellbare Spritzgrenzen
*T5A
T5B
Temperatur überschreitet
Alarmgrenzen.
Spritzen
Materialtemperatur überschreitet
für mehr als 4 Minuten obere oder
untere Alarmgrenze.
Ist Materialtemperatur zu gering,
in Umlaufmodus zurückkehren, um
Materialtemperatur zu erhöhen. Bei
Bedarf, Temperatureinstellpunkt der
Heizung einstellen. Siehe Material
erwärmen auf Seite 31.
Ist Materialtemperatur zu hoch,
Temperatureinstellpunkt der
Heizung verringern und zum Kühlen
in Umlaufmodus zurückkehren.
Siehe Material erwärmen auf
Seite 31.
Soll-Einstellpunkt der Temperatur
einstellen. Siehe Material
erwärmen auf Seite 31.
*P2A
P2B
Druck überschreitet
Hinweisgrenzen.
Spritzen
Druck überschreitet für mehr als
15 Sekunden obere oder untere
Hinweisgrenze.
Wie oben P5A oder P5B.
*T2A
T2B
Temperatur überschreitet
Hinweisgrenzen.
Spritzen
Materialtemperatur überschreitet
für mehr als 4 Minuten obere oder
untere Grenze.
Wie oben T5A oder T5B.
*N4D
Spritzen
Topfzeit-Zähler abgelaufen.
Gemischtes Material trocknet in
Schläuchen, Mischer und Pistole.
Es wurde nicht ausreichend
Material gespritzt, um frisches
gemischtes Material in
Mischschlauch, Mischer,
Schlauchpeitsche und Spritzpistole
zu halten.
Material spritzen oder spülen.
Zurücksetzen, wenn Spritzmodus
verlassen wird. Siehe Spritzen auf
Seite 32 oder Gemischtes Material
spülen auf Seite 36.
56
3A0010J
Alarme
Mögliche Alarme nach Betriebsart
Folgende Tabelle listet Alarme auf, die während des Betriebs des Systems ausgelöst werden können. Die Alarme
sind nach den einzelnen Betriebsarten aufgeteilt.
Modus
Spritzen
Reglerlogik
Alarme
Dosierventile sind beim Inbetriebsnahmetest geschlossen; grüne Leuchte blinkt.
--
Liegt Materialdruck unter 7 MPa (70 bar, 1000 psi), STOPPEN.
Bewegen sich Pumpen (Anzeichen für interne Leckage), STOPPEN.
Beträgt Materialdruck mehr als 103 % des zulässigen Maximums, schaltet
Luftmotor ab, bis Materialdruck fällt.
Beträgt Materialdruck mehr als 110 % des zulässigen Maximums, STOPPEN.
---
Ist Dosiermenge A zu groß, STOPPEN.
Dosierventile A und B schließen bei jedem Umschaltpunkt der Pumpe
vorübergehend.
B4A
----
Wird Parken nicht in 10 Minuten abgeschlossen, Luftzufuhr zu beiden Motoren
ausschalten.
DEA, DEB
Dosierventil A und/oder B schließen und Motorluft schaltet ein.
--
Überschreitet Materialdruck an Pumpe A 21,0 MPa (210 bar, 3000 psi), leuchtet
gelbe Hinweisleuchte auf.
P4A
Überschreitet Materialdruck an Pumpe A 39,2 MPa (392 bar, 5600 psi),
STOPPEN.
P4A
Beide Dosierventile schließen, grüne Leuchte blinkt.
DEA, DEB
--
Liegt Materialdruck unter 7,0 MPa (70 bar, 1000 psi), STOPPEN.
P1A, P1B
Bewegen sich Pumpen (Anzeichen für Leckage), STOPPEN.
FHA, FHB
--
Dosierventil A beim Aufwärtshub schließen; prüfen, ob Pumpe stoppt.
DFA
Dosierventil A beim Abwärtshub schließen; prüfen, ob Pumpe stoppt.
DGA
Dosierventil A öffnen und insgesamt 750 ml Material dispensieren; Ventil
schließen, blaue Leuchte ausschalten.
Für B-Seite wiederholen.
Besteht Pumpe Test, zeigt Anzeige zwei Becher mit je 750 ml Inhalt an.
Teilmengendosierungstest Bediener wählt gewünschte Gesamtmenge.
-DFB, DGB, DHB
---
Dosierventil A öffnen, blaue Leuchte einschalten; Bediener öffnet
Probenahmeventil; blaue Leuchte ausschalten, wenn Vorgang abgeschlossen.
--
Dosierventil B öffnen, blaue Leuchte einschalten; Bediener öffnet
Probenahmeventil; blaue Leuchte ausschalten, wenn Vorgang abgeschlossen.
--
Anzeige zeigt Menge der Komponente A und B am Ende des
Teilmengendosierungstests an.
--
Liegt Materialdruck nicht bei 7 MPa (70 bar, 1000 psi), STOPPEN.
Prüfen, ob Pumpen stoppen (anhalten binnen 10 Sekunden).
3A0010J
R1B, R4B
Bediener öffnet Umlaufventile oder betätigt Spritzpistole. Erreicht Pumpe untere
Hubposition, erlöschen blauen Leuchten.
Blaue Leuchte A einschalten, Dosierventil A öffnen, Bediener öffnet
Probenahmeventil.
Ventiltest
R2D
Beide Dosierventile offen; blaue Leuchten A und B leuchten auf.
Keine Bewegung für 10 Minuten, Luftzufuhr zu beiden Motoren ausschalten.
Pumpentest
P4B
Blaue Leuchten A und B leuchten, wenn Dosierventile in Betrieb sind.
Weicht Komponente A oder B um mehr als 5 % vom Verhältnis-Einstellpunkt ab,
STOPPEN.
Umlauf
Keine
Dosierventil A öffnet und Dosierventil B zykliert, um Mischverhältnis zu halten.
Ist Komponente B nicht ausreichend vorhanden, um Mischverhältnis aufrecht
zu halten, schließt Dosierventil A vorübergehend.
Parken
P1A
FHA, FHB
P1A
FHA, FHB
57
Alarme
Legende der Alarmcodes
Folgende Tabelle als Kurzliste verwenden, um Alarmcodes zu bestimmen.
Was
Warnung
Wo
B
Dosierung
1
Niedrig
F
Durchfluss
2
Abweichung
B
Material B
N
Zeit
3
Abweichung hoch
C
Regler
P
Druck
4
Hoch
D
Dosierung/Topfzeit
R
Verhältnis
5
Grenze des Alarms
M
Stromversorgung oder
Luftzufuhr
T
Temperatur
6
Sensor- oder Anschlussfehler
R
Rücklauf
V
Spannung
9
Unsymmetrisch
D
Pumpe
A
Trockenlauf der Pumpe
D
Pumpentauchen/-Kavitation
M
Wartung fällig
A
E
Zeitüberschreitung der Pumpe
F
Pumpe hält bei Aufwärtshub nicht an
G
Pumpe hält bei Abwärtshub nicht an
H
Pumpe hält nicht an
J
Linearsensorfehler
K
Richtungsschalterfehler
M
Anstieg des Linearsensors
A
Pumpe
E
Dosierventil
G
Filter
Material A
LED-Diagnoseinformationen
Folgende LED-Signale, Diagnosen und Lösungen sind für Anzeigemodul, Materialreglermodul und USB-Modul
gleich. LED befinden sich neben Modulnetzkabel.
LED-Signal des Modulstatus
Diagnose
Lösung
Grün leuchtet
System ist eingeschaltet und
Spannung der Stromversorgung
ist größer als 11 VDC.
-
Gelb
Interne Kommunikation im Gange
-
Rot, ständig leuchtend
Hardwarestörung
Anzeigemodul, Materialreglermodul
oder USB-Modul ersetzen.
Rot, schnell blinkend
Software-Upload aktiv
-
Rot, langsam blinkend
Token-Fehler
Token entfernen und Software-Token
erneut hochladen.
58
3A0010J
Zubehör und Sätze
Zubehör und Sätze
Nicht alles Zubehör und alle Sätze sind für den
Einsatz in Gefahrenbereichen zugelassen. Siehe in
zugehörigen Handbüchern von Zubehör und Sätze
zu Zulassungseinzelheiten.
20-Gallonen-Trichtersatz 255963
5:1 Zufuhrpumpensatz 256276
Kompletter, doppelwandiger 20-Gallonen-Trichter.
Siehe Handbuch 312747 zu weiteren Informationen.
Zum Zuführen von viskosen Materialien aus
20-Gallonen-Trichter ans XM-Spritzgerät. Siehe
Handbuch 312769 zu weiteren Informationen.
Trichterheizungssatz (240V) 256257
Zum Erwärmen von Material im 20-Gallonen-Trichter.
Siehe Handbuch 312747 zu weiteren Informationen.
7-Gallonen-Trichter und Halterungssatz,
256260 (Grün)
24N011 (Blau)
Universaler Trichtermaterialeinlasssatz
256170
Ein 7-Gallonen-Trichter und Befestigungshalterungen.
Zum Befestigen an Seite oder Rückseite eines
XM-Spritzgeräts. Siehe Handbuch 406699 zu weiteren
Informationen.
Zum Anschluss einer der vier mit XM-Spritzgerät
mitgelieferten Unterpumpenmodelle an
20-Gallonen-Trichter. Siehe Handbuch 312747
zu weiteren Informationen.
2:1 Behälterzufuhrsatz 256232
Universaler Trichterbefestigungssatz
256259
Zum Befestigen eines 20-Gallonen-Trichters an der
Seite oder der Rückseite eines XM-Spritzgeräts.
Siehe Handbuch 312747 zu weiteren Informationen.
Twistork® Rührwerksatz, 256274
Zum Mischen von viskosen Materialien im
20-Gallonen-Trichter. Siehe Handbuch 312769
zu weiteren Informationen.
T2-Zufuhrpumpensatz 256275
Zum Zuführen von viskosem Material aus
20-Gallonen-Trichter ans XM-Spritzgerät. Siehe
Handbuch 312769 zu weiteren Informationen.
3A0010J
T2-Zufuhrpumpensatz und Twistork-Rührwerksatz zum
Mischen und Zuführen von viskosen Materialien aus
55-Gallonen-Behälter ans XP-Spritzgerät. Siehe
Handbuch 312769 zu weiteren Informationen.
5:1 Behälterzufuhrsatz 256255
5:1-Zufuhrpumpensatz und Twistork-Rührwerksatz zum
Mischen und Zuführen von viskosen Materialien aus
55-Gallonen-Behälter ans XP-Spritzgerät. Siehe
Handbuch 312769 zu weiteren Informationen.
Wärmeumlaufssatz 256273 für Trichter
oder Schlauch
Zum Zirkulieren von erwärmten Wasser durch
20-Gallonen-Trichter, beheizte Schläuche und Viscon
HP-Heizung. Siehe Handbuch 313259 zu weiteren
Informationen.
59
Zubehör und Sätze
Trockenmitteltrocknersatz 256512
10:1 Behälterzufuhrsatz 256433
Zum Einsatz mit 20-Gallonen-Trichtern. Siehe
Handbuch 406739 zu weiteren Informationen.
Zum Zuführen von hochviskosem Material aus
55-Gallonen-Behälter ans XM-Spritzgerät. Siehe
Handbuch 312769 zu weiteren Informationen.
Rollensatz 256262
Zum Befestigen von Rollern an
XM-Spritzgeräterahmens. Siehe Handbuch 406690
zu weiteren Informationen.
Absperr-/Rückschlagventilsatz 255278
Zum Ersetzen von Absperr- oder Rückschlagventil.
Siehe Handbuch 313343 zu weiteren Informationen.
Schlauchgestellsatz 256263
Generatorumrüstsatz 256991
Zur Befestigung an der Seite, Vorder- oder Rückseite
eines XM Spritzgeräterahmens. Siehe Handbuch
406691 zu weiteren Informationen.
Zum Umrüsten eines XM-Spritzgeräts von
Steckdosenstromversorgung zu einer Stromversorgung
mit eigensicherem Generator. Siehe Handbuch 313293
zu weiteren Informationen.
Sieb- und Ventilsatz der Unterpumpe
256653
Zum Sieben von Material aus Zufuhrpumpe an
Materialeinlass eines XM Spritzgeräts. Siehe Handbuch
312770 zu weiteren Informationen.
Mischverteilersatz 255684
Siehe Handbuch 312749 zu weiteren Informationen.
Satz für dezentralen Mischverteiler und
Wagen 256980
Stromversorgungssatz für elektrisch
beheizten Materialschlauch 256876
Zum Überwachen und Regeln der Materialtemperatur
in mit Niederspannung beheizten Schläuchen. Siehe
Handbuch 313258 zu weiteren Informationen.
Zum Umrüsten in einen dezentralen Mischverteilersatz
mit Schutzabdeckung. Siehe Handbuch 312749 zu
weiteren Informationen.
Reduzierventilsatz 24F284
5000 psi beheizter
Zweikomponenten-Hauptschlauchsatz
Für Dosierauslass B an Geräten mit dezentralem
Mischverteiler. Zur Umrüsten älterer XM-Geräte ohne
Ventil am Auslass B.
Elektrisch beheizter Schlauchsatz zum Hinzufügen
zusätzlicher Abschnitte.
Teil
Bezeichnung
Schlüssel für Reduzierventil 126786
248907
Beheizter Schlauchsatz; 1/4" ID x
3/8" ID; 50 ft
Beheizter Schlauchsatz; 3/8" ID x
3/8" ID; 50 ft
Zum Einstellen des Reduzierventils. Siehe Seite 33.
248908
Schlüssel für Schmiermittelbehälter der
Xtreme-Pumpe 15T258
Schlüssel für Filter der Xtreme-Pumpe
16G819
60
3A0010J
Anhang A
Anhang A
Anzeige Bedienerschnittstelle
Die Anzeige Bedienerschnittstelle ist in drei
Hauptfunktionen unterteilt: Einrichtung, Befehle
und Automatik.
Einstellfunktionen (Taste auf „ON“)
Die Einstellfunktionen bieten dem Bediener folgende
Funktionen:
•
•
•
•
Gewünschtes Mischverhältnis einstellen;
Systemeinstellungen konfigurieren;
Topfzeit-Parameter einstellen;
Funktionen, Anzeigen und
Anzeigenkomponenten aktivieren/deaktivieren;
• Einstellen, welche USB-Protokolle
heruntergeladen werden sollen;
• Wartungsintervalle für Alarme und
Hinweismeldungen festlegen;
• und Druck- und Temperaturgrenzen einstellen.
HINWEIS:
Alle Einstellfunktionen mit Ausnahme des
Mischverhältnisses müssen auf „Einstellen
aktivieren“-Bildschirmen aktiviert werden, bevor
Benutzer Konfigurationen ändern oder einstellen
können. Siehe „Einstellen aktivieren“-Bildschirme
auf Seite 66 für Anleitungen.
3A0010J
Befehlsfunktionen (Taste auf „OFF“ oder entfernt)
Die Befehlsfunktionen bieten dem Bediener folgende
Funktionen:
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
•
Pumpen einschalten, einschließlich Spül-,
Umlaufs- und Entlüftungsverfahren;
Pumpen parken, so dass Pumpenstangen
bei Nichtverwendung in unterer Position sind;
Mischen und spritzen;
Volumenmischverhältnis anzeigen;
Pumpentest durchführen;
Teilmengenverhältnis-Dispensiertests
durchführen;
Ventilleckagetests durchführen;
Ausgabemengen einsehen;
Alarme einsehen,
Alarme deuten;
und Alarme löschen.
Automatische Anzeigefunktionen
Die automatischen Anzeigefunktionen bieten
dem Bediener folgende Funktionen:
•
•
Topfzeit-Zähleralarme erstellen
und USB-Protokolle herunterladen.
61
Anhang A
Bildschirme für den
Einstellmodus
Die Bildschirme des Einstellmodus sind in fünf Hauptabschnitte unterteilt: Startbildschirm, Grenzen, Wartung,
Aktivieren und System. Folgende Abbildung zeigt Abfolge der Einstellmodusbildschirme, beginnend mit
Startbildschirm.
Startbildschirm
Systemeinstellung
Einstellung aktivieren
Wartungseinstellung
Grenzeinstellung
Versionskontrolle
62
Temperaturgrenzen
Druckgrenzen
Wartungseinstellung 1
Wartungseinstellung 2
(Abbildung: mit werksseitigen Einstellungen)
Einstellung aktivieren 1
Topfzeit/Schlauchlänge
Einstellung aktivieren 2
Datum/Zeit/Einheiten
System/USB/Pumpenkonfigu
3A0010J
Anhang A
Einstellstartbildschirme
Versionskontrolle
Startbildschirm
Dieser Bildschirm zeigt Versionen und/oder Status der
Systemkomponenten an. Siehe folgende Tabelle zu
Der Startbildschirm ist der erste Bildschirm, der im
Einstellmodus angezeigt wird. Er zeigt aktuelles
Pumpenverhältnis an und ermöglicht es dem Bediener,
Mischverhältnis zu ändern und folgende Bildschirme
aufzurufen: Systemeinstellung, Funktionen aktivieren/
deaktivieren, Wartungseinstellung und Grenzen.
Siehe folgende Tabelle zu weiteren Einzelheiten.
Einzelheiten. Um diesen Bildschirm aufzurufen,
im Einstellstartbildschirm drücken.
Symbol Funktion
Modulversion (Vs) anzeigen
Materialreglermodulversion (Vs)
Symbol Funktion
Mischverhältnis erhöhen oder
verringern.
und
drücken,
um Mischverhältnis zu ändern.
Drücken, um zu
Systemeinstellbildschirmen zu gelangen.
Drücken, um zu Einstellbildschirmen mit
Funktionen „aktivieren/deaktivieren“ zu
gelangen.
Drücken, um zu
Wartungseinstellbildschirmen zu gelangen.
USB-Version (Vs)
USB-Konfiguration (Vc)
A
B
A+B
von Pumpe A dispensierte Gesamtmenge
von Pumpe B dispensierte Gesamtmenge
von Pumpe A und B dispensierte
Gesamtmenge
Anzahl der Systembetriebsstunden
Drücken, um zu Einstellbildschirmen für
Druck- und Temperaturgrenzen zu
gelangen.
.
3A0010J
63
Anhang A
Systemeinstellbildschirme
Systemeinstellung ermöglicht Bediener,
Systemeinstellungen für Materialregler und Interaktion
mit Bediener zu konfigurieren. Siehe folgende Tabelle
zu Einzelheiten.
HINWEIS:
Systemeinstellungen müssen auf „Einstellen
aktivieren“-Bildschirmen aktiviert werden, bevor
Benutzer Konfigurationen ändern oder einstellen
können. Siehe „Einstellen aktivieren“-Bildschirme
auf Seite 66 für Anleitungen.
Symbol Funktion
Anzahl der Minuten einstellen, bevor
gemischtes Material in Schlauch abgegeben
wird. Stellt sich zurück, nachdem die durch
Bediener bestimmte Menge an Material durch
Schlauch gelaufen ist.
Gibt gesamtes Schlauchvolumen an. Wird
immer in cm³ angezeigt.
Schlauchlänge nach dem Mischverteiler
einstellen. Wird verwendet, um gesamtes
Schlauchvolumen zu kennzeichnen.
Kalenderdatum und -format einstellen.
Zeit einstellen.
Für die Anzeige gewünschten Maßeinheiten
einstellen, wie Material und Temperatur.
Topfzeit/Schlauchlänge einstellen
Um den Topfzeitzähler einzustellen und die
Abmessungen des Materialschlauchs festzulegen,
und
drücken, um durch jedes Felder zu gelangen
und
drücken, um ein Feld wählbar zu machen.
und
drücken, um gewünschte Maßeinheiten
für Topfzeitzähler und Länge der einzelnen
Materialschläuche zu wählen.
und
drücken, um zur nächsten Ziffern in jedem Feld zu
wechseln. Sobald die Maßeinheit korrekt ist,
drücken, um Einheit zu speichern.
Stoppt Materialfluss, zählt angezeigte Zeit in
1-Minuten-Abständen herunter. Zähler setzt sich
automatisch zurück, wenn berechnete Menge an
gemischtem Material ausgegeben wurde.
Datum/Zeit/Einheiten
Dieser Bildschirm ermöglicht dem Bediener, Datum, Zeit
und Einheiten einzustellen, die auf jedem Bildschirm
angezeigt werden.
Spritzgerätenummer einstellen, wenn mehr als
ein Spritzgerät verwendet wird.
Stundenzahl für die aufzeichneten Daten
einstellen, die in USB-Datenprotokolle
aufgezeichnet werden.
Einstellen, wie oft Daten in
USB-Spritzprotokollen gespeichert werden.
Harzpumpengröße für Seite A wählen.
Härterpumpengröße für Seite B wählen.
Topfzeit/Schlauchlänge
Auf diesem Bildschirm kann der Bediener Topfzeitzähler
einstellen und Schlauchinnendurchmesser und Länge
eines jeden Mischschlauchs des Systems eingeben. Die
Topfzeit wird in der rechten oberen Ecke angezeigt.
64
3A0010J
Anhang A
Systemnummer und USB-Einstellungen
Pumpenkonfiguration
Dieser Bildschirm ermöglicht dem Bediener,
Spritzgerätenummer einzustellen, wenn mehr als ein
Spritzgerät verwendet wird. Er ermöglicht dem Bediener
außerdem, die auf einen externen USB-Speicher
heruntergeladene Betriebsstundenanzahl und wie
oft die Daten aufgezeichnet werden sollen einzustellen.
Siehe Systemeinstellungen festlegen (optional) auf
Seite 24 für Anleitungen.
Ist Kästchen „Pumpe “ unter Einstellen aktivieren 1 auf
Seite 66 gewählt, kann Bediener Pumpengröße des
Systems ändern.
ANMERKUNG
Ein Ändern der Pumpengröße kann dazu führen, dass
System mit fehlerhaftem Verhältnis spritzt.
Pumpengrößen einstellen
Um Pumpengrößen zu ändern, zur Wahl des Felds
und
öffnen.
drücken.
und
drücken, um Dropdown-Feld zu
drücken, um gewünschte
Pumpengröße zu wählen.
Änderung zu speichern.
3A0010J
erneut drücken, um
65
Anhang A
„Einstellen aktivieren“-Bildschirme
Symbol
„Einstellen aktivieren“ ermöglicht dem Bediener, Funktionen,
Bildschirme und Download der USB-Protokolle zu aktivieren
und zu deaktivieren. Markierte Kästchen zeigen an, dass
Funktion, Bildschirm oder Protokolldatei aktiviert ist. Siehe
folgende Tabelle zu Einzelheiten.
Einstellbildschirm für Luftzufuhrfilterwartung
aktivieren oder deaktivieren.
Grenzbildschirme (Druck und Temperatur)
aktivieren oder deaktivieren.
Um Funktionen, Bildschirme und USB-Protokolldateien
zu aktivieren oder zu deaktivieren, im
Schnelldosierfunktion. Funktion aktivieren,
um Dosiergröße der B-Seite zu minimieren
und Dosierrate zu erhöhen. Siehe
nachfolgende Tabelle.
Einstellstartbildschirm
drücken. Nachdem „Einstellen
aktivieren“-Bildschirm aufgerufen wurde, zum Durchblättern
der einzelnen Unterbildschirme
drücken.
und
und
Diese Funktion bei kurzen
Einbindungsschlauch verwenden. Das
System wird versuchen, Dosiergrößen
unter „Hinweis“-Niveau zu halten.
Auf allen Bildschirmen Zeit anzeigen.
drücken, um zwischen einzelnen
Feldern der Unterbildschirme zu wechseln, dann
drücken, um jedes Feld zu aktivieren oder zu
deaktivieren.
zurückzukehren.
Symbol
Funktion
Einstellbildschirm für Dosierventilwartung
aktivieren oder deaktivieren.
drücken, um zum Einstellstartbildschirm
USB-Protokolldateien (1-3) für Download
aktivieren oder deaktivieren.
Funktion
Funktion zum USB-Datendownload. Diese
Funktion deaktivieren, um Bediener daran
zu hindern, USB-Einstellungen zu ändern.
HINWEIS: Auch bei deaktivierter Funktion
werden ausgewählte USB-Protokolle immer
noch heruntergeladen.
Zählerbildschirme aktivieren oder
deaktivieren.
Löschfunktion des Teilmengenzählers
aktivieren oder deaktivieren.
Schnelldosierfunktion
Schnelldosierung
Hinweis B3A
Alarm B4A
ein
aus
20 cm³
35 cm³
30 cm³
45 cm³
Einstellen aktivieren 1
(Abbildung: mit werksseitigen Einstellungen.)
Topfzeitzähler auf allen Bildschirmen
anzeigen.
Einstellbildschirm des Topfzeitzählers
aktivieren oder deaktivieren.
Durchflussraten auf Ausführbildschirmen
anzeigen
Drücke A und B auf Ausführbildschirmen
anzeigen.
Temperaturen A und B auf
Ausführbildschirmen anzeigen.
Möglichkeit zum Ändern der Pumpengröße in
Systemeinstellbildschirmen aktivieren oder
deaktivieren.
Verhältnisbildschirm aktivieren oder
deaktivieren. Wenn aktiviert, erscheint
Verhältnisbildschirm automatisch, nachdem
Spritzgerät 10 Sekunden gelaufen ist.
Einstellbildschirme für Pumpenwartung
aktivieren oder deaktivieren.
66
3A0010J
Anhang A
Einstellung aktivieren 2
Wartungeinstellbildschirme
(Abbildung: mit werksseitigen Einstellungen.)
Der Wartungseinstellbildschirm 1 ermöglicht dem
Bediener, Wartungseinstellpunkte für Pumpen und
Dosierventile einzurichten. Der Wartungseinstellbildschirm
2 ermöglicht dem Bediener, Anzahl der Tagen zwischen
dem Ersetzen des Haupteinlassluftfilters festzulegen,
bevor ein Hinweissignal ertönt.
Die unter jedem bearbeitbaren Feld angezeigte Zahl
steht für Menge des dispensierten Materials, die bis
zum Einstellpunkt für die fällige Wartung hochgezählt
wird.
Symbol Funktion
Materialmenge einstellen, die durch
Pumpe fließt, bis Wartungswarnung
ausgegeben wird.
Materialmenge einstellen, die durch
Dosierventil fließt, bis Wartungswarnung
ausgegeben wird.
Anzahl der Tagen zwischen dem Ersetzen
des Haupteinlassluftfilters festlegen, bevor
ein Hinweissignal ertönt
Wartungseinstellung 1
Wartungseinstellung 2
3A0010J
67
Anhang A
Benutzergrenzeinstellbildschirme
Druckgrenzen bearbeiten (für Spritzmodus)
Die Benutzergrenzeinstellung ermöglicht dem Bediener,
Druck- und Temperaturgrenzen für beide Pumpen
einzustellen und zu ändern, einschließlich Grenzen,
bei denen Hinweise und Warnungen ausgegeben
werden. Siehe folgende Tabelle zu Einzelheiten.
HINWEIS:
Der zulässige Bereich für Temperatureinstellpunkt liegt
bei 1° - 71 °C (34° - 160 °F). Ist der Einstellpunkt von
Temperatur oder Druck null, sind Druckgrenzen und
Alarme deaktiviert.
Symbol Funktion
Temperaturgrenzen bearbeiten (für Spritzmodus)
Druckgrenzen beider Pumpen einstellen
und ändern.
Obere und untere Temperaturgrenzen
beider Pumpen einstellen und ändern.
Sollwerte von Druck und Temperatur
einstellen.
Grenzen einstellen und ändern, bei deren
Über- bzw. Unterschreitung ein Hinweis
ausgegeben wird. Mit Druck- und
Temperaturgrenzen verwendet.
Grenzen einstellen und ändern, bei deren
Über- bzw. Unterschreitung einen Alarm
ausgegeben wird. Mit Druck- und
Temperaturgrenzen verwendet.
68
3A0010J
Anhang A
Bedienerbefehlfunktionsbildschirme
3A0010J
Wartung 2
Wartung 1
Zähler
Alarmprotokoll
Reduzierbildschirm
Verhältnisbildschirm
Parkmodus
Ventiltest
Teilmengentest
Pumpenmodus
Alarminformationen
Pumpentest
Spritzmodus
Ausführbildschirm (Materialregler)
Testbildschirme
Alarmreglerbildschirme
Die Bildschirme des Befehlsmodus sind in drei Hauptabschnitte unterteilt: Ausführung (Materialregler), Test und
Alarmregler Folgende Abbildung zeigt Abfolge der Bedienerbefehlfunktionsbildschirme, beginnend mit
Ausführbildschirm (Materialregler).
69
Anhang A
Ausführbildschirm (Materialregler)
Spritzmodus
Ausführung (Materialregler) ist erster Bildschirm, der
nach Einschalten angezeigt wird. Er ermöglicht den
Bedienern, Material zu spritzen, sowie Pumpen zu
betreiben und zu parken. „Ausführung“ besteht aus zwei
Bildschirmen: Einschalt-/Eingabe- und Verhältnismodus.
Bediener müssen diesen Modus aufrufen, um Material
zu spritzen oder zu dosieren. Taste unter Spritzsymbol
drücken, um diesen Modus aufzurufen.
Der Einschalt-/Eingabe-Bildschirm wechselt zwischen
Einschaltmodus, Spritzmodus und Pumpenmodus. Er
zeigt immer aktuellen Verhältnis-Einstellpunkt an und
kann außerdem anzeigen: Druck, Temperatur und
Durchflussrate, falls diese Funktionen gewählt wurden.
Der Verhältnisbildschirm zeigt aktuelles Verhältnis an
und überwacht Reduziereinstellung der B-Seite.
Pumpenmodus
Symbol Funktion
Spritzen: Material dosieren und spritzen.
Pumpen betreiben: Beide Pumpen
gleichzeitig oder voneinander unabhängig
betreiben (Ansaugen, Spülen).
Pumpen parken: Fährt Pumpe in untere
Hubposition.
Verhältnis: Verhältnisbildschirm aufrufen.
Bediener müssen diesen Modus aufrufen, um Pumpen
zum Ansaugen oder Spülen zu betreiben. Taste unter
Pumpensymbol drücken, um diesen Modus aufzurufen.
Taste mit Pumpensymbol weiterhin drücken, um
zwischen Pumpe A, Pumpe B und beiden Pumpen
zu wechseln.
Einschalt-/Eingabe-Modus
Der Einschalt-/Eingabe-Modus ist Standardbildschirm,
wenn Bediener Materialregler aufruft.
HINWEIS:
Dieser Bildschirm bleibt leer, bis ein Modus ausgewählt
wurde.
70
3A0010J
Anhang A
Parkmodus
Testbildschirme
Bediener müssen diesen Modus aufrufen, um
Materialstangenpumpen an unterer Hubposition zu
parken. Taste unter Parksymbol drücken, um diesen
Modus aufzurufen.
Die Testbildschirme ermöglichen es Bedienern,
Teilmengendosiertests, Pumpentests und Leckagetest
an nachgelagerten Ventilen durchzuführen.
Symbol Funktion
Pumpentest: Dispensiert 750 cm³ von A
und B; bestätigt Pumpenwahl, Betrieb und
Zählung.
Teilmengendosierung: Dosierte Mengen
der Komponenten A und B in festgelegter
Menge werden dispensiert.
Leckagetest an nachgelagertem Ventil:
Testet, ob Ventile nach Dosierventilen dicht
sind.
Verhältnismodus
Zeigt aktuelles Verhältnis oder Reduzierbildschirm an.
Um diesen Bildschirm aufzurufen,
drücken. Das
Balkendiagramm zeigt an, ob Reduziereinstellung der
B-Seite im oder gegen Uhrzeigersinn gedreht werden
soll. Siehe Auslassreduzierung B des Geräts
einstellen auf Seite 33.
Pumpentest
Dieser Bildschirm ermöglicht es Bedienern, eine feste
Menge von 750 ml Material von jeder Pumpe zu
dispensieren. Ist Pumpe aktiv, blinkt sie auf Bildschirm
schwarz. Beendet Pumpe das Dispensieren, wird sie
auf Bildschirm grau angezeigt.
HINWEIS: Ist
Feld auf „Einstellen
aktivieren“-Bildschirm aktiviert, wird
Spritzmodusbildschirm nach 10 Sekunden Spritzdauer
durch Balkendiagramms ersetzt.
drücken, um zum
Spritzmodusbildschirm zurückzukehren.
Pumpenbestätigungstest
Der Bildschirm erscheint, wenn Pumpentest ohne
Fehler abgeschlossen wurde. Der Bildschirm zeigt
Soll-Volumen des Material an, das in jeweiligen Becher
einer jeden Pumpe dispensiert wurde.
Reduzierbildschirm
Symbol Funktion
Verhältnis anzeigen: zeigt die Genauigkeit
des Materialmischverhältnisses an.
Reduziereinstellung anzeigen: Reduzierer
einstellen, um Mischverhältnis zu
optimieren.
• Bei maximalem Materialfluss sollte
Balken in der Mitte sein.
• Bei Flüssen unter Maximum, sollte
Balken auf rechter Seite sein.
3A0010J
71
Anhang A
Teilmengendosierungstest
Leckagetest an nachgelagertem Ventil
Dieser Bildschirm ermöglicht es Bedienern, eine
gewählte Gesamtmenge an gemischten Material zu
dispensieren. Zum Beispiel: 1000 ml bei 4:1 = 800 ml
von A + 200 ml von B. Gesamtteilmengenvolumen
Charge kann aus Dropdown-Menü gewählt werden.
Dieser Bildschirm ermöglicht es Bedienern zu prüfen,
ob die den Dosierventilen A und B in Strömungsrichtung
nachgeschalteten Ventile geschlossen oder verschlissen
sind. Der Test kann verwendet werden, um Absperrventile/
Rückschlagventile des Mischverteiler oder irgendein
dezentrales Umlaufventil zu testen.
Ist Pumpe aktiv, blinkt sie auf Bildschirm schwarz.
Beendet Pumpe das Dispensieren, wird sie auf
Bildschirm grau angezeigt.
Besteht während des Tests keine kontinuierliche
Pumpenbewegung auf Seite A oder B, wird
Fehlermeldung ausgegeben. Diese Fehlermeldung
zeigt eine Leckage im Ventil an.
Für diesen Test gibt es keinen Bestätigungsbildschirm.
Schlägt der Leckagetest fehl, wird Warnung
ausgegeben, um auf die Ursache des Fehlers
hinzuweisen.
Teilmengendosierungstest bestanden
Der Bildschirm erscheint, wenn
Teilmengendosierungstest ohne Fehler abgeschlossen
wurde. Der Bildschirm zeigt gewähltes Verhältnis
zwischen Pumpen und Volumen des von jeder Pumpe
dispensierten Materials an. Grauer Bereich am
Becherboden steht für das von Pumpe A dispensierte
Material. Schwarzer Bereich darüber steht für das von
Pumpe B dispensierte Material.
72
3A0010J
Anhang A
Alarmreglerbildschirme
Symbol Funktion
Die Alarmreglerbildschirme ermöglichen es Bedienern,
Alarmdiagnoseinformationen, Alarmprotokolle und
Pumpenzählerstände und Gesamtzählerstände
einzusehen. Diese Bildschirme ermöglichen es
Bedienern außerdem, Wartungsinformationen für
Pumpen und Rückschlagventile, einschließlich des
Wartungsplans einzusehen.
HINWEIS:
Ist Topfzeitzähler aktiviert, wird
angezeigt.
Alarm
Der Alarmbildschirm zeigt betreffenden Alarmcode an.
Es gibt zwei Stufen von Fehlercodes: Alarme und
Hinweise. Ausgefülltes Glocken-Symbol mit
Ausrufezeichen und drei akustischen Warnsignalen
zeigt Alarm an. Umrissenes, leeres Glocken-Symbol
und einzelnes akustisches Warnsignal zeigt Hinweis an.
Zusätzlich zeigt dieser Bildschirm die Lage des Fehlers
als Drauf- und Seitenansicht des Systems an. Siehe
folgende Tabelle und Unterkapiteln zu weiteren
Einzelheiten.
Wartungsbildschirm aufrufen. Ermöglicht
es Bedienern, Wartungsinformationen
einzusehen, aber keine Änderungen
vorzunehmen. Siehe Wartungseinstellung
2 auf Seite 67.
Spülen bestätigen. Verwenden, wenn
Topfzeitzähler aktiviert ist. Taste drücken,
um Durchführen des Spülvorgangs zu
bestätigen, bevor Topfzeit-Hinweis
ausgegeben wird.
Materialmenge, die durch Pumpe fließt, bis
Wartungswarnung ausgegeben wird.
Materialmenge, die durch Dosierventil
fließt, bis Wartungswarnung ausgegeben
wird.
Anzahl der Tagen zwischen
Wartungszyklen, bis Hinweismeldung
ausgegeben wird.
Teilmengenzähler oder Wartungszähler
löschen.
Alarmprotokoll
Einzelheiten zu ausgegebenen Alarmen, einschließlich
Datum, Zeit und Alarmcode für letzten 16 Alarme
anzeigen. Bis zu vier Seiten Alarmdaten sind verfügbar.
drücken, um Alarmprotokolle aufzurufen.
und
drücken, um durch jede Seite mit Alarmen
zu blättern.
Symbol Funktion
Alarmprotokoll aufrufen. Mit Auf- und
Ab-Pfeilen durch Liste mit letzten 16
Fehlern blättern.
Zählerbildschirm aufrufen. Ermöglicht es
Bedienern, Gesamt- und
Teilmengenzählerstände für jede Pumpe
einzeln oder gemeinsam einzusehen.
3A0010J
73
Anhang A
Zähler und Auftragsnummer
Wartungsbildschirm 1
Gesamt- und Teilmengenzählerstände für jede Pumpe
einzeln oder gemeinsam einsehen. Die Maßeinheiten
werden entsprechend der Auswahl der Maßeinheiten
während des Einstellens unten auf Bildschirm angezeigt.
Zeigt voreingestellte Materialmenge an, die durch beide
Pumpen und Dosierventile strömen muss, bis
Wartungswarnung ausgegeben wird.
Der Gesamtzählerstand ist Menge an Material, das
System während seiner Lebensdauer dispensiert hat.
Der Teilmengenzählerstand ist Menge an Material,
das System nach letztem Zurücksetzen des Bedieners
dispensiert hat.
Eine Auftragsnummer kann eingegeben werden,
um Teilmengenzählerstand zu identifizieren.
Teilmengenzähler löschen
Um die Werte des Auftragszähler für A, B und A+B
zu löschen und auf null zu stellen,
Symbol
drücken.
Wartungsbildschirm 2
Anzahl der Tagen zwischen dem Ersetzen des
Haupteinlassluftfilters einsehen, bevor ein Hinweissignal
ertönt.
Funktion
Zeigt Teilmengenzählerstand und
Gesamtzählerstand für Pumpe A an.
Gesamtzählerstand wird oben und
Teilmengenzählerstand unten angezeigt.
Zeigt Teilmengenzählerstand und
Gesamtzählerstand für Pumpe B an.
Gesamtzählerstand wird oben und
Teilmengenzählerstand unten angezeigt.
Zeigt Teilmengenzählerstand und
Gesamtzählerstand für beide Pumpen
zusammen an. Gesamtzählerstand wird
oben und Teilmengenzählerstand unten
angezeigt.
Zeigt Auftragsnummer für jeden
Spritzzeitraum an.
Wartungszähler zurücksetzen
1.
und
drücken, um durchzublättern und
zurückzusetzendes Wartungsfeld zu wählen.
2.
drücken, um Wartungszähler auf null zu
setzen.
Auftragsnummer ändern.
1.
drücken, um erste Ziffer hervor zu
heben.
und
ändern, sowie
Ziffer zu wechseln.
speichern oder
74
drücken, um Nummer zu
und
, um auf nächste
drücken, um Zahl zu
, um abzubrechen.
3A0010J
Anhang A
Automatische
Anzeigebildschirme
Symbol Funktion
Blinkt während der Download läuft.
Nach Abschluss des Downloads erscheint
ein Häkchen. Damit wird angezeigt, dass
Download erfolgreich war. War Download
Topfzeitbildschirm
Der Topfzeit-Bildschirm erscheint automatisch,
wenn Topfzeithinweis auftritt. Der Bildschirm schließt
automatisch wieder, wenn Hinweis endet oder
Bediener Taste „Spülen bestätigen“ drückt. Siehe
folgende Tabelle zu weiteren Einzelheiten.
nicht erfolgreich, erscheint
.
Zeigt gesamte und verbleibende
Gesamtspeichermenge für Download an.
Zeigt verbleibende Zeit bis zum Abschluss
des Downloads an.
Symbol Funktion
Ein Hinweis wurde ausgegeben.
Drücken, um Download abzubrechen.
Wurde Download abgebrochen,
USB-Speicher entfernen.
Zeigt an, welche Protokolle
heruntergeladen werden.
Topfzeitzähler ist aktiviert.
Zeit, nach der die Topfzeit abläuft. Beginnt
bei 0:00 und zählt in Intervallen von einer
Minute zurück.
Drücken, um Hinweis-Summer zu
unterdrücken.
Drücken, um zu bestätigen, dass
Mischschlauch gespült wurde. Setzt
Topfzeitzähler zurück.
Empfohlene USB-Speicher
Es wird empfohlen, für den Download den USB-Speicher
(16A004) zu verwenden, der mit dem XM Spritzgerät
mitgeliefert wurde. Es können auch folgende
USB-Speicher verwendet werden, die aber nicht
über Graco erhältlich sind.
USB-Bildschirm
•
Der USB-Bildschirm erscheint automatisch und
die ausgewählten Protokolle werden automatisch
heruntergeladen, wenn USB-Speicher in Reglerkasten
gesteckt wird.
Crucial Gizmo!™ 4GB USB-Speicher (Modell
JDO4GB-730) oder 8GB USB-Speicher (Modell
7DOD8GB-730)
•
Transcend JetFlash® V30 4GB USB-Speicher
(Modell TS4GJFV30)
•
Transcend JetFlash® 300 4GB USB-Speicher
(Modell TS4GJF300)
•
Corsair Flash Voyager® 8GB USB-Speicher
(Modell CMFUSB2.0-8GB)
HINWEIS:
Das Einführen des USB-Speichers während des
Betriebs des Spritzgerätes stoppt automatisch
Spritzbetrieb. Entfernen des USB-Speichers schließt
USB-Bildschirm automatisch.
Das für aktiven Download ausgewählte Protokoll wird im
einzelnen Kästchen neben USB-Symbol angezeigt.
Andere verfügbare Protokolle werden in Kästchen auf
der rechten Seite des Bildschirms angezeigt. Siehe
folgende Tabelle zu weiteren Einzelheiten.
3A0010J
75
Anhang A
ABB. 8: Beispiel für Spritzprotokoll
76
3A0010J
Anhang B
Anhang B
Volumenzähler-Diagramme
Volumenzähler-Diagramm ohne dezentralem Mischverteiler
XM Metering Diagram
Air
Reg
Linear
Transducers
Double
Motor Pilots
NXT
6500
Air
Motor
NXT
6500
Air
Motor
Reed
Switches
Controls
Recirculation
Back Pressure
Control
250 HF or
180 HP
H
O
P
P
E
R
A
Gravity Feed
Or
Pump Feed
220 HF or
145 HP
H
E
A
T
E
R
B
H
E
A
T
E
R
Control
Valves
Circulation
Shut/Check
psi
rtd
F
L
U
S
H
H
O
P
P
E
R
psi
rtd
Sample
& Test
Valves
Mix Manifold
Shut-off &
Check Valves
Settable ‘B’
Balancing
Restriction
Mix
Manifold
Integration
Hose
3/8 x 25 ft
minimum
Note: Additional guns may only be added
after the integration hose and mixer
Spray Gun 3
Fluid Line
Control cable
Air Signal
Mixers
Spray Gun
Spray Gun 2
Whip Hose
3A0010J
77
Anhang B
Volumenzähler-Diagramm mit dezentralem Mischverteiler
XM Metering Diagram with
Remote Mix Manifold
Air
Reg
Linear
Transducers
Double
Motor Pilot
NXT
6500
Air
Motor
NXT
6500
Air
Motor
Reed
Switches
Controls
Recirculation
Back Pressure
Control
220 HF or
145 HP
250 HF or
180 HP
H
O
P
P
E
R
Gravity Feed
or Pump Feed
A
H
E
A
T
E
R
H
E
A
T
E
R
Control
Valves
psi
Circulation On / Off
B
psi
rtd
rtd
Sample
& Test
Valves
H
O
P
P
E
R
Shut-off &
Hose Isolation
Check Valves
These hose isolation check valves must
be added when mix manifold is remote.
This insures that pressure transducers
read pump output and cavitation, and
not just dampened hose pressure.
F
L
U
S
H
Remote
Shut-off &
Check Valves
Note: Additional guns may only be added
after the integration hose and mixer
Mix Manifiold
Fluid Line
Control cable
Air Signal
78
Settable ‘B’
Balancing
Restriction
Spray Gun 3
Mixers
Integration Hose
3/8 x 25 ft minimum
Spray Gun
Spray Gun 2
3A0010J
Anhang C
Anhang C
Richtlinien für Netzkabel
Die in folgender Tabelle auflisteten Richtlinien verwenden, um das für das spezielle Modelle erforderliche Netzkabel
zu bestimmen.
Tabelle 3: Richtlinien für Netzkabel
Stromversorgung
XM_A (00, 11, 13,
21, 23, 30-32)
XM_A (14-19,
24-29)
XM_B (alle)
XM_C (alle)
XM_D (00, 11, 13,
21, 23, 30-32)
XM_D (17, 19,
27, 29)
XM_E (alle)
Steckdose
Steckdose
Steckdose;
Anschlusskasten
Steckdose
Generator
Generator
Generator
n/v
n/v
2 Heizungen
2 Heizungen
n/v
n/v
2 Heizungen
1 A, 120 VAC
1 A, 120/240 VAC
1 A, 240 VAC
1 A, 240 VAC
n/v
n/v
n/v
n/v
n/v
32 A bei
240 VAC,
1-phasig
32 A bei
240 VAC,
1-phasig
n/v
n/v
32 A bei 240 V,
1-phasig
(explosionsgeschützte
Verkabelung
bauseitig)
n/v
13 A bei 240 V,
1-phasig
13 A bei 240 V,
1-phasig
13 A bei 240 V,
1-phasig
n/v
n/v
n/v
n/v
16 A bei 240 V,
1-phasig◆
oder
15 A bei 240 V,
1-phasig◆
16 A bei 240 V,
1-phasig
oder
15 A bei 240 V,
1-phasig
16 A bei 240 V,
1-phasig ◆
oder
15 A bei 240 V,
1-phasig ◆
16 A bei 240 V,
1-phasig
(explosionsgeschützte
Verkabelung
bauseitig)
16 A bei 240 V,
1-phasig
(explosionsgeschützte
Verkabelung
bauseitig)
n/v
n/v
n/v
0A
(nur Luft)
16 A
48 A
n/v
n/v
n/v
Viscon
HP-Materialheizungen
Konfigurationsoptionen:
Regler
Viscon HP (2)
Trichtertauchheizungen
(2)
n/v
Viscon HP
mit Wärmeumlauf
(1)
Elektrischer
Schlauchregler
(1)
n/v
❄ Ampere bei
Volllast-Spitze bei
240 V, 1-phasig
1A
30 A
62 A
62 A
Netzkabel-Spezifikationen AWG (mm2) bei:
4 (21,2)
2 Leiter + Masse
240 V, 1-phasig
240 V, 3-phasig
380 V, 3-phasig
n/v
◆
6 (13,3)
3 Leiter + Masse
◆
6 (13,3)
4 Leiter + Masse
◆ Verkabelung bauseitig, falls bestellt. Kabelgröße nach Bedienerwunsch.
❄ Ampere bei Volllast, wenn alle Geräte mit maximaler Leistung arbeiten. Die Anforderungen an Sicherungen
können bei verschiedenen Durchflussleistungen und Heizungstemperatureinstellungen geringer sein.
3A0010J
79
Abmessungen
Abmessungen
Systemabmessungen ohne Trichter
1003,3 mm
(39,5'')
1788,0 mm
(70,0'')
914,4 mm
(36,0'')
80
965,2 mm
(38,0'')
ti21282a
3A0010J
Abmessungen
Systemabmessungen mit Trichter
Zwei
20-Gallonen-Trichter
Seitlich befestigt
1841,5 mm
(72,5'')
1094,7 mm
(43,1'')
2504,4 mm
(98,6'')
Zwei 20-Gallonen-Trichter
Rückseitig befestigt
(Draufsicht)
1371,6 mm
(54,0'')
1262,4 mm
(49,7'')
1595,1 mm
(62,8'')
975,4 mm
(38,4'')
3A0010J
1427,5 mm
(56,2'')
ti21283a
81
Abmessungen
Systemabmessungen mit Trichter
Ein 20-Gallonen-Trichter und ein 7-Gallonen-Trichter
1841,5 mm
(72,5'')
1788,0 mm
(70,0'')
1094,7 mm
(43,1'')
848,4 mm
(33,4'')
2009,1 mm
(79,1'')
Zwei 7-Gallonen-Trichter
1788,0 mm
(70,0'')
848,4 mm
(33,4'')
1516,4 mm
(59,7'')
82
ti21284a
3A0010J
Leistungstabellen der Pumpe
Leistungstabellen der Pumpe
Materialauslassdruck berechnen
Luftverbrauch der Pumpe berechnen
Um den Materialauslassdruck (MPa/bar/psi) bei bestimmtem
Materialdurchfluss (l/min/gpm) und Betriebsluftdruck
(MPa/bar/psi) zu berechnen, folgende Anweisungen und
Pumpendatenschaubilder verwenden.
Um den Luftverbrauch der Pumpe (m3/min oder scfm)
bei bestimmtem Materialdurchfluss (l/min/gpm) und
Betriebsluftdruck (MPa/bar/psi) zu berechnen, folgende
Anweisungen und Pumpendatenschaubilder verwenden.
1.
Gewünschte Fördermenge am Boden der Tabelle suchen.
1.
Gewünschte Fördermenge am Boden der Tabelle suchen.
2.
Die Linie nach oben bis zum Schnittpunkt mit der Kurve
des ausgewählten Materialauslassdrucks verfolgen. Nach
links verfolgen, um den Materialauslassdruck an der
Koordinatenachse ablesen.
2.
Die Linie nach oben bis zum Schnittpunkt mit der Kurve
des ausgewählten Luftverbrauchs verfolgen. Nach rechts
verfolgen, um Luftverbrauch abzulesen.
HINWEIS: Der Verhältnis-Einstellpunkt hat keinen nennenswerten Effekt auf die Kurven in beiden
Kennlinien.
Der Luftverbrauch umfasst Turbinengenerator, aber nicht Zufuhrpumpen oder Rührwerke.
5,0
(180)
35,0
(350, 5000)
A
A
B
21,0
(210, 3000)
3,9
(140)
2,8
(100)
B
1,7
(60)
7,0
(70, 1000)
0,6
(20)
0,0
3,8
(1,0)
LEGENDE:
A = 0,7 MPa (7 bar, 100 psi)
B = 0,48 MPa (4,8 bar, 70 psi)
Luftverbrauch in m3/min (scfm)
Materialdruck in MPa (bar, psi)
Materialkennlinien und Luftverbrauch von XM50
49,0
(490, 7000)
11,4
(3,0)
7,6
(2,0)
Materialfluss l/min (gpm)
49,0
(490, 7000)
A
A
35,0
(350, 5000)
3,9
(140)
B
B
2,8
(100)
21,0
(210, 3000)
1,7
(60)
7,0
(70, 1000)
0,0
LEGENDE:
A = 0,62 MPa (6,2 bar, 90 psi)
B = 0,48 MPa (4,8 bar, 70 psi)
3A0010J
5,0
(180)
0,6
(20)
3,8
(1,0)
7,6
(2,0)
Luftverbrauch in m3/min (scfm)
Materialdruck in MPa (bar, psi)
Materialkennlinien und Luftverbrauch von XM70
11,4
(3,0)
Materialfluss l/min (gpm)
83
Technische Daten
Technische Daten
Mischverhältnis-Bereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mischverhältnis-Toleranzbereich (vor Alarm) . . . . . . . . . . . .
Durchflussraten
Minimum. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Maximum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Materialviskositätsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
1:1-10:1 (in 0,1-Schritten)
+/- 5%
1 qt/min (0,95 l/min)*
11,4 l/min (3 gal/min)*
200-20.000 cps (schwerere Viskositäten können durch
Einsatz von Heizungen, Umlauf und/oder Druckzufuhr
gemischt werden)
Materialfilterung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . MW 60, (238 μm) Standard an Pumpenauslässen
(Filtereinheit bei einigen Modellen nicht enthalten);
als Alternative sind Siebe mit MW 30 enthalten
Lufteinlass . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3/4 NPT(f)
Materialeinlässe, ohne Zufuhrsätze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 1/4 NPT(m)
Maximaler Betriebsdruck des gemischten Materials
50:1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5200 MPa (35,8 bar, 358 psi)
70:1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6300 MPa (43,5 bar, 435 psi)
Maximale Materialtemperatur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 160 °F (71 °C)
Luftdruckzufuhrbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,35-1,0 MPa (3,5-10,3 bar, 50-150 psi)
Maximaler eingestellter Pumpenluftdruck
50:1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,70 MPa (7 bar, 100 psi)
70:1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,62 MPa (6,2 bar, 90 psi)
Maximaler Materialzufuhrdruck am Pumpeneinlass . . . . . . . 250 MPa (1,7 bar, 17 psi)
Maximaler Luftverbrauch bei 0,7 MPa (7 bar, 100 psi)
in m3/min.) (scfm) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1,96 m3/min pro l/m (70 scfm pro gpm)
Luftfilterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40 μm Hauptfilter, 5 μm Steuerluftfilter; siehe
Leistungstabellen der Pumpe auf Seite 83
Umgebungstemperaturbereich
Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32-130 °F (0-54 °C)
Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30-160 °F (-1-71 °C)
Umgebungsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Einsatz in Räumen/im Freien
Höhe über Normalnull bis 4000 m
Maximale relative Luftfeuchte bis 99 % bei bis zu 54 °C
(130 °F).
Verschmutzungsgrad (11)
Installationskategorie (2)
Schalldruck . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 dBA bei 0,7 MPa (7 bar, 100 psi)
Schallpegel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98 dBA bei 0,7 MPa (7 bar, 100 psi)
Benetzte Teile
Saugrohre. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Aluminium
Spülpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Karbid, PTFE, Edelstahl, UHMWPE
Schläuche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nylon
Pumpen (A und B) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kohlenstoffstahl, legierter Stahl, 303, 440, 17-PH Edelstahl,
Zink- und Nickelplattierung, Gusseisen, Wolframkarbid,
PTFE
Dosierventile. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kohlenstoffstahl, Nickelplattierung, Karbid, Polyethylen,
Verteiler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Leder
Kohlenstoffstahl, Nickelplattierung, Karbid, Edelstahl 302,
Mischer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PTFE, UHMWPE
Spritzpistole . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Edelstahlgehäuse mit Acetal-Elementen
Siehe Spritzpistolen-Handbuch.
Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Siehe Abmessungen auf Seite 80.
Gewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Basis-Spritzgerät (Modelle XM1A00 und XM5A00)
336,87 kg (742 lbs)
(Zum Gewicht des Basis-Spritzgeräts Gewichte der
einzelnen Komponenten des Modells hinzufügen.)
*
84
Die minimale Durchflussrate ist unabhängig von gespritztem Material und Mischvermögen. Material in Abhängigkeit von
Durchflussrate testen.
3A0010J
Technische Daten
3A0010J
85
Graco-Standardgarantie
Graco garantiert, dass alle in diesem Dokument erwähnten Geräte, die von Graco hergestellt worden sind und den Namen Graco tragen, zum
Zeitpunkt des Verkaufs an den Erstkäufer frei von Material- und Verarbeitungsschäden sind. Mit Ausnahme einer speziellen, erweiterten oder
eingeschränkten Garantie, die von Graco bekannt gegeben wurde, garantiert Graco für eine Dauer von zwölf Monaten ab Kaufdatum die
Reparatur oder den Austausch jedes Teiles, das von Graco als defekt anerkannt wird. Diese Garantie gilt nur dann, wenn das Gerät in
Übereinstimmung mit den schriftlichen Graco-Empfehlungen installiert, betrieben und gewartet wurde.
Diese Garantie erstreckt sich nicht auf allgemeinen Verschleiß, Fehlfunktionen, Beschädigungen oder Verschleiß aufgrund fehlerhafter
Installation, falscher Anwendung, Abrieb, Korrosion, inadäquater oder falscher Wartung, Vernachlässigung, Unfall, Durchführung unerlaubter
Veränderungen oder Einbau von Teilen, die keine Original-Graco-Teile sind, und Graco kann für derartige Fehlfunktionen, Beschädigungen oder
Verschleiß nicht haftbar gemacht werden. Ebenso wenig kann Graco für Fehlfunktionen, Beschädigungen oder Verschleiß aufgrund einer
Unverträglichkeit von Graco-Geräten mit Strukturen, Zubehörteilen, Geräten oder Materialien anderer Hersteller oder durch falsche Bauweise,
Herstellung, Installation, Betrieb oder Wartung von Strukturen, Zubehörteilen, Geräten oder Materialien anderer Hersteller haftbar gemacht
werden.
Diese Garantie gilt unter der Bedingung, dass das Gerät, für welches die Garantieleistungen beansprucht werden, kostenfrei an einen
autorisierten Graco-Vertragshändler geschickt wird, um den behaupteten Schaden bestätigen zu lassen. Wird der behauptete Schaden bestätigt,
so wird jeder schadhafte Teil von Graco kostenlos repariert oder ausgetauscht. Das Gerät wird kostenfrei an den Originalkäufer zurückgeschickt.
Sollte sich bei der Überprüfung des Gerätes kein Material- oder Herstellungsfehler nachweisen lassen, so werden die Reparaturen zu einem
angemessenen Preis durchgeführt, der die Kosten für Ersatzteile, Arbeit und Transport umfasst.
DIESE GARANTIE HAT AUSSCHLIESSENDE GÜLTIGKEIT UND GILT ANSTELLE VON JEGLICHEN ANDEREN GARANTIEN, SEIEN SIE
AUSDRÜCKLICH ODER IMPLIZIT, UND ZWAR EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT AUSSCHLIESSLICH, DER GARANTIE, DASS DIE
WAREN VON DURCHSCHNITTLICHER QUALITÄT UND FÜR DEN NORMALEN GEBRAUCH SOWIE FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK
GEEIGNET SIND.
Gracos einzige Verpflichtung sowie das einzige Rechtsmittel des Käufers bei Nichteinhaltung der Garantiepflichten ergeben sich aus dem oben
Dargelegten. Der Käufer erkennt an, dass kein anderes Rechtsmittel (einschließlich, jedoch nicht ausschließlich Schadenersatzforderungen für
Gewinnverluste, nicht zustande gekommene Verkaufsabschlüsse, Personen- oder Sachschäden oder andere Folgeschäden) zulässig ist. Jede
Nichteinhaltung der Garantiepflichten ist innerhalb von zwei (2) Jahren ab Kaufdatum vorzubringen.
GRACO ERSTRECKT SEINE GARANTIE NICHT AUF ZUBEHÖRTEILE, GERÄTE, MATERIALIEN ODER KOMPONENTEN, DIE VON
GRACO VERKAUFT, ABER NICHT VON GRACO HERGESTELLT WERDEN, UND GEWÄHRT DARAUF KEINE WIE IMMER IMPLIZIERTE
GARANTIE BEZÜGLICH DER MARKTFÄHIGKEIT UND EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK. Diese von Graco verkauften, aber
nicht von Graco hergestellten Teile (wie zum Beispiel Elektromotoren, Schalter, Schläuche usw.) unterliegen den Garantieleistungen der jeweiligen
Hersteller. Graco unterstützt die Käufer bei der Geltendmachung eventueller Garantieansprüche nach Maßgabe.
Auf keinen Fall kann Graco für indirekte, beiläufig entstandene, spezielle oder Folgeschäden haftbar gemacht werden, die sich aus der Lieferung
von Geräten durch Graco unter diesen Bestimmungen ergeben, oder der Lieferung, Leistung oder Verwendung irgendwelcher Produkte oder
anderer Güter, die unter diesen Bestimmungen verkauft werden, sei es aufgrund eines Vertragsbruches, eines Garantiebruches, einer
Fahrlässigkeit von Graco oder sonstigem.
Informationen über Graco
Besuchen Sie www.graco.com für die neuesten Informationen über Graco-Produkte.
FÜR BESTELLUNGEN: Bitte kontaktieren Sie Ihren Graco-Vertragshändler oder rufen Sie Graco an, um sich
über einen Händler in Ihrer Nähe zu informieren.
Telefon-Nr.: +1-612-623-6921 oder gebührenfrei: +1-800-328-0211 Fax: +1-612-378-3505
Alle Angaben und Abbildungen in diesem Dokument stellen die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung erhältlichen neuesten Produktinformationen dar.
Graco behält sich das Recht vor, jederzeit unangekündigt Änderungen vorzunehmen.
Für Informationen über Patente, siehe www.graco.com/patents.
Übersetzung der Originalbetriebsanleitung. This manual contains German. MM 312359
Graco-Unternehmenszentrale: Minneapolis, USA
Internationale Büros: Belgien, China, Japan, Korea
GRACO INC. AND SUBSIDIARIES • P.O. BOX 1441 • MINNEAPOLIS MN 55440-1441 • USA
Copyright 2009, Graco Inc. Alle Produktionsstandorte von Graco sind gemäß ISO 9001 zertifiziert.
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Geändert März 2013

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