FileMaker Server 14-Leitfaden: Die FileMaker 14 WebDirect

FileMaker Server 14-Leitfaden: Die FileMaker 14 WebDirect

FileMaker

®

14

WebDirect Handbuch

© 2015 FileMaker, Inc. Alle Rechte vorbehalten.

FileMaker, Inc.

5201 Patrick Henry Drive

Santa Clara, California 95054, USA

FileMaker und FileMaker Go sind Marken von FileMaker, Inc., eingetragen in den USA und anderen Ländern.

Das Dateiordner-Logo und FileMaker WebDirect sind Marken von FileMaker, Inc. Alle anderen Marken sind Eigentum der jeweiligen Besitzer.

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Alle in den Beispielen erwähnten Personen, Firmen, E-Mail-Adressen und URLs sind rein fiktiv und jegliche Ähnlichkeit mit bestehenden Personen, Firmen, E-Mail-Adressen und URLs ist rein zufällig. Die Danksagungen und Urheberrechtshinweise finden Sie im entsprechenden Dokument, das mit der Software geliefert wurde. Die Erwähnung von Produkten und URLs

Dritter dient nur zur Information und stellt keine Empfehlung dar. FileMaker, Inc. übernimmt keine Verantwortung für die

Leistung dieser Produkte.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.filemaker.com/de.

Edition: 01

Inhalt

Kapitel 1

Einführung in FileMaker WebDirect

Über dieses Handbuch

Über FileMaker WebDirect

Funktionsweise von FileMaker WebDirect

Architektur von FileMaker WebDirect

Impliziertes Interaktionsmodell

Layout-Rendering in FileMaker WebDirect

Auswirkungen von Web-Technologien auf Ihre Lösung

Anforderungen für FileMaker WebDirect

Verbindung über das Internet oder ein Intranet

Erläuterung des Zugriffs auf Datenbanken mit FileMaker WebDirect

Alternative Möglichkeiten zur Veröffentlichung von FileMaker-Daten im Web

Kapitel 2

Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung

Schritt 1: Planen Ihrer FileMaker WebDirect-Lösung

Zweck der Lösung

Anzahl der Webbenutzer

Geräte, die auf die Lösung zugreifen

Zugriffsanteil der FileMaker WebDirect-Lösung

Plugins

Schritt 2: Verständnis der Funktionen von FileMaker WebDirect

Schritt 3: Optimieren der Leistung

Verbesserung der HTML-Leistung

Verbesserung der CSS-Leistung

Schritt 4: Gestalten von Layouts für mobile Browser

Schritt 5: Festlegen des Lösungssymbols für Layouts, Ansichten und Werkzeuge

Festlegen des Lösungssymbols

Festlegen von Anfangslayout und -ansicht

Ausblenden von Menüleiste und Statussymbolleiste

Schritt 6: Festlegen von Aufgaben für Webbenutzer

Festlegen der Sortierfolge

Arbeiten mit Grafiken, Tonobjekten und Filmen

Arbeiten mit virtuellen Fenstern

Importieren und Exportieren von Daten

Schritt 7: Möglichkeit für Benutzer, sich aus der Lösung abzumelden

Schritt 8: Prüfen der Funktionen, Scripts und Script-Trigger in Ihrer Lösung

Funktionen

Scripts

Script-Trigger

Schritt 9: Einrichten externer Datenquellen

Einrichten externer ODBC-Datenquellen

Einrichten externer FileMaker-Datenquellen

Schritt 10: Dokumentieren Ihrer Lösung

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Kapitel 3

Veröffentlichen einer FileMaker WebDirect-Lösung

Bereitstellen einer FileMaker WebDirect-Lösung

Auswählen der Benutzer, die auf eine Lösung zugreifen können

Hochladen einer FileMaker WebDirect-Lösung auf FileMaker Server

Ändern von FileMaker WebDirect-Einstellungen in Admin Console

Begrenzen der Lösungsliste in der FileMaker WebDirect-Startzentrale

Wählen einer Sprache für FileMaker WebDirect

Prüfen der maximalen Anzahl an Verbindungen

Aktivieren der SSL-Verschlüsselung

Trennen inaktiver Webkonten

Zugreifen auf eine FileMaker WebDirect-Lösung

Verknüpfen zu einer Datenbank von einer HTML-Seite

Verwenden einer individuellen Homepage

Kapitel 4

Testen, Überwachen und Sichern einer Lösung

Testen Ihrer Datenbank mit einer Netzwerkverbindung

Testen Ihrer Datenbank ohne eine Netzwerkverbindung

Überwachen der Webaktivität anhand von Protokolldateien

Sichern Ihrer Daten

Anhang A

Gestaltungsüberlegungen

Allgemeine Überlegungen

Mobile Browser

Felder

Einblendmenüs und -listen

Markierungs- und Optionsfelder

Containerfelder

Bereichsteuerelemente

Web Viewer

Objektstatus

Rahmen und Innenabstände

Ausblend-Bedingungen

Tabulatorfolge

Mehrdateienlösungen

Index

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Kapitel 1

Einführung in FileMaker WebDirect

FileMaker WebDirect™ ist ein FileMaker

®

-Client, mit dessen Hilfe Benutzer im Internet mit Ihren

Lösungen interagieren können. Sie können mit FileMaker Pro Lösungen erstellen und Ihre

Lösungen dann auf FileMaker Server bereitstellen, verwalten und konfigurieren.

Webbenutzer müssen keine zusätzliche Software installieren – jeder Benutzer mit einem kompatiblen Webbrowser und Zugang zum Internet bzw. einem Intranet kann eine Verbindung zu

Ihrer FileMaker WebDirect-Lösung herstellen, um Datensätze anzuzeigen, zu bearbeiten, zu sortieren oder zu durchsuchen, wenn Sie ihm die entsprechenden Zugriffsrechte geben. Mit

FileMaker WebDirect werden Bearbeitungen im Webbrowser automatisch auf dem Server gespeichert und der Server sendet automatisch Aktualisierungen an den Webbrowser.

Wichtig

Sicherheitsüberlegungen sind wichtig, wenn Sie Daten im Web veröffentlichen. Sehen

Sie sich die Sicherheitsrichtlinien im FileMaker Pro Benutzerhandbuch und in der FileMaker Pro

Hilfe an.

Über dieses Handbuch

Dieses Handbuch bietet die folgenden Informationen:

1

Kapitel 1, „Einführung in FileMaker WebDirect“, beschreibt FileMaker WebDirect und erklärt

dessen Funktionsweise.

1

Kapitel 2, „Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung“, führt Sie schrittweise durch die

Erstellung oder Erweiterung einer Lösung für FileMaker WebDirect.

1

Kapitel 3, „Veröffentlichen einer FileMaker WebDirect-Lösung“, erläutert, wie eine Datenbank

im Web als FileMaker WebDirect-Lösung veröffentlicht wird.

1

Kapitel 4, „Testen, Überwachen und Sichern einer Lösung“, fasst Bereiche Ihrer Lösung zum

Testen und Sichern zusammen.

1

Anhang A, „Gestaltungsüberlegungen“, listet Aspekte von FileMaker Pro-Lösungen auf, die

sich in FileMaker WebDirect anders verhalten.

Der in der FileMaker-Dokumentation verwendete Begriff „im Web veröffentlichen“ bezieht sich auf

Lösungen, auf die Benutzer im Internet oder in einem Intranet mithilfe eines Webbrowsers zugreifen können. In diesem Handbuch bezeichnet der Begriff „Webbenutzer“ eine Person, die auf eine mit FileMaker WebDirect im Web veröffentlichte FileMaker Pro-Datenbank zugreift. „Lösung“ und „Datenbank“ sind Begriffe für Dateien, die FileMaker Pro erstellt und auf die Webbenutzer

über FileMaker WebDirect zugreifen.

In diesem Handbuch bezieht sich „FileMaker Pro“ sowohl auf FileMaker Pro als auch auf

FileMaker Pro Advanced.

Wichtig

Sie können PDF-Dateien der FileMaker-Dokumentation unter www.filemaker.com/documentation/de herunterladen. Aktualisierungen dieses Dokuments erhalten Sie ebenfalls auf der Website.

Kapitel 1 | Einführung in FileMaker WebDirect 6

Über FileMaker WebDirect

FileMaker WebDirect kombiniert Aspekte einer modernen Webanwendung und einer Desktop-

Anwendung, um FileMaker Pro-Funktionen in Ihre Lösungen im Web zu bringen. Mit FileMaker

WebDirect können Sie:

1

einfach und schnell eine Lösung für jeden mit einem kompatiblen Webbrowser bereitstellen, ohne Web-Authoring-Programme oder andere Techniken zu nutzen

1

mit den modernsten Browsern auf Daten zugreifen – im Heimbüro oder unterwegs

1

Datensätze und Containerdaten importieren oder exportieren

1

eine maßgeschneiderte Webanwendung durch Ausblenden und Sperren der Menüleiste und der Statussymbolleiste einsetzen

Auf der Grundlage von Fortschritten in Web-Technologien (HTML5, CSS3 und JavaScript) ermöglicht FileMaker WebDirect Ihren Lösungen vieles, das auch in FileMaker Pro möglich ist, aber innerhalb der Grenzen von modernen Webbrowsern.

FileMaker WebDirect funktioniert am besten, wenn Sie:

1

FileMaker Pro-Lösungen einsetzen, die in erster Linie für Webbrowser konzipiert sind.

1

bestehende Lösungen auf Remote-Benutzer außerhalb des Teams oder Unternehmens ausdehnen.

Für bestimmte Gruppen von Benutzern können Sie nur die benötigten Layouts hinzufügen oder entsprechend anpassen. Wenn beispielsweise Lagermitarbeiter nur Bestellungen in Ihrer

Bestellverwaltungslösung bearbeiten müssen, müssen Sie eventuell nur Rechnungslayouts hinzufügen, die sich gut für einen Browser eignen.

Wenn Sie eine bestehende Lösung für Webbenutzer erweitern möchten, sollten Sie erwägen, Ihre

Lösung für die bestmögliche Benutzererfahrung anzupassen. Obwohl Sie vielleicht einige

Änderungen an Ihrer Lösung in FileMaker Pro vornehmen müssen, brauchen Sie keinen PHP-,

HTML-, CSS- oder JavaScript-Code zu schreiben. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter

Kapitel 2, „Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung“.

Kapitel 1 | Einführung in FileMaker WebDirect 7

Ein FileMaker Pro-Layout, das in einem Webbrowser mit FileMaker WebDirect angezeigt wird

Funktionsweise von FileMaker WebDirect

FileMaker WebDirect wird in einem Webbrowser ausgeführt und verwendet diese Web-

Standardtechniken:

1

HTML5 zum Definieren der Seitenstruktur

1

CSS3 zum Steuern des Erscheinungsbilds der Seite

1

JavaScript zur Aktivierung von Interaktionen (beispielsweise auf Schaltflächen klicken und

Registerfelder wechseln)

1

HTTP/HTTPS- und WebSocket-Protokolle für die Kommunikation zwischen Webbrowser und

Webserver

HTML5 und CSS3 befinden sich in Entwicklung und werden je nach Webbrowser unterschiedlich implementiert. Die Funktionsweise Ihrer FileMaker WebDirect-Lösung kann abhängig davon variieren, wie der Webbrowser diese Standards einhält, wie seine JavaScript-Engine arbeitet und wie er CSS analysiert und übersetzt. Ein Vorteil dieser Webstandards liegt darin, dass mit der steigenden Geschwindigkeit und besseren Einhaltung der Standards bei Webbrowsern Ihre

FileMaker WebDirect-Lösung von diesen Verbesserungen profitieren wird.

Architektur von FileMaker WebDirect

Die Architektur von FileMaker WebDirect überbrückt zwei unterschiedliche Umgebungen: den

Webbrowser und FileMaker Server. Im Webbrowser wird FileMaker WebDirect als Client ausgeführt, der mit einer Lösung interagiert, die auf FileMaker Server bereitgestellt wird.

Kapitel 1 | Einführung in FileMaker WebDirect 8

FileMaker Server umfasst die folgenden Komponenten:

1

Datenbank-Server: Stellt die Lösungen bereit, die Sie mit allen FileMaker-Clients

(FileMaker Pro, FileMaker Go

®

und FileMaker WebDirect) gemeinsam nutzen. Als

Kernkomponente von FileMaker Server verwaltet er alle Bestandteile Ihrer Lösung, einschließlich Layouts, Daten, Scripts, Script-Trigger, Authentifizierung von Benutzerkonten und Sperren von Datensätzen.

1

Web Publishing Engine: Übersetzt die Layouts, Interaktionen und Daten, die durch Ihre

FileMaker Pro-Lösung definiert sind, in HTML5, CSS3, JavaScript und Daten für den

Webbrowser. Die Web Publishing Engine (WPE) erstellt die Benutzeroberfläche in Echtzeit aus

Ihren FileMaker Pro-Layouts, damit sie im Webbrowser funktionieren.

1

Web-Server: Kommuniziert mit Webbrowsern über die Protokolle HTTP/HTTPS und

WebSocket, um Ihre FileMaker Pro-Lösung als Webanwendung bereitzustellen.

Web-Browser

HTTP/HTTPS

WebSocket

Web-Server

FileMaker Server

Web Publishing

Engine

Datenbank-

Server

Architektur von FileMaker WebDirect

FileMaker Server reagiert wie folgt auf Anfragen vom Webbrowser:

1. Der Datenbank-Server sendet Layoutinformationen und Daten von einer bereitgestellten

Lösung an die WPE.

2. Die WPE übersetzt Layouts und Daten aus der Lösung in HTML5-, CSS3- und JavaScript-Code und Daten für den Browser.

3. Der Web-Server sendet die übersetzten Layouts und Daten von der WPE zum Browser.

Im Webbrowser übersetzt FileMaker WebDirect den von der WPE generierten HTML5-, CSS3- und JavaScript-Code, erfasst Benutzerklicks und Tasteneingaben und sendet diese Interaktionen zur Verarbeitung an den Datenbank-Server.

Impliziertes Interaktionsmodell

Damit sich Ihre Lösung mehr wie eine Anwendung verhalten kann, implementiert

FileMaker WebDirect ein impliziertes Interaktionsmodell. In FileMaker Pro und FileMaker Go sind es Benutzer gewohnt, Änderungen in Feldern zu bestätigen, zum Anzeigen von angepassten

Dialogfeldern auf Schaltflächen zu klicken, die Aktualisierung von Daten durch andere Benutzer zu verfolgen, Änderung von bedingter Formatierung bei geänderten Bedingungen zu sehen – und das alles, ohne ihre Änderungen explizit zu senden oder die Anzeige zu aktualisieren.

FileMaker WebDirect bringt Benutzern im Web dieselbe Ebene der impliziten Interaktion.

Kapitel 1 | Einführung in FileMaker WebDirect 9

Eine Verbindung zwischen einem Webbrowser und einem Server beginnt, wenn der Browser eine

Anfrage an den Server sendet; der Server reagiert dann, indem er Daten zurücksendet. Damit

FileMaker Server Daten an den Browser senden kann, wenn der Browser nichts angefordert hat, nutzt FileMaker WebDirect das WebSocket-Protokoll und eine Technik namens Long Polling.

Sobald FileMaker WebDirect eine Verbindung mit FileMaker Server hergestellt hat, kommunizieren der Webbrowser und der Server bei Bedarf, um Datensätze zu aktualisieren,

Layouts zu ändern, Scripts auszuführen u. v. m.

Layout-Rendering in FileMaker WebDirect

Für jedes Objekt in einem Layout erzeugt die WPE eine eindeutige ID. Wenn ein Webbenutzer mit einem Objekt interagiert, erkennt der Browser die Interaktion und sendet die Objekt-ID und

Interaktion an die WPE und dann an den Datenbank-Server, der die gesamte Operation steuert.

Der Datenbank-Server verarbeitet die Interaktion und sendet eine Antwort. Die WPE konvertiert die Antwort in HTML5-, CSS3- und JavaScript-Code und sendet sie dann an den Browser.

Beispiel: Sie haben eine FileMaker WebDirect-Lösung mit einer Schaltfläche entwickelt, die so eingerichtet ist, dass sie den Scriptschritt „Eigenes Dialogfeld anzeigen“ ausführt. Um auf die

Lösung zuzugreifen, gibt ein Webbenutzer den URL in einen Browser ein oder klickt auf einen

Link. Die Anfrage zum Öffnen der Lösung geht beim Web-Server ein, der die Anfrage an die WPE weiterreicht. Die WPE weist den Datenbank-Server an, die angegebene Datenbank zu öffnen. Die

WPE authentifiziert den Benutzer beim Datenbank-Server, öffnet eine Sitzung und führt andere

Startaktivitäten aus. Wenn der Benutzer die Datenbank öffnen darf, gibt der Datenbank-Server

Informationen über das Layout und die Schaltfläche an die WPE weiter. Die WPE generiert in

Echtzeit den Code, der das Layout und die Schaltfläche darstellt, einschließlich der

Formatinformationen für den Schaltflächenstatus „Gedrückt“ oder „Unter Maus“ sowie einer eindeutigen ID für die Schaltfläche. Wenn der Benutzer im Layout auf diese Schaltfläche klickt, sendet der Browser den Klick zusammen mit der ID der Schaltfläche an die WPE. Die WPE teilt dem Datenbank-Server mit, dass auf die Schaltfläche geklickt wurde. Der Datenbank-Server führt den Scriptschritt aus, teilt die erfolgreiche Ausführung des Scripts mit und weist die WPE an, das angepasste Dialogfeld zu zeigen. Die WPE generiert den Code für das angepasste Dialogfeld und sendet es dann zur Anzeige an den Webbrowser.

Auswirkungen von Web-Technologien auf Ihre Lösung

Obwohl FileMaker WebDirect in einem Webbrowser ausgeführt wird, müssen Sie kein

Webexperte sein, um Ihre Lösung optimal für FileMaker WebDirect zu definieren. Sie müssen sich nur an ein paar einfache Entwicklungsgrundsätze halten.

1

Layouts sollten die standardmäßig besten Verfahren im Web reflektieren.

Jedes Objekt, jeder Stil, jedes Bild und jede Interaktion auf einem Layout bedeutet mehr Daten, die vom Datenbank-Server zum Webbrowser übertragen werden. Überlegen Sie also genau, was ein Layout enthalten soll. Die meisten Webanwendungen verfügen nicht über Hunderte von interaktiven Objekten oder große, hochaufgelöste Bilder, da Webbrowser diese nicht schnell genug umsetzen und durch schlechte Netzwerkverbindungen verlangsamt werden können.

1

Denken Sie daran, dass Ihre Lösung im Web ausgeführt wird, d. h., im Web inhärente

Begrenzungen bleiben bestehen.

Wenn beispielsweise der CSS-Standard keine Eigenschaft für einen bestimmten Stil definiert, wird dieser Stil in Ihrer FileMaker WebDirect-Lösung nicht angezeigt.

Kapitel 1 | Einführung in FileMaker WebDirect 10

1

Zusätzlich gibt es einige Möglichkeiten in FileMaker Pro, auf die Sie in Ihrer

FileMaker WebDirect-Lösung verzichten sollten.

Einige Funktionen wie das Öffnen mehrerer Fenster werden für das Web nicht gut umgesetzt.

Andere Funktionen wie formatierter Text funktionieren schlichtweg nicht. Ziehen Sie in

Erwägung, eine neue Lösung speziell für FileMaker WebDirect zu entwickeln oder Teile Ihrer

bestehenden Lösung auszuweiten, die sich am besten für das Web eignen. Siehe „Schritt 2:

Verständnis der Funktionen von FileMaker WebDirect“ auf Seite 14.

Beachten Sie beim Entwickeln Ihrer Lösung diese wichtigen Auswirkungen in der Funktionsweise von FileMaker WebDirect:

1

Der Datenbank-Server erledigt die meiste Arbeit für den FileMaker WebDirect-Client. (Im

Unterschied dazu teilen FileMaker Pro- und FileMaker Go-Clients die Arbeitslast mit dem

Datenbank-Server, wenn sie auf bereitgestellte Lösungen zugreifen.) Beispielsweise müssen

Tasteneingaben und Mausklicks, die FileMaker Pro verwaltet, von FileMaker WebDirect an den

Server gesendet werden. Der Datenbank-Server setzt auch Datensatzsperren, aktiviert Script-

Trigger, ruft Daten ab und verwaltet Layout und Datencaches.

1

Das Klicken durch ein Objekt hindurch, das vor einem anderen Objekt gestapelt ist, wird im

Web nicht unterstützt. Wenn beispielsweise in FileMaker Pro ein Rechteck vor einem Bild liegt, das zum Ausführen eines Scripts festgelegt ist, geht der Klick durch das Rechteck zum dahinter liegenden Bild und führt das Script aus. Im Web wird ein Klick auf ein Objekt nicht an das darunter liegende Objekt durchgereicht. Daher führt in FileMaker WebDirect ein Klick auf diese gestapelten Objekte das Script nicht aus. Eine alternative Methode ist, das Script dem Objekt ganz im Vordergrund zuzuweisen. Dieselbe Begrenzung gilt für die Platzierung eines Objekts auf einem Registertitel. Ein Klick auf das Objekt verursacht keinen Wechsel des Registerfelds.

Anstatt ein Objekt (wie ein Feld) auf einen Registertitel zu setzen, steuern Sie den

Registernamen mithilfe einer Formel.

1

Scriptschritte, die Fenster beeinflussen, funktionieren in FileMaker WebDirect anders als in

FileMaker Pro. FileMaker Pro unterstützt eine Oberfläche mit mehreren Dokumenten, d. h., eine Lösung kann mehrere Fenster öffnen. Da Webbrowser eine Oberfläche für nur ein

Dokument nutzen, kann Ihre FileMaker WebDirect-Lösung, die den Scriptschritt „Neues

Fenster“ verwendet, das neue Fenster nur vor dem aktuellen Fenster im selben Browser-

Fenster stapeln. In vielen Fällen ermöglichen Popovers oder Seitensteuerelemente eine

bessere Benutzererfahrung als Fenster. Weitere Informationen finden Sie unter „Arbeiten mit virtuellen Fenstern“ auf Seite 20.

1

Aus Sicherheitsgründen führen Browser Webanwendungen wie FileMaker WebDirect mit begrenztem Zugriff auf Systemressourcen aus. (Diese eingeschränkte Umgebung ist ein sogenannter Sandkasten.) Beispielsweise kann FileMaker WebDirect nicht auf beliebige

Stellen im Dateisystem zugreifen, deshalb funktionieren die Scriptschritte „Datensätze importieren“ und „Datensätze exportieren“ anders als in FileMaker Pro.

Kapitel 1 | Einführung in FileMaker WebDirect 11

1

Viele Aufgaben wie CSS-Kaskadierung, Bestimmung des Fokus, Propagieren von Ereignissen und Tabulatorfolge werden letztendlich durch den Webbrowser gesteuert und verhalten sich anders als in FileMaker Pro. Zum Beispiel fängt FileMaker WebDirect Betätigungen der

Tabulatortaste ab und sendet sie an den Datenbank-Server, um das nächste Objekt in der

Tabulatorfolge des Layouts zu ermitteln. Aber irgendwann wird durch Druck der Tabulatortaste die Webseite verlassen und die Oberfläche des Webbrowsers aktiviert (z. B. die Adressleiste).

Ein weiteres Beispiel ist die Propagierung von Ereignissen: Browser ermöglichen

Webanwendungen, erst nach dem Eintritt eines Klicks auf den Klick zu reagieren. Im

Unterschied dazu ermöglicht FileMaker Pro auch eine Reaktion Ihrer Lösung per Script-Trigger vor, während und nach einem Klick.

1

Objekte in HTML5 halten eine echte Hierarchie zwischen übergeordnetem und untergeordnetem Objekt ein (Parent-Child-Hierarchie), d. h., ein untergeordnetes Objekt befindet sich immer innerhalb eines einzigen übergeordneten Objekts. Beispielsweise wird ein

Bild, das sich über die Begrenzung zwischen Kopf- und Datenbereich eines Layouts in

FileMaker Pro erstreckt, exakt so angezeigt, wie es platziert wird, nämlich über beiden

Bereichen. In FileMaker WebDirect jedoch kann sich das Bild nur in einem Bereich befinden und wird daher an der Begrenzung zwischen den Bereichen abgeschnitten.

Ausführliche Informationen finden Sie unter Kapitel 2, „Entwerfen einer FileMaker WebDirect-

Lösung“.

Anforderungen für FileMaker WebDirect

Um Datenbanken über FileMaker WebDirect zu veröffentlichen, brauchen Sie:

1

einen Windows- oder OS X-Computer, auf dem FileMaker Server ausgeführt wird

1

Zugang zum Internet oder zu einem Intranet

1

eine oder mehrere FileMaker-Datenbanken

Sie müssen in FileMaker Pro 11 und früheren Versionen erstellte Dateien in FileMaker Pro 12-

Format konvertieren. Weitere Informationen zur Konvertierung von Dateiformaten finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

1

ein Webbrowser für den Zugriff auf Ihre Lösung

Die unterstützten Webbrowser :

Windows

Internet Explorer

Chrom

OS X

Safari

Chrom

iOS

Safari

Android

Chrom

Hinweis

Unter Android unterstützt FileMaker WebDirect Google und ATOK als

Eingabemethodeneditoren (IMEs).

Informationen zu den Mindestanforderungen an Hard- und Software finden Sie unter http://www.filemaker.com/de/products/filemaker-server/server-14-specifications.html

.

Kapitel 1 | Einführung in FileMaker WebDirect 12

Verbindung über das Internet oder ein Intranet

Wenn Sie Datenbanken im Internet oder in einem Intranet veröffentlichen, muss auf dem Host-

Computer FileMaker Server laufen und die freizugebenden Datenbanken müssen geöffnet sein.

Zusätzlich:

1

Es wird insbesondere empfohlen, dass Sie Ihre Datenbank auf einem Computer mit einer kontinuierlichen Internet- oder Intranet-Verbindung mit TCP/IP veröffentlichen. Sie können

Datenbanken zwar ohne ständige Verbindung veröffentlichen, aber sie stehen Benutzern nur zur Verfügung, wenn Ihr Computer mit dem Internet bzw. Intranet verbunden ist.

1

Der Host-Computer sollte über eine dedizierte statische (permanente) IP-Adresse (IP, Internet

Protocol) oder einen Domänennamen verfügen. Wenn Sie die Verbindung zum Internet über einen Internet-Anbieter (ISP) herstellen, könnte Ihre IP-Adresse dynamisch zugewiesen werden (sie ändert sich bei jeder Verbindung). Mit einer dynamischen IP-Adresse ist es für

Benutzer schwieriger, Ihre Datenbanken zu finden. Wenn Sie sich über Ihre Zugangsart nicht sicher sind, wenden Sie sich an Ihren ISP oder Netzwerkadministrator.

1

Solange ein Webbenutzer mit einer FileMaker WebDirect-Lösung verbunden ist, sollte er bzw. sie eine einzige Ethernet-, W-LAN- oder Mobilfunk- (4G oder LTE) Netzwerkverbindung mit beständiger Signalstärke und Verbindung nutzen. Der Verlust der Netzwerkverbindung – die durch ein schwankendes Signal oder das Umschalten zwischen Netzen verursacht werden kann – kann dazu führen, dass die Verbindung zwischen FileMaker WebDirect und dem Server getrennt wird.

1

Ziehen Sie den Einsatz von Secure Sockets Layer- (SSL) Verschlüsselung für die sichere

Kommuniktion zwischen FileMaker WebDirect und FileMaker Server in Betracht. Siehe

„Aktivieren der SSL-Verschlüsselung“ auf Seite 30.

Erläuterung des Zugriffs auf Datenbanken mit FileMaker WebDirect

Standardmäßig unterstützt FileMaker Server zu einem Zeitpunkt nur jeweils eine

FileMaker WebDirect- oder eine FileMaker Go-Verbindung. Um Informationen mit mehreren gleichzeitigen Webbenutzern gemeinsam zu verwenden, können Sie zusätzliche simultane

Verbindungen im FileMaker Store erwerben. Siehe www.filemaker.com/de .

Alternative Möglichkeiten zur Veröffentlichung von FileMaker-Daten im Web

Neben FileMaker WebDirect gibt es zwei weitere Möglichkeiten, Ihre Daten zu veröffentlichen:

Statisches Veröffentlichen: Wenn sich Ihre Daten selten ändern oder Sie keine Live-Verbindung

Ihrer Benutzer zu Ihrer Datenbank wünschen, können Sie die Daten statisch veröffentlichen. Bei der statischen Veröffentlichung exportieren Sie die FileMaker Pro-Daten, um eine Webseite zu erstellen, die Sie anhand von HTML weiter anpassen können. Die Webseite ändert sich nicht, wenn sich Informationen in Ihrer Datenbank ändern, und die Benutzer stellen keine Verbindung zu Ihrer Datenbank her. Weitere Informationen finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Custom Web Publishing: Um Ihre FileMaker-Datenbank in eine angepasste Website zu integrieren, verwenden Sie die Techniken für Custom Web Publishing. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch FileMaker Server Custom Web Publishing.

Kapitel 2

Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung

Mit FileMaker WebDirect können Sie FileMaker-Lösungen für Webbenutzer bereitstellen und bestehende Lösungen für gelegentliche oder entfernte Anwender erweitern.

Wenn Sie eine bestehende Datenbank zur Verwendung mit FileMaker WebDirect ändern, erwägen Sie, neue Layouts speziell für Webbrowser zu erstellen.

Wenn Sie eine Lösung gestalten, auf die sowohl über FileMaker WebDirect als auch mit FileMaker

Pro-Netzwerk-Clients zugegriffen werden wird, empfiehlt es sich, bei der Gestaltung die

Webbenutzer zu berücksichtigen, um die Kompatibilität beider Technologien zu gewährleisten.

Hinweis

Eine vollständige Beschreibung der FileMaker Pro-Merkmale und -Funktionalität finden

Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Folgen Sie den allgemeinen Schritten unten, um eine FileMaker WebDirect-Lösung zu gestalten.

Weitere Design-Tipps finden Sie unter Anhang A, „Gestaltungsüberlegungen“.

Schritt 1: Planen Ihrer FileMaker WebDirect-Lösung

Eine gut geplante FileMaker WebDirect-Lösung verwendet konsistente/n:

1

Dateneingabe

1

Abruf von Daten

1

Zugriff für mehrere gleichzeitige Benutzer

Um sicherzustellen, dass Ihre Lösung für Webbenutzer eine zuverlässige Erfahrung bietet, sollten

Sie potenzielle Probleme identifizieren und Ihre Lösung entsprechend anpassen.

Zweck der Lösung

Legen Sie den Zweck Ihrer Lösung fest oder das Problem, das Sie lösen wollen. Wenn die Lösung mehrere Probleme löst oder mehrere Arten von Daten verfolgt, legen Sie fest, wie Sie die Lösung in mehrere Layouts und Aufgaben gliedern.

Layouts sollten eindeutige Namen haben, selbst wenn sie im Dialogfeld „Layouts verwalten“ in unterschiedlichen Ordnern organisiert sind.

Anzahl der Webbenutzer

Die Anzahl gleichzeitig verbundener Webbenutzer beeinflusst direkt die Leistung aller verbundenen Webbrowser. Sie müssen eventuell die Hardware- und Netzwerkkonfiguration Ihrer

FileMaker Server-Installation dahingehend prüfen, ob sie die benötigte Anzahl gleichzeitiger

Benutzer unterstützt.

Empfohlene Hardware-Konfigurationen für FileMaker Server finden Sie in der FileMaker

Knowledge Base unter http://filemaker-de.custhelp.com

.

Kapitel 2 | Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung 14

Geräte, die auf die Lösung zugreifen

Geräte können je nach Hardware- und Netzwerkleistung, Bildschirmgröße und Auflösung variieren.

Wenn Sie ermitteln, welche Geräte auf Ihre Lösung zugreifen werden, können Sie Layouts unter

Berücksichtigung der Fähigkeiten der Geräte gestalten.

Geräte mit beschränkter Verarbeitungsfähigkeit sind eventuell langsamer beim Darstellen von

Layouts und bei der Kommunikation mit FileMaker Server als Geräte mit robusteren Hardware-

Konfigurationen.

Zugriffsanteil der FileMaker WebDirect-Lösung

Entscheiden Sie basierend auf dem Zweck der Lösung, der maximalen Anzahl gleichzeitiger

Webbenutzer und der Geräte, die auf die Lösung zugreifen werden, auf welche Layouts und

Funktionen FileMaker WebDirect zugreift.

Plugins

Bei der Verwendung von Plugins anderer Hersteller mit einer FileMaker WebDirect-Lösung, verwenden Sie nur Plugins, die für die WPE aktiviert wurden. (Im Allgemeinen ist ein Plugin, das nur für die Verwendung mit FileMaker Pro konzipiert wurde, nicht mit der WPE kompatibel.)

Informationen über die Installation von Plugins in FileMaker Server finden Sie in der FileMaker

Server Hilfe.

Schritt 2: Verständnis der Funktionen von FileMaker WebDirect

FileMaker WebDirect bringt Ihren Lösungen im Web viele FileMaker Pro-Funktionen:

1

implizite Datensatzspeicherung

1

Dateneingabeüberprüfung

1

bedingte Formatierung

1

moderne Layoutdesigns

1

Script-Trigger

1

Schnellsuche

Weitere Informationen zur Interaktion von Webbenutzern mit FileMaker WebDirect-Lösungen

finden Sie unter „Impliziertes Interaktionsmodell“ auf Seite 8.

FileMaker WebDirect ist zwar sehr ähnlich wie FileMaker Pro, jedoch verfügt es nicht über alle

Funktionen eines FileMaker Pro-Netzwerk-Client.

1

Webbenutzer können Layouts und unterschiedliche Layoutansichten auswählen, aber keine

Felder, Layouts, Scripts, Beziehungen, Wertelisten oder andere Datenbankschemas hinzufügen, löschen oder ändern.

1

FileMaker WebDirect unterstützt die Tabellenansicht nicht. Scriptschritte oder Scriptschritt-

Optionen, die zur Tabellenansicht wechseln, werden nicht unterstützt. Wenn die

Standardansicht eines Layouts die Tabellenansicht ist, wird das Layout in einer anderen

Ansicht angezeigt. Wenn keine anderen Ansichten aktiviert sind, wird das Layout in der

Listenansicht angezeigt.

Kapitel 2 | Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung 15

1

FileMaker WebDirect gestattet Benutzern nicht, auf Objekte zu klicken, die sich hinter anderen

Layoutobjekten befinden, selbst wenn die im Vordergrund befindlichen Objekte transparent sind oder wenn Benutzer in einen leeren Bereich einer Objektgruppe klicken. Anstelle des

Stapelns mehrerer Objekte:

1

Verwenden Sie berechnete Werte für Registerbeschriftungen.

1

Fügen Sie Tasten Symbole hinzu, statt Bilder vor Tasten zu stapeln.

1

Gruppieren Sie mehrere Objekte und weisen Sie der Gruppe Tasteneinstellungen zu.

1

FileMaker WebDirect stellt begrenzte Textstile bereit. Rich Text, Hervorhebung,

Absatztextformate und Tabulatorstopps werden nicht unterstützt.

1

Angepasste FileMaker Pro Advanced-Menüs haben in FileMaker WebDirect-Lösungen keine

Wirkung.

Schritt 3: Optimieren der Leistung

Als Host für die Lösung verarbeitet FileMaker Server die Daten, die über FileMaker WebDirect eingegeben werden, berechnet Formeln, führt Scripts aus und verarbeitet Script-Trigger.

Der Webbrowser stellt Layouts dar und kommuniziert die Aktionen des Webbenutzers an

FileMaker Server. Ein Beispiel für die Kommunikation zwischen FileMaker WebDirect und

FileMaker Server finden Sie unter „Architektur von FileMaker WebDirect“ auf Seite 7.

Wie effizient FileMaker WebDirect diese Aufgaben erledigen kann, wird beeinflusst durch:

1

die Verarbeitungsfähigkeiten des Geräts des Webbenutzers

1

die Anzahl der Webbenutzer, die gleichzeitig auf die Lösung zugreifen

1

die Qualität der Netzwerkverbindung des Webbenutzers

1

die Datenmenge, die zwischen FileMaker Server und dem Webbrowser übertragen wird

1

die Häufigkeit, in welcher der Webbrowser mit FileMaker Server kommuniziert

Der Webbrowser kommuniziert mit FileMaker Server jedes Mal, wenn:

1

ein Datensatz erstellt, geöffnet, gespeichert oder gelöscht wird

1

der aktuelle Datensatz geändert wird

1

das Layout geändert wird

1

eine Formel berechnet wird

1

ein Script ausgeführt wird

1

ein Script-Trigger aktiviert wird

Um die Gesamtleistung Ihrer FileMaker WebDirect-Lösung zu verbessern, sollten Sie Folgendes minimieren: die Datenmenge, die zwischen FileMaker Server und dem Browser übertragen wird, die Häufigkeit, in welcher der Browser mit FileMaker Server kommuniziert, sowie den

Verarbeitungsaufwand, den der Webbrowser bei der Darstellung jedes Layouts bewältigen muss.

Beachten Sie die folgenden besten Verfahren:

1

Minimieren Sie in der Listenansicht und in Ausschnitten die Anzahl von Layoutobjekten, die gleichzeitig angezeigt werden.

1

Minimieren Sie die Anzahl der Ausschnitte und Registerelementsteuerungen.

1

Minimieren Sie die Verwendung von ungespeicherten Formeln und Script-Triggern.

Kapitel 2 | Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung 16

Verbesserung der HTML-Leistung

Verringern Sie den HTML-Umfang, der zwischen FileMaker Server und dem Webbrowser

übertragen wird, um den Wechsel von Layouts, das Laden von Datensätzen und das Aktivieren von Script-Triggern zu beschleunigen.

So verringern Sie den HTML-Umfang in Ihrer Lösung:

1

Erstellen Sie mehrere Layouts mit möglichst wenigen Objekten anstelle von einem Layout mit vielen Objekten.

1

Verringern Sie die Anzahl der Quickinfos auf jedem Layout.

1

Halten Sie Bildgrößen passend für Webverwendung.

Verbesserung der CSS-Leistung

Verringern Sie den CSS-Umfang in der Lösung, um die Leistung des Webbrowsers beim

Darstellen von Layouts zu verbessern. Layouts mit großen Mengen an CSS werden möglicherweise langsam geladen, insbesondere an Geräten mit begrenzten

Verarbeitungsmöglichkeiten.

So verringern Sie den CSS-Umfang in Ihrer Lösung:

1

Wählen oder erstellen Sie einfache Designs, beispielsweise Designs, die keine Verläufe oder segmentierte Bilder verwenden.

1

Erstellen Sie angepasste Designs und angepasste Stile anstatt bestehende Designs und Stile zu überschreiben.

1

Verringern Sie die Verwendung von Objektstatus für jedes Layoutobjekt.

1

Minimieren Sie bedingte Formatierung.

Schritt 4: Gestalten von Layouts für mobile Browser

Webbenutzer greifen auf FileMaker WebDirect-Lösungen mit mobilen Geräten zu, die unterschiedliche Bildschirmgrößen und -auflösungen besitzen. Um für mobile Browser eine optimale Benutzererfahrung zu ermöglichen, bestimmen Sie die Zielgeräte für Ihre Lösung und gestalten Sie Ihre Lösung so, dass sie sich an jedes Gerät anpasst.

Beachten Sie folgende Punkte:

1

Gestalten Sie jedes Layout für das kleinste Gerät einer Reihe von Geräten und konfigurieren

Sie die Optionen für automatische Größeneinstellung für Layoutobjekte auf der Basis von Höhe und Breite des Webbrowsers.

1

Bei einigen mobilen Browsern können Benutzer ggf. Objekte in der Nähe des unteren

Bereichs eines Layouts nicht sehen, wenn das Layout größer ist als der sichtbare Bereich des mobilen Geräts.

1

Mobile Browser können nicht über den Bereich hinaus zoomen, der angezeigt wird, wenn der Webbenutzer das Layout aufruft.

1

In einigen Browsern führt das Größerzoomen im Layout zu unerwarteten Ergebnissen.

1

Verwenden Sie den Script-Trigger BeiLayoutGrößenänderung, um Layouts zu ändern, wenn sich die Abmessungen des Browsers unter oder über eine bestimmte Höhe oder Breite vergrößern, z. B., wenn sich die Ausrichtung des mobilen Browsers ändert.

Kapitel 2 | Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung 17

1

Damit Webbenutzer auf kleinen Bildschirmen einfach lesen und Objekte auswählen können, verwenden Sie eines der Touch-Designs oder vergrößern Sie Schriftgröße und Layoutobjekte.

1

Stellen Sie Felder auf eine Größe ein, die ausreicht, um die in einem Feld enthaltenen Daten anzuzeigen und zu drucken. Im Webbrowser werden Felder nicht erweitert, wenn sie aktiv sind, und Feldinhalte werden abgeschnitten, wenn der Inhalt nicht in die Feldgrenzen passt.

1

Damit Benutzer Datensätze speichern können, hinterlegen Sie eine Taste mit einem Script oder lassen Sie genügend inaktiven Raum im Layout, damit Webbenutzer an kleinen Bildschirmen außerhalb von Feldern klicken können.

1

FileMaker WebDirect unterstützt bei mobilen Browsern nicht das Speichern von Snapshot-

Links, das Importieren von Datensätzen, das Exportieren von Datensätzen oder das

Exportieren von Inhalten von Medienfeldern.

1

Wenn eine Lösung über den Home-Bildschirm auf einem iOS-Gerät startet, wird die Lösung als

Vollbild im Webbrowser-Fenster angezeigt und die Steuerungen des Webbrowsers werden minimiert, um den für Layouts verfügbaren Platz zu optimieren. Wenn mobile Webbenutzer die

Lösung über den Home-Bildschirm starten können sollen, fügen Sie hierzu Ihrer

Dokumentation eine Anleitung hinzu. Weitere Informationen finden Sie unter „Schritt 10:

Dokumentieren Ihrer Lösung“ auf Seite 24.

Schritt 5: Festlegen des Lösungssymbols für Layouts, Ansichten und

Werkzeuge

Sie sollten ein wiedererkennbares Lösungssymbol festlegen, Webbenutzer zu Layouts führen, die sich für ihre Geräte eignen, und die passenden Werkzeuge für Ihre FileMaker WebDirect-Lösung anzeigen.

Festlegen des Lösungssymbols

Das Lösungssymbol identifiziert Ihre Lösung in der FileMaker WebDirect-Startzentrale und unterscheidet sie auf diesem Server. Sie können ein eigenes Symbol angeben oder ein vorgestaltetes Symbol aus einer Liste wählen. Weitere Informationen finden Sie in der

FileMaker Pro Hilfe.

Festlegen von Anfangslayout und -ansicht

Wenn eine FileMaker WebDirect-Lösung so eingerichtet ist, dass beim Starten ein Script ausgeführt wird, können Benutzer die Ergebnisse dieses Scripts jedes Mal sehen, wenn sie die

Lösung öffnen. Um festzulegen, welches Layout und welche Ansicht Webbenutzer beim Öffnen der Lösung sehen, verwenden Sie den Script-Trigger BeiErstemFensterÖffnen, der die folgenden

Scriptschritte enthält:

1

Gehe zu Layout [ ]

1

Blätternmodus aktivieren [ ]

1

Anzeigen als [ ]

Um Webbenutzer zu passenden Layouts für ihre Geräte zu leiten, identifizieren Sie die Geräte und

Webbrowser, die Ihre Lösung ausführen. Siehe „Funktionen“ auf Seite 21.

Sie können auch im Dialogfeld „FileMaker Pro-Dateioptionen“ ein Startlayout festlegen. Weitere

Informationen finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Kapitel 2 | Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung 18

Ausblenden von Menüleiste und Statussymbolleiste

Die Steuerelemente und Optionen in der Menüleiste und der Statussymbolleiste ermöglichen

Benutzern Datensätze zu erstellen, zu bearbeiten, zu löschen, zu importieren, zu exportieren, zu suchen und zu sortieren; Ansichten und Modi zu wechseln; die Hilfe zu öffnen usw. Wenn Sie Ihre eigene Oberfläche für die Durchführung von Aufgaben anzeigen möchten, können Sie die

Menüleiste und den Statusbereich beim Öffnen der Datei ausblenden.

Um FileMaker WebDirect-Steuerelemente zu unterdrücken, stellen Sie Menüleiste und

Statussymbolleiste im Dialogfeld „FileMaker Pro-Dateioptionen“ so ein, dass sie standardmäßig ausgeblendet werden. Weitere Informationen finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Bei Lösungen mit mehreren Dateien müssen Sie die FileMaker WebDirect-Steuerelemente in jeder Datei unterdrücken.

So verhindern Sie, dass Webbenutzer neue Datensätze erstellen:

1

Ausblenden von Menüleiste und Statussymbolleiste

1

Bearbeiten Sie im FileMaker Pro-Dialogfeld „Sicherheit verwalten“ Berechtigungen für Zugriff auf und Erstellung von Datensätzen

Wichtig

Wenn Sie die FileMaker WebDirect-Steuerungen unterdrücken, sind die Benutzer vollständig auf Ihre mit Scripts hinterlegten Tasten angewiesen. Sie müssen Tasten integrieren, die Webbenutzern ermöglichen, zu navigieren und sich von der Lösung abzumelden sowie andere Aufgaben auszuführen. Testen Sie Ihre Lösung gründlich, um sicherzustellen, dass Sie

Benutzern sämtliche erforderliche Funktionalität zur Verfügung stellen. Siehe „Testen,

Überwachen und Sichern einer Lösung“ auf Seite 34.

Sie können mit Scripts hinterlegte Tasten in Ihre Layouts integrieren, um:

1

Datensätze hinzuzufügen, auszuwählen, zu navigieren und zu löschen.

1

Importieren und Exportieren von Datensätzen

1

Suchkriterien anzugeben und Suchabfragen durchzuführen

1

die Datensätze zu sortieren

1

zwischen Layouts und Layoutansichten zu wechseln

1

angehaltene Scripts fortzusetzen oder abzubrechen

Stellen Sie Dokumentation zur Verfügung, um Benutzern bei der Interaktion mit Ihrer Lösung zu helfen, da die Anleitungen in der FileMaker WebDirect Hilfe möglicherweise auf Ihre Lösung nicht

zutreffen. Siehe „Schritt 10: Dokumentieren Ihrer Lösung“ auf Seite 24.

Kapitel 2 | Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung 19

Schritt 6: Festlegen von Aufgaben für Webbenutzer

Zusätzlich zu Eingabe oder Änderung von Daten kann Ihre Lösung verlangen, dass Webbenutzer andere Aufgaben erledigen.

Festlegen der Sortierfolge

Webbenutzer können Daten ausgehend von den Feldern im aktuellen Layout sortieren. So steuern Sie, nach welchen Feldern Webbenutzer sortieren können:

1

Blenden Sie Menüleiste und Statussymbolleiste aus und erstellen Sie Tasten, die mit Scripts zur Sortierung der Daten hinterlegt sind.

1

Beschränken Sie im Dialogfeld „Sicherheit verwalten“ den Zugriff auf Layouts mit einem

Benutzerkonto.

Arbeiten mit Grafiken, Tonobjekten und Filmen

Containerfelder können Bilder, Sounds, Filme und Dateien speichern und anzeigen. Die

Containerdaten können in der Lösung selbst eingebettet oder extern gespeichert sein.

Hinweis

FileMaker WebDirect unterstützt keine Containerdaten, die per Verweis verknüpft sind.

Per Verweis verknüpfte Containerdaten werden als statisches Symbol angezeigt und können nicht exportiert werden.

Sie können Containerfelder für statischen Inhalt oder für interaktiven Inhalt optimieren:

1

Standardmäßig werden Containerfelder für statischen Inhalt optimiert. Webbenutzer können weder Video- oder Audiodateien abspielen noch PDF-Dateien öffnen. Webbenutzer sehen entweder eine statische Grafik oder einen Link zum Containerfeldobjekt.

1

Bei Containerfeldern, die für interaktiven Inhalt optimiert wurden, können Webbenutzer

Mediendateien wiedergeben und mit PDF-Dateien interagieren. Um das Containerfeld als interaktiven Container zu optimieren, wählen Sie über den Inspektor die Option

Interaktiver

Inhalt

in FileMaker Pro.

Hinweis

Webbenutzer fügen eine Datei als interaktiven Inhalt ein, indem Sie die Datei in das

Containerfeld ziehen und ablegen. Sie können Scripts definieren, die die Scriptschritte „Bild einfügen“, „Audio/Video einfügen“ und „PDF einfügen“ verwenden.

Webbrowser unterstützen Mediendateien nur teilweise und Browserversionen können auf unterschiedlichen Betriebssystemen variieren. Einige Browser können bestimmte Mediendateien eventuell nicht korrekt einfügen, anzeigen oder wiedergeben. Videodateien werden z. B. als

Audiodateien wiedergegeben, wenn das Videodateiformat nicht durch den Browser oder das

Betriebssystem unterstützt wird.

Webbenutzer werden unter Umständen aufgefordert, die Blockierung von Inhalten aufzuheben, bevor diese wiedergegeben werden können.

Webbenutzer werden unter Umständen aufgefordert, Browser-Plugins zu installieren. Zum

Beispiel werden Webbenutzer aufgefordert, Windows Media Player oder QuickTime Player zu installieren, um Mediendateien wiederzugeben. Wenn Sie wissen, welchen Browser Ihre

Webbenutzer verwenden, testen Sie Ihre Mediendateien mit diesem Browser.

Kapitel 2 | Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung 20

Die empfohlenen Dateitypen entnehmen Sie bitte der Tabelle unten.

Für diese Art von Medien

Videodatei

Audiodatei

Bilddatei

Verwenden Sie diese empfohlenen

Dateitypen

.mp4

.mp3

.jpg, .png, .gif

Arbeiten mit virtuellen Fenstern

Webbenutzer können in einem einzigen Webbrowser-Fenster zwischen mehreren virtuellen

Fenstern navigieren, um eine Lösung in verschiedenen Layouts, Ansichten, Modi usw. zu sehen.

Es wird jeweils nur ein virtuelles Fenster im Browser-Fenster angezeigt, aber inaktive virtuelle

Fenster bleiben geöffnet, wenn sie nicht sichtbar sind.

Virtuelle Fenster werden mithilfe von Scriptschritten geöffnet, geschlossen und manipuliert.

Weitere Informationen zu einzelnen Scriptschritten finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Beachten Sie folgende Punkte:

1

Wenn Sie ein neues virtuelles Fenster über den Scriptschritt „Neues Fenster“ öffnen, stellen Sie mit Scripts hinterlegte Fenster zum Navigieren und Schließen virtueller Fenster zur Verfügung.

1

Schließen Sie unbenutzte virtuelle Fenster mit dem Scriptschritt „Fenster schließen“.

1

Wenn Sie ein Script definieren, das ein externes Script von einer FileMaker-Datenquelle ausführen soll und Sie in das ursprüngliche Fenster zurückkehren möchten, fügen Sie den

Scriptschritt „Fenster aktivieren [Aktuelles Fenster]“ direkt nach dem Scriptschritt „Script ausführen“ im ursprünglichen Script ein.

1

Wenn Sie den Scriptschritt „Programm beenden“ verwenden oder das letzte virtuelle Fenster mit dem Scriptschritt „Fenster schließen“ schließen, beendet das Script die Sitzung des

Benutzers und wechselt zurück zur FileMaker WebDirect-Startzentrale.

Importieren und Exportieren von Daten

Webbenutzer müssen möglicherweise Daten mit der Lösung und einer anderen Anwendung gemeinsam nutzen. In FileMaker WebDirect können Webbenutzer die folgenden Dateiformate importieren und exportieren:

Dateiformat

FileMaker Pro

Tabulatorgetrennter Text

Kommagetrennter Text

DBF

Serienbrief

Excel

HTML-Tabelle

X

X

X

X

Import

X

X

Exportieren

X

X

X

X

X

Hinweis

Zum Importieren aus einer FileMaker Pro-Datei müssen Webbenutzer Zugriff auf ein

Konto in der Datei haben und das Konto muss über das erweiterte Zugriffsrecht für FileMaker

WebDirect verfügen.

Kapitel 2 | Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung 21

Exportierte oder gespeicherte Felder werden auf den Standard-Download-Ort des Webbrowsers heruntergeladen.

Schritt 7: Möglichkeit für Benutzer, sich aus der Lösung abzumelden

Es ist wichtig, dass Webbenutzer ihre Sitzungen korrekt schließen, indem sie die Menüleiste

öffnen und dann auf

Abmelden

klicken. Wenn sie das Browser-Fenster schließen oder den

Browser beenden, bevor sie sich abmelden, sind ihre Sitzungen immer noch aktiv. Das kann zu

Folgendem führen:

1

Andere Benutzer können nicht auf die Lösung zugreifen, wenn die maximale Anzahl an zulässigen Verbindungen erreicht wurde.

1

Die Lösung führt Scripts nicht aus, die Script-Triggern zugeordnet sind (siehe „Script-Trigger“ auf Seite 23).

1

Ein Script wird weiter ausgeführt, bis die angegebene Zeitüberschreitung auftritt. Das kann zu unerwarteten Ergebnissen führen.

1

die Daten anfällig für Hacker-Angriffe sind, bis die angegebene Zeitüberschreitung eintritt.

Um diese Situationen soweit wie möglich auszuschließen, legen Sie die Sitzungs-

Zeitüberschreitung auf einen kurzen Zeitraum oder erstellen Sie eine Taste mit hinterlegtem

Script, um Webbenutzer sicher abzumelden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter

„Trennen inaktiver Webkonten“ auf Seite 31 und „Arbeiten mit virtuellen Fenstern“ auf Seite 20.

Hinweis

Wenn Sie die Menüleiste ausblenden, können Sie auch eine Taste mit hinterlegtem

Script erstellen, um Webbenutzer abzumelden. Siehe „Ausblenden von Menüleiste und

Statussymbolleiste“ auf Seite 18.

Schritt 8: Prüfen der Funktionen, Scripts und Script-Trigger in Ihrer

Lösung

Einige Funktionen, Scripts und Script-Trigger werden in FileMaker WebDirect nicht unterstützt oder verhalten sich anders als in FileMaker Pro. Prüfen Sie alle Formeln und Scripts in Ihrer

Lösung, um sicherzustellen, dass sie die gewünschten Aufgaben erfüllen.

Funktionen

Funktionen in FileMaker WebDirect sind nützlich zum Generieren oder Manipulieren von Daten.

Weitere Informationen zu einzelnen Funktionen finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Beachten Sie folgende Punkte:

1

Um von der Art des Clients abhängige Verhaltensweisen zu definieren, verwenden Sie die

Funktion „Hole(SystemPlattform)“. Wenn die Funktion

4

zurückgibt, greift der aktuelle Benutzer mit FileMaker WebDirect auf Ihre Lösung zu.

1

Sie können das Betriebssystem und den Webbrowser, auf denen Ihre Lösung läuft, mithilfe der

Funktion „Hole(SystemVersion)“ ermitteln. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Ermitteln des

Geräts haben, verwenden Sie Hole(Fensterbreite) und Hole(Fensterhöhe), um die geeigneten

Layouts für das Gerät zu identifizieren.

1

Wenn die Funktion LiesLayoutobjektAttribut auf einem Web Viewer oder einem Diagramm in

FileMaker WebDirect ausgeführt wird, geben die Attribute content

und source

eine leere

Zeichenfolge zurück.

Kapitel 2 | Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung 22

Scripts

FileMaker Pro-Scripts sind nützlich für das Automatisieren häufig ausgeführter Aufgaben oder das

Kombinieren mehrerer Aufgaben. In FileMaker WebDirect können Scripts den Webbenutzern ermöglichen, mehrere Aufgaben oder eine Reihe von Aufgaben leichter durchzuführen, indem Sie einfach auf eine Taste klicken.

FileMaker WebDirect unterstützt mehr als 100 Scriptschritte. Um zu sehen, welche Scriptschritte unterstützt werden, öffnen Sie das Fenster „Scriptarbeitsbereich“ in FileMaker Pro, klicken Sie auf

und wählen Sie dann

FileMaker WebDirect

. Grau dargestellte Scripts werden in

FileMaker WebDirect nicht unterstützt.

Scriptschritte zeigen, die mit FileMaker WebDirect kompatibel sind

FileMaker Pro-Fenster „Scriptarbeitsbereich“

Zwar gibt es viele Scriptschritte, die in FileMaker WebDirect identisch funktionieren, jedoch verhalten sich mehrere anders, beispielsweise die Scriptschritte für Fenster.

Weitere Informationen zu einzelnen Scriptschritten finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Beachten Sie folgende Punkte:

1

Verwenden Sie Konten und Zugriffsrechte, um die Scripts einzuschränken, die ein

Webbenutzer ausführen kann. Überprüfen Sie, ob die Scripts nur mit FileMaker WebDirect kompatible Scriptschritte enthalten und nur Zugang zu Scripts gewähren, die von einem

Webbrowser aus ausgeführt werden sollen.

1

Berücksichtigen Sie die Nebeneffekte von Scripts, die eine Reihe von Scriptschritten ausführen, die durch Zugriffsrechte kontrolliert werden. Wenn ein Script beispielsweise einen

Scriptschritt zum Löschen von Datensätzen enthält und der Webbenutzer sich nicht mit einem

Konto anmeldet, das das Löschen von Datensätzen zulässt, führt das Script den Scriptschritt zum Löschen von Datensätzen/Abfragen nicht aus. Das Script könnte jedoch weiter ausgeführt werden, so dass unerwartete Ergebnisse auftreten können.

1

Sie können Scripts mit vollen Zugriffsrechten ausführen, damit Scripts Aufgaben ausführen können, für die Sie einzelnen Benutzern keinen Zugang gewähren würden. Beispielsweise können Sie Benutzern untersagen, mit ihren Konten und Zugriffsrechten Datensätze zu löschen, ihnen aber die Ausführung eines Scripts gestatten, das unter vordefinierten

Bedingungen innerhalb eines Scripts bestimmte Arten von Datensätzen löscht.

Kapitel 2 | Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung 23

1

Wenn ein Script einen nicht unterstützten Scriptschritt (einen Schritt, der nicht mit

FileMaker WebDirect kompatibel ist) oder einen unbekannten Scriptschritt (einen Schritt, der veraltet ist oder nicht erkannt wird) feststellt, wird der Scriptschritt übersprungen und das Script wird weiter ausgeführt.

1

In FileMaker WebDirect können Scripts nicht auf das Dateisystem des Clients zugreifen.

Webbenutzer müssen zu importierende oder einzufügende Dateien auswählen und exportierte oder gespeicherte Dateien werden auf den Standard-Speicherort des Webbrowsers heruntergeladen.

1

Scriptschritte können ein Feld nicht aktivieren, wenn der Zugriff auf das Feld durch die

Blätternmodus- oder Suchmodus-Option im Inspektor beschränkt ist.

1

Wenn der Scriptschritt „Scriptpause setzen“ ein Script anhält und der Webbenutzer länger inaktiv ist als die in FileMaker Server Admin Console angegebene Zeitüberschreitung, wird die

Verbindung dieses Webbenutzers getrennt und das Script endet frühzeitig. Dies kann zu

unerwarteten Ergebnissen führen. Weitere Informationen finden Sie unter „Trennen inaktiver

Webkonten“ auf Seite 31.

1

Jedes Script, das einen Teil an Felddaten verwendet, sollte den Scriptschritt „Auswahl festlegen“ enthalten, da FileMaker WebDirect keine vom Benutzer getroffene Auswahl erkennen kann. Dazu gehören Scriptschritte wie Ausschneiden, Kopieren, Einfügen, Löschen,

Text einfügen, Berechneten Wert einfügen, Aus zuletzt geöffnetem Satz einfügen, Aus URL einfügen, Systemdatum einfügen, Systemuhrzeit einfügen, Benutzernamen einfügen und

Übereinst. Datensätze suchen.

1

Wenn ein Script eine E-Mail-Nachricht über einen E-Mail-Client sendet, schränken Sie die

Felder „An“, „CC“, „BCC“, „Betreff“ und „Text“ auf 2.000 Zeichen insgesamt ein. Wenn die

E-Mail-Nachricht mehr als 2.000 Zeichen enthält, lässt der Webbrowser ggf. den Versand der

Nachricht durch FileMaker WebDirect nicht zu.

1

Scripts in FileMaker WebDirect können an E-Mail-Nachrichten keine Anhänge anfügen.

Webbenutzer müssen gespeicherte oder exportierte Dateien manuell an E-Mail-Nachrichten anfügen.

Script-Trigger

Wie in FileMaker Pro können in FileMaker WebDirect sowohl Benutzeraktionen (wie zum Beispiel ein Klick auf ein Feld) als auch Scripts Script-Trigger aktivieren. Wenn ein FileMaker WebDirect-

Benutzer zum Beispiel in ein Feld klickt, das einen Script-Trigger „BeiObjektBetreten“ besitzt, wird der Trigger aktiviert.

Weitere Informationen zu einzelnen Scriptschritten finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Beachten Sie folgende Punkte:

1

FileMaker WebDirect unterstützt die Script-Trigger „BeiLayoutTastendruck“ oder

„BeiObjektTastendruck“ nicht.

Kapitel 2 | Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung 24

1

FileMaker WebDirect unterstützt nicht die Verwendung des Script-Triggers BeiObjektÄndern, um Tastaturanschläge in einem Feld zu überwachen (wenn z. B. ein Webbenutzer Text über eine Tastatur, einen Eingabemethode-Editor oder Textvorschläge) eingibt. Das Überwachen der Tastaturanschläge mit BeiObjektÄndern kann die Leistung verringern oder zu unerwarteten

Ergebnissen führen.

1

Wenn ein Webbenutzer ein Browser-Fenster schließt oder auf die Schaltfläche „Neu laden“ oder „Aktualisieren“ des Webbrowsers klickt, verlässt FileMaker WebDirect die aktuelle

Sitzung, ohne sich abzumelden oder die Script-Trigger BeiFensterSchließen und

BeiLetztemFensterSchließen zu aktivieren. Wenn der Webbenutzer auf die Schaltfläche „Neu laden“ oder „Aktualisieren“ klickt, erzeugt FileMaker WebDirect eine neue Verbindung zu

FileMaker Server und aktiviert die Script-Trigger BeiErstemFensterÖffnen und

BeiFensterÖffnen.

Schritt 9: Einrichten externer Datenquellen

Neben den von Webbenutzern eingegebenen Daten können FileMaker WebDirect-Lösungen auf externe ODBC- und FileMaker-Datenquellen zugreifen.

Einrichten externer ODBC-Datenquellen

Um die Authentifizierung einer externen ODBC-Datenquelle in FileMaker WebDirect zu unterstützen, speichern Sie den Benutzernamen und das Passwort mithilfe von FileMaker Pro für die externe Datenquelle in der Lösung. Weitere Informationen finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Wenn eine Lösung zur Verwendung von ODBC-Datenquellen-Single-Sign-on konfiguriert ist, werden Benutzer aufgefordert, beim Zugriffsversuch auf die ODBC-Datenquelle

Authentifizierungsinformationen einzugeben.

Informationen zu externen ODBC-Datenquellen finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Einrichten externer FileMaker-Datenquellen

Um in FileMaker WebDirect auf externe FileMaker-Datenquellen zuzugreifen, müssen alle referenzierten Datenbankdateien auf dem gleichen FileMaker Server-Einsatz wie die

FileMaker WebDirect -Lösung bereitgestellt werden.

Um Authentifizierung mit einer externen FileMaker-Datenquelle in FileMaker WebDirect zu unterstützen, sollten in der FileMaker WebDirect-Lösung und der externen Datenquelle dieselben

Kontonamen und Passwörter zu Berechtigungen zugewiesen und die erweiterten Zugriffsrechte für

FileMaker WebDirect aktiviert sein.

Falls Kontoname und Passwort des Webbenutzers in der FileMaker WebDirect-Lösung mit keinem Konto in der externen Datenquelle übereinstimmen, wird der Benutzer aufgefordert, sich bei der externen Datenquelle anzumelden, wenn die FileMaker WebDirect-Lösung versucht, darauf zuzugreifen.

Informationen zu externen FileMaker-Datenquellen finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Schritt 10: Dokumentieren Ihrer Lösung

Bieten Sie auf einem separaten Layout oder einer Webseite Dokumentation an, um zu erklären, wie Webbenutzer mit Ihrer Lösung interagieren sollen, insbesondere wenn die Lösung viele

Layouts und mit Scripts hinterlegte Tasten enthält.

Kapitel 2 | Entwerfen einer FileMaker WebDirect-Lösung 25

Sie sollten folgende Informationen in Ihre Dokumentation aufnehmen:

1

Anzeigen und Suchen von Datensätzen: Informieren Sie die Webbenutzer, dass sie mit Daten im Blätternmodus arbeiten und im Suchenmodus nach Datensätzen suchen. Erklären Sie den

Benutzern, wie sie Datensätze erstellen, bearbeiten, löschen, suchen und sortieren.

1

Navigieren in der Lösung: Erklären Sie den Benutzern, wie sie Datensätze in entsprechenden

Layouts und Ansichten anzeigen.

1

Beenden der Sitzung: Weisen Sie Webbenutzer an, die Menüleiste zu öffnen und anschließend auf

Abmelden

zu klicken, um ihre Verbindung zu FileMaker Server korrekt zu beenden.

Weitere Informationen finden Sie unter „Schritt 7: Möglichkeit für Benutzer, sich aus der Lösung abzumelden“ auf Seite 21.

1

Layoutobjekte: Erstellen Sie QuickInfos für Layoutobjekte, damit Webbenutzern besser verstehen, wie sie Ihre Lösung verwenden können. QuickInfo-Text wird im Standard-Textstil eines Webbrowsers angezeigt.

1

Popup-Blocker: Teilen Sie Webbenutzern mit, wie sie den Popup-Blocker ihres Browsers deaktivieren können. Einige Popup-Blocker hindern FileMaker WebDirect daran, E-Mails zu versenden.

Kapitel 3

Veröffentlichen einer FileMaker WebDirect-

Lösung

Sie können Layouts Ihrer Datenbank dynamisch im Web mit FileMaker WebDirect und

FileMaker Server bereitstellen. Wenn Ihr Servercomputer mit einem LAN oder WAN verbunden ist, können Sie Ihre FileMaker WebDirect-Lösung ohne weitere Software bereitstellen.

Führen Sie diese Schritte aus, um eine FileMaker WebDirect-Lösung zu veröffentlichen und zu verwalten.

Bereitstellen einer FileMaker WebDirect-Lösung

Um eine Datenbank im Web als FileMaker WebDirect-Lösung bereitzustellen, bestimmen Sie mithilfe von FileMaker Pro, welche Benutzerkonten von einem Webbrowser aus auf die Lösung zugreifen können, und laden Sie dann die Datenbank auf FileMaker Server hoch.

Auswählen der Benutzer, die auf eine Lösung zugreifen können

Damit Webbenutzer auf eine FileMaker WebDirect-Lösung zugreifen können, muss jede

Datenbankdatei so konfiguriert sein, dass sie Zugriff auf eine oder mehrere Berechtigungen erlaubt.

So konfigurieren Sie eine Datenbank für FileMaker WebDirect:

1. Öffnen Sie die Datenbank in FileMaker Pro.

2. Wählen Sie

Datei (Windows) bzw. Ablage (OS X)

>

Sharing

>

Konfiguration für FileMaker

WebDirect

, um das Dialogfeld „FileMaker WebDirect-Einstellungen“ zu öffnen.

Eine Datei für die

Freigabe im Web auswählen

Angeben, welche

Benutzer auf die veröffentlichte

Datenbank zugreifen können

Unterdrücken des

Dateinamens in der

FileMaker WebDirect-

Startzentrale

Dialogfeld „FileMaker WebDirect-Einstellungen“ in FileMaker Pro

Kapitel 3 | Veröffentlichen einer FileMaker WebDirect-Lösung 27

3. Wählen Sie aus der Liste der geöffneten Dateien den Dateinamen aus, der im Web veröffentlicht wird.

4. Wählen Sie aus, welche Benutzer auf die Datei zugreifen können.

Auswahl

Alle Benutzer

Benutzer nach Berechtigungen angeben

Keine Benutzer

Für

Jedem Zugriff ermöglichen, der über die IP-Adresse oder den

Domänennamen des Servers verfügt, der die Datenbank bereitstellt.

Ausgewählten Benutzern Zugriff auf die FileMaker WebDirect-Lösung ermöglichen.

Benutzer können abhängig von den Einstellungen im Dialogfeld

„Dateioptionen“ beim Öffnen der Datei aufgefordert werden, ihren

Kontonamen und ihr Passwort wie im Dialogfeld „Sicherheit verwalten“ festgelegt, einzugeben. Weitere Informationen finden Sie in der FileMaker

Pro Hilfe.

Verhindern, dass ein Benutzer auf die FileMaker WebDirect-Lösung zugreift.

Hinweis

Wenn Sie die Einstellung

FileMaker WebDirect-Zugriff auf Datei

ändern, während

Benutzer angemeldet sind, verlieren diese Benutzer ihre Verbindungen nicht und können die

Lösung weiter nutzen, bis sie sich abmelden oder die Sitzung abläuft. Wenn Sie weitere

Änderungen an den FileMaker WebDirect-Einstellungen vornehmen, während Gäste bei einer

Lösung angemeldet sind, verlieren die Gäste ihre Verbindungen und kehren in die

FileMaker WebDirect-Startzentrale zurück.

5. Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 für jede Datenbank, die Sie veröffentlichen wollen.

6. Klicken Sie auf

OK

oder wählen Sie weitere Einstellungen.

Tipp

Wählen Sie im Dialogfeld „FileMaker WebDirect-Einstellungen“ die Option

Nicht in der

FileMaker WebDirect-Startzentrale anzeigen

, um einen Dateinamen in der FileMaker

WebDirect-Startzentrale auszublenden. Dies empfiehlt sich, wenn Ihre Lösung aus mehreren

Dateien besteht und Sie nicht möchten, dass alle Dateinamen angezeigt werden.

7. Schließen Sie die Datenbank.

Beachten Sie folgende Punkte:

1

Das Zuweisen des Zugriffs auf Dateien im Dialogfeld „FileMaker WebDirect-Einstellungen“

ändert die Zugriffsrechteinstellungen in den entsprechenden Benutzerberechtigungen. Sie können erweiterte Zugriffsrechteinstellungen direkt im Dialogfeld „Sicherheit verwalten“ einsehen und verändern. Weitere Informationen zur Einstellung und Änderung von

Zugriffsrechten finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

1

Die Liste der geöffneten Dateien und die Dateizugriffsoptionen im Dialogfeld

„FileMaker WebDirect-Einstellungen“ sind deaktiviert, wenn Sie nicht über vollen Zugriff verfügen oder nicht die Berechtigungen besitzen, um für eine Datei erweiterte Zugriffsrechte zu verwalten.

1

Webbenutzer können Lösungen öffnen, ohne ein Passwort einzugeben, wenn das Gastkonto für Webzugriff eingerichtet ist oder Kontoname und Passwort im Dialogfeld „Dateioptionen“ in

FileMaker Pro angegeben sind.

Kapitel 3 | Veröffentlichen einer FileMaker WebDirect-Lösung 28

1

Wenn ein Lösungsentwickler ein Script definiert, das den Scriptschritt „Erneut anmelden“ enthält, können Webbenutzer ihr Anmeldekonto wechseln, ohne die Lösung zu verlassen

(z. B. vom Gastkonto zu einem Konto mit mehr Zugriffsrechten wechseln).

Hochladen einer FileMaker WebDirect-Lösung auf FileMaker Server

Um Webbenutzern eine FileMaker WebDirect-Lösung zur Verfügung zu stellen, müssen Sie die

Datenbankdateien in der Lösung auf FileMaker Server bereitstellen. Sie können Datenbankdateien mit FileMaker Pro auf FileMaker Server hochladen.

Hinweis

Informationen zum manuellen Hochladen von Datenbanken zu FileMaker Server finden

Sie in der FileMaker Server Hilfe.

So laden Sie eine Datenbank mithilfe von FileMaker Pro hoch:

1. Wählen Sie

Datei (Windows) bzw. Ablage (OS X)

>

Sharing

>

Zu FileMaker Server hochladen

.

Das Dialogfeld „Zu FileMaker Server hochladen“ wird angezeigt.

2. Wählen Sie in der Liste

Hosts

den Host, auf den Sie Dateien hochladen wollen.

Oder geben Sie für

Hostadresse

die IP-Adresse oder Domäne des Hosts (als host.domain.com

) ein.

3. Geben Sie Ihren Namen und Ihr Passwort für FileMaker Server Admin Console ein und klicken

Sie auf

Weiter

.

4. Klicken Sie auf

Durchsuchen

, wählen Sie die hochzuladende Datenbankdatei aus und klicken

Sie auf

Öffnen

.

5. Wählen Sie

Datenbanken (auf Server) nach Upload automatisch öffnen

, um Ihre

FileMaker WebDirect-Lösung sofort nach dem Hochladen bereitzustellen.

6. Klicken Sie auf

Hochladen

.

FileMaker Pro aktualisiert den Status für jede Datei, um anzugeben, ob der Upload erfolgreich war.

7. Klicken Sie auf

Fertig

.

Ändern von FileMaker WebDirect-Einstellungen in Admin Console

Um Sprach- und Verbindungseinstellungen zu ändern, führen Sie FileMaker Server Admin

Console an einem Rechner mit Zugang zum FileMaker Server-Einsatz aus, der Ihre Lösung bereitstellt.

Hinweis

Eine vollständige Beschreibung der Admin Console-Merkmale und -Funktionalität finden Sie in der FileMaker Server Hilfe.

Kapitel 3 | Veröffentlichen einer FileMaker WebDirect-Lösung 29

So starten Sie Admin Console:

1. Öffnen Sie einen Webbrowser und geben Sie Folgendes ein: https://<host>:16000/

Dabei steht <host> für die IP-Adresse oder den Domänennamen des Mastercomputers in

Ihrem FileMaker Server-Einsatz.

Bevor die Startseite von FileMaker Server angezeigt wird, fordert Ihr Webbrowser Sie eventuell auf, auf eine Sicherheitsmeldung zu reagieren. Dies ist ein normales Verhalten für ein selbst signiertes Zertifikat, wie es mit FileMaker Server geliefert wird. Wählen Sie die Option aus, um fortzufahren. Weitere Informationen über die Verwendung von Zertifikaten mit

FileMaker Server finden Sie in der FileMaker Server Hilfe.

2. Klicken Sie auf

Admin Console starten

.

3. Geben Sie Name und Passwort für das Admin Console-Konto ein und klicken Sie dann auf

Anmelden

.

Admin Console startet und zeigt den Statusbereich an.

Begrenzen der Lösungsliste in der FileMaker WebDirect-Startzentrale

Sie können die Liste der in der FileMaker WebDirect-Startzentrale angezeigten bereitgestellten

Lösungen auf diejenigen Lösungen einschränken, auf die jeder Webbenutzer zugreifen kann.

Webbenutzer werden aufgefordert, ihre Kontoinformationen einzugeben, bevor die FileMaker

WebDirect-Startzentrale angezeigt wird.

So beschränken Sie die Liste der Lösungen:

1. Öffnen Sie Admin Console.

2. Klicken Sie auf

Datenbank-Server

>

Sicherheit

.

3. Wählen Sie

Nur die Datenbanken auflisten, auf die die einzelnen Benutzer Zugriff haben

.

4. Klicken Sie auf

Speichern

.

Wählen einer Sprache für FileMaker WebDirect

Standardmäßig zeigt FileMaker WebDirect seine Oberfläche, Quickinfos und Online-Hilfe in der aktuellen Sprache Ihres Webbrowsers an. Wenn FileMaker WebDirect die Sprache des

Webbrowsers nicht erkennt oder unterstützt, verwendet er die Sprache, die in Admin Console angegeben ist. Das Auswählen oder Ändern der Sprache wirkt sich nicht auf Ihre eigentlichen

Daten aus.

So legen Sie die Sprache fest:

1. Öffnen Sie Admin Console.

2. Klicken Sie auf

Web Publishing

>

FileMaker WebDirect

.

3. Wählen Sie für

Statusbereichsprache

die anzuzeigende Sprache.

4. Klicken Sie auf

Speichern

.

Kapitel 3 | Veröffentlichen einer FileMaker WebDirect-Lösung 30

Prüfen der maximalen Anzahl an Verbindungen

Standardmäßig unterstützt FileMaker Server zu einem Zeitpunkt nur jeweils eine

FileMaker WebDirect- oder eine FileMaker Go-Verbindung. Um Informationen mit gleichzeitigen

Webbenutzern gemeinsam zu nutzen, können Sie zusätzlichegleichzeitige Verbindungen im

FileMaker Store kaufen oder in der Admin Console auf

Mehr Verbindungen kaufen

im Register

Allgemeine Einstellungen

>

Verbindungen

klicken.

Wenn die maximale Anzahl an Verbindungen erreicht ist, erhalten weitere Webbenutzer eine

Fehlermeldung in ihrem Webbrowser, wenn sie versuchen, auf die Lösung zuzugreifen.

So zeigen Sie die maximale Anzahl an zulässigen Verbindungen an:

1. Öffnen Sie Admin Console.

2. Klicken Sie auf

Allgemeine Einstellungen

>

Verbindungen

.

3. Sehen Sie die Zahl für

Maximale Verbindungen

an.

Beachten Sie folgende Punkte:

1

Wenn Sie der Meinung sind, dass der Server die maximale Anzahl an Benutzern fälschlicherweise erreicht hat, hat sich möglicherweise ein Webbenutzer nicht richtig von der

Lösung abgemeldet. Sie können warten, bis die Sitzungen das Zeitüberschreitungslimit erreicht haben, die Datei schließen, um die Verbindungen aller Webbenutzer von der Lösung zu trennen, oder bestimmte Webbenutzer über Admin Console trennen. Weitere Informationen finden Sie in der FileMaker Server Hilfe.

1

Webbenutzer sollten es vermeiden, von mehreren Browser-Fenstern oder in mehreren

Registerkarten desselben Browser-Fensters auf eine Lösung zuzugreifen. Jedes Browser-

Fenster bzw. jede Registerkarte verwendet eine eigene Verbindung zum Server, was schnell dazu führen kann, dass die maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen erreicht ist. Siehe

„Arbeiten mit virtuellen Fenstern“ auf Seite 20.

Aktivieren der SSL-Verschlüsselung

Ziehen Sie den Einsatz von Secure Sockets Layer- (SSL) Verschlüsselung für die sichere

Kommuniktion zwischen FileMaker WebDirect und FileMaker Server in Betracht. SSL-Zertifikate identifizieren Absender, den Empfänger oder beide digital, um sichere Verbindungen zwischen

FileMaker Server und FileMaker-Clients zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie in der

FileMaker Server Hilfe.

Wichtig

Wenn Sie nicht der Server-Administrator sind, wenden Sie sich an den Server-

Administrator, bevor Sie Änderungen an den FileMaker Server-Sicherheitseinstellungen vornehmen.

Beachten Sie folgende Punkte:

1

Das Standard-FileMaker-SSL-Zertifikat, das standardmäßig zusammen mit FileMaker Server installiert wird, steht nur zu Testzwecken zur Verfügung.

1

Wenn Sie die SSL-Verschlüsselung aktivieren, sollten Sie ein eigenes SSL-Zertifikat von einer

Zertifizierungsstelle importieren, die von FileMaker unterstützt wird. Wenn Sie die SSL-

Verschlüsselung aktivieren, ohne ein eigenes SSL-Zertifikat zu importieren, zeigt

FileMaker WebDirect Webbenutzern Sicherheitsmeldungen und manche Lösungen lassen sich in einigen Webbrowsern ggf. nicht öffnen.

Kapitel 3 | Veröffentlichen einer FileMaker WebDirect-Lösung 31

1

Wenn SSL für Datenbankverbindungen aktiviert ist, aber progressive Downloads so konfiguriert sind, dass sie eine unverschlüsselte Verbindung verwenden, werden Bilder in

Layouts und Daten in interaktiven Containern ggf. nicht im Webbrowser angezeigt.

Trennen inaktiver Webkonten

Sie können die Zeit angeben, für die Webbenutzer mit der Lösung verbunden bleiben, wenn ihre

Sitzung oder die Verbindung zum Server inaktiv ist. Sitzungen werden als inaktiv eingestuft, wenn

Webbenutzer keine Anfragen wie das Suchen oder Erstellen von Datensätzen, das Absenden von

Änderungen oder das Wechseln von Layouts vom Webbrowser senden. Eine Sitzung wird ferner inaktiv, wenn der Webbenutzer das Fenster des Webbrowsers schließt, zu einer anderen Website wechselt oder den Webbrowser beendet, ohne die Menüleiste zu öffnen und auf

Abmelden

zu klicken.

So geben Sie die Dauer an, die eine Sitzung inaktiv sein darf, bevor sie getrennt wird:

1. Öffnen Sie Admin Console.

2. Klicken Sie auf

Web Publishing

>

FileMaker WebDirect

.

3. Geben Sie für

Sitzungszeitlimit (Minuten)

die Zeitdauer (1-60 Minuten) an, nach der inaktive

Webbenutzer getrennt werden, und klicken Sie dann auf

Speichern

.

Wenn Sie der Meinung sind, dass Webbenutzer sich von der Lösung nicht richtig abmelden könnten, geben Sie eine kurze Zeitüberschreitung an. Sie können auch eine Taste mit hinterlegtem Script erstellen, um Webbenutzer abzumelden. Weitere Informationen finden Sie

unter „Arbeiten mit virtuellen Fenstern“ auf Seite 20.

Zugreifen auf eine FileMaker WebDirect-Lösung

Webbenutzer greifen auf FileMaker WebDirect-Lösungen über die FileMaker WebDirect-

Startzentrale zu. Die FileMaker WebDirect-Startzentrale zeigt Symbole und Namen für jede der auf einer FileMaker Server-Installation bereitgestellten FileMaker WebDirect-Lösungen an.

Informationen über das Ausblenden einer Lösung in der FileMaker WebDirect-Startzentrale

finden Sie unter „Begrenzen der Lösungsliste in der FileMaker WebDirect-Startzentrale“ auf

Seite 29.

So greifen Sie auf die FileMaker WebDirect-Startzentrale zu:

1. Öffnen Sie einen Webbrowser und geben Sie Folgendes ein: http://<host>/fmi/webd

Dabei steht <host> für die IP-Adresse oder den Domänennamen des FileMaker Server-

Einsatzes.

2. Klicken Sie auf den Dateinamen einer Lösung, um die Lösung zu öffnen.

Kapitel 3 | Veröffentlichen einer FileMaker WebDirect-Lösung 32

Beachten Sie folgende Punkte:

1

In einigen Fällen können die Webbenutzer den Domänen- und den Hostnamen des FileMaker Server-Hosts anstelle der IP-Adresse eingeben, z. B. http://konten.ihrefirma.de/fmi/webd

. Oder sie geben den Hostnamen ein, z. B. http://ihrefirma.de/fmi/webd

. Wenden Sie sich für Informationen über das Zuordnen von Domänen- und Hostnamen zu einer IP-Adresse an Ihren Internet-Anbieter oder

Netzwerkadministrator.

1

Um über eine Verbindung mit SSL-Verschlüsselung auf eine Lösung zuzugreifen, verwenden

Sie https:// vor der IP-Adresse oder Domänennamen des Hosts. Weitere Informationen

finden Sie unter „Aktivieren der SSL-Verschlüsselung“ auf Seite 30 und in der FileMaker Server

Hilfe.

Verknüpfen zu einer Datenbank von einer HTML-Seite

Anstelle der Eingabe der IP-Adresse oder des Domänennamens durch die Webbenutzer für den

Zugriff auf die Lösung können Sie eine HTML-Seite erstellen, die eine Verknüpfung auf Ihre

Lösung enthält.

Für die Anzeige

FileMaker WebDirect-

Startzentrale einer bestimmten Datenbank einer bestimmten Datenbank und das Ausführen eines Scripts

Verwenden Sie diese Verknüpfung

http://<host>/fmi/webd http://<host>/fmi/webd#<datenbankname> http://<host>/fmi/webd#<datenbankname>[?script=<scriptname>

[&param=<scriptparameter>][&<$variablenname>=<wert>]]

Beachten Sie folgende Punkte:

1

Um eine Datenbank oder die FileMaker WebDirect-Startzentrale über eine Verbindung mit SSL-

Verschlüsselung zu verknüpfen, verwenden Sie https:// vor der IP-Adresse oder dem

Domänennamen des Hosts. Weitere Informationen finden Sie unter „Sichern Ihrer Daten“ auf

Seite 35 und in der FileMaker Server Hilfe.

1

FileMaker WebDirect unterstützt das Zeichen / vor dem Datenbanknamen in URLs und akzeptiert die folgende URL-Syntax: http://<host>/fmi/webd/<datenbankname>.

1

Wenn Sie Ihre Lösungen regelmäßig schließen oder wenn Webbenutzer auf mehrere

Lösungen zugreifen, sollten Sie das Verknüpfen mit der FileMaker WebDirect-Startzentrale in

Erwägung ziehen, die dynamisch Verknüpfungen für alle Datenbanken erstellt, die geöffnet und für FileMaker WebDirect freigegeben sind.

1

Stellen Sie die Lösungen, wenn möglich, mit einer statischen IP-Adresse oder einem

Domänennamen bereit. In einigen Umgebungen wird einem Computer jedes Mal eine neue IP-

Adresse zugewiesen, wenn er sich wieder mit dem Netzwerk verbindet.

1

Wenn ein Datenbankname, Scriptname, Scriptparameter, Variablenname oder Variablenwert

Leerzeichen oder andere Sonderzeichen enthält, ersetzen Sie die Zeichen mit den entsprechend kodierten Werten, die für gültige URLS erforderlich sind. Ein Leerzeichen etwa ersetzen Sie durch %20.

Kapitel 3 | Veröffentlichen einer FileMaker WebDirect-Lösung 33

Verwenden einer individuellen Homepage

Um eine eigene Homepage für Ihre FileMaker WebDirect-Lösungen zu verwenden, legen Sie eine

HTML-Datei in das Stammverzeichnis des Web-Servers. Dieser Ordner befindet sich auf dem

Computer in Ihrem FileMaker Server-Einsatz, auf dem der Web-Server ausgeführt wird.

Folgendes sind die standardmäßigen Speicherorte:

1

Für IIS (Windows) durch HTTP oder HTTPS:

[Laufwerk]:\Programme\FileMaker\FileMaker Server\HTTPServer\conf wobei [Laufwerk] das Laufwerk bezeichnet, auf dem sich die Web Publishing Engine-

Komponente Ihres FileMaker Server-Einsatzes befindet.

1

Für Apache (OS X) durch HTTP:

/Library/FileMaker Server/HTTPServer/htdocs

1

Für Apache (OS X) durch HTTPS:

/Library/FileMaker Server/HTTPServer/htdocs/httpsRoot

Sie können Ihre eigene Homepage erstellen, z. B. eine, die Webbenutzer auf eine andere Seite

Ihrer Website weiterleitet. Oder Sie können als Basis für Ihre eigene Homepage die Datei fmwebd_home.html verwenden, die sich auf dem Disk-Image befindet. Vergessen Sie nicht, eine

Sicherungskopie der Originaldatei anzulegen, bevor Sie sie verändern.

Um auf Ihre eigene Homepage zuzugreifen, verwenden Sie folgende URL-Syntax:

<schema>://<IP-Adresse>/<dateiname>

Wenn Ihre eigene Homepage z. B. xyz_home.html lautet und die IP-Adresse Ihrer Web Publishing

Engine 192.168.123.101 ist, würden Sie Benutzer an folgende URL weiterleiten: http://192.168.123.101/xyz_home.html

Um Webbenutzer auf eine eigene Homepage zurückzubringen, wenn sie sich abmelden, fügen

Sie jeder URL einer FileMaker WebDirect-Lösung den Parameter homeurl hinzu. Beispiel: http://192.168.123.101/fmi/webd?homeurl=http://192.168.123.101/ xyz_home.html#Kontakte

Sie können homeurl auf die URL der eigenen Homepage oder eine beliebige andere URL setzen.

Kapitel 4

Testen, Überwachen und Sichern einer Lösung

Bevor Sie Webbenutzer benachrichtigen, dass Ihre FileMaker WebDirect-Lösung verfügbar ist, müssen Sie unbedingt sicherstellen, dass sie wie gewünscht aussieht und funktioniert.

1

Testen Sie Funktionen wie das Suchen, Hinzufügen, Löschen, Sortieren, Importieren und

Exportieren von Datensätzen mit unterschiedlichen Konten und Zugriffsrechten.

1

Überprüfen Sie, ob sich die verschiedenen Zugriffsrechte wie erwartet verhalten, indem Sie sich mit verschiedenen Konten anmelden. Stellen Sie sicher, dass nicht autorisierte Benutzer nicht auf Ihre Daten zugreifen oder sie verändern können.

1

Stellen Sie sicher, dass in allen Containerfeldern erwartungsgemäß Containerdaten

gespeichert und angezeigt werden. Siehe „Arbeiten mit Grafiken, Tonobjekten und Filmen“ auf

Seite 19.

1

Testen Sie alle Scripts und mit Scripts hinterlegten Tasten, um sicherzustellen, dass das

Ergebnis wie erwartet ist. Informationen zum Entwerfen von Scripts, die sich auch für

Webbrowser eignen, finden Sie unter „Scripts“ auf Seite 22.

1

Testen Sie Ihre Lösung mit unterschiedlichen Betriebssystemen und Browsern.

1

Falls die Webseiten nicht wie erwartet angezeigt werden, siehe „Anforderungen für

FileMaker WebDirect“ auf Seite 11 und Kapitel 2, „Entwerfen einer FileMaker WebDirect-

Lösung“.

Testen Ihrer Datenbank mit einer Netzwerkverbindung

Um auf eine veröffentlichte Lösung zuzugreifen, öffnen Sie einen Webbrowser, geben Sie die

IP-Adresse des FileMaker Server-Einsatzes gefolgt von /fmi/webd ein und drücken Sie den

Zeilenschalter oder die Eingabetaste. Weitere Informationen finden Sie unter „Zugreifen auf eine

FileMaker WebDirect-Lösung“ auf Seite 31.

Testen Ihrer Datenbank ohne eine Netzwerkverbindung

Testen Sie Ihre Datenbank in allen kompatiblen Webbrowsern auf Ihrem Computer mit

FileMaker Server.

Um auf dem Host-Computer auf FileMaker WebDirect-Lösungen zuzugreifen, geben Sie http://127.0.0.1/fmi/webd

ein und drücken Sie den Zeilenschalter oder die Eingabetaste.

Die FileMaker WebDirect-Startzentrale sollte eine Liste aller geöffneten Datenbankdateien anzeigen, bei denen FileMaker WebDirect aktiviert ist. Wenn keine geöffnete, bereitgestellte

Datenbank aufgeführt wird, siehe „Zugreifen auf eine FileMaker WebDirect-Lösung“ auf Seite 31.

Überwachen der Webaktivität anhand von Protokolldateien

Verwenden Sie die Protokollanzeige in FileMaker Server Admin Console, um Aktivitäten, Client-

Zugriff und weitere Informationen über Ihre FileMaker WebDirect-Lösungen anzuzeigen.

Informationen zur Verwendung der Protokollanzeige finden Sie in der FileMaker Server Hilfe.

Kapitel 4 | Testen, Überwachen und Sichern einer Lösung 35

So protokollieren Sie Aktivitäten für FileMaker WebDirect-Lösungen:

1. Öffnen Sie Admin Console. Siehe „Ändern von FileMaker WebDirect-Einstellungen in Admin

Console“ auf Seite 28.

2. Klicken Sie auf

Web Publishing

>

Allgemeine Einstellungen

.

3. Wählen Sie

Protokollierung für Web Publishing aktivieren

und klicken Sie dann auf

Speichern

.

Eine Liste der Fehlercodes und -beschreibungen finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Beachten Sie folgende Punkte:

1

Einträge werden einer Protokolldatei in der Reihenfolge der Verarbeitung durch

FileMaker Server hinzugefügt.

1

Sie können auch FileMaker Pro-Funktionen verwenden, um die Benutzer-Aktivität nachzuverfolgen. Weitere Informationen finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Sichern Ihrer Daten

Wenn Sie eine FileMaker WebDirect-Lösung veröffentlichen, ist es sehr wichtig festzulegen, wer

Zugang zu den Daten haben sollte und welche Aufgaben Benutzer durchführen können. Weitere

Informationen über die Sicherheit Ihrer Datenbank finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Berücksichtigen Sie diese Sicherheitsüberlegungen bei der Veröffentlichung von Lösungen im Web:

1

Benutzerkonten funktionieren stets gleich, unabhängig von der Art des Clients, der für den

Zugriff auf Ihre Lösungen verwendet wird. Wenn Sie beispielsweise ein Konto erstellen, das den Zugriff auf das Löschen von Datensätzen einschränkt, können Benutzer, die auf die

Lösung mit dem Kontonamen und Passwort zugreifen, keine Datensätze löschen, egal, ob sie

über einen Webbrowser, eine ODBC-Datenquelle oder eine andere Kopie von FileMaker Pro auf die Daten zugreifen.

1

Wenn Sie den Zugriff auf Lösungen über FileMaker WebDirect aktivieren, weisen Sie

Webbenutzern Konten und Zugriffsrechte zu, anstatt allen Benutzern Zugang zu gewähren.

1

Wenn ein Konto das datensatzweise Anzeigen, nicht aber das Löschen von Datensätzen beschränkt, können Benutzer möglicherweise Datensätze löschen, die sie nicht einsehen können.

1

Ziehen Sie den Einsatz von Secure Sockets Layer- (SSL) Verschlüsselung für die sichere

Kommunikation zwischen FileMaker WebDirect und FileMaker Server in Betracht. Siehe

„Aktivieren der SSL-Verschlüsselung“ auf Seite 30.

1

Da die Hersteller von Betriebssystemen auch künftig Sicherheitsprobleme mithilfe von

Patches beheben werden, könnten sie bestimmte Funktionen, oft in Verbindung mit

Sicherheitseinstellungen innerhalb des Webbrowsers des Benutzers, deaktivieren. Solche

Änderungen könnten das Verhalten von Web Viewern in FileMaker WebDirect verändern oder sie deaktivieren. Wenn sich solche Änderungen auf Ihre Lösung auswirken sollten, empfehlen

Sie den Benutzern, die Sicherheitseinstellungen in ihren Browsern so zu ändern, dass Web

Viewer richtig funktionieren können, oder stellen Sie sicher, dass die durch Ihren Web Viewer verwendeten URLs nur auf vertrauenswürdige Webseiten verweisen.

Anhang A

Gestaltungsüberlegungen

Obwohl FileMaker WebDirect und FileMaker Pro sehr ähnlich sind, verhalten sich doch einige

Aspekte von FileMaker-Lösungen im Web unterschiedlich. Berücksichtigen Sie die folgenden

Überlegungen bei der Umsetzung Ihrer Lösung.

Allgemeine Überlegungen

1

FileMaker WebDirect unterstützt keine Gesten oder Animationen.

1

Das Bearbeiten einer Lösung, während Webbenutzer verbunden sind, kann zu unerwarteten

Ergebnissen führen. Wenn Sie beispielsweise Änderungen an einem Layout speichern, auf die

Webbenutzer in der Listenansicht zugreifen, wechselt der aktuelle Datensatz jedes Benutzers zum ersten Datensatz in der Ergebnismenge.

1

Verwenden Sie Schriften, die auf allen Ziel-Betriebssystemen installiert sind. Wenn eine Schrift für einen Webbrowser nicht zur Verfügung steht, der auf eine FileMaker WebDirect-Lösung zugreift, ersetzt der Webbrowser die nicht verfügbare Schrift durch seine Standardschrift.

1

Objekte und gruppierte Objekte sollten nicht mehrere Layoutbereiche umfassen. Wenn ein

Objekt oder eine Objektgruppe mehrere Bereiche umfasst, wird es/sie nur in dem Bereich angezeigt, in dem es bzw. sie verankert ist.

1

Um den aktiven Datensatz zu identifizieren, versehen Sie den Objektstatus „Aktiv“ im Layout-

Datenbereich mit einem Stil zur Markierung des aktiven Datensatzes. Die aktuelle

Datensatzanzeige wird in der Listenansicht nicht unterstützt. Weitere Informationen finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

1

Wenn Sie ein Objekt aus einem Layout mit dem Design „Klassisch“ kopieren, weisen Sie dem

Objekt einen zu verwendenden Stil zu, der im Design des Ziellayouts definiert ist.

1

Wenn Layouttext in eine neue Zeile umbricht, erhöhen Sie die Größe der Textbegrenzungen im

FileMaker Pro-Layout. Wenn der Text beispielsweise links ausgerichtet ist, ziehen Sie den unteren rechten Aktivpunkt leicht nach rechts.

1

Die bedingten Formatoptionen „Hervorheben“, „Hochgestellt“ und „Tiefgestellt“ werden nicht unterstützt. „Unterstrichen“, „Wort unterstrichen“ und „Doppelt unterstrichen“ werden alle als normal unterstrichener Text dargestellt.

1

Für die folgenden Layoutobjekte wird Quickinfo nicht unterstützt: Text, Bilder, Felder, die keine

Eingabe zulassen, Platzhalterfelder, Platzhaltervariablen, Ausschnitte, Diagramme und Web

Viewer, die keine Interaktion zulassen.

1

Popovers passen ihre Größe nicht an, wenn sich die Fenstergröße ändert. Gestalten Sie also

Popovers unter Berücksichtigung der Größe des Webbrowsers. Die Größenänderung eines

Browser-Fensters, so dass es kleiner ist als ein geöffnetes Popover, oder das Öffnen eines

Popovers, das größer ist als das aktuelle Fenster, könnte unerwartete Ergebnisse liefern.

1

Stellen Sie sicher, dass alle SVG-Dateien dem SVG-Standard entsprechen.

FileMaker WebDirect unterstützt keine SVG-Dateien, die nicht dem Standard entsprechen.

Weitere Informationen finden Sie unter FileMaker Pro-SVG-Grammatik für Tastensymbole.

Anhang A | Gestaltungsüberlegungen 37

1

Wenn Sie FileMaker WebDirect-Datensätze drucken, druckt der Webbrowser nur die Datensätze, die Sie auf dem Bildschirm sehen. Die gedruckten Seiten können im Layout von der

Bildschirmdarstellung abweichen und bestimmte Layoutbereiche und -objekte enthalten, die in

FileMaker Pro nicht gedruckt werden. Hierzu zählen z. B. Navigationsbereiche und Platzhaltertext.

1

Tastaturbefehle funktionieren eventuell nicht, wenn ein Menü geöffnet ist, nachdem ein Menü geschlossen wurde oder wenn ein Feld im Layout aktiv ist.

1

FileMaker WebDirect zeigt Rollbalken entsprechend den Systemeinstellungen an.

FileMaker WebDirect unterstützt die Option „Rollbalken“ im Dialogfeld „Ausschitteinstellung“ nicht.

Mobile Browser

1

Mobile Browser unterstützen die Option für Ausschnitte nicht, vertikale Rollbalken ständig anzuzeigen.

1

Wenn ein Scriptschritt dazu führt, dass der Cursor in ein Feld wechselt, zeigen mobile Browser keine Bildschirmtastatur an.

1

Stellen Sie die FileMaker WebDirect-Sprache in FileMaker Server Admin Console ein, bevor

Sie Ihre Lösung herausgeben. Einige mobile Browser aktualisieren die FileMaker WebDirect-

Sprache nicht automatisch, nachdem sie geändert wurde. Um einen mobilen Browser zu zwingen, die FileMaker WebDirect-Sprache zu aktualisieren, löschen Sie den Cache des

Browsers.

1

PDF-Dateien in Containerfeldern werden als Links angezeigt. Webbenutzer müssen auf den

Link klicken, um eine PDF herunterzuladen und sie anzuzeigen.

Felder

1

Wenn ein Feld zur Anzeige von Daten Systemformate nutzt, verwendet FileMaker WebDirect die Standardsystemformate für den Standort, an dem die Lösung erstellt wurde.

Standardsystemformate wirken sich auf die Datums-, Uhrzeit- und Zeitstempelformatierung in

Feldern, Platzhalterfeldern und Überprüfungsmeldungen aus.

1

Felder können Feldwerte, die auf bestehenden Werten oder Wertelisten beruhen, nicht automatisch vervollständigen.

1

Seitlicher Text wird nicht unterstützt.

1

Zeilenabstand wird nicht unterstützt.

1

Wenn Benutzer voran- oder nachgestellte Leerzeichen vor oder nach den Daten in einem

Textfeld eingeben, werden die Daten ggf. nicht korrekt im Textfeld dargestellt, wenn die Lösung in FileMaker WebDirect geöffnet wird. Weisen Sie die Benutzer an, führende Leerzeichen zu vermeiden. Wenn zusätzliche Leerzeichen erforderlich sind, stellen Sie sicher, dass die

Textfeldlänge ausreichend ist, um die zusätzlichen Leerzeichen aufzunehmen. Oder fügen Sie dem Textfeld einen Rollbalken hinzu.

Einblendmenüs und -listen

1

Webbenutzer können Wertelisten nicht über die Menüoption „Bearbeiten“ bearbeiten oder

Werte eingeben, die sich nicht in einer Werteliste befinden, indem sie die Menüoption „Weitere“ verwenden.

Anhang A | Gestaltungsüberlegungen 38

1

Feldsteuerelemente für Einblendmenüs und -listen zeigen keine führenden oder nachfolgenden Leerzeichen vor oder nach den Daten für Wertelisteneinträge.

Markierungs- und Optionsfelder

1

Felder, die als Markierungsfelder oder Optionsfelder formatiert sind, ordnen Werte horizontal an. Um Werte vertikal anzuzeigen, verringern Sie die Breite des Felds.

1

Markierungsfelder und Optionsfelder werden als HTML-Standardsteuerungen angezeigt. Sie unterstützen keine Objektstile. Wenn sie abgeschnitten erscheinen, vergrößern Sie die Felder im FileMaker Pro-Layout.

Containerfelder

1

Webbenutzer können eine Datei mit bis zu 300 MB in jedes Containerfeld einfügen. Um Dateien einzufügen, die größer als 300 MB sind, verwenden Sie FileMaker Pro.

1

Webbenutzer können mit Dateien mit bis zu 300 MB in interaktiven Containerfeldern arbeiten.

Wenn eine Datei größer als 300 MB ist, müssen Webbenutzer den Inhalt des Containerfelds exportieren, um mit der Datei zu arbeiten. Um mit Dateien zu arbeiten, die mehr als 300 MB in interaktiven Containerfeldern enthalten, verwenden Sie FileMaker Pro.

1

Um Webbenutzern zu gestatten, Daten aus Containerfeldern zu exportieren, stellen Sie

Verfügbare Menübefehle

im Dialogfeld „Berechtigungen bearbeiten“ auf

Alle

.

1

Um das Abschneiden von Filmen zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass das Containerfeld groß genug ist, um den Film und die Steuerungen gemeinsam anzuzeigen.

1

Plugin-Dateien, XML-Dateien und einige Sounddateien werden eventuell als generisches

Dateisymbol angezeigt, wenn sie als Datei in einem Containerfeld gespeichert sind.

1

Nur Dateien sollten als Mediendaten eingegeben werden. Geben Sie in Containerfelder keinen

Text, keine Zahlen, Datumswerte, Uhrzeiten oder Zeitstempel ein.

Bereichsteuerelemente

1

Minimieren Sie den Einsatz individueller Stile für Bereichssteuerelemente. Wenn ein individueller Stil für ein Bereichssteuerelement eingesetzt wird, kann der individuelle Stil für andere Bereichssteuerelemente im gleichen Layout angezeigt werden, auch wenn diesen

Bereichssteuerelementen andere Stile zugewiesen sind.

1

Objekte, die auf dem Registertitel eines Registersteuerelements platziert werden, werden im

Registerbereich dargestellt.

1

Registersteuerelemente werden mit einer Trennlinie zwischen Registertitel und

Registerbereich angezeigt.

1

Wählen Sie beim Gestalten von Seitensteuerelementen in Ihrer Lösung

Navigationspunkte anzeigen

, damit Webbenutzer mithilfe der Navigationspunkte zwischen

Seitensteuerelementen wechseln können. Seitensteuerelemente unterstützen keine

Streichgesten im Webbrowser. Als Alternative können Sie Scripts definieren, um die Navigation zwischen Seitensteuerelementen zu steuern.

Anhang A | Gestaltungsüberlegungen 39

Web Viewer

1

Einige Webseiten werden aufgrund von Sicherheitsfunktionen, die von den Autoren der Seite implementiert wurden, eventuell nicht korrekt geladen. Testen Sie unbedingt alle Webseiten, die im Web Viewer angezeigt werden sollen.

1

Webbenutzer können eventuell mit Web Viewer-Inhalten eingeschränkt interagieren, auch wenn Sie die Option

Interaktion mit Web Viewer-Inhalt zulassen

im Dialogfeld „Web Viewer-

Einstellung“ deaktivieren. Eingeschränkte Interaktionen können auch dann auftreten, wenn ein

Web Viewer als Taste definiert ist.

1

Webseiten, die Programmcode wie JavaScript oder Verweise auf Java, ActiveX, Flash oder andere Plugins laden, führen diesen Code innerhalb des Webbrowsers des Benutzers aus.

Einige Web-Technologien werden möglicherweise mit FileMaker WebDirect nicht oder auf andere Weise unterstützt. Ferner können Sicherheitseinstellungen innerhalb des Browsers des

Benutzers die Verwendung dieser Plugins verhindern.

1

Wenn der Inhalt eines Web Viewers einen oder mehrere Kommentare enthält, verwenden Sie

Kommentare im Stil von C. Kommentare im Stil von C beginnen mit den Zeichen /* und enden mit den Zeichen */. FileMaker Web Direct unterstützt keine Kommentare im Stil von C++, die mit den Zeichen // beginnen und am Ende der Zeile enden.

1

Wenn der von einem Web Viewer berechnete URL keinen Doppelpunkt (:) beinhaltet, fügt

FileMaker WebDirect das Schema http:// dem Beginn des URLs zu. Um Fehler zu vermeiden, geben Sie stets das entsprechende Schema in der Webadresse an, wenn Sie einen Web

Viewer einrichten.

1

Die Optionen „Zurück“ und „Vorwärts“ des Scriptschritts „Web Viewer festlegen“ werden in

FileMaker WebDirect nicht unterstützt. Um in einem Web Viewer in FileMaker WebDirect vorwärts bzw. rückwärts zu navigieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste (Windows) bzw.

Control-klicken Sie (OS X) innerhalb des Web Viewers und wählen Sie

Zurück

bzw.

Vorwärts

.

Wenn das Layout mehr als einen Web Viewer enthält, funktioniert das Kontextmenü nur für den

Web Viewer, der als letzter die Seitenanzeige gewechselt hat, und nicht notwendigerweise für den, über dem der Mauszeiger steht.

1

FileMaker WebDirect unterstützt keine Web Viewer, deren Inhalt selbst durch

FileMaker WebDirect veröffentlicht wird. In einem Web Viewer wird keine Webseite angezeigt, wenn der Web Viewer-URL „/fmi/webd“ enthält.

1

Die Inhalte in einem Web Viewer können unbeabsichtigte Auswirkungen auf

FileMaker WebDirect haben. Daher müssen Sie die Webseiten testen, die Sie in einem Web

Viewer anzeigen wollen. Beispiel: Ein URL (entweder ein aus einem Feld berechneter URL oder ein URL, den der Benutzer durch Klicken auf einen Link in einem Web Viewer angibt) kann eine Seite spezifizieren, die das Attribut target=top

besitzt. Dieses Attribut führt dazu, dass die Seite FileMaker WebDirect im Webbrowser-Fenster ersetzt.

Objektstatus

1

Einige Objektstatus, z. B. „Ausgewählt“ oder „Gedrückt“, stehen nicht für alle Objekte oder

Objektbereiche zur Verfügung.

1

Geben Sie einen Status „Gedrückt“ für Tasten an, die aus Lösungen stammen, die mit

Versionen von FileMaker Pro vor Version 12.0 erstellt wurden. Ansonsten zeigen die Tasten keinen Status „Gedrückt“, wenn auf sie geklickt wird.

Anhang A | Gestaltungsüberlegungen 40

Rahmen und Innenabstände

1

Objektrahmen mit einer Stärke, die nicht in einer Ganzzahl angegeben ist, wird auf die nächste

Ganzzahl abgerundet. Stärken größer als 0 Punkt, aber kleiner als 1 Punkt, werden auf 1 Punkt erhöht.

1

Wenn Sie einem Layoutbereich oder einem Layouthintergrund einen Rahmen zuweisen, platzieren Sie keine Objekte auf dem Rahmen. Andernfalls werden Bereiche von Objekten, die den Rahmen überlagern, im Webbrowser nicht dargestellt.

1

Wenn Sie einem Layoutbereich oder einem Layouthintergrund eine segmentierte Bildfüllung zuweisen, platzieren Sie keine Layoutobjekte auf oder direkt neben die Bildsegmente, die an den Layoutbereich oder Layouthintergrund grenzen. Andernfalls werden Layoutobjekte nicht wie erwartet dargestellt.

1

Ändern Sie den Innenabstand eines Objekts, um den Inhalt des Objekts in einem bestimmten

Abstand vom Objektrahmen anzuzeigen. FileMaker WebDirect unterstützt keine Einzüge.

Ausblend-Bedingungen

1

Um ein Objekt in einer Objektgruppe auszublenden, weisen Sie der gesamten Objektgruppe eine Ausblend-Bedingung zu. Benutzer können auf keine Objekte hinter ausgeblendeten

Objekten in Objektgruppen klicken, es sei denn, die ganze Objektgruppe ist ausgeblendet.

1

Wenn Sie einem Objekt Tasteneinstellungen und eine Ausblend-Bedingung zuweisen, weisen

Sie die Ausblend-Bedingung als Letztes zu. Andernfalls können Benutzer eventuell nicht auf

Objekte klicken, die sich hinter diesem Objekt mit den Tasteneinstellungen befinden, wenn dieses ausgeblendet ist.

Tabulatorfolge

1

Die Tabulatorfolge kann sich von der Tabulatorfolge in FileMaker Pro unterscheiden.

Verschiedene Webbrowser können die Tabulatorfolge auf unterschiedliche Weise unterstützen.

1

Die Tabulatorfolge in einem Webbrowser umfasst Bearbeitungsfelder, Einblendlisten,

Einblendmenüs, Einblendkalender und Ausschnitte.

Mehrdateienlösungen

1

FileMaker WebDirect muss in allen Datenbanken aktiviert sein. Wenn Sie nicht möchten, dass direkt auf Bezugsdateien zugegriffen werden kann, können Sie Dateinamen aus der

FileMaker WebDirect-Startzentrale ausschließen, indem Sie im Dialogfeld

„FileMaker WebDirect-Einstellungen“ die Option

Nicht in der FileMaker WebDirect-

Startzentrale anzeigen

auswählen. Siehe „Auswählen der Benutzer, die auf eine Lösung zugreifen können“ auf Seite 26.

1

Erstellen Sie identische Konten, Passwörter und Berechtigungen in jeder Datei einer

FileMaker WebDirect-Lösung. Wenn Benutzer das Konto und das Passwort für die erste Datei eingeben, werden diese Informationen zur Authentifizierung von Bezugsdateien verwendet.

Anhang A | Gestaltungsüberlegungen 41

1

Webbrowser können Felder in einem Layout nicht anzeigen, die aus einer anderen Datei stammen, wenn die Webbenutzer nicht Zugang zu einem Konto in der Datei haben und für das

Konto das erweiterte Zugriffsrecht „FileMaker WebDirect“ aktiviert ist. Diese Einschränkung gilt auch für Formelfelder, die auf Feldwerten aus anderen Dateien beruhen.

1

Wenn eine Lösung Verweise auf eine geschützte Bezugsdatei enthält, auf die kein autorisierter

Zugriff besteht, können Webbenutzer den Zugriff auf die geschützte Datei in

FileMaker WebDirect nicht autorisieren. Wenn Webbenutzer daher die Lösung öffnen, enthält die Datei keine Daten aus der geschützten Datei. Um das zu vermeiden, stellen Sie sicher, alle

Dateien, die auf geschützte Dateien verweisen, mit FileMaker Pro zu autorisieren. Weitere

Informationen zur Autorisierung des Zugriffs auf geschützte Dateien in einer

Mehrdateienlösung finden Sie in der FileMaker Pro Hilfe.

Index

A

Admin Console

Beschränken von Lösungen nach Konto 29

Prüfen der maximalen Anzahl an Verbindungen 30

Sitzungszeitlimit festlegen 31

Wählen einer Sprache für FileMakerWebDirect 29

Zugreifen auf 29

Alle Datensätze anzeigen (Scriptschritt) 23

Anforderungen, FileMakerWebDirect 11

Angepasste Menüs in FileMaker Pro Advanced 15

Audio/Video einfügen, Scriptschritt 19

Audiodateien 20

Aus URL einfügen (Scriptschritt) 23

Aus zuletzt geöffnetem Satz einfügen (Scriptschritt) 23

Auswahl festlegen, Scriptschritt 23

Authentifizierung

Externe FileMaker-Datenquellen 24

Externe ODBC-Datenquellen 24

B

bedingte Formatierung 36

BeiErstemFensterÖffnen, Script-Trigger 17

,

24

BeiFensterÖffnen, Script-Trigger 24

BeiFensterSchließen, Script-Trigger 24

BeiLayoutGrößenänderung, Script-Trigger 16

BeiLayoutTastendruck, Script-Trigger 23

BeiLetztemFensterSchließen, Script-Trigger 24

BeiObjektÄndern, Script-Trigger 24

BeiObjektBetreten, Script-Trigger 23

BeiObjektTastendruck, Script-Trigger 23

Berechneten Wert einfügen (Scriptschritt) 23

Bild einfügen, Scriptschritt 19

Bilddateien 20

Blätternmodus aktivieren (Scriptschritt) 17

Browser, Web. Siehe Webbrowser

C

Containerfelder

Speichern und Verweisen auf Daten 19

Überlegungen zur Gestaltung 38

CSS3 in FileMaker WebDirect 7

Custom Web Publishing 12

D

Dateiformate, exportieren und importieren 20

Dateinamen unterdrücken in FileMaker WebDirect-

Startzentrale 40

Daten exportieren 12

Datenbank-Server 8

Datensätze exportieren (Scriptschritt) 10

Datensätze importieren (Scriptschritt) 10

Dokumentation, Für Lösungen erstellen 24

E

Einblendlisten 37

Einblendmenüs 37

Eingebettete Containerdaten 19

Einstellungen

Aktivität überwachen 34

Ändern in Admin Console 28

Konten und Zugriffsrechte 27

Sprache 29

Zeitlimit 31

Erneut anmelden, Scriptschritt 28

Erweiterte Zugriffsrechte, Einstellen 27

Exportieren, zulässige Dateiformate 20

Extern gespeicherte Containerfelder 19

Externe Datenquellen

FileMaker 24

ODBC 24

F

Fenster aktivieren (Scriptschritt) 20

Fenster schließen, Scriptschritt 20

FileMaker Pro

Statisches Veröffentlichen 12

Veröffentlichen von Dateien aus früheren Versionen 11

FileMaker Server

Custom Web Publishing 12

Komponenten 7

Sicherheit 12

,

30

,

35

FileMaker WebDirect

Dynamische IP-Adresse 12

gleichzeitige Verbindungen 30

Individuelle Homepage 33

Statische IP-Adresse 12

Webbenutzer-Zugriff einrichten 27

FileMaker WebDirect-Einstellungen

Beschreibung 6

,

7

FileMaker WebDirect-Startzentrale

Ausblenden von Dateien in 27

Beschränken der Lösungsliste nach Konto 29

Testen 34

FileMaker-Datenquellen, extern 24

FileMakerWebDirect

Anforderungen 11

Filmdateien 20

Funktionen, in FileMaker WebDirect verwenden 21

G

Gastkonto, in FileMaker WebDirect 27

Gehe zu Layout, Scriptschritt 17

Geschützte Bezugsdateien, unautorisiert 41

Gestalten von Lösungen 13

H

Hochladen von Lösungen 28

Hole (Fensterhöhe), Funktion 21

Hole(Fensterbreite), Funktion 21

Hole(SystemPlattform), Funktion 21

Hole(SystemVersion), Funktion 21

HTML5 in FileMaker WebDirect 7

HTTP/HTTPS in FileMaker WebDirect 7

I

Impliziertes Interaktionsmodell, Beschreibung 8

Importieren, zulässige Dateiformate 20

Inaktive Sitzungen, trennen 31

Individuelle Homepages 33

Interaktive Container 19

IP (Internet Protocol)-Adresse

Dynamisch 12

Statisch 12

,

32

ISP (Internet Service Provider) 12

J

JavaScript in FileMaker WebDirect 7

K

Konten und Berechtigungen

erweiterte Zugriffsrechte 27

Konten und Zugriffsrechte

Festlegen 27

testen 34

L

LiesLayoutobjektAttribut, Funktion 21

Lösungen

Gestalten 13

Hochladen 28

Optimieren 15

vor dem Veröffentlichen testen 34

Zugreifen auf 31

M

Markierungsfelder 38

Maximale Anzahl an Verbindungen, FileMaker WebDirect 30

Menüs, angepasste 15

N

Netzwerk-Clients, Lösungsdesign 13

Neues Fenster, Scriptschritt 20

O

Objektstatus 36

ODBC-Datenquellen 24

Optionsfelder 38

OS X, Anforderungen für FileMaker WebDirect 11

P

PDF einfügen, Scriptschritt 19

Popovers 36

Programm beenden (Scriptschritt) 20

Protokolldateien 34

,

35

Q

QuickInfos, zu Lösungen hinzufügen 25

R

Registersteuerelemente 38

RTF (Rich Text Formatting) 15

S

Sandkasten (Sandbox), Beschreibung 10

Script ausführen (Scriptschritt) 20

Scriptpause setzen (Scriptschritt) 23

Scripts

in FileMaker WebDirect verwenden 22

testen 34

Scriptschritt „Aktuellen Benutzer einsetzen“ 23

Scriptschritt „Ausschneiden“ 23

Scriptschritt „Datensatz/Abfrage löschen“ 22

Scriptschritt „Datensätze zeigen als“ 17

Scriptschritt „Eigenes Dialogfeld anzeigen“ 9

Scriptschritt „Einsetzen“ 23

Scriptschritt „Kopieren“ 23

Scriptschritt „Löschen“ 23

Scriptschritt „Systemdatum einfügen“ 23

Scriptschritt „Systemuhrzeit einfügen“ 23

Scriptschritt „Text einfügen“ 23

Scriptschritte

Anzeigen als 17

Audio/Video einfügen 19

Aus URL einfügen 23

Aus zuletzt geöffnetem Satz einfügen 23

Ausschneiden 23

Auswahl festlegen 23

Benutzer einfügen 23

Berechneten Wert einfügen 23

Bild einfügen 19

Blätternmodus aktivieren 17

Datensatz/Abfrage löschen 22

Datensätze exportieren 10

Datensätze importieren 10

Eigenes Dialogfeld anzeigen 9

Einsetzen 23

Erneut anmelden 28

Fenster aktivieren 20

Fenster schließen 20

Gehe zu Layout 17

Kopieren 23

Löschen 23

Neues Fenster 20

PDF einfügen 19

Programm beenden 20

Script ausführen 20

43

Scriptpause setzen 23

Systemdatum einfügen 23

Systemuhrzeit einfügen 23

Text einfügen 23

Übereinst. Datensätze suchen 23

Web Viewer festlegen 39

Script-Trigger

BeiErstemFensterÖffnen 17

,

24

BeiFensterÖffnen 24

BeiFensterSchließen 24

BeiLayoutGrößenänderung 16

BeiLayoutTastendruck 23

BeiLetztemFensterSchließen 24

BeiObjektÄndern 24

BeiObjektBetreten 23

BeiObjektTastendruck 23 in FileMaker WebDirect verwenden 23

Seitensteuerelemente 38

Sicherheit

Siehe auch Konten und Zugriffsrechte

Datenzugriff 35

Richtlinien 5

Überlegungen 35

Sitzungen, Abmelden 21

Sprache, Wählen für FileMaker WebDirect 29

SQL-Datenquellen. Siehe ODBC-Datenquellen

SSL (Secure Sockets Layer)-Verschlüssellung

Verknüpfen mit einer Lösung 32

SSL (Secure Sockets Layer)-Verschlüsselung

Überlegungen 12

,

30

,

35

Statische Containerfelder 19

Statische IP-Adresse 32

Statisches Veröffentlichen, in FileMaker Pro 12

Statussymbolleiste, Sprache ändern in 29

T

Testen einer veröffentlichten Lösung 34

Trennen

Inaktive Konten 31

Zeitlimit festlegen 31

U

Überwachen der Webaktivität 34

URLs, Link in FileMaker WebDirect-Startzentrale 32

V

Verbindungen, maximale Anzahl 30

Veröffentlichen von Lösungen

aus früheren Versionen von FileMaker Pro 11

Verbindung zum Internet oder Intranet 12

Videodateien 20

Virtuelle Fenster, Arbeiten mit 20

W

Web Publishing Engine 8

,

14

Web Viewer

Gestalten 39

Sicherheit 35

Testen 39

Web Viewer festlegen, Scriptschritt 39

Webbenutzer

Nachverfolgen der Aktivitäten von 35

Zuweisen des Zugriffs auf Lösungen 27

Webbrowser

Datenbank-URL öffnen 32

Plugins 19

Web-Server 8

Web-Techniken

Beschreibung 7

Web-Technologien

Auswirkungen auf die Entwicklung von Lösungen 9

Windows, Anforderungen für FileMakerWebDirect 11

Z

Zeitlimit, Einstellung 21

,

31

44

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