USB2.0 Recording 5

USB2.0 Recording 5
Bedienungsanleitung
10%
20%
30%
40%
50%
60%
70%
80%
90%
100%
Inhaltsverzeichnis
Einführung ..................................... 5
Willkommen! .......................................................................... 5
Über den MultiMix USB2.0 ........................................... 6
All-In-One Mixer und Mehrkanal-Computer Audio
Interface ................................................................................. 6
MultiMix USB2.0 Eigenschaften......................................... 7
Über die Verwendung dieser Anleitung........................8
Einige Worte für Einsteiger............................................ 9
Erste Schritte ............................... 11
Anschluss des MultiMix USB2.0 ................................11
Richtige Kabel verwenden ............................................12
Signale richtig einpegeln..............................................12
Der MultiMix USB2.0 im Überblick13
Anschlussfeld .................................................................13
Mic Eingänge (Kanäle 1 – 4) .............................................. 13
Line Eingänge (Kanäle 1 – 4) ............................................ 14
Line Eingänge (Kanäle 5 – 8) ............................................ 14
PHONE Buchse ................................................................... 14
AUX RETURNS................................................................... 14
AUX SENDS ........................................................................ 14
2-TRACK .............................................................................. 14
MAIN MIX OUT .................................................................. 15
CTRL RM OUT .................................................................... 15
Kanalzüge ......................................................................15
Pegelregler ........................................................................... 15
PAN oder BAL ..................................................................... 15
Aux ........................................................................................ 16
EQ.......................................................................................... 16
Master Section ...............................................................17
Main Mix .............................................................................. 17
2-TK To Mix ......................................................................... 17
HDPH / CTRL RM............................................................... 17
2TK TO CTRL ROOM Schalter ......................................... 17
Aux Ret A Level................................................................... 18
Effects / Aux Ret B Level.................................................... 18
LED Pegelmeter .................................................................. 18
POWER Anzeige.................................................................. 18
+48V Anzeige ....................................................................... 18
Rückseite des Mixers .....................................................19
Power Input.......................................................................... 19
Externes Netzteil................................................................. 19
Power On .............................................................................. 19
Phantom On ......................................................................... 19
USB2.0 Port ......................................................................... 19
1
Inhaltsverzeichnis
Der digitale Effektprozessor ....... 21
Komponenten der Effekt Sektion .................................21
Program Auswahl Regler ................................................... 21
LED Display......................................................................... 21
CLIP Anzeige ....................................................................... 21
SIG Anzeige.......................................................................... 21
Beschreibung der Effekte..............................................21
HALL .................................................................................... 21
ROOM ................................................................................... 21
PLATE .................................................................................. 22
CHAMBER ........................................................................... 22
CHORUS .............................................................................. 22
FLANGE............................................................................... 22
DELAY.................................................................................. 22
PITCH................................................................................... 22
MULTI & MULTI II............................................................ 22
Traditionelles Mixen ................... 23
Einfaches Live Setup ....................................................23
Zusätzliche externe Audiosignale verwenden ............23
Einfaches 2-Kanal Recording-Setup (ohne Computer)24
USB2.0 Recording ........................ 25
Treiberinstallation und Anleitung zur ersten
Inbetriebnahme .............................................................25
Installation der optionalen Software..........................26
Ein- und Ausschaltvorgang .........................................26
USB2.0 Ein- und Ausgänge.........................................27
Signalführung vom MultiMix zum Computer ................. 27
Signalführung vom Computer zum MultiMix ................. 27
Soundsetup unter Windows .........................................28
Windows Systemklänge deaktivieren .........................30
Anschlüsse und Einstellungen für USB2.0 Recording
und Monitoring .............................................................31
Der MultiMix 2.0 mit Cubase und anderen ASIOProgrammen verwenden...............................................31
Auswahl des MultiMix als Audiogerät ............................. 32
Eine neue Audiodatei erzeugen ......................................... 35
Das Alesis USB2.0 Control Panel verwenden ...........39
Zugriff auf das Control Panel ............................................ 39
Den MultiMix USB2.0 mit Sonar und anderen WDM
Programmen verwenden...............................................40
Auswahl des MultiMix als Audiogerät ............................. 40
Die Eingänge den Audiospuren zuweisen ........................ 43
2
Inhaltsverzeichnis
Der MultiMix USB2.0 mit CoreAudio auf dem
Macintosh verwenden ...................................................44
Fehlerhilfe: Hardware ................. 45
Fehlerhilfe: Software................... 49
Computer oder Audio Programme erkennen den
MultiMix USB2.0 nicht ................................................49
Erste Fehleranalyse ............................................................ 49
Audiowiedergabe oder -aufnahme in der falschen
Geschwindigkeit ............................................................49
Audiowiedergabe oder -aufnahme wird unterbrochen
oder stottert ....................................................................49
Audio-Echos während der Aufnahme.........................49
Technische Daten......................... 51
Mindestvoraussetzung an das Computersystem .......52
Schaltbilder.................................. 53
Glossar .......................................... 55
Impressum/Kontakt ..................... 58
Alesis Kontaktinformationen............................................. 58
Marken und Eigentümer .................................................... 58
3
Inhaltsverzeichnis
4
Einführung
Willkommen!
Wir beglückwünschen Sie zu Ihrem Entschluss, den MultiMix USB
2.0 Mixer in Ihr Studio zu integrieren.
Seit 1984 entwickeln und produzieren wir hochwertige Werkzeuge
für die anspruchsvolle Audiogemeinde.
Wir sind von unseren Produkten überzeugt, da wir die
hervorragenden Resultate, die kreative Menschen wie Sie mit
unseren Produkten erzielen, kennen.
Das primäre Ziel von Alesis ist es seit jeher, hochqualitatives
Studio-Equipment für jeden verfügbar und bedienbar zu machen.
Dieses Handbuch ist ein wichtiger Schritt dorthin.
Es wäre nicht sehr hilfreich, wenn wir Equipment mit vielfältigen
Anwendungsmöglichkeiten herstellen ohne zu erklären, wie diese
zu nutzen sind. Daher waren wir bemüht, diese Anleitung genauso
sorgfältig zu schreiben, wie unsere Produkte entwickelt und
gefertigt wurden.
Das Ziel dieses Manuals ist es, Ihnen so schnell wie möglich mit
möglichst geringem Aufwand die für Sie wichtigen Informationen
bereitzustellen.
Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist und bitten Sie gleichzeitig
um Ihre Anregungen für eventuelle Verbesserungen unserer
Anleitungen in der Zukunft.
Wir hoffen, dass Ihnen unser Produkt eine lange Zeit Freude
bereiten wird und Ihnen dabei hilft, Ihre Ziele zu verwirklichen.
Damit wir Ihnen einen
effektiveren Support bieten
und Sie über Produktupdates
informieren können
registrieren Sie Ihren
MultiMix Mixer online unter:
http://www.alesis.de
Mit freundlichen Grüßen
Die Mitarbeiter von Alesis
5
Einführung
Über den MultiMix USB2.0
Die Mixer der MultiMix USB2.0 Serie sind die neuesten Mitglieder
der großen Alesis Audiomixer Familie. Nach den Alesis MultiMix
USB (2004), den Alesis MultiMix FireWire (2005) und dem
iMultiMix 8 USB mit iPod Dock (2007) eignen sie sich in die
Audiomixer von Alesis ein, die über ein integriertes Computer
Audio Interface verfügen.
Seit der Vorstellung unserer ersten Konsole im Jahre 1989 konnten
wir sehr viele Erfahrungen sammeln. Seit damals hat sich die
Audiotechnologie sprunghaft weiterentwickelt, wodurch die
Qualität der Mixer stieg und gleichzeitig die Produkte preiswerter
wurden. Vor ein paar Jahren hätten Sie solch ein leistungsfähiges
Produkt, wie dieses, das dazu noch ein Mehrkanal 96kHz Audio
Interface für Ihren Computer besitzt, gar nicht zu dem günstigen
Preis erwerben können. Sehen Sie sich einfach einmal die Feature
Liste weiter unten an, Sie werden sehen, dass Sie ein wahnsinnig
umfangreiches Gerät für Ihr Studio und den Bühneneinsatz
erworben haben.
All-In-One Mixer und Mehrkanal-Computer
Audio Interface
Mit den MultiMix USB2.0 Mixern erhalten Sie hoch entwickelte
Tools, die es ermöglichen, professionell klingende Abmischungen
im Live-Betrieb und innerhalb eines Computer-gestützten
Aufnahmestudios zu erstellen. Bei der Entwicklung dieses Gerätes
bestand unser Ziel darin, Ihnen soviel Einfluss wie möglich auf das
klangliche Ergebnis zu geben, ohne dass extra Equipment von
Ihnen eingesetzt werden muss. Deswegen haben wir Funktionen,
wie den digitalen Effektprozessor, die Mikrofonvorverstärker und
eine umfangreiche Master-Sektion in den Mixer integriert..
Ihr MultiMix USB2.0 ist zudem ein full-duplex MehrkanalAudiointerface für Ihren Computer. Sie können nicht nur jeden
Kanal, sondern auch die MAIN Mix-Kanäle einzeln aufnehmen.
Damit Sie sofort nach dem Auspacken mit dem Aufnehmen Ihrer
Musik beginnen können, finden Sie im Lieferumfang eine Digital
Audio Workstation (DAW) Software. Gerade weil es unzählige
Möglichkeiten gibt, anderes Equipment und Instrumente an den
Mixer anzuschließen, erhalten Sie mit Ihrem MultiMix USB2.0 ein
unwahrscheinlich flexibles Gerät.
Wichtig: Laden Sie sich die Treiber unter http://www.alesis.de in
einen Ordner Ihres Computers herunter oder legen Sie die beiliegende
Software-CD in das CD-Laufwerk Ihres Computers ein, BEVOR
Sie Ihren MultiMix das erste Mal an den Computer anschließen.
Details finden Sie auf Seite 25.
6
Damit wir Ihnen einen
effektiveren Support bieten
und Sie über Produktupdates
informieren können
registrieren Sie Ihren
MultiMix Mixer online unter:
http://www.alesis.de
Einführung
MultiMix USB2.0 Eigenschaften
Zwei Modelle:
MultiMix 8 USB2.0 (4 Mic/Line Preamps, 2
Stereoeingänge)
MultiMix 16 USB2.0 (8 Mic/Line Preamps, 4
Stereoeingänge)
Mehrkanal USB2.0 Ein- und Ausgang – routet jeden
Kanalausgang und die MAIN-Ausgänge getrennt über den
USB2.0 Port und empfängt zwei Kanäle vom Computer in
jeweils 24-Bit, 44.1/48/88.2/96 kHz Audioqualität
ASIO and WDM Computer-Treiber – ermöglichen die
Einbindung des MultiMix USB2.0 in die meisten Digital
Audio Workstation Programme
Mic/Line Eingänge, mit bis zu 50dB Vorverstärkung –
gewährleisten
klaren
und
rauschfreien
Sound.
Phantomspeisung global schaltbar.
2 Stereo Eingänge – optimal für Line-Pegel Instrumente.
Interner digitaler Effektprozessor mit 100
Preseteffekten und leicht lesbarer Displayanzeige –
enthält eine Vielzahl von Reverbs, Delays, Choruseffekten,
Flanges, einen Pitch Transposer und verschiedene
Kombinationen daraus.
3-Band EQ pro Kanal – ein mächtiges Tool für die
klangliche Bearbeitung jedes Kanals für den perfekten Mix.
2 Aux Sends pro Kanal – ein Aux Weg führt zum internen
Effektprozessor, der andere kann zur Verwendung externer
Effekte eingesetzt werden.
Control Room Ausgang – stellt ein regelbares Extrasignal
für Abhörmonitore bereit
2-Track Send und Return – gestattet es einen Mix zu
einem Recorder (Tape Deck, MD Recorder usw.) zu führen
und das Signal eines CD-Players oder ein Tape Decks im
Mixer zu regeln.
7
Einführung
Über die Verwendung dieser Anleitung
Diese Bedienungsanleitung ist in verschiedene Abschnitte
gegliedert, welche die zahlreichen Funktionen und
Anwendungsbeispiele der MultiMix Konsolen beschreiben.
Generell ist es eine gute Idee, die gesamte Anleitung am Anfang
einmal sorgfältig zu lesen. Diejenigen, die bereits über
Erfahrungen mit Mixern dieser Art verfügen, sollten das
Inhaltsverzeichnis verwenden, um die Beschreibung einer
speziellen Funktion zu finden.
Hilfreiche Tipps und
Anleitungen sind in solch einer
grauen Textbox
Kapitel 1: Erste Schritte zeigt Ihnen, wie Sie den MultiMix in Ihr
Audiosetup für Aufnahme- und Liveanwendungen integrieren.
Das Kapitel enthält eine detaillierte Abbildung zur Verkabelung,
Richtlinien für die zu verwendenden Kabel und die Grundschritte
zur Einpegelung der Signale.
Kapitel 2: Der MultiMix im Überblick beschreibt Stück für Stück
Ihren MultiMix. Dieses Kapitel enthält zudem Abbildungen des
Mixers, damit Sie jede Komponente, über die Sie lesen, am Mixer
finden.
Kapitel 3: Der Digitale Effektprozessor erklärt die Effekte, die der
eingebaute Effektprozessor bereitstellt. Wenn Sie wissen wollen,
was ein bestimmter Effekt mit Ihrem Sound anstellt, sollten Sie
diese Seiten lesen, bevor Sie den Effekt benutzen.
Kapitel 4: Traditionelles Mixen beschreibt eine Reihe von
Anwendungsbeispielen, in denen Sie Ihren MultiMix für eine LiveAbmischung und einfaches Recording ohne USB2.0 Verbindung
verwenden können.
Das Kapitel 5: USB Recording fokussiert Sie auf die leistungsfähigen
USB2.0 Recording-Funktionen des MultiMix und erklärt die
Software-Installation und die Einrichtung des Mixers mit den
gebräuchlichsten DAW-Programmen.
Kapitel 6: kann Ihnen dann dienen, wenn Sie auf Probleme bei der
Arbeit mit Ihrem Mixer stoßen. Sie werden sehen, dass sich die
meisten Dinge schnell und einfach, meist nur mit einem
Tastendruck, klären lassen.
Kapitel 7: Technische Daten und Kapitel 8: Blockschaltbilder enthalten
technische Informationen für die Anwender, die es interessiert.
Am Ende dieser Anleitung finden Sie ein Glossar der
gebräuchlichsten auf Mischpulte bezogene Begriffe und unsere
Kontaktinformationen
8
Wird in dieser Anleitung etwas
Wichtiges erwähnt, weist Sie
ein Ausrufezeichen (wie dieses
hier an der linken Seite) darauf
hin. Dieses Symbol
verdeutlicht, dass die in der
Textbox enthaltene Erklärung
bedeutend für die Arbeit mit
dem MultiMix ist.
Einführung
Einige Worte für Einsteiger
Wir wissen, dass einige Anwender, die den MultiMix USB2.0
gekauft haben, zum ersten Mal vor einem Mixer sitzen. Deshalb
haben wir die Beschreibungen deshalb so verständlich wie möglich
gehalten. Bei der Entwicklung der MultiMix Serie haben wir Wert
darauf gelegt, dass die vielen Funktionen gerade für Anfänger
einfach erlernbar sind.
Viele Bedienungsanleitungen für Mixer—und natürlich auch
Anleitungen für andere elektronische Instrumente—sind voll von
komplizierten Fachausdrücken und unvollständigen
Bedienungsanweisungen, da man eine Menge Erfahrung auf Seiten
des Lesers voraussetzt. Wir versuchen, das in dieser
Bedienungsanleitung zu vermeiden. Natürlich werden auch hier
einige technische Begriffe verwendet. Wir sind jedoch bestrebt,
alles verständlich für Sie zu gestalten.
Vor dem Beginn einer Mixing
Session sollten Sie die Signale
richtig pegeln. Das ist was
Wichtigste überhaupt, um einen
perfekten Mix zu erstellen.
Lesen Sie dazu die Hinweise
auf Seite 20.
Besonders Neueinsteigern wird in verschiedenen Abschnitten
besonders unter die Arme gegriffen. Halten Sie die Augen nach
den grauen Textboxen an der rechten Seite offen. Sehen Sie sich
auf jeden Fall die Abbildungen auf der Seite 11 an, die an einigen
Beispielen zeigen, wie Sie den Mixer in Ihren Gerätepark
integrieren können, nachdem Sie sich mit Hilfe des Kapitel 2 einen
Überblick verschafft haben. Falls Ihnen doch einmal ein
Fachausdruck über den Weg laufen sollte, der Ihnen gänzlich
unbekannt ist, finden Sie im Glossar sicherlich die Erklärung, die
Sie weiter bringt.
9
Einführung
10
1 Erste Schritte
Wichtig: Laden Sie sich die Treiber unter
http://www.alesis.de in einen Ordner Ihres Computers
herunter oder legen Sie die beiliegende Software-CD in das CDLaufwerk Ihres Computers ein, BEVOR Sie Ihren MultiMix das
erste Mal an den Computer anschließen.
Details finden Sie auf Seite 25.
Anschluss des MultiMix USB2.0
Diese Abbildung hilft Ihnen, Ihren MultiMix USB2.0 zu verkabeln
und für die Arbeit vorzubereiten. Das verwendete Equipment ist
natürlich von Ihnen abhängig von Ihnen und dem Einsatz des
Mixers (Live- oder Recording-Einsatz). Zum Beispiel sehen Sie
hier, dass der MAIN MIX OUT zu einem Aufnahmegerät oder zu
einem PA-System geführt werden kann.
.
Befolgen Sie die Richtlinien,
die wir zu den zu
verwendenden Kabeln (weiter
unten) und dem Einpegeln von
Signalen (auf der nächsten
Seite) geben, bevor Sie mit dem
Mixen beginnen.
11
1 Erste Schritte
Richtige Kabel verwenden
Beim Anschluss von Instrumenten und anderen Geräten an den
MultiMix ist es wichtig, dass Sie die richtigen Kabeltypen
verwenden. Hier ein paar einfache, aber wichtige Richtlinien:
Verwenden Sie XLR Kabel für die Mikrofoneingänge.
Verwenden Sie 6,3 mm Monoklinkenkabel für die
Line Eingänge und alle anderen Klinkenanschlüsse.
Für die 2-Track In und Out Anschlüsse müssen Sie
Stereo Chinch (RCA) Kabel verwenden.
Verwenden Sie ein USB2.0 Kabel zum Anschluss des
Mixers an den Computer
Signale richtig einpegeln
Bevor Sie damit starten, verschiedene Audiosignale mit Ihrem
MultiMix zu mischen, müssen Sie die Pegel jedes benutzten Kanals
richtig einstellen. Dadurch wird vermieden, dass es zu
Übersteuerungen und Verzerrungen kommt. So geht’s richtig:
1. Bringen Sie den Kanalregler auf 12:00 Uhr.
2. Drehen Sie die AUX SEND und GAIN Regler ganz zu und
drehen Sie die EQ Regler in die Mittelstellung (Sie merken,
dass es eine Mittenrasterung gibt.).
3. Schließen Sie die Signalquelle am Eingang des Kanals an.
4. Spielen Sie das Instrument bei normaler Lautstärke und
beobachten Sie die LED Pegelanzeigen in der Master Sektion.
5. Justieren Sie den Gain des Kanals, bis die PEAK LED nicht
leuchtet, wenn Sie spielen.
8. Wenn Sie mit dem EQ in den Frequenzverlauf eingreifen
müssen, halten Sie dabei die Pegelanzeigen im Auge.
12
2 Der MultiMix USB2.0 im Überblick
In diesem Kapitel erfahren Sie alles die Komponenten des
MultiMix (ausgenommen hiervon ist der digitale Effektprozessor,
der im nächsten Kapitel beschrieben wird). Bitte beachten Sie die
Abbildungen beim Lesen, damit Sie verfolgen können, über
welchen Abschnitt wir gerade reden.
Anschlussfeld
Den hinteren Bereich der Oberseite des MultiMix nimmt das
Anschlussfeld ein. Hier werden Instrumente, Signalprozessoren,
Mehrspurrecorder und andere Geräte angeschlossen. Was immer
Sie an den Mixer anschließen wollen, hier sind Sie die passenden
Buchsen. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alles über die
sich in diesem Bereich befindlichen Eingänge, Ausgänge, Schalter
und Regler.
Mic Eingänge (Kanäle 1 – 4)
Der MultiMix verwendet Standard XLR Mikrofoneingänge. Diese
stellen eine Phantomspannung von +48V bereit, die Sie mit dem
Phantom On Schalter auf der Rückseite des Mixers aktivieren
können. Sie müssen die Phantomspannung dann einschalten, wenn
Sie an den Mikrofoneingängen Kondensatormikrofone verwenden,
da diese eine extra Stromversorgung benötigen, solange sie nicht
über eine eigene Stromquelle, wie eine Batterie, verfügen.
Dynamische Mikrofone und Bändchenmikrofone benötigen keine
Phantomspannung. Diese hat keinen Einfluss auf diese Art von
Mikrofonen.
Auch wenn es sein kann, dass
Ihr Mikrofon ohne Probleme
an diesen Mic Eingängen
laufen wird, empfehlen wir, Ihr
Mikrofon zu überprüfen, ob es
sich vielleicht um ein
Kondensatormikrofon handelt,
welches Phantomspannung
benötigt. Vergewissern Sie
sich, dass Sie ein
niederohmiges, symmetrisches
Mikrofon verwenden.
Die qualitativ sehr hochwertigen Mikrofoneingänge verstärken das
Signal um bis zu 50dB vor. Diese Vorverstärkung lässt sich mit
dem Gain Regler einstellen.
Ein anderes nützliches Feature dieser Mikroneingänge ist der
zuschaltbare Hochpassfilter (HPF), der mit dem HPF Schalter zuund abgeschaltet werden kann. Bei aktiviertem Hochpassfilter
werden alle Frequenzen unter 75Hz aus dem Signal gefiltert. Das
ist sehr nützlich bei Mikrofon- oder Linesignalen, die nicht bis in
die tiefen Frequenzen hinabreichen (wie z.B. Gesangsstimmen,
Snaredrums, Becken und E-Gitarre). Für Instrumente, die sehr
tief ins Frequenzspektrum hinabreichen, wie Kick Drum oder
Bassgitarre, kann der Filter deaktiviert bleiben.
Schließen Sie Ihr Mikrofon
immer erst an den Mixer an,
bevor Sie die Phantomspannung aktivieren.
Mikrofone sind sehr
empfindlich. Eine plötzliche
Stromversorgung kann die
Schaltkreise des Mikrofons
dauerhaft beschädigen Zudem
hat es sich bewährt, die
Lautstärke des Mixers zu
verringern, bevor die
Phantomspannung
eingeschaltet wird.
13
2 Der MultiMix USB2.0 im Überblick
Line Eingänge (Kanäle 1 – 4)
Die als LINE IN beschrifteten Line Eingänge besitzen
symmetrisch verschaltete 6,3mm Klinkenbuchsen, die wie auch die
Mic Eingänge 50dB Preamp Gain und einen Hochpassfilter
bereitstellen (Phantomspannung hat auf die Line Eingänge keine
Auswirkungen). Diese Eingänge arbeiten mit Line Pegel
Instrumenten, wie Keyboards und Drum Computern. Wenn Sie
meinen, dass das Line Signal Ihres Instruments zu dünn klingt,
schließen Sie es an die Kanäle 1 – 4 an und verstärken Sie es mit
dem Gain Regler.
Line Eingänge (Kanäle 5 – 8)
Im Gegensatz zu den Kanälen 1 – 4 sind die Line Eingänge der
Kanäle 5 – 8 als Stereoeingänge ausgelegt und stellen einen linken
und rechten Eingang zur Verfügung. Wenn Sie einen dieser Kanäle
als Monoeingang verwenden wollen, schließen Sie Ihr Instrument
an den linken Eingang an. Die Kanäle 5 – 8 besitzen nicht den
Gain Regler der Kanäle 1 – 4, da die Mehrheit der Line Pegel
Instrumente diese extra Verstärkung nicht benötigen. Diese Kanäle
sind für den Anschluss von Synthesizern und anderen
elektronischen Instrumenten gedacht, eignen sich aber auch gut
für CD Player oder Tape Decks, da diese Signalquellen ebenfalls
keine gesonderte Verstärkung brauchen.
PHONE Buchse
An den Kopfhörerausgang können Sie Kopfhörer mit 6,3mm
Klinkenstecker anschließen. Für Kopfhörer mit 3,5mm
Klinkenanschluss finden sich passende Adapter in den meisten
Elektronikgeschäften.
AUX RETURNS
An diese 6,3mm Klinkenbuchsen können Sie die Ausgänge eines
externen Effektgerätes oder andere Signalquellen anschließen.
Jeder Aux Return Eingang kann mit dem AUX RET A und dem
EFFECTS / AUX RET B LEVEL Regler der Ausgangssektion
des Mixers um jeweils um 15dB verstärkt werden.
AUX SENDS
An diese 6,3mm Klinkenbuchse schließen Sie das Kabel an,
welches zum Eingang des externen Effektgerätes geht. In der
AUX Sektion eines jeden Kanalzuges kann das Signal um bis zu
10dB angehoben werden.
2-TRACK
Die 2-TRACK IN und OUT Anschlüsse sind als Chinch (RCA)
Buchsen ausgelegt. Verwenden Sie die OUTs zur Abmischung auf
ein Tape Deck oder einen anderen Recorder. Über die INs kann
14
Wenn Sie ein Effektgerät
verwenden, das nur einen
Monoausgang besitzt,
schließen Sie es an die linke
Seite des STEREO AUX
RETURN an. Sie hören es dann
in der Mitte des
Stereospektrums, nicht links.
Der MultiMix USB2.0 im Überblick 2
ein Signal in den Mixer aufgenommen werden, das abgehört und
auch zum Main Mix hinzugefügt werden kann. Drücken Sie dazu
den 2TK TO MIX Taster der Master Sektion Ihres Mixers.
Am 2-TRACK INPUT wird außerdem Signal, welches über
USB2.0 vom Computer zurückkommt, eingespeist.
MAIN MIX OUT
Über diese 6,3mm Klinkenbuchsen verlässt das Signal des Main
Mixes den Mixer. Von hier aus können Sie es zu einem
Aufnahmegerät oder einem PA System weiterführen. Der Pegel
dieses Signals wird mit dem MAIN MIX Regler kontrolliert.
CTRL RM OUT
Setzen Sie diese 6,3mm Klinkenbuchsen dazu ein, um dem
Verstärker, der Ihre Monitore mit Power versorgt, ein Signal
zukommen zu lassen oder um Kopfhörer anzuschließen. Dieser
Ausgang kann verschiedene Signale, die über die Master Sektion
des Mixers ausgewählt werden, bereitstellen.
Kanalzüge
Die acht Kanalzüge sind bis auf eine Abweichung identisch. Die
Kanäle 1 – 4 sind mono, während die Kanäle 5 – 8 stereo ausgelegt
sind. Jeder Kanalzug enthält die folgenden Komponenten
Pegelregler
Der Pegelregler bestimmt, welcher Signalanteil des Mic- oder
Lineeingangs zum Kanal gesendet wird. Zur Einstellung drehen
Sie einfach den Regler auf den gewünschten Pegel. Auf der äußerst
linken Position werden Signale komplett ausgeblendet, während
auf der äußerst rechten Position die Signale um nochmals 10dB
verstärkt werden.
PAN oder BAL
Dieser Regler — am Mono Kanal mit PAN und am Stereo Kanal
mit BAL beschriftet — ermöglicht es, das Signal des Kanals im
Stereobild anzuordnen. Während Sie den Regler nach links drehen,
können Sie hören, wie auch das Signal zur linken Seite wandert.
Durch Rechtsdrehung wendet sich das Signal der rechten Seite zu
…ganz einfach. Der Pan Regler erreicht das, indem das Signal zum
linken Main Mix Bus verschoben wird. Der Balance Regler steuert
die relative Balance des linken und rechten Kanalsignals am Main
Mix Bus.
15
2 Der MultiMix USB2.0 im Überblick
Aux
Hier finden Sie die Regler, welche die Pegel der Aux Sends A und
B regeln. AUX A arbeitet als Pre-Fader Ausspielweg. Das heißt,
dass der Aux Send lediglich von den Einstellungen des EQs und
des HPF Schalter beeinflusst ist. Ein Pre-Filter Send wird
normalerweise für feste Signalpegel (wenn zum Beispiel ein Signal
zum Kopfhörer während der Aufnahme gesendet wird, welches
nicht durch den Kanalfader beeinflusst werden soll) verwendet.
AUX B wird als Post-Fader Send betrieben, was bedeutet, dass der
AUX B durch den Fader (in unserem Falle dem Pegelregler), den
EQ und den HPF beeinflusst wird. Der AUX B kann zum
Signalrouting zu externen Geräten verwendet werden. Beim
Einsatz des integrierten Effektprozessors, wird AUX B zur
Regelung des zum Effektprozessor zu sendenden Signalpegels
verwendet
EQ
Der MultiMix besitzt pro Kanal drei Bänder zur Klangregelung
(EQ). MIT diesen Reglern können Sie das Signal des Kanals durch
Betonen oder Absenken von Frequenzen klanglich bearbeiten. Die
LO und HI Regler sind „Shelving“ Filter (so genannte
„Kuhschwanzfilter“) mit festen Frequenzen von 80 Hz
beziehungsweise 12 kHz. Das mittlere Band (MID) ist als „Peak“
Filter („Glockenfilter“) mit 2.5 kHz ausgelegt.
„Shelving” bedeutet, dass der Mixer alle Frequenzen hinter der
angegebenen Frequenz anhebt oder absenkt. „Peaking” heißt, dass
die Frequenzen ober- und unterhalb der bezeichnetet Frequenzen
abfallen, wodurch sich graphisch gesehen die Form einer Glocke
(daher Glockenfilter) ergibt.
16
Der MultiMix USB2.0 im Überblick 2
Master Section
Das eigentlich Herz des Mixers befindet sich in der Master
Sektion, in der die Kanaleingänge und Aux Return Signale
zusammengemischt werden und auf die verschiedenen Ausgänge
verteilt werden.
Main Mix
Die Signale aller Kanäle und Aux Sends landen im Main Mix. Der
MAIN MIX Regler dient dazu, die Gesamtlautstärke dieser
kombinierten Signale zu regeln. Dieser Regler hat Einfluss auf die
Signale, die zum MAIN MIX OUT und zum 2-TRACK OUT
geführt werden. Auf der äußerst linken Position werden Signale
komplett ausgeblendet, während auf der äußerst rechten Position
die Signale um nochmals 10dB verstärkt werden.
2-TK To Mix
Wenn Sie diesen Taster gedrückt haben, wird das am 2-TRACK
IN anliegende Signal zum MAIN MIX geführt und somit Teil des
Main Mixes. Auf diese Art wird der 2-TRACK IN zu einem
weiteren Stereo Kanal (natürlich aber ohne die ganzen Extras, wie
Pan, EQ, usw.).
HDPH / CTRL RM
Der HDPH / CTRL RM Regler steuert den Pegel des Signals,
welches über die CTRL RM OUT und PHONES Anschlüsse
bereitgestellt wird. Der Signalpegel wird durch die LED
Pegelmeter veranschaulicht. Die Taster rechts vom HDPH /
CTRL RM Regler bestimmen die Signalquelle des Abhörmixes
(siehe unten). Jede Kombination der Taster ist denkbar. Wurde
nichts ausgewählt, hören Sie nur Stille auf dem Abhörmix und die
LED Pegelmeter leuchten nicht.
Das „CTRL RM” (Control Room – Abhörraum) im Namen dieses
Reglers bezieht sich au den Umstand, dass dieses Signal
normalerweise zu den Abhörmonitoren im Studio gesendet wird,
wo jemand—normalerweise der Toningenieur—am Mixer arbeitet.
Sein Sie nicht nervös, wenn Sie den Mixer in Ihrem Schlafzimmer
verwenden, welches naturgemäß nicht wie ein Abhörraum im
Studio ausgerüstet ist. In dieser Situation können Sie Kopfhörer
verwenden oder Ihre Lautsprecher mit dem CTRL RM OUT
verbinden.
2TK TO CTRL ROOM Schalter
Bei Aktivierung dieses Schalters wird das von den 2-TRACK
Buchsen kommende Signal zum Kopfhörer- und CTRL ROOM
Ausgang geroutet. Dieser Pegel wird über den HDPH / CTRL
ROOM Regler eingestellt und nimmt das Signal aus dem Main
Mix.
17
2 Der MultiMix USB2.0 im Überblick
Aux Ret A Level
Dieser Regler stellt den Pegel für die Signalrückführung des AUX
RETURN A zum Mixer ein.
Effects / Aux Ret B Level
Wenn Sie einen der eingebauten Effekte des MultiMix verwenden,
können Sie mit diesem Regler den Effektpegel bestimmen. Wurde
AUX SEND B mit einem externen Gerät verbunden, stellt dieser
Regler den Pegel des AUX RETURN B Signals ein.
LED Pegelmeter
In der Master Sektion des Mixers finden Sie zwei Reihen von
gelben, grünen und roten Lichtern. Diese sind sehr vielseitig und
ermöglichen die Visualisierung von Signalpegeln des Main Mix und
der Aux Returns abhängig davon, welches der Signale zum Control
Room Mix geroutet ist.
POWER Anzeige
Wenn diese LED leuchtet wurde der POWER ON Schalter auf
der Rückseite des Mixers aktiviert.
+48V Anzeige
Leuchtet diese LED wurde der rückwärtige PHANTOM ON
Schalter des Mixers aktiviert. Auf allen XLR-Mikrofoneingängen
liegt dann eine Phantomspannung von +48V an.
18
Der MultiMix USB2.0 im Überblick 2
Rückseite des Mixers
Auf der Rückseite des Mixers befinden sich die folgenden
Komponenten.
Power Input
Schließen Sie das externe Netzteil Ihres Mixers hier an. Sie sollten das
Netzteil zuerst mit dem Mixer verbinden, bevor Sie das andere Ende
in eine Steckdose stecken.
Externes Netzteil
Der POWER INPUT
Anschluss kann
ausschließlich mit dem
Ihrem MultiMix
beiliegenden Netzteil oder
einem AC Netzteil mit
denselben Spezifikationen
verbunden werden.
Andere könnten
möglicherweise nicht
f ki i
Das Netzteil gibt eine Stromstärke von 18.5 VAC bei 700 mA
Spannung aus. Es sollte für den Betrieb Ihres MultiMix mehr als
ausreichend sein. Wie auch bei fast jedem anderen Netzteil, wird
dieses warm, wenn es eine Zeit lang verwendet wird. Sie sollten
sich deswegen keine Sorgen machen.
Power On
Mit diesem Schalter nehmen Sie den Mixer in Betrieb und schalten
ihn wieder aus. Die Fader der Master Sektion sollten ganz nach
unten gezogen sein, wenn der Mixer ein- oder ausgeschaltet wird.
Phantom On
Wie wir bereits bemerkt
haben ist es sehr
wichtig, dass Sie vor
dem Einschalten der
Phantomspannung das
Mikrofon angeschlossen
und die Lautstärken im
Soundsystem herunter
geregelt haben.
Dieser Schalter aktiviert und deaktiviert die Phantomspannung,
wie wir auf Seite 13 im Abschnitt „Mic Eingänge (Kanäle 1 – 4),”
beschrieben haben. Dieser Schalter regelt die Phantomspannung
für alle Mikrofoneingänge.
USB2.0 Port
Über diese Anschlüsse können Sie den MultiMix mit einem
Computer verbinden, um eine Mehrkanal-DigitalaudioKommunikation zwischen beiden herstellen zu können.
Falls Sie einen Computer
mit einem USB 1.1 Port mit
dem MultiMix verwenden,
können Sie nur zwei
Kanäle in entweder
44.1kHz oder 48kHz
aufnehmen.
19
2 Der MultiMix USB2.0 im Überblick
20
3 Der digitale Effektprocessor
Bereits eingebaut befinden sich in Ihrem MultiMix USB2.0 ein
leistungsfähiges Effektgerät mit 100 Preset Programmen
(Programs). Sie finden in diesem Kapitel ein paar Tipps, wie diese
Effekte in den Mix eingebunden werden können. Sie müssen sich
jedoch nicht ausschließlich daran halten. Sie sollten auch selbst
experimentieren, damit Sie ein Gefühl dafür bekommen, wie die
Effekte Ihre Mixe nach vorne bringen.
Komponenten der Effekt Sektion
Program Auswahl Regler
Mit diesem Regler können Sie eines der 100 Effekt Programme
in Ihrem Mix aufrufen. Durch Rechtsdrehung des Reglers
wählen Sie die Programs nach aufsteigender Nummer, durch
Linksdrehung nach absteigender Nummer an. Den Effektpegel
eines Kanals regeln Sie mit dem dazugehörigen AUX B Regler.
Um einen angewählten Effekt zu aktivieren, müssen Sie den
Regler drücken.
LED Display
Dieses Display zeigt die Nummer des gerade aktivierten Programs
an.
CLIP Anzeige
Diese LED teilt Ihnen durch Aufleuchten mit, dass am internen
Effekteingang ein übersteuertes Signal anliegt. Das bedeutet, dass
Sie den Pegel des Signals mit dem EFFECTS / AUX RET B
LEVEL Regler reduzieren sollten.
Die gleichzeitige
Verwendumg des AUX B
RETURN und des
eingebauten Effects
Processors ist nicht möglich.
SIG Anzeige
Wenn der Effekt Prozessor ein Signal erhält, leuchtet diese LED.
Beschreibung der Effekte
HALL
Dieser Reverbtyp simuliert die Atmosphäre eines großen
Konzertsaales.
ROOM
Dieses Reverb reproduziert die etwas intimere Umgebung eines
natürlichen Raumes.
21
3 Der digitale Effektprozessor
PLATE
Hier haben wir Hallplatten Simulationen, die für viele klassische
Aufnehmen in den 70ern und 80ern eingesetzt wurden.
CHAMBER
Diese Simulationen stellen das Klangverhalten von künstlichen
Echokammern nach, die vor allen bei Aufnahmen in den 50er und
60er Jahren Verwendung fanden.
CHORUS
Hiermit erstellen Sie den Effekt mehrerer Stimmen (oder
Instrumente), die aus einem einzelnen Eingang kommen.
FLANGE
Flange hat einen schwebenden, brausenden Effekt zur Folge, den
Sie bestimmt schon einmal gehört haben.
DELAY
Dieser Effekt setzt sich aus getrennten Wiederholungen des
Eingangssignals zusammen.
PITCH
Diese Effekte transponieren die Tonhöhe des Eingangssignals und
mischen das Effektsignal mit dem Original, um Harmonien zu
erzeugen.
MULTI & MULTI II
Hier finden Sie Kombinationen aus zwei oder mehr Effekten.
22
4 Traditionelles Mixen
Ihr MultiMix 8 USB2.0 eignet sich für zahlreiche Anwendungen –
sowohl im Studio als auch auf der Bühne. Ihnen stehen
verschiedene Optionen zur Verfügung, um Sound in den Mixer
oder aus ihm heraus zu bekommen. Eingangssignale lassen sich zu
verschiedenen Teilen des Mixers routen, um beispielsweise den
internen oder externe Effekte verwenden zu können oder um eine
Aufnahme mit einem Kassettendeck durchführen zu können. Um
Ihnen die Möglichkeiten aufzuzeigen, finden Sie nachfolgend
gebräuchliche Einsatzszenarien für Ihren MultiMix 8 USB2.0.
Einfaches Live Setup
Schließen Sie Ihre Instrumente und Mikrofone an die Mono- und
Stereokanäle an und pegeln Sie die Signale jedes Kanals richtig ein.
Wenn Sie einen internen Effekt auswählen, können Sie das
Effekteingangssignal mit dem AUX B Regler jedes Kanals regeln.
Sie können auch einen externen Effektprozessor verwenden und
dorthin mit dem AUX SEND A ein senden, welches Sie über den
AUX RETURN A zurückführen (setzen Sie dazu den AUX
SEND A auf POST, für „Post-Fader”).
Wenn Sie möchten, können Sie auch einen zweiten externen
Effektprozessor über die AUX SEND B- und AUX RETURN BWege einbinden. Beachten Sie, dass bei der Verwendung eines
externen Effektprozessors auf diesem Signalweg die internen
Effekte deaktiviert werden.
Verbinden Sie den MAIN MIX OUT mit dem Verstärker des PASystems. Zum Abhören der Signale, verbinden Sie die CTRL RM
OUT mit einem Kopfhörerverstärker. Achten Sie darauf, dass die
Pegel stimmen, bevor das Publikum Ihren Mix hört.
Zusätzliche externe Audiosignale verwenden
Der MultiMix besitzt ein paar zusätzliche Audioeingänge. Wenn
Sie weitere Audiosignale zu Ihrem Live- oder Recording-Mix
hinzufügen wollen, gibt es zwei Möglichkeiten:
Über die 2-TRACK IN Eingänge lassen sich leicht ein
Tape Deck, ein ADAT, ein CD-Player, der USB2.0
Audiodatenstrom vom Computer oder andere Signale
integrieren. Der 2-TRACK IN kann auch zur
Berieselung des Publikums mit Musik von der CD
dienen, während die Band noch aufbaut.
Das Audiosignal, welches Ihr
Computer zum MultiMix über
USB2.0 sendet, wird zu den 2TRACK INEingängen geroutet.
Sie können die Cinch-Buchsen
des 2-TRACK IN gleichzeitig
mit einem nderen
Eingangssignal belegen,
müssen jedoch die relativen
Pegel beider Signale (FireWire
und 2-Track) extern regeln.
Die AUX RETURNS können auch als zusätzliche
Audioeingänge verwendet werden, wenn Sie keinen
Effekt angeschlossen haben.
23
4 Traditional Mixing
Einfaches 2-Kanal Recording-Setup
(ohne Computer)
Bei diesem Setup schließen Sie zuerst alle Mikrofone und
Instrumente an die Mono- und Stereo Kanäle an und pegeln die
Signale jedes Kanals richtig ein. Ihr Aufnahmegerät (ein
Vierspurgerät, ein ADAT oder ein Tape Deck, beispielsweise)
steuern Sie über die 2-TRACK OUT Buchsen an.
Wenn Sie einen internen Effekt auswählen, können Sie das
Effekteingangssignal mit dem AUX B Regler jedes Kanals regeln.
Sie können auch einen externen Effektprozessor verwenden und
dorthin mit dem AUX SEND A ein senden, welches Sie über den
AUX RETURN A zurückführen (setzen Sie dazu den AUX
SEND A auf POST, für „Post-Fader”).
Zum Abhören verbinden Sie die CTRL RM OUT Buchsen mit
den Lautsprechern oder einem Kopfhörerverstärker. Sie können
auch einfach einen Kopfhörer an die PHONES Buchse
anschließen.
24
5 USB2.0 Recording
Wichtig: Laden Sie sich die Treiber unter http://www.alesis.de in
einen Ordner Ihres Computers herunter oder legen Sie die beiliegende
Software-CD in das CD-Laufwerk Ihres Computers ein, BEVOR Sie
Ihren MultiMix das erste Mal an den Computer anschließen.
Treiberinstallation und Anleitung zur
ersten Inbetriebnahme
Windows
Installieren Sie vor dem Anschluss des Mixers an den Computer
die Treiber von der Webseite oder der Software DVD. Während
des Installationsvorgangs stellen Sie nach Aufforderung durch das
Installationsprogramm die Verbindung des Mixers zum Computer
her bzw. trennen Sie diese.
Bei jeder Installation klicken Sie auf “Fortfahren,” falls Windows
Sie warnt, dass die Treiber die Microsoft Logo Certification nicht
bestanden hätte.
Diese Treiber enthalten die
gebräuchlichsten Standards für
die Audiounterstützung —
WDM (das „Windows Driver
Model” von Microsoft) und
ASIO (der „Audio Stream
Input/Output” Standard, der
von vielen AudiosoftwareProgrammen verwendet wird.
Windows Logo Certification.
Ignorieren Sie diesen Hinweis durch Klicken auf “Fortfahren.”
.
Macintosh
Installieren Sie die Treiber aus dem .dmg File.
Warten Sie mit dem Anschließen des Mixers am Mac, bis Ihr
Mac neu gestartet wurde. Anderenfalls kann es passieren, dass der
Mac den Mixer nicht erkennt.
Bitte gehen Sie in die “Audio-MIDI-Konfiguration“ Ihres Macs
und wählen Sie das “Alesis USB Audio Device” aus, damit der
MultiMix USB2.0 richtig für die Übertragung für Audiosignale
vom und zum Computer konfiguriert wird.
Zum Einsatz des Mixers
benötigen Sie Mac OS X 10.4
oder aktueller.
Das digitale Audiosignal,
welches über USB2.0
übertragen wird, ist ein 24-Bit
PCM Signal.
25
5 USB2.0 Recording
Installation der optionalen Software
Die zu Ihrem MultiMix USB2.0 mitgelieferte Software DVD
enthält nicht nur die Treiber (das sind die kleinen
Computerprogramme, die im Hintergrund dafür sorgen, dass Ihr
MultiMix ordnungsgemäß mit Ihrem Computer funktioniert),
sondern auch leistungsfähige Musikprogramme.
Wenn Sie nicht schon eine Digital Audio Workstation (DAW) –
Software besitzen, können Sie das auf der CD enthaltene
Programm verwenden. Diese DAW-Software ermöglicht perfekt
den Einstieg zum Computer-gestützten Recording und Sie werden
bald merken, dass Sie eigentlich kein weiteres Programm benötigen
werden.
Die Demoprogramme geben Ihnen einen kleinen Einblick in die
Möglichkeiten anderer erhältlicher Musiksoftware für den
Computer. Probieren Sie diese Software unbedingt aus.
Ein- und Ausschaltvorgang
Einige Computer reagieren empfindlich darauf, in welcher
Reihenfolge sie und der MultiMix USB2.0 eingeschaltet werden.
Falls Sie bemerken, dass Ihr MultiMix USB2.0 nicht immer
zuverlässig gefunden wird, wenn beide Geräte gleichzeitig
eingeschaltet werden, experimentieren Sie mit unterschiedlichen
Einschaltreihenfolgen beider Geräte — schalten Sie erst den
Computer und dann Ihren MultiMix USB2.0 ein oder umgekehrt.
26
USB2.0 Recording 5
USB2.0 Ein- und Ausgänge
Signalführung vom MultiMix zum Computer
Der USB2.0-Port sendet jeden einzelnen Mixerkanal und die
MAIN OUT/2-TRACK OUT Signale zum Computer. Das
bedeutet, dass der MultiMix 8 USB2.0 8 einzelne Kanäle und das
MAIN Stereopaar (also insgesamt 10 Kanäle) für eine Recording
Software als Eingänge bereitstellt. Der MultiMix 16 USB2.0 sendet
16 Einzelkanäle und das MAIN Stereosignal (insgesamt 18 Kanäle)
zum Computer.
Einzelkanäle
Die EINZELKANÄLE senden ihr Signal nach dem
Vorverstärker, den Hochpassfilter, dem 3-Band EQ und dem
Kanalfader zum Computer.
Die Effekte der AUX Send Regler sind NICHT in den einzelnen
Kanalausgängen enthalten.
MAIN MIX Kanäle
Die MAIN Mix Kanäle, die zum Computer gesendet werden, sind
exakte Kopien der Signale, die auch am MAIN Ausgang des
Mixers anliegen. Wenn Sie nur einen Stereomitschnitt aufnehmen
möchten, entscheiden Sie sich für die Aufnahme der MAINKanäle
Signalführung vom Computer zum MultiMix
Der USB2.0-Port empfängt eine Stereospur vom Computer und
weist diese den Kanälen des 2-TRACK IN Eingangs des MultiMix
zu. Bitte beachten Sie, dass das Signal eines anderen Gerätes,
welches an den 2-TRACK IN Eingängen des MultiMix
angeschlossen ist, mit dem Signal vom Computer
zusammengeführt wird.
Um zu verstehen, warum die
AUX Signale nicht im
Signalweg der individuellen
Kanäle, die zum Computer
gesendet werden, enthalten
sind, muss man sich die
Wirkungsweise der AUX Sends
genauer betrachten:
Jeder Kanal kann einen
bestimmen Signalanteil zu den
AUX Prozessoren senden.
Beim MultiMix 16 USB2.0
beispielsweise werden 16
verschiedene Signal mit jeweils
verschiedenen Pegeln zu
externen Prozessoren gesendet.
Die meisten AUX Prozessoren
können jedenfalls nur ein
Stereopaar zurück zum Mixer
führen. Es ist nicht möglich,
dass diese Prozessoren ihr
Signal jedem einzelnen Kanal
getrennt zurückgeben können,
ohne dass dieses Signal auch
die Anteile der anderen Kanäle
führen würde.
27
5 USB2.0 Recording
Soundsetup unter Windows
Um Ihren MultiMix USB2.0 als Ihr Standard Audiogerät unter
Windows verwenden zu können, folgen Sie diesen Schritten:
28
1.
Beginnen Sie im Windows Start Menü und wählen sie die
„Systemsteuerung.” Je nach Windows Einstellungen
erscheint eines der folgenden Fenster:
2.
Wählen Sie “Sounds und Audiogeräte”.
3.
Klicken Sie den “Audio” Tab an. Definieren Sie für
Soundwiedergabe und Aufnahme den “Alesis USB Audio”
Eintrag.
USB2.0 Recording 5
4.
Klicken Sie den Tab “Stimme”. Ändern Sie das Gerät für die
Stimmwiedergabe und Stimmaufnahme auf “Alesis USB
Audio.”
5.
Klicken Sie auf “Anwenden,” damit Ihre Änderungen
übernommen werden.
29
5 USB2.0 Recording
Windows Systemklänge deaktivieren
Windows Systemklänge—also die Sounds, die Windows spielt, um
das Starten oder Herunterfahren des Computers, oder
Warnmeldungen usw. zu signalisieren—können bei der
Audioaufnahme stören. Wir empfehlen dingend, diese Klänge zu
deaktivieren.
30
1.
Klicken Sie den „Sounds” Tab von „Sounds und
Audiogeräte.”
2.
Wählen Sie unter „Soundschema“ den Eintrag „Keine
Sounds.”
3.
Klicken Sie „OK” um die Änderung zu übernehmen und die
Dialogbox zu schließen.
USB2.0 Recording 5
Anschlüsse und Einstellungen für
USB2.0 Recording und Monitoring
Um schnell mit dem MultiMix USB2.0 arbeiten zu können,
nehmen Sie folgende Einstellungen vor:
1.
Schließen Sie Ihr Abhörsystem an die CTRL RM OUT
Buchsen des MultiMix USB2.0 an.
2.
Stellen Sie die Tasten der Master Sektion so ein:
a.
2 TK TO MIX: Nicht gedrückt.
Wenn Sie diese Taste drücken, können
Rückkopplungen entstehen.
b.
MIX TO CONTROL ROOM: Gedrückt.
Dadurch können Sie die Musik, die aufgenommen
wird, in Echtzeit ab hören.
c.
2 TK TO CONTROL ROOM: Gedrückt.
Dadurch hören Sie den USB2.0 Ausgang des
Computers.
Den MultiMix 2.0 mit Cubase und
anderen ASIO-Programmen verwenden
Zwei verschiedene Audiostandards verwenden Audio-Recording
Programme unter Windows: WDM (das „Windows Driver
Model,” entwickelt von Microsoft) oder ASIO („Audio Stream
Input/Output,” entwickelt von Steinberg und frei verfügbar für
andere Hersteller).
Audio auf dem Macintosh (OS X) setzt generell auf den
CoreAudio Standard von Apple auf.
Wir beschreiben nun, wie Sie den MultiMix USB2.0 unter jeder
dieser Umgebung verwenden und starten mit ASIO (wobei Cubase
als Beispiel dient).
31
5 USB2.0 Recording
Auswahl des MultiMix als Audiogerät
1.
2.
32
Gehen Sie in die Menüoption “Geräte” | “Geräte
konfigurieren….”
Klicken Sie af die Option “VST Multitrack.”
Diese Beschreibung verwendet
zwar Steinbergs Cubase
Software, kann jedoch
prinzipiell auf alle ASIORecording Programme
angewendet werden.
USB2.0 Recording 5
3.
Wählen Sie aus dem ASIO Treibermenü das USB Audio
Device aus.
4.
Übernehmen Sie die Auswahl mit der “OK” Taste.
Da es verschiedene CubaseVersionen gibt, kann das
Aussehen der Menüs sich
unterschieden. Die
Funktionalität ist aber
identisch.
33
5 USB2.0 Recording
34
5.
Nun, da der MultiMix als Audiogerät definiert wurde, müssen
einzelne Kanäle zur Verwendung aktiviert werden. Kehren
Sie in das „Geräte” Menü zurück und wählen Sie „VST
Eingänge.”
6.
Klicken Sie den Aktivierungsbutton für die Kanalpaare, die
Sie verwenden möchten.
Einige Cubase-Versionen
gestatten nicht die Verwendung
aller Eingänge zur gleichen
Zeit.
USB2.0 Recording 5
Eine neue Audiodatei erzeugen
Nun können Sie ein neues Audioprojekt anlegen.
1.
Wählen Sie “Datei” | “Neues Projekt…”
2.
Sie können mit einem Template oder mit einem leeren
Projekt beginnen. Wir nehmen ein leeres Projekt
35
5 USB2.0 Recording
36
3.
Cubase möchte nun wissen, wohin Audiodaten geschrieben
werden sollen. Wählen Sie einen Speicherplatz aus.
4.
Nun sitzen wir also vor einem leeren Projekt-Fenster. Um
eine Audiospur hinzuzufügen, klicken Sie auf „Projekt” |
„Spur hinzufügen” | „Audio.”
Es empfiehlt sich, Projekte in
einen Ordner zu speichern.
Nennen Sie ihn „Audio
Projekte.” Innerhalb dieses
Ordners können Sie einen
neuen Ordner für jeden Song
anlegen, den Sie aufnehmen.
Cubase speichert alle
Songdaten und die
dazugehörigen Audio Tracks
im selben Ordner ab.
USB2.0 Recording 5
5.
Vergewissern Sie sich, dass der „Inspektor”—ein schmales
Fenster linker Hand, welches alle Informationen des
ausgewählten Tracks anzeigt—aktiv ist.
6.
Wenn Ihre Displayanzeige der unteren gleicht, ist der
Inspektor aktiv. Wenn Sie diese Informationen nicht auf
Ihrem Bildschirm sehen, ist der Inspektor nicht aktiviert.
Zum Anzeigen drücken Sie den „Inspektor zeigen“ Button in
der linken oberen Ecke unter dem Menüeintrag „Bearbeiten.“
7.
Sie können zu einem späteren
Zeitpunkt den Inspektor wieder
ausblenden, um Platz auf dem
Computerbildschirm zu
gewinnen.
Wählen Sie für Ihre Spur einen Eingang aus, indem Sie in das
„in:“ Feld links klicken. Um eine Stereospur aufnehmen zu
können, drücken Sie den unten hervorgehobenen Button.
37
5 USB2.0 Recording
8.
Meistens werden Sie über den Mixer abhören. Wenn Sie
jedoch mit den Effekten von Cubase abhören möchten oder
das Signal, welches der Computer „hört,“ überprüfen
möchten, drücken Sie den „Direct Monitoring“ Button neben
dem Aufnahmeaktivierungsbutton.
9.
Bitte beachten Sie, dass die „Direct Monitoring“ Funktion
kleinere Verzögerungen verursacht, die durch die Bearbeitung
von digitalen Audiodaten entstehen. Aus diesem Grund
sollten Sie den MIX TO CONTROL ROOM Button des
MultiMix ungedrückt lassen, wenn Sie Direct Monitoring
verwenden wollen, damit Sie das Audiosignal nicht doppelt
hören.
10. Legen Sie je nach Anforderungen weitere Spuren an. Schalten
Sie die Spuren scharf und drücken Sie den RECORD Button,
um die Aufnahme zu beginnen.
Zusätzliche Informationen finden Sie in der Dokumentation Ihrer
Software.
38
USB2.0 Recording 5
Das Alesis USB2.0 Control Panel
verwenden
Zugriff auf das Control Panel
In Windows öffnen Sie das Alesis USB2.0 Control Panel. indem
Sie im Start Menü auf Alle Programme gehen oder das Control
Panel im Audioprogramm aufrufen.
Auf dem Mac haben Sie Zugriff auf das Control Panel über den
“Gerät konfigurieren” Button im Audio MIDI Setup.
Klicken Sie in Cubase auf
„Geräte” | „Geräte
konfigurieren….” | „VST
MultiTrack.” Klicken Sie
dann den „Control Panel”
Button, um das MultiMix
ASIO Control Panel zu
Hier können Sie die aktuell gewählte Sample Rate, die
Versionsnummer der Treiber und Firmware sehen, sowie die
Audiolatenz ändern.
Höhere Latenzeinstellungen verhelfen Ihrem System generell zu
einer besten Audioperformance und ermöglichen es, dass Sie mehr
Audiospuren und Plugins gleichzeitig verwenden können. Der
Nachteil hoher Latenzen ist die hörbare Verzögerung zwischen
Ihrer Performance und dem Zeitpunkt, an dem Sie diese über den
Computer hören können
Aus diesem Grund arbeiten die meisten Leute mit einer niedrigen
Latenz bei der Aufnahme und wechseln zu einer höheren
Latenzeinstellung, wenn es ans Mischen geht.
39
5 USB2.0 Recording
Den MultiMix USB2.0 mit Sonar und
anderen WDM Programmen verwenden
Auswahl des MultiMix als Audiogerät
1.
Wählen Sie “Options” | “Audio….”
Auswahl des MultiMix als
Audiogerät
Anders als ASIO ermöglicht
WDM die Verwendung
mehrerer Audiogeräte
gleichzeitig. Dadurch kann es
manchmal zu
Synchronisationsproblemen
kommen. Wir empfehlen
deshalb, den MultiMix als
alleiniges Audioeingangs/Ausgangsgerät zu nehmen.
nput/output device
2.
Definieren Sie unter dem “General” Tab jeden verfügbaren
Alesis USB Audiokanal als Playback und Record Timing
Masters.
Auch wenn wir hier als Beispiel
Cakewalks Sonar Software
verwenden, können diese
Beschreibungen bei allen
WDM-basierten
Recordingprogrammen
vollzogen werden.
40
USB2.0 Recording 5
3.
Klicken Sie auf den Tab “Advanced.” Achten Sie im WDM
Betrieb darauf, dass der “Driver Mode” auf “WDM/KS”
steht. (Nach einer Änderung dieser Einstellung muss Sonar
beendet und neu gestartet werden.)
In Programmen, wie Sonar, die
sowohl WDM- als auch ASIOUnterstützung anbieten, sollten
Sie jeden Mode ausprobieren,
um zu sehen, welcher stabiler
läuft.
41
5 USB2.0 Recording
4.
42
Gehen Sie in den Tab “Drivers.” Aktivieren Sie jedes
Eingangspaar und das Ausgangspaar für die Verwendung in
Sonar.
USB2.0 Recording 5
Die Eingänge den Audiospuren zuweisen
Nun können Sie den verschiedenen Kanälen die Eingänge des
MultiMix zuweisen.
Klicken Sie in jeder Spur, die Sie aufnehmen wollen, auf die
Eingangssektion und wählen Sie den zu verwendenden MultiMix
Kanal aus.
Schalten Sie die Spuren scharf (erster Pfeil).
Auch wenn Sie das Abhören meistens über den Mixer
erledigen, können Sie das Monitoring mit Sonars Effekten
aktivieren, indem Sie den „Direct Monitoring“ Button direkt
neben dem Record Enable Button (zweiter Pfeil) drücken
Bitte beachten Sie, dass die „Direct Monitoring“ Funktion kleinere
Verzögerungen verursacht, die durch die Bearbeitung von digitalen
43
5 USB2.0 Recording
Audiodaten entstehen. Aus diesem Grund sollten Sie den MIX
TO CONTROL ROOM Button des MultiMix ungedrückt lassen,
wenn Sie Direct Monitoring verwenden wollen, damit Sie das
Audiosignal nicht doppelt hören.
Den MultiMix USB2.0 mit CoreAudio auf
dem Macintosh verwenden
Zur Konfiguration des MultiMix auf dem Mac mit CoreAudio
gehen Sie bitte wie folgt vor:
44
1.
Offnen Sie bitte “Audio-MIDI-Setup” Dienstprogramm.
2.
Wählen Sie sowohl für den Standard-Input als auch für den
Standard-Output die Einstellung “Alesis USB Audio Device”
aus.
3.
Überprüfen Sie, dass der MultiMix USB 2.0
mit Ihrem Mac verbunden ist, indem Sie unter
“Eigenschaften“ “Alesis USB Audio Device”
auswählen und dann auf “Gerät konfigurieren”
klicken.
Der MultiMix USB2.0 benötigt
zum Betrieb Mac OS X 10.4
oder aktueller.
6 Fehlerhilfe: Hardware
Wenn bei der Arbeit mit dem MultiMix Probleme auftauchen, hilft
Ihnen diese Fehlersuchtabelle bei der Lösung..
Symptome
Kein Signal vom Mixer.
Ursache
Mixer ist nicht angeschlossen
oder eingeschaltet.
Lösung
Schließen Sie den Mixer an und
schalten Sie ihn ein.
Fader sind zu.
Ziehen Sie die jeweiligen Fader
auf.
Drehen Sie den Control Room
Pegel auf.
Schauen Sie nach, ob in der
Master Sektion des Mixers einer
der rechten Taster (MIX, oder
2TK) ausgewählt wurde
Überprüfen Sie, ob an den
Ausgängen die Kabel fest sitzen.
Control Room Pegel ist
zugedreht
Das richtige Signal wurde
nicht dem Control Room
Ausgang zugewiesen.
Kabel ist nicht mit der
Ausgangsbuchse verbunden.
Audiosignal ist verzerrt.
Kopfhörer nicht an der
PHONE Buchse
angeschlossen.
Monitor oder
Kopfhörerverstärker zu leise
oder ausgeschaltet.
Fehlerhaftes Kabel.
Schließen Sie einen Kopfhörer
an die PHONE Buchse an.
Kanalpegel zu hoch.
Pegeln Sie die Signale unter
Beachtung der Hinweise auf
Seite 12 richtig ein.
Stellen Sie Ihr Instrument auf
eine normale Lautstärke und
pegeln Sie die Signale unter
Beachtung der Hinweise auf
Seite 12 richtig ein.
Verringern Sie den AUX RET B
Pegel in der Master Sektion des
Mixers.
Kanaleingang ist zu laut.
Pegel des AUX RET B zu
hoch.
Schalten Sie den Verstärker ein
oder erhöhen Sie die Lautstärke.
Ersetzen Sie alle defekten Kabel
mit funktionierenden Kabeln.
45
6 Fehlerhilfe: Hardware
Symptome
Kein Signal vom Mixer.
Ursache
Mixer ist nicht angeschlossen
oder eingeschaltet.
Lösung
Schließen Sie den Mixer an und
schalten Sie ihn ein.
Fader sind zu.
Ziehen Sie die jeweiligen Fader
auf.
Drehen Sie den Control Room
Pegel auf.
Schauen Sie nach, ob in der
Master Sektion des Mixers einer
der rechten Taster (MIX, oder
2TK) ausgewählt wurde
Überprüfen Sie, ob an den
Ausgängen die Kabel fest sitzen.
Control Room Pegel ist
zugedreht
Das richtige Signal wurde
nicht dem Control Room
Ausgang zugewiesen.
Kabel ist nicht mit der
Ausgangsbuchse verbunden.
Audiosignal ist verzerrt.
Kopfhörer nicht an der
PHONE Buchse
angeschlossen.
Monitor oder
Kopfhörerverstärker zu leise
oder ausgeschaltet.
Fehlerhaftes Kabel.
Schließen Sie einen Kopfhörer
an die PHONE Buchse an.
Kanalpegel zu hoch.
Pegeln Sie die Signale unter
Beachtung der Hinweise auf
Seite 12 richtig ein.
Stellen Sie Ihr Instrument auf
eine normale Lautstärke und
pegeln Sie die Signale unter
Beachtung der Hinweise auf
Seite 12 richtig ein.
Verringern Sie den AUX RET B
Pegel in der Master Sektion des
Mixers.
Kanaleingang ist zu laut.
Pegel des AUX RET B zu
hoch.
46
Schalten Sie den Verstärker ein
oder erhöhen Sie die Lautstärke.
Ersetzen Sie alle defekten Kabel
mit funktionierenden Kabeln.
Fehlerhilfe: Hardware 6
Symptome
Kein Signal vom Mixer.
Ursache
Mixer ist nicht angeschlossen
oder eingeschaltet.
Lösung
Schließen Sie den Mixer an und
schalten Sie ihn ein.
Fader sind zu.
Ziehen Sie die jeweiligen Fader
auf.
Drehen Sie den Control Room
Pegel auf.
Schauen Sie nach, ob in der
Master Sektion des Mixers einer
der rechten Taster (MIX, oder
2TK) ausgewählt wurde
Überprüfen Sie, ob an den
Ausgängen die Kabel fest sitzen.
Control Room Pegel ist
zugedreht
Das richtige Signal wurde
nicht dem Control Room
Ausgang zugewiesen.
Kabel ist nicht mit der
Ausgangsbuchse verbunden.
Audiosignal ist verzerrt.
Kopfhörer nicht an der
PHONE Buchse
angeschlossen.
Monitor oder
Kopfhörerverstärker zu leise
oder ausgeschaltet.
Fehlerhaftes Kabel.
Schließen Sie einen Kopfhörer
an die PHONE Buchse an.
Kanalpegel zu hoch.
Pegeln Sie die Signale unter
Beachtung der Hinweise auf
Seite 12 richtig ein.
Stellen Sie Ihr Instrument auf
eine normale Lautstärke und
pegeln Sie die Signale unter
Beachtung der Hinweise auf
Seite 12 richtig ein.
Verringern Sie den AUX RET B
Pegel in der Master Sektion des
Mixers.
Gehen Sie in der
Systemsteuerung des Computers
auf Sounds/Multimedia. Stellen
Sie in der Audio Sektion den
MultiMix USB2.0 als StandardAudiogerät für Aufnahme und
Wiedergabe ein.
Kanaleingang ist zu laut.
Pegel des AUX RET B zu
hoch.
Der Computer erkennt den
MultiMix USB2.0, es wird
jedoch kein Sound
empfangen oder gesendet.
Der MultiMix USB2.0 wurde
nicht als Standard
Soundgerät definiert.
Kein Strom.
Falsches oder kaputtes
Netzteil.
Schalten Sie den Verstärker ein
oder erhöhen Sie die Lautstärke.
Ersetzen Sie alle defekten Kabel
mit funktionierenden Kabeln.
Ersetzen Sie das Netzteil durch
das Original (verwenden Sie nur
von Alesis empfohlene
Wechselstrom-Netzteile).
47
6 Fehlerhilfe: Hardware
48
7 Fehlerhilfe: Software
Computer oder Audio Programme
erkennen den MultiMix USB2.0 nicht
Erste Fehleranalyse
Überprüfen Sie zuerst, dass der MultiMix vom Computer erkannt
wird: Unter „Sounds und Audiogeräte” (Windows) können Sie
erkennen, ob der MultiMix USB2.0 als verwendbares Gerät
aufgelistet ist.
Wenn der MultiMix USB2.0 nicht aufgeführt ist, überprüfen Sie,
ob das USB2.0-Kabel richtig angeschlossen wurde. Schalten Sie
den MultiMix USB2.0 aus und warten Sie ein paar Sekunden,
bevor Sie ihn wieder einschalten.
Wiederholen Sie den Vorgang, bis der MultiMix USB2.0 erkannt
wird.
Audiowiedergabe oder -aufnahme in der
falschen Geschwindigkeit
Justieren Sie die Buffer im ASIO Control Panel oder über die
Audio Setup-Optionen Ihres WDM Programms.
Es ist unmöglich zu sagen, die perfekten Buffer-Einstellungen für
jedes System im Voraus zu erahnen. Jedoch sollten mittlere
Buffergrößen des verfügbaren Bereiches die besten Resultate
bringen.
Beim Neustart des Computers
schalten Sie ihn erst ganz aus.
Ziehen Sie das Netzkabel für
ein paar Sekunden ab und
schalten Sie den Computer erst
dann wieder ein.
Dadurch werden alle PCICards des Computers
(inclusive aller USB2.0-Ports
und Cards) zurückgesetzt.
Audiowiedergabe oder -aufnahme wird
unterbrochen oder stottert
Wie schon gesagt: Justieren Sie die Buffer im ASIO Control Panel
oder über die Audio Setup-Optionen Ihres WDM Programms um
die beste Einstellung für Ihr System zu finden.
Viele Audioprogramme bieten erweiterte
Einstellungsdialogabfragen an, in denen Sie noch andere
Parameter einstellen können. Probieren Sie auch diese Optionen.
Audio-Echos während der Aufnahme
Schalten Sie entweder das Software-Direct_Monitoring aus oder—
wenn Sie das in die Software gelangende Signal hören wollen—
deaktivieren Sie den MIX TO CTRL RM Button (nicht
gedrückte Position).
Achten Sie auch darauf, dass Ihr Abhörsystem mit den CTRL RM
OUT Anschlüssen und nicht mit den MAIN MIX OUT Buchsen
verbunden ist.
Hilfe im Internet
Die meisten RecordingProgramme werden durch
Userforen supportet. Der
Vorteil sind, dass bei
Problemen oft ein anderer
Forumsteilnehmer has diese
auch schon erlebt hat und oft
eine praktikable Lösung
gefunden hat.
Haben Sie also keine Scheu,
solch ein Forum zu besuchen
und dort Ihre Fragen zu
posten.
49
7 Fehlerhilfe: Software
50
8 Technische Daten
Für technisch interessierte Anwender haben wir hier genaue
Angaben der Arbeitspegel des MultiMix aufgeführt.
Eingangskanäle
Mic In Empfindlichkeit:
Mic/Line Gain Bereich:
durchschnittlich -60dBu bis –
10dBu, maximal +5dBu
durchschnittlich -40dBu bis +10dBu, maximal +25dBu
+10 bis +60dB
Klangregelung
Hochpass Filter:
High Shelving:
Mid Bandpass/Band Reject:
Low Shelving:
75Hz, 18dB/Oktave
12kHz, +/- 15dB
2.5 kHz, +/- 15dB
80Hz, +/- 15dB
Line In Empfindlichkeit:
Alle Messungen wurden im
Bereich von 22Hz – 22kHz bei
1kHz Simus mit +18dBu
(-1dBFS) Eingangsimpedanz
bei 1kHz durchgeführt.
Aux Sends
Aux Send A /B Gain Bereich: - bis +10dB
Aux Returns
Aux Return A Gain Bereich: - bis +15dB
Effects Level/
Aux Return B Gain Bereich: - bis +15dB
Kanalpegel
Channel Level Gain Range:
- bis +10dB
Master Pegel
Main Mix, Ctrl Room Gain
Bereich:
- bis+10dB
6,3mm Klinkeneingänge
Stereo Aux Return Pegel:
Chinch (RCA) Eingänge
Tape In Pegel:
6,3mm Klinkenausgänge
Main Mix, Ctrl Room,
Aux 3/4, Ext Aux
Send Pegel:
durchschnittlich +4dBu, maximal
+20dBu
durchschnittlich -10dBV, maximal
+5dBV maximal
durchschnittlich +4dBu, maximal
+20dBu
Kopfhörerausgang: 75 Ohm Ausgangsimpedanz
>105mW an 75 Ohm, >40mW an
600Ohm
Chinch (RCA) Ausgänge
Tape Out Pegel:
Abmessungen
Breite x Tiefe x Höhe:
Gewicht:
durchschnittlich -10dBV, maximal
+5dBV maximal
368mm x 273mm x 153mm
3.2kg
51
8 Technische Daten
Mindestvoraussetzung an das
Computersystem
Beachten Sie bitte auch die Systemanforderungen, die das Betriebssystem, Ihre
Audioanwendung und verwendete Plugins an Ihren Computer stellen.
PC:
Pentium 4, 2.4GHz Prozessor (oder äquivalent)
512 MB RAM
Freier USB2.0 Port
Windows XP (mit installiertem Service Pack 2) oder aktueller
Macintosh:
52
G4 mit nativem USB2.0 Support
Mac OS X Version 10.4 oder aktueller
512 MB RAM
Festplatte mit 5400 RPM für Mehrkanal Audio Recording empfohlen
9 Schaltbilder
53
9 Schaltbilder
54
Glossar
Hier finden Sie die Erklärung der Fachbegriffe, auf die Sie bei der
Lektüre dieser Anleitung und bei der Arbeit mit Ihrem MultiMix
stoßen werden. Die Auflistung orientiert sich an den englischen
Begriffen.
Begriff
ASIO
Aux (Auxiliary)
Balance
Bus
Kanal (Channel)
Definition
Audio Stream Input/Output. Ein von Steinberg entwickeltes
Audioprotokoll, das von vielen Audioprogrammen verwendet wird.
Zusätzliche Ein- und Ausgänge an vielen Mixern. Diese ermöglichen das
Einschleifen von Effekten und das Hinzufügen anderer Signalquellen.
Ein Regler, mit dem Sie die Position eines Klanges im Stereobild
beeinflussen können, indem die relativen Pegel zwischen linken und
rechten Kanal verändert werden.
Eine elektrische Komponente zur Weitergabe von Signalen mehrerer
Quellen zu einem Ziel, wie z.B. einem Verstärker.
Ein Signalweg, durch den ein Audiosignal geführt wird.
Kanalzug
(Channel Strip)
Übersteuerung
(Clipping)
Kondensatormikrofon
(condenser
microphone)
Aux (Auxiliary)
Mixerbereich, in dem sich Regler, wie der Fader, die EQ und Pan Regler
zur Manipulation des Signals des Eingangskanals befinden.
Das Abschneiden eines Audiosignals, hervorgerufen durch einen Pegel,
der zu hoch für einen Mixer Schaltkreis ist.
Eine Mikrofonart, die durch hohe Signalqualität auffällt aber ein
„dünnes“ Signal produziert, weshalb eine externe Stromzufuhr (wie die
durch die XLR-Mic Eingänge bereitgestellte Phantomspannung)
benötigt.
Zusätzliche Ein- und Ausgänge an vielen Mixern. Diese ermöglichen das
Einschleifen von Effekten und das Hinzufügen anderer Signalquellen.
DAW
Digital Audio Workstation. DAWs können als Hardware (Akai DPSSerie) oder als Software existieren.
Eine Einheit bei der Messung von Audiosignalen
dB (Dezibel)
Mittenrasterung
(Detent)
Dry
Dynamisches
Mikrofon
(dynamic
microphone)
Effektgerät
(Effects
Processor)
EQ (Equalizer)
Ein Widerstandspunkt im Regelweg eines Reglers oder Faders. Diese
Punkte markieren zumeist eine wichtige Einstellung. Beim Bewegen
eines Faders oder eines Reglers können Sie den Rasterpunkt merklich
spüren.
Begriff wird verwendet, um zu beschreiben, dass ein Audiosignal ohne
Effektanteil ist. Das Gegenteil von „Wet.”
Herkömmliche Mikrofonart, die keine externe Stromversorgung
benötigt. Dynamische Mikrofone sind generell preiswerter als
Kondensatormikrofone.
Ein Gerät, welches einem Audiosignal Effekte beifügt. Einige der
gebräuchlichsten Effekte sind Reverb, Chorus, Flange und Delay.
Effektgeräte gibt es in verschiedenen Formen und Größen, vom kleinen
Fußpedal bis zum rechteckigen 19“ Rackgerät.
Der Teil des Mixers (oder eines anderen Gerätes) der ein Audiosignal
durch das Absenken einiger Frequenzen und das Anheben anderer
bearbeitet. EQs werden für die Feinabstimmung der Höhern und Bässe
in einem Signal verwendet.
55
Glossar
Fader
Gain
Latenz (latency)
Pegel (Level)
Die Zeit, die das Audiosignal auf seinem Weg vom MultiMix durch den
Computer, das Recordingprogramm und wieder zurück benötigt. Latenz
wird in Samples oder in Millisekunden gemessen.
Die Lautstärke eines Audiosignals. Die gebräuchlichsten Bezeichnungen
beziehen sich auf die geführten Spannungen und sind von niedrigsten bis
höchsten Pegel, Mikrofonpegel, Instrumentenpegel und Linepegel.
Master Sektion
Der Mixerbereich in dem der Main Mix gesteuert wird.
Mikrofonvorverstärker (Mic
Preamp)
Mixer
Ein Verstärker, der einen Mikrofonpegel auf Linepegel verstärkt.
Mono (Monaural)
Pan
Phantomspannung (Phantom
Power)
Post-Fader
Pre-Fader
Return
Ein Gerät mit dem man Audiosignale zusammenfassen, bearbeiten und
ausgeben kann.
Bezieht sich auf ein einkanaliges Audiosignal. Das Gegenteil von stereo.
Ein Regler zur Positionierung eines Monosignals im Stereobild durch
Veränderung des Signalpegels der rechten Seite im Vergleich zur rechten
Seite.
Eine Möglichkeit, einem Kondensator eine Stromquelle zur Verfügung
zu stellen. Der Zusatz „Phantom” kommt daher, dass die Spannung von
einem dynamischen Mikrofon nicht wahrgenommen wird, wenn es an
einen Eingang mit Phantomspannung angeschlossen wird.
Beschreibt einen Aux Send, der sein Signal immer erst hinter dem
Kanalfader abgreift.
Beschreibt einen Aux Send der das Signal vor dem Kanalfader abgreift.
Stereo
Ein Line Eingang, der ein Signal, welches vom Mixer gesendet wurde
zum Mixer zurückführt. Wird zumeist im Zusammenhang mit Effekten
verwendet.
Digitale Audiosignale werden in winzigkleine Teile gesplittet. Die
Sample Rate ist die Anzahl dieser Teile in einer Sekunde. 44.1kHz—
44,100 Samples pro Sekunde—ist der für Compact Disk Audio
verwendete Standard. 48kHz—48,000 Samples pro Sekunde wird oft
für Film- und Videoton verwendet.
Ein Line Ausgang, der ein Signal führt, dass vom Mixer zu einem
externen Gerät, z.B. einem Effektgerät führt.
Bezieht sich auf ein zweikanaliges Audiosignal.
USB2.0
Ein Standard zum Anschluss externer Geräte an den Computer.
Sample Rate
Send
56
Mit einem Fader beeinflussen Sie die Lautstärke eines Audiosignals,
indem der Fader auf und zugezogen wird. Jeder Eingangskanal des
MultiMix besitzt seinen eigenen Fader, genau wie der MAIN MIX und
ALT 3/4.
Das Maß an zusätzlicher Verstärkung, die auf ein Audiosignal
angewandt wird. Die Kanäle 1 – 4 Ihres MultiMix besitzen Gain Regler,
die zum Anheben von Mic und Line Signals verwendet werden.
Glossary
Unity Gain
WDM
Wet
Bezieht sich auf die Einstellungen eines Audiokanals, wobei das
Ausgangssignal denselben Pegel hat, mit dem es am Eingang anliegt.
Unity Gain wird an den Fadern des MultiMix durch eine 0
gekennzeichnet.
Das Windows Driver Model. Das ist der Standard, in dem Microsoft
Windows mit anderen Audiogeräten kommuniziert.
Ein Audiosignal, welches Effekte oder andere Signalmanipulationen mit
sich führt. Das Gegenteil von „Dry.”
57
Impressum/Kontakt
Alesis Kontaktinformationen
Alesis Distribution, LLC
Los Angeles, CA USA
E-mail:
Web site:
[email protected]
http://www.alesis.com
MultiMix USB2.0 Reference Manual
Revision B by Edwin Erdmann, Brooks Bruner, and Fred
Morgenstern.
Copyright 2005-2007, Alesis Distribution, LLC. All rights reserved
Reproduction in whole or in part is prohibited. “MultiMix” and
“MultiMix USB2.0” are trademarks of Alesis, LLC. Specifications
subject to change without notice.
Für Deutschland:
Alesis Studiosound GmbH
D-47877 Willich
Email:
Internet:
[email protected]
http://www.alesis.de
MultiMix USB2.0 Bedienungsanleitung
Deutsche Übersetzung: Christian Stahl
Copyright 2007, Alesis Studiosound GmbH.
Alle Rechte vorbehalten. Die Vervielfältigung in Auszügen oder als
Ganzes ist untersagt. „MultiMix“ ist eine Handelsmarke von
Alesis. LLC. Technische Daten und Ausstattungen können sich
ohne Vorankündigungen ändern.
Marken und Eigentümer
Alle Handelsmarken sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer,
speziell:
„Windows” und „Windows XP” sind Handelsmarken der
Microsoft Corporation.
„ASIO” und „Cubase” sind Handelsmarken der Steinberg Media
Technologies GmbH.
„Sonar” ist eine Handelsmarke von Twelve Tone Systems, Inc.
„Apple,” „Mac,” „OS X” und „CoreAudio” sind Handelmarken
der Apple Corporation.
7-51-0239-A
58
Glossary
7-51-0239-A
59
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