DG1000Z Anleitung (Deutsch)

DG1000Z Anleitung (Deutsch)
RIGOL
Benutzerhandbuch
DG1000Z Serie
Arbiträr-Funktionsgenerator
Oktober 2014
RIGOL Technologies, Inc.
RIGOL
Gewährleistung und Deklarationen
Urheberrecht
© 2013 RIGOL Technologies, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Markeninformationen
RIGOL ist eine eingetragene Marke der RIGOL Technologies, Inc.
Publikationsnummer
UGB09105-1112
Notizen
RIGOL Produkte sind durch das Patentrecht in und außerhalb der Volksrepublik
China geschützt.
RIGOL behält sich das Recht vor, Teile oder die gesamten Spezifikationen
sowie die Preispolitik zu ändern bzw. zu modifizieren.
Informationen in dieser Veröffentlichung ersetzen alle früheren entsprechenden
Materialien.
Informationen in dieser Publikation können ohne Ankündigung geändert
werden.
RIGOL haftet nicht für verursachte Schäden, weder für Nebenschäden noch für
Folgeschäden die im Zusammenhang mit der Lieferung, Leistung oder
Verwendung dieses Handbuchs sowie der darin enthaltenen Informationen
stehen.
Es ist nicht gestatten dieses Dokument zu vervielfältigen, fotokopieren oder zu
ändern ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch RIGOL.
Produktzertifizierung
RIGOL garantiert das dieses Produkt den nationalen Standards und
Industriestandards in China entspricht, sowie den ISO9001:2008 und
ISO14001:2004 Normen. Weitere internationale Konformitätszertifikate sind in
Bearbeitung.
Kontakt
Wenn Sie beim Gebrauch unserer Produkte irgendein Problem oder eine Anforderung
haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit RIGOL auf.
E-Mail: [email protected]
Website: www.rigol.com oder www.rigol.eu
DG1000Z Benutzerhandbuch
I
RIGOL
Sicherheitsanforderungen
Überblick allgemeine Sicherheitsanforderungen
Bitte lesen Sie sorgfältig die folgenden Sicherheitshinweise, bevor Sie das Gerät in
Betrieb nehmen, um Personenschaden, Schaden am Gerät oder daran
angeschlossenen Geräten zu vermeiden. Zur Vermeidung möglicher Gefahren
benutzen Sie das Gerät nur wie in diesem Handbuch beschrieben.
Verwenden Sie ein
ordnungsgemäßes Netzkabel.
Nur für das Gerät vorgesehene
Netzkabel und die den örtlichen
Vorschriften entsprechende Netzkabel
darf verwendet werden.
Erden Sie das Gerät.
Das Gerät ist über den Schutzleiter im
Netzkabel geerdet. Um einen
elektrischen Schlag zu vermeiden, ist es
unbedingt notwendig, dass der
Schutzleiter des Netzkabels mit dem
Schutzleiteranschluss verbunden ist,
bevor Ein- oder Ausgänge
angeschlossen werden.
Verbinden Sie den Tastkopf
ordnungsgemäß.
Sollte ein Tastkopf verwendet werden,
legen Sie den Masseanschluss nicht an
Hochspannung an, weil es das gleiche
elektrische Potenzial wie die
Bezugsmasse hat.
Beachten Sie alle
Anschlussbedingungen.
Um Feuer oder elektrischen Schlag zu
vermeiden, beachten Sie alle
Leistungsdaten und Werte des Gerätes
und informieren Sie sich in Ihrem
Handbuch über weitere Leistungsdaten,
bevor Sie das Gerät anschließen.
II
Benutzen Sie ordnungsgemäßen
Überspannungsschutz.
Stellen Sie sicher, dass keine
Überspannung (z.B. durch Gewitter) an
das Gerät gelangt, sonst besteht die
Gefahr eines elektrischen Schlages für
den Benutzer.
Betreiben Sie das Gerät nicht ohne
Gehäuse.
Betreiben Sie das Gerät nicht mit
demontierten Gehäuseteilen oder
Blenden.
Stecken Sie nichts in die
Öffnungen der Lüftung.
Stecken Sie nichts in die Öffnungen des
Lüfters um die Beschädigung des
Instruments zu vermeiden.
Benutzen Sie ordnungsgemäße
Sicherungen.
Bitte verwenden Sie nur die
vorgeschriebenen Sicherungen.
Vermeiden Sie direkten Kontakt
mit Schaltkreisen oder Leitungen.
Berühren Sie keine freiliegenden
Verbindungen und Komponenten, wenn
das Gerät eingeschaltet ist.
Betreiben Sie das Gerät nicht bei
vermuteten Fehlern.
Wenn Sie am Gerät einen Fehler
vermuten, lassen Sie es vor weiterem
DG1000Z Benutzerhandbuch
RIGOL
Gebrauch durch qualifiziertes
Service-Personal prüfen. Wartungen,
Einstellungen oder der Austausch von
Teilen oder Zubehör muss von durch
RIGOL autorisiertem Fachpersonal
vorgenommen werden.
Stellen Sie eine ausreichende
Belüftung sicher.
Inadäquate Belüftung kann
Übertemperatur und einen
Geräteschaden verursachen.
Prüfen Sie bitte regelmäßig den Lüfter
und die Lüftungsschlitze.
Betreiben Sie das Gerät nicht in
feuchten Umgebungen.
Bitte betreiben Sie das Gerät niemals in
feuchter Umgebung, um Kurzschlüsse
im Gerät oder einen elektrischen Schlag
zu vermeiden.
Betreiben Sie das Gerät nicht in
explosionsgefährdeten Bereichen.
Um Geräteschaden oder
Personenschaden zu vermeiden, ist es
unbedingt notwendig das Gerät nicht in
explosionsgefährdeter Umgebung zu
betreiben.
Halten Sie die Geräteoberfläche
sauber und trocken.
DG1000Z Benutzerhandbuch
Um die Beeinflussung durch Luftfeuchte
und/ oder Staub zu vermeiden, halten
Sie die Oberfläche des Geräts sauber
und trocken.
Verhindern von elektrostatischer
Aufladung.
Arbeiten Sie in einer elektrostatischen
Schutzzone, um Schaden, verursacht
durch statische Entladungen zu
vermeiden. Vor Anschluss erden Sie
Innen- und Außenleiter, um die
statische Aufladungen abzuführen.
Ordnungsgemäße Benutzung der
Batterie.
Werden Batterien mitgeliefert, dürfen
diese nicht hohen Temperaturen oder
Feuer ausgesetzt werden. Für Kinder
unzugänglich ausbewahren. Falsche
Ladung von Batterien (Lithiumbatterien)
kann Explosionen hervorrufen.
Benutzen Sie nur vorgeschriebene
RIGOL Batterien.
Sichere Handhabung.
Behandeln Sie das Gerät beim
Transport sorgfältig, um Schaden an
Tasten, Knöpfen,
Anschlüssen und anderen Bedienteilen
zu vermeiden.
III
RIGOL
Sicherheitsbegriffe und Symbole
Begriffe in diesem Handbuch. Begriffe die in diesem Handbuch verwendet
werden:
WARNUNG
Warnhinweise deuten auf Bedingungen oder Praktiken hin, die zu
Verletzungen oder zum Verlust des Lebens führen können.
ACHTUNG
Achtungshinweise deuten auf Bedingungen oder Praktiken hin, die zu
Schäden an diesem Gerät oder sonstigen Gegenständen führen können.
Begriffe auf dem Gerät. Diese Begriffe werden auf dem Gerät verwendet:
DANGER
(GEFAHR)
kennzeichnet unmittelbares Risiko oder Verletzungsgefahr.
WARNING
(WARNUNG)
kennzeichnet mögliches Risiko oder Verletzungsgefahr.
CAUTION
(Vorsicht)
kennzeichnet mögliche Gerätebeschädigung oder Beschädigung
sonstiger Gegenstände.
Symbole auf dem Gerät. Diese Symbole werden auf dem Gerät verwendet:
Gefährliche
Spannung
IV
Benutzerhandbuch
beachten
Schutzleiteranschluss
Gehäuse-mass
e
Erdnung
DG1000Z Benutzerhandbuch
RIGOL
Pflege und Reinigung
Lagerung:
Lagern und stellen Sie das Gerät nicht an einen Ort, an dem es über einen längeren
Zeitraum direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird.
Reinigung:
Reinigen Sie das Gerät und die Tastköpfe regelmäßig, basierend auf den geforderten
Arbeitsbedingungen. Um das Gehäuse zu reinigen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Trennen Sie das Gerät von allen Stromquellen.
2. Reinigen Sie das Gerät und Tastköpfe von Staub mit einem flusenfreien Lappen
(mit einem milden Reinigungsmittel und Wasser). Beim Reinigen des LCDs,
passen Sie auf, um Kratzer zu vermeiden.
ACHTUNG
Um Schäden am Gerät oder den Tastköpfen zu verhindern, setzen Sie
diese nicht ätzenden Flüssigkeiten aus.
WARNUNG
Um Verletzungen durch Kurzschlüsse zu vermeiden, sorgen Sie dafür, dass
das Gerät vor dem Anschließen an die Stromquelle völlig trocken ist.
DG1000Z Benutzerhandbuch
V
RIGOL
Berücksichtigung Umweltschutz
Das folgende Symbol bedeutet, das dieses Produkt den geltenden EU Vorschriften
entspricht, gemäß den Richtlinien 2002/96/EC über Elektro- und Elektronik-Altgeräte
(WEEE) und Batterien.
Umgang nach Nutzungsdauer
Das Gerät kann Substanzen enthalten die umweltschädlich und schädlich für die
menschliche Gesundheit sein können. Um die Freisetzung solcher Stoffe in die
Umwelt und Schaden für die menschliche Gesundheit zu vermeiden, wollen wir Sie
anregen dieses Produkt einem entsprechenden Recyclingsystem zuzuführen, das
sicherstellt, dass die meisten Stoffe wiederverwertet oder recycelt werden. Für
Informationen zur Wiederverwertung und zum Recycling setzen Sie sich bitte mit
Ihren örtlichen Behörden in Verbindung.
VI
DG1000Z Benutzerhandbuch
RIGOL
DG1000Z Serie Übersicht
Die DG1000Z Serie ist ein multifunktionaler Generator der viele Funktionen vereint,
einschließlich Funktionsgenerator, Arbiträrer-Funktionsgenerator, Rauschgenerator,
Pulsgenerator, Oberwellengenerator, Analog/ Digital-Regler und Zähler. Als ein
multifunktionaler, hochleistungs, kosteneffektiver und protabeler Generator wird
dieser Einsatz finden in Ausbildung, Forschung und Entwicklung, Produktion, Test
usw.
Wesentliche Merkmale:
Maximale Ausgangsfrequenz (Sinus): 30MHz und 60MHz
Innovative SiFi (Signal Fidelity): Generieren eines beliebigen Kurvenverlaufes
Punkt für Punkt, unverfälschte Signalwiederherstellung, präzise einstellbare
Abtastrate und niedriger Jitter (runter bis zu 200ps) für alle Signalverläufe
inklusive Rechteck, Puls usw.
Arbiträr-Waveform-Speicher: 8 Mpts (Standard), 16 Mpts (optional)
Zwei vollfunktionale Standard-Kanäle welche equivalent sind, wie zwei
unabhängige Generatoren.
±1 ppm Frequenz-Stabilität, -125 dBc/Hz Phasenrauschen
Eingebauter Harmonic-Generator 8-ter Ordnung
Eingebauter 7 Digits/s Frequenzzähler mit 200 MHz Bandbreite
Bis 160 vorhandene Arb.-Wellenformen. Umfassende häufig verwendete
Signale in verschiedenen Feldern, einschließlich technische, medizinische
Elektronik, Fahrzeug-Elektronik, Mathematik etc.
200 MSa/s Tastrate, 14 bits vertikale Auflösung
Praktische Editier-Software für Arbiträr-Signale. Der Benutzer kann beliebige
Signalverläufe mit der PC Software verändern.
Vielfältige Modulationsarte: AM, FM, PM, ASK, FSK, PSK und PWM
Standart Signal-Summierung. Wenn diese aktiviert ist, können Sie bestimmte
Signalverläufe mit elementaren Signalverläufen vor der Ausgabe überlagern.
Kanaltrackingfunktion. Wenn diese aktiviert ist, können alle Parameter der
beiden Kanäle synchron modifiziert werden, entsprechend der
Benutzeranforderungen.
Standard Schnittstellen: USB Host, USB-Gerät, LAN (LXI Core 2011 Gerät)
8,9 cm TFT Farb-Display
Tragbare Ausführung, Gewicht nur 3.5kg
DG1000Z Benutzerhandbuch
VII
RIGOL
Dokumentenübersicht
Themen in diesem Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
Kapitel 2 Benutzung Ihres
Funktionsgenerators
Kapitel 3 Remote Control
Kapitel 4 Troubleshooting
Kapitel 5 Spezifikationen
Kapitel 6 Appendix
Kurze Einführung des Aussehens und der
Abmessungen, Frontabdeckung/ Rückseite und
Benutzeroberfläche des DG1000Z.
Vorstellen der wesentlichen Funktionen und
Operationen des DG1000Z.
Kurze Einführung wie das DG1000Z
ferngesteuert werden kann.
Liste der möglichen Fehler oder Probleme die bei
der Benutzung des DG1000Z auftreten können
und deren Lösungen.
Spezifikationen der DG1000Z Serie.
Informationen über Optionen und Zubehör
sowie Garrantieinformation des DG1000Z.
Darstellungskonventionen in diesem Handbuch
1.
Taster:
Tasten auf der Frontabdeckung werden gekennzeichnet im Format “Kasten +
Tastenname (fett)” im Benutzerhandbuch dargestellt, z.B. Sine.
2.
Menü:
In diesem Benutzerhandbuch wird das Menü gekennzeichnet im Format
“Schrifftzeichen schattiert + Menüname (fett)” wie z.B. Freq.
3.
Anschluss:
Der Anschluss auf der Frontabdeckung oder Rückseite wird in diesem
Benutzerhandbuch gekennzeichnet im Format “Eckige Klammer +
Anschlussname (fett)”, z.B. [Counter].
4.
Bedienschritte:
Der nächste Bedienschritt wird in diesem Benutzerhandbuch mit einem Pfeil
dargestellt “”. Zum Beispiel, Sine Freq zeigt an, dass erst der Sine Taster
auf der Frontabdeckung gedrückt werden soll, dann Freq.
VIII
DG1000Z Benutzerhandbuch
RIGOL
Inhaltskonventionen in diesem Benutzerhandbuch
1.
Die DG1000Z Serie Funktions/Arbiträr-Signalgenerator beinhaltet das DG1032Z
und das DG1062Z. In diesem Benutzerhandbuch wird das DG1062Z als Beispiel
für die Bedienung des Generators benutzt.
Model
Kanäle
Max. Frequenz
DG1062Z
2
60MHz
DG1032Z
2
30MHz
2.
Beide Modelle der DG1000Z Serie Funktions/Arbiträr-Signalgenerator sind mit
zwei Kanälen ausgerüstet (CH1 und CH2). Falls nicht anderes angegenben, wird
in diesem Benutzerhandbuch CH1 als Beispiel für die Benutzung des
Signalgenerators benutzt, gleiches gilt für CH2.
Handbücher zu diesem Produkt
Die Handbücher zu diesem Produkt beinhalten hauptsächlich Schnellstart-Guide,
Benutzerhandbuch, Programmierhandbuch und Datenblatt. Für die neueste Version
des gewünschten Handbuchs steht der Download auf der RIGOL Website
(www.rigol.com) bereit.
DG1000Z Benutzerhandbuch
IX
RIGOL
Inhaltsverzeichniss
Inhaltsverzeichnis
Gewährleistung und Deklarationen .......................................................... I
Sicherheitsanforderungen .......................................................................II
Überblick allgemeine Sicherheitsanforderungen ........................................... II
Sicherheitsbegriffe und Symbole ............................................................... IV
Pflege und Reinigung................................................................................ V
Berücksichtigung Umweltschutz ................................................................ VI
DG1000Z Serie Übersicht ..................................................................... VII
Dokumentenübersicht ......................................................................... VIII
Kapitel 1
Schnellstart ....................................................................... 1-1
Notwendige Inspektion ........................................................................... 1-2
Anpassen des Griffes .............................................................................. 1-3
Aussehen und Abmessungen ................................................................... 1-4
Übersicht Frontabdeckung....................................................................... 1-5
Übersicht Rückseite .............................................................................. 1-11
Einschalten und Inspektion ................................................................... 1-14
Netzanschluss ............................................................................... 1-14
Einschalten ................................................................................... 1-14
Einstellen der Systemsprache .......................................................... 1-14
Benutzeroberfläche .............................................................................. 1-15
Dualkanalparameter Modus ............................................................ 1-15
Dualkanalanzeige Modus ................................................................ 1-18
Einzelkanalanzeige Modus .............................................................. 1-18
Benutzung des integrierten Hilfssystems................................................. 1-19
Rack Mount Kit Installation (Optional) .................................................... 1-20
Installation eines einzelnen Instruments .......................................... 1-20
Installation von zwei Instrumenten .................................................. 1-25
Kapitel 2
Benutzung Ihres Funktionsgenerators .............................. 2-1
Ausgabe elementarer Signalverläufe ........................................................ 2-2
Auswahl des Ausgabekanals ............................................................. 2-2
Auswahl der elementaren Signalverläufe ............................................ 2-3
Einstellen der Frequenz/Periode ........................................................ 2-4
Einstellen der Amplitude/ High Level.................................................. 2-5
Einstellen des Offset/Low Level ......................................................... 2-7
Einstellen der Startphase .................................................................. 2-8
Anpassen der Phasenlage ................................................................. 2-9
Einstellen des Tastgrades (Duty Cycle) (nur für Rechteckspannungen) 2-11
Einstellen der Symmetrie (Sägezahn)............................................... 2-12
Einstellen der Pulsweite/ Tastgrad (Pulsfunktion) .............................. 2-13
Einstellen der Zeit für steigenden/ fallenden Flanke (Puls) ................. 2-14
Einschalten des Ausgangs............................................................... 2-15
X
DG1000Z Benutzerhandbuch
Inhaltsverzeichniss
RIGOL
Beispiel: Ausgabe eines Sinussignalverlaufes .................................... 2-16
Ausgabe eines arbiträren Signalverlaufes ................................................ 2-18
Aktivieren eines arbiträren Signalverlaufes ........................................ 2-18
Ausgabemodus und Abtastrate ........................................................ 2-19
Auswahl eines arbiträren Signalverlaufs ............................................ 2-21
Ändern des arbiträren Signalverlaufs ................................................ 2-28
Ausgabe einer Harmonischen ................................................................ 2-33
Übersicht ...................................................................................... 2-33
Einstellen von grundlegenden Signalverlaufsparametern .................... 2-34
Einstellen der harmonischen Ordnung .............................................. 2-34
Auswahl des Typs der Harmonischen ............................................... 2-34
Einstellen der Harmonischen-Amplitude............................................ 2-35
Einstellen der Harmonischen-Phase ................................................. 2-35
Beispiel: Ausgabe einer Harmonischen ............................................. 2-36
Modulation ..........................................................................................2-38
Amplitudenmodulation (AM) ............................................................ 2-38
Frequenzmodulation (FM) ............................................................... 2-42
Phasenmodulation (PM) .................................................................. 2-45
Amplitude Shift Keying (ASK) .......................................................... 2-48
Frequency Shift Keying (FSK) .......................................................... 2-51
Phase Shift Keying (PSK) ................................................................ 2-54
Pulsweitenmodulation (PWM) .......................................................... 2-57
Sweep ................................................................................................. 2-60
Einschalten der Sweep-Funktion ...................................................... 2-60
Startfrequenz und Stoppfrequenz .................................................... 2-60
Center Frequenz und Frequenz Span ............................................... 2-61
Sweep Typ .................................................................................... 2-62
Sweep Zeit .................................................................................... 2-63
Return-Zeit .................................................................................... 2-63
Mark Frequenz............................................................................... 2-64
Start Hold ..................................................................................... 2-64
Stop Hold ...................................................................................... 2-65
Sweep Trigger Source..................................................................... 2-65
Burst ................................................................................................... 2-68
Einschalten der Burst Funktion ........................................................ 2-68
Burst Typ ...................................................................................... 2-68
Burst Periode................................................................................. 2-70
Gated Polarität............................................................................... 2-70
Burst Delay ................................................................................... 2-71
Burst Trigger Source....................................................................... 2-71
Counter ............................................................................................... 2-73
Aktivieren des Counters .................................................................. 2-73
Einstellen der Counters................................................................... 2-74
Speichern und Wiederaufrufen ............................................................... 2-77
Speichersystem ............................................................................. 2-77
Dateityp ........................................................................................ 2-78
DG1000Z Benutzerhandbuch
XI
RIGOL
Inhaltsverzeichniss
Browser Typ .................................................................................. 2-80
File-Operation ............................................................................... 2-81
Nahtlose Verbindung mit Oszilloskopen ............................................ 2-85
Utility und Systemeinstellungen ............................................................. 2-87
Kanal einstellen ............................................................................. 2-88
Kopplungseinstellung ..................................................................... 2-93
Kanal Kopie ................................................................................... 2-97
Ausgangszustand wiederherstellen .................................................. 2-98
Einstellen der Systemsprache ........................................................ 2-103
Systeminformationen ................................................................... 2-103
Systemeinstellungen .................................................................... 2-104
I/O Konfiguration ......................................................................... 2-107
Druckeinstellung .......................................................................... 2-112
Test/Kalibrierung ......................................................................... 2-112
Benutzen der externen Endstufe (Optional) .................................... 2-113
Installieren der Optionen .................................................................... 2-117
Kapitel 3
Remote
Remote
Remote
Remote Control ................................................................. 3-1
Control via USB .......................................................................... 3-2
Control via LAN .......................................................................... 3-5
Control via GPIB (Optional) ......................................................... 3-8
Kapitel 4
Troubleshooting ................................................................ 4-1
Kapitel 5
Spezifikationen .................................................................. 5-2
Kapitel 6
Appendix ........................................................................... 6-1
Appendix A: Zubehör und Optionen ......................................................... 6-1
Appendix B: Spezifikationen des Leistungsverstärkers ................................ 6-2
Appendix C: Gewährleistung.................................................................... 6-4
Inhaltsverzeichnis .................................................................................... 1
XII
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Kapitel 1 Schnellstart
Dieses Kapitel stellt kurz die Abdeckungen und Abmessungen, Frontabdeckung und
Rückseite und Benutzeroberfläche des DG1000Z vor, sowie die Installation in ein
Rack-System.
Behandelte Themen in diesem Kapitel:
Notwendige Inspektion
Anpassen des Griffes
Aussehen und Abmessungen
Übersicht Frontabdeckung
Übersicht Rückseite
Einschalten und Inspektion
Benutzeroberfläche
Benutzung des integrierten Hilfssystems
Rack Mount Kit Installation (Optional)
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-1
RIGOL
Kapitel 1 Schnellstart
Notwendige Inspektion
1. Überprüfen Sie den Versandkarton auf Beschädigungen.
Bewahren Sie den (beschädigten) Versandkarton oder Polstermaterial auf, bis
der Inhalt der Sendung auf Vollständigkeit und das Gerät mechanisch und
elektronisch geprüft wurde.
Wenn Ihr Gerät während des Transports beschädigt wurde, wenden Sie sich
bitte an den Lieferanten und den Spediteur zwecks Schadensregulierung.
RIGOL übernimmt hierfür weder die Reparaturkosten noch die Ersatzlieferung.
2. Überprüfen Sie das Gerät.
Im Fall eines mechanischen Schadens oder Mangels teilen Sie diese bitte Ihrem
RIGOL Handelsvertreter mit.
3. Überprüfen Sie das mitgelieferte Zubehör.
Zubehör das mit dem Gerät mitgeliefert wird, ist in diesem Handbuch aufgelistet.
Sollte der Inhalt nicht vollständig oder beschädigt sein, kontaktieren Sie bitte
ihren RIGOL Handelsvertreter.
1-2
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Anpassen des Griffes
Um den Griff anzupassen, halten Sie den Griff an beiden Seiten und ziehen Sie diesen
nach außen. Nun können Sie die gewünschte Position einstellen (wie im Bild unten
dargestellt).
Anpassen des Griffes
Anzeigepositionen
DG1000Z Benutzerhandbuch
Trageposition
1-3
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Aussehen und Abmessungen
Frontansicht
Seitenansicht
1-4
Maßeinheit: mm
Maßeinheit: mm
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Übersicht Frontabdeckung
Die Frontabdeckung wird unten gezeigt. Beschreibung entsprechend der
Aufzählungen unten.
16.
15. 14.
13.
Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.
1.
2.
3.
4.
5.
12. 11. 10.Fehler!
6.
7.
8.
9.
Bild 1-1 Front Panel
1.
Hauptschalter
Der Hauptschalter wird benutzt um den Generator ein- und auszuschalten.
2.
USB-Host-Anschluss
Unterstützt USB Speichermedien, RIGOL TMC Digitaloszilloskop (DS),
Leistungsverstärker (PA) und USB zu GPIB Schnittstellenadapter (Option).
USB Speichermedien: lesen eines Signalverlaufs oder festgelegte Daten
speichern, aktuelle Instrumenteneinstellungen oder veränderte
Signalverlaufsdaten auf dem USB-Speichermedium speichern. Zusätzlich
können Inhalte die auf dem Bildschirm angezeigt werden, auch als Bild
(*.Bmp) auf einem USB-Speichermedium gespeichert werden.
TMC DS: Nahtlose Verbindung mit dem RIGOL DS welches dem TMC
Standard entspricht. Lesen und speichern der Signalverlaufsdaten erfasst
mit einem DS und verlustfreier Wiederaufbau des Signalverlaufs.
PA (optional): Unterstützt den RIGOL Leistungsverstärker (wie PA1011).
Sie können diesen online konfigurieren und das Signal wird ausgegeben
nachdem die Leistung verstärkt wurde.
USB zu GPIB Schnittstellenadapter (optional): Erweitern der GPIB
Schnittstelle für RIGOL Geräte mit USB-Host-Schnittstelle aber ohne GPIB
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-5
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Schnittstelle.
3.
Seite hoch/ runter
Öffnen der nächsten Seite des aktuellen Funktionsmenüs oder zurückkehren zur
ersten Seite.
4.
Zurückkehren zu vorherigem Menü
Beenden des aktuellen Menüs und zurückkehren zum vorherigen Menü.
5.
CH1 Ausgangsanschluss
BNC Anschluss mit 50Ω nominaler Ausgangsimpedanz. Wenn Output1
eingeschalten ist (Hintergrundbeleuchtung an), wird an diesem Anschluss der
aktuell konfigurierte Signalverlauf am CH1 ausgegeben.
6.
CH2 Ausgangsanschluss
BNC Anschluss mit 50Ω nominaler Ausgangsimpedanz. Wenn Output2
eingeschaltet ist (Hintergrundbeleuchtung an), wird an diesem Anschluss der
aktuell konfigurierte Signalverlauf am CH2 ausgegeben.
7.
Kanalkontrollbereich
Dieser Taster wird benutzt um den Ausgang CH1 zu steuern.
— Drücken Sie diese Taste um den Ausgang CH1 zu aktivieren,
die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschalten und am
[CH1] Anschluss wird der aktuell eingestellte Signalverlauf
ausgegeben.
— Drücken Sie diese Taste noch einmal um den Ausgang CH1
zu deaktivieren, die Hintergrundbeleuchtung ist
ausgeschalten.
Dieser Taster wird benutzt um den Ausgang CH2 zu steuern.
— Drücken Sie diese Taste um den Ausgang CH2 zu aktivieren,
die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschalten und am
[CH2] Anschluss wird der aktuell eingestellte Signalverlauf
ausgegeben.
— Drücken Sie diese Taste noch einmal um den Ausgang CH2
zu deaktivieren, die Hintergrundbeleuchtung ist
ausgeschalten.
Wird benutzt um zwischen den aktuellen Kanälen, CH1 und CH2
zu wechseln.
ACHTUNG
Überspannungsschutz der Ausgangskanäle CH1 und CH2 wird wirksam, sobald eine
der folgenden Bedingungen erfüllt ist. Wenn der Überspannungsschutz ausgelöst ist,
wird ein Fenster mit der Meldung auf dem Bildschirm angezeigt, und die Ausgänge
1-6
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
deaktiviert.
8.
Die Amplitudeneinstellung des Generators ist größer als 2Vpp oder die
Ausgangsregelabweichung ist größer als |2VDC|, die Eingangsspannung ist
größer als ±11.5×(1±5%)V (<10kHz).
Die Amplitudeneinstellung des Generators ist kleiner oder gleich 2Vpp oder die
Ausgangsregelabweichung ist kleiner oder gleich |2VDC|, die Eingangsspannung
ist größer als ±3.5×(1±5%)V (<10kHz).
Eingangsstecker für Signalmessung durch Counter (Zähler)
BNC Anschluss mit 1MΩ Eingangsimpedanz. Wird benutzt um das Signal
entgegenzunehmen gemessen vom Counter.
ACHTUNG
Um Beschädigungen am Instrument zu verhindern darf die
Eingangsspannung nicht ±7Vac+dc übersteigen.
9.
Counter
Wird benutzt um den Counter ein- und auszuschalten.
— Drücken Sie diesen Taster um den Counter einzuschalten, die
Hintergrundbeleuchtung geht an und der Indikator Counter blinkt auf der
linken Seite.
— Drücken Sie diese Taste noch einmal um den Counter auszuschalten und die
Hintergrundbeleuchtung geht aus.
Hinweis: Das Synchronsignal des CH2 wird ausgeschalten, wenn der Counter
eingeschalten ist und wird eingeschalten wenn der Counter ausgeschaltet ist.
10. Richtungstasten
— Werden benutzt, um den Cursor an eine Stelle zu bewegen um Ziffern zu
bearbeiten, dies wird für das Einstellen von mit dem Drehknopf notwendig.
— Werden benutzt, um auf der linken Seite des Cursors Ziffern zu löschen,
wenn die Parameter mit der numerischen Tastatur eingegeben werden.
— Werden benutzt, um für das Speichern oder Lesen von Dateien das aktuell
ausgewählte Verzeichnis ein- oder auszuklappen.
— Werden benutzt um den Cursor zu bewegen und um bei der
Eingabeaufforderung Dateinamen zu editieren und gewünschte Buchstaben
auszuwählen.
11. Drehknopf
— Wird benutzt um den markierten Wert zu erhöhen (Uhrzeigersinn) oder zu
verringern (Gegenuhrzeigersinn) bei dem Einstellen von Parametern.
— Wird benutzt um den Speicherort auszuwählen oder die zu lesende Datei.
— Wird benutzt um ein Buchstabe von der virtuellen Tastatur auszuwählen.
— Wird benutzt um den gewünschten arbiträren Signalverlauf von Arb Select Wform BuiltIn auszuwählen.
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-7
RIGOL
Kapitel 1 Schnellstart
12. Numerische Tastatur
Bestehend aus Zahlen (0 bis 9), Dezimalpunkt (.), Vorzeichen (+/-) und wird
benutzt um Parameter einzustellen.
Hinweis:
1) Die Vorzeichentaste wird benutzt um beim Ändern von Dateinamen
zwischen Groß- und Kleinschreibung umzuschalten.
2) Der Dezimalpunkt wird benutzt um schnell Inhalt des Displays auf dem
USB-Speichermedium im *.Bmp Format zu speichern (für eine genauere
Anleitung siehe “Druckeinstellung”).
13. Signalverlaufstasten
Ausgabe Sinussignale von einer Frequenz von 1µHz bis 60MHz.
— Die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet, wenn
diese Funktion ausgewählt wurde.
— Sie können die Freq/Period, Ampl/HiLevel, Offset/LoLevel
und Start Phase des Sinusverlaufes einstellen.
Ausgabe Rechteckspannungen mit einer Frequenz von 1µHz bis
25MHz und variabler Taktlänge.
— Die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschalten, wenn
diese Funktion ausgewählt wurde.
— Sie können die Freq/Period, Ampl/HiLevel, Offset/LoLevel,
Tastgrad und Start Phase der Rechteckspannung einstellen.
Ausgabe Sägezahnspannung mit einer Frequenz von 1µHz bis
1MHz und variabler Symmetrie.
— Die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet, wenn
diese Funktion ausgewählt wurde.
— Sie können die Freq/Period, Ampl/HiLevel, Offset/LoLevel,
Symmetrie und Start Phase der Sägezahnspannung
einstellen.
Ausgabe Impulsspannung mit einer Frequenz von 1µHz bis
25MHz und variabler Pulsweite und Flankenzeit.
— Die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet, wenn
diese Funktion ausgewählt wurde.
— Sie können die Freq/Period, Ampl/HiLevel, Offset/LoLevel,
Width/Duty, Leading, Trailing und Start Phase der
Impulsspannung einstellen.
Ausgabe Gauß’sches Rauschen mit 60MHz Bandbreite.
— Die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschalten, wenn
diese Funktion ausgewählt wurde.
— Sie können die Ampl/HiLevel und Offset/LoLevel des
1-8
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Rauschens einstellen.
Ausgabe arbiträrer Kurvenverlauf mit einer Frequenz von 1µHz
bis 20MHz.
— Es wird Tastgrad- und Frequenz-Ausgabemodus
unterstützt.
— Bis zu 160 vorhandene Signalverläufe und Unterstützung
von einer leistungsstarken Signalverlaufseditierung.
— Die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet, wenn
diese Funktion ausgewählt wurde.
— Sie können die Freq/Period, Ampl/HiLevel, Offset/LoLevel
und Start Phase des arbiträren Kurvenverlaufes einstellen.
14. Funktionstasten
Ausgabe verschiedener Typen von modulierten Signalverläufen.
— Unterstützung verschiedener modulierter Typen: AM, FM,
PM, ASK, FSK, PSK und PWM.
— Unterstützung von internen und externen
Modulationsquellen.
— Die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet, wenn
diese Funktion ausgewählt wurde.
Ausgabe eines Sweep-Signalverlaufs für Sinus, Rechteck,
Sägezahn und Arbiträr (ausgeschlossen DC).
— 3 Sweep-Typen: Linear, Log und Step.
— 3 Typen für die Triggerquelle: intern, extern und manuell.
— Ausgestattet mit einer Frequenzmarkierfunktion, welche
benutzt wird um den Status des Sync-Signals zu steuern.
— Die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet, wenn
diese Funktion ausgewählt wurde.
Ausgabe eines Burst-Signalverlaufs für Sinus, Rechteck,
Sägezahn und Arbiträr (ausgeschlossen DC).
— 3 Burst-Typen: NCycle, Infinite und Gated.
— Rauschen kann auch benutzt werden um einen Gated Burst
zu generieren.
— 3 Typen von Triggerquellen: Intern, Extern und Manuell.
— Die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet, wenn
diese Funktion ausgewählt wurde.
Wird benutzt um die Zusatzparameter und Systemparameter
einzustellen. Die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet,
wenn diese Funktion ausgewählt wurde.
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-9
RIGOL
Kapitel 1 Schnellstart
Speichern oder laden des Gerätezustands oder der
benutzerdefinierten arbiträren Signalverlaufsdaten.
— Ein nichtflüchtiger Speicher (C Disk) ist eingebaut und ein
USB-Speichermedium (D Disk) kann angeschlossen
werden.
— Die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet, wenn
diese Funktion ausgewählt wurde.
Um die Benutzerinformation für die Frontpaneltasten oder
Menü-Soft-Tasten zu bekommen, drücken Sie diese Taste und
danach die gewünschte Taste.
Notiz:
1) Wenn das Instrument im Remote Modus arbeitet, drücken
Sie diese Taste um zum Lokalbetrieb zurückzukehren.
2) Wird benutzt um die Tastatur zu sperren oder entsperren.
Drücken und halten Sie Help um die Fronttasten zu
sperren, ab diesem Zeitpunkt sind die Fronttasten
(ausgeschlossen Help) nicht mehr benutzbar. Drücken und
halten Sie diese Taste noch einmal um zu entsperren.
15. Menü Soft-Tasten
Korrespondierend zum links angezeigten Menü. Drücken Sie diese Taste um das
korrespondierende Menü zu öffnen.
16. LCD
3.5 Inch TFT (320×240) Farbdisplay. Aktuelle(s) Funktionsmenü, Einstellungen,
Systemstatus sowie Nachrichten usw. können klar dargestellt werden (für
detaillierte Informationen, siehe “Benutzeroberfläche”).
1-10
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Übersicht Rückseite
Die Rückseite wird unten gezeigt. Beschreibung entsprechend der Aufzählungen
unten.
1)
2)
3)
4)
5)
6)
Bild 1-2 Rückseite
1.
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
BNC Buchenanschluss mit 50Ω nominaler Impedanz.
Seine Funktion wird bestimmt durch den aktuellen
Arbeitsmodus von CH1.
1) Sync
Wenn der Ausgang von CH1 eingeschaltet ist, wird an
diesem Anschluss das korrespondierende Sync-Signal
ausgegeben. Für detaillierte Informationen über die
Charakteristik der korrespondierenden Sync-Signale zu den verschiedenen
Ausgangssignalen, siehe Einführung in “Sync einstellen”.
2) Ext Mod
Wenn AM, FM, PM oder PWM für den CH1 eingeschaltet ist und die externe
Modulationsquelle ausgewählt wurde, kann an diesem Anschluss ein
externes Modulationssignal angelegt werden, die Eingangsimpedanz ist
1000Ω. Für detaillierte Informationen, siehe Einführung in “Modulation”.
3) FSK
Wenn ASK, FSK oder PSK für CH1 eingeschaltet ist und die externe
Modulationsquelle ausgewählt wurde, kann an diesem Anschluss ein
externes Modulationssignal (Polarität kann vom Benutzer ausgewählt
werden) angelegt werden. Eingangsimpedanz 1000Ω. Für detaillierte
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-11
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Informationen siehe Einführung in “Modulation”.
4) Trig In
Wenn Sweep oder Burst des CH1 eingeschaltet ist und die externe
Triggerquelle ausgewählt wurde, kann an diesem Anschluss ein externes
Triggersignal angelegt werden, die Polarität kann vom Benutzer eingestellt
werden.
5) Trig Out
Wenn Sweep oder Burst des CH1 eingeschaltet ist und die internen oder
manuellen Triggerquellen ausgewählt wurden, wird an diesem Anschluss
ein Triggersignal mit festgelegter Flanke ausgegeben.
2.
[CH2/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
BNC Buchenanschluss mit 50Ω nominaler Impedanz.
Seine Funktion wird bestimmt durch den aktuellen
Arbeitsmodus von CH2.
1) Sync
Wenn der Ausgang von CH2 eingeschaltet ist, wird an
diesem Anschluss das korrespondierende Sync-Signal
ausgegeben. Für detaillierte Information über die
Charakteristik der korrespondierenden Sync-Signale zu den
verschiedenen Ausgangssignalen, siehe Einführung in “Sync einstellen”.
2) Ext Mod
Wenn AM, FM, PM oder PWM für den CH2 eingeschaltet ist und die externe
Modulationsquelle ausgewählt wurde, kann an diesem Anschluss ein
externes Modulationssignal angelegt werden, die Eingangsimpedanz ist
1000Ω. Für detaillierte Informationen, siehe Einführung in “Modulation”.
3) FSK
Wenn ASK, FSK oder PSK für den CH2 eingeschaltet ist und die externe
Modulationsquelle ausgewählt wurde, kann an diesem Anschluss ein
externes Modulationssignal (Polarität kann vom Benutzer ausgewählt
werden) angelegt werden. Eingangsimpedanz 1000Ω. Für detaillierte
Informationen siehe Einführung in “Modulation”.
4) Trig In
Wenn Sweep oder Burst des CH2 eingeschaltet ist und die externe
Triggerquelle ausgewählt wurde, kann an diesem Anschluss ein externes
Triggersignal angelegt werden, Polarität kann vom Benutzer eingestellt
werden.
5) Trig Out
Wenn Sweep oder Burst des CH2 eingeschaltet ist und die internen oder
manuellen Triggerquellen ausgewählt wurden, wird an diesem Anschluss
ein Triggersignal mit festgelegter Flanke ausgegeben.
1-12
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
3.
RIGOL
[10MHz In/Out]
BNC Buchsenanschluss mit 50Ω nominaler Impedanz.
Die Funktion dieses Anschlusses wird bestimmt durch den Typ
der Clockquelle.
1)
2)
Wenn die interne Clockquelle ausgewählt wurde, wird an
diesem Anschluss (wie 10MHz Out) ein 10MHz Clocksignal
generiert vom internen Kristalloszillator des Generators.
Wenn die externe Clockquelle ausgewählt wurde, kann an diesem
Anschluss (wie 10MHz In) ein externes 10MHz Clocksignal angeschlossen
werden.
Dieser Anschluss wird normalerweise benutzt um mehrere Instrumente zu
synchronisieren. Für detaillierte Informationen zu den oben genannten Signalen,
siehe Einleitung in “Clockquelle”.
4.
LAN
Wird benutzt um den Generator mit Ihrem Computer
oder einem Netzwerk zu verbinden, zur Fernsteuerung.
Es kann ein integriertes Prüfsystem gebaut werden, da
der Generator dem LXI Core 2011 Device class Standard
entspricht.
5.
USB Anschluss
Wird benutzt um den Generator an einen Computer
anzuschließen welcher mittels Computersoftware oder
Programmierung den Generator fernsteuern kann. Kann
auch mit einem PictBridge Drucker verbunden werden
um den Inhalt des Displays zu drucken.
6.
Netzanschluss
Die AC Netzspannung für diesen Signalgenerator ist
100-240V, 45-440Hz. Die maximale Eingangsleistung
darf keine 30W überschreiten. Die Spezifikation der
Sicherung ist 250V, T3.15A.
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-13
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Einschalten und Inspektion
Netzanschluss
Benutzen Sie das mitgelieferte Netzkabel im Zubehör (wie in der Abbildung unten
gezeigt). Die Netzspannungsspezifikationen dieses Generators sind 100-240V,
45-440Hz. Die maximale Eingangsleistung darf 30W nicht überschreiten. Wird das
Gerät über die mitgelieferte Leitung betrieben wird der Spannungsbereich
automatisch eingestellt und muss nicht mehr manuell eingestellt werden.
Bild 1-3 Anschließen der Netzleitung
ACHTUNG
Um elektrischen Schlag zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass das Gerät
korrekt geerdet ist.
Einschalten
Nachdem die Netzteilung korrekt angeschlossen ist, drücken Sie den Einschalter
auf der Gehäusefront des Generators. Während des Start-ups, führt das Gerät
eine Initialisierung und Selbsttest durch. Danach wird die
Standardbenutzeroberfläche angezeigt. Sollte das Gerät nicht normal starten,
beziehen Sie sich auf die Einführung in “Troubleshooting”.
Einstellen der Systemsprache
Die DG1000Z Serie unterstützt Menüs mit vielen Sprachen. Drücken Sie Utility Language um die gewünschte Systemsprache auszuwählen.
1-14
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Benutzeroberfläche
Die DG1000Z Benutzeroberfläche beinhaltet drei Typen von Anzeigemodi:
Dualkanalparameter (Ausgangszustand), Dualkanalanzeige und
Einzelkanalanzeige. In diesem Benutzterhandbuch wird der
Dualkanalparameter als Beispiel für die Einführung der Benutzeroberfläche
genommen.
Dualkanalparameter Modus
6.
5.
4.
3.
7.
8.
9.
9
10.
1.
2.
Bild 1-4 Benutzeroberfläche (Dualkanalparameter Modus)
1.
Kanalausgangskonfiguration Statusleiste
Anzeigen der aktuellen Ausgangskonfigurationen der zwei Kanäle.
Arbeitsmodus:
AM/FM/PM/ASK/FSK/PSK/
PWM/Sweep/Burst
Ausgewählter
Signalverlauf:
Sine
Square
Ramp
Pulse
Noise
Arb
Harm
Typ der
Modulationsquelle: Int/Ext
Typ der Sweep/Burst Trig
Quelle: Int/Ext/Mu
Signalverlauf
summierend: Sum
DG1000Z Benutzerhandbuch
Modulierender Signalverlauf der
Analogmodulation:
Sine/Square/Tria/UpRamp/DnRamp/Noise/Arb
Polarität der Digitalmodulation: Pos/Neg
Typ des Sweeps: Linear/Log/Step
Typ des Bursts: Ncycle/Infinite/Gated
Kanalausgangszustand: ON/OFF
Typ der Ausgangsimpedanz:
Hohe
Impedanz:
Anzeige
HighZ
Belastung:
Anzeigen
der
Impedanz (Ausgangszustand
ist 50Ω und Bandbreite ist von
1Ω bis 10KΩ)
1-15
RIGOL
Kapitel 1 Schnellstart
2.
Aktuelle Funktion und Seite Hoch-/ Runter Anzeige
Anzeige des Namens der aktuell ausgewählten Funktion. Zum Beispiel wird “Sine”
angezeigt, wenn die Sinusfunktion ausgewählt wurde; “Edit” wird angezeigt,
wenn die arbiträre Signalbearbeitungsfunktion ausgewählt wurde. Abgesehen
davon, die hoch und runter Pfeile rechts des Funktionsnamen werden benutzt
um anzuzeigen ob Seite hoch/runter jetzt frei ist.
3.
Menü
Anzeigen des Operationsmenüs der aktuell ausgewählten Funktion.
4.
Statusleiste
: Anzeige wenn
: Anzeige wenn
: Anzeige wenn
: Anzeige wenn
: Anzeige wenn
ist.
das Gerät korrekt mit LAN verbunden ist.
das Gerät im Remote-Modus ist.
das Frontpanel gesperrt ist.
ein USB-Speichermedium erkannt wurde.
das Gerät korrekt mit dem Leistungsverstärker verbunden
5.
Signalverlauf
Anzeige des aktuell ausgewählt Signalverlaufs für jeden Kanal.
6.
Kanalstatusleiste
Wird benutzt um den Status des ausgewählten Kanals und den An/Aus Status
der Kanäle anzuzeigen. Wenn CH1 ausgewählt wurde, wird der Rand der Leiste
gelb gefärbt. Wenn CH2 ausgewählt wurde, wird der Rand der Leiste blau
gefärbt. Wenn der Ausgang von CH1 eingeschaltet ist, wird “CH1” in der Leiste
gelb hinterlegt. Wenn der Ausgang von CH2 eingeschaltet ist, wird “CH2” in der
Leiste blau hinterlegt.
Notiz: Sie können die Ausgänge der beiden Kanäle einschalten aber nicht
gleichzeitig auswählen.
7.
Frequenz
Anzeige der Signalverlaufsfrequenz der Kanäle. Drücken Sie Freq/Period um
“Freq” hervorzuheben und benutzen Sie die numerische Tastatur oder die
Richtungstasten und Drehknopf um diese Parameter zu modifizieren.
8.
Amplitude
Anzeige der Amplitude der Kanäle. Drücken Sie Ampl/HiLevel um “Ampl”
hervorzuheben und benutzen Sie die numerische Tastatur oder die
1-16
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Richtungstasten und den Drehknopf um diese Parameter zu modifizieren.
9.
Offset
Anzeige DC-Offset des Signalverlaufs des Kanals. Drücken Sie Offset/LoLevel
um “Offset” hervorzuheben und benutzen Sie die numerische Tastatur oder
Richtungstasten und den Drehknopf um diesen Parameter zu modifizieren.
10. Phase
Anzeige der Startphase des Signalverlaufs des Kanals. Drücken Sie Start Phase
und benutzen Sie die numerische Tastatur oder Richtungstasten und den
Drehknopf um diesen Parameter zu modifizieren.
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-17
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Dualkanalanzeige Modus
Drücken Sie Utility System Display DispMod um “Dual Graph”
auszuwählen, wie unten aufgezeigt.
Bild 1-5 Benutzeroberfläche (Dualkanalanzeige Modus)
Einzelkanalanzeige Modus
Drücken Sie Utility System Display DispMode um “Single View”
auszuwählen, wie unten angezeigt.
Bild 1-6 Benutzeroberfläche (Einzelkanal Modus)
1-18
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Benutzung des integrierten Hilfssystems
Das integrierte Hilfesystem der DG1000Z Serie bietet Hilfsinformationen für jede
Taste und Menü-Soft-Taste auf dem Frontpanel. Bei der Bedienung kann der
Benutzer jederzeit die Hilfsinformationen für die verschiedenen Tasten anfordern.
1.
Anfordern der integrierten Hilfe
Drücken Sie Help und die Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet. Drücken
Sie dann die gewünschte Taste oder Menü-Soft-Taste und die korrespondierende
Hilfsinformation wird eingeblendet.
2.
Seite hoch/runter
Wenn die Hilfsinformation auf mehreren Seiten angezeigt wird, kann der
Benutzer die Hilfsinformation der vorherigen oder nächsten Seite anzeigen mit
der Benutzung von
(vorherige Zeile)/ (nächste Zeile)/ (Seite hoch)/
(Seite runter) oder dem Drehknopf.
3.
Schließen der aktuellen Hilfsinformation
Wenn die Hilfsinformation auf der Benutzeroberfläche angezeigt wird, drücken
Sie
auf dem Frontpanel, die Hilfsinformation wird geschlossen und die
Benutzeroberfläche vor der Hilfsinformation wird wieder angezeigt.
4.
Häufige Hilfsthemen
Drücken Sie Help doppelt um die Liste mit den häufigsten Hilfsthemen
anzuzeigen. Benutzen Sie die
/ / /
Tasten oder den Drehknopf um
das gewünschte Thema auszuwählen und drücken Sie Select um die
korrespondierende Hilfsinformation anzuzeigen.
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-19
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Rack Mount Kit Installation (Optional)
Um das Instrument in ein Standard 19” Rack einzubauen, benötigen Sie das Rack
Mount Kit RM-1-DG1000Z (für die Installation eines einzelnen Instruments) oder
RM-2-DG1000Z (für die Installation von zwei Instrumenten). Installieren Sie dies
gemäß dieser Anleitung.
Bild 1-7 Rack Mount Kit (RM-1-DG1000Z)
Bild 1-8 Rack Mount Kit (RM-2-DG1000Z)
Installation eines einzelnen Instruments
Teileliste
Tabelle
Nr.
①
②
③
④
⑤
1-20
1-1 RM-1-DG1000Z Teileliste
Name
Anzahl
Frontabdeckung
1
Befestigungsteile
1
M4 Schraube
4
M6 Schraube
4
M6 Mutter
4
Beschreibung
M4×8 Philips-Zylinderschraube
M6×16 Philips-Linsenkopfschraube
M6×5 Blechmutter
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
(a)
③
④
⑤
(b)
Bild 1-9 RM-1-DG1000Z Teile
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-21
RIGOL
Kapitel 1 Schnellstart
Installationswerkzeug
PH2 Phillips-Schraubendreher (empfohlen).
Erforderlicher Installationsraum
Die folgenden Anforderungen müssen von dem Geräteschrank erfüllt werden, in den
das Instrument eingebaut wird.
Der Geräteschrank muss ein Standard 19-inch Rack sein.
Es muss mindestens 2U (88 mm) Platz im Maschinenschrank vorhanden sein.
Die Tiefe im Geräteschrank sollte nicht weniger als 300.2 mm sein.
Die Maße des Instruments nach der Installation werden unten gezeigt.
1-22
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Installationsablauf
ACHTUNG
Nur autorisiertes Fachpersonal darf die Installation ausführen. Eine
falsche Installation kann zu Beschädigung oder fehlerhafter Installation
im Rack führen.
1.
Entfernen Sie als erstes den Griff des Instrumentes (halten Sie den Griff an
beiden Seiten und ziehen Sie die Querstreben nach außen). Entfernen Sie dann
die vier Gummipads an der Vorder- und Rückseite.
2.
Befestigen Sie die Befestigungsteile an der Vorderseite des Instruments mit zwei
M4 Philips-Zylinderkopfschrauben.
3.
Befestigen Sie die Frontabdeckung an der anderen Seite des Frontpanels, am
Gerät, mit zwei M4 Philips-Zylinderkopfschrauben.
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-23
RIGOL
Kapitel 1 Schnellstart
4.
Montieren Sie die Rack-Halterung mit befestigtem Instrument in den Standard
19-inch Geräteschrank mit vier M6 Linsenkopfschrauben und vier M6
Blechmuttern.
5.
Die richtige Installation des Instruments wird in folgendem Bild gezeigt.
1-24
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Installation von zwei Instrumenten
Teileliste
Tabelle
Nr.
①
②
③
④
⑤
⑥
⑦
⑧
1-2 RM-2-DG1000Z Teileliste
Name
Anzahl
Befestigungsteile
2
Verbinder A
1
Verbinder B
1
Rückseitenverbinder 2
M4 Schraube
4
M4 Schraube
8
M6 Schraube
4
M6 Mutter
4
Beschreibung
M4×8 Philips-Senkkopfschraube
M4×8 Philips-Zylinderkopfschraube
M6×16 Philips-Linsenkopfschraube
M6×5 Blechmutter
(a)
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-25
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
⑤
⑥
⑦
⑧
(b)
Bild 1-10 RM-2-DG1000Z Teile
Installationswerkzeug
PH2 Phillips-Schraubendreher (empfohlen).
Erforderlicher Installationsraum
Die folgenden Anforderungen müssen von dem Geräteschrank erfüllt werden, in den
das Instrument eingebaut wird.
Der Geräteschrank muss ein Standard 19-inch Rack sein.
Es muss mindestens 2U (88 mm) Platz im Maschinenschrank vorhanden sein.
Die Tiefe im Geräteschrank sollte nicht weniger als 300.2 mm sein.
Die Maße des Instruments nach der Installation werden unten gezeigt.
1-26
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
Installationsablauf
ACHTUNG
Nur autorisiertes Fachpersonal kann die Installation ausführen. Falsche
Installation kann zu Beschädigung oder fehlerhafter Installation im Rack
führen.
1.
Entfernen Sie als erstes den Griff des (halten Sie den Griff an beiden Seiten und
ziehen Sie die Querstreben nach außen). Entfernen Sie dann die vier
Gummipads an der Vorder- und Rückseite.
2.
Befestigen Sie die Befestigungsteile an der rechten Seite der Vorderseite des
Instruments A mit zwei M4 Philips-Zylinderkopfschrauben.
Befestigen Sie den Verbinder A an der linken Seite der Vorderseite des
Instruments A mit zwei M4 Philips-Senkkopfschrauben.
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-27
RIGOL
Kapitel 1 Schnellstart
3.
Befestigen Sie das andere Befestigungsteil auf der linken Seite der Vorderseite
des Instruments B mit zwei M4 Philips-Zylinderkopfschrauben. Befestigen Sie
den Verbinder B auf der rechten Seite der Vorderseite des Instruments B mit
zwei M4 Philips-Senkkopfschrauben.
4.
Verbinden Sie den Verbinder A und B.
1-28
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
5.
Befestigen Sie die zwei Rückseitenverbinder auf der Rückseite der beiden
Instrumente mit zwei M4 Senkkopfschrauben.
6.
Montieren Sie das Rack mit den zwei Instrumenten befestigt in ein Standard
19-inch Geräteschrank mit vier M6 Schrauben und M6 Blechmuttern.
DG1000Z Benutzerhandbuch
1-29
Kapitel 1 Schnellstart
RIGOL
7.
1-30
Das Bild zeigt die korrekte Installation der beiden Geräte.
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 1 Schnellstart
DG1000Z Benutzerhandbuch
RIGOL
1-31
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres
Funktionsgenerators
Dieses Kapitel stellt die wesentlichen Funktionen und Operationsmethoden des
DG1000Z vor.
Themen dieses Kapitels sind:
Ausgabe elementarer Signalverläufe
Ausgabe eines arbiträren Signalverlaufes
Ausgabe einer Harmonischen
Modulation
Sweep
Burst
Counter
Speichern und Wiederaufrufen
Utility und Systemeinstellungen
Installieren der Optionen
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-1
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Ausgabe elementarer Signalverläufe
Die DG1000Z Serie kann elementare Signalverläufe (Sinus, Rechteck, Sägezahn, Puls
und Rauschen) ausgeben an einem der Kanäle oder an Beiden gleichzeitig. Beim
Einschalten geben beide Kanäle standardgemäß eine Sinusfunktion mit einer
Frequenz von 1kHz und 5Vpp Amplitude aus. Sie können das Instrument einstellen
um verschiedene elementare Ausgangssignale auszugeben.
Auswahl des Ausgabekanals
Die Frontpanel Tasten CH1|CH2 werden benutzt um zwischen den aktuell
ausgewählten Kanälen CH1 und CH2 hin und her zuschalten. Beim Einschalten ist
CH1 als Standard ausgewählt und es wird der korrespondierenden Bereich der
Benutzeroberfläche hervorgehoben und die Umrandung der Kanalstatusleiste wird in
Gelb angezeigt. Wird zu diesem Zeitpunkt die Taste CH1|CH2 auf dem Frontpanel
gedrückt um den CH2 auszuwählen, wird der korrespondierende Bereich der
Benutzeroberfläche hervorgehoben und die Umrandung der Kanalstatusleiste wird in
blau angezeigt.
Nachdem der gewünschte Kanal ausgewählt wurde, können Sie den Signalverlauf
und Parameter des ausgewählten Kanals einstellen.
Eckpunkt:
CH1 und CH2 können nicht gleichzeitig ausgewählt werden. Sie können erst CH1
und dann CH2 auswählen, nachdem der Signalverlauf und die Parameter von CH1
geändert wurden.
2-2
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Auswahl der elementaren Signalverläufe
Das DG1000Z kann 5 elementare Signalverläufe ausgeben, eingeschlossen Sinus,
Rechteck, Sägezahn, Puls und Rauschen. Die fünf Funktionstasten werden benutzt
um die korrespondierenden Signalverläufe auszuwählen. Drücken Sie die
korrespondierende Taste um den gewünschten Signalverlauf auszuwählen. Zu
diesem Zeitpunkt schaltet sich die Hintergrundbeleuchtung der Taste ein und der
korrespondierende Funktionsname und das Parametereinstellungsmenü (wie in der
Tabelle unten gezeigt) werden auf der rechten Seite der Bedienoberfläche angezeigt.
Beim Einschalten wird CH1 als Standard ausgewählt.
Tabelle 2-1 Elementare Signalverläufe
StandardsignalSinus
verläufe
Rechteck
Sägezahn
Puls
Rauschen
Sine
Squ
Ramp
Pulse
Noise
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
√
Funktionstasten
Funktionsname
Frequenz/
Periode
Amplitude/
High Level
Offset/
Low Level
Start Phase
Align Phase
Parameter
Duty Cycle
Symmetry
PulseWidth
/DutyCycle
Leading
Edge
Trailing
Edge
DG1000Z Benutzerhandbuch
√
√
√
√
2-3
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Einstellen der Frequenz/Periode
Die Frequenz ist eine der wichtigsten Parameter der elementaren Signalverläufe. Für
verschiedene Gerätetypen und Signalverläufe sind die Einstellbereiche der Frequenz
unterschiedlich. Für detaillierte Informationen, siehe “Frequenzcharakteristik” in
“ Spezifikationen”. Die Standardfrequenz ist 1kHz.
Die Frequenz auf dem Display ist der Standardwert oder die vorher eingestellte
Frequenz. Wenn die Instrumentenfrequenz geändert wurde, sollte diese Frequenz
gültig sein unter der neuen Funktion, wird das Instrument diese Frequenz weiter
benutzen; Andernfalls zeigt das Instrument eine Hinweisanzeige an und die Frequenz
wird automatisch zur Obergrenze geändert.
Drücken Sie Freq/Period um “Freq” hervorzuheben. Benutzen Sie an dieser Stelle
die numerische Tastatur um den gewünschten Frequenzwert einzustellen und
wählen Sie dann die gewünschte Einheit aus dem pop-up Menü.
Es sind folgende Frequenzeinheiten verfügbar MHz, kHz, Hz, mHz und µHz.
Drücken Sie diese Soft-Taste noch einmal um zur Periodeneinstellung zu
gelangen. An dieser Stelle ist “Period” hervorgehoben.
Es sind folgende Periodeneinheiten verfügbar sec, msec, µsec und nsec.
Benutzen Sie die Richtungstasten um den Cursor an die zu editierende Ziffer zu
bewegen und mit dem Drehknopf die Zahl zu ändern.
2-4
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Einstellen der Amplitude/ High Level
Die Amplitudenbandbreiteneinstellung ist limitiert durch die “Impedance” und
“Freq/Period” Einstellung. Siehe “Ausgangscharakteristiken” in “ Spezifikationen”.
Der Standardwert ist 5Vpp.
Die angezeigte Amplitude auf dem Display ist der Standardwert oder die zuvor
eingestellte Amplitude. Wenn die Instrumenteneinstellung (wie Frequenz) geändert
wurden, sollte die Amplitude gültig sein, wird das Instrument diese Amplitude weiter
benutzen; Andernfalls zeigt das Instrument eine Hinweisanzeige und die Amplitude
wird automatisch zur Obergrenze der neuen Konfiguration geändert. Sie können
auch “High Level” oder “Low Level” benutzen um die Amplitude einzustellen.
Drücken Sie Ampl/HiLevel um “Ampl” hervorzuheben. Benutzen Sie an dieser
Stelle die numerische Tastatur um den gewünschten Amplitudenwert einzugeben
und wählen Sie aus dem pop-up Menü die gewünschte Einheit.
Es sind die Amplitudeneinheiten Vpp, mVpp, Vrms, mVrms und dBm (nicht
zulässig in HighZ) verfügbar.
Drücken Sie diese Soft-Taste nochmal um zur High-Level-Einstellung zu
gelangen. An dieser Stelle ist “HiLevel” hervorgehoben.
Die High-Level-Einheiten sind V und mV.
Sie könne auch die Richtungstasten und den Drehknopf für die Einstellung des
Parameterwertes benutzen: Benutzen Sie die Richtungstasten um den Cursor an die
zu editierende Ziffer zu bewegen und mit dem Drehknopf die Zahl zu ändern.
Eckpunkte:
1.
. Wie kann die Amplitude in Vpp in den korrespondierenden Vrms
Wert konvertiert werden?
Methode:
Vpp ist die Einheit für den Spitze-Spitze-Wert (peak-peak value) und Vrms ist
die Einheit für den Signaleffektivwert. Die Standardeinheit ist Vpp. Drücken
Sie · auf der numerischen Tastatur um schnell zwischen den
Amplitudenwerten umzuschalten.
Hinweis:
Für verschiedene Signalverläufe ist die Relation zwischen Vpp und Vrms
unterschiedlich. Die Relation der zwei Einheiten wird in der Abbildung unten
gezeigt (Sinusverlauf wird als Beispiel genommen).
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-5
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Gemäß der Abbildung oben, die Konvertierungsbeziehung zwischen Vpp und
Vrms entspricht der folgenden Gleichung:
Vpp= 2 2Vrms
Zum Beispiel, wenn die aktuelle Amplitude 5Vpp ist, drücken Sie · auf der
numerischen Tastatur und wählen Sie “Vrms” um 5Vpp zum
korrespondierenden Vrms-Wert zu konvertieren. Für Sinussignalverläufe ist
der konvertierte Wert 1.768Vrms.
2.
. Wie kann die Amplitude eines Signalverlaufs in der Einheit dBm
ausgewählt werden?
Methode:
1) Drücken Sie CH1|CH2 um den gewünschten Kanal auszuwählen.
2) Drücken Sie Utility ChannelSet OutputSet Imped um “Load”
auszuwählen und setzen Sie einen richtigen Load-Wert mit der
numerischen Tastatur.
3) Wählen Sie den gewünschten Signalverlauf und drücken Sie
Ampl/HiLevel um “Ampl” hervorzuheben. Benutzen Sie die numerische
Tastatur um den gewünschten Wert einzugeben und wählen Sie dann aus
dem pop-up Menü dBm.
Hinweis:
dBm ist die Einheit für den absoluten Leistungspegel und die
Konvertierungsbeziehung zwischen dBm und Vrms erfüllt die folgende
Gleichung:
Vrms2
1
dBm = 10lg(
×
)
R
0.001W
In dieser Gleichung repräsentiert R den Wert der Kanalausgangsimpedanz,
dies muss ein bestimmter Wert sein, somit ist die Einheit dBm nicht verfügbar
wenn die Ausgangsimpedanz auf “HighZ” gestellt ist.
Zum Beispiel, wenn die aktuelle Ausgangsimpedanz 50Ω ist und die Amplitude
1.768Vrms (5Vpp), drücken Sie · auf der numerischen Tastatur und
wählen Sie “dBm” um den Amplitudenwert in den korrespondierenden dBm
Wert umzuwandeln. Der konvertierte Wert ist 7.9601dBm.
2-6
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Einstellen des Offset/Low Level
Der DC Offset Einstellbereich ist begrenzt durch die “Impedance” und
“Ampl/HiLevel” Einstellungen. Siehe “Ausgangscharakteristiken” in
“ Spezifikationen”. Der Standardwert ist 0VDC.
Die angezeigte DC Offsetspannung auf dem Bildschirm ist der Standardwert oder der
Offset der kürzlich eingestellt wurde. Wenn die Instrumenteneinstellungen (wie die
Impedanz) geändert wurden, sollte der Offset gültig sein, wird das Instrument
diesen Offset weiter benutzten; Andernfalls zeigt das Instrument eine
Hinweisanzeige und der Offset wird automatisch zur Obergrenze der neuen
Konfiguration geändert.
Drücken Sie Offset/LoLevel um “Offset” hervorzuheben. Benutzen Sie an dieser
Stelle die numerische Tastatur um den gewünschten Offsetwert einzugeben und
wählen Sie dann aus dem pop-up Menü die gewünschte Einheit.
Die Offsetspannungen sind in den Einheiten VDC und mVDC verfügbar.
Drücken Sie diese Soft-Taste noch einmal um zum Low Level zu wechseln. An
dieser Stelle ist “LoLevel” hervorgehoben.
Das Low Level sollte kleiner als das High Level sein, mindestens um 1mV (die
Ausgangsimpedanz ist 50Ω).
Die Low Level Einheiten sind in V und mV verfügbar.
Sie könne auch die Richtungstasten und den Drehknopf für die Einstellung des
Parameterwertes benutzen: Benutzen Sie die Richtungstasten um den Cursor an die
zu editierende Ziffer zu bewegen und den Drehknopf um die Zahl zu ändern.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-7
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Einstellen der Startphase
Der Einstellbereich der Startphase ist von 0° bis 360°, wohingegen 0° als Standard
definiert ist.
Die angezeigte Startphase auf dem Display ist der Standardwert oder die kürzlich
eingestellte Phase. Wenn die Instrumentenfunktion geändert wurde, benutzt die
neue Funktion immer noch diese Phase.
Drücken Sie Start Phase um die Soft-Taste hervorzuheben. Benutzen Sie an dieser
Stelle die numerische Tastatur um den gewünschten Phasenwert einzugeben und
wählen Sie dann aus dem pop-up Menü die Einheit “°”.
Sie könne auch die Richtungstasten und den Drehknopf für die Einstellung des
Parameterwertes benutzen: Benutzen Sie die Richtungstasten um den Cursor an die
zu editierende Ziffer zu bewegen und den Drehknopf um die Zahl zu ändern.
2-8
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Anpassen der Phasenlage
Mit der DG1000Z Doppelkanalgenerator Serie kann die Phasenlage der zwei Kanäle
angepasst werden. Drücken dieser Soft-Taste wird die zwei Kanäle konfigurieren und
der Generator wird spezifische Frequenz und Startphase ausgeben.
Für Signale welche die Gleiche oder ein Vielfaches der Frequenz haben, wird mit
dieser Operation die Phasenlage angepasst. Angenommen es wird z.B. eine
Sinuskurve (1kHz, 5Vpp, 0°) an CH1 ausgegeben, während eine Andere (1kHz, 5Vpp,
180°) an CH2 ausgegeben wird. Benutzen Sie ein Oszilloskop um die zwei Signale
abzutasten und anzuzeigen, so sieht man, dass nicht immer eine
Phasenverschiebung von 180° gegeben ist. Drücken Sie an dieser Stelle Align
Phase und der angezeigte Signalverlauf wird ohne weiteres Einstellen der
Startphase des Generators eine Phasenverschiebung von 180° haben.
CH1
CH2
Bild 2-1 Vor der Anpassung der Phasenlage
CH1
CH2
Bild 2-2 Nach der Anpassung der Phasenlage
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-9
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Eckpunkte:
Das Align Phase Menü ist ausgegraut und deaktiviert wenn ein oder beide
Kanäle sich im Modulationsmodus befinden.
2-10
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Einstellen des Tastgrades (Duty Cycle) (nur für
Rechteckspannungen)
Der Tastgrad ist definiert als Prozentanteil, welchen Anteil das High Level in einer
ganzen Periode einnimmt (gezeigt in der Abbildung unten). Dieser Parameter ist nur
für Rechteckspannungen verfügbar.
Der Einstellbereich des Tastgrades ist begrenzt durch die “Freq/Period” Einstellung.
Siehe “Signalcharakteristiken” in “ Spezifikationen”. Der Standardwert ist 50%.
Drücken Sie Duty Cycle um die Soft-Taste hervorzuheben. Benutzen Sie an dieser
Stelle die numerische Tastatur um den gewünschten Tastgradwert einzustellen und
wählen Sie aus dem pop-up Menü die Einheit “%”.
Sie könne auch die Richtungstasten und den Drehknopf für die Einstellung des
Parameterwertes benutzen: Benutzen Sie die Richtungstasten um den Cursor an die
zu editierende Ziffer zu bewegen und den Drehknopf um die Zahl zu ändern.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-11
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Einstellen der Symmetrie (Sägezahn)
Die Symmetrie ist definiert als Prozentanteil wieviel die steigende Flanke einnimmt in
einer ganzen Periode (wie im Bild unten gezeigt). Dieser Parameter ist nur für
ausgewählte Sägezahnfunktionen möglich.
Symmetry=t/T*100%
t
T
Der Einstellbereich der Symmetrie ist von 0% bis 100% und die Standardeinstellung
ist 50%.
Drücken Sie Symm um die Soft-Taste hervorzuheben. Benutzen Sie an dieser Stelle
die numerische Tastatur um den gewünschten Symmetriewert einzugeben und
wählen Sie dann “%” aus dem pop-up Menü.
Sie könne auch die Richtungstasten und den Drehknopf für die Einstellung des
Parameterwertes benutzen: Benutzen Sie die Richtungstasten um den Cursor an die
zu editierende Ziffer zu bewegen und den Drehknopf um die Zahl zu ändern.
2-12
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Einstellen der Pulsweite/ Tastgrad (Pulsfunktion)
Die Pulsweite ist definiert als Zeit, von 50% der steigenden Flankenschwelle bis zu 50%
der nächsten fallenden Flankenschwelle (wie in der Abbildung unten gezeigt).
tFall
tRise
90%
50%
10%
Pulsweite
Pulsperiode
Die Einstellung der Pulsweite ist begrenzt durch die “Minimum Pulse Width” und die
“Pulse Period” (Für die Bereiche von “Minimum Pulse Width” und “Pulse Period”,
siehe “Signalcharakteristiken” in “ Spezifikationen”). Der Bereich der Pulsweite ist
von 16ns bis 999.999 982 118ks und der Standardwert ist 500µs.
Pulsweite ≥ Minimale Pulsweite
Pulsweite < Pulsperiode – Minimale Pulsweite×2
Der Pulstastgrad ist definiert als Prozentteil welchen Anteil der Puls einer ganzen
Periode einnimmt.
Der Pulstastgrad und die Pulsweite sind voneinander abhängig. Wird ein Parameter
geändert, ändert sich automatisch der Andere. Der Pulstastgrad ist begrenzt durch
die “Minimum Pulse Width” und die “Pulse Period”. Der Bereich des Pulstastgrades ist
von 0.001% bis 99.999% und der Standardwert ist 50%.
Pulstastgrad ≥ 100× minimale Pulsweite ÷ Pulsperiode
Pulstastgrad < 100×(1-2×minimale Pulsweite ÷ Pulsperiode)
Drücken Sie Width/Duty um “Width” hervorzuheben. Benutzen Sie die numerische
Tastatur um den gewünschten Pulsweitenwert einzugeben und wählen Sie die
gewünschte Einheit aus dem pop-up Menü.
Es sind die Pulsweitenwerte sec, msec, µsec und nsec verfügbar.
Drücken Sie diese Soft-Taste noch einmal um zu den Tastgradeinstellungen zu
gelangen.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-13
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Sie könne auch die Richtungstasten und den Drehknopf für die Einstellung des
Parameterwertes benutzen: Benutzen Sie die Richtungstasten um den Cursor an die
zu editierende Ziffer zu bewegen und den Drehknopf um die Zahl zu ändern.
Einstellen der Zeit für steigenden/ fallenden Flanke
(Puls)
Die steigende Flankenzeit ist definiert als die Dauer der Pulsamplitude steigend von
10% auf 90% der Schwelle, während die fallende Flanke definiert ist als die Dauer
der Pulsamplitude fallend von 10% auf 90% der Schwelle (wie in der Abbildung
unten gezeigt).
Der Einstellbereich der steigenden/ fallenden Flankenzeit ist begrenzt durch die
aktuelle eingestellte Pulsweite (wie in der Formel unten gezeigt). Das DG1000Z wird
automatisch die Flankenzeit der speziellen Pulsweite anpassen, wenn der aktuell
eingestellte Wert den Grenzwert überschreitet.
Steigende/ fallende Flankenzeit ≤ 0.625 × Pulsweite
tRise
tFall
b
90%
50%
10%
Pulsweite
Pulsperiode
Drücken Sie Leading (Trailing) um “Leading” (“Trailing”) hervorzuheben. Benutzen
Sie die numerische Tastatur um den gewünschten Wert einzugeben und wählen sie
dann die gewünschte Einheit aus dem pop-up Menü aus.
Für die steigende/ fallende Flankenzeit sind die Einheiten sec, msec, µsec und
nsec vorhanden.
Steigende Flankenzeit und fallende Flankenzeit sind unabhängig voneinander
und Sie können diese separat einstellen.
Sie könne auch die Richtungstasten und den Drehknopf für die Einstellung des
Parameterwertes benutzen: Benutzen Sie die Richtungstasten um den Cursor an die
zu editierende Ziffer zu bewegen und den Drehknopf um die Zahl zu ändern.
2-14
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Einschalten des Ausgangs
Nachdem die Parameter für den Signalverlauf ausgewählt wurden, kann die
Signalverlaufsausgabe aktiviert werden.
Vor der Aktivierung der Signalverlaufsausgabe können Sie Parameter (wie Impedanz
und Polarität) zugehörig zu der Kanalausgabe konfigurieren über das Channel Set
Menü in Utility. Für mehr Informationen, siehe Einführung in
“Ausgangseinstellung”.
Drücken Sie Output1 auf dem Frontpanel um CH1 einzuschalten. An dieser Stelle
wird die Hintergrundbeleuchtung des Tasters eingeschaltet und der [CH1] Anschluss
auf dem Frontpanel gibt den eingestellten Signalverlauf aus.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-15
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Beispiel: Ausgabe eines Sinussignalverlaufes
Dieser Bereich soll hauptsächlich erklären wie man eine Sinusfunktion ausgibt
(Frequenz: 20kHz, Amplitude: 2.5Vpp, DC Offset: 500 mVDC, Start Phase: 90°) vom
[CH1] Anschluss.
1.
Auswahl des Ausgabekanals
Drücken Sie CH1|CH2 um CH1 auszuwählen. Nun wird die Umrandung der
Kanalstatusleiste in Gelb dargestellt.
2.
Auswahl des Sinus
Drücken Sie Sine um den Sinussignalverlauf auszuwählen. Die
Hintergrundbeleuchtung geht an und das korrespondierende Menü wird auf der
rechten Seite des Displays angezeigt.
3.
Einstellen der Frequenz
Drücken Sie Freq/Period um “Freq” hervorzuheben, benutzen Sie dann die
numerische Tastatur für die Eingabe von 20. Wählen Sie danach aus dem
pop-up Menü “kHz”.
4.
Einstellen der Amplitude
Drücken Sie Ampl/HiLevel um “Ampl” hervorzuheben, benutzen Sie dann die
numerische Tastatur für die Eingabe von 2.5. Wählen Sie danach aus dem
pop-up Menü “Vpp”.
5.
Einstellen des Offsets
Drücken Sie Offset/LoLevel um “Offset” hervorzuheben, benutzen Sie dann
die numerische Tastatur für die Eingabe von 500. Wählen Sie danach aus dem
pop-up Menü “mVDC”.
6.
Einstellen der Startphase
Drücken Sie Start Phase, und benutzen Sie dann die numerische Tastatur für
die Eingabe von 90. Wählen Sie “°” aus dem pop-up Menü. Die Startphase geht
von 0° bis 360°.
7.
Aktivierung der Ausgabe
Drücken Sie Output1 um die Ausgabe von CH1 zu aktivieren. Zu diesem
Zeitpunkt geht die Hintergrundbeleuchtung an und der [CH1] Anschluss gibt
den konfigurierten Signalverlauf aus.
8.
Beobachten des Ausgangssignalverlaufs
Verbinden Sie den [CH1] Anschluss des DG1000Z, unter Verwendung einer
BNC-Leitung, mit einem Oszilloskop. Der Signalverlauf wird in der Abbildung
unten gezeigt.
2-16
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Bild 2-3 Sinussignalverlauf
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-17
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Ausgabe eines arbiträren Signalverlaufes
Das DG1000Z kann integrierte oder benutzerdefinierte arbiträre Signalverläufe an
einem oder beiden Kanälen zur gleichen Zeit ausgeben. Die 160 verschiedenen
integrierten arbiträren Signalverläufe sind im permanenten Speicher abgelegt. Das
DG1000Z stellt 8Mpts (8M Datenpunkte) Standardspeichertiefe und eine 16Mpts
Speichertiefe Option für benutzerdefinierte arbiträre Signalverläufe zur Verfügung.
Bei der Bearbeitung des Signalverlaufes mit dem Instrument, sind 8pts bis 8kpts
Datenpunkte verfügbar im Abschnittseditiermodus und 8pts bis 16kpts Datenpunkte
verfügbar im Abtasteditierungsmodus. Die editierten Signalverläufe können im
internen oder externen Speicher (im *.RAF Format) auf dem Instrument gespeichert
werden. Wenn die Anzahl der Signalverlaufspunkte größer als 8kpts (im
Abschnittmodus) oder 16kpts (im Abtastmodus) ist, können Sie den Signalverlauf mit
der PC Software ändern; Laden Sie den Signalverlauf auf das Instrument mit der
Remote-Schnittstelle; oder speichern Sie den Signalverlauf auf ein
USB-Speichermedium und lesen Sie die Ausgabe des Signalverlaufes mit dem
Instrument.
Aktivieren eines arbiträren Signalverlaufes
Drücken Sie Arb um die arbiträre Signalverlaufsfunktion zu aktivieren und öffnen Sie
das Operationsmenü für arbiträre Signalverläufe.
1. Freq/Period: Einstellen der Ausgangsfrequenz oder -amplitude des arbiträren
Signalverlaufes. Dieses Menü wird nur angezeigt wenn der
Frequenzausgabemodus ausgewählt ist.
2. Sample Rate: Einstellen der Ausgangsabtastrate für den arbiträre Signalverlauf.
Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn der Ausgangsabtastratemodus
ausgewählt ist.
3. Ampl/HiLevel: Einstellen der/des Amplitude/High Levels des arbiträren
Signalverlaufes.
4. Offset/LoLevel: Einstellen des Offset/Low Level des arbiträren Signalverlaufes.
5. Start Phase: Einstellen der Startphase des arbiträren Signalverlaufes.
6. Align Phase: Siehe “Anpassen der Phasenlage”.
7. Arb Mode: Wechseln des Ausgabemodus zwischen “Frequency” und “Sample
Rate” des arbiträren Signalverlaufes.
8. Select Wform: Wählen Sie DC, die internen arbiträren Signalverläufe werden
gespeichert im internen oder externen Speicher oder in der veränderbaren
2-18
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Funktion.
9. Edit Wform: Editieren des ausgewählten Signalverlaufes des aktuellen Kanals
oder erstellen eines neuen Signalverlaufes.
Siehe “Ausgabe elementarer Signalverläufe” für Konfigurierung der Parameter
und Ausgabe der Kanäle. Dieses Kapitel wird sich auf die Themen “Abtastrate”,
“Ausgabemodus”, “Auswahl eines Signalverlaufes” und “Verändern eines
Signalverlaufes” konzentrieren.
Ausgabemodus und Abtastrate
Das DG1000Z unterstützt Frequenz- und Abtastratenmodus.
1.
. Frequenz des Ausgabemodus
Drücken Sie Arb Arb Mode um den “Frequency” Ausgabemodus
auszuwählen.
Im Frequenzausgabemodus können Sie die Frequenz oder Periode des
arbiträren Signalverlaufes (Für die Einstellmethoden siehe “Einstellen der
Frequenz/Periode”) auswählen, während die Abtastrate nicht geändert
werden kann. Das Instrument gibt einen arbiträren Signalverlauf aus, welcher
zusammengestellt wird aus verschiedenen Punkten, ausgewählt entsprechend
der aktuellen Ausgangsfrequenz.
Für arbiträre Signalverläufe, der Frequenzausgabemodus korrespondiert mit
dem Periodeneditierungsmodus (Arb Edit Wform Mode “Period”).
Wenn der aktuell ausgewählte Signalverlauf im Abschnittsmodus ist und der
Zustand von RealTime unter Edit Wform “On” ist, wird das Instrument
automatisch in den Frequenzausgabemodus gehen.
2.
. Abtastausgabemodus
Drücken Sie Arb Arb Mode um den “Sample Rate” Modus auszuwählen.
Im Abtastausgabemodus, können Sie die Abtastrate (Punkte ausgegeben pro
Sekunde) einstellen, während die Frequenz und Periode nicht verändert werden
kann. Das Instrument gibt den arbiträren Signalverlauf Punkt für Punkt
entsprechend der aktuellen Abtastrate aus.
Nachdem der Abtastausgabemodus ausgewählt wurde, drücken Sie SRate um
den gewünschten Abtastratewert durch Benutzung der numerischen Tastatur
und Auswahl der gewünschten Einheit aus dem pop-up Menü.
Der verfügbare Abtastbereich ist von 1µSa/s bis 60MSa/s.
Die verfügbaren Abtasteinheiten sind MSa/s, kSa/s, Sa/s, mSa/s und µSa/s.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-19
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Sie können auch die Richtungstasten und den Drehknopf für die Einstellung des
Parameterwertes benutzen: benutzen Sie die Richtungstasten um den Cursor an
die zu editierende Ziffer zu bewegen und den Drehknopf um die Zahl zu ändern.
Für den arbiträren Signalverlauf, der Abtastausgabemodus korrespondiert mit
dem Abtastrateeditierungsmodus (Arb Edit Wform Mode “Period”).
Wenn der aktuell ausgewählte arbiträre Signalverlauf im Abtastrateeditiermodus
ist und der Zustand von RealTime unter Edit Wform “On” ist, wird das
Instrument automatisch in den Frequenzausgabemodus gehen.
2-20
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Auswahl eines arbiträren Signalverlaufs
Die DG1000Z Serie erlaubt es dem Benutzer DC, 160 integrierte Signalverläufe,
arbiträre Signalverläufe -gespeichert im internen oder externen Speicher des
Instruments oder Signalverläufe im volatilen (flüchtigen)-Speicher- auszuwählen.
Eckpunkte:
Nachdem der gewünschte Signalverlauf ausgewählt wurde, können Sie die
Operationen unten ausführen.
1.
Ausgabe des ausgewählten Signalverlaufes
Drücken Sie den korrespondierenden Ausgabekontrolltaster Output1 oder
Output2 und der spezifizierte Signalverlauf wird am Kanal ausgegeben.
2.
Ändern des ausgewählten Signalverlaufes:
Siehe Einführung in “Ändern des arbiträren Signalverlaufs”.
DC
Das DG1000Z kann ein DC Signal in einem Amplitudenbereich von -10V bis 10V
(HighZ) oder von -5V bis 5V (Last ist 50Ω) ausgeben. Die Abbildung unten zeigt eine
Skizze des DC Signals. Drücken Sie Arb Select Wform DC um ein DC Signal
auszuwählen.
Bild 2-4 Skizze DC Signal
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-21
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Integrierte Signalverläufe
Das DG1000Z hat 160 integrierte arbiträre Signalverläufe wie in Tabelle 2-2 gezeigt.
Drücken Sie Arb Select Wform BuiltIn um die Auswahl der integrierten
Signalverläufe aufzurufen wie im Bild unten gezeigt. Drücken Sie Engine, Medical,
AutoElec oder Maths um das korrespondierende Objekt (jedes Objekt hat ein oder
mehrere Unterobjekte) auszuwählen. Drücken Sie die korrespondierende Menütaste
mehrfach um zu dem gewünschten Unterobjekt zu gelangen (das ausgewählte
Unterobjekt in der Unterobjektleiste ist hervorgehoben) und drehen Sie den Knopf
um den gewünschten Signalverlauf auszuwählen (der ausgewählte Signalverlauf
wird hervorgehoben). Drücken Sie dann Select um den Signalverlauf auszuwählen
welcher dann hervorgehoben wird.
Nummer des aktuellen Signalverlaufs/
Gesamte Anzahl der Signalverläufe
Unterobjektleiste
Aktuelle Seite/
Gesamtzahl der Seiten
Integrierter
Signalverlauf
Objektmenü
Bild 2-5 Integrierte Signalverläufe
Tabelle 2-2 160 Integrierte arbiträre Signalverläufe
Unterobjekt Signalverlauf
Erklärung
Engineering
Normal
2-22
Sinc
Lorentz
Log
GaussPulse
NegRamp
NPulse
PPulse
SineTra
SineVer
Sinc-Funktion
Lorentzkurve
Logarithmusfunktion mit der Basis 10
Gauß ’scher Puls
Negative Sägezahn
Negativer Puls
Positiver Puls
Sinus-Tra Signalverlauf
Sinus-Ver Signalverlauf
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
StairDn
StairUD
StairUp
Trapezia
AmpALT
AttALT
RoundHalf
RounsPM
Combin
SCR
Butterworth
Chebyshev1
Chebyshev2
TV
Voice
Surge
Radar
DualTone
Ripple
Quake
Gamma
StepResp
BandLimited
CPulse
CWPulse
GateVibr
LFMPulse
MCNoise
AM
FM
PFM
PM
PWM
Treppensignalverlauf fallend
Treppensignalverlauf steigend und fallend
Treppensignalverlauf steigend
Trapez Signalverlauf
Verstärkung der Oszillationskurve
Dämpfung der Oszillationskurve
Runde Halbwelle
RunderPM Signalverlauf
Zeit-Geschwindigkeitskurve einer explosiven
Vibration
Zeitverschiebung einer gedämpften Schwingung
Kinetische Energie- Zeitkurve der schwingenden
Oszillation
Entladekurve einer Ni-MH Batterie
Aktueller Signalverlauf eines bürstenlosen
Gleichstrommotors
Kombinationsfunktion
Thyristor zünden
Butterworthfilter
Chebyshev1filter
Chebyshev2filter
TV Signal
Sprachsignal
Anschwellsignal
Analoger Radar Signalverlauf
Zweitonsignal
Restwelligkeit einer Batterie
Analoger Signalverlauf eines Erdbebens
Gammasignal
Sprungantwort
Limitiertes Bandbreitensignal
C-Puls
CW-Puls
Gatterschaltung Selbstozillationssignal
Linearer FM Puls
Geräusch mechanischer Konstruktion
Durchschnitts AM Sinussignal
Durschnitts FM Sinussignal
Durchschnitts FM Sinussignalpuls
Durchschnitts PM Sinussignal
Durchschnitts PWM Signal
Cardiac
Herzsignal
BlaseiWave
Engine
DampedOsc
SwingOsc
Discharge
Pahcur
Filter
Signal
Mod
Medical
BIO
RIGOL
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-23
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
EOG
EEG
EMG
Pulseilogram
ResSpeed
ECG1
ECG2
ECG3
ECG4
ECG5
ECG6
ECG7
ECG8
ECG9
ECG10
ECG11
ECG12
ECG13
ECG14
ECG15
LFPulse
Tens1
Medical
Tens2
Tens3
Elektrookulogramm
Elektroenzephalogramm
Elektromyogramm
Pulsilogramm
Geschwindigkeitskurve der Atmung
Elektrokardiogramm 1
Elektrokardiogramm 2
Elektrokardiogramm 3
Elektrokardiogramm 4
Elektrokardiogramm 5
Elektrokardiogramm 6
Elektrokardiogramm 7
Elektrokardiogramm 8
Elektrokardiogramm 9
Elektrokardiogramm 10
Elektrokardiogramm 11
Elektrokardiogramm 12
Elektrokardiogramm 13
Elektrokardiogramm 14
Elektrokardiogramm 15
Signalverlauf der
Niederfrequenzelektroimpulstherapie
Signalverlauf 1 der
Nervensimulationselektrotherapie
Signalverlauf 2 der
Nervensimulationselektrotherapie
Signalverlauf 3 der
Nervensimulationselektrotherapie
AutoElec
Ignition
ISO16750-2 SP
ISO16750-2 VR
ISO7637-2 TP1
Auto
ISO7637-2 TP2A
ISO7637-2 TP2B
ISO7637-2 TP3A
ISO7637-2 TP3B
2-24
Zündsignalverlauf eines automativen Motors
Automotives Startprofil mit klingeln
Automotive Versorgungsspannungsprofil für
Reset
Automotive Transienten Aufgrund von
Unterbrechungen
Automotive Transienten Aufgrund von
Induktivitäten in der Verdrahtung
Automotive Transienten aufgrund Ausschalten
der Zündung
Automativen Transienten aufgrund von
Schaltvorgängen
Automative Transienten aufgrund von
Schaltvorgängen
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
ISO7637-2 TP4
ISO7637-2 TP5A
ISO7637-2 TP5B
RIGOL
Automotives Versorgungsprofil während dem
Start
Automotive Transienten durch Abklemmen der
Batterie
Automotive Transienten durch Abklemmen der
Batterie
Maths
MF
DF
TF
Airy
Besselj
Bessely
Cubic
Dirichlet
Erf
Erfc
ErfcInv
ErfInv
ExpFall
ExpRise
HaverSine
Laguerre
Legend
Versiera
ARB_X2
Gauss
Weibull
LogNormal
Laplace
Maxwell
Rayleigh
Cauchy
CosH
CosInt
Cot
CotHCon
CotHPro
CscCon
CscPro
CscHCon
CscHPro
RecipCon
RecipPro
SecCon
SecPro
DG1000Z Benutzerhandbuch
Airy Funktion
BesselI Funktion
BesselII Funktion
Kubische Funktion
Dirichlet-Funktion
Fehlerfunktion
Komplementäre Fehlerfunktion
Invertiert komplementäre Fehlerfunktion
Invertierte Fehlerfunktion
Fallende Exponentialfunktion
Steigende Exponentialfunktion
Semiversus Funktion
Laguerre-Polynom 4. Grades
Laguerre-Polynom 5. Grades
Versiera
Rechteckfunktion
Gauß-Verteilung
Weibull-Verteilung
Logarithmische Gauß-Verteilung
Laplace-Verteilung
Maxwell-Verteilung
Rayleigh-Verteilung
Cauchy-Verteilungsfunktion
Kosinus Hyperbolikus
Integralkosinus
Kotangens
Konkaver hyperbolischer Kotangens
Konvex hyperbolischer Kotangens
Konkaver Kosekansfunktion
Konvex Kosekansfunktion
Konkaver hyperbolische Kosekansfunktion
Konvexer hyperbolische Kosekansfunktion
Konkaver Kehrwert
Konvexer Kehrwert
Konkave Sekante
Konvexe Sekante
2-25
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
ITF
WF
SecH
SinH
SinInt
Sqrt
Tan
TanH
AbsSine
AbsSineHalf
ACos
ACosH
ACotCon
ACotPro
ACotHCon
ACotHPro
ACscCon
ACscPro
ACscHCon
ACscHPro
ASecCon
ASecPro
ASecH
ASin
ASinH
ATan
ATanH
Bartlett
BarthannWin
Blackman
BlackmanH
BohmanWin
Boxcar
ChebWin
FlattopWin
Hamming
Hanning
Kaiser
NuttallWin
ParzenWin
TaylorWin
Triang
TukeyWin
2-26
Hyperbolische Sekante
Hyperbolischer Sinus
Integralsinus
Quadratwurzel
Tangente
Hyperbolische Tangente
Absolutwert des Sinus
Absolutwert des halben Sinus
Arkuskosinus
Hyperbolischer Arkuskosinus
Konkaver Arkuskosinus
Konvexer Arkuskosinus
Konkaver hyperbolischer Arkuskotangens
Konvexer hyperbolischer Arkuskotangens
Konkaver Arkuskosekans
Konvexer Arkuskosekans
Konkaver hyperbolischer Arkuskosekans
Konvexer hyperbolischer Arkuskosekans
Konkaver Arkussekans
Konvexer Arkussekans
Hyperbolischer Arkussekans
Arkussinc
Hyperbolischer Arkussinus
Arkustangens
Hyperbolischer Arkustangens
Bartlett-Fenster
Modifiziertes Bartlett-Hann-Fenster
Blackman-Fenster
Blackman-Harris-Fenster
Bohman-Fenster
Rechteck-Fenster
Chebyshev-Fenster
“Flat Top weighted”-Fenster
Hamming-Fenster
Hanning-Fenster
Kaiser-Fenster
Nuttall-definiert mindestens 4. Grad
Blackman-Harris Fenster
Parzen-Fenster
Taylor-Fenster
Dreieck-Fenster (Fejer-Fenster)
Tukey (kegelförmiger Kosinus) Fenster
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Gespeicherte Signalverläufe
Wählen Sie arbiträre Signalverläufe gespeichert im internen nichtflüchtigen Speicher
(C Disk) oder im externen Speicher (D Disk). Drücken Sie Arb Select Wform Stored Wforms um das Speicher-/ Ladeinterface aufzurufen und die
Hintergrundbeleuchtung der Store Taste auf dem Frontpanel wird beleuchtet.
Wählen und lesen Sie jetzt die gewünschte arbiträre Signalverlaufsdatei. Für mehr
Informationen, siehe “Speichern und Wiederaufrufen”. Signalverlaufsdaten im
nichtflüchtigen Speicher werden geändert nach dem die Datei gelesen wurde.
Drücken Sie nun Arb um zum Einstellbereich des arbiträren Signalverlaufes zu
gelangen.
Volatiler Signalverlauf
Drücken Sie Arb Select Wform Volatile Wform um den arbiträren
Signalverlauf aktuell gespeichert im volatile (flüchtigen)-Speicher auszuwählen.
Sollte im volatilen Speicher keine Signalverlaufsdaten sein, ist dieses Menü nicht
zugänglich. Sie können den volatile Speicher durch folgende Methoden füllen.
1.
Füllen des volatile Speichers mit dem Signalverlauf aktuell editiert durch Edit
Wform.
2.
Drücken Sie Arb Edit Wform Data Src und wählen Sie “CH1 Arb”, “CH2
Arb” oder “Vol” um den aktuell ausgewählten arbiträren Signalverlauf von CH1
oder CH2 oder den Signalverlauf im volatilen Speicher des anderen Kanals im
volatilen Speicher des aktuell ausgewählten Kanals anzulegen.
Wenn “Volatile Wform” ausgewählt wurde, können Sie den volatile Signalverlauf
editieren mit Hilfe des Edit Wform Menüs. Die neuen Signalverlaufsdaten
überschreiben die vorherigen Daten im volatilen Speicher. Sie können auch die neuen
volatilen Signalverläufe im nichtflüchtigen Speicher ablegen.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-27
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Ändern des arbiträren Signalverlaufs
Das DG1000Z erlaubt dem Benutzer den Signalverlauf zu verändern im volatilen
Speicher des aktuell ausgewählten Kanals. Sind keine Signalverlaufsdaten im
volatilen Speicher, erstellt das System automatisch 8 (Abtasteditiermodus) oder 8192
(Abschnittseditiermodus) Datenpunkte dessen Spannungen Low Level sind. Sie
können auch den aktuell ausgewählten arbiträren Signalverlauf von CH1/ CH2 oder
den Signalverlauf im volatile Speicher des anderen Kanals in den volatile Speicher
des aktuell ausgewählten zu editierenden Kanals speichern.
Drücken Sie Arb Edit Wform um zur Signalverlaufseditierungsoberfläche zu
gelangen.
1.
Editiermodus
Drücken Sie Mode und wählen Sie “Sample Rate” oder “Period” aus.
Im Abtasteditiermodus, können Sie die gesamte Anzahl der Punkte für den
aktuell editierten Signalverlauf einstellen. Der Abtastratenbereich ist von
1µSa/s bis 60MSa/s und der Standardwert ist 20MSa/s. Für die
Einstellmethoden, siehe “Ausgabemodus und Abtastrate”.
Im Abschnittseditiermodus, ist immer die Anzahl der Punkte 8192 des
aktuell geänderten Signalverlaufes. Der Periodenbereich ist von 50ns bis
1Ms und der Standardwert ist 1ms. Für die Einstellung, siehe “Einstellen
der Frequenz/Periode”.
2.
High Level
Bezieht sich auf die höchste Spannung, welche eingestellt werden kann, wenn
der Signalverlauf editiert wird. Drücken Sie HiLevel, geben Sie den
gewünschten Wert mit der numerischen Tastatur ein, und wählen Sie die
gewünschte Einheit (verfügbare Einheiten sind V und mV) aus dem pop-up
Menü. Das High Level muss höher als das aktuell eingestellte “Low Level” sein
und kleiner oder gleich +10V (HighZ).
3.
Low Level
Bezieht sich auf die niedrigste Spannung, welche eingestellt werden kann, wenn
der Signalverlauf editiert wird. Drücken Sie LoLevel, geben Sie den
gewünschten Wert mit der numerischen Tastatur ein, und wählen Sie die
gewünschte Einheit (Verfügbare Einheiten sind V und mV) aus dem pop-up
Menü. Das Low Level muss größer oder gleich -10V (HighZ) und kleiner als das
eingestellte “High Level” sein.
4.
Points (abgekürzt Samples- Sa)
Drücken Sie Points, um den gewünschten Wert mit der numerischen Tastatur
einzugeben und wählen Sie OK im pop-up Menü. Zu diesem Zeitpunkt wird die
2-28
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Hinweisanzeige (modifizieren der arbiträren Signalverlaufspunkte, löscht die
Originaldaten) angezeigt, drücken Sie dann noch einmal OK.
Im Abtastmodus, ist die Anzahl der Punkte (abgekürzt Sa) die gesamte
Anzahl der Punkte des aktuell editierten Signalvelaufes. Der Bereich ist von
8 bis 16384 (16k) und der Standard ist 8. Sie können die Anzahl von Sa
Punkten und die jeweilige Spannung einstellen.
Im Zeitabschnittseditiermodus, ist die gesamte Punkteanzahl immer 8192
eines editierten Signalverlaufes (nicht beeinträchtigt durch Sa). Die Anzahl
der Punkte bezieht sich auf die Anzahl der Punkte für welche Sie die
Spannung einstellen. Der Bereich geht von 8 bis 8192 (8k) und der
Standard ist 8192. Sie können die Anzahl der ersten Sa Punkte und deren
jeweilige Spannung einstellen. Wenn die Anzahl der Punkte (Sa) kleiner als
8192 ist, setzt das System die letzten (8192- Sa) Punkte automatisch auf
das aktuelle Low Level.
Im Zeitabschnitsseditiermodus, wird die aktuell eingestellte Periode in 8191
(jeweils 8192-1) Teile geteilt (jeweils 8192 Punkte). Jeder Punkt
korrespondiert zu einem Datenpunkt (0s korrespondiert zu dem ersten
Punkt und die eingestellte Periode korrespondiert zum 8192‘sten Punkt).
Hinweis: Wenn die Anzahl der Punkte geändert wird, werden die orginalen
Signalverlaufsfdaten im volatilen Speicher gelöscht.
5.
Datenquelle
Drücken Sie Data Src um “CH1 Arb”, “CH2 Arb” oder “Volatile” auszuwählen.
Sie können den aktuell ausgewählten arbiträren Signalverlauf von CH1 oder CH2
oder den volatilen Signalverlauf eines anderen Kanals in den volatilen Speicher
des aktuelle ausgewählten Kanals kopieren und editieren.
6.
Einfügen eines Signalverlaufes
Einfügen des festgelegten Signalverlaufes zu der festgelegten Position des
aktuell editierten Signalverlaufes. Drücken Sie diese Menütaste um die “Insert
Waveform” Schnittstelle zu öffnen.
Einfügeposition
Einstellen der Startposition für das Einfügen des Signalverlaufes. Drücken
Sie diese Menütaste und geben Sie den gewünschten Wert mit der
numerischen Tastatur oder den Richtungstasten und dem Drehknopf ein.
Der Bereich ist von 1 bis Sa und Sa zeigt die gesamten aktuellen Punkte.
Zum Beispiel, wenn die Einfügeposition 7 ist, wird das Instrument am 7.
Punkt einfügen.
Einfügeart
Wählen Sie zwischen “Insert” und “Rewrite”.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-29
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Bei der Einfügeart “Insert”, beim Einfügen des ausgewählten
Signalverlaufes, wird der originale Signalverlauf bei der spezifizierten
Position eingefügt, der originale Signalverlauf wird hinter den eingefügten
Signalverlauf geschoben.
Bei der Einfügeart “Rewrite”, beim Einfügen des ausgewählten
Signalverlaufes, wird der originale Signalverlauf von der spezifizierten
Einfügepostion überschrieben.
Cycles
Einstellen der Cycles des eingefügten Signalverlaufes. Der Bereich ist von 1
bis 16 und der Standardwert ist 1. Jeder Cycle Punkt wird bei 1024 des
eingefügten Signalverlaufes fixiert.
Auswahl Signalverlauf
Wählen Sie den einzufügenden Signalverlauf aus. Sie können die
elementaren Signalverläufe auswählen (Sinus, Rechteck, Sägezahn, Puls
und Rauschen) oder die integrierten Signalverläufe (160 verschiedene
Typen, siehe Tabelle 2-2).
Hinweis: Wenn Sie ein Signalverlauf einfügen, sollten Sie erst die
Einfügeposition, Einfügeart und Cycles wählen, und dann den gewünschten
Signalverlaufstyp (weil die Einfügeoperation direkt nach der Auswahl des
gewünschten Signalverlaufes ausgeführt wird).
7.
2-30
Editierpunkte
Sa wird benutzt um die Anzahl der aktuell eingestellten Punkte anzuzeigen. Im
Punkteditierungsmodus können Sie die Anzahl der entsprechenden
Sa-Signalverlaufspunkte auswählen und die Spannung für jeden Punkt
einstellen. Drücken Sie die Menü Taste um das Interface “Edit Points” zu öffnen.
Edit Points
Wählen Sie die Nummer des zu editierende Punktes (1 bis Sa) und geben
Sie den gewünschten Wert mit der numerischen Tastatur oder den
Richtungstasten und dem Drehknopf ein.
Voltage
Einstellen der Spannung für den aktuellen Punkt (Es sind die Einheiten mV
und V vorhanden). Der Bereich ist begrenzt bei den aktuellen “High Level”
und “Low Level” Einstellungen.
Insert
Einfügen eines Punktes am aktuell editierten Punkt. Die Spannung des
eingefügten Punktes hat den gleichen Wert wie die zuvor Gesetzte und die
originalen Signalverlaufsdaten werden hinter den Einfügepunkt geschoben.
Zu diesem Zeitpunkt erhöht sich die Anzahl der Punkte um eins.
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Hinweis:
Im Abtastrateneditiermodus, die gesamte Anzahl der Punkte des
aktuell editierten Signalverlaufes geht von 8 bis zu 16384. Wenn die
gesamte Anzahl der Punkte 16384 ist, kann kein Signalverlauf mehr
eingefügt werden.
Im Periodeneditiermodus, wenn die aktuelle gesamte Anzahl der
Punkte größer als 8192 ist, wird der Bereich nach dem 8192ten Punkt
abgeschnitten.
Delete
Löschen des aktuellen Punktes. Zu diesem Zeitpunkt wird die Anzahl der
Punkte um eins verringert.
Move Position
Modifizieren der Spannung eines spezifischen Punktes zu der Spannung des
aktuell editierten Punktes und einstellen der Spannung für den aktuellen
Punkt auf Low Level.
Drücken Sie Move Pos und geben Sie die Nummer (Der Bereich geht von 1
bis zu Sa) des Punktes an, wohin gesprungen werden soll, bevor sie OK
drücken. Nach dem Drücken von Move Pos können Sie auch mit dem
Drehknopf die Zahl des Punktes auswählen, wohin gesprungen werden soll.
8.
Preview
Anzeigen der Vorschau des aktuell editierten Signalverlaufes.
Editieren eines Blocks
Im Blockeditiermodus, brauchen Sie nur die Start- und Endpunkte wie auch die
korrespondierende Spannung zu verändern. Der Generator wird automatisch
jeden Spannungswert für jeden Punkt zwischen dem Start- und Endpunkt
berechnen. Drücken Sie diese Menü Taste um das “Edit Block” Interface zu
öffnen.
X1
Einstellen der Zahl des Startpunktes für den Block. X1 sollte kleiner oder
gleich wie X2 sein und weniger Punkte als aktuell eingestellt haben.
Y1
Einstellen der Spannung (Die Einheiten mV und V sind verfügbar) für den
Startpunkt des Blocks. Der Bereich ist limitiert durch den aktuellen “High
Level” und “Low Level” Zustand.
X2
Einstellen der Zahl des Endpunktes für den Block. X2 sollte kleiner oder
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-31
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
gleich wie X1 sein und weniger Punkte als aktuell eingestellt haben.
Y2
Einstellen der Spannung (Die Einheiten mV und V sind verfügbar) für den
Endpunkt des Blocks. Der Bereich ist limitiert durch den aktuellen “High
Level” und “Low Level” Zustand.
Ausführen
Automatisches editieren der Punkte zwischen dem Start- und Endpunkt,
entsprechend der aktuellen Einstellungen.
Löschen
Löschen von X1 und den Punkten zwischen X1 und X2.
Hinweis: Diese Operation ist nur verfügbar, wenn der Unterschied der
aktuell eingestellten Punkte und der zu löschenden Punkte größer oder
gleich 8 ist.
9.
2-32
Speichern
Wenn die Editierung abgeschlossen wurde, drücken Sie Save um die Speicher
und Ladeschnittstelle zu öffnen und die Hintergrundbeleuchtung von Store wird
eingeschaltet. Zu diesem Zeitpunkt, können Sie den editierten arbiträren
Signalverlauf im internen permanenten Speicher (C Disk) oder im externen
Speicher (D Disk) ablegen. Für mehr Informationen, siehe “Speichern und
Wiederaufrufen”.
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Ausgabe einer Harmonischen
Das DG1000Z kann als Harmonikgenerator benutzt werden um Harmonische mit
spezieller Ordnung, Amplitude und Phase auszugeben. Dies wird normalerweise zum
Testen von harmonischen Detektorgeräten oder harmonischen Filtergeräten benutzt.
Dieser Abschnitt wird die Konfiguration des Generators für die Ausgabe einer
Harmonischen beschreiben.
Übersicht
Entsprechend der Fourier-Transformation, ist dies die Überlagerung von
Sinussignalverläufen im Zeitbereich, wie in der Abbildung unten gezeigt:
f (t) = A1 sin(2πf1t +ϕ1) + A2 sin(2πf2t +ϕ2 ) + A3 sin(2πf3t +ϕ3 ) +......
Generell, Komponenten mit f1 Frequenz werden Fundamentalsignalverlauf
genannt, A1 ist die fundamentale Amplitude, ϕ1 ist die fundamentale
Signalverlaufsphase. Die Frequenzen der anderen Komponenten (genannt
Harmonische) sind alle mehrfachen Integrale des fundamentalen Signalverlaufes.
Komponenten mit mehrfachen ungeraden Frequenzkomponenten werden ungerade
Harmonisch genannt und Komponenten mit mehrfachen geraden
Frequenzkomponenten werden gerade Harmonische genannt.
Das DG1000Z kann Harmonische bis zum 8. Grad ausgeben. Nach der Auswahl von
CH1 oder CH2 des Kanals, Drücken Sie Sine Harm und wählen Sie “On” und
Drücken Sie Harmonic Para um die Einstellung für die Harmonischen zu öffnen. Sie
können den Typ der Harmonischen wählen, bestimmen des höchsten Grades der
Harmonischen und einstellen der Amplitude und Phase für jeden Grad der
Harmonischen. Wenn Sie die verschiedenen Parameter des fundamentalen
Signalverlaufes einstellen wollen, stellen Sie die Parameter der Sinuskurve ein.
Nach dem Einstellen der Harmonischen Parameter, drücken Sie Output1 und die
Hintergrundbeleuchtung geht an, das Instrument gibt die spezifizierte Harmonische
am entsprechenden Ausgang aus.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-33
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Einstellen von grundlegenden
Signalverlaufsparametern
Das DG1000Z erlaubt dem Benutzer verschiedene grundlegende
Signalverlaufsparameter wie Frequenz, Periode, Amplitude, DC Offset Spannung,
High Level, Low Level und Startphase einzustellen. Es unterstützt auch die
Anpassung der Phase. Siehe Einführung in “Ausgabe elementarer
Signalverläufe” für die Einstellung der grundlegenden Signalverlaufsparameter.
Einstellen der harmonischen Ordnung
Der höchste Grad einer Harmonischen Ausgabe vom DG1000Z kann nicht größer als
dieser Einstellwert sein.
Nach dem Öffnen des Harmonischen Einstellmenü, Drücken Sie Order (zu diesem
Zeitpunkt wurde “Order” am Bildschirm hervorgehoben) und benutzen Sie die
numerische Tastatur oder den Drehknopf um den gewünschten Grad der
Harmonischen einzugeben.
Der Bereich ist limitiert durch die maximale Ausgangsfrequenz des Instruments
und die aktuelle fundamentale Signalverlaufsfrequenz.
Bereich: 2 bis Maximale Ausgangsfrequenz des Instruments÷aktuelle
fundamentale Signalverlaufsfrequenz (muss eine Zahl sein).
Das Maximum ist 8.
Auswahl des Typs der Harmonischen
Das DG1000Z kann gerade Harmonische, ungerade Harmonische, alle Ordnungen
von Harmonischen und benutzerdefinierte Ordnungen von Harmonischen ausgeben.
Im Harmonischen Einstellungsmenü, drücken Sie Type um den gewünschten
Harmonischen Typ auszuwählen.
1.
Even
Drücken Sie diese Taste und das Instrument wird einen fundamentalen
Signalvelauf und eine gerade Harmonische ausgeben.
2.
Odd
Drücken Sie diese Taste und das Instrument wird einen fundamentalen
Signalverlauf und eine ungerade Harmonische ausgeben.
3.
All
Drücken Sie diese Taste und das Instrument wird einen fundamentalen
2-34
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
4.
RIGOL
Signalverlauf und alle Harmonischen nacheinander ausgeben.
User
Drücken Sie diese Taste und das Instrument wird die Benutzerdefinierten
Ordnungen der Harmonischen ausgeben. Die höchste Ordnung ist 8.
8-Bit binär Daten werden benutzt um den Ausgangszustand der 8. Ordnung der
Harmonischen darzustellen, wo 1 die Aktivierung der korrespondierenden
Harmonischen bedeutet und 0 die Deaktivierung der korrespondierenden
Harmonischen. Sie müssen nur die numerische Tastatur benutzen um den Wert
jedes Datenbits zu ändern (Hinweis: Das höchstwertige Bit repräsentiert den
fundamentalen Signalverlauf und ist immer X und kann nicht modifiziert
werden). Zum Beispiel, setzen des 8. Datenbits auf X001 0001, werden die
fundamentalen Signalverläufe der 4. und 8. Ordnung der Harmonischen
ausgegeben.
Hinweis: Die aktuelle Harmonische Ausgabe ist bestimmt durch die
Harmonische Ordnung und dem aktuell ausgewählten harmonischen Typs.
Einstellen der Harmonischen-Amplitude
Nach dem Öffnen des Harmonischen Einstellungsmenüs, drücken Sie Harmonic
Ampl um die Amplitude jeder Ordnung der Harmonischen einzustellen.
1) SN: Drücken Sie die Soft-Taste um die Sequenznummer der Harmonischen zu
setzen.
2) Harmonic Ampl: Drücken Sie diese Taste zum Einstellen der Amplitude für die
Harmonische. Benutzen Sie die numerische Tastatur für den Amplitudenwert
und wählen Sie dann die gewünschte Einheit aus dem pop-up Menü. Folgende
Einheiten sind verfügbar: Vpp, mVpp, Vrms, mVrms und dBm (ungültig in
HighZ).
Einstellen der Harmonischen-Phase
Nach dem Öffnen des Harmonischen Einstellungsmenüs, drücken Sie Harmonic
Phase um die Phase jeder Ordnung einzustellen.
1.
SN: Drücken Sie diese Soft-Taste um die Sequenznummer der Harmonischen
einzustellen.
2.
Harmonic Phase: Drücken Sie diese Taste zum Einstellen der Phase für die
ausgewählte Harmonische. Benutzen Sie die numerische Tastatur oder die
Richtungstasten und den Drehknopf für die Eingabe der Phasenwerte und
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-35
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
wählen Sie dann “°” aus dem pop-up Menü.
Beispiel: Ausgabe einer Harmonischen
Diese Sektion führt die Ausgabe einer Harmonischen 2. Ordnung ein (Harmonische
Amplitude: 2Vpp, Harmonische Phase: 30°) und 4. Ordnung der Harmonischen
(Harmonische Amplitude: 1Vpp, Harmonische Phase: 50°) am [CH1] Anschluss. Der
fundamentale Signalverlauf ist die Standard Sinusfunktion des Instruments und die
Harmonische 5. Ordnung.
1.
Auswahl des Ausgabekanals: Drücken Sie CH1|CH2 um CH1 auszuwählen.
Zu diesem Zeitpunkt wird die Umrandung der Kanalstatusleiste in Gelb
dargestellt.
2.
Einstellen der fundamentalen Signalverlaufsparameter: In diesem
Beispiel werden für die verschiedenen Parameter der fundamentalen
Signalverlaufsparameter die Standardwerte verwendet. Siehe auch Einführung
in “Ausgabe elementarer Signalverläufe” für die Einstellung der
verschiedenen fundamentalen Signalverlaufsparameter, wie Frequenz/Periode,
Amplitude/High Level, Offset/Low Level und Startphase.
3.
Aktivierung der harmonischen Funktion: Drücken Sie Sine Harm und
wählen Sie “On” und drücken Sie dann Harmonic Para um das Harmonische
Einstellungsmenü zu öffnen.
4.
Einstellen der Harmonischen Ordnung: Im Harmonischen
Einstellungsmenü, Drücken Sie Order und benutzen Sie die numerische
Tastatur für die Eingabe der 5 vor dem Drücken von OK.
5.
Auswahl des Harmonischen Typs: Im Harmonischen Einstellungsmenü
Drücken Sie Type für die Auswahl der geraden Harmonischen.
6.
Einstellen der Harmonischen Amplitude: Im Harmonischen
Einstellungsmenü, Drücken Sie Harmonic Ampl für das erfolgreiche Einstellen
der 2. Und 4. Ordnung der Harmonischen.
1) Drücken Sie SN, danach geben Sie 2 (die harmonische Sequenzzahl) ein,
durch die Benutzung der numerischen Tastatur und drücken Sie OK.
2) Drücken Sie Harmonic Ampl, danach geben Sie 2 (Wert der Amplitude)
ein, durch die Benutzung der numerischen Tastatur, und wählen Sie die
Einheit “Vpp” aus dem pop-up Menü.
3) Gehen Sie wie in den Punkten 1 und 2 vor um die Amplitude der 4. Ordnung
der Harmonischen auf 1Vpp einzustellen.
7.
Einstellen der Harmonischen Phase: Im harmonischen Einstellungsmenü,
drücken Sie Harmonic Phase für die Einstellung der Phase für die 2. und 4.
Ordnung der Harmonischen.
2-36
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
1)
2)
3)
RIGOL
Drücken Sie SN, danach geben Sie 2 (die Harmonische Sequenznummer)
ein, durch die Benutzung der numerischen Tastatur und drücken Sie dann
OK.
Drücken Sie Harmonic Phase, danach geben Sie 30 (den Wert der Phase)
ein durch die Benutzung der numerischen Tastatur und wählen Sie aus dem
pop-up Menü die Einheit “°”.
Gehen Sie wie in den Punkten 1 und 2 vor um die Phase der 4. Ordnung auf
50° einzustellen.
8.
Aktivieren des Ausgangs: Drücken Sie Output1 und die
Hintergrundbeleuchtung wird eingeschaltet. Der fundamentale Signalverlauf, 2.
und 4. Ordnung der Harmonischen wird am [CH1] Anschluss ausgegeben,
entsprechend der aktuellen Konfiguration.
9.
Beobachten der Signalverlaufsausgabe: Schließen Sie an den [CH1] des
DG1000Z ein Oszilloskop mit einer BNC-Leitung an. Das angezeigte Signal des
Oszilloskops wird in der unteren Abbildung abgebildet.
Bild 2-6 Harmonische Schwingung
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-37
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Modulation
Das DG1000Z kann modulierte Signalverläufe an einem oder zwei Kanälen
gleichzeitig ausgeben. Modulation ist der Prozess der Modifizierung verschiedener
Parameter (wie Amplitude, Frequenz, Phase und usw.) des Trägersignalverlaufes
entsprechend der Änderung des Modulationssignals. Das Trägersignal kann ein Sinus,
Rechteck, Sägezahn, arbiträrer Signalverlauf sein (außer DC) oder Puls (nur bei
PWM). Der modulierende Signalverlauf kann von einer internen oder externen
Modulationsquelle sein. Das DG1000Z unterstützt AM, FM, PM, ASK, FSK, PSK und
PWM.
Amplitudenmodulation (AM)
Für Amplitudenmodulation (AM): Die Amplitude des Trägersignalverlaufes variiert
mit der augenblicklichen Spannung des modulierenden Signalverlaufs.
Auswahl AM Modulation
Drücken Sie Mod Type AM um die AM Funktion einzuschalten. Wenn Mod
eingeschalten ist, wird Sweep oder Burst automatisch ausgeschalten (sollte es
aktuell eingeschalten sein).
Auswahl der Trägersignalverlaufsform
Als AM Trägersignalverlauf kann Sinus, Rechteck, Sägezahn oder arbiträrer
Signalverlauf (ausgenommen DC) ausgewählt werden. Der Standard ist Sinus.
Drücken Sie die Frontpaneltaste Sine, Square, Ramp oder Arb um die
gewünschte Trägersignalverlaufsform auszuwählen. Dazu müssen Sie Select
Wform im arbiträren Signalverlaufseinstellungsinterface drücken, um den
gewünschten arbiträren Signalverlauf auszuwählen.
Puls, Rauschen und DC können nicht ausgewählt werden.
Einstellen der Trägersignalverlaufsparameter
Die verschiedenen Einstellungen von diversen Parametern (Frequenz, Amplitude, DC
Offset, Startphase usw.) des Trägersignalverlaufes beeinflussen den AM modulierten
Signalverlauf. Für verschiedene Trägersignalverlaufsformen sind die Bereiche
verschiedener Parameter unterschiedlich (die Bereiche sind abhängig von dem
benutzten Model und des aktuell ausgewählten Trägersignalverlaufs. Siehe
“ Spezifikationen” für mehr Details). Für alle Trägersignalverlaufsformen sind die
Standardwerte für die Frequenz 1kHz, 5Vpp Amplitude, 0VDC Offset und 0°
Startphase.
2-38
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Wenn für den Trägersignalverlauf aktuell Sinus, Rechteck oder Sägezahn
ausgewählt ist: Siehe dazu Einführung für die Einstellung der Parameter des
aktuell ausgewählten Trägersignalverlaufes in “Ausgabe elementarer
Signalverläufe”.
Wenn aktuell für den Trägersignalverlauf ein arbiträrer Signalverlauf ausgewählt
ist: Siehe dazu die Einführung für die Einstellung der Parameter des aktuell
ausgewählten Trägersignalverlaufes in “Ausgabe eines arbiträren
Signalverlaufes”.
Auswahl der Modulationsquelle
Das DG1000Z akzeptiert modulierte Signalverläufe von internen und externen
Modulationsquellen. Drücken Sie Mod Source um “Int” oder “Ext” als
Modulationsquelle auszuwählen.
1. Interne Quelle
Wenn die interne Modulationsquelle ausgewählt wurde, drücken Sie Shape um
Sine, Square, Triangle, UpRamp, DnRamp, Noise oder Arb als
Modulationssignalverlauf auszuwählen. Der Standard ist Sinus.
Square/Rechteck: 50% Tastgrad
Triangle/Dreieck: 50% Symmetrie
UpRamp: 100% Symmetrie
DnRamp: 0% Symmetrie
Arb: Auswahl des arbiträren Signalverlaufes für den aktuellen Kanal
Hinweis: Rauschen kann als modulierender Signalverlauf benutzt werden aber
nicht als Trägersignalverlauf.
2. Externe Quelle
Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, werden Shape und AM
Freq ausgegraut und deaktiviert. Der Generator akzeptiert externe
Modulationssignale vom [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der
Rückseite. Zu diesem Zeitpunkt wird die Amplitude des modulierten
Signalverlaufs von dem ±5 V Signalpegel des Anschlusses gesteuert. Zum
Beispiel ist die Modulationstiefe auf 100% gestellt, wird die Ausgangsamplitude
das Maximum sein, wenn das Modulationssignal +5V ist und das Minimum wenn
das Modulationssignal -5V ist.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-39
RIGOL
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
[CH2/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
Eckpunkte:
Wie kann die Intermodulation zwischen den beiden Kanälen
festgestellt werden?
Das folgende Beispiel nimmt das Ausgangssignal von CH2 als den
modulierenden Signalverlauf.
1. Verbinden Sie den CH2 Anschluss mit dem [CH1/Sync/Ext
Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der Rückseite mit einem BNC-Kabel.
2. Wählen Sie den CH1 und drücken Sie Mod um den gewünschten
Modulationstyp auszuwählen sowie einstellen der korrespondierenden
Parameter vor der Auswahl der externen Modulationsquelle.
3. Wählen Sie den CH2 und den gewünschten Modulationssignalverlauf und
die korrespondierenden Parameter.
4. Drücken Sie Output1 für die Aktivierung des CH1.
Einstellen der Modulationssignalverlaufsfrequenz
Wenn die interne Modulationsquelle ausgewählt wurde, drücken Sie AM Freq für die
Auswahl Modulationssignalverlaufsfrequenz.
Geben Sie die gewünschte Frequenz mit der numerischen Tastatur oder den
Richtungstasten und dem Drehknopf ein.
Die Modulationssignalverlaufsfrequenz kann im Bereich von 2mHz bis 1MHz
gewählt werden. Der Standardwert ist 100Hz.
Hinweis: Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, ist dieses Menü
ausgeraut und deaktiviert.
Einstellen der Modulationstiefe
Die Modulationstiefe wird ausgedrückt in einer Prozentzahl welche den
Amplitudenvariationsgrad darstellt. Die AM Modulationstiefe geht von 0% bis 120%.
Drücken Sie AM Depth um die Modulationstiefe einzustellen.
2-40
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Bei 0% Modulation ist die Ausgangsamplitude die Hälfte der Amplitude des
Trägersignalverlaufes.
Bei 100% Modulation ist die Ausgangsamplitude gleich der Amplitude des
Trägersignalverlaufes.
Bei >100% Modulation wird die Ausgangsamplitude des Instruments 10Vpp
nicht überschritten (50Ω Last).
Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, wird die Ausgangsamplitude
des Instruments gesteuert durch den ±5V Signalpegel des [CH1/Sync/Ext
Mod/Trig/FSK] Anschlusses auf der Rückseite. Zum Beispiel ist die
Modulationstiefe auf 100% gestellt, wird die Ausgangsamplitude das Maximum sein,
wenn das Modulationssignal +5V ist und das Minimum, wenn das Modulationssignal
-5V ist.
Trägersignalverlaufsunterdrückung
Das DG1000Z unterstützt die normale Amplitudenmodulation und “Double sideband
suppressed carrier” (DSB-SC) Amplitudenmodulation. Bei der normalen
Amplitudenmodulation, enthält der modulierte Signalverlauf
Trägersignalverlaufskomponenten. Weil die Signalverlaufskomponenten keine
Informationen tragen, ist diese Modulation weniger effektiv. Um die
Modulationseffektivität zu steigern, werden die Trägersignalverläufe auf Basis der
normalen Amplitudenmodulation unterdrückt. Zu diesem Zeitpunkt tragen alle
modulierten Signalverläufe Informationen. Diese Methode wird “Double sideband
suppressed carrier” Modulation genannt. Standardgemäß arbeitet das DG1000Z in
der normalen Amplitudenmodulation und Sie können die “Double sideband
suppressed carrier”-Modulation durch Drücken des Menü Tasters DSSC und
auswählen von “On” einschalten.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-41
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Frequenzmodulation (FM)
Für die Frequenzmodulation (FM) variiert die Frequenz des Trägersignalverlaufes mit
der augenblicklichen Spannung des modulierten Signalverlaufes.
Auswählen der FM Modulation
Drücken Sie Mod Type FM um die FM Funktion zu aktivieren. Wenn Mod
aktiviert ist, werden Sweep oder Burst automatisch deaktiviert (wenn aktuell
aktiviert).
Auswahl der Trägersignalverlaufsform
Als FM Trägersignalverlauf kann Sinus, Rechteck, Sägezahn oder ein arbiträrer
Signalverlauf verwendet werden (außer DC). Der Standard ist Sinus.
Drücken Sie die Frontpaneltasten Sine, Square, Ramp oder Arb um die
gewünschte Trägersignalverlaufsform auszuwählen. Sie müssen dazu Select
Wform im arbiträren Signalverlaufseinstellungsinterface drücken, um den
gewünschten arbiträren Signalverlauf auszuwählen.
Puls, Rauschen und DC können nicht als Trägersignalverlauf verwendet werden.
Einstellen der Trägerfunktionsparameter
Die verschiedenen Parameter (Frequenz, Amplitude, DC Offset, Startphase usw.) des
Trägersignalverlaufs beeinflussen den FM modulierten Signalverlauf. Für
verschiedene Trägersignalverlaufsformen sind die Bereiche verschiedener Parameter
unterschiedlich (die Bereiche sind abhängig von dem benutzten Model und des
aktuell ausgewählten Trägersignalverlaufs. Siehe “ Spezifikationen” für mehr Details).
Für alle Trägersignalverlaufsformen sind die Standardwerte für die Frequenz 1kHz,
5Vpp Amplitude, 0VDC Offset und 0° Startphase.
2-42
Wenn für den Trägersignalverlauf aktuell Sinus, Rechteck oder Sägezahn
ausgewählt ist: Siehe dazu die Einführung für die Einstellung der Parameter des
aktuell ausgewählten Trägersignalverlaufes in “Ausgabe elementarer
Signalverläufe”.
Wenn aktuell für den Trägersignalverlauf ein arbiträrer Signalverlauf ausgewählt
ist: Siehe dazu die Einführung für die Einstellung der Parameter des aktuell
ausgewählten Trägersignalverlaufes in “Ausgabe eines arbiträren
Signalverlaufes”.
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Einstellen der Modulationsquelle
Das DG1000Z akzeptiert modulierte Signalverläufe von internen oder externen
Modulationsquellen. Drücken Sie Mod Source um “Int” oder “Ext” als
Modulationsquelle auszuwählen.
1. Interne Quelle
Wenn die interne Modulationsquelle ausgewählt wurde, drücken Sie Shape um
Sine, Square, Triangle, UpRamp, DnRamp, Noise oder Arb als
Modulationssignalverlauf auszuwählen. Der Standard ist Sinus.
Square: 50% Tastgrad
Triangle: 50% Symmetrie
UpRamp: 100% Symmetrie
DnRamp: 0% Symmetrie
Arb: Auswahl des arbiträren Signalverlaufes für den aktuellen Kanal
Hinweis: Rauschen kann als modulierender Signalverlauf benutzt werden aber
nicht als Trägersignalverlauf.
2. Externe Quelle
Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, werden Shape und AM
Freq ausgegraut und deaktiviert. Der Generator akzeptiert externe
Modulationssignale vom [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der
Rückseite. Zu diesem Zeitpunkt wird die Amplitude des modulierten
Signalverlaufs von dem ±5 V Signalpegel des Anschlusses gesteuert. Zum
Beispiel wenn die Frequenzabweichung auf 1kHz gestellt ist, korrespondiert der
+5V Signalpegel auf einen Anstieg der Frequenz um 1kHz und -5V Signalpegel
korrespondiert auf einen Abfall der Frequenz um 1kHz.
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
DG1000Z Benutzerhandbuch
[CH2/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
2-43
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Einstellen der Modulationssignalverlaufsfrequenz
Wenn die interne Modulationsquelle ausgewählt wurde, drücken Sie FM Freq für die
Auswahl Modulationssignalverlaufsfrequenz.
Geben Sie die gewünschte Frequenz mit der numerischen Tastatur oder den
Richtungstasten und dem Drehknopf ein.
Die Modulationssignalverlaufsfrequenz kann im Bereich von 2mHz bis 1MHz
gewählt werden. Der Standardwert ist 100Hz.
Hinweis: Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, ist dieses Menü
ausgeraut und deaktiviert.
Einstellen der Frequenzabweichung
Die Frequenzabweichung ist die Abweichung der modulierten Signalverlaufsfrequenz
relativ zu der Trägerfrequenz. Drücken Sie FM Dev um die Frequenzabweichung
einzustellen.
Die Frequenzabweichung muss kleiner oder gleich der Trägerfrequenz sein.
Die Summe der Frequenzabweichung und Trägerfrequenz muss kleiner oder
gleich der Summe der aktuellen Obergrenze der Trägerfrequenz und 1kHz sein.
Hinweis: Wenn Sinus aktuell ausgewählt wurde, wird die Trägerfrequenz bei 2Vpp
begrenzt, wenn die Summe der Frequenzabweichung und der Trägerfrequenz größer
als die Obergrenze der aktuellen Trägerfrequenz ist.
Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, wird die
Frequenzabweichung durch den ±5V Signalpegel des [CH1/Sync/Ext
Mod/Trig/FSK] Ausgangs gesteuert. Der positive Signalpegel korrespondiert mit
einer Frequenzzunahme und der negative Signalpegel korrespondiert mit einem
Frequenzabfall. Zum Beispiel wenn die Frequenzabweichung auf 1kHz gestellt ist,
korrespondiert der +5V Signalpegel auf einen Anstieg der Frequenz um 1kHz und -5V
Signalpegel korrespondiert auf einen Abfall der Frequenz um 1kHz.
2-44
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Phasenmodulation (PM)
Für die Phasenmodulation (PM), die Phase des Trägersignalverlaufs variiert mit der
augenblicklichen Spannung des modulierenden Signalverlaufes.
Auswahl der PM Modulation
Drücken Sie Mod Type PM um die PM Funktion einzuschalten. Wenn Mod
eingeschalten ist, werden Sweep oder Burst automatisch ausgeschalten (wenn
aktuell eingeschalten).
Auswahl der Trägersignalverlaufsform
Der PM Trägersignalverlauf sollte Sinus, Rechteck, Sägezahn oder ein arbiträrer
Signalverlauf (außer DC) sein. Der Standard ist Sinus.
Drücken Sie die Frontpaneltasten Sine, Square, Ramp oder Arb um die
gewünschte Trägersignalverlaufsform auszuwählen. Dazu müssen Sie Select
Wform im arbiträren Signalverlaufseinstellungsinterface drücken um den
gewünschten arbiträren Signalverlauf auszuwählen.
Puls, Rauschen und DC können nicht als Trägersignalverlauf verwendet werden.
Einstellen der Trägersignalverlaufsparameter
Die verschiedenen Parameter (Frequenz, Amplitude, DC Offset, Startphase usw.) des
Trägersignalverlaufs beeinflussen den PM modulierten Signalverlauf. Für
verschiedene Trägersignalverlaufsformen sind die Bereiche verschiedener Parameter
unterschiedlich (die Bereiche sind abhängig von dem benutzten Model und des
aktuell ausgewählten Signalverlaufes. Siehe “ Spezifikationen” für mehr Details). Für
alle Trägersignalverlaufsformen sind die Standardwerte für die Frequenz 1kHz, 5Vpp
Amplitude, 0VDC Offset.
Wenn für den Trägersignalverlauf aktuell Sinus, Rechteck oder Sägezahn
ausgewählt ist: Siehe dazu Einführung für die Einstellung der Parameter des
aktuell ausgewählten Trägersignalverlaufes in “Ausgabe elementarer
Signalverläufe”.
Wenn aktuell für den Trägersignalverlauf ein arbiträrer Signalverlauf ausgewählt
ist: Siehe dazu Einführung für die Einstellung der Parameter des aktuell
ausgewählten Trägersignalverlaufes in “Ausgabe eines arbiträren
Signalverlaufes”.
Hinweis: Wenn die PM Funktion eingeschaltet ist, kann die Startphase des
Signalverlaufs nicht eingestellt werden.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-45
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Einstellen der Modulationsquelle
Das DG1000Z akzeptiert modulierte Signalverläufe von internen oder externen
Modulationsquellen. Drücken Sie Mod Source um “Int” oder “Ext” als
Modulationsquelle auszuwählen.
1. Interne Quelle
Wenn die interne Modulationsquelle ausgewählt wurde, drücken Sie Shape um
Sine, Square, Triangle, UpRamp, DnRamp, Noise oder Arb als
Modulationssignalverlauf auszuwählen. Der Standard ist Sinus.
Square: 50% Tastgrad
Triangle: 50% Symmetrie
UpRamp: 100% Symmetrie
DnRamp: 0% Symmetrie
Arb: Auswahl des arbiträren Signalverlaufes für den aktuellen Kanal
Hinweis: Rauschen kann als modulierender Signalverlauf benutzt werden aber
nicht als Trägersignalverlauf.
2. Externe Quelle
Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, werden Shape und AM
Freq ausgegraut und deaktiviert. Der Generator akzeptiert externe
Modulationssignale vom [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der
Rückseite. Zu diesem Zeitpunkt wird die Amplitude des modulierten
Signalverlaufs von dem ±5 V Signalpegel des Anschlusses gesteuert. Zum
Beispiel wenn die Frequenzabweichung auf 180° gestellt ist, korrespondiert der
+5V Signalpegel auf eine Phasenverschiebung von 180°. Je niedriger der externe
Signalpegel ist, umso weniger Phasenverschiebung wird generiert.
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
2-46
[CH2/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Einstellen der Modulationsfrequenz
Wenn die interne Modulationsquelle ausgewählt wurde, drücken Sie PM Freq für die
Auswahl Modulationssignalverlaufsfrequenz.
Geben Sie die gewünschte Frequenz mit der numerischen Tastatur oder den
Richtungstasten und dem Drehknopf ein.
Die Modulationssignalverlaufsfrequenz kann im Bereich von 2mHz bis 1MHz
gewählt werden. Der Standardwert ist 100Hz.
Hinweis: Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, ist dieses Menü
ausgeraut und deaktiviert.
Einstellen der Phasenabweichung
Die Phasenabweichung ist die Abweichung des modulierten Signalverlaufes relativ zu
der Trägersignalverlaufsphase. Drücken Sie PM Dev für die Einstellung der PM
Phasenabweichung.
Benutzen Sie die numerische Tastatur oder die Richtungstasten und den
Drehknopf für die Eingabe der gewünschten Signalverlaufsabweichung.
Der Bereich der Phasenabweichung ist von 0° bis 360°, der Standardwert ist
90°.
Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählte wurde, wird die
Phasenabweichung gesteuert von dem ±5V Signalpegel am [CH1/Sync/Ext
Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der Rückseite. Zum Beispiel, wenn die
Phasenabweichung auf 180° gestellte ist, korrespondierte der +5V Signalpegel mit
einer 180° Phasenverschiebung. Je niedriger der externe Signalpegel ist, desto
weniger Phasenverschiebung wird generiert.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-47
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Amplitude Shift Keying (ASK)
Bei der Benutzung von ASK (Amplitude Shift Keying) können Sie den Generator
konfigurieren, um zwischen den gegenwärtigen Amplitudenwerten (“carrier
amplitude” und “modulating amplitude”) zu “shift”en.
Auswahl der ASK Modulation
Drücken Sie Mod Type ASK um die ASK Funktion auszuwählen. Wenn Mod
aktiviert ist, werden Sweep oder Burst automatisch deaktiviert (wenn aktuell
aktiviert).
Auswahl der Trägersignalverlaufsform
Für die PM Trägersignalverlaufsform kann Sinus, Square, Ramp oder ein arbiträrer
Signalverlauf (außer DC) verwendet werden. Der Standard ist Sinus.
Drücken Sie die Frontpaneltasten Sine, Square, Ramp oder Arb um die
gewünschte Trägersignalverlaufsform auszuwählen. Dazu müssen Sie Select
Wform im arbiträren Signalverlaufseinstellungsinterface drücken, um den
gewünschten arbiträren Signalverlauf auszuwählen.
Puls, Rauschen und DC können nicht als Trägersignalverlauf verwendet werden.
Auswahl der Trägersignalverlaufsparameter
Die verschiedenen Parameter (Frequenz, Amplitude, DC Offset, Startphase usw.) des
Trägersignalverlaufs beeinflussen den FM modulierten Signalverlauf. Für
verschiedene Trägersignalverlaufsformen sind die Bereiche verschiedener Parameter
unterschiedlich (die Bereiche sind abhängig von dem benutzten Model und des
aktuell ausgewählten Bereichs. Siehe “ Spezifikationen” für mehr Details). Für alle
Trägersignalverlaufsformen sind die Standardwerte für die Frequenz 1kHz, 5Vpp
Amplitude, 0VDC Offset.
2-48
Wenn für den Trägersignalverlauf aktuell Sinus, Rechteck oder Sägezahn
ausgewählt ist: Siehe dazu Einführung für die Einstellung der Parameter des
aktuell ausgewählten Trägersignalverlaufes in “Ausgabe elementarer
Signalverläufe”.
Wenn aktuell für den Trägersignalverlauf ein arbiträrer Signalverlauf ausgewählt
ist: Siehe dazu Einführung für die Einstellung der Parameter des aktuell
ausgewählten Trägersignalverlaufes in “Ausgabe eines arbiträren
Signalverlaufes”.
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Auswählen der Modulationsquelle
Drücken Sie Mod Source um “Int” oder “Ext” als Modulationsquelle
auszuwählen.
1. Interne Quelle
Wenn die interne Modulationsquelle ausgewählt wurde, wird der modulierende
Signalverlauf auf Rechteckspannung mit einen Tastgrad von 50% gestellt und die
Frequenz, mit welcher die Ausgangsamplitude zwischen “carrier amplitude” und
“modulating amplitude” shiftet, ist festgelegt durch die “ASK Rate”.
2. Externe Quelle
Wenn die externe Signalquelle ausgewählt wurde, akzeptiert der Generator ein
externes Modulationssignal vom [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss
auf der Rückseite.
Hinweis: Für den [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss ist das externe
Steuern der ASK zu der der externen Steuerung der AM/FM/PM Modulation
verschieden. Bei der ASK Modulation können Sie die Modulationspolarität
einstellen.
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
[CH2/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
Einstellen der Modulationsrate
Wenn die interne Quelle ausgewählt wurde, Drücken Sie ASK Rate für die
Einstellung zu welcher Rate die Ausgangsamplitude zwischen “carrier amplitude” und
“modulating amplitude” geshiftet wird.
Benutzen Sie die numerischen Tasten oder Richtungstasten und den Drehknopf
für die Eingabe des gewünschten Frequenzwertes.
Der Frequenzbereich geht von 2mHz bis 1MHz und der Standardwert ist 100Hz.
Hinweis: Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, wird dieses Menü
ausgegraut und deaktiviert.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-49
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Einstellen der Modulationsamplitude
Drücken Sie ASK Ampl für die Einstellung der Modulationsamplitude.
Benutzen Sie die numerische Tastatur oder Richtungstasten und den Drehknopf
um den gewünschten Amplitudenwert einzugeben.
Der Bereich der Amplitude (HighZ) geht von 0 bis 10Vpp und der Standardwert
ist 2Vpp.
Einstellen der Modulationspolarität
Drücken Sie Polarity um die “Pos” oder “Neg” Polarität des modulierenden
Signalverlaufes der Ausgangsamplitude zu kontrollieren.
Bei interner Modulation, wählen Sie die Polarität “Pos” und bei logischem Low Level
des Modellierungssignalverlaufes wird die Niedrigere der Trägeramplitude und die
modulierende Amplitude ausgegeben. Bei logischem High Level wird entsprechend
die Größere der Trägeramplitude und die modulierde Amplitude ausgegeben.
Die Situation wird durch die Wahl von “Neg” umgedreht.
2-50
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Frequency Shift Keying (FSK)
Wenn die FSK (Frequency Shift Keying) Modulation ausgewählt ist, können Sie die
Ausgangsfrequenz “shift”en zwischen zwei vorhandenen Frequenzen (“carrier
frequency” und “hop frequency”).
Auswählen der FSK Modulation
Drücken Sie Mod Type FSK um die FSK Funktion zu aktivieren. Wenn Mod
aktiviert ist, wird Sweep oder Burst automatisch deaktiviert (wenn es aktuell
eingeschalten ist).
Auswählen des Trägersignalverlaufsform
Die FSK Trägersignalverlaufsform kann ein Sinus, Rechteck, Sägezahn oder
arbiträrer Signalverlauf (außer DC) sein. Der Standard ist Sinus.
Drücken Sie die Frontpaneltasten Sine, Square, Ramp oder Arb um die
gewünschte Trägersignalverlaufsform auszuwählen. Dazu müssen Sie Select
Wform im arbiträren Signalverlaufseinstellungsinterface drücken, um den
gewünschten arbiträren Signalverlauf auszuwählen.
Puls, Rauschen und DC können nicht als Trägersignalverlauf verwendet werden.
Einstellen der Trägersignalverlaufsparameter
Die verschiedenen Parameter (Frequenz, Amplitude, DC Offset, Startphase usw.) des
Trägersignalverlaufs beeinflussen den FSK modulierten Signalverlauf. Für
verschiedene Trägersignalverlaufsformen sind die Bereiche verschiedener Parameter
unterschiedlich (die Bereiche sind abhängig von dem benutzten Model und des
aktuell ausgewählten Signalverlaufes. Siehe “ Spezifikationen” für mehr Details). Für
alle Trägersignalverlaufsformen sind die Standardwerte für die Frequenz 1kHz, 5Vpp
Amplitude, 0VDC Offset und 0° Startphase.
Wenn für den Trägersignalverlauf aktuell Sinus, Rechteck oder Sägezahn
ausgewählt ist: Sie dazu Einführung für die Einstellung der Parameter des
aktuell ausgewählten Trägersignalverlaufes in “Ausgabe elementarer
Signalverläufe”.
Wenn aktuell für den Trägersignalverlauf ein arbiträrer Signalverlauf ausgewählt
ist: Siehe dazu Einführung für die Einstellung der Parameter des aktuell
ausgewählten Trägersignalverlaufes in “Ausgabe eines arbiträren
Signalverlaufes”.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-51
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Auswählen der Modulationsquelle
Drücken Sie Mod Source um “Int” oder “Ext” als Modulationsquelle
auszuwählen.
1. Interne Quelle
Wenn die interne Quelle ausgewählt wurde, wird der modulierende Signalverlauf
auf Rechteckspannung mit einem Tastgrad von 50% gestellt, und die Frequenz
mit welcher die Ausgangsfrequenz “shift”et zwischen “carrier frequency” und
“hop frequency” ist festgelegt durch die “FSK Rate”.
2. Externe Quelle
Wenn die externe Signalquelle ausgewählt wurde, akzeptiert der Generator ein
externes Modulationssignal vom [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss
auf der Rückseite.
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
[CH2/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
Einstellen der Modulationsrate
Wenn die interne Quelle ausgewählt wurde, Drücken Sie FSK Rate für die Frequenz
wie die Ausgangsfrequenz zwischen “carrier amplitude” und “modulating amplitude”
geshiftet wird.
Benutzen Sie die numerischen Tasten oder Richtungstasten und den Drehknopf
für die Eingabe des gewünschten Frequenzwertes.
Der Frequenzbereich geht von 2mHz bis 1MHz und der Standardwert ist 100Hz.
Hinweis: Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, wird dieses Menü
ausgegraut und deaktiviert.
Einstellen der Hop-Frequenz
2-52
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Die Hop-Frequenz ist die Modulationsfrequenz. Der Bereich der Hop-Frequenz hängt
von dem aktuell ausgewählten Trägersignalverlauf ab. Drücken Sie HopFreq um
dies hervorzuheben und geben Sie den gewünschten Frequenzwert mit der
numerischen Tastatur oder den Richtungstasten und dem Drehknopf ein.
Sinus: 1µHz bis 60MHz
Rechteck: 1µHz bis 25MHz
Sägezahn: 1µHz bis 1MHz
Arb: 1µHz bis 20MHz
Einstellen der Modulationspolarität
Drücken Sie Polarity um die “Pos” oder “Neg” Polarität des modulierenden
Signalverlaufes der Ausgangsfrequenz zu kontrollieren.
Bei interner Modulation, wählen Sie die Polarität “Pos” und der Generator gibt die
Trägerfrequenz aus, wenn der Logikpegel Low ist. Bei Logikpegel High wird die
Hop-Frequenz ausgegeben. Die Situation wird umgedreht wenn für die Polarität “Neg”
verwendet wurde.
Bei externer Modulation, wählen Sie die Polarität “Pos” und der Generator gibt die
Trägerfrequenz aus, wenn der externe Signaleingang auf Logikpegel Low ist. Bei
Logikpegel High des externen Eingangssignals wird die Hop-Frequenz ausgegeben.
Die Situation wird umgedreht, wenn für die Polarität “Neg” verwendet wurde.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-53
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Phase Shift Keying (PSK)
Wenn PSK (Phase Shift Keying) Modulation ausgewählt wurde, können Sie den
Generator konfigurieren um die Ausgangsphasen zu “shift”en, zwischen zwei
vorhandenen Phasenwerten (“carrier phase” und “modulating phase”).
Auswählen der PSK Modulation
Drücken Sie Mod Type PSK um die PSK-Funktion zu aktivieren. Wenn Mod
aktiviert ist, werden Sweep oder Burst automatisch deaktiviert (wenn aktuell
aktiviert).
Auswählen des Trägersignalverlaufes
PSK Trägersignalverläufe können Sinus, Rechteck, Sägezahn oder arbiträre
Signalverlaufe sein (DC ausgeschlossen). Der Standard ist Sinus.
Drücken Sie die Frontpaneltaste Sine, Square, Ramp oder Arb für die
Auswahl der gewünschten Trägersignalverlaufsform. Dazu müssen Sie Select
Wform in der arbiträren Signalverlaufseinstellungsschnittstelle drücken um den
gewünschten arbiträrem Signalverlauf auszuwählen.
Pulse, Noise und DC können nicht als Trägersignalverlauf verwendet werden.
Einstellen der Trägersignalverlaufsparameter
Die verschiedenen Parameter (Frequenz, Amplitude, DC Offset, Startphase usw.) des
Trägersignalverlaufs beeinflussen den PSK modulierten Signalverlauf. Für
verschiedene Trägersignalverlaufsformen sind die Bereiche verschiedener Parameter
unterschiedlich (die Bereiche sind abhängig von dem benutzten Model und des
aktuell ausgewählten Bereiches. Siehe “ Spezifikationen” für mehr Details). Für alle
Trägersignalverlaufsformen sind die Standardwerte für die Frequenz 1kHz, 5Vpp
Amplitude, 0VDC Offset und 0° Startphase.
2-54
Wenn für den Trägersignalverlauf aktuell Sinus, Rechteck oder Sägezahn
ausgewählt ist: Siehe dazu die Einführung für die Einstellung der Parameter des
aktuell ausgewählten Trägersignalverlaufes in “Ausgabe elementarer
Signalverläufe”.
Wenn aktuell für den Trägersignalverlauf ein arbiträrer Signalverlauf ausgewählt
ist: Siehe dazu die Einführung für die Einstellung der Parameter des aktuell
ausgewählten Trägersignalverlaufes in “Ausgabe eines arbiträren
Signalverlaufes”.
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Auswahl der Modulationsquelle
Drücken Sie Mod Source um die “Int” oder “Ext” Modulationsquelle
auszuwählen.
1. Interne Quelle
Wenn die interne Quelle ausgewählt wurde, wird der modulierende Signalverlauf
auf Rechteckspannung mit einem Tastgrad von 50% gestellt, und die Frequenz
mit welcher die Ausgangsphase “shift”et zwischen “carrier frequency” und
“modulating phase” ist festgelegt durch die “PSK Rate”.
2. Externe Quelle
Wenn die externe Signalquelle ausgewählt wurde, akzeptiert der Generator ein
externes Modulationssignal vom [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss
auf der Rückseite.
Hinweis: Für den [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss ist das externe
Steuern der PSK verschieden zu der externen Steuerung der AM/FM/PM
Modulation. Bei der PSK Modulation, können Sie die Modulationspolarität
einstellen.
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
[CH2/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
Einstellen der Modulationsrate
Wenn die interne Quelle ausgewählt wurde, drücken Sie PSK Rate für die Frequenz
wie die Ausgangsfrequenz zwischen “carrier amplitude” und “hop phase” geshiftet
wird.
Benutzen Sie die numerischen Tasten oder Richtungstasten und den Drehknopf
für die Eingabe des gewünschten Frequenzwertes.
Der Frequenzbereich geht von 2mHz bis 1MHz und der Standardwert ist 100Hz.
Hinweis: Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, wird dieses Menü
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-55
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
ausgegraut und deaktiviert.
Einstellen der Modulationsphase
Drücken Sie Phase zum Einstellen der Modulationsphase.
Benutzen Sie die numerische Tastatur oder die Richtungstasten und den
Drehknopf für die Eingabe des gewünschten Phasenwertes.
Der Phasenbereich geht von 0° bis 360° und der Standardwert ist 180°.
Einstellen der Modulationspolarität
Drücken Sie Polarity um die “Pos” oder “Neg” Polarität des modulierenden
Signalverlaufes der Ausgangsfrequenz zu kontrollieren.
Bei interner Modulation, wählen Sie die Polarität “Pos” und der Generator gibt die
Trägerfrequenz aus, wenn der Logikpegel Low ist. Bei Logikpegel High wird die
Hop-Frequenz ausgegeben. Die Situation wird umgedreht wenn für die Polarität “Neg”
verwendet wurde.
Bei externer Modulation, wählen Sie die Polarität “Pos” und der Generator gibt die
Trägerfrequenz aus, wenn der externe Signaleingang auf Logikpegel Low ist. Bei
Logikpegel High des externen Eingangssignals wird die Hop-Frequenz ausgegeben.
Die Situation wird umgedreht, wenn für die Polarität “Neg” verwendet wurde.
2-56
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Pulsweitenmodulation (PWM)
Für PWM (Pulsweitenmodulation) variiert die Pulsweite des Trägersignalverlaufs mit
der Augenblicksspannung des modulierenden Signalverlaufs.
Auswahl der PWM Modulation
PWM kann nur für die Pulsmodulation benutzt werden. Für die PWM Modulation,
Drücken Sie Pulse auf dem Frontpanel und drücken Sie dann Mod für die
Aktivierung der PWM Funktion.
Wenn die Pulse Funktion nicht ausgewählt wurde, ist PWM im Type Menü nicht
verfügbar.
Wenn Mod aktiviert ist aber der Modulationstyp nicht PWM, wird mit dem
Drücken von Pulse PWM automatisch aktiviert.
Wenn Mod aktiviert ist, werden Sweep oder Burst automatisch deaktiviert
(wenn aktuell aktiviert).
Auswahl der Trägersignalverlaufsform
Wie zuvor erwähnt, kann PWM nur für die Modulation von Pulsen verwendet werden.
Für die Auswahl des Pulssignalverlaufs, drücken Sie Pulse auf dem Frontpanel.
Einstellen der Trägersignalverlaufsparameter
Die verschiedenen Parameter (Frequenz, Amplitude, DC Offset, Pulsweite, Tastgrad
usw.) des Trägersignalverlaufs beeinflussen den PWM modulierten Signalverlauf. Für
alle Pulse, sind die Bereiche der verschiedenen Parameter verschieden. Die
Standardwerte sind für die Frequenz 1kHz, 5Vpp Amplitude, 0VDC Offset, 500µs
Pulsweite und 50% Tastgrad.
Für die Einstellung der Parameter des Trägersignalverlaufs siehe dazu die Einführung
in “Ausgabe elementarer Signalverläufe”.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-57
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Auswahl der Modulationsquelle
Drücken Sie Mod Source für “Int” oder “Ext” Modulationsquelle.
1. Interne Quelle
Wenn die interne Modulationsquelle ausgewählt wurde, drücken Sie Shape für
die Auswahl von Sine, Square, Triangle, UpRamp, DnRamp, Noise oder Arb als
Modulationssignalverlauf. Der Standard ist Sinus.
Square/Rechteck: 50% Tastgrad
Triangle/Dreieck: 50% Symmetrie
UpRamp: 100% Symmetrie
DnRamp: 0% Symmetrie
Arb: Auswahl des arbiträren Signalverlaufes für den aktuellen Kanal
Hinweis: Noise kann als Modulationssignalverlauf verwendet werden, aber nicht
als Trägersignalverlauf.
2. Externe Quelle
Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, werden Shape und
PWM Freq ausgegraut und deaktiviert. Der Generator akzeptiert externe
Modulationssignale vom [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der
Rückseite. Zu diesem Zeitpunkt wird die “width deviation” oder die “duty cycle
deviation” von dem ±5 V Signalpegel des Anschlusses gesteuert. Ist zum Beispiel
die Breitenabweichung auf 10s, korrespondiert der +5V Signalpegel auf eine 10s
Breitenvariation.
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
2-58
[CH2/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Einstellen der Modulationssignalfrequenz
Wenn die interne Modulationsquelle ausgewählt wurde, drücken Sie PWM Freq für
die Einstellung der Frequenz des modulierenden Signalverlaufes.
Benutzen Sie die numerische Tastatur oder die Richtungstasten und den
Drehknopf für die Eingabe des gewünschten Frequenzwertes.
Der Frequenzbereich geht von 2mHz bis 1MHz und der Standard ist 100Hz.
Note: Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, wird das Menü
ausgegraut und deaktiviert.
Einstellen der Pulsweite-/Tastgradabweichung
Drücken Sie Width DeV (oder Duty Dev) und geben Sie den gewünschten Wert ein,
durch die Benutzung der numerischen Tastatur oder den Richtungstasten und dem
Drehknopf.
Die Breitenabweichung repräsentiert die Variation (verfügbare Einheiten sind ns,
µs, ms, s und ks) des modulierten Pulssignalverlaufsweite relative zu der original
Pulsweite.
Die Breitenabweichung darf nicht die aktuelle Pulsweite überschreiten.
Die Breitenabweichung ist limitiert durch die minimale Pulsweite und die aktuelle
Flankenzeiteinstellung.
Die Tastgradabweichung repräsentiert die Variation (in %) des modulierten
Tastgradverlaufs zu dem originalen Pulstastgrad.
Die Tastgradabweichung darf nicht den aktuellen Pulstastgrad überschreiten.
Der Tastgrad ist limitiert durch den minimalen Tastgrad und die aktuelle
Flankenzeiteinstellung.
Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde, wird die
Bandbreitenabweichung oder Tastgradabweichung durch den ±5V Signalpegel des
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der Rückseite gesteuert. Zum
Beispiel, wenn die Breitenabweichung auf 10s gestellt ist, korrespondiert der +5V
Signalpegel auf eine 10s Breitenabweichung.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-59
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Sweep
Das DG1000Z kann ein Sweep-Signal an einem oder beiden Kanälen gleichzeitig
ausgeben. Im Sweep-Modus, gibt der Generator eine Signalvariation von der
Startfrequenz zu der Stoppfrequenz in der spezifizierten Sweepzeit aus. Das
DG1000Z unterstützt lineare, log und Schritt-Sweep Modi, auch wird dem Benutzer
ermöglicht die Einstellung von Start Hold, End Hold und Rücklaufzeit, sowie interne/
externe oder manuelle Triggerquellen. Es kann auch eine Sweepausgabe von Sinus,
Rechteck, Sägezahn und arbiträren Signalverlauf erfolgen (außer DC).
Einschalten der Sweep-Funktion
Drücken Sie Sweep auf dem Frontpanel, für die Aktivierung der Sweep-Funktion
(die Hintergrundbeleuchtung der Taste wird eingeschalten). Die Mod oder Burst
Funktion wird automatisch deaktiviert (wenn aktuell aktiviert). Das Instrument wird
den Sweep-Signalverlauf entsprechend der aktuellen Konfiguration am gewünschten
Kanal (wenn aktuell eingeschaltet) generieren. Sie können die Sweeparameter
zurücksetzen. Siehe Einführung im folgenden Text, für mehr Details.
Startfrequenz und Stoppfrequenz
Startfrequenz und Stoppfrequenz sind das obere und untere Limit der Frequenz für
den Frequenz-Sweep. Der Generator kippt immer von der Startfrequenz zur
Stopfrequenz und kehrt dann zur Startfrequenz zurück.
Start Frequenz < Stop Frequenz: Der Generator kippt von der niedrigen zur
hohen Frequenz.
Start Frequenz > Stop Frequenz: Der Generator kippt von der hohen Frequenz
zur niedrigen Frequenz.
Start Frequenz = Stop Frequenz: Der Generator gibt eine feste Frequenz aus.
Wenn der Sweep-Modus eingeschalten ist, drücken Sie Start/Center um “Start”
hervorzuheben. Beachte das “Stop” im Stop/Span Taster zur gleichen Zeit
hervorgehoben wird. Benutzen Sie die numerische Tastatur oder die Richtungstasten
und den Drehknopf für die Eingabe der gewünschten Frequenz. Als Startfrequenz ist
100Hz und als Stopfrequenz ist 1kHz eingestellt. Verschiedene Sweep-Signalverläufe
korrespondieren zu verschiedenen Start- und Stoppfrequenzbereichen.
Sine: 1µHz bis 60MHz
Square: 1µHz bis 25MHz
Ramp: 1µHz bis 1MHz
Arb: 1µHz bis 20MHz
Der Generator kippt erneut (entsprechend der aktuellen Konfiguration), nach dem
die Start- oder Stopfrequenz geändert wurde, festgelegt durch die “start frequency”.
2-60
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Center Frequenz und Frequenz Span
Sie können auch die Frequenzgrenzen des Frequenz-Sweeps durch die
Center-Frequenz und die Span-Frequenz einstellen.
Center Frequenz = (|Start Frequenz + Stop Frequenz|) / 2
Frequenz Span = Stop Frequenz – Start Frequenz
Wenn der Sweep-Modus eingeschalten ist, drücken Sie Start/Center um “Center”
hervorzuheben. Beachten Sie das “Span” im Stop/Span zur gleichen Zeit
hervorgehoben wird. Benutzen Sie die numerische Tastatur oder die Richtungstasten
und Drehknopf für die Eingabe der gewünschten Frequenz. Der Standard ist für die
Center- Frequenz 550Hz und die Span-Frequenz ist 900Hz. Verschiedene
Sweep-Signalverläufe korrespondieren zu verschiedenen Center- und
Span-Frequenzbereichen und die Center- und Spanfrequenzen sind irrelevant.
Definieren Sie die minimale Frequenz des aktuell ausgewählten Signalverlaufes als
Fmin , die maximale Frequenz als Fmax und Fm = ( Fmin + Fmax ) / 2 .
Der Bereich der Center-Frequenz ist von Fmin bis
Fmax und die Parameter für
verschiedene Signalverläufe sind wie folgt.
Sinus: 1µHz bis 60MHz
Rechteck: 1µHz bis 25MHz
Sägezahn: 1µHz bis 1MHz
Arb: 1µHz bis 20MHz
Der Bereich der Span-Frequenz wird beeinflusst durch die Center-Frequenz.
Center-Frequenz < Fm : Der Bereich ist ±2× (Center-Frequenz – Fmin );
Center-Frequenz ≥ Fm : Der Bereich ist ±2× ( Fmax – Center-Frequenz).
Als Beispiel wird ein Sinussignal verwendet. Fmin ist 1µHz,
Fmax ist 60MHz und Fm
ist 30MHz.
Wenn die Center-Frequenz 550Hz ist, ist die Span-Frequenz ±2×(550Hz–1µHz) =
±1.099999998kHz; Wenn die Center-Frequenz 55MHz ist, ist der
Span-Frequenzbereich ist ±2×(60MHz–55MHz) = ±10MHz.
Der Generator wird entsprechend der aktuellen Konfiguration erneut “sweep”en, von
der spezifizierten “start frequency” zur “center frequency” oder auf die geänderte
Span-Frequenz.
TIPP:
Bei großflächigem Sweep, kann die Amplitudencharakteristik des Ausgangssignals
sich verändern.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-61
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Sweep Typ
Das DG1000Z verfügt über Linear, Log und Step Sweep-Typen, Standard ist eine
Linear Sweep-Funktion.
Linear Sweep
Bei linearem Sweep-Typ, variiert die Ausgangsfrequenz des Instruments linear um
ein Paar Hertz pro Sekunde. Die Abweichung wird durch die “Start Frequency”, “Stop
Frequency” und “Sweep Time” gesteuert.
Wenn Sweep eingeschalten ist, drücken Sie Type für die Auswahl von “Linear”. Eine
gerade Linie wird über den Signalverlauf auf dem Bildschirm angezeigt, dies zeigt an,
dass die Ausgangsfrequenz linear variiert.
Bild 2-7 Linearer Sweep
Log Sweep
Bei Log Sweep-Typ, variiert die Ausgangsfrequenz des Instruments in
logarithmischer Weise, die Ausgangsfrequenz ändert sich in der Form von “octave
per second” oder “decade per second”. Die Variation wird gesteuert durch die “Start
Frequency”, “Stop Frequency” und “Sweep Time”.
Wenn Log Sweep eingeschalten ist, können Sie die folgenden Parameter einstellen:
Start-Frequenz ( Fstart ), Stopp-Frequenz ( Fstop ) und Sweep-Zeit ( Tsweep ).
Der Funktionsprototyp von Log Sweep:
Fcurrent = PT
Fcurrent ist die momentane Frequenz des aktuellen Ausgangs. P und T können
durch wie folgt durch die oben genannten Parameter dargestellt werden:
P = 10
lg( Fstop / Fstart ) / Tsweep
T = t + lg(Fstart ) / lg(P)
Worin t die Zeit vom Start des Sweeps ist und von 0 bis Tsweep reicht.
Wenn Sweep aktiviert ist, drücken Sie Type für die Auswahl von “Log”. Eine
2-62
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Exponentialkurve wird am Display angezeigt, dies zeigt an, dass die
Ausgangsfrequenz sich logarithmisch ändert.
Bild 2-8 Log Sweep
Step Sweep
Bei Step Sweep-Typ kippt die Ausgangsfrequenz des Instruments von der “Start
Frequency” auf die “Stop Frequency”. Die Dauer des Ausgangssignals jedes
Frequenzpunktes wird bestimmt durch die “Sweep Time” und “Step Number”.
Wenn Sweep aktiviert ist, drücken Sie Type und wählen Sie “Step”. Ein
Step-Signalverlauf wird auf auf dem Display angezeigt, diese deutet an das die
Ausgangsfrequenz in “step” variiert. Drücken Sie zu diesem Zeitpunkt
um die
2/2 Menüseite zu öffnen. Drücken Sie Step Num und geben Sie die Step-Zahl mit
Hilfe der numerischen Tastatur oder den Richtungstasten und dem Drehknopf ein.
Der Standard ist 2 und der Bereich geht von 2 bis 1024.
Hinweis: Im “Linear” und “Log” Sweep-Modus, wird Step Num ausgegraut und
deaktiviert.
Bild 2-9 Step Sweep
Sweep Zeit
Wenn Sweep aktiviert ist, drücken Sie SweepTime und benutzen Sie die
numerische Tastatur oder den Drehknopf für die Modifizierung der Sweep-Zeit. Der
Standardwert ist 1s und der verfügbare Bereich geht von 1ms bis 500s. Der
Generator wird erneut “sweep”en und gibt ab der spezifizierten “Start Frequency”
aus, wenn die Sweep-Zeit geändert wurde.
Return-Zeit
Die Return-Zeit beschreibt die Zeit, in welcher die Ausgabe von “Start Frequency” bis
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-63
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
zur “Stop Frequency” braucht, nachdem der Generator von “Start Frequency” zur
“Stop Frequency” “sweep”t und in der “Stop Hold”-Zeit bleibt.
Wenn Sweep aktiviert ist, drücken Sie ReturnTime und benutzen Sie die
numerische Tastatur oder die Richtungstasten und den Drehknopf um die Return-Zeit
zu verändern. Der Standardwert ist 0s und der verfügbare Bereich geht von 0s bis
500s.
Der Generator wird erneut “sweep”en von der spezifizierten “Start Frequency”,
sobald die Return-Zeit geändert wurde.
Mark Frequenz
Die Sync-Signalausgabe von dem [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss
(korrespondiert mit dem Kanal am Frontpanel) auf der Rückseite ändert immer vom
Low Level zum High Level beim Start eines jeden “Sweep”s. Das Sync-Signal ändert
sich vom High Level zum Low Level am Center-Frequenzpunkt, wenn die “Mark”
Funktion ausgeschalten ist oder am spezifizierten Mark-Frequenzpunkt, wenn die
“Mark” Funktion eingeschalten ist.
Wenn Sweep aktiviert ist, drücken Sie Mark um “On” zu wählen und benutzen Sie
die numerische Tastatur oder Richtungstasten und den Drehknopf um die
Mark-Frequenz zu ändern. Der Standardwert ist 550Hz und der Bereich ist begrenzt
durch “Start Frequency” und “Stop Frequency”.
Der Generator wird erneut von der spezifizierten “start frequency” “sweep”en
(entsprechend der aktuellen Konfiguration), wenn die Mark-Frequenz modifiziert
wurde.
Eckpunkte:
Für Step Sweep (die Sweep-Punkte werden durch die Start-Frequenz,
Stopp-Frequenz und Step-Anzahl entsprechend f1, f2, ……, fn, fn+1…… festgelegt):
Wenn die Mark-Frequenzeinstellung beim Start des Sweeps einer der
Sweep-Punktwerte ist, ist das TTL High Level und wird sich auf das Low Level des
Mark-Frequenzpunktes ändern. Wenn die Mark-Frequenzeinstellung keine der
Sweep-Punktwerte ist, wird das Sync-Signal am nähesten Punkt zu Ihrer
Mark-Frequenz auf das Low Level am Sweep-Punkt geändert.
Start Hold
Start Hold ist die Dauer welche das Ausgangssignal mit der “Start Frequency” ausgibt,
nachdem der Sweep startet. Nach dem Start Hold wird der Generator variierende
2-64
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Frequenzen ausgeben, entsprechend des aktuellen Sweep-Typs.
Wenn Sweep aktiviert ist, drücken Sie Start Hold und benutzen Sie die numerische
Tastatur oder die Richtungstasten und Drehknopf um den Start Hold zu ändern.
Der Standardwert ist 0s und der verfügbare Bereich von 0s bis 500s.
Der Generator wird erneut “sweep”en und ab der spezifizierten “Start Frequency”
ausgeben, sobald der Start Hold geändert wurde.
Stop Hold
Stop Hold ist die Zeit welche das Ausgangssignal die “Stop Frequency” ausgibt
nachdem der Generator von der “Start Frequency” zur “Stop Frequency” gekippt ist.
Wenn Sweep eingeschalten ist, drücken Sie Stop Hold und benutzen Sie die
numerische Tastatur oder die Richtungstasten und den Drehknopf für das Ändern der
Stop Hold Zeit. Der Standardwert ist 0s und der verfügbare Bereich ist von 0s bis
500s.
Der Generator wird erneut “sweep”en und die spezifizierte “start frequency”
ausgeben, wenn der End Hold Wert geändert wurde.
Sweep Trigger Source
Die Sweep Triggerquelle kann als intern, extern oder manuell ausgewählt werden.
Der Generator generiert eine Sweepausgabe, wenn ein Triggersignal empfangen
wird und wartet dann auf die nächste Triggerquelle. Wenn Sweep aktiviert ist,
drücken Sie Trigger Source für die Auswahl von “Int”, “Ext” oder “Manual”. Der
Standard ist “Int”.
1.
Interner Trigger
Der Generator gibt einen kontinuierlichen Sweep-Signalverlauf aus, wenn der
interne Trigger ausgewählt wurde. Die Triggerperiode wird festgelegt durch die
spezifizierte Sweep-Zeit, Return-Zeit, Start-Hold- und Stop Hold-Zeiten.
Drücken Sie TrigOut für die Auswahl von “Leading” oder “Trailing” und am
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der Rückseite wird das
Triggersignal mit der spezifizierten Flanke ausgegeben.
2.
Externer Trigger
Der Generator akzeptiert Triggersignale vom [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
Anschluss auf der Rückseite, wenn externer Trigger ausgewählt wurde. Wenn
ein TTL Puls mit spezifizierter Polarität am Anschluss erkannt wird, wird ein
Sweep generiert. Zum Einstellen der TTL Pulspolarität, drücken Sie SlopeIn für
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-65
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
die Auswahl von “Leading” oder “Trailing”. Der Standard ist “Leading”.
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
3.
[CH2/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
Manueller Trigger
Ein Sweep wird am korrespondierenden Kanal generiert, wenn Sie Trigger
drücken, bei ausgewähltem manuellem Trigger.
Hinweis: Die Menü Taste Trigger ist aktiv, wenn der “Manual Trigger”
ausgewählt ist und der Ausgang des korrespondierenden Kanals aktiviert ist.
Drücken Sie TrigOut für die Auswahl von “Leading” oder “Trailing” und der
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der Rückseite wird das
Triggersignal ausgeben mit der spezifizierten Flanke.
Eckpunkte:
1.
2-66
Wenn “Int” oder “Manual” ausgewählt ist, drücken Sie Sweep Trigger TrigOut für die Auswahl von “Off”, “Leading” oder “Trailing”.
1) Wenn “Off” ausgewählt ist, wird der [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
Anschluss auf der Rückseite das Sync-Signal ausgeben. Welches beim
Start vom Low Level zum High Level jedes Sweeps und zum Center
Frequenzpunkt oder an den spezifizierten Mark Frequenzpunkt
zurückkehrt.
2)
Wenn “Leading” ausgewählt ist, wird der [CH1/Sync/Ext
Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der Rückseite ein Triggersignal
ausgeben, welches das Gleiche wie das Sync-Signal ist. Das Triggersignal
ändert sich beim Start vom Low Level zum High Level (Zumindest wenn
Sie den Trigger bei ansteigender Flanke aktivieren) eines jeden Sweeps
und kehrt zum Low Level am Center Frequenzpunkt oder zum
spezifizierten Mark-Frequenzpunkt zurück.
3)
Wenn “Trailing” ausgewählt ist, wird der [CH1/Sync/Ext
Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der Rückseite ein Triggersignal
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
ausgeben. Welches von High Level zu Low Level beim Start jeden Sweeps
(Zumindest wenn Sie den Trigger bei steigender Flanke aktivieren) ändert
und zum High Level am Center Frequenzpunkt oder zum spezifizierten
Mark Frequenzpunkt zurückkehrt.
2.
Wenn “Ext” Trigger ausgewählt wurde, drücken Sie Sweep Trigger TrigOut für die Auswahl von “Leading” oder “Trailing”. Der [CH1/Sync/Ext
Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der Rückseite wird benutzt als
Eingangsanschluss für ein externes Triggersignal. Das Instrument generiert
ein Sweep an der steigenden Flanke des Eingangssignals, wenn die steigende
Flanke ausgewählt wurde. Oder es wird ein Sweep erzeugt bei fallender
Flanke, wenn fallende Flanke ausgewählt wurde.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-67
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Burst
Das DG1000Z kann Signalverläufe mit spezifizierter Anzahl von Zyklen (genannt
Burst) an einem oder beiden Kanälen gleichzeitig ausgeben. Das DG1000Z
unterstützt die Kontrolle der Burst Ausgabe durch interne, manuelle oder externe
Triggerquellen; Unterstützung von drei Burst-Typen einschließlich N cycle, infinite
und gated. Der Generator kann Bursts mit Hilfe von Sinus, Rechteck, Sägezahn, Puls,
Rauschen (nur für gesteuerten Burst) oder arbiträren Signalverlauf (außer DC)
generieren.
Einschalten der Burst Funktion
Drücken Sie Burst auf der Frontabdeckung für die Aktivierung der Burst Funktion
(die Hintergrundbeleuchtung der Taste wird eingeschaltet), und Mod oder Sweep
Funktion wird automatisch deaktiviert (wenn aktuell aktiviert). Der Generator wird
den Burst Signalverlauf am korrespondierenden Kanal ausgeben (wenn aktuell
eingeschalten) entsprechend der aktuellen Konfiguration. Sie können auch das
Brust-Funktionsmenü zurücksetzen. Siehe Einführung im folgenden Text für Details.
Burst Typ
Das DG1000Z kann drei Typen von Burts ausgeben, einschließlich N cycle, infinite
und gated. Der Standard ist N cycle.
Tabelle 2-3 Beziehung zwischen Burst Typ, Triggerquelle und Trägersignalverlauf
Burst Typ
Triggerquelle
Trägersignalverlauf
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Puls,
N Cycle
Int/Ext/Manual
arbiträrer Signalverlauf (außer DC)
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Puls, arbiträrer
Infinite
Ext/Manual
Signalverlauf (außer DC)
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Puls,
Gated
Ext
Rauschen,
Arbiträrer Signalverlauf (außer DC)
N Cycle Burst
Im N Cycle Modus, gibt der Generator einen Signalverlauf mit spezifizierter Anzahl
von Zyklen aus, nachdem ein Triggersignal empfangen wurde. Signalfunktionen
welche durch den N cycle Burst unterstützt werden sind: Sinus, Rechteck, Sägezahn,
Puls und arbiträrer Signalverlauf (außer DC).
Wenn Burst aktiviert ist, drücken Sie Type um “NCycle” auszuwählen. “Cycles” wird
2-68
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
hervorgehoben auf dem Display und kann editiert werden. Benutzen Sie zu diesem
Zeitpunkt die numerische Tastatur oder Richtungstaste und den Drehknopf zum
Ändern der Zyklen. Der Standard ist 1 und der Bereich ist von 1 bis 1 000 000
(externer oder manueller Trigger) oder 1 bis 500 000 (interner Trigger).
Bild 2-10 N Cycle Burst
Für N cycle Burst, kann “Int”, “Ext” oder “Manual” als Triggerquelle benutzt werden.
Auch können Sie die “Burst Period” (interner Trigger), “Delay”, “SlopeIn”
(externer Trigger) und “TrigOut” (interner und manueller Trigger) einstellen.
Infinite Burst
Im Infinite Modus, die Zyklenanzahl des Signalverlaufs wird als unendlicher Wert
eingestellt. Der Generator gibt einen kontinuierlichen Signalverlauf aus, nachdem ein
Triggersignal eingegangen ist. Es werden die Signalverlaufsfunktionen Sinus,
Rechteck, Sägezahn, Puls und arbiträrer Signalverlauf (außer DC) unterstützt.
Wenn Burst aktiviert ist, drücken Sie Type für die Auswahl von “Infinite” und das
Instrument setzt die Triggerquelle automatisch auf “Manual”. Ein unendlicher Zyklus
von Burst wird auf dem Display angezeigt.
Bild 2-11 Unendlicher Burst
Für den unendlichen Burst, können “Ext” oder “Manual” Triggerquellen benutzt
werden. Außerdem können Sie “Delay”, “SlopeIn” (externer Trigger) und “TrigOut”
(manueller Trigger) einstellen.
Gated Burst
Im Gated Burst Modus, kontrolliert der Generator die Signalausgabe entsprechend
des externen Signalpegels am [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der
Rückseite. Signalverlaufsfunktionen welche mit dem Waveform gated Burst
unterstützt werden sind Sinus, Rechteck, Sägezahn, Puls, Rauschen und arbiträrer
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-69
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Signalverlauf (außer DC).
Wenn Burst aktiviert ist, drücken Sie Type für die Auswahl von “Gated” und drücken
Sie dann Polarity zum Einstellen der gesteuerten Polarität auf “Pos” (oder “Neg”).
Der Generator gibt ein Burst Signalverlauf aus, nur wenn das gesteuerte Signal
positiv ist (oder negativ).
Bild 2-12 Gated Burst
Wenn das gesteuerte Signal “True” ist, gibt der Generator einen kontinuierlichen
Signalverlauf aus. Ist hingegen das gesteuerte Signal “False”, stellt der Generator die
aktuelle Periode fertig dar und stoppt dann. Für Rauschen stopp die Ausgabe sofort,
wenn das gesteuerte Signal “False” wird.
Gated Burst kann nur getriggert werden durch “Ext” Triggerquelle.
Burst Periode
Die Burst Periode ist nur verfügbar für N Cycle Burst bei internem Tigger und wird
definiert als Zeit vom Start des eines Bursts bis zum Start des Nächsten.
Burst Period ≥ 2µs + Signalverlaufsperiode × Anzahl der Bursts. Hier ist die
Signalverlaufsperiode die Periode der Burstfunktion (wie Sinus und Rechteck)
Wenn die Burst-Periode aktuell zu kurz eingestellt ist, wird der Generator diese
Periode erhöhen, um die Ausgabe der spezifizierten Anzahl der Zyklen zu
gewährleisten.
Wenn Burst aktiviert ist, drücken Sie Type “NCycle” Trigger Source “Int” für die Auswahl von N Cycle Burst bei internem Trigger. Drücken Sie
um
zum vorherigen Menü zurückzukehren und drücken Sie dann Burst Period für die
Eingabe der gewünschten Periode durch Eingabe mit der numerischen Tastatur oder
mit der Richtungstasten und dem Drehknopf. Der Standard ist 10ms und der Bereich
geht von 2µs bis 500s.
Gated Polarität
Die Gated Polarität ist nur im Gated Burst Modus verfügbar. Das Instrument gibt
einen Burst aus, wenn das gesteuerte Signal des [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
Anschlüsse auf der Rückseite entweder “High Level” oder “Low Level” ist.
2-70
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Wenn Burst aktiviert ist, drücken Sie Type “Gated” Polarity für die Auswahl
von “Pos” oder “Neg”. Der Standard ist “Pos”.
Burst Delay
Der Burst Delay ist nur bei N Cycle und im Infinite Burst Modus verfügbar. Es ist
definiert als Zeit von der der Generator das Triggersignal empfängt bis zur Ausgabe
des N Cycle (oder Infinite) Bursts.
Wenn Burst aktiviert ist, drücken Sie Type “NCycle” oder “Infinite”, und dann
Delay und benutzen Sie die numerische Tastatur oder den Drehknopf für die
Eingabe der gewünschten Zeit. Die Verzögerung ist nicht kleiner als 0s und nicht
größer als 100s, der Standard ist 0s.
Burst Trigger Source
Die Burst Triggerquelle kann intern, extern oder manuell sein. Der Generator
generiert eine Burstausgabe, wenn ein Triggersignal empfangen wurde und wartet
dann auf den nächsten Trigger. Wenn Burst aktiviert ist, drücken Sie Trigger Source für die Auswahl von “Int”, “Ext” oder “Manual”. Der Standard ist “Int”.
1.
Interner Trigger
Wenn der interne Trigger ausgewählt wurde, kann der Generator nur N Cycle
Burst ausgeben und die Burst Frequenz wird bestimmt durch die “Burst Period”.
Drücken Sie TrigOut für die Auswahl von “Leading” oder “Trailing” und der
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der Rückseite gibt das
Triggersignal mit der spezifizierten Flanke aus.
2.
Externer Trigger
Wenn der externe Trigger ausgewählt wurde, kann der Generator N Cycle,
unendliche oder Gated Burst ausgeben.
Der Generator akzeptiert ein Triggersignal vom [CH1/Sync/Ext
Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der Rückseite. Es wird ein Burst generiert, wenn
der Anschluss ein TTL Puls mit spezifizierter Polarität empfängt. Für die
Einstellung der TTL Pulspolarität, drücken Sie SlopeIn für die Auswahl von
“Leading” oder “Trailing”. Der Standard ist “Leading”.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-71
RIGOL
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
3.
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
[CH2/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
Manuelle Trigger
Wenn der manuelle Trigger ausgewählt wurde, kann der Generator einen
unendlichen oder Gated Brust ausgeben. Wenn Sie Trigger drücken, wird ein
Brust wird am korrespondierenden Kanal generiert (wenn aktuell eingeschaltet).
Wenn der korrespondierende Kanal nicht eingeschalten ist, ist Trigger
ausgegraut und deaktiviert.
Drücken Sie TrigOut für die Auswahl von “Leading” oder “Trailing” und der
[CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der Rückseite gibt das
Triggersignal mit der spezifizierten Flanke aus.
2-72
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Counter
Das DG1000Z stellt einen Counter bereit, welcher von externen Eingangssignalen
verschiedene Parameter messen kann (wie Frequenz, Periode, Tastgrad, positive
Pulsweite und negative Pulsweite) und eine Statistikerzeugung von Messwerten
unterstützt. Wenn die Statistikfunktion eingeschalten ist, berechnet das Instrument
automatisch die Maximum-, Minimum-, Durchschnitts- und Standardabweichung der
Messwerte und zeigt die Variationstendenz der Messwerte im “Digital” oder “Curve”
Modus. Zusätzlich können die zwei Kanäle weiterhin Signale normal ausgeben, wenn
der Counter aktiviert ist.
Aktivieren des Counters
Drücken Sie Counter auf dem Frontpanel (die Hintergrundbeleuchtung wird
eingeschaltet und der linke Indikator flackert) für das Einschalten der Counter
Funktion und für das Öffnen des Counter Einstellungsmenüs.
Kopplung Trigger-Level HF Unterdrückung
Torzeit
Trigger
Empfindlichkeit
Bild 2-13 Counter Parametereinstelloberfläche
Wenn der Counter aktuell eingeschalten ist und auf dem Display die
Counter-Benutzeroberfläche angezeigt wird, drücken Sie Counter noch einmal um
die Counterfunktion zu deaktivieren. Wenn der Counter aktuell aktiviert ist und auf
dem Display die Benutzeroberfläche anzeigt wird, jedoch nicht die
Counter-Benutzeroberfläche, drücken Sie Counter noch einmal um zur
Counter-Benutzeroberfläche zu gelangen.
Hinweis: Wenn der Counter aktiviert ist, wird die Sync-Ausgabe von CH2
deaktiviert.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-73
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Einstellen der Counters
Sie müssen angemessene Einstellparameter für den Counter wählen.
1.
Torzeit
Drücken Sie Gate Time für das Einstellen der Gate Zeit des Messsystems, der
Standardwert ist “1.310ms”.
1ms
1.310ms
10ms
10.48ms
100ms
166.7ms
1s
1.342s
10s
10.73s
>10s
>10s
2.
Einstellen der zu messenden Parameter
Drücken Sie Select Meas um den Typ des zu messenden Parameters durch den
Counter einzustellen. Der Counter kann folgende Parameter messen: Frequenz,
Periode, Tastgrad, positive Pulsweite und negative Pulsweite. Der Standard ist
“frequency”.
3.
Statistikfunktion
Drücken Sie Statist für das Aktivieren oder deaktivieren der Statistikfunktion.
Wenn die Statistikfunktion aktiviert ist, berechnet das Instrument automatisch
das Maximum, Minimum, den Durchschnitt und die Standardabweichung der
Messwerte und zeigt die Variationstendenz der Messwerte im “Digital” oder
“Curve” Modus an.
1) Auswahl des Anzeigemodus
Nachdem die Statistikfunktion aktiviert wurde, drücken Sie Display für das
Einstellen des Anzeigemodus der Statistischen Resultate auf “Digital” oder
“Curve”, wie in Bild 2-14 und Bild 2-15.
2-74
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Bild 2-14 Statistik Resultatoberfläche (Im “Digital” Anzeigemodus)
Hinweis: Wenn die Statistikfunktion deaktiviert ist, wird Display
ausgegraut.
Bild 2-15 Statik Resultatoberfläche (Im “Curve” Anzeigemodus)
2) Löschen der Statistikresultate
Drücken Sie Clear um die aktuellen Statistikresultate zu löschen.
Hinweis: Wenn die Statistikfunktion deaktiviert wurde, ist Clear ausgeraut
und deaktiviert.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-75
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
4.
Trigger Sensivität
Einstellen der Trigger-Sensivität des Messsystems. Der Standard ist 25% und
der verfügbare Bereich ist von 0% bis 100%. Drücken Sie Tragens und
benutzen Sie die numerische Tastatur für die Eingabe des gewünschten Wertes
und wählen Sie “%” aus dem pop-up Menü.
5.
Trigger Level
Einstellen des Trigger Levels des Messsystems. Der Systemtrigger bekommt die
Messergebnisse, wenn das Eingangssignal das spezifizierte Trigger Level
erreicht hat. Der Standard ist 0V und der Bereich ist von -2.5V bis 2.5V. Drücken
Sie TrigLevel und benutzen Sie die numerische Tastatur für die Eingabe des
gewünschten Wertes und wählen Sie die gewünschte Einheit (V oder mV) aus
dem pop-up Menü.
6.
Kopplung (Coupling)
Einstellen des Kopplungsmodus des Eingangssignals von “AC” oder “DC” der
Standard ist “AC”.
7.
Hochfrequenzunterdrückung
Die Hochfrequenzunterdrückung kann benutzt werden um Hochfrequenzanteile
auszufiltern und um die Messgenauigkeit von Niederfrequenzmessungen zu
verbessern. Drücken Sie HFSuppre um die Hochfrequenzunterdrückung zu
aktivieren oder deaktivieren.
Hinweis: Aktivieren Sie die Hochfrequenzunterdrückung wenn das
Niederfrequenzsignal eine Frequenz niedriger als 250kHz hat, um die
Hochfrequenzstöranteile auszufiltern; deaktivieren Sie die
Hochfrequenzunterdrückung, wenn das Hochfrequenzsignal eine Frequenz
höher als 250kHz hat und die maximale Eingangsfrequenz kann 200MHz haben.
8.
Auto
Wenn Auto gedrückt wird, wählt das Instrument automatisch eine Torzeit
entsprechend der Charakteristiken dem gemessenen Wert. “AUTO” wird im
Bereich der Torzeit in der Counter Benutzeroberfläche angezeigt.
9.
Betriebszustand
Drücken von State kann den Betriebszustand des Counters steuern. Wenn Sie
Counter auf dem Frontpanel drücken, geht der Counter in den “Run” Zustand
und misst kontinuierlich das Eingangssignal, entsprechend der aktuellen
Konfiguration. Drücken Sie State und der Counter geht in den “Single” Zustand
und nach dem Beenden der Messung in den “Stop” Zustand.
Wenn der Counter in den “Stop” Zustand wechselt, wird bei jedem Drücken der
Single Taste eine Counter-Messung durchgeführt.
2-76
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Speichern und Wiederaufrufen
Das DG1000Z kann den aktuellen Instrumentenzustand und benutzerdefinierte
arbiträre Signalverläufe im internen oder externen Speicher ablegen und
wiederaufrufen, wenn benötigt. Das DG1000Z kann auch mit einem RIGOL
Oszilloskop verbunden werden, welches USB-TMC unterstützt und kann die erfassten
Signalverlaufsdaten vom Oszilloskop verlustfrei zusammenbauen und ausgeben.
Speichersystem
Das DG1000Z kann die aktuellen Instrumenteneinstellungen und benutzerdefinierte
arbiträre Signalverläufe im internen oder externen Speicher ablegen und
wiederaufrufen, wenn wieder benötigt. Das DG1000Z verfügt über einen internen
permanenten Speicher (C Disk) und externen Speicher (D Disk).
1.
. C Disk: Verfügt Speichplatz für 10 Zustandsdateien und Speicherplatz für 10
arbiträre Signalverläufe. Sie können die Instrumenteneinstellungen und
arbiträren Signalverlaufsdateien (erstellt durch den Benutzer oder
heruntergeladen durch die Remote-Commands) auf die C Disk speichern, und
die Dateien auf das USB-Speichergerät kopieren.
2.
. D Disk: Verfügbar, wenn das USB-Speichermedium durch die USB-Schnittstelle,
am Frontpanel, gefunden wurde.
Sie könne Einstellungen und arbiträre Signalverlaufsdateien auf der D Disk
speichern. Die zu speichernde Anzahl der Dateien ist abhängig vom verfügbaren
Speicher. Txt-, Csv- und Bmp-Dateien die auf dem USB-Speicher abgelegt
wurden, können auch gelesen werden.
Drücken Sie Store (die Hintergrundbeleuchtung geht an) am Frontpanel um die
Speicher/Wiederaufrufen Funktion zu aktivieren und die
Speicher/Wiederaufrufen-Benutzeroberfläche wie in dem Bild unten, zu öffnen.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-77
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Verzeichniss
Anzeigebereich
Datei/ Ordner
Anzeigebereich
Bild 2-16 Speichern und Wiederaufrufen Benutzeroberfläche
Hinweis: Das DG1000Z kann nur Dateien identifizieren, welche einen Namen mit
chinesischen und englischen Buchstaben, Zahlen und Unterstichen haben. Wenn
andere Zeichen für Dateinamen oder Ordner benutzt werden, können diese nicht
richtig dargestellt werden.
Dateityp
Drücken Sie Store File Type um den gewünschten Dateityp auszuwählen.
Verfügbare Dateitypen sind State File, Arb File, Txt File, Csv File, Bmp File und All
File.
1.
State File
Speichern der Instrumenteneinstellungen im internen oder externen Speicher
im “*.RSF” Format. Es können maximal 10 Einstellungen im internen Speicher
abgelegt werden.
Die Einstellungsdateien beinhalten ausgewählte Signalverläufe, Frequenz,
Amplitude, DC Offset, Tastgrad, Symmetrie, Phase und Modulation, Sweep,
Burst Parameter beider Kanäle und Counter-Parameter sowie Utility-Parameter
und System-Parameter im Utility-Menü.
2.
Arb File
Speicher der benutzerdefinierten arbiträren Signalverläufe im internen oder
externen Speicher, im “*.RAF” Format. Es können maximal 10 arbiträre Dateien
im internen Speicher abgelegt werden.
In den arbiträren Signalverlaufsdateien, die Spannungswerte entsprechend
jedes Signalverlaufspunktes werden im binären Datenformat gespeichert. Im
2-78
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Samplerate-Editiermodus, wenn die Punkte auf Sa eingestellt sind, enthält die
arbiträre Signalverlaufsdatei nur Sa Punkte welche vom Benutzer eingestellt
wurden. Im Perioden-Editiermodus, wenn die Punkte auf Sa eingestellt sind,
sind die Spannungswerte der ersten Sa Punkte benutzerdefiniert und die
Spannung von dem (Sa+1)ten Punkt bis zum 8192ten Punkt sind Low Level.
Der Spannungswert für jeden Punkt entspricht 2 Bytes (16 Bit). Die niedrigen 14
Bits werden benutzt für die Darstellung der Spannung und die höheren 2 Bits
sind unbenutzt. Das binäre Format geht von 0x0000 bis 0x3FFF. Wohingegen
0x0000 dem Low Level des arbiträren Signalverlaufes und 0x3FFF dem High
Level des arbiträren Signalverlaufes entspricht.
Der gespeicherte arbiträre Signalverlauf kann mit jedem Modell der DG1000Z
Serie gelesen werden. Außerdem kann der arbiträre Signalverlauf, gespeichert
auf einem USB-Speicher, mit einem Dateneditor auf dem Computer geöffnet und
editiert werden (z.B. WinHex oder UltraEdit usw.).
3.
Txt File
Lesen der Txt-Dateien im externen Speicher. Die Daten jeder Zeile (nicht länger
als 64 Zeichen) entsprechen einem arbiträren Signalverlaufspunkt und alle
Linien in der Datei ergeben den arbiträren Signalverlauf. Der arbiträre
Signalverlauf wird im volatilen Speicher abgelegt. Das Instrument öffnet
automatisch die Arb Benutzeroberfläche, wenn die “Read” Operation beendet
wurde.
Hinweis: Nur wenn D Disk ausgewählt wurde, ist dieses Menü verfügbar.
4.
Csv File
Lesen der Csv-Datei im externen Speicher. Das Instrument öffnet automatisch
die Arb Benutzeroberfläche, wenn die “Read” Operation beendet wurde.
Hinweis: Nur wenn D Disk ausgewählt wurde, ist dieses Menü verfügbar.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-79
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
5.
Bmp File
Durchsuchen der Bitmap Dateien im “*.Bmp” Format im aktuellen Ordner. Die
Bmp-Dateien werden hauptsächlich benutzt um die Start-up Oberfläche
anzupassen. Drücken Sie Utility System Display Custom GUI Open File um die Bmp-Dateien im aktuellen Ordner zu durchsuchen und die
Auswahl der Bmp-Datei Anforderungen auszuwählen. Siehe Einführung in
“Displayeinstellungen” für Details.
Hinweis: Nur wenn D Disk ausgewählt wurde, ist dieses Menü verfügbar.
6.
All File
Anzeigen aller Dateien und Ordner im aktuell ausgewählten Ordner. Wenn dieses
Menü ausgewählt wurde, ist die Speicher-Operation nicht aktiv.
Browser Typ
Drücken Sie Store Browser um zwischen “Dir” und “File” umzuschalten.
Benutzen Sie den Drehknopf für die Auswahl des gewünschten Ordners oder Datei.
2-80
Dir: Wenn dieser Typ ausgewählt wurde, benutzen Sie den Drehknopf, um
zwischen C Disk und D Disk zu wechseln (wenn ein USB-Speicher angeschlossen
ist).
File: Wenn dieser Typ ausgewählt wurde, benutzen Sie den Drehknopf um
zwischen Dateien oder Ordner im aktuellen Verzeichnis zu wechseln.
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
File-Operation
Wenn “File” ausgewählt wurde als Browsertyp, kann der Benutzer eine Serie von
Operationen an Dateien ausführen einschließlich speichern, lesen, kopieren,
einfügen, löschen und neuer Ordner erstellen.
Speichern
1.
Auswahl des Dateityps
Folgen Sie der Anweisung in “Dateityp” für die Auswahl des Datentyps. Nur
Einstellungsdateien und arb Dateien können lokal gespeichert werden. Wenn die
aktuelle Datei eine “Arb File” ist, drücken Sie Arb Edit Wform Save um
diese zu speichern.
2.
Öffnen der Dateinamenoberfläche
Drücken Sie Browser für die Auswahl von “File” und drücken Sie dann Save um
die Dateinamenoberfläche zu öffnen, wie im Bild unten gezeigt.
Dateinameneingabebereich
Virtuelle Soft-Tastatur
Bild 2-17 Dateieingabeoberfläche (Englisch)
3.
Eingabe des Dateinamens
Drücken Sie IME für die Auswahl von “Chinese” oder “English”. Die Länge des
Datei- oder des Ordnernamens ist auf 9 Zeichen limitiert.
Englische Eingabe (einschließlich Zahleneingabe):
Drücken Sie +/- auf der numerischen Tastatur um zwischen Groß- und
Kleinschrift zu wechseln.
Benutzen Sie den Drehknopf um den gewünschten Buchstaben von der
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-81
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
virtuellen Soft-Tastatur zu wählen, und drücken Sie dann Select für die
Auswahl des Buchstabens und der ausgewählte Buchstabe wird im
“Dateinameneingabebereich” angezeigt. Benutzen Sie die gleiche Methode
für die Eingabe aller Buchstaben. Sie können Delete drücken, um
Buchstaben am Cursor im “Dateinameneingabebereich” zu löschen.
Chinesische Eingabe:
Drücken Sie +/- auf der numerischen Tastatur auf dem Frontpanel um zu
Kleinschreibung zu wechseln.
Pinyin Eingabebereich
Chinesische Buchsteneingabebereich
Eingabebereich Dateiname
Virtuelle Soft-Tastatur
Bild 2-18 Eingabebereich Dateiname (Chinesisch)
Benutzen Sie den Drehknopf für die Auswahl des gewünschten
Schriftzeichens von der “virtuellen Soft-Tastatur”, drücken Sie dann Select
für die Auswahl der Schriftzeichen und die ausgewählten Schriftzeichen
werden im “Pinyin Eingabebereich” angezeigt. Nach der Eingabe der Pinyin
(chinesischen) Buchstaben benutzen Sie die numerische Tastatur für die
Auswahl der Nr. (im dem “Chinesischen Schriftzeichenanzeigebereich”) der
gewünschten chinesischen Schriftzeichen. Wenn das chinesische
Schriftzeichen aktuell nicht angezeigt wird, benutzen Sie Richtungstaste um
eine Seite weiterzublättern. Benutzen Sie die gleiche Methode um alle
Schriftzeichen so einzugeben. Sie können auch Delete drücken, um die
Schriftzeichen im “Pinyin Eingabebereich” an aktueller Cursorposition im
“Dateinameneingabebereich” zu löschen.
4.
2-82
Speichern einer Datei
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Nachdem beenden der Dateinameneingabe in der
Dateinameneingabeoberfläche, drücken Sie Save, und der Generator speichert
die Datei im aktuell ausgewählten Verzeichnis mit dem spezifizierten
Dateinamen und Dateityp.
Lesen
1.
Auswahl des Dateityps
Folgen Sie der Einführung “Dateityp” für die Auswahl des Dateityps der zu
lesenden Datei. Für C Disk, nur Einstellungsdateien und arb Dateien können
gelesen werden. Für D Disk, alle Dateitypen können gelesen werden. Wenn Sie
“Bmp File” auswählen, müssen Sie Utility System Display Custom
GUI Open File drücken um die gewünschte Bitmap-Datei zu lesen.
2.
Auswahl der zu lesenden Datei
Stellen Sie Browser auf “Dir” und benutzen Sie den Drehknopf für die Auswahl
des Verzeichnisses wo sich die zu lesende Datei befindet. Stellen Sie dann
Browser auf “File” und wählen Sie die Datei welche gelesen werden soll.
3.
Lesen der Datei
Drücken Sie Read, und der Generator liest die aktuell ausgewählte Datei und
gibt eine Nachricht, wenn die Datei erfolgreich gelesen wurde.
Kopieren und Einfügen (Copy and Paste)
1.
Auswahl der zu kopierenden Datei
Stellen Sie Browser auf “Dir” und benutzen Sie den Drehknopf für die Auswahl
des Verzeichnisses in welchem die zu kopierende Datei gespeichert ist. Stellen
Sie dann Browser auf “File”, und benutzen Sie den Drehknopf für die Auswahl
der zu kopierenden Datei.
2.
Kopieren der Datei
Drücken Sie Copy, der Generator kopiert die aktuell ausgewählte Datei.
3.
Auswahl der Einfügeposition
Beim Kopieren von Dateien von C Disk zu D Disk, stellen Sie Browser auf
“Dir” und benutzen Sie den Drehknopf für die Auswahl des D Disk
Dateiverzeichnisses.
Beim Kopieren von D Disk zu C Disk, stellen Sie Browser auf “Dir” und
benutzen Sie den Drehknopf für die Auswahl des C Disk Dateiverzeichnisses.
Danach müssen Sie den Browser auf “File” stellen und benutzen Sie den
Drehknopf für die Auswahl des Ortes wo die aktuell zu kopierende Datei
abgelegt werden soll.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-83
RIGOL
4.
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Einfügen von Dateien
Drücken Sie Paste, der Generator wird die zu kopierende Datei in das
Verzeichnis, wo der Cursor steht einfügen. Nach dem erfolgreichen Ausführen
wird eine Nachricht am Bildschirm angezeigt.
Löschen
1.
Auswahl der Datei oder Ordner zum Löschen
Stellen Sie Browser auf “Dir” und benutzen Sie den Drehknopf für die Auswahl
des Verzeichnisses in welchem die Datei oder Ordner sich befinden, welche
gelöscht werden soll. Stellen Sie dann den Browser auf “File”, und benutzen Sie
den Drehknopf zur Auswahl der zu löschenden Datei oder Ordner.
2.
Löschen der Datei oder Ordner
Drücken Sie Delete und der Generator wird die aktuell ausgewählte Datei oder
Ordner löschen (leerer Ordner).
Neuer Ordner
Das DG1000Z erlaubt dem Benutzer neue Ordner auf dem externen Speicher zu
erstellen. Bitte schließen Sie erst ein USB-Speicher an und stellen Sie sicher, dass
dieser auch vom Instrument erkannt wurde.
1. Auswahl des Speichers
In der Speicher/Wiederherstellen Oberfläche, stellen Sie Browser auf “Dir” und
benutzen Sie den Drehknopf für die Auswahl von “D disk”.
2. Neuer Ordner
Setzen Sie Browser auf “File” und drücken Sie New Folder für die Eingabe des
Ordnernamens in der Eingabeoberfläche (gleich wie in Bild 2-17 oder Bild 2-18).
Hinweis: Wenn “C Disk” ausgewählt wurde, ist dieses Menü deaktiviert.
3. Eingabe des Ordnernamens
Geben Sie den Namen des neuen Ordners an, entsprechend der Einführung in
“Speichern”.
4. Speichern des Ordners
Nach der Eingabe des Ordnernamens in der Eingabeoberfläche, drücken Sie
Save und der Generator wird einen neuen Ordner im aktuellen Verzeichnis
erstellen.
2-84
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Nahtlose Verbindung mit Oszilloskopen
Das DG1000Z kann mit RIGOL Oszilloskopen verbunden werden, welche ein
nahtlose USB-TMC Verbindung sowie verlustfreier Wiederaufbau und Ausgabe von
Signalverlaufsdaten gesammelt durch das Oszilloskop unterstützt. Die
Verbindungsmethode wird im Bild unten gezeigt.
USB Kabel
DS1
BNC Kabel
DG1000Z
DS2
Operation Methode:
1.
Stellen Sie sicher, dass das gemessene Signal stetig auf dem Display des DS1
angezeigt wird.
2.
Verbinden Sie die USB-Host-Schnittstelle des DG1000Z mit der
USB-Geräteschnittstelle des DS1 mit Hilfe einer USB Leitung. Nun wird DS1
automatisch in den “Remote” Modus gehen.
3.
Benutzen Sie das DG1000Z um das gemessene Signal zu lesen, das aktuell am
Bildschirm des DS1 angezeigt wird (zwei Methoden):
Drücken Sie die Store Taste auf dem Frontpanel des DG1000Z um die
-Speichern und Wiederaufrufen- Oberfläche zu öffnen. Zu diesem Zeitpunkt
wird der Modelkennzeichner des DS1 im “Verzeichnisanzeigebereich”
angezeigt. Drücken Sie für die Auswahl von Arb File die File Type
Menütaste in der Speichern und Wiederaufrufen Oberfläche des DG1000Z
und stellen Sie dann das Browser Menü des DG1000Z auf “Dir” und
benutzen Sie den Drehknopf um den Cursor auf den Modelkennzeichner des
DS1 zu stellen. Nun werden alle Kanäle und deren an/aus Zustände des DS1
im “Datei/Ordner Anzeigebereich” angezeigt. Stellen Sie das Browser
Menü des DG1000Z auf “File”, und bewegen Sie den Cursor auf den zu
lesenden Kanal, drücken Sie dann Read. Zu diesem Zeitpunkt, wird DS1
automatisch in den “Stop” Modus versetzt, und der DG1000Z liest
automatisch die arbiträren Signalverlaufsdaten (und zwar die erfassten
Signalverlaufsdaten von DS1). Nach dem Lesevorgang, werden die
arbiträren Signalverlaufsdaten im internen volatile Speicher des aktuellen
Kanals des DG1000Z abgelegt und das DG1000Z wechselt automatisch in
den arbiträren Signalverlaufsmodus (Arb) (wenn der aktuelle Modus nicht
der arbiträre Signalverlaufsmodus ist).
Drücken Sie die Arb Taste auf dem Frontpanel des DG1000Z um in den
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-85
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
arbiträren Signalverlaufsmodus zu gelangen, drücken Sie dann Select
Wform Stored Wform um die Speichern und Wiederherstellen
Benutzeroberfläche des arbiträren Signalverlaufes aufzurufen (Zu diesem
Zeitpunkt geht die Hintergrundbeleuchtung der Store Taste auf dem
Frontpanel des DG1000Z an). Stellen Sie das Browser Menü des DG1000Z
auf “Dir” und benutzen Sie den Drehknopf des DG1000Z um den Cursor auf
den Modellbezeichner des DS1 zu stellen. Nun werden alle Kanäle und ihr
an/aus Zustand des DS1 im “Datei/Ordner Anzeigebereich” angezeigt.
Stellen Sie das Browser Menü des DG1000Z auf “File”, und bewegen Sie
den Cursor auf den zu lesenden Kanal, danach drücken Sie Read. Zu
diesem Zeitpunkt wird das DS1 automatisch in den “Stop” Modus versetzt,
und das DG1000Z liest automatisch die arbiträren Signalverlaufsdaten (und
zwar die erfassten Signalverlaufsdaten von DS1). Nach dem Lesen, werden
die arbiträren Signalverlaufsdaten im internen volatile Speicher des
aktuellen Kanals des DG1000Z gespeichert.
4.
Verbinden Sie den Ausgang des aktuellen Kanals des DG1000Z mit dem Eingang
von DS2. Schalten Sie die Kanalausgabe des DG1000Z an und das DG1000Z gibt
den arbiträren Signalverlauf, erfasst durch das DS1, aus. Konfigurieren Sie das
DS2 um den erfassten Signalverlauf durch DS1 anzuzeigen.
Hinweis: Wenn die erfassten Punkte von DS1 des Signalverlaufes aktuell kleiner als
8k (8192) sind, wird das DG1000Z auf 8k (8192) durch lineare Interpolation ergänzt.
Aber nur wenn der Signalverlaufsfrequenzausgabe-Modus ausgewählt ist und die
Punkte sich im arbiträrem Signalverlaufstastgradausgabemodus nicht ändern.
2-86
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Utility und Systemeinstellungen
Drücken Sie Utility auf dem Frontpanel um das Operationsmenü zu öffnen, wie im
Bild unten angezeigt. Diese Schnittstelle zeigt die Ausgangskonfiguration,
Kopplungskonfiguration und Systemparameter des aktuell ausgewählten Kanals an.
Bild 2-19 Utility Schnittstelle
Channel Set:
Coupling Set:
Channel Copy:
Set To Default:
Language:
System Info:
System:
I/O Config:
Print Set:
Test Cal:
PA Set:
Einstellen der Ausgangsparameter von CH1 und CH2.
Einstellen der Kanalkopplungsparameter.
Einstellen der Kanalkopierparameter.
Das Instrument auf Standardeinstellung wiederherstellen.
Einstellen der Systemsprache.
Anzeigen
des/der
Models,
Seriennummer
und
Softwareversion.
Einstellen der Parameter relative zum System.
Einstellen der Remote Schnittstellenparameter.
Einstellen der Druckparameter.
Anzeigen der Kalibrierinformation und einstellen der
Parameter relative zur Kalibrierung.
Einstellen der Endstufenparameter.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-87
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Kanal einstellen
Für das DG1000Z sind die Funktions- und Einstellungsmethoden des CH1 gleich wie
die von CH2. Diese Sektion nimmt den CH1 als Beispiel um zu illustrieren wie man
den Kanal einstellt. Zum Einstellen der Ausgangsparameter von CH2, drücken Sie
CH1|CH2 um den CH2 auszuwählen und beziehen Sie sich auf diesen Bereich zum
Einstellen der Parameter.
Sync einstellen
Das DG1000Z kann die Sync-Signal der elementaren Signalverläufe (außer
Rauschen), arbiträre Signalverläufe (außer DC), Harmonische, Sweep-Signal,
Burst-Signal und modulierte Signale von einem oder beiden Kanälen ausgeben. Das
Instrument gibt das Ausgangssignal am [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK]
Anschluss auf der Rückseite aus.
1. Sync Ein/ Aus
Aktivieren oder deaktivieren des Sync-Signals am [CH1/Sync/Ext
Mod/Trig/FSK] Anschluss. Drücken Sie Utility Channel Set Sync Set
Switch um den Ausgang auf “On” oder “Off” des Sync-Signals zu stellen. Der
Standard ist “On” und das Sync-Signal wird an den [CH1/Sync/Ext
Mod/Trig/FSK] Anschluss übertragen. Wenn das Sync-Signal deaktiviert ist,
ist der Ausgangspegel am [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss logisch
Low Level.
2. Sync Polarität
Einstellen des Sync-Signals am [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss
auf der Rückseite ist normal oder invertiert. Drücken Sie Utility Channel
Set Sync Set Polarity für die Auswahl von “Normal” oder “Invert”.
Normal: Ausgabe eines normalen Sync-Signals.
Invert: Ausgabe eines invertierten Sync-Signals.
3. Verzögerungszeit der Sync-Signalausgabe
Einstellen der Verzögerungszeit der Sync-Signal Ausgabe des [CH1/Sync/Ext
Mod/Trig/FSK] Anschlusses auf der Rückseite relativ zum Signal am Ausgang
des [CH1] Anschlusses am Frontpanel. Drücken Sie Utility Channel Set Sync Set Delay, für die Eingabe des gewünschten Wertes mit Hilfe der
numerischen Tastatur und wählen Sie die gewünschte Einheit aus dem pop-up
Menü. Der Bereich geht von 0.0ns bis zur aktuell ausgewählten Periode des
Trägersignalverlaufes und der Standard ist 0.0ns.
Hinweis: Bei aktivierter Modulation, Sweep oder Burst ist die Verzögerung
ungültig.
2-88
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Eckpunkte:
Sync-Signale von verschiedenen Signalverläufen:
1.
Elementare Signalverläufe
1)
Die Frequenz der elementaren Signalverläufe ist kleiner oder gleich
100kHz oder die Sync-Verzögerung ist nicht 0:
Das Sync-Signal ist ein Rechtecksignal mit einem Tastgrad von 50% und
mit gleicher Frequenz wie der elementare Signalverlauf. Bei Ausgabe
des ersten Signalverlaufspunktes ist das Sync-Signal TTL High Level.
2)
Die Frequenz des elementaren Signalverlaufs ist größer als 100kHz:
Sinus und Sägezahn: Das Sync-Signal ist ein Rechtecksignal mit
50% Tastgrad.
Rechteck und Puls: Das Sync-Signal ist ein Rechtecksignal mit
variablem Tastgrad, welcher variiert mit dem Tastgrad des
Ausgangssignals.
Nimmt man 0V Spannung (oder der DC Offset des elementaren
Signalverlaufes) als Referenz an, ist das Sync-Signal TTL High Level,
wenn der korrespondierende Wert des Ausgangssignals größer als die
Referenz ist. Wenn die Frequenz des elementaren Signalverlaufs kleiner
gleich 30MHz ist, hat das Sync-Signal die gleiche Frequenz wie der
elementare Signalverlauf. Wenn die Frequenz des elementaren
Signalverlaufs größer als 30MHz ist, ist die Frequenz die des
Sync-Signals (die Frequenz des elementaren Signalverlaufs÷2n). Wohin
n den Frequenzteilkoeffizienten repräsentiert. Wenn die Frequenz des
elementaren Signalverlaufs größer als 30MHZ und kleiner oder gleich
60MHz ist, ist n gleich 1.
3)
Rauschen: Es gibt keine Sync-Signalausgabe.
2.
Harmonische
Für Harmonische, das Sync-Signal ist ein Rechtecksignal mit einem Tastgrad
von 50% und der gleichen Frequenz wie der elementare Signalverlauf. Bei
der Ausgabe des ersten Signalverlaufspunktes, das Sync-Signal ist TTL High
Level.
3.
Arbiträrer Signalverlauf
Für arbiträre Signalverläufe, das Sync-Signal ist ein Rechtecksignal mit 50%
Tastgrad und der gleichen Frequenz wie des arbiträren Signalverlaufes. Bei
der Ausgabe des ersten Signalverlaufspunktes, ist das Sync-Signal TTL High
Level.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-89
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
4.
5.
Modulierter Signalverlauf (die Sync-Verzögerung ist ungültig)
1)
Wenn die interne Modulationsquelle ausgewählt wurde:
Das Sync-Signal ist ein Rechtecksignal mit 50% Tastgrad.
Für AM, FM, PM und PWM ist die Frequenz des Sync-Signals die
Modulationsfrequenz.
Für ASK, FSK und PSK ist die Frequenz des Sync-Signals die
Modulationsrate.
2)
Wenn die externe Modulationsquelle ausgewählt wurde:
Der Anschluss wird benutzt für die Aufnahme eines externen
Modulationssignals und es gibt keine Sync-Signal Ausgabe.
Sweep Signalverlauf (Die Sync-Verzögerung ist ungültig)
1)
Wenn die interne oder manuelle Triggerquelle ausgewählt wurde:
Wenn “Mark” deaktiviert ist:
Das Sync-Signal ist ein Rechtecksignal mit 50% Tastgrad. Das
Sync-Signal ist TTL High Level am Anfang des Sweeps und ändert
sich am Mittelpunkt des Sweeps auf Low Level. Die Frequenz des
Sync-Signals ist reziprok zur Summe der spezifizierten Sweep-Zeit,
Rücklaufzeit, Start-Hold- und End-Hold-Zeit.
Wenn “Mark” aktiviert ist:
Für linearen oder log Sweep, das Sync-Signal ist TTL High Level am
Start des Sweeps und ändert sich an der Mark-Frequenz zu Low
Level.
Für Schritt-Sweep (die Sweep-Punkte werden bestimmt durch die
Start-Frequenz, Stop-Frequenz und Schrittanzahl respektive f1,
f2, ……, fn, fn+1……): Wenn die Mark-Frequenzeinstellung die der
Sweep-Punktwerte ist, ist das Sync-Signal TTL High Level am
Anfang des Sweeps und ändert sich am Mark-Frequenzpunkt auf
Low Level. Wenn die Mark-Frequenzeinstellung nicht eine der
Sweep-Punktwerte entspricht, ändert sich das Sync-Signal auf Low
Level am Sweep-Punkt, welcher am nächsten zur Mark-Frequenz
liegt.
2)
2-90
Wenn die externe Triggerquelle ausgewählt wurde:
Der Anschluss akzeptiert externe Triggersignale und es wird kein
Sync-Signal ausgegeben.
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
6.
RIGOL
Burst Signalverlauf (die Sync-Verzögerung ist ungültig)
1)
Wenn interne oder manuelle Triggerquelle ausgewählt wurde:
Unendlicher Burst: Das Sync-Signal ist das gleich wie die des
elementaren Signalverlaufes.
N Cycle Burst: Das Sync-Signal ist TTL High Level am Anfang des
Bursts und ändert sich zu TTL Low Level, nachdem die spezifizierte
Anzahl von Zyklen beendet wurde. Für das Sync-Signal, ist die
Frequenz reziprok zur Burst Periode und der Tastgrad ist die
Trägerperiode * Zyklen / Burst Periode.
Gated Burst: Der Anschluss akzeptiert ein externes
Modulationssignal und es gibt keine Sync-Signalausgabe.
2)
Wenn die externe Triggerquelle ausgewählt wurde:
Der Anschluss akzeptiert ein externes Modulationssignal und es gibt
keine Sync-Signalausgabe.
Ausgangseinstellung
1. Ausgangspolarität
Einstellen des Ausgangssignals am [CH1] Anschluss auf normal oder invertiert.
Die Signalverlaufsinvertierung ist relativ zur Offset-Spannung. Drücken Sie
Utility Channel Set Output Set Output für die Auswahl von
“Normal” oder “Invert”. Der Standard ist “Normal”.
Der Signalverlauf wird normalerweise im “Normal” Modus ausgegeben und wird
invertiert bevor er im “Invert” Modus ausgegeben wird. Zum Beispiel, der
Signalverlauf der ersten halben Periode des Zykluses ist positive im “Normal”
Modus und negative im “Invert” Modus, wie im Bild unten angezeigt.
Hinweis: Das Sync-Signal ist in Bezug auf den Signalverlauf nicht invertiert
wenn der Signalverlauf invertiert ist. Zum invertieren des Sync-Signals, drücken
Sie Utility Channel Set Sync Set Polarity und wählen Sie “Invert”.
2. Ausgangsimpedanz
Die Ausgangsimpedanzeinstellung beeinflusst die Ausgangsamplitude und den
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-91
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
DC Offset. Das Instrument hat eine fixierte 50Ω serielle Ausgangsimpedanz für
den [CH1] Anschluss am Frontpanel. Wenn die aktuelle Last unterschiedlich
zum spezifizierten Wert ist, wird das angezeigte Spannungslevel nicht mit dem
Spannungslevel des Geräts unter Test entsprechen. Um das richtige
Spannungslevel sicherzustellen, muss die Lastimpedanzeinstellung der aktuellen
Last entsprechen.
Drücken Sie Utility Channel Set Output Set Imped für die Auswahl
von “HighZ” oder “Load”. Der Standard ist “HighZ”. Wenn “Load” ausgewählt
wurde, benutzen Sie die numerische Tastatur zum Einstellen des spezifischen
Impedanzwertes. Der Standard ist 50Ω und der verfügbare Bereich ist von 1Ω
bis 10kΩ. Die Impedanzeinstellung wird am Display angezeigt.
Der Generator wird automatisch die Ausgangsamplitude und Offset-Spannung
einstellen, sobald die Impedanzeinstellung geändert wurde. Zum Beispiel ist die
aktuelle Amplitude 5Vpp. Ändern Sie zu diesem Punkt die Ausgangsimpedanz
von 50Ω auf HighZ und die angezeigte Amplitude wird auf 10Vpp verdoppelt.
Wenn die Ausgangsimpedanz von HighZ auf 50Ω geändert wird, wird die
Amplitude um die Hälfte des vorherigen Wertes geändert (2.5Vpp). Beachten
Sie, dass nur die angezeigten Werte mit den Parametern geändert werden und
die reale Ausgabe vom Generator sich nicht ändert.
3. Ausgabemodus
Wählen Sie den Ausgabemodus des [CH1] Anschlusses auf normal oder gated.
Im Gated Modus, wird der Ausgangszustand des [CH1] Anschlusses durch das
Signal vom [CH1/Sync/Ext Mod/Trig/FSK] Anschluss auf der Rückseite
kontrolliert. Wenn “Gated” ausgewählt wurde, drücken Sie “Polarity” für die
Auswahl von “Pos” oder “Neg”.
Positive: Der [CH1] Anschluss gibt ein Signal aus, wenn das Gated Signal
auf High Level ist.
Negative: Der [CH1] Anschluss gibt ein Signal aus, wenn das Gated Signal
auf Low Level ist.
4. Bereich
Drücken Sie Utility Channel Set Output Set Range und wählen Sie
“Auto” oder “Hold”.
Auto: Der Generator wählt die beste Einstellung für den Ausgangsverstärker
und Dämpfungsglied automatisch.
Hold: Die Deaktivierung der automatischen Optimierung kann die
Unterbrechung des Signalverlaufes eliminieren, welches durch das
Schaltrelais beim Ändern der Amplitude hervorgerufen wird. Dies kann aber
die Amplitudengenauigkeit beeinflussen.
2-92
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Signalverlaufsaddierung
1.
Aktivierung der Funktion
Drücken Sie Utility Channel Set Sum Wforms Switch um mit “On”
die Signalverlaufsaddierung zu aktivieren und addieren eines spezifizierten
Signalverlaufes zum aktuellen Signalverlauf oder wählen Sie “Off” um die
Signalverlaufsaddierung zu deaktivieren.
Hinweis: Diese Funktion ist nur gültig für elementare Signalverläufe.
2.
Auswahl der Additionsquelle
Drücken Sie Utility Channel Set Sum Wforms Sum Source um den
gewünschten Signalverlauf zum Summieren auf den aktuellen Signalverlauf zu
wählen.
3.
Additionsfrequenz
Einstellen der Frequenz des Signalverlaufes zum Addieren auf den aktuellen
Signalverlauf. Drücken Sie Utility Channel Set Sum Wforms Sum
Frequency für die Eingabe des gewünschten Wertes mit Hilfe der numerischen
Tastatur und wählen Sie die gewünschte Einheit aus dem pop-up Menü. Der
Bereich hängt mit dem aktuell ausgewählten Signalverlauf zusammen.
4.
Summenverhältnis
Einstellen des Verhältnisses der Signalverlaufsamplitude zu dem der aktuelle
Signalverlauf relativ zu dem des aktuellen Signalverlaufes addiert werden soll.
Drücken Sie Utility Channel Set Sum Wforms Sum Ratio für die
Eingabe des gewünschten Wertes mit Hilfe der numerischen Tastatur und
wählen Sie die Einheit % aus dem pop-up Menü.
Kopplungseinstellung
Das DG1000Z unterstützt Frequenz-, Amplituden- und Phasenkopplung. Sie können
die Frequenzabweichung (Frequenzverhältnis), Amplitudenabweichung
(Amplitudenverhältnis) oder Phasenabweichung (Phasenverhältnis) der beiden
Kanäle einstellen. Wenn die Kopplung aktiviert ist, sind CH1 und CH2 beidseitige
Basisquellen. Wenn die Frequenz, Amplitude oder Phase von einem Kanal (als
Basisquelle) geändert wird, wird der korrespondierende Parameter des anderen
Kanals automatisch geändert und behält die spezifizierte Frequenzabweichung
(Verhältnis), Amplitudenabweichung (Verhältnis) oder Phasenabweichung
(Verhältnis) relativ zu dem Basiskanal.
Drücken Sie Utility Coupling Set um die Kopplungskanaleinstellungsoberfläche
zu öffnen.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-93
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Frequenzkopplung
1.
Frequenzkopplungsmodus
Drücken Sie FCpl Mode für die Auswahl von “FreqDev” oder “Ratio” und geben
Sie dann den gewünschten Wert ein mit Hilfe der numerischen Tastatur.
FreqDev: Die Frequenzabweichung zwischen CH1 und CH2. Die
Parameterbeziehung sind unten gezeigt:
FCH2=FCH1+FDev; FCH1=FCH2-FDev
Ratio: Das Frequenzverhältnis von CH1 und CH2.
Die Parameterbeziehungen sind:
FCH2=FCH1*FRatio; FCH1=FCH2/FRatio
Hinweis: Bitte stellen Sie diese Parameter vor der Aktivierung der
Frequenzkopplungsfunktion ein. Wenn die Frequenzkopplung aktiviert ist, wird
dieses Menü ausgegraut und deaktiviert. Es kann dann die Frequenzabweichung
und das Frequenzverhältnis nicht mehr eingestellt werden.
2.
Aktivieren der Kopplungsfunktion
Drücken Sie Freq Cpl um die Frequenzkopplung mit “On” oder “Off” die
Frequenzkopplung zu aktivieren/ deaktivieren. Der Standard ist “Off”.
Amplitudenkopplung
1.
Amplitudenkopplungsmodus
Drücken Sie ACpl Mode für die Auswahl von “AmplDev” oder “Ratio” und geben
Sie dann den gewünschten Wert mit Hilfe der numerischen Tastatur ein.
AmplDev: Die Amplitudenabweichung zwischen CH1 und CH2. Die
Parameterbeziehungen sind:
ACH2=ACH1+ADev; ACH1=ACH2-ADev
Ratio: Die Amplitudenabweichung zwischen CH1 und CH2.
Die Parameterbeziehungen sind:
ACH2=ACH1*ARatio; ACH1=ACH2/ARatio
Hinweis: Bitte stellen Sie diese Parameter vor der Aktivierung der
Amplitudenkopplung ein. Wenn die Amplitudenkopplung aktiviert ist, wird dieses
Menü ausgegraut und deaktiviert. Es kann dann die Amplitudenabweichung und
Amplitudenverhältnis nicht mehr eingestellt werden.
2.
Aktivieren der Kopplungsfunktion
Drücken Sie Ampl Cpl um die Amplitudenkopplung mit “On” oder “Off” zu
aktivieren/ deaktivieren. Der Standard ist “Off”.
Phasenkopplung
1.
2-94
Phasenkopplungsmodus
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Drücken Sie PCpl Mode für die Auswahl von “PhaseDev” oder “Ratio” und
geben den gewünschten Wert mit Hilfe der numerischen Tastatur ein.
PhaseDev: Die Phasenverschiebung zwischen CH1 und CH2.
Die Parameterbeziehung ist:
PCH2=PCH1+PDev; PCH1=PCH2-PDev
Ratio: Das Phasenverhältnis zwischen CH1 und CH2.
Die Parameterbeziehungen sind:
PCH2=PCH1*PRatio; PCH1=PCH2/PRatio
Hinweis: Bitte stellen Sie diese Parameter vor der Aktivierung der
Phasenkopplungsfunktion ein. Wenn die Phasenkopplung aktiviert ist, wird
dieses Menü ausgegraut und deaktiviert. Es kann dann die Phasenabweichung
und das Phasenverhältnis nicht mehr eingestellt werden.
2.
Aktivieren der Kopplungsfunktion
Drücken Sie PhaseCpl um die Phasenkopplung mit “On” oder “Off” zu
aktivieren/ deaktivieren. Der Standard ist “Off”.
Wenn die korrespondierende Kopplungsfunktion aktiviert ist, werden grüne “*”
Zeichen separat auf der linken Seite der Frequenz, Amplitude und Phase der zwei
Kanäle angezeigt. Dies zeigt an, dass der Generator in Frequenz-, Phasen- und
Amplitudenkopplung zur gleichen Zeit ist. Wenn z.B. die Frequenz-, Amplituden- und
Phasenabweichung auf jeweils “100Hz”, “1Vpp” und “10°” steht, ändern Sie die
Frequenz, Amplitude und Phase von CH1 auf jeweils 200Hz, 2Vpp und 20° und die
Parameter von CH2 werden automatisch auf 300Hz, 3Vpp und 30° geändert.
Benutzen Sie CH1|CH2 um zu CH2 zu wechseln, ändern Sie die Frequenz,
Amplitude und Phase von CH2 auf jeweils 200Hz, 2Vpp und 20° und die Parameter
von CH1 werden automatisch auf 100Hz, 1Vpp und 10° geändert.
Bild 2-20 Kanalkopplung
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-95
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Eckpunkte:
Die Kanalkopplung ist nur verfügbar wenn beide Signalverläufe der zwei
Kanäle elementare Signalverläufe sind, einschließlich Sinus, Rechteck,
Sägezahn und arbiträrer Signalverlauf (außer DC).
Wenn die eingestellte Summe (oder das Produkt) der Frequenz, Amplitude
oder Phase von CH1 und die Abweichung (oder Verhältnis) das obere Limit der
Frequenz, Amplitude, oder Phase von CH2 oder den Wert der Frequenz ,
Amplitude oder Phase von CH2 minus (oder dividiert durch) der Abweichung
(oder Verhältnis) niedriger als die untere Grenze der Frequenz, Amplitude oder
Phase von CH1 ist, wird der Generator die Frequenz, Amplitude oder Phase
des späteren Kanals ändern um eine Parameterüberlastung zu verhindern.
Wenn die Phase von einem Kanal geändert wurde (angezeigte Phase auf der
Oberfläche), wird die andere Phase entsprechend geändert. Zu diesem
Zeitpunkt kann der Phasenabgleich ohne die Align Phase Operation
ausgeführt werden.
Kanalkopplung und Kanalkopie sind gegenseitig exklusiv. Wenn Kanalkopplung
aktiviert wurde, ist das Channel Copy ausgegraut und deaktiviert.
Track
Drücken Sie Track um den Trackmodus auf “On”, “Invert” oder “Off” zu stellen.
On: Aktivierung der Track-Funktion. Das Instrument kopiert automatisch die
verschiedenen Parameter und Zustände (außer den Kanalausgangszustand) für
CH1 und CH2. Wenn die Parameter oder Zustände von CH1 geändert werden,
werden die Werte von CH2 (außer der Kanalausgangszustand) automatisch auf
die gleichen Werte oder Zustände gestellt. Zu diesem Zeitpunkt können die
beiden Kanäle das gleiche Signal ausgeben (wenn aktuell aktiviert).
Invert: Die Track-Funktion ist aktiviert. Das Instrument kopiert automatisch die
verschiedenen Parameter und Zustände (außer den Kanalausgangszustand) für
CH1 und CH2. Wenn die Parameter oder Zustände von CH1 geändert werden,
werden die Werte von CH2 (außer der Kanalausgangszustand) automatisch auf
die gleichen Werte oder Zustände gestellt. Zu diesem Zeitpunkt wird an CH2 das
invertierte Signal von CH1 ausgegeben (wenn aktuell aktiviert).
Off: Deaktivieren der Track-Funktion. Dies ist der Standardzustand.
Hinweis: Wenn die Track-Funktion aktiviert ist, sind die Kopplungs- und
Kanalkopier-Funktion deaktiviert, die Benutzeroberfläche ist im
Einkanalanzeigemodus und der aktuelle Kanal ist CH1.
2-96
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Kanal Kopie
Das DG1000Z unterstützt die Zustands- und Signalverlaufskopier-Funktion zwischen
seinen beiden Kanälen und zwar kopiert es alle Parameter und Zustände (außer den
Kanalausgangszustand) und arbiträre Signalverlaufsdaten vom einen Kanal zum
Anderen.
Drücken Sie Utility Channel Copy um die Einstelloberfläche für Kanal kopieren
zu öffnen.
Drücken Sie CH1=>CH2 um alle Parameter und Zustände (außer den
Kanalausgangszustand) und die arbiträren Signalverlaufsdaten von CH1 zu CH2 zu
kopieren.
Drücken Sie CH2=>CH1 um alle Parameter und Zustände (außer den
Kanalausgangszustand) und die arbiträren Signalverlaufsdaten von CH2 zu CH1 zu
kopieren.
Hinweis: Die Kanalkopplung oder Track- und Kanalkopierfunktion sind gegenseitig
exklusiv. Wenn die Kanalkopplung oder Trackfunktion aktiviert ist, wird das
Channel Copy Menü ausgegraut und deaktiviert.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-97
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Ausgangszustand wiederherstellen
Wiederherstellen des Standardzustandes.
Drücken Sie Utility Set To Default OK, die Hintergrundbeleuchtung von
Utility wird ausgeschaltet und das Instrument geht in den Sinus Anzeigemodus.
Beachten Sie, dass die mit “*” markierten Punkte Werkseinstellungen sind und
abhängig vom Benutzer eingestellten Werten sind und nicht durch die Set To
Default Operation beeinflusst werden.
Tabelle 2-4 Fabrik Standardeinstellungen
Parameter
Kanalparameter
Current Carrier Waveform
Output Impedance
Output Load
Sync Output
Sync Polarity
Sync Delay
Channel Output
Output Mode
Gated Polarity
Range
Waveform Sum Switch
Sum Source
Sum Frequency
Sum Ratio
Basic Waveform
Frequency
Amplitude
Amplitude Unit
Offset
Start Phase
Square Duty Cycle
Ramp Waveform Symmetry
Pulse Duty Cycle
Pulse Width
Pulse Leading Edge
Pulse Trailing Edge
Harmonic Type
Harmonic Order
Harmonic Phase (7)
Harmonic Serial Number
2-98
Standard/ Ausgangszustand
Sine
HighZ
50 Ω
On
Pos
0s
Normal
Normal
Pos
Auto
Off
Sine
1kHz
100%
1kHz
5Vpp
Vpp
0VDC
0°
50%
50%
50%
500µs
20ns
20ns
Even
2
0°
2
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Harmonic Amplitude (7)
Harmonic State
User-defined
Arb Waveform
Sample Rate
DC Offset
Arb Waveform Mode
Built-in Arbitrary Waveform
Insret Waveform
Insert position
Insert Way
Cycles
Points
High Level
Low Level
Edit Points
Points
Voltage
Edit Block
X1
Y1
X2
Y2
Modulation
Modulation Type
AM Modulation
Modulation Source
Modulating Waveform Shape
Modulation Frequency
Modulation Depth
Carrier Waveform Suppression
FM Modulation
Modulation Source
Modulating Waveform Shape
Modulation Frequency
Frequency Deviation
PM Modulation
Modulation Source
Modulating Waveform Shape
Modulation Frequency
Phase Deviation
ASK Modulation
DG1000Z Benutzerhandbuch
RIGOL
1.2647Vpp
Off
X0000000
20MSa/s
0VDC
Frequency
Sinc
1
Insert
1
8
2.5V
-2.5V
1
-2.5V
1
-2.5V
8
-2.5V
AM
Int
Sine
100Hz
100%
Off
Int
Sine
100Hz
1kHz
Int
Sine
100Hz
90°
2-99
RIGOL
Modulation Source
ASK Rate
Modulation Amplitude
ASK Polarity
FSK Modulation
Modulation Source
FSK Rate
Hop Frequency
FSK Polarity
PSK Modulation
Modulation Source
PSK Rate
PSK Phase
PSK Polarity
PWM Modulation
Modulation Source
Modulating Waveform Shape
Modulation Frequency
Width Deviation
Duty Cycle Deviation
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Int
100Hz
2Vpp
Pos
Int
100Hz
10kHz
Pos
Int
100Hz
180°
Pos
Int
Sine
100Hz
200µs
20%
Sweep
Sweep Type
Sweep Time
Return Time
Start Frequency
Stop Frequency
Center Frequency
Frequency Span
Start Hold
Stop Hold
Mark Frequency State
Mark Frequency
Trigger Source
Trigger Output
SlopeIn
Step Number
Linear
1s
0s
100Hz
1kHz
550Hz
900Hz
0s
0s
Off
550Hz
Int
Off
Leading
2
Burst
Burst Mode
Cycle Number
Burst Period
Gated Polarity
Trigger Source
N Cycle
1
10ms
Pos
Int
2-100
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Trigger Output
Trigger Input
Delay
Off
Leading
0ns
Interface Focus Items
Frequency/Period
Amplitude/High Level
Offset/Low Level
Pulse Width/Duty Cycle
Start/Center
Stop/Span
Frequency Coupling Deviation/Ratio
Amplitude Coupling Deviation/Ratio
Phase Coupling Deviation/Ratio
Default Channel
Freq
Ampl
Offset
Duty
Start
Stop
Ratio
Ratio
Ratio
CH1
Counter
Measurement Parameter
Gate Time
Statistic Function
Display Mode
Trigger Sensitivity
Trigger Level
Coupling Mode
High-frequency Suppression
Frequency
1ms
Off
Digital
25%
0V
AC
Off
System Parameter
Coupling Set
Frequency Coupling
Frequency Deviation
Frequency Ratio
Amplitude Coupling
Amplitude Deviation
Amplitude Ratio
Phase Coupling
Phase Deviation
Phase Ratio
Track
Print Set
Print Switch
Print Destination
Print Format
Print Copies
Print Palette
DG1000Z Benutzerhandbuch
Off
0uHz
1
Off
0Vpp
1
Off
0°
1
Off
Off
Usb Disk
Bmp
0
Gray
2-101
RIGOL
Invert
UI Customization
Set Coordinate*
System Set
Power On Setting
Clock Source
Decimal Point
Thousand Separator
Beeper
Screen Saver
Brightness*
Contrast*
Display Mode*
Language*
I/O Configuration
USB Device Type
GPIB*
DHCP*
Auto IP*
Manual IP*
2-102
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
On
(0,0)
Default
Int
Dot
Comma
On
On
50%
25%
Dual Channels Parameters
Factory Delivery Setting
Computer
2
On (default setting in LAN)
On (default setting in LAN)
Off (default setting in LAN)
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Einstellen der Systemsprache
Derzeit unterstützt das DG1000Z verschiedene Menüsprachen sowie
chinesische/englische Hilfsinformationen, Mitteilungen, Benutzeroberfläche und
chinesisch/ englische Eingabe.
Drücken Sie Utility Language um die gewünschte Sprache auszuwählen. Wenn
vereinfachtes Chinesisch oder Englisch ausgewählt wurde, werden die Menüs,
Hilfsinformationen, Mitteilungen und Benutzeroberfläche in vereinfachtem chinesisch
oder englisch dargestellt. Wird eine andere Sprache ausgewählt, sind nur die Menüs
in der gewünschten Sprache und andere Informationen sind in Englisch. Diese
Einstellung werden im permanenten Speicher abgelegt und werden nicht beeinflusst
von der Set To Default Operation.
Systeminformationen
Drücken Sie Utility System Info und die Model, Seriennummer, Softwareversion
und Status der 16M internen Speicheroption (für die Installation dieser Option, siehe
“Installieren der Optionen”) des aktuellen Instruments werden angezeigt in der
Systeminformationsoberfläche.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-103
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Systemeinstellungen
Einschalteinstellungen
Einstellen der Systemstartkonfiguration “Default” oder “Last” die beim nächsten
Systemstart verwendet werden soll. Der Standard ist “Default”.
Last: Beinhaltet alle Systemparameter und Zustände, außer den
Kanalausgangszustand und Clockquelle.
Default: Kennzeichnet die Werkseinstellungen außer bestimmte Parameter (wie
Sprache).
Drücken Sie Utility System Power On um den gewünschten
Konfigurationstyp auszuwählen. Diese Einstellung wird im permanenten Speicher
abgelegt und wird nicht durch die Set To Default beeinflusst.
Clockquelle
Das DG1000Z bietet eine interne 10MHz Clockquelle an und akzeptiert eine externe
Clockquelle am [10MHz In/Out] Anschluss auf der Rückseite. Es kann auch die
Clockquelle am [10MHz In/Out] Anschluss für andere Geräte ausgegeben werden.
Drücken Sie Utility System Clk Src für die Auswahl von “Int” oder “Ext”. Der
Standard ist “Int”. Wenn “Ext” ausgewählt wurde, erkennt das Instrument ob am
[10MHz Out/In] Anschluss auf der Rückseite ein gültiges Clocksignal anliegt. Wird
kein gültiges Clocksignal erkannt, wird die Meldung “Not detect a valid external clock!”
angezeigt und die Clockquelle wird auf “Int” geändert.
Sie können zwei oder mehr Instrumente mit dem Einstellen der Clockquelle
synchronisieren. Werden zwei Instrumente synchronisiert, kann die “Align Phase”
nicht benutzt werden. “Align phase” ist nur anwendbar bei der Phasenbeziehung
zwischen zwei Ausgangskanälen des gleichen Instruments und kann nicht benutzt
werden um die Phasenbeziehung zwischen den Ausgangskanälen von zwei
Instrumenten zu ändern. Natürlich kann die Phasenbeziehung von zwei
Instrumenten mit dem Ändern von “Start Phase” jeden Kanals geändert werden.
Sync-Methoden für zwei oder mehr Instrumente:
Synchronisierung zwischen zwei Instrumenten:
Verbinden Sie den [10MHz In/Out] Anschluss des Generators A (“Internal”
Clock) mit dem [10MHz In/Out] Anschluss des Generators B (“External” Clock)
und stellen Sie die Ausgangsfrequenzen von A und B auf den gleichen Wert um
die Synchronisierung zwischen den zwei Instrumenten herzustellen.
Synchronisierung zwischen mehreren Instrumenten:
Dividieren Sie die 10MHz Clockquelle des Generators (“Internal” Clock) in
mehrere Kanäle, und schließen Sie diese dann jeweils an den [10MHz In/Out]
2-104
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Anschluss des Generators (“External” Clock) an, zum Schluss muss noch die
Ausgangsfrequenz aller Generatoren auf den gleichen Wert gestellt werden, um
die Synchronisierung zwischen den Instrumenten herzustellen.
Zahlenformat
Sie können das Anzeigeformat der Dezimalpunkte und tausender Trennung in den
Zahlparametern einstellen. Diese Einstellungen werden im permanenten Speicher
abgelegt. Drücken Sie Utility System Number Format um das
Zahlenformateinstellmenü zu öffnen.
Dezimalpunkt: Kann als Punkt oder “.” oder Komma “,” eingestellt werden. Der
Standard ist “.”.
Tausendertrennung: Kann als “,”, “Space” oder “None” eingestellt werden wenn
der Dezimalpunkt als “.” gewählt wurde; kann als “.” eingestellt werden, “Space”
oder “None” wenn der Dezimalpunkt als “,” eingestellt wurde.
Zahlenanzeigeformat hat 6 Kombinationen wie im Bild unten angezeigt
Punkt + Komma
Punkt + Leerzeichen
Punkt + Nichts
Komma + Punkt
Komma + Leerzeichen
Komma + Nichts
Hinweis: Dezimalpunkt und Tausendertrennung kann nicht als Punkt oder Komma
zur gleichen Zeit eingestellt werden.
Beeper
Wenn der Beeper des DG1000Z aktiviert ist, wird ein Beep generiert, wenn ein Fehler
während der Frontpanel- oder Remotebedienung auftritt.
Drücken Sie Utility System Beep für die Auswahl von “On” oder “Off”. Der
Standard ist “On”.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-105
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Bildschirmschoner
Aktivieren Sie den Bildschirmschoner. Drücken Sie Utility System Scrn Svr
um den Bildschirmschoner mit “On” oder “Off” einzuschalten. Der Standard ist “On”.
Displayeinstellungen
Drücken Sie Utility System Display um die Displayeinstellungen zu öffnen.
Sie können Helligkeit, Kontrast und Anzeigemodus einstellen. Daneben kann auch
die Startoberfläche eingestellt werden.
1.
Helligkeit
Drücken Sie Brightness und benutzen Sie die numerische Tastatur oder
Richtungstasten und den Drehknopf um die Helligkeit zu ändern. Der Bereich
geht von 1% bis 100% und der Standard ist 50%. Die Einstellung wird im
permanenten Speicher abgelegt und wird nicht durch die Set To Default
Operation beeinflusst.
2.
Kontrast
Drücken Sie Contrast und benutzen Sie die numerische Tastatur oder
Richtungstasten und den Drehknopf um den Kontrast zu ändern. Der Bereich
geht von 1% bis 100%, der Standard ist 25%. Diese Einstellung wird im
permanenten Speicher abgelegt und wird nicht durch die Set To Default
Operation beeinflusst.
3.
Anzeigemodus
Drücken Sie DispMode um “Dual Channels Parameters”, “Dual Channels Graph”
oder “Single Channel View” als Anzeigemodus auszuwählen.
Dual Para: Die verschiedenen Parameter und Signalverläufe der beiden
Kanäle werden zur gleichen Zeit als Zahlen und als Balken dargestellt.
Dual Graph: Die aktuellen Signalverläufe der beiden Kanäle werden zur
gleichen Zeit im Balkenformat dargestellt.
Single View: Die verschiedenen Parameter und Signalverläufe des aktuell
ausgewählten Kanals werden im Zahlen- und Balkenformat dargestellt.
4.
Anpassen der GUI
Das DG1000Z erlaubt dem Benutzer die Start-up Oberfläche anzupassen. Sie
können den angezeigten Inhalt im Bmp Format auf einem USB-Speicher ablegen.
Schließen Sie einen USB-Speicher am USB HOST des Frontpanels an und
Drücken Sie Custom GUI um die benutzerdefinierte start-up
Einstellungsoberfläche zu öffnen. Wählen Sie die gewünschte Datei im Bmp
Format und legen Sie die Koordinaten fest.
Öffnen der Datei: Drücken Sie Open File um die Speichern/
Wiederaufrufen Oberfläche aufzurufen und wählen Sie die gewünschte
2-106
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Datei im Bmp Format.
Hinweis: Der interne Speicher kann keine Dateien im Bmp Format
speichern. Bitte speichern Sie den angezeigten Inhalt auf einen
USB-Speicher im Bmp-Format, die Bildgröße darf 320*240 nicht
überschreiten.
.
Einstellen der Koordinaten: Einstellen der Koordinaten des ausgewählten
Bildes in der Benutzeroberfläche. Drücken Sie Coordinate und stellen Sie
die Koordinatenwerte mit Hilfe der numerischen Tastatur oder den
Richtungstasten und dem Drehknopf ein.
Hinweis: Der Koordinatenursprung sind die Koordinaten des oberen linken
Ecks im ausgewählten Bild. Vorausgesetzt die Pixel des ausgewählten Bildes
sind X*Y, der verfügbare Bereich der Koordinaten ist von (000,000) bis
(320-X, 240-Y).
Vorschau: Nach der Auswahl der gewünschten Bitmap-Datei und dem
einstellen der Koordinaten, drücken Sie Preview um die Effekte der
benutzerdefinierten start-up Oberfläche anzuzeigen. Drücken Sie
irgendeine Taste um die Vorschau zu beenden.
Speichern: Speichern Sie die definierte start-up Oberfläche und dieses wird
beim nächsten Systemstart angezeigt.
Boot UI: Ändern der aktuellen start-up Oberfläche zu Standard oder
benutzerdefiniert.
I/O Konfiguration
Das DG1000Z ist konfiguriert mit USB, LAN und GPIB (optional) Schnittstellen. Sie
können die GPIB Adresse oder LAN-Schnittstellenparameter (die USB Parameter
müssen nicht konfiguriert werden) konfigurieren.
Drücken Sie Utility I/O Config um das I/O-Einstellungsmenü zu öffnen, Sie
können die GPIB-Adresse oder LAN-Schnittstellenparameter einstellen oder den Typ
des verbundenen Geräts an der USB-Schnittstelle auswählen. Die
Schnittstellenauswahl wird im permanenten Speicher abgelegt.
Einstellen der GPIB Adresse
Jedes Gerät das mit der GPIB Schnittstelle verbunden wird, muss eine individuelle
Adresse besitzen.
Drücken Sie Utility I/O Config GPIB und stellen Sie die GPIB Adresse auf
einen Wert zwischen 0 und 30. Der Standard ist “2”. Die ausgewählte Adresse wird
im permanenten Speicher abgelegt.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-107
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Einstellen der LAN-Parameter
Drücken Sie Utility I/O Config LAN um das LAN-Parametereinstellmenü zu
öffnen, wie in der Abbildung unten gezeigt. Sie können den Netzwerkstatus einsehen
und die Netzwerkparameter konfigurieren. Drücken Sie zu diesem Zeitpunkt
um
die anderen Netzwerkparameter anzuzeigen.
Netzwerkstatus
Aktueller
IP-Konfigurationsmodus
Status
IP-Konfigurationsmodus
MAC Addresse
VISA Deskriptor
Bild 2-21 Benutzeroberfläche LAN Einstellungen
Netzwerk Status
Es werden verschiedene Meldungen durch den Generator angezeigt, entsprechend
des aktuellen Netzwerkstatus.
Connected: Zeigt, dass die LAN-Verbindung erfolgreich ist.
Disconnect: Zeigt keine LAN-Verbindung oder das diese nicht erfolgreich ist.
MAC Adresse
Die MAC (Media Access Control) Adresse, auch Hardwareadresse genannt, wird
benutzt um die Position des Netzwerkgerätes zu definieren. Für den Generator, ist die
MAC Adresse einmalig. Diese wird benutzt um das Instrument zu identifizieren
während der Vergabe der IP Adresse. Die MAC Adresse (48 Bits, 6 Bytes) wird
normalerweise im Hexadezimalen Format angegeben, wie 00-14-0E-42-12-CF.
VISA Descriptor
VISA (Virtual Instrument Software Architecture) ist eine fortgeschrittene
Applikationsprogrammierschnittstelle entwickelt von NI (National Instrument) für die
Kommunikation verschiedener Instrumentenbuse. Es benutzt die gleiche
Kommunikationsmethode mit den Instrumenten, ungeachtet des Typs der
Instrumentenschnittstelle (GPIB, USB, LAN/Ethernet or RS232). Das GPIB, USB,
2-108
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
LAN/Ethernet oder RS232 Instrument welches mit VISA kommunizieren will wird
“resource” genannt.
VISA Descriptor ist der Resourcenname und beschreibt den akkuraten Namen und
Lage der VISA Resource. Wenn aktuell die LAN-Schnittstelle für die Kommunikation
mit dem Instrument benutzt wird, ist der VISA Descriptor
TCPIP0::172.16.3.33::INSTR.
IP Konfigurationsmodus
Für den IP Konfigurationsmodus kann DHCP, AutoIP oder ManualIP verwendet
werden. Wenn das Netzwerk aktuell nicht verbunden ist, wird unter “IP Configure:”
nichts angezeigt. Bei den verschiedenen IP Konfigurationsmodi ist der
Konfigurationsweg der Netzwerkparameter (wie die IP Adresse) verschieden.
1.
DHCP
Im DHCP Modus, weißt der DHCP Server im aktuellen Netzwerk die
LAN-Parameter zu, beispielsweise IP Adresse für den Generator.
Drücken Sie DHCP für die Auswahl von “On” oder “Off” um den DHCP
Modus ein- oder auszuschalten. Der Standard ist “On”.
2.
AutoIP
Im AutoIP Modus, stellt der Generator automatisch eine IP Adresse
zwischen 169.254.0.1 und 169.254.255.254 und Subnet Maske von
255.255.0.0 entsprechend der aktuellen Netzwerkkonfiguration ein.
Drücken Sie AutoIP für die Auswahl von “On” oder “Off” um den AutoIP
Modus ein- oder auszuschalten. Der Standard ist “On”. Wenn DHCP und
AutoIP Modus zur gleichen Zeit eingeschaltet sind, wird das Gerät erst den
DCHP Modus benutzen. Um diesen Modus zu aktivieren, stellen Sie DHCP
auf “Off”.
3.
ManualIP
Im ManualIP Modus, die LAN-Parameter des Generators, beispielsweise die
IP Adresse werden durch den Benutzer definiert.
Drücken Sie ManualIP für die Auswahl von “On” oder “Off” um den
ManualIP Modus ein- oder auszuschalten. Der Standard ist “Off”. Wenn alle
drei IP Konfigurationsmodi eingeschalten sind, ist die Priorität der
Parameterkonfiguration von hoch nach niedrig “DHCP”, “AutoIP” und
“ManualIP”. Um diesen Modus zu aktivieren schalten Sie DHCP und
AutoIP auf “Off”.
Die IP Adresse ist im Format nnn.nnn.nnn.nnn. Die ersten nnn gehen von 1
bis 223 (außer 127) und die Anderen drei nnn gehen von 0 bis 255. Es wird
empfohlen das Sie eine verfügbare IP Adresse vom Netzwerkadministrator
anfordern.
Drücken Sie IP Address und benutzen Sie die Richtungstasten und
numerische Tastatur oder den Drehknopf um die gewünschte IP Adresse
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-109
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
einzugeben. Die Einstellung wird im permanenten Speicher abgelegt und
wird automatisch geladen wenn der Generator beim nächsten Mal gestartet
wird, wenn DHCP und AutoIP auf “Off” gestellt wird.
TIPPS:
Wenn alle drei IP Konfigurationsmodi auf “On” sind, ist die Priorität der
Parameterkonfiguration von oben nach unten “DHCP”, “AutoIP” und
“ManualIP”.
Die drei IP Konfigurationsmodi können nicht gleichzeitig auf “Off” gestellt
werden.
Einstellen der Subnet Maske
Im ManualIP Modus, kann die Subnet Maske manuell eingestellt werden.
Das Format der Subnet Maske ist nnn.nnn.nnn.nnn, wobei nnn von 0 bis 255
geht. Es wird empfohlen das Sie eine verfügbare Subnet Maske von Ihrem
Netzwerkadministrator anfordern.
Drücken Sie SubMask und benutzen Sie die Richtungstasten und die
numerische Tastatur oder den Drehknopf um den gewünschten Subnet
Maskenwert einzugeben. Die Einstellung wird im permanenten Speicher
abgelegt und wird geladen beim nächsten Start, wenn DHCP und AutoIP auf
“Off” gestellt sind.
Einstellen des Default Gateway
Im ManualIP Modus, kann der default Gateway manuell eingestellt werden.
Das Format des default Gateway ist nnn.nnn.nnn.nnn, wobei der Erste nnn von
1 bis 223 (außer 127) geht und die Anderen drei gehen von 0 bis 255. Es wird
empfohlen das Sie einen verfügbaren default Gateway vom
Netzwerkadministrator anfordern.
Drücken Sie Default Gateway und benutzen Sie die Richtungstasten und die
numerische Tastatur oder den Drehknopf für die Eingabe der gewünschten
Gateway Adresse. Die Einstellung wird im permanenten Speicher abgelegt und
wird beim nächsten Start geladen, wenn DHCP und AutoIP auf “Off” gestellt
sind.
Einstellen des DNS Service
Im ManualIP Modus, kann die DNS manuell eingestellt werden.
Das DNS Format ist nnn.nnn.nnn.nnn, wobei der erste nnn Bereich von 1 bis 223
(außer 127) geht und die anderen drei nnn Bereiche von 0 bis 255 gehen. Es
wird empfohlen das Sie eine verfügbare DNS Adresse vom
Netzwerkadministrator anzufordern.
Drücken Sie DNS Service und benutzen Sie die Richtungstasten und die
2-110
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
numerische Tastatur oder den Drehknopf für die Eingabe der gewünschten DNS
Adresse. Die Einstellung wird im permanenten Speicher abgelegt und wird
automatisch geladen wenn das Gerät das nächste Mal eingeschalten wird, wenn
DHCP und AutoIP auf “Off” gestellt sind.
Standardkonfiguration
Drücken Sie Default Config und die Nachricht “Restore network settings to preset
values of LXI?” wird angezeigt. Drücken Sie OK um die Netzwerkparameter auf ihre
Standardwerte zurückzusetzen. Bei Standard sind DHCP und AutoIP aktiviert und
ManualIP ist deaktiviert.
Aktuelle Konfiguration
Drücken Sie Current Config um die MAC Adresse, aktuelle LAN-Parameter und LAN
Status des aktuellen Instruments herauszufinden.
OK
Drücken Sie OK um die aktuellen Einstellungen der LAN-Parameter zu aktivieren.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-111
RIGOL
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
Druckeinstellung
Sie können den am Display angezeigten Inhalt auf einen USB-Speicher im
Bild-Format ablegen.
1.
Bitte schließen Sie ein USB-Speichermedium als Erstes an. Wenn dieses richtig
verbunden ist, wird dieses
Bild in der Statusleiste und eine entsprechende
Nachricht am Bildschirm angezeigt.
2.
Drücken Sie Utility Print Set Print “On” um die Print-Funktion zu
aktivieren.
3.
Wechseln Sie vom angezeigten Inhalt auf dem Display zu der Oberfläche welche
abgebildet werden soll. Drücken Sie . auf dem Frontpanel zweimal
nacheinander und der angezeigte Inhalt auf dem Display wird auf dem
USB-Speicher im Bildformat abgelegt, entsprechend der aktuellen Einstellung.
Während des Speicherprozesses, wird der Print-Fortschrittsbalken am Bildschirm
angezeigt.
Test/Kalibrierung
Drücken Sie Utility Test Cal um den Kalibrierzustand und die Kalibrierzeit
anzuzeigen.
Drücken Sie außerdem Utility Test Cal Manual Cal für die Eingabe des
richtigen Kalibrierpasswortes und drücken Sie dann Ok um die manuelle
Kalibrieroberfläche zu öffnen. Zu diesem Zeitpunkt können Sie das Instrument
manuell kalibrieren. Ein default Passwort wird bei Fabrikauslieferung gesetzt,
kontaktieren Sie RIGOL wenn Sie dieses Passwort erhalten wollen. Kennen Sie das
Passwort können Sie das Passwort modifizieren (drücken Sie Password Modify und
modifizieren Sie das Passwort entsprechend der Oberflächenanweisungen).
Hinweis:
Der empfohlene Kalibrierintervall ist 1 Jahr. Das Instrument wurde vor dem
Verlassen der Fabrik kalibriert. Eine Kalibrierung durch den Benutzer wird nicht
empfohlen, wenn eine Kalibrierung erforderlich ist, kontaktieren Sie RIGOL.
2-112
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Benutzen der externen Endstufe (Optional)
Das DG1000Z unterstützt die Verbindung mit der Endstufe (PA). Sie können Sie
Parameter der Endstufe (PA) einstellen und das DG1000Z wird das Signal vor der
Ausgabe verstärken. Um die externe Endstufe zu benutzen installieren Sie bitte die
PA1011 Option.
PA1011 ist eine Option die von RIGOL für die DG Serie Funktions/arbiträren
Signalverlaufsgeneratoren angeboten wird, mit bis zu 1 MHz voller
Energiebandbreite und mehr als 80 V/µs Flankenrate. Die Endstufe kann mit allen DG
Seriengeräten verbunden werden, um schnell eine Testplattform zu erstellen und
auch als unabhängige Endstufe für andere Signalgeneratoren verwendet werden.
Hauptsächliche Eigenschaften des PA1011:
Flexible und einfache Kommunikation mit RIGOL DG Serien Funktion/arbiträr
Signalverlaufsgeneratoren oder PC Software durch USB Schnittstelle.
Sie können Gain (x1 or x10), Ausgangspolarität (Normal or Invert),
Ausgangs-Offset und Ausgangsschalter der Endstufe flexibel einstellen, in
Verbindung mit dieser Software.
Bis zu 50kΩ Eingangsimpedanz.
Die integrierte Ausgangsschutzschaltung (Überstromschutz und interner
Temperaturschutz) stellt eine stabile, zuverlässige und sichere Arbeitsweise des
Instruments sicher.
Kompakte Größe und leicht zu transportieren und benutzen.
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-113
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Frontpanel:
Statusanzeige Signalausgabe
Signaleingang
Statusanzeige
Power: Rotes Licht an, Anzeige erfolgreiche Netzverbindung.
Output: Grünes Licht an, Anzeige das der PA Ausgang eingeschalten ist.
Link: Gelbes Licht an, Anzeige einer erfolgreichen USB Verbindung.
ACHTUNG
Die Eingangsimpedanz des Instruments Zi ist 50kΩ, und der
Eingangsspannungsbereich ist von -10V bis +10V oder von -1.25V bis
+1.25V besonders wenn die Spannungsverstärkung auf X1 oder X10
gestellt ist.
Eingangsspannungen die diesen Bereich übersteigen können das Gerät
beschädigen oder andere Schäden hervorrufen.
ACHTUNG
Die Ausgangsimpedanz des Instruments Zo ist weniger als 2Ω, und der
Ausgangsspannungsbereich ist von -12V bis +12V. Auch wenn eigentlich
der Verstärker Ausgangsspannungen über ±12.5V liefern kann, die totale
harmonische Signalverzerrung kann ansteigen.
2-114
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Rückseite:
USB Gerät Spannungsversorgung
Lüftungslöcher
ACHTUNG
Benutzen Sie keine anderen Adapter für den PA1011, andernfalls können
Beschädigungen oder vollständige Zerstörung auftreten.
Achtung
Stellen Sie bitte sicher, dass bei normalem Betrieb auf beiden Seiten die
Öffnungen und Lüftungsschlitze sichtbar sind.
PA1011 Zubehör:
Name
Netzleitung
AC Adapter
USB Leitung
BNC Leitung
CD-ROM
Anzahl
1
1
1
1
1
DG1000Z Benutzerhandbuch
Beschreibung
Verbinden der Netzspannung mit dem Adapter.
Ausgangsspannung 12V, Strom 4A.
Zum Verbinden des PA1011 mit dem DG1000Z.
Zum Verbinden des PA1011 mit dem DG1000Z.
Stellt die PC Installationssoftware für den PA1011 zu
Verfügung.
2-115
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Verbinden des DG1000Z mit dem PA1011:
Ausgang
BNC Leitung
PA1011
DG1000Z
USB Host
Eingang
USB Leitung
USB Gerät
Ausgang
Wenn die Verbindung zwischen dem DG1000Z und dem PA1011, wie im Bild oben
gezeigt, erfolgreich ist Drücken Sie Utility PA Set auf dem Frontpanel des
DG1000Z um die PA Parametereinstelloberfläche zu öffnen.
1.
Schalter
Schalten Sie mit “On” oder “Off” die externe Endstufe ein oder aus. Wenn “On”
ausgewählt wurde, verstärkt der PA und gibt dann das Eingangssignal aus (und
zwar das Ausgangssignal des Signalgenerators); Wurde “Off” ausgewählt, gibt
der PA kein Signal aus.
2.
Verstärkung
Wählen Sie “X1” oder “X10” als Leistungsverstärker des Ausgangssignals von
dem PA. “X1” bedeutet keine Verstärkung und “X10” bedeutet, dass das Signal
10-fach verstärkt und dann ausgegeben wird.
3.
Ausgang
Wählen Sie “Normal” oder “Invert” Ausgangsmodus für die Signalausgabe vom
PA. Achten Sie auf die Unterscheidung zwischen der “Ausgangspolarität” des
DG1000Z.
4.
Offset
Schalten Sie mit “On” oder “Off” die Ausgangsabweichung des PA ein oder aus.
Wenn “On” ausgewählt wurde, benutzen Sie die numerische Tastatur oder
Richtungstasten und den Drehknopf zum Einstellen des gewünschten Wertes.
Der Bereich geht von -12V bis 12V und der Standardwert ist 0V.
5.
Speichern
Speichern Sie die aktuellen Arbeitszustände des PA in seinem internen Speicher.
Beim nächsten einschalten des PA werden automatisch die Arbeitszustände
geladen.
TIPP:
Für die Spezifikationen von PA1011, siehe “Appendix B: Spezifikationen des
Leistungsverstärkers”.
2-116
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Installieren der Optionen
Das DG1000Z verfügt über eine 16M interne Speicheroption um die Speichertiefe des
arbiträren Signalverlaufs zu erweitern. Haben Sie diese Option bestellt (die
Bestellnummer ist Arb16M-DG1000Z), erhalten Sie den korrespondierenden
Schlüssel. Sie können den Schlüssel mit folgender Anleitung installieren.
1.
2.
Erwerben Sie die Lizenz dieser Option
Loggen Sie sich auf der offiziellen RIGOL Webseite (www.rigol.com) ein.
Klicken Sie auf Customer Center License Generate für das Öffnen
der Lizenzgenerieroberfläche.
Geben Sie den richtigen Schlüssel, Seriennummer (drücken Sie Utility System Info um die Seriennummer des Instruments anzuzeigen) und
Identifizierungscode im Lizenzgenerationsoberfläche ein und klicken Sie
dann auf Generate für den Erwerb dieser Lizenzoption.
Installieren der Option
Sie können die Option für die 2 folgenden Methoden installieren.
1)
Installieren Sie die Option durch lesen der Optionsinstalltionsdatei auf dem
USB-Speichermedium.
Die Inhalts- und Formatanforderungen der Optionsinstallationsdatei sind
unten gezeigt.
Dateinamenzusatz
Instrumentenseriennummber
Optionslizenz
Leere Zeile
Der Dateinamenzusatz muss “.lic” sein.
Die Dateiinhalte müssen sein:
Erste Zeile: Seriennummer des Instruments (drücken Sie Utility System Info um die Seriennummer anzuzeigen);
Zweite Zeile: Die Lizenzoption;
Dritte Linie: Leere Linie (darf nicht weggelassen werden).
DG1000Z Benutzerhandbuch
2-117
Kapitel 2 Benutzung Ihres Funktionsgenerators
RIGOL
Hinweis: Bei der Eingabe der Lizenzoption in Schritt eins, sollten die
Bindestriche eingetragen werden.
Die Optionsinstallationsprozeduren:
Ändern Sie die Optionsinstallationsdatei entsprechend der oben
genannten Anforderungen und speichern Sie diese auf einem
USB-Speichermedium.
Schalten Sie das Instrument an und verbinden Sie das
USB-Speichermedium. Drücken Sie Store um die Speichern- und
Wiederherstellen-Oberfläche zu öffnen.
Lesen Sie die Optionsinstallationsdatei entsprechend den Schritten in
der Speichern- und Wiederaufrufen-Oberfläche (siehe “Speichern
und Wiederaufrufen”).
Wählen Sie “D Disk” wählen Sie für Dateityp “All” wählen Sie die
Installationsdatei wie oben erwähnt drücken Sie Read.
2)
Installation der Option mit senden von SCPI Befehlen:
Öffnen Sie das Remote Control Fenster und senden Sie die
Optionsinstallationsbefehle in Bezug auf “Remote Control”.
:LICense:SET <license> oder :LICense:INSTall <license>
Wobei, <license> die Optionslizenz ist (Bindestriche sollten eingefügt
werden).
Zum Beispiel, :LICense:INSTall SM9KD3YPMWNP2AQMST8J5H592EQT.
Bei erfolgreicher Installation der Option wird eine Erfolgsmeldung am Display
angezeigt; Andernfalls wird die korrespondierende Fehlermeldung angezeigt.
2-118
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 3 Remote Control
RIGOL
Kapitel 3 Remote Control
Die DG1000Z Serie Funktions/ arbiträrer Signalverlaufsgenerator kann ferngesteuert
werden durch folgende zwei Methoden.
Benutzerdefinierte Programmierung
Sie können das Instrument programmieren und kontrollieren durch Benutzung des
SCPI (Standard Commands for Programmable Instruments) Befehls. Für mehr
Informationen über Befehle und Programmierung, siehe Programming Guide.
Benutzen Sie die von RIGOL bereitgestellte Software oder anderer
Hersteller
Sie können die PC Software Ultra Sigma von RIGOL, Measurement &
Automation Explorer von NI (National Instruments Corporation) oder Agilent IO
Libraries Suite von Agilent benutzen (Agilent Technologies, Inc.) um die Befehle
für die Fernsteuerung zu senden.
Der Generator kann mit einem PC über USB, LAN und GPIB (mit dem USB zu GPIB
Schnittstellenkonvertierer angeboten von RIGOL) über den Instrumentenbus
kommunizieren. Dieses Kapitel gibt eine detaillierte Einführung der verschiedenen
Schnittstellen, wie man Ultra Sigma benutzt um den Generator fernzusteuern (der
DG1062Z wird als Beispiel verwendet).
Zum Beziehen der Ultra Sigma Software kontaktieren Sie bitte Ihren RIGOL
Händler oder den technischen Support.
Der Inhalt dieses Kapitels ist folgender:
Remote Control via USB
Remote Control via LAN
Remote Control via GPIB (Optional)
DG1000Z Benutzerhandbuch
3-1
Kapitel 3 Remote Control
RIGOL
Remote Control via USB
1.
Anschließen des Gerätes
Verbinden Sie die USB-Geräteschnittstelle auf der Rückseite des DG1062Z mit
Ihrem PC, mithilfe einer USB Leitung.
2.
Installieren des USB-Treibers
Dieser Generator ist ein USB-TMC Gerät. Es wird angenommen das auf Ihrem PC
schon Ultra Sigma installiert ist. Dann wird nach dem Anschließen des
Generators am PC und beides einschaltet wurde (der Generator wird
automatisch über die USB-Schnittstelle konfiguriert) wird der Hardwareassistet
am PC angezeigt. Installieren Sie den “USB Test and Measurement Device (IVI)”
Treiber, entsprechend den Schritten des Hardwareassistenten. Die Schritte sind
folgende:
1
2
3-2
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 3 Remote Control
RIGOL
3
4
5
6
DG1000Z Benutzerhandbuch
3-3
Kapitel 3 Remote Control
RIGOL
7
3.
Gerätesuche Resource
Starten Sie Ultra Sigma und die Software wird automatisch nach den aktuell
verbundenen Generatorresourcen mit dem PC suchen. Sie können auch auf
klicken, um nach den Resourcen zu suchen.
4.
Anzeigen der Geräteresourcen
Die gefundenen Resourcen werden unter dem “RIGOL Online Resource”
Verzeichnis, sowie auch die Modellnummer, USB-Schnittstelleninformation des
Instrumentes, wie in der Abbildung unten angezeigt.
5.
Kommunikationstest
Rechtsklick auf den Resourcennamen
“DG1062Z (USB0::0x1AB1::0x0642::DG1ZA000000000::INSTR)” für die
Auswahl von “SCPI Panel Control” um das Remote Befehlsfenster zu öffnen (wie
im Bild unten) mit dem Sie Befehle senden und Daten lesen können.
3-4
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 3 Remote Control
RIGOL
Remote Control via LAN
1.
Verbinden des Gerätes
Verbinden Sie den Generator mit Hilfe einer LAN Leitung mit Ihrem PC oder
einem LAN Netzwerk.
2.
Konfigurieren der Netzwerkparameter
1) DHCP Modus:
Wenn das Netzwerk DHCP unterstützt, vergibt der DHCP Server im
Netzwerk die Netzwerkparameter (IP Address, Subnet Mask, Gateway und
DNS) automatisch für den Generator.
2)
Auto IP Modus:
Wenn das Netzwerk kein DHCP unterstützt, wird der DHCP Modus des
Generators deaktiviert oder der Generator ist direkt mit dem PC verbunden,
wählt der Generator den Auto IP Modus und erhält automatisch eine IP
Adresse von 169.254.0.1 bis 169.254.255.254 und die Subnet Maske
255.255.0.0.
3)
Manual IP Modus:
Aktivieren des Manual IP Modus und deaktivieren des DHCP Modus sowie
den Auto IP Modus für das manuelle Einstellen der Netzwerkparameter.
Wenn der Generator mit dem PC verbunden ist, stellen Sie die IP Adresse,
die Subnet Maske und das Gateway für den PC und den Generator ein. Die
Subnet Masken und Gateways des Generators und des PCs müssen die
Gleichen sein, und die IP Adresse muss sich im gleichen Netzwerksegment
befinden (für Details, siehe TCP/IP Protokoll). Ein Beispiel wird in der
Tabelle gezeigt.
DG1000Z Benutzerhandbuch
3-5
Kapitel 3 Remote Control
RIGOL
Netzwerkparameter
IP Addresse
Subnet Maske
Default Gateway
PC
192.16.3.3
255.255.255.0
192.16.3.1
Generator
192.16.3.8
255.255.255.0
192.16.3.1
Wenn der Generator mit dem LAN Ihres PCs verbunden ist, beschaffen Sie
sich gültige Netzwerkparameter (wie IP Addresse) und konfigurieren Sie die
Netzwerkparameter des Generators entsprechend der Beschreibung
“Einstellen der LAN-Parameter”.
3.
Gerätesuche Resource
Starten Sie Ultra Sigma und klicken Sie auf
. Das Fenster wird wie in
Abbildung (a) angezeigt. Klicken Sie “Search” und die Software sucht nach
Instrumentenresourcen aktuell verbunden mit dem LAN, die gefundenen
Resourcen werden auf der rechten Seite des Fensters angezeigt, wie in der
Abbildung (b) gezeigt. Klicken Sie “OK” um diese hinzuzufügen.
(a)
(b)
3-6
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 3 Remote Control
RIGOL
4.
Anzeigen der Geräteresourcen
Die gefundenen Resourcen werden im “RIGOL Online Resource” Verzeichnis
angezeigt, wie in der Abbildung unten gezeigt.
5.
Kommunikationstest
Rechtsklick auf den Resourcennamen “DG1062Z (TCPIP::172.16.3.82::INSTR)”
für die Auswahl des “SCPI Panel Control” um das Befehlsfenster zu öffnen (wie
im Bild unten gezeigt) mit welchem Sie Befehle senden und Daten lesen können.
6.
Laden der LXI Webseite
Da der Generator dem LXI Core 2011 Geräte-Standard entspricht, können Sie
die LXI Website mit Ultra Sigma (Rechts-Klick auf den Resourcennamen und
Auswahl von LXI-Web) öffnen oder direkt mit Eingabe der IP Adresse im
Browser öffnen. Verschieden wichtige Informationen (einschließlich Model,
Hersteller, Seriennummer, Beschreibung, MAC Adresse und IP Adresse usw.)
DG1000Z Benutzerhandbuch
3-7
Kapitel 3 Remote Control
RIGOL
werden auf der Webseite angezeigt.
Remote Control via GPIB (Optional)
1.
Verbinden des Gerätes
Verbinden Sie den Generator mit Ihrem PC, mit Hilfe des USB zu GPIB
Schnittstellenkonverters (Optional).
Hinweis: Stellen Sie bitte sicher, dass die GPIB Karte auf Ihrem Computer
installiert wurde. Verbinden Sie den USB Anschluss des USB zu GPIB
Schnittstellenkonverters mit dem USB Hostanschluss am Frontpanel des
Generators und den GPIB Anschluss mit der GPIB Karte des PCs.
2.
Installation des Treibers für die GPIB Karte
Installieren des Treibers für die GPIB Karte, welche mit dem PC korrekt
verbunden wurde.
3.
Einstellen der GIPB Adresse
Drücken Sie Utility I/O Config GPIB um die GPIB Adresse des
Generators einzustellen.
4.
Suchen der Geräteresourcen
Starten Sie Ultra Sigma und klicken Sie
um das Fenster (a) wie
unten gezeigt zu öffnen. Klicken Sie “Search” und die Software wird die mit GPIB
verbundenen Instrumentenresourcen mit dem PC suchen. Die gefundenen
Geräteresourcen werden auf der rechten Seite des Fensters wie in Abbildung (b)
angezeigt. Klicken Sie “OK” um die Resource hinzuzufügen.
(a)
3-8
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 3 Remote Control
RIGOL
(b)
Wenn die Resourcen nicht automatisch gefunden werden:
Wählen Sie die GPIB Kartenadresse des PCs aus der comboBox von
“GPIB0::” und wählen Sie die GPIB Adresse eingestellt im Generator in der
comboBox von “0::INSTR”.
Klicken Sie “Test” um zu prüfen ob die GPIB Kommunikation richtig
funktioniert; Wenn nicht, folgen Sie bitte den korrespondierenden
Hinweismeldungen um das Problem zu lösen.
5.
Anzeigen der Geräteresourcen
Klicken Sie
um zum Hauptmenü von Ultra Sigma zu gelangen. Die
gefundenen Resourcen werden unter dem “RIGOL Online Resource” Verzeichnis
angezeigt, wie im Bild unten gezeigt.
DG1000Z Benutzerhandbuch
3-9
RIGOL
6.
3-10
Kapitel 3 Remote Control
Kommunikationstest
Rechtsklick auf den Resourcennamen “DG1062Z (GPIB0::16::INSTR)” für die
Auswahl von “SCPI Panel Control” um das Remotebefehlsfenster zu öffnen, wie
unten gezeigt, mit diesem können Sie Befehle senden und Daten lesen.
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 4 Troubleshooting
RIGOL
Kapitel 4 Troubleshooting
Dieses Kapitel listet die häufigsten Fehler des DG1000Z und deren Lösung auf. Wenn
bei Ihnen diese Fehler auftreten, folgen Sie bitte den korrespondierenden Schritten.
Sollte das Problem weiterhin bestehen, kontaktieren Sie bitte RIGOL und geben Sie
die Geräteinformationen Ihres Instruments an (Utility System Info).
1.
Der Bildschirm des Generators ist immer noch schwarz (keine Anzeige)
nach dem Drücken des Einschalters:
1)
2)
3)
4)
Prüfen Sie die Netzverbindung.
Prüfen Sie ob der Einschalter richtig gedrückt wurde.
Starten Sie das Gerät neu, nach dem Abschließen der oberen Schritte.
Sollte dies nicht zum Erfolg führen, kontaktieren Sie RIGOL.
2.
Der Bildschirm ist zu dunkel um den Inhalt klar zu sehen:
1) Prüfen Sie ob die Kontrast- und Helligkeitseinstellungen zu niedrig sind.
2) Drücken Sie Utility System Display um die Anzeigeeinstellungen zu
öffnen. Drücken Sie Bright und contrast und stellen Sie die Helligkeit und
den Kontrast des Bildschirms mit Hilfe der numerischen Tastatur oder den
Richtungstasten und dem Drehknopf auf geeignete Werte ein.
3.
Der Generator ist gesperrt:
1) Prüfen Sie ob der Generator im Remote Modus ist (im Remode Modus, wird
in der Statusleiste der Benutzeroberfläche angezeigt). Drücken Sie
Help um den Remote Control Modus zu beenden und das Frontpanel zu
entsperren.
2) Neustarten des Generators entsperrt auch den Generator.
4.
Die Einstellungen sind korrekt aber es wird kein Signalverlauf
generiert:
1) Prüfen Sie ob die BNC Leitung korrekt mit dem korrespondierenden
Kanalausgang ([CH1] oder [CH2]) fest verbunden ist.
2) Prüfen Sie ob die BNC Leitung (innerlich) beschädigt ist.
3) Prüfen Sie ob die BNC Leitung fest mit dem Instrument verbunden ist.
4) Prüfen Sie ob die Hintergrundbeleuchtung von Output1 oder Output2
eingeschalten ist. Wenn nicht, drücken Sie die korrespondierende Taste um
die Hintergrundbeleuchtung einzuschalten.
5) Nachdem die oben genannten Inspektionen ausgeführt wurden, drücken
Sie Utility System Power On für die Auswahl von “Last” und
starten Sie dann das Gerät neu.
6) Sollte dies nicht zum Erfolg führen, kontaktieren Sie RIGOL.
5.
Das USB-Speichermedium wird nicht erkannt:
DG1000Z Benutzerhandbuch
4-1
RIGOL
Kapitel 4 Troubleshooting
1)
Prüfen Sie ob der USB-Speicher normal an anderen Geräten oder PC
funktioniert.
Stellen Sie sicher, dass der USB-Speicher vom Flash-Typ ist. Der Generator
unterstützt keine Hardware USB-Speichergeräte.
Neu starten des Instruments und schließen Sie dann das
USB-Speichermedium an um zu prüfen ob dieses nun verwendet werden
kann.
Sollte das USB-Speichermedium nicht verwendet werden können,
kontaktieren Sie RIGOL.
2)
3)
4)
6.
Wie kann die Amplitude des Signalverlaufes auf dBm gestellt werden?
1) Drücken Sie CH1|CH2 für die Auswahl des gewünschten Kanals.
2) Drücken Sie Utility Channel Set Output Set Imped um zu
prüfen ob die Einstellung auf “HighZ” ist. Sollte dies so sein, kann die
Amplitude des Signalverlaufes zu diesem Zeitpunkt auf dBm gestellt werden.
Drücken Sie Imped um “Load” auszuwählen und benutzen Sie die
numerische Tastatur oder die Richtungstasten und den Drehknopf um die
Impedanz auf einen richtigen Wert einzustellen.
3) Wählen Sie den gewünschten Signalverlauf, drücken Sie Ampl/HiLevel
um “Ampl” hervorzuheben, und geben Sie dann die gewünschten Werte mit
der numerischen Tastatur ein. Wählen Sie dananch die Einheit “dBm” aus
dem pop-up Menü.
7.
Performance Verifizierungstest wird nicht bestanden:
1) Prüfen Sie ob der Generator in der Kalibrierfrist ist (1 Jahr).
2) Prüfen Sie ob der Generator mindestens 30 Minuten aufgewärmt wurde für
den Test.
3) Prüfen Sie ob der Generator im spezifizierten Temperaturereich ist.
4) Prüfen Sie ob der Test in einem starken Magnetfeld ausgeführt wurde.
5) Prüfen Sie ob der Netzanschluss des Generators und das Testsystem
starken Störung ausgesetzt ist.
6) Prüfen Sie ob die Leistung des Testgeräts die Anforderungen erfüllt.
7) Stellen Sie sicher dass sich das verwendete Testgerät in der Kalibrierfrist
befindet.
8) Prüfen Sie ob das Testgerät den erforderlichen Konditionen im Handbuch
entspricht.
9) Prüfen Sie ob alle Verbindungen fest sind.
10) Prüfen Sie ob die Leitungen (innere) Beschädigungen aufweisen.
11) Stellen Sie sicher, dass die Operationen den Einstellungen und Prozessen
entsprechen, welche erfordert werden vom
Performanceverifizierungshandbuch.
12) Prüfen Sie ob die Fehlerberechung fehlerhaft beendet wird.
13) Verstehen Sie die Definition des “Typischen Wertes” dieses Produkts:
Entsprechen die Performancespezifikationen dieses Produktes den
geforderten Bedingungen?
4-2
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 5
RIGOL
Spezifikationen
Kapitel 5 Spezifikationen
Wenn nicht anders festgelegt, und die folgenden zwei Konditionen erfüllt werden,
können alle Spezifikationen garantiert werden.
Der Generator ist in der Kalibrierfrist und es wurde der Selbsttest durchgeführt.
Der Generator wurde für mindestens 30 Minuten unter der spezifizierten
Temperatur betrieben (18℃~28℃).
Alle Spezifikationen werden garantiert, außer diese sind mit “charakteristisch”
markiert.
Model
Kanal
Maximale Frequenz
Abtastrate
Signalverläufe
Elementare
Signalverläufe
Integrierte arbiträre
Signalverläufe
DG1032Z
2
30MHz
200MSa/s
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Puls, Rauschen
160 Arten, inklusive Sinc, steigende Exponentialfunktion,
fallende Exponentialfunktion, ECG, Gauss, HaverSine,
Lorentz, Dual-Tone, usw.
Frequenzcharakteristiken
Sinus
1µHz
Rechteck
1µHz
Sägezahn
1µHz
Puls
1µHz
Harmonische
1µHz
Rauschen (-3dB)
Arbiträrer
Signalverlauf
Auflösung
Genauigkeit
DG1062Z
2
60MHz
bis
bis
bis
bis
bis
30MHz
15MHz
500kHz
15MHz
10MHz
1µHz bis 60MHz
1µHz bis 25MHz
1µHz bis 1MHz
1µHz bis 25MHz
1µHz bis 20MHz
60MHz
Bandbreite
30MHz Bandbreite
1µHz bis 10MHz
1µHz bis 20MHz
1µHz
±1ppm der Einstellungen, 18℃ to 28℃
Sinusspektrumsreinheit
Charakteristisch (0dBm)
Harmonische
DC-10MHz (eingeschlossen): <-65dBc
Verzerrung
10MHz-30MHz (eingeschlossen): <-55dBc
30MHz-60MHz (eingeschlossen): <-50dBc
Gesamte
Harmonische
<0.075% (10Hz-20kHz, 0dBm)
Verzerrung
5-2
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 5 Spezifikationen
Verfälschung
(nicht-harmonisch)
Phasenrauschen
RIGOL
Charakteristisch (0dBm)
≤10MHz: <-70dBc
>10MHz: <-70dBc+6dB/octave
Charakteristisch (0dBm, 10kHz Abweichung)
10MHz: <-125dBc/Hz
Signalcharakteristiken
Rechteck
Charakteristisch (1Vpp)
Steig-/ Fall-Zeit
<10ns
Charakteristisch (100KHz, 1Vpp)
Überschwingen
≤5%
0.01% bis 99.99%
Tastgrad
(eingeschränkt durch die aktuelle Frequenzeinstellung)
Nicht-Symmetrie
1% der Periode+5ns
Charakteristisch (1MHz, 1Vpp, 50Ω)
Jitter (rms)
≤5MHz: 2ppm+200 ps
>5MHz: 200ps
Sägezahn
≤1% der Spitzeausgabe
Linearität
(charakteristisch, 1kHz, 1Vpp, 100% Symmetrie)
Symmetrie
0% bis 100%
Puls
16ns bis 999.999 982 118ks
Pulsweite
(eingeschränkt durch die aktuelle Frequenzeinstellung)
0.001% bis 99.999%
Tastgrad
(eingeschränkt durch die aktuelle Frequenzeinstellung)
≥10ns
Steigende/ Fallende
(eingeschränkt durch die aktuelle Frequenz- und
Flankenzeit
Pulsweiteneinstellung)
Charakteristisch (1Vpp)
Überschwingen
≤5%
Charakteristisch (1Vpp)
Jitter (rms)
≤5MHz: 2ppm+200ps
>5MHz: 200ps
Arb
Signalverlaufslänge
8Sa bis 8Mpts (16Mpts optional)
Vertikale Auflösung
14bits
Tastrate
200MSa/s
Minimale Steig-/
Charakteristisch (1Vpp)
Fallzeit
<10ns
Charakteristisch (1Vpp)
Jitter (rms)
≤5MHz: 2ppm+200ps
>5MHz: 200ps
Editiermethoden
Editieren Punkte, Editieren Balken, Signalverlauf einfügen
DG1000Z Benutzerhandbuch
5-3
Kapitel 5
RIGOL
Harmonische
Ordnung
Harmonischen
Typ
Harmonischen
Amplitude
Harmonischen
Phase
Harmonischen
der
der
der
der
Spezifikationen
≤8
Gerade, Ungerade, Alles, Benutzer
Kann für alle Harmonischen eingestellt werden
Kann für alle Harmonischen eingestellt werden
Ausgangscharakteristiken
Amplitude (bei 50 Ω)
≤10MHz: 2.5mVpp bis 10Vpp
Bereich
≤30MHz: 2.5mVpp bis 5.0Vpp
≤60MHz: 2.5mVpp bis 2.5Vpp
Charakteristisch (1kHz Sinus, 0V Offset, >10mVpp, Auto)
Genauigkeit
±1% der Einstellung ± 1mV
Charakteristisch (Sinus 2.5Vpp)
Ebenheit
≤10MHz: ±0.1dB
≤60MHz: ±0.2dB
Einheiten
Vpp, Vrms, dBm
Auflösung
0.1mVpp oder 4digits
Offset (bei 50 Ω)
Bereich
(Spitze
±5Vpk ac+dc
ac+dc)
Genauigkeit
±(1% der Einstellung+5mV+0.5% der Amplitude)
Signalverlaufsausgabe
Impedanz
50Ω (charakteristisch)
Kurzschlussschutz, automatische Deaktivierung der
Schutz
Signalverlaufsausgebe wenn eine Überlastung auftritt
Modulationscharakteristiken
Modulationstyp
AM, FM, PM, ASK, FSK, PSK, PWM
AM
Trägersignalverlauf
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Arb (außer DC)
Quelle
Intern/ Extern
Modulierende
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Rauschen, Arb
Signalverläufe
Tiefe
0% bis 120%
Modulierende
2mHz bis 1MHz
Frequenz
FM
Trägersignalverlauf
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Arb (außer DC)
5-4
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 5 Spezifikationen
RIGOL
Quelle
Intern/ Extern
Modulierender
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Rauschen, Arb
Signalverlauf
Modulierende
2mHz bis 1MHz
Frequenz
PM
Trägersignalverlauf
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Arb (außer DC)
Quelle
Intern/ Extern
Modulierender
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Rauschen, Arb
Signalverlauf
Phasenabweichung
0° bis 360°
Modulierende
2mHz bis 1MHz
Frequenz
ASK
Trägersignalverlauf
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Arb (außer DC)
Quelle
Intern/ Extern
Modulierender
Rechteck mit 50% Tastgrad
Signalverlauf
Schlüsselfrequenz
2mHz bis 1MHz
FSK
Trägersignalverlauf
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Arb (außer DC)
Quelle
Intern/ Extern
Modulierender
Rechteck mit 50% Tastgrad
Signalverlauf
Schlüsselfrequenz
2mHz bis 1MHz
PSK
Trägersignalverlauf
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Arb (außer DC)
Quelle
Intern/ Extern
Modulierender
Rechteck mit 50% Tastgrad
Signalverlauf
Schlüsselfrequenz
2mHz bis 1MHz
PWM
Trägersignalverlauf
Puls
Quelle
Intern/ Extern
Modulierender
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Rauschen, Arb
Signalverlauf
Weitenabweichung
0% bis 100% der Pulsweite
Modulierende
2mHz bis 1MHz
Frequenz
[Mod/Trig/FSK/Sync] Input
Eingangsbereich
75mVRMS bis ±5Vac+dc
Eingangsbandbreite
50kHz
Eingangsimpedanz
10kΩ
DG1000Z Benutzerhandbuch
5-5
RIGOL
Kapitel 5
Spezifikationen
Burstcharakteristiken
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Puls, Rauschen, Arb (außer
Trägersignalverlauf
DC)
Trägerfrequenz
2mHz bis 30MHz
2mHz bis 60MHz
Burst Count
1 bis 1,000,000 oder unendlich
Start/Stop Phase
0° bis 360°
Interne Periode
1us bis 500s
Gated Quelle
Externer Trigger
Triggerquelle
Intern, Extern oder Manuell
Trigger Verzögerung
0ns bis 100s
Sweepcharakteristiken
Trägersignalverlauf
Sinus, Rechteck, Sägezahn, Arb (außer DC)
Typ
Linear, Log oder Schritt
Richtung
Hoch/ Runter
Konsistent mit der oberen/ unteren Grenze der Frequenz
Start/Stop Frequenz
des Trägersignalverlaufs
Sweep Zeit
1ms bis 500s
Hold/Return Zeit
0ms bis 500s
Triggerquelle
Intern, Extern oder Manuell
Markierung
Fallende Flanke des Sync-Signals (programmierbar)
Counter
Frequenz, Periode, Positive/ Negative Pulsweite,
Tastgrad
Frequenzauflösung
7 digits/ Sekunde (Gate Time =1s)
Frequenzbereich
1µHz bis 200MHz
Periodenmessung
Messbereich
5ns bis 16 Tage
Spannungsbereich und Empfindlichkeit (kein Modulationssignal)
DC Offset Bereich
±1.5Vdc
DC Kopplung
1µHz bis 100MHz
50mVRMS bis ±2.5Vac+dc
100MHz bis 200MHz 100mVRMS bis ±2.5Vac+dc
1µHz bis 100MHz
50mVRMS bis ±2.5Vpp
AC Kopplung
100MHz bis 200MHz 100mVRMS bis ±2.5Vpp
Pulsweiten- und Tastgradmessung
Frequenz-/
50mVRMS bis
1µHz bis 25MHz
Amplitudenbereich
±2.5Vac+dc
Minimum
≥20ns
DC Kopplung
Pulsweite
Auflösung
5ns
Tastgrad
Bereich (Anzeige)
0% bis 100%
Eingangscharakteristiken
Eingangssignalbereich Abbruchspannung
±7Vac+dc
Impedanz=
Funktion
5-6
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 5 Spezifikationen
RIGOL
Kopplung
Eingangseinstellung
Eingangstrigger
Gate Zeit
HF Unterdrückung
Trigger Level
Bereich
Trigger
Empfindlichkeitsbereich
GateTime1
GateTime2
GateTime3
GateTime4
GateTime5
GateTime6
1MΩ
AC
DC
ON: Eingangsbandbreite=250kHz;
OFF:
Eingangsbandbreite=200MHz
-2.5V bis +2.5V
0% (etwa 140mV
Hysteresespannung) bis 100%
(etwa 2mV Hysteresespannung)
1.310ms
10.48ms
166.7ms
1.342s
10.73s
>10s
Triggercharakteristiken
Trigger Eingang
Level
TTL-kompatibel
Slope
Steigend oder Fallend (optional)
Pulsweite
>100ns
Sweep: <100ns (typisch)
Latenz
Burst: <300ns (typisch)
Trigger Ausgang
Level
TTL-kompatibel
Pulsweite
>60ns (optional)
Maximale Frequenz
1MHz
Clock Referenz
Phasen Offset
Bereich
0° bis 360°
Auflösung
0.03°
Externer Referenzeingang
Sperrbereich
10MHz±50Hz
Level
250mVpp bis 5Vpp
Sperrzeit
<2s
Impedanz (typisch)
1kΩ, AC Kopplung
Interner Referenzausgang
Frequenz
10MHz±50Hz
Level
3.3Vpp
Impedanz (typisch)
50Ω, AC Kopplung
Sync Ausgang
DG1000Z Benutzerhandbuch
5-7
Kapitel 5
RIGOL
Level
Impedanz
Spezifikationen
TTL-kompatibel
50Ω, Nominaler Wert
Überspannungsschutz
Der Überspannungsschutz wird wirksam, wenn einer der zwei Bedingungen erfüllt
wird:
Die Amplitudeneinstellung des Generators ist größer als 2Vpp oder der
Ausgangsoffset ist größer als |2VDC|, die Eingangsspannung ist größer als
±11.5×(1±5%)V (<10kHz).
Die Amplitudeneinstellung des Generators ist kleiner oder gleich 2Vpp oder
der Ausgangsoffset ist kleiner oder gleich |2VDC|, die Eingangsspannung ist
größer als ±3.5×(1±5%)V (<10kHz).
Generelle Spezifikationen
Leistung
Spannung
100V bis 240V (45Hz bis 440Hz)
Leistungsverbrauch
Weniger als 40W
Sicherung
250V, T3.15A
Bildschirm
Typ
3-inch TFT LCD
Auflösung
320 Horizontal×RGB×240 Vertikal Auflösung
Farbe
16M Farben
Umgebung
Betrieb: 0℃ bis 50℃
Temperaturbereich
Ruhezustand: -40℃ bis 70℃
Kühlmethode
Kühlung zwingend durch Ventilatoren
Weniger als 30℃: ≤95% relative Luftfeuchtigkeit (RH)
30℃ bis 40℃: ≤75% relative Luftfeuchtigkeit (RH)
Feuchtebereich
40℃ bis 50℃: ≤45% Relative Luftfeuchtigkeit (RH)
Betrieb: Weniger als 3000 Meter
Höhenlage
Ruhezustand: Weniger als 15,000 Meter
Mechanisch
Dimensionen
261.5mm×112mm×318.4mm
(W×H×T)
Ohne Verpackung: 3.2kg
Gewicht
Mit Verpackung: 4.5kg
Schnittstellen
USB Host, USB Device, LAN
IP Schutzart
IP2X
Kalibrierintervall
Empfohlener Kalibrierintervall ist ein Jahr
Authentifikationsinformation
Entsprechend
EN61326-1:2006
EMV
IEC 61000-3-2:2000
5-8
±4.0kV (Kontaktentladung)
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 5 Spezifikationen
RIGOL
IEC 61000-4-3:2002
IEC 61000-4-4:2004
IEC 61000-4-5:2001
IEC 61000-4-6:2003
EC 61000-4-11:2004
Elektrische
Sicherheit
±4.0kV (Luftentladung)
3V/m (80MHz bis 1GHz)
3V/m (1.4GHz bis 2GHz)
1V/m (2.0GHz bis 2.7GHz)
1kV Starkstromleitung
0.5kV (Außen- zu Neutralleiter)
0.5kV (Außen- zu Schutzleiter)
1kV (Neutral- zu Schutzleiter)
3V, 0.15-80MHz
Spannungseinbruch:
0%UT während halben Zyklus
0%UT während 1. Zyklus
70%UT während 25. Zyklus
Kurzunterbrechung:
0%UT während 1. Zyklus
Entsprechend
USA: UL 61010-1:2012,
Kanada: CAN/CSA-C22.2 No. 61010- 1-2012
EN 61010-1:2010
DG1000Z Benutzerhandbuch
5-9
Kapitel 6 Appendix
RIGOL
Kapitel 6 Appendix
Appendix A: Zubehör und Optionen
Model
Standardzubehör
Optionen
Beschreibung
Artikelnummer
DG1032Z (30MHz, Doppel-Kanal)
DG1032Z
DG1062Z (60MHz, Doppel-Kanal)
DG1062Z
Netzleitung
USB Leitung
BNC Leitung
Quick Guide
Resource CD (inklusive User’s Guide,
usw.)
Warranty Card
16M Interner Speicher
Rack Mount Kit (für ein Instrument)
Rack Mount Kit (für zwei Instrumente)
40dB Dämpfungsglied
10W Leistungsverstärker
USB zu GPIB Schnittstellenkonvertierer
CB-USBA-USBB-FF-150
CB-BNC-BNC-MM-100
Arb16M-DG1000Z
RM-1-DG1000Z
RM-2-DG1000Z
RA5040K
PA1011
USB-GPIB
Hinweis: Der Standardzubehör und die Optionen können von Ihrer lokalen RIGOL
Firma bezogen werden.
.
DG1000Z Benutzerhandbuch
6-1
Kapitel 6 Appendix
RIGOL
Appendix
B:
Leistungsverstärkers
Spezifikationen
des
Wenn nicht anders ausgeführt, können alle Spezifikationen garantiert werden, wenn
folgende zwei Konditionen entsprochen wird.
Der Generator war durchgehend für 30 Minuten bei spezifizierter Temperatur
eingeschaltet.
Alle Spezifikationen werden garantiert, außer sie sind mit “typisch” markiert.
Signaleingang
Eingangsimpedanz
Integriert Vorspannung
(Ausgangsequivalent)
Externer Eingang
50kΩ
+/-12V
+/-10Vmax (Gain: X1)
+/-1.25Vmax (Gain: X10)
Verstärkerspezifikationen
Laufender Betrieb
Konstante Spannung
Umschalten zwischen 10V/1V und 10V/10V
Gain
(DC Gain Fehler: <5%)
Polaritätsschalter
Normal/ Invertiert
Effektiver Wert der
Sinusausgangsleistung
10W (typischer Wert, Eingang Sinus, 100kHz, X10)
(RL=7.5Ω)
Ausgangsspannung
12.5VSpitze (Eingang Sinus, 100kHz)
Ausgangsstrom
1.65ASpitze (Eingang Sinus, 100kHz)
Ausgangsimpedanz
<2Ohm
Volle
DC~1MHz
Leistungsbandbreite[1]
Ausgangsflankensteilheit[2] ≥80V/µs (typisch)
Überschwingen
<7%
Vorspannungsspezifikation
Vorspannung Gain Fehler
5%±100mV
Anderes
Spannungsversorgung
Ausgangsschutz
Betriebstemperatur[3]
Dimensionen (W×H×T)
Net Gewicht
6-2
DC 12V±5%, 4ASpitze
Ausgangsüberstromschutz, Interner
Temperaturschutz
0℃ bis +35℃
142.2mm×48.1mm×215.4mm
850g±20g
DG1000Z Benutzerhandbuch
Kapitel 6 Appendix
RIGOL
Hinweis[1]:
Die volle Leistungsbandbreite bezieht sich auf die maximale Frequenz wenn der
Leistungsverstärker ein AC Signal mit maximal möglicher Amplitude und ohne Verzerrung
ausgeben kann.
Volle Leistungsbandbreite
FPB =
SR
2πVmax
SR: Slew Rate (Ausgangs Slew Rate)
Vmax: Die maximale Amplitude ohne Verzerrung die der Verstärker ausgeben kann.
Hinweis[2]:
Definition der Slew Rate: Anlegen einer großen Stufenfunktion an dem Verstärker, die
Ausgangssteigung des Signals ist saturiert auf eine Konstante an einer bestimmten Position. Diese
Konstante wird Slew Rate des Verstärkers genannt.
Hinweis[3]:
Die Spezifikationen oben sind alles Spezifikationen unter 25℃. Der Bereich der
Umgebungstemperatur für PA1011 geht von 0℃ bis +35℃ und wenn die Umgebungstemperatur
größer als 35℃ ist, wird empfohlen die Ausgangsleistung und die Arbeitsfrequenz des PA1011 zu
verringern.
DG1000Z Benutzerhandbuch
6-3
RIGOL
Kapitel 6 Appendix
Appendix C: Gewährleistung
RIGOL garantiert für den Gewährleistungszeitraum, dass das Gerät und die
Zubehörteile für dieses Gerät frei von Material- und Verarbeitungsfehlern sind.
Wenn das Produkt nachweislich innerhalb der Gewährleistungszeit fehlerhaft wird,
sagt RIGOL kostenlosen Ersatz oder die Reparatur des Produktes zu.
Weitergehende Gewährleistungsinformationen entnehmen Sie bitte der offiziellen
RIGOL Web-Seite oder den Angaben auf der Gewährleistungskarte. Für den
Kundendienst wenden Sie sich bitte an den RIGOL Partner in Ihrer Nähe.
Weitere Gewährleistungen als die oben genannten sind von RIGOL ausgeschlossen.
RIGOL übernimmt keine Haftung für indirekte, beiläufige Schäden und
Folgeschäden aufgrund von Materialfehlern und Herstellermängel.
6-4
DG1000Z Benutzerhandbuch
I
RIGOL
Inhaltsverzeichnis
*.RAF ...................................... 2-78
*.RSF ...................................... 2-78
Abtastausgabemodus ................ 2-19
Amplitude .................................. 2-5
Amplitude Shift Keying .............. 2-48
Amplitudenkopplung ................. 2-94
Amplitudenmodulation............... 2-38
Arb File .................................... 2-78
Ausgangseinstellung.................. 2-91
Auto ........................................ 2-24
AutoIP ................................... 2-109
Bioelektrizität ........................... 2-24
Bmp File .................................. 2-80
Burst Delay .............................. 2-71
Burst Periode............................ 2-70
Center Frequenz ....................... 2-61
Clockquelle............................. 2-104
Counter ................................... 2-73
Csv File .................................... 2-79
Datenquelle.............................. 2-29
Default Gateway ..................... 2-110
DF ........................................... 2-25
DHCP..................................... 2-109
DNS Service ........................... 2-110
Druck .................................... 2-112
Dualkanalanzeige ...................... 1-15
Dualkanalparameter .................. 1-15
Editieren Block.......................... 2-31
Editiermodus ............................ 2-28
Editierpunkte ............................ 2-30
Einfügen Signalverlauf ............... 2-29
Einzelkanalanzeige .................... 1-15
Engine ..................................... 2-23
externe Endstufe .................... 2-113
Fabrikstandarteinstellungen ....... 2-98
Filter ....................................... 2-23
Frequency Shift Keying .............. 2-51
Frequency Span ........................ 2-61
Frequenzabweichung ................ 2-44
Frequenzausgabemodus ............ 2-19
Frequenzkopplung .................... 2-94
Frequenzmodulation.................. 2-42
Gated Burst .............................. 2-69
DG1000Z Benutzerhandbuch
Gated Polarität .......................... 2-70
Gespeicherter Signalverlauf ........ 2-27
GPIB Addresse ........................ 2-107
Harmonische Amplitude ............. 2-35
Harmonische Ordnung ............... 2-34
Harmonische Phase ................... 2-35
Harmonischer Typ ..................... 2-34
Infinite Burst............................. 2-69
Integrierte Signalverläufe ........... 2-22
ITF .......................................... 2-26
Kanal Kopie............................... 2-97
Kopplung .................................. 2-76
Lesen von Datei ........................ 2-83
Linear Sweep ............................ 2-62
Log Sweep................................ 2-62
MAC Addresse ......................... 2-108
ManualIP ................................ 2-109
Mark Frequenz .......................... 2-64
Medizinisch ............................... 2-24
MF ........................................... 2-25
Modulation ............................... 2-23
Modulationspolarität .................. 2-50
N Cycle .................................... 2-68
Nahtlose Verbindung.................. 2-85
Netzwerkstatus ....................... 2-108
Normal ..................................... 2-22
Phase Shift Keying ..................... 2-54
Phasenabweichung .................... 2-47
Phasenkopplung ........................ 2-95
Phasenmodulation ..................... 2-45
PWM ........................................ 2-57
Return Zeit ............................... 2-64
SiFi (Signal Fidelity) ..................... VII
Signal....................................... 2-23
Signalverlaufsaddierung ............. 2-93
Start Hold ................................. 2-65
Startfrequenz ............................ 2-60
Startphase ................................. 2-8
State File .................................. 2-78
Statistikfunktion ........................ 2-74
Step Sweep .............................. 2-63
Stop Hold ................................. 2-65
Subnet Maske ......................... 2-110
1
RIGOL
Sweep ..................................... 2-60
Sweep Zeit ............................... 2-63
Symmetrie ............................... 2-12
Test/Kalibrierung ..................... 2-112
TF ........................................... 2-25
Torzeit ..................................... 2-74
Track ....................................... 2-97
Trägersignalverlaufsunterdrückung
2
I
............................................... 2-41
Trigger Sensivität ...................... 2-76
Txt File .................................... 2-79
USB Host.................................... 1-5
VISA Descriptor ...................... 2-108
Volatiler Signalverlauf ................ 2-27
WF .......................................... 2-26
DG1000Z Benutzerhandbuch
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