Bedienungsanleitung MEVAC-4 Akustisches Gefahrenmeldesystem Deutsche Anleitung für die Firmware-Version 4.2

Bedienungsanleitung MEVAC-4 Akustisches Gefahrenmeldesystem Deutsche Anleitung für die Firmware-Version 4.2

Bedienungsanleitung

Akustisches Gefahrenmeldesystem

MEVAC-4

Deutsche Anleitung für die Firmware-Version 4.2

Stand 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

5.4

5.5

5.6

5.7

5.8

4.3

5

5.1

5.2

5.3

5.9

6

7

8

9

3.2

3.3

3.4

3.5

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4

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4.1.2

4.2

2.6

2.7

2.7.1

2.7.2

2.7.3

2.7.4

2.7.5

2.7.6

3

3.1

2.1

2.2

2.3

2.4

2.5

1

1.1

1.2

1.3

2

INHALTSVERZEICHNIS

Kapitel Inhalt Seite

Einleitung: Die Systemfamilie

Allgemeine Beschreibung des MEVAC-4 Systems

Hauptmerkmale MEVAC-4

Hinweise für den sicheren Gebrauch

Gerätebeschreibung MEVAC-4

Frontplatte

Rückseite

Die MP3-Speicherkarte

Prioritäten

Aufbau

Minimalkonfiguration

Anschluss von Lautsprechern an das MEVAC-4 System

Polarität der Verstärker und Lautsprecheranschlüsse

Erlaubte Abweichungen

Mindest- und Maximalleistung pro Ausgang

Einsatz von Lautstärkestellern (Abschwächern)

Beispiele für nicht erkannte Unregelmäßigkeiten

Anschluss von Pflichtempfangsrelais

Mikrofone und Melder

Durchsage-Sprechstelle MEVAC-4PTT

Durchsage-Sprechstelle MEVAC-1PTT

Feuerwehr-Sprechstelle MEVAC-1FT

Feuerwehr-Sprechstelle MEVAC-1FH

Anschluss externer Melder

Anschluss Notstromversorgung

Bedienung

Inbetriebnahme

Start des Installationslaufes

Reihenfolge der Anzeigen beim Installationslauf

Displayanzeige bei Wiedergabe verschiedener Quellen

Pegeleinstellung von freigegebenen Quellen

Programmierung

Pegel und Routing / Sperren und Entsperren von Quellen

Zuordnung der zusätzlichen Eingangsquellen

Anlage mit 4 separaten Verstärkern

Anlage mit einer Endstufe

Mehrere Rufkreise mit einer Taste

Zuweisung von Alarmmeldungen, Aux-Signal und Text-Meldung

Sonderfunktionen

RESET – Funktion

Sprachauswahl

Fehlermeldungen im System MEVAC-4

Anschlußbeispiel

Bedienung mit PC

Technische Daten

27

28

28

29

30

23

24

24

25

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19

19

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20

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15

16

16

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13

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14

15

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11

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6

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3

3

4

5

6

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MEVAC-4 Evakuierungskontroller

Änderung der Alarmtexte

Wenn die Alarmtexte auf der internen SD-Karte geändert werden sollen (siehe

Kapitel 2.3), muss dies VOR dem Einbau der MEVAC-4 in ein RACK erfolgen, da hierfür das Gehäuse der MEVAC-4 geöffnet werden muss!

1 EINLEITUNG: DIE SYSTEMFAMILIE

MEVAC-4 ist ein Beschallungs- und Evakuierungs-System der MONACOR-INTERNATIONAL GmbH &

Co. KG. Rund um die Systemzentrale MEVAC-4 erlaubt eine Palette an Zubehörkomponenten den

Aufbau von Gefahrenmeldesystemen nach den aktuellen Normen EN54-16 und DIN/EN60849 (VDE

0828).

1.1 ALLGEMEINE BESCHREIBUNG DES MEVAC-4 SYSTEMS

Das MEVAC-4 System wurde vorwiegend zum Aufbau von Beschallungs- und Evakuierungs-

Systemen nach EN54-16 und DIN/EN60849 (VDE 0828) entwickelt.

Die Zentraleinheit MEVAC-4 übernimmt dabei die Verteilung von Mikrofon- bzw.

Sprechstellendurchsagen, gespeicherten Notfall- oder Evakuierungsdurchsagen, Pausengong oder

Hintergrundmusik. Sie führt alle notwendigen und geforderten Überwachungsfunktionen durch. Dabei werden die Auswirkungen und Folgen von festgestellten Unregelmäßigkeiten durch geeignete

Maßnahmen minimiert.

Das System findet unter anderem in Schulen, Verbrauchermärkten, Fabriken, Bürogebäuden oder

Hotels Anwendung.

In der minimalen Ausbaustufe arbeitet das System dabei kostengünstig mit nur einem Hauptverstärker und einem Reserveverstärker.

Es können 4 Rufkreise, jeweils in vollständiger A/B-Verdrahtung, realisiert werden.

Durch den Einsatz von modernster DSP-Technologie können zukünftige Anwendungsbedürfnisse mittels Software-Update durch den Hersteller realisiert werden.

Textmeldungen und Signaltöne sind im MP3-Format auf einer SD-Speicherkarte abgelegt. Die

Funktion der Textmeldungen wird permanent überwacht. Inhalte können vom fachkundigen Errichter

Speicherkarte sitzt im des Gerätes und lässt sich nur durch Öffnen des Gerätes

erreichen (siehe Hinweis oben und Kapitel 2.3).

Die Zentraleinheit MEVAC-4 erkennt alle angeschlossenen Komponenten, die nach den Normen

überwacht werden müssen, durch einen automatischen Installationslauf. Dabei werden alle erkannten

Komponenten im Display angezeigt. Nach dem Ende des Installationslaufes werden alle diese

Komponenten permanent auf einwandfreie Funktion überprüft.

Im Falle eines auftretenden Fehlers können über Relaiskontakte entsprechende Meldungen (z.B. mittels Telefonwählgerät wie VOXOUT oder GD-04) an autorisierte Personen (z.B. Hausmeister oder für die Wartung zuständige Firmen) geleitet werden.

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Seite 3 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

1.2 HAUPTMERKMALE MEVAC-4

Überwachung von bis zu 4 angeschlossenen 100-V-Endverstärkern.

Ansteuerung der Endverstärker über 4 trafosymmetrische NF-Ausgänge.

Einstellmöglichkeiten für Lautstärken/Höhen/Tiefen separat für jeden NF-Ausgang.

Überwachung eines angeschlossenen 100-V-Reserveverstärkers.

Ansteuerung des Reserveverstärkers über trafosymmetrischen NF-Ausgang.

Bei Ausfall eines Hauptverstärkers schaltet der Reserveverstärker automatisch auf die

Lautsprecher des entsprechenden Verstärkers um. Alle Funktionen bleiben in der richtigen

Lautstärke (auch Musik) erhalten.

Überwachung von bis zu 4 Lautsprecherlinien, jeweils unterteilt in Kreis A und Kreis B

(insgesamt 8 Prüfkreise).

Überwachung jedes angeschlossenen Prüfkreises auf Unterbrechung, Impedanzabweichung,

Kurz- und Erdschluss.

Abtrennung der entsprechenden Lautsprecherkreise bei festgestelltem Kurzschluss.

Anschluss von 2 Feuerwehrsprechstellen an der Geräterück- oder auch direkt an der

Frontseite (1 x Handmikrofon). Mikrofonkapseln sowie Anforderungsleitungen werden auf

Bruch und Kurzschluss überwacht, ein Vorgong ist programmierbar.

Anschlussmöglichkeit für System-Sprechstellen:

MEVAC-4PTT 4 Zonen plus All-Call (beliebig viele)

MEVAC-1PTT 1 + 1 Zone (beliebig viele)

Realisierung von bis zu 4 Rufkreisen, Vorgong programmierbar.

Über einen externen, potentialfreien Kontakt bei Bedarf zuschaltbarer AUX-Audioeingang (z.B.

für Werbespotgeräte) mit wahlfreier Zuordnung und separater Pegeleinstellung für jeden NF-

Ausgang.

Wahlfreie Zuteilung des Musikprogramms über eine 4-Kanal-Matrix zu den NF-Ausgängen und separate Pegeleinstellung für jeden NF-Ausgang.

Zuspielung von 2 Texten (z.B. Räumungstexte), einzeln über potentialfreie

Anforderungskontakte (Melder) ansteuerbar, wahlfreie Zuordnung und jeweils separate

Pegeleinstellung für jeden NF-Ausgang.

Ein über einen externen Kontakt abrufbarer Text mit wahlfreier Zuordnung und jeweils separater Pegeleinstellung für jeden NF-Ausgang (z.B. Ladenschluss per Uhren-Kontakt)

Einfache Programmierung direkt an der Zentraleinheit über Taster und Display.

Schnittstelle für PC-Anbindung vorhanden, PC für die Inbetriebnahme der MEVAC-4 nicht erforderlich.

Störungsrelais für allgemeine Störungen oder Netzausfall.

Pflichtrufrelais für die Aufschaltung von Pegelstellern.

Automatische Musikabschaltung und Bassabsenkung im 24-V-Betrieb.

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MEVAC-4 Evakuierungskontroller

1.3 HINWEISE FÜR DEN SICHEREN GEBRAUCH

Das Gerät entspricht allen erforderlichen Richtlinien der EU und ist deshalb mit CE gekennzeichnet.

WARNUNG

Das Gerät wird mit lebensgefährlicher Netzspannung (230V~) versorgt. Nehmen Sie deshalb niemals selbst Eingriffe am Gerät vor. Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlages.

Beachten Sie auch unbedingt die folgenden Punkte:

Verwenden Sie das Gerät nur im Innenbereich und schützen Sie es vor Tropf- und Spritzwasser sowie hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze (zulässiger Einsatztemperaturbereich –5°C bis +55°C).

Stellen Sie keine mit Flüssigkeit gefüllten Gefäße, z.B. Trinkgläser, auf das Gerät.

Nehmen Sie das Gerät nicht in Betrieb und ziehen Sie sofort den Netzstecker aus der Steckdose, wenn

1. sichtbare Schäden am Gerät oder am Netzkabel vorhanden sind,

2. nach einem Sturz oder Ähnlichem der Verdacht auf einen Defekt besteht,

3. Funktionsstörungen auftreten.

Geben Sie das Gerät in jedem Fall zur Reparatur in eine Fachwerkstatt.

Ziehen Sie den Netzstecker nie an der Zuleitung aus der Steckdose, fassen Sie immer am Stecker an.

Verwenden Sie für die Reinigung nur ein trockenes, weiches Tuch, niemals Wasser oder

Chemikalien.

Wird das Gerät zweckentfremdet, nicht richtig angeschlossen, falsch bedient oder nicht fachgerecht repariert, kann keine Haftung für daraus resultierende Sach- oder Personenschäden und keine Garantie für das Gerät übernommen werden.

Soll das Gerät endgültig aus dem Betrieb genommen werden, übergeben Sie es zur umweltgerechten Entsorgung einem örtlichen Recyclingbetrieb.

Firmwareversion V4.2

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MEVAC-4 Evakuierungskontroller

2 GERÄTEBESCHREIBUNG MEVAC-4

2.1 FRONTPLATTE

1

2

3

7

6

5

4

1

2

3

Anschlussbuchse FIRE MIC für Feuerwehr-Handmikrofon

POWER-LED leuchtet beim Anliegen der 230V-Netzspannung.

ERROR-LED leuchtet beim Vorhandensein eines aktuellen Fehlers, blinkt beim Einschalten zum Funktionstest kurz auf.

PROGRAMMIER-Taste

[ PROGRAM ]

Lautstärke-Taste [ VOLUME ]

6

7

4

5

8

UP-Taste [ + ]

DOWN-Taste [ - ]

Summen-/Zonen-Taste [ T1 ]

9 Summen-/Zonen-Taste [ T2 ]

10 Summen-/Zonen-Taste [ T3 ]

11 Summen-/Zonen-Taste [ T4 ]

12 LC-Display, 2 x 20 Zeichen

11

10

9

8

12

Firmwareversion V4.2

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2.2 RÜCKSEITE

5

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

15

16 17 18 20 21

3

2

1

4

6

7

8

9

10 11

14

13

12

19

1 LS-Kreis 1B 100V-Out

2 LS-Kreis 1A 100V-Out

3 LS-Kreis 1A/1B 100V-LV In

..... LS-Kreis nA/nB 100V-LV In

4 Spare AMP 100V In

5 RS232-Schnittstelle

6 EMY 1

Melder-Eingang für den

Hauptalarm

7 EMY 2

Melder-Eingang für den

Voralarm

8 AUX Anforderung

9 Text Start

10 Fire Mic

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geschaltete 100-V-Ausgänge für den Kreis 1B geschaltete 100-V-Ausgänge für den Kreis 1A

100-V-Eingang für die Kreise 1A/1B

1 - 3 wiederholen sich für die Kreise 2 ... 4

100-V-Eingang des Reserveverstärkers

D-Sub 9-polig (m) zum Anschluss an einen PC über ein sogenanntes

Nullmodemkabel. Mit einem geeigneten Kommunikationsprogramm (z.B.

WINDOWS © HyperTerminal) können verschiedene Parameter aus dem

System ausgelesen, protokolliert und geändert werden. Die Namen für die Zonen können hier als Klartext eingegeben werden (siehe Kapitel 8).

Eingang zur Auslösung des auf der Speicherkarte abgelegten

Hauptalarmes. Die Anforderungsleitungen werden überwacht. Dazu ist im Melder eine entsprechende Innenbeschaltung erforderlich

(siehe Kapitel 3.5).

Eingang zur Auslösung des auf der Speicherkarte abgelegten

Voralarmes. Die Anforderungsleitungen werden überwacht. Dazu ist im

Melder eine entsprechende Innenbeschaltung erforderlich

(siehe Kapitel 3.5).

Anforderungskontakt für die Durchschaltung des an der AUX

Signalbuchse (18) angelegten Audio-Signals. Das AUX-Signal wird solange wiedergegeben, wie der Kontakt gegen Masse (GND) geschlossen ist.

Eingang zum Anschluss des Anforderungskontaktes des im internen

Speichermodul hinterlegten Audiosignals. Dies kann, z.B. ein sogenannter „Feierabend-Text“ oder auch ein spezielles Tonsignal (z.B.

Pausengong) sein. Für die Dauer des Signal-Ablaufes wird der als

Audiosignal gespeicherte Text mit der voreingestellten Lautstärke in die entsprechend festgelegten Bereiche durchgeschaltet. Zum Auslösen wird ein potentialfreier Tastkontakt benötigt. Der Text wird 1x komplett wiedergegeben, sobald der Kontakt gegen Masse (GND) getastet wird.

Eingang zum Anschluss der dynamischen Mikrofonkapseln von

Feuerwehr-Sprechstellen und zum Anschluss des Anforderungssignals der entsprechenden Sprechstellen. Sowohl Kapsel als auch

Anforderungsleitung werden auf Kurzschluss und Unterbrechung

überwacht. Die Durchschaltung des angelegten Audio-Signales in die gewünschten Bereiche erfolgt erst nach Vorliegen des entsprechenden

Anforderungssignals (siehe Kapitel 3.3 und 3.4).

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11 Sprechstellen-Port

12 Melderelais: Netz

13 Melderelais: Pflicht

14 Melderelais: Störung

15 NF Hav Out

16 NF 1 – 4 Out

17 PROG IN

18 AUX IN

19 24V-Anschluss

20 Netzschalter EIN/AUS

21 Netzanschluss 230V/50 Hz

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

Eingang zum Anschluss der dynamischen Mikrofonsignale von den

Sprechstellen MEVAC-1PTT oder MEVAC-4PTT und zum Anschluss der

Tasten der o.g. Sprechstellen.

Kapseln, Tasten und Leitungen werden nicht überwacht.

Die Durchschaltung des angelegten Audiosignals in die gewünschten

Bereiche erfolgt erst nach Vorliegen des entsprechenden Tastensignals

(siehe Kapitel 3.1 und 3.2).

Zeigt an, dass eine der beiden möglichen Betriebsspannungen nicht korrekt zur Verfügung steht. NO-Kontakt

Dieses Relais zieht beim Installationslauf, während einer

Feuermikrofondurchsage und während des Alarmtextes an. Es dient zum

Überbrücken angeschlossener L-Regler. NO-Kontakt

(siehe Kapitel 2.7.5).

Sammelstörung/System Error: Zusammenfassung aller im Gerät möglicherweise auftretenden Fehlermeldungen zu einer gemeinsamen

Meldung. NO-Kontakt

Trafosymmetrischer, erdfreier Line-Ausgang des Audiosignales für den

100-V-Reserveverstärker

Trafosymmetrische, erdfreie Line-Ausgänge der 4 Audio-Summensignale für die einzelnen 100-V-Haupt-/Bereichs-Verstärker

Cinchbuchse zum Einspeisen der Hintergrundmusik

Cinchbuchse zum Einspeisen von NF-Signalen mit Linepegel (z.B. für

Werbetexte oder sonstige Zuspieler). Die Durchschaltung des hier angelegten Signales in die gewünschten Bereiche erfolgt, solange der

Kontakt für die AUX Anforderung (8) gegen Masse (GND) gebrückt ist.

Eingang zum Anschluss der Notstromversorgung. Der Ausfall der Akku-

Spannung löst (bei Vorhandensein der Netzspannung) eine

Fehlermeldung aus.

Schaltet die Zentraleinheit frei von der 230V-Netzspannung.

ACHTUNG: Die 24V-Versorgung arbeitet weiter.

Euro-Kaltgerätebuchse mit integrierter Netzsicherung (Feinsicherung

5x20mm, 1AT). Der Ausfall der Netzspannung löst (bei Vorhandensein der Notstromversorgung) eine Fehlermeldung aus.

HINWEIS: Die benötigten Phoenix-Steck-/Schraubklemmen zum Anschluss der Außenbeschaltung sind im Lieferumfang der MEVAC-4 enthalten.

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Seite 8 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

2.3 DIE MP3-SPEICHERKARTE

Im Inneren des Gerätes befindet sich ein Kartenslot für handelsübliche

Secure Digital (SD) Speicherkarten.*

Alle Sprachmeldungen und Signaltöne des Systems sind auf der SD-Karte im Format MP3 abgelegt. Die empfohlene Abtastrate beträgt 256 kBit/sec,

44 kHz mono. Andere Formate sind möglich.

: Der Kartenwechsel darf nur durch autorisiertes Fachpersonal erfolgen, da das Gerät dazu geöffnet werden muss. Das MEVAC-4-System ist beim Kartenwechsel unbedingt immer auszuschalten!

Die Kartenprogrammierung erfolgt z.B. über einen WINDOWS © -PC. Der

Dateiname darf höchstens 8 Buchstaben lang sein. Jeder Textplatz ist zu belegen. Das Dateisystem der SD-Karte muss FAT16 oder FAT32 sein.

SDHC-Karten (bis zu 8GB) können verwendet werden.

*Bei älteren Versionen der MEVAC-4 kann alternativ ein Kartenslot für Multi-

Media-Cards (MMC) verbaut sein. Hier ist beim Austausch einer defekten

MMC-Karte zu beachten, dass MMC-Karten, die nach 2008 gefertigt worden sind, aufgrund geänderter Hersteller-Spezifikationen seitens der

Kartenproduzenten, nicht mehr verwendet werden können!

Die Reihenfolge der Texte/Signale auf der Speicherkarte ist unbedingt einzuhalten:

1.) 16kHz-Prüfton

2.) Vorgong für die Sprechstellen MEVAC-1PTT und MEVAC-4PTT

3.) Alarm

4.) Voralarm

5.) Text

6.) Vorgong für die Feuerwehrsprechstellen MEVAC-1FH und MEVAC-1FT

ACHTUNG: Der WINDOWS © -Explorer zeigt die Dateien u.U. nicht in der tatsächlich benötigten physikalischen Reihenfolge an. Um die Dateien in der vorgeschriebenen Reihenfolge auf eine SD-

Karte zu kopieren, ist folgendermaßen vorzugehen:

HINWEIS: Legen Sie vor der Ausführung der nachfolgenden Schritte unbedingt eine

Sicherungskopie der Originaldateien, die sich auf der Speicherkarte befinden, an!!!

1. SD-Karte neu formatieren

2. 16kHz-Datei („16kHz.mp3“) markieren/kopieren und ins Hauptverzeichnis der SD-Karte einfügen.

(drag and drop)

3. Mikrofon-Vorgong-Datei (z.B. „2-GONG.mp3“) markieren/kopieren und ins Hauptverzeichnis der

SD- Karte einfügen. (drag and drop)

4. Alarm-Datei (z.B. „Alarm.mp3“) markieren/kopieren und ins Hauptverzeichnis der SD-Karte einfügen. (drag and drop)

5. Voralarm-Datei (z.B. „Alert.mp3“) markieren/kopieren und ins Hauptverzeichnis der SD-Karte einfügen. (drag and drop)

6. Text-Datei (z.B. „Text1-5.mp3“) markieren/kopieren und ins Hauptverzeichnis der SD-Karte einfügen. (drag and drop)

7. Feuerwehrmikrofon-Vorgong-Datei (z.B. „F-GONG.mp3“) markieren/kopieren und ins

Hauptverzeichnis der SD- Karte einfügen. (drag and drop)

Diese Vorgehensweise ist unbedingt einzuhalten, da nur so die Daten in der richtigen

Reihenfolge auf der Karte ablegt werden. Das MEVAC-4-System erkennt die Signale an ihrer

Reihenfolge und nicht an ihrem Namen. Die vergebenen Namen dienen nur zu Ihrer

Information.

Firmwareversion V4.2

Seite 9 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

Die Reihenfolge der Sprachinhalte im MEVAC-4 System kann wie folgt kontrolliert werden:

1. Rote Taste

[ PROGRAM ]

drücken,

2. Taste [ T4 ] drücken.

Das System zeigt im Display nacheinander für jeden Speicherplatz die Nummer des Speicherplatzes und den Namen der dazugehörigen MP3-Datei an.

Die MEVAC-4 zeigt den Speicherplatz und den Dateinamen im Display, wenn eine Datei im Betrieb abgespielt werden.

Der 16kHz-Ton wird von der MEVAC-4 zu Prüfzwecken benutzt. Hier ist unbedingt die mitgelieferte

Original-Datei zu verwenden.

2.4 PRIORITÄTEN

Für die unterschiedlichen Audiosignale ist folgende Prioritätsreihenfolge festgelegt:

1. Fire Mik1 (Ruf) Anschluss an der Rückseite

2. Fire Mik2 (Ruf) Anschluss an der Frontplatte

3. Alarm

4. Voralarm

5. Aux1

6. MEVAC-4PTT, MEVAC-1PTT (Ruf)

7. Text

8. Musik

An den Sprechstellen MEVAC-4PTT und MEVAC-1PTT wird der Zustand „BESETZT“ durch schnelles

Blinken der „BESETZT-LED“ signalisiert, die Sprechstelle kann innerhalb dieser Zeit nicht ins System rufen. Die Nachricht „Text“ löst keine Besetztanzeige an den Sprechstellen aus.

Firmwareversion V4.2

Seite 10 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

2.5 AUFBAU

In einem komplett ausgebauten MEVAC-4 System wird jedem Audio-Ausgang eine eigene Endstufe zugeordnet (siehe Anschlussbeispiel Kapitel 7). Mit der zusätzlichen Havarie-Endstufe werden daher 5

Endstufen benötigt. Jede Endstufe wird dabei jeweils mit einem Audioausgang und einem 100-V-

Eingang verbunden. Dadurch ist es möglich, in einer Zone Hintergrundmusik laufen zu lassen, während in einer anderen Zone eine Durchsage erfolgt.

2.6 AUFBAU IN MINIMALKONFIGURATION

Zum Aufbau einer Minimalkonfiguration werden nur zwei Verstärkerkanäle benötigt. Um einen optimalen Schutz gegen den Ausfall eines Verstärkers zu haben, wird die Verwendung von 2

Einzelendstufen empfohlen.

Ein Verstärker dient als Standard-Verstärker, ein zweiter als Havarie-Verstärker:

Der Line-Eingang des Standard-Verstärkers wird an eine der Ausgangsbuchsen OUT CH1 bis OUT

CH4 der MEVAC-4 angeschlossen (hier im Beispiel OUT CH1). Der 100-V-Ausgang des Standard-

Verstärkers wird mit den Eingängen der Zonen 1-4 verbunden (hier im Beispiel ist nur der Anschluss an CH1 AMP IN dargestellt. CH2, CH3 und CH4 AMP IN müssen genauso angeschlossen werden, siehe auch Kapitel 5.4).

Der Line-Eingang des Havarie-Verstärkers wird an die Ausgangsbuchse OUT SPARE der MEVAC-4 angeschlossen. Der 100-V-Ausgang des Havarie-Verstärkers wird mit dem Eingang SPARE AMP IN der MEVAC-4 verbunden. In dieser Konfiguration ist die Prüfung der nicht aktiven Zonen durch den

Havarie-Verstärker sichergestellt, jedoch ist es nicht möglich, Hintergrundmusik und Durchsagen gleichzeitig zu nutzen.

Firmwareversion V4.2

Seite 11 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

2.7 ANSCHLUSS VON LAUTSPRECHERN AN DAS MEVAC-4-SYSTEM

Die Lautsprecherverkabelung wird den Vorgaben der aktuellen Normen wie z.B. EN54-24 und

EN60849 entsprechend als A/B–Verdrahtung ausgelegt. Dies bedeutet, dass die Lautsprecher einer

Zone in 2 getrennte Gruppen aufgeteilt und über separate Leitungen an das MEVAC-4-System angeschlossen werden. Dadurch ist es möglich die Leitungen einzeln zu überwachen. Durch diese

Verkabelung wird sichergestellt, dass bei Ausfall einer Leitung nur die Hälfte der Lautsprecher ausfallen können und somit der Schallpegel um max. 3 dB abfallen kann. Um dies zu erreichen, wird bei der Aufteilung der Lautsprecherleistung davon ausgegangen, dass die Belastungen für die beiden

Ausgangspfade (A/B) innerhalb eines Kreises in etwa gleich sind.

B

A

100 V IN

2.7.1 Polarität der Verstärker und Lautsprecheranschlüsse

Um Signalverluste durch Auslöschungen zu vermeiden, ist auf eine korrekte gleichbleibende Polarität der angeschlossenen Lautsprecher und Verstärker zu achten. Die Abbildungen zeigen eine der möglichen Polaritäten.

2.7.2 ERLAUBTE ABWEICHUNG

Das System erzeugt eine Fehlermeldung, wenn die

Gesamtimpedanz der Linie (Pfad A + Pfad B) um +20W/-10W (bei Impedanzabweichung „NORMAL“, bzw. +10W/-6W bei Impedanzabweichung „KLEIN“, siehe Kapitel 5.7 und Kapitel 8 - TASTE [ 6 ]) oder mehr von dem beim Installationslauf gemessenen Wert abweicht. Um unbegründete

Fehlermeldungen (z.B.durch Witterungseinflüsse) auszuschließen, wird dringend die

Impedanzabweichung „NORMAL“ empfohlen.

Zur Messung wird ein Pilotton von 22kHz mit ca. -16dBu in das System eingespeist.

Achtung: Alle Werte und Angaben sind ca. Werte, die sich auf das Verhalten der angeschlossenen

Lautsprecher/Trafos/Regler bei der 22kHz-Messfrequenz beziehen. Diese Werte können stark von den auf den Geräten angegebenen 1kHz-Werten abweichen!

2.7.3 MINDEST- UND MAXIMALLEISTUNG PRO AUSGANG

Für die Ermittlung zuverlässiger Messergebnisse muss für den einzelnen Ausgang jeweils eine

Mindestlast von Pmin. > 10W je Pfad, insgesamt also min. 20W pro Zonenausgang installiert sein.

Die Impedanz des Lautsprecherkreises muss kleiner als 1kOhm bei 22kHz sein.

Die maximal angeschlossene Leistung pro Zonenausgang (Pfad A und B zusammen) darf 500W nicht

übersteigen!!!

Firmwareversion V4.2

Seite 12 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

2.7.4 EINSATZ VON LAUTSTÄRKESTELLERN (ABSCHWÄCHERN)

Abschwächer in einer 100-V-Lautsprecherleitung werden häufig eingesetzt, um Lautstärken in einzelnen Abschnitten zu regeln. Bei modernen Abschwächern ist durch ein extern ansteuerbares

Pflichtempfangsrelais zudem sichergestellt, dass Evakuierungsmeldungen auch im Fall eines abgeschalteten Abschwächers übertragen werden können (siehe Kapitel 2.7.5).

Ihr Einsatz in überwachten Lautsprecherkreisen ist aber grundsätzlich problematisch, da der

Abschwächer im Betrieb die Impedanz einer Lautsprecherlinie ganz erheblich verändern kann. Durch seinen Regelbereich von 0 – 100% der Lautsprecherleistung ist eine sichere Erkennung der angeschlossenen Lautsprecher nicht gegeben.

Befindet sich der Regler beim Installationslauf z.B. in seiner maximalen Stellung und wird dann im laufenden Betrieb auf 50% gedreht, so wird dies u.U. als Abweichung von über 20W erkannt und eine entsprechende Fehlermeldung erscheint. Ist der Abschwächer während des Installationslaufes in

Betrieb, kann es sein, dass der angeschlossene Lautsprecherkreis als nicht installiert erkannt wird.

Daher gilt folgendes:

Beim Einsatz von Abschwächern muss die Impedanzüberwachung des jeweiligen Bereiches abgeschaltet werden, um unerwünschte Fehlermeldungen zu vermeiden.

Desweiteren ist die Lautsprecherleitung durch einen 1kΩ-Widerstand (mind. 10W) abzuschließen. Ansonsten erhält man die Fehlermeldung „Unterbrechung“.

2.7.5 BEISPIELE FÜR NICHT ERKENNBARE UNREGELMÄSSIGKEITEN

Kreis A: P = 10W Kreis B: P = 6W Installationslauf: Last an Kreis B wird nicht erkannt

Installationslauf: Last an Kreis B (9W) wird evtuell nicht erkannt.

Firmwareversion V4.2

Seite 13 Stand: 07.2015

2.7.6 ANSCHLUSS VON PFLICHTEMPFANGSRELAIS

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

Permanenter 24V=

Ausgang der Notstromversorgung (Bitte maximale

Strombelastbarkeit beachten!)

+24V=

GND

+24V=

GND

24V= Eingang vom

Pflichtempfangsrelais des Abschwächers/

Lautstärkestellers

Achtung: Das in der MEVAC verbaute Relais "PRI REL" darf mit maximal 2A belastet werden. Wenn

für die Ansteuerung der Pflichtempfangsrelais mehr als 2A benötigt werden und/oder ein

externes Netzteil verwendet werden soll, muss der Anschluss folgendermaßen erfolgen:

Permanenter 24V=

Ausgang der Notstromversorgung (Bitte maximale

Strombelastbarkeit beachten!)

+24V=

GND

24V= Eingang vom

Pflichtempfangsrelais des Abschwächers/

Lautstärkestellers

24V Relais

+24V= GND

(3) +24Vdc

Als 24V= Spannungsversorgung für die Pflichtempfangsrelais kann man die ungeschalteten (permanenten) Ausgänge der

Notstromversorgung verwenden.

Bei der PA-24ESP wird die nebenstehende 4-polige

Phoenixklemme verwendet (+24V= an PIN (3), Minus/GND an

PIN (1)). Dieser Anschluss ist mit maximal 1A belastbar. Da die

MEVAC-4 maximal 600mA benötigt (siehe auch Kapitel 3.6), bleibt für die angeschlossenen Pflichtempfangsrelais maximal

400mA über. Wird mehr Strom benötigt, muss für die

Pflichtempfangsrelais ein eigenes Netzteil verwendet werden (siehe Oben).

(1) GND

Benutzt man die Notstromversorgung EVA-24/54, wird einer der

Ausgänge 7, 8 oder 9 (jeweils max. 3A) verwendet. Der Ausgang, der als Notstromanschluss für die MEVAC-4 genutzt wird (siehe

Kapitel 3.6) sollte nicht verwendet werden!

+

-

7 8

+

-

+

-

9

Firmwareversion V4.2

Seite 14 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

3 MIKROFONE UND MELDER

3.1 MEVAC-4PTT

Passive Tischsprechstelle mit Schwanenhalsmikrofon

 vier Zieltasten

 eine ALL-CALL-Taste

Besetzt-LED

 inkl. Anschlusskabel mit 9-poligem Sub-D-Stecker

 symmetrische Signalführung

Vorgong programmierbar

3.2 MEVAC-1PTT

Passive Tischsprechstelle mit Schwanenhalsmikrofon

 zwei Zieltasten

Besetzt-LED

 inkl. Anschlusskabel mit 9-poligem Sub-D-Stecker

 symmetrische Signalführung

Vorgong programmierbar

Anschlussbelegung am 9-poligen Sub-D-Stecker

1 Masse

2 TASTE 1

3 TASTE 2

4 TASTE 3

5 TASTE 4

6 LED

7 Mic. +

8 Mic. -

9 NC

TASTE 3 und 4 nur bei MEVAC-4PTT belegt.

Für Mic.+ und Mic.- ein Adernpaar verwenden!

Firmwareversion V4.2

Anschlussbelegung MEVAC-4 Rückseite

Anschlussbelegung nicht identisch mit MEVAC-2CON

(siehe nächste Seite)

Seite 15

TASTE 4

TASTE 3

TASTE 2

TASTE 1

Mic. -

Mic.+

LED

Masse

Stand: 07.2015

Anschlussbelegung MEVAC-2CON

Bei Verwendung der Anschlussdose

MEVAC-2CON ergibt sich nebenstehende

Belegung:

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

1 -- TASTE 4

2 -- NC

3 -- TASTE 3

4 -- Mic. +

5 -- TASTE 2

6 -- Mic. -

7 -- TASTE 1

8 -- LED

9 -- MASSE

3.3 MEVAC-1FT

Feuerwehrsprechstelle

• Tischsprechstelle mit Schwanenhalsmikrofon.

Für Notrufdurchsagen nach DIN/EN 60849, einschließlich integrierter Schaltung zur automatischen Funktionsüberwachung durch die Zentraleinheit MEVAC-4.

Symmetrische Signalführung.

Mikrofonleitung und Kapsel werden durch die MEVAC-4 überwacht.

Inkl. Anschlusskabel mit 5-poligem DIN-Stecker

Vorgong programmierbar

3.4 MEVAC-1FH

Feuerwehrsprechstelle

Handmikrofon für Notrufdurchsagen nach DIN/EN 60849, einschließlich integrierter Schaltung zur automatischen

Funktionsüberwachung durch die Zentraleinheit MEVAC-4.

Inkl. Stahlbügel als Halterung zum Befestigen an einer Frontplatte.

Unsymmetrische Signalführung.

Mikrofonleitung und Kapsel werden durch die MEVAC-4 überwacht.

Inkl. Spiralanschlusskabel mit 5 poligem DIN-Stecker

Vorgong programmierbar

Steckerbelegung DIN 5-polig

Pin 1: MIC – / GND

Pin 2: N.C.

Pin 3: MIC +

Pin 4: GND

Pin 5: TASTE 1

Als externe Anschlussdose kann MEVAC-1CON verwendet werden.

Beim unsymmetrischen Mikrofon MEVAC-1FH ist

Pin 1 mit Pin 4 (Masse) verbunden

Rückseite MEVAC-4

Mic -

Mic +

Masse

TASTE 1

Firmwareversion V4.2

Seite 16 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

3.5 ANSCHLUSS EXTERNER MELDER

Die Wiedergabe der gespeicherten Alarm- und Voralarm-Meldung kann durch einen externen

Meldeanschluss (EMY1 und EMY2) ausgelöst werden. Durch einzubauende Widerstände wird die

Meldeleitung ständig überwacht. Je nachdem ob ein oder mehrere Melder angeschlossen werden, unterscheiden sich die die Schaltung und die Werte der Widerstände:

Nachfolgend wird die externe Kontaktbeschaltung bei Verwendung eines einzelnen Melders beschrieben:

4,7 k

EMY1 (Hauptalarm)

EMY2 (Voralarm)

MEVAC-4

GND

Alternativ können bei einem einzelnen Melder auch zwei 10kΩ-Widerstände nach dem rechts abgebildetem Schema angeschlossen werden:

EMY1 (Hauptalarm)

EMY2 (Voralarm)

MEVAC-4

GND

Werden mehrere Melder zusammen an einem Alarmeingang angeschlossen, so müssen

Umschalter/Wechselschalter verwendet und wie folgt zusammengeschaltet werden. Dies ist unbedingt als Reihenverkabelung zu realisieren, da sonst eine Unterbrechung der Meldeleitung nicht erkannt wird. Der 10kΩ-Abschlusswiderstand muss am Ende der Verkabelung angeschlossen werden.

Wechselschalter (1xUM) Wechselschalter (1xUM) Wechselschalter (1xUM)

EMY1 (Hauptalarm)

EMY2 (Voralarm)

MEVAC-4

GND

Firmwareversion V4.2

Seite 17 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

Besonderheit:

Wird eine Notfallmeldung durch einen Kontakt gestartet und wird anschließend die Zuleitung des

Melders z.B. durch einen Brand zerstört, so wird die Meldung weiter abgespielt. Sie kann jetzt nur noch am Gerät selbst durch drücken der Taste

[ PROGRAM ]

gestoppt und wieder gestartet werden.

Ist also z.B. die Hausräumung durch einen Melder gestartet, so wird die Hausräumung durch den

Ausfall der Meldeleitung nicht gestoppt.

03 ALARM 1234

ROTE TASTE: ANHALTEN

Anzeige, wenn der „ALARM“-Text ausgelöst und anschließend die Zuleitung unterbrochen wurde

ALARM ANGEHALTEN !!!

ROTE TASTE: START

Anzeige, wenn die ALARM-Durchsage durch die Taste

[ PROGRAM ]

angehalten wurde.

3.6 Anschluss der Notstromversorgung

Um einen ungestörten Betrieb auch bei Ausfall der 230-V-

Netzspannung zu ermöglichen, verfügt die MEVAC-4 über einen

Anschluss für eine 24-V-Notstromversorgung (19).

Damit dieser Anschluss durch die MEVAC-4 überwacht werden kann, müssen die 24V hier dauerhaft anliegen. Die MEVAC-4 benötigt einen Strom von ca. 600mA

Verwenden Sie für die Versorgung unsere EN54-4 abgenommene Notstromversorgung EVA-24/54, dann ist dies sichergestellt.

Möchten Sie die preiswerte PA-24ESP verwenden, dann schließen Sie die MEVAC-4 bitte an die nebenstehend gezeigte

Buchse (max. 1A!) an der Rückseite der PA-24ESP an. Die

„normalen“ 24-V-Ausgänge werden hier abgeschaltet, wenn die

Netzspannung vorhanden ist.

Plus (+) an PIN (3) 24Vdc, Minus (-) an PIN (1) GND

(3) +24Vdc

(1) GND

Bei Verwendung der EVA-24/54 als Notstromversorgung wird entweder der Ausgang 7, 8 oder 9 (jeweils max. 3A) zum

Anschluss an die Klemme (19) der MEVAC-4 genutzt.

Die beiden übrigen Ausgänge können zum Versorgen von

Pflichtempfangsrelais bei Lautstärkestellern/Abschwächern (siehe auch Kapitel 2.7.5) verwendet werden.

+

-

7 8

+

-

+

-

9

Firmwareversion V4.2

Seite 18 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

4 BEDIENUNG

Die MEVAC-4 läßt sich über die Tasten an der Frontseite bedienen und programmieren.

Achtung: Sobald die Taste

[ PROGRAM ]

gedrückt wird, ist nur noch die Hintergrundmusik zu hören.

Alle anderen Quellen und Melder-Kontakte wie Alarm, Voralarm, Text, Sprechstellen,

Feuerwehrmikrofone und AUX sind ohne Funktion! Die internen Überwachungsfunktionen für Verstärker, Lautsprecher usw. sind aber weiter aktiv.

4.1 INBETRIEBNAHME

ZONE 1 :MUSIK

SYSTEM: OK MEVAC4

Ruhezustand der MEVAC-4

4.1.1 START DES INSTALLATIONSLAUFES

Um die MEVAC-4 auf die vorhandenen Gegebenheiten einzulernen, muss ein Installationslauf durchgeführt werden.

Während des Installationslaufes werden alle angeschlossenen Geräte getestet und eingelernt. Die

Ergebnisse des Testes werden angezeigt. Dieser Installationslauf kann und darf nur von autorisierten

Personen durchgeführt werden, die in der dem System zu Grunde liegenden Technik unterwiesen sind.

Der Start eines Installationslaufs wird aus dem Ruhezustand des Systems (siehe Bild oben) wie folgt gestartet:

Nach Drücken der roten Taste [ PROGRAM ] erscheint zunächst folgendes AUSWAHL-Menü:

T1=ERROR T2=RESET

T3=PROG. T4=MP3 TEXT

Durch erneutes Drücken der roten Taste [ PROGRAM ] wechselt die

Anzeige zum vorhergehenden Menü. Erfolgt 15 Sekunden lang keine

Eingabe, werden alle Menüs automatisch geschlossen.

Nach Drücken der Taste [ T3 ] wird das notwendige Passwort abgefordert.

Als Passwort muss 3-mal die rote Taste [ PROGRAM ] gedrückt werden.

PASSWORT ???

V4.2 22.07.15

Nach erfolgreicher Eingabe des Passwortes erscheint das PROGRAMMIER-Menü:

T1=WEITER T2=PEGEL

T3=INST. T4= NF/REL

Drücken der Taste [ T3 ] startet den Installationslauf.

ACHTUNG:

Der Errichter der Anlage muss während der Durchführung darauf achten, dass alle relevanten Komponenten auch tatsächlich innerhalb des

Installationslaufes vom System richtig erkannt werden.

Nicht erkannte Melder sind später wirkungslos!

Firmwareversion V4.2

Seite 19 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

4.1.2 REIHENFOLGE DER ANZEIGE BEIM INSTALLATIONSLAUF

Die nachfolgenden Darstellungen zeigen, in der Reihenfolge des Auftretens, die verschiedenen möglichen Anzeigen innerhalb des Installationslaufes. Die hier gezeigten Werte sind dabei beispielhaft und können je nach Konfiguration abweichen.

A Überprüfung Systems auf Melder

ALARM 1 3,3V

INSTALLIERT

5V: kein Melder angeschlossen oder Meldelinie unterbrochen.

3,3V: Angeschlossener Melder ok.

2,5V: Angeschlossener Melder ist aktiviert.  Melder überprüfen!

0V: Kurzschluss auf Meldelinie  Meldelinie überprüfen!

ALARM 2 5,0V

NICHT INSTALLIERT

5V: kein Melder angeschlossen oder Meldelinie unterbrochen.

3,3V: Angeschlossener Melder ok.

2,5V: Angeschlossener Melder ist aktiviert.

Melder überprüfen!

0V: Kurzschluss auf Meldelinie  Meldelinie überprüfen!

B Funktionsprüfung Verstärkerkreise usgangssummen mit Prüfung der jeweiligen Zuordnung zu den Ausgangslinien.

OUT: 1

KREIS: 1,2,3

Verstärker am Ausgang OUT CH 1: angeschlossen und mit Zone/Kreis CH 1, 2 und 3 AMP IN verbunden

OUT: 2

KREIS: 4

OUT: 3

KREIS:

Verstärker am Ausgang OUT CH 2: angeschlossen und mit Zone/Kreis CH 4 AMP IN verbunden

Verstärker am Ausgang OUT CH 3: nicht angeschlossen

OUT: 4

KREIS:

Verstärker am Ausgang OUT CH 4: nicht angeschlossen

RESERVE AMP 170

INSTALLIERT

Reserveverstärker am Ausgang OUT SPARE: angeschlossen und mit Eingang SPARE AMP IN verbunden

Firmwareversion V4.2

Seite 20 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

C Prüfung

KREIS: 1

STROM:A:015 B:025

KREIS: 2

STROM:A:017 B:029

KREIS: 3

STROM:A:000 B:000

KREIS: 4

STROM:A:000 B:000

D Prüfung Akkuspannung Notstromversorgung

AKKU SPANNUNG: 25V

INSTALLIERT

E Linien

FIRE MIK 1 5,0V

NICHT INSTALLIERT

FIRE MIK 1 KAPSEL:098

NICHT INSTALLIERT

5V: kein Mikrofon angeschlossen oder Mikrofonlinie unterbrochen.

3,3V: Angeschlossenes Mikrofon ok.

2,5V: Angeschlossenes Mikrofon ist aktiviert.  Mikrofon überprüfen!

0V: Kurzschluss auf Mikrofonlinie  Mikrofonlinie überprüfen!

FIRE MIK 2 3,3V

INSTALLIERT

FIRE MIK 2 KAPSEL:019

INSTALLIERT

5V: kein Mikrofon angeschlossen oder Mikrofonlinie unterbrochen.

3,3V: Angeschlossenes Mikrofon ok.

2,5V: Angeschlossenes Mikrofon ist aktiviert.  Mikrofon überprüfen!

0V: Kurzschluss auf Mikrofonlinie Mikrofonlinie überprüfen!

Nach erfolgreich abgeschlossenem Installationslauf erscheint die Meldung:

ZONE 1 :MUSIK

SYSTEM: OK MEVAC4

Firmwareversion V4.2

Seite 21 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

Der Errichter der Anlage muss während der Durchführung des Installationslaufes darauf achten, dass alle relevanten Komponenten auch tatsächlich vom System richtig erkannt werden. So sind z.B. die

Melder, die beim Installationslauf nicht erkannt werden, später wirkungslos.

Werden Geräte oder Melder zusätzlich in die Anlage integriert oder werden Komponenten ausgetauscht, ist nach Abschluss der Arbeiten immer ein Installationslauf durchzuführen!

4.2 DISPLAYANZEIGE BEI WIEDERGABE VERSCHIEDENER QUELLEN

Das Aufschalten verschiedener Quellen führt zu den nachfolgend beschriebenen Anzeigen im Geräte-

Display. Dies ist unabhängig von möglicherweise im System auftretenden Fehlermeldungen.

So führt der Aufruf/die Verwendung folgender Quellen zu diesen Meldungen:

FIRE MIK 2 1234

SYSTEM: OK MEVAC4

Fire Mik2 Durchsage auf die NF-Ausgänge/Zonen 1, 2, 3 und 4

03 ALARM 1 124

SYSTEM: OK MEVAC4

Das MP3-File „ALARM1“ wird über die NF-

Ausgänge/Zonen 1, 2 und 4 wiedergegeben.

05 TEXT 13

SYSTEM: OK MEVAC4

Das MP3-File „TEXT“ wird über die NF-Ausgänge 1 und

3 wiedergegeben.

AUX 24

SYSTEM: OK MEVAC4

Ein am AUX-Eingang anliegendes Signal wird über die

NF-Ausgänge/Zonen 2 und 4 wiedergegeben.

SYS 4/2 34

SYSTEM: OK MEVAC4

Durchsage einer Systemsprechstelle wird über die NF-

Ausgänge/Zonen 3 und 4 wiedergegeben.

Falls der Mikrofonvorgong eingeschaltet ist, erscheinen bei einer Durchsage folgende Anzeigen nacheinander im Display:

02 2-GONG 34

SYSTEM: OK MEVAC4

Das MP3-File „2-GONG“ wird vor der Durchsage über die

NF-Ausgänge/Zonen 3 und 4 wiedergegeben.

SYS 4/2 34

SYSTEM: OK MEVAC4

Durchsage einer Systemsprechstelle wird über die NF-

Ausgänge/Zonen 3 und 4 wiedergegeben.

Bei eingeschaltetem Feuerwehrsprechstellen-Vorgong erscheinen bei einer Durchsage folgende

Anzeigen nacheinander im Display:

06 F-GONG 1234

SYSTEM: OK MEVAC4

Das MP3-File „F-GONG“ wird vor der Durchsage über die NF-Ausgänge/Zonen 1, 2, 3 und 4 wiedergegeben.

FIRE MIC2 1234

SYSTEM: OK MEVAC4

Durchsage einer Feuerwehrsprechstelle wird über die

NF-Ausgänge/Zonen 1, 2, 3 und 4 wiedergegeben.

Firmwareversion V4.2

Seite 22 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

4.3 PEGELEINSTELLUNG VON FREIGEGEBENEN QUELLEN

Einstellen

Die Lautstärkepegel einiger Quellen (Musik, Musik Master, Gong, Aux und Message) lassen sich einfach ohne Passworteingabe direkt an der MEVAC-4 einstellen. Im Programmiermenü gesperrte

Quellen und die übrigen Quellen lassen sich hier nicht bearbeiten. Sie können nur im

Programmiermenü (siehe Kapitel 5.1) oder am PC (siehe Kapitel 8 – TASTE [ 2 ] : Pegel) eingestellt, gesperrt und entsperrt werden.

Ausgehend vom Ausgangsdisplay

ZONE 1 :MUSIK

SYSTEM: OK MEVAC4

Ruhezustand der MEVAC-4

Durch Drücken einer der Tasten [ T1 ] [ T4 ] wird die zu bearbeitende Summe/Zone festgelegt.

Durch das erste Drücken der Taste [ VOLUME ] schaltet das Display ins PEGEL-Menü

ZONE 1 :MUSIK

PEGEL:MUSIK -06dB

Durch weiteres (mehrfaches) Drücken der Taste [ VOLUME ] erfolgt die Anwahl einer der nachfolgend genannten Quellen zur Pegeleinstellung in die aktuell ausgewählte Summe/Zone:

MUSIK => MUSIK MA (Master) => GONG => AUX => MESSAGE => und wieder MUSIK.

Mit den Tasten [ + ] und [ - ] wird die für die angezeigte Kombination aus Eingangsquelle und

Ausgangssumme/-zone der Pegel eingestellt.

[ + ] : hebt die Lautstärke an, [ - ] : senkt die Lautstärke ab.

Mögliche Werte sind hier:

– bei Musik, Gong, Message und AUX : "-16dB" ... "-00dB"

– bei Musik Master: "-30dB" ... "-00dB"

Steht hinter einer ausgewählten Quelle der Pegelwert "- - dB", so ist die Zuordnung dieser Quelle zur aktuell angezeigten Ausgangssumme/-zone durch die Programmierung gesperrt (siehe auch Kapitel

5.1).

Firmwareversion V4.2

Seite 23 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

5 PROGRAMMIERUNG

Achtung: Sobald die Taste

[ PROGRAM ]

gedrückt wird, ist nur noch die Hintergrundmusik zu hören.

Alle anderen Quellen und Melder-Kontakte wie Alarm, Voralarm, Text, Sprechstellen,

Feuerwehrmikrofone und AUX sind während der Programmierung ohne Funktion! Die internen Überwachungsfunktionen für Verstärker, Lautsprecher usw. sind aber weiter aktiv.

5.1 PEGEL UND ROUTING / SPERREN UND ENTSPERREN VON QUELLEN

Wählen Sie zuerst mit Hilfe der Tasten [ T1 ] bis [ T4 ] die zu bearbeitende Zone aus.

Um vom Ausgangsdisplay des MEVAC-4 in die Pegelprogrammierung zu gelangen, gehen Sie wie folgt vor:

ZONE 1 :MUSIK

SYSTEM: OK MEVAC4

Ausgangsdisplay MEVAC-4

Durch Drücken der roten Taste [ PROGRAM ] erscheint zunächst folgendes Auswahl-Menü:

T1=ERROR T2=RESET

T3=PROG. T4=MP3 TEXT

Nach Drücken der Taste [ T3 ] wird das notwendige Passwort abgefordert.

Als Passwort muss 3 mal die rote Taste [ PROGRAM ] gedrückt werden.

PASSWORT ???

V4.2 22.07.15

Danach erscheint das Programmier-Menü:

T1=WEITER T2=PEGEL

T3=INST. T4=NF/REL

Durch Drücken der Taste [ T2 ] gelangen Sie ins Pegel-Konfigurations-Menü:

ZONE 1 MUSIK

PEGEL: MUSIK – 12 dB

Die Anzeige zeigt die gewählte Ausgangszone „ZONE 1“, die aktuell zugeordnete Quelle „MUSIK“ sowie die zur Bearbeitung ausgewählte Quelle „MUSIK“ und deren momentan eingestellte relative

Lautstärke in dB.

Über die Taste [ VOLUME ] wird die Quelle des zu verändernden Pegels ausgewählt.

Die folgenden Quellen können hier gewählt und der Lautstärkepegel angepasst werden:

MUSIK / MUSIK MA (Master) / GONG / AUX / MESSAGE / VOLUME (Hauptsumme) / BASS /

TREBLE / SYS 4/2 (Sprechstellen ) / ALARM 1 / ALARM 2 / FIRE-MIK / F. GONG => und wieder

MUSIK

Anpassung der Lautstärke:

Mit den Tasten [ + ] und [ - ] wird die Lautstärke der gewählten Quelle eingestellt.

[ + ]: hebt die Lautstärke an, [ - ]: senkt die Lautstärke ab.

Firmwareversion V4.2

Seite 24 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

Für folgende Quellen beträgt der Regelbereich -16dB bis 00dB:

MUSIK, GONG, AUX, MESSAGE, SYS4/2 (Sprechstellen), ALARM1, ALARM2 und FIRE MIK

Für die vorgenannten Quellen kann auch der Pegelwert "- - dB" eingestellt sein. Dadurch ist die

Zuordnung dieser Quelle zu einer aktuell angezeigten Ausgangssumme/-zone durch die

Programmierung gesperrt.

Die Einstellungen für einige dieser Quellen lassen sich auch über die grundsätzlich identische

Basisfunktionen im PEGEL-Menü, welches durch Drücken der Taste [ VOLUME ] direkt zu erreichen ist, einstellen (siehe Kapitel 4.3).

Über die Funktion [ T2 ] = PEGEL lassen sich noch zusätzliche Einstellungen vornehmen.

– Musik Master: "-30dB" … "-00dB"

– VOLUME:

– Treble:

– Bass:

"-68dB" … "-00dB"

"-15dB" … "+15dB"

"-15dB" … "+15dB"

5.2 ZUORDNUNG DER ZUSÄTZLICHEN EINGANGSQUELLEN

Nach Aufrufen des Programmiermodus und Passworteingabe erscheint folgendes im Display:

T1=WEITER T2=PEGEL

T3=INST. T4=NF/REL

Durch Drücken der Taste [ T4 ] gelangen Sie ins Konfigurations-Menü der Eingangsquellen:

T1=TEXT/AUX/ALARM

T2=SYS4/2 SYS4/2 ist die Systembezeichnung für die Sprechstellen.

Durch Drücken der Taste [ T2 ] erscheint das Menü für die Zuordnung der Mikrofone zu den

Ausgangskreisen:

TASTE NR 1 T1=NEXT

T3=AUDIO T4=RELAIS

Hier kann die Audio/Relais-Programmierung für die Ruftaste von MEVAC-1PTT bzw. die Ruftaste 1 der Sprechstelle MEVAC-4PTT programmiert werden.

Mit [ T1 ] = NEXT werden die anderen Ruftasten (2,3,4) gewählt.

Wird [ T3 ] = AUDIO-Menü (siehe Kapitel 5.3) oder [ T4 ] = RELAIS-Menü (siehe Kapitel 5.4) gedrückt

(die RELAIS-Funktion wird nur in Anlagen mit weniger als 4 Standard Endstufen benötigt), erscheint das folgende Menü für die Zuordnung der Ruftasten bzw. der Relais (optisch sind beide Menüs identisch):

T3=WAHL T4=SET/CLR

I I I I I

In diesem Beispiel ist keine der Zonen bzw. kein Relais ausgewählt.

Firmwareversion V4.2

Seite 25 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

T3=WAHL T4=SET/CLR

I 1 I 2 I I 4 I

In diesem Beispiel sind im AUDIO-Menü die Zonen 1, 2 und 4 ausgewählt, der Cursor befindet sich auf Zone 2.

Mit der Taste [ T3 ] wird das Eingabefeld gewechselt (Der Cursor befindet sich beim Betreten des

Menüs auf Zone 1, mit jedem Drücken der Taste [ T3 ] gelangt man eine Zone weiter, nach Zone 4 ist wieder Zone 1 ausgewählt. Die aktuell gewählte Zone ist durch einen Unterstrich und einen blinkenden Cursor erkennbar)

Mit der Taste [ T4 ] wird die jeweilige Zone aktiviert oder deaktiviert (bei aktivierter Zone ist die entsprechende Ziffer sichtbar (im oberen Beispiel ist Zone 3 als einzige nicht aktiviert/ausgewählt).

Die Einstellungen in den folgenden Menüs werden nach dem gleichen Prinzip gemacht.

5.3 ANLAGEN MIT 4 SEPARATEN ENDSTUFEN

Wird nun eine Anlage mit 4 Standard-Endstufen ausgerüstet, ist jedem Lautsprecherkreis eine eigene

Endstufe zugeordnet. Soll in einer Anwendung jeder Taste des 4-Zonen-Mikrofones MEVAC-4PTT ein

Lautsprecherkreis als Rufkreis zugeordnet werden, so wird in den Angaben für AUDIO der entsprechende Kreis zugeordnet. In der Einstellung RELAIS bleiben alle Einstellungen deaktiviert.

Mit der Taste [ T3 ] wird im AUDIO-Menü das Eingabefeld gewechselt (Zone 1 ist beim Betreten des

Menüs aktiv, mit jedem drücken der Taste [ T3 ] gelangt man eine Zone weiter, nach Zone 4 ist wieder

Zone 1 ausgewählt, die aktuell gewählte Zone ist durch einen Unterstrich und einen blinkenden Cursor erkennbar)

Mit der Taste [ T4 ] wird die jeweilige Zone aktiviert oder deaktiviert (bei aktivierter Zone ist die entsprechende Ziffer sichtbar (siehe auch Kapitel 5.2).

Für TASTE [ 1 ]

Zone

T3=WAHL T4=SET/CLR

I 1 I I I I

Relais

T3=WAHL T4=SET/CLR

I I I I I

Für TASTE [ 2 ]

Zone

T3=WAHL T4=SET/CLR

I I 2 I I I

Für TASTE [ 3 ] und TASTE [ 4 ] erfolgt dies in gleicher Weise.

Relais

T3=WAHL T4=SET/CLR

I I I I I

Beispiel für eine Doppelbelegung einer Taste:

Mit der Taste [ 4 ] soll es möglich sein, sowohl den Kreis 2 wie auch den Kreis 4 anzusprechen.

Für TASTE [ 4 ]

Zone

T3=WAHL T4=SET/CLR

I I 2 I I 4 I

Relais

T3=WAHL T4=SET/CLR

I I I I I

Die auf dem Mikrofon befindliche Taste [ ALL ] aktiviert automatisch alle Ausgänge.

Firmwareversion V4.2

Seite 26 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

5.4 ANLAGEN MIT EINER ENDSTUFE

Im zweiten Beispiel kann die Anlage mit nur einer Endstufe aufgebaut werden. Als Audioausgang wird nun jeweils der Audiokanal 1 gewählt, der Ausgang des Verstärkers wird mit allen 100-V-Eingängen verbunden. Zur Wahl des Lautsprecherkreises wird hier die Funktion RELAIS verwendet („umgekehrte

Logig“, Relais aktiviert → Kein Ton).

AMP

In einer solchen Anlage kann der Reserveverstärker eine besondere Aufgabe übernehmen.

Erfolgt der Aufbau, wie beschrieben, mit nur einer Endstufe und wird z.B. im Regelbetrieb nur im Kreis

1 Hintergrundmusik eingespielt, blieben die Lautsprecher der Kreise 2 – 4 unüberwacht. Diese

Überwachungsaufgabe kann nun dem Reserveverstärker zugeordnet werden. Dazu ist im

Routingmenü die Funktion RELAIS vorhanden.

Die AUDIO-Einstellung wird jeweils auf Kanal 1 gestellt, da nur an diesem Audioausgang eine

Endstufe angeschlossen ist. Bei allen Ausgängen, die das gewünschte Signal nicht erhalten sollen, wird das entsprechende RELAIS aktiviert und damit wird dieser Ausgang solange auf den

Reserveverstärker geschaltet.

Mit der Taste [ T3 ] wird im AUDIO-Menü das Eingabefeld gewechselt (Zone 1 ist beim Betreten des

Menüs aktiv, mit jedem Drücken der Taste [ T3 ] gelangt man eine Zone weiter, nach Zone 4 ist wieder

Zone 1 ausgewählt, die aktuell gewählte Zone ist durch einen Unterstrich und einen blinkenden Cursor erkennbar).

Mit der Taste [ T4 ] wird die jeweilige Zone aktiviert oder deaktiviert (bei aktivierter Zone ist die entsprechende Ziffer sichtbar (siehe auch Kapitel 5.2).

Die Programmierung im RELAIS-Menü erfolgt nach gleichem Muster.

Für TASTE 1

Zone

T3=WAHL T4=SET/CLR

I 1 I I I I

Relais

T3=WAHL T4=SET/CLR

I I 2 I 3 I 4 I

In diesem Beispiel erfolgt die Durchsage, die mit der Taste „1“ gestartet wird, nur in dem KREIS 1, während die anderen Zonen/Kreise gleichzeitig zur Überwachung auf den Reserveverstärker geschaltet werden.

Soll mit der Taste „2“ z.B. in die Kreise/Zonen 2 und 3 gerufen werden, erfolgt die Einstellung wie folgt:

Zone Relais

T3=WAHL T4=SET/CLR

I I 2 I 3 I I

T3=WAHL T4=SET/CLR

I 1 I I I 4 I

Firmwareversion V4.2

Seite 27 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

5.5 MEHRERE RUFKREISE MIT EINER TASTE

Entsprechend zu den vorherigen Einstellungen erfolgt die Zuordnung, wenn mit der Sprechstellen-

Taste „1“ zwei Rufkreise zusammen angesprochen werden sollen:

Mit mehreren Verstärkern

Zone

T3=WAHL T4=SET/CLR

I 1 I 2 I I I

Mit einem Verstärker

Zone

T3=WAHL T4=SET/CLR

I 1 I 2 I I I

Relais

T3=WAHL T4=SET/CLR

I I I I I

Relais

T3=WAHL T4=SET/CLR

I I I 3 I 4 I

Bei gedrückter Sprechstellen-Taste „1“ wird im Beispiel das Audiosignal auf den NF-Ausgang 1 + 2 gegeben.

5.6 ZUWEISUNG VON ALARMMELDUNGEN, AUX SIGNAL UND TEXTMELDUNG

Wie bei den Sprechstellen lassen sich auch die anderen Signale den Ausgängen zu ordnen.

Nach Aufrufen des Programmiermodus und der Passworteingabe erscheint Folgendes im Display:

T1=WEITER T2=PEGEL

T3=INST. T4=NF/REL

Durch Drücken der Taste [ 4 ] erscheint das folgende Menü:

T1=TEXT/AUX/ALARM

T2=SYS4/2

Durch die Taste [ T1 ] wird die Konfiguration gestartet.

ALARM 1 T1=NEXT

T3=AUDIO T4=RELAIS

Jeder weitere Druck auf die Taste [ T1 ] verändert die Auswahl. Nacheinander können folgende

Quellen gewählt werden: ALARM1, ALARM2, GONG, AUX, FIRE MIK 1, FIRE MIK 2, MESSAGE.

In der bereits in Kapitel 5.2 beschriebenen Form können nun die Zuordnungen zu den Ausgängen programmiert werden.

Firmwareversion V4.2

Seite 28 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

5.7 SONDERFUNKTIONEN

Nach Aufrufen des Programmiermodus und der Passworteingabe erscheint im Display:

T1=WEITER T2=PEGEL

T3=INST. T4=NF/REL

Durch Drücken der Taste [ T1 ] gelangen Sie in ein weiteres Menü. Hier kann programmiert werden, ob vor einer Durchsage von einem MEVAC PTT Mikrofon ein Gong ertönen soll. Durch Drücken der

Taste [ T2 ] kann dies umprogrammiert werden.

T2=GONG EIN

T1=NEXT

Hier kann der Vorgong für die Durchsagemikrofone

MEVAC-1PTT und MEVAC-4PTT mit der Taste [ 2 ] ein- und ausgeschaltet werden

Durch erneutes Drücken der Taste [ T1 ] können die weiteren Funktionen aufgerufen werden.

T2=F.GONG EIN

T1=NEXT

Hier kann der Vorgong für die Feuerwehrsprechstellen

MEVAC-1FH und MEVAC-1FT mit der Taste [ 2 ] ein- und ausgeschaltet werden

T2=ERDSCHLUSS

T1=NEXT

Hier kann die Erdschlussmessung für die einzelnen

Zonen ein- und ausgeschaltet werden.

Wird die Taste [ T2 ] gedrückt, kann im jeweiligen Untermenü programmiert werden, ob eine entsprechende Überprüfung vorgenommen werden soll oder nicht.

T3=WAHL T4=SET/CLR

I 1 I 2 I 3 I 4 I

Auswahl der einzelnen Zonen, welche auf Erdschluss

überprüft werden sollen und welche nicht.

In weiteren Menüs wird dies für die Unterbrechungs-, Kurzschluss- und Impedanzabweichungsprüfung sowie Pilottonpegel und Impedanztoleranz auf gleiche Weise programmiert. Um aus den Untermenüs wieder eine Ebene höher zu gelangen, kann man entweder die Taste

[ PROGRAM ]

drücken oder ca.

15 Sekunden warten.

T2=IMPEDANZ

T1=NEXT

Hier kann die Impedanzmessung für die einzelnen Zonen ein- und ausgeschaltet werden. Bei Verwendung von Abschwächern muss der entsprechende Kreis ausgeschaltet werden (siehe auch Kapitel 2.7.4).

T2=KURZSCHLUSS

T1=NEXT

Hier kann die Kurzschlussmessung für die einzelnen

Zonen ein- und ausgeschaltet werden.

T2=UNTERBRECHUNG

T1=NEXT

Hier kann die Unterbrechungsmessung für die einzelnen

Zonen ein- und ausgeschaltet werden.

T2=+ T3=- 49V

T1=NEXT

Mit den Tasten [ T2 ] + und [ T3 ] – kann der Pegel des Pilottons

(20Vss-60Vss) eingestellt werden. Standard ist 49Vss. Nach einer

Änderung muss ein Installationslauf durchgeführt werden.

T2=IMP.TOLERANZ

NORMAL (07)

Durch Drücken der Taste [ T2 ] kann man das Toleranzfenster der Impedanzmessung zwischen (KLEIN-04), (NORMAL-07) und (HOCH-22) wählen (siehe auch Kapitel 8 - TASTE [ 6 ]).

Firmwareversion V4.2

Seite 29 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

5.8 RESET-FUNKTION (Rückstellen auf Werkseinstellung)

Um die MEVAC-4 auf die Werkseinstellung zurückzusetzen und alle Programmierungen zu löschen, gehen sie wie folgt vor:

ACHTUNG

:

Jede manuell vorgenommene Programmierung, außer der Spracheinstellung, geht dabei verloren!!

1. Schalten Sie das Gerät aus.

2. Halten Sie die Tasten

[ PROGRAM ]

und [ T3 ] gleichzeitig gedrückt.

3. Schalten Sie nun das Gerät ein.

4. Es erscheint die Anzeige

FACTORY RESET

5. Lassen Sie beide Tasten wieder los

Hinweis: Die Notstromversorgung darf zum RESET nicht angeschlossen sein.

5.9 SPRACHAUSWAHL

Für die Bedienung können drei verschiedene Sprachen für die Benutzeroberfläche ausgewählt werden.

Folgende Sprachen stehen zur Verfügung Deutsch (voreingestellt), Englisch und Französisch

Um die Sprache auszuwählen halten Sie beim Einschalten des Gerätes folgenden Taste gedrückt:

[ T1 ] für Deutsch, [ T2 ] für Englisch, [ T3 ] für Französisch

DEUTSCH V4.2

Nach dieser Anzeige können Sie die Taste wieder loslassen.

Hinweis: Die Notstromversorgung darf zur Sprachauswahl nicht angeschlossen sein.

Firmwareversion V4.2

Seite 30 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

6 FEHLERMELDUNGEN IM MEVAC-4 SYSTEM

Das MEVAC-4 System überprüft seine eigenen Funktionen und die Funktion der angeschlossenen

Geräte alle 15 Sekunden. Je nach Fehlerart kann es bis zu 75 Sekunden dauern, bis ein Fehler angezeigt wird.

Ein aufgetretener interner oder externer Fehler wird folgendermaßen signalisiert:

 durch Ertönen der internen Sirene (Hupe)

 durch Blinken der roten Störungs-LED auf der Frontplatte

 das Störungsrelais zieht an (zur Weiterleitung einer Fehlermeldung, z.B. an eine

Störmeldezentrale)

Anzeige auf dem Display:

ZONE 1 :MUSIK

SYSTEM: ERROR MEVAC4

Die Sirene der MEVAC-4 lässt sich wie folgt abstellen:

Nach Drücken der roten Taste

[ PROGRAM ]

erscheint zunächst folgendes AUSWAHL-Menü:

T1=ERROR T2=RESET

T3=PROG. T4=MP3 TEXT und nach Drücken der Taste [ T2 ] erscheint das nachfolgend dargestellte Reset-Menü:

T1= HUPE_AUS

T2= KREIS RELAIS

Durch Drücken der Taste [ T1 ] wird die Sirene dauerhaft abgestellt.

ACHTUNG: Die Sirene kann für den momentanen Fehler nicht mehr erneut reaktiviert werden!

Nach dem Wegfall aller aktuellen Fehler werden die genannten Meldungen selbsttätig wieder aufgehoben und im Fehlerspeicher in den Bereich „ALTE FEHLER“ verschoben.

Die Anlage funktioniert dann wieder wie beim Installationslauf festgelegt.

ACHTUNG

: Wurde nach der messtechnischen Ermittlung eines Kurzschlusses auf einer defekten

Lautsprecherleitung zum Schutz der Endstufen ein Kreisrelais abgeschaltet, so wird dieser Kreis nicht mehr selbsttätig zugeschaltet – auch nicht nach evtl. Wegfall der Störung!

Dieser getrennte Kreis muss wie folgt aktiv durch ein RESET zurückgesetzt werden:

Firmwareversion V4.2

Seite 31 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

Nach Drücken der roten Taste [ PROGRAM ] erscheint zunächst folgendes AUSWAHL-Menü:

T1=ERROR T2=RESET

T3=PROG. T4=MP3 TEXT und nach Drücken der Taste [ T2 ] erscheint das nachfolgend dargestellte RESET-Menü:

T1= HUPE_AUS

T2= KREISRELAIS

Durch Drücken der Taste [ T2 ] werden abgetrennte Kreisrelais reaktiviert. Das System fällt in die

Darstellung des Ausgangsdisplays zurück.

Tritt im System MEVAC-4 eine Störmeldung auf, so ist auf jeden Fall unverzüglich der

Errichter der Anlage bzw. der Fachbetrieb zu informieren, der mit der Wartung und

Instandhaltung der Anlage beauftragt ist!

Eine genau Spezifikation / Beschreibung der Fehlerart kann im Display angezeigt werden.

Nach Drücken der roten Taste [ PROGRAM ] erscheint zunächst folgendes Menü:

T1=ERROR T2=RESET

T3=PROG. T4=MP3 TEXT und nach Drücken der Taste [ T1 ] das nachfolgend dargestellte ERROR-Menü:

T1=AKTUELLE FEHLER

T2=ALTE FEHLER

AKTUELLE FEHLER: Nach Drücken der Taste [ T1 ] wird, falls vorhanden, ein aktueller Fehler im

Display dargestellt. Sind gleichzeitig mehrere Fehler vorhanden, so werden die entsprechenden

Fehlertexte im Display nacheinander dargestellt. Nach vollständig erfolgter Auflistung aller aktuellen

Fehlertexte fällt das System in die Darstellung des Ausgangsdisplays zurück. Gleiches erfolgt, wenn kein aktueller Fehler ansteht. Die Darstellung kann bei Bedarf beliebig oft wiederholt werden.

ALTE FEHLER: Nach Drücken der Taste [ T2 ] werden, sofern bisher aufgetreten, Fehler im Display

dargestellt. Waren bisher bereits mehrere Fehler aufgetreten, so werden die entsprechenden

Fehlertexte im Display nacheinander dargestellt. Nach vollständig erfolgter Auflistung der Fehlertexte zu den bisher aufgetretenen Fehlern fällt das System in die Darstellung des Ausgangsdisplays zurück.

Gleiches erfolgt, wenn bisher kein Fehler auftrat. Die Darstellung kann bei Bedarf beliebig oft wiederholt werden.

Die „Alten Fehler“ werden durch den Start des Installationslaufs gelöscht.

Firmwareversion V4.2

Seite 32 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

Nachfolgend beschriebene Fehlermeldungen sind möglich:

Meldungen Fehlern Lautsprechernetz

KREIS:

KURZSCHLUSS

Eine Zuleitung hat einen Kurzschluss, die angeschlossenen Lautsprecher funktionieren nicht mehr.

KREIS:

UNTERBRECHUNG

Eine Zuleitung hat eine Unterbrechung, die Lautsprecher hinter der Unterbrechung funktionieren nicht mehr.

KREIS:

IMPEDANZ

KREIS:

ERDSCHLUSS

Eine Zuleitung meldet eine Impedanzabweichung.

Einzelne Lautsprecher dieser Linie funktionieren nicht mehr.

Eine Zuleitung meldet Erdschluss. Möglicherweise funktionieren einzelne Lautsprecher dieser Linie nicht mehr.

Meldungen Fehlern der Endverstärker

KREIS: 1

AMP DEFEKT

Der entsprechende Endverstärker (hier im Beispiel der

Verstärker für KREIS/Zone 1) funktioniert nicht mehr.

Falls kein funktionierender Reserveverstärker zur Verfügung steht, funktionieren ganze

Lautsprechergruppen nicht mehr!

Der Reserveverstärker funktioniert nicht mehr.

RESERVE AMP

AMP DEFEKT

In einer reinen Durchsage-/Alarmierungsanlage ist der Ausfall des Reserveverstärkers, als alleinig auftretender Fehler, noch kein aktuell ernstes Problem. Es liegt keine direkte Beeinträchtigung der

Alarmierungsfunktionen vor. Für die Dauer von Sprechstellendurchsagen oder Musikdurchschaltung kann es jedoch, abhängig von der Systemkonfiguration, dazu kommen, dass die Messvorgänge nicht mehr vollständig durchgeführt werden können.

Sobald jetzt zusätzlich noch ein Standard-Verstärker ausfällt, funktionieren ganze

Lautsprechergruppen oder u.U. das komplette System nicht mehr.

Firmwareversion V4.2

Seite 33 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

Meldungen Fehlern der Feuerwehrsprechstelle )

FIRE MIK 1

ANFORDERUNG

Die Schaltleitung, die im Alarmierungsfall das Durchschalten des Mikrofons der Feuerwehrmikrofonlinie Fire Mik 1 steuern soll, hat eine Unterbrechung oder einen Kurzschluss. Folge:

Die Feuerwehrsprechstelle an der Mikrofonlinie Fire Mik 1 funktioniert nicht mehr.

FIRE MIK 1

KAPSEL

Die Mikrofonkapsel, des an der Mikrofonlinie Fire Mik 1 installierten Feuerwehrsprechstelle ist defekt. Im Alarmfall funktioniert die Feuerwehrsprechstelle nicht mehr.

Analog zu diesen Meldungen sind die des FIRE MIK 2.

Melder oder Alarm

ALARM 1

ANFORDERUNG

Die Schaltleitung, die im Alarmierungsfall das Durchschalten der gespeicherten Alarmmeldung steuern soll, hat eine

Unterbrechung oder einen Kurzschluss. Folge: Die

Alarmmeldung kann nicht gestartet werden.

Analog zu diesen Meldungen sind die des Eingangs ALARM 2.

Sprachspeicher

MP3 TEXTE

ERROR

Der interne Sprachspeicher zum Abspielen der

Alarmmeldungen ist defekt.

Folge: Die abgespeicherten Alarmmeldung und Signaltöne können im Bedarfsfall nicht mehr abgespielt werden.

Netzausfall

NETZAUSFALL

Das Gerät wird nicht mehr mit 230V~ versorgt. Die interne

Sicherung hat ausgelöst oder die 230-V-Netzversorgung ist ausgefallen.

Bei vorhandener 24-V-Notstromversorgung arbeitet das Gerät noch für einen begrenzten Zeitraum. Je nach Kapazität, Alter, Vorgeschichte und Ladezustand der Akkus wird dies aber früher oder später sicher zum Ausfall der Alarmierung bzw. zum Komplettausfall des Systems führen. Auch nach

Wiederkehr der Netzspannung benötigt das System eine gewisse Zeit, bis die volle Akkukapazität wieder zur Verfügung steht.

Akkuspannung

AKKUSPANNUNG

Die Spannung der 24-V-Notstrombatterie ist kleiner 20V.

Bei vorhandener Netzspannung arbeitet das System noch ausreichend. Ein zusätzlicher auftretender

Netzausfall führt aber zum Totalausfall der

Systemzentrale.

Firmwareversion V4.2

Seite 34 Stand: 07.2015

7 ANSCHLUSSBEISPIEL

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

Firmwareversion V4.2

Seite 35 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

8 BEDIENUNG MIT PC

Verbinden Sie die MEVAC-4 über ein Null-Modem-Kabel mit der seriellen Schnittstelle (z.B. COM1) eines PCs. Starten Sie ein Kommunikationsprogramm (z.B. WINDOWS © Hyper-Terminal) mit nachfolgenden Parametern (Schnittstelleneinstellungen):

Bits pro Sekunde: 9600, Datenbits: 8, Stopbits: 1, Parität: keine, Protokoll (Flußsteuerung): kein

Alle in diesem Kapitel genannten Tasten beziehen sich auf die Tasten der PC-Tastatur!

Nach dem Verbindungsaufbau erhalten Sie durch Drücken der Taste [ i ] folgendes Menü:

TASTENBELEGUNG

TASTE 1 : installierte Komponenten

TASTE 2 : alle eingestellten Pegel

TASTE 3 : Audio und Relaisprogrammierung

TASTE 4 : sonstige Einstellungen

TASTE 5 : Texteingaben

*

*

*

*

TASTE 6 : aktuelle Fehler [→ Anzeige des aktuellen Zustands]

TASTE 7 : Werkseinstellungen laden.

ACHTUNG: Programmierung wird gelöscht.

Durch Drücken der Tasten [ 1 ] bis [ 7 ] gelangt man in die folgenden Menüs:

Taste [ 1 ] : Installierte Komponenten (Beispielabbildung)

ALARM 1

ALARM 2

FIRE MIK1

FIRE MIK2

AMP: 1

AMP: 2

RESERVE AMP

AKKU SPANNUNG 27V

3,3V

3,3V

3,3V KAPSEL:

3,3V KAPSEL:

KREIS: 1

KREIS: 2

KREIS: 3

KREIS: 4

INSTALLIERT

INSTALLIERT

INSTALLIERT

A:012

A:031

A:009

A:009

B:008

B:057

B:010

B:013

Firmwareversion V4.2

Seite 36 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

TASTE [ 2 ] : Pegel (Beispielabbildung)

l k m j i g h f e c d a b

QUELLE

MUSIK

MUSIK MA

GONG

AUX

MESSAGE

VOLUME

BASS

TREBLE

SYS 4/2

ALARM 1

ALARM 2

FIRE MIK

F. GONG

| 00 dB

| 00 dB

| 00 dB

|-12 dB

|-12 dB

|-12 dB

|-12 dB

ZONE1

|-06 dB

|-28 dB

|-06 dB

|-06 dB

| -- dB

|-10 dB

ZONE2

|-07 dB

|-12 dB

|-06 dB

|-06 dB

|-06 dB

|-06 dB

| 00 dB

| 00 dB

| 00 dB

|-06 dB

|-06 dB

|-06 dB

|-06 dB

ZONE3

|-16 dB

|-12 dB

|-06 dB

|-06 dB

|-06 dB

|-06 dB

| 00 dB

| 00 dB

| 00 dB

|-06 dB

|-06 dB

|-06 dB

|-06 dB

ZONE4

| -- dB

|-12 dB

|-06 dB

|-10 dB

|-06 dB

|-06 dB

| 00 dB

| 00 dB

| 00 dB

|-06 dB

|-06 dB

|-06 dB

|-06 dB

|

|

|

|

|

|

|

|

|

|

|

|

|

Der zu bearbeitende Wert wird durch Eingabe des Buchstabens, der vor der Zeile steht, ausgewählt.

Mit Hilfe der [ + ] und [ - ] Tasten wird der Wert geändert, mit der [ TAB ] Taste gelangt man zum nächsten Wert in die nächste Spalte. Beendet werden die Eingaben mit der [ ENTER ] Taste.

TASTE [ 3 ] : Audio- und Relaisprogrammierung (Beispielabbildung)

Achtung: Quellen, bei denen keine Zone und kein Relais aktiviert sind, werden nicht dargestellt.

f g d e a b c j k i h

QUELLE

SYS 4/2

SYS 4/2

SYS 4/2

SYS 4/2

ALARM 1

ALARM 2

GONG

AUX

FIRE MIK1

FIRE MIK2

MESSAGE

| Z1 | Z2 | Z3 | Z4 | |

R1

| R2 | R3 | R4 |

01 | ** | | | | | | | | |

02 |

03 | |

| ** |

| ** |

|

|

| |

|

|

|

|

|

|

| |

|

04 | | | | ** | |

| ** | ** | ** | ** | |

| ** | ** | ** | ** | |

| ** | ** | ** | ** | |

|

|

|

|

|

|

|

|

|

|

|

| |

|

|

|

| ** | ** | ** | ** | |

| ** | ** | ** | ** | |

| ** | ** | ** | ** | |

| ** | ** | ** | ** | | |

|

|

|

|

|

|

|

|

|

|

|

|

|

|

|

Der zu bearbeitende Wert wird durch Eingabe des Buchstabens, der vor der Zeile steht, ausgewählt.

Mit Hilfe der [ + ] und [ - ] Tasten wird der Wert geändert, mit der [ TAB ] Taste gelangt man zum nächsten Wert in die nächste Spalte. Beendet wird die Eingabe mit der [ ENTER ] Taste.

Firmwareversion V4.2

Seite 37 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

TASTE [ 4 ] : Sonstige (Beispielabbildung)

Siehe auch Kapitel 5.7

a GONG b MUSIK c ERDSCHLUSS

EIN

EIN

| 4 | 3 | 2 | 1 | d IMPEDANZ e KURZSCHLUSS f UNTERBRECHUNG g PILOT LEVEL

|

|

|

4

4

4

049V i h AUTO ERROR OUTPUT AUS

IMP TOLERANZ NORMAL (7)

|

|

|

3

3

3 |

|

|

2

2

2 |

|

|

1

1

1 |

|

|

Der zu bearbeitende Wert wird durch Eingabe des Buchstabens, der vor der Zeile steht, ausgewählt.

Mit Hilfe der [ + ] und [ - ] Tasten wird der Wert geändert, mit der [ TAB ] Taste gelangt man zum nächsten Wert in die nächste Spalte. Beendet wird die Eingabe mit der [ ENTER ] Taste.

TASTE [ 5 ] : Texteingabe

Hiermit kann der im Display angezeigte Zonenname (max. 8 Zeichen) verändert werden.

Durch Drücken der Taste [ 5 ] erscheint folgendes Bild:

Texteingabe

ZONE 1

ZONE 2

ZONE 3

ZONE 4

TASTE 1

TASTE 2

TASTE 3

TASTE 4

Durch Betätigen der Taste [ 1 ] wird z.B. der Text für ZONE 1 geändert.

Wird über eine längere Zeit keine Taste betätigt, wird das Texteingabemenü automatisch beendet.

Soll z.B. der Text „ZONE 2“ in „LAGER“ geändert werden, ist folgendermaßen vorzugehen:

1. Taste [ 2 ] drücken.

2. Neuen Text „LAGER“ eingeben.

3. Die [ ENTER ] - Taste drücken, um die Eingabe zu beenden.

Texteingabe

ZONE 1

LAGER

ZONE 3

ZONE 4

TASTE 1

TASTE 2

TASTE 3

TASTE 4

ZONE 2 :MUSIK

SYSTEM: OK MEVAC4

Original Displayanzeige für ZONE 2

LAGER :MUSIK

SYSTEM: OK MEVAC4

Neue Displayanzeige für ZONE 2

Firmwareversion V4.2

Seite 38 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

TASTE [ 6 ] : Fehlerausgabe (Anzeige des aktuellen Zustands, Beispielabbildung)

KREIS: 1

KREIS: 2

KREIS: 3

KREIS: 4

RESERVE AMP OK

FIRE MIK1 ANFORDERUNG

FIRE MIK2 ANFORDERUNG

ANFORDERUNG ALARM 1

020

088

019

022

ANFORDERUNG ALARM 2

MP3 TEXTE

020

088

019

022

OK

OK

OK

OK

OK

000

000

000

000

KAPSEL

KAPSEL

OK

OK

OK

OK

OK

OK

Es werden 3 Messwerte genommen, die Zahl 20 ist z.B. die Addition von Kreis 1A und 1B des installierten Kreises 1. Es wird alle 15 Sekunden gemessen. Nach 3 Messungen erfolgt die

Auswertung. Bei den dreistelligen Zahlen handelt es sich um Werte, die direkt aus dem A/D-Wandler kommen. Hieraus lässt sich die wirkliche Impedanz nicht ableiten.

Die Abweichung der Impedanz in den einzelnen Zonen, die zu einem Alarm führt, lässt sich mit der

IMP.TOLERANZ Funktion (siehe Kapitel 5.7 und Kapitel 8 – TASTE [ 4 ]) einstellen.

KLEIN bedeutet, dass die in den Kreisen gemessenen Werte in den folgenden Messungen um nicht mehr als 4 Digits abweichen dürfen. Bei NORMAL sind es 7 und bei HOCH 22.

Wenn AUTO ERROR OUTPUT im Menü „TASTE [ 4 ] : Sonstige“ auf „AN“ gestellt ist, wird ca. alle 45

Sekunden ein Dreier-Block mit aktuellen Messwerten angezeigt.

KREIS 1 - 4 sowie MP3 TEXTE werden in jedem Fall angezeigt, der Rest ist abhängig von den

installierten Komponenten!

TASTE [ 7 ] : Werkseinstellungen laden / RESET

ACHTUNG: Jede manuell vorgenommene Programmierung geht dabei verloren.

Durch Betätigen der Taste 7 wird das Gerät wieder mit den Werkseinstellungen geladen

(Auslieferungszustand). Nach einer letzten Rückfrage (ALLES LOESCHEN??? Y=JA) wird das

System auf Werkseinstellung zurückgesetzt (Bestätigung mit [ Y ], Abbruch mit [ N ]!).

Es müssen

Großbuchstaben

auf der PC-Tastatur verwendet werden, also

[ SHIFT ] + [ Y ]

oder

[

SHIFT ] + [ N ]

!!!

Firmwareversion V4.2

Seite 39 Stand: 07.2015

MEVAC-4 Evakuierungskontroller

9. TECHNISCHE DATEN

NF-Eingänge

1 x Musik 0dB, unsymmetrisch

1 x Tonquelle 0dB, unsymmetrisch

2 x Fire Mikrofon, trafosymmetrisch

1 x Mikrofon-BUS (MEVAC-4PTT oder MEVAC-1PTT)

NF-Ausgänge 5 x 0dB (max. +10dB), trafosymmetrisch

Pilotton-Messfrequenz 22kHz (gefadet, nicht permanent)

Messfrequenz Fire Mik 1kHz

100-V-Umschaltrelais Schaltspannung max. 160V~, Schaltstrom max. 4A~ (P

MAX

500W/100V)

Sonstige Relaiskontakte max. 120V~, max. 2A~

Anzeige alphanumerisches DOT-Matrix LC-Display mit 2x20 Zeichen

Sprachspeicher

Betriebsspannung

SD-Karte (2GB im Lieferumfang)

230V~, 50/60 Hz

Netzsicherung

Stromversorgung DC

Temperaturbereich

Leistungsaufnahme

Gehäuse

Feinsicherung 5x20 mm, 1AT

24V, max. 600mA

–5°C bis +55°C max. 25VA

19“, 1HE (300 mm tief, ohne Stecker), Stahlblech, schwarz

Gewicht 4 kg

Diese Bedienungsanleitung ist urheberrechtlich für MONACOR ® INTERNATIONAL GmbH & Co. KG geschützt. Eine Reproduktion für eigene kommerzielle Zwecke – auch auszugsweise – ist untersagt.

Firmwareversion V4.2

Seite 40 Stand: 07.2015

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