manuals 540882-e-ausgabedatum

manuals 540882-e-ausgabedatum
INDUSTRIEELLER
TROCKNUNGSWALZENBÜGELAUTOMAT
WALZENDURCHMESSER 320
mm
BÜGELAUTOMAT MIT EINLEGEBREITE:
1600 mm
2000 mm
ORIGINALHANDBUCH ZUR INSTALLATION, WARTUNG UND
BEDIENUNG DER MASCHINE
540882 E
Ausgabedatum: 18.7.2012
INHALT
1. GRUNDLEGENDE ANWEISUNGEN UND INFORMATIONEN
1.1. ANWEISUNGEN ZUM BÜGELN - BESTIMMUNG DER MASCHINE ....................................................5
1.2. ANWEISUNGEN ZUM BÜGELN - FALSCHE VERWENDUNG DER MASCHINE.................................5
1.3. ANWEISUNGEN ZUM BÜGELN - BENUTZUNGSEMPFEHLUNG........................................................6
2. SICHERHEITSANWEISUNGEN
2.1. WARNUNG FÜR DAS BEDIENPERSONAL UND DEN BETRIEB .........................................................8
2.2. WARNUNGEN FÜR DEN TRANSPORT UND DIE LAGERUNG .........................................................10
2.3. SYMBOLE AUF DER MASCHINE.........................................................................................................10
2.4. PLATZIERUNG DES HERSTELLUNGSSCHILDES AN DER MASCHINE ..........................................11
2.4.1. HERSTELLUNGSSCHILD EINER MASCHINE FÜR GASHEIZUNG .................................................................................12
3. INSTALLATION
3.1. PARAMETER DER MASCHINE IN EINGEPACKTEM ZUSTAND - TRANSPORT..............................13
3.2. PARAMETER DER MASCHINE IN AUSGEPACKTEM ZUSTAND - TRANSPORT ............................14
3.2.1. MASCHINE AUF DER PALETTE - TRANSPORT.....................................................................................................................14
3.2.2. DEMONTAGE DER MASCHINE VON DER PALETTE...........................................................................................................15
3.2.3. BEWEGUNG DES BÜGELAUTOMATEN ÜBER DEN BODEN...........................................................................................16
3.3. INSTALLATIONSANFORDERUNGEN AN DEN RAUM .......................................................................17
3.3.1. ARBEITSBEDINGUNGEN DER MASCHINE .............................................................................................................................17
3.3.2. RAUMMGRÖSSE ...............................................................................................................................................................................18
3.4. AUFSTELLEN DER MASCHINE AUF DEN BODEN ............................................................................19
3.5. ANSCHLUSS ZU EINEM DAMPFABFÜHRUNGSSYSTEM.................................................................20
3.5.1. INSTALLATION VON MEHREREN BÜGELAUTOMATEN....................................................................................................22
3.6. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS ............................................................................................................23
3.7. GASHEIZUNG (NUR FÜR MASCHINEN MIT GASHEIZUNG).............................................................29
3.7.1. GASANSCHLUSS - INSTALLATION.............................................................................................................................................29
3.7.2. ANSCHLUSS ZU EINEM ABFÜHRUNGSSYSTEM - INSTALLATION FÜR MASCHINEN MIT GASHEIZUNG...30
3.7.3. BETRIEBSINSPEKTION - NUR FÜR MASCHINEN MIT GASHEIZUNG..........................................................................31
3.7.4. ÜBERGANG AUF EIN ANDERES GAS.......................................................................................................................................33
3.8. VORBEREITUNG DER MASCHINE ZUM BETRIEB ............................................................................34
3.9. UMBAU DES ABGANGS DER DAMPFABFÜHRUNG .........................................................................36
4. TECHNISCHE PARAMETER
4.1. ÄUSSERE ABMESSUNGEN DER MASCHINE....................................................................................37
4.2. TECHNISCHE PARAMETER ................................................................................................................38
5. BEDIENUNG
5.1. HAUPTSCHALTER................................................................................................................................39
5.2. BEDIENFELD / TASTATUR - STEUERUNG ........................................................................................39
5.2.1. BEDIENUNG OPL ...............................................................................................................................................................................41
5.2.2. BEDIENUNG DER VERSION COIN; VERSION CPS ..............................................................................................................43
5.2.3. MÜNZEINWURF (COIN) ...................................................................................................................................................................45
5.2.4. ZENTRALES ZAHLUNGSSYSTEM (CPS)..................................................................................................................................45
5.3. BEDIENFELD / TASTATUR - BENUTZERKONFIGURATION ...............................................................46
5.4. BETRIEBSANWEISUNGEN..................................................................................................................48
5.4.1. START.....................................................................................................................................................................................................48
5.4.2. START DER VERSORGUNG..........................................................................................................................................................48
5.4.3. FESTLEGUNG DER BÜGELPARAMETER................................................................................................................................48
5.4.4. START DES BÜGELNS.....................................................................................................................................................................49
5.4.5. ERWÄRMUNGSPROZESS - BÜGELBEGINN..........................................................................................................................49
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
3
5.4.6. BÜGELN.................................................................................................................................................................................................50
5.4.7. BEENDIGUNG DES BÜGELNS......................................................................................................................................................50
5.5. SICHERHEITSLEISTE...........................................................................................................................51
5.6. HANDKURBEL.......................................................................................................................................52
5.7. PEDALSYSTEM STOPP / START DES EINGANGSTISCHS* .............................................................53
5.8. SYSTEM OCS - ÜBERHITZUNGSKONTROLLE DER WALZENRÄNDER * .......................................54
5.9. VORGEHENSWEISE BEI DER ANZEIGE VON FEHLERMELDUNGEN.............................................54
5.9.1. FEHLERMELDUNG E7 - FEHLER DER ZÜNDUNGSEINHEIT - NUR G-VERSIONEN...............................................55
5.9.2. FEHELRMELDUNG E9 - FEHLER DES UNTERDRUCKSCHALTERS - NUR G-VERSION......................................55
5.10. NOTABSCHALTUNG DER MASCHINE..............................................................................................57
5.11. ENTNAHME VON FESTHÄNGENDER WÄSCHE..............................................................................57
5.12. UNTERBRECHUNG DER ELEKTRISCHEN ENERGIEVERSORGUNG ...........................................57
6. WARTUNG UND EINSTELLUNG
6.1. SICHERHEITSANWEISUNGEN FÜR DIE WARTUNG ........................................................................58
6.2. REINIGUNG DER MASCHINE ..............................................................................................................58
6.3. BÜGELWALZE.......................................................................................................................................59
6.3.1. KURZZEITIGES ABSTELLEN DER MASCHINE; TÄGLICHE WARTUNG DER WALZE.............................................59
6.3.2. POLIERTE STAHLWALZE ...............................................................................................................................................................59
6.3.3. POLIERTE WALZE MIT HARTCHROMSCHICHT....................................................................................................................59
6.3.4. REINIGUNG DER BÜGELWALZE.................................................................................................................................................60
6.4. BÜGELBÄNDER ....................................................................................................................................61
6.4.1. SPANNEN DER BÜGELBÄNDER.................................................................................................................................................61
6.4.2. AUSTAUSCH DER BÜGELBÄNDER ...........................................................................................................................................61
6.5. AUFGABEBÄNDER DES EINGANGSTISCHS .....................................................................................62
6.5.1. SPANNEN DER AUFGABEBÄNDER DES EINGANGSTISCHS.........................................................................................62
6.6. BÄNDCHEN DER OBEREN ANDRÜCKWALZE...................................................................................63
6.7. OBERE ANDRÜCKWALZE ...................................................................................................................63
6.7.1. AUSTAUSCH DES WALZENBALLENS DER OBEREN ANDRÜCKWALZE...................................................................63
6.8. KETTENGETRIEBE...............................................................................................................................64
6.9. LAGER ...................................................................................................................................................62
6.10. ABLÖSER ............................................................................................................................................65
6.11. TEMPERATURSENSOR - BETRIEBS- UND SICHERHEITSSENSOR .............................................66
6.12. ELEKTROINSTALLATION - WARTUNG.............................................................................................67
6.13. FREQUENZUMRICHTER....................................................................................................................67
6.14. MOTOR DES HAUPTANTRIEBS ........................................................................................................67
6.15. HAUPTABZUGSVENTILATOR ...........................................................................................................69
6.16. STEUERUNGSEINHEIT ESYS-EINHEIT - NUR GASHEIZUNG........................................................69
6.17. HOCHSPANNUNGSKABEL - NUR GASHEIZUNG ............................................................................69
6.18. ZÜND- UND IONISIERUNGSELEKTRODE - NUR GASHEIZUNG....................................................70
6.19. UNTERDRUCKSCHALTER- NUR GASHEIZUNG..............................................................................70
6.20. ANTRIEB DES EINGANGSTISCHS - KUPPLUNG* ...........................................................................71
6.21. STROMSCHUTZSCHALTER DER WÄSCHEREI - ÜBERPRÜFUNG ...............................................71
6.22. ABSTELLEN DES BÜGELAUTOMATEN ............................................................................................71
7. AUSSERBETRIEBSETZUNG DER MASCHINE
7.1. ABTRENNEN DER MASCHINE ............................................................................................................72
7.2. ENTSORGUNG DER MASCHINE.........................................................................................................72
7.2.1. MÖGLICHKEIT DER ENTSORGUNG DER MASCHINE DURCH EINE FACHFIRMA.................................................72
7.2.2. MÖGLICHKEIT DER ENTSORGUNG DER MASCHINE MIT EIGENEN MITTELN.......................................................72
4
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
1. GRUNDLEGENDE ANWEISUNGEN UND INFORMATIONEN
1.1. ANWEISUNGEN ZUM BÜGELN - BESTIMMUNG DER MASCHINE

Die Maschine ist nur zum Bügeln von flacher Wäsche (Bettwäsche, Tischdecken, Geschirrtücher,
Handtücher, Taschentücher und sonstige Arten von flacher Wäsche), die aus Leinen, Baumwolle,
Seide, Polyacryl- und Polyesterfasern hergestellt ist, bestimmt.

Legen Sie in den Bügelautomat Wäsche mit einer optimalen Restfeuchtigkeit von 50% ± 10% ein.
Der Bügelautomat führt die letztendliche Trocknung durch. Wäsche mit einer höheren
Restfeuchtigkeit muss geschleudert oder vorgetrocknet werden. Befeuchten Sie zu trockene Wäsche
vor dem Bügeln, anderenfalls kann es zu einem Anheften der übertrockneten Wäsche an den
Bügelbändern bei der Ausgangsrinne und zur Bildung von statischer Elektrizität kommen.

Die Wäsche muss ordentlich abgespült sein, durch die Nichterfüllung dieser Bedingung verursachen Sie
eine Vergilbung der Wäsche, eventuell das Absetzen von Waschmittelresten und Verunreinigungen auf
die Bügelwalze.

Die Wäsche muss nach der Art und der gewählten Bügeltemperatur sortiert werden. Entleeren Sie
Taschen, entfernen Sie aus der Wäsche Fremdkörper, welche die Wäsche sowie die Maschine
beschädigen könnten.

Achten Sie auf eine erhöhte Vorsicht beim Bügeln von synthetischen Stoffen und bedruckten Geweben,
damit es nicht zum Anschmelzen des Stoffs an die Bügelwalze kommt.

Wir empfehlen, keine Überdecken und Decken zu bügeln.

Kontrollieren Sie, ob die Wäsche Bügeln verträgt und wenn ja, bei welcher Temperatur.

Der Hersteller der Maschine trägt keine Verantwortung für beschädigte Gewebe durch ein
ungeeignetes Bügelverfahren.
1.2. ANWEISUNGEN ZUM BÜGELN - FALSCHE VERWENDUNG DER
MASCHINE
! WARNUNG
DIESE MASCHINE WURDE FÜR INDUSTRIELLES BÜGELN UND TROCKNEN FLACHER WÄSCHE,
DIE IM WASSER GEWASCHEN WURDE, KONSTRUIERT.
JEDWEDE ANDERE VON DER AUFGEFÜHRTEN WEISE ABWEICHENDE VERWENDUNG OHNE
SCHRIFTLICHE ZUSTIMMUNG DES HERSTELLERS WIRD ALS FALSCHE VERWENDUNG
ANGESEHEN.

Bügeln Sie keine Wäsche, deren Zusammensetzung eine Speicherung von Feuchtigkeit verhindert.

Die Maschine ist nicht zum Bügeln von Wäsche bestimmt, die Teile aus Metall, Kunststoff, Glasfasern
oder Schaumgummi enthält.

Die Maschine ist nicht zum Bügeln von Wäsche bestimmt, die Komponenten enthält, deren Härte die
Bügelbänder oder die Oberfläche der Bügelwalze beschädigen könnten.

Die Maschine ist nicht zum Bügeln von Wäsche mit Knöpfen bestimmt.

Lassen Sie niemals Wäsche in der Maschine!

Bügeln Sie so, dass wechselseitig der rechte sowie der linke Teil der Bügelfläche in dem Fall bedeckt ist,
dass nicht mit einem Stück zu bügelnder Wäsche die ganze Einlegebreite der Maschine genutzt wird.

Schalten Sie die elektrische Stromversorgung nicht ab, wenn die Maschine eine Temperatur höher
als 80°C hat, mit Ausnahme außergewöhnlicher Fälle.

Nehmen Sie im Verlauf der Erwärmungs- und Abkühlungsphase nicht die Maschine mit der
maximalen Geschwindigkeit in Betrieb.

Schalten Sie nicht die Maschine aus, wenn die Bügelbänder nicht völlig trocken sind und bügeln Sie
nicht bei Temperaturen geringer als 80°C, dass kann eine Oxidation der Bügelwalze verursachen.

Bügeln Sie nicht synthetische Gewebe bei hohen Temperaturen.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
5
1.3. ANWEISUNGEN ZUM BÜGELN - BENUTZUNGSEMPFEHLUNG

Die in diesem Handbuch beschriebenen Maschinen haben folgende Bügeleigenschaften:
o Bis zu einer Wäschebreite von – 1,655 m (Modell 160).
o Bis zu einer Wäschebreite von – 2,070 m (Modell 200).

Die Bügelgeschwindigkeit lässt sich in Abhängigkeit vom Wäschetyp und deren Feuchtigkeitsstufe im
Bereich von 1 - 6 m/min einstellen.

Die Temperatur der Bügelwalze lässt sich in Abhängigkeit vom Wäschetyp bis zu einem Wert von
180°C einstellen, für das Bügeln der oben beschriebenen Wäschearten stellen Sie eine Temperatur
von max. 160°C ein.

Die Bügelparameter werden am Display des Bedienfelds angezeigt.


Die Maschinen werden in einer Ausführung mit folgender Bedienung geliefert:
o Version OPL - Bedienfeld mit der Möglichkeit der Änderung aller wählbaren Parameter, für
qualifiziertes Bedienpersonal bestimmt
o Version COIN - Münzausführung mit einem Zahlungssystem in der Maschine, mit einem teilweise
zugänglichen Bedienfeld (Start, Stopp, Zeitanzeige bis zum Ende des vorausbezahlten Zyklus) mit
voreingestellten Bügelparametern und mit der Möglichkeit der Änderung aller wählbaren Parameter
nur für eine autorisierte Person.
o Version CPS - Münzausführung mit einem Zahlungssystem außerhalb der Maschine, mit einem
teilweise zugänglichen Bedienfeld (Start, Stopp, Zeitanzeige bis zum Ende des vorausbezahlten
Zyklus) mit voreingestellten Bügelparametern und mit der Möglichkeit der Änderung aller wählbaren
Parameter nur für eine autorisierte Person.
Die Maschinen werden in Ausführungen mit Heizung geliefert:
E – elektrische Heizung.
o G – Gasheizung.
o


Minimale Temperaturschwankungen kann gut geschultes Bedienpersonal beeinflussen, das in
Abhängigkeit von der Wäscheart und deren Restfeuchtigkeit die eingestellte Temperatur und
Bügelgeschwindigkeit am Bedienfeld der Maschine ändert.
Zum Erreichen einer maximalen Leistung der Bügelmaschine ist es vorteilhaft:
Einem Absinken der Temperatur durch geeignetes Bügeln vorzubeugen, allgemein die minimal
mögliche Bügelgeschwindigkeit wählen.
o Beginnen Sie erst nach Erreichen der eingestellten Temperatur zu bügeln (Kontrollleuchte "Start"
blinkt nicht).
o Eine Bügelkontinuität sicherstellen, zwischen den einzelnen Stücken der nachfolgend eingelegten
Wäsche sollte die Entfernung nicht größer sein, als die Länge des Eingangsförderers ist.
o Zeiten eliminieren, wo mit einem eingeschalteten Bügelautomat mit Arbeitstemperatur nicht gebügelt
wird.
o Wäschestücke nach der Zusammensetzung des Gewebes sortieren oder nach der Restfeuchtigkeit.
o Die Geschwindigkeit und die Temperatur den spezifischen Bedürfnissen jedes Wäschestücks
anpassen.
o Den Bügelautomat mit ausreichendem Vorlauf vor dem Bügeln des letzten Stücks Wäsche ausschalten
(Kontrollleuchte "Stopp" blinkt = Abkühlungsmodus), es wird so der Energieverbrauch dadurch
verringert, dass die gespeicherte Wärme der Bügelwalze genutzt wird und sich die Abkühlungszeit
der Maschine verkürzt.
o

Legen Sie die Wäsche wechselseitig von links und von rechts auf den Eingangsförderer (im Fall,
dass die Wäsche breiter ist, als wie die Hälfte der Eingangsbreite der Maschine) und/oder
schrittweise von links nach rechts so, dass die Bügelwalze bei der Übergabe der Wärme auf die zu
bügelnde Wäsche belastet wird.

Führen Sie ein zu bügelndes Stück in den Bügelautomat vorsichtig ein, weil ein Stück, welches
schlecht eingeführt wird, nicht gelöst werden kann.

Zum Erreichen des besten Bügelergebnisses empfehlen wir flache Wäschestücke vom Saum her zu
bügeln zu beginnen (Handtücher, Laken usw.).

Wenn die Wäsche zweimal gebügelt werden muss, damit sie trocken ist, besteht hier ein Vergilbungsrisiko;
ähnlich wenn die Drehzahl zu niedrig ist.

Wenn die Wäsche nach einmal Bügeln nicht trocken ist, kann das dadurch verursacht sein, dass:
Ihre Maschine eine kleine Schleuderleistung hat; wenn das der Fall ist, empfehlen wir eine kurze (5 10 Min) Vortrocknung in einem Trommeltrockner.
o
6
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
o
o
Die Dicke der Wäsche zu groß ist.
Die Bügeldrehzahl zu hoch ist.

Kontrollieren Sie, dass die zu bügelnden Stücke nicht breiter als die maximal möglich einlegbare
Breite sind.
o Bügeln Sie in diesem Fall nicht Wäsche, die viermal zusammen gelegt ist; wegen der zu großen
Dicke kann nicht die Trocken-/Bügelqualität eingehalten werden, wie Sie sie von der Maschine
erwarten würden.
o Falls es möglich ist, nutzen Sie die gesamte Breite der Bügelwalze.
 Falls die Wäsche, die aus dem Bügelautomat kommt, weiterhin feucht ist, muss die Bügeldrehzahl verringert
werden, bis Sie die geforderte Bügelqualität erreichen.
o Wäsche, die aus der Maschine mit einer Feuchtigkeit von ca. 8 % kommt, wird als optimal gebügelt
angesehen.
 Wenn die Wäsche gestärkt wird, entsteht ein Risiko der Bespritzung der Bügelwalze, eventuell des
Festklebens der Wäsche an der Walze.
 Die Bügelproduktivität und die -qualität hängen vom Waschen ab. Vergewissern Sie sich, dass alle
Bedingungen erfüllt sind.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
7
2. SICHERHEITSANWEISUNGEN
2.1. WARNUNG FÜR DAS BEDIENPERSONAL UND DEN BETRIEB
!
WARNUNG
LESEN SIE SICH BITTE ZUR MINIMIERUNG DER GEFAHR EINER BRANDENTSTEHUNG, EINES
UNFALLS DURCH ELEKTRISCHEN STROM, EINER ERNSTHAFTEN VERLETZUNG VON
PERSONEN ODER EINEM SCHADEN AM EIGENTUM DIE NACHFOLGENDEN ANWEISUNGEN DURCH
UND HALTEN SIE SIE EIN:
 Lesen Sie vor der Installation, dem Betrieb und der Wartung der Maschine gründlich die kompletten
Anweisungen durch, d.h. dieses "Originalhandbuch zur Installation, Wartung und Bedienung der Maschine".
 Bestandteil der Anweisungen zur Maschine ist auch ein Ersatzteilkatalog, der nicht standardmäßig mit der
Maschine geliefert wird.
Fordern Sie den Ersatzteilkatalog beim Lieferanten / Hersteller an.
 Gehen Sie nach den in den Handbüchern aufgeführten Anweisungen vor und bewahren Sie sie an einem
geeigneten Ort bei der Maschine für eine spätere Nutzung auf.
 Kontaktieren Sie im Fall jeglicher Probleme, welche Sie nicht verstehen, immer Ihren Lieferanten, den
Servicetechniker oder den Hersteller.
 Umgehen Sie nicht die in dem Handbuch aufgeführten Sicherheitsanweisungen, die Warnungen und die
Warnschilder an der Maschine.
 Halten Sie alle geltenden und grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen und Gesetze ein.
 Diese Maschine darf nicht durch Kinder bedient werden. Überzeugen Sie sich vor dem Start der Maschine, dass
in der Maschine oder um die Maschine herum keine Personen (Kinder) oder Tiere sind.
 Schließen Sie beim Bügeln lose Kleidung, legen Sie Krawatten, Anhänger, Armbänder ab, binden Sie lange
Haare zusammen.
 Betreiben Sie die Maschine nicht mit kaputten, fehlenden Teilen oder geöffneten Abdeckungen, die Maschine
darf nicht gestartet werden, wenn nicht alle Abdeckungen an ihren Stellen sind.
 Legen Sie keine Stoffe in die Maschine ein, die brennbare oder explosive Mittel enthalten. Lagern Sie in der
Umgebung der Maschine keine brennbaren Stoffe. Halten Sie die Oberfläche der Maschine sauber und ohne
brennbare Materialien.
 Die Maschine produziert Dämpfe, die wirksam aus dem Raum nach draußen abgesaugt werden müssen.
 Lagern und verspritzen Sie in der Umgebung der Maschine keine brennbaren Stoffe.
 Handhaben Sie nicht ohne Sinn die Bedienungselemente der Maschine. Die Maschinenversion OPL (ohne
Münzeinwurf) ist nur für ein qualifiziertes Bedienpersonal bestimmt.
 Verwenden Sie bei der Handhabung mit gebügelter heißer Wäsche Schutzhandschuhe.
 Die hohe Temperatur der Bügelwalze kann ernsthafte Verbrennungen verursachen. Vermeiden Sie die
Berührung von heißen Teilen der Maschine.
 Die Maschine ist zum Anschluss an das elektrische Netz durch eine feste Zuleitung bestimmt.
 Die Maschine muss zu einer elektrische Quelle, zu einer Erdung, einer Ventilation und eventuelle an das Gas
nach dem Installationshandbuch in Übereinstimmung mit den örtlichen Normen angeschlossen werden und der
Anschluss muss durch qualifizierte Personen mit einer entsprechenden geltenden Berechtigung durchgeführt
werden. Beim Anschluss an das örtliche elektrische Netz (TT / TN / IT, ...) müssen die geltenden Vorschriften
eingehalten werden.
 Die Maschine ist mit einem Frequenzumrichter ausgestattet. Ändern Sie nicht die Einstellung des Parameters
des Umrichters. Im umgekehrten Fall kann es zu einer ernsthaften Verletzung, einem Brand, einer Beschädigung
der Maschine usw. kommen.
 Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand der Erdung, die Funktion der Absaugung der Maschine und die
Sicherheitsleisten.
 Bügeln Sie nicht bei einer Beschädigung einer Sicherheitsleiste, die den Schutz von Fingern gewährleistet!
 Jegliche Änderung in der Installation der Maschine gegenüber diesem Handbuch muss durch den Hersteller
genehmigt werden. Im umgekehrten Fall trägt der Hersteller/Lieferant keine Verantwortung für eine eventuelle
Verletzung des Bedienpersonals oder Schäden am Eigentum.
 Eingriffe in die Funktion der Maschine sind unzulässig und der Hersteller lehnt in diesen Fällen sämtliche
Verantwortung ab.
8
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
! WARNUNG
TRENNEN SIE DIE MASCHINE IMMER VOR IRGENDEINEM EINGRIFF IN DIE MASCHINE VON DER
ZULEITUNG DER ELEKTRISCHEN ENERGIE UND ALLEN WEITEREN EVENTUELLEN
ENERGIEQUELLEN, SCHALTEN SIE DEN AUSSCHALTER AUS. DIE BÜGELWALZE MUSS ABGEKÜHLT
SEIN.
BEI EINEM AUSGESCHALTETEN HAUPTSCHALTER SIND DIE ZULEITUNGSKLEMMEN DES
HAUPTSCHALTERS DER MASCHINE UNTER SPANNUNG!
FÜR VERSIONEN MIT GASHEIZUNG
 Wenn Sie feststellen, dass irgendwo in der Maschine Gas austritt, schließen Sie die Gashauptzuleitung, lüften
Sie, betätigen Sie keinen elektrischen Schalter und schalten Sie keine elektrischen Verbraucher ein, rauchen Sie
nicht, verwenden Sie kein offenes Feuer und rufen Sie den Service herbei.
 Die Absaugung eines Bügelautomaten mit Gasheizung darf unter keinen Umständen mit der Absaugung einer
Maschine für Trockenreinigung oder Pressen zur Trockenreinigung verbunden werden.
 Schalten Sie keine Komponenten der Gasheizung ab und ändern Sie nicht deren Einstellung und aller im
Herstellungswerk eingestellten Geräte.
 Die Parameter zur Einstellung, des Gastyps, des zulässigen Gasdrucks und der Kategorie des Gasverbrauchers
sind auf dem Typschild der Maschine aufgeführt.
Eine eventuelle Umstellung auf einen anderen Typ oder Arbeitsdruck darf nur mit der Genehmigung des
Herstellers und nur durch autorisiertes Servicepersonal durchgeführt werden.
 Es muss eine minimale durch den Hersteller empfohlene Entlüftung des Raumes gewährleistet werden.
 Alle eventuellen Komponenten der Gasheizung unterliegen einer speziellen Genehmigung. Im
Beschädigungsfall dürfen sie nur in durch den Hersteller gelieferte originale Ersatzteile ausgetauscht werden.
FÜR ALLE VERSIONEN
 Installationen und Reparaturen dürfen nur eine autorisierte Serviceorganisation mit der entsprechenden
Berechtigung vom Hersteller durchführen.
 Im Fall, dass nicht die in diesem Handbuch aufgeführten Anweisungen eingehalten werden, kann es zum
Erlöschen der Garantie kommen.
 Als Ersatzteile für diesen Maschinentyp dürfen nur ursprüngliche oder gleiche Teile verwendet werden.
 Platzieren Sie nach der Durchführung einer Reparatur alle Paneele an ihren Platz und sichern Sie sie in
ursprünglicher Weise.
Betrachten Sie diese Maßnahme als Schutz gegen einen elektrischen Schock, eine Verletzung, einen Brand
und/oder eine Beschädigung von Eigentum.
 Anweisungen und Warnungen, die in diesem Handbuch beschrieben sind, beinhalten nicht alle möglichen
Bedingungen und Situationen, die bei der Installation der Maschine auftreten können. Sie müssen im
allgemeinen Sinn verstanden werden. Vorsicht und Sorgfalt sind Faktoren, die nicht durch die Konstruktion einer
Maschine gelöst werden können. Diese Faktoren müssen eine Bedingung der Befähigung von Personen sein,
welche die Maschine installieren, betreiben oder die Wartung absichern.
 Bemerkungen:
o
o
Der äquivalente Schalldruckpegel an der Stelle der Bedienung ist kleiner als 70 dB (A).
Diese Maschine hat keine Bestandteile, die Asbest enthalten.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
9
2.2. WARNUNGEN FÜR DEN TRANSPORT UND DIE LAGERUNG
! WARNUNG
DRÜCKEN, ZIEHEN ODER ÜBEN SIE NICHT ANDERWEITIG BEIM TRANSPORT UND DER LAGERUNG
DRUCK AUF KOMPONENTEN AUS, DIE AUS DEN UMRISSEN DER MASCHINE HERAUSRAGEN
(STEUERUNGSELEMENTE, TASTEN, SCHALTER, KURBELN, VERSCHRAUBUNGEN DER
STROMZULEITUNG, VERSCHRAUBUNGEN DER GASZULEITUNG, USW.).
VERGEWISSERN SIE SICH, DASS DIESE KOMPONENTEN IN EINER SOLCHEN WEISE
GESICHERT SIND, DASS ES WÄHREND DER HANDHABUNG UND DER INSTALLATION DER
MASCHINE NICHT ZU DEREN BESCHÄDIGUNG KOMMT.

Bei der Absicherung des Transports durch den Abnehmer müssen die Anweisungen des Herstellers
für den Transport, die Handhabung und die Lagerung von Produkten beachtet werden. In einem
solchen Fall haftet der Hersteller nicht für eine eventuelle Beschädigung der Maschine während des
Transports.

Die Umgebungstemperatur für den Transport und die Lagerung darf nicht geringer als -25°C und
höher als +55°C sein. Die relative Luftfeuchtigkeit darf beim Transport und der Lagerung nicht 50 %
übersteigen. Bei der Lagerung des Produkts auf einer Freifläche muss dieses vor mechanischer
Beschädigung und den Einwirkungen von Witterungseinflüssen geschützt werden.

Wenn es möglich ist, lassen Sie die Maschine bis zu dem Zeitpunkt in der Transportverpackung oder
wenigstens auf deren Transportpalette aus Holz, solange es nicht zu einem endgültigen Einbau der
Maschine auf das Baufundament in der Wäscherei kommt. Die Handhabungsweise mit der Maschine
ist im Kapitel "3. INSTALLATION" beschrieben.
2.3. SYMBOLE AUF DER MASCHINE
 Der Hauptschalter (für die Version OPL auf der Vorderseite des linken Ständers) erfüllt
gleichzeitig die Funktion eines Sicherheitsschalters. Drehen Sie ihn bei Gefahr in die
Position "off".
 Achtung, gefährliche elektrische Spannung, elektrische Anlage.
 Heiße Flächen. Berühren Sie nach der Erwärmung nicht die gekennzeichneten Flächen.
 Kontaktgefahr mit beweglichen Maschinenteilen. Greifen Sie während der Handhabung
mit der Wäsche nicht in den gekennzeichneten Raum.
 Anweisungsschild für die Wäscheeinlage.
Information über die falsche und richtige
Verteilung der Wäsche auf dem
Eingangstische des Bügelautomaten.
 Wenn
Sie
ständig
schmälere
Wäschestücke
bügeln,
als
die
Einlegebreite
der
Maschine
ist,
empfehlen wir ungefähr alle fünf
Minuten das Bügeln in der Mitte der
Bügelwalze
auszulassen
und
wiederholt,
mindestens
zweimal,
wechselseitig nur am rechten und linken
Rand des Eingangstischs zu bügeln. Es
kommt so zu einer Abkühlung der
überhitzten Ränder der Bügelwalze
durch die zu bügelnde Wäsche.
10
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
2.4. PLATZIERUNG DES HERSTELLUNGSSCHILDES AN DER
MASCHINE
P_545092_01
Abbildung 2.4.

Das Herstellungsschild der Maschine (Abb. 2.4., Pos. 1) (für die Gasversion einschließlich der
Angaben, der Einstellung und des Gastyps) befindet sich auf der Rückseite des linken Ständers.
o Die Abbildung stellt die Version COIN oder die Version CPS mit Hauptschalter auf dem rückseitigen
Paneel dar. Bei der Version OPL befindet sich der Hauptschalter auf dem vorderen linken Ständer.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
11
2.4.1. HERSTELLUNGSSCHILD EINER MASCHINE FÜR GASHEIZUNG
Abbildung 2.4.1.
POSITION BESCHREIBUNG
POSITION BESCHREIBUNG
A
Modell
P
Gasdruck (mbar)
B
Herstellerlogo + Adresse
Q
Herstellungsjahr:
C
Genehmigung
R
Gasverbrauch (m³/h oder kg/h)
D
Seriennummer
S
Motorleistung (kW)
E
Phase
T
Gesamtleistung (kW)
F
Spannung (V)
U
"Land" in der Sprache des Kunden
G
Frequenz (Hz)
V
"Kategorie" in der Sprache des Kunden
H
Sicherung (A)
W
"Gas" in der Sprache des Kunden
I
Wärmeleistung (kW)
X
"Druck" in der Sprache des Kunden
J
Land
Y
Wärmeleistung
K
"Gesamt" in der Sprache des Kunden
Z
Gasverbrauch
L
Zeichnungsnummer
1
"Typ" in der Sprache des Kunden
M
Kategorie
2
IP – Schutzart
N
Gastyp
3
Codes des Gassatzes
O
Ausführung des Verbrauchers
4
Identifikationsnummer des Produkts
Tabelle 2.4.1.
12
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
3. INSTALLATION
3.1. PARAMETER DER MASCHINE IN EINGEPACKTEM ZUSTAND TRANSPORT
P_545092_02
Abbildung 3.1.
ABMESSUNG
MODELL
Maschine +
Palette
mit Kartonage
A (mm / inch)
160
B (mm / inch)
200
160
2185 / 86.02 2600 / 102.36
200
1245 / 49.01
C (mm / inch)
160
200
755 / 29.72
Tabelle 3.1.A.
GEWICHTE ZUM TRANSPORTZWECK
HEIZUNG
MODELL
Maschine +
Palette
mit Kartonage
E (kg / lb)
G (kg / lb)
160
200
160
200
460 / 1015
530 / 1169
440 / 970
505 / 1114
Tabelle 3.1.B.

Die Gesamtanforderungen an den Raum für die Installation der Systeme können gewöhnlich nur mit
Hilfe eines Projekts bestimmt werden, das aus einem Detailplan des Objekts hervorgeht. Alle
Durchgänge und Zwischenräume, über welche die Maschine währende der Installation transportiert
werden muss, müssen ausreichende Abmessungen haben, damit sie den Abmessungen der
verpackten Maschine entsprechen, Tabelle 3.1.A.

Alle diese Vorgänge muss ein Handhabungsspezialist durchführen.

Die Maschine kann in verpacktem Zustand mit Hilfe der Gabeln eines Flurförderfahrzeugs oder eines
manuellen Hubwagens transportiert werden, Abbildung 3.1. Angaben über die Gewichte, Tabelle
3.1.B.

Im Fall des Transports von der Frontseite (F) müssen die Gabeln bis in die Palettenmitte
eingeschoben werden, Abbildung 3.1.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
13
3.2. PARAMETER DER MASCHINE IN AUSGEPACKTEM ZUSTAND TRANSPORT
3.2.1. MASCHINE AUF DER PALETTE - TRANSPORT
P_545092_04
Abbildung 3.2.1.
ABMESSUNG
MODELL
Maschine +
Palette
A (mm / inch)
160
B (mm / inch)
200
160
2185 / 86.02 2600 / 102.36
C (mm / inch)
200
160
1220 / 48.03
200
755 / 29.72
Tabelle 3.2.1.A.
GEWICHTE ZUM TRANSPORTZWECK
HEIZUNG
MODELL
Maschine +
Palette
E (kg / lb)
G (kg / lb)
160
200
160
200
445 / 981
510 / 1125
425 / 937
485 / 1069
Tabelle 3.2.1.B.

Die Gesamtanforderungen an den Raum für die Installation der Systeme können gewöhnlich nur mit
Hilfe eines Projekts bestimmt werden, das aus einem Detailplan des Objekts hervorgeht. Alle
Durchgänge und Zwischenräume, über welche die Maschine währende der Installation transportiert
werden muss, müssen ausreichende Abmessungen haben, damit sie den Abmessungen der
Maschine auf der Palette entsprechen, Tabelle 3.2.1.A.

Alle diese Vorgänge muss ein Handhabungsspezialist durchführen.

Die Maschine auf der Palette kann mit Hilfe der Gabeln eines Flurförderfahrzeugs oder eines
manuellen Hubwagens transportiert werden, Abbildung 3.2.1. Angaben über die Gewichte, Tabelle
3.2.1.B.

Im Fall des Transports von der Frontseite (F) müssen die Gabeln bis in die Palettenmitte
eingeschoben werden, Abbildung 3.2.1.
14
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
3.2.2. DEMONTAGE DER MASCHINE VON DER PALETTE
P_545092_06
Abbildung 3.2.2.A.

Abbildung 3.2.2.A - für die Demontage der Maschine von der Palette muss die Befestigungskonsole
(1) von beiden Seiten der Maschine demontiert werden und die Stellfüße (2) - 4 x in die
Grundtransportposition eingestellt werden.
o Demontieren Sie die Verankerungsschrauben (3) - 4 x, lösen Sie die Sicherungsmuttern (4) - 4 x
und entfernen Sie die Befestigungskonsolen (1) - 2 x.
o Stellen Sie die Stellfüße (2) - 4 x in die Grundtransportposition so, dass die Höhe zwischen der
Unterfläche der Träger (5) und der Unterfläche der Stützfüße (2) ca. 80 mm beträgt, bzw. dass sie der
Höhe der Gabeln des Flurförderfahrzeugs beträgt.
o Ziehen Sie die Sicherungsmuttern (4) - 4 x bei gleichzeitiger Fixierung der Lage der Stellfüße (2) - 4 x an.
P_545092_07
Abbildung 3.2.2.B.

Abbildung 3.2.2.B – von der Palette kann der Bügelautomat mit einem Flurförderfahrzeug
entnommen werden, das von der Frontseite (F) unter beide Hauptträger mittig zwischen die Ständer
der Maschine einfährt.

Diesen Vorgang muss ein Handhabungsspezialist durchführen.

Stellen Sie die Maschine an die gewünschte Stelle in Übereinstimmung mit den Bedingungen für die
Installation.
o Siehe Kapitel 3.4.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
15
! WARNUNG
BEI EINEM TRANSPORT DES BÜGELAUTOMATEN AUF DEN GABELN EINER
TRANSPORTEINRICHTUNG MUSS AUF ERHÖHTE VORSICHT GEACHTET WERDEN, DA EIN
ERHÖHTES RISIKO DES WEGRUTSCHENS DES BÜGELAUTOMATEN DROHT. DIE TRÄGER DES
BÜGELAUTOMATEN SOWIE DIE GABEL DER TRANSPORTEINRICHTUNG SIND AUS STAHL,
GLATT UND HABEN SOMIT EINEN NIEDRIGEN REIBUNGSKOEFFIZIENTEN.
3.2.3. BEWEGUNG DES BÜGELAUTOMATEN ÜBER DEN BODEN

Weil das Untergestell der Maschine als feste Einheit gefertigt ist, kann mit der Maschine über den
Boden ohne Flurförderfahrzeug auch mit Hilfe von Rollen, Gleitleisten oder Wagen gefahren werden.

Die äußeren Abmessungen der Maschine sind aus der Tabelle 4.1. und im Kapitel 4.1. ersichtlich.
GEWICHTE ZUM TRANSPORTZWECK
HEIZUNG
MODELL
Maschine
16
E (kg / lb)
160
410 / 904
G (kg / lb)
200
465 / 14026
Tabelle 3.2.3.
160
200
390 / 860
440 / 970
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
3.3. INSTALLATIONSANFORDERUNGEN AN DEN RAUM
3.3.1. ARBEITSBEDINGUNGEN DER MASCHINE

Temperatur der Umgebungsluft von +15°C bis +40°C, wobei die durchschnittliche Temperatur der
Umgebungsluft während 24 h nicht +35°C überschreiten darf. Höhe über dem Meer bis 1000m. Die
relative Luftfeuchtigkeit muss in einem Bereich von 30 % bis 70 % ohne Kondensation sein.

Die Maschine ist nicht für eine Umgebung mit der Möglichkeit einer direkten Erfassung durch
Spritzwasser bestimmt. Lagern und installieren Sie diese Maschine nicht an Stellen, wo sie
Witterungseinflüssen oder einer übermäßigen Feuchtigkeit ausgesetzt wäre Bei einer Taubildung an
der Maschine durch den Einfluss einer plötzlichen Temperaturänderung darf das Wasser nicht über
die Seiten und Abdeckungen laufen und auch nicht den Fußboden bedecken.

Der Hersteller ist nicht für eine Korrosion der Maschine verantwortlich, die durch die Nichterfüllung
der festgelegten Ventilation im Raum verursacht wurde
(z.B. Ausdünstungen, aggressive chemische Elemente oder ein Reinigungsprozess).
! WARNUNG
LÖSUNGSMITTELDÄMPFE VON MASCHINEN FÜR DIE CHEMISCHE REINIGUNG BILDEN BEI
DER BERÜHRUNG MIT HEISSEN FLÄCHEN SÄUREN. DIESE SÄUREN WIRKEN ALS ÄTZMITTEL
UND VERURSACHEN KORROSION. STELLEN SIE SICHER, DASS DIE LUFT IN DEM RAUM, IN
WELCHEM DER BÜGELAUTOMAT BETRIEBEN WIRD, OHNE SOLCHE DÄMPFE IST.

Im Fall mehrerer Maschine oder Kessel im selben Raum mit einer Zwangs- oder
Konvektionsbelüftung muss der gesamte Querschnitt der Außenöffnung mindestens den
Querschnitte für jede Maschine entsprechen.

Platzieren Sie eine Maschine mit Konvektionslüftung mit dem Ziel der Vorbeugung eines Durchzugs
nicht zwischen Maschinen mit Zwangsabsaugung und Ventilationsöffnung.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
17
3.3.2. RAUMMGRÖSSE
! WARNUNG
DURCH DIE NICHTEINHALTUNG DER GEFORDERTEN ABMESSUNGEN UND ENTFERNUNGEN
DER MASCHINE VON RAUMWÄNDEN KANN EINE SERVICEWARTUNG DER MASCHINE
ERSCHWERT ODER UNMÖGLICH GEMACHT WERDEN.
P_545092_08
Abbildung 3.3.2.
ABMESSUNG
MODELL
A (mm / inch)
160
B (mm / inch)
200
160
200
1200 / 47.24
Minimum
160
200
600 / 23.62
Optimum (1)
1500 / 59.05
1900 / 74.80
Optimum (2)
-
-

C (mm / inch)
800 / 31.49
Tabelle 3.3.2.
600 / 23.62
-
200 / 7.87
Tabelle 3.3.2. - die geforderten Abmessungsparameter, die sich zur Abbildung 3.3.2 beziehen
Optimum (1) ist die optimale Abmessung hinsichtlich von Wartungs- und Servicehandlungen.
o Optimum (2) ist die Abmessung, die eingehalten werden kann, wenn die Maschine sich bei Wartung
und Service nach vorn schieben lässt.
Das bedeutet so, dass sich die Abmessung C bei einem Verschieben der Maschine vergrößert.
o
18
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
3.4. AUFSTELLEN DER MASCHINE AUF DEN BODEN
! WARNUNG
DIE MASCHINE MUSS AUF EINER EBENEN, GLATTEN UND STAUBFREIEN OBERFLÄCHE
STEHEN, DEREN GEFÄLLE NICHT 0,5 % ÜBERSTEIGEN DARF.
P_545092_09
Abbildung 3.4.A.

Abbildung 3.4.A. - Kontrolle der Maschinenaufstellung in der Längs- und Querposition mit Hilfe einer
Wasserwaage.
o Die Aufstellung in die geforderte Position wird mit einer eventuellen Einstellung der Stellfüße (2) - 4 x,
Abbildung 3.4.B durchgeführt.
o Lösen Sie nach Bedarf die Sicherungsmutter (4) und durch Drehen der Stellfüße in der benötigten
Richtung
(Anziehen = Maschine senkt sich an der Stelle des Fußes ab) stellen Sie die Maschine in die nach
Abbildung 3.4.A vorgeschriebene Position.
o Ziehen Sie die Sicherungsmutter (4) bei gleichzeitiger Fixierung der Lage des Stellfußes (2) an.
P_545092_10
Abbildung 3.4.B.

Es ist möglich, dass es nach einem Probelauf der Maschine erneut notwendig wird, die vorderen
Stellfüße zwecks Eliminierung einer eventuellen axialen Bewegung der Bügelwalze einzustellen.
o Siehe Kapitel 3.8.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
19
3.5. ANSCHLUSS ZU EINEM DAMPFABFÜHRUNGSSYSTEM
! WARNUNG
DIE MASCHINE MUSS ZU EINER ABSAUGLEITUNG IN ÜBEREINSTIMMUNG MIT ALLEN
GELTENDEN NORMEN UND VORSCHRIFTEN ANGESCHLOSSEN SEIN UND MUSS IN EINEM
ORDENTLICH BELÜFTETEN RAUM AUFGESTELLT WERDEN.

Die Maschinen werden in zwei möglichen Ausführungen der Dampfabführung geliefert:
A – Dampfabführung hinten: Abbildung 3.5.A.
o A – Dampfabführung rechts: Abbildung 3.5.B.
o Die Abmessungsparameter und sonstigen Parameter, welche die Installation des Abführungssystems
betreffen, sind in den oben aufgeführten Abbildungen und in der Tabelle 3.5. beschrieben.
o

Eine Maschine, deren Ausführung nicht Ihren Anforderungen hinsichtlich der Ausgangsleitung
entspricht, kann durch einen Umbau von der Version A auf die Version B oder von der Version B auf
die Version A angepasst werden.
o Die Abänderung der Abführungen von einer Version auf die andere ist in Kapitel 3.9. beschrieben.
o Diesen Umbau kann nur eine autorisierte Serviceorganisation mit der entsprechenden Berechtigung vom
Hersteller durchführen.
HEIZUNG
E
MODELL
D
mm / inch
maximaler Durchfluss ohne
Druckverluste
m³/h
Pz max maximal erlaubter Druckverlust auf
der Ausblasseite
(Pa) (1)
m2
Durchfluss bei maximal erlaubtem
Druckverlust auf der Ausblasseite
Pz maxm³/h
G
160
200
160
200
978 / 38.50
1186 / 46.69
978 / 38.50
1186 / 46.69
605
650
650
700
m1
P2 max maximaler Druck bei Durchfluss Null
T2
maximale Temperatur
Dampfabführung
°C / °F

150 (2)
180 (3)
150
425
450
480
500
320
60 / 140
Tabelle 3.5.
85 / 185
Tabelle 3.5. - Tabelle der Parameter zu den Abbildungen 3.5.A. und 3.5.B.
Druck, gemessen an der Stelle P.
o Der Ausgangskamin auf der Maschine hat einen äußeren Durchmesser D 150 mm / 5.9“, die
Anschlussleitung muss eine lichte Weite von d 150 mm haben.
o (2) – gültig für Version 50 Hz, siehe Kapitel 3.7.2.
o (3) – gültig für Version 60 Hz, siehe Kapitel 3.7.2.
o (1) – Statischer

Die Dampfabführung muss getrennt von jedweder anderer Leitung geführt werden und muss in
Übereinstimmung mit der Abbildung 3.5.A., oder der Abbildung 3.5.B. auf kürzestem Weg außerhalb
des Gebäudes installiert werden.

Der Durchmesser der Leitung darf nicht kleiner sein, als der Ausgang aus der Maschine, d.h. 150 mm / 5.9“.

Nach der Installation muss im Messpunkt P ein erlaubter statischer Druck Pz in dem in der Tabelle
3.5. aufgeführten Bereich gemessen werden, der den erlaubten Widerstand (Druckverlust) des
gesamten Ausblassystems repräsentiert.
o Wenn der geforderte Druckverlust Pz des Abzugsystems niedrig ist, kann der Bügelautomat durch
eine Auszugklappe (Länge 300 mm) mit Messpunkt P, (Code: 547192) ergänzt werden–
Sonderausstattung, geliefert nach Bedarf.
o Wenn der geforderte Druckverlust Pz des Abzugsystems hoch ist, muss das System durch einen
Zusatzabzugventilator ergänzt werden.

Verwenden Sie für die Leitung galvanisierte Bleche mit einer glatten Innenoberfläche.
 In den Raum, in dem der Bügelautomat arbeitet, muss eine derartige Frischluftzufuhr gewährleistet
werden, die mindestens 2x den in der Tabelle 3.5. angeführten Verbrauch von m1 überschreitet.
o Im Fall einer Gasheizung muss zusätzlich noch eine zum Verbrennungsprozess notwendige
Frischluftzuführung von 2 m³/h auf 1 kW abgesichert sein.
20
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
P_545092_11
Abbildung 3.5.A.
P_545092_12
Abbildung 3.5.B.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
21
3.5.1. INSTALLATION VON MEHREREN BÜGELAUTOMATEN
P_545092_13
Abbildung 3.5.1.

Abbildung 3.5.1. - gemeinsames Abführungssystem für mehrere Bügelautomaten.

Wenn die Installation von mehreren Bügelmaschinen durch eine gemeinsame Absaugleitung
durchgeführt wird, muss diese Leitung in einer solchen Ausführung sein, dass jede Maschine mit dem
gleichen (falls möglich, dem kleinsten) Luftwiderstandswert arbeitet.
ANZAHL DER
BÜGELAUTOMATEN
Minimale lichte Weite - di (mm)
1
2
3
4
5
150
220
280
350
400
Tabelle 3.5.1.

Tabelle 3.5.1. - Tabelle der Abmessungsparameter zur Abbildung 3.5.1.
! WARNUNG
KONTROLLIEREN SIE, OB ES NICHT ZUM AUSTRITT VON ABGASEN ZWISCHEN DEN EINZELNEN
VERBINDUNGEN DES ABFÜHRUNGSSYSTEMS KOMMT.
22
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
3.6. ELEKTRISCHER ANSCHLUSS
! WARNUNG
DIE MASCHINE MUSS ZU EINER ELEKTRISCHE QUELLE, ZU EINER ERDUNG, EINER VENTILATION UND
EVENTUELL AN EINE GASLEITUNG NACH DEM INSTALLATIONSHANDBUCH IN ÜBEREINSTIMMUNG MIT
DEN ÖRTLICHEN NORMEN ANGESCHLOSSEN WERDEN UND DER ANSCHLUSS MUSS DURCH
QUALIFIZIERTE PERSONEN MIT EINER ENTSPRECHENDEN GELTENDEN BERECHTIGUNG
DURCHGEFÜHRT WERDEN. BEIM ANSCHLUSS AN DAS ÖRTLICHE ELEKTRISCHE NETZ (TT / TN / IT, ...)
MÜSSEN DIE GELTENDEN VORSCHRIFTEN EINGEHALTEN WERDEN.
ANSCHLUSS DER MASCHINE OHNE VORGESCHALTETEN STROMSCHUTZSCHALTER DER
WÄSCHEREI

Die Maschine ist für einen Anschluss an die Verteilung des elektrischen Systems nach der
Spezifikation in der Bestellung konstruiert. Sie wird zu vieradrigen (TN-C) sowie fünfadrigen (TN-S)
dreiphasigen elektrischen Verteilersystemen mit einer Spannung von 380-415V 50/60Hz und 208240V/50-60Hz angeschlossen. Für Maschinen mit einer Gasheizung ist auch eine Version in
einphasiger Ausführung für Systeme 208-240V/50-60Hz möglich. Die Anschlussweise zu den
einzelnen elektrischen Netzen ist in der Abbildung 3.6.A.aufgeführt. Wenn die Maschine nicht mit
einem Hauptschalter ausgestattet ist, müssen alle elektrischen Zuleitungen von der elektrischen
Energiequelle mit einer Trenneinrichtung nach EN 60204-1, Kapitel 5.3. ausgestattet sein.
Abbildung 3.6.A.

Abbildung 3.6.A. - Anschluss der Maschine an einem elektrischen Netz TN-C und TN-S ohne
Stromschutzschalter.
o 1 – Phasenleiter
o 2 – Schutzleiter
o 3 – Zuleitungssicherung
o 4 – Maschine
o 5 – Elektrischer Verteiler der Wäscherei
o 6 – Hauptschalter = Zuleitungsklemme
o

Kontrollieren Sie vor dem Anschluss die Spannungs- und Frequenzwerte auf dem Typschild der
Maschine, siehe Abbildung 2.4., ob sie Ihrem Netz entsprechen. Für jede Maschine muss ein eigener
Kreis genutzt werden.

Sichern Sie ab, dass die Spannungsversorgung immer und unter allen Umständen im Bereich der in
der Tabelle 4.2. aufgeführten Grenzwerte ist.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
23

Wenn Sie in der elektrischen Installation große Entfernungen haben, dann wird es offensichtlich
unerlässlich sein, Kabel mit größeren Querschnitten zwecks der Reduzierung eines
Spannungsabfalls zu verwenden.

Wenn die Maschine zum Netz in der Nähe eines Leistungstransformators (500 kVA und mehr in einer
Entfernung bis 10 m) oder in der Nähe eines kapazitiven Kompensators der Phasenverschiebung
angeschlossen ist, muss in die Spannungsversorgung ein induktiver Strombegrenzer eingebaut
werden. Ohne diesen Begrenzer kann es zur Beschädigung des Frequenzumrichters kommen.
Kontaktieren Sie für nähere Informationen Ihren Verkäufer.
ANSCHLUSS DER MASCHINE MIT EINEM VORGESCHALTETEN STROMSCHUTZSCHALTER DER
WÄSCHEREI

Zur Erhöhung der Sicherheit des Bedienpersonals, eventuell der Servicemitarbeiter bei der Wartung
und Arbeiten an der elektrischen Einrichtung der Maschine empfehlen wir in den Verteiler der
Wäscherei einen Stromschutzschalter zu installieren.

Der Hauptkontakt des Schutzschalters muss der aufgeführten Leistungsaufnahme der Maschine
entsprechen. Die Anschlussweise des Stromschutzschalters und der Anschluss der Maschine zu
einem solchen elektrischen Netz sind in der Abbildung 3.6.B aufgeführt.
Abbildung 3.6.B.
24
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc

Abbildung 3.6.B. - Anschluss der Maschine an einem elektrischen Netz TN-C und TN-S mit Stromschutzschalter.
o 1 – Phasenleiter
o 2 – Schutzleiter
o 3 – Zuleitungssicherung
o 4 – Maschine
o 5 – Elektrischer Verteiler der Wäscherei
o 6 – Hauptschalter = Zuleitungsklemme
o 7 – Stromschutzschalter – siehe Tabelle 3.6.A.
! WARNUNG
WENN AM INSTALLATIONSORT DIE EINHALTUNG DER NORM EN 60519 GEFORDERTE WIRD,
MUSS DER BETRIEB DER MASCHINE MIT EINEM VORGESCHALTETEN
STROMSCHUTZSCHALTER ABGESICHERT SEIN.
HEIZUNG
E
MODELL
Spannung
Heizleistung
160
(V)
400
(kW)
Maximaler Strom
(A)
Stromschutzschalter,
minimaler
Nennstrom
(A)

G
200
230
400
24,3
160
230
27,9
38
65
63
80
43
63
Tabelle 3.6.A.
200
400 / 230, 3 (1) AC
-
75
6
80
10
Tabelle 3.6.A. - Stromschutzschalter.
STROMSCHUTZSCHALTER - RESIDUAL CURRENT DEVICE (RCD)

In einigen Ländern ist der RCD als „earth leakage trip“ oder „Ground Fault Circuit Interrupter“ (GFCI)
oder „Appliance Leakage Current Interrupter“ (ALCI) oder „earth (ground) leakage current breaker“
bekannt.

Spezifikation:
o Auslösestrom: 100 mA (wenn vor Ort nicht erhältlich/erlaubt, verwenden Sie einen Strom 30mA,
vorrangiger Auswahltyp mit zeitlicher Verzögerung.
o Installieren Sie max. 2 Maschinen an jeden RCD (für 30mA nur 1 Maschine).
o Typ B. Innerhalb der Maschine sind Komponenten, die eine DC-Spannung verwenden und deshalb
ist notwendig: „Typ B“ RCD. (der Typ B hat eine bessere Leistungsfähigkeit als der Typ A und der
Typ A ist besser als der Typ AC).
o Wenn es am Installationsort erlaubt ist, dann muss immer ein Stromschutzschalter (RCD) installiert
sein. In einigen Erdungssystemen (IT, TN-C, ...) könnte ein Stromschutzschalter (RCD) nicht erlaubt
sein (siehe auch IEC 60364).
o Die Steuerkreise der Maschinen sind meistens mit einem Trenntransformator ausgestattet. Deshalb
muss der Stromschutzschalter (RCD) nicht Fehler in Steuerkreisen aufdecken (eine Sicherung/en
des Trenntransformators kann diese Fehler aufdecken).
! WARNUNG
SCHUTZERDUNG: IM FALL EINER FUNKTIONSUNFÄHIGKEIT, EINER STÖRUNG ODER EINES
STROMVERLUSTS, WIRD EINE ERDUNG EIN UNFALLRISIKO DURCH ELEKTRISCHEN STROM
REDUZIEREN UND WIRD ALS SCHUTZMITTEL DADURCH DIENEN, DASS SIE EINEN PFAD DES
KLEINSTEN WIDERSTANDS DER ELEKTRISCHEN STROMS AUFWEIST. DARUM IST SIE SEHR
WICHTIG UND ES LIEGT IN DER VERANTWORTUNG DER PERSON, WELCHE DIE INSTALLATION
DURCHFÜHRT, DASS SIE EINE ENTSPRECHENDE ERDUNG DER MASCHINE AM
INSTALLATIONSORT ABSICHERT.
ES MÜSSEN ALLE STAATLICHEN NORMEN, ÖRTLICHEN NORMEN UND ANFORDERUNGEN
EINGEHALTEN WERDEN.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
25
ZULEITUNGSLEITER UND SICHERUNG

Zuleitungsleiter, eventuelle Kabel zum Anschluss der Maschine an das elektrische Netz müssen
Leiter mit Kupferadern sein. Der Querschnitt der Zuleitungsleiter ist von der Heizungsart des
Bügelautomaten abhängig und damit von dessen elektrischen Gesamtleistungsaufnahme.

Die Sicherung des Zuleitungskabels gegen Kurzschluss oder Überlastung muss durch einen Schütz
oder Sicherungen im Verteiler der Wäscherei erfolgen.
o Die empfohlenen Werte der Sicherungen für die Zuleitungsabsicherung für die einzelnen
Maschinenvarianten sind in der Tabelle 3.6.B. aufgeführt.
HEIZUNG
E
MODELL
160
Spannung
(V)
Heizleistung
380 - 415
(kW)
Zuleitungssicherung (A)

G
200
208 - 240
380 - 415
24,3
50
160
208 - 240
200
380 - 415 / 208 - 240
27,9
80
Tabelle 3.6.B.
-
50
80
10
Die empfohlenen Querschnitte der Zuleitungsleiter sind in der Tabelle 3.6.C. aufgeführt.
Zuleitungssicherung (US)
Schütz (A)
Sicherungen (A)
Min. Querschnitt der
Phasenleiter (mm²)
(AWG)
16 (15)
10 (10)
1,5 (AWG 15)
1,5 (AWG 15)
20 (20)
16 (15)
2,5 (AWG 13)
2,5 (AWG 13)
Min. Querschnitt des
Schutzleiters (mm²) (AWG)
25 (-)
20 (20)
4 (AWG 11)
4 (AWG 11)
40 (40)
32 (30)
6 (AWG 9)
6 (AWG 9)
63 (-)
50 (50)
10 (AWG 7)
10 (AWG 7)
80
63
16
16
Tabelle 3.6.C.
VORBEREITUNG DES KABELS
! WARNUNG
DIE MASCHINE IST ZUM ANSCHLUSS AN DAS ELEKTRISCHE NETZ DURCH EINE FESTE
ZULEITUNG BESTIMMT.

Verwenden Sie für den Anschluss ein Kabel oder eine Schnur mit Kupferleitern. Passen Sie die
Leiterenden so an, wie es auf der Abbildung 3.6.C aufgeführt ist. Lassen Sie den grüngelb-farbigen
Leiter (Schutzleiter) immer um etwas länger, damit er sich bei einem zufälligen Herausziehen des
Kabels als letzter abtrennt. Isolieren Sie die einzelnen Adern im Fall der Verwendung eines Kabels
(harter Kupferleiter) nur so viel ab, damit nach dem Anschluss des Leiters an das Gerät nicht aus der
Klemm ein abisolierter Teil heraus schaut (8 - Maß "X"). Sie können bei der Verwendung einer
Schnur (verseilter Kupferleiter) die einzelnen Adern genau wie bei dem Kabel abisolieren oder
Presshülsen verwenden (7). In diesem Fall müssen Sie Hülsen mit einem isolierten Hals verwenden,
damit nach dem Anschluss des Leiters eine Berührung des unter Spannung stehenden Teils
verhindert wird.
26
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
P_545092_19
1. Grüngelb - Schutzleiter
2. Schwarz - Phasenleiter
3. Braun - Phasenleiter (dreiphasige
Ausführung)
4. Blau - Nullleiter (einphasige
Ausführung)
5. Schwarz - Phasenleiter (dreiphasige
Ausführung)
6. Blau - Nullleiter (dreiphasige
Ausführung, gilt nur für
Gasheizung).
7. Der Hals der Presshülsen muss
isoliert sein, damit eine Berührung
des unter Spannung (Leiter)
stehenden Teils bei ausgeschalteten
Hauptschalter verhindert wird.
8. Die Länge der abisolierten Leiter
des Zuleitungskabels muss nur so
sein, dass der abisolierte Teil des
Leiters nicht aus der Klemme des
Hauptschalters (Zuleitungsklemme)
herausragt.
Abbildung 3.6.C.
DURCHHANG DES ZULEITUNGSKABELS

Das Kabel können Sie zu Maschine in zwei Wiesen zuführen:
Aus einem Kabelkanal (von unten).
o Von einer Kabeltrasse (von oben).
o

Wenn Sie das Kabel von oben zuführen, ist es günstig, einen Durchhang des Kabels vor dem
Eingang in die Kabeltülle abzusichern, siehe Abbildung 3.6.D. Dadurch wird das Eindringen von
herabfließendem Kondenswasser in die Tülle, eventuell in die Maschine verhindert.
MECHANISCHE ABSICHERUNG DES KABELS


Ziehen Sie nach dem Durchziehen des Kabels durch die Tülle (2) die Dichtungsmutter der Tülle fest.
Dadurch drücken Sie auf den Gummiring
in der Tülle, dessen Klemmung sowohl eine mechanische Sicherung verursacht, als auch eine
Abdichtung gegen Wasser.
Verwenden Sie im Fall, dass die mechanische Absicherung nicht ausreichend wäre, eine
Sicherungsschelle (3).
ANSCHLUSSSTELLE
Die Anschlusstelle des Zuleitungskabels befindet sich am Hauptschalter der Maschine (1).
Die Phasenklemmen sind mit U, V, W bezeichnet. Schließen Sie den Schutzleiter direkt an die auf
der Innenseite des linken Ständers der Maschine befindliche Schutzklemme an. Die Klemme ist mit
PE gekennzeichnet.
1. Hauptschalter
2. Tülle
3. Schelle
4. Äußere Schutzklemme
5. Innere Schutzklemme
P_545092_
Abbildung 3.6.D.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
27
SCHUTZVERBINDUNG VON MASCHINEN

Aus Sicherheitsgründen muss die Maschine zu einer Schutzverbindung der Wäscherei
angeschlossen werden. Dazu dient die äußere Schutzklemme der Maschine (4) auf der Abbildung
3.6.E, die sich im hinteren unteren Teil des linken Maschinenständers befindet.

Der Schutzleiter für diese Anbindung ist nicht Bestandteil der Lieferung mit der Maschine.

Der Querschnitt des Schutzleiters muss den in der Tabelle 3.6.C. aufgeführten minimalen Werten
entsprechen.

Bei einem Querschnitt des Zuleitungskabels kleiner als 2.5 mm² empfehlen wir für die
Schutzverbindung einen Leiter mit einem Querschnitt von 4 mm² zu wählen.

Durch die Schutzverbindung wird gleichzeitig die Einwirkung von unerwünschten Einflüssen statischer
Elektrizität auf den Betrieb der Maschine eliminiert.
P_545092_21
Abbildung 3.6.E.

Abbildung 3.6.E. - Schutzverbindung von Maschinen.
1. Maschine, Ansicht von hinten
o 2. Schutzverbindung einer Wäscherei
o 3. Äußere Schutzklemme der Maschine
o 4. Schutzleiter, Verbindung von Maschinen
o
28
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
3.7. GASHEIZUNG (NUR FÜR MASCHINEN MIT GASHEIZUNG)
! WARNUNG
ES IST PFLICHT, DASS DIE GASINSTALLATION UND IHRE SPÄTERE REPARATUR DURCH EINE
BERECHTIGTE FIRMA DURCHGEFÜHRT WIRD. SÄMTLICHES VERWENDETES
INSTALLATIONSMATERIAL (REDUKTIONSVENTIL, MANUELLES VENTIL, ZULEITUNG, USW.)
UND DIE GASINSTALLATION DER MASCHINE MÜSSEN DIE IM LAND DER VERWENDUNG DER
MASCHINE GELTENDEN NORMEN ERFÜLLEN.

Die Maschine ist immer nur für die Gasart bestimmt, die auf dem Herstellungsschild der Maschine
(Kapitel 2.4.) aufgeführt ist.

Verwenden Sie niemals eine andere Gasart und einen anderen Arbeitsüberdruck vom Gas zum
Anschluss als den, der auf dem Herstellungsschild der Maschine aufgeführt ist (Kapitel 2.4.).

Allgemein ist es nicht erlaubt, Maschinen mit Gas in Keller oder in Räume zu installieren, die keine
ausreichende Ventilation haben, siehe Kapitel 3.5. (in diesen Fällen ist eine Konsultation mit der
Firma notwendig, die Gaslieferant ist).

Die Maschine muss in Übereinstimmung mit den Normen des entsprechenden Staates installiert werden.

Zur Erhöhung der Sicherheit von Gasanlagen ist es wichtig, in der Nähe der Maschine einen
Gasleckagesensor zu installieren.
Es ist Pflicht, innerhalb des Raumes einen leicht zugänglichen und sichtbaren
Pulverfeuerlöscher mit einer Größe von min. 12 kg zu installieren!
3.7.1. GASANSCHLUSS - INSTALLATION


Die installierende Firma muss den Abschluss der Maschine an das Gas nach dem Projekt der
Wäscherei durchführen.
Die Maschine wird im Werk nach der in der Bestellung aufgeführten Gasart eingestellt, die
Möglichkeiten sind in der Tabelle 3.7.1. aufgeführt.
o Die Tabelle stellt eine grundlegende Übersicht dar. Der Hersteller behält sich das Recht auf die
Durchführung von Änderungen vor.
HEIZUNG
VERBRAUCHERTYP
G
GASTYP
EN 437:2003+A1:2009
GASANSCHLUSSDRUCK
mbar
I 1a
G110
8
I 2E, I 2H
I 2´H
I 2L
I 2LL
I 2S
I 2E+
G20
G20
G25
G25
G25.1
G20 + G25
20
25
20, 25
20
25
20 / 25
I 3+
G30 + G31
28 - 30 / 37
I
I
I
I
G30 - G31
G30 - G31
G31
G31
50
28 - 30, 37
50
37
3B/P
3B/P
3P
3P
Tabelle 3.7.1. Grundarten von Verbraucherkategorien

Auf dem Herstellerschild der Maschine ist die Verbraucherkategorie (nach EN 437:2003+A1:2009)
aufgeführt, auch in dem Fall, dass die Maschine außerhalb eines Gebiets aufgestellt wird, das eine
CE-Zertifizierung fordert.

Die Einmündung für den Gasanschluss ist an der hinteren Wand des linken Ständers, siehe
Abbildung 4.1., Tabelle 4.2.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
29

Vor der Montage bzw. Demontage der äußeren Anschlussleitung an/von der Einmündung für den
Gasanschluss G ¾“ muss die linke Seitenabdeckung demontiert werden, siehe Kapitel 3.8., und bei
der Montage bzw. Demontage der äußeren Anschlussleitung an/von der Einmündung für den
Gasanschluss G ¾“ muss das Einmündungsrohr (Pos.5, Abb.3.7.3.A) gegen eine eventuelle
Verdrehung gesichert werden. Wenn es zu einer unerwünschten Verdrehung des Einmündungsrohrs
kommt, kann es zu einer Undichtigkeit des Systems oder zu einer Beschädigung von Komponenten
des Gasventils kommen!

Die Einmündung für den Gasanschluss ist ausschließlich für die Verwendung einer
Außenanschlussleitung mit Überwurfmutter G ¾“, mit einer Flachdichtung versehen, angepasst, die
widerstandsfähig gegenüber den verwendeten Gasen ist.

Installieren Sie zur Absicherung des richtigen Arbeitsdrucks in der Nähe einer jeden Maschine ein
äußeres Reduktionsventil - Druckregler, der den Druck in der Leitung auf den Betriebsdruck anpasst
(das Ventil wird nicht mit der Maschine geliefert).
o Die Installation eines Reduktionsventils ist in dem Fall notwendig, wenn der Anschlussgasdruck den
erlaubten Wert übersteigt.
o Der in der Tabelle 3.7.1. aufgeführte Arbeitsdruck des Gasanschlusses ist der Gasdruck bei
geöffnetem Gasventil und stabilem Verbrennungsprozess des Gasbrenners.

Installieren Sie an einer leicht zugänglichen Stelle ein manuelles Absperrgasventil in einer solchen
Entfernung, dass die Leitungslänge vom Ventil zum Anschluss der Maschine geringer als 2 m ist.

Installieren Sie zwischen das Reduktionsventil und dem manuellen Ventil ein Manometer zur
Überprüfung des Drucks.

Die Rohrleitung zwischen dem manuellen Ventil und der Maschine muss fest mit einem
ausreichenden, für jede Maschine benötigten Gasdurchfluss sein. Es muss abgesichert sein, dass die
lichte Weite (Innendurchmesser) der an die Maschine angeschlossenen Zuleitung an keiner Stelle
kleiner als ½“ (min. 12,7 mm) ist. Die Verbindungen müssen immer mit einer undurchlässigen
Dichtung aus einem Material sein, das widerstandsfähig gegenüber den verwendeten Gasen ist.
3.7.2. ANSCHLUSS ZU EINEM ABFÜHRUNGSSYSTEM - INSTALLATION FÜR
MASCHINEN MIT GASHEIZUNG

Es gelten die in Kapitel 3.5. und in der Tabelle 3.5. aufgeführten Grundsätze.

Für Maschinen mit einer Gasheizung gilt, dass der aufgeführte erlaubte Druckverlust auf der
Ausblasseite pz max:
o (2), (3) ein Parameter ist, der für den Betrieb der kalten Maschine gilt (gemessen und installiert ohne
Heizungseingriff).
o (2), (3) ein Parameter ist, der beim Betrieb der kalten Maschine in einem Bereich von ± 10%
abgesichert werden muss.
- Das gesamte Gasheizungssystem ist bei diesem erlaubten Widerstandsbereich des
Ausblassystems eingestellt und genehmigt und das Heizungssystem zeigt optimale Parameter
hinsichtlich des Gasverbrauchs der Leistung, der Abgasemissionen und der Betriebssicherheit auf.
- Wenn nach der Installation und vor dem ersten Start einer Maschine mit Heizung der Druckverlust
geringer ist als erlaubt, dann muss der Druckverlust des Ausblassystems erhöht werden
(Verlängerung der Leitungslänge, Installation von Leitungskomponenten mit einem höheren
Widerstand, Installation von Blenden an der Einmündung der Dampfabführungsleitung usw.).
- Wenn nach der Installation und vor dem ersten Start einer Maschine mit Heizung der Druckverlust
höher ist als erlaubt, dann muss der Druckverlust des Ausblassystems verringert werden
(Verkürzung der Leitungslänge, Installation von Leitungskomponenten mit einem niedrigeren
Widerstand, Installation eines Hilfsventilators zur Absaugung an der Einmündung der
Dampfabführungsleitung usw.).

Der Parameter pz max für Maschinen mit Gasheizung hat für die Funktion der Maschine eine
entscheidende Bedeutung:
o Im Fall, dass der Widerstand des Ausblassystems außerhalb des erlaubten Bereichs pz max ist,
kommt es zur Änderung der Emissions- und Verbrauchsparameter der Maschine. Es kann zu
Schwierigkeiten mit der Zündung der Flamme kommen, eventuell begrenzt sich im Fall eines zu
hohen Widerstands des Ausblassystems automatisch der Betrieb des Gasheizsystems dadurch,
dass sich die Heizung automatisch durch die Aktivierung des Sicherheitsunterdruckschalters
ausschaltet - siehe Kapitel 5.9.2.
30
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
– der Sicherheitsunterdruckschalter wird aktiviert (schaltet das Heizsystem ab), wenn der
Widerstand auf der Ausblasseite, gemessen an der Stelle P - siehe Kapitel 3.5., Abb. 3.5.A., 3.5.B.,
bei Betriebstemperatur der Maschine den Wert pz max ~ 180 / 200 Pa ( 50 / 60 Hz) übersteigt.
3.7.3. BETRIEBSINSPEKTION - NUR FÜR MASCHINEN MIT GASHEIZUNG

Die Maschine ist mit einem Überdruckgasbrenner ausgestattet. Der Gasbrenner muss für seine
Funktion dauerhaft mit einer Versorgung durch Frischluft durch ein Gitter in der Seitenabdeckung des
linken Ständers abgesichert sein. Der minimal benötigte Luftdurchfluss für den Bedarf der
Gasheizung beträgt:

Für die Längenversion 160: min. 36 m³/h.

Für die Längenversion 200: min. 46 m³/h.

Einer Gasart und deren entsprechenden Arbeitsdruck des Gasanschlusses entspricht immer eine
genaue Einstellung der Drosselklappe (2) des Venturiröhrchens (1) und ein Datenparametersatz der
Steuerungseinheit ESYS (3) – siehe Abbildung 3.7.3.A. Gleichzeitig hat jede Maschine einen gesondert
eingestellten Sicherheitsunterdruckschalter (4), der die Funktion der Gasheizung in dem Fall
verhindert, dass der Widerstand - der max. Druckverlust auf der Ausblasseite pz max siehe Tabelle
3.5., die erlaubte Grenze übersteigt, oder es zu seiner Beschädigung kommt - siehe Kapitel 5.9.2.

Ein Eingriff in die Einstellung oder die Programmierung von Komponenten ist unzulässig - siehe weiter
Übergang auf ein anderes Gas – Kapitel 3.7.4.
Abbildung 3.7.3.A – Gasheizung
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
31

In der rechten Stirnseite der Heizung, Abbildung 3.7.3.B. befindet sich ein Deckel für die kurzzeitige
Beobachtung der Flamme.
o Nach der Demontage der rechten Abdeckung, Abbildung 3.8.A. lässt sich der Deckel (1), Abbildung
3.7.3.B., nach dem Lösen der beiden Schrauben HEX8 (2) herausklappen.
o Die Maschine darf nicht dauerhaft mit einem abgeklappten Deckel betrieben werden. Es würde zu
einer entscheidenden Beeinflussung der Emissionen und der Leistung kommen.
o Der Deckel lässt sich für Service- und Kontrollzwecke durch einen speziellen technologischen Deckel mit
einer Sonde für eine Kontrollmessung der Abgasemissionen ersetzen.
Abbildung 3.7.3.B – Deckel für die visuelle Kontrolle der Flamme.

In der Rückwand des rechten Ständers befindet sich ein Abzug der Restabwärme (1) - Abbildung
3.7.3.C.
o Den Abzug nicht abdecken! - es droht eine Überhitzung der Maschine.
o Achtung - heiße Luft - örtlich kann die Temperatur der austretenden Luft in der Mündung des
Abzugs 100°C übersteigen, Verbrennungsgefahr!
Abbildung 3.7.3.C – Abzug der Restabwärme
32
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
3.7.4. ÜBERGANG AUF EIN ANDERES GAS
! WARNUNG
ES IST PFLICHT, DASS DIE GASINSTALLATION UND IHRE SPÄTERE REPARATUR DURCH EINE
BERECHTIGTE FIRMA DURCHGEFÜHRT WIRD. SÄMTLICHES VERWENDETES
INSTALLATIONSMATERIAL (REDUKTIONSVENTIL, MANUELLES VENTIL, ZULEITUNG, USW.) UND
DIE GASINSTALLATION DER MASCHINE MÜSSEN DIE IM LAND DER VERWENDUNG DER
MASCHINE GELTENDEN NORMEN ERFÜLLEN.
ES IST VERBOTEN, DAS GAS ZU WECHSELN, WENN DIESES NICHT DURCH DEN HERSTELLER
ZUM UMBAU GENEHMIGT IST UND WENN DEN UMBAU NICHT EINE DURCH DEN HERSTELLER
BERECHTIGTE PERSON/FIRMA DURCHFÜHRT.
UMBAUTEN AUF IRGENEINE ANDERE KATEGORIE, TYPEN UND GASDRÜCKE ALS DURCH DEN
HERSTELLER SPEZIFIZIERT UND GENEHMIGT UND/ODER UMBAUTEN DURCH EINE NICHT
BERECHTIGTE PERSON/FIRMA SIND UNZULÄSSIG UND DER HERSTELLER LEHNT IN DIESEN
FÄLLEN SÄMTLICHE VERANTWORTUNG FÜR EVENTUELLE SCHÄDEN AB.


Die Maschine ist als Maschine der 1. Kategorie genehmigt, d.h. dass ein Kundenumbau auf eine
Maschine einer anderen Kategorie nicht möglich ist.
Eine Maschine mit Gas kann allgemein durch zwei Arten auf eine Maschine einer anderen Kategorie
umgebaut werden und das kann nur eine durch den Hersteller autorisierte Person durchführen:
o Ein Übergang auf ein anderes Gas ist nur im Rahmen der genehmigten Kategorien, Tabelle 3.7.1.,
durch den Austausch eines anders eingestellten, codierten Venturiröhrchens (1) und den Austausch
der codierten Steuerungseinheit mit anderen Parameterdaten der ESYS (3) möglich– siehe
Abbildung 3.7.3.A. Diese Änderung muss eine Ergänzung des originalen Herstellungsschilds um
einen neuen Teil begleiten, der Informationen über die neue Kategorie des Gasverbrauchers, die
Art, den Druck und den Verbrauch von Gas gewährleistet.
o Ein Übergang auf ein anderes Gas ist nur im Rahmen der genehmigten Kategorien, Tabelle 3.7.1.,
auch durch Umstellung bzw. Austausch und ein neu codiertes Venturiröhrchens (1) und durch
Umprogrammierung und ein neu codiertes Steuerungseinheit mit anderen Parameterdaten der
ESYS (3) möglich– siehe Abbildung 3.7.3.A. Diese Änderung muss eine Ergänzung des originalen
Herstellungsschilds um einen neuen Teil begleiten, der Informationen über die neue Kategorie des
Gasverbrauchers, die Art, den Druck und den Verbrauch von Gas gewährleistet. Diese Tätigkeit darf
nur eine durch den Hersteller autorisierte Person durchführen, die über folgendes verfügt:
- eine spezielle Kommunikationssoftware der ESYS-Ausstattung, die eine Umprogrammierung der
Steuerungseinheit ESYS ermöglicht.
- Datendateien der Parametersätze der einzelnen Versionen der Gasheizung.
- einen für die Einstellung des Venturiröhrchens notwendigen Abgasanalysator.
- einen Satz Originalschilder für die Umcodierung der Komponenten.

Eine komplette Information inkl. der Daten über die Konfiguration der Gasversion wird in der
Instruktion 545159 angeführt.

Der Hersteller empfiehlt, einen eventuellen Übergang auf ein anderes Gas nur in der ersten Weise,
d.h. durch Austausch durchzuführen.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
33
3.8. VORBEREITUNG DER MASCHINE ZUM BETRIEB

Kontrollieren Sie vor der Inbetriebnahme, ob die Installation der Maschine, (Zuleitung der Medien,
Dampfabführung, Aufstellung der Maschine, ausreichende Lüftung des Raums usw.), nach den
aufgeführten Installationsgrundsätzen und in Übereinstimmung mit den Normen im entsprechenden
Land durchgeführt wurde.

Vor dem ersten Starten der Maschine muss das Schutzpapier entfernt werden, das im Raum
zwischen der Bügelwalze und den Bändern (als Wäsche) eingezogen ist. Verwenden Sie zur Entnahme des
Schutzpapiers den Antrieb durch die Handkurbel, siehe Kapitel 5.6.
o Drehen Sie langsam mit der Kurbel, siehe Abbildung 5.6., damit sich die Bügelwalze dreht. Im Raum über
der Ausgangsrinne beginnt das Schutzpapier auszufahren. Entnehmen Sie das gesamte Schutzpapier.

Lassen Sie vor der ersten Inbetriebnahme des Bügelautomaten manuell einige Stücke trockener
Wäsche durch die Maschine laufen an denen sich Verunreinigungen von der Bügelwalze anheften
können. Die gleiche Empfehlung gilt auch für den ersten „heißen“ Start der Maschine.
! WARNUNG
VERWENDEN SIE BEI DER ARBEIT MIT BRENNBAREN STOFFEN KEINE OFFENE FLAMME,
LÜFTEN SIE, RAUCHEN SIE NICHT UND ESSEN SIE NICHT!

Demontieren Sie vor der ersten Inbetriebnahme der Maschine beide Seitenabdeckungen, siehe
Abbildung 3.8.A.
P_545092_40
Abbildung 3.8.A.


Abbildung 3.8.A. - Demontage der Seitenabdeckungen.
Führen Sie in die beiden Öffnungen im oberen Teil der Seitenabdeckungen nacheinander einen
Schlüssel (IMBUS HEX 4) so ein, dass er in das verdeckte Schräubchen im Ständer der Maschine
einrastet. Lösen Sie jede Schraube ca. um 3 Umdrehungen.
o Heben Sie zuerst die Tür in Pfeilrichtung an und schieben Sie sie dann von der Maschine weg.

Schrauben Sie die Handkurbel auf den Bolzen der Handkurbel in folgender Weise, siehe Kapitel 5.6.,
Abbildung 5.6. Drücken Sie den Bolzen der Handkurbel in die Aufnahme (Richtung P) und schrauben
Sie die Kurbel mit Rechtsgewinde auf das Gewinde des Bolzens so lange, bis sie festgezogen ist und
durch die weitere Drehung nach rechts es zu einem manuellen Antrieb der gesamten Maschine
kommt.

Beim langsamen Drehen mit der Kurbel beobachten Sie beide Rollen der Axialführung (1) der
Bügelwalze, siehe Abbildung 3.8.B.
34
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
P_545092_41
Abbildung 3.8.B.

Abbildung 3.8.B. - Stützrollen und vordere Einstellfüße.
o Wenn die Bügelwalze schnell zu einer der Seiten der Maschine überfährt, so dass sich das Lager
der Stützrolle (1) zu drehen beginnt, dann führen Sie in sehr feinen Schritten (1/4 Umdrehung) eine
Korrektur des vorderen Einstellfusses durch:
- lösen = heraus schrauben = nach links drehen = Anheben des Stellfusses auf der Seite, auf der es
zu einem Kontakt der Bügelwalze mit dem Lager der Stützrolle kommt, oder:
- festziehen= herein schrauben = nach rechts drehen = Ablassen des Stellfusses auf der
entgegengesetzten Seite der Maschine, als an der Seite, auf der es zu einem Kontakt der
Bügelwalze mit dem Lager der Stützrolle kommt.

Die Maschine kann nach Wunsch – Sonderausstattung, mit einem Satz zur festen Fixierung am
Fußboden, (Code des Satzes: 549405) ausgestattet werden. Die Installation und Einstellung der
verstellbaren Füße ist aus der Zeichnung, die zu dem Satz geliefert wird, ersichtlich.

Sobald durch Ausrichten der Position der vorderen Stellfüße eine neutrale Position der Bügelwalze
gefunden wird
(d.h. die Bügelwalze ist nicht im Kontakt mit dem Lager der Stützrolle), so sichern Sie die Position der
vorderen Stützfüße durch die Mutter (2).


Schalten Sie mit einem Höchstmaß an Vorsicht und mit demontierten Seitenabdeckungen (ohne
Berührung der inneren Maschinenteile) zur Überprüfung der Funktion die Maschine für den
unerlässlich notwendigen Zeitraum im Modus ohne Heizung ein und kontrollieren Sie:
o Kontrollieren Sie visuell, eventuell nach Gehör, ob die Maschine ohne offensichtliche Mängel in
Betrieb ist.
Führen Sie die Montage der Tür in umgekehrter Weise durch.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
35
3.9. UMBAU DES ABGANGS DER DAMPFABFÜHRUNG

Die Maschinen werden in zwei möglichen Ausführungen der Dampfabführung geliefert - Abb. 3.9.,
Kapitel 3.5.
o A – Dampfabführung hinten: Abbildung 3.9. - Variante A und 3.5.A.
o B – Dampfabführung rechts: Abbildung 3.9. - Variante B und 3.5.B.
o Die Abmessungsparameter und sonstigen Parameter, welche die Installation des
Abführungssystems betreffen, sind im Kapitel 3.5. beschrieben.

Eine Maschine, deren Ausführung nicht Ihren Anforderungen hinsichtlich der Ausgangsleitung
entspricht, kann durch einen Umbau von der Version A auf die Version B oder von der Version B auf
die Version A angepasst werden.
o Änderung der Position der Leitblende (2)
o Austausch der Positionen der Blindschraubverbindungen (5), (6) - 2 x
o gegenseitiger Austausch der Position des Teils (3) und des Teils (4)
B
A
Abbildung 3.9.

Diesen Umbau kann nur eine autorisierte Serviceorganisation mit der entsprechenden Berechtigung
vom Hersteller durchführen.
36
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
4. TECHNISCHE PARAMETER
4.1. ÄUSSERE ABMESSUNGEN DER MASCHINE
Abbildung 4.1.

Abbildung 4.1. - äußere Abmessungen der Maschine:
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
37
HEIZUNG
E
G
MODELL
160
200
160
200
A
2084
2500
2084
2500
B
1664
2080
1664
2080
D
978
1186
978
1186
(1)
GILT FÜR DIE DAMPFABFÜHRUNG NACH HINTEN
(2)
GILT FÜR DIE DAMPFABFÜHRUNG NACH RECHTS
(3)

GRUNDEINSTELLUNG / KANN GEÄNDERT WERDEN
Tabelle 4.1.
Tabelle 4.1. - äußere Abmessungen der Maschine.
4.2. TECHNISCHE PARAMETER
HEIZUNG
E
MODELL
160
Durchmesser der Bügelwalze
mm / inch
Bügelgeschwindigkeit
m / min
G
200
160
200
320
1.0 - 6.0 (1.0, 2.0, 2.5, 3.0, 3.5, 4.0, 5.0, 6.0)
380 -415V 3AC + N 50/60 Hz
208 - 240V 3AC 50/60 Hz
Elektrisches System
380 - 415/440V 3AC ( - N) 50/60 Hz
-
208 - 240V 1AC 50/60 Hz
Motorleistung
kW
0,18
Ventilatorleistung
kW
0,095 / 0,125 (50 / 60 Hz)
Sonstige Leistung
kW
Heizleistung (1)
kW
Heizleistung (1) (2)
kW
Installierte elektrische Gesamtleistung
kW
Maximaler Luftdurchfluss ohne
Druckverluste (3)
m³/h
Kapazität des Bügelautomaten (4)
kg/h
Elektrischer Energieverbrauch (5) kWh
0,08
24,3
0,17
27,9
25
30
24,7
28,3
0,5
0,5
605
650
650
700
62
70
58
72
21,4
27,3
Gasanschluss
-
-
G ¾”
Gasverbrauch (5) (6)
Gastypen
m³/h
-
2,62
3,13
G20, G25, G30, G31, G110
Maximaler Gasdruck
mbar
-
60
Geräuschpegel
dB (A)
< 57
Schutzartausführung der Maschine
Verbraucherausführung
nach > CEN/TR 1749:2005
IP42
B22
(1)
maximal mögliche Leistung (ohne Regulierung)
(2)
Qn(Hi) > gilt für Erdgas G20, 20mbar
(3)
einschließlich der Luft für den Gasbrenner
(4)
ISO 9398-1
(5)
gilt für 100% Nutzung nach ISO 9398-1 (Kapazitätstest)
(6)
Mn/Vn > gilt für Erdgas G20, 20mbar
Sonstige technische Parameter

Tabellen. 3.5., 3.6.A., 4.1.
Tabelle 4.2.
Tabelle 4.2 - technische Parameter der Maschine.
38
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
5. BEDIENUNG

Der Hersteller behält sich das Recht vor, jederzeit ohne vorherige Bekanntgabe die in diesem Handbuch
aufgeführte Spezifikation zu ändern.

Alle hier aufgeführten Informationen sind nur zur Information, weil es nicht möglich ist, alle
spezifischen Einzelheiten der Maschine aufzuführen.

Dieses Handbuch gilt für Maschinen mit einer Softwareversion: 1.06 und höher.
o Die Softwareversion wird auf dem Display immer in der Startsequenz nach dem Einschalten der
Maschine durch den Hauptschalter angezeigt.
! WARNUNG
DURCH EINE FALSCHE VERWENDUNG DES STEUERUNGSSYSTEMS DER MASCHINE KANN ES
ZU EINER NACHFOLGENDEN VERLETZUNG, EINER BESCHÄDIGUNG VON ELEKTRONISCHEN
BAUTEILEN ODER EINER BESCHÄDIGUNG DER MASCHINE ALS SOLCHES KOMMEN.

Die Bedienung der Maschine ist ein Komplex dieser Funktionseinheiten:
Hauptschalter - Kapitel 5.1.
- für die Version OPL auf der Vorderseite des linken Ständers mit integrierter Funktion eines
Sicherheitsschalters.
- für die Version COIN oder die Version CPS am hinteren Teil des linken Ständers
o Bedienfeld / Tastatur - Kapitel 5.2., 5.3., 5.4.
- für die Version OPL komplett zugänglich, im oberen Teil des linken Ständers.
- für die Version COIN teilweise zugänglich unter einer Schutzabdeckung, im oberen Teil des linken
Ständers, mit einem Münzeinwurf und einem abschließbaren Kasten für Münzen /Jetons im
vorderen Teil des linken Ständers.
- für die Version CPS teilweise zugänglich unter einer Schutzabdeckung, im oberen Teil des linken
Ständers.
o Sicherheitsleiste - Kapitel 5.5.
o Handkurbel - Kapitel 5.6.
- für die Version OPL auf der rechten Seitenwand, standardmäßig nicht abnehmbar.
- für die Version COIN oder die Version CPS auf der rechten Seitenwand, standardmäßig
abnehmbar.
o Pedal des Start / Stopp -Systems des Eingangstischs (Sonderausstattung) - Kapitel 5.7.
o OCS – automatische autonomes Kontrollsystem der Überhitzung der Walzenränder
(Sonderausstattung) - Kapitel 5.8.
o
5.1. HAUPTSCHALTER

Informationen über den Hauptschalter sind auch in den folgenden Kapiteln aufgeführt: 1.3, 2.1, 2.3,
2.4, 4.1., 5.

Schalten Sie den Hauptschalter in die mit „ON“ gekennzeichnete Position– das Display leuchtet auf.

Nach dem Einschalten der Maschine mit dem Hauptschalter werden auf dem Display der Tastatur für
einen kurzen Zeitraum Angaben über die Softwareversion, den Heizungstyp und die Einlegebreite
angezeigt.
o Version OPL - weiterhin wird die voreingestellte Geschwindigkeit und die voreingestellte Temperatur
angezeigt. Die Angabe über die voreingestellte Geschwindigkeit und die Temperatur bleibt aktiv.
o Version COIN, Version CPS - auf dem Display wird eine blinkende Null angezeigt (es ist keine
Bügelzeit bezahlt).

Geben Sie bei einer eventuellen Kommunikation mit dem Händler oder dem Hersteller immer diese
Angaben an: Softwareversion, Seriennummer
und Maschinenmodell.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
39
5.2. BEDIENFELD / TASTATUR - STEUERUNG

Die gesamte Steuerungseinheit hat vier Steuerungsebenen mit verschiedenen Autorisierungen zur
Modifizierung der Steuerungsparameter.
o 1. Ebene - Initialisierungsebene - Werkskonfiguration:
Beinhaltet Informationen mit der Versionsnummer der Software. Im Rahmen der Werkskonfiguration
werden alle notwendigen Parameter für die Steuerung des Bügelautomaten gewählt. Sie wird im
Fertigungswerk eingestellt und ihre Kenntnis und auch die eventuelle Modifikation sind für das
Bedienpersonal nicht entscheidend und darum ist ihre Beschreibung nicht in diesem Handbuch
aufgeführt. Einen Eingriff in die Initialisierungskonfiguration darf nur geschultes Servicepersonal
durchführen und das nur im Fall der Installation einer neuen Programmatorplatte, (siehe
Programmierinstruktion 545088).
o 2. Ebene - Konfigurationsebene - Benutzerkonfiguration:
Ermöglicht direkt über die Tastatur einige voreingestellte Parameter zu modifizieren, siehe Kapitel
5.3.
o 3. Ebene - Benutzerebene, insbesondere für:
– Version OPL, siehe Kapitel 5.2.1.
– Version COIN, Version CPS, siehe Kapitel 5.2.2.
o 4. Ebene - Kundenebene für die Version COIN, Version CPS, siehe Kapitel 5.2.2.
5.2.1. BEDIENUNG OPL

Die Version OPL hat für den Benutzer sämtliche Bedien- und Informationselement der Tastatur
zugänglich, die auf der Abbildung 5.2.1. abgebildet sind.

Im rechten unteren Teil der Tastatur sind 6 verborgene, "unbewegliche" Tastaturen ohne Funktion für
den Benutzer.
2
1
4
7
3
6
8
5
9
11
10
Abbildung 5.2.1.

Abbildung 5.2.1. - Tastatur, Anzeige und Beschreibung der Funktionen für die Version OPL.
40
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc

1 – Taste START.
o Dient zur Inbetriebnahme der Maschine, setzt alle Systeme der Maschine in Betrieb.
o Dient als Neustart-Taste der Maschine nach der Bestätigung einer Fehlermeldung durch die Taste
10.
(Das gilt in den Fällen, wo eine Fehlermeldung durch einen Stillstand der Maschine begleitet wird,
z.B. die Meldung E6).

2 – LED-Kontrollleuchte START.
Im Fall, dass die Maschine mit dem Hauptschalter eingeschaltet wird, hat sie drei Betriebsmodi:
o Erloschen - die Maschine ist nicht in Betrieb, oder ist im Betrieb der automatischen Abkühlung.
Oder auf dem Display blinkt eine Fehlermeldung (die durch das Drücken der Taste 10 deaktiviert
wird).
Oder die Maschine wurde durch eine Berührung der Handschutzleiste angehalten.
o Blinkend - die Maschine ist in Betrieb und das Heizsystem ist aktiv. Gerade kommt es zur Erwärmung
der Bügelwalze auf die eingestellte Temperatur.
o Leuchtend - die Maschine ist in Betrieb und die Temperatur der Bügelwalze entspricht der
eingestellten Temperatur.

3 – Taste TEMPERATUR.
 Sie dient zur Umschaltung der Anzeige der voreingestellten Temperatur auf dem Display - indiziert
durch das Leuchten der LED-Kontrollleuchte 4.

4 – LED-Kontrollleuchte TEMPERATUR.
Wenn sie leuchtet, wird auf dem Display die Standardangabe über die eingestellte Temperatur,
gefolgt durch einen Punkt, angezeigt.
Bei der Version OPL lässt sich der gewünschte Wert der Bügeltemperatur im Bereich von 0°C 180°C in Schritten von 5°C durch die Taste 8 erhöhen, durch 9 verringern.
Nach dem Einschalten der Maschine wird immer der Wert der Temperatur voreingestellt – 0 °C . Diese
Voreinstellung lässt sich in der Benutzerkonfiguration ändern, siehe Kapitel 5.3.
o

5 – Taste GESCHWINDIGKEIT.
Sie dient zur Umschaltung der Anzeige der voreingestellten Geschwindigkeit auf dem Display - indiziert
durch das Leuchten der LED-Kontrollleuchte 6.
o

6 – LED-Kontrollleuchte GESCHWINDIGKEIT.
Wenn sie leuchtet, wird auf dem Display die Standardangabe über die eingestellte Geschwindigkeit
angezeigt.
Bei der Version OPL lässt sich der gewünschte Wert der Bügelgeschwindigkeit im Bereich von 0 - 6
m/min in folgenden acht sequentiellen Schritten durch die Taste 8 erhöhen, durch 9 verringern: (1.0,
2.0, 2.5, 3.0, 3.5, 4.0, 5.0, 6.0 m/min).
Nach dem Einschalten der Maschine wird immer automatisch der Wert der Geschwindigkeit
voreingestellt – 3.0 m/min. Diese Voreinstellung lässt sich in der Benutzerkonfiguration ändern,
siehe Kapitel 5.3.
o

7 – Multifunktionsdisplay.
Außer den automatisch angezeigten Informationen nach dem Einschalten des Hauptschalters, siehe
Kapitel 5.1., und außer den bei der Benutzerkonfiguration angezeigten Angaben, siehe Kapitel 5.3.,
wird auf dem Display angezeigt:
o Die eingestellte Temperatur bei einer leuchtenden LED-Kontrollleuchte 4.
o Die eingestellte Geschwindigkeit bei einer leuchtenden LED-Kontrollleuchte 6.
o Eine Fehlermeldung, siehe Kapitel 5.9.
o

8 – Taste „+“.
o Erhöhung der Werte bei leuchtender Kontrollleuchte 4 oder 6.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
41


9 – Taste „-“.
o Verringerung der Werte bei leuchtender Kontrollleuchte 4 oder 6.
o Aktivierung der Benutzerkonfiguration, siehe Kapitel 5.3.
10 – Taste STOP.
Dient zum Anhalten der Maschine, zur Aktivierung der automatischen Beendigung des Bügelns
(automatische Abkühlung).
Nach der Aktivierung der Taste 10 kommt es zu einem Ausschalten des Heizsystems, aber alle
anderen Systeme arbeiten. Es kann mit dem Bügeln fortgesetzt werden. Das System hält
automatisch die Maschine an, wenn es zur Abkühlung der Bügelwalze unter eine Temperatur von
80°C kommt. Das System der automatischen Beendigung des Bügelns kann durch die Aktivierung
der Taste 1 ausgeschaltet werden. Das System arbeitet dann im Standardmodus mit Heizung.
o Sie dient zur Bestätigung / Löschung einer eventuellen Fehlermeldung, dabei geht kommt es zum
Abstellen der Sirene.
o

42
11 – LED-Kontrollleuchte STOP.
Im Fall, dass die Maschine mit dem Hauptschalter eingeschaltet wird, hat sie drei Betriebsmodi:
o Erloschen - die Maschine ist in Betrieb.
o Blinkend- die Maschine ist in Betrieb im Modus der automatischen Abkühlung (nach Aktivierung der
Taste 10).
o Leuchtend - die Maschine ist in Betrieb und die Temperatur der Bügelwalze ist geringer als 80°C.
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
5.2.2. BEDIENUNG DER VERSION COIN; VERSION CPS

Die Version COIN und die Version CPS haben für den Benutzer nur die Bedien- und Informationselemente
zugänglich, die auf der Abbildung 5.2.2. abgebildet sind.

Nach der Abnahme der Abdeckung hat der Betreiber 12 Zugang zur Tastatur, die hinsichtlich der
Ausführung identisch mit der Version OPL ist, Abbildung 5.2.1., jedoch mit geänderten Funktionen.

Der Betreiber kann nicht die Parameter der Geschwindigkeit und der Temperatur ändern, beide
diese Werte sind fest voreingestellt.
o Geschwindigkeit – 3.0 m/min
o Temperatur – 140 °C

Der Betreiber kann im Rahmen der Benutzerkonfiguration, siehe Kapitel 5.3. ändern:
o Die fest eingestellte Geschwindigkeit.
o Die fest eingestellte Temperatur.
o Den Bügelzeitraum, der dem Wert 1 Münze entspricht und den minimalen Zeitraum, der bezahlt
werden muss, damit es möglich ist, das Bügeln zu starten.
o Den Parameter CSC aktivieren bzw. deaktivieren.

Im rechten unteren Teil der aufgedeckten Tastatur sind 6 verborgene, "unbewegliche" Tastaturen
ohne Funktion für den Betreiber.
2
1
7
12
11
10

Abbildung 5.2.2.
Abbildung 5.2.2. - Tastatur, Anzeige und Beschreibung der Funktionen für die Version COIN oder die
Version CPS.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
43

1 – Taste START.
Nach Bezahlung des minimal notwendigen Bügelzeitraums nimmt sie die Maschine in Betrieb, sie
nimmt alle Systeme der Maschine in Betrieb.
o Sie dient als Neustarttaste der Maschine nach der Bestätigung einer Fehlermeldung durch die Taste
10 (in Fällen, wo eine Fehlermeldung durch ein Anhalten der Maschine begleitet wird).
o


2 – LED-Kontrollleuchte START.
o Identische Funktion wie in Kapitel 5.2.1. + zusätzlich für COIN / CPS.
o Blinkend - die Maschine ist auf die gewünschte Temperatur aufgewärmt und wartet auf die Aktivierung
der Taste START – 1.
7 – Multifunktionsdisplay.
Außer den automatisch angezeigten Informationen nach dem Einschalten des Hauptschalters, siehe
Kapitel 5.1., und außer den bei der Benutzerkonfiguration angezeigten Angaben, siehe Kapitel 5.3.,
wird auf dem Display angezeigt:
o Vorbezahlt, Restzeit in Minuten. Wenn das Herunterzählen der Zeit aktiv ist, blinkt der angezeigte
Zehntelpunkt im der angezeigten Zeit.
o Eine Fehlermeldung, siehe Kapitel 5.9.
o


10 – Taste STOP.
o Dient zum Anhalten der Maschine, zur Aktivierung der automatischen Beendigung des Bügelns
(automatische Abkühlung).
Nach der Aktivierung der Taste 10 kommt es zu einer Abschaltung des Heizungssystems.
- Das Herunterzählen der vorbezahlten Zeit wird dadurch nicht unterbrochen.
- Es kommt zu einer Verringerung der Geschwindigkeit der Bügelwalze auf die minimale
Geschwindigkeit.
- wenn die Maschine nicht mit einem Start / Stopp - Pedalsystem ausgestattet ist - Kap. 5.7.,
bewegen sich die Bänder es Eingangstischs mit der minimalen Geschwindigkeit
- wenn die Maschine mit einem Start / Stopp - Pedalsystem ausgestattet ist - Kap. 5.7., halten die
Bänder des Eingangstischs an
- Das System hält automatisch die Maschine an, wenn es zur Abkühlung der Bügelwalze unter eine
Temperatur von 80°C kommt.
- Das System der automatischen Beendigung des Bügelns kann durch die Aktivierung der Taste 1
ausgeschaltet werden. Das System arbeitet dann
im Standardmodus mit Heizung und mit der voreingestellten Bügelgeschwindigkeit.
o Sie dient zur Bestätigung / Löschung einer eventuellen Fehlermeldung, dabei geht kommt es zum
Abstellen der Sirene für einen Zeitraum von 30 s.
o Weitere Informationen siehe Kapitel 5.4.4., 5.4.5.
11 – LED-Kontrollleuchte STOP.
Identische Funktion wie in Kapitel 5.2.1.
o
44
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
5.2.3. MÜNZEINWURF (COIN)
Abbildung 5.2.3.

Abbildung 5.2.3. - Ausführung der Maschine mit Münzeinwurf.

Der Bügelautomat mit Münzeinwurf (OPL) hat die Komponenten des Bezahlungssystems an der
Vorderseite des linken Ständers montiert.

Für den Einwurf der Münzen / Jetons dient dem Benutzer ein Münzeinwurf - siehe oberen Pfeil in der
Abbildung 5.2.3.

Für die Entnahme der Münzen / Jetons dient dem Betreiber ein abschließbares und entnehmbares
Magazin - siehe unterer Pfeil in der Abbildung 5.2.3.
o Die Abbildung stellt die Version des Münzeinwurfs für zwei Münzen dar. Die Ausführung ist nach der
Spezifikation der Bestellung des Kunden unterschiedlich.

Weitere Informationen - siehe Kapitel 5.4.
5.2.4. ZENTRALES ZAHLUNGSSYSTEM (CPS)
Abbildung 5.2.4.

Abbildung 5.2.4. - Ausführung für das zentrale Zahlungssystem.

Der Bügelautomat in der Ausführung für das zentrale Zahlungssystem (CPS) beinhaltet keine
Komponenten eines Zahlungssystems.

Die Information über die Zahlungsweise muss der Betreiber der Selbstbedienungswäscherei
absichern.

Weitere Informationen - siehe Kapitel 5.4.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
45
5.3. BEDIENFELD / TASTATUR - BENUTZERKONFIGURATION

In den Modus der Benutzerkonfiguration kommt man nur unmittelbar nach dem Einschalten der
Maschine mit dem Hauptschalter (ca. 2 Sekunden nach dem Einschalten) durch Drücken der Taste 9.

Die einzelnen Positionen der Benutzerkonfiguration werden im Informationsmodus angezeigt. Nach 1
Sekunde wechselt das Anzeigesymbol die Position und ihren aktuellen Wert.

In den Editiermodus der angezeigten Position kommt man durch Drücken der Taste START – 1.
Mit Hilfe der Tasten „+“ und „-“, den Tasten 8 und 9 können Sie den aktuellen Wert der
Konfigurationsposition ändern.
Die Beendigung des Editiermodus und die Rückkehr in den Informationsmodus wird nach dem
Drücken der Taste STOP – 10 durchgeführt.

Das Umschalten zwischen den einzelnen Positionen der Benutzerkonfiguration im
Informationsmodus ist durch die Tasten
„+“ und „-“, der Tasten 8 und 9 möglich.

Die Beendigung des Modus der Benutzerkonfiguration und die Fortsetzung für die Inbetriebnahme
der Maschine erfolgt nach dem Druck der Taste „+“ – 8 auf der letzten Position der
Benutzerkonfiguration im Informationsmodus (Position HtH).
BENUTZERKONFIGURATION / MENÜ
BESCHREIBUNG DER
POSITION IM MENÜ
Temperaturhysterese
WERTE
BEDINGUNG SYMBOL
MIN
SOFTWARE
MAX
DEFAULT
VERSION
-
tHy
4
20
15 (E) / 5 (G)
1.06
Münze 1
(3)
Co1
1
99
1
1.06
Münze 2
(3)
Co2
1
99
1
1.06
t min Münze Start
Kontrolle eines vorzeitigen
Starts
Temperatur der
Bügelwalze
Geschwindigkeit der
Bügelwalze
Gesamtbetriebsdauer
(3)
CSt
1
99
1
1.06
(3)
CSC
Off
On
On
1.06
-
tE
0
180
0 (1) / 140 (2)
-
Spd
INFO
oPH
1
-
6
-
3,5
-
Gesamtheizdauer
INFO
HtH
-
-
-
(1)
Einstellung für OPL
(2)
Einstellung für COIN / CPS
(3)
gilt nur für Versionen COIN / CPS
INFO
informative Werte, lassen sich nicht ändern

Tabelle 5.3. - Parametertabelle der Benutzerkonfiguration
46
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
1.06
1.06
1.06
1.06
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc


tHy – Temperaturhysterese
o Wert in °C, durch welchen für das System der automatischen Beendigung des Bügelns
(automatische Abkühlung) das Maß der Absenkung unter den Nennwert der Temperatur der
Bügelwalze von 80°C festgelegt wird, bei dem es zum Stillstand der Walze kommt.
Erklärung: wenn der Wert tHY = 4 ist, bedeutet das, dass bei einem aktiven System der Beendigung
des Bügelns (LED-Kontrollleuchte 11 blinkt), die Maschine bei einer Temperatur von 76°C
abschaltet. Es kann passieren, dass nach dem Anhalten der Maschine bei einer solchen Temperatur
es kurzzeitig zu einem Anstieg der Temperatur auf über 80°C kommt, was eine Fehlermeldung wegen
einer überhitzten Bügelwalze verursacht, wenn die Maschine nicht in Betrieb ist, siehe Kapitel 5.9. In
einem solchen Fall muss der Parameter tHy erhöht werden.
Co1 – Betriebszeit für die Münze 1.
Stellt die Betriebszeit der Maschine (in Minuten) für den Wert der Münze 1 ein.
o

Co2 – Betriebszeit für die Münze 2.
Wenn die Maschine mit einem Münzeinwurf für 2 verschiedene Münzwerte ausgestattet ist, dann
stellt sie die Betriebszeit der Maschine (in Minuten) für den Wert der Münze 2 ein.
o

CSt – minimale Zeit für den Start der Maschine.
Stellen Sie eine minimale Zeit ein, (d.h. einen minimalen Wert der eingeworfenen Münzen), die für
den Start der Maschine notwendig ist.
Die Maschine kann nicht in Betrieb gesetzt werden, wenn nicht die minimal eingestellte Zeit bezahlt
wird.
o


CSC – Kontrolle des vorzeitigen Bügelbeginns ausgeschaltet, eingeschaltet (gilt nur für die Version
COIN und die Version CPS).
o Im Fall einer vorzeitigen Inbetriebnahme der Maschine, bei der es zu einem Abzählen des
vorausbezahlten Betrags kommt, kann das System der Kontrolle eines vorzeitigen Starts deaktiviert
werden.
tE – fest eingestellte, geforderte Temperatur der Bügelwalze.
Version OPL – wird nach jedem neuen Einschalten der Maschine eingestellt, lässt sich im
Bügelverlauf ändern.
o Version COIN, Version CPS - lässt sich im Bügelverlauf nicht ändern.
o

SPd – fest eingestellte, geforderte Geschwindigkeit der Bügelwalze.
o Version OPL – wird nach jedem neuen Einschalten der Maschine eingestellt, lässt sich im
Bügelverlauf ändern.
o Version COIN, Version CPS - lässt sich im Bügelverlauf nicht ändern.

oPH – Gesamtbetriebszeit - informative Angabe.
o Anzeige der Betriebsstunden in Hunderten Stunden, d.h. z.B. die Angabe 25 bedeutet 2500 Stunden
Betrieb der Maschine.

HtH – Gesamtbetriebszeit der Heizung - informative Angabe.
o Anzeige der Betriebsstunden der Heizung in Hunderten Stunden, d.h. z.B. die Angabe 16 bedeutet
1600 Stunden Betrieb der Heizung.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
47
5.4. BETRIEBSANWEISUNGEN
5.4.1. START

Vergewissern Sie sich vor dem ersten Start, ob die Maschine richtig installiert ist und ob sie allen in
diesem Handbuch aufgeführten Installationsbedingungen entspricht.
5.4.2. START DER VERSORGUNG

Siehe Kapitel 5.1.
5.4.3. FESTLEGUNG DER BÜGELPARAMETER


Nach der Startsequenz der auf dem Display angezeigten Initialisierungsangaben, siehe Kapitel 5.1.,
ist es möglich für:
Die Version OPL - können beide geforderten Bügelparameter eingestellt werden:
Geschwindigkeit.
o Temperatur.
o


Version COIN, Version CPS - für den Betreiber (nach der Demontage der Abdeckung) im Rahmen
der Benutzerkonfiguration, siehe Kapitel 5.3., nach Bedarf können die beiden festen, für den
Benutzer nicht wählbaren, Bügelparameter geändert werden:
o Geschwindigkeit.
o Temperatur.
Wählen Sie die Arbeitstemperaturen nach der Art der zu bügelnden Wäsche nach der nachfolgenden
Tabelle (Werte zur Orientierung)
TEMPERATUR °C / ° F
MATRERIAL
85 / 185
Polyacryl, Polyamid
110 / 230
Polyester, Zellulose
135 / 275
Seide
150 / 302
Wolle
170 / 338
Baumwolle
175 / 347
Leinen
SYMBOL

Tabelle 5.4.3. - Tabelle der empfohlenen Temperaturen für die Wäschegrundtypen.
48
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
5.4.4. START DES BÜGELNS

Version OPL
Drücken Sie die Taste START – 1.
o Es kommt zur Inbetriebnahme der Maschine. Es werden alle Systeme der Maschine in Betrieb
gesetzt. Die Maschine befindet sich in der Erwärmungsphase. Die Bügelwalze einschließlich der
Bänder des Eingangstischs drehen sich mit der eingestellten Geschwindigkeit, siehe Kapitel 5.2.1,
5.3.

Version COIN, Version CPS
Werfen Sie in den Münzeinwurf, oder in das zentrale Bezahlungssystem der Wäscherei die
notwendige Anzahl an Münzen.
Auf dem Display wird die bezahlte Bügelzeit in Minuten angezeigt. Im Fall, dass die bezahlte Zeit nicht
für einen Bügelstart ausreichend ist, blinkt die Angabe auf dem Display. Die Bezahlung der minimalen
Zeit für den Bügelstart wird durch ein Piepen der Sirene angezeigt.
Drücken Sie die Taste START – 1.
o Es kommt zur Inbetriebnahme der Maschine. Es werden alle Systeme der Maschine in Betrieb
gesetzt. Die Maschine befindet sich in der Erwärmungsphase. Die Bügelwalze dreht sich mit der
minimalen Geschwindigkeit, siehe Kapitel 5.2.2, 5.3.
o Softwarekontrolle des vorzeitigen Starts - aktive CSC - Kap. 5.3.:
die Bänder des Eingangstischs bewegen sich mit der minimalen Geschwindigkeit:
wenn es im Verlauf der Erwärmungsphase zu einem vorzeitigen Bügelbeginn oder zu einem Eingriff
in die Sicherheitsleisten kommt, wird automatisch mit dem Abzählen der vorausbezahlten Zeit ohne
Rücksicht auf die niedrigere Bügelqualität, die durch eine unzureichende Erwärmung der
Bügelwalze verursacht wird, begonnen.
o Hardwarekontrolle eines vorzeitigen Starts - Pedalsystem Stopp / Start - Kap. 5.7.:
die Bänder des Eingangstischs stehen
o Software- und Hardwarekontrolle eines vorzeitigen Starts - aktive CSC - Kap. 5.3. + Pedalsystem
Stopp / Start – Kap. 5.3.:
die Bänder des Eingangstischs stehen:
wenn es im Verlauf der Erwärmungsphase zu einem vorzeitigen Bügelbeginn (Einlegen von Wäsche
unter die Sicherheitsleiste) oder zu einem Eingriff in die Sicherheitsleisten kommt, wird automatisch
mit dem Abzählen der vorausbezahlten Zeit ohne Rücksicht auf die niedrigere Bügelqualität, die
durch eine unzureichende Erwärmung der Bügelwalze verursacht wird, begonnen.
5.4.5. ERWÄRMUNGSPROZESS - BÜGELBEGINN

Nach der Inbetriebnahme der Maschine muss auf die Erwärmung der Walze auf die geforderte
Temperatur gewartet werden.
 Zur Erwärmung von 20°C auf 170°C notwendige Zeit nach Typ der Heizung zur Information:
o E – ca. innerhalb von 15 Minuten
o G – ca. innerhalb von 10 Minuten
 Version OPL – die Maschine ist zum Bügeln in dem Zeitpunkt vorbereitet, wenn die Walze auf die
geforderte Temperatur erwärmt ist, d.h. die LED-Kontrollleuchte 2 hört auf zu blinken und beginnt zu
leuchten.
o Allgemein gilt (für jede Heizungsart verschieden), dass es zur Beendigung des
Erwärmungsprozesses immer etwas früher kommt, als wie die eingestellte Temperatur erreicht wird,
da die Heizungsregulierung die Tatsache in Betracht zieht, dass die Walzenheizung mit einem
gewissen Trägheitsgrad arbeitet.
o Wir empfehlen, ungefähr 1 Minute zu warten, bis das System sich stabilisiert und dann mit dem
Bügeln zu starten.
 Version COIN, Version CPS
Die Maschine ist in dem Augenblick zum Bügeln bereit, wenn es zum Erreichen der geforderten
Temperatur kommt, d.h. zur Beendigung der Erwärmungsphase. Es kommt zu einem unterbrochenen
Geräusch der Sirene und zum Start der Abzählung der vorausbezahlten Bügelzeit. Die Abzählung der
vorausbezahlten Bügelzeit wird durch einen blinkenden Punkt in der rechten unteren Ecke des
Displays angezeigt. Die Bügelwalze dreht sich mit der Minimalgeschwindigkeit.
o - wenn die Maschine nicht mit einem Start / Stopp - Pedalsystem ausgestattet ist - Kap. 5.7.,
bewegen sich die Bänder des Eingangstischs mit der minimalen Geschwindigkeit
o Wenn die Maschine mit einem Start / Stopp - System ausgestattet ist - Kap. 5.7., stehen die
Eingangsbänder.
o Die Maschine wartet auf die Aktivierung der Taste 1 – START.
o Zur standardmäßigen Inbetriebnahme der Maschine (geforderte Geschwindigkeit und Bewegung der
Bänder des Eingangstisches) muss die Taste 1 - START gedrückt werden. Dadurch kommt es
gleichzeitig zum Verstummen der Sirene.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
49
5.4.6. BÜGELN

Legen Sie nach der Erfüllung der Bedingungen zum Bügeln Wäsche auf den Eingangstisch, (Richtung „IN“
in der Abbildung 5.5.), in Übereinstimmung mit den allgemeinen Empfehlungen, die in den folgenden
Kapiteln aufgeführt sind:
o 1.3. ANWEISUNGEN ZUM BÜGELN - BENUTZUNGSEMPFEHLUNG
o 2.3. SYMBOLE AN DER MASCHINE - Anweisungsschild für das Einlegen von Wäsche, Information
über eine falsche und richtige Verteilung der Wäsche auf dem Eingangstisch des Bügelautomaten.
o Wenn Sie dauerhaft schmälere Wäschestücke bügeln, als die Einlegebreite der Maschine ist,
empfehlen wir:
Ungefähr alle fünf Minuten das Bügeln in der Mitte der Bügelwalze auszulassen und wiederholt,
mindestens zweimal, wechselseitig nur am rechten und linken Rand des Eingangstisches zu bügeln.
Es kommt so zu einer Abkühlung der überhitzten Ränder der Bügelwalze durch die zu bügelnde
Wäsche.

Version COIN, Version CPS
Während des Bügelns lässt sich jederzeit die bezahlte Bügelzeit durch das Einwerfen weiterer
Münzen verlängern.
o Wenn die Maschine mit einem Pedalsystem Start / Stopp des Eingangstisches ausgestattet ist, lässt
sich das Pedal in dieser Phase verwende, siehe Kap. 5.7.

Kontrollieren Sie, ob die Wäsche Bügeln verträgt und wenn ja, bei welcher Temperatur. Nach Bedarf
lässt sich während des Bügelns der Temperaturwert und die Geschwindigkeit anpassen - gilt nur für
die Version OPL.

Trockene und gebügelte Wäsche kommt in der Ausgangsrinne heraus, Richtung "OUT" in der
Abbildung 5.5. Die Wäsche müssen Sie fortlaufend entnehmen und Sie können sie sofort
zusammenlegen.
5.4.7. BEENDIGUNG DES BÜGELNS

Version OPL
Schalten Sie in ausreichendem Vorlauf vor der geplanten Beendigung des Bügelns die Maschine
durch die Taste 10 aus.
Aktivieren Sie das System der automatischen Abkühlung, siehe Kapitel 5.2.1., 5.2.2., 5.3. Sie
verringern so den Energieverbrauch dadurch, dass die gespeicherte Wärme der Bügelwalze genutzt
wird und die Abkühlzeit der Maschine verkürzt wird.. Es kommt nicht zu einer unerwünschten
Überhitzung der Walze.
o Sobald die Temperatur unter 80°C sinkt, wird der Betrieb der Maschine beendet. Es bleibt nur das
Steuerungssystem unter Spannung.
Ein vollständiges Ausschalten der Maschine muss durch den Hauptschalter durchgeführt werden. Die
Abkühlung der Walze kann durch das Bügeln mehrerer Wäschestücke mit einer Feuchtigkeit größer
als 50% beschleunigt werden.
! WARNUNG
SCHALTEN SIE NIEMALS DIE MASCHINE DURCH DEN HAUPTSCHALTER UND AUCH NICHT
DURCH DIE SICHERHEITSLEISTE AUS, WENN DIE TEMPERATUR DER BÜGELWALZE
GRÖSSER ALS 80°C IST.
ES BESTEHT DIE GEFAHR EINER BESCHÄDIGUNG DER BÜGELBÄNDER!

50
Version COIN, Version CPS
Eine Minute vor Beendigung des bezahlten Zeitraums wird die Sirene gestartet (1 Signal für 1 s), als
Information für das Bedienpersonal über das sich nähernde Ende der vorausbezahlten Zeit.
o Nach Beendigung der vorausbezahlten Zeit kommt es zum Abschalten der Heizung und die
Maschine geht in den Abkühlmodus über.
o Die Bügelwalze dreht sich mit der Minimalgeschwindigkeit. Wenn die Maschine mit einem Start /
Stopp - Pedalsystem ausgestattet ist - Kap. 5.7.:
dann stehen die Bänder des Eingangstischs.
o Sobald die Temperatur unter 80°C sinkt, beendet die Maschine selbsttätig den Betrieb. Während der
Abkühlung ist es möglich, durch Einwurf weiterer Münzen in eine der Phasen zurückzukehren, die
ein normales Bügeln ermöglichen, siehe Kapitel 5.4.4, 5.4.5, 5.4.6.
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
5.5. SICHERHEITSLEISTE

Die Sicherheitsleiste, Abbildung 5.5., ist eine Sicherheitseinrichtung, die beim Einlegen der Wäsche
auf dem Eingangstisch die Finger des Bedienpersonals vor dem Eindringen in den Gefahrenbereich
der Maschine schützt.
Abbildung 5.5.

Abbildung 5.5. - Eingangstisch mit Sicherheitsleiste, Ausgangsrinne.

Wenn es im Verlauf des Bügelns zum Drücken der Sicherheitsleiste (Richtung "P") kommt, wird der
Betrieb der Maschine beendet.

Nach der Intensität und der Weise des Drückens auf die Sicherheitsleiste kann sich die Beendigung des
Maschinenbetriebs verschieden auswirken:

Wenn der Eingriff in die Leiste kurz ist, (kürzer als ca. 10 s), ein max. zwei Eingriffe unmittelbar
hintereinander folgt:
o Beendigung des Maschinenbetriebs. Wenn die Heizung aktiv war, schaltet sie sich aus (LEDKontrollleuchte 11 leuchtet). Wenn die Temperatur der Bügelwalze höher als 80°C ist, wird die
Fehlermeldung Nr. 2 angezeigt + Sirene. Sie wird durch die Taste 10 deaktiviert. Die Maschine ist
für einen Neustart bereit.
o Die Maschine wird mit der Taste 1 neu gestartet. Alle Systeme der Maschine werden in den Zustand
vor dem Eingriff in die Leiste versetzt.

Wenn der Eingriff in die Leiste lang ist, (länger als ca. 10s) oder drei nacheinander unmittelbare
Eingriffe, passiert das gleiche, aber die Maschine setzt sich automatisch danach in Betrieb, wenn der
Zeitabstand zwischen der Beendigung des Betriebs der Maschine durch die Leiste und zwischen dem
Neustart der Maschine (Taste 1) 10 s beträgt.

Falls der Eingriff in die Leiste leicht und kurz (kürzer als ca. 3 s) ist, kann folgendes eintreten:
Beendigung des Maschinenbetriebs. Wenn die Heizung aktiv war, schaltet sie sich nicht aus.
o Nach der Freigabe der Leiste kehrt die Maschine automatisch in den Zustand vor dem Eingriff in die
Leiste zurück.
o


Version COIN, Version CPS
Bei einem Eingriff in die Sicherheitsleiste in der Erwärmungs- oder Abkühlungsphase (Kapitel 5.4.4.,
5.4.5., 5.4.7.),
kommt es zur Beendigung des Maschinenbetriebs nur zum Zeitpunkt des Eingriffs in die
Sicherheitsleiste. Nach der Freigab der Leiste kehrt die Maschine automatisch in den ursprünglichen
Modus zurück.
o Wenn die CSC (Kapitel 5.3.) aktiv ist und wenn es im Verlauf der Erwärmungsphase zu einem Eingriff
in die Sicherheitsleiste kommt, wir automatisch mit dem Abzählen der vorbezahlten Zeit begonnen.
Während des Eingriff in die Sicherheitsleiste wird die Meldung FPA auf dem Display 7 angezeigt
und die Sirene piept einmal.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
51
5.6. HANDKURBEL

Die Handkurbel, Abbildung 5.6., ist eine mechanische Einrichtung, die zum Handbetrieb der
Maschine bestimmt ist. Sie befindet sich im rechten Ständer.
Abbildung 5.6.

Abbildung 5.6. - Handkurbel.

Sie dient als Notfalleinrichtung zur Hilfe in dem Fall, dass die Maschine heiß ist und aus verschiedenen
Gründen (Stromausfall,mechanische Störung usw.) es nicht möglich ist, aus der Maschine festhängende
Wäsche zu entnehmen und/oder die Bügelwalze während des Betriebs zu kühlen, damit es nicht zur
Beschädigung der Bügelbänder durch den Einfluss einer hohen Temperatur kommt.

Drücken Sie im Bedarfsfall auf die Kurbel in Richtung zur Maschine (Richtung "P") und drehen Sie in
Richtung R. In dieser Weise wird die ganze Maschine manuell angetrieben und es ist möglich:
o Aus der Maschine fest hängende Wäsche heraus fahren zu lassen.
o In die Maschine feuchte Wäsche einzulegen und damit entscheidend den Abkühlungsprozess in dem
Fall zu beschleunigen, dass die Bügelwalze zu heiß ist.

Die Kurbel ist in der Maschine so installiert, dass sie im Normalfall nicht in Verbindung mit dem
Antriebssystem der Maschine ist.
Zur Verbindung mit dem Antriebssystem der Maschine kommt es erst nach deren Drücken in
Richtung „P“, siehe Abbildung 5.6. Das System ist mit einer Zahnkupplung in einer Richtung
ausgestattet. Im Fall, dass es zum Drücken der Kurbel während des Maschinenbetriebs käme, springt
die Kurbel über. Die Konstruktion der Kupplung sichert ab, dass wenn die Kurbel gedrückt wird und
auf die Kurbel durch das Bedienpersonal kein Druck „P“ ausgeübt wird und die Maschine in Betrieb ist,
sich dann die Kurbel von selbst in eine Position heraus schiebt, wo sie nicht mehr mit dem Antriebssystem
der Maschine in Verbindung ist.

Die Konstruktion des manuellen Antriebs sichert ab, dass es bei allen Versionen einschließlich der
Maschinen mit einer elektromagnetischen Kupplung (mit einem Start / Stopp - System des
Eingangstischs - Kap. 5.7.) möglich ist, manuell sowohl die Bügelwalze mit den Bügelbändern als
auch die Bänder des Eingangstischs anzutreiben.

Vor einer eventuellen Demontage der rechten Abdeckung oder aus anderen Betriebsgründen lässt
sich die Kurbel (1) aus der Maschine entfernen. Die Kurbel (1) wird durch Herausschrauben in
Richtung (L) aus der Nabe (2) bei gleichzeitiger Sicherung der Nabe (2) gegen Drehung durch einen
Maulschlüssel HEX19 demontiert.

Version OPL
Die Kurbel (1) bleibt Bestandteil der Maschine.

Version COIN, Version CPS
Der Hersteller empfiehlt die Kurbel nur vom Bolzen (2) abzuschrauben, damit sei im Bedarfsfall leicht
wieder auf den Bolzen (2) geschraubt werden kann und zum manuellen Antrieb der Maschine genutzt
werden kann.
52
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
5.7. PEDALSYSTEM STOPP / START DES EINGANGSTISCHS*

Das Pedalsystem Stopp / Start des Eingangstischs, Abbildung 5.7., ist eine Einrichtung, die zum Anhalten
und nachfolgenden Anlauf der Aufgabebänder des Eingangstischs bestimmt ist. Bei den Versionen (COIN
und CPS) hält das System gleichzeitig automatisch die Bänder des Eingangstischs in der Erwärmungs- und
Abkühlungsphase an. Das Pedal befindet sich unten vorn unter dem vorderen Hauptträger.
* Sonderausstattung, wird auf Wunsch geliefert - ist Bestandteil von nur einigen Maschinen.
Abbildung 5.7.

Abbildung 5.7. - Pedalsystem Stopp / Start des Eingangstischs.

Die Pedaleinheit wird mit der Maschine im Transportzustand geliefert, wo das Pedal (1) demontiert ist.
Das Pedal (1) wird mit Hilfe der beigelegten Schraubverbindung (3) zu den Pedalrahmen montiert,
die Bestandteil des vorderen Trägers der Maschine sind. Das Pedal wird nach der Installation der
Maschine montiert - Kapitel 3.

Das Pedalsystem Stopp / Start dient als Hilfseinrichtung, die es beim Betrieb der Maschine dem
Bedienpersonal für die unerlässlich notwendige Zeit ermöglicht, die Bewegung der Aufgabebänder
(2) des Eingangstischs anzuhalten und danach wieder zu starten.

Das Anhalten der Aufgabebänder (2) für einen unerlässlich notwendigen Zeitraum ermöglicht es, die
zu bügelnde Wäsche auf dem Eingangstisch vor deren Einlass in den Bügelautomat breit zu legen
und herzurichten.
o Wenn sich die Aufgabebänder (2) des Eingangstischs bewegen und es zu einem kurzen Treten des Pedals
(1) in Richtung (P) und dessen nachfolgende sofortige Freigabe kommt, halten die Aufgabebänder (2) an.
o Wenn die Aufgabebänder (2) des Eingangstischs stehen und es zu einem kurzen Treten des Pedals
(1) in Richtung (P) und dessen nachfolgende sofortige Freigabe kommt, setzen sich die
Aufgabebänder in Bewegung.
! WARNUNG
HALTEN SIE DIE AUFGABEBÄNDER DES EINGANGSSTISCHS NUR FÜR DEN UNERLÄSSLICH
NOTWENDIGEN ZEITRAUM AN UND LASSEN SIE SIE NICHT DAUERHAFT STEHEN. DIE
HEIZUNG DES BÜGELAUTOMATEN ARBEITET IN DIESEM ZEITRAUM NORMAL.
ES BESTEHT DIE GEFAHR DER BESCHÄDIGUNG DER AUFGABEBÄNDER!

Das Pedal funktioniert nicht bei irgendeiner Fehlermeldung - Kapitel 5.9.
Wenn bei einer Fehlermeldung der Eingangstisch sich im Zustand STOP befindet, muss er so
schnell wie möglich durch Treten des PEDALS (1) in Bewegung gesetzt werden. Dies lässt sich
unmittelbar nach dem Löschen (Bestätigen) einer Fehlermeldung durch Drücken der Taste 10 STOP unternehmen.
o

Version OPL
Das Pedalsystem Stopp / Start ist in allen Betriebsmodi der Maschine mit Ausnahme der
automatischen Abkühlungsphase funktionsfähig (Kapitel 5.4.7.).

Version COIN, Version CPS
Das Pedalsystem Stopp / Start ist in nur in der Bügelphase (Kapitel 5.4.6.) funktionsfähig und nicht in
der Erwärmungs- und Abkühlungsphase funktionsfähig (Kapitel 5.4.4., 5.4.5., 5.4.7.).
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
53
5.8. SYSTEM OCS - ÜBERHITZUNGSKONTROLLE DER
WALZENRÄNDER *

Das OCS-System (Overheating check system) ist eine automatische autonome elektronische
Einrichtung, die mit Hilfe von zwei Temperatursensoren am Rand der Bügelwalze eine
Überschreitung der Temperatur von 180°C auf der Walzenseite verhindert.
* Sonderausstattung, wird auf Wunsch geliefert - ist Bestandteil von nur einigen Maschinen.

Die autonome elektronische OCS-Einheit ist bei der Steuerungsplatine MCI10 installiert.

Die Temperatursensoren des OCS-Systems sind Bestandteil der Ablöseträger.

Das System kann in Abhängigkeit vom Regulierungsmaß die deklarierte Kapazität des
Bügelautomaten beeinflussen.
o Eine eventuelle Deaktivierung des OCS-Systems kann nur über die Hardware erfolgen, die
Trennung darf nur geschultes Personal durchführen.

Bei einer eventuellen Aufspielung von Software bei einem Service in die Steuerungseinheit empfiehlt
der Hersteller den Stecker PWR am OCS-Modul zu trennen.
5.9. VORGEHENSWEISE BEI DER ANZEIGE VON FEHLERMELDUNGEN

Eventuelle Fehlermeldungen werden im Feld des Displays 7 der Bedientastatur angezeigt.
In einigen Fällen wird eine Fehlermeldung mit einem Ertönen der Sirene begleitet.
o Wenn es möglich ist, ist der Bügelautomat auch beim Auftreten einer Fehlermeldung in Betrieb. Die
Heizung schaltet sich aus.
o
FEHELRCODE
AUF DEM
DISPLAY
FEHLERBESCHREIBUNG
E1
Die Temperatur der Bügelwalze beträgt
200°C und mehr.
Die Maschine ist normal in Betrieb, die Heizung ist
ausgeschaltet.
E2
Die Temperatur der Bügelwalze beträgt
80°C und mehr und die Walze dreht
sich nicht.
Die Maschine ist angehalten, die Heizung ist
ausgeschaltet. Nach dem Löschen des Fehlers
vom Display muss die Maschine mit der Taste
START gestartet werden.
E3
Überlastung des Ventilatormotors.
Die Heizung ist ausgeschaltet. Wenn die Maschine
vor dem Fehler in Betrieb war, ist sie auch weiterhin
in Betrieb und der Fehler lässt sich erst nach dem
Abkühlen des Ventilatormotors löschen.
E4
Kurzschluss des Temperatursensors.
Die Maschine ist in Betrieb, die Heizung ist
ausgeschaltet. Die Maschine lässt sich nur mit dem
Hauptschalter ausschalten.
E5
Temperatursensor getrennt.
Die Maschine ist in Betrieb, die Heizung ist
ausgeschaltet. Die Maschine lässt sich nur mit dem
Hauptschalter ausschalten.
E6
Antriebsstörung (der Frequenzumrichter
gibt kein Signal, dass er in Betrieb ist).
Die Maschine ist angehalten, die Heizung ist
ausgeschaltet. Nach dem Löschen des Fehlers
vom Display muss die Maschine mit der Taste
START gestartet werden.
E7
Fehler der Zündungseinheit.
Gilt nur für die G-Version - siehe 5.9.1.
Die Maschine ist in Betrieb, die Heizung ist
ausgeschaltet.
E8
Fehler der Sicherheitsleiste beim Start.
Die Tastatur ist blockiert, die Maschine ist nicht in
Betrieb.
Die Maschine lässt sich nur ausschalten und nach
der Reparatur der Leiste erneut einschalten.
E9
Fehler des Unterdruckschalters Manostat.
Gilt nur für die G-Version - siehe 5.9.2.
Die Maschine ist normal in Betrieb, die Heizung ist
ausgeschaltet.
BEMERKUNG
Tabelle 5.9.

Tabelle 5.9. - Tabelle der Fehlermeldungen
54
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
! WARNUNG
WENN DER BÜGELAUTOMAT BEI EINER TEMPERATUR HÖHER ALS 80°C ANHÄLT, MUSS DIE
KÜHLUNG DER BÜGELWALZE MIT HILFE VON NASSER WÄSCHE UNTER VERWENDUNG DER
HANDKURBEL ABGESICHERT WERDEN, SIEHE KAPITEL 5.6.

Eine Fehlermeldung lässt sich durch Drücken der Taste 10 – STOP löschen (bestätigen) und
eventuell die Sirene abstellen.
o Wenn der Fehlerzustand anhält, wird die Meldung erneut nach 30 Sekunden angezeigt.
o Im Fall der Fehlermeldung Nr. 6 muss nach der Bestätigung durch die Taste 10 die Maschine durch die
Taste 1 – START neu gestartet werden.
o In einigen Fällen, (z.B. der Fehlermeldung Nr. 3) kann der Fehler nicht durch die Taste 10 gelöscht
(bestätigt) werden.
Es muss die Bestätigung wiederholt versucht werden, solange die Maschine den Fehler nicht selbst
entfernt und es so ermöglicht, die Fehlermeldung durch die Taste 10 zu bestätigen (zu löschen).

Die Maschine ist mit einem Sicherheitsthermostaten ausgestattet - einem Sensor, der im Fall des
Erreichens einer Grenztemperatur der Walze von 210°C die Heizung abschaltet - siehe Kapitel 6.1.
o Das Ausschalten der Heizung durch den Sicherheitsthermostaten wird durch keine Fehlermeldung
angezeigt. Das Bedienpersonal kann mit dem Bügeln fortsetzen. Nach einer ausreichenden Kühlung
der Walze wird die Heizung automatisch erneuert.
o Eine eventuelle Beschädigung des Sicherheitsthermostats wird durch keine Fehlermeldung
angezeigt, die Heizung wird nicht aktiv sein.

Eine Meldung über die Aktivierung der Sicherheitsleiste FPA wird auf dem Display 7 angezeigt. Das wird
nicht als Fehlermeldung betrachtet.
5.9.1. FEHLERMELDUNG E7 - FEHLER DER ZÜNDUNGSEINHEIT - NUR G-VERSIONEN


In Übereinstimmung mit dem Kap. 5.9. kann das Display der Tastatur bei jedweder Störung des
Systems der Gasheizung den näher nicht spezifizierten Fehler E7 anzeigen.
Die Fehlermeldung lässt sich durch den Druck der Taste 10 – STOP löschen (bestätigen).
Ein Beispiel eines so entfernbaren Fehlers ist z.B. die nicht erfolgreiche erste Zündung des
Brenners nach dem Anschluss an das Gans, wenn die Gaszuleitung nicht ausreichend entlüftet ist.
o

Wenn der Fehlerzustand anhält, wird die Meldung erneut nach ca. 30 Sekunden angezeigt, wenn
sich die Fehlermeldung E7 insgesamt 5 x im Verlauf einer Stunde wiederholt, kann die Meldung nicht mehr
durch den Druck der Taste
10 – STOP gelöscht (bestätigt) werden.
o Bei einer solchen, automatisch nicht entfernbaren Störung, muss für einen weiteren Versuch des
Neustarts der Maschine die Maschine mit dem Hauptschalter ausgeschaltet werden oder direkt die
leuchtende Taste an der Steuerungseinheit ESYS (3) neu gestartet werden - Abbildung 3.7.3.A.
o Wenn die Gaszuleitung mit dem richtigen Anschlussdruck offen ist,
wenn nicht in den Sicherheitsunterdruckschalter (4) eingegriffen wurde - Abbildung 3.7.3.A.,
wenn nicht der Sicherheitsthermostat in Betrieb ist (Temperatur der Bügelwalze über 210°C),
wenn nicht der max. Druckverlust auf der Ausblasseite pz max überschritten ist, der durch den Fehler
E9 angezeigt wird,
wenn es nicht zu einem unberechtigten Eingriff in die Einstellung kam,
wenn das Display der Tastatur keine andere Fehlermeldung anzeigt,
und trotzdem sich das System der Gasheizung nicht in betrieb setzen lässt (E7 wird wiederholt
angezeigt), dann handelt es sich um eine ernsthaftere Störung des Systems der Gasheizung (z.B.
Beschädigung der Zündungsanlage und der Flammenerkennung u.ä.).
o Eine ernsthaftere, automatisch nicht entfernbare Störung des Systems der Gasheizung lässt sich
dann nur unter Verwendung der speziellen Kommunikationssoftwareausstattung ESYS, das eine
genaue Spezifikation des Fehlers ermöglicht, diagnostizieren und nachfolgend beheben. Diese
Diagnose darf nur eine durch den Hersteller autorisierte Person/Firma durchführen.
5.9.2. FEHELRMELDUNG E9 - FEHLER DES UNTERDRUCKSCHALTERS - NUR
G-VERSION

Nach dem Einschalten der Maschine durch den Hauptschalter und vor dem Start des Bügelns wird die
geöffnete Position des Unterdruckschalters 4 kontrolliert – siehe Abbildung 3.7.3.A., die den
Ruhezustand anzeigt.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
55
o
o
Wenn in diesem Zeitraum die Fehlermeldung E9 angezeigt wird, ist der Unterdruckschalter oder
sein Anschluss beschädigt und die Fehlermeldung lässt sich nicht durch die Taste 10 - STOP
löschen (bestätigen).
In einem solchen Fall muss die Störungsursache beseitigt und die Maschine neu gestartet werden.

Im Verlauf des Bügelns wird ständig die geschlossene Position des Unterdruckschalters 4 kontrolliert
- siehe Abbildung 3.7.3.A, der das Nichtüberschreiten des erlaubten Widerstands pzmax des
Ausblassystems der Maschine anzeigt - Tabelle 3.5., Kapitel 3.7.2, 3.7.3.
o Wenn in diesem Zeitraum die Fehlermeldung E9 angezeigt wird, kam es zu einer Öffnung des
Unterdruckschalters, was durch die Überschreitung des erlaubten Widerstands des Ausblassystems
pzmax oder eine mit dem Abzugsventilator zusammenhängende Störung verursacht wird - auch
durch die Fehlermeldung E3, oder durch eine Störung in der Funktion oder des Anschlusses des
Unterdruckschalters 4 - siehe Abbildung 3.7.3.A.
o Die Fehlermeldung lässt sich durch den Druck der Taste 10 – STOP löschen (bestätigen). Wenn die
Ursache nicht beseitigt wurde, wird die Fehlermeldung ungefähr innerhalb von zehn Sekunden
erneut angezeigt.

Nach dem Anhalten der Maschine und vor dem Ausschalten des Hauptschalters wird die geöffnete Position
des Unterdruckschalters 4 kontrolliert - siehe Abbildung 3.7.3.A, die einen Ruhezustand anzeigt.
o Wenn in diesem Zeitraum die Fehlermeldung E9 angezeigt wird, ist der Unterdruckschalter oder
sein Anschluss beschädigt und die Fehlermeldung lässt sich durch die Taste 10 - STOP löschen
(bestätigen).
o In einem solchen Fall kommt es beim Versuch, die Maschine mit der Taste 1 - START zu einer
wiederholten Anzeige der Fehlermeldung E9, solange wie die Ursache nicht beseitigt wird.
5.10. NOTABSCHALTUNG DER MASCHINE

Version OPL – wenn die Sicherheit oder die Gesundheit des Bedienpersonals gefährdet ist, kann die
Maschine durch den Hauptschalter auf der Vorderseite des linken Ständers der Maschine, Kapitel 5,
oder durch Drücken der Sicherheitsleiste abgeschaltet werden, Kapitel 5.5.

Version COIN, Version CPS – wenn die Sicherheit oder die Gesundheit des Bedienpersonals gefährdet ist, kann
die Maschine in außergewöhnlichen Fällen durch das Drücken der Sicherheitsleiste abgeschaltet werden, Kap.5.5.
! WARNUNG
STARTEN SIE SOFORT NACH DER BESEITIGUNG DER URSACHE DER ABSCHALTUNG DIE
MASCHINE NEU, EVENTUELL BEFREIEN SIE AUS DER MASCHINE FESTHÄNGENDE WÄSCHE
MIT HILFE DER HANDKURBEL, SIEHE KAPITEL 5.6., KÜHLEN SIE DANACH DIE BÜGELWALZE
AUF EINE TEMPERATUR UNTER 80°C, BRANDGEFAHR!
5.11. ENTNAHME VON FESTHÄNGENDER WÄSCHE

Im Fall, dass es zu einem Festhängen von Wäsche innerhalb der Maschine kam, schalten Sie die
Maschine durch den Hauptschalter aus und verwenden Sie zur Entnahme der Wäsche die Kurbel.
o Verwendung der Kurbel, siehe Kapitel 5.6.
5.12. UNTERBRECHUNG DER ELEKTRISCHEN ENERGIEVERSORGUNG
! WARNUNG
BEI TEMPERATUREN DER BÜGELWALZE VON ÜBER 80°C MUSS DIE WALZE MANUELL DURCH
DIE KURBEL GEDREHT WERDEN, SIEHE KAPITEL 5.6., DIE BÜGELWALZE GEKÜHLT WERDEN,
BRANDGEFAHR!
o
o
o
56
Verwendung der Kurbel, siehe Kapitel 5.6.
Nach Wiederaufnahme der elektrischen Stromversorgung kann die Maschine sofort in Betrieb gesetzt werden.
Version COIN, Version CPS – wenn nach der Wiederaufnahme der elektrischen Stromversorgung
die Temperatur der Bügelwalze höher als 80°C ist, muss die Taste 1 – START gedrückt werden.. Es
kommt zum Start des Antriebs der Bügelwalze, was eine Beschädigung der Bügelbänder verhindert
(es muss keine Münze eingeworfen werden). Nach dem Absinken der Temperatur unter 80°C hält die
Maschine selbsttätig an.
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
6. WARTUNG UND EINSTELLUNG
6.1. SICHERHEITSANWEISUNGEN FÜR DIE WARTUNG
! WARNUNG

EINE WARTUNG DER MASCHINE DARF NUR EINE GESCHULTE PERSON DURCHFÜHREN.
Vor jeglicher Handhabung mit den Mechanismen der Maschine muss sich vergewissert werden, ob:
o der Hauptschalter ausgeschaltet ist
o der Hauptschalter (Schütz) des Elektroverteilers der Wäscherei ausgeschaltet und mechanisch
blockiert ist
o nicht irgendein Bauteil durch den Einfluss der Schwungkraft in Bewegung ist
o die Maschine abgekühlt ist
o an der Maschine, eventuell am Elektroverteiler die Aufschrift "EINRICHTUNG IN REPARATUR"
aufgehängt ist und die sonstigen Mitarbeiter damit bekannt gemacht wurden
o die Gaszuleitung bei einer Maschine mit Gasheizung geschlossen ist
! WARNUNG
HALTEN SIE DIE UNTEN AUFGEFÜHRTEN ANWEISUNGEN, DIE IM KAPITEL 6. WARTUNG UND
EINSTELLUNG AUFGEFÜHRT SIND, EIN.
! WARNUNG
ES IST NOTWENDIG, DASS BENUTZER NICHT IRGENDWELCHE HANDHABUNGEN
DURCHFÜHREN, DIE NICHT IN DEN WARTUNGSVERFAHREN AUFGEFÜHRT SIND, DA DIESE
AUSSCHLIESSLICH IN DER KOMPETENZ EINES BERECHTIGTEN TECHNISCHEN SERVICE SIND.

Starten Sie sofort nach der Beseitigung der Ursache der Abschaltung die Maschine neu, eventuell
befreien Sie aus der Maschine festhängende Wäsche mit Hilfe der Handkurbel, - Kapitel 5.6., und
kühlen Sie danach die Bügelwalze auf eine Temperatur unter 80°C, - Brandgefahr!

Durch die Einhaltung der aufgeführten Anweisungen wird ein sehr guter Betrieb der Maschine erreicht,
es verringert sich das Risiko einer Störung und es verlängert sich die Lebensdauer der Maschine.
6.2. REINIGUNG DER MASCHINE
! WARNUNG
MINIMAL ZWEIMAL JÄHRLICH MUSS EINE GESAMTREINIGUNG DER MASCHINE VON
ANGESAMMELTEM TEXTILSTAUB UND VERUNREINIGUNGEN DURCHGEFÜHRT WERDEN.
ANDERENFALLS DROHT DEREN ENTFLAMMUNGSGEFAHR!

EINMAL MONATLICH - FÜR MASCHINEN MIT GASHEIZUNG
Reinigung (Absaugung) des Siebs der Saugkammer, bzw. der Saugkammer - Pos. (6) Abb. 3.7.3.A.,
die sich im linken Ständer der Maschine befindet und nach der Demontage der rechten Abdeckung
der Maschine zugänglich ist.
ALLE 3 MONATE - FÜR ALLE MASCHINENVERSIONEN
 Reinigung (Absaugung) der elektrischen Komponenten, Schütze und Frequenzumrichter, die sich auf
der Verteilerplatine im unteren Teil des linken Ständers der Maschine befinden, weiterhin Reinigung
(Absaugung) des Lüftungsgitters des Motors und der Steuerungsplatine.

Reinigung (Absaugung) alle Öffnungen, durch welche in die Maschine Luft hineingeführt oder
herausgeführt wird.

Reinigung (Absaugung) des Raums um die Schneiden der Ablöser und der Temperatursensoren.

Reinigung (Absaugung) des Raums innerhalb der Maschine nach der Demontage:
der seitlichen und hinteren Abdeckungen
o der oberen Vorderabdeckung
o der oberen hinteren Abdeckung des Ansaugtunnels
o
ALLE 6 MONATE - FÜR ALLE MASCHINENVERSIONEN
 Reinigung (Absaugung) des Ansaugraums des Ventilators nach der Demontage der Abdeckung des
Ventilatorgehäuses in der Mitte des unteren Maschinenteils, eventuell der Demontage des hinteren
Ansaugtunnels.

Reinigung (Absaugung) des Druckraums des Ventilators nach der Demontage der Abführungsleitung,
eventl. der Abdeckung (in Abhängigkeit von der Platzierung der Abführungsleitung nach hinten bzw.
nach rechts).

Reinigung (Absaugung) der Flüge des Hauptventilators
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
57
6.3. BÜGELWALZE

Zum Zweck der Erreichung einer hohen Bügelqualität muss die Bügelwalze sauber und glänzend
gehalten werden, dazu trägt das Wachsen bei - Pflegeprozedur.
o Tragen Sie nach dem automatischen Anhalten der Maschine (nach der Beendigung des Modus der
automatischen Abkühlung, wenn die Temperatur der Walze ca. 80°C beträgt) durch die Handkurbel,
siehe Kapitel 5.6., Schutzwachs auf
:CLEANCOAT WAX (Code: 502348)
mit Hilfe von Wachsleinen (1600 x 1000 mm)
: WAX CLOTH (Code: 372021160100)
Vorgehen:
– Tragen Sie in die Tasche des Wachsleinen gleichmäßig über die gesamte Länge ca. 1 dcl Wachs auf
(diese Menge reicht minimal für 5 Pflegeprozeduren).
– Legen Sie das getränkte Leinen ein und ziehen Sie es mit Hilfe der Kurbel durch, so dass die Walze über
die gesamte Arbeitsbreite behandelt wird.
– Legen Sie die Tasche nach vorn und gleichzeitig nach oben so ein, dass die undurchlässige Seite
des Leinen in Kontakt mit den Bändern ist und die durchlässige Seite des Leinen in Kontakt mit der
Bügelwalze der Maschine ist.

Wenn es trotzdem zu einer entscheidenden Verschlechterung der Bügelqualität durch den Einfluss
von Verunreinigungen der Walzenoberfläche kommt, entfernen Sie von der Bügelwalze die
Ablagerungen von Waschmitteln, Stärke und anhaftenden Salzen - Kapitel 6.3.4.
6.3.1. KURZZEITIGES ABSTELLEN DER MASCHINE; TÄGLICHE WARTUNG DER
WALZE

Die Wartung mit Wachs, siehe Kapitel 6.3. muss minimal 1 x im Monat durchgeführt werden. Außer
dessen wird die Wartung noch in den Fällen durchgeführt, die in den Kapiteln 6.3.2., 6.3.3.
beschrieben sind.

Die Maschinen werden in zwei Ausführungen der Bügelwalzen hergestellt:
Eine hoch polierte Stahlwalze, welche eine tägliche Pflegeprozedur erfordert.
o Eine hoch polierte Stahlwalze mit Hartchromschicht als Schutz, welche eine Pflegeprozedur nur bei
einem langfristigen Stillstand erfordert.
o

Wenn Sie sich nicht sicher bezüglich der Ausführung der Bügelwalze sind, lässt sich die Ausführung
der Walze feststellen:
o Direkt aus dem IPN-Code (ist Bestandteil des Identifikationsblatt der Maschine, was ein Blatt A4 ist,
das Bestandteil der äußeren Verpackung der Maschine ist) und zwar nach der neunzehnten Position
des IPN-Codes:
S – polierte Stahlwalze – siehe Kapitel 6.3.2.
C – polierte Stahlwalze mit Hartchromschicht – siehe Kapitel 6.3.3.
o Indirekt aus der Seriennummer der Maschine, die auf dem Serienschild der Maschinen aufgeführt ist,
mittels des Händlers oder des Herstellers.
6.3.2. POLIERTE STAHLWALZE

Die Bügelwalze wird in der Fertigung behandelt und mit einem Schutzpapier versehen, Vorgehen
siehe Kapitel 3.8.

Nach Beendigung eines Bügelzyklus, nach welchem es minimal 8 Stunden nicht zu einem weiteren
Bügeln kommt, muss eine Pflegeprozedur durchgeführt werden, siehe Kapitel 6.3.

Wenn ein Stillstand der Maschine von mehr als 5 Tagen geplant ist, dann legen Sie in die Maschine
gewachstes Schutzpapier mit Hilfe der Handkurbel ein, Kapitel 5.6.

Bügeln Sie nach dem Start der Maschine, der nach der Pflegeprozedur folgt, einige Stücke
"technologischer" Wäsche, an welchen die Verunreinigungsreste mit dem Schutzwachs kleben
bleiben.

6.3.3. POLIERTE WALZE MIT HARTCHROMSCHICHT
58
Nach Beendigung eines Bügelzyklus, nach welchem es minimal 5 Tage nicht zu einem weiteren
Bügeln kommt, muss eine Pflegeprozedur durchgeführt werden, siehe Kapitel 6.3.
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
6.3.4. REINIGUNG DER BÜGELWALZE
! WARNUNG
SICHERN SIE AB, DASS EINE ANDERE PERSON NICHT DIE MASCHINE BEI EINER REINIGUNG
EINSCHALTET!
Abbildung 6.3.4.

Abbildung 6.3.4. - Walzensystem der Bügeleinheit.
Maschine anhalten und von der elektrischen Energieversorgung trennen.
o Seitliche und hinter Abdeckungen der Maschine demontieren.
o Die untere Spannwalze (1) in der oberen technologischen Position mit Hilfe von Schrauben M 6 x 20
(2) oder länger anheben und fixieren.
o Hinteren Saugtunnel demontieren.
o Schrittweise von der hinteren Seite alle Bügelbänder (3) abtrennen und sie lose auf der Maschine
ablegen.
o Die obere Andruckwalze (4) durch Unterlegung der Lager der Andruckwalze (5) anheben.
o Die Bänder mit Stoff abdecken, damit sie gegen Verschmutzung geschützt sind.
o Die Reinigung beginnen; es lässt sich zur Entfernung von Ablagerungen von Waschmitteln und Kalk
allgemein ein sehr feines Schleifpapier empfehlen (Korngröße Nr. 300) und nur in der
Bewegungsrichtung der Wäsche; bei losgelösten Bügelbändern ist es nicht möglich die Walze
anzutreiben, darum lässt sich ihre Bewegung nur manuell durch einen tangentialen (Berührung)
Druck auf deren Oberfläche absichern.
o Zur Entfernung von Ablagerungen lässt sich auch eine schwache Lösung aus Oxalsäure oder eine
warme Lösung aus Essigsäure verwenden (gilt nur für die Version mit der Bügelwalze mit
Hartchromschicht - Kap. 6.3.3.).
o
! WARNUNG
VERGESSEN SIE NICHT DIE FLÄCHEN MIT WASSER ABZUSPÜLEN, DIE MIT EINER
SCHWACHEN SÄURELÖSUNG GEREINIGT WURDEN, DAMIT ES NICHT ZUR ENTSTEHUNG VON
KORROSION KOMMT. VERWENDEN SIE BEI DER ARBEIT MIT SÄUREN PERSÖNLICHE
SCHUTZMITTEL (HANDSCHUHE, BRILLE).
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
59
6.4. BÜGELBÄNDER

Die Bügelbänder dienen zum Spannen, zum Nachtrocknen, zum Bachbügeln und zum Transport der
gebügelten Wäsche.

Die Bügelbänder werden aus speziellen, wärmebeständigen, doppelschichtigem Gewebe hergestellt:
Polyester / m-Aramid – NOMEX ®, mit einer dauerhaften Temperaturbeständigkeit bis 190°C und sie
werden mit der Nomex-Schicht zur Walze montiert.
6.4.1. SPANNEN DER BÜGELBÄNDER

Die Bügelbänder werden automatisch - durch Schwerkraft durch die Spannwalze (1) - Abbildung
6.3.4., gespannt und benötigen keine Wartung.
6.4.2. AUSTAUSCH DER BÜGELBÄNDER

Die einzelnen Bügelbänder werden nur in dem Fall gewechselt, wenn es zu ihrer Beschädigung
(Durchreißen) kommt.
Allgemein wird empfohlen, alle Bügelbänder auf einmal zu tauschen. Im Fall der Verschmutzung der
Bügelbänder durch Waschmittel und Staub wird empfohlen, die Bügelbänder mit gewöhnlichen
Waschmitteln zu waschen. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Bänder und erhöht sich die
Bügelqualität. Ihre Lebensdauer beträgt zwei Jahre bei einem betrieb von 40 Stunden wöchentlich
und bei Einhaltung aller in diesem Handbuch aufgeführten Anweisungen.

Das Austauschverfahren der Bügelbänder ist aus der Abbildung 6.4.2. ersichtlich:
Abbildung 6.4.2.

Abbildung 6.4.2. - Austausch der Bügelbänder
Die Maschine mit dem Hauptschalter ausschalten, sichern, auf Abkühlung warten.
o Die seitlichen und hinteren Abdeckungen der Maschine und eventuell auch den hinteren
Absaugtunnel demontieren - siehe Kapitel 6.3.4.
o Die Kurbel (Kapitel 5.6.) in die Arbeitsposition einführen und mit Hilfe der Kurbel das Bügelband (2)
so drehen, dass die Spangen, welche die Enden der Bügelbänder verbinden, zugänglich sind.
o Die untere Spannwalze (3) in der oberen technologischen Position mit Hilfe von Schrauben M 6 x 20
(2) oder länger anheben und fixieren -siehe Abbildung 6.3.4.
o Das alte Band (2) auftrennen und das neue Band (1) mit Sangen zu dem alten Band anfügen.
o Mit Hilfe der Kurbel das gesamte neue Band auf die Bügelwalze aufwickeln.
o Das alte Band (2) abtrennen, mit den Spangen das neue Band (1) verbinden.
o Bei allen Bändern wiederholen.
o Die Spannwalze (3) von der oberen technologischen Position lösen, rückwirkende schrittweise
Montage aller demontierten Bauteile.
o
60
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
6.5. AUFGABEBÄNDER DES EINGANGSTISCHS

Die Aufgabebänder des Eingangstischs (1) - Abbildung 6.5.1, dienen als Förderer, der die zu
bügelnde Wäsche zu der Bügeleinheit der Maschine transportieren.

Die Aufgabebänder sind aus einem speziellen, wärmebeständigen Gewebe auf der Basis von 100%
Polyester, mit einer kurzfristigen Wärmebeständigkeit bis 180°C hergestellt und werden mit
speziellen Kunststoffstäbchen verbunden.
6.5.1. SPANNEN DER AUFGABEBÄNDER DES EINGANGSTISCHS

Die Aufgabebänder (1) müssen richtig gespannt sein und werden mit einem Flachschraubendreher
nach der Demontage beider Seitenabdeckungen - Abbildung 6.5.1 gespannt.
Abbildung 6.5.1.

Abbildung 6.5.1. - Aufgabebänder des Eingangstischs - Nachspannen.
o Die Aufgabebänder (1) werden durch Mikrobewegungen des Eingangstischs (2) nachgespannt und
müssen dort mit einer minimal möglichen Vorspannung gespannt werden, damit es nicht zu deren
Stehenbleiben bei der Einlage von Wäsche kommt.
o Das Stehenbleiben des Aufgabebandes bei einem leichten Druck der Hand auf das Band
kontrollieren. Bei einem Antrieb mit der Handkurbel muss das Antriebsmoment < 15 Nm ohne
Schwankungen im Drehverlauf sein, der obere Strang der Aufgabebänder muss über die gesamte
Fläche auf dem Eingangstisch anliegen.
o Die Spannung wird nach dem Lösen der Schrauben (3) durch Einführen eines
Flachschraubendrehers in die Öffnung (4) und einem leichten Hebeln des Tischs (2) in Richtung P,
gleichmäßig über beide Seiten, durchgeführt.
o Die Schrauben (3) werden festgezogen und es wird eine Kontrolle der Spannung durchgeführt.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
61
6.6. BÄNDCHEN DER OBEREN ANDRÜCKWALZE

Die Bändchen der oberen Andrückwalze dient zum Trennen der Wäsche von der Andrückwalze.

Die Textilbändchen sind aus wärmebeständigen Material auf der Basis von NOMEX ® hergestellt.

Die Maschinen existieren in Versionen mit einer oder zwei Führungsstangen von Bändchen, in einer
Ausführung der Verbindung von Bändchen durch Knoten oder Kleben.

Kontrollieren Sie den Zustand der Bändchen 1 x wöchentlich. Fehlende Bändchen müssen ersetzt
werden. Neue Bändchen lassen sich notfalls durch einen Knoten verbinden, aber hinsichtlich zu
einem Abdruck der Knoten in den Walzenballen der Andrückwalze empfiehlt der Hersteller die
Originaltechnologie der Verbindung durch Kleben zu verwenden - siehe Abbildung 6.6.
2
3
1
Abbildung 6.6.

Abbildung 6.6. - Bändchen der oberen Andrückwalze - Kleben.
Das Bändchen (1) wird durch ein Klebeband (2) zum Aufbügeln verbunden. Die Überdeckung der
Bändchenenden beträgt ca. 15 mm.
o Überdeckung- die Klebeverbindung wird auf der Oberfläche der oberen Andrückwalze durchgeführt,
wo zwischen dem Walzenballen und der Klebeverbindung ein Unterlegplättchen (3) aus
Aluminiumblech eingeschoben ist.
o Die Klebeverbindung wird durch den Bügelautomat bei einer Temperatur von ca. 180°C während
eines Zeitraums von ca. 30 Sekunden aufgebügelt.
o (2) - Klebeband der Bändchen > FILM_FIT ADHESIVE (Code: 549369).
o
6.7. OBERE ANDRÜCKWALZE

Die obere Andrückwalze (4) - Abbildung 6.3.4., sichert den Einzug der Wäsche in den Bügelautomat,
das Andrücken der Wäsche durch großen Druck zur Oberfläche der Bügelwalze ab. Sie ermöglicht
die Verdampfung eines entscheidenden Teils des in der Wäsche enthaltenen Wassers und bremst
(spannt) die von den Bügelbändern transportierte zu bügelnde Wäsche.

Die Oberfläche der Andrückwalze wird durch einen 5mm starken Walzenballen NOMEX ® gebildet –
siehe Kapitel 6.4.

Der Walzenballen ist spiralförmig aufgewickelt und auf die speziell lackierte Oberfläche der
Andrückwalze geklebt und an den Rändern mit Nieten gesichert.
6.7.1. AUSTAUSCH DES WALZENBALLENS DER OBEREN ANDRÜCKWALZE

Die Andrückwalze ist für eine ausreichend lange Lebensdauer konstruiert. Der Walzenballen wird auf
die Walze durch eine spezielle Technologie aufgetragen. Wenn es zu einer Beschädigung des
Walzenballen kommt, die dessen Austausch erfordert, empfiehlt der Hersteller den Austausch der
gesamten Andrückwalze und nicht nur den Austausch des Walzenballens.
62
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
6.8. KETTENGETRIEBE

Das Kettengetriebe ist nach der Demontage der rechten Maschinenabdeckung zugänglich Abbildung 6.8. und dient zum Antrieb der Walze des Eingangstisches, zum Abbremsen der oberen
Andrückwalze und legt die gegenseitigen Geschwindigkeitsverhältnisse der einzelnen Elemente der
Bügeleinheit fest.

Die Kette (1) muss in einem gespannten Zustand gehalten werden. Ein gespannter Zustand der Kette
ist ein solcher, wo kein Strang der Kette einen sichtbaren Durchhang aufzeigt und wo der obere
Strang (2) sichtbar in eine leicht dreieckige Form durch den Gleitstift (4) angehoben wird.

Den geforderten Zustand erhalten Sie durch eine Bewegung (Nachspannung) des Umsetzerzahnrads
(3).

Die Kette muss angemessen so geschmiert gehalten werden, dass es nicht zu einem Abtropfen des
Schmierfetts kommt.
o Die Kette 1 x monatlich schmieren, der Hersteller empfiehlt zur Schmierung
Hochleistungsschmierstoffe mit Molybdänanteil.
Abbildung 6.8.

Abbildung 6.8. - Kettengetriebe
6.9. LAGER

Alle Wälzlager in der Maschine sind Lager mit dauerhafter Fettfüllung und erfordern keine Wartung.

Alle Gleitlager in der Maschine sind nicht zum Schmieren mit Fett bestimmt.

Alle Wälzlager sind speziell mit Rücksicht auf deren Wärmebelastung entworfen und sie können nicht
in andere Lager der gleichen Abmessungsreihe getauscht werden. Im Fall eines Austauschs muss
ein originales Ersatzteil verwendet werden. Dies betrifft:
o die Lager der Tragrollen
o die Lager der Führungswalzen
o die Lager der seitlichen Abstützungsrollen
o die Lager im Satz des elektromagnetischen Kupplung
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
63
6.10. ABLÖSER

Ablöser sind eine mechanische Einrichtung, die zum Trennen der gebügelten Wäsche von der
Oberfläche der Bügelwalze in dem Fall dienen, dass sich die Wäsche selbstständig nicht von der
Bügelwalze in die Ausgangsrinne ablöst.

Ein Satz Ablöser - Abbildung 6.10., wird durch mehrere Einheiten (2) gebildet, die auf den Träger der
Ablöser montiert (1) sind. Jede Einheit (2) beinhaltet drei angenietete Ablöser und jeder Ablöser wird
durch einen Finger aus einem Federblech aus Edelstahl (3) mit einer angenieteten Schneide (4)
gebildet, der aus einem speziellen, schlagfesten und temperaturbeständigem Kunststoff hergestellt
ist. Die Schneide wird an die Bügelwalze gedrückt.
Abbildung 6.10.

Abbildung 6.10. - Ablöser

Die richtige Position der Ablöser gegenüber der Bügelwalze wird im Herstellungsbetrieb eingestellt.

Die richtige Position ist allgemein eine solche, wenn ein minimaler, aber ständiger Andruck - Kontakt
jeder Schneide (4), zur Bügelwalze abgesichert ist und wenn die senkrechten Kanten der Schneide
parallel mit den senkrechten Kanten des Fingers (3) sind.
o Der Andruck der Schneide (4) zur Bügelwalze wird durch die Position der Einheit (2) - Richtung P
auf dem Träger (1) gegeben, der durch zwei Schrauben (5) befestigt ist.
o Die richtige Position und die Sauberkeit der Berührungskanten der Schneiden (3) 1 x wöchentlich
kontrollieren.
o Wenn der Raum in Richtung P zum Nachspannen der Einheiten begrenzt ist, kann die Schneide (4)
am zentralen Niet des Fingers (3) um 180° gedreht und in die richtige Position eingestellt werden.
64
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
6.11. TEMPERATURSENSOR - BETRIEBS- UND SICHERHEITSSENSOR

Die Temperatursensoren sind elektromechanische Einrichtungen, die zur Erfassung der
Oberflächentemperatur der Bügelwalze dienen.

Die Basistemperatursensoren - Abbildung 6.11. sind Betriebssensoren (1), die zur Steuerungsplatine
der Maschine angeschlossen sind und Sicherheitssensoren (2) - siehe Kapitel 5.9. Die Sensoren
befinden sich in Haltern von Federfingern (3), die direkt zum Ablöserträger (4) mit Hilfe von
Schrauben (5) angeschraubt sind. Die Sensoren werden zur Oberfläche der Bügelwalze angedrückt.
Abbildung 6.11.

Abbildung 6.11. - Basistemperatursensoren

Die Basistemperatursensoren befinden sich nebeneinander in der Mitte der Maschine und werden im
Herstellungswerk in die richtige Position eingestellt.
o Die Maschine kann auch mit zwei Betriebssensoren ausgestattet sein, welche die gleiche
Konstruktion wie ein Basisbetriebstemperatursensor (1) haben. Diese Sensoren dienen dem OCSSystem - siehe Kapitel 5.8., und sind zur OCS-Einheit angebunden.

Die richtige Position ist allgemein eine solche, wenn ein ausreichender, dauerhafter Andruck zur
Oberfläche der Bügelwalze abgesichert ist und die Erfassungsfläche des Sensors mit der gesamten
Fläche auf der Oberfläche der Walze aufliegt (sowohl in Ruhe, als auch in Bewegung der Walze und
im gesamten Bereich der Betriebstemperaturen).
o Die richtige Position des Sensors wird durch eine richtige Einstellung des Fingers (3) in Richtung P
erreicht und die richtige Position des Sensors macht sich durch eine leichte Durchbiegung bemerkbar er muss die Walze mit der gesamten Fläche berühren. für den Sensor (1) gilt weiterhin, dass er
nach einer Auslenkung auf der Kante er von selbst wieder zurück in die ursprüngliche Position
kommen muss.
o Die richtige Position und die Sauberkeit der Berührungsflächen und -kanten der Sensoren (1) und
(2) 1 x wöchentlich kontrollieren.

Betriebssensor (1) - Sensor Pt100 im Bronzegehäuse.
Nicht demontierbares Element, muss nach Abnutzung als Einheit gewechselt werden.
o bei einer Störung > Fehlermeldung E4 oder E5 – siehe Kapitel 5.9.

Sicherheitssensor (2) - Bimetallthermostat der Reihe R28, 210°C ± 5°C. Demontierbares Element
unter Verwendung eines wärmeleitenden Kitts, es wird empfohlen, ihn als Einheit zu wechseln.
o bei Störung > ohne Fehlermeldung – siehe Kapitel 5.9.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
65
6.12. ELEKTROINSTALLATION - WARTUNG

Jedwede Reparatur an der elektrischen Installation kann nur eine sachkundige Person mit der
entsprechenden geltenden Berechtigung durchführen.

Verwenden Sie zur Störungssuche die Elektrodokumentation, die Bestandteil der
Maschinendokumentation ist.

Achten Sie darauf, dass nach Beendigung der Reparaturen die elektrische Installation in den
ursprünglichen Zustand versetzt wird.
Besonders wichtig ist es, sämtliche Schutzleiter wieder anzuschließen, wenn es während der
Reparatur zu ihrer Trennung kam.

Achten Sie bei einem Austausch von elektrischen Geräten auf deren richtige Kennzeichnung nach
dem Funktionsschema.

Überprüfen Sie nach Beendigung der Reparaturen sämtliche Sicherheitselemente und deren
Einstellung (Endschalter, Sicherheitsthermostat u.ä).

Kontrollieren Sie regelmäßig den Zustand der Erdung der Maschine. Eine falsche Erdung hat Einfluss
auf die Entstehung statischer Ladungen, was als Folge eine schlechte Funktion der Maschine hat und
damit eine schlechte Bügelqualität.

Kontrollieren Sie den Zustand und den Festsitz von den Schraubklemmen des Hauptschalters, der
Schütze und bei der Version mit elektrischer Heizung auch der Sicherheitstrennschalter und der
Heizkörper. Führen Sie diese Kontrolle nach der Installation der Maschine und alle 1000
Betriebsstunden oder nach sechs Monaten durch.
6.13. FREQUENZUMRICHTER

Ein Frequenzumrichter ist eine elektronische Anlage, die eine wechselnde, wählbare Geschwindigkeit der
Bügelwalze absichert.

Der Frequenzumrichter ist im linken Ständer auf der Verteilerplatine rechts unten montiert.

Die Parameter des Frequenzumrichters werden durch den Hersteller eingestellt und einen
eventuellen Eingriff darf nur eine autorisierte Person durchführen.

Eine autorisierte Person darf im Bedarfsfall in den Frequenzumrichter einen neuen Parametersatz
unter Hilfe eines speziellen Steuerungsfeld einspielen:
o I33_FC_PARAMETER LIST > Code: 528333
o CONTROL PANEL LCP 11 > Code: 528334

Vorgehensweise für das Einspielen von Parametern 528333 in den Frequenzumrichter von der
Parametereinheit LCP11 – gilt nur für den Service:
o 1. Frequenzumrichter durch manuelles Einschalten des Schütz CFI einschalten.
o 2. Mit der Taste Menu auf dem Display die Position Main Menu anwählen.
o 3. Mit den Pfeilen den Parametersatz 1 wählen - mit OK bestätigen.
o 4. Mit den Pfeilen den Parameter 1-50 wählen - mit OK bestätigen.
o 5. Mit den Pfeilen PR1-50 auf 2 stellen - mit OK bestätigen > es werden die Parameter in den
Umrichter eingespielt.
o 6. Umrichter ausschalten.


Bei Störung > Bestandteil der Fehlermeldung E6 - siehe Kapitel 5.9.
6.14. MOTOR DES HAUPTANTRIEBS


Zum Antrieb der Maschine dient ein dreiphasiger Elektromotor mit einer Nennleistung von 180 W,
angeschlossen den einen Frequenzumrichter (Kapitel 6.13) mit integriertem Schneckengetriebe mit
einem Getriebeverhältnis von i = 70 und mit implementierter Freilaufkupplung mit einem
Nennübetragungsmoment von 50 Nm.
Die Motoreinheit ist fliegend auf der Antriebswalze im linken Ständer der Maschine angeordnet.
Auf dem Getriebegehäuse befindet sich ein Pfeil für die Rotationsrichtung.
Durch den Anschluss an den Hauptschalter kann nicht die Rotationsrichtung beeinflusst werden.
o Bei einem eventuellen Anschluss der Versorgung zur Klemmleiste des Motors muss kontrolliert
werden, ob die Rotationsrichtung des Motors richtig ist - bei einem falschen Anschluss droht eine
Beschädigung des Getriebefreilaufs!
o

Das Getriebe hat eine dauerhafte Ölfüllung und erfordert keine Wartung.
66
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc

Bei einer Kontrollbesichtigung muss 1 x wöchentlich kontrolliert werden:
ein eventueller Verlust der Schmierfüllung aus dem Getriebegehäuse
o die Sauberkeit des Ansauggitters des Motors im unteren Teil
o der Zustand der Silentblöcke, welche den Schwingungsreaktionen des Motors mit dem Getriebe
auffangen
o bei Störung > Bestandteil der Fehlermeldung E6 - siehe Kapitel 5.9.
o
6.15. HAUPTABZUGSVENTILATOR

Der Hauptabzugsventilator dient zur Abführung der Dämpfe aus dem Bügelprozess von der Maschine
weg und bei Maschinen mit Gasheizung zusätzlich auch zur Abführung der Verbrennungsabgase.

Der Hauptabzugsventilator befindet sich im zentralen Ventilatorgehäuse, in der Mitte der Maschine,
unten zwischen den unteren Hauptträgern und er ist auf einem isolierten verschiebbaren Bett
gelagert.

Der Hauptabzugsventilator ist radial, mit nach hinten gebogenen Flügeln mit einem integrierten
einphasigen induktiven Elektromotor. Der Temperaturschutz ist in der Wicklung des Motors integriert
- siehe Schema 6.15.

der Ventilator ist rechts drehend (bei Ansicht von oben) und die Rotationsrichtung ändert sich auch
nicht bei einer Änderung der Phasenfolge.

Der Ventilator ist wartungsfrei, er erfordert nur eine Reinigung in Übereinstimmung mit den
Anweisungen - siehe Kapitel 5.9.

Bei Störung > Fehlermeldung E3 - siehe Kapitel 5.9.
Abbildung 6.15.

Abbildung 6.15. - Anschlussschema des Abzugsventilators
6.16. STEUERUNGSEINHEIT ESYS-EINHEIT - NUR GASHEIZUNG

Die Steuerungseinheit ESYS (3) – Abbildung 3.7.3.A., Kapitel 3.7.3. und 3.7.4., ist eine elektronische
Anlage, die zur Steuerung des Gasheizungssystems Premixengine ® bestimmt ist.

Die Steuerungseinheit ESYS (3) – Abbildung 3.7.3.A., befindet sich auf dem elektromagnetischen
Gasventil im klinken Ständer und ist nach der Demontage der linken Abdeckung der Maschine
zugänglich.

Die Steuerungseinheit erfordert keine Wartung, es muss darauf geachtet werden, dass die
Klemmleiste der Steuerungseinheit immer mit dem aufgeschraubten Deckel versehen ist , was eine
sichere elektrische Verbindung mit dem elektromagnetischen Ventil absichert.


Zur Diagnose der ESYS-Einheit gibt es eine spezielle Kommunikationssoftwareausstattung - siehe
auch Kapitel 3.7.4., 5.9.1.:
o COM_SET_ESYS_I33_G > Code: 545156
Bei Störung > Fehlermeldung E7 – siehe Kapitel 5.9., 5.9.1.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
67
6.17. HOCHSPANNUNGSKABEL - NUR GASHEIZUNG

Das Hochspannungskabel ist ein Bestandteil, das bei Maschinen mit Gasheizung dient:
Zur Hochspannungsversorgung (~15 kV) der Elektrode - siehe Kapitel 6.18., die zur Zündung des
Gasbrenners dient.
o Zum Niederspannungsanschluss (~20nA) mit der Elektrode - siehe Kapitel 6.18., die zur Anzeige
des Ionisierungsflusses über die Elektrodenspitzen dient und damit zur Erfassung der Flamme auf
dem Gasbrenner.
o

Das Hochdruckkabel verbindet die Steuerungseinheit ESYS - Kapitel 6.16. mit der Zünd- und
Ionisierungselektrode - Kapitel 6.18.

Die Isolation und die Endstücke müssen unversehrt und unbeschädigt sein.

Bei Störung > Bestandteil der Fehlermeldung E7 - siehe Kapitel 5.9., 5.9.1.
6.18. ZÜND- UND IONISIERUNGSELEKTRODE - NUR GASHEIZUNG

Die Zünd- und Ionisierungselektrode ist ein Bestandteil, das bei Maschinen mit Gasheizung dient:
Zur Zündung des Gasbrenners, bei der es zwischen den Spitzen der Elektroden zu einer Entladung
eines Hochspannungsfunken kommt.
o Zur Erfassung der Flamme, bei der es zwischen den Spitzen der Elektrode durch den Einfluss von
ionisierter Luft zu einem elektrischen Stromfluss kommt.
o

Die Zünd- und Ionisierungselektrode (1) - Abbildung 6.18. ist auf der linken Seite des Brenners unter
der Abdeckung der Brennkammer installiert und mündet nur mit dem Steckerendstück in den freien
Raum. Die gesamte Elektrode ist zur Kontrolle oder zum Austausch erst nach der Herausnahme des
Brenners zugänglich.

Bedingung für eine richtige Funktion der Elektrode ist die Unversehrtheit des Keramikisolators (2), der
Festsitz des Steckerendstücks (3), ausreichend scharfe Kanten der Anthal ® -Elektroden und deren
Entfernung an der Funkenstelle (4). Die Entfernung der Elektroden beträgt ~ 3 mm.
o Die Funkenentladung darf nur an der Funkenstelle (4) erfolgen.
Abbildung 6.18.

Abbildung 6.18. - Zünd- und Ionisierungselektrode.

Bei Störung > Bestandteil der Fehlermeldung E7 - siehe Kapitel 5.9., 5.9.1.
68
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
6.19. UNTERDRUCKSCHALTER- NUR GASHEIZUNG

Der Unterdruckschalter (4) – Abbildung 3.7.3.A., Kapitel 3.7.3. und 3.7.4., ist eine
elektromechanische Einrichtung, die zur Überwachung eines ausreichenden Unterdrucks im
Abzugssystem dient - Kapitel 3.5.

Der Unterdruckschalter befindet sich im linken oberen Teil der Platine des Verteilers und ist nach der
Demontage der linken Abdeckung der Maschine zugänglich.

Der Unterdruckschalter wird im Fertigungswerk eingestellt und einen eventuellen Eingriff darf nur eine
autorisierte Person durchführen.

Eine autorisierte Person darf im Bedarfsfall eine Einstellung des Unterdruckschalters durchführen:
o durch Finden des Augenblicks "ON" an den Kontakten, das Lösen der Regelschraube (nach links)
aus dem Zustand "OFF", bei eingestelltem Widerstand ps (Pa) des Prüfabführungsrohrs:
– Maschine 50 Hz > ps (statischer Druck- kalt) = 200 Pa
– Maschine 60 Hz > ps (statischer Druck- kalt) = 250 Pa

Bei Störung > Fehlermeldung E9 – siehe Kapitel 5.9., 5.9.2.
6.20. ANTRIEB DES EINGANGSTISCHS - KUPPLUNG*

Die Maschinen in der Ausführung COIN, der Ausführung CPS und alle Ausführungen, die mit einem
Pedalsystem Start / Stopp des Eingangstischs ausgestattet sind - Kapitel 5.7., haben einen Antrieb
des Eingangstisches, der mit einer elektromagnetischen Kupplung versehen ist.
* Nicht Bestandteil aller Maschinen.

Die elektromagnetische Kupplung dient zum Trennen ( zur Verbindung des Antrieb des
Eingangstischs, welcher unabhängig von der Bewegung der Bügelwalze ist.

Die Konstruktionseinheit der elektromagnetischen Kupplung befindet sich in der Achse der Walze des
Eingangstischs im rechten Ständer und ist nach der Demontage der Abdeckung des rechten
Ständers zugänglich.

Die Wartung der Kupplung besteht nur im Ausblasen der gesamten Kupplung durch Druckluft, welche
den Abschliff von den Reibflächen der Kupplungslamellen beseitigt - 1 x wöchentlich
6.21. STROMSCHUTZSCHALTER DER WÄSCHEREI - ÜBERPRÜFUNG

Wenn über die Versorgungsleiter des elektrischen Stroms der Maschine ein vorgeschalteter
Schutzschalter angeschlossen ist, muss seine Funktion regelmäßig überprüft werden. Ein
Stromschutzschalter ist eine sehr empfindliche Einrichtung und trägt entscheidend zur Absicherung
der Sicherheit der Maschine bei.
! WARNUNG
EINE ÜBERPRÜFUNG DER RICHTIGEN FUNKTION DES STROMSCHUTZSCHALTERS MUSS EIN
QUALIFIZIERTER MITARBEITER MINIMAL 1x IN 3 MONATEN DURCHFÜHREN. SIE WIRD UNTER
SPANNUNG DURCH DRÜCKEN DER PRÜFTASTE AN DEM SCHUTZSCHALTER
DURCHGEFÜHRT. DER SCHUTZSCHALTER MUSS AUSSCHALTEN!
6.22. ABSTELLEN DES BÜGELAUTOMATEN

Siehe Kapitel 6.3.1., 6.3.2., 6.3.3.
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
69
7. AUSSERBETRIEBSETZUNG DER MASCHINE
7.1. ABTRENNEN DER MASCHINE

Wenn Sie die Maschine noch verwenden möchten, führen Sie eine Pflegeprozedur der Bügelwalze
durch - siehe Kapitel 6.3.1., 6.3.2., 6.3.3.

Schalten Sie die externe Stromversorgung zur Maschine ab.

Schalten Sie den Hauptschalter aus, der sich an der Hinterseite der Maschine befindet.
! WARNUNG
WARTEN SIE, BIS DIE MASCHINE UND DEREN ANGESCHLOSSENE MEDIEN ABGEKÜHLT SIND!

Trennen Sie alle Zuleitungen von Strom, Dampf/Gas.
7.2. ENTSORGUNG DER MASCHINE
! WARNUNG
UNTERNEHMEN SIE WÄHREND DER DURCHFÜHRUNG DER DEMONTAGE DER MASCHINE
SÄMTLICHE SICHERHEITSMASSNAHMEN ZUR VERHINDERUNG EINER VERLETZUNG DURCH
GLAS UND SCHARFE KANTEN VON BLECHTEILEN.
7.2.1. MÖGLICHKEIT DER ENTSORGUNG DER MASCHINE DURCH EINE FACHFIRMA

Informationen, die sich auf die WEEE beziehen (Waste Electrical and Electronic Equipment, gilt nur
für Länder, die Mitglied der Europäischen Union sind):
o Für die Maschine, welche Sie gekauft haben, wurden natürliche Quellen verwendet, die zur weiteren
Erneuerung und Verwendung bestimmt sind. Die Maschine kann Materialien enthalten, welche
gesundheits- und umweltschädlich sind.
o Schränken Sie die Verbreitung dieser Materialien in die Umwelt ein, wenn Sie die Entsorgung der
Maschine durchführen werden und verhalten Sie sich schonend zur Umwelt. Wir empfehlen, in Ihrer
Region oder Staat Systeme von Firmen zu nutzen, die sich mit dem Sammeln und der Abfuhr von
Abfällen und Abfällen zur Wiederverwertung beschäftigen. Diese Systeme sichern die
Wiederverwertungsweise der Bauteile ab.
o
o
o
o
o
Das Symbol „durchgestrichene Mülltonne mit Rädern“ (
) fordert Sie zu Verwendung von
Systemen zur Abfalltrennung auf.
Wenn Sie weitere Informationen über die Möglichkeiten der Abfallentsorgung und von Abfall zur
Entsorgung von Maschinen, die zur Entsorgung bestimmt sind, haben, kontaktieren Sie des
entsprechende Gemeinde- oder Stadtamt Ihrer Region oder des Staates (Umgang mit Abfällen).
Für mehr Informationen können Sie uns bezüglich der Abfallentsorgung unserer Produkte im
Bereich der Umwelt kontaktieren.
Ziehen Sie bitte in Betracht, dass die WEEE-Richtlinie allgemein nur für Haushaltsverbraucher gilt.
In einigen Ländern existiert die Kategorie von professionellen Einrichtungen. In einigen Ländern gibt
es diese Kategorie nicht.
Aus diesem Grund muss die Maschine nicht mit einem Symbol (
) gekennzeichnet sein.
Informationen für Händler: Wegen der Vielfältigkeit der nationalen Vorschriften kann der Hersteller
nicht alle Maßnahmen ergreifen, damit er allen nationalen Vorschriften eines jeden Mitgliedsstaats
entspricht. Wir setzen voraus, dass jeder Händler, der unsere Produkte in ein Mitgliedsstaat einführt
(und auf den Markt bringt), die unerlässlichen Schritt unternimmt, dass er die Anforderungen der
nationalen Vorschriften erfüllt (wie es die Richtlinie fordert).
7.2.2. MÖGLICHKEIT DER ENTSORGUNG DER MASCHINE MIT EIGENEN MITTELN

Trennen Sie die Teile nach Materialien: metallische, nicht metallische. aus Glas, Kunststoff usw. und
geben Sie sie in einer Firma ab, die eine Berechtigung zur Weiterverarbeitung hat. Das sortierte
Material muss nach den einzelnen Abfallgruppen sortiert werden. Bieten Sie das sortierte Material
einer Firma an, die eine Berechtigung zur Weiterverarbeitung hat.
70
INSTALLATIONS-, WARTUNGS- UND BEDIENUNGSANLEITUNG DER MASCHINE
540882_E_Ausgabedatum_18.7.2012.doc
WICHTIG!
MASCHINENTYP:
PROGRAMMATOR:
ELEKTRONISCHER PROGRAMMATOR:
INSTALLATIONSDATUM:
INSTALLATION
DURCHGEFÜHRT DURCH:
SERIENNUMMER:
ELEKTRSICHE SPEZIFIKATION:
SPANNUNG .......... V ..........PHASE ............HZ
BEI JEDWEDEM KONTAKT MIT IHREM HÄNDLER
BEZÜGLICH DER SICHERHEIT DER MASCHINE ODER
VON ERSTATZTEILEN MUSS DIESES BLATT
ORDENTLICH AUSGEFÜLLT WERDEN.
BEWAHREN SIE DIE ANLEITUNG FÜR WEITERE
REFERENZEN AUF.
HÄNDLER:
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertising