piko 3-phasig 1938

piko 3-phasig 1938

Montage- und Bedienungsanleitung

Montage- und

Bedienungsanleitung

PIKO 3.0 3.6

KOSTAL Wechselrichter

4.2

5.5

8.3

10.1

IMPRESSUM

KOSTAL Solar Electric GmbH

Hanferstraße 6

79108 Freiburg i. Br.

Deutschland

Tel. +49 (0)761 703870-0

Fax +49 (0)761 703870-19 www.kostal-solar-electric.com

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Allgemeine Gleichbehandlung

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© 2010 KOSTAL Industrie Elektrik GmbH

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übersetzt werden.

Inhalt

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

Hinweise zu dieser Anleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Grundlegende Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Geräte- und Systembeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

5.1

Montage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

5.2

Elektrischer Anschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

5.3

AC-Seite anschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

5.4

DC-Seite anschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

5.5

Verwendungsland einstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

5.6

Kommunikationskomponenten anschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

5.7

Zubehör installieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

5.8

Gehäuse schließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

6.1

Wechselrichter einschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

6.2

Kommunikation und Zubehör einrichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27

6.3

Übergabe an den Betreiber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

6.4

Wechselrichter ausschalten / Außerbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

6.5

Wartung / Instandhaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

6.6

Demontage und Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Betriebsverhalten des Wechselrichters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

7.1

Anzeigefeld . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

7.2

Betriebszustand feststellen (Betriebs-LEDs) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

7.3

Betriebszustand feststellen (Display) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

7.4

Betriebswerte anzeigen und Einstellungen ändern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

7.5

Störungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

8

9

Anlagenüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

8.1

Anzeigen und Einstellungen über Webserver . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

8.2

Log-in auf den Webserver . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

8.3

Logdaten herunterladen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

8.4

Logdaten anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

8.5

Datenübertragung an ein Solarportal beenden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40

Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

9.1

Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

9.2

Blockschaltbild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43

9.3

Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

9.4

Garantie und Serviceinformationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 3

1 Hinweise zu dieser Anleitung

Danke, dass Sie sich für einen Solar-Wechselrichter

PIKO der Firma KOSTAL Solar Electric entschieden haben!

Wir wünschen Ihnen allzeit gute Energieerträge mit dem PIKO-Wechselrichter und Ihrer Photovoltaik-

Anlage.

Wenn Sie technische Fragen haben, rufen Sie einfach unsere Service-Hotline an: +49 (0)761 703870-25

1 Hinweise zu dieser Anleitung

Lesen Sie diese Anleitung sorgfältig durch. Sie enthält wichtige Informationen zur Installation und zum Betrieb des Wechselrichters. Beachten Sie insbesondere die

Hinweise zum sicheren Gebrauch. Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitung entstehen, haftet KOSTAL nicht.

Diese Anleitung ist Teil des Produktes. Sie gilt ausschließlich für die Solar-Wechselrichter PIKO der Firma

KOSTAL Solar Electric. Bewahren Sie die Anleitung auf und geben Sie sie bei Wechsel des Betreibers an den

Nachfolger weiter.

Sowohl der Installateur als auch der Nutzer müssen stets Zugang zu dieser Anleitung haben und mit dieser

Anleitung, insbesondere mit den Sicherheitshinweisen, vertraut sein.

Zielgruppen

Diese Anleitung, insbesondere Kapitel 5 (‹Installation›)

und 6 (‹Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme›), rich-

tet sich an den Fachhandwerker. Die für den Betrei-

ber relevanten Informationen befinden sich in Kapitel 7

(‹Betriebsverhalten des Wechselrichters›) und 8 (‹Anlagenüberwachung›).

Die in dieser Anleitung beschriebenen Wechselrichter unterscheiden sich in bestimmten technischen Einzelheiten. Informationen und Handlungsanweisungen, die nur für bestimmte Gerätetypen gelten, sind entsprechend gekennzeichnet, zum Beispiel „PIKO 4.2/5.5“.

Informationen, die Ihre Sicherheit oder die des Gerätes betreffen, sind besonders hervorgehoben.

GEFAHR

Nichtbeachtung von Sicherheitshinweisen, die mit dem

Signalwort GEFAHR gekennzeichnet sind, kann zu tödlichen Verletzungen führen.

WARNUNG

Nichtbeachtung von Sicherheitshinweisen, die mit dem

Signalwort WARNUNG gekennzeichnet sind, kann zu schweren bzw. dauerhaften Verletzungen führen.

VORSICHT

Nichtbeachtung von Sicherheitshinweisen, die mit dem

Signalwort VORSICHT gekennzeichnet sind, kann zu leichten bzw. reversiblen Verletzungen führen.

ACHTUNG

Nichtbeachtung von Warnhinweisen, die mit dem

Signalwort ACHTUNG gekennzeichnet sind, kann zu

Sachschäden führen.

2 Bestimmungsgemäße

Verwendung

Der Wechselrichter PIKO wandelt Gleichstrom in symmetrischen, einphasigen (PIKO 3.0/3.6) bzw. dreiphasigen (PIKO 4.2/5.5/8.3/10.1) Wechselstrom um und speist ihn ins öffentliche Stromnetz ein. Das Gerät darf nur in netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen innerhalb des vorgesehenen Leistungsbereiches und unter den zulässigen Umgebungsbedingungen verwendet werden. Das Gerät ist nicht für den mobilen Einsatz bestimmt.

Bei unsachgemäßer Verwendung können Gefahren für

Leib und Leben des Benutzers oder Dritter entstehen.

Außerdem können Schäden am Gerät und an anderen

Sachwerten entstehen. Der Wechselrichter darf nur für den vorgesehenen Verwendungszweck eingesetzt werden.

Haftungsausschluss

Eine andere oder darüber hinaus gehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für daraus resultierende Schäden haftet der Hersteller nicht. Änderungen am Wechselrichter sind verboten. Der Wechselrichter darf nur in technisch einwandfreiem und betriebssicheren Zustand verwendet werden. Jede missbräuchliche Verwendung führt zum Erlöschen der Garantie,

Gewährleistung und allgemeiner Haftung des Herstellers.

Nur eine sachkundige Elektrofachkraft darf das Gerät

öffnen. Der Wechselrichter muss von einer Elektrofachkraft installiert werden, die für die Beachtung der geltenden Normen und Vorschriften verantwortlich ist.

Arbeiten, die sich auf das Stromversorgungsnetz des

Energieversorgungsunternehmens (EVU) am Standort der Solarenergieeinspeisung auswirken können, dürfen nur durch vom EVU zugelassene Fachkräfte ausgeführt werden.

Hierzu gehört auch die Veränderung der werkseitig voreingestellten Parameter. Der Installateur muss die

Vorschriften des EVU beachten. Dessen Vorgaben sind bei der Parametereinstellung stets zu beachten, da ansonsten die ENS (Netzüberwachung) nicht mehr einwandfrei funktioniert.

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 5

3 Grundlegende Sicherheitshinweise

3 Grundlegende Sicherheitshinweise

Nicht sachgemäßes Handeln kann bei der Installation und beim Betrieb von Wechselrichtern zu lebensgefährlichen Situationen durch Stromschlag führen.

Außerdem können bei Nichtbeachten dieser Anleitung die im Betrieb möglichen hohen Oberflächentemperaturen der Kühlkörper Ursache für Verbrennungen und sogar von Bränden sein.

Beachten Sie daher unbedingt alle Sicherheitshinweise in dieser Anleitung.

Öffnen des Geräts

Nur eine Elektrofachkraft darf das Gerät öffnen und daran arbeiten.

Im Betriebszustand liegen im Wechselrichter lebensgefährliche Spannungen an.

• Gerät vor allen Arbeiten vollständig (DC-Seite und

AC-Seite) spannungsfrei schalten.

• Nach Freischaltung mindestens fünf Minuten warten, bis die Kondensatoren entladen sind.

Sicherheitskennzeichnungen

Die vom Hersteller auf dem Gehäuse angebrachten

Schilder und Kennzeichnungen dürfen nicht verändert oder entfernt werden.

Trennen von Leitungen

Im Betriebszustand dürfen keinesfalls Leitungen aus dem Gerät gezogen werden. Steckverbinder dürfen unter elektrischer Last nicht getrennt werden!

Fachgerechte Installation

Der Installateur muss die im Land gültigen örtlichen

Installationsvorschriften kennen und beachten.

Der Installateur muss mit dieser Anleitung vertraut sein und die Anweisungen befolgen.

Trennen der DC-Seite bei Geräten mit DC-Lasttrennschalter

Der DC-Lasttrennschalter ist kein Freischalter zur vollständigen Trennung. Der Wechselrichter ist erst dann vollständig vom PV-Generator getrennt, wenn auch die

Steckverbinder getrennt sind.

Das Stecken und Trennen der Steckverbinder unter

Spannung – aber nicht unter Last – ist möglich.

Blitzschutz

Der Blitzschutz für die Wechselrichter ist davon abhängig, ob das Gebäude oder die Photovoltaik-Anlage einen äußeren Blitzschutz besitzt.

Wenn das Gebäude über einen äußeren Blitzschutz verfügt, ist ein Überspannungsschutz vom Typ 2 auf der AC- und DC-Seite vorgeschrieben und muss bauseits installiert werden.

Wenn das Gebäude nicht über einen äußeren Blitzschutz verfügt, empfehlen wir auf der AC- und DC-

Seite bauseits einen Überspannungsschutz vom Typ 2 zu installieren.

Für Kommunikationsleitungen (RJ45, RS485, Sensoren…) empfehlen wir ebenfalls, einen Überspannungsschutz zu installieren. Bei Vernetzung mehrerer

Wechselrichter muss ein Überspannungsschutz an beiden Leitungsenden installiert werden.

Berühren des Wechselrichters beim Betrieb

Einzelne Gehäuseteile, insbesondere die Kühlkörper, können im Betrieb über 80 °C heiß werden.

• Keine heißen Bauteile berühren.

• Gerät vor Wartungsarbeiten abkühlen lassen.

Brandgefahren vermeiden

Einzelne Gehäuseteile, insbesondere die Kühlkörper, können im Betrieb über 80 °C heiß werden.

• Vorschriften bei der Auswahl des Montageortes einhalten.

• Lüftungsöffnungen immer frei halten.

• Gerät nicht zustellen.

• Brennbare bzw. entzündliche Stoffe nicht in der

Nähe des Wechselrichters lagern.

6 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

4 Geräte- und Systembeschreibung

4 Geräte- und Systembeschreibung

Funktion

1 2 3 1 2 3

4 5 6 7 8 4 5 7 8

Abbildung 1: Wechselrichter PIKO (links Modell mit DC-Lasttrennschalter, rechts ohne DC-Lasttrennschalter)

1 Schrauben

2 Deckel

3 Display

4 Gehäuse

5 Steckverbinder bzw. Kabelöffnungen zum Anschluss der

Solarmodule

6 DC-Lasttrennschalter

7 Kabelöffnungen für optionale Kommunikation

8 Öffnung für Netzzuleitung

Die Solar-Wechselrichter PIKO sind leistungsstarke, transformatorlose String-Wechselrichter. Sie wandeln den von Photovoltaik-Modulen erzeugten Gleichstrom in symmetrischen, dreiphasigen (PIKO

4.2/5.5/8.3/10.1) bzw. einphasigen (PIKO 3.0/3.6)

Wechselstrom um und speisen ihn ins öffentliche Versorgungsnetz ein. Eine vom öffentlichen Netz unabhängige Stromerzeugung („Inselbetrieb“) ist nicht möglich.

Durch die Drei-Phasen-Technologie verbinden PIKO

4.2/5.5/8.3/10.1 die Stabilität und Langlebigkeit großer

Zentralwechselrichter mit der Flexibilität und dem hohen Wirkungsgrad von transformatorlosen String-

Wechselrichtern.

Zur Netzüberwachung verwenden die einphasigen

Wechselrichter PIKO 3.0/3.6 das moderne und störsichere Phase-Shifting-Verfahren.

Um den Wirkungsgrad zu verbessern, benutzen PIKO

4.2/5.5/8.3/10.1 bei geringer Eingangsleistung (weniger als 10 Prozent der Nennleistung) nur eine oder zwei

Phasen zur Stromeinspeisung. Das Gerät wählt die

Phase jedes Mal nach dem Zufallsprinzip aus.

Die PIKO-Wechselrichter sind in zwei Varianten erhältlich:

— Mit integriertem DC-Lasttrennschalter (im Folgenden mit dem Zusatz „DCS“ versehen benannt).

Bei diesen Modellen ist kein externer Trennschalter erforderlich. Die Solarmodule werden über Steckverbinder am Wechselrichter angeschlossen.

— Ohne DC-Lasttrennschalter. Bei diesen Geräten muss zwischen String und Wechselrichter ein externer Trennschalter installiert werden. Die Solarmodule werden über Federzugklemmen am

Wechselrichter angeschlossen.

Die Wechselrichter PIKO sind in unterschiedlichen Leistungsgrößen erhältlich (siehe Tabelle 14, Seite 41) und bieten Ihnen höchste Flexibilität bei der Konfiguration

Ihrer Solaranlage. Dies wird erreicht durch einen weiten

DC-Eingangsspannungsbereich und unabhängige

MPP-Regler für jeden Eingang, die den Anschluss von

Solarmodulen in verschiedenen Konstellationen (Ausrichtung, Neigung, Anzahl, Typ) ermöglichen. Um die

Erträge und Betriebsdaten Ihrer Photovoltaikanlage komfortabel anzuzeigen, hat der Wechselrichter einen

Webserver integriert.

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 7

4 Geräte- und Systembeschreibung

1

4

7 8

6

3

5

2

Abbildung 2: Systemdarstellung einer netzgekoppelten Photovoltaik-Anlage

1 PV-String 1

2 PV-String 2 und 3 (optional)

3 DC-Trennstelle (nur erforderlich bei Wechselrichtern ohne integrierten DC-Lasttrennschalter)

4 Wechselrichter PIKO (mit integriertem DC-Lasttrennschalter)

5 Integrierter elektronischer DC-Lasttrennschalter

6 AC-Netzzuleitung

7 Einphasiger oder dreiphasiger AC-Leitungsschutz (Auslegung siehe Tabelle 1, Seite 13)

8 Einspeisezähler

Eingänge

Die Funktion des PIKO beruht auf dem sogenannten

String-Konzept: Dabei wird eine begrenzte Anzahl von

Solarmodulen (abhängig von der gewünschten Leistung unter Berücksichtigung der maximalen Eingangsspannung) in Reihe zu einem String geschaltet, der mit dem Wechselrichter verbunden wird. Die Anzahl der

Strings ist abhängig von der Konfiguration der Solaranlage.

Bei den Modellen mit DC-Lasttrennschalter werden die

Strings über Steckverbinder am Wechselrichter angeschlossen. Bei Geräten ohne integrierten DC-Lasttrennschalter werden die Strings durch Kabelöffnungen ins Gehäuse geführt und direkt an den entsprechenden

Klemmen angeschlossen.

Je nach Gerätetyp sind ein, zwei oder drei getrennt regelbare Eingänge verfügbar. Teilweise können Eingang eins und zwei parallel geschaltet werden, um einen höheren Eingangsstrom zu ermöglichen (siehe

Tabelle 2, Seite 14). Bei PIKO 5.5 ist keine Parallelschaltung möglich.

Die höchsten Erträge erreichen Sie bei einer möglichst hohen Eingangsspannung. Diese erreichen Sie, indem

Sie bei gleicher Leistung möglichst wenige Eingänge belegen. Ein Beispiel: Für die Installation von 48 Solarmodulen belegen Sie besser zwei Eingänge mit je 24

Modulen als drei Eingänge mit je 16 Modulen.

Beachten Sie immer die Leistungsangaben auf dem

Typenschild!

Eigenverbrauch

Anstatt den vom PIKO-Wechselrichter erzeugten Strom einzuspeisen, können Sie ihn auch ganz oder teilweise selbst nutzen. Mittels eines Steuersignals, das der

Wechselrichter über einen Schaltausgang (Relais) ausgibt, können elektrische Verbraucher über ein externes

Lastrelais automatisch eingeschaltet werden, sobald ausreichend Leistung bereitsteht. Am Wechselrichter können Sie einstellen, welche Leistung mindestens vorliegen muss, bevor die Verbraucher eingeschaltet werden.

Die Möglichkeit des Eigenverbrauchs eignet sich besonders für Verbraucher, die erst bei hoher Sonneneinstrahlung benötigt werden (Markisen, Klimaanlagen) oder die auf hohe Sonneneinstrahlung warten können

(Waschmaschinen, Trockner). Zudem entlastet der

Eigenverbrauch das öffentliche Stromnetz.

Hinweis für Anlagen in Deutschland: Für den nachgewiesenermaßen selbst verbrauchten Strom können

Sie die besondere Eigenverbrauchsvergütung beanspruchen, die im EEG 2009 (§33 Abs. 2) festgelegt ist.

Sie gilt für Anlagen bis 30 kW, die ab dem 1.1.2009 erstmals ans Netz gegangen sind.

8 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

Photovoltaikmodule

Wechselrichter

Produktionszähler

Einspeisezähler

Bezugszähler

Netz

Steuersignal

Externes Lastrelais

Überbrückungsschalter

Verbraucher

Abbildung 3: Eigenverbrauch (Abbildung beispielhaft.

Der Anschluss der Verbraucher sowie die Erfassung des selbst verbrauchten Stroms ist Sache des Betreibers)

Wirkleistungssteuerung

Hinweis: Die Informationen in diesem Abschnitt gelten ausschließlich für Anlagen in Deutschland.

Auf Grundlage des in Deutschland geltenden Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vom 1.1.2009 dürfen

Netzbetreiber Einspeiseanlagen mit einer Leistung von

100 kW oder mehr vorübergehend in ihrer Leistung begrenzen („Leistungsreduzierung“). Dadurch soll das

Netz vor Überlastungen geschützt und Netzausfälle vermieden werden.

Der hierfür notwendige, vom Netzbetreiber bereitgestellte Rundsteuerempfänger kann am PIKO-Wechselrichter angeschlossen werden. Die so empfangenen

Informationen kann der Wechselrichter über eine Ethernet- oder RS485-Vernetzung an die weiteren Wechselrichter der Anlage weitergeben.

Hinweis: Falls Ihre Photovoltaik-Anlage weniger als

100 kW leistet, ist eine Wirkleistungssteuerung selbstverständlich nicht erforderlich.

Zusätzlich können die PIKO-Wechselrichter die ins

Netz eingespeiste Leistung frequenzabhängig begrenzen, gemäß der Richtlinie für Anschluss und

Parallelbetrieb von Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz („Mittelspannungsrichtlinie“) des BDEW vom

Juni 2008.

Diese Art der Leistungsbegrenzung kann auch für Anlagen am Niederspannungsnetz erforderlich sein, falls ihr

Verknüpfungspunkt mit dem öffentlichen Netz im Mittelspannungsnetz liegt.

Die passende Einstellung nimmt der Installateur – nach

Absprache mit dem örtlichen Netzbetreiber – während

der Installation vor, siehe Kapitel 5.5.

4 Geräte- und Systembeschreibung

Transport und Lagerung

Der Wechselrichter wurde vor Auslieferung auf Funktion geprüft und sorgfältig verpackt. Prüfen Sie die Lieferung nach Erhalt auf Vollständigkeit und eventuelle

Transportschäden. Reklamationen und Schadensersatzansprüche sind direkt an das jeweilige Frachtunternehmen zu richten.

ACHTUNG

Beschädigungsgefahr bei Abstellen des Wechselrichters auf der Unterseite.

• Wechselrichter nach dem Auspacken immer auf der

Rückseite (Kühlkörper) abstellen.

Alle Komponenten des Wechselrichters müssen bei längerer Lagerung vor der Montage in der Originalverpackung trocken und staubfrei aufbewahrt werden.

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 9

5 Installation

Lieferumfang

Die Verpackung enthält:

— 1 Wechselrichter (1)

— 1 Wandhalterung (nicht bei Austauschgeräten) (2)

— 1 Tüte mit Bedienungsanleitungen (3)

— 1 Polybeutel mit:

– 2 Versiegelungskappen (3-polig, 5-polig) zum

Verplomben der AC-Anschlussklemme (in Italien vorgeschrieben) (4)

– Montagezubehör: 4 Schrauben DIN 571 A2

6×45,

4 Dübel mit Durchmesser 8 mm und Länge

40 mm,

1 Schneidschraube DIN 7516 Form A verzinkt

M4×10) (5)

– 2 Drahtbrücken zur Parallelschaltung (nicht bei allen Geräten möglich) (6)

– Dichtstopfen für die Verschraubung des Netzwerkkabels (7)

– 2 Isolierkappen (8)

— Polybeutel (9) mit je (Anzahl Polybeutel entsprechend der Stringeingänge, nur bei Geräten mit

DCS):

– 2 Gegenstücke für Steckverbinder (1 × Stecker,

1 × Buchse)

5 Installation

GEFAHR

Lebensgefahr durch Stromschlag!

Bei allen Arbeiten am Wechselrichter und an den Zuleitungen gilt:

• Gerät AC-seitig und DC-seitig spannungsfrei schalten.

• Spannungsversorgung gegen unbeabsichtigtes

Wiedereinschalten sichern.

• Mindestens fünf Minuten warten, bis die Kondensatoren des Wechselrichters entladen sind.

• Gerät und Leitungen auf Spannungsfreiheit prüfen.

• Vor der Installation kontrollieren, ob das örtliche

Stromnetz und die Leistung der Photovoltaikmodule zu den technischen Daten des Wechselrichters passen. Typenschild beachten.

• Die angegebene Montagereihenfolge einhalten: Erst

Wechselrichter sicher montieren, dann elektrisch anschließen.

• VDE-Sicherheitsvorschriften, alle nationalen Vorschriften des Verwendungslandes sowie

Anschluss- und Sicherheitsvorschriften des örtlichen Energieversorgers beachten.

• Auf saubere Montage achten: In den Wechselrichter dürfen kein Schmutz, keine Fremdkörper und keine

Feuchtigkeit gelangen.

1

9

8

7

6

5

4

4x

L1 N PE

1x

L1 L2 L3 N PE

Abbildung 4: Lieferumfang

2

3

5.1 Montage

GEFAHR

Lebensgefahr durch nicht fachgerechte Montage!

Eine nicht fachgerechte Montage kann lebensgefährliche Situationen schaffen. Außerdem können der

Wechselrichter und daran angeschlossene Komponenten beschädigt werden und die Brandgefahr kann sich erhöhen.

Montageort wählen

Sie können den Wechselrichter sowohl in Innenräumen als auch im Freien installieren. Der ideale Montageort ist möglichst trocken und kühl (beispielsweise ein Kellerraum oder die sonnenabgewandte Seite des Gebäudes). Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, da der Wechselrichter bei hohen Temperaturen die Leistung reduziert. Bei Außenmontage sollten Sie den

Wechselrichter durch ein Vordach vor direktem Regeneinfall schützen.

Der Wechselrichter muss ortsfest installiert werden. Er ist nicht für den mobilen Einsatz bestimmt.

10 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

Wandhalterung montieren und Wechselrichter einhängen

• Markieren Sie am Montageort die Positionen der

Bohrungen, indem Sie die Wandhalterung als Bohrschablone benutzen.

5 Installation

Beachten Sie bei der Wahl des Montageortes folgende

Bedingungen:

– Installieren Sie den Wechselrichter nicht in der Nähe leicht entflammbarer Stoffe oder in explosionsgefährdeten Bereichen.

– Die Kühlrippen des Wechselrichters können im

Betrieb über 80 °C warm werden. Wählen Sie einen ausreichend wärmefesten Untergrund, der sich bei den genannten Temperaturen nicht entzündet. Halten Sie ausreichend Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien in der Umgebung.

– Der Untergrund muss ausreichend stabil sein um das Gewicht des Wechselrichters zu tragen. Gipskartonwände und Holzverschalungen sind als

Untergrund nicht geeignet!

– Der Wechselrichter ist für die senkrechte Wandmontage vorgesehen. Das Gerät darf höchstens

10° nach links oder rechts und höchstens 60° nach hinten geneigt sein. Das Gerät darf nicht nach vorne geneigt oder liegend installiert werden.

– Die Umgebungstemperatur muss zwischen –20 °C und +60 °C liegen.

Die Luftfeuchtigkeit muss zwischen 0 % und 95 %

(nicht kondensierend) liegen.

– Um eine ausreichende Kühlung zu gewährleisten, muss oberhalb und unterhalb des Wechselrichters ein Freiraum von mindestens 200 mm bleiben.

Links und rechts muss ein Freiraum von mindestens

100 mm bleiben (siehe Abbildung 5, Seite 11).

– Lassen Sie seitlich des Geräts ausreichend Platz, um, falls erforderlich, den Lüfter für Wartungsarbeiten demontieren zu können.

– Falls Sie den Wechselrichter in einem geschlossenen Bereich installieren, zum Beispiel in einem

Schaltschrank oder in einem kleinen Raum, stellen

Sie durch eine Zwangsbelüftung sicher, dass Warmluft abgeleitet wird.

– Der Wechselrichter sollte für eventuelle spätere

Arbeiten zugänglich sein. Die LEDs, das Display und das Typenschild sollten erkennbar und ablesbar sein.

– Bringen Sie den Wechselrichter dort an, wo ein versehentliches Herausziehen der Kabel, beispielsweise durch Kinder, nicht möglich ist. In hochwassergefährdeten Gebieten sollten Sie das Gerät ausreichend hoch installieren.

– Berücksichtigen Sie, dass der Wechselrichter während des Betriebs Geräusche verursachen kann, die im Wohnbereich als störend empfunden werden.

1.

1.

100

42 max.10°

2.

2.

100

45 max.10°

3.

1

200

15

104

200

1

200

20

74

200

42

100

2

2

45

100

3.

Abbildung 5: Wechselrichter montieren (oben:

PIKO 3.0/3.6/4.2/5.5, unten: PIKO 8.3/10.1)

1 Benötigter Freiraum zur Kühlung

2 Außenmaße des Wechselrichters

• Bohren Sie die Löcher und setzen Sie, falls erforderlich, Dübel ein.

• Schrauben Sie die Wandhalterung auf den vorgesehenen Untergrund. Benutzen Sie dazu die mitgelieferten Schrauben.

• Hängen Sie den Wechselrichter in die Wandhalterung ein.

• Befestigen Sie den Wechselrichter an der Unterseite mit der mitgelieferten Schraube.

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 11

5 Installation

5.2 Elektrischer Anschluss

GEFAHR

Lebensgefahr durch Stromschlag!

Wenn blanke, spannungsführende Leitungen sich berühren, kann ein lebensgefährlicher Lichtbogenkurzschluss entstehen.

• Entfernen Sie nur so viel Kabelisolierung wie nötig.

Die Isolierung muss bis dicht an die Klemme reichen.

GEFAHR

Lebensgefahr durch Stromschlag!

Beim Abisolieren können Metallsplitter in den Wechselrichter fallen. Durch Kontakt mit spannungsführenden

Bauteilen kann im Betrieb ein lebensgefährlicher Lichtbogenkurzschluss entstehen.

• Isolieren Sie die Leitungen niemals über dem Wechselrichter ab.

Gehäuse öffnen

• Lösen Sie die vier Schrauben des Deckels und nehmen Sie vorsichtig den Deckel ab.

5.3 AC-Seite anschließen

• Drehen Sie die Kabelverschraubung für die Netzzuleitung auf (1 in Abbildung 6).

Abbildung 6: Anschlüsse am Gehäuse

1 Kabelverschraubung für Netzzuleitung

1

• Drücken Sie mit einem Schraubendreher o. Ä. den

Blindstopfen und den Dichtring von innen nach außen aus der Verschraubung. Lösen Sie den

Dichtring vom Blindstopfen.

4

3

1

2

Abbildung 7: Blindstopfen aus Dichtring herausdrücken

1 Blindstopfen

2 Dichtring

Wir empfehlen eine Netzzuleitung vom Typ NYM-J

5×2,5 (für einphasigen Anschluss NYM-J 3×2,5). Der

Außendurchmesser des Kabels kann 9…17 mm betragen, der Querschnitt der Einzeladern darf bei flexiblen

Leitungen max. 4 mm² betragen und bei starren Leitungen max. 6 mm². Bei dreiphasiger Netzeinspeisung sind die Ströme geringer als bei einphasiger Einspeisung, sodass die Leitungsquerschnitte geringer sein dürfen. Bei flexiblen Leitungen empfehlen wir den Einsatz von Aderendhülsen.

• Entfernen Sie soweit wie nötig die Ummantelung und die Isolierung der Netzzuleitung.

• Fädeln Sie erst die abgeschraubte Überwurfmutter

(4 in Abbildung 8) und dann den Dichtring (3 in

Abbildung 8) auf die Netzzuleitung.

• Führen Sie die Netzzuleitung durch die Kabeldurchführung ins Innere des Wechselrichters.

• Fädeln Sie die Versiegelungskappe (Abbildung 9) auf die Netzzuleitung. Die Versiegelungskappe ist in

Italien vorgeschrieben.

1

2

L1 L2 L3 N PE

Abbildung 8: Netzzuleitung verlegen

1 AC-Anschlussklemme (fünfpolig; bei PIKO 3.0/3.6: dreipolig)

2 Netzzuleitung

3 Dichtring

4 Überwurfmutter

12 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

L1 L2 L3 N PE

Abbildung 9: Versiegelungskappe für AC-Anschlussklemme

Hinweis: Zum Anschluss der AC- und DC-Leitungen verfügt der Wechselrichter über Federzug-Klemmleisten (Abbildung 10).

1.

5 Installation

• Schrauben Sie die Überwurfmutter mit innenliegendem Dichtring und Stopfen fest auf die Kabelverschraubung.

Hinweis: Die Kabelverschraubung dichtet einerseits das Gehäuse gegen Feuchtigkeit ab und entlastet andererseits das Kabel, damit es nicht unter seinem eigenen Gewicht aus den Klemmen gezogen wird.

• Prüfen Sie, ob alle Leitungen fest sitzen und sich nicht selbsttätig lösen können.

• Schalten Sie den Stromverteiler spannungsfrei und sichern Sie die Spannungsversorgung gegen unbeabsichtigtes Wiedereinschalten. Prüfen Sie, ob der

Stromverteiler spannungsfrei ist.

• Verlegen Sie die Netzzuleitung vom Wechselrichter zum Stromverteiler.

• WARNUNG! Brandgefahr durch Überstrom und

Erwärmung der Netzzuleitung. Bauen Sie in die

Netzzuleitung zwischen Wechselrichter und Einspeisezähler einen Leitungsschutzschalter (siehe

Tabelle 1) zur Sicherung gegen Überstrom ein.

PIKO

2.

Abbildung 10: Federzug-Klemmleiste: Kabel befestigen (links), Kabel lösen (rechts)

• Schließen Sie die Adern der Netzzuleitung entsprechend der Beschriftung an der AC-Anschluss-

klemme an (Abbildung 11).

L1 L2 L3 N PE

L1 L2 L3 N PE

1

2

3

Abbildung 11: Netzzuleitung angeschlossen (links ohne Versiegelungskappe, rechts mit Versiegelungskappe (abgebildet PIKO 8.3/10.1)

1 Versiegelungskappe

2 Siegeldraht

3 Netzzuleitung

• Setzen Sie die Versiegelungskappe auf den Klemmenblock und bringen Sie das Siegel an. Die Versiegelungskappe ist in Italien vorgeschrieben.

Typ

Auslösecharakteristik

Bemessungsstrom einpolig

25 A dreipolig

B

16 A

Tabelle 1: Empfohlene AC-Leitungsschutzschalter

25 A

• Schalten Sie noch nicht die Spannung ein.

5.4 DC-Seite anschließen

Die Anzahl der anzuschließenden Strings ist abhängig von der Konfiguration der Photovoltaikanlage. Schlie-

ßen Sie zuerst String 1 an, dann, sofern vorhanden,

String 2 und String 3.

Der Querschnitt der DC-Leitungen sollte so groß wie möglich sein, maximal 4 mm² für flexible Leitungen und

6 mm² für starre Leitungen.

Nur für DCS-Modelle: Die DC-Leitungsquerschnitte müssen 4 – 6 mm² betragen. Wir empfehlen, verzinnte

Kabel zu verwenden. Bei nicht-verzinnten Kabeln können die Kupferlitzen oxidieren und die Übergangswiderstände der Crimpverbindung würden zu hoch.

Falls der Nennstrom eines Strings über dem zulässigen

Eingangswert des Wechselrichters liegt, können Sie bei einigen Gerätetypen die DC-Eingänge 1 und 2 parallel schalten (siehe Tabelle 2). Zu diesem Zweck sind den

Geräten zwei Brücken beigelegt (Abbildung 12).

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 13

5 Installation

Abbildung 12: DC-Brücken

PIKO

Anzahl DC-

Eingänge

DC-Nennstrom je

Eingang

Max. DC-

Eingangsstrom je

Eingang

Parallelschaltung

Eingang 1+2 möglich?

DC-Nennstrom bei

Parallelschaltung

Eingang 1+2

Max. DC-

Eingangsstrom bei

Parallelschaltung

Eingang 1+2

1

8 A

9 A

2

8 A

9 A nein ja

2

8 A

9 A ja

12 A 12 A

13 A 13 A

3

8 A

9 A nein

2

11,5 A 11,5 A

12,5 A 12,5 A ja

20 A

25 A

3 ja

23 A

25 A

Tabelle 2: Eingänge parallel schalten

5.4.1

DC-Seite anschließen bei Geräten mit integriertem DC-Lasttrennschalter

Dieser Abschnitt gilt ausschließlich für die PIKO-Wechselrichter mit integriertem DC-Lasttrennschalter. Um ein Gerät ohne integrierten DC-Lasttrennschalter anzu-

schließen, siehe Kapitel 5.4.2.

Der Wechselrichter ist im Auslieferungszustand mit

Steckverbindern der Firma Multi-Contact (Typ MC4) oder Lumberg (Typ LC4) bestückt.

Beachten Sie bei der Montage unbedingt die aktuellen

Angaben des Herstellers der Steckverbinder, etwa zu benötigten Spezialwerkzeugen, zulässigen Anzugsdrehmomenten etc.

Informationen erhalten Sie beispielsweise im Internet unter www.multi-contact.com oder www.lumberg.com

Stecker auf DC-Leitungen montieren

• Stellen Sie sicher, dass der DC-Lasttrennschalter auf O (OFF) steht. Nur bei dieser Stellung dürfen die

Steckverbinder gesteckt und gezogen werden.

• Beseitigen Sie eventuell vorhandene Erdschlüsse und Kurzschlüsse in den Strings.

• Isolieren Sie die DC-Leitungen um 6 – 7,5 mm ab.

Achten Sie darauf, keine Einzeladern abzuschneiden.

• Crimpen Sie die DC-Leitungen gemäß den Empfehlungen des Herstellers der Steckverbinder.

• Führen Sie die angecrimpten Kontakte von hinten in die Stecker- bzw. Buchsen-Isolation bis sie einrasten.

Achten Sie darauf, die passenden Gegenstücke zu den Steckverbinder-Kupplungen am Wechselrichter zu verwenden. Beachten Sie die Polarität der Leitungen.

• Ziehen Sie leicht an der Leitung um zu prüfen, ob das Metallteil eingerastet ist.

• Prüfen Sie die Montage gemäß den Vorgaben des

Herstellers der Steckverbinder.

• Ziehen Sie die Leitungsverschraubung handfest an.

Das Anzugsdrehmoment muss auf die DC-Leitung abgestimmt sein. Typische Werte liegen zwischen

2,5 Nm bis 3 Nm.

DC-Leitungen am Wechselrichter einstecken

1 2 3

Abbildung 13: DC-Eingänge (die Anzahl der nutzbaren

Eingänge ist modellabhängig)

1 Steckverbinder-Kupplungen DC-Eingang 1

2 Steckverbinder-Kupplungen DC-Eingang 2

3 Steckverbinder-Kupplungen DC-Eingang 3

• Prüfen Sie, ob der Wechselrichter spannungsfrei ist.

• Stellen Sie den DC-Lasttrennschalter auf OFF.

OFF

Abbildung 14: DC-Lasttrennschalter OFF

• Entfernen Sie die beiden Dichtstopfen aus den

Steckverbindern. Bewahren Sie die Dichtstopfen auf.

14 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

5 Installation

• Stecken Sie die Stecker des PV-Strings bis zum

Einrasten in die entsprechenden Gegenstücke am

Wechselrichter (Abbildung 15).

2

1

DC1 DC2

3

Abbildung 16: Eingang 1 und 2 parallel geschaltet

(PIKO 3.6/4.2 DCS)

1 DC-Brücken

2 PV-String 1

3 PV-String 2

Abbildung 15: PV-String anschließen

• Ziehen Sie an den Steckern um zu kontrollieren, ob sie korrekt eingerastet sind.

Hinweis: Um die Steckverbinder zu trennen, drücken

Sie die Einrastlaschen von Hand oder mit dem beim

Hersteller der Steckverbinder erhältlichen Werkzeug zusammen und ziehen den Stecker ab.

• Um weitere Strings anzuschließen, wiederholen Sie die Montageschritte für jeden String.

Eventuell erforderliche zusätzliche Steckverbinder sind im Fachhandel erhältlich.

• PIKO 3.6/4.2: Falls Sie DC-Eingang 1 und 2 parallel schalten, entfernen Sie die Leitungsenden des zweiten DC-Eingangs aus dem Klemmblock DC2 und isolieren Sie die freien Leitungsenden mit den mitgelieferten Kappen.

• PIKO 3.6/4.2/8.3/10.1: Falls vorgesehen, schalten

Sie jetzt Eingang 1 und 2 parallel. Stecken Sie dazu die mitgelieferten Brücken wie gezeigt (Abbildung

16/17) in die Klemmen.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass bei PIKO 5.5 keine

Parallelschaltung möglich ist.

1

2

DC1 DC2

3

Abbildung 17: Eingang 1 und 2 parallel geschaltet

(PIKO 8.3/10.1 DCS)

1 DC-Brücken

2 PV-String 1

3 PV-String 2

• Belassen Sie die Dichtstopfen auf den nicht belegten Steckverbindern, um sie vor Feuchtigkeit und Schmutz zu schützen.

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 15

5 Installation

5.4.2

DC-Seite anschließen bei Geräten ohne integrierten DC-Lasttrennschalter

Dieser Abschnitt gilt ausschließlich für PIKO-Wechselrichter ohne integrierten DC-Lasttrennschalter. Um ein

Gerät mit integriertem DC-Lasttrennschalter anzu-

schließen, siehe Kapitel 5.4.1.

DC1 DC2

1 2 3

Abbildung 18: DC-Eingänge (die Anzahl der nutzbaren

Eingänge ist modellabhängig)

1 Kabelverschraubungen DC-Eingang 1

2 Kabelverschraubungen DC-Eingang 2

3 Kabelverschraubungen DC-Eingang 3

• Prüfen Sie, ob der Wechselrichter spannungsfrei ist.

• Beseitigen Sie eventuell vorhandene Erdschlüsse und Kurzschlüsse in den Strings.

• Installieren Sie in jedem PV-String eine DC-Trennstelle, um die DC-Seite des Wechselrichters freizuschalten (siehe 3 in Abbildung 2, Seite 8).

• Schrauben Sie die Kabelverschraubungen des benötigten DC-Eingangs auf (links an der Unterseite des Wechselrichters).

• Drücken Sie mit einem Schraubendreher o. Ä. den

Blindstopfen und den Dichtring von innen nach außen aus der Verschraubung. Lösen Sie den

Dichtring vom Blindstopfen (siehe Abbildung 7,

Seite 12).

• Stellen Sie sicher, dass die DC-Trennstelle auf OFF steht. Nur bei dieser Stellung dürfen die Strings angeschlossen werden.

• Fädeln Sie erst die abgeschraubte Überwurfmutter und dann den Dichtring auf die DC-Leitungen.

• Führen Sie die DC-Leitungen durch die Kabelverschraubungen und schließen Sie die Leitungen an die Federzugklemmen im Gerät an. Beachten Sie die Polarität!

• Prüfen Sie, ob alle Leitungen fest sitzen und sich nicht selbsttätig lösen können.

1 2

Abbildung 19: PV-String 1 anschließen

1 PV-String 1

2 Optional weitere Strings (je nach Gerätetyp)

• Schrauben Sie die Überwurfmuttern mit den innenliegenden Dichtringen und Stopfen auf die Kabelverschraubung.

• Um weitere Strings anzuschließen, wiederholen Sie die Montageschritte für jeden String.

• PIKO 4.2/8.3/10.1: Falls vorgesehen, schalten Sie jetzt Eingang 1 und 2 parallel. Stecken Sie dazu die

mitgelieferten Brücken wie gezeigt (Abbildung 21) in

die Klemmen.

Hinweis: Bitte beachten Sie, dass bei PIKO 5.5 keine

Parallelschaltung möglich ist.

DC1 DC2

1

2

Abbildung 20: Eingang 1 und 2 parallel geschaltet

(PIKO 3.6/4.2)

1 DC-Brücke

2 PV-String 1

16 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

1

2

1

DC1 DC2

Abbildung 21: Eingang 1 und 2 parallel geschaltet

(PIKO 8.3/10.1)

1 DC-Brücke

2 PV-String 1

5.5 Verwendungsland einstellen

Vor der erstmaligen Inbetriebnahme müssen Sie einstellen, in welchem Land Sie den Wechselrichter installieren. Das ist notwendig, damit die Netzüberwachung entsprechend dem örtlichen Stromnetz funktioniert. Die

Ländereinstellung nehmen Sie über DIP-Schalter auf der Kommunikationsplatine vor.

Nach dem ersten Zuschalten der AC-

Spannung ist die Ländereinstellung dauerhaft fixiert!

5 Installation

• Stellen Sie die DIP-Schalter entsprechend Tabelle 3 passend zum Verwendungsland ein.

Land Schalterstellung

Voreingestellte

Sprache

keine Auslieferungszustand (Wechselrichter ohne Funktion)

Deutschland Deutsch

Deutschland Deutsch

Mit frequenzabhängiger Leistungsbegrenzung gemäß Mittelspannungsrichtlinie

Spanien Spanisch

Frankreich

Portugal

Italien

Griechenland

(Kontinent)

Griechenland

(Inseln)

Niederlande

Französisch

Portugiesisch

Italienisch

Englisch

1

Englisch

1

Belgien

Luxemburg

Schweiz

Tschechien

Österreich

Niederländisch

Französisch

Französisch

Französisch

Tschechisch

Deutsch

Tabelle 3: DIP-Schalterstellungen

1 Aus technischen Gründen kann das Display leider keine griechischen Buchstaben darstellen. Wir bitten, diese

Einschränkung zu entschuldigen.

Abbildung 22: DIP-Schalter

1 DIP-Schalter

Bei einer falschen Ländereinstellung wird der Wechselrichter nicht funktionieren.

Hinweis: Die voreingestellte Sprache des Displays und des integrierten Webservers (siehe Tabelle 3) können

Sie nach der Inbetriebnahme beliebig ändern.

ACHTUNG

Die Kommunikationsplatine kann durch eine elektrostatische Entladung beschädigt werden.

• Benutzen Sie für die Betätigung der DIP-Schalter einen stumpfen, nicht-metallischen Gegenstand.

• Berühren Sie eine geerdete Stelle, zum Beispiel die

Aufnahme für die Gehäuseverschraubung unten rechts, bevor Sie die Platine berühren.

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 17

5 Installation

5.6 Kommunikationskomponenten anschließen

Sofern vorhanden, installieren Sie jetzt Kommunikationskomponenten wie analoges Modem, Kabel etc.

Das GSM-Modem bildet eine Ausnahme, da der PIN-

Code der SIM-Karte eingegeben werden muss, bevor das GSM-Modem mit der SIM-Karte in den Wechsel-

richter installiert wird (siehe Kapitel 6.2.2).

GEFAHR

Lebensgefahr durch Stromschlag!

Einfach isolierte Kabel von Kommunikationskomponenten können bei Beschädigung der Isolation mit netzspannungsführenden Teilen in Berührung kommen.

• Schließen Sie im Wechselrichter nur doppelt isolierte Kabel an.

ACHTUNG

Die Kommunikationsplatine kann durch eine elektrostatische Entladung beschädigt werden.

• Berühren Sie eine geerdete Stelle, zum Beispiel die

Aufnahme für die Gehäuseverschraubung unten rechts, bevor Sie die Platine berühren.

b) direkt über ein sog. Crossover-Kabel (siehe Abbildung 24).

Variante a) bietet sich an, wenn bereits ein lokales Netzwerk vorhanden ist. Im Netzwerk können auch mehrere

Wechselrichter angeschlossen sein (Abbildung 25).

Variante b) bietet sich an, wenn kein Switch vorhanden ist.

Hinweis: Ethernet-Kabel („Netzwerkkabel“) sind die für

Computernetzwerke üblichen Verbindungskabel und weit verbreitet. Diese Kabel sind für die meisten

Anwendungsfälle geeignet und im Computerfachhandel erhältlich.

Ein Crossover-Kabel ist ein spezieller Typ von Ethernet-

Kabel, bei dem die Stecker anders belegt sind.

Dadurch können zwei Geräte direkt miteinander verbunden werden, ohne dass ein Switch oder Hub nötig ist.

Sie benötigen ein Crossover-Kabel nur dann, wenn Sie den Wechselrichter direkt, das heißt ohne Switch/Hub, mit einem Computer verbinden (Abbildung 24).

Übersicht der Kommunikationsmöglichkeiten

Hinsichtlich der Kommunikationsmöglichkeiten gilt es, vier unterschiedliche Situationen zu berücksichtigen.

1. Konfiguration des Wechselrichters.

2. Direkte Abfrage der momentanen Ertragswerte und/oder der gespeicherten Logdaten.

3. Übertragen der Ertragsdaten an ein Internet-Solarportal.

4. Fernabfrage der momentanen Ertragswerte und/oder der gespeicherten Logdaten.

Situation 1: Wechselrichter konfigurieren

Alle Einstellungen hinsichtlich der Kommunikation – beispielsweise auch die Aktivierung der Datenübertragung an ein Solarportal – werden über den integrierten

Webserver vorgenommen. Um zur Konfiguration auf den Webserver zuzugreifen, benötigen Sie einen Computer, der am Wechselrichter angeschlossen sein muss.

Zu diesem Zweck verfügt der Wechselrichter über eine

Ethernetschnittstelle (RJ45-Buchse). Der Computer muss ebenfalls eine solche Schnittstelle besitzen. Das

Betriebssystem spielt keine Rolle. Auf dem Computer muss ein Internet-Browser installiert sein.

Sie können dann Wechselrichter und Computer entweder a) über ein lokales Netzwerk (Switch und Ethernetkabel, siehe Abbildung 23) verbinden oder

1

2

3 4

Abbildung 23: Wechselrichter und Computer mit

Netzwerkkabeln und Switch verbinden

1 Wechselrichter

2 Netzwerkkabel

3 Switch/Hub

4 Computer (zur Konfiguration oder Datenabfrage)

1

2

3

Abbildung 24: Wechselrichter und Computer mit

Crossover-Kabel verbinden

1 Wechselrichter

2 Crossover-Kabel

3 Computer (zur Konfiguration oder Datenabfrage)

18 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

1

2

3

4 5

Abbildung 25: Mehrere Wechselrichter im Netzwerk

1 Wechselrichter

2 Weitere Wechselrichter

3 Netzwerkkabel

4 Switch/Hub

5 Computer (zur Konfiguration oder Datenabfrage)

Situation 2: Direktabfrage der Ertragsdaten

Das Abfragen der momentanen Ertragsdaten sowie der gespeicherten Logdaten des Wechselrichters ist ebenfalls nur mit einem Computer möglich. Die Verkabelung der Geräte erfolgt wie unter Situation 1 beschrieben.

Alternativ können Sie die Wechselrichter untereinander über die RS485-Schnittstelle verbinden und lediglich einen der Wechselrichter über Ethernet anbinden

(Abbildung 26).

Bei dieser Verbindungsart zeigt der Webserver des

über Ethernet angebunden Wechselrichters auch die momentanen Leistungsdaten der übrigen Wechselrichter an. Der Webserver selbst und die gespeicherten

Logdaten sind jedoch nur für den über Ethernet angebundenen Wechselrichter verfügbar.

1

2

3

4

5

Abbildung 26: Wechselrichter über RS485 verbinden und Leistungsdaten über Ethernet abfragen

1 Wechselrichter

2 Weitere Wechselrichter, max. 200, je nach Kabellänge

3 RS485-Verbindung

4 Crossover-Kabel

5 Computer

5 Installation

Situation 3: Datenübertragung an Solarportal

Der Wechselrichter kann die Ertragsdaten regelmäßig an ein Internet-Solarportal senden.

Dazu muss der Wechselrichter entweder a) an einen DSL-Router bzw. an ein Netzwerk mit Internet-Zugang angeschlossen sein oder b) ein analoges Modem (als Zubehör erhältlich) oder ein Funkmodem (GSM, als Zubehör erhältlich) eingebaut haben.

Variante a) setzt einen DSL-Anschluss voraus. Falls Ihr

Wechselrichter sich in Hausnähe befindet und Sie bereits einen DSL-Anschluss haben, können Sie den vorhandenen Anschluss zur Übertragung nutzen.

Hinweis: Falls die Wechselrichter im lokalen Netzwerk per DSL-Router ans Internet angebunden sind, ist sowohl die direkte Abfrage der Logdaten als auch die

Übertragung der Logdaten aller verbundenen Wechselrichter an ein Solarportal möglich.

Bei Variante b) mit analogem Modem muss der Wechselrichter an einen separaten analogen Telefonanschluss oder an eine analoge Nebenstelle einer Telekommunikationsanlage angeschlossen werden. Dies setzt voraus, dass ein Telefonanschluss in der Nähe vorhanden ist. Der Wechselrichter muss ständig am

Telefonanschluss angeschlossen sein.

Bei Variante b) mit Funkmodem benötigen Sie eine

SIM-Datenkarte von einem Mobilfunkanbieter. Außerdem muss am Installationsort ein ausreichender Mobilfunkempfang möglich sein.

Hinweis: Eine zu geringe Empfangsqualität – etwa in

Gebieten mit schwacher Netzabdeckung – kann zu

Verbindungsstörungen führen und zu einem übermäßig häufigen Einwählen des GSM-Modems ins Netz. Je nach Preismodell des GSM-Vertrags kann dies erhöhte

Kosten verursachen.

Die Empfangsqualität ist auch von der Witterung abhängig. Wir empfehlen, mit einem normalen Mobiltelefon den Empfang an mehreren Tagen vor der Installation zu testen, um sicher zu sein, dass auch bei unterschiedlichen Wetterlagen ein ausreichender Empfang möglich ist.

Hinweis: Bei Installationen mit mehreren Wechselrichtern benötigen Sie nur ein Modem.

Variante b) mit einem oder zwei Wechselrichtern

Falls Sie genau zwei Wechselrichter haben, können Sie beide Wechselrichter mit einem Crossover-Kabel verbinden und einen der beiden Wechselrichter mit einem

Modem ausrüsten. Dadurch ist kein Switch oder Hub nötig. Der zusätzliche Anschluss an einen Computer oder DSL-Router ist in diesem Fall nicht möglich.

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 19

5 Installation

1

2 3 4

Abbildung 27: Zwei Wechselrichter mit Crossover-

Kabel verbinden, Daten über Modem übertragen

1 Wechselrichter (ohne Modem)

2 Wechselrichter mit eingebautem Modem (analog oder

GSM)

3 Crossover-Kabel

4 Telefonanschlussdose oder Mobilfunkantenne (je nach verwendetem Modem)

Variante b) mit zwei und mehr Wechselrichtern

Um die Daten von mehreren Wechselrichtern mittels

Modem an ein Solarportal zu übertragen, verbinden Sie zunächst die Wechselrichter über Ethernet. Sie benötigen nur ein Modem: Der Wechselrichter mit dem

Modem übernimmt für die übrigen Wechselrichter die

Funktion eines Routers.

Die Anzahl der vernetzbaren Wechselrichter ist prinzipiell nur durch die verfügbaren IP-Adressen begrenzt. In der Praxis können bei Datenübertragung über GSM- oder Analogmodem max. 30 Wechselrichter vernetzt werden, bei Datenübertragung über DSL max. 300

Wechselrichter.

1

2

3

4

WWW

5

WWW

6

Abbildung 28: Mehrere Wechselrichter über Ethernet verbinden, Daten über Modem übertragen

1 Wechselrichter mit eingebautem Modem (analog oder

GSM)

2 Weitere Wechselrichter (ohne Modem), max. 29

3 Netzwerkkabel

4 Switch/Hub

5 Computer (zur Konfiguration und ggf. zur Direktabfrage)

6 Telefonanschlussdose oder Mobilfunkantenne (je nach verwendetem Modem)

Situation 4: Fernabfrage der Ertragsdaten

Statt über ein lokales Netzwerk können Sie sich auch aus der Ferne mit dem Wechselrichter verbinden. Hierfür fallen unter Umständen zusätzliche Verbindungskosten an.

Ähnlich wie in Situation 3 muss der Wechselrichter entweder a) an einen DSL-Router angeschlossen sein oder b) ein Modem (analog oder GSM) eingebaut haben.

Variante a) Wechselrichter mit DSL-Verbindung zum Internet

Damit der Wechselrichter über das Internet überhaupt erreichbar ist, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein.

— Der Wechselrichter muss eine feste IP-Adresse im lokalen Netzwerk haben.

— Im Router muss eine Portweiterleitung auf die IP-

Adresse des Wechselrichters eingerichtet sein.

— Der Router muss entweder vom Internetprovider eine feste IP-Adresse erhalten oder Sie melden den

Router bei einem DDNS-Dienst an um die dynamische IP-Adresse des Routers mit einem festen

Namen zu verbinden.

Der Wechselrichter ist dann über das Internet unter dem vom DDNS-Dienst bereitgestellten Domain-

Namen erreichbar und Sie können mit jedem Internetbrowser eine Verbindung zum Wechselrichter herstellen (siehe Abbildung 29).

Die Einrichtung einer Portweiterleitung und eines

DDNS-Dienstes kann hier aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Geräten und Diensten nicht weiter dargestellt werden.

Hinweis: DDNS-Dienste sind auch unter der Bezeichnung „Dynamic DNS“ und „DNS-Host-Service“ zu finden.

Damit der Router unter dem gewählten Domain-

Namen erreichbar ist, teilt er jeden IP-Adresswechsel dem DDNS-Dienst mit. Viele der erhältlichen Router bieten eine solche Funktion, allerdings unterstützt ein

Router meist nur bestimmte DDNS-Dienste.

Bei einigen Routerherstellern heißt die Funktion zur

Portweiterleitung „Virtual Server“ oder ähnlich.

Für weitere Informationen siehe die Bedienungsanleitung des Routers.

20 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

5 Installation

1 3

WWW

5

1

2

3

2

4

Abbildung 29: Logdaten abfragen: Wechselrichter

über DSL ans Internet angeschlossen

1 Wechselrichter

2 DSL-Router

3 Internet

4 Computer

5 Internetfähiges Mobiltelefon

Variante b) mit eingebautem Modem

Ein per Analog-Modem am Telefonnetz angeschlossener Wechselrichter ist nur dann mit einem Computer kontaktierbar, wenn der Computer die Verbindung über einen analogen Telefonanschluss oder über den analogen Anschluss einer Telekommunikationsanlage herstellt (Einwahlverbindung, siehe Abbildung 30).

3

1 2

4

Abbildung 31: Logdaten abfragen: Wechselrichter ans

Mobilfunknetz angeschlossen

1 Wechselrichter mit eingebautem GSM-Modem

2 Mobilfunkantenne

3 Mobiltelefon (GSM) mit Modemfunktion

4 Computer

Übersicht der Kommunikationsschnittstellen

1

2

4

Abbildung 30: Logdaten abfragen: Wechselrichter ans

Telefonnetz angeschlossen

1 Wechselrichter mit eingebautem Analog-Modem

2 Telefonsteckdose

3 Telefonnetz

4 Computer mit Modem

Bei einem Wechselrichter mit GSM-Modem funktioniert die Anwahl mittels Computer und analogem Telefonanschluss nicht zuverlässig. Wir empfehlen daher, die Einwahl über einen Computer mit GSM-Modem oder ein

Mobiltelefon mit Modemfunktion durchzuführen (siehe

Abbildung 31).

4

3

2

Abbildung 32: Kommunikationsschnittstellen

1 Modem (Zubehör)

2 RJ11-Steckbuchse

3 RJ45-Steckbuchse

4 Klemme für RJ45 und RJ11

Ethernet-Kabel anschließen

Über die RJ45-Steckbuchse können Sie den Wechselrichter mit einem Computer oder einem Computernetzwerk (Ethernet 10BaseT, 10 MBit/s) verbinden. Verwenden Sie geschirmte Twisted-Pair-Kabel der

Kategorie 5 (Cat 5e, FTP) mit einer Länge von max.

100 m.

• Stecken Sie den Stecker des Ethernet-Kabels in die entsprechende Steckbuchse (3 in Abbildung 32).

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 21

5 Installation

Modem installieren

Voraussetzung für die Nutzung des Modems ist ein analoger Telefonanschluss bzw. eine SIM-Datenkarte mit Vertrag bei einem der von unserer Hotline empfohlenen Mobilfunkanbieter. Durch die Nutzung des

Modems entstehen Ihnen weitere Kosten. Details erfahren Sie bei den Telekommunikationsanbietern.

Nicht jeder Mobilfunktarif ist für die

Nutzung mit einem Wechselrichter geeignet!

Bitte informieren Sie sich bei unserer

Service-Hotline oder auf unserer

Internetseite (www.kostal-solarelectric.com) über geeignete Mobilfunktarife.

• Nur bei GSM-Modem: Schieben Sie die SIM-Karte eines von unserer Hotline empfohlenen Mobilfunkanbieters in den Kartenhalter an der Unterseite des Modems. Den PIN-Code dieser SIM-Karte müssen Sie vor dem Einbau des GSM-Modems bereits im Webserver des Wechselrichters eingetragen haben.

• Stecken Sie das Modem vorsichtig auf die Platine.

Der oberste Steckerpin muss in das oberste Loch der Buchsenleiste treffen.

Funkantenne anschließen

• Stecken Sie den Stecker der Funkantenne an das

GSM-Modem.

• Installieren Sie die Funkantenne so, dass sie einen möglichst guten Empfang hat.

Hinweis: Die Empfangsqualität wird nach der Inbetriebnahme auf der Infoseite des Webservers ange-

zeigt (siehe Abschnitt ‹Sensoren und Modem über-

prüfen› in Kapitel 6.2).

Ethernet-Kabel und/oder Telefonleitung an

Kabelklemme anschließen

Anstelle der Steckbuchsen RJ45 und RJ11 können Sie die sechspolige Schraubklemme zum Anschluss von

Ethernetkabel und Telefonkabel nutzen (4 in

Abbildung 32). Diese Anschlussart ist für die Installation in Großanlagen vorgesehen.

• Schließen Sie die Leitungen entsprechend der

Anschlussbelegung (Tabelle 4) an der Kabelklemme an.

1 2

Abbildung 33: Modem installieren

• Schließen Sie das Telefonkabel (analoges Modem) bzw. die Funkantenne (GSM-Modem) an (siehe folgende Abschnitte).

Telefonkabel anschließen

Über die RJ11-Steckbuchse können Sie den Wechselrichter an eine analoge Telefonsteckdose oder, mittels eines Terminaladapters, an einen ISDN-Anschluss anschließen. Um die RJ11-Schnittstelle zu nutzen, benötigen Sie ein als Zubehör erhältliches Modem.

• Stecken Sie den Stecker des Telefonkabels in die entsprechende Steckbuchse (2 in Abbildung 32).

Modem

Abbildung 34: Kabelklemme

1 Analoger Telefonanschluss

2 Ethernetanschluss

4

5

2

3

6

Klemme Bezeichnung Beschreibung

1 Tx+ Sendepaar +

Tx–

Rx+

Rx–

Modem a

Modem b

Sendepaar –

Empfangspaar +

Empfangspaar –

Telefonleitung a

Telefonleitung b

Tabelle 4: Anschlussbelegung Kabelklemme für

Twisted-Pair-Kabel und Telefonleitung

22 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

5.7 Zubehör installieren

Sofern vorhanden, installieren Sie jetzt Zubehör wie z. B. Sensoren oder Rundsteuerempfänger.

GEFAHR

Lebensgefahr durch Stromschlag!

Einfach isolierte Kabel von Kommunikationskomponenten können bei Beschädigung der Isolation mit netzspannungsführenden Teilen in Berührung kommen.

• Schließen Sie im Wechselrichter nur doppelt isolierte Kabel an.

ACHTUNG

Die Kommunikationsplatine kann durch eine elektrostatische Entladung beschädigt werden.

• Berühren Sie eine geerdete Stelle, zum Beispiel die

Aufnahme für die Gehäuseverschraubung unten rechts, bevor Sie die Platine berühren.

Übersicht der Zubehörschnittstellen

5 Installation

wenn die eingestellten Bedingungen erfüllt sind (siehe

Abschnitt ‹Bedingungen für Einschalten von Verbrauchern (Eigenverbrauch) einstellen›, Seite 29).

max. Belastung max. Spannung

Anschlüsse

100 mA

250 V (AC oder DC) polaritätsneutral

Tabelle 5: Technische Daten Schaltausgang

Hinweis: Zwischen Wechselrichter und Verbraucher müssen Sie z. B. ein externes Lastrelais installieren.

Schließen Sie keine Verbraucher direkt am Schaltausgang an!

• Schließen Sie die Leitungen an der entsprechenden

Klemme (Abbildung 35, Position 1) an.

S0-Eingang (Energieimpulszähler) anschlie-

ßen

Mit dem S0-Eingang können Sie Pulse eines Energiezählers oder eines zweiten Wechselrichters erfassen.

Hinweis: Der zweite Wechselrichter wird zwar nicht im

Solarportal angezeigt, aber sein Energieertrag ist in den

Daten des ersten Wechselrichters enthalten (summiert).

Bei Verwendung des S0-Eingangs sind die analogen

Eingänge AIn3 und AIn4 ohne Funktion. Der Webserver des Wechselrichters zeigt die gezählten Pulse auf der

Infoseite an.

• Schließen Sie die Leitungen entsprechend der

Anschlussbelegung (Tabelle 6) an der Klemme (4 in

Abbildung 35) an.

4

3

2

1

Abbildung 35: Anschlüsse der Kommunikationsplatine

1 Schaltausgang (S0/AL-OUT)

2 RS485-Schnittstelle

3 DIP-Schalter für RS485-Konfiguration

4 Klemme für analoge Schnittstellen

Schaltausgang anschließen

Der Schaltausgang (Klemme S0/AL-OUT, Position 1 in

Abb. 35) hat je nach Einstellung unterschiedliche Funk-

tionen (siehe Abschnitt ‹Funktion des Schaltausgangs einstellen›, Seite 29). Er dient entweder als S0-Schnitt-

stelle oder als Alarmausgang oder zum Schalten von

Verbrauchern (Eigenverbrauch).

S0-Schnittstelle: Der Schaltausgang verhält sich wie ein Impulsausgang gemäß DIN EN 62053-31 mit einer

Impulskonstante von 2000 Impulsen pro Kilowattstunde. Mit einem geeigneten Empfangsgerät, zum

Beispiel einen Energiezähler oder einem Display, können Sie den Energieertrag Ihrer Photovoltaikanlage erfassen und darstellen.

Alarmausgang: Der Schaltausgang hat die Funktion eines potenzialfreien Öffners. Geöffnet wird, wenn eine

Störung vorliegt (siehe Abschnitt ‹Störungen›, Seite 36).

Eigenverbrauch: Der Schaltausgang hat die Funktion eines potenzialfreien Schließers. Geschlossen wird,

1

2

Abbildung 36: Beispiel für den Anschluss eines externen Energie-Zählers am S0-In-Eingang

1 S0-In-Eingang

2 Externer Energie-Zähler

Analoge Sensoren anschließen

Der Wechselrichter verfügt über vier analoge Eingänge, an denen Sie beispielsweise Temperatur- und Einstrahlungssensoren oder Windmesser anschließen können.

Die Messdaten ermöglichen eine genauere Überwachung der Photovoltaik-Anlage.

Die Sensoren müssen eine Ausgangsspannung von

0…10 V (Werkseinstellung) besitzen. Je nach Sensor

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 23

5 Installation

kann eine zusätzliche Spannungsversorgung notwendig sein.

Hinweis: Bei Verwendung des S0-Eingangs sind die analogen Eingänge AIn3 und AIn4 ohne Funktion.

Hinweis: Falls der Wechselrichter für den Anschluss eines Rundsteuerempfängers vorgesehen ist, können

Sie keine Sensoren anschließen.

• Schließen Sie die Leitungen entsprechend der

Anschlussbelegung (Abbildung 37 und Tabelle 6) an der Klemme an.

1 2 3 4

selrichters aktivieren (siehe Abschnitt ‹Funktion der

analogen Eingänge einstellen› in Kapitel 6.2.2).

Die Wechselrichter müssen entweder über Ethernet

(Abbildung 38) oder RS485 (Abbildung 39) vernetzt

sein, damit der mit dem Rundsteuerempfänger verbundene Wechselrichter die erhaltenen Informationen an die übrigen Wechselrichter weitergeben kann.

RS485

Abbildung 37: Kabelklemme

1 Spannungsausgang

2 Analoge Eingänge

3 S0-Eingang (Impulszählereingang)

4 RS485

7

8

5

6

9

3

4

Klemme Bezeichnung Beschreibung

1

2

RS485 A

RS485 B

RS485 A

RS485 B

GND

S0-In

AIn1

AIn2

AIn3

AIn4

AGND

Masse für RS485

S0-Eingang (Impulszählereingang)

Eingänge für analoge Sensoren

(0…10 V) bzw. für Rundsteuerempfänger

10 +5V

Masse für analoge Eingänge und S0-Eingang

5-V-Ausgang für externe Sensoren (nicht potenzialfrei; max.

10 mA) bzw. für Rundsteuerempfänger

Tabelle 6: Anschlussbelegung Kabelklemme

Rundsteuerempfänger zur Wirkleistungssteuerung anschließen

Hinweis: Die Informationen in diesem Abschnitt gelten ausschließlich für Anlagen in Deutschland.

Die Eingänge für analoge Sensoren können zum

Anschluss eines Rundsteuerempfängers zur Wirkleistungssteuerung (gemäß dem in Deutschland geltenden

Eneuerbare-Energien-Gesetz) genutzt werden. Diese

Funktion müssen Sie über den Webserver des Wech-

1

2

3

4

5

6

7

Abbildung 38: Anschluss des Rundsteuergeräts bei

Wechselrichtern mit Ethernet-Vernetzung

1 Master-Wechselrichter

2 Weitere Wechselrichter

3 Netzwerkkabel

4 Switch/Hub

5 5-adrige Verbindung

6 Rundsteuerempfänger

7 Netz

1

2

3

4

5

6

Abbildung 39: Anschluss des Rundsteuergeräts bei

Wechselrichtern mit RS485-Vernetzung

1 Master-Wechselrichter

2 Weitere Wechselrichter

3 RS485-Verbindung (2-adrig)

4 5-adrige Verbindung

5 Rundsteuerempfänger

6 Netz

• Schließen Sie die Leitungen vom Rundsteuerempfänger entsprechend der Anschlussbelegung (Abbil-

dung 40 und Tabelle 6) an.

24 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

RS485

1

0%

30%

60%

100%

Abbildung 40: Anschluss des Rundsteuerempfängers an den Wechselrichter

1 Rundsteuerempfänger

RS485 anschließen

Auf der Klemme für analoge Schnittstellen (Abbildung

37) befinden sich Anschlüsse für die serielle RS485-

Schnittstelle. Über RS485 können, abhängig von den benutzten Wechselrichtern, bis zu 200 Wechselrichter vernetzt werden, siehe Tabelle 7.

An RS485 können weitere Komponenten angeschlossen werden. Gegebenenfalls ist ein zusätzlicher Pegelwandler erforderlich. Verwenden Sie zum Anschließen eine verdrillte Leitung, beispielsweise LiYCY

2 × 2 × 0,25.

Dazu müssen Sie die DIP-Schalter für die RS485-Konfiguration (1 in Abbildung 41) auf den Kommunikationsplatinen aller Wechselrichter entsprechend einstellen.

1

5 Installation

stellungen der DIP-Schalter sind in der Tabelle 7 dargestellt.

Wenn bei der Vernetzung alle Wechselsrichter mit DIP-

Schaltern ausgerüstet sind, sind Kabellängen bis zu

500 m möglich.

Hinweis: Wenn in einem RS485-Netzwerk neben den

Wechselrichtern noch andere RS485-Geräte angeschlossen sind (z. B. ein Display), ist unter Umständen die Anzahl der anschließbaren Wechselrichter und die maximale Kabellänge eingeschränkt.

ACHTUNG

Die Kommunikationsplatine kann durch eine elektrostatische Entladung beschädigt werden.

• Benutzen Sie für die Betätigung der DIP-Schalter einen stumpfen, nicht-metallischen Gegenstand.

• Berühren Sie eine geerdete Stelle, zum Beispiel die

Aufnahme für die Gehäuseverschraubung unten rechts, bevor Sie die Platine berühren.

• Schalten Sie, falls erforderlich, mit dem DIP-Schalter 1 die Terminierung und mit den DIP-Schaltern 2 und 3 die Busversorgungsspannung ein.

Abbildung 41: DIP-Schalter für RS485-Konfiguration

1 DIP-Schalter für RS485-Konfiguration

Ältere Wechselrichter terminieren die RS485-Schnittstelle automatisch und haben deshalb keinen DIP-

Schalter zur manuellen Konfiguration.

Es ist möglich, Wechselrichter mit und ohne DIP-Schalter für die RS485-Konfiguration zu mischen. Die möglichen Vernetzungsumfänge und die dazu nötigen Ein-

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 25

5 Installation

Vernetzungsumfang

1 2

Wechselrichter

3 n max. 20 Wechselrichter max. 20 Wechselrichter

ohne DIP-Schalter ohne DIP-Schalter

max. 20 Wechselrichter, wenn der

Wechselrichter n weit entfernt ist

ohne DIP-Schalter

On

max. 200 Wechselrichter

1 2 3 4

Tabelle 7: DIP-Schalter für RS485-Konfiguration

Hinweis: Falls Sie entsprechende Fachkenntnisse haben, können Sie den Wechselrichter über einen

Signalpegelwandler an eine serielle Schnittstelle

(RS232 oder USB) Ihres Computers anschließen. Allerdings sind bei dieser Verbindungsart nur die momentanen Leistungsdaten abfragbar. Der eingebaute Webserver und die gespeicherten Logdaten sind nicht verfügbar.

• Schließen Sie die Leitungen entsprechend der

Anschlussbelegung (Tabelle 6) an der Klemme (4 in

Abbildung 37) an.

5.8 Gehäuse schließen

• Befestigen Sie alle Kabel mit einem Kabelbinder an den Aussparungen im Schutzblech.

Achten Sie darauf, dass alle Kabel auf direktem

Weg über dem Schutzblech verlaufen und nicht seitlich über das Schutzblech hinausragen.

ohne DIP-Schalter ohne DIP-Schalter

On

1 2 3 4

On

1 2 3 4 ohne DIP-Schalter ohne DIP-Schalter

On

1 2 3 4

On

1 2 3 4 ohne DIP-Schalter

On

1 2 3 4

On

1 2 3 4

On

1 2 3 4

• Schrauben Sie alle Überwurfmuttern mitsamt

Dichtring fest auf die Kabelverschraubung.

Empfohlene Anzugsdrehmomente: 1,5 Nm (M12) und 8 Nm (M25).

• Prüfen Sie, ob alle Leitungen fest sitzen und sich nicht selbsttätig lösen können.

• Entfernen Sie alle eventuell vorhandenen Fremdkörper (Werkzeug, Drahtreste etc.) aus dem Wechselrichter.

• Setzen Sie den Deckel auf und schrauben Sie ihn fest.

Abbildung 42: Kabel an Schutzblech befestigen

26 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

6 Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme

6 Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme

6.1 Wechselrichter einschalten

Für die erstmalige Inbetriebnahme muss genügend

Sonneneinstrahlung vorhanden sein, damit am Wechselrichter eine DC-Eingangsspannung von mindestens

180 V anliegt.

• Drehen Sie den DC-Lasttrennschalter auf ON bzw. schalten Sie nacheinander über die externe DC-

Trennstelle die DC-Strings zu.

ON

Abbildung 43: DC-Lasttrennschalter ON

• Schalten Sie die Netzspannung über den Leitungsschutzschalter zu.

Falls im Display die folgende Anzeige erscheint, ist das

Verwendungsland nicht eingestellt.

Sprache einstellen

• Falls gewünscht, stellen Sie die Displayanzeige auf

eine andere Sprache ein (siehe Kapitel 7.4).

6.2 Kommunikation und Zubehör einrichten

Die weitere Einrichtung nehmen Sie über den Webserver des Wechselrichters vor.

Hinweis: Alle Einstellungen, die Sie vornehmen, können Sie jederzeit und beliebig oft ändern.

6.2.1

Verbindung zum Webserver des

Wechselrichters herstellen

• Verbinden Sie den Wechselrichter mit einem Com-

puter wie in Kapitel 5.6 beschrieben.

• Stellen Sie die Ethernetschnittstelle (TCP/IP-Protokoll) des Computers so ein, dass sie die IP-Adresse und die DNS-Serveradresse automatisch bezieht.

Für diese Einstellungsänderung sind gegebenenfalls

Administratorrechte erforderlich.

• Starten Sie Ihren Internet-Browser und geben Sie in in der Adresszeile den Buchstaben S und die Seriennummer des Wechselrichters ein, beispielsweise http://S12345FD323456

Das Log-in-Fenster für den Webserver öffnet sich.

• Geben Sie Benutzername und Passwort ein. Werkseitig sind Benutzername und Passwort wie folgt eingestellt:

Abbildung 44: Displayanzeige bei nicht eingestelltem

Verwendungsland

In dem Fall schalten Sie das Gerät AC-seitig und DCseitig spannungsfrei und stellen Sie das Verwendungs-

land ein wie in Kapitel 5.5 beschrieben.

Der Wechselrichter ist jetzt in Betrieb: das Display leuchtet auf und zeigt nacheinander den Gerätetyp, die

Landeseinstellung, die Hardware- und Software-Version und den Namen des Wechselrichters an.

Die gelbe LED leuchtet auf und das Gerät führt automatisch die nach DIN VDE 0126 erforderlichen Prüfungen durch. Falls die gelbe LED nicht aufleuchtet, ist möglicherweise die Eingangsspannung zu niedrig.

Wenn die Prüfungen erfolgreich abgeschlossen sind, leuchtet die grüne LED und der Wechselrichter beginnt mit der Stromeinspeisung in das Netz.

Falls die grüne LED nicht aufleuchtet, ist möglicherweise die Eingangsspannung oder die Leistung zu niedrig oder es liegt eine Störung vor (siehe Kapitel „Störungsbeseitigung“).

Hinweis: Bei geringer Eingangsleistung verwenden

PIKO 4.2/5.5/8.3/10.1 nur eine oder zwei Phasen zur

Stromeinspeisung. Das Gerät wählt die Phase jedes

Mal nach dem Zufallsprinzip aus.

Benutzername: pvserver

Passwort: pvwr

• Bestätigen Sie die Eingaben mit Klick auf „OK“.

Die Hauptseite des Wechselrichters wird angezeigt.

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 27

6 Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme

6.2.2

Einstellungen vornehmen

• Klicken Sie auf den Link „Einstellungen“.

Die Seite „Einstellungen“ wird angezeigt.

Abbildung 45: Hauptseite des Webservers (Die Anzahl der dargestellten Ein- und Ausgänge kann je nach

Gerätetyp variieren.)

28

Abbildung 46: Einstellungen-Seite

Einstellung Erklärung

S-Nr.

Seriennummer des Wechselrichters

Artikelnummer Artikelnummer des Wechselrichters

Sprache

Name

Auswahl der Sprache für die Webdarstellung

Vergabe eines Namens für den Wechselrichter

WR-Bus

(RS485) Adresse

Geräte-Adresse für die RS485-Schnittstelle

Datenerfassung Auswahl zwischen Speicherintervall von 15

Minuten oder 60 Minuten

Funktion Schaltausgang

Legt fest, ob der Schaltausgang als S0-

Schnittstelle, als Alarmausgang oder zum

Schalten von Verbrauchern (Eigenverbrauch) dient

Eigenverbrauch Einstellungen für die Eigenverbrauchssteuerung. Diese Einstellungen sind nur wirksam, wenn die Funktion des Schaltausgangs auf

„Eigenverbrauch“ gestellt ist

Tabelle 8: Einstellungen des Webservers

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

Einstellung

Funktion analoge Eingänge

Netzwerk

Amtswahl

GSM-PIN

Neues

Login-Passwort

Portal-Code

Erklärung

Konfiguration der analogen Eingänge für den

Anschluss von Sensoren oder zur Wirkleistungssteuerung

Konfiguration der Netzwerkschnittstelle

(Ethernet) des Wechselrichters

Nur erforderlich bei Verwendung des analogen Modems (optionales Zubehör) und einer analogen Telefonanlage

PIN der SIM-Karte des GSM-Modems. Weitere Hinweise zur Konfiguration und Installa-

tion des GSM-Modems siehe Kapitel 5.6.

Änderung des Passwortes

Datenexport

Eingabefeld für Portalcode, um das bei

‚Datenexport‘ angezeigte Solarportal zu

ändern

Datenübertragung an das angezeigte Solarportal aktivieren

( )

oder deaktivieren

( )

Tabelle 8: Einstellungen des Webservers (Forts.)

Sprache ändern

Sie können in der Ausklappliste eine andere Sprache für den Webserver auswählen.

• Wählen Sie die gewünschte Sprache aus.

• Klicken Sie auf „Übernehmen“ um die Einstellungen zu speichern.

Name ändern

Sie können Ihrem Wechselrichter einen eigenen Namen geben. Beim Herstellen einer Browserverbindung zum

Webserver können Sie dann den Namen anstelle der

Seriennummer verwenden. Der Zugriff mittels Seriennummer ist aber weiterhin möglich.

• Tippen Sie den gewünschten Namen ein. Erlaubt sind die Zeichen von a–z, A–Z und 0–9. Umlaute,

Leerzeichen oder Sonderzeichen sind nicht möglich.

• Klicken Sie auf „Übernehmen“ um die Einstellungen zu speichern.

Hinweis: Notieren Sie sich den neuen Namen für den

Wechselrichter. Der Name wird auch im Display des

Wechselrichters im Untermenü „Einstellungen“ angezeigt.

RS485-Adresse einstellen

Falls Sie zwei oder mehr Wechselrichter über RS485 verbunden haben, müssen Sie die RS485-Adressen der Wechselrichter so einstellen, dass jede Adresse nur einmal vorkommt.

• Tragen Sie im Feld „WR-Bus (RS485) Adresse“ die gewünschte Adresse ein.

• Klicken Sie auf „Übernehmen“ um die Einstellungen zu speichern.

6 Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme

Speicherintervall ändern

Sie können bei der Auswahl des Speicherintervalls wählen, ob der Zeitraum zwischen den Speichervorgängen 15 oder 60 Minuten betragen soll. Im internen

Speicher können bei Auswahl von 15 Minuten die

Daten von circa 100 Tagen und bei 60 Minuten von circa 400 Tagen gesichert werden.

Die Daten des Wechselrichters werden im Gerät nur für eine begrenzte Zeit gespeichert. Wenn der interne

Speicher voll ist, werden jeweils die ältesten Daten

überschrieben.

Um die Daten langfristig zu sichern, können Sie die

Daten entweder an ein Solarportal übertragen oder auf einen Computer herunterladen.

• Wählen Sie das gewünschte Speicherintervall.

• Klicken Sie auf „Übernehmen“ um die Einstellungen zu speichern.

Funktion des Schaltausgangs einstellen

• Wählen Sie, ob der Schaltausgang als S0-Schnittstelle, als Alarmausgang oder zum Schalten von

Verbrauchern (Eigenverbrauch) dienen soll.

• Falls der Ausgang der Eigenverbrauchssteuerung dient, müssen Sie zusätzliche Einstellungen vornehmen (siehe folgender Abschnitt ‹Bedingungen für

Einschalten von Verbrauchern (Eigenverbrauch) einstellen›).

• Klicken Sie auf „Übernehmen“ um die Einstellungen zu speichern.

Bedingungen für Einschalten von Verbrauchern (Eigenverbrauch) einstellen

Damit der Verbraucher nur dann eingeschaltet wird, wenn der Wechselrichter ausreichend Strom produziert, können Sie bestimmte Bedingungen vorgeben.

Leistungsgrenze: Diese Leistung (in Watt) muss der

Wechselrichter mindestens erzeugen, damit der Verbraucher eingeschaltet wird. Sie können Werte von

1 Watt bis 999 000 Watt einstellen.

Stabiles Überschreiten der Grenze: Für diese Dauer (in

Minuten) muss der Wechselrichter die in „Leistungsgrenze“ eingestellte Leistung mindestens erzeugen, bevor der Verbraucher eingeschaltet wird. Sie können

Werte von 1 Minute bis 720 Minuten (= 12 Stunden) einstellen.

Laufzeit: Für diese Dauer (in Minuten) wird der angeschlossene Verbraucher eingeschaltet, wenn die beiden voherigen Bedingungen erfüllt sind. Sie können

Werte von 1 Minute bis 1440 Minuten (= 24 Stunden) einstellen.

Die Laufzeit wird unterbrochen, falls der Wechselrichter abschaltet. Sobald wieder genügend Leistung anliegt, wird die Laufzeit fortgesetzt.

Die Laufzeit wird beendet und nicht wieder fortgesetzt, wenn der Wechselrichter drei Stunden lang keinen

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 29

6 Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme

Strom produziert hat. Dies ist typischerweise nach

Sonnenuntergang der Fall.

• Geben Sie in den Feldern „Leistungsgrenze“, „stabiles Überschreiten der Grenze“ und „Laufzeit“ eigene Werte ein oder übernehmen Sie die Voreinstellung.

• Klicken Sie auf „Übernehmen“ um die Einstellungen zu speichern.

Funktion der analogen Eingänge einstellen

• Wählen Sie, ob die analogen Eingänge für den

Anschluss von Sensoren oder eines Rundsteuerempfängers zur Wirkleistungssteuerung genutzt werden soll.

• Klicken Sie auf „Übernehmen“ um die Einstellungen zu speichern.

Netzwerk einstellen

Standardmäßig ist die Option „Auto-IP / DHCP“ aktiviert. Das bedeutet, der Wechselrichter bezieht seine

IP-Adresse automatisch von einem DHCP-Server, beispielsweise von einem DSL-Router. (Ein DHCP-Server ist ein Programm, das den Teilnehmern eines Netzwerks Adressen zuweist.) Wenn kein DHCP-Server verfügbar ist, teilt sich der Wechselrichter selbst eine IP-

Adresse zu.

• Die Option „Auto-IP / DHCP“ ist für die meisten

Anwendungsfälle geeignet (Abbildung 47).

1 2 3

4

Netzwerk mit festen IP-Adressen

Eine feste IP-Adressvergabe (Einstellung „manuelle

Netzwerkkonfiguration“) ist nur in wenigen Fällen erforderlich:

— Sie betreiben ein lokales Netzwerk (Ethernet) mit festen IP-Adressen und wollen den Wechselrichter in das Netzwerk integrieren (Abbildung 48).

— Oder Sie betreiben den Wechselrichter an einem

DSL-Anschluss mit Router und wollen sich von au-

ßerhalb über den Router mit dem Wechselrichter verbinden (Abbildung 49).

1

2

3

4

WWW

5

6

Abbildung 48: Netzwerkeinstellungen mit Auto-IP

externer Router,

Auto-IP / DHCP

1 Wechselrichter mit eingebautem Modem (analog oder

GSM) – Auto-IP / DHCP

2 Optional weitere Wechselrichter (ohne Modem) –

Auto-IP / DHCP

3 Ethernet-Kabel

4 Switch/Hub

5 Computer mit Netzwerkeinstellung „IP-Adresse automatisch beziehen“

6 Telefonanschluss oder Mobilfunkantenne

6 7

5 www

Abbildung 47: Netzwerkeinstellungen mit automatischer Netzwerkkonfiguration bei externem DSL-Router (

Auto-IP / DHCP,

externer Router)

1 Wechselrichter 1 – Auto-IP / DHCP

2 Wechselrichter 2 – Auto-IP / DHCP

3 Wechselrichter 3 – Auto-IP / DHCP

4 Ethernet-Kabel

5 DSL-Router – mit DHCP-Server

6 Switch/Hub

7 Computer mit Netzwerkeinstellung „IP-Adresse automatisch beziehen“

30 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

1

4

2 3

6 7

5 www

Abbildung 49: Netzwerkeinstellungen mit manueller

Netzwerkkonfiguration bei externem DSL-Router, Subnetzmaske: 255.255.255.0, externer Router

1 Wechselrichter 1 – IP-Adresse 192.168.1.1

2 Wechselrichter 2 – IP-Adresse 192.168.1.2

3 Wechselrichter 3 – IP-Adresse 192.168.1.3 usw.

4 Ethernet-Kabel

5 DSL-Router – IP-Adresse 192.168.1.254

6 Switch/Hub

7 Computer – IP-Adresse 192.168.1.250

Hinweis: Die DNS-Serveradresse ist werkseitig auf

145.253.2.203 eingestellt und dient der alternativen

Namensauflösung im Internet. Ändern Sie diese Einstellung nicht, ansonsten funktioniert eventuell der

Export der Logdaten zu einem Solarportal nicht mehr.

• Aktivieren Sie die Einstellung „manuelle Netzwerkkonfiguration“, falls Sie eine feste IP-Adresse vergeben wollen. Tragen Sie die IP-Adresse und Subnetzmaske ein.

Hinweis: Die geänderten Einstellungen werden bei

Klick auf „Übernehmen“ sofort wirksam. Ihre Eingaben können dazu führen, dass der Wechselrichter über die aktuelle Verbindung nicht mehr erreichbar ist.

• Klicken Sie auf „Übernehmen“ um die Einstellungen zu speichern.

• Falls der Wechselrichter einen externen Router benutzen soll, um Daten an ein Solarportal zu senden, aktivieren Sie die Option „externer Router“ und tragen Sie die IP-Adresse des Routers ein.

• Klicken Sie auf „Übernehmen“ um die Einstellungen zu speichern.

Amtswahl eintragen (nur bei analogem

Modem)

• Tragen Sie, falls erforderlich, die Amtswahl ein.

• Klicken Sie auf „Übernehmen“ um die Einstellungen zu speichern.

6 Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme

PIN-Code eingeben (nur bei GSM-Modem)

Sie müssen den PIN-Code, den Sie von Ihrem Mobilfunkanbieter erhalten haben, in die Konfiguration des

Wechselrichters eintragen, bevor Sie das GSM-

Modem mit der SIM-Karte installieren.

• Tragen Sie den PIN-Code der GSM-Karte ein.

• Klicken Sie auf „Übernehmen“ um die Einstellungen zu speichern.

Hinweis: Bei einem späteren Wechsel des Mobilfunkanbieters tragen Sie zuerst die neue GSM-PIN im

Webserver des Wechselrichters ein und wechseln dann die SIM-Karte im GSM-Modem aus.

Passwort ändern

Sie können das voreingestellte Passwort für den Log-in auf den integrierten Webserver ändern.

• Tippen Sie das gewünschte Passwort ein. Erlaubt sind die Zeichen von a–z, A–Z und 0–9. Umlaute,

Leerzeichen und Sonderzeichen sind nicht möglich.

• Tippen Sie das Passwort im Feld „Wiederholung“ nochmals ein.

• Klicken Sie auf „Übernehmen“, um die Einstellungen zu speichern.

Hinweis: Ihr altes Passwort wird sofort nach einem

Passwortwechsel ungültig. Sie sollten sich das Passwort vorsichtshalber notieren.

Passwort vergessen? Unser Kundenservice hilft Ihnen gerne weiter.

Hinweis: Der Benutzername kann nicht geändert werden.

6.2.3

Sensoren und Modem überprüfen

• Klicken Sie auf der Hauptseite des Webservers auf den Link „Infoseite“.

Das Fenster „Infoseite“ wird geöffnet.

Abbildung 50: Infoseite

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 31

6 Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme

Eintrag Erklärung

x. analoger

Eingang

Zeigt die Spannung, die aktuell am analogen

Eingang x anliegt

Modemstatus Zeigt den Status des Modems an:

– Bei korrekt angeschlossenem Analogmodem wird „Analogmodem erkannt“ angezeigt.

– Bei korrekt angeschlossenem GSM-Modem wird die GSM-Signalstärke angezeigt.

– Bei falsch angeschlossenem oder nicht vorhandenem Modem wird „Modem nicht vorhanden“ angezeigt.

letzte Verbindung zum

Portal

Zeigt an, vor wie viel Minuten der Wechselrichter zuletzt Daten an das Solarportal übertragen hat

(sofern Funktion aktiv)

Anzahl der

Energiepulse

Zeigt die Anzahl der Energiepulse pro Zeiteinheit, die an der S0-Schnittstelle anliegen

Tabelle 9: Infoseite

• Kontrollieren Sie, ob das Modem erkannt wurde

(Analogmodem) bzw. ob eine ausreichende Empfangsqualität – mindestens zwei Balken – angezeigt wird (GSM-Modem).

Abbildung 51: Modemstatus

• Falls die Empfangsqualität zu gering ist, versuchen

Sie einen anderen Standort der GSM-Antenne.

Beachten Sie, dass die Empfangsqualität auch von der Witterung abhängig ist.

Hinweis: Eine zu geringe Empfangsqualität kann zu

Verbindungsstörungen führen und zu einem übermäßig häufigen Einwählen des GSM-Modems ins Netz. Je nach Preismodell des GSM-Vertrags kann dies erhöhte

Kosten verursachen.

• Klicken Sie auf „Zurück zur Hauptseite“ um wieder die Hauptseite anzuzeigen.

6.2.4

Datenübertragung an ein Solarportal aktivieren

Werkseitig ist kein Solarportal eingestellt. Um ein Solarportal zu nutzen, benötigen Sie einen Portalcode. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei unserer Service-Hotline (+49 (0)761 703870-25).

Es wird immer nur der Name eines Solarportals angezeigt. Eine Nutzung mehrerer Portale gleichzeitig ist nicht möglich.

• Rufen Sie die Einstellungen-Seite des Webservers auf.

• Tippen Sie in das Feld „Portalcode“ den Code für das gewünschte Solarportal ein.

• Klicken Sie auf „Übernehmen“, um die Einstellungen zu speichern.

Der Name des Solarportals erscheint auf der Seite. Das Kästchen ( ) neben dem Portalnamen wurde automatisch aktiviert.

Die Datenübertragung ist jetzt aktiviert.

Hinweis: Um die Datenübertragung zu beenden, siehe

Kapitel 8.5 (Seite 40).

6.2.5

Verbindung trennen

• Schließen Sie das Browserfenster, um die Verbindung zum Webserver des Wechselrichters zu beenden.

6.3 Übergabe an den Betreiber

Nach der erfolgreichen Montage und Inbetriebnahme

übergeben Sie den Wechselrichter und diese Anleitung an den Betreiber. Weisen Sie den Betreiber auf folgende Punkte hin:

• Position und Funktion des DC-Lasttrennschalters bzw. der externen DC-Trennstelle und des AC-Leitungsschutzschalters.

• Sicherheit beim Umgang mit dem Gerät.

• Fachgerechtes Vorgehen bei Prüfung und Wartung des Gerätes.

• Bedeutung der LEDs und Displayanzeigen.

• Ansprechpartner im Fall einer Störung.

6.4 Wechselrichter ausschalten /

Außerbetriebnahme

Für Wartungs- und Reparaturarbeiten müssen Sie den

Wechselrichter ausschalten. Im normalen Betrieb ist ein

Ausschalten nicht erforderlich.

• Drehen Sie den DC-Lasttrennschalter auf OFF

(Abbildung 52) bzw. schalten Sie über die externe

DC-Trennstelle den Solargenerator ab.

Der Wechselrichter erhält keinen DC-Eingangsstrom mehr und beendet den Einspeisebetrieb.

OFF

Abbildung 52: DC-Lasttrennschalter OFF

Falls Sie Arbeiten am Wechselrichter oder an den Zuleitungen durchführen wollen, müssen Sie den Wechselrichter vollständig spannungsfrei schalten:

32 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

6 Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme

• Trennen Sie die Steckverbinder, indem Sie die Einrastlaschen zusammendrücken und den Stecker abziehen.

Hinweis: Die Steckverbinder sind nur für eine begrenzte Anzahl von Steckvorgängen ausgelegt

(siehe Angaben des Herstellers). Vermeiden Sie daher unnötige Steckvorgänge.

• Trennen Sie den Wechselrichter durch den Leitungsschutzschalter vom Netz.

• Sichern Sie die Spannungsversorgung gegen Wiedereinschalten.

• Lassen Sie das Gerät abkühlen. Warten Sie fünf

Minuten, bis die Kondensatoren des Wechselrichters entladen sind.

• Prüfen Sie, ob alle Anschlüsse spannungsfrei sind.

6.5 Wartung / Instandhaltung

GEFAHR

Lebensgefahr durch nicht fachgerechtes Arbeiten!

Nicht fachgerechtes Arbeiten kann lebensgefährliche

Situationen schaffen. Nur Elektrofachkräfte oder entsprechend unterwiesene Personen dürfen am Wechselrichter arbeiten.

Nach der fachgerechten Montage arbeitet der Wechselrichter nahezu wartungsfrei.

• Kontrollieren Sie mindestens einmal pro Jahr die

Kabelverbindungen und Stecker.

Bei losen Anschlüssen, beschädigten Kabeln o. Ä. schalten Sie den Wechselrichter unverzüglich ab.

Schäden dürfen nur von Elektrofachkräften behoben werden.

Lüfterreinigung

Zur Kühlung im laufenden Betrieb verfügt der Wechselrichter über einen bzw. zwei geregelte Lüfter. Um sicherzustellen, dass die Lüfter ordnungsgemäß funktionieren, sollten Sie regelmäßig einen Lüftertest durchführen. Bei verschmutzten Lüftern wird der Wechselrichter eventuell nicht ausreichend gekühlt und der Wirkungsgrad sinkt.

1

2

3

4

Abbildung 53: Lüfter ausbauen (PIKO 3.0/3.6/4.2/5.5)

1 Lüfterkabel

2 Lüfter

3 Lüftergitter

4 Schrauben

1

2

3

Abbildung 54: Lüfter ausbauen (PIKO 8.3/10.1)

1 Lüfterkabel

2 Lüfterblech mit Lüfter und Gitter

3 Schrauben

Der Lüftertest ist nur während des Einspeisebetriebs

(grüne LED leuchtet) ausführbar. Wie Sie den Lüftertest

starten, erfahren Sie im Kapitel 7.4.

Falls der Lüfter nicht ordnungsgemäß läuft, müssen Sie den Lüfter reinigen. Dazu müssen Sie den Wechselrichter abschalten:

GEFAHR

Lebensgefahr durch Stromschlag!

Im Betriebszustand liegen im Wechselrichter lebensgefährliche Spannungen an.

• Gerät vor allen Arbeiten vollständig (DC-Seite und

AC-Seite) spannungsfrei schalten.

• Nach Freischaltung mindestens fünf Minuten warten, bis die Kondensatoren entladen sind.

• Schalten Sie den Wechselrichter aus wie in Kapitel

6.4 beschrieben.

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 33

6 Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme

Jetzt können Sie den Lüfter reinigen:

• PIKO 3.0/3.6/4.2/5.5: Lösen Sie die Schrauben (4

in Abb. 53) und nehmen Sie das Lüftergitter und

den Lüfter vorsichtig heraus.

PIKO 8.3/10.1: Lösen Sie die Schrauben (3 in Abb.

54) und nehmen Sie das Lüfterblech vorsichtig her-

aus.

• Trennen Sie die Steckverbindung des Lüfterkabels.

• Reinigen Sie den Lüfter mit einem weichen Pinsel.

• PIKO 3.0/3.6/4.2/5.5: Stecken Sie das Lüfterkabel wieder an, setzen Sie den Lüfter in das Gehäuse und schrauben Sie den Lüfter und das Lüftergitter an.

PIKO 8.3/10.1: Stecken Sie das Lüfterkabel an und schrauben Sie das Lüfterblech wieder an das

Gehäuse.

Jetzt können Sie den Wechselrichter wieder einschalten:

• Drehen Sie den DC-Lasttrennschalter auf ON bzw. schalten Sie nacheinander über die externe DC-

Trennstelle die DC-Strings zu.

ON

Abbildung 55: DC-Lasttrennschalter ON

• Schalten Sie die Netzspannung über den Leitungsschutzschalter zu.

6.6 Demontage und Entsorgung

Um den Wechselrichter zu demontieren, gehen Sie wie folgt vor:

GEFAHR

Lebensgefahr durch Stromschlag!

Im Betriebszustand liegen im Wechselrichter lebensgefährliche Spannungen an.

• Gerät vor allen Arbeiten vollständig (DC-Seite und

AC-Seite) spannungsfrei schalten.

• Nach Freischaltung mindestens fünf Minuten warten, bis die Kondensatoren entladen sind.

• Schalten Sie den Wechselrichter aus wie in Kapitel

6.4 beschrieben.

• Öffnen Sie den Deckel des Wechselrichters.

Lösen Sie die Klemmen und Kabelverschraubungen und entfernen Sie alle DC-Leitungen und AC-Leitungen.

• Schließen Sie den Deckel des Wechselrichters.

Lösen Sie die Schraube an der Unterseite des

Wechselrichters und heben Sie den Wechselrichter von der Wandhalterung ab.

• Demontieren Sie die Wandhalterung.

Entsorgung

Lassen Sie den Wechselrichter fachgerecht und nach den gültigen Vorschriften entsorgen.

Der Karton des Wechselrichters besteht aus Pappe und kann wie Altpapier verwertet werden. Kunststoffteile und Verpackungsbeutel können der Kunststoff-

Wiederverwertung zugeführt werden.

34 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

7 Betriebsverhalten des Wechselrichters

Grundsätzlich arbeitet der Wechselrichter nach der

Inbetriebnahme automatisch, so dass keine regelmä-

ßige Bedienung nötig ist.

Sobald die Photovoltaik-Module ausreichend Strom erzeugen, beginnt der Wechselrichter mit der Einspeisung ins Stromnetz.

7.1 Anzeigefeld

Der Wechselrichter zeigt über drei LEDs und ein LC-

Display den jeweiligen Betriebszustand an. Am Display können Sie außerdem Betriebswerte abfragen und Einstellungen vornehmen.

1 2 3

4

5

Abbildung 56: Display am Wechselrichter

1 LED „Störung“ (rot)

2 LED „DC“ (gelb)

3 LED „AC“ (grün)

4 Berührungssensor

5 LC-Display

Hinweis: Der Berührungssensor reagiert auf Fingertippen und Fingerauflegen. Drücken Sie nicht mit Kraft auf den Berührungssensor.

7 Betriebsverhalten des Wechselrichters

7.2 Betriebszustand feststellen

(Betriebs-LEDs)

Die LEDs auf der Vorderseite des Geräts zeigen den aktuellen Betriebszustand an.

LED

LED „AC“ leuchtet grün

Erklärung

Die grüne LED signalisiert den Einspeisebetrieb des Wechselrichters, wenn die

Ausgangsspannung der Photovoltaik-

Module größer als 180 V ist.

LED „DC“ leuchtet gelb

Die gelbe LED signalisiert den aktiven

Zustand der Wechselrichtersteuerung.

Sie leuchtet, sobald die Ausgangsspannung der Photovoltaik-Module größer als

100 V ist.

Unterschreitet die Ausgangsspannung

100 V, erlischt die gelbe LED.

Sobald Energie in das Stromnetz eingespeist wird, erlischt die gelbe LED „DC“ und die grüne LED „AC“ beginnt zu leuchten.

Keine LED leuchtet Gerät ist betriebsbereit, aber die Eingangsspannung ist kleiner als 100 V.

ODER: Das Gerät ist ausgeschaltet.

LED „Störung“ leuchtet oder blinkt rot

ODER: LED „DC“ blinkt gelb

Eine Störung liegt vor. Maßnahmen zur

Behebung finden Sie in Kapitel 7.5.

Tabelle 10: LED-Anzeigen im Betrieb

7.3 Betriebszustand feststellen

(Display)

Auf dem Display werden die Betriebszustände angezeigt.

Anzeige

Aus

Leerlauf

Anfahren

Einspeisen (MPP)

Einsp. abgeregelt

Erklärung

Eingangsspannung auf der DC-Seite

(Photovoltaik-Module) zu klein

Elektronik betriebsbereit, DC-Spannung noch zu klein für Einspeisung

Interne Kontrollmessung nach VDE

0126

Messung erfolgreich, MPP-Regelung

(MPP=maximum power point) aktiv

Einspeiseleistung wird aufgrund zu hoher Temperatur abgeregelt

Tabelle 11: Betriebszustände

7.4 Betriebswerte anzeigen und

Einstellungen ändern

Das Benutzermenü wird über den runden Berührungssensor rechts neben dem Display aktiviert.

• Tippen Sie auf den Berührungssensor.

Die Display-Beleuchtung schaltet sich ein.

Die Betriebswerte werden nacheinander für je drei Sekunden eingeblendet.

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 35

7 Betriebsverhalten des Wechselrichters

• Tippen Sie auf den Berührungssensor, um schneller zwischen den Werten weiterzuschalten.

Der Wechselrichter quittiert das Weiterschalten durch einen kurzen Signalton.

Folgende Betriebswerte werden im Display nacheinander angezeigt:

AC Leistung

2551W

Tagesenergie

1.23kWh

Gesamtenergie

16251kWh

Betriebszeit ges.

126h

U-DC 1 2 3 [V]

600 500 0

I-DC 1 2 3 [A]

2,90 1,78 0,00

U-AC 1 2 3 [V]

230 231 229

Betriebsart

Einspeisen (MMP)

Einstellungen

Sprache

Deutsch

Auto IP / DCHP

189.254.47.11

Name namenlos

Lüftertest starten

WR RS485 Adresse

128

Version

00801.16 1.10

Betriebswerte

Abbildung 57: Benutzermenü und Untermenü „Einstellungen“

• Legen Sie Ihren Finger für einige Sekunden auf den

Berührungssensor,

... um die aktuelle Anzeige zu fixieren oder

... um vom Menüpunkt „Einstellungen“ das Untermenü zu aktivieren.

Im Untermenü „Einstellungen“ können Sie die folgenden Daten abrufen:

— Sprache

— IP-Adresse

— Wechselrichter-Name

— RS485-Adresse

— Software-Version.

• Tippen Sie auf den Berührungssensor, um zwischen den angezeigten Werten weiterzuschalten.

• Legen Sie Ihren Finger für einige Sekunden auf den

Berührungssensor, um vom Menüpunkt „Betriebswerte“ in das Hauptmenü zurückzukehren.

Sprache ändern

• Gehen Sie in das Untermenü „Einstellungen“ und dort weiter zum Menüpunkt „Sprache“.

• Legen Sie Ihren Finger für einige Sekunden auf den

Berührungssensor, um die Sprachwahl zu aktivieren.

• Tippen Sie auf den Berührungssensor, um die verfügbaren Sprachen der Reihe nach anzeigen zu lassen.

• Legen Sie Ihren Finger für einige Sekunden auf den

Berührungssensor, um die ausgewählte Sprache zu bestätigen.

Lüftertest aktivieren

• Gehen Sie in das Untermenü „Einstellungen“ und dort weiter zum Menüpunkt „Lüftertest starten“.

• Legen Sie Ihren Finger für einige Sekunden auf den

Berührungssensor, um den Lüftertest zu starten.

Hinweis: Der Lüftertest ist nur während der

Netzeinspeisung möglich. Wenn keine Netzeinspeisung vorliegt, erscheint die Meldung „nicht möglich, keine

DC Power“.

• Beachten Sie das Laufgeräusch des Lüfters. Falls der Lüfter nicht oder nur schwergängig läuft, muss der Lüfter eventuell gereinigt oder repariert werden.

Weitere Informationen siehe Kapitel 6.5.

7.5 Störungen

Der Wechselrichter unterbricht die Einspeisung und schaltet sich ab, falls eine Störung vorliegt.

• Prüfen Sie, ob evtl. der DC-Lasttrennschalter oder die externe DC-Trennstelle geöffnet wurde.

• Prüfen Sie, ob es sich bei der Störung um einen netzseitigen Stromausfall handelt, oder ob die

Sicherung zwischen Einspeisezähler und Wechselrichter ausgefallen ist.

GEFAHR

Lebensgefahr durch Stromschlag!

Im Wechselrichter liegen lebensgefährliche Spannungen an. Nur eine Elektrofachkraft darf das Gerät öffnen und daran arbeiten.

Bei Sicherungsausfall benachrichtigen Sie Ihren Installateur, bei einem Stromausfall warten Sie einfach, bis der Netzbetreiber die Störung behoben hat.

Falls die Störung nur vorübergehend anliegt (Netzstörung, Übertemperatur, Überlast etc.), geht der Wechselrichter automatisch wieder in Betrieb, sobald die

Störung beseitigt ist.

Falls die Störung dauerhaft anliegt, wenden Sie sich an Ihren Installateur oder an den Kundendienst des

Herstellers (Kontaktdaten siehe Rückseite).

36 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

7 Betriebsverhalten des Wechselrichters

Machen Sie folgende Angaben:

— Gerätetyp und die Seriennummer. Sie finden diese

Angaben auf dem Typenschild an der Außenseite des Gehäuses.

— Fehlerbeschreibung (LED-Anzeige und Displaymeldung).

Störungsanzeigen

Die folgende Tabelle 12 gibt Ihnen einen Überblick über mögliche Störungsmeldungen mit der jeweiligen LED-

Anzeige und dem Text im Display.

LED

LED „Störung“ leuchtet rot

LED „Störung“ blinkt rot

LED „DC“ leuchtet gelb und LED

„Störung“ leuchtet rot

Displayanzeige Störungsursache

Störung

N-Leiter

N-Leiter ist nicht angeschlossen.

Störung

Netzstörung oder

Störung

Netzspannung oder

Störung

Netzfrequenz oder

Störung

Phasenfehler

Störungsbeseitigung

N-Leiter anschließen.

Es liegt eine der folgenden Störungen vor:

– Das Netz liegt nicht an oder ist zu schwach.

– Die Netzfrequenz wird durch

Fremd-Verbraucher oder

Generatoren beeinflusst.

– Das Netz wurde extern abgeschaltet, die ENS hat abgeschaltet.

– Ein Isolationsfehler in der

Installation hat den FI-Schutz ausgelöst.

– Die Netzspannung ist oder war kurzzeitig zu gering.

Netzverkabelung vom Wechselrichter bis in die Unterverkabelung kontrollieren, insbesondere die Neutral- und Schutzleiter.

Netz kontrollieren: Spannung muss innerhalb von Grenzen liegen, deren genaue Werte bei der Hotline erfragt werden können. Als Richtwert für Netzspannungen gilt in Deutschland

> 184 V und < 253 V.

Hinweis für die Elektrofachkraft: Kontrollieren Sie die Phasenlage. Es wird ein Phasenwinkel von 120° bis ± 20° akzeptiert.

Prüfen Sie die Isolation der Installation.

Prüfen Sie, ob das Netz sporadisch belastet wird. Unter

Umständen führen starke Verbraucher oder Generatoren in der

Netzumgebung (Stromaggregate, starke Maschinen o. Ä.) zu der Störung.

Kontaktieren Sie ggf. über Ihren Installateur auch das örtliche

Energieversorgungsunternehmen; dieses ist für ein stabiles

Netz verantwortlich.

Störung

Fehlerstrom

Abschaltung durch Fehlerstrom.

Elektrische Installation auf Isolationsfehler kontrollieren, sowohl

DC-seitig (PV-Module) als auch AC-seitig (Netz).

Störungsursachen können beispielsweise sein: durchgescheuerte Kabelisolationen, falsch verbundene Steckverbinder,

Feuchtigkeit.

Störung

Isolationsfehler

LED „AC“ blinkt grün

Störung

Übertemperatur

Der Isolationswiderstand der

PV-Modulverkabelung gegenüber der Erde ist zu klein.

Installation auf PV-Modul-Seite kontrollieren.

Störungsursachen können beispielsweise sein: durchgescheuerte Kabelisolation, falsch verbundene Steckverbinder, Feuchtigkeit.

Gerät ist zu heiß geworden. Der

Wechselrichter hat die Leistung gedrosselt oder kurzfristig abgeschaltet.

Warten, bis das Gerät sich abgekühlt hat.

Eventuell ist der Einbauort nicht optimal und der Wechselrichter erhält nicht genügend kühlende Luft.

Der Wechselrichter sollte nicht der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden.

Lüfter auf Verschmutzung kontrollieren und ggf. reinigen.

LED „DC“ blinkt gelb und LED

„Störung“ blinkt rot

Störung

Systemstörung

Interne Systemstörung im

Wechselrichter.

Wenden Sie sich an den Kundendienst.

Tabelle 12: Störungen

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 37

8 Anlagenüberwachung

8 Anlagenüberwachung

Beachten Sie zum Thema Kommunikation und Zube-

hör auch die Erläuterungen in Kapitel 6.2 ab Seite 27.

Der Wechselrichter zeichnet regelmäßig Leistungsdaten auf, zum Beispiel die von den Photovoltaikmodulen erzeugte Spannung oder die ins Netz eingespeiste

Strommenge. Diese Logdaten werden im Gerät für ca.

100 Tage oder 400 Tage gespeichert, je nach eingestelltem Speicherintervall (15 Min. oder 60 Min.).

Hinweis: Einige der Daten werden während des

Betriebs auch auf dem Display des Wechselrichters

angezeigt (siehe Kapitel 7.4).

Um die Logdaten abzufragen, darzustellen und dauerhaft zu speichern, gibt es zwei Möglichkeiten:

— Logdaten an ein Solarportal übertragen.

— Logdaten mit Computer herunterladen.

Selbstverständlich können Sie auch beide Möglichkeiten nebeneinander nutzen.

Logdaten an ein Solarportal übertragen

Der Wechselrichter kann seine Logdaten regelmäßig und automatisch an ein Solarportal im Internet übertragen. Für die Datenübertragung fallen unter Umständen zusätzliche Kosten an. In der Regel müssen Sie den

Wechselrichter beim Solarportalbetreiber anmelden.

Weitere Informationen erhalten Sie von unserer Service-Hotline.

Das Solarportal stellt die Daten auf einer Internetseite dar und archiviert sie. Dadurch können Sie jederzeit und weltweit den Zustand Ihrer Photovoltaik-Anlage einsehen. Sie benötigen lediglich Zugang zum Internet

(Computer, Internetcafé, Handy etc.).

Logdaten mit Computer herunterladen

Sie können die Leistungsdaten Ihrer Photovoltaik-

Anlage direkt am Wechselrichter abfragen. Dazu stellen

Sie mit einem Computer eine Verbindung zu Ihrem

Wechselrichter her. Der integrierte Webserver stellt die aktuellen Leistungsdaten übersichtlich auf HTML-Seiten dar, sodass Sie mit jedem gängigen Internetbrowser auf die Daten zugreifen können. Sie benötigen keine spezielle Software. Zusätzlich können Sie alle gespeicherten Logdaten herunterladen und mit der kostenlosen Visualisierungssoftware PIKO Master Con-

trol darstellen (siehe Kapitel 8.4). Alternativ können Sie

ein Tabellenkalkulationsprogramm verwenden.

8.1 Anzeigen und Einstellungen über

Webserver

Um die Logdaten Ihrer Photovoltaik-Anlage einfach und schnell abzufragen, haben Sie neben der direkten

Datenabfrage am eingebauten Display weitere Kommunikationswege zur Auswahl:

— Datenabfrage per Computer/Kabelverbindung

— Datenabfrage per Fernkommunikation

— Datenabfrage über ein Solarportal im Internet

Je nachdem welche Kommunikationsschnittstellen belegt worden sind, können Sie mit Ihrem Computer direkt per Kabel, über ein Netzwerk oder über ein Webportal auf Ihren Wechselrichter oder auch mehrere

Wechselrichter zugreifen. Die grundsätzlichen Einstellungen und Zugriffsmöglichkeiten auf dem Webserver sind in allen Fällen gleich.

Hinweis: Die Daten des Wechselrichters werden im

Gerät nur für eine begrenzte Zeit gespeichert, je nach

Einstellung ca. 100 oder ca. 400 Tage. Um die Daten langfristig zu sichern und vergleichen zu können, sollten Sie sich bei einem Solarportal registrieren oder die

Daten auf Ihrem eigenen Computer speichern.

8.2 Log-in auf den Webserver

• Schalten Sie Ihren Computer ein.

• Nur bei Einwahl über Analog- oder GSM-Modem:

Stellen Sie eine Wählverbindung zu dem Modem im

Wechselrichter her.

• Starten Sie Ihren Internet-Browser.

Hinweis: Stellen Sie sicher, dass der Proxyserver für

LAN-Verbindungen deaktiviert ist.

Weitere Hinweise zu Netzwerkeinstellungen finden Sie im Handbuch des Betriebssystems Ihres Computers.

• Falls Ihr Computer über Ethernet-Netzwerk oder

über Crossover-Kabel mit dem Wechselrichter verbunden ist, geben Sie in der Adresszeile des

Browsers den Buchstaben „S“ ein, gefolgt von der

Seriennummer des Wechselrichters (siehe Typenschild), beispielsweise http://S12345FD323456

Das Log-in-Fenster für den Webserver öffnet sich.

• Falls Ihr Computer über eine Wählverbindung mit dem Modem im Wechselrichter verbunden ist, geben Sie in der Adresszeile des Browsers die

Buchstabenfolge „wr.S“ ein, gefolgt von der Seriennummer des Wechselrichters (siehe Typenschild), beispielsweise http://wr.S12345FD323456

Das Log-in-Fenster für den Webserver öffnet sich.

Hinweis: Anstelle der Seriennummer können Sie auch den Namen des Wechselrichters oder die IP-Adresse verwenden, beispielsweise http://name bzw. bei Wählverbindung http://wr.name oder http://192.168.1.51

(falls der Wechselrichter diese IP-Adresse hat).

Wie Sie dem Wechselrichter einen Namen zuweisen oder den Namen ändern, erfahren Sie im Abschnitt

‹Name ändern› in Kapitel 6.2.

38 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

• Geben Sie Benutzername und Passwort ein. Werkseitig sind Benutzername und Passwort wie folgt eingestellt:

Benutzername: pvserver

Passwort: pvwr

Sie können das Passwort in den Einstellungen des

Webservers jederzeit ändern (siehe Abschnitt

‹Passwort ändern› in Kapitel 6.2). Der Benutzer-

name ist nicht änderbar.

• Klicken Sie auf „OK“ um Ihre Eingabe zu bestätigen.

Die Hauptseite des Webservers wird angezeigt.

8 Anlagenüberwachung

— Wenn Sie die Option „Öffnen“ wählen, können Sie die Daten beispielsweise mit einem Tabellenkalkulationsprogramm betrachten und grafisch aufbereiten.

— Wenn Sie die Option „Speichern“ wählen, können

Sie die Daten auf Ihrer Festplatte speichern und später betrachten und auswerten. Dies ist die empfohlene Vorgehensweise. Betätigen Sie den Button

„Speichern“, legen Sie dann dafür einen Ordner auf

Ihrer Festplatte an, in dem Sie die Daten dauerhaft speichern.

Hinweis: Um die Daten langfristig und sicher zu archivieren, sollten Sie regelmäßig Sicherheitskopien anlegen.

8.4 Logdaten anzeigen

Die Logdaten enthalten Informationen, die Ihnen Auskunft über Ihre Photovoltaik-Anlage geben.

Um die Logdaten komfortabel anzuzeigen, empfehlen wir Ihnen die Visualisierungssoftware PIKO Master

Control (PMC). Diese erhalten Sie kostenlos im Download-Bereich unserer Internetseite www.kostal-solar-electric.com

Hinweis: Unsere Visualisierungssoftware wird ständig weiterentwickelt. Besuchen Sie von Zeit zu Zeit unsere

Internetseite um zu sehen, ob eine neue Software-Version verfügbar ist.

Abbildung 58: Hauptseite des Webservers (Die Anzahl der dargestellten Ein- und Ausgänge kann je nach

Gerätetyp variieren.)

Durch Klicken auf „Anzeigen/Aktualisieren“ können Sie die Daten aktualisieren oder – bei Betrieb mehrerer

Wechselrichter, die über RS485 vernetzt sind – einen anderen Wechselrichter über seine RS485-Adresse auswählen und dessen aktuelle Leistungsdaten abfragen.

8.3 Logdaten herunterladen

Sie können die gespeicherten Logdaten des Wechselrichters als Textdatei (CSV) herunterladen. Eine Erläuterung, wie die Datei aufgebaut ist, finden Sie in Tabelle

13 auf Seite 40.

• Klicken Sie auf der Hauptseite des Webservers auf den Link „Historie“.

Es öffnet sich ein Fenster, das Sie zum Öffnen oder Speichern auffordert.

Abbildung 59: Visualisierungssoftware PIKO Master

Control Version 2

Falls Sie keine Visualisierungssoftware benutzen, können Sie die Logdaten mit jedem gängigen Tabellenkalkulationsprogramm darstellen.

Die folgende Tabelle 13 listet auf, welche Messwerte in

den Logdaten enthalten sind.

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 39

8 Anlagenüberwachung

Eintrag

Zeit

DC1 T

DC2 T

DC3 T

DC1 S

DC2 S

DC3 S

AC1 U

AC2 U

AC3 U

AC1 I

AC2 I

AC3 I

DC1 U

DC2 U

DC3 U

DC1 I

DC2 I

DC3 I

DC1 P

DC2 P

DC3 P

AC1 P

AC2 P

AC3 P

AC1 T

AC2 T

AC3 T

AC F

AC S

FC I

AIn1

AIn2

AIn3

AIn4

ERR

ENS S

ENS Err

Erklärung

Zeitangabe in Sekunden seit der Inbetriebnahme des Wechselrichters

DC-Spannung:

Eingangsspannung des jeweiligen Strings (1, 2 und 3) in V

DC-Strom:

Eingangsstrom des jeweiligen Strings (1, 2 und

3) in mA

DC-Leistung:

Eingangsleistung des jeweiligen Strings (1, 2 und 3) in W

DC-Temperatur:

Angaben für den Service

DC-Status:

Angaben für den Service

AC-Spannung:

Ausgangsspannung der jeweiligen Phase* (1, 2 und 3) in V

AC-Strom:

Ausgangsstrom der jeweiligen Phase* (1, 2 und

3) in mA

AC-Leistung:

Ausgangsleistung der jeweiligen Phase* (1, 2 und 3) in W

AC-Temperatur:

Angaben für den Service

AC-Frequenz:

Netzfrequenz in Hz

0

1

AC-Status:

Wert Bedeutung

WR aus

WR im Leerlauf

2 WR beim Anfahren

28 Einspeisen*

Fehlerstrom:

Gemessener Fehlerstrom in mA

Analoge Eingangsspannung:

Anzeige der Analogeingänge 1 bis 4 der

Kommunikationsplatine.

Der gemessene Spannungswert in V lässt sich mit dem Wert aus der Tabelle (Digits) und der folgenden Formel errechnen:

Eingangsspannung [V] = (10/1024) * Digits

Wird der S0-Eingang genutzt, um die Energiepulse zu zählen, liefern die beiden Tabellenspalten AIn3 und AIn4 die Summe der Energiepulse pro Log-Intervall. Der Gesamtwert errechnet sich wie folgt:

E ges

= AIn3 * 2

16

+ AIn4

Allgemeine Störungen

2

3

0

1

Status der ENS (Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen):

Status der Netzüberwachung

Wert Bedeutung

Netzüberwachung inaktiv

Initialisierungsphase

Pending (Anfahren des Wechselrichters)

Running (Stromeinspeisung ins Netz)

15 Error

Störungen der ENS (Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen)

Tabelle 13: Logdaten

Eintrag

KB S

Total E

Iso R

Ereignis

Erklärung

Interner Status der Kommunikation: interner Kommunikationsstatus bei Aufschalten auf AC-Netz.

Gesamtenergie:

Eingespeiste Gesamtenergie in kWh bei Aufschalten auf AC-Netz.

Isolationswiderstand:

Isolationswiderstand in kOhm bei Aufschalten auf AC-Netz.

Ereignis POR „power on reset“:

Erneutes Anlaufen der Kommunikation nach einem Verlust der AC-Spannung.

Tabelle 13: Logdaten (Forts.)

* Bei geringer Eingangsleistung verwenden PIKO

4.2/5.5/8.3/10.1 nur eine oder zwei Phasen zur Stromeinspeisung. Das Gerät wählt die Phase jedes Mal nach dem Zufallsprinzip aus.

Bei den einphasig einspeisenden Wechselrichtern

PIKO 3.0/3.6 wird für die Phasen 2 und 3 automatisch der Wert 0 (Null) eingetragen.

Abkürzungen

— AC: Alternating Current, elektrotechnische Bezeichnung für Wechselstrom

— DC: Direct Current, elektrotechnische Bezeichnung für Gleichstrom

— U: Spannung in Volt [V]

— I: Stromstärke in Milliampere [mA]

— P: Leistung in Watt [W]

— E: Energie in Kilowattstunden [kWh]

— F: Frequenz in Hertz [Hz]

— R: Widerstand in Kiloohm [kOhm]

— T: Zähleinheit in Punkten [Digits]

— AIn: Zähleinheit in Punkten [Digits]

— Zeit: Zeitangabe in Sekunden [sec] seit Inbetriebnahme des Wechselrichters

8.5 Datenübertragung an ein Solarportal beenden

Sie können eine aktivierte Datenübertragung an ein

Solarportal jederzeit wieder beenden.

• Rufen Sie die Einstellungen-Seite des Webservers auf.

• Klicken Sie auf das Kästchen neben dem Portalnamen, um den Datenexport an das Solarportal zu deaktivieren ( ).

• Klicken Sie auf „Übernehmen“, um die Einstellungen wirksam zu machen und zu speichern.

Hinweis: Um die Datenübertragung zu aktivieren, siehe

Kapitel 6.2.4 (Seite 32).

40 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

9 Anhang

9 Anhang

9.1 Technische Daten

PIKO

Einheit 3.0

3.6

4.2

5.5

8.3

10.1

Eingangsseite (DC-Teil)

Nennleistung DC

Anzahl DC-Eingänge / MPP-Tracker

Eingangsspannungsbereich

Bemessungs-Eingangsspannung

Min. MPP-Spannung U

MPP min

bei

DC-Nennleistung im symmetrischen

Multistring-, Zweitracker- oder Parallel-Betrieb

Min. MPP-Spannung U

MPP min

bei

DC-Nennleistung im Eintracker-

Betrieb

Max. MPP-Spannung U

MPP max

DC-Nennleistung

bei erweiterter MPP-Spannungsbereich bei WR-Teilleistung in Abhängigkeit vom Betriebsmodus

Max. zu übertragender DC-Leistungsanteil im erweiterten MPP-

Spannungsbereich

1)

Max. Eingangsstrom DC / bei Parallelschaltung

Ausgangsseite (AC-Teil)

Nennleistung AC

Max. Leistung AC

(abweichend für Belgien)

Nennstrom AC (pro Phase)

Max. Strom AC (pro Phase)

Verbrauch

Standby-Verbrauch

Nachtverbrauch

Wirkungsgrad

Einschaltspannung DC

Einspeisung ab

Max. Wirkungsgrad

Europäischer Wirkungsgrad

MPP-Anpassungswirkungsgrad

(statisch)

Tabelle 14: Technische Daten

W

W

V

V

V

%

A

W

W

W

W

V

V

V

V

W

%

%

%

A

A

3200

2950

1 / 1

3800 4400 5800 8700 11000

3450

2 / 2

4000

2 / 2

5250

3 / 3

8000

2 / 2

9650

3 / 3

180…950 180…950

680 680

380 340

180…950

680

360

180…950

680

360

180…950

680

400

180…950

680

420

380

850

180 bis

U

MPP min ca. 70

9 / —

180

25

94,8

93,6

99,9

2800

3000

12,2

13,1

< 1

< 1

1) Zusätzlich zum nominalen MPP-Spannungsbereich verfügen die PIKO-Wechselrichter noch über einen erweiterten MPP-Spannungsbereich, der auch besonders niedrige Modulspannungen und Teilleistungen von PV-Generatoren aufnehmen kann, die z. B. durch gebäudetechnische Teilungen entstanden

440

850

180 bis

U

MPP min ca. 70

9 / 13

180

25

94,9

94,0

99,9

3300

3600

14,4

15,7

< 1

< 1

500

850

180 bis

U

MPP min ca. 70

9 / 13

3800

4200

5,5

6,1

< 1

< 1

180

25

96,0

94,7

99,9

660

850

180 bis

U

MPP min ca. 70

9 / —

< 1

< 1

180

25

95,3

94,2

99,9

5000

5500

7,3

8 nicht zweckmäßig nicht zweckmäßig

850

180 bis

U

MPP min ca. 70

12,5 / 25

180

40

96,0

95,3

99,9

7600

8300

11

12

< 1

< 1

850

U

180 bis

MPP min ca. 70

12,5 / 25

9200

10100

(10000)

13,3

14,6

< 1

< 1

180

40

96,0

95,4

99,9 sind. In diesem Bereich kann der MPP-Tracker mit max. 70 % seiner nominalen DC-Leistung betrieben werden. Höhere Leistungen in diesem unteren MPP-

Spannungsbereich können zu thermischen Abregelungen des Wechselrichters führen.

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 41

9 Anhang

Einheit 3.0

3.6

4.2

PIKO

5.5

8.3

10.1

Sicherheit

Überwachung

Schutzklasse

Schutzart

DC-Verpolungsschutz

Erdschlussüberwachung

Isolationsüberwachung

Personenschutz

Systemdaten

Einspeisung

Konvertierungsprinzip

Überspannungskategorie

Allpolige Trenneinrichtung

Umgebungstemperatur

Relative Luftfeuchte

CE-Konformität

Kühlung

Gewicht (ca.)

Abmessungen (B × H × T)

Kommunikation

Kommunikationsschnittstellen

Energiedaten

Datenspeicher

Datenvisualisierung

°C

% kg mm durch selbstständige Freischaltstelle mit einphasiger bzw. dreiphasiger

Netzüberwachung (gemäß DIN VDE 0126-1-1:2006-02)

SKL 1

IP 55 ja (durch Kurzschlussdioden) ja ja allstromsensitive Differenzstromüberwachung I > 30 mA gewährleistet zusätzlichen

Personenschutz

19,8 einphasig dreiphasig trafolos

III

Netzrelais, doppelte Ausführung

20 20,5

420 × 350 × 211

–20…+60

0…95

EN 50178, EN 61000-3-2, EN 61000-6-2/3

Lüfter

21,1 33 34

520 × 450 × 230

Ethernet (RJ45), RS485, S0, Modem (analog oder GSM, als Zubehör erhältlich)

Impulsausgang 2.000 Imp./kWh integriert im Gerät integriert und über Standard-Internetbrowser abrufbar (HTML-Seiten); erweiterte Datenvisualisierung über kostenlos erhältliche Software

PIKO Master Control

Tabelle 14: Technische Daten (Forts.)

42 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

9 Anhang

9.2 Blockschaltbild

9

8

0 1

1

+

-

-

+

-

-

+

-

-

+

-

2

7

Abbildung 60: Blockschaltbild (abgebildet PIKO 10.1)

1 DC-Steller (1 bis 3, je nach Modell)

2 Systemsteuerung mit MPP-Reglern

3 Anzeige und Kommunikation

4 Netzüberwachung und -abschaltung

5 Dreiphasiger AC-Ausgang

(bei PIKO 3.0/3.6 einphasig: L / N / PE)

6 Netzteil

7 Wechselrichterbrücke

8 PV-String (1 bis 3, je nach Modell)

9 Elektronischer DC-Lasttrennschalter (nur DCS-Modelle)

3

6

4

L1

L2

L3

N

PE

5

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 43

9 Anhang

9.3 Typenschild

Auf der rechten Seite des Wechselrichters befindet sich das Typenschild. Mit Hilfe des Typenschilds können Sie den Gerätetyp und die wichtigsten technischen Daten feststellen.

1

4

5

6

7

2

3

Hanferstraße 6 – D-79108 Freiburg

+49 (0)761 703870-0 www.kostal-solar-electric.com

XXXXXXXX

DC input: UMPP = XXX…XXX V,

UMAX = XXX V,

IMAX = XX.X A

AC output:XXXXXXXXXXXX,

XXXX W, max. XX.X A, 50 Hz

IP 55, -20°C…60°C

Grid monitoring in compliance with:

XXXXXXXXXXXXX

XXXXXXXXXXXXX

Art.-Nr.: NNNNNNNN

Ser.-Nr.: XXXXXABCXXXXX

HW: XXXX

SW: XX.XX

Par / PIB: XX.XX

12

13

14

8

9

10

11

9.4 Garantie und Serviceinformationen

Informationen zur Garantie finden Sie in den separaten

Garantiebedingungen.

Haben Sie technische Fragen zu Ihrem Wechselrichter?

Unsere Hotline +49 (0)761 703870-25 hilft Ihnen gerne weiter.

Für Serviceinformationen und eine eventuelle Nachlieferung von Teilen benötigen wir von Ihnen den Gerätetyp und die Seriennummer. Sie finden diese Angaben auf dem Typenschild an der Außenseite des Gehäuses.

Verwenden Sie, falls erforderlich, nur Original-Ersatzteile.

XXXXXXX XXXXXABCXXXX

15

Abbildung 61: Typenschild (Beispiel)

1 Name und Anschrift des Herstellers

2 Gerätetyp (bei Modellen mit integriertem DC-Lasttrennschalter mit Zusatz „DCS“)

3 MPP-Regelbereich

4 Anzahl Einspeisephasen

5 maximale Leistung AC

6 Schutzart und Umgebungstemperaturbereich

7 Anforderungen, denen die eingebaute Netzüberwachung entspricht

8 maximale Eingangsspannung DC

9 maximaler Eingangsstrom DC

10 Ausgangsspannung (nominal)

11 Frequenz (nominal)

12 Artikelnummer

13 Seriennummer

14 Hardware- und Softwareversionsnummer des Gerätes

15 abziehbares Garantieetikett

44 Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO

Index

A

Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .42

AC-Leitungsquerschnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12

Alarmausgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23, 29

ausschalten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .32

Auto-IP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30

B

Benutzermenü . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35

Benutzername . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27, 39

Berührungssensor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35

Bestimmungsgemäße Verwendung . . . . . . . . . . . . . .5

Betriebszustände . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35

Blitzschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .6

D

Datenabfrage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .38

Datenspeicherung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .38

DC-Leitungsquerschnitt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13

DDNS-Dienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20

DHCP-Server . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30

Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27

E

Eigenverbrauch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8, 23, 29

Eingänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8

Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35, 36

Entsorgung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .34

Ethernet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18

Ethernet-Kabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18

F

Federzug-Klemmleisten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13

frequenzabhängige Leistungsbegrenzung . . . . . . . . .9

Funkantenne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .22

Funktion des Wechselrichters . . . . . . . . . . . . . . . .5, 7

G

Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .44

Gehäuse öffnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12

Gewicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .42

GSM-PIN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .29, 31

H

Historie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .39

Hotline . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5, 44

I

Inbetriebnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .27

IP-Adresse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30

K

Kabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12, 18, 21

Kühlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11, 33, 42

L

Lagerung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9

LC-Display . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35

LED-Lampen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35

Leitungsschutzschalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13

Lieferumfang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10

Index

Log-Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

Log-in . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27, 38

Lüfter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33

Lüftertest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Luftfeuchtigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

M

Mittelspannungsrichtlinie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Modem (analog, GSM) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31

Montageort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

N

Netzüberwachung (ENS) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Netzwerkeinstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28

Netzwerkkabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

P

Parallelschaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Passwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27, 31, 39

Proxyserver . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

R

RJ11-Steckbuchse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

RJ45-Steckbuchse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21

Router, externer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

RS485 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25, 29

Rundsteuerempfänger . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

S

S0-Schnittstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23, 29

Schaltausgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23, 29

Schnittstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21, 23, 42

Sensoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42

Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Solarportal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32, 38, 40

Speicherintervall . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Sprache . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17, 29, 36

Störungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

Störungsanzeige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

Strings anschließen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

T

Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Telefonkabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Typenschild . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44

U

Überspannungsschutz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6, 42

V

Versiegelungskappe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Verwendungsland . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

Visualisierungssoftware . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38, 39

W

Wandhalterung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11

Webserver . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

Wirkleistungssteuerung . . . . . . . . . . . . . . . . 9, 24, 30

Wirkungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41

Z

Zubehör installieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Montage- und Bedienungsanleitung Solar-Wechselrichter PIKO 45

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