manuals 505677-k-ausgabedatum
HOCHTOURIGE
INDUSTRIEWASCHMASCHINEN MIT
SCHLEUDERVORGANG
6kg
7kg
10kg
13kg
16kg
22kg
HANDBUCH FÜR INSTALLATION, WARTUNG UND
BEDIENUNG DER MASCHINE
505677 K
Ausgabedatum: 4.9.2009
BEDIENUNGSANLEITUNG
1. INHALT
1. INHALT ........................................................................................................................... 1
2. WARNUNGEN UND SCHILDER..................................................................................... 2
2.1. HINWEISE FÜR WARTUNG, EINRICHTEN UND SICHERHEIT VON PERSONEN.............................3
3. SYMBOLE AN DER MASCHINE ................................................................................... 4
4. BETRIEBSANWEISUNGEN ........................................................................................... 6
4.1. VOR DEM WASCHEN.............................................................................................................................6
4.2. ÖFFNEN DER TÜR .................................................................................................................................6
4.3. HEREINLEGEN DER WÄSCHE IN DIE WASCHMASCHINE ................................................................6
4.4. TÜRSCHLIEßEN .....................................................................................................................................6
4.5. PROGRAMMAUSWAHL .........................................................................................................................6
4.6. ÜBERSICHT WASCHPROGRAMME......................................................................................................7
4.7. WASCHMITTELZUGABE........................................................................................................................7
4.8. MASCHINENSTART................................................................................................................................8
4.8.1. EASY CONTROL MIKROPROZESSOR MIT TASTATUR UND MECHANISCHEN TASTEN.........8
4.8.2. GRAPHITRONIC MIKROPROZESSOR ...........................................................................................8
4.9. ENDE WASCHZYKLUS ..........................................................................................................................9
4.9.1. EASY CONTROL MIKROPROZESSOR MIT TASTATUR UND MECHANISCHEN TASTEN.........9
4.9.2. GRAPHITRONIC MIKROPROZESSOR ...........................................................................................9
4.10. WIE DIE TÜR BEI EINEM FEHLER ZU ÖFFNEN IST..........................................................................9
5. VORGANG BEI BESEITIGUNG VON STÖRUNGEN ................................................... 10
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
BEDIENUNGSANLEITUNG
1
2. WARNUNGEN UND SCHILDER
FÜR EINE MINIMALISIERUNG EINER GEFAHR DES ENTSTEHENS EINES BRANDES, UNFALL DURCH
STROM, ERNSTHAFTER PERSONENVERLETZUNG ODER SACHSCHADEN DIE FOLGENDEN
ANWEISUNGEN, BITTE, DURCHLESEN UND EINHALTEN:
♦ Diese Handbuchversion ist eine Übersetzung der englischen Originalversion.
♦ Vor Installation, Betrieb und Wartung der Maschine sorgfältig die kompletten Hinweise durchlesen, d.h.
dieses „Handbuch für Installation, Wartung und Bedienung der Maschine“, „Programmierhandbuch“ und
„Ersatzteil-Katalog“. Das Programmierhandbuch und der Ersatzteil- Katalog werden nicht standardmäßig mit der
Maschine mitgeliefert. Das Programmierhandbuch und den Ersatzteil-Katalog fordern Sie bei dem Lieferanten /
Hersteller.
♦ Gehen Sie laut Hinweise in den Handbüchern vor und bewahren diese auf einem geeigneten Ort an der
Maschine für spätere Anwendung.
♦ Die Waschmaschine mit Schleudervorgang ist lediglich zum Waschen von Geweben bestimmt, jedwede anderen
Gegenstände können die Maschine beschädigen oder Verletzung verursachen.
♦ Der Hersteller trägt keine Verantwortung für Beschädigung von Gewebe, durch ungeeigneten Waschvorgang
verursacht.
♦ Immer Anweisungen und/oder Warnungen, auf Geweben, Wasch- oder Reinigungsmitteln durch den Hersteller
festgelegt, beachten.
♦ Wird die Maschine für andere Technologien verwendet, Anweisungen und Warnungen einhalten, um eine
Verletzung von Personen vorbeugen.
♦ Die Maschinenoberfläche und –umgebung rein und ohne brennbare Stoffe halten.
♦ In die Waschmaschine nie Gewebe hereinlegen, die mit entzündbaren Mitteln behandelt wurden. Solche
Gewebe müssen zuerst gewaschen und ausgetrocknet werden.
♦ Wäschereihilfsmittel, Lösungsmittel für Trockenreinigung und Desinfizierungsmittel außer Kinderreichweite im
abgeschlossenen Raum lagern.
♦ Niemals zwecklos die Maschinensteuerung handhaben und Sicherheitsvorschriften und -warnungen beachten.
♦ Warnungssymbole von der Maschine nicht beseitigen. Anweisungen an Schildern und Symbolen einhalten, um
eine Verletzung von Personen vorzubeugen.
♦ Beim Füllen des Füllbehälters oder wenn sich die Maschine in Betrieb befindet, keinen Gegenstand unter den
Füllbehälterdeckel unterschieben.
♦ Den Füllbehälterdeckel nicht nach Maschinenstart öffnen. Auslaufen oder Spritzen der gefährlichen Flüssigkeit
kann ernsthafte Verbrühungen und Verbrennungen verursachen.
♦ Anwendung von Hypochlorid verursacht Korrosion, die u.U. Störungen von Bauteilen verursachen kann.
♦ Niemals eine Maschine mit beschädigten, fehlenden Teilen oder beseitigten Abdeckungen betreiben. Die
Maschine sollte nicht gestartet werden, falls die Abdeckungen nicht ordnungsgemäß an ihren Plätzen sind.
♦ Garantie für die Maschine kann im Fall des Entstehens einer Korrosion unter Einwirkung von Chlor und
seiner Verbindungen nicht anerkannt werden.
♦ Maschine darf nicht in so einer Umgebung verwendet werden, die eine explosive Atmosphäre in der Maschine
bilden kann.
♦ Maschine nicht den Witterungseinflüssen, extrem niedrigen oder hohen Temperaturen oder Feuchtigkeit
aussetzen.
♦ Unter Umständen kann es im Warmwassersystem, der zwei oder mehr Wochen nicht verwendet wurde, zur
Entstehung von Wasserstoff kommen. Dieser ist explosiv. Falls das Warmwassersystem über diesen Zeitraum
nicht verwendet wurde, vor der Maschinenanwendung sämtliche Warmwasserventils öffnen und das Wasser
einige Minuten herausfließen lassen. Dadurch lockert sich der sämtlich angesammelte Wasserstoff. Da es sich
um ein brennbares Gas handelt, nicht rauchen oder über diesen Zeitraum offenes Feuer verwenden.
♦ Im Gefahrfall den Hauptschalter oder eine andere Abschalt-Noteinrichtung abschalten.
♦ Die Funktionsfähigkeit des Türschloßmechanismus ordentlich prüfen.
♦ Am Ende jedes Betriebstages die Wasserhauptzuleitung absperren.
♦ Serviceeingriffe in die Maschine können lediglich durch eine qualifizierte Serviceperson vorgenommen werden.
♦ Sämtliche gültigen und grundsätzlichen Sicherheitsmaßnahmen und –gesetze einhalten.
♦ Es ist offensichtlich, daß in diesem Handbuch nicht alle möglichen Risiken aufgeführt werden können.
Es liegt an dem Anwender,so viel wie möglich vorsichtig vorzugehen.
♦ Der Hersteller behält sich das Recht vor, Änderungen im Handbuch ohne vorherigen Hinweis vorzunehmen.
♦ Falls ein Problem entsteht, nehmen Sie, bitte, mit unseren Fachhändler Kontakt auf.
♦ Der IEC335-Standard wird für Maschinen mit reinem brauchbaren Trommelvolumen im Bereich von 60 bis 150
Liter verwendet. Der EN60204-1-Standard wird für Maschinen mit reinem brauchbaren Trommelvolumen über
150 Liter verwendet.
♦ Anwendung von Chlornan kann eine Korrosion hervorrufen, die unter bestimmten Umständen die Ursache einer
Bauteilstörung sein kann.
♦ Die Maschine produziert einen äquivalenten ununterbrochenen Lärmwert, dessen Niveau die 70 dB (A) nicht
überschreitet.
! WARNUNG!
WIRD DIE MASCHINE MITTELS MÜNZEN, TOKENS ODER AUF ÄHNLICHE SEBLSTBEDIENUNGSART
BEDIENT, MUSS DER EIGENTÜMER-BETREIBER EINE FERNGESTEUERTE EINRICHTUNG FÜR NOTAUS SICHERSTELLEN. DIESE EINRICHTUNG MUSS SO ANGEBRACHT WERDEN, DAMIT SIE FÜR DEN
ANWENDER LEICHT UND SICHER ZUGÄNGLICH IST. DIESE NOT-AUS-EINRICHTUNG STELLT
SICHER, DAMIT WENIGSTENS DER MASCHINENSTEUERKREIS UNTERBROCHEN WIRD.
2
BEDIENUNGSANLEITUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
! WARNUNG!
NIEMALS DAS TÜRGLAS FRÜHER BERÜHREN, BEVOR DER WASCHZYKLUS NICHT
ABGESCHLOSSEN IST. NIEMALS DIE WASCHMASCHINENTÜR ÖFFNEN, WENN SICH DIE TROMMEL
NOCH DREHT UND AUS DER TROMMEL DAS WASSER NOCH NICHT ABGELASSEN IST.IN DIE
MASCHINE KEINE DURCH EXPLOSIONSSTOFFE ODER DURCH GEFÄHRLICHE CHEMIKALIEN
VERUNREINIGTE WÄSCHE EINLEGEN. DIESE MASCHINE DARF NICHT DURCH KINDER BEDIENT
WERDEN. NIEMALS DIE KINDER IN, AUF ODER UM DIE MASCHINE SPIELEN LASSEN. VOR DEM
MASCHINENSTART VERGEWISSERN SIE SICH, BITTE, OB SICH IN ODER UM DIE MASCHINE KEINE
PERSONEN (KINDER) ODER TIERE BEFINDEN.
WARNUNG!
Immer vor dem Eingriff in die Maschine die Waschmaschine von der Stromzuleitung
trennen.Die Maschine ist ohne Spannung, falls der Hauptstecker aus der Netzdose
herausgezogen, oder die Hauptzuleitung abgetrennt sind.
Bei abgeschaltetem Hauptschalter liegen die Zuleitungsklemmen des
Maschinenhauptschalters unter Spannung!
Warnung!
In dieser Lüftung kann extrem heiße Luft entstehen.
Aufpassen auf Dampf, der aus der Öffnung der Maschinenablüftung
entweicht !
Warnung!
Niemals die Maschinenablüftung abdecken. Sie dient als Dampfaustritt,
damit ein Druckansammeln in der Maschine verhindert wird.
! WARNUNG!
ALS ERSATZTEILE FÜR DIESE MASCHINE MÜSSEN ORIGINAL- ODER KONFORMTEILE
VERWENDET WERDEN. NACH DURCHFÜHRUNG EINER REPARATUR SÄMTLICHE
ABDECKUNGEN AN IHRE FESTGELEGTEN STELLEN ANBRINGEN UND MITTELS URART
ABSICHERN. DIESE MAßNAHME BETRACHTEN SIE ALS SCHUTZ GEGEN STROMSCHLAG,
VERLETZUNG, BRAND UND/ODER SACHSCHÄDEN.
! WARNUNG!
BEI DER ANSICHT DER MASCHINE VON DER VORDERSEITE AUS MUß DIE
TROMMELDREHRICHTUNG BEIM SCHLEUDERN IN UHRZEIGERSINN SEIN.
! WARNUNG!
AN KRITISCHEN STELLEN DER MASCHINE SIND SICHERHEITSSCHILDER ANGEBRACHT. DIESE
SCHILDER MÜSSEN LESBAR GEHALTEN WERDEN, DA ES SONST ZUR VERLETZUNG DER
BEDIENER ODER DES SERVICETECHNIKERS KOMMEN KANN.
2.1. HINWEISE FÜR WARTUNG, EINRICHTEN UND SICHERHEIT VON
PERSONEN
Einige wichtigen Informationen für die Nutzung der Maschine sind in dieser Maschinenbedienanleitung nicht
(oder nur teilweise) enthalten. Fehlende Informationen entnehmen Sie, bitte, der Anleitung für Installation
und Wartung, mit der Maschine mitgeliefert.
Hinweise auf "Anleitung für Installation und Wartung" laut EN ISO-Norm 10472-1:
1. Beschreibung eines sicheren Arbeitssystems bei Wartung /
Einrichten / Mängelbeseitigung
- Kapitel 5 / 5 / 6
2. Beschreibung der Eigenschaften für die Entlüftung
- Kapitel 4
3. Vorgänge beim Aufsuchen von Mängeln / Reinigung / Wartung
- Kapitel 6 / 5 / 5
4. Wärmerisikos
- Kapitel 3
5. Sicherheitsvorgang bei Handhabung, Installation und Ausbau
- Kapitel 4
Hinweise auf "Anleitung für Installation und Wartung" laut EN ISO-Norm 10472-2:
6. Wartung Türverriegelung
- Kapitel 5
7. Elektrische Risikos
- Kapitel 2
8. Wärmeenergie
- Kapitel 3
9. Schaugläser
- Kapitel 3
10. Geeignete Prozesse
- Kapitel 2
11. Explosive Atmosphäre
- Kapitel 2
12. Biologische oder chemische Wasserverunreinigung
- Kapitel 2
13. Überschreitung der Maximaldrehzahl
- Kapitel 3
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
BEDIENUNGSANLEITUNG
3
3. SYMBOLE AN DER MASCHINE
Achtung - gefährliche elektrische
Spannung, elektrische Einrichtung
Achtung - andere Gefahr
festgeschriebene Hinweise lesen und einhalten
Zuleitung Heißwasser,
(Schild rote Farbe)
Zuleitung weiches Kaltwasser,
(Schild hellblaue Farbe)
Achtung - erhöhte Temperatur
Nicht schließen, nicht abdecken
Zuleitung hartes Kaltwasser,
(Schild dunkelblaue Farbe)
Austritt der Heißluft aus der Maschine
Öffnungen nicht durchlochen, aber
durchbohren
Bei Gefahr die NOT-AUS-Taste
für das Abstellen der Maschine
Dampf
4
BEDIENUNGSANLEITUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
EASY CONTROL MIKROPROZESSOR
GRAPHITRONIC MIKROPROZESSOR
EASY CONTROL-MICROPROCESSOR MIT
MECHANISCHEN TASTEN
START (Programmbeschleunigung)
VORWÄSCHE
STOP (Programmunterbrechung)
HAUPTWÄSCHE
AUSWAHL JA
SCHWEIFEN 1
SCHWEIFEN 2
AUSWAHL NEIN
SCHWEIFEN 3
ERHÖHUNG ZEITSEQUENZ
SCHLEUDERN
VERRINGERUNG ZEITSEQUENZ
TÜRENTRIEGELUNG
INFO (Übersicht zugängliche Waschprogramme
und Funktionen Waschsequenz)
FEHLER
SERVICE (stellt die Ist-Temperatur und das
Wasser-Ist-Niveau, Anzahl der
abgeschlossenen Zyklen und den
augenblicklichen Zustand dar)
PROGRAMMAUSWAHL
ZYKLUSZEIT
AKTIVIERUNG DER FUNKTION
STARTVERZÖGERUNG (Verzögerung beginnt
nach Drucken des Start-Schalters)
PREIS/TEMPERATUR
FUNKTIONSSCHALTER
ÖFFNEN EINGANGSVENTILE
START
MASCHINEN-NOTABSCHALTER
(Lediglich Bei Maschinen
Ohne Münzgerät Verwendet)
MÜNZGERÄT
AKTIVIERUNG AUFWÄRMUNG
ÖFFNEN AUSVENTILE
ÄNDERUNG GESCHWINDIGKEIT
PROGRAMMAUSWAHL
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
ENTER – AUSWAHL ODER BESTÄTIGUN
BEDIENUNGSANLEITUNG
5
4. BETRIEBSANWEISUNGEN
4.1. VOR DEM WASCHEN
Die Wäsche laut Anweisungen und Temperaturen, durch den Gewebehersteller festgelegt, sortieren.
Prüfen, ob sich hier keine fremden Gegenstände, wie Nägel, Schrauben, Nadeln usw. befinden, damit es zu
keiner Beschädigung der Waschmaschine oder Wäsche kommt. Die Wäsche verkehrt wenden. Zum
Erreichen von besseren Waschwirkungen große und kleine Wäschestücke vermischen, und in die
Waschmaschine frei und gegenseitig getrennt legen.
4.2. ÖFFNEN DER TÜR
Die Tür mittels Türhandgriff öffnen.
4.3. HEREINLEGEN DER WÄSCHE IN DIE WASCHMASCHINE
HINWEIS!
Die optimale Waschmaschinenfüllung wird durch das Füllverhältnis festgelegt. Das richtige Füllverhältnis ist
durch den Wäschetyp und durch weitere Faktoren festgelegt. Die Baumwollwäsche benötigt üblicherweise ein
Füllverhältnis von 1:10-1:13, was die volle Beladung der Waschtrommel vorstellt.
Menge der Einlegewäsche darf die maximale Maschinenkapazität nicht überschreiten. Eine Maschine mit
Schleudervorgang nicht überlasten. Die Überlastung kann zu einem schlechten Waschergebnis führen.
Eine halbe Waschfüllung kann schlechte Funktion verursachen.
Synthetik- und Mischgewebe benötigen ein Füllverhältnis von 1:18-1:20, was eine halbe Beladung der
Waschtrommel vorstellt. Beladung einer größeren Wäschemenge kann zu einem schlechten Waschergebnis
führen und Wäschebeschädigung verursachen.
4.4. TÜRSCHLIEßEN
Die Tür mittels Turhandgriff schließen. Vor Inbetriebnahme der Waschmaschine vergewissern Sie sich,
bitte, ob die Tür ordnungsgemäß abgeschlossen ist.
4.5. PROGRAMMAUSWAHL
Eines der Waschprogramme, die zur Verfügung stehen, und am besten der Gewebequalität und erlaubter
Waschtemperatur entsprechen, auswählen. Programm-Nr. eingeben. An der Steuertafel sind verschiedene
Waschprogramme gekennzeichnet Die Programmauswahl legt die Temperatur und Zeit für Waschen und
Schweifen, den Waschablauf und Schleudergeschwindigkeit und –zeit fest.
Hinweis: Wahlmöglichkeit Sperren Programmiermodus, Durchführung von Änderungen der
Werkseinstellungen, Waschprogramme und sonstige Einstellmöglichkeiten - siehe
Programmierhandbuch.
6
BEDIENUNGSANLEITUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
4.6. ÜBERSICHT WASCHPROGRAMME
Waschprogramm 1:
Waschprogramm 2:
Waschprogramm 3:
Waschprogramm 4:
Waschprogramm 5:
Waschprogramm 6:
Waschprogramm 7:
Waschprogramm 8:
Waschprogramm 9:
EASY CONTROL: Waschprogramm A:
GRAPHITRONIC: Waschprogramm 10:
EASY CONTROL: Waschprogramm B:
GRAPHITRONIC: Waschprogramm 11:
EASY CONTROL: Waschprogramm C:
GRAPHITRONIC: Waschprogramm 12:
EASY CONTROL: Waschprogramm D:
GRAPHITRONIC: Waschprogramm 13:
EASY CONTROL: Waschprogramm E:
GRAPHITRONIC: Waschprogramm 14:
EASY CONTROL: Waschprogramm F:
GRAPHITRONIC: Waschprogramm 15:
Heiße wäsche
Warme wäsche
Farbwäsche
Helle farbwäsche
Wolle
Heiße wäsche
Warme wäsche
Farbwäsche
Hellfarbig
90°C
60°C
40°C
30°C
15°C
90°C
60°C
40°C
30°C
Heiße wäsche
90°C
Warme wäsche
60°C
Farbwäsche
40°C
Hellfarbig
30°C
WIRTSCHAFTLICHE Wasserniveaus
WIRTSCHAFTLICHE Wasserniveaus
WIRTSCHAFTLICHE Wasserniveaus
WIRTSCHAFTLICHE Wasserniveaus
SUPERWIRTSCHAFTLICHE
Wasserniveaus
SUPERWIRTSCHAFTLICHE
Wasserniveaus
SUPERWIRTSCHAFTLICHE
Wasserniveaus
SUPERWIRTSCHAFTLICHE
Wasserniveaus
Schleudern
Niedrige drehzahl
Schleudern
Hohe drehzahl
4.7. WASCHMITTELZUGABE
‰ Waschmaschinen mit Füllbehälter am Oberpaneel
Laut ausgewählten Programm den Füllbehälter an der Maschinenoberabdeckung füllen.
Š Füllbehälter A: Vorwäsche (Waschmittel zu Waschbeginn einfüllen)
Š Füllbehälter B: Hauptwäsche (das Wasch- oder Bleichmittel kann zu Waschbeginn sowie im
Waschzyklusverlauf gefüllt werden. Falls zu Waschbeginn gefüllt wird, gelangt das
Waschmittel in die Waschmaschine vorzeitig).
101008
Š Füllbehälter C: Letztes Schweifen
(das Weichspülmittel kann zu Waschbeginn oder vor dem letzten Schweifen eingefügt
werden).
Den Füllbehälter am Oberdeckel der Waschmaschine laut gewählten Programm füllen.
Š Füllbehälter A: erstes waschen
Š Füllbehälter B: zweites Waschen
Š Füllbehälter D: letztes Schleudern
Vor dem Waschzyklusstart Waschmittel einfüllen.
‰ Standard-Waschprogramme und Waschprogramme, durch den Kunden korrigiert
Diese Auslegung ist lediglich für Standard-Waschprogramme gültig. Bei Programmen, durch den Kunden
korrigiert, ist die Auswahl anderer Füllbehälter möglich (siehe Programmier-Handbuch).
‰ Hinweis : - Es wird empfohlen, lediglich geeignete Waschmittel mit “verringerter Schaumbildung” zu
verwenden, die leicht zum Kaufen sind. Die Dosierung ist normalerweise auf der
Verpackung angeführt. Übermäßige Dosierung kann zu einer “übermäßigen
Schaumbildung“, die ungeeignet das Waschergebnis beeinflussen kann, und gleichzeitig die
Maschine beschädigen, führen.
- Sichern Sie zu, daß der Füllbehälterdeckel beim Maschinenstart geschlossen ist.
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
BEDIENUNGSANLEITUNG
7
4.8. MASCHINENSTART
4.8.1. EASY CONTROL MIKROPROZESSOR MIT TASTATUR UND MECHANISCHEN
TASTEN
MODELLE MIT MÜNZGERÄT
A. Nach Programmauswahl mittels Taste PROGRAMMAUSWAHL in
die Öffnung erforderliche Menge von Münzen, in der unteren
Anzeige gekennzeichnet, hineinwerfen. In der Anzaige wird der
restliche Betrag angezeigt, der noch zu einwerfen ist. Falls in der
Anzeige die 00 erscheint, kann die Maschine gestartet werden. Die
kleine Kontrolleuchte bei der START-Taste wird blinken.
B. Durch Drücken der START-Taste wird die Maschine gestartet. Falls
Sie ein falsches Waschprogramm ausgewählt haben, können Sie
dieses während der ersten 150s des Programmes ändern, u.z.
durch Drücken der SELECT-Taste. Falls ein teureres Programm
ausgewählt wurde, wird der Münzenwert angezeigt, der noch zu
ergänzen ist. Falls Sie weitere Münzen nicht einfügen, startet das
ursprünglich ausgewählte Waschprogramm.
C. Während des Waschzykles können Sie in der Anzeige verfolgen
die gerade durchgeführte Waschsequenz und restliche Zeit.
MODELLE OHNE MÜNZGERÄT
A. Nach Programmauswahl mittels Schalter PROGRAMMAUSWAHL
die Maschine durch Drücken der START-Taste starten.Falls Sie ein
falsches Waschprogramm ausgewählt haben, können Sie dieses
während des 1.Schrittes ändern, u.z. durch Drücken der SELECTTaste.
B. Während des Waschzykles verfolgen Sie in den Anzeigen die
gerade durchgeführte Waschwequenz, die restliche Zeit und
Temperatur, falls die Anzeige eingestellt wurde. Falls der
Programmierer die Beschleunigungsfunktion ADVANCE eingestellt
hat, können Sie zum weiteren Schritt, durch Drücken der STARTTaste gehen.
Für ein Umschalten zwischen dem Betriebs- und Programmiermodus dient der linke Schlüssel des
Oberdeckelschlosses, mit dem der Mikroschalter aktiviert wird.
4.8.2. GRAPHITRONIC MIKROPROZESSOR
Nach Auswahl der erforderlichen Programmnummer den Schalter START drücken, wodurch der
Waschzyklus gestartet wird. Falls die eingegebene Nummer keinem der zugeteilten Programme
entsprechen wird, erscheint in der Anzeige INVALID.
Programm
nummer
Waschzyklus
name
Einheiten
Türzustand
Waschsequenz
Schleudervorgang
8
Waschzyklus
schritt
Ablauf
BEDIENUNGSANLEITUNG
Restzeit
Waschzyklus
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
4.9. ENDE WASCHZYKLUS
4.9.1. EASY CONTROL MIKROPROZESSOR MIT TASTATUR UND MECHANISCHEN
TASTEN
Waschzyklusabschluß können Sie an der Steuertafel sehen, sobald die Kontrolleuchte neben dem Symbol
für Tür aufleuchtet, und in der Zeitanzeige erscheint “0”. Mit Hilfe des Türhandgriffes die Tür öffnen und die
Gewebe aus der Waschmaschine nach dem Schleudern herausnehmen.
! WARNUNG!
FALLS DIE TÜR NICHT ZU ÖFFNEN GEHT, Z.B. BEI STROMAUSFALL, SOLANGE ABWARTEN,
BIS DER SICHERHEITSSCHALTER ABGEKÜHLT IST. ES IST AUS SICHERHEITSGRÜNDEN! DIE
TÜR KANN IN EINIGEN MINUTEN GEÖFFNET WERDEN. VOR DEM TÜRÖFFNEN
VERGEWISSERN SIE SICH, BITTE, OB DIE TROMMEL IN RUHELAGE STEHT, UND OB AUS
DIESER WASSER ABGELASSEN WURDE.
Falls es über einen kurzen Zeitraum zum Stromausfall kommt, wird das Waschprogramm nach der
Stromrückkehr wieder fortsetzen. Dauert der Ausfall eine längere Zeit und die Tür bleibt weiterhin
geschlossen, die Anzeige und Kontrolleuchte neben der START-Taste beginnen bei Stromrückkehr zu
blinken. Falls die Tür immer noch geschlossen bleibt, setzt der Programmator das Programm fort.
Bei Maschinen, die als Modells mit Münzgerät eingestellt sind, ist die Tür sofort geschlossen. Für eine
Programmfortsetzung die START-Taste drücken. Falls die Tür geöffnet ist, wird das Programm aufgelöst.
4.9.2. GRAPHITRONIC MIKROPROZESSOR
! WARNUNG!
FALLS DIE TÜR NICHT ZU ÖFFNEN GEHT, Z.B. BEI STROMAUSFALL, SOLANGE ABWARTEN,
BIS DER SICHERHEITSSCHALTER ABGEKÜHLT IST. ES IST AUS SICHERHEITSGRÜNDEN! DIE
TÜR KANN IN EINIGEN MINUTEN GEÖFFNET WERDEN. VOR DEM TÜRÖFFNEN
VERGEWISSERN SIE SICH, BITTE, OB DIE TROMMEL IN RUHELAGE STEHT, UND OB AUS
DIESER WASSER ABGELASSEN WURDE.
AM WASCHZYKLUSENDE, WANN DIE RESTLICHE PROGRAMMZEIT 0 ANZEIGT, ERSCHEINT IN
DER ANZEIGE PROGRAM END. BIS IN DER ANZEIGE UNLOAD ERSCHEINT, MITTEL KURBEL
DIE TÜR ÖFFNEN UND WÄSCHE HERAUSZIEHEN (LEDIGLICH BEI MASCHINEN MIT FULL
CONTROL).
4.10. WIE DIE TÜR BEI EINEM FEHLER ZU ÖFFNEN IST
Siehe – Handbuch für Installation und Wartung.
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
BEDIENUNGSANLEITUNG
9
5. VORGANG BEI BESEITIGUNG VON STÖRUNGEN
Nr.
Ursache
Vorgang
Vorkommen
Fehler beim Ablaß.
Abkühlen
Störung beim Ablaß
Endsequenz
Unwucht. Vor dem
Schleudern
Unwucht. Schleudern
bei normaler Drehzahl
Unwucht. Schleudern
bei hoher Drehzahl
vollständ.Stopp +
Auflockerung
vollständ.Stopp +
Auflockerung
vollständ.Stopp +
Auflockerung
Überspringen +
fortsetzen
vollständ.Stopp +
Sicherheitszeit
vollständ.Stopp +
Sicherheitszeit
vollständ.Stopp +
Sicherheitszeit
Sequenz Ablaß
Abkühlen
nicht starten
am Anfang
nicht starten
Zyklusende
fortsetzen
2 min 30 s nach Zyklus-anfang
E1
kein Ablaß
E2
Ablaß Ende
E3
Fehler Vibr
E4
Unwucht
E5
Vibr. Schleud
E6
Tür Aus
E7
Tür Spule
E8
Tür Start
E9
Tür Ende
E10
Bim/Feder
Bimetall
E11
lässt nicht ein
Störung beim Füllen
E12
Überlauf
Störung infolge Wasserüberfüllung um 10 cm
E13
wärmt nicht auf
Störung Aufwärmung
E14
Aufwärmzeit
Störung Aufwärmzeit
E15
heiß
zu hohe Temperatur
E21
überschwemmt
Störung beim Überlauf
E22
Fehler Opl
E24
Niveaufühler
E25
Temperaturfühler
E26
Mitsub. Code
E27
Fehler Mom
E28
THT Zeit / E.OL
E29
OV3 Zeit / E.OP
E31
Par.Eing.
E32
Par.Kontr.
E33
Wendung
E35
Falsche SW
E37
kein Abl.Dusch
E38
Nein Recycl
Behälter mit Wasser
für Recycling ist leer
E39
ohne Chem
Waschmittelzuleitungen arbeiten ohne
Waschmitteln
Lediglich als
Information
Waschschritt
kein Einlaß Rec
Einlaßfehler bei leerem Behälter für Recyclingwasser
vollständ.Stopp +
Frage nach
Fortsetzung
Lediglich WM mit
Waschschritt
E40
10
Fehlermeldung
Störung Türabschalter
Störung Solenoid Türschalter
Störung Türverriegelung am Zyklusanfang
Störung Türverriegelung am Zyklusende
Störung beim
Schwemmen
fehlerhafter Niveaufühler
fehlerhafter Temperaturfühler
undefinierter Code
Frequenzwandler
Kommunikationsfeh-ler
Wandler
THT –Zeit abgelaufen
/ E.OL
OV3 –Zeit abgelaufen
/ E.OP
Fehler bei Initialisierung – Frequenzwandler
Fehler bei Wandlerkontrolle
Aktiver Schutz gegen
Motorstop bei Überlastung
Falsche SW-Version
Ablaßfehler beim
Duschen
BEDIENUNGSANLEITUNG
vollständ.Stopp +
Frage nach
Fortsetzung
vollständ.Stopp +
Auflockerung
vollständ.Stopp +
Auflockerung
vollständ.Stopp +
Frage nach
Fortsetzung
vollständ.Stopp +
Auflockerung
vollständ.Stopp +
Auflockerung
vollständ.Stopp +
Auflockerung
DURCH GEHEN+
nicht starten
DURCH GEHEN+
nicht starten
vollständ.Stopp +
Auflockerung
vollständ.Stopp +
Sicherheitszeit
vollständ.Stopp +
Sicherheitszeit
vollständ.Stopp +
Sicherheitszeit
Sequenz Ablaß
Schleuderbeginn
Nach 10 Neigungen
>500 oder 750 U/min
gesamter Zyklus
gesamter Zyklus
während der Abfüllung
Während der Abfüllung
Während der Aufwärmung
Während der Aufwärmung
Während der Aufwärmung
Schritt während des
Waschvorganges
Schritt während des
Schwemmvorganges
Während des Startes
Während des Startes
gesamter Zyklus
gesamter Zyklus
während der Sequenz
Schleudern
während der Sequenz
Schleudern
nicht starten
bei Initialisierung
nicht starten
bei Parametereingabe
fortsetzen
während der Sequenz
Schleudern
nicht starten
vollständ.Stopp +
Auflockerung
Warnung am Ende
Nur bei WM mit
Vorder-füllbehälter
neue SW-Version
Duschen
Waschschritt
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
E41
Servicezeit
E42
Connection
E43
Voltage Par
E44
Model type
E45
E46
Kein Signal des
Geschwindigkeitssensors
Geschlossene
Bremse
Warnung – Service
erforderlich
Kein Anschluß an das
Netz
Spannungsbereich
falsch gewählt
Falscher Typ WandlerModell
Keine Geschwindigkeitsimpulse wäh-rend
des Trommel-drehens.
Bremse bleibt
geschlossen
Reibblocks der Bremse
abgenutzt
E47
Bremsenabnut-zung
E48
Offene Bremse
Bremse bleibt offen
E49
Schalter Un-wucht
beim Waschen
Keine zweite
Beschleunigungsrampe
Keine dritte
Beschleunigungsrampe
Luftbälge ohne
Druckluft
Fehlende Drahtbrü-cke
des Wandlers (falsche
Wandler-parameter)
Fehlende Drahtbrü-cke
des Wandlers (falsche
Wandler-parameter)
Fehler EEPROMSpeicher
PCB-EEPROM-Daten
außer Bereich
Beim Öffnen der
Außen-tür bleibt der
Türschloß-schalter
geschaltet
Wandler bei
geschalteter Bremse
aktiviert
Wandler bei
geschalteter Bremse
aktiviert
kein Signal vom Motor
beim Waschvorgang
Schleudern stoppt
nicht
Schleudern läuft zu
schnell an
Reset Antrieb
Steuereinheit für E60,
E61, E62
kein Signal aus dem
Motor beim Schleudern
ermittelt
Eingang Unwucht darf
für R-Maschinen nicht
geschaltet sein
RS10 eingestellt als
RS7
RS7 eingestellt als
RS10
am KEB-Wandler fehlt
Durchschaltung 16-20
in KEB-Wandler keine
Parameter geladen
am Zyklusende
Wandler nicht
abgeschaltet
undefinierter Fehler im
Wandler
im Stillstand ist das
Schloß bei geöffneter
Tür abge-schlossen
nach Drücken der
E50
E51
E52
Speicherfehler
E53
Werksdaten
E57
Schloß
E58
Kein Freilauf
E59
Freilauf
E60
AKO –Antrieb
E61
AKO –Antrieb
E62
AKO –Antrieb
E63E67
AKO –Antrieb
E68
SigNichtBeseit
E69
Unwucht
E70
Auswahl RS7
E71
Auswahl RS10
E72
KEBSTniedrig
E73
KEBSThoch
E74
CFI Block
E75
KEB Code
E78
Schloß geschaltet
E79
Schloß Start
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
Vorder-füllbehälter
Lediglich als
Information
Türöffnen = Reset
Nur als Info
Richtige Wahl
vornehmen
Richtige Wahl
vornehmen
Zyklusende
Datenübertragung per Netz
Konfigurationsmenü
Konfigurationsmenü
Fortsetzung +
Warnung
Bei der Schleuderse-quenz (nur
für F120)
Vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
Vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
Fortsetzung +
Warnung
Vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
Bei der Schleuderse-quenz (nur
für F120)
jederzeit
(nur F120)
Bei Schleudersequenz (nur
F120)
Schritt Waschen
(nur F120)
Fortsetzung
Bei Schleudersequenz (nur
F120)
Fortsetzung
Bei Schleudersequenz (nur
F120)
nicht starten
nicht starten
beim Einschalten der
Waschmaschine
beim Einschalten der
Waschmaschine
nicht starten
in der Sequenz Abschließen
(lediglich MB70-90-110-140-180)
vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
bei der Sequenz Schleudern
(lediglich F120)
vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
bei der Sequenz Schleudern
(lediglich F120)
vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
Sequenz Waschen
Gesamtzyklus
Gesamtzyklus
Reset Antrieb
Steuereinheit
Sequenz Waschen
vollständiger Stopp
+ Auflockerung
Sequenz Schleudern
nicht starten
am Schleuderanfang
nicht starten
am Zyklusanfang
nicht starten
am Zyklusanfang
nicht starten
am Zyklusanfang
vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
am Zyklusanfang
nur zur Information
Zyklusende
vollständiger Stopp
+ Auflockerung
Gesamtzyklus
nicht starten
im Stillstand
nicht starten
am Zyklusanfang
BEDIENUNGSANLEITUNG
11
kompletter Stopp +
Auflockerung
E80
Waschpulver
TimeOut
E81
Keine erneute
Aufwärmung erfolgt
Störung Aufwärmung
E82
Kein wiederholter
Einlass erfolgt
Störung Einlass
E83
Zyklusfehler
erfolgloser
Waschzyklusabschluss
E84
Datenspeiche-rung
in den PC außer
Funktion
Kommunikations-fehler
mit PC
nur als Info
Zyklusende
(nur MB-Maschinen)
E85
RTC- Batterie leer
Echtzeituhr. Keine
Batterie eingelegt oder
die Batterie zu
schwach
nur als Info
Zyklusende
(nur MB-Maschinen)
E86
RTC-Kommunikation funktioniert
nicht
Echtzeituhr, nicht
zugänglich
nur als Info
Zyklusende
(nur MB-Maschinen)
E100
Wiegen
keine Komm.
Kommunikationsfehler
Wiegesystem
vollständiger Stopp
+ Auflockerung
E101
Niedriges Gewicht
Maschinengewicht zu
niedrig
Nicht starten
E102
Hohes Gewicht
Maschinengewicht zu
hoch
Nicht starten
E103
Wiegen Unwucht
E104
Überlastung
E105
Pneumat. System
E300
E353
E400
E441
12
Start-Taste ist das
Schloß bei offener Tür
abgeschlossen
fehlerhaftes Signal für
das Dosieren von
flüssigen Waschmitteln
Gewicht nicht auf 4
Wiege-sensoren
aufgeteilt
Gewicht am
Wiegesensor hat den
Maximalwert
überschritten
Druckluftsystem außer
Funktion
kompletter Stopp +
Auflockerung
kompletter Stopp +
Frage betreffs
Fortsetzung
Information, dass
der Waschzyklus
wiederholt werden
muss
Nicht starten
Gesamtzyklus
Waschschritt (nur MBMaschinen)
Waschschritt (nur MBMaschinen)
fehlerhafter
Waschzyklusabschluss
(nur MB-Maschinen)
Vor Start (MB16-MB180)
Gesamtzyklus (MB16-MB66)
(nur Maschinen MB und FF2355)
Vor Start
(nur Maschinen MB und FF2355)
Vor Start
(nur Maschinen MB und FF2355)
Vor Start
(nur Maschinen MB und FF2355)
vollständiger Stopp
+ Auflockerung
Gesamtzyklus
(nur MB16-66-Maschinen)
nicht starten
Vor Start
(nur MB70-180 Maschinen)
Mits-Fehler
spezifische Warnung
für den MitsubishiWandler
vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
Gesamtzyklus
KEB-Fehler
spezifische Warnung
für den KEB-Wandler
vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
Gesamtzyklus
E500
E515
Speicherfehler
Speicherfehler
vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
jederzeit
E550
DAQ- Version
nur als Info
Installierung neuer Software
E551
DAQ- Aufzeichnung
E552
DAQ- voll
E553
DAQ>PC speichern
E600
E628
SW-Fehler
Falsche Version DAQSpeicher
Aufzeichnungsfehler im
DAQ- Speicher
DAQ- Speicher
Traceability ist “voll”
DAQ- Speicher
Traceability ist fast
“voll”
SW-Fehler
BEDIENUNGSANLEITUNG
Funktion Traceability,
Gesamtzyklus
Funktion Traceability,
Gesamtzyklus
nur als Info
nur als Info
nur als Info
Funktion Traceability,
Gesamtzyklus
vollständiger Stopp
+ Sicherheitszeit
jederzeit
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
1. INHALT
1. INHALT.......................................................................................................................... 1
2. WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE .......................................................................... 2
2.1. SYMBOLE AN DER MASCHINE.............................................................................................................5
2.2. WICHTIGE INFORMATIONEN VOR DER AUFSTELLUNG...................................................................5
3. TECHNISCHE SPEZIFIKATION ................................................................................... 6
3.1. MASCHINEN 6kg/15pf, 7 kg/18 pf, 10 kg/25 pf, 13 kg/30 pf...................................................................6
3.2. MASCHINEN 16kg / 35pf, 22kg / 50pf ......................................................................................................8
3.3. BAUTEILE UND ABMESSUNGEN MASCHINEN.................................................................................10
4. MASCHINENAUFSTELLUNG..................................................................................... 12
4.1. MASCHINENÜBERNAHME ..................................................................................................................12
4.2. MASCHINENLAGERUNG .....................................................................................................................12
4.3. ANBRINGUNG DER MASCHINE..........................................................................................................12
4.4. ELEKTRISCHER ANSCHLUß...............................................................................................................16
4.5. WASSERANSCHLUSS .........................................................................................................................20
4.6. DAMPFANSCHLUß ...............................................................................................................................21
4.7. ANSCHLUß AN ABLAUF ......................................................................................................................21
4.8. ANSCHLUß ENTLÜFTUNG ..................................................................................................................22
4.9. ANSCHLUSS DOSIERUNG DER FLÜSSIGEN WASCHMITTEL ........................................................22
4.10. BETRIEBSBEREITSCHAFT DER MASCHINE...................................................................................25
5. INSTANDHALTUNG UND EINSTELLEN ................................................................... 27
5.1. INSTANDHALTUNG ..............................................................................................................................27
5.2. EINSTELLEN UND AUSTAUSCH VON TEILEN ..................................................................................28
5.2.1. EINSTELLEN TÜRANDRUCK ........................................................................................................28
5.2.2. AUSTAUSCH TÜRDICHTUNG.......................................................................................................29
5.2.3. EINSTELLUNG VIBRATIONSSCHALTER .....................................................................................30
5.2.4. RIEMENWECHSEL UND -SPANNEN............................................................................................31
5.2.5. WASSERFILTER ............................................................................................................................31
5.2.6. ANZUGSMOMENTE.......................................................................................................................32
5.2.7. AUSTAUSCH DER WASCHMASCHINENSICHERUNGEN ..........................................................32
6. PROBLEME UND STÖRUNGEN DEN ....................................................................... 33
6.1. NOTENTRIEGELUNG DES TÜRSCHLOSSES....................................................................................33
6.2. FEHLERMELDUNGEN, AM DISPLAY ANGEZEIGT ............................................................................33
7. LISTE EMPFOHLENER ERSATZTEILE ..................................................................... 34
8. AUßERBETRIEBSETZUNG DER MASCHINE ........................................................... 35
8.1. TRENNEN DER MASCHINE.................................................................................................................35
8.2. MASCHINENENTSORGUNG ...............................................................................................................35
8.2.1. MASCHINENENTSORGUNG DURCH FACHFIRMA.....................................................................35
8.2.2. MASCHINENENTSORGUNG DURCH EIGENLEISTUNG ............................................................35
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
1
2. WICHTIGE SICHERHEITSHINWEISE
WARNUNG – DIESE HINWEISE FÜR SPÄTERE ANWENDUNG AUFBEWAHREN.
Die Nichteinhaltung der Hinweise kann zu einer fehlerhaften Maschinenanwendung führen,
kann Brand, Verletzung sowie Tod und/oder Schaden an den Wäschereianlagen und/oder
an der Maschine verursachen.
WARNUNG – Vor der Maschinenanwendung sorgfältig die WICHTIGEN
SICHERHEITSHINWEISE lesen. Eine fehlerhafte Maschinenanwendung kann Brand,
Verletzung durch Stromschlag oder ernsthafte Verletzungen sowie Tod von Personen
sowie eine erhebliche Maschinenbeschädigung verursachen.
♦ Diese Handbuchversion ist eine Übersetzung der englischen Originalversion. Ohne Originalversion sind diese
Hinweise nicht vollständig.
♦ Vor Installation, Betrieb und Wartung der Maschine sorgfältig die kompletten Hinweise durchlesen, d.h.
dieses „Handbuch für Installation, Wartung und Bedienung der Maschine“, „Programmierhandbuch“ und
„Ersatzteil-Katalog“. Das Programmierhandbuch und der Ersatzteil- Katalog werden nicht standardmäßig mit der
Maschine mitgeliefert. Das Programmierhandbuch und den Ersatzteil-Katalog fordern Sie bei dem Lieferanten /
Hersteller.
♦ Gehen Sie laut Hinweise in den Handbüchern vor und bewahren diese auf einem geeigneten Ort an der
Maschine für spätere Anwendung.
♦ Die Sicherheitshinweise sind in Handbüchern für die Maschinenbediener enthalten, sie müssen ausgedruckt und
sichtbar in der Wäscherei in Maschinennähe ausgehängt werden.
♦ Die Waschmaschine mit Schleudervorgang ist lediglich für das Waschen von Gewebe bestimmt, alle
anderen Gegenstände können die Maschine beschädigen oder eine Verletzung verursachen.
♦ Der Hersteller trägt keine Verantwortung für die Gewebebeschädigung, durch einen ungeeigneten
Arbeitsvorgang verursacht.
♦ Immer Hinweise und/oder Warnungen beachten, die an dem Gewebe, an Wasch- oder Reinigungsmitteln
durch den Hersteller festgelegt sind.
♦ Die Maschine muss im Einklang mit den Anweisungen eingestellt werden. Ablass, Einlass, elektrische
Anschlüsse, Lüftung, Erdung und sonstige Anschlüsse müssen laut Aufstellungshandbuch im Einklang mit
lokalen Normen vorgenommen werden, und der Anschluss muss durch qualifizierte Personen mit
entsprechender gültiger Befugnis erfolgen.
♦ Nach dem Anschluss an das lokale Stromnetz (TT / TN / IT, ...) müssen gültige Vorschriften eingehalten
werden. Es muss nicht immer möglich sein, eine Anlage in Standardausführung an das IT- Stromnetz
anzuschließen. Nehmen Sie bitte zu Ihrem Lieferanten Kontakt auf.
♦ Sämtliche Maschinentypen werden laut europäischer Anweisung über die elektromagnetische Verträglichkeit
(EMV) gebaut. Sie können nur in Räumen, der Maschinen -EMV- Klasse entsprechend, verwendet werden
(sämtliche Maschinen entsprechen mindestens der Klasse A - Industrieumgebung). Aus Sicherheitsgründen
ist es erforderlich, Sicherheitsmindestabstände von empfindlichen elektrischen oder elektronischen
Einrichtungen einzuhalten.
♦ Niemals die Parametereinstellung des Frequenzwandlers ändern. Es könnte zu einer ernsthaften Verletzung, Brand,
Maschinenbeschädigung usw. kommen.
♦ Während des Transportes und der Lagerung niemals übermäßige Kräfte auf die Verpackung ausüben, da es
zur Beschädigung der aus der Umrisslinie herausragenden Maschinenteile kommen könnte.
♦ Ausschließend Kupferleitungen verwenden. Die Maschine muss mittels einer Zuleitung angeschlossen werden, an die
keine Beleuchtung sowie Steckdosen angeschlossen sind.
♦ Jede Änderung in der Installation, im Aufstellungshandbuch nicht beschrieben, muss durch den Lieferanten
oder Hersteller genehmigt werden. Andernfalls lehnen der Lieferant sowie der Hersteller jede Verantwortung
für eventuelle Verletzungen der Bediener oder für Sachschaden ab. Eingriffe und Änderungen in die
Maschinenkonstruktion sind unzulässig, und der Hersteller lehnt in solchen Fällen sämtliche Verantwortung
ab.
♦ Die Waschmaschine mit Schleudervorgang muss auf ebener Oberfläche aufgestellt werden. Falls das nicht der
Fall ist, kann es während des Schleudervorganges zu Vibrationen kommen und trotz Ausstattung der Maschine
mit einem Vibrationsschalter kann die Maschine erheblich beschädigt und nachfolgend die Bediener verletzt
werden.
♦ Die Maschine niemals in Gang setzen, bevor die Transportstreben nicht beseitigt sind. Die Waschmaschine sollte vor der
Anwendung immer getestet werden.
♦ Maschine und Maschinenumgebung rein halten, ohne Anwesenheit von brennbaren Stoffen.
♦ In der Maschinenumgebung niemals brennbare Stoffe lagern. Grenzen sie in der Wäscherei gefährliche
Bereiche ab und verhindern Zutritt in diese, falls die Maschine im Betrieb ist.
2
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
♦ Niemals Wäsche waschen, die vorher mit Benzin, Reinigungsmitteln für Trockenreinigung oder mit sonstigen
brennbaren oder explosiven Stoffen gereinigt, gewaschen, eingeweicht oder befleckt wurde, da diese Stoffe
Ausdunstungen ausscheiden, die eine Entzündung oder Explosion verursachen könnten.
♦ In das Waschbad niemals Benzin, Reinigungsmittel für Trockenreinigung oder sonstige brennbare oder
explosive Stoffe zugeben. Diese Stoffe scheiden Ausdunstungen aus, die eine Entzündung oder Explosion
verursachen könnten.
♦ Unter bestimmten Bedingungen kann im Heißwassersystem, welches mehr als zwei Wochen nicht benutzt
wurde, Wasserstoffgas entstehen. Das Wasserstoffgas ist explosiv. Falls das Heißwassersystem über
diese lange Zeit nicht benutzt wurde, alle Heißwasserhähne öffnen und das Wasser einige Minuten
abfließen lassen. Dadurch wird das angesammelte Gas beseitigt. Da dieses Gas explosiv ist, während
dieses Vorganges nicht rauchen und kein offenes Feuer verwenden.
♦ TROMMELTEMPERATUR IN DER WASCHMASCHINE: Für das Messen der Waschbadtemperatur in der
Waschtrommel verwendet der elektronische Programmator einen Temperaturfühler. Es gibt einige Faktoren, die
das Temperaturmessen beeinflussen. Aus diesem Grund weist das Messen der Waschbadtemperatur
lediglich Orientierungswerte aus.
♦ Immer die Hinweise der Hersteller von Wasch- oder Reinigungsmitteln, Trockenreinigungsmitteln und
Desinfektionsmitteln verfolgen und sorgfältig einhalten. So verhindern Sie eine mögliche Verletzung. Diese Mittel immer
außer Kinderreichweite lagern, am besten in einem abschließbaren Raum.
♦ Niemals zwecklos die Bedienelemente der Waschmaschine handhaben und Sicherheitshinweise und
Warnungen umgehen.
♦ Nach dem Maschinenstart den Füllbehälterdeckel nicht öffnen. Auslauf oder Spritzen der gefährlichen Flüssigkeit kann
ernsthafte Verbrühungen und Verbrennungen verursachen.
♦ Die Maschine niemals mit beschädigten, fehlenden Teilen und/oder mit beseitigten Abdeckungen betreiben.
Die Maschine sollte nicht in Betrieb gesetzt werden, falls die Abdeckungen nicht ordnungsmäßig an ihren
Orten befestigt sind.
♦ Die Maschine darf nicht den Witterungseinflüssen, extrem niedrigen oder hohen Temperaturen und einer
Feuchtigkeit bei der Lagerung und Aufstellung ausgesetzt werden. Die Maschine nicht mit Fließ- oder
Spritwasser abwaschen. NIEMALS erlauben, dass die Maschine nass ist.
♦ Regelmäßig den Türschlossmechanismus prüfen. NIEMALS die Funktionsfähigkeit des Türschlosses
umgehen.
♦ Vor Durchführung der Wartung oder Reinigung und am Ende jedes Betriebstages die Stromzufuhr trennen
und Wasser- sowie Dampfhauptzuleitung schließen.
♦ An der Maschinenhinterseite befindet sich eine Lüftungsöffnung. Aus der Lüftung können heiße
Ausdunstungen oder Heißluft austreten. Die Maschinenlüftungsöffnung nicht abdecken und regelmäßig
überprüfen. Sie dient als Luftöffnung und Dampfaustritt, was einen Überdruck in der Waschmaschine
verhindert.
♦ Kein Maschinenteil reparieren und ersetzen oder sich um irgendwelche Serviceleistung bemühen, falls dies
in den Wartungshinweisen oder Serviceanweisungen nicht spezifisch empfohlen wird, unter der
Voraussetzung, dass Sie diese Anweisungen verstanden haben und in der Lage sind, diese Tätigkeiten zu
beherrschen. Die Serviceleistungen können nur durch einen qualifizierten Servicemitarbeiter durchgeführt
werden.
♦ Die in diesem Handbuch beinhalteten Informationen sind für einen qualifizierten Servicemitarbeiter bestimmt, für den
die gültigen Sicherheitsvorgänge während der Maschinenreparatur bekannt sind. Sämtliche Teste und Reparaturen
sollten durch einen qualifizierten Servicemitarbeiter durchgeführt werden, der mit erforderlichen Werkzeugen und
Messeinrichtung ausgestattet ist. Austausch sämtlicher Teile sollte durch einen qualifizierten Servicemitarbeiter
durchgeführt werden, der ausschließlich die durch den Hersteller freigegebenen Ersatzteile verwendet.
♦ Werden Serviceleistungen oder eine Reparatur durch einen unqualifizierten Servicemitarbeiter durchgeführt und
werden andere als durch den Hersteller freigegebene Bauteile verwendet, kann dies zu einer fehlerhaften
Montage oder Einstellung führen. Eine unsachgemäße Montage oder Einstellung können gefährliche
Situationen hervorrufen.
♦ Während der Durchführung eines Serviceeingriffes kann das Risiko einer Verletzung oder eines Unfalles durch
Stromschlag entstehen. Die Verletzung oder Unfall durch Stromschlag können sehr ernsthaft oder tödlich sein.
Deshalb ist es erforderlich, während der Spannungsüberprüfung an einzelnen Bauteilen oder an der Maschine
mit außerordentlicher Aufmerksamkeit zu arbeiten.
ACHTUNG: Während der Wartungsarbeiten sollte die Stromzufuhr IMMER abgeschaltet sein. Nur in zwingend
dringendem Fall und im Sonderfall kann die Stromzuleitung eingeschaltet bleiben.
♦ Alle Industrie-Waschmaschinen (OPL - On Premise Laundry) sind für die Anwendung in Wäschereien mit
unterwiesener Bedienung bestimmt.
♦ Vor der Außerbetriebsetzung oder Entsorgung der Maschine die Tür abbauen.
♦ Jede Wasser- oder Dampfentweichung muss umgehend repariert werden. Im Fall einer Entweichung sofort
die Wasser- oder Dampfhauptzuleitung schließen.
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
3
♦ Falls irgendein Problem oder Fehler erscheinen, nehmen Sie zu Ihrem Fachhändler, Servicetechniker oder
Hersteller sofort Kontakt auf.
♦ Der Hersteller behält sich das Recht vor, Änderungen in den Handbüchern ohne vorherigen Hinweis
durchzuführen.
WARNUNG -- HINWEIS
Die Maschine muss an ein Versorgungssystem mit Schutzleiter angeschlossen werden und dieser Schutzleiter
muss in der Maschine an die entsprechende Erdungsklemme angeschlossen werden. Ferner muss eine
Schutzverdrahtung sämtlicher Maschinen in der Wäscherei erfolgen.
!
WARNUNG -- HINWEIS
Betreffs Verhinderung von Brand, Verletzung und Unfall durch Stromschlag MUSS DIE WASCHMASCHINE
ORDNUNGSGEMÄSS GEERDET WERDEN.
Die Maschine nicht früher an das Versorgungssystem anschließen, bevor sie nicht ordnungsgemäß
im Einklang mit den lokalen und Staatsnormen geerdet ist.
Werden an eine Stelle mehrere Maschinen angeschlossen, führen Sie, falls möglich, deren
Schutzverdrahtung durch.
WARNUNG -- HINWEIS
Die Waschmaschine ist für einen ständigen Anschluss bestimmt, deshalb MUSS sie auf einem
UNBRENNBAREN Fußboden mit entsprechender Oberflächenstruktur aufgestellt und gesichert
werden. Es ist ein Betonfundament erforderlich. Aufgrund einer Brandgefahr und übermäßiger
Vibrationen ist ein Holzfußboden mit Metallversteifung NICHT gestattet.
Die Maschine NIEMALS im Obergeschoss oder auf ein Fundament aufstellen, die keine vorgegebene
Tragfähigkeit aufweisen.
!
!
WARNUNG -- HINWEIS
Bei der ansicht der maschine von der vorderseite aus muß die trommeldrehrichtung beim schleudern
in uhrzeigersinn sein.
! WARNUNG - auch wenn sich die Maschine in der Position „AUS“ befindet, stehen die HauptschalterZuleitungsklemmen immer noch unter Spannung.
! WARNUNG - nach Stromabschaltung mindestens 10 Minuten abwarten, und erst dann mit der Überprüfung,
einem Serviceeingriff in die Waschmaschine beginnen. Vor der Überprüfung des Frequenzwandlers die
Restspannung zwischen den Klemmen + und - prüfen. Vor Beginn dieser Überprüfung muss diese Spannung
kleiner als 30 VDC sein.
! WARNUNG - kein Spielen der Kinder auf, in oder in der Nähe der Maschine. Befinden sich im Zeitraum
der Maschinenanwendung Kinder, ist eine strenge Aufsicht erforderlich. Es ist nicht gestattet, dass Kinder die
Maschine bedienen.
! WARNUNG - Tür niemals öffnen, wenn sich die Waschtrommel dreht und das Wasser aus der Trommel
noch nicht abgelassen ist. Funktioniert das Türschloss nicht, die Maschine bis zur Reparatur des Türschlosses
nicht betreiben.
! HINWEIS! - Alle gültigen Sicherheitsmaßnahmen und Gesetze beachten. Anweisungen und Warnungen, in
diesem Handbuch beschrieben, können nicht alle möglichen gefährlichen Situationen umfassen. Sie müssen
im allgemeinen Sinn verstanden werden. Vorsicht und Sorgfalt sind Faktoren, die durch die
Maschinenkonstruktion nicht gelöst werden können.
Diese Faktoren müssen die Befähigungsbedingung der Personen sein, die die Maschine aufstellen, betreiben
oder Wartung sicherstellen.
Es ist vom Anwender abhängig, damit er während der Maschinenbedienung mit entsprechender Vorsicht
vorgeht.
! HINWEIS! - Niemals die an der Maschine angebrachten Warnsymbole beseitigen. Anweisungen auf den
Etiketten und Symbolen beachten, damit eine Personenverletzung verhindert wird. An kritischen Stellen der
Maschine sind Sicherheitsetiketten angebracht. Diese müssen im sichtbaren Zustand aufrechterhalten
werden, sonst kann es zur Verletzung der Bediener oder des Servicetechnikers kommen.
! HINWEIS! - Wird die Maschine mittels Münzen, Wertmarken oder auf ähnliche Selbstbedienungsart bedient, muss
der Eigentümer-Betreiber eine ferngesteuerte Einrichtung für Not-Aus sicherstellen. Diese Einrichtung für Not-Aus muss
so untergebracht werden, damit sie für den Anwender leicht und sicher zugänglich ist. Diese Not-Aus-Einrichtung stellt
sicher, damit wenigstens der Maschinensteuerkreis unterbrochen wird.
4
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
2.1. SYMBOLE AN DER MASCHINE
siehe – Handbuch für die Maschinenbedienung
2.2. WICHTIGE INFORMATIONEN VOR DER AUFSTELLUNG
BEI TRANSPORT UND LAGERUNG
BEI TRANSPORT UND LAGERUNG ACHTUNG AUF KOMPONENTEN, DIE AUS DEM
MASCHINENUMRIß HERAUSRAGEN (TÜRSCHLÖSSER USW.), DAMIT ES ZU KEINER
PERSONENVERLETZUNG KOMMEN KANN.
- Bei dem Transport und Lagerung niemals auf Komponenten, die aus dem Maschinenumriß herausragen,
drücken, an diesen ziehen oder auf diese Druck ausüben (Steuerelemente, Türschlösser usw.).
- Vergewissern Sie sich, ob diese Komponenten auf solche Art abgesichert sind, damit es während der
Maschinenhandhabung und -aufstellung nicht zu ihrer Beschädigung kommt.
- Falls der Transport durch den Abnehmer realisiert wird, müssen Hinweise des Herstellers betreffs
Transport, Handhabung und Lagerung der Produkte beachtet werden.Bei der Absicherung des
Maschinentransportes durch den Abnehmer ist der Hersteller für eventuelle Maschinenbeschädigung
während des Transportes nicht verantwortlich. Bei einer Produktlagerung auf freier Fläche muß dieses vor
mechanischer Beschädigung und Wirkung von Witterungseinflüssen geschützt werden. Bei einer
Produktlagerung auf freier Fläche muß dieses vor mechanischer Beschädigung und Wirkung von
Witterungseinflüssen geschützt werden.
FÜR AUFSTELLUNG
SÄMTLICHE ANSCHLÜSSE SOWIE SCHUTZERDUNGEN MÜSSEN DURCH PERSONEN MIT
ENTSPRECHENDER BEFUGNIS LAUT ANWEISUNGEN DES INSTALLATIONSHANDBUCHES
DURCHGEFÜHRT WERDEN, IM EINKLANG MIT GÜLTIGEN LOKALEN NORMEN (DAS GILT AUCH
FÜR DAMPFANSCHLUß BEI VERSION MIT DAMPFAUFWÄRMUNG).
- Die Maschine niemals dort aufstellen, wo sie den Witterungseinflüssen oder einer übermäßigen
Feuchtigkeit sowie einem Direktangriff durch Spritzwasser ausgestellt werden könnte. Bei
Maschinenbetauung durch plötzliche Temperaturänderung darf das Wasser nicht an den
Maschinenwänden und -abdeckungen herunterfließen sowie den Fußboden unter und um die Maschine
bedecken. Die Maschine niemals über einem offenen Abwasserkanal aufstellen. Der Abwasserkanal muß
so abgedeckt werden, damit der Dampf, aus dem Abwasser entweichend, auf keine Art und Weise in die
Maschine eindringen kann.
- Jede Änderung in der Maschinenaufstellung gegenüber den Aufstellungshinweisen muß durch den
Lieferanten/Hersteller genehmigt werden. Im entgegengesetzten Fall trägt der Lieferant/Hersteller keine
Verantwortung für eventuelle Verletzungen der Bedienung oder Sachschäden. Eingriffe und Änderungen in
der Maschinenkonstruktion sind unzulässig, und der Hersteller lehnt in diesen Fällen sämtliche
Verantwortung ab.
- Grenzen Sie gefährliche Bereiche in der Wäscherei ab, und verhindern den Zutritt in diese, falls die
Maschine im Betrieb ist.
MASCHINENAUFSFÜHRUNG
- Dieses Handbuch beinhaltet Informationen für die ganze Reihe nicht abgefederter Maschinentyps mit einer
-
Trockenwäschefüllung von 6, 7, 10, 13, 16, 22 kg (15, 18, 25, 30, 35, 50 Pfund). Überprüfen Sie laut Ihrer
Bestellung und am Werksschild an der hinteren Maschinenseite, Abb. 3.3., Pos.3, das Modell Ihrer
Maschine und schlagen die entsprechenden Informationen im Handbuch nach.
Die Maschinen sind durch einen elektronischen Programmator gesteuert. Hinweise für das Programmieren
finden Sie im Programmierhandbuch.
Die zusätzliche Heizung kann mittels elektrischer Heizkörper oder mittels Dampf aus externer Quelle der
Dampfzuführung sichergestellt werden.
Wasserzuleitungen sind für Warmwasser, weiches Kaltwasser, und bzw. noch für hartes Kaltwasser
ausgelegt.
Elektrische Maschineneinstellung ist am Werksschild angegeben (siehe Werksschild, Abb. 3.3., Pos.3)
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
5
3. TECHNISCHE SPEZIFIKATION
3.1. MASCHINEN 6kg/15pf, 7 kg/18 pf, 10 kg/25 pf, 13 kg/30 pf
Kapazität Trockenwäschefüllung(1/10)
ABMESSUNGEN CABINET
Breite
Tiefe
Höhe
ABMESSUNGEN
VERPACKUNG
Breite
Tiefe
Höhe
Transportvolumen
ABMESSUNGEN
INNENTROMMEL
Durchmesser
Tiefe
Trommelvolumen
Durchmesser der
Maschineneinlegeöffnung
MASSE
netto
brutto
ELEKTRISCHE DATEN
6 kg / 15 lb
7 kg / 18 lb
10 kg / 25 lb
13 kg / 30 lb
660 mm / 25,98“
770 mm / 30,31“
1080 mm / 42,52“
660 mm / 25,98“
770 mm / 30,31“
1080 mm / 42,52“
660 mm / 25,98“
865 mm / 34,05“
1140 mm / 44,88“
835 mm / 32,87“
930 mm / 36,61“
1295 mm / 50,98“
750 mm / 29,53“
850 mm / 33,46“
1250 mm / 49,21“
0,79 m3 / 27,89 ft3
750 mm / 29,53“
850 mm / 33,46“
1250 mm / 49,21“
0,79 m3 / 27,89 ft3
750 mm / 29,53“
950 mm / 37,40“
1300 mm / 51,18“
0,92 m3 / 32,48 ft3
855 mm / 33,66“
950 mm / 37,40“
1425 mm / 56,10“
1,16 m3 / 40,96 ft3
530 mm / 20,86“
270 mm / 10,63“
60 dm3 / 15,85 gal
285 mm / 11,22“
530 mm / 20,86“
330 mm / 12,99“
73 dm3 / 19,28 gal
285 mm / 11,22“
530 mm / 20,86“
420 mm / 16,53“
95 dm3 / 25,1 gal
285 mm / 11,22“
650 mm / 25,6“
395 mm / 15,55“
131 dm³ / 34,6 gal
410 mm / 16,14“
230 kg / 508 lb
240 kg /530 lb
235 kg /519 lb
250 kg /552 lb
275 kg /607 lb
300 kg /662 lb
360 kg / 794 lb
380 kg /838 lb
3x380-415V+N 50/60Hz
3x380-415V 50/60Hz
3x440-480V 50/60Hz
3x220-240V 50Hz
1x220-240V 50/60Hz - nicht gültig für elektrische Heizung
1x200-208V 50/60Hz - nicht gültig für elektrische Heizung
3x200-208V 50/60Hz
3x208-240V 60Hz
-6% bis +10% Speisespannung ±1 Hz
SPEISESPANNUNG Abweichung
MASCHINENGESAMTLEISTU
NG
mit el.Aufwärmung 6 kW
6,75 kW
6,75 kW
7,5 kW
9,3 kW
mit el.Aufwärmung 9 kW
9,75 kW
9,75 kW
10,5 kW
11,3 kW
mit el.Aufwärmung 12 kW
12,75 kW
13,5 kW
14,3 kW
mit el.Aufwärmung 18 kW
ohne Aufwärmung oder
0,75 kW
0,75 kW
1,5 kW
Dampf
0,75 kW
0,75 kW
1,5 kW
2,2 kW
MOTORNENNLEISTUNG
100mA, Klasse B
Stromschutzschalter (RCD)
ABSICHERUNG ZULEITUNG ein „langsames“ Absicherungsgerät verwenden(Schutzschalter:Charakteristik D)
Dampfheizung oder ohne
elektrische Heizung
200-240V 1/3AC
16A (15A)
16A (15A)
16A (15A)
20A
380-400V + N 3AC
380-480V 3AC
10A
10A
10A
16A (15A)
el.Aufwärmung 6kW (200-240V 3AC)
25A
el.Aufwärmung 6kW (380-480V 3AC)
16A
el.Aufwärmung 9kW (200-240V 3AC)
32A
el.Aufwärmung 9kW (380-480V 3AC)
20A
el.Aufwärmung 12kW (200-240V 3AC)
40A
el.Aufwärmung 12kW (380-480V 3AC)
25A
el.Aufwärmung 18kW (200-240V 3AC)
63A
el.Aufwärmung 18kW (380-480V 3AC)
32A
Tab.3.1.
6
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
Kapazität Trockenwäschefüllung(1/10)
WASCHFUNKTIONEN
Waschen
Hohes Schleudern
G-Faktor
6 kg / 15 lb
10 kg / 25lb
48 ot.min-1
1000 ot.min-1
300
WASSERANSCHLUß
Wasserdruck
empfohlener Wasserdruck
WASSERZULEITUNG
Max.Wassertemperatur
ANSCHLUß
WASSERABFLUß
über Ablaßventil mit einem ∅
Durchfluß mit Ablaßventil
MASCHINENENTLÜFTUNG
entlüftungsanschluss
aussentrommel
AMPFANSCHLUß
Dampfanschluß
Niedriger Dampfdruck
Hoher Dampfdruck
STROMVERBRAUCH
mäßig verschmutzte Wäsche,
60°C (1)
ohne el.Aufwärmung
mit el.Aufwärmung
Dampfverbrauch
7 kg / 18 lb
13 kg / 30 lb
45 ot.min-1
1000 ot.min-1
360
0,1-0,8 MPa / 1-8 bar / 14,5-116 PSI
0,3-0,5 MPa / 3-5 bar / 43-73 PSI
BSP 3/4“
90°C / 194°F
Ø 76 mm / 3“
3,5 l / s
Ø 75 mm / 3“
G1/2“
1-3 bar / 14,5 - 44 PSI
3-8 bar / 44-116 PSI
0,2 kWh
1,2 kWh
-
0,2 kWh
1,3 kW
-
0,3 kWh
1,7 kW
-
0,5 kWh
3,6 kWh
8kg.cyklus-1 /
17,6 lb.cyklus-1
0,02 kg.s-1 /
0,044 lb.s-1
ARBEITSBEDINGUNGEN
Temperatur Umgebungsluft
Relative Feuchtigkeit
Überseehöhe
Lagertemperatur
BELASTUNG
Max.statische
Fußbodenbelast.
Max.dynam.Fußbodenbelastung
Frequenz dynam.Belastung
LÄRM
Lärmniveau Leq (dB(A))
+5°C (41°F) bis +35°C (95°F)
30% - 90% ohne condenzation
bis 1000 m / 3280 ft
0°C (32°F) bis +55°C (131°F)
2413 N
2492 N
3002 N
4823 N
650 N
16 Hz
730 N
16 Hz
1100 N
16 Hz
3916,5 N ± 1375 N
16,6 Hz
< 70 dB(A)
< 70 dB(A)
< 70 dB(A)
< 70 dB(A)
Fortsetzung Tab. 3.1.
Abmessungen incl. hervorstehenden Teilen
*(1) Maximale
abhängig von der Temperatur des gelieferten Kalt- und Warmwassers und von der
Waschprogrammeinstellung
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
7
3.2. MASCHINEN 16kg / 35pf, 22kg / 50pf
Kapazität Trockenwäschefüllung(1/10)
ABMESSUNGEN CABINET
Breite
Tiefe
Höhe
ABMESSUNGEN
VERPACKUNG
Breite
Tiefe
Höhe
Transportvolumen
ABMESSUNGEN
INNENTROMMEL
Durchmesser
Tiefe
Trommelvolumen
Durchmesser der
Maschineneinlegeöffnung
MASSE
netto
brutto
ELEKTRISCHE DATEN
SPEISESPANNUNG Abweichung
16 kg / 35 lb
22 kg / 50 lb
835 mm / 32,87“
1040 mm / 40,94“
1295 mm / 50,98“
900 mm / 35,43“
1115 mm / 43,89“
1435 mm / 56,49“
930 mm / 36,61“
1140 mm / 44,88“
1510 mm / 59,44“
1,6 m3 / 56,5 ft3
975 mm / 38,38“
1200 mm / 47,24“
1620 mm / 63,77“
1,9 m3 / 67,09 ft3
650 mm / 25,6“
500 mm / 19,68“
166 dm³ / 43,8 gal
410 mm / 16,14“
750 mm / 29,52“
498 mm / 19,60“
220 dm³ / 58,11 gal
410 mm / 16,14“
465 kg /1026 lb
495 kg /1092 lb
650 kg /1433 lb
690 kg /1522 lb
3x380-415V+N 50/60Hz
3x380-415V 50/60Hz
3x440-480V 50/60Hz
3x220-240V 50Hz
1x220-240V 50/60Hz - nicht gültig für elektrische Heizung
1x200-208V 50/60Hz - nicht gültig für elektrische Heizung
3x200-208V 50/60Hz
3x208-240V 60Hz
-6% bis +10% Speisespannung ±1 Hz
MASCHINENGESAMTLEISTUNG
mit el.Aufwärmung 6 kW
mit el.Aufwärmung 9 kW
mit el.Aufwärmung 12 kW
mit el.Aufwärmung 18 kW
ohne Aufwärmung oder Dampf
MOTORNENNLEISTUNG
Stromschutzschalter (RCD)
ABSICHERUNG ZULEITUNG
Dampfheizung oder ohne
elektrische Heizung
200-240V 1/3AC
380-400V + N 3AC
380-480V 3AC
el.Aufwärmung 6kW (200-240V 3AC)
el.Aufwärmung 6kW (380-480V 3AC)
el.Aufwärmung 9kW (200-240V 3AC)
el.Aufwärmung 9kW (380-480V 3AC)
el.Aufwärmung 12kW (200-240V 3AC)
el.Aufwärmung 12kW (380-480V 3AC)
el.Aufwärmung 18kW (200-240V 3AC)
8
11,3kW
14,3kW
20,3kW
2,3kW
2,2kW
21,6kW
3,6 kW
3kW
100mA, Klasse B
ein „langsames“ Absicherungsgerät
verwenden(Schutzschalter:Charakteristik D)
20A
20A (2)
16A (15A)
20A
16A
32A
25A
40A
25A
63A
16A(15A)
-
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
el.Aufwärmung 18kW (380-480V 3AC)
-
32A
Tab. 3.2.
Kapazität Trockenwäschefüllung(1/10)
WASCHFUNKTIONEN
Waschen
Hohes Schleudern
G-Faktor
WASSERANSCHLUß
Wasserdruck
empfohlener Wasserdruck
WASSERZULEITUNG
Max.Wassertemperatur
ANSCHLUß
WASSERABFLUß
über Ablaßventil mit einem ∅
Durchfluß mit Ablaßventil
MASCHINENENTLÜFTUNG
entlüftungsanschluss
aussentrommel
DAMPFANSCHLUß
Dampfanschluß
Niedriger Dampfdruck
Hoher Dampfdruck
STROMVERBRAUCH
mäßig verschmutzte Wäsche,
60°C (1)
ohne el.Aufwärmung
mit el.Aufwärmung
Wasserverbrauch
Dampfverbrauch
16 kg / 35 lb
22 kg / 50 lb
45 RPM
980 RPM
350
42 RPM
915 RPM
350
0,1-0,8 MPa / 1-8 bar / 14,5-116 PSI
0,3-0,5 MPa / 3-5 bar / 43-73 PSI
BSP 3/4“
90°C / 194°F
Ø 76 mm / 3“
3,5 l / s
Ø 75 mm / 3“
G1/2“
1-3 bar / 14,5 - 44 PSI
3-8 bar / 44-116 PSI
0,5 kWh
3,5 kWh
-
0,7 kWh
3,8 kWh
280 l
15 kg.cyklus-1 / 33 lb.cyklus-1
0,028 kg.s-1 / 0,062 lb.s-1
ARBEITSBEDINGUNGEN
Temperatur Umgebungsluft
Relative Feuchtigkeit
Überseehöhe
Lagertemperatur
BELASTUNG
Max.statische
Fußbodenbelast.
Max.dynam.Fußbodenbelastu
ng
Frequenz dynam.Belastung
LÄRM
Lärmniveau Leq (dB(A))
+5°C (41°F) bis +35°C (95°F)
30% - 90% ohne condenzation
bis 1000 m / 3280 ft
0°C (32°F) bis +55°C (131°F)
5450N
7860N
1220 N
1626N
16Hz
15Hz
< 70 dB(A)
< 70 dB(A)
Fortsetzung Tab. 3.2.
Abmessungen incl. hervorstehenden Teilen
*(1) Maximale
abhängig von der Temperatur des gelieferten Kalt- und Warmwassers und von der
Waschprogrammeinstellung
(2) Bei Spannung von 200-208V 3AC oder 208-240V 3AC liegt der Maximalwert bei 16A (15A)
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
9
3.3. BAUTEILE UND ABMESSUNGEN MASCHINEN
6kg / 13Pf, 7kg / 18Pf, 10kg / 25Pf
1. Steuertafell
2. Anschluß flüssige Waschmittel
3. Werkschild
4. Füllbehälter per venting
5. Wasserzufuhr
6. Entlüftung, Frequenzwandler
7. Sicherungen
8. Hauptschalter
10
13kg / 30Pf, 16kg / 35Pf, 22kg/50Pf
Abb. 3.3.
9. Elektrischer Anschluß
10. Abfluß
11. Stellbarer Fuß
12. Dampfanschluß
13. Waschmittelfüllbehälter
14. Kunststoffdose für elektrischen Anschluss
von Pumpen der flüssigen Waschmittel
15. Erdungsklemme
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
6 kg / 13 lb
7 kg / 18 lb
10 kg / 25 lb
13 kg / 30 lb
16 kg / 35 lb
22 kg / 50 lb
A
660 mm /
25,98“
660 mm /
25,98“
660 mm /
25,98“
835 mm /
32,87“
835 mm /
32,87“
900 mm /
35,43“
B
685 mm /
26,97“
685 mm /
26,97“
785 mm /
30,91“
845 mm /
33,26“
960 mm /
37,8“
1085 mm /
42,71“
C
1080 mm /
42,52“
1080 mm /
42,52“
1140 mm /
44,88“
1295 mm /
50,98“
1295 mm /
50,98“
1430 mm /
56,29“
D
560 mm /
22,05“
560 mm /
22,05“
560 mm /
22,05“
715 mm /
28,15“
715 mm /
28,15“
799 mm /
31,45“
E
585 mm /
23,03“
585 mm /
23,03“
685 mm /
26,97“
500 mm /
19,68“
815 mm /
32,09“
846 mm /
33,30“
F
20 mm /
0,79“
20 mm /
0,79“
20 mm /
0,79“
-
-
-
G
420 mm /
15,54“
420 mm /
15,54“
480 mm /
18,90“
430 mm /
16,92“
430 mm /
16,92“
585 mm /
23,03“
H
263 mm /
10,35“
263 mm /
10,35“
263 mm /
10,35“
300 mm /
11,81“
300 mm /
11,81“
263 mm /
10,35“
I
910 mm /
35,83“
910 mm /
35,83“
970 mm /
38,19“
1135 mm /
44,68“
1135 mm /
44,68“
1225 mm /
48,22“
J
103 mm /
4,06“
103 mm /
4,06“
103 mm /
4,06“
120 mm /
4,72“
120 mm /
4,72“
103 mm /
4,06“
K
980 mm /
38,58“
980 mm /
38,58“
1040 mm /
40,94“
1195 mm /
47“
1195 mm /
47“
1315 mm /
51,77“
L
44 mm /
1,73“
44 mm /
1,73“
44 mm /
1,73“
135 mm /
5,31“
44 mm /
1,73“
450 mm /
17,71“
M
835 mm /
32,87“
835 mm /
32,87“
895 mm /
35,24“
1015 mm /
39,96“
1015 mm /
39,96“
1285 mm /
50,59“
N
78 mm /
3,07“
78 mm /
3,07“
78 mm /
3,07“
60 mm /
2,36“
55 mm /
2,16“
140 mm /
5,51“
O
375 mm /
14,76“
375 mm /
14,76“
375 mm /
14,76“
415 mm /
16,33“
415 mm /
16,33“
720 mm /
28,34“
P
15 mm /
0,6“
15 mm /
0,6“
15 mm /
0,6“
20 mm /
0,79“
20 mm /
0,79“
20 mm /
0,79“
Q
445 mm /
17,52“
445 mm /
17,52“
445 mm /
17,52“
530 mm /
20,86“
530 mm /
20,86“
530 mm /
20,86“
R
700 mm /
27,56“
700 mm /
27,56“
700 mm /
27,56“
700 mm /
27,56“
700 mm /
27,56“
700 mm /
27,56“
S
600 mm /
23,62“
600 mm /
23,62“
600 mm /
23,62“
600 mm /
23,62“
600 mm /
23,62“
600 mm /
23,62“
T
68 mm /
2,67“
68 mm /
2,67“
68 mm /
2,67“
200 mm /
7,87“
200 mm /
7,87“
168 mm /
6,61“
U
850 mm /
33,46“
850 mm /
33,46“
850 mm /
33,46“
1060 mm /
41,73“
1060 mm /
41,73“
1092 mm /
42,92“
V
-
-
339 mm /
13,34“
470 mm /
18,5“
470 mm /
18,5“
445 mm /
17,52“
W
-
-
874 mm /
34,40“
Tab.3.3.
1052 mm /
41,41“
1052 mm /
41,41“
1140 mm /
44,88“
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
11
4. MASCHINENAUFSTELLUNG
4.1. MASCHINENÜBERNAHME
Sofort nach Anlieferung der Maschine muß unbedingt eine Sichtprüfung vorgenommen werden, ob es
während des Transportes zu keiner Beschädigung kam. Sind die Verpackung oder Palette beschädigt, oder
ist ein Zeichen der Beschädigung offenbar, notiert der Spediteur den Zustand in Frachtdokumenten vor der
Annahmebestätigung.
Ehestens die Verpackung beseitigen und prüfen, ob Angaben am Werkschild mit Ihrer Bestellung übereinstimmen. Das Werkschild ist an der Maschinenhinterseite angebracht (Abb. 4.1.). Es bezeichnet den
Modelltyp, den Sie gekauft haben, die Spannung und Herstellnummer.
Abb. 4.1. Herstellschild
Prüfen, ob die Maschine nicht beschädigt ist, und ob sie komplett, incl. sämtlicher Zubehör laut Ihrer
Bestellung ist. Die Zubehör und Handbücher befinden sich in der Maschine.
4.2. MASCHINENLAGERUNG
Wird die Maschine nach Anlieferung gelagert, folgendes absichern:
– gelieferte Verpackung für Schutz der Maschine gegen Feuchtigkeit und Staub verwenden,
– Die Maschine niemals dort aufstellen, wo sie den Witterungseinflüssen oder einer übermäßigen
Feuchtigkeit sowie einem Direktangriff durch Spritzwasser ausgestellt werden könnte. Bei
Maschinenbetauung durch plötzliche Temperaturänderung darf das Wasser nicht an den
Maschinenwänden und -abdeckungen herunterfließen sowie den Fußboden unter und um die
Maschine bedecken. Die Maschine niemals über einem offenen Abwasserkanal aufstellen. Der
Abwasserkanal muß so abgedeckt werden, damit der Dampf, aus dem Abwasser entweichend, auf
keine Art und Weise in die Maschine eindringen kann.
– Falls möglich, die Maschine in der Transportverpackung oder wenigstens auf einem
Transportholzrahmen bis zum Zeitpunkt der endgültigen Aufstellung auf Fundamente laut Kapitel 4.3
dieses Handbuches belassen.
4.3. ANBRINGUNG DER MASCHINE
! WARNUNG!
WIRD DIE MASCHINE WEGEN EINER LEICHTEREN HANDHABUNG AUF EIN ERHÖHTES
FUNDAMENT AUFGESTELLT, MUSS SIE AUS SICHERHEITSGRÜNDEN ABGESICHERT WERDEN.
– Sämtliche Durchgänge und Bereiche, durch welche die Maschine zur Endaufstellung transportiert wird,
müssen Abmessungen entsprechend der Maschinenhöhe und – breite incl. Verpackung aufweisen.
– Verpackung beseitigen, das Hinter- (Abb. 4.10., Pos. 4) und Bedienpaneel (Pos. 3) lösen. Vier
Schrauben beseitigen, mittels welcher die Maschine an der Holzpalette befestigt ist. Die Maschine
vorsichtig anheben, damit es zu keiner Beschädigung von Maschi-nenkomponenten kommt.
– Niemals auf Komponente, über die Umrißlinie der Maschine herausragend, drücken, drängen, an
diesen ziehen (Steuertafel, Tür, Steuerelemente, Wasserzuleitung und Ablaßrohrleitung, usw.).
– Vergewissern Sie sich, ob die Fülltür während der Manipulation geschlossen ist.
– Sorgen Sie dafür, daß der Fußboden, auf dem Maschinen aufgestellt werden, verfestigt wird.Die
Waschmaschine sollte nicht im Obergeschoß oder über dem Souterrain ohne Genehmigung eines
Bauingenieurs, der die zulässige Belastung, das Schwingungs - und Lärmniveau im Gebäude
beurteilt, aufgestellt werden.
– Sorgen Sie dafür, daß der Fußboden, auf dem Maschinen aufgestellt werden, aus unbrennbarem
Material besteht.
– Bei der Endaufstellung der Maschine stellen Sie sicher, damit um die Maschine ein freier Bereich für
die Betriebsbedingungen und Wartungszugang beachtet wird, siehe Abb. 3.3.
12
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
AUFSTELLEN UND AUSRICHTEN DER MASCHINE FREI AUF DEN FUßBODEN
! WARNUNG!
DIE MASCHINE MUß ZUVERLÄßLICH AUF ALLEN VIER MASCHINENFÜßEN AUFSITZEN!
DIE MASCHINE DARF NICHT WACKELN.
SIE MUß IN RICHTWAAGE SEIN.
Die Maschine soll auf einem planen unerhöhtem Betonfußboden aufgestellt werden, welcher der statischen
und dynamischen Maschinenbelastung entspricht. Der Reibungsbeiwert zwischen den Gummistellfüßen oder
der Gummischicht und dem Fußbodenmaterial muss höher als 0,5 sein. Die Maschine niemals auf glatte
Oberfläche aufstellen, das Fußbodenmaterial muß rauh wie Beton sein. Hat der Koeffizient einen
niedrigeren Wert, kann es während des Schleuderns zu einer Maschinenbewegung kommen. Falls dieses
vorkommmen kann, die Maschine befestigen laut „AUFSTELLEN, AUSRICHTEN UND SICHERSTELLEN
DER MASCHINE AUF EIN ERHÖHTES FUNDAMENT“.
MASCHINEN 6kg / 13Pf, 7kg / 18Pf, 10kg / 25Pf
Die Maschine lediglich auf 4 stellbare Gummifüße aufstellen. Die Gummifüße sind an dem
Maschinenrahmen angeschraubt und mittels Franzose 13mm / 0.5" und 17mm / 0.7". einstellbar.
Maschinenaufstellung mittels Richtwaage prüfen und die Maschinenfüße einstellen (Abb. 3.3., Pos. 11). Die
vier Gummistellfüße so einstellen, damit die Maschine auf so eine Art ausgewuchtet ist, dass der Fußboden
gleichmäßig belastet wird. Nach Durchführung der Einstellung die M10-Mutter als Gegenmutter wieder zurück an
das Rahmenunterteil festziehen.
FÜR 13kg / 30Pf, 16kg / 35Pf, 22kg/50Pf MASCHINEN
Die 16kg / 36Pf Maschinen haben keine Gummifüße für das Einstellen der geraden Lage. Falls nötig, dünne
harte 10x10cm / 3.93“x3.93“ Platten, mit einer Dicke von 1mm / 0.04“ verwenden, und diese unter die
Fundamentecke auf die niedrigste Position anbringen. Mehr Stücke verwenden, damit die Maschine
gleichmäßig in horizontaler Lage steht und nicht wackelt. Die dünnen Hartplatten gegen Bewegung sichern.
Zwischen jede Rahmenecke und jeden Tragpunkt im Fußboden eine dünne Gummischicht 10 x 10 cm / 3.93“
x 3.93“, max. Dicke 1 bis 2mm / 0.04“ x 0.08“ anbringen. Wackelt die Maschine, kann es zur Beschädigung
des Maschinenmantels kommen. Der Hersteller trägt für Folgen, durch falsche Aufstellung verursacht, keine
Verantwortung. Es wird empfohlen, die Maschine immer laut Kapitel „AUFSTELLEN, AUSRICHTEN UND
SICHERSTELLEN DER MASCHINE AUF EIN ERHÖHTES FUNDAMENT“ befestigen.
AUFSTELLEN UND AUSRICHTEN DER MASCHINE FREI AUF EIN ERHÖHTES FUNDAMENT
LEDIGLICH FÜR 6kg / 13Pf, 7kg / 18Pf, 10kg / 25Pf
Falls die Wahl getroffen wird, Maschine frei auf ein Metallfundament oder eine Unterlegplatte aufzustellen,
verwenden Sie für die Sicherstellung der Maschinenaufstellung ein U-Profil. Das U-Profil an den Eisenrahmen
anschweißen oder mittels Ankerschrauben am Fußboden befestigen, damit eine Maschinenbewegung am
Fundament verhindert wird. Die Fundamentplatte kann laut Abb. 4.3.A hergestellt werden. Die vorderen
Gummistellfüße in das U-Profil stellen. Maschine laut Absatz „AUFSTELLEN UND AUSRICHTEN DER
MASCHINE FREI AUF DEN FUßBODEN“ aufstellen und ausrichten.
Abb. 4.3.A Vorschlag Metallfundament
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
13
ACHTUNG!
DIES NIEMALS BEI DER 13kg / 30Pf, 16kg / 35Pf, 22kg/50Pf MASCHINEN VERWENDEN.
!
AUFSTELLEN, AUSRICHTEN UND SICHERSTELLEN DER MASCHINE AUF EIN
ERHÖHTES FUNDAMENT
Die Maschine kann auch auf einer Fundament-Montageplatte oder auf dem Fundament mittels Schrauben
und Ankerschrauben so aufgestellt werden, damit eine Sicherheit gewährleistet ist. Werden eine
Betonplatte oder Rahmen verwendet, beträgt die maximale Höhe 305 mm (12“). Die Platte oder der
Rahmen müssen so dimensioniert werden, damit sie die statische und dynamische Belastung ertragen.
Dicke des Eisenprofils beträgt mindestens 4 mm (0.158“).
Für die 6kg / 13Pf, 7kg / 18Pf, 10kg / 25Pf Maschinen die vier Gummifüße aus dem Maschinenrahmen
beseitigen. Die Ankerschrauben nicht vor einem ausreichenden Aushärten des Betonfundamentes um die
Schrauben (getrocknet) befestigen.Die Ankerschrauben mit einem vorgeschriebenen
Schraubendrehmoment befestigen.
1. Schraube M8
2. Sicherungsscheibe
3. Mutter M8
4. Maschinenrahmen
5. Platte
6. Erhöhter Rahmen
7. Betonfußboden
8. Ankerschraube
Abb.4.3.B. Auf erhöhtem Fundament
Abb.4.3.C Verwendung von Ankerschrauben
14
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
6 kg / 13 lb
X1
X2
X3
X4
X5
X6
X7
660 mm /
25,98“
560 mm /
22,05“
50 mm /
1,97“
685 mm /
26,97“
455 mm /
17,91“
130 mm /
5,12“
115 mm /
4,53“
7 kg / 18 lb
10 kg / 25 lb
13 kg / 30 lb
16 kg / 35 lb
660 mm /
660 mm /
830 mm /
830 mm /
25,98“
25,98“
32,7“
32,7“
560 mm /
560 mm /
715 mm /
715 mm /
22,05“
22,05“
28,1“
28,1“
50 mm /
50 mm /
57,5 mm /
57,5 mm /
1,97“
1,97“
2,26“
2,26“
685 mm /
785 mm /
845 mm /
960 mm /
26,97“
30,91“
33,26“
37,8“
455 mm /
565 mm /
500 mm /
815 mm /
17,91“
22,24“
19,68“
32,09“
130 mm /
130 mm /
178,5 mm /
80 mm /
5,12“
5,12“
7,02“
3,15“
115 mm /
115 mm /
135 mm /
135 mm /
4,53“
4,53“
5,32“
5,32“
Tab. 4.3. Entfernungen von Ankerschrauben
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
22 kg / 50 lb
900 mm /
35,43“
799 mm /
31,45“
50,5 mm /
1,98“
1085 mm /
42,71“
846 mm /
33,30“
39,5 mm /
1,55“
121 mm /
4,76“
15
4.4. ELEKTRISCHER ANSCHLUß
ALLGEMEIN
Die Maschinen sind konzipiert für einen Stromanschluß laut Spezifikation Ihres Auftrages. Vor dem Anschluß
prüfen, ob die elektrischen Werte auf dem Werkschild mit den Werte Ihres Stromnetzes übereinstimmen (
abb.3.3., pos. 3.). Für jede Maschine muss ein eigenständiger Stromkreis verwendet werden. Die
Anschlussart ist in der Abb. 4.4.A beschrieben. In die elektrische Gebäudeinstallation müssen aus
Sicherheitsgründen ein Stromschutzschalter (RCD) und ein selbstauslösender Abschalter (Schaltanlage der
Wäscherei) installiert werden. Für richtige Auswahl – siehe folgend.
WICHTIG:
– Ist die Maschine mit keinem Hauptschalter ausgestattet, müssen sämtliche elektrische Zuleitungen von
der Stromquelle mit einer Trenneinrichtung laut ČSN EN 60204-1, Kapitel 5.3 ausgestattet werden.
– Stellen Sie sicher, damit die Zuleitungsspannung immer und unter allen Umständen in den Limitgrenzen,
im Kapitel „3. Technische Spezifikation“ angeführt, liegt. Falls Ihre elektrische Installation große
Entfernungen aufweist, dann wird es sicher unentbehrlich sein, größere Kabel aufgrund der
Spannungsabfallreduktion zu verwenden.
– Ist die Maschine an das Netz in der Nähe eines leistungsstarken Trafos (500kVA und mehr in einer
Entfernung bis 10 m) oder in der Nähe eines kapazitiven Phasenschiebers angeschlossen, ist es
erforderlich, in die Speisungszuleitung einen induktiven Strombegrenzungsregler schalten. Ohne diesen
Begrenzer kann es zu einer Frequenzwandlerbeschädigung kommen.
Für nähere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt zu Ihren Fachhändler auf.
WARNUNG!
!
SCHUTZERDUNG: IM FALL KEINER FUNKTION, STÖRUNG ODER STROMENTWEICHUNG WIRD
DIE ERDUNG DAS UNFALLRISIKO DURCH STROMSCHLAG REDUZIEREN UND ALS
SCHUTZMITTEL SO DIENEN, DASS SIE DEM STROM EINEN WEG MIT KLEINSTEM WIDERSTAND
GEWÄHRT. DESHALB IST ES SEHR WICHTIG UND LIEGT IN VERANTWORTUNG DER PERSON,
DIE DIE INSTALLATION VORNIMMT, DAMIT DIESE EINE ENTSPRECHENDE MASCHINENERDUNG
AUF DEM AUFSTELLUNGSORT SICHERSTELLT. EBENFALLS MÜSSEN SÄMTLICHE STAATSSOWIE LOKALNORMEN UND ANFORDERUNGEN BEACHTET WERDEN.
1. Stromschutzschalter (RCD)
2. Elektrischer Schaltschrank der Wäscherei
3. Absicherung der Zuleitung
4. Waschmaschine
5. Phasenleiter
6. Schutzleiter
7. Zuleitungsklemmleiste Hauptschalter
8. Neutralleiter
Abb. 4.4.A Maschinenanschluss an das Stromnetz (mit Stromschutzschalter)
16
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
STROMSCHUTZSCHALTER - RESIDUAL CURRENT DEVICE (RCD)
In manchen Ländern ist der RCD als „earth leakage trip“ oder „Ground Fault Circuit Interrupter“ (GFCI)
oder „Appliance Leakage Current Interrupter“ (ALCI) oder „earth (ground) leakage current breaker“ bekannt.
Spezifikation:
– Auslösestrom: 100mA (falls vor Ort nicht erreichbar/bewilligt, dann einen 30mA-Strom verwenden, vorzugsweise
einen Wahltyp mit kleiner Zeitverzögerung)
– an jeden RCD max. 2 Maschinen installieren (für 30mA, lediglich 1 Maschine)
– Typ B. In der Maschine befinden sich Bauteile, welche die DC-Spannung nutzen, deshalb ist der „Typ B“
RCD erforderlich.
Nur zur Information: Der Typ B hat eine höhere Leistung als der Typ A, und der Typ A ist besser als der
Typ AC.
Ist dieses auf dem Aufstellungsort nicht genehmigt, dann muss der Stromschutzschalter (RCD) immer
installiert werden.
In manchen Erdungssystemen (IT, TN-C,…) muss der Stromschutzschalter (RCD) nicht genehmigt sein
(siehe auch IEC 60364).
Manche Steuerkreise der Maschinen sind mit einem Trenntrafo ausgestattet. Deshalb muss der
Stromschutzschalter (RCD) keine Fehler in den Steuerkreisen entdecken (aber die Sicherung/en des Trenntrafos
können diese Fehler entdecken).
ABSICHERUNG DER ZULEITUNG
Schutzschalter der Zuleitung schützt grundsätzlich die Maschine und die elektrische Installation gegen
Überlastung und Kurzschluss. Als Schutzschalter der Zuleitung können entweder (Schmelz-)sicherungen oder
Schutzschalter verwendet werden.
Siehe Tabelle „Technische Spezifikation“ für Festlegung des Nennstromes und weiterer Spezifikationen des
Schutzleiters der Zuleitung.
In dieser Tabelle wird spezifiziert, dass die Absicherung ein „langsamer“ Typ sein muss, für die
Stromkreisunterbrecher bedeutet das die Kurve D. Falls Sie aus irgendwelchen Grund den langsamen Typ nicht
verwenden können, dann einen Schutzschalter mit 1 höherem Nennstrom wählen, damit das Unterbrechen der
Verbindung während des Maschinenstarts verhindert wird.
ZULEITUNGSKABEL
Das Zuleitungskabel ist kein Bestandteil der Maschinenlieferung.
Spezifikation:
– Kupferleiter
– es werden verseilte Leiter (federnde elektrische Installation) wegen Verhinderung der Leiterunterbrechung
aufgrund von Vibrationen empfohlen
– DER LEITERQUERSCHNITT IST VOM VERWENDETEN SCHUTZSCHALTER DER ZULEITUNG
ABHÄNGIG. SIEHE TABELLE 4.4., MINDESTQUERSCHNITT
– so kurz wie möglich, direkt aus dem Schutzschalter der Zuleitung in die Maschine, ohne Verzweigung
– keine Stecker oder Verlängerungskabel: Die Maschine ist für einen ständigen Anschluss an das
Stromnetz bestimmt.
Anschluss:
– Das Kabel durch die Öffnung in der Hinterplatte durchziehen und sicherstellen, damit die
Kabeldurchführung eine Kabelbewegung verhindert.
– Laut Abb. 4.4.B. einzelne Adern abisolieren.
– Den Schutzleiter immer um etwas länger belassen, damit bei einem zufälligen Kabelherausreißen dieser als
letzter getrennt wird!
– Für die abisolierten Leiterenden isolierte Hülsen (6) für L1/U, (L2/V), (L3/W), (N) verwenden. Vergewissern Sie
sich, dass hier kein zufälliger Kontakt entstehen kann, da das Zuleitungskabel weiter unter Spannung wäre,
trotz Abschaltung des Hauptschalters.
– Auf den Schutzleiter Kabelschuh für die Sicherstellung des ordnungsmäßigen Anschlusses an die PEKlemme pressen.
– Anschluss der Leiter des Zuleitungskabels an die Endverschlusse (Hauptschalter (1)) gekennzeichnet als
L1/U, (L2/V), (L3/W), (N), und an die Klemme (Kupferschraube), gekennzeichnet als PE, siehe Abb.4.4.C.
– Kabeldurchhängung vor dem Eintritt in die Kabeldurchführung vornehmen. Dadurch wird das Eindringen des
herabfließenden Kondenswassers in die Maschine verhindert, Abb.4.4.C.
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
17
Absicherung Zuleitung (US)
Mindestquerschnitt
Phasenleiter (mm2)
(AWG)
Mindestquerschnitt
Schutzleiter (mm2) (AWG)
Schutzschalter
Sicherungen
16A (15A)
10A (10A)
1.5 mm² (AWG 15)
1.5 mm² (AWG 15)
20A (20A)
16A (15A)
2.5 mm² (AWG 13)
2.5 mm² (AWG 13)
25A (-)
20A (20A)
4 mm² (AWG 11)
4 mm² (AWG 11)
40A (40A)
32A (30A)
6 mm² (AWG 9)
6 mm² (AWG 9)
63A(-)
50A (50A)
10 mm² (AWG 7)
10 mm² (AWG 7)
80A
63A
16 mm²
16 mm²
100A
80A
25 mm²
16 mm²
125A
100A
35 mm²
25 mm²
Tab.4.4. Mindestquerschnitte der Zuleitungsleiter, durch den Hersteller empfohlen
1 Schutzleiter
2. Phasenleiter
3. Phasenleiter
4. Phasenleiter
5. Neutralleiter
6. Presshülse
7. Leiterabisolierlänge
Abb.4.4.B Behandlung der Leiterenden des Zuleitungskabels
1. Hauptschalter
2. Kabeldurchführung
3. 4. Durchhängung Zuleitungskabel
Abb.4.4.C Anschluss Hauptzuleitung
MASCHINENERDUNG UND SCHUTZVERDRAHTUNG
Unabhängig vom Zuleitungskabel muss die Maschine an das Schutzsystem der Wäschereierdung
angeschlossen werden, unter Verwendung eines eigenständigen Kabels. Schutzleiter, der diesen Anschluss
ermöglicht, ist kein Bestandteil der Lieferung. Falls hier noch weitere Waschmaschinen /Maschinen mit
ungeschützten leitenden Teilen, die gleichzeitig dadurch betroffen sind, vorhanden sind, muss Ihrerseits die
Schutzverdrahtung zwischen diesen sämtlichen Maschinen durchgeführt werden. Dazu dient eine
Außenschutzklemme, am Maschinenhinterteil angebracht (Abb.4.8.D, Pos.3). Der Mindestquerschnitt des
Schutzleiters ist vom Querschnitt der Zuleitungskabelleiter abhängig. Diesen entnehmen Sie bitte der
Tabelle 4.8.A. Auch wenn der Zuleitungskabelquerschnitt kleiner als 4mm² ist, wird empfohlen, einen
Mindestquerschnitt von 6mm² auszuwählen.
18
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
1. Maschine (Maschinenhinterteil)
2. Schutzverdrahtung der Wäscherei
3. Außenschutzklemme der Waschmaschine
4. Schutzleiter - Maschinenverdrahtung
5. Erdungszeichen
Abb. 4.4.D
MEHR EINPHASENMASCHINEN PARALLEL
Sind in das gleiche Stromnetz mehr 1-Phasenmaschinen parallel geschaltet, ist es unentbehrlich, dass die
Maschinen laut Abb. 4.4.D. geschaltet werden. Speisungsphase Frequenzwandler und Motor, die an die
Klemme in der Maschine angeschlossen ist, muß alternativ an die erste Maschine mit Netz-L1-Phase, die
zweite Maschine mit zweiter Phase 2,…angeschlossen werden. Die vierte Maschine muß wieder an die
erste Phase L1 angeschlossen werden. Das sichert eine gleichmäßige Netzbelastung zu.
Abb. 4.4.E Mehr Maschinen parallel
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
19
4.5. WASSERANSCHLUSS
Die Waschmaschine ist mit Einlassventile 3/4” BSP (British Standard Pipe Thread) für Heiß- und Kaltwasser
ausgestattet. Diese Ventile sind mit einem Schild an dem Einlass gekennzeichnet. Für den Wassereinlass
Schläuche verwenden, die das Bestandteil der Waschmaschine sind, da sie entsprechend an die
Wasserventile und Maschine angepasst sind. NIEMALS festen Anschluss am Wassereinlass verwenden.
Für den Wassereinlass gibt es zwei Schlauchtypen. Schlauch für Wassereinlass mit beidseitigen Muttern mit
BSP-Gewinde, oder es wird auf einer Schlauchseite die BSP-Mutter und auf der anderen Schlauchseite eine
NPT- Mutter angebracht. Die NPT- Mutter ist mit einer Nute gekennzeichnet. Für einen einwandfreien
Betrieb der Waschmaschine muss der Wasserdruck zwischen 43 – 73 PSI (1 Pfund pro Quadratzoll) oder
0,3 - 0,5 MPa liegen. Ein Wasserdruck, der niedriger als die Mindestanforderung ist, kann den Waschzyklus
verlängern und/ oder eine fehlerhafte Waschmaschinenfunktion auslösen.
Ebenfalls ist es unentbehrlich, SÄMTLICHE zur Verfügung stehende Wasserzuleitungen an die
Wasserlieferung anzuschließen. Steht keine Hartwasserzuleitung zur Verfügung, muss der Anschluss an
das weiche Kaltwasser erfolgen. Steht keine Heißwasserzuleitung zur Verfügung, nehmen Sie zu Ihrem
Fachhändler Kontakt auf und es muss ermittelt werden, welche Maßnahmen eingeleitet werden müssen.
Installation
Spülen Sie das Wassersystem wegen Beseitigung sämtlicher Verunreinigungen, die im System sein
könnten, durch. Dichtung mit Filter in das Schlauchende an der Seite des Wasserzuleitungshahnes und die
Standarddichtung in das andere Schlauchende einlegen – gültig für den USA-Export. des
Zuleitungsschlauches einlegen.
Beim Anschluss von Zuleitungsschläuchen müssen Sie sich vergewissern, ob die Schlauchanschlüsse an
den Ventilen der Wasserzufuhr nicht gekreuzt sind. Mit Hand anziehen, plus 1/4 Drehung mit Zange
festziehen. NICHT ZU STARK FESTZIEHEN, da es dann zum Gewindereißen am Ventil (an den Ventilen)
der Wasserzufuhr kommt.
Die Wasserhärte kann einen Einfluss auf das Waschergebnis haben. Der Waschmittellieferant kann Ihnen mit
der richtigen Entscheidung betreffs Hartwasser, Weichwasser, Waschmitteltyp und weiterer
zusammenhängender Sachen behilflich sein, damit ein einwandfreies Waschergebnis erzielt wird.
HEIßWASSER
WICHTIG – TEMPERATUR IN DER WASCHTROMMEL
Der elektronische Programmator verwendet in der Außentrommel einen Temperaturfühler für die Steuerung
der Waschbadtemperatur. Hier gibt es viele Faktoren, welche einen Einfluss auf das Temperaturmessen
ausüben. Aus diesem Grund ist die Prüfung der Waschbadtemperatur nicht zu genau.
Grundsätzlich bemüht sich der Hersteller, damit die IST-Temperatur in der Maschine niemals höher als die
programmierte Temperatur liegt, damit die Wäsche unter Einfluss einer zu hohen Temperatur nicht
beschädigt wird. Ist für eine bestimmte Anwendung eine sehr genaue Waschbadtemperatur unentbehrlich,
dann müssen entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Muss irgendein Bauteil (elektronischer
Programmator, Temperaturfühler,...) ausgetauscht werden und fordert Ihre Anwendung eine sehr genaue
Temperatur, dann müssen entsprechende Maßnahmen getroffen werden. Der Hersteller lehnt jede
Verantwortung für Folgen einer nicht präzisen Temperatur in der Außentrommel der Waschmaschine ab. Die
Heißwasserzuleitung muss genügend groß sein, damit die gewünschte Heißwassermenge für die installierten
Waschmaschinen gewährleistet wird. Für gute Waschergebnisse wird eine Heißwasserzuleitung empfohlen,
die zwischen 140 - 160°F / 70 - 80°C eingestellt ist. Für Festlegung der Boilerkapazität können Angaben aus der
folgenden Tabelle verwendet werden. Beachten Sie bitte, dass es sich um Durchschnittswerte handelt, die
deutlich vom Boiler, Boilertemperatur, Wäscheart, Programmeinstellung und verwendetem Waschprogramm
abhängig sind.
KAPAZITÄT
Heißwasser
dm3
15
6-7 kg / 13-18 lb
16
10 kg / 25 lb
31
16 kg / 35 lb
40
22 kg / 50 lb
Tab. 4.5.A Heißwasser
Gal
4
4,5
8
10,6
WASSERVERBRAUCH
Der Wasserverbrauch ist von den programmierten Werten des Programmators abhängig. Diese
Einstellwerte können aus dem Programmierhandbuch entnommen werden. Für Vor- und Hauptwäsche wird
ein niedriges Wasserniveau verwendet (LL). Das hohe Wasserniveau (HL) wird für das Schweifen benutzt.
Die programmierten Einheiten entsprechen der durchschnittlichen Wassermenge. Der gesamte
20
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
Wasserverbrauch eines Waschprogramms kann durch Addieren des Wasserverbrauches für jeden
Waschschritt errechnet werden. Beachten Sie bitte, dass es sich nur um Richtwerte handelt.
Beispiel für ein System mit Kalt- und Warmwasserzuleitung für Maschine mit einer Kapazität von 10kg / 25Pf.
Die durch diese Kalkulation erworbenen Werte sind nur eine grobe Abschätzung des Wasser -ISTVerbrauches. Die Abweichung ist von vielen Umständen abhängig. Der Waschzyklus kann z.B. eine Heißund Kaltwassermischung verwenden. Das Wassergemisch ist von der Temperatur beider Wasserarten
abhängig. Gesamtmenge des verbrauchten Wassers ist ebenfalls von der Beladung, Wäschetyp und von der
Drehung der Trommel abhängig.
4.6. DAMPFANSCHLUß
!
WARNUNG!
IN DER NÄHE JEDER MASCHINE EINE EINRICHTUNG FÜR DAS TRENNEN DER
DAMPFZULEITUNG INSTALLIEREN.
VOR SERVICEARBEITEN ODER VOR JEDEM EINGRIFF IMMER DIE DAMPFZULEITUNG TRENNEN
UND ABWARTEN, BIS DIE MASCHINENTEILE ABKÜHLEN, DAMIT EINE VERLETZUNG
VERHINDERT WIRD.
! WARNUNG!
VOR JEDES DAMPFVENTIL MUß EIN FILTER MIT DURCHLÄSSIGKEIT BIS 300 µ VORGESCHALTET
WERDEN. EVENTUELLE VERUNREINIGUNGEN, DIE GRÖßER ALS 300 µ SIND, KÖNNEN DAS
DAMPFVENTIL BESCHÄDIGEN UND SEINE UNDICHTHEIT VERURSACHEN.
Aus der Abb. 3.3. und der Tabelle technischer Spezifikationen entnehmen Sie Abmessungen für den
Dampfanschluss.
Lediglich Zuführungsdampfschläuche, für das Dampfventil angepasst, mit entsprechender Dichtung, für den
verwendeten Arbeitsdruck geeignet, verwenden.
Beachten Sie bitte, damit bei der Installation und dem Anschluss der Dampfzuleitung entsprechende Maßnahmen
getroffen werden, damit jede zufällige Berührung verhindert wird. Im Hinblick auf die hohe Temperatur käme es zu
einer Sofortverletzung.
4.7. ANSCHLUß AN ABLAUF
Die Maschine ist mit einem Ablaßventil mit ∅ 76mm / 3“ ausgestattet. Der Ablass ist im Maschinenhinterteil
angebracht und muss an den Abflusskanal- die Rohrleitung - angeschlossen werden. Es kann ein Kniestück
verwendet werden, welches, falls bestellt, das Bestandteil der Lieferung ist. Kniestück mit Schelle absichern.
DER ABFLUSSKANAL KANN NICHT UNTER DER MASCHINE ANGEBRACHT WERDEN UND MUSS
NIEDRIGER ALS DIE ABLASSLEITUNG LIEGEN, DA DAS WASSER AUS DER MASCHINE DURCH
SELBSTGEFÄLLE ABGEFÜHRT WIRD. DURCHMES-SER DER ABFALL-ROHRE MUß EINGEHALTEN
WERDEN.
1. Abdeckung Ablaufkanal
2. Abfall-Kniestück ∅76mm / 3“
3. Schelle
4. Abfallkanal
Abb. 4.7.A Skizze Ablaufkanal
6 kg / 13 lb
X1
7 kg / 18 lb
73 mm / 2,87“
10 kg / 25 lb
13 kg / 30 lb
16 kg / 35 lb
22 kg / 50 lb
60 mm / 2,36“
55 mm / 2,16“
140 mm / 5,51“
X2
> 100 mm / 3.93“
X3
> 20 mm / 0.78“
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
21
Der Abflusshauptkanal- die Rohrleitung - muss so eine Kapazität aufweisen, damit er in der Lage ist, das
abgelassene Wasser aus allen Maschinen gleichzeitig aufzunehmen. Jede 20 m der Ablassleitung, Abb. 4.7.B,
Pos.1, muss ein Mittel für Geruchbeseitigung installiert werden. Falls es nicht möglich ist, den Geruch zufriedenstellend
zu beseitigen, das Mittel für Geruchbeseitigung bei jeder Maschine installieren. Bei Anschluss jeder Maschine an die
Ablassleitung vergrößert sich der Leitungsdurchmesser oder –breite. Siehe Abb. 4.7.B., D1, D2, D3.
Empfohlene Durchmesser der Abflussleitung sind:
D1 = 75mm / 3“ für eine Maschine
D2 = 100mm / 4“ für zwei Maschinen
D3 = 125mm / 5“ für drei Maschinen
Abb. 4.7.B Empfohlene Durchmesser der Abfallrohre
4.8. ANSCHLUß ENTLÜFTUNG
! WARNUNG!
ACHTUNG AUF DAMPF, DER AUS DER MASCHINE DURCH DIE LÜFTUNGSÖFFNUNG ENTWEICHT!
(ABB. 3.3., POS.4) DIE LÜFTUNGSÖFFNUNG NICHT ABDECKEN.
Die Lüftungsöffnung ist das Bestandteil der Vorbeugung eines verkehrten Flusses des Wassersystems. Sie
stellt ebenfalls sicher, damit in der Außentrommel kein, durch die Wasserzuleitung und Dampf aus heißem
Wasser verursachter Überdruck entsteht. Dies ermöglicht ein richtiges Messen des Wasserniveaus. Aus
Sicherheitsgründen vergewissern Sie sich darüber, dass zum Maschinenhinterteil kein Zutritt für unbefugte
Personen entsteht.
Im Hinblick auf die Tatsache, dass dieses nicht empfohlen wird und unter der Voraussetzung, dass
entsprechende Maßnahmen getroffen werden, kann die Maschinenentlüftung an die zentrale Rohrleitung der
Wäscherei, die den Dampf aus dem Gebäude abführt, angeschlossen werden.
Anordnung der Anschlusspunkte – siehe Abb. 3.3. Der Leitungswerkstoff muss gegen eine Temperatur von
80°C / 176°F und gegen Maschinenvibrationen beständig sein. Die zentrale Rohrleitung für eine mehrfache
Lüftung muss auf den Gesamtdurchmesser der Lüftungsleitung ausgelegt werden. Beachten Sie, bitte, damit
die Installation keine Verletzung verursachen kann.
4.9. ANSCHLUSS DOSIERUNG DER FLÜSSIGEN WASCHMITTEL
Allgemein: Immer solche Pumpen für flüssige Waschmittel verwenden, die eine ausreichende
Durchflussgeschwindigkeit haben, damit die geforderte Menge in weniger als 30s
zugeführt wird.
Wichtig: Nach dem Öffnen der Wasserventile muss sofort mit dem Schöpfen des flüssigen Waschmittels
begonnen werden.
Das zugeführte Wasser verdünnt das flüssige Waschmittel und führt es der Trommelbaugruppe zu.
22
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
Warnung: Die Maschinen werden in zwei Ausführungen hergestellt:
ohne flüssige Waschmittel (Standardversion)
mit flüssigen Waschmitteln (laut Anforderung)
Die elektrische Verdrahtung und die Schläuche müssen so untergebracht werden, damit es nicht
möglich ist, diese einzuquetschen, zu beschädigen oder abzureiben.
Vor der Verwendung der flüssigen Waschmittel nehmen Sie zu Ihrem Lieferanten der flüssigen
Waschmittel Kontakt auf, mit der Frage nach Indolenz und Unschädlichkeit der durch Sie
verwendeten flüssigen Waschmittel gegenüber HD-PE- sowie PVC-Werkstoffe. Dadurch
verhindern Sie eventuelle Probleme, für welche der Hersteller keine Verantwortung trägt.
Für einen Umbau der Maschine von Ausführung „Ohne flüssige Waschmittel“ zu Ausführung „Mit
flüssigen Waschmitteln“ gehen Sie laut Servicehinweis Nr. 529621 vor.
Die Waschmaschine ist für den Anschluss der Außendosierung von flüssigen Waschmitteln ausgestattet. An
der Hintertafel befindet sich ein Schlauchanschluss, Abb.4.8.F., für den Anschluss von Schläuchen der
flüssigen Waschmittel. Laut Anzahl verwendeter Pumpen der flüssigen Waschmittel bohren Sie im
Anschlussstück für jede Pumpe Löcher (max. 5), Ø 8 mm / 0,315“ aus. Am Anschlussstück befindet sich
ebenfalls ein Anschlussröhrchen mit Innen- Ø 12 mm / ½“. Dieses Anschlussröhrchen verwenden Sie
LEDIGLICH für die Zufuhr der verdünnten flüssigen Waschmittel. Dieses Röhrchen auf Ø 11.5 mm / 0.45“
ausbohren. Standardmäßig sind diese Anschlussröhrchen geschlossen. Bohren Sie lediglich die Röhrchen aus,
die dann verwendet werden. Beachten Sie, bitte, damit die abgebohrten Teile sorgfältig beseitigt werden,
sonnt könnten diese die Schläuche und Öffnungen verstopfen.
Abb. 4.9.A Kunststoffschlauchanschluss
! WARNUNG!
PRÜFEN, OB DER SCHLAUCHANSCHLUSS DICHT IST (SCHELLEN PRÜFEN)!
JEDES ENTWEICHEN VON CHEMIKALIEN KANN EINE ERNSTHAFTE PERSONENVERLETZUNG
SOWIE BESCHÄDIGUNG DER WASCHMASCHINE ZUR FOLGE HABEN. IST EINES DER
ANSCHLUSSRÖHRCHEN OFFEN, DANN SCHLIEßEN UND DAS LOCH MITTELS ENTSPRECHENDER
ABDECKUNG SICHERN.
ELEKTRISCHE VERDRAHTUNG
Speisung des Steuersystems der Dosierung von flüssigen Waschmitteln muss an eine externe Stromquelle
angeschlossen werden. Der elektrische Maschinenanschluss kann laut gültiger lokaler Normen lediglich
durch befugte Fachelektriker mit gültiger Qualifikation durchgeführt werden. Die Verdrahtungsart finden Sie im
Schaltplan, der in einem Plastikbeutel innen am Gehäuse befestigt ist. Das Pumpensystem in der Maschine
nicht anschließen.
ELEKTRONISCHER PROGRAMMATOR MIT BLAUER PROGRAMMATORPLATINE UND
GRAPHISCHER ANZEIGE
Für den elektrischen Anschluss von Signalen für die Dosiersteuerung steht eine Kunststoffdose am
Maschinenhinterteil (siehe Abb.4.8.G., Pos. 60), mit Klemmleiste mit LED-Signalisierung der Schaltung der
entsprechenden Pumpe (Pos. 54) zur Verfügung.
Bei der Klemmleiste befindet sich das Schild für elektrischen Anschluss, Abb.4.8.G. Eine Detailverdrahtung
der Signale können Sie auch aus dem Maschinenschaltplan entnehmen. Signale für die Steuerung von
Dosierpumpen haben einen Wert von 24V AC. Maximaler Strom für die Pumpensteuerkreise muss auf 10 mA
begrenzt werden. Das Kabel für den Anschluss von Signalen der Pumpensteuerung führen Sie durch die
Kunststoffkabeldurchführung, Pos. 45. Nach dem Leiteranschluss an entsprechende Positionen des
Steckverbinders „P“ (Schraubenklemmen), sichern Sie das Kabel durch Festziehen der Durchführung gegen
Herausreißen und die Dose schließen Sie mit einem Deckel. Details über die Programmierung der Dosierung von
flüssigen Waschmitteln, siehe Programmierhandbuch.
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
23
Stromanschlussschild
Abb. 4.9.B Hintere Tafel
24
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
4.10. BETRIEBSBEREITSCHAFT DER MASCHINE
! WARNUNG!
VOR DER INBETRIEBNAHME DER MASCHINE DIE TRANSPORTSTREBEN BESEITIGEN.
FALLS DIE TRANSPORTSTREBEN NICHT BESEITIGT WERDEN, KANN DAS VERLETZUNGEN VON
PERSONEN UND EINE MASCHINENBESCHÄDIGUNG ZUR FOLGE HABEN.
ES IST NICHT GESTATTET, DIE MASCHINE OHNE BEFESTIGTE TRANSPORTSTREBEN ZU
TRANSPORTIEREN.
Die Maschine wird für den Transport verriegelt, was jede Bewegung der Wascheinheit während des
Transportes verhindert.
Vor der Maschineninbetriebnahme müssen die Transportstreben beseitigt werden:
1. Maschinen 6kg / 13Pf, 7kg / 18Pf, 10kg / 25Pf, 13kg / 30Pf, 16kg / 35Pf - 2 Transportstreben
2. Maschinen 22kg / 50Pf - 3 Transportstreben
An jeder Maschine befindet sich ein Hinweisblatt, in dem die Anordnung von Transportstreben dargestellt ist.
WICHTIG: NUR SCHRAUBEN ABSCHRAUBEN – DIE MUTTERN BLEIBEN AN DEN
GEKENNZEICHNETEN STELLEN!
1. Vordere Transportstrebe beseitigen (Abb. 4.10., Pos. 1).
2. Rechte hintere Transportstrebe beseitigen (Abb. 4.10., Pos. 2).
3. Linke hintere Transportstrebe beseitigen (Abb. 4.10., Pos. 2).
Betreffs Beseitigung der Transportstreben die Servicetafel (Abb. 4.10., Pos. 3) und die hintere Tafel (Pos. 4)
zurück an die Urstelle befestigen. Transportstreben (Pos. 1, 2) für eventuellen späteren Transport
aufbewahren.
Transportstreben 6 kg / 13 lb, 7 kg / 18 lb, 10 kg / 25 lb, 13 kg / 30 lb, 16 kg / 35 lb
Transportstreben 22 kg / 50 lb
Afb.4.10.
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
25
PRÜFUNG VOR INBETRIEBNAHME
1. Vergewissern Sie sich, ob von der Maschine Transportstreben beseitigt wurden
2. Aus der Maschinentrommel sämtliche Gegenstände entfernen
3. Horizontales Ausrichten der Maschine prüfen
4. Anschluß und Durchgängigkeit ihres Ablaufes, Kanales oder der Kanalisation prüfen
5. Anschluß der Erdung und elektrischer Zuleitung prüfen
6. Wasserventils in die Maschine öffnen, und Dichtigkeit von Schläuchen und Verbindungen prüfen
7. Gründlich die „Maschinenbedienanleitung“.
8. Während des Schleudervorganges ebenfalls die ordnungsmäßige Funktion des Vibrationsschalters prüfen.
9. Anschluß ZENTRALSTOP.
26
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
5. INSTANDHALTUNG UND EINSTELLEN
! WARNUNG!
IMMER GENAU SICHERHEITSVORSCHRIFTEN EINHALTEN! KEINE SICHERHEITSEINRICHTUNGEN
ODER TEILE AUßER FUNKTION SETZEN! JEDER EINGRIFF IN DIE FUNKTION UND
MASCHINENAUSFÜHRUNG IST UNZULÄSSIG!
GEEIGNETE CHEMISCHE MITTEL VERWENDEN, DIE DAS WASSERSTEINABSETZEN AN
HEIZKÖRPERN UND ANDEREN WASCHMASCHINENTEILEN VERHINDERN. DIESES MIT IHREM
WASCHMITTELLIEFERANTEN BESPRECHEN. DER WASCHMASCHINENHERSTELLER TRÄGT
KEINE VERANTWORTUNG FÜR DIE ZERSTÖRUNG VON HEIZKÖRPERN UND ANDEREN
WASCHMASCHINENTEILEN AUFGRUND EINER WASSERSTEINABLAGERUNG.
MASCHINENBETRIEB MIT BESCHÄDIGTEN, FEHLENDEN TEILEN ODER OFFENEN
ABDECKUNGEN IST UNTERSAGT!
DIE STROMZULEITUNG ZUR MASCHINE VOR DURCHFÜHRUNG DER MASCHINEN
INSTANDHALTUNG ABSCHALTEN!
BEIM ABGESCHALTETEM HAUPTSCHALTER STEHEN ZULEITUNGSKLEMMEN DES
MASCHINENHAUPTSCHALTERS UNTER SPANNUNG! SO VERMEIDEN SIE UNFÄLLE.
Kommt es zu einem Austausch irgendwelcher Maschinenteile, diese gegen Originalteile, durch Ihren
Lieferanten geliefert oder nach dem Katalog der Maschinenersatzteile bestellt, tauschen!
5.1. INSTANDHALTUNG
TAGESKONTROLLE UND WARTUNG
1. Prüfen, ob in der Trommel oder Gummidichtung der Tür keine Wäsche oder andere Gegenstände (z.B.
Büroklammern, Stecknadeln, usw.) vergessen wurden – dadurch wird eine Beschädigung von Gummi,
Dichtung, Glas, usw. verhindert.
2. Aus der Gummitürdichtung Waschmittel oder andere fremden Gegenstände beseitigen.
Zur Reinigung der Türdichtung niemals Lösungsmittel, Säuren oder Schmierfett verwenden!
3. Ebenfalls Flecke von Waschmitteln an dem Maschinenmantel reinigen. Angefeuchteten Lappen
verwenden, keine Reinigungsmittel mit Anteil von abrasiven Bestandteilen verwenden. Ins Trockene mit
weichem Lappen auswischen.
4. Füllbehälter müssen am Ende jedes Arbeitstages gereinigt werden. Mit Hilfe einer Kunststoffkratze
Ablagerungen beseitigen und mit Wasser ausspülen.
5. Dichtigkeit der Wasser- und Dampfventile prüfen.
6. Am Ende jedes Arbeitstages die Maschinentür öffnen, damit es zu ihrem Lüften kommt und die Standzeit
der Türdichtung verlängert wird. Es wird empfohlen, Stromzufuhr und Wasserhauptabschluß zu
schließen.
KONTROLLE UND INSTANDHALTUNG JEDE DREI MONATE
1. Während des Waschprozesses Dichtigkeit des Ablassventils prüfen. Nach Waschprozessbeendung muss
das Ablassventil ordnungsgemäß geöffnet werden (bei Stromausfall öffnet das Ablassventil). Wird das
Wasser nicht kontinuierlich abgelassen, denn Abfluss reinigen.
2. Nach Beseitigung der hinteren Maschinenabdeckung Spannung und eventuelle Riemenbeschädigung
prüfen.
3. Anzugsmomente der Schrauben laut Kapitel „5.2.6. ANZUGSMOMENTE“ prüfen.
4. Visuell Dichtigkeit aller Schläuche und Anschlüsse in der Maschine prüfen.
5. Vergewissern Sie sich, bitte, ob während der Reinigung alle Teile gegen Feuchtigkeit und Staub geschützt
sind. Die Maschineninnenteile auswischen und reinigen.
6. Bei Maschinen mit elektrischer Erwärmung prüfen Sie, bitte, das Festziehen von Kontakten an den
Heizkörperklemmen und an sonstigen Kraftklemmen (Hauptschalter, Sicherungstrenner, Schütze).
7. Bei Maschinen mit elektrischer Aufwärmung die Heizkörperklemmen festziehen.
KONTROLLE UND INSTANDHALTUNG JEDE DREI MONATE
1. Filter der Wasserrohrleitungen/Verbindungen/Ventils müssen gereinigt werden. In der Wäscherei entsprechende Wasserzuleitungen in die Maschine schließen. Auf der Maschinenhinterseite Schläuche
abschrauben. Mit Hilfe einer Spitzzange das Filter bei der Mitte herausziehen, reinigen und wieder aufsetzen. Beim Schlauchanschluß vergewissern Sie sich, ob Dichtungen richtig aufgesetzt wurden.
Dichtigkeit der Wasserventile prüfen. Verbindungen festziehen und im Bedarfsfall Dichtung des Zuleitungsschlauches austauschen.
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
27
! VOR DEM ABNEHMEN DER OBEREN ODER HINTEREN MASCHINENABDECKUNG DIE
STROMZUFUHR ABSCHALTEN UND MINDESTENS 10 MINUTEN ABWARTEN. VOR DER PRÜFUNG
DES FREQUENZWANDLERS DIE RESTSPANNUNG ZWISCHEN DEN KLEMMEN + A – PRÜFEN.
VOR DEM BEGINN DER PRÜFUNG DES FREQUENZWANDLERS MUß DIESE SPANNUNG KLEINER
ALS 30 VDC SEIN.
2. Funktionsfähigkeit prüfen, reinigen, Verunreinigungen und Staub beseitigen:
– aus den Rippen des Wandlerkühlers
– aus den Motorkühlrippen
– aus dem Wandlerinnenlüfter (falls der Wandler mit einem Lüfter ausgestattet ist)
– aus dem Außenlüfter (falls verwendet)
– aus dem Kühlgitter im Maschinenmantel
5.2. EINSTELLEN UND AUSTAUSCH VON TEILEN
5.2.1. EINSTELLEN TÜRANDRUCK
FÜR 6kg / 13Pf, 7kg / 18Pf, 10kg / 25Pf, 13kg / 30lb MASCHINEN, Abb. 5.2.1.A
Beim Wasserentweichen im Türbereich muß ermittelt werden, ob das Entweichen durch Türverschiebung
aus der richtigen Position verursacht ist, oder ob der Türandruck eingestellt werden muß. In manchen Fällen
muß die Dichtung ausgewechselt werden.
1. Falls der Druck der Türdichtung erhöht (verringert) werden soll, Türbanddistanzscheiben zwischen dem
Türrahmen und den Türbändern herausnehmen (bzw. zugeben) (Pos.1).Schrauben am Türrahmen (4)
beseitigen. Nach Einstellen der Distanzscheiben Schrauben wieder festziehen. Schraube gegen
Lockerung sichern.
2. Nach Andruckeinstellung der Türdichtung folgendes überprüfen. Die Türklinke in geschlossener Position
muss in Richtung vom Türschloss (ca. 5 mm) durch die Einwirkung der Trommeldichtung auf die
Türdichtung an der Türbandseite abgedrückt werden.
3. Türposition durch Lockerung von Schrauben (4) am Türrahmen einstellen. Türklinke muß sich in der Mitte
der Türschloßöffnung befinden. Nach richtigem Ausrichten der Tür die Schrauben (4) wieder festziehen.
Schraube gegen Lockerung sichern.
1. Einstellung Türbandscheibe
2. Türdichtung
3. Türglas
4. Türbandschrauben
5. Türrahmen
Abb. 5.2.A. Türbefestigung
EINSTELLUNG ANDRUCK AN DER TÜRBANDSEITE FÜR 16kg / 35Pf, 22kg/50Pf MASCHINEN,
Abb.5.2.1.B
! WARNUNG!
AUF ERHÖHTE VORSICHT ACHTEN, DAMIT DIE TÜR MIT DEM GELÖSTEN TÜRBAND NICHT AUF
DIE ERDE FÄLLT, BZW. DAMIT SIE DURCH DIESE NICHT VERLETZT WERDEN !
28
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
1. Tür öffnen, die, den Türrahmen an das Türband befestigende Schraube (1) lockern und
Viereckscheiben herausziehen. Schraube festziehen.
2. Schraube lockern (4).
3. Zwischen den Längsträger (8) und Querträger (5) laut Bedarf eine, zwei oder drei Scheiben (6)
einschieben.
4. Schraube festziehen (4).
5. Gleicher Vorgang auch bei der unteren Schraube (4).
EINSTELLUNG ANDRUCK AN DER TÜRSCHLOßSEITE FÜR 13kg / 30Pf, 16kg / 35pf, 22kg/50pf
MASCHINEN, ABB.5.2.1.B
6. Die Schlossabdeckung (11) durch beseitigen der Schrauben (12) abnehmen.
7. Schrauben, welche das Schloss (9) befestigen, beseitigen.
8. Unter dem Türschloss laut Bedarf eine, zwei, drei oder vier Scheiben abnehmen - Dicke 1mm (10).
9. Türschloss sowie Schlossabdeckung wieder zurück anschrauben.
! WARNUNG!
BEIM TÜRSCHLIESSEN PRÜFEN, OB ES ZU KEINER TÜRBANDVERSCHIEBUNG, ZUM REIBEN DER
GLASSCHEIBE ODER DES TÜRSCHLOSSES GEKOMMEN IST. IST DIE EINSTELLUNG DES
ANDRUCKES UNZUREICHEND, DANN DIE TÜRDICHTUNG WECHSELN. BEACHTEN, DASS DER
ANDRUCK DER DICHTUNG AM GESAMTUMFANG GLEICHMÄßIG IST.
1. Schraube Türrahmen
2. Türdichtung
3. Türglasscheibe
4. Schraube Türband
5. Querträger
6. Vierkantdistanzscheibe
7. Tür
8. Längsträger
9. Schraube Türschloss
10. Distanzscheibe Türschloss
11. Schlossabdeckung
12. Schraube Schlossabdeckung
13. Türschloss
14. Oberes und unteres Türband
15. Distanzscheibe
HIER EINLEGEN
Abb. 5.2.1.B Türbefestigung
HIER ENTNEHMEN
5.2.2. AUSTAUSCH TÜRDICHTUNG
1. Tür öffnen. Das Türglas (Abb. 5.2.A, B, Pos. 3) mit Dichtung (2) durch Zug aus dem nichtrostenden
Türpreß-ling (5) in Richtung in die Trommel demontieren. Vorsichtig vorgehen, damit das Glas nicht
beschädigt wird.
2. Vom Glas Dichtung abnehmen (4).
3. Neue Dichtung mit breiterer Nute auf das Glas, mit Kante nach oben liegend, aufsetzen.
4. Mit Seifenwasser die Türdichtungsnute (2) schmieren. In die Nute am ganzen Umfang eine glatte Schnur
aufsetzen. Mit der Schnur den Saum zusammenziehen und als Gesamtheit auf die Kante des Türpreßlings (5) mit Aushöhlung in Richtung in die Trommel ausfsetzen. Ein Schnurende mit der Hand erfassen
und auf der Tür festhalten. Das zweite Schnurende zur Glasmitte wegen richtigem Aufsetzen des Dichtungssaumes ziehen.
MASCHINEN 16 kg / 35 Pfund, 22 kg / 50 Pfund
Detailvorgang des Austausches einer Türdichtung entnehmen Sie bitte den Servicehinweisen für Rundund Ecktüren. Für mehr Informationen nehmen Sie bitte Kontakt zu unserer Serviceabteilung.
Wichtiger Hinweis: Nach dem Dichtungsaustausch kann es vorkommen, dass der Andruck der
Türdichtung auf der Türschloss- sowie Türbandseite zu groß ist. Falls dies der Fall ist, gehen Sie laut o.g.
Anweisungen vor.
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
29
5.2.3. EINSTELLUNG VIBRATIONSSCHALTER
Der Vibrationsschalter ist ein wichtiges Bauteil, welches bei richtiger Einstellung die Maschine infolge von
übermäßigen Vibrationen und Erschütterungen bei Unwucht, verursacht durch eine ungleichmäßige Lagerung
der Wäsche in der Trommel, stilllegen muss. Bei der Aufstellung der Waschmaschine muss IMMER die
Einstellung des Vibrationsschalters erfolgen. Es wird empfohlen, einmal pro Jahr die Einstellung des
Vibrationsschalters durch einen qualifizierten Mitarbeiter überprüfen lassen, Abb. 5.2.3.
1. Nach der Maschinenaufstellung und vor der Prüfung der Einstellung des Vibrationsschalters die
Maschine in den Modus Hohes Schleudern bringen, bis die maximale Drehzahl erreicht wird. Dadurch
wird sichergestellt, dass sich die Wascheinheit in ausgewuchteter Lage setzt.
2. Der Vibrationsschalter befindet sich an der Maschinenvorderseite unter der oberen Abdeckung. Die obere
Maschinenabdeckung öffnen, damit der Vibrationsschalter leicht zugänglich ist.
3. Entfernung zwischen dem Mikroschalter und Federhalter prüfen. Diese muss 0,2mm / 0.008“ betragen.
4. Entfernung zwischen dem Mikroschalterhalter (Pos. x) und dem Distanzblech (Pos. 2) auf die Weise prüfen,
wie die Entfernung in der Abb. dargestellt ist.
5. Zustand und Position des Fühlers (Pos. 3) im Distanzblech (Pos. 2) prüfen. Die Fühlerposition muss in der
Mitte der Öffnung sein! Falls es erforderlich ist, den Halter des Vibrationsschalters lockern und Halter laut
Bedarf nach oben, nach unten, links oder rechts verschieben, damit die Fühlermitte in der Mitte der
Öffnung im Distanzblech liegt.
1.Mikroschalter
2. Distanzblech
3.Fühler
Abb. 5.2.3. Vibrationsschalter
FUNKTIONSTEST DES VIBRATIONSSCHALTERS
! WARNUNG!
FUNKTIONIERT DER VIBRATIONSSCHALTER NICHT RICHTIG, MASCHINE NICHT VERWENDEN!
DIESER FUNKTIONSTEST DARF LEDIGLICH DURCH EINEN QUALIFIZIERTEN MITARBEITER MIT
ENTSPRECHENDER GÜLTIGER BEFUGNIS DURCHGEFÜHRT WERDEN.
1. Funktionsfähigkeit des Vibrationsschalters muss nach der Maschinenaufstellung und dann einmal pro Jahr
überprüft werden. Während des Modes Hohes Schleudern den Vibrationsschalter vorsichtig so aktivieren,
dass Sie den beweglichen Fühler manuell verschieben. Die Maschine beendet das Schleudern und die
Trommel hört auf sich zu drehen.
2. Sämtliche Platten und Abdeckungen auf ursprüngliche Art befestigen.
30
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
5.2.4. RIEMENWECHSEL UND -SPANNEN
! WARNUNG!
VERGEWISSERN SIE SICH, OB DIE MASCHINE NICHT AN DIE STROMZULEITUNG
ANGESCHLOSSEN IST, DAMIT EIN UNERWÜNSCHTER MASCHINENSTART VERHINDERT WIRD.
Prüfung der Riemenaufspannung auf neuen Maschinen und nach Riemenaustausch vornehmen.
1. nach den ersten 24 Stunden Betrieb
2. nach den ersten 80 Stunden Betrieb
3. jede 6 Monate oder nach jeden 1000 Betriebsstunden – Variante, die früher vorkommt.
Zutritt zu den Riemen in der Maschinenhinterseite. Sind die Riemen zu viel gespannt oder zu locker, wird
dadurch ihre Standzeit verkürzt. Sind die Riemen zuviel gelockert, können sie auf der Riemenscheibe
durchrutschen und so einen lauten Betrieb verursachen und sich schnell abnutzen. In diesem Fall muss die
Riemenspannung eingestellt werden. Die Riemenspannung kann mittels eines Annäherungsverfahren geprüft
werden. Den Riemenmittelteil mit 60 N / 13 lb belasten. Liegt die Riemendurchbiegung zwischen 15 und 20
mm / 0.78“, ist die Riemenspannung i.O. Ist die Durchbiegung kleiner, dann die Riemenspannung verringern,
ist die Durchbiegung größer, die Riemenspannung erhöhen. Sind die Riemen abgenutzt oder beschädigt,
müssen sie gewechselt werden. Der Wechselvorgang ist folgend erläutert.
! WARNUNG!
RIEMENWECHSEL: WÄHREND DES ENTFERNEN DER RIEMEN VON DER RIEMENSCHEIBE
NIEMALS EIN BRECHEISEN, SCHRAUBENZIEHER ODER ÄHNLICHE WERKZEUGE VERWENDEN!
1. Die Hinterabdeckung demontieren (Abb. 5.2.4., Pos. 1).
2. Sicherungsmuttern (Pos. 6, 7) und (Pos. 4) lockern. Riemen (Pos. 2) von den Riemenscheiben
abnehmen.
3. Auf die Riemenscheiben (Pos. 5, 8) neue Riemen (Pos. 2) des gleichen Typs aufsetzen.
4. Die Riemen müssen in derselben Ebene beider Riemenscheiben (Pos. 5, 8) angeordnet werden. Falls
erforderlich, den Motor nach vorne oder nach hinten schieben, damit die Riemen gleiche Lage aufweisen.
5. Mit der Mutter (Pos. 7) in Richtung nach unten drehen zwecks Erreichen der Riemenspannung, beachten,
damit die Mutter (Pos. 6) ausreichend gelockert wird.
6. Riemenspannung prüfen - siehe die o.g. Beschreibung.
7. Liegt die Riemenspannung in den Limitgrenzen, dann die untere Mutter (Pos. 6) an die Motorplatte als
Gegenmutter festziehen. Für die Sicherstellung der gesamten Einstellung die Mutter festziehen.
8. Die Riemen und die Riemenscheibe dürfen nicht in Kontakt mit Öl, Schmiermittel, Wasser, usw. kommen.
1. Hinterpaneel
2. 2 x Riemen
3. 2 x M12-Schraube: Ausgleich
4. 2 x M10-Schraube
5. Motorriemenscheibe
6. Sicherungsmutter der M16-Schraube (unten)
7. Sicherungsmutter der M16-Schraube (oben)
8. Trommelriemenscheibe
Abb. 5.2.4. Riemeneinstellung
5.2.5. WASSERFILTER
Die Maschinen sind bei den Einlaßventils mit Filtern ausgestattet. Diese müssen zeitweise gereinigt
werden, damit es nicht zur Verlängerung der Zeit, für das Einfüllen der Maschine mit Wasser erforderlich,
kommt. Reinigungsintervalls sind von der Wassermenge sowie z.B. von fremden Körpern in der Rohrleitung
abhängig.
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
31
! WARNUNG!
VOR BEGINN DER WASSERFILTERREINIGUNG VERGEWISSERN SIE SICH, DASS ALLE
WASSERZULEITUNGEN IN DIE MASCHINE GESCHLOSSEN SIND.
5.2.6. ANZUGSMOMENTE
Empfohlene Anzugsmomentwerte für Normschrauben:
M6 8.8 : C = 10 Nm
M8 8.8 : C = 25 Nm
M10 8.8 : C = 45 Nm
M12 8.8 : C = 80 Nm
M16 8.8 : C = 200 Nm
Schrauben, die zu prüfen sind:
Schrauben, auf Cabinet-Dreieckversteifungen verwendet. Diese Versteifungen befinden sich in dem
vorderen Maschinenteil (2 Stück) und hinteren Maschinenteil (2 Stück) = 16 Schrauben M6 und M8.
Schrauben für Befestigung der Lagernabe in der Trommel = M10 oder M12
5.2.7. AUSTAUSCH DER WASCHMASCHINENSICHERUNGEN
WERTE DER SICHERUNGEN
Genaue Werte der Sicherungen finden Sie in der Nähe der Sicherungsbüchsen und im elektrischen Schaltplan,
der mit der Maschine mitgeliefert wird. Ist die Sicherung unterbrochen, kann sie durch eine Sicherung mit
gleichem Wert, aber NIEMALS durch Sicherung mit höherem Wert ersetzt werden. Falls erneut eine
Unterbrechung der Sicherung erfolgt, dann keinen Austausch vornehmen, aber die Störungsursache
suchen.
Im Bedarfsfall zu Ihrem Lieferanten Kontakt aufnehmen.
32
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
6. PROBLEME UND STÖRUNGEN DEN
6.1. NOTENTRIEGELUNG DES TÜRSCHLOSSES
Im Fall einer langzeitigen Stromunterbrechung kann das Türschloß notentriegelt werden. Beschreibung einer
Notöffnung der Tür ist folgend beschrieben.
! WARNUNG!
VOR DEM NOTÖFFNEN DER TÜR DEN MASCHINENHAUPTSCHALTER AUSSCHALTEN!
NIEMALS DIE TÜR ÖFFNEN, FALLS SICH DIE TROMMEL IMMER NOCH DREHT!
NIEMALS DIE TÜR ÖFFNEN, FALLS “ZU HEIß” ANGEZEIGT WIRD! VERBRENNUNGS- ODER
VERBRÜHUNGSGEFAHR!
NIEMALS DIE TÜR ÖFFNEN, FALLS MASCHINENTEILE NOCH ZU HEIß ERSCHEINEN!
NIEMALS DIE TÜR ÖFFNEN, FALLS SICH IN DER TROMMEL WASSER BEFINDET! ANDERFALLS
FLIESST ES NACH TÜRÖFFNEN HERAUS.
1. Ermitteln, ob alle Bedingungen für ein sicheres Türöffnen erfüllt sind.
2. Die Servicetafel beseitigen.
3. An der linken Türseite befindet sich eine Notöffnungsschnur. An dieser sanft, aber fest ziehen.
4. Hört man ein leichtes Knacken, wurde das Schloss aufgeschlossen.
5. Falls sämtliche Sicherheitsbedingungen erfüllt sind, die Tür öffnen.
6. Die Servicetafel wieder auf ihren Platz anbauen und sichern.
6.2. FEHLERMELDUNGEN, AM DISPLAY ANGEZEIGT
Siehe Handbuch für Maschinenbedienung, Kapitel 5.
Siehe Programmierhandbuch, Kapitel „Fehlerbeseitigung.
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
33
7. LISTE EMPFOHLENER ERSATZTEILE
-
Ablassventil
2-Weg-Einlassventil
3-Weg-Einlassventil
Dampfventil
Mikroschalter Schloss
Schloßspule
Sicherungen
Thermostatfühler
Motorschütz
Heizschütz
Heizkörper
Keilriemen
Türdichtung
Informationen im Detail sowie Bestell-Codes entnehmen Sie dem Ersatzteilkatalog für einzelne Maschine oder
erfahren diese bei Ihrem Lieferanten.
34
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
8. AUßERBETRIEBSETZUNG DER MASCHINE
8.1. TRENNEN DER MASCHINE
1. Stromaußenzuleitung in die Maschine abschalten.
2. Den Maschinenhauptschalter abschalten.
3. Wasser-, bzw. Dampfaußenzuleitung in die Maschine abschalten.
4. Vergewissern Sie sich, daß die Stromaußenzuleitung und bzw. die Dampfzuleitung abgeschaltet sind.
Sämtliche Strom-, Wasser-, bzw. Dampfzuleitungen trennen.
5. Leiter der Stromaußenzuleitung isolieren.
6. Maschine mit "AUßER BETRIEB" kennzeichnen.
7. Die die Maschine zum Fußboden befestigenden Muttern (Schrauben) abschrauben.
8. Beim Transport laut Hinweise, in den Kapiteln:
„2.2. WICHTIGE INFORMATIONEN VOR DER INSTALLATION“, Absatz „Beim Transport und Lagerung“,
„4. HANDHABUNG, TRANSPORT, LAGERUNG UND AUSPACKEN“ angeführt, vorgehen.
Falls die Maschine nicht wieder verwendet wird, diese so sichern, damit eine Verletzung von Personen, Schäden an
Gesundheit, Sachen und Umwelt verhindert werden. Vergewissern Sie sich, bitte, dass keine Personen sowie Tiere
innen in der Maschine sind, dass eine Verletzung von Personen durch bewegliche oder scharfe Maschinenteile,
bzw. durch Betriebsstoffe verhindert wird (z.B. Tür entfernen, Trommel gegen Drehen sichern, usw.).
BEACHTEN SIE BITTE, DASS FALLENDE AUSGEBAUTE TÜR ODER GLAS NIEMANDEN
VERLETZEN!
8.2. MASCHINENENTSORGUNG
! WARNUNG!
WÄHREND DER WASCHMASCHINENDEMONTAGE SÄMTLICHE SICHERHEITSMAßNAHMEN
BETREFFS VERHINDERUNG EINER VERLETZUNG DURCH GLAS UND SCHARFE KANTEN VON
BLECHTEILEN TREFFEN.
8.2.1. MASCHINENENTSORGUNG DURCH FACHFIRMA
Informationen, sich auf die Richtlinie WEEE (Waste Electrical and Electronic Equipment) beziehen, hepten
lediglich für Mitgliedsländer der EU):
- Für die durch Sie beschaffte Maschine wurden Naturressourcen verwendet, die zur Wiederverwendung
und Anwendung bestimmt sind.
Die Maschine kann Werkstoffe beinhalten, die für die Gesundheit und Umwelt gefährlich sind.
- Wird eine Maschinenentworgung durchgeführt, dann eine Ausweitung dieser Werkstoffe in die Umwelt
verhindern und gegenüber den Naturressourcen schonend. Es wird empfohlen, Systeme von Firmen,
sich mit der Altstoffsammlung und –einbringung und Altstoffrecycling in Ihrer Region oder Land
beschäftigend, zu nutzen. Diese Systeme stellen die Recyclingart der Komponenten sicher.
- Symbol „durchgestrichener Müllkasten mit Rollen“ (
-
) fordert Sie zur Anwendung von Systemen der
Altstoffsortierung auf.
Falls Sie weitere Informationen über Möglichkeiten der Abgabe von Altstoffen und Recyclingaltstoffen
der zur Entsorgung bestimmten Maschinen wünschen, dann nehmen Sie zu Ihrer zuständigen Gemeindeoder Stadtbehörde Ihrer Region oder Landes (Umgang mit Altstoffen) Kontakt auf.
Für mehr Informationen betreffs Einfluss der Entsorgung Ihrer Produkte im Bereich Umwelt nehmen Sie
zu uns Kontakt auf.
Nehmen Sie, bitte, in Betracht, dass die WEEE –Richtlinie lediglich für Haushaltverbraucher allgemein gültig
ist. In manchen Ländern gibt es die Kategorie der Profi-Anlagen. In manchen Ländern gibt es diese
Kategorie nicht.
Aus diesem Grunde muss die Maschine mit dem Symbol (
) nicht gekennzeichnet werden.
Informationen für Fachhändler: Wegen der Vielgestaltigkeit von Nationalvorschriften kann der Hersteller nicht
sämtliche Maßnahmen treffen, damit diese allen Nationalvorschriften jedes Mitgliedslandes entsprechen. Wir
setzen voraus, dass jeder Fachhändler, der unsere Produkte in das Mitgliedsland importiert (und auf Markt
bringt), unentbehrliche Schritte vornimmt, damit er die Anforderungen der Nationalvorschriften (so, wie das die
Richtlinie fordert), erfüllt.
8.2.2. MASCHINENENTSORGUNG DURCH EIGENLEISTUNG
Sortieren Sie Bauteile laut Werkstoff: Metall-, nicht metallische, Glas-, Kunststoffteile usw. und geben diese
an eine Firma ab, die befugt ist, deren Weiterverarbeitung durchzuführen. Die sortierten Werkstoffe müssen
in einzelne Abfallgruppen weitersortiert werden. Diese Abfallgruppen sind unter www.euwas.org zu finden.
Die sortierten Werkstoffe einer Firma anbieten, die befugt ist, diese weiterzuverarbeiten.
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
35
BEMERKUNGEN:
36
HANDBUCH DER AUFSTELLUNG UND INSTANDHALTUNG
505677_K_AUSGABEDATUM_4.9.2009.DOC
WICHTIG!
MASCHINENTYP:
PROGRAMMATOR:
-ELEKTRONISCHER
PROGRAMMATOR MCB EC
-ELEKTRONISCHER
PROGRAMMATOR MCB FC
-ELEKTRONISCHER
PROGRAMMATOR MCG FC
AUFSTELLDATUM:
AUFSTELLUNG
DURCHGEFÜHRT:
SERIEN-NUMMER:
ELEKTRISCHE SPEZIFIKATION:
SPANNUNG.........V........ PHASE......... Hz
BEI JEDEM KONTAKT ZU IHREM FACHHÄNDLER
BETREFFS MASCHINENSICHERHEIT ODER
ERSATZTEILE MUß DIESES BLATT ORDNUNGSGEMÄß
AUSGEFÜLLT WERDEN.
ANLEITUNG FÜR SPÄTERE REFERENZEN AUFBEWAHREN.
FACHHÄNDLER:
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement