Graco 308225h , Bulldog Hydra-Cat Dosierpumpen mit festem Mischverhältnis Bedienungsanleitung

Graco 308225h , Bulldog Hydra-Cat Dosierpumpen mit festem Mischverhältnis Bedienungsanleitung | Manualzz

Betriebsanleitung

BULLDOG HYDRA–CAT

R

Dosierpumpen mit festem

Mischverhältnis

308225G

Ausgabe H

21 MPa (207 bar) zulässiger Betriebsüberdruck

Zwei oder drei Unterpumpen-Modelle mit verschiedenen

Mischverhältnissen, Druckverhältnissen und

Durchflussvolumen

Verfügbar als Standard-Pumpen, als Modelle für die Wandmontage* oder als freistehende*

Modelle

* Umfasst Mischverteiler, automatische Drucksicherheitsventile,

Absperrventile, Druckmesser und Druckregler

Warnhinweise und Anleitungen lesen.

Eine Liste mit Modellen finden Sie auf Seite 6.

Inhaltsverzeichnis

Sicherheitshinweise

Modell-Tabellen

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

2

6

Typische Installationen

Installation

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7, 8

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Installation – Optionale Materialheizung

Installation – Optionale Lösemittelpumpe

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . .

13

15

Spülen

Betrieb

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

System abschalten und pflegen

Fehlersuche

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Service – Unterpumpe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

16

19

23

24

26

Zubehör . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Abmessungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

40

43

Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

Graco Standard-Garantie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

45

46

GRACO N.V.; Industrieterrein — Oude Bunders;

Slakweidestraat 31, 3630 Maasmechelen, Belgium

Tel.: 32 89 770 700 – Fax: 32 89 770 777

ECOPYRIGHT 1998–1993, GRACO INC.

02910A

BEWÄHRTE QUALITÄT, FÜHRENDE TECHNOLOGIE.

Symbole

Warnsymbol

WARNUNG

Dieses Symbol warnt vor möglichen schweren oder tödlichen

Verletzungen bei Nichtbefolgung dieser Anleitung.

Vorsichtsymbol

VORSICHT

Dieses Symbol warnt vor möglicher Beschädigung oder

Zerstörung von Geräten bei Nichtbefolgung dieser Anleitung.

WARNUNG

GEFAHR DURCH MATERIALEINSPRITZUNG

Spritzer aus der Pistole, Leckagen oder gerissenen Bauteilen können Material in den Körper einspritzen und sehr schwere Verletzungen verursachen, die u.U. eine Amputation erforderlich machen können. Materialspritzer in die

Augen oder auf die Haut können ebenso zu schweren Gesundheitsschäden führen.

D In die Haut eingespritztes Material mag zwar wie eine gewöhnliche Schnittverletzung aussehen - es handelt sich dabei jedoch um eine schwere Verletzung. Sofort einen Arzt aufsuchen.

D Die Pistole nicht auf Personen oder Körperteile richten.

D Weder Hände noch Finger über die Spritzdüse legen.

D Leckagen nicht mit Hand, Körper, Handschuh oder Lappen abdichten oder ablenken.

D Material nicht “zurückspritzen”; dies ist kein Luftspritzsystem.

D Funktion des Pistolen-Diffusers wöchentlich überprüfen. Siehe Pistolen-Betriebsanleitung.

D Beim Spritzen stets die Abzugssicherung an der Pistole angebracht haben.

D Funktion des Pistolen-Diffusers wöchentlich überprüfen. Siehe Pistolen-Betriebsanleitung.

D Vor dem Spritzen die Funktionstüchtigkeit der Sicherheitsvorrichtungen an der Pistole prüfen.

D Abzugsschutz der Pistole stets umlegen, wenn die Spritzarbeiten beendet werden.

D Stets die Schritte im Abschnitt Druckentlastung auf Seite 19 ausführen, wenn die Spritzdüse verstopft ist und wenn: zum Druckentlasten aufgefordert wird; die Spritzarbeiten eingestellt werden; das Gerät gereinigt,

überprüft oder gewartet wird; oder wenn die Spritzdüse installiert oder gereinigt wird.

D Alle Materialverbindungen vor Betrieb des Gerätes festziehen.

D Die Schläuche, Rohre und Kupplungen täglich prüfen. Keinen Teil des Schlauchsystems flicken oder reparieren.

Falls der Schlauch beschädigt ist, tauschen Sie ihn unverzüglich aus.

GEFAHR DURCH BEWEGLICHE TEILE

Bewegliche Teile wie z. B. der Druckluftmotorkolben können Finger einklemmen oder abtrennen.

D Betreiben Sie das Gerät nicht, wenn die Luftmotorplatten entfernt wurden.

D Halten Sie während des Starts oder Betriebs des Geräts Ihren Körper und Werkzeuge fern von beweglichen

Teilen.

2 308225

WARNUNG

GEFAHR DURCH BRAND, EXPLOSION UND ELEKTROSCHOCK

Falsche Erdung, schlechte Belüftung, offene Flammen oder Funken können gefährlich sein und Brand, Explosion,

Elektroschock oder andere schwere Verletzungen verursachen.

D Das Gerät und das zu bespritzende Objekt erden. Siehe Abschnitt Erdung auf Seite 10.

D Das Heizgerät nicht mit brennbaren Flüssigkeiten verwenden. Brennbare Flüssigkeiten sind zum Beispiel solche, deren Flammpunkt unter 93

_ C liegt.

D Die elektrische Verdrahtung muss ausschließlich von ausgebildetem und qualifiziertem Personal ausgeführt werden und den Bestimmungen des jeweiligen Landes entsprechen.

D Sollte während der Benutzung dieses Gerätes statische Funkenbildung festgestellt werden, sofort mit

dem Spritzen aufhören. Den Fehler suchen und beheben.

D Für ausreichende Belüftung mit Frischluft sorgen, um den Aufbau brennbarer Dämpfe durch Lösungsmittel oder Spritzmaterial zu vermeiden.

D Rauchen Sie nicht innerhalb des Spritzbereiches.

D Alle offenen Feuer oder Dauerflammen innerhalb des Spritzbereichs löschen.

D Spritzbereich frei von Abfällen einschließlich Lösungsmittel, Lappen und Benzin halten.

D Alle Geräte innerhalb des Spritzbereichs von der Stromversorgung abklemmen.

D Keinen Lichtschalter im Spritzbereich betätigen, während das Gerät in Betrieb ist oder solange Dämpfe in der Luft vorhanden sind.

D Keinen Benzinmotor im Spritzbereich betreiben.

GEFAHR DURCH GIFTIGE MATERIALIEN

Gefährliche Materialien oder giftige Dämpfe können schwere oder tödliche Verletzungen verursachen, wenn sie durch Spritzer in die Augen oder auf die Haut gelangen, oder eingeatmet oder verschluckt werden.

D Informationen über die spezifischen Gefahren des verwendeten Materials einholen.

D Gefährliche Materialien in einem dafür zugelassenen Behälter aufbewahren. Gefährliche Materialien unter

Beachtung aller örtlichen, landes- und bundesstaatlichen Bestimmungen entsorgen.

D Stets Schutzbrille, Handschuhe, Schutzkleidung und Atemgerät gemäß den Empfehlungen des Materialund Lösemittelherstellers tragen.

D Graco stellt keine der reaktionsfähigen chemischen Komponenten her, die in diesem Gerät verwendet werden, noch liefert Graco diese, und ist nicht für deren Auswirkungen verantwortlich. Graco übernimmt keine Verantwortung für Verluste, Schäden, Kosten oder Ansprüche für Verletzungen an Personen oder Eigentumsschäden, die direkt oder indirekt in Zusammenhang mit der Benutzung solcher chemischer Komponenten entstehen.

308225 3

WARNUNG

GEFAHR DURCH GERÄTEMISSBRAUCH

ANLEITUNG

Gerätemissbrauch kann zu Rissen am Gerät oder zu Funktionsstörungen führen und schwere Verletzungen zur Folge haben.

D Dieses Gerät darf nur von geschultem Personal verwendet werden.

D Alle Handbücher, Warnschilder und Etiketten vor Inbetriebnahme des Gerätes lesen.

D Das Gerät nur für den vorgesehenen Zweck verwenden. Bei Fragen dazu den Graco-Händler kontaktieren.

D Gerät nicht verändern oder modifizieren. Nur Original-Ersatzteile und Zubehör von Graco verwenden.

D Das Gerät täglich überprüfen. Verschlissene oder beschädigte Teile müssen sofort ausgewechselt oder repariert werden.

D Die Tabelle auf Seite 6 enthält wichtige Druckinformationen. Der zulässige Betriebsüberdruck der einzelnen

Modelle ist auch auf dem Typenschild der Pumpe angegeben. Vor der Inbetriebnahme ist sicherzustellen, dass alle Extrusionsgeräte und Zubehörteile für den zulässigen Betriebsüberdruck der Pumpe ausgelegt sind. Niemals den zulässigen Betriebsüberdruck der Systemkomponente mit dem niedrigsten Nennwert

überschreiten.

D Niemals die Pumpe betreiben, wenn die automatischen Druckentlastungsventile und die Ausflusssätze nicht installiert sind. Diese Ventile vermindern den Materialdruck über einen Ausflusskanal an der Unterseite des

Ventils, falls der Verdrängungspumpendruck den maximalen Betriebsüberdruck übersteigt.

D Druckbeaufschlagte Geräte nicht hochheben.

D Nur von Graco zugelassene Schläuche verwenden. Niemals die Knickschutzfedern von den Schläuchen abnehmen. Sie schützen die Schläuche vor Rissen, welche durch das Biegen und Drehen in der Nähe der

Kupplungen entstehen können.

D Schläuche nicht in der Nähe von belebten Bereichen, scharfen Kanten, beweglichen Teilen oder heißen Flächen verlegen. Graco-Schläuche keinen Temperaturen von mehr als 82

_C oder weniger als –40_C aussetzen.

D Schläuche nicht zum Ziehen des Gerätes verwenden.

D Nur Materialien und Lösemittel verwenden, die mit den benetzten Teilen des Systems verträglich sind. Siehe

Abschnitt Technische Daten in den Betriebsanleitungen aller Geräte. Sicherheitshinweise der Material- und

Lösemittelhersteller beachten.

D Alle zutreffenden örtlichen und nationalen Vorschriften bezüglich Brandschutz und Anwendung elektrischer

Geräte sowie alle Sicherheitsvorschriften beachten.

4 308225

Bemerkung

308225 5

Modell-Tabellen

Nennwerte für Druck und Übersetzungsverhältnis bei Bulldog-Pumpen

WARNUNG

GEFAHR DURCH TEILERISSE

Um die Gefahr einer zu hohen Druckbeaufschlagung einer Komponente zu verringern, was zu einer Explosion sowie zu schweren Verletzungen führen kann, darf das System niemals mit einem Betriebsdruck betrieben werden, der höher ist als die schwächste Komponente des Systems. Der zulässige Betriebsüberdruck aller materialseitigen Komponenten, wie zum

Beispiel Extrusionsventile, Regler und Schläuche, muss gleich hoch oder höher sein als der in der Spalte B angegebene

Druck für die einzelnen Pumpenmodelle.

Die Spalte A enthält den maximalen Materialauslassdruck der Pumpe.

Die Spalte B enthält den Mindest-Betriebsüberdruck, der für alle Systemkomponenten erforderlich ist. Die Berechnung basiert auf den Einstellungen automatischer Entlastungsventile. Die von Graco im Zusammenhang mit den Modellen angeführten

Komponenten entsprechen diesen Anforderungen.

Modelle mit zwei Unterpumpen

Mischungsverhältnis

1:1

Nackt

231897

Modell-Nr.

Wandmontage

231836

Freistehend

231865

Maximaler

Materialausgangsdruck

der Pumpe*

A

Bei einem max. Luftdruck von

MPa, bar

21, 207

MPa, bar

0,6, 6

B

Mindest-Betriebs-

überdruck der

Komponente

MPa, bar

21, 207

Druckverhältnis

(Material zu Luft)

34,7

Nenn-

Förderleistung

bei

40 DH/Min.

l/Min.

6,8

Modelle mit drei Unterpumpen

Mischungsverhältnis

2:1

2:1

3:1

4:1

Nackt

231908

231910

231912

231915

Modell-Nr.

Wandmontage

231847

231849

231851

231854

Freistehend

231876

231878

231880

231883

Maximaler

Materialausgangsdruck

der Pumpe*

A

Bei einem max. Luftdruck von

MPa, bar

16, 160

21, 207

18, 180

19, 192

MPa, bar

0,7, 7

0,6, 6

0,7, 7

0,7, 7

B

Mindest-Betriebs-

überdruck der

Komponente

MPa, bar

20, 200

25, 248

20, 200

20, 200

Druckverhältnis

(Material zu Luft)

23,2

34,7

26,1

27,8

Nenn-

Förderleistung

bei

40 DH/Min.

l/Min.

10,1

6,7

8,9

8,4

6 308225

Typische Installation

Über die typischen Installationen

Diese Pumpen sind für die Integration in ein Hydra-Cat-

Extrusionssystem gedacht, das Zweikomponenten-Materialien dosiert, mischt und extrudiert. Die unten sowie auf Seite 8 dargestellten typischen Installationen sind nur Richtlinien für die Zusammenstellung eines vollständigen Dosiersystems.

Zur besseren Klarheit sind die verschiedenen Komponenten zwar in der richtigen Reihenfolge dargestellt, wobei diese

Reihenfolge aber nicht der exakten Position im installierten

System entsprechen muss. Für Unterstützung bei der Planung

Ihres Systems nehmen Sie bitte mit Ihrem Graco-Händler

Kontakt auf.

HINWEIS: Wird die Dosierpumpe mit Druckzufuhr betrieben, sollten Materialdruckmanometer (J) an den Dosierpumpeneingängen angeschlossen werden, um die richtigen Drücke der Zufuhrpumpe zu überwachen. Der Zufuhrdruck darf niemals mehr als

25% des ausgangsseitigen Materialdrucks der

Hydra-Cat Pumpe betragen.

System für Materialien mit niedriger Viskosität, zwei Unterpumpen, 5:1-Zufuhrpumpen

LEGENDE

A Lufthahn mit Entlastungsbohrung

B Luftfilter

C Luftöler

D Trockenlaufsicherungsventil für die Pumpe

E Pumpenluftregler

F Zufuhrpumpe

G Erdungsdraht

H Dosierpumpe

J Materialdruck-

Manometer

K Rückschlagventil

L Automatisches

Druckentlastungsventil

M Materialfilter

N Mischverteiler

P Druckentlastungsventil

Q Material-Absperrventil

R Statischer Mischer

S Extrusionsventil

T Materialdruckregler

U Lösemittelpumpe

V Materialfilter

1

2

Siehe Hinweis oben.

An Auslassflasche anschließen.

Siehe Abb. 5 auf Seite 11.

* Bei freistehenden oder Wandmodellen enthalten.

B

A

K*

C

D

F G H E* A*

L*

M

HÄRTER

N*

P*

R

S

2

HÄRTER

STAMMK.

STAMMK.

K

Q*

T

Q

U

M

E

A

HÄRTER HARZ

J*

V*

1

Q*

02911

Abb. 1

308225 7

Typische Installation

Über die typischen Installationen

Diese Pumpen sind für die Integration in ein Hydra-Cat-

Extrusionssystem gedacht, das Zweikomponenten-Materialien dosiert, mischt und extrudiert. Die unten sowie auf Seite 7 dargestellten typischen Installationen is sind nur is Richtlinien für die Zusammenstellung eines vollständigen Dosiersystems.

Zur besseren Klarheit sind die verschiedenen Komponenten zwar in der richtigen Reihenfolge dargestellt, wobei diese

Reihenfolge aber nicht der exakten Position im installierten

System entsprechen muss. Für Unterstützung bei der Planung

Ihres Systems nehmen Sie bitte mit Ihrem Graco-Händler

Kontakt auf.

HINWEIS: Wird die Dosierpumpe mit Druckzufuhr betrieben, sollten Materialdruckmanometer (J) an den Dosierpumpeneingängen angeschlossen werden, um die richtigen Drücke der Zufuhrpumpe zu überwachen. Der Zufuhrdruck darf niemals mehr als

25% des ausgangsseitigen Materialdrucks der

Hydra-Cat Pumpe betragen.

Beheiztes System für Materialien mit hoher Viskosität, drei Unterpumpen, 10:1-Zufuhrpumpen

LEGENDE

A Lufthahn mit Entlastungsbohrung

B Luftfilter

C Luftöler

D Trockenlaufsicherungsventil für die Pumpe

E Pumpenluftregler

F Zufuhrpumpe

G Erdungsdraht

H Dosierpumpe

J Materialdruck-Manometer

K Rückschlagventil

L Automatisches

Druckentlastungsventil

M Materialfilter

N Mischverteiler

P Druckentlastungsventil

Q Material-Absperrventil

R Statischer Mischer

S Extrusionsventil

T Materialdruckregler

U Lösemittelpumpe

V Materialfilter

W Material-Heizgerät

X Zufuhrverteiler

1

2

Siehe Hinweis oben.

An Auslassflasche anschließen.

Siehe Abb. 5 auf Seite 11.

* Bei freistehenden oder Wandmodellen enthalten.

B

A

H E* A*

F

G J* K* L*

W M

C

D

N**

P**

R

S

2

K

Q** T

U

Q

M

2

E

A

X*

J*

1

V*

Q*

02912

Abb. 2

8 308225

Standard-Pumpen

Installation

Standard-Pumpen sind für solche Installationen verfügbar, die ein hohes Maß an Anpassung erfordern. Für ein sicheres und effizientes System sollten bei angepassten Systemen ebenfalls jene Luft- und Materialkomponenten verwendet werden, die bei den Wand- und freistehenden Modellen im

Lieferumfang enthalten sind. Die Teilenummern sind in den

Teilezeichnungen ab Seite 28 angegeben. Darüber hinaus sollten jene Zubehörteile verwendet werden, die in den

Zeichnungen der Typischen Installationen dargestellt und auf den folgenden Seiten dieser Betriebsanleitung beschrieben sind.

Es ist darauf zu achten, dass sämtliche Zubehörteile den

Luft- und Materialanforderungen des Systems entsprechen.

Weitere Informationen sind im Installationsabschnitt enthalten.

HINWEISE:

1.

Bei Modellen mit drei Unterpumpen dienen die zwei

äußeren Unterpumpen immer zur Zufuhr der Stammkomponente, und die mittlere Unterpumpe zur Zufuhr des Härters.

2.

Kennzeichnen Sie alle Pumpen, Schläuche,

Materialregler usw. im Hinblick darauf, ob sie zur

Stammkomponentenseite oder zur Härterseite des Systems gehören.

Montage der Pumpe

Montieren Sie die Pumpe so, wie es für die vorhandene

Installation am geeignetsten ist. Die Standard-Pumpe kann an einer Wandhalterung oder auf einem Fahrgestell befestigt werden. Siehe Abmessungen auf Seite 43. Die

Bulldog-Pumpe wiegt mit allen Zubehörteilen etwa 52 kg.

Der Pumpenständer und seine Zubehörteile wiegen etwa

25 kg.

Bei einer Wandmontage ist darauf zu achten, dass die

Halterung und die Wand stark genug sind, um das Gewicht der Pumpe, der Zubehörteile, der Rohre und der während des Betriebes verursachten Vibrationen tragen zu können.

Die Wandhalterung sollte sich etwa 1,5 m über dem Boden befinden.

308225 9

Erdung

Installation

2.

Luftschläuche: nur geerdete Schläuche mit einer

Gesamtlänge von maximal 150 m verwenden, um den Erdschluss sicherzustellen.

WARNUNG

BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHR

Schlechte Erdung kann zu statischer Funkenbildung und in der Folge zu Brand oder

Explosion führen. Um die Gefahr von Sachbeschädigungen oder schweren Verletzungen zu verringern, sind die untenstehenden

Erdungsanweisungen zu befolgen.

3.

Materialschläuche: nur geerdete Materialschläuche verwenden.

4.

Luftkompressor: Herstellerempfehlungen beachten.

5.

Spritzpistole oder Extrusionsventil: die Erdung wird durch die Verbindung mit einem richtig geerdeten Materialschlauch und der Pumpe hergestellt.

Die folgenden Erdungsanweisungen beschreiben die

Mindestanforderungen für ein System. Ihr System kann eventuell noch andere Geräte oder Teile umfassen, die geerdet werden müssen. Sehen Sie in den Elektrizitätsrichtlinien Ihres Landes nach, um detaillierte Erdungsanweisungen für Ihr Gebiet und Ihren Gerätetyp zu finden. Ihr System muss an eine echte Erdverbindung angeschlossen werden.

1.

Pumpe:

a.

Sicherungsmutter (BB) der Erdungsklammer und

Scheibe (AA) lösen.

b.

Ein Ende eines mindestens 1,5 mm

@

dicken Erdungsdrahtes (G) in den Schlitz in der Öse (CC) schieben und die Mutter fest anziehen. Siehe Abb. 3.

c.

Das andere Ende des Erdungsdrahts an Erde legen. Dazu Erdungsklemmendraht 237569 bestellen.

G

CC

6.

Materialvorratsbehälter: gemäß den örtlichen Vorschriften.

7.

Zu bespritzendes Objekt: gemäß den örtlichen

Vorschriften.

8.

Alle beim Spülen verwendeten Lösemittelbehälter

müssen den örtlichen Vorschriften entsprechen. Nur elektrisch leitende Metalleimer auf einer leitenden Oberfläche verwenden. Den Eimer nicht auf eine nicht leitende Unterlage wie z.B. Papier oder Pappe stellen, da dadurch die

Erdung unterbrochen wird.

9.

Um den Erdschluss beim Spülen oder Druckent-

lasten aufrecht zu erhalten, ein Metallteil des Extrusionsgeräts fest gegen einen geerdeten Metalleimer drücken, dann den Abzug des Extrusionsgeräts betätigen.

Abb. 3

BB

AA

10 308225

Luftreglerzubehör

Installation

Die Zubehörteile in der in Abb. 4 dargestellten Reihenfolge installieren. Nur den Luftregler (E) und ein Hauptluftventil (A) an der Pumpe befestigen. Alle anderen Zubehörteile auf getrennten Wandhalterungen befestigen, um die Belastung für den Pumpeneinlass zu verringern. Es ist zu beachten, dass ein Luftfilter (B) für mehrere Pumpen eingesetzt werden kann, wenn ein Luftverteiler nach dem Luftfilter angeschlossen wird.

WARNUNG

GEFAHR DURCH MATERIALEINSPRITZUNG

An jenen Stellen, die in den “Typischen Installationszeichnungen” dargestellt sind, müssen Lufthähne (A) mit Entlastungsbohrung eingebaut werden. Diese Hähne werden beim Druckentlasten des Systems benötigt, um in der Luftleitung eingeschlossene Luft abzulassen.

Durch eingeschlossene Luft kann die Pumpe unerwartet starten, was zu schweren Verletzungen durch bewegliche

Teile, Materialeinspritzung oder Materialspritzer führen kann.

3.

Für jede Zufuhrpumpe ein Trockenlaufsicherungsventil

(D) installieren, um die Luftzufuhr zur Pumpe automatisch abzuschalten, wenn die Pumpe eine voreingestellte

Geschwindigkeit überschreitet. Eine zu schnell laufende

Pumpe kann schwer beschädigt werden.

4.

Zur automatischen Schmierung des Luftmotors einen

Luftöler (C) installieren.

5.

Einen Luftfilter (B) einbauen, um Schmutz und Feuchtigkeit von der Druckluftzufuhr fernzuhalten.

Automatische Druckentlastungsventile

WARNUNG

GEFAHR DURCH TEILERISSE

Um die Gefahr von Teilerissen zu verringern, welche zu schweren Verletzungen und Sachbeschädigungen führen könnten, muss das entsprechende automatische Druckentlastungsventil (18) für jedes Material an einer Mehrkomponentenpumpe installiert werden.

B

A

Diese Ventile entlasten den Materialdruck automatisch, wenn der Ausgangsdruck der Pumpe den voreingestellten

Druck des Ventils übersteigt. Eine zu hohe Druckbeaufschlagung kann dann entstehen, wenn es zu einem

Materialstau vor dem Ventil kommt oder ein anderer

Umstand eintritt, der zu einem Hohlsog in einer der Pumpen führt und den gesamten Materialdruck zu der/den anderen

Pumpen leitet.

Zur Bestimmung des voreingestellten Drucks eines bestimmten Systems siehe Modelltabelle auf Seite 6.

E

A

G

18

Abb. 4

C

D

02887

1.

Einen Lufthahn (A) mit Entlastungsbohrung im Lufteinlass der Pumpe installieren.

2.

Einen Luftregler und ein Manometer (E) installieren, um den Auslassdruck der Pumpe zu regeln.

38a

38b

HINWEIS: Die Position 38, Auslassflaschen-Satz, enthält die Teile 38a–38h

38f

38g

38h

38c

Abb. 5

02888A

308225 11

Installation

Automatische Druckentlastungsventile

(Fortsetzung)

Zusätzliche Systemkomponenten

Zwei Auslassflaschen-Sätze (38) sind in den Wandmodellen

(nicht zusammengebaut) und den freistehenden Modellen

(zusammengebaut) enthalten, um das ausfließende Material aufzufangen, wenn sich die automatischen Druckentlastungsventile (18) öffnen.

Die Zufuhrpumpen, die Lösemittelpumpe, die Heizgeräte usw. anschließen. Teileinformationen sind im Abschnitt

“Typische Installationen” auf Seite 7 sowie im Abschnitt

“Zubehör” auf den Seiten 40 und 41 zu finden.

Bei den Wandmodellen ist der Satz wie in Abb. 5 auf Seite 11 dargestellt zusammenzubauen und sicher an einer Wand oder einer Halterung zu befestigen. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Kabelbinder die Schläuche, falls nötig, so zusammenbinden, dass sie nicht stören.

WARNUNG

GEFAHR DURCH MATERIALEINSPRITZUNG

Material, das aus den automatischen Druckentlastungsventilen strömt, kann mit einem Druck von mehr als

21 MPa (207 bar) austreten. Um die Gefahr schwerer

Verletzungen durch Materialeinspritzung oder Materialspritzer zu vermeiden, müssen die Auslassflaschen sicher am Rahmen oder an der Wand befestigt werden, so dass sie durch einen plötzlich und mit hohem Druck eintretenden

Materialschwall nicht verschoben werden können.

Feuchtigkeit in der Druckluft kann zu einer Kristallisierung des Materials führen und Fehlfunktionen der Rückschlagventile verursachen. Aus diesem Grund einen Lufttrocknungssatz oder einen Stickstoffreglersatz verwenden, um das

Material in den Zufuhrbehältern vor Feuchtigkeit zu schützen.

Siehe Zubehör auf Seite 41.

EE

DD

37B

37A

CC

Materialzufuhrschläuche anschließen

02889

Abb. 6

HINWEIS: Wird die Pumpe an einer Wand befestigt, müssen die Einlassgruppen (CC) der Unterpumpen nach vorne und nicht, wie in Abb. 76 dargestellt, nach hinten gerichtet sein.

Für Modelle mit zwei Unterpumpen

1.

Den Stammkomponenten-Zufuhrschlauch (EE) am 3/4” NPT-Drehgelenkeinlass (37B) für die Stammkomponenten-Unterpumpe anschließen. Siehe Abb. 6.

37B

EE

2.

Den Härter-Zufuhrschlauch (DD) am 3/4” NPT-

Drehgelenkeinlass (37A) für die Härter-Unterpumpe anschließen. Siehe Abb. 6.

Für Modelle mit drei Unterpumpen

1.

Den Stammkomponenten-Zufuhrschlauch (EE) am 3/4” NPT-Drehgelenkeinlass (37B) für die Stammkomponenten-Unterpumpen anschließen. Siehe Abb. 7.

2.

Den Härter-Zufuhrschlauch (DD) am 3/4” NPT-Drehgelenkeinlass (37) für die mittlere Unterpumpe (Härter) anschließen. Siehe Abb. 7.

Abb. 7

37A

DD

02890

12 308225

Abb. 8

Installation – Optionale Materialheizung

Alle Modelle

201a

201b

201

202

204

10

HINEIN

HINAUS

203

02913A

WARNUNG

GEFAHR DURCH

MATERIALEINSPRITZUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen zu verringern, die Schritte im Abschnitt Druck-

entlastung auf Seite 19 vor dem Installieren der Heizgeräte ausführen.

HINWEIS: Für Systeme, die jeweils ein Heizgerät für jedes

Spritzmaterial benötigen, sind die Heizgeräte und erforderlichen Leitungen (Teile 201 bis 205) gemäß den Angaben auf Seite 40 zu bestellen.

1.

Ein Heizgerät an jeder Seite der Montagehalterung mit den drei Schrauben (201a) und den Federringen (201b) befestigen, die im Lieferumfang des Heizgerätes enthalten sind. Siehe Abb. 8.

2.

Eine Schottverschraubung (202) am Auslass eines jeden Heizgerätes anschließen. Siehe Abb. 8.

3.

Eine Schottverschraubung (203) am Einlass eines jeden Heizgerätes anschließen. Siehe Abb. 8.

Für Modelle mit zwei Unterpumpen

1.

Den vorhandenen Härter-Schlauch (10B) vom Einlass des Mischverteilers (23) abziehen. Siehe Abb. 8. Das freie Ende des Schlauches mit dem Drehgelenk (203) am Einlass des Härter-Heizgerätes verbinden. Siehe

Abb. 9.

2.

Einen neuen Materialschlauch (204B) zwischen Auslass

(202B) des Härter-Heizgeräts und Härter-Mischverteiler anschließen. Siehe Abb. 8 und 9.

3.

Die Schritte 1 und 2 an der Stammkomponenten-Pumpe

(“A”-Seite) wiederholen.

Siehe Modelle mit drei Unterpumpen auf der nächsten Seite.

23

204B

202B

203A

204A

202A

STAMMK

.

HINAUS

HINEIN

10A

STAMMK.

HÄRTER

10B

HÄRTER

HINAUS

HINEIN

203B

Abb. 9

02893

308225 13

FA

Installation – Optionale Materialheizung

23

204B

205A

STAMMK.

HÄRTER

FB

STAMMK.

HÄRTER

STAMMK.,

HEIZGERÄT

17A 17B

202A

HINAUS

HINEIN

203A

Abb. 10

Für Modelle mit drei Unterpumpen

HINWEIS: Es müssen zwei Schläuche (FA, FB in Abb.10) und Fittings vorgesehen werden, um die Heizgerät-Auslässe mit den Einlässen am Mischverteiler zu verbinden.

HINWEIS: Um zwei Stammkomponenten-Schläuche aufzunehmen, muss der Mischverteiler (23) von der Halterung abgenommen und weiter entfernt montiert werden.

1.

Das Drehgelenk an den Verschraubungen (17A, 17B) lösen, um den Bogen (16A, 16B) auf beiden Seiten des

Mischverteilers (23) abzunehmen. Die Verschraubungen

(17A, 17B) so drehen, dass die Auslassöffnungen nach oben gerichtet sind. Siehe Abb. 10 und 11.

2.

Einen neuen Härter-Schlauch (204B) zwischen der

Verschraubung (17B) und dem Drehgelenk (203B) am Heizgeräte-Einlass anschließen. Siehe Abb. 10.

3.

Einen anderen Härter-Schlauch (FB) zwischen

Auslassbogen (202B) am Heizgerät und Härter-Seite des Mischverteilers (23) anschließen. Siehe Abb. 10.

4.

Die Schritte 1 bis 3 für die Stammkomponenten-Seite des Systems (“A”-Seite) wiederholen.

Abb. 11

23

HÄRTER,

HEIZGERÄT

202B

HINAUS

HINEIN

203B

02894

16A

17A

17B

16B

02892A

14 308225

Installation – Optionale Lösemittelpumpe

HINWEIS: Die optionale Lösemittelpumpe wird nicht in einem Satz angeboten; die einzelnen Teile sind nach Bedarf zu bestellen. Die hier dargestellten optionalen Teile sind auf Seite 41 angeführt.

Bei dieser Anleitung wird davon ausgegangen, dass die Pumpe an der Rückseite des in dieser

Betriebsanleitung angebotenen Pumpenständers befestigt ist. Die “Typischen Installationen” auf den Seiten 7 und 8 zeigen eine alternative

Installation. Passen Sie Ihre Installation bitte den vorhandenen Gegebenheiten an.

1.

Die Halterung (310) für die Lösemittelpumpe an der Rückseite des Pumpenständers montieren.

2.

Die Pumpe (306) mit Hilfe der Kleinteile, die mit der

Pumpe geliefert werden, an der Halterung befestigen.

3.

Mit Hilfe des vorhandenen Luftreglers (5) der Dosierpumpe Luft zur Lösemittelpumpe zuführen. Den Stopfen aus der Rückseite der Schottverschraubung (3) nehmen und den Adapter (301) einbauen. Den Bogen (4) des

Reglermanometers so drehen, dass er zum Bediener gerichtet ist.

4.

Den Schlauch (303) und die Kupplungen (302) anschließen. Den Schlauch (303) mit dem Adapter

(301) verbinden.

5.

Den anderen Adapter (301), das Nadelventil (304) und den Adapter (305) am Pumpeneinlass einbauen.

6.

Den Adapter (307), den Bogen (308) und den Materialschlauch (309) am Pumpenauslass anschließen.

7.

Ein Materialabsperrventil (311) an der Schottverschraubung (15) des Mischverteilers einbauen. Dieses

Ventil verhindert, dass die Stammkomponente oder

Härter zurück in das Lösemittelsystem fließen kann, und es dient dazu, das Lösemittelsystem bei Wartungsarbeiten zu isolieren. Den Lösemittelzufuhrschlauch

(309) anschließen.

8.

Den Saugschlauchsatz (312) am Pumpeneinlass anschließen.

306

305

A

302

301

304

303

15

311

309

A

308

307

B

309

310

314

313

316

315

302,

301

303

4

B

3

5

312

Abb. 12

02902

308225 15

Wann das System zu spülen ist

Spülen

Betrieb des Mischverteilers

D System vor der ersten Benutzung ausspülen, um das

Leichtöl zu entfernen, das nach der Herstellerprüfung im Werk in den Materialleitungen belassen wurde.

D Den Mischverteiler (N) mit Hilfe der Lösemittelpumpe unter

Tags so oft spülen, wie es nötig ist, um ein Überschreiten der Topfzeit des gepumpten Materials zu vermeiden.

Zum Öffnen oder Schließen der Materialventile (LL) des

Mischverteilers den Griff (KK) nach unten (Öffnen) oder nach oben (Schließen) drücken. Siehe Abb. 13.

KK

1

HINAUF – geschlossen.

LL

2

HINUNTER – offen.

LL

1

2

D Während des Betriebs oft genug spülen, um zu verhindern, dass sich enge Durchgänge aufgrund von

überhitztem oder getrocknetem Material verstopfen können. Verstopfte Durchgänge im Heizgerät können sehr schwer zu reinigen sein und die Heizleistung, die Förderleistung und den Druck stark reduzieren.

N1

N

P1

D Das gesamte System spülen, bevor es für eine längere

Zeitdauer abgeschaltet wird. Es sollte daran gedacht werden, dass Feuchtigkeit in die Leitungen gelangen und den Härter verunreinigen kann; daher vor dem

Starten das System nochmals spülen.

LEGENDE

A Lufthahn mit Entlastungsbohrung

A1 Härter-Zufuhrpumpe

A2 Stammkomponenten-Zufuhrpumpe

A3 Dosierpumpe

A4 Lösemittelpumpe

A5 Haupt-Luftventil für Zufuhr- und

Dosierpumpe

A6 Haupt-Luftventil für Lösemittelpumpe

Abb. 13

E Pumpenluftregler

E1 Härter-Zufuhrpumpe

E2 Stammkomponenten-Zufuhrpumpe

E3 Dosierpumpe

E4 Lösemittelpumpe

J Materialdruck-Manometer

J1 Dosierpumpen-Einlass

J2 Dosierpumpen-Auslass

N2

P2

02895

H Dosierpumpe

N Mischverteiler

Q Material-Absperrventil

Q1 Dosierpumpen-Einlass

Q2 Mischverteiler-Lösemitteleinlass

A6

A5

E3

A3

H

N

E1

A1

E2

A2

Q2

J1

Q1

J2

E4

A4

02914

Abb. 14

16 308225

Spülen

Spülen des Systems

WARNUNG

GEFAHR DURCH HEISSE

OBERFLÄCHEN

Wenn das System mit Heizgeräten ausgestattet ist, muss vor dem Spülen der Heizgeräte stets der Hauptnetzschalter ausgeschaltet werden. Die Flüssigkeit mindestens 10 Minuten lang durch das System zirkulieren lassen, um Material und

Heizgerät abzukühlen. Dadurch wird die Gefahr von schweren Verbrennungen verringert.

7.

Langsam den Luftregler (E1) öffnen, so dass die Pumpe langsam zu laufen beginnt.

8.

Den Druckentlastungshahn (P1) auf der Härter-Seite

öffnen. Den Griff (KK) des Mischverteilers öffnen. Siehe

Abb. 13.

9.

Nachdem die Härter-Leitungen gespült wurden, den

Mischverteiler-Griff schließen und den Druckentlastungshahn (P1) schließen. Das Luftventil (A1) schließen.

Siehe Abb.14.

10. Die Schritte 6 bis 9 an der Stammkomponenten-Zufuhrpumpe wiederholen. An der Stammkomponenten-Seite werden folgende Teile verwendet: Regler (E2), Luftventil

(A2), Druckentlastungshahn (P2).

HINWEIS: Für das erstmalige Spülen empfehlen wir die

Verwendung von Lösungsbenzin, um das Öl auszuspülen. Danach wird der Spülvorgang mit einem Lösemittel wiederholt, das mit dem

Material, das zu extrudieren ist, verträglich ist.

Es ist jedoch darauf zu achten, dass das

Lösungsbenzin mit dem Material, das gepumpt werden soll, verträglich ist. Wenn dies nicht der

Fall ist, sollte der Materialhersteller nach einem geeigneten Lösemittel zum Ausspülen des

Leichtöls gefragt werden.

Nur zum Spülen . . .

HINWEIS: Die Dosierpumpe wird während des Spülens nicht betrieben. Das von den Zufuhrpumpen zugeführte Lösemittel spült die Unterpumpen der Dosierpumpe.

1.

Jeden Zufuhrpumpeneinlass in einen separaten, geerdeten

19-l-Eimer geben, der etwa 12 Liter Lösemittel enthält.

Zum Spülen oder Entlüften . . .

2.

Sicherstellen, dass die Materialabsperrventile (Q1) offen sind. Siehe Abb. 14.

3.

Einen Behälter unter die Auslassventile (P1, P2) des Mischverteilers (N) stellen. Siehe Abb. 13.

Spülen der Lösemittelventile . . .

11. Das Härter-Lösemittelspülventil (N1) am Mischverteiler

(N) öffnen. Siehe Abb. 13.

a.

Der Luftregler (E4) der Lösemittelpumpe muss auf den Mindestdruck eingestellt sein. Siehe Abb.14.

b.

Zuerst das Hauptluftventil (A6) der Lösemittelpumpe und danach das Pumpenluftventil (A4) öffnen. Siehe

Abb. 14.

c.

Die Abzugssperre des Extrusionsventils entriegeln.

Das Extrusionsventil fest gegen einen geerdeten

Eimer drücken und den Abzug abziehen; gleichzeitig langsam den Luftregler (E4) der Lösemittelpumpe

öffnen. Die Pumpe langsam laufen lassen, bis die

Extrusionsleitung gründlich gespült ist. Den Abzug des Extrusionsventils loslassen und die Abzugssperre verriegeln. Das Härter- Lösemittelspülventil

(N1) schließen.

d.

Das Stammkomponenten-Lösemittelspülventil (N2)

öffnen und den Schritt c. oben wiederholen. Siehe

Abb. 13.

e.

Das Absperrventil (Q2) der Lösemittelleitung schließen. Siehe Abb.14.

4.

Die Luftregler (E1, E2) der Zufuhrpumpe müssen auf den Mindestdruck eingestellt sein. Siehe Abb. 14.

5.

Das Hauptluftventil (A5) öffnen. Siehe Abb.14.

6.

Das Hauptluftventil (A1) der Härter-Pumpe öffnen.

Siehe Abb. 14.

VORSICHT

Nach Abschluss des Spülvorgangs immer das Absperrventil (Q2) der Lösemittelleitung schließen. Dadurch wird verhindert, dass andere Flüssigkeiten in die Spülleitung gelangen können.

308225 17

Spülen

Wenn die Spülung zum ersten Mal durchgeführt wird . . .

12. Den Spülvorgang mit einem Lösemittel wiederholen, das mit dem Material, welches später extrudiert wird, verträglich ist.

Nach dem Spülen . . .

13. Die Lösemittelbehälter von den Zufuhrpumpen abnehmen. Die Pumpen langsam laufen lassen, bis gesamte Lösemittel aus den Leitungen gepumpt wurde, dann die Pumpen anhalten.

Wenn das Gerät nicht verwendet wird . . .

14. Alle Luftregler, Hauptluftventile und Materialabsperrventile schließen. Die Druckentlastung gemäß den

Anweisungen auf Seite 19 durchführen.

WARNUNG

GEFAHR DURCH MATERIALEINSPRITZUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen durch Materialeinspritzung oder Materialspritzer zu verringern, stets das

Luftventil (A4) zur Lösemittelpumpe schließen, bevor die

Druckentlastungshähne (P2) geöffnet werden, um den

Systemdruck zu entlasten. Dadurch wird die Gefahr eines übermäßigen Druckstaus im anderen Schlauch und in den Fittings verringert.

18 308225

Druckentlastung

WARNUNG

GEFAHR DURCH

MATERIALEINSPRITZUNG

Der Systemdruck muss manuell entlastet werden, damit das System nicht unerwartet anläuft oder mit dem Spritzen beginnt. Unter

Hochdruck stehendes Material kann in die Haut eingespritzt werden und schwere Verletzungen verursachen.

Um die Gefahr einer Verletzung durch Materialeinspritzung, verspritztes Material oder bewegliche Teile zu verringern, sind stets die Schritte im Abschnitt Druckent-

lastung auszuführen, wenn die Spritzdüse verstopft ist und wenn:

D zum Druckentlasten aufgefordert wird;

D der Spritzbetrieb eingestellt wird;

D ein Teil des Systems überprüft oder gewartet wird;

D oder eine Düse installiert oder gereinigt wird.

Betrieb

Umgang mit Mehrkomponenten-Material

WARNUNG

GEFAHR DURCH

MEHRKOMPONENTEN-MATERIAL

Beim Umgang mit Mehrkomponenten-

Materialien und den damit verwendeten Lösemitteln ist extreme Vorsicht geboten. Einige von ihnen sind extrem giftig. Siehe auch die Warnung Gefahr

durch giftige Materialien auf Seite 3. Die Sicherheitsvorschriften und Warnungen der Material- und Lösemittelhersteller sind unbedingt zu lesen und zu befolgen.

Beim Umgang mit diesen Materialien die entsprechende

Schutzkleidung, Augenschutz, Handschuhe und Atemgeräte gemäß den Herstellerempfehlungen, den O.S.H.A-

Vorschriften und den N.O.I.S.H.-Empfehlungen tragen.

Topfzeit der Materialien beachten

1.

Die Abzugssperre des Extrusionsventils verriegeln.

2.

Die Luftregler der Zufuhrpumpe und der Dosierpumpe sowie die Lufthähne mit Entlastungsbohrung schließen.

3.

Wenn das System mit Heizgeräten ausgestattet ist, das

Material mindestens 10 Minuten lang zirkulieren lassen, um Material und Heizgerät abzukühlen.

Das gemischte Material aus dem Mischer ausspülen, bevor es in den Extrusionsleitungen und im Gerät aushärten kann.

Falls notwendig, das komplette System spülen, um zu verhindern, dass Material im Gerät und in den Schläuchen aushärten kann. Die Anweisungen des Materialherstellers bezüglich der Topfzeit beachten und das gesamte System spülen, bevor diese Zeit erreicht ist. Das System gemäß den

Anleitungen auf Seite 17 mit einem verträglichen Lösemittel spülen.

Halspackungsmuttern befüllen

4.

Die Abzugssperre des Extrusionsventils entriegeln.

5.

Ein Metallteil des Extrusionsventils fest gegen die

Seite eines geerdeten Metalleimers drücken und das

Extrusionsventil betätigen, um den Druck zu entlasten.

Darauf achten, dass die Halspackungsmutter (JJ) jeder

Unterpumpe stets mit Graco ISO Pumpenöl gefüllt ist, um zu verhindern, dass Material auf der Verdrängungsstange antrocknen und dadurch die Pumpendichtungen beschädigen kann. Siehe Abb. 15.

6.

Die Abzugssperre verriegeln.

Die Verträglichkeit des Pumpenöls mit den in den Pumpen verwendeten Materialien überprüfen. Während des Betriebs diffundieren sehr kleine Mengen dieses Öls durch die

Dichtungen in die Pumpe.

7.

Die Druckentlastungshähne (erforderlich in diesem

System) öffnen und einen Eimer zum Auffangen des abgelassenen Materials bereithalten. Die Hähne sofort schließen.

8.

Mit Hilfe der Lösemittelpumpe die Lösemittelventile des Mischverteilers spülen.

9.

Wenn die Vermutung besteht, dass Düse oder Schlauch vollkommen verstopft sind oder der Druck nach Ausführung der obigen Schritte nicht vollständig entlastet wurde, ganz langsam die Düsen oder die Schlauchkupplung lösen und den Druck nach und nach entlasten, dann die Kupplung vollständig abschrauben und die Düse oder den Schlauch reinigen.

Abb. 15

JJ

02897

308225 19

Auslassflaschen und Schläuche überprüfen

WARNUNG

GEFAHR DURCH MATERIALEINSPRITZUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen und Sachschäden zu verringern, regelmäßig den Spülschlauch und die

Flasche für das automatische Druckentlastungsventil prüfen und reinigen.

Wenn Material antrocknen und den Schlauch verstopfen kann, ist das automatische Druckentlastungsventil nicht mehr in der Lage, den Materialdruck völlig zu entlasten, oder es kann zu einem Bersten des Auslassschlauchs führen.

Betrieb

Materialzufuhr überwachen

VORSICHT

Ein System zum Überwachen der Materialmenge installieren, damit die Pumpen nicht trocken laufen. Ein plötzlicher

Materialmangel in einer Pumpe kann viele Probleme im System auslösen, wie Lufteinschlüsse, Spucken der

Materialien, “Materialübergänge”, Pumpenschäden,

Ausfallzeiten und zusätzliche Belastungen des Systems.

Spülschlauch und Flasche (38) daher zu Beginn jeder

Schicht sowie immer dann überprüfen, wenn es zu einem falschen Mischverhältnis beim Material kommt, da das automatische Druckentlastungsventil möglicherweise Material in die Flaschen abgegeben hat. Schlauch und Flasche bei

Bedarf reinigen. Regelmäßig den Spülschlauch auf Schnitte,

Löcher oder Ausbuchtungen überprüfen und beschädigte

Teile vor Verwendung des Systems auswechseln. Siehe

Abb. 16.

Niemals warten, bis die Behälter für die Zufuhrpumpe oder die Lösemittelpumpe vollständig entleert sind. Durch einen leeren Behälter kann Luft in das System gepumpt werden, wodurch es zu einer falschen Dosierung kommt. Eine trockene

Pumpe dreht rasch hoch und kann sich selbst und die andere Unterpumpe beschädigen, da sie einen Druckanstieg in der anderen Pumpe verursacht. Wenn ein Zufuhrbehälter leer wird, muss die Pumpe sofort gestoppt, der Behälter nachgefüllt und das System entlüftet werden. In jedem Fall muss die gesamte Luft aus dem System abgelassen werden.

HINWEIS: Das auf Seite 11 des Installationsabschnitts erwähnte Trockenlaufsicherungsventil schaltet die Pumpe ab, wenn sie zu rasch hochdreht.

38

02948A

Abb. 16

20 308225

Inbetriebnahme

WARNUNG

GEFAHR DURCH

MATERIALEINSPRITZUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen zu verringern, muss die Druckentlastung auf

Seite 19 immer dann ausgeführt werden, wenn zur Druckentlastung aufgefordert wird.

Betrieb

6.

Den Mischverteiler (N) öffnen und das Extrusionsventil (S) abziehen.

7.

Den Luftdruck zu den Zufuhrpumpen auf 605 kPa (6 bar) oder auf 25% des Dosierdrucks an den Materialauslässen einstellen, je nachdem, welcher Wert der niedrigere ist. Zur Überwachung des Drucks die Manometer (J1) verwenden. Höhere Drücke können verhindern, dass sich die Einlassrückschlagventile der Dosierpumpe richtig setzen.

Niemals den zulässigen Luft- und Materialbetriebsüberdruck jener Systemkomponente mit dem niedrigsten

Nennwert überschreiten. Siehe Gefahr durch Geräte-

missbrauch auf Seite 4.

8.

Den Luftdruck zur Dosierpumpe (H) so einstellen, dass der erforderliche Materialdruck erzielt wird.

Das Verhältnis zwischen Material- und Luftdruck ist in der Dosierpumpentabelle auf Seite 6 angegeben.

1.

Volle Behälter mit Stammkomponente und Härter an den Zufuhrpumpen bereitstellen.

2.

Zum Entlüften des Systems die Schritte 2 bis 11 der Spülanleitung auf Seite 17 ausführen.

3.

Die Heizgeräte, sofern solche verwendet werden, einschalten und 10 Minuten aufwärmen lassen.

4.

Die Luftventile (A1, A2) der Zufuhrpumpe öffnen. Die

Luftregler (E1, E2) so einstellen, dass die Pumpe ganz langsam zu arbeiten beginnt.

5.

Das Luftventil (A3) der Dosierpumpe öffnen und langsam den Regler (E3) öffnen, um die Dosierpumpe zu starten.

9.

Beim Abziehen des Extrusionsventils die Manometer

(J2) für den Materialauslassdruck überprüfen und die angezeigten Drücke notieren. Die Manometer während des Betriebs häufig überprüfen. Diese Notizen helfen, etwaige Probleme zu analysieren, die auftreten könnten, da eine Veränderung der Unterpumpenleistung durch eine Veränderung des Manometerwerts angezeigt wird.

HINWEIS: Bei jedem Hubwechsel der Pumpe kommt es zu einem Druckabfall.

HINWEIS: Den Mischverteiler im Laufe eines Arbeitstages mehrmals spülen. Dabei den Schritt 11 auf Seite 17 ausführen.

LEGENDE

A Lufthahn mit Entlastungsbohrung

A1 Härter-Zufuhrpumpe

A2 Stammkomponenten-Zufuhrpumpe

A3 Dosierpumpe

E Pumpenluftregler

E1 Härter-Zufuhrpumpe

E2 Stammkomponenten-Zufuhrpumpe

E3 Dosierpumpe

J Materialdruck-Manometer

J1 Dosierpumpen-Einlass

J2 Dosierpumpen-Auslass

H Dosierpumpe

N Mischverteiler

S Extrusionsventil

V Materialfilter

E3

A3

H

S

N

E2

A2

E1

A1

J1

J2

V

Abb. 17

02913

308225 21

Mischverhältnis überprüfen

WARNUNG

GEFAHR DURCH

MATERIALEINSPRITZUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen zu verringern, muss die Druckentlastung auf

Seite 19 immer dann ausgeführt werden, wenn zur Druckentlastung aufgefordert wird.

Betrieb

11. Den Mischverteiler schließen. Einen eigenen Testbehälter unter jeden Druckentlastungshahn stellen.

12. Den Mischverteiler öffnen, um eine ausreichende Menge an Testmaterial abzulassen.

13. Beim Schließen des Mischverteilers wiederum die

Pumpenauslassmanometer (J2) überprüfen, um sicherzustellen, dass sie den normalen Betriebsdruck anzeigen.

HINWEIS: Da dieses System mit einem fixen Mischverhältnis arbeitet, muss das Mischverhältnis normalerweise nicht überprüft werden.

Wenn das gemischte Material nicht richtig aushärtet, ist das Verhältnis zwischen Stammkomponente und Härter zu überprüfen.

1.

Mischverteiler spülen; siehe Schritt 11 auf Seite 17.

2.

Die Schritte im Abschnitt Druckentlastung auf

Seite 19 ausführen.

3.

Den Mischverteiler (N) öffnen.

4.

Den Betriebsdruck für die Pumpen einstellen. Siehe

Schritte 7 und 8 auf Seite 21.

5.

Den Abzug des Extrusionsventils loslassen und die

Abzugssperre verriegeln.

6.

Den Mischverteiler (N) schließen.

7.

Den Druckentlastungshahn (P2) auf der Härter-Seite um drei Umdrehungen öffnen. Den Druckentlastungshahn (P1) auf der Stammkomponenten-Seite um eine

Umdrehung öffnen. Dadurch wird verhindert, dass sich

Druck in der Härter-Pumpe aufbauen kann, was dazu führen würde, dass sich das automatische Druckentlastungsventil öffnet.

8.

Einen geerdeten Metalleimer unter die Druckentlastungshähne stellen.

9.

Den Mischverteiler öffnen.

10. Die Pumpenauslassmanometer (J2) beobachten und gleichzeitig die Druckentlastungshähne (P1, P2) für

Stammkomponente und Härter so einstellen, bis an den

Manometern der normale Betriebsdruck angezeigt wird.

HINWEIS: Um einen brauchbaren Test zu erhalten, muss der Druck innerhalb von 20% des ursprünglichen

Spritzdrucks liegen.

HINWEIS: Wenn der Materialdruck nicht innerhalb von 20% des normalen Betriebsdrucks liegt, den Mischverteiler wiederum spülen und eine weitere Testmenge ablassen. Wenn das Testverhältnis nicht richtig ist, ist in der Fehlersuchtabelle auf Seite 24 nachzulesen. Wenn das Verhältnis richtig ist, liegt das Problem bei einer der anderen Systemkomponenten.

14. Das Volumen der Testbehälter miteinander vergleichen.

Wenn das Verhältnis nicht richtig ist, ist in der Fehlersuchtabelle auf Seite 24 nachzulesen. Wenn das Verhältnis richtig ist, liegt das Problem bei einer der anderen

Systemkomponenten.

15. Die Druckentlastungshähne (P1, P2) schließen.

J2

KK

N

P1

P2

Abb. 18

J2

02898A

22 308225

System abschalten und pflegen

Pflege der Halspackungsmuttern der Pumpe

WARNUNG

GEFAHR DURCH

MATERIALEINSPRITZUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen zu verringern, muss die Druckentlastung auf

Seite 19 immer dann ausgeführt werden, wenn zur Druckentlastung aufgefordert wird.

Die Halspackungsmuttern (JJ) müssen stets mit entsprechendem Schmiermittel gefüllt sein. Die Dichtheit der Packungsmuttern muss wöchentlich überprüft werden. Siehe Abb. 19.

Vor dem Einstellen der Packungsmutter die Druckent-

lastung auf Seite 19 ausführen. Die Packungsmutter sollte gerade so fest angezogen sein, dass Leckagen verhindert werden, aber nicht fester. Zu festes Anziehen verursacht vorzeitigen Verschleiß der Packungsmutter und Leckagen.

System abschalten

Um das System abzuschalten, ist die Luftzufuhr zu allen

Pumpen abzuschalten und das Extrusionsventil in einen geerdeten Metalleimer zu richten und abzuziehen. Die Mischverteilerventile schließen. Das gesamte bereits gemischte

Material aus dem Mischverteiler, aus den Schläuchen und aus dem Extrusionsgerät ausspülen. Siehe Seite 17. Dann die Druckentlastung auf Seite 19 ausführen.

Pumpeneinlassfilter reinigen

Wenn der Materialdruck von der Zufuhrpumpe zur Dosierpumpe am Manometer (J1) des Dosierpumpeneinlasses nicht beibehalten werden kann, muss der Filter (V) überprüft und gereinigt werden. Siehe Abb. 17 auf Seite 21.

Abb. 19

JJ

308225 23

Fehlersuche

WARNUNG

GEFAHR DURCH

MATERIALEINSPRITZUNG

Um die Gefahr einer Verletzung durch Materialeinspritzung, verspritztes Material oder bewegliche Teile zu verringern, ist stets die auf Seite 19 beschriebene Druckentlastung auszuführen, wenn die Spritzdüse verstopft ist und wenn:

D zum Druckentlasten aufgefordert wird;

D der Spritzbetrieb eingestellt wird;

D ein Teil des Systems überprüft oder gewartet wird;

D oder eine Düse installiert oder gereinigt wird.

WARNUNG

GEFAHR DURCH BEWEGLICHE

TEILE

Um die Gefahr schwerer Verletzungen einschließlich Gliedmaßenabtrennung durch bewegliche Teile innerhalb des Luftmotorgehäuses zu verringern, darf die Pumpe niemals ohne

Luftmotorplatte betrieben werden.

Die untenstehende Tabelle gilt nur für den Luftmotor und die Pumpe. Für die Fehlersuche an anderen

Einzelkomponenten sind die anderen im Lieferumfang enthaltenen Betriebsanleitungen heranzuziehen.

Bei dieser Tabelle werden die Dosiermanometer zur Bestimmung der Pumpenfehler verwendet.

Fehlerhafte Verteiler-Rückschlagventile können Probleme an den Pumpenzylindern verdecken. Daher ist stets sicherzustellen, dass diese Ventile richtig arbeiten.

Die Manometeranzeige ist während der vom fetten Pfeil angezeigten Hubrichtung sowie unmittelbar nach dem Schließen des Verteilers zu beobachten.

PROBLEMBEREICH:

LECKAGE AN DER STAMMK.-

PUMPE

1. HALSPACKUNG

2. KOLBENPACKUNG

3. KOLBEN-RÜCKSCHLAGVENTIL

PROBLEMBEREICH:

LECKAGE AN DER HÄRTER-PUMPE

1. HALSPACKUNG

2. KOLBENPACKUNG

3. KOLBEN-RÜCKSCHLAGVENTIL

STAMM-

KOMPONENTEN-

PUMPE

HÄRTER-

PUMPE

FALLEND STEIGEND

PROBLEMBEREICH:

LECKAGE AN DER STAMMK.-

PUMPE

1. HALSPACKUNG

2. UNTERGESTELL-

RÜCKSCHLAGVENTIL

STAMM-

KOMPONENTEN-

PUMPE

HÄRTER-

PUMPE

STEIGEND FALLEND

PROBLEMBEREICH:

LECKAGE AN DER HÄRTER-PUMPE

1. HALSPACKUNG

2. UNTERGESTELL-

RÜCKSCHLAGVENTIL

STAMM-

KOMPONENTEN-

PUMPE

HÄRTER-

PUMPE

FALLEND STEIGEND

STAMM-

KOMPONENTEN-

PUMPE

HÄRTER-

PUMPE

STEIGEND FALLEND

24 308225

Fehlersuche

Problem

System läuft nicht oder bleibt stehen.

Ursache

Luftdruck oder Luftvolumen zu gering.

Lösung

Erhöhen, Druckluftkompressor überprüfen.

Luftventil geschlossen oder Luftleitung verstopft.

Materialventile geschlossen.

Materialschlauch verstopft.

Luftmotor verschlissen oder beschädigt.

Je nach Bedarf öffnen oder reinigen.

Materialventile öffnen.

Materialschlauch auswechseln.

Das System läuft schneller oder unregelmäßig.

Unterpumpe steckt.

Die Materialbehälter sind leer.**

Luft in den Materialleitungen.**

Service am Luftmotor durchführen. Siehe Anweisungen

in der separaten Betriebsanleitung 306982.

Service an der Pumpe durchführen. Siehe

Anweisungen in der separaten Betriebsanleitung 307944 oder 684004.

Häufig überprüfen – stets gefüllt halten.

Spülen, Anschlüsse überprüfen.

Pumpe arbeitet, aber der

Ausgangsdruck der Stammkomponente fällt während des Aufwärtshubs ab.*

Pumpe arbeitet, aber der Stammkomponenten-Ausgangsdruck fällt während des Abwärtshubs ab.

Pumpe arbeitet, aber der

Ausgangsdruck der Stammkomponente fällt bei beiden

Hüben ab.*

Pumpe arbeitet, aber der

Ausgangsdruck des Härters fällt während des Aufwärtshubs ab.*

Unterpumpenteile verschlissen oder beschädigt.

Kolbenventil der Stammkomponentenpumpe verschmutzt, verschlissen oder beschädigt.

Service an der Pumpe durchführen. Siehe

Anweisungen in der separaten Betriebsanleitung 307944 oder 684004.

Pumpe reinigen; Service durchführen.

Siehe Anweisungen in separater Betriebsanleitung.

Kolbenpackungen der Stammkomponentenpumpe verschlissen oder beschädigt.

Einlassventil der Stammkomponentenpumpe verschmutzt, verschlissen oder beschädigt.

Kolbenventil der Stammkomponentenpumpe verschmutzt, verschlissen oder beschädigt.

Auswechseln.

Pumpe reinigen; Service durchführen. Siehe

Anweisungen in der separaten Betriebsanleitung 307944 oder 684004.

Pumpe reinigen; Service durchführen. Siehe

Anweisungen in der separaten Betriebsanleitung

307944 oder 684004.

Unzureichende Materialzufuhr.**

Einlassventil der Stammkomponentenpumpe verschmutzt, verschlissen oder beschädigt.

Behälter nachfüllen oder auswechseln.

Pumpe reinigen; Service durchführen. Siehe

Anweisungen in der separaten Betriebsanleitung 307944 oder 684004.

Auswechseln.

Kolbenpackungen der Härter-Pumpe verschlissen oder beschädigt.

Einlassventil der Härter-Pumpe verschmutzt, verschlissen oder beschädigt.

Pumpe arbeitet, aber der Ausgangsdruck des Härters fällt während des Abwärtshubs ab.*

Pumpe arbeitet, aber der Ausgangsdruck des Härters fällt bei beiden Hüben ab.

Material tritt rund um die Packungsmutter der Materialpumpe aus.

Entlastungshahn öffnet sich zu früh oder schließt sich nicht.

Einlassventil der Härter-Pumpe verschmutzt, verschlissen oder beschädigt.

Unzureichende Materialzufuhr.**

Packungsmutter zu locker oder Halspackungen verschlissen.

Entlastungshahn muss nachgestellt werden oder ist beschädigt.

Pumpe reinigen; Service durchführen. Siehe

Anweisungen in der separaten Betriebsanleitung 307944 oder 684004.

Pumpe reinigen; Service durchführen. Siehe

Anweisungen in der separaten Betriebsanleitung 307944 oder 684004.

Behälter nachfüllen oder auswechseln.

Festziehen oder auswechseln.

Nachstellen; Service an der Pumpe durchführen.

Siehe Anweisungen in der separaten Betriebsanleitung 307944 oder 684004.

*

Das Mischverhältnis wird verfälscht.

**

Vor dem Dosieren der Materialien das System vollständig entlüften.

308225 25

Service – Unterpumpe

WARNUNG

GEFAHR DURCH

MATERIALEINSPRITZUNG

Um die Gefahr schwerer Verletzungen zu verringern, muss die Druckentlastung auf

Seite 19 immer dann ausgeführt werden, wenn zur Druckentlastung aufgefordert wird.

1.

Die Schottverschraubung (33) von der Unterseite der mittleren Unterpumpe abschrauben. Die Schottverschraubungen (126) von den äußeren Unterpumpen abschrauben. Den Zufuhrverteiler (125) von den äußeren

Pumpen abnehmen. Die gerade Verschraubung (39) von der mittleren Unterpumpe abschrauben. Siehe Abb. 21.

Ausbauen und austauschen

Das System mit einem Lösemittel, welches mit dem zu pumpenden Material verträglich ist, gründlich spülen; danach die Druckentlastung wie auf Seite 19 beschrieben ausführen. Der Spülvorgang ist auf Seite 17 beschrieben.

Pumpe am unteren Umschaltpunkt anhalten

VORSICHT

Wenn auf eine andere Art von Material gewechselt wird, müssen alle Geräte und Schläuche vollständig gereinigt werden, und es ist sicherzustellen, dass kein altes Material im System verbleibt.

Die Materialauslassschläuche von den Unterpumpen abnehmen.

1.

Nur für Modelle mit zwei Unterpumpen

Die Schottverschraubungen (33) von der Unterseite der Unterpumpen abschrauben. Siehe Abb. 20.

2.

Nur für Modelle mit drei Unterpumpen

Die Schottverschraubung (33) von der Unterseite der mittleren Unterpumpe abschrauben. Die Schottverschraubungen (126) von den äußeren Unterpumpen abschrauben. Den Zufuhrverteiler (125) von den äußeren Pumpen abnehmen. Die gerade

Verschraubung (39) von der mittleren Unterpumpe abschrauben. Siehe Abb. 21.

33

Abb. 20

41

39

Abb. 21

33

33

125

126

26 308225

Service – Unterpumpe

Ausbau

1.

Die Sicherungsmuttern (113) von der Oberseite des

Bügels (114) der zwei äußeren Kolbenstangen entfernen. Siehe Abb. 22. Die äußeren Sicherungsmuttern

(122) von der Oberseite der Verbindungsplatte (121) an den zwei Unterpumpen abschrauben. Mit einem

Schraubenzieher und einem Hammer lockern.

HINWEIS: Die in Abb. 22 dargestellten Verbindungsstangen

(111) sind nur der besseren Klarheit halber von der Verbindungsplatte (121) entfernt worden; tatsächlich müssen sie jedoch nicht entfernt werden.

2.

Die zwei äußeren Pumpen von der Verbindungsplatte entfernen. Die Scheiben (115) von den Stangen einer jeden Pumpe abnehmen.

3.

Nur für Modelle mit drei Unterpumpen.

Einen Schraubenschlüssel auf die Schlüsselflächen der

Kolbenstange der mittleren Pumpe ansetzen und die

Stange aus dem Bügel (114) schrauben. Siehe Detail B in Abb. 22. Die Pumpe vom Bügel (114) abnehmen, und dann die Scheibe (115) von der Stange an der Pumpe entfernen.

4.

Die Servicearbeiten an der Unterpumpe sind in der entsprechenden Betriebsanleitung beschrieben.

Einbau

1.

Nur für Modelle mit drei Unterpumpen

Die Stange der mittleren Unterpumpe durch die

Verbindungsplatte (121), die mittlere Sicherungsmutter (123) und die Scheibe (115) schieben. Den gesamten Zylinder drehen, um die Unterpumpe in den Bügel (114) zu schrauben. Einen Schraubenschlüssel auf die Schlüsselflächen der Unterpumpe setzen und mit einem Drehmoment von 72–91 Nm anziehen.

Den Zylinder nach oben in die Verbindungsplatte drücken und die mittlere Sicherungsmutter (123) installieren.

2.

Bei allen Pumpen

Die Stangen der zwei äußeren Unterpumpen durch die

Verbindungsplatte (121), die mittlere Sicherungsmutter

(122) und die Scheiben (115) schieben. Die Sicherungsmuttern (113) locker an den Kolbenstangen anschrauben.

Die Zylinder nach oben in die Verbindungsplatte drücken und die äußeren Sicherungsmuttern (122) installieren.

111

115

122

123

121

C

Abb. 22

114

122

113

1

1

1

Mit 72–91 Nm anziehen.

DETAILANSICHT B

3.

Den Luftmotor bis zum unteren Umschaltpunkt bewegen.

Prüfen, ob sich der Luftmotorbügel an jeder Kolbenstange richtig bewegt. Wenn die Stangen zentriert sind, die

Sicherungsmuttern (113) mit einem Drehmoment von

72–91 Nm festziehen.

4.

Die Halspackungsmutter gerade so fest anziehen, dass Leckagen verhindert werden, aber nicht fester.

5.

Die Schottverschraubungen wieder an den Pumpen befestigen. Das Einlassventil (C) mit einem Schraubenschlüssel halten, damit es sich nicht drehen kann.

308225 27

Modell 231897

Teile – Standard, zwei Pumpen

101

105

106

107

108

2 109

112

104

103

1

122

121

119

120

1

2

4

Mit 72–91 Nm anziehen.

Anaerobes Dichtmittel auftragen und mit 135–270 Nm festziehen.

Warnschild.

116

117

4

118

4

113

1

114

111

1

115

02915

28 308225

Modell 231897

Teile – Standard, zwei Pumpen

Pos.

Nr.

101

Artikel-

Nr.

208356

103

104

105

106

107

108

109

111

100428

100128

100468

171122

100133

100307

172726

168455

112 150429

Bezeichnung

BULLDOG-LUFTMOTOR,

siehe Betriebsanleitung 307049

SCHRAUBE, Sechskant;

5/8–11 unc (2a) x 50,8 mm

FEDERRING; 16 mm

SCHRAUBE, Sechskant;

3/8–16 unc (2a) x 25,4 mm

MONTAGEPLATTE

FEDERRING; 9,5 mm

MUTTER

KUPPLUNG

VERBINDUNGSSTANGE;

227 mm lang,

Schulter an Schulter

DICHTUNG

Stück

1

3

3

4

1

4

1

4

1

4

Pos.

Nr.

113

Artikel-

Nr.

101926

114

115

116

117

118

119

164414

164416

101712

188975

188974

222012

120 222012

121

122

164413

164417

Bezeichnung

SICHERUNGSMUTTER, mit Nyloneinlage

BÜGEL, Verbindungsrohr

SCHEIBE; 13 mm

SICHERUNGSMUTTER, mit Nyloneinlage

AUFKLEBER,

Stammkomponente

AUFKLEBER, Härter

STAMMK.-UNTERPUMPE

(Teile: siehe Betriebsanleitung 307944)

HÄRTER-UNTERPUMPE

(Teile: siehe Betriebsanleitung 307944)

VERBINDUNGSPLATTE

SICHERUNGSMUTTER, außen

Stück

2

1

2

4

1

1

1

1

1

2

308225 29

Teile – Standard, drei Pumpen

Modelle 231908, 231910, 231912 und 231915

101

105

106

107

108

2 109

112

104

103

1

122

123

121

119

4

117

120

1

Mit 72–91 Nm anziehen.

2

Anaerobes Dichtmittel auftragen und mit 135–270 Nm festziehen.

4

Warnschild.

5

Rohrdichtmittel für Edelstahl auf alle Schraubverbindungen auftragen.

126

30 308225

113

1

114

111

1

115

122

116

118

4

117 4

124

125

124

5

02916

Teile – Standard, drei Pumpen

Modelle 231908, 231910, 231912 und 231915

Pos.

Nr.

101

103

104

105

106

107

108

109

111

112

113

Artikel-

Nr.

208356

100128

100428

100468

171122

100133

100307

172726

168455

150429

101926

Bezeichnung

BULLDOG-LUFTMOTOR,

siehe Betriebsanleitung 307049

SCHRAUBE, Sechskant;

5/8–11 unc (2a) x 51 mm

FEDERRING; 16 mm

SCHRAUBE, Sechskant;

3/8–16 unc (2a) x 25,4 mm

MONTAGEPLATTE

FEDERRING; 9,5 mm

MUTTER

KUPPLUNG

VERBINDUNGSSTANGE;

227 mm lang,

Schulter an Schulter

DICHTUNG

SICHERUNGSMUTTER, mit Nyloneinlage

Stück

1

3

3

4

1

4

4

1

4

1

2

Pos.

Nr.

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

MODELL

231908

231910

231912

231915

Pos. Nr. 119

STAMM-

KOMPONENTEN-

PUMPE, 2 Stück

222012

222017

222012

222012

Teile: siehe diese Betriebsanleitung

307944

307944

307944

307944

Pos. Nr. 120

HÄRTER-

PUMPE

Teile: siehe diese Betriebsanleitung

222012

222017

222017

222019

307944

307944

307944

307944

Artikel-

Nr.

164414

164416

101712

188975

188974

siehe

Tabelle siehe

Tabelle siehe

Tabelle siehe

Tabelle siehe

Tabelle

100345

208334

156589

Bezeichnung

BÜGEL, Verbindungsrohr

SCHEIBE; 13 mm

SICHERUNGSMUTTER, mit Nyloneinlage

AUFKLEBER,

Stammkomponente

AUFKLEBER, Härter

STAMMKOMPONENTEN-

UNTERPUMPE

HÄRTER-UNTERPUMPE

VERBINDUNGSPLATTE

Pos. Nr. 121

VER-

BINDUNGS-

PLATTE

164413

164413

164413

164413

ÄUSSERE SICHERUNGS-

MUTTER

MITTLERE SICHERUNGS-

MUTTER

ROHRSTOPFEN;

11”–1/2 NPT(i)

ZUFUHRVERTEILER

SCHOTTVERSCHRAUBUNG;

90

_; 3/4” NPT (A x I)

Pos. Nr. 122

ÄUSSERE

SICHERUNGS-

MUTTER

164417

164417

164417

164417

Stück

1

3

4

2

Pos. Nr. 123

MITTLERE

SICHERUNGS-

MUTTER

164417

164417

164417

164417

1

2

1

1

2

1

2

1

2

308225 31

Teile – Wandmontage, zwei Pumpen

Modell 231836

1

Rohrdichtmittel für Edelstahl auf alle Schraubverbindungen außer auf Drehgelenke auftragen.

1

11, 12

13

14

1

24

25

1

17

15

16

18

38

23

1

13

1

26

1

27

19 1

20

21

22

10

2

1

37

11, 28

29

1

30 1

31

32

1

33 1

34

35

1

36

02917A

32 308225

Teile – Wandmontage, zwei Pumpen

Modelle 231836

Pos.

Nr.

1

Artikel-

Nr.

231897

2

10

11

12

205712

236061

188596

188975

13 102814

14

19

20

21

22

23

15

16

17

18

24

25

26

27

217378

157676

155699

161037

237063

159239

111591

100016

100270

215626

156823

108233

164259

235905

Bezeichnung

STANDARD-DOSIERPUMPE,

Teile siehe Seite 29

LUFTREGLERSATZ, Teile

siehe Betriebsanleitung 306972

MONTAGEWINKEL

VERTEILERBLOCK

AUFKLEBER,

Stammkomponente

MANOMETER, für Härter und

Stammkomponente; 34 MPa

(345 bar), 1/4–18 NPT

NYLONSCHLAUCH, mit Knickschutzfedern;

3/8”–18 NPT (mbe) x 30”,

9,5 mm (3/8”) ID

SCHOTTVERSCHRAUBUNG;

90

_; 1/4”–18 NPT (A x I)

BOGEN, Normalstahl

90

_ DREHGELENK

DRUCKENTLASTUNGS-

VENTIL

NIPPEL; 13 mm x 3/8” NPTE

SCHEIBE; 6 mm

FEDERRING; 6 mm

KOPFSCHRAUBE, Sechskant;

1/4–20 x 16 mm

MISCHVERTEILER,

siehe Betriebsanleitung 307400

SCHOTTVERSCHRAUBUNG;

1/4” NPT(a) x 1/4” NPSM(i)

DRUCKENTLASTUNGSHAHN

(Nadelventil)

BOGEN

SCHLAUCH;

3/8”–18 NPT x 30” mbe,

8 mm (0,318”) ID, PTFE

Stück

1

1

2

1

1

1

2

2

2

1

1

3

1

2

2

2

4

4

2

4

Pos.

Nr.

28

29

30

31

32

Artikel-

Nr.

188974

101748

206962

100483

105770

33

34

34a

35

36

37

38

188600

101078

187758

160032

108537

157785

236249

Bezeichnung

AUFKLEBER, Härter

ROHRSTOPFEN, Edelstahl

RÜCKSCHLAGVENTIL

T-STÜCK

MATERIALDRUCK-

MANOMETER; 7 MPa,

69 bar; 1/4” NPT

SCHOTTVERSCHRAUBUNG;

90

_

MATERIALFILTER;

3/4” NPT; Enthält Pos. 34a

S DICHTUNG; PTFE

NIPPEL; 19 mm

KUGELVENTIL

SCHOTTVERSCHRAUBUNG

AUSLASS-SATZ,

Teile siehe Seite 39

Stück

2

2

1

2

2

2

2

1

2

2

2

2

308225 33

Teile – Wandmontage, drei Pumpen

Modelle 231847, 231849, 231851 und 231854

1

Rohrdichtmittel für Edelstahl auf alle Schraubverbindungen außer auf Drehgelenke auftragen.

2

Im Lieferumfang der Standard-Pumpe enthalten.

14

1

16

15

11, 12

13

19

1

17

18

1

20

21

22

2

2

10

2

42

1

24

25

38

23

1

13

1

26

1

27

41

40

26

37 1

1

11, 28

29

1

30 1

31

39

41

1

33

1

34

35

1

36

02918A

34 308225

Teile – Wandmontage, drei Pumpen

Modelle 231847, 231849, 231851 und 231854

Pos.

Nr.

1

2

10

11

12

13

14

15

16

17

18

23

24

25

26

27

28

29

30

31

33

19

20

21

22

34

34a

Artikel-

Nr.

siehe

Tabelle

207651

236061

188596

188975

siehe

Tabelle

217378

157676

155699

161037

siehe

Tabelle

166469

111591

100016

100270

215626

156823

108233

164259

235905

188974

101748

206962

100483

188600

101078

187758

Bezeichnung

STANDARD-DOSIERPUMPE,

Teile siehe Seite 31

LUFTREGLERSATZ, Teile

siehe Betriebsanleitung 306972

MONTAGEWINKEL

VERTEILERBLOCK

AUFKLEBER,

Stammkomponente

MANOMETER, für Härter und Stammkomponente

NYLONSCHLAUCH, mit Knickschutzfedern;

3/8”–18 NPT (mbe) x 30”,

9,5 mm (3/8”) ID

SCHOTTVERSCHRAUBUNG;

90

_; 1/4”–18 NPT (A x I)

BOGEN, Normalstahl

90

_ DREHGELENK

DRUCKENTLASTUNGS-

VENTIL

NIPPEL; Edelstahl

SCHEIBE; 6 mm

FEDERRING; 6 mm

SCHRAUBE, Sechskant;

1/4–20 x 16 mm

MISCHVERTEILER, siehe

Betriebsanleitung 307400

NIPPEL

DRUCKENTLASTUNGSHAHN

(Nadelventil)

BOGEN

SCHLAUCH; 8 mm (0,318”) ID;

PTFE

AUFKLEBER, Härter

ROHRSTOPFEN; Edelstahl

RÜCKSCHLAGVENTIL

ROHRSTOPFEN

SCHOTTVERSCHRAUBUNG;

90

_

MATERIALFILTER; 3/4” NPT

Enthält Pos. 34a

S DICHTUNG; PTFE

Stück

1

1

3

2

1

1

4

1

2

2

2

1

1

3

1

2

2

2

1

6

6

4

3

3

1

2

2

39

40

41

42

Pos.

Nr.

35

36

37

38

Artikel-

Nr.

160032

102735

157785

236249

188597

101742

105770

159239

Bezeichnung

NIPPEL; 19 mm

KUGELVENTIL; 3/4”–14 NPT(i)

SCHOTTVERSCHRAUBUNG

AUSLASS-SATZ,

Teile siehe Seite 39

ADAPTER

BUCHSE; 3/8 npt x 25 mm

MANOMETER; 7 MPa (69 bar);

1/4”–18 NPT

NIPPEL; 1/2” x 3/8” NPTE

Stück

2

2

2

2

2

1

1

2

TYP

231847

231849

231851

231854

Pos. Nr. 1

Standard-

Pumpe

231908

231910

231912

231915

Pos. Nr. 13 Pos. Nr. 18

Manometer*

102814

102814

102814

102814

* Beschreibung des Manometers:

102814 34 MPa, 345 bar, 1/4”–18 NPT

Druckentlastungsventil

237073

237063

237073

237073

308225 35

Teile – Freistehend, zwei Pumpen

Modell 231865

1

Anaerobes Dichtmittel auftragen und mit 14–20 Nm festziehen.

1

50

51

52

53

1

53

1

54

50

51

02919A

36 308225

55

Teile – Freistehend, zwei Pumpen

Modelle 231865

Pos.

Nr.

1

Artikel-

Nr.

231836

50

51

100321

100018

Bezeichnung

PUMPE FÜR WAND-

MONTAGE, Teile siehe

Seite 33

MUTTER

FEDERRING; 13 mm

Stück

1

6

6

Pos.

Nr.

52

53

Artikel-

Nr.

217297

100679

54

55

178473

168422

Bezeichnung

RAHMENBEIN

SCHRAUBE, Sechskant;

1/2–13 unc (2a) x 89 mm

RAHMENKLAMMER

ROHRKAPPE

Stück

2

6

1

6

308225 37

Teile – Freistehend, drei Pumpen

Modelle 231876, 231878, 231880 und 231883

1

Anaerobes Dichtmittel auftragen und mit 14–20 Nm festziehen.

1

50

51

52

53

1

38j

55

50

51

38e

38a

38b

38c

38d

53

1

54

38f

38g

38h

02920A

38 308225

Teile – Freistehend, drei Pumpen

Modelle 231876 bis 231883

50

51

52

53

54

55

Pos.

Nr.

1

Artikel-

Nr.

siehe

Tabelle

100321

100018

217297

100679

178473

168422

Bezeichnung

PUMPE FÜR WAND-

MONTAGE, Teile siehe

Seite 35

MUTTER

FEDERRING; 13 mm

RAHMENBEIN

SCHRAUBE

RAHMENKLAMMER

ROHRKAPPE

Stück

1

6

6

2

6

1

6

TYP

231876

231878

231880

231883

Pos. Nr. 1

Wand-

Pumpe

231847

231849

231851

231854

38b

38c

38d

38e

38f

38g

38h

38j

Pos. Nr. 38

Druckentlastungshahn-Satz

Im Lieferumfang der Wandmodelle und der freistehenden

Modelle enthalten.

Pos.

Nr.

38a

Artikel-

Nr.

190738

112279

236272

100022

112278

100016

111591

100015

113187

Bezeichnung

S SCHLAUCH, Nylon;

91 cm x 13 mm (1/2”) AD

S FLASCHE

S FLASCHENHALTER

S SCHRAUBE

S KABELBINDER

S FEDERRING; 6 mm

S SCHEIBE; 6 mm

S SECHSKANTMUTTER

S ROHRVERBINDER

Stück

1

1

1

1

1

1

1

1

1

308225 39

Teile für die Installation der wahlweisen

Heizgeräte

Zubehör

Viscon HP-Material-Heizgeräte

Style A

Die folgenden Komponenten werden zur Installation der

Heizgeräte gemäß der Beschreibung auf Seite 13 empfohlen.

Modelle mit zwei Unterpumpen benötigen die Teile 201 bis 204. Modelle mit drei Unterpumpen benötigen die Teile

201 bis 205 sowie einen zusätzlichen Stammkomponentenschlauch und einen Härterschlauch mit entsprechender

Länge.

Pos.

Nr.

201

Artikel-

Nr.

202

203

204

205

155494

161037

235905

217378

Bezeichnung

MATERIAL-HEIZGERÄT,

wählen Sie bitte aus der rechts dargestellten Liste aus

SCHOTTVERSCHRAUBUNG;

90

_; 3/8”–18 NPT (A x I)

SCHOTTVERSCHRAUBUNG;

90

_, 1/2” NPT(i) x 3/8”–18 NPS(a)

SCHLAUCH für Härter;

3/8”–18 NPT x 30” MBE,

8 mm (0,318”) ID, PTFE

NYLONSCHLAUCH für

Stammkomponente, mit Knickschutzfedern, 3/8”–18 NPT x

30” (mbe), 9,5 mm (3/8”) ID

Stück

2

2

2

1

1

Modell 245848, 120 Volt, Edelstahl

Zulässiger Betriebsüberdruck 28 MPa, 276 bar

Temperaturbereich 29

_–104_ C

Modell 245863, 240 Volt, Edelstahl

Zulässiger Betriebsüberdruck 28 MPa, 276 bar

Temperaturbereich 29

_–104_ C

Modell 245864, 480 Volt, Edelstahl

Zulässiger Betriebsüberdruck 28 MPa, 276 bar

Temperaturbereich 29

_–104_ C

Style B

201a

201b

201

202

204

Modell 226819, 240 Volt, Aluminium und Zink

Zulässiger Betriebsüberdruck 21 MPa, 207 bar

Temperaturbereich 26

_–88_ C

Style A

Modell 220522 dargestellt

Style B

Modell 226819 dargestellt

205

203

02891

40 308225

Zubehör

Teile zum Installieren einer wahlweisen

Lösemittelpumpe

Pos.

Nr.

301

302

303

304

305

306

202233

158841

217523

ODER 208470

307

308

309

Artikel-

Nr.

151519

111913

061132

157350

155541

Bezeichnung

REDUZIERNIPPEL

SCHLAUCHKUPPLUNG;

1/4”–18 NPSM, mit Knickschutzfeder, Edelstahl

SCHLAUCH, Nylon,

6 mm (1/4”) ID x 0,9 m

NADELVENTIL

ADAPTER, Normalstahl

10:1 MONARK-PUMPE, für sehr viskose Materialien

5:1 MONARK-PUMPE, für mäßig viskose Materialien

ADAPTER

SCHOTTVERSCHRAUBUNG,

90

_

MATERIALSCHLAUCH

Stück

2

2

1

1

1

1

1

1

1

1

310

311

312

313

314

315

316

nach

Bedarf

207365

241037

207484

100101

100133

100307

100132

MONTAGEWINKEL

KUGELVENTIL

SAUGROHR-SATZ; 3/4” NPT

SCHRAUBE, Sechskant;

3/8–16 unc (2a) x 25,4 mm

FEDERRING; 9,5 mm

MUTTER

SCHEIBE; 11 mm

1

4

1

1

4

4

4

306

307

308

309

310

312

02902

B

305

A

Pos. 5

302,

303

A

301

301

304

314

313

316

315

311

B

Verschiedenes Zubehör

Stickstoff-Reglersatz, 207638

Sorgt für ein gleichbleibendes Stickstoff-Polster im Zufuhrfass, um die Materialien vor Feuchtigkeit zu schützen. Der

Satz enthält zwei 1,8 m x 6 mm-Schläuche, Reglerbox mit

Manometer, Regler und Entlastungsventil.

Einlass: 1/4” NPT (a). Auslass: 3/4” NPT (a).

Graco TSL-Flüssigkeit

Nichtflüchtige Flüssigkeit für Nassbehälter

206995 0,95 l

206996 3,8 l

ISO Pumpenöl

Ein besonders gut raffiniertes Halsdichtungsschmiermittel für besondere Zwecke, das mit Isozyanaten nur minimal reagiert.

217374 0,13 Liter-Behälter

218656 18,14 Liter-Behälter

Erdungsdraht und Klammer 222011

7,6 m lang,

1,5 mm

@

308225 41

107142

1/2” npt(a)-Einlass x 1/2” NPT(i)

-Auslass

Zubehör

Luftreglerzubehör

Lufthahn mit Entlastungsbohrung

2,1 MPa (21 bar) zulässiger Betriebsüberdruck

Zum Ablassen der Luft, die sich in der Luftleitung zwischen dem Pumpeneinlass und diesem Ventil anstaut, wenn dieses

Ventil geschlossen wird.

107141

3/4” npt(a)-Einlass x 3/4” NPT(i)

-Auslass

Regelt den Luftdruck zu den Zufuhr-,

Lösemittel- oder Dosierpumpen.

1/2” npt Einlässe und Auslässe, mit (2) 1/4” npt Manometerauslässen.

Materialreglerzubehör

Materialfilter

34 MPa (345 bar) zulässiger Betriebsüberdruck

Filtersieb, 60 mesh (250 micron).

Modell 218029

Mit Tank und Formstück aus Normalstahl

Modell 223160

Mit Tank aus Edelstahl und

Formstück aus Polyethylen

Luftfilter 106149

1,7 MPa (17 bar) zulässiger Betriebs-

überdruck

Entfernt Schmutz und Feuchtigkeit aus der Druckluftzufuhr.

Einlass und Auslass: 1/2” npt (i)

Siehe Betriebsanleitung 308169.

Luftöler 214848

1,7 MPa (17 bar) zulässiger Betriebsüberdruck

Sorgt für automatische Schmierung des Luftmotors.

Behältervolumen ca. 0,48 l.

1/2” npt(i) Einlass und Auslass.

Siehe Betriebsanleitung 308169.

Material-Sperrventil

34 MPa (345 bar) zulässiger Betriebsüberdruck

Modell 235992

aus Edelstahl mit PTFE-Dichtungen

1/4” x 3/8 nps (mbe)

Modell 223960

aus Normalstahl mit PTFE-Dichtungen

3/8” npt (mbe)

Modell 214037

aus Normalstahl mit PTFE-Dichtungen

1/4” npt (mbe)

Trockenlaufsicherungsventil 224040

0,8 MPa (8 bar) zulässiger Betriebsüberdruck

Schaltet die Druckluftversorgung zur Pumpe hin ab, wenn die Pumpengeschwindigkeit einen voreingestellten Wert aufgrund eines leeren Zufuhrbehälters, unterbrochener

Materialzufuhr zur Pumpe oder aufgrund von Hohlsog

überschreitet.

3/4” npt(i) Einlass und Auslass.

Mit wahlweisem 90

_, 3/4” NPSM

Drehgelenk-Auslassfitting.

Siehe Betriebsanleitung 308201.

Luftregler 206197

2,1 MPa (21 bar) zulässiger Betriebsüberdruck

Statische Mischgeräte

Zulässiger Betriebsüberdruck 21 MPa (207 bar)

Diese Geräte bestehen aus einem Rohr mit schraubenförmigen Innenelementen, die die Stammkomponente und den Härter gründlich im richtigen Verhältnis durchmischen.

Modell 500639

356 mm lang, 8 mm (5/16”) ID, 27 Elemente

3/8” npt Anschlüsse separat zu bestellen

Modell 500586

635 mm lang, 11 mm (0,44”) ID, 32 Elemente

1/2” npt Anschlüsse separat zu bestellen

Modell 502028

736 mm lang, 20 mm (0,8”) ID, 24 Elemente

3/4” npt

Modell 945917

635 mm lang, 64 mm (2–1/2”) AD, 10 Elemente

1” npt(a x i)

42 308225

Abmessungen

1

2

3

4

1

2

3

4

540 mm

832 mm

718 mm

451 mm

5

6

7

768 mm

279 mm

318 mm

7

5

6

02910A

5

6

Montagebohrungen für Druckluftmotor

1

2

3

4

1

1

2

3

4

5

6

94 mm

88 mm

102 mm

51 mm

5/8–11 UNC (3) für die Befestigung der Pumpe

11,1 mm Durchmesser (4)

01154

308225 43

head.notes

44 308225

Bemerkung

Technische Daten

Pumpen

Luftdruck-Regelbereich . . . . 280–700 kPa

(2,8–6,37 bar)

Luftverbrauch . . . . . . . . . . . . Siehe untenstehendes

Beispiel

Größe der Materialeinlassöffnung . . . . . . . . . . . . . . 3/4 npt

Größe der Materialauslassöffnung . . . . . . . . . . . . . . 3/8” npt

Lufteinlassgröße . . . . . . . . . 3/4 npt

Max. Materialauslassdruck . . . . . . . . . . . . . . . . 21 MPa (207 bar)

Max. Materialeinlassdruck . . . . . . . . . . . . . . . . 1,7 MPa (17 bar)

Benetzte Teile . . . . . . . . . . . . Edelstahl, Wolframcarbid,

Chromplattierung,

Normalstahl, PTFE,

UHMWPE

Verteilergruppen

Verteilerauslässe . . . . . . . . . 3/8” npt

Schläuche . . . . . . . . . . . . . . . 9,5 mm (3/8”) ID, PTFE, 3/8” npt(a), zul. Betriebsüberdruck 28 MPa (276 bar)

Schläuche . . . . . . . . . . . . . . . 9,5 mm (3/8”) ID, Nylon,

3/8” npt(a), zul. Betriebs-

überdruck 21 MPa (207 bar)

Benetzte Teile der automatischen

Druckentlastungsventile . . . 303 Edelstahl,

Wolframcarbid, Viton r

Beispiel für den Luftverbrauch:

Wenn Luft zur Pumpe mit einem Druck von 410 kPa (4,1 bar) zugeführt wird und 3,8 Liter gemischten Materials pro Minute extrudiert werden, entspricht das verbrauchte Luftvolumen in

Kubikfuß pro Meter etwa dem größeren Druckverhältnis der

Pumpe. Die Druckverhältnisse der einzelnen Pumpen sind auf Seite 6 angeführt.

308225 45

Graco Standard-Garantie

Graco garantiert, dass alle von Graco hergestellten Geräte, die diesen Namen tragen, zum Zeitpunkt des Verkaufes durch einen autorisierten Graco-Händler an einen Endverbraucher frei von Material- und Herstellungsmängeln sind. Mit Ausnahme einer speziellen, erweiterten oder eingeschränkten Garantie, die von Graco bekannt gegeben wurde, garantiert Graco für eine Dauer von zwölf Monaten ab Kaufdatum die Reparatur oder den Austausch jedes Teiles, das von Graco als defekt anerkannt wird. Diese

Garantie gilt nur dann, wenn das Gerät in Übereinstimmung mit den schriftlichen Graco-Empfehlungen installiert, betrieben und gewartet wurde.

Diese Garantie erstreckt sich nicht auf allgemeinen Verschleiß, Fehlfunktionen, Beschädigungen oder Verschleiß aufgrund fehlerhafter Installation, falscher Anwendung, Abrieb, Korrosion, inadäquater oder falscher Wartung, Vernachlässigung, Unfall,

Durchführung unerlaubter Veränderungen oder Einbau von Teilen, die keine Original–Graco-Teile sind, und Graco kann für derartige

Fehlfunktionen, Beschädigungen oder Verschleiß nicht haftbar gemacht werden. Ebenso wenig kann Graco für Fehlfunktionen,

Beschädigungen oder Verschleiß aufgrund einer Unverträglichkeit von Graco-Geräten mit Strukturen, Zubehörteilen, Geräten oder

Materialien anderer Hersteller oder durch falsche Bauweise, Herstellung, Installation, Betrieb oder Wartung von Strukturen,

Zubehörteilen, Geräten oder Materialien anderer Hersteller haftbar gemacht werden.

Diese Garantie gilt unter der Bedingung, dass das Gerät, für welches die Garantieleistungen beansprucht werden, kostenfrei an einen autorisierten Graco-Vertragshändler geschickt wird, um den behaupteten Schaden bestätigen zu lassen. Wird der behauptete

Schaden bestätigt, so wird jeder schadhafte Teil von Graco kostenlos repariert oder ausgetauscht. Das Gerät wird kostenfrei an den

Originalkäufer zurückgeschickt. Sollte sich bei der Überprüfung des Geräts kein Material- oder Herstellungsfehler nachweisen lassen, so werden die Reparaturen zu einem angemessenen Preis durchgeführt, der die Kosten für Ersatzteile, Arbeit und Transport umfasst.

DIESE GARANTIE HAT AUSSCHLIESSENDE GÜLTIGKEIT UND GILT AN STELLE VON JEGLICHEN ANDEREN GARANTIEN,

SEIEN SIE AUSDRÜCKLICH ODER IMPLIZIT, UND ZWAR EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT AUSSCHLIESSLICH, DER

GARANTIE, DASS DIE WAREN VON DURCHSCHNITTLICHER QUALITÄT UND FÜR DEN NORMALEN GEBRAUCH SOWIE

FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK GEEIGNET SIND.

Gracos einzige Verpflichtung sowie das einzige Rechtsmittel des Käufers bei Nichteinhaltung der Garantiepflichten ergeben sich aus dem oben Dargelegten. Der Käufer anerkennt, dass kein anderes Rechtsmittel (einschließlich, jedoch nicht ausschließlich

Schadenersatzforderungen für Gewinnverluste, nicht zustande gekommene Verkaufsabschlüsse, Personen- oder Sachschäden oder andere Folgeschäden) zulässig ist. Eine Vernachlässigung der Garantiepflicht muss innerhalb von zwei (2) Jahren ab

Kaufdatum geltend gemacht werden.

Graco erstreckt seine Garantie nicht auf Zubehörteile, Geräte, Materialien oder Komponenten, die von Graco verkauft, aber nicht von

Graco hergestellt werden, und gewährt darauf keine wie immer implizierte Garantie bezüglich der Marktfähigkeit und Eignung für einen bestimmten Zweck. Diese von Graco verkauften, aber nicht von Graco hergestellten Teile (wie zum Beispiel Elektromotoren,

Schalter, Schläuche usw.) unterliegen den Garantieleistungen der jeweiligen Hersteller. Graco unterstützt die Käufer bei der

Geltendmachung eventueller Garantieansprüche nach Maßgabe.

Auf keinen Fall kann Graco für indirekte, beiläufig entstandene, spezielle oder Folgeschäden haftbar gemacht werden, die sich aus der Lieferung von Geräten durch Graco unter diesen Bestimmungen ergeben, oder der Lieferung, Leistung oder Verwendung irgendwelcher Produkte oder anderer Güter, die unter diesen Bestimmungen verkauft werden, sei es aufgrund eines

Vertragsbruches, eines Garantiebruches, einer Fahrlässigkeit von Graco oder sonstigem.

FÜR GRACO-KUNDEN IN KANADA

The parties acknowledge that they have required that the present document, as well as all documents, notices and legal proceedings entered into, given or instituted pursuant hereto or relating directly or indirectly hereto, be drawn up in English. Les parties reconnaissent avoir convenu que la rédaction du présent document sera en Anglais, ainsi que tous documents, avis et procédures judiciaires exécutés, donnés ou intentés à la suite de ou en rapport, directement ou indirectement, avec les procédures concernées.

Die in dieser Dokumentation enthaltenen Daten entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Drucklegung. Änderungen vorbehalten.

Verkaufsstellen: Minneapolis, MN; Plymouth

Auslandsstellen: Belgien; China; Japan; Korea

GRACO N.V.; Industrieterrein — Oude Bunders;

Slakweidestraat 31, 3630 Maasmechelen, Belgium

Tel.: 32 89 770 700 – Fax: 32 89 770 777

GEDRUCKT IN BELGIEN 308225 05/03

46 308225

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