Fehler S600

Fehler- / Warnmeldungen und Störungsbeseitigung S400/ S600
Fehlermeldungen
Auftretende Fehler werden im LED-Display an der Frontplatte über eine Fehlernummer kodiert und auf
der Bildschirmseite "STATUS" angezeigt. Alle Fehlermeldungen führen zum Öffnen des BTB-Kontaktes
und zum Abschalten der Verstärker-Endstufe (Motor wird drehmomentfrei). Die Motorhaltebremse wird
aktiviert. Fehler, die durch die Netzüberwachung erkannt werden, werden erst nach Enablen des
Servoverstärkers gemeldet.
Detaillierte Beschreibung finden Sie beim Parameter ERRCODE.
Betriebszustand (Beispiel mit 3 A Regler)
keine 24V Versorgung vorhanden
0
3
03 = Servoverstärker mit 3A Nennstrom
P
0
3
P = Leistungsversorgung eingeschaltet
E
0
3
E = Hardware Enable (Standard Betriebszustand)
F
1
4
F = Fehler (hier Nummer 14, siehe Tabelle Fehler)
n
0
1
n = Warnung (hier Nummer 1, siehe Tabelle Warnungen)
–
S
–
AS/STO-Enable-Eingang ist nicht beschaltet, Endstufe gesperrt
A = Reset steht an (über Bus oder digitaler Eingang 1)
A
Statusmeldungen
–
Programmiermodus: Bereit
–
.
.
Programmiermodus: Software wird geladen
.
Verstärker aktualisiert die Startkonfiguration
Bezeichnung
Erklärung
Kühlkörpertemperatur
Kühlkörpertemperatur zu hoch.
Grenzwert vom Hersteller auf 80°C eingestellt
Überspannung
Überspannung im Zwischenkreis.
Grenzwert abhängig von der Netzspannung
F03*
Schleppfehler
Meldung des Lagereglers
F04
Rückführung
Kabelbruch, Kurzschluss, Erdschluss
Unterspannung
Unterspannung im Zwischenkreis.
Grenzwert vom Hersteller auf 100V eingestellt
Motortemperatur
Temperaturfühler defekt oder Motortemperatur zu
hoch. Grenzwert vom Hersteller auf 145°C
eingestellt
F07
Spannungen intern
interne Versorgungsspannungen fehlerhaft
F08*
Überdrehzahl
Motor geht durch, Drehzahl unzulässig hoch
F09
EEPROM
Checksummenfehler
F10
Reserve
Reserve
Nummer
F01*
F02*
F05*
F06
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F11
Bremse
Kabelbruch, Kurzschluss, Erdschluss
F12
Motorphase
Motorphase fehlt (Leitungsbruch o.ä.)
F13*
Innentemperatur
Innentemperatur zu hoch
F14
Endstufe
Fehler in der Leistungsendstufe
F15
I²t max.
I²t-Maximalwert überschritten
F16*
Netz-BTB
Fehlen von 2 oder 3 Phasen der Einspeisung
A/D-Konverter
Fehler in der analog-digital-Wandlung, oft
hervorgerufen durch sehr starke
elektromagnetische Störungen
Bremsschaltung
Bremsschaltung defekt oder Einstellung fehlerhaft
Netzphase
Fehlen von einer Phase der Einspeisung
(Abschaltbar für den Betrieb an zwei Phasen)
Slotfehler
Slotfehler (Hardwarefehler der Erweiterungskarte
ERRCODE)
F21
Handlingfehler
Softwarefehler der Erweiterungskarte
F22
Erdschluss
nur bei 40A und 70A Typen
F23
CAN Bus aus
Schwerwiegender CAN Bus Kommunikationsfehler
F24
Warnung
Warnungsanzeige wird als Fehler gewertet
F25
Kommutierungsfehler
Kommutierungsfehler
Endschalter
Referenzfahrt-Fehler (Hardware-Endschalter
erreicht)
Option AS
Fehler bei der Bedienung der Option -AS-,
Eingänge
AS-ENABLE und ENABLE wurden gleichzeitig
gesetzt
Externe Trajektorie
Sollwertsprung bei der Vorgabe der externen
Positions-Trajektorieüberschreitet den maximal
zulässigen Wert.
Slot Fehler
abhängig von Erweiterungskarte, siehe
ERRCODE.
F30
Emergency Timeout
Timeout Not-Stopp
F31
Makro
Makro Programm Fehler
F32
Systemfehler
Systemsoftware reagiert nicht korrekt
F17
F18
F19*
F20
F26
F27
F28
F29
* = Diese Fehlermeldungen können ohne Reset mit dem ASCII-Kommando CLRFAULT zurückgesetzt
werden. Wenn nur einer dieser Fehler anliegt und der RESET-Button oder die I/O-Funktion RESET
verwendet wird, wird ebenfalls nur das Kommando CLRFAULT ausgeführt.
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Warnmeldungen
Auftretende Störungen, die nicht zum Abschalten der Verstärker-Endstufe führen (BTB-Kontakt bleibt
geschlossen) , werden im LED-Display an der Frontplatte über eine Warnungsnummer kodiert und auf
der Bildschirmseite "STATUS" angezeigt. Warnungen, die durch die Netzüberwachung erkannt werden,
werden erst nach Enablen des Servoverstärkers gemeldet.
Detaillierte Beschreibung finden Sie beim Parameter STATCODE.
Nummer
Bezeichnung
Erklärung
n01
I²t
I²t-Meldeschwelle überschritten
n02
Bremsleistung
eingestellte Bremsleistung erreicht
n03*
S_fehl
eingestelltes Schleppfehler-Fenster überschritten
n04*
Ansprechüberwachung
Ansprechüberwachung (Feldbus) aktiv
n05
Netzphase
Netzphase fehlt
n06*
Sw-Endschalter 1
Software-Endschalter 1 überschritten
n07*
Sw-Endschalter 2
Software-Endschalter 2 überschritten
n08
Fahrauftrag_Fehler
Ein fehlerhafter Fahrauftrag wurde gestartet
Kein Referenzpunkt
Beim Fahrauftrag-Start war kein Referenzpunkt
gesetzt
n10*
PSTOP
Endschalter PSTOP betätigt
n11*
NSTOP
Endschalter NSTOP betätigt
n12
Motordefaultwerte
geladen
nur ENDAT oder HIPERFACE® : Unterschiedliche
Motornummern in Encoder und Verstärker
gespeichert, Motordefaultwerte wurden geladen
n13*
Slot Warnung
24V Versorgung der I/O-Erweiterungskarte fehlt
SinCos-Feedback
SinCos Kommutierung (wake & shake) nicht
vollzogen, wird bei freigegebenem Verstärker und
ausgeführtem wake & shake gelöscht
Tabellenfehler
Geschwindigkeits-Strom Tabelle INXMODE 35
Fehler
Summenwarnung
Summenwarnung für n17 bis n31
Feldbus Sync
Synchronisation wird generiert wenn der Antrieb
auf Synchronisation (SYNCSRC) eingestellt ist
aber nicht synchronisiert ist (z.B. CAN-Sync).
Multiturn Überlauf
Maximale Anzahl von Umdrehungen
überschritten
n19
Rampe beim Fahrsatz
wurde begrenzt
Wertebereichüberschreitung bei Fahrsatzdaten
n20
GMT Daten
Fehlerhafte "Graphical Motion Task" Daten
n21
Warnung durch SPS
Programm
Bedeutung geht aus Programm hervor
Motortemperatur
überschritten
Die Warnung gibt dem Anwender
Reaktionsmöglichkeiten, bevor der Fehler
“Motorübertemperatur” zur Reglerabschaltung
führt
Reserve
Reserve
Firmware Betaversion
Firmwareversion ist nicht freigegeben
n09
n14
n15
n16
n17
n18
n22
n23-n31
n32
* = Diese Warnmeldungen führen zu einem geführten Stillsetzen des Antriebs (Bremsung mit Notrampe)
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Beseitigung von Störungen
Abhängig von den Bedingungen in Ihrer Anlage können vielfältige Ursachen für die auftretende Störung
verantwortlich sein. Bei Mehrachssystemen können weitere versteckte Fehlerursachen vorliegen.
Unsere Applikationsabteilung hilft Ihnen bei Problemen weiter.
Hilfe bei Fehlern
Display
Bedeutung
Fehlermeldung
Kommunikationsstörung
(Inbetriebnahme-Software)
F01*
F02*
Kühlkörpertemperatur
Überspannung im
Zwischenkreis.
Grenzwert abhängig von
der eingestellten
Netzspannung
Ursache
Behebung / Erklärung
falsche Leitung verwendet
Nullmodem-Leitung verwenden
Leitung auf falschen
Steckplatz am
Servoverstärker oder PC
gesteckt
Leitung auf richtige Steckplätze am
Servoverstärker und PC stecken
falsche PC-Schnittstelle
gewählt
Schnittstelle korrekt anwählen
Umgebungstemperatur zu
hoch
Grenzwert vom Hersteller auf 80°C
eingestellt. Umgebungstemperatur
senken.
Verstärker verschmutzt
Lüftungsschlitze kontrollieren /
ausblasen. Luftfilter verwenden.
Lüfter defekt / nicht
kontaktiert
Luftstrom / Lüftergeräusch
kontrollieren, falls defekt, Verstärker
an Hersteller zur Reparatur senden.
Zu kleiner Wert
MAXTEMPH
bereich 20 .. 85°C, default 80°C
Kein Luftstrom durch
beengten Einbau
Umbau des Schaltschranks.
Klimagerät einbauen.
Hardware defekt
Verstärker an Hersteller zur Reparatur
senden
Bremsenergie zu hoch
Vorher Anzeige von „n02“. Evtl.
externen Bremswiderstand verwenden
oder bei mehreren Verstärkern
Zwischenkreise verbinden.
Netzspannung zu niedrig
eingestellt
Auf Bildschirmseite Basiseinstellungen
die Netzspannung korrekt einstellen
Bremswiderstand falsch
konfiguriert
Auf Bildschirmseite Basiseinstellungen
die Angaben für den internen bzw.
externen Bremswiderstand korrekt
einstellen
Bremswiderstand nicht
korrekt angeschlossen
Verdrahtung prüfen (siehe
Produkthandbuch). Interner
Bremswiderstand: Brücke am Stecker
muss vorhanden sein!
Externer Bremswiderstand: Brücke am
Stecker muss entfernt sein!
Sicherung im
Bremswiderstand hat
ausgelöst
Sicherung ersetzen
Bremsrampen zu steil
Auf Bildschirmseite Drehzahlregler die
Bremsrampen verlängern
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Zwischenkreise nicht
verbunden
F03*
F04
F05*
Schleppfehler Meldung
des Lagereglers (nur in
OPMODE 5 oder 6)
Rückführung
Kabelbruch
Unterspannung
Bei mehreren Verstärkern gleicher
Familie die DC-Zwischenkreise
verbinden (siehe Produkthandbuch)
Achse ist mechanisch
Mechanik prüfen
schwergängig oder blockiert
Drehmoment reicht nicht für
die eingestellten Rampen
Flachere Rampen fahren(ACC, DEC)
Rampen im Drehzahlregler
sind länger als die Rampen
im Positionsregler
Beschleunigungsrampe (ACC) und
Bremsrampe (DEC) im Drehzahlregler
senken
Verstärkungen zu klein
eingestellt. Achse zu
undynamisch
Verstärkung anpassen,
Bildschirmseiten Drehzahlregler und
evtl. Lageregler
Verstärkungen zu groß
eingestellt. Achse schwingt
Verstärkung anpassen,
Bildschirmseiten Drehzahlregler und
evtl. Lageregler , Filter einsetzen
IPEAK (Maximaler Strom)
zu niedrig
Schleppfehlerfenster vergrößern
(Bildschirmseiten Positionierdaten)
oder größeren Verstärker / Motor
einsetzten, IPEAK erhöhen.
Kurzschluss, Erdschluss
Kontrolle der Feedbackleitung
Geber defekt
Geber / Motor tauschen
Kontakte im Stecker nicht in
Ordnung
Durchmessen der Kontakte
Falsches Feedback
eingestellt
Siehe FBTYPE
Falsche / defekte
Feedbackleitung
Leitung kontrollieren (Besonders
kritisch im Kabelschlepp)
Nicht kompatibles
Feedback
Siehe FBTYPE
Schlecht geschirmte
Leitungen
Einsatz von geigneten Leitungen
(siehe Produkthandbuch)
Zu lange Feedbackleitung
Max. zulässige Leitungslänge
einhalten (siehe Produkthandbuch)
Einkopplung von
Störsignalen
Abschirmung prüfen, Mindestabstand
zwischen Leistungskabeln und
Signalverbindungen einhalten (siehe
Produkthandbuch)
Netzschütz nicht
geschlossen
Verdrahtung / Not-Aus / Steuerlogik /
...
Einschaltreihenfolge nicht
beachtet
Zuerst das über den BTB Kontakt
geschaltete Leistungsschütz
einschalten und ca. 0,5s später das
Enable-Signal zuschalten
Not-Aus hat die
Netzspannung
abgeschaltet
Information an Bediener
Parameter VBUSMIN zu
klein eingestellt
Anpassung des Parameters, z.B.: bei
48VDC Anwendungen.
Bei einigen Applikationen
Beispiel: Positionieren der Achse bei
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F06
F07
F08*
Motortemperatur
muss mit UVLTMODE 0 die
Überwachung abgeschaltet
werden
Netzausfall.
Motortemperatur zu hoch
Falsche Motorparameter / Schlechte
Kühlung
Temperaturfühler defekt
Widerstand des Fühlers messen.
Schalter:
-niedrige Temperatur: Schalter
geschlossen -hohe Temperatur:
Schalter offen.
Kaltleiter (PTC):
-niedrige Temperatur: kleiner
Widerstand
-hohe Temperatur: hoher Widerstand
Stecker der Rückführeinheit
lose oder Rückführleitung
unterbrochen
Stecker-/Leitungskontrolle
Motor ohne
Temperaturfühler
Einbau einer Brücke im Stecker
Abschaltschwelle für
Temperaturfühler zu niedrig
eingestellt
Parameter MAXTEMPM einstellen (auf
Abschaltschwelle, siehe
Parameterbeschreibung)
Verstärker defekt
Temperaturkontakt zur Überprüfung
an der Resolver- oder SinCosSchnittstelle überbrücken
Nicht unterstützter
Thermoschalter / Element
Applikationsabteilung kontaktieren
Interne
Externer Kurzschluss oder
Versorgungsspannungen Überlast einer
fehlerhaft
Versorgungsspannung
Überdrehzahl - Motor
geht durch
Alle Stecker außer 24V abziehen und
prüfen, ob der Fehler beim Einschalten
wieder auftritt
24V für Verstärkerlogik
unterschritten
Toleranzvorgaben der 24VSpannungsversorgung einhalten
(siehe Produkthandbuch)
Motorbremse mit zu hoher
Stromaufnahme.
Max. Motorbremsstrom einhalten
(siehe Produkthandbuch), Bremse mit
externer Spannung versorgen.
Hardware defekt
Verstärker an Hersteller zur Reparatur
senden
Feedback System mit zu
hoher Stromaufnahme
Applikationsabteilung kontaktieren
Drehzahl unzulässig hoch
VOSPD (Grenzdrehzahl) überprüfen
und gegebenenfalls. erhöhen.
Drehzahl unzulässig hoch
Überschwingen durch Parametrierung
der Verstärkungen vermindern
Feedbackleitung defekt
(evtl. durch Wackeln an der Leitung
überprüfen) Leitung austauschen
VLIM zu niedrig
Beim neuen Einladen eines Motors
werden auch schneller drehende
Motoren mit nur maximal 3.000 U/min
eingetragen. Für höhere Drehzahlen
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muss die Enddrehzahl und die
Überdrehzahl angepasst werden.
F09
EEPROM
Checksummenfehler
Motor schwingt.
Parameter Anpassung
Tabellen Fahrauftrag mit zu
kleiner Zeitvorgabe.
Sollzeiten vergrößern oder Motor mit
höherer Nenndrehzahl verwenden
Feedback des falschen
Motors eingesteckt.
Zuordnung prüfen und korrigieren
Motorphasen vertauscht
Belegung prüfen
Feedback falsch eingestellt
Winkeloffset korrekt einstellen
(MPHASE)
Verstärker während des
Speichervorgangs
ausgeschaltet
Parameter erneut einspielen und
speichern
Von Hand geänderter
Parametersatz mit
Kleinbuchstaben
eingeladen.
Kleinbuchstaben in Grossbuchstaben
abändern
Hardware defekt
Verstärker an Hersteller zur Reparatur
senden
F10
Reserve
-
-
F11
Motorbremse
Kabelbruch
Kurzschluss, Erdschluss
Kabel ersetzen
Motorleitung ohne
Bremsadern
Passende Motorleitung anschließen
Motor ohne Bremse
MBRAKE auf 0 setzten
Zu kleine Stromaufnahme
der Motorbremse.
Stromaufnahme auf min. 150mA
erhöhen (z.B. durch
Parallelwiderstände).
Hardware defekt
Verstärker an Hersteller zur Reparatur
senden
Schlecht oder nicht
aufgelegter Schirm der
Motorleitung
Schirmanbindungen kontrollieren
Starke äußere EMV
Störungen
Zusätzliches Auslegen der
Motorschirme auf der Montageplatte
des Schaltschrankes.
Zu hohe Kapazität der
Motorleitung
Verwendung einer Motordrossel /
Leitungslänger verkürzen / geeignete
Leitungen verwenden
Eingebautes Motorschütz
schaltet nicht rechtzeitig.
Schütz überprüfen
Eingebautes Motorschütz
hat verbrannte Kontakte.
Schütz überprüfen
Verstärker defekt
Verstärker an Hersteller zur Reparatur
senden
Motorstecker nicht
eingesteckt am Verstärker.
Stecker prüfen
Motorstecker nicht
eingesteckt am Motor.
Stecker prüfen
Umgebungstemperatur zu
hoch
Kühlgerät einsetzen
F12
F13*
Motorphase
Umgebungstemperatur
zu hoch
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F14
F15
F16*
Endstufe
I²t-Maximalwert
überschritten
Netz-BTB, Fehlen von
1, 2 oder 3 Phasen der
Einspeisung
Erfassung defekt (oft
gleichzeitig mit F17)
Verstärker an Hersteller zur Reparatur
senden
Abschaltschwelle zu klein
TEMPE erhöhen
Schaltschrank zu warm.
Kühlgerät einsetzen
Kurzschluss in der
Motorleitung
Motorleitung ersetzen
Endstufe defekt
Verstärker an Hersteller zur Reparatur
senden
Isolationsfehler im Motor
Mit Ohmmeter zwischen den
Motorphasen messen: müssen
symmetrisch sein. Motorphasen gegen
PE messen, muss unendlich sein.
Falls vorhanden mit
Hochspannungstester Motorphasen
gegen PE messen.
Motorschütz schaltet nicht
rechtzeitig.
Schaltreihenfolge prüfen
Motorschütz hat verbrannte
Kontakte.
Motorschütz ersetzen.
Kurzschluss im Stromkreis
des externen
Bremswiderstandes
Durchmessen, Kurzschluss beheben
Antrieb ist mechanisch
schwergängig
Mechanik prüfen, größeren
Verstärker/Motor einsetzen
Sinus² Rampen
Beschleunigungs-/Bremsrampen
verlängern (ACC, DEC)
Falsche Auslegung
Applikationsabteilung kontaktieren
Phasenwinkel zwischen
Feedback und
Magnetelementen im Motor
nicht korrekt.
MPHASE korrigieren, evtl. mit ZERO
neu einstellen.
Zu steile Rampen
Beschleunigungs-/Bremsrampen
verlängern (ACC, DEC)
Zu kleine Pausenzeiten
Erholungspausen zwischen
Fahraufträgen verlängern
(Bildschirmseite Fahraufträge)
Schwingen im Stromregler
Verstärkung MLGQ und Nachstellzeit
KTN anpassen
Motor hat Windungsschluss
(nur bei Teilschluss)
Motor ersetzen
Bei einphasiger
Einspeisung ist
dreiphasiger Betrieb
eingestellt.
Auf Bildschirmseite Basiseinstellungen
korrigieren
Fehlende Phasen bei der
Einspeisung.
Verdrahtung/Sicherungen/Hauptschütz
prüfen
Für eine DC Einspeisung
werden besondere
Einstellungen benötigt.
Applikationsabteilung kontaktieren
Verstärkerfreigabe (Enable)
lag an, obwohl keine
Netzspannung vorhanden
war
Verstärker erst freigeben, wenn die
Netzspannung eingeschaltet ist
(Einschaltreihenfolge bachten)
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F17
F18
F19*
F20
F21
A/D-Konverter Fehler
Bremsschaltung
Zwischenkreis
(Abschaltbar für den
Betrieb an zwei Phasen)
Slotfehler
Handlingfehler
Starke elektromagnetische
Störungen
EMV-Störungen reduzieren,
Abschirmung und Erdung überprüfen.
Geräte, die Magnetfelder erzeugen,
mit größerem Abstand zum Verstärker
montieren.
Verstärker defekt
Verstärker an Hersteller zur Reparatur
senden
Externer Bremswiderstand
gewählt, aber nicht
angeschlossen
Auf Bildschirmseite Basiseinstellungen
korrigieren
Schalttransistor defekt
Verstärker an Hersteller zur Reparatur
senden
Es liegt keine Spannung an
den Leistungsanschlüssen
an.
Leistungsversorgung einschalten
Spannungsklasse ist falsch
parametriert.
VBUSMIN anpassen
Zu starke Belastung des
Zwischenkreises beim
Beschleunigen in
Kombination mit einer
weichen Spannungsquelle
(Trenntrafo)
Parameter oder Hardware anpassen
Hardwarefehler der
Erweiterungskarte
Bei Erweiterungskarte I/O-14/08 die
externe Spannungsversorgung der
Karte überprüfen
Falsche PROFIBUS-Karte
Applikationsabteilung kontaktieren
Firmware unterstützt die
eingesteckte Karte nicht.
Applikationsabteilung kontaktieren
Karte steckt nicht korrekt
Karte herausziehen und gemäß
Beschreibung im Produkthandbuch
neu einstecken und festschrauben.
Stromaufnahme der
Einsteckkarte zu hoch.
Applikationsabteilung kontaktieren
Softwarefehler der
Erweiterungskarte
Applikationsabteilung kontaktieren
Nicht zulässige
Einsteckkarte
Applikationsabteilung kontaktieren
F22
Reserviert
-
-
F23
CAN Bus
Schwerwiegender CAN Bus
Kommunikationsfehler
CAN Leitung / Steuerung überprüfen
F24
Warnung
Warnmeldung wird als
Fehler ausgegeben
Mit dem Parameter WMASK kann
ausgelesen werden welche
Warnung(en) als Fehler gewertet
werden. Anhand dieser Information
muss in der Liste mit Warnmeldungen
nachgeschlagen werden. Parameter
LASTWMASK gibt an, welche
Warnung zuletzt zu F24 geführt hat.
F25
Kommutierungsfehler
Verdrahtungsfehler
Motorphasen
Motorleitung durchtesten – DIR
anpassen
(Mögliches Durchgehen
des Motor) Kraftvektor
und Bewegung sind
Verdrahtungsfehler
Feedbackleitung
Drehrichtung im Monitorfenster
kontrollieren, Feedbackleitung
durchtesten – DIR anpassen
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entgegengesetzt.
F26
F27
F28
F29
F30
Spiel / Schwingen der
Mechanik
Mechanik untersuchen und
gegebenenfalls richten
Überwachung zu
empfindlich
VCOMM erhöhen (VCOMM =
MSPEED bedeutet minimale
Empfindlichkeit)
Motorleitung /
Feedbackleitung von einem
anderem Motor
aufgesteckt.
Zuordnung Verstärker-Motor prüfen
und korrigieren.
Offset zu hoch
Resolverpolzahl (RESPOLES),
Motorpolzahl (MPOLES) und Offset
(MPHASE) überprüfen
Wake&Shake
fehlgeschlagen
Wake&Shake durchführen
Kabelbruch der
Endschalterleitungen
Leitung durchmessen
Nicht zur Achse gehörende
Endschalter
angeschlossen.
Zuordnung Endschalter-Achse prüfen
und korrigieren.
Hardware - Endschalter
erreicht (definiert durch
REFLS)
Keine Endschalter
angeschlossen.
Eingangsfunktionen deaktivieren
(Bildschirmseite I/O digital
Endschalter vertauscht.
PSTOP und NSTOP den Eingänge
korrekt zuordnen (Bildschirmseite I/O
digital
AS Fehler
Die AS Freigabe wurde
gleichzeitig oder später als
die Verstärkerfreigabe
Enable geschaltet.
Einschaltreihenfolge einhalten (siehe
Produkthandbuch)
Kabelfehler in der
Ansteuerung.
Leitungen durchmessen, Verdrahtung
prüfen.
Fehler „externe Trajektorie“
wird generiert, wenn der
Sollwertsprung bei der
Vorgabe der externen
Positions-Trajektorie den
maximal zulässigen Wert
überschreitet.
Anpassung der vorgegebenen Werte
(VLIM / PVMAX)
EtherCAT: Der Fehler
“Synchronisation” wird
generiert wenn der Antrieb
im Phasenhochlauf nicht
synchronisieren lässt bzw.
wenn der Antrieb im
EtherCAT Zustand
„Operational“ seine
Synchronisation verliert.
EtherCat System prüfen.
Timing Fehler
Kommunikations- Problem durch die
Ansteuerung
Spannungsversorgung
Externe Spannungsversorgung einer
Einsteckkarte fehlt.
Nicht kompatible Karte
Applikationsabteilung kontaktieren
Rampe zu gross
DECSTOP verkürzen
Spitzenstrom zu niedrig
IPEAK vergrößern
Endschalter
Referenzfahrt-Fehler
Feldbus, ext.Trajektorie
Feldbus nicht
synchronisiert
Emergency Timeout
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Timeout Not-Stopp
Default 5.000ms
eingestellt
Zeit zu kurz eingestellt
EMRGTO vergrößern
Verstärker zu klein
Größeren Verstärker wählen
Endlosschleife im
Programm
Programm überprüfen
Zu rechenaufwändige
Berechnungen in den
schnellen Tasks.
Programm überprüfen Tip: Immer
"Debug on" für Tests verwenden.
Prozessor überlastet
Zu viele Teilnehmer im Netzwerk/zu
schnelle Baudrate/zu komplexe
Funktionen (PLC)
Hardware defekt
Verstärker an Hersteller zur Reparatur
senden
Motor kommt in der
eingestellten Zeit nicht
zum Stillstand
F31
F32
Fehler in der Makro
Programmierung
Systemfehler
Systemsoftware reagiert
nicht korrekt
Hilfe bei Warnungen
Display
Bedeutung
Ursache
Behebung / Erklärung
n01
I²t: Strombelastung
überschreitet die
eingestellte
Meldeschwelle
I2TLIM.
Mechanik schwergängig
Mechanik prüfen
Verstärker unterdimensioniert
Verstärker mit höherem Strom
einsetzen
Motor unterdimensioniert
Motor mit höherem Strom
einsetzen
Fahrprofil zu agressiv
Erholungszeiten definieren
Die Bremsleistung
überschreitet den
eingestellten
Grenzwert PBALMAX.
falsche Bremsleistung eingestellt
Einstellung prüfen
Leistung des internen
Bremswiderstandes zu gering
externen Bremswiderstand
verwenden, Bremsrampen
verlängern (DEC / DECSTOP )
Schleppfehler
überschreitet den
Grenzwert PEMAX.
Mechanik schwergängig
Mechanik prüfen
Verstärker unterdimensioniert
Verstärker mit höherem Strom
einsetzen
Fahrprofil zu agressiv
Erholungszeiten definieren,
Rampen verlängern
Schleppfehler zu klein eingestellt
Einstellung überprüfen
Bei Inbetriebnahme: kein Feldbus
angeschlossen
vorübergehend Watchdog
deaktivieren (EXTWD = 0)
Im Betrieb:
Kommunikationsproblem
Bus-Installation prüfen
n02
n03
n04
Überwachung der
Feldbuskommunikation
hat angesprochen
(EXTWD).
n05
Eine der drei
Netzphasen fehlt
n06
Eingestellte Position
des SoftwareEndschalter 1 SWE1
Netzanschluss, Sicherungen und
Netzschütz prüfen
Achse wurde über die als
Endposition konfigurierte Position
hinaus bewegt
Position der Achse und
Einstellung des SoftwareEndschalters überprüfen
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ist unterschritten
n07
Eingestellte Position
des SoftwareEndschalter 2 SWE2
ist überschritten
Achse wurde über die als
Endposition konfigurierte Position
hinaus bewegt
Position der Achse und
Einstellung des SoftwareEndschalters überprüfen
n08
Fahrauftrag fehlerhaft
Gestarteter Fahrauftrag existiert
nicht (Checksumme fehlerhaft)
Fahrauftrag neu anlegen
Zielposition liegt außerhalb des
zulässigen Bereiches
Software-Endschalter und
Zielpositionen prüfen
Beschleunigungswerte fehlerhaft
Einheiten und Zahlenwerte
prüfen
OPMODE lässt Funktion nicht zu
Korrekten OPMODE einstellen
Bei Start eines Fahrauftrages war
noch kein Referenzpunkt gesetzt.
Referenzfahrt ausführen oder
Referenzpunkt setzen
n09
Kein Referenzpunkt
n10
Hardware- Endschalter Positiver Endschalter hat
PSTOP
angesprochen
n11
Achse in negative Richtung vom
Endschalter fahren
Endschalter nicht angeschlossen
Parametrisierung der digitalen
I/Os ändern oder Endschalter
anschließen
Endschaltersensor hat falsche
Logik.
Öffner als Endschalter einsetzen
(statt Schließer).
Hardware- Endschalter Negativer Endschalter hat
NSTOP
angesprochen
Achse in positive Richtung vom
Endschalter fahren
Endschalter nicht angeschlossen
Parametrisierung der dig. I/Os
ändern oder Endschalter
anschließen
Endschaltersensor hat falsche
Logik.
Öffner als Endschalter einsetzen
(statt Schließer).
n12
Motordefaultwerte
geladen
Motornummern in Encoder und
Verstärker weichen voneinander
ab
Motornummer mit SAVE im
EEPROM speichern und über
HSAVE im Encoder.
n13
Erweiterungskarte
24V-Versorgung für die I/OErweiterungskarte fehlt
Verdrahtung und 24V-Netzteil
prüfen
n14
SinCos-Feedback
SinCos-Kommutierung
(wake&shake) nicht vollzogen
Verstärker enablen
n16
Summenwarnung
Summenmeldung für die
Warnungen n17...n31
Siehe gemeldete Warnung
n17
Feldbus Sync
CAN Sync ist aktiviert, wird aber
nicht oder nicht synchron von der
Steuerung gesendet.
Feldbus Einstellungen prüfen
n18
Multiturn Überlauf
mehr als +/-2048 Umdrehungen
bei angeschlossenem MultiturnGeber gezählt
Ignorieren bzw. Überwachung mit
DRVCNFG Bit7=1 deaktivieren
zulässiger Wertebereich durch die
Fahrsatzdaten überschritten
Fahrsatzdaten überprüfen
n19
Rampe beim Fahrsatz
wurde begrenzt
n20
Ungültiger Fahrsatz
n21
Warnung durch SPS
Programm
Motor vor Montage auf
Geberposition 0 fahren
Daten des zuletzt gestarteten
Fahrsatzes überprüfen. Die
Fahrsatznummer gegebenenfalls
mit MOVE ermitteln.
Nur bei Makroprogramm im
Servoverstärker
Anwendungsspezifisch
bobry servo-electronic ag • zentralstrasse 6 • 6030 ebikon • tel 041 440 77 22 • fax 041 440 69 43 • info@bobry.ch • www.bobry.ch
n22
n32
Motortemperatur
überschritten
Firmware Betaversion
Eingestellte Warnschwelle
überschritten, Motor überlastet
Motortemperatur prüfen.
Mechanik schwergängig/blockiert
Mechanik prüfen
Nur zu Testzwecken
Verwendung der Firmware auf
eigene Gefahr
bobry servo-electronic ag • zentralstrasse 6 • 6030 ebikon • tel 041 440 77 22 • fax 041 440 69 43 • info@bobry.ch • www.bobry.ch
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