Gas-Warmlufterzeuger (WLE) UDSA 025-3 ausgestattet mit BMBC

Gas-Warmlufterzeuger (WLE) UDSA 025-3 ausgestattet mit BMBC
®
Installationsanweisung / Bedienungsanleitung
Wartungsanleitung
Gas-Warmlufterzeuger (WLE)
UDSA 025-3  100-3
ausgestattet mit BMBC
Geprüft übereinstimmend mit den Richtlinien
DIR 2009/142/EC:GAD
DIR 2004/108/EC:EMC
DIR 2006/95/EC: LVD
DIR 2006/42/EC:MD
BEVOR SIE MIT DER INSTALLATION, INBETRIEBNAHME UND/ODER SERVICEARBEITEN BEGINNEN,
LESEN SIE DIESES DOKUMENT BITTE SORGFÄLTIG.
Übergeben Sie nach der Installation bzw. Inbetriebnahme diese Broschüre dem Gerätebetreiber.
ACHTUNG
Unsachgemäße Installation, Einstellung, Umbau, Service oder Wartung kann zu Sachschaden, Verletzung
oder Tod führen. Sämtliche Arbeiten müssen sachgemäß durch qualifiziertes Personal ausgeführt werden.
Falls die zutreffenden Vorschriften zum Anschluss der Gas - WLE nicht beachtet werden und es dadurch zu
Funktionsstörungen oder Beschädigung des Gas - WLE oder in der Anlage kommt, übernimmt der Hersteller,
REZNOR Europe NV hierfür keine Haftung.
Hersteller
Reznor Europe N.V.
J.&M. Sabbestraat 130/A000
B 8930 Menen
Tel.: +32(0) 56 52 95 11
[email protected]
www.reznor.eu
Verteiler
Soprogaz
Riond-Bosson 13
CH 1110 Morges
Tel : +41 21 624 57 33
[email protected]
www.soprogaz.ch
Technische Änderungen vorbehalten!
1/29 – UDSA3,1505-CHDE
ÜBERSICHT
WARNUNGEN
2
1
ALLGEMEIN
3
2
RICHTLINIEN
4
3
GARANTIE
4
4
AUSPACKEN & MONTAGEVORBEREITUNG
4
5
AUFSTELLUNGSORT
5
6.
TECHNISCHE DATEN
7
7
ABGASABFÜHRUNG & VERBRENNUNGSLUFTZUFÜHR
8
8
AUFSTELLUNGSORT
11
9
GERATEAUFHANGUNG
12
10
GASANSCHLUSS
14
11
ELEKTROANSCHLUSS
15
12
ERSTINBETRIEBNAHME
17
13
WARTUNGSANLEITUNG
20
14
FEHLERSUCHE UND BESEITIGUNG
25
15.
ERSATZTEILE
29
FALLS EINE SONDERAUSRÜSTUNG FÜR DEN GAS-WLE BESTELLT WURDE, BEACHTEN SIE BITTE
HIERFÜR DIE ZUSÄTZLICHE BESCHREIBUNG.
WARNUNGEN
 Zur Sicherheit bei Gasgeruch: 



Keine Heizgeräte einschalten.
Keine elektrischen Schalter berühren, kein Telefon benutzen.
Das gesamte Personal evakuieren.
Den Installateur oder Gaslieferant sofort kontaktieren.
WARNUNGEN  Die Gas – WLE dürfen nicht in Räumen installiert und betrieben werden, wenn in der
Umgebungsluft chloridhaltige, korrosive oder feuergefährliche Bestandteile enthalten sind.
 Unsachgemäße Installation, Einstellungen, oder Veränderungen am Gerät, keine Wartung,
können zu Sachschäden, Verletzungen oder zum Tod führen.
Lesen Sie die Installations-, Betriebs-und Wartungsanleitungen gründlich vor der
Installation oder Wartung dieses Gerätes.
 Betreiben Sie das Gerät nicht, wenn Wasser eingedrungen ist.
Das Gerät unbedingt von einem Service-Techniker überprüfen lassen, Bauelemente, die
vom Wassereintritt betroffen sind unbedingt austauschen.
 Dieses Gerät ist nicht zur Verwendung durch Personen (einschließlich Kinder) mit
verminderten sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und
Wissen, soweit sie nicht der Aufsicht oder Anleitung zur Benutzung des Geräts durch
eine verantwortliche Person für ihre Sicherheit anwesend sind geeignet. Kinder sollten
beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
 Sollte am Gerät eine Überhitzung auftreten, oder die Gaszufuhr nicht abgeschaltet werden,
Gasabsperreinrichtung schließen und Spannungsversorgung abschalten.
2/29
 Gas-Warmlufterzeuger sind nicht für den Einsatz in explosionsgefährdeten Räumen, mit
brennbaren Dämpfen oder brennbaren Stäuben, oder Bereiche mit chlorhaltigen oder mit
Halogen belasteten Kohlenwasserstoffen oder Raumluft mit silikonhaltigen Substanzen
geeignet.
 Die Installations, – Montage – und Betriebsanleitung sollte an einem sicheren Ort
aufbewahrt werden.
 Änderungen im Gerät, oder Nutzungsänderungen für die die Geräte nicht geeignet sind,
besteht eine Gefährdung und der Garantieanspruch entfällt.
Sollten Änderungen erforderlich sein, Bedarf dies einer formellen Zustimmung
des Geräteherstellers.
 Müssen Ersatzteile ausgetauscht werden, dürfen nur Teile verwendet werden, die vom
Werk festgelegt wurden.
 Bei ständigen Funktionsstörungen wenden Sie sich an den Gerätelieferant.
 Achten Sie auf äußere Beschädigung der Verpackung und überprüfen Sie die Bestelldaten
mit den Angaben auf dem Verpackungsaufkleber.
 Nach dem Auspacken des Gas-Warmlufterzeugers (Gas – WLE) nicht die Holzpaletten
entfernen, diese schützt das lackierte Bodenblech.
. Als Betreiber des WLE’s sind Sie verantwortlich für die Vermeidung von Personen-, Sachund Umweltschäden.
1 ALLGEMEIN
Die Anweisungen in diesem Handbuch für Gas Brennwert-Warmlufterzeuger gelten für alle UDSA-3 Modelle.
Diese sind für den Einsatz von Erdgas oder Flüssiggas bei Umgebungstemperaturen von -15°C bis 40°C
geeignet.
Die Geräte sind für den Einsatz in Industrie- und Gewerbehallen entwickelt und nur für den Innenbereich
geeignet.
Die Gasart, Spannungsversorgung, sowie Anschlussdaten sind auf dem Gerätetypenschild angegeben. Vor
der Installation überprüfen Sie die örtlichen Vorraussetzungen wie Gerätetyp, Gasart, Anschlussdruck und
Anschlussspannung mit den technischen Angaben gemäß dem Gerätetypenschild.
Die Anleitung gilt nur für das Land in dem das Gerät aufgestellt werden soll, bei Abweichungen den Lieferanten
kontaktieren.
Die Installation sollte von einem entsprechend qualifiziertem Installationsunternehmen in Übereinstimmung mit
allen geltenden Vorschriften und der beigefügten Installationsanweisung ausgeführt werden.
Die Installationsanleitung wird mit dem Gerät geliefert, sollte das Handbuch nicht mit dem Gerät
übereinstimmen, muss der Gerätelieferant vor Installationsbeginn informiert werden.
Sicherstellen, dass in der Umgebungsluft in der der Gas-Warmlufterzeuger installiert und betrieben wird keine
chlorhaltigen, korrosiven oder feuergefährlichen Bestandteile enthalten sind.
3/29
2. RICHTLINIEN
Zur Installation der Gas-WME müssen alle zutreffenden gesetzlichen Vorschriften beachtet
werden.
Weitere Richtlinien zu beachten :
- Gas-Richtlinien SSIGE G1
- Gas-Richtlinien SSIGE G5
- Richtlinien CFST n° 1942
- die EKAS-Richtlinie Nr. 1942 über Flüssiggas, Teil 2
- bezüglich Brandschutz sind die VKF Vorschriften einzuhalten
3 GARANTIE
 Garantie erlischt wenn:

Der Gas-Warmlufterzeuger in chlorhaltiger, korrosiver, feuergefährlicher, oder Silikon,
Aluminiumoxit etc. belasteter Umgebungsluft betrieben wird.

Die Geräteinstallation nicht in Übereinstimmung mit den Anweisungen in dem Handbuch
durchgeführt wurde.

Der Elektroanschluss nicht in Übereinstimmung mit dem Geräteschaltplan erfolgt ist.

Gerät mit zu geringem Abstand zu brennbaren Materialien, oder nicht ausreichende Zufuhr der
Verbrennungsluft installiert wurde.

Der Luftvolumenstrom, nicht dem auf dem Typenschild vorgegebenen Wert entspricht.
4 AUSPACKEN & MONTAGEVORBEREITUNG










Der Gas – WLE wurde im Werk einer sorgfältigen Qualitätskontrolle unterzogen und eine
Funktionsprüfung durchgeführt.Äußere Verpackung auf Beschädigung prüfen, wenn das Gerät durch
einen Transportschaden beschädigt wurde, unbedingt den Schaden auf dem Speditionsschein
dokumentieren und mit dem Lieferant Kontakt aufnehmen.
Vor der Installation überprüfen, ob das Gerät wie auf dem Etikett der Verpackung beschrieben, mit dem
Typ und Modell, ev. Kundennummer übereinstimmt. Diese Anleitung ist nur für das entsprechende Land
gültig,. Ist dies nicht der Fall, sprechen Sie mit dem Lieferant oder dem Hersteller.
Nach dem Auspacken des Gerätes, die Holzpalette nicht gleich entfernen, diese bietet Schutz an der
Geräteunterseite.
Das Gerätetypenschild mit den Bestelldaten überprüfen.
Lesen Sie die Montage und Bedienungsanleitung sorgfältig durch und machen Sie sich mit den
Voraussetzungen für die Gerätinstallation vertraut.
Wenn Sie keine Information bezüglich der Gasqualität und Gasanschlussdruck haben, sprechen Sie mit
dem Gaslieferanten.
Vor Beginn der Gerätemontage ist die Prüfung der Zubehörteile wie Montagekonsole, Abgasabführung
und Temperaturregelung erforderlich.
Für die mitgelieferten Zuberhörteile unbedingt die beigefügten Anleitungen und Anschlusspläne beachten.
Die Verbrennungsluftzuführung zum Aufstellraum muss gewährleistet sein.
4/29
5 AUFSTELLUNGSORT ( hor. Ausrichtung = std. Version) Abbildung 1
Draufsicht
Rückansicht (Typ 25-3,32-3,55-3,65-3,75-3,85-3,100-3)
Vorderansicht
Rückansicht (Typ 35-3, 45-3 & 50-3)
Seitenansicht
1. Verbrennungsluftanschluss
2. Abgasstutzen
3. Gasanschluss
4. Kabeleinführungen
5. Service Panel
Tabelle 1 : Geräteabmessungen in mm
Si ze
A
B
C
D
E
F
G
H
J
K
L
M
N
P
Q
R
025
586
700
546
404
685
546
368
191
222
122
121
413
16
98
350
140
030
586
700
546
404
649
546
368
191
222
122
121
413
16
98
350
140
035
510
970
456
601
1036
897
371
194
126
158
121
622
33
149
600
140
043
510
970
456
601
1039
897
371
194
126
158
121
622
33
149
600
140
050
510
970
456
601
1036
897
371
194
126
158
121
622
33
149
600
140
055/064
663
970
609
601
1039
897
354
206
148
165
204
622
33
149
600
225
073
866
1040
812
651
1039
897
562
212
299
185
204
672
33
149
600
225
085
866
1040
812
651
1142
897
562
212
299
185
204
672
33
149
600
225
100
866
1040
812
651
1082
897
557
212
299
189
204
672
33
149
600
225
5/29
Mindestabstände (mm)



Bei der Auswahl des Montageortes müssen die Mindestabstände gemäß Abbildung 1 beachtet werden.
Auch die Empfohlene minimale Montagehöhe, wie in Tabelle 1 angegeben, müssen beachtet werden.
Für einen störungsfreien Betrieb ist die Geräteplatzierung und die Einhaltung der Mindestabstände
erforderlich.
Tabelle 2
UDSA-3
Rückseite
Deckenblech
Bodenblech(*)
Gegenüber
Armaturenseite
Armaturen
seite
25-3 30-3
450
50
50
50
850
35-3→100-3
450
100
100
100
850
(*) : Gas-WLE nicht auf und an brennbaren Gegenständen montieren !
Mindestabstand zu Abgasabführung 150mm beachten.
Durchmesser Verbrennungsluftzuführung/Gasanschluss & Abgasanschluss
Tabelle 3
UDSA-3
025-3
030-3
035-3
043-3
050-3
055-3
064-3
073-3
085-3
100-3
Dia mm
100
100
100
100
100
130
130
130
130
130
6/29
6. TECHNISCHE DATEN
Tabelle 4
025-3
UDSA-3
030-3
035-3
043-3
Gaskategorie (5)
050-3
055-3
064-3
073-3
085-3
100-3
130
130
130
II2H3+
Gerätekategorie B (1)
B22
Gerätekategorie C (1)
C12, C32, C42, C52, C62, C82
Ø Abgas und Verbrennungsluftanschl
mm
100
100
100
100
100
130
130
Nennwärmebelastung Hs
kW
30,8
35,2
42,2
50,8
Nennwärmebelastung Hi
kW
27,8
31,7
38
45,8
58,6
66
77,7
88
102,7
117,3
52,8
59,5
70
79,3
92,5
105,7
Nennwärmeleistung
kW
25,5
29,2
34,9
42,1
48,6
54,7
64,4
73
85,1
97
Wirkungsgrad
%
92
92
92
92
92
92
92
92
92
92
Erdgas G20
m3/h
2,94
3,36
4,02
4,85
5,59
6,3
7,41
8,39
9,79
11,18
Erdgas G25
m3/h
3,42
3,9
4,68
5,64
6,5
7,32
Flüssiggas G31
kg/h
2,16
2,47
2,96
3,57
4,12
4,64
8,62
9,76
11,38
13
5,46
6,18
7,21
8,24
Gasverbrauch
Ø Gasanschluss
Temperaturerhöhung
Rc 1/2
Rc ¾
°C
32
32
29
28
28
28
28
28
28
28
Luftvolumenstrom
m3/h
2385
2725
3510
4535
5180
5830
6810
7770
9065
10360
Ventilatordrehzahl
tr/min
925
1270
900
1380
1330
1335
1300
850
1335
940
Montagehöhe (2)
m
Wurfweite (Endgeschw. 0,5m/s) (3)
m
20
22
25
28
30
30
33
35
36
39
54
57
61
60
3,5
4
230/240V 1N50 Hz
Anschlussspannung (Schutzart IP20)
Schalldruckpegel in 5m/freies Veld (4)
dB (A)
43
49
43
57
57
59
Motorleistung
W
273
290
280
468
492
580
937
693
1118
996
Gerätegewicht
kg
54
57
86
99
97
114
118
143
160
181
Achtung :
1)
Die Geräte- Kategorie für Gas-WLE mit Abgasventilator basieren nach CEN-Report CR 1749:2001.
2)
Empfohlene Montagehöhe vom Boden des Raumes zur Unterkante des Gerätes.
3)
Endgeschwindigkeit 0,5 m/s, isothermer Zustand, Raumtemperatur 20°C, Luftlenklamellen in gerader
Stellung.
4)
Schalldruckpegel in 5m Abstand, Richtungsfaktor Q=2, Absorptionsfläche 160 m², Luftlenklamellen in
gerader Stellung
5)
Erdgas H (G20) Hi 10,48 kWh/m³ -- Erdgas L (G25) Hi 9,08 kWh/m³ -- Flüssiggas (G31) Hi 14,0 kWh/kg
7/29
7. ABGASABFÜHRUNG & VERBRENNUNGSLUFTZUFÜHR
WARNUNG 
Zur Montage der Abgas- und Verbrennungsluftleitung müssen alle zutreffenden
gesetzlichen Vorschriften beachtet werden.

Werden die Vorschriften nicht beachtet und die Abgase nicht ins freie geführt, kann dies
zum Tod, schweren Körperverletzungen und / oder Sachschäden führen.

Jeder Gas-Warmlufterzeuger muss an einer Abgasanlage installiert werden.
Mehre Geräte dürfen nicht mit einer gemeinsamen Abgasanlage betrieben werden.
Die Montage der Abgas- und Verbrennungsluftleitung darf nur durch ein hierzu berechtigtes
Fachunternehmen durchgeführt werden.
Die Verbrennungsluft kann wahlweise dem Aufstellraum oder über eine Verbrennungsluftleitung direkt aus dem
Freien entnommen werden. Bei Entnahme der Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum muss dies ohne Gefahren
möglich sein.
Die Abgas- und Verbrennungsluftleitung kann vertikal oder horizontal geführt werden.
Über die Ausführung der Abgasanlage hat sich das Installationsunternehmen mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister oder der Genehmigungsbehörde abzusprechen.
Die Gas - WLE's sind mit den Abgas- und Verbrennungsluftleitungen für folgende Gerätekategorien
systemzertifiziert und zugelassen:
 raumluftabhängig B22
 raumluftunabhängig C12/C12b, C32, C52, C62,.
 Typ der Abgasanlage Burfix oder Mygro 2000 D
Wird das Gerät als Typ B (raumluftabhängig) installiert, wird die Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum
entnommen. In diesem Fall muss der Anschlussstutzen für die Verbrennungsluft mit einer entsprechenden
Schutzvorrichtung IP20 abgedeckt werden. Durch eine unvorschriftsmässige Installation der Abgasanlage können
Verletzungen oder materielle Schäden entstehen.
Bei der Entnahme der Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum, Typ B, muss dies ohne Gefahren möglich sein.
Eine ausreichende Verbrennungsluftzuführung muss sichergestellt sein, hierzu DVGW- TRGI sowie
Vorschriften der Länder beachten.
Es müssen Abgasrohre in druckdichter Ausführung verwendet werden.
Die Abgasmündung darf sich nicht in der Nähe von Luftansaugöffnungen befinden.
Der Gas-WLE kann als geschlossenes Gerät, Typ C installiert werden (raumluftunabhängig). In diesem Fall muss
die Verbrennungsluftzufuhr aus dem Freien gewährleistet sein. Die Geräte in der Ausführung Typ C dürfen nur
einzeld an ein Luft-Abgassystem angeschlossen werden.
Die Durchmesser der Abgas und Verbrennungsleitungen für horizontale und vertikale Installationen sind in
Tabelle 5 angegeben.
Zur bestimmung der Gesamtlänge dard die Summe aller Rohrlängen und äquivalenten Längen der Bögen nicht
die angegebene maximale Länge überschreiten.
Tabelle 5 : Maximale Länge der Abgas- und Verbrennungsluftleitung
UDSA-3
Anschlussstutzen dia
Max. Länge inkl Wand
oder
Dachdurchführung
Äquivalente
Länge
Bogen 45°
Äquivalente
Länge
Bogen 45°
mm
m
m
m
Abgasrohr
Verbrennungsluft
Abgasrohr
Verbrennungsluft
Abgasrohr
Verbrennungsluft
Abgasrohr
Verbrennungsluft
025, 030,035,043,050
100
100
9.0
9.0
0.75
0.75
1.50
1.50
055, 064, 073, 085, 100
130
130
9.0
9.0
0.75
0.75
1.50
1.50
8/29
Abgasabführung raumluftabhängig Typ B
Bei der Montage der Abgasabführung müssen die gesetzlichen Vorschriften beachtet werden. Die Abgasleitung
muss druckdicht ausgeführt werden. Die Verbrennungsluftzufuhr aus dem Aufstellraum muss ohen Gefahren
erfolgen. In Tabelle 5 sind die erforderlichen Rohrdurchmesser und maximale Längen angegeben.
Der Verbrennungsluftanschluss muss mit einer Schutzkappe IP20 abgedeckt werden. Zu den Abgasrohren sind
ausreichende Abstände einzuhalten.Die Oberflächentemperatur am Abgasrohr übersteigt 65°C.
Abbildung 2 : geprufte Ausführung Typ B
B22 - Dach
B22 - Wand
Abbildung 3 : Verbrennungsluftzuführ & Abgasabführung typ B
Typ 025-3, 030-3,055-3,064-3,073-3,085-3,100-3
Typ 035-3, 043-3, 050-3
1 Abgasaustritt
2 Verbrennungslufteintritt
Verbrennungsluftzuführung
WARNUNG : Wenn die Gas-Warmlufterzeuger als Typ B Geräte installiert sind, nehmen sie ihre Verbrennungsluft aus
dem Raum, in dem sie installiert sind. Der freie Verbrennungsluftanschluss darf nicht verschlossen werden.
Es muss sichergestellt sein, dass eine ausreichende Verbrennungsluftzufuhr erfolgt.
Bei Neubauten mit speziellen Wärmeschutzmaßnahmen ist sicherzustellen, dass die Verbrennungsluftzuführung zum Gerät
gewährleistet ist. Ist dies nicht der Fall, ist bei der Typ B Installation eine ausreichende Belüftung des Aufstellraumes
erforderlich.
Der natürliche Luftwechsel kann u.U. hierfür nicht ausreichend sein. Bei Vorhandenen mechanischen Absauganlagen kann
dies zu Funktionsstörungen führen.
Es ist wichtig, dass bei allen Betriebszuständen eine ausreichende Zufuhr von Verbrennungsluft sichergestellt ist.
Das Öffnen von Fenster und Türen zur Verbrennungsluftzuführung ist nicht zulässig.
Es ist darauf zu Achten, das für alle Heizgeräte eine ausreichende Verbrennungsluftzufuhr erfolgt.
9/29
Abgasabführung & Verbrennungsluftzuführung raumluftunabhängiger Betrieb Typ C
Eine ungehinderte Zuführung der Verbrennungsluft aus dem Freien muss gewährleistet sein. Alle Leitungen müssen Kraft- und
formschlüssig ausgeführt werden.
Abbildung: 4 :Zugelassene Ausführungen Typ C
C12
C12b/C62
C32/C62
C52
Abbildung 5 : Verbrennungsluftzuführ & Abgasabführung typ C
Typ 025-3, 030-3,055-3,064-3,073-3,085-3,100-3
Typ 035-3, 043-3, 050-3
1 Abgasaustritt
2 Verbrennungslufteintritt
10/29
8. AUFSTELLUNGSORT
ACHTUNG Der Verlauf der Abgasabführung ist zur Bestimmung des Gerätestandortes sehr
wichtig, hierfür muss Abschnitt 7. beachtet werden.

Bei der Auswahl des Montageortes müssen die Mindestabstände gemäß Abbildung 1 & Tabelle 2 beachtet
werden. Die Wurfweiten sind in den technischen Daten angegeben.

Auch die Empfohlene minimale Montagehöhe = 2.5m, müss beachtet werden.

Für einen störungsfreien Betrieb ist die Geräteplatzierung und die Einhaltung der Mindestabstände
erforderlich.
Müssen die Gas-Warmlufterzeuger höher als empfohlen montiert werden, sind zusätzlich
Wärmerückführungsgeräte (Deckenventilatoren) einzusetzen.
Der Einsatz von Wärmerückführungsgeräten wird generell empfohlen.

Bei der Platzierung der Geräte ist zu beachten, dass der Luftstrom nicht direkt auf Arbeitsplätze gerichtet
ist. 
Trennwände, Säulen, Deckenbinder oder andere Hindernisse müssen beachtet werden, der Luftstrom
muss ungehindert in den zu beheizenden Bereich gelangen.

Im Bereich von Hallentoren, die sehr häufig geöffnet werden, kann das Eindringen von kalter Luft durch
entsprechende Torluftschleieranlagen reduziert werden. Sollte dies nicht möglich sein, kann ein
Gas- Warmlufterzeuger seitlich vom Tor in einem Abstand von 4,5 bis 6,0 m installiert werden.
WARNUNG
Beim Berühren der Abgasleitung kann es zu Verbrennungen der Hautoberfläche
kommen. Bei der Gerätemontage beachten, oder ggf. vor unbeabsichtigter Berührung schützen.
VORSICHT
Gerät nicht in Bereichen installieren, wo es mit Wasser in Berührung kommen kann.
Gelangen Chlordämpfe in die Verbrennungsluftzuführung von GasWarmlufterzeugern, führt dies zur Korrosion im Gerät bis hin zur
Abgasmündung. Dieser Zustand beeinflusst den Verbrennungsprozess und die
Bei Gefahren
Zerstörung des Wärmeaustauschers.
durch Chloride am Dies kann durch eine richtige Standortbestimmung des Gerätes bzw. der
Verbrennungsluft- Verbrennungsluftzuführung vermieden werden.
eintritt des Gerätes Chlor ist schwerer als Luft, dies sollte bei der Projektierung dieser Geräte
gilt wie folgt:
unbedingt beachtet werden.
Wo sich Chlordämpfe in der Verbrennungsluft befinden, kann ein spezieller
Edelstahlwärmeaustauscher, Klasse 316 AISI empfohlen werden.
ACHTUNG
11/29
9. GERÄTEAUFHÄNGUNG
Die Holzpalette nach dem Auspacken des Gerätes nicht entfernen : diese schützt das lackierte Bodenblech bei
der Montage.
Beachten Sie, dass die Befestigung an einer dafür geeigneten Unterkonstruktionen, Wand, Decke erfolgt. Für
einen störungsfreien Betrieb muss der Gas-Wle waagerecht montiert werden.
Am Geräteoberteil sind 4 Gewindebuchsen M10 vorhanden, somit kann das Gerät an eine Wandkonsole oder an
eine vorhandene Konstruktion mit Gewindeschrauben M10x100mm gehängt werden.
Die Gewindeschrauben müssen mit Kontermutten gesichert werden. Der Gas-WLE muss an allen 4
Aufhängepunkten aufgehängt werden.
Wichtig : Zur Geräteaufhängung dürfen nur die werkseitig vorhandenen Aufhängepunkte verwendet werden.
Bei Verwendung von Gewindestangen dürfen diese nicht länger als 1.8m sein.
Tabelle 6
Typ
kg
025-3
56
030-3
60
035-3
88
043-3
99
050-3
99
055-3
112
064-3
118
073-3
143
085-3
158
100-3
168
Abbildung 6 : Befestigung der Gewindestange
Gewinde M10 mit U-Scheibe
12/29
ACHTUNG
Der Gas-WLE muss gegen Schwingungen arretiert werden so dass der Gasanschluss,
die Abgasleitung und der Elektroanschluss nicht beansprucht wird.
Die Gewindeschrauben müssen mit Kontermuttern gesichert werden.
Abbildung 7 :
Montagebeispiel WLE auf Wandkonsole stehend
Baugröße 025-3/030-3
Baugröße 035-3→ 100-3
Montagebeispiel WLE an Wandkonsole hängend
Baugröße 025-3/030-3
Baugröße 035-3 → 100-3
13/29
10. GASANSCHLUSS
Zur Gasinstallation sowie dem Gasanschluss müssen alle zutreffenden gesetzlichen
Vorschriften beachtet werden.
Die Aufstellung des Gas - WLE, der gas- und abgasseitige Anschluss darf nur ein, hierzu berechtigtes
Fachunternehmen durchführen.
Überprüfen Sie, dass die vorhandene Gasart mit den Angaben auf dem Gerätetypenschild übereinstimmt.
Den Gasverbrauch entnehmen Sie aus den technischen Daten.
UDSA Geräte sind für den Betrieb von Erdgas und Flüssiggas geeignet. Vor der Installation ist zu prüfen ob das
Gas-, Gas-Kategorie und Gasanschlussdruck mit den Angaben auf dem Gerätetypenschild übereinstimmen. Die
Gasanschlussdrücke sind in Tabelle 1 angegeben. Der Gasgeräteanschluss muss nach den technischen
Anforderungen nach Richtlinien der TRGI bzw. TRF ausgeführt werden. Es wird dringend empfohlen ein Gasfilter
zu installieren und die Gasleitung nach der Installation zu reinigen.
Tabelle 7
Gasanschluss
UDSA 030-3 Rc 1/2 Zoll
Gasanschlussdrücke
Erdgas 20mbar
UDSA 035-3→100-3 Rc 3/4 Zoll
Flüssiggas 50 mbar
Abbildung 8 Gasanschluss
Geräteanschlussverschraubung,
Absperrvorrichtung und TAE
sind bauseitig zu liefern.
ACHTUNG Nicht das Gasanschlussrohr überdrehen dadurch wird das Gas-Magnetventil im Gerät
verdreht und somit beschädigt.
Werden die Gas - WLE hängend an Wandkonsolen befestigt, ist der Gasanschluss
flexibel auszuführen
VORSICHT
Zu Prüfzweckensollten niemals Flammen eingesetzt werden.
14/29
11. ELEKTROANSCHLUSS
ZUR ELEKTROINSTALLATION SOWIE DEM ELEKTROANSCHLUSS MÜSSEN ALLE ZUTREFFENDEN
GESETZLICHEN VORSCHRIFTEN BEACHTET WERDEN.
 DIE GERÄTE MÜSSEN UNBEDINGT GEERDET WERDEN.
GEFAHR
 Der Elektroanschluss des Gas – WLE’s darf nur von einem hierzu berechtigten
Fachunternehmen ausgeführt werden. Überprüfen Sie, dass die vorhandene Netzspannung mit den Angaben auf dem Gerätetypenschild übereinstimmt.
Prüfen, ob die Anschlussklemmen mit dem Geräteschaltplan übereinstimmen, der Geräteschaltplan befindet
sich innerhalb der Gerätetür.
Für den Gas-WLE ist ein speziell hierfür geeigneter Raumregler erforderlich.
Die Netzanschlussklemmen am Gas -WLE sind mit L und N gekennzeichnet, diese dürfen beim Netzanschluss
nicht vertauscht werden. Eine Spannungsversorgung über ein Verlängerungskabel ist nicht zulässig, dies ist
eine wichtige Vorraussetzung um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.
Ein Hauptschalter (SO) mit 3 mm Kontaktabstand ist in unmittelbarer Nähe des Gas - WLE's an einer leicht
zugänglichen und ungefährdeten Stelle zu installieren. Der Hauptschalter muss gegen unbefugtes Einschalten
gesichert sein, z.B. abschließbar.
Der Netzanschluss einschließlich Steuerleitungen müssen durch die werkseitig vorgesehenen Kabeleinführungen
verlegt werden, nicht benötigte Kabeleinführungen müssen abgedichtet werden.
Prüfen, dass der Gas -WLE gut geerdet ist und je nach Anforderung ein FI – Test durchgeführt wird.
Am Gerät befindet sich eine orange Meldeleuchte, diese zeigt an, wenn der Brenner in Betrieb ist.
Ein Taster mit roter Meldeleuchte dient bei Brennerstörung zur Entriegelung des Feuerungsautomaten.
Die Elektroleitungen dürfen nicht im Bereich der Abgasrohre verlegt werden und müssen ausreichend befestigt
sein.
Der Netzanschluss einschließlich Steuerleitungen müssen durch die werkseitig vorgesehenen Kabeleinführungen
verlegt werden, nicht benötigte Kabeleinführungen müssen abgedichtet werden.
- Bei fehlerhaftem Anschluss von Raumthermostat, Brennerentriegelung oder
Störmeldeleuchte kann der Feuerungsautomat beschädigt werden.
ACHTUNG
- In die Leitungen von Brennerentriegelung oder Zündsicherung dürfen keine
Schaltkontakte eingebaut werden, dies beschädigt den Feuerungsautomat.
- Wenn die Brennerentriegelung öfter betätigt werden muss, ist die Ursache
festzustellen.
- Nach Beseitigung des Fehlers das Gerät einschalten und ca. 5 Minuten lang die
Gerätefunktion überwachen.
MONTAGE RAUMTHERMOSTAT
Mehrere Gas-Warmlufterzeuger dürfen nicht mit einem Raumthermostat betrieben werden. Der Anschluss
muss gemäß dem beigefügten Schaltplan erfolgen.
Die Festlegung des Montageortes ist sehr wichtig. Es sollte nicht an einer kalten Außenwand oder im
Warmluftstrom des Gerätes montiert werden.
Der Montageort sollte möglichst vibrationsfrei sein, die Montagehöhe sollte ca. 1,5 m über dem Fußboden sein.
Die Anweisungen des Thermostatherstellers müssen unbedingt beachtet werden.
.
15/29
Geräteschaltplan (nur illustrativ)
16/29
12. ERSTINBETRIEBNAHME
Vor der Erstinbetriebnahme ist sicherzustellen, dass alle zutreffenden gesetzlichen
Vorschriften beachtet werden.
Voraussetzung zur Erstinbetriebnahme
Die Erstinbetriebnahme darf nur von einem hierzu berechtigten Fachunternehmen oder Werkskundendienst
durchgeführt werden. Prüfen Sie, dass der Gas - WLE auf die vorhandene Gasart sowie Netzspannung
eingerichtet ist und diese Angaben auf dem Gerätetypenschild mit den bauseitigen Voraussetzungen
übereinstimmen.
Geräteaufhängung
- Ist das Gerät gemäss den Montagevorschriften aufgehängt?
- Ist das Gerät waagerecht montiert?
- Ist die Abgas und Verbrennungsluftleitung richtig montiert ? Anschlüsse auf festen Sitz prüfen!
- Polarität zwischen den Anschlussklemmen L1 & N prüfen
Kontrolle Gasanschlussdruck
Druckmessgerät am Messstutzen anschließen und Geräteanschlussarmatur öffnen. Alle unter Druck stehenden
Gasrohre im Gas - WLE auf Dichtheit prüfen, danach wie folgt in Betrieb nehmen und Anschlussdruck
kontrollieren.
Betriebsschalter auf Heizbetrieb schalten und Raumthermostat auf Maximalwert stellen
Nach der Wartezeit (Tw, 3s) geht der Abgasventilator in Betrieb.
Hat sich zwischen der Abgas- und Verbrennungsluftleitung ein Differenzdruck aufgebaut schaltet der
Differenzdruckwächter (S3) in die Betriebsstellung und somit den Feuerungsautomaten ein.
Nach Ablauf der Vorspülzeit (Tp, 20s) öffnet das Sicherheits- und Regelventil, das einströmende Gas wird von
einer Funkenstrecke gezündet, der Brenner geht in Betrieb.
Vor Ablauf der Sicherheitszeit (Ts, 5s) muss der Flammenfühler die Brennerflamme melden, der erforderliche
Ionisationsstrom beträgt mindestens 1µA.
Sollte die Brennerflamme nicht gemeldet werden, wiederholt sich der Zündvorgang 5 mal, danach schaltet
der Feuerungsautomat auf Störung, dies wird durch eine Meldeleuchte am Gas - WLE (rot) angezeigt.
Nennwärmebelastung überprüfen
Der Düsendruck muss bei der Erstinbetriebnahme gemäß Tabelle 8 kontrolliert werden.
Ab Werk sind die Gas - WLE für Erdgas eingestellt und mit einem Aufkleber "EE-H 15,0" gekennzeichnet. Mit
dieser plombierten Festeinstellung können die Gas - WLE im Wobbe - Indexbereich von 12,0 bis 15,7 kWh/m3
betrieben werden.
Für Erdgas L ist vor der Inbetriebnahme eine Änderung des Düsendruckes für einen (Wobbeindex EE-L 12,4)
erforderlich, siehe Düsendruck, Wobbeindextabelle (Tabelle 8).
Mit dieser Düsendruckeinstellung können die Gas - WLE im Wobbe - Indexbereich von 10,5 bis 13,0 kWh/m3
betrieben werden. Geräteschild und Aufkleber auf EE- 12,4 ändern.
Eine Kontrolle der Nennwärmebelastung über den Gaszähler für die Einstellung EE-H 15,0 sowie EE-L 12,4
ist erforderlich.
Für Flüssiggas sind die Gas - WLE’s auf einen Düsendruck gemäß Tabelle 8. fest einzustellen, der
Druckregler muss versiegelt werden, eine Verstellung ist nicht zulässig. Das Typenschild kontrollieren.
Dichtheitskontrolle
Alle gasführenden Teile im Gerät mit korrosionsfreiem Leckspray auf Gasdichtheit prüfen.
Gerätetür schließen
Dichtheitsprüfung der Abgas- und Verbrennungsluftleitung
Alle Verbindungen auf festen Sitz prüfen.
17/29
Abgasmessung durchführen
Eine Messöffnung ist bei der werkseitig gelieferten Abgasleitung nach ca. 2 x D vorhanden. Die Messstelle für die
Verbrennungslufttemperatur (tL) befindet sich an der Geräterückseite neben den Pg - Verschraubungen,
Eintauchtiefe des Messfühlers ca. 5 cm.
Für die Messvorgänge muss das Geräteseitenteil
geschlossen sein.
Inbetriebnahmeprotokoll erstellen
Einweisung des Betreibers gemäß Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung dem Betreiber übergeben
Düsendruck, Wobbe - Indextabelle
Tabelle 8
025-3 030-3 035-3 043-3 050-3 055-3
Geräte Typ
Erdgas H (G 20)
Anschlussdruck 20 mbar
Düsendrücke
mbar
8,2
7,5
7,9
7,1
7,9
8,4
Brennerdüse
Ø mm
4,80 5,30 5,75 6,50 6,80 7,10
Flüssiggas
Anschlussdruck :
50 mbar
(Propan)
Düsendrücke
mbar
36,8 36,8 36,0 35,9 35,8 35,7
Brennerdüse
Ø mm
2,60 2,80 3,10 3,35 3,70 3,90
Düsendrücke in mbar bei 15°C, 1013 mbar trocken, Nennwärmebelastung 100%.
064-3 073-3 085-3 100-3
7,9
8,00
12,0
7,40
8,0
8,90
7,1
10,0
35,6
4,15
35,1
4,50
34,6
4,90
34,5
5,20
Die Gas - WLE's für Erdgas sind ab Werk für Erdgas H, (Einstellung EE-H 15,0) fest eingestellt, der Druckregler ist
mit Siegellack versiegelt.
 Für Flüssiggas (Propan) ist der Druckregler auf den in der Tabelle angegebenen Wert fest eingestellt, der
Druckregler ist mit Siegellack versiegelt und darf nicht verstellt werden.
Abbildung 9 : Übersicht Gasmagnetventile Honeywell
Gas-WLE 030-3
Gas-WLE 035-3 -> 100-3
(3) (4)
(5)
(5)
(3)
(1)
(1)
(1) Messstutzen für Anschlussdruck
(2) Messstutzen für Düsendruck
(3) Sollwertsteller Druckregler
(5) Elektroanschluss 230 V~
(2)
(1) Messstutzen für Anschlussdruck
(2) Messstutzen für Düsendruck
(3) Abdeckkappe Druckregler
(4) Sollwertsteller Druckregler
(5) Elektroanschluss 230 V~
18/29
FUNKTIONSABLAUF
Startposition:
Vorspülzeit:
Sicherheitszeit:
Nachspülzeit:
Das Gerät ist in Betriebsbereitschaft, der Programmablauf beginnt bei einer Wärmeanforderung.
Ist die Zeitperiode von 20 sec, während das Verbrennungsluftgebläse (bzw. Abgasventilator) in
Betrieb geht und die Zündvorrichtung (Zündfunke) aktiviert wird. Die Sicherheitszeit, 5 sek. ist die Verzögerung zwischen dem Öffnen des Gasmagnetventils und
dem Zünden der Brennerflamme.
Hinweis: Wird in dieser Zeit keine Brennerflamme gemeldet, beginnt das Brennerrelais
einen 4 maligen Zündversuch, wird in dieser Zeit keine Brennerflamme gemeldet erfolgt eine
Störabschaltung, das Brennerrelais schaltet auf Störung.
Ist die Zeitdauer von 10 Sekunden zwischen der Brennerabschaltung und der
Nachlaufzeit vom Verbrennungsluftgebläse (bzw. Abgasventilator).
19/29
13. WARTUNG – SERVICE REPARATUR
Eine jährliche Wartung wird empfohlen.
Die Wartung darf nur von einem autorisierten Fachmann (VIU- oder Werkskundendienst) durchgeführt werden.
Die Gerätewartung sollte jährlich durchgeführt werden, bei stark belasteter Verbrennungsluft ist u. U. ein kürzerer
Wartungsintervall erforderlich.
Beim Austausch von Ersatzteilen müssen diese durch Originalteile ersetst werden, bei Nichtbeachtung
erlischt die Gerätezulassung.





Wenn das Lüfterrad verschmutzt ist, muss dieses mit einer
weichen Bürste oder Tuch gereinigt werden.
Wärmeaustauscher auf Beschädigungen prüfen
Wenn Brenner verschmutzet ist, dieser reinigen
Alle gasführenden Teile im Gerät auf Gasdichtheit prüfen
Elektroanschluss auf Beschädigung prüfen
Abb.. 11a
1 Brennkammer 2 Sicherheitstemperaturbegrenzer LC3 3 Meldeleuchte Brennerbetrieb 4 Entriegelungstaster 5 Zündelektrode 6 Anschlusspaneel (Abb 11b) 7 Gasmagnetventil V1 8 Ventilatormotor 9 Abgasventilator komplett 10 Temperaturwächter LC1 11 Ionisationselektrode IS Abb. 11b
1 Feuerungsautomat 2 Anschlussklemmen 3 Steckverbinder 4 Differenzdruckwächter S3 5 Feinsicherung 3.15AF 20/29
BRENNERAUSBAU
Prüfung Brennkammer
 Geräteanschlussarmatur schließen.
 Anschlussspannung über Hauptschalter freischalten.
 Seitenverkleidung (Armaturenseite) öffnen.
 Gasleitung am Eingang zum WLE an der Kupplung
trennen.
 Elektroleitungen zum Gasmagnetventil lösen.
 Sechskantschraube von der Brennerdüse lösen.
 Gasmagnetventil mit Gasrohr nach rechts schieben, bis die
 Brennerdüse frei zugängig ist.
 Brennkammerbefestigung lösen.
 Brennkammer nach rechts ziehen und dabei etwas drehen.
 Brennerfläche nach Bedarf mit Stahlbürste bzw. mit
Pressluft
 gegen die Gasrichtung reinigen.
 Brennkammer in umgekehrter Reihenfolge wieder
einbauen.
Brennkammer ausbauen
Abbildung 12a
Kontemutter
von
entfernen : Abbildung 13a
Abbildung 12b
Brennerdüse
Flansch mit Brennerdüse lösen
Abbildung 13b
Brennerreinigung
Abbildung 14
21/29
Abbildung 15 : Armaturenseite
Lösen der
Brennerbefestigungsschrauben
Flansch mit
Brennerdüse lösen
Venturirohr nach vorne
drehen
Dichtheitskontrolle
Alle gasführenden Teile im Gerät mit korrosionsfreiem
Leckspray auf Gasdichtheit prüfen.
Prüfung der Regel- und Sicherheitseinrichtung
1. Temperaturwächter LC1
Der Temperaturwächter ist in den Steuerstromkreis zum
Feuerungsautomat geschaltet.
Der Temperaturwächter schaltet bei Übertemperatur am
Wärmeaustauscher (90°C) den Brenner ab (Regelschaltung).
2. Sicherheitstemperaturbegrenzer LC3
Der Sicherheitstemperaturbegrenzer ist in den Steuerstromkreis
zum Feuerungsautomat geschaltet.
Wird die Austrittstemperatur am WLE von 110°C überschritten,
erfolgt eine Störabschaltung.
Eine Entriegelung am LC3 ist erforderlich.
Fühlerhalterung LC1 & LC3
LC1
LC3
22/29
3. Differenzdruckwächter (S3)
Der Differenzdruckwächter kontrolliert den Druck zwischen der
Verbrennungsluftzuführung und der Abgasabführung.
Die Schaltpunkte sind ab Werk fest eingestellt:
Bei jedem Anlauf des Abgasventilators muss sich der Schaltkontakt
in der Ruhestellung befinden. Schaltet während des Betriebes der
Differenzdruckwächter von der Betriebsstellung in die Ruhestellung
erfolgt eine Regelschaltung des Brenners.
4. Ventilatorrelais (KFC)
Das Ventilatorrelais steuert den Geräteventilator.
Im Ventilatorrelais ist ein Bimetall eingebaut.
Nach kurzer Betriebszeit des Brenners, ca. 1 Minute erfolgt
Ventilatorbetrieb.
Beim Abschalten des Brenners bleibt der Geräteventilator noch
so lange in Betrieb, bis die Restwärme aus dem Wärmeaustauscher abgeführt ist.
5. Feuerungsautomat
Bei der Wartung sind
durchzuführen:
folgende
Kontrollen
1. Anlauf bei geschlossener
Geräteanschlussarmatur.
Der Zündvorgang wiederholt sich 5 mal, danach
schaltet der
Feuerungsautomat auf Störung, dies wird durch
eine Meldeleuchte
am Gas - WLE (rot) angezeigt.
2. Während des Brennerbetriebes Geräteanschlussarmatur
schließen. Der Feuerungsautomat schaltet sofort das
Sicherheits- und Regelventil ab. Danach erfolgt ein Wideranlauf
wie unter Punkt 1 beschrieben mit Brennerstörung.
3. Bei einem Flammenausfall im Betrieb wird die Brennstoffzufuhr
sofort abgeschaltet und der Feuerungsautomat macht einen
neuen Anlaufversuch mit Wartezeit vor dem Widerzündversuch,
wie unter Punkt 1 beschrieben.
Sicherung 315AF
6. Zündelektrode
Zündelektrode reinigen und ev. Kontaktabstand prüfen
3 mm
7. Ionisationselektrode
Wartungsprotokoll erstellen und dem Betreiber übergeben
23/29
Übersicht Abgasventilatoren
Abgasventilator für Baugröße 025-3→ 030-3
Drehrichtung
Abgasventilator für Baugröße 035-3→100-3
Abbildung 26
Drehrichtung
24/29
14. FEHLERSUCHE UND BESEITIGUNG
Eine Störungsbeseitigung darf nur von einem Fachmann oder Werkskundendienst
durchgeführt werden.
Gerät geht nicht in Betrieb, Störmeldeleuchte leuchtet nicht.
Steuerschalter auf
Heizen ?
nein
Raumthermostat
höher einstellen.
Raumthermostat
über Istwert
eingestellt?
ja
nein
nein
Liegt 230 V~ zwischen
Klemme 11+12 an?.
ja
Ist der Abgasventilator
(M3) in Betrieb?
ja
Liegt 230 V~ zwischen
Anschluss 1+2 am FA (E)
an?
ja
nein
Abgasventilator (M3)
überprüfen.
Drehrichtung ?
Lüfterrad ?
Feuerungsautomat
(E) defekt
Feinsicherung F3.1 prüfen
STB (LC3) prüfen
TW (LC1) prüfen
ja
Feuerungsautomat
(E) defekt.
Schaltet der
Differenzdruckwächter (S3) ?
nein
Abgassystem überprüfen.
Abgasleitung zu lang ?
Siehe Hinweise Seite 7 !
ja
nein
Messleitung überprüfen bzw.
anschließen.
Ist Messleitung am
Differenzdruckwächter (S3)
angeschlossen und dicht?
ja
nein
Differenzdruckwächter (S3)
kontrollieren
Schaltpunkt P prüfen.
Geht der Brenner in Betrieb?
Anschluss 9+10 am FA (E)
überprüfen und
ev. überbrücken.
Geht der Brenner in Betrieb?
nein
Feuerungsautomat
(E) defekt.
ja
Differenzdruckwächter (S3)
defekt, austauschen.
Schaltgerätebezeichnungen:
TW = (LC1) Temperaturwächter
STB = (LC3) Sicherheitstemperaturbegrenzer
(S3) Differenzdruckwächter
25/29
Feuerungsautomat geht ständig auf Störung, und Störmeldeleuchte leuchtet.
Ist die Polarität
an den Klemmen
L. u. N. richtig ?
nein
Phase mit Nulleiter
vertauschen.
ja
nein
Hat der Gasanschlussdruck den
richtigen Wert ?
Gasanschlussdruck
ändern.
Kontrolle der
Zündelektrode,
Elektrodenabstand,
Anschlussleitung
Ist der Zündfunke
durch die Kontrollöffnung sichtbar ?
nein
ja
Nach 20 Sek.
Entriegelungstaste
betätigen.
nein
Ist die Brennerflamme
nach 25 Sek. durch
die Kontrollöffnung
sichtbar ?
ja
nein
Feuerungsautomat
prüfen.
Entsteht ein Zündfunke
nach 5 Sek. ?
Sichtbar durch
Kontrollöffnung
ja
Ionisationsstrom
messen.
Ist dieser 1,0 µ A.?
ja
FeuerungsAutomat (E)
prüfen.
nein
Zündfunke ist
sichtbar jedoch
keine Flamme.
ja
Sind am Feuerungsautomat (E) zwischen
Anschluss 13+14 230V~
Ionisationselektrode
prüfen,
ggf. reinigen.
Ionisationsstrom
messen.
Ist dieser jetzt
1,0 µ A. ?
ja
Feuerungsautomat (E)
austauschen.
ja
Gasmagnetventil (V1) prüfen.
Feuerungsautomat
(E) prüfen.
Schaltgerätebezeichnungen:
TW = (LC1) Temperaturwächter
STB = (LC3) Sicherheitstemperaturbegrenzer
(S3) Differenzdruckwächter
26/29
Temperaturwächter TW (LC1) bzw. Sicherheitstemperaturbegrenzer STB (LC3)
schalten den Brenner ab.
nein
Läuft der
Geräteventilator?
Sind 230 V~
zwischen
Anschlussklemme
4 und N ?
ja
Motor defekt,
Motor austauschen.
ja
Sind die
Luftlenklamellen richtig
eingestellt?
nein
Luftlenklamellen
einstellen.
ja
Ist die Drehrichtung
bzw. Ventilatordrehzahl
in Ordnung. ?
ja
nein
ja
Düsendruck gemäß
Tabelle, Seite 10
prüfen.
Ist der Düsendruck
zu hoch eingestellt ?
nein
Läuft der Geräteventilator
nach Brennerbetrieb in
ca. 1 Minute an?
nein
Ventilatorrelais
(KFC) austauschen.
nein
Läuft der Geräteventilator bei
abgeschaltetem Brenner ca. 1,5
Minuten nach ?
ja
Wird die Netzspannung
zum Gerät abgeschaltet ?
Ist der Schaltpunkt
90°C des TW (LC1) in
Ordnung?
Ursache beheben.
nein
nein
Ist der Schaltpunkt
110°C des STB (LC3) in
Ordnung ?
TW (LC1)
austauschen.
STB (LC3)
austauschen.
Geräteventilator geht nicht in Betrieb.
Geht der Geräteventilator
in Betrieb, wenn der
Steuerschalter auf Lüften
geschaltet wird ?
nein
Sind 230 V zwischen
Klemme 1 und 2. ?
ja
Motor defekt,
Motor austauschen
27/29
28/29
Abstände (A)
Bau- Abstand
größe
mm
008-2
29
011-2
23
015-2
50
15. ERSATZTEILLISTE
Bezeichnung
Feuerungsautomat
Zündelektrode
Ionisationselektrode
Sicherheitstemperaturbegrenzer LC3
Sicherheitstemperaturbegrenzer LC1
Ventilatorrelais
Differenzdruckwächter
Differenzdruckwächter
Differenzdruckwächter
Relais
Meldeleuchte
Leuchtdrucktaster
Netzfilter
Gasmagnetventil Erdgas 1st
Gasmagnetventil Erdgas. 1st
Gasmagnetventil Erdgas 2st
Gasmagnetventil Flüssiggas 1st
Gasmagnetventil Flüssiggas 1st
Gasmagnetventil Flüssiggas 2st
Zuluftventilator
Zuluftventilator
Zuluftventilator
Zuluftventilator
Zuluftventilator
Zuluftventilator
Zuluftventilator
Zuluftventilator
Zuluftventilator
Zuluftventilator
Abgasventilator
Abgasventilator
Abgasventilator komplett
Abgasventilator komplett
Abgasventilatorlaufrad komplett
Abgasventilatorlaufrad
Anschlusspaneel für 1 stufen Technik
Anschlusspaneel für 2 stufen Technik
Anschlusspaneel Abgasventilator
Relais für 2 stufen Brenner
UDSA-3
025 … 100
025 … 100
025 … 100
025 … 100
025 … 100
025 … 100
'043
'073
all sizes, exc 043,073
025 … 100
025 … 100
025 … 100
025 … 100
035 … 100
025 … 030
025 … 100
025 …030
035 … 100
025 … 100
'025
'030
'035
'043
'050
'055
'064
'073
'085
100
025 … 030
035 … 100
025 … 030
035 … 100
025 …030
035 … 100
025 … 100
025 … 100
025 … 020
025 … 100
Art n°
03 25324
05 25162
03 401US 195292
03 24959 03
03 24959 04
03 25167
30 60621 94
30 60621 130
30 60621 120
30 61742 240V
60 61996
60 61988
30 61747
03 25136
03 25141
03 25136 02
03 25142
03 25134
03 35136 02
01 27005
01 27006
01 27007
01 27008
01 27009
01 27010
01 27011
01 27012
01 27013
01 27014
11 43426 04
11 43426 04
35 25222
35 25223
90 82244
02 25728
21 41642 P01
06 41640 02
06 41640
30 61736 230V
29/29
Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement