Bedienungsanleitung / Operating Instructions

Bedienungsanleitung / Operating Instructions
Bedienungsanleitung | Operating instructions
Jetzt CAN-Bus fähig!
Unbedingt vor
Inbetriebnahme lesen!
Best.Nr./order no. 10004600
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Bedienungsanleitung
Jetzt CAN-Bus fähig!
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ProCharger XL
Der ProCharger XL ist ein hochintelligentes Hightech-/
Batterielade-/Diagnose- und Testgerät der neuesten Generation.
Er ist das perfekte, multifunktionale Gerät für alle Pkw-, Motorrad-,
Roller- und Quad-/ATV Starterbatterien. Auch geeignet für das
Laden von Batterien über die Bordsteckdose bei Fahrzeugen mit
CAN-Bus System (z.B. die meisten BMW). Es sind keine weiteren
Einstellungen am ProCharger XL vorzunehmen. Auch ein Drehen
des Zündschlüssels zur Aktivierung des CAN-Bus Bordsystems ist
nicht nötig. Das Gerät erkennt das jeweilige Bordsystem und lädt
die Batterie voll automatisch. Geeignet für alle herkömmlichen
Standard Blei-/Säurebatterien sowie alle wartungsfreien, Gel- und
Microvlies-Batterien (auch EXIDE, AGM-Microvlies, Hawker) von
5 Ah bis 100 Ah Kapazität. Auch Lithium-Polymer und LithiumIonen Starterbatterien können über einen separaten Lademodus
mit dem ProCharger XL geladen werden. Der ProCharger XL arbeitet mit modernster, mikroprozessor- und kennliniengesteuerter
Ladetechnik und sorgt somit für optimale Ladung und Pflege Ihrer
Batterie. Die „intelligente“ Software überwacht ständig die
kompletten Funktionen und steuert je nach Lade-/Zustand der
Batterie vollautomatisch den richtigen Ladeablauf. Die Batterie
kann über Monate angeschlossen bleiben. Ein Überladen ist nicht
möglich. Eine spezielle Hardware-Lösung (Batterie-Aktivator)
reduziert (Details siehe Seite 10) die Sulfatablagerung in der
Batterie und ermöglicht so eine lange Lebensdauer. Das blau
beleuchtete LC-Display informiert zusammen mit den neun farbigen LEDs übersichtlich über den aktuellen Ladestrom, die
Ladespannung und den Ladezustand. Integrierte Schutzschaltungen
sorgen für einen sicheren Betrieb. Wahlweise können die per
Kompaktstecker anschließbaren Kabelsätze – entweder mit
Krokodilklemmen oder mit Ringkabelschuhen (= Ösen) – mit der
Batterie verbunden werden.
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Betriebsspannung: 220- 240 V~, Ladestrom wählbar zwischen
max.1,5 A für Motorrad-Batterien (von 5 bis 30 Ah) und max.4A
für Pkw-Batterien (von 30 bis 100 Ah), Akkukapazität von 5 Ah
bis 100 Ah, Anwendungs-Temperaturbereich -15°C bis +40°C,
Stromverbrauch ca. 4W (Standby) bis max. 90W (max. Ladestrom)
Herausragende Eigenschaften:
• Ladestrom beträgt max.1,5 A für den Motorrad-Modus und
max. 4 A für den Pkw-Modus
• für 12 V Bleiakkus (Säure, Gel, AGM-Microvlies, EXIDE, Hawker)
• CAN-Bus fähig
• Spezial-Lademodus für LiPo- und Li-Ion-Starterbatterien
• blau beleuchtetes, multifunktionales LC-Display
• Anzeige von Akkuspannung, Ladestrom und Ladekapazität
im Display
• Mehrstufen I/U-Ladekennlinie (I-Phase, U1-Phase, U2-Phase)
• verpolungs- und kurzschlusssicher durch elektronische
Schutzschaltung
• integrierter Bleibatterie-Aktivator (automatischer
Batteriepflegemodus/Entsulfatierung)
• Erhaltungsladen
• Akkutestfunktion/Defekterkennung
• 9 LED-Anzeigen für Netz, Batteriedefekt, Verpolung, Laden,
Test, Erhaltung, Pflege, Batterie-Aktivator, Fertig
• besonders lange Kabel: Ladekabel 2,20 m und Netzkabel 1,70 m
• Krokodilklemmen und Ringkabelschuhe (=Ösen)
• Batterie kann permanent angeschlossen bleiben
(ideal zum Überwintern)
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Lieferumfang
Inhalt
Artikelbeschreibung ProCharger XL
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Lieferumfang
6
Bestimmungsgemäße Verwendung
8
Laden von Batterien bei Fahrzeugen mit CAN-Bus System
8
Laden von LiPo- und Li-Ion-Starterbatterien
10
Warn- und Sicherheitshinweise
12
Gefahren
14
Sicherheit
18
Störungshinweise
21
Gefahrenhinweise
21
Anschluss und Inbetriebnahme
21
Ladevorgang/-Ablauf
22
Fehleranzeige
30
Technische Daten
31
Gewährleistung
31
Verpackung/Umweltschutz
32
Reinigung
33
Bei Fragen …
33
ProCharger XL Ladegerät, Kabelsatz mit Krokodilklemmen zur
Schnellverbindung, Kabelsatz mit Ringkabelschuhen (= Ösen) für
dauerhaften Anschluss an die Batterie sowie eine ausführliche,
deutsche/englische Bedienungsanleitung.
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Bestimmungsgemäße Verwendung & Laden von
Bestimmungsgemäße Verwendung
Der bestimmungsgemäße Einsatz des Ladegerätes umfasst das
Laden und den Ladeerhalt von herkömmlichen Standard Blei-/
Säurebatterien sowie allen wartungsfreien-, Gel- und MikrovliesBatterien, welche für die in den technischen Daten angegebene
Spannung und den Ladestrom geeignet sind. Weiter ist über
den speziellen Lademodus auch das Laden von LiPo- und Li-IonStarterbatterien möglich. Eine andere darüber hinausgehende
Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß.
Für hieraus resultierende Schäden haftet allein der Benutzer/
Betreiber. Beachten Sie unbedingt die Hinweise der Akkuhersteller.
Eine andere Verwendung als oben beschrieben kann zur
Beschädigung des Produkts führen, außerdem bestehen weitere
Gefahren, z.B. Kurzschluss, Brand, elektrischer Schlag usw.
Laden von Batterien bei Fahrzeugen mit CAN-Bus System
CAN-Bus (Controller Area Network) ist ein von Bosch entwickeltes
Bussystem, dass für die Vernetzung von Elektronik in Fahrzeugen
entwickelt wurde. Dabei können alle intelligenten Systeme im
Fahrzeug untereinander kommunizieren und Informationen
austauschen. Bei neuen BMW Motorrädern ist so ein System integriert. In diesem Fall wird die Bordsteckdose durch CAN-Bus vom
Hauptprozessor gesteuert.
Das CAN-Bus fähige Ladegerät ProCharger XL liefert an die Bordsteckdose hochohmige Spannungsimpulse. Der Motorradprozessor
erkennt in diesem Fall, dass ein Ladegerät angeschlossen ist
und gibt bei Bedarf (abhängig vom Ladezustand der Batterie)
die Ladebuchse frei. Da der ProCharger XL keine gefährlichen
Spannungsimpulse zur Überprüfung der CAN-Bus-Bordsteckdose
auf die Motorelektronik gibt, können z.B. Navigationsgeräte oder
andere elektrischen Geräte permanent angeschlossen bleiben.
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Batterien bei Fahrzeugen mit CAN-Bus System
Hinweis
• Beachten Sie unbedingt die Anweisungen des
Fahrzeugsherstellers.
• Vor der Nutzung des ProCharger XL im CAN-Bus-Modus, lesen Sie
zuerst die Bedienungsanleitung vollständig durch.
• Im CAN-Bus-Betrieb sind folgende Funktionen nicht möglich,
bzw. werden durch den Bordprozessor eingeschränkt:
Erhalten, Entsulfatieren und Defekterkennung.
Wollen Sie alle Funktionen des ProCharger XL nutzen,
so schließen Sie gem. dieser Bedienungsanleitung den
ProCharger XL direkt an die Batterie an.
• Es sind keine weiteren Einstellungen am ProCharger XL
notwendig. Auch ein Drehen des Zündschlüssels zur Aktivierung
des CAN-Bus Bordsystems ist nicht nötig. Der ProCharger XL
erkennt das CAN-Bus System voll automatisch.
1. Vorbereitung
• Zum Laden der eingebauten Batterie über die Bordsteckdose
benötigen Sie den Universal-Ladestecker für die BordnetzSteckdose Best.Nr. 10003741.
2. Anschluss/Ladevorgang
1. Verbinden Sie den Ladestecker mit dem Ladegerät.
2. Stecken Sie den Ladestecker in die Bordsteckdose Ihres
Motorrades.
3. Schließen Sie den ProCharger XL an eine Steckdose mit 230V
Wechselstrom an.
4. Der Ladevorgang beginnt sobald dieser von der BMW-eigenen
Software freigegeben wird.
5. Der ProCharger XL kann auch zum Überwintern ständig am
Gerät angeschlossen bleiben.
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Laden von LiPo- und Li-Ion-Starterbatterien
Funktionsweise des Bleibatterie-Aktivators
3. Ladeende
Wenn der Ladestrom unter 0,5A sinkt oder sich das Ladegerät im
Erhaltungsmodus bzw. Pflegemodus befindet, kann das Ladegerät
von der Batterie abgenommen werden).
1. Trennen Sie den ProCharger XL vom Stromnetz (Steckdose
230V/50Hz).
2. Ziehen Sie den Ladestecker aus der Bordsteckdose.
bei Bleiakkus kommt. Viele Besitzer von Motorrädern, Oldtimern,
Booten, batteriebetriebenen Rasenmähern, Wohnwagen kennen
das Problem, dass die Bleibatterie bei der ersten Inbetriebnahme
im Frühjahr meist versagt. Die Schuld am vorzeitigen Ende der
meisten Bleiakkus trägt ein chemischer Vorgang, die so genannte
Sulfatierung. Das in einer Batterie enthaltende Bleisulfat neigt
dazu, Kristallblöcke zu bilden. Dies tritt besonders stark beim
langsamen Entladen bzw. bei der Selbstentladung auf. Dadurch
verringert sich die Plattenoberfläche innerhalb der Batterie
(kristalline Sulfate bedecken die Bleiplatten) und die Kapazität
sinkt. Je stärker der Plattenbelag, desto weniger Energie
kann gespeichert und demzufolge abgegeben werden. Sulfatablagerungen sind der Hauptgrund für das Versagen von
Bleiakkus. Der im ProChargerXL integrierte Bleiakku-Aktivator
hilft durch seine periodischen Spitzenimpulse bis 80 A die
Sulfatablagerung an den Bleiplatten zu verhindern.
Laden von LiPo- und Li-Ion Starterbatterien
Das Menu-Symbol für diesen Modus ist ein „Ausrufezeichen in
einem Dreieck“ im Display, welches auf das Laden von LiPo-/ Li-Ion
Starterbatterien hinweist.
Dieser Modus ist speziell für die Starterbatterien vorgesehen, die
auf Basis von Li-Ion- bzw. Li-Polymer-Zellen aufgebaut sind.
In diesem Modus werden die zusätzlichen Programme „Erhalten“
und „Pflege“, die für Blei-Akkus vorgesehen sind, nicht durchgeführt.
Das „Pflege“-Programm ist für Li-Ion bzw. Li-Polymer Batterien
nutzlos und das „Erhalten“-Programm für diesen Akkutyp kann zur
Degradation des Akkus führen. Stattdessen schaltet sich
das Gerät nach dem Hauptladevorgang in einen „Pause-Modus“.
Das Ladegerät bleibt dort ca. 24 Stunden. Danach (oder, wenn die
Batteriespannung unter 12V absinkt) wird der Hauptladevorgang
neu gestartet und die Batterie wird nachgeladen. Das Ganze
wiederholt sich zyklenweise, bis die Batterie vom Ladegerät
abgetrennt wird.
Funktionsbeschreibung des Bleibatterie-Aktivators
Bleiakkus sind so konzipiert, dass bei entsprechender Handhabung durchaus eine Lebensdauer von 8 bis 10 Jahren erreicht
werden kann. In der Praxis bleibt jedoch die durchschnittliche
Lebensdauer weit unterhalb der Möglichkeiten, wobei es besonders bei saisonalem Gebrauch häufig zum vorzeitigen Ausfall
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Wie funktioniert das Entsulfatieren?
Die kristallisierten Sulfatablagerungen (Sulfatierung) entstehen
besonders bei Bleiakkus, die längere Zeit nicht benutzt werden.
Dem kann man mit einer Simulation des Fahrbetriebs entgegenwirken. Dabei werden Lade- und Entladevorgänge zyklisch
durchgeführt. Noch bessere Ergebnisse zeigen Verfahren, bei den
die Batterien mit einem großen und kurzzeitigen Stromimpuls belastet bzw. nachgeladen werden. Bei Ladegeräten mit Ladeimpulsen
besteht die Gefahr einer Überspannung im Bordnetz. Bei manchen
Ladegeräten wird beim Entsulfatieren die Batterie mit einer erhöhten Spannung (bis 20 V) geladen. Bei diesem Verfahren muss die
Batterie wegen der auftretenden Überspannung im Fahrzeug abgeklemmt werden. (Gefahr der Zerstörung der Bordelektronik durch
Überspannung). Deshalb wurde beim ProCharger XL das Verfahren
mit Entladeimpulsen gewählt.
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Warn- und Sicherheitshinweise
Hinweis: Im CAN-Bus Betrieb sind folgende Funktionen nicht
möglich bzw. werden durch den Bordcomputer eingeschränkt:
Erhalten, Entsulfatieren und Defekterkennung.
Wollen Sie alle Funktionen des ProCharger XL nutzen, so schließen
Sie gemäß dieser Bedienungsanleitung den ProCharger XL direkt an
die Batterie an.
Hinweis: Im Lademodus für LiPo- und Li-Ion-Starterbatterien
werden die Programme „Erhalten“ und „Pflege“ nicht ausgeführt,
da diese nur für Blei-Akkus vorgesehen sind und für Li-Polymer und
Li-Ionen Starterbatterien nutzlos sind bzw. diese sogar schädigen
würden.
Warn- und Sicherheitshinweise
Bevor Sie das Gerät benutzen, beachten Sie unbedingt die
Anweisungen dieser Anleitung. Der Gesetzgeber fordert, dass
wir Ihnen wichtige Hinweise für Ihre Sicherheit geben und
Sie darauf hinweisen, wie Sie Schäden am Gerät und anderen
Einrichtungen vermeiden. Der Hersteller haftet nicht für Schäden
die aus fahrlässiger oder vorsätzlicher Missachtung
der Anweisungen in dieser Anleitung entstehen!
Beachten Sie bitte zur Vermeidung von Fehlfunktionen, Schäden
und Gesundheitsstörungen zusätzlich folgende Sicherheitshinweise:
• Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung aufmerksam durch,
sie enthält viele wichtige Informationen für Bedienung und Betrieb. Benutzen Sie das Ladegerät ausschließlich gemäß dieser
Anleitung. Entsorgen Sie nicht benötigtes Verpackungsmaterial
oder bewahren Sie dieses an einem für Kinder unzugänglichen
Ort auf. Es besteht Erstickungsgefahr!
• Bei Beschädigungen des Ladegerätes oder der Anschlussleitungen darf dieses nicht mehr benutzt werden. Sie sollten es
von einer Fachwerkstatt reparieren lassen.
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• Beim Laden von Blei-/Säure-Akkumulatoren können explosive
und gesundheitsgefährliche Gase entstehen. Laden Sie deshalb
die Akkus nur in gut durchlüfteten Räumen. Vermeiden Sie
offenes Feuer und Funken. Laden Sie keine anderen Akkus oder
Batterien als in dieser Anleitung aufgeführt.
• Achten Sie darauf, dass die Lüftungsschlitze des Ladegerätes nicht
abgedeckt werden.
• Der Anschluss darf nur an einer 230 Volt AC /50Hz (10/16A)
Schutzkontaktsteckdose erfolgen.
• Laden Sie keine beschädigten bzw. defekten oder mangelhaften
Blei-/Säure-Akkumulatoren. Laden Sie auf keinen Fall
Trockenbatterien bzw. nicht wiederaufladbare Batterien.
Einzige Ausnahme sind LiPo- und Li-Ion-Starterbatterien im
entsprechenden Lademodus.
• Benutzen Sie das Ladegerät nicht im Freien.
• Das Gerät gehört nicht in Kinderhände.
• Achten Sie darauf, dass Sie während der Benutzung des Ladegerätes keinen leitfähigen Schmuck wie Ketten, Armbänder oder
Ringe tragen.
• Achten Sie darauf, dass Sie nicht mit der Batterie-Säure in
Berührung kommen. Batterie-Säure kann zu schweren
Verätzungen führen! Im Falle einer Berührung mit der BatterieSäure sollten Sie sofort mit viel klarem Wasser spülen und
gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen.
• Bei längerem Betrieb mit maximalem Ladestrom erwärmt sich
das Gerät. Kontrollieren Sie deshalb in regelmäßigen Abständen
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Gefahren
den Ladevorgang und ziehen Sie bei Unregelmäßigkeiten
(übermäßige Erhitzung des Akkus, des Ladegerätes, starkes Ausgasen des Akkus) sofort den Netzstecker und klemmen den
Akku vom Ladegerät ab. Wenn Sie das Ladegerät nicht benutzen
oder es reinigen, ziehen Sie den Netzstecker und nehmen
das Gerät von der Batterie ab. Ziehen Sie dabei nie am Netzkabel,
sondern greifen Sie stets den Netzstecker.
• Öffnen oder zerlegen Sie das Ladegerät nicht und unternehmen
Sie keine Reparaturversuche.
Gefahren im Umgang mit dem Ladegerät
Das Ladegerät ist nach dem neuesten Stand der Technik und den
anerkannten Sicherheitstechnischen Richtlinien konstruiert.
Dennoch drohen bei Fehlbedienung oder Missbrauch Gefahr für:
• Leib und Leben des Bedieners oder Dritter
• das Ladegerät selbst
• andere Sachwerte in Form von Folgeschäden
Alle Personen, die mit der Inbetriebnahme, Bedienung, Wartung
und Instandhaltung des Ladegerätes zu tun haben, müssen
diese Bedienungsanleitung genau beachten. Störungen, die die
Sicherheit beeinträchtigen, sind zu vermeiden und gegebenenfalls umgehend zu beheben.
Öffnen Sie das Gerät nicht. Durch unbefugtes Öffnen des Gehäuses
und unsachgemäße Reparaturen, Änderungen an der Elektronik,
Gehäuse, Kabel usw. können Gefahren für Benutzer des Gerätes
entstehen und der Gewährleistungsanspruch erlischt. Stecken oder
lösen Sie während eines Gewitters keine Leitungsverbindungen und
nehmen Sie das Gerät während eines Gewitters nicht in Betrieb.
Während des Betriebes bzw. mindestens einmal pro Woche
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das Ladegerät auf ordnungsgemäße Funktion, bzw. das Netz- oder
Ladekabel auf äußerlich erkennbare Schäden überprüfen.
Hinweis 1.1
Platzieren Sie das Ladegerät, den Akku, das Netz- und Ladekabel
so, dass niemand darauf treten oder darüber stolpern kann.
Zur Vermeidung von Schwitzwasser (Bildung von Kondenswasser),
das Gerät nicht bei Frost oder Frostgefahr betreiben. Um Feuergefahr und die Gefahr eines elektrischen Schlages zu vermeiden,
darf das Gerät weder Regen noch Feuchtigkeit ausgesetzt
werden. Es darf keine Flüssigkeit, gleich welcher Art, in das Gerät
eindringen. Aus Sicherheits- und Zulassungsgründen (CE) ist das
eigenmächtige Umbauen und/oder Verändern des Gerätes oder der
Anschlusskabel nicht gestattet.
Wenden Sie sich an eine Fachwerkstatt, wenn Sie Zweifel über die
Arbeitsweise, die Sicherheit oder den Anschluss des Gerätes haben.
Überprüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme das Produkt und
dessen Leitungen auf Beschädigungen. Nehmen Sie das Gerät
auf keinen Fall in Betrieb, wenn die schützende Isolierung des
Netz- oder Ladekabels beschädigt (gequetscht, eingerissen, abgerissen usw.) ist. Falls Sie Beschädigungen feststellen, so nehmen
Sie das Ladegerät nicht in Betrieb, sondern bringen es in eine
Fachwerkstatt. Auch wenn das Gerät keine Funktion mehr zeigt,
muss es sofort außer Betrieb genommen und an den Hersteller zur
Reparatur zurückgeschickt werden.
Arbeiten Sie mit dem Ladegerät nicht in Räumen oder bei widrigen Umgebungsbedingungen, in/bei welchen brennbare Gase,
Dämpfe oder Stäube vorhanden sind oder vorhanden sein können.
Lüftungsschlitze bzw. Gehäuse niemals zudecken. Stellen Sie das
Gerät nicht in die Nähe von Warmluftquellen wie Heizungen oder
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Gefahren
Ähnlichem! Setzen Sie das Gerät nicht direktem Sonnenlicht,
starker Staubentwicklung, mechanischen Vibrationen oder Stößen
aus.
Betreiben Sie das Gerät nicht in der Nähe von oder auf brennbaren oder leicht entzündlichen Materialien. Verwenden Sie
eine entsprechende nicht brennbare Unterlage (z.B. eine große
dicke Porzellanfliese oder eine Steinplatte). Legen oder führen
Sie das Ladekabel oder Netzkabel nicht in die Nähe entzündlicher
Materialien.
Benutzen Sie das Ladegerät nicht in einem Boot oder Wasserfahrzeug. Die Batterie muss zum Laden aus dem Boot oder
Wasserfahrzeug entfernt und an einem geeigneten Ort geladen
werden.
Das Lade- oder Netzkabel darf nicht verändert bzw. verlängert
oder gekürzt werden. Ebenso darf es weder geknickt oder
gequetscht, noch über kantige Teile geführt werden. Spannungsführende Kabel oder Leitungen, mit denen das Gerät verbunden
ist, müssen vor und nach Gebrauch stets auf Isolationsfehler,
Bruch-, Quetsch- oder Knickstellen untersucht werden.
Hinweis 1.2
Bei Feststellung eines Fehlers (Beschädigung) am Kabel muss
das Gerät unverzüglich aus dem Betrieb genommen werden.
Betreiben Sie das Gerät nur außerhalb des Fahrzeuges. Achten
Sie beim Anschluss der Batterieladeklemmen auf eine sichere und
feste Verbindung.
Achtung! Bei defekter Batterie Ladevorgang nicht fortsetzen.
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Anzeichen für eine defekte Batterie:
• Gasgeruch im Raum
• Beim Anfassen der Batterie unterschiedliche Temperatur
einzelner Zellen feststellbar
• Mechanische oder thermische Deformation des BatterieGehäuses oder des Ladegerätes
• Unterschiedlicher Flüssigkeitsstand in den Zellen, bzw.
Flüssigkeitsaustritt
Zur Spannungs-/Stromversorgung muss das Ladegerät über
das Netzkabel mit einer ordnungsgemäßen Netzsteckdose
(230 V~/50 Hz) des öffentlichen Versorgungsnetzes verbunden
werden.
Der Betrieb unter widrigen Umgebungsbedingungen ist unter
allen Umständen zu vermeiden. Widrige Umgebungsbedingungen
sind: Umgebungstemperaturen unter -15°C oder über +40°C,
brennbare Gase, Lösungsmittel, Dämpfe, Staub, leicht brennbare
Materialien, starke Vibrationen, starke Magnetfelder, wie in
der Nähe von Maschinen oder Lautsprechern und Luftfeuchtigkeit
über 80% sowie Nässe.
Das Gerät darf nur in trockenen und baulich geschlossenen, aber
gut belüfteten Räumen betrieben werden. Vermeiden Sie direkte
Sonneneinstrahlung.
Stellen Sie z.B. keine Gefäße, Vasen, Pflanzen oder Sonstiges auf
oder neben das Ladegerät und den Akku. Flüssigkeiten könnten
in das Gehäuse gelangen und dabei die elektrische Sicherheit
beeinträchtigen. Außerdem besteht höchste Gefahr eines Brandes
oder eines lebensgefährlichen elektrischen Schlages! Trennen Sie
in diesem Fall das Produkt sofort von der Netzspannung (zuerst
Netzsteckdose stromlos schalten, dann den Netzstecker aus
der Netzsteckdose ziehen!). Trennen Sie danach das Ladegerät vom
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Sicherheit
Akku. Betreiben Sie das Ladegerät nicht mehr, bringen Sie es in
eine Fachwerkstatt, zu einem Fachhändler oder geben es an den
Hersteller zur Überprüfung.
Sicherheit
Das Produkt ist kein Spielzeug. Es ist nicht für Kinderhände geeignet. Lassen Sie in Anwesenheit von Kindern besondere Vorsicht
walten! Kinder könnten versuchen, Gegenstände durch die
Gehäuseöffnungen ins Gerät zu stecken. Dabei wird das Gerät
zerstört, außerdem besteht Lebensgefahr durch einen elektrischen
Schlag! Das Produkt darf nur an einer solchen Stelle aufgestellt,
betrieben oder gelagert werden, an der es für Kinder nicht erreichbar ist. Kinder könnten Einstellungen verändern oder den
Blei-Akku kurzschließen, was zu einer Explosion führen kann.
Lebensgefahr!
Lassen Sie das Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen. Dieses
könnte für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug werden!
Dieses Produkt ist nur geeignet zum Laden von 12V Standard
Blei-/Säurebatterien sowie allen wartungsfreien Gel- und MicrovliesBatterien und LiPo-/LiIon-Starterbatterien. Andere Batterien oder
Akkus dürfen nicht geladen werden! Explosionsgefahr!
Betreiben Sie das Produkt niemals unbeaufsichtigt. Trotz der
umfangreichen und vielfältigen Schutzschaltungen können
Fehlfunktionen oder Probleme beim Aufladen eines Akkus nicht
ausgeschlossen werden.
Betreiben Sie das Produkt nur in gemäßigtem Klima, niemals
in tropischem Klima. Beachten Sie für die zulässigen Umgebungsbedingungen das Kapitel „Technische Daten“ (siehe S. 31).
Wählen Sie einen stabilen, ausreichend großen und glatten
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Standort. Durch Herunterfallen besteht durch das Gewicht des
Produkts ansonsten Verletzungsgefahr. Außerdem könnte
das Gerät zerstört werden. Verwenden Sie das Gerät nicht, wenn
es einen harten Stoß oder Schlag erhalten hat oder wenn es
fallen gelassen wurde. In solch einem Fall muss das Gerät von
einer Fachwerkstatt überprüft bzw. repariert werden.
Obwohl das Ladegerät über zahlreiche Sicherheitsfunktionen verfügt, ist es nie vollständig auszuschließen, dass es zu übermäßiger
Erwärmung des Akkus oder Gerätes kommen kann. Achten Sie auf
ausreichende Belüftung während der Betriebsphase. Decken Sie
das Ladegerät oder den angeschlossenen Akku niemals ab. Lassen
Sie ausreichend Abstand (mind.10 cm) zwischen Ladegerät und
Umgebung/Wand, damit eine Luftzirkulation nicht behindert wird.
Verbinden Sie das Produkt niemals gleich mit der Netzspannung,
wenn es von einem kalten Raum in einen warmen Raum gebracht wurde. Das dabei entstehende Kondenswasser kann unter
Umständen zu Funktionsstörungen oder Beschädigungen
führen, außerdem besteht die Gefahr eines lebensgefährlichen
Stromschlags. Lassen Sie das Ladegerät (und den Akku) zuerst
auf Raumtemperatur kommen, bevor Sie die Ladestation an die
Netzspannung anschließen und in Betrieb nehmen. Dies kann
mehrere Stunden dauern!
Wartungs-, Einstellungs- oder Reparaturarbeiten dürfen nur
von einem Fachmann/Fachwerkstatt durchgeführt werden. Es sind
keine für den Benutzer einzustellenden bzw. zu wartenden
Produktbestandteile im Geräteinneren.
In gewerblichen Einrichtungen sind die Unfallverhütungsvorschriften des Verbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaft
für elektrische Anlagen und Betriebsmittel zu beachten. In Schulen,
Ausbildungseinrichtungen, Hobby- und Selbsthilfewerkstätten
ist das Betreiben des Produkts durch geschultes Personal verant19
Sicherheit
wortlich zu überwachen.
Sollten Sie sich über den korrekten Anschluss bzw. Betrieb nicht im
Klaren sein oder sollten sich Fragen ergeben, die nicht im Laufe
der Bedienungsanleitung abgeklärt werden, so setzen Sie sich bitte
mit unserer technischen Auskunft (siehe S. 31) oder einer Fachwerkstatt in Verbindung.
Stellen Sie das Ladegerät nicht auf wertvolle Möbeloberflächen
(auch nicht zur Aufbewahrung bei Nichtgebrauch); durch
chemische Reaktionen könnte es sonst zu Verfärbungen durch
die Gummifüße kommen, außerdem sind Druckstellen möglich.
Verwenden Sie eine geeignete Unterlage.
Falls das Ladekabel für einen separaten Ladeadapter vorgesehen
ist, darf nur der von ihrem Händler angebotene Originaladapter
verwendet werden.
Betreiben Sie das Ladegerät niemals unbeaufsichtigt! Wenn
das Ladegerät nicht benutzt wird, trennen Sie es von der Netzspannung und vom Akku.
Fassen Sie niemals mit spitzen Gegenständen (wie z.B. Steckund Stricknadeln, Kugelschreiber, Büroklammern etc.) in
die Lüftungsschlitze und Geräteöffnungen; es besteht die Gefahr eines lebensgefährlichen elektrischen Schlages und
der Zerstörung des Gerätes!
Stellen Sie keine Gegenstände oder Behälter mit Flüssigkeiten
(z.B. Vasen, Gläser, Flaschen) auf oder neben das Ladegerät
und den evtl. angeschlossenen Akku. Durch eindringende Flüssigkeiten wird sowohl die Ladestation als auch ein evtl. angeschlossener Akku zerstört, außerdem besteht die Gefahr eines
lebensgefährlichen elektrischen Schlages!
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Störungshinweise, Gefahrenhinweise
Störungshinweise
Überprüfen Sie bei Nichtfunktionieren des Gerätes folgende
Punkte:
1. Ist die Steckdose in Ordnung, führt diese Strom?
2. Ist der angeschlossene Akku defekt oder tiefentladen?
3. Ist das Ladegerät polungsrichtig an den Akku angeschlossen?
Um Schäden an den Akkus zu vermeiden, ist unbedingt darauf zu
achten, dass Akkus niemals tiefentladen werden.
Gefahrenhinweise
Gefahr durch Verpolung, Kurzschluss und Kontakt mit Batteriesäure – unbedingt die Sicherheitshinweise der Akkuhersteller
beachten. Achtung! Batteriesäure ist stark ätzend. Säurespritzer
auf der Haut oder Kleidung sofort mit Seifenlauge behandeln
und mit viel Wasser nachspülen. Sind Säurespritzer in das Auge
gekommen, sofort mit viel Wasser spülen und umgehend einen
Arzt aufsuchen.
Anschluss und Inbetriebnahme
Wird die Batterie in eingebautem Zustand geladen, müssen Sie
sicherstellen, dass alle Stromverbraucher des Fahrzeuges, wie
z. B. Zündung, Radio, Licht, Telefon, Handyladegeräte usw. ausgeschaltet sind. Gegebenenfalls ist der Akku auszubauen oder abzuklemmen. Beachten Sie unbedingt die Warnhinweise des
Batterie- und Fahrzeugherstellers.
Anschluss des Ladegeräts an eine in einem Fahrzeug
montierte Batterie:
1. Wenn die Batteriekabel angeschlossen oder abgenommen
werden, darf das Ladegerät keinesfalls mit dem Versorgungsnetz
verbunden sein.
2. Stellen Sie fest, welcher Pol mit Masse (mit dem Chassis verbunden) ist. Normalerweise ist der Minuspol geerdet.
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Ladevorgang
In diesem Fall schließen Sie das rote Kabel an den Pluspol der
Batterie an und das schwarze Kabel an das Chassis des Fahrzeugs.
Unbedingt darauf achten, dass das schwarze Kabel nicht in der
Nähe der Batterie oder der Benzinleitung angeschlossen wird.
Wenn Sie den Ladevorgang einer in einem Fahrzeug montierten
Batterie unterbrechen, muss zuerst das Batteriekabel vom Chassis
abgenommen werden und danach das andere Batteriekabel (vorher Netzstecker gezogen).
Anschluss des Ladegeräts an eine nicht in einem Fahrzeug
montierte Batterie:
1. Wenn die Batteriekabel angeschlossen oder abgenommen
werden, muss der Stecker des Ladegeräts aus der Steckdose
gezogen sein.
2. Das rote Kabel an den Pluspol der Batterie anschließen und
das schwarze Kabel an den Minuspol.
Hinweis! Beim Laden kann die Batterie explosive Gase entwickeln,
daher muss eine Funkenbildung in unmittelbarer Nähe vermieden
werden. Beim Laden für gute Belüftung sorgen.
Ladevorgang starten (Ladestrom auswählen)
Wenn Sie sichergestellt haben, dass die korrekte Stromstärke
eingestellt ist und die Ladeklemmen korrekt angeschlossen sind
können Sie den Ladevorgang starten.
Schließen Sie jetzt das Ladegerät an das Stromnetz an (grüne
LED „Netz“ leuchtet). Drücken Sie innerhalb von 5 Sek. nach dem
Anschluss an das Stromnetz die „MODE“ –Taste um den Ladestrom
(Auto- oder Motorradbatterie) einzustellen. Das Symbol
„Ausrufezeichen im Dreieck“ aktiviert den Spezial-Lademodus
für LiPo- und Li-Ion-Starterbatterien. Wenn innerhalb von 3 Sek.
die Mode-Taste nicht mehr betätigt wird, startet automatisch der
Ladevorgang.
Falls die Batteriekabel falsch angeschlossen sind, verhindert eine
Schutzschaltung, dass weder Ladegerät noch Batterie beschädigt
werden. In diesem Fall leuchtet die LED „verpolt“ und auf dem
Display wird die Fehlermeldung „Err 001“ ausgegeben. Beginnen
Sie in diesem Fall wieder bei Punkt 1.
Der Ladevorgang kann jederzeit unterbrochen werden. Wenn die
Batteriekabel angeschlossen oder abgenommen werden, muss
immer der Stecker des Ladegerätes aus der Steckdose gezogen sein.
22
Ladevorgang
Nach dem Laden
Nach dem Laden ist das Batterieladegerät vom Versorgungsnetz zu trennen. Ziehen Sie dazu stets am Stecker und niemals am
Kabel! Danach wird der Anschluss zur Karosserie und dann der
zur Batterie entfernt. Bei nicht wartungsfreien Bleibatterien den
Säurestand prüfen.
Bei zu geringem Säurestand mit destilliertem Wasser auffüllen. Gefahren- und Sicherheitshinweise bzw. Hinweise des
Batterieherstellers beachten.
Ladevorgang (Ablauf)
Das Gerät startet automatisch den Ladevorgang. Erkennt der
ProChargerXL eine tiefentladene Batterie (<10,5 V), wird dies
durch ein blinkendes Batterie-Symbol angezeigt und die Batterie
wird weiter aufgeladen. Steigt die Ladespannung über ca. 10,5 V
an, wird diese durch die Kapazitätsanzeige in % signalisiert.
Die Segmente für die % -Anzeigen können in der Übergangsphase blinken. Bei Anzeige 100 % kann die Batterie bereits
benutzt werden, da diese schon fast voll ist. Wenn das Segment
100 % leuchtet, kann es je nach Batteriekapazität (Größe) und
Akkuzustand (Alter, Grad der Sulfatierung usw.) noch mehrere
Stunden dauern (Restladung), bis das Gerät in den Test-Modus
umschaltet und danach in den Erhaltungsmodus geht.
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Ladevorgang
Ist eine Batterie falsch angeschlossen, leuchtet die LED „Verpolt“
und auf dem Display wird der Fehler N1 („Err 001“) angezeigt.
Liegt die Spannung einer richtig angeschlossenen Batterie über
14,3 V, leuchtet die LED „Defekt“ und auf dem Display wird
der Fehler N2 („Err 002“) angezeigt. Befindet sich die Spannung
im Bereich von 1,0...14,3 V geht das Gerät in den Lademodus.
Fertig
Wurden nach dem Laden alle Testkriterien erfüllt und der Akku
für „Gut“ befunden, schaltet das Ladegerät die LED „Fertig“
ein und geht in den Erhaltungsmodus (nicht beim Laden von
LiPo- und Li-Ion-Starterbatterien sowie im CAN-Bus Betrieb).
Zugleich geht die LED „Laden“aus und das Programm schaltet auf
„Erhalten“, das wiederum durch eine LED angezeigt wird. Der
Akku ist somit geladen und betriebsbereit.
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Anwendungsbeispiel
Ladeablauf
Ladetechnik
Das Gerät hat drei verschiedene Lade-Phasen:
• I-Phase, der Ladestrom beträgt ca.1,5 A (Motorrad)/ca. 4 A (Pkw)
• U1-Phase (Hauptladephase) mit konstanter Spannung von 14,3 V
• U2-Phase (Ladeerhaltung) mit konstanter Spannung von 13,8 V
26
27
Ladeablauf
Erkennt der ProCharger XL eine tiefentladene Batterie (<10,5 V),
wird dies durch ein blinkendes Batterie-Symbol angezeigt und die
Batterie wird weiter aufgeladen. Steigt die Ladespannung über
10,5 V an, wird diese durch die Kapazitätsanzeige in % signalisiert.
Hinweis: Im CAN-Bus Betrieb sind folgende Funktionen nicht
möglich bzw. werden durch den Bordcomputer eingeschränkt:
Erhalten, Entsulfatieren und Defekterkennung.
Wollen Sie alle Funktionen des ProCharger XL nutzen, so schließen
Sie gemäß dieser Bedienungsanleitung den ProCharger XL direkt an
die Batterie an.
28
Werden jedoch alle Testkriterien erfüllt und der Akku für „Gut“
befunden, schaltet das Ladegerät die LED „Fertig“ ein und geht
in den Erhaltungsmodus. Zugleich geht die LED „Test“ aus und
das Programm schaltet auf „Erhalten“ um (U2-Phase), das wiederum durch eine LED angezeigt wird. Der Akku ist somit geladen
und betriebsbereit und kann vom Ladegerät getrennt werden.
Bleibt der Akku jedoch am Ladegerät angeschlossen, so wird vom
Gerät 60 Minuten lang eine „Erhaltungsladung“ durchgeführt.
Der Ladestrom wird jetzt so angepasst, dass die Batteriespannung
automatisch auf 13,8 V gehalten wird.
Hinweis: Im Lademodus für LiPo- und Li-Ion-Starterbatterien
werden die Programme „Erhalten“ und „Pflege“ nicht ausgeführt,
da diese nur für Blei-Akkus vorgesehen sind und für Li-Polymer und
Li-Ionen Starterbatterien nutzlos sind bzw. diese sogar schädigen
würden.
Nach diesen 60 Minuten schaltet das Gerät automatisch in den
Pflegemodus um. Dabei erlischt die LED „Erhalten“, die LED
„Fertig“ leuchtet und die LED „Batterie-Aktivator“ blinkt. Wird
im Pflegemodus festgestellt, dass die Batteriespannung unter
12 V liegt, startet das Gerät den Programmablauf neu.
Der Akku wird zunächst mit konstantem Strom geladen (I-Phase),
bis die Ladeschlussspannung (14,3 V) erreicht ist. Dann wird die
Spannung konstant gehalten (U1-Phase) und der Ladestrom passt
sich dem Ladezustand des Akkus an. Je voller der Akku, desto
geringer der Ladestrom. Wird ein Ladestrom von ca. 300 mA unterschritten, wird der Ladevorgang abgebrochen und das Ladegerät
schaltet automatisch in den Testmodus. Dabei erlischt die LED
„Laden“ und die LED „Test“ leuchtet. Bei diesem Test wird die
Batterie mit einem definierten Strom belastet. Fällt dabei die
Spannung der belasteten Batterie auf die Nennspannung zurück,
deutet dies auf einen großen Innenwiderstand bzw. auf eine
starke Sulfatierung der Batterie hin. Wird der Test nicht bestanden,
wird der Akku vom Ladegerät als „Defekt“ bewertet, das Gerät
schaltet sich ab und die LED „Defekt“ leuchtet auf und auf dem
Display wird der Fehler N3 („Err 003“) angezeigt.
Um Sulfatablagerungen an den Bleiplatten entgegenzuwirken
bzw. abzubauen, wird in diesem Modus der Akku alle 30 Sekunden
mit einem ca.100 µs dauernden Entladeimpuls von max. ca. 80 A
belastet. Diese kristallisierten Sulfatablagerungen entstehen
besonders bei Bleiakkus, die über längere Zeit gelagert,
überwintert, nur selten genutzt oder mit geringen Strömen entladen werden. In diesem Modus werden absichtlich keine
„Hochspannungs“- Ladevorgänge (von 20... 30 V) durchgeführt,
wie dies bei einigen Ladegeräten anderer Hersteller implementiert
ist, da dieses Verfahren vom Anwender einen Ausbau oder ein
Abklemmen der Batterie verlangt, was nicht immer erwünscht ist.
Falls der Anwender dies ignoriert, kann es zur Beschädigung
dieser hochempfindlichen elektronischen Geräte in modernen
Fahrzeugen führen.
29
Ladeablauf, Fehleranzeige
Durch diesen periodischen Entladeimpuls kann die Lebensdauer
von Bleiakkus erheblich verlängert werden. Das Bleisulfat neigt
dazu, Kristallblöcke zu bilden. Dies tritt besonders stark beim langsamen Entladen, bzw. bei der Selbstentladung auf. Es verringert
sich dadurch die Plattenoberfläche innerhalb der Batterie (kristalline Sulfate bedecken die Bleiplatten) und die Kapazität sinkt. Je
stärker der Plattenbelag, desto weniger Energie kann der Bleiakku
liefern. Sulfatablagerungen sind der Hauptgrund für das Versagen
von Bleiakkus.
Um den Umstand von Sulfatablagerungen entgegenzuwirken,
schaltet das Gerät bei Dauerbetrieb Zyklenweise jeweils eine
Stunde in den Erhaltungsmodus und in den Entsulfatierungsmodus.
Hinweis:
Wenn die Batterie vollständig geladen ist („100 %“Segment
leuchtet), kann es je nach Batteriekapazität (Größe) und Akkuzustand (Alter, Grad der Sulfatierung usw.) vorkommen, dass es
noch ein paar Stunden dauert (Restladung), bis das Gerät in den
Test-Modus umschaltet und danach in den Erhaltungsmodus geht.
Wird die Batterie im Fahrzeug geladen (Batterie am Fahrzeug
angeschlossen), kann es vorkommen, dass das Gerät nicht in den
Modus „Fertig“ schaltet. Das kann folgende Ursache haben:
ein fahrzeuginterner Verbraucher zieht z.B. einen permanenten
Strom, der Strom dieser Verbraucher liegt zusammen mit dem
Restladestrom für die Batterie über 300 mA.
Fehleranzeige
Das Gerät kann im Betrieb sieben verschiedene Fehler anzeigen:
• Fehler N1 („Err 001“): Die Batterie ist falsch angeschlossen
(verpolt) bzw. es wurde ein Kurzschluss am Anschlusskabel
festgestellt.
30
Technische Daten
• Fehler N2 („Err 002“): Die gemessene Batteriespannung ist
zu hoch (falsche Batterie z.B. 24 V)
• Fehler N3 („Err 003“): Die Batterie wurde als defekt erkannt.
• Fehler N4 („Err 004“): Das Gerät hat eine Überhitzung festgestellt (Ladevorgang wird abgebrochen, Gerät abkühlen
lassen und wieder in Betrieb nehmen).
• Fehler N5,6,7: interne Gerätefehler (Gerät an Hersteller
einsenden).
Technische Daten
Spannungsversorgung 230 V/50 Hz, ~, Ladestrom wählbar
zwischen max.1,5 A für Motorrad-Batterien (für 12 V Bleiakkus von
5 bis 30 Ah) und max. 4 A für Pkw-Batterien (von 30 bis 100 Ah),
Akkukapazität von 5 Ah bis 100 Ah, Temperaturbereich -15°C bis
+40°C. Stromverbrauch ca. 4W (Standby) bis max. 90W (max.
Ladestrom). Batterieanschluss über Krokodilklemmen oder mit
Ringkabelschuhen.
Gewährleistung
Der Händler/Hersteller, bei dem das Gerät erworben wurde, leistet
für Material und Herstellung des Gerätes eine Gewährleistung von
zwei Jahren ab der Übergabe.
Dem Käufer steht im Mangelfall zunächst nur das Recht auf
Nacherfüllung zu. Die Nacherfüllung beinhaltet entweder
die Nachbesserung oder die Lieferung eines Ersatzproduktes.
Ausgetauschte Geräte oder Teile gehen in das Eigentum des
Händlers über.
Der Käufer hat festgestellte Mängel dem Händler unverzüglich
mitzuteilen. Der Nachweis des Gewährleistungsanspruchs
ist durch eine ordnungsgemäße Kaufbestätigung (Kaufbeleg, ggf.
Rechnung) zu erbringen.
Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung, Bedienung,
31
Hinweise zum Umweltschutz, Verpackung
Aufbewahrung sowie durch höhere Gewalt oder sonstige äußere
Einflüsse entstehen, fallen nicht unter die Gewährleistung.
Wir übernehmen keinerlei Haftung für jegliche Schäden, die aus
den vom Anwender vorgenommenen Änderungen entstehen,
und werden vom Anwender von sämtlichen hieraus entstehenden
Drittansprüchen klag- und schadlos gehalten. Soweit vorstehend
nicht anders geregelt, gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen in der jeweils aktuellen Fassung.
Hinweis zum Umweltschutz
Dieses Produkt darf am Ende seiner Lebensdauer nicht
über den normalen Haushaltsabfall entsorgt werden,
sondern muss an einem Sammelpunkt für das Recycling
von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden. Das Symbol auf dem Produkt, der
Gebrauchsanleitung oder der Verpackung weist darauf hin.
Die Wertstoffe sind gemäß ihrer Kennzeichnung wieder verwertbar. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder
anderen Formen der Verwertung von Altgeräten leisten Sie einen
wichtigen Beitrag zum Schutze unserer Umwelt.
Reinigung, Bei Fragen …
Reinigung
Zum Reinigen des Gehäuses verwenden Sie ein weiches Tuch
und etwas mildes Reinigungsmittel. Starke Lösungsmittel
wie Verdünner oder Benzin sowie Scheuermittel dürfen nicht
verwendet werden, da sie die Oberfläche angreifen. Entsorgen
Sie die Reinigungstücher und überschüssiges Reinigungsmittel umweltgerecht. Grundsätzlich muss beim Reinigen aus
Sicherheitsgründen der Netzstecker gezogen und das Ladekabel von der Batterie abgeklemmt werden! Verhindern Sie,
dass Reinigungsmittel in das Innere des Gerätes gelangen!
Bei Fragen zum Produkt und/oder dieser Anleitung kontaktieren
sie vor der Montage bzw. vor dem ersten Gebrauch des Produktes
unser Technikcenter unter der Faxnummer: 00 49 (0) 40 -734 193 58
bzw. E-Mail: [email protected] Wir helfen ihnen schnell
weiter. So gewährleisten wir gemeinsam, dass das Produkt richtig
benutzt wird.
Verpackung
Bei der Entsorgung der Verpackung beachten Sie bitte die dafür
geltenden Gesetze zum Umweltschutz und zur Müllbeseitigung.
Die Entsorgung der Umverpackung ist durch die normale Hausmüllentsorgung möglich. Wollen Sie die Systemkomponenten selbst
entsorgen, beachten Sie die dafür geltenden Gesetze zur
Entsorgung von Elektronikschrott.
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Deutschland www.louis.de · E-Mail: [email protected]
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36
ProCharger XL
The ProCharger XL is an intelligent high-tech battery charger of the
latest generation, for charging, diagnostics and testing.
It is the perfect multifunctional device for all car, motorcycle,
scooter and quad/ATV batteries. Also suitable for charging batteries
via the vehicle socket on vehicles with CAN bus system (e.g. most
BMW models). No adjustments to the ProCharger XL are required.
Nor is it necessary to turn the ignition key to activate the CAN bus
vehicle system. The charger detects the particular vehicle system and
charges the battery automatically.
Suitable for all conventional lead/acid batteries and also all
maintenance-free, gel and AGM batteries (including EXIDE, AGM
and Hawker) with a rated capacity from 5 Ah to 100 Ah.
Lithium-polymer and lithium-ion starter batteries can also be
charged with the ProCharger XL, using a separate charging mode.
The ProCharger XL operates with state-of-the-art charging
technology, using microprocessor and characteristic control to
provide optimal charging and maintenance of your battery.
The “intelligent” software continuously monitors all the functions
and automatically controls the charging process according to
battery charge/status. The battery can be left connected for months
without any risk of overcharging. A special hardware solution
(battery activator) reduces sulphate deposits in the battery (see
page 10 for details), thereby extending its life.
The blue LCD display and nine coloured LEDs clearly indicate the
charging current, charging voltage and charge level. Integrated
protective circuitry ensures safe operation. The cable sets are
equipped with compact connectors and can be connected to
the battery using either clip connectors or ring terminals.
38
Operating voltage: 220-240 V AC, charging current selectable
between 1.5 A max. for motorcycle batteries (from 5 to 30 Ah)
and 4 A max. for car batteries (from 30 to 100 Ah), battery
capacity from 5 Ah to 100 Ah, working temperature range
-15°C to +40°C, Power consumption approx. 4 W (standby) up
to 90 W (max. charging current).
Special features:
• Charging current of 1.5 A max. for motorcycle mode and 4 A
max. for car mode
• For 12 V lead batteries (acid, gel, AGM, Exide, Hawker)
• CAN bus enabled
• Special charging mode for LiPo and Li-ion starter batteries
• Blue backlit multifunctional LCD display
• Displays battery voltage, charging current and charge capacity
• Multi-stage I/U charge characteristic (I phase, U1 phase, U2 phase)
• Electronically protected against reverse polarity and short-circuit
• Integrated lead battery activator (automatic battery maintenance
mode/desulphation)
• Trickle charging
• Battery test function/fault detection
• 9 LED indicators for Mains (Netz), Faulty battery (Batteriedefekt),
Reverse polarity (Verpolt), Charging (Laden),
Test, Trickle charge (Erhaltung), Maintenance (Pflege), Battery
activator (Batterie-Aktivator), Ready (Fertig)
• Extra-long cables: charging cable 2.20 m and power cord 1.70 m
• Clip connectors and ring terminals
• Battery can remain permanently connected (ideal for winter
storage)
39
Included in the delivery
Content
Product description for the ProCharger XL
38
Items included
40
Intended use
41
Charging batteries in vehicles with CAN bus system
42
ChargingLiPo and L-ion starter batteries
44
Warning and safety instructions
46
Hazards
48
Connecting to the battery
54
Charging procedure/sequence
55
Technical specification
62
Fault display
63
Guarantee
64
Environmental protection / Packaging / Cleaning
66
If you have any questions…
67
ProCharger XL charger, cable set with clip connectors for quick
attachment, cable set with cable ring-shoes (eyes) for permanent
connection to the battery, along with comprehensive operating
instructions in English.
40
41
Intended use
Intended use
Using the charger as intended comprises charging and
maintaining the charge of conventional lead/acid batteries
and all maintenance-free, gel and AGM batteries for which
the voltage and charging current stated in the technical
specifications are appropriate. In addition, there is a special
charging mode for LiPo and Li-ion starter batteries. Any other
type of use is deemed to be not as intended, and the user/
operator alone is responsible for any resulting damage. It is
essential to follow the instructions of the battery manufacturer.
Using the charger in any way other than as described above
can damage the charger and give rise to other risks such as a
short-circuit, fire, electric shock etc.
Charging batteries in vehicles with CAN bus system
CAN bus (Controller Area Network) is a bus system developed
by Bosch specifically for interconnecting the electronics in
vehicles. It enables all of the intelligent systems in the vehicle
to communicate with each other and exchange information.
Such a system is integrated in the new BMW motorcycles.
In this case, the vehicle socket is controlled by the main
processor via the CAN bus.
The CAN bus enabled ProCharger XL supplies high-impedance
voltage pulses to the vehicle socket. The motorcycle’s processor
detects the connected charger and enables the charging socket
if required (depending on the charge level in the battery).
The ProCharger XL does not deliver any harmful voltage pulses
to the engine electronics in order to check the CAN bus vehicle
socket, which means that other electrical equipment, such as
GPS sat navs, can be permanently connected.
42
Important
• Always follow the vehicle manufacturer‘s instructions.
• Before using the ProCharger XL in CAN bus mode, first read
the operating instructions thoroughly.
• In CAN bus mode, the following functions are not possible,
or are limited by the vehicle‘s processor: Trickle charge,
Desulphation, Fault detection. If you wish to use all of the
functions of the ProCharger XL, connect the charger directly
to the battery, following the operating instructions.
• No adjustments to the ProCharger XL are necessary. Nor is
it necessary to turn the ignition key to activate the CAN bus
vehicle system. The ProCharger XL automatically detects the
CAN bus system.
1. Preparation
• To charge the battery while it is fitted to the vehicle, you
require the universal charger plug for the vehicle socket,
Order no. 10003741.
2. Connecting/Charging
1. Connect the charger plug to the charger.
2. Insert the charger plug into the socket on your motorcycle.
3. Connect the ProCharger XL to a 230 V AC socket.
4. Charging begins as soon as it is enabled by the BMW soft
ware in the vehicle.
5. The ProCharger XL can also be left permanently connected
for winter storage.
3. End of charging
When the charging current drops below 0.5 A, or if the
charger is in trickle or maintenance mode, the charger can
be disconnected from the battery.
43
Risks
Intended use
1. Disconnect the ProCharger XL from the power supply
(230 V/50 Hz power socket).
2. Remove the charger plug from the vehicle socket.
Charging of LiPo/Li-ion starter batteries
The menu symbol for this mode is an “exclamation mark in a
triangle” on the display. This indicates charging of LiPo/Li-ion
starter batteries.
This mode is specially designed for starter batteries which
operate with lithium-ion or lithium-polymer cells.
In this mode, the additional programs “Trickle charge” and
“Maintenance”, which are intended for lead batteries, are
not available.
The “Maintenance” program is of no use for Li-ion or LiPo
batteries, and the “Trickle charge” program may cause these
types of battery to degrade. Instead, the charger switches
automatically to a “Pause mode” after the main charging
phase. The charger remains in this “Pause mode” for approx.
24 hours. Then (or if the battery voltage drops below 12 V),
the main charging phase is restarted and the battery charge
is topped up. The entire process is repeated in cycles until the
battery is disconnected from the charger.
Functional description of the lead battery activator
The design of lead batteries means that they are capable of
lasting for 8 to 10 years if properly maintained. In practice,
however, the average useful life is well below what is possible,
and it is particularly seasonal use that often leads to early
failure of lead batteries. Many owners of motorbikes, vintage
cars, boats, battery-operated lawnmowers and caravans are
familiar with the problem of finding that the battery often fails
the first time they are used in the spring. The culprit behind the
early failure of many lead batteries is a chemical process known
44
as sulphation. The lead sulphate contained in a battery
has a tendency to develop clumps of crystals. This tendency
is particularly strong when discharge is slow or during
self-discharge. This reduces the plate surface area within the
battery (crystalline sulphate covers the lead plates), and the
capacity falls. The more thickly the plates are covered, the less
energy can be stored and subsequently released. Deposits of
sulphate are the main reason for the failure of lead batteries.
The lead battery activator integrated into the ProCharger XL
helps prevent the deposition of sulphate on the lead plates
by means of periodic, intense pulses of up to 80 A.
How does desulphation work?
The crystalline sulphate deposits (sulphation) particularly tend
to form in lead batteries that are not used for a relatively long
time. This can be counteracted by simulating normal operation,
with charging and discharging being performed cyclically.
Even better results are achieved with methods in which the
battery is subjected to a large, brief pulse of discharging or
recharging current. Chargers that generate charging pulses
risk applying too much voltage to the vehicle’s electrical system.
Some chargers apply an increased voltage (up to 20 V) when
desulphating the battery. This method requires the battery to
be disconnected from the vehicle to avoid the risk of the high
voltage damaging the vehicle’s electronic systems. For this
reason, the designers of the ProCharger XL selected a method
that uses discharge pulses.
45
Warning and safety instructions
Note: In CAN bus mode, the following functions are not
possible, or are limited by the vehicle‘s processor: Trickle
charge, Desulphation, Fault detection. If you wish to use
all of the functions of the ProCharger XL, connect the charger
direct to the battery, following the operating instructions.
Note: In the charging mode for LiPo and Li-ion starter
batteries, the “Maintenance” and “Trickle charge” programs
are not available, as these are only intended for lead batteries.
They are of no use for lithium-polymer or lithium-ion starter
batteries, and could even cause damage.
Warning and safety instructions:
It is essential to read and follow the instructions in this manual
before using the device. The regulatory authorities require us
to give you important information for your safety and explain
how to avoid damaging the charger or other equipment.
The manufacturer is not liable for any damage arising from
negligent or deliberate failure to observe the instructions in
this manual!
In order to avoid malfunctions, damage or health hazards, the
following safety instructions should also be followed:
• Please read these operating instructions through carefully,
as they contain a lot of important information about how
to operate and use the charger. Only use the charger in
accordance with these instructions. Dispose of packaging
material that is not required, or store it in a place that is not
accessible to children. Risk of suffocation!
• If the charger or the connecting cables are damaged, it must
no longer be used. You should have it repaired at a qualified
workshop.
• Explosive and toxic gases may be produced when lead/acid
46
batteries are charged. For this reason, always charge your
battery in a well-ventilated place. Avoid open flames and
sparks. Do not use the charger for charging any type of
battery other than those detailed in these instructions.
• Make sure that the charger’s ventilation slots are not
covered.
• The charger must only be powered from an earthed 230 V
AC/50 Hz (10/16 A) socket.
• Never charge a lead/acid battery that is damaged or
defective. Never try to charge dry-cell or non-rechargeable
batteries. The only exceptions are LiPo and Li-ion starter
batteries, using the appropriate charging mode.
• Do not use the charger outdoors.
• Keep the charger out of the reach of children.
• Do not wear any conductive jewellery such as chains, arm
bands or rings while you are using the charger.
• Make sure that you do not come into contact with battery
acid. Battery acid can cause severe skin burns! If you do come
into contact with battery acid, you should immediately flush
it off with lots of clean water, and consult a doctor if
necessary.
• If the charger is used for a long time at maximum charging
current, it will become hot. You should therefore check the
charging process at regular intervals.
If anything is not right (excessive heating of the battery or
charger, heavy emission of gases from the battery), pull out
the power plug and disconnect the battery from the charger
immediately. When the charger is not in use, and also for
cleaning, pull out the power plug and disconnect the charger
from the battery. Never pull on the cable when unplugging,
but always grip the plug.
• Do not open or dismantle the charger, and do not attempt to
repair it.
47
Hazards
Hazards associated with use of the charger
The charger has been designed in accordance with the latest
engineering standards and the recognized rules for technical
safety.
Nevertheless, if wrongly used, there is a risk to
• the life and limb of the operator or third parties
• the charger itself
• other property as a result of subsequent damage
Anybody who is involved with the operation, use, servicing or
maintenance of the charger must closely follow these operating
instructions. Malfunctions that affect safety are to be avoided
and, if necessary, rectified promptly.
Do not open the device. Unauthorized opening of the housing
and incorrectly performed repairs or modifications to the
electronics, housing, cables etc. can present hazards to the
user of the device and will invalidate the guarantee. Never
connect or disconnect any cables during a thunderstorm, and
do not use the device during a thunderstorm.
During operation, and at least once a week, the charger must
be checked for proper operation while the power cord and the
charging cable must be checked for externally visible damage.
Note 1.1
Position the charger, the battery and the power cord and
charging cables in such a way that nobody can tread on or
stumble over them.
Do not operate the device during frost or when there is a risk
of frost in order to prevent the formation of condensation.
To avoid the risk of fire and electric shock, the device must
not be exposed to rain or moisture. No liquid of any kind
48
Hazards
must be allowed to enter the device. For reasons of both
safety and official approval (CE mark), unauthorised
modification and/or changes to the device or the connecting
cables are not permitted.
Consult a qualified workshop if you have any doubts about the
use, safety or connection of the device.
Every time you use it, check that the charger and its connecting
cables are not damaged. Never start using the device if the
protective insulation on the power cord or charging cables is
damaged (crushed, torn, sheared off etc.). If you find that
there is any damage, do not start to use the charger, but take
it to a suitable workshop. Even if the device does not appear
to function at all, it must be disconnected immediately and
sent back to the manufacturer for repair.
Do not use the charger in rooms (or under unsuitable
environmental conditions) where combustible gases, vapours
or dusts are – or may be – present. Never cover the ventilation
slots or housing. Do not put the device close to sources of hot
air such as heaters. Do not expose the device to direct sunlight,
heavy dust, mechanical vibrations or impacts. Do not use the
device close to or on materials that are com-bustible or easily
ignited. Place it on a suitable, non-combustible surface (e.g.
a thick porcelain tile or stone slab. Do not allow the charging
cable or the power cord to lie close to inflammable materials.
Do not use the charger in a boat or other watercraft. Before
charging, the battery must be removed and charged in a
suitable place.
Neither the charging cable nor the power cord may be
modified by, for instance, lengthening or shortening.
49
Hazards
Similarly, they must not be kinked, squashed or laid over sharp
edges. Any electrically live cables or wires with which the device
is connected must always be examined before and after use to
check for insulation faults, breakages, crushing or kinks.
Note 1.2
If a fault is found in the cable (if it is damaged), the device
must be taken out of operation without delay. Only operate
the device outside the vehicle. When connecting the battery
charging clips, make sure that the connection is secure and
tight.
Warning! Do not continue charging if the battery is faulty.
Indications of a faulty battery:
• a smell of gas in the room
• you can feel that the cells are at different temperatures when
you touch the battery
• mechanical or thermal deformation of the battery housing
or charger
• different levels of liquid in the cells, or escaping liquid
To provide electrical power to the charger, the power cord
must be connected to a proper mains power socket (230 V
AC/50 Hz). Operating under unsuitable ambient conditions
must always be avoided. Unsuitable conditions are: ambient
temperatures lower than -15°C or above 40°C, the presence of
combustible gases, solvents, vapours, dust, easily inflammable
materials, heavy vibrations, strong magnetic fields such as are
found close to electrical machines and loudspeakers, air
humidity greater than 80% or wet conditions.
The device must only be operated in dry rooms with a closed
construction that are well ventilated. Avoid exposure to direct
50
Hazards
sunlight. Do not place any containers, vases, plants or similar
items on or next to the charger or the battery. Liquids could
enter the housing, and thereby impair the electrical safety.
In addition, there would be a extreme danger of fire or
potentially deadly electric shock! If liquid enters the charger,
disconnect it immediately from the power supply. (First switch
off the mains socket, then remove the plug from the socket.)
When that has been done, disconnect the charger from the
battery. Do not use the charger again; take it to an authorized
service centre, to a dealer, or return it to the manufacturer for
checking.
Safety
The product is not a toy. It is not suitable for children. Take
particular care if there are children around. Children may try
to stick objects into the device through the openings in the
housing. This will damage the device, and also creates a risk
of death from electric shock! The product must only be set
up, operated or stored in a place where it is not accessible to
children. Children might modify the settings, or short-circuit the
lead battery, and this can result in an explosion. Danger!
Do not leave the packaging material lying around. It could
become a dangerous toy for children.
The product is only suitable for charging 12V standard lead/
acid batteries and all maintenance-free gel and AGM batteries,
and LiPo and Li-ion starter batteries. It must not be used for
charging any other type of battery! Risk of explosion!
Never leave the charger to operate unsupervised. In spite of the
numerous different protective circuits, malfunction or problems
when charging a battery cannot be ruled out.
51
Hazards
Hazards
Only operate the charger in a moderate climate, never in a
tropical climate. Refer to the “Technical Specifications” chapter
(see page 31) for the permissible ambient conditions. Choose a
location for the device that is sufficiently stable, large and flat,
as there would be a risk of injury from the weight of the
charger should it fall down. It is also possible that the device
would be damaged. Do not use the device if it has been
subjected to a heavy impact or if it has been dropped. In such
a case, the device must be checked and, if necessary, repaired
at a qualified workshop.
regulations laid down for electrical equipment by the
appropriate trade associations must be observed. In schools,
educational facilities, hobby and DIY workshops, operation
of the product must be supervised by trained personnel.
Although the charger does feature a large number of safety
functions, the possibility of excessive heating of the battery or
the device can never be totally ruled out. Make sure that it is
adequately ventilated when operating. Never cover the charger
or the battery to which it is connected. Always leave enough
space (at least 10 cm) between the charger and the surroundings/wall, so that air circulation is not blocked.
Do not place the charger on valuable furniture, even for
storage when not in use. The rubber feet may cause
discolouration due to chemical reactions, and may also
make pressure marks. Choose a suitable surface.
Never connect the device to the power supply straight after
you have brought it from a cold room into a warm one.
The condensation that forms may lead to malfunction or
damage, and there is also a risk of a potentially fatal electric
shock.
Allow the charger (and the battery) to warm up to
room temperature before you connect the charger to the
power supply and switch it on. This can take a few hours!
Servicing, adjustment and repair work must only be done by a
qualified technician/service centre. There are no components
inside the device requiring adjustment or servicing by the user.
If you are not certain about the right way to connect or
operate the device, or if any other questions that are not
covered in the operating instructions arise, please contact our
technical inquiry department (see p. 31) or a qualified
workshop.
If the charging cable is designed for a separate charging
adapter, only the original adapter supplied by your dealer
must be used.
Never leave the charger to operate unsupervised. When the
charger is not in use, disconnect it from the mains power
supply and from the battery. Never insert pointed objects
(such as sewing or knitting needles, ballpoint pens, paper
clips etc.) into the ventilation slots or other openings in the
device; there is a risk of a potentially fatal electric shock and
of damaging the device!
Never place any objects or containers with liquid (such as vases,
glasses, bottles) on or next to the charger or the connected
battery. Liquid that gets into the device can damage both the
charger and any battery that is connected, in addition to which
there is a risk of a potentially fatal electric shock!
In commercial establishments, the accident prevention
52
53
Hazards, Connecting and first use
Troubleshooting
If the device does not function, check the following points:
1. Is the power socket working properly and supplying
electrical power?
2. Is the connected battery faulty or deeply discharged?
3. Is the charger connected to the battery at the correct
terminals?
To avoid damage to the battery, it is essential to ensure that
it is never deeply discharged.
Hazard instructions
Risk of connecting to the wrong terminals, short-circuit, and
contact with battery acid – it is essential to observe the safety
warnings from the battery manufacturer. Warning! Battery
acid is highly corrosive. Splashes of acid on your skin or clothing
must be removed immediately with soapy water and then
rinsed with plenty of water. If acid splashes get into your eyes,
flush immediately with a lot of water and see a doctor without
delay.
Connecting to the battery
If the battery is charged while fitted in the vehicle, you must
make sure that all the vehicle‘s electrically powered equipment,
such as the ignition, radio, light, mobile phone and mobile
phone charger are switched off. It may be necessary to remove
or disconnect the battery. It is essential to observe the warning
instructions from the manufacturer of the battery and vehicle.
Connecting the charger to a battery that is mounted
in the vehicle:
1. Never connect or disconnect the battery cables while the
charger is connected to the power supply.
2. Find out which terminal is connected to “ground” (i.e.
54
Connecting and first use
the chassis). As a rule, it is the negative terminal that is
grounded.
In that case, connect the red cable to the positive terminal of
the battery, and the black cable to the vehicle chassis. Make
sure that the black cable does not come close to the battery
and that it is not connected to the fuel line.
Connecting the charger to a battery that is not mounted
in the vehicle:
1. The charger must always be unplugged at the power socket
before connecting or disconnecting the battery cables.
2. Connect the red cable to the positive terminal of the battery,
and the black cable to the negative terminal.
Starting charging (selecting the charging current)
When you have made sure that the correct current has been
selected and the charging clips are correctly attached, you
can start charging. Now connect the charger to the power
supply (green “Mains” (Netz) LED lights up). Within 5 seconds
of connecting to the power supply, press the “MODE” button
in order to set the charging current (car or motorcycle battery).
The symbol with an “exclamation mark in a triangle” activates
the special charging mode for LiPo and Li-ion starter batteries.
If the “MODE” button is not pressed for a period of 3 seconds,
the charging process will automatically start.
If the battery cables are wrongly connected, a protective
circuit will prevent damage to the charger or battery. In that
case the “Wrong polarity” (Verpolt) LED will light up, and the
error message “Err 001” will be shown on the display.
If this happens, start again at Number 1.
Charging can be interrupted at any time. The charger must
55
Charging procedure
always be unplugged at the power socket before connecting or
disconnecting the battery cables. In order to interrupt charging
a battery that is mounted in the vehicle, first unplug the power
plug, then disconnect the battery cable from the chassis, and
finally disconnect the other battery cable.
Important! Explosive gases can be generated when the battery
is charged, so sparks must be avoided in the immediate vicinity.
Ensure good ventilation when charging.
After charging
When charging is complete, the battery charger should be
unplugged at the mains. Always do this by pulling the plug,
not the cable! After unplugging the charger, remove the
connection to the bodywork and then the connection to the
battery. The acid level should be checked on lead batteries
that are not maintenance-free.
If the acid level is too low, it must be topped up with distilled
water. Hazard and safety warnings, and instructions from the
manufacturer of the battery, must be observed.
Charging procedure (sequence)
The device will start the charging process automatically. If the
ProCharger XL detects a deeply discharged battery (< 10.5 V)
this is indicated by a flashing battery symbol. When the
charging voltage rises above about 10.5V, this is indicated by
a capacity display in %. The segments on the % display may
flash as the charge changes from one level to the next. It is
possible to use the battery as soon as the display changes to
100%, as it is already nearly full. Depending on the capacity
of the battery (its size) and on its condition (age, degree of
sulphation etc.) it can still take several hours after the 100%
segment has lit before residual charging is completed and the
device changes over, first of all to test mode, and then into
trickle mode.
56
If the battery is wrongly connected, the “Wrong polarity”
(Verpolt) LED will light up, and fault N1 (“Err 001”) will be
displayed.
If the voltage of a correctly connected battery is above
14.3 V, the “Faulty” (Batterie defekt) LED will light up, and
fault N2 (“Err 002”) will be displayed. The device will switch
into charging mode if the voltage is in the range from 1.0 V
to 14.3 V.
Ready
If all the test criteria are satisfied after charging and the
battery is found to be “Healthy”, the charger switches the
“Ready” (Fertig) LED on and switches to trickle mode (not
when charging LiPo or Li-ion starter batteries or in CAN bus
mode). At the same time, the “Charging” (Laden) LED goes out,
and the program switches to “Trickle” (Erhalten), which is again
indicated by an LED. The battery is charged and ready for use.
If the ProCharger XL detects a deeply discharged battery
(< 10.5 V) this is indicated by a flashing battery symbol and
charging continues. When the charging voltage rises above
10.5 V, this is indicated by a capacity display in %.
Note: In CAN bus mode, the following functions are not
possible, or are limited by the vehicle‘s processor: Trickle
charge, Desulphation, Fault detection. If you wish to use all
of the functions of the ProCharger XL, connect the charger
directly to the battery, following the operating instructions.
Note: In the charging mode for LiPo and Li-ion starter
batteries, the “Maintenance” and “Trickle charge” programs
are not available, as these are only intended for lead batteries.
57
Example of use
Charging procedure
They are of no use for lithium-polymer or lithium-ion starter
batteries, and could even cause damage.
The battery is first charged at a constant current (I-phase) until
the end-of-charge voltage (14.3 V) is reached. The voltage is
then held constant (U1 phase) and the charging current adapts
to the level of charge in the battery. The fuller the battery the
lower the charging current. If the charging current falls below
about 300 mA, the charging process is halted and the charger
switches automatically into test mode. The “Charging” (Laden)
LED goes out, and the “Test” LED lights up. The test draws a
defined load current from the battery. If the voltage of the
loaded battery falls back to its rated value, this indicates a high
internal resistance or a high level of sulphation. If the battery
does not pass this test, the charger considers it “faulty”. The
charger switches itself off, the “Fault” (Defekt) LED lights up,
and fault N3 (“Err 003”) is shown on the display.
However, if all the test criteria are satisfied, and the battery is
judged “Healthy”, the charger switches the “Ready” (Fertig)
LED on, and goes into trickle mode. At the same time, the
“Test” LED goes out, and the program switches to “Trickle”
(Erhalten) (U2 phase), which is again indicated by an LED.
This means that the battery is charged and ready for use,
and it can be disconnected from the charger.
If, however, the battery remains connected to the charger,
the device will perform “trickle charging” for a period of 60
minutes. The charging current is now adjusted so that the
battery voltage is automatically maintained at 13.8 V.
After these 60 minutes, the device automatically switches
into maintenance mode. At this stage the “Trickle” (Erhalten)
LED goes out, the “Ready” (Fertig) LED lights up, and the
“Battery activator” (Batterie-Aktivator) LED flashes. If the
58
59
Charging process
Charging technology
The device has three different charging phases:
• I-phase, where the charging current is approx. 1.5 A
(motorcycle)/approx. 4 A (car)
• V1-phase (main charging phase) with a constant voltage of 14.3 V
• V2-phase (trickle charging) with a constant voltage of 13.8 V
60
61
Charging procedure
device detects that the battery voltage has fallen below 12 V
in maintenance mode it will start the programmed sequence
from the beginning again.
In order to minimize or disperse deposits of sulphate on the
lead plates, the battery is subjected, in this mode, every 30
seconds to a discharge pulse of up to about 80 A and lasting
about 100 µs. These crystalline deposits of sulphate particularly
tend to form in lead batteries that are stored for a long time,
e.g. over the winter, only used rarely, or are only discharged
with low currents. This mode deliberately avoids the use of
“high voltage” charging procedures (20 V to 30 V), as is done
by the chargers from some other manufacturers, since this
method requires the user to remove or disconnect the battery,
and this is not always desirable. If the user ignores this rule,
the highly sensitive electronic devices in modern vehicles can
be damaged.
This periodic discharge pulse can significantly lengthen the
useful life of lead batteries. The lead sulphate has a tendency
to form clumps of crystals. This tendency is particularly strong
when discharge is slow or during self-discharge. This reduces
the plate surface within the battery (crystalline sulphate covers
the lead plates), and the capacity falls. The more thickly the
plates are covered, the less energy the lead battery can deliver.
Deposits of sulphate are the main reason for the failure of lead
batteries.
To combat these sulphate deposits when the charger is in
continuous use, it cycles between an hour in trickle charging
mode and an hour in desulphating mode.
Note:
Once the battery is fully charged (the “100%” segment is lit),
62
Technical specifications
it may take a few more hours (residual charging), depending
on the battery capacity (size) and condition (age, level of
sulphation etc.), before the charger switches into test mode
and then into trickle charging mode.
If the battery is charged in the vehicle, it sometimes happens
that the device does not switch into the “Ready” (Fertig)
mode. One possible cause is that a device in the vehicle may
be continuously drawing some current, and this current,
together with the battery’s residual charging current, adds
up to more than 300 mA.
Fault display
When running, the device can indicate seven different fault
conditions:
• Fault N1 (“Err 001”): The battery is wrongly connected (wrong
polarity), or there is a short-circuit in the connecting cable.
• Fault N2 (“Err 002”): The battery voltage measured is too high
(wrong battery, e.g. 24 V)
• Fault N3 (“Err 003”): The battery is found to be defective.
• Fault N4 (“Err 004”): The device has detected overheating.
(Charging stops. Let the charger cool down, and start it
again).
• Fault N5,6,7: Internal fault in the charger (send charger to
manufacturer)
Technical specifications
Power supply 230 V/50 Hz, AC, charging current selectable
between 1.5 A max. for motorcycle batteries (that is 12 V
lead batteries between 5 and 30 Ah capacity) and 4 A max.
for car batteries (30 to 100 Ah), battery capacity between
5 Ah and 100 Ah, temperature range -15°C to + 40°C.
Power consumption approx. 4 W (Standby) up to 90 W
(max. charging current). Battery connection with clip
connectors or ring terminals.
63
Guarantee
The dealer/manufacturer from whom the device was purchased
guarantees the material and manufacture of the device for a
period of two years from the date of receipt.
If you have any questions…
Exclusively
at Louis!
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Guarantee, Notes on environmental protection
In the event of a fault, the purchaser is initially only entitled
to either rectification of the fault or the supply of a substitute
product. Devices or parts that have been exchanged become
the property of the dealer.
The purchaser must inform the dealer without delay of any
faults that may be found. The guarantee claim must be
supported by proof of purchase (receipt, invoice etc.)
Damage resulting from incorrect handling, operation or
storage, force majeure or other external influences, are not
covered by the guarantee.
We accept no liability for any damage resulting from
modifications made by the user, and the user will hold us
indemnified against any claims made by third parties arising
from such modifications. Unless otherwise stipulated, our
current Standard Terms of Business apply.
Note on environmental protection
At the end of its service life, this product must
not be disposed of in the ordinary domestic waste,
but must be taken to a collection point for recycling
electrical and electronic devices. This is indicated
by the symbol on the product, the instructions for
use or the packaging. The recyclable materials can be reused as
indicated by the markings. By recycling waste electrical equipment, you make an important contribution to protecting our
environment.
Standards of quality:
Original equipment manufacturer‘s
quality for more than 30 years –
proven a million times
Improved manufacturing method
Enormously long service life
Very high cold starting performance
Suitable for ABS brake systems
A-grade lead plates
Includes high-performance terminal
grease
Producer certified to ISO 9001
Including comprehensive instructions
for use and servicing
®
BATTERIEN
Qualität seit 1980
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Packaging, Cleaning
If you have any questions…
Packaging
When disposing of the packaging, observe the applicable
statutes for environmental protection and for waste disposal.
The outer packaging can be disposed of with the ordinary
domestic waste. If you want to dispose of the system
components themselves, please observe the relevant statutes
on the disposal of electronic scrap.
If you have any questions about the product
or these instructions, for prompt assistance please contact our
Technical Centre by fax on: +49 (0) 40 - 734 193 58 or by e-mail:
[email protected]
We will soon be able to help you. This is the best way to ensure
that the product is used correctly.
Cleaning
Use a soft cloth and a little mild cleaning agent to clean
the housing. Harsh solvents, such as thinner or petrol, and
scouring agents must not be used, as these will attack the
surface. Dispose of the cleaning wipes and excess cleaning
agent in an environmentally sound manner. For reasons of
safety, the power plug must always be unplugged and the
charging cable disconnected from the battery before cleaning.
Prevent any cleaning agent from getting inside the device!
Abb. ProCharger-Sortiment
Exklusiv-Vertrieb: Detlev Louis Motorradvertriebs GmbH
21027 Hamburg · Deutschland
www.louis.de · E-Mail: [email protected]
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Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

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