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IBM FAStT Storage Manager
Version 7.02 für Novell NetWare
Installation und Unterstützung
IBM
IBM FAStT Storage Manager
Version 7.02 für Novell NetWare
Installation und Unterstützung
IBM
HINWEIS
Vor Verwendung dieser Informationen und des darin beschriebenen Produkts sollten die allgemeinen Informationen unter
„Anhang B. Hinweise” auf Seite 57 gelesen werden.
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Die IBM Homepage finden Sie im Internet unter: ibm.com
IBM und das IBM Logo sind eingetragene Marken der International Business Machines Corporation.
Das e-business Symbol ist eine Marke der International Business Machines Corporation
Infoprint ist eine eingetragene Marke der IBM.
ActionMedia, LANDesk, MMX, Pentium und ProShare sind Marken der Intel Corporation
in den USA und/oder anderen Ländern.
C-bus ist eine Marke der Corollary, Inc. in den USA und/oder anderen Ländern.
Java und alle Java-basierenden Marken und Logos sind Marken der Sun Microsystems, Inc.
in den USA und/oder anderen Ländern.
Microsoft Windows, Windows NT und das Windows-Logo sind Marken der Microsoft Corporation
in den USA und/oder anderen Ländern.
PC Direct ist eine Marke der Ziff Communications Company in den USA und/oder anderen Ländern.
SET und das SET-Logo sind Marken der SET Secure Electronic Transaction LLC.
UNIX ist eine eingetragene Marke der Open Group in den USA und/oder anderen Ländern.
Marken anderer Unternehmen/Hersteller werden anerkannt.
Änderungen in der IBM Terminologie
Die ständige Weiterentwicklung der deutschen Sprache nimmt auch Einfluß auf die IBM Terminologie. Durch die daraus
resultierende Umstellung der IBM Terminologie, kann es u. U. vorkommen, dass in diesem Handbuch sowohl alte als auch
neue Termini gleichbedeutend verwendet werden. Dies ist der Fall, wenn auf ältere existierende Handbuchausschnitte
und/oder Programmteile zurückgegriffen wird.
Erste Ausgabe (Juni 2001)
Diese Veröffentlichung ist eine Übersetzung des Handbuchs
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 for Novell NetWare, Installation and Support Guide,
IBM Teilenummer 21P9082
herausgegeben von International Business Machines Corporation, USA
© Copyright International Business Machines Corporation 2001
© Copyright IBM Deutschland GmbH 2001
Informationen, die nur für bestimmte Länder Gültigkeit haben und für Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht
zutreffen, wurden in dieser Veröffentlichung im Originaltext übernommen.
Möglicherweise sind nicht alle in dieser Übersetzung aufgeführten Produkte in Deutschland angekündigt und verfügbar; vor Entscheidungen empfiehlt sich der Kontakt mit der zuständigen IBM Geschäftsstelle.
Änderung des Textes bleibt vorbehalten.
Herausgegeben von:
SW TSC Germany
Kst. 2877
Juni 2001
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . v
Tabellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . vii
Vorwort. . . . . . . . .
Hinweise zu diesem Handbuch
Aufbau des Handbuchs . . .
Hinweise in diesem Handbuch.
Referenzliteratur . . . . . .
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Kapitel 1. Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wichtige Begriffe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Softwarekomponenten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Client-Software . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Host-Agenten-Paket . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verwaltungsmethoden für Speichersubsysteme . . . . . . . . . . .
Mit Host-Agent verwaltete Methode . . . . . . . . . . . . . . .
Direkt verwaltete Methode . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installationsarten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verwalten neuer und bestehender Speichersubsysteme, die an denselben
Host angeschlossen sind . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Standardkonfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Systemvoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hardwarevoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . .
Firmware-Voraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . .
Softwarevoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Betriebssystemvoraussetzungen . . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 2. Vorbereitung der Installation . . . . . . . . . . . . .
Wie sollen die Speichersubsysteme verwaltet werden? . . . . . . . .
Vorbereiten einer Netzinstallation . . . . . . . . . . . . . . . .
Benennung der Speichersubsysteme . . . . . . . . . . . . . .
Ermitteln der Hardware-Ethernet-Adresse für jeden Controller. . . . .
Ermitteln der IP-Adressen für Hosts und Controller. . . . . . . . .
Einrichten des BOOTP-Servers . . . . . . . . . . . . . . . .
Verwenden von NetWare DHCP als BOOTP-kompatibler Server . . . .
Vorbereitungen: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installieren von DHCP-Services während der NetWare 5.1-Serverinstallation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Starten der DHCP Management Console . . . . . . . . . . .
Erstellen eines DHCP-Serverobjekts . . . . . . . . . . . . .
Erstellen eines Teilnetzobjekts . . . . . . . . . . . . . . .
Erstellen von Teilnetzadressbereichen . . . . . . . . . . . .
Erstellen von IP-Adressobjekten . . . . . . . . . . . . . .
Starten des DHCP-Servers . . . . . . . . . . . . . . . .
Verwenden von Microsoft DHCP als BOOTP-kompatibler Server . . .
Installieren des DHCP-Managers . . . . . . . . . . . . . .
Einrichten eines DHCP-Servers . . . . . . . . . . . . . . .
Verwenden eines UNIX BOOTP-Servers . . . . . . . . . . . .
Prüfen der TCP/IP-Software und Einrichten der Host- oder DNS-Tabelle .
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32
Kapitel 3. Installieren der Software in einer Standardkonfiguration . . . . 33
Installationsprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
iii
Installieren des Paketes SM7client. . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Installationsanweisungen für NetWare 5.1 . . . . . . . . . . . . . . 36
Installieren des Host-Agent-Paketes . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
Kapitel 4. Beenden der Installation . . . . . . . . . .
Stoppen und Starten des Host-Agenten . . . . . . . . .
Stoppen des Host-Agenten . . . . . . . . . . . .
Manuelles Starten des Host-Agenten . . . . . . . . .
Automatisches Starten des Host-Agenten . . . . . . .
Starten des Fensters Enterprise Management . . . . . .
Hinzufügen von Einheiten . . . . . . . . . . . . . .
Überwachen von Speichersubsystemen . . . . . . . . .
Einrichten von Alert-Hinweisen . . . . . . . . . . . .
Einrichten der NMS für die SNMP-Hinweise . . . . . .
Konfigurieren von Alert-Zieladressen . . . . . . . . .
Starten von Subsystem Management. . . . . . . . . .
Umbenennen von Speichersubsystemen . . . . . . . .
Ausführen weiterer Verwaltungs-Tasks für Speichersubsysteme
Ändern der Konfigurationseinstellungen im NVSRAM . . . .
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Kapitel 5. Betriebssystemunterstützung . . . . . . . . .
Einschränkungen für Novell NetWare. . . . . . . . . . .
Anzahl der unterstützten logischen Laufwerke . . . . . . .
Erstellen von logischen Laufwerken . . . . . . . . . . .
Installieren von QLogic Management Suite Java . . . . . .
Konfigurationsbeispiel für QLogic Management Suite Java . .
Verwenden des Dienstprogramms Hot Add . . . . . . . .
Verwenden des Dienstprogramms SM7devices . . . . . . .
Deinstallieren von Softwarekomponenten der Speicherverwaltung
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Anhang A. Speichersubsystem-/Controllerinformationsdatensatz . . . . . 55
Anhang B. Hinweise . . .
Impressum . . . . . . .
Verarbeiten von Datumsdaten
Marken . . . . . . . . .
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Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
iv
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Abbildungsverzeichnis
1.
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10.
11.
12.
13.
14.
15.
16.
17.
18.
19.
Durch den Host-Agenten verwaltete Speichersubsysteme . . . . . . . . . . .
Direkt verwaltete Speichersubsysteme . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beispiel für eine Koexistenzinstallation . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beispielstandardkonfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
BeispielNetz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Entfernen der Frontblende der Controllereinheit (Maschinentypen 3526 und 3552) . .
Standort der Hardware-Ethernet-Adresse (Maschinentypen 3526 und 3552) . . . .
Standort der Hardware-Ethernet-Adresse (Maschinentyp 3542) . . . . . . . . .
Austauschen der Frontblende der Controllereinheit (Maschinentypen 3526 und 3552)
Fenster Create Scope (Local) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster DHCP Options: Global. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster IP Address Array Editor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster Active Leases . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster Add Option Type . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installationsprozess . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster Confirm Initial Automatic Discovery . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster Enterprise Management . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fenster Subsystem Management (Modelle 3526 und 3552) . . . . . . . . . .
Fenster Subsystem Management (Modell 3542) . . . . . . . . . . . . . .
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vi
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Tabellen
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3.
4.
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8.
9.
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11.
12.
13.
Voraussetzungen des Maschinentyps und der Speicherverwaltungssoftware
Alte und neue Terminologie . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurationen für bestehende Speichersubsysteme . . . . . . . . .
Anforderungen für koexistierende Speichersubsysteme . . . . . . . .
Wo Softwarekomponenten in einer Standardkonfiguration installiert werden .
Hardwarevoraussetzungen für die Speicherverwaltungssoftware . . . .
Installationsvoraussetzungen für die Softwarepakete . . . . . . . . .
Netzwerk Zusammenfassung der Vorbereitungs-Tasks . . . . . . . .
Beispielinformationsdatensatz . . . . . . . . . . . . . . . . .
Erforderliche Einträge für das Einrichten des UNIX-BOOTP-Servers . . .
Ermitteln des Installationsprozesses in einer Standardkonfiguration . . .
Einschränkungen und Umgehungsverfahren für Novell NetWare . . . .
Speichersubsystem- und Controllerinformationsdatensatz . . . . . . .
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vii
viii
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Vorwort
Hinweise zu diesem Handbuch
Dieses Handbuch enthält Informationen zum Einrichten, Installieren, Konfigurieren
®
und zur Verwendung von IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 in der
Betriebssystemumgebung Novell NetWare. Das Handbuch Installation und Unterstützung wendet sich an Systemadministratoren. Verwenden Sie es für folgende
Aufgaben:
v Zur Ermittlung der zur Installation der Speicherverwaltungssoftware erforderlichen
Hard- und Software.
v Zur Integration der erforderlichen Hardwarekomponenten in Ihr Netzwerk.
v Zur Installation der Speicherverwaltungssoftware.
v Falls erforderlich, zur Aktualisierung der Controller-Firmware.
v Zur Identifikation der NetWare-spezifischen Speicherverwaltungsmerkmale.
Aufbau des Handbuchs
„Kapitel 1. Einführung” auf Seite 1 bietet eine Übersicht zu IBM FAStT Storage
Manager Version 7.02 und beschreibt Verwaltungsmethoden für Speichersubsysteme, Konfigurationstypen, Installationstypen und Installationsvoraussetzungen.
In „Kapitel 2. Vorbereitung der Installation” auf Seite 15 wird die Vorbereitung
für
®
eine Netzwerkinstallation einschließlich der Einrichtung eines Microsoft DHCP-Servers oder eines UNIX BOOTP-Servers behandelt sowie weitere Setup-Vorgänge
beschrieben.
In „Kapitel 3. Installieren der Software in einer Standardkonfiguration” auf Seite 33
wird die Vorgehensweise für die Installation der Software in einer Standardumgebung beschrieben.
„Kapitel 4. Beenden der Installation” auf Seite 39 beschreibt Enterprise Management
und Subsystem Management, das Ändern der NVSRAM-Konfigurationseinstellungen und das Beenden der Installations-Tasks.
„Kapitel 5. Betriebssystemunterstützung” auf Seite 47 enthält Informationen zur Verwendung der Speicherverwaltungssoftware mit Novell NetWare.
„Anhang A. Speichersubsystem-/Controllerinformationsdatensatz” auf Seite 55 enthält ein Datenblatt, das kopiert werden kann und auf dem Sie Informationen über
Ihre Hardwareeinheiten festhalten können.
„Anhang B. Hinweise” auf Seite 57 enthält Produkthinweise und Markeninformationen.
ix
Hinweise in diesem Handbuch
Dieses Handbuch enthält Bemerkungen zu Schwerpunkt- und Sicherheitsinformationen:
v Hinweise
Diese Hinweise umfassen wichtige Informationen, Anleitungen oder Ratschläge.
v Wichtig
Diese Hinweise enthalten Informationen oder Ratschläge, die Ihnen dabei helfen,
gefährliche Situationen oder Problemsituationen zu vermeiden.
v Achtung
Dieser Begriff weist auf die Gefahr der Beschädigung von Programmen, Einheiten oder Daten hin. Ein mit ″Achtung″ gekennzeichneter Hinweis befindet sich
direkt vor der Anweisung oder der Beschreibung der Situation, die diese Beschädigung bewirken könnte.
v Vorsicht
Dieser Begriff verweist auf eine mögliche Gefährdung des Benutzers. Ein mit
″Vorsicht″ gekennzeichneter Hinweis befindet sich direkt vor der Beschreibung
eines potenziell gefährlichen Prozedurschritts oder einer solchen Situation.
Referenzliteratur
Die folgenden Publikationen liegen im Adobe Acrobat Portable Document Format
(PDF) auf der IBM FAStT Storage Manager-CD und im World Wide Web unter
http://www.ibm.com/pc/support/ vor.
Anmerkung: Die mit einem Stern (*) markierten Einträge der Liste bezeichnen Veröffentlichungen, die als Druckausgabe im Lieferumfang der IBM
FAStT200- und FAStT200 High Availability (HA) Storage-Server enthalten sind.
v IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare Installation und
Unterstützung (dieses Buch)
v IBM Netfinity FAStT Storage Manager Version 7.02 for Windows 2000 Installation
and Support Guide
v IBM Netfinity FAStT Storage Manager Version 7.02 for Windows NT Installation
and Support Guide
v
v
v
v
v
v
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
IBM
Netfinity FAStT Host Adapter Installation and User’s Handbook
FAStT200 and FAStT200 HA Storage Servers Installation and User’s Guide*
Netfinity FAStT500 RAID Controller Enclosure Unit Installation Guide
Netfinity FAStT500 RAID Controller Enclosure Unit User’s Reference
Netfinity Fibre Channel Storage Manager Concepts Guide
Netfinity Fibre Channel RAID Controller Unit User’s Handbook
Lesen Sie nach Abschluss der Tasks in dieser Dokumentation Installation und
Unterstützung die folgenden Onlinehilfefunktionen:
v Onlinehilfe zu IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 Enterprise Management. Diese Hilfefunktion stellt weitere Informationen zur Arbeit mit der
Verwaltungsdomäne zur Verfügung.
v Onlinehilfe für IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 Subsystem Management. Diese Hilfefunktion stellt weitere Informationen zur Verwaltung von
Speichersubsystemen zur Verfügung.
x
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Sie können von den Fenstern Enterprise Management und Subsystem Management
im IBM Netfinity Fibre Channel Storage Manager auf die Hilfefunktionen zugreifen.
Klicken Sie auf Hilfe auf der Funktionsleiste, oder drücken Sie die Taste F1.
Die Hilfefunktion enthält Betriebsinformationen, die bei allen Betriebsumgebungen
gleich sind. Informationen speziell zu Novell NetWare finden Sie in dieser Dokumentation Installation und Unterstützung.
IBM bietet zusätzliche Veröffentlichungen zum Kauf an. Ihr IBM Fachhändler oder
IBM Vertriebsbeauftragter kann Ihnen eine Liste der in Ihrem Land verfügbaren Veröffentlichungen geben.
v In den Vereinigten Staaten und in Puerto Rico erreichen Sie IBM unter
001-800-426-7282.
v In Großbritannien erreichen Sie IBM unter 01705-565000 oder 0161-9056001.
v In Kanada erreichen Sie IBM unter 001-800-465-1234.
v In anderen Ländern setzen Sie sich mit der IBM Unterstützungsorganisation, die
für Ihren Bereich zuständig ist, Ihrem IBM Vertriebsbeauftragten oder Ihrem IBM
Vertragshändler in Verbindung.
Vorwort
xi
xii
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Kapitel 1. Einführung
™
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare ist ein auf Java
basierendes Tool zur Vereinfachung der Verwaltung der IBM Fibre Array Storage
Technology (FAStT)200- und FAStT200 HA Storage-Server, der Netfinity FAStT500
RAID Controller Enclosure Unit und der Netfinity Fibre Channel RAID Controller
Unit. Frühere Versionen von FAStT Storage Manager Version 7.02 sind unter der
Bezeichnung Netfinity Fibre Channel Storage Manager 7 bekannt. Die Software IBM
FAStT Storage Manager Version 7.02 bietet eine Schnittstelle für die Speicherverwaltung mit Hilfe der Informationen, die von den Controllern der Speichersubsysteme geliefert werden. Sie können die Speicherverwaltungssoftware auf
einer Verwaltungsstation, d. h. in dem System, das für die komplette Verwaltung
zuständig ist, oder in einem Teil dieses Systems, einem Netz, installieren. Die
Verwaltungsstation kommuniziert über ein Netzverwaltungsprotokoll, beispielsweise
SNMP (Simple Network Management Protocol) mit den Netzverwaltungsagenten,
die sich im verwalteten Knoten befinden. Wenn Sie ein Speichersubsystem verwalten, das die auf einer Verwaltungsstation installierte Client-Software verwendet,
werden die Befehle an die Controller der Speichersubsysteme gesendet. Die
Controller-Firmware enthält die erforderlichen Informationen zur Ausführung der
Speicherverwaltungsbefehle. Der Controller übernimmt die Auswertung und Ausführung der Befehle und gibt Status- und Konfigurationsdaten an die Client-Software
zurück. Im vorliegenden Handbuch beziehen sich die Begriffe Speicherverwaltungssoftware und Storage Manager 7.02 auf IBM FAStT Storage Manager Version 7.02
für Novell Netware. Einzelne Komponenten der Speicherverwaltungssoftware werden namentlich gekennzeichnet.
1
Wichtige Begriffe
Wenn Sie ein Upgrade von einer vorherigen Version der Speicherverwaltungssoftware durchführen, werden Sie feststellen, dass sich einige bekannte Bezeichnungen geändert haben. Machen Sie sich daher mit der neuen Terminologie vertraut. Tabelle 1 enthält eine Liste der Anforderungen des Maschinentyps und der
Speicherverwaltungssoftware. Tabelle 2 zeigt Ihnen eine Liste mit einigen der alten
und der neuen Bezeichnungen. Weitere Informationen finden Sie im IBM Netfinity
Fibre Channel Storage Manager Concepts Guide.
Tabelle 1. Voraussetzungen des Maschinentyps und der Speicherverwaltungssoftware
Produktname
Maschi- Modell
nentyp
ProduktRelease
und
FirmwareVersion
Freigegebene
Version der
Speicherverwaltungssoftware
IBM FAStT200
3542
1RU
4.x
7.02
IBM FAStT200 HA
3542
2RU
4.x
7.02
Netfinity Fibre Channel RAID Controller
Unit
3526
1RU
3.x, 4.x
6.22, 7.02
Netfinity FAStT500 RAID Controller
Enclosure Unit
3552
1RU
4.x
7.02
Tabelle 2. Alte und neue Terminologie
Bezeichnung in früheren Versionen
Neue Bezeichnung
RAID-Modul
Speichersubsystem
Laufwerkgruppe
Array
1
Nummer der logischen Einheit (LUN)
Logisches Laufwerk
1
Im Storage Manager 7.02 bezieht sich der Begriff Nummer der logischen Einheit (LUN) auf
eine logische Adresse, die durch den Host für den Zugriff auf ein bestimmtes logisches Laufwerk verwendet wird.
Der Unterschied zwischen den beiden folgenden Bezeichnungen ist im vorliegenden
Handbuch von besonderer Bedeutung.
Verwaltungsstation
Eine Verwaltungsstation ist ein System zur Verwaltung des Speichersubsystems. Dieses System muss nicht über den Fibre Channel-E/A-Pfad
an das Speichersubsystem angeschlossen werden.
Host- und Host-Computer
Die Begriffe Host und Host-Computer werden gleichwertig im gesamten
Handbuch verwendet. Beide Begriffe beziehen sich auf ein System, das
direkt über einen Fibre Channel-E/A-Pfad an das Speichersubsystem angeschlossen ist. Mit diesem System werden Daten (in der Regel in Dateiform)
vom Speichersubsystem abgerufen.
Anmerkung: Ein System kann gleichzeitig eine Verwaltungsstation und ein Host
sein.
2
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Softwarekomponenten
Storage Manager 7.02 enthält die folgenden Softwarekomponenten:
v Client-Software
v Host-Agenten-Paket
Client-Software
Die Storage Manager 7.02-Client-Komponente (SM7client) bietet eine grafische
Benutzerschnittstelle zur Verwaltung der Speichersubsysteme über das EthernetNetz oder vom Host aus. Der SM7client enthält zwei Hauptkomponenten:
v Enterprise Management. Die Komponente Enterprise Management kann zum
Hinzufügen, Entfernen und Überwachen der Speichersubsysteme innerhalb der
Verwaltungsdomäne verwendet werden.
v Subsystem Management. Die Komponente Subsystem Management kann für
die Verwaltung der Komponenten eines einzelnen Speichersubsystems verwendet werden.
Host-Agenten-Paket
Das Paket Storage Manager 7.02-Agent (SM7agent) besteht aus drei Softwarekomponenten:
v Host-Agenten-Software. Verwenden Sie die Host-Agenten-Software, um
Speichersubsysteme über die Host-Ethernet-Verbindung zu verwalten. Die HostAgenten-Software erhält Anfragen von einer Verwaltungsstation, die mit einem
Host über eine Ethernet-Verbindung verbunden ist, und leitet die Anfragen über
den Fibre Channel-E/A-Pfad an die Controller des Speichersubsystems weiter.
Weitere Informationen über das Verwalten der Speichersubsysteme durch den
Host-Agenten finden Sie unter „Mit Host-Agent verwaltete Methode” auf Seite 4.
v Dienstprogramm SM7devices. Sie können das Dienstprogramm SM7devices
verwenden, um logischen Laufwerken des Speichersubsystems Einheitennamen
des Betriebssystems zuzuordnen. Weitere Informationen zur Verwendung von
SM7devices finden Sie unter „Verwenden des Dienstprogramms SM7devices” auf
Seite 53.
v Dienstprogramm Hot Add. Mit Hilfe des Dienstprogramms Hot Add können Sie
neu erstellte logische Laufwerke registrieren, ohne das Betriebssystem neu starten zu müssen. Informationen zur Verwendung des Dienstprogramms Hot Add
finden Sie unter „Verwenden des Dienstprogramms Hot Add” auf Seite 52.
Kapitel 1. Einführung
3
Verwaltungsmethoden für Speichersubsysteme
Die Speicherverwaltungssoftware bietet zwei Methoden zur Verwaltung von
Speichersubsystemen: Die Verwaltung durch den Host-Agenten und die direkte Verwaltung. Je nach Konfiguration Ihrer Speichersubsysteme können Sie eine der beiden oder auch beide Methoden verwenden.
Mit Host-Agent verwaltete Methode
Wenn Sie diese Methode verwenden, verwalten Sie die Speichersubsysteme über
den Fibre Channel-E/A-Pfad zum Host. Das Speichersubsystem wird vom HostComputer oder der Verwaltungsstation verwaltet, die an den Host über eine Ethernet-Verbindung angeschlossen ist.
Die Verwaltung von Speichersubsystemen durch den Host-Agenten weist folgende
Vorteile auf:
v Sie benötigen keine Ethernet-Kabel zu den Controllern.
v Sie benötigen keinen BOOTP-Server für die Verbindung zum Netz.
v Die Ausführung der Tasks zur Controllernetzkonfiguration, wie sie in „Kapitel 2.
Vorbereitung der Installation” auf Seite 15 beschrieben sind, ist nicht erforderlich.
v Wenn Sie Einheiten hinzufügen, müssen Sie lediglich für den Host einen HostNamen oder eine IP-Adresse angeben, nicht jedoch für die einzelnen Controller
in einem Speichersubsystem. Speichersubsysteme, die an den Host angeschlossen sind, werden automatisch erkannt.
Die Verwaltung von Speichersubsystemen durch den Host-Agenten hat folgende
Nachteile:
v Sie können eine Nummer der logischen Einheit (logical unit number (LUN)) weniger als die maximal zulässige Anzahl für das von Ihnen verwendete Betriebssystem und den Host-Adapter verwenden.
v Für den Host-Agenten ist ein spezielles logisches Laufwerk, ein so genanntes
Access Volume (Zugriffsplatteneinheit) erforderlich, um mit den Controllern im
Speichersubsystem zu kommunizieren.
Anmerkung: Das Access Volume verwendet eine der LUNs. Unter NetWare ist es
möglich, die maximale Anzahl der LUNs zu verwenden, abhängig
davon, welches Service-Paket installiert ist und welcher Host-Adapter
verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter „Anzahl der
unterstützten logischen Laufwerke” auf Seite 48.
Wichtig: Falls für das Host-System die maximale Anzahl der LUNs konfiguriert ist,
müssen Sie eine LUN für das Access Volume abgeben.
Abb. 1 auf Seite 5 zeigt ein System, in dem die Speichersubsysteme mit dem HostAgenten verwaltet werden.
4
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Aus technischen Gründen kann die folgende Abbildung nicht auf Deutsch zur Verfügung gestellt werden.
Controller
Ausführen der
Host-AgentSoftware
Controller
Host-Computer
Fibre Channel-E/A-Pfad
Controller
Controller
Speichersubsysteme
Ethernet
Hinweis: Der Host kann auch als
Verwaltungsstation agieren.
Verwaltungsstation
(eine oder mehrere)
Abbildung 1. Durch den Host-Agenten verwaltete Speichersubsysteme
Direkt verwaltete Methode
Wenn Sie diese Methode verwenden, verwalten Sie die Speichersubsysteme direkt
mittels der Ethernet-Verbindung zu jedem Controller über das Netz. Um das
Speichersubsystem über diese Ethernet-Verbindungen verwalten zu können, müssen Sie die IP-Adresse und den Host-Namen für jeden Controller definieren und an
die Ethernet-Anschlüsse an den Controllern des Speichersubsystems ein Kabel
anschließen.
Die direkte Verwaltung von Speichersubsystemen weist folgende Vorteile auf:
v Durch die Ethernet-Verbindungen mit den Controllern ist eine Verwaltungsstation,
auf der SM7client läuft, in der Lage, Speichersubsysteme zu verwalten, die mit
einem Host verbunden sind, auf dem NetWare oder andere durch Storage Manager 7.02 unterstützte Betriebssysteme ausgeführt werden.
v Sie müssen kein Access Volume verwenden, um mit den Controllern zu kommunizieren, wie es bei der Host-Agenten-Software der Fall ist. Sie können die maximale Anzahl an LUNs konfigurieren, die von Ihrem Betriebssystem und dem verwendeten Host-Adapter unterstützt wird.
Die direkte Verwaltung von Speichersubsystemen hat folgende Nachteile:
v Für die Verbindung beider Controller des Speichersubsystems mit dem Netz sind
zwei Ethernet-Kabel erforderlich.
v Wenn Sie Einheiten hinzufügen, müssen Sie für jeden Controller eine IP-Adresse
oder einen Host-Namen angeben.
Kapitel 1. Einführung
5
v Sie benötigen einen BOOTP-Server, und es sind Vorbereitungs-Tasks für das
Netz erforderlich. Eine Zusammenfassung der Vorbereitungs-Tasks finden Sie
in Tabelle 8 auf Seite 17.
Abb. 2 zeigt ein System, in dem die Speichersubsysteme direkt verwaltet werden.
Aus technischen Gründen kann die folgende Abbildung nicht auf Deutsch zur Verfügung gestellt werden.
Controller
Controller
Host-Computer
Fibre Channel-E/A-Pfad
Controller
Controller
Speichersubsysteme
Ethernet
Verwaltungsstation
(eine oder mehrere)
Abbildung 2. Direkt verwaltete Speichersubsysteme
Installationsarten
Um Storage Manager 7.02 zu installieren, wählen Sie in der folgenden Liste die
Installationsart aus, die für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist.
v Neue Speichersubsystemumgebung. Sie verfügen bisher noch nicht über
Speichersubsysteme. In diesem Fall installieren Sie neue Speichersubsysteme
mit Controllern des Maschinentyps 3526, 3542 oder 3552, die Firmware der Version 4.00.0x verwenden. Sie beabsichtigen, diese neuen Speichersubsysteme
mit Storage Manager 7.02 zu verwalten. Um mit dieser Installation fortzufahren,
gehen Sie zu Schritt „Systemvoraussetzungen” auf Seite 11.
v Bestehende Speichersubsystemumgebung. Sie verfügen bereits über
Speichersubsysteme. In Tabelle 3 auf Seite 7 werden die Optionen für die
Verwaltung dieser bestehenden Speichersubsysteme erläutert.
6
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Tabelle 3. Konfigurationen für bestehende Speichersubsysteme
Bestehende Speichersubsysteme mit:
Optionen
Controllern des Maschinentyps 3526 mit der FirmwareVersion 3.x
Option 1 — Führen Sie das Upgrade der Controller-Firmware
auf die Version 4.x aus, und verwalten Sie die Speichersubsysteme mit Storage Manager 7.02. Fahren Sie mit dem
Schritt „Systemvoraussetzungen” auf Seite 11 fort.
Option 2 — Installieren Sie die Speichersubsysteme, und ordnen Sie die Subsysteme dem Host zu, dem die bereits bestehenden Speichersubsysteme zugeordnet sind. Diese
bestehenden und die neuen Speichersubsysteme werden als
″koexistierende Speichersubsysteme″ bezeichnet. Weitere
Informationen finden Sie unter „Verwalten neuer und bestehender Speichersubsysteme, die an denselben Host angeschlossen sind”.
Option 3 — Verwenden Sie weiterhin die Version 6.22 der
Speicherverwaltungssoftware zur Verwaltung dieser Speichersubsysteme, wenn diese an Hosts angeschlossen sind, die
nicht mit durch Storage Manager 7.02 verwalteten Speichersubsystemen verbunden sind. Fahren Sie mit dem Schritt
„Systemvoraussetzungen” auf Seite 11 fort.
Verwalten neuer und bestehender Speichersubsysteme, die an denselben Host angeschlossen sind
Wenn Sie Storage Manager 7.02 installieren, müssen Sie festlegen, wie die bestehenden Speichersubsysteme verwendet werden sollen. Bestehende Speichersubsysteme werden ″koexistierende Speichersubsysteme″ genannt, wenn sie an
denselben Host angeschlossen sind wie die mit Storage Manager 7.02 verwalteten
Speichersubsysteme und wenn die unter Tabelle 4 genannten Bedingungen erfüllt
sind.
Tabelle 4. Anforderungen für koexistierende Speichersubsysteme
Bestehende Speichersubsysteme
Neue oder aktualisierte Speichersubsysteme
v Verwenden Sie Firmware der Version
3.01.x
v Verwenden Sie Firmware der Version
4.00.0x
v Werden mit Version 6.22 der Speicherverwaltungssoftware verwaltet
v Werden mit Storage Manager 7.02 verwaltet
Anmerkung: Firmware- und Softwareebenen
stellen die Minimalanforderungen für Controller des Maschinentyps 3526 dar, damit
eine Koexistenz mit neuen oder aktualisierten
Speichersubsystemen möglich ist.
Kapitel 1. Einführung
7
Abb. 3 zeigt ein Beispiel für eine Umgebung, die koexistierende Speichersubsysteme umfasst.
Version 7.02 der Speicherverwaltungssoftware muss entweder auf einer Verwaltungsstation oder einem VerwaltungsHost installiert sein.
Verwaltungsstation
(eine oder mehrere)
Firmware Version
3.01.x (Minimum)
Host-Agent
Controller
Controller
Host-Computer
Firmware Version 4.x
Fibre Channel-E/A-Pfad
Ethernet
Controller
Controller
Client-Software
Speichersubsysteme
Version 6.22 der Speicherverwaltungssoftware muss auf einer Verwaltungsstation (Netzwerk-Version) installiert
sein.
Verwaltungsstation
(eine oder mehrere)
Abbildung 3. Beispiel für eine Koexistenzinstallation
8
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Standardkonfiguration
Sie können Storage Manager 7.02 in einer Standardkonfiguration installieren. In
Tabelle 5 wird beschrieben, wo die Softwarekomponenten für die Speicherverwaltungssoftware bei einer Standardkonfiguration (nicht bei der Konfiguration
von Clusterservern) installiert werden.
Tabelle 5. Wo Softwarekomponenten in einer Standardkonfiguration installiert werden
Softwarekomponente
Wo sie installiert wird
Storage Manager 7.02Client (SM7client)
Sie können das SM7clientPaket an folgenden Orten
installieren:
Hinweise
v Verwaltungsstationen
Wenn Sie die SM7client-Software auf einer oder mehreren
v Verwaltungsstation (für
Verwaltungsstationen installiedirekte oder Host-Agentenren, können Sie SpeicherVerwaltung)
subsysteme entweder direkt
über Ethernet-Verbindungen zu
v Host (für direkte oder
den Controllern oder über das
Host-Agenten-Verwaltung)
Netzwerk mit dem Host-Agenten
oder durch eine Kombination
beider Methoden verwalten.
v Host in einer vernetzten
Controllerkonfiguration
Wenn Sie die SM7client-Software auf dem Host installieren,
können Sie die direkte Verwaltung, die Host-Agenten-Verwaltung oder eine Kombination
beider Methoden verwenden.
Ist die Host-Agenten-Software
installiert, muss der Host nicht
mit einem Netzwerk verbunden
werden. Auf dem Host-Computer muss jedoch die TCP/IPSoftware installiert sein, und Sie
müssen dem Host eine statische
IP-Adresse zuordnen.
v Host in einer nicht vernetzten
Controllerkonfiguration
Wenn Sie die SM7client-Software in einer alternativen,
nicht vernetzten Controllerkonfiguration installieren,
können die mit dem Host verbundenen Speichersubsysteme
über den Fibre Channel-E/APfad verwaltet werden.
Führen Sie die folgenden Schritte
aus, um eine nicht vernetzte Konfiguration einzurichten:
1. Installieren Sie das Host-Agenten-Paket.
2. Installieren Sie auf dem Host
die TCP/IP-Software.
3. Weisen Sie dem Host eine statische IP-Adresse zu.
Kapitel 1. Einführung
9
Tabelle 5. Wo Softwarekomponenten in einer Standardkonfiguration installiert werden (Forts.)
Softwarekomponente
Wo sie installiert wird
Hinweise
Storage Manager 7.02Agent (SM7agent)
Host-Server
Sie müssen die SM7agent-Software auch dann installieren, wenn
Sie die Speichersubsysteme nicht
mit der Host-Agenten-Software
verwalten. Im Host-Agenten-Paket
sind wichtige Dienstprogramme
enthalten, die für den Betrieb der
Speicherverwaltungssoftware erforderlich sind.
In der folgenden Abbildung ist ein Beispiel für eine Standardkonfiguration einschließlich einer Verwaltungsstation dargestellt. Sie können den SM7client auf
einem eigenständigen Host installieren, wenn auf diesem Host die TCP/IP-Software
installiert ist und der Host eine statische IP-Adresse besitzt.
Aus technischen Gründen kann die folgende Abbildung nicht auf Deutsch zur Verfügung gestellt werden.
Controller
Host-Agent
Controller
Host-Computer
Fibre Channel-E/A-Pfad
Controller
Controller
Die Client-Software ist
auf einem oder mehreren
Verwaltungsstationen oder
auf dem Host-Computer installiert.
Speichersubsysteme
Ethernet
Verwaltungsstation
Abbildung 4. Beispielstandardkonfiguration
10
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Systemvoraussetzungen
In diesem Abschnitt erhalten Sie detaillierte Informationen über die Hardware-, Software- und Betriebsanforderungen für Storage Manager 7.02.
Hardwarevoraussetzungen
In der folgenden Tabelle werden die Hardwarekomponenten aufgeführt, die für die
Installation von Storage Manager 7.02 erforderlich sind. Aktuelle Informationen zu
Host-Adaptern und den zugehörigen Treibern finden Sie in der README-Datei auf
der Installations-CD IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare
und auf der IBM Website unter der Adresse http://www.ibm.com/pc/support.
Tabelle 6. Hardwarevoraussetzungen für die Speicherverwaltungssoftware
Hardwarekomponente
Voraussetzungen
Ein BOOTP-Server (nur für
direkt verwaltete Speichersubsysteme)
v UNIX BOOTP-Server oder
Speichersubsysteme
(mindestens eins)
Speichersubsysteme mit Controllern, auf denen die FirmwareVersion 4.00.0x ausgeführt wird.
Anmerkung: Lesen Sie, bevor Sie beginnen, den Abschnitt
„Verwaltungsmethoden für Speichersubsysteme” auf Seite 4,
um Informationen über das Verwalten von Speichersubsystemen zu erhalten, wenn vorhandene Speichersubsysteme physisch mit dem gleichen Host verbunden sind,
den Sie mit den neuen Speichersubsystemen verbinden
möchten.
Fibre ChannelHost-Adapter
Der IBM FAStT Host Adapter (Teilenummer: 00N6881) ist
gemeinsam mit der Speicherverwaltungssoftware getestet
worden.
®
v Novell DNS/DHCP-Services für NetWare 5 oder höher
v Microsoft BOOTP-kompatibler DHCP2-Server für Windows
®
NT Server 4.0 mit Service Pack 5 oder später
Informationen zu spezifischen Host-Adapteranforderungen finden Sie:
v In der README-Datei im Verzeichnis
\Netware51\Host_Adapter auf der Installations-CD.
v In der zum Host-Adapter mitgelieferten Dokumentation.
v Auf der IBM Support-Webseite unter der Adresse
http://www.ibm.com/pc/support
Fibre Channel SwitchVerbünde (falls für die
gewünschte Konfiguration
erforderlich)
Folgende Switch-Verbünde für Fibre Channels wurden mit der
Speicherverwaltungssoftware getestet:
v IBM 8-Port Fibre Channel-Switch (Maschinentyp 2109-S08)
v IBM 16-Port Fibre Channel-Switch (Maschinentyp 2109S16)
Spezifische Fibre Channel-Switch-Konfigurationsanforderungen finden Sie:
v In der zum Switch mitgelieferten Dokumentation.
v Auf der IBM Produkt-Webseite unter der Adresse
http://www.ibm.com/products
Kapitel 1. Einführung
11
Tabelle 6. Hardwarevoraussetzungen für die Speicherverwaltungssoftware (Forts.)
Hardwarekomponente
Voraussetzungen
Fibre Channel Verwalteter
Der verwaltete Hub für IBM Fibre Channel (Maschinentyp:
Hub (falls für die gewünschte 3534) ist gemeinsam mit der Speicherverwaltungssoftware
Konfiguration erforderlich)
getestet worden.
Spezifische Konfigurationsanforderungen für einen Fibre
Channel-verwalteten Hub finden Sie:
v In der zum verwalteten Hub mitgelieferten Dokumentation.
v Auf der IBM Website unter der Adresse
http://www.ibm.com/products
Verwaltungsstation oder Host Die Verwaltungsstation bzw. der Host benötigt:
®
®
(für Client-Software)
v Intel Pentium oder einen äquivalenten Mikroprozessor
(mindestens 133 MHz)
v CD-ROM-Laufwerk
v Eine Maus oder eine vergleichbare Zeigereinheit
v Mindestens 64 MB Systemspeicher (vorzugsweise 128 MB)
v AGP- oder PCI-Videokarte (vorzugsweise AGP) (ISA-Karten
werden nicht unterstützt.)
v Bildschirmauflösung 1024 x 768 Pixel mit 64.000 Farben.
Minimaleinstellung: 800 x 600 Pixel mit 256 Farben
Bei der Einstellung von nur 256 Farben könnten beim Blättern in den Onlinehilfefenstern Probleme auftreten. Verwenden Sie die Taste zum Zurückblättern und die Taste zum
Vorblättern, oder klicken Sie im Schiebebereich oberhalb
oder unterhalb der Schiebeleiste.
Zum Blättern in den Onlinehilfefenstern sind die Tasten mit
dem Aufwärtspfeil und dem Abwärtspfeil oder das Klicken in
der Schiebeleiste nicht geeignet.
®
v Hardwaregestützte Windows -Beschleunigung
v 60 MB freier Festplattenspeicherplatz
v Ethernet-Netzschnittstellenkarte
Anmerkung: Desktop-Computer, die für den Videospeicher
den Systemspeicher verwenden, sollten mit der Speicherverwaltungssoftware nicht verwendet werden.
Wichtig: Viele PC-gestützte Server sind für Software mit
umfangreicher Grafik nicht ausgelegt. Falls Ihr Server mit
der reibungslosen Ausführung der Speicherverwaltungssoftware ohne Videozusatzeinrichtungen Schwierigkeiten
hat, muss möglicherweise ein Upgrade der Videokarte des
Servers durchgeführt werden.
Zum optimalen Einsatz von Laptop-Computern als Verwaltungsstationen werden die folgenden Mikroprozessoren empfohlen:
v Intel, mindestens 366 MHz
v AMD, mindestens 400 MHz
12
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Firmware-Voraussetzungen
Storage Manager 7.02 arbeitet nur mit Controllern der Maschinentypen 3526, 3542
und 3552 sowie der Firmware-Version 4.00.0x.
Softwarevoraussetzungen
Die folgende Tabelle enthält die Installationsvoraussetzungen für jedes der
Softwarepakete.
Tabelle 7. Installationsvoraussetzungen für die Softwarepakete
Voraussetzung
Software
SM7client
SM7agent
Verfügbarer Plattenspeicherplatz
60 MB
1 MB
Administratorberechtigungen
Nicht erforderlich
Erforderlich
Mindesteinstellungen des
Bildschirms
800x600 Pixel, 256 Farben
640x480 Pixel, 256 Farben1
1
Diese Einstellungen gelten für die Installation der Software mit dem InstallShield.
Betriebssystemvoraussetzungen
Installieren Sie auf Verwaltungsstationen eines der folgenden Betriebssysteme:
v Windows NT Server 4.0 mit Service Pack 5 oder höher
v Windows NT Workstation 4.0 mit Service Pack 5 oder höher
v Windows NT 4.0 Enterprise Edition mit Service Pack 5 oder höher
v Windows 2000 Server
v Windows 2000 Professional
v Windows 2000 Advanced Server
Für Hosts installieren Sie das Betriebssystem Novell NetWare Version 5.1
mit Service Pack 1.
Kapitel 1. Einführung
13
14
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Kapitel 2. Vorbereitung der Installation
Mit Hilfe der Informationen in diesem Kapitel können Sie die Installation der
Speicherverwaltungssoftware planen und vorbereiten.
Wie sollen die Speichersubsysteme verwaltet werden?
Wenn Sie sich noch nicht entschieden haben, erhalten Sie Informationen über die
beiden folgenden Methoden für das Verwalten von Speichersubsystemen unter
„Kapitel 1. Einführung” auf Seite 1:
v Direkte Verwaltung über eine Ethernet-Verbindung zu jedem Controller im
Speichersubsystem
v Host-Agenten-Verwaltung durch die Host-Agenten-Software, die auf dem HostComputer installiert ist, welcher mit dem Speichersubsystem verbunden ist
Sie können eine beliebige oder beide Methoden verwenden. Da jedoch viele der
Vorbereitungen für die Installation von der verwendeten Methode abhängig sind,
entscheiden Sie, wie Sie die Speichersubsysteme im Netzwerk verwalten möchten.
Abb. 5 auf Seite 16 zeigt ein Beispiel einer Netzwerkkonfiguration eines direkt verwalteten Speichersubsystems (siehe Netzwerk A). In diesem Netzwerk sind die folgenden Komponenten enthalten:
v BOOTP-Server
v Verwaltungsstation für SNMP-Traps (SNMP = Simple Network Management Protocol)
v Host, der durch einen Fibre Channel-E/A-Pfad mit einem Speichersubsystem verbunden ist
v Verwaltungsstation, die durch ein Ethernet-Kabel mit den Controllern des
Speichersubsystems verbunden ist
Abb. 5 auf Seite 16 zeigt ein Beispiel einer Netzwerkinstallation eines durch einen
Host-Agenten verwalteten Speichersubsystems (siehe Netzwerk B). In diesem Netzwerk sind die folgenden Komponenten enthalten:
v Ein Host, der durch einen Fibre Channel-E/A-Pfad mit einem Speichersubsystem
verbunden ist
v Eine Verwaltungsstation, die durch ein Ethernet-Kabel mit dem Host verbunden
ist
15
Fibre Channel-E/A-Pfad
Netzwerk A
TCP/IP
Ethernet
Speichersubsystem
Bankeinrichtung
Netzverwaltungs- Host-Computer
Denver
station
für SNMP-Traps) (IP-Adresse
153.79.144.12)
Controller
Verwaltungsstation BOOTP-Server
(eine oder mehrere)
Controller
Host-Name: Denver_a
(IP-Adresse 153.79.144.13)
Hardware-Adresse 00.a0.b8.02.04.20
Host-Name: Denver_b
(IP-Adresse 153.79.144.14)
Hardware-Adresse 00.a0.b8.00.00.d8
Router
Netzwerk B
TCP/IP
Fibre Channel-E/A-Pfad
Speichersubsystem
Entwicklung
Host-Computer
Atlanta
(IP-Adresse
153.79.144.22)
Controller
Verwaltungsstation
(eine oder mehrere)
Controller
Abbildung 5. BeispielNetz
16
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Vorbereiten einer Netzinstallation
Bevor Sie die Speicherverwaltungssoftware installieren, müssen die Netzkomponenten eingerichtet sein und ordnungsgemäß funktionieren. Darüber hinaus müssen
Sie alle Host- und Controllerdaten, die für den ordnungsgemäßen Betrieb der Software erforderlich sind, zur Hand haben. Führen Sie hierzu die Tasks aus, die in
Tabelle 8 zusammengefasst sind (siehe die entsprechenden Prozeduren). Verwenden Sie Tabelle 13 auf Seite 55 als Datenblatt, um das Speichersubsystem und die
Controllerinformationen zu protokollieren.
Tabelle 8. Netzwerk Zusammenfassung der Vorbereitungs-Tasks
Auszuführende Task Für direkte oder
Warum soll diese Task
Host-Agenten-Ver- ausgeführt werden?
waltung?
Schritt 1 - Installieren Beide
Sie alle Hardwarekomponenten (HostComputer, Speichersubsysteme, Kabel
usw.), die mit dem
Netz verbunden werden sollen.
Hier finden Sie
Anweisungen
Um sicherzustellen, dass Spezielles
die Netzhardware vorInstallationshanden ist
handbuch für
die Hardwarekomponenten
Beide
Zum Hinzufügen der
Speichersubsysteme zur
Verwaltungsdomäne
nach der Installation der
Software
„Benennung der
Speichersubsysteme”
auf Seite 19.
Direkt
Schritt 3 - Bestimmen Sie die EthernetHardware-Adresse für
jeden Controller in
allen mit dem Netz
verbundenen
Speichersubsystemen.
Zum Einrichten des
BOOTP-Servers, um
Netzkonfigurationsdaten
an die Controller weiterzugeben
„Ermitteln der Hardware-EthernetAdresse für jeden
Controller” auf Seite 20.
Schritt 2 - Legen
Sie eine Namenskonvention für die
Speichersubsysteme
fest, die an das Netz
angeschlossen sind,
und zeichnen Sie die
Konvention auf.
Kapitel 2. Vorbereitung der Installation
17
Tabelle 8. Netzwerk Zusammenfassung der Vorbereitungs-Tasks (Forts.)
Auszuführende Task Für direkte oder
Warum soll diese Task
Host-Agenten-Ver- ausgeführt werden?
waltung?
Bei der Host-AgentenVerwaltung benötigen Sie
die IP-Adressen und
Host-Namen des Hosts,
auf dem die Software
ausgeführt werden soll.
Bei der direkten Verwaltung benötigen Sie die
IP-Adressen für jeden
Controller in den
Speichersubsystemen.
Mittels der IP-Adressen
wird der BOOTP-Server
so konfiguriert, dass er
die Netzkonfigurationsdaten an die Controller
weitergeben kann.
Außerdem verwenden
Sie die IP-Adressen der
Controller, um die HostTabelle oder die Tabelle
für das Domänennamensystem (DNS = Domain
Name System) zu installieren.
„Ermitteln der IPAdressen für Hosts
und Controller” auf
Seite 22.
Schritt 5 - Installieren Direkt
Sie den BOOTP-Server, um die Netzkonfigurationsdaten
für einen bestimmten
Controller zur Verfügung zu stellen.
Netzkonfigurationsdaten
werden den Controllern
mittels des BOOTP-Servers zur Verfügung
gestellt.
„Einrichten des
BOOTP-Servers” auf
Seite 22.
Direkt
Schritt 6 - Prüfen
Sie, ob die TCP/IPSoftware installiert ist,
und installieren Sie
die Host- oder DNSTabelle.
Durch das Installieren
der Client-Software auf
einer Verwaltungsstation
wird sichergestellt, dass
die Verwaltungsstation so
konfiguriert wird, dass
die Controller über das
Netzwerk erreicht werden
können. Wenn die ClientSoftware auf dem Host
installiert ist, ist die
TCP/IP-Software nach
wie vor für die erfolgreiche Kommunikation
zwischen der Client-Software und den Controllern
erforderlich.
„Prüfen der TCP/IPSoftware und Einrichten der Hostoder DNS-Tabelle”
auf Seite 32.
Schritt 7 - Schalten
Sie die Einheiten ein,
die an das Netz
angeschlossen sind.
Um sicherzustellen, dass
alle Einheiten und Verbindungen in Betrieb
sind.
Spezielles
Installationshandbuch für
die Hardwarekomponenten
Schritt 4 - Lassen
Sie sich vom Netzadministrator die IPAdressen und HostNamen geben.
18
Hier finden Sie
Anweisungen
Beide
Beide
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Tabelle 9 zeigt einen Beispielinformationsdatensatz mit Einträgen für ein direkt verwaltetes Speichersubsystem und ein mit einem Host-Agenten verwaltetes Speichersubsystem.
Tabelle 9. Beispielinformationsdatensatz
Name des
Speichersubsystems
(siehe Seite 19)
Verwaltungsart
(siehe Seite 15)
Controller — Ethernet- und IPAdressen sowie Host-Name
(siehe Seiten 20 und 22)
SpeichersubsystemBankeinrichtung
Direkt
HardwareHardwareEthernet-Adresse Ethernet-Adresse
= 00a0b8020420 = 00a0b80000d8
IP-Adresse =
153.79.144.13
Host —
IP-Adresse und
Host-Name
(siehe Seite 22)
IP-Adresse =
153.79.144.14
Host = Denver_a Host = Denver_b
SpeichersubsystemEntwicklung
Host-Agent
IP-Adresse =
153.79.111.22
Host = Atlanta
Tabelle 13 auf Seite 55 stellt ein Datenblatt bereit, auf dem Sie die Namen des
Speichersubsystems, Verwaltungstypen, Hardware-Ethernet-Adressen und IPAdressen protokollieren können. Erstellen Sie eine Kopie dieser Tabelle, und
vervollständigen Sie die Informationen für die Speichersubsysteme und Controller.
Verwenden Sie die in Tabelle 13 auf Seite 55 protokollierten Informationen, um die
BOOTP-Tabelle für Netzserver und den Host oder die DNS (Domain Name System)-Tabelle zu definieren. Die Informationen in Tabelle 13 auf Seite 55 sind Ihnen
beim Hinzufügen von Speichersubsystemen nach der Erstinstallation behilflich. Die
Spaltenüberschriften zeigen die Seitenreferenzen der detaillierten Anweisungen für
den Erhalt der Informationen. Einen Beispielinformationsdatensatz finden Sie in
Tabelle 9.
Benennung der Speichersubsysteme
Wenn Sie das Netzwerk installieren, entscheiden Sie über die Namenskonventionen
für die Speichersysteme. Nachdem Sie die Speicherverwaltungssoftware installiert
und erstmals gestartet haben, werden alle Speichersubsysteme in der Verwaltungsdomäne als <unbenannt> angezeigt. Mittels des Fensters Subsystem Management
können Sie die einzelnen Speichersubsysteme umbenennen.
Die folgende Liste enthält Tipps für die Benennung von Speichersubsystemen:
v Die Zeichenzahl ist auf 30 Zeichen begrenzt. Alle vor- und nachgestellten Leerzeichen werden aus dem Namen gelöscht.
v Verwenden Sie ein eindeutiges, sinnvolles Namensschema, das leicht verständlich und einprägsam ist.
v Vermeiden Sie willkürliche Namen oder Namen, die in der Zukunft schnell ihre
Bedeutung verlieren.
v In der Software werden die Namen der Speichersubsysteme mit dem Präfix
Speichersubsystem angezeigt. Deshalb wird ein in Entwicklung umbenanntes
Speichersubsystem folgendermaßen angezeigt:
Speichersubsystem-Entwicklung
Kapitel 2. Vorbereitung der Installation
19
Wenn Sie sich für ein Benennungsschema entschieden haben, zeichnen Sie die
Namen für die Speichersubsysteme im Informationsdatensatz auf (Tabelle 13 auf
Seite 55).
Wenn Sie das Speichersubsystem direkt verwalten, fahren Sie mit „Ermitteln der
Hardware-Ethernet-Adresse für jeden Controller” fort. Wenn Sie das Speichersubsystem durch einen Host-Agenten verwalten, fahren Sie mit „Ermitteln der IPAdressen für Hosts und Controller” auf Seite 22 fort.
Ermitteln der Hardware-Ethernet-Adresse für jeden Controller
Verwenden Sie folgende Prozedur, wenn Sie das Speichersubsystem über Ethernet-Verbindungen zu jedem Controller direkt verwalten möchten. Wenn Sie die
Speichersubsysteme mit Hilfe der Host-Agenten-Software verwalten möchten, überspringen Sie diese Prozedur, und fahren Sie mit „Ermitteln der IP-Adressen für
Hosts und Controller” auf Seite 22 fort.
1. Entfernen Sie die Frontblende (Maschinentypen 3526 und 3552) von der
Controllereinheit, wie in Abbildung Abb. 6 dargestellt. Ziehen Sie vorsichtig den
Knopf heraus, um die Kontaktstifte «1¬ freizugeben. Schieben Sie anschließend
die Frontblende herunter «2¬.
Abbildung 6. Entfernen der Frontblende der Controllereinheit (Maschinentypen 3526 und
3552)
2. Entriegeln und öffnen Sie die Hebel an den RAID-Controllern, Modelle 3526 und
3552.
Aus technischen Gründen können die folgenden beiden Abbildungen nicht auf
Deutsch zur Verfügung gestellt werden.
20
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Hardware-EthernetAdressenbezeichnung
Abbildung 7. Standort der Hardware-Ethernet-Adresse (Maschinentypen 3526 und 3552)
Hardware-EthernetAdressenbezeichnung
Abbildung 8. Standort der Hardware-Ethernet-Adresse (Maschinentyp 3542)
3. Die Etiketten für die Hardware-Ethernet-Adressen der Controller befinden sich
auf der Vorderseite jedes Controllers (siehe Abbildungen Abb. 7 und Abb. 8).
Die Nummer wird in der Form xx.xx.xx.xx.xx.xx (z. B. 00.a0.b8.00.00.d8) dargestellt.
4. Protokollieren Sie jede Ethernet-Adresse im Informationsdatensatz (Tabelle 13
auf Seite 55).
Kapitel 2. Vorbereitung der Installation
21
5. Um die Frontblende (Maschinentypen 3526 und 3552) wieder einzusetzen,
schieben Sie die Oberkante unter den Rand am Gehäuse «1¬. Drücken Sie
anschließend gegen die Unterkante der Frontblende, bis die Kontaktstifte in
den Befestigungslöchern einrasten «2¬ (siehe Abbildung Abb. 9).
Abbildung 9. Austauschen der Frontblende der Controllereinheit (Maschinentypen 3526 und
3552)
6. Fahren Sie mit dem Schritt „Ermitteln der IP-Adressen für Hosts und Controller” fort.
Ermitteln der IP-Adressen für Hosts und Controller
Sollen die Speichersubsysteme direkt verwaltet werden, ordnen Sie jedem Controller in allen Speichersubsystemen im Netz eine eindeutige IP-Adresse und einen
zugehörigen Host-Namen zu (oder erfragen Sie diese Daten vom Netzadministrator). Protokollieren Sie die IP-Adresse und den Host-Namen für jeden Controller im Informationsdatensatz (Tabelle 13 auf Seite 55). Fahren Sie dann mit dem
Schritt „Einrichten des BOOTP-Servers” fort.
Einrichten des BOOTP-Servers
Wenn Sie die Speichersubsysteme über eine Ethernet-Verbindung zu jedem Controller direkt verwalten möchten, wählen Sie die Prozedur für die Einrichtung des
BOOTP-Servers aus:
v Wenn Sie einen BOOTP-kompatiblen DHCP-Server von NetWare verwenden,
fahren Sie mit dem Schritt „Verwenden von NetWare DHCP als BOOTP-kompatibler Server” auf Seite 23 fort.
v Wenn Sie einen BOOTP-kompatiblen DHCP-Server von Microsoft verwenden,
fahren Sie mit dem Schritt „Verwenden von Microsoft DHCP als BOOTP-kompatibler Server” auf Seite 26 fort.
v Wenn Sie einen UNIX-BOOTP-Server verwenden, fahren Sie mit dem Schritt
„Verwenden eines UNIX BOOTP-Servers” auf Seite 31 fort.
Wenn Sie die Speichersubsysteme mittels der Host-Agenten-Software verwalten
möchten, fahren Sie mit dem Schritt „Prüfen der TCP/IP-Software und Einrichten
der Host- oder DNS-Tabelle” auf Seite 32 fort.
22
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Verwenden von NetWare DHCP als BOOTP-kompatibler Server
Wenn Sie einen DHCP-Server verwenden wollen, muss ein DHCP-Manager installiert sein.
Vorbereitungen:
Vor dem Einrichten von DHCP müssen die folgenden Schritte ausgeführt werden:
1. Installieren Sie NetWare Version 5.1 auf dem ausgewählten Server oder den
ausgewählten Servern.
2. Installieren Sie die Novell Client-Software aus NetWare Version 5.1 auf den Client-Computern, die zum Verwalten von DNS und DHCP eingesetzt werden sollen.
3. Installieren Sie die DNS/DHCP Management Console auf den Client-Computern, die zum Verwalten von DNS und DHCP eingesetzt werden sollen.
Installieren von DHCP-Services während der NetWare 5.1-Serverinstallation
Verwenden Sie die folgende Prozedur, um DHCP-Services zu installieren:
1. Wählen Sie im Fenster Installation Options die Option Custom.
2. Aktivieren Sie im Fenster Components das Markierungsfeld Novell DNS/DHCP
Services.
3. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Serverinstallation
von NetWare Version 5.1 abzuschließen.
Starten der DHCP Management Console
Doppelklicken Sie zum Starten der DNS/DHCP Management Console auf ihr Symbol. Die DNS/DHCP Management Console kann auf einer Client-Workstation installiert werden. Sie kann aber auch aus dem Menü Tools des Dienstprogramms NetWare Administrator aufgerufen werden.
Nach der Installation der DNS/DHCP Management Console werden Sie aufgefordert, den DNS-Baumstrukturnamen einzugeben, unter dem DHCP eingerichtet werden soll.
Erstellen eines DHCP-Serverobjekts
Verwenden Sie die DHCP Management Console zum Erstellen und Einrichten eines
DHCP-Serverobjekts. Ein DHCP-Serverobjekt wird unter einem der folgenden
Objekte erstellt oder gesucht:
Organisation (Organization, O) Organisationseinheit (Organization Unit, OU) Land
(Country, C) Ort (Locality, L)
Führen Sie zum Erstellen und Einrichten eines DHCP-Serverobjekts die folgenden
Schritte aus:
1. Klicken Sie auf die Registerkarte DHCP Service der DHCP Management Console. Das Objekt Our Network ist das einzige Objekt, das im linken Teilfenster
der DHCP Management Console angezeigt wird.
2. Klicken Sie in der Funktionsleiste auf Create.
Das Fenster Create New DHCP Object wird geöffnet, in dem Sie ein DHCPServerobjekt, ein Teilnetzobjekt oder ein Teilnetz-Pool-Objekt erstellen können.
3. Wählen Sie DHCP Server, und klicken Sie auf OK.
Das Fenster Create DHCP Server wird geöffnet, in dem Sie zur Auswahl eines
Serverobjekts aufgefordert werden.
Kapitel 2. Vorbereitung der Installation
23
4. Verwenden Sie den Knopf Browse, um einen Server auszuwählen, und klicken
Sie dann auf Create.
Dadurch wird das DHCP-Serverobjekt DHCP_servername in NDS erstellt.
Suchen Sie in der DHCP Management Console das Symbol für den DHCP-Server am unteren Rand der Registerkarte DHCP Service. Das Serverobjekt wird
mit einer hindurchführenden roten Linie dargestellt. Durch diese rote Linie wird
angezeigt, dass die DHCP-Server-NLM sowie die zugehörigen NLMs nicht
installiert worden sind.
Erstellen eines Teilnetzobjekts
Die DNS/DHCP Management Console kann verwendet werden, um für jedes Teilnetz, dem Adressen zugewiesen werden sollen, ein DHCP-Teilnetzobjekt zu erstellen und einzurichten.
Führen Sie zum Erstellen und Einrichten eines Teilnetzobjekts die folgenden
Schritte aus:
1. Klicken Sie auf die Registerkarte DHCP Service der DNS/DHCP Management
Console.
Das Objekt Our Network ist das einzige Objekt, das im linken Teilfenster der
DNS/DHCP Management Console angezeigt wird.
2. Klicken Sie in der Funktionsleiste auf Create.
Das Fenster Create New DHCP Object wird geöffnet, in dem Sie ein DHCPServerobjekt, ein Teilnetzobjekt oder ein Teilnetz-Pool-Objekt erstellen können.
3. Wählen Sie Subnet, und klicken Sie auf OK.
Das Fenster Create Subnet wird geöffnet. Geben Sie für jedes zu erstellende
Teilnetz die folgenden Daten in den angebotenen Feldern ein: Teilnetzname,
NDS-Kontext, Teilnetzadresse und Teilnetzmaske. Haben Sie einen DHCPStandardserver eingerichtet, wird dessen Name angezeigt und kann geändert
werden.
Klicken Sie das Markierungsfeld Define Additional Properties an, um eine detailliertere Konfiguration einschließlich der für jedes Teilnetz typischen DHCP-Optionen zu ermöglichen.
4. Geben Sie die erforderlichen Daten ein, und klicken Sie dann auf Create.
Das DHCP-Teilnetzobjekt wird erstellt und im linken Teilfenster der DNS/DHCP
Management Console angezeigt.
Erstellen von Teilnetzadressbereichen
Die DNS/DHCP Management Console kann verwendet werden, um für jeden Pool
von Adressen, die durch DHCP dynamisch zugewiesen werden sollen, Objekte für
Teilnetzadressbereiche zu erstellen und einzurichten.
Führen Sie zum Erstellen und Einrichten eines Objekts für Teilnetzadressbereiche
die folgenden Schritte aus:
1. Klicken Sie auf die Registerkarte DHCP Service der DNS/DHCP Management
Console.
2. Wählen Sie das Teilnetzobjekt aus, unter dem das Teilnetzadressbereichs-Objekt erstellt werden soll, und klicken Sie dann auf Create.
Das Fenster Create New DHCP Record wird geöffnet.
24
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
3.
Wählen Sie Subnet Address Range, und klicken Sie auf OK. Das Fenster
Create New Subnet Address Range wird geöffnet.
4. Geben Sie für den Teilnetzadressbereich einen Namen ein, legen Sie die
Anfangs- und die Endadresse des Bereichs fest, und klicken Sie dann auf
Create.
Wenn Sie das Markierungsfeld Define Additional Properties aktivieren, wird ein
Fenster für detailliertere Informationen zum Bereich geöffnet, in dem Sie detailliertere Konfigurationsdaten angeben können.
Erstellen von IP-Adressobjekten
Die DNS/DHCP Management Console kann verwendet werden, um IP-Adressobjekte zu erstellen und einzurichten, die speziellen Einheiten zugewiesen oder von
der dynamischen Zuordnung ausgeschlossen werden sollen. Erstellen Sie für jede
dieser Einheiten oder Adressen ein IP-Adressobjekt. Für das Zuweisen einer
bestimmten Adresse zu einem Client ist es erforderlich, die MAC-Adresse (MAC =
Media-Access Control) oder die ID des Clients anzugeben.
Wenn Sie Teilnetze und Teilnetzadressbereiche eingerichtet haben, brauchen Sie
keine einzelnen IP-Adressen einzurichten, es sei denn, Adressen sollen manuell
zugewiesen oder von der Zuordnung ausgeschlossen werden.
Führen Sie zum Erstellen und Einrichten eines IP-Adressobjekts die folgenden
Schritte aus:
1. Klicken Sie auf die Registerkarte DHCP Service der DNS/DHCP Management
Console.
2. Wählen Sie das Teilnetzobjekt mit der IP-Zieladresse aus, und klicken Sie dann
in der Funktionsleiste auf Create.
Das Fenster Create New DHCP Object wird geöffnet.
3. Wählen Sie IP Address, und klicken Sie auf OK.
Das Fenster Create IP Address wird geöffnet.
4. Geben Sie die IP-Adresse ein, die zugewiesen oder davon ausgenommen werden soll, legen Sie den Zuordnungstyp fest, und klicken Sie dann auf Create.
Falls Sie sich für den Manuellen Zuordnungstyp entschieden haben, müssen
Sie entweder im Feld Client Identifier oder im Feld MAC Address Daten eingeben. Sie können den MAC-Typ auch festlegen, indem Sie in das entsprechende
Feld klicken; der Standardwert lautet FF Any.
Starten des DHCP-Servers
Nach dem Erstellen und Einrichten eines DHCP-Servers und dem Konfigurieren der
für DHCP erforderlichen NDSTM-Objekte geben Sie in der DHCP-Serverkonsole
den folgenden Befehl ein:
LOAD DHCPSRVR
Nach dem Installieren von DHCPSRVR.NLM kann der DHCP-Server auf Client-Anforderungen reagieren und IP-Adressen zuweisen.
Anmerkung: Weitere Informationen zum Einrichten, Konfigurieren und Verwenden
der Novell DNS/DHCP Services finden Sie in der Dokumentation zu
NetWare 5.1 auf der Novell Dokumentations-CD oder unter der
Adresse http://www.novell.com/documentation.
Kapitel 2. Vorbereitung der Installation
25
Verwenden von Microsoft DHCP als BOOTP-kompatibler Server
Sie müssen eine Version von DHCP verwenden, mit der die statische Adressierung
von BOOTP unterstützt wird. Wenn Sie einen DHCP-Server verwenden wollen,
muss ein DHCP-Manager installiert sein. Wenn ein DHCP-Manager im System
installiert ist, fahren Sie mit dem Schritt „Einrichten eines DHCP-Servers” fort. Wenn
kein DHCP-Manager installiert ist, verwenden Sie das folgende Installationsverfahren:
Installieren des DHCP-Managers
Verwenden Sie die folgende Prozedur, um den DHCP-Manager zu installieren:
1. Klicken Sie auf Start → Settings → Control Panel.
2. Doppelklicken Sie auf das Symbol Network.
3. Das Fenster Network wird geöffnet. Klicken Sie auf die Registerkarte Services.
4. Klicken Sie auf DHCP Server Network Services → Add.
5. Installieren Sie Windows NT Service Pack 5 oder höher erneut, um die neuen
DHCP-Einstellungen oder Informationen aus dem Service Pack zu erhalten.
6. Fahren Sie mit Schritt „Einrichten eines DHCP-Servers” fort.
Einrichten eines DHCP-Servers
Verwenden Sie die nachstehende Prozedur sowie Tabelle 13 auf Seite 55, um den
DHCP-Server einzurichten.
Anmerkung: Bei den folgenden Schritten und Fensterbeispielen wird davon ausgegangen, dass Sie einen Windows NT DHCP-Server unter Verwendung des zugehörigen DHCP-Managers konfigurieren.
1. Klicken Sie auf Start → Programs → Administrative Tools → DHCP
Manager.
Das Fenster DHCP Manager wird geöffnet.
2. Erstellen Sie einen Bereich. Mit einem Bereich wird eine Gruppe von Controllern
definiert, die Sie mit dem DHCP-Server konfigurieren möchten.
a. Klicken Sie auf Local Machine.
b. Klicken Sie auf Scope → Create.
Das Fenster Create Scope wird geöffnet.
Abbildung 10. Fenster Create Scope (Local)
26
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
c. Geben Sie die Anfangs- und End-IP-Adressen der Controller ein, die im
Netzwerk konfiguriert werden sollen.
Wenn Sie beispielsweise 50 Controller im Teilnetz 153.79.144.0 konfigurieren möchten, legen Sie die Anfangsadresse auf 153.79.144.1 und die Endadresse auf 153.79.144.50 fest.
d.
e.
f.
g.
h.
Anmerkung: Wenn in jedem Feld nicht mindestens drei Zeichen enthalten
sind, drücken Sie die Taste Punkt (.), um zum nächsten Feld
zu wechseln. Wenn Sie mit nur einem Controller arbeiten,
geben Sie dessen Adresse sowohl als Anfangs- als auch als
Endadresse ein.
Geben Sie die Teilnetzmaske ein. (Sie erhalten sie vom Netzwerkadministrator.)
Legen Sie die Gültigkeitsdauer der Lease auf Unlimited fest. Dadurch wird
die DHCP-Verbindung permanent.
Geben Sie einen Bereichsnamen und einen Kommentar ein.
Klicken Sie auf OK.
Wenn der Bereich erfolgreich erstellt wurde, klicken Sie auf Yes, um ihn zu
aktivieren.
Sie kehren zum Fenster DHCP Manager zurück.
3. Gehen Sie wie folgt vor, um die globalen Bereichsparameter zu konfigurieren.
Durch die Bereichsparameter können Sie die Einstellungen konfigurieren, die für
alle Controller gültig sein sollen. Informationen darüber, welche Parameter für
die gesamte Gruppe gelten sollen, finden Sie unter Tabelle 8 auf Seite 17.
Anmerkung: Sie können zu einem späteren Zeitpunkt mit Schritt 5 auf Seite 29
Optionen für spezielle Controller anlegen.
a. Klicken Sie auf DHCP Options → Global.
Das Fenster DHCP Options: Global wird geöffnet.
Anmerkung: Die RMS- und NMS-Einträge (RMS = Remote Management
Station, NMS = Network Management Station), die in früheren
Versionen der Speicherverwaltungssoftware Version 6.22 verwendet wurden, sind nicht erforderlich, wenn Sie mit dem Storage Manager 7.02 Speichersubsysteme mit Controllern mit
der Firmware Version 4.00.0x verwalten.
Abbildung 11. Fenster DHCP Options: Global
Kapitel 2. Vorbereitung der Installation
27
b. Wählen Sie aus der Liste Unused Options ein Element aus, und klicken Sie
auf Add, um dieses Element in die Liste Active Options zu verschieben.
Jeder Option ist ihre Kennnummer vorangestellt.
c. Klicken Sie auf Value, um der aktiven Option einen Wert zuzuordnen.
Wenn Value ausgeblendet ist, wird das Auswahlfenster Edit Array im unteren
Teil des Fensters geöffnet.
d. Wenn Sie eine IP-Adresse hinzufügen müssen, klicken Sie auf Edit Array.
Der IP Address Array Editor wird geöffnet.
Abbildung 12. Fenster IP Address Array Editor
Abb. 12 zeigt ein Beispiel, wie Sie die IP-Adresse für eine Verwaltungsstation hinzufügen.
Wenn Sie keine IP-Adresse hinzufügen müssen, fahren Sie mit Schritt 4 auf
Seite 29 fort.
e. Geben Sie die eindeutige IP-Adresse für die hinzugefügte Option ein.
f. Klicken Sie auf Add, um die neue IP-Adresse in die Liste der IP-Adressen zu
verschieben.
g. Klicken Sie auf OK. Das Fenster DHCP Options: Global wird erneut geöffnet.
h. Wiederholen Sie die Schritte 3d bis 3g, bis alle globalen Optionen hinzugefügt wurden.
Wenn Sie das Hinzufügen der globalen Bereichsparameter abgeschlossen
haben, klicken Sie im Fenster DHCP Options: Global auf OK. Das Fenster
DHCP Manager wird erneut geöffnet.
28
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
4. Mit der folgenden Prozedur können Sie eine Reservierung für jeden Controller
erstellen: Verwenden Sie das Datenblatt, das Sie unter Tabelle 13 auf Seite 55
erstellt haben, um sicherzugehen, dass Sie alle Controller für jedes Speichersubsystem im Netz aufnehmen.
a. Klicken Sie auf Scope → Add Reservations.
b. Geben Sie im Feld IP Address die IP-Adresse für den ersten Controller auf
Ihrem Datenblatt ein.
c. Geben Sie im Feld Unique Identifier die Ethernet-Adresse für die
Controllerhardware ein.
d. Geben Sie im Feld Client Name den aus acht Buchstaben bestehenden
Namen des Controllers ein.
e. Klicken Sie auf Add.
f. Wiederholen Sie die Schritte 4b bis 4e für jeden Controller auf Ihrem Datenblatt. Siehe Tabelle 13 auf Seite 55.
g. Wenn Sie die Eingabe der Informationen für alle Controller abgeschlossen
haben, klicken Sie auf Close.
Sie kehren zum Fenster DHCP Manager zurück.
5. Gehen Sie wie folgt vor, um die controllerspezifischen Optionen zu konfigurieren. Durch die Erstellung einer controllerspezifischen Option können Sie einen
Konfigurationseintrag für einen Controller einem bestimmten Controller zuordnen, den Sie in Schritt 4 hinzugefügt haben.
Anmerkung: Wenn Sie eine Option auf Global Scope festlegen, wird diese
Option auf jeden Controller in dieser Gruppe angewendet und
muss nicht erneut hinzugefügt werden.
a. Klicken Sie auf Scope → Active Leases.
Das Fenster Active Leases wird geöffnet.
Abbildung 13. Fenster Active Leases
b. Wählen Sie einen Controller aus der Liste aus.
Kapitel 2. Vorbereitung der Installation
29
c. Klicken Sie auf Properties. Bei der eindeutigen ID (UID) handelt es sich um
die Hardware-Ethernet-Adresse, die Sie in Schritt 4c hinzugefügt haben.
Abbildung 14. Fenster Add Option Type
d. Klicken Sie auf Options. Das Fenster DHCP Options: Reservations wird
geöffnet.
e. Wählen Sie aus der Liste Unused Options einen Eintrag aus, und klicken
Sie auf Add, um den Eintrag in die Liste Active Options zu verschieben.
f. Klicken Sie auf Value, um der aktiven Option einen Wert zuzuordnen.
g. Geben Sie die Daten für den Wert der Option ein. Geben Sie beispielsweise
im Feld Zeichenfolge unter Host-Name den Host-Namen für den Controller
(von Ihrem Datenblatt, siehe Tabelle 13 auf Seite 55) ein. Klicken Sie auf
Edit, wenn der Wert, den Sie hinzufügen müssen, eine IP-Adresse für einen
Router ist.
h. Wiederholen Sie die Schritte 5e bis 5g, bis Sie alle spezifischen Optionen
für diesen Controller hinzugefügt haben.
i. Klicken Sie auf OK.
Sie kehren zum Fenster Add Option Type zurück.
j. Klicken Sie auf OK.
Sie kehren zum Fenster Active Leases zurück.
k. Wiederholen Sie die Schritte 5b bis 5j, bis Sie alle controllerspezifischen
Optionen für jeden Controller hinzugefügt haben.
Wenn Sie die spezifischen Optionen für alle Controller hinzugefügt haben,
klicken Sie im Fenster Active Leases auf OK.
Das Fenster DHCP Manager wird erneut geöffnet.
6. Fahren Sie mit Schritt „Prüfen der TCP/IP-Software und Einrichten der Hostoder DNS-Tabelle” auf Seite 32 fort.
30
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Verwenden eines UNIX BOOTP-Servers
Tabelle 10 und Tabelle 13 auf Seite 55 enthalten Informationen zum Einrichten der
BOOTP-Tabelle und zum Erstellen der erforderlichen Einträge zwecks Unterstützung der Controller in den Speichersubsystemen. Verwenden Sie einen Texteditor,
um die bootptab-Datei im /etc-Verzeichnis zu editieren.
Tabelle 10. Erforderliche Einträge für das Einrichten des UNIX-BOOTP-Servers
Eintrag
Beschreibung
Beispielformat
im BOOTP-Server
Teilnetzmaske
Maske, die zur Weiterleitung von Paketen an
definierte Teilnetze verwendet wird
Punktnotation
(sm=255.255.248.0)
Router
IP-Adresse des Hosts, der die Pakete an Netzwerke weiterleitet
Punktnotation
(gw=153.79.144.2)
Host-Name für den
Controller
Host-Name, der dem Controller zugeordnet ist
(siehe Tabelle 13 auf Seite 55)
Host-Name
(Denver_a)
IP-Adresse
IP-Adresse des Controllers (siehe Tabelle 13 auf
Seite 55)
Punktnotation
(ip=153.79.144.13)
Ethernet-Adresse
Die Ethernet-Adresse der Controllerhardware
(siehe Tabelle 13 auf Seite 55)
Hexadezimale
Notation
(ha=00a0b8020420)
Im folgenden Beispiel einer BOOTP-Tabelle wird angenommen, dass Sie einen
UNIX BOOTP-Server, wie z.B. einen Server im Netzwerk, konfigurieren, wie in
Abb. 5 auf Seite 16 dargestellt. Der Eintrag s4.default:\ gibt Einstellungen an, die für
alle Controller gemeinsam gelten. Mit dem Eintrag tc=s4.default:\ wird diese allgemeine Einstellungsgruppe einem bestimmten Controller zugeordnet.
s4.default:\ (allgemeine Einstellungen)
ht=ether:\
sm=255.255.248.0:\
gw=153.79.144.2:\
hn:
denver_a:\
tc=s4.default:\ (verweist auf allgemeine Einstellungen)
ip=153.79.144.13:\
ha=00a0b8020420:
denver_b:\
tc=s4.default:\
ip=153.79.144.14:\
ha=00a0b80000d8"
Wenn Sie die BOOTP-Tabelle eingerichtet haben, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Schalten Sie die Speichersubsysteme ein, so dass die Parameter in der
BOOTP-Tabelle wirksam werden.
2. Wenn Sie die BOOTP-Tabelle eingerichtet haben, fahren Sie mit dem Schritt
„Prüfen der TCP/IP-Software und Einrichten der Host- oder DNS-Tabelle” auf
Seite 32 fort.
Kapitel 2. Vorbereitung der Installation
31
Prüfen der TCP/IP-Software und Einrichten der Host- oder DNS-Tabelle
Stellen Sie sicher, dass die Host-Namen für die Controller mit den entsprechenden
IP-Adressen für die Controller übereinstimmen. Mit der folgenden Prozedur können
Sie prüfen, ob die TCP/IP-Software auf der Verwaltungsstation installiert ist und die
Host- oder DNS-Tabelle einrichten.
Anmerkung: Sie können anstatt DNS auch den Windows Internet Name Service
(WINS) verwenden.
1. Klicken Sie auf Start → Settings → Control Panel → Network → Protocols, um
zu prüfen, ob die TCP/IP-Software ordnungsgemäß installiert und konfiguriert
ist.
Anmerkung: Wenn die TCP/IP-Software nicht ordnungsgemäß installiert
wurde, nehmen Sie eine erneute Installation von der Windows NT
4.0-Installations-CD vor. Klicken Sie auf Start → Settings → Control Panel → Network → Protocols → Add → Have Disk.
2. Aktualisieren Sie entweder die Host- oder die DNS-Tabelle, um einen Host-Namen anzugeben, der einer IP-Adresse zugeordnet werden kann. Wenn Sie nicht
über DNS verfügen, bearbeiten Sie die beiden Host-Tabellen, die sich in den folgenden Verzeichnissen befinden:
c:\winnt\system32\drivers\etc\hosts
c:\winnt\system32\drivers\etc\imhosts
Wenn Sie beispielsweise die Host-Tabellen für die Controller einrichten möchten, die mit Netz A verbunden sind (Abb. 5 auf Seite 16), erstellen Sie mit einem
Texteditor die folgenden Einträge für IP-Adressen und Controllernamen:
IP-Adresse
Host-Name für den Controller
127.0.0.01
localhost
153.79.144.13
denver_a
153.79.144.14
denver_b
3. Wenn Sie Speichersubsysteme mit einer Firewall mit Paketfilter verwalten
möchten, konfigurieren Sie die Firewall so, dass Anschluss 2463 für TCP-Daten
geöffnet wird. Andernfalls fahren Sie mit „Kapitel 3. Installieren der Software in
einer Standardkonfiguration” auf Seite 33 fort.
32
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Kapitel 3. Installieren der Software in einer Standardkonfiguration
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie die Speicherverwaltungssoftware in
einer Standardkonfiguration installieren.
Wichtig: Suchen Sie auf jedem Installationsdatenträger nach einer README-Datei.
Diese README-Datei enthält wichtige Informationen, die bei der Erstellung dieser
Dokumentation Installation und Unterstützung noch nicht zur Verfügung standen.
Zur Installation der Speicherverwaltungssoftware stehen zwei Konfigurationen zur
Verfügung:
v Sie verfügen bisher noch nicht über Speichersubsysteme. In diesem Fall installieren Sie neue Speichersubsysteme mit Controllern der Maschinentypen 3526,
3542 oder 3522 mittels der Firmware-Version 4.00.0x und verwalten diese neuen
Speichersubsysteme mit Storage Manager 7.02. Wenn dieser Fall auf Sie zutrifft,
fahren Sie mit dem Schritt „Installationsprozess” auf Seite 34 fort.
v Sie verfügen bereits über Speichersubsysteme mit Controllern der Maschinentypen 3526, 3542 oder 3552. In diesem Fall können Sie folgendermaßen vorgehen:
– Aktualisieren Sie die Controller-Firmware der vorhandenen Speichersubsysteme auf die Version 4.00.0x, und verwalten Sie die Subsysteme
mit Storage Manager 7.02.
– Verwalten Sie die Speichersubsysteme weiterhin mit der Version 6.22 der
Speicherverwaltungssoftware. Sie können diese Speichersubsysteme auch in
Koexistenz mit neuen Speichersubsystemen verwalten, die Sie mit Storage
Manager 7.02 verwalten. Informationen darüber, ob Sie über koexistierende
Speichersubsysteme verfügen, finden Sie unter „Installationsarten” auf Seite 6.
Bestimmen Sie den für Sie geeigneten Installationsprozess anhand von Tabelle 11
auf Seite 34.
33
Tabelle 11. Ermitteln des Installationsprozesses in einer Standardkonfiguration
Aktuelle Umgebung
Geplante Umgebung
Aktion
Bestehende Speichersubsysteme mit Controllern, auf denen
Firmware Version 3.x
ausgeführt wird
Upgrade auf Firmware Version
4.00.0x
Weitere Informationen hierzu
finden Sie in der README-Datei im Verzeichnis \Netware51\
auf der Installations-CD.
Keine bestehenden
Speichersubsysteme
Neue Speichersubsysteme mit
Fahren Sie mit dem Schritt
Controllern, für die die Firmware- „Installationsprozess” fort.
Version 4.00.0x verwendet wird
und die mit Storage Manager 7.02
verwaltet werden
Bestehende Speichersubsysteme mit Controllern, die mit den
Firmware-Versionen
4.00.00 bis 4.00.01
arbeiten
Upgrade von Speichersubsys1. Fahren Sie mit dem Schritt
temen mit Controllern, für die die
„Installationsprozess” fort.
Firmware Version 4.00.0x verwen2. Aktualisieren Sie mit Hilfe
det wird und die mit Storage
der Onlinehilfefunktion der
Manager 7.02 verwaltet werden
Speicherverwaltungssoftware NVSRAM und
Firmware auf Version
4.00.0x.
Weiterverwendung der bestehen- Fahren Sie mit Schritt
den Versionen 4.00.00 bis 4.00.01 „Installationsprozess” fort.
der Controller-Firmware und Verwaltung mit Storage Manager
7.02. Weitere Informationen
hierzu finden Sie in der READMEDatei im Verzeichnis \Netware51\
auf der Installations-CD.
Installationsprozess
Dieser Installationsprozess gilt für die folgenden Installationsarten:
v Neue Installationen
v Beim Installieren mit bestehenden Speichersubsystemen
Beginnen Sie die Installation der Speicherverwaltungssoftware mit „Installieren des
Paketes SM7client” auf Seite 35. Fahren Sie mit dem Prozess fort, bis der Abschnitt
„Installieren des Host-Agent-Paketes” auf Seite 37 abgeschlossen ist.
34
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Abb. 15 zeigt ein Ablaufdiagramm des Installationsprozesses.
Installieren Sie das Client-Paket.
Installieren Sie das Host-Agent-Paket.
Öffnen Sie das Fenster
Enterprise Management
Öffnen Sie das Fenster
Subsystem Management
Die Installation ist abgeschlossen.
Weiter mit Kapitel 4,
Betriebssystemunterstützung
Abbildung 15. Installationsprozess
Installieren des Paketes SM7client
Verwenden Sie folgende Prozedur, um SM7client auf einer Verwaltungsstation zu
installieren, die mit Novell NetWare 5.1 mit Service Pack 1 konfiguriert ist:
Um SM7client auf einer Verwaltungsstation zu installieren, die mit einem der folgenden Betriebssysteme konfiguriert ist, richten Sie sich nach den Installationsanweisungen im IBM Netfinity FAStT Storage Manager Version 7.02 for Windows NT
Installation and Support Guide bzw. im IBM Netfinity FAStT Storage Manager Version 7.02 for Windows 2000 Installation and Support Guide.
v Windows NT Server 4.0 mit Service Pack 5 oder höher
v
v
v
v
v
Windows NT 4.0 Enterprise Edition mit Service Pack 5 oder höher
Windows NT Workstation 4.0 mit Service Pack 5 oder höher
Windows 2000 Advanced Server
Windows 2000 Professional
Windows Advanced Server
Kapitel 3. Installieren der Software in einer Standardkonfiguration
35
Hinweise:
v Wenn Sie lediglich eine Netzverwaltungsstation konfigurieren, müssen Sie nur
den SM7client installieren.
v Wenn Sie SM7client auf einem eigenständigen Host installieren und Speichersubsysteme über den Fibre Channel-E/A-Pfad statt über das Netzwerk verwalten
möchten, müssen Sie die TCP/IP-Software auf dem Host installieren und dem
Host eine statische IP-Adresse zuweisen.
Installationsanweisungen für NetWare 5.1
Bevor Sie die Software installieren, stellen Sie folgende Punkte sicher:
v Auf der Verwaltungsstation sind mindestens 60 MB Plattenspeicherplatz verfügbar.
v Der Bildschirm ist auf eine Bildschirmauflösung von mindestens 800x600 Pixel
und auf eine Farbpalette von mindestens 256 Farben festgelegt.
v Es sind alle anderen Programme geschlossen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, falls Sie das SM7client-Paket auf einer
Verwaltungsstation mit dem Betriebssystem NetWare 5.1 installieren:
1. Legen Sie die Installations-CD zum IBM FAStT Storage Manager in das
CD-ROM-Laufwerk ein, und geben Sie den folgenden Befehl ein:
load cdrom
2. Hängen Sie den Datenträger an.
3. Klicken Sie auf Novell → Install.
4. Klicken Sie auf Add, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
5. Klicken Sie auf den Knopf Directory Tree.
Das Fenster Directory Tree wird geöffnet.
6. Wählen Sie das CD-ROM-Laufwerk aus.
7. Gehen Sie in das Verzeichnis \Netware51\SM7client.
8. Wählen Sie die Datei program.ni aus, und klicken Sie dann auf OK.
9. Klicken Sie auf OK.
Nach dem Kopieren der Dateien wird das Fenster License Agreement geöffnet.
10. Klicken Sie auf Accept, um fortzufahren.
Das Nachrichtenfenster für den Kopiervorgang der Dateien wird geöffnet.
11. Wenn die Installation vollständig ist, klicken Sie auf Finish.
Verwenden Sie folgende Prozedur, um zu prüfen, ob die Installation erfolgreich war:
1. Klicken Sie auf Novell → Programs.
2. Prüfen Sie, ob der Client Netfinity Fibre Channel Storage Manager in der Liste
der Programme angezeigt wird.
3. Fahren Sie mit Schritt „Installieren des Host-Agent-Paketes” auf Seite 37 fort.
Anmerkung: Das Host-Agenten-Paket muss auch dann installiert werden, wenn
Sie SM7client nur auf einer Verwaltungsstation installieren.
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IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Installieren des Host-Agent-Paketes
Verwenden Sie folgende Prozedur, um das Host-Agenten-Paket auf jedem HostComputer zu installieren, der mit einem oder mehreren Speichersubsystemen verbunden ist. SM7agent besteht aus den folgenden Komponenten:
v Der Host-Agenten-Software, die für die Host-Agenten-Verwaltung der Speichersubsysteme erforderlich ist
v Dem Dienstprogramm Hot Add zum dynamischen Hinzufügen von logischen
Laufwerken zum Betriebssystem. Siehe „Verwenden des Dienstprogramms Hot
Add” auf Seite 52.
v Dem Dienstprogramm SM7devices, mit dem die Beziehung der logischen Laufwerke zu den Einheitennamen des Betriebssystems angezeigt wird. Weitere
Informationen finden Sie unter „Verwenden des Dienstprogramms SM7devices”
auf Seite 53.
Wichtig: Das Host-Agenten-Paket muss auch dann installiert werden, wenn Sie
Speichersubsysteme nicht über die Host-Agenten-Software verwalten möchten. Das
Host-Agenten-Paket enthält Dienstprogramme, die für die Verwaltung von Speichersubsystemen erforderlich sind.
Stellen Sie vor dem Installieren der Software Folgendes sicher:
v Der Host ist mit Novell NetWare 5.1 und Service Pack 1 konfiguriert.
v Der Host verfügt über mindestens 20 MB freien Plattenspeicherplatz.
v Der Bildschirm ist auf eine Auflösung von mindestens 640x480 Pixel und auf eine
Farbpalette von mindestens 256 Farben festgelegt.
v Sie haben alle anderen Programme geschlossen.
Falls Sie für das Speichersubsystem die Methode Host-Agenten-Verwaltung verwenden, stellen Sie für den Busadapter des Hosts den Maximalwert für LUN auf 32
ein. Standardmäßig ist der Wert für die UTM-LUNs (UTM = Universal Transport
Module) auf 31 und muss an das Betriebssystem gemeldet werden, damit
SM7agent das UTM identifizieren und Verbindungen zu ihm herstellen kann.
Weitere Informationen finden Sie in der README-Datei, die sich im Verzeichnis
Netware51/host_adapter auf der Installations-CD zum IBM FAStT Storage Manager
befindet.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Host-Agenten-Paket zu installieren:
1. Legen Sie die Installations-CD zum IBM FAStT Storage Manager in das
CD-ROM-Laufwerk ein, und geben Sie den folgenden Befehl ein:
load cdrom
2.
3.
4.
5.
Hängen Sie den CD-Datenträger an.
Klicken Sie auf Novell → Install.
Klicken Sie auf Add, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
Klicken Sie auf den Knopf Directory Tree.
Das Fenster Directory Tree wird geöffnet.
6. Wählen Sie das CD-ROM-Laufwerk aus.
7. Gehen Sie in das Verzeichnis \Netware51\SM7agent.
8. Wählen Sie die Datei product.ni aus, und klicken Sie dann auf OK.
Kapitel 3. Installieren der Software in einer Standardkonfiguration
37
9. Klicken Sie auf OK.
Nach dem Kopieren der Dateien wird das Fenster License Agreement geöffnet.
10. Klicken Sie auf Accept, um fortzufahren.
Die Dateien werden kopiert.
11. Wenn die Installation vollständig ist, klicken Sie auf Finish.
Anmerkung: Damit SM7agent beim Systemstart des Servers aktiviert wird,
kann jetzt in der Datei autoexec.ncf ein Eintrag angelegt werden.
Verwenden Sie folgende Prozedur, um SM7agent zu laden und zu prüfen, ob die
Installation erfolgreich war:
1. Schalten Sie in das Fenster Serverkonsole und zur Eingabeaufforderung um,
und geben Sie den folgenden Befehl ein:
Load SM7agent
Der Agent wird gestartet und zeigt die folgende Nachricht an, während die
UTM-LUNs abgefragt werden:
Aktivierung läuft
Weitere Informationen finden Sie unter „Automatisches Starten des Host-Agenten”
auf Seite 40.
38
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Kapitel 4. Beenden der Installation
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie Enterprise Management und Subsystem Management starten und den Installationsvorgang beenden.
Stoppen und Starten des Host-Agenten
Verwenden Sie die in den folgenden Abschnitten beschriebenen Prozeduren, um
die auf dem Host installierte Host-Agenten-Software zu starten und zu beenden.
Anmerkung: Wurde kein Access Volume erfasst, stoppt die Host-Agenten-Software
automatisch. Falls Sie eine NVSRAM-Datei herunterladen, die ein
Access Volume aktiviert oder die LUN ändert, die für das Access
Volume verwendet wird, müssen Sie die Host-Agenten-Software stoppen und neu starten oder für den Host einen Neustart ausführen,
damit die Erkennungsfunktion der durch den Host-Agenten verwalteten Speichersubsysteme aktiviert wird.
Stoppen des Host-Agenten
Sie müssen die Host-Agenten-Software beenden, wenn Sie Speichersubsysteme
hinzufügen möchten. Wenn Sie den Service neu starten, entdeckt der Host-Agent
die neuen Speichersubsysteme und fügt sie der Verwaltungsdomäne hinzu.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Host-Agenten zu beenden:
1. Drücken Sie in der Systemkonsole STRG+Esc, und wählen Sie dann System
Console.
2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:
unload sm7agent
3. Drücken Sie die Eingabetaste.
4. Kehren Sie zu ConsoleOne zurück. Drücken Sie Strg+Esc, und wählen Sie
dann Xserver → Graphical Console.
Manuelles Starten des Host-Agenten
Die Host-Agenten-Software muss manuell gestartet werden, wenn das System
gestartet wird oder falls es gestoppt wird, um Speichersubsysteme hinzuzufügen.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Host-Agenten manuell zu starten:
1. Drücken Sie in der Systemkonsole Strg+Esc, und wählen Sie dann System
Console.
2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein:
sm7agent
3. Drücken Sie die Eingabetaste.
4. Der Inhalt des Fensters wird gelöscht, wenn der (NLM-) Bereich erstellt worden
ist.
5. Kehren Sie zu ConsoleOne zurück. Drücken Sie Strg+Esc, und wählen Sie
dann Xserver → Graphical Console.
39
Automatisches Starten des Host-Agenten
Gehen Sie wie folgt vor, damit die Host-Agenten-Software beim Systemstart automatisch konfiguriert wird:
1. Öffnen Sie die Datei autoexec.ncf mit einem Dateieditierprogramm.
2. Suchen Sie den Abschnitt, in dem das Laden der Java-Laufzeitumgebung (JRE)
beschrieben ist. Geben Sie hinter dieser Zeichenfolge die folgende Zeile ein:
sys:system/sm7agent
3. Sichern und schließen Sie die editierte Datei autoexec.ncf.
Starten des Fensters Enterprise Management
Das Fenster Enterprise Management ist das erste Fenster, das geöffnet wird, wenn
Sie die Software starten. Verwenden Sie das Fenster Enterprise Management für
die folgenden Aufgaben:
v Die Speichersubsysteme, die Sie verwalten möchten, hinzufügen und suchen.
v Eine umfassende Anzeige aller Speichersubsysteme in Ihrer Verwaltungsdomäne
anzeigen.
v Stapelverwaltungsaufgaben von Speichersubsystemen mit Hilfe des Script Editors durchführen.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Fenster Enterprise Management zu starten:
1. Falls Sie den SM7agent verwenden, starten Sie ihn im Fenster Server Console.
Geben Sie im Fenster Server Console den folgenden Befehl ein:
Load SM7agent
2. Klicken Sie in der Xserver Graphical Console auf Novell → Programs.
3. Klicken Sie auf Netfinity Fibre Channel Storage Manager 7-Client.
Die Client-Software wird gestartet, und das Fenster Enterprise Management
sowie das Fenster Confirm Initial Automatic Discovery werden geöffnet (siehe
Abb. 16).
Abbildung 16. Fenster Confirm Initial Automatic Discovery
40
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Anmerkung: Es kann einige Minuten dauern, bis das Fenster Enterprise
Management geöffnet wird. In dieser Zeit wird kein Cursor angezeigt, der den Wartestatus symbolisiert (zum Beispiel eine Sanduhr). Wenn Sie die erste automatische Erkennung nicht ausführen
möchten, klicken Sie auf No. Sie können mittels der Menüoption
Edit → Add Device Hosts und Speichersubsysteme hinzufügen.
Weitere Informationen finden Sie unter „Hinzufügen von
Einheiten” auf Seite 42.
4. Klicken Sie auf Yes, um eine erste automatische Erkennung der Hosts und
Speichersubsysteme zu beginnen, die an das lokale Teilnetz angeschlossen
sind, in dem die Verwaltungsstation installiert ist.
Die Software sendet eine Broadcast-Nachricht über das lokale Teilnetz, in
dem die Verwaltungsstation installiert ist. Sie erkennt mit dem Host-Agenten
verwaltete Speichersubsysteme, wenn die Hosts, die die Netzverwaltungsverbindungen zu den Speichersubsystemen zur Verfügung stellen, auf den
Broadcast-Betrieb reagieren. Mit der Software werden direkt verwaltete
Speichersubsysteme erkannt, wenn die Controller in diesen Speichersubsystemen auf die Broadcast-Nachricht antworten.
Anmerkung: Es kann bis zu einer Minute dauern, bis das Fenster Enterprise
Management nach der ersten automatischen Erkennung aktualisiert
wird.
Wenn Sie den automatischen Erkennungsvorgang stoppen müssen, schließen Sie
das Fenster Enterprise Management.
Wenn die erste automatische Erkennung beendet ist, können Sie alle Hosts und
Speichersubsysteme anzeigen, die an das lokale Teilnetz angeschlossen sind
(siehe Abb. 17).
Aus technischen Gründen kann die folgende Abbildung nicht auf Deutsch zur Verfügung gestellt werden.
Abbildung 17. Fenster Enterprise Management
Kapitel 4. Beenden der Installation
41
Wenn nicht alle Hosts und Speichersubsysteme angezeigt werden, gehen Sie folgendermaßen vor:
v Überprüfen Sie die Hardware und die Verbindungen auf mögliche Fehler.
(Spezielle Prozeduren finden Sie in der Hardware-Dokumentation.)
v Detaillierte Informationen finden Sie in der Enterprise Management-Hilfe unter
dem Hilfethema über die Erkennung von Speichersubsystemen.
v Stellen Sie sicher, dass sich die Einheit im lokalen Teilnetz befindet. Ist dies nicht
der Fall, müssen Sie die Option Add Device verwenden.
Anmerkung: Wenn eine der Einheiten den Status Unresponsive aufweist, entfernen Sie die Einheit mit Hilfe der Software aus der Verwaltungsdomäne, und fügen Sie sie erneut hinzu. Anweisungen zum Entfernen und Hinzufügen von Einheiten finden Sie in der
Onlinehilfefunktion von Enterprise Management.
Ein Speichersubsystem kann unter Umständen nach einer automatischen Erkennung in der Einheitenbaumstruktur dupliziert werden, wenn das Speichersubsystem
direkt verwaltet wird, jedoch an einen Host angeschlossen ist, auf dem die HostAgenten-Software installiert und aktiv ist. In diesem Fall können Sie das doppelt
vorhandene Symbol für die Speicherverwaltung aus der Baumstruktur für die Einheiten mit Hilfe der Option Remove Device im Fenster Enterprise Management
löschen.
Fahren Sie mit dem Schritt „Hinzufügen von Einheiten” fort.
Hinzufügen von Einheiten
Sie können weitere Hosts oder Speichersubsysteme außerhalb des lokalen Teilnetzes hinzufügen. Weitere Informationen zu dieser Option finden Sie in der Onlinehilfefunktion des Fensters Enterprise Management.
Wichtig:
Wenn Sie Speichersubsysteme über die Host-Agenten-Software verwalten und physisch neue Speichersubsysteme hinzufügen, müssen Sie den Host-Agenten-Service
stoppen und erneut starten, so dass die neuen Speichersubsysteme erkannt werden können. Wechseln Sie dann zum Fenster Enterprise Management, und klicken
Sie auf Tools → Rescan, um der Verwaltungsdomäne neue Speichersubsysteme
hinzufügen.
Fahren Sie mit dem Schritt „Überwachen von Speichersubsystemen” fort.
Überwachen von Speichersubsystemen
Um die Rahmenbedingungen der Speichersubsysteme in Ihrer Verwaltungsdomäne
überwachen zu können, muss Enterprise Management gestartet werden. Weitere
Informationen zum Überwachen von Speichersubsystemen finden Sie in der Onlinehilfefunktion von Enterprise Management.
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IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Einrichten von Alert-Hinweisen
Wenn Sie zur Verwaltungsdomäne Einheiten hinzugefügt haben, richten Sie AlertHinweisoptionen ein, um kritische Ereignisse an die Speichersubsysteme weiterzugeben. Die folgenden Optionen sind für die Alert-Hinweise verfügbar:
v Hinweis an eine ausgewählte Netzverwaltungsstation (NMS = Network Management Station) anhand von SNMP-Traps (SNMP = Simple Network Management
Protocol) (Weitere Informationen erhalten Sie unter „Einrichten der NMS für die
SNMP-Hinweise”.)
v Hinweis an ausgewählte E-Mail-Adressen
v Hinweis an ausgewählte alphanumerische Empfangsgeräte (wenn ein Softwarepaket von Fremdherstellern zum Konvertieren von E-Mail-Nachrichten verwendet
wird)
Anmerkung: Das Fenster Enterprise Management muss geöffnet bleiben, wenn
Sie die Bedingungen der Speichersubsysteme, die Bestandteil Ihrer
Verwaltungsdomäne sind, überwachen möchten. Sie können das
Fenster aber minimieren. Wenn Sie das Fenster schließen, erhalten
Sie keine Alert-Hinweise. Weitere Informationen zu den Optionen für
Alert-Hinweise finden Sie in der Onlinehilfefunktion von Enterprise
Management.
Einrichten der NMS für die SNMP-Hinweise
Wenn Sie die Alert-Hinweise unter Verwendung der SNMP-Traps einrichten möchten, müssen Sie zuerst eine Datei für die Verwaltungsinformationsdatenbank (MIB =
Management Information Base) auf die ausgewählte Netzverwaltungsstation kopieren. Verwenden Sie diese Prozedur, um die MIB-Datei auf der Netzverwaltungsstation einzurichten.
Wichtig: Sie müssen die ausgewählte NMS lediglich einmal einrichten.
1. Kopieren Sie von der Installations-CD für den IBM FAStT Storage Manager aus
dem Verzeichnis \Netware51\SM7mib die Datei Arrayman.mib auf die Netzverwaltungsstation.
2. Befolgen Sie die Schritte, die für Ihre spezielle Netzverwaltungsstation erforderlich sind, um die MIB-Datei zu kompilieren.
Anmerkung: Einzelheiten zu den erforderlichen Schritten erhalten Sie von
Ihrem Netzadministrator oder entnehmen Sie der Dokumentation,
die speziell für das von Ihnen verwendete NMS-Produkt erhältlich
ist.
Konfigurieren von Alert-Zieladressen
Konfigurieren Sie die Zieladressen für die SNMP-Traps und für die E-Mails, die
Alert-Hinweise erhalten sollen, mit Enterprise Management. Weitere Hinweise zur
genauen Vorgehensweise finden Sie in der Onlinehilfefunktion von Enterprise
Management.
Kapitel 4. Beenden der Installation
43
Starten von Subsystem Management
Mit dem Fenster Subsystem Management können Sie die ausgewählten Subsysteme verwalten.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Fenster Subsystem Management für ein ausgewähltes Speichersubsystem zu öffnen:
1. Wählen Sie im Fenster Enterprise Management ein Speichersubsystem aus.
2. Klicken Sie auf Tools → Manage Device.
Das Fenster Subsystem Management für das ausgewählte Speichersubsystem
wird von der Software angezeigt (siehe Abb. 18).
Anmerkung: Mit dem geöffneten Fenster Subsystem Management können Sie
lediglich das ausgewählte Speichersubsystem verwalten. Sie können jedoch mehrere Fenster Subsystem Management öffnen, um
weitere Speichersubsysteme zu verwalten.
Abbildung 18. Fenster Subsystem Management (Modelle 3526 und 3552)
44
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Abbildung 19. Fenster Subsystem Management (Modell 3542)
Umbenennen von Speichersubsystemen
Wenn Sie Storage Manager 7.02 zum ersten Mal starten, sind die Speichersubsysteme nicht benannt. Sie müssen das Fenster Subsystem Management verwenden, um jedes Speichersubsystem, das <unnamed> ist, wie gewünscht umzubenennen. Beziehen Sie sich auf die im Informationsdatensatz eingegebenen
Namen, den sie unter Verwendung von Tabelle 13 auf Seite 55 erstellt haben.
Anschließend gehen Sie in die Onlinehilfefunktion von Subsystem Management,
und lesen Sie die Angaben zum Thema Umbenennen von Speichersubsystemen.
Das Hilfethema enthält ausführliche Anweisungen zum Umbenennen von Speichersubsystemen.
Ausführen weiterer Verwaltungs-Tasks für Speichersubsysteme
Sie können die folgenden Verwaltungs-Tasks für Speichersubsysteme ausführen:
v Herunterladen der Controller-Firmware
v Herunterladen der Controller-NVSRAM
v Suchen eines Speichersubsystems
v Anzeigen eines Profils für ein Speichersubsystem
v Eingeben oder Ändern eines Kennworts für ein Speichersubsystem
v Erstellen und Verwalten von logischen Laufwerken und Bereichen
v Verwenden der Leistungsüberwachung
v Erstellen von Speicherpartitionen (falls gültig)
Anmerkung: Um Speicherpartitionen zu erstellen, müssen Sie den weltweit gültigen Namen oder den Anschlussnamen für jeden Host-Adapter in
jedem mit dem Speichersubsystem verbundenen Host ermitteln.
Weitere Informationen über diese und sonstige Verwaltungs-Tasks für Speichersubsysteme finden Sie in den entsprechenden Hilfethemen der Onlinehilfefunktion
von Subsystem Management.
Fahren Sie mit dem Schritt „Ändern der Konfigurationseinstellungen im NVSRAM”
auf Seite 46 fort.
Kapitel 4. Beenden der Installation
45
Ändern der Konfigurationseinstellungen im NVSRAM
Führen Sie die Scripts zur NVSRAM-Konfiguration aus, um das Speichersubsystem
für die Verwendung mit NetWare-Hosts in einer Standardumgebung (ohne Cluster)
zu konfigurieren. Mit der folgenden Prozedur können Sie diese Scripts anwenden:
1. Legen Sie die Installations-CD zum IBM FAStT Storage Manager in das
CD-ROM-Laufwerk ein.
2. Geben Sie in der Xserver Graphical Console den folgenden Befehl ein:
load cdrom
3. Hängen Sie den CD-Datenträger an.
4. Klicken Sie in der Xserver Graphical Console auf Novell → Netfinity Fibre
Channel Storage Manager 7.
5. Klicken Sie im Fenster Confirm Initial Automatic Discovery auf Yes. Falls Sie
auf No klicken, können Sie Einheiten noch manuell mit der Option Edit→ Add
Device hinzufügen.
Die Speichersubsysteme, die über die Firmware-Version 4.x verfügen, werden
automatisch erkannt.
6. Klicken Sie im rechten Teilfenster des Fensters Enterprise Management von
Netfinity Fibre Channel Storage Manager 7 mit der rechten Maustaste auf ein
Speichersubsystem, und klicken Sie dann im Menü auf Execute Script.
Das Fenster Script Editor wird geöffnet.
7. Klicken Sie im Menü des Fensters Script Editor auf File → Load Script.
Wenn Sie zum Speichern der Änderungen in newscript.scr aufgefordert werden, klicken Sie auf No.
8. Wählen Sie im Fenster Load Script die Datei <CD-ROM
volume>\Netware51\scripts\Netware5.scr aus, und klicken Sie dann auf Open.
9. Klicken Sie im Menü des Fensters Script Editor auf Tools → Verify and
Execute.
Die Nachricht:
Script execution complete
wird im unteren Teilfenster des Fensters Script Editor angezeigt.
10. Klicken Sie im Fenster Script Editor auf File → Load Script.
Wenn Sie zum Speichern der Änderungen in newscript.scr aufgefordert werden, klicken Sie auf No.
11. Wählen Sie im Fenster Load Script die Datei <CD-ROM
volume>\Netware51\scripts\NW_mpio.scr, und klicken Sie dann auf Open.
12. Wählen Sie im Fenster Script Editor Tools → Verify and Execute aus.
Script execution complete
wird im unteren Teilfenster des Fensters Script Editor angezeigt.
13. Starten Sie den Controller neu, damit die Änderungen wirksam werden
können.
46
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Kapitel 5. Betriebssystemunterstützung
Dieses Kapitel enthält Informationen zur Verwendung der Speicherverwaltungssoftware mit Novell NetWare.
Einschränkungen für Novell NetWare
Wichtig: Überprüfen Sie immer, ob sich auf einem Installationsdatenträger eine
README-Datei befindet. Diese README-Datei enthält wichtige Informationen, die
bei der Erstellung dieser Dokumentation Installation und Unterstützung noch nicht
zur Verfügung standen.
In Tabelle 12 werden die Einschränkungen erklärt, die für die Verwendung von IBM
FAStT Storage Manager Version 7.02 mit Novell NetWare gelten.
Tabelle 12. Einschränkungen und Umgehungsverfahren für Novell NetWare
Einschränkung
Umgehungsverfahren
Durch Klicken auf einen senkrechten
Schiebepfeil (auf oder ab) wird das Schiebefeld über die ganze Länge der Schiebeleiste
ans andere Ende verschoben.
Dies ist ein bekannter Fehler in der Laufzeitumgebung von Java. Klicken Sie stattdessen
auf das Schiebefeld, und verschieben Sie es,
bis Sie an der gewünschten Stelle im Hilfefenster angelangt sind.
Die Migration von logischen Laufwerken (Ent- Benachrichtigen Sie den Kundendienst.
fernen eines Laufwerk-Sets mit logischen
Laufwerken von einem Speichersubsystem
und Einsetzen in ein anderes Speichersubsystem) wird nicht unterstützt, da die
Konfiguration verloren gehen kann.
Wenn Sie Speichersubsysteme über die
Host-Agenten-Software verwalten und die
Speicherverwaltungssoftware zum Herunterladen der Controller-Firmware verwenden,
benötigt der Übertragungsvorgang bis zu 10
Minuten.
Keines.
Wenn Sie ein neues Speichersubsystem mit
einem einzelnen Controller konfigurieren,
müssen Sie den Controller in Steckplatz A
platzieren. Die Controller-Firmware erkennt
einen einzelnen Controller nicht bzw. kann
nicht mit ihm kommunizieren, wenn Steckplatz A nicht belegt ist. Diese Einschränkung
gilt nicht für Speichersubsysteme, die
ursprünglich mit zwei Controllern konfiguriert
wurden.
Keines.
Eine allgemeine Ringleitungskonfiguration
(verwaltete Hubs, die an Switches angeschlossen sind) wird nicht unterstützt.
Keines.
47
Tabelle 12. Einschränkungen und Umgehungsverfahren für Novell NetWare (Forts.)
Einschränkung
Umgehungsverfahren
Wenn Sie einen Lüfter oder ein Netzteil
(CRU, Customer Replaceable Unit) bei
laufendem System aus einem Speichersubsystem entfernen, zeigt die Speicherverwaltungssoftware keinen Fehler an, und
die Komponente wird nicht als fehlend angezeigt.
Anmerkung: Ausfälle bei Lüftern und Netzteil-CRU werden gemeldet.
Ersetzen Sie die fehlenden Lüfter- oder
Netzteil-CRU sofort, um die Redundanz zu
gewährleisten. Stellen Sie sicher, dass Lüfter
oder Netzteil-CRU ordnungsgemäß in der
Controllereinheit eingesetzt ist.
Anzahl der unterstützten logischen Laufwerke
Folgende Einschränkungen gelten für die Unterstützung logischer Laufwerke:
v Bei der Verwendung der Novell Storage Management Services (SMS) können bis
zu 256 LUNs bzw. die für das Modell des Host-Adapters in Ihrem System maximal verfügbare Anzahl konfiguriert werden.
v Host-Adapter unterstützen die Höchstzahl an logischen Laufwerken. Weitere
Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation des Host-Adapters.
v Bei der Methode der Host-Agenten-Verwaltung wird ein bestimmtes logisches
Laufwerk, das sogenannte Access Volume (Zugriffsdatenträger) verwendet, um
mit den Controllern im Speichersubsystem zu kommunizieren. Das Access
Volume verwendet eines der zulässigen logischen Laufwerke. Wenn Sie das
Speichersubsystem über die Host-Agenten-Software verwalten, steht deshalb ein
LUN weniger zur Verfügung als die Höchstzahl, die von Novell NetWare und dem
Host-Adapter unterstützt wird.
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IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Erstellen von logischen Laufwerken
Ein logisches Laufwerk ist ein logisches Objekt, das Sie als grundlegende Struktur
zum Speichern von Daten im Speichersubsystem erstellen. Ein logisches Laufwerk
wird mit einer bestimmten RAID-Stufe für ein Array konfiguriert, um dem Bedarf von
Anwendungen nach Datenverfügbarkeit und Fibre Channel-E/A-Leistung gerecht zu
werden. Ein logisches Laufwerk wird vom Betriebssystem als ein einzelnes Laufwerk erkannt. Sie können logische Laufwerke in einer Standardkonfiguration hinzufügen oder löschen.
Wenn Sie mit der Speicherverwaltungssoftware neue logische Laufwerke erstellen,
müssen Sie die neuen Laufwerke zu Novell NetWare hinzufügen. Informationen
zum Hinzufügen von Laufwerken finden Sie in der Dokumentation zu Novell NetWare. Beachten Sie, dass jedes logische Laufwerk (nicht das Array) von Novell NetWare als ein einzelnes Laufwerk erkannt wird. Führen Sie nach dem Erstellen eines
logischen Laufwerks die Hot Add- und SM7devices-Dienstprogramme aus, die im
Lieferumfang der Speicherverwaltungssoftware enthalten sind. Das Hot Add-Dienstprogramm fügt neue logische Laufwerke zum Betriebssystem hinzu, und das
SM7devices-Dienstprogramm identifiziert logische Laufwerke über den vom
Betriebssystem zugeordneten Einheitennamen. Weitere Informationen zur Verwendung dieser Dienstprogramme finden Sie unter „Verwenden des Dienstprogramms
Hot Add” auf Seite 52 und „Verwenden des Dienstprogramms SM7devices” auf Seite 53.
Bevor Sie logische Laufwerke mit der Speicherverwaltungssoftware oder mit Hilfe
von Configure → Reset Configuration löschen, beenden Sie alle Ein- und Ausgabevorgänge am betroffenen Speichersubsystem. Hängen Sie dann alle NetWareDatenträger ab, die den logischen Laufwerken zugeordnet sind.
Kapitel 5. Betriebssystemunterstützung
49
Installieren von QLogic Management Suite Java
Die Software QLogic Management Suite Java (QMSJ) enthält den QLogic GUIEinheitentreiber, der zur Unterstützung der Überbrückungsfunktion erforderlich ist.
Die GUI können Sie zum Konfigurieren von LUNs, zum Speichern und zum Überbrücken verwenden.
Anmerkung: Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfefunktion.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um QLogic Management Suite Java zu
installieren:
1. Legen Sie die Installations-CD zum IBM FAStT Storage Manager in das
CD-ROM-Laufwerk ein.
2. Ordnen Sie dem Datenträger SYS des NetWare-Servers ein Laufwerk zu.
3. Gehen Sie in das Verzeichnis Netware51\qlremote.
4. Klicken Sie auf install.exe.
Das Fenster Introduction wird geöffnet.
5. Klicken Sie auf Next.
Das Fenster Important Information wird geöffnet. Lesen Sie die Anwendungshinweise für QMSJ.
6. Klicken Sie auf Next.
Das Fenster Choose Install Folder wird geöffnet.
7. Klicken Sie auf Next.
Das Fenster Choose Install Set wird geöffnet.
8. Um nur die QMSJ Java-GUI zu installieren, wählen Sie QMSJ GUI.
9. Um den QMSJ Novell NetWare 5.x Agent zu installieren, wählen Sie
QMSJ Novell NetWare 5.
10. Um die Java-GUI und den Novell NetWare Agent zu installieren, klicken Sie
auf Customize.
11. Klicken Sie auf Next.
Falls Sie Customize gewählt hatten, wird das Fenster Customize Install geöffnet.
12. Stellen Sie die Installationssets auf Custom Set ein.
13. Aktivieren Sie die Markierungsfelder QMSJ GUI,
QMSJ Novell NetWare 5.x Agent und Help.
14. Klicken Sie auf Install.
Das Fenster Novell NetWare Disk Selection wird geöffnet.
15. Wählen Sie den Laufwerkbuchstaben, der dem Datenträger SYS Ihres
NetWare-Servers zugeordnet ist, oder geben Sie ihn ein.
Das Fenster Install Complete wird geöffnet.
16. Klicken Sie auf Done.
17. Starten Sie den NetWare-Server neu, um den Agenten QMSJ zu starten.
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IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Konfigurationsbeispiel für QLogic Management Suite Java
Beziehen Sie sich beim Konfigurieren der Zuordnung von Einheiten und LUN auf
dieses Beispiel.
1. Öffnen Sie QLogic Management Suite Java. Das Fenster Host Bus Adapter
View wird geöffnet.
2. Klicken Sie auf Connect.
Das Fenster Connect to Host wird geöffnet.
3. Geben Sie den Namen oder die IP-Adresse des Hosts ein.
Anmerkung: Kann nach Eingabe des Host-Namens keine Verbindung hergestellt werden, wird ein Eintrag in der Host-Datei oder der DNSTabelle erforderlich.
4. Klicken Sie auf Configure.
Das Fenster Fibre Channel Port Configuration wird geöffnet.
5. Klicken Sie auf Tools → Auto Configure.
6. Klicken Sie auf Tools → Load Balance → All LUNs.
7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knotennamen der Einheit.
Es werden die Optionen Information und Configure LUN mask angezeigt.
8. Wählen Sie Configure LUN mask.
Anmerkung: Die Standardkonfiguration ordnet alle LUNs dem ersten FAStTHost-Adapter zu. Sie können das Fenster Fibre Channel Port
Configuration verwenden, um für den Busadapter Ihres Hosts
die Überbrückung und den Lastausgleich zu konfigurieren.
Das Fenster Fibre Channel LUN Configuration wird geöffnet. Sie können hier
Ihre bevorzugten und Alternativpfade konfigurieren sowie an der LUN-Konfiguration Änderungen vornehmen.
Kapitel 5. Betriebssystemunterstützung
51
9. Nach dem Klicken auf einen beliebigen Pfad werden die verfügbaren
Konfigurationsoptionen angezeigt. Informationen zu speziellen Konfigurationsdaten finden Sie in der Onlinehilfefunktion.
Anmerkung: Für Ihre LUNs könnten deren bevorzugte Pfade geändert werden müssen, um eine Übereinstimmung mit der Konfiguration
des FAStT-Speichersubsystems herzustellen.
10. Klicken Sie auf OK.
Das Fenster Fibre Channel Port Configuration wird geöffnet.
11. Die Installation ist jetzt abgeschlossen. Klicken Sie auf Apply.
Das Fenster Security Check wird geöffnet.
12. Klicken Sie auf OK.
Das Fenster Apply Configuration wird geöffnet.
13. Klicken Sie auf OK.
Verwenden des Dienstprogramms Hot Add
Die Host-Agenten-Software enthält ein Dienstprogramm namens Hot Add, mit dem
neue logische Laufwerke dynamisch hinzugefügt werden können, ohne das System
neu zu starten. Das Dienstprogramm registriert die neuen logischen Laufwerke, so
dass Sie mit Disk Administrator Partitionen erstellen können, Gerätenamen hinzufügen können usw. Das Hot Add-Dienstprogramm wird als Teil des Host-Agenten-Pakets installiert.
Nachdem die logischen Laufwerke auf einem bestimmten Speichersubsystem
erstellt wurden, wechseln Sie zum Host, der mit dem Speichersubsystem
verbunden ist, und führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Hot AddDienstprogramm zu verwenden:
1. Geben Sie in der Xserver Graphical Console den folgenden Befehl ein:
hot_add
2. Drücken Sie die Eingabetaste.
Die neuen logischen Laufwerke stehen über den Festplatten-Manager zur Verfügung.
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IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Verwenden des Dienstprogramms SM7devices
Die SM7agent-Software enthält ein Dienstprogramm namens SM7devices, mit dem
Sie das logische Laufwerk des Speichersubsystems sichten können, das einem
bestimmten Gerätenamen des Betriebssystems zugeordnet ist. Dies ist hilfreich,
wenn Sie mit Hilfe von nwconfig Laufwerke, Datenträger oder eine Kombination von
beiden für das logische Laufwerk erstellen möchten.
Nachdem die logischen Laufwerke auf einem bestimmten Speichersubsystem
erstellt wurden, wechseln Sie zum Host, der mit dem Speichersubsystem
verbunden ist, und führen Sie die folgenden Schritte aus, um das SM7devicesDienstprogramm zu verwenden:
1. Geben Sie in der Serverkonsole den folgenden Befehl ein:
SM7devices
2. Drücken Sie die Eingabetaste.
Die Software zeigt Informationen zur Identifikation der Einheit an. Beispielsweise
kann Folgendes angezeigt werden:
V596-A3-D0:0[Storage Subsystem MARKETING, Logical Drive DEBIT,
LUN 0, WWN <600a0b800007545c0000008d3a308b6e>]
V596-A3-D0:1 [Storage Subsystem MARKETING, Logical Drive DEBIT, LUN 1,
WWN <600a0b80000756ec000000a93a307d2a>]
V596-A3-D0:1F [Storage Subsystem MARKETING, Logical Drive Access volume,
LUN 31, WWN <600a0b800007545c0000009000000000>]
Where V596-A3-D0:0;
Die Ziffern am Beginn jeder Zeile bilden den Einheitennamen. Der Einheitenname identifiziert den Adapter oder die Einheit wie folgt:
Lieferantennummer [V596]. Eine eindeutige Nummer für den Lieferanten
dieser Einheit.
Adapternummer [A3]. Die Instanznummer eines mit NWPA registrierten
Adapters.
In diesem Beispiel identifiziert A3 die erste im Server installierte Instanz
dieses Adapters.
Einheitennummer [D0]. Die Nummer des Datenträgers bzw. der sonstigen
Einheit.
Nummer der logischen Einheit [0,1,1F]. Die LUN identifiziert die
einzelnen Einheiten, wenn an einen Bus mehrere Einheiten angeschlossen sind.
Storage
Logical
LUN x =
WWN x =
Subsystem x = der Name des Speichersubsystems
Drive x = der Name des logischen Laufwerks
die Nummer der dem logischen Laufwerk zugeordneten logischen Einheit
der weltweit gültige Name des logischen Laufwerks
Kapitel 5. Betriebssystemunterstützung
53
Deinstallieren von Softwarekomponenten der Speicherverwaltung
Gehen Sie wie folgt vor, um eine oder mehrere Komponenten von Storage Manager
7.02 zu deinstallieren.
1. Klicken Sie in der Xserver Graphical Console auf Novell → Install.
Das Fenster Add/Remove Programs Properties wird geöffnet.
2. Wählen Sie aus der Liste von Programmen die Komponente aus, die deinstalliert werden soll.
Wählen Sie z. B. Fibre Channel Storage Manager 7 Client.
3. Klicken Sie auf Add/Remove.
Das Fenster Confirm File Deletion wird geöffnet.
4. Klicken Sie auf Yes, um den Deinstallationsvorgang zu starten.
5. Wenn die Deinstallation vollständig ist, klicken Sie auf OK.
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IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Anhang A. Speichersubsystem/Controllerinformationsdatensatz
Tabelle 13 stellt ein Datenblatt bereit, auf dem Sie die Namen des Speichersubsystems, Verwaltungstypen, Hardware-Ethernet-Adressen und IP-Adressen protokollieren können. Erstellen Sie eine Kopie dieser Tabelle, und vervollständigen Sie
die Informationen für die Speichersubsysteme und Controller. Verwenden Sie die in
Tabelle 13 protokollierten Informationen, um die BOOTP-Tabelle für Netzserver und
den Host oder die DNS (Domain Name System)-Tabelle zu definieren. Die Informationen in Tabelle 13 sind Ihnen beim Hinzufügen von Speichersubsystemen nach
der Erstinstallation behilflich. Die Spaltenüberschriften zeigen die Seitenreferenzen
der detaillierten Anweisungen für den Erhalt der Informationen. Einen Beispielinformationsdatensatz finden Sie in Abb. 5 auf Seite 16.
Tabelle 13. Speichersubsystem- und Controllerinformationsdatensatz
Name des
Speichersubsystems
(siehe Seite 19)
Verwaltungsart Controller — Ethernet- und IP(siehe Seite 15) Adressen sowie Host-Name
(siehe Seiten 20 und 22)
Host —
IP-Adresse und
Host-Name
(siehe Seite 22)
Name des
Speichersubsystems:
Name des
Speichersubsystems:
Name des
Speichersubsystems:
Name des
Speichersubsystems:
Name des
Speichersubsystems:
Name des
Speichersubsystems:
Name des
Speichersubsystems:
Name des
Speichersubsystems:
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IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Anhang B. Hinweise
Diese Veröffentlichung ist für Produkte und Services entwickelt worden, die auf dem
deutschen Markt angeboten werden.
Möglicherweise bietet IBM die in diesem Dokument beschriebenen Produkte, Services oder Funktionen in anderen Ländern nicht an. Informationen über die gegenwärtig im jeweiligen Land verfügbaren Produkte und Services sind bei Ihrem IBM
Ansprechpartner erhältlich. Hinweise auf IBM Lizenzprogramme oder andere IBM
Produkte bedeuten nicht, dass nur Programme, Produkte oder Dienstleistungen von
IBM verwendet werden können. Anstelle der Produkte, Programme oder Dienstleistungen können auch andere, ihnen äquivalente Produkte, Programme oder Dienstleistungen verwendet werden, solange diese keine gewerblichen oder andere
Schutzrechte von IBM verletzen. Die Verantwortung für den Betrieb von Fremdprodukten, Fremdprogrammen oder Fremdservices liegt jedoch beim Kunden.
Für in diesen Dokument beschriebene Erzeugnisse und Verfahren kann es IBM
Patente oder IBM Patentanmeldungen geben. Mit der Auslieferung dieses Handbuchs ist keine Lizenzierung dieser Patente verbunden. Lizenzanforderungen sind
schriftlich an
IBM Europe
Director of Licensing
92066 Paris
La Défense Cedex
France
zu richten. Anfragen an obige Adresse müssen auf Englisch formuliert werden.
DIESE VERÖFFENTLICHUNG WIRD VON DER INTERNATIONAL BUSINESS
MACHINES CORPORATION OHNE JEDE GEWÄHR, OB DIREKT ODER INDIREKT, ZUR VERFÜGUNG GESTELLT, EINSCHLIESSLICH - JEDOCH NICHT
BESCHRÄNKT AUF - INDIREKT GELTENDER GEWÄHRLEISTUNGEN HINSICHTLICH DER WAHRUNG VON SCHUTZBESTIMMUNGEN, DER HANDELSFÄHIGKEIT ODER DER EIGNUNG FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK. Einige
Rechtsordnungen erlauben bei bestimmten Transaktionen keine Ablehnungserklärungen für direkte oder indirekte Gewährleistungen. Daher trifft dies für Sie möglicherweise nicht zu.
Trotz sorgfältiger Bearbeitung können technische Ungenauigkeiten oder Druckfehler
in dieser Veröffentlichung nicht ausgeschlossen werden. Die Angaben in diesem
Handbuch werden in regelmäßigen Zeitabständen aktualisiert. Die Änderungen werden in Überarbeitungen oder in Technical News Letters (TNLs) bekanntgegeben.
IBM kann jederzeit ohne Vorankündigung Verbesserungen und/oder Änderungen an
den in dieser Veröffentlichung beschriebenen Produkten und/oder Programmen vornehmen.
Verweise in dieser Veröffentlichung auf Websites anderer Anbieter dienen lediglich
zur Benutzerinformation und stellen keinerlei Billigung des Inhalts dieser Websites
dar. Das über diese Websites verfügbare Material ist nicht Bestandteil des Materials
für dieses IBM Produkt. Die Verwendung dieser Websites geschieht auf eigene Verantwortung.
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Werden an IBM Informationen eingesandt, können diese, in dem Maße, in dem IBM
dies für angemessen hält, beliebig verwendet oder verbreitet werden, ohne dass
eine Verpflichtung gegenüber dem Einsender entsteht.
Manche Software unterscheidet sich möglicherweise von der im Einzelhandel
erhältlichen Version (falls verfügbar), und enthält möglicherweise keine Benutzerhandbücher bzw. nicht alle Programmfunktionen.
Impressum
© COPYRIGHT INTERNATIONAL BUSINESS MACHINES CORPORATION, 2001.
Alle Rechte vorbehalten.
Verarbeiten von Datumsdaten
Dieses IBM Hardwareprodukt und diese IBM Softwareprodukte wurden so entwickelt, dass sie bei Benutzung gemäß der dazugehörigen IBM Dokumentation in der
Lage sind, Datumsdaten innerhalb des 20. und 21. Jahrhunderts und zwischen
diesen beiden Jahrhunderten korrekt zu verarbeiten, bereitzustellen oder zu empfangen, vorausgesetzt, dass alle anderen Produkte (z. B. Hardware, Software und
Firmware), die zusammen mit ihnen benutzt werden, richtige Datumsdaten ordnungsgemäß mit ihnen austauschen.
IBM übernimmt keine Zuständigkeit für die Verarbeitung von Datumsdaten durch
Produkte von Drittanbietern, selbst wenn diese Produkte vorinstalliert sind oder auf
andere Art und Weise von IBM vertrieben werden. Wenden Sie sich direkt an die
Hersteller dieser Produkte, um Informationen über deren Leistungsspektrum zu
erhalten und sie ggf. zu aktualisieren. Dieses IBM Hardwareprodukt kann keine
Fehler verhindern, die auftreten, wenn Software, Upgrades oder Peripheriegeräte,
die Sie für den Austausch von Datumsdaten verwenden, Datumsdaten nicht korrekt
verarbeiten.
Die o. a. Informationen sind eine Erklärung zur Jahr-2000-Fähigkeit.
Marken
Die folgenden Namen sind in gewissen Ländern Marken der IBM Corporation.
IBM
Netfinity
Intel und Pentium sind in gewissen Ländern Marken oder eingetragene Marken der
Intel Corporation.
Microsoft, Windows und Windows NT sind Marken oder eingetragene Marken der
Microsoft Corporation.
UNIX ist in gewissen Ländern eine eingetragene Marke der Open Group.
Java und alle Java-basierten Marken und Logos sind in gewissen Ländern Marken
oder eingetragene Marken von Sun Microsystems Inc.
Andere Namen von Unternehmen, Produkten oder Dienstleistungen können Marken
oder Dienstleistungsmarken anderer Unternehmen sein.
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IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Index
A
Host- oder DNS-Tabelle (Forts.)
Verwenden der TCP/IP-Software
Host-Adapter 11
Host-Tabelle
Einrichtung 32
Hosts
automatische Erkennung 41
Access Volume, in mit Host-Agent verwaltetem
Speichersubsystem 4, 48
Alert-Hinweise 43
Automatische Erkennung von Hosts und Speichersubsystemen 41
B
Beispielnetz 16
Benennung von Speichersubsystemen 19
BOOTP-Server
Einrichten (Installationsvorbereitungs-Task)
Verwenden von Microsoft DHCP 23, 26
Verwenden von UNIX 31
BOOTP-Tabelle, Beispieleintrag 31
32
I
IP-Adressen
Installationsvorbereitungs-Task
18
18
M
D
Datei arrayman.mib 43
Deinstallieren von Softwarekomponenten der Speicherverwaltung 54
Dienstprogramm Hot Add, Verwenden 52
Dienstprogramm SM7devices, Verwenden 53
Direkt verwaltet 5
Direkt verwaltete Speichersubsysteme
Speichersubsystem 5
DNS (Domain Name System)
Siehe Host-Tabelle 18
E
Einheiten, Hinzufügen in Enterprise Management
Einschränkungen für Novell NetWare 47
Enterprise Management
Alert-Hinweise 43
Hinzufügen von Einheiten 42
Komponente von SM7client 3
Ethernet-Adresse
Suchen für Controller 20
42
Marken 58
MIB-Datei 43
Microsoft DHCP-Server
Einrichten 26
Verwenden 23, 26
Mit Host-Agent verwaltet 4
Mit Host-Agent verwaltete Speichersubsysteme
4
N
Netzinstallation
Zusammenfassung der Installations-Tasks 17
NMS, Einrichten für die SNMP-Hinweise 43
NVSRAM
Ändern von Konfigurationseinstellungen 46
P
Paket SM7agent
Installieren in einer Standardkonfiguration
Paket SM7client
Installieren in einer Standardkonfiguration
Prüfung der TCP/IP-Software 32
37
35
Q
QLogic Management Suite Java
50
F
Fibre Channel
Host-Adapter 11
Switch-Verbünde 11
Verwalteter Hub 12
H
Hardware-Ethernet-Adresse
Ermitteln 20
Hinzufügen von Einheiten in Enterprise Management 42
Host- oder DNS-Tabelle
Prüfen der TCP/IP-Software 18
R
Referenzliteratur
x
S
SNMP-Alarmnachricht
Alert-Hinweis 43
Konfigurieren einer Alert-Zieladresse 43
Software-Installation (Standardkonfiguration)
Paket SM7agent 37
Paket SM7client 35
Speichersubsystem 11
59
Speichersubsystem (Forts.)
Benennung 19
Überwachung 43
Umbenennen 45
Speicherverwaltungssoftware
Deinstallieren von Komponenten 54
Hardwarevoraussetzungen 11
BOOTP-Server 11
Host-Adapter 11
Switch-Verbünde 11
UNIX BOOP-Server 11
Verwalteter Hub 12
Installationsvoraussetzungen 13
Standardkonfiguration, Installieren von Software in einer
Paket SM7agent 37
Paket SM7client 35
Storage Arrays
bestehende 6
Storage Manager 6.22 7
Subsystem Management
Komponente von SM7client 3
Starten 44
Switch- Verbünde 11
Switch-Verbünde 11
U
umbenennen eines Speichersubsystems
UNIX BOOTP-Server 11, 31
Unterstützte logische Laufwerke 48
45
V
Verwalteter Hub 11
Verwaltungs-Tasks für Speichersubsysteme
Verwaltungsstation 11, 12
45
W
Wichtige Begriffe
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2
IBM FAStT Storage Manager Version 7.02 für Novell NetWare: Installation und Unterstützung
Antwort
IBM FAStT Storage Manager
Version 7.02 für Novell NetWare
Installation und Unterstützung
Teilenummer 19K6083
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