Albrecht | AE 600 H | Albrecht Handscanner AE 600 H Bedienungsanleitung

Albrecht Handscanner
AE 600 H
Bedienungsanleitung
Allgemeines
Vielen Dank, daß Sie sich für diesen hochwertigen Handscanner von Albrecht entschieden haben. Als
HighTech Gerät mit einem besonders großen durchgehenden Frequenzbereich und seinen vielfältigen
Programmiermöglichkeiten bietet der AE 600 H Ihnen einen hohen Benutzungskomfort. Damit Sie auch alle
interessanten Funktionen Ihres Scanners nutzen können, empfehlen wir Ihnen, die Bedienungsanleitung
sorgfältig durchzulesen. Schrittweise führt die Anleitung Sie an alle Funktionen des Scanners heran. In den
ersten Kapiteln lernen Sie die wichtigsten Grundfunktionen, während dann später spezialisierte Funktionen
beschrieben werden.
Albrecht liefert den Scanner mit folgendem Zubehör:
- Handscanner
- Teleskop-Aufsteckantenne
- Gürtelclip
- Bedienungsanleitung
Sie benötigen zum Betrieb Ihres Scanners 4 Stück Batterien oder Akkus der Grösse "Mignon" bzw. "AA", die
nicht im Lieferumfang enthalten sind.
Mit diesem Standardzubehör können Sie Ihren neuen Scanner als Empfangsgerät für die wichtigsten an
Ihrem Ort empfangbaren Sendungen benutzen. Albrecht bietet darüberhinaus aber auch ein reichhaltiges
Zubehörprogramm, vom Steckernetzteil über KFZ Kabel, der Scanner-Stationsantenne bis zum passenden
Computerinterface für Ihr Gerät. Ihr Fachhändler wird Sie gerne beraten. Sind Sie vielleicht im Internet aktiv?
Dann besuchen Sie doch einmal die Albrecht Homepage unter
http://www.albrecht-online.de
Rechtliche Informationen
Bevor Sie Ihren neuen Scanner zum ersten Mal einschalten, müssen wir Sie leider mit der juristischen
Problematik des Funkempfangs konfrontieren. Lesen Sie bitte dieses Kapitel über die Rechtslage beim
Betrieb von Scannern besonders sorgfältig.
Auch wenn Scanner seit einigen Jahren in der Bundesrepublik Deutschland und einigen anderen Staaten
benutzt werden dürfen und auch Prüf- oder Zulassungszeichen aufweisen, bedeutet das nicht, daß Sie damit
auch beliebig alle Funksendungen abhören dürfen.
Die Gesetzeslage erlaubt innerhalb der Bundesrepublik Deutschland nur den Empfang von Sendungen, die
für die Allgemeinheit freigegeben sind, auch wenn das Gerät von der technischen Ausstattung her auch
andere Aussendungen aufnehmen und wiedergeben kann. Zu den freigegebenen Sendungen gehören
Rundfunksendungen, bestimmte Wettermeldungen und Sendungen des Amateurfunkdienstes.
Nachrichten, die nicht für den Empfänger (darunter fällt z.B. der „ Polizeifunk“ ) bestimmt sind, dürfen mit
diesem Gerät nicht empfangen werden. Dieses Abhörverbot ist für Deutschland im TKG
(Telekommunikationsgesetz) geregelt. Werden zufällig oder unbeabsichtigt andere nicht für die Anlage
bestimmte Sendungen aufgenommen, so müssen Sie über den Inhalt der Sendungen anderen gegenüber
Stillschweigen wahren und dürfen den Inhalt der Sendungen in keiner Weise auswerten oder ausnutzen.
Bei Betrieb in anderen Staaten gelten die dortigen nationalen Bestimmungen. Bitte informieren Sie sich über
die geltenden Bestimmungen, bevor Sie Ihr Gerät auf Reisen in andere Länder mitnehmen.
Ausführlich werden die Probleme der Scannerbenutzer übrigens auch in diversen Fachzeitschriften und im
Internet diskutiert. Sie finden dort auch viele nützlichen Informationen zu Dekodern, Software und
Frequenzlisten.
2
CE-Kennzeichnung
Ihr Scanner erfüllt die Schutzforderungen der EG EMV-Direktive 89/336/EEC und des deutschen EMVGesetzes und ist mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet. Das beigefügte Steckernetzteil/Ladegerät entspricht
außerdem den Sicherheitsforderungen nach der Low Voltage Direktive 73/23/EEC. Für die Verwendung als
Rundfunkempfänger mit eingebauter Batteriestromversorgung entspricht das Gerät den europäischen
Normen EN 55 013 / EN 55 020, als Amateurfunk-Empfangsgerät erfüllt das Gerät den europäischen
Standard ETS 300 684.
Das CE Zeichen bei Empfangsgeräten ist übrigens gleichwertig dem früheren Zulassungszeichen. Solche
Zulassungszeichen, wie vor einigen Jahren noch üblich, gibt es seit Inkrafttreten der neuen EU-Regelungen
nicht mehr.
Vorbereiten zum Inbetriebnehmen
Batterien oder Akkus einlegen
Zunächst legen Sie bitte 4 Stück Akkus oder Batterien ein (auf richtige Polung achten) und stecken die
Teleskopantenne auf. Die richtigen Batterien /Akkus haben die Bezeichnung „ AA“ , „ Mignon" oder
manchmal auch „ R6“ . Da neue Akkus, auch wenn sie frisch geliefert werden, meist nicht oder nur teilweise
geladen sind, sollten Sie neugekauften Akkus vor dem ersten Inbetriebnehmen noch eine Aufladezeit von
mindestens 8-12 Stunden gönnen.
Die externe 12 V DC Anschlußbuchse
Über die externe DC-Kombibuchse DC 12 V an der rechten Seite kann der Scanner sowohl nachgeladen als
auch betrieben werden.
Sie können dazu das wahlweise ein als Zubehör erhältliches Zigarettenanzünderkabel (Artikel-Nr. 7575)
oder ein Steckernetzteil (Artikel-Nr. 7367) verwenden. Entscheiden Sie sich für den Betrieb über
Steckernetzgerät oder Autoadapter, dürfen sich im Batteriefach nur Akkus befinden, niemals normale
Batterien (Steckernetzteil und Autoadapter liefern gleichzeitig Ladestrom für aufladbare Akkus). Der
Autoadapter darf nur in Fahrzeugen mit 12 V Bordnetz angeschlossen werden. Bitte benutzen Sie den
Adapter keineswegs, wenn Ihr Fahrzeug eine 24 V Anlage hat oder wenn Ihnen die Spannung oder die
Polarität der Zigarettenanzünder-Steckdose unbekannt ist. (Serienmäßig eingebaute Steckdosen in PKW
haben heute durchweg Minus am Außenkontakt und sind für den Scanneranschluß geeignet. Bei
nachträglich eingebauten Steckdosen in Autos, Wohnwagen oder Booten wird leider oft nicht auf die
normgerechte Polarität geachtet, was für Stecklampen z.B. unbedeutend ist, aber für elektronische Geräte
sehr wichtig). Bei Falschpolung kann der Scanner unreparierbar beschädigt werden!
Ist das Aufladen von „normalen“ Batterien gefährlich?
„ Normale“ Batterien sind in der Regel nicht aufladbar. Die Batteriehersteller warnen meist vor
„ Ladeversuchen“ bei solchen Batterien, da sich beim „ Laden“ in den Batterien ein gefährlicher Überdruck
aufbauen kann, der nicht nur zum Auslaufen, sondern sogar zum Überhitzen und explosionsartigem Platzen
der Batterien führen kann, mit allen dabei möglichen Folgeschäden und nicht zuletzt auch
Verletzungsgefahren.
Es gibt zwar einige Hersteller, die Lade- oder Regeneriergeräte für normale Batterien vertreiben. Diese
Geräte können keine vollständige und immer wiederkehrende Ladung (wie bei Akkus erreichen, sondern nur
ein Regenerieren von nur teilentladenen Batterien. Zu diesem Zweck ist die Ladeelektronik im AE 600 H
Scanner nicht geeignet, sie ist ausschließlich für Nickel-Cadmium-Akkus ausgelegt. Der Ladestrom beträgt
ca. 60 mA. Damit sind die mitgelieferten Akkus in ca. 14 Stunden voll. Nehmen Sie daher „ normale“
Batterien immer dann heraus, wenn Sie den Scanner mit externem Strom versorgen. Akkus nehmen Sie
bitte dann heraus, wenn Sie längere Zeit hindurch das Gerät auschließlich extern mit Strom versorgen. Bei
modernen Akkus besteht zwar kaum die Gefahr des Überladens in Ihrem Scanner, längeres Dauerladen und
seltenes Benutzen der Akkus führt aber zu Memoryeffekten, bei denen der Akku sich sozusagen an die
geringen Benutzungszeiten gewöhnt und immer kürzere Zeiten mit einer Ladung hält.
3
Lebensdauer von Akkus
Die üblichen Nickel-Cadmium Akkus lassen sich bei guter Pflege etwa 300 bis 500 mal aufladen. Danach
läßt die Kapazität spürbar nach. Bei täglichem Gebrauch ist folglich eine Akkulebensdauer von ca. 1 ½
Jahren zu erwarten.
Ein- und Ausschalten
Zum Einschalten des Gerätes halten Sie die PWR-Taste ca. 1 Sekunde lang gedrückt und lassen Sie dann
wieder los. Zum Ausschalten drücken Sie ebenfalls wieder die PWR- Taste. Nach dem Einschalten startet
der Scanner im manuellen Modus.
Lautstärke und Rauschsperre
Damit der Lautsprecher Ihres Geräts nach dem ersten Einschalten nicht gleich mit voller Lautstärke
„ losbrüllt“ , stellen Sie bitte zunächst nur eine mittlere Lautstärke ein.
Ferner empfiehlt es sich, jetzt auch den Rauschsperrenregler richtig einzustellen. Alle Scanner haben im
Gegensatz zu normalen Rundfunkempfängern einen Rauschsperren- (oder Squelch-) Einstellknopf. Ist auf
einer Frequenz kein Signal zu empfangen, geben FM-Empfänger nämlich ein ansonsten unerträgliches
Grundrauschen von sich, was zurückgeht oder verschwindet, sobald ein mehr oder weniger starkes Signal
empfangen wird. Die elektronische Rauschsperre kann dieses Rauschen unterdrücken, dabei ist der
Einsatzpunkt einstellbar. Will man auch kleinste Signale noch empfangen, so stellt man den
Rauschsperrenknopf so ein, daß bei freiem Kanal das Grundrauschen gerade eben verschwindet. Dies ist
der empfindlichste Punkt. Dreht man den Regler weiter zu, muß ein Empfangssignal immer stärker werden,
um gehört zu werden. Auf diese Weise wird die Rauschsperreneinstellung zum wichtigsten Kriterium für das
Abhören von Funksignalen, besonders im automatischen Suchlaufbetrieb.
Monitor-Taste
Damit Sie beim Empfangsbetrieb die einmal gewählte Rauschsperreneinstellung nicht verlassen müssen,
wenn die Feldstärke kurzzeitig absinkt, können Sie die Rauschsperre durch einen Druck auf die Monitortaste
(an der linken Seitenwand) überbrücken. Es empfiehlt sich, die Taste besonders dann zu benutzen, wenn Sie
eine Mobilstation hören und die Feldstärke so schwankt, daß die Übertragung abgehackt klingt. Nach
Loslassen der Taste ist die normale Rauschsperreneinstellung wieder wirksam.
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Tastatur und Display Ihres Scanners
Manueller Betrieb
Nach dem ersten Einschalten und nach Drücken der MANU-Taste befindet sich der Scanner im manuellen
Betrieb. Das bedeutet, daß Sie die Frequenzen über die Tastatur von Hand eingeben können. Zum Beispiel
wollen Sie die Frequenz 145.750 MHz eingeben. Die Tastenfolge muß lauten
1 4 5 . 7 5 ENT
(Die letzte Null hinter dem Dezimalpunkt können Sie weglassen)
Sollten Sie eine falsche Taste gedrückt haben, betätigen Sie
CLR
sooft, bis die falsche Stelle gelöscht ist. Anschließend setzen Sie die Eingabe fort.
Bitte gewöhnen Sie sich möglichst daran, die Frequenzen in MHz und den Dezimalpunkt immer mit
einzugeben, damit Verwechslungen vermieden werden. Wenn Sie beispielsweise 620 kHz (= 0.620 MHz)
eingeben wollen, dann wäre die korrekte Eingabe
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0 . 6 2 0 ENT
Hätten Sie jetzt statt dessen 6 2 0 . E N T eingegeben, so hätte der Scanner dies als 620.0 MHz interpretiert.
Wenn sich die auf dem Display erscheinende Frequenz in den letzten Stellen hinter dem Dezimalpunkt von
der gewünschten unterscheidet, liegt es an der Vorprogrammierung des Scanners. Für jeden
Frequenzbereich sind die üblicherweise dort benutzten Modulationsarten und Frequenzraster
vorprogrammiert. Mehr dazu im Abschnitt "Ändern des Frequenzrasters" und "Ändern der Modulationsart".
Grundsätzlich können Sie bei den einzelnen Frequenzen auch von der Voreinstellung abweichende andere
Modulationsarten und Kanalraster wählen.
Von der nun eingestellten Frequenz aus können Sie wahlweise mit dem
Drehkanalschalter oder Auf / Ab
die Frequenz in der eingestellten Schriftweite ändern. Außerdem bietet Ihnen dieser Scanner die Möglichkeit,
einen manuellen Suchlauf zu starten.
•
Hierzu halten Sie die Auf- oder Ab-Taste ca. 1 Sek. gedrückt und der Suchlauf startet in die
entsprechende Richtung.
•
Zum Stoppen des manuellen Suchlaufs drücken Sie MANU.
Während des Suchlaufs stoppt die Frequenzsuche automatisch, sobald ein aktives Signal empfangen wird
und wartet solange, wie das Signal anliegt.
•
Zum Fortsetzen des Suchlaufs genügt ansonsten ein kurzer Druck auf Auf oder Ab.
Wichtig: Vor dem Starten des manuellen Suchlaufs müssen Sie die Rauschsperre so einstellen, daß sie bei
der gewünschten Signalstärke zuverlässig öffnet. Wird die Rauschsperre zu weit zugedreht, gehen viele
Sendungen "verloren", ist die Rauschsperre total geöffnet, kann der Suchlauf erst gar nicht starten.
Ändern des Frequenzrasters
Wie bereits erwähnt, ist dieser Handscanner für die meisten europäischen Einstellungen werkseitig
vorprogrammiert. Jeder wählbaren Frequenz wurde eine entsprechende Modulationsart und Frequenzraster
zugewiesen. Es kann dabei jedoch vorkommen, daß einige Vorprogrammierungen für spezielle deutsche
Funkanwendungen nicht optimal sind. Zum Ändern des Frequenzrasters gehen Sie folgendermaßen vor:
•
F (2ndF = second Function, linksoben) und 2 nacheinander drücken, Im Display blinkt „Step".
•
Schrittweite mit dem Drehkanalschalter oder mit Auf oder Ab wählen.
•
Einstellung mit ENT bestätigen.
Ändern der Modulationsart
Zum Ändern der Modulationsart gehen Sie folgendermaßen vor:
•
F (2ndF) und 3 nacheinander drücken, „Prog" beginnt auf dem Display zu blinken.
•
Mit dem Drehkanalschalter oder mit Auf und Ab können Sie nun verschiedene
Modulationsarten wählen.
•
Ist die richtige Wahl getroffen, bestätigen Sie mit ENT.
Wenn Sie die Einstellung „ Prog" wählen, kehrt Ihr Scanner in den vorprogrammierten Modus zurück;
Frequenzraster und Modulationsart werden entsprechend der Vorprogrammierung eingestellt.
6
Der Eingangsabschwächer (ATT)
In unmittelbarer Nähe zu starken Sendern und bei Betrieb an einer Hochantenne kann es zu
Übersteuerungseffekten kommen. Dies erkennen Sie auch daran, daß Sie auf Kanälen, die eigentlich
störungsfrei sein müßten, Störsignale (oder die Signale mehrerer Stationen scheinbar durcheinander) hören.
Hier kann es sinnvoll sein, die Signale etwas abzuschwächen. Viele Störeffekte verschwinden dann sogar
schlagartig ganz. Für diese Fälle besitzt Ihr Handscanner die Möglichkeit, die Eingangssignale um etwa 10
dB (das ist auf etwa 1/3 der Eingangsspannung) abzuschwächen.
Bestätigen Sie hierzu nacheinander
F (2ndF) und 1.
Auf dem Display erscheint "ATT" als Zeichen dafür, daß der Abschwächer aktiv ist. Zum Deaktivieren
verfahren Sie nach dem gleichen Muster.
Speichern von Frequenzen
Programmierung
Ihr Handscanner verfügt über 500 Speicherplätze. Diese sind aufgeteilt auf 10 Bänke mit je 50 Kanälen, um
den Zugriff einfacher und schneller zu machen. Die abgespeicherten Frequenzen werden beim AE 600 H in
einem EEPROM gespeichert, daher ist weder eine Speicherbatterie noch eine dauernd angeschlossene
Stromversorgung erforderlich.
•
Zuerst stellen Sie eine Frequenz Ihrer Wahl ein, korrigieren gegebenenfalls die Modulationsart
und halten die ENT-Taste ca. 1 Sekunde gedrückt.
•
Im Display blinken die Anzeigen „Bank", „CH" und Ihre eingestellte Frequenz.
•
Mit der ersten Ziffer, die Sie eingeben, wählen Sie die Bank, in der die Frequenz gespeichert
werden soll (das können die Ziffern 1, 2, 3, ... oder 0 sein).
•
Die nächsten beiden Ziffern bestimmen den Speicherplatz innerhalb dieser Bank. Das können
die Ziffernfolgen 00, 01, 02, 03,..... oder 49 sein.
•
Zum Bestätigen des Speicherplatzes betätigen Sie die ENT-Taste.
•
Stellen Sie während des Speicherns fest, daß Sie sich vertippt haben, beenden Sie den
Speichervorgang mit der CLR-Taste und starten Sie neu.
Damit Sie nicht versehentlich einen bereits belegten Speicherplatz neu belegen, wird Ihnen bei belegtem
Speicherplatz vor dem Bestätigen der Frequenz der alte und der neue Speicherplatz durch abwechselndes
Blinken angezeigt. Bestätigen Sie die neue Frequenz mit der ENT-Taste, wird der alte Speicherplatz
überschrieben.
Aufrufen eines Speicherplatzes
Um von Bank 2 den Speicherplatz 41 aufzurufen, betätigen Sie nacheinander
SCAN 2 4 1
Ist auf diesem Speicherplatz noch keine Frequenz abgelegt, erscheint "------". Geben Sie in diesem Fall eine
neue Ziffernfolge ein, ohne zuvor SCAN zu drücken.
7
Löschen eines Speicherplatzes
Rufen Sie den zu löschenden Speicherplatz auf. Drücken Sie nun nacheinander
F und 7
Nach dem Löschen erscheint der nächst kleinere belegte Speicherplatz.
Löschen einer Speicherbank
•
Drücken Sie die SCAN-Taste so oft, bis das Wort „Bank" im Display erscheint.
•
Mit dem Drehkanalschalter oder mit den Auf- und Ab-Tasten wählen Sie die zu löschende
Bank aus.
•
Schalten Sie das Gerät aus, indem Sie die PWR-Taste ca. 1 Sek. lang gedrückt halten.
•
Halten Sie nun die 7 gedrückt und schalten das Gerät wieder ein.
Die entsprechende Bank ist nun komplett gelöscht. Der Löschvorgang ist nicht umkehrbar.
Speicherplatzsuchlauf
Die auch als SCAN bezeichnete Funktion hat die Aufgabe, von Ihnen abgespeicherte Frequenzen auf
Funkverkehr zu durchsuchen. Dieser Suchlauf setzt voraus, daß zuvor Frequenzen in den Speicher
geschrieben wurden. Dabei werden 2 verschiedene Möglichkeiten unterschieden:
Suchlauf über die Speicherplätze einer Bank
•
Rufen Sie einen Speicherplatz aus der Bank auf, welche Sie durchsuchen möchten.
•
Halten Sie die SCAN-Taste ca. 1 Sek. gedrückt, der Suchlauf durch alle gespeicherten
Frequenzen dieser Bank beginnt.
•
Mit den Auf- und Ab-Tasten können Sie die Suchlaufrichtung ändern.
Suchlauf über die Speicherplätze mehrerer Bänke
Zum Durchsuchen der Speicher mehrerer Bänke müssen die Bänke miteinander verbunden werden. Daher
heißt diese Funktion auch „LinkScan“.
•
Um die gewünschten Speicherbänke miteinander zu verbinden, betätigen Sie zuerst SCAN,
bis das Wort „Bank“ im Display erscheint.
•
Drücken Sie zunächst erst kurz die F-Taste und halten dann die SCAN-Taste für ca. 1 Sek.
gedrückt.
•
Das Display wechselt jetzt die Anzeige. Es erscheinen 10 Bindestriche (für jede Bank einer)
und das Wort „OF" .
•
Durch Betätigen der Auf- oder Ab-Tasten wechselt die Bezeichnung in „ON" , was bedeutet,
daß LinkScan aktiv ist.
8
•
Über die Zifferntasten geben Sie die Speicherbänke direkt ein.
•
Wird eine Ziffer zweimal eingegeben, erscheint wieder ein Bindestrich.
•
Um die Programmierung abzuschließen, drücken Sie ENT.
•
Wenn Sie nun die SCAN-Taste 1 Sek. gedrückt halten, startet LinkScan über alle
ausgewählten Speicherbänke.
Ausblenden von Speicherplätzen beim Suchlauf
Während des Speicherplatzsuchlaufes kann es vorkommen, daß der Suchlauf ständig an ein und derselben
Stelle stoppt, weil ein Dauersignal anliegt. Das kann eine Störquelle sein, ein „ Birdie" (siehe Abschnitt
„ Birdies") oder einfach eine Sendung, die Sie vielleicht überhaupt nicht interessiert. Ihr Handscanner verfügt
über die Möglichkeit, solche Speicherplätze beim Suchlauf zu überspringen (ohne daß dabei die betreffenden
Speicherplätze gelöscht werden). Stoppt Ihr Scanner also den Suchlauf an einer unerwünschten Stelle und
Sie möchten diesen Kanal ausblenden, drücken Sie nacheinander:
F und 8
Dieser Speicherplatz wird mit dem Wort „CH PASS" markiert und von nun an bei der Suche übersprungen.
•
Möchten Sie diesen Speicherplatz wieder in die Suche mit einbeziehen, drücken Sie erneut F
und 8. Die Bemerkung „CH PASS" verschwindet aus der Anzeige dieses Speichers.
Unterschiedliche Suchlauf-Verzögerungszeiten
Suchlaufverzögerung beim Neustart
Im Auslieferzustand ist Ihr Scanner so eingestellt: Wird beim Suchlauf ein Sendesignal aufgefangen, stoppt
der Suchlauf solange, bis das Signal verschwindet. Liegt kein Signal mehr an, wird der Suchlauf sofort
fortgesetzt. Es ist aber manchmal sinnvoll, noch einen kleinen Moment zu warten, falls die Gegenstelle noch
eine Antwort sendet (im Sprechfunk entsteht fast immer eine Pause dadurch, daß der Sprecher auf der
Gegenseite zum Antworten erst zum Mikrofon greifen muß). Genau diese Funktion können Sie an Ihrem
Scanner einstellen. Dabei sind Werte zwischen 0 und 9,9 Sek. wählbar.
•
•
•
Zum Einrichten der Verzögerungszeit betätigen Sie nacheinander F und 6.
Mit dem Drehkanalschalter oder mit Auf/Ab stellen Sie die Zeit Ihrer Wahl ein.
Bestätigen Sie mit ENT Ihre Eingabe.
Diese Funktion bleibt dann im Suchlauf ständig aktiv und muß nicht jedesmal neu angewählt werden.
Verkürzte Beobachtungsdauer im Suchlauf
Möglicherweise wollen Sie sich ein Funkgespräch nicht zu Ende anhören, sondern nur kurz hineinhören.
Nach einer bestimmten Zeit soll der Suchlauf selbständig fortgesetzt werden, ohne daß auf das Ende der
Sendung gewartet wird. Für die Beobachtungszeit können Sie eine Zeit zwischen 1 und 99 Sekunden
wählen.
•
•
•
Zum Einrichten betätigen sie zuerst F und halten dann die 9 ca. 1 Sek. gedrückt.
Mit dem Drehkanalschalter oder mit Auf/Ab stellen Sie die gewünschte Zeit ein.
Bestätigen Sie mit ENT Ihre Eingabe.
9
Zum Aktivieren der Pausenfunktion drücken Sie nacheinander
F und dann die 9
Auf dem Display erscheint „ Pause" . Durch die gleiche Tastenfolge können Sie diese Funktion auch wieder
deaktivieren.
Frequenzsuchlauf
Diese Funktion dient dem Auffinden unbekannter Frequenzen oder sucht einen Frequenzbereich (z.B.
Amateurfunk) durch, um Frequenzen zu finden, auf denen gerade gesprochen wird. Den manuellen
Suchlauf, bei dem Sie von einer bestimmten eingetippten Frequenz aus starten, kennen Sie ja bereits. Es ist
aber auch möglich, einen Frequenzbereich mit einer unteren und einer oberen Grenze automatisch
abzusuchen. Damit Sie möglichst wenig Probleme mit unterschiedlichen Modulationsarten und Kanalrastern
in den verschiedenen Frequenzbereichen haben, sind bei Ihrem AE 600 H bereits die 10 international am
häufigsten benutzten Frequenzbereiche für den automatischen Suchlauf vorprogrammiert. Sie brauchen nur
die
SRCH-Taste
zu drücken und Ihr Scanner startet den Suchlauf. Auf der linken Displayhälfte sehen Sie die Nummer des
Suchlaufbandes, das gerade abgesucht wird, auf dem Display wird "Search" angezeigt.
•
Mit den Zifferntasten 1 bis 9 können Sie das Suchlaufband wechseln.
Folgende Suchlaufbänder sind bereits vorprogrammiert:
Band
1
2
3
4
5
6
7
8
9
0
Frequenzbereich
[MHz]
26.565 – 27.405
84.005 – 87.250
118 – 136
144 – 146
430 – 440
433.05 – 434.775
156.0 – 162.05
885.0125 - 887.0125
930.0125 - 932.0125
87.5 - 107.95
Verwendung
Modulationsart
Kanalabstand
CB- Funk
4 m Band
Flugfunk
2 m Amateurband
70 cm Amateurband
LPD UHF Band
VHF Marine-Band
Funktelefone
Funktelefone
FM Rundfunk
FM
FM
AM
FM
FM
FM
FM
FM
FM
WFM
5 kHz
5 kHz
25 kHz
12.5 kHz
25 kHz
12.5 kHz
25 kHz
12.5 kHz
12.5 kHz
50 kHz
Stoppt der Suchlauf auf einer belegten Frequenz, können Sie Ihn durch Betätigen der Auf- oder Ab-Tasten
fortsetzen und auch die Suchlaufrichtung umkehren. Zum Beenden des Suchlaufs reicht es aus, die SRCHTaste kurz zu betätigen.
Anzeige der Frequenzbereiche im Suchlauf
•
Drücken Sie F und danach SCAN.
Die unteren und oberen Frequenzen werden Ihnen im Display angezeigt.
•
Mit dem Drehkanalschalter oder den Auf/Ab-Tasten können Sie sich die jeweils anderen
Suchlaufbänder ansehen.
10
Frequenzsuchlauf über mehrere Suchlaufbänder
Zum Durchsuchen mehrerer Bänder müssen diese Bänder (ähnlich wie bei den Speicherbänken)
miteinander verbunden werden. Daher heißt diese Funktion auch LinkSearch.
•
Um die gewünschten Suchlaufbänder miteinander zu verbinden, betätigen Sie zunächst erst
kurz die F-Taste und halten dann die SRCH-Taste für ca. 1 Sek. gedrückt.
Das Display wechselt jetzt die Anzeige. Es erscheinen 10 Bindestriche (für jedes Band ein Strich) und das
Wort „OF" .
•
Durch Betätigen von Auf oder Ab wechselt die Bezeichnung in „ON", was bedeutet, daß die
Funktion LinkSearch aktiv ist.
•
Über die Zifferntasten geben Sie die Bandnummern direkt ein.
•
Wird eine Ziffer zweimal eingegeben, erscheint wieder ein Bindestrich.
•
Um die Programmierung abzuschließen, drücken Sie kurz die ENT - Taste.
•
Wenn Sie nun die SRCH-Taste 1 Sek. gedrückt halten, startet LinkSearch.
Ändern von Suchlauf-Frequenzbereichen
Die Suchlaufbänder wurden so programmiert, daß sie möglichst in vielen Ländern einsetzbar sind. Es ist
dabei allerdings unvermeidbar, daß in manchen Ländern die Frequenzbereiche traditionell unterschiedlich
organisiert wurden. Möglicherweise entsprechen die vorprogrammierten Bereiche nicht Ihren Vorstellungen
oder Sie finden andere Bereiche interessanter. Zu diesem Zweck müssen Sie ein oder mehrere
Suchlaufbänder neu programmieren. Bedenken Sie bitte vor dem Abspeichern von Frequenzen, daß
nicht alle Sendungen für die Öffentlichkeit bestimmt sind und das Abhören solcher Sendungen
rechtliche Folgen haben kann.
Nach dem Beginn des Programmierens werden nacheinander folgende Punkte durch Blinken angezeigt:
•
•
•
•
•
•
Bandnummer, auf der der Frequenzbereich programmiert werden soll
Modulationsart
Schrittweite
Abschwächer ein- oder ausgeschaltet
Untere Eckfrequenz
Obere Eckfrequenz
Zum Beispiel möchten Sie das komplette 70 cm Amateurfunkband (430 - 440 MHz) auf Bank 1
programmieren:
•
•
•
•
•
F und anschließend SRCH-Taste drücken.
1 (für Band 1) drücken und mit ENT bestätigen.
Mit Auf oder Ab- Tasten die Modulationsart FM einstellen, wieder ENT drücken.
Mit Auf oder Ab die Schrittweite 25 kHz einstellen, wieder ENT drücken.
Mit Auf oder Ab den Abschwächer „ON“ (ein) oder „OF“ (ausschalten), dann wieder die Taste
ENT drücken.
• 4 3 0 ENT drücken für 430.000 MHz.
• 4 4 0 ENT drücken für 440.000 MHz.
Die Bank ist nun programmiert mit dem europäischen 70 cm Amateurfunkband.
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Ausblenden von Frequenzen im Frequenzsuchlauf
Während des Frequenzsuchlaufes kann es vorkommen, daß der Suchlauf immer wieder an der gleichen
Stelle stoppt, weil ein Signal anliegt. Das kann eine Störquelle sein oder auch ein „ Birdie“ (siehe Abschnitt
„ Birdies“ ) oder einfach eine Sendung, die Sie nicht so stark interessiert. Ihr Handscanner verfügt über die
Möglichkeit, solche Speicherplätze beim Suchlauf zu überspringen. Hat Ihr Scanner auf einer solchen
unerwünschten Frequenz gestoppt, drücken Sie
PASS
Die Frequenz, auf der der Scanner gerade gestoppt hatte, wird nun in Zukunft beim Suchlauf übersprungen.
Wichtig: Insgesamt können Sie 50 Frequenzen ausblenden. Sind alle 50 Ausblendspeicher voll, wird die 51.
Eingabe nicht mehr akzeptiert. Um neue Frequenzen auszublenden, müssen erst andere Frequenzen aus
diesem Ausblendspeicher gelöscht werden.
Anzeigen der Ausblendspeicherliste
•
•
•
Zum Anzeigen der ausgeblendeten Frequenzen halten Sie PASS ca. 1 Sek. lang gedrückt.
Auf dem Display erscheint die erste ausgeblendete Frequenz (Speicherplatz „ 00“ ).
Mit Auf oder Ab können Sie die einzelnen ausgeblendeten Frequenzen ansehen.
Freigeben einer ausgeblendeten Frequenz
Wählen Sie den Ausblendspeicher, den Sie wieder freigeben wollen, wie zuvor beschrieben.
•
Drücken Sie nacheinander 0 oder ENT .
Die Frequenz ist wieder freigegeben. Die übrigen Ausblendspeicher rücken automatisch nach, so daß
Speicherplatz „ 00“ solange besetzt ist, bis der letzte Ausblendspeicher wieder freigegeben ist.
Freigeben sämtlicher ausgeblendeter Frequenzen
Um sämtliche ausgeblendeten Frequenzen mit einem Mal wieder freizugeben, schalten Sie das Gerät
zunächst aus.
•
Halten Sie nun die 8-Taste gedrückt und schalten das Gerät dabei ein.
Alle 50 Ausblendspeicher sind jetzt wieder frei.
Hyper-Search, Ultraschneller Suchlauf
Ihr Handscanner AE 600 H verfügt über eine einzigartige Funktion, den Hyper-Search Suchlauf. Diese
Funktion ermöglicht es, ein relativ starkes Signal (das kann z.B. von einem UKW-Lokalradiosender oder aber
auch von einem in Ihrer unmittelbaren Nähe arbeitenden Funkgerät stammen) schnell aufzuspüren. Dabei
erfolgt die Suche so schnell, daß eine Bandbreite von ca. 500 MHz in nur 12 Sek. durchsucht wird. Die Suche
erfolgt hierbei in 25 kHz-Schritten in der Modulationsart WFM (FM breitbandig), es werden nur entsprechend
starke Signale gesucht, wie sie im Nahfeld üblicherweise auftreten.
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Folgende Suchlaufbereiche sind für den ultraschnellen Suchlauf programmiert:
Suchlaufbank
Bank 1
Bank 2
Bank 3
Bank 4
Untere Eckfrequenz
22.500 MHz
470.000 MHz
1013.000 MHz
1570.000 MHz
Obere Eckfrequenz
470.000 MHz
1013.000 MHz
1570.000 MHz
2059.000 MHz
Vor dem Anwählen des Hyper-Search drehen Sie bitte die Rauschsperre soweit zu, daß das Gerät nicht auf
Störungen, sondern nur auf entsprechend starke Signale reagiert.
•
•
•
•
Betätigen Sie nacheinander F und MANU
Auf dem Display steht nun „HYPER“ und es wird eine Banknummer angezeigt
Mit den Zifferntasten 1 bis 4 ist nun die direkte Anwahl eines Suchlaufbereichs möglich.
Stoppt der Suchlauf auf einem belegten Kanal, kann die Suche mit Auf bzw. Ab fortgesetzt
werden.
Ausblenden unerwünschter Frequenzen
Selbstverständlich können Sie auch im Hyper-Search Mode einzelne Frequenzen, bei denen der Scanner
unerwünscht anhält, genauso, wie im letzten Kapitel beschrieben, ausblenden.
Dazu gibt es 50 separate Ausblendspeicher für den Hyper-Search Mode, die nichts mit den
Ausblendspeichern des „ normalen“ Frequenzsuchlaufs zu tun haben!
Hat Ihr Scanner auf einer solchen unerwünschten Frequenz gestoppt, drücken Sie
PASS
Die Frequenz, auf der der Scanner gerade gestoppt hatte, wird nun in Zukunft beim Suchlauf übersprungen.
Anzeigen der Ausblendspeicherliste
•
•
•
Zum Anzeigen der ausgeblendeten Frequenzen halten Sie PASS ca. 1 Sek. lang gedrückt.
Auf dem Display erscheint die erste ausgeblendete Frequenz (Speicherplatz „ 00“ ).
Mit Auf oder Ab können Sie die einzelnen ausgeblendeten Frequenzen ansehen.
Freigeben einer ausgeblendeten Frequenz
•
•
Wählen Sie den Ausblendspeicher, den Sie wieder freigeben wollen, wie beschrieben.
Drücken Sie nacheinander 0 oder ENT .
Die Frequenz ist wieder freigegeben.
Die übrigen Ausblendspeicher rücken automatisch nach, so daß Speicherplatz “ 00“ solange besetzt ist, bis
der letzte Ausblendspeicher wieder freigegeben ist.
Freigeben sämtlicher ausgeblendeter Frequenzen
Die Methode zum Freigeben der Ausblendspeicher ist beim normalen Frequenzsuchlauf und im HyperSearch gleich. Damit Sie jeweils die „ richtigen“ Ausblendspeicher freigeben, müssen Sie Ihr Gerät zunächst
in den entsprechenden Mode geschaltet haben, also Search oder Hyper-Search.
13
•
Erst dann schalten Sie Ihr Gerät aus und mit gedrückt gehaltener Taste „8“ wieder ein.
Prioritätskanal
Der Prioritätskanal ist ein Vorzusspeicher, den Sie frei belegen können. Ist diese Funktion aktiv, wird die von
Ihnen gewählte Frequenz permanent überwacht, unabhänig davon ob Ihr Scanner gerade im manuellen
Betrieb, im Frequenzsuchlauf oder im Speicherplatzsuchlauf ist.
•
•
•
Zum Programmieren des Prioritätskanals wechseln Sie mit MANU in den manuellen Betrieb
Geben Sie die Frequenz ein, die Sie als Vorzugsspeicher ausgewählt haben.
Betätigen Sie nacheinander F und anschließend PRIO.
Ihre Wunschfrequenz ist nun gespeichert.
•
Zum Aktivieren dieser Funktion genügt ein einfacher Druck auf PRIO, und Ihr Wunschkanal
wird alle 5 Sek. auf eventuellen Empfang hin überprüft.
Auch das Zeitintervall für die Abfrage des Prioritätskanals kann geändert werden (möglich sind 1, 2, ...9
Sek.):
•
•
•
Drücken Sie zunächst F und halten dann PRIO für ca. 1 Sek. gedrückt.
Mit Auf oder Ab wählen Sie die Zeit.
Bestätigen mit ENT.
Die verschiedenen Modulationsarten und der Weg zu SSB
Ihr Scanner ist umschaltbar auf die Modulationsarten
•
•
•
•
AM
Schmalband FM
Breitband FM
Einseitenband SSB mit USB und LSB
Für Sprechfunkdienste wird Breitband-FM nicht benutzt, diese Modulationsart ist den qualitativ höherwertigen
Rundfunk- und Fernsehtonsendern vorbehalten.
AM (Amplitudenmodulation, A3E)
Traditionell war AM die erste Modulationsart, die für Sprachübertragung benutzt wurde. Heute wird noch der
gesamte Lang-, Mittelwellen- und Kurzwellenrundfunk mit dieser Modulationsart übertragen. In vielen
Ländern ist AM auch heute noch erste Wahl im CB-Funk auf 27 MHz, während AM im Amateurfunk schon in
den späten 50er Jahren vollständig durch SSB ersetzt wurde.
Im VHF- Flugfunk (sowohl in der zivilen als auch militärischen Luftfahrt) wird nach wie vor ausschließlich AM
benutzt. Für das Festhalten an AM im Flug- und CB-Funk gibt es nicht nur traditionelle, sondern auch
technische Gründe. Beispielsweise bleibt bei AM ein Zwischenruf (denkbar bei Notfällen!) nie ungehört, weil
er einen Überlagerungston erzeugt, der die Empfangsstationen zum Rückfragen veranlaßt.
Ein Nachteil von AM ist die schlechte Energieausnutzung. Der Sender strahlt neben der Trägerwelle beim
Modulieren noch zwei Seitenbänder mit jeweils nur 25 % Leistung aus, wobei zur eigentlichen
Informationsübertragung theoretisch schon 1 Seitenband ausreichen würde.
FM (Frequenzmodulation, F3E)
Schmalband-FM ist die Haupt-Modulationsart bei den Sprechfunkdiensten. FM hat Vorteile: Die Modulation
ist immer gleich laut, ist einfach zu erzeugen, es werden Störungen durch Maschinen und elektrische
14
Geräte weitgehend unterdrückt, und was bei den Sprechfunkdiensten extrem wichtig ist: In bestimmten
geographischen Abständen können die FM-Frequenzen wieder benutzt werden, ohne daß die Stationen
durch weitentfernte andere Benutzer Störungen hören.
Der sogenannte Wegdrückeffekt bei FM sorgt genau dafür, daß nur die stärkere Station gehört wird, also
genau das Gegenteil von AM, wo auch eine schwache weitentfernte Station noch einen Störton erzeugt.
SSB (Einseitenband, A3J bzw. J3E)
Die SSB ( Single-Side Band) Technik vermeidet den Hauptnachteil von AM, die schlechte
Energieausnutzung, indem die volle Sendeenergie auf ein ausgewähltes HF-Seitenband konzentriert
abgestrahlt wird. Man kann daher auswählen zwischen dem
• oberen Seitenband (Upper Side Band, USB) und dem
• unteren Seitenband (Lower Side Band, LSB)
Energie wird überdies nur beim Sprechen abgestrahlt. Dadurch sinkt auch sowohl beim Senden als auch
beim Empfang die notwendige Bandbreite. Das Resultat ist eine enorme Steigerung der Reichweite
gegenüber AM. Nachteil ist der fehlende HF-Träger, der in den Empfängern durch einen technischen
Kunstgriff wieder hinzugefügt werden muß, damit die Übertragung verständlich klingt. Dies macht SSBEmpfang gewöhnungsbedürftig, und das Einstellen der Stimmlage erfordert Übung und Fingerspitzengefühl.
Aus diesem Grund wird SSB hautsächlich nur von ausgebildeten Funkern im Weitverkehr benutzt, die ein
feines Gehör für die Modulationsart SSB entwickelt haben.
Es ist also völlig normal, wenn Sie beim ersten SSB-Empfang nur Micky Maus- ähnliche Stimmen
vernehmen und erst etwas üben müssen, bevor Sie überhaupt etwas verstehen können.
Es wird empfohlen, für die ersten SSB-Empfangsversuche auf Kurzwelle im 80 m Band Frequenzen um
3.700 MHz herum einzustellen. Dort finden Sie auch tagsüber immer starke Amateurfunkstationen. Im 80 m
Band ist das untere Seitenband (LSB) üblich, sonst wird meist das obere Seitenband (USB) benutzt. Sobald
Sie ein Signal hören, wählen Sie die kleinste Schrittweite (100 Hz oder sogar nur 10 Hz) und stimmen Sie
langsam ab, bis die Stimmlage verständlich wird. Können Sie absolut nichts verstehen, dann schalten Sie auf
das andere Seitenband um und stimmen Sie erneut ab.
Bei starken Stationen kann es erforderlich sein, den Abschwächer (ATT) einzuschalten.
Benutzung des Sprachinverters
Manche (FM-) Funkdienste verschlüsseln Ihre Sendungen, damit sie nicht von jedermann mit einfachen
Mitteln mitgehört werden können. Man hört in solchen Fällen einen Träger mit völlig unverständlicher
Modulation. Meist benutzen diese Funkdienste einen Sprachinverter, d.h. eine Schaltung, die tiefe mit hohen
Tonfrequenzen vertauscht oder die Tonfrequenzen an einer bestimmten Frequenz „ spiegelt“ .
Ihr AE 600 H hat einen eingebauten Dekoder für solche analog verschlüsselte Signale. Digital sendende
Funkdienste sind allerdings nicht abhörbar.
Sprachdekoder einstellen:
Wählen Sie zunächst FM als Modulationsart.
•
Drücken Sie F und anschließend die Abwärts-Taste für ca. 1 Sekunde.
•
Im Display erscheint SS langsam blinkend.
•
Mit dem Drehkanalschalter oder Auf / Ab können Sie jetzt langsam die passende
Inverterfrequenz wählen, bis das Signal verständlich ist.
•
Dann speichern Sie die Einstellung mit ENT ab.
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Gespeicherte Einstellung abrufen
Eine gespeicherte Einstellung rufen Sie mit
F und einem kurzen Druck auf die Abwärtstaste
wieder ab. In diesem Fall leuchtet SS ständig und blinkt nicht. Beachten Sie jedoch, daß verschiedene
Funkdienste u.U. auch andere Einstellungen benutzen und berücksichtigen Sie das Abhörverbot (nach dem
Telekommunikationsgesetz) für nicht öffentliche Sendungen!
Abschaltautomatik (Sleep-Timer)
Ihr Scanner verfügt über eine Abschaltautomatik. Wenn diese aktiv ist, schaltet sich Ihr Gerät nach einer
vorprogrammierten Zeit selbständig aus. Gewählt werden können Werte zwischen 1 und 120 Minuten.
•
Um die Zeit einzustellen, bestätigen Sie zunächst die F-Taste und halten anschließend die 5
für ca. 1 Sek. gedrückt.
•
Auf dem Display erscheint „60“ und eine blinkende Uhr. Geben Sie eine Zeit zwischen 1 und
120 über die Zifferntasten ein und bestätigen Sie mit ENT.
•
Um die Abschaltautomatik zu aktivieren, drücken Sie zuerst F und anschließend die 5. Auf
dem Display erscheint eine kleine Uhr.
Zum Ausschalten dieser Funktion, wiederholen Sie die Eingabe.
Displaybeleuchtung
Ihr AE 600 H bietet zwei Möglichkeiten der Displaybeleuchtung. Damit Sie im Portabelbetrieb mit Batterien
Strom sparen können, schaltet sich die Beleuchtung nur auf Anforderung ein:
Beleuchtung für 5 Sekunden einschalten
•
Drücken Sie F und danach 0
Beleuchtung für dauernd einschalten
•
•
Drücken Sie F und danach wieder 0, dabei die Taste 0 für länger als 1 Sekunde gedrückt
halten.
Ausschalten der Dauerbeleuchtung ist wieder mit der gleichen Prozedur möglich.
Tastatur-Quittungston
Der Scanner bestätigt jeden Tastendruck mit einem kurzen Quittungston. Dadurch erhalten Sie eine
praktische Rückmeldung für alle Eingaben. Sollte der Tastaturton störend oder unerwünscht sein, läßt er sich
auch aus- und wieder einschalten:
F und PASS
nacheinander drücken.
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Tastatursperre
Ihr Scanner hat einen Schiebeschalter K.LOCK (Keyboard Lock) an der linken Seitenwand, mit dem Sie die
Tastatur gegen versehentliche Betätigung sperren können. Ist der Schalter nach oben geschoben, sind alle
Tasten außer der Monitortaste gesperrt. Bedienen lassen sich dann nur noch Lautstärkeregler und
Rauschsperre. Zum Freigeben der Tastatur schieben Sie den Schalter wieder nach unten.
Wenn es mal nicht mehr richtig funktioniert
Fehlfunktionen kommen in der Regel nur sehr selten vor. Sollte Ihr Scanner einmal nicht mehr
zufriedenstellend arbeiten, führen Sie zuerst ein paar einfache Tests durch, bevor Sie Ihr Gerät zu einer
Fachwerkstatt geben:
•
•
•
•
•
•
Batterien prüfen: Sind die Akkus bzw. Batterien eventuell ausgelaufen oder korrodiert?
Sind die Kontakte sauber (mit Lappen reinigen, eventuell leicht nachbiegen)
Ist die Antenne aufgesteckt?
Hat das Antennenkabel noch einwandfreien Kontakt?
Vielleicht ist nur die Rauschsperre versehentlich voll zugedreht?
Ist versehentlich die Tastatursperre (Schiebeschalter auf linker Seite) eingeschaltet?
Wenn alles nicht hilft, schauen Sie sich bitte die Displayanzeigen genau an. Wenn Sie unsinnige Zeichen
entdecken, oder der Scanner sich nicht mehr bedienen läßt, hat vielleicht eine Störung von außen (Gewitter,
Überspannung, statische Aufladung o.ä.) den Prozessor blockiert.
In diesem Fall kann ein Reset in den meisten Fällen den Scanner wieder reaktivieren.
Auch sollten Sie bei einem vermeintlichen Defekt zuerst einmal einen Resetversuch durchführen, bevor Sie
Ihr Gerät zu einer Reparatur einsenden. Dieser Versuch kann Zeit und Geld sparen!
Die verschiedenen Resetmethoden
Reset 1. Stufe
Hiermit können Sie in den meisten Fällen den Zustand vor der letzten Eingabe wiederherstellen.
Nehmen Sie einen spitzen Gegenstand (Kugelschreiber oder aufgebogene Büroklammer) und betätigen Sie
damit den verdeckten Reset-Taster an der Seite unterhalb der Tastatursperre.
Bei dieser Reset-Stufe werden Ihre Speicher nicht gelöscht, jedoch die Link-Verbindungen zwischen
einzelnen Bänken können zurückgesetzt werden.
Reset 2. Stufe: Systemreset auf Grundeinstellung
VORSICHT! Dieser Reset ist nur für Service-Fachleute durchführbar, die über einen zweiten Scanner
und ein Cloning-Kabel verfügen!
Hilft der normale Resetvorgang nicht, die Funktionen des Scanners wiederherzustellen, so kann Ihr Händler
unter Umständen noch mit einem kompletten Werks-Systemreset helfen. Mit diesem Resetvorgang werden
allerdings sämtliche Voreinstellungen und internen Programmierungen des Scanners gelöscht. Zum
Wiederherstellen der Funktionen ist ein zweiter, funktionierender Scanner notwendig, da nach dem Reset
alle Programminformationen über das Clon- (= Kopier-) Programm von einem anderen Scanner neu
überspielt werden müssen. Diese Prozedur kann daher nur durchgeführt werden, wenn man über einen
zweiten AE 600 verfügt (z.B. beim Händler)! So starten Sie den Systemreset:
• Schalten Sie das Gerät aus (notfalls durch Entnehmen und Wiedereinlegen der Batterien)
• Drücken Sie die CLR- Taste und die ENT-Taste gleichzeitig und schalten Sie bei festgehaltenen Tasten
das Gerät mit der PWR- Taste wieder ein.
• Dann lassen Sie alle Tasten wieder los.
Der Resetvorgang kann einige Sekunden dauern.
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Hilft auch der Systemreset nicht nach einer Fehlfunktion, dann liegt mit Sicherheit ein Hardwaredefekt vor
und das Gerät muß (leider) zum Albrecht Reparaturservice eingeschickt werden.
Technische Informationen
Eigenempfangsstellen „Birdies“
Jedes Mehrbereichsempfangsgerät hat bauartbedingt in seinem Empfangsfrequenzspektrum
einige Frequenzen, auf denen Störungen in Form von „ scheinbaren“ Empfangssignalen auftreten.
Diese Empfangsstellen werden „ Pfeifstellen“ oder „ Birdies“ genannt. Bei Bereichsempfängern, wie Radios,
kann man durch geschickte Wahl der internen Oszillatorfrequenzen diese Pfeifstellen konstruktiv quasi schon
so „ einplanen“ , daß sie außerhalb der interessanten Bereiche liegen. Bei durchgehenden großen
Empfangsbereichen wie bei Ihrem AE 600 H ist dies technisch nicht immer möglich. Die Beseitigung der
noch verbleibenden Pfeifstellen würde einen so hohen Abschirm- und Filteraufwand erfordern, daß dies bei
vertretbarem Aufwand und der vorhandenen Gehäusegröße unmöglich würde.
Wichtig: Birdies sind eine prinzipbedingte Erscheinung jedes Scanners und kein technischer Mangel. Dabei
ist es normal, daß verschiedene Fabrikate Birdies an unterschiedlichen Stellen haben.
Durch die Ausblendspeicher haben Sie die Möglichkeit, Birdies bei Ihrem Scanner vom Suchlauf
auszuschließen. Sie werden dann bei der Frequenzabsuche automatisch übersprungen. Manchmal hilft es
auch, die Rauschsperre (Squelch) etwas weiter zuzudrehen oder eine Außenantenne anstelle der
Aufsteckantenne zu benutzen.
Empfang im Lang- und Mittelwellenbereich
Die garantierten Empfindlichkeitswerte erfüllt das Gerät in den KW-, VHF- und UHF-Bereichen.
Aufgrund des Mischprinzips und des Konzepts mit einem 50 Ohm-Antenneneingang ist der Empfang im
Lang- und Mittelwellenbereich zwar technisch möglich, aber erfordert einen höheren Antennenaufwand, als
man von preiswerten Taschenradios her kennt. Derartige Radios sind mit ihren eingebauten Ferritantennen
auf die niedrigen Frequenzbereiche optimiert, was der Weitbereichsempfänger AE 600 H nicht realisieren
kann. Zufriedenstellende Empfangsleistungen sind mit einer Teleskopantenne wie der mitgelieferten erst ab
einigen MHz, wie etwa dem 49 m Band zu erwarten. Drahtantennen oder aktive Spezialantennen können den
Empfang in den tieferen Frequenzbereichen verbessern.
Busy- und Feldstärkeanzeige (S-Meter)
Im Anzeigefeld hat Ihr AE 600 H eine kombinierte Busy- und Feldstärkeanzeige. Das Busy-Symbol leuchtet
grundsätzlich bei geöffneter Rauschsperre auf. Mit steigender Signalstärke leuchten die danebenliegenden
Balken der Feldstärkeanzeige auf. Bei 1µV (=0 dBµV) leuchtet 1 Balken, alle 9 Balken leuchten etwa ab 35
bis 40 dBµV Eingangsspannung.
Datenschnittstelle
Ihr AE 600 H hat im Batteriefach zusätzlich eine serielle Schnittstelle als Datenübertragungsanschluß.
Die Datenschnittstelle läßt sich in zweifach nutzen:
a) Steuerung des Scanners über einen Computer (dazu ist als Zubehör eine Interfacebox und
deutschsprachige Software erhältlich)
b) Programmübertragung kompletter Einstellungen von Scanner zu Scanner (z.B. im Servicefall). Dazu gibt
es auf Anfrage ein "Cloningkabel" als Sonderzubehör für Servicezwecke.
Anschluß an einen Computer
Mit der Interfacebox, die als Zubehör separat lieferbar ist, können Sie Ihren Scanner direkt über einen
Computer programmieren und die meisten Funktionen auch bedienen. Eine deutschsprachige Software
(unter Microsoft Windows 95/98/ME lauffähig) dazu wird mitgeliefert. Die Beschreibung der Funktionen finden
Sie auf der mitgelieferten Interface-Diskette.
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Warnung:
Versuchen Sie bitte nie, Ihren Scanner über eine direkte Kabelverbindung ohne Interface und Pegelwandler
mit einem Computer zu verbinden. Wegen der unterschiedlichen Pegel zwischen den üblichen COMSchnittstellen und der Scanner- CPU besteht Zerstörungsgefahr für die CPU Ihres Scanners! Die
Interfacebox ist zur Anpassung und Pegelwandlung zwischen Computer und Scanner unbedingt erforderlich.
Servicehinweis zur Programmübertragung (Clonen) von einem zum anderen
Scanner
Es ist möglich, für Servicezwecke den gesamten Speicher- und Programminhalt eines Scanners auf einen
anderen Scanner vom gleichen Typ zu übertragen. Diesen 1:1 Kopiervorgang nennt man auch „ Clonen“ .
Notwendig wird dieser Vorgang z.B. bei einem Komplett-Reset zur Wiederherstellung der
Startprogrammierung oder dann, wenn ein komplett programmierter Scanner mit allen Einstellungen "kopiert"
werden soll.
Anschluß des Datenkabels:
Entnehmen Sie die Batterien aus dem Batteriefach beider Scanner und trennen Sie beide Scanner von der
evtl. angeschlossenen externen Stromversorgung.
Stecken Sie bei beiden Scannern jeweils eines der Spezial-Schnittstellenkabel in die Interfacebuchsen im
Batteriefach ein, und zwar so, daß die blaue Färbung des Kabels zu Ihnen zeigt.
Verbinden Sie beide Scanner mit einer externen Stromversorgung und schalten Sie beide mit der PowerTaste ein. Sollte einer der Scanner nicht ordnungsgemäß starten, betätigen Sie kurz die seitliche Resettaste
mit einer Kugelschreiberspitze oder einer aufgebogenen Büroklammer.
Geben Sie an beiden Scannern die Tastenfolge
Function ( 2ndF) + MHz/Seriell
ein.
Die Displays zeigen jetzt beide an:
COPy SEnd
Mit dem Drehknopf (Kanalwähler) können Sie jetzt den Übertragungsmode wählen, entweder
COPy SEnd oder COPy rCV
Das Gerät, dessen Speicherinhalt Sie gerne auf das andere übertragen wollen, muß in die Sendefunktion
(COPy SEnd) geschaltet sein.
Das andere Gerät, welches die Daten des sendenden Geräts übernehmen soll, muß auf Empfangsfunktion
(COPy rCV) geschaltet sein.
•
•
Aktivieren Sie zuerst das empfangende Gerät mit ENTER
Danach aktivieren Sie das sendende Gerät mit ENTER
Jetzt startet die Datenübertragung zwischen beiden Scannern. Den Verlauf sehen Sie an der zunehmenden
(Balken-) Anzeige im S-Meter. Die Datenübertragung dauert max. ca. 30 Sekunden, danach zeigt der
empfangende Scanner die gleiche Anzeige wie der sendende Scanner und hat den gesamten Speicherinhalt
übernommen.
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Technische Daten
Frequenzbereich
0.1 bis 2059 MHz durchgehend
Speicherplätze
500 in 10 Bänken zu je 50 Kanälen
Suchlaufbereiche
Frequenzsuchlauf
Hyper Search
10 frei programmierbare Suchlaufbereiche
4 fest programmierte Frequenzabschnitte
Ausblendspeicher
50 für Frequenzsuchlauf
50 für Hyper Search
Vorzugskanal
1 Prioritätskanal, frei programmierbar
Modulationsarten
FM Schmalband (mit Parametern entsprechend
der 20/25 kHz Kanalraster 16F3E)
WFM Breitband FM für UKW Rundfunk/Fernsehton
AM (für LW/MW Rundfunk, CB- und Flugfunk)
SSB (oberes und unteres Seitenband für KWAmateurfunk oder Utility-Empfang)
Frequenzschritte
10, 50, 100, 500 Hz (z.B. für SSB)
1 kHz, 5 kHz, 6.25 kHz, 9 und 10 kHz (z.B. für AM)
10, 12.5, 20, 25, 30 kHz (z.B. für FM)
50, 100 kHz (für Breitband FM und Flugfunk AM)
Antennenanschluß
50 Ohm, unsymmetrisch, BNC
Empfängerempfindlichkeit
AM
0.53 - 2 MHz
2 -10 MHz
10 - 400 MHz
: 10 µV bei 10 dB S/N
: 12 µV bei 10 dB S/N
: 0.8 µV bei 10 dB S/N
FM
10 - 400 MHz
0.4 -1 GHz
1 - 1.3 GHz
: 0.5 µV bei 12 dB SINAD
: 0.7 µV bei 12 dB SINAD
: 1.5 µV bei 12 dB SINAD
WFM
10 - 400 MHz
0.4 - 1 GHz
: 6 µV bei 30 dB S/N
: 6 µV bei 30 dB S/N
Feldstärkeanzeige (S-Meter)
Busy-Anzeige bei geöffneter Rauschsperre
1 Balken: ca. 0 dBµV EMK Eingangspegel
alle Balken: ca. 35 - 40 dBµV EMK Eingangspegel
NF-Ausgangsleistung
110 mW / 8 Ohm
Suchlaufgeschwindigkeiten
Speichersuchlauf
Frequenzsuchlauf
Hyper Search
Betriebsspannung
30 Kanäle/sec
30 Schritte/sec
500 MHz in 12 sec
4.8 V DC mit 4 x NiCd-Akkus Typ AA
6 V DC mit 4 x Alkali-Batterien Typ Mignon / AA
9 - 16 V DC über externe Buchse (Netzteil, KFZ)
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Stromverbrauch
ca. 95 mA bei geschl. Squelch
Polarität der ext. DC-Buchse
+
-
Abmessungen
64 x 153 x 39 mm
Gewicht
310 g incl. NiCd-Akkus
Schnittstelle
direkter Schreib-/Lesezugriff zur CPU, über
Adapter an RS 232- Interfacebox anschließbar
Interface-Anforderungen
Flachbandkabel mit gekreuzten Adern zum Clonen
bzw. Flachbandkabel mit RS 232- spezieller
Interfacebox zur Pegelwandlung an COMSchnittstellen von PC's
innen
außen
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Inhaltsverzeichnis
Allgemeines
Lieferumfang
Albrecht Homepage
Rechtliche Informationen
CE-Kennzeichnung
Vorbereiten zum Inbetriebnehmen
Batterien oder Akkus einlegen
Die externe 12 Volt Anschlußbuchse
Ist das Aufladen von „ normalen“ Batterien gefährlich?
Lebensdauer von Akkus
Ein- und Ausschalten
Lautstärke und Rauschsperre
Tastatur und Display
Manueller Betrieb
Ändern des Frequenzrasters
Ändern der Modulationsart
Der Eingangsabschwächer (ATT)
Speichern von Frequenzen
Aufrufen eines Speicherplatzes
Löschen eines Speicherplatzes
Löschen einer Speicherbank
Speicherplatzsuchlauf
Suchlauf über die Speicherplätze einer Bank
Suchlauf über die Speicherplätze mehrerer Bänke
Ausblenden von Speicherplätzen beim Suchlauf
Unterschiedliche Suchlauf-Verzögerungszeiten
Suchlaufverzögerung beim Neustart
Verkürzte Beobachtungsdauer im Suchlauf
Frequenzsuchlauf
Anzeige der Frequenzbereiche im Suchlauf
Frequenzsuchlauf über mehrere Suchlaufbänder
Ändern von Suchlauf-Frequenzbereichen
Ausblenden von Frequenzen im Frequenzsuchlauf
Anzeigen der Ausblendspeicherliste
Freigeben einer ausgeblendeten Frequenz
Freigeben sämtlicher ausgeblendeter Frequenzen
Hypersearch, Ultraschneller Suchlauf
Ausblenden unerwünschter Frequenzen im Hypersearch
Anzeigen der Ausblendspeicherliste im Hypersearch
Freigegeben von ausgeblendeten Frequenzen im Hypersearch
Prioritätskanal
Die verschiedenen Modulationsarten und der Weg zu SSB
Benutzung des Sprachinverters
Sprachdekoder einstellen
Gespeicherte Einstellung abrufen
Abschaltautomatik (Sleep-Timer)
Displaybeleuchtung
Tastatur-Quittungston
Tastatursperre
Wenn es mal nicht mehr richtig funktioniert
Die verschiedenen Resetmethoden
Reset 1. Stufe
Reset 2. Stufe: Systemreset auf Grundeinstellung
Technische Informationen
Eigenempfangsstellen „ Birdies“
Empfang im Lang- und Mittelwellenbereich
Busy- und Feldstärkeanzeige
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2
2
2
2
3
3
3
3
3
4
4
4
5
5
6
6
7
7
7
8
8
8
8
8
9
9
9
9
10
10
11
11
12
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12
12
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Anschluß an einen Computer
Datenschnittstelle (Programmübertragung, Clonen)
Technische Daten
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ALAN Electronics GmbH
Dovenkamp 11
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