feelfree_2_2011

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Aktuell
3 Ergebnisse der Leserbefragung
4 Neue Produkte
5 Meldungen und Tipps
6 Diabetes-Kongress 2011:
Neues aus Forschung und Industrie
8 Gut drauf trotz Diabetes – wie Kinder das heute schaffen
Insulinpumpe
10 Neues zur Insulinpumpe
mylife OmniPod
12 Neuigkeiten aus
Ihrem Pumpen-Café
14 Accu-Chek Combo:
Bolusrechner kontra Blutzuckerspitzen
15 Gut zu wissen: Das Wichtigste zum Bolus
Diabetes im Alltag
16 Blutzuckermessung:
Aktuelle Trends
17 Hautpflege-Tipps für
Herbst und Winter – plus
Aktionsangebot
18 Neuropathie: Wenn Diabetes an den Nerv geht
20 Pro und Kontra:
Über Diabetes in der Firma sprechen?
22 Pen-Nadeln: Warum unterschiedliche Längen wichtig sind
Liebe Leserinnen und Leser,
viele Neuigkeiten aus der Forschung
haben wir Ihnen vom Deutschen Diabetes-Kongress in Leipzig mitgebracht. In
diesem Jahr waren spannende Themen
dabei, zum Beispiel Neues zu InsulinPatch-Pumpen, die ja in der feelfree auch
immer wieder eine Rolle spielen (in dieser
Ausgabe ab Seite 10). Die neue Animas
Insulinpumpe stellen wir Ihnen im Pumpen-Café auf Seite 13 vor. Besonders interessant finde ich den Beitrag zum Thema Diabetes und Beruf. Über den Diabetes in der Firma sprechen? Die Pro-undKontra-Argumentation von Betroffenen
lesen Sie ab Seite 21.
Bedanken möchte ich mich dafür, dass
wieder so viele Leserinnen und Leser bei
der Leserbefragung mitgemacht haben.
Die Ergebnisse sehen Sie gleich auf der
nächsten Seite.
Ich wünsche Ihnen allen einen sonnigen
und schönen Herbst.
Herzlichst Ihre
feelfree Welt
23 Christiane und Lea –
zwei DiaExpert Top Models
24 Denken macht hungrig:
Frühstück gut, alles gut
Ulrike Linden
Leiterin Marketing und Handel
25 Leser fragen – Experten
antworten
Service
26 Quiz: Diabetes und Soziales
27 Termine und Selbsthilfegruppen
2
feelfree ist das kostenlose Diabetesmagazin exklusiv für Kunden von ­DiaExpert.
Wir möchten, dass Sie gut informiert und
fit den Alltag mit Diabetes meistern.
feelfree 2/2011 von DiaExpert
Aktuell
96 Prozent empfehlen DiaExpert weiter
Fast 3000 Leser haben an unserer Kundenund Leserumfrage teilgenommen und das
Diabetesmagazin feelfree sowie die Serviceleistungen von DiaExpert bewertet. Das
schönste Ergebnis vorweg: 96 Prozent unserer Leser würden DiaExpert einem Freund
empfehlen. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen! Weiterhin haben wir gefragt: Wie
gut gefällt Ihnen das feelfree Magazin im
Allgemeinen? 97 Prozent der Leser finden
es sehr gut bzw. gut. Die Artikel sind für 70
Prozent immer und für 28 Prozent meistens verständlich. Unsere DiaExpert TopModel-Aktion gefällt 95 Prozent der Teilnehmer, was auch unsere Kunden-Models
sicher sehr freuen wird.
Wie gefällt Ihnen das feelfree
Magazin im Allgemeinen?
Wie gut gefällt Ihnen das feelfree Magazin im Allgemeinen?
Einige Fragen haben wir Ihnen auch zu un- sehr gut
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Kundenservice werden besonders posiWie gut gefällt Ihnen das feelfree Magazin im Allgemeinen?
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Lesern gut an.46,4
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Shop www.diaexpert.de und das Portal
www.feelfree-welt.de gefallen den Nutzern.
Wir bedanken uns herzlich für Ihre Anregungen, die uns helfen, feelfree und den
Service weiter zu verbessern. Wenn Sie weiStand Juli 2011
sehr gut
tere Ideen und Vorschläge haben, senden
gut
Sie uns einfach eine E-Mail an [email protected]äßig
pert.de. Die Gewinner der fünf Mini-Kugeleher schlecht
keine Angabe
grills wurden bereits benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch!
▪
Diabetes-Wissen 19:
Thema Neuropathie
DiaExpert unterstützt
Selbsthilfegruppen
Gerade für Diabetiker ist der Austausch
untereinander besonders wichtig. Viele
Betroffene organisieren sich deshalb in
Selbsthilfegruppen. Wir von DiaExpert
möchten Sie dabei gerne unterstützen. Auf
unserer Internetseite www.feelfree-welt.
de können Sie Ihre Selbsthilfegruppe vorstellen oder nach einer Gruppe in Ihrer Nähe suchen. Außerdem haben wir Informationsmaterial zusammengestellt, das Sie
bei uns gerne kostenlos anfordern können.
Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an
[email protected]
▪
Die diabetische Neuropathie hat viele Gesichter. Neben Füßen und Händen können
zahlreiche Organe betroffen sein. Bei einer
sensomotorischen (peripheren) Neuropathie können Schmerzen und Missempfindungen in den Füßen die Lebensqualität
beeinträchtigen. Bei einer autonomen Neuropathie zeigen sich häufig unklare Symptome, die eine Diagnose nicht einfach machen. Mit dem Thema diabetische Neuropathie befasst sich die neueste Ausgabe
der Serie Diabetes-Wissen von DiaExpert,
Teil 19. Hier werden die wichtigsten Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten erläutert. Ein Experte gibt Tipps
zur Vorsorge.
Die wichtigsten Informationen zu diesem
Thema haben wir für Sie in der vorliegenden Ausgabe ab Seite 18 zusammengefasst.
Teil 19 der Serie Diabetes-Wissen können
DiaExpert-Kunden darüber hinaus kostenlos bestellen. Dafür haben wir in der Mitte des Heftes die Postkarte Nr. ➋ vorbereitet. Oder wählen Sie die kostenlose Servicenummer 0800 3423973. ▪
Ihr freundliches Expertenteam für Diabetesbedarf
Demnächst
verfügbar
Teil 19 der Serie Diabetes-Wissen
können DiaExpert-Kunden jetzt
kostenlos mit Postkarte Nr. ➋ in
der Mitte des Heftes bestellen.
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Aktuell
Das neueste Blutzucker-Messgerät von
Lifescan heißt Verio Pro, ein „einfach
zu bedienendes, codierfreies Messsystem“, so der Hersteller. Mittels des One
Touch Gluco Filters werden Substanzen
herausgefiltert, die die Genauigkeit der
Messergebnisse beeinträchtigen könnten. Eine Funktion zur Hoch-/NiedrigTrenderkennung hilft dabei, Muster im
Blutzuckerverlauf zu identifizieren. Passend zu Verio Pro gibt es bei DiaExpert
One Touch Verio Teststreifen.
Der neue Insulin-Pen NovoPen Echo erlaubt die Dosierung in halben Schritten zwischen 0,5 und 30 Einheiten. Damit ist der Pen auch für Kinder sehr gut
geeignet, so der Hersteller. Zudem hat
er eine Memo-Funktion: Das Display
am Kopfende zeigt die Anzahl der zuletzt injizierten Einheiten und die seit
der letzten Injektion vergangene Zeit
an. NovoPen Echo ist für alle Insuline
von Novo Nordisk geeignet.
Die Pen-Nadel mylife Clickfine gibt es
nun auch in der kurzen Länge von 4,5
mm. Sie wird für Kinder bis zum Alter
von 12 Jahren sowie sehr schlanke Menschen empfohlen. Die Nadel mit einer
Spezialbeschichtung für den sanften
Einstich passt mit einem „Click“ auf alle gängigen Insulin-Pens. Mehr zur
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Wahl der richtigen Nadellänge lete
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Alle vorge
sen Sie auf Seite 22.
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Produkte
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Sie bei DiaE
Sticker und Anwendertest
zu mylife Pura
Für das Blutzucker-Messgerät mylife Pura gibt es neue Sticker zum Aufkleben und
Austauschen. Wer das Messgerät noch
nicht hat, den laden wir zum kostenlosen
Anwendertest ein. Mehr dazu auf Postkarte Nr. ➎ in der Mitte des Heftes.
4
Längere Lebens­
erwartung
Die Lebenserwartung von Menschen mit
Typ-1-Diabetes hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert. Im
Schnitt sind 15 Lebensjahre hinzugekommen. Das haben amerikanische Wissenschaftler auf dem Kongress der Amerikanischen Diabetes-Gesellschaft (ADA) im
Juni 2011 berichtet. In einer Studie hatten
die Wissenschaftler aus Pittsburgh die Lebenserwartung von Männern und Frauen mit Typ-1-Diabetes in der Zeitspanne
1950 bis 1964 und 1965 bis 1980 verglichen.
Letztere Gruppe hatte im Schnitt eine 15
Jahre höhere Lebenserwartung, berichtet
www.springermedizin.de. ▪
Fotolia
Neue Messgeräte,
Insulin-Pens und Nadeln
Neue SicherheitsInjektions-Nadel
Für (Pflege-)profis, die Medikamente wie
Insulin mit einem Pen verabreichen, gibt
es mit mylife Clickfine Autoprotect 8 mm
jetzt eine sichere Lösung. Die Nadel hat einen speziellen Verriegelungsmechanismus,
der versehentliche Nadelstichverletzungen
verhindert. Weitere Informationen finden
Pflegeprofis bei DiaExpert.
mylife Clickfine Autoprotect ist bei
DiaExpert erhältlich. ▪
Aktuell
Patientenleitline
„Herzschwäche“
NAKOS steht für „Nationale Kontakt- und
Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen“. Seit
fast 25 Jahren bündelt die Organisation
Wissen und Informationen zu Selbsthilfeangeboten in Deutschland, um sie der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen.
Unterstützt wird die Arbeit unter anderem vom Bundesgesundheitsministerium
und verschiedenen Krankenkassen. Alle Angebote, die Sie auf www.nakos.de finden,
sind kostenlos. So auch die neue Broschüre „Internetbasierte Selbsthilfe“. Sie soll unter anderem die Einordnung und Bewertung von Internetforen erleichtern, in denen sich auch viele Menschen mit Diabetes austauschen. Die Broschüre kann unter
www.nakos.de heruntergeladen oder unter der Telefonnummer 030 31018960 bestellt werden.
▪
Herzschwäche (Herzinsuffizienz), zum Beispiel in Folge einer Erkrankung der Herzkranzgefäße, gehört in Deutschland zu
den häufigsten Diagnosen. Auch viele
Menschen mit Diabetes sind davon betroffen. Im Mai 2011 wurde die neue Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) „Chronische Herzinsuffizienz“ für Patienten veröffentlicht. Hier können Sie sich umfassend über die verschiedenen Formen der
Erkrankung, über Hintergründe und Ursachen sowie Empfehlungen zur Diagnose und Behandlung informieren. Die neue
Leitlinie kann im Internet unter www.herzinsuffizienz.versorgungsleitlinien.de heruntergeladen werden. Die gedruckte Version ist für Herbst 2011 angekündigt und
wird im Kirchheim-Verlag, Mainz, erscheinen (www.kirchheim-verlag.de oder Telefon 06131 96070-0).
▪
Fitnessstudios mit
Diabetes-Gütesiegel
Vitamin-D-Speicher
reichen aus
Die Arbeitsgemeinschaft Diabetes und
Sport der Deutschen Diabetes-Gesellschaft
hat 2011 gemeinsam mit dem TÜV Rheinland Kriterien für ein Gütesiegel „Diabetestraining geeignet“ erstellt. Fitnessstudios
können dieses Gütesiegel beim TÜV Rheinland beantragen. Darauf weist diabetesDE
in einer Presseinformation hin. Ausdauerund Krafttraining, wie es in Fitnessstudios
möglich ist, verbessern die Stoffwechsellage, senken den Blutdruck und helfen, das
Gewicht unter Kontrolle zu halten. Dieser
Sport wird deshalb für Menschen mit Diabetes empfohlen. Wichtig sei es aber, so
Experten, dass die Mitarbeiter in den Studios auf die Anforderungen des Diabetes geschult seien. Im Rahmen des neuen Gütesiegels müssen die Studios unter anderem
eine Person benennen, die eine Basisqualifikation „Diabetes und Sport“ im Rahmen
eines Seminars erworben hat.
▪
Vitamin D produziert der Körper zum größten Teil über die Aufnahme von Sonnenlicht. Im Sommer füllt er seine Speicher
für die dunklen Herbst- und Wintermonate auf. Diese Speicher reichen bei den
meisten Menschen aus, so Prof. Dr. Helmut Schatz, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie in einer Pressemeldung. Er empfiehlt auch im Winter
täglich einen halbstündigen Aufenthalt
im Freien, besonders an sonnigen Wintertagen. „Nahrungsergänzungsmittel und
Vitamin-D-Zusätze zu Lebensmitteln sind
aus medizinischer Sicht nur dann sinnvoll,
wenn weitere Risikofaktoren für eine Osteoporose vorliegen“, so Schatz. Wer auf
die Sonnenbank geht, darf sich davon keinen Vitamin-D-Kick versprechen: Die meisten arbeiten mit UV A-Licht; um Vitamin D
bilden zu können, benötigt der Körper aber
UV B-Strahlen.
▪
Ihr freundliches Expertenteam für Diabetesbedarf
Die neue Leitlinie informiert Patienten umfassend über Ursachen, Symptome, Diagnose und Behandlung der
Herzschwäche.
Fotolia
Überblick zu Selbsthilfeangeboten
Vitamin D tankt der Körper am besten über die
Sonne – auch im Herbst und Winter.
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Diabetes-Kongress 2011: Neues
aus Forschung und Industrie
istockphoto
Aktuell
Fotolia
Anfang Juni 2011 trafen sich rund 7000 Ärzte und Diabetesberaterinnen
zur Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Leipzig.
Was es Neues gab, lesen Sie hier.
Der Trend geht zu immer
schneller wirkenden Insulinen.
Noch schnellere Insulinwirkung
Insulin soll in Zukunft noch schneller wirken. Dazu gibt es verschiedene Forschungsansätze. So hat ein amerikanisches Unternehmen ein Insulin auf Basis kleinster Moleküle (Monomere) entwickelt, das sich derzeit in der klinischen Prüfung befindet. Ein
anderer Ansatz zielt darauf ab, die Absorption des Insulins im Unterhautfettgewebe
zu beschleunigen. Dazu wird dem Insulin
das Enzym Hyaluronidase beigemischt, welches für eine „Aufweichung“ des Gewebes
sorgt. Auch zum inhalativen Insulin laufen
weiterhin Forschungen. Fazit des Referenten: „Schnellere Insuline sind in Vorbereitung, aber es wird noch etwas dauern, bis
sie auf den Markt kommen.“
(Quelle: T. Heise, Neuss: Ausblick Insulintherapie: Entwicklungen für die Zukunft; DDG-Symposium 2011
InsuPatch erwärmt Infusionsstelle
Marktreif ist ein Pflaster zur Verbesserung
der Insulinwirkung, entwickelt von der Firma InsuLine Medical. InsuPatch wird auf die
Einführungsstelle des Infusionssets geklebt.
6
Ein kleines, abnehmbares „Heizelement“ erwärmt die Stelle 30 Minuten nach der Bolusgabe. In einer Studie mit 24 InsulinpumpenTrägern konnte so die Wirkung des Mahlzeiteninsulins auf den Blutzuckerverlauf positiv beeinflusst werden. Bei gleicher Insulindosis stieg der Blutzucker unter InsuPatch
weniger stark an, ohne erhöhtes Hypoglykämie-Risiko. Ein weiteres Pflaster mit Namen
InsuPad für die Injektion mit dem Pen ist
in Vorbereitung. Wann die Pflaster auf den
Markt kommen, steht noch nicht fest.
(Quelle: Posterpräsentation DDG 2011: „Lokale Erwärmung der Infusionsstelle durch das Insulininfusionsset InsuPatch führt zu schnellerer Insulinwirkung)
Elektronisches Tagebuch sinnvoll
Nach einer aktuellen Studie erfassen nur
41 Prozent der Diabetiker ihre Werte korrekt in einem Tagebuch, der Rest führt das
Tagebuch nicht oder nur unvollständig. Das
führt aus Sicht des Arztes zu „sub-optimalen Entscheidungen“, so Andreas Karch von
der BARMER GEK. Der HbA1c-Wert reicht
nicht zur Beurteilung der Stoffwechsellafeelfree 2/2011 von DiaExpert
ge, da es sich nur um einen Durchschnittswert handelt. Die Krankenkasse begrüßt
deshalb die Möglichkeiten zur Speicherung
und Auswertung der Daten, wie sie moderne Messgeräte und Insulinpumpen heute bieten. Wer das elektronische Tagebuch
nutze, motiviere die Krankenkasse eher dazu, Kosten zu übernehmen, so Karch auch
mit Blick auf Insulinpumpen-Träger. Er sagte: „Wer das elektronische Tagebuch verwendet, inklusive der erforderlichen Parameter, der erleichtert den Kassen die Prüfung. Die medizinische Entscheidung liegt
aber weiterhin beim MDK.“
(Quelle: A. Karch: Wie lauten die Kriterien für gutes Diabetes-Management bei insulinisierten Diabetikern
aus Sicht einer Krankenkasse? DDG-Symposium 2011)
Weitere Patch-Pumpen kommen
Insulin-Patch-Pumpen eröffnen neue Möglichkeiten der Insulinversorgung. Dies war
in Leipzig ein wichtiges Thema (lesen Sie
dazu auch Seite 10). Zwei Hersteller haben
neue Insulin-Patch-Pumpen angekündigt.
So plant Roche Diagnostics für 2012 die Einführung der SOLO Micropumpe, die von einem israelischen Unternehmen entwickelt
wurde. Anfang 2012 soll die Insulin-PatchPumpe cellnovo der Firma nintamed auf
den deutschen Markt kommen.
(Quelle: Symposien der Hersteller; DDG 2011)
Junge Diabetiker haben gute Chancen
Die HvidØre Study Group untersucht seit
1994 die Qualität der Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes.
23 Länder, darunter auch Deutschland, sind
beteiligt. In Leipzig wurden unter anderem
Ergebnisse zu den Chancen junger Menschen mit Diabetes im Berufsleben vorgestellt. Danach haben betroffene Kinder und
Jugendliche keine Nachteile in der Schulbildung im Vergleich zu Klassenkameraden ohne Diabetes. Sie haben später eine
vergleichbar gute berufliche Qualifikation
und Karrieremöglichkeiten und weisen keine erhöhte Arbeitslosenrate auf. Diese Ergebnisse gelten allerdings nur bei einer guten Stoffwechseleinstellung und zufriedenstellender Lebensqualität.
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Aktuell
Jugendliche mit Diabetes
behaupten sich im Beruf.
(Quelle: K. Lange, Hannover: Zukunftschancen bei Typ1-Diabetes; DDG-Symposium 2011)
Nationaler Diabetesplan auf dem Weg
Wenn es nicht gelingt, den Anstieg zu
bremsen, werden im Jahr 2030 rund 1,5 Millionen mehr Menschen mit Typ-2-Diabetes
in Deutschland leben. Diese Zahlen stellte
Dr. Wolfgang Rathmann vom Deutschen Diabetes-Zentrum Düsseldorf vor. Schon heute haben wir sechs Millionen Typ-2-Diabetiker, auf jeden diagnostizierten Fall kommt
wahrscheinlich ein unentdeckter, so Rathmann. Um diesen Trend zu stoppen, haben
die Deutsche Diabetes-Gesellschaft und diabetesDE den Nationalen Diabetesplan auf
den Weg gebracht.
(Quelle: Kongress-Pressekonferenz, 3. Juni 2011) ▪
Der Messestand von DiaExpert
in Leipzig war wieder einmal
gut besucht.
Ihr freundliches Expertenteam für Diabetesbedarf
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Gut drauf trotz Diabetes – wie
Kinder das heute schaffen
istockphoto
Aktuell
Wie leben Kinder und Jugendliche mit Diabetes heute? Wie sind
sie eingestellt, welche Herausforderungen bringt der Alltag mit sich?
Dr. Bettina Heidtmann aus Hamburg gibt einen Einblick.
Dr. Bettina Heidtmann ist Oberärztin
am Katholischen Kinderkrankenhaus
Wilhelmstift in Hamburg.
ff: Frau Dr. Heidtmann, beginnen wir mit
der Therapie: Wie werden Kinder und Jugendliche heute behandelt?
Heidtmann: Die Insulinpumpen-Therapie
ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Im Durchschnitt werden
30 Prozent aller Kinder und Jugendlichen
mit einer Insulinpumpe behandelt. Bei den
Kleinkindern bis fünf Jahre sind es sogar
50 Prozent. Bei den Kleinen beginnt man
heute häufig sofort mit einer Insulinpumpe, ohne vorher noch auf die intensivierte
Insulintherapie einzustellen. Die Eltern lernen allerdings noch, mit einer Spritze oder
einem Pen Insulin zu geben, weil das ja im
Notfall wichtig ist. Bei den Insulinpumpen
stelle ich einen Trend hin zu Insulin-PatchPumpen fest, die werden immer beliebter.
Und zur Optimierung der Therapie wird die
kontinuierliche Glukosemessung in der Klinik immer wichtiger.
ff: Hat die Insulinpumpe so große Vorteile?
Heidtmann: Ich bin ein echter Pumpenfan,
weil sie in jedem Alter die richtige Problem-
8
lösung bietet. Bei den Kleinen deckt sie wie
bei keiner anderen Therapie den geringen
Insulinbedarf ab. Bei größeren Kindern hilft
sie unter anderem, das Dawn-Phänomen in
den Griff zu bekommen. Kürzlich kam ein
junges Mädchen zu uns, bei dem wir innerhalb eines Tages nur mit einer „Nachtpumpe“ die erhöhten Werte am Morgen eingestellt haben.
ff: Beim Deutschen Diabetes Kongress wurde kürzlich berichtet, dass 28 Prozent der
Jugendlichen einen HbA1c-Wert von über
9 Prozent haben.
Heidtmann: Ja, aber das ist kein aktueller
Trend, das ist schon länger bekannt. Häufig wird als Grund die „Null Bock“ Einstellung in diesem Alter genannt, aber ich denke, das liegt viel mehr an den Herausforderungen, die die Pubertät mit sich bringt.
Zum einen sind das physiologische Veränderungen, die die Jugendlichen mitmachen.
Neben der körperlichen Veränderung erfordert die erhöhte Ausschüttung von Sexualund Wachstumshormonen eine ständige
feelfree 2/2011 von DiaExpert
Anpassung der Therapie. Die Mädchen entwickeln zum Beispiel auch Insulinresistenzen, das muss man erst einmal in den Griff
bekommen. Das Dawn-Phänomen ist sehr
ausgeprägt. Und dann kommt auch noch
hinzu, dass auf die Jugendlichen vieles einströmt: Höhere Belastungen in der Schule,
erste Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht ... Wir haben festgestellt, dass sich
mit Anfang 20 die Einstellung häufig wieder einpendelt. Das ist auch die Zeit, in der
die Jugendlichen spätestens zum Erwachsenen-Diabetologen wechseln.
ff: Die Leitlinien der Deutschen DiabetesGesellschaft sehen vor, dass alle Kinder und
Jugendlichen mit Diabetes bis zum Alter
von mindestens 16 Jahren in einer kinderdiabetologischen Einrichtung betreut werden sollen. Wie sieht die Praxis aus?
Heidtmann: Im Schnitt sind es nur 60 Prozent, die dort behandelt werden Bei den
Kleinkindern sicher mehr, ab 14 Jahren verliert sich das nach und nach. Viele gehen
dann zu ihrem Hausarzt. Dabei wäre gerade während der Pubertät die psychosoziale Begleitung wichtig, wie sie in einem kinderdiabetologischen Zentrum möglich ist.
Steigende Zahlen
Diabetes Typ-1 ist die häufigste Stoffwechselerkrankung bei Kindern. In
Deutschland leben ca. 25 000 Kinder und
Jugendliche mit dieser Erkrankung. Eines
von 800 Kindern entwickelt bis zum
Alter von 17 Jahren einen Typ-1-Diabetes. Jährlich steigt die Neuerkrankungsrate um etwa drei Prozent – ein weltweiter Trend. Die Gründe dafür sind bisher unbekannt, wobei Ernährungs- und
Umweltfaktoren als Auslöser im Verdacht stehen. Die höchste Zuwachsrate ist bei Kindern bis fünf Jahren zu verzeichnen. Auch bei den Fünf- bis Neunjährigen steigt die Rate stärker, ab 10 Jahren dagegen nur noch gering an. 10 bis
15 Prozent der erkrankten Kinder haben
einen erstgradigen Verwandten (Mutter,
Vater, Geschwister) mit Typ-1-Diabetes.
ff: Als Kinderärztin sehen Sie ja nicht nur die
therapeutische Seite Ihrer Patienten, sondern erfahren auch viel über ihre Situation
in Kindergärten und Schulen. Was hat sich
hier in den vergangenen Jahren verändert?
Heidtmann: Leider nicht so viel, wie wir erhofft haben. Wir Kinderärzte fordern seit
langem, dass es in Schulen und Kindergärten eine Art Krankenschwester gibt, wie
man sie aus den USA und Skandinavien
kennt. Dann wäre eine bessere Integration der Kinder mit chronischen Krankheiten
wie Diabetes, Asthma und Epilepsie möglich. Tatsächlich erleben wir es immer noch,
dass Kindergärten Kinder mit Diabetes ablehnen (Tipps dazu finden Sie in der Serie
Diabetes-Wissen). In den Schulen hängt es
davon ab, wie sehr Lehrer bereit sind, sich zu
engagieren. Da erleben wir auch die ganze
Bandbreite: Von Aussagen wie „Darum können wir uns nicht auch noch kümmern“ bis
zu Lehrern, die sich von uns schulen lassen.
ff: Es gibt immer mehr Ganztagsschulen.
Wie kommen die Kinder damit klar?
Heidtmann: Zum Teil ist viel Improvisation
dabei. Mütter kommen in der Pause in die
Schule, um das Kind zum Essen zu spritzen. In Einzelfällen übernimmt dies eine
externe Pflegekraft. Manche Kinder nehmen gar nicht am Schulessen teil, sondern
essen, was ihnen zu Hause eingepackt wurde, mit festen BE bzw. KE. Einige Schulen
halten Waagen bereit, mit denen die Kinder ihr Essen abwiegen können. Wenn es
gut läuft, dann helfen Lehrer oder das Küchenpersonal dabei. Aber da braucht man
schon Glück und viel guten Willen.
ff: Das fordert den Kindern zum Teil viel
Selbstständigkeit ab.
Heidtmann: Ja, man merkt schon, dass Kinder immer früher lernen, selbst mit der Therapie umzugehen. Wobei man nicht vergessen darf: Der Rückhalt durch die Eltern
bleibt in jedem Alter wichtig. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass die Einstellung
besser klappt, wenn sich die Eltern auch bei
älteren Kindern noch kümmern. Einfach im
Sinne von „Wir sind noch da, du kannst mit
uns über den Diabetes sprechen.“
▪
Ihr freundliches Expertenteam für Diabetesbedarf
istockphoto
Aktuell
In der Schule wünschen sich die
Kinder Lehrer, die sich für den
Diabetes interessieren und sie
unterstützen.
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Kinder und Jugendliche mit
Diabetes stehen im Mittelpunkt von Teil 15 der
Serie Diabetes-Wissen. Mit Infos von
Therapie bis Schule und Soziales. DiaExpert-Kunden können die Ausgabe
kostenlos mit Postkarte Nr. ➋ in der
Mitte des Heftes
bestellen.
9
mylife OmniPod:
Der neue Pod kommt
Insulinpumpe
Kleiner, flacher und leichter wird der Pod der Insulin-PatchPumpe mylife OmniPod ab Anfang 2012. Wir lüften das
Geheimnis und zeigen Ihnen die Neuigkeiten vorab.
NEU
ab 2012
Zum Vergleich:
der bisherige Pod.
10
Der „Pod“ ist bei der Insulin-Patch-Pumpe mylife OmniPod das Herzstück des Systems: eine Kombination aus Insulinreservoir, Teflonkanüle, Einführhilfe, Pumpe und
Batterien. Einmal aufgeklebt auf den Bauch
oder an einer anderen Stelle des Körpers,
versorgt er Insulinpumpen-Träger drei Tage mit Insulin und verständigt sich dabei
drahtlos mit seinem Steuergerät, dem PDM
(Personal Diabetes Manager). So macht die
Patch-Pumpe zum ersten Mal eine Insulinpumpen-Therapie ohne Schlauch möglich.
Markt. Ganz oben in der Gunst der Pumpenträger dürfte dabei der neue Pod stehen.
Er ist nicht nur kleiner als sein Vorgänger,
sondern mit 1,44 cm auch deutlich flacher
– bei gleicher Insulin-Füllmenge von 200
I.E. Das Gewicht bei voll befülltem Reservoir beträgt dann noch 27,5 Gramm. Möglich wird dies durch einen Umbau im Inneren des Pods: Zum einen ist das Insulinreservoir nun oval, zum anderen müssen
jetzt nur noch drei Batterien Platz finden
(anstatt bisher vier).
Neuerungen in Vorbereitung
Voraussichtlich Anfang 2012 kommt mylife
OmniPod mit einigen Neuerungen auf den
Ebenfalls neu: Die integrierte Teflonkanüle ist jetzt blau, damit sie durch das Sichtfenster des Pod besser zu sehen ist. Auch
der PDM, das Steuerungsgerät, wurde überarbeitet. Er ist nun schwarz und wartet mit
verbesserten Detailfunktionen auf. Von den
Neuerungen werden auch alle Pumpenträger profitieren, die bereits eine InsulinPatch-Pumpe mylife OmniPod tragen. Sobald das neue System verfügbar ist, werden wir Sie informieren. DiaExpert wird zu
den ersten Fachhändlern gehören, die es
bekommen. Wenn Sie unseren InternetNewsletter abonniert haben, erfahren Sie
sofort, wenn der neue Pod da ist.
Der neue Pod für
mylife OmniPod.
in Originalgröße
feelfree 2/2011 von DiaExpert
Insulinpumpe
Etabliertes System
Als mylife OmniPod 2010 auf den Markt
kam, war man gespannt, wie sich die Insulin-Patch-Pumpe entwickeln würde. Ein
Jahr später hat sie ihren festen Platz in der
Insulinpumpen-Therapie gefunden. Mehr
als 500 Schwerpunktpraxen und Pumpenzentren haben sich bereits auf mylife OmniPod zertifizieren lassen. Über 30 Prozent
der Neueinsteiger in die InsulinpumpenTherapie in Deutschland werden derzeit
auf diese Patch-Pumpe eingestellt. Auch
beim Deutschen Diabetes-Kongress im Juni in Leipzig war die „Pflasterpumpe“ oder
„Klebepumpe“, wie sie auch genannt wird,
ein wichtiges Thema.
Im Fokus der Ärzte
Für Dr. Andreas Liebl, Diabetologe aus Bad
Heilbrunn, bedeuten Patch-Pumpen eine
für Patienten sehr interessante Weiterentwicklung der Insulinpumpen-Technik.
In Leipzig präsentierte er die Ergebnisse einer Studie mit mylife OmniPod. Daran hat-
Das Recycling-Programm
von mylife OmniPod
Alle drei Tage einen Pod samt der ganzen
Technik wechseln: Manche Pumpenträger reagieren darauf skeptisch. Der Exklusiv-Vertreiber Ypsomed bietet allerdings
ein Recycling-Programm, bei dem die Teile des Innenlebens, wie Batterien und
Platinen, fachgerecht aufbereitet bzw.
wieder verwertet werden:
## Jeder Pumpenträger mit mylife OmniPod erhält automatisch eine Sammelbox mit Freimarken für die Rücksendung.
## In der Box werden die gebrauchten
Pods über drei Monate gesammelt.
## Anschließend gibt man die Box an der
Poststation zusammen mit einem
Retourenbeleg ab. Das Porto für die
Rücksendung wird von Ypsomed übernommen.
## Das Recycling erfolgt in der Schweiz
durch eine Spezialfirma.
So sitzt der neue Pod
auf der Haut: deutlich
kleiner als vorher.
ten 20 relativ gut eingestellte Insulinpumpen-Patienten teilgenommen, die von ihrer bisherigen Insulinpumpe auf die PatchPumpe umgestellt wurden. Den größten
Vorteil sahen die Teilnehmer bei der Handhabung: 90 Prozent bevorzugten den automatischen Nadeleinstich im Vergleich zu
herkömmlichen Insulinpumpen. Überlegen
war mylife OmniPod auch bei den Kriterien „Duschen“ und „Schlafen“. Als nachteilig wurde vor allem der Umweltaspekt bei
der Entsorgung des Pods angesehen. „Die
Handhabung ist in der Tat sehr einfach und
die Präzision hoch“, so das Fazit von Dr. Liebl
zu mylife OmniPod. Vor allem Neueinsteiger in die Insulinpumpen-Therapie und Patienten mit Katheterproblemen bzw. Nadel­
ängsten profitieren seiner Erfahrung nach
von der Insulin-Patch-Pumpe. Auch im Kostenvergleich mit herkömmlichen Insulinpumpen schnitt mylife OmniPod gut ab. Die
Mehrkosten liegen bei lediglich € 200,– bis
€ 300,– jährlich, hat er errechnet.
Wenn Sie Fragen zur Insulin-Patch-Pumpe
mylife OmniPod haben bzw. bei Ihnen in
nächster Zeit die (Folge-)Verordnung einer
neuen Insulinpumpe ansteht, berät Sie unser Pumpenteam gerne unter der kostenlosen Servicenummer 0800 3423973. ▪
Ihr freundliches Expertenteam für Diabetesbedarf
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Diabass a n iPod
mylife Om
Für das Datenmanagement
am PC mit mylife OmniPod
können Anwender jetzt eine
neue Version der Software
Diabass nutzen: mylife Diabass. Mit Hilfe der Software
lassen sich die Daten aus dem
PDM in den PC übertragen
und auswerten, zum Beispiel
Bolus- und Basalinsulingaben.
Wer das Blutzucker-Messgerät mylife Pura nutzt, kann
zusätzlich Blutzuckerwerte einlesen. Benötigt wird ein
Mini-USB-Kabel, wie es heute
für Mobiltelefone und Kameras üblich ist.
mylife Diabass steht zum
Download auf www.mylife-diabetescare.de bereit.
Die Software kostet einmalig € 19.–, wer bereits das Programm Diabass 5 besitzt,
zahlt € 12,–. Für Ende 2011 ist
eine Version auf CD geplant.
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Insulinpumpe
Neuigkeiten aus
Ihrem Pumpen-Café
Die neue Insulinpumpe
Animas Vibe ist da
Die Animas Corporation hat auf der Jahrestagung der
Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Leipzig das neue
Insulinpumpen-Modell Animas Vibe vorgestellt. Es ist
ab sofort bei DiaExpert erhältlich.
Mit der neuen Animas Vibe gibt es ab sofort, neben dem Modell IR 2020, eine weitere Animas-Insulinpumpe. Sie hat im Wesentlichen die Funktionen des Modells
IR 2020. Dazu kommt eine echte Neuigkeit:
die Möglichkeit der Kombination mit dem
DexCom G4 Sensor zur kontinuierlichen
Glucosemessung. Damit wird die Animas
Vibe zur einzigen CGM-integrierten Insulinpumpe inklusive Sensor mit bis zu sieben
Tagen zugelassener Tragedauer. Allerdings
ist die Animas Vibe erst ab einem Alter von
18 Jahren zugelassen.
Fragen zur neuen Insulinpumpe
Animas Vibe beantwortet Ihnen das
DiaExpert-Pumpenteam unter der
kostenlosen Servicenummer
0800 3423973.
12
Kontinuierlich messen
Die Animas Vibe funktioniert im Zusammenspiel mit dem CGM-System als Empfangsgerät des DexCom G4 CGM Sensors. Der
hochauflösende Pumpenbildschirm zeigt
laufend den Glucosespiegel in einem Trenddiagramm anhand von farbigen Pfeilen und
Linien an. Alle fünf Minuten wird der Glucosewert aktualisiert. So werden Trends und
Veränderungen auf einen Blick sichtbar. Eine individuell programmierbare Alarmfunktion für hohe und niedrige Glukosewerte
sorgt für zusätzliche Sicherheit. Bei einem
Wert von 55 mg/dL (3,1 mmol/L) wird bei der
CGM-integrierten Insulinpumpe ein
automatischer Hypo-Sicherheits­
alarm ausgelöst. Der Sensor hat eine zugelassene Tragedauer von bis
zu sieben Tagen. Ein weiteres Plus:
Insulinpumpe und Sensor sind vollständig gegen Wasser geschützt,
die Insulinpumpe bis zu 3,6 Meter,
der Sensor bis zu 2,4 Meter für 24 Stunden.
Natürlich kann die Insulinpumpe Animas
Vibe auch ohne den Sensor, verwendet werden.
DiaExpert als Exklusivpartner
Die Animas Corporation, eine Tochter des
Konzerns Johnson & Johnson, hat im Juni
2011 eine Niederlassung in Neckargemünd
eröffnet. DiaExpert bleibt, neben einem
weiteren deutschen Versandhandel für
Diabetesbedarf, Exklusiv-Vertriebspartner für Animas-Insulinpumpen. Auch den
DexCom G4 Sensor erhalten Sie ab sofort bei DiaExpert (mehr unter www.diaexpert.de). Unser Pumpenteam berät Sie
gerne, wenn Sie Fragen zu diesem neuen
System haben.
▪
Neu: inset 30 für den
schrägen Einstich
Für Pumpenträger, die eine Insulinpumpe mit Luer-Anschluss tragen, gibt es
jetzt ein neues Infusionsset: inset 30 mit
13-mm-Kunststoffkanüle für den schrägen Einstich. Die Stechhilfe ist bei diesem voll-integrierten Infusionsset gleich
mit dabei. Die stabile Box kann überall
hin mitgenommen werden. Abkoppeln
ist möglich, mit einem hörbaren Klicken
für sicheres
Wiederankoppeln. inset 30
gibt es wahlweise mit den
Schlauchlängen 58 cm und
109 cm, in den
Farben blau,
pink und grau. Das Infusionsset mit
Luer-Anschluss ist ab sofort bei DiaExpert erhältlich.
feelfree 2/2011 von DiaExpert
Insulinpumpe
InsulinpumpenRegister: Erste Zahlen
Seit knapp zwei Jahren besteht das Insulinpumpen-Register der Arbeitsgemeinschaft
Diabetologische Technologie der DDG. Hier
werden Fragebögen von Neueinsteigern in
die Insulinpumpen-Therapie ausgewertet.
Ziel ist die wissenschaftliche Begleitung der
Insulinpumpen-Therapie, um fundierte Daten – unter anderem zur Therapiequalität
– zu gewinnen. So soll auch die Kosten-Argumentation gegenüber den Krankenkassen verbessert werden.
Beim Deutschen Diabetes-Kongress in Leipzig 2011 wurden erste Ergebnisse präsentiert, in die 526 Fragebögen einflossen:
##Danach ist eine schlechte Stoffwechsellage mit häufigen Blutzuckerschwankungen und hohen Nüchternwerten am Morgen der häufigste medizinische Grund,
auf eine Insulinpumpe umzusteigen.
##70 Prozent der ICTler erhoffen sich darüber hinaus von der Insulinpumpen-Therapie einen flexibleren Lebensstil – und sehen sich nach dem Umstieg auf die Pumpe auch bestätigt.
##Für rund 19 Prozent war Schichtarbeit der
Grund, auf eine Insulinpumpe zu wechseln.
##Im Schnitt haben sich durch die neue Therapie bei rund 69 Prozent der Befragten
diabetesbedingte Probleme in der Fami-
Neu: Enlite Sensor für
das CGM von Medtronic
Medtronic hat für das System zur kontinuierlichen Glucosemessung (CGM) den
neuen Enlite Sensor entwickelt, der den
bisher erhältlichen Sof-Sensor ersetzt.
Er ist deutlich kleiner (69 Prozent) als
der Sof-Sensor und hat eine dünnere
und kürzere Kunststoffkanüle, die im 90-Grad-Winkel
gelegt wird. Dafür wird eine
passende Einführhilfe angeboten. Die Insertion erfolgt
auf Knopfdruck. Eine Kanüle kann bis zu sechs Tage liegen bleiben. Den neuen Enlite Sensor und die Einführhilfe gibt es ab sofort bei DiaExpert. Beide werden von den Krankenkassen nur nach vorheriger Genehmigung
erstattet.
lie und bei 65,5 Prozent Probleme am Arbeitsplatz reduziert.
##Rund 69 Prozent berichten über eine Steigerung der geistigen und 61 Prozent über
eine Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit.
##94 Prozent möchten ihre Pumpentherapie unbedingt weiterführen.
▪
(Quelle: Posterpräsentation Deutscher Diabetes-Kongress, Leipzig 2011 )
Häufige Fragen ans Pumpenteam
Wie oft bezahlt die Krankenkasse ein neues Tragesystem für meine Insulinpumpe?
Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten von ein bis zwei Tragesystemen pro
Jahr – das ist jedoch von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich. Für konventionelle Insulinpumpen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Pumpe am Körper zu tragen. Hersteller bieten für jedes Pumpenmodell Schutzhüllen aus verschiedenen Materialien an:
zum Beispiel aus Silikon, Neopren oder Leder. Wenn Sie Sport treiben oder sich aktiv bewegen, helfen spezielle Sporttaschen und Clips, die Pumpe sicher und diskret zu fixieren. Bei
Patch-Pumpen muss nur der mit Insulin gefüllte Pod direkt am Körper getragen werden.
Der PDM kann zum Beispiel in einer mitgeführten Tasche verstaut werden. Haben Sie Fragen zu bestimmten Tragesystemen oder den Kosten, wenden Sie sich einfach an das DiaExpert Pumpenteam unter der kostenlosen Servicenummer 0800 3423973.
Ihr freundliches Expertenteam für Diabetesbedarf
uswah l
G ro S S e A
Eine Übersicht über aktuelle Hüllen und Tragesysteme sowie
Anregungen
zu Tragemöglichkeiten
finden Sie
im neuen
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Katalog und
im Internet unter
www.diaexpert.de.
13
Insulinpumpe
Accu-Chek Combo: Bolusrechner
kontra Blutzuckerspitzen
Bolus ganz einfach berechnen lassen
Die Basisdaten für die Bolusberechnung
speichert Accu-Chek Combo ohnehin automatisch: Zum einen den Blutzuckerwert
aus der letzten Messung mit Accu-Chek
Aviva Combo, zum anderen die Höhe des
letzten Bolus, der über die Insulinpumpe
Accu-Chek Spirit Combo abgegeben wurde. Wenn Sie vor der Mahlzeit die Menge
an Kohlenhydraten eingeben, die Sie essen
möchten – in Gramm, BE oder KE – macht
Accu-Chek Combo einen Vorschlag für die
Höhe des Bolus. Wenn Sie nach dem Essen
etwas planen, was körperlich anstrengend
ist, oder wenn Sie zurzeit krank sind, geben
Sie diese zusätzlichen Informationen ebenfalls ein, damit der Bolusrechner sie berücksichtigen kann. Ob Sie den Bolusvorschlag
tatsächlich per Knopfdruck übernehmen
oder doch lieber verändern möchten, entscheiden Sie selbst.
Damit dies alles funktioniert, benötigt
Accu-Chek Combo einige grundlegende Daten: Blutzucker-Zielbereich, BE-/KE-Faktor
und Korrekturfaktor müssen einmalig eingegeben werden. Dabei unterstützt Sie auf
Wunsch Ihr Diabetesteam.
Bei der Berechnung des
Bolus bietet die Insulinpumpe Accu-Chek Combo
clevere Unterstützung. Der
integrierte Bolusrechner
denkt mit, damit die Blutzuckerwerte stimmen.
Intelligenter Technik gehört die Zukunft in
der Diabetestherapie. Davon ist Dr. Hans-Joachim Lüddeke, Diabetologe aus München,
überzeugt. Beim Deutschen Diabetes-Kongress in Leipzig 2011 hat er in einem Symposium über Bolusrechner berichtet. Seine Meinung: „Bolusrechner haben ein großes Potenzial und müssen jetzt konsequent
weiter entwickelt werden.“ Darüber werden wir in der nächsten Ausgabe von feelfree noch ausführlicher berichten.
Bolusrechner, wie sie das interaktive System
Accu-Chek Combo bietet, leisten heute bereits viel. Sie unterstützen den Anwender
nicht nur bei der Berechnung des Mahlzeitenbolus, sondern können auch dabei helfen, Blutzuckerspitzen nach dem Essen zu
vermeiden. Diese werden für die Entstehung von Gefäßschäden verantwortlich gemacht. Es lohnt sich also, den Bolusrechner
auszuprobieren.
14
Korrekturvorschlag nach zwei Stunden
Was sich sonst im Kopf nur schwer abschätzen lässt, erledigt Accu-Chek Combo von
allein: Bei der Berechnung des Bolusvorschlags bezieht das System das noch wirkende Insulin aus der letzten Bolusgabe
ein. Im Gegensatz zu anderen Bolusrechnern differenziert Accu-Chek Combo hier
konsequent in Mahlzeitenbolus einerseits
und Korrekturbolus andererseits. Das Besondere: Zwar wirkt das Mahlzeiteninsulin insgesamt ca. vier Stunden, doch AccuChek Combo berechnet bereits nach zwei
Stunden, ob das gegebene Mahlzeiteninsulin voraussichtlich ausreichen wird, um den
Blutzucker in den Zielbereich zu senken. Bei
Bedarf schlägt das System vorab einen Korrekturbolus vor. So kann Accu-Chek Combo
dabei helfen, Blutzuckererhöhungen nach
dem Essen rasch zu normalisieren und das
Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu
reduzieren.
▪
feelfree 2/2011 von DiaExpert
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2
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Meine Lösungen zum Quiz auf Seite 26:
Quiz
3
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Frage 6
Frage 2
Frage 7
Frage 3
Frage 8
Frage 4
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Frage 5
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Oliver Ebert
Das Diabetes-Rechtsfragen-Buch
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Quiz: Diabetes und Soziales
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6
Gut zu wissen:
Das Wichtigste zum Bolus
Bolusabgabe
##Bei Mahlzeiten mit einem besonders hohen Anteil an Ballaststoffen, Fett und Eiweiß (zum Beispiel Pizza, Lasagne, Hülsenfrüchte) erfolgt die Aufnahme der
Kohlenhydrate ins Blut verzögert.
Berechnung des Mahlzeitenbolus
##Hier ist es sinnvoll, das Bolusinsulin nicht
##Grundlage für die Berechnung des Mahlkomplett auf einmal abzugeben. Insulinzeitenbolus sind die Kohlenhydrate, die
pumpen bieten dafür verschiedene Bolueine Mahlzeit enthält: 1 Broteinheit (BE) soptionen (Multiwave-Bolus; verzögerter
= 12 Gramm Kohlenhydrate; 1 KohlenhyBolus; verlängerter Bolus).
drateinheit (KE oder KHE) = 10 Gramm
Korrekturbolus
Kohlenhydrate.
##Jeder Mensch hat ein individuelles Ver- ##Zur Korrektur eines zu hohen Blutzuckerhältnis zwischen KE und benötigtem Inwertes kann ein Bolus gegeben werden.
sulin (I.E.). Daraus ergeben sich BE-/KE- ##In Absprache mit dem Diabetesteam wird
Faktoren, die in Zusammenarbeit mit
ein individueller Korrekturfaktor festgelegt. Er gibt an, um wie viel mg/dL bzw.
dem Diabetesteam festgelegt werden.
Der BE-/KE-Faktor gibt an, wie viele I.E.
mmol/L der Blutzucker durch die Gabe eipro BE/KE abgegeben werden müssen.
ner Einheit Insulin sinkt.
##Die Menge des benötigten Bolusinsulins ##Der Korrekturfaktor ist abhängig von der
ist abhängig von der Tageszeit, zu der geindividuellen Insulinempfindlichkeit bzw.
gessen wird. Dies hängt mit dem natürdem Tages-Insulinbedarf.
lichen Biorhythmus der Insulinempfindlichkeit zusammen. Morgens wird am Überprüfung
meisten Insulin benötigt, mittags am Ob BE-/KE-Faktoren und Korrekturfaktor
wenigsten.
noch stimmen, zeigt dem Diabetesteam
##Richtwerte zur Bestimmung des Mahl- ein Blick ins Tagebuch bzw. auf den Auszeiteninsulins*:
druck der Daten. Hier lassen sich zum Bei–– Morgens: 1,5 bis 3,0 I.E./KE
spiel typische Blutzuckerspitzen nach dem
–– Mittags: 0,5 bis 1,5 I.E./KE
Essen erkennen.
–– Abends: 1,0 bis 2,0 I.E./KE
(*Quelle: Subito-Schulungsprogramm zur Insulin▪
–– Zwischenmahlzeiten: 0,5 bis 1,0 I.E./KE pumpen-Therapie von Roche Diagnostics)
##Bei der Berechnung des Insulins muss zudem das noch wirksame Insulin aus der
letzten Bolusgabe berücksichtigt werden.
##Die Richtigkeit des Bolus bzw. der BE-/KEFaktoren zeigt sich daran, wenn bei einem Ausgangswert im Zielbereich
–– der Blutzucker ein bis zwei Stunden nach der Mahlzeit um 30 bis 40 mg/
dL (1,6 bis 2,2 mmol/L) höher liegt als
vorher
–– der Blutzucker nach zwei bis vier Stunden wieder beim Ausgangswert liegt.
Insulinpumpe
Grundlagen
##Der Bolus deckt den mahlzeitenabhängigen Insulinbedarf.
##Etwa 50 % des Insulin-Tagesbedarfs entfallen auf den Mahlzeiten-Bolus.
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Moderne Insulinpumpen unterstützen den
Nutzer bei der Bolusberechnung und berücksichtigen zum Beispiel auch das noch
wirkende Insulin. Lesen Sie dazu mehr auf
Seite 14.
Mit den Bolusvarianten moderner
Insulinpumpen befasst sich Teil 6 der
Serie Diabetes-Wissen. DiaExpertKunden können sie kostenlos mit
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15
Diabetes im Alltag
Das Blutzucker-Messgerät Accu-Chek
Mobile ist modern, übersichtlich gestaltet und leicht zu bedienen.
Blutzuckermessung:
Aktuelle Trends
Bestes Produkt des
Jahres 2011
HbA1c-Wert kann
auch abweichen
Das Blutzucker-Messsystem Accu-Chek Mobile wurde mit dem Qualitätssiegel „Plus
X Award“ in den Kategorien Design, Innovation und Bedienkomfort ausgezeichnet
und zum besten Produkt des Jahres 2011
gewählt. Außerdem zeichnete die Jury des
„red dot award 2011“ das Blutzuckermesssystem für seine hervorragende Gestaltung
aus. Bewertet wurden: Gestaltung im Hinblick auf Innovation, Funktionalität, formale Qualität und die selbsterklärende Bedienung des Produktes. 1.700 Unternehmen
mit 4.433 Produkten hatten sich beworben:
„Wir freuen uns darüber, dass das Blutzucker-Messsystem Accu-Chek Mobile die Jury
durch sein gut durchdachtes Design überzeugen konnte,“ sagt Dirk Scherff, Leiter Integrierte Systeme Diabetes Care bei Roche
Diagnostics. Accu-Chek Mobile überzeugt
auch durch seine praktische Handhabung.
Das Gerät kommt ohne einzelne Teststreifen aus – ideal für Menschen, die gerne unterwegs sind. Ein weiteres Plus ist das Datenmanagement: Bis zu 500 Werte kann
das Blutzuckermessgerät speichern und die
Durchschnittswerte der letzten 7, 14 und 30
Tage berechnen. ▪
Woran kann es liegen, wenn der HbA1cWert nicht so ausfällt, wie es die Blutzuckerprotokolle erwarten lassen? Die Gründe sind häufig in Messfehlern zu suchen,
so Prof. Dr. Helmut R. Henrichs aus Quakenbrück beim Deutschen Diabetes-Kongress in Leipzig. So seien zum Beispiel Werte, für die Blut aus dem Finger entnommen
würde, nicht immer mit denen an alternativen Teststellen wie dem Unterarm identisch. Auch Fehler bei der Codierung und
der Einfluss zu hoher Luftfeuchtigkeit seien nicht zu unterschätzen, so Henrichs.
Zudem dürfe man nicht vergessen, dass
mit dem Alter der HbA1c-Wert um etwa
0,03 Prozent pro Jahr ansteige – unabhängig von der Blutzuckersituation. Henrichs
empfiehlt, bei einem unerklärlichen HbA1cWert eine Vergleichsmessung Messgerät/
Labor in der Arztpraxis vorzunehmen. Außerdem sollten die Werte aus dem Speicher des Messgerätes ausgelesen und mit
dem Protokoll verglichen werden. Als weitere Möglichkeiten nannte er das Anfertigen eines 6-Punkte-(Tages-)Profils und das
Tragen eines Systems zur kontinuierlichen
Glukosemessung über einige Tage.
▪
mylife GM300 Einsteiger-Spar-Set
Typ-2-Diabetiker, die kein Insulin spritzen, bekommen nach dem
Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) Blutzucker-Teststreifen ab dem 1. Oktober 2011 nur noch in Ausnahmefällen erstattet. Wer als Selbstzahler weiterhin messen will, hat
mit dem Messgerät mylife GM300 von Ypsomed eine günstige
Alternative. Das Messgerät wurde von der Stiftung Warentest
mit GUT (2,0) ausgezeichnet.
Das günstige Einsteiger-Spar-Set besteht aus
• einem GM300 Starterset (mit Messgerät, 10 Teststreifen,
Lanzettengerät, 10 Lanzetten und Etui)
• einer 50er Packung Teststreifen
• einem Gesundheitspass Diabetes, einem Diabetiker-Tagebuch
und einem Lexikon der Diabetologie.
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16
feelfree 2/2011 von DiaExpert
Hautpflege-Tipps für
Herbst und Winter
Die Haut ist unser größtes Organ und
misst ca. eineinhalb bis zwei Quadratmeter. Wenn wir sie vernachlässigen, straft sie
uns mit Jucken, Rötungen und Schuppen.
Bei Menschen mit Diabetes ist die Haut
als Schutzschild besonders sensibel und
braucht gute Pflege mit Cremes, die sie mit
Feuchtigkeit versorgen. Als besonders wirksam hat sich dabei der körpereigene Stoff
Urea (Harnstoff) erwiesen, wie er auch im
menschlichen Harn vorkommt. Längst wird
er synthetisch hergestellt. Urea hat die Eigenschaft, dass es Wasser binden kann, und
hilft auf diese Weise der Haut, Feuchtigkeit
zu speichern. Viele Cremes aus dem DiaExpert-Sortiment enthalten deshalb Urea – in
Konzentrationen zwischen 5 und 20 Prozent. Hoch dosiert kann Urea helfen, Hautveränderungen zu heilen bzw. zu regenerieren. Weitere wichtige Inhaltsstoffe zur Pflege der Diabetiker-Haut sind zum Beispiel Lipide (Fette) und Glycerin.
Weitere Tipps zur Hautpflege:
##Nicht zu heiß und zu lange duschen oder
baden, das trocknet die Haut zusätzlich
aus.
##Nach dem Duschen und Baden immer
gut abtrocknen, das Wasser nicht auf der
Haut trocknen lassen.
##Anschließend eincremen. Körperlotionen,
die speziell auf die Haut von Diabetikern
abgestimmt sind, gibt es bei DiaExpert,
zum Beispiel die Linien Eucerin, Bepanthol und mera. Sie enthalten viele Pflegestoffe, aber wenige Farb- und Duftstoffe.
##Für die Füße sowie besonders stark beanspruchte bzw. juckende Stellen, wie die
Unterschenkel, empfehlen sich Cremeschäume aus der Dose, zum Beispiel von
Allpresan.
##Der wichtigste Tipp zum Schluss: Achten
Sie auf gute Blutzuckerwerte, denn auch
so schützen Sie die Haut. Erhöhte Blutzuckerwerte führen zu einer verminderten
Durchblutung. Die Schweiß- und Talgdrüsenaktivität der Haut ist reduziert, und
sie verliert Flüssigkeit – nach innen und
außen. Sie wird dann nicht nur trocken,
auch eindringende Keime haben ein leichtes Spiel.
▪
Diabetes im Alltag
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Neu bei DiaExpert:
Pflegeserie NOVATOP DERMAL von mera
NOVATOP DERMAL ist eine hochwertige Pflegeserie für die ­anspruchsvolle
Haut von Menschen mit Diabetes.
##Regeneriert die natürliche
Hautbarriere
##Reguliert den Feuchtigkeitshaushalt
##Stärkt die Widerstandskraft
##Alle Produkte sind dermatologisch
getestet
##Ohne Duftstoffe (geruchsneutral)
Weitere Produkte von mera finden
Sie im neuen DiaExpert-Katalog und
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17
Neuropathie:
Wenn Diabetes an den Nerv geht
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Diabetes im Alltag
Schmerzen in den Füßen und den Beinen, unklare Erkrankungen der
inneren Organe: Die diabetische Neuropathie hat viele Gesichter. Wir
haben die wichtigsten Aspekte für Sie zusammengestellt.
ungsleit
Versorg lisiert
a
lin e aktu
Prof. Dr. Dan Ziegler hat auf
dem Deutschen DiabetesKongress in Leipzig die aktualisierte „Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) diabetische Neuropathie im Erwachsenenalter“ vorgestellt.
Sie enthält unter anderem
umfassende Empfehlungen
zur Behandlung von Schmerzen bei der sensomotorischen
Neuropathie.
Der genaue Termin für die
Veröffentlichung stand bei
Redaktionsschluss noch nicht
fest. Über den aktuellen
Stand können Sie sich unter
www.versorgungsleitlinien.de
informieren.
18
Wie ein elektrisches Kabelnetz ziehen sich
Nervenzellen durch den ganzen Körper. Ausgehend von Gehirn und Rückenmark übertragen die zum Teil mehr als einen Meter
langen „Kabel“ blitzschnell Signale. Reize
wie Kälte, Wärme oder Schmerzen werden
in Form von elektrischen Impulsen an das
Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet. Das Gehirn wiederum sendet Impulse, um die passenden Körperbewegungen
zu steuern. Geht man beispielsweise barfuß im Sand und tritt auf eine scharfe Muschel, löst das Gehirn blitzschnell das Zurückziehen des Fußes aus. Eine natürliche
Schutzreaktion, die aber nur funktioniert,
wenn die Nervenzellen intakt sind. Kommt
es im Zusammenhang mit dem Diabetes zu
einer Schädigung der Nervenzellen, spricht
man von einer diabetischen Neuropathie.
Weil in der Regel viele Nerven gleichzeitig
betroffen sind, wird die Krankheit auch als
Polyneuropathie, also „Viele-Nerven-Krankheit“ bezeichnet.
Von den Auswirkungen können neben Füßen und Händen auch zahlreiche innere Organe betroffen sein. Man unterscheidet die
sensomotorische (periphere) und die autonome diabetische Neuropathie.
Sensomotorische Neuropathie
Die sensomotorische (periphere) Neuropathie ist eine typische und häufige Komplikation des Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Sie kann
alle Nerven betreffen, die dem Willen unterworfen sind. Dazu gehören der Tastsinn
ebenso wie das Empfinden von Kälte und
Wärme. Weil diese empfindlichen Nervenfasern zum Teil sehr lang sind und vorwiegend in den Füßen und Beinen sowie den
Armen und Händen verlaufen, zeigen sich
Nervenschädigungen hier früher und ausgeprägter als an anderen Stellen des Körpers. Am Anfang kann die Erkrankung beschwerdefrei verlaufen, was sie besonderes
gefährlich macht. Deshalb gehört die Untersuchung auf die sensomotorische Neufeelfree 2/2011 von DiaExpert
Diabetes im Alltag
Störung der
Pupillenreflexe
Erhöhter Herzschlag
in Ruhe; Blutdruckabfall
und Schwindel
beim Aufstehen
Magenentleerungsstörung (Gastroparese);
Schluckstörungen,
Übelkeit, Erbrechen
Durchfälle; Verstop­
fungen, Blähungen,
Völlegefühl
Blasenstörungen;
Potenzstörung;
Sexualstörung der Frau
Taubheit, Brennen,
Schmerzen, Lähmungen
Von der diabetischen Neuropathie können neben den Füßen und Händen zahlreiche innere
Organe betroffen sein.
in Leipzig Anfang Juni 2011. Hinzu kommt,
dass das Gehirn ein „Schmerzgedächtnis“
besitzt, so Tölle. Deshalb müsse polyneuropathischer Schmerz so früh wie möglich
behandelt werden. Mit den Behandlungsmöglichkeiten beschäftigt sich ausführlich
die 2011 aktualisierte Versorgungsleitlinie
(siehe Kasten Seite 18).
Autonome Neuropathie
Von dieser Form der Neuropathie ist das
Nervensystem betroffen, welches nicht
dem eigenen Willen gehorcht und die Funktion der inneren Organe reguliert. Sie kann
nahezu jedes Organsystem betreffen, wie
Sie auf der Zeichnung links erkennen können. Die Diagnose ist leider nicht immer
einfach. Die Veränderungen im autonomen
Nervensystem verlaufen schleichend und
sind zu Beginn ohne Beschwerden. Sie zeigen sich meist als erstes im Herz-KreislaufSystem, erkennbar im EKG. Sind andere Organe betroffen, lassen sich Beschwerden
häufig nicht klar zuordnen. Wenn Sie solche unklaren Symptome bei sich feststellen, zum Beispiel im Magen-Darm-Bereich,
sollten Sie diese Ihrem Arzt möglichst genau beschreiben. Er kann weitere Untersuchungen veranlassen.
Vorsorge ist wichtig
Nehmen Sie Ihre Nerven in Schutz: Sie können viel dazu beitragen, dass sich eine diabetische Neuropathie nicht (weiter-) entwickelt. Wichtigste Voraussetzungen sind
normnahe Blutzuckerwerte und die Vermeidung von Risikofaktoren wie hoher
Blutdruck, erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht, Rauchen und Alkoholgenuss. Auch
eine bestehende Nephropathie und/oder
Retinopathie gehört zu den Risikofaktoren.
Die größte Gefahr sind zu hohe bzw. stark
schwankende Blutzuckerwerte.
Im Gesundheitspass Diabetes ist einmal jährlich eine Vorsorgeuntersuchung vorgesehen, die
Aufschluss über das Vorliegen einer Neuropathie
gibt. Den Pass erhalten
Sie bei DiaExpert.
▪
Ihr freundliches Expertenteam für Diabetesbedarf
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ropathie zu den Pflicht-Untersuchungen,
die im Rahmen der Vorsorge beim Diabetologen mindestens einmal im Jahr auf dem
Programm stehen sollten. Zur Diagnose
gibt es einfache Instrumente, wie Stimmgabel oder Wattebausch.
Hat der Arzt eine sensomotorische Neuropathie mit Symptomen wie Schmerzen sowie verminderte Wahrnehmung von Wärme und Kälte festgestellt, müssen die Füße regelmäßig auf Verletzungen, Risse und
Druckstellen kontrolliert werden. Schon
kleine Verletzungen gehören in die Hände eines Arztes, sonst kann sich daraus
schnell eine große Wunde entwickeln. Darüber hatten wir in der letzten Ausgabe von
feelfree ausführlich berichtet.
Schmerzen, wie sie bei einer sensomotorischen Neuropathie auftreten, werden von
Patienten als besonders unangenehm empfunden, erläuterte Dr. Dr. T. Tölle aus München beim Deutschen Diabetes-Kongress
Übergewicht und Bluthochdruck begünstigen eine Neuropathie.
Demnächst
verfügbar
Mit der diabetischen Neuropathie
beschäftigt sich Teil 19 der Serie
Diabetes-Wissen von DiaExpert.
Dort finden Sie ausführliche Informationen zu den Aspekten, die hier
nur kurz angesprochen werden können. DiaExpert-Kunden können die
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19
On lin e-U
mfrage
Mit dem Thema Beruf befasste sich eine Online-Umfrage im Juni 2011 auf www.
feelfree-welt.de. 125 Nutzer
haben daran teilgenommen:
## 95 % sagen: Arbeitgeber
und Kollegen wissen über
den Diabetes Bescheid. Nur
5 % haben nichts darüber in
der Firma erzählt.
## 75 % gaben an, dass sie
während der Arbeit noch
keine Unterzuckerung hatten.
## 77,6 % finden, dass sich Diabetes nicht negativ auf ihr
Berufsleben auswirkt, zum
Beispiel, wenn es um die
Ausübung des Berufes oder
Karrierechancen geht.
## Die Mehrheit (64,8 %) hat
einen Schwerbehindertenausweis, das sind 81 Personen. Davon: 6 mit Grad der
Behinderung (GdB) 40 %
oder weniger, 51 mit GdB
50 % und 24 mit GdB von
mehr als 50 %.
20
Pro und Kontra: Über D
­ iabetes
in der Firma sprechen?
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Diabetes im Alltag
Bringt Diabetes Nachteile im Beruf? Sollten der Chef und die Kollegen
Bescheid wissen? Über Pro und Kontra schreiben hier InsulinpumpenTräger mit langjähriger Diabetes-Erfahrung.
Pro: Über den Diabetes in der Firma zu
sprechen, hat überwiegend Vorteile
„Ich arbeite seit 38 Jahren in einem großen
Familienunternehmen in Pforzheim. Damals
habe ich dort, nach meiner Ausbildung zum
technischen Zeichner, eine neue Stelle gefunden und mich über die Jahre, auch ohne Studium, zum Gruppenleiter im Qualitätsmanagement hochgearbeitet. Eine abwechslungsreiche Arbeit, die viel Einsatz
verlangt. Der Diabetes stand mir in der ganzen Zeit nicht im Weg. Von Anfang an wussten mein Chef und die Kollegen Bescheid.
Das wäre wohl damals auch gar nicht anders
möglich gewesen, denn am Anfang gab es
ja nicht einmal Messgeräte zur Selbstkontrolle. Das Schlimmste, was einem Diabetiker passieren kann, ist, dass er unbemerkt
in eine Unterzuckerung rauscht. Das ist mir
selbst schon passiert. Wenn die Kollegen
Bescheid wissen, ist das hilfreich. Sie merken es, wenn sich eine Unterzuckerung bei
mir anbahnt, und ich anfange, unkonzent-
riert und zusammenhanglos zu sprechen.
„Miss doch mal“ oder „Nimm doch mal einen Traubenzucker“ heißt es dann. Spätestens bei einer Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit bekämen die Kollegen sowieso mit,
dass ich Diabetes habe. So können sie im
Zweifelsfall schneller eingreifen. Auch bei
der freiwilligen Feuerwehr, bei der ich seit
vielen Jahren tätig bin, schränkt der Diabetes mich nicht ein. Ich fahre ganz normal bei
den Einsätzen mit. 2005 habe ich mir nach
langer Überlegung einen Schwerbehindertenausweis ausstellen lassen. Er gibt mir Sicherheit, und auch die Aussicht, mit 63 Jahren in Rente gehen zu können, hat mich dazu bewogen.“
Hans Kunefke (58)
Kontra: Mit Informationen zum Diabetes
sollte man vorsichtig umgehen
„Wir, Yvonne und Rolf, haben beide schon
lange Diabetes. Unsere Erfahrung mit dem
Thema Diabetes in der Firma ist durchfeelfree 2/2011 von DiaExpert
Diabetes im Alltag
Beim Schwerbehindertenausweis haben
beide unterschiedliche Erfahrungen:
Rolf: „Ich hatte noch nie einen solchen Ausweis, auch nicht als Kind. Meine Eltern haben mir das selbst überlassen. Für mich
ist Diabetes eine Krankheit, keine Behinderung. Ich möchte so normal wie möglich leben. Ein Schwerbehindertenausweis
würde dieser Einstellung widersprechen.“
Yvonne: „Ich habe seit meiner Kindheit einen Schwerbehindertenausweis. Als Krankenschwester im öffentlichen Dienst hat
das Vorteile. Man darf sich aber ganz klar
nicht auf dem Ausweis ausruhen. Ich trage
Verantwortung und muss belastbar sein.
Das zählt.“
Rolf Obst (44) und Yvonne Hecker (40)
Der Kontakt zu Hans, Rolf und Yvonne entstand über die Seite www.insulinclub.de.
Hans ist Administrator und investiert täglich zwei bis drei Stunden Zeit in das Forum.
Rolf und Yvonne haben sich hier kennen gelernt und im Mai 2011 geheiratet.
▪
Diabetes und Beruf:
Die Fakten
##Ca. 2,5 Millionen Menschen mit Diabetes (Typ 1 und Typ 2) waren im Jahr
2000 im erwerbsfähigen Alter. Bis
zum Jahr 2020 soll diese Zahl auf etwa 2,8 Millionen Personen ansteigen.
##Daten des IKK Bundesverbandes aus
2007 zeigen: Menschen mit Diabetes haben zumindest kein erhöhtes,
eventuell sogar ein leicht reduziertes Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden.
##Menschen mit Diabetes, die mit Insulin behandelt werden, sind bei
der Berufswahl noch immer eingeschränkt, da sie einige Berufe (zum
Beispiel Busfahrer, Polizist) nicht ausüben dürfen. Experten wie der Arbeitsmediziner und Diabetologe Dr.
Kurt Rinnert aus Köln fordern, diese
restriktiven Einschränkungen durch
eine individuelle Berurteilung der
konkreten Tätigkeit unter Berücksichtigung der individuellen Leistungsfähigkeit zu ersetzen.
##Die Frage nach dem Vorliegen einer
chronischen Erkrankung wie Diabetes darf im Vorstellungsgespräch
nicht gestellt werden. Es besteht
keine Pflicht, über den Diabetes zu
sprechen.
##Die Frage nach dem Vorliegen einer Schwerbehinderung muss heute ebenfalls nicht mehr wahrheitsgemäß beantwortet werden. Dies
hat sich mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) geändert. Danach stellt
die Frage nach einer Schwerbehinderung eine unzulässige Diskriminierung dar.
##Betriebsärzte dürfen den Arbeitgeber nicht über den Diabetes unterrichten, wenn sie davon erfahren.
Der Bewerber ist nicht verpflichtet,
den Betriebsarzt über den Diabetes
zu informieren.
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wachsen. Generell kann man feststellen,
dass in der heutigen Gesellschaft immer
weniger Rücksicht auf andere genommen
wird, auch im Berufsleben. Der Chef und die
Kollegen erwarten in erster Linie, dass man
seine Arbeit macht, egal wie. Wer nicht leistungsfähig ist, steht auf der Straße. Und es
gibt in der freien Wirtschaft immer mehr
befristete Verträge. Wenn die nach einem
Jahr auslaufen, wird die Firma nicht unbedingt Diabetes als Grund angeben. Da
schützt auch kein Schwerbehindertenausweis. Unsere Erfahrung ist, dass die meisten Kollegen wenig Verständnis für den Diabetes haben. Sie könnten im Ernstfall auch
nicht viel tun, also zum Beispiel eine Glucagon-Spritze geben. Deshalb treten wir beide am Arbeitsplatz das Thema nicht breit.
Wir würden allen raten, sich gut zu überlegen, wem sie bei der Arbeit vom Diabetes
erzählen. Die Konsequenz heißt: Man muss
sich gut im Griff haben, damit Unterzuckerungen gar nicht erst passieren. Daran muss
man arbeiten, zum Beispiel, indem man jeder Unterzuckerung auf den Grund geht.“
Welche Erfahrungen haben Sie mit
dem Thema Diabetes und Beruf
gemacht? Schicken Sie uns eine Mail
mit Ihrer Geschichte an [email protected]
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21
Diabetes im Alltag
Pen-Nadeln: Warum unterschiedliche Längen wichtig sind
Die kürzeste Pen-Nadel auf dem Markt ist 4 mm, die längste fast
13 mm lang. Nur die Kombination aus richtiger Injektionstechnik
und passender Nadellänge führt zur optimalen Insulinwirkung.
Die Assoziation „Kürzere Nadel – weniger
Schmerz“ liegt auf der Hand, führt aber in
die falsche Richtung. Tatsächlich hängt der
Schmerz bei der Injektion in erster Linie mit
der Tatsache zusammen, wie oft man die
Nadel wechselt – und mit dem Schliff der
Die Wahl der richtigen Nadellänge
Alter
Körperbau (BMI)
Empfohlene Nadellänge
ohne Hautfalte/
senkrechter Einstich
mit Hautfalte/schräger
oder senkrechter Einstich
Kinder unter 12;
sehr schlanke
Erwachsene
alle
4,5 mm
4,5 mm bzw. 6 mm
Jugendliche
(12 bis 18 Jahre)
BMI unter 25
6 mm
8 mm
Erwachsene
BMI unter 25
6 mm bzw. 8 mm
8 mm bzw. 10 mm
BMI ab 25
8 mm bzw. 10 mm
10 mm bzw. 12 mm
Nadel. Eine neue Nadel tut am wenigsten
weh. Da spielt die Länge keine Rolle.
Passende Länge wählen
Dass jede Nadellänge ihre Berechtigung
hat, zeigt ein Blick auf die Faktoren, die bei
der Injektion eine Rolle spielen:
##Die Injektionsstelle (Bauch, Gesäß, Oberschenkel): Am Bauch und am Gesäß wirkt
das Insulin schneller als am Oberschenkel
##Injektion mit oder ohne Hautfalte: Ohne Hautfalte sollte die Nadel kürzer sein
##BMI, Geschlecht, Alter (wegen der Verteilung des subkutanen Fettgewebes): Bei
Männern verteilt sich das Fettgewebe
meist anders als bei Frauen, bei Kindern
anders als bei Erwachsenen. Dies ist unabhängig vom BMI.
##Körperliche Einschränkungen wie das Zittern der Hände
Ziel ist eine sichere Injektion in das Unterhautfettgewebe. Man darf mit einer
zu langen Nadel weder den Muskel treffen (das ist schmerzhaft), noch darf das
Insulin bei einer zu kurzen Nadel aus der
Einstichstelle zurückfließen. Beides führt
zu einer unkalkulierbaren Insulinwirkung.
Man möchte viel mehr, dass das Insulin
schnell und sicher aufgenommen (resorbiert) wird, um unerwünschte Blutzuckerschwankungen zu vermeiden. Der Trend
geht außerdem zu einer immer schnelleren Insulinwirkung. Dazu muss das Insulin
möglichst dort hin gelangen, wo es wirken
soll. Deshalb ist eine tiefere Injektion im
Zweifelsfall die richtige.
BMI = Body Mass Index
BMI = Gewicht in Kilogramm
Beispiel: 70 kg = 23
(Größe in Metern)2
(1,75)2
Der Body-Mass-Index und die
Injektionstechnik entscheiden über
die Nadellänge.
Kurze Nadel meist nur für Kinder
Eine Nadellänge von 4 oder 4,5 mm wird
für Kinder bis ca. 12 Jahre und sehr schlanke Erwachsene empfohlen. Eine Nadellänge
von 12 mm beispielsweise für übergewichtige Erwachsene. Bei der Wahl der richtigen Nadellänge können Sie sich an der Tabelle auf dieser Seite orientieren. Sie zeigt
Ihnen auch, wie Sie den Body-Mass-Index
(BMI) richtig berechnen. Wenn Sie unsicher
sind: Ihr Diabetesteam berät Sie gerne und
hat meist Muster von Pen-Nadeln parat, die
Sie ausprobieren können.
▪
22
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feelfree 2/2011 von DiaExpert
Christiane und Lea –
Zwei DiaExpert Top Models
Christiane ist Optimistin
Christiane ist 47 ­Jahre alt
und alleinerziehende Mutter von zwei Kindern im Alter von 14 und 16 Jahren. Als
gebürtige Rüdesheimerin ist
sie im Rheingau aufgewachsen.
Christiane ist diplomierte Chemieingenieurin und Heilpraktikerin. Seit 2010
arbeitet sie in ihrer eigenen Naturheilpraxis. Studium, Beruf, Kinder und Diabetes
seit 1986 sind keine Kleinigkeiten. Außerdem erkrankte Christiane 1988 an Schilddrüsenkrebs. „Die ganzheitliche Behandlung durch meinen damaligen Heilpraktiker
hat mir sehr geholfen und mich wieder auf
die Beine gebracht.“ Deshalb macht Christiane die Arbeit als Heilpraktikerin mit anderen Menschen viel Freude: „Ich möchte
zeigen, dass man sein Schicksal annehmen
und positiv in die Zukunft schauen sollte“. In
ihrer Freizeit entspannt sich Christiane mit
ihren Hobbies: Sie liest so oft wie möglich,
und sie malt Bilder in Acryl.
Pumpenträgerin aus Überzeugung
„Ich fühle mich so wohl mit dieser Therapie, dass ich meine Pumpe nicht mehr missen möchte“, sagt Christiane aus gutem
Grund. Den durch die Schilddrüsenerkrankung instabilen Diabetes hat sie mit Hilfe
ihrer Insulinpumpe sehr gut in den Griff bekommen. „Beide Schwangerschaften habe
ich mit der Pumpe erlebt und zwei kerngesunde Kinder zur Welt bringen dürfen“, so
Christiane, und sie fügt hinzu, dass ihr die
Insulinpumpe auch den Alltag erleichtert:
„24 Jahre Diabetes und keine Folgeerkrankungen – dabei hat mich DiaExpert unterstützt.“
Lea möchte Profifußballerin werden
Lea ist begeisterte Fußballerin und möchte später ein
Profi werden. Vor kurzem
durfte sie sogar an der Hand
von Andreas Möller als EscortKind bei einem Benefizspiel im Stadion einlaufen. Sie turnt, malt und liest gerne und
singt begeistert im Kinderchor. Außerdem
liebt sie Löwen und Giraffen und möchte
unbedingt nach Afrika reisen.
Lea ist seit vier Jahren Pumpenträgerin. Sie
besucht die Klasse 1b, und sie bewältigt mit
ihren Mitschülern sowie ihrer Klassenlehrerin ihren Diabetesalltag in der Schule fast
allein. Ihre Freundinnen Sarina, Sofie und
Isabel „wissen sogar, wie ein verstopfter
Katheter aussieht“. Mathe und Deutsch
sind ihre Lieblingsfächer. Lea ist mit ihren
sechs Jahren DiaExpert‘s jüngstes Top Model. Ihr Charme und ihre aufgeweckte Art
haben die Jury sofort überzeugt. Lea gibt
der neuen DiaExpert-Kampagne ein Gesicht: „Wenn wir den Katalog von DiaEx-
pert durchblättern, sind da meist
nur Erwachsene
zu sehen. Aber
es gibt ja auch
Kinder, die krank
sind, und deshalb
wollte ich gerne
bei diesem Katalog mitmachen“,
stellt Lea fest.
Diabetes im Alltag
Eine schöne Erfahrung
„Ich habe das Foto-Shooting total genossen und fände es schön, noch öfter solche Erfahrungen zu machen“, sagt Christiane und startet derzeit eine neue Karriere als Model. Das finden auch ihre Kinder toll und unterstützen ihre Mutter tatkräftig.
Lea findet das
Foto-Shooting
„cool“
Schminken und
die Haare zu Locken drehen findet Lea toll,
und sie fühlt sich dabei „wie eine Prinzessin.“ Das Foto-Shooting absolviert sie voll
konzentriert und ist eine echte Expertin.
Ihre Eltern und ihre Geschwister Neo und
Mia sind sehr stolz auf „ihren Schatz“ und
darauf, wie alle gemeinsam das Leben mit
Diabetes meistern. „Lea ist ein taffes Mädchen“, so Leas Mutter. ▪
Ihr freundliches Expertenteam für Diabetesbedarf
Lachen ist gesund: Christiane und
Lea beim Foto-Shooting für die neue
DiaExpert-Kampagne.
23
Denken macht hungrig:
Frühstück gut, alles gut
feelfree Welt
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Unbeschwert genießen –
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gekocht, gegrillt oder gebacken: Wir sind auf Ihre Vorschläge gespannt und verlosen unter allen Einsendern dreimal das Kochbuch
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Gesund essen
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Starten Sie gut in den Tag: Müsli mit frischen Früchten liefert Ihnen Vita­
mine, Mineralstoffe und die richtige Energie. Ein ideales Starter-Set für
erlebnisreiche Tage.
Zutaten für 2 Personen
5 EL gemischte ungesüßte Vollkornflocken
1 EL Sonnenblumenkerne
3 EL Orangensaft (oder Apfelsaft)
400 g gemischte Früchte der Saison (z.B.
Birnen, Äpfel, Trauben, Pflaumen, Beeren)
2 TL Zitronensaft
200 g körniger Frischkäse
einige Blättchen Zitronenmelisse
Zubereitung: ca. 15 Minuten
putzen und in kleine Stücke schneiden. Mit
dem Zitronensaft beträufeln. Den Frischkä­
se locker unter die Flocken-Mischung heben
und in tiefe Teller oder in Müslischalen ge­
ben. 4. Die Fruchtstücke darauf anrichten.
Mit einigen Blättchen Zitronenmelisse gar­
nieren. Guten Appetit!
Nährwert pro Portion
315 Kilokalorien, 20 g Eiweiß
8 g Fett, 8 g Ballaststoffe
38 g Kohlenhydrate, ca. 3,5 BE
Tipp
Mischungen aus Vollkorn-Getreideflocken
bestehen meist aus Weizen-, Gerste-, Haferund Dinkelflocken. Ungesüßte Mischungen
finden Sie im Reformhaus, im Naturkost­
laden, aber auch im Super- oder im Dro­
geriemarkt.
Zubereitung
1. Die Vollkornflocken mit den Sonnenblu­
menkernen in einer beschichteten Pfanne
ohne Fett bei mittlerer Hitze unter Rühren
leicht rösten. 2. Die Flocken und die Son­
nenblumenkerne in eine Schüssel geben,
mit dem Saft und 50 ml Wasser verrühren
und ca. 5 Minuten quellen lassen. 3. Inzwi­
schen die Früchte je nach Sorte waschen,
Variante
Ein Stück frischen Ingwer (ca. 2 cm lang)
schälen und fein reiben. Den Ingwer un­
ter den Frischkäse rühren, nach Belieben
mit 1-2 TL Apfel- oder Birnendicksaft sü­
ßen. Dann unter die Flockenmischung he­
ben. Wer keinen frischen Ingwer bekommt,
nimmt stattdessen 1 Messerspitze Ingwer­
pulver.
▪
feelfree 2/2011 von DiaExpert
Leser fragen,
Experten antworten
ff: Ich bin 62 Jahre alt und habe seit mehr als
30 Jahren Diabetes, aber bisher kaum Folgeerkrankungen. Trotzdem mache ich mir Sorgen: Sind mit zunehmendem Alter und nach
so langer Diabetesdauer ­Folgeer­krankungen
nicht zwangsläufig? Gibt es besondere Dinge, die ich beachten kann?
Dr. Armin Sammler: Folgeerkrankungen des
Diabetes sind nicht zwangsläufig. Sie können sehr viel dafür tun, dass sie nicht entstehen. Einen guten Teil tragen die modernen Diabetestherapien bei, die heute zur
Verfügung stehen. Seit der Einführung neuer oraler Antidiabetika, der Analoginsuline
und der unterschiedlichsten Therapieregime, wie intensivierter Therapie und Insulinpumpen-Therapie, ist die Lebensqualität
von Diabetikern deutlich gestiegen. Die Diabeteseinstellung lebt mit dem Patienten
– sie unterliegt ständigen Veränderungen.
Also muss man als Patient gemeinsam mit
dem Arzt regelmäßig daran arbeiten. Dies
ist eine gute Voraussetzung, um Folgeerkrankungen zu vermeiden.
Dabei kann man die Einstellung nicht nur
am HbA1c-Wert festmachen, denn er ist lediglich ein Durchschnittswert, der keine
Ausreißer erkennen lässt. Man weiß heute
aus vielen Studien, dass nicht nur dauerhaft
Neue Therapien wie die Insulinpumpen-Therapie haben die Lebensqualität verbessert.
feelfree Welt
zu hohe, sondern auch schwankende Blutzuckerwerte zu Folgeerkrankungen führen
können. Deshalb schaue ich mir mit meinen Patienten das Tagebuch bzw. die elektronische Datenauswertung an und lasse
Typ-2-Diabetiker einmal im Vierteljahr ein
erweitertes Tagesprofil erstellen. So kann
ich die Qualität der Einstellung und eventuelle nächtliche Hypoglykämien besser
erkennen.
Mit zunehmendem Alter bekommen Hypoglykämien eine andere Bedeutung. Bei
jeder Hypoglykämie werden zur Gegenregulation definierte Stresshormone, wie
unter anderem Adrenalin und TSH, ausgeschüttet. Hypoglykämien gehen beispielsweise mit kurzfristig erhöhten Adrenalinspiegeln einher. Diese Situationen sind
für Herz und Auge eine Gefahr, vor allem,
wenn schon kardiovaskuläre Vorerkrankungen da sind. Es ist wichtig, Hypoglykämien vor allem in der Nacht möglichst
zu vermeiden, und dies erreicht man unter
anderem durch einen höheren HbA1c-Zielwert oder auch entsprechende Änderungen der Medikationsdosierung. Dadurch
kann sich auch die Hypoglykämie-Wahrnehmung verbessern, die vor allem bei solchen Patienten eingeschränkt ist, die sehr
scharf eingestellt sind. Je älter der Patient
ist, umso weniger profitiert er von einer
scharfen Einstellung.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Lebensstil. Ob mit Diabetes oder ohne: Der Energie-Stoffwechsel verlangsamt sich mit den
Jahren. Obwohl man sich nicht anders ernährt als früher, nimmt man zu. Man stellt
fest, dass es immer schwerer wird, sein Gewicht zu halten. Das hat Folgen: Bei NochGesunden kann bei entsprechender Veranlagung ein Typ-2-Diabetes entstehen. Wer
schon Typ-2-Diabetes hat, muss eventuell
von Tabletten auf Insulin umsteigen. Bei
Typ-1-Diabetikern vermindert sich durch eine Gewichtszunahme die Insulinempfindlichkeit, sie brauchen also mehr Insulin. Um
Folgeerkrankungen zu vermeiden, sollten
Sie auf eine gesunde Ernährung und viel
Bewegung achten.
▪
Ihr freundliches Expertenteam für Diabetesbedarf
Dr. Armin Sammler ist niedergelassener Diabetologe und Gastroenterologe in Friedrichsthal bei Saarbrücken.
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DiaExper
Haben Sie eine Frage, die ein
Experte aus dem Bereich Diabetologie oder Soziales an
dieser Stelle für Sie beantworten soll? Dann senden
Sie uns Ihre Frage bitte per
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25
Quiz:
Diabetes und Soziales
Service
Diabetes ist eine komplexe Erkrankung, bei der Sie selbst der beste Experte
sind. Was Sie alles wissen, können Sie in unserem Quiz testen. Wir verbinden es wieder mit einem Preisausschreiben. Bei einigen Fragen gibt es
mehr als eine richtige Antwort.
1. Ab welchem Grad der Behinderung
(GdB) spricht man von einer Schwerbehinderung?
a) 30 Prozent
b) 40 Prozent
c) 50 Prozent
2. Welche Vorteile bringt ein Schwerbehindertenausweis im Beruf?
a) längere Mittagspause
b) kostenloses Mittagessen
c) besonderen Kündigungsschutz
d) 5 Tage mehr Urlaub im Jahr
Machen Sie mit, und gewinnen Sie
eines von 10 Exemplaren
„Das Diabetes-Rechtsfragen-Buch“.
Schicken Sie uns die richtigen
Lösungen auf Postkarte Nr. ➌ in der
Mitte des Heftes. Einsendeschluss ist
der 31. Oktober 2011.
(Datum Poststempel;
Rechtsweg ausgeschlossen; Barablösung
der Preise nicht möglich).
Auflösung aus feelfree 1/2011
Die Lösungen für das Quiz
aus der letzten Ausgabe lauten: 1a, 2a+c, 3b+d, 4a, 5a, 6b,
7a+b, 8a+c+d, 9b, 10b.
feelfree gratuliert allen
Gewinnern. Sie wurden
bereits benachrichtigt.
26
3. Muss man im Vorstellungsgespräch
darüber sprechen, dass man an Diabetes erkrankt ist?
a) Ja, der Arbeitgeber kann sonst im Nachhinein den Arbeitsvertrag kündigen
b) Nur, wenn es sich um Typ-1-Diabetes
handelt
c) Nein, die Frage nach chronischen Erkrankungen darf nicht gestellt werden
4. Hat man als Diabetiker das Recht auf
Sonderpausen zur Blutzuckermessung
und Insulininjektion?
a) Ja, dafür sind mehrmals täglich je 10 Minuten vorgesehen
b) Nein, es muss gewährleistet sein, dass
für die Therapie Zeit bleibt – ein Recht
auf Sonderpausen gibt es aber nicht
5. Was muss ich als Autofahrer mit Diabetes beachten?
a) Der Führerschein muss alle 5 Jahre erneuert werden
b) Vor jeder Fahrt sollte der Blutzucker gemessen werden
c) Traubenzucker muss immer griffbereit
im Handschuhfach liegen
6. Erfährt die Straßenverkehrsbehörde
automatisch vom Diabetes?
a) Ja, dass man an Diabetes erkrankt ist,
muss man der Behörde selbst mitteilen
b) Nein, die Mitteilung ist keine Pflicht
7. Bei einem Unfall: Muss man der Polizei mitteilen, dass man Diabetiker ist?
a) Nein, dazu ist man nicht verpflichtet
b) Ja, denn der Diabetes spielt eine Rolle bei
der Unfallschuld
c) Der Polizei nicht, aber wenn die Straßenverkehrsbehörde nachfragt, muss man
die Frage nach dem Diabetes wahrheitsgemäß beantworten
8. Welche Auflagen kann die Straßenverkehrsbehörde erteilen?
a) Auflagen sind für Diabetiker grundsätzlich nicht zulässig
b) Vorlage eines ärztlichen Gutachtens in
regelmäßigen Abständen
c) Führen eines Fahrtenbuchs
9. Wie viele Blutzucker-Teststreifen darf
der Arzt pro Monat und Patient verschreiben?
a) Zwischen 400 und 600 Teststreifen
b) Eine unbegrenzte Menge, denn der Krankenkasse ist das egal
10.Was bedeutet die Abkürzung DMP?
a) Diabetes-Management-Programm
b) Disease-Management-Programm
c) Diabetes-Meldezahlen-Programm
feelfree 2/2011 von DiaExpert
Diabetikertage
DiaExpert
Kompetenz-Center
Samstag, 15. Oktober 2011
◘◘ 9. Diabetikertag
Krankenhaus Köln-Merheim
◘◘ 26. Insulinpumpenkolloquium Diabetes-Akademie Bad Mergentheim
◘◘ 3. Diabetestag Bretten
Stadtparkhalle Bretten
Bad Mergentheim
Diabetes Zentrum Mergentheim
Theodor-Klotzbücher-Straße 12
97980 Bad Mergentheim
Telefon: 07931 6186
Seit 1991 ist der 14. November Weltdiabetestag und damit der zweite offizielle Tag der Vereinten Nationen (UN),
der einer Krankheit gewidmet ist.
Er wurde eingeführt, um auf die steigende Verbreitung von Diabetes mellitus aufmerksam zu machen. Die
Weltgesundheitsorganisation (WHO)
schätzt, dass derzeit mehr als 220
Millionen Menschen weltweit an
Diabetes erkrankt sind. Das übergreifende Motto für den Weltdiabetestag 2011 lautet: Diabetes Aufklärung und Prävention. Im Internet finden Sie weitere Informationen unter:◘
www.welt-diabetes-tag.de.
Unter „Diabetikertage“ haben wir
Ihnen zusätzliche Veranstaltungen
zusammengestellt. Dort finden Sie
DiaExpert direkt vor Ort.
DiaExpert Fachgeschäfte
Samstag, 22. Oktober 2011
◘◘ Herbstkongress
Diabetes-Akademie Bad Mergentheim
Samstag, 12. November 2011
◘◘ 13. Weltdiabetestag
Charité Berlin, Stoffwechselklinik
◘◘ Weltdiabetestag
Erfurter Treffen, Heliosklinik Erfurt
Sonntag , 13. November 2011
◘◘ Zentrale Veranstaltung zum ◘
Weltdiabetestag , ICC Berlin
Sonntag, 20. November 2011
◘◘ 9. Diabetikertag
Radolfzell◘
Diabetes Forum Radolfzell e.V.
Sonntag, 27. November 2011
◘◘ Dresdner Pumpenträgertag
Institut für Pathologie Dresden◘
Hörsaal
Bei
diesen Veranstaltungen finden Sie
das DiaExpert-Team vor Ort.
Friedrichsthal
Zum Grühlingsstollen 3◘
66299 Friedrichsthal◘
Telefon: 06897 923940
Hamburg
Wichmannstraße 4 / Haus 9◘
22607 Hamburg◘
Telefon: 040 899709136
Karlsruhe
Kriegsstraße 140◘
76133 Karlsruhe◘
Telefon: 0721 1519685
Rodenbach
Am Keltenplatz 4◘
67688 Rodenbach◘
Telefon: 06374 801159
Siegen
Am Bahnhof 4-12◘
(Am Busbahnhof / Unterführung)◘
57072 Siegen◘
Telefon: 0271 390508
Worms
Alzeyer Straße 55◘
67549 Worms
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Soziale Verantwortung ist für uns wichtig. Deshalb unterstützen wir folgende Institutionen
Wir unterstützen das
Diabetes Nanny-Projekt
in Sachsen und SachsenAnhalt.
Impressum
Redaktion: Heidi Buchmüller (Chefredaktion), ◘
Amely C. Schöntag
Soziale Verantwortung
Wir haben Patenschaften
für Menschen mit Diabetes in Indien übernommen.
Weltdiabetestag
14. November
Deutscher
Diabetiker Bund
Druckerei: Konradin Druck ◘
Kohlhammerstraße 1–15, ◘
70771 Leinfelden-Echterdingen, ◘
Tel.: 0711 7594-753◘
© Titel: Punchstock
Erscheinungsweise: mehrmals im Jahr
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der Redaktion wieder. Die Zeitschrift und alle in ihr
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Ihr freundliches Expertenteam für Diabetesbedarf
ISSN 1613-0553
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Neu bei DiaExpert: Pflegeserie
NOVATOP DERMAL von mera
NOVATOP DERMAL ist eine hochwertige Pflegeserie für die anspruchsvolle
Haut von Menschen mit Diabetes.
• Regeneriert die natürliche
Hautbarriere
• Reguliert den Feuchtigkeitshaushalt
• Stärkt die Widerstandskraft
• Alle Produkte sind dermatologisch
getestet
• Ohne Duftstoffe
Pflegecreme 2% Urea
• Für normale bis leicht trockene Haut
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Aktionsangebot
Pflegecreme 10% Urea 500 ml
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• Für normale und trockene Haut
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empfindliche Haut
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Pflegelotion 5% Urea
• Für normale und trockene Haut
Bitte bestellen Sie
das Aktionsangebot
mit Postkarte
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der Mitte des Heftes.
Reinigungs- und Pflegeöl
• Zur Hautreinigung und Entfernung
von Pflasterresten
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Waschgel
• Zur täglichen Reinigung
empfindlicher Haut
Pflegeshampoo
• Bei empfindlicher und sehr
trockener Haut
• Anti-Schuppenwirkung
Diese und weitere Pflegeprodukte von mera bieten
wir Ihnen auch
• bei Bestellung per Telefon unter 0800 3423973 und unter www.diaexpert.de
• in unseren Fachgeschäften in Bad Mergentheim, Friedrichsthal, Hamburg,
Karlsruhe, Rodenbach, Siegen und Worms (Adressen Seite 27).
Das Angebot ist gültig bis 30.11.2011.
Kostenlose Servicenummer: 0800 3423973
www.diaexpert.de
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