Roland | GC-405X | 2009Made by Cadfael 2009

bzw. Fußtaster für Gitarren- & Bassverstärker von 1977 bis 2009
Roland + BOSS Fußschalter
Die original Fußschalter
sowie
preiswerte Alternativen
Roland FS-1
Fußschalter
von 1977
Version 2.0.02
zusammengetragen
von
Alle Angaben ohne Gewähr! Alle Bastelarbeiten auf eigene Gefahr!
Nutzung ausschließlich zu privaten, nicht kommerziellen Zwecken!
Dies ist KEIN PRODUKT der Roland Corporation Japan - www.roland.co.jp - www.roland.com - oder der
ROLAND Elektronische Musikinstrumente Handelsgesellschaft mbH Norderstedt Deutschland - www.rolandmusik.de !
Idee, Recherche, Autor, Zeichnungen, Grafiken, Layout und Design: Andreas "Cadfael" Kühn - www.ak-line.com - info@ak-line.com
Nutzung ausschließlich zu privaten, nicht kommerziellen Zwecken! Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer vorbehalten!
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Inhaltsverzeichnis
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2.2
2.3
2.4
3
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3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
3.7
4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
5.1
5.2
5.3
Deckblatt
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Die Originalfußschalter / -taster von Roland und BOSS
Die alten Roland Fußschalter FS-1, FS2 und FS-3,
Der Roland Fußtaster DP-2
Der BOSS Fußschalter FS-5L und der Fußtaster FS-5U
Das BOSS Multifunktionspedal FS-6
Technische Daten der Pedale
Pedale - Theorie und Praxis
Unterschied Schalter - Taster (Öffner - Schließer)
Bauarten von Schaltern und Tastern
Leuchtdioden und Widerstände
Benötigtes Werkzeug
Fußschalter von Fremdherstellern
Schalter oder Taster?
Einfache Fußschalter und Taster
Doppelfußschalter
Doppelfußtaster
Dreifachfußschalter
Vierfachfußschalter
Mögliche Fehlerursachen
Fußschalter Marke Eigenbau
Fußschalter und -taster für Mono-Buchse
Fußschalter und -taster für Stereo-Buchse
Sonderschalter für CUBE-80X
Fußschalter und -taster mit LEDs
Nahe am Original
Computermaus-Doppelfußtaster
Welches Pedal für welchen aktuellen Verstärker?
Welches Pedal für welchen (historischen) Bassverstärker?
Welches Pedal für welchen (historischen) Gitarrenverstärker?
Rechtshinweise
Nachwort
Kontakt zu Roland
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Seite 2
Vorwort
Diese Sammlung besteht aus zwei Teilen.
Im ersten Teil geht es um die Geschichte der original Roland / BOSS Fußschalter
DP-2, FS-1, FS-2, FS-3, FS-5L, FS-5U, FS-6, wie sie funktionieren, wie sie aufgebaut sind und welchen Fußschalter man für welchen Gitarren- oder Bassverstärker
benötigt. Bei den aktuellen Roland Verstärkern wurden auch Keyboard- und MultiPurpose-Verstärker mit aufgelistet.
Im zweiten Teil geht es darum, welche Fußschalter von Fremdherstellern man
alternativ bei Roland Verstärkern einsetzen kann und worauf bei der Auswahl des
Fußschalters unbedingt zu achten ist. Zudem werden Tipp gegeben, wie man Fußschalter zu den Roland Verstärkern selbst basteln kann.
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Die original Fußschalter von
Roland / BOSS besitzen eine hervorragende, ja professionelle Qualität. Diese Qualität wird man vermutlich mit selbst gebasteltem Zubehör oder billigen Ersatzfußschaltern nicht erreicht. Wer erstklassige, sichere und langlebige Fußschalter möchte oder
gar braucht, der sollte zum Original greifen! Es ist eine Investition für Jahrzehnte.
Es kann aber gute Gründe geben, warum man nicht zum Original greifen will. Hauptziel meiner Sammlung ist, den Kauf eines Rolandverstärkers nicht an zu teuren Fußschaltern scheitern zu lassen; nicht, jemanden vom Kauf des Originals abzuhalten.
Ich bin kein Mitarbeiter von Roland - aber ich bin bekennender Roland / BOSS Fan ...
Viel Spaß mit meiner Sammlung!
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Seite 3
1 Die original Fußschalter / -taster von Roland und BOSS
Im ersten Teil dieser Sammlung zu den Fußschaltern der Roland Corporation (Roland und
BOSS) geht es um die original Fußschalter, wie sie aufgebaut sind und welcher Bass- oder
Gitarrenverstärker der letzten 35 Jahre welche Schalter benötigt(e).
Es gibt noch andere Pedale der Roland Corporation wie das DP-1, das DP-6 und andere.
Hier soll aber nur auf die Pedale eingegangen werden, die auch in Bedienungsanleitungen
erwähnt sind bzw. direkt zu den Gitarren- und Bassverstärkern passen. Dabei handelt es sich
um die Roland Pedale FS-1, FS-2, FS-3, DP-2 sowie die BOSS Pedale FS-5L, FS-5U und
FS-6.
1.1 Die alten Roland Fußschalter FS-1, FS-2 und FS-3
Als Roland Corporation 1975 seine ersten drei Gitarrenverstärker, den Jazz Chorus JC-60,
JC-90 und JC-120 auf den Markt brachte, hatte die Firma aus Shizuoka noch keine passenden Fußschalter in ihrem Programm. In der Bedienungsanleitung zum JC-60 von 1975 wird
lediglich erwähnt, dass der Verstärker zwei Anschlüsse ("Foot Switch Jacks") für Hall und
Chorus/Vibrato habe.
Die drei Fußschalter FS-1, FS-2 und FS-3 tauchten erstmals 1977 in
einem Katalog als Zubehörartikel auf. Obwohl der FS-3 der ideale Fußschalter für den JC-120 und andere Roland Verstärker mit drei Fußschalteranschlüssen gewesen wäre, wurde er nie in Bedienungsanleitungen
erwähnt. In diesen Fällen wurden immer nur der FS-1 und FS-2 als mögliches Zubehör aufgeführt. 1978 hatte der FS-1 einen Listenpreis von
1500 Yen, der FS-2 von 3000 und der FS-3 von 4500 Yen.
Technisch gesehen handelte es sich bei ihnen um einfache "Schalter"
(keine "Taster"). Sie hatten weder eine LED-Anzeige, noch andere
elektronische Bauteile in ihrem Inneren.
Roland FS-2
Spitze
Schalter
Schalter
Schaft
Spitze
Schaft
FS-2
FS-1
FS-3
Beim FS-2 war der rechte Schalter mit einer roten Unterlegscheibe gekennzeichnet, beim
FS-3 war die Unterlegscheiben rot (Mitte) und weiß (rechts). Die Hülsen der 6,3 mm (1/4")
Klinkenstecker waren ebenfalls entsprechend schwarz und rot bzw. schwarz, rot und weiß
gekennzeichnet.
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1.2 Der Roland Fußtaster DP-2
1977 wurden zusammen mit den FS-Fußschaltern auch der DP-1 Fußtaster
eingeführt. Drei Jahre später wurde er vom DP-2 Pedal abgelöst. Seit dieser
Zeit ist der DP-2 Fußtaster unverändert im Programm von Roland.
Die Abkürzung "DP" steht für "Damper Pedal" (also "Dämpfer Pedal"). Diese
Bezeichnung deutet bereits darauf hin, dass das eigentliche Einsatzgebiet
Tasteninstrumente sind. Weiteres Indiz dafür ist das kurze Verbindungskabel
mit nur 3 bis 3,5 Metern Länge.
DP-2
Das DP-2 Pedal wurde erstmals 1987 in der Bedienungsanleitungen eines
Gitarrenverstärkers erwähnt. In den 10 bzw. 12 Jahren zuvor kamen bei den
Verstärkern für Saiteninstrumente ausschließlich "Schalter" zum
Einsatz. Beim DAC-15D und DAC-15XD diente das DP-2 Pedal
dazu, die "Hold-Funktion" im Delay-Modus zu steuern.
Da das Pedal als "Öffner" funktioniert, kann man es theoretisch
Taster
auch beim CUBE-60 (Modell 2004-2008) oder CUBE-100 BASS
(Öffner)
einsetzen. Die kurze Kabellänge dürfte allerdings stören. Wer bei
einem CUBE-20(X) oder CUBE-30(X) auf das Schalten des Effekts
verzichten kann und unbedingt ein original Roland Pedal einsetzen möchte, kann das DP-2
zum Umschalten der Kanäle nutzen. Für das Wohnzimmer ist der kleine Taster ideal. Hinzu
kommt, dass der Preis inklusive Kabel einiges unter dem eines FS-5U (plus Kabel) liegt. Bei
Roland Verstärkern braucht man zwar keinen "Schließer", es ist aber möglich das DP-2 Pedal umzulöten. Der interne Schalter hat einen Kontakt dafür.
1.3 Der BOSS Fußschalter FS-5L und der Fußtaster FS-5U
Im Jahr 1987 brachte Rolands Tochterfirma BOSS zwei neue Fußpedale auf den Markt,
die seitdem unverändert hergestellt und angeboten werden; das FS-5L und das FS-5U.
Das BOSS FS-5L Pedal, ein Fußschalter, sollte im Laufe der Zeit die drei Roland Fußschalter FS-1 bis FS-3 ablösen. Das BOSS FS-5U Pedal hingegen, ein Fußtaster, war nicht als
Ersatz des DP-2 gedacht; dafür hatte das DP-2 weiterhin sein festes Einsatzgebiet als Sustain-Pedal bei den Tasteninstrumenten. Vielmehr war das FS-5U als Ergänzung zum FS-5L
in den Bereichen Effektgeräte, Gitarren- und Bassverstärker sowie Recording gedacht.
Gegenüber ihren Vorgängern boten die beiden neuen BOSS Pedale einige Neuerungen. So
hatte das FS-5L Pedal jetzt eine LED-Anzeige. Durch einen zusätzlichen Schiebeschalter an
der Stirnseite konnte man auswählen wann die LED an und wann sie aus ist. Beim FS-5U
konnte per Schiebeschalter die Polarität des Tasters ((Öffner-Schließer) bestimmt werden.
Zudem hatten sie kein fest verbundenes Anschlusskabel mehr. Stattdessen waren an den
Stirnseiten der Pedale jetzt 6,3 mm Klinkenbuchsen (1/4 Zoll) angebracht. Dadurch konnte
die Länge des Verbindungskabels zum Verstärker bzw. Effektgerät selbst bestimmt werden.
Die Druckgussgehäuse beider neuen Modelle erhielten an der linken und rechten Seite ein
identisches Nut-Feder-Systeme, wodurch es jetzt möglich wurde fest miteinander verbundene Ketten aus Schaltern und Taster zu bilden.
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Schalter
FS-5L
LED
Schalter wann
LED an/aus ist
POLARITY
Taster
Schalter für Betrieb
"Öffner" / "Schließer"
FS-5U
POLARITY
Klinkenbuchse
für Anschlusskabel
Das FS-5L PEDAL funktioniert als Tritt- / Druckschalter.
An der Klinkenbuchse werden die beiden Kontakte (Spitze und Schaft) miteinander verbunden oder getrennt. Mit dem Schalter "POLARITY" an der Stirnseite kann man zusätzlich bestimmen, ob die Leucht-LED an oder aus sein soll, wenn der Trittschalter betätigt (der Kontakt des Schalters geschlossen) ist. Durch den Einsatz eines Druckschalters mit zwei "Ebenen" ist der LED-Stromkreis vom Kreis des Effekt-Druckschalters völlig getrennt. Gespeist
wird die LED von zwei 1,5 Volt Batterien im Inneren.
Da die LED des FS-5L über die zwei an Bord befindlichen 1,5 Volt Batterien und nicht über
"Phantomspeisung" mit Strom versorgt wird, müssen die Batterien von Zeit zu Zeit gewechselt werden. Hierbei merkt man dem FS-5L sein Alter an, denn das Pedal verfügt über kein
einfaches Batteriefach mit Klipp-Verschluss. Statt dessen müssen zum Batteriewechsel hinten am Gehäuse zwei Schrauben gelöst werden. Das Ende der Batterien kündigt sich durch
eine schwächer leuchtende LED an.
?
LED
POLARITY
3V +
POLARITY
Druckschalter
Effekt an/aus
Schalter
(LED an bei Schalter
betätigt oder nicht)
Vermutlicher Aufbau FS-5L (Latch = Schalter)
Das FS-5U PEDAL funktioniert als Tritt- /Drucktaster.
Dabei kann mit dem "POLARITY" Schalter an der Stirnseite bestimmt werden, ob der Taster
als "Öffner" oder "Schließer" arbeitet. Standardmäßig brauchen die Roland Verstärker, bei
denen Taster zum Einsatz kommen, einen "Öffner" (wie in der Skizze eingezeichnet). Ist der
"POLARITY" Schalter als "Schließer" eingestellt, werden die beiden Kontakte an der Klinkenbuchse (Spitze und Schaft) bei Betätigung miteinander verbunden.
POLARITY
Ist der "POLARITY"
Schalter als "Öffner"
Drucktaster
Effekt an/aus
eingestellt, wird der
POLARITY
Kontakt bei BetätiSchalter
gung des Schalters
(Taster funktionier als "Öffner" oder "Schließer")
getrennt. Das FS-5U
Pedal hat keine
Vermutlicher Aufbau FS-5U
LED-Anzeige.
(Momentary / Unlatch = Taster)
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1.4 Das BOSS Multifunktionspedal FS-6
Als bislang letztes Pedal kam im Jahr 2004 das Multifunktionspedal FS-6 hinzu.
Es hat ebenfalls kein fest verbundenes Anschlusskabel mehr. Statt dessen besitzt es stolze
drei 6,3 mm Klinkenbuchsen (1/4 Zoll) an der Stirnseite. Dadurch kann man je nach Einsatzzweck zwei Mono-Klinkenkabel oder aber ein Y-Kabel (in beiden Richtungen) als Verbindung
zum Verstärker oder Effektgerät einsetzen.
Auch das FS-6 verfügt über ein Druckgussgehäuse mit Nut-Feder-System an der linken und
rechten Seite. Es besteht auch hier die Möglichkeit, ein FS-6 mit anderen FS-6, FS-5L oder
FS-5U zu einer Kette zusammenzuschließen.
Klinkenbuchsen
für Anschlusskabel
FS-6
POLARITY
MODE
Schalter für Betrieb
"Schalter" / "Taster"
FS-6
B
A&B
A
MODE
FS-5U
FS-5L
FS-5U
FS-5L
(MOMENTARY)
(LATCH)
(MOMENTARY)
(LATCH)
POLARITY
Das FS-6 DOPPELPEDAL ist ein wahrer Alleskönner.
Es verfügt über zwei Pedale, die unabhängig voneinander über den "MODE" Schalter wahlweise als "Schalter" oder "Taster" eingestellt werden können. Möglich wird das durch einen
internen Schaltkreis, der von einer 9 Volt Blockbatterie versorgt werden mus. Die Batterie
dient, anders als beim FS-5L, also nicht nur zum Betrieb der Anzeige-LED. Da das FS-6
nicht ohne Batterie funktioniert, ist es ratsam, immer eine Ersatzbatterie bei sich zu haben.
Die "POWER" LED leuchtet auf, sobald einer der drei Inputs belegt ist. Die Leuchtstärke ist
gleichzeitig Indikator für einen bevorstehenden Batteriewechsel. Eine Buchse zur Stromversorgung durch ein externes 9 Volt Netzteil gibt es leider nicht.
Ist ein Pedal des FS-6 als "Schalter" eingestellt, kann man mit dem "POLARITY" Schalter
(wie beim FS-5L) bestimmen, ob die Leucht-LED an oder aus sein soll wenn der Druckschalter betätigt ist. Ist ein Pedal als "Taster" eingestellt, kann man mit dem "POLARITY" Schalter
(wie beim FS-5U) bestimmen, ob der
Taster als "Öffner" oder "Schließer" arA
A&B
B
beitet. Anders als beim FS-5U leuchtet
beim Tritt auf das Pedal eine LED auf.
POWER
Das FS-6 kann mit zwei Mono-Kabeln
oder einem Insert-Kabel mit dem Verstärker verbunden werden. Alle Möglichkeiten des FS-6 sind im Owner's
Manual beschrieben, das auf der
japanischen BOSS Website heruntergeladen werden kann.
A
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B
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FS-1
FS-2
FS-3
DP-2
Hersteller
Roland
BOSS
Modell
FS-1
FS-2
FS-3
DP-2
FS-5L
FS-5U
FS-6
Markteinführung
1977
1977
1977
1980
1987
1987
2004
Zahl Druckknöpfe
1
2
3
1
1
1
2
Taster
(Öffner)
Schalter
Taster
Art Druckknöpfe Schalter Schalter Schalter
Schalter
- wahlweise -
Taster
Klinkenstecker 1x mono 2x mono 3x mono 1x mono
Klinkenbuchsen
1x mono
1x mono
2x mono
- wahlweise -
1x stereo
Zusatzfunktionen
1x Polarität 1x Polarität 2x Polarität
2x Funktion
Stromversorgung
2x 1,5 Volt
1x 9V Block
LED-Anzeigen
1x Status
2x Status
1x Power
• Statt eines FS-1 kann auch ein FS5-L eingesetzt werden.
• Statt eines DP-2 kann auch ein FS5-U eingesetzt werden.
• Wird ein FS5-U Fußtaster benötigt, funktioniert dieser meist als
"Öffner" (im Ruhezustand ist die Leitung also geschlossen).
• Der Fußschalter FS-5L kann auch ohne Batterie betrieben
werden, beim FS-6 ist sie jedoch zwingend notwendig!
Technische Daten
InsertKabel
kann auch
umgedreht
eingesetzt
werden
POLARITY
POLARITY
A
A
1x Mono-Kabel
1x Mono-Kabel
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A&B
B
B
POWER
2x Mono-Kabel oder 1x Stereo-Kabel oder Insert-Kabel (in beiden Richtungen möglich)
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Seite 8
2 Pedale - Theorie und Praxis
Die Leser dieses Sammelwerks werden vermutlich sehr unterschiedliche Vorkenntnisse
besitzen. Vom absoluten Laien, Physikhasser, Technik-Depp mit zwei linken Händen bis hin
zum Elektroniker dürfte alles dabei sein. Letztere können die folgenden Abschnitte getrost
überspringen; vielleicht lesen sie es trotzdem um Fehler zu suchen ...
Dem Laien seien erstmal einige Unterschiede erklärt, damit es später keine Missverständnisse oder Verwirrungen gibt. Jüngeren Schülern können die theoretischen Ausführungen
durchaus helfen, ihre Physiknote kräftig aufzupolieren - das Thema "Schaltungen" kommt
auch im Physikunterricht vor.
2.1 Unterschied Schalter - Taster (Öffner - Schließer)
Allgemein spricht man zwar bei Verstärkern immer von "Fußschaltern", technisch gesehen
muss man jedoch zwischen den beiden Funktionsprinzipen "Schalter" und "Taster" unterscheiden. Der Unterschied zwischen diesen beiden Prinzipien ist einfach erklärt.
Drückt oder dreht man einen Schalter, rastet er in
einer Stellung ein und bleibt in dieser Stellung stehen.
Drückt oder dreht man den Schalter erneut, rastet er
in einer anderen Stellung ein und bleibt dort ebenfalls.
mit Einrastmechanismus
Schalter
Stellung A
Stellung B
Klassisches Beispiel für einen Schalter ist der "normale" Lichtschalter, wie wir ihn in jedem
Haushalt finden. Betätigt man den Lichtschalter bleibt das Licht solange an, bis man den
Lichtschalter erneut betätigt. Es gibt verschiedene Formen von Schaltern; Schiebeschalter,
Druckschalter, Kippschalter. Obwohl anders betätigt, passiert im Inneren immer das Gleiche.
Drückt man hingegen auf einen Taster, bleibt er nur
solange in der zweiten Stellung, wie man den Taster
gedrückt hält. Lässt man ihn los, holt eine Feder den
Taster in die Ausgangsposition zurück. Daher wird der
Taster im Englischen auch oft "Momentary" genannt.
wird zurück gedrückt
Taster
Öffner
Schließer
Feder
Bei Tastern gibt es die Unterscheidung zwischen "Öffner" und "Schließer". Ein Taster wird als
Öffner bezeichnet, wenn er in betätigtem Zustand die Leitung öffnet. Klassisches Beispiel ist
die Kühlschrankbeleuchtung. Ist die Kühlschranktür zu, ist der Öffner durch einen Stift betätigt. Der Stift öffnet die Verbindung und es kann kein Strom fließen (das Licht ist aus). Macht
man die Tür auf, federt der Taster in seine Ruhestellung zurück und die Beleuchtung geht an.
Müssen für einen Roland Verstärker Pedale mit Tasterfunktion (FS-5U) eingesetzt werden,
funktionieren diese übrigens auch als Öffner. Beim Druck auf das Fußpedal wird die im Ruhezustand geschlossene Leitung geöffnet.
Ein Taster wird als Schließer bezeichnet, wenn er in betätigtem Zustand die Leitung schließt.
Klassisches Beispiel hierfür ist die Haustürklingel. Drückt man die Klingeltaste, wird die Leitung geschlossen und die Klingel ertönt. Sobald man die Klingeltaste loslässt, federt der
Taster in seinen Ruhezustand zurück und es fließt kein Strom mehr - die Klingel ist still.
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Seite 9
2.2 Bauarten von Schaltern und Tastern
Äußerlich kann man meistens nicht sehen, ob es sich um einen "Schalter" oder "Taster" handelt; man muss das Bauteil betätigen und sehen / hören / spüren / messen, ob der Stift einrastet oder nicht. Auch bei Trittschalter geht der Kopf meist in die Ausgangsstellung zurück.
Beispiel 1
S
S1
S2
A
A1
A2
Beispiel 2
A1 S 1 B 1
A1
S1
B1
A2 S 2 B 2
A2
S2
B2
Beispiel 4
Beispiel 3
Beispiel 1 zeigt einen einfachen Schalter oder Taster. Ist es ein Schalter, werden "S" und
"A" beim Druck verbunden oder gelöst. Falls es ein Taster ist, muss man durchmessen ob "S"
und "A" im Ruhezustand geschlossen (= Öffner) oder geöffnet (=Schließer) sind. Ein "Schließer" wäre für Roland Verstärker unbrauchbar. Weiß man nicht, ob ein einfacher Taster ein "
Öffner" oder "Schließer" ist, sollte man vorher durchmessen oder die Finger davon lassen.
Beispiel 2 macht es einfacher. Ist es ein Schalter, werden "S1" und "A1" in der einen, "S2"
und "A2" in der anderen Stellung verbunden. Ist es ein Taster, sind je nach Betätigungszustand "S1 + A1" oder "S2 + A2" verbunden. Lötet man "S1" und "S2" zusammen, erhält man
einen Schalter (Taster), der wie in den Diagrammen links zu sehen ist.
Bei Beispiel 3 und Beispiel 4 auf der vorherigen Seite
sehen die "Schalter" (bzw. "Taster") zwar unterschiedlich aus, sie funktionieren jedoch identisch.
Beide verfügen über zwei "Ebenen". Das bedeutet,
dass je nach Schaltzustand gleichzeitig "S1 + A1" und
"S2 + A2" oder "S1 + B1" und "S2 + B2" verbunden sind.
Dadurch kann man gleichzeitig zwei voneinander getrennte Kreise schalten. "1" kann zum Beispiel einen
Verstärker umschalten, während "2" den Stromkreis
für eine LED schaltet.
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Schalter mit zwei Ebenen
Einrastmechanismus
S1
A1
B1
Stellung A
Stellung B
S2
A2
B2
Stellung A
Stellung B
Ebene 1
Ebene 2
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Seite 10
2.3 Leuchtdioden und Widerstände
Wer sich näher über die Funktionsweise von Leuchtdioden (kurz LEDs) und Widerständen
informieren möchte, sollte dies im Internet (z.B. www.Wikipedia.de ) oder mit entsprechender
Fachliteratur tun. Hier beschäftigen wir uns ausschließlich mit der praktischen Seite.
Mittlerweile gibt es auch LEDs, die ohne "Vorwiderstand" auskommen.
Die in den Basteltipps eingesetzten LEDs sind jedoch "normale" LEDs,
die beim Einsatz einer 9 V Blockbatterie einen Vordierstand von ca.
1,5 k Ohm (1k5), bei Einsatz von 3 V 390 Ohm und bei Einsatz von
1,5 V ca. 100 Ohm brauchen.
Vom Vorwiderstand hängen die Leuchtkraft der LED, aber auch der
Stromverbrauch ab. Ist der Widerstand zu groß, leuchtet die LED zu
dunkel, ist er zu klein kann die LED durchbrennen. Da LEDs und Widerstände Cent-Artikel sind, sollte man sich als unerfahrener Anfänger ggf. direkt mit Ersatzteilen eindecken. Anders als bei LEDs spielt
bei Widerständen die Einbaurichtung keine Rolle.
LED
+
Anode
= langes
Beinchen
Widerstände
100
390
1k5
2.4 Benötigtes Werkzeug
Zum Schluss dieses Kapitels noch einen kurzen Blick auf das benötigte Werkzeug. Nicht nur Bastlern sei ein Digital-Multimeter empfohlen. Man bekommt es bereits für unter 10 Euro.
So ein Multimeter kann auch Nicht-Bastlern helfen Verbindungskabel
zu überprüfen, die Impedanz von Boxen oder den Tonabnehmern eines Instruments zu messen. Mindestens ein Mitglied der Band sollte
immer ein Multimeter bei einem Gig dabei haben.
Ein 30 Watt Lötkolben ist ab 5 Euro, eine einfache Lötstation (mit reMultimeter
gelbarer Temperatur) bereits ab 15 Euro erhältlich. Zudem braucht
man noch Lötzinn, einen Seitenschneider und eine Abisolierzange.
"Litze" (= Kabel) bekommt man auch preiswert im Modellbaugeschäft - oder man zerpflückt
ein altes kaputtes Radio. Für die interne Verdrahtung eines Fußschalters braucht man keine
dicken Leitungen. Die Kabel müssen auch nicht abgeschirmt sein.
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Seite 11
3 Fußschalter von Fremdherstellern
TIPPS GELTEN FÜR
Es kann mehrere gute Gründe geben, Fußschalter von Fremdher• aktuelle Modelle
• historische Modelle
stellern zu wählen. So gibt es genug junge, sparsame oder schlicht
mittellose Musiker, für die sich ein Roland Verstärker erst rechnet,
wenn der Fußschalter nicht ein Viertel oder gar Drittel des Gesamtkaufpreises ausmacht. Wer seinen Roland Übungsverstärker ausschließlich zuhause einsetzt, dem mögen die Originalfußschalter zu teuer oder zu sperrig sein. Fremdfabrikate oder
der Eigenbau - zum Beispiel aus einer ausgedienten Computermaus - schaffen dann Abhilfe.
Statt eines original Fußschalters kann man in vielen Fällen fertige Fußschalter anderer Hersteller verwenden. Manche Musikgeschäfte bieten zudem billige Alternativ-Fußschalter ihrer
"Hausmarke" an. Welche Voraussetzungen der fremde Fußschalter erfüllen muss, kann man
im Benutzerhandbuch oder in einer der Tabellen dieser Sammlung nachschauen.
Entsprechend muss man sich nun auf die Suche nach passenden Fußschaltern machen.
Einfache Schalter und Taster gibt es bereits ab 6 Euro. Allerdings haben billige Fußschalter
oft sehr kurze Kabel, minderwertige Schaltelemente und nicht sehr stabile Gehäuse. Für den
reinen Heimbetrieb kann das ausreichen. Mit etwas Suche findet man für 10 bis 20 Euro
Fußschalter, die auch dem Einsatz in einer Hobby-Band voll gerecht werden. Wer jedoch
professionell oder semiprofessionell Musik macht, sollte - wie bereits erwähnt - unbedingt
zum vorzüglichen Original greifen!
Hier einige Tipps was es bei der Suche nach Alternativen zu beachten gilt.
3.1 Schalter oder Taster?
TIPPS GELTEN FÜR
Leider gibt es keine einheitliche internationale Kennzeichnung zur
• aktuelle Modelle
eindeutigen Unterscheidung von "Schaltern" und "Tastern". Auch im
• historische Modelle
Deutschen kann sich hinter dem Begriff Schalter ein "Schalter" oder
ein "Taster" verbergen. Die meisten Hersteller gehen natürlich nicht
davon aus, dass man ihre Fußschalter für Verstärker anderer Hersteller benutzt. Einige bieten jedoch die Schaltpläne ihrer Pedale zum Download an. Außerdem gibt es manchmal Hinweise in Beschreibungstexten, um was es sich bei einem Pedal handelt.
Schalter werden im Englischen auch "Latch" oder kurz "L" genannt.
Findet man diesen Begriff oder das Kürzel in der Beschreibung ist es fast sicher, dass
der Fußschalter passt. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit einen "Schalter" zu erwischen
sehr hoch. "Taster" sind bei Fußschaltern eher in der Minderheit. Weiteres Indiz ist,
wenn klar von "an/aus" oder "ein/aus" die Rede ist.
Taster werden im Englischen auch "Non-Latch", "Unlatch" oder kurz "U" genannt.
Findet man diesen Begriff oder das Kürzel in der Beschreibung ist es fast sicher, dass
der Fußschalter passt. Eine andere Bezeichnung die auf ein Tastpedal hindeutet ist
"Momentary" und auch ein einfaches "Sustain Pedal" sollte einsetzbar sein. Allerdings
ist bei Tastpedalen die "Polarität" wichtig. da die meisten Roland Verstärker einen "Öffner"
benötigen. Daher sollte das Pedal ggf. über einen Polaritätsschalter verfügen.
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ROLAND Elektronische Musikinstrumente Handelsgesellschaft mbH Norderstedt Deutschland - www.rolandmusik.de !
Idee, Recherche, Autor, Zeichnungen, Grafiken, Layout und Design: Andreas "Cadfael" Kühn - www.ak-line.com - info@ak-line.com
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Seite 12
3.2 Einfache Fußschalter und -taster
TIPPS GELTEN FÜR
In der Liste rechts sind die Roland Verstärker aufgelistet, die einen
• CUBE-60
(oder mehrere) Einfach-Fußschalter bzw. Fußtaster benötigen. Ob
• JC-120
• CUBE-100 BASS
man dabei für seinen Verstärker einen "Schalter" (L) oder "Taster"
• D-BASS 115/210
(U) braucht, kann man in seinem Benutzerhandbuch oder in einer
• (D-BASS DB-500)
der Tabellen auf den folgenden Seiten dieser Sammlung nachlesen.
• (D-BASS DB-700)
Bei der Auswahl eines Pedals von Fremdherstellern sollte man fol• (D-BASS DB-900)
• historische Modelle
gende Dinge beachten:
• Einfache Fußschalter / -taster OHNE LED von Fremdherstellern
sollten auf jeden Fall - auch ohne Umbau - funktionieren. Bei Tastern
deren Funktion unbekannt ist, sollte man jedoch unbedingt darauf achten, dass sie einen
Schalter für die Polarität haben!
• Einfache Fußschalter / -taster MIT LED von Fremdherstellern können ohne Umbau funktionieren, müssen es aber leider nicht. Hier kommt es darauf an, wie der Fremdhersteller
die LED und den Schalter verdrahtet hat. Mit leichten Modifikationen sollte man so ein
Pedal aber ebenfalls zum Laufen bringen (mehr dazu im Selbstbau-Kapiteln 4.4).
3.3 Doppelfußschalter
TIPPS GELTEN FÜR
Für die Verstärker der Roland D-BASS DB-Serie benötigt man ne• CUBE-80X
ben einem Einfach-Fußschalter (für den Chorus) noch einen "ein• D-BASS DB-500
• D-BASS DB-700
fachen" Doppel-Fußschalter um zwischen A/B bzw. Manual schalten
• D-BASS DB-900
zu können. Auch beim Cube-80X kann man an zwei der drei Buchsen einfache Doppelfußschalter hängen. Dafür gibt es ein reichhaltiges Angebot zwischen zehn und zwanzig Euro im Handel.
Auch hier gilt, dass Pedale anderer Hersteller ohne LEDs ohne Umbau funktionieren sollten.
Pedale mit LEDs können ohne Umbau funktionieren, müssen bzw. werden es aber vermutlich
nicht. Mit leichtem Umbau (siehe Kapitel 4.3) würden sie aber funktionieren.
3.4 Doppelfußtaster
Die rechts aufgelisteten Modelle benötigen alle Doppel-Tastpedale.
Doppel-Tastpedale dürften aber - außer von Roland / BOSS - nicht
im Handel erhältlich sein.
Ausweichmöglichkeit sind allerdings Einfach-Fußtaster, die kein Kabel, sondern eine Busche (wie die BOSS FS Pedale selbst) haben.
Mit Hilfe eines Y-Kabels kann man sich so ein Doppelfußpedal mit
Stereo-Klinkenbuchse zusammenstecken.
TIPPS GELTEN FÜR
• CUBE-20X/-30X
• M.CUBE (BASS) RX
• CUBE-30 BASS
• CUBE STREET
• AC-60/-90
• (CUBE-80X)
Es gibt jedoch noch eine Alternative. Kann man auf die zweite SchaltTIPPS GELTEN FÜR
funktion verzichten (will man z.B. beim Cube-20X oder -30X in erster
• CUBE-20X/-30X
Linie nur die Kanäle wechseln), reicht auch ein einfaches Tastpedal
• CUBE-30 BASS
aus. Bei der Auswahl des richtigen Pedals gelten in diesem Fall die
• CUBE STREET
gleichen Regeln wie in Kapitel 3.2. Den Listen auf den folgenden
• AC-60/-90
Seiten kann man entnehmen, was mit einem einfachen Taster umgeschaltet werden könnte und was nicht. Der "Effekt an Spitze" wäre
dann mit so einem Pedal schaltbar, der "Effekt an Ring" nicht. Beim Micro Cube (Bass) RX
oder dem neuen Cube-80X funktioniert diese Lösung zwar auch, sie macht aber wenig Sinn.
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3.5 Dreifachfußschalter
TIPPS GELTEN FÜR
Einige Roland Modelle benötigen Dreifach-Fußschalter mit drei
• JC-120
Mono- oder einem Mono- und einem Stereo-Klinkenstecker. Beides
• D-BASS DB-500
• D-BASS DB-700
gibt es im Handel bereits für unter 15 Euro zu kaufen. Die Version
• D-BASS DB-900
mit einem Mono- und einer Stereo-Klinkenstecker hat allerdings drei
• historische Modelle
LEDs, die die Funktion stören könnten. Mit einem einfachen Umbau
lässt sich das Problem aber lösen - ja, die LEDs lassen sich sogar
ohne Batterie als Status-LEDs nutzen; ein Luxus, den selbst Roland bei seinen Fußschaltern
nicht bieten kann. Wie es geht, folgt im Kapitel über die Eigenbauten.
3.6 Vierfachfußschalter
TIPPS GELTEN FÜR
Der neue Roland Cube-80X kann mit bis zu 6 Fußpedalen betrieben
• CUBE- 80X
werden. Verwendet man dazu die original BOSS FS-6 Fußschalter,
landet man inkl. Kabel schnell bei 200 Euro.
Schaltet man die Anschlüsse hinten auf "L", kann man z.B. den Framus FR S4 RR Vierfachfußschalter (oder einen noch preiswerteren Hausmarken-Fußschalter) einsetzen um die Kanäle, Solo, Effekte und Reverb zu schalten. Für "Tap + Delay" (siehe Tabellen auf den folgenden Seiten) braucht man dann allerdings ein Pedal mit "Taster" und "Schalter". Dafür bleibt
dann nur das Roland FS-6 - oder man baut sich so ein Pedal relativ einfach selbst. Die Kosten für alle sechs Fußschalter zusammen können sich mit etwas Bastelarbeit durchaus unter
50 Euro bewegen. Da lohnt sich sogar der Kauf eines Lötkolbens.
3.7 Mögliche Fehlerursachen
?
Funktioniert das Pedal eines Fremdherstellers nicht am Roland Verstärker kann das viele
Ursachen haben. Hier die wahrscheinlichsten:
• Der Effekt am Roland geht nur bei jedem zweiten Tritt an oder aus: Wahrscheinlich hat das
Pedal Schalter, obwohl der Verstärker Taster benötigt. Anderes Pedal muss her.
• Der Effekt am Roland bleibt nur solange an, wie das Pedal gedrückt wird. Wahrscheinlich
hat das Pedal Taster, obwohl der Verstärker Schalter benötigt. Anderes Pedal muss her.
• Da Pedal funktioniert nicht oder falsch, obwohl Taster verbaut sind: Vermutlich arbeitet das
Pedal als "Schließer" und nicht als "Öffner". Falls möglich, die Polarität umstellen.
• Da Pedal mit LEDs funktioniert nicht oder falsch. Vermutlich stört die Verdrahtung der LED.
LED abmachen oder wie im Selbstbau-Kapitel beschrieben anlöten.
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4 Fußschalter Marke Eigenbau
TIPPS GELTEN FÜR
Es kann mehrere Gründe für den Eigenbau eines Fußschalters geben; Sparsamkeit, Geiz, aber auch geringerer Platzbedarf oder der
Spaß am Selbermachen. Hier ein paar Tipps zum Eigenbau.
• aktuelle Modelle
• historische Modelle
• andere Hersteller
Tipps vorweg ...
• Weiß man nicht ob man einen "Schalter" oder Taster vor sich hat, misst man mit dem
Multimeter an welchen Beinchen Kontakt besteht (Anzeige "0 Ohm" im Display). Dann
betätigt man den Schalter. Wechseln die Beinchen, hat man es mit einem "Schalter"
zu tun. Bleibt der Kontakt auf an den gleichen Beinchen, ist es ein "Taster".
• Bevor man einen Taster verdrahtet, sollte man möglichst überprüfen was der "Öffner"
und was der "Schließer" ist. Dabei hilft ebenfalls ein Multimeter. Ein Ende hält man an
das mittlere Beinchen des Tasters, das andere an eines der äußeren Beinchen. Springt
die Anzeige im Display auf "0 Ohm", hat man die beiden Beinchen des "Öffners" gefunden. An diese Beinchen müssen die Kabel, da Roland Verstärker mit "Öffnern" arbeiten.
• Macht der Fußschalter später "merkwürdige Sachen" liegt es vermutlich daran, dass
man "Öffner" und "Schließer" vertauscht hat. Besonders bei der Verwendung von zwei
Tastern an einem Stereo-Stecker kann das "merkwürdige Effekte" geben. Andere Fehlerursache wäre, einen Schalter statt eines Tasters verbaut zu haben. Dann wechselt
der Effekt nur nach jedem zweiten Tritt.
• Benutzt man ein fertiges Kabel mit angegossenem Stereo-Klinkenstecker kommt evtl.
die Frage auf, welche Leitung zum Ring (Mitte) geht. Man kann und sollte das kurz
durchmessen. Im Zweifelsfall gilt aber: "Rot = Rechts = Ring". Ist eine rote Ader dabei,
wird sie also vermutlich zum Ring / mittleren Kontakt führen.
4.1 Fußschalter und -taster für Mono-Buchse
Bereits im Kapitel über die alten Roland Fußschalter war zu sehen,
wie einfache Fußschalter aufgebaut sind. Bei einem Schalter ist es
egal, ob man das Beinchen links oder rechts der Mitte mit anschließt.
Bei einem Taster hingegen sollte man vorher nach dem Öffner suchen und diesen mit anschließen (siehe Bemerkungen oben).
Spitze
Schalter
Spitze
Taster
Schaft (Masse)
Skizze 4.11
TIPPS GELTEN FÜR
• CUBE-60
• CUBE-100 BASS
• D-BASS 115/210
• D-BASS DB-500
• D-BASS DB-700
• D-BASS DB-900
• JC-120
• historische Modelle
• weitere Modelle
• andere Hersteller
Schaft (Masse)
In der Skizze 4.11 ist ein fertig verdrahteter
Fußschalter zu sehen. Ob es sich dabei um einen
Schalter oder Taster handelt, ist dabei äußerlich
nicht zu sehen.
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4.2 Fußschalter und -taster für Stereo-Buchse
TIPPS GELTEN FÜR
Viele Roland Verstärker besitzen Stereo-Buchsen als Anschluss für
die Fußschalter / -taster. Egal ob zwei Schalter oder zwei Taster benötigt werden, die "Masse" (Abschirmung) des Kabels legt man bei
beiden in die Mitte. Die inneren beiden Kabel kommen dann an die
"richtigen" (siehe Vorbemerkungen) Beinchen außen.
Spitze
Ring
Taster
Taster
• CUBE-20X/-30X
• CUBE-30 BASS
• CUBE STREET
• M.CUBE (BASS) RX
• D-BASS DB-500
• D-BASS DB-700
• D-BASS DB-900
• (CUBE-80X)
• historische Modelle
• weitere Modelle
• andere Hersteller
Schaft (Masse)
Genau diese Schaltung liegt
auch dem "ComputermausFußschalter" zugrunde, der
später noch behandelt wird.
Skizze 4.21
4.3 Sonderschalter für CUBE-80X
TIPPS GELTEN FÜR
Stellt man den "FOOT SW TYPE" Schalter auf der Rückseite des
• CUBE-80X
Roland CUBE-80X auf "FS-5L", kann man einen Vierfachfußschalter mit zwei Stereo-Klinkensteckern oder zwei Doppelfußschalter
mit je einem Stereo-Klinkenstecker anschließen. Für die dritte Buchse (Delay und Tap) benötigt man dann jedoch in jedem Fall einen Doppelfußschalter, der sowohl einen Schalter, als
auch einen Taster beinhaltet.
Man kann sich also drei einfache Fußschalter für 12 bis 20 Euro sowie einen einzelnen Taster (ohne Gehäuse) kaufen. Der Preis für einen guten Schalter liegt um die 6 Euro. Zwei der
Doppelfußschalter lässt man wie sie sind. Beim dritten tauscht man den Schalter der mit der
Spitze verbunden ist gegen den Taster aus. Dabei kann man auch drei Doppelfußschalter mit
LEDs nehmen (ab 15 Euro). Wie im folgenden Kapitel beschrieben hat man dann sechs Fußschalter, deren LEDs ohne Batterie funktionieren. Nur muss man ggf. alle Schalter umbauen.
2x
Schalter
Spitze
Schalter
1x
Ring
Schaft (Masse)
Skizze 4.31
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Taster
Spitze
Ring
Schalter
Schaft (Masse)
In der Skizze 4.31 ist der
fertig verdrahtete Sonderfußschalter zu sehen.
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Seite 16
4.4 Fußschalter und -taster mit LEDs
TIPPS GELTEN FÜR
Der Roland FS-5U hat keine Status-LED, der FS-5L braucht zur Anzeige eine Batterie. Dabei kam durch Zufall bei einem Versuch heraus, dass es viel einfacher mit der LED-Anzeige gehen kann.
Ob das auf alle Roland Verstärker zutrifft kann nicht gesagt werden;
beim D-BASS 115 (ein Schalter) und MicroCube Bass RX (zwei Taster) funktioniert die Methode auf jeden Fall.
• M.CUBE (BASS) RX
• D-BASS 115/210
• Versuchsweise alle
Roland Verstärker
Man besorge sich den passenden (fertigen) Schalter oder Taster mit eingebauter LED-Anzeige (oder einen Doppelschalter den man zusätzlich zum Doppeltaster umbaut). Die Verdrahtung des Schalters / Tasters funktioniert genauso, wie in den vorangegangenen Kapiteln beschrieben. Einziger Unterschied ist, dass zusätzlich eine LED zwischen die beiden belegten
Kontakte lötet. Dabei ist die Richtung der LED wichtig. Die Anode muss zu Spitze bzw. Ring,
die Kathode zum Schaft des Steckers zeigen. Auch hier gibt es keinen Unterschied zwischen
Taster und Schalter. Leuchtet die LED beim ersten Versuch nicht, sollte man die Beinchen
der LED einfach mal tauschen. Um Einsprüchen vorzubeugen: Ein fachlich korrekter Weg
ist das nicht - aber es funktioniert eindeutig.
Spitze
Anode
LED
= langes
Beinchen
Skizze 4.41
Schalter
Schaft (Masse)
Skizze 4.41 zeigt einen Schalter mit LED-Anzeige,
wie man ihn beim D-BASS für die Mute-Funktion einsetzen kann. Die LED leuchtet bei Mute.
Skizze 4.42 zeigt einen Doppeltaster mit LEDs, wie man ihn beim MicroCube (Bass) RX
und anderen Verstärkern einsetzen kann. Tippt man das Tempo, leuchtet die LED dazu.
Anode
Anode
= langes
Beinchen
= langes
Beinchen
Skizze 4.42
Spitze
Ring
LED
Taster
LED
Taster
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Nachteile:
Verwendet man Taster,
leuchtet die LED nur bei
Betätigung des Tasters.
Sie zeigt keinen Kanal oder
ähnliches dauerhaft an. Zudem kann es sein, dass die
LED bei einem Schalter im
"falschen Schaltzustand"
leuchtet. In diesem Fall
muss man sich einfach merken wann die LED leuchtet
und wann nicht. Trotz der
Mängel kann ein Fußschalter mit solch einer LED-Anzeige von Vorteil sein.
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Seite 17
4.5 Nahe am Original
TIPPS GELTEN FÜR
In Kapitel 1.3 ist gezeichnet wie die Roland Fußschalter FS-5L
• Versuchsweise alle
und FS-5U vermutlich verdrahtet sind. Da der FS-6 eine richtige
Roland Verstärker
Elektronik hat, sollte man vom Nachbau absehen. Die beiden anderen Pedale kann man sich aber so ähnlich nachbauen.
Statt des Schiebeschalters für "POLARITY" kann man einen kleinen Kippschalter einbauen.
Beim Nachbau des FS-5L Fußschalters ist eine 9V-Block Batterie für die Stromversorgung
vermutlich ebenfalls besser.
Hier zwei Möglichkeiten den FS-5U nachzubauen; einmal mit Buchse und einmal mit Stecker.
Drucktaster
Effekt an/aus
POLARITY
Schalter
(Taster funktionier als "Öffner" oder "Schließer")
1k5
LED
Und hier, wie man den
FS-5L nachbauen könnte.
9V +
POLARITY
Anode
1k5
= langes
Beinchen
Druckschalter
Effekt an/aus
Schalter
(LED an bei Schalter
betätigt oder nicht)
9 Volt
Block
4.6 Computermaus-Doppelfußtaster
Alle im Kästchen rechts aufgeführten Verstärker benötigen einen
Einfach- oder Doppelfußtaster. Während es für Einfachfußtaster noch
zahlreiche preiswerte Alternativen gibt, sind Doppelfußtaster im Handel nicht oder kaum zu bekommen. Das ist doppelt ärgerlich, weil
viele der aufgeführten Modelle Übungsverstärker sind, die einzig im
heimischen Wohnzimmer eingesetzt werden. Da sind 60 Euro für
den original Fußschalter viel Geld - oft zuviel ...
TIPPS GELTEN FÜR
• M.CUBE (BASS) RX
• CUBE-20X/-30X
• (CUBE-60/-80X)
• CUBE-30 BASS
• (CUBE-100 BASS)
• CUBE STREET
Es gibt aber die Möglichkeit, sich für wenige Euro einen Doppelfußtaster recht einfach selbst
zu basteln. Dazu benötigt man lediglich das passende Werkzeug, einen 6,3 mm Stereo-Klinkenstecker und eine (alte ausgediente) Computer-Maus. Viele werden eine alte ausgediente
Computer-Maus noch bei sich rum liegen haben.
Zum Einsatz im Proberaum oder bei Gigs ist dieser selbstgebastelte Doppelfußtaster wenig
bis überhaupt nicht geeignet; für den reinen Heimgebrauch ist die Computer-Maus aber sehr
gut einsetzbar - und vor allem ist sie zudem noch Platz sparend.
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Ob es sich um eine Zwei- oder Dreitasten-Maus handelt, ist für das Vorhaben unerheblich;
die meisten Mäuse dürften einsetzbar sein - je billiger und simpler, desto besser. Da die Mäuse im Inneren unterschiedlich aussehen, folgt hier eine allgemeine Bastelanleitung.
Zuerst öffnet man die Maus. Oft wird das
Oberteil mit einer Kreuzschlitzschraube
auf der Unterseite gehalten. Nachdem die
Schraube entfernt ist, hebelt man das
Oberteil ab und kommt an die Innereien
der Maus. Meist ist die Platine nur aufgesteckt und kann einfach entnommen werden. Es kann allerdings sein, dass man
vorher noch einige Teile entfernen muss.
Spitze
Taster
Die Skizze 4.61 zeigt, wie die Taster der Maus später
mit dem Stereo-Klinkenstecker verbunden sein müssen.
Man sieht, dass die Taster im Ruhezustand (durch die
Federn) geschlossen sind. Drückt man den Minischalter
herunter, wird der Kontakt geöffnet.
Ring
Taster
Schaft (Masse)
prinzipiellen Verdrahtung
START/STOP
TAP TEMPO
Hat man die Platine aus dem Mausgehäuse entfernt,
kann man die Käbelchen ablöten oder in der Nähe
der Platine abkneifen.
Skizze 4.61
Als nächstes kann man (fast!) alle Leiterbahnen die zu den
Lötpunkten der Schalter gehen mit einem Nagel oder Schraubendreher durchtrennen (gelbe
Striche in der Skizze 4.62). Dadurch verhindert man, dass andere Bauteile Einfluss auf den
Schaltkreis haben. Ist eine Leiterbahn zwischen den mittleren Beinchen der Taster vorhanden,
sollte man diese nicht trennen! Die mittleren Beinchen müssen miteinander verbunden sein.
Notfalls kann man die Beinchen nachträglich mit einem Stück Litze (= Kabel) verbinden.
Jetzt muss man feststellen, welcher der Kontakte der Öffner
ist. Mit einem Multimeter kann man das herausfinden. In ungedrücktem Zustand muss eine Verbindung zwischen dem
linken oder rechten Beinchen des Schalters und dem mittleren Beinchen bestehen (siehe auch Skizze 4.61). Bei einer
Dreitastenmaus muss zusätzlich festgestellt werden, welches
die beiden seitlichen Taster sind.
An dem Mauskabel dürften fünf oder sechs Litzen sein. Bis
Skizze 4.62
auf drei Litzen kann man alle anderen abkneifen. Eine Litze
(die schwarz?) lötet man so an, dass sie mit den mittleren Beinchen verbunden ist. Das zweite Kabel kommt an den einen Öffner, das dritte an den anderen Öffner.
Vor dem Anlöten des Kabels an den neuen Stereo-Stecker sollte man darauf achten, dass
vorher die neue Schraubhülse über das Kabel gezogen wurde; sonst muss man später noch
einmal alles ablöten (ein gern gemachter Fehler). Jetzt lötet man die Litzen wie in der Skizze
4.61 zu sehen ist an den Stereo-Klinkenstecker an.
Mit einem Multimeter kann man prüfen, ob "Spitze-Schaft" und "Ring-Schaft" verbunden und
bei gedrückten Tasten geöffnet sind. Will man die Mausbelegung links-rechts tauschen,
tauscht man einfach die Litzen an Spitze und Ring des Klinkensteckers.
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Seite 19
Welches Pedal für welchen
aktuellen Roland Verstärker?
Gitarrenverstärker
Art
Roland Verstärker
MICROCUBE
MICROCUBE RX
CUBE-15X
CUBE-20X
CUBE-30X
CUBE-60
CUBE-80X
Keyboard- und Multi-Purpose-Verstärker
Bassverstärker
JC-120 JAZZ CHORUS
MICRO CUBE BASS RX
CUBE-30 BASS
CUBE-100 BASS
D-BASS 115
D-BASS 210
D-BASS 115X
MOBILE CUBE
CUBE STREET
Buchse (Art) Effekt an Spitze
Effekt an Ring
Art
(Spitze/Ring)
Nr. 1 (stereo)
Start/Stop (Rhythm G.)
Tap Tempo (Rhythm G.)
Nr. 1 (stereo)
Nr. 1 (stereo)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Nr. 1 (stereo)
Nr. 2 (stereo)
Nr. 3 (stereo)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Nr. 1 (stereo)
Nr. 1 (stereo)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Channel Select (Kanal)
Channel Select (Kanal)
Channel Select (Kanal)
EFX (Effekte an/aus)
Delay / Reverb (an/aus)
Channel Select (Kanal)
EFX (Effekte an/aus)
Tap / Rec / Play / Dub
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus/Vibrato (an/aus)
Start/Stop (Rhythm G.)
EFX (Effekte an/aus)
EFX (Effekte an/aus)
Delay / Reverb (an/aus)
Mute (an/aus)
Mute (an/aus)
EFX (Effekte an/aus)
Nr. 1 (stereo)
Nr. 2 (stereo)
Mute (Mic.)
Mute (Instr.)
Delay/Reverb (Mic.)
Delay/Reverb (Instr.)
U/U
U/U
Nr. 1 (stereo)
Nr. 2 (stereo)
Nr. 1 (stereo)
Nr. 2 (stereo)
Mute (an/aus)
Chorus (an/aus)
Mute (an/aus)
Chorus (an/aus)
Anti Feedback
Delay/Reverb (an/aus)
Anti Feedback
Delay/Reverb (an/aus)
U/U
U/U
U/U
U/U
Nr. 1 (stereo)
Nr. 1 (mono)
EFX (Effekte an/aus)
Subwoofer (an/aus)
Speed (Geschwindigkeit)
L/L
U
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (stereo)
Anti Feedback (Kanal 1)
Anti Feedback (Kanal 2)
Mute (an/aus) oder EXP Delay/Reverb (an/aus)
U
U
L/U
EFX (Effekte an/aus)
Solo
Reverb
Delay / Looper Mute
Tap Tempo (Rhythm G.)
Delay / Reverb (an/aus)
U/U
U/U
U/U
U
U
U
U / U (L/L)
U / U (L/L)
U / U (U/L)
L
L
L
U/U
U/U
U
U
L
L
CUBE MONITOR
AC-60
AC-90
KC-60
KC-150
KC-350
KC-550
KC-800
KCW-1
PM-10 + PM-30
SA-300
L
2009
L = LATCH (Schalter)
FS-1, FS-2, FS-3, FS-5L, FS-6
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U
U = UNLATCH (Momentary / Taster)
FS-5U, FS-6, (DP-2)
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Seite 20
Welches Pedal für welchen
Roland Bassverstärker?
Jahr* Roland Verstärker
1977
1977
1977
1977
1977
1977
1978
1979
1979
1979
1982
1982
1982
1982
1982
1984
1984
1984
1986
1993
CB-40
GB-30
GB-50
RB-60
RB-120
SB-100 STUDIO BASS
GB-50 R&P
CUBE-60 BASS
SB-200 STAGE BASS
SIP-301 Pre Amp
BN-60
BN-100
SPIRIT BASS 15
SPIRIT BASS 30
SPIRIT BASS 50
SCB-40 SUPER CUBE
SCB-60 SUPER CUBE
SCB-100 SUPER CUBE
DAC-15B
SB-20 STUDIO BASS
1999
D-BASS DB-500
2000
D-BASS DB-700
2002
D-BASS DB-900
2003
CUBE-30 BASS
2004
CUBE-100 BASS
2005
2005
2005
2008
D-BASS 115
D-BASS 210
D-BASS 115X
MICRO CUBE BASS RX
* Wegen Differenzen zwischen
Vorstellung und Markteinführung von Verstärkern ist die
Jahresangabe bei einigen
Modellen leicht ungenau.
L
Buchse (Art) Effekt an Spitze
Effekt an Ring
Art
(Spitze/Ring)
Nr. 1 (mono)
Equalizer (an/aus)
L
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Equalizer (an/aus)
Compressor (an/aus)
Chorus (an/aus)
Chorus (an/aus)
Equalizer (an/aus)
Equalizer (an/aus)
Equalizer (an/aus)
L
L
L
L
L
L
L
Nr. 1 (stereo)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (stereo)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (stereo)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (stereo)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
A/B (Speichersplatz-Wahl)
Chorus (an/aus)
A/B (Speichersplatz-Wahl)
Chorus (an/aus)
A/B (Speichersplatz-Wahl)
Chorus (an/aus)
EFX (Effekte an/aus)
EFX (Effekte an/aus)
Delay / Reverb (an/aus)
Mute (an/aus)
Mute (an/aus)
Manual (oder A/B)
Nr. 1 (stereo)
Start/Stop (Rhythm G.)
Tap Tempo (Rhythm G.)
L = LATCH (Schalter)
FS-1, FS-2, FS-3, FS-5L, FS-6
U
Manual (oder A/B)
Manual (oder A/B)
Delay / Reverb (an/aus)
L/L
L
L/L
L
L/L
L
U/U
U
U
L
L
U/U
U = UNLATCH (Momentary / Taster)
FS-5U, FS-6, (DP-2)
1977 - 2009
Dies ist KEIN PRODUKT der Roland Corporation Japan - www.roland.co.jp - www.roland.com - oder der
ROLAND Elektronische Musikinstrumente Handelsgesellschaft mbH Norderstedt Deutschland - www.rolandmusik.de !
Idee, Recherche, Autor, Zeichnungen, Grafiken, Layout und Design: Andreas "Cadfael" Kühn - www.ak-line.com - info@ak-line.com
Nutzung ausschließlich zu privaten, nicht kommerziellen Zwecken! Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer vorbehalten!
Made by Cadfael 2009
Seite 21
Welches Pedal für welchen
Roland Gitarrenverstärker?
Jahr* Roland Verstärker
Buchse (Art) Effekt an Spitze
1975
JC-60 JAZZ CHORUS
1975
JC-90 JAZZ CHORUS
JC-120 JAZZ CHORUS
1976
JC-160 JAZZ CHORUS
1977
JC-80 JAZZ CHORUS
1977
1977
CA-35 / CA-40
GA-20 / GA-30
1977
GA-40
1977
GA-60
GA-120
1977
SR-60
1977
SR-120
1978
JC-60A(R&P)
JC-120A(R&P)
JC-200H JAZZ CHORUS
1978
GA-50
1978
GA-60R&P
GA-120R&P
1978
1978
CUBE-20
CUBE-40
1978
CUBE-60
1979
JC-50 JAZZ CHORUS
JC-60C2 JAZZ CHORUS
1979
GA-15
1979
BOLT-30
BOLT-60
* Wegen Differenzen zwischen
Vorstellung und Markteinführung von Verstärkern ist die
Jahresangabe bei einigen
Modellen leicht ungenau.
L
Effekt an Ring
Art
(Spitze/Ring)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Reverb (an/aus)
Chorus/Vibrato (an/aus)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus/Vibrato (an/aus)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus/Vibrato (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus/Vibrato (an/aus)
L
L
L
L
L
L
L
L
L
L
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
?
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
?
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Reverb (an/aus)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Distortion (an/aus)
Equalizer (an/aus)
?
?
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus/Vibrato (an/aus)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Booster (an/aus)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Equalizer (an/aus)
?
?
Reverb (an/aus)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus/Vibrato (an/aus)
L
L
L
L
L
?
L
L
L
L
L
L
L
L
L
L
L
?
L
L
L
L
L
L
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Overdrive (an/aus)
Reverb (an/aus)
L
L
L = LATCH (Schalter)
FS-1, FS-2, FS-3, FS-5L, FS-6
U
U = UNLATCH (Momentary / Taster)
FS-5U, FS-6, (DP-2)
1975-1979
Dies ist KEIN PRODUKT der Roland Corporation Japan - www.roland.co.jp - www.roland.com - oder der
ROLAND Elektronische Musikinstrumente Handelsgesellschaft mbH Norderstedt Deutschland - www.rolandmusik.de !
Idee, Recherche, Autor, Zeichnungen, Grafiken, Layout und Design: Andreas "Cadfael" Kühn - www.ak-line.com - info@ak-line.com
Nutzung ausschließlich zu privaten, nicht kommerziellen Zwecken! Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer vorbehalten!
Made by Cadfael 2009
Seite 22
Welches Pedal für welchen
Roland Gitarrenverstärker?
Jahr* Roland Verstärker
Buchse (Art) Effekt an Spitze
1979
SIP-300 Pre-Amplifier
1981
CUBE-100
1982
BOLT-100
1982
1982
SPIRIT 10 / SPIRIT 20
SPIRIT 30
1982
SPIRIT 50
1983
CH-40 CUBE-40 Chorus
CH-60 CUBE-60 Chorus
1983
SPIRIT 10A / 25A
1983
SPIRIT 40A
1984
SCL-40 / SCL-60
1984
SCL-100 SUPER CUBE
1984
JC-77 JAZZ CHORUS
JC-120H JAZZ CHORUS
1985
DAC-15 / DAC-15X
1986
JC-55 JAZZ CHORUS
1987
DAC-15D
DAC-15XD
1988
DAC-10
DAC-15 / DAC-15X
1988
DAC-50D
DAC-50XD
1989
DAC-80D
1993
ST-50R
ST-100DR
1995
Effekt an Ring
Art
(Spitze/Ring)
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Overdrive (an/aus)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Overdrive (an/aus)
Reverb (an/aus)
L
L
L
L
L
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Reverb (an/aus)
Overdrive (an/aus)
Reverb (an/aus)
Overdrive (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus (an/aus)
L
L
L
L
L
L
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Overdrive (an/aus)
Reverb (an/aus)
Reverb (an/aus)
Drive (an/aus)
Reverb (an/aus)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus/Vibrato (an/aus)
L
L
L
L
L
L
L
L
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus/Vibrato (an/aus)
Effect (an/aus)
Hold (hält Delay)
L
L
L
L
U
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
?
Effect (an/aus)
Hold (hält Delay)
A/B Select (Kanalwahl)
Reverb (an/aus)
Channel Select (Kanal)
Boost (Channel B)
?
L
U
L
L
L?
L?
?
?
JC-20E JAZZ CHORUS
* Wegen Differenzen zwischen
Vorstellung und Markteinführung von Verstärkern ist die
Jahresangabe bei einigen
Modellen leicht ungenau.
L
L = LATCH (Schalter)
FS-1, FS-2, FS-3, FS-5L, FS-6
U
U = UNLATCH (Momentary / Taster)
FS-5U, FS-6, (DP-2)
1979-1995
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ROLAND Elektronische Musikinstrumente Handelsgesellschaft mbH Norderstedt Deutschland - www.rolandmusik.de !
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Made by Cadfael 2009
Seite 23
Welches Pedal für welchen
Roland Gitarrenverstärker?
Jahr* Roland Verstärker
Buchse (Art) Effekt an Spitze
1995
JC-85E JAZZ CHORUS
JC-120E JAZZ CHORUS
1995
BC-20/112 / BC-60/210
BLUES CUBE
1995
1996
BC-30/112 / BC-30/210
GC-405 / GC-405X
1997
GC-408
1997
JC-90 JAZZ CHORUS
JC-120 JAZZ CHORUS
in Stellung "Latch"
oder "Momentary"
2000
VGA-5 / VGA-7
in Stellung "Programm"
Effekt an Ring
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (stereo)
Nr. 4 (mono)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (stereo)
Nr. 4 (mono)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus/Vibrato (an/aus)
Channel Select (Kanal)
Reverb (an/aus)
Channel Select (Kanal)
Channel Select (Kanal)
Channel Select (Kanal)
Boost (Lead Channel)
Reverb (an/aus)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus/Vibrato (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus (an/aus)
Delay (an/aus)
Delay (Tap)
EFX (Effekte an/aus)
Memory Up
Memory Down
L
L
L
L
L
L
L
L
L
L
L
L
L
U (L)
U (L)
U / U (L/U)
U (L)
U
U
Switch (Memory-Manual)
U
2002
2002
2002
2004
CUBE 15
CUBE-30
VGA-3
MICRO CUBE
Nr. 1 (stereo)
Nr. 1 (stereo)
Select (Kanalwahl)
EFX (Effekte an/aus)
Multifunktionaler Stereo-Anschluss (siehe Manual)
2004
CUBE-60
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Channel Select (Kanal)
EFX (Effekte an/aus)
Delay / Reverb (an/aus)
2006
2006
CUBE 15X
CUBE-20X / CUBE-30X
2007
JC-120B JAZZ CHORUS
2008
MICRO CUBE RX
2009
CUBE-80X
Nr. 1 (stereo)
Nr. 1 (mono)
Nr. 2 (mono)
Nr. 3 (mono)
Nr. 1 (stereo)
Nr. 1 (stereo)
Nr. 2 (stereo)
Nr. 3 (stereo)
Select (Kanalwahl)
Distortion (an/aus)
Reverb (an/aus)
Chorus/Vibrato (an/aus)
Start/Stop (Rhythm G.)
Channel Select (Kanal)
EFX (Effekte an/aus)
Tap / Rec / Play / Dub
* Wegen Differenzen zwischen
Vorstellung und Markteinführung von Verstärkern ist die
Jahresangabe bei einigen
Modellen leicht ungenau.
L
Art
(Spitze/Ring)
L = LATCH (Schalter)
FS-1, FS-2, FS-3, FS-5L, FS-6
U
U
U
U
EFX (Effekte an/aus)
Tap Tempo (Rhythm G.)
Solo
Reverb
Delay / Looper Mute
U/U
L
L
L
U/U
U / U (L/L)
U / U (L/L)
U / U (U/L)
U = UNLATCH (Momentary / Taster)
FS-5U, FS-6, (DP-2)
1995-2009
Dies ist KEIN PRODUKT der Roland Corporation Japan - www.roland.co.jp - www.roland.com - oder der
ROLAND Elektronische Musikinstrumente Handelsgesellschaft mbH Norderstedt Deutschland - www.rolandmusik.de !
Idee, Recherche, Autor, Zeichnungen, Grafiken, Layout und Design: Andreas "Cadfael" Kühn - www.ak-line.com - info@ak-line.com
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U/U
U/U
Made by Cadfael 2009
Seite 24
Rechtshinweise
Die Angaben wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Trotzdem kann keine Gewähr für die Richtigkeit übernommen werden. ALLE BASTELARBEITEN AUF EIGENE GEFAHR! Dies ist KEIN Produkt der Roland Corporation!
Nutzungsbedingungen
• Gebrauch, Weitergabe und/oder Vervielfältigungen in digitaler oder gedruckter Form zu REIN PRIVATEN Zwecken sind sowohl
erlaubt, erwünscht als auch kostenlos.
• Die Nutzung oder Weitergabe (auch in Auszügen) zu Unterrichtszwecken (z.B. öffentliche Schulen, Privatunterricht, kommerzielle
Musikschulen) ist ebenfalls kostenlos, solange den Schülern das Material kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Dem Schüler dürfen durch den Einsatz dieses Materials keine zusätzlichen Vervielfältigungs-, Druck- oder sonstige Lernmittelkosten entstehen.
• Dieses Nachschlagewerk darf weder in digitaler, noch gedruckter Form kostenpflichtig weitergegeben werden. Kommerzielle /
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Rechte / Urheberrechte
• Idee, Recherche, Autor, Texte, Grafiken, Tabellen, Zusammenstellung, sowie Umsetzung: Andreas Kühn
• Bestimmte Logos und Namen (besonders "Roland" und "BOSS") sind eingetragene Waren- oder Markenzeichen der Roland
Corporation, Japan - oder deren deutscher Niederlassung in Norderstedt.
• Alle Rechte vorbehalten.
Andreas Kühn
Dortmund, 30.05.2009
Weitere Tipps & Tricks in meiner Ba(s)telecke: http://161589.homepagemodules.de
Nachwort
Nein; ich bin kein Mitarbeiter von ROLAND und habe dieses Nachschlagewerk auch
ohne Wissen von Roland geschrieben. Einige Leser werden mich aus Musikerforen
im Internet unter dem Nickname "Cadfael" kennen.
Aufhänger für diese Zusammenstellung der Roland / BOSS Fußschalter war mein
großes Nachschlagewerk zur "Geschichte der Roland Bassverstärker von 1977 bis
2009". Dies ist sozusagen ein "Abfallprodukt". Einige Jahresangaben habe ich von
der sehr guten Website www.rolandmuseum.de übernommen, die meisten entstammen jedoch eigener Recherchearbeit - wodurch manche Angaben leicht abweichen.
Zu meiner Person ist vielleicht noch zu sagen, dass ich vor über 30 Jahren mit der
Musik angefangen habe. Ich besitze selbst zwei Roland Bassverstärker sowie mehrere Roland BOSS Effektgeräte, die zum Teil an die 20 Jahren alt sind - und immer
noch einwandfrei funktionieren!
Für Hinweise auf inhaltliche Fehler oder für Zusatzinformationen bin ich dankbar.
Viele Grüße
Andreas Kühn
Kontakt Roland Deutschland
ROLAND Elektronische Musikinstrumente Handelsgesellschaft mbH
Oststrasse 96
22844 Norderstedt
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www.bossmusik.de
International:
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