R&S®SMR50, R&S®SMR60 User Manual

R&S®SMR50, R&S®SMR60 User Manual
Beschreibung
Mikrowellen Signalgenerator
R&S SMR50
1134.9008.50
R&S SMR60
1134.9008.60
Printed in Germany
Geschäftsbereich Messtechnik
1135.1917.31-01-
1
Sehr geehrter Kunde,
in diesem Bedienhandbuch wird der Mikrowellen-Signal-Generator R&S SMR wird mit dem Kürzel SMR bezeichnet.
R&S® ist eingetragenes Warenzeichen der Fa. Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG Eigennamen sind Warenzeichen der
jeweiligen Eigentümer.
R&S SMR
Registerübersicht
Registerübersicht
Inhaltsverzeichnis
Datenblatt
Sicherheitshinweise
Qualitätszertifikat
EG-Konformitätserklärung
Support-Center-Adresse
Liste der R&S-Niederlassungen
Einführung in die Benutzung des Handbuchs
Register
1
Kapitel 1
Inbetriebnahme
2
Kapitel 2
Kurzeinführung
3
Kapitel 3
Manuelle Bedienung
4
Kapitel 4
Gerätefunktionen
5
Kapitel 5
Fernbedienung – Grundlagen
6
Kapitel 6
Fernbedienung – Befehle
7
Kapitel 7
Fernbedienung – Programmbeispiele
8
Kapitel 8
Wartung
9
Kapitel 9
Fehlermeldungen
10
Kapitel 10
Index
1134.9108.11
RE
D-1
R&S SMR
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1 Inbetriebnahme ................................................................................................... 1.1
Hinweise zur Inbetriebnahme .......................................................................................................1.1
Gerät auspacken......................................................................................................................1.1
Gerät aufstellen ........................................................................................................................1.1
Netzspannung ................................................................................................................................1.2
EMV-Schutzmaßnahmen ...............................................................................................................1.2
Netzsicherungen ............................................................................................................................1.2
Gerät ein-/ausschalten ..................................................................................................................1.2
Einschaltzustand ......................................................................................................................1.2
Batteriegepuffertes RAM ...............................................................................................................1.3
Preset-Einstellung .........................................................................................................................1.3
Funktionsprüfung ..........................................................................................................................1.3
Einbau in ein 19"-Gestell...............................................................................................................1.3
Darstellung der Front- und Rückansicht .....................................................................................1.4
Elemente der Frontplatte..........................................................................................................1.4
Elemente der Rückplatte..........................................................................................................1.9
2 Kurzeinführung ................................................................................................... 2.2
Mustereinstellung für Erstanwender ...........................................................................................2.2
3 Manuelle Bedienung ........................................................................................... 3.1
Aufbau des Displays......................................................................................................................3.1
Grundlegende Bedienschritte.......................................................................................................3.2
Menüs aufrufen ........................................................................................................................3.2
Parameter auswählen und ändern ...........................................................................................3.3
Menüschnellauswahl (QUICK SELECT) ..................................................................................3.4
Tasten [FREQ] und [LEVEL] anwenden...................................................................................3.5
Tasten [RF ON/OFF] und [MOD ON/OFF] anwenden .............................................................3.5
Pegeleinheit wechseln..............................................................................................................3.5
Eingabe korrigieren ..................................................................................................................3.6
Listeneditor ....................................................................................................................................3.7
Liste auswählen - Select List....................................................................................................3.9
Listen löschen - Delete List ......................................................................................................3.9
Listen editieren – Edit List ......................................................................................................3.10
Geräteeinstellungen speichern und aufrufen ...........................................................................3.15
Menü-Übersicht............................................................................................................................3.16
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3
D-2
Inhaltsverzeichnis
R&S SMR
4 Gerätefunktionen ................................................................................................ 4.1
RF-Frequenz ...................................................................................................................................4.1
Frequenzoffset und Multiplikator ..............................................................................................4.2
RF-Pegel .........................................................................................................................................4.3
Pegeloffset ...............................................................................................................................4.5
Unterbrechungsfreie Pegeleinstellung .....................................................................................4.5
Interne Pegelregelung ein-/ausschalten (Alc) ..........................................................................4.6
Benutzerkorrektur (Ucor)..........................................................................................................4.8
[RF ON/OFF]-Taste..................................................................................................................4.9
Modulation - Allgemeines ...........................................................................................................4.10
Modulationsquellen ................................................................................................................4.10
Simultane Modulation.............................................................................................................4.11
Wechselseitiges Abschalten von Modulationen .....................................................................4.11
Taste [MOD ON/OFF] ............................................................................................................4.12
Analoge Modulation.....................................................................................................................4.13
Amplitudenmodulation............................................................................................................4.13
Frequenzmodulation...............................................................................................................4.14
Pulsmodulation.......................................................................................................................4.15
Pulsgenerator .................................................................................................................4.16
LF-Generator..........................................................................................................................4.18
Digitale Modulationen ASK und FSK .........................................................................................4.19
LF-Ausgang ..................................................................................................................................4.21
PULSE/VIDEO-Ausgang ..............................................................................................................4.22
Sweep............................................................................................................................................4.24
Sweepbereich einstellen (Start Freq, Stop Freq, Center Freq, Span)....................................4.24
Sweepablauf wählen (Spacing Lin, Log, Ramp) ....................................................................4.25
Betriebsarten (Mode)..............................................................................................................4.25
Sweepeingänge......................................................................................................................4.26
Sweepausgänge.....................................................................................................................4.26
RF-Sweep ..............................................................................................................................4.28
Level-Sweep...........................................................................................................................4.30
LF-Sweep ...............................................................................................................................4.31
List-Modus....................................................................................................................................4.33
Betriebsarten (Mode)..............................................................................................................4.33
Ein-/Ausgänge........................................................................................................................4.34
Utilities ..........................................................................................................................................4.37
Display....................................................................................................................................4.37
System ...................................................................................................................................4.37
IEC-Bus-Adresse (System - GPIB).................................................................................4.38
Parameter der RS-232-C-Schnittstelle (System - RS232) .............................................4.39
Anzeigen unterdrücken und Speicher löschen (System - Security) ...............................4.40
Anzeige der IEC-Bus-Sprache (System - Language).....................................................4.40
Referenzfrequenz intern/extern (RefOsc) ..............................................................................4.41
Paßworteingabe bei geschützten Funktionen (Protect) .........................................................4.42
Kalibrierung (Calib).................................................................................................................4.43
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D-2
R&S SMR
Inhaltsverzeichnis
Anzeigen der Baugruppenvarianten (Diag - Config) ..............................................................4.44
Spannungsanzeige von Testpunkten (Diag-TPoint) ..............................................................4.45
Anzeigen von Servicedaten (Diag-Param) .............................................................................4.46
Test ........................................................................................................................................4.47
Modulationen der Taste [MOD ON/OFF] zuordnen (Mod Key) ..............................................4.48
Hilfsein-/ausgänge einstellen (AUX-I/O) ................................................................................4.49
Setup (Setup) .........................................................................................................................4.50
Das Hilfesystem ...........................................................................................................................4.51
Status ............................................................................................................................................4.51
5 Fernbedienung - Grundlagen ............................................................................. 5.1
Kurzanleitung .................................................................................................................................5.1
IEC-Bus ....................................................................................................................................5.1
RS-232-C-Schnittstelle.............................................................................................................5.2
Umstellen auf Fernbedienung ......................................................................................................5.3
Fernbedienen über IEC-Bus.....................................................................................................5.3
Einstellen der Geräteadresse ...........................................................................................5.3
Anzeigen bei Fernbedienung............................................................................................5.3
Rückkehr in den manuellen Betrieb..................................................................................5.4
Fernbedienen über die RS-232-C-Schnittstelle........................................................................5.4
Einstellen der Übertragungsparameter.............................................................................5.4
Anzeigen bei Fernbedienung............................................................................................5.4
Rückkehr in den manuellen Betrieb..................................................................................5.4
Nachrichten ....................................................................................................................................5.5
Schnittstellennachrichten .........................................................................................................5.5
Gerätenachrichten (Befehle und Geräteantworten) .................................................................5.5
Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten.................................................................................5.6
SCPI-Einführung ......................................................................................................................5.6
Aufbau eines Befehls ...............................................................................................................5.6
Aufbau einer Befehlszeile.........................................................................................................5.9
Antworten auf Abfragebefehle..................................................................................................5.9
Parameter...............................................................................................................................5.10
Übersicht der Syntaxelemente ...............................................................................................5.12
Gerätemodell und Befehlsbearbeitung......................................................................................5.13
Eingabeeinheit........................................................................................................................5.13
Befehlserkennung ..................................................................................................................5.14
Datensatz und Gerätehardware .............................................................................................5.14
Status-Reporting-System .......................................................................................................5.14
Ausgabeeinheit.......................................................................................................................5.15
Befehlsreihenfolge und Befehlssynchronisation.....................................................................5.15
Status-Reporting-System............................................................................................................5.16
Aufbau eines SCPI-Statusregisters........................................................................................5.16
Übersicht über die Statusregister ...........................................................................................5.18
Beschreibung der Statusregister ............................................................................................5.19
Status Byte (STB) und Service-Request-Enable-Register (SRE) ..................................5.19
IST-Flag und Parallel-Poll-Enable-Register (PPE) .........................................................5.20
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5
D-2
Inhaltsverzeichnis
R&S SMR
Event-Status-Register (ESR) und Event-Status-Enable-Register (ESE) .......................5.20
STATus:OPERation-Register .........................................................................................5.21
STATus:QUEStionable-Register ....................................................................................5.21
Einsatz des Status-Reporting-Systems..................................................................................5.22
Bedienungsruf (Service Request), Nutzung der Hierarchiestruktur ...............................5.22
Serienabfrage (Serial Poll)..............................................................................................5.22
Parallelabfrage (Parallel Poll) .........................................................................................5.23
Abfrage durch Befehle....................................................................................................5.23
Error-Queue-Abfrage......................................................................................................5.23
Rücksetzwerte des Status-Reporting-Systems ......................................................................5.24
Schnittstellen ...............................................................................................................................5.25
IEC-Bus-Schnittstelle .............................................................................................................5.25
Eigenschaften der Schnittstelle ......................................................................................5.25
Busleitungen ...................................................................................................................5.25
Schnittstellenfunktionen..................................................................................................5.26
Schnittstellennachrichten................................................................................................5.27
RS-232-C-Schnittstelle...........................................................................................................5.28
Eigenschaften der Schnittstelle ......................................................................................5.28
Signalleitungen ...............................................................................................................5.28
Übertragungsparameter .................................................................................................5.29
Schnittstellenfunktionen..................................................................................................5.29
Handshake .....................................................................................................................5.30
6 Fernbedienung - Beschreibung der Befehle..................................................... 6.1
Notation ..........................................................................................................................................6.1
Common Commands.....................................................................................................................6.3
ABORt-System ...............................................................................................................................6.6
DIAGnostic-System........................................................................................................................6.7
DISPLAY-System............................................................................................................................6.9
OUTPut-System............................................................................................................................6.10
SOURce-System...........................................................................................................................6.12
SOURce:AM-Subsystem........................................................................................................6.12
SOURce:CORRection-Subsystem .........................................................................................6.14
SOURce:DM-Subsystem........................................................................................................6.15
SOURce:FM-Subsystem ........................................................................................................6.17
SOURce:FREQuency-Subsystem..........................................................................................6.19
SOURce:LIST-Subsystem .....................................................................................................6.22
SOURce:MARKer-Subsystem................................................................................................6.25
SOURce:POWer-Subsystem .................................................................................................6.27
SOURce:PULM-Subsystem ...................................................................................................6.31
SOURce:PULSe-Subsystem..................................................................................................6.32
SOURce:ROSCillator-Subsystem ..........................................................................................6.33
SOURce:SWEep-Subsystem.................................................................................................6.34
SOURce2-System.........................................................................................................................6.37
SOURce2:FREQuency-Subsystem........................................................................................6.37
SOURce2:FUNCtion-Subsystem ...........................................................................................6.39
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6
D-2
R&S SMR
Inhaltsverzeichnis
SOURce2:MARKer-Subsystem..............................................................................................6.40
SOURce2:SWEep-Subsystem...............................................................................................6.41
STATus-System............................................................................................................................6.43
SYSTem-System ..........................................................................................................................6.45
TEST-System................................................................................................................................6.48
TRIGger-System...........................................................................................................................6.49
Liste der Befehle ..........................................................................................................................6.52
7 Fernbedienung - Programmbeispiele................................................................ 7.1
IEC-Bus-Bibliothek für QuickBASIC einbinden ..........................................................................7.1
Initialisierung und Grundzustand ................................................................................................7.1
Controller initialisieren ..............................................................................................................7.1
Gerät initialisieren.....................................................................................................................7.1
Senden von Geräteeinstellbefehlen .............................................................................................7.2
Umschalten auf Handbedienung ..................................................................................................7.2
Auslesen von Geräteeinstellungen ..............................................................................................7.2
Listenverwaltung ...........................................................................................................................7.3
Befehlssynchronisation ................................................................................................................7.3
Service Request .............................................................................................................................7.4
Betrieb des Generators im IEC-Bus-Controller-Mode................................................................7.6
8 Wartung................................................................................................................ 8.1
Außenreinigung..............................................................................................................................8.1
Lagerung und Verpackung ...........................................................................................................8.1
Austausch der Lithiumbatterie .....................................................................................................8.1
9 Fehlermeldungen ................................................................................................ 9.1
Liste der Fehlermeldungen ...........................................................................................................9.2
SCPI-spezifische Fehlermeldungen .........................................................................................9.2
SMR-spezifische Fehlermeldungen .........................................................................................9.7
10 Index................................................................................................................... 10.1
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7
D-2
Inhaltsverzeichnis
R&S SMR
Tabellen
Tabelle 4-1
Eingangsbuchsen für verschiedene Modulationsarten ................................................ 4.10
Tabelle 4-2
Statusmeldungen bei Abweichung vom Sollwert am externen Modulationseingang... 4.11
Tabelle 4-3
Modulationen, die sich nicht simultan betreiben lassen
(AM, FM, ASK und FSK nur mit Option SMR-B5 verfügbar) ....................................... 4.12
Tabelle 4-4
List-Modus; Beispiel einer Liste ................................................................................... 4.33
Tabelle 5-1
Synchronisation mit *OPC, *OPC? und *WAI .............................................................. 5.15
Tabelle 5-2
Bedeutung der benutzten Bits im Status-Byte ............................................................. 5.19
Tabelle 5-3
Bedeutung der benutzten Bits im Event-Status-Register............................................. 5.20
Tabelle 5-4
Rücksetzen von Gerätefunktionen............................................................................... 5.24
Tabelle 5-5
Schnittstellenfunktionen ............................................................................................... 5.26
Tabelle 5-6
Universalbefehle .......................................................................................................... 5.27
Tabelle 5-7
Adressierte Befehle...................................................................................................... 5.27
Tabelle 5-8
Steuerzeichen der RS-232-C-Schnittstelle .................................................................. 5.29
Tabelle 6-1
Common Commands..................................................................................................... 6.3
Tabelle 6-2
Geräteantwort bei *OPT?............................................................................................... 6.4
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8
D-2
R&S SMR
Inhaltsverzeichnis
Bilder
Bild 1-1
Frontansicht ...................................................................................................................1.4
Bild 1-2
Rückansicht ...................................................................................................................1.9
Bild 2-1
Display nach AM-Einstellung .........................................................................................2.4
Bild 2-2
Display nach Mustereinstellung .....................................................................................2.6
Bild 3-1
Aufbau des Displays ......................................................................................................3.1
Bild 3-2
Beispiel Modulation-AM-Menü .......................................................................................3.2
Bild 3-3
Menü List........................................................................................................................3.7
Bild 3-4
Select List-Auswahlfenster.............................................................................................3.9
Bild 3-5
Delete List-Auswahlfenster ............................................................................................3.9
Bild 3-6
Editierfunktion Insert ....................................................................................................3.11
Bild 3-7
Editierfunktion Fill.........................................................................................................3.12
Bild 3-8
Editierfunktion Edit .......................................................................................................3.13
Bild 3-9
Editierfunktion Delete ...................................................................................................3.14
Bild 4-1
Menü Frequency ............................................................................................................4.1
Bild 4-2
Beispiel für eine Schaltung mit Frequenzoffset bzw. Vervielfachungsfaktor..................4.2
Bild 4-3
Menü Level, Ausstattung mit Option SMR-B15, Eichleitung 20 GHz.............................4.3
Bild 4-4
Beispiel für eine Schaltung mit Pegeloffset....................................................................4.5
Bild 4-5
Grundprinzip der Pegelregelung des SMR ....................................................................4.6
Bild 4-6
Beispiel für externe Pegelregelung mit Leistungsmesser..............................................4.6
Bild 4-7
Menü Level - Alc (Preseteinstellung) .............................................................................4.7
Bild 4-8
Menü Level - Ucor..........................................................................................................4.8
Bild 4-9
Menü Ucor – Level .........................................................................................................4.9
Bild 4-10
Menü Modulation - AM (Preseteinstellung) ..................................................................4.13
Bild 4-11
Menü Modulation - FM (Preseteinstellung) ..................................................................4.14
Bild 4-12
Menü Modulation - Pulse (Preseteinstellung), Ausstattung mit Option SMR-B14,
Pulsgenerator...............................................................................................................4.15
Bild 4-13
Signalbeispiel 1: Einzelpuls, Pulse Mode = Auto Trig ..................................................4.17
Bild 4-14
Signalbeispiel 2: Doppelpuls, Pulse Mode = Ext Trig, Slope = Pos .............................4.17
Bild 4-15
Signalbeispiel 3: Einzelpuls, Pulse Mode = Ext Gated.................................................4.17
Bild 4-16
Menü Digital Mod - ASK (Preseteinstellung), Ausstattung mit Option SMR-B5...........4.19
Bild 4-17
Menü Digital Mod - FSK (Preseteinstellung), Ausstattung mit Option SMR-B5...........4.20
Bild 4-18
Menü LfOutput (Preseteinstellung), Ausstattung mit Option SMR-B5 .........................4.21
Bild 4-19
Menü Pulse Output ......................................................................................................4.22
Bild 4-20
Signalbeispiel Sweep 0...20 GHz: Mode = Auto, V/GHz = 1V/GHz, Blank Time =
Normal, Z-AXIS-BLANK = +5V, Z-AXIS-MARKER =- 5V ............................................4.27
Bild 4-21
Signalbeispiel Sweep: Mode = Single, Blank Time = Long..........................................4.27
Bild 4-22
Menü Sweep - Freq - Beispiel Spacing Lin ..................................................................4.28
Bild 4-23
Ausschnitt Menü Sweep - Freq - Beispiel Spacing Ramp (Rampen-Sweep) ..............4.28
Bild 4-24
Menü Sweep - Level ....................................................................................................4.30
Bild 4-25
Menü Sweep - Lfgen ....................................................................................................4.31
Bild 4-26
Signalbeispiel List-Modus: Mode = Ext-Step ...............................................................4.34
Bild 4-27
Menü List......................................................................................................................4.35
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9
D-2
Inhaltsverzeichnis
R&S SMR
Bild 4-28
Menü List – Auswahlfenster .........................................................................................4.36
Bild 4-29
Menü Utilities................................................................................................................4.37
Bild 4-30
Menü Utilities - Display.................................................................................................4.37
Bild 4-31
Menü Utilities - System ................................................................................................4.37
Bild 4-32
Menü Utilities - System - GPIB - Address ....................................................................4.38
Bild 4-33
Menü Utilities - System - RS232 ..................................................................................4.39
Bild 4-34
Menü Utilities – System - Security ...............................................................................4.40
Bild 4-35
Menü Utilities - RefOsc (Preseteinstellung) .................................................................4.41
Bild 4-36
Menü Utilities - Protect (Preseteinstellung) ..................................................................4.42
Bild 4-37
Menü Utilities - Calib (Preseteinstellung) .....................................................................4.43
Bild 4-38
Menü Utilities - Diag - Config .......................................................................................4.44
Bild 4-39
Menü Utilities – Diag - TPoint.......................................................................................4.45
Bild 4-40
Menü Utilities - Diag - Param .......................................................................................4.46
Bild 4-41
Menü Utilities - Test .....................................................................................................4.47
Bild 4-42
Menü Utilities - ModKey (Preseteinstellung) ................................................................4.48
Bild 4-43
Menü Utilities - AuxIO ..................................................................................................4.49
Bild 4-44
Menü Utilities - Setup ...................................................................................................4.50
Bild 4-45
Menü STATUS.............................................................................................................4.52
Bild 5-1
Baumstruktur der SCPI- Befehlssysteme am Beispiel des Systems SOURce..............5.7
Bild 5-2
Gerätemodell bei Fernbedienung durch den IEC-Bus .................................................5.13
Bild 5-3
Das Status-Register-Modell .........................................................................................5.16
Bild 5-4
Übersicht über die Statusregister.................................................................................5.18
Bild 5-5
Pinbelegung der IEC-Bus-Schnittstelle ........................................................................5.25
Bild 5-6
Pinbelegung der RS-232-C-Schnittstelle .....................................................................5.28
Bild 5-7
Verdrahtung der Daten-, Steuer- und Meldeleitungen für Hardware-Handshake........5.30
Bild 9-1
ERROR-Seite.................................................................................................................9.1
1134.9108.11
10
D-2
Lesen Sie unbedingt vor der ersten
Inbetriebnahme die nachfolgenden
Sicherheitshinweise
Alle Werke und Standorte der Rohde & Schwarz Firmengruppe sind ständig bemüht, den
Sicherheitsstandard unserer Produkte auf dem aktuellsten Stand zu halten und unseren Kunden ein
höchstmögliches Maß an Sicherheit zu bieten. Unsere Produkte und die dafür erforderlichen
Zusatzgeräte werden entsprechend der jeweils gültigen Sicherheitsvorschriften gebaut und geprüft. Die
Einhaltung dieser Bestimmungen wird durch unser Qualitätssicherungssystem laufend überwacht. Das
vorliegende Produkt ist gemäß beiliegender EU-Konformitätsbescheinigung gebaut und geprüft und hat
das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten
und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss der Benutzer alle Hinweise, Warnhinweise und
Warnvermerke beachten. Bei allen Fragen bezüglich vorliegender Sicherheitshinweise steht Ihnen die
Rohde & Schwarz Firmengruppe jederzeit gerne zur Verfügung.
Darüber hinaus liegt es in der Verantwortung des Benutzers, das Produkt in geeigneter Weise zu
verwenden. Dieses Produkt ist ausschließlich für den Betrieb in Industrie und Labor bzw. für den
Feldeinsatz bestimmt und darf in keiner Weise so verwendet werden, dass einer Person/Sache
Schaden zugefügt werden kann. Die Benutzung des Produkts außerhalb seines bestimmungsgemäßen
Gebrauchs oder unter Missachtung der Anweisungen des Herstellers liegt in der Verantwortung des
Benutzers. Der Hersteller übernimmt keine Verantwortung für die Zweckentfremdung des Produkts.
Die bestimmungsgemäße Verwendung des Produkts wird angenommen, wenn das Produkt nach den
Vorgaben der zugehörigen Produktdokumentation innerhalb seiner Leistungsgrenzen verwendet wird
(siehe Datenblatt, Dokumentation, nachfolgende Sicherheitshinweise). Die Benutzung des Produkts
erfordert Fachkenntnisse und zum Teil englische Sprachkenntnisse. Es ist daher zu beachten, dass das
Produkt ausschließlich von Fachkräften oder sorgfältig eingewiesenen Personen mit entsprechenden
Fähigkeiten bedient werden. Sollte für die Verwendung von R&S-Produkten persönliche Schutzausrüstung erforderlich sein, wird in der Produktdokumentation an entsprechender Stelle darauf
hingewiesen.
Symbole und Sicherheitskennzeichnungen
Produktdokumentation
beachten
Vorsicht bei
Geräten mit
einer Masse
> 18kg
Versorgungsspannung
EIN/AUS
1171.0000.41-03.00
Gefahr des
elektrischen
Schlages
Anzeige
Stand-by
Warnung!
heiße
Oberfläche
Gleichstrom
DC
Schutzleiteranschluss
Wechselstrom
AC
Erdanschluss
GleichWechselstrom
DC/AC
Masseanschluss
Achtung!
Elektrostatisch
gefährdete
Bauelemente
Gerät durchgehend
durch
doppelte/verstärkte
Isolierung geschützt
Blatt 1
Sicherheitshinweise
Die Einhaltung der Sicherheitshinweise dient dazu, Verletzungen oder Schäden durch Gefahren aller
Art möglichst auszuschließen. Hierzu ist es erforderlich, dass die nachstehenden Sicherheitshinweise
sorgfältig gelesen und beachtet werden, bevor die Inbetriebnahme des Produkts erfolgt. Zusätzliche
Sicherheitshinweise zum Personenschutz, die an entsprechender Stelle der Produktdokumentation
stehen, sind ebenfalls unbedingt zu beachten. In den vorliegenden Sicherheitshinweisen sind sämtliche
von der Rohde & Schwarz Firmengruppe vertriebenen Waren unter dem Begriff „Produkt“
zusammengefasst, hierzu zählen u. a. Geräte, Anlagen sowie sämtliches Zubehör.
Signalworte und ihre Bedeutung
GEFAHR
kennzeichnet eine unmittelbare Gefährdung mit hohem Risiko, die Tod
oder schwere Körperverletzung zur Folge haben wird, wenn sie nicht
vermieden wird.
WARNUNG
kennzeichnet eine mögliche Gefährdung mit mittlerem Risiko, die Tod
oder (schwere) Körperverletzung zur Folge haben kann, wenn sie nicht
vermieden wird.
VORSICHT
kennzeichnet eine Gefährdung mit geringem Risiko, die leichte oder
mittlere Körperverletzungen zur Folge haben könnte, wenn sie nicht
vermieden wird.
ACHTUNG
weist auf die Möglichkeit einer Fehlbedienung hin, bei der das Produkt
Schaden nehmen kann.
HINWEIS
weist auf einen Umstand hin, der bei der Bedienung des Produkts
beachtet werden sollte, jedoch nicht zu einer Beschädigung des Produkts
führt.
Diese Signalworte entsprechen der im europäischen Wirtschaftsraum üblichen Definition für zivile
Anwendungen. Neben dieser Definition können in anderen Wirtschaftsräumen oder bei militärischen
Anwendungen abweichende Definitionen existieren. Es ist daher darauf zu achten, dass die hier
beschriebenen Signalworte stets nur in Verbindung mit der zugehörigen Produktdokumentation und nur
in Verbindung mit dem zugehörigen Produkt verwendet werden. Die Verwendung von Signalworten in
Zusammenhang mit nicht zugehörigen Produkten oder nicht zugehörigen Dokumentationen kann zu
Fehlinterpretationen führen und damit zu Personen- oder Sachschäden beitragen.
Grundlegende Sicherheitshinweise
1. Das Produkt darf nur in den vom Hersteller
angegebenen Betriebszuständen und
Betriebslagen ohne Behinderung der
Belüftung betrieben werden.
Wenn nichts anderes vereinbart ist, gilt für
R&S-Produkte Folgendes:
als vorgeschriebene Betriebslage
grundsätzlich Gehäuseboden unten,
IP-Schutzart 2X, Verschmutzungsgrad 2,
Überspannungskategorie 2, nur in Innenräumen verwenden, Betrieb bis 2000 m
ü. NN, Transport bis 4500 m ü. NN.
Falls im Datenblatt nicht anders angegeben
gilt für die Nennspannung eine Toleranz
von ±10%, für die Nennfrequenz eine
Toleranz von ±5%.
2. Bei allen Arbeiten sind die örtlichen bzw.
landesspezifischen Sicherheits- und Unfall1171.0000.41-03.00
verhütungsvorschriften zu beachten. Das
Produkt darf nur von autorisiertem Fachpersonal geöffnet werden. Vor Arbeiten am
Produkt oder Öffnen des Produkts ist
dieses vom Versorgungsnetz zu trennen.
Abgleich, Auswechseln von Teilen, Wartung und Reparatur darf nur von R&Sautorisierten Elektrofachkräften ausgeführt
werden. Werden sicherheitsrelevante Teile
(z.B. Netzschalter, Netztrafos oder Sicherungen) ausgewechselt, so dürfen diese
nur durch Originalteile ersetzt werden.
Nach jedem Austausch von sicherheitsrelevanten Teilen ist eine Sicherheitsprüfung durchzuführen (Sichtprüfung,
Schutzleitertest, Isolationswiderstand-,
Ableitstrommessung, Funktionstest).
Blatt 2
Sicherheitshinweise
3. Wie bei allen industriell gefertigten Gütern
kann die Verwendung von Stoffen, die
Allergien hervorrufen, so genannte Allergene (z.B. Nickel), nicht generell
ausgeschlossen werden. Sollten beim
Umgang mit R&S-Produkten allergische
Reaktionen, z.B. Hautausschlag, häufiges
Niesen, Bindehautrötung oder Atembeschwerden auftreten, ist umgehend ein
Arzt zur Ursachenklärung aufzusuchen.
4. Werden Produkte / Bauelemente über den
bestimmungsgemäßen Betrieb hinaus
mechanisch und/oder thermisch bearbeitet,
können gefährliche Stoffe (schwermetallhaltige Stäube wie z.B. Blei, Beryllium,
Nickel) freigesetzt werden. Die Zerlegung
des Produkts, z.B. bei Entsorgung, darf
daher nur von speziell geschultem
Fachpersonal erfolgen. Unsachgemäßes
Zerlegen kann Gesundheitsschäden
hervorrufen. Die nationalen Vorschriften zur
Entsorgung sind zu beachten.
5. Falls beim Umgang mit dem Produkt
Gefahren- oder Betriebsstoffe entstehen,
die speziell zu entsorgen sind, z.B.
regelmäßig zu wechselnde Kühlmittel oder
Motorenöle, sind die Sicherheitshinweise
des Herstellers dieser Gefahren- oder
Betriebsstoffe und die regional gültigen
Entsorgungsvorschriften zu beachten.
Beachten Sie ggf. auch die zugehörigen
speziellen Sicherheitshinweise in der
Produktbeschreibung
6. Bei bestimmten Produkten, z.B. HF-Funkanlagen, können funktionsbedingt erhöhte
elektromagnetische Strahlungen auftreten.
Unter Berücksichtigung der erhöhten
Schutzwürdigkeit des ungeborenen Lebens
sollten Schwangere durch geeignete
Maßnahmen geschützt werden. Auch
Träger von Herzschrittmachern können
durch elektromagnetische Strahlungen
gefährdet sein. Der Arbeitgeber/Betreiber
ist verpflichtet, Arbeitsstätten, bei denen ein
besonderes Risiko einer Strahlenexposition
besteht, zu beurteilen und ggf. Gefahren
abzuwenden.
7. Die Bedienung der Produkte erfordert
spezielle Einweisung und hohe
Konzentration während der Bedienung. Es
muss sichergestellt sein, dass Personen,
die die Produkte bedienen, bezüglich ihrer
körperlichen, geistigen und seelischen
1171.0000.41-03.00
Verfassung den Anforderungen gewachsen
sind, da andernfalls Verletzungen oder
Sachschäden nicht auszuschließen sind.
Es liegt in der Verantwortung des
Arbeitgebers, geeignetes Personal für die
Bedienung der Produkte auszuwählen.
8. Vor dem Einschalten des Produkts ist
sicherzustellen, dass die am Produkt
eingestellte Nennspannung und die Netznennspannung des Versorgungsnetzes
übereinstimmen. Ist es erforderlich, die
Spannungseinstellung zu ändern, so muss
ggf. auch die dazu gehörige Netzsicherung
des Produkts geändert werden.
9. Bei Produkten der Schutzklasse I mit
beweglicher Netzzuleitung und Gerätesteckvorrichtung ist der Betrieb nur an
Steckdosen mit Schutzkontakt und angeschlossenem Schutzleiter zulässig.
10. Jegliche absichtliche Unterbrechung des
Schutzleiters, sowohl in der Zuleitung als
auch am Produkt selbst, ist unzulässig. Es
kann dazu führen, dass von dem Produkt
die Gefahr eines elektrischen Schlags ausgeht. Bei Verwendung von Verlängerungsleitungen oder Steckdosenleisten ist sicherzustellen, dass diese regelmäßig auf ihren
sicherheitstechnischen Zustand überprüft
werden.
11. Ist das Produkt nicht mit einem Netzschalter zur Netztrennung ausgerüstet, so
ist der Stecker des Anschlusskabels als
Trennvorrichtung anzusehen. In diesen
Fällen ist dafür zu sorgen, dass der Netzstecker jederzeit leicht erreichbar und gut
zugänglich ist (entsprechend der Länge
des Anschlusskabels, ca. 2m). Funktionsschalter oder elektronische Schalter sind
zur Netztrennung nicht geeignet. Werden
Produkte ohne Netzschalter in Gestelle
oder Anlagen integriert, so ist die
Trennvorrichtung auf Anlagenebene zu
verlagern.
12. Benutzen Sie das Produkt niemals, wenn
das Netzkabel beschädigt ist. Überprüfen
Sie regelmäßig den einwandfreien Zustand
der Netzkabel. Stellen Sie durch geeignete
Schutzmaßnahmen und Verlegearten
sicher, dass das Netzkabel nicht
beschädigt werden kann und niemand z.B.
durch Stolpern oder elektrischen Schlag zu
Schaden kommen kann.
Blatt 3
Sicherheitshinweise
13. Der Betrieb ist nur an TN/TT Versorgungsnetzen gestattet, die mit höchstens 16 A
abgesichert sind (höhere Absicherung nur
nach Rücksprache mit der Rohde &
Schwarz Firmengruppe).
14. Stecken Sie den Stecker nicht in verstaubte
oder verschmutzte Steckdosen/-buchsen.
Stecken Sie die Steckverbindung/vorrichtung fest und vollständig in die dafür
vorgesehenen Steckdosen/-buchsen.
Missachtung dieser Maßnahmen kann zu
Funken, Feuer und/oder Verletzungen
führen.
15. Überlasten Sie keine Steckdosen, Verlängerungskabel oder Steckdosenleisten, dies
kann Feuer oder elektrische Schläge verursachen.
16. Bei Messungen in Stromkreisen mit Spannungen Ueff > 30 V ist mit geeigneten
Maßnahmen Vorsorge zu treffen, dass
jegliche Gefährdung ausgeschlossen wird
(z.B. geeignete Messmittel, Absicherung,
Strombegrenzung, Schutztrennung, Isolierung usw.).
17. Bei Verbindungen mit informationstechnischen Geräten ist darauf zu achten, dass
diese der IEC950/EN60950 entsprechen.
18. Sofern nicht ausdrücklich erlaubt, darf der
Deckel oder ein Teil des Gehäuses niemals
entfernt werden, wenn das Produkt
betrieben wird. Dies macht elektrische
Leitungen und Komponenten zugänglich
und kann zu Verletzungen, Feuer oder
Schaden am Produkt führen.
19. Wird ein Produkt ortsfest angeschlossen,
ist die Verbindung zwischen dem Schutzleiteranschluss vor Ort und dem Geräteschutzleiter vor jeglicher anderer Verbindung herzustellen. Aufstellung und
Anschluss darf nur durch eine Elektrofachkraft erfolgen.
20. Bei ortsfesten Geräten ohne eingebaute
Sicherung, Selbstschalter oder ähnliche
Schutzeinrichtung muss der Versorgungskreis so abgesichert sein, dass Benutzer
und Produkte ausreichend geschützt sind.
21. Stecken Sie keinerlei Gegenstände, die
nicht dafür vorgesehen sind, in die Öffnungen des Gehäuses. Gießen Sie niemals
irgendwelche Flüssigkeiten über oder in
das Gehäuse. Dies kann Kurzschlüsse im
1171.0000.41-03.00
Produkt und/oder elektrische Schläge,
Feuer oder Verletzungen verursachen.
22. Stellen Sie durch geeigneten Überspannungsschutz sicher, dass keine Überspannung, z.B. durch Gewitter, an das
Produkt gelangen kann. Andernfalls ist das
bedienende Personal durch elektrischen
Schlag gefährdet.
23. R&S-Produkte sind nicht gegen das Eindringen von Wasser geschützt, sofern nicht
anderweitig spezifiziert, siehe auch Punkt
1. Wird dies nicht beachtet, besteht Gefahr
durch elektrischen Schlag für den Benutzer
oder Beschädigung des Produkts, was
ebenfalls zur Gefährdung von Personen
führen kann.
24. Benutzen Sie das Produkt nicht unter Bedingungen, bei denen Kondensation in oder
am Produkt stattfinden könnte oder stattgefunden hat, z.B. wenn das Produkt von
kalte in warme Umgebung bewegt wurde.
25. Verschließen Sie keine Schlitze und
Öffnungen am Produkt, da diese für die
Durchlüftung notwendig sind und eine
Überhitzung des Produkts verhindern.
Stellen Sie das Produkt nicht auf weiche
Unterlagen wie z.B. Sofas oder Teppiche
oder in ein geschlossenes Gehäuse, sofern
dieses nicht gut durchlüftet ist.
26. Stellen Sie das Produkt nicht auf hitzeerzeugende Gerätschaften, z.B. Radiatoren
und Heizlüfter. Die Temperatur der
Umgebung darf nicht die im Datenblatt
spezifizierte Maximaltemperatur überschreiten.
27. Batterien und Akkus dürfen keinen hohen
Temperaturen oder Feuer ausgesetzt
werden. Batterien und Akkus von Kindern
fernhalten. Batterie und Akku nicht kurzschließen.
Werden Batterien oder Akkus unsachgemäß ausgewechselt, besteht Explosionsgefahr (Warnung Lithiumzellen). Batterie
oder Akku nur durch den entsprechenden
R&S-Typ ersetzen (siehe Ersatzteilliste).
Batterien und Akkus müssen wiederverwertet werden und dürfen nicht in den
Restmüll gelangen. Batterien und Akkus,
die Blei, Quecksilber oder Cadmium enthalten, sind Sonderabfall. Beachten Sie
hierzu die landesspezifischen Entsorgungsund Recyclingbestimmungen.
Blatt 4
Sicherheitshinweise
28. Beachten Sie, dass im Falle eines Brandes
giftige Stoffe (Gase, Flüssigkeiten etc.) aus
dem Produkt entweichen können, die
Gesundheitsschäden verursachen können.
29. Das Produkt kann ein hohes Gewicht
aufweisen. Bewegen Sie es vorsichtig, um
Rücken- oder andere Körperschäden zu
vermeiden.
30. Stellen Sie das Produkt nicht auf Oberflächen, Fahrzeuge, Ablagen oder Tische,
die aus Gewichts- oder Stabilitätsgründen
nicht dafür geeignet sind. Folgen Sie bei
Aufbau und Befestigung des Produkts an
Gegenständen oder Strukturen (z.B.
Wände u. Regale) immer den Installationshinweisen des Herstellers.
31. Griffe an den Produkten sind eine Handhabungshilfe, die ausschließlich für
Personen vorgesehen ist. Es ist daher nicht
zulässig, Griffe zur Befestigung an bzw. auf
Transportmitteln, z.B. Kränen, Gabelstaplern, Karren etc. zu verwenden. Es liegt in
der Verantwortung des Benutzers, die
Produkte sicher an bzw. auf Transportmitteln zu befestigen und die Sicherheitsvorschriften des Herstellers der Transportmittel zu beachten. Bei Nichtbeachtung
können Personen- oder Sachschäden
entstehen.
1171.0000.41-03.00
32. Falls Sie das Produkt in einem Fahrzeug
nutzen, liegt es in der alleinigen Verantwortung des Fahrers, das Fahrzeug in sicherer
Weise zu führen. Sichern Sie das Produkt
im Fahrzeug ausreichend, um im Falle
eines Unfalls Verletzungen oder Schäden
anderer Art zu verhindern. Verwenden Sie
das Produkt niemals in einem sich bewegenden Fahrzeug, wenn dies den Fahrzeugführer ablenken kann. Die Verantwortung für die Sicherheit des Fahrzeugs
liegt stets beim Fahrzeugführer. Der
Hersteller übernimmt keine Verantwortung
für Unfälle oder Kollisionen.
33. Falls ein Laser-Produkt in ein R&S-Produkt
integriert ist (z.B. CD/DVD-Laufwerk),
nehmen Sie keine anderen Einstellungen
oder Funktionen vor, als in der
Produktdokumentation beschrieben.
Andernfalls kann dies zu einer
Gesundheitsgefährdung führen, da der
Laserstrahl die Augen irreversibel
schädigen kann. Versuchen Sie nie solche
Produkte auseinander zu nehmen.
Schauen Sie niemals in den Laserstrahl.
Blatt 5
Sicherheitshinweise für Geräte mit ausklappbaren
Stellfüßen
WARNUNG
Verletzungsgefahr
Stellfüße können einklappen, wenn nicht vollständig ausgeklappt oder wenn Gerät
verschoben wird. Stellfüße können abbrechen, wenn überbelastet.
Stellfüße vollständig einklappen oder vollständig ausklappen. Nur so ist die Stabilität
des Gerätes und damit die Sicherheit von Personen gewährleistet.
Gerät nie mit ausgeklappten Stellfüßen verschieben, um Verletzungen zu
vermeiden.
Gleichmäßige Gesamtbelastung (Eigengewicht und darauf abgestellte Geräte) auf
die ausgeklappten Stellfüße darf 500 N nicht überschreiten.
Gerät auf stabile Unterlage stellen. Die darauf abgestellten Geräte gegen
Verrutschen sichern (z.B. durch Einrasten der Gerätefüße an der oberen
Frontrahmenleiste).
Nicht unter dem Gerät hantieren und nichts darunter stellen, wenn es auf
ausgeklappten Stellfüßen steht, da andernfalls Verletzungen oder
Sachbeschädigungen möglich sind.
<500 N
Das Gerät kann in jeder hier abgebildeten Lage betrieben werden.
1171.0300.31
D-1
EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Zertifikat-Nr.: 99042
Hiermit wird bescheinigt, dass der/die/das:
Gerätetyp
Identnummer
Benennung
SMR20
SMR27
SMR30
SMR40
SMR50
SMR60
1104.0002.20
1104.0002.27
1104.0002.30
1104.0002.40
1134.9008.50
1134.9008.60
Signalgenerator 1 ... 20 GHz
Signalgenerator 1 ... 27 GHz
Signalgenerator 1 ... 30 GHz
Signalgenerator 1 ... 40 GHz
Signalgenerator 1 ... 50 GHz
Signalgenerator 1 ... 60 GHz
SMR-B1
SMR-B5
SMR-B11
SMR-B15
SMR-B17
SMR-B19
SMR-B20
SMR-B23
SMR-B25
1104.5485.02
1104.3501.02/.03
1104.4250.02
1104.4989.02
1104.5233.02
1104.6281.02
1104.6381.02
1104.5804.02
1135.1998.02
Option: Referenzoszillator OCXO
Option: AM/FM/SCAN-Modulator
Option: Frequenzerweiterung
Option: HF-Eichleitung 20 GHz
Option: HF-Eichleitung 40 GHz
Option: Anschluß rückseitig
Option: Anschluß rückseitig
Option: ZF-Eingang 20 GHz
Option: ZF-Eingang 0,04...6 GHz
mit den Bestimmungen des Rates der Europäischen Union zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten
- betreffend elektrische Betriebsmittel zur Verwendung innerhalb bestimmter
Spannungsgrenzen (73/23/EWG geändert durch 93/68/EWG)
- über die elektromagnetische Verträglichkeit
(89/336/EWG geändert durch 91/263/EWG, 92/31/EWG, 93/68/EWG)
übereinstimmt.
Die Übereinstimmung wird nachgewiesen durch die Einhaltung folgender Normen:
EN61010-1 : 1993 + A2 : 1995
EN55011 : 1998 + A1 : 1999
EN61326-1 : 1997 + A1 : 1998
Bei der Beurteilung der elektromagnetischen Verträglichkeit wurden die Störaussendungsgrenzwerte für Geräte der Klasse B sowie die Störfestigkeit für Betrieb in industriellen
Bereichen zugrunde gelegt.
Anbringung des CE-Zeichens ab: 99
ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG
Mühldorfstr. 15, D-81671 München
München, den 30. August 2002
1104.0002.01
Zentrales Qualitätsmanagement FS-QZ / Becker
CE
D-3
R&S SMR60
Einführung
Einführung in die Benutzung der Handbücher
Betriebshandbuch Mikrowellen-Signalgenerator SMR60
Das vorliegende Betriebshandbuch enthält die zur Inbetriebnahme, manuellen Bedienung,
Fernbedienung und Instandhaltung des Mikrowellen-Signalgenerators SMR60 notwendigen
Informationen sowie alle technischen Daten zum Gerät und zu den verfügbaren Optionen.
Folgende Modelle sind in diesem Handbuch beschrieben:
SMR50
1 GHz...50 GHz (10 MHz...50 GHz mit Option SMR-B11)
SMR60
1 GHz...60 GHz (10 MHz...60 GHz mit Option SMR-B11)
Die Informationen sind folgendermaßen auf die Kapitel verteilt:
Das Datenblatt
informiert über die garantierten technischen Werte zu den Funktionen und
Eigenschaften des Gerätes und seiner Optionen.
Kapitel 1
beinhaltet alle Informationen bezüglich Inbetriebnahme (Netzanschluß, Einund Ausschalten), Funktionsprüfung und Einbau des Gerätes, die PresetEinstellungen sowie eine Übersicht der Front- und Rückansicht des Gerätes
mit den zur Bedienung relevanten Elementen und Anschlüssen.
Kapitel 2
gibt eine Kurzeinführung mit Mustereinstellungen für Erstanwender.
Kapitel 3
beinhaltet die manuelle Bedienung des Mikrowellen-Signalgenerators wie Aufrufen der Menüs, Auswahl und Ändern der Parameter, Anwenden des Listeneditors und die SAVE/RECALL-Funktion. Es zeigt ferner eine Menüübersicht
über die mit dem Gerät und seinen Optionen verfügbaren Funktionen.
Kapitel 4
stellt die manuell über Menüs oder durch Fernbedienung aufrufbaren
Funktionen des Gerätes und seiner Optionen vor (Frequenz- und Pegeleinstellungen, analoge und digitale Modulationen, Sweep, List-Modus,
Memory Sequence und allgemeine Funktionen, die nicht unmittelbar die
Signalerzeugung betreffen).
Kapitel 5
informiert über die Grundlagen der Fernbedienung wie IEC-Bus, RS-232-CSchnittstelle, Schnittstellen- und Gerätenachrichten, Befehlsbearbeitung,
Status-Reporting-System etc.
Kapitel 6
beinhaltet für jedes Befehlssystem eine Übersicht und Beschreibung aller mit
dem Gerät und seinen Optionen verfügbaren Befehle sowie eine alphabetische Liste aller Befehle.
Kapitel 7
zeigt Programmbeispiele für die Fernbedienung.
Kapitel 8
informiert über vorbeugende Wartungsmaßnahmen wie Außenreinigung,
Lagerung etc.
Kapitel 9
enthält alle SCPI- und gerätespezifischen Fehlermeldungen, die vom Gerät
angezeigt werden.
Kapitel 10
beinhaltet den Index.
Servicehandbuch Gerät zum Mikrowellen-Signalgenerator SMR60
Informationen zum Prüfen der Solleigenschaften, zum manuellen und elektronischen Abgleich, zur
Instandsetzung (Fehlersuche, Baugruppentausch), zum Einbau der Optionen sowie Unterlagen zum
Gerät wie Ersatzteilliste, Funktionsstromlaufplan, Blockschaltbild etc. gibt das Servicehandbuch Gerät
zum Mikrowellen-Signalgenerator SMR60.
1134.9108.11
E
D-2
R&S SMR
1
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
Das vorliegende Kapitel beinhaltet alle Informationen bezüglich Inbetriebnahme (Auspacken,
Netzanschluß, Ein- und Ausschalten), Funktionsprüfung und Einbau des Gerätes, die PresetEinstellungen sowie eine Übersicht der Front- und Rückansicht des Gerätes mit den zur Bedienung
relevanten Elementen und Anschlüssen.
Hinweise zur Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme des SMR ist darauf zu achten, daß
•
•
•
•
die Abdeckhauben des Gehäuses aufgesetzt und verschraubt sind,
die Belüftungsöffnungen frei sind,
an den Eingängen keine Signalspannungspegel über den zulässigen Grenzen anliegen,
die Ausgänge des Gerätes nicht überlastet werden oder falsch verbunden sind.
Ein Nichtbeachten kann zur Beschädigung des Gerätes führen.
Gerät auspacken
Nachdem Sie das Gerät aus der Verpackung genommen haben,
prüfen Sie bitte die Vollständigkeit der Lieferung anhand des
Lieferscheins und der Zubehörlisten für die einzelnen Artikel.
Schutzkappen abziehen
Ziehen Sie dann die beiden Schutzkappen von Front- und
Rückseite ab und überprüfen Sie das Gerät sorgfältig auf eventuelle
Beschädigungen.
Im Schadensfall sollten Sie umgehend das zuständige Transportunternehmen verständigen und alle
Verpackungsteile zur Wahrung Ihrer Ansprüche aufbewahren.
Auch für einen späteren Transport oder Versand des Gerätes ist die Originalverpackung von Vorteil.
Zumindest sollten Sie die beiden Schutzkappen für Front- und Rückseite aufheben, um eine
Beschädigung der Bedienelemente und Anschlüsse zu vermeiden.
Gerät aufstellen
Für Anwendung im Labor oder am Arbeitstisch empfiehlt es sich, die Stellfüße an der Geräteunterseite
aufzuklappen. Dadurch erhält man den optimalen Blickwinkel auf das LC-Display, der zwischen
senkrecht von vorne und ca. 30° von unten liegt.
WARNUNG!
1104.3430.11
Die Stellfüße müssen entweder vollständig eingeklappt oder vollständig ausgeklappt
sein. Nur so ist die Stabilität des SMR und damit der sichere Betrieb gewährleistet. bei
ausgeklappten Stellfüßen darf das Gewicht von weiteren Geräten, die auf den SMR
gestellt werden, 30 kg nicht überschreiten. Diese Geräte müssen gegen Verrutschen
gesichert werden (z.B. durch Einrasten der Gerätefüße an der oberen Tubusleiste).
Beim Verschieben des Gerätes mit ausgeklappten Stellfüßen kann es zum Zurückklappen der Stellfüße kommen. Um Verletzungen zu vermeiden, darf das Gerät daher
bei ausgeklappten Stellfüßen nicht verschoben werden.
1.1
D-2
Inbetriebnahme
R&S SMR
Netzspannung
Der SMR kann an Wechselstromnetzen von 100 bis 120 V und 200 bis 240 V mit Netzfrequenzen von
50...60 Hz betrieben werden. Die Netzanschlußbuchse befindet sich an der Geräterückseite. Das Gerät
stellt sich innerhalb der erlaubten Spannungsbereiche automatisch auf die angelegte Spannung ein. Es
ist nicht erforderlich, das Gerät auf eine bestimmte Netzspannung einzustellen.
EMV-Schutzmaßnahmen
Um elektromagnetische Störungen zu vermeiden, darf das Gerät nur in geschlossenem Zustand mit
allen Abschirmdeckeln betrieben werden. Es dürfen nur geeignete, abgeschirmte Signal- und
Steuerkabel verwendet werden.
Netzsicherungen
Der SMR ist mit zwei Sicherungen gemäß Typenschild des Netzteils abgesichert. Die Sicherungen
befinden sich im ausziehbaren Sicherungshalter, der an der Netzanschlußbuchse eingesteckt ist.
Netzanschlußbuchse
Sicherungshalter
Netzanschlußbuchse an der Geräterückseite
Gerät ein-/ausschalten
O
I
Einschalten:
Schalttaste eindrücken.
Das Gerät ist betriebsbereit.
Ausschalten:
Schalttaste ausrasten.
Ein-/Ausschalter an der Gerätefrontseite
Einschaltzustand
Beim Einschalten des Gerätes wird automatisch der Zustand wieder hergestellt, auf den das Gerät beim
Ausschalten eingestellt war.
Falls es nicht erforderlich ist, das Gerät vom Einschaltzustand aus weiter zu betreiben, sollte vor
weiteren Einstellungen durch Drücken der Taste [PRESET] ein definierter Grundzustand hergestellt
werden.
Frequenzgenauigkeit nach dem Einschalten
Referenzoszillator (Option SMR-B1)
bei
Bestückung
mit
dem
ofengeheizten
Der Referenzoszillator benötigt einige Minuten Aufheizzeit, um seine Nominalfrequenz zu erreichen.
Während dieser Zeit erreicht auch die Ausgangsfrequenz noch nicht den Endwert. In der Statuszeile im
Kopffeld des Displays erscheint solange der Hinweis "Oven Cold".
1104.3430.11
1.2
D-2
R&S SMR
Inbetriebnahme
Batteriegepuffertes RAM
Der SMR besitzt einen batteriegepufferten statischen Schreib-/Lesespeicher (CMOS-RAM), in dem 50 verschiedene Geräte-Kompletteinstellungen abgespeichert werden können (siehe Kapitel 3, Abschnitt "Geräteeinstellungen speichern und abrufen"). Außerdem werden in dem RAM sämtliche Daten bzw. Listen gespeichert, die
der Anwender selbst eingibt, wie z.B. für List-Modus, Memory Sequence und User Correction des Pegels. Weiter
werden in dem RAM sämtliche Daten der Kalibrierungen festgehalten, die im SMR geräteintern ablaufen (siehe
Kapitel 4, Abschnitt "Kalibrierung" sowie Servicehandbuch Gerät). Zur Versorgung des RAMs dient eine Lithiumbatterie mit einer Lebensdauer von ca. 5 Jahren. Bei einer Entladung der Batterie gehen die gespeicherten Daten
verloren. Der Batteriewechsel ist im Servicehandbuch Gerät, Kapitel "Instandsetzung", beschrieben.
Preset-Einstellung
Durch Drücken der Taste [PRESET] wird ein definierter Einstellzustand erreicht.
Preset-Zustand :
RF-Frequenz
RF-Pegel
Referenzfrequenz
Offsets
Modulationen
Unterbrechungsfreie Pegeleinstellung
Interne Pegelregelung
Benutzerkorrektur
LF-Ausgang
Sweep
List-Modus
Memory Sequence
Unterdrückung der Anzeigen
Schutz der Kalibrierdaten
Gespeicherte Einstellungen
Gespeicherte Daten, Listen usw.
IEC-Bus-Adresse
10 GHz
-20 dBm
intern, adjustment off
0
ausgeschaltet
ausgeschaltet: Level Attenuator mode: Auto
Level Alc: On
Level Ucor: Off
ausgeschaltet
ausgeschaltet
ausgeschaltet
ausgeschaltet
System Security: ungeändert
Protection Lock: ungeändert
ungeändert
ungeändert
ungeändert
Durch Preset werden sämtliche Parameter und Schaltzustände voreingestellt, auch solche von nicht
eingeschalteten Betriebsarten. Die Voreinstellungen, die nicht in der obigen Liste aufgeführt sind, können
den Menüdarstellungen in Kapitel 4 entnommen werden, die jeweils den Preset-Einstellzustand anzeigen.
Funktionsprüfung
Der SMR führt beim Einschalten und permanent während des Betriebs einen Selbsttest durch. Beim
Einschalten werden die ROM-Inhalte und die Batterie des nichtflüchtigen RAMs überprüft. Während des
Betriebs werden die wichtigsten Gerätefunktionen automatisch überwacht. Wird ein Fehler festgestellt,
erscheint in der Statuszeile des Displays der Hinweis "Err". Zur Identifizierung des Fehlers ist die Taste
[ERROR] zu drücken, im Display wird dann eine Beschreibung des/der Fehler angezeigt (siehe Kapitel 9,
"Fehlermeldungen"). Die Rückkehr in das zuletzt aufgerufene Menü erfolgt durch Drücken der Taste
[BACK]. Bei Bedarf können vom Benutzer interne Meßpunkte abgefragt und die Ergebnisse ausgelesen
sowie im Display angezeigt werden. Siehe Servicehandbuch Gerät, Kapitel "Instandsetzung".
Einbau in ein 19"-Gestell
ACHTUNG!
Beim Gestelleinbau auf ungehinderten Lufteinlaß an der Perforation der Seitenwände
sowie ungehinderten Luftauslaß an der Geräterückseite achten.
Der SMR läßt sich mit Hilfe des Gestelladapters ZZA-211 (Idnr. 1096.3260.00) in ein 19"-Gestell
einbauen. Die Einbauanleitung liegt dem Adapter bei.
1104.3430.11
1.3
D-2
Frontansicht
R&S SMR
Darstellung der Front- und Rückansicht
Elemente der Frontplatte
1
EXT1
Eingang externes Modulationssignal wahlweise
für AM, FM, ASK und FSK.
Eingang externes Modulationssignal wahlweise
für AM und FM.
EXT2
2
DISPLAY
Zum Aufbau des Displays siehe Kapitel 3.
3
Parameterfeld
Mit den Parametertasten können alternativ zur Menübedienung die Parameter RF-Frequenz und RF-Pegel
direkt eingegeben werden. Außerdem können komplette
Geräteeinstellungen abgespeichert und aufgerufen werden.
FREQ
LEVEL
SAVE
RCL
Ermöglicht die Einstellung der RF-Frequenz mittels Werteingabe oder Drehknopfvariation. Das
aktuelle Menü bleibt erhalten. Die Rückkehr in
das Menü erfolgt mit der Taste [BACK].
(RF-Frequenzeinstellung auch im Menü
Frequency).
Ermöglicht die Einstellung des RF-Pegels mittels
Werteingabe oder Drehknopfvariation. Das
aktuelle Menü bleibt erhalten. Die Rückkehr in
das Menü erfolgt mit der Taste [BACK].
(RF-Pegeleinstellung auch im Menü Level).
Ermöglicht das Abspeichern der aktuellen Geräteeinstellung. Die Speicherauswahl erfolgt durch die
Eingabe einer Zahl (1...50) und wird mit der Taste
[x1/ENTER] abgeschlossen.
Ermöglicht den Aufruf einer gespeicherten Geräteeinstellung. Die Speicherauswahl erfolgt durch
die Eingabe einer Zahl (1...50) und wird mit der
Taste [x1/ENTER] abgeschlossen.
Siehe dazu Kapitel 3, Abschnitte "Tasten [FREQ] und
[LEVEL] anwenden", "RF-Frequenz", "RF-Pegel"
sowie Abschnitt "Geräteeinstellungen speichern und
aufrufen".
Bild 1-1
Frontansicht
1104.3430.11
1.4
D-2
R&S SMR
Frontansicht
4
DATA INPUT
Zahleneingabefeld
Mit den Zifferntasten können Zahlenwerte, Dezimalpunkt
und Minuszeichen eingegeben werden.
0...9
Gibt die Ziffer ein.
Gibt den Dezimalpunkt ein.
-/
Gibt das Minuszeichen ein.
Löscht die letzte Eingabe (Ziffer, Vorzeichen oder
Dezimalpunkt) - Taste [BACKSPACE].
Einheitentasten mit Enterfunktion
Die Einheitentasten schließen die Werteingabe ab und
legen den Multiplikationsfaktor für die jeweilige Grundeinheit fest.
Die Grundeinheiten werden während der Zahleneingabe
neben dem Eingabefeld im Display angezeigt. Bei Pegeleinstellungen legen die Einheitentasten die Einheit fest.
G/n
dBµV
Wählt Giga/Nano, bei RF-Pegel dBµV.
M/µ
µV
Wählt Mega/Mikro, bei Pegel µV.
k/m
mV
Wählt Kilo/Milli, bei Pegel mV.
x1
Enter
dB(m)
Schließt Eingaben in der Basiseinheit
und einheitenfreie Werteingaben ab,
wählt bei Pegel dBm,
wählt bei Pegeloffset und Pegelschrittweite dB.
Um auf eine andere Pegeleinheit zu wechseln, ist die gewünschte Einheitentaste zu drücken. Der Parameter Level
muß aktiviert sein, z. B. durch Drücken der Taste [LEVEL].
Siehe dazu
wechseln".
Bild 1-1
Kapitel
3,
Abschnitt
"Pegeleinheit
Frontansicht
1104.3430.11
1.5
D-2
Frontansicht
R&S SMR
5
MENU/VARIATION
Menütasten
Die Menütasten greifen auf die Menüs und auf Einstellungen innerhalb der Menüs zu.
SELECT
Bestätigt die mit dem Menücursor
markierte Wahl.
BACK
Bringt den Menücursor in die nächsthöhere Menüebene zurück.
Bewegt den Zifferncursor in der markierten Wertanzeige um eine Position
nach links.
Bewegt den Menücursor in einer
1ausN-Auswahl um eine Position nach
links.
Bewegt den Zifferncursor in der markierten Wertanzeige um eine Position
nach rechts.
Bewegt den Menücursor in einer
1ausN-Auswahl um eine Position nach
rechts.
Drehknopf
Der Drehknopf bewegt den Menücursor über die zur
Auswahl stehenden Parameter einer Menüebene oder er
variiert den Wert eines Parameters. Die Variation erfolgt
entweder in Einer-Schritten oder in einer beliebig vorgebbaren Schrittweite.
Ferner kann durch Drücken des Drehknopfs an einer
ausgewählten Position im Menü die tiefere Ebene bzw. die
jeweilige Einstellung aufgerufen werden (vgl. Funktion der
Taste [SELECT].
Siehe dazu Kapitel 2, Abschnitt "Mustereinstellung für
Erstanwender" und Kapitel 3, Abschnitt "Grundlegende Bedienschritte".
Bild 1-1
Frontansicht
1104.3430.11
1.6
D-2
R&S SMR
Frontansicht
6
FUNCTION
HELP*
Zeigt kontextsensitiven Hilfetext an.
STATUS*
Zeigt den Gerätestatus an.
MOD
ON/OFF
RF
ON/OFF
Schaltet die in Menü Utilities ModKey
ausgewählte Modulation ein bzw. aus.
Schaltet das RF-Signal ein bzw. aus.
Siehe dazu Kapitel 4, Abschnitt "Das Hilfesystem",
Abschnitt "Status" und Kapitel 3, Abschnitt "Tasten
[MOD ON/OFF] und [RF ON/OFF] anwenden".
* Verlassen des Menüs mit der Taste [BACK]
7
PULSE
EXT ALC
RF 50
Eingang zur Triggerung des Pulsgenerators
oder zur direkten Steuerung der Pulsmodulation.
Eingang für die Richtspannung eines
externen Regeldetektors.
Ausgang RF-Signal.
Siehe dazu Kapitel 4, Abschnitte "Interne Pegelregelung ein-/ausschalten", "Pulsmodulation" und
"[RF ON/OFF]-Taste".
8
PRESET
Stellt einen definierten Gerätezustand her.
ERROR*
Zeigt Fehler- und Warnmeldungen an.
LOCAL
Schaltet das Gerät vom REMOTE-Modus
(Fernbedienung) in den LOCAL-Modus
(manuelle Bedienung).
Siehe Kapitel 1, Abschnitt "Preset-Einstellung", Kapitel 9,
"Fehlermeldungen" sowie Kapitel 6, "Fernbedienung".
* Verlassen des Menüs mit der Taste [BACK]
Bild 1-1
Frontansicht
1104.3430.11
1.7
D-2
Frontansicht
R&S SMR
9
QUICK SELECT
Die Menü-Schnellauswahltasten ermöglichen den schnellen
Zugriff auf zwei ausgewählte Menüs.
ASSIGN
Speichert das aktuelle Menü als Menü1 bei
anschließendem Drücken der Taste MENU1
oder als Menü2 bei anschließendem
Drücken der Taste MENU2.
MENU1
Aktiviert das abgespeicherte Menü1.
MENU2
Aktiviert das abgespeicherte Menü2.
Siehe auch Kapitel 3, Abschnitt "Menüschnellauswahl
(QUICK SELECT)".
10
Ein-/Ausschalter
Mit diesem Taster
ausgeschaltet ("O").
wird
Siehe auch Kapitel
/ausschalten".
Bild 1-1
das
1,
Gerät
ein-
Abschnitt
("I")
und
"Gerät
ein-
Frontansicht
1104.3430.11
1.8
D-2
R&S SMR
Rückansicht
Elemente der Rückplatte
3
REF
LF
REF
Ausgang LF-Signal des internen LF-Generators.
Ausgang des internen 10-MHz-Referenzsignals
bei Referenz intern.
Eingang für die externe Referenzfrequenz 10 MHz
bei Referenz extern.
4
RS 232
AUX
LF
5
2
6
IEEE 488
Siehe auch Kapitel 4, Abschnitte "LF-Ausgang" und
"Referenzfrequenz intern/extern (REF OSC)".
Netzspannungsanschluß und
Sicherungshalter
7
Siehe auch Kapitel 1, Abschnitt "Netzsicherungen".
3
AUX
EXT 1
EXT 2
PULSE
EXT ALC
IF
2
AUTOMATIC POWER SELECTION INPUT : 100 ... 120 V / 200 ... 240 V 50 ... 60 Hz 240 VA
F 1 / F 2 : IEC 127 - T 2.5 H / 250 V
1
V /GHz
X AXIS
Pin
Benennung Belegung
1
MARKER
Ausgang Markensignal für die
Betriebsart Sweep.
2
BLANK
Eingang Austastsignal für die
Betriebsart Sweep.
3
TRIGGER
Eingang zur Triggerung von Sweep,
Memory Sequence und List-Modus.
4
STOP
Eingang zum Anhalten des Sweeps.
5
Z-AXIS
kombiniertes MARKER/BLANK-Signal
6-9
MASSE
9
RF
8
TRIG / STOP
SYNC
PULSE / VIDEO
REF
REF
LF
1
Schnittstelle für direkte Kontrolle von zusätzlichen externen
Geräten.
Bild 1-2
Rückansicht
1104.3430.11
1.9
D-2
Rückansicht
R&S SMR
3
4
AUX
RS 232
RS-232 RS-232-C-Schnittstelle,
Verwendung für Software-Update und Fernbedienung. Die Pinbelegung entspricht der eines
PCs.
Siehe Kapitel 5, Abschnitt "RS-232-C-Schnittstelle".
5
5
IEEE 488
2
AUTOMATIC POWER SELECTION INPUT : 100 ... 120 V / 200 ... 240 V 50 ... 60 Hz 240 VA
F 1 / F 2 : IEC 127 - T 2.5 H / 250 V
4
IEEE 488
SCPI
IEC 625
IEC-Bus (IEEE 488)
IEEE 488
Schnittstelle für Fernbedienung
Siehe auch Kapitel 5, "Fernbedienung".
6
EXT ALC
IF
625
6
7
EXT 2
PULSE
IF
EXT 1
IF-Eingang DC...700 MHz (nur mit Option SMR-B23/SMR-B24).
7
V /GHz
X AXIS
EXT 2
EXT ALC
Verlegung des Eingangs EXT1 von der
Front- auf die Rückseite des Gerätes. Nur
mit Option SMR-B19/SMR-B20 vorhanden.
EXT2
Verlegung des Eingangs EXT2 von der
Front- auf die Rückseite des Gerätes. Nur
mit Option SMR-B19/SMR-B20 vorhanden.
PULSE
Verlegung des Eingangs PULSE von der
Front- auf die Rückseite des Gerätes. Nur
mit Option SMR-B19/SMR-B20 vorhanden.
EXT ALC
Verlegung des Eingangs EXT ALC von der
Front- auf die Rückseite des Gerätes. Nur
mit Option SMR-B19/SMR-B20 vorhanden.
9
RF
Bild 1-2
PULSE
EXT1
8
SYNC
PULSE / VIDEO
REF
REF
LF
1
TRIG / STOP
EXT 1
Rückansicht
1104.3430.11
1.10
D-2
R&S SMR
Rückansicht
TRIG / STOP
X-AXIS
Der Ausgang liefert bei eingeschaltetem
Sweep eine Spannungsrampe von 0...10 V.
V/GHz
Ausgang frequenzproportionale Spannung,
umschaltbar von 0,5 V/GHz auf 1 V/GHz.
Eingang sowohl zur Triggerung von Sweep,
Memory Sequence und List-Modus als auch
zum Anhalten des Sweeps.
4
3
V / GHz
TRIG/STOP
Siehe auch Kapitel 4, Abschnitte "Sweepeingänge",
"Sweepausgänge".
5
RS 232
AUX
X AXIS
IEEE 488
2
AUTOMATIC POWER SELECTION INPUT : 100 ... 120 V / 200 ... 240 V 50 ... 60 Hz 240 VA
F 1 / F 2 : IEC 127 - T 2.5 H / 250 V
8
9
6
7
EXT 2
PULSE
SYNC
Verlegung des Ausgangs RF von der Frontauf die Rückseite des Gerätes. Nur mit
Option SMR-B19/SMR-B20 vorhanden.
PULSE/VIDEO Ausgang des Pulsgenerators oder VideoAusgang (nur mit Option SMR-B14).
SYNC
Ausgang SYNC-Signal für Pulsmodulation.
EXT 1
Siehe auch Kapitel 4, Abschnitte "Pulsmodulation",
"PULSE/VIDEO-Ausgang".
V /GHz
X AXIS
8
TRIG / STOP
SYNC
PULSE / VIDEO
REF
REF
9
RF
LF
1
PULSE / VIDEO
RF
EXT ALC
IF
RF
Bild 1-2
Rückansicht
1104.3430.11
1.11
D-2
R&S SMR
2
Mustereinstellung für Erstanwender
Kurzeinführung
Das vorliegende Kapitel gibt eine Kurzeinführung mit Mustereinstellungen für Erstanwender und
ermöglicht somit einen schnellen Einstieg in die Gerätebedienung.
Mustereinstellung für Erstanwender
Einstellung von Frequenz und Pegel des RF-Ausgangssignals
Zunächst werden Frequenz und Pegel des RF-Ausgangssignals über die Tasten [FREQ] und [LEVEL]
im DATA INPUT-Feld auf folgende Werte eingestellt:
- Frequenz
2,5 GHz
- Pegel
10 dBm
Bedienschritte
Erläuterungen
MENU / VARIATION
PRESET
SELECT
RF auf 2,5 GHz einstellen.
DATA INPUT
FREQ
2
.
5
G
n
[dBµV]
1
0
x1
ENTER
dB(m)
Der Menücursor markiert die permanente Pegelanzeige.
Menücursor zurück in das Menüfeld
setzen.
BACK
1134.9108.11
Der Menücursor markiert die permanente Frequenzanzeige.
Pegel auf 10 dBm einstellen.
DATA INPUT
LEVEL
Gerät in den definierten Zustand rücksetzen. Taste [SELECT] drücken.
2.1
D-1
Mustereinstellung für Erstanwender
R&S SMR
AM-Modulation des Ausgangssignals
Anschließend wird das Ausgangssignal amplitudenmoduliert:
- AM-Modulationsgrad 30,0 %
- AM-Signal
1-kHz-Sinus
Bedienschritte
Erläuterungen
MENU / VARIATION
MENU / VARIATION
.
Modulation
SELECT
.
MENU / VARIATION
MENU / VARIATION
.
AM
SELECT
MENU / VARIATION
MENU / VARIATION
.
AM Depth
SELECT
.
.
0
Taste [SELECT] oder Drehknopf
drücken.
Parameter AM Depth mit Drehknopf
auswählen.
Taste [SELECT] oder Drehknopf
drücken.
Modulationsgrad 30,0 % eingeben
und mit Taste [x1/Enter] bestätigen.
x1
ENTER
Menücursor mit Taste [BACK] zurück
auf AM Depth setzen.
BACK
MENU / VARIATION
MENU / VARIATION
.
AM Source
SELECT
.
1134.9108.11
Untermenü AM auswählen.
Der Menücursor markiert den Einstellwert.
DATA INPUT
0
Taste [SELECT] oder Drehknopf
drücken. Das Untermenü erscheint.
Das AM-Einstellmenü erscheint.
.
3
Menü Modulation mit Drehknopf
auswählen.
AM Source mit Drehknopf
auswählen.
Taste [SELECT] oder Drehknopf
drücken.
Ein Pop-up Menü öffnet sich mit der
aktuellen 1ausN-Auswahl.
2.2
D-1
R&S SMR
Mustereinstellung für Erstanwender
Bedienschritte
Erläuterungen
MENU / VARIATION
MENU / VARIATION
.
LFGen
SELECT
Die Auswahlmarke markiert LFGen.
Taste [SELECT] oder Drehknopf
drücken.
.
Taste [BACK] drücken.
BACK
MENU / VARIATION
MENU / VARIATION
.
LFGen Freq
SELECT
.
MENU / VARIATION
MENU / VARIATION
.
1k
SELECT
.
Bild 2-1
LF-Generator als Modulationsquelle
mit Drehknopf auswählen.
Parameter LFGen Freq mit
Drehknopf auswählen.
Taste [SELECT] oder Drehknopf
drücken. Der Menücursor markiert
die aktuelle Frequenzauswahl.
Frequenz des LF-Generators auf
1 kHz einstellen.
Die Auswahlmarke markiert 1 kHz.
Taste [SELECT] oder Drehknopf
drücken.
Die AM-Modulationseinstellung ist
damit abgeschlossen.
Die Anzeigen am Display sind in Bild
2-1 dargestellt.
Display nach AM-Einstellung
1134.9108.11
2.3
D-1
Mustereinstellung für Erstanwender
R&S SMR
Eingabe der Schrittweite
In der folgenden Einstellung wird im Anschluß an die vorangehende Einstellung eine RF-Frequenz von
4,2 GHz und eine Schrittweite von 12 kHz für die RF-Frequenzvariation eingegeben.
Bedienschritte
BACK
Erläuterungen
BACK
BACK
MENU / VARIATION
MENU / VARIATION
.
Frequency
SELECT
.
MENU / VARIATION
MENU / VARIATION
.
Frequency
SELECT
.
.
Menü Frequency mit Drehknopf
auswählen.
Taste [SELECT] oder Drehknopf
drücken. Das Frequenz-Einstellmenü
erscheint.
Parameter Frequency auswählen.
Taste [SELECT] oder Drehknopf
drücken. Der Menücursor markiert
den Einstellwert.
Frequenz 4,2 GHz eingeben.
DATA INPUT
4
Menücursor in 3 Schritten zum
Hauptmenü zurücksetzen.
2
G
n
[dBµV]
Taste [BACK] drücken. Der Menücursor springt zurück auf Frequency.
BACK
MENU / VARIATION
MENU / VARIATION
.
Knob Step User
SELECT
Parameter Knob Step User mit
Drehknopf auswählen.
Taste [SELECT] oder Drehknopf
drücken.
.
Schrittweite 12 kHz eingeben.
DATA INPUT
1
2
k
m
mV
Taste [BACK] drücken. Der Menücursor springt zurück auf Knob Step
User.
BACK
1134.9108.11
2.4
D-1
R&S SMR
Mustereinstellung für Erstanwender
Bedienschritte
Erläuterungen
MENU / VARIATION
MENU / VARIATION
.
Knob Step
SELECT
Ein Pop-up-Menü mit den zur Auswahl stehenden Optionen öffnet sich.
.
User (benutzerdefinierte Schrittweite)
mit Drehknopf auswählen.
MENU / VARIATION
.
User
Damit wird bei Drehknopfvariation die
Schrittweite 12 kHz verwendet.
BACK
.
Bild 2-2
Parameter Knob Step mit Drehknopf
auswählen. Taste [SELECT] oder
Drehknopf drücken.
Taste [BACK] drücken. Der Menücursor springt zurück auf Knob Step.
Display nach Mustereinstellung
1134.9108.11
2.5
D-1
R&S SMR
3
Aufbau des Displays
Manuelle Bedienung
Das vorliegende Kapitel zeigt den Aufbau des Displays und erläutert manuelle Bedienschritte wie
Aufrufen der Menüs, Auswahl und Ändern von Parametern, Anwenden des Listeneditors am Beispiel
von Memory Sequence sowie die SAVE/RECALL-Funktion. Es zeigt ferner eine Menüübersicht über die
mit dem Gerät und seinen Optionen verfügbaren Funktionen.
Zum Einstieg in die Bedienung siehe die Mustereinstellungen in Kapitel 2, "Kurzeinführung".
Aufbau des Displays
(1)
(2)
(3)
Bild 3-1
Aufbau des Displays
(1) Kopffeld
Das Kopffeld des Displays zeigt Frequenz und Pegel des RF-Ausgangssignals an.
In der Betriebsart RF-Sweep erscheinen zweizeilig übereinander die Start- und die
Stoppfrequenz. Entsprechend werden in der Betriebsart Level-Sweep Start- und
Stoppegel angezeigt. Bei User Correction On werden zweilig die aktuelle Frequenz
und der entsprechende Korrekturwert angezeigt.
(2) Statuszeile
Die Statuszeile zeigt links den jeweiligen Menüpfad für das darunterliegende Menü
an, rechts die Betriebsart und den Betriebszustand des Gerätes. In der Statuszeile
erscheinen auch Fehlermeldungen und Warnhinweise.
(3) Menüfelder
Die Anzeigefelder unterhalb der Statuszeile sind für die Menüdarstellungen reserviert. Die Bildinhalte dieser Felder wechseln in Abhängigkeit vom gewählten Menü.
Die unterste Menüebene zeigt das Einstellmenü. In diesem werden die Einstellzustände angezeigt, die in Zusammenhang mit dem ausgewählten Menü stehen.
Die Einstellungen erfolgen in Auswahl- bzw. Eingabefenstern, die beim Aktivieren
der gerade gültigen Einstellung aufgerufen werden.
1134.9108.11
Menücursor
Der Menücursor zeigt dem Benutzer, an welcher Stelle im Menü er
sich befindet. Die Position des Menücursors ist aus der inversen
Schreibweise des Begriffes ersichtlich (weiße Schrift auf
schwarzem Hintergrund).
Zifferncursor
Der Zifferncursor markiert bei Wertanzeigen in Form eines hellen
Feldes die Stelle, die mit dem Drehknopf variiert werden kann.
3.1
D-2
Grundlegende Bedienschritte
R&S SMR
Grundlegende Bedienschritte
Zur Bedienung des Gerätes werden im Display Menüs aufgerufen. Aus den Menüs sind sämtliche
Einstellmöglichkeiten und der aktuelle Einstellzustand ersichtlich. Durch Zugriff auf die Menüs können
sämtliche Einstellungen vorgenommen werden.
RF-Frequenz und RF-Pegel sind auch außerhalb der Menübedienung mit den Tasten [FREQ] und
[LEVEL] einstellbar. RF-Signal und Modulation können auch außerhalb der Menübedienung mit den
Tasten [RF ON/OFF] bzw. [MOD ON/OFF] ein-/ausgeschaltet werden.
Menüs aufrufen
Zugriff auf die Menüs erfolgt mit dem Drehknopf [VARIATION] und mit den Tasten [SELECT] und [BACK].
Drehknopf
Der Drehknopf [VARIATION] bewegt den Menücursor über die zur Auswahl stehenden
Positionen einer Menüebene. Ist am rechten Rand eines Menüs ein "Scrollbar"
(Bildlaufleiste) sichtbar, so ist das Menü größer als das Sichtfenster. Wird der
Menücursor zum Rand des Sichtfensters bewegt, erscheinen die verdeckten Zeilen.
Drückt man den Drehknopf an einer ausgewählten Position, so werden die tiefere
Menüebene bzw. die jeweiligen Einstellmöglichkeiten aufgerufen. Der Drehknopf hat
dann die gleiche Funktion wie die Taste [SELECT].
Drückt man den Drehknopf in einem Eingabefeld oder Popup-Menü, so wird das
nächste Eingabefeld oder Popup-Menü aufgerufen. Der Drehknopf hat dann die
gleiche Funktion wie die Taste [SELECT].
Drückt man den Drehknopf bei der Auswahl [BACK], so springt der Cursor in das
zuletzt aufgerufene Menü zurück.
Taste [SELECT]
Die Taste [SELECT] bestätigt die mit dem Menücursor markierte Wahl. Je nach
Position wird die nächsttiefere Menüebene oder die jeweilige Einstellung aufgerufen.
Drückt man [SELECT] in einem Eingabefeld oder Popup-Menü, so wird das nächste
Eingabefeld oder Popup-Menü aufgerufen.
Taste [BACK]
Die Taste [BACK]
- führt den Menücursor in die nächsthöhere Menüebene zurück; dabei rückt der
Menücursor nach links in die vorhergehende Spalte der Menüstruktur,
- setzt den Menücursor von der Frequenz- oder Pegel-Wertanzeige im Kopffeld in
das Menüfeld auf das zuletzt aufgerufene Menü zurück,
- schließt die mit den Tasten [STATUS], [HELP] und [ERROR] aufgerufenen
Anzeigeseiten wieder.
Einstellungen erfolgen in den Einstellmenüs am rechten Displayrand.
Bild 3-2
Beispiel Modulation-AM-Menü
1134.9108.11
3.2
D-2
R&S SMR
Grundlegende Bedienschritte
Parameter auswählen und ändern
Parameter auswählen � Den Menücursor mit dem Drehknopf auf den Namen des gewünschten
Parameters setzen, z.B. auf AM Depth im AM-Menü, siehe Bild 3-2.
Einstellwert ändern
� Parameter auswählen.
� Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Der Menücursor wechselt vom ausgewählten Parameter in der linken Spalte
des Einstellmenüs auf den Einstellwert nach rechts, z.B. von AM Depth auf
30%, siehe Bild 3-2.
per Werteingabe
� Erste Ziffer des neuen Wertes oder Minuszeichen drücken.
Der alte Wert wird gelöscht, die Eingabe im markierten Feld angezeigt.
� Weitere Ziffern eingeben.
� Eingabe mit einer Einheitentaste oder, bei Eingaben in der Basiseinheit bzw.
bei einheitenfreien Eingaben, mit der Taste [1x/Enter] abschließen.
� Taste [BACK] drücken oder mit Drehknopf Auswahl BACK markieren und
anschließend Drehknopf drücken.
Der Menücursor springt zurück auf den zugehörigen Parameter.
mit Drehknopf
� Den Zifferncursor (helles Feld) mit den Tasten [�] [] an die Stelle des
Einstellwertes setzen, die variiert werden soll.
� Drehknopf betätigen.
Der Einstellwert wird an der Cursorposition in Einer-Schritten variiert.
Hinweis: RF-Frequenz und RF-Pegel können mit dem Drehknopf auch in
beliebig vorgebbarer Schrittweite variiert werden. Im jeweiligen
Einstellmenü (Frequency bzw. Level) wird dazu die Schrittweite
als Knob Step User eingegeben und der Knob Step von Decimal
auf User gesetzt. Als Hinweis darauf, daß die Schrittweite auf den
programmierten Wert umgestellt ist, verschwindet das helle Feld
als Symbol des Zifferncursors in der betreffenden Wertanzeige.
1134.9108.11
3.3
D-2
Grundlegende Bedienschritte
1ausN-Auswahl
R&S SMR
� Parameter auswählen.
� Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Ein Pop-up-Menü mit den zur Auswahl stehenden Einstellungen öffnet sich.
� Mit dem Drehknopf oder mit den Cursortasten [ ] [ ] den Menücursor auf
die gewünschte Position setzen.
� Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Damit ist die Einstellung erfolgt.
Pop-up-Menü schließen, die gültige Einstellung wird am rechten Displayrand
angezeigt.
� Taste [BACK] drücken oder mit Drehknopf Auswahl BACK markieren und
anschließend Drehknopf drücken.
Der Menücursor springt in die nächsthöhere Ebene zurück.
Menüschnellauswahl (QUICK SELECT)
Die Tasten des Bedienfelds QUICK SELECT werden benutzt, um schnell mit einem Tastendruck
ausgewählte Menüs aufzurufen.
Menüs abspeichern
� Gewünschten Bedienzustand des aktuellen Menüs herstellen.
� Taste [ASSIGN] drücken.
� Taste [MENU1] oder [MENU2] drücken.
Das aktuelle Menü wird als Menü1 oder Menü2 abgespeichert. Insgesamt
sind also 2 Menüs abspeicherbar.
Menüs aufrufen
1134.9108.11
� Taste [MENU1] oder [MENU2] drücken.
Das gespeicherte Menü1 oder Menü2 erscheint am Display. Dabei wird genau
der Bedienzustand wieder hergestellt, der zum Zeitpunkt des Abspeicherns
aktuell war. Lediglich geöffnete Editoren und Pop-ups werden nicht wieder
hergestellt.
3.4
D-2
R&S SMR
Grundlegende Bedienschritte
Tasten [FREQ] und [LEVEL] anwenden
RF-Frequenz und RF-Pegel sind auch außerhalb der Menübedienung direkt mit den Tasten [FREQ] und
[LEVEL] einstellbar.
Taste [FREQ] / [LEVEL] � Taste [FREQ] bzw. [LEVEL] drücken.
Die Frequenz- bzw. die Pegelanzeige im Kopffeld des Displays ist markiert.
Das aktuelle Menü am Display bleibt erhalten.
� Wert anhand von Werteingabe oder Drehknopf ändern.
� Taste [BACK] oder Drehknopf drücken.
Der Menücursor springt auf die zuletzt markierte Position im Menü.
Tasten [RF ON/OFF] und [MOD ON/OFF] anwenden
RF-Signal und Modulation können auch außerhalb der Menübedienung mit den Tasten [RF ON/OFF]
bzw. [MOD ON/OFF] ein- oder ausgeschaltet werden (siehe auch Abschnitte "Taste [RF ON/OFF]" und
Abschnitt "Taste [MOD ON/OFF]").
Taste [RF ON/OFF]
� Taste [RF ON/OFF] drücken.
Das RF-Ausgangssignal ist an-/ausgeschaltet.
IEC-Bus-Kurzbefehl: :OUTP:STAT ON
Taste [MOD ON/OFF]
� Taste [MOD ON/OFF] drücken.
Die Modulation ist an-/ausgeschaltet.
Für diese Einstellung gibt es keinen direkten IEC-Bus-Befehl.
Modulationen müssen einzeln in den entsprechenden Subsystemen
bzw. ausgeschaltet werden. Im Menü Utilities – ModKey läßt
auswählen, ob bei Mod Off alle oder nur eine einzelne Modulation
oder ausgeschaltet werden sollen.
Die
einsich
ein-
Pegeleinheit wechseln
Für den Pegel kann die Einheit des eingestellten Wertes ohne neue Werteingabe gewechselt werden.
Pegeleinheit wechseln
� Parameter Level aktivieren.
- Taste [LEVEL] drücken oder
- Menücursor im Menü Level auf den Einstellwert des Parameters
Amplitude setzen.
� Einheitentaste mit gewünschter Pegeleinheit drücken.
Der Pegel wird in der gewünschten Einheit angezeigt.
1134.9108.11
3.5
D-2
Grundlegende Bedienschritte
R&S SMR
Eingabe korrigieren
Zifferneingaben können vor dem Abschluß der Eingabe durch eine der folgenden Tasten korrigiert
werden:
Taste [-/�]
Die Backspace-Taste löscht den eingegebenen Wert ziffernweise. Beim
Löschen der letzten Ziffer wird das Vorzeichen getoggelt.
Taste [BACK]
Drücken der Taste [BACK] löscht die gesamte Eingabe und bringt den alten
Wert wieder zur Anzeige.
Für eine anschließende neue Eingabe im Einstellmenü ist der Menücursor
mit der Taste [SELECT] wieder auf den Einstellwert zu setzen.
Für eine anschließende neue Eingabe über die Tasten [FREQ] oder [LEVEL]
muß die entsprechende Taste wieder gedrückt werden.
Tasten [FREQ]/[LEVEL]
1134.9108.11
Bei einer Frequenz- oder Pegeleingabe durch die Tasten [FREQ] oder
[LEVEL] löscht ein nochmaliges Drücken der Taste [FREQ] bzw. [LEVEL] die
gesamte Eingabe und stellt den alten Wert wieder her.
3.6
D-2
R&S SMR
Listeneditor
Listeneditor
Der SMR bietet die Möglichkeit, Listen zu erzeugen, die für Einstellabläufe (List-Modus, Memory
Sequence) oder für die vom Benutzer definierbare Pegelkorrektur (Ucor) verwendet werden. Diese Listen
bestehen aus Elementen (Tupel), die durch einen Index und mindestens einen Parameter pro Index
definiert sind. Jede Liste ist durch einen eigenen Namen gekennzeichnet und über diesen Namen
auswählbar. Der Zugriff auf die Listen erfolgt in den jeweilig zugeordneten Menüs, so z.B. auf die Einstellabläufe von Frequenz- und Pegelwertepaaren im Menü List. Das Erstellen und Bearbeiten der Listen wird
in diesem Abschnitt am Beispiel des List-Modus (Menü List, siehe Bild 3-3) eingehend erläutert.
Menüauswahl: List
Bild 3-3
Menü List
Die Einstellungen für Mode, Reset List, Current Index usw. sind für die allgemeine Beschreibung des
Listeneditors irrelevant und werden im Kapitel 4, Abschnitt "List-Modus" näher beschrieben.
Die Menüzeilen Select List, Delete List und Edit List sind immer vorhanden. Sie sind für Auswahl und
Löschen von Listen sowie zum Aufrufen der Editierfunktionen reserviert.
Select List
Öffnet ein Auswahlfenster, in dem aus 10 vorhandenen Listen eine Liste
ausgewählt werden kann. In dieser Zeile wird immer die aktive Liste markiert (siehe
Abschnitt "Listen auswählen").
Delete List
Öffnet ein Auswahlfenster, in dem die Liste ausgewählt werden kann, deren Inhalt
gelöscht werden soll (siehe Abschnitt "Listen löschen").
Edit List
Auswahl der Editierfunktion für die Bearbeitung der Listen. Durch die Auswahl wird
automatisch ein Pop-up-Menü mit folgenden Editierfunktionen geöffnet (siehe
Abschnitt "Listen editieren"):
Insert
Einfügen von Elementen in eine Liste.
Fill
Füllen einer Liste mit Elementen.
Edit/View
Bearbeitung der einzelnen Elemente.
Delete
Löschen von Elementen einer Liste.
Fill, Edit/View und Delete erscheinen nicht bei leeren Listen. In diesem Fall ist nur
Insert verfügbar.
1134.9108.11
3.7
D-2
Listeneditor
Attenuator Mode
Atten Fixed Range
1134.9108.11
R&S SMR
Auto
Normalbetrieb. Die mechanisch schaltende Eichleitung schaltet in
einer 10-dB-Stufung bei festen Schaltpunkten.
IEC-Bus-Befehl
:OUTP:AMOD AUTO
Fixed
Pegeleinstellungen erfolgen ohne Schalten der Eichleitung (siehe
Abschnitt "Unterbrechungsfreie Pegeleinstellung").
IEC-Bus-Befehl
:OUTP:AMOD FIX
Anzeige des Pegelbereiches, in welchem in der Betriebsart "Attenuator Mode
Fixed" der Pegel unterbrechungsfrei eingestellt wird.
3.8
D-2
R&S SMR
Listeneditor
Liste auswählen - Select List
� Mit dem Drehknopf gewünschte Liste markieren (siehe Bild 3-4).
� Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Die selektierte Liste wird in die Geräteeinstellung übernommen. Das Auswahlfenster wird
geschlossen. Die ausgewählte Liste wird unter Select List angezeigt.
Auswahl:
Select List
Bild 3-4
Select List-Auswahlfenster
LIST0
Die aktuell eingestellte Liste, hier List0, ist im Auswahlfenster durch die
Auswahlmarke gekennzeichnet.
0100
Die Länge der Liste, hier 100 Elemente, wird in der rechts anschließenden
Spalte angegeben.
Listen löschen - Delete List
� Mit dem Drehknopf gewünschte Liste markieren (siehe Bild 3-5).
� Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Folgende Sicherheitsabfrage erscheint:
"Are you sure? Press SELECT to confirm BACK to cancel".
� Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Der Inhalt der Liste wird gelöscht. Wird die Abfrage hingegen mit der Taste [BACK] quittiert, bleibt der
Inhalt erhalten. Das Auswahlfenster wird durch das Quittieren der Sicherheitsabfrage automatisch
geschlossen.
Auswahl:
Delete List
Bild 3-5
Delete List-Auswahlfenster
1134.9108.11
3.9
D-2
Listeneditor
R&S SMR
Listen editieren – Edit List
Durch die Auswahl von Edit List wird automatisch das Pop-up-Menü mit den Editierfunktionen geöffnet.
Editierfunktion Insert (siehe Bild 3-6)
Die Funktion Insert fügt vor dem Element mit dem gegebenen Startindex “At“ die gewünschte Anzahl
“Range“ von Elementen mit konstanten oder linear ansteigenden/abfallenden Werten “Increment“ ein.
Alle Elemente, die bisher ab Startindex abgelegt waren, werden ans Ende des einzufügenden Bereichs
verschoben.
Das Einfügen in die Liste geschieht folgendermaßen:
Der Menücursor markiert nach Auswahl von Insert den Menüpunkt Insert At.
� Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Der Menücursor markiert den Wert für At.
� Indexwert mit Drehknopf variieren oder mit den Zahlentasten und Taste [ENTER] eingeben.
� Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Der Menücursor markiert den Wert für Range.
� Wert mit Drehknopf variieren oder mit den Zahlentasten und Taste [ENTER] eingeben.
� Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Der Menücursor markiert den Wert für Start Frequency.
� Startwert für Frequency mit Drehknopf variieren oder mit den Zahlentasten und Taste [ENTER]
eingeben.
� Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Der Menücursor markiert den Wert für Increment Frequency.
� Wert des gewünschten Inkrements mit Drehknopf variieren oder mit den Zahlentasten und Taste
[ENTER] eingeben.
� Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Der Menücursor markiert den Wert für Power.
� Startwert für Power mit Drehknopf variieren oder mit den Zahlentasten und Taste [ENTER] eingeben.
� Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Der Menücursor markiert den Wert für Increment Power.
� Wert des gewünschten Inkrements mit Drehknopf variieren oder mit den Zahlentasten und Taste
[ENTER] eingeben.
� Der Cursor markiert Execute. Durch Betätigen der Taste [SELECT] oder des Drehknopfes wird der
Einfügevorgang ausgelöst. Der Menücursor springt zurück auf Edit List.
Durch Betätigen der Taste [BACK] wird das Eingabefenster verlassen, ohne daß eine Änderung erfolgt.
Der Menücursor markiert dann Edit List.
1134.9108.11
3.10
D-2
R&S SMR
Listeneditor
Auswahl:
Insert
Bild 3-6
Editierfunktion Insert
Insert At
Eingabe des Startindex.
Range
Anzahl der einzufügenden Elemente.
Start Frequency
Eingabe des Anfangswerts für Frequency.
Increment Frequency
Eingabe des Inkrements zwischen zwei aufeinanderfolgenden Werten für
Frequency. Wird als Inkrement 0 angegeben, erreicht man, daß identische
Werte eingefügt werden.
Power
Eingabe des Anfangswerts für Power.
Increment Power
Eingabe des Inkrements zwischen zwei aufeinanderfolgenden Werten für
Power. Wird als Inkrement 0 angegeben, erreicht man, daß identische Werte
eingefügt werden.
Execute
Startet den Einfügevorgang. Nach dem Ausführen der Funktion springt der
Menücursor auf Edit List zurück.
1134.9108.11
3.11
D-2
Listeneditor
R&S SMR
Editierfunktion Fill (siehe Bild 3-7)
Mit der Funktion Fill wird ein Parameter innerhalb eines definierten Bereichs mit konstanten oder linear
ansteigenden/abfallenden Werten überschrieben. Durch Betätigen der Taste [BACK] wird das Eingabefenster verlassen, ohne daß eine Änderung ausgeführt wird.
Überschreitet der Füllbereich das Ende der Liste, so wird die Liste automatisch verlängert.
Das Füllen einer Liste geschieht analog zum Einfügen in eine Liste, siehe "Editierfunktion Insert".
Auswahl:
Fill
Bild 3-7
Editierfunktion Fill
Fill At
Eingabe des Startindex.
Range
Anzahl der Elemente, die eingefügt werden sollen.
Parameter
Auswahl, auf welchen der Parameter (Frequency, Power) die Füllfunktion
wirken soll. Diese Menüoption entfällt, falls die Liste nur Elemente mit einem
Parameter enthält.
Start Frequency
Eingabe des Anfangswerts für den ausgewählten Parameter. Die Option wird
nur angezeigt, wenn unter Parameter Frequency ausgewählt ist.
Increment Frequency
Eingabe des Inkrements zwischen zwei aufeinanderfolgenden Werten. Wird
als Inkrement 0 angegeben, erreicht man einen Füllvorgang mit identischen
Werten. Diese Option wird nur angezeigt, wenn unter Parameter Frequency
ausgewählt wurde.
Power
Eingabe des Anfangswerts für den ausgewählten Parameter. Die Option wird
nur angezeigt, wenn unter Parameter Power ausgewählt ist.
Execute
Startet den Füllvorgang. Nach dem Ausführen der Funktion springt der
Menücursor auf Edit List zurück.
1134.9108.11
3.12
D-2
R&S SMR
Listeneditor
Editierfunktion Edit/View (siehe Bild 3-8)
Die Funktion Edit/View ermöglicht es, die ganze Liste anzusehen oder einzelne Werte in der Liste zu
ändern.
Markiert der Cursor einen Wert in der linken Spalte der Liste, verläßt man durch Betätigen der Taste
[BACK] den Edit/View-Modus. Der Menücursor springt zurück auf Edit List.
Es gibt keine eigene Funktion für das Speichern der Liste. Das bedeutet, daß jede Modifikation der Liste
in den internen Datensatz übernommen wird und bei Verlassen der Edit/View-Funktion wirkt.
Auswahl:
Edit
Bild 3-8
Editierfunktion Edit
List
Angabe der Nummer der Liste.
Free
Verfügbarer Platz. Free 1900 bedeutet, daß insgesamt Platz für 1900
Parametertupel (Elemente) im Listenspeicher verfügbar ist.
Len
Belegter Platz. Len 0100 bedeutet, daß die aktuelle Liste 100 Elemente im
Listenspeicher belegt.
Index auswählen
� Mit dem Drehknopf den Index markieren bzw. den Wert des Index direkt
über die Zahlentasten eingeben.
Parameter ändern
� Mit Taste [SELECT] oder Drehknopf den zu ändernden Wert (Frequenz,
Power) ansteuern.
� Mit Drehknopf Zahlenwert variieren oder mit den Zahlentasten und Taste
[ENTER] eingeben.
� Bei Betätigung der Taste [BACK] springt der Menücursor in die nächste links
anschließende Spalte bzw. in das Menü Edit List zurück.
1134.9108.11
3.13
D-2
Listeneditor
R&S SMR
Editierfunktion Delete (siehe Bild 3-9)
Mit der Funktion Delete werden die Elemente des angegebenen Bereichs gelöscht. Dabei entsteht keine
Lücke in der Liste, sondern die restlichen Elemente rücken vor. Wenn der gegebene Bereich das Ende
der Liste überschreitet, wird bis zum Listenende gelöscht.
Die Eingabe erfolgt analog zum Einfügen in eine Liste, siehe "Editierfunktion Insert".
Durch Betätigen der Taste [BACK] wird das Eingabefenster verlassen, ohne daß eine Änderung erfolgt.
Der Menücursor markiert dann Edit List.
Auswahl:
Delete
Bild 3-9
Editierfunktion Delete
Delete At
Eingabe des ersten zu löschenden Elements der Liste.
Range
Anzahl der zu löschenden Elemente.
Execute
Startet den Löschvorgang. Nach dem Ausführen der Funktion springt der
Menücursor auf Edit List zurück.
1134.9108.11
3.14
D-2
R&S SMR
Geräteeinstellungen speichern und aufrufen
Geräteeinstellungen speichern und aufrufen
(SAVE / RECALL) Funktionen
Es können 50 komplette Geräteeinstellungen auf den Speicherplätzen 1 bis 50 abgespeichert werden.
Erläuterungen
Bedienschritte
Aktuelle Geräteeinstellung auf Speicherplatz 12 abspeichern.
DATA INPUT
1
SAVE
2
x1
ENTER
dB(m)
Geräteeinstellung des Speicherplatzes 12 aufrufen.
DATA INPUT
1
RCL
2
x1
ENTER
dB(m)
Die Ziffernanzeige während einer Save- oder Recall-Eingabe wird in einem Fenster eingeblendet.
Ist eine Geräteeinstellung abgespeichert, in der ein Sweep eingeschaltet war, so wird der Sweep mit
dem Recall gestartet.
Mit dem Parameter Exclude From Recall der Menüs Frequency und Level-Level kann festgelegt
werden, ob beim Laden einer Geräteeinstellung die gespeicherte RF-Frequenz und der RF-Pegel
ebenfalls geladen werden, oder ob die aktuellen Einstellungen erhalten bleiben.
IEC-Bus-Befehl Abspeichern:
"*SAV 12"
IEC-Bus-Befehl Aufrufen:
"*RCL 12"
Hinweis:
Der Inhalt von Listen, die für den List-Modus oder die Benutzerkorrektur (Ucor) benutzt
werden, wird nicht im Save-Speicher abgelegt. Er ist unter dem jeweiligen Listennamen
gespeichert und abrufbar. Beim Aufrufen von Geräteeinstellungen, die auf Listendaten
zurückgreifen (wie z.B. Pegeleinstellung mit Ucor), wird der aktuelle Listeninhalt verwendet.
Der ist, falls er geändert wurde, nicht mehr mit dem Listeninhalt zum Zeitpunkt des
Abspeicherns identisch.
1134.9108.11
3.15
D-2
Menü-Übersicht
R&S SMR
Menü-Übersicht
Frequency
Level
Level
ALC
Ucor
EMF
Modulation
AM
FM
Pulse
(Option SMR-B5)
(Option SMR-B5)
Digital Mod
ASK
FSK
(Option SMR-B5)
(Option SMR-B5)
LF Output
(Option SMR-B5)
Pulse Output
(Option SMR-B14)
IF Input
(Option SMR-B23/24)
Sweep
Freq
Level
LFGen
(Option SMR-B5)
List
Utilities
Display
System
Ref Osc
Protect
Calib
Diag
Test
ModKey
Aux I/O
Setup
GPIB
RS232
Security
Language
Config
TPoint
Param
Ref Osc
Level
MainboardB
LFGen
Loop Gain
Help
1134.9108.11
3.16
D-2
R&S SMR
4
RF-Frequenz
Gerätefunktionen
Das vorliegende Kapitel beschreibt die manuell über Menüs oder durch Fernbedienung aufrufbaren
Funktionen des Geräts und seiner Optionen (Frequenz- und Pegeleinstellungen, analoge und digitale
Modulationen, Sweep, List-Modus, Memory Sequence und allgemeine Funktionen, die nicht unmittelbar
die Signalerzeugung betreffen).
RF-Frequenz
Die RF-Frequenz kann direkt mit der Taste [FREQ] oder durch Zugriff auf das Menü Frequency
eingestellt werden.
Im Menü Frequency wird unter Frequency die Frequenz des RF-Ausgangssignals eingegeben bzw.
angezeigt.
Frequenzeinstellungen, die mittels der Taste [FREQ] erfolgen, berücksichtigen rechnerisch einen Offset
und werden in der Kopfzeile des Displays angezeigt. Dies bietet die Möglichkeit, die gewünschte Ausgangsfrequenz eventuell nachgeschalteter Geräte (z.B. Mischer) einzugeben. Offset (Offset) und Multiplikator (Multiplier) können ferner im Menü Frequency eingegeben werden (siehe dazu folgenden
Abschnitt, "Frequenzoffset und Multiplikator").
Hinweis:
Weitere Einstellungen: Frequenzsweep
Menü Sweep
LF-Frequenz
Menü Modulation
Menü LFOutput
Int./ext. Referenzfrequenz
Menü Utilities - Ref Osc
Menüauswahl: Frequency
Bild 4-1
Menü Frequency
Frequency
Eingabewert der RF-Frequenz an der RF-Ausgangsbuchse.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:FREQ 10E9
Offset
Eingabewert eines Frequenzoffsets, z.B. eines nachgeschalteten Mischers.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:FREQ:OFFS 0
Multiplier
Eingabe eines Multiplikators, z.B. eines nachgeschalteten Frequenzvervielfachers.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:FREQ:MULT 1
1134.9108.11
4.1
D-2
RF-Frequenz
R&S SMR
Knob Step User
Eingabewert der Schrittweite für die Frequenzänderung mit dem Drehknopf. Die
RF-Frequenz wird in der eingegebenen Schrittweite variiert, wenn Knob Step auf
User steht.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:FREQ:STEP:INCR 1MHz
Knob Step
Decimal:
User:
Variationsschrittweite entsprechend der Position des Zifferncursors.
"User Defined", Variationsschrittweite wie unter Knob Step User
eingegeben.
Exclude from Recall Off
Normalfunktion. Beim Laden von Geräteeinstellungen mit der Taste
[RCL] oder mit einer Memory Sequence wird die gespeicherte
Frequenz ebenfalls geladen.
IEC-Bus-Befehl
SOUR:FREQ:RCL INCL
On
Beim Laden von Geräteeinstellungen wird die RF-Frequenz nicht
geladen, die aktuelle Frequenzeinstellung bleibt erhalten.
IEC-Bus-Befehl
SOUR:FREQ:RCL EXCL
Frequenzoffset und Multiplikator
Der SMR bietet die Möglichkeit, einen Offset (Offset) und Multiplikator (Multiplier) eventuell
nachgeschalteter Geräte im Menü Frequency einzugeben. Der Anzeigewert der Frequenz in der
Kopfzeile berücksichtigt diese Eingaben und stellt den Frequenzwert des RF-Signals am Ausgang
dieser Geräte dar (siehe Bild 4-2). Sind sowohl Frequenzoffset wie auch Multiplikator eingegeben, wird
bei der Verrechnung der Werte davon ausgegangen, daß das RF-Signal zuerst multipliziert und dann
der Offset addiert wird.
Die Frequenz des RF-Ausgangssignals im Menü Frequency errechnet sich aus den Eingabewerten
Frequenzanzeige Display, Offset und Multiplier folgendermaßen:
RF-Ausgangsfrequenz = (Frequenzanzeige Display – Offset) /Multiplier.
Die Eingabe von Offset und Multiplikator bewirkt eine Änderung des Anzeigewertes der Frequenz in der
Kopfzeile des Displays (der offsetbehaftete Wert wird angezeigt). Der Wert der RF-Ausgangsfrequenz
wird im Menü Frequency unter Frequency angezeigt.
Die Offseteinstellung bleibt auch beim Frequenzsweep wirksam.
Eingabewert
Offset
L.O.
Mischer
RF-Ausgangsfrequenz
(Menü Frequency -Frequency)
Eingabewert Frequency
(Kopfzeile im Display)
Eingabewert
Multiplier
Frequenzvervielfacher
RF-Ausgangsfrequenz
(Menü Frequency - Frequency)
Bild 4-2
Eingabewert Frequency
(Kopfzeile im Display)
Beispiel für eine Schaltung mit Frequenzoffset bzw. Vervielfachungsfaktor
1134.9108.11
4.2
D-2
R&S SMR
RF-Pegel
RF-Pegel
Der RF-Pegel kann direkt mit der Taste [LEVEL] oder durch Zugriff auf das Menü Level - Level
eingestellt werden.
Im Menü Level - Level wird unter Amplitude der eingestellte RF-Ausgangspegel eingegeben bzw.
angezeigt.
Pegeleinstellungen, die mittels der Taste [LEVEL] erfolgen, berücksichtigen rechnerisch den Offset
eines nachgeschalteten Dämpfungs-/Verstärkungsgliedes (siehe dazu Abschnitt "Pegeloffset"). Dies
bietet die Möglichkeit, den gewünschten Pegel am Ausgang nachgeschalteter Geräte einzugeben. Der
Offset kann ebenfalls im Menü Level - Level unter Offset eingegeben werden.
Als Pegeleinheiten können dBm, dBHV, mV und HV verwendet werden. Die 4 Einheitentasten sind direkt
mit diesen Einheiten beschriftet. Um auf eine andere Pegeleinheit zu wechseln, ist einfach die
gewünschte Einheitentaste zu drücken.
Hinweise:
-
In der Statuszeile erscheint der Hinweis Unleveled, wenn der im Display angezeigte
Pegel nicht erreicht wird. Der maximal mögliche RF-Ausgangspegel ist je nach Modell
und Optionsausstattung verschieden (siehe Datenblatt).
-
Weitere Einstellungen: Pegelsweep
Menü Sweep
Menüauswahl: Level - Level
Bild 4-3
Menü Level, Ausstattung mit Option SMR-B15, Eichleitung 20 GHz
Amplitude
Eingabewert des RF-Pegels an der RF-Ausgangsbuchse.
IEC-Bus-Befehl
SOUR:POW -30dBm
Offset
Eingabewert des Pegeloffsets eines nachgeschalteten Dämpfungs-/Verstärkungsglieds. Eingabe in dB (siehe Abschnitt "Pegeloffset").
IEC-Bus-Befehl
SOUR:POW:OFFS 0
Limit
Eingabewert der Pegelbegrenzung. Der Wert gibt die Obergrenze des Pegels
an der RF-Ausgangsbuchse an. Es erscheint eine Warnung in der Statuszeile,
wenn versucht wird, einen über der Grenze liegenden Pegel einzustellen.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:POW:LIM:AMPL 16 dBm
1134.9108.11
4.3
D-2
RF-Pegel
Attenuator Mode
R&S SMR
Auto
Normalbetrieb. Die mechanisch schaltende Eichleitung schaltet in
einer 10-dB-Stufung bei festen Schaltpunkten.
IEC-Bus-Befehl
:OUTP:AMOD AUTO
Fixed
Pegeleinstellungen erfolgen ohne Schalten der Eichleitung (siehe
Abschnitt "Unterbrechungsfreie Pegeleinstellung").
IEC-Bus-Befehl
:OUTP:AMOD FIX
Atten Fixed Range
Anzeige des Pegelbereiches, in welchem in der Betriebsart "Attenuator Mode
Fixed" der Pegel unterbrechungsfrei eingestellt wird.
Knob Step User
Eingabewert der Schrittweite für die Pegeländerung mit dem Drehknopf. Der
RF-Pegel wird in der eingegebenen Schrittweite variiert, wenn Knob Step auf
User steht.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:POW:STEP 1
Knob Step
Decimal
User
Power Resolution
Auswahl der Auflösung der Level-Anzeige.
0.1 dB
Die Auflösung der Level-Anzeige beträgt 0,1 dB.
0.01 dB
Die Auflösung der Level-Anzeige beträgt 0,01 dB.
Power On State
Auswahl des Zustands, den der RF-Ausgang nach Einschalten des Geräts
einnehmen soll.
RF Off
Der RF-Ausgang ist abgeschaltet.
Previous Setting
Der RF-Ausgang befindet sich in dem Zustand wie vor
dem Ausschalten.
IEC-Bus-Befehl
:OUTP:STAT:PON OFF
Exclude from Recall
Off
Normalfunktion. Beim Laden von Geräteeinstellungen mit der
Taste [RCL] oder mit einer Memory Sequence wird der
gespeicherte RF-Pegel ebenfalls geladen.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:POW:RCL INCL
On
Beim Laden von Geräteeinstellungen wird der RF-Pegel nicht
geladen, die aktuelle Pegeleinstellung bleibt erhalten.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:POW:RCL EXCL
1134.9108.11
Variationsschrittweite entsprechend der Position des Zifferncursors.
User Defined, Variationsschrittweite wie unter Knob Step User
eingegeben.
4.4
D-2
R&S SMR
RF-Pegel
Pegeloffset
Der SMR bietet die Möglichkeit, den Offset eines eventuell nachgeschalteten Dämpfungs-/Verstärkungsgliedes im Menü Level einzugeben. Der Anzeigewert in der Kopfzeile des Displays berücksichtigt diese
Eingabe (s.u.) und stellt somit den Pegelwert des Signals am Ausgang des nachgeschalteten Geräts
dar (siehe Bild 4-4).
Der Pegel des RF-Ausgangssignals im Menü Level - Level errechnet sich daher aus den Eingabewerten
Pegelanzeige Display und Offset folgendermaßen:
RF-Ausgangspegel = Pegelanzeige Display - Offset
Eine Offset-Eingabe hat keinen Einfluß auf das RF-Ausgangssignal des SMR; nur der Anzeigewert
Level in der Kopfzeile des Displays berücksichtigt rechnerisch diesen Offset. Mit der Taste [LEVEL]
kann der offsetbehaftete Wert direkt eingegeben werden.
Der RF-Ausgangspegel des SMR wird im Menü Level - Level angezeigt.
Eingabewert
Offset
Dämpfung/
Verstärkung
SMR
RF-Ausgangspegel
Bild 4-4
Anzeigewert Display
Beispiel für eine Schaltung mit Pegeloffset
Unterbrechungsfreie Pegeleinstellung
Mit Option SMR-B15, Eichleitung 20 GHz (SMR20, SMR27) oder Option SMR-B17, Eichleitung
40 GHz (SMR30, SMR40).
In der Betriebsart Attenuator Mode Fixed erfolgen Pegeleinstellungen unterbrechungsfrei. Anstelle der
unterbrechend schaltenden Eichleitung wird eine elektronische Dämpfungseinstellung verwendet.
Bei Unterschreitung des zulässigen Variationsbereichs erscheint in der Statuszeile des Displays die
Warnung Level underrange, bei Erreichen bzw. Überschreitung des oberen Grenzwerts erscheint die
Warnung Unleveled. In diesen Fällen sind die Pegelgenauigkeit und die spektrale Reinheit nicht mehr
garantiert.
1134.9108.11
4.5
D-2
RF-Pegel
R&S SMR
Interne Pegelregelung ein-/ausschalten (Alc)
Zugriff auf Einstellungen zur Pegelregelung (Alc = Automatic level control) bietet das Menü Level - Alc.
Mit dem Ausschalten der Pegelregelung (Alc State Off) wird die interne Pegelregelung in einen
Sample-and-Hold-Betrieb umgeschaltet. In dieser Betriebsart wird nach jeder Pegel- und Frequenzeinstellung die Pegelregelung automatisch kurzzeitig eingeschaltet und dann der Pegelsteller auf dem
erreichten Wert festgehalten. Das Ausschalten der Pegelregelung wird bei Mehrsendermessungen
benutzt, um einen größeren Intermodulationsabstand zu erzielen.
Die Grundfunktionen der Pegelregelung zeigt Bild 4-5.
Synthesizer
HF-Verstärker
Stellglied
Interner
Detektor
Differenz- +
verstärker -
Integrator
Referenzspannung
Bild 4-5
Grundprinzip der Pegelregelung des SMR
Ein Anwendungsbeispiel für externe Pegelregelung zeigt Bild 4-6.
Leistungsmesser NRVS
Signalgenerator SMR
DC FREQ
V/GHz
EXT ALC
DC
RF
Leistungsmeßkopf
Bild 4-6
DUT
Beispiel für externe Pegelregelung mit Leistungsmesser
1134.9108.11
4.6
D-2
R&S SMR
RF-Pegel
Menüauswahl: Level - Alc
Bild 4-7
Menü Level - Alc (Preseteinstellung)
State
On
Normalzustand. Die interne Pegelregelung ist dauernd eingeschaltet.
Off
Die interne Pegelregelung ist außer Funktion. In diesem Zustand ist
keine AM und keine ASK möglich.
IEC-Bus-Befehl :SOUR:POW:ALC OFF
Source
Auswahl des Detektors für die Pegelregelung.
Int
Der interne Detektor ist eingeschaltet.
IEC-Bus-Befehl :SOUR:POW:ALC:SOUR INT
Diode
Am Eingang EXT ALC kann ein Dioden-Detektor angeschlossen
werden.
IEC-Bus-Befehl :SOUR:POW:ALC:SOUR DIOD
Pmeter
Am Eingang EXT ALC kann ein Leistungsmesser angeschlossen
werden.
IEC-Bus-Befehl :SOUR:POW:ALC:SOUR PMET
Power Meter Type
Auswahl eines Leistungsmessers.
R&S NRP
Leistungsmesser NRP von Rohde & Schwarz
R&S NRVx
Leistungsmesser NRVx von Rohde & Schwarz
HP436A/HP437/HP438A
Leistungsmesser HP436A, HP437 oder HP438A
von Hewlett-Packard
IEC-Bus-Befehl :SOUR:POW:ALC:SOUR:PMET RS_NRVS
Reference
Eingabewert der Referenzspannung für den Betrieb mit einem externen
Diodengleichrichter oder mit den Leistungsmessern von Hewlett-Packard.
IEC-Bus-Befehl :SOUR:POW:ALC:REF 1
1134.9108.11
4.7
D-2
RF-Pegel
R&S SMR
Benutzerkorrektur (Ucor)
Mit der Funktion "Benutzerkorrektur" können Listen erstellt und aktiviert werden, in denen beliebigen
RF-Frequenzen Pegelkorrekturwerte zugeordnet sind.
Es können bis zu 10 Listen mit insgesamt 160 Korrekturwerten angelegt werden. Für Frequenzen, die nicht
in der Liste enthalten sind, wird die Pegelkorrektur durch Interpolation der nächstliegenden Korrekturwerte
ermittelt.
Bei eingeschalteter Benutzerkorrektur wird im Kopffeld des Displays die Level-Anzeige durch die
Anzeige Ucor (User Correction) ergänzt. Der RF-Ausgangspegel ist die Summe beider Werte.
Level + Ucor = Ausgangspegel
Falls gleichzeitig die Offseteinstellung benutzt wird, ist der Anzeigewert Level im Display die Differenz
der Eingabewerte Amplitude und Offset des Menüs Level.
Amplitude
Offset = Level
Mit der automatischen Pegelkorrektur können die Ucor-Listen automatisch mit Meßwerten gefüllt werden.
Ist die Benutzerkorrektur eingeschaltet, so ist sie in sämtlichen Betriebsarten wirksam.
Menüauswahl: Level - Ucor
Bild 4-8
Menü Level - Ucor
State
Ein-/Ausschalten der Benutzerkorrektur.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:CORR ON
Power Meter Type
Auswahl eines Leistungsmessers.
R&S NRP
Leistungsmesser NRP von Rohde & Schwarz
R&S NRVD
Leistungsmesser NRVx von Rohde & Schwarz
R&S NRVS
Leistungsmesser NRVx von Rohde & Schwarz
HP436A/HP437/HP438A Leistungsmesser HP437 bzw. 44x von HP/Agilent
ML2438
Leistungsmesser ML2438 von Anritsu
IEC-Bus-Befehl :SOUR:POW:ALC:SOUR:PMET RS_NRVx | NRP ...
Measure
Auslösen des Messablaufs
IEC-Bus-Befehl :DIAG:MEAS:POIN2?
Antwort:
3.52
Select List
Auswahl einer Liste oder Erzeugen einer neuen Liste (siehe Kapitel 3, Abschnitt
"Listeneditor").
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:CORR:CSET "UCOR1"
Delete List
Löschen einer Liste (siehe Kapitel 3, Abschnitt "Listeneditor").
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:CORR:CSET:DEL "UCOR2"
1134.9108.11
4.8
D-2
R&S SMR
RF-Pegel
Auswahl des Editiermodus zum Bearbeiten der ausgewählten Liste (siehe Kapitel
3, Abschnitt "Listeneditor").
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:CORR:CSET:DATA:FREQ 10.5GHz, 10.7GHz,...
:SOUR:CORR:CSET:DATA:POW 1dB, 1.9dB, 1.2dB,...
Edit List
Menüauswahl: Level - Ucor
Bild 4-9
Menü Ucor – Level
Ucor
Angabe der Position der Liste.
Free
Verfügbarer Platz. Free 150 bedeutet, daß insgesamt Platz für 150
Parametertupel (Elemente) im Listenspeicher verfügbar ist.
Len
Belegter Platz. Len 010 bedeutet, daß die aktuelle Liste 10 Elemente im
Listenspeicher belegt.
[RF ON/OFF]-Taste
Das RF-Ausgangssignal wird mit der Taste [RF ON/OFF] aus- und wieder eingeschaltet. Dabei bleibt
das aktuelle Menü unbeeinflußt. Bei ausgeschaltetem Ausgangssignal erscheint in der Level-Anzeige
des Kopffeldes der Hinweis "RF Off". Bei RF Off bleibt der 50- -Quellwiderstand erhalten (mit Option
SMR-B15/SMR-B17).
IEC-Bus-Befehl
1134.9108.11
:OUTP OFF
4.9
D-2
Modulation - Allgemeines
R&S SMR
Modulation - Allgemeines
Zusätzlich zur Pulsmodulation (PULSE) bietet der SMR folgende Modulationen, sofern er mit der
Option SMR-B5 ausgestattet ist:
•
•
•
lineare und logarithmische Amplitudenmodulation (AM),
Frequenzmodulation (FM),
digitale Modulationen (ASK und FSK).
Zu den analogen Modulationen können interne oder externe Modulationsquellen, zu den digitalen
Modulationen nur externe Modulationsquellen verwendet werden.
Modulationsquellen
Interne Modulationsquelle
Für AM und FM steht der interne Modulationsgenerator Lfgen zur Verfügung. Nähere Beschreibung
siehe Abschnitt "LF-Generator".
Für die interne Pulsmodulation ist das Gerät mit einem Pulsgenerator (Option SMR-B14) ausrüstbar.
Nähere Beschreibung siehe Abschnitt "Pulsgenerator".
Externe Modulationsquelle
Die zugehörigen Eingangsbuchsen zu den verschiedenen Modulationen bei externer Speisung sind
Tabelle 4-1 zu entnehmen. Externe AM und FM sind AC- oder DC-koppelbar.
Tabelle 4-1
Eingangsbuchsen für verschiedene Modulationsarten
Eingänge
Modulation
EXT1
AM
X
FM
X
PULSE
PULSE
X
X
ASK
X
FSK
X
1134.9108.11
EXT2
4.10
D-2
R&S SMR
Modulation - Allgemeines
Das externe Modulationssignal muß eine Spannung von Us = 1 V (Ueff = 0,707 V) aufweisen, um den
angezeigten Modulationsgrad bzw. Hub zu erhalten. Abweichungen größer als ±3 % werden in der
Statuszeile durch folgende Anzeigen gemeldet (siehe Tabelle 4-2).
Tabelle 4-2
Statusmeldungen bei Abweichung vom Sollwert am externen Modulationseingang
Anzeige
Abweichung
EXT1-HIGH
“Input voltage at EXT1 too high“
EXT1-LOW
“Input voltage at EXT1 too low“
EXT2-HIGH
“Input voltage at EXT2 too high“
EXT2-LOW
“Input voltage at EXT2 too low“
EXT-HI/HI
“Input voltage at EXT1 and EXT2 too high“
EXT-LO/LO
“Input voltage at EXT1 and EXT2 too low“
EXT-HI/LO
“Input voltage at EXT1 too high and at EXT2 too low“
EXT-LO/HI
“Input voltage at EXT1 too low and at EXT2 too high “
Simultane Modulation
Grundsätzlich ist jede Kombination von AM, FM und Pulsmodulation möglich. Nur für gleichartige Modulationen gibt es Einschränkungen (siehe Tabelle 4-3).
Zweiton-AM ist möglich durch gleichzeitiges Einschalten der externen und internen Quelle.
Zweiton-FM ist möglich durch gleichzeitiges Einschalten von FM1 und FM2. Für FM1 und FM2 können
getrennte Hübe eingestellt und separate Quellen eingeschaltet werden.
Hinweis:
Bei Zweitonmodulation ist zu beachten, daß der eingestellte Hub oder Modulationsgrad für
ein Signal gilt, und der Summenhub bzw. Summenmodulationsgrad sich aus der Addition
der beiden Signale ergibt. Dies führt zu Übermodulation, wenn dadurch der Maximalwert
für Hub oder Modulationsgrad überschritten wird.
Wechselseitiges Abschalten von Modulationen
Wegen mehrfacher Verwendung von Funktionsmodulen im Gerät können einige Modulationen nicht
gleichzeitig eingestellt werden (siehe Tabelle 4-3). Bei Handbedienung schalten sich unverträgliche
Modulationen gegenseitig ab, es erscheint eine Kurzzeitwarnung in der Statuszeile.
Hinweis:
Die IEC-Bus-Steuerung nach SCPI verbietet die wechselseitige Beeinflussung von
Modulationsarten. Bei Fernbedienung wird bei dem Versuch, unverträgliche Modulationen
einzuschalten, eine Fehlermeldung ausgegeben (siehe Kapitel 9).
1134.9108.11
4.11
D-2
Modulation - Allgemeines
Tabelle 4-3
R&S SMR
Modulationen, die sich nicht simultan betreiben lassen (AM, FM, ASK und FSK nur mit
Option SMR-B5 verfügbar)
AM INT
AM EXT1
AM EXT2
FM INT
FM EXT1
FM EXT2
ASK EXT1
FSK EXT1
IF Input
AM INT
AM EXT1
AM EXT2
FM INT
FM EXT1
FM EXT2
ASK EXT1
FSK EXT1
IF Input
Abschalten durch 1ausN- Auswahl
Taste [MOD ON/OFF]
Die Modulationen lassen sich direkt mit der Taste oder durch Zugriff auf das Menü Modulation
ein-/ausschalten. Beim Einschalten mit der Taste [MOD ON/OFF] werden die Modulationsquellen
verwendet, die in den Modulationsmenüs eingestellt sind.
Die Taste [MOD ON/OFF] kann entweder für alle Modulationen oder für eine ausgewählte Modulation
wirksam sein. Die Auswahl, für welche Modulation die Taste [MOD ON/OFF] wirksam ist, erfolgt im
Menü Utilities - ModKey.
Bei der Auswahl einer bestimmten Modulationsart schaltet jeder Tastendruck der Taste [MOD ON/OFF]
die ausgewählte Modulation ein bzw. aus.
Bei der Auswahl " alle Modulationen" wirkt die Taste [MOD ON/OFF] folgendermaßen:
•
•
Mindestens eine Modulation ist aktiv:
Tastendruck der Taste [MOD ON/OFF] schaltet alle aktiven Modulationen aus. Es wird gespeichert,
welche Modulationen aktiv waren.
Keine Modulation ist aktiv:
Druck auf die Taste [MOD ON/OFF] schaltet die Modulationen ein, die zuletzt mit dieser Taste
ausgeschaltet wurden.
1134.9108.11
4.12
D-2
R&S SMR
Analoge Modulation
Analoge Modulation
Amplitudenmodulation
Zugriff auf Einstellungen zur linearen und logarithmischen Amplitudenmodulation bietet das Menü
Modulation - AM.
Hinweise: - Der maximale garantierte Pegel des SMR ist je nach Modell und eingebauten Optionen
verschieden (siehe Datenblatt). Die spezifizierten AM-Daten gelten nur bis 6 dB unter
dem jeweiligen Maximalpegel. Bei Pegelwerten darüber werden die AM-Daten nur für
einen linear abnehmenden Modulationsgrad garantiert.
– Bei Einstellung eines zu großen Modulationsgrads erscheint "Err" in der Statuszeile bzw.
die Meldung "Settings conflict" nach Betätigen der ERROR-Taste.
Menüauswahl: Modulation – AM
Bild 4-10
Menü Modulation - AM (Preseteinstellung)
AM Depth
Eingabewert des Modulationsgrads.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:AM 30PCT
AM Source
Auswahl der Modulationsquelle.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:AM:SOUR INT;STAT ON
Scan State
Ein- und Ausschalten der logarithmischen Amplitudenmodulation.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:AM:SCAN ON
Ext1 Coupling
Auswahl der Kopplungsart AC oder DC bei externer Speisung.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:AM:EXT1:COUP AC
Ext2 Coupling
Auswahl der Kopplungsart AC oder DC bei externer Speisung.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:AM:EXT2:COUP AC
Ext1 Impedance
Auswahl des Eingangswiderstandes des externen Eingangs EXT1.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:AM:EXT1:IMP 100kOhm
Ext2 Impedance
Auswahl des Eingangswiderstandes des externen Eingangs EXT2.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:AM:EXT2:IMP 100kOhm
Lfgen Freq
Auswahl der Frequenz des LF-Generators.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:AM:INT:FREQ 1kHz
Lfgen Shape
Auswahl der Kurvenform des LF-Generators.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR2:FUNC SIN
1134.9108.11
4.13
D-2
Analoge Modulation
R&S SMR
Frequenzmodulation
Zugriff auf Einstellungen zur Frequenzmodulation bietet das Menü Modulation - FM.
Menüauswahl: Modulation – FM
Bild 4-11
Menü Modulation - FM (Preseteinstellung)
FM Deviation
Eingabewert des Hubs.
IEC-Bus-Befehl
SOUR:FM 10kHz
FM Source
Ein- und Ausschalten der FM und Auswahl der Modulationsquelle.
IEC-Bus-Befehle
SOUR:FM:SOUR INT;STAT ON
Ext1 Coupling
Auswahl der Kopplungsart AC oder DC für den externen Eingang EXT1.
IEC-Bus-Befehl
SOUR:FM:EXT1:COUP AC
Ext2 Coupling
Auswahl der Kopplungsart AC oder DC für den externen Eingang EXT2.
IEC-Bus-Befehle
SOUR:FM:EXT2:COUP AC
Ext1 Impedance
Auswahl des Eingangswiderstandes für den externen Eingang EXT1.
IEC-Bus-Befehl
SOUR:FM:EXT1:IMP 100kOhm
Ext2 Impedance
Auswahl des Eingangswiderstandes für den externen Eingang EXT2.
IEC-Bus-Befehl
SOUR:FM:EXT2:IMP 100kOhm
Lfgen Freq
Auswahl der Frequenz des LF-Generators.
IEC-Bus-Befehl
SOUR:FM:INT:FREQ 1kHz
Lfgen Shape
Auswahl der Kurvenform des LF-Generators.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR2:FUNC SIN
1134.9108.11
4.14
D-2
R&S SMR
Analoge Modulation
Pulsmodulation
Der Pulsmodulator kann sowohl von einer externen Quelle als auch vom internen Pulsgenerator (Option
SMR-B14) angesteuert werden. Bei externer Steuerung speist die externe Quelle direkt den
Pulsmodulator. Die Hüllkurve der RF ist identisch mit dem Ansteuersignal. Bei der Steuerung durch den
internen Pulsgenerator bestimmt die Pulsform des Pulsgenerators die Hüllkurve der RF. Pulsverzögerung, Pulsbreite und Periodendauer können eingestellt werden.
Die Polarität der Pulsmodulation ist wählbar. Mit Pulse Polarity = Normal ist bei HIGH-Pegel am
Modulationseingang PULSE der RF-Pegel eingeschaltet. Mit Option SMR-B14 ist der Eingangswiderstand umschaltbar zwischen 50 und 10 k , ohne Option ist er auf 50 festgelegt.
Zugriff auf Einstellungen zur Pulsmodulation und zum Pulsgenerator bietet das Menü Modulation - Pulse.
Menüauswahl: Modulation – Pulse
Bild 4-12
Menü Modulation - Pulse (Preseteinstellung), Ausstattung mit Option SMR-B14,
Pulsgenerator
Pulse Mod Source
Auswahl der Modulationsquelle.
IEC-Bus-Befehle
:SOUR:PULM:SOUR INT;STAT ON
Pulse Mod Polarity
Auswahl der Polarität des Modulationssignals.
Normal
Das RF-Signal ist während des High-Pegels an.
Invers
Das RF-Signal wird während des High-Pegels unterdrückt.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:PULM:POL NORM
Pulse Period
Eingabewert der Periodendauer.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:PULS:PER 10us
Pulse Width
Eingabewert der Pulsbreite.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:PULS:WIDT 1us
Pulse Delay
Eingabewert der Einzelpulsverzögerung. Wird nur angezeigt, wenn für
Double Pulse State die Einstellung Off gewählt wurde.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:PULS:DEL 1us
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4.15
D-2
Analoge Modulation
R&S SMR
Double Pulse State
Ein-/Ausschalten der Doppelpulse.
On
Doppelpuls ist eingeschaltet
Off
Einzelpuls
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:PULS:DOUB OFF
Trigger Mode
Auswahl des Triggermodus.
Auto
Der Pulsgenerator läuft automatisch ab. Periodendauer wie
unter Pulse Period eingegeben.
Ext Single Der Pulsgenerator wird extern getriggert. Die Periodendauer
wird durch ein externes Signal am PULSE-Eingang bestimmt.
Ext Gated Der Pulsgenerator läuft, wenn das Gatesignal aktiv ist.
IEC-Bus-Befehl
:TRIG:PULS:SOUR AUTO | EXT |
Ext Trigger Slope
Auswahl der aktiven Flanke des externen Triggersignals.
Pos
Pulsgenerator triggert auf positive Flanke des externen Signals.
Neg
Pulsgenerator triggert auf negative Flanke des externen Signals.
IEC-Bus-Befehl
:TRIG:PULS:SLOP POS
Ext Gate Input Polarity
Festlegung des Aktivpegels des Gatesignals (Normal oder Inverse).
IEC-Bus-Befehl
:TRIG:PULS:EGAT:POL NORM
Trigger Level
Auswahl des Trigger-Pegels (TTL, 0.5 V oder -2.5 V)
IEC-Bus-Befehl
:TRIG:PULS:LEV TTL | V05 | VM25
Ext Impedance
Auswahl des Eingangswiderstandes 50 oder 10 k .
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:PULM:EXT:IMP 50
Pulsgenerator
Der Pulsgenerator (Option SMR-B14) bietet als interne Modulationsquelle die Möglichkeit, Einzel- und
Doppelpulse mit variabler Pulsverzögerung, Pulsbreite und Periodendauer einzustellen. Der Pulsgenerator
kann intern oder durch ein externes Signal am PULSE-Eingang getriggert werden. Dabei kann unter
folgenden Puls-Modi augewählt werden: Auto Trig, Ext Trig und Ext Gated (Bild 4-13 bis Bild 4-15). Die
interne Triggerung ist von der Referenzfrequenz abgeleitet und dadurch sehr stabil. Im Trigger-Modus Ext
Trig kann die positive oder die negative Flanke zur Triggerung des Pulsgenerators verwendet werden. Im
Modus Ext Gated läuft der Pulsgenerator so lange, wie ein aktives Gatesignal am Pulseingang anliegt.
Der Pulsgenerator kann auch als eigenständige Funktion, d.h. ohne den Pulsmodulator anzusteuern,
betrieben werden, wenn die Pulsmodulationsquelle Pulse Source auf Off oder Ext geschaltet ist. Der
Puls kann am VIDEO-Ausgang abgenommen werden.
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4.16
D-2
R&S SMR
Analoge Modulation
SYNC-Signal
PULSE DELAY
PERIOD
WIDTH
PULSE DELAY
WIDTH
VIDEO-Signal
RF-Signal
Bild 4-13
Signalbeispiel 1: Einzelpuls, Pulse Mode = Auto Trig
PULSE-Eingang
TRIGGER DELAY
SYNC-Signal
DOUBLE PULSE DELAY
WIDTH
WIDTH
VIDEO-Signal
RF-Signal
Bild 4-14
Signalbeispiel 2: Doppelpuls, Pulse Mode = Ext Trig, Slope = Pos
PULSE-Eingang
SYNC-Signal
PULSE DELAY
PERIOD
WIDTH
PULSE DELAY
WIDTH
VIDEO-Signal
RF-Signal
Bild 4-15
Signalbeispiel 3: Einzelpuls, Pulse Mode = Ext Gated
1134.9108.11
4.17
D-2
Analoge Modulation
R&S SMR
LF-Generator
Der LF-Generator ist Bestandteil der Option SMR-B5 und daher nur mit dieser verfügbar.
Die Auswahl der Kurvenform und Frequenz der internen Modulationssignale kann sowohl in einem der
Modulationsmenüs (AM, FM) oder im LFOutput-Menü erfolgen (siehe Kapitel 4, Abschnitte
"Amplitudenmodulation", "Frequenzmodulation" und "LF-Ausgang").
1134.9108.11
4.18
D-2
R&S SMR
Digitale Modulationen ASK und FSK
Digitale Modulationen ASK und FSK
Die digitalen Modulationen ASK und FSK sind nur mit Option SMR-B5 verfügbar.
Zugriff auf Einstellungen zur ASK-Modulation bietet das Menü Digital Mod - Ask.
Menüauswahl: Digital Mod – Ask
Bild 4-16
Menü Digital Mod - ASK (Preseteinstellung), Ausstattung mit Option SMR-B5
Source
Auswahl der Modulationsquelle für ASK (Amplitude Shift Keying).
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:DM:TYPE ASK
:SOUR:DM:STAT ON
Depth
Eingabewert des Hubs für ASK.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:DM:ASK 30PCT
Ext Impedance
Auswahl des Eingangswiderstands für EXT.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:DM:EXT:IMP 100kOHM
Polarity
Auswahl der Polarität der Modulation.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:DM:ASK:POL NORM
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4.19
D-2
Digitale Modulationen ASK und FSK
R&S SMR
Zugriff auf Einstellungen zur FSK-Modulation bietet das Menü Digital Mod - Fsk.
Menüauswahl: Digital Mod - FSK
Bild 4-17
Menü Digital Mod - FSK (Preseteinstellung), Ausstattung mit Option SMR-B5
Source
Auswahl der Modulationsquelle für FSK (Frequency Shift Keying).
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:DM:TYPE FSK
:SOUR:DM:STAT ON
Deviation
Eingabewert des Hubs für FSK.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:DM:FSK:DEV 10kHz
Ext Impedance
Auswahl des Eingangswiderstandes für den externen Eingang.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:DM:EXT:IMP 100kOhm
Polarity
Auswahl der Polarität der Modulation.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:DM:FSK:POL NORM
1134.9108.11
4.20
D-2
R&S SMR
LF-Ausgang
LF-Ausgang
Als Signalquelle für den LF-Ausgang steht der interne LF-Generator zur Verfügung, sofern der SMR mit
der Option SMR-B5 ausgestattet ist.
Zugriff auf die Einstellungen des LF-Ausgangs bietet das Menü LfOutput.
Hinweise:
-
-
Eine Änderung der Kurvenform oder Frequenz des internen Modulationsgenerators im
LfOutput-Menü wirkt sich parallel auf die Modulation aus, für die der Generator als
Modulationsquelle ausgewählt ist.
Die Sweep-Funktion des LF-Generators läßt sich im Menü Sweep-Lfgen aktivieren.
Eingaben sind nur in V oder mV möglich.
Menüauswahl: LFOutput
Bild 4-18
Menü LfOutput (Preseteinstellung), Ausstattung mit Option SMR-B5
State
An-/Abschalten des LF-Ausgangs. Dieser Parameter hat keinen Einfluß auf die
Modulationseinstellungen.
IEC-Bus-Befehl
:OUTP2 ON
Voltage
Eingabewert der Ausgangsspannung des LF-Ausgangs. Die Eingabe erfolgt
als Spitzenspannung.
IEC-Bus-Befehl
:OUTP2:VOLT 1V
Lfgen Freq
Eingabewert der Frequenz des internen Modulationsgenerators.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:AM:INT:FREQ 15kHz
Lfgen Shape
Eingabewert der Kurvenform für den Modulationsgenerator.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR2:FUNC SIN
Calibrate
Abgleich des Ausgangspegels
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4.21
D-2
PULSE/VIDEO-Ausgang
R&S SMR
PULSE/VIDEO-Ausgang
Der Ausgang des Pulsgenerators bzw. Videoausgang ist nur mit Option SMR-B14, Pulsgenerator,
verfügbar. Siehe auch Abschnitt "Pulsgenerator".
Menüauswahl: Pulse Output
Bild 4-19
Menü Pulse Output
Pulse Outp Source
Auswahl der Pulsquelle. Zur Auswahl stehen Off, PulseGen oder Video.
IEC-Bus-Befehl
:OUTP2:SOUR OFF
:OUTP2:SOUR PULS
Pulse Outp Polarity
Festlegen der Polarität des Pulssignals.
Zur Auswahl stehen Normal und Inverse.
IEC-Bus-Befehl
:OUTP2:POL:PULS NORM
Pulse Period
Eingabewert der Periodendauer.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:PULS:PER 10us
Pulse Width
Eingabewert der Pulsbreite.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:PULS:WIDT 1us
Pulse Delay
Eingabewert der Einzelpulsverzögerung. Wird nur angezeigt, wenn für Double
Pulse State die Einstellung Off gewählt wurde.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:PULS:DEL 1 us
Double Pulse State
Ein-/Ausschalten der Doppelpulse.
On
Doppelpuls ist eingeschaltet
Off
Einzelpuls
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:PULS:DOUB OFF
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4.22
D-2
R&S SMR
PULSE/VIDEO-Ausgang
Trigger Mode
Auswahl des Triggermodus.
Auto
Der Pulsgenerator läuft automatisch ab. Periodendauer wie unter
Pulse Period eingegeben.
Ext Single Der Pulsgenerator wird extern getriggert. Die Periodendauer wird
durch ein externes Signal am PULSE-Eingang bestimmt.
Ext Gated Der Pulsgenerator läuft, wenn das Gatesignal aktiv ist.
IEC-Bus-Befehl
:TRIG:PULS:SOUR AUTO
Ext Trig Slope
Auswahl der aktiven Flanke des externen Triggersignals.
Pos
Pulsgenerator triggert auf positive Flanke des externen Signals.
Neg
Pulsgenerator triggert auf negative Flanke des externen Signals.
IEC-Bus-Befehl
:TRIG:PULS:SLOP POS
Ext Gate Input
Polarity
Festlegung des Aktivpegels des Gatesignals (Normal oder Inverse).
IEC-Bus-Befehl
:TRIG:PULS:SOUR EXTG
Trigger Level
Auswahl des Trigger-Pegels (TTL, 0.5 V oder -2.5 V)
IEC-Bus-Befehl
TRIG:PULS:LEV TTL
Ext Impedance
Auswahl des Eingangswiderstandes 50 oder 10 k .
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:PULM:EXT:IMP 50
1134.9108.11
4.23
D-2
Sweep
R&S SMR
Sweep
Der SMR bietet einen digitalen, schrittweisen Sweep für die Parameter:
• RF-Frequenz
• LF-Frequenz
• RF-Pegel
Neben dem digitalen, schrittweisen Sweep ist auch ein analoger Rampen-Sweep für RF-Frequenz
möglich.
Das Einstellen eines Sweeps erfolgt in fünf Grundschritten, die im folgenden Beispiel, der Einstellung
eines Frequenzsweeps, gezeigt werden:
Sweepbereich einstellen (Start Freq und Stop Freq oder Center Freq und Span).
Linearen oder logarithmischen Ablauf oder Rampen-Sweep wählen (Spacing).
nur bei LIN/LOG:
Schrittweite (Step Lin) und Verweilzeit (Dwell) einstellen.
nur bei Ramp:
Sweep time (Sweep Time) einstellen.
Marker aktivieren, sofern gewünscht (Marker).
Sweep einschalten (Mode auf Auto, Single oder Step).
Sweepbereich einstellen (Start Freq, Stop Freq, Center Freq, Span)
Der Sweepbereich des RF-Sweeps kann auf zweierlei Arten eingegeben werden. Entweder durch die
Eingabe von Start Freq-Wert und Stop Freq-Wert oder durch die Eingabe von Center Freq und Span.
Zu beachten ist, daß sich die beiden Parametersätze gegenseitig beeinflussen. Dies geschieht in
folgender Weise:
Start Freq geändert:
Stop Freq
Center Freq
Span
=
=
=
ungeändert
(Start Freq + Stop Freq)/2
(Stop Freq – Start Freq)
Stop Freq geändert:
Start Freq
Center Freq
Span
=
=
=
ungeändert
(Start Freq + Stop Freq)/2
(Stop Freq – Start Freq)
Center Freq geändert:
Span
Start Freq
Stop Freq
=
=
=
ungeändert
(Center Freq – Span/2)
(Center Freq + Span/2)
Span geändert:
Center Freq
Start Freq
Stop Freq
=
=
=
ungeändert
(Center Freq – Span/2)
(Center Freq + Span/2)
1134.9108.11
4.24
D-2
R&S SMR
Sweep
Sweepablauf wählen (Spacing Lin, Log, Ramp)
Der Sweepablauf, ob linear, logarithmisch oder oder Ramp (Rampen-Sweep), kann mit Spacing gewählt
werden. Für den RF- und LF-Sweep ist linearer oder logarithmischer Ablauf möglich. Für den
Pegel-Sweep ist nur der logarithmische Ablauf möglich.
Beim logarithmischen Sweep ist die Schrittweite Step gleich einem konstanten Bruchteil der augenblicklichen Einstellung. Die logarithmische Schrittweite wird beim RF- oder LF-Sweep in der Einheit %
und beim Pegel-Sweep in der Einheit dB eingegeben.
Beim Rampen-Sweep (nur mit SMR-B4) wird statt der Dwell-Zeit die Ablaufzeit (Sweep Time) eingestellt.
Betriebsarten (Mode)
Es stehen folgende Sweep-Betriebsarten zur Verfügung:
Auto
Sweep vom Startpunkt bis zum Stoppunkt, mit automatischem Neustart beim
Startpunkt. War vor der Betriebsart Auto eine andere Sweepbetriebsart eingeschaltet, wird ab der aktuellen Sweepeinstellung fortgefahren.
IEC-Bus-Befehle:
RF-Sweep:
LF-Sweep:
Level-Sweep:
SOUR:FREQ:MODE SWE
SOUR2:FREQ:MODE SWE SOUR:POW:MODE SWE
SOUR:SWE:MODE AUTO
SOUR2:SWE:MODE AUTO SOUR:SWE:POW:MODE AUTO
TRIG:SOUR AUTO
TRIG2:SOUR AUTO
TRIG:SOUR AUTO
Single
Einzelablauf vom Startpunkt zum Stoppunkt. Bei Auswahl von Single wird der Ablauf
noch nicht gestartet. Es erscheint unterhalb der Mode-Zeile die ausführbare Funktion
Execute Single Sweep, mit der der Ablauf gestartet werden kann.
IEC-Bus-Befehle:
RF-Sweep:
LF-Sweep:
Level-Sweep:
SOUR:FREQ:MODE SWE
SOUR2:FREQ:MODE SWE SOUR:POW:MODE SWE
SOUR:SWE:MODE AUTO
SOUR2:SWE:MODE AUTO SOUR:SWE:POW:MODE AUTO
TRIG:SOUR SING
TRIG2:SOUR SING
TRIG:SOUR SING
Step
Schrittweiser, manueller Ablauf innerhalb der Sweepgrenzen. Das Aktivieren von
Step hält einen laufenden Sweep an, und der Cursor springt auf den Anzeigewert
von Current. Mit dem Drehknopf oder den Zifferntasten läßt sich nun der
Sweepablauf in diskreten Schritten aufwärts oder abwärts steuern.
IEC-Bus-Befehle:
RF-Sweep:
LF-Sweep:
Level-Sweep:
SOUR:FREQ:MODE SWE
SOUR2:FREQ:MODE SWE SOUR:POW:MODE SWE
SOUR:SWE:MODE STEP
SOUR2:SWE:MODE STEP SOUR:SWE:POW:MODE STEP
TRIG:SOUR SING
TRIG2:SOUR SING
TRIG:SOUR SING
Ext Single
Einzelablauf vom Startpunkt zum Stoppunkt wie bei Single, aber durch ein externes
Triggersignal ausgelöst.
IEC-Bus-Befehle:
RF-Sweep:
LF-Sweep:
Level-Sweep:
SOUR:FREQ:MODE SWE
SOUR2:FREQ:MODE SWE SOUR:POW:MODE SWE
SOUR:SWE:MODE AUTO
SOUR2:SWE:MODE AUTO SOUR:SWE:POW:MODE AUTO
TRIG:SOUR EXT
TRIG2:SOUR EXT
TRIG:SOUR EXT
1134.9108.11
4.25
D-2
Sweep
R&S SMR
Ext Step
Schrittweiser Ablauf mit Hilfe des externen Triggersignals. Jedes Triggerereignis löst
einen Einzelschritt aus.
IEC-Bus-Befehle:
RF-Sweep:
LF-Sweep:
Level-Sweep:
SOUR:FREQ:MODE SWE
SOUR2:FREQ:MODE SWE SOUR:POW:MODE SWE
SOUR:SWE:MODE STEP
SOUR2:SWE:MODE STEP SOUR:SWE:POW:MODE STEP
TRIG:SOUR EXT
TRIG2:SOUR EXT
TRIG:SOUR EXT
Off
Abschalten der Betriebsart Sweep.
IEC-Bus-Befehle:
RF-Sweep:
LF-Sweep:
SOUR:FREQ:MODE CW
SOUR2:FREQ:MODE CW
Level-Sweep:
SOUR:POW:MODE CW
Sweepeingänge
TRIG/STOP
Ein externes Signal am rückseitigen Eingang triggert den Sweep in den Betriebsarten Ext Single und Ext Step bzw. stoppt den Sweep in allen Betriebsarten.
Sweepausgänge
Zur Steuerung und Triggerung von Oszilloskopen oder XY-Schreibern stehen an der Rückseite des
Gerätes die Ausgänge X-AXIS, V/GHz, BLANK, MARKER und Z-AXIS zur Verfügung.
X-AXIS
Dieser Ausgang liefert bei eingeschaltetem Sweep eine Spannungsrampe von
0...10 V für die X-Ablenkung eines Oszilloskops oder eines XY-Schreibers.
V/GHz
Dieser Ausgang liefert eine Spannung, die proportional zur Frequenz ist. Die
Steigung wahlweise 0,5 V/GHz oder 1 V/GHz entspricht einem Bereich von 5 mV bis
10 V bzw. 10 mV bis 20 V für 10 MHz...20 GHz. Ab 20 GHz steht die Steigung von
5 V/GHz zur Verfügung. Die Steigung ist unter Utilities - AuxIO - V/GHz einstellbar.
Die Spannung steht immer, also auch bei ausgeschaltetem Sweep, zur Verfügung.
BLANK
Dieser Ausgang liefert ein Signal (0 V/5 V) zur Triggerung und Dunkelsteuerung
eines Oszilloskops bzw. zur PEN LIFT-Steuerung eines XY-Schreibers.
MARKER
Dieser Ausgang wird aktiv, wenn der Sweepablauf die Marke erreicht hat. Das
MARKER-Signal kann zur Helligkeitssteuerung eines Oszilloskops verwendet werden. Es können bis zu 10 Marken gesetzt werden, um bestimmte Stellen im Sweepablauf zu markieren. Die Dauer des aktiven Signals ist gleich der Verweilzeit
(DWELL) eines Schrittes.
Z-AXIS
Dieser Ausgang erzeugt einen Impuls von -5 V, wenn der MARKER-Ausgang aktiv
ist, und ein Signal von +5 V, wenn der BLANK-Ausgang aktiv ist. Das Z-AXIS-Signal
kann zur kombinierten Austastung und Markenerzeugung für Netzwerkanalysatoren
verwendet werden.
1134.9108.11
4.26
D-2
R&S SMR
Sweep
Signalbeispiele:
10 V
X-AXIS
0V
20 V
V/GHz
10 V
0V
5V
BLANK
0V
5V
MARKER
0V
5V
MARKER
0V
Bild 4-20
Signalbeispiel Sweep 0...20 GHz: Mode = Auto, V/GHz = 1V/GHz,
Blank Time = Normal, Z-AXIS-BLANK = +5V, Z-AXIS-MARKER =- 5V
SINGLE neu gestartet
10 V
X-AXIS
0V
200 ms
300 ms
5V
BLANK
0V
Bild 4-21
1134.9108.11
Signalbeispiel Sweep: Mode = Single, Blank Time = Long
4.27
D-2
Sweep
R&S SMR
RF-Sweep
Zugriff auf Einstellungen zum RF-Sweep bietet das Menü Sweep - Freq.
Menüauswahl: Sweep - Freq
Bild 4-22
Menü Sweep - Freq - Beispiel Spacing Lin
Bild 4-23
Ausschnitt Menü Sweep - Freq - Beispiel Spacing Ramp (Rampen-Sweep, SMR-B4)
Start Freq
Eingabewert der Startfrequenz.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:FREQ:STAR 1GHz
Stop Freq
Eingabewert der Stoppfrequenz.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:FREQ:STOP 5GHz
Center Freq
Eingabewert der Mittenfrequenz.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:FREQ:CENT 3GHz
1134.9108.11
4.28
D-2
R&S SMR
Sweep
Span
Eingabewert der Spannweite.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:FREQ:SPAN 4GHz
Current Freq
Anzeige des aktuellen Frequenzwertes.
In der Betriebsart Step: Eingabewert der Frequenz.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:CORR:CSET:DATA:FREQ?
Spacing
Auswahl des Sweepablaufs, linear, logarithmisch oder "ramp" ( RampenSweep, SMR-B4).
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:SWE:SPAC LIN
Sweep Time
Eingabewert der Ablaufszeit von der Start- zur Stopfrequenz in ms. Nur bei
der Auswahl Spacing Ramp, SMR-B4 verfügbar.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:SWE:FREQ:TIME 16 ms
Step Lin/Log
Eingabewert der Schrittweite. Je nach Auswahl von Spacing Lin oder Log
wird Step Lin (MHz) bzw. Step Log (%) angezeigt. Bei der Auswahl Spacing
Ramp erlischt diese Anzeige.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:SWE:STEP:LIN 1MHz
Dwell
Eingabewert der Verweilzeit pro Schritt.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:SWE:FREQ:DWEL 15ms
Mode
Auswahl der Sweepbetriebsart "Betriebsarten".
IEC-Bus-Befehle
:SOUR:FREQ:MODE SWE
:SOUR:SWE:FREQ:MODE AUTO
:TRIG:SWE:SOUR SING
Reset Sweep
Stellt die Startfrequenz ein.
IEC-Bus-Befehl
:ABOR
Marker 1-10 Freq
Eingabewert der Frequenz für den ausgewählten Marker.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:MARK1:FREQ 10GHz
Marker 1-10 State
Ein-/Ausschalten des ausgewählten Markers.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:MARK1 OFF
Marker 1-10 Amplitude
Ein-/Ausschalten des ausgewählten Amplitudenmarkers.
Off
Amplitudenmarker ist ausgeschaltet.
On
Amplitudenmarker ist eingeschaltet. Der Ausgangspegel wird bei
Erreichen der Marke um 1dB abgesenkt.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:MARK1:AMPL OFF
1134.9108.11
4.29
D-2
Sweep
R&S SMR
Level-Sweep
Zugriff auf Einstellungen zum Level-Sweep bietet das Menü Sweep - Level.
Menüauswahl: Sweep - Level
Bild 4-24
Menü Sweep - Level
Start Level
Eingabewert des Startpegels.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:POW:STAR -30dBm
Stop Level
Eingabewert des Stoppegels.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:POW:STOP -10dBm
Current Level
Anzeige des aktuellen Pegels.
In der Betriebsart Step: Eingabewert des Pegels.
Step
Eingabewert der Schrittweite.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:SWE:POW:STEP 1dB
Dwell
Eingabewert der Verweilzeit pro Schritt.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:SWE:POW:DWEL 15ms
Mode
Auswahl der Sweepbetriebsart (siehe "Betriebsarten").
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:POW:MODE SWE;
:SOUR:SWE:POW:MODE AUTO;
:TRIG:SWE:SOUR SING
Reset Sweep
Stellt den Startpegel ein.
IEC-Bus-Befehl
:ABOR
Exec Single Sweep
Startet einen einmaligen Sweepdurchlauf. Diese ausführbare Aktion wird nur angezeigt und ist nur wirksam, wenn Mode Single
ausgewählt ist.
IEC-Bus-Befehl
:TRIG
1134.9108.11
4.30
D-2
R&S SMR
Sweep
Attenuator Mode
Auto
Normalbetrieb. Die mechanisch schaltende Eichleitung
schaltet
in
einer
10-dB-Stufung
bei
festen
Schaltpunkten.
IEC-Bus-Befehl
:OUTP:AMOD AUTO
Fixed
Pegeleinstellungen erfolgen ohne Schalten der
Eichleitung (siehe Abschnitt "Unterbrechungsfreie
Pegeleinstellung").
IEC-Bus-Befehl
:OUTP:AMOD FIX
Atten Fixed Range
Anzeige des Pegelbereiches, in welchem in der Betriebsart
"Attenuator Mode Fixed" der Pegel unterbrechungsfrei eingestellt
wird.
Marker 1-3 Level
Eingabewert des Pegels für den ausgewählten Marker.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:MARK1:PSW:POW 1dBm
Marker 1-3 State
Ein-/Ausschalten des ausgewählten Markers.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:MARK1:PSW OFF
LF-Sweep
Zugriff auf Einstellungen zum LF-Sweep bietet das Menü Sweep - LfGen.
Menüauswahl: Sweep - LfGen
Bild 4-25
Menü Sweep - Lfgen
Start Freq
Eingabewert der Startfrequenz.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR2:FREQ:STAR 10kHz
Stop Freq
Eingabewert der Stoppfrequenz.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR2:FREQ:STOP 100kHz
Current Freq
Anzeige des aktuellen Frequenzwertes.
Betriebsart Step: Eingabewert der Frequenz.
1134.9108.11
4.31
D-2
Sweep
R&S SMR
Spacing
Auswahl des Sweepablaufs, linear oder logarithmisch.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR2:SWE:SPAC LIN
Step Lin
Eingabewert der Schrittweite.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR2:SWE:STEP:LIN 1kHz
Dwell
Eingabewert der Verweilzeit pro Schritt.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR2:SWE:DWEL 15ms
Mode
Auswahl der Sweepbetriebsart (siehe "Betriebsarten").
IEC-Bus-Befehl
:FREQ:MODE SWE
:SWE:MODE AUTO
:TRIG:SOUR SING
Reset Sweep
Stellt die Startfrequenz ein.
IEC-Bus-Befehl
:ABOR
Exec Single Sweep
Startet einen einmaligen Sweepdurchlauf. Diese ausführbare Aktion wird nur
angezeigt und ist nur wirksam, wenn Mode Single ausgewählt ist.
IEC-Bus-Befehl
:TRIG
Marker 1-3 Freq
Eingabewert der Frequenz für den ausgewählten Marker.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR2:MARK1:FREQ 100kHz
Marker 1-3 State
Ein-/Ausschalten des ausgewählten Markers.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR2:MARK1 OFF
1134.9108.11
4.32
D-2
R&S SMR
List-Modus
List-Modus
Im List-Modus wird ähnlich wie bei einem Sweep eine Abfolge von vorher festgelegten Frequenz- und
Pegelpunkten durchfahren. Im Unterschied zum Sweep kann aber eine Liste mit frei wählbaren
Wertepaaren (Frequenz und Pegel) erzeugt werden. Der Wertebereich der Frequenz umfaßt den
gesamten einstellbaren Frequenzbereich des Gerätes. Der Wertebereich des Pegels überstreicht einen
20-dB-Bereich. Bei Überschreiten des erlaubten Variationsbereichs steigt der Pegelfehler an.
Tabelle 4-4
List-Modus; Beispiel einer Liste
Index
Frequenz
Pegel
0001
2 GHz
0 dBm
0002
10 GHz
13 dBm
0003
15 GHz
7 dBm
0003
3 GHz
5 dBm
:
:
:
Es können bis zu 10 Listen angelegt werden. Die Gesamtzahl der möglichen Wertepaare, über alle
Listen gerechnet, darf maximal 2003 sein, d.h., eine Liste kann höchstens 2003 Einträge haben bzw.
weniger, wenn mehrere Listen angelegt sind.
Jede Liste wird durch einen eigenen Namen gekennzeichnet und über diesen Namen ausgewählt. Eine
ausführliche Beschreibung zum Bearbeiten der Listen befindet sich im Abschnitt "Listeneditor".
Betriebsarten (Mode)
Es stehen folgende List-Betriebsarten zur Verfügung:
Auto
Ablauf vom Anfang bis zum Ende der Liste mit automatischem Neustart am Anfang.
War vor der Betriebsart Auto ein anderer Modus eingeschaltet, wird vom aktuellen
Index fortgefahren.
IEC-Bus-Befehle:
:SOUR:FREQ:MODE LIST
:SOUR:LIST:MODE AUTO
:TRIG:LIST:SOUR AUTO
Single
Einzelablauf vom Anfang bis zum Ende der Liste. Bei Auswahl von Single wird der
Ablauf noch nicht gestartet. Es erscheint unterhalb der Mode-Zeile die ausführbare
Funktion Execute Single List, mit der der Ablauf gestartet werden kann.
IEC-Bus-Befehle:
:SOUR:FREQ:MODE LIST
:SOUR:LIST:MODE AUTO
:TRIG:LIST:SOUR SING
Step
Schrittweise manuelle Abarbeitung der Liste. Das Aktivieren von Step hält eine
laufende Liste an, und der Cursor springt auf den Anzeigewert von Current Index. Mit
dem Drehknopf oder den Zifferntasten läßt sich nun die Liste in diskreten Schritten
aufwärts oder abwärts steuern.
IEC-Bus-Befehle:
:SOUR:FREQ:MODE LIST
:SOUR:LIST:MODE STEP
:TRIG:LIST:SOUR SING
1134.9108.11
4.33
D-2
List-Modus
R&S SMR
Einzelablauf vom Anfang bis zum Ende der
externes Triggersignal ausgelöst.
IEC-Bus-Befehle:
:SOUR:FREQ:MODE
:SOUR:LIST:MODE
:TRIG:LIST:SOUR
Ext Single
Liste wie bei Single, aber durch ein
LIST
AUTO
EXT
Ext Step
Schrittweiser Ablauf mit Hilfe des externen Triggersignals. Jedes Triggerereignis löst
einen Einzelschritt aus.
IEC-Bus-Befehle:
:SOUR:FREQ:MODE LIST
:SOUR:LIST:MODE STEP
:TRIG:LIST:SOUR EXT
Off
Abschalten der Betriebsart List.
IEC-Bus-Befehl:
:SOUR:FREQ:MODE CW
Ein-/Ausgänge
Zur Synchronisation mit anderen Geräten stehen an der Rückseite des Gerätes der TRIG/STOP-Eingang, der BLANK-Ausgang und der MARKER-Ausgang zur Verfügung.
TRIG/STOP
Ein externes Signal an diesem Eingang triggert den List-Modus in den
Betriebsarten Ext Single und Ext Step.
BLANK
Dieser Ausgang liefert ein Signal (0 V / 5 V) zum Ausblenden des Einschwingvorgangs mittels Pulsmodulation oder AM. Das Signal kann auch zur
Synchronisation anderer Geräte verwendet werden.
MARKER
Dieser Ausgang liefert beim ersten Schritt jeder Betriebsart des List-Modus ein
Triggersignal unmittelbar nach dem Ende der Austastung. Dieses Signal kann
für eine exakte Synchronisation bei kleinen Dwell-Zeiten zum Triggern weiterer
Geräte verwendet werden und zeigt das erste Vorkommen einer stabilen
Ausgangsfrequenz an.
TRIGGER
Eingang
BLANKAusgang
MARKERAusgang
Frequenz
Bild 4-26
Signalbeispiel List-Modus: Mode = Ext-Step
1134.9108.11
4.34
D-2
R&S SMR
List-Modus
Zugriff auf Einstellungen zum List-Modus bietet das Menü List.
Menüauswahl: List
Bild 4-27
Menü List
Mode
Auswahl der Betriebsart (siehe Abschnitt "Betriebsarten").
IEC-Bus-Befehle :
:SOUR:FREQ:MODE LIST;
:SOUR:LIST:MODE AUTO;
:TRIG:LIST:SOUR SING
Execute Single List
Startet einen einmaligen Ablauf der Liste. Diese Menüoptionen ist nur
sichtbar, wenn Mode = Single ausgewählt ist.
IEC-Bus-Befehl :
:TRIG:LIST
Reset List
Stellt den Startpunkt ein.
IEC-Bus-Befehl
:ABOR:LIST
Dwell
Eingabewert der Verweilzeit pro Schritt.
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:LIST:DWEL 10ms
Current Index
Anzeige des aktuellen Listenindex.
Listenindex in der Betriebsart Step.
Select List
Auswahl einer Liste oder Erzeugen einer neuen Liste (siehe Abschnitt
"Listeneditor").
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:LIST:SEL "LIST2"
Delete List
Löschen einer Liste (siehe Abschnitt "Listeneditor").
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:LIST:DEL "LIST1"
Edit List
Auswahl der Editorfunktionen für die Bearbeitung einer Liste (siehe
Abschnitt "Listeneditor").
IEC-Bus :SOUR:LIST:FREQ 100MHz,1.2GHz; POW 0dBm,6dBm
1134.9108.11
4.35
Einstellwert
des
aktuellen
D-2
List-Modus
Attenuator Mode
Atten Fixed Range
R&S SMR
Auto
Normalbetrieb. Die mechanisch schaltende Eichleitung
schaltet in einer 10-dB-Stufung bei festen Schaltpunkten.
IEC-Bus-Befehl
:OUTP:AMOD AUTO
Fixed
Pegeleinstellungen erfolgen ohne Schalten der Eichleitung
(siehe Abschnitt "Unterbrechungsfreie Pegeleinstellung").
IEC-Bus-Befehl
:OUTP:AMOD FIX
Anzeige des Pegelbereiches, in welchem in der Betriebsart "Attenuator
Mode Fixed" der Pegel unterbrechungsfrei eingestellt wird.
Das Auswahlfenster wird automatisch geöffnet, wenn eine der Editorfunktionen der Zeile Edit List
(Insert, Fill, Edit/View, Delete) ausgewählt wird. Es wird die Liste gezeigt, die in der Zeile Select List
aufgeführt ist.
Bild 4-28
Menü List – Auswahlfenster
List
Angabe der Position in der Liste.
Free
Verfügbarer Platz. Free 1992 bedeutet, daß insgesamt Platz für 1992
Parametertupel (Elemente) im Listenspeicher verfügbar ist.
Len
Belegter Platz. Len 0011 bedeutet, daß die aktuelle Liste 11 Elemente im
Listenspeicher belegt.
1134.9108.11
4.36
D-2
R&S SMR
Utilities
Utilities
Das Menü Utilities beinhaltet Untermenüs für allgemeine Funktionen, die nicht unmittelbar die
Signalerzeugung betreffen.
Menüauswahl: Utilities
Bild 4-29
Menü Utilities
Display
Zugriff zum Einstellen des Kontrastes des LC-Displays bietet das Menü Utilities - Display.
Einstellbereich 0 bis 63.
Menüauswahl: Utilities - Display
Bild 4-30
Menü Utilities - Display
System
Menüauswahl: Utilities -System
Bild 4-31
Menü Utilities - System
1134.9108.11
4.37
D-2
Utilities
R&S SMR
IEC-Bus-Adresse (System - GPIB)
Zugriff auf die Fernsteueradresse bietet das Untermenü Utilities - System-GPIB - Address. Der
Einstellbereich ist 0 bis 30. Bei Auslieferung ist die Adresse 28 eingestellt.
Menüauswahl: Utilities - System – GPIB - Address
Bild 4-32
Menü Utilities - System - GPIB - Address
GPIB-Address
1134.9108.11
Eingabewert der IEC-Bus-Adresse.
IEC-Bus-Befehl
:SYST:COMM:GPIB:ADDR 28
4.38
D-1
R&S SMR
Utilities
Parameter der RS-232-C-Schnittstelle (System - RS232)
Zugriff auf die Konfiguration der RS-232-C-Schnittstelle bietet das Untermenü System - RS232. Die
Pinbelegung der Schnittstelle entspricht der eines PCs.
Menüauswahl: Utilities - System - RS232
Bild 4-33
Menü Utilities - System - RS232
Baud Rate
Auswahl der Übertragungsrate.
IEC-Bus-Befehl
:SYST:COMM:SER:BAUD 9600
Data Format
Auswahl der Anzahl Datenbits. Dieser Wert kann auf 7 oder 8 Bit eingestellt
werden.
IEC-Bus-Befehl
:SYST:COMM:SER:BITS 7
Parity
Einstellwert der Parität. Damit wird die Art der Übertragung des Paritätbits zum
Fehlerschutz festgelegt.
Odd
ungerade Parität
Even
gerade Parität
None
keine Parität
IEC-Bus-Befehl
:SYST:COMM:SER:PAR ODD
Stop Bit
Auswahl der Anzahl Stoppbits. Dieser Wert kann auf 1 oder 2 Bits eingestellt
werden.
IEC-Bus-Befehl
:SYST:COMM:SER:SBIT 1
Handshake
Auswahl des Handshakes.
None
kein Handshake.
IEC-Bus-Befehl
RTS/CTS
:SYST:COMM:SER:PACE NONE
:SYST:COMM:SER:CONT:RTS ON
Hardware-Handshake über die Schnittstellenleitungen RTS und CTS.
Diese Einstellung ist der Einstellung XON/XOFF vorzuziehen, wenn
der Hostrechner es zuläßt.
IEC-Bus-Befehl
:SYST:COMM:SER:CONT:RTS RFR
XON/XOFF Software-Handshake über die ASCII-Codes 11h <XON> und 13h
<XOFF>. Diese Einstellung ist für binäre Datenübertragung und für
Baudraten über 9600 nicht geeignet.
IEC-Bus-Befehl
:SYST:COMM:SER:PACE XON
1134.9108.11
4.39
D-2
Utilities
R&S SMR
Anzeigen unterdrücken und Speicher löschen (System - Security)
Für Sicherheitsbelange können im Untermenü System - Security Anzeigen unterdrückt und Speicher
gelöscht werden.
Menüauswahl: Utilities – System - Security
Bild 4-34
Menü Utilities – System - Security
State
Auswahl des Security-Zustands.
On
Verriegelt die Unterdrückung der Anzeigen. Nur über
IEC-Bus einstellbar.
Off
Entriegelt die Unterdrückung der Anzeigen. Beim
Übergang ON OFF wird der Preset-Zustand eingestellt, und es werden alle Daten, wie gespeicherte
Einstellungen, User-Korrektur und List-Einstellungen
gespeichert. Nur über IEC-Bus einstellbar.
IEC-Bus-Befehl
:SYST:SEC OFF
Annotation Freq
Off
Alle Frequenzanzeigen sind unterdrückt.
On
Die Frequenzeinstellung wird angezeigt.
IEC-Bus-Befehl
:DISP:ANN:FREQ ON
Annotation Amplitude
Off
Alle Pegelanzeigen sind unterdrückt.
On
Die Pegeleinstellung wird angezeigt.
IEC-Bus-Befehl
:DISP:ANN:AMPL ON
Clear Memory
Löschen aller gespeicherten Daten, wie gespeicherte Einstellungen, User-Korrektur- und List-Einstellungen.
Für diese Aktion sind am IEC-Bus zwei Befehle notwendig:
IEC-Bus-Befehl
:SYST:SEC ON; SEC OFF
Anzeige der IEC-Bus-Sprache (System - Language)
Das Untermenü Utilities - System - Language zeigt die IEC-Bus-Sprache und die aktuelle SCPI-Version
an.
1134.9108.11
4.40
D-1
R&S SMR
Utilities
Referenzfrequenz intern/extern (RefOsc)
In der Betriebsart interne Referenz steht an der Buchse REF (Geräterückseite) das interne Referenzsignal mit einer Frequenz von 10 MHz zur Verfügung.
Signalpegel:
Ueff (EMK, Sinus) = 1 V.
In der Betriebsart externe Referenz ist in die Buchse REF ein externes Signal mit einer Frequenz 1 MHz
bis 16 MHz (Raster 1 MHz) einzuspeisen. Die Einstellung auf die externe Frequenz erfolgt im Menü
Utilities - RefOsc.
Signalpegel:
Ueff = 0,1...2 V
In der Betriebsart externe Referenz erscheint in der Statuszeile des Displays der Hinweis "Ext Ref".
Zugriff auf die Einstellungen der Referenzfrequenz bietet das RefOsc-Menü.
Menüauswahl: Utilities - RefOsc
Bild 4-35
Menü Utilities - RefOsc (Preseteinstellung)
Source
Auswahl der Betriebsart.
Int
Betriebsart interne Referenz.
Ext
Betriebsart externe Referenz.
IEC-Bus-Befehl
SOUR:ROSC:SOUR INT
Adjustment State
Off
Frequency Adjustment
Eingabewert im Bereich –2048 bis +2047 zur Einstellung der
internen Referenzfrequenz. Ziehbereich ±4×10-6
IEC-Bus-Befehl
SOUR:ROSC:INT:ADJ:VAL 2047
1134.9108.11
Abstimmwert der internen Referenzfrequenz wie
kalibriert (siehe Menü Utilities - Calib)
On
Abstimmwert
entsprechend
dem
Einstellwert
Frequency Adjustment. Die Option SMR-B1,
Referenzoszillator OCXO, ist ausgeschaltet. Es ist nur
der Standard-Referenzoszillator im Betrieb.
IEC-Bus-Befehl
SOUR:ROSC:INT:ADJ:STAT ON
4.41
D-2
Utilities
R&S SMR
Paßworteingabe bei geschützten Funktionen (Protect)
Die Ausführung von Kalibrier- und Servicefunktionen ist durch ein Paßwort geschützt. Zum Entriegeln
der Sperre muß das richtige Paßwort, eine 6stellige Zahl, eingegeben und anschließend mit der Taste
[ENTER] bestätigt werden. Nach dem Einschalten des Geräts ist die Sperre automatisch eingeschaltet.
Paßwort 1
entriegelt die Sperre für die Kalibrierungen Level, Mainboard, Lfgen und Loopgain.
Paßwort 2
entriegelt die Sperre für die Kalibrierung RefOsc.
Paßwort 3
Herstellerintern
Paßwort 4
Herstellerintern
Zugriff auf das Entriegeln von geschützten Funktionen bietet das Menü Utilities - Protect.
Menüauswahl: Utilities - Protect
Bild 4-36
Menü Utilities - Protect (Preseteinstellung)
Lock Level x
Ein-/Ausschalten der Sperre.
On
Die Sperre ist eingeschaltet.
IEC-Bus-Befehl
:SYST:PROT1 ON
Off
1134.9108.11
Die Eingabe des Paßworts wird automatisch aktiviert.
Sie muß mit [ENTER] abgeschlossen werden. Nach
der Eingabe des Paßworts ist die Sperre
ausgeschaltet.
IEC-Bus-Befehl
:SYST:PROT1 OFF, 123456
4.42
D-1
R&S SMR
Utilities
Kalibrierung (Calib)
Zugriff auf Kalibrierroutinen und Korrekturwerte für Servicezwecke bietet das Menü Utilities – Calib.
Menüauswahl: Utilities - Calib
Bild 4-37
Menü Utilities - Calib (Preseteinstellung)
Utilities - Calib -
Achtung:
RefOsc
Level
All
YTO
ALC
Lfgen
Loopgain
(siehe Servicehandbuch Gerät)
(siehe Servicehandbuch Gerät)
(siehe Servicehandbuch Gerät)
(siehe Servicehandbuch Gerät)
(siehe Servicehandbuch Gerät)
(siehe Servicehandbuch Gerät)
(siehe Servicehandbuch Gerät)
Die Kalibrierroutinen nur bei warmgelaufenem Gerät ausführen.
1134.9108.11
4.43
D-2
Utilities
R&S SMR
Anzeigen der Baugruppenvarianten (Diag - Config)
Für Servicezwecke können die installierten Baugruppen mit ihren Varianten und Änderungszuständen
angezeigt werden. Zugriff auf die Baugruppenanzeige bietet das Untermenü Utilities - Diag - Config.
Menüauswahl: Utilities - Diag - Config
Bild 4-38
Menü Utilities - Diag - Config
IEC-Bus-Befehl
:DIAG:INFO:MOD?
Für weitere Informationen siehe Servicehandbuch Gerät.
1134.9108.11
4.44
D-1
R&S SMR
Utilities
Spannungsanzeige von Testpunkten (Diag-TPoint)
Zugriff auf interne Testpunkte bietet das Untermenü Diag - TPoint. Ist ein Testpunkt eingeschaltet, so
erscheint im Kopffeld ein Fenster mit der Spannungsanzeige. Näheres siehe Servicehandbuch Gerät.
Menüauswahl: Utilities – Diag - TPoint
Bild 4-39
Menü Utilities – Diag - TPoint
State
Ein-/Ausschalten der Spannungsanzeige im Kopffeld des Displays.
Test Point
Eingabewert des Testpunkts.
IEC-Bus-Befehl
:DIAG:MEAS:POIN?
1134.9108.11
4.45
12
D-2
Utilities
R&S SMR
Anzeigen von Servicedaten (Diag-Param)
Zugriff auf verschiedene Parameter wie Seriennummer, Softwareversion, Betriebsstundenzähler und
Eichleitungsschaltspiele bietet das Untermenü Diag - Param.
Menüauswahl: Utilities - Diag - Param
Bild 4-40
Menü Utilities - Diag - Param
Zu den IEC-Bus-Befehlen siehe Abschnitt "DIAGnostic - System".
1134.9108.11
4.46
D-1
R&S SMR
Utilities
Test
Der SMR führt beim Einschalten des Geräts und permanent während des Betriebs einen Selbsttest
durch. Beim Einschalten werden die RAM- und ROM-Inhalte überprüft. Wird ein Fehler erkannt, so wird
eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben.
Die Batteriespannung der Batterien des nichtflüchtigen RAMs wird beim Einschalten des Gerätes
ebenfalls überprüft (TEST POINT 0007 = RAM-Batterie). Bei Spannungswerten unter 2,5 V ist die
Speicherung der Daten nicht mehr gesichert, es erscheint am Bildschirm eine Meldung.
Während des Betriebs werden die wichtigsten Gerätefunktionen automatisch überwacht.
Wenn beim Selbsttest eine fehlerhafte Funktion festgestellt wird, erfolgt die Anzeige “Err“ in der Statuszeile. Zur Identifizierung des Fehlers kann durch Drücken der Taste [ERROR] das ERROR-Menü, in
dem die Fehlermeldungen eingetragen sind, aufgerufen werden (siehe Kapitel 9, "Fehlermeldungen").
Die Tests können zusätzlich über Menü aufgerufen werden.
Zugriff auf die Tests bietet das Menü Utilities - Test.
Menüauswahl: Utilities - Test
Bild 4-41
Menü Utilities - Test
EPROM
Testet das EPROM. Das Ergebnis wird in einem Fenster
angezeigt.
IEC-Bus-Befehl
:TEST:ROM?
RAM
Testet das RAM. Das Ergebnis wird in einem Fenster angezeigt.
IEC-Bus-Befehl
:TEST:RAM?
RAM-Battery
Testet die RAM-Batterie. Das Ergebnis wird in einem Fenster
angezeigt.
IEC-Bus-Befehl
:TEST:BATT?
1134.9108.11
4.47
D-2
Utilities
R&S SMR
Modulationen der Taste [MOD ON/OFF] zuordnen (Mod Key)
Die Modulationen lassen sich in den einzelnen Modulationsmenüs sowie mit der Taste [MOD ON/OFF]
ein-/ausschalten.
Für welche Modulationen die Taste [MOD ON/OFF] wirksam ist, kann im Menü Utilities - Mod Key
definiert werden. Die Taste kann entweder für alle Modulationen oder für eine ausgewählte Modulation
wirksam sein.
Funktion der Taste [MOD ON/OFF], falls für eine Modulationsart wirksam:
Jeder Tastendruck ändert den Zustand (On oder Off) der ausgewählten Modulation.
Funktion der Taste [MOD ON/OFF], falls für alle Modulationsarten wirksam (All):
Falls mindestens eine Modulation eingeschaltet ist, schaltet das Drücken der Taste [MOD ON/OFF]
die Modulation bzw. die Modulationen aus. Es wird gespeichert, welche Modulationen eingeschaltet
waren.
Falls keine Modulation eingeschaltet ist, schaltet das Drücken der Taste [MOD ON/OFF] die Modulationen ein, die zuletzt mit der Taste [MOD ON/OFF] ausgeschaltet wurden.
Beim Einschalten mit der Taste [MOD ON/OFF] werden die Modulationsquellen verwendet, wie in den
Modulationsmenüs festgelegt.
Zugriff auf die Auswahl der Modulation, die mit der Taste [MOD ON/OFF] geschaltet werden soll, erfolgt
im Menü Utilities - ModKey.
Menüauswahl: Utilities - ModKey
Bild 4-42
Menü Utilities - ModKey (Preseteinstellung)
Modulation
Auswahl, für welche Modulation die Taste [MOD ON/OFF] wirksam sein soll.
Hinweis:
1134.9108.11
Preset schaltet alle Modulationen ab, setzt die Auswahl auf All
und speichert AM 30% als Default-Einstellung.
4.48
D-1
R&S SMR
Utilities
Hilfsein-/ausgänge einstellen (AUX-I/O)
Zugriff auf Einstellungen zum BLANK-Ausgang und V/GHz-Ausgang bietet das Menü Utilities - AuxIO.
Weitere Informationen geben die Abschnitte zu Sweep, List-Modus und Memory Sequence.
Menüauswahl: Utilities - AuxIO
Bild 4-43
Menü Utilities - AuxIO
V/GHz
Auswahl der Steigerung des Signals am V/GHz-Ausgang.
IEC-Bus-Befehl
:OUTP3:SCAL 0.5
Blank Polarity
Auswahl der Polarität des Blanksignals.
Norm
positive Polarität des Ausgangssignals
Inv
inverse Polarität des Ausgangssignals
IEC-Bus-Befehl
:OUTP3:BLAN:POL NORM
Marker Polarity
Auswahl der Polarität des Markersignals
Norm
positive Polarität
Inv
inverse Polarität
IEC-Bus-Befehl
:SOUR:MARK:POL NORM
1134.9108.11
4.49
D-2
Utilities
R&S SMR
Setup (Setup)
Einstellungen zum RF Blanking, RF During Power Search und ALC Slope bietet das Menü Utilities – Setup.
Bei Auswahl einer dieser Parameter öffnet sich ein Pop-up-Menü mit den zur Verfügung stehenden Optionen.
Die Einstellung RF During Power Search Minimum verhindert, dass während des Search-Vorgangs ein RFSignal am Ausgang über längere Zeit anliegt. Während des Search-Vorgangs schaltet die Eichleitung auf
max. Dämpfung. Somit wird die Überlastung des Messobjekts vermieden. Nach Beendigung dieses Vorgangs wird die Eichleitung wieder in den vorherigen Zustand zurück gesetzt. Im "Normal"-Modus (RF During
Power Search Normal) liegt während des Search-Vorgangs für kurze Zeit ein RF-Signal am Ausgang an.
Menüauswahl: Utilities - Setup
Bild 4-44
Menü Utilities - Setup
RF Blanking
Auswahl des RF-Austastverhaltens bei Sweeps oder Frequenzsprüngen.
Auto
RF wird nur ausgestastet, wenn der Synthesizer
umschaltet (dies ergibt ein sauberes RF-Spektrum)
oder an Bandgrenzen.
Off
Austastung nur bei Bandgrenzen.
On
Austastung erfolgt nach jedem Schritt.
IEC-Bus-Befehl :OUTP1:RFBL AUTO
RF During Power Search
Maximale Dämpfung am RF-Ausgang einschalten bzw. setzt die
Eichleitung in den vorherigen Zustand zurück.
Minimum Einstellung der max. Dämpfung der Eichleitung bei
einer Leistungssuche (Search-Vorgang).
Normal Während des Search-Vorgangs liegt für kurze Zeit ein
RF-Signal am Ausgang an.
IEC-Bus-Befehl :SOUR1:POW:PROT ON
ALC Slope
Auswahl der RF-Pegeländerungsgeschwindigkeit bei Pegeleinstellungen.
Fast
Schnell (Normaleinstellung)
Medium Mittel
Slow
Langsam
IEC-Bus-Befehl :SOUR1:POW:ACL:SLOP FAST
Analyzer Type
Einschalten des scalaren Netzwerkanalysators HP8757D/E
Hinweis:
1134.9108.11
Der HP8757D/E hat eine spezielle Ansteuerung
über IEC-Bus. RF Blanking (siehe dort) wird intern
auf "Auto" gestellt. Start- und Stoppfrequenzen
werden an den Netzwerkanalysator übermittelt. Ein
IEC-Bus-Befehl ist nicht vorhanden, da dieser zur
Ansteuerung des NWA verwendet wird.
4.50
D-1
SMR
Hilfesystem /Status
Das Hilfesystem
Der SMR verfügt über zwei Hilfesysteme. Zum einen die kontextsensitive Hilfe, die durch die Taste
[HELP] aufgerufen wird und Informationen zum aktuellen Menü gibt. Zum anderen können durch Zugriff
auf das Menü HELP Hilfetexte nach alphabetisch geordneten Stichworten ausgewählt werden.
Taste [HELP]
Die Taste [HELP] kann zu jedem Zeitpunkt gedrückt werden. Das aktuelle Einstellmenü wird ausgeblendet und kontextsensitiver Text eingeblendet. Das Hilfepaneel kann mittels Taste [BACK] wieder
verlassen werden.
Menü Help
Nach dem Aufrufen des Menüs Help kann über einen Index auf sämtliche Hilfetexte zugegriffen werden.
Die Bedienung erfolgt analog zur Menübedienung.
Mit dem Drehgeber Menücursor auf gewünschten Index setzen.
Taste [SELECT] oder Drehknopf drücken.
Die Information zum markierten Index wird dargestellt.
Taste [BACK] zum Verlassen des Menüs drücken.
Status
Der SMR ermöglicht durch eine STATUS-Seite einen Überblick über alle Einstellungen des Gerätes.
Die Einstellungen werden in abgekürzter Form dargestellt. Die STATUS-Seite wird durch Drücken der
Taste [STATUS] aufgerufen. Die Rückkehr zum vorherigen Menü erfolgt mit der Taste [BACK].
Bild 4-45
Menü STATUS
1134.9108.11
4.51
D-2
R&S SMR
5
Kurzanleitung
Fernbedienung - Grundlagen
Das vorliegende Kapitel beschreibt die Grundlagen der Fernbedienung wie IEC-Bus, RS-232-CSchnittstelle, Schnittstellen- und Gerätenachrichten, Befehlsbearbeitung, Status - Reporting-System etc.
Das Gerät ist serienmäßig mit einer IEC-Bus-Schnittstelle nach Norm IEC 625.1/IEEE 488.1 und einer
RS-232-C-Schnittstelle ausgerüstet. Die Anschlußbuchsen befindet sich auf der Geräterückseite. Über
sie kann ein Steuerrechner zur Fernbedienung angeschlossen werden. Das Gerät unterstützt die SCPIVersion 1994.0 (Standard Commands for Programmable Instruments). Der SCPI-Standard baut auf der
Norm IEEE 488.2 auf und hat eine Vereinheitlichung der gerätespezifischen Befehle, der Fehlerbehandlung und der Status-Register zum Ziel.
Dieses Kapitel setzt Grundkenntnisse in der IEC-Bus-Programmierung und der Bedienung des Steuerrechners voraus. Eine Beschreibung der Schnittstellenbefehle ist den entsprechenden Handbüchern zu
entnehmen.
Die Anforderungen des SCPI-Standards zur Befehlssyntax, Fehlerbehandlung und Gestaltung der
Status-Register werden ausführlich in den jeweiligen Abschnitten erläutert. Tabellen ermöglichen einen
schnellen Überblick über die Belegung der Bits in den Status-Registern. Die Tabellen werden durch eine
umfassende Beschreibung der Status-Register ergänzt.
Die Beschreibung der Befehle befindet sich in Kapitel 6. Programmbeispiele für alle wesentlichen
Funktionen befinden sich in Kapitel 7.
Kurzanleitung
Die folgende kurze und einfache Bediensequenz erlaubt es, das Gerät schnell in Betrieb zu nehmen
und seine Grundfunktionen einzustellen.
IEC-Bus
Es wird vorausgesetzt, daß die IEC-Bus-Adresse, die werkseitig auf 28 eingestellt ist, noch nicht verändert wurde.
1. Gerät und Controller mit IEC-Bus-Kabel verbinden.
2. Am Controller folgendes Programm erstellen und starten:
CALL IBFIND("DEV1", generator%)
Kanal zum Gerät öffnen
CALL IBPAD(generator%, 28)
Geräteadresse dem Controller mitteilen
CALL IBWRT(generator%, "*RST;*CLS")
Gerät rücksetzen
CALL IBWRT(generator%, "FREQ 5GHz")
Frequenz 5 GHz einstellen
CALL IBWRT(generator%, "POW -7.3dBm")
Ausgangspegel -7,3 dBm einstellen
CALL IBWRT(generator%, "OUTP:STAT ON")
RF-Ausgang einschalten
CALL IBWRT(generator%, "AM:SOUR INT")
AM-Modulationsquelle Lfgen einst.
CALL IBWRT(generator%, "AM:INT:FREQ 15kHz")AM-Modulationsfrequenz 15 kHz einst.
CALL IBWRT(generator%, "AM 30PCT")
AM-Modulationsgrad 30% einstellen
AM einschalten
CALL IBWRT(generator%, "AM:STAT ON")
Am Ausgang des Gerätes liegt jetzt ein amplitudenmoduliertes Signal an.
3. Rückkehr zur manuellen Bedienung: Taste [LOCAL] an der Frontplatte drücken.
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5.1
D-1
Kurzanleitung
R&S SMR
RS-232-C-Schnittstelle
Es wird vorausgesetzt, daß die Konfiguration der RS-232-C-Schnittstelle am Gerät noch nicht verändert
wurde.
1. Gerät und Controller mit Nullmodem-Kabel verbinden.
2. Am Controller folgenden Befehl zur Konfiguration der Controllerschnittstelle eingeben:
mode com1: 9600, n, 8, 1
3. Am Controller folgende ASCII-Datei erstellen:
*RST;*CLS
FREQ 5GHz
POW -7.3dBm
OUTP:STAT ON
AM 30PCT
AM:STAT ON
(Leerzeile) Gerät auf Fernbedienung umstellen
Gerät rücksetzen
Frequenz 5 GHz einstellen
Ausgangspegel -7,3 dBm einstellen
RF-Ausgang einschalten
AM-Modulationsgrad 30% einstellen
AM einschalten
(Leerzeile)
4. ASCII-Datei über die RS-232-C-Schnittstelle in das Gerät übertragen. Folgenden Befehl am
Controller eingeben:
copy <Dateiname> com1:
Am Ausgang des Gerätes liegt jetzt ein amplitudenmoduliertes Signal an.
5. Rückkehr zur manuellen Bedienung: Taste [LOCAL] an der Frontplatte drücken.
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5.2
D-1
R&S SMR
Umstellen auf Fernbedienung
Umstellen auf Fernbedienung
Nach dem Einschalten befindet sich das Gerät immer im manuellen Betriebszustand (Zustand
"LOCAL") und kann über die Frontplatte bedient werden.
Die Umstellung auf Fernbedienung (Zustand "REMOTE") erfolgt
bei aktivem IEC-Bus
sobald das Gerät von einem Steuerrechner einen adressierten
Befehl empfängt.
bei aktiver RS-232-C-Schnittstelle
sobald das Gerät eines der Zeichen <CR> (=0Dh) oder<LF>
(=0Ah) empfängt.
Bei Fernbedienung ist die Frontplattenbedienung gesperrt. Das Gerät verbleibt im Zustand "REMOTE",
bis es über die Frontplatte oder über IEC-Bus wieder in den manuellen Betriebzustand versetzt wird. Ein
Wechsel von manuellem Betrieb zu Fernbedienung und umgekehrt verändert die Geräteeinstellungen
nicht.
Fernbedienen über IEC-Bus
Einstellen der Geräteadresse
Die IEC-Bus-Adresse des Gerätes ist werkseitig auf 28 eingestellt. Sie kann manuell im Menü Utilities –
System – GPIB-Address oder über IEC-Bus verändert werden. Es sind die Adressen 0...30 erlaubt.
Manuell:
Über IEC-Bus:
Menü Utilities – System – GPIB-Address aufrufen
Gewünschte Adresse eingeben
Eingabe mit Taste [1x/ENTER] abschließen
CALL IBFIND("DEV1", generator%)
Kanal zum Gerät öffnen
CALL IBPAD(generator%, 28)
alte Adresse dem Controller mitteilen
CALL IBWRT(generator%, "SYST:COMM:GPIB:ADDR 20")
Gerät auf neue Adresse einstellen
CALL IBPAD(generator%, 20)
neue Adresse dem Controller mitteilen
Anzeigen bei Fernbedienung
Der Zustand der Fernbedienung ist durch die Worte "IEC Remote" bzw. "Local" auf der STATUS-Seite
erkennbar. Im REMOTE-Zustand wird immer die STATUS-Seite am Display angezeigt.
"Locked" zeigt an, daß die Taste [LOCAL] gesperrt ist, d.h., es kann nur über IEC-Bus auf manuelle
Bedienung umgeschaltet werden. Ist "Unlocked" angezeigt, kann mit der Taste [LOCAL] auf manuelle
Bedienung umgeschaltet werden.
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5.3
D-1
Umstellen auf Fernbedienung
R&S SMR
Rückkehr in den manuellen Betrieb
Die Rückkehr in den manuellen Betrieb kann über die Frontplatte oder über den IEC-Bus erfolgen.
Manuell:
Taste [LOCAL] drücken
Hinweise:
– Vor dem Umschalten muß die Befehlsbearbeitung abgeschlossen sein, da
sonst sofort wieder auf Fernbedienung geschaltet wird.
– Die Taste [LOCAL] kann durch den Universalbefehl LLO gesperrt werden,
um ein unbeabsichtigtes Umschalten zu verhindern. Dann kann nur noch
über den IEC-Bus auf manuellen Betrieb geschaltet werden.
Über IEC-Bus:
– Die Sperre der Taste [LOCAL] läßt sich durch Deaktivieren der "REN"Leitung des IEC-Bus aufheben).
...
CALL IBLOC(generator%)
Gerät auf manuellen Betrieb einstellen
...
Fernbedienen über die RS-232-C-Schnittstelle
Einstellen der Übertragungsparameter
Für eine fehlerfreie und korrekte Datenübertragung müssen am Gerät und am Steuerrechner die
Übertragungsparameter gleich eingestellt sein. Zur Vermeidung von Problemen bei der binären
Datenübertragung sollte die RS-232-C-Schnittstelle auf 8 Datenbits, "No Parity" und 1 Stoppbit eingestellt werden. Dieses Datenformat entspricht der vorläufigen Norm IEEE P1174. Die Parameter
Baudrate und Handshake können manuell im Menü Utilities – System - RS232 verändert werden.
Menü Utilities – System - RS232 aufrufen.
Gewünschte Baudrate und Handshake auswählen.
Eingabe mit Taste [1x/ENTER] abschließen.
Anzeigen bei Fernbedienung
Der Zustand der Fernbedienung ist durch die Worte "RS232 Remote" bzw. "Local" auf der STATUSSeite erkennbar. Im REMOTE-Zustand wird immer die STATUS-Seite am Display angezeigt.
Rückkehr in den manuellen Betrieb
Die Rückkehr in den manuellen Betrieb kann über die Frontplatte erfolgen.
Taste [LOCAL] drücken.
Hinweis:
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Vor dem Umschalten muß die Befehlsbearbeitung abgeschlossen sein, da
sonst sofort wieder auf Fernbedienung geschaltet wird.
5.4
D-1
R&S SMR
Nachrichten
Nachrichten
Die Nachrichten, die auf den Datenleitungen des IEC-Busses übertragen werden, lassen sich in zwei
Gruppen einteilen:
– Schnittstellennachrichten und
– Gerätenachrichten.
Für die RS-232-C-Schnittstelle sind keine Schnittstellennachrichten definiert.
Schnittstellennachrichten
Schnittstellennachrichten werden auf den Datenleitungen des IEC-Busses übertragen, wobei die
Steuerleitung "ATN" aktiv ist. Sie dienen der Kommunikation zwischen Steuerrechner und Gerät und
können nur von einem Steuerrechner, der die Controllerfunktion am IEC-Bus hat, gesendet werden.
Schnittstellenbefehle lassen sich weiter unterteilen in
– Universalbefehle und
– adressierte Befehle.
Universalbefehle wirken ohne vorherige Adressierung auf alle am IEC-Bus angeschlossenen Geräte,
adressierte Befehle nur an vorher als Hörer (Listener) adressierte Geräte. Die für das Gerät relevanten
Schnittstellennachrichten sind im Abschnitt "Schnittstellennachrichten" aufgeführt.
Zur Steuerung der RS-232-C-Schnittstelle sind einige Steuerzeichen definiert, siehe Abschnitt
"Schnittstellenfunktionen".
Gerätenachrichten (Befehle und Geräteantworten)
Gerätenachrichten werden auf den Datenleitungen des IEC-Bus übertragen, wobei die Steuerleitung
"ATN" nicht aktiv ist. Es wird der ASCII-Code verwendet. Die Gerätenachrichten stimmen für beide
Schnittstellen weitgehend überein.
Gerätenachrichten werden nach der Richtung, in der sie am IEC-Bus gesendet werden, unterschieden:
– Befehle
sind Nachrichten, die der Controller an das Gerät schickt. Sie bedienen die
Gerätefunktionen und fordern Informationen an.
Die Befehle werden wiederum nach zwei Kriterien unterteilt:
1. Nach der Wirkung, die sie auf das Gerät ausüben:
Einstellbefehle
lösen Geräteeinstellungen aus, z.B. Rücksetzen des
Gerätes oder Setzen des Ausgangspegels auf 1 Volt.
Abfragebefehle
(Queries)
bewirken das Bereitstellen von Daten für eine Ausgabe am IEC-Bus, z.B. für die Geräteidentifikation
oder die Abfrage des aktiven Eingangs.
2. Nach ihrer Festlegung in der Norm IEEE 488.2:
Common Commands sind in ihrer Funktion und Schreibweise in Norm
(allgemeine Befehle)
IEEE 488.2 genau festgelegt. Sie betreffen Funktionen, wie z.B. die Verwaltung der genormten StatusRegister, Rücksetzen und Selbsttest.
Gerätespezifische
Befehle
betreffen Funktionen, die von den Geräteeigenschaften abhängen, wie z.B. Frequenzeinstellung. Ein
Großteil dieser Befehle ist vom SCPI-Gremium
ebenfalls standardisiert.
– Geräteantworten sind Nachrichten, die das Gerät nach einem Abfragebefehl zum Controller
sendet. Sie können Meßergebnisse aufrufen oder Information über den Gerätestatus enthalten.
Im folgenden Abschnitt werden Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten beschrieben.
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5.5
D-1
Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten
R&S SMR
Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten
SCPI-Einführung
SCPI (Standard Commands for Programmable Instruments) beschreibt einen einheitlichen Befehlssatz
zur Programmierung von Geräten, unabhängig vom Gerätetyp oder Hersteller. Zielsetzung des SCPIKonsortiums ist es, die gerätespezifischen Befehle weitgehend zu vereinheitlichen. Dazu wurde ein
Gerätemodell entwickelt, das gleiche Funktionen innerhalb eines Gerätes oder bei verschiedenen
Geräten definiert. Befehlssysteme wurden geschaffen, die diesen Funktionen zugeordnet sind. Damit ist
es möglich, gleiche Funktionen mit identischen Befehlen anzusprechen. Die Befehlssysteme sind
hierarchisch aufgebaut. Bild 5-1 zeigt diese Baumstruktur anhand eines Ausschnitts aus dem
Befehlssystems SOURce, das die Signalquellen der Geräte bedient. Die weiteren Beispiele zu Syntax
und Aufbau der Befehle sind diesem Befehlssystem entnommen.
SCPI baut auf der Norm IEEE 488.2 auf, d.h., es verwendet die gleichen syntaktischen Grundelemente
sowie die dort definierten "Common Commands". Die Syntax der Geräteantworten ist zum Teil enger
festgelegt als in der Norm IEEE 488.2 (siehe Abschnitt "Antworten auf Abfragebefehle").
Aufbau eines Befehls
Die Befehle bestehen aus einem sogenannten Header und meist einem oder mehreren Parametern.
Header und Parameter sind durch einen "White Space" (ASCII-Code 0..9, 11...32 dezimal, z.B. Leerzeichen) getrennt. Die Header können aus mehreren Schlüsselwörtern zusammengesetzt sein.
Abfragebefehle werden gebildet, indem an den Header direkt ein Fragezeichen angehängt wird.
Hinweis:
Die in den folgenden Beispielen verwendeten Befehle sind nicht in jedem Fall im Gerät
implementiert.
Common Commands
Geräteunabhängige Befehle bestehen aus einem Header, dem ein
Stern "*" vorausgestellt ist, und eventuell einem oder mehreren
Parametern.
Beispiele:
*RST
RESET, setzt das Gerät zurück
*ESE 253 EVENT STATUS ENABLE, setzt die Bits des
Event Status Enable Registers
*ESR?
EVENT STATUS QUERY, fragt den Inhalt
des Event-Status-Registers ab.
Gerätespezifische Befehle
Hierarchie:
Gerätespezifische Befehle sind hierarchisch aufgebaut (siehe Bild 5-1).
Die verschiedenen Ebenen werden durch zusammengesetzte Header
dargestellt. Header der höchsten Ebene (root level) besitzen ein
einziges Schlüsselwort. Dieses Schlüsselwort bezeichnet ein ganzes
Befehlssystem.
Beispiel:
SOURce
Dieses Schlüsselwort bezeichnet das
SOURce.
Befehlssystem
Bei Befehlen tieferer Ebenen muß der gesamte Pfad angegeben
werden. Dabei wird links mit der höchsten Ebene begonnen, die
einzelnen Schlüsselwörter sind durch einen Doppelpunkt ":" getrennt.
Beispiel:
SOURce:FM:EXTernal:COUPling AC
Dieser Befehl liegt in der vierten Ebene des Systems SOURce. Er stellt
die Kopplung der externen Signalquelle auf AC ein.
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5.6
D-1
R&S SMR
Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten
SOURce
POWer
FM
AM
POLarity
MODE
INTernal
EXTernal
POLarity
Bild 5-1
STATe
COUPling
Baumstruktur der SCPI- Befehlssysteme am Beispiel des Systems SOURce
Einige Schlüsselwörter kommen innerhalb eines Befehlssystems auf
mehreren Ebenen vor. Ihre Wirkung hängt dann vom Aufbau des Befehls
ab, d.h. von der Stelle, an der sie im Header des Befehls eingefügt sind.
Beispiel: :SOURce:FM:POLarity NORMal
Dieser Befehl enthält das Schlüsselwort POLarity in der dritten
Befehlsebene. Er legt die Polarität zwischen Modulator und
Modulationssignal fest.
Beispiel :SOURce:FM:EXTernal:POLarity NORMal
Dieser Befehl enthält das Schlüsselwort POLarity in der vierten
Befehlsebene. Er legt die Polarität zwischen Modulationsspannung und der resultierenden Richtung der Modulation nur für die angegebene externe Signalquelle fest.
Wahlweise einfügbare
Schlüsselwörter:
In manchen Befehlssystemen ist es möglich, bestimmte Schlüsselwörter
wahlweise in den Header einzufügen oder auszulassen. Diese Schlüsselwörter sind in der Beschreibung durch eckige Klammern gekennzeichnet.
Die volle Befehlslänge muß vom Gerät aus Gründen der Kompatibilität
zum SCPI-Standard erkannt werden. Durch diese wahlweise einfügbaren
Schlüsselwörter verkürzen sich einige Befehle erheblich.
Beispiel: [SOURce]:POWer[:LEVel][:IMMediate]:OFFSet 1
Dieser Befehl stellt den Offset des Signals sofort auf 1 Volt ein.
Der folgende Befehl hat die identische Wirkung:
POWer:OFFSet 1
Hinweis: Ein wahlweise einfügbares Schlüsselwort darf nicht ausgelassen werden, wenn mit einem numerischen Suffix seine
Wirkung näher spezifiziert wird.
Lang- und Kurzform:
Die Schlüsselwörter besitzen eine Langform und eine Kurzform. Es kann
entweder die Kurz- oder die Langform eingegeben werden, andere
Abkürzungen sind nicht erlaubt.
Beispiel: STATus:QUEStionable:ENABle 1= STAT:QUES:ENAB 1
Hinweis: Die Kurzform ist durch Großbuchstaben gekennzeichnet, die
Langform entspricht dem vollständigen Wort. Groß- und Kleinschreibung dienen nur der Kennzeichnung in der Gerätebeschreibung, das Gerät selbst unterscheidet nicht zwischen
Groß- und Kleinbuchstaben.
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5.7
D-1
Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten
R&S SMR
Parameter:
Der Parameter muß vom Header durch ein "White Space" getrennt
werden. Sind in einem Befehl mehrere Parameter angegeben, so werden
diese durch ein Komma "," getrennt. Einige Abfragebefehle erlauben die
Angabe der Parameter MINimum, MAXimum und DEFault. Für eine
Beschreibung der Parametertypen siehe Abschnitt "Parameter".
Beispiel: SOURce:POWer:ATTenuation? MAXimum
Antwort: 60
Dieser Abfragebefehl fordert den Maximalwert für die
Abschwächung an.
Numerisches Suffix:
Besitzt ein Gerät mehrere gleichartige Funktionen oder Eigenschaften, z.B.
Eingänge, kann die gewünschte Funktion durch ein Suffix am Befehl
ausgewählt werden. Angaben ohne Suffix werden wie Angaben mit Suffix 1
interpretiert.
Beispiel: SOURce:FM:EXTernal2:COUPling AC
Dieser Befehl stellt die Kopplung der zweiten externen
Signalquelle ein.
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5.8
D-1
R&S SMR
Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten
Aufbau einer Befehlszeile
Eine Befehlszeile kann einen oder mehrere Befehle enthalten. Sie wird durch ein <New Line>, ein <New
Line> mit EOI oder ein EOI zusammen mit dem letzten Datenbyte abgeschlossen. QuickBASIC erzeugt
automatisch ein EOI zusammen mit dem letzten Datenbyte.
Mehrere Befehle in einer Befehlszeile sind durch einen Strichpunkt ";" getrennt. Liegt der nächste Befehl
in einem anderen Befehlssystem, folgt nach dem Strichpunkt ein Doppelpunkt.
Beispiel:
CALL IBWRT(generator%, "SOURce:POWer:CENTer MINimum;:OUTPut:ATTenuation 10")
Diese Befehlszeile beinhaltet zwei Befehle. Der erste Befehl gehört zum System SOURce,
und legt die Mittenfrequenz des Ausgangssignals fest. Der zweite Befehl gehört zum
System OUTPut und stellt die Abschwächung des Ausgangssignals ein.
Gehören die aufeinanderfolgenden Befehle zum gleichen System und besitzen sie damit eine oder
mehrere gemeinsame Ebenen, kann die Befehlszeile verkürzt werden. Dazu beginnt der zweite Befehl
nach dem Strichpunkt mit der Ebene, die unter den gemeinsamen Ebenen liegt (siehe auch Bild 5-1).
Der Doppelpunkt nach dem Strichpunkt muß dann weggelassen werden.
Beispiel:
CALL IBWRT(generator%, "SOURce:FM:MODE LOCKed;:SOURce:FM:INTernal:FREQuency 1kHz")
Diese Befehlszeile ist in voller Länge dargestellt und beinhaltet zwei Befehle, die durch den
Strichpunkt voneinander getrennt sind. Beide Befehle befinden sich im Befehlssystem
SOURce, Untersystem FM, d.h., sie besitzen zwei gemeinsame Ebenen.
Bei der Verkürzung der Befehlszeile beginnt der zweite Befehl mit der Ebene unterhalb
SOURce:FM. Der Doppelpunkt nach dem Strichpunkt fällt weg.
In ihrer verkürzten Form lautet die Befehlszeile:
CALL IBWRT(generator%, "SOURce:FM:MODE LOCKed;INTernal:FREQuency 1kHz")
Eine neue Befehlszeile beginnt jedoch immer mit dem gesamten Pfad.
Beispiel:
CALL IBWRT(generator%, "SOURce:FM:MODE LOCKed")
CALL IBWRT(generator%, "SOURce:FM:INTernal:FREQuency 1kHz")
Antworten auf Abfragebefehle
Zu jedem Einstellbefehl ist, falls nicht ausdrücklich anders festgelegt, ein Abfragebefehl definiert. Er wird
gebildet, indem an den zugehörigen Einstellbefehl ein Fragezeichen angehängt wird. Für die Anworten
auf einen Datenanforderungsbefehl gelten nach SCPI zum Teil enger gefaßte Regeln als in der Norm
IEEE 488.2:
1.
Der geforderte Parameter wird ohne Header gesendet.
Beispiel: SOURce:EXTernal:COUPling?
Antwort: AC
2.
Maximal-, Minimalwerte und alle weiteren Größen, die über einen speziellenTextparameter
angefordert werden, werden als Zahlenwerte zurückgegeben.
Beispiel: FREQuency? MAX
Antwort: 10E3
3.
Zahlenwerte werden ohne Einheit ausgegeben. Physikalische Größen beziehen sich auf die
Grundeinheiten oder auf die mit dem Unit-Befehl eingestellten Einheiten.
Beispiel: FREQuency?
Antwort: 1E6 für 1 MHz
4.
Wahrheitswerte (Boolesche Parameter) werden als 0 (für Off) und 1 (für On) zurückgegeben.
Beispiel: OUTPut:STATe?
Antwort: 1
5.
Text (Character data) wird in Kurzform zurückgegeben.
Beispiel: SOURce:FM:SOURce?
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5.9
Antwort: INT1
D-1
Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten
R&S SMR
Parameter
Die meisten Befehle verlangen die Angabe eines Parameters. Die Parameter müssen durch einen
"White Space" vom Header getrennt werden. Als Parametertypen sind Zahlenwerte, Boolesche
Parameter, Text, Zeichenketten und Blockdaten erlaubt. Der für den jeweiligen Befehl verlangte
Parametertyp sowie der erlaubte Wertebereich sind in der Befehlsbeschreibung angegeben.
Zahlenwerte
Zahlenwerte können in jeder gebräuchlichen Form eingegeben werden, also
mit Vorzeichen, Dezimalpunkt und Exponenten. Überschreiten die Werte die
Auflösung des Gerätes, wird auf- oder abgerundet. Der zulässige Wertebereich
ist –9.9E37 bis +9.9E37. Der Exponent wird durch ein "E" oder "e" eingeleitet.
Die Angabe des Exponenten allein ist nicht erlaubt. Bei physikalischen Größen
kann die Einheit angegeben werden. Zulässige Einheiten-Präfixe sind G (Giga),
MA (Mega, MOHM und MHz sind ebenfalls zulässig), K (Kilo), M (Milli), U
(Mikro) und N (Nano). Fehlt die Einheit, wird die Grundeinheit genommen.
Beispiel: SOURce:FREQuency 1.5 kHz = SOURce:FREQuency 1.5E3
spez. Zahlenwerte
Die Texte MINimum, MAXimum, DEFault, UP und DOWN werden als spezielle
Zahlenwerte interpretiert.
Bei einem Abfragebefehl wird der Zahlenwert bereitgestellt.
Beispiel: Einstellbefehl:
SOURce:VOLTage MAXimum
Abfragebefehl:
SOURce:VOLTage?
Antwort: 15
MIN/MAX
MINimum und MAXimum bezeichnen den Minimal- bzw Maximalwert.
DEF
DEFault bezeichnet einen voreingestellten, im EPROM abgespeicherten Wert.
Dieser Wert stimmt mit der Grundeinstellung überein, wie sie durch den Befehl
*RST aufgerufen wird.
UP/DOWN
UP und DOWN erhöhen bzw. erniedrigen den Zahlenwert um eine Stufe. Die
Schrittweite kann für jeden Parameter, der über UP, DOWN eingestellt werden
kann, über einen zugeordneten Step-Befehl festgelegt werden (siehe Liste der
Befehle, Kapitel 6).
INF/NINF
INFinity, Negative INFinity (NINF) repräsentieren die Zahlenwerte -9,9E37 bzw.
9,9E37. INF und NINF werden nur als Geräteantworten gesendet.
NAN
Not A Number (NAN) repräsentiert den Wert 9,91E37. NAN wird nur als
Geräteantwort gesendet. Dieser Wert ist nicht definiert. Mögliche Ursachen
sind das Teilen von Null durch Null, die Subtraktion von Unendlich und die
Darstellung von fehlenden Werten.
Boolesche Parameter Boolesche Parameter repräsentieren zwei Zustände. Der EIN-Zustand (logisch
wahr) wird durch ON oder einen Zahlenwert ungleich 0 dargestellt. Der AUSZustand (logisch unwahr) wird durch OFF oder den Zahlenwert 0 dargestellt.
Bei einem Abfragebefehl wird 0 oder 1 bereitgestellt.
Beispiel: Einstellbefehl:
SOURce:FM:STATe ON
Abfragebefehl:
SOURce:FM:STATe?
Antwort: 1
Text
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Textparameter folgen den syntaktischen Regeln für Schlüsselwörter, d.h. sie
besitzen ebenfalls eine Kurz- und eine Langform. Sie müssen, wie jeder
Parameter, durch einen 'White Space' vom Header getrennt werden. Bei einem
Abfragebefehl wird die Kurzform des Textes bereitgestellt.
Beispiel: Einstellbefehl:
:OUTPut:FILTer:TYPE
EXTernal
Abfragebefehl:
:OUTPut:FILTer:TYPE?
Antwort: EXT
5.10
D-1
R&S SMR
Zeichenketten
Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten
Zeichenketten (Strings)
müssen immer zwischen
einfachen oder doppelten, angegeben werden.
Beispiel:
Blockdaten
:SYSTem:LANGuage "SCPI"
:SYSTem:LANGuage 'SCPI'
Anführungszeichen,
oder
Blockdaten sind ein Übertragungsformat, das sich für die Übertragung großer
Datenmengen eignet. Ein Befehl mit einem Blockdatenparameter hat folgenden
Aufbau:
Beispiel:
HEADer:HEADer #45168xxxxxxxx
Das ASCII-Zeichen # leitet den Datenblock ein. Die nächste Zahl gibt an,
wieviele der folgenden Ziffern die Länge des Datenblocks beschreiben. Im
Beispiel geben die 4 folgenden Ziffern die Länge mit 5168 Bytes an. Es folgen
die Datenbytes. Während der Übertragung dieser Datenbytes werden alle Endeoder sonstigen Steuerzeichen ignoriert, bis alle Bytes übertragen sind.
Datenelemente, die mehr als ein Byte umfassen, werden mit dem Byte zuerst
übertragen, das durch den SCPI-Befehl "FORMat:BORDer" festgelegt wurde.
Das Format der Binärdaten innerhalb des Blocks hängt vom IEC-Bus-Befehl ab.
Die Befehle
:SOURce:LIST:DWELl
:SOURce:LIST:FREQuency
:SOURce:LIST:POWer
:SOURce:CORRection:CSET:DATA:FREQuency
:SOURce:CORRection:CSET:DATA:POWer
:SYSTem:MSEQuence:DWELl
:SYSTem:MSEQuence:RCL
benutzen das IEEE-754-Format für Fließkommazahlen doppelter Präzision.
Jede Zahl wird dabei durch 8 Bytes dargestellt.
Beispiel:
a# = 125.345678E6
b# = 127.876543E6
CALL IBWRT(generator%, "SOURCE:CORRECTION:CSET:DATA:FREQ
#216" + MKD$(a#) + MKD$(b#))
– '#' im Befehlsstring leitet den Binärblock ein,
– '2' zeigt an, daß als nächstes 2 Ziffern als Längenangabe folgen,
– '16' ist die Länge des Binärblocks (in Byte), hier 2 doppelt genaue
Fließkommazahlen zu je 8 Byte
– Nun folgen die eigentlichen Binärdaten. Da die Funktion IBWRT einen
Textstring benötigt, wird MKD$ zur Typ-Konvertierung verwendet.
Das folgende ASCII-Format hat die gleiche Wirkung:
CALL IBWRT(generator%, "SOURCE:CORRECTION:CSET:DATA:FREQ
125.345678E6, 127.876543E6")
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5.11
D-1
Aufbau und Syntax der Gerätenachrichten
R&S SMR
Übersicht der Syntaxelemente
Eine Übersicht der Syntaxelemente bietet folgende Zusammenstellung.
:
Der Doppelpunkt trennt die Schlüsselwörter eines Befehls.
In einer Befehlszeile kennzeichnet der Doppelpunkt nach dem trennenden Strichpunkt die
oberste Befehlsebene.
;
Der Strichpunkt trennt zwei Befehle einer Befehlszeile. Er ändert den Pfad nicht.
,
Das Komma trennt mehrere Parameter eines Befehls.
?
Das Fragezeichen bildet einen Abfragebefehl.
*
Der Stern kennzeichnet ein Common Command.
"
Doppelte oder einfache Anführungsstriche leiten eine Zeichenkette ein und schließen sie ab.
'
#
Das Doppelkreuz leitet Blockdaten ein.
Ein "White Space" (ASCII-Code 0...9, 11...32 dezimal, z.B. Leerzeichen) trennt Header und
Parameter.
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5.12
D-1
R&S SMR
Gerätemodell und Befehlsbearbeitung
Gerätemodell und Befehlsbearbeitung
Das in Bild 5-2 dargestellte Gerätemodell wurde unter dem Gesichtspunkt der Abarbeitung von IECBus-Befehlen erstellt. Die einzelnen Komponenten arbeiten voneinander unabhängig und gleichzeitig.
Sie kommunizieren untereinander durch sogenannte "Nachrichten".
Eingabeeinheit
mit
Eingabepuffer
IEC-Bus
Befehlserkennung
Datensatz
Status-ReportingSystem
Gerätehardware
Ausgabeeinheit
mit
Ausgabepuffer
IEC-Bus
Bild 5-2
Gerätemodell bei Fernbedienung durch den IEC-Bus
Eingabeeinheit
Die Eingabeeinheit empfängt Befehle zeichenweise vom IEC-Bus und sammelt sie im Eingabepuffer.
Der Eingabepuffer ist 256 Zeichen groß. Die Eingabeeinheit schickt eine Nachricht an die Befehlserkennung, sobald der Eingabepuffer voll ist, oder sobald sie ein Endekennzeichen, <PROGRAM
MESSAGE TERMINATOR>, wie in IEEE 488.2 definiert, oder die Schnittstellennachricht DCL
empfängt.
Ist der Eingabepuffer voll, wird der IEC-Bus-Verkehr angehalten und die bis dahin empfangenen Daten
werden verarbeitet. Danach wird der IEC-Bus-Verkehr fortgesetzt. Ist dagegen der Puffer beim Empfang
des Endekennzeichens noch nicht voll, so kann die Eingabeeinheit während der Befehlserkennung und
Ausführung bereits das nächste Kommando empfangen. Der Empfang eines DCL löscht den
Eingabepuffer und löst sofort eine Nachricht an die Befehlserkennung aus.
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5.13
D-1
Gerätemodell und Befehlsbearbeitung
R&S SMR
Befehlserkennung
Die Befehlserkennung analysiert die von der Eingabeeinheit empfangenen Daten. Dabei geht sie in der
Reihenfolge vor, in der sie die Daten erhält. Lediglich ein DCL wird bevorzugt abgearbeitet, ein GET
(Group Execute Trigger) beispielsweise wird auch erst nach den vorher empfangenen Befehlen
abgearbeitet. Jeder erkannte Befehl wird sofort an den Datensatz weitergereicht, ohne dort allerdings
sofort ausgeführt zu werden.
Syntaktische Fehler im Befehl werden hier erkannt und an das Status-Reporting-System weitergeleitet.
Der Rest einer Befehlszeile nach einem Syntaxfehler wird soweit möglich weiter analysiert und
abgearbeitet.
Erkennt die Befehlserkennung ein Endekennzeichen oder ein DCL, fordert sie den Datensatz auf, die
Befehle jetzt auch in der Gerätehardware einzustellen. Danach ist sie sofort wieder bereit, Befehle zu
verarbeiten. Das bedeutet für die Befehlsabarbeitung, daß weitere Befehle schon abgearbeitet werden
können, noch während die Hardware eingestellt wird ("overlapping execution").
Datensatz und Gerätehardware
Der Ausdruck "Gerätehardware" bezeichnet hier den Teil des Gerätes, der die eigentliche
Gerätefunktion erfüllt: Signalerzeugung, Messung etc. Der Steuerrechner zählt nicht dazu.
Der Datensatz ist ein genaues Abbild der Gerätehardware in der Software.
IEC-Bus-Einstellbefehle führen zu einer Änderung im Datensatz. Die Datensatzverwaltung trägt die
neuen Werte (z.B. Frequenz) in den Datensatz ein, gibt sie jedoch erst dann an die Hardware weiter,
wenn sie von der Befehlserkennung dazu aufgefordert wird. Da dies immer erst am Ende einer
Befehlszeile erfolgt, ist die Reihenfolge der Einstellbefehle in der Befehlszeile nicht relevant.
Die Daten werden erst unmittelbar vor Übergabe an die Gerätehardware auf Verträglichkeit
untereinander und mit der Gerätehardware geprüft. Erweist sich dabei, daß eine Ausführung nicht
möglich ist, wird ein "Execution Error" an das Status-Reporting-System gemeldet. Alle Änderungen des
Datensatzes werden verworfen, die Gerätehardware wird nicht neu eingestellt. Durch die verzögerte
Prüfung und Hardwareeinstellung ist es jedoch zulässig, daß innerhalb einer Befehlszeile kurzzeitig
unerlaubte Gerätezustände eingestellt werden, ohne daß dies zu einer Fehlermeldung führen würde.
Am Ende der Befehlszeile muß allerdings wieder ein erlaubter Gerätezustand erreicht sein.
Vor der Weitergabe der Daten an die Hardware wird das Settling-Bit im STATus:OPERation-Register
gesetzt. Die Hardware führt die Einstellungen durch und setzt das Bit wieder zurück, sobald der neue
Zustand eingeschwungen ist. Diese Tatsache kann zur Synchronisation der Befehlsabarbeitung
verwendet werden.
IEC-Bus-Abfragebefehle veranlassen die Datensatzverwaltung, die gewünschten Daten an die
Ausgabeeinheit zu senden.
Status-Reporting-System
Das Status-Reporting-System sammelt Informationen über den Gerätezustand und stellt sie auf
Anforderung der Ausgabeeinheit zur Verfügung. Der genaue Aufbau und die Funktion ist im Abschnitt
"Status-Reporting-System" beschrieben.
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5.14
D-1
R&S SMR
Gerätemodell und Befehlsbearbeitung
Ausgabeeinheit
Die Ausgabeeinheit sammelt die vom Controller angeforderte Information, die sie von der Datensatzverwaltung erhält. Sie bereitet sie entsprechend den SCPI-Regeln auf und stellt sie im Ausgabepuffer
zur Verfügung. Der Ausgabepuffer ist 256 Zeichen groß. Ist die angeforderte Information länger, wird sie
"portionsweise" zur Verfügung gestellt, ohne daß der Controller davon etwas bemerkt.
Wird das Gerät als Talker adressiert, ohne daß der Ausgabepuffer Daten enthält oder von der Datensatzverwaltung erwartet, schickt die Ausgabeeinheit die Fehlermeldung "Query UNTERMINATED" an
das Status-Reporting-System. Auf dem IEC-Bus werden keine Daten geschickt, der Controller wartet,
bis er sein Zeitlimit erreicht hat. Dieses Verhalten ist durch SCPI vorgeschrieben.
Befehlsreihenfolge und Befehlssynchronisation
Aus dem oben Gesagten wird deutlich, daß potentiell alle Befehle überlappend ausgeführt werden
können. Ebenso werden Einstellbefehle innerhalb einer Befehlszeile nicht unbedingt in der Reihenfolge
des Empfangs abgearbeitet.
Um sicherzustellen, daß Befehle tatsächlich in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt werden, muß
jeder Befehl in einer eigenen Befehlszeile, d.h., mit einem eigenen IBWRT()-Aufruf gesendet werden.
Um eine überlappende Ausführung von Befehlen zu verhindern, muß einer der Befehle *OPC, *OPC?
oder *WAI verwendet werden. Alle drei Befehle bewirken, daß eine bestimmte Aktion erst ausgelöst
wird, nachdem die Hardware eingestellt und eingeschwungen ist. Der Controller kann durch geeignete
Programmierung dazu veranlaßt werden, auf das Eintreten der jeweiligen Aktion zu warten (siehe
Tabelle 5-1).
Tabelle 5-1
Synchronisation mit *OPC, *OPC? und *WAI
Befehl
Aktion nach Einschwingen der Hardware
Programmierung des Controllers
*OPC
Setzen des Operation-Complete Bits im ESR
- Setzen des Bit 0 im ESE
- Setzen des Bit 5 im SRE
- Warten auf Bedienerruf (SRQ)
*OPC?
Schreiben einer "1" in den Ausgabepuffer
Adressieren des Gerätes als Talker
*WAI
Fortsetzen des IEC-Bus-Handshakes
Der Handshake wird nicht angehalten
Absenden des nächsten Befehls
Ein Beispiel zur Befehlssynchronisation ist im Kapitel 7, "Programmbeispiele", zu finden.
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5.15
D-1
Status-Reporting-System
R&S SMR
Status-Reporting-System
Das Status-Reporting-System (siehe Bild 5-4) speichert alle Informationen über den momentanen
Betriebszustand des Gerätes wie z.B. die aktuelle Durchführung eines AUTORANGE und über
aufgetretene Fehler. Diese Informationen werden in den Statusregistern und in der Error Queue
abgelegt. Die Statusregister und die Error Queue können über IEC-Bus abgefragt werden.
Die Informationen sind hierarchisch strukturiert. Die oberste Ebene bildet das in IEEE 488.2 definierte
Register Status Byte (STB) und sein zugehöriges Maskenregister Service-Request-Enable (SRE). Das
STB erhält seine Information von dem ebenfalls in IEEE 488.2 definierten Standard-Event-StatusRegister (ESR) mit dem zugehörigen Maskenregister Standard-Event-Status-Enable (ESE) und den von
SCPI definierten Registern STATus:OPERation und STATus:QUEStionable, die detaillierte Informationen über das Gerät enthalten.
Ebenfalls zum Status-Reporting-System gehören das IST-Flag ("Individual STatus") und das ihm
zugeordnete Parallel-Poll-Enable-Register (PPE). Das IST-Flag faßt, wie auch der SRQ, den gesamten
Gerätezustand in einem einzigen Bit zusammen. Das PPE erfüllt für das IST-Flag eine analoge Funktion
wie das SRE für den Service Request.
Der Ausgabepuffer enthält die Nachrichten, die das Gerät an den Controller zurücksendet. Er ist nicht
Teil des Status-Reporting-Systems, bestimmt aber den Wert des MAV-Bits im STB und ist daher in Bild
5-4 dargestellt.
Aufbau eines SCPI-Statusregisters
Jedes SCPI-Register besteht aus fünf Teilen, die jeweils 16 Bit breit sind und verschiedene Funktionen
haben (siehe Bild 5-3). Die einzelnen Bits sind voneinander unabhängig, d.h., jedem Hardwarezustand
ist eine Bitnummer zugeordnet, die für alle fünf Teile gilt. So ist beispielsweise Bit 3 des
STATus:OPERation-Registers in allen fünf Teilen dem Hardwarezustand "Warten auf Trigger"
zugeordnet. Bit 15 (das höchstwertige Bit) ist bei allen Teilen auf Null gesetzt. Damit kann der Inhalt der
Registerteile vom Controller als positive Integerzahl verarbeitet werden.
15 14 13 12
CONDition-Teil
3 2 1 0
15 14 13 12
PTRansition-Teil 3 2 1 0
15 14 13 12
NTRansition-Tei 3 2 1 0
15 14 13 12
EVENT-Teil
3 2 1 0
zum übergeordneten Register
&
&
& & & & &
& & & & & & & & &
+ Summen-Bit
15 14 13 12
Bild 5-3
ENABle-Teil
& = logisch UND
+ = logisch ODER
aller Bits
3 2 1 0
Das Status-Register-Modell
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5.16
D-1
R&S SMR
Status-Reporting-System
CONDition-Teil
Der CONDition-Teil wird direkt von der Hardware oder dem Summen-Bit des
untergeordneten Registers beschrieben. Sein Inhalt spiegelt den aktuellen
Gerätezustand wider. Dieser Registerteil kann nur gelesen, aber weder
beschrieben noch gelöscht werden. Beim Lesen ändert er seinen Inhalt nicht.
PTRansition-Teil
Der Positive-TRansition-Teil wirkt als Flankendetektor. Bei einer Änderung
eines Bits des CONDition-Teils von 0 auf 1 entscheidet das zugehörige PTRBit, ob das EVENt-Bit auf 1 gesetzt wird.
PTR-Bit = 1: das EVENt-Bit wird gesetzt.
PTR-Bit = 0: das EVENt-Bit wird nicht gesetzt.
Dieser Teil kann beliebig beschrieben und gelesen werden. Beim Lesen
ändert es seinen Inhalt nicht.
NTRansition-Teil
Der Negative-TRansition-Teil wirkt ebenfalls als Flankendetektor. Bei einer
Änderung eines Bits des CONDition-Teils von 1 auf 0 entscheidet das zugehörige NTR-Bit, ob das EVENt-Bit auf 1 gesetzt wird.
NTR-Bit = 1: das EVENt-Bit wird gesetzt.
NTR-Bit = 0: das EVENt-Bit wird nicht gesetzt.
Dieser Teil kann beliebig beschrieben und gelesen werden. Beim Lesen
ändert es seinen Inhalt nicht.
Mit diesen beiden Flankenregisterteilen kann der Anwender festlegen, welcher
Zustandsübergang des Condition-Teils (keiner, 0 auf 1, 1 auf 0 oder beide) im
EVENt-Teil festgehalten wird.
EVENt-Teil
Der EVENt-Teil zeigt an, ob seit dem letzten Auslesen ein Ereignis aufgetreten ist, er ist das "Gedächtnis" des CONDition-Teils. Er zeigt dabei nur
die Ereignisse an, die durch die Flankenfilter weitergeleitet wurden. Der
EVENt-Teil wird vom Gerät ständig aktualisiert. Dieser Teil kann vom
Anwender nur gelesen werden. Beim Lesen wird sein Inhalt auf Null gesetzt.
Im Sprachgebrauch wird dieser Teil oft mit dem ganzen Register
gleichgesetzt.
ENABle-Teil
Der ENABle-Teil bestimmt, ob das zugehörige EVENt-Bit zum Summen-Bit
(s.u.) beiträgt. Jedes Bit des EVENt-Teils wird mit dem zugehörigen ENABleBit UND-verknüpft (Symbol '&'). Die Ergebnisse aller Verknüpfungen dieses
Teils werden über eine ODER-Verknüpfung (Symbol '+') an das Summen-Bit
weitergegeben.
ENABle-Bit = 0:
das zugehörige EVENt-Bit trägt nicht zum Summen-Bit bei
ENABle-Bit = 1:
ist das zugehörige EVENT-Bit "1", dann wird das SummenBit ebenfalls auf "1" gesetzt.
Dieser Teil kann vom Anwender beliebig beschrieben und gelesen werden. Es
verändert seinen Inhalt beim Lesen nicht.
Summen-Bit
Das Summen-Bit wird, wie oben angegeben, für jedes Register aus dem
EVENt- und ENABle-Teil gewonnen. Das Ergebnis wird dann in ein Bit des
CONDition-Teils des übergeordneten Registers eingetragen.
Das Gerät erzeugt das Summen-Bit für jedes Register automatisch. Damit
kann ein Ereignis, z.B. eine nicht einrastende PLL, durch alle Hierarchieebenen hindurch zum Service Request führen.
Hinweis:
Das in IEEE 488.2 definierte Service-Request-Enable-Register SRE läßt sich als ENABleTeil des STB auffassen, wenn das STB gemäß SCPI aufgebaut wird. Analog kann das
ESE als der ENABle-Teil des ESR aufgefaßt werden.
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5.17
D-1
Status-Reporting-System
R&S SMR
Übersicht über die Statusregister
-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-
SRQ
nicht implementiert
STATus:OPERation-Register
-&RQS/MSS
ESB
MAV
-&-&-&-&-
SRE
15
14
13
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0
-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-&-
STB
-&-&-&-&-&-&-
PPE
15
14
13
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
2
1
0
nicht implementiert
STATus:QUEStionable-Register
IST flag
(Antwort auf Parallel Poll)
-&-&-&-&-&-&-&-&-
& = logisch UND
= logisch ODER
aller Bits
ESE
Bild 5-4
7
6
5
4
3
2
1
0
Power on
User Request
Command Error
Execution Error
Device Dependent Error
Query Error
Request Control
Error Queue Ausgabepuffer
Operation Complete
ESR
Übersicht über die Statusregister
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5.18
D-1
R&S SMR
Status-Reporting-System
Beschreibung der Statusregister
Status Byte (STB) und Service-Request-Enable-Register (SRE)
Das STB ist bereits in IEEE 488.2 definiert. Es gibt einen groben Überblick über den Zustand des
Gerätes, indem es als Sammelbecken für die Informationen der anderen, untergeordneten Register
dient. Es ist also mit dem CONDition-Teil eines SCPI-Registers vergleichbar und nimmt innerhalb der
SCPI-Hierachie die höchste Ebene ein. Es stellt insofern eine Besonderheit dar, als daß das Bit 6 als
Summen-Bit der übrigen Bits des Status Bytes wirkt.
Das Status Byte wird mit dem Befehl *STB? oder einem "Serial Poll" ausgelesen.
Zum STB gehört das SRE. Es entspricht in seiner Funktion dem ENABle-Teil der SCPI-Register. Jedem
Bit des STB ist ein Bit im SRE zugeordnet. Das Bit 6 des SRE wird ignoriert. Wenn im SRE ein Bit
gesetzt ist, und das zugehörige Bit im STB von 0 nach 1 wechselt, wird ein Service Request (SRQ) auf
dem IEC-Bus erzeugt, der beim Controller einen Interrupt auslöst, falls dieser entsprechend konfiguriert
ist, und dort weiterverarbeitet werden kann.
Das SRE kann mit dem Befehl *SRE gesetzt und mit *SRE? ausgelesen werden.
Tabelle 5-2
Bedeutung der benutzten Bits im Status-Byte
Bit-Nr
Bedeutung
2
Error Queue not empty
Das Bit wird gesetzt, wenn die Error-Queue einen Eintrag erhält.
Wird dieses Bit durch das SRE freigegeben, erzeugt jeder Eintrag der Error-Queue einen Service Request.
Dadurch kann ein Fehler erkannt und durch eine Abfrage der Error Queue genauer spezifiziert werden. Die
Abfrage liefert eine aussagekräftige Fehlermeldung. Diese Vorgehensweise ist zu empfehlen, da es die
Probleme bei der IEC-Bus-Steuerung beträchtlich reduziert.
3
QUEStionable-Status-Summenbit
Das Bit wird gesetzt, wenn im QUEStionable-Status-Register ein EVENt-Bit gesetzt wird und das zugehörige
ENABle Bit auf 1 gesetzt ist.
Ein gesetztes Bit weist auf einen fragwürdigen Gerätezustand hin, der durch eine Abfrage des QUEStionableStatus-Registers näher spezifiziert werden kann.
4
MAV-Bit (Message available)
Das Bit ist gesetzt, wenn im Ausgabepuffer eine Nachricht vorhanden ist, die gelesen werden kann.
Dieses Bit kann dazu verwendet werden, das Einlesen von Daten vom Gerät in den Controller zu automatisieren
(siehe Kapitel 7, Programmbeispiele)
5
ESB-Bit
Summen-Bit des Event-Status-Registers. Es wird gesetzt, wenn eines der Bits im Event-Status-Register gesetzt
und im Event-Status-Enable-Register freigegeben ist.
Ein Setzen dieses Bits weist auf einen schwerwiegenden Fehler hin, der durch die Abfrage des Event-StatusRegisters näher spezifiziert werden kann.
6
MSS-Bit (Master-Status-Summary-Bit)
Dieses Bit ist gesetzt, wenn das Gerät eine Service Request auslöst. Das ist dann der Fall, wenn eines der
anderen Bits dieses Registers zusammen mit seinem Maskenbit im Service-Request-Enable-Register SRE
gesetzt ist.
7
OPERation-Status-Register-Summenbit
Das Bit wird gesetzt, wenn im OPERation-Status-Register ein EVENt-Bit gesetzt wird und das zugehörige
ENABle-Bit auf ein 1 gesetzt ist.
Ein gesetztes Bit weist darauf hin, daß, das Gerät gerade eine Aktion durchführt. Die Art der Aktion kann durch
eine Abfrage des OPERation-Status-Registers in Erfahrung gebracht werden.
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5.19
D-1
Status-Reporting-System
R&S SMR
IST-Flag und Parallel-Poll-Enable-Register (PPE)
Das IST-Flag faßt, analog zum SRQ, die gesamte Statusinformation in einem einzigen Bit zusammen.
Es kann durch eine Parallelabfrage (siehe Abschnitt "Parallel Poll") oder mit dem Befehl *IST?
abgefragt werden.
Das Parallel-Poll-Enable-Register (PPE) bestimmt, welche Bits des STB zum IST-Flag beitragen. Dabei
werden die Bits des STB mit den entsprechenden Bits des PPE UND-verknüpft, wobei im Gegensatz
zum SRE auch Bit 6 verwendet wird. Das IST-Flag ergibt sich aus der ODER-Verknüpfung aller
Ergebnisse. Das PPE kann mit den Befehlen *PRE gesetzt und mit *PRE? gelesen werden.
Event-Status-Register (ESR) und Event-Status-Enable-Register (ESE)
Das ESR ist bereits in IEEE 488.2 definiert. Es ist mit dem EVENt-Teil eines SCPI-Registers
vergleichbar. Das Event-Status-Register kann mit dem Befehl *ESR? ausgelesen werden.
Das ESE ist der zugehörige ENABle-Teil. Es kann mit dem Befehl *ESE gesetzt und mit dem Befehl
*ESE? ausgelesen werden.
Tabelle 5-3
Bedeutung der benutzten Bits im Event-Status-Register
Bit-Nr
Bedeutung
0
Operation Complete
Dieses Bit wird nach Empfang des Befehls *OPC genau dann gesetzt, wenn alle vorausgehenden Befehle
ausgeführt sind.
2
Query Error
Dieses Bit wird gesetzt, wenn entweder der Controller Daten vom Gerät lesen möchte, aber zuvor keinen
Datenanforderungsbefehl gesendet hat, oder angeforderte Daten nicht abholt und statt dessen neue
Anweisungen zum Gerät schickt. Häufige Ursache ist ein fehlerhafter und daher nicht ausführbarer
Abfragebefehl.
3
Device-dependent Error
Dieses Bit wird gesetzt, wenn ein geräteabhängiger Fehler auftritt. In die Error-Queue wird eine Fehlermeldung
mit einer Nummer zwischen -300 und -399 oder eine positive Fehlernummer eingetragen, die den Fehler näher
bezeichnet (siehe Abschnitt 9, "Fehlermeldungen").
4
Execution Error
Dieses Bit wird gesetzt, wenn ein empfangener Befehl zwar syntaktisch korrekt ist, aber aufgrund verschiedener Randbedingungen nicht ausgeführt werden kann. In die Error-Queue wird eine Fehlermeldung mit
einer Nummer zwischen -200 und -300 eingetragen, die den Fehler näher bezeichnet (siehe Abschnitt 9,
"Fehlermeldungen").
5
Command Error
Dieses Bit wird gesetzt, wenn ein undefinierter oder syntaktisch nicht korrekter Befehl empfangen wird. In die
Error Queue wird eine Fehlermeldung mit einer Nummer zwischen -100 und -200 eingetragen, die den Fehler
näher bezeichnet (siehe Abschnitt "Fehlermeldungen").
6
User Request
Dieses Bit wird beim Druck auf die Taste [LOCAL] gesetzt, d.h., bei Umschalten des Geräts auf Handbedienung.
7
Power On (Netzspannung ein)
Dieses Bit wird beim Einschalten des Gerätes gesetzt.
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5.20
D-1
R&S SMR
Status-Reporting-System
STATus:OPERation-Register
Nicht implementiert
STATus:QUEStionable-Register
Nicht implementiert
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5.21
D-1
Status-Reporting-System
R&S SMR
Einsatz des Status-Reporting-Systems
Um das Status Reporting System effektiv nutzen zu können, muß die dort enthaltene Information an
den Controller übertragen und dort weiterverarbeitet werden. Dazu existieren mehrere Verfahren, die im
Folgenden dargestellt werden. Ausführliche Beispiele hierzu befinden sich in Kapitel 7,
Programmbeispiele.
Bedienungsruf (Service Request), Nutzung der Hierarchiestruktur
Das Gerät kann unter bestimmten Bedingungen einen "Bedienungsruf" (SRQ) an den Controller
schicken. Dieser Bedienungsruf löst üblicherweise beim Controller einen Interrupt aus, auf den das
Steuerprogramm mit entsprechenden Aktionen reagieren kann. Wie aus Bild 5-4 ersichtlich, wird ein
SRQ immer dann ausgelöst, wenn eines oder mehrere der Bits 2, 3, 4, 5 oder 7 des Status Bytes
gesetzt und im SRE freigeschaltet sind. Jedes dieser Bits faßt die Information eines weiteren Registers,
der Error Queue oder des Ausgabepuffers zusammen. Durch entsprechendes Setzen der ENABle-Teile
der Statusregister kann erreicht werden, daß beliebige Bits in einem beliebigen Statusregister einen
SRQ auslösen. Um die Möglichkeiten des Service-Request auszunutzen, sollten in den EnableRegistern SRE und im ESE alle Bits auf "1" gesetzt werden.
Beispiele (vergleiche auch Bild 5-4 und Programmbeispiele, Kapitel 7):
Den Befehl *OPC zur Erzeugung eines SRQs verwenden
im ESE das Bit 0 setzen (Operation Complete)
im SRE das Bit 5 setzen (ESB)
Das Gerät erzeugt nach Abschluß seiner Einstellungen einen SRQ.
Das Ende eines Sweeps durch einen SRQ beim Controller anzeigen
im SRE Bit 7 (Summen-Bit des STATus:OPERation-Registers) setzen
im STATus:OPERation:ENABle das Bit 3 (Sweeping) setzen.
im STATus:OPERation:NTRansition Bit 3 setzen, damit der Übergang des Sweeping-Bits 3 von
1 nach 0 (Sweep-Ende) auch im EVENt-Teil vermerkt wird.
Das Gerät erzeugt nach Abschluß eines Sweeps einen SRQ.
Der SRQ ist die einzige Möglichkeit für das Gerät, von sich aus aktiv zu werden. Jedes ControllerProgramm sollte das Gerät so einstellen, daß bei Fehlfunktionen ein Bedienungsruf ausgelöst wird. Auf
den Bedienungsruf sollte das Programm entsprechend reagieren. Ein ausführliches Beispiel für eine
Service-Request-Routine befindet sich in Kapitel 7, Programmbeispiele.
Serienabfrage (Serial Poll)
Bei einem Serial Poll wird, wie bei dem Befehl *STB, das Status Byte eines Gerätes abgefragt.
Allerdings wird die Abfrage über Schnittstellennachrichten realisiert und ist daher deutlich schneller. Das
Serial-Poll-Verfahren ist bereits in IEEE 488.1 definiert und war früher die einzige geräteübergreifend
einheitliche Möglichkeit, das Status Byte abzufragen. Das Verfahren funktioniert auch bei Geräten, die
sich weder an SCPI noch an IEEE 488.2 halten.
Der QuickBASIC-Befehl für die Ausführung eines Serial Poll lautet IBRSP(). Der Serial Poll wird
hauptsächlich verwendet, um einen schnellen Überblick über den Zustand mehrerer an den IEC-Bus
angeschlossener Geräte zu erhalten.
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5.22
D-1
R&S SMR
Status-Reporting-System
Parallelabfrage (Parallel Poll)
Bei einer Parallelabfrage (Parallel Poll) werden bis zu acht Geräte gleichzeitig mit einem Kommando
vom Controller aufgefordert, auf den Datenleitungen jeweils 1 Bit Information zu übertragen, d.h., die
jedem Gerät zugewiesenen Datenleitung auf logisch "0" oder "1" zu ziehen. Analog zum SRE-Register,
das festlegt, unter welchen Bedingungen ein SRQ erzeugt wird, existiert ein Parallel-Poll-EnableRegister (PPE), das ebenfalls bitweise mit dem STB – unter Berücksichtigung des Bit 6 – UNDverknüpft wird. Die Ergebnisse werden ODER-verknüpft, das Resultat wird dann (eventuell invertiert) bei
der Parallelabfrage des Controllers als Antwort gesendet. Das Resultat kann auch ohne Parallelabfrage
durch den Befehl *IST abgefragt werden.
Das Gerät muß zuerst mit dem QuickBASIC-Befehl IBPPC() für die Parallelabfrage eingestellt werden.
Dieser Befehl weist dem Gerät eine Datenleitung zu und legt fest, ob die Antwort invertiert werden soll.
Die Parallelabfrage selbst wird mit IBRPP() durchgeführt.
Das Parallel-Poll-Verfahren wird hauptsächlich verwendet, um nach einem SRQ bei vielen an den IECBus angeschlossenen Geräten schnell herauszufinden, von welchem Gerät die Bedienungsforderung
kam. Dazu müssen SRE und PPE auf den gleichen Wert gesetzt werden. Ein ausführliches Beispiel
zum Parallel Poll ist in Kapitel 7, Programmbeispiele, zu finden.
Abfrage durch Befehle
Jeder Teil aller Statusregister kann durch Abfragebefehle ausgelesen werden. Die einzelnen Befehle
sind bei der detaillierten Beschreibung der Register angegeben. Zurückgegeben wird immer eine Zahl,
die das Bitmuster des abgefragten Registers darstellt. Die Auswertung dieser Zahl obliegt dem
Controller-Programm.
Abfragebefehle werden üblicherweise nach einem aufgetretenen SRQ verwendet, um genauere
Informationen über die Ursache des SRQ zu erhalten.
Error-Queue-Abfrage
Jeder Fehlerzustand im Gerät führt zu einer Eintragung in die Error Queue. Die Einträge der Error
Queue sind detaillierte Klartext-Fehlermeldungen, die per Handbedienung im Error-Menü eingesehen
oder über den IEC-Bus mit dem Befehl SYSTem:ERRor? abgefragt werden können. Jeder Aufruf von
SYSTem:ERRor? liefert einen Eintrag aus der Error Queue. Sind dort keine Fehlermeldungen mehr
gespeichert, antwortet das Gerät mit 0, "No error".
Die Error Queue sollte im Controller-Programm nach jedem SRQ abgefragt werden, da die Einträge die
Fehlerursache präziser beschreiben als die Statusregister. Insbesondere in der Testphase eines
Controller-Programms sollte die Error Queue regelmäßig abgefragt werden, da in ihr auch fehlerhafte
Befehle vom Controller an das Gerät vermerkt werden.
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5.23
D-1
Status-Reporting-System
R&S SMR
Rücksetzwerte des Status-Reporting-Systems
In Tabelle 5-4 sind die verschiedenen Befehle und Ereignisse zusammengefaßt, die ein Rücksetzen des
Status-Reporting-Systems bewirken. Keiner der Befehle, mit Ausnahme von *RST und
SYSTem:PRESet, beinflußt die funktionalen Geräteeinstellungen. Insbesondere verändert DCL die
Geräteeinstellungen nicht.
Tabelle 5-4
Rücksetzen von Gerätefunktionen
Ereignis
Einschalten der
Netzspannung
Power-On-StatusClear
Wirkung
1)
0
DCL,SDC
(Device Clear,
Selected Device
Clear)
*RST oder
SYSTem:PRESet
STATus:PRESet
*CLS
1
STB,ESR löschen
ja
ja
SRE,ESE löschen
ja
PPE löschen
ja
EVENt-Teile der Register
löschen
ja
ENABle-Teile aller
OPERation-und
QUESTionable-Register
löschen,
ENABle-Teile aller
anderen Register mit "1"
füllen.
ja
ja
PTRansition-Teile mit "1"
füllen,
NTRansition-Teile löschen
ja
ja
ja
Error-Queue löschen
ja
ja
ja
Ausgabepuffer löschen
ja
ja
ja
Befehlsbearbeitung und
Eingabepuffer löschen
ja
ja
ja
1)
1)
1)
Jeder Befehl, der als erster in einer Befehlszeile steht, d.h., unmittelbar einem <PROGRAM MESSAGE TERMINATOR> folgt, löscht den
Ausgabepuffer
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5.24
D-1
R&S SMR
Schnittstellen
Schnittstellen
IEC-Bus-Schnittstelle
Das Gerät ist serienmäßig mit einem IEC-Bus-Anschluß ausgestattet. Die Anschlußbuchse nach IEEE
488 befindet sich an der Geräterückseite. Über die Schnittstelle kann ein Controller zur Fernsteuerung
angeschlossen werden. Der Anschluß erfolgt mit einem geschirmten Kabel.
Eigenschaften der Schnittstelle
8-bit-parallele Datenübertragung
bidirektionale Datenübertragung
Dreidraht-Handshake
hohe Datenübertragungsrate, max. 350 kByte/s
bis zu 15 Geräte anschließbar
maximale Länge der Verbindungskabel 15 m (Einzelverbindung 2 m)
Wired-Or-Verknüpfung bei Parallelschaltung mehrerer Geräte.
ATN
IFC
NRFD EOI
DIO3
DIO1
shield SRQ NDAC DAV
DIO4
DIO2
12
24
1
13
logic GND GND(10) GND(8) GND(6) REN DIO7
GND(11)
GND(9) GND(7)
DIO8 DIO6 DIO5
Bild 5-5
Pinbelegung der IEC-Bus-Schnittstelle
Busleitungen
1. Datenbus mit 8 Leitungen DIO 1...DIO 8
Die Übertragung erfolgt bitparallel und byteseriell im ASCII/ISO-Code. DIO1 ist das niedrigstwertige
und DIO8 das höchstwertige Bit.
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5.25
D-1
Schnittstellen
R&S SMR
2. Steuerbus mit 5 Leitungen
IFC
(Interface Clear),
aktiv LOW setzt die Schnittstellen der angeschlossenen Geräte in die Grundeinstellung
zurück.
ATN
(Attention),
aktiv LOW meldet die Übertragung von Schnittstellennachrichten.
inaktiv HIGH meldet die Übertragung von Gerätenachrichten.
SRQ (Service Request),
aktiv LOW ermöglicht dem angeschlossenen Gerät, einen Bedienungsruf an den Controller zu
senden.
REN
(Remote Enable),
aktiv LOW ermöglicht das Umschalten auf Fernsteuerung.
EOI
(End or Identify),
hat in Verbindung mit ATN zwei Funktionen:
ATN = HIGHaktiv LOW kennzeichnet das Ende einer Datenübertragung.
ATN = LOW aktiv LOW löst Parallelabfrage (Parallel Poll) aus.
3. Handshake Bus mit drei Leitungen
DAV (Data Valid),
aktiv LOW meldet ein gültiges Datenbyte auf dem Datenbus.
NRFD (Not Ready For Data),
aktiv LOW meldet, daß eines der angeschlossenen Geräte zur Datenübernahme nicht bereit ist.
NDAC (Not Data Accepted),
aktiv LOW, solange das angeschlossene Gerät die am Datenbus anliegenden Daten
übernimmt.
Schnittstellenfunktionen
Über IEC-Bus fernsteuerbare Geräte können mit unterschiedlichen Schnittstellenfunktionen ausgerüstet
sein. Tabelle 5-5 führt die für das Gerät zutreffenden Schnittstellenfunktionen auf.
Tabelle 5-5
Schnittstellenfunktionen
Steuerzeichen
Schnittstellenfunktionen
SH1
Handshake-Quellenfunktion (Source Handshake)
AH1
Handshake-Senkenfunktion (Acceptor Handshake)
L4
Listener-Funktion
T6
Talker-Funktion, Fähigkeit zur Antwort auf Serienabfrage
SR1
Bedienungs-Ruf-Funktion (Service Request)
PP1
Parallel-Poll-Funktion
RL1
Remote/Local-Umschaltfunktion
DC1
Rücksetzfunktion (Device Clear)
DT1
Auslösefunktion (Device Trigger)
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5.26
D-1
R&S SMR
Schnittstellen
Schnittstellennachrichten
Schnittstellennachrichten werden auf den Datenleitungen zum Gerät übertragen, wobei die
Steuerleitung Attention "ATN" aktiv (LOW) ist. Sie dienen der Kommunikation zwischen Steuerrechner
und Gerät.
Universalbefehle
Die Universalbefehle liegen im Code-Bereich 10...1F hex. Sie wirken ohne vorhergehende Adressierung
auf alle an den Bus angeschlossenen Geräte.
Tabelle 5-6
Universalbefehle
Befehl
QuickBASIC-Befehl
Wirkung auf das Gerät
DCL (Device Clear)
IBCMD (controller%, CHR$(20))
Bricht die Bearbeitung der gerade empfangenen
Befehle ab und setzt die BefehlsbearbeitungsSoftware in einen definierten Anfangszustand.
Verändert die Geräteeinstellung nicht.
IFC
(Interface Clear)
IBSIC (controller%)
Setzt die Schnittstellen in die Grundeinstellung
zurück.
LLO
(Local Lockout)
IBCMD (controller%, CHR$(17))
Die manuelle LOCAL-Umschaltung wir gesperrt.
SPE
(Serial Poll Enable)
IBCMD (controller%, CHR$(24))
Bereit zur Serienabfrage
SPD
(Serial Poll Disable)
IBCMD (controller%, CHR$(25))
Ende der Serienabfrage
PPU
Parallel Poll Unconfigure)
IBCMD (controller%, CHR$(21))
Ende des Parallel-Poll-Abfragestatus
Adressierte Befehle
Die adressierten Befehle liegen im Code-Bereich 00...0F hex. Sie wirken nur auf Geräte, die als Listener
adressiert sind.
Tabelle 5-7
Adressierte Befehle
Befehl
QuickBASIC-Befehl
Wirkung auf das Gerät
SDC (Selected Device Clear)
IBCLR (device%)
Bricht die Bearbeitung der gerade empfangenen
Befehle ab und setzt die BefehlsbearbeitungsSoftware in einen definierten Anfangszustand.
Verändert die Geräteeinstellung nicht.
GET (Group Execute Trigger)
IBTRG (device%)
Löst eine vorher aktive Gerätefunktion (z.B. einen
Sweep) aus. Die Wirkung des Befehls ist identisch
mit der eines Pulses am externen TriggersignalEingang
GTL (Go to Local)
IBLOC (device%)
Übergang in den Zustand "Local" (Handbedienung)
PPC (Parallel Poll Configure)
IBPPC (device%, data%)
Gerät für Parallelabfrage konfigurieren. Der
QuickBASIC-Befehl führt zusätzlich PPE / PPD aus.
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5.27
D-1
Schnittstellen
R&S SMR
RS-232-C-Schnittstelle
Das Gerät ist serienmäßig mit einer RS-232-C-Schnittstelle ausgestattet. Der 9-polige Anschlußstecker
befindet sich auf der Geräterückseite. Über die Schnittstelle kann ein Controller zur Fernsteuerung
angeschlossen werden.
Eigenschaften der Schnittstelle
serielle Datenübertragung im Asynchron-Mode
bidirektionale Datenübertragung über zwei separate Leitungen
wählbare Übertragungsgeschwindigkeit von 120 ... 15200 Baud
Signalpegel log '0' von +3V bis +15V
Signalpegel log '1' von -15V bis -3V
ein externes Gerät (Controller) ist anschließbar
Software Handshake (XON, XOFF)
Hardware Handshake
RxD D TR
T xD
5
1
9
6
R TS
DSR
CTS
Bild 5-6
Pinbelegung der RS-232-C-Schnittstelle
Signalleitungen
RxD
(Receive Data),
Datenleitung; Übertragungsrichtung von der Gegenstation zum Gerät.
TxD
(Transmit Data),
Datenleitung; Übertragungsrichtung vom Gerät zum externen Controller.
DTR
(Data terminal ready),
Ausgang (log. '0' = aktiv); Mit DTR teilt das Gerät mit, daß es bereit ist, Daten zu empfangen.
Die Leitung DTR steuert die Empfangsbereitschaft des Gerätes.
GND,
Schnittstellenmasse, mit der Gerätemasse verbunden.
DSR
(Data set ready),
(Bei Geräten mit Frontmodul VAR2 REV3 wird anstelle der CTS-Leitung der DSR-Anschluß
verwendet.)
RTS
(Request to send),
Ausgang (log. '0' = aktiv); Mit RTS teilt das Gerät mit, daß es bereit ist, Daten zu empfangen.
Die Leitung RTS steuert die Empfangsbereitschaft des Gerätes.
CTS
(Clear to send),
Eingang (log. '0' = aktiv); CTS teilt dem Gerät mit, daß die Gegenstation bereit ist, Daten zu
empfangen.
1134.9108.11
5.28
D-1
R&S SMR
Schnittstellen
Übertragungsparameter
Für eine fehlerfreie und korrekte Datenübertragung müssen beim Gerät und Controller die Übertragungsparameter gleich eingestellt werden. Das Einstellen erfolgt im Menü Utilities - System-RS232.
Übertragungsgeschwindigkeit
(Baudrate)
Im Gerät können 8 verschiedene Baudraten eingestellt werden:
1200, 2400, 4800, 9600, 19200, 38400, 57600, 115200.
Datenbits
Die Datenübertragung erfolgt im 8-bit-ASCII-Code. Das LSB (least
significant bit) ist das erste übertragene Bit.
Startbit
Jedes Datenbyte wird mit einem Startbit eingeleitet. Die fallende
Flanke des Startbits signalisiert den Beginn des Datenbytes.
Paritätsbit
Ein Paritätsbit wird nicht verwendet.
Stoppbit
Die Übertragung eines Datenbytes wird mit einem Stoppbit abgeschlossen
Beispiel:
Übertragung des Buchstaben 'A' (41 Hex) im 8-bit-ASCII-Code:
01
02
03
Bit 01 = Startbit
Bitdauer= 1/Baudrate
04
05
06
Bit 02...09 = Datenbits
07
08
09
10
Bit 10 = Stopbit
Schnittstellenfunktionen
Zur Steuerung der Schnittstelle sind aus dem ASCII-Code-Bereich von 0...20 hex einige Steuerzeichen
definiert, die über die Schnittstelle übertragen werden.
Tabelle 5-8
Steuerzeichen der RS-232-C-Schnittstelle
Steuerzeichen
Funktion
<Ctrl Q> 11 hex
Zeichenausgabe freigeben (XON)
<Ctrl S> 13 hex
Zeichenausgabe anhalten (XOFF)
Break (mind. 1 Zeichen nur log "0")
Gerät rücksetzen
0Dhex, 0Ahex
Schlußzeichen <CR><LF>
Umschalten zwischen Local/Remote
1134.9108.11
5.29
D-1
Schnittstellen
R&S SMR
Handshake
Software-Handshake
Der Software-Handshake mit XON/XOFF-Protokoll steuert die Datenübertragung.
Will der Empfänger (Gerät) die Dateneingabe sperren, schickt er ein XOFF zum Sender. Der Sender
unterbricht daraufhin die Datenausgabe so lange, bis er vom Empfänger ein XON empfängt. Der
gleiche Mechanismus ist auch auf der Senderseite (Controller) vorhanden.
Hinweis:
Der Software-Handshake eignet sich nicht zur Übertragung von Binärdaten. Hier ist der
Hardware-Handshake vorzuziehen.
Hardware-Handshake
Beim Hardware-Handshake meldet das Gerät seine Empfangsbereitschaft über die Leitungen DTR und
RTS. Eine logische "0" bedeutet "bereit" und eine logische "1" bedeutet "nicht bereit".
Die Empfangsbereitschaft des Controllers wird dem Gerät über die Leitung CTS oder DSR mitgeteilt
(siehe Abschnitt "Signalleitungen"). Eine logische "0" schaltet den Sender des Gerätes ein und eine
logische "1" schaltet den Sender aus. Die Leitung RTS bleibt solange aktiv, wie die serielle Schnittstelle
aktiv ist. Die Leitung DTR steuert die Empfangsbereitschaft des Gerätes.
Kabel für Verbindung von Gerät und Controller
Die Verbindung des Gerätes mit einem Controller erfolgt mit einem sogenannten "Nullmodem". In
diesem Fall müssen die Daten-, Steuer- und Meldeleitungen gekreuzt werden. Der folgende Verdrahtungsplan gilt für einen Controller mit 9-Pol- oder 25-Pol-Ausführung.
SMR
9 pol.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Bild 5-7
Controller
9 pol.
------------------------------------------------RxD / TxD--------------------------TxD / RxD--------------------------DTR /DSR--------------------------GND / GND------------------------DSR / DTR-------------------------RTS / CTS-------------------------CTS / RTS--------------------------------------------------
SMR
9 pol.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
1
3
2
6
5
4
8
7
9
Controller
25 pol.
------------------------------------------------RxD / TxD--------------------------TxD / RxD--------------------------DTR /DSR--------------------------GND / GND------------------------DSR / DTR-------------------------RTS / CTS-------------------------CTS / RTS--------------------------------------------------
8
2
3
6
7
20
5
4
22
Verdrahtung der Daten-, Steuer- und Meldeleitungen für Hardware-Handshake
1134.9108.11
5.30
D-1
R&S SMR
6
Beschreibung der Befehle – Notation
Fernbedienung - Beschreibung der Befehle
In den folgenden Abschnitten werden alle im Gerät realisierten Befehle nach Befehlssystem getrennt
zuerst tabellarisch aufgelistet und dann ausführlich beschrieben. Die Schreibweise entspricht weitgehend der des SCPI-Normenwerks. Die SCPI-Konformitätsinformation kann der alphabetischen Liste
im Anschluß an die Befehlsbeschreibung entnommen werden.
Zur leichteren Orientierung ist in der Beschreibung der manuellen Bedienung (Kapitel 4) zu jeder
Einstellung der zugehörige IEC-Bus-Befehl angegeben.
Eine allgemeine Einführung in die Fernbedienung und eine Beschreibung der Statusregister befinden
sich in Kapitel 5. Programmbeispiele für alle wesentlichen Funktionen befinden sich in Kapitel 7.
Hinweis:
Anders als bei der Handbedienung, die auf größmöglichen Bedienkomfort ausgerichtet ist,
steht bei der Fernbedienung die "Vorhersagbarkeit" des Gerätezustands nach einem Befehl im Vordergrund. Das führt dazu, daß z.B. nach dem Versuch, unverträgliche Einstellungen zu kombinieren, der Befehl abgewiesen und der Gerätezustand unverändert bleibt,
anstatt daß andere Einstellungen automatisch angepaßt werden. Sinnvollerweise sollten
daher IEC-Bus-Steuerprogramme zu Beginn immer einen definierten Gerätezustand
herstellen (z.B. mit dem Befehl *RST), und von da aus die nötigen Einstellungen treffen.
Notation
Befehlstabelle
Befehl:
Die Tabelle gibt in der Spalte Befehle einen Überblick über die Befehle und
ihre hierarchische Anordnung (siehe Einrückungen).
Parameter:
In der Spalte Parameter werden die verlangten Parameter mit ihrem
Wertebereich angegeben.
Einheit:
Die Spalte Einheit zeigt die Grundeinheit der physikalischen Parameter an.
Bemerkung:
In der Spalte Bemerkung wird angegeben
– ob der Befehl keine Abfrageform besitzt,
– ob der Befehl nur eine Abfrageform besitzt und
– ob dieser Befehl nur bei einer bestimmten Geräteoption realisiert ist.
Einrückungen
Die verschiedenen Ebenen der SCPI-Befehlshierarchie sind in der Tabelle
durch Einrücken nach rechts dargestellt. Je tiefer die Ebene liegt, desto
weiter wird nach rechts eingerückt. Es ist zu beachten, daß die vollständige
Schreibweise des Befehls immer auch die höheren Ebenen miteinschließt.
Beispiel:
:SOURce:FM:MODE ist in der Tabelle so dargestellt:
:SOURce
:FM
:MODE
erste Ebene
zweite Ebene
dritte Ebene
In der individuellen Beschreibung ist der Befehl in seiner gesamten Länge dargestellt. Ein Beispiel zu
jedem Befehl sowie - falls vorhanden - der Default-Wert (*RST) befindet sich am Ende der individuellen
Beschreibung.
1134.9108.11
6.1
D-2
Beschreibung der Befehle – Notation
R&S SMR
Groß-/ Kleinschreibung
Die Groß-/ Kleinschreibung dient zum Kennzeichnen der Lang- bzw Kurzform der Schlüsselwörter eines Befehls in der Beschreibung. Das Gerät
selbst unterscheidet nicht zwischen Groß- und Kleinbuchstaben.
Sonderzeichen
Für einige Befehle existiert eine Auswahl an Schlüsselwörtern mit
identischer Wirkung. Diese Schlüsselwörter werden in der gleichen Zeile
angegeben, sie sind durch einen senkrechten Strich getrennt. Es muß nur
eines dieser Schlüsselwörter im Header des Befehls angegeben werden.
Die Wirkung des Befehls ist unabhängig davon, welches der
Schlüsselwörter angegeben wird.
|
Beispiel: :SOURce
:FREQuency
:CW|:FIXed
Es können die zwei folgenden Befehle identischer Wirkung gebildet
werden. Sie stellen die Frequenz des konstantfrequenten Signals auf 1kHz
ein:
:SOURce:FREQuency:CW 1E3 = SOURce:FREQuency:FIXed 1E3
Ein senkrechter Strich bei der Angabe der Parameter kennzeichnet
alternative Möglichkeiten im Sinne von "oder". Die Wirkung des Befehls
unterscheidet sich, je nachdem, welcher Parameter angegeben wird.
Beispiel: Auswahl der Parameter für den Befehl
SOURce:COUPling AC | DC
Wird der Parameter AC gewählt, wird nur der AC-Anteil durchgelassen, bei DC sowohl die DC- wie auch die AC-Komponente.
1134.8109.11
[ ]
Schlüsselwörter in eckigen Klammern können beim Zusammensetzen des
Headers weggelassen werden (siehe Kapitel 5, Abschnitt "Wahlweise
einfügbare Schlüsselwörter"). Die volle Befehlslänge muß vom Gerät aus
Gründen der Kompatibilität zum SCPI-Standard anerkannt werden.
Parameter in eckigen Klammern können ebenfalls wahlweise in den Befehl
eingefügt oder weggelassen werden.
{ }
Parameter in geschweiften Klammern können wahlweise gar nicht, einmal
oder mehrmals in den Befehl eingefügt werden.
6.2
D-2
R&S SMR
Common Commands
Common Commands
Die Common Commands sind der Norm IEEE 488.2 (IEC 625.2) entnommen. Gleiche Befehle haben in
unterschiedlichen Geräten gleiche Wirkung. Die Header dieser Befehle bestehen aus einem Stern"*",
dem drei Buchstaben folgen. Viele Common Commands betreffen das Status-Reporting-System, das in
Kapitel 5 ausführlich beschrieben ist.
Tabelle 6-1
Befehl
Common Commands
Parameter
Einheit
Bemerkung
keine Abfrage
*CLS
0...255
*ESE
*ESR?
nur Abfrage
*IDN?
nur Abfrage
*IST?
nur Abfrage
*OPC
*OPC?
Nur Abfrage
*OPT?
nur Abfrage
*PCB
<numeric>[,<numeric> ]
*PRE
0...255
*PSC
0|1
*RCL
1...50
keine Abfrage
keine Abfrage
*RST
*SAV
1...50
*SRE
0...255
keine Abfrage
*STB?
nur Abfrage
*TRG
keine Abfrage
*TST?
nur Abfrage
*WAI
*CLS
CLEAR STATUS setzt das Status Byte (STB), das Standard-Event-Register (ESR) und den
EVENt-Teil des QUEStionable- und des OPERation-Registers auf Null. Der Befehl verändert die
Masken-und Transition-Teile der Register nicht. Er löscht den Ausgabepuffer.
*ESE 0...255
EVENT STATUS ENABLE setzt das Event-Status-Enable-Register auf den angegebenen Wert.
Der Abfragebefehl *ESE? gibt den Inhalt des Event-Status-Enable-Registers in dezimaler Form
zurück.
*ESR?
1134.8109.11
6.3
D-2
Common Commands
R&S SMR
STANDARD EVENT STATUS QUERY gibt den Inhalt des Event-Status-Registers in dezimaler
Form zurück (0...255) und setzt danach das Register auf Null.
*IDN?
IDENTIFICATION QUERY fragt die Gerätekennung ab.
Die Geräteantwort lautet zum Beispiel: "Rohde&Schwarz,SMR20,00000001,1.04"
20 = Variantenkennung
00000001= Seriennummer
1.04 = Firmware-Versionsnummer
*IST?
INDIVIDUAL STATUS QUERY gibt den Inhalt des IST-Flags in dezimaler Form zurück (0 | 1).
Das IST-Flag ist das Status-Bit, das während einer Parallel-Poll-Abfrage gesendet wird.
*OPC
OPERATION COMPLETE setzt das Bit 0 im Event-Status-Register, wenn alle vorausgegangenen Befehle abgearbeitet sind. Dieses Bit kann zur Auslösung eines Service Requests benutzt
werden.
*OPC?
OPERATION COMPLETE QUERY gibt eine 1 zurück, wenn alle vorausgegangenen Befehle
abgearbeitet sind. Zu beachten ist, daß das Timeout am IEC-Bus genügend lang gesetzt ist.
*OPT?
OPTION IDENTIFICATION QUERY fragt die im Gerät enthaltenen Optionen ab und gibt eine
Liste der installierten Optionen zurück. Die Optionen sind durch Kommata voneinander getrennt.
Für jede Option ist eine feste Position in der Antwort vorgesehen.
Tabelle 6-2
Geräteantwort bei *OPT?
Position
Option
1
B1
Referenzoszillator OXCO
2
reserviert
3
B3
Frequenzauflösung 0.1 Hz
4
B4
Rampensweep
5
B5
AM/FM-Scan-Modulator
6
reserviert
7
B11
Frequenzerweiterung 0,01...1 GHz
8
B14
Pulsgenerator
9
B15
HF- Eichleitung 20 GHz (SMR20/SMR27)
10
B17
HF-Eichleitung 40 GHz (SMR30/SMR40)
11
B19
Rückseitenanschlüsse HF-NF (SMR20/SMR27)
12
B20
Rückseitenanschlüsse HF-NF (SMR30/SMR40)
13
B23
ZF-Eingang, 20 GHz (SMR20)
14
B24
ZF-Eingang, 40 GHz (SMR27/SMR30/SMR40)
Beispiel für eine Geräteantwort: B1,B3,0, 0,0,0,0,0,0,B15,0,0,0
1134.8109.11
6.4
D-2
R&S SMR
Common Commands
*PCB 0...30
PASS CONTROL BACK gibt die Adresse des Controllers an, an den die IEC-Bus-Kontrolle nach
Beendigung der ausgelösten Aktion zurückgegeben werden soll.
*PRE 0...255
PARALLEL POLL REGISTER ENABLE setzt das Parallel-Poll-Enable-Register auf den angegeben Wert. Der Abfragebefehl *PRE? gibt den Inhalt des Parallel-Poll-Enable-Registers in dezimaler Form zurück.
*PSC 0 | 1
POWER ON STATUS CLEAR legt fest, ob beim Einschalten der Inhalt der ENABle-Register
erhalten bleibt oder zurückgesetzt wird.
*PSC = 0
bewirkt, daß der Inhalt der Statusregister erhalten bleibt. Damit kann bei entsprechender Konfiguration der Statusregister ESE und SRE beim Einschalten ein Service
Request ausgelöst werden.
*PSC 0
setzt die Register zurück.
Der Abfragebefehl *PSC? liest den Inhalt des Power-on-Status-Clear-Flags aus. Die Antwort kann
0 oder 1 sein.
*RCL 1...50
RECALL ruft den Gerätezustand auf, der mit dem Befehl *SAV unter der abgegebenen Nummer
abgespeichert wurde. Mit *SAV können 50 Gerätezustände (1...50) abgespeichert werden.
*RST
RESET versetzt das Gerät in einen definierten Grundzustand. Der Befehl entspricht im wesentlichen einem Druck auf die Taste [PRESET]. Eine Ausnahme bildet der Zustand des RF-Ausgangs: Nach *RST ist der RF-Ausgang abgeschaltet, nach Drücken der Taste [PRESET] jedoch
eingeschaltet. Die Grundeinstellung ist in der Befehlsbeschreibung der Befehle angegeben.
*SAV 1...50
SAVE speichert den aktuellen Gerätezustand unter der angegebenen Nummer ab (siehe *RCL).
*SRE 0...255
SERVICE REQUEST ENABLE setzt das Service Request Enable Register auf den angegebenen
Wert. Bit 6 (MSS-Maskenbit) bleibt 0. Dieser Befehl bestimmt, unter welchen Bedingungen ein
Service Request ausgelöst wird. Der Abfragebefehl *SRE? liest den Inhalt des Service Request
Enable Registers in dezimaler Form aus. Bit 6 ist immer 0.
*STB?
READ STATUS BYTE QUERY liest den Inhalt des Status Bytes in dezimaler Form aus.
*TRG
TRIGGER löst alle Aktionen aus, die auf ein Triggerereignis warten. Gezielte Triggerereignisse
können über das Befehlssystem "TRIGger" ausgelöst werden (siehe dazu Abschnitt
"TRIGger-System").
*TST
TRIGGER löst alle Aktionen, die im aktuell aktiven Meßfenster auf ein Triggerereignis warten, aus
(siehe auch Abschnitt "TRIGger-Subsystem"). Dieser Befehl enspricht dem Befehl
INITiate:IMMediate.
*WAI
WAIT-to-CONTINUE erlaubt die Abarbeitung der nachfolgenden Befehle erst, nachdem alle
vorhergehenden Befehle durchgeführt und alle Signale eingeschwungen sind (siehe "*OPC").
1134.8109.11
6.5
D-2
ABORt
R&S SMR
ABORt-System
Das ABORt-System enthält die Befehle zum Abbrechen von getriggerten Aktionen. Nach einem
Abbruch einer Aktion kann diese sofort wieder getriggert werden. Alle Befehle lösen ein Ereignis aus,
sie haben daher keinen *RST-Wert.
Weitere Befehle zum Triggersystem des SMR befinden sich im TRIGger-System.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
:ABORt
[:SWEep]
keine Abfrage
:LIST
keine Abfrage
:ABORt[:SWEep]
Der Befehl bricht einen Sweep ab.
Beispiel:
:ABOR:SWE
:ABORt:LIST
Der Befehl bricht eine Listenausführung ab.
Beispiel:
:ABOR:LIST
1134.9108.11
6.6
D-2
R&S SMR
DIAGnostic
DIAGnostic-System
Das DIAGnostic-System enthält die Befehle für Diagnose und Service des Gerätes. SCPI definiert keine
DIAGnostic-Befehle, die hier aufgeführten Befehle sind SMR-spezifisch. Alle DIAGnostic-Befehle sind
Abfragebefehle, die von *RST nicht beeinflußt werden. Daher sind keine Grundeinstellwerte angegeben.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
:DIAGnostic
:INFO
:CCOunt
:ATTenuator1|2|3|4?
nur Abfrage
:POWer?
nur Abfrage
:MODules?
nur Abfrage
:OTIMe?
nur Abfrage
:SDATe?
nur Abfrage
[:MEASure]
:POINt?
nur Abfrage
:DIAGnostic:INFO
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle, mit denen alle Informationen abgefragt werden
können, die keine Hardwaremessung erfordern.
:DIAGnostic:INFO:CCOunt
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle, mit denen alle Zähler im Gerät abgefragt werden
können (Cycle COunt).
:DIAGnostic:INFO:CCOunt:ATTenuator1|2|3|4?
Der Befehl fragt die Anzahl der Schaltvorgänge der verschiedenen Dämpfungsstufen ab. Die
Stufen werden geräteintern mit Z1 bis Z4 bezeichnet. Sie werden in diesem Befehl durch ein
numerisches Suffix unterschieden, das der Nummer im Namen entspricht. Es gilt daher folgende
Zuordnung:
Suffix
Name
Funktion
1
Z1
10-dB-Stufe
2
Z2
20-dB-Stufe
3
Z3
40-dB-Stufe
4
Z4
40-dB-Stufe
Beispiel:
Antwort: 1487
:DIAG:INFO:CCO:ATT1?
:DIAGnostic:INFO:CCOunt:POWer?
Der Befehl fragt die Anzahl der Einschaltvorgänge ab.
Beispiel:
:DIAG:INFO:CCO:POW?
1134.9108.11
6.7
Antwort: 258
D-2
DIAGnostic
R&S SMR
:DIAGnostic:INFO:MODules?
Der Befehl fragt die im Gerät vorhandenen Baugruppen mit Varianten- und Änderungszustandsnummer ab. Als Antwort wird eine Liste geliefert, in der die verschiedenen Einträge durch
Kommata getrennt sind. Die Länge der Liste ist variabel und hängt von der Geräteausstattung ab.
Jeder Eintrag besteht aus drei Teilen, die durch Leerzeichen getrennt sind:
1. Baugruppenname
2. Baugruppenvariante in der Form VarXX (XX = 2 Ziffern)
3. Baugruppenrevision in der Form RevXX (XX = 2 Ziffern)
Beispiel
:DIAG:INFO:MOD?
Antwort: ROSC Var01 Rev00
:DIAGnostic:INFO:OTIMe?
Der Befehl liest den internen Betriebsstundenzähler (Operation TIMe) aus. Die Antwort liefert die
Anzahl der Stunden, die das Gerät bisher in Betrieb war.
Beispiel:
:DIAG:INFO:OTIM?
Antwort: 19
:DIAGnostic:INFO:SDATe?
Der Befehl fragt das Software-Erstellungsdatum ab. Die Antwort kommt in der Form Jahr, Monat,
Tag zurück.
Beispiel:
:DIAG:INFO:SDAT?
Antwort: 2000, Feb, 1
:DIAGnostic:[:MEASure]
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle, die im Gerät eine Messung auslösen und den
Meßwert zurückgeben.
:DIAGnostic[:MEASure]:POINt?
Der Befehl löst eine Messung an einem Meßpunkt aus und gibt die gemessene Spannung zurück.
Der Meßpunkt wird durch ein numerisches Suffix spezifiziert (siehe Servicehandbuch).
Beispiel:
:DIAG:MEAS:POIN? 2
Antwort: 3.52
1134.9108.11
6.8
D-2
R&S SMR
DISPlay
DISPLAY-System
Dieses System enthält die Befehle zur Konfiguration des Bildschirms. Ist die Systemsicherung mit dem
Befehl SYSTem:SECurity ON aktiviert, läßt sich die Anzeige nicht beliebig ein- und ausschalten (s.u).
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
:DISPlay
:ANNotation
[:ALL]
ON | OFF
:AMPLitude
ON | OFF
:FREQuency
ON | OFF
:DISPlay:ANNotation
Unter diesem Knoten stehen die Befehle, die bestimmen, ob Frequenz und Amplitude angezeigt
werden.
Achtung: Bei SYSTem:SECurity ON können die Anzeigen nicht von OFF nach ON geschaltet
werden. In diesem Fall beeinflußt auch *RST die ANNotation-Einstellungen nicht. Bei
SYSTem:SECurity OFF ist der *RST-Wert für alle ANNotation-Parameter ON.
:DISPlay:ANNotation[:ALL] ON | OFF
Der Befehl schaltet die Frequenz- und Amplitudenanzeige ein bzw. aus.
Der Befehl :DISP:ANN:ALL ON kann nur ausgeführt werden, wenn SYST:SEC auf OFF steht.
Beispiel:
Bei SYST:SEC OFF - *RST-Wert ist ON
:DISP:ANN:ALL ON
:DISPlay:ANNotation:AMPLitude ON | OFF
Der Befehl schaltet die Amplitudenanzeige ein bzw. aus.
Der Befehl :DISP:ANN:AMPL ON kann nur ausgeführt werden, wenn SYST:SEC auf OFF steht.
Beispiel:
Bei SYST:SEC OFF - *RST-Wert ist ON
:DISP:ANN:AMPL ON
:DISPlay:ANNotation:FREQuency ON | OFF
Der Befehl schaltet die Frequenzanzeige ein bzw. aus.
Der Befehl :DISP:ANN:FREQ ON kann nur ausgeführt werden, wenn SYST:SEC auf OFF steht.
Beispiel:
1134.9108.11
Bei SYST:SEC OFF - *RST-Wert ist ON
:DISP:ANN:FREQ ON
6.9
D-2
OUTPUT
R&S SMR
OUTPut-System
Dieses System enthält die Befehle, die Eigenschaften der RF- und LF-Ausgangsbuchse und der Hilfsausgänge BLANK, Z-AXIS undV/GHz festlegen. Es gilt folgende Zuordnung:
OUTPut1:
RF-Ausgang, BLANK-Ausgang und Z-AXIS-Ausgang
OUTPut2:
LF-Ausgang
OUTPut3:
V/GHz-Ausgang
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
:OUTPut1|2|3
:AMODe
AUTO | FIXed
:BLANk
:POLarity
NORMal | INVerted
:IMPedance?
:LIBLanking
nur Abfrage
NORM | OFF
:IMPedance?
:POLarity
:PULSe
NORMal | INVerted
RFBLanking
AUTO | OFF | ON
:SCALe
0.5 | 1
:SOURce
OFF | PULSegen | VIDeo
[:STATe]
:PON
:VOLTage
OFF | UNCHanged
0 V...4 V
V
:OUTPut1:AMODe AUTO | FIXed
Der Befehl schaltet die Betriebsart der Eichleitung am RF-Ausgang (Output1) um (Attenuator
MODe).
AUTO
Die Eichleitung wird immer wenn möglich geschaltet.
FIXed
Die Eichleitung wird beim Über-/Unterschreiten bestimmter fester Pegel geschaltet.
Beispiel:
:OUTP:AMOD AUTO
*RST-Wert ist AUTO
OUTPut1:BLANk:POLarity NORMal | INVerted
Der Befehl wähllt die Polarität des Blanksignals am RF-Ausgang (Output1) aus.
NORMal
positive Polarität des Ausgangssignals
INVerted
inverse Polarität des Ausgangssignals
Beispiel:
:OUTP3:BLAN:POL NORM
*RST-Wert ist NORM
:OUTPut1:IMPedance?
Der Befehl fragt die Impedanz des RF-Ausgangs (Output1) ab. Damit kann der Ausgangspegel
zwischen den Einheiten V und W umgerechnet werden. Die Impedanzen können nicht verändert
werden. Für den RF-Ausgang ist der feste Wert 50 Ohm.
Beispiel:
:OUTP:IMP?
Antwort: 50
1134.9108.11
6.10
D-2
R&S SMR
OUTPUT
:OUTPut[1|2|3]:LIBLanking NORM |OFF
Der Befehl schaltet das RF-Austastverhalten ein (NORM) oder aus (OFF) während der List Mode
läuft. Geschützt bei Lock Level 1.
Beispiel:
OUTP1:LIBL: OFF
*RST-Wert ist NORM
:OUTPut3:POLarity:PULSe NORMal | INVerted
Der Befehl legt die Polarität des Signals am PULSE/VIDEO-Ausgang fest.
Beispiel:
:OUTP3:POL:PULS INV
*RST-Wert ist NORM
:OUTPut1:RFBLanking AUTO | ON | OFF
Der Befehl wählt das RF-Austastverhalten bei Sweeps mit Schrittweiten unter 10 MHz aus.
Auto
RF wird nur ausgestastet, wenn der Step-Synthesizer umschaltet (dies ergibt ein
sauberes RF-Spektrum).
Off
Austastung wird unterdrückt.
On
Austastung erfolgt nach jedem Schritt.
Beispiel:
OUTP1:RFBL: AUTO
*RST-Wert ist ON
:OUTPut3:SCALe 0.5 | 1
Der Befehl wählt die Steigung des Signals am V/GHz-Ausgang (Output3) aus (siehe Kapitel 4,
Abschnitt "Sweepausgänge").
Beispiel:
:OUTP3:SCAL 0.5?
*RST-Wert ist 1
:OUTPut3:SOURce OFF | PULSegen | VIDeo
Der Befehl schaltet zwischen Pulsgenerator und Videoausgang um.
Beispiel:
:OUTP3:SOUR VID
*RST-Wert ist OFF
:OUTPut1|2[:STATe] ON | OFF
Der Befehl schaltet den RF-Ausgang (Output1) bzw. LF-Ausgang (Output2) ein oder aus. Der RFAusgang kann auch durch Ansprechen der Schutzschaltung abgeschaltet werden. Dies bleibt
ohne Einfluß auf den Parameter.
Hinweis:
Im Gegensatz zu der Taste PRESET setzt der Befehl *RST den Wert für OUTPut1
auf OFF, der RF-Ausgang ist abgeschaltet.
Beispiel:
:OUTP:STAT ON
*RST-Wert ist OFF
:OUTPut1[:STATe]:PON OFF | UNCHanged
Der Befehl wählt den Zustand aus, den der RF-Ausgang (Output1) nach dem Einschalten des
Geräts einnimmt. Er existiert nur für den RF-Ausgang. *RST hat keinen Einfluß auf den Einstellwert.
OFF
Der Ausgang ist abgeschaltet.
UNCHanged Zustand wie vor dem Ausschalten.
Beispiel:
:OUTP:PON OFF
:OUTPut2:VOLTage 0 V...4 V
Der Befehl stellt die Spannung des LF-Ausgangs (Output2) ein. Die Spannung ist eine Eigenschaft des Ausgangs, nicht der Quelle. Das heißt, daß sie auch dann erhalten bleibt, wenn ein
anderer LF-Generator an den Ausgang geschaltet wird.
Beispiel:
:OUTP2:VOLT 3.0V
*RST-Wert ist 1 V
1134.9108.11
6.11
D-2
SOURce
R&S SMR
SOURce-System
Dieses System enthält die Befehle zur Konfiguration der RF-Signalquelle. Das Schlüsselwort SOURce
ist optional, d.h., es darf weggelassen werden. Die LF-Signalquelle (enthalten in Option SMR-B5) wird
im SOURce2-System konfiguriert.
Folgende Subsysteme sind im Gerät realisiert:
Befehl
Einstellungen
[:SOURce]
:AM
Amplitudenmodulation
:CORRection
Korrektur des Ausgangspegels
:DM
Digitale Modulation
:FM
Frequenzmodulation
:FREQuency
Frequenzen incl. Sweep
:LIST
LIST-Betriebsart
:MARKer
Markergenerierung bei Sweeps
:POWer
Ausgangspegel, Pegelregelung und Pegelkorrektur
:PULM
Pulsmodulation
:PULSe
Pulsgenerator
:ROSCillator
Referenzoszillator
:SWEep
Sweeps
SOURce:AM-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle zur Kontrolle der Amplitudenmodulation. Im Gerät kann ein
LF-Generator eingebaut werden, der als interne Modulationsquelle dient (enthalten in Option SMR-B5).
Dessen Einstellung erfolgt zum Teil unter SOURce2.
Befehl
[:SOURce]
:AM
[:DEPTh]
:EXTernal1|2
:COUPling
:IMPedance
:INTernal
:FREQuency
:SCAN
[:STATe]
:SOURce
:STATe
Parameter
Default
Einheit
Option SMR-B5
0...100 PCT
PCT
AC | DC
600 Ohm | 100 kOhm
Ohm
Option SMR-B5
0. 1 Hz...10 MHz
ON | OFF
OFF | ON
INTernal | EXT1 | EXT2
ON | OFF
Hz
Option SMR-B5
[:SOURce]:AM[:DEPTh] 0...100 PCT
Der Befehl stellt den Modulationsgrad in Prozent ein.
Beispiel:
:SOUR:AM:DEPT 15PCT
1134.9108.11
Bemerkung
6.12
*RST-Wert ist 30 PCT
D-2
R&S SMR
SOURce
[:SOURce]:AM:EXTernal1|2
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zum Einstellen des externen AM-Eingangs EXT1
oder EXT2.
[:SOURce]:AM:EXTernal1|2:COUPling AC | DC
Der Befehl wählt die Kopplungsart für den ausgewählten externen AM-Eingang.
AC Der Gleichspannungsanteil wird vom Modulationssignal abgetrennt.
DC Das Modulationssignal wird nicht verändert.
*RST-Wert ist AC
Beispiel:
:SOUR:AM:EXT2:COUP AC
[:SOURce]:AM:EXTernal1|2:IMPedance 600 Ohm | 100 kOhm
Der Befehl legt den Eingangswiderstand des ausgewählten externen AM-Eingangs fest. Dieser
Befehl ist mit den Befehlen
:SOURce:FM:EXTernal:IMPedance,
*RST-Wert ist 100 kOhm
:SOURce:DM:EXTernal:IMPedance gekoppelt.
Beispiel:
:SOUR:AM:EXT:IMP 100kOhm
[:SOURce]:AM:INTernal
Unter diesem Knoten erfolgen die Einstellungen für den internen AM-Eingang.
Hier wird für AM, FM und SOURce2 dieselbe Hardware eingestellt. Das heißt, daß beispielsweise
folgende Befehle miteinander gekoppelt sind und den gleichen Effekt haben:
SOUR:AM:INT:FREQ
SOUR:FM:INT:FREQ
SOUR2:FREQ:CW
[:SOURce]:AM:INTernal:FREQuency 0,1 Hz ... 10 MHz
Der Befehl stellt die Modulationsfrequenz ein.
Beispiel:
:SOUR:AM:INT:FREQ 15kHz
*RST-Wert ist 1 kHz
[:SOURce]:AM:SOURce INTernal | EXT1 | EXT2
Der Befehl wählt die Modulationsquelle aus. Es kann gleichzeitig eine externe und eine interne
Modulationsquelle angegeben werden (siehe Beispiel).
Beispiel:
:SOUR:AM:SOUR EXT,INT
*RST-Wert ist INT
[:SOURce]:AM:SCAN[:STATe] OFF | ON
Der Befehl schaltet die logarithmische Amplitudenmodulation ein oder aus.
Beispiel:
:SOUR:AM:SCAN ON
[:SOURce]:AM:STATe OFF | ON
Der Befehl schaltet die Amplitudenmodulation ein bzw. aus.
Beispiel:
:SOUR:AM:STAT ON
1134.9108.11
6.13
*RST-Wert ist OFF
*RST-Wert ist OFF
D-2
SOURce:CORRection
R&S SMR
SOURce:CORRection-Subsystem
Das CORRection-Subsystem erlaubt eine Korrektur des Ausgangspegels. Die Korrektur erfolgt dadurch,
daß benutzerdefinierte Tabellenwerte in Abhängigkeit von der RF-Frequenz zum Ausgangspegel addiert
werden. Im SMR dient dieses Subsystem der Auswahl, der Übertragung und dem Einschalten von UserCorrection-Tabellen (siehe auch Abschnitt "Benutzerkorrektur (Ucor)").
[SOURce[1|2]]:CORRection:CSET:DATA:FREQuency?
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
[:SOURce]
:CORRection
:CSET
:DATA
:FREQuency
1 GHz...Fmax {,1 GHz...Fmax }
Hz
:POWer
+20 ... -20dB {,+20 ... -20dB }
dB
mit Option SMR-B11ab 10 MHz
[:SOURce]:CORRection:CSET
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zum Auswählen und Editieren der Ucor-Tabellen.
[:SOURce]:CORRection:CSET:DATA:FREQuency 1 GHz...Fmax {,1 GHz...Fmax}
(mit Option SMR-B11 ab 10 MHz)
Der Befehl überträgt die Frequenzdaten für die mit [:SOUR]:CORR:CSET ausgewählte Tabelle.
Die Frequenzwerte müssen in aufsteigender Reihenfolge eingegeben werden. *RST hat keinen
Einfluß auf Datenlisten.
Beispiel:
:SOUR:CORR:CSET:DATA:FREQ 100MHz,102MHz,103MHz,...
[:SOURce]:CORRection:CSET:DATA:POWer +20...–20 dB {,+20...–20 dB }
Der Befehl überträgt die Pegeldaten für die mit [:SOUR]:CORR:CSET ausgewählte Tabelle.
*RST hat keinen Einfluß auf Datenlisten.
Beispiel:
:SOUR:CORR:CSET:DATA:POW 1dB, 0.8dB, 0.75dB,...
1134.9108.11
6.14
D-2
R&S SMR
SOURce:DM
SOURce:DM-Subsystem
In diesem Subsystem werden die digitalen Modulationsarten ASK und FSK gesteuert (siehe Kapitel 4,
Abschnitt "Digitale Modulationen ASK und FSK"). Als Datenquelle steht ein externer Eingang zur
Verfügung (EXT1). Diese Quelle wird unabhängig vom gewählten Modulationstyp eingestellt. Die
Einstellungen wirken daher auf beide digitalen Modulationen.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
[:SOURce]
:DM
:TYPE
ASK | FSK
:STATe
ON | OFF
:EXTernal
:IMPedance
600 Ohm | 100 kOhm
Ohm
[:DEPTh]
0...100 PCT
PCT
:POLarity
NORMal | INVerted
Option SMR-B5
:ASK
Option SMR-B5
:FSK
:DEViation
0 kHz... 20/40/80 MHz
:POLarity
NORMal | INVerted
Hz
[:SOURce]:DM:TYPE ASK | FSK
Der Befehl wählt die Modulationsart aus.
ASK
Amplitude Shift Keying
FSK
Frequency Shift Keying
Beispiel:
:SOUR:DM:TYPE FSK
*RST-Wert ist FSK
[:SOURce]:DM:STATe ON | OFF
Der Befehl schaltet die unter :SOUR:DM:TYPE gewählte Modulation an oder aus.
Beispiel:
*RST-Wert ist OFF
:SOUR:DM:STAT OFF
[:SOURce]:DM:EXTernal
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zum Konfigurieren des EXT1-Eingangs.
[:SOURce]:DM:EXTernal:IMPedance 600 Ohm | 100 kOhm
Der Befehl legt den Eingangswiderstand des externen DM-Eingangs (EXT1) fest.
Dieser Befehl ist mit den Befehlen SOUR:AM:EXT:IMP und SOUR:FM:EXT:IMP gekoppelt.
Beispiel:
1134.9108.11
:SOUR:DM:EXT:IMP 100kOhm
6.15
*RST-Wert ist 100 kOhm
D-2
SOURce:DM
R&S SMR
[:SOURce]:DM:ASK
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zum Einstellen der externen Datenquelle für die
digitale Amplitudenmodulation.
[:SOURce]:DM:ASK:[DEPTh] 0...100%
Der Befehl stellt den Hub der Modulation ein.
Beispiel:
:SOUR:DM:ASK:DEPT 10E3
*RST-Wert ist 10 kHz
[:SOURce]:DM:ASK:POLarity NORMal | INVerted
Der Befehl legt die Polarität der Modulation fest.
NORMal
Eine "0" von der Datenquelle vermindert die Amplitude, eine "1" erhöht sie.
INVerted
Eine "1" von der Datenquelle vermindert die Amplitude, eine "0" erhöht sie.
Beispiel:
:SOUR:DM:ASK:POL INV
*RST-Wert ist NORM
[:SOURce]:DM:FSK
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zum Einstellen der Datenquelle für die digitale
Frequenzmodulation.
[:SOURce]:DM:FSK:DEViation 0 kHz... 20/40/80 MHz
Dieser Befehl stellt den Frequenzhub der FSK-Modulation ein. Der maximal mögliche Hub ist von
der eingestellten Frequenz abhängig (siehe Datenblatt).
Beispiel:
:SOUR:DM:FSK:DEV 3kHz
*RST-Wert ist 10 kHz
[:SOURce]:DM:FSK:POLarity NORMal | INVerted
Der Befehl legt die Polarität der Modulation fest.
NORMal
Logisch "0" von der Datenquelle vermindert die Frequenz, logisch "1" erhöht sie.
INVerted
Logisch "1" von der Datenquelle vermindert die Frequenz, logisch "0" erhöht sie.
Beispiel:
:SOUR:DM:FSK:POL INV
*RST-Wert ist NORM
1134.9108.11
6.16
D-2
R&S SMR
SOURce:FM
SOURce:FM-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle zur Kontrolle der Frequenzmodulation und zum Einstellen der
Parameter des Modulationssignals.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
[:SOURce]
Option SMR-B5
:FM
0 kHz... 20/40/80 MHz
[:DEViation]
Hz
:EXTernal1|2
:COUPling
AC | DC
:IMPedance
600 Ohm | 100 kOhm
Ohm
:INTernal
:FREQuency
0,1 Hz ... 10 MHz
:SOURce
INT | EXT1 | EXT2
:STATe
ON | OFF
Hz
[:SOURce]:FM [:DEViation] 0 kHz...20/40/80 MHz
Der Befehl legt den Frequenzhub fest, der durch die FM hervorgerufen wird. Der maximal
mögliche Hub ist von der eingestellten Frequenz abhängig (siehe Datenblatt).
Beispiel:
:SOUR:FM:DEV 5kHz
*RST-Wert ist 10 kHz
[:SOURce]:FM:EXTernal1|2
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zum Einstellen des externen FM-Eingangs EXT1
oder EXT2. Die Einstellungen unter EXTernal für die Modulationen AM und FM sind voneinander
unabhängig. Die Einstellungen beziehen sich immer auf die Buchse, die durch das numerische
Suffix nach EXTernal bestimmt wird. Ein Befehl ohne Suffix wird wie ein Befehl mit Suffix 1
interpretiert.
[:SOURce]:FM:EXTernal1|2:COUPling AC | DC
Der Befehl wählt die Kopplungsart für den externen FM-Eingang.
AC
Der Gleichspannungsanteil wird vom Modulationssignal abgetrennt.
DC
Das Modulationssignal wird nicht verändert.
*RST-Wert ist AC
Beispiel:
:SOUR:FM:EXT:COUP AC
[:SOURce]:FM:EXTernal1|2:IMPedance 600 Ohm | 100 kOhm
Der Befehl legt den Eingangswiderstand des externen FM-Eingangs fest. Dieser Befehl ist mit den
Befehlen :SOUR:AM:EXT:IMP und :SOUR:DM:EXT:IMP gekoppelt.
Beispiel:
1134.9108.11
:SOUR:FM:EXT:IMP 100kOhm
6.17
*RST-Wert ist 100 kOhm
D-2
SOURce:FM
R&S SMR
[:SOURce]:FM:INTernal
Unter diesem Knoten erfolgen die Einstellungen für den internen LF-Generator. Hier wird für FM,
AM:INT sowie SOURce2 dieselbe Hardware eingestellt.
Das heißt, daß beispielsweise folgende Befehle miteinander gekoppelt sind und den gleichen
Effekt haben:
:SOUR:AM:INT:FREQ
:SOUR:FM:INT:FREQ
:SOUR2:FREQ:CW
[:SOURce]:FM:INTernal:FREQuency 0,1 Hz...10 MHz
Der Befehl stellt die Modulationsfrequenz ein.
Beispiel:
:SOUR:FM:INT:FREQ 10kHz
*RST-Wert ist 1 kHz
[:SOURce]:FM:SOURce INTernal | EXTernal1 | EXTernal2
Der Befehl wählt die Modulationsquelle aus. Ein Befehl ohne Suffix wird wie ein Befehl mit Suffix 1
interpretiert.
Beispiel:
:SOUR:FM:SOUR INT
*RST-Wert ist INT
[:SOURce]:FM:STATe ON | OFF
Der Befehl schaltet die Frequenzmodulation ein bzw. aus.
Beispiel:
SOUR:FM:STAT OFF
1134.9108.11
6.18
*RST-Wert ist OFF
D-2
R&S SMR
SOURce:FREQuency
SOURce:FREQuency-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle zu den Frequenzeinstellungen der RF-Quelle einschließlich der
Sweeps.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
[:SOURce]
:FREQuency
:CENTer
1 GHz...Fmax
Hz
10 MHz...Fmax mit Option
SMR-B11
[:CW | :FIXed]
1 GHz...Fmax
Hz
10 MHz...Fmax mit Option
SMR-B11
:RCL
INCLude | EXCLude
:MANual
1 GHz...Fmax
Hz
10 MHz...Fmax mit Option
SMR-B11
:MODE
CW | FIXed | SWEep | LIST
:MULTiplier
1.0...10.0
:OFFSet
-50 ...+50 GHz
Hz
:SPAN
Fmax minus 1 GHz
Hz
Fmax minus 10 MHz (mit
Option SMR-B11)
:STARt
1 GHz...Fmax
Hz
10 MHz...Fmax mit Option
SMR-B11
:STOP
1 GHz...Fmax
Hz
10 MHz...Fmax mit Option
SMR-B11
0...10 GHz
Hz
:STEP
[:INCRement]
[:SOURce]:FREQuency:CENTer 1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit Option SMR-B11)
Der Befehl stellt den Sweepbereich durch die Mittenfrequenz ein. Dieser Befehl ist an die Befehle
[:SOUR]:FREQ:STAR und [:SOUR]:FREQ:STOP gekoppelt.
Bei diesem Befehl wird der Wert OFFSet berücksichtigt. Daher gilt der angegebene Wertebereich
nur für OFFSet = 0 und MULTiplier = 1.
Beispiel:
:SOUR:FREQ:CENT 10GHz
*RST-Wert ist (STARt +STOP)/2
[:SOURce]:FREQuency[:CW | :FIXed] 1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit Option SMR-B11)
Der Befehl stellt die Frequenz für den CW-Betrieb ein. Dieser Wert ist mit der aktuellen Sweepfrequenz gekoppelt. Zusätzlich zu einem Zahlenwert kann auch UP und DOWN angegeben werden. Die Frequenz wird dann um den Wert erhöht bzw. vermindert, der unter
[:SOUR]:FREQ:STEP eingestellt ist (zu Wertebereich siehe FREQ:CENT).
Beispiel:
1134.9108.11
*RST-Wert ist 10 GHz
:SOUR:FREQ:CW 10GHz
6.19
D-2
SOURce:FREQuency
R&S SMR
[:SOURce]:FREQuency:RCL INCLude | EXCLude
Der Befehl bestimmt die Wirkung der Recall-Funktion auf die Frequenz. *RST hat keinen Einfluß
auf diese Einstellung.
INCLude
Beim Laden von Geräteeinstellungen mit der Taste [RCL] wird die gespeicherte
Frequenz ebenfalls geladen.
EXCLude Beim Laden von Geräteeinstellungen wird die RF-Frequenz nicht geladen, die
aktuellen Einstellungen bleiben erhalten.
Beispiel:
:SOUR:FREQ:RCL INCL
[:SOURce]:FREQuency:MANual 1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit Option SMR-B11)
Der Befehl stellt die Frequenz ein, wenn SWE:MODE MAN und :FREQ:MODE SWE eingestellt sind.
Dabei sind nur Frequenzwerte zwischen den Einstellungen bei [:SOUR]:FREQ:STAR und
...:STOP erlaubt. (Zum Wertebereich siehe FREQ:CENT).
Beispiel:
*RST-Wert ist 10 GHz
:SOUR:FREQ:MAN 5GHz
[:SOURce]:FREQuency:MODE CW | FIXed | SWEep | LIST
Der Befehl legt die Betriebsart fest und somit auch, durch welche Befehle das FREQuency-Subsystem gesteuert wird. Es gelten folgende Zuordnungen:
CW | FIXed CW und FIXed sind Synonyme. Die Ausgangsfrequenz wird durch
[:SOUR]:FREQ:CW | FIX festgelegt.
SWEep
Das Gerät arbeitet im SWEep-Betrieb. Die Frequenz wird durch die Befehle
[:SOUR]:FREQ:STAR; STOP; CENT; SPAN; MAN festgelegt.
LIST
Das Gerät arbeitet eine Liste von Frequenz- und Pegeleinstellungen ab. Die
Einstellungen finden im :SOUR:LIST-Subsystem statt. Die Einstellung
SOUR:FREQ:MODE LIST stellt automatisch den Befehl SOUR:POW:MODE ebenfalls
auf LIST ein.
Beispiel:
:SOUR:FREQ:MODE LIST
*RST-Wert ist CW
[:SOURce]:FREQuency:MULTiplier 1.0...10.0
Der Befehl gibt den Vervielfachungsfaktor eines eventuell nachgeschalteten Frequenzvervielfachers ein (siehe Kapitel 4, Abschnitt "Frequenzoffset und Multiplikator"). Ist ein Vervielfachungsfaktor oder ein Frequenzoffset eingegeben, stimmt die mit SOUR:FREQ:... eingegebene
Frequenz nicht mehr mit der RF-Ausgangsfrequenz überein. Es gilt folgender Zusammenhang:
SOUR:FREQ:... = RF-Ausgangsfrequenz x MULTiplier + OFFset.
Die Eingabe eines Vervielfachungsfaktors oder Offsets ändert nicht die RF-Ausgangsfrequenz,
sondern den Abfragewert von [:SOUR]:FREQ:.....
Beispiel:
*RST-Wert ist 1
:SOUR:FREQ:MULT 2
[:SOURce]:FREQuency:OFFSet -50...+50 GHz
Der Befehl stellt den Frequenzoffset eines eventuell nachgeschalteten Mischers, ein (siehe oben,
:FREQ:MULT und Kapitel 4, Abschnitt "Frequenzoffset und Multiplikator").
Beispiel:
*RST-Wert ist 0
:SOUR:FREQ:OFFS 100MHz
[:SOURce]:FREQuency:SPAN Fmax minus 1 GHz (Fmax minus 10 MHz mit Option SMR-B11)
Dieser Befehl gibt den Frequenzbereich für den Sweep an. Dieser Parameter ist an die Start- und
Stoppfrequenz gekoppelt. Negative Werte für SPAN sind erlaubt, dann ist STARt > STOP. Es gilt
folgender Zusammenhang:
STARt
= CENTer - SPAN/2
STOP
= CENTer + SPAN/2
*RST-Wert ist (STOP - STARt)
Beispiel:
:SOUR:FREQ:SPAN 10GHz
1134.9108.11
6.20
D-2
R&S SMR
SOURce:FREQuency
[:SOURce]:FREQuency:STARt 1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit Option SMR-B11)
Dieser Befehl gibt den Startwert der Frequenz für den Sweep-Betrieb an. Die Parameter STARt,
STOP, SPAN und CENT sind miteinander verkoppelt. STARt darf größer als STOP sein. (Zu
Wertebereich siehe FREQ:CENT).
Beispiel:
*RST-Wert ist 10GHz
:SOUR:FREQ:STAR 2GHz
[:SOURce]:FREQuency:STOP 1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit Option SMR-B11)
Dieser Befehl gibt den Endwert der Frequenz für den Sweep-Betrieb an (siehe auch STARt). (Zu
Wertebereich siehe FREQ:CENT).
Beispiel:
*RST-Wert ist 20 GHz
:SOUR:FREQ:STOP 15GHz
[:SOURce]:FREQuency:STEP
Unter diesem Knoten befindet sich der Befehl zum Eingeben der Schrittweite für die Frequenzeinstellung, wenn die Frequenzwerte UP bzw. DOWN verwendet werden. Dieser Befehl ist mit
dem Befehl Knob Step bei der Handbedienung gekoppelt. Es sind nur lineare Schrittweiten
einstellbar.
[:SOURce]:FREQuency:STEP[:INCRement] 0...10 GHz
Der Befehl stellt die Schrittweite für die Frequenzeinstellung ein.
Beispiel:
:SOUR:FREQ:STEP:INCR 1MHz
1134.9108.11
6.21
*RST-Wert ist 1 MHz
D-2
SOURce:LIST
R&S SMR
SOURce:LIST-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle für die List-Betriebsart des RF-Generators. Das Abarbeiten der
Listen wird vom TRIG:LIST-System gesteuert. Der List-Modus wird aktiviert durch den Befehl
SOUR:FREQ:MODE LIST. Jede Liste besteht aus einem FREQuency- , POWer- und DWELl-Anteil. Die
Listenanteile müssen alle gleich lang sein. Eine Ausnahme bilden Anteile der Länge 1. Dies wird so
interpretiert, als hätte der Anteil die gleiche Länge wie die anderen Anteile und alle Werte wären gleich
dem ersten Wert.
Hinweis:
SCPI bezeichnet die einzelnen Listen als Segmente.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
[:SOURce]
:LIST
:CATalog?
:DELete
nur Abfrage
"Listenname"
:ALL
:DWELl
1ms...1 s
s
nur Abfrage
:POINts?
:FREE?
:FREQuency
1 GHz...Fmax {,1 GHz...Fmax} | Blockdaten
Hz
nur Abfrage
:POINts?
:MODE
AUTO | STEP
:POWer
-130 ... +25 dBm {,-130 ... +25 dBm} | Blockdaten
:POINts?
mit SMR-B11 ab 10 MHz
–20 ... +25 dBm
ohne SMR-B15/B17
nur Abfrage
"Listenname"
:SELect
[:SOURce]:LIST:CATalog?
Der Befehl fordert eine durch Kommata getrennte Aufstellung der verfügbaren Listen an. Der
Befehl ist ein Abfragebefehl und hat daher keinen *RST-Wert.
Beispiel:
:SOUR:LIST:CAT?
Antwort: "LIST1", "LIST2"
[:SOURce]:LIST:DELete "Listenname"
Der Befehl löscht die angegebene Liste. *RST hat keinen Einfluß auf Datenlisten.
Beispiel:
:SOUR:LIST:DEL "LIST2"
[:SOURce]:LIST:DELete:ALL
Der Befehl löscht alle Listen. *RST hat keinen Einfluß auf Datenlisten.
Beispiel:
:SOUR:LIST:DEL:ALL
1134.9108.11
6.22
D-2
R&S SMR
SOURce:LIST
[:SOURce]:LIST:DWELl 1 ms ... 1 s
Der Befehl enthält die Zeitdauer, die das Gerät an diesem Punkt "verweilt" (englisch: "dwell").
Beispiel:
:SOUR:LIST:DWEL 0.15
[:SOURce]:LIST:DWELl:POINts?
Der Befehl fragt die Länge (in Punkten) des DWELl-Anteils ab. Der Befehl ist ein Abfragebefehl
und besitzt daher keinen *RST-Wert.
Beispiel:
:SOUR:LIST:DWEL:POIN?
Antwort: 1
[:SOURce]:LIST:FREE?
Der Befehl fragt zwei Werte ab. Der erste gibt den noch freien Platz für Listen an (in Punkten), der
zweite den bereits verbrauchten Platz, ebenfalls in Punkten. Der Befehl ist ein Abfragebefehl und
besitzt daher keinen *RST-Wert.
Beispiel:
:SOUR:LIST:FREE?
Antwort: 2000, 3
[:SOURce]:LIST:FREQuency
1 GHz...Fmax {, 1 GHz...Fmax}| Blockdaten
(Option SMR-B11: ab 10 MHz)
Der Befehl füllt den FREQuency-Teil der gewählten Liste mit Daten. Die Daten können entweder
als beliebig lange Liste von Zahlen (durch Kommata getrennt) oder als binäre Blockdaten
angegeben werden. Bei einer Blockdatenübertragung werden immer 8 (4) Bytes als eine
Fließkommazahl doppelter Genauigkeit interpretiert. *RST hat keinen Einfluß auf Datenlisten.
Beispiel:
:SOUR:LIST:FREQ 14GHz, 13GHz, 12GHz,...
[:SOURce]:LIST:FREQuency:POINts?
Der Befehl fragt die Länge (in Punkten) des FREQuency-Anteils der momentan gewählten Liste
ab. Der Befehl ist ein Abfragebefehl und besitzt daher keinen *RST-Wert.
Beispiel:
:SOUR:LIST:FREQ:POIN?
Antwort: 327
1134.9108.11
6.23
D-2
SOURce:LIST
R&S SMR
[:SOURce]:LIST:MODE AUTO | STEP
Der Befehl gibt den Modus an, nach dem die Liste abgearbeitet werden soll (analog zu
SOUR:SWE:MODE).
AUTO
STEP
Beispiel:
Jedes Triggerereignis löst einen kompletten Listendurchlauf aus.
Jedes Triggerereignis löst nur einen Schritt in der Abarbeitung der Liste aus.
:SOUR:LIST:MODE STEP
*RST-Wert ist AUTO
[:SOURce]:LIST:POWer -130 ...+25 dBm {, -130 ... +25 dBm} | Blockdaten
(-20 ... +25 dBm ohne Option SMR-B15)
Der Befehl füllt den POWer-Teil der gewählten RF-Liste mit Daten. Der erlaubte Variationsbereich
des Pegels beträgt 20 dB. Zum Format der Daten siehe Befehl [:SOUR]:LIST:FREQ. *RST hat
keinen Einfluß auf Datenlisten.
Beispiel:
:SOUR:LIST:POW 0dBm,–2dBm,–2dBm,–3dBm
[:SOURce]:LIST:POWer:POINts?
Der Befehl fragt die Länge (in Punkten) des LEVel-Teils der momentan gewählten Liste ab. Der
Befehl ist ein Abfragebefehl und besitzt daher keinen *RST-Wert.
Beispiel:
:SOUR:LIST:POW:POIN?
Antwort: 327
[:SOURce]:LIST:SELect "Listenname"
Der Befehl wählt die angegebene Liste aus. Soll eine neue Liste erzeugt werden, kann hier der
Name (maximal 7 Buchstaben) eingegeben werden. Falls die Liste noch nicht existiert, wird sie
angelegt. *RST hat keinen Einfluß auf Datenlisten.
Beispiel:
:SOUR:LIST:SEL "LIST1"
1134.9108.11
6.24
D-2
R&S SMR
SOURce:MARKer
SOURce:MARKer-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle zur Steuerung der Marker-Generierung bei Sweeps. Der SMR
verfügt über je zehn Marker für Frequenz- und Pegelsweeps, die durch ein numerisches Suffix nach
MARKer unterschieden werden. Die Einstellungen für Frequenzsweep- und Pegelsweep-Marker sind
voneinander unabhängig.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
[:SOURce]
:MARKer 1 | 2 | 3...10
[:FSWeep]
:AMPLitude
ON | OFF
keine Abfrage
:AOFF
:FREQuency
[:STATe]
POLarity
1 GHz...Fmax
Hz
mit Option SMR-B11:
ab 10 MHz
ON | OFF
NORMal | INVerted
:PSWeep
:AOFF
keine Abfrage
:POWer
-130 dBm...+25 dBm
[:STATe]
ON | OFF
dBm
-20 dBm...+25 dBm
ohne Option SMR-B15
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep]
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle für die Marker beim Frequenzsweep. Das
Schlüsselwort :FSWeep kann weggelassen werden, dann ist der Befehl SCPI-konform.
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep]:AMPLitude ON | OFF
Der Befehl legt fest, ob der Marker den Signalpegel beeinflußt.
ON
Der Ausgangspegel wird beim Durchlaufen der Markerfrequenz um einen konstanten
Wert abgesenkt.
OFF
Der Ausgangspegel bleibt unverändert.
Beispiel:
:SOUR:MARK1:FSW:AMP ON
*RST-Wert ist OFF
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep]:AOFF
Der Befehl (All markers off) schaltet alle Frequenzmarker aus. Dieser Befehl löst ein Ereignis aus,
er besitzt daher keinen *RST-Wert und keine Abfrageform.
Beispiel:
:SOUR:MARK:FSW:AOFF
1134.9108.11
6.25
D-2
SOURce:MARKer
R&S SMR
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep]:FREQuency 1 GHz...Fmax
(ab 10 MHz mit Option SMR-B11)
Der Befehl setzt den bei MARKer durch ein numerisches Suffix gewählten Marker auf die
angegebene Frequenz.
Bei diesem Befehl wird, wie bei dem Eingabewert Marker im Menü Sweep - Frequency, der Wert
Offset / Multiplier des Subsystems (Menüs) Frequency berücksichtigt. Daher gilt der angegebene
Wertebereich nur für SOUR:FREQ:OFFS 0.
Beispiel:
:SOUR:MARK1:FSW:FREQ 3 GHz
*RST-Wert für MARK1: 10 GHz
MARK2: 15 GHz
MARK3: 20 GHz
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep][:STATe] ON | OFF
Der Befehl schaltet den bei MARKer durch ein numerisches Suffix gewählten Marker ein oder
aus.
Beispiel:
:SOUR:MARK1:FSW:STAT ON
*RST-Wert ist OFF
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep][:STATe] ON | OFF
Der Befehl schaltet den bei MARKer durch ein numerisches Suffix gewählten Marker ein oder
aus.
Beispiel:
:SOUR:MARK1:FSW:STAT ON
*RST-Wert ist OFF
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10:POLarity NORMal | INVerted
Der Befehl wählt die Polarität des Markersignals aus.
NORMal
positive Polarität
INVerted
inverse Polarität
Beispiel:
:SOUR:MARK:POL NORM
*RST-Wert ist NORM
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10:PSWeep:AOFF
Der Befehl schaltet alle Pegelmarker aus. Dieser Befehl ist ein Ereignis und besitzt daher keinen
*RST-Wert und keine Abfrageform.
Beispiel:
:SOUR:MARK:PSW:AOFF
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10:PSWeep:POWer -130 dBm...+25 dBm
(ohne SMR-B15: -20 dBm...+25 dBm)
Der Befehl setzt den bei MARKer durch ein numerisches Suffix gewählten Marker auf den
angegebenen Pegel.
Bei diesem Befehl wird, entsprechend dem Eingabewert Marker im Menü Sweep - Level, der
OFFSet-Wert des Subsystems (Menüs) Power (Level) berücksichtigt. Daher gilt der angegebene
Wertebereich nur für SOUR:POW:OFFS 0.
Beispiel:
:SOUR:MARK1:PSW:POW –2dBm
*RST-Wert für MARK1: 1 dBm
MARK2: 2 dBm
MARK3: 3 dBm
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10:PSWeep[:STATe] ON | OFF
Der Befehl schaltet den bei MARKer durch ein numerisches Suffix ausgewählten Marker ein oder
aus.
Beispiel:
:SOUR:MARK1:PSW:STAT ON
*RST-Wert ist OFF
1134.9108.11
6.26
D-2
R&S SMR
SOURce:POWer
SOURce:POWer-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle zum Einstellen des Ausgangspegels, der Pegelregelung und der
Pegelkorrektur des RF-Signals. Statt dBm können auch andere Einheiten verwendet werden:
•
durch Angabe direkt hinter dem Zahlenwert (Beispiel :POW 0.5V).
Befehl
Default
Parameter
Bemerkung
Einheit
[:SOURce]
:POWer
:ALC
Nur Abfrage
:SEARch?
:SLOPe
SLOW | MEDium | FAST
:SOURce
INTernal | DIODe | PMETer
:PMETer
[:STATe]
RS_NRVP | RS_NRVx | HP436A | HP437 |
HP438A
ON | OFF
[:LEVel]
[:IMMediate]
[AMPLitude]
-130 dBm...+25 dBm
dBm
:OFFSet
-100 ...+100 dB
dB
-130 dBm...+25 dBm
dBm
:LIMit
[:AMPLitude]
:MODE
-CW | FIXed | SWEep | LIST
:PROTection
ON | OFF
:RCL
INCLude | EXCLude
:STARt
-130 dBm...+25 dBm
dBm
:STOP
:UNIT
-130 dBm...+25 dBm
dBm | dBuv | V
dBm
Ohne Option SMR-B15 liegt der
Wertebereich für die Pegeleingaben AMPLitude, LIMit,
MANual, STARt und STOP bei
[:SOURce]:POWer:ALC
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle, die die automatische Pegelregelung kontrollieren.
[:SOURce]:POWer:ALC:SEArch?
Der Befehl legt fest, unter welchen Bedingungen die Regelschleife kurzzeitig geschlossen wird. Er
ist nur sinnvoll, wenn SOUR:ALC:STATe auf OFF steht. Da es sich um einen Abfragebefehl
handelt, hat dieser Befehl keinen *RST-Wert.
Beispiel:
:SOUR:POW:ALC:SEAR?
[:SOURce]:POWer:ALC:SLOPe SLOW | MEDium | FAST
Der Befehl wählt die RF-Pegeländerungsgeschwindigkeit bei Pegeleinstellungen aus.
Fast
Schnell (Normaleinstellung)
Medium
Mittel
Slow
Langsam
Beispiel:
:SOUR:POW:ALC:SLOP FAST
*RST-Wert ist FAST
1134.9108.11
6.27
D-2
SOURce:POWer
R&S SMR
[:SOURce]:POWer:ALC:SOURce INTernal | DIODe | PMETer
Der Befehl wählt den Detektor für die Pegelregelung aus.
INTernal
Der interne Detektor wird verwendet.
DIODe
Am externen ALC-Eingang kann ein Diodendetektor angeschlossen werden.
PMETer
Am externen ALC-Eingang kann ein Leistungsmesser angeschlossen werden.
Beispiel:
:SOUR:POW:ALC:SOUR INT
*RST-Wert ist INT
[:SOURce]:POWer:ALC:SOURce:PMETer RS_NRVP | RS_NRVx | HP436A | HP437 | HP438A
Der Befehl gibt den Typ des angeschlossenen Leistungsmessers an.
RS_NRP
Rohde & Schwarz NRP.
RS_NRVx Rohde & Schwarz NRVD bzw. NRVS (Id.-Nr. 857.8008.02 bzw. 1020.1809.02).
HP436A
Hewlett-Packard HP436A | HP437 | HP438A.
Beispiel:
:SOUR:POW:ALC:SOUR:PMET RS_NRVS
*RST-Wert ist RS_NRVS
[:SOURce]:POWer:ALC[:STATe] ON | OFF
Der Befehl schaltet die Pegelregelung ein bzw. aus.
ON
Die Pegelregelung ist dauernd eingeschaltet.
OFF
Die Pegelregelung wird kurzzeitig eingeschaltet, wenn sich der Pegel ändert.
Beispiel:
:SOUR:POW :ALC:STAT ON
*RST-Wert ist ON
[:SOURce]:POWer[:LEVel][:IMMediate]
Unter diesen Knoten befinden sich die Befehle zum Einstellen des Ausgangspegels bei den
Betriebsarten CW und SWEEP.
[:SOURce]:POWer[:LEVel][:IMMediate][:AMPLitude] -130 dBm...+25 dBm
(ohne SMR-B15: –20 dBm...+25 dBm)
Der Befehl stellt den RF-Ausgangspegel in der Betriebsart CW ein. Zusätzlich zu Zahlenwerten
kann auch UP und DOWN angegeben werden. Dann wird der Pegel um den unter
[:SOUR]:POW:STEP angegeben Wert erhöht bzw. vermindert.
Bei diesem Befehl wird der Wert OFFSet berücksichtigt. Daher gilt der angegebene Wertebereich
nur für :SOUR:POW:OFFS 0.
Die Schlüsselwörter dieses Befehls sind weitgehend optional, daher ist im Beispiel sowohl die
Lang- wie auch die Kurzform des Befehls gezeigt.
Beispiel:
:SOUR:POW:LEV:IMM:AMPL -15
oder
*RST-Wert ist -30 dBm bzw -20 dBm
:POW –15
1134.9108.11
6.28
D-2
R&S SMR
SOURce:POWer
[:SOURce]:POWer[:LEVel][:IMMediate][:AMPLitude]:OFFSet –100 ...+100 dB
Der Befehl gibt den konstanten Pegeloffset eines nachgeschalteten Dämpfungs/Verstärkungsgliedes ein (siehe Kapitel 4, Abschnitt "Pegeloffset"). Ist ein Pegeloffset eingegeben, stimmt der
mit :POW eingegebene Pegel nicht mehr mit dem RF-Ausgangspegel überein. Es gilt folgender
Zusammenhang:
:POW = RF-Ausgangspegel + :POW:OFFS.
Die Eingabe eines Pegeloffsets ändert nicht den RF-Ausgangspegel, sondern nur den
Abfragewert von :POW. Der Pegeloffset ist auch bei Pegelsweeps gültig!
Als Einheit ist hier nur dB zulässig, die linearen Einheiten (V, W etc.) sind nicht erlaubt.
Beispiel:
:SOUR:POW:LEV:IMM:AMPL:OFFS 0
oder
*RST-Wert ist 0 dB
:POW:OFFS 0
[:SOURce]:POWer:LIMit[:AMPLitude] -130 dBm...+25 dBm
(ohne Option SMR-B15: -20 dBm...+25 dBm)
Der Befehl begrenzt den maximalen RF-Ausgangspegel in den Betriebsarten CW und SWEEP. Er
beeinflußt die Anzeige LEVEL und die Antwort auf den Abfragebefehl POW? nicht.
Beispiel:
*RST-Wert ist +16 dBm
:SOUR:POW:LIM:AMPL –15
[:SOURce]:POWer:MODE CW | FIXed | SWEep | LIST
Der Befehl legt die Betriebsart fest und somit auch, durch welche Befehle die Pegeleinstellung
kontrolliert wird.
CW | FIXed Der Ausgangspegel wird durch Befehle unter [:SOUR]:POW:LEV festgelegt.
SWEep
Das Gerät arbeitet im SWEep-Betrieb. Der Pegel wird durch [:SOUR]:POW; STAR;
STOP; CENT; SPAN und MAN festgelegt.
LIST
Das Gerät arbeitet eine Liste von Frequenz- und Pegeleinstellungen ab. Die
Einstellungen finden im :SOUR:LIST-Subsystem statt.
Die Einstellung :SOUR:POW:MODE LIST stellt automatisch den Befehl
SOUR:FREQ:MODE ebenfalls auf LIST ein.
Beispiel:
:SOUR:POW:MODE FIX
*RST-Wert ist FIX
[:SOURce]:POWer:POWer:PROTection: OFF | ON
Der Befehl schaltet die maximale Dämpfung am RF-Ausgang ein bzw. setzt die Eichleitung in den
vorherigen Zustand zurück.
ON
Einstellung der max. Dämpfung der Eichleitung bei einer Leistungssuche (SearchVorgang).
OFF
Während des Search-Vorgangs liegt für kurze Zeit ein RF-Signal am Ausgang an.
Beispiel:
SOUR1:POW:PROT ON
*RST-Wert ist OFF
1134.9108.11
6.29
D-2
SOURce:POWer
R&S SMR
[:SOURce]:POWer:RCL INCLude | EXCLude
Der Befehl bestimmt die Wirkung der Recall-Funktion auf den HF-Pegel *RST hat keinen Einfluß
auf diese Einstellung.
INCLude
Beim Laden von Geräteeinstellungen mit der Taste [RCL] wird der gespeicherte RFPegel ebenfalls geladen.
EXCLude Beim Laden von Geräteeinstellungen wird der RF-Pegel nicht geladen, die aktuellen
Einstellungen bleiben erhalten.
Beispiel:
:SOUR:POW:RCL INCL
[:SOURce]:POWer:STARt -130 dBm...+25 dBm
(ohne Option SMR-B15: -20 dBm...+25 dBm)
Der Befehl stellt den Startwert für einen Pegelsweep ein. STARt darf größer als STOP sein, dann
läuft der Sweep vom hohen zum niedrigen Pegel. (Zu Wertebereich siehe :POW).
Beispiel:
*RST-Wert ist -30 dBm bzw. -20 dBm
:SOUR:POW:STAR -20
[:SOURce]:POWer:STOP -130 dBm...+25 dBm (ohne Option SMR-B15: –20...+25 dBm)
Der Befehl stellt den Endwert für einen Pegelsweep ein. STOP darf kleiner als STARt sein. (Zu
Wertebereich siehe :POW).
Beispiel:
*RST-Wert ist –10 dBm
:SOUR:POW:STOP 3
[:SOURce]:POWer:STEP[:INCRement] 0.1...10 dB
Der Befehl stellt die Schrittweite bei der Pegeleinstellung, wenn als Pegelwerte UP und DOWN
verwendet werden. Der Befehl ist mit Knob Step in der Handbedienung gekoppelt, d.h., er legt
auch die Schrittweite des Drehknopfes fest.
Als Einheit ist hier nur dB zulässig, die linearen Einheiten (V, W etc.) sind nicht erlaubt.
Beispiel:
:SOUR:POW:STEP:INCR 2
*RST-Wert ist 1dB
[SOURce[1|2]]:POWer:UNIT dBm | dBuv | V
Der Befehl schaltet die Leistungseinheit der Anzeige auf dBm, dBuv und V.
Beispiel:
:SOUR:POW:UNIT dBm
1134.9108.11
6.30
*RST-Wert ist dBm
D-2
R&S SMR
SOURce:PULM
SOURce:PULM-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle zur Steuerung der Pulsmodulation und zum Einstellen der
Parameter des Modulationssignals. Der interne Pulsgenerator (Option SMR-B14) wird im
:SOURce:PULSe-Subsystem eingestellt.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
[:SOURce]
:PULM
:EXTernal
:IMPedance
50 Ohm ... 10 kOhm
:POLarity
NORMal | INVerted
:SOURce
INTernal | EXTernal
:STATe
ON | OFF
Ohm
Option SMR-B14
Option SMR-B14
[:SOURce]:PULM:EXTernal
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zur Steuerung der externen PulsgeneratorEingangsbuchse.
[:SOURce]:PULM:EXTernal:IMPedance 50 Ohm ... 10 kOhm
Der Befehl stellt die Impedanz der Eingangsbuchse für den externen Pulsgenerator ein. Der
Pulsgenerator verfügt über eine eigene Eingangsbuchse, daher ist diese Einstellung unabhängig
von den entsprechenden Einstellungen unter FM.
Beispiel:
:SOUR:PULM:EXT:IMP 10E3
*RST-Wert ist 10 kOhm
[:SOU]:PULM:POLarity NORMal | INVerted
Der Befehl legt die Polarität zwischen modulierendem und moduliertem Signal fest.
NORMal
Das RF-Signal wird während der Pulspause unterdrückt.
INVerted
Das RF-Signal wird während des Pulses unterdrückt.
Beispiel:
:SOUR:PULM:POL INV
*RST-Wert ist NORM
[:SOURce]:PULM:SOURce EXTernal | INTernal
Der Befehl wählt die Quelle des modulierenden Signals aus.
INTernal
Interner Pulsgenerator (Option SMR-B14).
EXTernal
Extern eingespeistes Signal.
Beispiel:
:SOUR:PULM:SOUR INT
[:SOURce]:PULM:STATe ON | OFF
Der Befehl schaltet die Pulsmodulation ein bzw. aus.
Beispiel:
:SOUR:PULM:STAT ON
1134.9108.11
6.31
*RST-Wert ist INT
*RST-Wert ist OFF
D-2
SOURce:PULSe
R&S SMR
SOURce:PULSe-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle zum Einstellen des Pulsgenerators (Option SMR-B14). Die
Pulserzeugung ist grundsätzlich getriggert, wobei der Trigger natürlich auch mit TRIG:PULS:SOUR
AUTO auf "freilaufend" gestellt werden kann.
Befehl
Default
Einheit
Parameter
Bemerkung
[:SOURce]
Option SMR-B14
:PULSe
20 ns...1.3 s
s
:DELay
60 ns...1.3 s
s
[:STATe]
ON | OFF
:DELay
:DOUBle
:PERiod
100 ns...85 s
s
:WIDTh
20 ns...1.3 s
s
[:SOURce]:PULSe:DELay 20 ns...1.3 s
Der Befehl legt die Zeit vom Start der Periode bis zur ersten Flanke des Pulses fest. Dieser
Parameter ist auf 0 gesetzt, wenn [:SOUR]:PULS:DOUB:STAT auf ON steht. Der alte Wert wird
wieder aktiviert, sobald der Doppelpuls abgeschaltet ist.
Beispiel:
:SOUR:PULS:DEL 10us
*RST-Wert ist 1 us
[:SOURce]:PULSe:DOUBle
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zur Kontrolle des zweiten Pulses. Wenn
[:SOUR]:PULS:DOUB:STAT auf ON steht, wird in jeder Periode ein zweiter, in der Breite
(WIDTh) mit dem ersten Puls identischer Puls erzeugt.
[:SOURce]:PULSe:DOUBle:DELay 60 ns...1.3 s
Der Befehl stellt die Zeit vom Beginn der Pulsperiode bis zur ersten Flanke des zweiten Pulses
ein.
Beispiel:
:SOUR:PULS:DOUB:DEL 10us
*RST-Wert ist 1 us
[:SOURce]:PULSe:DOUBle[:STATe] ON | OFF
Der Befehl schaltet den zweiten Puls ein bzw. aus.
ON
Der zweite Puls ist eingeschaltet.
Der Parameter [:SOUR]:PULS:DEL steht auf 0 und kann nicht verändert werden.
WIDTh > (PULS:PER - PULS:DOUB:DEL)/2 führt zur Fehlermeldung -221, "Settings
conflict".
OFF
Der zweite Puls ist abgeschaltet.
Beispiel:
:SOUR:PULS:DOUB:STAT OFF
*RST-Wert ist OFF
[:SOURce]:PULSe:PERiod 100 ns...85 s
Der Befehl stellt die Pulsperiode ein.
Beispiel:
:SOUR:PULS:PER 2s
*RST-Wert ist 10 us
[:SOURce]:PULSe:WIDTh 20 ns...1.3 s
Der Befehl stellt die Pulsbreite ein.
Beispiel:
:SOUR:PULS:WIDT 0.1s
1134.9108.11
*RST-Wert ist 1 us
6.32
D-2
R&S SMR
SOURce:ROSCillator
SOURce:ROSCillator-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle zum Einstellen des externen und internen Referenzoszillators.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
[:SOURce]
:ROSCillator
[:INTernal]
:ADJust
:SOURce
[:STATe]
ON | OFF
:VALue
-2048...+2047
INTernal | EXTernal
[:SOURce]:ROSCillator[:INTernal]
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zum Einstellen des internen Referenzoszillators.
[:SOURce]:ROSCillator[:INTernal]:ADJust
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle für die Frequenzkorrektur (Frequenzfeineinstellung).
[:SOURce]:ROSCillator[:INTernal]:ADJust[:STATe] ON | OFF
Der Befehl schaltet die Frequenzfeineinstellung ein bzw. aus.
Beispiel:
:SOUR:ROSC:INT:ADJ:STAT ON
*RST-Wert ist OFF
[:SOURce]:ROSCillator[:INTernal]:ADJust:VALue -2048...+2047
Der Befehl gibt den Frequenzkorrekturwert (Abstimmwert) an. Zur genauen Definition siehe
Abschnitt "Referenzfrequenz intern/extern".
Beispiel:
:SOUR:ROSC:INT:ADJ:VAL 0
*RST-Wert ist 0
[:SOURce]:ROSCillator:SOURce INTernal | EXTernal
Der Befehl wählt die Referenzquelle aus.
INTernal
Der interne Oszillator wird verwendet.
EXTernal
Das Referenzsignal wird extern eingespeist.
Beispiel:
:SOUR:ROSC:SOUR EXT
1134.9108.11
6.33
*RST-Wert ist INT
D-2
SOURce:SWEep
R&S SMR
SOURce:SWEep-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle zur Kontrolle der RF-Sweeps, d.h. der Sweeps der
RF-Generatoren. Sweeps sind grundsätzlich getriggert. Der Frequenzsweep wird durch den Befehl
SOUR:FREQ:MODE SWE aktiviert, der Pegelsweep durch den Befehl SOUR:POW:MODE SWE.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
[:SOURce]
:SWEep
NORMal | LONG
:BTIMe
[:FREQuency]
:DWELl
10 ms ... 5 s
:MODE
AUTO | MANual | STEP
s
:SPACing
LINear | LOGarithmic | RAMP
Hz
:STEP
[:LINear]
0 ... 1 GHz
0.01 ... 100 PCT
PCT
<numeric value>
ms
:DWELl
10 ms ...5 s
s
:MODE
AUTO | MANual | STEP
:STEP
0 ... 160 dB
:LOGarithmic
:TIME
:POWer
[:LOGarithmic]
dB
MAXimum | MINimum
[:SOURce]:SWEep:BTIMe NORMal | LONG
Der Befehl stellt die Rücklaufdauer (Blank TIMe) des Sweeps ein. Die Einstellung gilt für alle
Sweeps, also auch für LF-Sweeps.
NORMal
Rücklaufzeit so kurz wie möglich.
LONG
Rücklaufzeit lang genug, um einem X-Y-Schreiber den Rücklauf zu ermöglichen.
Beispiel:
:SOUR:SWE:BTIM LONG
*RST-Wert ist NORM
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zum Einstellen der Frequenzsweeps. Das
Schlüsselwort [:FREQuency] kann weggelassen werden (siehe Beispiele). Die Befehle sind dann
SCPI-kompatibel, falls nicht anders angegeben.
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:DWELl 10 ms...5 s
Der Befehl setzt die Zeit pro Frequenzschritt (englisch "dwell" = verweilen).
Beispiel:
:SOUR:SWE:DWEL 12ms
1134.9108.11
6.34
*RST-Wert ist 15 ms
D-2
R&S SMR
SOURce:SWEep
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:MODE AUTO | MANual | STEP
Der Befehl legt den Ablauf des Sweeps fest.
AUTO
Jeder Trigger löst genau einen gesamten Sweep-Durchlauf aus.
MANual
Jeder Frequenzschritt des Sweeps wird per Handbedienung oder durch einen
SOUR:FREQ:MAN-Befehl ausgelöst, das Triggersystem ist nicht aktiv. Die Frequenz
erhöht oder vermindert sich (je nach Richtung des Drehknopfes) um den unter
[:SOUR]:FREQ:STEP:INCR angegebenen Wert.
STEP
Jeder Trigger löst nur einen Sweep-Schritt aus (Single-Step-Mode). Die Frequenz
erhöht sich um den unter [:SOUR]:SWE:STEP:LOG angegebenen Wert.
Beispiel:
:SOUR:SWE:MODE AUTO
*RST-Wert ist AUTO
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:SPACing LINear | LOGarithmic | RAMP
Der Befehl wählt aus, ob die Schritte lineare oder logarithmische Abstände haben bzw. ob der
analoge Rampensweep (SMR-B4) aktiviert wird.
Beispiel:
:SOUR:SWE:SPAC LIN
*RST-Wert ist LIN
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:STEP
Unter diesem Knoten finden sich die Befehle zum Einstellen der Schrittweite bei linearen und
logarithmischen Sweeps. Die Einstellungen von :STEP:LIN und :STEP:LOG sind voneinander
unabhängig.
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:STEP[:LINear] 0...10 GHz
Der Befehl stellt die Schrittweite beim linearen Sweep ein. Wird :STEP[:LIN] verändert, ändert
sich auch der für :SPAC:LIN gültige Wert von POINts nach der unter POINts angegebenen
Formel. Eine Änderung von SPAN bewirkt keine Änderung von :STEP[:LIN]. Das Schlüsselwort [:LIN] kann weggelassen werden, dann ist der Befehl- SCPI-konform (siehe Beispiel).
Beispiel:
:SOUR:SWE:STEP 1MHz
*RST-Wert ist 1 MHz
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:STEP:LOGarithmic 0.01 ... 100 PCT
Der Befehl gibt den Schrittweitenfaktor für logarithmische Sweeps an. Der nächste Frequenzwert
eines Sweeps berechnet sich nach
neue Frequenz = alte Frequenz + STEP:LOG x alte Frequenz
(falls STARt < STOP)
:STEP:LOG gibt also den Bruchteil der alten Frequenz an, um den diese für den nächsten
Sweepschritt erhöht wird. Üblicherweise wird :STEP:LOG in Prozent angegeben, wobei das Suffix
PCT explizit verwendet werden muß. Wird :STEP:LOG verändert, ändert sich auch der für
:SPAC:LOG gültige Wert von POINts nach der unter POINts angegebenen Formel. Eine
Änderung von STARt oder STOP bewirkt keine Änderung von :STEP:LOG
Beispiel:
:SOUR:SWE:STEP:LOG 10PCT
*RST-Wert ist 1 PCT
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:TIME <numeric value> ms
Der Befehl setzt die Ablaufszeit von der Start- zur Stopfrequenz in ms. Nur bei der Auswahl
Spacing Ramp verfügbar.
Beispiel:
:SOUR:SWE:FREQ.TIME 16ms
*RST-Wert ist 500 ms
[:SOURce]:SWEep:POWer
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zum Einstellen der Pegelsweeps.
1134.9108.11
6.35
D-2
SOURce:SWEep
R&S SMR
[:SOURce]:SWEep:POWer:DWELl 10 ms...5 s
Der Befehl setzt die Zeit pro Pegelschritt fest (englisch "dwell" = "verweilen").
Beispiel:
:SOUR:SWE:POW:DWEL 12ms
*RST-Wert ist 15 ms
[:SOURce]:SWEep:POWer:MODE AUTO | MANual | STEP
Der Befehl legt den Ablauf des Sweeps fest.
AUTO
Jeder Trigger löst genau einen gesamten Sweep-Durchlauf aus.
MANual
Jeder Pegelschritt des Sweeps wird per Handbedienung oder durch einen
SOUR:POW:MAN-Befehl ausgelöst, das Triggersystem ist nicht aktiv. Der Pegel
erhöht oder vermindert sich (je nach Richtung des Drehknopfes) um den unter
[:SOUR]:POW:STEP:INCR angegebenen Wert.
STEP
Jeder Trigger löst nur einen Sweep-Schritt aus (Single-Step-Mode) Der Pegel erhöht
sich um den unter [:SOUR]:POW:STEP:INCR angegebenen Wert.
Beispiel:
:SOUR:SWE:POW:MODE AUTO
*RST-Wert ist AUTO
[:SOURce]:SWEep:POWer:SPACing LOGarithmic
Der Befehl legt fest, daß die Schritte logarithmische Abstände haben. Er ermöglicht die Abfrage
von SPACing.
Beispiel:
:SOUR:SWE:POW:SPAC LOG
*RST-Wert ist LOG
[:SOURce]:SWEep:POWer:STEP
Unter diesem Knoten finden sich die Befehle zum Einstellen der Schrittweite beim Sweep.
[:SOURce]:SWEep:POWer:STEP[:LOGarithmic] 0...160 dB
Der Befehl gibt den Schrittweitenfaktor für logarithmische Sweeps an. Der nächste Pegelwert
eines Sweeps berechnet sich nach
neuer Pegel = alter Pegel + STEP:LOG × alter Pegel
STEP:LOG gibt also den Bruchteil des alten Pegels an, um den dieser für den nächsten
Sweepschritt erhöht wird. Üblicherweise wird STEP:LOG in Dezibel angegeben, wobei das Suffix
dB explizit verwendet werden muß. Wird STEP:LOG verändert, ändert sich auch der Wert von
POINts nach der unter POINts angegebenen Formel. Eine Änderung von STARt oder STOP
bewirkt keine Änderung von STEP:LOG. Das Schlüsselwort :LOG kann weggelassen werden,
dann ist der Befehl SCPI-konform (siehe Beispiel).
Beispiel:
:SOUR:SWE:POW:STEP 10dB
*RST-Wert ist 1dB
1134.9108.11
6.36
D-2
R&S SMR
SOURce2:FREQuency
SOURce2-System
Das SOURce2-System enthält die Befehle zur Konfiguration der LF-Signalquelle (enthalten in Option
SMR-B5). Die LF-Signalquelle wird bei Verwendung als Modulationsquelle mit INT, bei Verwendung als
LF-Generator als SOURce2 bezeichnet.
Die Befehle zum
OUTPut2-System.
Subsysteme
Einstellen der Ausgangsspannung des LF-Generators befinden sich im
Einstellung
:SOURce2
:FREQuency
Frequenz bei CW- und Sweepbetrieb
:FUNCtion
Kurvenform des Ausgangssignals
:MARKer
Marker für LF-Sweeps
:SWEep
LF-Sweep
SOURce2:FREQuency-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle zu den Frequenzeinstellungen inklusive der Sweeps.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
:SOURce2
:FREQuency
Mit Option SMR-B5
[:CW|:FIXed]
0.1 Hz...10 MHz
Hz
:MANual
0.1 Hz...10 MHz
Hz
:MODE
CW | FIXed | SWEep
:STARt
0.1 Hz...10 MHz
Hz
:STOP
0.1 Hz...10 MHz
Hz
1134.9108.11
6.37
D-2
SOURce2:FREQuency
R&S SMR
:SOURce2:FREQuency[:CW | :FIXed]
0.1 Hz...10 MHz
Der Befehl stellt die Frequenz für den CW-Betrieb ein.
Beispiel:
:SOUR2:FREQ:CW 1kHz
RST-Wert ist 1 kHz
:SOURce2:FREQuency:MANual 0.1 Hz...10 MHz
Der Befehl stellt die Frequenz ein, wenn SOUR2:SWE:MODE MAN und SOUR2:FREQ:MODE SWE
eingestellt sind. Dabei sind nur Frequenzwerte zwischen den Einstellungen bei
:SOUR2:FREQ:STAR und ...:STOP erlaubt.
Beispiel:
*RST-Wert ist 1 kHz
:SOUR2:FREQ:MAN 1kHz
:SOURce2:FREQuency:MODE CW | FIXed | SWEep
Der Befehl legt die Betriebsart fest und somit, durch welche Befehle das FREQuency-Subsystem
kontrolliert wird. Es gelten folgende Zuordnungen:
CW | FIXed CW und FIXed sind Synonyme.
Die Ausgangsfrequenz wird durch SOUR2:FREQ:CW |FIXed festgelegt.
SWEep
Der Generator arbeitet im SWEep-Betrieb. Die Frequenz wird durch die Befehle
SOUR2:FREQ:STAR; STOP; MAN festgelegt.
Beispiel:
:SOUR2:FREQ:MODE CW
*RST-Wert ist CW
:SOURce2:FREQuency:STARt 0.1 Hz...10 MHz
Der Befehl gibt den Startwert der Frequenz für den Sweep an.
Beispiel:
:SOUR2:FREQ:STAR 100kHz
:SOURce2:FREQuency:STOP 0.1 Hz...10 MHz
Dieser Befehl gibt den Endwert der Frequenz für den Sweep an.
Beispiel:
:SOUR2:FREQ:STOP 200kHz
1134.9108.11
6.38
*RST-Wert ist 1 kHz
*RST-Wert ist 100 kHz
D-2
R&S SMR
SOURce2:FUNCtion
SOURce2:FUNCtion-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle, die die Kurvenform des Ausgangssignals festlegen.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
:SOURce2
:FUNCtion
[:SHAPe]
Mit Option SMR-B5
SINusoid | SQUare
:SOURce2:FUNCtion[:SHAPe] SINusoid | SQUare
Der Befehl legt die Kurvenform des Ausgangssignals fest.
SINusoid
Sinus
SQUare
Rechteck
Beispiel:
:SOUR2:FUNC:SHAP SQU
1134.9108.11
6.39
*RST-Wert ist SIN
D-2
SOURce2:MARKer
R&S SMR
SOURce2:MARKer-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle zur Steuerung der Marker-Generierung bei LF-Sweeps. Die drei
vorhandenen Marker werden durch ein numerisches Suffix nach Marker unterschieden.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
:SOURce2
:MARKer1|2|3
Mit Option SMR-B5
[:FSWeep]
:AOFF
keine Abfrage
:FREQuency
0.1 Hz...10 MHz
[:STATe]
ON | OFF
:POLarity
Hz
NORMal | INVerted
:SOURce2:MARKer1|2|3[:FSWeep]
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle für die Marker beim LF-Frequenzsweep
(Frequency SWeep). Das Schlüsselwort [:FSWeep] kann auch weggelassen werden, der Befehl
ist dann SCPI-konform (siehe Beispiele).
:SOURce2:MARKer1|2|3[:FSWeep]:AOFF
Der Befehl schaltet alle LF-Frequenzmarker aus. Dieser Befehl löst ein Ereignis aus, er besitzt
daher keinen *RST-Wert und keine Abfrageform.
Beispiel:
:SOUR2:MARK:AOFF
:SOURce2:MARKer1|2|3[:FSWeep]:FREQuency 0.1 Hz ... 10 MHz
Der Befehl setzt den durch das numerische Suffix bei MARKer ausgewählten Marker auf die
angegebene Frequenz.
*RST-Wert für MARK1: 100 kHz
MARK2: 10 kHz
Beispiel:
:SOUR2:MARK1:FREQ 9000
MARK3: 1 kHz
:SOURce2:MARKer1|2|3[:FSWeep][:STATe] ON | OFF
Der Befehl schaltet den durch das numerische Suffix bei MARKer ausgewählten Marker ein oder
aus.
Beispiel:
:SOUR2:MARK1:STAT ON
*RST-Wert ist OFF
:SOURce2:MARKer1|2|3:POLarity NORMal | INVerted
Der Befehl legt die Polarität des Markersignals folgendermaßen fest:
NORMal
Beim Durchlaufen der Markerbedingung liegt am Markerausgang TTL-Pegel an,
sonst 0 Volt.
INVers
Beim Durchlaufen der Markerbedingung liegt am Markerausgang 0 Volt an, sonst
TTL-Pegel.
Beispiel:
:SOUR2:MARK1:POL INV
*RST-Wert ist NORM
1134.9108.11
6.40
D-2
R&S SMR
SOURce2:SWEep
SOURce2:SWEep-Subsystem
Dieses Subsystem enthält die Befehle zur Kontrolle des LF-Sweeps der SOURce2. LF-Sweeps werden
durch den Befehl SOURce2:MODE SWEep aktiviert. Sweeps sind grundsätzlich getriggert.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
:SOURce2
:SWEep
NORMal | LONG
:BTIMe
[:FREQuency]
:DWELl
10 ms...5 s
:MODE
AUTO | MANual | STEP
:SPACing
LINear | LOGarithmic
s
:STEP
[:LINear]
0...10 MHz
Hz
:LOGarithmic
0.01 PCT...100 PCT
PCT
:SOURce2:SWEep:BTIMe NORMal | LONG
Der Befehl stellt die Rücklaufdauer (Blank TIMe) des Sweeps ein. Die Einstellung gilt für alle
Sweeps, also auch für RF-Sweeps.
NORMal
Rücklaufzeit so kurz wie möglich.
LONG
Rücklaufzeit lang genug, um einem XY-Schreiber den Rücklauf zu ermöglichen.
Beispiel:
:SOUR2:SWE:BTIM LONG
*RST-Wert ist NORM
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zum Einstellen der Frequenzsweeps. Das
Schlüsselwort [:FREQuency] kann weggelassen werden. Die Befehle sind dann SCPI-kompatibel,
falls nicht anders angegeben (siehe Beispiele).
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:DWELl 10 ms...5 s
Der Befehl setzt die Zeit pro Frequenzschritt (englisch "dwell" = verweilen).
Beispiel:
:SOUR2:SWE:DWEL 20ms
*RST-Wert ist 15 ms
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:MODE AUTO | MANual | STEP
Der Befehl legt den Ablauf des Sweeps fest.
AUTO
Jeder Trigger löst genau einen gesamten Sweep-Durchlauf aus.
STEP
Jeder Trigger löst nur einen Sweep-Schritt aus (Single-Step-Mode). Die Frequenz
erhöht sich um den unter :SOURce2:SWEep:STEP angegebenen Wert.
Beispiel:
1134.9108.11
*RST-Wert ist AUTO
:SOUR2:SWE:MODE AUTO
6.41
D-2
SOURce2:SWEep
R&S SMR
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:SPACing LINear | LOGarithmic
Der Befehl wählt aus, ob die Schritte lineare oder logarithmische Abstände haben.
Beispiel:
:SOUR2:SWE:SPAC LOG
*RST-Wert ist LIN
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:STEP
Unter diesem Knoten finden sich die Befehle zum Einstellen der Schrittweite bei linearen und
logarithmischen Sweeps. Die Einstellungen von STEP:LIN und STEP:LOG sind voneinander
unabhängig.
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:STEP[:LINear] 0...10 MHz
Der Befehl stellt die Schrittweite beim linearen Sweep ein. Wird STEP:LIN verändert, ändert sich
auch der für SPACing:LIN gültige Wert von POINts nach der unter POINts angegebenen
Formel. Eine Änderung von SPAN bewirkt keine Änderung von STEP:LIN. Das Schlüsselwort
[:LINear] kann weggelassen werden, dann ist der Befehl SCPI-konform (siehe Beispiel).
Beispiel:
:SOUR2:SWE:STEP 10kHz
*RST-Wert ist 1 kHz
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:STEP:LOGarithmic 0.01...100 PCT
Der Befehl gibt den Schrittweitenfaktor für logarithmische Sweeps an. Der nächste Frequenzwert
eines Sweeps berechnet sich nach (falls STARt < STOP) :
neue Frequenz = alte Frequenz + STEP:LOG x alte Frequenz
STEP:LOG gibt also den Bruchteil der alten Frequenz an, um den diese für den nächsten
Sweepschritt erhöht wird. Üblicherweise wird STEP:LOG in Prozent angegeben, wobei das Suffix
PCT explizit verwendet werden muß. Wird STEP:LOG verändert, ändert sich auch der für
SPACing:LOGarithmic gültige Wert von POINts nach der unter POINts angegebenen Formel.
Eine Änderung von STARt oder STOP bewirkt keine Änderung von STEP:LOGarithmic
Beispiel:
1134.9108.11
:SOUR2:SWE:STEP:LOG 5PCT
6.42
*RST-Wert ist 1 PCT
D-2
R&S SMR
STATus
STATus-System
Dieses System enthält die Befehle zum Status-Reporting-System (siehe "Status-Reporting-System").
*RST hat keinen Einfluß auf die Statusregister.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
:STATus
:OPERation
[:EVENt]?
nur Abfrage
:CONDition?
nur Abfrage
:PTRansition
0...32767
:NTRansition
0...32767
:ENABle
0...32767
:PRESet
keine Abfrage
:QUEStionable
[:EVENt]?
nur Abfrage
:CONDition?
nur Abfrage
:PTRansition
0...32767
:NTRansition
0...32767
:ENABle
0...32767
:QUEue
[:NEXT]?
nur Abfrage
:STATus:OPERation
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle für das :STATus:OPERation-Register.
:STATus:OPERation[:EVENt]?
Der Befehl fragt den Inhalt des EVENt-Teils des :STATus:OPERation-Registers ab. Beim
Auslesen wird der Inhalt des EVENt-Teils gelöscht.
Beispiel:
:STAT:OPER:EVEN?
Antwort: 17
:STATus:OPERation:CONDition?
Der Befehl fragt den Inhalt des CONDition-Teils des :STATus:OPERation-Registers ab. Beim
Auslesen wird der Inhalt des CONDition-Teils nicht gelöscht. Der zurückgegebene Wert spiegelt
direkt den aktuellen Hardwarezustand wider.
Beispiel:
:STAT:OPER:COND?
Antwort: 1
:STATus:OPERation:PTRansition 0...32767
Der Befehl (Positive TRansition) setzt die Flankendetektoren aller Bits
:STATus:OPERation-Registers für die Übergänge der CONDition-Bits von 0 nach 1.
Beispiel:
:STAT:OPER:PTR 32767
:STATus:OPERation:NTRansition 0...32767
Der Befehl (Negative TRansition) setzt die Flankendetektoren aller
:STATus:OPERation-Registers für Übergänge des CONDition-Bits von 1 nach 0.
Beispiel:
:STAT:OPER:NTR 0
1134.9108.11
6.43
Bits
des
des
D-2
STATus
R&S SMR
:STATus:OPERation:ENABle 0...32767
Der Befehl setzt die Bits des ENABle-Registers. Dieses Register gibt die einzelnen Ereignisse des
dazugehörigen Status-Event-Registers selektiv für das Summenbit im Status-Byte frei.
:STAT:OPER:ENAB 1
Beispiel:
:STATus:PRESet
Der Befehl setzt die Flankendetektoren und ENABle-Teile aller Register auf einen definierten Wert
zurück. Alle PTRansition-Teile werden auf FFFFh gesetzt, d.h., alle Übergänge vom 0 nach 1
werden entdeckt. Alle NTRansition-Teile werden auf 0 gesetzt, d.h., ein Übergang von 1 nach 0 in
einem CONDition-Bit wird nicht entdeckt. Die ENABle-Teile von :STATus:OPERation und
:STATus:QUEStionable werden auf 0 gesetzt, d.h., alle Ereignisse in diesen Registern werden
nicht weitergemeldet.
Beispiel:
:STAT:PRES
:STATus:QUEStionable
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle für das :STATus:QUEStionable-Register.
:STATus:QUEStionable[:EVENt]?
Der Befehl fragt den Inhalt des EVENt-Teils des :STATus:QUEStionable-Registers ab. Beim
Auslesen wird der Inhalt des EVENt-Teils gelöscht.
Beispiel:
:STAT:QUES:EVEN?
Antwort: 1
:STATus:QUEStionable:CONDition?
Der Befehl fragt den Inhalt des CONDition-Teils des :STATus:QUEStionable-Registers ab.
Beim Auslesen wird der Inhalt des CONDition-Teils nicht gelöscht.
Beispiel:
:STAT:QUES:COND?
Antwort: 2
:STATus:QUEStionable:PTRansition 0...32767
Der Befehl (Positive TRansition) setzt die Flankendetektoren aller Bits
:STATus:QUEStionable-Registers für Übergänge des CONDition-Bits von 0 nach 1.
Beispiel:
:STAT:QUES:PTR 32767
:STATus:QUEStionable:NTRansition 0...32767
Der Befehl (Negative TRansition) setzt die Flankendetektoren aller Bits
:STATus:QUEStionable-Registers für Übergänge des CONDition-Bits von 1 nach 0.
Beispiel:
:STAT:QUES:NTR 0
des
des
:STATus:QUEStionable:ENABle 0...32767
Der Befehl setzt die Bits des ENABle-Teils des :STATus:QUEStionable-Registers. Dieses Teil
gibt die einzelnen Ereignisse des zugehörigen EVENt-Teils selektiv für das Summenbit im
Status-Byte frei.
Beispiel:
:STAT:QUES:ENAB 1
:STATus:QUEue [:NEXT]?
Der Befehl fragt den ältesten Eintrag der Error Queue ab und löscht ihn dadurch. Positive
Fehlernummern bezeichnen gerätespezifische Fehler, negative Fehlernummern die von SCPI
festgelegten Fehlermeldungen (siehe Kapitel 9). Wenn die Error Queue leer ist, wird 0, "No error",
zurückgegeben. Der Befehl ist identisch mit SYST:ERR?.
Beispiel:
1134.9108.11
Antwort: 221, "Settings conflict"
STAT:QUE:NEXT?
6.44
D-2
R&S SMR
SYSTem
SYSTem-System
In diesem System werden eine Reihe von Befehlen für allgemeine Funktionen, die nicht unmittelbar die
Signalerzeugung betreffen, zusammengefaßt.
Befehl
Parameter
Default
Einheit
Bemerkung
:SYSTem
:COMMunicate
:GPIB
[:SELF]
:ADDRess
0...30
:SERial
:BAUD
1200 | 2400 | 4800 | 9600 | 19200 | 38400 | 57600 |
115200
:BITS
7|8
:SBITs
1|2
:CONTrol
:RTS
ON | IBFull | RFR
:PACE
XON | NONE
:PARity
ODD | EVEN | ZERO | ONE | NONE
:ERRor?
:MODE
nur Abfrage
FIXed | MSEQuence
:PRESet
keine Abfrage
:PROTect[1|2|3]
[:STATe]
ON | OFF , Paßwort
:SECurity
[:STATe]
ON | OFF
:SERRor?
nur Abfrage
:VERSion?
nur Abfrage
:SYSTem:COMMunicate
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zum Einstellen der Fernsteuerkanäle.
:SYSTem:COMMunicate:GPIB
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zur Kontrolle des IEC-Bus (GPIB = General
Purpose Interface Bus).
:SYSTem:COMMunicate:GPIB[:SELF]:ADDRess 1...30
Der Befehl stellt die IEC-Bus-Geräteadresse ein.
Beispiel:
:SYST:COMM:GPIB:ADDR 1
*RST-Wert ist 28
:SYSTem:COMMunicate:SERial
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zur Kontrolle der seriellen Schnittstelle. Die Schnittstelle
ist fest auf 8 Datenbit, "No Parity" und 1 Stoppbit eingestellt. Diese Werte können nicht geändert
werden. Das Gerät stellt bezüglich der seriellen Schnittstelle ein DTE (Data Terminal Equipment,
Datenendgerät) dar. Die Verbindung zum Controller muß also über ein Nullmodem hergestellt werden.
1134.9108.11
6.45
D-2
SYSTem
R&S SMR
:SYSTem:COMMunicate:SERial:BAUD 1200| 2400| 4800| 9600| 19200| 38400| 57600| 115200
Der Befehl legt die Übertragungsrate sowohl für die Sende- wie auch für die Empfangsrichtung
fest. *RST hat keinen Einfluß auf diesen Parameter.
:SYST:COMM:SER:BAUD 1200
*RST-Wert ist 9600
Beispiel:
:SYSTem:COMMunicate:SERial:BITS 7 | 8
Der Befehl legt die Länge des Datenworts fest.
Beispiel:
:SYST:COMM:SER:BITS
*RST-Wert ist 7
:SYSTem:COMMunicate:SERial:SBITs 1 | 2
Der Befehl legt fest, ob 1 oder 2 Stoppbits verwendet werden.
Beispiel:
:SYST:COMM:SER:SBIT
*RST-Wert ist 1
:SYSTem:COMMunicate:SERial:CONTrol:RTS ON | IBFull | RFR
Der Befehl steuert das Hardware-Handshake. *RST hat keinen Einfluß auf diesen Parameter.
ON
Die RTS-Leitung ist ständig aktiv.
IBFull | RFR
Input Buffer Full | Ready For Receiving. Die RTS-Leitung wird immer dann
aktiviert, wenn das Gerät bereit ist, Daten zu empfangen.
Beispiel:
:SYST:COMM:SER:CONT:RTS ON
*RST-Wert ist RFR
:SYSTem:COMMunicate:SERial:PACE XON | NONE
Der Befehl steuert das Software-Handshake. *RST hat keinen Einfluß auf diesen Parameter.
XON
Das Gerät sendet XON- und XOFF-Zeichen, um den Datenfluß vom Controller zu
steuern und reagiert entsprechend auf diese Zeichen vom Controller.
Hinweis:
Diese Einstellung kann bei der Übertragung von Binärdaten Probleme
verursachen. Das RTS/CTS-Handshake ist vorzuziehen.
NONE
Beispiel:
XON- / XOFF-Handshake wird nicht gesendet bzw. ausgewertet.
:SYST:COMM:SER:PACE NONE
*RST-Wert ist NONE
:SYSTem:COMMunicate:SERial:PARity ODD | EVEN | NONE
Der Befehl legt die Paritätsprüfung fest.
Beispiel:
:SYST:COMM:SER:PAR ODD
*RST-Wert ist EVEN
:SYSTem:ERRor?
Der Befehl fragt den ältesten Eintrag der Error Queue ab. Positive Fehlernummern bezeichnen
gerätespezifische Fehler, negative Fehlernummern von SCPI festgelegte Fehlermeldungen (siehe
Kapitel 5). Wenn die Error Queue leer ist, wird 0,"No error" zurückgegeben. Der Befehl ist
identisch mit STAT:QUE:NEXT?
Beispiel:
Antwort: 221, "Settings conflict"
:SYST:ERR?
:SYSTem:PRESet
Der Befehl löst einen Geräte-Reset aus. Er hat die gleiche Wirkung wie die PRESET-Taste der
Handbedienung oder wie der Befehl *RST. Dieser Befehl löst ein Ereignis aus und hat daher
keinen *RST-Wert.
Beispiel:
:SYST:PRES
1134.9108.11
6.46
D-2
R&S SMR
SYSTem
:SYSTem:PROTect[1|2|3]
Unter diesem Knoten befinden sich die Befehle zum Sperren bestimmter Gerätefunktionen. Eine
Liste der betroffenen Funktionen ist in der Handbedienung zu finden (Kapitel 4, Abschnitt
"Paßworteingabe bei geschützten Funktionen"). Es existieren drei Schutzebenen, die durch ein
Suffix nach PROTect unterschieden werden. *RST hat keine Auswirkungen auf das
Sperren/Freigeben der Gerätefunktionen.
:SYSTem:PROTect[1|2|3][:STATe] ON | OFF, Paßwort
Der Befehl schaltet eine Schutzebene ein bzw. aus. Die Paßwörter sind sechsstellige Nummern.
Sie sind fest in der Firmware gespeichert. Das Paßwort für die erste Ebene lautet 123456.
ON
sperrt die zu dieser Schutzebene gehörigen Funktionen. Dazu muß kein Paßwort
angegeben werden.
OFF
schaltet die Sperre wieder aus, falls das richtige Paßwort angegeben wird.
Andernfalls wird ein Fehler -224,"Illegal parameter value" erzeugt und STATe bleibt
auf ON.
Beispiel:
:SYST:PROT1:STAT OFF, 123456
:SYSTem:SECurity[:STATe] ON | OFF
Der Befehl schaltet den Sicherheitszustand ein bzw. aus.
ON
Folgende Befehle können nicht ausgeführt werden:
:DISP:ANN:ALL ON
:DISP:ANN:FREQ ON
:DISP:ANN:AMPL ON
OFF
Beim Übergang von ON nach OFF werden alle im Gerät vorhandenen Daten mit
Ausnahme der Kalibrierdaten gelöscht, insbesondere alle Statusregister, alle
Gerätezustände und alle Listen.
Der Befehl wird von *RST und *RCL nicht beinflußt.
Beispiel:
:SYST:SEC:STAT ON
:SYSTem:SERRor?
Dieser Befehl gibt eine Liste aller zum Zeitpunkt der Abfrage bestehenden Fehler zurück. Diese
Liste entspricht der Anzeige auf der ERROR-Seite bei manueller Bedienung (siehe Kapitel 9,
Abschnitt "Fehlermeldungen").
Beispiel:
:SYST:SERR?
Antwort:
-221, "Settings conflict", 153, "Input voltage out of range"
:SYSTem:VERSion?
Der Befehl gibt die SCPI-Versionsnummer zurück, der das Gerät gehorcht. Dieser Befehl ist ein
Abfragebefehl und hat daher keinen *RST-Wert.
Beispiel:
:SYST:VERS?
Antwort: 1994.0
1134.9108.11
6.47
D-2
R&S SMR
TEST
TEST-System
Dieses System enthält die Befehle zum Ausführen der Selbsttestroutinen (RAM?, ROM? und
BATTery?) sowie zum direkten Manipulieren der Hardwarebaugruppen (:TEST:DIRect). Die Selbsttests geben eine "0" zurück, wenn der Test erfolgreich verlaufen ist, andernfalls einen Wert ungleich "0".
Alle Befehle dieses Systems haben keinen *RST-Wert.
Achtung:
Die Befehle unter dem Knoten :TEST:DIRect sprechen die jeweilige Hardwarebaugruppe
direkt an, unter Umgehung jeglicher Sicherheitsmechanismen. Sie dienen Servicezwecken
und sollten vom Anwender nicht benutzt werden. Unsachgemäße Anwendung kann zur
Zerstörung der Baugruppe führen.
Befehl
Default
Einheit
Parameter
Bemerkung
:TEST
:DIRect
Adresse, Subadresse, Hexdatenstring
:ASSy
Baugruppe, Subadresse, Hexdatenstring
:RAM?
nur Abfrage
:ROM?
nur Abfrage
:BATTery?
nur Abfrage
:TEST:DIRect Adresse, Subadresse, Hexdatenstring
Dieser Knoten enthält die Befehle, die die jeweilige Hardware-Baugruppe direkt, unter Umgehung
jeglicher Sicherheitsmechanismen, ansprechen. Die Befehle unter diesem Knoten besitzen keine
Kurzform.
:TEST:ASSy Baugruppe, Subadresse, Hexdatenstring
Der Befehl spricht die Baugruppe ASSy an. Als Parameter muß eine Subadresse (0 oder 1)
angegeben werden. Die Daten werden als <String> angegeben (in Anführungszeichen
eingeschlossene ASCII-Zeichenkette), der Hex-Zahlen repräsentiert. In der Zeichenkette dürfen
also die Zeichen 0...9 A...F vorkommen.
:TEST:RAM?
Der Befehl löst einen Test des flüchtigen Speichers (RAM) aus.
:TEST:ROM?
Der Befehl löst einen Test des Programmspeichers (EEPROM) aus.
:TEST:BATTery?
Der Befehl löst einen Test der Batteriespannung aus.
1134.9108.11
6.48
D-2
R&S SMR
TRIGger
TRIGger-System
Das TRIGger-System enthält die Befehle zur Auswahl der Triggerquelle und zur Konfiguration der
externen Triggerbuchse. Die Trigger für die verschiedenen Signalquellen (RF, Lfgen) werden durch ein
numerisches Suffix nach TRIG unterschieden. Das Suffix stimmt mit der Numerierung des
SOURrce-Systems überein, d.h.
TRIGger1 = RF-Generator
TRIGger2 = Lfgen
Das Triggersystem des SMR ist eine vereinfachte Implementierung des SCPI-Triggersystems.
Gegenüber SCPI weist das TRIGger-System folgende Abweichungen auf:
• Kein INITiate-Befehl, das Gerät verhält sich so, als ob INIT:CONT ON eingestellt wäre.
• Unter TRIGger existieren mehrere Subsysteme, die die verschiedenen Teile des Gerätes bezeichnen
(SWEep, LIST, PULSe, MSEQuence).
Weitere Befehle zum Triggersystem des SMR finden sich im ABORt-System.
Befehl
Default
Einheit
Parameter
Bemerkung
:TRIGger1|2
[:SWEep]
[:IMMediate]
:SOURce
keine Abfrage
SINGle | EXTernal | AUTO
:LIST
[:IMMediate]
:SOURce
keine Abfrage
SINGle | EXTernal | AUTO
:PULSe
LEVel
TTL | V05 | VM25
:SOURce
AUTO | EXT_gated | EXTern
:SLOPe
POSitive | NEGative
:TRIGger1|2[:SWEep]
Unter diesem Knoten befinden sich alle Befehle zur Triggerung eines Sweeps. Die Einstellungen
wirken auf Pegel- und Frequenzsweeps des RF-Generators (TRIG1) bzw. des LF-Generators
(TRIG2).
:TRIGger1|2[:SWEep][:IMMediate]
Der Befehl startet sofort einen Sweep. Welcher Sweep ausgeführt wird, hängt von der
entsprechenden MODE-Einstellung ab, z.B. :SOUR:FREQ:MODE SWE. Der Befehl entspricht dem
Handbedienungsbefehl Execute Single Sweep. Dieser Befehl löst ein Ereignis aus und hat daher
keinen *RST-Wert.
Beispiel:
:TRIG:SWE:IMM
1134.9108.11
6.49
D-2
TRIGger
R&S SMR
:TRIGger1|2[:SWEep]:SOURce AUTO | SINGle | EXTernal
Der Befehl legt die Triggerquelle fest.
Die Namensgebung der Parameter korrespondiert direkt mit den verschiedenen Einstellungen bei
der Handbedienung. SCPI verwendet andere Bezeichnungen für die Parameter, die das Gerät
ebenfalls akzeptiert. Diese Bezeichnung sind vorzuziehen, wenn auf Kompatibilität Wert gelegt
wird. Nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht:
SMR-Bezeichnung
SCPI-Bezeichnung
Befehl bei Handbedienung
AUTO
IMMediate
Mode Auto
SINGle
BUS
Mode Single bzw. Step
EXTernal
EXTernal
Mode Ext Trig Single bzw. Ext Trig Step
AUTO
Der Trigger ist freilaufend, d.h., die Triggerbedingung ist ständig erfüllt. Sobald ein
Sweep beendet ist, wird der nächste gestartet.
SINGle
Die Triggerung erfolgt durch die IEC-Bus-Befehle :TRIG:SWE:IMM oder *TRG. Ist
:SOUR:SWE:MODE auf STEP eingestellt, wird ein Schritt, bei der Einstellung AUTO ein
kompletter Sweep ausgeführt.
EXTernal
Die Triggerung erfolgt von außen über die EXT TRIG-Buchse oder durch den
GET-Befehl über IEC-Bus. Die ausgelöste Aktion ist wie bei SINGle von der
Einstellung des Sweepmodus abhängig.
Beispiel:
:TRIG:SWE:SOUR AUTO
*RST-Wert ist SING
:TRIGger:LIST
Dieser Knoten enthält alle Befehle zur Triggerung einer Liste im LIST-Modus. Die Befehle gelten
nur für TRIGger1.
:TRIGger:LIST[:IMMediate]
Der Befehl startet sofort die Abarbeitung einer Liste des List-Modus. Er entspricht dem Handbedienungsbefehl Execute Single Mode im Menü List. Dieser Befehl ist ein Ereignis und hat daher
keinen *RST-Wert.
Beispiel:
:TRIG:LIST:IMM
1134.9108.11
6.50
D-2
R&S SMR
TRIGger
:TRIGger:LIST:SOURce AUTO | SINGle | EXTernal
Der Befehl legt die Triggerquelle fest. Die Namensgebung der Parameter entspricht der beim
Sweep-Modus. SCPI verwendet andere Bezeichnungen für die Parameter, die das Gerät
ebenfalls akzeptiert. Diese Bezeichnungen sind vorzuziehen, wenn auf Kompatibilität Wert gelegt
wird. Nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht:
SMR-Bezeichnung
SCPI-Bezeichnung
Befehl bei Handbedienung
AUTO
IMMediate
Mode Auto
SINGle
BUS
Mode Single bzw. Step
EXTernal
EXTernal
Mode Ext Trig Single bzw. Ext Trig Step
AUTO
SINGle
EXTernal
Beispiel:
Der Trigger ist freilaufend, d.h., die Triggerbedingung ist ständig erfüllt. Sobald die
gewählte Liste im LIST-Modus beendet ist, wird sie neu gestartet.
Die Triggerung erfolgt durch den IEC-Bus-Befehl :TRIG:LIST:IMM. Die Liste wird
einmal ausgeführt.
Die Triggerung erfolgt von außen über die EXT TRIG-Buchse oder durch den
GET-Befehl über IEC-Bus. Die Liste wird einmal ausgeführt.
:TRIG:LIST:SOUR AUTO
*RST-Wert ist SING
:TRIGger:PULSe
Dieser Knoten enthält alle Befehle zur Triggerung des Pulsgenerators (Option SMR-B14). Die
Befehle sind nur für TRIGger1 gültig.
:TRIGger:PULSe:LEVel TTL | V05 | VM25
Der Befehl legt den Triggerpegel fest.
TTL
Der Trigger ist freilaufend (s.o.).
V05
Die Triggerung erfolgt von außen über die PULSE-Buchse.
VM25
Die Triggerung erfolgt bei aktivem Gatesignal.
Beispiel:
:TRIG:PULS:LEV TTL
*RST-Wert ist TTL
:TRIGger:PULSe:SOURce AUTO | EXT_Single | EXT_Gated
Der Befehl legt die Triggerquelle fest.
AUTO
Der Trigger ist freilaufend (s.o.).
EXT_Single
Die Triggerung erfolgt von außen über die PULSE-Buchse.
EXT_Gated
Die Triggerung erfolgt bei aktivem Gatesignal.
Beispiel:
:TRIG:PULS:SOUR AUTO
*RST-Wert ist AUTO
:TRIGger:PULSe:SLOPe POSitive | NEGative
Der Befehl gibt an, ob die getriggerte Aktion bei der positiven oder bei der negativen Flanke des
Triggersignals ausgelöst wird.
Beispiel:
:TRIG:PULS:SLOP NEG
*RST-Wert ist POS
1134.9108.11
6.51
D-2
Liste der Befehle
R&S SMR
Liste der Befehle
Befehl
Parameter
SCPI-Info
Seite
:ABORt[:SWEep]
nicht-SCPI
6.6
:ABORt:LIST
nicht-SCPI
6.6
:DIAGnostic:INFO:CCOunt:ATTenuator1|2|3|4?
nicht-SCPI
6.7
:DIAGnostic:INFO:CCOunt:POWer?
nicht-SCPI
6.7
:DIAGnostic:INFO:MODules?
nicht-SCPI
6.8
:DIAGnostic:INFO:OTIMe?
nicht-SCPI
6.8
:DIAGnostic:INFO:SDATe?
nicht-SCPI
6.8
:DIAGnostic[:MEASure]:POINt?
nicht-SCPI
6.8
:DISPlay:ANNotation[:ALL]
ON | OFF
6.9
:DISPlay:ANNotation:AMPLitude
ON | OFF
6.9
:DISPlay:ANNotation:FREQuency
ON | OFF
:OUTPut1:AMODe
AUTO | FIXed
nicht-SCPI
6.9
6.10
:OUTPut1:BLANk:POLarity
NORMal | INVerted
nicht-SCPI
6.10
:OUTPut1:IMPedance?
6.10
:OUTPut3:POLarity:PULSe
NORMal | INVerted
6.11
:OUTPut1:RFBLanking
AUTO | ON | OFF
6.11
:OUTPut3:SCALe
0.5 | 1
6.11
:OUTPut3:SOURce
OFF | PULSegen | VIDeo
6.11
:OUTPut1|2[:STATe]
ON | OFF
:OUTPut1[:STATe]:PON
OFF | UNCHanged
nicht-SCPI
6.11
:OUTPut2:VOLTage
0 V...4 V
nicht-SCPI
6.11
[:SOURce]:AM[:DEPTh]
0...100 PCT
6.12
[:SOURce]:AM:EXTernal1|2:COUPling
AC | DC
6.13
[:SOURce]:AM:EXTernal1|2:Impedance
600Ohm | 100kOhm
6.13
[:SOURce]:AM:INTernal:FREQuency
0,1 Hz... 10 MHz
6.13
[:SOURce]:AM:SOURce
INTernal | EXT2
6.13
6.11
[:SOURce]:AM:SCAN[:STATe]
OFF | ON
6.13
[:SOURce]:AM:STATe
OFF | ON
6.13
[:SOURce]:CORRection:CSET:DATA:FREQuency
1 GHz...Fmax {,1 GHz...Fmax}(mit
Option SMR-B11 ab 10 MHz)
nicht-SCPI
6.14
[:SOURce]:CORRection:CSET:DATA:POWer
+20...-20dB {,+20...-20dB }
nicht-SCPI
6.14
[:SOURce]:DM:TYPE
ASK | FSK
nicht-SCPI
6.15
[:SOURce]:DM:STATe
ON | OFF
nicht-SCPI
6.15
[:SOURce]:DM:EXTernal:IMPedance
600 Ohm | 100 kOhm
nicht-SCPI
6.15
[:SOURce]:DM:ASK:[DEPTh]
0...100PCT
nicht-SCPI
6.16
[:SOURce]:DM:ASK:POLarity
NORMal | INVerted
nicht-SCPI
6.16
[:SOURce]:DM:FSK:DEViation
0 kHz...20/40 MHz
nicht-SCPI
6.16
[:SOURce]:DM:FSK:POLarity
NORMal | INVerted
nicht-SCPI
6.16
[:SOURce]:FM[:DEViation]
0 kHz...20/40 MHz
nicht-SCPI
[:SOURce]:FM:EXTernal1|2:COUPling
AC | DC
6.17
[:SOURce]:FM:EXTernal1|2:IMPedance
600 Ohm | 100 kOhm
6.17
[:SOURce]:FM:INTernal:FREQuency
0,1 Hz...10 MHz
6.18
[:SOURce]:FM:SOURce
INTernal | EXTernal1
6.18
1134.9108.11
6.52
6.17
D-2
R&S SMR
Befehl
Liste der Befehle
Parameter
SCPI-Info
Seite
[:SOURce]:FM:STATe
ON | OFF
6.18
[:SOURce]:FREQuency:CENTer
1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit
Option SMR-B11)
6.19
[:SOURce]:FREQuency[:CW | :FIXed]
1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit
Option SMR-B11)
6.19
[:SOURce]:FREQuency:RCL
INCLude | EXCLude
6.20
[:SOURce]:FREQuency:MANual
1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit
Option SMR-B11)
6.20
[:SOURce]:FREQuency:MODE
CW | FIXed | SWEep | LIST
6.20
[:SOURce]:FREQuency:MULTiplier
-1.0...10.0
6.20
[:SOURce]:FREQuency:OFFSet
-50...+50 GHz
6.20
[:SOURce]:FREQuency:SPAN
Fmax minus 1 GHz (Fmax minus
10 MHz mit Option SMR-B11)
6.20
[:SOURce]:FREQuency:STARt
1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit
Option SMR-B11)
6.21
[:SOURce]:FREQuency:STOP
1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit
Option SMR-B11)
6.21
[:SOURce]:FREQuency:STEP[:INCRement]
0...10 GHz
6.21
[:SOURce]:LIST:CATalog?
[:SOURce]:LIST:DELete
'Listenname'
[:SOURce]:LIST:DELete:ALL
[:SOURce]:LIST:DWELl
nicht-SCPI
6.22
nicht-SCPI
6.22
nicht-SCPI
6.22
1 ms ... 1 s
6.23
[:SOURce]:LIST:DWELl:POINts?
6.23
[:SOURce]:LIST:FREE?
[:SOURce]:LIST:FREQuency
nicht SCPI
6.23
6.23
1 GHz...Fmax {, 1 GHz...Fmax}|
Blockdaten (Option SMR-B11: ab 10
MHz)
[:SOURce]:LIST:FREQuency:POINts?
6.23
[:SOURce]:LIST:MODE
AUTO | STEP
[:SOURce]:LIST:POWer
-130 ...+25 dBm {, -130 ... +25
dBm} | Blockdaten (–20 ... +25dBm
ohne Option SMR-B15)
nicht-SCPI
6.24
6.24
[:SOURce]:LIST:POWer:POINts?
6.24
[:SOURce]:LIST:SELect
'Listenname'
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep]:AMPLitu
de
ON | OFF
'nicht SCPI
6.25
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep]:FREQu
ency
1 GHz...Fmax (ab 10 MHz mit
Option SMR-B11)
6.26
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep][:STATe]
ON | OFF
6.26
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep][:STATe]
ON | OFF
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10:POLarity
NORMal | INVerted
nicht-SCPI
nicht-SCPI
6.26
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10:PSWeep:POWer
-130 dBm...+25 dBm (ohne Option
SMR-B15: -20 dBm ... +25 dBm)
nicht-SCPI
6.26
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10:PSWeep[:STATe]
ON | OFF
nicht-SCPI
6.27
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep]:AOFF
6.24
6.25
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10:PSWeep:AOFF
6.26
6.26
[:SOURce]:POWer:ALC:SLOPe
SLOW | MEDium | FAST
6.28
[:SOURce]:POWer:ALC:SOURce
INTernal | DIODe | PMETer
6.29
[:SOURce]:POWer:ALC:SOURce:PMETer
RS_NRVP | RS_NRVx | HP436A |
HP437 | HP438A
6.29
1134.9108.11
6.53
D-2
Liste der Befehle
Befehl
R&S SMR
Parameter
SCPI-Info
Seite
[:SOURce]:POWer:ALC[:STATe]
ON | OFF
6.29
[:SOURce]:POWer[:LEVel][:IMMediate][:AMPLitude]
–130 dBm...+25 dBm (ohne Option
SMR-B15: –20 dBm...+25 dBm)
6.29
[:SOURce]:POWer[:LEVel][:IMMediate][:AMPLitude]:OFFS
et
-100 ...+100 dB
6.30
[:SOURce]:POWer:LIMit[:AMPLitude]
-130 dBm...+25 dBm (ohne Option
SMR-B15: -20 dBm...+25 dBm)
6.30
[:SOURce]:POWer:MODE
CW | FIXed | SWEep | LIST
6.30
[:SOURce]:FREQuency:RCL
INCLude | EXCLude
6.30
[:SOURce]:POWer:RCL
INCLude | EXCLude
6.31
[:SOURce]:POWer:STARt
-130 dBm...+25 dBm (ohne Option
SMR-B15: -20 dBm...+25 dBm)
6.31
[:SOURce]:POWer:STOP
-130 dBm...+25 dBm (ohne Option
SMR-B15: -20 dBm...+25 dBm)
6.31
[:SOURce]:POWer:STEP[:INCRement]
0.1...10 dB
6.31
[:SOURce]:PULM:EXTernal:IMPedance
50 Ohm ... 10 kOhm
6.32
[:SOURce]:PULM:POLarity
NORMal | INVerted
6.32
[:SOURce]:PULM:SOURce
EXTernal | INTernal
6.32
[:SOURce]:PULM:STATe
0N | OFF
6.32
[:SOURce]:PULSe:DELay
20 ns...1.3 s
6.33
[:SOURce]:PULSe:DOUBle:DELay
60 ns...1.3 s
6.33
[:SOURce]:PULSe:DOUBle[:STATe]
ON | OFF
6.33
[:SOURce]:PULSe:PERiod
100 ns...85 s
6.33
[:SOURce]:PULSe:WIDTh
20 ns...1.3 s
[:SOURce]:ROSCillator[:INTernal]:ADJust[:STATe]
ON | OFF
nicht-SCPI
6.34
[:SOURce]:ROSCillator[:INTernal]:ADJust:VALue
-2048...+2047
nicht-SCPI
6.34
[:SOURce]:ROSCillator:SOURce
INTernal | EXTernal
[:SOURce]:SWEep:BTIMe
NORMal | LONG
nicht-SCPI
6.35
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:DWELl
10 ms...5 s
nicht-SCPI
6.35
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:MODE
AUTO | MANual | STEP
nicht-SCPI
6.36
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:SPACing
LINear | LOGarithmic | RAMP
nicht-SCPI
6.36
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:STEP[:LINear]
0...10 GHz
nicht-SCPI
6.36
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:STEP:LOGarithmic
0.01 ... 10PCT
nicht-SCPI
6.36
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:TIME
<numeric value>
nicht-SCPI
6.36
[:SOURce]:SWEep:POWer:DWELl
10 ms...5 s
nicht-SCPI
6.37
[:SOURce]:SWEep:POWer:MODE
AUTO | MANual | STEP
nicht-SCPI
6.37
[:SOURce]:SWEep:POWer:SPACing
LOGarithmic
nicht-SCPI
6.37
[:SOURce]:SWEep:POWer:STEP[:LOGarithmic]
0....160 dB
nicht-SCPI
6.37
:SOURce2:FREQuency[:CW | :FIXed]
0.1 Hz...10 MHz
6.33
6.34
6.39
:SOURce|2:FREQuency:MANual
0.1 Hz...10 MHz
6.39
:SOURce2:FREQuency:MODE
CW | FIXed | SWEep
6.39
:SOURce2:FREQuency:STARt
0.1 Hz...10 MHz
6.39
:SOURce2:FREQuency:STOP
0.1 Hz...10 MHz
6.39
:SOURce2:FUNCtion[:SHAPe]
SINusoid | SQUare
:SOURce2:MARKer1|2|3[:FSWeep]:AOFF
6.40
6.41
:SOURce2:MARKer1|2|3[:FSWeep]:FREQuency
0.1 Hz ... 10 MHz
6.41
:SOURce2:MARKer 1|2|3[:FSWeep][:STATe]
ON | OFF
6.41
1134.9108.11
6.54
D-2
R&S SMR
Befehl
Liste der Befehle
Parameter
SCPI-Info
Seite
:SOURce2:MARKer 1|2|3:POLarity
NORMal | INVerted
nicht-SCPI
6.41
:SOURce2:SWEep:BTIMe
NORMal | LONG
nicht-SCPI
6.42
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:DWELl
10 ms...5 s
nicht-SCPI
6.42
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:MODE
AUTO | MANual | STEP
nicht-SCPI
6.42
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:SPACing
LINear | LOGarithmic
nicht-SCPI
6.43
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:STEP[:LINear]
0...10 MHz
nicht-SCPI
6.43
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:STEP:LOGarithmic
0.01...100PCT
nicht-SCPI
:STATus:OPERation[:EVENt]?
6.43
6.44
:STATus:OPERation:CONDition?
6.44
:STATus:OPERation:PTRansition
0...32767
6.44
:STATus:OPERation:NTRansition
...32767
6.44
:STATus:OPERation:ENABle
0...32767
6.45
:STATus:PRESet
6.45
:STATus:QUEStionable[:EVENt]?
6.45
:STATus:QUEStionable:CONDition?
6.45
:STATus:QUEStionable:PTRansition
0...32767
6.45
:STATus:QUEStionable:NTRansition
0...32767
6.45
:STATus:QUEStionable:ENABle
0...32767
6.45
:STATus:QUEue [:NEXT]?
6.45
:SYSTem:COMMunicate:GPIB[:SELF]:ADDRess
1...30
6.46
:SYSTem:COMMunicate:SERial:BAUD
1200| 2400| 4800| 9600| 19200|
38400| 57600| 115200
6.47
:SYSTem:COMMunicate:SERial:BITS
7|8
6.47
:SYSTem:COMMunicate:SERial:SBITs
1|2
6.47
:SYSTem:COMMunicate:SERial:CONTrol:RTS
ON | IBFull | RFR
6.47
:SYSTem:COMMunicate:SERial:PACE
XON | NONE
6.47
:SYSTem:COMMunicate:SERial:PARity
ODD | EVEN | NONE
6.47
:SYSTem:ERRor?
6.47
:SYSTem:PRESet
6.47
:SYSTem:PROTect[1|2|3][:STATe]
ON | OFF, Paßwort
:SYSTem:SECurity[:STATe]
ON | OFF
:SYSTem:SERRor?
nicht-SCPI
6.48
6.48
nicht-SCPI
:SYSTem:VERSion?
6.48
6.48
:TEST:DIRect
Adresse, Subadresse,
Hexdatenstring
6.49
:TEST:ASSy
Baugruppe, Subadresse,
Hexdatenstring
6.49
:TEST:RAM?
6.49
:TEST:ROM?
6.49
:TEST:BATTery?
6.49
:TRIGger1|2[:SWEep][:IMMediate]
:TRIGger1|2[:SWEep]:SOURce
AUTO | SINGle | EXTernal
:TRIGger:LIST[:IMMediate]
nicht-SCPI
6.50
nicht-SCPI
6.51
nicht-SCPI
6.51
:TRIGger:LIST:SOURce
AUTO | SINGle | EXTernal
nicht-SCPI
6.52
:TRIGger:PULSe:LEVel
TTL | V05 | VM25
nicht-SCPI
6.52
:TRIGger:PULSe:SOURce
AUTO_trig | EXT_trig | EXT_Gated
nicht-SCPI
6.52
:TRIGger:PULSe:SLOPe
POSitive | NEGative
nicht-SCPI
6.52
1134.9108.11
6.55
D-2
Liste der Befehle
Befehl
R&S SMR
Parameter
SCPI-Info
Seite
:ABORt[:SWEep]
nicht-SCPI
6.6
:ABORt:LIST
nicht-SCPI
6.6
:DIAGnostic:INFO:CCOunt:ATTenuator1|2|3|4?
nicht-SCPI
6.7
:DIAGnostic:INFO:CCOunt:POWer?
nicht-SCPI
6.7
:DIAGnostic:INFO:MODules?
nicht-SCPI
6.8
:DIAGnostic:INFO:OTIMe?
nicht-SCPI
6.8
:DIAGnostic:INFO:SDATe?
nicht-SCPI
6.8
:DIAGnostic[:MEASure]:POINt?
nicht-SCPI
6.8
:DISPlay:ANNotation[:ALL]
ON | OFF
6.9
:DISPlay:ANNotation:AMPLitude
ON | OFF
6.9
:DISPlay:ANNotation:FREQuency
ON | OFF
:OUTPut1:AMODe
AUTO | FIXed
nicht-SCPI
:OUTPut1:BLANk:POLarity
NORMal | INVerted
nicht-SCPI
6.9
:OUTPut1:IMPedance?
6.10
6.10
6.10
:OUTPut3:POLarity:PULSe
NORMal | INVerted
:OUTPut1:RFBLanking
AUTO | ON | OFF
6.10
6.11
:OUTPut3:SCALe
0.5 | 1
6.11
:OUTPut3:SOURce
OFF | PULSegen | VIDeo
6.11
:OUTPut1|2[:STATe]
ON | OFF
6.11
:OUTPut1[:STATe]:PON
OFF | UNCHanged
nicht-SCPI
6.11
:OUTPut2:VOLTage
0 V...4 V
nicht-SCPI
6.11
[:SOURce]:AM[:DEPTh]
0...100 PCT
6.12
[:SOURce]:AM:EXTernal1|2:COUPling
AC | DC
6.13
[:SOURce]:AM:EXTernal1|2:Impedance
600Ohm | 100kOhm
6.13
[:SOURce]:AM:INTernal:FREQuency
0,1 Hz... 10 MHz
6.13
[:SOURce]:AM:SOURce
INTernal | EXT2
6.13
[:SOURce]:AM:SCAN[:STATe]
OFF | ON
6.13
[:SOURce]:AM:STATe
OFF | ON
6.13
[:SOURce]:CORRection:CSET:DATA:FREQuency
1 GHz...Fmax {,1 GHz...Fmax}(mit
Option SMR-B11 ab 10 MHz)
nicht-SCPI
6.14
[:SOURce]:CORRection:CSET:DATA:POWer
+20...-20dB {,+20...-20dB }
nicht-SCPI
6.14
[:SOURce]:DM:TYPE
ASK | FSK
nicht-SCPI
6.15
[:SOURce]:DM:STATe
ON | OFF
nicht-SCPI
6.15
[:SOURce]:DM:EXTernal:IMPedance
600 Ohm | 100 kOhm
nicht-SCPI
6.15
[:SOURce]:DM:ASK:[DEPTh]
0...100PCT
nicht-SCPI
6.16
[:SOURce]:DM:ASK:POLarity
NORMal | INVerted
nicht-SCPI
6.16
[:SOURce]:DM:FSK:DEViation
0 kHz...20/40 MHz
nicht-SCPI
6.16
[:SOURce]:DM:FSK:POLarity
NORMal | INVerted
nicht-SCPI
6.16
[:SOURce]:FM[:DEViation]
0 kHz...20/40 MHz
nicht-SCPI
6.17
[:SOURce]:FM:EXTernal1|2:COUPling
AC | DC
6.17
[:SOURce]:FM:EXTernal1|2:IMPedance
600 Ohm | 100 kOhm
6.17
[:SOURce]:FM:INTernal:FREQuency
0,1 Hz...10 MHz
6.18
[:SOURce]:FM:SOURce
INTernal | EXTernal1
6.18
[:SOURce]:FM:STATe
ON | OFF
6.18
[:SOURce]:FREQuency:CENTer
1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit
Option SMR-B11)
6.19
[:SOURce]:FREQuency[:CW | :FIXed]
1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit
6.19
1134.9108.11
6.56
D-2
R&S SMR
Liste der Befehle
Option SMR-B11)
[:SOURce]:FREQuency:RCL
INCLude | EXCLude
6.20
[:SOURce]:FREQuency:MANual
1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit
Option SMR-B11)
6.20
[:SOURce]:FREQuency:MODE
CW | FIXed | SWEep | LIST
6.20
[:SOURce]:FREQuency:MULTiplier
-1.0...10.0
6.20
[:SOURce]:FREQuency:OFFSet
-50...+50 GHz
6.20
[:SOURce]:FREQuency:SPAN
Fmax minus 1 GHz (Fmax minus 10
MHz mit Option SMR-B11)
6.20
[:SOURce]:FREQuency:STARt
1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit
Option SMR-B11)
6.21
[:SOURce]:FREQuency:STOP
1 GHz...Fmax (10 MHz...Fmax mit
Option SMR-B11)
6.21
[:SOURce]:FREQuency:STEP[:INCRement]
0...10 GHz
[:SOURce]:LIST:CATalog?
[:SOURce]:LIST:DELete
'Listenname'
[:SOURce]:LIST:DELete:ALL
[:SOURce]:LIST:DWELl
6.21
nicht-SCPI
nicht-SCPI
6.22
nicht-SCPI
6.22
1 ms ... 1 s
6.23
[:SOURce]:LIST:DWELl:POINts?
6.23
[:SOURce]:LIST:FREE?
[:SOURce]:LIST:FREQuency
6.22
nicht SCPI
6.23
6.23
1 GHz...Fmax {, 1 GHz...Fmax}|
Blockdaten (Option SMR-B11: ab 10
MHz)
[:SOURce]:LIST:FREQuency:POINts?
6.23
[:SOURce]:LIST:MODE
AUTO | STEP
[:SOURce]:LIST:POWer
-130 ...+25 dBm {, -130 ... +25 dBm} |
Blockdaten (–20 ... +25dBm ohne
Option SMR-B15)
nicht-SCPI
6.24
6.24
[:SOURce]:LIST:POWer:POINts?
6.24
[:SOURce]:LIST:SELect
'Listenname'
'nicht SCPI
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep]:AMPLit
ude
ON | OFF
6.25
1 GHz...Fmax (ab 10 MHz mit Option
SMR-B11)
6.26
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep]:AOFF
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep]:FREQu
ency
6.24
6.25
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep][:STATe] ON | OFF
6.26
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10[:FSWeep][:STATe] ON | OFF
6.26
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10:POLarity
NORMal | INVerted
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10:PSWeep:AOFF
nicht-SCPI
6.26
nicht-SCPI
6.26
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10:PSWeep:POWer
-130 dBm...+25 dBm (ohne Option
SMR-B15: -20 dBm ... +25 dBm)
nicht-SCPI
6.26
[:SOURce]:MARKer1|2|3|4|5|6|7|8|9|10:PSWeep[:STATe]
ON | OFF
nicht-SCPI
6.26
[:SOURce]:POWer:ALC:SLOPe
SLOW | MEDium | FAST
6.27
[:SOURce]:POWer:ALC:SOURce
INTernal | DIODe | PMETer
6.28
[:SOURce]:POWer:ALC:SOURce:PMETer
RS_NRVP | RS_NRVx | HP436A |
HP437 | HP438A
6.28
[:SOURce]:POWer:ALC[:STATe]
ON | OFF
6.28
[:SOURce]:POWer[:LEVel][:IMMediate][:AMPLitude]
–130 dBm...+25 dBm (ohne Option
SMR-B15: –20 dBm...+25 dBm)
6.28
[:SOURce]:POWer[:LEVel][:IMMediate][:AMPLitude]:OFF
Set
-100 ...+100 dB
6.29
[:SOURce]:POWer:LIMit[:AMPLitude]
-130 dBm...+25 dBm (ohne Option
SMR-B15: -20 dBm...+25 dBm)
6.29
[:SOURce]:POWer:MODE
CW | FIXed | SWEep | LIST
6.29
1134.9108.11
6.57
D-2
Liste der Befehle
R&S SMR
[:SOURce]:FREQuency:RCL
INCLude | EXCLude
6.29
[:SOURce]:POWer:RCL
INCLude | EXCLude
6.30
[:SOURce]:POWer:STARt
-130 dBm...+25 dBm (ohne Option
SMR-B15: -20 dBm...+25 dBm)
6.30
[:SOURce]:POWer:STOP
-130 dBm...+25 dBm (ohne Option
SMR-B15: -20 dBm...+25 dBm)
6.30
[:SOURce]:POWer:STEP[:INCRement]
0.1...10 dB
6.30
[:SOURce]:PULM:EXTernal:IMPedance
50 Ohm ... 10 kOhm
6.31
[:SOURce]:PULM:POLarity
NORMal | INVerted
6.31
[:SOURce]:PULM:SOURce
EXTernal | INTernal
6.31
[:SOURce]:PULM:STATe
0N | OFF
6.31
[:SOURce]:PULSe:DELay
20 ns...1.3 s
6.32
[:SOURce]:PULSe:DOUBle:DELay
60 ns...1.3 s
6.32
[:SOURce]:PULSe:DOUBle[:STATe]
ON | OFF
6.32
[:SOURce]:PULSe:PERiod
100 ns...85 s
6.32
[:SOURce]:PULSe:WIDTh
20 ns...1.3 s
6.32
[:SOURce]:ROSCillator[:INTernal]:ADJust[:STATe]
ON | OFF
nicht-SCPI
6.33
[:SOURce]:ROSCillator[:INTernal]:ADJust:VALue
-2048...+2047
nicht-SCPI
6.33
nicht-SCPI
6.34
[:SOURce]:ROSCillator:SOURce
INTernal | EXTernal
[:SOURce]:SWEep:BTIMe
NORMal | LONG
6.33
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:DWELl
10 ms...5 s
nicht-SCPI
6.34
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:MODE
AUTO | MANual | STEP
nicht-SCPI
6.35
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:SPACing
LINear | LOGarithmic | RAMP
nicht-SCPI
6.35
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:STEP[:LINear]
0...10 GHz
nicht-SCPI
6.35
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:STEP:LOGarithmic
0.01 ... 10PCT
nicht-SCPI
6.35
[:SOURce]:SWEep[:FREQuency]:TIME
<numeric value>
nicht-SCPI
6.35
[:SOURce]:SWEep:POWer:DWELl
10 ms...5 s
nicht-SCPI
6.36
[:SOURce]:SWEep:POWer:MODE
AUTO | MANual | STEP
nicht-SCPI
6.36
[:SOURce]:SWEep:POWer:SPACing
LOGarithmic
nicht-SCPI
6.36
[:SOURce]:SWEep:POWer:STEP[:LOGarithmic]
0....160 dB
nicht-SCPI
:SOURce2:FREQuency[:CW | :FIXed]
0.1 Hz...10 MHz
6.36
6.38
:SOURce2:FREQuency:MANual
0.1 Hz...10 MHz
6.38
:SOURce2:FREQuency:MODE
CW | FIXed | SWEep
6.38
:SOURce2:FREQuency:STARt
0.1 Hz...10 MHz
6.38
:SOURce2:FREQuency:STOP
0.1 Hz...10 MHz
6.38
:SOURce2:FUNCtion[:SHAPe]
SINusoid | SQUare
6.39
:SOURce2:MARKer1|2|3[:FSWeep]:AOFF
6.40
:SOURce2:MARKer1|2|3[:FSWeep]:FREQuency
0.1 Hz ... 10 MHz
:SOURce2:MARKer 1|2|3[:FSWeep][:STATe]
ON | OFF
:SOURce2:MARKer 1|2|3:POLarity
NORMal | INVerted
nicht-SCPI
:SOURce2:SWEep:BTIMe
NORMal | LONG
nicht-SCPI
6.41
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:DWELl
10 ms...5 s
nicht-SCPI
6.41
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:MODE
AUTO | MANual | STEP
nicht-SCPI
6.41
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:SPACing
LINear | LOGarithmic
nicht-SCPI
6.42
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:STEP[:LINear]
0...10 MHz
nicht-SCPI
6.42
:SOURce2:SWEep[:FREQuency]:STEP:LOGarithmic
0.01...100PCT
nicht-SCPI
:STATus:OPERation[:EVENt]?
1134.9108.11
6.40
6.40
6.42
6.43
:STATus:OPERation:CONDition?
:STATus:OPERation:PTRansition
6.40
6.43
0...32767
6.58
6.43
D-2
R&S SMR
Liste der Befehle
:STATus:OPERation:NTRansition
...32767
6.43
:STATus:OPERation:ENABle
0...32767
6.44
:STATus:PRESet
6.44
:STATus:QUEStionable[:EVENt]?
6.44
:STATus:QUEStionable:CONDition?
:STATus:QUEStionable:PTRansition
6.44
0...32767
6.44
:STATus:QUEStionable:NTRansition
0...32767
6.44
:STATus:QUEStionable:ENABle
0...32767
6.44
:STATus:QUEue [:NEXT]?
6.44
:SYSTem:COMMunicate:GPIB[:SELF]:ADDRess
1...30
6.45
:SYSTem:COMMunicate:SERial:BAUD
1200| 2400| 4800| 9600| 19200| 38400|
57600| 115200
6.46
:SYSTem:COMMunicate:SERial:BITS
7|8
6.46
:SYSTem:COMMunicate:SERial:SBITs
1|2
6.46
:SYSTem:COMMunicate:SERial:CONTrol:RTS
ON | IBFull | RFR
6.46
:SYSTem:COMMunicate:SERial:PACE
XON | NONE
:SYSTem:COMMunicate:SERial:PARity
6.46
ODD | EVEN
| NONE
:SYSTem:ERRor?
6.46
:SYSTem:PRESet
6.46
:SYSTem:PROTect[1|2|3][:STATe]
ON | OFF, Passwort
:SYSTem:SECurity[:STATe]
ON | OFF
:SYSTem:SERRor?
nicht-SCPI
6.47
6.47
nicht-SCPI
:SYSTem:VERSion?
6.47
6.47
:TEST:DIRect
Adresse, Subadresse, Hexdatenstring
6.48
:TEST:ASSy
Baugruppe, Subadresse,
Hexdatenstring
6.48
:TEST:RAM?
6.48
:TEST:ROM?
6.48
:TEST:BATTery?
6.48
:TRIGger1|2[:SWEep][:IMMediate]
:TRIGger1|2[:SWEep]:SOURce
AUTO | SINGle | EXTernal
:TRIGger:LIST[:IMMediate]
nicht-SCPI
6.49
nicht-SCPI
6.50
nicht-SCPI
6.50
:TRIGger:LIST:SOURce
AUTO | SINGle | EXTernal
nicht-SCPI
6.51
:TRIGger:PULSe:LEVel
TTL | V05 | VM25
nicht-SCPI
6.51
:TRIGger:PULSe:SOURce
AUTO_trig | EXT_trig | EXT_Gated
nicht-SCPI
6.51
:TRIGger:PULSe:SLOPe
POSitive | NEGative
nicht-SCPI
6.51
1134.9108.11
6.59
D-2
R&S SMR
7
Programmbeispiele
Fernbedienung - Programmbeispiele
Die Beispiele erläutern das Programmieren des Gerätes und können als Grundlage für die Lösung
komplexerer Programmieraufgaben dienen.
Als Programmiersprache wurde QuickBASIC verwendet. Es ist jedoch möglich, die Programme auf
andere Sprachen zu übertragen.
IEC-Bus-Bibliothek für QuickBASIC einbinden
REM ------ IEC-Bus-Bibliothek für QuickBASIC einbinden ------'$INCLUDE: 'c:\qbasic\qbdecl4.bas'
Initialisierung und Grundzustand
Zu Beginn eines jeden Programms werden sowohl der IEC-Bus als auch die Einstellungen des Gerätes
in einen definierten Grundzustand gebracht. Dazu werden die Unterprogramme "InitController"
und "InitDevice" verwendet.
Controller initialisieren
REM ------------ Controller initialisieren
REM InitController
iecaddress% = 28
CALL IBFIND("DEV1", generator%)
CALL IBPAD(generator%, iecaddress%)
-----------
'IEC-Busadresse des Gerätes
'Kanal zum Gerät öffnen
'Geräteadresse dem Controller
'mitteilen
CALL IBTMO(generator%, 11)
'Antwortzeit auf 1 sec
REM ************************************************************************
Gerät initialisieren
Die IEC-Bus-Status-Register und Geräteeinstellungen des SMR werden in den Grundzustand gebracht.
REM ------------ Gerät initialisieren -------------REM InitDevice
CALL IBWRT(generator%, "*CLS")
'Status-Register zurücksetzen
CALL IBWRT(generator%, "*RST")
'Gerät zurücksetzen
CALL IBWRT(generator%, "OUTPUT ON")
'RF-Ausgang einschalten
REM*************************************************************************
1134.9108.11
7.1
D-1
Programmbeispiele
R&S SMR
Senden von Geräteeinstellbefehlen
In diesem Beispiel werden Ausgangsfrequenz, Ausgangspegel und AM-Modulation eingestellt. Die
Einstellungen entsprechen der Mustereinstellung für Erstanwender, Kapitel 2. Analog zur Schrittweiteneinstellung des Drehknopfes wird zusätzlich die Schrittweite für die Änderung der RF-Frequenz bei UP
und DOWN eingestellt.
REM -------- Geräteeinstellbefehle ------------CALL IBWRT(generator%, "FREQUENCY 250E6") 'RF-Frequenz 250 MHz
CALL IBWRT(generator%, "POWER -10")
'Ausgangsleistung -10 dBm
CALL IBWRT(generator%, "AM 80")
'AM mit Modulationsindex von 80%
CALL IBWRT(generator%, "AM:INTERNAL:FREQUENCY 3KHZ")
'Modulationsfrequenz 3kHz
CALL IBWRT(generator%, "AM:SOURCE INT")
'Modulationsquelle LF-Generator
CALL IBWRT(generator%, "FREQUENCY:STEP 12000")
'Schrittweite RF-Frequenz 12 kHz
REM ***********************************************************************
Umschalten auf Handbedienung
REM -------- Gerät auf Handbedienung umschalten ----------CALL IBLOC(generator%)
'Geräte in den Local Zustand bringen
REM ***********************************************************************
Auslesen von Geräteeinstellungen
Die im obigen Beispiel vorgenommenen Einstellungen werden hier wieder ausgelesen. Dabei werden
die abgekürzten Befehle verwendet.
REM --------- Auslesen von Geräteeinstellungen --------RFfrequenz$ = SPACE$(20)
'Textvariable (20 Zeichen) bereitstellen
CALL IBWRT(generator%, "FREQ?")
'Frequenzeinstellung anfordern
CALL IBRD(generator%, RFfrequenz$) 'Wert einlesen
RFpegel$ = SPACE$(20)
CALL IBWRT(generator%, "POW?")
CALL IBRD(generator%, RFpegel$)
'Textvariable (20 Zeichen) bereitstellen
'Pegeleinstellung anfordern
'Wert einlesen
AMmodulationsgrad$ = SPACE$(20)
'Textvariable (20 Zeichen) bereitstellen
CALL IBWRT(generator%, "AM?")
'Modulationsgradeinstellung anfordern
CALL IBRD(generator%, AMmodulationsgrad$)
'Wert einlesen
AMfrequenz$ = SPACE$(20)
'Textvariable (20 Zeichen) bereitstellen
CALL IBWRT(generator%, "AM:INT:FREQ?")
'Modulationsfrequenzeinstellung anfordern
CALL IBRD(generator%, AMfrequenz$) 'Wert einlesen
Schrittweite$ = SPACE$(20)
'Textvariable (20 Zeichen)bereitstellen
CALL IBWRT(generator%, "FREQ:STEP?")'Schrittweiteneinstellung anfordern
CALL IBRD(generator%, Schrittweite$)'Wert einlesen
REM -------- Werte auf dem Bildschirm anzeigen ----------PRINT "RF-Frequenz:
"; RFfrequenz$,
PRINT "RF-Pegel:
"; RFpegel$,
PRINT "AM-Modulationsgrad: "; AMmodulationsgrad$,
PRINT "AM-Frequenz:
"; AMfrequenz$,
PRINT "Schrittweite:
"; Schrittweite$
REM*************************************************************************
1134.9108.11
7.2
D-1
R&S SMR
Programmbeispiele
Listenverwaltung
REM -------- Beispiel zur Listenverwaltung ----------CALL IBWRT(generator%, "LIST:SELECT "+CHR$(34)+"LIST1"+CHR$(34))
'Liste "LIST1" auswählen. Wird ggf erzeugt
CALL IBWRT(generator%, "LIST:POWER -30,-15,-10,-5,0,0.1")
'Powerliste mit Werten füllen
CALL IBWRT(generator%,"LIST:FREQ 575MHz,235MHz,123MHz,456MHz,735MHz,333MHz")
'Frequenzliste mit Werten füllen
CALL IBWRT(generator%, "LIST:DWELL 0.2")
'200ms pro Punkt
CALL IBWRT(generator%, "TRIGGER:LIST:SOURCE AUTO")
'Liste ständig automatisch wiederholen
CALL IBWRT(generator%, "POWER:MODE LIST")
'Gerät auf List-Modus umschalten
REM **********************************************************************
Befehlssynchronisation
Die im folgenden Beispiel realisierten Möglichkeiten zur Synchronisation sind in Kapitel 5, Abschnitt
"Befehlsreihenfolge und Befehlssynchronisation" beschrieben.
REM
REM
REM
REM
-------- Beispiele zur Befehlssynchronisation --------Der Befehl ROSCILLATOR:SOURCE INT hat eine relativ lange Ausführungszeit
(über 300ms). Es soll sichergestellt werden, daß der nächste Befehl erst
ausgeführt wird, wenn der Referenzoszillator eingeschwungen ist.
REM -------- Erste Möglichkeit: Verwendung von *WAI ------------------CALL IBWRT(generator%, "ROSCILLATOR:SOURCE INT; *WAI; :FREQUENCY 100MHZ")
REM -------- Zweite Möglichkeit: Verwendung von *OPC? --------------OpcOk$ = SPACE$(2)
'Platz für *OPC? - Antwort bereitstellen
CALL IBWRT(generator%, "ROSCILLATOR:SOURCE INT; *OPC?")
REM -------- hier kann der Controller andere Geräte bedienen----------CALL IBRD(generator%, OpcOk$)
'Warten auf die "1" von *OPC?
REM
REM
REM
REM
-------- Dritte Möglichkeit: Verwendung von *OPC
Um die Service-Request-Funktion in Verbindung mit einem GPIB-Treiber von
National Instruments verwenden zu können, muß die Einstellung "Disable
Auto Serial Poll" mittels IBCONF auf "yes" geändert werden!
CALL IBWRT(generator%, "*SRE 32")
CALL IBWRT(generator%, "*ESE 1")
'Service Request ermöglichen für ESR
'Event-Enable Bit setzen für
'Operation-Complete-Bit
'Initialisierung der Service Request Routine
ON PEN GOSUB OpcReady
PEN ON
CALL IBWRT(generator%, "ROSCILLATOR:SOURCE INT; *OPC")
REM Hier das Hauptprogramm fortführen.
STOP
'Programmende
OpcReady:
REM Sobald der Referenzoszillator eingeschwungen ist, wird dieses Unterprogramm angesprungen
REM Hier geeignete Reaktion auf den OPC-Service-Request programmieren.
ON PEN GOSUB OpcReady
'Service Request wieder scharf machen
RETURN
REM ***********************************************************************
1134.9108.11
7.3
D-1
Programmbeispiele
R&S SMR
Service Request
Die Service Request Routine setzt eine erweiterte Initialisierung des Gerätes voraus, bei der die
entsprechenden Bits der Transition- und Enable-Register gesetzt werden. Um die Service-RequestFunktion in Verbindung mit einem GPIB-Treiber von National Instruments verwenden zu können, muß
außerdem die Einstellung "Disable Auto Serial Poll" des Treibers mittels IBCONF auf "yes" geändert
werden!
REM ---- Beispiel zur Initialisierung des SRQ bei Fehlern -----CALL IBWRT(generatot%, "*CLS")
'Status Reporting System zurücksetzen
CALL IBWRT(generator%,"*SRE 168")
'Service Request ermöglichen für
'STAT:OPER-,STAT:QUES- und ESR-Register
CALL IBWRT(generator%,"*ESE 60")
'Event-Enable Bit setzen für Command'Execution-,Device Dependent- und Query Error
CALL IBWRT(generator%,"STAT:OPER:ENAB 32767") 'OPERation Enable Bit setzen
'für alle Ereignisse
CALL IBWRT(generator%,"STAT:OPER:PTR 32767") 'dazugehörige OPERation
'Ptransition Bits setzen
CALL IBWRT(generator%,"STAT:OPER:ENAB 32767") 'Questionable Enable Bits
'setzen für alle Ereignisse
CALL IBWRT(generator%,"STAT:OPER:PTR 32767") 'dazugehörige Questionable
'Ptransition Bits setzen
ON PEN GOSUB Srq
'Initialisierung der Service
'Request Routine
PEN ON
REM Hier Hauptprogramm fortführen
STOP
Ein Service Request wird dann in der Service Request Routine abgearbeitet.
Hinweis: Die Variablen TeilnehmerN% und TeilnehmerM% müssen sinnvoll vorbelegt werden!
Srq:
REM ------------ Service Request Routine ----------DO
SRQFOUND% = 0
FOR I% = TeilnehmerN% TO TeilnehmerM%
'Alle Busteilnehmer abfragen
ON ERROR GOTO noTeilnehmer
'Kein Teilnehmer vorhanden
CALL IBRSP(I%, STB%)
'Serial Poll, Status Byte lesen
IF STB% > 0 THEN
'dieses Gerät hat gesetzte Bits
'im STB
SRQFOUND% = 1
IF (STB% AND 16) > 0 THEN GOSUB Outputqueue
IF (STB% AND 4)
> 0 THEN GOSUB Failure
IF (STB% AND 8)
> 0 THEN GOSUB Questionablestatus
IF (STB% AND 128) > 0 THEN GOSUB Operationstatus
IF (STB% AND 32) > 0 THEN GOSUB Esrread
END IF
noTeilnehmer:
NEXT I%
LOOP UNTIL SRQFOUND% = 0
ON ERROR GOTO Fehlerbehandlung
ON PEN GOSUB Srq: RETURN
'SRQ-Routine wieder scharf
'machen;
'Ende der SRQ-Routine
1134.9108.11
7.4
D-1
R&S SMR
Programmbeispiele
Das Auslesen der Status-Event-Register, des Ausgabepuffers und der Fehler-/Ereignis-Warteschlange
erfolgt in Unterprogrammen.
REM -------- Unterprogramme für die einzelnen STB-Bits -----Outputqueue:
'Lesen des Ausgabepuffers
Nachricht$ = SPACE$(100)
'Platz für Antwort schaffen
CALL IBRD(generator%, Nachricht$)
PRINT "Nachricht im Ausgabepuffer :"; Nachricht$
RETURN
Failure:
ERROR$ = SPACE$(100)
CALL IBWRT(generator%, "SYSTEM:ERROR?")
CALL IBRD(generator%, ERROR$)
PRINT "Fehlertext :"; ERROR$
RETURN
'Error Queue lesen
'Platz für Fehlervariable
'schaffen
Esrread:
'Event-Status-Register lesen
Esr$ = SPACE$(20)
'Textvariable mit Leerzeichen vorbelegen
CALL IBWRT(generator%, "*ESR?")
'ESR lesen
CALL IBRD(generator%, Esr$)
IF (VAL(Esr$) AND 1) > 0 THEN PRINT "Operation complete"
IF (VAL(Esr$) AND 4) > 0 THEN GOTO Failure
IF (VAL(Esr$) AND 8) > 0 THEN PRINT "Device dependent error"
IF (VAL(Esr$) AND 16) > 0 THEN GOTO Failure
IF (VAL(Esr$) AND 32) > 0 THEN GOTO Failure
IF (VAL(Esr$) AND 64) > 0 THEN PRINT "User request"
IF (VAL(Esr$) AND 128) > 0 THEN PRINT "Power on"
RETURN
REM **********************************************************************
REM ------------- Fehlerroutine ---------------Fehlerbehandlung:
PRINT "ERROR"
' Fehlermeldung ausgeben
STOP
' Software anhalten
1134.9108.11
7.5
D-1
Programmbeispiele
R&S SMR
Betrieb des Generators im IEC-Bus-Controller-Mode
--------------------- Initialisierungen ---------------------------------' ACHTUNG: Hier die eigenen Adressen angeben!!
pcadr% = 0
gen_adr% = 28
' IEC-Bus-Adresse des PCs angeben !
' IEC-Bus-Adresse des SMR angeben
CALL IBFIND("gpib0", pc)
CALL IBPAD(pc, pcadr%)
' IEC-Bus-Adresse des PCs setzen
CALL IBFIND("dev1", generator)
CALL IBPAD(generator, gen_adr%)
' SMR unter Device1 ansprechbar
------------------------ Hauptprogramm -----------------------------------Befehl$ = "sour:corr:coll"
' SCPI-Befehl für die automatische UCOR
a$ = "*pcb " + STR$(pcadr%)
CALL IBWRT(generator, a$)
' sagt dem SMR, daß er nachher die
' Kontrolle an Adresse pcadr%
' zurückgeben soll
CALL IBWRT(generator, Befehl$)
' Ausgabe des eigentlichen Befehls
CALL IBPCT(generator)
' Übergabe der Kontrolle an den SMR
' ---
Warten auf Rückgabe der Kontrolle
MASK% = &H4020
CALL IBWAIT(brd%, MASK%)
' CIC oder Timeout
IF IBSTA% AND &H4000 THEN
PRINT "Timeout; Kontrolle nicht wieder erhalten"
END
ELSE
PRINT "Kontrolle wieder übernommen"
END IF
1134.9108.11
7.6
D-1
R&S SMR
8
Wartung
Wartung
Das vorliegende Kapitel beschreibt Maßnahmen zur vorbeugenden Wartung, Lagerung und Verpackung
des Gerätes.
Das Gerät bedarf keiner periodischen Wartung. Die Wartung beschränkt sich im wesentlichen auf eine
Außenreinigung des Gerätes.
Es ist jedoch empfehlenswert, die Solldaten von Zeit zu Zeit zu überprüfen.
Außenreinigung
Die Außenreinigung des Gerätes wird zweckmäßig mit einem weichen, nicht fasernden Staublappen
vorgenommen.
Achtung!
Keinesfalls Lösungsmittel wie Nitroverdünnung, Azeton und ähnliches verwenden, da sonst
die Frontplattenbeschriftung oder auch Kunststoffteile Schaden nehmen.
Lagerung und Verpackung
Der Lagertemperaturbereich des Gerätes beträgt -40 bis +70 Grad Celsius. Bei längerer Lagerung das
Gerät vor Staubablagerung schützen.
Die Originalverpackung, besonders die Abdeckung der Front- und Rückplatte, sollte zum Transport oder
Versand des Gerätes verwendet werden. Ist die Originalverpackung nicht mehr vorhanden, sollte das
Gerät gegen mechanische Beschädigung sorgfältig eingepackt und in einem festen Karton entsprechender Größe verstaut werden.
Austausch der Lithiumbatterie
Zur Versorgung des RAMs dient eine Lithiumbatterie mit einer Lebensdauer von ca. 5 Jahren. Bei einer
Entladung der Batterie gehen die gespeicherten Daten verloren. Der Batteriewechsel ist im
Servicehandbuch Gerät beschrieben.
1134.9108.11
8.1
D-1
R&S SMR
9
Fehlermeldungen
Fehlermeldungen
Das vorliegende Kapitel gibt eine Übersicht über die Fehlermeldungen (Kurzzeit- und Langzeitmeldungen) des SMR.
Kurzzeitmeldung
Die Kurzzeitmeldung wird in der Statuszeile angezeigt. Sie überschreibt
teilweise die Statusanzeigen und verschwindet nach ca. 2 Sekunden
bzw. bei einer Neueingabe.
Das Gerät zeigt z.B. Kurzzeitmeldungen, wenn versucht wird, eine
Bereichsüberschreitung einzugeben, oder wenn sich unverträgliche
Betriebsarten gegenseitig ausschalten.
Langzeitmeldung
Die Langzeitmeldung wird in der Statuszeile durch den Hinweis
"WARNING" oder "Err" angezeigt. Durch Drücken der Taste [ERROR]
wird die ERROR-Seite aufgerufen, in der die Meldungen eingetragen
sind. Es können gleichzeitig mehrere Meldungen eingetragen sein. Die
Langzeitmeldung bleibt solange bestehen, bis keine Ursache mehr
vorhanden ist. Das Verlassen der ERROR-Seite erfolgt mit derTaste
[BACK].
Das Gerät zeigt z.B. die Langzeitmeldung "Err", wenn ein Hardwarefehler
auftritt, oder "WARNING", wenn Overrange-Einstellungen vorgenommen
wurden.
Zugriff auf Langzeitmeldungen bietet die ERROR-Seite durch Drücken der Taste [ERROR].
Bild 9-1
ERROR-Seite
Hinweise:
- Eine Fehlermeldung "Err" weist nicht unbedingt auf ein defektes Gerät hin. Es gibt
verschiedene Betriebszustände die eine Fehlermeldung hervorrufen können. Z.B. wenn
das Gerät auf externe Referenz eingestellt ist, aber keine externe Referenz
angeschlossen ist.
- Die Fehlermeldung "Error -313" zeigt den Verlust von Kalibrierdaten an. Dies ist auch
nach einem Kaltstart (Taste [PRESET] ist während des Einschaltens gedrückt) der Fall.
Die Kalibrierwerte können mit internen Kalibrierroutinen wieder hergestellt werden. Den
Zugriff auf diese Routinen bietet das Menü Utilities - Calib (siehe dazu Abschnitt
Kalibrierung).
1134.9108.11
9.1
D-1
Fehlermeldungen
R&S SMR
Liste der Fehlermeldungen
Die folgende Aufstellung enthält alle SCPI- und gerätespezifischen Fehlermeldungen für im Gerät
auftretende Fehler. Die Bedeutung negativer Fehlercodes ist in SCPI festgelegt, positive Fehlercodes
kennzeichnen gerätespezifische Fehler.
Die Tabelle enthält in der linken Spalte den Fehlercode. In der rechten Spalte ist der Fehlertext
fettgedruckt, der in die Error/Event-Queue eingetragen wird bzw. auf dem Display erscheint. Unterhalb
des Fehlertextes befindet sich eine Erklärung zu dem betreffenden Fehler.
SCPI-spezifische Fehlermeldungen
Kein Fehler
Fehlercode
0
Fehlertest bei Queue-Abfrage
Fehlererklärung
No error
Diese Meldung wird ausgegeben, wenn die Error Queue keine Einträge enthält.
Command Error - Fehlerhafter Befehl; setzt Bit 5 im ESR-Register
Fehlercode
Fehlertest bei Queue-Abfrage
Fehlererklärung
-100
Command Error
Der Befehl ist fehlerhaft oder ungültig.
-101
Invalid Character
Der Befehl enthält ein ungültiges Zeichen.
Beispiel: Ein Header enthält ein Und-Zeichen, "SOURCE&".
-102
Syntax error
Der Befehl ist ungültig.
Beispiel: Der Befehl enthält Blockdaten, die das Gerät nicht annimmt.
-103
Invalid separator
Der Befehl enthält statt eines Trennzeichens ein unzulässiges Zeichen.
Beispiel: Ein Semikolon fehlt nach dem Befehl.
-104
Data type error
Der Befehl enthält eine ungültige Wertangabe.
Beispiel: Statt eines Zahlenwert zur Frequenzeinstellung wird ON angegeben.
-105
GET not allowed
Ein Group Execute Trigger (GET) steht innerhalb einer Befehlszeile.
-108
Parameter not allowed
Der Befehl enthält zuviele Parameter.
Beispiel: Der Befehl SOURce:FM:INTernal:FREQuency erlaubt nur eine Frequenzangabe.
-109
Missing parameter
Der Befehl enthält zu wenige Parameter.
Beispiel: Der Befehl SOURce:FM:INTernal:FREQuency erfordert eine Frequenzangabe.
-111
Header separator error
Im Header wurde ein nicht erlaubtes Zeichen als Trennung benutzt.
1134.9108.11
9.2
D-1
R&S SMR
Fehlermeldungen
Fortsetzung: Command Error
Fehlercode
Fehlertext bei Queue-Abfrage
Fehlererklärung
-112
Program mnemonic too long
Der Header enthält mehr als 12 Zeichen.
-113
Undefined header
Der Header ist für das Gerät nicht definiert.
Beispiel: *XYZ ist für jedes Gerät undefiniert.
-114
Header suffix out of range
Der Header enthält ein nicht erlaubtes numerisches Suffix.
Beispiel: SOURce3 gibt es im Gerät nicht.
-123
Exponent too large
Der Absolutwert des Exponents ist größer als 32000.
-124
Too many digits
Die Zahl enthält zuviele Ziffern.
-128
Numeric data not allowed
Der Befehl enthält eine Zahl, die an dieser Stelle nicht erlaubt ist.
Beispiel: Der Befehl SOURce:FREQuency:MODE erfordert die Angabe eines Textparameters.
-131
Invalid suffix
Das Suffix ist für dieses Gerät ungültig.
Beispiel: nHz ist nicht definiert.
-134
Suffix too long
Das Suffix enthält mehr als 12 Zeichen.
-138
Suffix not allowed
Ein Suffix ist für diesen Befehl oder an dieser Stelle des Befehls nicht erlaubt.
Beispiel: Der Befehl *RCL erlaubt keine Angabe eines Suffix.
-141
Invalid character data
Der Textparameter enthält entweder ein ungültiges Zeichen, oder er ist für diesen Befehl ungültig.
Beispiel: Schreibfehler bei der Parameterangabe; SOURce:FREQuency:MODE FIKSed.
-144
Character data too long
Der Textparameter enthält mehr als 12 Zeichen.
-148
Character data not allowed
Der Textparameter ist für diesen Befehl oder an dieser Stelle des Befehls nicht erlaubt.
Beispiel: Der Befehl *RCL erfordert die Angabe einer Zahl.
-158
String data not allowed
Der Befehl enthält eine gültige Zeichenkette an einer nicht erlaubten Stelle.
Beispiel: Ein Textparameter wird in Anführungszeichen gesetzt, SOURce:FREQuency:MODE „FIXed“
-161
Invalid block data
Der Befehl enthält fehlerhafte Blockdaten.
Beispiel: Eine END-Nachricht wurde empfangen, bevor die erwartete Anzahl von Daten empfangen wurde.
-168
Block data not allowed
Der Befehl enthält gültige Blockdaten an einer nicht erlaubten Stelle.
Beispiel: Der Befehl *RCL erfordert die Angabe einer Zahl.
-178
Expression data not allowed
Der Befehl enthält einen mathematischen Ausdruck an einer nicht erlaubten Stelle.
1134.9108.11
9.3
D-1
Fehlermeldungen
R&S SMR
Execution Error - Fehler bei der Ausführung des Befehls; setzt Bit 4 im ESR-Register
Fehlercode
Fehlertext bei Queue-Abfrage
Fehlererklärung
-203
Command protected
Der gewünschte Befehl konnte nicht ausgeführt werden, da er mit einem Paßwort geschützt ist.
Verwenden Sie den Befehl SYSTem:PROTect OFF, <Paßwort>, um den Befehl freizugeben.
Beispiel: Der Befehl CALibrate:PULSe:MEASure? ist mit einem Paßwort geschützt.
-211
Trigger ignored
Der Trigger (GET, *TRG oder Triggersignal) wurde wegen der Gerätezeitsteuerung ignoriert.
Beispiel: Das Gerät war nicht bereit zu antworten.
-221
Settings conflict
Es besteht ein Einstellungskonflikt zwischen zwei Parametern.
Beispiel: FM und PM können nicht gleichzeitig eingeschaltet werden.
-222
Data out of range
Der Parameterwert liegt außerhalb des vom Gerät erlaubten Bereichs.
Beispiel: Der Befehl *RCL erlaubt nur Eingaben im Bereich 0 bis 50.
-223
Too much data
Der Befehl enthält zuviele Daten.
Beispiel: Das Gerät besitzt nicht genügend Speicherplatz.
-224
Illegal parameter value
Der Parameterwert ist ungültig.
Beispiel: Es wird ein nicht gültiger Textparameter angegeben, TRIGger:SWEep:SOURce TASTe
-225
Out of memory
Der im Gerät verfügbare Speicherplatz ist erschöpft
Beispiel: Es wird versucht, mehr als 10 Listen anzulegen.
-226
Lists not of same length
Die Anteile einer Liste haben eine unterschiedliche Länge. Diese Fehlermeldung wird auch angezeigt,
wenn über IEC-Bus nur ein Teil der Liste übertragen wurde. Es müssen immer alle Anteile der Liste
übertragen werden, bevor diese ausgeführt wird.
Beispiel: Der POWer-Listenanteil ist länger als der FREQuency-Listenanteil, oder es wird nur der
POWer-Anteil übertragen
-230
Data corrupt or stale
Die Daten sind unvollständig oder ungültig.
Beispiel: Das Gerät hat eine Messung abgebrochen.
-240
Hardware error
Der Befehl kann wegen eines Hardwarefehlers im Gerät nicht ausgeführt werden.
-241
Hardware missing
Der Befehl kann wegen fehlender Hardware nicht ausgeführt werden.
Beispiel: Eine Option ist nicht eingebaut.
-255
Directory full
Die Listenverwaltung kann keine weiteren Listen mehr anlegen, da die maximale Anzahl von Listen
bereits erreicht ist.
Beispiel: Es wurde versucht, mehr als die erlaubte Anzahl an MEM SEQ-Listen anzulegen.
1134.9108.11
9.4
D-1
R&S SMR
Fehlermeldungen
Device Specific Error - gerätespezifischer Fehler; setzt Bit 3 im ESR-Register
Fehlercode
Fehlertext bei Queue-Abfrage
Fehlererklärung
-310
System error
Diese Fehlermeldung deutet auf einen geräteinternen Fehler hin. Bitte verständigen Sie den R&SService.
-311
Memory error
Fehler im Gerätespeicher.
-313
Calibration memory lost
Verlust von gespeicherten Kalibrierdaten. Die Kalibrierdaten von YFOM und ALC AMP können durch
interne Routinen wieder hergestellt werden (siehe Kapitel 4, Abschnitt Kalibrierung).
-314
Save/recall memory lost
Verlust der mit dem *SAV?-Befehl gespeicherten, nicht-flüchtigen Daten.
-315
Configuration memory lost
Verlust der vom Gerät gespeicherten, nicht-flüchtigen Konfigurationsdaten.
-330
Self-test failed
Der Selbsttest konnte nicht ausgeführt werden.
-350
Queue overflow
Dieser Fehlercode wird statt des eigentlichen Fehlercodes in die Queue eingetragen, wenn diese voll ist.
Er zeigt an, daß ein Fehler aufgetreten ist, aber nicht aufgenommen wurde. Die Queue kann 5 Einträge
aufnehmen.
-360
Communication error
Beim Senden oder Empfangen von Daten auf dem IEC-Bus oder über die RS-232-C-Schnittstelle ist ein
Fehler aufgetreten.
Query Error - Fehler bei Datenanforderung; setzt Bit 2 im ESR-Register
Fehlercode
Fehlertext bei Queue-Abfrage
Fehlererklärung
-410
Query INTERRUPTED
Die Abfrage wurde unterbrochen.
Beispiel: Nach einer Abfrage empfängt das Gerät neue Daten, bevor die Antwort vollständig gesendet ist.
-420
Query UNTERMINATED
Der Abfragebefehl ist unvollständig.
Beispiel: Das Gerät wird als Talker adressiert und empfängt unvollständige Daten.
-430
Query DEADLOCKED
Der Abfragebefehl kann nicht verarbeitet werden.
Beispiel: Die Eingabe- und Ausgabepuffer sind voll, das Gerät kann nicht weiterarbeiten.
-440
Query UNTERMINATED after indefinite response
1134.9108.11
9.5
D-1
Fehlermeldungen
R&S SMR
SMR-spezifische Fehlermeldungen
Device-dependent Error - gerätespezifischer Fehler; setzt Bit 3 im ESR-Register.
Fehlercode
Fehlertest bei Queue-Abfrage
Fehlererklärung
110
Output unleveled
Die Pegelregelschleife ist außer Funktion.
Mögliche Ursachen: Pegel zu hoch eingestellt, Ablaufzeit des Rampensweeps zu klein eingestellt.
132
FM deviation out of range
Es wurde versucht einen zu großen FM-Hub einszstellen
132
FM modulation frequency out of range
Die FM-Modulationsfrequenz liegt außerhalb des erlaubten Bereichs.
133
AM modulator overdriven
Der Amplitudenmodulator kann den eingestellten Modulationsgrad nicht generieren.
134
FM modulator overdriven
Der Frequenzmodulator kann den eingestellten Frequenzhub nicht generieren.
135
Pulse input signal missing
Kein Puls-Eingangssignal vorhanden.
135
PULSE input signal poor or missing
140
This modulation forces other modulations OFF
Eine Modulation wurde eingeschaltet, die nicht gleichzeitig mit einer bereits aktiven Modulation benutzt
werden kann. Die alte Modulation wurde abgeschaltet.
152
Input voltage at EXT1 too high
Die Eingangsspannung an der EXT1-Buchse ist zu hoch.
153
Input voltage at EXT1 too low
Die Eingangsspannung an der EXT1-Buchse ist zu niedrig
154
Input voltage at EXT2 too high
Die Eingangsspannung an der EXT2-Buchse ist zu hoch.
155
Input voltage at EXT2 too low
Die Eingangsspannung an der EXT2-Buchse ist zu niedrig.
163
EXT1 overload, switched to high imped.
Die maximal zulässige Eingangsleistung (0.75 W) an EXT1 wurde überschritten
Der Eingangswiderstand wurde zur Sicherheit hochohmig geschalten.
164
EXT2 overload, switched to high imped.
Die maximal zulässige Eingangsleistung (0.75 W) an EXT1 wurde überschritten
Der Eingangswiderstand wurde zur Sicherheit hochohmig geschalten.
165
PULSE overload, switched to high imped.
Die maximal zulässige Eingangsleistung (2 W) am PULSE-Eingang wurde überschritten
Der Eingangswiderstand wurde zur Sicherheit hochohmig geschalten.
171
Oven cold
Der Referenzoszillator hat seine Betriebstemperatur noch nicht erreicht.
Die Aufheizzeit dauert etwa 15 Minuten.
1134.9108.11
9.6
D-1
R&S SMR
Fehlermeldungen
Fortsetzung: Device-dependent Error
Fehlercode
Fehlertest bei Queue-Abfrage
Fehlererklärung
182
ALC calibration data invaliud
Im Gerätespeicher fehlen Kalibrierdaten. Die Kalibrierdaten müssen erst durch einen internen oder
externen Kalibriervorgang erzeugt bzw. ins Gerät geladen werden.
182
Calibration data missing
Im Gerätespeicher fehlen Kalibrierdaten. Die Kalibrierdaten müssen erst durch einen internen oder
externen Kalibriervorgang erzeugt bzw. ins Gerät geladen werden.
182
LF DC offset calibration data invaliud
Im Gerätespeicher fehlen Kalibrierdaten. Die Kalibrierdaten müssen erst durch einen internen oder
externen Kalibriervorgang erzeugt bzw. ins Gerät geladen werden.
182
Reference osc. Calibration data missing
Im Gerätespeicher fehlen Kalibrierdaten. Die Kalibrierdaten müssen erst durch einen internen oder
externen Kalibriervorgang erzeugt bzw. ins Gerät geladen werden.
182
YTO Calibration data missing
Im Gerätespeicher fehlen Kalibrierdaten. Die Kalibrierdaten müssen erst durch einen internen oder
externen Kalibriervorgang erzeugt bzw. ins Gerät geladen werden.
200
Cannot access hardware
Die Datenübertragung zu einer Baugruppe oder einem externen Gerät war nicht erfolgreich.
223
YPLL unlocked
Die PLL der YIG-Schleife ist nicht synchronisiert.
Mögliche Ursachen: Pegel zu hoch eingestellt, Ablaufzeit des Rampensweeps zu klein eingestellt.
270
Data output aborted
Die Datenausgabe über den IEC-Bus wurde abgebrochen.
Beispiel: Die Taste [LOCAL] wurde gedrückt.
304
String too long
Über den IEC-Bus wurde eine Zeichenkette empfangen, die zu lang ist. Die Namen von Listen dürfen
maximal sieben Buchstaben lang sein.
305
Fill pattern too long; trunctated
Im Listeneditor wurden bei der Blockfunktion FILL mehr Daten eingegeben, als der eingestellte Füllbereich
(RANGE) erlaubt. Die überzähligen Daten werden ignoriert.
306
No fill pattern specified
Es wurde versucht, eine Füllfunktion auszuführen, ohne daß ein Füllmuster angegeben wurde.
900
Internal temperature possibly too high
Die interne Gerätetemperatur ist evtl. zu hoch.
1134.9108.11
9.7
D-1
Fehlermeldungen
R&S SMR
Fortsetzung: Device-dependent Error
Fehlercode
Fehlertest bei Queue-Abfrage
Fehlererklärung
270
Data output aborted
Die Datenausgabe über den IEC-Bus wurde abgebrochen.
Beispiel: Die Taste [LOCAL] wurde gedrückt.
304
String too long
Über den IEC-Bus wurde eine Zeichenkette empfangen, die zu lang ist. Die Namen von Listen dürfen
maximal sieben Buchstaben lang sein.
305
Fill pattern too long; trunctated
Im Listeneditor wurden bei der Blockfunktion FILL mehr Daten eingegeben, als der eingestellte
Füllbereich (RANGE) erlaubt. Die überzähligen Daten werden ignoriert.
306
No fill pattern specified
Es wurde versucht, eine Füllfunktion auszuführen, ohne daß ein Füllmuster angegeben wurde.
1134.9108.11
9.8
D-1
R&S SMR
10
Index
Index
Das Kapitel beinhaltet den Index für das vorliegende Betriebshandbuch.
A
B
Abbrechen von getriggerten Aktionen..............................6.6
Abfrage
Eichleitungsschaltspiele ............................................6.7
Error Queue ............................................................5.23
Abfragebefehl
Antworten..................................................................5.9
Adresse
IEC-Bus .................................................. 4.39, 5.3, 6.46
Adressierte Befehle .......................................................5.27
Aktive Flanke
externer Trigger
PULSE-Eingang.............................. 4.16, 4.24, 6.52
AM
Frequenz........................................................ 4.13, 6.14
Kopplungsart.................................................. 4.13, 6.14
Amplitudenmarker (RF-Sweep) ............................ 4.30, 6.26
Amplitudenmodulation (AM) ................................. 4.13, 6.13
Anführungsstriche .........................................................5.12
Ansteuersignal (Pulsmodulation) ...................................4.15
Antworten auf Abfragebefehle .........................................5.9
Anzeige
Baugruppen ..................................................... 4.45, 6.8
Betriebsstundenzähler...................................... 4.47, 6.8
Eichleitungsschaltspiele ..........................................4.47
Fehlermeldungen ............................................. 6.45, 9.1
Fernbedienung ...................................................5.3, 5.4
Seriennummer.................................................. 4.47, 6.4
Softwareversion ............................................... 4.47, 6.8
Anzeige unterdrücken.................................... 4.41, 6.9, 6.48
ASK-Modulation ................................................... 4.19, 6.17
Aufbau
Befehl .......................................................................5.6
Befehlszeile...............................................................5.9
Aufstellung des Geräts ....................................................1.1
Ausgabeeinheit (IEC-Bus) .............................................5.15
Ausgabepuffer (IEC-Bus) ..............................................5.15
Ausgang
BLANK .................................................. 4.27, 4.35, 4.50
LF .................................................................... 1.9, 4.21
MARKER .............................................. 4.27, 4.35, 6.41
PULSE/VIDEO ...................................... 1.11, 4.23, 6.12
REF ................................................................. 1.9, 4.42
RF.................................................................... 1.7, 6.11
SYNC......................................................................1.11
V/GHz ................................................... 1.11, 4.50, 6.12
X-AXIS........................................................... 1.11, 4.27
Ausgangspegel ...................................................... 4.3, 6.28
Auspacken des Geräts ....................................................1.1
Außenreinigung...............................................................8.1
Auswahl
1ausN .......................................................................3.4
Auswählen
Liste ..........................................................................3.9
AUX-I/O.........................................................................4.50
AUX-Schnittstelle ............................................................1.9
Backspace-Taste............................................................ 3.6
Batterie
Austausch ................................................................ 8.1
Selbsttest ...................................................... 4.48, 6.49
Baudrate (RS-232-C) ...................................4.40, 5.29, 6.46
Baugruppenanzeige ............................................... 4.45, 6.8
Bedienungsruf (SRQ).................................................... 5.22
Befehl
Abfragebefehle ......................................................... 5.5
adressierte Befehle................................................. 5.27
Aufbau...................................................................... 5.6
Aufbau der Befehlszeile............................................ 5.9
Bearbeitung ............................................................ 5.13
Beschreibung ........................................................... 6.1
Common Commands .................................. 5.5, 5.6, 6.3
Einstellbefehle .......................................................... 5.5
Erkennung .............................................................. 5.14
gerätespezifische Befehle.................................. 5.5, 5.6
Groß-/Kleinschreibung.............................................. 6.2
Kurzform................................................................... 5.7
Langform .................................................................. 5.7
Parameter............................................................... 5.10
Pfad.......................................................................... 5.6
Reihenfolge ............................................................ 5.15
Sonderzeichen.......................................................... 6.2
Synchronisation............................................... 5.15, 7.3
Syntaxelemente...................................................... 5.12
Universalbefehle..................................................... 5.27
Befehlshierarchie ............................................................ 6.1
Befehlszeile
Aufbau...................................................................... 5.9
Benutzerkorrektur (Ucor)........................................ 4.8, 6.15
Beschreibung der Befehle............................................... 6.1
Betriebsstundenzähler ........................................... 4.47, 6.8
Bildlaufleiste .................................................................... 3.2
BLANK-Ausgang..........................................4.27, 4.35, 4.50
Blockdaten.................................................................... 5.11
Boolesche Parameter ............................................ 5.9, 5.10
1104.3430.11
C
Character data ................................................................ 5.9
CMOS-RAM.................................................................... 1.3
Command Error-Bit ....................................................... 5.20
Condition-Teil ............................................................... 5.17
Controller-Modus ............................................................ 7.6
Cursor
Menücursor .............................................................. 3.1
Zifferncursor ............................................................. 3.1
10.1
D-3
Index
R&S SMR
ERROR .......................................................................... 9.1
Error Queue......................................................... 6.45, 6.47
Abfrage................................................................... 5.23
Error Queue not empty-Bit ............................................ 5.19
ESB-Bit......................................................................... 5.19
ESE (Event-Status-Enable-Register ) ........................... 5.20
ESR (Event-Status-Register) ........................................ 5.20
Event-Status-Register (ESR) ........................................ 5.20
EVENt-Teil.................................................................... 5.17
Execution Error-Bit........................................................ 5.20
Exponent ...................................................................... 5.10
EXT ALC-Eingang .......................................................... 1.7
EXT1/2
Eingang .................................................................... 1.4
Eingangswiderstand .....................4.13, 4.14, 6.14, 6.18
Kopplungsart ................................4.13, 4.14, 6.14, 6.18
Externe Referenz.......................................................... 4.42
Externer Trigger
aktive Flanke
PULSE-Eingang ..............................4.16, 4.24, 6.52
List ................................................................ 4.35, 6.51
Pulsmodulation ......................................4.16, 4.24, 6.52
D
Dämpfung
RF-Ausgangssignal........................................ 4.22, 6.11
Daten
Format (RS-232-C) ........................................ 4.40, 6.47
Satz (IEC-Bus) ........................................................5.14
Datenbit (RS-232-C)......................................................5.29
Datensatz......................................................................5.14
Dauer des Blank-Signals ............................. 4.50, 6.11, 6.35
DCL...............................................................................5.13
Delay
Doppelpuls ..................................................... 4.16, 6.33
Pulsmodulation ..................................... 4.15, 4.23, 6.33
Detektor (Pegelregelung) ....................................... 4.7, 6.28
Device-dependent Error-Bit ...........................................5.20
Dezimalpunkt.................................................................5.10
Display ............................................................................3.1
Kontrast ..................................................................4.38
Doppelkreuz (#).................................................... 5.11, 5.12
Doppelpulse ................................................ 4.16, 4.23, 6.33
Doppelpunkt ..................................................................5.12
Drehknopf ................................................................ 1.6, 3.2
Dwell-Liste
List ................................................................. 4.36, 6.24
F
Fehlermeldungen ................................................... 6.48, 9.2
gerätespezifisch........................................................ 9.7
SCPI-spezifisch ........................................................ 9.2
Fernbedienung
Anzeige .................................................................... 5.3
Grundlagen............................................................... 5.1
Umstellen auf Fernbedienung................................... 5.3
Flanke
externer Trigger
PULSE-Eingang ..............................4.16, 4.24, 6.52
FM
Frequenz ....................................................... 4.14, 6.19
Hub................................................................ 4.14, 6.18
Kopplungsart ................................................. 4.14, 6.18
Modulator ............................................................... 4.14
Fragezeichen ................................................................ 5.12
Frequenz
AM................................................................. 4.13, 6.14
Anzeige .................................................................... 3.1
Anzeige unterdrücken...................................... 4.41, 6.9
Feinabstimmung ............................................ 4.42, 6.34
FM................................................................. 4.14, 6.19
Genauigkeit nach Einschalten .................................. 1.2
Multiplier.......................................................... 4.2, 6.21
Offset ........................................................4.1, 4.2, 6.21
RF-Sweep .............................................4.29, 4.31, 6.22
Frequenzmarker
LF-Sweep ...................................................... 4.33, 6.41
RF-Sweep ..................................................... 4.30, 6.27
Frequenzsweep
LF.................................................................. 4.32, 6.42
RF ................................................................. 4.29, 6.21
Frontansicht.................................................................... 1.4
FSK-Modulation ................................................... 4.20, 6.17
Füllen
Listeneintrag........................................................... 3.12
Funktionsprüfung ............................................................ 1.3
E
Eckige Klammern .....................................................5.7, 6.2
Editieren
Liste ........................................................................3.10
Listeneintrag ...........................................................3.13
Eichleitung .................................... 3.8, 4.4, 4.32, 4.37, 6.11
Eichleitungsschaltspiele ................................................4.47
Ein-/Ausschalter ..............................................................1.8
Einfügen
Listeneintrag ...........................................................3.10
Eingabe
Frequenz...................................................................3.5
korrigieren .................................................................3.6
Pegel ........................................................................3.5
Eingabeeinheit ..............................................................5.13
Eingabepuffer................................................................5.13
Eingang
EXT ALC...................................................................1.7
EXT1/2......................................................................1.4
IF ............................................................................1.10
Modulationen (Übersicht) ........................................4.10
PULSE ......................................................................1.7
REF ................................................................. 1.9, 4.42
RF...........................................................................1.11
TRIG/STOP ................................................... 1.11, 4.35
Eingangswiderstand
EXT1/2 (AM) .................................................. 4.13, 6.14
EXT1/2 (FM) .................................................. 4.14, 6.18
Eingangswiderstand (Pulsgenerator)........... 4.16, 4.24, 6.32
Einheitentasten ...............................................................1.5
Einschaltzustand .............................................................1.2
Einstellwert ändern..........................................................3.3
Einzelpulsverzögerung ................................ 4.15, 4.23, 6.33
EMV-Schutzmaßnahmen.................................................1.2
ENABle-Teil ..................................................................5.17
Endekennzeichen..........................................................5.13
Enter-Taste .....................................................................1.5
Entriegelung
Kalibrierung.............................................................4.43
EOI (Befehlszeile) ...........................................................5.9
1104.3430.11
10.2
D-3
R&S SMR
Index
Knob Step
Frequenz .................................................................. 4.2
Pegel ............................................................... 4.4, 6.31
Komma ......................................................................... 5.12
Kopffeld (Display) ........................................................... 3.1
Kopplungsart
EXT1/2 (AM).................................................. 4.13, 6.14
EXT1/2 (FM).................................................. 4.14, 6.18
Kurvenform (LF-Generator).................4.13, 4.14, 4.21, 6.40
Kurzanleitung
IEC-Bus.................................................................... 5.1
RS-232-C-Schnittstelle ............................................. 5.2
Kurzform (Befehle).......................................................... 5.7
G
Gatesignal
Trigger .................................................. 4.16, 4.24, 6.52
Geräteantworten .............................................................5.5
Geräteeinstellbefehle
senden ......................................................................7.2
Geräteeinstellungen
auslesen (IEC-Bus) ...................................................7.2
laden................................................................ 3.15, 6.5
rücksetzen................................................. 1.3, 6.5, 6.47
speichern ......................................................... 3.15, 6.5
Gerätemodell (IEC-Bus) ................................................5.13
Geschweifte Klammern ...................................................6.2
GET (Group Execute Trigger) .......................................5.14
L
Laden
Geräteeinstellungen ........................................ 3.15, 6.5
Lagertemperaturbereich.................................................. 8.1
Lagerung ........................................................................ 8.1
Langform (Befehle) ......................................................... 5.7
Level-Sweep
Ablauf ............................................................ 4.31, 6.30
Marker ........................................................... 4.32, 6.27
Schrittweite.................................................... 4.31, 6.37
Startpegel ...................................................... 4.31, 6.30
Stoppegel ...................................................... 4.31, 6.30
Verweilzeit ..................................................... 4.31, 6.37
Level-Sweep................................................................. 4.31
LF-Ausgang ........................................................... 1.9, 4.21
Spannung ...................................................... 4.21, 6.12
LF-Generator ....................................................... 4.18, 6.38
Kurvenform...................................4.13, 4.14, 4.21, 6.40
LF-Sweep
Frequenzmarker ............................................ 4.33, 6.41
Marker ........................................................... 4.33, 6.41
Schrittweite.................................................... 4.33, 6.43
Startfrequenz................................................. 4.32, 6.39
Stoppfrequenz ............................................... 4.32, 6.39
Sweepablauf.................................................. 4.33, 6.43
Verweilzeit .............................................................. 4.33
LF-Sweep ............................................................ 4.32, 6.39
List
Betriebsarten .......................................................... 6.25
Modus ...................................................6.21, 6.30, 6.52
Liste
auswählen ................................................................ 3.9
Dwell (List) .................................................... 4.36, 6.24
editieren ................................................................. 3.10
Fehlermeldungen...................................................... 9.2
Frequenz (List) ....................................................... 6.24
löschen..................................................................... 3.9
Pegel (List) ............................................................. 6.25
Pegelkorrektur (Ucor) ............................................... 4.8
Listeneintrag
editieren ................................................................. 3.13
einfügen ................................................................. 3.10
füllen....................................................................... 3.12
löschen................................................................... 3.14
Listenverwaltung (IEC-Bus) ............................................ 7.3
List-Modus .................................................................... 4.34
Betriebsarten .......................................................... 4.34
Dwell ............................................................. 4.36, 6.24
Ein-/Ausgänge........................................................ 4.35
Frequenz ................................................................ 4.34
manuelle Abarbeitung der Liste .............................. 4.34
Pegel ...................................................................... 4.34
Signalbeispiel ......................................................... 4.35
H
Handshake (RS-232-C) ............................... 4.40, 5.30, 6.47
Header (Befehle) .............................................................5.6
Helligkeit
Steuerung (Oszilloskop) ..........................................4.27
Hilfetexte .......................................................................4.53
Hilfsein-/ausgänge.........................................................4.50
Hinweis
RF OFF.....................................................................4.9
Unleveled..................................................................4.3
Hub
FM ................................................................. 4.14, 6.18
FSK-Modulation ............................................. 4.20, 6.17
Hüllkurve .......................................................................4.15
I
IEC-Bus
Adresse.......................................................... 4.39, 6.46
Adresse einstellen.....................................................5.3
Busleitungen ...........................................................5.25
Kurzanleitung ............................................................5.1
Schnittstelle ............................................................5.25
Sprache ..................................................................4.41
IEC-Bus-Bibliothek ..........................................................7.1
IF-Eingang ....................................................................1.10
Inbetriebnahme ...............................................................1.1
Auspacken des Geräts..............................................1.1
EMV-Schutzmaßnahmen ..........................................1.2
Hinweise ...................................................................1.1
INF ................................................................................5.10
Initialisierung
Controller ..................................................................7.1
Gerät.........................................................................7.1
Interne Referenz............................................................4.42
Interrupt.........................................................................5.19
IST-Flag ................................................................. 5.20, 6.4
K
Kalibrierung
Paßwort ...........................................................4.43, 6.48
Kleinschreibung (Befehle) ...............................................5.7
1104.3430.11
10.3
D-3
Index
R&S SMR
Verweilzeit...................................................... 4.36, 6.24
Löschen
alle gespeicherten Daten................................ 4.41, 6.48
Liste ..........................................................................3.9
Listeneintrag ...........................................................3.14
Speicher..................................................................4.41
Übersicht der Modulationen .................................... 4.10
unverträgliche Modulationen................................... 4.11
wechselseitiges Abschalten.................................... 4.11
Modulationsgrad
AM................................................................. 4.13, 6.13
Modulationsquelle................................................ 4.15, 6.32
extern ..................................................................... 4.10
intern ...................................................................... 4.10
Modulationssignal
extern ..................................................................... 4.11
MSS-Bit ........................................................................ 5.19
Multiplier ......................................................................... 4.2
Frequenz ......................................................... 4.2, 6.21
Multiplikator .................................................................... 4.2
Frequenz ......................................................... 4.2, 6.21
M
Manueller Betrieb
Rückkehr...................................................................5.4
MARKER-Ausgang...................................... 4.27, 4.35, 6.41
MAV-Bit.........................................................................5.19
Maximalwert (Befehle)............................................ 5.9, 5.10
Menü
abspeichern ..............................................................3.4
aufrufen .............................................................. 3.2, 3.4
Digital Mod - Ask.....................................................4.19
Digital Mod - Fsk .....................................................4.20
ERROR.....................................................................9.1
Felder........................................................................3.1
Frequency.................................................................4.1
HELP ......................................................................4.53
IfInput......................................................................4.22
Level - Alc .................................................................4.7
Level - Level .............................................................4.3
Level - Ucor ..............................................................4.8
Level – Ucor..............................................................4.9
LfOutput ..................................................................4.21
List ..........................................................................4.36
Modulation - AM............................................... 3.2, 4.13
Modulation - FM ......................................................4.14
Modulation - Pulse ..................................................4.15
PulseOutput ............................................................4.23
Schnellauswahl .........................................................3.4
Status .....................................................................4.53
Sweep - Freq ..........................................................4.29
Sweep - Level .........................................................4.31
Sweep - Lfgen.........................................................4.32
Übersicht.................................................................3.16
Utilities ....................................................................4.38
Utilities - AuxIO .......................................................4.50
Utilities - Calib .........................................................4.44
Utilities - Diag - Config ............................................4.45
Utilities - Diag - Param ............................................4.47
Utilities – Diag - TPoint............................................4.46
Utilities - Display .....................................................4.38
Utilities - ModKey ....................................................4.49
Utilities - Protect......................................................4.43
Utilities - RefOsc .....................................................4.42
Utilities - Setup........................................................4.51
Utilities - System .....................................................4.38
Utilities - System - Language ..................................4.41
Utilities - System - RS232 .......................................4.40
Utilities - System - Security .....................................4.41
Utilities - Test ..........................................................4.48
Menücursor .....................................................................3.1
Minimalwert (Befehle)............................................. 5.9, 5.10
Mittenfrequenz (RF-Sweep).................................. 4.29, 6.20
Modulation
AM ................................................................. 4.13, 6.13
ASK ............................................................... 4.19, 6.17
Ein-/Ausschalten .....................................................4.49
Eingänge.................................................................4.10
FM ................................................................. 4.14, 6.18
FSK................................................................ 4.20, 6.17
Modulationsgenerator .............................................4.10
Puls................................................................ 4.15, 6.32
1104.3430.11
N
Nachrichten
Gerätenachrichten .................................................... 5.5
Schnittstellennachrichten.......................................... 5.5
NAN.............................................................................. 5.10
Netzanschluß.................................................................. 1.2
Netzspannungsanschluß................................................. 1.9
New Line (Befehlszeile) .................................................. 5.9
NINF ............................................................................. 5.10
NTRansition-Teil ........................................................... 5.17
Numerisches Suffix......................................................... 5.8
O
Offset
Frequenz ......................................................... 4.1, 6.21
Pegel ............................................................... 4.3, 6.29
Operation Complete-Bit ................................................ 5.20
OPERation-Status-Register-Summenbit ....................... 5.19
Oszilloskop ................................................................... 4.27
OVEN COLD .................................................................. 1.2
Overlapping Execution.................................................. 5.14
P
Parallel Poll................................................................... 5.23
Parallelabfrage.............................................................. 5.23
Parallel-Poll-Enable-Register (PPE).............................. 5.20
Parameter (Befehle)...................................................... 5.10
Parameter auswählen ..................................................... 3.3
Parität (RS-232-C) ........................................................ 4.40
Paritätsbit (RS-232-C)................................................... 5.29
Parity (RS-232).................................................... 4.40, 6.46
Paßwort ................................................................. 4.43, 6.48
Pegel
Änderungsgeschwindigkeit ............................ 4.51, 6.28
Anzeige .................................................................... 3.1
Anzeige unterdrücken...................................... 4.41, 6.9
Begrenzung ..................................................... 4.3, 6.29
Detektor........................................................... 4.7, 6.28
Einheit ............................................................... 3.5, 4.3
Einstellung (unterbrechungsfrei)3.8, 4.4, 4.32, 4.37, 6.11
externe Regelung ..................................................... 4.6
10.4
D-3
R&S SMR
Index
interne Regelung.......................................................4.6
Korrektur (Liste Ucor)....................................... 4.8, 6.15
Marker............................................................ 4.32, 6.27
Offset ............................................................... 4.3, 6.29
Regelung ......................................................... 4.7, 6.28
RF-Ausgang..................................................... 4.3, 6.29
Sweep............................................................ 4.31, 6.37
Pegeleinstellung
unterbrechungsfrei ....................................................4.5
Pegeloffset ......................................................................4.5
Periodendauer (Puls) .................................. 4.15, 4.23, 6.33
Pfad (Befehle) .................................................................5.6
Physikalische Größen .....................................................5.9
Polarität
ASK ............................................................... 4.19, 6.17
FSK................................................................ 4.20, 6.17
Pulsmodulation .............................................. 4.15, 6.32
Power On-Bit.................................................................5.20
PPE (Parallel-Poll-Enable-Register) ..............................5.20
Preset (Geräteeinstellungen).................................. 1.3, 6.47
Programmbeispiele .........................................................7.1
PTRansition-Teil............................................................5.17
Puls
Breite .................................................... 4.15, 4.23, 6.33
Periodendauer ...................................... 4.15, 4.23, 6.33
Verzögerung.......................................... 4.15, 4.23, 6.33
PULSE/VIDEO-Ausgang ............................. 1.11, 4.23, 6.12
PULSE-Eingang ..................................................... 1.7, 4.16
Pulsgenerator....................................................... 4.16, 6.33
Eingangswiderstand.............................. 4.16, 4.24, 6.32
Pulsmodulation..................................................... 4.15, 6.32
Polarität.......................................................... 4.15, 6.32
Pulsquelle
Auswahl ......................................................... 4.23, 6.12
Kurzanleitung............................................................ 5.2
Übertragungsparameter................................. 4.40, 6.46
Rückansicht .................................................................... 1.9
Rücksetzen
Geräteeinstellungen .......................................... 1.3, 6.5
Status-Reporting-System........................................ 5.24
S
Sample-and-Hold-Betrieb................................................ 4.6
Schnellauswahl
Menü ........................................................................ 3.4
Schnittstelle
Funktionen (IEC-Bus) ............................................. 5.26
Funktionen (RS-232-C)........................................... 5.29
IEC-Bus.................................................................. 5.25
Nachrichten (IEC-Bus)............................................ 5.27
RS-232-C ...................................................... 1.10, 5.28
Schrittweite
Drehknopf..................................................4.2, 4.4, 6.22
Level-Sweep..........................................4.31, 6.37, 6.43
RF-Sweep ..................................................... 4.30, 6.36
Schutzebene.......................................................... 4.43, 6.48
SCPI
Einführung ................................................................ 5.6
Version ................................................................... 6.48
Selbsttest............................................................. 4.48, 6.49
Senkrechter Strich .......................................................... 6.2
Serial Poll ..................................................................... 5.22
Serienabfrage ............................................................... 5.22
Seriennummer (Anzeige) ....................................... 4.47, 6.4
Service Request (SRQ) ...................................5.22, 6.5, 7.4
Servicedaten, Anzeige .................................................. 4.47
Service-Request-Enable-Register (SRE) ...................... 5.19
Sicherungshalter............................................................. 1.9
Signal
Steigung ........................................................ 4.50, 6.12
Softwareversion
anzeigen.......................................................... 4.47, 6.8
Spannung
externes Modulationssignal .................................... 4.11
LF-Ausgang................................................... 4.21, 6.12
Spannungsanzeige von Testpunkten ............................ 4.46
Spannweite (RF-Sweep)...................................... 4.30, 6.22
Speichern
Geräteeinstellungen ........................................ 3.15, 6.5
Menü ........................................................................ 3.4
Speicherplatz (Geräteeinstellungen) ............................. 3.15
Sperren
Anzeige ......................................................... 4.41, 6.48
Kalibrierung ............................................................ 6.48
SRE (Service-Request-Enable-Register) ...................... 5.19
SRQ (Service Request) ......................................... 5.22, 6.5
Startfrequenz
LF-Sweep ...................................................... 4.31, 6.39
RF-Sweep ..................................................... 4.29, 6.22
Startpegel (Level-Sweep) .................................... 4.31, 6.30
STATus\:OPERation-Register ...................................... 6.44
STATus\:QUEStionable-Register.................................. 6.45
Statusregister
Beschreibung ......................................................... 5.19
Übersicht ................................................................ 5.18
Status-Reporting-System.............................................. 5.16
Aufbau eines SCPI-Statusregisters ........................ 5.16
Einsatz ................................................................... 5.22
Rücksetzwerte ........................................................ 5.24
STATUS-Seite .............................................................. 4.53
Statuszeile ...................................................................... 3.1
Q
Quellwiderstand (RF-Ausgang) .............................. 4.9, 6.11
Queries ...........................................................................5.5
Query Error-Bit ..............................................................5.20
QUEStionable-Status-Summenbit .................................5.19
R
REF
Ein-/Ausgang .......................................... 1.9, 4.42, 6.34
Referenz
extern............................................................. 4.42, 6.34
intern.............................................................. 4.42, 6.34
REMOTE-Zustand...........................................................5.3
RF
Frequenz...................................................................4.1
Pegel ........................................................................4.3
RF-Ausgang ........................................................... 1.7, 6.11
RF-Eingang ...................................................................1.11
RF-Sweep
Marker............................................................ 4.30, 6.27
Schrittweite .................................................... 4.30, 6.36
Sweepablauf ...........................................................4.30
Verweilzeit...............................................................4.30
RF-Sweep ............................................................ 4.29, 6.35
RS-232-C
Signalleitungen .......................................................5.28
RS-232-C-Schnittstelle......................................... 1.10, 5.28
1104.3430.11
10.5
D-3
Index
R&S SMR
STB (Status-Byte) .........................................................5.19
Stern .............................................................................5.12
Stoppbit (RS-232-C)........................... 4.40, 5.29, 6.46, 6.47
Stoppegel (Level-Sweep) ..................................... 4.31, 6.30
Stoppfrequenz
LF-Sweep ...................................................... 4.32, 6.39
RF-Sweep...................................................... 4.29, 6.22
Strichpunkt ....................................................................5.12
Strings...........................................................................5.11
Summenbit ....................................................................5.17
Summenhub..................................................................4.11
Summenmodulationsgrad
Zweitonmodulation ..................................................4.11
Sweep ...........................................................................4.25
Ablauf
Level-Sweep ............................................ 4.31, 6.37
Ausgänge................................................................4.27
Austastverhalten ............................................ 4.51, 6.12
Betriebsarten...........................................................4.26
Eingänge.................................................................4.27
Level-Sweep (Pegelsweep)................... 4.31, 6.30, 6.37
LF-Sweep ...............................................................4.32
RF-Sweep............................................. 4.29, 6.21, 6.35
SYNC-Ausgang.............................................................1.11
Synchronisation (IEC-Bus) ............................................5.15
Syntaxelemente (IEC-Bus) ............................................5.12
Quelle....................................................4.16, 4.24, 6.52
XY-Schreiber .......................................................... 4.27
U
Übermodulation ............................................................ 4.11
Übersicht
Menüs .................................................................... 3.16
Modulationsquellen................................................. 4.10
Statusregister ......................................................... 5.18
Syntaxelemente...................................................... 5.12
unverträgliche Modulationen................................... 4.11
Übertragung
Parameter............................................................... 5.29
Übertragungsparameter einstellen (RS-232-C) ............... 5.4
Übertragungsrate (RS-232-C) .............................. 4.40, 6.46
Ucor (Pegelkorrektur)............................................. 4.8, 6.15
Universalbefehle ........................................................... 5.27
Unterbrechungsfreie Pegeleinstellung ......3.8, 4.44.37, 6.11
Unterdrücken
Anzeige ...................................................4.41, 6.9, 6.48
User Request................................................................ 5.22
Bit........................................................................... 5.20
T
V
Taste
[-/ ] .......................................................................... 1.5
[1x/Enter] .................................................................. 1.5
[ASSIGN] ...........................................................1.8, 3.4
[BACK]............................................................... 1.6, 3.2
[ERROR]............................................................1.7, 9.1
[FREQ]...............................................................1.4, 4.1
[G/n].......................................................................... 1.5
[HELP] ............................................................. 1.7, 4.53
[k/m].......................................................................... 1.5
[LEVEL] .............................................................1.4, 4.3
[LOCAL] .............................................................1.7, 5.4
[M/µ] ......................................................................... 1.5
[MENU 1/2] ........................................................1.8, 3.4
[MOD ON/OFF] ................................ 1.7, 3.5, 4.12, 4.49
[PRESET] ..........................................................1.3, 1.7
[RCL] ............................................................... 1.4, 3.15
[RF ON/OFF] .............................................. 1.7, 3.5, 4.9
[SAVE] ............................................................. 1.4, 3.15
[SELECT]........................................................... 1.6, 3.2
[STATUS]......................................................... 1.7, 4.53
[ / ] .......................................................................1.6
Backspace ................................................................3.6
Test
Batterie .......................................................... 4.48, 6.49
CMOS-RAM ................................................... 4.48, 6.49
EPROM.......................................................... 4.48, 6.49
Testpunkte ......................................................................6.8
interne.....................................................................4.46
Textparameter...............................................................5.10
TRIG/STOP-Eingang............................................ 1.11, 4.35
Trigger
aktive Flanke
PULSE-Eingang.............................. 4.16, 4.24, 6.52
Gatesignal............................................. 4.16, 4.24, 6.52
List ................................................................. 4.35, 6.51
Oszilloskop..............................................................4.27
Pulsmodulation ..................................... 4.16, 4.24, 6.52
1104.3430.11
V/GHz-Ausgang................................................... 1.11, 4.50
Verzögerungszeit
Doppelpuls......................................................4.16, 6.33
Puls ............................................................... 4.15, 6.33
VIDEO-Ausgang ........................................................... 4.16
Voreinstellungen (Preset) ............................................... 1.3
Vorzeichen.................................................................... 5.10
W
Wahrheitswerte............................................................... 5.9
....................................................................................... 9.1
White Space ................................................................. 5.12
X
X-AXIS-Ausgang ................................................. 1.11, 4.27
XY-Schreiber ....................................................... 4.27, 6.35
Z
Zahlenwerte........................................................... 1.5, 5.10
Zeichenkette ................................................................. 5.11
ZF-Eingang................................................................... 4.22
Zifferncursor ................................................................... 3.1
Zweitonmodulation........................................................ 4.11
10.6
D-3
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