1 GHz/3 GHz Spectrum-Analyzer HMS1000/1010 HMS3000/3010

1 GHz/3 GHz Spectrum-Analyzer HMS1000/1010 HMS3000/3010
1 GHz/3 GHz
Spectrum-Analyzer
HMS1000/1010
HMS3000/3010
Handbuch / Manual
Deutsch / English
Allgemeine Hinweise zur CE-Kennzeichnung
Hersteller
Manufacturer
Fabricant
HAMEG Instruments GmbH
Industriestraße 6
D-63533 Mainhausen
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
DECLARATION OF CONFORMITY
DECLARATION DE CONFORMITE
Die HAMEG Instruments GmbH bescheinigt die Konformität für das Produkt
The HAMEG Instruments GmbH herewith declares conformity of the product
HAMEG Instruments GmbH déclare la conformite du produit
Messkategorie / Measuring category / Catégorie de mesure: I
Überspannungskategorie / Overvoltage category / Catégorie de surtension: II
Verschmutzungsgrad / Degree of pollution / Degré de pollution: 2
Bezeichnung / Product name / Designation:
Spektrumanalysator
Spectrum Analyzer
Analyseur de spectre
Elektromagnetische Verträglichkeit / Electromagnetic compatibility /
Compatibilité électromagnétique
Typ / Type / Type:
HMS1000 / HMS1010
HMS3000 / HMS3010
HO720, HZ21
Optionen / Options / Options:
HO730, HO740
mit den folgenden Bestimmungen / with applicable regulations /
avec les directives suivantes
EMV Richtlinie 89/336/EWG ergänzt durch 91/263/EWG, 92/31/EWG
EMC Directive 89/336/EEC amended by 91/263/EWG, 92/31/EEC
Directive EMC 89/336/CEE amendée par 91/263/EWG, 92/31/CEE
EN 61326-1/A1 Störaussendung / Radiation / Emission:
Tabelle / table / tableau 4; Klasse / Class / Classe B.
Störfestigkeit / Immunity / Imunitée: Tabelle / table / tableau A1.
EN 61000-3-2/A14 Oberschwingungsströme / Harmonic current emissions /
Émissions de courant harmonique:
Klasse / Class / Classe D.
EN 61000-3-3 Spannungsschwankungen u. Flicker / Voltage fluctuations and flicker /
Fluctuations de tension et du flicker.
Datum / Date / Date
1. 10. 2009
Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG ergänzt durch 93/68/EWG
Low-Voltage Equipment Directive 73/23/EEC amended by 93/68/EEC
Directive des equipements basse tension 73/23/CEE amendée par 93/68/CEE
Unterschrift / Signature /Signatur
Angewendete harmonisierte Normen / Harmonized standards applied / Normes
harmonisées utilisées:
Holger Asmussen
Manager
Sicherheit / Safety / Sécurité: EN 61010-1:2001 (IEC 61010-1:2001)
Allgemeine Hinweise zur CE-Kennzeichnung
HAMEG Messgeräte erfüllen die Bestimmungen der EMV Richtlinie. Bei
der Konformitätsprüfung werden von HAMEG die gültigen Fachgrund- bzw.
Produktnormen zu Grunde gelegt. In Fällen wo unterschiedliche Grenzwerte
möglich sind, werden von HAMEG die härteren Prüfbedingungen angewendet.
Für die Störaussendung werden die Grenzwerte für den Geschäfts- und
Gewerbebereich sowie für Kleinbetriebe angewandt (Klasse 1B). Bezüglich
der Störfestigkeit finden die für den Industriebereich geltenden Grenzwerte
Anwen-dung.
Die am Messgerät notwendiger weise angeschlossenen Mess- und
Datenleitungen beeinflussen die Einhaltung der vorgegebenen Grenzwerte
in erheblicher Weise. Die verwendeten Leitungen sind jedoch je nach
Anwendungsbereich unterschiedlich. Im praktischen Messbetrieb sind daher
in Bezug auf Störaussendung bzw. Stör-festigkeit folgende Hinweise und
Randbedingungen unbedingt zu beachten:
1. Datenleitungen
Die Verbindung von Messger äten bz w. ihren Schnittstellen mit
externen Geräten (Druckern, Rechnern, etc.) darf nur mit ausreichend
abgeschirmten Leitungen erfolgen. Sofern die Bedienungsanleitung
nicht eine geringere maximale Leitungslänge vorschreibt, dürfen
Datenleitungen zwischen Messgerät und Computer eine Länge von
3 Metern nicht erreichen und sich nicht außerhalb von Gebäuden befinden.
Ist an einem Geräteinterface der Anschluss mehrerer Schnittstellenkabel
möglich, so darf jeweils nur eines angeschlossen sein.
Bei Datenleitungen ist generell auf doppelt abgeschirmtes Verbindungskabel zu
achten. Als IEEE-Bus Kabel ist das von HAMEG beziehbare doppelt geschirmte
Kabel HZ72 geeignet.
2. Signalleitungen
Messleitungen zur Signalübertragung zwischen Messstelle und Messgerät
sollten generell so kurz wie möglich gehalten werden. Falls keine geringere
Länge vorgeschrieben ist, dürfen Signalleitungen eine Länge von 3 Metern
nicht erreichen und sich nicht außerhalb von Gebäuden befinden.
Als Signalleitungen sind grundsätzlich abgeschirmte Leitungen (Koaxialkabel/
RG58/U) zu verwenden. Für eine korrekte Masse-verbindung muss Sorge
getragen werden. Bei Signalgeneratoren müssen doppelt abgeschirmte
Koaxialkabel (RG223/U, RG214/U) verwendet werden.
2
Änderungen vorbehalten
3. Auswirkungen auf die Messgeräte
Beim Vorliegen starker hochfrequenter elektrischer oder magne-tischer
Felder kann es trotz sorgfältigen Messaufbaues über die angeschlossenen
Messkabel zu Einspeisung unerwünschter Signal-teile in das Messgerät
kommen. Dies führt bei HAMEG Messgeräten nicht zu einer Zerstörung oder
Außerbetriebsetzung des Mess-gerätes.
Geringfügige Abweichungen des Messwertes über die vorgegebenen
Spezifikationen hinaus können durch die äußeren Umstände in Einzelfällen
jedoch auftreten.
4. Störfestigkeit von Spektrumanalysatoren
Beim Vorliegen starker hochfrequenter elektrischer oder magne-tischer
Felder, können diese Felder zusammen mit dem Messsignal sichtbar werden.
Die Einkopplung dieser Felder kann über das Versorgungsnetz, Mess- und
Steuerleitungen und/oder durch direk-te Einstrahlung erfolgen. Sowohl
das Messobjekt, als auch der Spektrumanalysator können hiervon betroffen
sein. Die direkte Ein-strahlung in den Spektrumanalysator kann, trotz
der Abschirmung durch das Metallgehäuse, durch die Bildschirmöffnung
erfolgen
HAMEG Instruments GmbH
Inhaltsverzeichnis
English
24
Deutsch
CE-Konformitätserklärung
2
Spektrum Analysator Serie HMS
4
Technische Daten
5
1
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.7
1.8
Installations- und Sicherheitshinweise
Aufstellung des Gerätes
Sicherheit
Bestimmungsgemäßer Betrieb
Umgebungsbedingungen
Gewährleistung und Reparatur
Wartung
CAT I
Netzspannung
6
6
6
6
6
7
7
7
7
2
Bezeichnung der Bedienelemente
8
3
Kurzbeschreibung der Serie HMS
10
4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
Einstellen von Parametern
Numerische Tastatur
Drehgeber
Pfeiltasten
Softmenütasten
So geben Sie einen numerischen Wert ein
10
10
10
11
11
11
5
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
5.7
Gerätefunktionen
Frequenzeinstellung (FREQ)
Frequenzdarstellbereich (SPAN)
Einstellung der Amplitudenparameter (AMPL)
Einstellung der Bandbreite (BANDW)
Einstellung des Wobbelablaufs (SWEEP)
Einstellung der Messkurve (TRACE)
Benutzung von Markern
11
11
11
11
12
12
13
13
6
6.1
5.8
5.9
6.2
6.3
6.4
Speichern/Laden von Geräteeinstellungen
Geräteeinstellungen
Peak-Search
Betrieb im Empfängermodus (Receiver-Mode)
Referenzsignale
Kurven
Bildschirmfotos
14
14
14
14
15
15
16
7
7.1
7.2
7.3
Erweiterte Bedienfunktionen
Benutzung des Hilfesystems
Einstellung des Bildschirms
Wahl der Gerätegrundeinstellung (PRESET)
17
17
17
18
8
8.1
8.2
8.3
8.4
8.5
Allgemeine Geräteeinstellungen
Spracheinstellung
Allgemeine Einstellung
Schnittstellen-Einstellung
Drucker-Einstellung
Update (Firmware / Hilfe)
18
18
18
19
19
19
9
9.1
9.2
9.3
9.4
9.5
Optionales Zubehör
20
Freischaltung des Preamplifiers HO3011
20
19‘‘ Einbausatz 4HE HZ46
20
Aufbewahrungstasche HZ99
20
Nahfeldsondensatz HZ530/HZ540
20
Spektrumsmessungen mit angeschlossener VSWRMessbrücke HZ547 (HMS1010/3010)
20
9.6
9.7
Transient Limiter HZ560
75/50-Ω-Konverter HZ575
20
20
10
10.1
10.2
10.3
10.4
10.5
10.6
Anschlüsse an der Gerätevorderseite
USB-Anschluss
PHONE-Buchse
PROBE POWER
EXTERNAL TRIGGER
OUTPUT 50Ω (Tracking Generator)
INPUT 50Ω
21
21
21
21
21
21
21
11
11.1
11.2
11.3
Anschlüsse an der Geräterückseite
USB-Anschluss
DVI-Anschluss
REF IN / REF OUT
21
21
21
21
12
Remote Betrieb
21
13
Anhang
22
Änderungen vorbehalten
3
Spektrum Analysator Serie HMS
HMS3010
1GHz [3 GHz] Spektrumanalysator
HMS1000 [HMS3000]
3GHZ Spektrumanalysator
HMS3000 ohne TG
5
Frequenzbereich 100kHz…1 GHz [3 GHz]
5
Amplitudenmessbereich -114dBm…+20dBm
DANL - 125 dBm [DANL - 135 dBm] mit Preamp. Option HO3011
5
Sweepzeit 20ms…1000s
EMV Nahfeldsondensatz
3GHz HZ550L
5
Auflösungsbandbreite 1 kHz [100 Hz]…1MHz in 1–3 Schritten,
200kHz (-3dB), zusätzlich [200 Hz], 9kHz, 120kHz, 1MHz (-6dB)
5
Spektrale Reinheit ‹ -100dBc/Hz (@100kHz)
5
Videobandbreite 10Hz…1MHz in 1-3 Schritten
5
Tracking Generator HMS1010 [HMS3010] -20dBm/0dBm
5
Eingebauter AM und FM Demodulator (int. Lautsprecher)
5
Detektoren: Auto-, Min-, Max-Peak, Sample, RMS, Quasi-Peak
VSWR-Messbrücke HZ547
5
8 Marker mit Delta Marker, diverse Peak Funktionen
5
Brilliantes 16,5cm (6,5”) TFT VGA Display, LED Backlight,
DVI Ausgang
5
3 x USB für Massen-Speicher, Drucker und Fernbedienung
optional IEEE-488 (GPIB) oder Ethernet/USB
4
Änderungen vorbehalten
Technische Daten
1GHz Spektrumanalysator HMS1000, HMS1010 (mit TG)
3GHz Spektrumanalysator HMS3000, HMS3010 (mit TG)
Marker/ Deltamarker
Anzahl der Marker:
Markerfunktionen:
Alle Angaben bei 23 °C nach einer Aufwärmzeit von 30 Minuten
Markeranzeigen:
Frequenz
Frequenzbereich:
HMS1000, HMS1010
100kHz…1GHz
HMS3000, HMS3010
100kHz…3GHz
Temperaturstabilität:
± 2ppm (0…30°C)
Alterung:
± 1ppm / Jahr
Frequenzzähler (ab SW 2.0):
Auflösung
1Hz
Genauigkeit
± (Frequenz x Toleranz der Referenz)
Spanbereich:
HMS1000, HMS1010
0Hz (Zero Span) und 1kHz…1GHz
HMS3000, HMS3010
0Hz (Zero Span) und 100Hz…3GHz
Spektrale Reinheit, SSB Phasenrauschen:
30kHz v. Träger
‹-85dBc/Hz
(500MHz, +20°C…30°C)
100kHz v. Träger
‹-100dBc/Hz
(500MHz, +20°C…30°C)
1MHz v. Träger
‹-120dBc/Hz
(500MHz, +20°C…30°C)
Sweepzeit:
Span = 0Hz
20ms…100s
Span > 0Hz
20ms…1000s, min. 20ms/600MHz
Auflösungsbandbreiten (-3 dB):
HMS1000, HMS1010
1kHz…1MHz in 1–3 Schritten, 200kHz
HMS3000, HMS3010
100Hz…1MHz in 1–3 Schritten, 200kHz
Toleranz:
≤ 300 kHz
± 5% typ.
1MHz
± 10% typ.
Auflösungsbandbreiten (-6 dB):
HMS1000, HMS1010
9kHz, 120kHz, 1MHz
HMS3000, HMS3010
200Hz, 9kHz, 120kHz, 1MHz
Videobandbreiten:
10Hz…1MHz in 1–3 Schritten
Amplitude
Anzeigebereich:
Mittlere Rauschanzeige bis +20dBm
Amplitudenmessbereich:
Typ. -114dBm…+20dBm
Max. zulässige DC am HF-Eingang: 80V
Max. Leistung am HF-Eingang:
20dBm, 30dBm für max. 3 Min.
Intermodulationsfreier Bereich:
(IM3 Produkte, 2 x –20dBm
66dB typ. (typ. +13dBm third-order
(-10dBm Ref.-Level)
intercept)
(bei Signalabstand ≤ 2MHz)
60dB typ. (+10dBm TOI)
(bei Signalabstand › 2MHz)
66dB typ. (typ. +13dBm TOI)
DANL (Displayed average noise level):
(RBW 1kHz, VBW 10Hz,
-105dBm, typ. -114dBm
Ref. Level ≤ –30dBm
10MHz…1GHz bzw. 3GHz)
Mit Preamp.
-135dBm typ. (100Hz RBW)
Eigenempfang:
(Ref.-Level ≤-20dBm,
< -80dBm
f > 30MHz, RBW ≤ 100kHz)
Nebenempfang:
(Mischerpegel ≤ -40dBm,
-70dBc typ., -55dBc (2…3GHz)
Trägerabstand › 1MHz)
2. Harmonische Empfangsfrequenz
(Mischerpegel -40dBm):
-60dBc typ.
Pegelanzeige:
Referenzpegel
-80dBm…+20dBm in 1 dB-Schritten
Anzeigebereich
100dB, 50dB, 20dB, 10dB, linear
Logarithmische
Anzeigenskalierung
dBm, dBμV, dBmV
Lineare
Anzeigenskalierung
μV, mV, V, nW, μW, mW, W
Messkurven:
1 Kurve und 1 Speicherkurve
Trace-Mathematik:
A-B (Kurve-Speicherkurve), B-A
Detektoren:
Auto-, Min-, Max-Peak, Sample, RMS,
Average, Quasi-Peak
Fehler der Pegelanzeige:
‹ 1,5dB, typ. 0,5dB
(Ref.-Level auf Ref.-Level-50dB, 20°C…30°C)
Eingänge/ Ausgänge
HF-Eingang
Eingangsimpedanz:
VSWR (10MHz…1GHz/3GHz):
Mitlaufgenerator Ausgang:
(HMS1010 / HMS3010)
Ausgangsimpedanz:
Frequenzbereich:
Ausgangspegel:
Trigger- und externer
Referenzeingang
Triggerspannung
Referenzfrequenz
Notwendiger Pegel (50Ω)
Versorgungsausgang
für Sonden:
Audioausgang (Phone):
Demodulation
Verschiedenes
Anzeige:
Save / Recall Speicher:
Trigger:
Schnittstellen:
Netzanschluss:
Leistungsaufnahme:
Schutzart:
Arbeitstemperatur:
Lagertemperatur:
Rel. Luftfeuchtigkeit:
Abmessungen (B x H x T):
Gewicht:
8
Peak, Next Peak, Minimum, Center =
Marker Frequenz, Referenzpegel =
Markerpegel, alle Marker auf Peak
Normal (Pegel), Rauschmarker,
(Frequenz)Zähler (ab SW 2.0)
N-Buchse
50Ω
‹ 1,5 typ.
N-Buchse
50Ω
5MHz…1GHz / 3GHz
-20dBm / 0dBm
BNC-Buchse, umschaltbar
TTL
10MHz
10dBm
6VDC, max. 100mA (2,5mm DIN Klinke)
3,5mm DIN Klinke
AM und FM (interner Lautsprecher)
6,5" TFT Color VGA Display
10 komplette Geräteeinstellungen
freilaufend, Video-Trigger (ab SW 2.0),
externer Trigger
Dual-Schnittstelle USB/RS-232 (HO720),
USB-Stick (Frontseite),
USB-Printer (Rückseite) ab SW 2.0,
DVI für ext. Monitor
105…253V, 50/60 Hz, CAT II
Max. 40 Watt bei 230V, 50Hz
Schutzklasse I (EN61010-1)
+5°C…+40°C
-20°C…+70°C
5%…80% (ohne Kondensation)
285 x 175x 220mm
3,6kg
Im Lieferumfang enthalten:
Netzkabel, Bedienungsanleitung, Dual-Interface
USB/RS-232 (HO720), CD, HZ21 Adapterstecker (N-Stecker auf BNCBuchse)
Optionales Zubehör:
HO3011 Preamplifier -135dBm DANL (100Hz RBW)
HO730 Dual-Schnittstelle Ethernet/USB
HO740 Schnittstelle IEEE-488 (GPIB), galvanisch getrennt
HZ547 3GHz VSWR-Messbrücke für HMS1010, HMS3010
HZ520 Ansteckantenne mit BNC Anschluß
HZ530 Nahfeldsondensatz 1GHz für EMV-Diagnose
HZ540 Nahfeldsondensatz 3GHz für EMV-Diagnose
HZ560 Transient limiter
HZ575 75/50-Ω-Konverter
HZ46 19'' Einbausatz 4HE
Änderungen vorbehalten
5
Installations- und Sicherheitshinweise
1
1.1
1.2
Installations- und Sicherheitshinweise
Aufstellung des Gerätes
Wie den Abbildungen zu entnehmen ist, lässt sich der Griff in
verschiedene Positionen schwenken:
A und B = Trageposition
C, D und E = Betriebsstellungen mit unterschiedlichem Winkel
F = Position zum Entfernen des Griffes.
G = Position unter Verwendung der Gerätefüße, Stapelposition
und zum Transport in der Originalverpackung.
STOP
Achtung!
Um eine Änderung der Griffposition vorzunehmen,
muss der Spektrumanalysator so aufgestellt sein,
dass es nicht herunterfallen kann, also z.B. auf
einem Tisch stehen. Dann müssen die Griffknöpfe
zunächst auf beiden Seiten gleichzeitig nach Außen
gezogen und in Richtung der gewünschten Position
geschwenkt werden. Wenn die Griffknöpfe während
des Schwenkens nicht nach Außen gezogen werden,
können sie in die nächste Raststellung einrasten.
Entfernen/Anbringen des Tragegriffs: In Position F kann der
Griff entfernt werden, in dem man ihn weiter herauszieht. Das
Anbringen des Griffs erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Diese Annahme ist berechtigt:
– wenn das Gerät sichtbare Beschädigungen hat,
– wenn das Gerät lose Teile enthält,
– wenn das Gerät nicht mehr arbeitet,
– nach längerer Lagerung unter ungünstigen Verhältnissen
(z.B. im Freien oder in feuchten Raumen),
– nach schweren Transportbeanspruchungen (z.B. mit einer
Verpackung, die nicht den Mindestbedingungen von Post,
Bahn oder Spedition entsprach).
1.3
C
Der Spektrumanalysator ist für den Betrieb in folgenden Bereichen bestimmt:
– Industrie-,
– Wohn-,
– Geschäfts- und Gewerbebereich,
– Kleinbetriebe.
A
G
C
D
F
B
E
1.4
D
A
G
E
Betriebspositionen
Gerätepositionen
Tragepositionen
Änderungen vorbehalten
Umgebungsbedingungen
Der zulässige Arbeitstemperaturbereich während des Betriebes
reicht von +5 °C bis +40 °C. Während der Lagerung oder des Transportes darf die Temperatur zwischen –20 °C und +70 °C betragen.
Hat sich während des Transports oder der Lagerung Kondenswasser gebildet, sollte das Gerät ca. 2 Stunden akklimatisiert werden,
bevor es in Betrieb genommen wird. Der Spektrumanalysator
ist zum Gebrauch in sauberen, trockenen Räumen bestimmt. Es
darf nicht bei besonders großem Staub- bzw. Feuchtigkeitsgehalt
der Luft, bei Explosionsgefahr sowie bei aggressiver chemischer
Einwirkung betrieben werden. Die Betriebslage ist beliebig, eine
ausreichende Luftzirkulation ist jedoch zu gewährleisten. Bei Dauerbetrieb ist folglich eine horizontale oder schräge Betriebslage
(Aufstellbügel) zu bevorzugen.
Die Lüftungslöcher dürfen nicht abgedeckt werden!
Stapelposition
Nenndaten mit Toleranzangaben gelten nach einer Aufwärmzeit
von mindestens 30 Minuten und bei einer UmgebungstemperaSTOP
6
Bestimmungsgemäßer Betrieb
ACHTUNG! Das Messgerät ist nur zum Gebrauch durch Personen bestimmt, die mit den beim Messen elektrischer Größen
verbundenen Gefahren vertraut sind. Der Spektrumanalysator
darf nur an vorschriftsmäßigen Schutzkontaktsteckdosen betrieben werden, die Auftrennung der Schutzkontaktverbindung
ist unzulässig. Der Netzstecker muss kontaktiert sein, bevor
Signalstromkreise angeschlossen werden.
B
Griff entfernen (Pos. F)
Sicherheit
Dieses Gerät ist gemäß VDE 0411 Teil 1, Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte gebaut, geprüft und hat das Werk in sicherheitstechnisch
einwandfreiem Zustand verlassen. Es entspricht damit auch
den Bestimmungen der europäischen Norm EN 61010-1 bzw.
der internationalen Norm IEC 1010-1. Um diesen Zustand zu
erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, muss
der Anwender die Hinweise und Warnvermerke beachten, die in
dieser Bedienungsanleitung enthalten sind. Gehäuse, Chassis
und alle Messanschlüsse sind mit dem Netzschutzleiter verbunden. Das Gerät entspricht den Bestimmungen der Schutzklasse
I. Die berührbaren Metallteile sind gegen die Netzpole mit 2200
V Gleichspannung geprüft. Der Spektrumanalysator darf aus
Sicherheitsgründen nur an vorschriftsmäßigen Schutzkontaktsteckdosen betrieben werden. Der Netzstecker muss eingeführt sein, bevor Signalstromkreise angeschlossen werden.
Die Auftrennung der Schutzkontaktverbindung ist unzulässig.
Wenn anzunehmen ist, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr
möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen
unabsichtlichen Betrieb zu sichern.
Installations- und Sicherheitshinweise
tur von 23 °C (Toleranz ±2°C). Werte ohne Toleranzangabe sind
Richtwerte eines durchschnittlichen Gerätes.
1.5
Gewährleistung und Reparatur
HAMEG Geräte unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle.
Jedes Gerät durchläuft vor dem Verlassen der Produktion
einen 10-stündigen „Burn in-Test“. Anschließend erfolgt ein
umfangreicher Funktions- und Qualitätstest, bei dem alle Betriebsarten und die Einhaltung der technischen Daten geprüft
werden. Die Prüfung erfolgt mit Prüfmitteln, die auf nationale
Normale rückführbar kalibriert sind. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen des Landes, in dem das
HAMEG-Produkt erworben wurde. Bei Beanstandungen wenden
Sie sich bitte an den Händler, bei dem Sie das HAMEG-Produkt
erworben haben.
bilden eine Einheit. Ein Auswechseln der Sicherung darf und
kann (bei unbeschädigtem Sicherungshalter) nur erfolgen, wenn
zuvor das Netzkabel aus der Buchse entfernt wurde. Dann muss
der Sicherungshalter mit einem Schraubendreher herausgehebelt werden. Der Ansatzpunkt ist ein Schlitz, der sich auf
der Seite der Anschlusskontakte befindet. Die Sicherung kann
dann aus einer Halterung gedrückt und ersetzt werden. Der
Sicherungshalter wird gegen den Federdruck eingeschoben,
bis er eingerastet ist. Die Verwendung ,,geflickter“ Sicherungen
oder das Kurzschließen des Sicherungshalters ist unzulässig.
Dadurch entstehende Schäden fallen nicht unter die Gewährleistung.
Sicherungstyp: Größe 5 x 20 mm;
250V~, C; IEC 127, Bl. III; DIN 41 662
(evtl. DIN 41 571, Bl. 3). Abschaltung: träge (T) 2A.
Nur für die Länder der EU:
Um den Ablauf zu beschleunigen, können Kunden innerhalb der
EU die Reparaturen auch direkt mit HAMEG abwickeln. Auch
nach Ablauf der Gewährleistungsfrist steht Ihnen der HAMEG
Kundenservice für Reparaturen zur Verfügung.
Return Material Authorization (RMA):
Bevor Sie ein Gerät an uns zurücksenden, fordern Sie bitte in
jedem Fall per Internet: http://www.hameg.com oder Fax eine
RMA-Nummer an. Sollte Ihnen keine geeignete Verpackung zur
Verfügung stehen, so können Sie einen leeren Originalkarton
über den HAMEG-Service (Tel: +49 (0) 6182 800 500, Fax: +49 (0)
6182 800 501, E-Mail: [email protected]) bestellen.
1.6
Wartung
Die Außenseite des Spektrumanalysators sollte regelmäßig mit
einem Staubpinsel gereinigt werden. Hartnäckiger Schmutz an
Gehäuse und Griff, den Kunststoff- und Aluminiumteilen lässt
sich mit einem angefeuchteten Tuch (Wasser +1% Entspannungsmittel) entfernen. Bei fettigem Schmutz kann Brennspiritus oder Waschbenzin (Petroleumäther) benutzt werden. Die
Anzeige darf nur mit Wasser oder geeignetem Glasreiniger (aber
nicht mit Alkohol oder Lösungsmitteln) gesäubert werden, sie
ist dann noch mit einem trockenen, sauberen, fusselfreien Tuch
nachzureiben. Nach der Reinigung sollte sie mit einer handelsüblichen antistatischen Lösung, geeignet für Kunststoffe,
behandelt werden. Keinesfalls darf die Reinigungsfl üssigkeit in
das Gerät gelangen. Die Anwendung anderer Reinigungsmittel
kann die Kunststoff- und Lackoberflächen angreifen.
1.7
CAT I
Dieser Spektrumanalysator ist für Messungen an Stromkreisen
bestimmt, die entweder gar nicht oder nicht direkt mit dem
Netz verbunden sind. Direkte Messungen (ohne galvanische
Trennung) an Messstromkreisen der Messkategorie II, III oder IV
sind unzulässig! Die Stromkreise eines Messobjekts sind dann
nicht direkt mit dem Netz verbunden, wenn das Messobjekt über
einen Schutz-Trenntransformator der Schutzklasse II betrieben
wird. Es ist auch möglich, mit Hilfe geeigneter Wandler (z.B.
Stromzangen), welche die Anforderungen der Schutzklasse II
erfüllen, quasi indirekt am Netz zu messen. Bei der Messung
muss die Messkategorie – für die der Hersteller den Wandler
spezifiziert hat – beachtet werden.
1.8
Netzspannung
Das Gerät arbeitet mit 50 und 60 Hz Netzwechselspannungen
im Bereich von 105V bis 253V. Eine Netzspannungsumschaltung
ist daher nicht vorgesehen. Die Netzeingangssicherung ist von
außen zugänglich. Netzstecker-Buchse und Sicherungshalter
Änderungen vorbehalten
7
Kurzbeschreibung der Bedienelemente
2 Bezeichnung der Bedienelemente
Abschnitt B (Data):
Dieser Abschnitt beinhaltet die Einstellmöglichkeiten via
Tastatur und Einheitstasten.
B
Geräte-Frontseite
(HMS1010 unterscheidet sich im Frequenzbereich;
HMS3000 / HMS1000 ohne Tracking Generator)
1 Display (TFT)
6,5“ VGA TFT Display
2 Interaktive Softmenütasten (Tasten)
Direkte Erreichbarkeit aller relevanten Funktionen
3 POWER (Taste)
19
20
21
22
Netzschalter zum Ein- und Ausschalten des Gerätes
19 Numerische Tastatur (Tasten)
Abschnitt A :
Dieser Abschnitt beinhaltet das Parameterauswahlmenü.
Einstellung sämtlicher Betriebsparameter mit Einheiten
20 BACK (Taste)
4 AMPL (Taste beleuchtet)
Rückgängig machen von Eingaben
Einstellung der Amplitudenparameter
21 CANCEL (Taste)
5 SPAN (Taste beleuchtet)
Einstellung des zu analysierenden Frequenzdarstellbereichs
6 FREQ (Taste beleuchtet)
Beendet den Bearbeitungsmodus
22 ENTER (Taste)
Bestätigung bzw. Übernahme der eingestellten Parameter
Einstellung der Frequenz
7 TRACE (Taste beleuchtet)
Konfiguration der Messdatenerfassung und -analyse
8 SWEEP (Taste beleuchtet)
Einstellung von Ablaufzeit (Sweep Time) und der Triggerquelle
9 BANDW (Taste beleuchtet)
Einstellung der Auflösebandbreite und der Videobandbreite
10 LINES (Taste beleuchtet)
Konfiguration von Anzeige- und Grenzwertlinien
Abschnitt C (Variation):
Dieser Abschnitt beinhaltet die
Einstellung via Drehgeber
oder Pfeiltasten.
C
23 Drehgeber
Drehknopf zum Einstellen und
Bestätigen der Sollwerte bzw.
der Menüpunkte durch Druck
24 Pfeiltasten (Tasten)
Einstellung der
Signalparameter
24 23 24
11 MEAS (Taste beleuchtet)
Durchführung erweiterter Messungen
12 DISPLAY (Taste beleuchtet)
Einstellung der Anzeige
13 PEAK SEARCH (Taste beleuchtet)
Anzeige von Messwertspitzen
Abschnitt D (General):
Dieser Abschnitt beinhaltet die allgemeinen Geräteeinstellungen.
D
14 MARKER > (Taste beleuchtet)
Suchfunktionen der Messmarken
25
26
27
28
29
15 MARKER (Taste beleuchtet)
Auswahl und Positionierung der absoluten und relativen
Messmarken
16 MODE (Taste beleuchtet)
Umschaltung zwischen SWEEP- und RECEIVER-Mode
17 PRESET (Taste)
Rücksetzen des Gerätes in den Grundzustand
18 AUTO TUNE (Taste)
Automatische Einstellung der Geräteparameter
8
Änderungen vorbehalten
25 FILE/PRINT (Taste beleuchtet)
Ermöglicht das Abspeichern von Geräteeinstellungen,
Kurven, Bildschirmfotos oder den Ausdruck auf einem
Drucker
26 SETUP (Taste beleuchtet)
Zugriff auf allgemeine Geräteeinstellungen
27 HELP (Taste beleuchtet)
Integrierte Hilfeanzeige
Kurzbeschreibung der Bedienelemente
1
2
3
4
5
6
7
8
11
14
9 10
12 13
15 16
17
18
A
B
C
D
E
30
31
32
33
28 SAVE/RECALL (Taste beleuchtet)
Laden und Abspeichern von Geräteeinstellungen, Referenzkurven, Kurven und Bildschirmfotos
29 REMOTE (Taste beleuchtet)
Umschalten zwischen Tastenfeld und externer Ansteuerung
34
35
Geräte-Rückseite
36 Anschluss der Stromversorgung mit Sicherung
37 Interface
HO720 Dual-Schnittstelle (USB/RS-232) im Lieferumfang
enthalten
38 DVI (Buchse)
Anschluss externer Monitore und Projektoren
Abschnitt E :
Dieser Abschnitt bietet eine Reihe von Anschlüssen.
39 USB-Anschluss
30 USB-Anschluss
40 REF IN (BNC-Buchse)
Frontseitiger USB-Anschluss zum Abspeichern von Parametern
Referenzeingang
41 REF OUT (BNC-Buchse)
31 PHONE
(Buchse)
Kopfhöreranschluss für 3,5 mm Klinkenstecker;
Impedanz > 8 Ω
Referenzausgang
36
37
38
39
32 PROBE POWER (Buchse)
Stromversorgungsanschluß (6 VDC) für Sonden
(2,5 mm Klinkenstecker)
33 External TRIGGER (BNC-Buchse)
BNC-Eingang für externes Triggersignal
34 OUTPUT 50 Ω
Tracking Generator (N-Buchse)
(HMS3000 / HMS1000 besitzen diese Buchse nicht)
35 INPUT 50 Ω
Eingangs-N-Buchse
40
41
Änderungen vorbehalten
9
Kurzbeschreibung der Serie HMS
3 Kurzbeschreibung der Serie HMS
Mit der Serie HMS kommen 4 neue TFT Spektrum Analysatoren auf den Markt, die je nach Budget mit und ohne Tracking
Generator einen Bereich bis 1 oder 3GHz abdecken und durch
die hohe Eingangsempfindlichkeit, die spektrale Reinheit, die
umfangreichen RBW (Resolution Bandwith) Filter sowie die
eingebaute Quasi-Peak Funktion ideal für Pre-Compliance-,
Labor- und Produktionsanwendungen geeignet sind.
HMS1000 und HMS3000 verfügen über einen Frequenzbereich
von 100kHz bis 1GHz bzw. 3GHz. Beide Geräte werden für Vierpolmessungen auch als HMS1010 bzw. HMS3010 mit Tracking
Generator angeboten. Der Amplitudenmessbereich erstreckt
sich von -114dBm bis +20dBm (1kHz RBW) und kann mit Hilfe
des optionalen Preamplifiers auf -135dBm (100Hz) erweitert
werden. Die Spektrale Reinheit ist bei 100kHz Trägerabstand
besser als -100dBc/Hz.
Die Serie HMS verfügt trotz des großen 6,5-Zoll VGA-TFT-Displays über sehr kompakte Abmessungen und kann dank der
Stapelbarkeit sehr platzsparend mit allen anderen Hameg Geräten kombiniert werden. Über den DVI-Ausgang ist neben einem
Beamer auch ein handelsüblicher TFT-Monitor anschließbar
– das kann besonders für manuelle Abgleichplätze bei 19Zoll-Montage hilfreich sein. Neben den drei USB-Anschlüssen
für Massenspeicher, Drucker und Fernsteuerzwecke wird
optional auch eine IEEE-488- oder Ethernet/USB-Schnittstelle
angeboten.
4 Einstellen von Parametern
Zur Einstellung von Signalparametern stehen 3 Möglichkeiten
zur Verfügung:
– numerische Tastatur
– Drehgeber
– Pfeiltasten
Der jeweilige Menüpunkt wird mit den Softmenütasten ausgewählt.
4.1
Abb. 3.1: Frequenz-Auswahlmenü
Besonderer Wert wurde auf umfangreiche und praxisgerechte
Filterbandbreiten gelegt. So deckt der HMS3000 den Bereich 100Hz
bis 1 MHz (-3dB) in einer 1-3 Stufung und zusätzlich für Pre-Compliance Messungen die Bandbreiten 200Hz, 9kHz, 120kHz, 1MHz
(-6dB) ab. Auch die Detektoren Auto-, Min-, Max-Peak, Sample,
RMS und Quasi-Peak sowie die eingebauten AM- und FM Demodulatoren (Kopfhörerausgang) gehören zur Standardausstattung. 8
Marker einschließlich Delta Marker sowie diverse Peak Funktionen
verkürzen die Analyse und Auswertungszeit.
Numerische Tastatur
Die einfachste Weise einen Wert exakt und schnell einzugeben
ist die Eingabe über die numerische Tastatur. Bei der Eingabe
über die Tastatur wird der eingegebene Zahlenwert übernommen, indem eine Taste mit der zugehörigen Einheit GHz
(-dBm), MHz (dBm), kHz (dB..) oder Hz (dB..) bestätigt wird.
Vor Bestätigung der Parametereinheit kann bei Falscheingabe jeder Wert durch die Taste BACK gelöscht werden. Das
Bearbeitungsfenster bleibt hierbei bestehen. Mit der Taste
CANCEL kann die Eingabe von Parametern beendet werden.
Das Bearbeitungsfenster wird geschlossen.
Abb. 4.1: Numerische
Tastatur mit Einheiten und
Bearbeitungs-tasten
4.2
Abb. 3.2: Messfunktionen mit bis zu 8 Markern
10
Änderungen vorbehalten
Drehgeber
Die Signalparameter können ebenfalls mit dem Drehgeber
verändert werden. Durch Rechtsdrehen des Drehgebers wird
der Sollwert erhöht, durch Linksdrehen verringert. Durch
Drücken des Drehgebers können, wie bei der ENTER-Taste
auch, Werte bestätigt werden. Dimensionslose Werte, wie z.B.
bei der Display-Einstellung, werden ausschließlich mit dem
Drehgeber verändert.
Gerätefunktionen
4.3
Pfeiltasten
Die Einstellung der Signalparameter kann zusätzlich mit den
Pfeiltasten erfolgen. Mit kann der Wert erhöht, mit verringert werden.
4.4
Der Frequenzdarstellbereich (= Span) ist der Bereich um die
Mittenfrequenz, den ein Spektrumanalysator am Bildschirm
anzeigt. Der zu wählende Darstellbereich hängt von dem zu
untersuchenden Signal ab. Sinnvollerweise sollte er mindestens
doppelt so groß wie die belegte Bandbreite des Signals sein.
Die Serie HMS bietet bei der Spektrumsdarstellung Spans zwischen 1kHz und 1GHz (HMS1000/1010) bzw. 100Hz und 3GHz
(HMS3000/3010) an. Bei 0Hz Span (Zero Span) wird der Zeitverlauf des Signals angezeigt. Der Spektrumanalysator misst
den Signalpegel nur auf der eingestellten Mittenfrequenz. Die
Einstellung erfolgt wie in Kap. 4 beschrieben. Um den gesamten
Frequenzbereich von 100kHz bis 1GHz bzw. 3GHz auf Knopfdruck einzustellen, ist der Softmenüpunkt FULL vorgesehen.
Die Softmenütaste LAST stellt die vorherige Frequenzeinstellung wieder her.
So geben Sie einen numerischen Wert ein
5.3
–
Wählen Sie mit Hilfe der grauen Softmenütasten ihren
Menüpunkt.
–
Geben Sie den Parameterwert über die Tastatur ein oder
verstellen den Wert mit dem Drehgeber.
–
Nach Eingabe über die Tastatur die entsprechende Einheitstaste drücken.
Frequenzeinstellung (FREQ)
Durch Druck auf die Taste FREQ gelangt man in das Frequenzeinstellungsmenü. Hier kann die Mittenfrequenz und die Startbzw. Stoppfrequenz eingestellt werden. Die Einstellung erfolgt
wie in Kap. 4 beschrieben. Die Schrittweite der Mittenfrequenz
kann mit CF-STEPSIZE variiert werden. Durch Druck auf diese
Softmenütaste öffnet sich das Einstellungsmenü:
–
–
–
–
0.1 x SPAN (Grundeinstellung): erfolgt die Frequenzfortschaltung in 10% des Frequenzdarstellbereichs
(= 1 Teilstrich der vertikalen Skalierung).
0.5 x SPAN: erfolgt die Frequenzfortschaltung in 50% des
Frequenzdarstellbereichs (= 5 Teilstriche der vertikalen
Skalierung).
Einstellung der Amplitudenparameter
(AMPL)
Über die Taste AMPL erfolgen die Einstellungen aller Pegelanzeige bezogenen Einstellungen. Der Softmenüpunkt Referenzpegel (REF. PEGEL) entspricht der obersten Raster-Linie
im Messwertdiagramm. Die Einstellung erfolgt wie in Kap. 4
beschrieben. Mit dem Referenzpegel wird die Verstärkung des
Eingangssignals bis zur Anzeige eingestellt. Bei niedrigen Referenzpegeln ist die Verstärkung hoch, so dass auch schwache
Signale gut sichtbar angezeigt werden. Bei starken Eingangssignalen ist der Referenzpegel hoch einzustellen, damit sie
den Signalzweig des Analysators nicht übersteuern und die
Anzeige des Signals innerhalb des Darstellbereichs bleibt. Bei
einem Spektrum mit vielen Signalen sollte der Referenzpegel
mindestens so groß sein, dass alle Signale innerhalb des Darstellbereichs sind.
Der Empfängereingang kann durch einen falsch eingestellten Referenzpegel übersteuert werden.
5 Gerätefunktionen
5.1
Frequenzdarstellbereich (SPAN)
Softmenütasten
Mit den grauen Softmenütasten am rechten Bildschirmrand
kann das angezeigte Menüfeld im Display bedient werden. Die
Einstellung des jeweiligen, angewählten Parameters erfolgt
durch die numerische Tastatur oder dem Drehgeber. Ist ein
Menüfeld mit den Softmenütasten ausgewählt, so wird dieser
Punkt blau markiert und ist somit aktiviert für die Parametereingabe. Wenn eine Gerätefunktion wegen einer speziellen
Einstellung nicht verfügbar ist, wird die dazugehörige Softmenütaste deaktiviert und die Beschriftung grau dargestellt.
4.5
5.2
Die Grundeinstellung (EINHEIT) des Referenzpegels ist die
Einheit
dBm. Es kann zusätzlich die Einheit dBμV nach AktiSTOP
vierung der Softmenütaste mit dem Drehgeber ausgewählt
werden. Der Messbereich (BEREICH) bestimmt die Auflösung
der Pegelachse des Messdiagramms. In der Grundeinstellung
ist die Skalierung der Pegelachse in dB. Der Messbereich ist
10dB pro Unterteilung (10dB/DIV). Für höhere visuelle Auflösung der Pegelachse bietet der Spektrumanalysator auch
die Bereiche 5dB/DIV, 2 dB/DIV und 1dB/DIV an. Eine erhöhte
Auflösung erhöht jedoch nicht die Genauigkeit, sondern dient
nur der besseren Ablesbarkeit der Messkurve.
Direkt gekoppelt an den Referenzpegel ist die Einstellung der
HF-Dämpfung am Eingang des Spektrumanalysators. Dabei
verfügt das Gerät über zwei verschiedene Modi der Kopplung:
–
–
LOW NOISE (möglichst hohe Empfindlichkeit)
LOW DISTORTION (möglichst niedrige Intermodulationsprodukte)
SET TO CENTER: Frequenzfortschaltung mit der Frequenz
der augenblicklichen Mittenfrequenz; diese Einstellung ist
insbesondere zur Messung von Oberwellen geeignet; mit
jeder Frequenzfortschaltung springt die Mittenfrequenz
auf die nächste Oberwelle.
Diese sind über die Softmenütaste ATT-EINSTELLUNG einzustellen. Im Mode LOW DISTORTION wird eine 10dB höhere
HF-Dämpfung eingestellt.
MANUAL: beliebige Schrittweite wählbar; Untersuchung
von Spektren mit regelmäßigen Frequenzabständen einfach
möglich.
Der Vorverstärker (Preamplifier) kann hier mit der entsprechenden Softmenütaste an- bzw. ausgeschaltet werden (siehe
Kap. 9.1 zur Freischaltung des optionalen Preamplifiers).
Änderungen vorbehalten
11
Gerätefunktionen
5.4
Einstellung der Bandbreite
(BANDW)
Spektrumanalysatoren besitzen die Eigenschaft, dass sie die
Frequenzanteile eines Signals als Frequenzspektrum auflösen
können. Das Auflösungsvermögen ist durch die Auflösungsbandbreite bestimmt. Zusätzlich bieten die Spektrumanalysatoren eine umschaltbare Videobandbreite an. Das Gerät wählt
automatisch (bei Bedarf auch manuelle Einstellung möglich)
eine langsamere Sweepzeit, wenn bei einer gewählten RBW
der Span zu groß eingestellt wurde (vorausgesetzt die SpanEinstellungen stehen nicht auf manuell).
Die Videobandbreite bestimmt die Glättung der Messkurve
durch Befreiung von Rauschen. Diese wird durch die Grenzfrequenz des Tiefpassfilters bestimmt, mit der die Videospannung
gefiltert wird, bevor sie zur Anzeige gelangt. Im Gegensatz zur
Auflösungsbandbreite trägt die Videobandbreite nicht zum
Auflösungsvermögen des Spektrumanalysators bei.
STOP
Ist bei manueller Eingabe ein zu großer Span oder eine
zu hohe Sweepzeit gewählt, so werden die Amplituden
nicht pegelkorrekt angezeigt. In einem solchen Falle
warnt die rote „UNCAL“-Anzeige. Der Span muss
dann reduziert werden, bis die „UNCAL“-Anzeige
verschwindet.
Abb. 5.1: Sinussignal moduliertes HF-Signal und das entsprechende Videosignal im Zeitbereich.
Durch Druck auf die Taste BANDW gelangen Sie in das Einstellungsmenü der Bandbreiten. Die Auflösungsbandbreite (RBW)
bzw. die Videobandbreite (VBW) können in den spezifizierten
Grenzen eingestellt werden. Folgende Schrittweiten stehen zur
Auswahl zur Verfügung:
RBW
100 Hzk
200 Hzk
1 kHz
3 kHz
10 kHz
30 kHz
100 kHz
200 kHz
300 kHz
1MHz
VBW
10 Hzk
30 Hzk
100 Hzk
300 Hzk
1 kHz
3 kHz
10 kHz
30 kHz
100 kHz
300 kHz
1 MHz
3 MHz
Tabelle 5.1: Einstellungsmöglichkeiten für RBW bzw. VBW
Zusätzlich kann bei beiden Bandbreiten eine automatische
Einstellung (AUTO RBW / AUTO VBW) mit der entsprechenden
Softmenütaste gewählt werden. Die Einstellung der Parameter
erfolgt mit dem Drehgeber.
12
Änderungen vorbehalten
Abb. 5.2: Auswahlmöglichkeiten RBW
5.5
Einstellung des Wobbelablaufs
(SWEEP)
Bei Frequenzdarstellbereichen f 1 0 ist die Sweepzeit die Zeit,
in der ein Spektrumanalysator den darzustellenden Frequenzbereich durchfährt, um das Spektrum zu messen. Dabei sind
bestimmte Randbedingungen (z.B. eingestellte Auflösungsbandbreite) für eine richtige Anzeige zu beachten.
Durch Druck der Taste SWEEP gelangt man in das Auswahlmenü. Die SWEEPZEIT kann in den spezifizierten Grenzen
variiert werden. Die Einstellung der Parameter erfolgt wie in
Kap. 4 beschrieben. Um den Anwender bei der Einstellung der
Sweepzeit zu unterstützen, kann eine automatische Kopplung
der Sweepzeit an die eingestellte Auflösungsbandbreite und
den Span mit entsprechender Softmenütaste AUTO gewählt
werden. Bei automatischer Kopplung wird immer die kürzest
mögliche Sweepzeit für eine richtige Anzeige von Sinussignalen
im Spektrum eingestellt.
Die Serie HMS wobbelt in der Grundeinstellung kontinuierlich
über den gewählten Frequenzbereich, d.h. wenn ein Sweep
beendet ist, wird ein Neuer begonnen. Die Messkurve wird
dabei jedes Mal neu gezeichnet. Ist eine kontinuierliche Wobbelung nicht gewünscht (z. B. wenn in Verbindung mit einem
Triggerereignis ein einmaliger Vorgang aufgezeichnet werden
soll), gibt es die Möglichkeit der Einstellung eines einzelnen
Sweeps (EINZELN). Bei Wahl des Single-Sweeps wobbelt der
Spektrumanalysator einmalig über den Frequenzbereich oder
stellt einmalig im Zero-Span das Video-Zeitsignal dar. Erst
durch erneutes Drücken auf den Softkey EINZELN wiederholt
das Gerät die Messung.
Zusätzlich werden im Softmenü TRIGGER verschiedene Triggerfunktionen angeboten, um auf Ereignisse zu reagieren:
–
FREILAUF: ein neuer Sweep beginnt, wenn der vorhergehende beendet ist (Grundeinstellung).
–
EXTERN und EXTERN : der Sweep wird durch die positive oder negative Flanke eines externen Triggersignals
gestartet; das externe Triggersignal wird über die BNCBuchse EXTERNAL TRIGGER zugeführt (Schaltschwelle
eines TTL-Signals)
Die Auswahl eines Triggers erfolgt mit der entsprechenden
Softmenütaste.
Gerätefunktionen
5.6
Einstellung der Messkurve (TRACE)
Durch Druck auf die Taste TRACE gelangt man in das Einstellungsmenü. Die Darstellung einer Messkurve kann auf
verschiedene Weisen erfolgen (TRACE MODE):
–
CLEAR / WRITE (Grundeinstellung): die vorgehende Messkurve während eines neuen Sweeps wird gelöscht.
–
MAX HOLD: Maximalwerterfassung aus der gerade gemessenen und allen vorhergehenden Messkurven; mit MAX HOLD
können intermittierende Signale im Spektrum oder der Maximalwert bei schwankenden Signalen gut gefunden werden.
–
MIN HOLD: Minimalwerterfassung aus der gerade gemessenen und allen vorhergehenden Messkurven; mit MIN HOLD
können Sinussignale aus dem Rauschen hervorgehoben
werden oder intermittierende Signale unterdrückt werden.
–
–
AVERAGE: Mittelwertbildung des Pegels aus aufeinanderfolgenden Messkurven; die Mittelwertbildung erfolgt in der
Grundeinstellung pixelweise und gleitend über die letzten
Messkurven; Average-Mode ist somit geeignet Sinussignale
nahe dem Rauschen besser sichtbar zu machen (ab SoftwareVersion 1.2 auf www.hameg.com/downloads verfügbar).
STOP
5.6.1
Der Spektrumanalysator kann eine gespeicherte Messkurve von
der aktiven Messkurve subtrahieren und die Differenz auf dem
Display darstellen. Ist unter TRACE MEMORY eine Messkurve
gespeichert, so kann durch Drücken der Softmenütaste TRACE
MATH die Differenz aus der im Speicher abgelegten Messkurve
und der aktiven Messkurve angezeigt werden. Zum Ausblenden
der gespeicherten Messkurve wieder die Softmenütaste TRACE
MATH drücken und AUS auswählen. Erweiterte Funktionen
(TRACE SETUP) und die Speichermathematik werden mit
einem Softwareupdate V1.2 auf www.hameg.com/downloads
verfügbar sein.
Detektoren
Ein Detektor bewertet die Videospannung eines Spektrumanalysators bevor sie angezeigt wird. Er wirkt immer pixelweise
auf die Messkurve, d. h. er bestimmt die Art wie der Pegelwert
eines Pixels erzeugt wird. Durch Druck auf die Softmenütaste
DETEKTOR gelangt man in ein Einstellungsmenü, wo man
verschiedene Detektoren auswählen kann:
–
AUTO PEAK: der Spektrumsanalysator zeigt bei jedem Pixel
den Maximalwert und den Minimalwert des Pegels aus dem
Frequenzbereich an, der durch das entsprechende Pixel
angezeigt wird; kein Signal geht verloren; bei schwankenden
Signalpegeln (Rauschen) zeigt die Breite der Messkurve die
Schwankungsbreite des Signals an (Grundeinstellung).
–
SAMPLE: zeigt nur einen beliebigen Messpunkt des Spektrums innerhalb eines Anzeigepixels an; der Sample Detektor sollte immer bei der Messung bei Span = 0 Hz verwendet
werden, da nur damit der Zeitverlauf des Videosignals richtig
dargestellt werden kann. Kann zur Rauschleistungsmessung genutzt werden; bei der Messung von Signalspektren
können bei Spans, die größer als die (Auflösebandbreite x
501) sind, Signale verloren gehen.
–
MAX PEAK: liefert im Gegensatz zum Auto-Peak-Detektor
nur den Maximalwert des Spektrums innerhalb eines Pixels
der Messkurve (z.B. Messung von pulsartigen Signalen oder
FM-modulierten Signalen)
–
MIN PEAK: liefert den Minimalwert des Spektrums innerhalb eines Pixels der Messkurve; Sinussignale werden
pegelrichtig dargestellt während rauschartige Signale
unterdrückt werden (z.B. Sinussignale aus dem Rauschen
hervorheben)
VIEW: friert die gerade angezeigte Messkurve ein; die Messung
wird abgebrochen; somit ist zum Beispiel die Auswertung gemessener Spektren mit dem Marker nachträglich möglich.
Durch die Unterfunktion TRACE MEMORY kann eine Messkurve in den Hintergrund-Messkurvenspeicher übernommen
und zum Vergleich mit der aktuellen Messkurve durch Druck
auf die Softmenütaste SHOW MEMORY angezeigt werden. Die
gespeicherte Messkurve ist immer durch ihre weiße Farbe
gekennzeichnet, so dass sie leicht von der aktuellen Messkurve
unterscheidbar ist. Zum Ausblenden der gespeicherten Messkurve die Softmenütaste SHOW MEMORY erneut drücken.
Die Messkurve im Speicher (Memory Trace) legt der
Spektrumanalysator im Bildspeicher als Bitmap ab.
Er passt daher die Speicherkurve nicht an einen geänderten Referenzpegel oder Frequenzdarstellbereich
an.
5.7
Benutzung von Markern
Zur Auswertung einer Messkurve bietet die Serie HMS mehrere
Marker und Delta-Marker an. Die Marker sind immer an die
Messkurve gebunden und zeigen die Frequenz und den Pegel
an der jeweiligen Stelle der Messkurve an. Die Frequenzposition des Markers ist durch ein Pfeilsymbol gekennzeichnet. Die
numerischen Werte für die Frequenz und den Pegel sind am
Bildschirm oben dargestellt. Die Einheit des Pegels ist durch
die eingestellte Einheit des Referenzpegels bestimmt.
Auswählbar sind hier 8 verschiedene Marker, die mit Hilfe des
Drehgebers ausgewählt werden können. Dementsprechend
kann mit der Softmenütaste POSITION die Frequenzposition
auf der Kurve gewählt werden. Die einzelnen Marker können
mit der entsprechenden Softmenütaste an- bzw. ausgeschaltet
werden.
Abb. 5.3: Anzeige einer Mess- und gespeicherten Referenzkurve
Der Pegel des Delta-Markers ist immer relativ zum Hauptmarker, d.h. die Pegeleinheit ist immer dB. Die Frequenzangabe
für den Deltamarker bezieht sich immer auf den Bezugsmarker
(Marker 1) und zeigt den Abstand zu diesem Marker an. DeltaMarker werden mit einem Softwareupdate V1.2 auf www.hameg.
com/downloads verfügbar sein.
Änderungen vorbehalten
13
Gerätefunktionen
5.8
Auto Tune
Bei Benutzung der Markerfunktion wird das angezeigte Signal
durch Druck auf die Taste AUTO TUNE auf dem Bildschirm
skaliert. Diese Funktion wird ab einem Softwareupdate V1.2
auf www.hameg.com/downloads verfügbar sein.
5.9
Peak-Search
Die sogenannte Peak-Search-Taste ermöglicht dem Anwender
die Anzeige des nächsten maximalen Messwertausschlages.
Durch Druck auf die Softmenütaste PEAK kann dieser Ausschlag sichtbar gemacht werden. Erweiterte Funktionen werden
mit einem Softwareupdate V1.2 auf www.hameg.com/downloads
verfügbar sein.
5.10 Betrieb im Empfängermodus
(Receiver-Mode)
Durch Drücken der Taste MODE gelangt man in das Auswahlmenü, in dem man den Empfängermodus anschalten kann. Der
Spektrumanalysator verhält sich hierbei wie ein Empfänger, der
auf einer vorgegebenen Frequenz den Pegel misst. Die wichtigsten Einstellungen der Messparameter, wie z.B. Frequenz,
Amplitude oder Auflösungsbandbreite, sind können über die
entsprechenden Tasten eingegeben werden. Im Empfängermodus stehen die gleichen Bandbreiten wie im Analysatorbetrieb
zur Verfügung. Zusätzlich sind die Bandbreiten 200 Hz, 9 kHz,
120 kHz und 1MHz (-6dB) für Störemissionsmessungen nach
CISPR verfügbar. Ein Detektor (Spitzenwert (Peak), Effektivwert(RMS) oder Quasi-Peak-Detektor) wird über die Taste FREQ und
die Softmenütaste DETEKTOR eingestellt. Die Messzeit ist die
Zeit, in der der Spektrumanalysator Messwerte sammelt und
entsprechend dem gewählten Detektor zu einem Anzeigeergebnis zusammenfasst.
Die Serie HMS bietet unter dem Softmenüpunkt AUDIO einen
AM- und FM-Hördemodulator zum Abhören von modulierten
Signalen an. Das demodulierte Signal kann mit dem Kopfhörer
oder über einen integrierten Lautsprecher abgehört werden.
Der Kopfhörer wird an der Kopfhörerbuchse (3,5 mm-Klinkenbuchse) angeschlossen. Wird ein Kopfhörer benutzt, ist
der interne Lautsprecher deaktiviert. Mit der entsprechenden
Softmenütaste kann die Demodulation an- bzw. ausgeschaltet
und die Lautstärke reguliert werden.
6 Speichern/Laden von Geräteeinstellungen
Die Serie HMS kann 5 verschiedene Arten von Daten abspeichern:
– Geräteeinstellungen
– Referenzsignale
– Kurven
– Bildschirmfotos
– Formelsätze
Von diesen Datenarten lassen sich nur Kurven und Bildschirmfotos auf einem angeschlossenen USB-Stick abspeichern. Alle
Anderen lassen sich sowohl auf einem USB-Stick, als auch intern
in nichtflüchtigen Speichern im Gerät ablegen.
6.1
Geräteeinstellungen
Das Hauptmenü für Speicher und Ladefunktionen rufen Sie durch
Druck auf die Taste SAVE/RECALL auf. Hier erscheint zunächst
die Unterteilung, welche Datenarten gespeichert und geladen
werden können. Das Drücken auf die Taste neben dem obersten
Menüpunkt GERÄTEEINST. öffnet das entsprechende Menü.
Abb. 6.1: Basismenü für Geräteeinstellungen
In diesem Menü können Sie durch Druck auf die entsprechende
Taste das Menü zum Abspeichern, den Dateimanager zum
Laden und das Menü zum im- und exportieren der Geräteeinstellungen aufrufen. Zusätzlich bietet der Menüpunkt STANDARDEINST. die Möglichkeit, die werksseitig vorgegebenen
Standardeinstellungen zu laden. Der Druck auf die Menütaste
SPEICHERN öffnet das Speichermenü.
Abb. 6.2: Geräteeinstellungen speichern
14
Änderungen vorbehalten
Speichern/Laden von Geräteeinstellungen
Hier können Sie den Speicherort (Interner Speicher, vorderer
USB- oder hinterer USB-Anschluss) wählen, einen Dateinamen
sowie einen Kommentar einfügen und mit dem Druck auf die
Softmenütaste neben dem Menü SPEICHERN entsprechend die
Einstellungen sichern. Um abgespeicherte Einstellungsdateien
wieder zu laden, wählen Sie im Geräteeinstellungshauptmenü
den Menüpunkt LADEN durch Druck der entsprechenden Softmenütaste. Es öffnet sich der Dateimanager, in welchem Sie mit
den Menütasten und dem Universalknopf navigieren können.
6.2
Referenzsignale
Referenzen sind Datensätze, die aus den Einstellungsinformationen bestehen. Diese können Sie sowohl intern als auch extern
abspeichern und zurückladen. Das Hauptmerkmal von Referenzen ist, dass beim Speichern und Rückladen alle Informationen übertragen werden und damit immer das Ursprungssignal
mit seinen Werten verglichen werden kann. Wenn Sie die SAVE/
RECALL-Taste drücken und den Menüpunkt REFERENZEN
wählen, können Sie in das Menü IMPORT/EXPORT wechseln.
Hier erscheint das Standardmenü des Dateimanagers, in dem
Sie zwischen internem Speicher und externen USB-Sticks Referenzen kopieren können (Beschreibung siehe Kap. 5.1).
6.3
Kurven
Kurven können nur auf extern angeschlossene USB-Sticks (nicht
intern) in den folgenden Formaten abgespeichert werden:
HAMEG Binärformat: In einer Binärdatei kann jeder beliebige
Bytewert vorkommen. Die aufgenommenen Kurvendaten werden ohne Zeitbezug abgespeichert.
Abb. 6.3: Geräteeinstellungen laden
Wählen Sie den Speicherort, von dem Sie die Einstellungsdatei
laden wollen im Dateimanager aus und laden die Geräteeinstellungen durch Drücken der Softmenütaste LADEN. Der Dateimanager
bietet Ihnen auch die Möglichkeit, einzelne Einstellungsdateien
aus dem internen Speicher zu löschen. Wenn Sie einen USB Stick
angeschlossen haben und als Speicherort auswählen, können
Sie zusätzlich noch Verzeichnisse wechseln und löschen. Um
Geräteeinstellungen zu im- oder exportieren muss ein USB Stick
angeschlossen sein, sonst ist das Menü nicht auswählbar. Ist
diese Voraussetzung erfüllt, öffnet das Drücken der Taste neben
IMPORT/EXPORT ein Menü, um Geräteeinstellungenzwischen dem
internen Speicher und einem USB Stick zu kopieren.
CSV (Comma Separated Values): In CSV Dateien werden die
Kurvendaten in Tabellenform abgespeichert. Die unterschiedlichen Tabellenzeilen sind durch ein Komma voneinander
getrennt.
HRT (HAMEG Reference Time): Dateien mit dieser Endung sind
Referenzkurven des Zeitbereichs. Wird die dargestellte Kurve
in dieses Format gespeichert, so kann sie im Referenzenmenü verwendet werden. Mit dem HRT-Format können Sie auch
Dateien erzeugen, die über das Referenzmenü zurück in den
Spektrumanalysator geladen werden können.
Um Kurven abzuspeichern drücken Sie die SAVE/RECALL-Taste
und wählen im Hauptmenü den Menüpunkt KURVEN durch
Drücken der zugehörigen Softmenütaste.
Abb. 6.5: Menü zum Abspeichern von Kurven
Abb. 6.4: IMPORT / EXPORT Menü für Geräteeinstellungen
Wählen Sie die Quelle in dem Menü, welches sich nach dem
Drücken der Taste neben dem Menüpunkt Quelle öffnet (zum
Beispiel INTERN). Wählen Sie das Ziel (zum Beispiel VORN)
nach demselben Verfahren. Wenn Sie jetzt die Taste neben
IMPORT/EXPORT drücken, wird gemäß der Voreinstellung die
gewählte Einstellungsdatei kopiert. (in diesem Beispiel vom
internen Speicher auf einen USB-Stick). Sie können sowohl vom
internen auf den externen Speicher und umgekehrt kopieren.
Bei zwei angeschlossenen USB-Sticks, funktioniert dies auch
zwischen diesen beiden.
In dem sich öffnenden Menü können Sie an oberster Stelle
wählen, ob Sie den USB-Anschluss an der Front- oder der
Rückseite des Gerätes als Ziel nutzen. Diese Wahl ist möglich,
wenn in dem jeweiligen Anschluss ein USB-Stick erkannt
wurde. Wenn Sie diese Auswahl bei angeschlossenem Stick
durch Druck auf die Menütaste treffen, öffnet sich beim ersten
Mal der Dateimanager inklusive dem entsprechenden Menü,
mit dem ein Zielverzeichnis ausgewählt oder erstellt werden
kann. Die Wahl des Zielverzeichnisses bestätigen Sie mit OK und
gelangen wieder in das KURVEN-Speicher-Menü. Der Druck
auf die Taste neben dem zweiten Menüpunkt (KURVE) aktiviert
Änderungen vorbehalten
15
Speichern/Laden von Geräteeinstellungen
diesen (wird blau hinterlegt) und ermöglicht die Auswahl des
Kanals, den Sie als Kurve abspeichern wollen mit dem Universalknopf. Es kommen nur die Kanäle in die Auswahl, die auch
eingeschaltet sind.
Das Drücken der Menütaste neben DATEINAME öffnet das
Nameneingabemenü. Menü einen Namen eingeben und
mit ANNEHMEN bestätigen können. Automatisch erscheint
wieder das KURVEN-Speichern-Menü. Zusätzlich kann bei
Kurven ein Kommentar abgespeichert werden. Der Druck auf
die entsprechende Menütaste neben KOMMENTAR öffnet das
Kommentareingabefenster. Nach Eingabe des Kommentares
und dem Bestätigen mit der Menütaste ANNEHMEN, erscheint
wieder das KURVEN-Speichern-Menü. Wenn Sie diese Eingaben
alle gemacht haben, wird nach dem Drücken der Menü-Taste
neben SPEICHERN die gewählte Kurve entsprechend den Einstellungen abgespeichert.
6.4
Bildschirmfotos
Die wichtigste Form des Abspeicherns im Sinne der Dokumentation ist das Bildschirmfoto. Die Einstellungen zu Speicherort
und Format sind nur möglich, wenn Sie mindestens einen
USB-Stick angeschlossen haben. Das Einstellen erfolgt in dem
Menü, welches sich öffnet, wenn Sie die SAVE/RECALL-Taste
auf dem Bedienfeld und anschließend die Menütaste zu BILDSCHIRMFOTO drücken.
Abb. 6.7: Speichern und Laden Menü
Wählen Sie jetzt die gewünschte Art der zu speichernden Daten durch Drücken der entsprechenden Softmenütaste aus (in
unserem Beispiel BILDSCHIRMFOTO), um in das Einstellungsmenü zu gelangen.
Abb. 6.8: Einstellungsmenü eines Bildschirmfotos
Abb. 6.6: Bildschirmfoto-Menü
In diesem Menü können Sie den Speicherort (entsprechend den
angeschlossenen USB-Stick’s) mit der obersten Menütaste
wählen. Bei erstmaliger Auswahl erscheint der Dateimanager zur Anlage und Auswahl des Zielverzeichnisses. Nach
erfolgter Eingabe dieser Informationen erscheint wieder das
BILDSCHIRMFOTO-Speicher-Menü. Der zweite Menüpunkt
DATEINAME ermöglicht die Eingabe eines Namen über das
entsprechende Namen-Eingabe-Menü, welches sich automatisch bei Anwahl dieses Menüpunktes öffnet. Wenn Sie FORMAT
mit der entsprechenden Menütaste anwählen, steht Ihnen
folgende Formate zur Auswahl: BMP = Windows Bitmap (unkomprimiertes Format) und GIF. Der Druck auf die Taste neben
dem Menüeintrag SPEICHERN löst eine sofortige Speicherung
des aktuellen Bildschirms an den eingestellten Ort, mit dem
eingestellten Namen und Format aus.
Achten Sie darauf, dass im obersten Menü der SPEICHERORT
Vorn steht (durch Druck auf die Softmenütaste öffnet sich ein
Menü, in welchem Sie diese Einstellungen gegebenenfalls vornehmen können). Dazu muss ein USB-Stick vorn eingesteckt
sein. Sie können der Zieldatei einen Namen mit maximal 7 Buchstaben vorgeben. Dazu wählen Sie den Menüpunkt Dateiname
und geben mit Hilfe des Universalknopfes und der Taste CURSOR
SELECT den Namen vor (in unserem Beispiel „SCR“).
6.4.1 Beispiel eines Bildschirmfotos
Um die gewünschten Daten speichern zu können, müssen Sie
die Art und das Speicherziel festlegen. Verbinden Sie zunächst
einen USB-Stick (siehe 8.1. USB-Anschluss) mit dem vorderen
USB-Anschluss Ihres Spektrumanalysators. Drücken Sie nun die
Taste SAVE/RECALL, um das entsprechende Menü zu öffnen.
16
Änderungen vorbehalten
Abb. 6.9: Dateinamenvergabe
Erweiterte Bedienfunktionen
Nach Drücken der Softmenütaste neben dem Menüpunkt ANNEHMEN, hat der Spektrumanalysator den Namen übernommen und geht zurück in das Einstellungsmenü. Dort können
Sie sofort das aktuelle Bild abspeichern, indem Sie die Softmenütaste SPEICHERN drücken. Sie können auch im Menü eine
Ebene zurückgehen (mit der untersten Menu OFF-Taste) und
dort den Menüpunkt TASTE FILE PRINT wählen. Im folgenden
Menü drücken Sie die Softmenütaste neben BILDSCHIRMFOTO
und weisen damit die Funktion Bildschirmausdruck mit den
vorgenommenen Einstellungen der Taste FILE/PRINT zu. Nun
sind Sie in der Lage, zu jedem Zeitpunkt und aus jedem Menü
heraus einen Bildschirmausdruck als Bitmap-Datei auf Ihrem
USB-Stick einfach durch Drücken der FILE/PRINT Taste zu
generieren.
7 Erweiterte Bedienfunktionen
7.1
Benutzung des Hilfesystems
Die integrierte Hilfe aktivieren Sie durch Druck auf die HELPTaste im Bereich GENERAL des Bedienfeldes. Es wird ein
Fenster mit den Erklärungstexten geöffnet. Jetzt können Sie
die Taste oder das Softmenü aufrufen, zu dem oder der Sie
Hilfe benötigen. Der Text im Hilfefenster wird dynamisch mit
den Beschreibungen der jeweils aufgerufenen Einstellung oder
Funktion aktualisiert. Wenn Sie die Hilfe nicht mehr benötigen,
schalten Sie diese durch Druck auf die HELP-Taste wieder aus.
Damit erlischt die Taste und das Textfenster für die Hilfe wird
geschlossen.
7.2
Einstellung des Bildschirms
Durch Drücken der Taste DISPLAY gelangt man ins Einstellmenü des Bildschirms. Hier haben Sie mehrere Einstellungen
zur Auswahl:
Abb. 6.10: Einstellungen der Taste FILE/PRINT
–
TRACE: Einstellung der Leuchtintensität (0…100%) des angezeigten Spektrums; durch Druck auf die erste Softmenütaste kann die Verfolgung an- bzw. ausgeschaltet werden
–
BACKLIGHT: Einstellung der Leuchtintensität (10…100%)
des Bildschirmes
–
GRID: Einstellung der Leuchtintensität (0…100%) der Rasteranzeige; unter dem Softmenüpunkt GRID SETUP können
Sie entweder ein Fadenkreuz, Rasterlinien oder kein Raster
mit der entsprechenden Softmenütaste auswählen; ebenso
kann die Beschriftung des Rasters (SCALA) ein- bzw. ausgeschaltet werden; die Softmenütaste LED HELL. variiert
die Helligkeit der LED-Anzeigen zwischen Hell und Dunkel;
dies betrifft alle hinterleuchteten Tasten und alle sonstigen
Anzeige-LED‘s auf der Frontseite.
–
TRANSPARENCY: Einstellung der Transparenz (0…100%)
der Rasterbeschriftung
Abb. 7.1: Einstellungsmenü des Bildschirms (DISPLAY)
Ist der jeweilige Softmenüpunkt aktiv, so wird der Hintergrund
blau hinterlegt. Die Einstellung der Parameterwerte erfolgt
mit dem Drehgeber. Befinden Sie sich in einem Untermenü,
so gelangen Sie durch erneutet Druck auf die DISPLAY-Taste
eine Ebene zurück.
Änderungen vorbehalten
17
Erweiterte Bedienfunktionen
7.3
Wahl der Gerätegrundeinstellung (PRESET)
Durch Druck auf die Taste PRESET nimmt der Spektrumanalysator die Grundeinstellung an. Damit kann, ausgehend von definierten Messparametern, eine neue Konfiguration eingegeben
werden, ohne dass ein Parameter aus einer vorhergehenden
Einstellung noch aktiv ist.
Center-Frequenz:
1,5GHz (HMS3000/3010)
500MHz (HMS1000/1010)
Span:
3GHz (HMS3000/3010)
1GHz (HMS1000/1010)
8 Allgemeine Geräteeinstellungen
Wichtige Grundeinstellungen wie die Sprache der Benutzeroberfläche und Hilfe, allgemeine Einstellungen sowie Schnittstelleneinstellungen erreichen Sie in dem Menü, welches sich
nach Drücken der SETUP-Taste im Bereich GENERAL des
Bedienfeldes öffnet. Durch Druck auf die Softmenütaste MENU
OFFgelangt man eine Ebene zurück.
8.1
Spracheinstellung
Die Serie HMS bietet die Menü- bzw. Hilfetexte in vier verschiedenen Sprachen an:
Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch
Durch Druck auf die Softmenütaste LANGUAGE gelangen Sie
in die Sprachauswahl. Die jeweilige Sprache ist aktiv, wenn der
Menüpunkt blau hinterlegt ist.
8.2
Allgemeine Einstellung
8.2.1 Uhr stellen
Durch Druck auf die Softmenütaste UHR STELLEN gelangt man
in das Einstellungsmenü der Uhr bzw. des Datums, welches die
Ausgaben auf einen Drucker oder abgespeicherte Datensätze
mit einem Datums- und Zeitstempel versieht. Das Datum und
die Uhrzeit können durch den Benutzer neu eingestellt werden.
Das Datum bzw. die Zeit können Sie mit Hilfe des Drehgebers
einstellen. Der jeweilige Softmenüpunkt ist aktiv, wenn dieser
blau hinterlegt ist. Mit ÜBERNEHMEN können die Datums- bzw.
Zeitparameter übernommen werden.
8.2.2 SOUND
Die Serie HMS bietet die Möglichkeit im Fehlerfall ein Signal
auszugeben, welcher unter FEHLERTON ein- bzw. ausgeschaltet werden kann. Der Kontroll- bzw. Fehlerton ist aktiv geschaltet, wenn der entsprechende Menüpunkt blau hinterlegt ist.
8.2.3 Gerätename
In diesem Menüpunkt kann ein Gerätename vergeben werden.
Durch Druck auf die Softmenütaste erscheint ein Tastenfeld.
Mit Hilfe des Drehgebers können die Buchstaben ausgewählt
werden. Die Bestätigung des jeweiligen Buchstabens erfolgt mit
Hilfe der ENTER-Taste (Vorgehensweise siehe Kap. 6.4.1).
Abb. 8.1: Geräteinformationen
18
Änderungen vorbehalten
Allgemeine Geräteeinstellungen
8.2.4 About
Über diesen Softmenüpunkt können Sie die Geräteinformationen, wie z.B Seriennummer, Software-Version etc., abrufen.
8.3
Schnittstellen-Einstellung
Unter diesem Softmenüpunkt können die Settings für:
–
–
–
die Dualschnittstelle HO720 USB/RS-232 ( Baudrate, Anzahl
der Stopp-Bits, Parity, Handshake On/Off),
LAN- Interface HO730 (IP Adresse, Sub Net Mask etc. siehe
Bedienungsanleitung HO730) und
die IEEE-488 GPIB Schnittstelle HO740 (GPIB-Adresse)
eingestellt werden. Die entsprechende Schnittstelle, die zur
Kommunikation genutzt werden will, wird mit der entsprechenden Softmenütaste ausgewählt. Die benötigten Schnittstellenparameter werden unter dem Softmenüpunkt PARAMETER
eingestellt.
8.4
Datei auf dem Stick gesucht und die Informationen der neu zu
installierenden Firmware auf dem Stick unter der Zeile NEU:
angezeigt. Sollte Ihre Firmware auf dem Gerät der aktuellsten
Version entsprechen, so wird die Versionsnummer rot angezeigt, ansonsten erscheint die Versionsnummer grün. Nur in
diesem Falle sollten Sie die Aktualisierung durch Drücken der
Softmenütaste AUSFÜHREN starten. Wenn Sie die Hilfe aktualisieren oder eine zusätzliche Hilfesprache hinzufügen möchten,
so wählen Sie HILFE in dem Aktualisierungsmenü. Nun werden
im Informationsfenster neben den installierten Sprachen mit
der Datumsinformation die entsprechenden Informationen zu
den verfügbaren Sprachen auf dem Stick angezeigt. Mit dem
Softmenü lassen sich Sprachen hinzufügen, entfernen oder
aktualisieren. Bitte beachten Sie das Datumsformat (JJJJMM-TT), welches bei der mehrsprachigen Hilfe der ISO Norm
8601 folgt.
Drucker-Einstellung
Die Serie HMS unterstützt die Ausgabe des Bildschirminhalts
auf einen angeschlossenen Drucker. Unterstützt werden USBDrucker mit Postscript.
8.5
Sie können sich die aktuelle Firmware unter www.hameg.com
herunterladen. Die Firmware ist in eine ZIP-Datei gepackt.
Wenn Sie die ZIP-Datei heruntergeladen haben, entpacken Sie
diese auf einen USB Stick (siehe 6.1 USB-Anschluss) in dessen
Basisverzeichnis. Anschließend verbinden Sie den Stick mit
dem USB Port am Spektrumanalysator und drücken die Taste
SETUP im GENERAL-Bedienfeldabschnitt. In dem Menü wählen Sie mit der entsprechenden Softmenütaste UPDATE aus.
Nach Anwahl dieses Menüpunktes öffnet sich ein Fenster, in
welchem die aktuell installierte Firmwareversion mit Angabe
der Versionsnummer, des Datums und der Buildinformation
angezeigt wird.
Abb. 8.3: Informationsfenster Hilfe-Update
Abb. 8.2: Aktualisierungsmenü Firmware
Nun wählen Sie, welche Aktualisierung Sie vornehmen möchten,
die Firmware oder die Hilfe. Wenn beides aktualisiert werden
soll, so empfiehlt es sich, zuerst die Firmware auf den neuesten Stand zu bringen. Nachdem Sie mit der Softmenütaste die
Firmwareaktualisierung gewählt haben, wird die entsprechende
Änderungen vorbehalten
19
Optionales Zubehör
9 Optionales Zubehör
9.1
9.5
Spektrumsmessungen mit angeschlossener
VSWR-Messbrücke HZ547 (HMS1010/3010)
Freischaltung des Preamplifiers HO3011
Der Preamplifier für die Serie HMS (DANL -135dBm typ. / 100
RBW) wird im Setup-Menü unter dem Softmenüpunkt UPDATE
freigeschaltet. Die Vorgehensweise des Updates erfahren Sie
in Kap. 8.5 (gleiche Vorgehensweise wie bei einem FirmwareUpdate). Dieses optionale Zubehör ist nicht im Lieferumfang
enthalten und kann zusätzlich erworben werden.
9.2
19‘‘ Einbausatz 4HE HZ46
Zum Einsatz in Rack-Systeme bietet HAMEG einen Einbausatz
für die Spektrumanalysatoren an. Technische Details und
Einbaubeschreibung finden Sie in dem Manual HZ46 auf http://
www.hameg.com/downloads.
9.3
Aufbewahrungstasche HZ99
Die Transporttasche HZ99 dient dem Schutz Ihres Spektrumanalysators und ist ab Lager lieferbar.
Abb. 9.2: VSWR-Messbrücke HZ547 für HMS1010/3010
Zur Bestimmung des Stehwellenverhältnisses (VSWR = Voltage
Standing Wave Ratio) und des Reflexionsfaktors (Reflection
Coefficient) von Messobjekten mit einer Impedanz von 50Ω kann
die optional erhältliche HAMEG Messbrücke HZ547 verwendet
werden. Typische Messobjekte sind z.B. Dämpfungsglieder,
Abschlusswiderstände, Frequenzweichen, Verstärker, Kabel
oder Mischer. Der Messbereich ist von 150kHz...1GHz bzw.
100kHz…3GHz (HMS3010) spezifiziert. Technische Daten und
den Messaufbau finden Sie in dem Manual HZ547 auf http://
www.hameg.com.
9.6
Transient Limiter HZ560
Der Transient Limiter HZ560 dient zum Schutz des Eingangskreises von Spektrumanalysatoren und Messempfängern,
insbesondere bei Verwendung einer Netznachbildung (z.B.
HM6050). Technische Daten finden Sie in dem Manual HZ560
auf http://www.hameg.com/downloads.
9.7
Abb. 9.1: Aufbewahrungstasche HZ99
9.4
Nahfeldsondensatz HZ530/HZ540
Die Sonden haben je nach Typ eine Bandbreite von 100kHz bis
1GHz bzw. ! 1MHz bis 3GHz. Sie sind in modernster Technologie
aufgebaut, und GaAs-FET sowie monolitische integrierte Mikrowellen Schaltungen (MMIC) sorgen für Rauscharmut, hohe
Verstärkung und Empfindlichkeit. Der Anschluß der Sonden an
Spektrumanalysator, Meßempfänger oder Oszilloskop erfolgt
über ein BNC-Koaxial bzw. SMA/N-Kabel. Die in den Sonden
schon eingebauten Vorverstärker (Verstärkung ca. 30dB) erübrigen den Einsatz von externen Zusatzgeräten. Die Sonden
werden entweder durch einsetzbare Batterien/Akkus betrieben
(HZ530) oder können direkt aus dem HAMEG Spektrumanalysator mit Spannung versorgt werden (HZ540). Die schlanke
Bauform erlaubt guten Zugang zur prüfenden Schaltung auch
in beengter Prüfumgebung.
Der HZ530- oder HZ540-Sondensatz besteht aus drei aktiven
Breitbandsonden für die EMV-Diagnose bei der Entwicklung
elektronischer Baugruppen und Geräte auf Laborebene. Er
enthält eine aktive Magnetfeldsonde (H-Feld-Sonde), einen
aktiven E-Feld-Monopol und eine aktive Hochimpedanzsonde.
Technische Daten finden Sie in dem Manual HZ530 oder HZ540
auf http://www.hameg.com/downloads.
20
Änderungen vorbehalten
75/50-Ω-Konverter HZ575
Der Konverter HZ575 wird benutzt, um mit einem Spektrumanalysator, der einen 50-Ω-Eingang besitzt, an einem 75-Ω-System
angepasst messen zu können. Der 75-Ω-Eingang ist AC-gekoppelt, der 50-Ω-Output ist DC-gekoppelt. Der Invers-Betrieb
ist ebenfalls möglich. Man kann mit einem HF-Generator, der
einen 50-Ω-Ausgang besitzt, in den Konverter auf der N-Seite
einspeisen. Technische Daten finden Sie in dem Manual HZ575
auf http://www.hameg.com/downloads.
Remote Betrieb
10 Anschlüsse an der Gerätevorderseite
11 Anschlüsse an der Geräterückseite
10.1 USB-Anschluss
11.1 USB-Anschluss
Über den USB-Anschluss an der Fronseite des Gerätes können
Sie mittels eines FAT oder FAT32 formatierten USB-Massenspeichers ein Software-Update der HMS Firmware durchführen.
Eine genaue Beschreibung des Firmware-Updates finden Sie
unter Kap. 8.5..
Die fest eingebaute USB-Schnittstelle an der Rückseite kann für
einen USB-Drucker verwendet werden (siehe Kap. 8.4).
10.2 PHONE-Buchse
Das dieser Buchse entnehmbare Signal kommt von einem AMDemodulator und erleichter z.B. bei EMV-Voruntersuchungen
die Identifizierung eines Störers. Wird am Eingang des Spektrumanalysators eine Antenne angeschlossen, so kann im
Receiver-Mode (siehe Kap. 5.9) mit der Mittenfrequenzeinstellung CENTER auf einen Sender abgestimmt werden (die Demodulation muss hierbei eingeschaltet sein). Hierbei sind u.U.
länderspezifische, gesetzliche Bestimmungen zu beachten.
10.3 PROBE POWER
Dieser Anschluss kann als Stromversorgung (6 VDC) von z.B.
HAMEG-Sonden genutzt werden. Der Pluspol liegt am Innenanschluss, max. dürfen 100 mA entnommen werden. Der
Außenanschluss ist mit dem Gehäuse (Messbezugspotential)
und darüber mit Schutzerde (PE) verbunden.
10.4 EXTERNAL TRIGGER
Die Eingangsbuchse für externe Trigger wird zur Steuerung
der Messung mittels eines externen Signals benutzt. Als Spannungspegel werden TTL-Pegel benutzt.
11.2 DVI-Anschluss
Auf der Rückseite des Spektrumanalysators befindet sich die
standardmäßige DVI Buchse zum Anschluss externer Monitore
und Projektoren.
11.3 REF IN / REF OUT
Zur weiteren Erhöhung der Frequenzstabilität kann der interne
Oszillator der Serie HMS durch einen externen Oszillator ersetzt
werden. Dieser wird an die auf der Geräterückseite befindliche
Buchse für die externe Referenz [10 MHz REF IN/ REF OUT]
angeschlossen. Die externe Referenzfrequenz muss dazu den
im Datenblatt vorgegebenen Spezifikationen für Frequenzgenauigkeit und Amplitude entsprechen.
Die Umschaltung zwischen interner und externer Referenzfrequenz kann über die Taste SETUP mit der Softmenütaste REF.
FREQUENZ (extern/intern) erfolgen.
12 Remote Betrieb
Die HMS-Serie ist standardmäßig mit einer HO720 USB/RS-232
Schnittstelle ausgerüstet. Die Treiber für diese Schnittstelle
finden sie sowohl auf der dem Spektrumanalysator beigelegten
Produkt-CD, als auch auf http://www.hameg.com.
10.5 OUTPUT 50Ω (Tracking Generator)
Der Ausgang des Mitlaufgenerators (nur die Geräte HMS1010
und HMS3010) ist über ein Kabel mit N-Stecker an das Messobjekt anzuschließen. Ein Testsignal mit einem Spektrum von
5 MHz bis 1 GHz bzw. 3 GHz ist verfügbar.
Um eine erste Kommunikation herzustellen, benötigen Sie ein
serielles Kabel (1:1) und ein beliebiges Terminal Programm
wie z.B. Windows HyperTerminal, das bei jedem Windows Betriebssystem (außer Windows Vista) enthalten ist. Eine detaillierte Anleitung zur Herstellung der ersten Verbindung mittels
Windows HyperTerminal finden sie in unserer Knowledge Base
unter http://www.hameg.com/hyperterminal.
10.6 INPUT 50Ω
Ohne Eingangssignal-Abschwächung dürfen ±25 VDC nicht
überschritten werden. Mit Eingangsabschwächung 10 bis 50 dB
sind max. +20 dBm zulässig. Der Außenanschluss der Buchse
ist mit dem Gehäuse und damit mit Schutzerde verbunden.
Überschreiten der Grenzwerte kann zur Zerstörung der Eingangsstufe führen.
Zur externen Steuerung verwendetet die Serie HMS die Skriptsprache SCPI (= Standard Commands for Programmable
Instruments). Mittels der mitgelieferten USB/RS-232 DualSchnittstelle (optional Ethernet/USB oder IEEE-488 GPIB)
haben Sie die Möglichkeit, Ihr HAMEG-Gerät extern über eine
Remote-Verbindung (Fernsteuerung) zu steuern. Dabei haben
sie auf nahezu alle Funktionen Zugriff, die Ihnen auch im manuellen Betrieb über das Front-Panel zur Verfügung stehen. Ein
Dokument mit einer detaillierten Auflistung der unterstützten
SCPI-Kommandos ist unter http://www.hameg.com als PDF
zum Download verfügbar.
Änderungen vorbehalten
21
Anhang
12 Anhang
Abbildungsverzeichnis
Abb. 3.1: Frequenz-Auswahlmenü
Abb. 3.2: Messfunktionen mit bis zu 8 Markern
Abb. 4.1:
Numerische Tastatur mit Einheiten und
Bearbeitungstasten
Sinussignal moduliertes HF-Signal und das
entsprechende Videosignal im Zeitbereich.
Abb. 5.2: Auswahlmöglichkeiten RBW
Abb. 5.3: Anzeige einer Mess- und gespeicherten
Referenzkurve
10
10
10
Abb. 5.1:
Abb. 6.1:
Abb. 6.2:
Abb. 6.3:
Abb. 6.4:
12
12
13
14
14
15
Abb. 6.5:
Abb. 6.6:
Abb. 6.7:
Abb. 6.8:
Abb. 6.9:
Abb. 6.10:
Basismenü für Geräteeinstellungen
Geräteeinstellungen speichern
Geräteeinstellungen laden
IMPORT / EXPORT Menü für
Geräteeinstellungen
Menü zum Abspeichern von Kurven
Bildschirmfoto-Menü
Speichern und Laden Menü
Einstellungsmenü eines Bildschirmfotos
Dateinamenvergabe
Einstellungen der Taste FILE/PRINT
Abb. 7.1:
Einstellungsmenü des Bildschirms (DISPLAY)
17
15
15
16
16
16
16
17
Abb. 8.1: Geräteinformationen
Abb. 8.2: Aktualisierungsmenü Firmware
Abb. 8.3: Informationsfenster Hilfe-Update
18
19
19
Abb. 9.1: Aufbewahrungstasche HZ99
Abb. 9.2: VSWR-Messbrücke HZ547 für HMS1010/3010
20
20
22
Änderungen vorbehalten
Anhang
Änderungen vorbehalten
23
Hersteller
Manufacturer
Fabricant
HAMEG Instruments GmbH
Industriestraße 6
D-63533 Mainhausen
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
DECLARATION OF CONFORMITY
DECLARATION DE CONFORMITE
Die HAMEG Instruments GmbH bescheinigt die Konformität für das Produkt
The HAMEG Instruments GmbH herewith declares conformity of the product
HAMEG Instruments GmbH déclare la conformite du produit
Messkategorie / Measuring category / Catégorie de mesure: I
Überspannungskategorie / Overvoltage category / Catégorie de surtension: II
Verschmutzungsgrad / Degree of pollution / Degré de pollution: 2
Bezeichnung / Product name / Designation:
Spektrumanalysator
Spectrum Analyzer
Analyseur de spectre
Elektromagnetische Verträglichkeit / Electromagnetic compatibility /
Compatibilité électromagnétique
Typ / Type / Type:
HMS1000 / HMS1010
HMS3000 / HMS3010
HO720, HZ21
Optionen / Options / Options:
HO730, HO740
mit den folgenden Bestimmungen / with applicable regulations /
avec les directives suivantes
EMV Richtlinie 89/336/EWG ergänzt durch 91/263/EWG, 92/31/EWG
EMC Directive 89/336/EEC amended by 91/263/EWG, 92/31/EEC
Directive EMC 89/336/CEE amendée par 91/263/EWG, 92/31/CEE
EN 61326-1/A1 Störaussendung / Radiation / Emission:
Tabelle / table / tableau 4; Klasse / Class / Classe B.
Störfestigkeit / Immunity / Imunitée: Tabelle / table / tableau A1.
EN 61000-3-2/A14 Oberschwingungsströme / Harmonic current emissions /
Émissions de courant harmonique:
Klasse / Class / Classe D.
EN 61000-3-3 Spannungsschwankungen u. Flicker / Voltage fluctuations and flicker /
Fluctuations de tension et du flicker.
Datum / Date / Date
1. 10. 2009
Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG ergänzt durch 93/68/EWG
Low-Voltage Equipment Directive 73/23/EEC amended by 93/68/EEC
Directive des equipements basse tension 73/23/CEE amendée par 93/68/CEE
Unterschrift / Signature /Signatur
Angewendete harmonisierte Normen / Harmonized standards applied / Normes
harmonisées utilisées:
Holger Asmussen
Manager
Sicherheit / Safety / Sécurité: EN 61010-1:2001 (IEC 61010-1:2001)
24
Content
Deutsch
3
9.6
9.7
Transient Limiter HZ560
75/50-Ω-Converter HZ575
41
41
10
10.1
10.2
10.3
10.4
10.5
10.6
41
41
41
41
41
41
41
11
11.1
11.2
11.3
Rear panel connections
USB connector
DVI connector
REF IN / REF OUT
42
42
42
42
12
Remote Control
42
13
Appendix
42
24
Spectrum Analyzer: Series HMS
26
27
1
1.1
1.2
1.3
1.4
1.5
1.6
1.7
1.8
28
28
28
28
28
29
29
29
29
2
30
3
32
4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
32
32
32
32
33
33
5
5.1
5.2
5.3
5.4
5.5
5.6
5.7
5.8
5.9
33
33
33
33
33
34
34
35
35
35
6
6.1
6.2
6.3
6.4
36
36
36
37
37
7
7.1
7.2
39
39
39
8
8.1
8.2
8.3
8.4
8.5
39
39
39
40
40
40
9
9.1
9.2
9.3
9.4
9.5
40
40
40
40
41
41
25
HMS Series
HMS3010
1GHz [3 GHz] Spectrum Analyzer
HMS1000 [HMS3000]
VSWR Test Unit HZ547
26
Marker / Deltamarker
Number of marker:
Marker functions:
20ms…100s
20ms…1000s, min. 20ms/600MHz
1kHz…1MHz in 1–3 steps, 200kHz
100Hz…1MHz in 1–3 steps, 200kHz
± 5% typ.
± 10% typ.
9kHz, 120kHz,1MHz
200Hz, 9kHz, 120kHz, 1MHz
10Hz…1MHz in 1–3 steps
-105dBm, typ. -114dBm
-135dBm typ. (100Hz RBW)
‹ -80dBm
-70dBc typ., -55dBc (2…3GHz)
N socket
50Ω
‹ 1,5 typ.
N socket
50Ω
5MHz…1GHz/3GHz
-20dBm/0dBm
BNC female, selectable
TTL
10MHz
10dBm
6VDC, max. 100mA (2,5mm DIN jack)
3,5mm DIN jack
AM and FM (internal speaker)
27
1
1.1
1.2
STOP
Safety
1.3
Griff entfernen (Pos. F)
B
C
A
G
C
D
F
B
1.4
E
D
A
G
E
Betriebspositionen
Tragepositionen
Gerätepositionen
28
Ambient conditions
Stapelposition
1.5
1.6
Maintenance
1.7
CAT I
1.8
Mains voltage
29
Area B (Data):
This area includes the Einstellmöglichkeiten via
Tastatur und Einheitstasten.
B
20
21
22
3 POWER (button)
4 AMPL (illuminated button)
6 FREQ (illuminated button)
10 LINES (illuminated button)
Measuring value peak display
25
26
27
28
29
14 MARKER > (illuminated button)
2
3
4
5
6
7
8
11
14
9 10
12 13
15 16
17
18
A
B
C
D
E
30
31
32
33
29 REMOTE (illuminated button)
34
35
38 DVI (connector)
40 REF IN (BNC socket)
Front USB port for storing parameters
41 REF OUT (BNC socket)
BNC input for external trigger signal
36
37
38
39
34 OUTPUT 50 Ω
40
41
31
4.1
Numerical keyboard
4.2
Knob
4.3
32
Instrument functionsn
4.4
4.5
–
–
–
5.3
5 Instrument functions
5.1
–
–
–
5.2
5.4
33
Instrument functions
STOP
VBW
10 Hzk
30 Hzk
100 Hzk
300 Hzk
1 kHz
3 kHz
10 kHz
30 kHz
100 kHz
300 kHz
1 MHz
3 MHz
5.6
Table 5.1: Available RBW and VBW settings
–
–
–
–
5.5
–
5.7
5.8
STOP
–
–
Peak-Search
5.9
35
6.1
Instrument settings
Fig. 6.3: Loading instrument settings
Fig. 6.1: Basic menu for instrument settings
Fig. 6.4: IMPORT / EXPORT menu for instrument settings
6.2
Fig. 6.2: Saving instrument settings
6.3
Waveforms
6.4
Screenshots
37
Fig. 6.9: Defining file names
Fig. 6.7: Save/Load menu
38
General instrument settings
7 Extended operating modes
7.1
7.2
Display settings
–
–
8 General instrument settings
8.1
8.2
–
Language settings
Basic settings
Fig. 7.1: Display settings menu (DISPLAY)
7.3
39
General instrument settings
8.3
8.4
Printer settings
8.5
9.1
9.2
9.3
Front panel connections
9.4
9.5
9.6
Transient Limiter HZ560
9.7
75/50-Ω-Converter HZ575
41
Rear panel connections
11 Rear panel connections
13 Appendix
11.1 USB connector
Fig. 3.1:
Fig. 3.2:
32
32
Fig. 4.1:
32
Fig. 5.1:
Fig. 5.2:
Fig. 5.3:
12 Remote Control
42
34
34
35
Fig. 6.1:
Fig. 6.2:
Fig. 6.3:
Fig. 6.4:
Fig. 6.5:
Fig. 6.6:
Fig. 6.7:
Fig. 6.8:
Fig. 6.9:
Fig. 6.10:
36
36
36
36
37
37
38
38
38
38
Fig. 7.1:
39
39
40
40
Fig. 9.1:
Fig. 9.2:
40
41
Appendix
43
Oscilloscopes
Spectrum Analyzer
Power Supplies
Modular System
Series 8000
Programmable Instruments
Series 8100
42- 3000- 0020
HAMEG Instruments GmbH
Industriestraße 6
D-63533 Mainhausen
Tel +49 (0) 61 82 800-0
Fax +49 (0) 61 82 800-100
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