Datenblatt deutsch

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4 Installation der Hardwareoptionen

Einführung

Wenn Sie mehr als eine Option installieren möchten, sollten Sie zunächst die Installationsanleitungen für alle Hardwareoptionen lesen und feststellen, welche Schritte sich in etwa gleichen. Sie können den Installationsvorgang auf diese Weise optimieren.

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

ACHTUNG: Um Schäden an elektrischen Komponenten zu vermeiden, muss der Server vor der

Installation ordnungsgemäß geerdet werden. Eine unzureichende Erdung kann zu elektrostatischer

Entladung führen.

Sicherheitsblende (Option)

Die Sicherheitsblende wird nur bei Servern mit Schnellentriegelungen unterstützt.

Installieren Sie die Sicherheitsblende, und schließen Sie sie mit dem im Kit gelieferten Schlüssel ab.

Laufwerksoptionen

Der Server unterstützt bis zu vier LFF-Hot-Plug- oder -Nicht-Hot-Plug-Laufwerke und bis zu 8 SFF-

Hot-Plug-Laufwerke.

Der integrierte Speichercontroller unterstützt SATA-Geräte.

32 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

HINWEIS: Die Boot-Reihenfolgeeinstellungen, Firmwareversionen und weitere HP Software, einschließlich des HP Smart Array SAS-Lizenzschlüssels, sind auf der Systemplatine gespeichert.

Übertragen Sie diese Informationen auf die neue Systemplatine, um einen normalen Serverbetrieb sicherzustellen, wenn die Systemplatine ausgetauscht wird.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Richtlinien zur Laufwerksinstallation

Die folgenden allgemeinen Richtlinien sind beim Hinzufügen von Festplatten zum Server zu beachten:

Das System legt automatisch alle Gerätenummern fest.

Bestücken Sie die Laufwerkseinschübe basierend auf der Laufwerksnummerierungsfolge.

Beginnen Sie am Laufwerkseinschub mit der niedrigsten Gerätenummer.

Alle Laufwerke, die in einem Laufwerksarray gruppiert sind, müssen die folgenden Kriterien erfüllen:

Sie müssen alle entweder SAS- oder SATA-Laufwerke sein.

Sie müssen alle entweder Festplattenlaufwerke oder Solid State Drives sein.

Wählen Sie Laufwerke mit nahezu identischer Kapazität, um den Speicherplatz der

Laufwerke möglichst effizient zu nutzen. Alle Konfigurationsprogramme behandeln die einzelnen physischen Laufwerke in einem Array so, als ob ihre Kapazität der des kleinsten

Laufwerks im Array entspräche. Überschüssige Laufwerkskapazität kann im Array nicht verwendet werden und ist somit nicht für die Datenspeicherung verfügbar.

Installieren eines Nicht-Hot-Plug-Laufwerks

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Entfernen Sie den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe

Entfernen der

Sicherheitsblende (optional) auf Seite 13

).

DEWW Laufwerksoptionen 33

4.

Entfernen Sie den Laufwerksträger.

5.

Entfernen Sie die beiden Metallhalterungen vom Laufwerksträger.

6.

Installieren Sie das Laufwerk im Träger.

34 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

7.

Installieren Sie das Laufwerk.

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

8.

Bringen Sie die Sicherheitsblende an, wenn sie entfernt wurde.

9.

Schließen Sie die Netzkabel an den Server an.

10.

Schließen Sie die Netzkabel an die Stromquelle an.

11.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Installieren eines Hot-Plug-Festplattenlaufwerks

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Entfernen Sie den Sicherheits-Frontrahmen, sofern vorhanden (siehe

Entfernen der

Sicherheitsblende (optional) auf Seite 13

).

2.

Bauen Sie die Laufwerksblende aus.

DEWW Laufwerksoptionen 35

3.

Bereiten Sie das Laufwerk vor.

4.

Installieren Sie das Laufwerk.

Bestimmen Sie anhand der Laufwerks-LEDs den Status der Festplatte (siehe

Definitionen der

Hot-Plug-Laufwerks-LED auf Seite 9

).

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Laufwerkskabeloptionen

Verwenden Sie diese Laufwerkskabeloptionen, um einen optionalen HP Host Bus Adapter oder

HP Smart Array Controller zu installieren.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Optionale Mini-SAS-Kabel

So schließen Sie die Kabeloption an:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 12 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

36 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

DEWW

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Entfernen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig (siehe Entfernen des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 17

).

6.

Bauen Sie das Luftleitblech von der Controllerplatine ab.

7.

Ziehen Sie die vorhandenen Mini-SAS-Kabel von der Systemplatine und der

Laufwerksbackplane ab.

8.

Wenn Sie ein Cachemodul und eine HP Smart Storage Battery verwenden möchten, installieren

Sie diese optionalen Komponenten jetzt (

Controller-Optionen auf Seite 40 ).

9.

Bauen Sie den Speichercontroller (Controller-Optionen (

Controller-Optionen auf Seite 40 ),

Optionale Erweiterungskarten (

Optionale Erweiterungskarten auf Seite 61 )) ein.

H240- und P440-Karten können nur in Steckplatz 1 eingebaut werden.

10.

Verbinden Sie das gemeinsame Ende des Mini-SAS-Kabels mit der Controller-Option.

11.

Bauen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig ein.

12.

Verlegen Sie die Mini-SAS-Kabel an der Systemplatine entlang, und schließen Sie es an die

Anschlüsse der Laufwerksbackplane an.

H240 Host Bus Adapter an Backplane für vier LFF-Laufwerke

Laufwerkskabeloptionen 37

H240 Host Bus Adapter an Backplane für acht SFF-Laufwerke

38 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

P440 Smart Array Controller an Backplane für vier LFF-Laufwerke

P440 Smart Array Controller an Backplane für acht SFF-Laufwerke

DEWW

13.

Schließen Sie die restlichen für diese Laufwerkskonfiguration benötigten Laufwerkskabel an.

Weitere Informationen finden Sie unter „Speicherverkabelung“ (siehe Speicherverkabelung auf Seite 74

).

14.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15

).

15.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

16.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

Laufwerkskabeloptionen 39

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

17.

Installieren Sie die Laufwerke (siehe

Laufwerksoptionen auf Seite 32 ).

Controller-Optionen

Der Server wird mit einem integrierten HP Dynamic Smart Array B140i Controller ausgeliefert.

Weitere Informationen zum Controller und zu seinen Funktionen finden Sie im HP Dynamic Smart

Array B140i RAID Controller User Guide (HP Dynamic Smart Array B140i RAID Controller

Benutzerhandbuch) auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Für integrierte Array-Controller gibt es Upgrade-Optionen. Eine Liste der unterstützten Optionen finden Sie in den QuickSpecs des Produkts auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/qs ).

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Der Server unterstützt FBWC. Der FBWC besteht aus einem Cachemodul und einer HP Smart

Storage Battery. Das DDR-Cachemodul puffert und speichert Daten, die von einem integrierten Gen9

Smart Array Controller der Baureihe P geschrieben werden.

Dieser Server unterstützt das HP Smart Storage Battery Pack mit 96 W. Dieser Akku kann bis zu

24 Geräte unterstützen. Geräte sind in diesem Kontext der zum Cachemodul gehörige HP Smart

Array Controller oder das NVDIMM.

Bei der Installation verfügt der Akkupack möglicherweise über eine geringe Ladung. Wenn der Akku nur eine geringe Ladung aufweist, wird beim Einschalten des Servers in einer POST-Fehlermeldung darauf hingewiesen, dass das Akkupack vorübergehend deaktiviert ist. Es sind keine weiteren

Maßnahmen erforderlich. Die internen Schaltungen sorgen automatisch für eine Aufladung des Akkus und die Aktivierung des Akkupacks. Wenn das System eingeschaltet wird, dauert dies ca. 2 Stunden.

Bei einem Stromausfall liefert ein voll aufgeladenes Akkupack bis zu 150 Sekunden lang Strom. In diesem Zeitraum überträgt der Controller die Cache-Daten aus dem DDR-Speicher in den Flash-

Speicher, wo sie unbegrenzt lange verbleiben, oder bis ein Controller sie aus dem Flash-Speicher abruft. Der Schutz der Daten und die zeitlichen Beschränkungen gelten auch für den Fall eines

Stromausfalls. Wenn das System wieder mit Strom versorgt wird, werden die beibehaltenen Daten in einem Initialisierungsvorgang auf die Speicherlaufwerke geschrieben.

ACHTUNG: Die Pinbelegung des Anschlusses für das Cache-Modul entspricht nicht dem

Branchenstandard mit DDR3-Mini-DIMMs. Verwenden Sie den Controller nicht mit Cache-Modulen, die für andere Controller-Modelle bestimmt sind, da dies eine Fehlfunktion des Controllers und

Datenverlust zur Folge haben könnte. Übertragen Sie dieses Cache-Modul außerdem nicht auf ein nicht unterstütztes Controllermodell, da dies zu Datenverlusten führen kann.

ACHTUNG: Um eine Fehlfunktion des Servers oder eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden, dürfen Sie den Akku-Pack nicht hinzufügen oder entfernen, während eine Kapazitätserweiterung der

Arrays, eine Migration der RAID-Ebene oder eine Migration der Stripe-Größe im Gange ist.

ACHTUNG: Warten Sie nach dem Herunterfahren des Servers 30 Sekunden lang. Überprüfen Sie dann zunächst die gelbe LED, bevor Sie das Kabel vom Cache-Modul trennen. Blinkt die gelbe LED nach 30 Sekunden, dann entfernen Sie das Kabel nicht vom Cache-Modul. Das Cache-Modul fertigt derzeit eine Sicherungskopie der Daten an. Wenn das Kabel bei blinkender gelber LED ausgesteckt wird, führt dies zu Datenverlust.

40 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Installieren eines Speichercontrollers und FBWC-Moduls

Bauen Sie H240- und P440-Karten in den Steckplatz 1 des primären PCI-Riser-Käfigs ein.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

HINWEIS: Weitere Installations- und Konfigurationsinformationen finden Sie in der mit der Option gelieferten Dokumentation.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Entfernen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig ( Entfernen des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 17 ).

ACHTUNG: Beim Anschließen und Abziehen des Cachemodulkabels können die Anschlüsse am Cachemodul und das Kabel leicht beschädigt werden. Vermeiden Sie übermäßigen

Kraftaufwand, und gehen Sie behutsam vor, um diese Anschlüsse nicht zu beschädigen.

6.

Wenn Sie ein FBWC-Modul verwenden möchten, installieren Sie das Modul im

Speichercontroller. Je nach Controller-Modell kann der Kabelanschluss am Cachemodul nach oben oder nach unten zeigen, wenn das Modul auf der Controllerkarte installiert wird.

a.

Schließen Sie das Cachemodul-Notstromkabel an das Cachemodul an.

DEWW Controller-Optionen 41

b.

Installieren Sie das Cache-Modul auf dem Speichercontroller.

7.

Installieren Sie den Speicher-Controller.

H240- und P440-Karten können nur in Steckplatz 1 des primären PCI-Riser-Käfigs eingebaut werden.

8.

Wurde ein Cachemodul auf dem Speichercontroller installiert, schließen Sie das

Cachemodulkabel an die Systemplatine an. Informationen zur Verkabelung des Cachemoduls

finden Sie unter „FBWC-Verkabelung“ ( FBWC-Verkabelung auf Seite 78 ).

9.

Schließen Sie erforderlichen interne Kabel an den Speichercontroller an. Informationen zur internen Laufwerksverkabelung finden Sie unter „Speicherverkabelung“ (siehe

Speicherverkabelung auf Seite 74 ).

10.

Wenn Sie einen HP Smart Storage Akku-Pack installieren möchten, installieren Sie es jetzt

( Einbauen des Akkupacks auf Seite 43

).

11.

Bauen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig ein ( Installieren des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 19

).

12.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

42 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

13.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

14.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

15.

Wenn Sie vorhaben, neue Laufwerke zu installieren, installieren Sie sie jetzt (

Laufwerksoptionen auf Seite 32

).

Greifen Sie für weitere Informationen zum integrierten Speichercontroller und zu seinen Funktionen auf die relevanten Benutzerdokumentationen auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ smartstorage/docs ) zu.

Informationen zum Konfigurieren von Arrays finden Sie im

HP Smart Storage Administrator User

Guide (HP Smart Storage Administrator Benutzerhandbuch) auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/smartstorage/docs ).

Einbauen des Akkupacks

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

ACHTUNG: Bei Systemen mit externen Datenspeichergeräten ist der Server die Einheit, die zuerst ausgeschaltet und zuletzt wieder eingeschaltet werden muss. Mit dieser Maßnahme stellen Sie sicher, dass die externen Laufwerke beim Einschalten des Servers nicht irrtümlich als ausgefallen gekennzeichnet werden.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

DEWW Controller-Optionen 43

5.

Bauen Sie die HP Smart Storage Battery ein:

6.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

7.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

8.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

Optionales optisches Laufwerk

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 12 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14 ).

5.

Bauen Sie das Blindmodul für das optische Laufwerk aus.

Bewahren Sie die Blindmodul zur zukünftigen Verwendung auf.

44 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

LFF-Konfiguration mit vier Einschüben

SFF-Konfiguration mit acht Einschüben

DEWW

6.

Installieren Sie das optische Laufwerk im Einschub.

LFF-Konfiguration mit vier Einschüben

Optionales optisches Laufwerk 45

SFF-Konfiguration mit acht Einschüben

Sichern Sie das optische Laufwerk nach dem Einschieben mit der Schraube.

7.

Schließen Sie das Kabel für das optische Laufwerk an das optische Laufwerk an.

8.

Führen Sie das Kabel des optischen Laufwerks durch den Kabelclip, schließen Sie es an den

SATA-Anschluss der Systemplatine an, und schließen Sie dann das Stromkabel an den

Stromkabelanschluss der Systemplatine an.

LFF-Konfiguration mit vier Einschüben

46 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

SFF-Konfiguration mit acht Einschüben

9.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15

).

10.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

11.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

Optionaler redundanter Lüfter

Zur Gewährleistung einer ausreichenden Luftzirkulation zum System bei Ausfall eines Lüfter-Rotors unterstützt der Server redundante Lüfter.

DEWW Optionaler redundanter Lüfter 47

Richtlinien zur Lüfterbestückung

Zur Gewährleistung einer ausreichenden Luftzirkulation zum System bei Ausfall eines Lüfters unterstützt der Server redundante Lüfter.

Verbundkonfigurat ion

Non-redundant

Redundant

Lüftereinschub 1

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Lüftereinschub 2

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Lüftereinschub 3

Blindmodul

Fan (Lüfter)

Lüftereinschub 4

Fan (Lüfter)

Fan (Lüfter)

Lüftereinschub 5

Blindmodul

Fan (Lüfter)

Im redundanten Lüfter-Modus:

Wenn ein Lüfter-Rotor ausfällt, setzt das System den Betrieb ohne Redundanz fort. Dieser

Zustand ist an einer blinkenden gelben Health-LED zu erkennen.

Wenn zwei Lüfter-Rotoren ausfallen, wird das System heruntergefahren.

Damit der Server gestartet werden kann, muss er mit mindestens drei Lüftern ausgestattet sein.

Einbauen eines Hot-Swap-Lüftermoduls

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 12 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

48 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech (siehe

Entfernen des Luftleitblechs auf Seite 15

).

6.

Welche Lüfterblenden für den Einbau weiterer Lüftermodule ausgebaut werden müssen, können

Sie dem Abschnitt „Richtlinien zur Lüfterbestückung“ (siehe

Richtlinien zur Lüfterbestückung auf Seite 48

) entnehmen.

7.

Entfernen Sie die Lüfterblende.

DEWW Optionaler redundanter Lüfter 49

8.

Bauen Sie den Lüfter ein.

ACHTUNG: Der Lüfter besitzt kein Schutzgitter. Deshalb ist beim Ausbauen und Einbauen des

Lüfters besondere Aufmerksamkeit erforderlich, um Verletzungen der Finger zu vermeiden.

9.

Schließen Sie das Lüfterkabel an die Systemplatine an.

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

10.

Installieren Sie das Luftleitblech (siehe

Installieren des Luftleitblechs auf Seite 16

).

11.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

12.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

13.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

Speicheroptionen

HINWEIS: Dieser Server unterstützt nicht die gemeinsame Verwendung von LRDIMMs und

RDIMMs. Wenn diese DIMMs kombiniert werden, hängt der Server möglicherweise bei der BIOS-

Initialisierung.

Das Speichersubsystem in diesem Server kann LRDIMMs oder RDIMMs unterstützen:

RDIMMs bieten Adressparitätsschutz.

LRDIMMs unterstützen eine höhere Dichte als ein- und zweireihige RDIMMs. Diese

Unterstützung ermöglicht Ihnen, mehr DIMMs hoher Kapazität zu installieren, was höhere

Systemkapazitäten und höhere Bandbreiten zur Folge hat.

50 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Alle Arten werden als DIMMs bezeichnet, wenn die Informationen für alle Typen gelten. Ist ausdrücklich von LRDIMM oder RDIMM die Rede, treffen die Informationen nur auf den betreffenden

Typ zu. Der gesamte im Server installierte Speicher muss vom gleichen Typ sein.

Der Server unterstützt die folgenden DIMM-Geschwindigkeiten:

Ein- und zweireihige PC4-2133 (DDR4-2133) RDIMMs mit einer Betriebsgeschwindigkeit von bis zu 2133 MT/s

Zwei- und vierreihige PC4-2133-LRDIMMs (DDR4-2133) mit einer Geschwindigkeit bis

2133 MT/s

Je nach Prozessormodell, Anzahl der installierten DIMMs und installiertem DIMM-Typ – LRDIMM oder RDIMM – kann die Speichertaktrate auf 1600 MT/s reduziert sein.

Unterstützte DIMM-Spezifikationen

Typ Reihen Kapazität Spannung

RDIMM

RDIMM

RDIMM

RDIMM

LRDIMM

LRDIMM

Einer

Einer

Zweifach

Zweifach

Zweifach

Vierreihig

4 GB

8 GB

8 GB

16 GB

16 GB

32 GB

Systemeigene

Geschwindigkeit

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

STD

STD

STD

STD

STD

STD

DIMM-Geschwindigkeit bestückt (MT/s)

Typ

RDIMM

RDIMM

LRDIMM

LRDIMM

Reihen

Einer

Zweifach

Zweifach

Vierreihig

1 DIMM pro Kanal

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

2133 MT/s

HP SmartMemory

HP SmartMemory authentifiziert und entsperrt bestimmte Funktionen, die nur für HP Qualified

Speicher verfügbar sind. Außerdem prüft HP SmartMemory, ob der installierte Speicher den

HP Qualifizierungs- und Testprozess bestanden hat. Die Leistung des qualifizierten Speichers ist für

HP ProLiant und BladeSystem Server optimiert; zudem bietet dieser Speicher durch HP Active Health und Verwaltungssoftware auch künftig erweiterte Unterstützung.

Das Speichersubsystem in diesem Server ist in Kanäle unterteilt. Der Prozessor unterstützt vier

Kanäle, und jeder Kanal unterstützt zwei DIMM-Steckplätze.

Kanal

1

Bestückungsreihenfolge

A

Steckplatznummer

1

DEWW Speicheroptionen 51

Kanal

2

3

4

Bestückungsreihenfolge

D

H

C

G

E

B

F

Steckplatznummer

6

5

8

7

2

3

4

Informationen über die Position der Steckplätze finden Sie im Abschnitt „DIMM-Steckplatzpositionen“

( DIMM-Steckplatzpositionen auf Seite 7 ).

Die DIMM-Steckplätze in diesem Server werden nach Nummer und nach Buchstabe identifiziert. Die

Buchstaben kennzeichnen die Bestückungsreihenfolge. Die Steckplatznummern geben die ID des

DIMM-Steckplatzes beim Ersatzspeicher-Austausch an.

Ein-, zwei- und vierreihige DIMMs

Für ein besseres Verständnis und korrektes Konfigurieren der Speicherschutzmodi ist es hilfreich, sich mit ein-, zwei- und vierreihigen DIMMs zu befassen. Einige DIMM-

Konfigurationsvoraussetzungen beruhen auf dieser Unterscheidung.

Ein einreihiges DIMM besitzt einen Satz von Speicherchips, auf den beim Schreiben in den oder

Lesen aus dem Speicher zugegriffen wird. Ein zweireihiges DIMM ist mit zwei einreihigen DIMMs auf dem gleichen Modul zu vergleichen, wobei nur jeweils eine Reihe zugänglich ist. Ein vierreihiges

DIMM ist im Prinzip mit zwei zweireihigen DIMMs auf dem gleichen Modul zu vergleichen. Es ist nur jeweils eine Reihe zugänglich. Das Speicher-Steuersubsystem des Servers wählt beim Schreiben zum oder Lesen aus dem DIMM die richtige Reihe aus.

Zwei- und vierreihige DIMMs bieten die größte Kapazität mit der bestehenden Speichertechnologie.

Unterstützt die aktuelle DRAM-Technologie beispielsweise einreihige 8-GB-DIMMs, bietet ein zweireihiges DIMM eine Kapazität von 16GB und ein vierreihiges DIMM eine Kapazität von 32GB.

LRDIMMs werden wie vierreihige DIMMs behandelt. Es gibt vier DRAM-Reihen auf dem DIMM, doch der LRDIMM-Puffer schafft eine Abstraktion, durch die das DIMM dem System als zweireihiges DIMM angezeigt wird. Zur Ermöglichung eines schnelleren Betriebs isoliert der LRDIMM-Puffer die elektrische Belastung des DRAM vom System. Dies ermöglicht eine höhere Speicher-

Betriebsgeschwindigkeit im Vergleich zu vierreihigen RDIMMs.

DIMM-Identifizierung

Halten Sie sich zum Bestimmen der DIMM-Eigenschaften an das angebrachte Etikett und die folgende Abbildung und Tabelle.

52 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

3

4

5

6

7

Nr.

1

2

Beschreibung

Kapazität

Reihen

Datenbreite

Speichergeneration

Maximale Speichergeschwindigkeit

CAS-Latenz

DIMM-Typ

Definition

8 GB

16 GB

32 GB

1R = Einreihig

2R = Zweireihig

4R = Vierreihig x4 = 4 Bit x8 = 8 Bit

DDR4

2133 MT/s

P=15

R = RDIMM (registered)

L = LRDIMM (lastreduziert)

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Speicherkonfigurationen

Zur Optimierung der Verfügbarkeit des Servers unterstützt der Server die folgenden AMP-Modi:

Advanced ECC: Bietet Fehlerkorrektur bis 4 Bit und im Vergleich zum Lockstep-Modus gesteigerte Leistung. Dieser Modus ist die Standardoption für diesen Server.

Online Spare Mode (Online-Ersatzmodus): Bietet Schutz bei ausfallenden oder beeinträchtigten

DIMMs. Eine bestimmte Speichermenge wird als Ersatzspeicher reserviert, auf den automatisch

übergegangen wird, wenn das System ein DIMM erkennt, dessen Leistung sich verschlechtert.

Auf diese Weise können DIMMs, die mit größerer Wahrscheinlichkeit einen nicht korrigierbaren

Speicherfehler erhalten werden (was zu Systemausfallzeiten führen würde), außer Betrieb genommen werden.

DEWW Speicheroptionen 53

Advanced Memory Protection-Optionen werden in der BIOS/Plattform-Konfiguration (RBSU) konfiguriert. Wenn der angeforderte AMP-Modus von der installierten DIMM-Konfiguration nicht unterstützt wird, wird der Server im Advanced ECC-Modus gestartet. Weitere Informationen finden

Sie im

HP UEFI System Utilities Benutzerhandbuch für HP Proliant Gen9 Server auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/ProLiantUEFI/docs ).

Maximale Kapazität

DIMM-Typ

RDIMM

RDIMM

RDIMM

LRDIMM

DIMM-Reihen

Einreihig (4 GB)

Einreihig (8 GB)

Zweireihig (16 GB)

Vierreihig (32 GB)

Gesamtkapazität

32 GB

64 GB

128 GB

256 GB

Aktuelle Informationen zur Speicherkonfiguration finden Sie in den QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Advanced ECC-Speicherkonfiguration

Advanced ECC-Speicher ist der Standardspeicherschutz für diesen Server. Standard ECC kann

Einzelbit-Speicherfehler korrigieren und Mehrbit-Speicherfehler erkennen. Wenn bei Verwendung von

Standard ECC Mehrbit-Fehler erkannt werden, werden diese Fehler dem Server signalisiert und der

Server wird angehalten.

Advanced ECC schützt den Server vor einigen Multibit-Speicherfehlern. Advanced ECC kann sowohl

Einzelbit-Speicherfehler als auch 4-Bit-Speicherfehler korrigieren, solange sich alle Bits auf der gleichen DRAM-Komponente des DIMM befinden.

Advanced ECC bietet gegenüber Standard ECC zusätzlichen Schutz, da dieser Modus bestimmte

Speicherfehler korrigieren kann, die andernfalls nicht korrigierbar wären und zu einem Ausfall des

Servers führen würden. Unter Verwendung der Technologie HP Advanced Memory Error Detection stellt der Server Benachrichtigungen bereit, wenn sich der Zustand eines DIMM verschlechtert und die Wahrscheinlichkeit eines nicht korrigierbaren Speicherfehlers steigt.

Speicherkonfiguration für Online-Ersatzspeicher

Online-Ersatzspeicher verringert die Wahrscheinlichkeit von nicht korrigierten Speicherfehlern und bietet somit Schutz bei beeinträchtigten DIMMs. Dieser Schutz steht unabhängig vom Betriebssystem zur Verfügung.

Für den Schutz durch einen Online-Ersatzspeicher ist jeweils eine Reihe eines jeden Speicherkanals zur Verwendung als Ersatzspeicher vorgesehen. Die übrigen Reihen sind zur Verwendung durch das

Betriebssystem und Anwendungen verfügbar. Treten in einer höheren Rate korrigierbare

Speicherfehler auf, als für eine der nicht als Ersatzspeicher vorgesehenen Reihen als Schwellenwert festgelegt wurde, dann kopiert der Server automatisch den Speicherinhalt der beeinträchtigten Reihe in die Online-Ersatzreihe. Der Server deaktiviert daraufhin die ausfallende Reihe und wechselt automatisch zur Online-Ersatzreihe.

Allgemeine Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen

Die folgenden Richtlinien sind bei allen AMP-Modi zu beachten:

54 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

LRDIMMs und RDIMMs dürfen nicht gemischt werden.

Weiße DIMM-Steckplätze kennzeichnen den ersten Steckplatz eines Kanals (Ch 1-A, Ch 2-B,

Ch 3-C, Ch 4-D).

Bauen Sie die DIMMs in sequenzieller alphabetischer Reihenfolge ein: A, B, C, D, E.

Wenn einreihige, zweireihige und vierreihige DIMMs bei zwei DIMMs pro Kanal verwendet werden, bestücken Sie immer zuerst das DIMM mit mehr Reihen (ausgehend vom entferntesten

Steckplatz). So beispielsweise zuerst mit vierreihigen DIMMs, dann mit zweireihigen DIMMs und schließlich mit einreihigen DIMMs.

Die Bestückung mit DIMMs sollte auf jedem Kanal am weitesten vom Prozessor entfernt beginnen.

Weitere Informationen zum Serverspeicher finden Sie auf der HP Website ( http://www.hp.com/go/ memory ).

Die von diesem Server unterstützten DIMM-Geschwindigkeiten werden in der folgenden Tabelle aufgeführt:

Bestückte Steckplätze (pro Kanal)

1

2

Reihen

Ein-, zwei- oder vierreihig

Ein-, zwei- oder vierreihig

Unterstützte Geschwindigkeiten (MT/s)

2133

2133

Richtlinien zur Advanced ECC-Bestückung

Bei Konfigurationen im Advanced ECC-Modus sind die folgenden Richtlinien zu beachten:

Halten Sie sich an die allgemeinen Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen.

DIMMs können einzeln installiert werden.

Bestückungsrichtlinien für Online-Ersatzspeicher

Bei Konfigurationen im Online-Ersatzspeichermodus sind die folgenden Richtlinien zu beachten:

Halten Sie sich an die allgemeinen Richtlinien zur Bestückung von DIMM-Steckplätzen.

Jeder Kanal muss über eine gültige Online-Ersatzkonfiguration verfügen.

Jeder Kanal kann über eine andere gültige Online-Ersatzkonfiguration verfügen.

Jeder bestückte Kanal muss eine Ersatzreihe aufweisen. Ein einzelnes zweireihiges DIMM ist keine gültige Konfiguration.

Installieren eines DIMM

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

DEWW Speicheroptionen 55

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14 ).

5.

Öffnen Sie die Verriegelung des DIMM-Steckplatzes.

6.

Installieren Sie das DIMM.

7.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

8.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

9.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

Konfigurieren Sie nach der Installation der DIMMs die Speicherschutzmodi mit RBSU.

FlexibleLOM-Option

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe

Herunterfahren des Servers auf Seite 12 ).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

56 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Ziehen Sie, falls erforderlich, alle internen Kabel von der Systemplatine ab.

6.

Nehmen Sie den PCI-Riser-Käfig heraus.

Bewahren Sie den Käfig und die Schrauben für eine zukünftige Verwendung auf.

7.

Bauen Sie die Blende aus dem FLexibleLOM-Steckplatz des Riser-Käfigs aus.

DEWW

8.

Einbau der Komponente: a.

Setzen Sie das FlexibleLOM fest in den Steckplatz ein.

FlexibleLOM-Option 57

b.

Ziehen Sie die T-15-Schraube fest, um die Komponente zu befestigen.

9.

Richten Sie das PCI-Riser-Board am zugehörigen Anschluss auf der Systemplatine aus, und drücken Sie den Riser-Käfig nach unten.

10.

Ziehen Sie die beiden Schrauben fest, um die Baugruppe zu sichern.

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur betrieben werden, wenn alle PCI-Steckplätze mit einer

Erweiterungssteckplatzabdeckung oder einer Erweiterungskarte bestückt sind.

11.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

12.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

58 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

13.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

Optionaler PCIe x8-Riser voller Bauhöhe

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur betrieben werden, wenn alle PCI-Steckplätze mit einer

Erweiterungssteckplatzabdeckung oder einer Erweiterungskarte bestückt sind.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Bauen Sie das PCI Blindmodul aus.

DEWW

Bewahren Sie Blende und Schrauben zur zukünftigen Verwendung auf.

Optionaler PCIe x8-Riser voller Bauhöhe 59

6.

Bauen Sie die Steckplatzabdeckung aus dem Riser-Käfig aus.

7.

Installieren Sie die Erweiterungskarte.

8.

Richten Sie das PCI-Riser-Board am zugehörigen Anschluss auf der Systemplatine aus, und drücken Sie den Riser-Käfig nach unten.

60 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

9.

Ziehen Sie die beiden Schrauben fest, um den Käfig zu sichern.

10.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15

).

11.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

12.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

Optionale Erweiterungskarten

Der Server verfügt über Erweiterungssteckplätze für volle Bauhöhe/halbe Baulänge bzw. für halbe

Bauhöhe, in die optionale Controller eingebaut werden können.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

ACHTUNG: Um Schäden am Server oder den Erweiterungskarten zu vermeiden, müssen Sie den Server ausschalten und alle Netzkabel ziehen, bevor Sie den PCI-Riser-Käfig entfernen oder installieren.

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur betrieben werden, wenn alle Erweiterungssteckplätze mit einer

Erweiterungssteckplatzabdeckung oder einer Erweiterungskarte bestückt sind.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

DEWW Optionale Erweiterungskarten 61

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14 ).

5.

Entfernen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig (

Entfernen des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 17

).

6.

Identifizieren Sie den mit der neuen Option kompatiblen Erweiterungssteckplatz, und nehmen

Sie dann die dem betreffenden Steckplatz gegenüber liegende Abdeckung ab.

Steckplatz 1 (bauen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig – sofern vorhanden – aus, bevor

Sie die Blende für den primären Riser ausbauen)

Steckplatz 2

62 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

DEWW

Steckplatz 3

7.

Installieren Sie die Erweiterungskarte.

Steckplatz 1 (bauen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig – sofern vorhanden – aus, bevor

Sie die Erweiterungskarte in Steckplatz 1 einbauen)

Steckplatz 2

Optionale Erweiterungskarten 63

Steckplatz 3

8.

Richten Sie das PCI-Riser-Board am zugehörigen Anschluss auf der Systemplatine aus, und drücken Sie den Riser-Käfig nach unten.

9.

Ziehen Sie die beiden Schrauben fest, um den Käfig zu sichern.

HINWEIS: Der Server wird nicht gestartet, wenn der PCI-Riser-Käfig nicht richtig eingesetzt wurde.

10.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

11.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

12.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

64 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Redundante Stromversorgung

Bauen Sie die optionale RPS-Backplane ein, um die Effizienz der Stromversorgung zu verbessern und die Stromversorgung redundant gestalten zu können. Für Stromversorgungsredundanz müssen zwei Stromeingangsmodule eingebaut werden. Dieses Modul ist nicht im RPS-Backplane-Optionskit enthalten.

Wenn diese RPS-Backplane und ein Stromeingangsmodul in den Server eingebaut sind, können Sie ein zweites Stromeingangsmodul ein- oder ausbauen, ohne den Server herunterzufahren.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Vorbereiten des Servers auf den Ausbau des vorhandenen Netzteils: a.

Bauen Sie alle Serverkomponenten aus, die den Zugriff auf Netzteilkabel und Schrauben verhindern.

b.

Ziehen Sie alle Serverkabel ab, die den Zugriff auf die Netzteilkabel und Schrauben verhindern.

c.

Ziehen Sie alle Netzteilkabel von der Systemplatine und vom Laufwerkskäfig ab.

6.

Bauen Sie das vorhandene Netzteil aus.

DEWW Redundante Stromversorgung 65

7.

Bauen Sie alle anderen Komponenten aus, die direkt zum ausgebauten Netzteil gehören.

8.

Einbauen der RPS-Backplane: a.

Bauen Sie die RPS-Backplane in den Server ein.

b.

Schließen Sie die RPS-Backplanekabel an die Systemplatine an. Informationen zur

Kabelführung finden Sie unter „HP Netzteilverkabelung“ (

HP Netzteilverkabelung auf Seite 79 ).

9.

Bauen Sie ein Hot-Plug-Stromeingangsmodul in den Netzteileinschub 1 ein.

Weitere Informationen zur Position der Einschübe für Netzteile finden Sie unter „Komponenten

auf der Rückseite“ ( Komponenten auf der Rückseite auf Seite 4 ).

10.

Wenn Sie im Server Stromversorgungsredundanz herstellen möchten, bauen Sie ein zweites

Stromeingangsmodul in Einschub 2 ein: a.

Entfernen Sie die Netzteilblende.

66 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

b.

Bauen Sie ein Hot-Plug-Stromeingangsmodul in Netzteileinschub 2 ein.

11.

Schließen Sie alle Serverkabel wieder an, die abgezogen wurden, um an das ausgebaute

Netzteil zu gelangen.

12.

Bauen Sie alle Serverkomponenten ein, die ausgebaut wurden, um an das ausgebaute Netzteil zu gelangen.

ACHTUNG: Um eine unsachgemäße Kühlung und eine Beschädigung durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur in Betrieb genommen werden, wenn alle Laufwerkseinschübe mit einer Komponente oder einem Blindmodul bzw. einer Blende bestückt sind.

13.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15

).

14.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26 ).

15.

Schalten Sie den Server ein (siehe Einschalten des Servers auf Seite 12

).

GPU-Aktivierungsoption

ACHTUNG: Um eine unzureichende Kühlung und Schäden durch Überhitzung zu vermeiden, darf der Server nur betrieben werden, wenn alle PCI-Steckplätze mit einer

Erweiterungssteckplatzabdeckung oder einer Erweiterungskarte bestückt sind.

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

DEWW GPU-Aktivierungsoption 67

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12 ).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe

Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13 ).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe

Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14 ).

5.

Entfernen Sie das Luftleitblech.

6.

Bauen Sie die PCI-Blende oder den PCI-Käfig aus, sofern sie eingebaut sind.

Bewahren Sie Blende und Schrauben zur zukünftigen Verwendung auf.

68 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

DEWW

7.

Bauen Sie die Steckplatzabdeckung aus dem Riser-Käfig aus.

8.

Bauen Sie den GPU in den GPU-Riser-Steckplatz ein.

9.

Richten Sie das PCI-Riser-Board am zugehörigen Anschluss auf der Systemplatine aus, und drücken Sie den Riser-Käfig nach unten.

10.

Ziehen Sie die beiden Schrauben fest, um den Käfig zu sichern.

GPU-Aktivierungsoption 69

11.

Führen Sie das Netzkabel durch die Kabelclips, und schließen Sie es dann an den GPU an.

Informationen zur Verkabelung des GPU finden Sie unter „GPU-Verkabelung“ (siehe

GPU,

Verkabelung auf Seite 83 ).

Der GPU kann nur durch ein 900-W-Netzteil unterstützt werden.

12.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

13.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

14.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

Optionales HP Trusted Platform Module

Weitere Informationen zu den Funktionen, Spezifikationen, Optionen, Konfigurationen und zur Kompatibilität des Produkts enthalten die QuickSpecs auf der HP Website

( http://www.hp.com/go/qs ).

Halten Sie sich an die folgenden Anweisungen, um ein TPM auf einem unterstützten Server zu installieren und zu aktivieren. Dieses Verfahren besteht aus drei Abschnitten:

1.

Installieren der Trusted Platform Module-Karte.

2.

Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung (siehe

Aufbewahren des

Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung auf Seite 73 ).

3.

Aktivieren des Trusted Platform Module (siehe Aktivieren des Trusted Platform Module auf Seite 73 ).

Zum Aktivieren des TPM muss auf die BIOS-/Plattformkonfiguration (RBSU) in HP UEFI System

Utilities (siehe HP UEFI System Utilities auf Seite 90

) zugegriffen werden.

Bei der TPM-Installation muss Laufwerksverschlüsselungstechnologie, wie z. B. die Microsoft

Windows BitLocker Laufwerksverschlüsselungsfunktion, eingesetzt werden. Weitere Informationen

über BitLocker finden Sie auf der Microsoft Website ( http://www.microsoft.com

).

ACHTUNG: Beachten Sie immer die Richtlinien in diesem Dokument. Bei Nichtbeachtung dieser

Richtlinien kann die Hardware beschädigt oder der Datenzugriff unterbrochen werden.

Halten Sie sich beim Installieren oder Auswechseln einer TPM-Karte an die folgenden Richtlinien:

Entfernen Sie das installierte TPM nicht. Ein installiertes TPM wird zu einem permanenten

Bestandteil der Systemplatine.

HP Servicepartner können beim Installieren oder Ersetzen von Hardware das TPM oder die

Verschlüsselungstechnologie nicht aktivieren. Aus Sicherheitsgründen kann nur der Kunde diese Funktionen aktivieren.

Wenn eine Systemplatine zum Auswechseln eingesandt wird, entfernen Sie nicht das TPM von der Systemplatine. Auf eine entsprechende Anforderung hin stellt der HP Servicepartner ein

TPM mit der Ersatzsystemplatine bereit.

Bei dem Versuch, ein installiertes TPM aus der Systemplatine zu entfernen, bricht die TPM-

Sicherheitsniete oder wird verformt. Administratoren sollten alle Systeme mit zerbrochenen oder verformten Nieten an installierten TMP-Karten als kompromittiert ansehen und entsprechende

Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Systemdaten ergreifen.

70 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Bewahren Sie bei Einsatz von BitLocker immer den Schlüssel bzw. das Kennwort für die

Wiederherstellung auf. Wiederherstellungsschlüssel bzw. -kennwort sind zum Aufruf des

Wiederherstellungsmodus erforderlich, nachdem BitLocker eine mögliche Verletzung der

Systemintegrität erkannt hat.

HP ist nicht für blockierten Datenzugriff verantwortlich, der durch unsachgemäße TPM-

Verwendung verursacht wurde. Bedienungsanweisungen können Sie der Dokumentation zur

Verschlüsselungstechnologiefunktion entnehmen, die vom Betriebssystem bereitgestellt wird.

Installieren der Trusted Platform Module-Karte

VORSICHT!

Um Verletzungen, elektrische Schläge oder eine Beschädigung des Geräts zu vermeiden, müssen Sie das Netzkabel ziehen, damit der Server von der Stromversorgung getrennt ist. Mit dem Netz-/Standbyschalter an der Vorderseite wird die Stromversorgung nicht vollständig unterbrochen. Bis das Netzkabel gezogen wird, bleiben einige interne Schaltungen sowie eine

Mindeststromversorgung aktiv.

VORSICHT!

Um die Verletzungsgefahr durch heiße Oberflächen zu vermeiden, lassen Sie die

Laufwerke und internen Systemkomponenten abkühlen, bevor Sie sie berühren.

So installieren Sie die Komponente:

1.

Fahren Sie den Server herunter (siehe Herunterfahren des Servers auf Seite 12

).

2.

Stromzufuhr vollständig unterbrechen: a.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Stromnetz.

b.

Trennen Sie alle Netzkabel vom Server.

3.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Ziehen Sie den Server aus dem Rack heraus (siehe

Herausziehen des Servers aus dem

Rack auf Seite 12

).

Nehmen Sie den Server aus dem Rack (siehe Herausnehmen des Servers aus dem Rack auf Seite 13

).

4.

Entfernen Sie die Zugangsabdeckung (siehe Entfernen der Zugangsabdeckung auf Seite 14

).

5.

Entfernen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig ( Entfernen des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 17 ).

6.

Wenn eine Erweiterungskarte in Steckplatz 1 eingebaut ist, entfernen Sie die Karte, bevor Sie das TPM einbauen.

ACHTUNG: Bei dem Versuch, ein installiertes TPM aus der Systemplatine zu entfernen, bricht die TPM-Sicherheitsniete oder wird verformt. Administratoren sollten alle Systeme mit zerbrochenen oder verformten Nieten an installierten TMP-Karten als kompromittiert ansehen und entsprechende Maßnahmen zur Sicherung der Integrität der Systemdaten ergreifen.

DEWW Optionales HP Trusted Platform Module 71

7.

Installieren Sie die TPM-Karte. Drücken Sie auf den Anschluss, um die Rückwand zu verankern.

8.

Installieren Sie die TPM-Sicherheitsniete, und drücken Sie sie dabei fest in die Systemplatine.

9.

Bauen Sie den sekundären PCI-Riser-Käfig ein ( Installieren des PCI-Riser-Käfigs auf Seite 19

).

10.

Bringen Sie die Zugangsabdeckung wieder an (siehe

Anbringen der Zugangsabdeckung auf Seite 15 ).

11.

Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:

Schieben Sie den Server in das Rack hinein.

Installieren Sie den Server im Rack (siehe

Einbauen des Servers im Rack auf Seite 26

).

12.

Schalten Sie den Server ein (siehe

Einschalten des Servers auf Seite 12 ).

72 Kapitel 4 Installation der Hardwareoptionen DEWW

Aufbewahren des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung

Der Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung wird während dem Setup von BitLocker generiert und kann nach der Aktivierung von BitLocker gespeichert und gedruckt werden. Bewahren

Sie bei Einsatz von BitLocker immer den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung auf.

Wiederherstellungsschlüssel bzw. -kennwort sind zum Aufruf des Wiederherstellungsmodus erforderlich, nachdem BitLocker eine mögliche Verletzung der Systemintegrität erkannt hat.

Um ein maximales Maß an Sicherheit zu gewährleisten, beachten Sie bei der Aufbewahrung des

Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung die folgenden Richtlinien:

Bewahren Sie den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung immer an mehreren

Stellen auf.

Bewahren Sie Kopien des Schlüssels/Kennwortes für die Wiederherstellung immer fern vom

Server auf.

Bewahren Sie den Schlüssel bzw. das Kennwort für die Wiederherstellung nicht auf dem verschlüsselten Laufwerk auf.

Aktivieren des Trusted Platform Module

1.

Drücken Sie beim Start des Servers die Taste F9, um auf System Utilities zuzugreifen.

2.

Wählen Sie im System Utilities-Bildschirm System Configuration (Systemkonfiguration) > BIOS/

Platform Configuration (RBSU) (BIOS-/Plattformkonfiguration (RBSU)) > Server Security

(Serversicherheit).

3.

Wählen Sie die Trusted Platform Module Options (Trusted Platform Module-Optionen), und drücken Sie die Eingabetaste.

4.

Wählen Sie Enabled (Aktiviert), um das TPM und den sicheren BIOS-Systemstart zu aktivieren.

Das TPM ist in diesem Modus voll funktionsfähig.

5.

Drücken Sie die Taste F10, um Ihre Auswahl zu speichern.

6.

Wenn Sie aufgefordert werden, die Änderungen in System Utilities zu speichern, drücken Sie die

Taste Y.

7.

Drücken Sie die Taste Esc, um System Utilities zu beenden. Drücken Sie dann die

Eingabetaste, wenn Sie aufgefordert werden, den Server neu zu starten.

Der Server wird dann ein zweites Mal ohne Benutzereingabe neu gestartet. Bei diesem Neustart wird die TPM-Einstellung wirksam.

Sie können jetzt die TPM-Funktionalität im Betriebssystem aktivieren, z. B. Microsoft Windows

BitLocker oder Measured Boot.

ACHTUNG: Ist auf dem Server ein TPM installiert und aktiviert, wird der Zugriff auf Daten verwehrt, wenn Sie beim Aktualisieren des Systems oder der Options-Firmware, beim Auswechseln der

Systemplatine, beim Auswechseln eines Festplattenlaufwerks oder beim Ändern der TPM-

Einstellungen des Betriebssystems nicht korrekt vorgehen.

Weitere Informationen über Firmwareaktualisierungen und Hardwareverfahren finden Sie im

HP Trusted Platform Module Best Practices White Paper auf der HP Website ( http://www.hp.com/ support ).

Weitere Informationen zum Ändern der TPM-Verwendung in BitLocker finden Sie auf der

Microsoft Website ( http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc732774.aspx

).

DEWW Optionales HP Trusted Platform Module 73

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