4.3.3 Virtueller Server/Portweiterleitung. Asus RT-AC1300UHP

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4.3.3  Virtueller Server/Portweiterleitung. Asus RT-AC1300UHP | Manualzz

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• Auslösungsport: Hier legen Sie einen Auslösungsport zum

Öffnen des Eingangsports fest.

• Eingangsport: Legen Sie einen Eingangsport zum Empfang ankommender Daten aus dem Internet fest.

• Protokoll: Wählen Sie das Protokoll, TCP oder UDP.

HINWEISE:

• Wenn Sie sich mit einem IRC-Server verbinden, stellt der Client-

PC eine abgehende Verbindung über den Auslösungsportbereich

66660 – 7000 her. Der IRC-Server reagiert durch Überprüfung des

Benutzernamens und erstellt über einen Eingangsport eine neue

Verbindung zum Client-PC.

• Wenn die Portauslösung deaktiviert wurde, trennt der Router die

Verbindung, da er nicht feststellen kann, welcher PC den IRC-Zugriff anforderte. Wenn die Portauslösung aktiviert ist, weist der Router einen

Eingangsport zum Empfang der ankommenden Daten zu. Dieser

Eingangsport wird nach einer bestimmten Zeit geschlossen, da der Router nicht feststellen kann, wann die zugehörige Anwendung beendet wurde.

• Die Portauslösung ermöglicht lediglich einem Client im Netzwerk, einen bestimmten Dienst und einen bestimmten Eingangsport gleichzeitig zu nutzen.

• Sie können nicht die selbe Anwendung benutzen, um einen Port in mehr als einem PC zur gleichen Zeit auszulösen. Der Router wird den Port nur zurück zum vorherigen Computer verweisen, um dem

Router eine Anfrage/Auslösung zu senden.

4.3.3 Virtueller Server/Portweiterleitung

Die Portweiterleitung ist ein Verfahren zum Umleiten von

Netzwerkverkehr aus dem Internet an einen bestimmten Port oder bestimmten Portbereich zu einem oder mehreren Geräten im lokalen Netzwerk. Wählen Sie, die Portweiterleitung an Ihrem

Router einzurichten, können PCs außerhalb des Netzwerks auf bestimmte Dienste zugreifen, die von einem PC in Ihrem eigenen

Netzwerk bereitgestellt werden.

HINWEIS: Wenn die Portweiterleitung aktiviert ist, blockiert der ASUS

Router unaufgefordert eingehenden Datenverkehr aus dem Internet und lässt lediglich Antworten auf abgehende Anfragen aus dem LAN zu.

Der Netzwerk-Client kann nicht direkt auf das Internet zugreifen, und umgekehrt.

So richten Sie die Portweiterleitung ein:

1. Wechseln Sie im Navigationspanel zu Advanced Settings

(Erweiterte Einstellungen) > WAN > Virtual Server / Port

Forwarding (Virtueller Server/Portweiterleitung).

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2. Konfigurieren Sie die folgenden Einstellungen. Klicken Sie zum

Abschluss auf Übernehmen.

Portweiterleitung aktivieren: Wählen Sie Yes (Ja) zum

Aktivieren der Portweiterleitung.

Liste bekannter Server: Bestimmen Sie, auf welche Art von

Dienst Sie zugreifen möchten.

Liste bekannter Spiele: Dieses Element führt Ports auf, die für das reibungslose Funktionieren beliebter Online-Games benötigt werden.

FTP-Server-Port: Vermeiden Sie es, Ihrem FTP-Server den

Portbereich 20:21 zuzuweisen, da dies mit der nativen FTP-

Server-Zuweisung des Routers in Konflikt stehen würde.

Dienstname: Geben Sie einen Dienstnamen ein.

Portbereich: Wenn Sie einen Portbereich für Clients im selben Netzwerk festlegen möchten, geben Sie den

Dienstnamen, den Portbereich (beispielsweise 10200:10300) und die LAN-IP-Adresse an. Tragen Sie nichts unter Lokaler

Port ein. In das Portbereich-Feld können Sie unterschiedliche

Formate eingeben; beispielsweise einen Portbereich (wie

300:350), einzelne Ports (wie 566,789), auch gemischte

Eingaben (wie 1015:1024,3021) sind möglich.

HINWEISE:

• Wenn die Firewall Ihres Netzwerks deaktiviert ist und Sie 80 als HTTP-

Serverportbereich Ihres WANs festlegen, würde Ihr HTTP-Server/Webserver mit der Web-Benutzeroberfläche des Routers in Konflikt geraten.

• Netzwerke nutzen Ports zum Datenaustausch, wobei jedem einzelnen

Port eine Portnummer und eine bestimmte Aufgabe zugewiesen werden. Beispielsweise wird Port 80 für HTTP genutzt. Ein bestimmter

Port kann lediglich von einer einzigen Anwendung oder einem einzigen

Dienst genutzt werden, nicht von mehreren gleichzeitig. Daher ist es nicht möglich, mit zwei PCs gleichzeitig über denselben Port auf Daten zuzugreifen. Beispielsweise können Sie die Portweiterleitung von Port

100 nicht für zwei PCs gleichzeitig festlegen.

Lokale IP: Hier geben Sie die LAN-IP-Adresse des Clients ein.

HINWEIS: Verwenden Sie eine statische IP-Adresse für den lokalen

Client, damit die Portweiterleitung richtig funktioniert. Weitere

Informationen finden Sie im Abschnitt 4.2 LAN.

Lokaler Port: Tragen Sie einen bestimmten Port zum

Empfang weitergeleiteter Pakete ein. Lassen Sie dieses Feld leer, wenn die ankommenden Pakete zu einem bestimmten

Portbereich umgeleitet werden sollen.

Protokoll: Wählen Sie das Protokoll. Falls Sie unsicher sein sollten, wählen Sie BOTH (Beide).

So prüfen Sie, ob die Portweiterleitung erfolgreich konfiguriert wurde:

• Vergewissern Sie sich, dass Ihr Server oder Ihre Anwendung richtig eingerichtet und gestartet wurden.

• Sie benötigen einen Client (Internet-Client genannt), der sich außerhalb Ihres LANs befindet, aber auf das Internet zugreifen kann. Dieser Client sollte nicht mit dem ASUS

Router verbunden sein.

• Vom Internet-Client aus nutzen Sie die WAN-IP des Routers zum Zugriff auf den Server. Sofern die Portweiterleitung erfolgreich war, sollten Sie auf die Dateien oder

Anwendungen zugreifen können.

Unterschiede zwischen Portauslösung und Portweiterleitung:

• Die Portauslösung funktioniert auch dann, wenn keine spezifische LAN-IP-Adresse eingerichtet wurde. Anders als bei der Portweiterleitung, bei der eine statische LAN-IP-Adresse benötigt wird, ermöglicht die Portauslösung dynamische

Portweiterleitung über den Router. Vordefinierte Portbereiche werden eine begrenzte Zeit lang zur Annahme ankommender

Verbindungen konfiguriert. Die Portauslösung ermöglicht mehreren Computern die Ausführung von Anwendungen, bei denen normalerweise eine manuelle Weiterleitung derselben

Ports zu jedem einzelnen PC im Netzwerk erforderlich wäre.

• Die Portauslösung ist sicherer als die Portweiterleitung, da die Eingangsports nicht ständig geöffnet bleiben. Die Ports werden nur dann geöffnet, wenn eine Anwendung eine abgehende Verbindung über den Auslösungsport aufbaut.

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