Virtueller Server. D-Link DIR-635

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Virtueller Server. D-Link DIR-635 | Manualzz

Teil 3 - Konfiguration

Virtueller Server

Der DIR-635 kann als virtueller Server konfiguriert werden, so dass der Fernzugriff von Benutzern auf Web- oder FTP-Dienste über die öffentliche IP-Adresse automatisch an lokale Server im LAN (Local Area Network) weitergeleitet werden kann.

Die DIR-635 Firewall-Funktion filtert unerkannte Datenpakete zum Schutz Ihres LAN aus, so dass alle mit dem DIR-635 vernetzten

Computer für die Außenwelt unsichtbar sind. Sollten Sie es wünschen, können Sie jedoch einige der LAN-Computer vom Internet aus durch Aktivierung des virtuellen Servers zugänglich machen. Je nach gewünschtem Dienst leitet der DIR-635 dann die externe

Dienstanforderung an den entsprechenden Server im LAN.

Eine Portweiterleitung ist ebenfalls mit dem DIR-635 möglich, d. h. der auf einem bestimmten Port eingehende Datenverkehr kann an einen anderen Port auf dem Server-Computer weitergeleitet werden.

Jeder neu erstellte virtuelle Dienst wird im unteren Teil des Fensters in der „Virtual Servers List“ (Virtuelle Serverliste) aufgelistet.

In der Tabelle befinden sich bereits vordefinierte virtuelle Dienste. Sie können sie verwenden, indem Sie sie aktivieren und ihnen die

Server-IP zur Verwendung dieses speziellen virtuellen Dienstes zuweisen.

Eine Liste der Ports für allgemeine Anwendungen finden Sie unter: http://support.dlink.com/faq/view.asp?prod_id=1191 .

D-Link DIR-635 Benutzerhandbuch 33

Teil 3 - Konfiguration

Hier wird beschrieben, wie Sie mithilfe bestimmter Eingaben in diesem Fenster einen einzelnen Port öffnen können. Informationen zum Öffnen von Portbereichen finden Sie auf Seite 35.

Name: (Name) – Geben Sie einen Namen für die Regel ein oder wählen Sie eine Anwendung vom Dropdown-

Menü. Wählen Sie eine Anwendung und klicken Sie zur automatischen Dateneingabe in den Feldern auf <<.

IP Address: (IP-Adresse) – Geben Sie die IP-Adresse des Computers auf Ihrem lokalen Netzwerk ein, auf dem der eingehende

Service zugelassen werden soll. Empfängt Ihr Computer automatisch eine IP-Adresse vom Router (DHCP), wird er im Dropdown-Menü „ Computer Name “ aufgelistet.

Wählen Sie Ihren Computer und klicken Sie auf <<.

Private Port/

Public Port:

(Privater Port/Öffentlicher Port) – Geben Sie neben

„Private Port“ und „Public Port“ den Port ein, den Sie

öffnen möchten. In der Regel sind die privaten und die öffentlichen Ports gleich. Der öffentliche Port ist der Port, der von der Internetseite aus gesehen wird, während der private Port von der Anwendung auf dem

Computer innerhalb Ihres lokalen Netzes verwendet wird.

Protocol Type: (Protokolltyp) - Wählen Sie TCP , UDP oder Both (Beide) vom Dropdown-Menü.

Schedule: (Zeitplan) – Der Zeitplan für die Aktivierung der Regel zur Verwendung des virtuellen Servers. Er kann auf „ Always “ (Immer) gesetzt werden, damit der bestimmte Dienst immer aktiviert ist. Sie können aber auch Ihre eigenen Zeiten unter „ Tools “ > „ Schedules “ (Extras > Zeitpläne) festlegen.

Inbound Filter: (Eingangsfilter) – Wählen Sie „ Allow All “ (Alle zulassen) (die gebräuchlichste Option) oder einen erstellten Eingangsfilter . Auf der Seite

„ Advanced “ > „ Inbound Filter “ (Erweitert > Eingangsfilter) können Sie Ihre eigenen Eingangsfilter erstellen.

D-Link DIR-635 Benutzerhandbuch 34

Teil 3 - Konfiguration

Portweiterleitung

Ermöglicht Ihnen das Öffnen eines einzelnen Ports oder eines Portbereichs.

Name: (Name) – Geben Sie einen Namen für die Regel ein oder wählen Sie eine Anwendung vom Dropdown-Menü. Wählen

Sie eine Anwendung und klicken Sie zur automatischen

Dateneingabe in den Feldern auf <<.

IP Address: (IP-Adresse) – Geben Sie die IP-Adresse des Computers auf Ihrem lokalen Netzwerk ein, auf dem der eingehende

Service zugelassen werden soll. Empfängt Ihr Computer automatisch eine IP-Adresse vom Router (DHCP), wird er im Dropdown-Menü „ Computer Name “ aufgelistet. Wählen

Sie Ihren Computer und klicken Sie auf <<.

TCP/UDP: Geben Sie den TCP - und/oder UDP -Port oder Ports ein, die geöffnet werden sollen. Geben Sie einen einzelnen Port oder einen Port-Bereich ein und verwenden Sie Kommata, um sie voneinander zu trennen.

Beispiel: 24,1009,3000-4000

Schedule: (Zeitplan) – Der Zeitplan für die Aktivierung der Regel zur

Verwendung des virtuellen Servers. Er kann auf „ Always “

(Immer) gesetzt werden, damit der bestimmte Dienst immer aktiviert ist. Sie können aber auch Ihre eigenen Zeiten unter

„ Tools “ > „ Schedules “ (Extras > Zeitpläne) festlegen.

Inbound Filter: (Eingangsfilter) – Wählen Sie „ Allow All “ (Alle zulassen) (die gebräuchlichste Option) oder einen erstellten Eingangsfilter . Auf der Seite

„ Advanced “ > „ Inbound Filter “ (Erweitert > Eingangsfilter) können Sie Ihre eigenen Eingangsfilter erstellen.

D-Link DIR-635 Benutzerhandbuch 35

Teil 3 - Konfiguration

Anwendungsregeln

Bestimmte Anwendungen, wie z. B. Internetspiele, Videokonferenzen, Internettelefonie und andere Anwendungen, erfordern mehrere

Verbindungen. Diese Anwendungen funktionieren nicht richtig über NAT (Network Address Translation). Es stehen deshalb spezielle

Applikationen zur Verfügung, die es ermöglichen, dass einige dieser Anwendungen mit dem DIR-635 verwendet werden können. Wenn Sie

Anwendungen ausführen müssen, die mehrere Verbindungen erfordern, geben Sie den Port, der einer Anwendung in der Regel zugeordnet ist, im Feld „ Trigger Port “ an, wählen Sie den Protokolltyp TCP (Transmission Control Protocol) oder UDP (User Datagram Protocol) und geben Sie dann die Firewall (Public) Ports an, die dem Trigger Port im Feld „Firewall-Port“ zugeordnet sind, um sie für den eingehenden

Datenverkehr zu öffnen.

Der DIR-635 bietet vordefinierte Anwendungen in der Tabelle im unteren Bereich der Webseite. Wählen Sie die Anwendung, die Sie verwenden möchten, und aktivieren Sie sie.

Name: (Name) - Geben Sie einen Namen für die Regel ein. Sie können eine vordefinierte Anwendung von dem Dropdown-Menü wählen.

Klicken Sie dann auf <<.

Trigger: (Trigger/Auslöser) - Wählen Sie entweder einen einzelnen Port oder einen Port-Bereich. Dieser Port löst die Ausführung der vorher festgelegten Anwendung aus.

Traffic Type: (Datenverkehrstyp) – Wählen Sie das Protokoll für den Trigger-Port

( TCP , UDP oder Both (Beide)).

Firewall: (Firewall) - Der Port auf der Internetseite, der zum Zugriff auf die

Anwendung verwendet wird. Sie können einen einzelnen Port oder

Portbereiche angeben. Trennen Sie beim Hinzufügen mehrerer

Ports oder Portbereiche die einzelnen Eingaben durch Kommata voneinander.

Traffic Type: (Datenverkehrstyp) – Wählen Sie das Protokoll für den Firewall-Port

( TCP , UDP oder Both (Beide)).

Schedule: (Zeitplan) - Der Zeitplan für die Aktivierung der Anwendungsregel.

Er kann auf „ Always “ (Immer) gesetzt werden, damit der bestimmte

Dienst immer aktiviert ist. Sie können aber auch Ihre eigenen Zeiten unter „ Tools “ > „ Schedules “ (Extras > Zeitpläne) festlegen.

D-Link DIR-635 Benutzerhandbuch 36

Teil 3 - Konfiguration

QoS Engine

Die QoS Engine-Option hilft, die Leistung Ihrer Spiele im Internet zu verbessern, indem sie Anwendungen priorisiert. Die QoS Engine-Einstellungen sind standardmäßig deaktiviert. Die Anwendungspriorität ist nicht automatisch klassifiziert.

Enable Traffic

Shaping:

(Traffic-Shaping/Steuerung des Datenflusses aktivieren) - Diese

Option ist standardmäßig deaktiviert. Aktivieren Sie diese Option zur Leistungssteigerung und um Ihnen ein besseres Erlebnis bei Online-Games und anderen interaktiven Anwendungen, wie z. B. VoIP, zu verschaffen.

Automatic Uplink

Speed:

(Autom. Uplink-Geschwindigkeit) – Diese Option wird standardmäßig aktiviert, wenn die QoS Engine-Option aktiviert ist. Sie ermöglicht es Ihrem Router, die Uplink-Geschwindigkeit

Ihrer Internetverbindung zu bestimmen.

Measured Uplink

Speed:

(Gemessene Uplink-Geschwindigkeit) – Zeigt die tatsächliche

Uplink-Geschwindigkeit an.

Manual Uplink

Speed:

(Manuelle Uplink-Geschwindigkeit) – Die Geschwindigkeit, mit der Daten vom Router zu Ihrem Internetdienstanbieter übertragen werden können. Das wird von Ihrem Internetdienstanbieter bestimmt. Internetdienstanbieter geben die Geschwindigkeit in der Regel als Download/Upload-Angabe an, z. B. 1,5 Mbits/284

Kbits. Sie würden in diesem Beispiel 284 eingeben.

Connection Type: (Verbindungstyp) – Der Router bestimmt automatisch, ob es sich bei der zugrundeliegenden Verbindung um ein xDSL/

Frame-Relay-Netz oder einen anderen Verbindungstypen (wie Kabelmodem oder Ethernet) handelt, und zeigt das Ergebnis unter „Detected xDSL or Frame Relay Network“ (Erkannte xDSL oder Frame Relay-Netz) an. Verfügen Sie über eine ungewöhnliche Netzwerkverbindung, bei der Sie zwar über xDSL angeschlossen sind, für die Sie aber entweder „Static“ oder „DHCP“ in den Interneteinstellungen angegeben haben, stellen Sie durch Eingabe dieser Option auf „x DSL or Other Frame Relay Network“ (xDSL oder anderes Frame-Relay-Netz) sicher, dass der Router erkennt, dass er den Datenverkehr etwas anders strukturieren muss, damit die beste Leistung erzielt wird. Die Wahl von xDSL oder einem anderen Frame Relay-Netzwerk bewirkt, dass die gemessene Uplink-Geschwindigkeit als etwas niedriger als vorher unter solchen Verbindungen gemeldet wird. Die Leistungsstärke ist dabei aber höher.

D-Link DIR-635 Benutzerhandbuch 37

Teil 3 - Konfiguration

Detected xDSL: (Erkannte xDSL) – Wenn der Verbindungstyp ( Connection Type ) auf automatisch gesetzt ist, wird der automatisch erkannte Verbindungstyp hier angezeigt.

Enable QoS Engine: (QoS Engine aktivieren) - Diese Option ist standardmäßig deaktiviert. Aktivieren Sie diese Option zur Leistungssteigerung und um Ihnen ein besseres Erlebnis bei Online-Games und anderen interaktiven Anwendungen, wie z. B. VoIP, zu verschaffen.

Automatic

Classification:

(Automatische Klassifikation) - Diese Option ist standardmäßig aktiviert. Sie ermöglicht Ihrem Router, die Netzwerkpriorität laufender

Programme automatisch zu bestimmen.

Dynamic

Fragmentation:

(Dynamische Fragmentierung) – Diese Option sollte aktiviert werden, wenn Sie über einen langsamen Internet-Uplink verfügen. Das hilft die

Wirkung zu verringern, die große Datenpakete von niedriger Priorität im Netz gegenüber zeitlich dringlicheren Paketen haben können.

D-Link DIR-635 Benutzerhandbuch 38

Teil 3 - Konfiguration

Netzwerkfilter

Verwenden Sie MAC (Media Access Control) Filter, um den Zugriff auf das Netzwerk für LAN-Computer über deren MAC-Adressen zu erlauben oder zu verweigern. Das ist entweder manuell möglich, indem Sie eine MAC-Adresse hinzufügen, oder Sie wählen die MAC-Adresse von der

Liste der Clients, die zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Broadband Router verbunden sind.

Configure MAC

Filtering:

(MAC-Filterung konfigurieren) – Wählen Sie „ Turn

MAC Filtering Off “ (MAC-Filterung ausschalten),

„ Allow MAC addresses listed below “ (Zugriff für unten aufgelistete MAC-Adressen zulassen) oder

„ Deny MAC addresses listed below “ (Zugriff für aufgelistete MAC-Adressen verweigern) von dem

Dropdown-Menü.

MAC Address: (MAC-Adresse) - Geben Sie die MAC-Adresse ein, die

Sie filtern möchten.

Wie Sie die MAC-Adresse auf einem Computer finden können, wird in „Grundlagen des Netzwerkbetriebs” in diesem Handbuch erläutert.

DHCP Client: (DHCP-Client) - Wählen Sie einen DHCP-Client vom

Dropdown-Menü und klicken Sie auf <<, um diese

MAC-Adresse zu kopieren.

Clear: (Löschen) – Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die MAC-Adresse zu löschen.

D-Link DIR-635 Benutzerhandbuch 39

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