M2000 SICOMP M/R Emulation

M2000 SICOMP M/R Emulation

M2000

3 Inbetriebnahme

3.1 Lieferumfang

Lieferumfang (M2000)

Im Lieferumfang M2000 sind enthalten:

• CompactDisc mit der M2000/PCSIC-M/R Software

• ein Dongle

• Handbuch auf CD

Dateien

Die CD enthält folgende, wichtige Dateien:

readme_M2.wri README File für Neuerungen, Tips und Tricks

M2000.pdf

M2000 Dokumentation

Eula_D.rtf

EndUser Lizenz in Deutsch

Verzeichnis Utils\

Eula_US.rtf

Version.txt mcsave.exe pc_rdisk.exe

EndUser Lizenz in Englisch

Angaben zu den Versionen auf der CD

Magnetband(MK82) Programm

SICOMP Platten von MODisk kopieren

Installation

Verzeichnis Source\

Ersatzteillager

Verzeichnis M2000\ Die

M2000-Installation

speichert folgende Verzeichnisse:

Desktop M2000 Programme

M2000.exe

M2000off.exe

MPseudo.exe

DialogProgramm MPseudo

M2000hsp.dll Library HSP-Viewer

Binr\

Doc\

Binm\

Samples\

Help

Sicview

M2000 Online-Hilfe

SICOMP Festplatten Viewer

Wmf_ico interne M2000 Icons

M2000 Dokumentationen

Bausteine SIC-M Emulation

Bausteine SIC-R Emulation

C++ Beispiele f. PSD/PSxKOMM

Psexampl

Psxkomm

Utils\

Beispiele ORG/DVS Aufrufe über PSAPI

Beispiele/Struktogramme PipeVerkehr ohne PSAPI

Hilfsprogramme, DLL's

sickoor, mimdrv, NDIS2000, mcsave, daytimed, ...

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Installation M2000

Die Anwender-Installation speichert folgende Verzeichnisse:

Sicomp\

ParameterFiles/Batches , Assembler Beipiele f. PSD

du0x.par, emu_strt.bat, mpar.sys/rpar.sys, plsk.psd,

Gsb

Kor

bench, korxxx, koryyy, pccopy

korxxx, koryyy

Psd Beispiele f. PSD (Quellen)

Pso

Beispiele f. PSD (ObjCode)

Trc dsskx.tko, .trc, .par Files

Die Dateien mpar.sys / rpar.sys und dsskx.tko können an das jeweilige System angepasst werden. Bei einem Update sollte man darauf achten, diese Dateien mit der neuen

Installation nicht zu überschreiben. Sie können diese Dateien umbenennen und ihnen systemspezifische Namen geben.

Beispiel mpar.sys

Æ audi.sys

dsskx.tko

Æ dssk2.tko

Programme aus den Bibliotheken der "Platte" geladen oder transferiert werden sollen, muss

plsk.psd als logisches Plattenlaufwerk in mpar.sys /rpar.sys eingetragen werden.

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M2000 Installation

Lieferumfang (SIC-M) Die M2000-Installation speichert für SIC-M folgendes Verzeichnis:

Verzeichnis Binm ZE- / Geräteemulationen

sic_m.exe Initialisierungsprozess

sic_ze.exe ZE-Emulation

sic_eads.exe

sic_eamx.exe

Geräteemulation serielle Schnittstellen

Geräteemulation Promea MX

sic_du04.exe Geräteemulation

sic_du05.exe Geräteemulation

sic_du06.exe Geräteemulation

sic_du78.exe Geräteemulation

sic_rb06.exe Remote-Boot-Funktion

sic_rs06.exe Remote-Boot-Funktion

sic_ucp2.exe Geräteemulation TCP/IP über UCP2

sic_ftnt.exe Geräteemulation Pseudogerät

sic_ks09.exe Geräteemulation KS100

sic_ks10.exe Geräteemulation KS100

sic_etcm.exe

sic_cp14.exe

sic_cs27.exe

Anschluss SIG-Terminal-Emulationen über ETC M

SINEC H1 Kopplung über ISO

Anschluss an TELEPERM M

Lieferumfang (SIC-R) Die M2000-Installation speichert für SIC-R folgendes Verzeichnis:

Verzeichnis Binr ZE- / Geräteemulationen, Psf3600.dll

sic_r.exe Initialisierungsprozess

sir_ze.exe ZE-Emulation

sir_disk.exe Geräteemulation

sir_eads.exe Geräteemulation serielle Schnittstellen

sir_eadr.exe Geräteemulation

sir_flop.exe Geräteemulation

sir_3962.exe

sir_3964.exe

sir_39640.exe

sir_rb66.exe sir_rs66.exe

Remote-Boot-Funktion

Remote-Boot-Funktion

sir_ftnt.exe Geräteemulation

sir_wtf.exe

Wartungsfeld

Psf3600.dll

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Installation M2000

3.2 Systemvoraussetzungen

Für den Betrieb von M2000 muss als ' Ursprungsrechner ' ein Siemens SICOMP

M/R System mit MKSK vorhanden sein. Von diesem System werden die System- und Datenplatten auf Magnetband gesichert und als Windows Dateien auf dem

PC abgelegt.

Die PC Konfiguration besteht aus folgenden Hardware-Komponenten:

Prozessor

Der PC muss mit einem Intel i486 bzw. Pentium Prozessor (oder kompatibler) ausgestattet sein. Obwohl Windows auch auf Hardware-Plattformen ablauffähig ist, die nicht der Intel-Prozessorarchitektur entsprechen, ist M2000 nur auf Intelkompatiblen Prozessoren einsetzbar. Aus Performancegründen werden die

SICOMP M/R Befehle direkt auf den Intel-Befehlssatz abgebildet.

Wichtig! Der interne ProzessorCache darf nicht ausgeschaltet sein, da sich sonst die

Bearbeitungszeiten der Emulation um den Faktor 5 erhöhen. Ein externer Cache verbessert das Zeitverhalten zusätzlich.

Der Speicherausbau muss mindestens

≥ 64 MB betragen. Es muss gewährleistet sein, dass alle M2000 Komponenten im RAM ablaufen und nicht in die Windows

Page-Datei ausgelagert werden

Grafikkarte und Tastatur Entsprechend den Windows-Anforderungen

Hard-Disk

Da der Zugriff über das Windows Dateisystem erfolgt, muss lediglich die Kapazität der Festplatte so bemessen sein, dass die Datenplatten vollständig innerhalb einer Partition abgelegt werden können. Verschiedene PLSK können auf das gleiche oder auch auf verschiedene logische Windows Laufwerk(e) abgelegt werden.

Serielle Schnittstellen

Für den Anschluss von Terminals müssen serielle Schnittstellen entsprechend den Windows Anforderungen vorhanden sein.

Terminal

Für die Bedienung des emulierten SICOMP M/R-Systems können wahlweise

• Sichtgeräte über serielle Schnittstellen angeschlossen werden

(lokal und remote, siehe Kapitel:

Schnittstellenkonzentrator

), d.h. es können die

vorhandenen Sichtgeräte weiterhin benutzt werden.

• Terminal-Emulationen lokal, d.h. auf dem Emulationssystem mit der Windows

Konsole betrieben werden. Diese können dann auch u.a. als virtuelle Konsole,

Standardmelde- bzw. Standardbediengerät verwendet werden.

• Terminal-Emulationen über serielle Schnittstelle oder Netzwerk angeschlossen werden.

Drucker

Anschließbar sind alle Drucker mit Centronics-Schnittstelle, entsprechend den Erfordernissen der Anwendung. Ebenso sind DR202-Drucker (auch 3918, 3919)

über serielle Schnittstellen betreibbar.

(lokal und remote, siehe Kapitel:

Schnittstellenkonzentrator

).

Es sollten nur Drucker verwendet werden, die standardmäßig im ASCII-Modus mit eigenem Zeichensatz betrieben werden können.

Streamer

Die in M2000 enthaltene MKSK Emulation unterstützt die Streamer Tandberg

Data Panther TDC 3660 bzw. TDC 3820.

Floppy-Disk

3,5", 1.44 MB bzw. 5,25" 1.2 MB

(es wird die SICOMP M/R - Formatierung verwendet).

Windows

Auf dem PC muss Windows 2000/2003(Server), WindowsXP installiert sein.

Die M2000 Installation unter WindowsXP erfordert ein NTFS Dateisystem.

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M2000 Installation

Schritt 1

Schritt 2

Schritt 3

Schritt 4

Schritt 5

Schritt 6

Schritt 7

Terminalemulation

3.3 Installation

3.3.1 Übersicht

Die Installation eines SICOMP M/R-Systems mit M2000 unter Windows auf einem

PC, der die genannten Voraussetzungen (siehe Kapitel:

Systemvoraussetzungen

) erfüllt, besteht aus den nachfolgend beschriebenen Schritten.

Der mitgelieferte StandardDongle muss auf die parallele Drucker-Schnittstelle

(LPT1) gesteckt, der USB-Dongle in einen freien USB-Slot gesteckt werden und für die Laufzeit des Emulators dort verbleiben. Ohne Dongle ist die Software nicht ablauffähig.

Falls an LPT1 ein Drucker betrieben werden soll, muss das Druckerkabel am

StandardDongle gesteckt sein. Der USB-Dongle sollte nicht in einen USB-Hub, sondern in einen freien USB-Slot direkt gesteckt werden.

Wird ein USB-Dongle eingesetzt, muss zuerst der USB-Dongle Treiber installiert werden (

Setup

– Produktinstallation – USB-Dongle Treiberinstallation

).

M2000 (incl. Emulator) installieren (

siehe 3.3.2 M2000 installieren )

Anwender-System installieren ( siehe 3.3.2.1 Anwendersystem installieren

)

Kopie des SICOMP M/R Anwender-Systems installieren (siehe OnlineHelp)

Die auf dem Ursprungssystem erzeugten Magnetbandkopien bzw. OPxx-

Datenträger müssen eingelesen und als Windows-Dateien abgelegt werden.

Diese Windows-Dateien stellen dann die Datenträger des SICOMP M/R Systems dar. Das Einlesen kann mit der M2000-Funktion Daten importieren im

Register Allgemein – Button Kopieren angestoßen werden.

Alternative: Die Kopien (MKxx/Opxx) der Platten des Ursprungssystems können auch vor der Installation von M2000 mit den Programmen mcsave.exe bzw.

pc_rdisk.exe (auf der CD im Verzeichnis Utils) übertragen werden.

Konfigurations-Datei für Anwendersystem editieren (siehe

3.3.3

und

4 .)

Für die zu emulierende Gerätekonfiguration benötigt M2000 eine Konfigurationsdatei. In dieser Datei wird das Ursprungssystem beschrieben.

In %M2000Disk%\sicomp\... werden die Beispielkonfigurationen mpar.sys/rpar.sys mitgeliefert. Diese (MEDISkompatiblen) Files müssen vom Anwender evtl. noch ergänzt und an seine Systemkonfiguration angepasst werden. Außerdem kann mit der M2000-Funktion Automatisch generieren im Register Allgmein eine

Konfiguration erstellt werden, die dann vom M2000internen Editor zur Kontrolle vorgelegt wird und vom Anwender angepasst werden kann.

Emulation starten ( siehe 3.4

)

Nachdem alle Vorbereitungen getroffen sind, können Sie mit M2000 im Menu bzw.

Register Monitor Ihre SICOMP M/R Emulation starten.

Bei der Installation von M2000 wird im Unterverzeichnis .....\Ipks\Utils\... die aktuelle Terminalemulation (ds074.exe bzw. te2000.exe) abgelegt. Sie können

Terminalemulationen über ein Rechnernetz direkt aus diesem Verzeichnis installieren. Die Terminalemulationen können aber nur betrieben werden, wenn

Sie entsprechende Lizenzen erworben haben (Eintrag im M2000 Dongle oder separater Terminaldongle).

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Installation M2000

Hinweise ! Die Funktionen von M2000 sind in der OnlineHelp ( Hilfe-Hilfethemen F1) von M2000 beschrieben.

Sind keine externen USB-Slots frei, dann könnte ein USB 2.0-PCI-Hostadapter nützlich sein. Diese PCI-Karten haben mehrere, externe USB-Slots und meist auch einen internen Slot, in den der USB-Dongle gesteckt werden kann. Intern gesteckt wäre der Dongle auch vor unbeabsichtigtem oder beabsichtigtem

Entfernen sicher.

Wichtig! Auf der CD befindet sich ein README-File (readme_M2.wri); es enthält zusätzliche und aktuelle Informationen, die unbedingt zu beachten sind.

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M2000 Installation

3.3.2 M2000 (incl. Emulator) installieren

1. Loggen Sie sich unter Windows als Administrator ein.

2. Die Installations-Routine wird nach Einlegen der CD automatisch (autorun) gestartet; sie (InstalShield) kann aber auch vom Anwender aktiviert werden

(im rootVerzeichnis der CD das Programm setup.exe aktivieren). Ziel der

Installation ist (default) %SystemRoot%\programme\IPKS\M2000\..., über den

Button Ändern kann der Zielpfad selbst bestimmt werden.

Der SetupTyp

Vollständig

installiert alle M2000 Features, der Typ

Angepasst

lässt Ihnen die Wahl. Alles weitere ist selbsterklärend.

3. Update Installation

Eine Update-Installation erfolgt, nach Einlegen der (Update)CD und Start der

(M2000)SetupRoutine, automatisch; d. h. der Anwender kann nur noch

Fortgang oder Abbruch der (Update)Installation beeinflussen, er hat aber keine Möglichkeit mehr, den Installationsprozess zu steuern.

(Verzeichnisse ändern, Komponentenauswahl etc.)

Eine weitere Möglichkeit des Update bietet die Windows Systemfunktion -

S tart-Einstellungen-Systemsteuerung-Software - Ändern/Entfernen

Für die möglichen Funktionen

~ Programm ändern

~ Programm reparieren muss unbedingt der Original-Installations-Datenträger zur Verfügung stehen.

Alles weitere ist selbsterklärend.

4. Nach einem RESET des PC (

Start-Beenden-Neu starten

) kann M2000 aktiviert und können weitere Vorbereitungen getroffen werden. (siehe

3.3.1

, Schritt 3 und 4)

22 © IPKS GmbH 2007

Installation M2000

3.3.2.1 Anwender-System installieren

1. Sind Sie noch unter Windows als Administrator angemeldet?

2. Über den Button

Anwender-System

der M2000 Produkt-Installation werden die Daten des Anwendersystems auf die Platte transferiert. Alles weitere ist selbsterklärend. Bei der Standard-Installation (

Vollständig

) wird entweder automatisch nach %M2000disk%\Sicomp\ installiert oder Sie geben nach

Klick

auf den Button

Ändern...

ein anderes Ziel vor; bei der Anwender-spezifischen

Installation (

Angepasst

) kann auch über den Button

Ändern...

ein anderes Ziel-

Verzeichnis angegeben werden.

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3. Das Anwender-System, d. h. Parameterfiles wie mpar/rpar.sys, emu_strt.bat,

Hilfsprogramme in plsk.psd etc., wird in %M2000dir% (z. B. C:\Sicomp\)

gespeichert. Kopieren der SICOMP-Datenträger nach %M2000dir%\Platten\

siehe: 3.3.1 Übersicht

, Schritt 4

3.3.2.2 Änderung von SystemOptionen

Nach der Installation von M2000 sind folgende Systemoptionen geändert:

• - Systemeigenschaften – Erweitert – Systemleistungsoptionen -

Systemleistung optimieren für Hintergrunddienste

(

Default: .... für Anwendungen)

• – Ereignisanzeige – Anwendungs-/ Systemprotokoll – Eigenschaften - wenn maximale Protokollgröße erreicht, dann:

Ereignisse nach Bedarf überschreiben

(Default: Ereignisse überschreiben, die älter als ...)

• - Eigenschaften von Anzeige – Darstellung - Effekte -

… Fensterinhalt beim Ziehen anzeigen - wird deaktiviert.

(Default:

;

Fensterinhalt beim Ziehen anzeigen)

• AutoUpdate-Funktion in Registry von Windows2000SP3/WindowsXP wird abgeschaltet.

(HKEY LocalMachine\System\CurrentControlSet\Services\wuauserv

4 Start:)

23

M2000 Installation

In der Konfigurationsdatei werden Angaben über den zu emulierenden Rechner und Zuordnungen über die verwendeten Geräte gemacht. Zum Lieferumfang gehören Beispieldateien, die als Vorlage für eine individuelle Konfiguration dienen können. Die Dateien können über das M2000 Register Monitor im Bereich

Konfiguration Button Neu.. bzw. Ändern.. einer Konfiguration zugeordnet und editiert werden. Weitere Informationen können der M2000

OnlineHelp

entnommen werden.

Eine Konfigurationsdatei ist zeilenweise aufgebaut (Textdatei). Jeder Eintrag wird in einer eigenen Zeile notiert, wobei eine Zeile max. 250 Zeichen lang sein darf.

Die mitausgelieferten Beispieldateien sind auf eine Zeilenbreite von 80 Zeichen formatiert und enthalten keine Umlaute; die Dateien können auch mit MEDIS editiert werden.

Jede Zeile (der ParameterTeil) sollte mit einem Semikolon abgeschlossen werden.

Mit Semikolon wird der KommentarTeil der Zeile eingeleitet; dieser Teil der Zeile wird vom Emulator überlesen. Leerzeilen sind zulässig. Zwischen großen und kleinen Buchstaben wird nicht unterschieden. Jeder Eintrag beginnt mit einem

Codewort, gefolgt von einem oder mehreren Parametern. Die Einträge sollten nach Möglichkeit

• mit device-Nr. aufsteigend ... (ioadr-devnr bzw. anr,gnr)

• bei müssen ioadr-deviceNr. aufsteigend editiert werden

• mit Semikolon abgeschlossen werden (ParameterTeil)

• mit Kommentar versehen werden

Syntax bzw. logische Fehler in den Zeilen der Konfigurationsdatei werden im

Eventlog(buch) dokumentiert.

Die genaue Notation der Einträge in der Konfigurationsdatei wird in den Kapiteln

4. und 5. beschrieben.

Übersicht der allgemeinen Einträge:

CPU CPU-Typ (M/R)

BOOT

MECR

Adresse Urladegerät und virtuelle Konsole

Betrieb einer MEC-28R Anschaltung

(M/R)

(R)

24 © IPKS GmbH 2007

Installation M2000

Einträge für Gerätedefinitionen:

Die Rangierung eines unter SICOMP M/R benutzten Gerätes zu einem Gerät des

Windows-Systems erfolgt mit Gerätedefinitions-Einträgen.

Für jedes SICOMP M/R Gerät muss in der Konfigurationsdatei ein DEVICE-Eintrag vorhanden sein. Dieser hat die folgende allgemeine Form:

SIC-M

DEVICE = ioadr[-devnum],keyword,"pfadname"

DEVICE = ioadr[:m],keyword,"pfadname"

DEVICE = ioadr[:m],keyword,"pipename"

DEVICE = ioadr[:m],keyword,"socketnr"

ioadr ist die IO-Adresse des Gerätes entsprechend der ORG-Generierung

(4stellige Hexadezimalzahl). Für Geräte, die eine DeviceNummer haben können

(z.B. Plattenlaufwerke), ist optional der Parameter devnum angebbar. Wenn bei

Geräten wie Drucker, Sichtgeräten, Promea MX, Promea ES, FTNT nicht alle 8

Kanäle/Teilgeräte (Ein-/Ausgabe Blockbetrieb, Zeichenbetrieb, virtuelle Konsole, usw.) einer IO-Adresse genutzt werden, können mehr IO-Adressen im ORG generiert werden. Mit dem Parameter m wird dann der (vorher im ORG generierte)

Abstand zwischen zwei IO-Adressen festgelegt. Mögliche Werte für m sind:

0 – Aufteilung der ioadr in 1er Schritten device=A380:0,... =A381:0,...

1 – Aufteilung der ioadr in 2er Schritten device=A380:1,... =A382:1,...

3 – Aufteilung der ioadr in 4er Schritten device=A380:3,... =A384:3,...

Beispiele DEVICE = 8200-7, FP023, "\sicomp\platten\plsk007"; ---

DEVICE = A378:1, DRSPOTS, "I:\Drucker\Nsu",30; ---

DEVICE = A37A:1,DRSPOTS, "I:\Drucker\In",30;

DEVICE = A100:0,DR202, "..\\.\COM182";

DEVICE = A101:0,DR202, "..\\.\COM183";

DEVICE = 8008,DS074, "DSSK0";

---

---

---

-devnum er

2

2

1

1 er er

Schritt

Schritt

Schritt er

Schritt

--- pipename

DEVICE = A390:1,DS074NET, "20002"; --- socketnr ein Windows-Device zugeordnet, pipename ist der Name der named pipe für eine lokale Terminalemulation und socketnr die Socket-Nr. für eine Terminalemulation

über Netzwerk.

SIC-R

DEVICE = anr,gnr,keyword,"pfadname"

DEVICE = anr,gnr,keyword,"pipename"

DEVICE = anr,gnr,keyword,"socketnr"

anr

ist die Anschlussstellennummer des Gerätes entsprechend der

gnr

ORG-Generierung (Dezimalzahl). ist die Gerätenummer gemäß der ORG-Generierung (Dezimalzahl).

keyword Der Parameter bezeichnet das Gerät unter Windows.

pfadname

Mit diesem Parameter wird ein Windows-Device zugeordnet.

pipename

(eindeutiger) Name der named pipe für lokale Terminalemulation

socketnr

Socket-Nr. für Terminalemulation über Netzwerk

Beispiele DEVICE = 5,2, 3948, "\sicomp\platten\Rsys0.v1";

DEVICE = 1,1, DRCOM, "COM7",3915,,100

DEVICE = 1,2, DR202, "\\.\COM17";

DEVICE = 2,0, 3974RT, "DSSE1";

DEVICE = 2,1, 3974RNET, "20001";

© IPKS GmbH 2007 25

M2000

3974MT

3974MTNET

DS074

DS075[F]LOK

DS075[F]NET

DS075NET

DS075

DS075[F]

DS075 DISIT

DU78

VDU2000

PS048

PS049

FP0XX

FP0XXAE

OP31

ZIG1

ZIG2

ZIG3

DR202

DRCOM

DRSPOOL

DRSPOOLF

DRSPOT

DRSPOTS

DRSPOTX

DRWIN

DRWINT

26

Installation

Übersicht der definierbaren Geräte:

SIC-M

Betrieb einer ZBE3974MT oder einer DE75 bzw. einer kompatiblen Emulation

über eine serielle Schnittstelle.

Betrieb einer DISIT-Emulation TE2000 DX als lokales Terminal.

Betrieb einer DISIT-Emulation TE2000 DX als Terminal im Netz.

Betrieb einer Konsolen Emulation (lokales Terminal, VK).

Betrieb einer Alpha-Terminal Emulation TE2000 AX (Farbe) als lokales Terminal.

Betrieb einer Alpha-Terminal Emulation TE2000 AX (Farbe) als Terminal im Netz.

Betrieb einer Alpha-Terminal Emulation TE2000 FG als Terminal im Netz.

Betrieb einer Alpha-Terminal Emulation TE2000 FG.

Betrieb einer DS075 (Farbe) über eine serielle Schnittstelle.

Betrieb einer DS075 DISIT über eine serielle Schnittstelle.

(TE2000 DX)

TE2078 - Emulation eines DS078 Terminals.

Betrieb einer VDU2000 über eine serielle Schnittstelle.

Emulation eines Teilgeräts eines PS048 Plattenlaufwerks durch eine Windows

Datei (32 MB).

Emulation eines Teilgeräts eines PS049 Plattenlaufwerks durch eine Windows

Datei (13 MB).

Emulation einer Partition eines FP023, FP024, usw. (Fest)Plattenlaufwerks durch eine Windows Datei (variable Länge).

Emulation einer Partition eines FP023, FP024, usw. (Fest)Plattenlaufwerks mit

ASCII-EBCDIC Konvertierung durch eine Windows Datei (variable Länge).

Betrieb einer optischen Platte OP31. (ab

M2-MSE

)

Emulation eines Promea-Zeitgebers.

Emulation eines Promea-Zeitgebers (msGenauigkeit nur bei Zeit lesen).

Emulation eines "millisekundengenauen" Promea-Zeitgebers.

Datei.

Betrieb eines Druckers DR202 an der seriellen Schnittstelle.

Betrieb aller (seriellen) Drucker an der seriellen Schnittstelle.

Druckausgabe über einen Windows Druckertreiber. wie DRSPOOL, zusätzlich FF(FormFeed) am Ende der Ausgabe (LaserDrucker).

Druckausgabe in eine Windows Datei (nicht DOS kompatibel).

Druckausgabe in eine Windows Datei (DOS kompatibel).

Druckausgabe in eine Windows Datei (mit Parameterdatei).

Druckausgabe in ein Windows Fenster.

Druckausgabe in ein Windows Fenster mit Datum/Zeit Ausgabe in jeder Zeile.

© IPKS GmbH 2007

Installation

MK82

EAMX

EAES

DU02

DU03

DU04

DU05

DU06

ALEM

KS100

CS275

CP1400

UCP-2

FTNT

WINCC

ODBC

PSCU

Hinweis!

GERÄTENAME

(fett)

3974M

3974MT

3974MNET

3974RT

3974RNET

3974R

DS075 DISIT

© IPKS GmbH 2007

M2000

Betrieb eines MK82 kompatiblen Magnetbandkassettenlaufwerks Tandberg Data

Panther 250SE.

Emulation einer Promea MX.

Anschluss von ES200 Terminals.

Emulation einer Rechnerkopplungsschnittstelle DU02.

Emulation einer Rechnerkopplungsschnittstelle DU03.

Emulation einer Rechnerkopplungsschnittstelle DU04.

Emulation einer Rechnerkopplungsschnittstelle DU05.

Emulation einer Rechnerkopplungsschnittstelle DU06.

Emulation einer Prozesseinheit PE F7 über ProfiBus.

Emulation einer Kommunikationssteuerung KS100.

Anschluss an TELEPERM M

(M2-LAN)

(M2-LAN)

(M2-WAN)

(M2-WAN)

(M2-WAN)

(M2-PEPB)

(M2-LAN)

(M2-CS)

Emulation einer SINEC H1 Kopplung (ISO 1-7)

Emulation eines Kommunikationsprozessors UCP-2.

Pipe-Schnittstelle zum Datenaustausch zwischen SICOMP und Windows (siehe Handbuch PSD).

Pipe-Schnittstelle zum Datenaustausch zwischen zwei SICOMP

Systemen unter M2000 über ein Windows Netzwerk.

(M2-LAN)

Kommunikations-Optimierung zwischen Intern-Timern und WINCC-PSD-DLL

(M2-OPEN)

Erweiterung der Pipe-Schnittstelle zum Datenaustausch SICOMP M/R und Windows um einen ODBC-Client.

(M2-OPEN)

Kommunikations-Kanal zwischen SCU und SICOMP Programmen. es handelt sich um ein Optionspaket, das extra bestellt werden und im Dongle freigegeben sein muss.

SIC-R

Betrieb einer ZBE3974M oder einer DE75 bzw. einer kompatiblen Emulation über eine serielle Schnittstelle.

Betrieb einer DISIT-Emulation TE2000 DX als lokales Terminal.

Betrieb einer DISIT-Emulation TE2000 DX als Terminal im Netz.

Betrieb einer Alpha-Terminal Emulation TE2000 AX als lokales Terminal.

Betrieb einer Alpha-Terminal Emulation TE2000 AX als Terminal im Netz.

Betrieb einer 3974R/DS075 über eine serielle Schnittstelle.

Betrieb einer DS075 DISIT über eine serielle Schnittstelle. (

TE2000 DX)

27

ZIG1

ALE1

EAES

3961

3962

3964R

3965

3966

FTNT

DR202

DRCOM

DRSPOOL

DRSPOOLF

DRSPOTX

DRWIN

DRWINT

MK82

M2000

3941

3942

3945

3946

3947

3948

3949

WINCC

EAMX1

PE3600

ODBC

OP11

PSCU

Hinweis!

GERÄTENAME

(fett)

28

Installation

Emulation eines 3941 Plattenlaufwerks mit 9744 Sektoren durch eine Windows

Datei.

Emulation eines 3942 Plattenlaufwerks mit 48720 Sektoren durch eine Windows

Datei.

Emulation eines 3945 Plattenlaufwerks mit 2048/4096/8192 Sektoren durch eine

Windows Datei.

Emulation eines 3946 Plattenlaufwerks mit 8192 Sektoren durch eine Windows

Datei.

Emulation eines 3947 Plattenlaufwerks mit 15616/1034240 Sektoren durch eine

Windows Datei.

Emulation eines 3948 Plattenlaufwerks mit 64640/61408 Sektoren durch eine

Windows Datei.

Emulation eines 3949 Plattenlaufwerks mit 25856 Sektoren durch eine Windows

Datei.

Emulation eines Promea – Zeitgebers.

Emulation eines Zeitgebers 3691A.

Datei.

Betrieb eines Druckers DR202 an der seriellen Schnittstelle.

Betrieb aller (seriellen) Drucker an der seriellen Schnittstelle.

Druckausgabe über einen Windows Druckertreiber. wie DRSPOOL, zusätzlich FF(FormFeed) am Ende der Ausgabe (LaserDrucker).

Druckausgabe in eine Windows Datei (mit Parameterdatei).

Druckausgabe in ein Windows Fenster.

Druckausgabe in ein Windows Fenster mit Datum/Zeit-Ausgabe in jeder Zeile.

Betrieb eines MK82 kompatiblen Magnetbandkassettenlaufwerks Tandberg Data

Panther TDC 3660, TDC 3820.

Anschluss von BDE Terminals der 38xx Familie.

Emulation einer Kopplung über LAN (GatewayFunction).

Emulation einer (Lichtwellenleiter)Kopplung (GatewayFunction).

Emulation einer Rechnerkopplungsschnittstelle DUST3966.

(M2-WAN)

(M2-WAN)

Emulation einer Rechnerkopplungsschnittstelle DUST3964R.

(M2-WAN)

Emulation einer Rechnerkopplungsschnittstelle DUST3965 (MSV2).

(M2-WAN)

(M2-WAN)

Pipe-Schnittstelle zum Datenaustausch zwischen SICOMP R und Windows.

(siehe Handbuch PSD)

Pipe-Schnittstelle zum Datenaustausch zwischen zwei SICOMP R Systemen unter M2000 über ein Windows Netzwerk.

(M2-OPEN)

Kommunikations-Optimierung zwischen Intern-Timern und WINCC-PSD-DLL.

Emulation einer SonderPromea für Eingaben an das ORG.

Emulation einer Prozesseinheit PE3600 über Profibus Peripherie.

(M2-PEPB)

Erweiterung der Pipe-Schnittstelle zum Datenaustausch SICOMP R. und Windows um einen ODBC-Client.

Emulation der optischen Platte OP11.

Kommunikations-Kanal zwischen SCU und SICOMP-R Programmen.

(M2-OPEN)

(ab

M2-MSE

) es handelt sich um ein Optionspaket, das extra bestellt werden und im Dongle freigegeben sein muss.

© IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

3.4 Bedienung des Emulators mit M2000

Vor dem Start der Emulation müssen die Konfigurationsdateien

mpar.sys

bzw.

rpar.sys

, sowie die StartBatches

emu_strt.bat

und setall.bat an die

Anwenderkonfiguration angepasst werden.

Starten der Emulation Start einer SICOMP M/R Emulation über den Button

Start

, Register

Monitor

oder

Emulation

Starten

, Menu

Monitor

. siehe auch: M2000 Menu- bzw. Register-

Monitor

oder in der M2000

OnlineHilfe. (Menu Hilfe-Hilfethemen bzw. F1 oder MausClickrechts zur

Kontext bezogenen DirektHilfe)

Im Emulator-Startbatch (emu_strt.bat) wird folgende Kommandozeile durchlaufen: start "EMULATOR" /min sic_m ..\mpar.sys

(mit DOS-Fenster minimiert nach dem Start) oder start "EMULATOR" /min sic_r ..\rpar.sys

(mit DOS-Fenster minimiert nach dem Start)

| |

| |___ Konfigurationsdatei

|___ Emulator-Init-Prozess bzw. sic_m ..\mpar.sys

(ohne DOS-Fenster nach dem Start) oder sic_r ..\rpar.sys

(ohne DOS-Fenster nach dem Start)

| |

| |___ Konfigurationsdatei

|___ Emulator-Init-Prozess

Alle beteiligten (Geräte)Prozesse werden im linken Fenster des M2000Register

Ausgabe

in einem festen Format ausgegeben.

( name_ioadr Pid Options Traceflags

) (M)

( name_anr,gnr Pid Options Traceflags

) (R)

Mit dem Start des Emulators läuft das SICOMP-Betriebssystem an. Alle weiteren

Bedienungen erfolgen in der ORG/BS-M/R Notation.

Stoppen der Emulation siehe: M2000 Menu- bzw. Register-

Monitor

oder in der M2000 Hilfe.

Der jeweilige Zustand der Emulation wird in der M2000 Statuszeile angezeigt.

Stoppen der ZE

Dies entspricht einem RESET des SICOMP M/R Systems mit allen Konsequenzen, z.B. bezüglich offener DVS-Dateien. siehe: M2000 Register-

Emulation

oder in der M2000 Hilfe.

Der jeweilige Zustand der Emulation wird in der M2000 Statuszeile angezeigt.

© IPKS GmbH 2007 29

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