M2000 SICOMP M/R Emulation

M2000 SICOMP M/R Emulation

M2000 Konfigurationsdatei (M)

4 Konfigurationsdatei für SIC-M

4.1 Allgemeine Einträge

CPU-Typ

CPU = typ

Die Angabe des CPU-Typs typ ist vor allem für hardwarenahe Programme und für die Genauigkeit von Rechenergebnissen wichtig.

Folgende CPU-Typen werden unterstützt: ZE01

ZE02

ZE03 cpu = ze03;

Beispiel

Hauptspeicherausbau MAXMEM = size

Beispiel

ZE Start verzögert

maxmem = 4032;

ZESTART = n (Sekunden)

0 <= n <= 120

Virtuelle mode = virtual

Adressierung

Datenaustausch zwischen ZE und Peripherie-Gerät wird immer virtuell adressiert.

Muss-Parameter bei HSP > 4096KW (externer ZusatzSpeicher).

Hauptspeicher-

IMAGE =

"pfadname"[,mode]

RettDatei chers in KW im Bereich von 64 bis 4032. Dies entspricht dem Maximalausbau von

8 MB des Ursprungssystems abzüglich 64 KW Festwertspeicher. Der Parameter kann dem Generierprotokoll des Originalsystems entnommen werden.

Mit diesem Parameter wird eine Windows-Datei definiert, in die M2000 beim

Programmende den Hauptspeicherinhalt des emulierten SICOMP M Systems schreibt (es wird ein batteriegepufferter Hauptspeicher emuliert). Programmende heißt, dass die Emulation definiert beendet wird (Button/MenuZeile Stoppen in

M2000).

pfadname

Vollständiger Pfadname einer Windows-Datei. Sie wird implizit eingerichtet.

mode

Bearbeitungsmodus für die Image Datei.

Beispiel

NEW (auch Default). Die Image Datei wird beim Programmende immer neu unter dem gleichen Namen angelegt. Eine bereits bestehende Image Datei wird zuvor gelöscht.

ALTx Mit der Angabe ALTx (x=1 bis 9) werden x Image Dateien angelegt, die alternierend überschrieben werden. Die Image

Dateien haben die Namen dateiname.im1....dateiname.im9.

Im Kopf jeder Image Datei werden Datum/Uhrzeit und eine

Konsistenzkennung hinterlegt.

Bei Beginn des Schreibvorgangs wird eine Inkonsistenzkennung eingetragen, wenn der HSP Inhalt vollständig abgespeichert ist, wird eine Konsistenzkennung mit Datum/Uhrzeit gesetzt. Überschrieben wird immer die älteste oder eine inkonsistente Datei.

Wird die Emulation wieder gestartet und die Hauptspeicher RettDatei ist vorhanden, so wird der Hauptspeicher des emulierten SICOMP M Systems aus der

Hauptspeicher RettDatei vorbelegt. Dem ORG werden die entsprechenden Kennungen für einen batteriegepufferten Wiederanlauf übergeben. Damit kann eine

Rekonstruktion von DVS-Dateien mittels DFCONS erfolgen.

IMAGE = "\sicomp\platten\sysrett.v1"

30 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M)

PopUp Fenster

mit Hinweis auf interne Probleme

Urladegerät und

virtuelle Konsole

Beispiel

M2000

mode

= popup

Wird ausführlich im EventLog dokumentiert.

BOOT =

hexboot,hexvc

Mit diesem Parameter wird das boot_device festgelegt und die virtuelle Konsole bestimmt.

hexboot

IO-Adresse boot_device als 4stellige Hexadezimalzahl. Eine zusätzliche Teilgerätekennung wird wie folgt in die IO-Adresse integriert:

DeviceNr.-TeilgeräteNr. ergibt Bootdevice

8100 - 1 8110

hexvc

IO-Adresse der virtuellen Konsole

BOOT = 8110, 8008;

© IPKS GmbH 2007 31

M2000 Konfigurationsdatei (M)

Sichtgeräte

seriell angeschlossen

4.2 Einträge für Gerätedefinitionen

4.2.1 Sichtgeräte

DEVICE = ioadr,keyword,"pfadname"

[,upar[,kennung[,timer]]]

Mit diesem Parameter wird der Anschluss eines Sichtgerätes über eine serielle

Schnittstelle (COMxx) definiert.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl)

keyword

Folgende Geräte können hier angegeben werden:

DS075 oder DS075SER

DS075F oder DS075FSER

3974MTSER

3974MTFSER

DS075_DISIT

DU78

VDU2000

Für die Terminal-Emulationen muss keyword wie folgt verwendet werden:

DS075, DS075SER für TE2000 AX bzw.

FG oder TE-ALPHA

DS075F, DS075FSER für TE2000 AX oder TE-ALPHA (Farbe)

3974MTSER

3974MTFSER

DS075_DISIT für TE2000 DX oder TE-DISIT für TE2000 DX oder TE-DISIT (Farbe) für TE2000 DX oder TE-DISIT (Farbe)

pfadname

Bezeichnung der unter Windows definierten seriellen Schnittstelle. Der

pfadname wird in der Form "COMx" bzw. "\\.\COMxx" notiert.

Für DS075 kann die serielle Schnittstelle auch auf einem entfernten

Rechner sein. Der pfadname wird in der Form “REM:x“ angegeben.

Der Parameter x steht für die Portnummer des ersten (von zwei)

TCP/IP-Sockets, den der Geräteprozess auf dem M2000 Rechner einrichtet (siehe Kapitel:

Schnittstellenkonzentrator

).

upar

Modus 1: nur für DISIT Terminal-Emulationen: Überparametrierung

(Hexa)

= 0: Überparametrierung möglich

= 1: Schnittstelle vor Überparametrierung schützen (default)

Modus 2: Unklar-Erkennung (Hexa)

= 100: U nklar-Erkennung bei TTY Schnittstelle

(Brücke zwischen RxD und CTS erforderlich)

= 200: DSR Abfrage vor Ausgabe auf V.24 Schnittstelle

Die Modi 1 und 2 können mit 'ODER' verknüpft werden

kennung

Freigabe der Terminal-Emulation im externen/internen Dongle

Kennung

IPKS:

Funktionsfreigabe der (alten) TE-ALPHA/TE-DISIT

Terminal-Emulation im zentralen M2000 Dongle.

Kennung

TE2000 / TE2000FG:

Funktionsfreigabe der (neuen)

TE2000AX/DX/FG Terminal-Emulation im zentralen M2000 Dongle.

Kennung

NONE:

Funktionsfreigabe im externen Dongle erforderlich.

timer

Zeit in ms um Ein-/Ausgaben bei langsamen Sichtgeräten (z.B. ES05) oder Anwenderprogrammen zu verzögern.

32 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

Hinweise

• Die Schnittstelle ist vorher mit dem Windows mode-Kommando

entsprechend zu parametrieren.

• Die Flusskontrolle wird von M2000 auf XON/XOFF=93/94h eingestellt.

• Derzeit ist nur das Überparametrieren der Baudrate möglich

• Eine ausführliche Beschreibung enthält das Benutzerhandbuch:

TE2000 Terminal-Emulation

• Siehe auch: Kapitel

4.2.1 Sichtgeräte Tabelle 1

• Bei fehlenden Optionen in der Parameterzeile müssen Kommas trotzdem eingetragen werden.

Wichtig!

Treiberprozess die Byte 0,1,2,3,4 ausgewertet. Bei TE2000AX/TE-ALPHA

(DS075) wird zusätzlich Byte 13 ausgewertet.

Die Kennungen für die Funktionsfreigabe

(TE2000 bzw. IPKS) sind nicht austauschbar, d.h. sie können nur mit der jeweiligen (TE2000/TE-ALPHA/-DISIT)

Emulation benutzt werden.

Beispiele Anschluss eines Terminals an eine lokale COM Schnittstelle.

DEVICE=A308:3,DS075,"\\.\COM25",101,IPKS,500

Terminalanschluss (TTY) mit unklar Erkennung, Überparametrieren nicht möglich, zentrale Funktionsfreigabe, Verzögerungszeit 500 ms.

DEVICE=A308:1,DS075SER,"\\.\COM25",200,NONE,0

Terminalanschluss (V.24) mit unklar Erkennung und Überparametrieren möglich, externem Dongle , keine Verzögerungszeit.

Anschluss eines DS075F Terminals an eine lokale COM Schnittstelle.

DEVICE=8008,DS075F,"\\.\COM26",,TE2000

Anschluss eines DS075 Terminals an die COM-Schnittstelle eines entfernten

Windows Systems.

DEVICE=8008,DS075,"REM:22000"

DEVICE=A308:1,DS075SER,"REM:22000"

Anschluss eines DS078 Terminals an eine lokale COM Schnittstelle.

DEVICE=8030,DU78,"\\.\COM7";

TE2078 Terminal Emulation

© IPKS GmbH 2007 33

M2000 Konfigurationsdatei (M)

Terminal-Emulation

lokal

DEVICE = ioadr,keyword,"pipename"

[,timer]

Mit diesem Parameter wird eine Terminal-Emulation als lokale Windows Applikation aktiviert.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl)

keyword

Folgende Typangaben sind zulässig:

DS074 / DS074F für eine lokale Konsole/Emulation (Farbe)

DS075LOK / DS075FLOK für eine lokale Konsole/Emulation (Farbe)

3974MT oder 3974MTLOK für eine lokale DISIT-Konsole/Emulation

DS075_DISITLOK für eine lokale DISIT-Konsole/Emulation

pipename

Eindeutiger Name für die Konsolen-Applikation. Unter diesem Namen wird eine named pipe angelegt, die damit systemweit eindeutig sein muss. Zusätzlich erscheint dieser Name als Fensterüberschrift.

timer

Zeit in ms um Ein-/Ausgaben bei langsamen Sichtgeräten (z.B. ES05) oder Anwenderprogrammen zu verzögern.

Hinweise

• Bei Verwendung im Fenster sollte für den Monitor mindestens eine Auflösung

von 800x600 (16/256 Farben) eingestellt sein.

• Dieser Parameter kann mehrfach definiert werden, um mehrere Sichtgeräte zu emulieren. Für jedes Gerät wird dann ein eigenes Fenster angelegt.

• Zur besseren Performance sollte eine leistungsfähige Grafikkarte (PCI) eingesetzt werden.

• Verwenden Sie in dem Pipenamen bitte keine Sonderzeichen wie:

( - \ , / . ? usw.). Es kann sonst vorkommen, daß mehrere Terminalemulationen mit der gleichen Pipe arbeiten.

Beispiel: statt A-DSSK002 schreiben Sie bitte A_DSSK002

• Der Leistungsumfang dieser Geräteemulation ist unter:

6.1 Geräteemulation DS074

kurz beschrieben.

Eine ausführliche Beschreibung enthält das Benutzerhandbuch:

TE2000 Terminal-Emulation

Beispiele

DEVICE=8008,DS074,"DSSK0";

DEVICE=A308:3,DS074,"DSSK0";

DEVICE=8008,DS075_DISITLOK,"DSSK0";

34 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

DISIT-Emulation

TE2000 DX

über Netzwerk

DISIT-Emulation

TE-DISIT

über Netzwerk

DEVICE

= ioadr,keyword,"socketnr[/t]"

[,TE2000[,timer]]

Mit diesem Parameter wird der Betrieb einer DISIT Terminal-Emulation

TE2000 DX über Netzwerk definiert.

DEVICE = ioadr,keyword,"socketnr[/t]"

[,IPKS[,timer]]

Mit diesem Parameter wird der Betrieb einer (alten) DISIT Terminal-Emulation

TE-DISIT über Netzwerk definiert.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl)

keyword

Folgende Typangaben sind zulässig:

3974MTNET

TE2000 DX/TE-DISIT über Netzwerk

3974MTNETF

DS075_DISITNET

TE2000 DX/TE-DISIT (Farbe) über Netzwerk

DS075-DISIT über Netzwerk

socketnr

Socket-Nummer, über die M2000 mit der Terminalemulation kommunizieren soll. Socket-(Port)Nummer, gemäß Administration.

Empfohlener Bereich: >10000

Eine aufgebaute Verbindung zwischen M2000 und der Terminalemulation wird zeitüberwacht. Wenn innerhalb von t (default 180) Sekunden kein Datenverkehr stattfindet, baut M2000 die Verbindung wieder ab. Die Überwachungszeit

t

kann mit der Socketnummer parametriert werden (siehe Beispiele).

TE2000

Funktionsfreigabe der (neuen) TE2000 DX Terminal-Emulation im zentralen M2000 Dongle.

IPKS

Funktionsfreigabe der (alten) TE-DISIT Terminal-Emulation im zentralen M2000 Dongle.

timer

Zeit in ms um Ein-/Ausgaben bei langsamen Sichtgeräten (z.B. ES05) oder Anwenderprogrammen zu verzögern.

Beispiele

DEVICE=8030,DS075

_DISITNET,"20011";

DEVICE=A308:3,3974MTNET,"20011"; Zeitüberwachung default

DEVICE=A308:3,3974MTNET,"20011/3600";Zeitüberwachung 1 Std

DS078-Emulation

TE2078

über Netzwerk

Hinweis

DEVICE = ioadr,DU78,"SOCKET",port-o,host-remote:port-r

Mit diesem Parameter wird der Betrieb einer DS078 Terminal-Emulation

TE2078 über Netzwerk definiert.

ioadr

port-o(wn) wie oben

Port-/SocketNummer im eigenen Rechner, über die

M2000 mit der Terminalemulation (und umgekehrt) kommunizieren soll. Die Socket Nummer sollte vom Netz-

Administrator vergeben werden.

host-remote

Empfohlener Bereich: >10 000

Host Name oder Host Adresse im eigenen bzw. entfernten

Rechner. (z.B.: Emulation-PC oder 192.168.1.111)

port-r(emote)

PortNummer/SocketNummer im eigenen bzw. entfernten

Rechner, über die M2000 mit der Terminalemulation (und umgekehrt) kommunizieren soll. SocketNr. port-r muss von SocketNr. port-o verschieden sein.

Beispiele

DEVICE=8410,DU78,"SOCKET",20000,192.168.1.49:20001;

Eine ausführliche Beschreibung enthalten die Benutzerhandbücher:

TE2000/TE2078 Terminal-Emulation

© IPKS GmbH 2007 35

M2000 Konfigurationsdatei (M)

Terminal-Emulation

TE2000 AX

über Netzwerk

Terminal-Emulation

TE-ALPHA

über Netzwerk

DEVICE

= ioadr,keyword,"socketnr[/t]"

[,kennung[,timer]]

Mit diesem Parameter wird der Betrieb einer (neuen) Terminal-Emulation

TE2000 AX über Netzwerk definiert.

DEVICE = ioadr,keyword,"socketnr[/t]"

[,IPKS[,timer]]

Mit diesem Parameter wird der Betrieb einer (alten) Terminal-Emulation

TE-ALPHA über Netzwerk definiert.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl)

keyword

Folgende Typangaben sind zulässig:

DS074NET / DS074FNET TE2000 AX/TE-Alpha über Netzwerk

DS075NET / DS075FNET TE2000 AX über Netzwerk

Tabelle 1

socketnr

Socket-Nummer, über die M2000 mit der Terminalemulation kom-munizieren soll. Die Socket Nummer muss beim Start der entfernten Terminalemulation als Startparameter mit übergeben werden.

Socket-Portnummer, gemäß Administration.

Empfohlener Bereich: >10000.

Eine aufgebaute Verbindung zwischen M2000 und der Terminalemulation wird zeitüberwacht. Wenn innerhalb von t (default 180) Sekunden kein Datenverkehr stattfindet, baut M2000 die Verbindung wieder ab. Die Überwachungszeit

t

kann mit der Socketnummer parametriert werden (siehe Beispiele).

kennung

Freigabe der Terminal-Emulation im Dongle

Kennung

IPKS:

Funktionsfreigabe der (alten) TE-ALPHA/TE-DISIT

Terminal-Emulation im zentralen M2000 Dongle.

Kennung

TE2000 / TE2000FG:

Funktionsfreigabe der (neuen)

TE2000-AX/-FG Terminal-Emulation im zentralen M2000 Dongle.

timer

Zeit in ms um Ein-/Ausgaben bei langsamen Sichtgeräten (z.B. ES05) oder Anwenderprogrammen zu verzögern.

Beispiele

DEVICE=8031,DS074FNET,"20011";

DEVICE=A301:3,DS075NET,"20011";

DEVICE=A308:3,DS074NET,"20011" ;Zeitüberwachung default

DEVICE=A308:3,DS074NET,"20011/0" ;keine Zeitüberwachung

DEVICE=A308:3,DS074NET,"20011/3600" ;Zeitüberwachung 1 Std

Sichtgerätetyp - keyword für die Parametrierung in mpar.sys

Sichtgeräte keyword

Typ

3974R serieller Anschluss

DS075

Lokales

Terminal

Netzwerk

Terminal

3974MT

DS074/75

DS078

3974MTSER

DS075

DU78

DU78

DS075_DISIT DS075_DISIT DS075_DISITLOK DS075_DISITNET

TE2000 FG

TE2000 AX

TE2000 AX

TE2000 DX

DS075

DS075

DS075F

3974MTSER

TE2000 DX 3974MTFSER

TE-KONS

DS075LOK

DS074/DS075LOK

DS074

DS075NET

DS074NET/DS075NET

DS074F/DS075FLOK DS074FNET/DS075FNET

3974MT 3974MTNET

3974MTLOK 3974MTNETF

36 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

Anmerkung

Sind im Rechner zwei (oder mehr) Netzwerkkarten installiert, kann einem Sichtgerät auch gezielt die IP-Adresse (oder der Alias-Name) der jeweiligen Karte zugeordnet werden. Der Alias-Name muss in der Datei hosts in

systemdir

\system32\drivers\etc\... eingetragen sein. Die zugehörige Parameterzeile ist folgendermaßen aufgebaut:

DEVICE

=ioadr,keyword, ipadr:port[/t],kennung

DEVICE

=ioadr,keyword,aliasname:port[/t],kennung

Beispiel

DEVICE=8030,3974MTNETF,192.168.2.10:20010/0,IPKS;

DEVICE=8030,3974MTNETF,NetCard-LAN1:20010,IPKS;

Verbindung wird über Netzwerkkarte 1 aufgebaut.

DEVICE=8038,DS075FNET,192.168.2.13:20013/0,TE2000;

Hinweis

DEVICE=8038,DS074NET,192.168.2.13:20013/0,IPKS;

DEVICE=8038,DS075NET,NetCard-LAN2,20013,TE2000;

Verbindung wird über Netzwerkkarte 2 aufgebaut.

Eine ausführliche Beschreibung enthält das Benutzerhandbuch:

TE2000 Terminal-Emulation

© IPKS GmbH 2007 37

M2000 Konfigurationsdatei (M)

Belegmodus der

Plattenlaufwerke festlegen

Plattenlaufwerk

PS048, PS049

Beispiel

4.2.2 Speichermedien mode = share

Mit dem Parameter MODE wird der Belegungsmodus der Platten gewählt.

(exclusiv/shared)

Fehlt der Parameter, ist der Belegmodus exclusiv eingestellt (default).

Die Verwendung des Parameters ermöglicht den Zugriff auf die Platten aus beiden

Systemumgebungen.

sicview.exe (siehe:

Zusatzprogramme ) auf Platten eines emulierten SICOMP

Systems zugegriffen werden soll.

Der Modus kann weiterhin verwendet werden, um Platten eines emulierten

SICOMP Systems unter Windows zu sichern, ohne den Emulator zu beenden.

Hierbei muss aber darauf geachtet werden, dass beispielsweise DVS Dateien geschlossen sind bzw. das Anwendersystem sinnvollerweise nicht gestartet ist.

DEVICE = ioadr[-devnum],keyword,"pfadname"

[,flags]

Mit diesem Parameter wird ein Teilgerät eines PS048/49-Plattenlaufwerks zur

Emulation durch eine Windows Datei definiert.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl)

-devnum

Devicenummer des Teil-Gerätes

keyword

PS048 bezeichnet ein Gerät mit 64640 Sektoren

PS049 bezeichnet ein Gerät mit 25856 Sektoren

pfadname

Pfadname der entsprechenden Windows-Datei. Sie muss immer vollständig angegeben werden. Eine nicht vorhandene Datei richtet der Emulator in der parametrierten Länge ein. Sie kann dann mit

INITM formatiert und eingerichtet werden oder mit MCSAVE physikalisch beschrieben werden.

flags

Parametrierung (Hexa)

= 1 WRITE THROUGH

Der Parameter gewährleistet, dass veränderte Daten auf die Platte geschrieben werden und nicht im CACHE verbleiben;

Option ist sinnvoll bei DVS Datenträgern.

Wichtig !

Die Parametereinträge der eingetragenen Platten müssen in der Konfigurationsdatei mpar.sys so angegeben werden, dass ioadr-devnum aufsteigend sortiert ist.

DEVICE=8200-0,PS048,"c:\sicomp\platten\SYSPS0.sic";

38 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

Plattenlaufwerk FP0xx

DEVICE = ioadr[-devnum],keyword,anzsek,"pfadname"[,flags]

Dieser Parameter definiert eine Partition eines FP023, FP024 usw. Plattenlaufwerks zur Emulation durch eine Windows Datei.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl)

-devnum

Devicenummer des Gerätes

keyword

Gerätebezeichnung, zulässig sind:

FP023, FP024, FP025, FP026, FP030, FP0XX, FP0XXAE

anzsek

Anzahl der Sektoren (max. 65535)

pfadname

Pfadname der entsprechenden Windows-Datei. Eine nicht vorhandene Datei richtet der Emulator in der parametrierten Länge ein. Sie kann dann mit INITM formatiert und eingerichtet werden oder mit

MCSAVE physikalisch beschrieben werden.

flags

Parametrierung

= 1 WRITE THROUGH

Die Parameterzeilen der eingetragenen Platten müssen in der Konfigurationsdatei

mpar.sys so angegeben werden, dass ioadr-devnum aufsteigend sortiert ist.

Wichtig!

Beispiel

Umcodierung von

ASCII nach EBCDIC und umgekehrt

DEVICE=8200-0,FP023,63492,"c:\sicomp\platten\DVSPS0.sic",1;

Wenn eine Platte als FP0XXAE parametriert ist, dann wird vor dem Schreiben auf Platte geprüft, ob im PHYSPB-Wort 3 (ADDIN1) das Bit 14 (SIBI) gesetzt ist. Wenn ja, dann werden die zu schreibenden Daten von ASCII nach EBCDIC umcodiert; genauso wird nach dem Lesen von Platte geprüft, ob im PHYSPB-Wort

3 (ADDIN1) das Bit 14 (SIBI) gesetzt ist. Wenn ja, dann werden die eingelesenen

Daten von EBCDIC nach ASCII umcodiert.

Beispiel

Diskettenlaufwerk

DEVICE=8100-0,FP0XXAE,64640,"c:\sicomp\platten\sysPS0.sic";

Beispiel

DEVICE = ioadr,FLOP,"pfadname"

DEVICE = ioadr,FLOP18,"pfadname"

Dieser Parameter definiert ein Diskettenlaufwerk.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

FLOP

Betrieb eines PC-Diskettenlaufwerks (3,5", 1.44MB oder 5.25",

1.2MB) ohne Kompatibilität zu SICOMP M. Bei einem PC, der die FM

Modulation für Spur 0/Seite 0 nicht unterstützt, kann dieses Diskettenlaufwerk zur Datensicherung und zum Datenaustausch zwischen mehreren Emulationen genutzt werden. Im emulierten System wird das Diskettenlaufwerk FLOP wie ein FD044 genutzt (auch mit INITM).

Eine mit FLOP beschriebene (15 Sektoren Format) Diskette ist aber auf einem SICOMP M Rechner nicht lesbar.

FLOP18 wie oben, aber im 18 Sektoren Format beschrieben.

pfadname

Der Pfadname heißt: \\.\A:

\\.\B:

DEVICE=8104,FLOP,\\.\A:;

© IPKS GmbH 2007 39

M2000 Konfigurationsdatei (M)

Magnetband-Kassetten- DEVICE = ioadr,MK082,"pfadname"

Laufwerk MK82

Dieser Parameter ermöglicht den Betrieb eines MK82 kompatiblen Magnetbandkassettenlaufwerks Tandberg Data Panther TDC 3660 bzw. 3820 zum Lesen und

Schreiben von 150 MB-Kassetten.

Magnetbandkassetten eines MK80/81 Gerätes mit 60MB können nur gelesen werden.

Wichtig!

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl)

pfadname

Pfadname des entsprechenden Windows-Gerätes

Soll das MK82 unter dem GBS verwendet werden, so muss unbedingt die

IO-Adresse 8106 verwendet werden. Gegebenenfalls müssen für das Anwendersystem und den GBS-Betrieb unterschiedliche Konfigurationsdateien

(mpar.sys) angelegt werden.

Ein im M-ORG generiertes Magnetband-Laufwerk muss auch dann in der Datei

MPAR.SYS parametriert werden, wenn am PC selbst kein Magnetband-Laufwerk angeschlossen ist. Nur in diesem Fall werden Lese- oder Schreibaufrufe an Gerät

MKSKm.n mit einer Fehlermeldung abgewiesen; andernfalls interpretiert der

Emulator den versuchten Transfer als Auftrag an eine Festplatte, was zu unterschiedlichen Folgefehlern führen kann. z.B. Absturz des Plattenprozesses.

Eine Software-Lösung für dieses Problem steht nicht zur Verfügung.

Beispiel

DEVICE=8106,MK082,\\.\TAPE0;

Optische Platte OP31

DEVICE = ioadr,OP31,"pfadname"

Dieser Parameter definiert die Emulation einer wiederbeschreibbaren optischen

Platte OP31 über das Laufwerk SONY RMO-S580.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl)

pfadname

Der Pfadname heißt "\\.\PhysicalDrive%"

% ist die Disknummer innerhalb Windows, beginnend mit 0 (siehe

Windows Festplatten Manager)

Beispiel

DEVICE=8202,OP31,\\.\PhysicalDrive1;

Hinweis Für jedes an den PC angeschlossene optische Plattenlaufwerk ist in der Parameterdatei nur eine DEVICE ... Parameterzeile einzutragen (es gibt keine Teilgeräte).

siehe auch:

OP31-Emulation

40 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

4.2.3 Drucker

Druckerbetrieb an der

DEVICE = ioadr,DRUA,"pfadname"[,flags[,timer]]

Parallel-Schnittstelle

Mit diesem Parameter wird das Gerät DRUA auf einen an der parallelen Schnittstelle installierten Drucker umgeleitet.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl)

pfadname

Pfadname des entsprechenden Windows-Gerätes, in der Regel

"LPT1"

flags

Parametrierung

= 0

timer

Wert in Sek. für WRITE Überwachung (Default: 20 Sec)

Beispiel

DEVICE=8020,DRUA,"LPT1";

DEVICE=A300:3,DRUA,"LPT1";

Wichtig! Für die parallele Schnittstelle darf in Windows kein Druckertreiber installiert bzw. aktiviert sein.

DEVICE = ioadr,DRSPOOL,"pfadname"[,timer]

DEVICE = ioadr,DRSPOOLF,"pfadname"[,timer]

Druckausgabe

über Windows

Druckertreiber

Mit diesem Parameter wird das Gerät DRUA an einen Windows Druckertreiber weitergeleitet. Dabei wird mit der ersten Ausgabe ein Dokument eröffnet und dieses wieder geschlossen, wenn (default) 5 Sek. keine weitere Ausgabe erfolgt.

Eine erneute Ausgabe nach mehr als (default) 5 Sek. führt zur Eröffnung eines neuen Dokuments.

DRSPOOLF schließt Ausgaben mit einem zusätzlichen Steuerzeichen FF

(FormFeed) ab (bei einigen LaserDruckern erforderlich).

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

pfadname

Pfadname des entsprechenden Windows Geräts.

(lokal oder im Netz)

timer

Angabe in Millisekunden, nach denen ein Dokument wieder geschlossen wird. Ist der Parameter nicht angegeben, wird als Defaultwert

5000 ms eingestellt.

Beispiele

DEVICE=8020,DRSPOOL,"LPT1";

DEVICE=8020:1,DRSPOOL,"LPT1",1000;

DEVICE=8020,DRSPOOL,"\\DRSERVER\DRUA00",7000;

DEVICE=8020,DRSPOOLF,\\192.168.1.7\DRUA10;

Bei Ausgabe auf einen "NetzDrucker" bedeutet:

Anmerkung

DRSERVER

192.168.1.7

= Name des Druck(er)Servers

= IP Adresse des Druck(er)Servers

DRUA00

=

DRUA10

=

© IPKS GmbH 2007 41

M2000 Konfigurationsdatei (M)

Druckausgabe in

Windows Datei

Beispiel

DEVICE = ioadr,DRUA,"pfadname"

Mit diesem Parameter wird die Druckausgabe in eine Windows Datei umgeleitet.

Es wird ab Dateianfang geschrieben, eine evtl. existierende Datei wird zuvor gelöscht.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

pfadname

Vollständiger Pfadname einer Windows Datei in die umgeleitet werden soll. Die Datei wird implizit eingerichtet.

Beispiele

DEVICE=8060,DRUA,"..\Drucker\drua0.txt";

DEVICE=8060:3,DRUA,"..\Drucker\drua0.txt";

Druckausgabe in

Windows Datei

Anmerkung

DEVICE = ioadr,DRSPOT,"pfadname",timer

DEVICE = ioadr,DRSPOTS,"pfadname",timer

DRSPOT legt nicht DOSkompatible Dateinamen an.

(Namen > 8 Zeichen, Suffix > 3 Zeichen, z.B. 19980610123007.8028)

(Suffix .8028 = IO-Adr (Pseudo)Drucker in mpar.sys)

DRSPOTS legt DOSkompatible Dateinamen an.

(Namen <= 8 Zeichen, Suffix <= 3 Zeichen, z.B. 10123007.13)

(Suffix .13 = geräteindex = ZeilenNr. des Geräteeintrags in mpar.sys)

Mit diesem Parameter wird die Druckausgabe in eine Windows Datei umgeleitet.

Bei der ersten Druckausgabe wird automatisch eine Datei mit dem Namen:

TTSSMMss.iii (tag, stunde, minute, sekunde.geräteindex in mpar.sys /DRSPOTS/) oder

JJJJMMTTSSMMss.ioa (jahr, monat, tag, stunde, minute, sekunde.io-adresse

/DRSPOT/) angelegt. Nach jeder Druckausgabe in die Datei wird ein Timer ‘timer’ neu aufgezogen. Läuft der Timer ab, wird die Datei geschlossen. Bei der nächsten

Druckausgabe wird eine neue Datei angelegt.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

pfadname

Vollständiger Pfadname. Die Datei wird implizit eingerichtet.

timer

Angabe in Sekunden, nach denen eine Datei nach der letzten Druckausgabe geschlossen wird. Anschließend wird eine neue Datei angelegt.

DEVICE=A358:3,DRSPOTS,"I:\Drucker\Nsu",30;

42 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

Druckausgabe in

Windows Datei

DEVICE

= ioadr,DRSPOTX,"file"

(parametergesteuert) Mit DRSPOTX wird die Druckausgabe parametergesteuert in eine Windows Datei umgeleitet.

ioadr file

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

(Pfad)Name der Parameterdatei.

Anmerkung Beim Erstellen der Parameterdatei müssen folgende Regeln beachtet werden:

Kommentare beginnen mit einem Semikolon.

Die Parameternamen SUPPRESS, CHANGE, START, STOP können jeweils bis zu 255 mal verwendet werden, ein String kann bis zu 64 Zeichen lang sein, alle

Zeichen sind erlaubt.

Die übrigen Parameternamen dürfen nur einmal verwendet werden, bei Mehrfachangaben gilt jeweils die letzte Definition.

In den Zeichenketten "string" können Sonderzeichen, wie unten beschrieben, als

Hexamuster dargestellt werden:

Die beiden einem Backslash( \ ) nachfolgenden Zeichen werden als Hexamuster interpretiert. Das Zeichen \ selbst kann nur als \5d dargestellt werden.

Beispiel

Eine Änderung der Parameterdatei im laufenden Betrieb wird erst nach einem

Neustart des Emulators wirksam oder durch das Auslösen der Funktion "Gerät rücksetzen" mit Hilfe des Programms TW.EXE. Vor der Funktion wird ggfs. eine gerade eröffnete Datei geschlossen.

Zeitgesteuerte (einmalig oder wiederkehrend) Aktivitäten müssen mit dem

Windows Kommando at zeit befehl realisiert werden. Dazu muss der

Zeitplandienst (SCHEDULE+) von Windows gestartet sein. (net start schedule)

at 23:00 netcopy.bat

Die dynamischen Funktionen werden in der Reihenfolge:

1. SUPPRESS: alle zu löschenden Zeichen werden entfernt

2. CHANGE: alle nach dem Löschen noch vorzunehmenden Ersetzungen werden ausgeführt

3. START: es wird geprüft, ob der Datensatz nach den Löschvorgängen und

nach den Ersetzungen eine "Startzeichenfolge" enthält

4. STOP: es wird geprüft, ob der Datensatz nach den Löschvorgängen und

nach den Ersetzungen eine "Stopzeichenfolge" enthält

bearbeitet.

SPOTTIME sec

; Pfadname unter dem die zu erzeugenden Dateien

abgelegt werden. (Default: M2000 Startverz.)

; Einstellen der Überwachungszeit

(default: 0, keine Überwachungszeit).

DOSNAMES

NTNAMES

LFDNAMES

; Verwenden von DOS-kompatiblen Dateinamen,

; ... nicht DOS-kompatiblen Dateinamen (default).

; Bilden der Dateinamen als ' laufende Nummer ' .

EXTENSION x....x

SHARE

SUPPRESS "string"

Anfang des Dateinamen.

(z...z_JJJJMMTThhmmss.ioadr)

; Angabe einer frei wählbare (Datei)Extension.

; ExklusivBelegStatus der AusgabeDateien wird

aufgehoben.

; Entfernen von Zeichen(folgen) vor der Ausgabe

CHANGE "string1" "string2" ; Ersetzen von Zeichen(folgen) vor der Ausgabe,

string1/string2 können verschieden lang sein.

START "string"

STOP "string"

WINDOW "name"

; Definition einer "Startzeichenfolge"

; Definition einer "Stopzeichenfolge"

; Ausgaben zusätzlich in Fenster name

© IPKS GmbH 2007 43

M2000 Konfigurationsdatei (M)

COMMAND "[drive:[path]] file" ; Definition eines Kommandos;

Das Kommando wird nach dem Schließen einer Zieldatei abgesetzt. Es können

5 Parameter mitgegeben werden: der 1. Parameter bezeichnet die gerade geschlossene Datei, der 2. Parameter enthält Kennungen wie,

Datei geschlossen nach Ereignis:

"zz" Stopzeichenfolge

"bo" ORG-Boot oder Drucker rücksetzen

"nt" nach Beenden der Emulation der 3. Parameter gibt nur das Verzeichnis an, in dem die Datei abgelegt ist der 4. Parameter gibt nur den Namen der gerade geschlossenen Datei an der 5. Parameter gibt nur die Erweiterung der gerade geschlossenen Datei an

DEVICE=A358:3,DRSPOTX,"\sicomp\spotx.par";

Beispiel

Die Parameter-Datei spotx.par könnte z.B. so aussehen:

DOSNAMES ; ( 2 )

; ( 4 ) SPOTTIME 20

CHANGE "\0D\0A" "\0A" ; ( 6 )

; ( 8 ) STOP "//JEND"

SHARE

COMMAND "e:\temp\drspotx.bat" "drfile1" "to" "\temp" "drfile1" "txt"

; ( 10 )

; ( 11 )

( 1 )

( 2 )

( 3 )

( 4 )

( 5 )

( 6 )

( 7 )

( 8 )

( 9 )

( 10 )

Die Druckdateien sollen im Verzeichnis e:\temp abgelegt werden.

Es sollen DOS-kompatible Dateinamen verwendet werden.

Die frei gewählte (Datei)Erweiterung ist .DRUA1 statt .ioadr .

Die Druckdatei wird geschlossen, wenn 20 sec keine Ausgabe erfolgt.

Die Zeichenfolge CR-LF-ETX soll unterdrückt werden.

Die Zeichenfolge CR-LF soll durch LF ersetzt werden.

Die aktuelle Druckdatei wird geschlossen, wenn die Zeichenfolge "//JOB:" erkannt wird; eine neue Datei wird angelegt und "//JOB:" wird in die Neue übernommen.

Die aktuelle Druckdatei wird geschlossen, wenn die Zeichenfolge "//JEND" erkannt wird und der String "//JEND" wird an das Ende der zu schließenden Datei geschrieben. Anschließend wird eine neue Druckdatei eröffnet, in die weitere

Daten bis zum (jeweils gewünschten) Ausgabeende geschrieben werden.

Die ersten 7 Zeichen, die "//JOB:" folgen (z.B. JOBCOPY), bilden den Anfang des neuen Dateinamens. z.B. JOBCOPY_20020812135801.0202

Der (Datei)Status geteilte Belegung wird aktiviert, die Datei kann während der

Ausgabe betrachtet werden.

( 11 ) Die Druckdatei drfile1.txt wird wegen Kennung to nach Ablauf von Zeitspanne

(SPOTTIME) geschlossen. Nach dem Schließen der Datei soll der Batch

drspotx.bat aktiviert werden.

Anmerkung Bei SPOTTIME 0 (default) bleibt die zuletzt angelegte Datei solange offen und

'aufnahmefähig', bis andere Ereignisse (START ..., STOP ..., etc.) ein Schließen der Datei veranlassen.

44 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

Druckerbetrieb (seriell)

DEVICE = ioadr,DR202,"pfadname"

[,flags[,timer[,verz1]]] mit DR202

Dieser Parameter ermöglicht den Betrieb eines an der seriellen Schnittstelle angeschlossenen Druckers DR202.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

pfadname

Pfadname der entsprechenden seriellen Schnittstelle unter Windows.

Der pfadname wird in der Form "COMx" bzw. "\\.\COMxx" notiert.

Anmerkung

Für DR202 kann die serielle Schnittstelle auch auf einem entfernten

Rechner sein. Der pfadname wird in der Form “REM:x“ angegeben.

Der Parameter x steht für die Portnummer des ersten (von zwei)

TCP/IP - Sockets, den der Geräteprozess auf dem M2000 Rechner

einrichtet (siehe Kapitel:

Schnittstellenkonzentrator

).

flags

Parametrierung

= 1 unklar Erkennung bei TTY Schnittstelle

(Brücke zwischen RxD und CTS erforderlich)

= 2 DSR Abfrage vor Ausgabe auf V.24 Schnittstelle

= 4 ready/busy

timer verz1

Wert in Sek. für WRITE Überwachung (Default = 20Sec)

Verzögerungszeit in ms vor dem Senden von Daten (falls das angeschlossene Gerät zu langsam ist)

Bei einer Druckerparametrierung über das ORG (/PARAM..) werden von dem

M2000 Treiberprozess die Byte 0,1,2,3,4 ausgewertet.

Beispiele

Anschluss eines Druckers an die lokale COM Schnittstelle:

DEVICE=8060,DR202,"COM7";

DEVICE=8060:1,DR202,"COM7";

Anschluss an die COM-Schnittstelle eines entfernten Windows Systems:

DEVICE=8060,DR202,"REM:23000";

© IPKS GmbH 2007 45

M2000 Konfigurationsdatei (M)

Druckerbetrieb (seriell)

DEVICE

= ioadr,DRCOM,"pfadname"

[,typflags[,time1[,time2]]]

alle Drucker

Dieser Parameter ermöglicht den Betrieb aller an der seriellen Schnittstelle angeschlossenen Drucker.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

pfadname

Pfadname der entsprechenden seriellen Schnittstelle unter Windows.

Der pfadname wird in der Form "COMx" bzw. "\\.\COMxx" notiert.

Anmerkung

Für DRCOM kann die serielle Schnittstelle auch auf einem entfernten

Rechner sein. Der pfadname wird in der Form “REM:x“ angegeben.

Der Parameter x steht für die Portnummer des ersten (von zwei)

TCP/IP - Sockets, den der Geräteprozess auf dem M2000 Rechner einrichtet (siehe Kapitel:

Schnittstellenkonzentrator

)

typflags

Parametrierung (Hexa)

Hier kann entweder: der Druckertyp in der Form ‘’typ’’ , der String ‘’CRLF’’, oder die Flags:

= 1 Break-Erkennung bei TTY

= 2 Break-Erkennung bei V.24

= 4 ready/busy

= 8 seriellen Port nicht parametrieren, das MODE-Kommando ist

gültig

= 10 wie Parameter(string) CRLF

= 20 SICOMP-Parameter (/PARAM) ignorieren

time1

Wert in Sek. für WRITE Überwachung (Default = 20Sec)

time2

Verzögerungszeit in ms vor dem Senden von Daten (falls das angeschlossene Gerät zu langsam ist)

Bei einer Druckerparametrierung über das ORG (/PARAM ..) werden vom M2000

Treiberprozess die Byte 0, 1, 2, 3, 4 ausgewertet.

Beispiele

Anschluss eines Druckers an die lokale COM Schnittstelle

DEVICE=8060,DRCOM,"\\.\COM7",8,20,100;

DEVICE=8060:1,DRCOM,"COM7";

Anschluss eines Druckers an die COM-Schnittstelle eines entfernten Windows

Systems

DEVICE=8060,DRCOM,"REM:23000";

46 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

Druckausgabe in ein Windows

Fenster

DEVICE = ioadr,DRWIN,"fenster"[,"datei1","datei2","size"]

Mit diesem Parameter wird die Druckausgabe in ein Windows Fenster umgeleitet und zusätzlich in Dateien geschrieben.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

fenster

Fenstername

datei1

erste

datei2

zweite Protokolldatei

size

max. Dateigröße in Kilobyte

Beispiele

DEVICE=8060,DRWIN,"DRUA0","outfile1","outfile2","10";

DEVICE=A360:1,DRWIN,"DRUA0";

Der Parameter DRWIN besagt, dass die Druckausgaben in ein Windows Fenster umgeleitet werden. Nachdem Sie die Emulation gestartet haben, erscheint jetzt auf Ihrem Bildschirm ein weiteres Fenster mit dem Namen DRUA0. Dieses

Fenster können Sie konfigurieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste die

Kopfleiste des Fensters DRUA0 an. Wählen Sie die Funktion Eigenschaften. Über

Layout

Fensterpuffergröße - Fenstergröße legen Sie fest, wieviel Druckerzeilen das Fenster puffern kann (beispielsweise 999). Das Windows Fenster arbeitet jetzt wie ein Umlaufpuffer mit einer Größe von 999 Zeilen.

Wenn Sie jetzt Teile der Druckerausgaben (beispielsweise Fehlermeldungen) auf einem am PC angeschlossenen Drucker ausgeben wollen, gehen Sie wie folgt vor:

Klicken Sie mit der rechten Maustaste die Kopfleiste an und wählen Sie die Funktionen Bearbeiten

Markieren. Markieren Sie im Fenster die Zeilen, die Sie drucken wollen. Übernehmen Sie den markierten Bereich in die Zwischenablage

(CTRL und C). Rufen Sie ein Textprogramm auf wie beispielsweise WRITE. Übernehmen Sie dort den markierten Bereich in ein Dokument (CTRL und V) und drucken Sie das Dokument aus.

© IPKS GmbH 2007 47

M2000 Konfigurationsdatei (M)

(Zusätzliche) Ausgabe in Protokolldateien:

Ist eine zusätzliche Ausgabe in Protokolldateien gewünscht, dann müssen die

Parameter datei1, datei2 und size angegeben werden.

(siehe Beispiel 1)

Zuerst erfolgt die Ausgabe in datei1. Hat diese die maximale Größe (size*1024)

überschritten, dann wird mit datei2 weitergearbeitet. Ist diese auch voll, wird

datei1 gelöscht und neu beschrieben.

Es wird jeweils eine komplette Druckerzeile in die Datei geschrieben und erst danach auf die Größe abgefragt.

Beim Beenden der Emulation wird die letzte Einstellung in der Datei fenster.par

(z.B. DRUA0.par ) abgelegt.

Hat sich nach einem Neustart nichts an den Parametern geändert, dann werden die Ausgaben an die zuletzt geschriebene Protokolldatei angehängt und wie oben beschrieben fortgefahren.

Wurden Parameter geändert oder treten Probleme beim Öffnen der zuletzt geschriebenen Protokolldatei auf, dann wird mit der Ausgabe in die Datei datei1 neu begonnen.

Beim Beenden wird eine Meldungszeile (--Ende DRWIN--) an das Ende der aktuellen Protokolldatei geschrieben.

Druckausgabe mit

Datum/Uhrzeit in ein Windows

Fenster

DEVICE = ioadr,DRWINT,"fenster"

DRWINT entspricht dem Parameter DRWIN; zusätzlich wird in jede Zeile der Druckausgabe am Zeilenanfang Datum und Uhrzeit im Format:

JJJJ-MM-TT hh:mm:ss.ms

geschrieben. Ideal für Meldedrucker.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

fenster

Fenstername

Beispiele

DEVICE=8060,DRWINT,"DRUA";

Beispiel DRWINT

2002-08-1311:58:02.701 CDLI TO DRUA

2002-08-13 11:58:02.701 TESTCD 28 CA CBUET 65271 42

Hinweis

Werden statt DRWIN/DRWINT die Parameter DRWINMIN/DRWINTMIN eingetragen, dann werden die DruckerFenster – minimiert

– aktiviert.

48 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M)

4.2.4 Kopplungen

Rechnerkopplung DU02 DEVICE=ioadr,DU02,"SOCKET","

host "

, port,type,

0,size,[t1[,t2[,t3]]]

Gateway-

Funktion Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DU02

(Lichtwellenleiter-Kopplung) aktiviert.

Damit lassen sich zwei Emulator-Systeme verbinden.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

SOCKET für TCP/IP-Übertragung über Win-Socket

host port

hostname oder Leerstring (siehe 6.2.2

DU05 auf TCP/IP

Portnummer (ab 10 000...) (siehe 6.2.2

type

B: balanced

DU05 auf TCP/IP

)

)

M2000

Beispiel

size t1

Maximale Größe der ausgetauschten Anwenderdatensätze

Wartezeit nach Verbindungsaufbau-Fehler in Millisekunden

(Default: 10000 ms)

t2

Max. Wartezeit für Eingabebefehl vom ORG (Default: 5000 ms)

t3

Max. Wartezeit für Quittung vom Partnersystem

(Default: 10000 ms)

DEVICE=8300,DU02,"SOCKET","WINNT1",22220,US,0,1024,30,5,0; aktive Seite beim Verbindungsaufbau, Hostname eingetragen

DEVICE=8300,DU02,"SOCKET","",22221,US,0,1024,30,5,0; passive Seite beim Verbindungsaufbau, Leerstring

© IPKS GmbH 2007 49

M2000 Konfigurationsdatei (M)

Rechnerkopplung DU03 Für die Generierung einer DU03-Baugruppe waren im ORG-M vier

Gerätenamen(Teilgeräte) zwingend

(siehe unten)

. Über jedes Gerät werden unterschiedliche Kanäle angesprochen, hinter denen sich wiederum verschiedene

Funktionalitäten verbergen. (z.B. ISO-Leitung, SNVS-Leitung)

Beispiel für die Generierung einer einzigen DU03 unter ORG-M:

/G:9400,KHDK0011=DU003,ST;

/G:9402,KHDK0012=DU003,ST;

/G:9404,KHDK0013=DU003,ST;

/G:9406,KHDK0014=DU003,ST;

Details sind für den Anwender der Emulation unwichtig, da immer alle generierten

Teilgeräte emuliert werden.

DEVICE = ioadr:255,DU03,"NDIS",0; (WinNT)

DEVICE = ioadr:255,DU03,"NDIS2000",0; (Win2000)

ioadr

:255

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl) fester Wert zum Maskieren der TeilgeräteAdresse

NDIS die DU03-Emulation läuft unter WinNT

NDIS2000 die DU03-Emulation läuft unter Win2000

Die DU03-Emulation bildet die Original-Funktionalität –Datentransfer- vollständig ab. Nicht abgebildet sind Test- und Wartungsaufträge, die aber aus

Kompatibilitätsgründen anzeigenfrei durchlaufen und abgeschlossen werden.

Der Betrieb einer DU03-Emulation in einem hochbelasteten Netz kann zu einem

Performance-Verlust der GesamtEmulation führen. In dem Fall wäre der Einsatz von Switches, Bridges usw. notwendig, auch der eines Mehrprozessor-PC wäre

(Performance)fördernd.

Die Rechnerkopplung DU03 wird ohne spezielle Hardware emuliert, es wird lediglich eine handelsübliche Netzwerkkarte benötigt. Daraus resultiert, dass eine emulierte DU03 auch mit 100 Mbit/s arbeiten kann.

Auf dem Emulator-PC muss ein Paket- oder NDIS-Treiber installiert werden, der von IPKS derzeit für WindowsNT und Windows2000 geliefert werden kann.

Mit Hilfe dieses Treibers kann die DU03-Emulation über die zugehörige

Netzwerkkarte jedes empfangene Datenpaket lesen, auf Relevanz prüfen und verarbeiten, sowie Datenpakete versenden.

Benötigt werden für den Betrieb in WinNT/Win2000:

Beispiele

• die PacketDriver Software für den alten NDIS-Treiber(WinNT) oder

• die Software für den neuen Windows2000 PacketDriver

• installiert wird nach Angaben im mitgelieferten File packet.htm

• in der Parameterdatei mpar.sys wird zwischen NDIS

(alt)

und NDIS

(neu) unterschieden device = 9400:255,DU03,"NDIS",0;

device = 9400:255,DU03,"NDIS2000",0;

Als

(device=9400:255)

endende Adresse anzugeben.

50 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

Rechnerkopplung DU04 DEVICE = ioadr,DU04,"pfadname",dfadr[,buflen]

über DF32/42

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DU04 über eine

Schnittstelle der DF32 bzw. DF42 definiert. Die DF32 bzw. DF42 muss mit dem

Protokolltreiber COMDRV (3964R) installiert sein.

In diesem Fall wickelt die DF32/42 das 3964R Protokoll ab. Dementsprechend gilt die Beschreibung und Parametrierung dieser Baugruppe.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

pfadname

Pfadname des entsprechenden Windows-Gerätes.

Der Betrieb ist nur über eine DF32/42 möglich. Die Schnittstelle ist mit den Softwarehilfsmitteln von Comsoft (s. Handbuch DFxx) mit der entsprechenden Boardsoftware (Treiber COMDRV) zu laden und zu parametrieren. Die Einstellung der Schnittstelle wird von der Emulation nicht verändert.

dfadr

Adressierung der Board-Schnittstelle in der Form:

bs

b Boardnummer 0..4

s Schnittstellenummer im Board 0..7

buflen

Empfangspufferlänge für den DF32/42 Treiber in Bytes. Diese Länge muss mit dem bei der Protokolltreiberinstallation der DF32/42 angegebenen Wert übereinstimmen.

Defaultwert ist 1024.

Beispiel

DEVICE=8060,DU04,"\\.DFXX0",13;

Rechnerkopplung DU04 DEVICE = ioadr,DU04,"pfadname",par

über eine beliebige

DEVICE = ioadr,DU04S,"pfadname",par serielle Schnittstelle Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DU04 über eine beliebige serielle Schnittstelle definiert. Diese serielle Schnittstelle muss als

COMxx unter Windows ansprechbar sein. Bei Problemen mit zu kleinen

Wartezeiten bei der Rechnerkopplung

DU04

steht ab Emulatorversion V3.06 K025 ein zusätzliches "Gerät"

DU04S

zur Verfügung. Das "S" steht für "slow", d. h., der

Emulator vergrößert die intern verwendeten Quittungszeiten.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

pfadname

Pfadname der entsprechenden Windows-Geräteschnittstelle, d.h.

"COMx" bzw. "\\.\COMxx". Die Schnittstelle muss bereits mit dem

par

Windows Kommando mode vorparametriert sein (Grundeinstellung).

Eine Überparametrierung durch das ORG-M wird weitgehend durchgeführt.

Protokollparameter in der Form:

Beispiel

wxpb

w x

0 = 4 KByte interner Puffer (default)

1 = 64 KByte interner Puffer

0 = keine BREAK Erkennung

1 = TTY BREAK Erkennung

p

b

0 = Priorität niedrig

1 = Priorität hoch

0 = ohne BCC

1 = mit BCC

DEVICE=8060,DU04,"COM5",1011;

DEVICE=8060,DU04S,"\\.\COM15",11;

© IPKS GmbH 2007 51

M2000 Konfigurationsdatei (M)

Rechnerkopplung DU04 DEVICE = ioadr,DU04,"SOCKET",port-own,

über TCP/IP

host-remote:port-remote;

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DU04 über

TCP/IP und LAN oder RAS definiert. In Windows muss ein LAN / RAS Netzwerk-

Adapter und TCP/IP installiert sein (siehe auch

Kopplung DU05

).

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

port-own

Portnummer/Socketnummer im eigenen Rechner (z.B.: 22223).

host-remote

Host Name oder Host Adresse im entfernten Rechner

(z.B.: winnt1 oder 220.250.1.122 ).

port-remote

Portnummer/Socketnummer im entfernten Rechner

(z.B.: 22225).

Beispiele

DEVICE=8060,DU04,"SOCKET",22223,winnt7:22225;

DEVICE=8060,DU04,"SOCKET",22223,220.250.1.155:22225;

Rechnerkopplung DU05 DEVICE = ioadr,DU05, "\\.\DFXX0",frame,parfile

über DF42

Parametrierung über

Emulator

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DU05 über eine

Schnittstelle der DF42 definiert. Die DF42 muss mit einem Protokolltreiber MSV2 installiert sein. In diesem Fall wickelt die DF42 das MSV2 Protokoll ab. Dementsprechend gilt die Beschreibung und Parametrierung dieser Baugruppe.

Alternativ ist es möglich, die DU05 Kopplung auf eine TCP/IP Kopplung über die

Win-Socket Schnittstelle umzulenken. (siehe Beispiel nächste Seite)

Neben diesem Geräteeintrag in der Konfigurationsdatei mpar.sys erfordert die

DU05-Emulation eine Parameterdatei parfile, in der weitere Betriebsarten-Einstellungen definiert werden. Siehe dazu auch die Beschreibung in

Kapitel 6.2

.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

frame

Maximale

parfile

Bei DFXX0 Pfad- und Dateiname einer Parameterdatei gemäß 6.2

Beispiele

DEVICE=8300,DU05,"\\.\DFXX0",512,c:\sicomp\du05.par;

Rechnerkopplung DU05 DEVICE = ioadr,DU05, "\\.\DFXX0",board,unit,frame,options

über DF42

Parametrierung über

DFTEST

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DU05 über eine

Schnittstelle der DF42 definiert. Die DF42 muss mit einem Protokolltreiber MSV2 installiert sein. In diesem Fall wickelt die DF42 das MSV2 Protokoll ab. Dementsprechend gilt die Beschreibung und Parametrierung dieser Baugruppe.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

unit

frame

options

Schnittstellennummer der Comsoft-Baugruppe

Maximale FRAME-Länge z. Zt. immer 0

Beispiele

DEVICE=8300,DU05,"\\.\DFXX0",0,0,1024,0;

52 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

Rechnerkopplung DU05 DEVICE=ioadr,DU05, "SOCKET","host",port[/t0],size,

Gateway-

[t1[,t2[,t3]]]

Funktion

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DU05 auf eine

TCP/IP Kopplung über die Win-Socket Schnittstelle umgelenkt. In diesem Fall wird eine standardmäßige LAN-Kopplung verwendet.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

"SOCKET" für TCP/IP-Übertragung über Win-Socket

host port t0

hostname oder Leerstring (siehe 6.2.2

DU05 auf TCP/IP

Portnummer (ab 10 000...) (siehe 6.2.2

DU05 auf TCP/IP

)

)

Verbindungs-Überwachungszeit in Sekunden (Default: keine Überw.)

size t1

Maximale Größe der ausgetauschten Anwenderdatensätze

Wartezeit nach Verbindungsaufbau-Fehler in Millisekunden

(Default: 10000 ms)

t2

Max. Wartezeit für Eingabebefehl vom ORG (Default: 5000 ms)

t3

Max. Wartezeit für Quittung vom Partnersystem

(Default: 10000 ms)

Beispiel

DEVICE=8300,DU05,"SOCKET","HOST1",22220,512,20000,10000,30000; aktive Seite beim Verbindungsaufbau, Hostname eingetragen

DEVICE=8300,DU05,"SOCKET","",22221,512,20000,10000,30000; passive Seite beim Verbindungsaufbau, Leerstring

Anmerkung

Sind im Rechner zwei (oder mehr) Netzwerkkarten installiert, kann auch gezielt über die IP-Adresse (oder den Alias-Namen) der jeweiligen Karte eine Verbindung aufgebaut werden. Der Alias-Name muss in der Datei hosts in

systemdir

\system32\drivers\etc\... eingetragen sein. Die zugehörige Parameterzeile ist folgendermaßen aufgebaut:

DEVICE

=ioadr,DU05, "SOCKET","[partner]-ipadr",port,size

DEVICE

=ioadr,DU05, "SOCKET","[partner]-aliasname",port,size

Beispiel

DEVICE=B400,DU05,"SOCKET","partner-11.12.13.1",20000,2048;

DEVICE=B400,DU05,"SOCKET","partner-LAN1",20000,2048;

Verbindung wird über Netzwerkkarte 1 aufgebaut.

DEVICE=B400,DU05,"SOCKET","partner-11.12.13.2",20000,2048;

DEVICE=B400,DU05,"SOCKET","-11.12.13.2",20000,2048;

DEVICE=B400,DU05,"SOCKET","partner-LAN2",20000,2048;

Verbindung wird über Netzwerkkarte 2 aufgebaut.

© IPKS GmbH 2007 53

M2000 Konfigurationsdatei (M)

Rechnerkopplung DU06 DEVICE = ioadr,DU06, "driver",kenn1,kenn2,type,0,frame,t1,t2,t3,parfile

über DF32/42

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DU06 über eine

Schnittstelle der DF32 bzw. DF42 definiert. Die DF32 bzw. DF42 muss mit einem

Protokolltreiber HDLC UNC-2 oder HDLC BAC 2,8 installiert sein. In diesem Fall wickelt die DF32/42 das HDLC-Protokoll ab. Dementsprechend gilt die Beschreibung und Parametrierung dieser Baugruppe.

Neben diesem Geräteeintrag in der Konfigurationsdatei mpar.sys erfordert die

DU06-Emulation eine Parameterdatei parfile, in der weitere Betriebsarten-Einstellungen definiert werden. Siehe dazu auch die Beschreibung in Kapitel

6.3 DU06

.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

driver

"\\.\DFXX0" für COMSOFT DFxx

kenn1

Baugruppennummer

kenn2

Schnittstellennummer der Baugruppe DFxx

type

B: balanced

frame

Maximale I-FRAME-Länge

t1

0: Eingabeüberwachung

1: Eingabeüberwachung 1 Sekunde (Meldung)

5: Eingabeüberwachung 5 Sekunden (Meldung)

24: Eingabeüberwachung 24 Sekunden (Meldung)

101: Eingabeüberwachung 1 Sekunde (Meldung/Verbindung trennen)

105: Eingabeüberwachung 5 Sekunden

t2

0:

1:

Wählverbindungen in Übertragungspausen nicht trennen

Wählverbindungen in Übertragungspausen trennen

t3

Quittungsüberwachungszeit in Millisekunden

parfile

Pfad- und Dateiname einer Parameterdatei gemäß 5.3

Hinweise Derzeit sind die Timer t1, t2 und t3 mit 0 zu besetzen !

Beispiel

DEVICE=8300,DU06,"\\.\DFXX0",0,0,US,0,0,0,0, g:\sicomp\du06us.par;

54 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

Rechnerkopplung DU06 DEVICE=ioadr,DU06,"SOCKET","

host "

, port,type,

0,size,[t1[,t2[,t3]]]

Gateway-

Funktion Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DU06 auf eine

TCP/IP Kopplung über die Win-Socket Schnittstelle umgelenkt. In diesem Fall wird eine standardmäßige LAN-Kopplung verwendet.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

SOCKET für TCP/IP-Übertragung über Win-Socket

host port

hostname oder Leerstring (siehe 6.4.4

DU06 auf TCP/IP

Portnummer (ab 10 000...) (siehe 6.4.4

type

B: balanced

DU06 auf TCP/IP

)

)

Beispiel

size t1

Maximale Größe der ausgetauschten Anwenderdatensätze

Wartezeit nach Verbindungsaufbau-Fehler in Millisekunden

(Default: 10000 ms)

t2

Max. Wartezeit für Eingabebefehl vom ORG (Default: 5000 ms)

t3

Max. Wartezeit für Quittung vom Partnersystem

(Default: 10000 ms)

DEVICE=8300,DU06,"SOCKET","WINNT1",22220,B,0,1024,30,5,0; aktive Seite beim Verbindungsaufbau, Hostname eingetragen

DEVICE=8300,DU06,"SOCKET","",22221,B,1024,30,5,0; passive Seite beim Verbindungsaufbau, Leerstring

Anmerkung

Sind im Rechner zwei (oder mehr) Netzwerkkarten installiert, kann auch gezielt über die IP-Adresse (oder den Alias-Namen) der jeweiligen Karte eine Verbindung aufgebaut werden. Der Alias-Name muss in der Datei hosts in

systemdir

\system32\drivers\etc\... eingetragen sein. Die zugehörige Parameterzeile ist folgendermaßen aufgebaut:

DEVICE

=ioadr,DU06, "SOCKET","[partner]-ipadr",port,type,0,size

DEVICE

=ioadr,DU06, "SOCKET","[partner]-aliasname",port,type,0,size

Beispiel

DEVICE=B400,DU06,"SOCKET","partner-11.12.13.1",20000,B,0,1024;

DEVICE=B400,DU06,"SOCKET","partner-LAN1",20001,B,0,1024;

Verbindung wird über Netzwerkkarte 1 aufgebaut.

DEVICE=B400,DU06,"SOCKET","partner-11.12.13.2",20000,B,0,1024;

DEVICE=B400,DU06,"SOCKET","-11.12.13.2",20000,B,0,1024;

DEVICE=B400,DU06,"SOCKET","partner-LAN2",20001,B,0,1024;

Verbindung wird über Netzwerkkarte 2 aufgebaut.

© IPKS GmbH 2007 55

M2000

Kommunikations- steuerung KS100

Beispiel

Kommunikations- steuerung CS275

Konfigurationsdatei (M)

DEVICE = ioadr,KS100,index,ptime,pmax,0

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer KS100 Kommunikation über

SINEC H1 definiert. Dazu muss ein CP1413/CP1613 installiert und parametriert sein. KS100 läuft unter SIMATIC NET.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

index

Laufende Nummer (1 oder 2) des CP1413/CP1613 gemäß Windows-

Parametrierung

ptime

Wartezeit in Millisekunden auf Ergebnisse synchron auszuführender

CALL_INA Aufrufe

Default: 50 ms (bei ptime = 0)

pmax

Maximale Zyklen beim Warten auf Ergebnisse synchron auszuführender CALL_INA-Aufrufe

Default: 100 Versuche (bei pmax = 0)

DEVICE=8060,KS100,1,0,0,0;

DEVICE = ioadr,CS275,0,1

Mit diesem Parameter wird der Anschluss an das TELEPERM M Bussystem

CS275 definiert. Hierzu muss eine NAT Baugruppe installiert und parametriert sein.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

Die weiteren Parameter sind fest vorgegeben.

DEVICE=8060,CS275,0,1;

Beispiel

Kommunikations- steuerung CP1400

Beispiel

DEVICE = ioadr,CP1400,par1,par2

Mit diesem Parameter (CP1400) wird die Emulation einer SINEC H1 Kopplung

über die ISO Protokolle 1-7 definiert. Dazu muss ein CP1413/CP1613 installiert und parametriert sein (siehe auch Kapitel:

Kommunikationssteuerung CP1400

).

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

CP1413/CP1613 Baugruppennummer (1 oder 2)

par1 par2

0

DEVICE=8060,CP1400,1,0;

56 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

Kommunikations- prozessor UCP-2

DEVICE = ioadr,UCP-2,prsize,blsize,opt

Mit diesem Parameter wird die Emulation eines UCP-2, d.h. einer TCP/IP Kommunikation, definiert. Die Geräteemulation leitet die Kommunikationsverbindungen auf die Windows Socket-Schnittstelle um.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

prsize

Mindestgröße des Geräteprozesses unter Windows in KB

(z.B.: 2048). Über diesen Parameter können zur Verbesserung der

Performance Pufferbereiche im Geräteprozess reserviert werden. Bei der Angabe 0 wird keine Mindestgröße eingestellt.

blsize

Maximale Sendepuffergröße in KB beim Aufruf SENDIT (Summe der

Längen aller Teilpuffer). Default: 4 KB (bei blsize = 0). Für alle anderen Aufrufe werden die vom SICOMP System übergebenen Längen verwendet.

opt

0 Optionen

1 Sockets mit SO_KEEPALIVE und SO_REUSEADDR einrichten

2 Bearbeitungsthread mit gleicher Priorität wie den Hauptthread starten

4 Bei Socket-Auftrag RECEIVEIT wird an der Schnittstelle zu

Windows-TCP/IP immer die Puffergröße

32768

statt der vom

Anwenderprogramm vorgegebenen Pufferlänge verwendet. Die

Datenübergabe an das Anwenderprogramm erfolgt in

Hinweise o

Werte

Stückelungen gemäß der vom Anwenderprogramm vorgegebenen

Pufferlänge.

Damit lässt sich bei bestimmten Anwendungen,

(FTP-Transfer sehr großer Dateien) ein Performance-Gewinn erzielen. können mit ODER verknüpft werden. o

Die Aufrufe zum Firmware-Laden können unter der Emulation entfallen, anson- sten werden die von der Emulation empfangenen Firmwaredaten ignoriert. o Bei Verwendung von FTP (SICOMP-Programme UXFTP und UXFTPD) darf im

Windows-Netzwerk das FTP-Protokoll nicht unter den Standard-Portnummern aktiviert werden. o Bei der Verwendung von Standard-Diensten muss dieser in der Datei

%systemroot%\drivers\etc\services auskommentiert oder mit einer anderen als der Standard-Portnummer versehen werden, damit dieser Dienst nur unter

ORG-M, nicht aber unter Windows aktiviert ist.

Beispiel: Bei der Verwendung von Remote-Login (SICOMP-Programm RDATR) muss in der Datei %systemroot%\drivers\etc\services die Zeile 'login 513/tcp' auskommentiert werden.

Beispiele

DEVICE=8070,UCP-2,0,0,0;

DEVICE=8070,UCP-2,2048,0,0;

© IPKS GmbH 2007 57

M2000 Konfigurationsdatei (M)

4.2.5.1 ZeitSynchronisation

Zeit-Synchronisation

Der Parameter TIMESYNC ermöglicht das (Zeit)Synchronisieren des emulierten

Systems mit Fremdsystemen - hier mit

Windows – über Funkuhr oder

TimeServer. Ein eigenständiger Emulatorprozess ermittelt über eine DLL

(TimeSync.dll ) auf

Windows-Ebene die aktuelle Zeit und stellt diese einem

SICOMP Programm zur Verfügung. Über den ORG-Aufruf $DATE werden

SICOMP Zeit und die Sommer-/Winterzeit Kennung im ORG gesetzt, der Emulator aktualisiert dann die

Windows Zeit mit der ORG Zeit.

Ausführliche Beschreibung der

Zeitsynchronisation in einer gesonderten

Dokumentation. (

TimeSync.pdf

in

CDroot

\Emulation\DOC auf der M2000 CD)

W2k, XP,..

M2000

SICOMP M

ORGM

PBADR/

Anzeigen

Auftragskennung1

Auftragskennung2

Adresse GEDA

Endadresse

Kennung

Anffeld

Endfeld

SICOMP Programm

GEDA/

SIC_ZEIT

($NT_TIMEMS$)

SIC_ZE

LAN

"TimeSync.dll"

COM

Timeserver

Funkuhr seriell

58 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

4.2.5.2 Zeitgeber

Promea-Zeitgeber

DEVICE = ioadr,ZIG1[,"pfadname"];

DEVICE = ioadr,ZIG2 ;

DEVICE = ioadr,ZIG3;

Die Parameter ZIG1/ZIG2/ZIG3 definieren einen Promea-Zeitgeber. Fehlt der

Parameter, so wird die IO-Adresse 8010 angenommen.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

pfadname

Wird hier ein Pfadname angegeben, so merkt sich die Emulation beim

Setzen der Uhrzeit unter ORG-M die Relativzeit zur Windows-Zeit in der Datei pfadname. Wird kein Pfadname angegeben, so geht die

Relativzeit nach Beenden der Emulation verloren. Bei einem Neustart arbeitet die Emulation wieder mit der Windows-Zeit.

$NT_TIME$ als Pfadname bewirkt, dass bei jedem Setzen des ORG

Datums/der ORG Uhrzeit auch das Windows Datum/die Windows

Uhrzeit gesetzt wird.

$NT_TIMEMS$ als Pfadname bewirkt, dass zwei hintereinander folgende Abfragen keine Zeitinformation mit gleichem ms Wert bekommen (wg. Zeitstempel in DVS).

Wird

$SYS_TIME$ eingetragen, werden Datum/Uhrzeit unabhängig von Zeitzone und Sommer-/Winterzeit als absolute UTC Time

(koordinierte Weltzeit, früher GMT) vom ORG interpretiert.

ZIG1 ist ein Zeitgeber, der mit der Genauigkeit

1)

der Windows

Zeitauflösung arbeitet (10ms/15ms). Zeitabgleich je nach

Zusatzparameter ("pfadname").

ZIG2 ist ein "millisekundengenauer" Zeitgeber beim Uhrzeit lesen.

Parameter, Relativzeit usw., werden ignoriert.

ZIG2 arbeitet implizit mit $NT_TIME$. Die Genauigkeit von

Kurzzeit- und Zykl.Wecker entspricht der Genauigkeit der Windows

Zeitauflösung.

Problem Abhängig von der PC Hardware (Prozessor, Taktgeber, etc.)

kann die "Zeit weglaufen".

ZIG3 entspricht ZIG1 mit (implizit) $NT_TIME$, aber:

ZIG3 arbeitet generell "millisekundengenau"

1) durch Einstellung der

Windows Zeitbasis auf eine MilliSekunde.

Beispiele

DEVICE=8010,ZIG1,"orgzeit";

DEVICE=8050,ZIG1,"$NT

_TIME$";

DEVICE=8050,ZIG1,"$NT

_TIMEMS$";

DEVICE=8050,ZIG1,"$SYS

_TIME$";

DEVICE=8010,ZIG2;

1)

DEVICE=8010,ZIG3;

Anmerkung Wenn das ORG Datum/Uhrzeit liest, liest der Emulator Datum/Uhrzeit von

Windows. Wenn über das ORG Datum/Uhrzeit verändert werden, verändert der

Emulator Datum/Uhrzeit von Windows nur dann, wenn als Pfadname $NT_TIME$ bzw. $NT_TIMEMS$

angegeben ist. Sollen ORG Datum/Uhrzeit und Windows

Datum/Uhrzeit synchron laufen, muss der Pfadname $NT_TIME$ bzw.

$NT_TIMEMS$ angegeben werden. Eine Uhrzeitverstellung, z.B.

Sommer/Winterzeit, muss grundsätzlich vom ORG initiiert werden.

(serielle Funkuhr an PROMEA, manuelle Zeitverstellung oder über TimeSync.dll)

F

Uhr automatisch auf Sommer/Winterzeit umstellen - muss grundsätzlich deaktiviert sein.

Die jeweilige Genauigkeit gilt für: Zyklischen- und Kurzzeit-Wecker, Uhrzeit lesen.

© IPKS GmbH 2007 59

M2000 Konfigurationsdatei (M)

4.2.5.3 Profibus & Pseudo Geräte

Prozesselement PE F7

DEVICE = ioadr, ALEM, "PROFIBUS", mode, polltime

(Profibus)

Dieser Parameter definiert eine PE F7 Geräteemulation über eine Profibus-Anschaltung.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl) , i.a. 2000H

Wichtig! mode

Modus, hexadezimal, z. Zt. nur 0 sinnvoll

polltime

Zykluszeit in Millisekunden, nach der alarmbildende (Eingabe-) Signalformer auf Veränderungen abgefragt werden.

Für die Rangierung der Prozesssignalformer erfordert die PE F7 Emulation zusätzliche Rangiereinträge

psf =..... in der Konfigurationsdatei mpar.sys.

(siehe Kapitel:

Emulation PE F7

)

Pseudogerät für PSD

DEVICE = ioadr,FTNT,"pipename",length[,vz[,br[,timeout]]]

Mit dem Parameter FTNT wird ein Pseudogerät für PSD definiert (Pipe zu

SICOMP Daten). Im SICOMP M System muss dafür ein Sichtgerät DSSK generiert sein. M2000 (sic_ftnt.exe) richtet dazu für jede Bearbeitungsrichtung eine named pipe unter Windows ein und arbeitet bezüglich dieser Pipe als

Server. Die Pipe, über die Daten gelesen werden, wird mit der Endung in ergänzt, die Pipe, über die Daten geschrieben werden, wird mit der Endung out ergänzt.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

pipename

Als Pipename sind bei Benutzung der m2psapi.dll nur die Namen

"ftnt0" bis "ftnt9“ möglich (siehe auch: PSD Dokumentation). M2000 richtet für jedes Pseudogerät zwei Pipes ein, wobei der Pipename jeweils mit den Endungen in und out ergänzt wird. Damit steht für jede

Richtung eine Pipe zur Verfügung. Wird ohne PSD-Aufrufe gearbeitet, dann gibt es keine Begrenzung bei der PipeNummern Vergabe.

length

Länge der Pipes in KByte. Die Angabe 0 wird durch den Defaultwert von 4 KB ersetzt.

vz

AusgabeVerzögerungsZeit in Millisekunden.

br

Nicht angegeben oder ' 0 ' : bei Basisparametrierung werden die

Pipes nicht geschlossen.

Angegeben und nicht ' 0 ' : bei Basisparametrierung werden die Pipes geschlossen.

timeout TimeOut bei "Überwachung Anruf Eingabe" in ms

Hinweis Wird timeout parametriert, müssen vz und br angegeben werden.

Für das (Pseudo)Gerät FTNTA gilt: es werden Anzeigen zurückgegeben, wenn ein

Leseaufruf eintrifft und keine Daten vorhanden sind.

60 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

Pseudogerät für PSD

DEVICE = ioadr,FTNTX

,"pipename",length[,vz[,br[,timeout]]]

Mit diesem Parameter wird ein Pseudogerät für PSD definiert (Pipe zu SICOMP

Daten). Im SICOMP M System muss dafür ein Sichtgerät DSSK generiert sein.

M2000 (sic_ftnt.exe) greift hier auf eine vorhandene named pipe unter Windows zu und arbeitet bezüglich dieser Pipe als Client. Die Pipe, über die Daten gelesen werden, wird mit der Endung out ergänzt, die Pipe, über die Daten geschrieben werden, wird mit der Endung in ergänzt.

ioadr

wie

pipename

wie zuvor, zusätzlich mit Angabe des entfernten Rechners. Es wird keine Pipe eingerichtet.

length

wie

vz

wie

br

wie zuvor.

timeout TimeOut bei "Überwachung Anruf Eingabe" in ms

Wichtig!

Standard TimeOut bei "Überwachung Anruf Eingabe" - default 10 sec, wird, wenn parametriert, mit Wert aus timeout überschrieben.

Hinweis Für das (Pseudo)Gerät FTNTAX gilt: es werden Anzeigen zurückgegeben, wenn ein Leseaufruf eintrifft und keine

Daten vorhanden sind. mit HardWare(Timer)

DEVICE = ioadr,FTNTHW,"pipename",length[,vz[,br[,timeout]]]

DEVICE = ioadr,FTNTXHW,"pipename",length[,vz[,br[,timeout]]] alle Parameter wie oben, aber:

Standard TimeOut bei "Überwachung Anruf Eingabe" - default 120 sec, wird, wenn parametriert, mit Wert aus timeout überschrieben.

Der Zusatz HW im Geräteparameter steht für HardWare(ÜberwachungsTimer).

© IPKS GmbH 2007 61

M2000 Konfigurationsdatei (M)

Pseudogerät als

PipeServer/Client

DEVICE

= ioadr,FTNTD,"pipename",length[,vz[,br[,timeout]]]

DEVICE

= ioadr,FTNTDX,"pipename",length[,vz[,br[,timeout]]]

FTNTD richtet ein Pipe-Paar ein und bearbeitet das jeweilige Pseudogerät als

Pipe-Server.

FTNTDX stellt Verbindungen zu einem Pipe-Paar her und bearbeitet das jeweilige

Pseudogerät als Pipe-Client.

Beide erwarten kein Längenwort vor den eigentlichen Anwenderdaten, sondern sie stellen das Längenwort beim Senden den Anwenderdaten voran und entfernen es beim Empfang - siehe Anmerkungen. Alle Parameter wie oben.

Beispiele

DEVICE=8058,FTNT,"ftnt0",0,700,1,1000

;DSSK8 Pseudogerät für PSD;

DEVICE=A308:1,FTNT,"ftnt0",0,0,0,1000

;DSSK9 Pseudogerät für PSD;

DEVICE=8028,FTNTX,"\\server1\pipe\ftnt0",0

DEVICE=8058,FTNTD,"ftntd0",0

;DSSK3 Pseudogerät für PSD;

;DSSK8 Pseudogerät für PSD;

DEVICE=8028,FTNTDX,"\\server1\pipe\ftntd0",0;

;DSSK3 Pseudogerät für PSD;

Wichtig!

Standard TimeOut bei "Überwachung Anruf Eingabe" - default 10 sec, wird, wenn parametriert, mit Wert aus timeout überschrieben.

Hinweis Wird timeout parametriert, müssen vz und br angegeben werden.

Für das (Pseudo)Gerät FTNTDA bzw. FTNTDAX gilt: es werden Anzeigen zurückgegeben, wenn ein Leseaufruf eintrifft und keine

Daten vorhanden sind. mit HardWare(Timer)

DEVICE=ioadr,FTNTDHW,"pipename",length[,vz[,br[,timeout]]]

DEVICE=ioadr,FTNTDXHW,"pipename",length[,vz[,br[,timeout]]]

Alle Parameter wie vorher, aber:

Standard TimeOut bei "Überwachung Anruf Eingabe" - default 120 sec, wird, wenn parametriert, mit Wert aus timeout überschrieben.

Anmerkungen Die als Pseudogeräte verwendeten DSS-Anschlüsse sollten unter ORG-M mit automatischer Minusquittierung generiert werden. Änderungen im generierten System können mit TESTSM durchgeführt werden. Diesen Eingriff ins ORG sollte aber nur ein Systemkenner machen.

Über Remote - Pipes können zwei SICOMP Systeme unter M2000 direkt miteinander Daten austauschen. Auf Rechner 1 wird FTNT parametriert und auf

Rechner 2 wird FTNTX parametriert. Es können so mit ‘’STAUAL Pseudogerät’’ auf Rechner 1 Daten ausgegeben werden, die mit ‘’STEIAL Pseudogerät’’ auf

Rechner 2 eingelesen werden und umgekehrt. Die Übertragung über das Rechnernetz übernimmt die Windows Funktion Remote - Pipe.

Um bereits existierender SICOMP-Software die Möglichkeit zu geben, auch mit

‘’Pseudogeräten’’ (statt mit realen Geräten) zu verkehren, wurde PSD durch zwei

Pseudogerät-Parameter, FTNTD und FTNTDX, ergänzt. Die Konvention ‘’Längenwort’’ (siehe nächste Seite) muss bei Einsatz dieser beiden Parameter nicht beachtet werden (siehe oben).

Anwender, die nicht mit dem Standardprogramm PSDXXX arbeiten, müssen bei der Programmierung sowohl unter Windows, als auch unter ORG-M, ORG-PV und

ORG-HV eine Konvention beachten: den eigentlichen Daten muss ein Wort

(SICOMP-Format) vorangestellt werden, das die Gesamtlänge der Daten in

Worten beinhaltet (Längenwort). Diese Konvention hat sich aus der Telegrammschnittstelle zwischen PSDXXX und PSAPI entwickelt.

62 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M)

Pseudogerät für

WINCC-PSD

Beispiel

M2000

DEVICE

= ioadr,WINCC,"pipename",length[,vz[,br[,timeout]]]

Mit dem Parameter WINCC wird ein Pseudogerät für WINCC-PSD definiert. Es arbeitet im Prinzip wie FTNT, verwendet aber andere Zeitstufen. Im SICOMP M

System muss dafür ein Sichtgerät DSSE/DSSA generiert sein. M2000 richtet dazu für jede Bearbeitungsrichtung eine named pipe unter Windows ein und arbeitet bezüglich dieser Pipe als Server. Die Pipe, über die Daten gelesen werden, wird mit der Endung in ergänzt, die Pipe, über die Daten geschrieben werden, wird mit der Endung out ergänzt.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl)

pipename

Als Pipename sind beliebige Namen möglich, M2000 richtet für jedes

Pseudogerät zwei Pipes ein, wobei der Pipename jeweils mit den

Endungen in und out ergänzt wird. Damit steht für jede Richtung eine Pipe zur Verfügung.

length

Länge der Pipes in KByte. Die Angabe 0 wird durch den Defaultwert von 4 KB ersetzt.

vz

Ausgabeverzögerungszeit in Millisekunden.

br

Nicht angegeben oder ' 0 ' : Arbeitsweise wie bisher.

Angegeben und nicht ' 0 ' : Bei Basisparametrierung werden die

Pipes geschlossen.

timeout TimeOut bei "Überwachung Anruf Eingabe" in ms

DEVICE=8058,WINCC,"wincc0",0,100,,2000

; Pseudogerät für PSD

Namen "@@@@@@" oder die Objektnummer "9999" empfangen wird, dann wird mit den zugehörigen Parametern "Adresse" und "Wert" ein Anwenderunterprogramm UPAWP aufgerufen, das zu PSDXXX oder WCCXXX gebunden werden muss. Schreibaufträge müssen jeweils für ein einzelnes Wort abgesetzt werden,

Leseaufträge sind unzulässig.

Für Anwender von WinCC und WinCC-PSD-Kanal-DLL bedeutet dies, dass man beispielsweise eine externe PSD-Variable des Typs 'A' (vorzeichenloser 16-Bit

Wert) definieren kann, der der CB "@@@@@@" und die Adresse "0"(=V128) zugeordnet werden. Wenn man in diese Variable den Wert "100" schreibt (WinCC-

Funktion "SetTagWord"), dann wird unter ORG-M oder ORG-PV das Unterprogramm UPAWP mit G6:=0 und G7:=100 aufgerufen. Damit können Anwender aus

WinCC heraus beliebige (selbstprogrammierte) Funktionen unter dem emulierten

ORG aktivieren. Als Kriterien dienen die V-Adresse in "Pseudo-CB" 9999 und der

übergebene Wert.

PSD-Variablen, die dem CB "@@@@@@" zugeordnet werden, dürfen von WinCC nicht aktualisiert werden!

Die Standardelemente PSDXXX und WCCXXX enthalten ein Dummy-Modul.

Dieses Dummy-Modul wird auf der virtuellen Platte PLSK.PSD als Element PLSKx-

PSD.PSDAWP mitgeliefert und kann dem Anwender als Muster dienen.

Es gibt lediglich die übergebenen Werte zu G6 und G7 auf dem

Standardmeldegerät aus.

© IPKS GmbH 2007 63

M2000 Konfigurationsdatei (M)

Beispiel

Über WinCC-Buttons soll das ORG mit oder ohne Startliste gebootet werden können. Der PSD-Variablen "ORGBOOT" (Typ "vorzeichenloser 16-Bit-Wert") werden CB "@@@@@@" und Adresse "3" (=V130) zugeordnet. Ein Button setzt den Wert 1 (SetTagWord (ORGBOOT,1)), ein anderer Button den Wert 2

(SetTagWord (ORGBOOT,2)). In UPAWP wird zunächst geprüft, ob es sich um die

Funktion "ORG booten" handelt, indem G6 mit 3 verglichen wird. Anschließend wird

über G7 (1 oder 2) festgestellt, ob mit oder ohne Startliste gebootet werden soll, danach wird die Funktion entsprechend ausgeführt ($RUFORG"...).

Hinweis Wenn die alten Binderkarten mit den neuen Grundsprache-Elementen verwendet werden, kommt es beim Laden von PSDXXX und WCCXXX zur Fehlermeldung:

"/NDEF:UPAWP". Diese Meldung kann ignoriert werden, solange die neue Funktion nicht benutzt werden soll.

Dummy-

Modul

/#PSDAWPXX 170800/PJG

***********************************************************************

*** PSDXXX: ANWENDERFUNKTION

***********************************************************************

'PKEN' ,,,,0

'DEEX' UPAWP

'NDEX' STAMELD

'NAME' PSDAWP

'SATZ' PSDAWP

'VA' TEXTA/

' Y' = 'Z=PSDAWP: DUMMY: #### ####(3)'

'VA' TEXTE/

'IA' UPAWP/ ('R2) := R7 *** DUMMY!

' A' ('R2) := R3 ***

' A' ('R2) := R4 ***

' A' ('R2) := R5 ***

' A' *** G6 *** RELATIVE ADRESSE (AB 0)

' A' *** G7 *** AKTUELLER WERT

' A' R3 := <7+TEXTA>

' A' R4 := 'H=8000'

***

***

' A' R5 := G6

' A' $BIHEX;

***

*** N

' A' 'IA'

='H=E000' B

B

***

' A' R3 := <10+TEXTA>

' A' R4 := 'H=0000'

B

***

***

' A' R5 := G7

' A' $BIHEX;

***

*** N

' A' 'IA'

='H=E000' B

B

B ***

' A' R5 := (R2') ***

' A' R4 := (R2') ***

' A' R3 := (R2') ***

' A' :SP (R2') ***

'ENDE'

64 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M) M2000

4.2.5.4 Promea MX & BDE Terminal (ES 1)

Promea-MX

DEVICE

= ioadr,EAMX,"pfadname" [,flags,verz1,verz2,verz3]

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer PROMEA MX über eine beliebige serielle Schnittstelle definiert. Diese serielle Schnittstelle muss als COMxx unter

Windows ansprechbar sein.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

EAMX Gerätebezeichnung

pfadname

Pfadname der entsprechenden seriellen Schnittstelle unter Windows.

Der pfadname wird in der Form "COMx" bzw. "\\.\COMxx" notiert.

Für EAMX kann die serielle Schnittstelle auch auf einem entfernten

Rechner sein. Der pfadname wird in der Form “REM:x“ angegeben.

Der Parameter x steht für die Portnummer des ersten (von zwei)

TCP/IP-Sockets, den der Geräteprozess auf dem M2000 Rechner

einrichtet (siehe Kapitel:

Schnittstellenkonzentrator

).

flags pabc (Parametrierung Hexa) a=0 Keine UNKLAR Erkennung a=1 UNKLAR Erkennung bei TTY Schnittstelle

(Brücke zwischen RxD und CTS erforderlich) a=2 DSR Abfrage vor Ausgabe auf V.24 Schnittstelle b=0 Schnittstelle kann überparametriert werden b=1 Schnittstelle vor Überparametrierung schützen b=2 Schnittstelle vor Rücksetzen schützen

(octs =... und odsr =... des mode Kommandos wirksam) b=3 Schnittstelle vor Rücksetzen und Überparametrieren schützen c=0 DISIT PB ist voreingestellt c=1 GS01 PB ist voreingestellt c=2 Anschluss ' alte DISIT-Geräte ' (kein XON/XOFF)

verz1 p=0 Puffergröße 10 kB p=1 Puffergröße 128 kB

verz2

verz3

Verzögerungszeit in ms vor dem Senden von Daten (falls das angeschlossene Gerät zu langsam ist).

Verzögerungszeit in ms nach dem Senden von Daten.

Verzögerungszeit in ms vor dem Empfang von Daten

Hinweis Diese Betriebsart (flag c=2) ist dann notwendig, wenn DISIT-Geräte, die ursprünglich an R-Systemen angeschlossen waren, jetzt an der M-

Emulation betrieben werden sollen.

Wichtig !

Drucker, die im M-System als MX-Geräte generiert sind, sollten auch in der Datei MPAR.SYS als EAMX-Geräte parametriert werden; ansonsten werden Fehlermeldungen wie:

'ERROR: Anzahl Interruptvektoren'

'ERROR: DEVPRB, SWCTR unbekannt' ausgegeben.

Beispiele

PROMEA MX Schnittstelle an einer lokalen COM Schnittstelle

DEVICE=8202,EAMX,"\\.\COM2",1101,000,000;

DEVICE=A302:1,EAMX,"\\.\COM128",0012,000,000;

PROMEA MX Schnittstelle an einem entfernten Windows System

DEVICE=8202,EAMX,"REM:24000",101,000,000;

© IPKS GmbH 2007 65

M2000 Konfigurationsdatei (M)

MSHUP

DEVICE

= ioadr,MSHUP,"pfadname"[,flags];

Mit diesem Parameter wird die Emulation eines Spezialmoduls (MSHUP) für

PROMEA MX über eine beliebige serielle Schnittstelle definiert. Diese serielle

Schnittstelle muss als COMxx unter Windows ansprechbar sein.

Ansteuerung der Hupe in MADAM-S Systemen.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl)

MSHUP Gerätebezeichnung

pfadname

Pfadname der entsprechenden seriellen Schnittstelle unter Windows.

Der pfadname wird in der Form "COMx" bzw. "\\.\COMxx" notiert.

Die Ausgabe erfolgt über die RTS-Leitung der seriellen Schnittstelle. Hinweis

Zustand RTS – Signal:

flags (Parametrierung Hexa)

0000

8000

Ruhezustand Ausgabeimpuls aus ein

Ausgabe invertiert ein aus

Beispiele

Spezialmodul an einer lokalen COM Schnittstelle

DEVICE=8040,MSHUP,"\\.\COM7";

keine

DEVICE=8048,MSHUP,"COM2",8000; mit invertierter Ausgabe

66 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (M)

ES

M2000

DEVICE = ioadr,

EAES,"pfadname"[,flags[,test]]

Dieser Parameter definiert den Anschluss eines BDE-Terminals der Terminalfamilie ES 1 über serielle Schnittstelle.

ioadr

IO-Adresse des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(4stellige Hexazahl).

EAES Gerätebezeichnung

pfadname

Bei Verwendung der normalen seriellen Schnittstelle ist der Pfadname

"\\.\COMx"

flags

Parametrierung (Hexa)

Bit 0 - 3: Parametrierung serielle Schnittstelle

=0: Die Schnittstelle ist vor dem Start der Emulation mit dem 'mode'-Kommando entsprechend zu parame-

trieren.

=1: Übertragungsrate: 1200

(Grundeinstellung Terminal)

Datenbits:

Stopbits:

7

2

Parität: Even

=2: Übertragungsrate: 2400

Parität: Even

=3: Übertragungsrate: 4800

Parität: Even

=4: Übertragungsrate: 9600

(Einstellung bei Hella)

Beispiel

=0: Ausgabe nicht transparent

=1: Ausgabe transparent

test Nur für Testzwecke

=0: (kein Test) Normalbetrieb

=1: Ausgabe Baudrate und Ein-/Ausgabemodus nach

‘Parametrieren’

Parität:

Bit 4: Eingabemodus

Even

=0: Eingabe nicht transparent

=1: Eingabe transparent

Bit 5: Ausgabemodus

DEVICE=8202,EAES,"\\.\COM2",34;

DEVICE=A302:1,EAES,"\\.\COM188",34;

(Eingabe transparent und Ausgabe transparent (3), 9600 Baud (4))

© IPKS GmbH 2007 67

Was this manual useful for you? yes no
Thank you for your participation!

* Your assessment is very important for improving the work of artificial intelligence, which forms the content of this project

Download PDF

advertisement

Table of contents