M2000 SICOMP M/R Emulation

M2000 SICOMP M/R Emulation

M2000 Konfigurationsdatei (R)

5 Konfigurationsdatei für SIC-R

5.1 Allgemeine Einträge

CPU-Typ

CPU = typ

Die Angabe des CPU-Typs typ ist vor allem für hardwarenahe Programme und für die Genauigkeit von Rechenergebnissen wichtig.

Folgende CPU-Typen werden unterstützt: R10, R10V, R20, R30 cpu = r10v;

Beispiel

Hauptspeicherausbau MAXMEM = size

Beispiel

Hauptspeicher-

RettDatei chers in KW im Bereich von 64 bis 1024. Dies entspricht dem Maximalausbau von

2 MB des Ursprungssystems. Der Parameter kann dem Generierprotokoll des Originalsystems entnommen werden. maxmem = 512;

IMAGE =

"pfadname"[,mode]

Mit diesem Parameter wird eine Windows-Datei definiert, in die bei

Programmende der Hauptspeicherinhalt des emulierten SICOMP R Systems geschrieben wird (es wird ein batteriegepufferter Hauptspeicher emuliert). Programmende heißt, dass die Emulation gezielt beendet wird.

(M2000Register Monitor Button Stoppen)

pfadname

Vollständiger Pfadname einer Windows-Datei. Sie wird implizit eingerichtet.

mode

Bearbeitungsmodus für die ImageDatei.

Beispiel immer neu unter dem gleichen Namen angelegt. Eine bereits bestehende image Datei wird zuvor gelöscht.

ALTx Mit der Angabe ALTx (x=1 bis 9) werden x image Dateien angelegt, die alternierend überschrieben werden. Die image

Dateien haben die Namen dateiname.im1 ...... dateiname.imx.

Im Kopf jeder image Datei werden Datum/Uhrzeit und eine

Konsistenzkennung hinterlegt. Beim Beginn des Schreibens wird eine Inkonsistenzkennung eingetragen, wenn der HSP

Inhalt vollständig abgespeichert ist, wird eine Konsistenzkennung mit Datum/Uhrzeit gesetzt. Überschrieben wird immer die älteste oder eine inkonsistente Datei.

Wird die Emulation wieder gestartet und die Hauptspeicher RettDatei ist vorhanden, so wird der Hauptspeicher des emulierten SICOMP R Systems aus der

Hauptspeicher RettDatei vorbelegt. Dem ORG werden die entsprechenden Kennungen für einen batteriegepufferten Wiederanlauf übergeben. Damit kann eine

Rekonstruktion von DVS-Dateien mittels DFCONS erfolgen.

IMAGE = "\user\pcsic\sysrett.v1";

68 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R) M2000

Urladegerät

BOOT =

hexboot

hexboot ist eine Hexadezimalzahl (4stellig), die das Urladegerät angibt. Sie entspricht der Einstellung der Schalter am Wartungsfeld.

Beispiel

BOOT = 0025;

Gleitpunktprozessor

NOFPP

deaktivieren

Der Gleitpunktprozessor führt die arithmetischen Verknüpfungen für 32-Bit-Festpunkt- sowie 32- und 64-Bit-Gleitpunktoperationen aus und ist standardmäßig in der Emulation aktiviert. Für spezielle Anforderungen ist es möglich, die Funktion des Gleitpunktprozessors mit dieser Anweisung zu deaktivieren.

(NOFPP = No Floating Point Processor)

NOFPP

MEC-28R

Beispiel

MECR =

anr

Beim Betrieb einer MEC-28R Anschaltung ist dieser Parameter erforderlich. Für jede Anschaltung ist eine eigene Angabe erforderlich.

Beispiel

anr

MECR = 7;

Anschlussstellennummer der Anschaltung (Dezimalzahl)

© IPKS GmbH 2007 69

M2000 Konfigurationsdatei (R)

5.1.1 Sichtgeräte

Sichtgeräte

seriell angeschlossen

DEVICE = anr,gnr,keyword,"pfadname"[,upar[,kennung[,verz]]]

Mit diesem Parameter wird der Anschluss eines Sichtgerätes über eine serielle

Schnittstelle (COMxx) definiert.

anr,gnr

Anschlussstellen-/Gerätenummer des Gerätes gemäß ORG-

Generierung (Dezimalzahl)

keyword

Folgende Sichtgeräte können hier angegeben werden:

3974 Anschluss an Anschaltung C71458-A6404-A..

3974R Anschluss an PROMEA-Baugruppe

3974M Anschluss an PROMEA-Baugruppe

Für die Terminal-Emulationen muss keyword wie folgt verwendet werden:

3974R für TE2000 AX oder TE-ALPHA

3974M für TE2000 DX oder TE-DISIT

pfadname

Bezeichnung der unter Windows definierten seriellen Schnittstelle. Der

pfadname wird in der Form "COMx" bzw. "\\.\COMxx" notiert.

upar

Modus 1: Überparametrierung (Hexa)

= 0: Überparametrierung möglich

= 1: Schnittstelle vor Überparametrierung schützen (default)

Modus 2: Unklar-Erkennung (Hexa)

= 100: U nklar-Erkennung bei TTY Schnittstelle

(Brücke zwischen RxD und CTS erforderlich)

= 200: DSR Abfrage vor Ausgabe auf V.24 Schnittstelle

Die Modi 1 und 2 können mit ODER verknüpft werden

kennung

Freigaben im externen/internen Dongle

Kennung

IPKS:

Funktionsfreigabe der (alten) TE-ALPHA/TE-DISIT

Terminal-Emulation im zentralen M2000 Dongle.

Kennung

TE2000:

Funktionsfreigabe der TE2000AX/DX Terminal-

Emulation im zentralen M2000 Dongle.

Kennung

NONE:

Funktionsfreigabe im externen Dongle erforderlich.

verz

Verzögerungszeit (Millisekunden) in 32-Bit-Darstellung.

Die höherwertigen 16 Bit werden als Eingabeverzögerung, die niederwertigen als Ausgabeverzögerung interpretiert.

Hinweise

• Die Schnittstelle ist vorher mit dem Windows mode-Kommando

entsprechend zu parametrieren.

• Die Flusskontrolle wird von M2000 auf XON/XOFF=93/94h eingestellt.

• Siehe Tabelle 1 in diesem Kapitel (SichtgeräteTypen)

• Bei fehlenden Optionen in der Parameterzeile müssen Kommas trotzdem eingetragen werden.

Beispiel

DEVICE=1,0,3974R,"\\.\COM3",100,IPKS,0x00640032;

Terminalanschluss (TTY) mit unklar Erkennung, zentrale Funktionsfreigabe,

EingabeVerz.=100ms, AusgabeVerz.=50ms.

DEVICE=1,1,3974M,"\\.\COM4",1,NONE,0x00640032;

DISIT-Version, Überparametrieren nicht möglich, externer Dongle,

EingabeVerz.=100ms, AusgabeVerz.=50ms.

70 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R) M2000

Terminal-Emulation

lokal

DEVICE = anr,gnr,keyword,"pipename"

Mit diesem Parameter wird eine Terminal-Emulation als lokale Windows Applikation aktiviert.

pipename

Eindeutiger Name für die Konsolen-Applikation. Unter diesem Namen wird eine named pipe angelegt, die damit systemweit eindeutig sein muss.

Zusätzlich erscheint dieser Name als Fensterüberschrift.

Hinweise

• Bei Verwendung im Fenster sollte für den Monitor mindestens eine Auflösung

von 800x600 (16/256 Farben) eingestellt sein.

• Dieser Parameter kann mehrfach definiert werden, um mehrere Sichtgeräte zu emulieren. Für jedes Gerät wird dann ein eigenes Fenster angelegt.

• Zur besseren Performance sollte eine leistungsfähige Grafikkarte (PCI) eingesetzt werden.

• Der Leistungsumfang dieser Geräteemulation ist in

Kapitel 6.1

kurz beschrieben. Eine ausführliche Beschreibung enthält das Benutzerhandbuch:

TE2000 Terminal-Emulation

.

• Verwenden Sie in dem Pipenamen bitte keine Sonderzeichen (wie - \ , / . ? usw.). Es kann sonst vorkommen, daß mehrere Terminalemulationen mit der gleichen Pipe arbeiten.

Beispiel: statt

A-DSSK002

schreiben Sie bitte

A_DSSK002

anr,gnr

Anschlussstellen-/Gerätenummer des Gerätes gemäß ORG-

Generierung (Dezimalzahl)

keyword

Folgende Typangaben sind zulässig:

3974RT für eine lokale Konsole

3974MT für eine lokale DISIT-Emulation

Beispiel

DEVICE=1,1,3974RT,"DSSE1";

DISIT-Emulation

DEVICE = anr,gnr,3974MNET,"socketnr[/t]"

[,TE2000[,timer]]

TE2000 DX

über Netzwerk

Mit diesem Parameter wird der Betrieb einer DISIT Terminal-Emulation

TE2000 DX über Netzwerk definiert.

DEVICE = anr,gnr,3974MNET, "socketnr[/t]"

[,IPKS[,timer]]

DISIT-Emulation

TE-DISIT

über Netzwerk

Mit diesem Parameter wird der Betrieb einer (alten) Terminal-Emulation

TE-DISIT über Netzwerk definiert.

Beispiel

anr,gnr

Anschlussstellen-/Gerätenummer des Gerätes gemäß ORG-

Generierung (Dezimalzahl)

socketnr

Socket-Nummer, über die M2000 mit der Terminalemulation kommunizieren soll. Die Socket Nummer muss beim Start der entfernten Terminalemulation als Startparameter mit übergeben werden.

Socket-Portnummer, gemäß Administration.

Empfohlener Bereich: >10000

Parameter / t siehe nächste Seite.

TE2000

Die Kennung TE2000 legt fest, dass diese Terminal-Emulation im

IPKS zentralen M2000 Dongle freigegeben ist.

Die Kennung IPKS legt fest, dass diese Terminal-Emulation im zentra-

timer

len M2000 Dongle freigegeben ist.

Zeit in ms um Ein-/Ausgaben bei langsamen Sichtgeräten (z.B. ES05) oder Anwenderprogrammen zu verzögern.

DEVICE=1,2,3974MNET,"20001";

DEVICE=2,1,3974MNET,"20011/30",TE2000,1500;

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M2000 Konfigurationsdatei (R)

Terminal-Emulation

TE2000 AX

über Netzwerk Mit diesem Parameter wird der Betrieb einer Terminal-Emulation TE2000 AX über

Terminal-Emulation

Netzwerk definiert.

DEVICE = anr,gnr,3974RNET,"socketnr[/t]"

TE-ALPHA

[,IPKS[,timer]]

über Netzwerk

DEVICE = anr,gnr,3974RNET,"socketnr[/t]"

[,TE2000[,timer]]

DEVICE = anr,gnr,3974RNETS,"socketnr[/t]"

[,TE2000[,timer]]

Mit diesem Parameter wird der Betrieb einer (alten) Terminal-Emulation

TE-ALPHA über Netzwerk definiert.

Anmerkung anr,gnr

Anschlussstellen-/Gerätenummer des Gerätes gemäß ORG-

Generierung (Dezimalzahl)

socketnr

Socket-Nummer, über die M2000 mit der Terminalemulation kommunizieren soll. Die Socket Nummer muss beim Start der entfernten Terminalemulation als Startparameter mit übergeben werden.

Socket-Portnummer, gemäß Administration.

Empfohlener Bereich: >10000

Eine aufgebaute Verbindung zwischen M2000 und der Terminalemulation wird zeitüberwacht. Wenn innerhalb von t (default 180) Sekunden kein Datenverkehr stattfindet, baut M2000 die Verbindung wieder ab. Die Überwachungszeit

t

kann mit der Socketnummer parametriert werden (siehe Beispiele).

TE2000

Die Kennung TE2000 legt fest, dass diese Terminal-Emulation im zentralen M2000 Dongle freigegeben ist. (TE2000AX/DX)

IPKS

Die Kennung IPKS legt fest, dass diese Terminal-Emulation im zentralen M2000 Dongle freigegeben ist. (TE-ALPHA/TE-DISIT)

timer

Zeit in ms um Ein-/Ausgaben bei langsamen Sichtgeräten (z.B. ES05) oder Anwenderprogrammen zu verzögern.

Wird 3974RNETS parametriert, dann führt ein

BFA Rücksetzen

nicht zu einem Abbau der Socketverbindung.

Beispiel

DEVICE=1,3,3974RNETS,"20011";

DEVICE=2,1,3974RNET,"20011/30",TE2000,1500;

Tabelle 2 Sichtgerätetyp - keyword für die Parametrierung in rpar.sys

Sichtgeräte keyword

Anschluss Terminal

Netzwerk-

Terminal

3974 3974

3974R 3974R

3974M 3974M

DS074 3974R

DS075 3974R

DS075 DISIT 3974M

TE2000 AX

TE2000 DX

TE-KONS

3974R

3974M

3974RT

3974MT

3974RT

3974RNET

3974MNET

72 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R) M2000

Hinweis

Anmerkung

Sind im Rechner zwei (oder mehr) Netzwerkkarten installiert, kann einem Sichtgerät auch gezielt die IP-Adresse (oder der Alias-Name) der jeweiligen Karte zugeordnet werden. Der Alias-Name muss in der Datei hosts in

systemdir

\system32\drivers\etc\... eingetragen sein. Die zugehörige Parameterzeile ist folgendermaßen aufgebaut:

DEVICE

= anr,gnr,3974RNET, ipadr:port,kennung

DEVICE

= anr,gnr,3974MNET,aliasname:port,kennung

Beispiel

DEVICE=2,0,3974RNET,192.168.2.10:20010,IPKS;

DEVICE=2,0,3974RNET,NetCard-LAN1:20010,IPKS;

Verbindung wird über Netzwerkkarte 1 aufgebaut.

DEVICE=2,1,3974RNET,192.168.2.13:20013,TE2000;

DEVICE=2,1,3974MNET,192.168.2.13:20013,IPKS;

DEVICE=2,1,3974MNET,NetCard-LAN2,20013,TE2000;

Verbindung wird über Netzwerkkarte 2 aufgebaut.

Eine ausführliche Beschreibung enthält das Benutzerhandbuch:

TE2000 Terminal-Emulation

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M2000 Konfigurationsdatei (R)

5.1.2 Speichermedien

Belegmodus der

mode

= share

Plattenlaufwerke festlegen Mit dem Parameter MODE wird der Belegungsmodus der Platten gewählt.

(exclusiv/shared)

Fehlt der Parameter, ist der Belegmodus 'exclusiv' eingestellt (default).

Systemumgebungen.

Plattenlaufwerk

3941,3942,3945,3946,

3947,3948,3949

DEVICE = anr,gnr,keyword,"pfadname"[,flags]

Mit diesem Parameter wird ein Gerät eines Plattenlaufwerks zur Emulation durch eine Windows Datei definiert.

Beispiel anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

keyword

3941 bezeichnet ein Gerät mit 9744 Sektoren

3942

3945A

3945B

3945C

3946

3947

3947A

3947H bezeichnet ein Gerät mit 48720 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 2048 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 4096 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 8192 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 8192 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 15616 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 15616 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 1034240 Sektoren

3948

3948A

3948B

3949

3949A

3949B

3949C bezeichnet ein Gerät mit 64640 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 64640 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 61408 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 25856 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 25856 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 25856 Sektoren bezeichnet ein Gerät mit 25856 Sektoren

pfadname

Pfadname der entsprechenden Windows-Datei. Er muss immer vollständig angegeben werden. Eine nicht vorhandene Datei richtet der Emulator ein (Länge entsprechend dem Gerätetyp). Sie kann dann mit INIT formatiert und eingerichtet werden.

flags

Parametrierung (Hexa)

= 1 WRITE THROUGH

Der Parameter gewährleistet, dass veränderte Daten auf die Platte geschrieben werden und nicht im CACHE verbleiben;

Option sinnvoll bei DVS Datenträgern.

DEVICE=5,2,3948, "c:\sicomp\platten\SYSR

_PS2.sic",1;

74 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R)

Diskettenlaufwerk

M2000

DEVICE = anr,gnr,keyword,"pfadname"

Dieser Parameter definiert ein Diskettenlaufwerk.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

keyword

3943 bezeichnet ein Gerät mit 256256 Bytes

3944 bezeichnet ein Gerät mit 1021696 Bytes

FLOP bezeichnet ein Gerät mit 1228800 Bytes

Der Betrieb eines PC-Diskettenlaufwerks (3,5", 1.44MB oder 5.25",

1.2MB) erfolgt ohne Kompatibilität zu SICOMP. Dieses Diskettenlaufwerk kann nur zur Datensicherung und zum Datenaustausch zwischen mehreren Emulationen genutzt werden. Im emulierten System wird das Diskettenlaufwerk wie ein 3943/3944 Laufwerk genutzt (auch mit INIT). Eine solche Diskette ist aber auf einem SICOMP Rechner nicht verwendbar.

pfadname

Der Pfadname heißt: \\.\A:

\\.\B:

DEVICE=3,0,3944,\\.\A:;

Beispiel

Erweiterter

Floppy Zugriff

Mit M2000 können (unter DOS formatierte) Disketten-Dateien bearbeitet werden, die mit dem folgenden SICOMP R Datenträger kompatibel sind:

− 8-Zoll Floppy Ersatzsystem der EDS Systemtechnik mit 908-PC Adapterkarte und dem Programm BDK.

In der Parameterdatei rpar.sys ist dieser Floppy Zugriff folgendermaßen zu parametrieren:

Als Pfadname wird statt "\\.\A:" nunmehr angegeben z.B. "A:\EKTEST".

M2000 sucht beim Zugriff auf die Diskette die angegebene Datei (hier EKTEST).

Wenn die Datei auf der Floppy vorhanden ist, wird sie verwendet. Wird die angegebene Datei (hier EKTEST) nicht gefunden, so sucht M2000 eine Datei auf der

Diskette mit der passenden Länge. Wird eine entsprechend lange Datei gefunden, so wird diese verwendet. Wird keine entsprechend lange Datei gefunden, so wird eine Datei mit dem parametrierten Namen (hier EKTEST) auf der Diskette eingerichtet. Der in der Parametrierdatei angegebene Name (hier "EKTEST") ist also nur dann relevant, wenn M2000 eine Datei neu einrichten soll. Vorhandene

Dateien können beliebige Namen haben.

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M2000 Konfigurationsdatei (R)

Magnetband-Kassetten- DEVICE = anr,gnr,MK82,"pfadname"

Laufwerk MK82

Dieser Parameter ermöglicht den Betrieb eines MK82 kompatiblen Magnetbandkassettenlaufwerks Tandberg Data Panther TDC 3660 bzw. 3820 zum Lesen und

Schreiben von 150 MB-Kassetten.

Magnetbandkassetten eines MK80/81 Gerätes mit 60MB können nur gelesen werden. Zusätzlich ist noch eine MECR-Anweisung erforderlich.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes (Dezimalzahl)

gnr

irrelevant

pfadname

Pfadname des entsprechenden Windows-Gerätes

Beispiel

DEVICE=7,0,MK82,\\.\Tape0;

MECR=7;

Optische Platte OP11

DEVICE = anr,gnr,OP11,"pfadname",scsi-id

Dieser Parameter definiert die Emulation einer wiederbeschreibbaren optischen

Platte OP11 über das Laufwerk SONY RMO-S580.

Zusätzlich ist noch eine MECR-Anweisung erforderlich.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes (Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer

pfadname

Der Pfadname heißt "\\.\PhysicalDrive%"

% ist die Disknummer innerhalb Windows, beginnend mit 0 (siehe

Windows Festplatten Manager).

scsi-id

SCSI-Laufwerksnummer (Dezimalzahl, 0..7) des emulierten Laufwerks im Ursprungssystem, nicht im PC.

Beispiel

DEVICE=7,0,OP11,"\\.\PhysicalDrive1",3;

MECR=7;

Magnetwechselplatte

WP256

DEVICE = anr,gnr,WP256,"pfadname",scsi-id

Dieser Parameter definiert die Emulation eines Laufwerks für Magnetwechselplatten (z. B. SYQUEST). Zusätzlich ist noch eine MECR-Anweisung erforderlich.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes (Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer

pfadname

Der Pfadname heißt "\\.\PhysicalDrive%"

% ist die Disknummer innerhalb Windows, beginnend mit 0

scsi-id

SCSI-Laufwerksnummer (Dezimalzahl, 0..7) des emulierten Laufwerks im Ursprungssystem, nicht im PC.

Beispiel

DEVICE=7,0,WP256,"\\.\PhysicalDrive1",1;

MECR=7;

76 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R) M2000

5.1.3 Drucker

Druckerbetrieb an der

DEVICE = anr,gnr,DRUA,"pfadname"[,flags[,timer]]

Parallel-Schnittstelle

Mit diesem Parameter wird das Gerät DRUA auf einen an der parallelen Schnittstelle installierten Drucker umgeleitet.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

pfadname

Pfadname des entsprechenden Windows-Gerätes, in der Regel

"LPT1"

flags

Kennung:

3915 Drucker 3915 (ES902 oder PROMEA)

3915B Drucker 3915 (SIVAREP-B)

3916 Drucker 3916 (PROMEA)

3916B Drucker 3916 (SIVAREP-B)

3916E Drucker 3916 (ES902)

Beispiel

Wichtig!

CRLF Ersetzen von LF am Transferende durch CR/LF

timer

Wert in Sek. für WRITE Überwachung (Default: 20 Sec)

DEVICE=1,1,DRUA,"LPT1";

Für die parallele Schnittstelle darf in Windows kein Druckertreiber installiert bzw. aktiviert sein.

DEVICE = anr,gnr,DRSPOOL,"pfadname"[,flags[,timer]]

DEVICE = anr,gnr,DRSPOOLF,"pfadname"[,flags[,timer]]

Druckausgabe

über Windows

Druckertreiber

Mit diesem Parameter wird das Gerät DRUA an einen Windows Druckertreiber weitergeleitet. Dabei wird mit der ersten Ausgabe ein Dokument geöffnet und dieses wieder geschlossen, wenn 5 Sek. keine weitere Ausgabe erfolgt. Eine erneute

Ausgabe nach mehr als 5 Sek. führt zu einer weiteren Dokument-Eröffnung.

DRSPOOLF schließt Ausgaben mit einem zusätzlichen Steuerzeichen FF

(FormFeed) ab. (bei einigen LaserDruckern erforderlich)

Die Parameter entsprechen denen der parallelen Ausgabe, s.o. (DRUA parallel).

Anmerkung

Beispiel

DEVICE=1,1,DRSPOOL,"LPT1";

DEVICE=2,1,DRSPOOL,"\\DRSERVER\DRUA00",10;

DEVICE=2,1,DRSPOOLF,\\192.168.1.7\DRUA10;

Bei Ausgabe auf einen "NetzDrucker" bedeutet:

DRSERVER

= Name des Druck(er)Servers

192.168.1.7

= IP Adresse des Druck(er)Servers

DRUA00

=

DRUA10

=

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M2000 Konfigurationsdatei (R)

Druckausgabe in

Windows Datei

DEVICE = anr,gnr,DRUA,"pfadname"[,flags]

Mit diesem Parameter wird die Druckausgabe in eine Windows Datei umgeleitet.

Es wird ab Dateianfang geschrieben, eine evtl. existierende Datei wird zuvor gelöscht.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

pfadname

Vollständiger Pfadname einer Windows Datei in die umgeleitet werden soll. Die Datei wird implizit eingerichtet.

flags

Kennung (siehe DRUA)

DEVICE=1,1,DRUA,"drua0";

Beispiel

Druckerbetrieb (seriell)

DEVICE = anr,gnr,DR202,"pfadname"[,flags[,timer]] mit DR202

Dieser Parameter ermöglicht den Betrieb eines an der seriellen Schnittstelle angeschlossenen Druckers DR202.

Beispiel anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

pfadname

Pfadname der entsprechenden seriellen Schnittstelle unter Windows

flags

Parametrierung

= 1 BREAK Erkennung

timer

Wert in Sek. für WRITE Überwachung (Default = 20Sec)

DEVICE=1,1,DR202,"COM7";

78 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R) M2000

Druckerbetrieb (seriell)

DEVICE = anr,gnr,DRCOM,"pfadname"[,typflags[,time1][,time2]]

alle Drucker

Dieser Parameter ermöglicht den Betrieb aller an der seriellen Schnittstelle angeschlossenen Drucker.

Beispiel anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

pfadname

Pfadname der entsprechenden seriellen Schnittstelle unter Windows

typflags

Parametrierung (Hexa)

Hier kann entweder: der Druckertyp in der Form ‘’typ’’ , der String ‘’CRLF’’, oder die Flags:

= 1 Break-Erkennung bei TTY

= 2 Break-Erkennung bei V.24

= 4 ready/busy

= 8 seriellen Port nicht parametrieren, das MODE-Kommando

ist gültig

= 10 wie Parameter(string) CRLF

time1

Wert in Sek. für WRITE Überwachung (Default = 20Sec)

time2

Verzögerungszeit in ms vor dem Senden von Daten (falls das angeschlossene Gerät zu langsam ist)

DEVICE=1,1,DRCOM,"COM7",3915,,100;

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M2000 Konfigurationsdatei (R)

Druckausgabe in

Windows Datei

DEVICE

= anr,gnr,DRSPOTX,"file"

(parametergesteuert) Mit DRSPOTX wird die Druckausgabe parametergesteuert in eine Windows Datei umgeleitet.

anr gnr file

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

(Pfad)Name der Parameterdatei.

Anmerkung Beim Erstellen der Parameterdatei müssen folgende Regeln beachtet werden:

Kommentare beginnen mit einem Semikolon.

Die Parameternamen SUPPRESS, CHANGE, START, STOP können jeweils bis zu 255 mal verwendet werden, ein String kann bis zu 64 Zeichen lang sein, alle

Zeichen sind erlaubt. Die übrigen Parameternamen dürfen nur einmal verwendet werden, bei Mehrfachangaben gilt jeweils die letzte Definition.

In den Zeichenketten "string" können Sonderzeichen, wie unten beschrieben, als

Hexamuster dargestellt werden:

Die beiden einem Backslash( \ ) nachfolgenden Zeichen werden als Hexamuster interpretiert. Das Zeichen \ selbst kann nur als \5d dargestellt werden.

Beispiel

Eine Änderung der Parameterdatei im laufenden Betrieb wird erst nach einem

Neustart des Emulators wirksam oder durch das Auslösen der Funktion "Gerät rücksetzen" mit Hilfe des Programms TWR.EXE. Vor der Funktion wird ggfs. eine gerade eröffnete Datei geschlossen.

Zeitgesteuerte (einmalig oder wiederkehrend) Aktivitäten müssen mit dem

Windows Kommando at zeit befehl realisiert werden. Dazu muss der

Zeitplandienst (SCHEDULE+) von Windows gestartet sein. (net start schedule)

at 23:00 netcopy.bat

Die dynamischen Funktionen werden in der Reihenfolge:

1. SUPPRESS:

2. CHANGE: alle zu löschenden Zeichen werden entfernt alle nach dem Löschen noch vorzunehmenden Ersetzungen

3. START: werden ausgeführt es wird geprüft, ob der Datensatz nach den Löschvorgängen und nach den Ersetzungen eine "Startzeichenfolge" enthält es wird geprüft, ob der Datensatz nach den Löschvorgängen 4. STOP: und nach den Ersetzungen eine "Stopzeichenfolge" enthält

bearbeitet.

SPOTTIME sec

DOSNAMES

NTNAMES

; Pfadname unter dem die zu erzeugenden Dateien

abgelegt werden.

; Einstellen der Überwachungszeit

(default: 0, keine Überwachungszeit).

; Verwenden von DOS-kompatiblen Dateinamen,

; ...nicht DOS-kompatiblen Dateinamen (default).

LFDNAMES

EXTENSION x....x

SHARE

Anfang des Dateinamen.

(z...z_JJJJMMTThhmmss.anrgnr)

; Bilden der Dateinamen als ' laufende Nummer '

; Angabe einer frei wählbare (Datei)Extension

; ExklusivBelegStatus der AusgabeDateien wird

aufgehoben.

SUPPRESS "string" ; Entfernen von Zeichen(folgen) vor der Ausgabe.

CHANGE "string1" "string2" ; Ersetzen von Zeichen(folgen) vor der Ausgabe;

START "string"

STOP "string"

WINDOW "name"

string1/string2 können verschieden lang sein.

; Definition einer "Startzeichenfolge"

; Definition einer "Stopzeichenfolge"

; Ausgaben zusätzlich in Fenster name

80 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R) M2000

COMMAND "[drive:[path]] file" ; Definition eines Kommandos; es wird nach dem Schließen einer Zieldatei abgesetzt. Dem Kommando können

5 Parameter mitgegeben werden: der 1. Parameter bezeichnet die gerade geschlossene Datei. der 2. Parameter enthält Kennungen wie,

Datei geschlossen nach Ereignis:

"aa" Startzeichenfolge

"zz" Stopzeichenfolge

"bo" ORG-Boot oder Drucker rücksetzen

"nt" nach Beenden der Emulation der 3. Parameter gibt nur das Verzeichnis an, in dem die Datei abgelegt ist. der 4. Parameter gibt nur den Namen der gerade geschlossenen Datei an. der 5.Parameter gibt nur die Erweiterung der gerade geschlossenen Datei an.

DEVICE=2,2,DRSPOTX,"\sicomp\spotx.par";

Beispiel

Die Parameter-Datei spotx.par könnte z.B. so aussehen:

DOSNAMES ; ( 2 )

SPOTTIME 20 ; ( 4 )

CHANGE "\0D\0A" "\0A"

STOP "//JEND"

; ( 6 )

; ( 8 )

SHARE ; ( 10 )

COMMAND "e:\temp\drspotx.bat" "drfile1" "to" "\temp" "drfile1" "txt" ; ( 11 )

( 1 )

( 2 )

( 3 )

( 4 )

( 5 )

( 6 )

( 7 )

( 8 )

( 9 )

( 10 )

Die Druckdateien sollen im Verzeichnis e:\temp abgelegt werden.

Es sollen DOS-kompatible Dateinamen verwendet werden.

Die frei gewählte (Datei)Erweiterung ist .DRUA1 statt .ioadr .

Die Druckdatei wird geschlossen, wenn 20 sec keine Ausgabe erfolgt.

Die Zeichenfolge CR-LF-ETX soll unterdrückt werden.

Die Zeichenfolge CR-LF soll durch LF ersetzt werden.

Die aktuelle Druckdatei wird geschlossen, wenn die Zeichenfolge "//JOB:" erkannt wird; eine neue Datei wird angelegt und "//JOB:" wird in die Neue übernommen.

Die aktuelle Druckdatei wird geschlossen, wenn die Zeichenfolge "//JEND" erkannt wird und der String "//JEND" wird an das Ende der zu schließenden Datei geschrieben. Anschließend wird eine neue Druckdatei eröffnet, in die weitere

Daten bis zum (jeweils gewünschten) Ausgabeende geschrieben werden.

Die ersten 7 Zeichen, die "//JOB:" folgen (z.B. JOBCOPY), bilden den Anfang des neuen Dateinamens. z.B. JOBCOPY_20020812135801.0202

Der (Datei)Status geteilte Belegung wird aktiviert, die Datei kann während der

Ausgabe betrachtet werden.

( 11 ) Die Druckdatei drfile1.txt wird wegen Kennung to nach Ablauf von Zeitspanne

(SPOTTIME) geschlossen. Nach dem Schließen der Datei soll der Batch

drspotx.bat aktiviert werden.

Anmerkung Bei SPOTTIME 0 (default) bleibt die zuletzt angelegte Datei solange offen und

'aufnahmefähig', bis andere Ereignisse (START ..., STOP ..., etc.) ein Schließen der Datei veranlassen.

© IPKS GmbH 2007 81

M2000

Druckausgabe in ein Windows

Fenster

Beispiel

Konfigurationsdatei (R)

DEVICE = anr,gnr,DRWIN,"fenster","datei1","datei2","size"

Mit diesem Parameter wird die Druckausgabe in ein Windows Fenster umgeleitet und zusätzlich in Dateien geschrieben.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

gnr fenster

Fenstername

datei1

erste

datei2

zweite Protokolldatei

size

max. Dateigröße in Kilobyte

DEVICE=1,1,DRWIN,"DRUA0";

DEVICE=2,2,DRWIN,"DRUA","outfile1","outfile2","10";

Der Parameter DRWIN besagt, dass die Druckausgaben in ein Windows Fenster umgeleitet werden. Nachdem Sie die Emulation gestartet haben, erscheint jetzt auf Ihrem Bildschirm ein weiteres Fenster mit dem Namen DRUA0. Dieses

Fenster können Sie konfigurieren. Klicken Sie mit der rechten Maustaste die

Kopfleiste des Fensters DRUA0 an. Wählen Sie die Funktion Eigenschaften. Über

Layout

Fensterpuffergröße - Fenstergröße legen Sie fest, wieviel Druckerzeilen das Fenster puffern kann (beispielsweise 999). Das Windows Fenster arbeitet jetzt wie ein Umlaufpuffer mit einer Größe von 999 Zeilen.

Wenn Sie jetzt Teile der Druckerausgaben (beispielsweise Fehlermeldungen) auf einem am PC angeschlossenen Drucker ausgeben wollen, gehen Sie wie folgt vor:

Klicken Sie mit der rechten Maustaste die Kopfleiste an und wählen Sie die Funktionen Bearbeiten

Markieren. Markieren Sie im Fenster die Zeilen, die Sie drucken wollen. Übernehmen Sie den markierten Bereich in die Zwischenablage

(CTRL und C). Rufen Sie ein Textprogramm auf wie beispielsweise WRITE. Übernehmen Sie dort den markierten Bereich in ein Dokument (CTRL und V) und drucken Sie das Dokument aus.

82 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R) M2000

(Zusätzliche) Ausgabe in Protokolldateien:

Ist eine zusätzliche Ausgabe in Protokolldateien gewünscht, dann müssen die

Parameter datei1, datei2 und size angegeben werden.

(siehe Beispiel 2)

Zuerst erfolgt die Ausgabe in datei1. Hat diese die maximale Größe (size*1024)

überschritten, dann wird mit datei2 weitergearbeitet. Ist diese auch voll, wird

datei1 gelöscht und neu beschrieben.

Es wird jeweils eine komplette Druckerzeile in die Datei geschrieben und erst danach auf die Größe abgefragt.

Beim Beenden der Emulation wird die letzte Einstellung in der Datei fenster.par

(z.B. DRUA0.par ) abgelegt.

Hat sich nach einem Neustart nichts an den Parametern geändert, dann werden die Ausgaben an die zuletzt geschriebene Protokolldatei angehängt und wie oben beschrieben fortgefahren.

Wurden Parameter geändert oder treten Probleme beim Öffnen der zuletzt geschriebenen Protokolldatei auf, dann wird mit der Ausgabe in die Datei datei1

Hinweis

neu begonnen.

Beim Beenden wird eine Meldungszeile (--Ende DRWIN--) an das Ende der aktuellen Protokolldatei geschrieben.

Druckausgabe mit

Datum/Uhrzeit in ein Windows

Fenster

DEVICE = anr,gnr,DRWINT,"fenster"

DRWINT entspricht dem Parameter DRWIN; zusätzlich wird in jede Zeile der Druckausgabe am Zeilenanfang Datum und Uhrzeit im Format:

JJJJ-MM-TT hh:mm:ss.ms

geschrieben. Ideal für Meldedrucker.

anr gnr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

fenster

Fenstername

Beispiele

DEVICE=2,2,DRWINT,"DRUA";

Beispiel DRWINT

2002-08-1311:58:02.701 CDLI TO DRUA

2002-08-13 11:58:02.701 TESTCD 28 CA CBUET 65271 42

Werden statt DRWIN/DRWINT die Parameter DRWINMIN/DRWINTMIN eingetragen, dann werden die DruckerFenster – minimiert

– aktiviert.

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M2000 Konfigurationsdatei (R)

5.1.4 Kopplungen

Rechnerkopplung DEVICE=anr,gnr,3964,"pfadname",p1[,p2[,p3[,p4]]]

DUST3964

über eine beliebige serielle Schnittstelle

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DUST3964

über eine beliebige serielle Schnittstelle definiert. Diese serielle Schnittstelle muss als COMxx unter Windows ansprechbar sein.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

pfadname

Pfadname der entsprechenden Windows-Geräteschnittstelle, d.h.

"COMx" bzw. "\\.\COMxx". Die Schnittstelle muss bereits mit dem

Windows Kommando mode vorparametriert sein (Grundeinstellung).

Eine Überparametrierung durch das ORG wird weitgehend durchgeführt.

Protokollparameter in der Form:

p1

abcd

a 0 = POA 50 wird verwendet

1 = POA 10 wird verwendet b

c d

0 = Priorität niedrig

1 = Priorität hoch

0 = ORG Timeout = 2s

1 = ORG Timeout = 30s

0 = ohne BCC

1 = mit BCC

(warten auf E/A Befehl nach Eingabeaufforderung)

p2 = wert

(ms) Timeout - warten auf ZE-Zeichenempfang (default 200ms)

p3 = wert

(ms) Verzögerung Ausgabe in ms (default 0ms)

p4 = wert

(ms) Verzögerung Eingabe in ms (default 0ms)

Beispiel

DEVICE=4,1,3964,"\\.\COM11",0111,300,100,100 ;

Betrieb an COM11, POA 50/ Priorität hoch/ORG Timeout 30 Sekunden/mit BCC p2-Timeout 300ms, p3-Verz. Ausgabe 100ms, p4-Verz. Eingabe 100ms

DEVICE=4,2,3964,"\\.\COM12",1111 ;

Betrieb an COM12, POA 10/ Priorität hoch/ORG Timeout 30 Sekunden/mit BCC sonst default

84 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R) M2000

Rechnerkopplung DEVICE=anr,gnr,3964R,"pfadname",par[,t_ze[,verzaus[,verzein]]]

DUST3964R

über eine beliebige serielle Schnittstelle

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DUST3964R

über eine beliebige serielle Schnittstelle definiert. Diese serielle Schnittstelle muss als COMxx unter Windows ansprechbar sein.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

pfadname

Pfadname der entsprechenden Windows-Geräteschnittstelle, d.h.

"COMx" bzw. "\\.\COMxx". Die Schnittstelle muss bereits mit dem

Windows Kommando mode vorparametriert sein (Grundeinstellung).

Eine Überparametrierung durch das ORG wird weitgehend durchgeführt.

par

Protokollparameter in der Form:

Beispiel

tpb

t 0 = BFA Überwachungszeit = 2 sec p

1 = BFA Überwachungszeit = 30 sec

0 = Priorität niedrig

1 = Priorität hoch

t_ze b 0 = ohne BCC

1 = mit BCC maximale Reaktionszeit (in ms) des ORG auf ' BFA Eingabe'

(wird bei Eintrag = 0 durch Defaultwert 200ms ersetzt)

verzaus

Verzögerungszeit (in ms) für den Auftrag ' BFA Ausgabe'

(bei langsamen Partnersystemen, default = 0)

verzein

Verzögerungszeit (in ms) für den Auftrag ' BFA Eingabe'

(bei schnellen Emulator-PC's, default = 0)

DEVICE=4,1,3964R,"\\.\COM21",011

Betrieb an Port 21, BFA-Überwachung 2 Sekunden, Priorität hoch, mit BCC

DEVICE=4,2,3964R,"\\.\COM22",100

Betrieb an Port 22, BFA-Überwachung 30 Sekunden, Priorität niedrig, ohne BCC

DEVICE=4,3,3964R,"\\.\COM23",110,500,200,100

Betrieb an Port 23, BFA-Überwachung 30 Sekunden, mit hoher Priorität, ohne BCC, max. Reaktionszeit 500ms, Verzögerungszeit Ausgabe 200ms,

Verzögerungszeit Eingabe 100ms.

© IPKS GmbH 2007 85

M2000

Rechnerkopplung

DUST3962

Gateway-Funktion

Beispiel

Rechnerkopplung

DUST3964R

über TCP/IP

Beispiel

Konfigurationsdatei (R)

DEVICE=anr,0,3962,"SOCKET","host",port,t

imeout

Mit der Gateway-Funktionalität zur DUST 3962 (Lichtwellenleiter-Kopplung) lassen sich zwei EmulatorSysteme verbinden.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

host

Name des angeschlossenen Partnersystems beim aktiven

Verbindungspartner

Bleibt leer beim passiven Verbindungspartner

port

Portnummer/Socketnummer im eigenen Rechner (z.B.: 22220)

timeout

Überwachungszeit

DEVICE=3,0,3962,"SOCKET","system1",22220,0; aktive Seite beim Verbindungsaufbau, Hostname eingetragen

DEVICE=3,0,3962,"SOCKET","",22221,0; passive Seite beim Verbindungsaufbau, Leerstring

DEVICE = anr,gnr,3964R,"SOCKET",port-own,

host-remote:port-remote

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DUST3964R

über TCP/IP und LAN oder RAS definiert. In Windows muss ein LAN/RAS

Netzwerk-Adapter und TCP/IP installiert sein (siehe auch

6.9.3

).

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

gnr port-own

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

Portnummer/Socketnummer im eigenen Rechner (z.B.: 22223).

host-remote

Host Name oder Host Adresse im entfernten Rechner

(z.B.: winnt7 oder 220.250.1.155 ).

port-remote

Portnummer/Socketnummer im entfernten Rechner (z.B.: 22225).

DEVICE=1,1,3964R,"SOCKET",22223,winnt7:22225;

DEVICE=1,1,3964R,"SOCKET",22223,220.250.1.155:22225;

86 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R) M2000

Rechnerkopplung

DUST3965R

über DF32/DF42 oder TCP/IP

DEVICE = anr,gnr,3965R

,"driver",kenn1,kenn2,size,options

Wichtig!

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DUST3965R

über eine Schnittstelle der DF32/DF42 definiert. Die DF32/DF42 muss mit einem

Protokolltreiber MSV2 installiert sein. In diesem Fall wickelt die DF32/DF42 das

MSV2 Protokoll ab. Dementsprechend gilt die Beschreibung und Parametrierung dieser Baugruppe.

Alternativ ist es möglich, die DUST3965R Kopplung auf eine TCP/IP Kopplung

über die Win-Socket Schnittstelle umzulenken. In diesem Fall wird eine standardmäßige LAN-Kopplung verwendet.

Vor dem Start des Emulators müssen mit Hilfe des COMSOFT Programms folgende Schritte erfolgen:

-

-

-

Installation des Betriebssystems auf der Baugruppe

Installation des Protokolltreibers in der Schnittstelle

Parametrieren des Protokolltreibers

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

driver

Wahl des Gerätetreibers bzw. der Betriebsart und zwar:

"\\.\DFXX0"

"SOCKET" für COMSOFT DF32/DF42 für TCP/IP-Übertragung über Win-Socket

kenn1

In Abhängigkeit von der Betriebsart driver hat diese Kennung unterschiedliche Bedeutungen: bei Boardnummer DF32/DF42 gemäß COMSOFT

Beschreibung. bei SOCKET: "hostname" oder "Leerstring"

kenn2

In Abhängigkeit von der Betriebsart driver hat diese Kennung unterschiedliche Bedeutungen: bei DFXX0: Schnittstellen-Nr. DF32/DF42 gemäß COMSOFT

Beschreibung. bei SOCKET: Portnummer (10000...)

size

Transferpuffergröße (wie bei COMSOFT Treiberinstallation)

options

Optionsfeld (derzeit keine Bits verwendet)

Beispiele device=1,1,3965R,"\\.\DFXX0",0,0,512; device=1,1,3965R,"SOCKET","WINNT1",22220,512;

© IPKS GmbH 2007 87

M2000

Rechnerkopplung

DUST3966

über DF32/DF42 oder TCP/IP

88

Konfigurationsdatei (R)

DEVICE = anr,gnr,3966

, "driver",kenn1,kenn2,type,0,frame,t1,

t2,t3,parfile

Mit diesem Parameter wird die Emulation einer Rechnerkopplung DUST 3966

über eine Schnittstelle der DF32 bzw. DF42 definiert. Die DF32 bzw. DF42 muss mit einem Protokolltreiber HDLC UNC-2 oder HDLC BAC 2,8 installiert sein. In diesem Fall wickelt die DF32/42 das HDLC-Protokoll ab. Dementsprechend gilt die

Beschreibung und Parametrierung dieser Baugruppe.

Alternativ ist es möglich, die DUST 3966 Kopplung auf eine TCP/IP Kopplung über die Win-Socket Schnittstelle umzulenken. In diesem Fall wird eine standardmäßige LAN-Kopplung verwendet.

Neben diesem Geräteeintrag in der Konfigurationsdatei rpar.sys erfordert die

DUST 3966-Emulation eine Parameterdatei parfile, in der weitere Betriebsarteneinstellungen definiert werden. Siehe dazu auch die Beschreibung in

Kapitel 6.9

.

anr,gnr

wie vorher

driver

Wahl des Gerätetreibers bzw. der Betriebsart und zwar:

"\\.\DFXX0"

"SOCKET" für COMSOFT DFxx für TCP/IP-Übertragung üb. Win-Socket

kenn1

In Abhängigkeit von der Betriebsart driver hat diese Kennung unterschiedliche Bedeutungen:

kenn2

DFXX0: Boardnummer DF32/DF42 gemäß COMSOFT Beschreibung.

SOCKET: "hostname" oder "Leerstring"

In Abhängigkeit von der Betriebsart driver hat diese Kennung unterschiedliche Bedeutungen:

DFXX0: Schnittstellen-Nr. DF32/42 gemäß COMSOFT Beschreibung.

SOCKET: Portnummer (10000...)

type

B: balanced

frame

In Abhängigkeit von der Betriebsart driver hat dieser Parameter unterschiedliche Bedeutungen: bei SOCKET: Maximale FRAME-Länge

1: Eingabeüberwachung 1 Sekunde (Meldung)

5: Eingabeüberwachung 5 Sekunden (Meldung)

24: Eingabeüberwachung 24 Sekunden (Meldung)

101: Eingabeüberwachung 1 Sekunde

105: Eingabeüberwachung 5 Sekunden

124: Eingabeüberwachung 24 Sekunden

t2

0: Wählverbindungen in Übertragungspausen nicht trennen

1: Wählverbindungen in Übertragungspausen trennen

t3

Quittungsüberwachungszeit in Millisekunden

parfile

Bei DFXX0 Pfad- und Dateiname einer Parameterdatei gemäß 5.3

© IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R) M2000

Hinweise

• Derzeit sind die Timer t1, t2 und t3 mit 0 zu besetzen !

• Die Angabe type ist für den Socket-Betrieb irrelevant, muss aber angegeben werden.

• TCP/IP nur für Punkt zu Punkt-Verbindung

Beispiel device=1,1,3966,"\\.\DFXX0",0,0,US,0,0,0,0, g:\sicomp\3966us.par;

device=1,1,3966,"SOCKET","WINNT7",22227,US,1024,0,0,0;

DEVICE=anr,gnr,3961

,"SOCKET",ownhost,[shost:]port1[/port2], Kopplung

DUST 3961

GatewayFunktion

[rhost:]port1[/port2],frame,timeout

Mit der Gateway-Funktion zur DUST 3961 lassen sich zwei EmulatorSysteme verbinden.

anr,gnr

wie

ownhost

eigene IP-Adresse oder HostName(alias) aus ...\system32\...\hosts

zur Identifikation der lokalen Netzwerkkarte. Bei nur einer NetCard im PC kann hier "

.

" angegeben werden. Ausführliche Beschreibung, zu allen Parametern, siehe:

Kapitel 6.8

shost port2

HostName für die TCP/IP Verbindung ' Senden '

port1

Portnummer 1 für die TCP/IP Verbindung ' Senden '

Portnummer 2 für die TCP/IP Verbindung ' Senden '

rhost

HostName für die TCP/IP Verbindung ' Empfangen '

port1

Portnummer 1 für die TCP/IP Verbindung ' Empfangen '

port2

Portnummer 2 für die TCP/IP Verbindung ' Empfangen '

frame

Maximale Daten(transfer)größe in Byte

timeout

Überwachungszeit(der Verbindung) in Sekunden

Beispiel device=8,0,3961,"SOCKET",PC-SICOMP,SICDEMO1:22227,

SICDEMO2:22229,1024,10;

© IPKS GmbH 2007 89

M2000 Konfigurationsdatei (R)

Promea-Zeitgeber

Anmerkung

Beispiel

Zeitgeber 3691A

DEVICE = anr,gnr,ZIG1[,"timeopt"]

DEVICE = anr,gnr,ZIG1X[,"timeopt"]

Dieser Parameter definiert einen Promea-Zeitgeber.

anr gnr

ZIG1

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

Standard (erster Aufruf Datum/Uhrzeit einstellen wird verworfen)

timeopt

Wenn man als Option

$NT_TIME$ einträgt, wird bei jedem Setzen des ORGDatums/der ORGUhrzeit auch das Windows Datum/die

Windows Uhrzeit gesetzt. Wird

$SYS_TIME$ eingetragen, werden

Datum/Uhrzeit unabhängig von Zeitzone und Sommer-/Winterzeit als absolute UTC Time (koordinierte Weltzeit, früher GMT) vom ORG interpretiert.

Wenn das ORG Datum/Uhrzeit liest, liest der Emulator Datum/Uhrzeit von

Windows. Wenn über das ORG Datum/Uhrzeit verändert werden, verändert der

Emulator Datum/Uhrzeit von Windows nur dann, wenn der Parameter

$NT_TIME$ angegeben ist. Sollen ORG - und Windows Datum/Uhrzeit synchron laufen, muss der Parameter

$NT_TIME$ angegeben werden, z.B. bei Betrieb einer Funkuhr. Eine Uhrzeitverstellung, z.B. Sommer/Winterzeit, muss grundsätzlich vom ORG initiiert werden (serielle Funkuhr an PROMEA oder manuelle Zeitverstellung).

F

Uhr automatisch auf Sommer/Winterzeit umstellen

- muss grundsätzlich deaktiviert sein.

DEVICE=1,1,ZIG1;

DEVICE=1,1,ZIG1,"$NT

_TIME$";

DEVICE=1,1,ZIG1X,"$SYS

_TIME$";

DEVICE = anr,gnr,ALE1

Dieser Parameter definiert einen Zeitgeber 3691A.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

DEVICE=1,3,ALE1;

Beispiel

Hinweis

Beispiel

Beispiel

Hinweis

Wird der Zeitgeber 3691A in einem SICOMP-R System ohne weitere

Prozessperipherie verwendet, dann muss der Gerätename ALE1 durch

ALE1ONLY ersetzt werden.

DEVICE=1,3,ALE1ONLY;

Ist in einem emulierten ORG der Zeitgeber 3691-A als einziger Zeitgeber generiert und besitzt dieser keine Batteriepufferung, dann kann er ohne Änderung am emulierten ORG zum gepufferten Zeitgeber umfunktioniert werden.

Als DEVICE=... muss statt ALE1ONLY dann ALE1ONLYSP eingetragen werden.

DEVICE=1,3,ALE1ONLYSP;

90 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R)

Pseudogerät für

PSD

Wichtig!

M2000

DEVICE

= anr,gnr,FTNT,"pipename",length[,buffersize,orgerror]

Mit diesem Parameter wird ein Pseudogerät für PSD definiert (Pipe zu SICOMP

Daten). Im SICOMP R System muss dafür ein Sichtgerät DSSE/DSSA generiert sein. M2000 (sir_ftnt.exe) richtet dazu für jede Bearbeitungsrichtung eine named

pipe unter Windows ein und arbeitet bezüglich dieser Pipe als Server. Die Pipe,

über die Daten gelesen werden, wird mit der Endung in ergänzt, die Pipe, über die Daten geschrieben werden, wird mit der Endung out ergänzt.

anr gnr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

pipename

Als Pipename sind bei Benutzung der m2psapi.dll nur die Namen

"ftnt0" bis "ftnt9“ möglich (siehe auch: PSD Dokumentation). M2000 richtet für jedes Pseudogerät zwei Pipes ein, wobei der Pipename jeweils mit den Endungen in und out ergänzt wird. Damit steht für jede Richtung eine Pipe zur Verfügung. Wird ohne PSD-Aufrufe gearbeitet, dann gibt es keine Begrenzung bei der PipeNummern

Vergabe.

length

Länge der Pipes in KBytes. Die Angabe 0 wird durch den Defaultwert von 4 KB ersetzt.

buffersize

Größe des Eingabepuffers im Anwenderprogramm. Wenn buffersize angegeben und (größer) > 0 ist, dann wird der vom

Anwenderprogramm zur Verfügung gestellte Eingabepuffer nach dem Empfang von Daten bis zur Länge buffersize aufgefüllt und mit

ETX abgeschlossen.

orgerror

Angegeben und = 0 : Ausgabeaufrufe des Anwenderprogramms werden immer ohne Anzeigen, unabhängig von aufgetretenen

Transferfehlern, abgeschlossen.

Angegeben und ' 1 ' : Anzeigenbearbeitung wie üblich.

DEVICE=anr,gnr,FTNTX,"pipename",length[,buffersize,orgerror]

Mit diesem Parameter wird ein Pseudogerät für PSD definiert (Pipe zu SICOMP

Daten). Im SICOMP R System muss dafür ein Sichtgerät DSSE/DSSA generiert sein. M2000 (sir_ftnt.exe) greift hier auf eine vorhandene named pipe unter

Windows zu und arbeitet bezüglich dieser Pipe als Client. Die Pipe, über die

Daten gelesen werden, wird mit der Endung out ergänzt, die Pipe, über die Daten geschrieben werden, wird mit der Endung in ergänzt.

anr,gnr

zuvor.

pipename

wie zuvor, zusätzlich mit Angabe des entfernten Rechners. Es wird keine Pipe eingerichtet.

length

zuvor.

buffersize orgerror

Standard TimeOut bei "Überwachung Anruf Eingabe"

(default 10 sec) wie zuvor. wie zuvor.

© IPKS GmbH 2007 91

M2000 Konfigurationsdatei (R)

Anmerkung Über Remote - Pipes können zwei SICOMP Systeme unter M2000 direkt miteinander Daten austauschen. Auf Rechner 1 wird FTNT parametriert und auf

Rechner 2 wird FTNTX parametriert. Es können so mit "STAUAL Pseudogerät" auf Rechner 1 Daten ausgegeben werden, die mit "STEIAL Pseudogerät" auf

Rechner 2 eingelesen werden und umgekehrt. Die Übertragung über das Rechnernetz übernimmt die Windows Funktion Remote - Pipe.

Die als Pseudogeräte verwendeten DSS-Anschlüsse sollten unter ORG-PV mit automatischer Minusquittierung generiert werden. Änderungen im generierten

System können mit TESTS durchgeführt werden. Diesen Eingriff ins ORG sollte aber nur ein Systemkenner machen.

Beispiele

DEVICE=2,0,FTNT,"ftnt0",0,1024,0

;DSSE8 Pseudogerät für PSD;

DEVICE=2,3,FTNTX,"\\server1\pipe\ftnt0",8,1024,0

;DSSE3 Pseudogerät für PSD;

Pseudogerät als DEVICE=anr,gnr,FTNTD,"pipename",length[,buffersize,orgerror]

PipeServer/Client DEVICE=anr,gnr,FTNTDX,"pipename",length[,buffersize,orgerror]

FTNTD richtet ein Pipe-Paar ein und bearbeitet das jeweilige Pseudogerät als

Pipe-Server.

FTNTDX stellt Verbindungen zu einem Pipe-Paar her und bearbeitet das jeweilige

Pseudogerät als Pipe-Client.

Beide erwarten kein Längenwort vor den eigentlichen Anwenderdaten, sondern sie stellen das Längenwort beim Senden den Anwenderdaten voran und entfernen es beim Empfang (siehe Anmerkung).

anr,gnr

Wichtig! pipename

wie zuvor.

length

zuvor.

Buffersize

wie zuvor.

orgerror wie zuvor.

Standard TimeOut bei "Überwachung Anruf Eingabe"

(default 10 sec)

Anmerkung Um bereits existierender SICOMP-Software die Möglichkeit zu geben, auch mit

‘’Pseudogeräten’’ (statt mit realen Geräten) zu verkehren, wurde PSD durch zwei

Pseudogerät-Parameter, FTNTD und FTNTDX, ergänzt. Die Konvention ‘’Längenwort’’ (siehe unten) muss bei Einsatz dieser beiden Parameter nicht beachtet werden (siehe oben

Parameterbeschreibung

).

Anwender, die nicht mit dem Standardprogramm PSDXXX arbeiten, müssen bei der Programmierung sowohl unter Windows, als auch unter ORG-M, ORG-PV und

ORG-HV eine Konvention beachten: den eigentlichen Daten muss ein Wort

(SICOMP-Format) vorangestellt werden, das die Gesamtlänge der Daten in

Worten beinhaltet (Längenwort). Diese Konvention hat sich aus der Telegrammschnittstelle zwischen PSDXXX und PSAPI entwickelt.

Beispiele

DEVICE=2,0,FTNTD,"ftntd0",0,512,0

;DSSK8 Pseudogerät für PSD

DEVICE=2,3,FTNTDX,"\\server1\pipe\ftntd0",8,512,0

;

DSSK3 Pseudogerät für PSD

92 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R)

Pseudogerät für

WINCC-PSD

M2000

DEVICE

= anr,gnr,WINCC,"pipename",length[,buffersize,orgerror]

Mit diesem Parameter wird ein Pseudogerät für WINCC-PSD definiert. Im

SICOMP R System muss dafür ein Sichtgerät DSSE/DSSA generiert sein. M2000 richtet dazu für jede Bearbeitungsrichtung eine named pipe unter Windows ein und arbeitet bezüglich dieser Pipe als Server. Die Pipe, über die Daten gelesen werden, wird mit der Endung in ergänzt, die Pipe, über die Daten geschrieben werden, wird mit der Endung out ergänzt.

anr gnr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

pipename

Als Pipename sind beliebige Namen möglich, M2000 richtet für jedes Pseudogerät zwei Pipes ein, wobei der Pipename jeweils mit den Endungen in und out ergänzt wird. Damit steht für jede

Richtung eine Pipe zur Verfügung.

length

Länge der Pipes in KByte. Die Angabe 0 wird durch den Defaultwert von 4 KB ersetzt.

buffersize

Größe des Eingabepuffers im Anwenderprogramm. Wenn buffersize angegeben und (größer) > 0 ist, dann wird der vom

Anwenderprogramm zur Verfügung gestellte Eingabepuffer nach dem Empfang von Daten bis zur Länge buffersize aufgefüllt und mit

ETX abgeschlossen..

orgerror

Angegeben und = 0 : Ausgabeaufrufe des Anwenderprogramms werden immer ohne Anzeigen, unabhängig von aufgetretenen

Transferfehlern, abgeschlossen.

Angegeben und ' 1 ' : Anzeigenbearbeitung wie üblich.

DEVICE=2,0,WINCC,"wincc0",8,1024,0

; Pseudogerät für PSD Beispiel

Namen "@@@@@@" oder die Objektnummer "9999" empfangen wird, dann wird mit den zugehörigen Parametern "Adresse" und "Wert" ein

Anwenderunterprogramm UPAWP aufgerufen, das zu PSDXXX oder WCCXXX gebunden werden muss. Schreibaufträge müssen jeweils für ein einzelnes Wort abgesetzt werden, Leseaufträge sind unzulässig.

Für Anwender von WinCC und WinCC-PSD-Kanal-DLL bedeutet dies, daß man beispielsweise eine externe PSD-Variable des Typs 'A' (vorzeichenloser 16-Bit

Wert) definieren kann, der der CB "@@@@@@" und die Adresse "0"(=V128) zugeordnet werden. Wenn man in diese Variable den Wert "100" schreibt (WinCC-

Funktion "SetTagWord"), dann wird unter ORG-M oder ORG-PV das

Unterprogramm UPAWP mit G6:=0 und G7:=100 aufgerufen. Damit können

Anwender aus WinCC heraus beliebige (selbstprogrammierte) Funktionen unter dem emulierten ORG aktivieren. Als Kriterien dienen die V-Adresse in "Pseudo-

CB" 9999 und der übergebene Wert.

PSD-Variablen, die dem CB "@@@@@@" zugeordnet werden, dürfen von WinCC nicht aktualisiert werden!

Die Standardelemente PSDXXX und WCCXXX enthalten ein Dummy-Modul.

Dieses Dummy-Modul wird auf der virtuellen Platte PLSK.PSD als Element PLSKx-

PSD.PSDAWP mitgeliefert und kann dem Anwender als Muster dienen. Es gibt lediglich die übergebenen Werte zu G6 und G7 auf dem Standardmeldegerät aus.

© IPKS GmbH 2007 93

M2000 Konfigurationsdatei (R)

Beispiel

Über WinCC-Buttons soll das ORG mit oder ohne Startliste gebootet werden können. Der PSD-Variablen "ORGBOOT" (Typ "vorzeichenloser 16-BitWert") werden CB "@@@@@@" und Adresse "3" (=V130) zugeordnet. Ein Button setzt den Wert 1(SetTagWord (ORGBOOT,1)), ein anderer Button den

Wert 2 (SetTagWord (ORGBOOT,2)). In UPAWP wird zunächst geprüft, ob es sich um die Funktion "ORG booten" handelt, indem G6 mit 3 verglichen wird. Anschließend wird über G7 (1 oder 2) festgestellt, ob mit oder ohne

Startliste gebootet werden soll, danach wird die Funktion entsprechend

Hinweis ausgeführt($RUFORG"...).

Wenn die alten Binderkarten mit den neuen Grundsprache-Elementen verwendet werden, kommt es beim Laden von PSDXXX und WCCXXX zur

Fehlermeldung: "/NDEF:UPAWP". Diese Meldung kann ignoriert werden, solange die neue Funktion nicht benutzt werden soll.

Dummy-

Modul

/#PSDAWPXX 170800/PJG

***********************************************************************

*** PSDXXX: ANWENDERFUNKTION

***********************************************************************

'PKEN' ,,,,0

'DEEX' UPAWP

'NDEX' STAMELD

'NAME' PSDAWP

'SATZ' PSDAWP

'VA' TEXTA/

' Y' = 'Z=PSDAWP: DUMMY: #### ####(3)'

'VA' TEXTE/

'IA' UPAWP/ ('R2) := R7 *** DUMMY!

' A' ('R2) := R3 ***

' A' ('R2) := R4 ***

' A' ('R2) := R5 ***

' A' *** G6 *** RELATIVE ADRESSE (AB 0)

' A' *** G7 *** AKTUELLER WERT

' A' R3 := <7+TEXTA>

' A' R4 := 'H=8000'

***

***

' A' R5 := G6

' A' $BIHEX;

***

*** N

' A' 'IA'

='H=E000'

B

B

***

' A' R3 := <10+TEXTA>

B

***

' A' R4 := 'H=0000'

' A' R5 := G7

***

***

' A' $BIHEX; *** N

' A' 'IA' B

='H=E000'

***

B

B

' A' R5 := (R2') ***

' A' R4 := (R2') ***

' A' R3 := (R2') ***

' A' :SP (R2') ***

'ENDE'

94 © IPKS GmbH 2007

Konfigurationsdatei (R) M2000

SonderPromea

MX1

Beispiel

DEVICE

= anr,gnr,EAMX1,"pfadname",time,bytes,flags

EAMX1 bearbeitet ausschließlich Eingaben über einen seriellen Port an das ORG.

Kriterium für das Eingabeende ist entweder der Ablauf einer Überwachungszeit nach Empfang des jeweils letzten Zeichens oder das Erreichen einer maximalen

Grenze. Per Parameter kann weiterhin ausgewählt werden, ob die empfangenen

Daten um ETX ergänzt werden sollen.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

gnr

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

pfadname

Bezeichnung der unter Windows definierten seriellen Schnittstelle. Der

pfadname wird in der Form "COMx" bzw. "\\.\COMxx" notiert.

time

Überwachungszeit in Millisekunden. Trifft nach dem Empfang des letzten Zeichens innerhalb dieser Zeit kein weiteres Zeichen ein, werden die gesammelten Daten an das ORG übergeben. Die Angabe "0" schaltet die Zeitüberwachung ab.

bytes

Maximale Zeichenanzahl. Sind soviele Zeichen empfangen worden, wie diese Grenze vorgibt, werden die gesammelten Daten an das

ORG übergeben. Die Angabe "0" schaltet die Zählüberwachung ab.

flags

Parametrierung

Bit 0 = 0 Daten unverändert an das ORG übergeben.

Bit 0 = 1 Daten mit ETX ergänzt an das ORG übergeben.

Bit 1 = 0 Daten als Bytestream an das ORG übergeben.

Bit 1 = 1 Daten als Wortstream an das ORG übergeben.

Bit 3 = 0 Seriellen Port wie üblich parametrieren.

Bit 3 = 1 Seriellen Port nicht parametrieren, MODE-Kommando ist gültig.

Bit 4 = 0 Zeichen unverändert übernehmen und an das ORG übergeben.

Bit 4 = 1 nur die 7 niederwertigen Bit an das ORG übergeben.

DEVICE=3,0,EAMX1,"\\.\COM13",70,20,0x9;

Eingaben über seriellen Port 13; Überwachungszeit 70 ms; nach 20 Byte Transfer des Puffers, ergänzt durch ETX, an das ORG; serieller Port wird über MODE-Kommando parametriert.

(0x9 = Bit 0 und Bit 3 gesetzt)

© IPKS GmbH 2007 95

M2000 Konfigurationsdatei (R)

BDE-Terminal

ES

DEVICE

= anr,gnr,EAES,"pfadname",options

Dieser Parameter definiert den Anschluss eines BDE-Terminals der

Terminalfamilie ES 1 über serielle Schnittstelle.

Hinweis

Die Parametrierung des seriellen Ports mit dem MODE-Kommando (setall.bat) muss unbedingt vor dem Emulator-Start erfolgt sein.

anr

Anschlussstellennummer des Gerätes gemäß ORG-Generierung

(Dezimalzahl)

Gerätenummer gemäß ORG-Generierung (Dezimalzahl)

gnr

EAES

Gerätebezeichnung

pfadname

Bezeichnung der unter Windows definierten seriellen Schnittstelle.

Der Pfadname wird in der Form "COMx" bzw. "\\.\COMxx" notiert.

options Parametrierung

Bit 4 = 0 Eingabe nicht transparent

Bit 4 = 1 Eingabe transparent

Bit 5 = 0 Ausgabe nicht transparent

Bit 5 = 1 Ausgabe transparent

Bit 6 = 0 Betrieb über Laufprozedur

Bit 6 = 1 Betrieb über gesicherte 38xx-Prozedur

Bit 7 = 0 muss 'Null' sein, sonst IPKS-Testmodus aktiv

Beispiel DEVICE = 1,1,EAES,"\\.\COM2",0;

Ein- und Ausgabe nicht transparent, Betrieb über Laufprozedur.

DEVICE = 1,1,EAES,"\\.\COM2",0x40;

Ein- und Ausgabe nicht transparent, Betrieb über gesicherte 38xx-Prozedur.

DEVICE = 1,1,EAES,"\\.\COM2",0x70;

Ein- und Ausgabe transparent, Betrieb über gesicherte 38xx-Prozedur.

Parameter EAU EAU

Emulation

KS N16

Wird dieser Parameter angegeben, werden Befehle an EA-U Baugruppen nicht leer durchlaufen, sondern an den jeweiligen Geräteprozess weitergegeben.

DEVICE

= anr,0,CS275,"\\.\NATDEV",zyklus

Dieser Parameter definiert die Anbindung an TELEPERM M Systeme.

(Anbindung an einen CS275-Bus über die Baugruppe KS N16)

Hinweis

Die KS N16 hat immer zwei Schnittstellen zum ORG; deshalb wird statt der

Gerätenummer ' gnr ' der Wert ' 0 ' angegeben. Der Prozess SIR_CS27.EXE bearbeitet als Ausgabegerät immer Gerät 0, als Eingabegerät immer Gerät 1 der jeweils parametrierten AnschlussstellenNummer.

anr

Anschlussstellennummer, unter der die KS N16 im Originalsystem generiert ist. (Dezimalzahl)

zyklus

Lesezyklus in Millisekunden.

(Bei Angabe von 0 wird ein Defaultzyklus von 10 ms eingestellt)

Beispiel

DEVICE = 7,0,CS275,"\\.\NATDEV",300;

96 © IPKS GmbH 2007

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