M2000 SICOMP M/R Emulation

M2000 SICOMP M/R Emulation

Emulation PE F7 M2000

7 Zusatzprogramme

Mit dem Programm PCCOPY können Sie Bibliothekselemente oder ORG Dateien von einem SICOMP M/R System in das Windows-Dateisystem exportieren bzw.

Windows-Dateien importieren:

− Beim Export werden SICOMP M/R Bibliothekselemente oder Dateien als

Windows-Datei in einem Windows-Directory abgelegt.

− Beim Import wird eine Windows-Datei im SICOMP M/R Dateisystem als Datei oder Bibliothekselement abgelegt

Beispiel:

PCCOPY ist ablauffähig im SICOMP M/R System.

Zur Installation des Programms PCCOPY unter AMBOSS/BS-M verfahren Sie wie folgt:

• Editieren Sie die Parameterdatei (mpar.sys), so dass der Pfadname einer der generierten Datenplatten auf die Datei plsk.psd zeigt.

(im Lieferumfang enthalten, steht nach Installation des Anwendersystems zur

Verfügung). device = 8400-0, FP0XX,1995, "..\Platten\plsk.psd"; device = 8,0, 3949, "..\Platten\plsk.psd";

• Starten Sie den Emulator.

• Das Programm PCCOPY ist auf der Datenplatte in der Bibliothek GSB und kann als PRP oder HRP geladen werden.

• Nachdem das Programm im System geladen ist, kann die Parameterdatei wieder auf den vorherigen Zustand zurückgeändert werden.

• Die Bedienung von PCCOPY wird über Fragezeichen erklärt:

:PCCOPY:

?

COPY COPY FILES AND LIBRARIES TO AND FROM DOS PARTITION

COPY device-lib.[element] TO dospath Copy Library Element(s) to DOS-File(s)

COPY device-filename TO dospath Copy File(s) to DOS-File(s)

COPY dospath TO device-lib.[element] Copy DOS-File(s) to Library

COPY dospath TO device-filename Copy DOS-File(s) to File(s)

Examples:

COPY PLSK1-QSB. TO C:\MYDIR

COPY PLSK1-QSB.A* TO C:\MYDIR

Copy all Library Elements to Directory MYDIR

Copy all Library Elements A* to Dir. MYDIR

Anmerkungen Das Programm PCCOPY benutzt zum Lesen / Schreiben von Daten im ORG

BIBEAS Aufrufe. PCCOPY macht selbst keine Umwandlung von Zeichen (Ausnahme siehe d). Damit kann es beim Kopieren von Daten (Windows -> ORG) zu folgenden Problemen kommen: a) Das Quellelement enthält Umlaute wie ä (E4), Ä (C4), ü (FC) usw. entsprechend der Codierung einer unter Windows verwendeten Zeichentabelle.

BIBEAS schreibt diese Zeichen entsprechend dem Quellelement in die Zieldatei. Diese Zeichencodierungen sind dann mit MEDIS nicht darstellbar. Entsprechend den ORG Konventionen müssten die Umlaute als ae, ue, geschrieben werden. b) Das Quellelement enthält Horizontaltabulatoren. Die Tabulatoren werden beim

Kopieren korrekt mit 09 im Zielelement abgelegt. Wenn das Zielelement im

ORG über BIBEAS mit FILE / MEDIS im Modus 'nicht komprimiert' gelesen wird, so werden die Horizontaltabulatoren entsprechend den BIBEAS Regeln

© IPKS GmbH 2007 129

M2000 Emulation PE F7 durch eine entsprechende Anzahl Blank ersetzt und eine MEDIS Zeile kann größer als 80 Zeichen werden. BIBEAS kann HT nur dann richtig interpretieren, wenn sie auch nach seinen Regeln abgelegt wurden. Beim Einlesen im Modus - komprimiert - treten diese Probleme nicht auf. Um generell Probleme zu vermeiden sollten unter Windows im Quellelement die HT durch

Blank ersetzt werden.

Beim Kopieren von Daten ORG -> Windows versucht PCCOPY mit dem

Elementnamen eine Datei nach DOS Konventionen 8+3 einzurichten.Nach

DOS Konventionen darf der Dateiname keine Blank enthalten. c) Beim Kopieren von Daten ORG -> Windows wird ETX nach Linefeed (0A) kopiert. Die kopierten Dateien können dann mit einem Windows Editor angezeigt und bearbeitet werden. Beim zurückkopieren von Windows -> ORG wird Linefeed (0A) wieder nach ETX konvertiert. d) Ist beim Kopieren von Daten ORG -> Windows das letzte Zeichen des

Zielnamens ein

$, dann wird unter diesem Namen abgespeichert.

Fehlt das

$ Zeichen, so wird der Quell(Datei/BibElement)Name als Zielname benutzt.

Beispiel :PCCOPY:COPY PLSK-BIB.ELNAME TO C:\ZDIR

Es wird unter ELNAME in ZDIR abgespeichert.

:PCCOPY:COPY PLSK-BIB.ELNAME TO C:\ZDIR\ZNAME.TXT$

Es wird unter ZNAME.TXT in ZDIR abgespeichert.

Hinweis

Das Programm MCSAVE ist ein Windows Programm, mit dem man MK82 Bänder in Windows importieren kann. Die Bedienmöglichkeiten von mcsave.exe werden angezeigt, wenn man das Kommando mcsave -? eingibt (siehe unten). usage: mcsave [-T geraet] [-van][-pxx][-r][-d]

-T Geräteangabe in WINDOWS-Notation

-v VolumeName wird als Dateiname verwendet, sonst plskxx

-pxx erster Dateiname plskxx, xx=00...09, (sonst plsk00)

-a alle Volumes des Magnetbandes einlesen

-n Band nicht rückspulen

-r Band nur rückspulen

-d nur ein (1.) Datenträgeretikett lesen

-D alle Datenträgeretiketten lesen

Anmerkung Bei Angabe der Parameter -d oder -D werden das erste oder alle Datenträgeretiketten gelesen, aber keine Daten kopiert.

Die Funktionen von mcsave.exe werden von M2000 im Register:

Allgemein – Daten importieren zur Verfügung gestellt.

130 © IPKS GmbH 2007

Emulation PE F7 M2000

Das Programm WAIT4.EXE kann generell auf den Zugang zu Windows-Objekten warten und auf einen Zustand von M2000.

Es kann beispielsweise im Start Batch von M2000 aufgerufen werden und wartet dann bis alle Treiber und Dienste von Windows gestartet sind, bevor M2000 gestartet wird.

Es kann aber auch in Anwender Start-Batches aufgerufen werden, und wartet dann bis beispielsweise bestimmte Pipes von M2000 eingerichtet wurden.

Aufrufvarianten und Beispiele:

wait4 com99 Der Name com99 wird erweitert auf \\.\com99. Das Programm wartet bis auf \\.\com99 zugegriffen werden kann

wait4 \\.\pipe\coil2in Der Name \\.\.... wird unverändert übernommen. Das Programm wartet bis auf die Pipe coil2in zugegriffen werden kann.

wait4 file.1 -n Durch den Parameter -n wird erzwungen, dass der Name

file.1 unverändert übernommen wird (siehe auch wait4

com99). Das Programm wartet bis auf die Datei file.1 zugegriffen werden kann.

Alle Parameterangaben werden angezeigt, wenn wait4 -? oder wait4 /? eingegeben wird.

WAIT4 [name] [-tzz][-xzz][-n][-w][-r][-d][-?] name: name of the NT-devices to wait for Default: NT-Service-Database

-tzz: wait Timeout (zz sec), default = 60 sec default = 2

-n: No name conversion

-r: test with Read access

-w: test with Write access

-d: Debug-Mode

-?: this screen

(*)

(*)

(*)

(*) d.c by NT-Service-Database:

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M2000 Emulation PE F7

Das Windows Programm SOLDIS kann Daten (auch auf SICOMP M/R geschriebene) von MO Disk lesen und in Windows Dateien schreiben sowie

Windows Dateien auf MO Disk schreiben.

Aufruf: soldis [options] file1 file2 ... options:

/s

Daten von file1 usw. auf die MO Disk schreiben (Voreinstellung)

/l

Daten von MO Disk in die Dateien file1 usw. schreiben

/d#

Angabe der Nummer # des physical Drives (1..n). Diese Angabe entfällt normalerweise, da SOLDIS die Laufwerksnummer automatisch ermittelt. Die Angabe wird aber notwendig, wenn z. B. mehrere MO Laufwerke am PC angeschlossen sind.

/type

Angabe des emulierten Plattentyps:

/3941

/3942 (Voreinstellung)

/3945

/3948a

/3949

/n keine Startmeldung ausgeben

/v verbose: Laufzeitmeldungen zur Fehlersuche ausgeben

132 © IPKS GmbH 2007

Emulation PE F7 M2000

Festplatten von Original SICOMP Systemen werden unter dem Emulator als

WINDOWS Dateien geführt. Jede dieser Dateien ist ein Binärabbild einer Originalfestplatte. Zugriff auf die innerhalb eines solchen Abbild liegenden Daten, ist normalerweise nur über das emulierte SICOMP System möglich.

Benutzer mit geringen ORG-M/R Kenntnissen haben erfahrungsgemäß Schwierigkeiten beim Umgang mit emulierten SICOMP Systemen.

SicView

ermöglicht es diesem Benutzerkreis, SICOMP Daten auf die unter Windows übliche Art zu betrachten.

Mit

SicView

lassen sich die Buchführung und der Inhalt eines SICOMP

Datenträgers visualisieren (auch über Netz). Dadurch können Benutzer ohne

SICOMP Kenntnisse auf SICOMP Daten zugreifen.

SicView

liest das binäre Abbild einer SICOMP Platte und stellt deren Struktur ähnlich wie der Windows-Explorer dar.

Leistungsmerkmale

• Darstellung des Inhalts einer SICOMP Platte.

• Anzeige von ORG-Dateien und Bibliothekselementen in einer HEX, ASCII und WORT Darstellung.

• Ausdruck und Druckvorschau von ORG-Dateien und Bibliothekselementen.

• Export von ORG-Dateien und Bibliothekselementen in normale Windows

Dateien. Import von veränderten QS-Elementen/Dateien ist möglich, von

GS-Elementen/Dateien nicht. (Export/Import nur mit PCCOPY)

SicView

greift nur lesend und offline auf eine (virtuelle) SICOMP Platte zu, so ist ausgeschlossen, dass Dateien innerhalb der Platte verändert werden.

Der Parameter mode=share muss in der Parameterdatei mpar.sys/rpar.sys eingetragen werden, um Probleme beim Zugriff auf einen exclusiv belegten

Datenträger zu verhindern.

Zusätzlich ist die in

SicView

integrierte Funktionalität automatisierbar. Im Lieferumfang ist ein Beispiel enthalten, das über Visual Basic for Applications (VBA), den Zugriff auf SICOMP Daten aus einer Excel Tabelle demonstriert.

SicView

ist im Lieferumfang von M2000 enthalten und muss im Dongle freigeschaltet sein.

SicView

kann dann über das M2000 Register :

Allgemein –

Button aktiviert

.

© IPKS GmbH 2007 133

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