SAP BusinessObjects 4.0 Support Package 4 Business Intelligence Benutzerhandbuch
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Benutzerhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence
■ SAP BusinessObjects Business Intelligence platform 4.0 Support Package 4
2012-07-04
Copyright © 2012 SAP AG.© 2012 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. SAP, R/3, SAP NetWeaver, Duet,
PartnerEdge, ByDesign, SAP BusinessObjects Explorer, StreamWork, SAP HANA und weitere im
Text erwähnte SAP-Produkte und Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und anderen Ländern. Business Objects und das Business-Objects-Logo, BusinessObjects, Crystal Reports, Crystal Decisions, Web Intelligence,
Xcelsius und andere im Text erwähnte Business-Objects-Produkte und Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Business Objects Software Ltd.
Business Objects ist ein Unternehmen der SAP AG. Sybase und Adaptive Server, iAnywhere, Sybase
365, SQL Anywhere und weitere im Text erwähnte Sybase-Produkte und -Dienstleistungen sowie die entsprechenden Logos sind Marken oder eingetragene Marken der Sybase Inc. Sybase ist ein
Unternehmen der SAP AG. Crossgate, m@gic EDDY, B2B 360°, B2B 360° Services sind eingetragene
Marken der Crossgate AG in Deutschland und anderen Ländern. Crossgate ist ein Unternehmen der
SAP AG. Alle anderen Namen von Produkten und Dienstleistungen sind Marken der jeweiligen Firmen.
Die Angaben im Text sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken. Produkte können länderspezifische Unterschiede aufweisen. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die vorliegenden Angaben werden von SAP AG und ihren Konzernunternehmen („SAP-Konzern“) bereitgestellt und dienen ausschließlich
Informationszwecken. Der SAP-Konzern übernimmt keinerlei Haftung oder Garantie für Fehler oder
Unvollständigkeiten in dieser Publikation. Der SAP-Konzern steht lediglich für Produkte und
Dienstleistungen nach der Maßgabe ein, die in der Vereinbarung über die jeweiligen Produkte und
Dienstleistungen ausdrücklich geregelt ist. Aus den in dieser Publikation enthaltenen Informationen ergibt sich keine weiterführende Haftung.
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Inhalt
3
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4
Inhalt
Aktualisieren der Standardwerte von Eingabeaufforderungen für einen
Aktualisieren der Eingabeaufforderungen für ein Web Intelligence-Dokument.........................48
Hinzufügen von Berichten aus SAP NetWeaver BW zu SAP BusinessObjects Enterprise .....59
Migrieren von Entwicklungsinhalten in ein SAP NetWeaver BW-Produktionssystem .............60
Personalisieren von aus SAP NetWeaver BW-Querys generierten Berichten.........................62
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5
Inhalt
Zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten unter Verwendung von Objektpaketen...............109
Unterschiede zwischen Warnmeldungen und Warnungsbenachrichtungen für
Auffinden von Warnmeldungsquellen-Objekte in der Central Management Console.............138
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6
Inhalt
Personalisierte Platzhalter für Namen von Veröffentlichungsquelldokumenten......................165
Entwerfen von Veröffentlichungen für die Verwendung mit SAP BusinessObjects Live Office.175
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7
Inhalt
Personalisierte Platzhalter für Namen von Veröffentlichungsquelldokumenten......................182
So betten Sie Inhalte aus einem Quelldokument mit dynamischem Inhalt in eine E-Mail ein...184
So abonnieren Sie eine Veröffentlichung bzw. heben ein Abonnement auf...........................207
Empfehlungen für die Verwendung von Quellen dynamischer Empfänger.............................216
Empfehlungen für das Senden und Empfangen von E-Mail-Veröffentlichungsinstanzen.........216
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Inhalt
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9
Dokumentverlauf
Dokumentverlauf
Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht über die wichtigsten Änderungen:
Version
SAP BusinessObjects 4.0
Datum Beschreibung
30. November 2011
Erste Veröffentlichung dieses Dokuments
SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.0 Support Package 4
Juni 2012 Die Menüoption Organisieren > Datei ersetzen wurde hinzugefügt, um agnostische (statische)
Quelldokumente zu ersetzen.
2012-07-04
Dokumentverlauf
10 2012-07-04
Erste Schritte
Erste Schritte
2.1 Aufbau dieser Dokumentation
Diese Dokumentation enthält Informationen zur Arbeit mit und Verwaltung von Objekten in der
BI-Plattform, insbesondere zur Erfüllung dieser Aufgaben über die Central Management Console (CMC).
Gängige Abläufe werden in schrittweisen Anleitungen beschrieben. Diese werden durch ausführliche
Hintergrundinformationen und technische Erläuterungen zu komplexeren Themenbereichen und
Fragestellungen ergänzt.
Weitere Informationen zu den Aufgaben von Systemadministratoren, z.B. der Planung von Upgrades, der Verwaltung von Servern, der Einrichtung von Rechten und Authentifizierungen sowie der Verwaltung von Benutzern und Gruppen finden Sie im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business
Intelligence. Weitere Informationen zur Installation der BI-Plattform finden Sie im Installationshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence. Beide Handbücher finden Sie unter: http://help.sap.com
.
2.2 An wen richtet sich diese Dokumentation?
Diese Dokumentation richtet sich an Inhaltsadministratoren und Power User, die Inhalte im Repository verwalten und die aktualisierten Inhalte an Empfänger verteilen.
2.3 Informationen zu SAP BusinessObjects Business Intelligence
Die BI-Plattform ist eine flexible, skalierbare und zuverlässige Lösung, mit der leistungsstarke, interaktive
Berichte für Endbenutzer über eine beliebige Webanwendung – Intranet, Extranet, Internet oder
Unternehmensportal – bereitgestellt werden können. Die BI-Plattform eignet sich für unterschiedlichste
Aufgaben von der Verteilung wöchentlicher Umsatzstatistiken über die Erstellung individueller
Serviceangebote für den Kunden bis hin zur Integration geschäftskritischer Informationen in
Unternehmensportale. Von den vielfältigen Vorteilen profitieren sowohl die Systemverwalter und Benutzer innerhalb des Unternehmens als auch externe Benutzer. Als integriertes Paket für Berichterstellung,
Analyse und die Zustellung von Informationen stellt die Plattform eine Lösung für erhöhte
Endbenutzerproduktivität und reduzierten Verwaltungsaufwand dar.
11 2012-07-04
Erste Schritte
2.4 Lizenzierung
Die BI-Plattform unterstützt folgende Benutzerlizenztypen:
• BI-Viewer
• BI-Analyst
• Benutzer mit Zugriffslizenz
• Vordefinierter Benutzer
Jeder Lizenztyp gewährt Zugriff auf bestimmte Aufgaben und Anwendungen bzw. beschränkt diesen.
Je nachdem, über welche Lizenz Sie verfügen, können Sie möglicherweise auf bestimmte Anwendungen nicht zugreifen, keine neuen Inhalte anlegen oder Dokumente nicht dem Repository hinzufügen. Wenden
Sie sich an die Systemverwaltung, um festzustellen, über welche Lizenz Sie verfügen. Weitere
Informationen zur Lizenzierung finden Sie im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business
Intelligence im SAP Help Portal unter http://help.sap.com
.
2.5 Grundlegende Begriffe
Machen Sie sich vor Beginn mit den Hauptkonzepten von BI-Launchpad vertraut. Je nachdem, welche
Aufgaben Sie durchführen, sind einige dieser Konzepte für Sie möglicherweise nicht relevant.
Objekte
Objekte sind Dokumente und Dateien, die in BI-Plattform-Anwendungen oder mit anderer Software erstellt und dann im BI-Plattform-Repository gespeichert und verwaltet werden.
Kategorien
Kategorien sind Organisationsalternativen zu Ordnern. Verwenden Sie Kategorien, um Objekte zu beschriften.
Zeitgesteuerte Verarbeitung
Unter zeitgesteuerter Verarbeitung versteht man die automatische Ausführung eines Objekts zu einem angegebenen Zeitpunkt. Die zeitgesteuerte Verarbeitung aktualisiert den gesamten dynamischen Inhalt bzw. die Daten im Objekt, erstellt Instanzen und verteilt diese an Benutzer oder speichert sie lokal.
Ereignisse
Ein Ereignis ist ein Objekt, das eine Begebenheit im BI-Plattform-System darstellt. Ereignisse können für verschiedene Zwecken verwendet werden. Beispiele:
• Als Zeitsteuerungsabhängigkeiten, die bestimmte Aktionen auslösen, nachdem ein zeitgesteuerter
Auftrag ausgeführt wurde
• Zum Auslösen von Warnungsbenachrichtigungen
• Zum Überwachen der BI-Plattform-Leistung
12 2012-07-04
Erste Schritte
Kalender
Ein Kalender ist eine angepasste Liste mit Ausführungszeiten für zeitgesteuerte Aufträge.
Instanzen
Eine Instanz ist ein Snapshot eines Objekts, der Daten aus dem Ausführungszeitraum des Objekts enthält.
Veröffentlichung
Die Veröffentlichung ist der Prozess, mit dem personalisierte dynamische Inhalte für die allgemeine
Verwendung zur Verfügung gestellt wird.
Profile
Ein Profil ist ein Objekt, das Benutzer und Gruppen mit Personalisierungswerten verknüpft. Profile werden bei der Veröffentlichung zum Erstellen und Verteilen personalisierter Inhalte an Empfänger verwendet.
Warnmeldungsfunktion
Die Warnmeldungsfunktion benachrichtigt Benutzer und Administratoren bei bestimmten Ereignissen im BI-Plattform-System.
2.6 Schlüsselaufgaben
In diesem Abschnitt werden die wichtigsten Aufgaben beschrieben, die Sie auf der BI-Plattform ausführen können, und die Themen angeführt, die Informationen über die Aufgaben enthalten.
Wie füge ich dem Repository Objekte hinzu?
Siehe Thema
Hinzufügen von Objekten zu BI-Launchpad.
Wie ändere und verwalte ich Objekte, nachdem sie dem Repository hinzugefügt wurden?
Siehe Kapitel Arbeiten mit Objekten und Verwalten von Objekten in BI-Launchpad.
Wie organisiere ich Objekte?
Siehe Kapitel
Organisieren von Objekten und Ordner und Kategorien.
Wie verteile ich Inhalte an Benutzer?
Sie können Inhalte über zeitgesteuerte Verarbeitung, Veröffentlichung oder Warnmeldungen an Benutzer verteilen.
• Mit der zeitgesteuerten Verarbeitung können Sie Daten in Dokumenten mit dynamischem Inhalt aktualisieren und die aktualisierten Daten in regelmäßigen Intervallen an Benutzer verteilen. Siehe
Zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten.
• Mit der Veröffentlichung können Sie Inhalte von Dokumenten mit dynamischem Inhalt für bestimmte
Benutzer personalisieren und aktualisieren. Siehe Veröffentlichung.
13 2012-07-04
Erste Schritte
• Mit der Warnmeldungsfunktion werden Warnmeldungen an Abonnenten gesendet, wenn auf der
BI-Plattform ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist. Siehe Warnmeldungen.
Verwandte Themen
•
•
14 2012-07-04
Arbeiten mit der Central Management Console
Arbeiten mit der Central Management Console
3.1 Central Management Console
Die Central Management Console (CMC) ist ein webbasiertes Tool, mit dem fast alle administrative
Routineaufgaben ausgeführt werden können, darunter die Verwaltung von Benutzern, Inhalten und
Servern.
Jeder Benutzer mit gültigen Anmeldedaten für die BI-Plattform kann sich bei der CMC anmelden und
Einstellungen vornehmen. Benutzer, die nicht Mitglied der Administratorengruppe sind, können jedoch erst die verfügbaren Verwaltungsaufgaben ausführen, nachdem ihnen die entsprechenden Zugriffsrechte erteilt wurden.
3.2 So melden Sie sich über Ihren Browser bei der CMC an
Für den Zugriff auf die CMC haben Sie zwei Möglichkeiten: Geben Sie den Namen des Rechners, auf den Sie zugreifen möchten, direkt im Browser ein, oder wählen Sie im Windows-Menü Start aus der
Programmgruppe die Option SAP BusinessObjects Enterprise Central Management Console aus.
Wenn Sie mit der CMC fertig sind, melden Sie sich zum Beenden der Sitzung ab. Der Hyperlink
Abmelden befindet sich in der oberen rechten Ecke der CMC.
15 2012-07-04
Arbeiten mit der Central Management Console
1.
Geben Sie die erforderliche URL ein.
Die Standard-URL ist http://webserver:8080/BOE/CMC/. Ersetzen Sie webserver durch den
Namen des Webserverrechners.
Wenn eine benutzerdefinierte URL für die Implementierung konfiguriert wurde, geben Sie diese URL ein. Ändern Sie ggf. die Standardportnummer in die Nummer, die während der Installation bereitgestellt wurde.
Unter Windows können Sie Programme > SAP BusinessObjects Business Intelligence 4 > SAP
BusinessObjects Business Intelligence > Central Configuration Manager auswählen.
Falls die CMC auf einem Web Application Container Server (WACS) gehostet wird, wählen Sie
Programme > SAP BusinessObjects Business Intelligence 4 > SAP BusinessObjects Business
Intelligence > SAP BusinessObjects Enterprise WACS Central Management Console aus.
2.
Geben Sie den Namen des Central Management Server (CMS) in das Feld System ein.
3.
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort ein.
Wenn Sie die LDAP-Authentifizierung verwenden, können Sie sich über ein Konto anmelden, das der Administratorgruppe zugeordnet wurde.
Anmerkung:
Falls sich ein Administrator Ihres Unternehmens zum ersten Mal an der CMC anmeldet, geben Sie
Administrator als Benutzername ein und stellen das Standardkennwort bereit, das während der
Installation erstellt wurde.
4.
Wählen Sie in der Liste Authentifizierung den Eintrag Enterprise aus.
In der Liste werden auch Windows AD, LDAP und andere Authentifizierungmethoden angezeigt.
Allerdings müssen Sie Benutzerkonten und -gruppen von Drittherstellern der BI-Plattform zuordnen, bevor Sie diese Authentifizierungstypen nutzen können.
5.
Klicken Sie auf Anmelden.
Die CMC-Startseite wird angezeigt.
3.3 Navigieren in der CMC
Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, von der Startseite aus innerhalb der CMC zu navigieren:
• Klicken Sie auf die Symbole auf der linken Seite.
• Klicken Sie auf Hyperlinks unter den Überschriften OrganisierenDefinieren und Verwalten.
• Wählen Sie Optionen in der Liste unter “Central Management Console” aus.
Anmerkung:
Wenn Sie in der Strukturansicht durch Auswahlen navigieren, in denen viele untergeordnete Objekte enthalten sind, werden möglicherweise nicht alle untergeordneten Objekte angezeigt. Verwenden Sie die paginierte Objektliste, um zu untergeordneten Objekten zu navigieren.
16 2012-07-04
Arbeiten mit der Central Management Console
3.4 Festlegen der CMC-Einstellungen
Im Bereich "Einstellungen" der CMC können Sie die Administrationsansicht der BI-Plattform anpassen.
1.
Klicken Sie in der CMC in der oberen rechten Ecke auf Einstellungen.
2.
Legen Sie die gewünschten Einstellungen fest.
Die Funktionsweise der CMC-Einstellungen ist mit der von BI-Launchpad-Einstellungen identisch, mit der Ausnahme, dass CMC-Einstellungen sowohl für die CMC als auch BI-Launchpad gelten.
Informationen zu Einstellungen finden Sie auch im
Benutzerhandbuch für BI-Launchpad.
3.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Verwandte Themen
•
3.4.1 CMC-Einstellungsoptionen
CMC-Einstellungsoptionen
Liste Produktgebietsschema
Erklärung
Legt die Standardsprachoptionen für die BI-Plattform fest. Weitere Informationen finden Sie im Installationshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Liste Bevorzugtes Anzeigegebietssche-
ma
Legt die Standardformatierungsoptionen für Datumsund Uhrzeitangaben sowie Zahlen in der CMC fest.
Feld Maximale Anzahl von Objekten pro
Seite
Beschränkt die Anzahl der auf einer Seite oder Registerkarte in der CMC angezeigten Objekte.
Anmerkung:
Mit diesem Wert wird nicht die Anzahl der angezeigten
Objekte insgesamt, sondern nur die Anzahl der pro
Seite angezeigten Objekte beschränkt.
17 2012-07-04
Arbeiten mit der Central Management Console
CMC-Einstellungsoptionen
Liste Zeitzone
Erklärung
Wenn Sie die BI-Plattform remote verwalten, können
Sie mit dieser Liste die Zeitzone angeben. Die BI-Plattform synchronisiert die Zeitsteuerungsmuster und -ereignisse entsprechend.
Wenn Sie beispielsweise "Eastern (USA, Kanada)" auswählen und ein Bericht jeden Tag um 5.00 Uhr auf einem Server in San Francisco ausgeführt werden soll, führt der Server diesen Bericht um 2.00 Uhr Pazifik-Zeit aus.
Liste Zum Speichern nicht gespeicherter
Daten auffordern
Steuert, ob beim Klicken auf Abbrechen oder Schlie
ßen zum Schließen eines Dialogfelds ohne Speichern eine Bestätigung angefordert wird. Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
• Ein: Die Eingabeaufforderung ist aktiviert.
• Aus: Die Eingabeaufforderung ist deaktiviert.
• Standard: Die Eingabeaufforderung wird von den
Werten bestimmt, die in der Datei CmcApp.proper
ties im Ordner C:\Programme (x86)\SAP
BusinessObjects\Tomcat6\we bapps\BOE\WEB-INF\config\custom konfigu riert sind.
3.4.2 Bevorzugte Anzeigegebietsschemata
Das bevorzugte Anzeigegebietsschema (AGS) bestimmt, wie Daten, Zeiten und Zahlen formatiert werden. Bei mehrsprachigen Objekten bestimmt das bevorzugte Anzeigegebietsschema außerdem die Sprache, in der Name und Beschreibung eines Objekts angezeigt werden. Wenn ein Objekt mehrere
übersetzte Namen und Beschreibungen besitzt, wird die Anzeigesprache auf folgende Weise bestimmt:
1.
Das System zeigt den Namen und die Beschreibung an, der/die dem AGS des Benutzers entspricht.
Die BI-Plattform kann ein standardmäßiges Fallback-Gebietsschema verwenden, meist handelt es sich dabei jedoch um eine Variante des bevorzugten Anzeigegebietsschemas des Benutzers. Wenn das bevorzugte Anzeigegebietsschema z.B. Französisch (Kanada) ist und das Objekt keinen Namen und keine Beschreibung in kanadischem Französisch besitzt, verwendet das System Französisch
(Frankreich).
2.
Ist kein bevorzugtes Anzeigegebietsschema festgelegt, zeigt die BI-Plattform den Namen und die
Beschreibung in der Sprache des Produktgebietsschemas an.
18 2012-07-04
Arbeiten mit der Central Management Console
3.
Wenn keine der vorgenannten Optionen möglich ist, zeigt die BI-Plattform den Namen und die
Beschreibung in der Ausgangsprache des Objekts an.
19 2012-07-04
Arbeiten mit der Central Management Console
20 2012-07-04
Hinzufügen von Objekten zum Repository
Hinzufügen von Objekten zum Repository
4.1 Hinzufügen von Objekten
In diesem Abschnitt wird das Hinzufügen von Objekten zur BI-Umgebung und ihre Bereitstellung für autorisierte Benutzer beschrieben. Sie können der BI-Plattform viele Typen von Objekten hinzufügen, darunter:
• Berichte (aus SAP Crystal Reports)
• Dokumente (aus SAP BusinessObjects Web Intelligence)
• Flashobjekte
• Programme
• Microsoft Excel-, Word- und PowerPoint-Dateien
• PDF-Dateien
• Textdateien
• Rich-Text-Format-Dateien
Sie können der BI-Plattform Objekte über die CMC hinzufügen oder indem Sie diese direkt auf dem
CMS speichern.
Anmerkung:
Je nach Ihrer Benutzerlizenz sind Sie unter Umständen nicht zum Hinzufügen von Objekten berechtigt.
Wenden Sie sich an die Systemverwaltung, um festzustellen, über welchen Lizenztyp Sie verfügen.
Weitere Informationen zur Lizenzierung finden Sie im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects
Business Intelligence im SAP Help Portal unter http://help.sap.com
.
Tipp:
In BI-Launchpad können Sie neue Objekte erstellen und der BI-Plattform direkt hinzufügen.
4.1.1 Hinzufügen von Objekten in der CMC
Wenn Sie über Administratorrechte für die BI-Plattform verfügen, können Sie Objekte von der CMC aus über das Internet hinzufügen. Verwenden Sie die CMC, um einzelne Objekte hinzuzufügen oder administrative Aufgaben per Remotezugriff auszuführen.
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC.
2.
Wählen Sie den Ordner aus, dem ein Objekt hinzugefügt werden soll.
21 2012-07-04
Hinzufügen von Objekten zum Repository
3.
Wählen Sie Verwalten > Hinzufügen und dann Programmdatei aus, um ein Programmobjekt hinzuzufügen, oder Lokales Dokument, um andere Typen von Objekten hinzuzufügen.
4.
Geben Sie im angezeigten Dialgofeld die Eigenschaften des Objekts an.
Welche Eigenschaftsfelder angezeigt werden, hängt vom Typ des ausgewählten Objekts ab
(Programmdatei oder lokales Dokument). Die Eigenschaftenfelder sind in der Tabelle
“"Objekteigenschaften in der CMC"” zusammengefasst.
5.
Um das Objekt einer Kategorie zuzuweisen, wählen Sie die Kategorie aus der Liste aus.
6.
Klicken Sie auf OK.
Die CMC wird regeneriert und zeigt den Inhalt des Ordners an, darunter das hinzugefügte Objekt.
Bei Bedarf können Eigenschaften wie Titel, Beschreibung, Datenbank-Anmeldedaten,
Zeitsteuerungsinformationen, Benutzerrechte usw. für das Objekt geändert werden, nachdem es der
CMC hinzugefügt wurde.
4.1.1.1 CMC-Objekteigenschaftsoptionen
Objekttyp Eigenschaft
Dateiname
Crystal-Reports-Berichte und andere Objekttypen
Titel
Beschreibung
Schlüsselwörter
Hinweise
Geben Sie den Namen des Objekts ein, das hinzugefügt werden soll, oder klicken Sie auf
Durchsuchen, um nach dem
Objekt zu suchen.
Geben Sie den Namen des Objekts ein.
Geben Sie eine Beschreibung des Objekts ein.
Geben Sie Schlüsselwörter für das Objekt ein.
22 2012-07-04
Hinzufügen von Objekten zum Repository
Objekttyp
Nur Crystal-Reports-Berichte
Eigenschaft
Beschreibung aus Bericht verwenden
Hinweise
Gespeicherte Daten beibehalten
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie die gespeicherten Berichtsdaten beibehalten möchten.
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie die Übersichtsinformationen zum Bericht beibehalten möchten.
Nur Programmdateien
Andere Objekttypen
Nach vorhandenem Programmobjekt suchen
Geben Sie den Namen des
Programmobjekts ein, das hinzugefügt werden soll, oder klicken
Sie auf Durchsuchen, um nach dem Objekt zu suchen.
Programmtyp
MIME
Wählen Sie eine Option aus, um den hinzuzufügenden Programmtyp festzulegen:
•
Ausführbare Datei (Binär,
Batch, Shell-Skript)
•
Java
•
Skript (VBScript, JavaScript)
Geben Sie ggf. die MIME-Erweiterung des Objekts an.
4.1.2 Speichern von Objekten direkt auf dem CMS
Wenn Sie eine BI-Plattform-Designerkomponente, z.B. SAP Crystal Reports für Enterprise oder SAP
BusinessObjects Web Intelligence installiert haben, lassen sich Objekte vom Designer aus mit dem
Befehl Speichern unter direkt der BI-Plattform hinzufügen.
Nach dem Entwurf eines Berichts in SAP Crystal Reports können Sie zum Beispiel Datei > Speichern
unter und dann Enterprise auswählen, sich am CMS bei entsprechender Aufforderung anmelden,
23 2012-07-04
Hinzufügen von Objekten zum Repository einen Ordner als Speicherort für den Bericht angeben und auf Speichern klicken. Der Bericht wird von
Crystal Reports aus im Ordner auf dem CMS gespeichert.
Anmerkung:
Obwohl sich Arbeitsbereiche von SAP BusinessObjects Analysis, Edition für OLAP zur BI-Plattform hinzufügen lassen, können sie nicht für die Ausführung nach einem wiederkehrenden Zeitplan konfiguriert werden.
24 2012-07-04
Organisieren von Objekten
Organisieren von Objekten
5.1 Ordner
Ordner sind Objekte, mit denen Sie andere Objekte gruppieren und organisieren. Mithilfe von Ordnern lassen sich beispielsweise Inhalte in logische Gruppen unterteilen. Da Sicherheitsmerkmale auf
Ordnerebene festgelegt werden können, stellen Ordner auch ein Instrument dar, um den Zugriff auf
Informationen zu steuern.
Es empfiehlt sich, Ordner in einer Struktur einzurichten, die bereits im Unternehmen existiert, beispielsweise Abteilungen, Gebiete oder die Struktur von Datenbanktabellen. Anschließend können
Sie Kategorien verwenden, um ein alternatives Organisationssystem einzurichten.
Jedes Objekt in BI-Plattform muss in einem Ordner enthalten sein. Standardmäßig übernehmen neue
Objekte, die Sie einem Ordner hinzufügen, die für den Ordner festgelegten Objektrechte.
5.1.1 Arbeiten mit Ordnern
25
5.1.1.1 Erstellen von neuen Ordnern
Bevor Sie einen Ordner der obersten Ebene erstellen, stellen Sie sicher, dass alle Ordner angezeigt werden.
Um einen Unterordner zu erstellen, wählen Sie zuerst den Zielordner aus, in dem Sie den neuen Ordner erstellen möchten.
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC.
2.
Navigieren Sie zu dem Ort, an dem Sie den Ordner erstellen möchten.
3.
Wählen Sie Verwalten > Neu > Ordner aus.
4.
Geben Sie im Dialogfeld "Ordner erstellen" einen Namen für den neuen Ordner ein.
5.
Klicken Sie auf OK.
Der neue Ordner wird in der Liste der Ordner und Objekte angezeigt.
2012-07-04
Organisieren von Objekten
Anschließend können Sie dem Ordner Objekte hinzufügen oder dessen Eigenschaften bearbeiten.
Tipp:
Um nach dem Erstellen des Ordners den Namen, die Beschreibung oder die Schlüsselwörter zu ändern, markieren Sie den Ordner und wählen Verwalten > Eigenschaften aus.
Verwandte Themen
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Hinzufügen von Objekten in der CMC
•
Ändern der Eigenschaften von Objekten
5.1.1.2 Löschen eines Ordners
Wenn Sie einen Ordner löschen, werden alle darin enthaltenen Unterordner, Berichte und anderen
Objekte aus der BI-Plattform entfernt.
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC.
2.
Wählen Sie den zu löschenden Ordner aus.
Tipp:
Um mehrere Ordner auszuwählen, halten Sie die STRG- oder UMSCHALT-Taste gedrückt und klicken auf die einzelnen Ordner, um mehrere Ordner gleichzeitig zu löschen.
3.
Wählen Sie Verwalten > Löschen aus.
4.
Klicken Sie auf OK, um den Löschvorgang zu bestätigen.
5.1.1.3 Kopieren und Verschieben von Ordnern
Wenn Sie einen Ordner kopieren oder verschieben, werden die darin enthaltenen Objekte ebenfalls kopiert oder verschoben. Die BI-Plattform behandelt Objektrechte unterschiedlich, je nachdem, ob Sie den Ordner kopieren oder verschieben:
• Beim Kopieren eines Ordners behält der neue (kopierte) Ordner nicht die Objektrechte des ursprünglichen Ordners bei. Die Kopie übernimmt vielmehr die Objektrechte des neuen
übergeordneten Ordners. Wenn Sie beispielsweise einen privaten Vertriebsordner in einen öffentlichen
Ordner kopieren, können alle Benutzer, die über Rechte für den öffentlichen Ordner verfügen, auf den Inhalt des neuen Vertriebsordners zugreifen.
• Beim Verschieben eines Ordners bleiben alle Objektrechte des Ordners erhalten. Wenn Sie beispielsweise einen privaten Vertriebsordner in einen öffentlichen Ordner verschieben, haben die meisten Benutzer weiterhin keinen Zugriff auf den Vertriebsordner.
26 2012-07-04
Organisieren von Objekten
5.1.1.3.1 Kopieren oder Verschieben von Ordnern
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC.
2.
Wählen Sie einen zu kopierenden oder zu verschiebenden Ordner aus.
Wenn sich der Ordner nicht auf der obersten Ebene befindet, müssen Sie dessen übergeordneten
Ordner finden und diesen auswählen.
Tipp:
Um mehrere Ordner auszuwählen, halten Sie die STRG- oder UMSCHALT-Taste gedrückt und klicken auf die einzelnen Ordner, um mehrere Ordner gleichzeitig zu verschieben.
3.
Wählen Sie Organisieren > Kopieren nach oder Organisieren > Verschieben nach aus.
4.
Wählen Sie den Zielordner aus.
5.
Klicken Sie auf Kopieren oder Verschieben.
Der von Ihnen ausgewählte Ordner wird in das neue Ziel kopiert bzw. verschoben.
5.1.2 Festlegen der Ordnerrechte
Sie können die Objektrechte für Ordner ändern, die Sie neu erstellen. Standardmäßig übernehmen neue Objekte, die Sie einem Ordner hinzufügen, die Objektrechte des Ordners. Weitere Informationen zu Rechten finden Sie im Abschnitt zum Festlegen von Rechten im Administratorhandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence im SAP Help Portal unter http://help.sap.com
.
5.1.3 Beschränken von Instanzen auf Ordnerebene
Durch Festlegen von Beschränkungen können Sie Berichtsinstanzen automatisch aus der BI-Plattform löschen. Beschränkungen, die Sie für einen Ordner festlegen, wirken sich auf alle darin enthaltenen
Objekte aus. Sie können folgende Beschränkungen auf Ordnerebene festlegen:
• Die Anzahl der Instanzen für jedes Objekt, jeden Benutzer oder jede Benutzergruppe
• Die Anzahl von Tagen, über die die Instanzen für einen Benutzer oder eine Gruppe beibehalten werden
1.
Markieren Sie einen Ordner, und wählen Sie Aktionen > Beschränkungen aus.
2.
Um die Anzahl der Instanzen pro Objekt zu beschränken, aktivieren Sie das Kontrollkästchen
Überzählige Instanzen löschen, wenn die Anzahl der Objektinstanzen mehr als N beträgt und geben in das Feld die maximale Anzahl von Instanzen ein, die im System beibehalten werden sollen.
Der Standardwert beträgt 100.
27 2012-07-04
Organisieren von Objekten
3.
Gehen Sie unter Überzählige Instanzen für die folgenden Benutzer/Gruppen löschen wie folgt vor: a.
Klicken Sie auf Hinzufügen, um die Anzahl der Instanzen pro Benutzer oder Gruppe zu beschränken.
b.
Wählen Sie verfügbare Benutzer und Gruppen aus, und klicken Sie auf >, um diese der Liste
Ausgewählte Benutzer/Gruppen hinzuzufügen.
c.
Klicken Sie auf OK.
d.
Geben Sie für jeden ausgewählten Benutzer oder jede ausgewählte Gruppe die maximale Anzahl von Instanzen, die im System verbleiben sollen, in das Feld Höchstanzahl von Instanzen pro
Objekt und Benutzer ein.
Der Standardwert beträgt 100.
4.
Gehen Sie unter Instanzen nach N Tagen für die folgenden Benutzer/Gruppen löschen wie folgt vor: a.
Klicken Sie auf Hinzufügen, um das Alter der Instanzen pro Benutzer oder Gruppe zu beschränken.
b.
Wählen Sie verfügbare Benutzer oder Gruppen aus, und klicken Sie auf >, um diese der Liste
Ausgewählte Benutzer/Gruppen hinzuzufügen.
c.
Klicken Sie auf OK.
d.
Geben Sie für jeden ausgewählten Benutzer oder jede ausgewählte Gruppe das maximale Alter von Instanzen in das Feld Höchstalter einer Instanz in Tagen ein.
Der Standardwert beträgt 100.
Verwandte Themen
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So legen Sie Begrenzungen für Instanzen fest
5.1.4 Anzeigen von persönlichen Ordnern
Die BI-Plattform erstellt für jeden Benutzer im System einen Ordner. Diese Ordner werden in der CMC als persönliche Ordner geführt. Standardmäßig gibt es persönliche Ordner für die Administrator- und
Guest-Konten. Wenn Sie sich bei der CMC anmelden und die Liste der persönlichen Ordner anzeigen, sehen Sie nur die Ordner, für die Sie mindestens über das Recht zum Anzeigen verfügen.
Anmerkung:
In BI-Launchpad werden die Ordner als Favoriten bezeichnet.
• Wählen Sie Persönliche Ordner aus der Liste auf der Startseite aus.
Eine Liste der Unterordner wird angezeigt. Jeder Unterordner entspricht einem Benutzerkonto im
System. Nur Ordner und Unterorder, für die Sie mindestens über das Recht zum Anzeigen verfügen, werden aufgelistet.
28 2012-07-04
Organisieren von Objekten
5.2 Kategorien
Kategorien bieten eine Alternative zum Organisieren von Objekten und somit eine andere Methode für
Benutzer, um zu Objekten zu navigieren. Beispielsweise können Sie Inhalte in Abteilungsordnern organisieren und anschließend mithilfe von Kategorien ein alternatives Ablagesystem einrichten, durch das der Inhalt nach den verschiedenen Unternehmensfunktionen untergliedert wird, z.B. Manager und
Vice Presidents. Mit diesem Organisationsmodell können Sie auf der Grundlage von Abteilungs- oder
Jobfunktionen Sicherheitsmerkmale für Dokumentgruppen einrichten.
Es gibt zwei Arten von Kategorien: öffentlich und persönlich. Öffentliche Kategorien werden von
Administratoren mit entsprechenden Rechten erstellt und verwaltet. Sie sind nur für Gruppen und
Benutzer sichtbar, die über entsprechende Anzeigerechte verfügen. Persönliche Kategorien werden von einzelnen Benutzern erstellt und können nur von den jeweiligen Benutzern eingesehen werden.
Während alle Objekte in Ordnern enthalten sein müssen, können Kategorien optional zugewiesen werden. Daher sollte Folgendes unbedingt berücksichtigt werden:
• Obwohl Sie einer Kategorie Rechte als Objekt zuweisen können (d.h., Gruppen und Benutzern
Rechte für das Objekt gewähren können), können die Objekte innerhalb der Kategorie keine Rechte
übernehmen, die für die Kategorie selbst festgelegt wurden.
• Ein in einer Kategorie enthaltenes Objekt behält die Zugehörigkeit zum Ordner, in dem es gespeichert ist.
• Ein Objekt kann in mehreren Kategorien enthalten sein.
5.2.1 Arbeiten mit Kategorien
Kategorien bieten eine alternative Möglichkeit zum Organisieren von Objekten. Sie können Dokumente mit mehreren Kategorien verknüpfen und Unterkategorien innerhalb der Kategorien erstellen.
Die BI-Plattform umfasst zwei Kategorietypen:
• Öffentliche Kategorien werden vom Administrator bzw. anderen Benutzern erstellt, denen Zugriff auf diese Kategorien gewährt wurde. Falls Sie über die entsprechenden Rechte verfügen, können
Sie öffentliche Kategorien erstellen.
• Persönliche Kategorien können von jedem Benutzer erstellt werden, um eigene persönliche
Dokumente zu organisieren.
5.2.1.1 Erstellen von neuen Kategorien
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Kategorien" der CMC.
29 2012-07-04
Organisieren von Objekten
30
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Kategorie.
3.
Geben Sie einen Namen für die Kategorie ein.
4.
Klicken Sie auf OK.
Die neue Kategorie wird dem System hinzugefügt.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften, um die Einstellungen für diese Kategorie zu ändern.
5.2.1.2 So löschen Sie eine Kategorie:
Wenn Sie eine Kategorie löschen, werden alle darin enthaltenen Unterkategorien entfernt. Anders als beim Löschen von Ordnern werden die in der Kategorie enthaltenen Berichte und sonstigen Objekte nicht aus dem System gelöscht.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Kategorien" der CMC.
2.
Wählen Sie die zu löschende Kategorie.
Wenn die Kateogorie sich nicht auf der obersten Ebene befindet, suchen Sie die übergeordnete
Kategorie, und treffen Sie Ihre Auswahl.
Tipp:
Um mehrere Kategorien auszuwählen, halten Sie die STRG- oder UMSCHALT-Taste gedrückt und klicken auf die einzelnen Kategorien, sodass mehrere Kategorien gleichzeitig gelöscht werden können.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Löschen.
4.
Klicken Sie auf OK, um die Löschung der Kategorie zu bestätigen.
5.2.1.3 So verschieben Sie eine Kategorie
Wenn Sie eine Kategorie verschieben, behalten alle der Kategorie zugewiesenen Objekte die zugewiesene Kategorie bei. Alle Objektrechte der Kategorie bleiben erhalten.
Angenommen, Sie verfügen über die Kategorie "Umsatz Südamerika", auf die nur Vertriebsmitarbeiter dieser Region zugreifen dürfen. Weiterhin verfügen Sie über die Kategorie "Weltumsatz", die die von allen Vertriebsmitarbeitern benötigten weltweiten Umsatzberichte enthält. Um die Organisation zu vereinfachen und intuitiver zu gestalten, möchten Sie die Regionskategorien in die Kategorie
"Weltumsatz" verschieben. Wenn Sie die Kategorie "Umsatz Südamerika" in die Kategorie "Weltumsatz" verschieben, bleiben deren Einstellungen für Rechte sowie die zugehörigen Objekte erhalten, obwohl es sich nun um eine Unterkategorie der Kategorie "Weltumsatz" handelt.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Kategorien" der CMC.
2.
Wählen Sie die Kategorie aus, die Sie verschieben möchten.
2012-07-04
Organisieren von Objekten
Wenn sich die zu verschiebende Kategorie nicht auf der obersten Ebene befindet, müssen Sie deren
übergeordnete Kategorie suchen. Nehmen Sie dann Ihre Auswahl vor.
Tipp:
Um mehrere Kategorien auszuwählen, halten Sie die STRG- oder UMSCHALT-Taste gedrückt und klicken auf die einzelnen Kategorien, sodass mehrere Kategorien gleichzeitig verschoben werden können.
3.
Klicken Sie auf Organisieren > Verschieben nach.
4.
Wählen Sie die Zielkategorie aus.
Tipp:
Wenn im System viele Kategorien vorhanden sind, verwenden Sie das Feld "Titel durchsuchen" für die Suche, oder klicken Sie auf "Zurück", "Weiter" und +, um die Kategorienhierarchie zu durchsuchen.
5.
Klicken Sie auf Verschieben.
Die ausgewählte Kategorie wird an das neue Ziel verschoben.
5.2.1.4 Hinzufügen von Objekten zu Kategorien
Führen Sie das folgende Verfahren aus, um einer Kategorie ein Objekt hinzuzufügen.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC.
2.
Navigieren Sie zu dem Objekt, das Sie einer Kategorie hinzufügen möchten, und wählen Sie es aus.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Kategorien.
4.
Wählen Sie die Kategorien, denen Sie das Objekt hinzufügen möchten.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
31
5.2.1.5 Entfernen oder Löschen von Objekten aus einer Kategorie
Sie können Objekte aus einer Kategorie entfernen oder löschen. Wenn Sie ein Objekt entfernen, wird es lediglich aus der Kategorie entfernt. Wenn Sie ein Objekt löschen, entfernen Sie es aus der Kategorie und löschen es außerdem aus dem System.
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Kategorien" oder "Persönliche Kategorien" der CMC.
2.
Doppelklicken Sie auf die Kategorie, aus der ein Objekt entfernt oder gelöscht werden soll.
3.
Wählen Sie das Objekt bzw. die Objekte, die bzw. das Sie entfernen oder löschen möchten.
4.
Entfernen Sie das Objekt aus der Kategorie, oder löschen Sie das Objekt.
• Klicken Sie auf Aktionen > Aus Kategorie entfernen, um das Objekt nur aus der Kategorie zu entfernen. Dadurch wird das Objekt nicht aus der BI-Plattform entfernt.
2012-07-04
Organisieren von Objekten
• Klicken Sie auf Verwalten > Löschen, um das Objekt aus der Kategorie zu entfernen und von der BI-Plattform zu löschen.
5.2.1.6 Festlegen der Kategorierechte
Sie können die Objektrechte für eine Kategorie ändern. Obwohl Sie einer Kategorie Rechte als Objekt zuweisen können (d.h., Gruppen und Benutzern Rechte für das Objekt gewähren können), können die
Objekte innerhalb der Kategorie keine Rechte übernehmen, die für die Kategorie selbst festgelegt wurden. Objekte innerhalb einer Kategorie übernehmen ihre Rechte von den Ordnern, in denen Sie gespeichert sind.
Weitere Informationen über Rechte finden Sie im Kapitel “Festlegen von Rechten” im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence im SAP Help Portal unter http://help.sap.com
.
5.2.1.7 Anzeigen persönlicher Kategorien
Sofern Sie über die erforderlichen Rechte verfügen, können Sie die persönlichen Kategorien der
Benutzer anzeigen, bearbeiten und löschen.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Persönliche Kategorien" der CMC.
2.
Klicken Sie auf das Benutzerkonto, dessen persönliche Kategorien Sie anzeigen möchten.
Eine Liste der persönlichen Kategorien des Benutzers wird angezeigt.
5.2.1.8 Hinzufügen mehrerer Objekte zu einer Kategorie
Führen Sie diese Aufgabe aus, um mehrere Objekte einer einzelnen Kategorie hinzuzufügen.
1.
Navigieren Sie im Bereich "Kategorien" oder "Persönliche Kategorien" zu einer Kategorie.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zu Kategorie hinzufügen.
Das Dialogfeld "Zu Kategorie hinzufügen" wird angezeigt.
3.
Suchen Sie im Bereich Verfügbare Objekte nach den hinzuzufügenden Objekten und klicken Sie auf >, um sie in die Liste Ausgewählte Objekte zu verschieben.
4.
Klicken Sie abschließend auf OK.
Die ausgewählten Objekte werden in der Kategorie angezeigt.
32 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
6.1 Allgemeine Objektverwaltung
Die BI-Plattform kann zahlreiche Objekttypen enthalten, darunter z.B.:
• SAP Crystal Reports
• Web Intelligence-Dokumente
• Programme
• Microsoft Excel-, Word- und PowerPoint-Dateien
• PDFs
• RTF-Dateien
• Textdateien
• Hyperlinks
• Objektpakete
• Aktionen
Nach dem Hinzufügen von Objekten verwalten Sie Objekte über die Central Management Console
(CMC). Hierzu wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Ordner".
6.1.1 Kopieren von Objekten
1.
Suchen Sie im Bereich "Ordner" das Objekt, das Sie kopieren möchten, und wählen Sie es aus.
2.
Klicken Sie auf Organisieren > Kopieren nach.
Das Dialogfeld "Kopieren" wird angezeigt.
3.
Suchen Sie im Bereich Ziele auswählen den Zielordner, in den Sie das Objekt kopieren möchten, und klicken Sie auf >, um ihn in die Liste Ziele zu verschieben.
Anmerkung:
Um den Zielordner zu verschieben, wählen Sie ihn im Detailbereich auf der rechten Seite aus.
Tipp:
Verwenden Sie UMSCHALTTASTE + Klicken oder STRG + Klicken, um mehrere Ordner auszuwählen.
4.
Klicken Sie abschließend auf Kopieren.
33 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Das ausgewählte Objekt wird in den Zielordner kopiert.
6.1.2 So verschieben Sie ein Objekt
1.
Suchen Sie im Bereich "Ordner" das Objekt, das Sie verschieben möchten, und wählen Sie es aus.
2.
Klicken Sie auf Organisieren > Verschieben nach.
Das Dialogfeld "Verschieben" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie den Zielordner aus.
Anmerkung:
Um den Zielordner zu verschieben, wählen Sie ihn im Detailbereich auf der rechten Seite aus.
Tipp:
Verwenden Sie UMSCHALTTASTE + Klicken oder STRG + Klicken, um mehrere Ordner auszuwählen.
4.
Klicken Sie auf Verschieben.
Das Objekt wird vom ursprünglichen Ordner in den Zielordner verschoben.
6.1.3 Erstellen von Objektverknüpfungen
Verknüpfungen sind hilfreich, wenn Sie einem Benutzer Zugriff auf ein Objekt gewähren möchten, ohne dass er Zugriff auf den gesamten Ordner erhält, in dem sich das Objekt befindet. Nach dem Erstellen der Verknüpfung können Benutzer mit Zugriffsrechten für den Ordner, in dem sich die Verknüpfung befindet, auf dieses Objekt und seine Instanzen zugreifen.
1.
Suchen Sie im Bereich "Ordner" das Objekt, für das Sie eine Verknüpfung erstellen möchten, und wählen Sie es aus.
2.
Klicken Sie auf Organisieren > Verknüpfung erstellen.
Das Dialogfeld "Verknüpfung erstellen in" wird angezeigt.
3.
Suchen Sie im Bereich "Ziele auswählen" den Ordner, in dem Sie eine Verknüpfung erstellen möchten, und klicken Sie auf >, um den Ordner in die Liste Ziele zu verschieben.
Anmerkung:
Um den Zielordner zu verschieben, wählen Sie ihn im Detailbereich auf der rechten Seite aus.
4.
Klicken Sie auf Verknüpfung erstellen.
Eine Verknüpfung zum Objekt wird im angegebenen Ordner angezeigt.
34 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
6.1.4 Löschen von Objekten
In diesem Verfahren wird erläutert, wie ein einzelnes Objekt oder mehrere Objekte gelöscht werden.
Sie können einen Ordner auch löschen, wodurch alle in diesem Ordner gespeicherten Objekte und
Instanzen gelöscht werden. Auch haben Sie die Möglichkeit, statt der Objekte selbst nur die
Objektinstanzen zu löschen.
Anmerkung:
Wenn Sie ein Objekt löschen, werden alle vorhandenen und zeitgesteuerten Instanzen gelöscht.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC.
2.
Wählen Sie das Objekt aus, das Sie löschen möchten.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Löschen.
4.
Wenn in einer Meldung eine Bestätigung angefordert wird, klicken Sie auf OK.
Verwandte Themen
•
6.1.5 So suchen Sie nach einem Objekt bzw. nach Objekten
Die Suchfunktion ermöglicht die Suche nach bestimmten Zeichenfolgen innerhalb von Objekttiteln und
-beschreibungen.
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC.
Das Feld "Suchen" befindet sich in der oberen rechten Ecke des Verwaltungsbereichs "Ordner".
Der Suchtyp ist standardmäßig auf Titel durchsuchen festgelegt.
2.
Geben Sie die Suchkriterien an.
a.
Wenn Sie nach einem anderen Kriterium als dem Dateinamen suchen möchten, klicken Sie auf
Titel durchsuchen, um den Suchtyp zu ändern.
Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
•
Alle Felder durchsuchen
Durch diese Option werden alle mit Objekten verknüpften Dateinamen, Schlüsselwörter und
Beschreibungen durchsucht.
•
Titel durchsuchen
Dies ist die Standardoption, durch die nach Dateinamen gesucht wird.
•
Schlüsselwort suchen
35 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Durch diese Option werden alle mit Objekten verknüpften Schlüsselwörter durchsucht.
•
Beschreibung suchen
Durch diese Option werden alle mit Objekten verknüpften Beschreibungen durchsucht.
b.
Geben Sie den Suchtext im Feld "Suchen" ein.
3.
Klicken Sie auf Suchen.
Nachdem die Suche beendet ist, wird eine Liste der Ergebnisse angezeigt, die mit den Suchkriterien
übereinstimmen.
6.1.6 Erstellen eines neuen Hyperlinks
1.
Navigieren Sie im Bereich "Ordner" oder "Persönliche Ordner" zu dem Ordner, in dem Sie einen neuen Hyperlink erstellen möchten.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Hyperlink.
Das Dialogfeld "Hyperlink" wird angezeigt.
3.
Geben Sie für den Hyperlink einen Titel, eine Beschreibung und Schlüsselwörter ein.
4.
Klicken Sie im Navigationsbereich auf URL.
5.
Geben Sie in das Feld URL die URL ein.
6.
Klicken Sie auf OK.
6.1.7 Senden von Objekten oder Instanzen an ein Ziel
Mithilfe von Organisieren > Senden können Sie vorhandene Objekte oder Instanzen eines Objekts an verschiedene Ziele senden. Der Befehl Senden ist nur für vorhandene Objekte oder Instanzen geeignet. Sie veranlasst das System nicht dazu, das Objekt auszuführen, neue Instanzen zu erstellen oder die Daten für eine Berichtsinstanz zu regenerieren.
Sie können entweder eine Kopie eines Objekts oder einer Instanz bzw. eine Verknüpfung zum Objekt oder zur Instanz senden. Darüber hinaus können Sie das Ziel auswählen, beispielsweise "FTP" oder
"BI-Posteingang". Nicht alle Objekttypen können auch an alle Ziele gesendet werden.
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC.
2.
Wählen Sie das Objekt oder die Instanz aus, das bzw. die Sie senden möchten.
• Wenn Sie ein Objekt senden möchten, wählen Sie es aus, klicken auf Organisieren > Senden und wählen ein Ziel aus.
• Wenn Sie eine Instanz senden möchten, wählen Sie das Objekt aus und klicken auf Aktionen
> Verlauf. Wählen Sie im Dialogfeld "Verlauf" eine Instanz aus, klicken Sie auf Senden und dann auf die gewünschte Zieloption.
36 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
37
Wählen Sie nur Instanzen mit dem Status "Erfolgreich" oder "Fehlgeschlagen". Instanzen mit dem Status "Wiederkehrend" oder "Ausstehend" werden zeitgesteuert verarbeitet und enthalten noch keine Daten.
Zieloption
BI-Posteingang
Email (E-Mail)
FTP-Adresse
Beschreibung
Sendet das Objekt an den BI-Launchpad-Posteingang eines Benutzers.
Sendet das Objekt an die E-Mail-Adresse eines Benutzers.
Sendet das Objekt an einen Speicherort auf einem FTP-Server.
Dateispeicherort
Sendet das Objekt an einen lokalen Festplattenspeicherort.
StreamWork
Sendet das Objekt an eine Aktivität in SAP StreamWork.
Anmerkung:
StreamWork-Funktionen stehen Ihnen dann in der CMC zur Verfügung, wenn der Administrator die Anwendung zur StreamWork-Integrationskonfiguration aktiviert hat.
Anmerkung:
Senden Sie Web Intelligence-Dokumente nur an BI-Posteingänge oder an ein in der BI-Plattform konfiguriertes E-Mail-Ziel.
Tipp:
Verwenden Sie UMSCHALTTASTE + Klicken oder STRG + Klicken, um mehrere Objekte auszuwählen.
3.
Konfigurieren Sie die Zieloption.
Sie können auswählen, ob Sie die Standardeinstellungen des Adaptive Job Servers oder eigene
Einstellungen verwenden möchten. Wenn Sie Ihre eigenen Einstellungen verwenden, können Sie
Folgendes angeben:
• Die Benutzer und Gruppen, die das Objekt empfangen (falls an ein BI-Posteingangs- oder
E-Mail-Ziel gesendet) Sie können eine verborgene E-Mail-Kopie an Empfänger senden, die nicht für andere Empfänger sichtbar sein möchten.
• Ob eine Kopie des Objekts oder eine Verknüpfung zum Objekt gesendet werden soll
• Den Namen des gesendeten Objekts
• Ob Instanzen nach dem Senden von Objekten bereinigt werden sollen
• Die Einstellungen für den Zieltyp (z.B. ein Verzeichnis für den Dateispeicherort oder der Hostname und der Verbindungsanschluss für den FTP-Server)
Anmerkung:
Beim Senden von Objekten zu StreamWork können Sie nur die Standardeinstellungen des Adaptive
Job Server verwenden.
4.
Klicken Sie abschließend auf Senden.
Verwandte Themen
•
Verfügbare Ziele nach Objekttyp
2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
38
6.1.7.1 Verfügbare Ziele nach Objekttyp
Von einigen Ausnahmen abgesehen kann die Mehrheit der Ziele für die meisten Objekttypen verwendet werden. In einigen Fällen müssen Empfänger Zugriff auf das System haben, um das Objekt öffnen zu können.
Anmerkung:
Damit ein Ziel verwendet werden kann, muss es aktiviert und auf den Adaptive Job Servern konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie unter
So aktivieren oder deaktivieren Sie Ziele für einen Job
Objekt typ
N. verw.
Datenträger
FTP
E-Mail (SMTP)
Datei
Verknüp fen
BI-Posteingang
Datei
Verknüp fen
SAP StreamWork
Crystal-
Reports-
Bericht
Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Objektpa ket
Ja Ja Ja
Pro gramm
Ja
Web Intelligence-Dokument
Ja
SAP BusinessObjects Analysis, Edition für
OLAP-Arbeitsbereich
-
Ja
Ja
-
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja -
Ja
Ja
2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Objekt typ
N. verw.
Datenträger
FTP
Excel-Da tei
Ja
Word-Da tei
Ja
PDF-Da tei
Ja
Textdatei Ja
RTF-Da tei
Ja
Power
Point-Da tei
Ja
Hyperlink -
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
-
Ja
Ja
Ja
Ja
E-Mail (SMTP)
Datei
Verknüp fen
BI-Posteingang
Datei
Verknüp fen
SAP StreamWork
Ja Ja Ja Ja Ja
Ja Ja Ja Ja Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja -
Ja
6.1.8 Ändern der Eigenschaften von Objekten
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Nehmen Sie Ihre Änderungen vor.
Sie können Objektnamen, Schlüsselwörter und Beschreibung ändern.
4.
Klicken Sie abschließend auf Speichern und schließen.
39 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
6.1.9 Beziehungen
In der BI-Plattform gibt es mehrere Möglichkeiten, wie Objekte miteinander in Beziehung stehen. Ordner stehen in Beziehung zu ihren untergeordneten Ordnern, Verbindungen stehen in Beziehung zu den
Universen, von denen sie verwendet werden, und Berichte und Dokumente stehen in Beziehung zu
Universen.
Die Wechselbeziehung der Objekte in der BI-Plattform kann das Ändern eines Objekts erschweren, da dadurch Verknüpfungen zum Objekt unterbrochen werden können. Sie können feststellen, zwischen welchen Objekten eine direkte Beziehung besteht, indem Sie eine Beziehungsabfrage ausführen.
Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, bei dem eine Datenbank durch eine neue Datenbank an einem anderen Standort ersetzt wird. Der Administrator muss herausfinden, welche Objekte von der aktuellen
Verbindung abhängen, damit diese Objekte entsprechend bearbeitet werden können. Die
Datenbankverbindung kann dann gelöscht werden, ohne dass für den Inhalt der Objekte eine
Unterbrechung stattfindet. Der Administrator führt eine Beziehungsabfrage für die Verbindung aus, die eine Liste der Universen zurückgibt, die die Verbindung verwenden. Alle Universen können anschließend aktualisiert werden.
Das Unternehmen hat jedoch stattdessen entschieden, alle Objekte zu löschen, die von dieser
Verbindung abhängen. Der Administrator kann weitere Beziehungsabfragen für alle Universen ausführen, die von der ersten Abfrage zurückgegeben wurden. Alle Objekte, die diese Universen verwenden, werden zurückgegeben.
Beziehungsabfragen können in den folgenden Bereichen der CMC ausgeführt werden:
• "Ordner"
• "Persönliche Ordner"
• "Kategorien"
• "Persönliche Kategorien"
• "Benutzer und Gruppen"
• "Profile"
• "Universen"
• "Zugriffsberechtigungen"
• "Server"
• "Replikationslisten"
Nachdem Sie die Beziehungsabfrage ausgeführt haben, gelangen Sie zum Bereich "Abfrageergebnisse", in dem die Ergebnisse der Abfrage angezeigt werden. Vom Bereich "Abfrageergebnisse" aus können
Sie für die Ergebnisobjekte grundlegende Aufgaben zur Objektverwaltung ausführen.
6.1.9.1 So überprüfen Sie die Beziehungen eines Objekts
40 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
1.
Navigieren Sie zu dem Objekt, für das Sie die Beziehungsabfrage ausführen möchten.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Extras > Beziehungen überprüfen.
Der Bereich "Abfrageergebnisse" wird mit den Ergebnissen der Beziehungsabfrage angezeigt.
Tipp:
Überprüfen Sie ggf. weitere Beziehungen von Ergebnisobjekten, indem Sie ein Objekt und dann
Verwalten > Extras > Beziehungen überprüfen auswählen.
3.
Um zur ursprünglichen Abfrage zurück zu navigieren, wählen Sie den Namen des Objekts aus dem
Strukturbereich aus.
6.2 Verwalten von Berichtsobjekten
Beim Verwalten von Berichtsobjekten geht es unter anderem darum, Verarbeitungserweiterungen anzuwenden, Warnungsbenachrichtigungen zu bestimmen, Datenbankinformationen zu ändern,
Parameter zu aktualisieren, Filter anzuwenden und Berichte mit Hyperlinks zu bearbeiten. In diesem
Abschnitt werden Berichtsobjekte und Instanzen beschrieben, und es wird erläutert, wie diese über die
Central Management Console (CMC) verwaltet werden.
Anmerkung:
Die meisten Informationen in diesem Abschnitt beziehen sich auch auf Web
Intelligence-Dokumentobjekte. Auf die jeweiligen Ausnahmen wird ausdrücklich hingewiesen.
6.2.1 Was sind Berichtsobjekte und -instanzen?
Ein Berichtsobjekt ist ein mit SAP Crystal Reports erstelltes Objekt. Ein Dokumentobjekt von Web
Intelligence wird anhand der BI-Plattform erstellt. Beide Objekttypen enthalten Berichtsinformationen
(wie Datenbankfelder). Sie können jedoch auch gespeicherte Daten enthalten.
Berichtsobjekte oder Web Intelligence-Dokumentobjekte können allen Benutzern oder Einzelnen in ausgewählten Benutzergruppen zugänglich gemacht werden.
Zeitgesteuerte Instanzen
Wenn Sie ein Objekt zeitgesteuert verarbeiten, erstellt das System eine zeitgesteuerte Instanz für das
Objekt. Eine zeitgesteuerte Instanz enthält Objekt- und Zeitsteuerungsinformationen, jedoch noch keine
Daten. Zeitgesteuerte Instanzen werden auf der Seite "Verlauf" des jeweiligen Objekts angezeigt und verfügen entweder über den Status "Wiederkehrend" oder "Ausstehend".
Sie können Objekte über die CMC, über BI-Launchpad oder mithilfe einer benutzerdefinierten
Webanwendung zeitgesteuert verarbeiten.
41 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Berichtsobjekte sind normalerweise so konzipiert, dass mehrere Instanzen mit unterschiedlichen
Eigenschaften erstellt werden können. Wenn Sie beispielsweise ein Berichtsobjekt mit Parametern ausführen, können Sie anhand ein und desselben Berichtsobjekts zwei getrennte Instanzen zeitgesteuert verarbeiten, die unterschiedliche Berichtsdaten für zwei verschiedene Abteilungen Ihres Unternehmens enthalten.
Objektinstanzen
Zum angegebenen Zeitpunkt wird das Objekt vom System ausgeführt und eine Objektinstanz erstellt.
Die Instanz enthält die tatsächlichen Daten aus der Datenbank. Sie wird auf der Seite "Verlauf" des
Objekts angezeigt und hat den Status "Erfolg" oder "Fehlgeschlagen".
Ändern von Standardeinstellungen für ein Objekt
Alle an einem Objekt vorgenommenen Änderungen wirken sich nur auf die Standardeinstellungen des jeweiligen Objekts aus. Diese Änderungen haben keinen Einfluss auf vorhandene zeitgesteuerte
Instanzen oder Objektinstanzen. Die neuen Standardeinstellungen werden bei der nächsten zeitgesteuerten Verarbeitung des Objekts – ob über die CMC oder eine Anwendung wie BI-Launchpad
– angezeigt. Sie können diese Einstellungen anschließend so ändern, wie sie für die gewünschte zeitgesteuerte Instanz benötigt werden.
Anmerkung:
Die BI-Plattform unterstützt Berichte, die in den Versionen 6 bis 2011 von SAP Crystal Reports erstellt wurden. Nach dem Hinzufügen von Berichten zur BI-Plattform werden sie im Format von Version 2011 gespeichert, verarbeitet und angezeigt. In der BI-Plattform erstellte Berichte bleiben jedoch im Format
“SAP Crystal Reports für Enterprise”.
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6.2.2 Festlegen von Optionen für die Regenerierung von Berichten
Anmerkung:
Diese Funktion gilt nur für SAP Crystal Reports.
Sie können Optionen für die Regenerierung von Berichten festlegen, um die Einstellungen eines
Berichtsobjekts zu bestimmen, die bei dessen Regenerierung in der BI-Plattform aktualisiert werden sollen.
Beim Regenerieren eines Berichtsobjekts vergleicht die BI-Plattform das in der CMC gespeicherte
Berichtsobjekt mit der ursprünglichen RTP-Datei, die im Input File Repository Server gespeichert ist.
Die BI-Plattform löscht Berichtselemente im Berichtsobjekt oder fügt sie dort hinzu, um es an die
RTP-Datei anzugleichen, und überschreibt dabei alle von Ihnen in der CMC vorgenommenen
Änderungen. Bei identischen Elementen im Quellbericht und im Berichtsobjekt können Sie anhand der
Einstellungen für die Regenerierung des Berichts steuern, welche Einstellungen des Berichtsobjekts mit Werten aus der Quell-RPT-Datei regeneriert werden.
42 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Wenn eine Eingabeaufforderung beispielsweise nur in der Quell-RPT-Datei angezeigt wird, wird dem
Berichtsobjekt beim Regenerieren des Berichts diese Eingabeaufforderung hinzugefügt. Dies gilt unabhängig von den ausgewählten Optionen für die Regenerierung des Berichts.
Wenn sowohl in der RPT-Quelldatei als auch im Berichtsobjekt eine Eingabeaufforderung angezeigt wird und Sie die Option Aktuelle und voreingestellte Parameterwerte ausgewählt haben, aktualisiert die BI-Plattform den Standardwert der Eingabeaufforderung im Berichtsobjekt. Sämtliche in der
BI-Plattform am Standardwert des Parameters vorgenommenen Änderungen werden überschrieben.
Deaktivieren Sie die entsprechende Option zum Regenerieren des Berichts, um beim Regenerieren von Berichten die vorgenommenen Änderungen an den Werten von Berichtselementen beizubehalten.
Wenn Sie die Option Aktuelle und voreingestellte Parameterwerte deaktivieren, behält die BI-Plattform die aktuellen oder Standardwerte von Eingabeaufforderungen im Berichtsobjekt beim Regenerieren des Berichts bei. Wenn Sie die Option Beim Regenerieren des Berichts Objekt-Repository verwenden deaktivieren, werden Repository-Objekte im Berichtsobjekt nicht anhand des Repositorys regeneriert.
6.2.2.1 Festlegen von Regenerierungsoptionen für einen Bericht
1.
Wechseln Sie in der CMC in den Verwaltungsbereich "Ordner" und wählen einen Bericht aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Regenerierungsoptionen.
Das Dialogfeld "Regenerierungsoptionen" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie die zu regenerierenden Berichtselemente aus der Quellberichtsdatei aus
4.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Tipp:
Alternativ können Sie auf Bericht regenerieren klicken, um den Bericht entsprechend Ihren Angaben sofort zu regenerieren.
6.2.3 Festlegen von Optionen für die Berichtsanzeige
Anmerkung:
Diese Funktion kann nicht für Web Intelligence-Dokumente verwendet werden.
Mithilfe der in der BI-Plattform verfügbaren Optionen für die Berichtsanzeige können Sie ein Gleichgewicht zwischen dem Wunsch nach aktuellen Informationen auf der einen sowie optimalen Datenabrufzeiten und der Gesamtleistung des Systems auf der anderen Seite herstellen.
Die BI-Plattform ermöglicht die gleichzeitige Verwendung von Daten, sodass mehrere Benutzer auf dasselbe Berichtsobjekt zugreifen und beim Anzeigen oder Aktualisieren eines Berichts die gleichen
Daten verwenden können. Durch das Aktivieren der Datenfreigabe wird die Anzahl der Datenbankaufrufe verringert und gleichzeitig der Zeitraum verkürzt, der für die Erzeugung von Berichtsinstanzen für weitere
43 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Benutzer desselben Berichts benötigt wird. Darüber hinaus wird die Gesamtleistung des Systems unter
Last deutlich gesteigert.
Die Einstellungen für die Datenfreigabe können pro Bericht oder Server vorgenommen werden:
• Beim Angeben der Server für die Berichtsanzeige können Sie die Einstellungen pro Server verwenden, um die Einstellungen für die Datenfreigabe für Gruppen von Berichten zu standardisieren und zentral zu verwalten.
• Mit Einstellungen pro Bericht können Sie festlegen, dass bei bestimmten Berichten keine
Datenfreigabe erfolgt. Außerdem können Sie das Datenfreigabeintervall pro Bericht an die Bedürfnisse der Benutzer des Berichts anpassen. Darüber hinaus können Sie mithilfe von Einstellungen pro
Bericht für jeden Bericht einzeln festlegen, ob die Benutzer bei jeder Regenerierung von Berichten auf die Datenbank zugreifen können.
Möglicherweise ist die Datenfreigabe nicht für alle Organisationen oder Berichte die optimale Lösung.
Zur optimalen Nutzung der Datenfreigabe sollten Sie die erneute Verwendung von Daten für einen bestimmten Zeitraum zulassen. Dies bedeutet, dass bestimmten Benutzern möglicherweise “ältere”
Daten angezeigt werden, wenn sie einen Bericht auf Abruf lesen oder eine gerade aufgerufene
Berichtsinstanz regenerieren.
Bei den Standardoptionen für die Berichtsanzeige in der BI-Plattform stehen Aktualität und Integrität der Daten im Vordergrund. Die BI-Plattform ist in der Standardeinstellung beim Hinzufügen eines
Berichts so konfiguriert, dass für die Freigabe von Berichten Einstellungen pro Server verwendet werden.
Mit den Standardservereinstellungen wird sichergestellt, dass die Benutzer beim Regenerieren eines
Berichts stets aktuelle Informationen erhalten und die ältesten an Benutzer weitergeleiteten Daten nicht
älter als 0 Minuten sind. Wenn Sie Einstellungen pro Bericht aktivieren, ist in der Standardeinstellung
Datenfreigabe möglich, und ein Viewer kann zur Regenerierung aktuelle Daten aus der Datenbank abrufen. Außerdem ist sichergestellt, dass die ältesten an einen Client weitergegebenen Daten nicht
älter als 5 Minuten sind.
Tipp:
Das Deaktivieren der Freigabe von Berichtsdaten zwischen Clients ist nicht mit dem Festlegen des
Wertes Älteste an einen Client übergebene Abrufdaten auf 0 Minuten identisch. Bei hoher Last empfängt das System zur gleichen Zeit möglicherweise mehrere Anfragen für die gleiche Berichtsinstanz.
Wenn in diesem Fall das Datenfreigabeintervall auf 0 (Null) festgelegt, aber die Option Berichtsdaten
für Clients freigeben aktiviert ist, gibt die BI-Plattform Daten für Clientanfragen frei. Wenn es wichtig ist, dass Daten nicht für Clients freigegeben werden (weil für den Bericht beispielsweise eine für den jeweiligen Benutzer angepasste Benutzerfunktionsbibliothek (User Function Library, UFL) verwendet wird), deaktivieren Sie die Datenfreigabe für diesen Bericht.
44
6.2.3.1 Festlegen der Optionen für die Berichtsanzeige für einen Bericht
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC einen Bericht aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Anzeigeserver-Gruppe.
2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
4.
Klicken Sie im Bereich "Datenregenerierung für die Anzeige" auf Berichtspezifische
Anzeigeeinstellungen verwenden, und wählen Sie die Optionen aus, die Sie für diesen Bericht festlegen möchten.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
6.2.4 Angeben von Standardservern
Sie können die Standardserver angeben, die die BI-Plattform zum Ausführen von Objekten sowie zur zeitgesteuerten und normalen Verarbeitung von Instanzen verwendet. Sie können für Berichtsobjekte und Dokumente von Web Intelligence die Standardserver festlegen, die von der BI-Plattform verwendet werden, wenn ein Benutzer einen Bericht oder ein Dokument von Web Intelligence anzeigt oder ändert.
Beim Angeben der Server gibt es drei Optionen:
•
Ersten verfügbaren Server verwenden
Die BI-Plattform verwendet den Server, auf dem gerade die meisten Ressourcen verfügbar sind.
• Verwenden Sie zuerst zur ausgewählten Gruppe gehörende Server (und verwenden Sie einen beliebigen verfügbaren Server, wenn die Server dieser Gruppe nicht verfügbar sind).
Wählen Sie eine Servergruppe aus der Liste aus. Mit dieser Option wird zunächst innerhalb der
Servergruppe nach Servern für die Verarbeitung des Objekts gesucht. Wenn die angegebenen
Server nicht verfügbar sind, wird das Objekt auf dem nächsten verfügbaren Server verarbeitet.
•
Nur Server der ausgewählten Gruppe verwenden
Diese Option stellt sicher, dass die BI-Plattform nur die innerhalb der ausgewählten Servergruppe gefundenen Server verwendet. Wenn in der Servergruppe kein Server verfügbar ist, wird das Objekt nicht verarbeitet.
Je nach Objekttyp verwendet die BI-Plattform die folgenden Server, um Objekte während der Anzeige zu verarbeiten:
• SAP Crystal Reports wird auf dem Adaptive Job Server, Crystal Reports 2011 Processing Server oder Crystal Reports Processing Server (je nach Designer, in dem der Bericht erstellt wurde) und
Crystal Reports Cache Server ausgeführt.
• Web Intelligence-Dokumente werden auf dem Web Intelligence Processing Server ausgeführt.
Bei Auswahl eines bestimmten Servers oder einer Servergruppe können Sie einen Lastausgleich im
System erzielen, indem bestimmte Objekte von bestimmten Job Servern verarbeitet werden. Bevor Sie eine Servergruppe auswählen können, muss der Systemadministrator diese allerdings mithilfe des
Verwaltungsbereichs "Server" in der CMC erstellen.
Anmerkung:
• Wenn Sie die Option Ersten verfügbaren Server verwenden aktivieren, überprüft der Central
Management Server (CMS), welcher Job Server am wenigsten ausgelastet ist. Dazu überprüft der
45 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
CMS den Prozentanteil der maximalen Auslastung für jeden einzelnen Job Server. Wenn dieser
Prozentanteil bei allen Job Servern gleich ist, wählt der CMS einen beliebigen Job Server aus.
• Sie können außerdem die maximale Anzahl der Aufträge festlegen, die ein Server entgegennimmt.
Weitere Informationen finden Sie im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business
Intelligence.
6.2.4.1 Festlegen des Standardservers zum Verarbeiten eines Objekts
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
3.
Führen Sie im Dialogfeld "Standardeinstellungen" einen der folgenden Schritte aus:
• Zum Angeben der Standardserver für die zeitgesteuerte Verarbeitung eines Berichtsobjekts verwenden Sie Verwalten > Standardeinstellungen > Zeitsteuerungsservergruppe aus.
• Zum Angeben der Standardserver für die Verarbeitung eines Objekts, das Sie anzeigen, wählen
Sie Anzeigeserver-Gruppe, wenn das Objekt ein Crystal-Reports-Bericht ist, oder
Web-Intelligence-Prozesseinstellungen, wenn das Objekt ein Web-Intelligence-Dokument ist.
4.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Verwandte Themen
•
6.2.5 Ändern der Datenbankeinstellungen
Anmerkung:
• Diese Funktion kann nicht für Web Intelligence-Dokumente verwendet werden.
• Wenn Sie mehrere Berichtsobjekte ausgewählt haben, deren Datenbankeinstellungen geändert werden sollen, werden nur die Berichtsobjekte aktualisiert, die über dieselbe Datenquellenverbindung verfügen.
Mithilfe von Verwalten > Standardeinstellungen können Sie Ihren Datenbanktyp auswählen und die standardmäßigen Anmeldedaten für die Datenbank festlegen. Im Dialogfeld "Standardeinstellungen" werden die Datenquelle(n) für das Berichtsobjekt und die zugehörigen Instanzen angezeigt. Sie können auch bestimmen, dass der Benutzer einen Anmeldenamen und ein Kennwort angeben soll, wenn er eine Berichtsinstanz anzeigt.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Berichtsobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
46 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Datenbankkonfiguration.
4.
Aktivieren Sie Ursprüngliche Datenbank-Anmeldedaten des Berichts verwenden oder Hier
angegebene benutzerdefinierte Datenbank-Anmeldedaten verwenden.
Bei Wahl der ersten Option können Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort angeben, der/das für die Datenbank des ursprünglichen Berichts verwendet werden soll.
Bei Wahl der zweiten Option können Sie einen Servernamen (oder bei einer ODBC-Datenquelle einen DSN), einen Datenbanknamen, einen Benutzernamen und ein Kennwort für eine Anzahl vordefinierter Datenbanktreiber oder einen von Ihnen angegebenen benutzerdefinierten
Datenbanktreiber angeben. Wenn Sie das Standardtabellenpräfix in der Datenbank geändert haben, geben Sie hier ein benutzerdefiniertes Tabellenpräfix an.
Informationen über unterstützte Datenbanken und Treiber finden Sie im Dokument "Supported
Platforms" (Unterstützte Plattformen) im SAP Service Marketplace.
5.
Wählen Sie die gewünschte Option für die Datenbankanmeldung aus.
•
Benutzer zur Datenbankanmeldung auffordern
Das System fordert die Benutzer zur Eingabe eines Kennworts auf, sobald der Bericht regeneriert wird.
Anmerkung:
Bei zeitgesteuerten Instanzen bleibt diese Option unberücksichtigt. Beachten Sie außerdem, dass die BI-Plattform nur beim ersten Regenerieren eines Berichts zur Dateneingabe auffordert.
Wenn der Bericht zum zweiten Mal regeneriert wird, erfolgt keine Eingabeaufforderung.
•
SSO-Kontext für Datenbankanmeldung verwenden
Das System verwendet zur Datenbankanmeldung den Sicherheitskontext des Benutzers sowie seine Anmeldedaten und sein Kennwort.
Anmerkung:
Damit diese Option funktioniert, müssen Sie Ihr System für die End-to-End-Einzelanmeldung oder für die Einzelanmeldung bei der Datenbank konfiguriert haben. Weitere Informationen finden
Sie im Handbuch für die Implementierung von Webanwendungen für SAP BusinessObjects
Business Intelligence.
•
Dieselbe Datenbankanmeldung wie beim Ausführen des Berichts verwenden
Das System verwendet dieselben Datenbankanmeldedaten, die beim Ausführen des Berichts auf dem Job Server verwendet wurden.
•
Benutzeranmeldedaten für Datenbank zur Datenbankanmeldung verwenden
Das System verwendet die für das Benutzerkonto angegebenen Datenbankanmeldedaten.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
47 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
6.2.6 Aktualisieren der Standardwerte von Eingabeaufforderungen für einen
Crystal-Reports-Bericht
Anmerkung:
Diese Funktion kann nicht für Web Intelligence-Dokumente verwendet werden.
Mit Parameterfeldern (mit vorgegebenen Werten) können Benutzer die Daten anzeigen und auswählen, die für sie sichtbar sein sollen. Bei Berichten, die Parameter enthalten, können Sie für die einzelnen
Felder Standardwerte festlegen (die immer dann gelten, wenn eine Berichtsinstanz erzeugt wird). In einer BI-Plattform-Anwendung wie BI-Launchpad können Benutzer einen Bericht entweder mit den vorgegebenen Standardwerten verwenden oder andere Werte auswählen. Wenn Sie keinen Standardwert angeben, werden Benutzer bei der zeitgesteuerten Verarbeitung des Berichts aufgefordert, einen Wert einzugeben.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Berichtsobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Eingabeaufforderungen.
Anmerkung:
Eingabeaufforderungen ist nur verfügbar, wenn das Berichtsobjekt Parameter enthält.
4.
Klicken Sie in der Spalte "Standardwert" auf den Wert, der mit dem Parameter verknüpft ist, den
Sie ändern möchten.
Es werden Optionen angezeigt, über die Sie den Standardwert ändern können. Je nach Art des
Parameterwerts können Sie einen Wert direkt in das Feld eingeben oder aus einer Liste auswählen.
5.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Wert bereinigen, wenn Sie den aktuellen Wert löschen möchten, der für den jeweiligen Parameter festgelegt wurde.
6.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Bei Anzeige auffordern, wenn beim Anzeigen einer
Berichtsinstanz über eine BI-Plattform-Anwendung wie BI-Launchpad eine entsprechende
Eingabeaufforderung angezeigt werden soll.
7.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
6.2.7 Aktualisieren der Eingabeaufforderungen für ein Web Intelligence-Dokument
Anmerkung:
Diese Funktion kann nicht für Crystal-Reports-Berichte verwendet werden. Informieren Sie sich stattdessen unter
Aktualisieren der Standardwerte von Eingabeaufforderungen für einen
48 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Eingabeaufforderungsfelder (mit vorgegebenen Werten) ermöglichen den Benutzern das Auswählen und Anzeigen von Daten. Bei Berichten, die Parameter enthalten, können Sie für die einzelnen Felder
Standardeingabeaufforderungswerte festlegen (die immer dann gelten, wenn eine Berichtsinstanz erzeugt wird). In einer BI-Plattform-Anwendung wie BI-Launchpad können die Benutzer einen Bericht entweder mit den vorgegebenen Standardwerten verwenden oder andere Werte auswählen. Wenn Sie keinen Standardwert angeben, müssen die Benutzer bei der zeitgesteuerten Verarbeitung des Berichts einen Wert wählen.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Web Intelligence-Dokument aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Aufforderungen.
Anmerkung:
Aufforderungen ist nur verfügbar, wenn das Web Intelligence-Dokumentobjekt Aufforderungen enthält.
4.
Klicken Sie auf Ändern.
Es werden Optionen angezeigt, über die Sie eine Eingabeaufforderung und Werte auswählen können.
5.
Wählen Sie die Eingabeaufforderung aus, und geben Sie einen Wert für die Eingabeaufforderung ein.
Tipp:
Wenn die verfügbaren Werte nicht angezeigt werden, klicken Sie auf die Schaltfläche Werte
regenerieren.
6.
Wiederholen Sie die Schritte 5 und 6 für jeden Eingabeaufforderungswert, den Sie ändern möchten.
7.
Klicken Sie auf Anwenden.
8.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
6.2.8 Verwenden von Filtern
Anmerkung:
Diese Funktion gilt nicht für Web-Intelligence-Dokumente, SAP-Crystal-Reports-Berichte im Format
RPTR oder Berichte, die in SAP Crystal Reports für Enterprise erstellt wurden.
Mithilfe von Verwalten > Standardeinstellungen können Sie die standardmäßigen Auswahlformeln für den Bericht festlegen. Ähnlich wie Parameterfelder dienen Auswahlformeln zum Filtern von
Ergebnissen, so dass nur die benötigten Daten angezeigt werden. Anders als bei Parametern werden bei Auswahlformeln keine Werte abgefragt, wenn ein Benutzer den Bericht anzeigt oder regeneriert.
Bei der Planung von Berichten über einen webbasierten Client, wie BI-Launchpad, haben die Benutzer die Möglichkeit, die Auswahlformeln für die Berichte zu ändern. Standardmäßig verwendet der Webclient die in der CMC festgelegten Formeln. Weitere Informationen über Auswahlformeln finden Sie im
Benutzerhandbuch für SAP Crystal Reports.
49 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Wenn Sie eigene programmierte Verarbeitungserweiterungen einsetzen, können Sie nicht nur die
Auswahlformeln ändern, sondern auch die dem Bericht zuzuweisenden Verarbeitungserweiterungen auswählen.
Durch die Verwendung von Filtern in Verbindung mit Verarbeitungserweiterungen erhalten Sie eine
Teilmenge der verarbeiteten Daten. Auswahlformeln und Verarbeitungserweiterungen fungieren als
Filter für den Bericht.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Berichtsobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Filter.
4.
Aktualisieren Sie die Auswahlformeln, oder fügen Sie neue Auswahlformeln hinzu.
•
Datensatzauswahl
Über das Feld Datensatzauswahl können Sie eine oder mehrere Datensatzauswahlformeln bzw. Formeln erstellen und bearbeiten, durch die Datensätze bei der zeitgesteuerten Verarbeitung von Berichten eingegrenzt werden.
•
Gruppenauswahl
Über das Feld Gruppenauswahl können Sie eine oder mehrere Gruppenauswahlformeln bzw.
Formeln erstellen und bearbeiten, durch die Gruppen bei der zeitgesteuerten Verarbeitung von
Berichten eingegrenzt werden.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Verwandte Themen
•
•
Zuweisen von Verarbeitungserweiterungen zu Berichten
6.2.9 Festlegen der Optionen für Drucker und Seitenlayout
Anmerkung:
Diese Funktion kann nicht für Web Intelligence-Dokumente verwendet werden.
Sie können eine Berichtsinstanz drucken, wenn Sie diese zeitgesteuert verarbeiten. Berichtsinstanzen werden stets im Crystal-Reports-Format gedruckt. Beim Drucken eines Berichts können Sie die Anzahl der Kopien und den Seitenbereich festlegen.
Sie können angeben, ob eine Berichtsinstanz ausgedruckt wird oder nicht, und für den Fall, dass sie ausgedruckt wird, den zu verwendenden Drucker, die Anzahl der Kopien und den Seitenbereich festlegen. Sie können auch die benutzerdefinierten Layouteinstellungen angeben, um Seitenformat und Ausrichtung (unabhängig davon, ob die Berichtsinstanz gedruckt wird oder nicht) zu ändern.
50 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
51
Angeben eines Druckers
Sie können einen Bericht (bei jeder Ausführung) auf dem Standarddrucker des Crystal Reports Job
Servers oder auf einem anderen Drucker drucken. Die BI-Plattform druckt Ihren Bericht nach der
Verarbeitung.
Anmerkung:
Der Crystal Reports Job Server muss unter einem Konto mit Berechtigungen ausgeführt werden, die den Zugriff auf den angegebenen Drucker erlauben. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
“Verwalten und Konfigurieren von Servern”.
Festlegen des Seitenlayouts
Beim Anzeigen oder Planen einer Berichtsinstanz in einem beliebigen Format können Sie
Seitenlayoutkriterien wie Ausrichtung, Größe usw. angeben. Die gewählten Einstellungen wirken sich auf die Anzeige einer Berichtsinstanz aus.
Anmerkung:
Die Einstellungen für das Seitenlayout beziehen sich nicht nur auf die zeitgesteuerte Verarbeitung der
Druckausgabe eines Berichts, sondern auch auf die allgemeine Anzeige des Berichts. Die allgemeine
Anzeige wird von den Eigenschaften des Geräts beeinflusst, in dem der Bericht angezeigt wird (d.h.
die Schriftartangaben und weiteren Layouteinstellungen des Monitors und/oder Druckers).
6.2.9.1 Zuordnen eines Druckers
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Berichtsobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Druckeinstellungen.
4.
Wählen Sie Crystal-Reports-Berichte bei zeitgesteuerter Verarbeitung drucken aus.
Der Bericht wird automatisch im SAP-Crystal-Reports-Format an den Drucker gesendet. Dies führt nicht zu Konflikten mit dem Format, das Sie bei der zeitgesteuerten Verarbeitung des Berichts auswählen.
5.
Lassen Sie Standarddrucker aktiviert, wenn die Ausgabe über den Standarddrucker des Job Server erfolgen soll. Aktivieren Sie andernfalls Drucker angeben.
6.
Wenn Sie Drucker angeben ausgewählt haben, geben Sie einen Druckerpfad und -namen ein.
Wenn der Job Server unter Windows läuft, geben Sie in das Feld Drucker angeben Folgendes ein:
\\Druckserver\Druckername
Dabei entspricht Druckerserver dem Namen des Druckerservers und Druckername dem Namen des Druckers.
Wenn der Job Server unter UNIX läuft, geben Sie in das Feld Drucker angeben den Druckbefehl ein, den Sie normalerweise verwenden. Beispiel:
2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten lp -d
Druckername
Anmerkung:
Unter UNIX muss ein “angezeigter” ("shown"), kein “ausgeblendeter” ("hidden") Drucker verwendet werden.
7.
Legen Sie die übrigen Druckoptionen fest:
• Anzahl der Exemplare
• Seitenbereich
• Sortieroption
• Seitenskalierung
•
Seite zentrieren
•
Horizontale Seiten an eine Seite anpassen
8.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
52
6.2.9.2 Festlegen der Layoutoptionen eines Berichts für das Drucken
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Berichtsobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Druckeinstellungen.
4.
Wählen Sie einen Standarddruckmodus.
•
Immer als PDF drucken
Durch diese Option werden die Einstellungen des PDF-Druckmodus verwendet, wenn Sie den
Bericht in einem Webviewer drucken.
•
Crystal-Reports-Voreinstellung verwenden
Diese Option verwendet die in den CMC-Benutzereinstellungen definierten Einstellungen für
Crystal-Reports-Berichte.
5.
Ändern Sie in der Liste "Layout einstellen auf" Ihre Einstellungen entsprechend dem gewünschten
Layout.
Folgende Optionen stehen zur Auswahl:
•
Standard für Berichtsdatei
Wählen Sie diese Option, wenn das Seitenlayout den Einstellungen entsprechen soll, die in SAP
Crystal Reports für den Bericht gewählt wurden.
•
Angegebene Druckereinstellungen
Wählen Sie diese Option, wenn das Seitenlayout den Einstellungen eines angegebenen Druckers entsprechen soll. Sie können den Standarddrucker des Job Server oder einen anderen Drucker wählen.
2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Bei Auswahl dieser Option können Sie zeitgesteuerte Berichtsinstanzen nur auf dem Drucker ausgeben, den Sie im Bereich Bei zeitgesteuerter Verarbeitung drucken angegeben haben.
Sie können also den Bericht nicht mit den Einstellungen eines Druckers anzeigen und ihn anschließend auf einem anderen Drucker ausgeben.
•
Benutzerdefinierte Einstellungen
Wählen Sie diese Option, wenn Sie alle Einstellungen für das Seitenlayout anpassen möchten.
Sie können Seitenausrichtung und Seitenformat auswählen.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Verwandte Themen
•
Festlegen der Optionen für Drucker und Seitenlayout
6.2.10 Verarbeitungserweiterungen
In der BI-Plattform können Sie Ihre Berichtsumgebung noch weiter durch benutzerdefinierte
Verarbeitungserweiterungen sichern. Eine Verarbeitungserweiterung ist eine DLL, die Code enthält, mit dem Geschäftslogik auf bestimmte BI-Plattform-Anzeige- oder Plananforderungen vor der systeminternen Verarbeitung angewendet wird.
Anmerkung:
Auf Windows-Systemen werden dynamisch geladene Bibliotheken als DLL (dynamic link libraries) bezeichnet (.dll-Dateierweiterung). Auf UNIX-Systemen werden dynamisch geladene Bibliotheken oft freigegebene Bibliotheken genannt (.so-Dateierweiterung). Geben Sie die Dateierweiterung an, wenn
Sie eigene Verarbeitungserweiterungen benennen.
Durch die Unterstützung von Verarbeitungserweiterungen macht das BI-Plattform-Administrations-SDK einen “Eingriffspunkt” verfügbar, an dem Entwickler die Anforderung abfangen können. Entwickler können dann der Anforderung Auswahlformeln vor dem Verarbeiten des Berichts anhängen.
Ein typisches Beispiel ist eine Berichtsverarbeitungserweiterung, die Sicherheit auf der Zeilenebene erzwingt. Bei diesem Sicherheitstyp wird der Datenzugriff nach Zeile in den Datenbanktabellen eingeschränkt. Der Entwickler schreibt eine DDL, die Anzeige- oder Plananforderungen für einen Bericht abfängt (bevor die Anforderung vom Adaptive Job Server, Crystal Reports Processing Server oder
Report Application Server verarbeitet wird). Der Code des Entwicklers ermittelt zuerst den Benutzer, der Eigentümer des Verarbeitungsauftrags ist, und ermittelt dann die Datenzugriffsrechte des Benutzers in einem Fremdherstellersystem. Der Code generiert dann eine Datensatzauswahlformel für den Bericht.
Diese Formel wird angehängt und schränkt die von der Datenbank ausgegebenen Daten ein. In diesem
Fall dient die Verarbeitungserweiterung als Verfahren, mit dem benutzerdefinierte Sicherheit auf
Zeilenebene in die BI-Plattform-Umgebung integriert wird.
Tipp:
In der BI-Plattform XI können Sie Sicherheit auf Zeilenebene mithilfe der Business Views festlegen und erzwingen. Weitere Informationen finden Sie im Business Views-Administratorhandbuch.
53 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
CMC bietet Verfahren an, mit denen die Verarbeitungserweiterungen in der BI-Plattform registriert und auf ein bestimmtes Objekt angewendet werden können.
Wenn Sie Verarbeitungserweiterungen aktivieren, laden die entsprechenden
BI-Plattform-Serverkomponenten die Verarbeitungserweiterungen bei der Ausführung. Das SDK enthält eine komplett dokumentierte API, mit der Entwickler Verarbeitungserweiterungen schreiben können.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Entwicklerdokumentation auf Ihrer Produkt-CD.
In der aktuellen Version können Verarbeitungserweiterungen nur auf Crystal Report-Objekte (.rpt) angewendet werden.
Verwandte Themen
•
Zuweisen von Verarbeitungserweiterungen zu Berichten
54
6.2.10.1 Zuweisen von Verarbeitungserweiterungen zu Berichten
Anmerkung:
Diese Funktion ist nicht auf Web Intelligence-Dokumente oder in SAP Crystal Reports für Enterprise erstellte Berichte anwendbar.
BI-Plattform unterstützt benutzerdefinierte Verarbeitungserweiterungen. Eine Verarbeitungserweiterung ist eine DLL, die Code enthält, mit dem Ihre Unternehmenslogik auf bestimmte BI-Plattform-Anzeigeoder Zeitsteuerungsanforderungen vor der Verarbeitung angewendet wird. In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie in der BI-Plattform Verarbeitungserweiterungen registrieren und eine verfügbare
Verarbeitungserweiterung bestimmten Berichtsobjekten zuweisen können.
Anmerkung:
Auf Windows-Systemen werden dynamisch geladene Bibliotheken als DLL (dynamic link libraries) bezeichnet (.dll-Dateierweiterung). Auf UNIX-Systemen werden dynamisch geladene Bibliotheken oft freigegebene Bibliotheken genannt (.so-Dateierweiterung). Geben Sie die Dateierweiterung an, wenn
Sie eigene Verarbeitungserweiterungen benennen. Schrägstriche (\ und /) dürfen im Dateinamen nicht vorkommen.
Verwandte Themen
•
6.2.10.1.1 Auswählen einer Verarbeitungserweiterung für einen Bericht
Anmerkung:
Diese Funktion ist nicht auf Web Intelligence-Dokumente oder in SAP Crystal Reports für Enterprise erstellte Berichte anwendbar.
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC.
2.
Wählen Sie das Berichtsobjekt aus, auf das Sie die Verarbeitungserweiterung anwenden möchten.
3.
Klicken Sie im Menü Verwalten auf Standardeinstellungen.
2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
4.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Erweiterungen.
5.
Wählen Sie die Verarbeitungserweiterung aus der Liste Verfügbare Verarbeitungserweiterungen aus, und klicken Sie auf >, um sie in die Liste Diese Verarbeitungsanforderungen (in angegebener
Reihenfolge) verwenden zu verschieben.
Anmerkung:
Verarbeitungserweiterungen werden nur dann in der Liste angezeigt, wenn sie bereits im System registriert wurden.
Tipp:
Sie können einem einzelnen Berichtsobjekt auch mehrere Verarbeitungserweiterungen zuweisen.
Wiederholen Sie hierzu die Schritte für jede einzelne Verarbeitungserweiterung. Anschließend können Sie mit den Schaltflächen Nach oben und Nach unten die Reihenfolge angeben, in der die
Verarbeitungserweiterungen verwendet werden sollen.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Ihre Verarbeitungserweiterung ist nun für das betreffende Berichtsobjekt aktiviert.
6.2.11 Arbeiten mit per Hyperlink verknüpften Berichten
Anmerkung:
Diese Funktion ist nicht auf Web Intelligence-Dokumente oder in SAP Crystal Reports für Enterprise erstellte Berichte anwendbar.
In SAP Crystal Reports können Sie mithilfe von Hyperlinks zwischen Berichtsobjekten wechseln. Sie können zu einem Berichtbestandteil innerhalb des Berichts, zu anderen Berichtsobjekten oder Teilen von diesen oder zu bestimmten Instanzen des Berichts oder von Berichtbestandteilen wechseln. Diese
Navigation ist nur in skriptbasierten DHTML-Viewern (Zero-Client, serverseitige Viewer) verfügbar, die in der BI-Plattform und höheren Versionen enthalten sind. Durch direktes Verknüpfen der Objekte untereinander wird der erforderliche Datenkontext automatisch weitergegeben. Auf diese Weise wechseln
Sie zu relevanten Objekten und Daten.
Wenn Sie Verknüpfungen zwischen Berichten in SAP Crystal Reports hinzufügen, wird zunächst eine direkte Verknüpfung von einer Datei zu einer anderen erstellt. Wenn Sie demselben Objektpaket jedoch verknüpfte Berichtsdateien gleichzeitig hinzufügen, werden die Verknüpfungen so geändert, dass sie auf verwaltete Berichtsobjekte verweisen. (Jede Verknüpfung wird so geändert, dass sie nicht mehr anhand des Dateipfades, sondern anhand der Enterprise-ID auf den gewünschten Bericht zugreift.)
Darüber hinaus werden die geänderten Verknüpfungen zu relativen Verknüpfungen innerhalb
Objektpakets. Wenn Sie das Objektpaket zeitgesteuert verarbeiten, verarbeitet die BI-Plattform die zugehörigen Berichte und ändert erneut Hyperlinks innerhalb der einzelnen Berichtsinstanzen: Hyperlinks zwischen Berichtsobjekten in einem Objektpaket werden in Hyperlinks zwischen Berichtsinstanzen in einer bestimmten Instanz des Objektpakets konvertiert.
55 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Zum Anzeigen von mit Hyperlinks verknüpften Berichten müssen Sie sowohl die Ausgangsberichte als auch die Zielberichte zur BI-Plattform hinzufügen. (Ein Ausgangsbericht enthält einen Hyperlink zu einem anderen Bericht: dem Zielbericht.)
Anmerkung:
Weitere Informationen zum Erstellen von Hyperlinks zwischen Berichtsobjekten finden Sie in der SAP
Crystal Reports-Onlinehilfe.
Verwandte Themen
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Zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten unter Verwendung von Objektpaketen
6.2.11.1 Hinzufügen von Berichten mit vorhandenen Hyperlinks
Die empfohlene Methode zum Erstellen von Berichten, die durch Hyperlinks miteinander verknüpft sind,
Berichte besteht darin, die einzelnen Berichte zuerst zu veröffentlichen und dann die erforderlichen
Hyperlinks zu erstellen. Dies ist jedoch nicht immer möglich.
Wenn Sie durch Hyperlinks miteinander verknüpfte Berichte zum Repository hinzufügen möchten, verwenden Sie den Berichts-Upload-Assistenten aus dem Lieferumfang von SAP Crystal Reports 2011
Designer, und fügen Sie die durch Hyperlinks verknüpften Berichte zum selben Objektpaket hinzu.
Beim Veröffentlichen von Berichten auf diese Art werden Hyperlinks in relative Links umgewandelt.
Anmerkung:
• Diese Funktion kann nicht für Web Intelligence-Dokumente verwendet werden.
• Wenn Sie mit Hyperlinks verknüpfte Berichte unabhängig voneinander hinzufügen möchten, anstatt sie demselben Objektpaket gleichzeitig hinzuzufügen, werden alle Hyperlinks zwischen den Berichten aufgehoben. Stellen Sie die Verknüpfungen mithilfe von SAP Crystal Reports wieder her, und speichern Sie den Bericht wieder in der BI-Plattform. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der
SAP Crystal Reports-Onlinehilfe.)
Verwandte Themen
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So fügen Sie dem Repository Berichte hinzu und verknüpfen sie über Hyperlinks
6.2.11.2 Anzeigen von Berichten mit Hyperlinks
Anmerkung:
Diese Funktion ist nicht auf Web Intelligence-Dokumente oder in SAP Crystal Reports für Enterprise erstellte Berichte anwendbar.
56 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
SAP BusinessObjects Business Intelligence unterstützt die Navigation zwischen mit Hyperlinks verknüpften Berichten nur bei Verwendung von skriptbasierten Viewern, insbesondere DHTML- und erweiterten DHTML-Viewern in BI-Launchpad. Zum Ändern des bevorzugten Ansichtsformats in der
CMC klicken Sie in der CMC oben rechts auf die Verknüpfung Einstellungen und wählen das entsprechende Ansichtsformat aus. Informationen zum Ändern des bevorzugten Anzeigeformats finden
Sie im BI-Launchpad-Benutzerhandbuch.
Parameterinformationen werden zwischen Ausgangs- und Zielberichten nicht übermittelt. Das bedeutet, dass Sie zur Eingabe der für den Zielbericht erforderlichen Parameter aufgefordert werden, wenn Sie einen Zielbericht anzeigen, indem Sie in einem Ausgangsbericht auf einen Hyperlink klicken.
Sicherheit
Zum Anzeigen von mit Hyperlinks verknüpften Berichten über die BI-Plattform müssen Sie über die entsprechenden Rechte in der Plattform und auf der Datenbankebene verfügen.
Wenn in der BI-Plattform ein Zielbericht über einen Hyperlink in einem Ausgangsbericht angezeigt werden soll, müssen Sie über Anzeigerechte für den Zielbericht verfügen. Wenn ein Hyperlink auf ein
Berichtsobjekt verweist, benötigen Sie die Berechtigung "Auf Abruf", damit Sie die Daten aktualisieren können.
Datenbank-Anmeldedaten werden zwischen Berichten mit Hyperlinks übertragen. Wenn die angegebenen
Anmeldedaten zum Anzeigen des Ausgangsberichts für den Zielbericht nicht gültig sind, werden Sie aufgefordert, gültige Datenbank-Anmeldedaten für den Zielbericht einzugeben.
6.2.11.3 So fügen Sie dem Repository Berichte hinzu und verknüpfen sie über
Hyperlinks
Anmerkung:
Diese Funktion ist nicht auf Web Intelligence-Dokumente oder in SAP Crystal Reports für Enterprise erstellte Berichte anwendbar.
Um das Aufheben von Hyperlinks zwischen Berichten zu vermeiden, empfiehlt es sich, zuerst die
Berichte hinzuzufügen und dann die Hyperlinks zu erstellen.
1.
Erstellen Sie die Berichte ohne Hyperlinks in SAP Crystal Reports.
2.
Fügen Sie sie zur BI-Plattform hinzu.
3.
Melden Sie sich über SAP Crystal Reports bei der BI-Plattform an.
4.
Erstellen Sie die Hyperlinks zwischen den Ausgangs- und Zielberichten.
Weitere Informationen finden Sie in der
Crystal Reports-Onlinehilfe.
SAP Crystal Reports ermittelt automatisch, welche Art Verknüpfung – relativ oder absolut – zwischen den Berichten erstellt werden soll. In der BI-Plattform gibt es relative Verknüpfungen zwischen Berichten eines Objektpakets sowie absolute Verknüpfungen zwischen bestimmten Berichtsobjekten oder
Instanzen.
57 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
6.2.12 Anzeigen eines Miniaturansichtsbilds eines Crystal-Reports-Berichts
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um ein Miniaturansichtsbild der ersten Seite des Berichts anzuzeigen.
1.
Navigieren Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC zu dem Bericht, und wählen Sie ihn aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Miniaturansicht.
4.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Bericht-Miniaturansicht anzeigen.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
6.2.13 So zeigen Sie Warnungen in Crystal-Reports-Berichten an
BI-Plattform protokolliert Berichtsinstanzen, die Warnungen auslösen.
Diese Vorgehensweise gilt nur für Berichte, die mit SAP Crystal Reports erstellt wurden.
1.
Navigieren Sie zu dem Ordner oder der Kategorie mit dem Crystal-Reports-Bericht, den Sie anzeigen möchten.
2.
Wählen Sie ein Objekt aus, und klicken Sie auf Weitere Aktionen > Warnmeldungen.
Das Dialogfeld "Warnmeldungen" wird mit den Instanzen angezeigt, die eine Warnmeldung ausgelöst haben.
3.
Doppelklicken Sie auf den Titel, um die Berichtsinstanz zu öffnen.
Verwandte Themen
•
Unterschiede zwischen Warnmeldungen und Warnungsbenachrichtungen für Crystal-Reports-Berichte
6.2.14 So zeigen Sie die Universen für ein Web Intelligence-Dokument an
58 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Sie erstellen unter Verwendung von Objekten in einem Universum Abfragen für Web
Intelligence-Dokumente. Ein Universum entspricht einer Darstellung der in einer Datenbank verfügbaren
Informationen. In der CMC können Sie überprüfen, welche Universen von einem
Web-Intelligence-Dokument verwendet werden.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Web-Intelligence-Dokumentobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Berichtsuniversen.
Es wird eine Liste der vom Dokument verwendeten Universen angezeigt.
6.3 Arbeiten mit Berichten in einer integrierten Umgebung
Dieser Abschnitt enthält Informationen zum Arbeiten mit Berichten in SAP NetWeaver Business
Warehouse (SAP NetWeaver BW) und der BI-Plattform.
Anmerkung:
Die Informationen in diesem Abschnitt gelten nicht für Berichte, die in SAP Crystal Reports für Enterprise erstellt wurden.
6.3.1 Hinzufügen von Berichten aus SAP NetWeaver BW zu SAP BusinessObjects
Enterprise
Berichte können standardmäßig auf zwei verschiedene Arten zur BI-Plattform hinzugefügt werden:
• Die anhand von SAP-NetWeaver-BW-Querys erstellten Berichte werden sofort nach ihrer Erstellung zur BI-Plattform hinzugefügt.
• Die Berichte werden stapelweise aus SAP NetWeaver BW zur BI-Plattform hinzugefügt.
Wenn auf Ihrem Rechner SAP Crystal Reports installiert ist, können Sie Ihren eigenen Bericht auf der
Grundlage einer SAP-NetWeaver-BW-Query entwerfen. Anschließend können Sie den Bericht gleichzeitig in SAP NetWeaver BW speichern und ihn zur BI-Plattform aus SAP Crystal Reports heraus hinzufügen.
Um diese Funktion in SAP Crystal Reports zu aktivieren, klicken Sie auf SAP > Einstellungen und stellen sicher, dass Automatisch in Enterprise veröffentlichen ausgewählt ist.
Anmerkung:
Mithilfe der Workbench zur Content-Verwaltung können Sie eine große Anzahl von
Crystal-Reports-Berichten hinzufügen. Einzelheiten hierzu finden Sie im Kapitel “Konfigurieren von
Veröffentlichungsfunktionen in der Workbench zur Content-Verwaltung” im Administrationshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
59 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
6.3.1.1 Hinzufügen von Berichten zu SAP BusinessObjects Enterprise
Crystal-Reports-Berichte können auf zwei verschiedene Arten zur BI-Plattform hinzugefügt werden:
• Die Berichte werden stapelweise zur BI-Plattform hinzugefügt. Verwenden Sie diese Methode, wenn
Sie bereits eine Reihe von Berichten zu SAP NetWeaver NW hinzugefügt haben.
• Verwenden des im Lieferumfang von SAP Crystal Reports 2011 oder der Central Management
Console in der BI-Plattform enthaltenen Berichts-Upload-Assistenten.
6.3.1.2 Stapelweises Hinzufügen von Berichten aus SAP NetWeaver BW
Mithilfe der Workbench zur Content-Verwaltung können Sie eine große Anzahl von
Crystal-Reports-Berichten hinzufügen. Einzelheiten hierzu finden Sie im Kapitel “Konfigurieren von
Veröffentlichungsfunktionen in der Workbench zur Content-Verwaltung” im Administrationshandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
6.3.2 Migrieren von Entwicklungsinhalten in ein SAP NetWeaver
BW-Produktionssystem
Wenn Sie die BI-Plattform in Ihrer Entwicklungsumgebung von SAP NetWeaver BW implementiert haben, können Sie Ihre Berichtsinhalte in die BI-Plattform importieren, die für die Verwendung mit Ihrer
Produktionsumgebung von SAP NetWeaver BW konfiguriert ist.
Vor dem Importieren der Inhalte sollten Sie jedoch folgende Punkte beachten:
• SAP NetWeaver BW behandelt Crystal-Reports-Berichte (RPT-Dateien) wie systemeigene Objekte.
Wenn die Crystal-Reports-Berichte im Repository Ihres SAP NetWeaver BW-Entwicklungssystems gespeichert sind, können Sie die SAP NetWeaver BW-Inhalte transportieren und anschließend die
Berichte stapelweise zur BI-Plattform hinzufügen. (Einzelheiten zum Transport von Inhalten zwischen
SAP NetWeaver BW-Systemen finden Sie in der SAP-Bibliothek.) Auf diese Weise wird sichergestellt, dass der SAP NetWeaver BW Report Publisher die Datenbankinformationen für jeden Bericht aktualisiert.
• Sollten Sie einige oder alle Crystal-Reports-Berichte aus dem Repository Ihres SAP NetWeaver
BW-Entwicklungssystems gelöscht haben, können Sie die Berichtsobjekte mithilfe des LifeCycle
Managers von einer BI-Plattform-Installation in eine andere importieren. Wenn Sie den LifeCycle
Manager verwenden, müssen Sie darauf achten, dass Sie bei allen zu importierenden Berichtsdateien die richtigen Datenbankinformationen festgelegt haben.
60 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
• Bei einer sehr kleinen Anzahl zu migrierender Berichtsdateien ist es für Sie möglicherweise einfacher, die Datenbankinformationen der einzelnen Berichte in der CMC zu ändern. (Wechseln Sie in den
Verwaltungsbereich "Ordner", suchen Sie den Bericht, und klicken Sie auf Aktionen > Datenbank
konfiguration).
Nach dem Migrieren von Inhalten können Sie Ihre Berichte mithilfe der Workbench zur
Content-Verwaltung verwalten. Berichtsverwaltungsaufgaben umfassen die Synchronisierung von
Informationen zu Berichten zwischen der BI-Plattform und SAP NetWeaver BW (Aktualisierungsstatus), das Löschen unerwünschter Berichte (Berichte löschen) sowie die Aktualisierung von Berichten, die aus früheren Versionen der BI-Plattform migriert wurden (Post-Migration).
6.3.3 Anzeigen von Berichten
Sie können Crystal-Reports-Berichte über eine Vielzahl von Anwendungen anzeigen, je nachdem, wie die BI-Plattform in SAP NetWeaver BW integriert wurde.
• Melden Sie sich mit Ihren SAP-Anmeldedaten bei BI-Launchpad an
• Starten Sie Berichte in einem Webbrowser innerhalb von "SAP Easy Access"
6.3.3.1 Anzeigen eines Berichts mittels BI-Launchpad
1.
Starten Sie den Webbrowser.
2.
Geben Sie die entsprechende URL für BI-Launchpad ein: http://Webserver:Portnummer/BOE/BI
Ersetzen Sie Webserver durch den Namen des Webservers und Portnummer durch die
Portnummer, die für die BI-Plattform eingerichtet wurde. Möglicherweise benötigen Sie von Ihrem
Administrator den Namen des Webservers, die Portnummer oder die genaue URL.
Tipp:
Falls die BI-Plattform bei Ihnen installiert ist, können Sie auch Folgendes auswählen: Start >
Programme > SAP BusinessObjects Enterprise XI 4.0 > SAP BusinessObjects Enterprise >
SAP BusinessObjects Enterprise Java BI-Launchpad.
Die Seite "Anmelden bei BI-Launchpad" wird angezeigt.
3.
Überprüfen Sie, ob in der Liste Authentifizierung der Eintrag SAP ausgewählt ist. Andernfalls markieren Sie ihn.
4.
Geben Sie im Feld SAP-System-ID die dreistellige System-ID (SID) Ihres SAP-Systems ein. (Wenden
Sie sich an Ihren Systemadministrator, wenn Sie die SID nicht wissen.)
5.
Geben Sie im Feld SAP-Kunde Ihre übliche dreistellige SAP-Kundennummer ein.
6.
Geben Sie in den Feldern Benutzername und Kennwort Ihre normalen SAP-Anmeldedaten ein.
7.
Klicken Sie auf Anmelden.
61 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Sie sind nun bei BI-Launchpad angemeldet.
8.
Klicken Sie auf den Ordner Meine Gruppen, um schnell auf alle Objekte zuzugreifen, die unter
Ihren verschiedenen SAP-Rollen gespeichert und in der BI-Plattform veröffentlicht wurden.
Tipp:
Wenn Sie weitere Informationen zur Verwendung von BI-Launchpad benötigen, klicken Sie auf Hilfe, um die BI-Launchpad-Hilfe aufzurufen.
6.3.3.2 So zeigen Sie einen veröffentlichten Bericht über SAP Easy Access an
1.
Melden Sie sich bei SAP Easy Access an.
2.
Suchen Sie in Ihren Rollen nach den in SAP NetWeaver BW gespeicherten Berichten.
Tipp:
Achten Sie dabei auf das Crystal-Reports-Berichtssymbol, das in SAP NetWeaver BW verwendet wird.
3.
Doppelklicken Sie auf den Bericht.
Der Bericht wird in Ihrem Browser angezeigt. Möglicherweise werden Sie zur Anmeldung beim SAP
Web Application Server und/oder bei der BI-Plattform aufgefordert. Geben Sie in diesem Fall Ihre normalen Anmeldedaten ein.
6.3.4 Personalisieren von aus SAP NetWeaver BW-Querys generierten Berichten
Die BI-Plattform unterstützt personalisierte Variablen in anhand von Abfragen von SAP NetWeaver BW erstellten Berichten.
Auf Abfragen von SAP NetWeaver BW basierende Berichte verwenden u.U. Variablen, die Werte enthalten, die BW Querys zur Beschränkung oder Festlegen von zurückgegebenen Daten verwenden.
Normalerweise können Sie den zum Ausführen des Berichts zu verwendenden Wert eingeben oder aus einer Liste vordefinierter Werte auswählen.
In SAP Business Explorer (BEx) können Sie mithilfe der Personalisierung einen Wert für die Variable eingeben und ihn als ihren persönlichen Standardwert speichern. Die beim Ausführen des Berichts generierten Daten basieren auf dem gewünschten Variablenwert. Beim wiederholten Ausführen des
Berichts können die gespeicherten personalisierten Werte verwendet werden.
Anmerkung:
Personalisierte Werte sind benutzerspezifisch: Sie können personalisierte Werte nicht für andere
Benutzer, sondern nur für sich selbst festlegen. Alle Benutzer können eigene personalisierte Werte als
Alternative zu voreingestellten Werten für die Variable festlegen.
62 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Weitere Informationen zur Personalisierung finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem SAP NetWeaver
BW-System, oder wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.
6.3.4.1 Parameter
In Berichten enthaltene Variablen werden in BI-Launchpad als Parameter angezeigt. Bevor Sie einen
Bericht anzeigen oder zeitgesteuert verarbeiten, wählen Sie für jeden Parameter einen Wert aus der dynamischen Auswahlliste aus. Die Werte in der Auswahlliste wurden der Variablen in der
SAP-Umgebung zugeordnet und basierend auf Ihren Benutzerrechten in SAP gefiltert.
Im Dialogfeld "Aufforderungswerte eingeben" haben Sie folgende Möglichkeiten:
• Ausführen des Berichts anhand seiner Standardparameterwerte
• Auswählen von Werten aus den dynamischen Auswahllisten und Ausführen des Berichts anhand der ausgewählten Parameterwerte
• Eingeben eines Wertes für jeden Parameter und Ausführen des Berichts anhand dieser Werte
• Ausführen des Berichts mit Null-Werten für die Parameter
• Persönliches Anpassen eines Wertes für jeden Parameter und Ausführen des Berichts anhand dieser angepassten Werte
Anmerkung:
Einige Optionen sind nur verfügbar, wenn sie in der SAP NetWeaver BW-Query, auf die im Bericht verwiesen wird, oder in der BI-Plattform aktiviert sind.
6.3.4.1.1 Anzeigen eines Berichts mit Standardparameterwerten
Der Standardwert für einen Berichtsparameter wird (beim Entwerfen der Query) in der SAP-Umgebung festgelegt. Da der Bericht in der BI-Plattform auf einer SAP NetWeaver BW-Query basiert, wird der
Standardwert für die Query-Variable automatisch zum Standardwert des Berichtsparameters.
1.
Melden Sie sich beim BI-Launchpad an.
2.
Navigieren Sie zu dem Objekt, das Sie anzeigen möchten, und führen Sie einen Doppelklick darauf aus.
Das Dialogfeld "Aufforderungswerte eingeben" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf OK.
Der Bericht wird im Crystal-Reports-Berichtsviewer angezeigt. Er enthält nur Daten, die auf den
Standardwerten basieren, die dem Parameter zugewiesen wurden.
6.3.4.1.2 Anzeigen eines Berichts mittels Parameterwerten aus einer dynamischen Auswahlliste
Die Einträge in einer dynamischen Auswahlliste für einen Parameter basieren auf den Werten, die der
Variable in der SAP-Umgebung zugewiesen wurden. Die unter BI-Launchpad angezeigten Werte
63 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten entsprechen den jeweiligen Benutzerrechten, d.h., dass Ihnen nur die Werte angezeigt werden, für die
Sie über die Rechte zur Berichterstellung verfügen.
Anmerkung:
Diese Option ist nur für Parameter verfügbar, die auf einer SAP NetWeaver BW-Query basieren.
1.
Melden Sie sich beim BI-Launchpad an.
2.
Navigieren Sie zum Objekt mit den Variablen, und führen Sie einen Doppelklick darauf aus.
Das Dialogfeld "Aufforderungswerte eingeben" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie neben dem Parameter auf die Schaltfläche “...”.
Das Dialogfeld "Auswahlliste" wird angezeigt.
4.
Suchen Sie in der Liste nach dem gewünschten Wert für den Parameter, und klicken Sie auf den zugehörigen Hyperlink.
Sie kehren zurück zum Dialogfeld "Eingabeaufforderungswerte eingeben". Der von Ihnen ausgewählte
Wert wird im Bearbeitungsfeld des Parameters angezeigt.
5.
Wiederholen Sie die Schritte 3 und 4 für andere Parameter, und klicken Sie dann auf Ausführen.
Der Bericht erscheint in Ihrem Crystal-Reports-Berichtsviewer und zeigt auf die den von Ihnen ausgewählten Parameterwerten basierende Daten an
6.3.4.1.3 Null-Parameterwerte in zeitgesteuert verarbeiteten Berichten
Wenn Sie einen Bericht zur Ausführung mit dem Null-Parameterwert zeitsteuern, wird kein Wert an die
Abfrage übergeben, wenn der Bericht ausgeführt wird. Der Bericht verwendet einen voreingestellten
Standardwert oder einen personalisierten Wert der von Ihnen definierten Variablen.
Anmerkung:
Standardwerte werden durch personalisierte Werte überschrieben.
Wenn Sie den zum Ausführen des Berichts verwendeten Parameterwert ändern, klicken Sie einfach auf den Bericht in der BI-Plattform, und planen Sie ihn für eine erneute zeitgesteuerte Verarbeitung mit dem neuen Parameter ein. Da der Bericht anfangs für die Ausführung mit einem Null-Parameterwert eingerichtet war, wird kein Wert mit dem Bericht gespeichert.
Bei der nächsten Ausführung des Bericht wird der neue Parameterwert zum Generieren der Daten verwendet.
Anzeigen eines Berichts mit Null-Parameterwerten
Wenn Sie einen Bericht mit Null-Parameterwerten ausführen, werden bei der Ausführung keine Werte an die Query übergeben. Bei den zur Ausführung des Berichts verwendeten Werten handelt es sich entweder um die vorgegebenen Standardwerte oder die vorgegebenen personalisierten Werte der
Variablen. (Standardwerte werden durch personalisierte Werte überschrieben.) Wenn eine Variable weder über einen Standardwert noch über einen personalisierten Wert verfügt, wird versucht, den
Bericht ohne Variablenwert auszuführen. Je nach Query kann ein Fehler angezeigt werden, falls für die Berichtsausführung ein Variablenwert erforderlich sein sollte.
64 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
65
Anmerkung:
• Diese Funktion wird hauptsächlich bei der zeitgesteuerten Verarbeitung von Berichten verwendet.
• Diese Option ist nur für Parameter verfügbar, die auf einer Query von SAP NetWeaver BW basieren.
1.
Melden Sie sich beim BI-Launchpad an.
2.
Navigieren Sie zum Objekt mit den Variablen, und führen Sie einen Doppelklick darauf aus.
Das Dialogfeld "Aufforderungswerte eingeben" wird angezeigt.
3.
Stellen Sie sicher, dass für jeden Parameter Auf Null setzen ausgeführt wird.
4.
Klicken Sie auf OK.
Der Bericht wird im Crystal-Reports-Berichtsviewer angezeigt. Er enthält nur Daten, die auf dem
Standardwert oder personalisierten Wert basieren, der den Variablen ursprünglich in SAP zugewiesen wurde.
6.3.4.1.4 Personalisierte Parameterwerte in zeitgesteuert verarbeiteten Berichten
Wenn Sie einen Zeitplan für die periodische Ausführung eines Berichts festlegen, der einen personalisierten Parameterwert enthält, verwendet die BI-Plattform diesen Wert bei jeder in der
Zeitsteuerung festgelegten Ausführung zum Generieren des Berichts.
Anmerkung:
Der Grund dafür ist, dass die BI-Plattform bei der Personalisierung eines Wertes diesen speichert und ihn als permanenten benutzerspezifischen Parameterwert für den Bericht festlegt. Selbst wenn Sie einen personalisierten Wert eines Parameters ändern, zeigt der zeitgesteuerte Bericht immer noch die auf dem ursprünglichen personalisierten Wert basierenden Daten an.
Wenn Sie den personalisierten Wert des Parameters ändern, führen Sie folgende Schritte aus, um sicherzustellen, dass von der Zeitsteuerung des Berichts nicht der ursprüngliche Wert verwendet wird:
• Legen Sie den neuen Parameterwert für die erneute zeitgesteuerte Verarbeitung des Berichts fest.
• Richten Sie den Bericht so ein, dass er mit Null-Werten für den Parameter ausgeführt wird. Dadurch wird sichergestellt, dass die Personalisierungswerte beim Ausführen des Berichts evaluiert werden.
Anzeigen eines Berichts mit personalisierten Parameterwerten
Mithilfe der Personalisierung können Sie einen eigenen Standardwert für einen Parameter festlegen und ihn zur späteren Verwendung speichern. Wenn Sie einen personalisierten Wert für einen Parameter festlegen, wird der personalisierte Wert zum neuen Standardwert des Parameters.
Anmerkung:
• Diese Option steht nur für auf Querys von SAP NetWeaver BW basierende Parameter zur Verfügung und ist nur auf Berichte anwendbar, die auf Treibern von SAP NetWeaver MDX basieren.
• Personalisierte Werte sind benutzerspezifisch: die personalisierten Werte, die Benutzer für die eigene Verwendung festlegen, werden nicht für andere Benutzer implementiert. Andere Benutzer, die mit demselben Bericht arbeiten, können ihre eigenen personalisierten Werte festlegen oder einen der für den Parameter vorgegebenen Werte verwenden.
1.
Melden Sie sich beim BI-Launchpad an.
2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
2.
Navigieren Sie zum Objekt mit den Variablen, und führen Sie einen Doppelklick darauf aus.
Das Dialogfeld "Aufforderungswerte eingeben" wird angezeigt. Die Standardwerte für die
Berichtsparameter sind jeweils neben “Aktueller Wert” aufgeführt.
3.
Personalisieren Sie einen Wert für einen Parameter, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
•
Wählen Sie einen Wert aus der Liste aus, und klicken Sie auf das Symbol Personalisieren, um ihn als personalisierten Wert festzulegen.
• Klicken Sie auf das Bearbeitungsfeld des Parameters, geben Sie einen Wert ein, und klicken
Sie dann auf das Symbol Personalisieren, um ihn als personalisierten Wert festzulegen.
Anschließend können Sie den Bericht mit Daten anzeigen, die auf dem gewünschten personalisierten
Wert basieren. Wenn Sie den gleichen Bericht zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal anzeigen möchten, wird der personalisierte Wert zum Ausführen des Berichts verwendet, sofern nichts anderes festgelegt wird.
Weitere Informationen zur Personalisierung finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem SAP NetWeaver
BW-System, oder wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.
6.4 Verwalten von Programmobjekten
In diesem Abschnitt werden Programmobjekte und -instanzen sowie deren Verwaltung über die Central
Management Console (CMC) erläutert und die typspezifische Programmobjektkonfiguration sowie
Sicherheitsaspekte für Programmobjekte behandelt.
6.4.1 Was sind Programmobjekte und Berichtsinstanzen?
Ein Programmobjekt ist ein Objekt in der BI-Plattform, das eine Anwendung darstellt. Das Hinzufügen eines Programmobjekts ermöglicht die zeitgesteuerte Verarbeitung und Ausführung des Programmobjekts und die Verwaltung der Benutzerrechte in Zusammenhang mit dem Programmobjekt.
Wenn Sie der BI-Plattform ein Programmobjekt oder zugehörige Dateien hinzufügen, werden das Objekt oder die Dateien im Input File Repository Server (FRS) gespeichert. Bei jeder Ausführung eines
Programms werden das Programm und die Dateien an den Program Job Server weitergeleitet, und die
BI-Plattform erstellt eine Programminstanz. Anders als Berichtsinstanzen, die in fertigem Format angezeigt werden können, sind Programminstanzen Datensätze im Objektverlauf. Die BI-Plattform speichert die Standardausgabe und Standardfehler des Programms in einer Textausgabedatei. Diese
Datei wird angezeigt, wenn Sie im Objektverlauf auf eine Programminstanz klicken.
Zur erfolgreichen zeitgesteuerten Verarbeitung und Ausführung eines Programmobjekts müssen Sie
Anmeldedaten für das Konto angeben, unter dem das Programmobjekt ausgeführt wird.
66 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Verwandte Themen
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6.4.1.1 Programmtypen
Es gibt drei Typen von Anwendungen, die dem Repository als Programmobjekte hinzugefügt werden können:
• Ausführbare Datei
Bei ausführbaren Programmen handelt es sich um Binärdateien, Stapeldateien oder Shell-Skripte.
Diese Programme weisen normalerweise die Dateierweiterung .com, .exe, .bat oder .sh auf. Alle
über die Befehlszeile ausführbaren Programme können auf dem Rechner hinzugefügt werden, auf dem der Program Job Server ausgeführt wird.
• Java
Sie können dem Repository jedes Java-Programm als Java-Programmobjekt hinzufügen.
• Skript
Skript-Programmobjekte sind JScript- und VBScript-Skripte. Sie werden unter Windows mithilfe eines eingebetteten COM-Objekts ausgeführt und können nach ihrer Veröffentlichung auf
BI-Plattform-SDK-Objekte verweisen.
Anmerkung:
Skript-Programmobjekte werden unter UNIX nicht unterstützt.
Anmerkung:
Als Administrator können Sie sämtliche Typen von Programmobjekten aktivieren bzw. deaktivieren.
Wenn Sie dem Repository ein Programmobjekt hinzugefügt haben, können Sie es in der CMC im
Verwaltungsbereich "Ordner" konfigurieren. Sie können für jede Art von Programmobjekt (ausführbare
Datei, Java oder Skript) Befehlszeilenargumente und ein Arbeitsverzeichnis angeben. Bei ausführbaren
Dateien und Java-Programmen gibt es zusätzliche erforderliche und optionale Möglichkeiten zum
Konfigurieren von Programmobjekten und für deren Zugriff auf andere Dateien.
Tipp:
Mit Programmobjekten können Sie Skripte oder Java-Programme schreiben und veröffentlichen sowie deren Ausführung in der BI-Plattform zeitgesteuert verarbeiten. Dies gilt auch für Verwaltungsvorgänge, z.B. Löschen von Instanzen aus dem Verlauf. Darüber hinaus können Sie Skripte und Java-Programme für den Zugriff auf BI-Plattform-Sitzungsinformationen entwerfen. Dadurch wird sichergestellt, dass für die zeitgesteuerten Programmobjekte die Sicherheitsrechte und -beschränkungen des Benutzers, der den Auftrag zeitgesteuert verarbeitet hat, beibehalten werden. (Ihre Skripte oder Java-Programme benötigen Zugriff auf das BI-Plattform-SDK. Einzelheiten hierzu finden Sie in der
BI-Plattform-SDK-Dokumentation wie beispielsweise dem
SAP Business Intelligence Platform Java
SDK Developer Guide.)
67 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
6.4.2 Festlegen von Optionen für die Programmverarbeitung
68
6.4.2.1 Festlegen von Befehlszeilenargumenten
Für jedes Programmobjekt können Sie Befehlszeilenargumente angeben, indem Sie den Befehl
Standardeinstellungen im Menü Verwalten verwenden. Sie können beliebige Argumente angeben, die von der Befehlszeilenschnittstelle des Programms unterstützt werden. Sie werden ohne Analyse direkt auf der Befehlszeile angegeben.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC das Programmobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Programmparameter.
4.
Geben Sie im Feld Argumente die Befehlszeilenargumente für das Programm ein, und verwenden
Sie dabei das Format, das Sie auch an der Befehlszeile selbst verwenden würden.
Wenn Sie in einem Programm mit Schleifenoption den Wert für die Schleife beispielsweise auf 100 festlegen möchten, müssten Sie -loops 100 eingeben.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
6.4.2.2 Einstellen eines Arbeitsverzeichnisses für ein Programmobjekt
Wenn ein Programmobjekt ausgeführt wird, erstellt die BI-Plattform im Arbeitsverzeichnis des Adaptive
Job Server standardmäßig ein temporäres Unterverzeichnis und nutzt dieses Unterverzeichnis als
Arbeitsverzeichnis für das Programm. Das Unterverzeichnis wird am Ende der Programmausführung automatisch gelöscht.
Sie können ein alternatives Arbeitsverzeichnis für das Programmobjekt angeben, indem Sie den Befehl
Standardeinstellungen im Menü Verwalten verwenden. Sie können auch die Standardeinstellung für das Arbeitsverzeichnis des Adaptive Job Servers ändern.
Anmerkung:
Das Konto, unter dem das Programm ausgeführt wird, muss über die entsprechenden Rechte für den als Arbeitsverzeichnis festgelegten Ordner verfügen. Die Ebene der erforderlichen Dateiberechtigungen ist vom Programm abhängig. In der Regel sind für das Programmkonto aber die Berechtigungen zum
Schreiben, Lesen und Ausführen im Arbeitsverzeichnis erforderlich.
2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
Verwandte Themen
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Authentifizierung und Objektpakete
6.4.2.2.1 Festlegen eines Arbeitsverzeichnisses für ein Programmobjekt
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC das Programm aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Programmparameter.
4.
Geben Sie im Feld Arbeitsverzeichnis den vollständigen Pfad des Verzeichnisses ein, das Sie als
Arbeitsverzeichnis für das Programmobjekt festlegen möchten.
Wenn Sie z.B. unter Windows ein Arbeitsverzeichnis mit der Bezeichnung Arbeitsverzeichnis erstellt haben, müsste C:\Arbeitsverzeichnis eingegeben werden.
Geben Sie unter UNIX /Arbeitsverzeichnis ein.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
6.4.2.2.2 Ändern des Standardarbeitsverzeichnisses für Programmobjekte
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Server" der CMC.
2.
Wählen Sie den Adaptive Job Server aus, der den Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von
Programmen hostet.
Um zu überprüfen, ob ein Adaptive Job Server den Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von
Programmen hostet, wählen Sie den Server aus und klicken auf Verwalten > Eigenschaften.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
4.
Geben Sie im Feld Temporäres Verzeichnis den vollständigen Pfad zum Verzeichnis ein, das Sie als Arbeitsverzeichnis festlegen möchten.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
6.4.3 Konfigurieren ausführbarer Programme
Wenn Sie der CMC ein ausführbares Programmobjekt hinzufügen, können Sie folgende Aktionen durchführen:
• Konfigurieren des Objekts für den Zugriff auf externe Dateien oder Hilfsdateien.
• Anpassen von Umgebungsvariablen für die Shell, in der die BI-Plattform das Programm ausführt.
Verwandte Themen
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Konfigurieren von Java-Programmen
69 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
6.4.3.1 Festlegen der Pfade zu erforderlichen Dateien
Für einige Binärdateien, Stapeldateien und Shell-Skripte ist für die Ausführung Zugriff auf externe oder
Hilfsdateien erforderlich. Abgesehen von der Möglichkeit, ein Arbeitsverzeichnis für das Programmobjekt zu bestimmen, gibt es zwei Möglichkeiten, den Zugriff auf diese Dateien zu ermöglichen:
• Wenn sich eine erforderliche Datei auf demselben Rechner wie der Adaptive Job Server befindet, der den Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen hostet, können Sie den vollständigen Pfad zur Datei angeben.
• Wenn die Datei an einem anderen Ort gespeichert ist, können Sie sie alternativ auf den File
Repository Server hochladen. Dieser gibt die Datei bei Bedarf an den Dienst zur zeitgesteuerten
Verarbeitung von Programmen weiter.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC das ausführbare Programmobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Programmparameter.
4.
Geben Sie im Feld Externe Abhängigkeiten den vollständigen Pfad der erforderlichen Datei ein, und klicken Sie auf Hinzufügen.
5.
Wiederholen Sie Schritt 4 für jede benötigte Datei.
6.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Tipp:
Angegebene externe Abhängigkeiten können Sie bearbeiten oder entfernen, indem Sie den Dateipfad unter "Externe Abhängigkeiten" markieren und auf die entsprechende Schaltfläche (Bearbeiten oder
Entfernen) klicken.
70
6.4.3.2 So laden Sie erforderliche Dateien hoch
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC das ausführbare Programmobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zugeordnete Dateien.
3.
Klicken Sie auf Durchsuchen, um zu der benötigten Datei zu wechseln, und klicken Sie anschließend auf Datei hinzufügen.
4.
Wiederholen Sie Schritt 3 für jede benötigte Datei.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Tipp:
Um angegebene Hilfsdateien zu entfernen, wählen Sie die Dateien aus der Liste Aktuelle Hilfsdateien aus und klicken auf Dateien entfernen.
2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
6.4.3.3 Hinzufügen von Umgebungsvariablen
In der CMC können Sie das Programm durch Hinzufügen oder Ändern von Umgebungsvariablen konfigurieren. Durch Änderungen an einer vorhandenen Umgebungsvariablen wird diese nicht an die vorliegende Variable angefügt, sondern letztere wird außer Kraft gesetzt. Änderungen an den
Umgebungsvariablen wirken sich nur in der temporären Shell aus, in der das Programm von der
BI-Plattform ausgeführt wird. Beim Beenden des Programms werden daher die Umgebungsvariablen zerstört.
1.
Klicken Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC auf das Programmobjekt.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Programmparameter.
4.
Geben Sie im Feld Umgebungsvariablen die Umgebungsvariablen ein, die Sie festlegen möchten, und klicken Sie auf Hinzufügen.
Verwenden Sie das Format Name=Wert, wobei Name für den Namen und Wert für den Wert der
Umgebungsvariablen steht. So legen Sie zum Beispiel eine Pfadvariable fest, mit der ein
Bin-Verzeichnis eines Benutzers an einen vorhandenen Pfad angehängt wird:
• Unter Windows können Sie Folgendes eingeben: path=%path%;c:\usr\bin
• Unter UNIX können Sie Folgendes eingeben: PATH=$PATH:/usr/bin
Anmerkung:
Die BI-Plattform legt die Umgebungsvariablen mit der für das Betriebssystem geeigneten Syntax fest. Unter UNIX müssen Sie jedoch die dort geltenden Konventionen und Groß- und Kleinschreibung beachten. Beispielsweise müssen alle Name-Werte bei UNIX in Großbuchstaben eingegeben werden.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Tipp:
Angegebene Umgebungsvariablen können Sie bearbeiten oder entfernen, indem Sie die Variable in der Liste Umgebungsvariablen markieren und entweder auf Bearbeiten oder Entfernen klicken.
6.4.4 Konfigurieren von Java-Programmen
Zum erfolgreichen Planen und Ausführen von Java-Programmen in der BI-Plattform müssen Sie die erforderlichen Parameter für das Programmobjekt angeben.
Darüber hinaus können Sie dem Java-Programm Zugriff auf andere Dateien auf dem Adaptive Job
Server-Rechner ermöglichen und Optionen für die Java Virtual Machine bestimmen.
71 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
72
6.4.4.1 Festlegen der erforderlichen Parameter für Java-Programme
Zum erfolgreichen zeitgesteuerten Verarbeiten und Ausführen eines Java-Programms müssen Sie für die BI-Plattform den Basisnamen der CLASS-Datei bereitstellen, die die IProgramBase-Schnittstelle aus dem BI-Plattform Java SDK implementiert.
Anmerkung:
Die Java-Laufzeitumgebung muss auf allen Rechnern installiert sein, auf denen ein Adpative Job Server ausgeführt wird.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC das Java-Programmobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Programmparameter.
4.
Geben Sie im Feld Auszuführende Klasse den Basisnamen der .class-Datei ein, die IProgram
Base aus dem SAP BusinessObjects Business Intelligence Java SDK implementiert (com.busi
nessobjects.sdk.plugin.desktop.program.IProgramBase
).
Geben Sie z.B. Arius ein, wenn der Dateiname Arius.class lautet.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
6.4.4.2 Ermöglichen des Zugriffs von Java-Programmen auf andere Dateien
Sie können Java-Programmen den Zugriff auf Dateien erteilen, zum Beispiel auf Java-Bibliotheken auf dem Rechner mit dem Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC das Java-Programmobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Programmparameter.
4.
Geben Sie im Feld Klassenpfad die vollständigen Pfade aller Java-Bibliotheksdateien ein, die für das Java-Programm erforderlich und auf dem Adaptive Job Server gespeichert sind, der den Dienst zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Programmen hostet.
Trennen Sie mehrere Pfade durch das Klassenpfad-Trennzeichen des Betriebssystems: ein Semikolon für Windows, ein Doppelpunkt für UNIX.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
6.4.5 Festlegen des Benutzerkontos für ein Programmobjekt
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC das Programmobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
Das Dialogfeld "Standardeinstellungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Programmanmeldung.
4.
Geben Sie im Feld Benutzername und Kennwort die Anmeldedaten des Kontos ein, unter dem das Programm ausgeführt werden soll.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
6.5 Verwalten von Objektpaketen
In diesem Abschnitt werden Objektpakete und Instanzen beschrieben, und es wird erläutert, wie diese
über die Central Management Console (CMC) verwaltet werden. Außerdem wird erläutert, wie
Objektpakete erstellt und einem Objektpaket weitere Objekte hinzugefügt werden.
6.5.1 Was sind Objektpakete, -komponenten und -instanzen?
Objektpakete fungieren in der BI-Plattform als eindeutige Objekte. Diese können Sie sich als planbare
Ordner mit Inhalt vorstellen. Objektpakete können aus einer beliebigen Kombination von Berichts- und
Programmobjekten bestehen, die zum System hinzugefügt werden. Objektpaketen können keine Objekte hinzugefügt werden, die nicht zur BI-Plattform gehören, z.B. Excel-, Word-, Acrobat-, Text-, RTF-,
PowerPoint- und Hyperlink-Objekte.
Durch Platzieren mehrerer Objekte in einem einzelnen Objektpaket können Sie die Objekte gleichzeitig zeitgesteuert verarbeiten. Bei Berichten können Benutzer mithilfe von Objektpaketen synchronisierte
Daten mehrerer Berichte anzeigen. Komponentenobjekte sind nicht autonom: Sie verfügen über weniger
Konfigurationsoptionen als andere Objekte, und sie werden nicht in der Liste aller Objekte im
Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC angezeigt. Komponentenobjekte können nur durch Öffnen ihres
Objektpakets angezeigt werden.
Die BI-Plattform erstellt bei jeder Ausführung eines Objektpakets eine Objektpaketinstanz. Die
Objektpaketinstanz enthält einzelne Instanzen der einzelnen Komponentenobjekte.
Komponenteninstanzen sind zu Objektpaketinstanzen, nicht aber zu Komponentenobjekten zusammengefasst. Wenn Sie beispielsweise ein Objektpaket ausführen, dadurch eine Instanz erstellen und anschließend ein Berichtsobjekt aus dem Objektpaket entfernen, bleibt die Objektpaketinstanz
73 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten unverändert. Sie enthält weiterhin die Berichtsinstanz des Berichtsobjekts, das Sie entfernt haben. Bei zukünftigen Instanzen des Objektpakets werden die Änderungen jedoch nachvollzogen.
Bei Berichtsinstanzen mit Hyperlinks in Objektpaketinstanzen verweisen die Hyperlinks auf die anderen
Berichtsinstanzen derselben Objektpaketinstanz.
Verwandte Themen
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Arbeiten mit per Hyperlink verknüpften Berichten
6.5.2 Erstellen von Objektpaketen
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC, und navigieren Sie zu dem Ordner, in dem das Objektpaket erstellt werden soll.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Objektpaket.
Das Dialogfeld "Objektpaket" wird angezeigt.
3.
Geben Sie für das Objektpaket einen Titel, eine Beschreibung und Schlüsselwörter ein.
4.
Klicken Sie auf OK.
Wenn das Objektpaket dem System hinzugefügt wurde, können Sie Eigenschaften, Inhalt,
Zeitsteuerungsinformationen, Ziel, Benutzerrechte, Objekteinstellungen und die Benachrichtigung für das Objektpaket ändern. Verwenden Sie dazu die Befehle Verwalten > Eigenschaften oder Verwalten
> Standardeinstellungen.
6.5.3 Hinzufügen von Objekten zu einem Objektpaket
In der CMC können Sie einem Objektpaket nach dessen Erstellung Bericht- und/oder
Programmkomponentenobjekte hinzufügen. Sie können dem Objektpaket neue Objekte direkt hinzufügen oder vorhandene Objekte in das Objektpaket kopieren. Sie können lediglich Kopien von vorhandenen
Objekten in das Objektpaket oder zwischen Objektpaketen verschieben, nicht jedoch die vorhandenen
Objekte selbst.
Beim Kopieren eines Objekts in ein Objektpaket werden die Einstellungen des Originalobjekts für das
Komponentenobjekt beibehalten. Dennoch stellen die im Objektpaket erstellte Kopie des Originalobjekts, die Komponente und das Original voneinander getrennte Einheiten dar. Änderungen an einem Objekt werden am anderen nicht nachvollzogen.
Verwandte Themen
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74 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
6.5.3.1 Hinzufügen neuer Objekte zu einem Objektpaket
1.
Doppelklicken Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC auf ein Objektpaket.
Der Inhalt des Objektpakets wird im Detailbereich angezeigt.
2.
Klicken Sie je nachdem, welche Art von Objekt hinzugefügt werden soll, auf Verwalten > Hinzufügen
> Lokales Dokument oder Programmdatei.
Je nach ausgewählter Option werden unterschiedliche Dialogfelder angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Durchsuchen, und wählen Sie das Objekt aus, das Sie hinzufügen möchten.
4.
Legen Sie die entsprechenden Eigenschaften fest.
• Wenn Sie einen Bericht hinzufügen, gehen Sie wie folgt vor:
• Wählen Sie Beschreibung aus Bericht verwenden aus, wenn Sie die Übersichtsinformationen zum Bericht beibehalten möchten.
• Wählen Sie Gespeicherte Daten beibehalten, wenn Sie die gespeicherten Berichtsdaten beibehalten möchten.
• Wenn Sie ein Programmobjekt hinzufügen, legen Sie den Programmtyp fest, indem Sie auf
Ausführbare Datei, Java oder Skript klicken.
5.
Klicken Sie auf OK.
6.5.4 Konfigurieren von Objektpaketen und ihren Objekten
Mit Objektpaketen sparen Sie Zeit bei der zeitgesteuerten Verarbeitung von Objekten, an die ähnliche
Anforderungen bei der zeitgesteuerten Verarbeitung gestellt werden. Folglich konfigurieren Sie einige
Parameter auf Objektpaketebene und einige auf Objektebene, d.h. für die einzelnen Objekte im
Objektpaket.
Beispielsweise müssen Sie das Ziel für ein Objektpaket festlegen, können jedoch keine Ziele für die einzelnen Objekte im Paket angeben. Wenn das Objektpaket vom System ausgeführt wird, speichert das System die Ausgabeinstanzen an dem für das Objektpaket angegebenen Ziel.
Anmerkung:
Da es sich bei den Objekten in einem Objektpaket um Kopien von Objekten handelt, die außerhalb des
Pakets existieren, wirken sich die vorgenommenen Änderungen nicht auf Objekte außerhalb des
Objektpakets aus.
75 2012-07-04
Arbeiten mit Inhaltsobjekten
6.5.4.1 Festlegen von Komponentenfehleroptionen für ein Objektpaket
Gehen Sie wie folgt vor, um festzulegen, wie sich ein Komponentenfehler auf ein Objektpaket zur
Laufzeit auswirkt.
1.
Navigieren Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC zum Objektpaket, und wählen Sie es aus.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Standardeinstellungen.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Komponentenfehler.
4.
Aktivieren oder Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Fehler bei zeitgesteuertem Paket aufgrund
von Fehler bei einzelner Komponente.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
6.5.5 Authentifizierung und Objektpakete
Mit Objektpaketen wird sowohl die Enterprise- als auch die Datenbank-Authentifizierung vereinfacht.
Zur zeitgesteuerten Verarbeitung des Objektpakets und aller Komponentenobjekte muss die
Enterprise-Authentifizierung nur einmal eingegeben werden. Folglich benötigen Sie Rechte für die zeitgesteuerte Verarbeitung für die einzelnen Objekte des Objektpakets. Wenn Sie ein Paket mit
Komponentenobjekten zeitgesteuert verarbeiten, für die Sie nicht über die entsprechenden
Berechtigungen verfügen, tritt bei der jeweiligen Komponenteninstanz ein Fehler auf.
Bei der Datenbank-Authentifizierung geben Sie die Anmeldedaten für die Datenbank für die einzelnen
Komponentenobjekte des Berichts im Objektpaket an. (Wenn Sie den Bericht in das Objektpaket kopiert haben, erbt dieses zuerst die Datenbank-Anmeldedaten des ursprünglichen Berichts.)
76 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
7.1 Zeitgesteuerte Verarbeitung
Mit der zeitgesteuerten Verarbeitung können Sie ein Objekt automatisch zu bestimmten Zeiten ausführen lassen. Wenn Sie ein Objekt zeitgesteuert verarbeiten, wählen Sie das gewünschte Wiederholungsmuster aus und geben zusätzliche Parameter an, durch die genau gesteuert wird, wann und wie oft das Objekt ausgeführt wird.
Während Sie die Zeitsteuerung eines Objekts planen, wird vom System eine zeitgesteuerte Instanz erstellt. Obwohl eine zeitgesteuerte Instanz im Dialogfeld "Verlauf" des jeweiligen Objekts (mit dem
Status "Wiederkehrend" oder "Ausstehend") angezeigt wird, enthält es außer Objekt- und
Zeitsteuerungsinformationen keine wirklichen Daten.
Wenn das Objekt vom System ausgeführt wird, wird eine Ausgabeinstanz für das Objekt erstellt
(beispielsweise eine Bericht- oder Programminstanz). Eine Berichtsinstanz enthält die tatsächlichen
Daten aus der Datenbank. Eine Programminstanz ist eine Textdatei, die die bei der Ausführung des
Programmobjekts generierte Standardausgabe- und Standardfehler-Meldung enthält. Darüber hinaus werden im Dialogfeld "Verlauf" eines Objekts Ausgabeinstanzen angezeigt, die den Status "Erfolg" oder
"Fehlgeschlagen" aufweisen.
Damit Endbenutzer Objekte zeitgesteuert verarbeiten und ausführen können, müssen sie einen webbasierten Client wie BI-Launchpad oder eine benutzerdefinierte Webanwendung verwenden.
BI-Launchpad ist hauptsächlich für die zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten und die Anzeige von
Berichten ausgelegt, während Ihnen die CMC zusätzlich zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Objekten sowie zum Anzeigen von Berichten die Verwaltung von Objekten ermöglicht.
Verwandte Themen
•
Festlegen von Informationen für die zeitgesteuerte Verarbeitung
7.1.1 Festlegen der Optionen für die zeitgesteuerte Verarbeitung
77 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
78
7.1.1.1 Zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
Anmerkung:
Um die standardmäßigen Zeitsteuerungseinstellungen für das Objekt zu ändern, klicken Sie auf
Standardeinstellungen, wenn Sie das Dialogfeld "Zeitgesteuert verarbeiten" öffnen. Legen Sie die
Zeitsteuerungseinstellungen fest, und klicken Sie auf Speichern.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten.
Das Dialogfeld "Zeitgesteuert verarbeiten" wird angezeigt und enthält die Standardeinstellungen für das Objekt.
3.
Geben Sie den entsprechenden Instanzentitel ein.
4.
Klicken Sie auf Wiederholung, und wählen Sie das gewünschte Wiederholungsmuster aus.
Wählen Sie beispielsweise Wöchentlich.
5.
Legen Sie die gewünschten Parameter fest.
Wählen Sie beispielsweise "Montag", "Mittwoch" und "Freitag" aus.
6.
Legen Sie weitere Zeitsteuerungsoptionen und -parameter nach Bedarf fest.
7.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
Das System erstellt eine zeitgesteuerte Instanz und führt sie entsprechend den von Ihnen angegebenen Zeitsteuerungsinformationen aus. Die zeitgesteuerte Instanz kann auf der Seite
"Verlauf" des jeweiligen Objekts angezeigt werden.
Verwandte Themen
•
•
Ausführungsoptionen und -parameter
•
Anzeigen von Informationen von Instanzen
7.1.1.2 Ändern der Einstellungen "Zeitgesteuerte Verarbeitung für" für ein Objekt
Über die Funktion "Zeitgesteuerte Verarbeitung für" können Sie Berichte generieren, die ausschließlich
Daten für bestimmte Benutzer enthalten. Diese Funktion eignet sich für einen der folgenden Objekttypen:
• Auf Business Views basierende Crystal-Reports-Berichte, Universen oder SAP BEx Querys.
• Web Intelligence-Dokumente, die Universen verwenden
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
79
Mit der Funktion "Planen für" können Sie ein Objekt planen und angeben, für welche Benutzer das
Objekt vom System ausgeführt werden soll. Das Objekt wird vom System ausgeführt, und es werden mehrere Instanzen des Berichts bzw. Dokuments generiert. Jede Instanz enthält Daten, die nur für den jeweiligen Benutzer von Interesse sind.
Beispielsweise können Sie einen Umsatzbericht zeitgesteuert verarbeiten und auf der Seite
"Zeitgesteuerte Verarbeitung für" die Benutzernamen aller Ihrer Verkäufer angeben. Zum festgelegten
Zeitpunkt führt das System das Berichtsobjekt aus und generiert die einzelnen Berichtsinstanzen. In diesem Fall enthält jede Instanz ausschließlich Vertriebsinformationen, die für die einzelnen Verkäufer relevant sind.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Berichtsobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Zeitgesteuerte Verarbeitung für.
4.
Wählen Sie aus, für wen das Objekt zeitgesteuert verarbeitet werden soll.
•
Nur für mich zeitgesteuert verarbeiten
•
Für angegebene Benutzer und Benutzergruppen zeitgesteuert verarbeiten
5.
Wenn Sie Für angegebene Benutzer und Benutzergruppen zeitgesteuert verarbeiten ausgewählt haben, navigieren Sie zu den Benutzern und Gruppen, für die eine zeitgesteuerte Verarbeitung ausgeführt werden soll, wählen sie aus und klicken auf >, um sie der Liste Ausgewählt hinzuzfügen.
Tipp:
Wenn Benutzer oder Gruppen aus der Liste Ausgewählt entfernt werden müssen, wählen Sie sie aus und klicken auf <.
6.
Legen Sie die übrigen Zeitsteuerungsoptionen fest, und klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
7.1.1.3 Wiederholungsmuster
Bei der zeitgesteuerten Verarbeitung eines Objekts stehen Ihnen die Wiederholungsmuster in der folgenden Tabelle zur Verfügung.
Tabelle 7-1: Wiederholungsmuster
Wiederholungsmuster
Jetzt
Beschreibung
Das Objekt wird ausgeführt, sobald ein Benutzer auf Zeitgesteu-
ert verarbeiten klickt.
Einmal
Das Objekt wird nur einmal ausgeführt. Das Objekt kann direkt oder später bzw. nach dem Auftreten eines bestimmten Ereignisses ausgeführt werden.
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
80
Wiederholungsmuster
Stündlich
Täglich
Wöchentlich
Monatlich
Tag des Monats
Erster Montag des Monats
Am letzten Tag des Monats
Wochentag des Monats
Kalender
Beschreibung
Das Objekt wird stündlich ausgeführt. Sie legen die Startzeit sowie
Anfangs- und Enddatum für das Objekt fest.
Das Objekt wird täglich ausgeführt. Es kann einmal oder mehrmals täglich ausgeführt werden. Sie können die Ausführungszeit sowie
Anfangs- und Enddatum für das Objekt festlegen.
Das Objekt wird wöchentlich ausgeführt. Es kann einmal die
Woche oder mehrmals wöchentlich ausgeführt werden. Sie können festlegen, an welchen Tagen und zu welcher Uhrzeit das
Objekt ausgeführt wird, und das Anfangs- und Enddatum der
Ausführung bestimmen.
Das Objekt wird einmal monatlich oder alle paar Monate ausgeführt. Sie können festlegen, an welchen Tagen des Monats und zu welcher Uhrzeit das Objekt ausgeführt wird und das Anfangsund Enddatum der Ausführung bestimmen.
Das Objekt wird jeden Monat an einem bestimmten Tag ausgeführt. Sie können den Ausführungstag sowie Anfangs- und Enddatum festlegen.
Das Objekt wird jeden Monat am ersten Montag ausgeführt. Sie können ein Start- und Enddatum angeben.
Das Objekt wird am letzten Tag jedes Monats ausgeführt. Sie können ein Start- und Enddatum angeben.
Das Objekt wird jeden Monat an einem bestimmten Tag einer bestimmten Woche ausgeführt. Sie können Tag und Woche sowie
Anfangs- und Enddatum festlegen.
Das Objekt wird zu den Terminen ausgeführt, die in einem zuvor erstellten Kalender festgelegt wurden.
Verwandte Themen
•
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
7.1.1.3.1 Ausführungsoptionen und -parameter
Nach Wahl eines Wiederholungsmusters müssen Sie die Ausführungsoptionen und -parameter für diese Wiederholungsoption konfigurieren. In diesem Abschnitt werden die Ausführungsparameter für die zeitgesteuerte Verarbeitung eines Objekts beschrieben. Nicht alle Parameter sind immer anwendbar.
Wenn sie jedoch anwendbar sind, haben sie dieselbe Funktion.
Tabelle 7-2: Ausführungsoptionen
Ausführungsoption
Variablen "X" und "N"
Ausführungstage
Beschreibung
Gilt nur für bestimmte Wiederholungsmuster unter
"Täglich" und "Monatlich". Wenn Sie eine Ausführungsoption mit diesen Variablen auswählen, werden vom System die entsprechenden Standardwerte angezeigt. Sie können diese Werte dann bei Bedarf ändern.
Wenn Sie beispielsweise das Wiederholungsmuster "Täglich" und die Ausführungsoption Alle n
Stunden, x Minuten auswählen, können Sie festlegen, dass der Bericht alle 4 (N) Stunden und
30 (X) Minuten ausgeführt wird. Wenn Sie den
Wert für "x" oder "n" nicht ändern, wird der Bericht stündlich vom System ausgeführt.
Diese Optionen werden angezeigt, wenn Sie das
Wiederholungsmuster Wöchentlich auswählen.
Sie können die Wochentage auswählen, an denen der Auftrag ausgeführt werden soll, indem Sie die
Kontrollkästchen für die entsprechenden Tage deaktivieren.
81 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Ausführungsoption
Startzeit
Endzeit
Zulässige Anzahl der Wiederholungen
Wiederholungsintervall in Sekunden
Beschreibung
Gilt für die meisten, aber nicht alle Wiederholungsmuster und Ausführungsoptionen. Als Standardwert werden aktuelles Datum und aktuelle Uhrzeit verwendet. Das System führt das Objekt nach der Startzeit sobald wie möglich und entsprechend dem von Ihnen angegebenen Plan aus.
Wenn Sie als Startzeit beispielsweise einen Zeitpunkt drei Monate nach dem aktuellen Zeitpunkt angeben, wird das Objekt vom System selbst dann erst zu diesem Startdatum ausgeführt, wenn alle anderen Kriterien erfüllt sind. Danach wird der Bericht jeweils zum angegebenen Zeitpunkt ausgeführt.
Gilt für die meisten, aber nicht alle Wiederholungsmuster und Ausführungsoptionen. Der Standardwert entspricht dem aktuellen Zeitpunkt und einem
Datum in ferner Zukunft. So wird sichergestellt, dass ein Objekt auf unbestimmte Zeit in dieser
Form ausgeführt wird. Geben Sie bei Bedarf eine andere Endzeit an. Nachdem die Endzeit verstrichen ist, wird das Objekt vom System nicht mehr ausgeführt.
Gilt immer. Gibt an, wie häufig das System versucht, ein Objekt zu verarbeiten, wenn der erste
Versuch fehlschlägt. Standardwert: 0.
Gilt immer. Die Zeit in Sekunden, die das System wartet, bis das Objekt erneut verarbeitet wird, nachdem der erste Versuch fehlgeschlagen ist.
7.1.1.4 Festlegen der Benachrichtigung über die erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Ausführung eines zeitgesteuerten Auftrags
82 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Sie können Zeitsteuerungsoptionen festlegen, so dass automatisch Benachrichtigungen versendet werden, wenn eine Objektinstanz erfolgreich ausgeführt wird oder ein Fehler auftritt. Benachrichtigungen können mittels der Audit- oder E-Mail-Benachrichtigung versendet werden. Sie können auch mehrere
Benachrichtigungsmethoden kombinieren und für die erfolgreiche bzw. fehlerhafte Ausführung von
Instanzen unterschiedliche Benachrichtigungseinstellungen bereitstellen.
Angenommen, Sie verfügen über eine große Anzahl von Berichten, die täglich ausgeführt werden. Sie müssen jede Instanz überprüfen, um sicherzustellen, dass diese ordnungsgemäß ausgeführt wurde, und anschließend E-Mail-Nachrichten an Benutzer verschicken, die darüber informiert werden müssen, dass der neue Bericht zur Verfügung steht. Bei Tausenden von Berichten nimmt es zu viel Zeit in
Anspruch, die Berichte manuell zu überprüfen und die Benutzer zu kontaktieren, die die Informationen benötigen. Mit den Benachrichtigungseinstellungen in der BI-Plattform können Sie jedes Objekt so einrichten, dass Sie bei nicht ordnungsgemäßer Ausführung des Berichts automatisch eine
Benachrichtigung erhalten. Außerdem können Sie die Benutzer automatisch benachrichtigen, wenn neue Berichtsinstanzen erfolgreich ausgeführt werden.
7.1.1.4.1 Ermitteln der erfolgreichen oder nicht erfolgreichen Ausführung eines zeitgesteuerten
Auftrags
Nach der zeitgesteuerten Verarbeitung eines Objekts wird die zeitgesteuerte Instanz entweder erfolgreich ausgeführt, oder es tritt ein Fehler bei der Ausführung auf. Je nach zeitgesteuertem Objekttyp ändern sich die Bedingungen für Erfolg bzw. Fehler bei der Ausführung einer Instanz.
• Berichtsobjekte und Web Intelligence-Dokumente
Eine Berichtsinstanz oder Dokumentobjektinstanz wird erfolgreich ausgeführt, wenn beim Verarbeiten des Objekts oder beim Zugriff auf die Datenbank keine Fehler auftreten. Bei Instanzen können
Fehler auftreten, wenn der Benutzer fehlerhafte Parameter oder Anmeldedaten eingibt.
• Programmobjekte
Programmobjekte müssen ausgeführt werden können, um erfolgreich abgeschlossen zu werden.
Wenn Programmobjekte nicht ausgeführt werden können, wird die Instanz als Fehler angesehen.
Wenn das Programm ausgeführt werden kann, aber nicht die gewünschten Aufgaben ausführt, gilt es weiterhin als erfolgreiche Instanz, weil das Programmobjekt ausgeführt werden konnte. Probleme mit dem Programmobjektcode werden von der BI-Plattform nicht überwacht.
• Objektpakete
Die Ausführung eines Objektpakets gilt als fehlgeschlagen, wenn in den Komponenten Fehler auftreten. Zum Ändern dieser Einstellungen wählen Sie das Objekt aus, und klicken Sie auf Verwalten
> Standardeinstellungen Klicken Sie auf Komponentenfehler, und deaktivieren Sie die Option
Fehler bei zeitgesteuertem Paket aufgrund von Fehler bei einzelner Komponente.
Außerdem können Sie Zeitsteuerungsoptionen für einzelne Objekte eines Objektpakets festlegen.
Zu diesem Zweck können Sie die Komponente, für die Sie Optionen festlegen möchten, im Bereich
Komponenten des Dialogfelds "Zeitgesteuert verarbeiten" auswählen. Anschließend können Sie
Benachrichtigung, Datenbankanmeldung, Filter, Format, Druck, Parameter, Servergruppen und
Warneinstellungen der Komponente entsprechend festlegen.
83 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Anmerkung:
Sie können zwar keine Überwachungs- oder E-Mail-Benachrichtigungen für Objektpakete festlegen, aber beliebige Benachrichtigungsarten für deren einzelne Objekte. Sie können auch Objektpakete mit Ereignissen zeitgesteuert verarbeiten.
Verwandte Themen
•
7.1.1.4.2 Benachrichtigungsarten
Sie können Benachrichtigungen auf Objektebene festlegen. Sie können für jedes einzelne Objekt eigene
Benachrichtigungsoptionen auswählen, so dass bei Vorliegen verschiedenen Bedingungen jeweils unterschiedliche Benachrichtigungen versendet werden. Für Objektpakete können Sie nur
Ereignisbenachrichtigungen festlegen. Dabei wird je nach erfolgreicher oder fehlerhafter Ausführung eines Objektpakets jeweils ein Ereignis ausgelöst. Verwenden Sie zum Überwachen von Erfolgen und
Fehlern bei der Ausführung aus einer eher allgemeinen Perspektive die Audit-Funktionen der BI-Plattform.
Bei Fehlern bei Benachrichtigungen treten auch Fehler bei der Objektinstanz auf. Wenn beispielsweise eine E-Mail-Benachrichtigung an eine ungültige E-Mail-Adresse gesendet wird, schlägt die
Benachrichtigung fehl, und die Objektinstanz wird als Fehler im Objektverlauf aufgezeichnet.
Sie können folgende Benachrichtigungsarten auswählen:
•
Audit-Benachrichtigung
Für die Verwendung der Audit-Benachrichtigung müssen Sie die Audit-Datenbank konfigurieren und das Server-Auditing aktivieren. Wenn Sie die Audit-Funktionen für die Überwachung des
BI-Plattform-Systems verwenden, können Sie auch die Audit-Benachrichtigung nutzen. Weitere
Informationen zur Konfiguration der Audit-Datenbank und der Aktivierung des Auditings finden Sie im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence auf dem SAP Help Portal unter http://help.sap.com
.
Bei aktivierter Audit-Benachrichtigung werden Informationen zu zeitgesteuerten Objekten in die
Audit-Datenbank geschrieben. Sie können auswählen, ob eine Benachrichtigung bei erfolgreicher
Ausführung des Auftrags, bei fehlerhafter Ausführung des Auftrags oder in beiden Fällen an die
Audit-Datenbank gesendet werden soll.
•
E-Mail-Benachrichtigung
Als Benachrichtigung über den Erfolg oder Fehler bei der Ausführung einer Objektinstanz können
Sie eine E-Mail senden. Sie können den Absender und die Empfänger der E-Mail-Nachricht auswählen. Sie können eine E-Mail senden, wenn bei der Ausführung der Instanz ein Fehler auftritt oder sie erfolgreich abgeschlossen wird. Beispielsweise können Sie bei einem Fehler bei der
Ausführung eines Berichts dem Administrator eine E-Mail-Nachricht senden, bei erfolgreicher
Ausführung jedoch automatisch eine Benachrichtigung an alle Personen senden, die den Bericht benötigen, um sie von dessen Verfügbarkeit in Kenntnis zu setzen.
84 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Anmerkung:
Damit die E-Mail-Benachrichtigung unterstützt wird, muss auf den Job Servern das E-Mail-Ziel
(SMTP) aktiviert und konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Anmerkung:
Benachrichtigungen über einen Erfolg oder Fehler bei der Ausführung eines zeitgesteuerten Objekts sind nicht mit Warnungsbenachrichtigungen identisch. Warnungsbenachrichtigungen müssen in den
Berichtentwurf integriert werden. Beispielsweise kann eine Warnungsbenachrichtigung per E-Mail an
Sie gesendet werden, wenn ein bestimmter Betrag im Bericht 1.000.000 € übersteigt. Im vorliegenden
Fall ist die Benachrichtigung jedoch vom Inhalt des Berichts unabhängig, da es nur darum geht, ob ein
Erfolg oder Fehler bei der Ausführung der Berichtsobjektinstanz vorliegt.
7.1.1.4.3 Festlegen der Benachrichtigung für die erfolgreiche oder fehlerhafte Ausführung einer
Instanz
1.
Wählen Sie ein Objekt im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Benachrichtigung.
4.
Klicken Sie auf die zu verwendenden Benachrichtigungsarten.
Wenn die Benachrichtigungsart bereits verwendet wird, ist sie mit “Aktiviert” gekennzeichnet.
Andernfalls lautet die Kennzeichnung “Nicht verwendet”.
Tabelle 7-3: Benachrichtigungsarten
Benachrichtigungsart
Audit
Anweisung
• Aktivieren Sie die Option Ein Auftrag wurde
erfolgreich ausgeführt, wenn bei erfolgreicher Ausführung des Auftrags ein Datensatz an die Audit-Datenbank gesendet werden soll.
• Aktivieren Sie die Option Ein Auftrag
konnte nicht ausgeführt werden, wenn bei der Ausführung des Auftrags ein Fehler aufgetreten ist und ein entsprechender Datensatz gesendet werden soll.
85 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Benachrichtigungsart
Anweisung
• Wählen Sie aus, ob bei einem Erfolg oder einem Fehler bei der Ausführung eines Auftrags eine Benachrichtigung gesendet werden soll.
• Erweitern Sie die aktivierten Benachrichtigungsoptionen, und aktivieren Sie die Option
Zu verwendende Werte hier festlegen, um den Inhalt und die Empfänger der E-Mail-
Benachrichtigung anzugeben, und geben
Sie die Absender- und die Empfänger-E-
Mail-Adressen, eine E-Mail-Betreffzeile und den Nachrichtentext entsprechend ein.
Anmerkung:
Trennen Sie mehrere Adressen oder Verteilerlisten durch Semikolons voneinander.
Anmerkung:
In der Standardeinstellung wird die Benachrichtigung an die Standard-E-Mail-Adresse des Servers gesendet.
86
7.1.1.5 Auswählen des Ziels
Mithilfe der BI-Plattform können Sie ein Objekt oder eine Instanz so konfigurieren, dass sie an ein anderes Ziel als den standardmäßigen Output File Repository Server (FRS) ausgegeben werden. Wenn ein Objekt vom System ausgeführt wird, wird die Ausgabeinstanz immer auf dem Output File Repository
Server gespeichert. Durch die Möglichkeit, ein zusätzliches Ziel auszuwählen, erhalten Sie die Flexibilität,
Instanzen über das gesamte Enterprise-System zu verteilen oder an Ziele außerhalb Ihres
Enterprise-Systems weiterzuleiten.
Beispielsweise können Sie festlegen, dass die Ausgabe eines Objekts automatisch per E-Mail an alle anderen Benutzer weitergeleitet wird.
Anmerkung:
Sie können Objektinstanzen auch so konfigurieren, dass sie nach der Ausführung ausgedruckt werden.
Wenn Sie ein anderes Ziel als Standardziel angeben, generiert die BI-Plattform einen eindeutigen
Namen für die Ausgabedateien. Als Elemente für die Dateinamen können eine ID, der Name oder Titel des Objekts, die Eigentümerdaten sowie Datum und Uhrzeit beliebig kombiniert werden.
Folgende Ziele stehen zur Verfügung:
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
• Standardzielort
• Dateispeicherort
• FTP-Adresse
• BI-Posteingang
• SAP StreamWork
Anmerkung:
Sie können die Zieleinstellung für ein Objekt oder eine Instanz entweder in der CMC oder in
BI-Launchpad ändern. Wenn Sie die Zieleinstellungen über die CMC festlegen, werden diese
Einstellungen auch in den standardmäßigen Zeitsteuerungseinstellungen für BI-Launchpad verwendet.
Verwandte Themen
•
Festlegen der Optionen für Drucker und Seitenlayout
•
Festlegen des Ziels als Standardeinstellung
•
Festlegen eines Dateispeicherorts als Ziel
•
Festlegen eines FTP-Servers als Ziel
•
Zeitgesteuerte Verarbeitung eines Objekts für ein E-Mail-Ziel
•
Zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten für ein BI-Posteingangsziel
•
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten zu einem StreamWork-Arbeitsbereich
•
So aktivieren oder deaktivieren Sie Ziele für einen Job Server
7.1.1.5.1 Festlegen des Ziels als Standardeinstellung
Objektinstanzen werden standardmäßig auf dem Output File Repository Server (FRS) gespeichert.
Wenn Instanzen lediglich auf dem FRS und unter keinem anderen Ziel gespeichert werden sollen, wählen Sie diese Option.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten, und zeigen Sie die Zieleinstellungen an.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder Objektpaket klicken Sie auf Ziele.
3.
Wählen Sie Enterprise-Standardspeicherort als Ziel aus.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder einem Objektpaket wählen Sie
Enterprise-Standardspeicherort in der Liste Ziel aus.
4.
Legen Sie die übrigen Optionen für die zeitgesteuerte Verarbeitung fest, und klicken Sie auf
Zeitgesteuert verarbeiten.
7.1.1.5.2 Zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten für ein BI-Posteingangsziel
Sie können Objekte bei der zeitgesteuerten Verarbeitung so konfigurieren, dass sie an BI-Posteingänge von Benutzern ausgegeben werden. In diesem Fall speichert das System die Instanz sowohl auf dem
Output File Repository Server als auch in den angegebenen BI-Posteingängen. Anstelle der tatsächlichen
Datei können Sie auch eine Verknüpfung an die BI-Posteingänge senden.
87 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Anmerkung:
Damit ein Ziel verwendet werden kann, muss es auf den Adaptive Job Servern aktiviert und konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie unter
So aktivieren oder deaktivieren Sie Ziele für einen Job
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten, und zeigen Sie die Zieleinstellungen an.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder Objektpaket klicken Sie auf Ziele.
3.
Wählen Sie "BI-Posteingang" als Ziel aus.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder Objektpaket wählen Sie BI-Posteingang aus der
Liste Ziel aus.
4.
Wählen Sie, ob die Standardeinstellungen des Job Servers verwendet werden sollen.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder Programmobjekt aktivieren oder deaktivieren Sie
Standardeinstellungen verwenden.
5.
Wenn Sie die Standardeinstellungen des Job Servers nicht verwenden möchten, führen Sie die folgenden Schritte aus: a.
Verschieben Sie Benutzer aus der Liste "Verfügbare Empfänger" in die Liste "Ausgewählte
Empfänger".
b.
Legen Sie fest, ob ein automatisch generierter Name oder ein spezifischer Name für die Instanz verwendet werden soll.
c.
Legen Sie fest, ob die Instanz als Verknüpfung oder als Kopie gesendet werden soll.
6.
Legen Sie fest, ob die Instanzenbereinigung aktiviert werden soll.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder einem Programmobjekt aktivieren oder deaktivieren
Sie Instanz im Verlauf beibehalten.
Bei Auswahl dieser Option löscht das System die Bericht- oder Programminstanz automatisch vom
Output File Repository Server, um die Anzahl der auf dem Server enthaltenen Instanzen möglichst gering zu halten.
7.
Legen Sie die übrigen Zeitsteuerungsoptionen fest, und klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
7.1.1.5.3 Zeitgesteuerte Verarbeitung eines Objekts für ein E-Mail-Ziel
Sie können Crystal-Reports-Berichtsinstanzen und andere Objektinstanzen an ein oder mehrere
E-Mail-Ziele über SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) senden. Die BI-Plattform sendet eine Kopie der Ausgabeinstanz als Anlage an die von Ihnen angegebenen E-Mail-Adressen.
Wenn Sie das E-Mail-Ziel (SMTP) wählen, speichert die BI-Plattform die Instanz im Output File Repository
Server und sendet sie per E-Mail an die angegebenen Ziele. BI-Plattform unterstützt die MIME-Kodierung
(Multipurpose Internet Mail Extensions).
Anmerkung:
• Damit ein Ziel verwendet werden kann, muss es auf den Adaptive Job Servern aktiviert und konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie unter
So aktivieren oder deaktivieren Sie Ziele für einen Job Server
.
88 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
• Sie können die Standardeinstellungen des Job Servers im Verwaltungsbereich "Server" ändern.
Weitere Informationen finden Sie im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business
Intelligence.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten, und zeigen Sie die Zieleinstellungen an.
3.
Klicken Sie auf der Seite "Zeitgesteuerte Verarbeitung" auf Ziele, um die Zieleinstellungen anzuzeigen.
4.
Wählen Sie in der Liste ZielE-Mail als Ziel aus.
5.
Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Standardeinstellungen verwenden, um anzugeben, ob die Standardeinstellungen des Job Servers verwendet werden sollen.
Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren, konfigurieren Sie die folgenden zusätzlichen Optionen für die zeitgesteuerte Verarbeitung:
Option Beschreibung
Instanz im Verlauf beibehalten
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um eine Kopie der Instanz auf der
Seite "Verlauf" beizubehalten. Das System löscht die Berichts- oder Programminstanz automatisch vom Output File Repository Server, um die Anzahl der auf dem Server enthaltenen Instanzen möglichst gering zu halten. Dieses
Kontrollkästchen ist standardmäßig aktiviert.
Von
Geben Sie eine E-Mail-Absenderadresse ein, oder wählen Sie in der Liste
Platzhalter hinzufügen Variablen für die E-Mail-Adresse aus. Zur Verfügung stehen die Variablen Titel, ID, Eigentümer, DatumUhrzeit, (Ihre) E-
Mail-Adresse
und (Ihr) Vollständiger Benutzername. Klicken Sie auf eine Variable, um sie hinzuzufügen. Trennen Sie E-Mail-Adressen mit einem Semikolon (;).
Anmerkung:
Abhängig von der Systemkonfiguration ist diese Option eventuell nicht verfügbar.
An
Geben Sie alle E-Mail-Adressen ein, an die Sie die Instanz senden möchten, oder wählen Sie Variablen für die E-Mail-Adresse in der Liste Platzhalter
hinzufügen aus. Zur Verfügung stehen die Variablen Titel, ID, Eigentü
mer
, DatumUhrzeit, (Ihre) E-Mail-Adresse und (Ihr) Vollständiger
Benutzername
. Klicken Sie auf eine Variable, um sie hinzuzufügen. Trennen
Sie E-Mail-Adressen mit einem Semikolon (;).
89 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Option
Cc
Bcc
Betreff
Nachricht
Beschreibung
Geben Sie alle E-Mail-Adressen ein, an die Sie eine Kopie der Instanz senden möchten, oder wählen Sie Variablen für die E-Mail-Adresse in der Liste
Platzhalter hinzufügen aus. Zur Verfügung stehen die Variablen Titel, ID,
Eigentümer
, DatumUhrzeit, (Ihre) E-Mail-Adresse und (Ihr)
Vollständiger Benutzername
. Klicken Sie auf eine Variable, um sie hinzuzufügen. Trennen Sie E-Mail-Adressen mit einem Semikolon (;).
Geben Sie die E-Mail-Adressen der Empfänger von Blindkopien ein, oder wählen Sie Variablen für die E-Mail-Adressen in der Liste Platzhalter hinzu-
fügen aus. Zur Verfügung stehen die Variablen Titel, ID, Eigentümer,
DatumUhrzeit
, (Ihre) E-Mail-Adresse und (Ihr) Vollständiger
Benutzername
. Klicken Sie auf eine Variable, um sie hinzuzufügen. Trennen
Sie E-Mail-Adressen mit einem Semikolon (;).
Geben Sie den Betreff der E-Mail ein, oder wählen Sie Variablen für den Betreff in der Liste Platzhalter hinzufügen aus. Zur Verfügung stehen die Variablen Titel, ID, Eigentümer, DatumUhrzeit, (Ihre) E-Mail-Adresse und (Ihr) Vollständiger Benutzername. Klicken Sie auf eine Variable, um sie hinzuzufügen.
Geben Sie den Nachrichtentext der E-Mail ein, oder wählen Sie Variablen für die Nachricht in der Liste Platzhalter hinzufügen aus. Zur Verfügung stehen die Variablen Titel, ID, Eigentümer, DatumUhrzeit, (Ihre) E-Mail-
Adresse
, (Ihr) Vollständiger Benutzername, Viewer und Dokument
name
. Klicken Sie auf eine Variable, um sie hinzuzufügen.
Kontrollkästchen
Anlage hinzufügen
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie eine Anlage zu der E-Mail-
Nachricht hinzufügen möchten, die die Instanz enthält.
90 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Option
Dateiname
Beschreibung
• Um einen systemgenerierten Namen für die Instanz zu verwenden, wählen
Sie Automatisch generierten Namen verwenden aus.
• Um den Dateinamen für die Instanz zu wählen, wählen Sie Spezifischen
Namen verwenden aus, und geben Sie einen Namen ein, oder wählen
Sie Variablen für den Dateinamen in der Liste Platzhalter hinzufügen aus. Zur Verfügung stehen die Variablen Titel, ID, Eigentümer, Da
tumUhrzeit
, (Ihre) E-Mail-Adresse, (Ihr) Vollständiger
Benutzername
und Dateierweiterung.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Dateierweiterung hinzufügen, um die Dateierweiterung automatisch zu dem Instanzdateinamen hinzuzufügen.
Wenn Sie keine Dateierweiterung hinzufügen, können Sie das Dokument nicht öffnen.
91
6.
Legen Sie die übrigen Optionen für die zeitgesteuerte Verarbeitung nach Bedarf fest, und klicken
Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
7.1.1.5.4 Festlegen eines Dateispeicherorts als Ziel
Sie können Objekte bei der zeitgesteuerten Verarbeitung so konfigurieren, dass sie an einen nicht verwalteten Datenträger ausgegeben werden. In diesem Fall speichert das System eine Ausgabeinstanz sowohl auf dem Output File Repository Server als auch unter dem angegebenen Ziel.
Handelt es sich bei dem Objekt um ein Web Intelligence-Dokument oder ein Objektpaket, kann "Nicht verwalteter Datenträger" nicht als Ziel angegeben werden. Bei einem Objektpaket können Sie jedoch die einzelnen Objekte im Objektpaket für die Ausgabe an einen nicht verwalteten Datenträger konfigurieren.
Anmerkung:
• Damit ein Ziel verwendet werden kann, muss es auf den Adaptive Job Servern aktiviert und konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie unter
So aktivieren oder deaktivieren Sie Ziele für einen Job Server
.
• Als Speicherort muss ein lokales Verzeichnis auf dem Verarbeitungsserver angegeben werden. Für
Server, die Windows verwenden, kann das Verzeichnis entweder ein UNC-Pfad (Universal Naming
Convention) oder ein lokales Verzeichnis sein.
• Der verarbeitende Server muss über ausreichende Zugriffsrechte für den angegebenen Speicherort verfügen.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten, und zeigen Sie die Zieleinstellungen an.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder Objektpaket klicken Sie auf Ziele.
3.
Wählen Sie einen Dateispeicherort als Ziel aus.
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
92
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder Objektpaket wählen Sie Dateisystem aus der Liste
Ziel aus.
4.
Wählen Sie, ob die Standardeinstellungen des Job Servers verwendet werden sollen.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder Programmobjekt aktivieren oder deaktivieren Sie
Standardeinstellungen verwenden.
Wenn Sie die Standardeinstellungen nicht verwenden möchten, müssen Sie zusätzliche Einstellungen konfigurieren, die für die zeitgesteuerte Verarbeitung zu verwenden sind. In der folgenden Tabelle werden die Einstellungen zusammengefasst:
Einstellung Beschreibung
Verzeichnis
Dateiname
Benutzername
Kennwort
Geben Sie einen lokalen oder zugewiesenen
Speicherort oder einen UNC-Pfad ein.
• Damit das System einen Dateinamen erzeugt, wählen Sie Automatisch generierten
Namen verwenden aus.
• Um einen Dateinamen zu wählen, wählen
Sie Spezifischen Namen verwenden aus, und geben Sie den gewünschten Namen ein.
Sie können für ein Web Intelligence-Dokument Platzhalter im Dateinamen verwenden oder Dateierweiterung hinzufügen wählen, um die Dateierweiterung in den Namen aufzunehmen.
Geben Sie einen Benutzer an, der berechtigt ist, Dateien in das Zielverzeichnis zu schreiben.
Geben Sie das Kennwort für den Benutzer ein.
Anmerkung:
• Sie können Benutzernamen und Kennwort nur für Server unter Windows angeben.
• Die Standardeinstellungen für den Job Server können im Verwaltungsbereich "Server" der CMC geändert werden. Weitere Informationen finden Sie im Administratorhandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence.
5.
Legen Sie fest, ob die Instanzenbereinigung aktiviert werden soll.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder einem Programmobjekt aktivieren oder deaktivieren
Sie Instanz im Verlauf beibehalten.
Wenn Sie die Instanzbereinigung aktivieren, löscht das System die Berichts- oder Programminstanz automatisch vom Output File Repository Server, um die Anzahl der auf dem Server enthaltenen
Instanzen möglichst gering zu halten.
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Anmerkung:
Diese Instanzen werden zum Auditieren des Ereignisses benötigt, sodass diese Einstellung
überschrieben wird, wenn die Überwachung für das zeitgesteuert verarbeitete Objekt aktiviert wird.
6.
Legen Sie die Optionen für die zeitgesteuerte Verarbeitung nach Bedarf fest, und klicken Sie auf
Zeitgesteuert verarbeiten.
7.1.1.5.5 Festlegen eines FTP-Servers als Ziel
Sie können Objekte bei der zeitgesteuerten Verarbeitung so konfigurieren, dass sie an einen FTP-Server ausgegeben werden. Damit die Verbindung mit dem FTP-Server hergestellt werden kann, müssen Sie einen Benutzer angeben, der über die erforderlichen Rechte zum Hochladen auf den Server verfügt.
Wenn Sie ein FTP-Ziel angeben, speichert das System eine Ausgabeinstanz sowohl auf dem Output
File Repository Server als auch unter dem angegebenen Ziel.
Anmerkung:
Damit ein Ziel verwendet werden kann, muss es auf den Adaptive Job Servern aktiviert und konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie unter
So aktivieren oder deaktivieren Sie Ziele für einen Job
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten, und zeigen Sie die Zieleinstellungen an, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder Objektpaket klicken Sie auf Ziele.
3.
Wählen Sie FTP-Server als Ziel aus.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder einem Objektpaket wählen Sie FTP-Server in der
Liste Ziel aus.
4.
Wählen Sie, ob die Standardeinstellungen des Job Servers verwendet werden sollen.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder Programmobjekt aktivieren oder deaktivieren Sie
Standardeinstellungen verwenden.
Wenn Sie die Verwendung der Standardwerte wählen, verarbeitet die BI-Plattform ein Objekt zeitgesteuert mit den Standardeinstellungen des Job Servers. Diese Einstellungen können Sie im
Verwaltungsbereich "Server" ändern. Weitere Informationen finden Sie im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Wenn Sie die Standardeinstellungen nicht verwenden möchten, müssen Sie zusätzliche Einstellungen konfigurieren, die für die zeitgesteuerte Verarbeitung zu verwenden sind. In der folgenden Tabelle werden die Einstellungen zusammengefasst:
93 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Einstellung
Host
Port
Geben Sie die Nummer des FTP-Ports ein (Standardeinstellung: 21).
Benutzername
Geben Sie einen Benutzer an, der über die erforderlichen Rechte zum Hochladen von Objekten auf den FTP-Server verfügt.
Kennwort
Geben Sie das Kennwort des Benutzers ein.
Konto
Geben Sie, sofern erforderlich, die Angaben zum FTP-Konto ein.
Das Konto ist Teil des Standard-FTP-Protokolls, wird jedoch selten genutzt.
Stellen Sie das entsprechende Konto nur bereit, wenn es vom FTP-Server angefordert wird.
Verzeichnis
Beschreibung
Tragen Sie hier die Angaben zum FTP-Host ein.
Dateiname
Geben Sie das Verzeichnis auf dem FTP-Server an, in dem das Objekt gespeichert werden soll. Um eine Variable hinzuzufügen, wählen Sie aus der Liste einen Platzhalter für eine Variableneigenschaft aus.
• Damit das System einen Dateinamen erzeugt, wählen Sie Automatisch
generierten Namen verwenden aus.
• Um einen Dateinamen zu wählen, wählen Sie Spezifischen Namen ver-
wenden aus, und geben Sie den gewünschten Namen ein. Sie können für ein Web Intelligence-Dokument Platzhalter im Dateinamen verwenden oder
Dateierweiterung hinzufügen wählen, um die Dateierweiterung in den
Namen aufzunehmen.
5.
Legen Sie fest, ob die Instanzenbereinigung aktiviert werden soll.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder einem Programmobjekt aktivieren oder deaktivieren
Sie Instanz im Verlauf beibehalten.
Wenn Sie die Instanzbereinigung aktivieren, löscht das System die Berichts- oder Programminstanz automatisch vom Output File Repository Server, um die Anzahl der auf dem Server enthaltenen
Instanzen möglichst gering zu halten.
6.
Legen Sie die übrigen Zeitsteuerungsoptionen fest, und klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
7.1.1.5.6 Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten zu einem StreamWork-Arbeitsbereich
Für die zeitgesteuerte Verarbeitung eines Objekts zu StreamWork benötigen Sie ein aktives
StreamWork-Konto.
94 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
95
Anmerkung:
Damit ein Ziel verwendet werden kann, muss es auf den Adaptive Job Servern aktiviert und konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie unter
So aktivieren oder deaktivieren Sie Ziele für einen Job
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten, und zeigen Sie die Zieleinstellungen an.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder Objektpaket klicken Sie auf Ziele.
3.
Wählen Sie SAP StreamWork als Ziel aus.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder Objektpaket wählen Sie SAP StreamWork aus der Liste Ziel aus.
Anmerkung:
Wenn Ihrem Benutzernamen derzeit kein StreamWork-Konto zugeordnet ist, werden Sie aufgefordert, sich in StreamWork zu authentifizieren.
4.
Aktualisieren Sie die StreamWork-Einstellungen, die Sie verwenden möchten.
Einstellung
Ziel auswählen
Aktivitätsname
Beschreibung
Wählen Sie das Ziel des Berichts in StreamWork aus. Möglich ist eine vorhandene oder eine neue Aktivität. Im ersten der beiden Dropdownfelder können
Sie die Aktivitäten nach Aktivitätsliste filtern.
Wenn das Objekt in eine neue Aktivität veröffentlicht, geben Sie den Namen ein, den Sie hier verwenden möchten.
Aktivitätsziele
Objektbeschreibung
Geben Sie eine Beschreibung der Aktivität ein, damit die Teilnehmer wissen, was Sie erreichen möchten.
Geben Sie eine Beschreibung des Objekts ein, damit die StreamWork-Teilnehmer über das Objekt informiert sind und wissen, wie es verwendet werden soll.
Aktivitätstyp auswählen
Wählen Sie den geeigneten StreamWork-Aktivitätstyp.
Teilnehmer hinzufügen
Wenn Sie eine neue StreamWork-Aktivität erstellen, geben Sie die StreamWork-
IDs von Teilnehmern ein, die hinzugefügt werden sollen.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder Programmobjekt aktivieren oder deaktivieren Sie
Standardeinstellungen verwenden.
5.
Legen Sie fest, ob die Instanzenbereinigung aktiviert werden soll.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht oder einem Programmobjekt aktivieren oder deaktivieren
Sie Instanz im Verlauf beibehalten.
Bei Auswahl dieser Option löscht das System die Bericht- oder Programminstanz automatisch vom
Output File Repository Server, um die Anzahl der auf dem Server enthaltenen Instanzen möglichst gering zu halten.
6.
Legen Sie die übrigen Zeitsteuerungsoptionen fest, und klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
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Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
96
7.1.1.5.7 So aktivieren oder deaktivieren Sie Ziele für einen Job Server
Wenn das System einen zeitgesteuerten Bericht oder ein Programmobjekt ausführt, speichert es die erstellte Ausgabeinstanz standardmäßig auf dem Output File Repository Server (FRS). Sie können jedoch auch ein anderes Ziel festlegen. In diesem Fall speichert das System eine Ausgabeinstanz auf dem Output-FRS und eine weitere unter dem angegebenen Ziel. Ziele können auch angegeben werden, wenn Sie den Befehl Senden verwenden. Dadurch wird ein vorhandenes Objekt an das festgelegte
Ziel gesendet.
Damit das System mit anderen Zielen als dem Standardziel funktioniert, muss das Ziel, an das Sie
Informationen senden, auf allen Adaptive Job Servern aktiviert und konfiguriert sein.
Wenn Sie beispielsweise eine Berichtsinstanz zeitgesteuert verarbeiten oder an eine E-Mail-Adresse senden möchten, aktivieren und konfigurieren Sie das E-Mail-Ziel (SMTP) auf den Adaptive Job Servern.
Anmerkung:
Das Ziel BI-Posteingang ist auf Adaptive Job Servern standardmäßig aktiviert und konfiguriert. Dadurch können Sie mit dem Befehl Senden Berichte und Dokumente verteilen. Außerdem können Sie weitere
Ziele auf dem Adaptive Job Server aktivieren und konfigurieren.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich Server der CMC.
2.
Wählen Sie den Adaptive Job Server aus, für den Sie ein Ziel aktivieren oder deaktivieren möchten.
3.
Wählen Sie im Menü Verwalten den Befehl Eigenschaften aus.
4.
Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften in der Navigationsliste auf Ziele.
5.
Um ein Ziel zu aktivieren, wählen Sie es in der Liste Ziel aus und klicken auf Hinzufügen.
Anmerkung:
Falls Sie das Ziel aktiviert haben, müssen Sie es auch konfigurieren.
6.
Um ein Ziel zu deaktivieren, wählen Sie es in der Liste Ziel aus und klicken auf Entfernen.
7.
Klicken Sie auf Speichern oder Speichern und schließen.
7.1.1.6 Angeben der Warnungsbenachrichtigung
Anmerkung:
Diese Funktion kann nicht für Web Intelligence-Dokumente verwendet werden.
Warnungen sind in SAP Crystal Reports erstellte benutzerdefinierte Meldungen, die angezeigt werden, wenn Berichtsdaten bestimmte Bedingungen erfüllen. Warnungen können Maßnahmen, die der Benutzer ergreifen muss, oder Informationen über Berichtsdaten anzeigen. Wenn eine Bedingung (siehe Definition in SAP Crystal Reports) wahr ist, wird eine Warnung ausgelöst, und die Meldung wird angezeigt.
In der BI-Plattform können Sie bei der zeitgesteuerten Verarbeitung eines Berichts angeben, ob eine
Warnungsbenachrichtigung gesendet werden soll. Bei Aktivierung der Warnungsbenachrichtigung werden Nachrichten über einen SMTP-Server gesendet. Sie können E-Mail-Übermittlungsoptionen konfigurieren, die Felder An, Cc und Von für die E-Mail-Nachricht ausfüllen, Betreffs- und
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Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Nachrichteninformationen hinzufügen, eine URL für den Viewer festlegen, den der E-Mail-Empfänger verwenden soll, und die Höchstzahl der zu sendenden Warnmeldungen festlegen.
Anmerkung:
• Die Verknüpfung Warnungsbenachrichtigung ist nur verfügbar, wenn das Berichtsobjekt Warnungen enthält.
• Warnungen werden im Berichtsobjekt ausgelöst, selbst wenn Sie die Warnungsbenachrichtigung deaktivieren.
• Damit die Warnungsbenachrichtigung unterstützt wird, muss auf dem Job Server das E-Mail-Ziel
(SMTP) aktiviert und konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
• Warnungsbenachrichtigungen und Warnmeldungen unterscheiden sich.
Verwandte Themen
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Unterschiede zwischen Warnmeldungen und Warnungsbenachrichtungen für Crystal-Reports-Berichte
7.1.1.6.1 So legen Sie die Warnungsbenachrichtigung fest
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Berichtsobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Warnungsbenachrichtigung.
4.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Warnungsbenachrichtigung aktivieren, wenn Sie eine
Warnungsbenachrichtigung senden möchten.
5.
Wählen Sie entweder Standardeinstellungen verwenden oder Benutzerdefinierte Einstellungen.
Wenn Sie die erste Option auswählen, gibt dieBI-Plattform die Warnungsbenachrichtigung mit den
Standardeinstellungen des Job Servers aus. Diese Einstellungen können Sie im Verwaltungsbereich
"Server" ändern. Weitere Informationen finden Sie im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects
Business Intelligence.
Bei Auswahl der zweiten Option können Sie die E-Mail-Einstellungen in der Software angeben.
6.
Geben Sie die URL für den Viewer ein, in dem die E-Mail-Empfänger den Bericht anzeigen sollen, oder wählen Sie den Standardviewer aus, indem Sie auf Standard verwenden klicken.
Die Viewer-URL wird im Hyperlink angezeigt, der in der Warnungsbenachrichtigungs-E-Mail gesendet wird. Sie können die Standard-URL festlegen, indem Sie die CMC-Anwendung im Verwaltungsbereich
"Anwendungen" der CMC auswählen und auf Aktionen > Verarbeitungseinstellungen klicken.
Anmerkung:
Beim Eingeben des Viewer-URLs müssen Sie die URL-Kodierung des World Wide Web Consortium
(W3C) verwenden. Ersetzen Sie beispielsweise Leerzeichen im Pfad durch %20. Weitere
Informationen finden Sie unter http://www.w3.org/ .
7.
Geben Sie die Höchstzahl der Datensätze ein, die der Warnungsbenachrichtigung hinzugefügt werden sollen.
97 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Der Hyperlink in der Warnungsbenachrichtigung zeigt eine Berichtsseite mit den Datensätzen, die den Alarm ausgelöst haben. Über dieses Feld können Sie die Anzahl der angezeigten Datensätze begrenzen.
Tipp:
Die Felder Warnungsname und Status werden in SAP Crystal Reports festgelegt.
8.
Nachdem Sie alle Zeitsteuerungsoptionen festgelegt haben, klicken Sie auf Zeitgesteuert
verarbeiten.
7.1.1.7 Wählen des Formats
Sie können das Format auswählen, in dem das Dokument oder die Berichtsinstanz nach der Generierung gespeichert wird. Dieses Format wird unter dem ausgewählten Ziel gespeichert. Sie können aus
Formaten auswählen, die in der folgenden Tabelle zusammengefasst sind.
Tabelle 7-6: Instanzformate
Produkt Format
SAP BusinessObjects
Web Intelligence
• Web Intelligence-Dokument
• Microsoft Excel
• Adobe Acrobat
• Kommagetrennte Werte
(CSV)
Hinweise
98 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
99
Produkt Format Hinweise
SAP Crystal Reports
• SAP Crystal Reports
• SAP Crystal Reports schreibgeschützt (RPTR)
• Microsoft Excel (97-2003)
• Microsoft Excel (97-2003)
(Nur Daten)
• Microsoft Excel-Arbeitsblatt
(Nur Daten)
• Microsoft Word (97-2003)
• Rich Text Format (RTF)
• Microsoft Word – Editierbar
(RTF)
• Nur Text
• Text mit Seitenzahlen
• Tabulatorgetrennter Text
(TTX)
• CSV (Durch Zeichen getrennte Werte)
• XML
• SAP Crystal Reports erstellt einen normalen editierbaren Bericht; die
RPTR-Option erstellt einen schreibgeschützten Crystal-Reports-Bericht.
• Der Unterschied zwischen "Excel" und
"Excel (nur Daten)" besteht darin, dass
"Excel" versucht, das Erscheinungsbild des ursprünglichen Berichts zu erhalten, während "Excel (nur Daten)" nur die Daten speichert, wobei jede Zelle ein Feld repräsentiert.
• Beim tabulatorgetrennten Werteformat wird zwischen die einzelnen Werte ein
Tabulatorzeichen eingefügt. Beim
Format mit zeichengetrennten Werten wird ein bestimmtes Zeichen zwischen den Werten eingefügt.
• Wenn Sie einen Bericht zum geplanten
Zeitpunkt drucken möchten, wird die
Berichtsinstanz im SAP Crystal Reports-Format automatisch an den Drucker gesendet. Dies führt nicht zu
Konflikten mit dem Format, das Sie bei der zeitgesteuerten Verarbeitung des
Berichts auswählen.
• Bei den Formaten "Excel", "Text mit
Seitenzahlen", "Tabulatorgetrennter
Text" und "Zeichengetrennte Werte" können Sie bestimmte Formatierungseigenschaften für den Bericht festlegen. Wenn Sie beispielsweise die
CSV-Option wählen, können Sie Zeichen für das Trennzeichen und das
Begrenzungszeichen eingeben.
Verwandte Themen
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7.1.1.7.1 Auswählen eines Formats
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Berichtsobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten, und zeigen Sie die Formateinstellungen an.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht klicken Sie auf Formate.
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
3.
Wählen Sie das geeignete Format aus.
Beispiel: Bei einem Crystal-Reports-Bericht wählen Sie das Format in der Liste Format aus.
4.
Legen Sie die übrigen Zeitsteuerungsoptionen fest, und klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
Verwandte Themen
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Zusätzliche Formatierungsoptionen für Crystal-Reports-Berichte
7.1.1.7.2 Zusätzliche Formatierungsoptionen für Crystal-Reports-Berichte
Wenn Sie einen Crystal-Reports-Bericht in einigen Formaten zeitgesteuert verarbeiten lassen, müssen
Sie ggf. zusätzliche Optionen festlegen. In der folgenden Tabelle sind die zusätzlichen Optionen für jedes Format beschrieben.
Tabelle 7-7: Microsoft Excel (97-2003)
Option
Seitenbereich
Beschreibung
• Um alle Seiten in einen Bericht einzubeziehen, klicken Sie auf Alle.
• Um einen Seitenbereich einzuschließen, klicken Sie auf Seiten von und geben die erste einzuschließende Seite ein. Anschließend geben Sie die letzte einzuschließende Seite in das Feld bis ein.
Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden
Klicken Sie, um die in einem Bericht definierten Exportoptionen zu verwenden.
Sie können keine anderen Formatierungsoptionen festlegen.
Spaltenbreite festlegen
• Um die Breite von Excel-Spalten basierend auf den im Bericht enthaltenen
Objekten festzulegen, klicken Sie auf Spaltenbreite basierend auf Ob-
jekten in, und wählen Sie dann einen Berichtsbereich aus, aus dem die
Spaltenbreite übernommen wird.
• Um eine konstante Spaltenbreite festzulegen, klicken Sie auf Gleichblei-
bende Spaltenbreite (in Punkt), und geben Sie die Breite ein.
Seitenkopf und -fuß exportieren
• Um anzugeben, wie Seitenköpfe und -füße in einer Instanz gedruckt werden sollen, klicken Sie auf Einmal pro Bericht oder auf Auf jeder Seite.
• Zum Ausschließen von Kopf- und Fußzeilen aus der Instanz klicken Sie
Keine.
Seitenumbrüche für jede Seite erstellen
Klicken Sie, um nach jeder Seite in einem Bericht einen Seitenumbruch einzufügen
100 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Option Beschreibung
Datumswerte zu
Zeichenfolgen konvertieren
Klicken Sie, um die Datumswerte in einem Bericht als Textzeichenfolgen zu exportieren
Rasterlinien anzeigen
Klicken Sie, um in dem exportierten Dokument Rasterlinien anzuzeigen
Tabelle 7-8: Microsoft Excel (97-2003, 2007) (Nur Daten) und Microsoft Excel-Arbeitsmappe (nur Daten)
Option Beschreibung
Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden
Klicken Sie, um die in einem Bericht definierten Exportoptionen zu verwenden.
Sie können keine anderen Formatierungsoptionen festlegen.
Spaltenbreite festlegen
• Um die Breite von Excel-Spalten basierend auf den im Bericht enthaltenen
Objekten festzulegen, klicken Sie auf Spaltenbreite basierend auf Ob-
jekten in, und wählen Sie dann einen Berichtsbereich aus, aus dem die
Spaltenbreite übernommen wird.
• Um eine konstante Spaltenbreite festzulegen, klicken Sie auf Gleichblei-
bende Spaltenbreite (in Punkt), und geben Sie die Breite ein.
Objektformatierung exportieren
Klicken Sie, um die Objektformatierung beizubehalten
Bilder exportieren
Klicken Sie, um die Bilder in einem Bericht zu exportieren
Arbeitsblattfunktionen für Gruppenergebnisse verwenden
Klicken Sie, um Gruppenergebnisse in einem Bericht für die Erstellung von
Arbeitsblattfunktionen in Excel zu verwenden
Relative Objektposition beibehalten
Klicken Sie, um die Position von Objekten im Verhältnis zueinander beizubehalten
Spaltenausrichtung beibehalten
Klicken Sie, um die Ausrichtung von Text in den Spalten eines Berichts beizubehalten
101 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Option Beschreibung
Seitenkopf und -fuß exportieren
Klicken Sie, um den Kopf und den Fuß in eine Instanz einzubeziehen
Seitenköpfe vereinfachen
Klicken Sie, um Seitenköpfe zu vereinfachen
Gruppengliederungen anzeigen
Klicken Sie, um Gruppengliederungen anzuzeigen
Tabelle 7-9: Microsoft Word (97-2003)
Option
Seitenbereich
Beschreibung
• Um alle Seiten in einen Bericht einzubeziehen, klicken Sie auf Alle.
• Um einen Seitenbereich einzuschließen, klicken Sie auf Seiten von und geben die erste einzuschließende Seite ein. Anschließend geben Sie die letzte einzuschließende Seite in das Feld bis ein.
Tabelle 7-10: PDF
Option
Seitenbereich
Beschreibung
• Um alle Seiten in einen Bericht einzubeziehen, klicken Sie auf Alle.
• Um einen Seitenbereich einzuschließen, klicken Sie auf von und geben die erste einzuschließende Seite ein. Anschließend geben Sie die letzte einzuschließende Seite in das Feld bis ein.
Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden
Klicken Sie, um die in einem Bericht definierten Exportoptionen zu verwenden.
Sie können keine anderen Formatierungsoptionen festlegen.
Lesezeichen aus
Gruppenstruktur erstellen
Klicken Sie, um in einer PDF-Datei auf der Gruppenstruktur basierende Lesezeichen zu erstellen. Dies vereinfacht die Navigation in Berichten.
102 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Tabelle 7-11: Rich Text Format (RTF)
Option
Seitenbereich
Beschreibung
• Um alle Seiten in einen Bericht einzubeziehen, klicken Sie auf Alle.
• Um einen Seitenbereich einzuschließen, klicken Sie auf Seiten von und geben die erste einzuschließende Seite ein. Anschließend geben Sie die letzte einzuschließende Seite in das Feld bis ein.
Tabelle 7-12: Microsoft Word – Editierbar (RTF)
Option
Seitenbereich
Beschreibung
• Um alle Seiten in einen Bericht einzubeziehen, klicken Sie auf Alle.
• Um einen Seitenbereich einzuschließen, klicken Sie auf von und geben die erste einzuschließende Seite ein. Anschließend geben Sie die letzte einzuschließende Seite in das Feld bis ein.
Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden
Klicken Sie, um die in einem Bericht definierten Exportoptionen zu verwenden.
Sie können keine anderen Formatierungsoptionen festlegen.
Seitenwechsel nach jeder Berichtseite einfügen
Klicken Sie, um nach jeder Seite im Bericht einen Seitenumbruch einzufügen.
Tabelle 7-13: Nur Text
Option Beschreibung
Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden
Klicken Sie, um die in einem Bericht definierten Exportoptionen zu verwenden.
Sie können keine anderen Formatierungsoptionen festlegen.
Anzahl der Zeichen pro Zoll
Geben Sie einen Wert zwischen 8 und 16 ein, um die Anzahl der pro Zoll einzubeziehenden Zeichen anzugeben. Die Einstellung legt fest, wie Textdateien angezeigt und formatiert werden.
103 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
104
Tabelle 7-14: Text mit Seitenzahlen
Option Beschreibung
Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden
Klicken Sie, um die in einem Bericht definierten Exportoptionen zu verwenden.
Sie können keine anderen Formatierungsoptionen festlegen.
Zeilen pro Seite
Geben Sie die Anzahl der Textzeilen ein, die zwischen Seitenwechseln eingefügt werden sollen.
Anzahl der Zeichen pro Zoll
Geben Sie einen Wert zwischen 8 und 16 ein, um die Anzahl der pro Zoll einzubeziehenden Zeichen anzugeben. Die Einstellung legt fest, wie Textdateien angezeigt und formatiert werden.
Tabelle 7-15: CSV (Zeichengetrennte Werte)
Option Beschreibung
Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden
Klicken Sie, um die in einem Bericht definierten Exportoptionen zu verwenden.
Sie können keine anderen Formatierungsoptionen festlegen.
Begrenzungszei chen
Geben Sie das als Begrenzungszeichen zu verwendende Zeichen ein.
Trennzeichen
Modus
Geben Sie das zum Trennen von Werten zu verwendende Zeichen ein, oder klicken Sie auf Tabstopp.
Klicken Sie auf Standardmodus oder auf Älterer Modus. Im Standardmodus können Sie Berichts-, Seiten- und Gruppensektionen auswählen, um sie in eine Instanz aufzunehmen. Im Älteren Modus können Sie Berichts-, Seitenund Gruppensektionen nicht festlegen.
Berichts- und Seitensektionen
Wenn Sie den Standardmodus ausgewählt haben, geben Sie an, ob Berichtsoder Seitensektionen exportiert werden sollen. Wenn ja, geben Sie an, ob die
Sektionen isoliert werden sollen.
Gruppenbereiche
Wenn Sie den Standardmodus ausgewählt haben, geben Sie an, ob Gruppensektionen exportiert werden sollen. Wenn ja, geben Sie an, ob die Sektionen isoliert werden sollen.
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Tabelle 7-16: XML
Option Beschreibung
Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden
Klicken Sie, um die in einem Bericht definierten Exportoptionen zu verwenden.
Sie können keine anderen Formatierungsoptionen festlegen.
XML-Exportforma te
Wählen Sie ein XML-Exportformat.
7.1.1.8 Auswählen eines Cache-Formats für Web Intelligence-Dokumente
Wenn vom System ein zeitgesteuertes Web Intelligence-Dokument ausgeführt wird, wird die generierte
Instanz auf dem Output File Repository Server gespeichert. Außerdem können Sie wählen, ob der
Bericht vom System auf dem Report Server zwischengespeichert werden soll. Dazu wählen Sie das
Cache-Format für das Dokument aus. Wenn Sie kein Cache-Format auswählen, wird das Dokument beim Ausführen nicht vom System zwischengespeichert.
Anmerkung:
Um eine Cache-Option auszuwählen, muss das für das Objekt angegebene Ausgabeformat Web
Intelligence lauten. Wenn Sie ein anderes Format auswählen, haben die angegebenen Cache-Optionen keine Auswirkung.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Web Intelligence-Dokumentobjekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten und dann auf Zwischenspeicherung.
3.
Wählen Sie das Format, mit dem der Cache vorab geladen werden soll.
Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
•
Microsoft Excel
•
Standard-HTML
•
Adobe Acrobat
4.
Wählen Sie die Gebietsschemata aus, mit denen der Cache vorgeladen werden soll.
Wenn Sie das Web-Intelligence-Dokument zeitgesteuert verarbeiten, erzeugt die BI-Plattform zwischengespeicherte Versionen des Dokuments in den von Ihnen angegebenen Gebietsschemas.
5.
Legen Sie die übrigen Zeitsteuerungsoptionen fest, und klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
105 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
106
7.1.1.9 Zeitgesteuerte Verarbeitung eines Objekts mit Ereignissen
Ein zeitgesteuertes Objekt, das mit einem Ereignis verbunden ist, wird nur ausgeführt, wenn eine zusätzliche Bedingung erfüllt ist, also das zugewiesene Ereignis eintritt. Sie können die zeitgesteuerte
Verarbeitung von Objekten so festlegen, dass sie erst nach Eintreten eines der folgenden Ereignistypen ausgeführt wird:
• Dateibasiert: Bedingung für die Auslösung ist das Vorhandensein einer angegebenen Datei.
• Benutzerdefiniert: Manuelle Auslösung.
• Zeitsteuerungsbasiert: Bedingung für die Auslösung ist die Ausführung eines anderen Objekts.
Wenn ein zeitgesteuertes Objekt ein Ereignis auslösen soll, muss ein Zeitsteuerungsereignis ausgewählt werden.
Zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten auf der Grundlage eines Ereignisses
Wenn Sie ein Objekt so zeitgesteuert verarbeiten, dass ein bestimmtes Ereignis abgewartet wird, wird das Objekt nur dann ausgeführt, wenn das betreffende Ereignis ausgelöst wird und die übrigen
Zeitsteuerungsbedingungen erfüllt sind. Wenn das Ereignis vor dem Startdatum des Objekts eintritt, wird das Objekt nicht ausgeführt. Wenn Sie ein Enddatum für dieses Objekt festlegen und das Ereignis bis zu diesem Datum nicht eintritt, wird das Objekt nicht ausgeführt, da nicht alle Bedingungen erfüllt sind. Auch wenn Sie wöchentliche, monatliche oder kalendarische Zeitsteuerung wählen, ist die
Verarbeitung des Objekts auf einen bestimmten zeitlichen Rahmen begrenzt. Das Objekt wird nur ausgeführt, wenn das Ereignis innerhalb dieser Zeit ausgelöst wird. Wenn Sie beispielsweise ein wöchentliches Berichtsobjekt zeitgesteuert verarbeiten, das jeden Dienstag ausgeführt wird, muss das
Ereignis vor dem Enddatum der Instanz (in diesem Beispiel am Ende des Montags) ausgelöst werden.
Zeitsteuern von Objekten zum Auslösen eines Ereignisses
Sie können ein Objekt auch so zeitgesteuert verarbeiten, dass nach beendeter Ausführung des Objekts ein Zeitsteuerungsereignis ausgelöst wird. Nach der Ausführung des Objekts löst die BI-Plattform das festgelegte Ereignis aus. Ein Zeitsteuerungsereignis, bei dem z.B. die erfolgreiche Ausführung der
Instanz zugrunde gelegt wird, wird nicht ausgelöst, wenn in der Instanz ein Fehler auftritt.
Anmerkung:
Um ein Objekt auf der Grundlage von Ereignissen zeitgesteuert zu verarbeiten, stellen Sie zunächst sicher, dass das Ereignis erstellt wurde.
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Zeitgesteuerte Verarbeitung eines Objekts mit Ereignissen
7.1.1.9.1 Zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten auf der Grundlage von Ereignissen
Führen Sie diese Aufgabe aus, wenn Sie möchten, dass ein zeitgesteuerter Auftrag nach Eintreten eines Ereignisses ausgeführt werden soll.
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Wiederholung, und wählen Sie eine Option aus der Liste
Objekt ausführen aus.
4.
Nehmen Sie die gewünschten Zeitsteuerungseinstellungen für das Objekt vor (Startdatum, Enddatum usw.).
5.
Klicken Sie auf Ereignisse, wählen Sie aus der Liste Verfügbare Ereignisse aus, und klicken Sie auf >, um die Ereignisse der Liste Abzuwartende Ereignisse hinzuzufügen.
Tipp:
Klicken Sie auf >>, um alle verfügbaren Ereignisse hinzuzufügen.
6.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Zeitgesteuert verarbeiten, um das Objekt zeitgesteuert zu verarbeiten.
Verwandte Themen
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Ausführungsoptionen und -parameter
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7.1.1.9.2 Zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten zum Auslösen eines Ereignisses
Führen Sie diese Aufgabe aus, wenn die zeitgesteuerte Verarbeitung eines Auftrags bei dessen
Ausführung ein Ereignis auslösen soll.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Wiederholung, und wählen Sie in der Liste Objekt ausführen eine Ausführungsoption aus.
4.
Nehmen Sie die gewünschten Einstellungen für das Objekt vor (Zeitsteuerungsoption, Startdatum,
Enddatum usw.).
5.
Wählen Sie in der Liste Verfügbare Zeitsteuerungsereignisse aus, und klicken Sie auf >, um die
Ereignisse der Liste Bei Beendigung auszulösende Ereignisse hinzuzufügen.
Anmerkung:
In dieser Liste können nur Zeitsteuerungsereignisse ausgewählt werden.
Tipp:
Klicken Sie auf >>, um alle verfügbaren Ereignisse hinzuzufügen.
6.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Zeitgesteuert verarbeiten, um das Objekt zeitgesteuert zu verarbeiten.
Verwandte Themen
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107 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
7.1.1.10 Auswählen eines Servers für einen Zeitsteuerungsauftrag
Sie können einen bestimmten Server angeben, auf dem eine zeitgesteuerte Verarbeitung ausgeführt wird. Dies gibt Ihnen mehr Kontrolle über den Lastausgleich. Beispielsweise können Sie
Programmaufträge für eine bestimmte Servergruppe ausführen, sodass keine Systemressourcen monopolisiert werden.
Sie können auch eine Servergruppe auswählen, die von der BI-Plattform verwendet werden soll, wenn ein Benutzer während der Anzeige einen Crystal-Reports-Bericht bzw. eine
Web-Intelligence-Dokumentinstanz regeneriert. Diese Einstellungen sind verfügbar, wenn Sie auf
Verwalten > Standardeinstellungen klicken. Klicken Sie für Crystal-Reports-Berichte auf
Anzeigeserver-Gruppe. Klicken Sie für Web Intelligence-Dokumente auf Webi-Prozesseinstellungen.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC das Objekt aus, das Sie zeitgesteuert verarbeiten lassen möchten.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Zeitsteuerungsservergruppe.
4.
Wählen Sie die geeignete Option:
• Wählen Sie Ersten verfügbaren Server verwenden, um das Objekt unabhängig von
Servergruppen so schnell wie möglich auszuführen.
• Wählen Sie Server der ausgewählten Gruppe bevorzugen, wenn Sie eine bestimmte
Servergruppe vor einer anderen verwenden möchten, falls beide verfügbar sind.
• Wählen Sie Nur Server der ausgewählten Gruppe verwenden, um sicherzustellen, dass der
Auftrag für die angegebene Servergruppe ausgeführt wird.
Anmerkung:
Wenn Sie ein Programmobjekt zeitgesteuert verarbeiten, für das der Zugriff auf lokal auf einem
Adaptive Job Server gespeicherte Dateien erforderlich ist, der den Dienst zur zeitgesteuerten
Verarbeitung von Programmen hostet, jedoch mehrere Adaptive Job Server vorhanden sind, müssen
Sie angeben, auf welchem der Server das Programm ausgeführt werden soll.
5.
Aktivieren oder deaktivieren Sie Auf ursprünglicher Website ausführen, um das Objekt am seinem
Speicherort auszuführen.
6.
Legen Sie die übrigen Zeitsteuerungsoptionen fest, und klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
108
7.1.1.11 Auswählen von Sprachen für Berichtsinstanzen
Anmerkung:
Diese Aufgabe gilt nur für SAP-Crystal-Reports-Berichte.
Führen Sie diese Aufgabe aus, wenn Sie Berichtsinstanzen in unterschiedlichen Sprachen erstellen möchten.
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC das Objekt aus, das Sie zeitgesteuert verarbeiten lassen möchten.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten.
3.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Sprachen.
4.
Wählen Sie eine der beiden folgenden Sprachoptionen aus:
•
Bericht im bevorzugten Anzeigegebietsschema zeitgesteuert verarbeiten
Mit dieser Option wird der Bericht gemäß dem in den Einstellungen festgelegten bevorzugten
Anzeigegebietsschema zeitgesteuert verarbeitet. Außerdem werden Instanzen erstellt, die ausschließlich dieses Gebietsschema verwenden.
•
Bericht in mehreren Gebietsschemas zeitgesteuert verarbeiten
Mit dieser Option wird der Bericht in mehreren Sprachen zeitgesteuert verarbeitet. Bei Wahl dieser Option müssen Sie auch Gebietsschemas auswählen, indem Sie diese aus der Liste Alle
Gebietsschemas in die Liste Ausgewählte Instanzgebietsschemas verschieben.
5.
Legen Sie ggf. weitere Parameter für die zeitgesteuerte Verarbeitung fest, und klicken Sie dann auf
Zeitgesteuert verarbeiten.
7.1.2 Sofortiges Ausführen von Objekten
Alternativ zur zeitgesteuerten Verarbeitung können Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC mithilfe von Jetzt ausführen eine Massenausführung von Objekten veranlassen. Wenn Sie Objekte sofort ausführen, werden sie unter Verwendung der standardmäßigen Einstellungen für die zeitgesteuerte
Verarbeitung unverzüglich ausgeführt.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC.
2.
Navigieren Sie zu den Objekten, die Sie zeitgesteuert verarbeiten möchten, und wählen Sie sie aus.
3.
Klicken Sie auf Aktionen > Jetzt ausführen.
7.1.3 Zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten unter Verwendung von Objektpaketen
Sie können Objekte auch gemeinsam zeitgesteuert verarbeiten. Hierzu verwenden Sie die Funktionen für Objektpakete. Objektpakete werden in der BI-Plattform als eigene Objekte behandelt. Sie können beliebig kombinierte Objekte enthalten, die zeitgesteuert verarbeitet werden können, darunter Berichtund Programmobjekte sowie Web Intelligence-Dokumente. Durch die Verwendung von Objektpaketen wird die Authentifizierung erleichtert und Benutzer können synchronisierte Daten instanzenübergreifend für unterschiedliche Objekte anzeigen lassen.
109 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Um Objekte mithilfe von Objektpaketen zeitgesteuert zu verarbeiten, erstellen Sie zuerst ein Objektpaket.
Anschließend kopieren Sie vorhandene Objekte in das Objektpaket. Zuletzt führen Sie für das
Objektpaket wie für jedes andere Objekt die zeitgesteuerte Verarbeitung aus.
Anmerkung:
Sie müssen die Verarbeitungsinformationen der einzelnen Komponenten eines Objektpakets einzeln konfigurieren. Wenn ein Berichtsobjekt in einem Objektpaket beispielsweise zum geplanten Zeitpunkt ausgedruckt werden soll, konfigurieren Sie es, indem Sie im Dialogfeld Zeitgesteuert verarbeiten auf
"Komponenten" und dann auf den Titel der zu druckenden Komponente klicken. Anschließend können
Sie Druckeinstellungen für die Komponente erweitern und sie für den Ausdruck festlegen. Sie gehen dabei genauso vor, als würden Sie die Komponente alleine zeitgesteuert verarbeiten.
Verwandte Themen
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Konfigurieren von Objektpaketen und ihren Objekten
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Arbeiten mit per Hyperlink verknüpften Berichten
7.2 Verwalten von Instanzen
Die BI-Plattform erstellt Instanzen aus Objekten. Das bedeutet, dass eine Berichtsinstanz erstellt wird, wenn ein Berichtsobjekt vom Job Server zeitgesteuert verarbeitet und ausgeführt wird. Vom Prinzip her handelt es sich bei einer Berichtsinstanz um ein Berichtsobjekt, das Berichtsdaten aus einer oder mehreren Datenbanken enthält. Jede Instanz enthält Daten, die zum Zeitpunkt der Berichtsverarbeitung aktuell sind.
Analog erstellt die BI-Plattform immer dann eine Programminstanz, wenn ein Programmobjekt vom
Job Server zeitgesteuert verarbeitet und ausgeführt wird. Anders als Berichtsinstanzen, die in fertigem
Format angezeigt werden können, bestehen Programminstanzen als Datensätze im Objektverlauf.Die
BI-Plattform speichert die Standardausgabe und Standardfehler des Programms in einer
Textausgabedatei.
Sie können Instanzen an folgenden Orten anzeigen und verwalten:
• Dialogfeld "Verlauf" für ein Objekt
• Instanzen-Manager
Verwandte Themen
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Anzeigen von Informationen von Instanzen
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So legen Sie Begrenzungen für Instanzen fest
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110 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
7.2.1 Anzeigen von Informationen von Instanzen
Mit der BI-Plattform können Sie Instanzen über den "Instanzen- Manager " oder über das Dialogfeld "
Verlauf " für einzelne Objekte verwalten. Die folgende Tabelle veranschaulicht die Spalten der einzelnen
Schnittstellen und beschreibt die angezeigten Informationen von Instanzen.
Tabelle 7-17: Im Dialogfeld "Verlauf" angezeigte Informationen von Instanzen
Spalte
Instanzenzeit
Titel
Status
Ausgeführt von
Format
Parameter
Argumente
Angezeigte Informationen
Uhrzeit und Datum der letzten Aktualisierung der einzelnen
Instanzen.
Titel der Instanzen.
Status der einzelnen Instanzen.
Benutzer, der die zeitgesteuerte Verarbeitung der Instanz veranlasst hat.
Format, in dem Berichtsinstanzen gespeichert werden. Gilt nur für Berichtsobjekte.
Parameter, die für die einzelnen Instanzen verwendet wurden oder werden. Gilt nur für Berichtsobjekte.
Befehlszeilenoptionen, die für die einzelnen Instanzen an die
Befehlszeilenschnittstelle übergeben wurden oder werden.
Gilt nur für Programmobjekte.
Anmerkung:
Abhängig vom Objekttyp können andere Spalten angezeigt werden, die nicht in der oben stehenden
Tabelle aufgeführt sind.
Tabelle 7-18: Im "Instanzen-Manager" angezeigte Informationen zu Instanzen.
Spalte
Titel
Typ
Status
Speicherort
Angezeigte Informationen
Titel der Instanz.
Objekttyp.
Status der einzelnen Instanzen.
Speicherort des Objekts im Repository.
111 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Spalte
Eigentümer
Angezeigte Informationen
Benutzer, der die zeitgesteuerte Verarbeitung der Instanz veranlasst hat.
Beendigungszeit
Nächste Ausführungszeit
Datum und Uhrzeit, zu der Ausführung der Instanz beendet wurde.
Nächste Ausführungszeit des Objekts, sofern es regelmäßig ausgeführt wird und den Status "Ausstehend" hat.
Übergabezeit
Startzeit
Dauer (Sekunden)
Wiederholung
Ablauf
Server
Fehler
Datum und Uhrzeit, zu der der Benutzer die zeitgesteuerte Verarbeitung des Objekts veranlasst hat.
Datum und Uhrzeit des Starts der Ausführung des Objekts.
Dauer des zeitgesteuerten Jobs.
Häufigkeit des zeitgesteuerten Jobs.
Datum und Uhrzeit des Endes der Ausführung oder des Fehlschlagens der Instanz.
Server, auf dem die Instanz ausgeführt wurde.
Ggf. Fehler, die aufgetreten und für das Fehlschlagen der Instanz verantwortlich sind.
Verwandte Themen
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Anhalten oder Fortsetzen einer Instanz
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112
7.2.1.1 Instanzen-Manager
Über den "Instanzen-Manager" können Sie alle Instanzen der BI-Plattform-Implementierung über einen zentralen Ort anzeigen und verwalten. Mit dem Instanzen-Manager können Sie u. a. die folgenden
Aufgaben durchführen:
• Finden spezifischer Instanzen.
• Auswählen mehrerer Instanzen und Durchführen von Stapelvorgängen (z.B. Instanzen unterbrechen, fortsetzen oder löschen).
• Anzeigen ausführlicher Informationen zu einer Instanz.
• Diagnostizieren und Beheben von Systemproblemen, die zu Fehlern von Instanzen führen.
Die Standardansicht des "Instanzen-Managers" zeigt alle ausstehenden Instanzen nach Titel sortiert an. Um detaillierte Informationen über eine Instanz anzuzeigen, wählen Sie die Instanz und klicken in der Symbolleiste auf das Symbol Instanzendetails.
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Beispiel: Verwenden des "Instanzen-Managers" bei der Fehlerbehebung
Ein Administrator meldet sich bei der CMC an, überprüft den "Instanzen-Manager" und stellt dabei fest, dass mehrere Aufträge fehlgeschlagen sind. Der Administrator filtert die Liste, um nur fehlgeschlagene Aufträge der letzten zwei Tage anzuzeigen, und stellt fest, dass alle scheinbar auf demselben Server ausgeführt wurden. Der Administrator sortiert die Liste nach Server und stellt fest, dass alle fehlgeschlagenen Aufträge auf demselben Server ausgeführt wurden. Der Fehlercode der einzelnen Fehlermeldungen ist identisch. Der Administrator zeigt detaillierte Informationen für eine
Instanz an und stellt fest, dass eine Datenbankverbindung unsachgemäß neu konfiguriert wurde. Der
Administrator konfiguriert die Datenbankverbindung ordnungsgemäß neu und kehrt zum
"Instanzen-Manager" zurück, um alle fehlgeschlagenen Aufträge neu auszuführen.
7.2.1.1.1 Suchen von spezifischen Instanzen im Instanzen-Manager
Sie können spezifische Instanzen im "Instanzen-Manager" anhand der Optionen unter "Instanzen suchen, die den folgenden Kriterien entsprechen" suchen. In der folgenden Tabelle werden die verfügbaren Optionen beschrieben.
113 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Option Aktivierung
Übergeordneter
Ordner
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Übergeordneter Ordner, und suchen Sie nach einem Repository-Ordner. Die BI-Plattform listet alle Instanzen in diesem
Ordner auf.
Eigentümer
Status
Objekttyp
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Eigentümer, und geben Sie einen Benutzernamen ein, um die von diesem Benutzer für die zeitgesteuerte Verarbeitung einplanten Instanzen zu suchen.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Status, und wählen Sie eine der folgenden
Statusoptionen aus der Liste aus:
•
Erfolg
•
Fehlgeschlagen
•
Wird ausgeführt
•
Angehalten
•
Ausstehend:
•
Wiederholung
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Objekttyp, und wählen Sie einen Objekttyp aus der Liste aus.
Beendigungszeit
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Beendigungszeit, und legen Sie die Startund Stopuhrzeit fest.
Anmerkung:
Für abgeschlossene Veröffentlichungsinstanzen wird empfohlen, Objekttyp zu aktivieren und sowohl Veröffentlichung als auch die Beendigungszeit festzulegen.
Nächste Ausführungszeit
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Nächste Ausführungszeit, und legen Sie die Start- und Stopuhrzeit fest.
Sie können mehrere Optionen gleichzeitig auswählen, um Instanzen zu suchen. Es werden nur Instanzen angezeigt, die den aktivierten Kriterien entsprechen. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Suchen.
Anmerkung:
Wenn ein Objekt zeitgesteuert an BI-Posteingänge gesendet wird, werden die Dokumente, die Benutzer in ihren BI-Posteingängen empfangen, nicht als Instanzen betrachtet. Folglich werden diese
BI-Posteingangsdokumente im "Instanzen-Manager" nicht angezeigt.
114 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
7.2.1.2 Verwalten von Instanzen für ein Objekt
Führen Sie diese Aufgabe durch, wenn Sie Instanzen für ein spezifisches Objekt anzeigen und verwalten möchten. Wenn Sie Instanzen für alle Objekte anzeigen und verwalten möchten, verwenden Sie den
"Instanzen-Manager".
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Verlauf.
3.
Wählen Sie eine oder mehrere Instanzen.
Anmerkung:
Um die Liste zu regenerieren, klicken Sie auf Regenerieren. In diesem Fall muss vorab keine Instanz ausgewählt werden.
4.
Klicken Sie entweder auf Jetzt ausführen, Anhalten, Fortsetzen, Senden an, Erneut zeitgesteuert
verarbeiten oder Löschen.
Wenn Sie auf Jetzt ausführen klicken, wird das Objekt vom System für die sofortige Ausführung vorgesehen. Der zeitgesteuerte Auftrag hat den Status "Ausstehend".
Verwandte Themen
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115
7.2.1.3 So zeigen Sie eine Instanz an
1.
Wählen Sie ein Objekt im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Verlauf.
3.
Klicken Sie in der Spalte Instanzenzeit auf die Instanz, die Sie anzeigen lassen möchten.
Sie können auch den "Instanzen-Manager" für die Anzeige einer Liste der Instanzen nach Status oder Benutzer verwenden.
Um alle Spalten mit der Standardbreite anzeigen zu lassen, führen Sie einen Bildlauf nach rechts durch.
Anmerkung:
Instanzen können nicht nach den Spalten "Übergabezeit", "Startzeit", "Dauer", "Wiederholung" oder
"Ablauf" sortiert werden.
Verwandte Themen
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2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
7.2.2 Anhalten oder Fortsetzen einer Instanz
Sie können eine Instanz anhalten und bei Bedarf fortsetzen. Die Befehle "Anhalten" und "Fortsetzen" können nur auf zeitgesteuerte Instanzen angewendet werden (d.h. auf Instanzen mit dem Status
"Wiederkehrend" oder "Ausstehend").
Beispielsweise, wenn ein Job Server gerade gewartet wird und Sie eine zeitgesteuerte Instanz anhalten möchten. Dadurch wird das System daran gehindert, das Objekt auszuführen. Die Ausführung kann also nicht aufgrund eines inaktiven Job Servers fehlschlagen. Sobald der Job Server wieder in Betrieb ist, können Sie die Verarbeitung des zeitgesteuerten Objekts fortsetzen.
7.2.2.1 So halten Sie eine Instanz an
1.
Öffnen Sie das Dialogfeld "Verlauf" eines Objekts.
2.
Wählen Sie die zeitgesteuerte Instanz aus, die Sie anhalten möchten.
3.
Klicken Sie auf Anhalten.
7.2.2.2 So setzen Sie eine angehaltene Instanz fort
1.
Öffnen Sie das Dialogfeld "Verlauf" eines Objekts.
2.
Wählen Sie die zeitgesteuerte Instanz aus, die Sie fortsetzen möchten.
3.
Klicken Sie auf Fortsetzen.
7.2.3 So löschen Sie eine Instanz
Instanzen können bei Bedarf aus einem Objekt gelöscht werden. Sie können sowohl zeitgesteuerte
Instanzen – mit dem Status "Wiederkehrend" oder "Ausstehend" – als auch Bericht- oder
Programminstanzen löschen, die den Status "Erfolgreich" oder "Fehlgeschlagen" haben.
1.
Öffnen Sie das Dialogfeld "Verlauf" eines Objekts.
2.
Wählen Sie die Instanz(en) aus, die Sie löschen möchten.
3.
Klicken Sie auf Löschen.
116 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
7.2.4 So legen Sie Begrenzungen für Instanzen fest
Auf diese Weise können Sie die regelmäßige Bereinigung veralteter Instanzen automatisieren. Auf der
Ebene der Berichtsobjekte können Sie die Anzahl der gespeicherten Instanzen für das jeweilige Objekt sowie für einzelne Benutzer oder Gruppen begrenzen, und Sie können den Zeitraum (Anzahl der Tage) der Speicherung von Berichtsinstanzen für einzelne Benutzer oder Gruppen begrenzen.
Sie können die Begrenzungen nicht nur auf Objektebene einstellen, sondern auch Begrenzungen auf
Ordnerebene festlegen. Auf der Ordnerebene festgelegte Begrenzungen gelten für alle Objekte innerhalb des betreffenden Ordners einschließlich aller Unterordner.
Anmerkung:
Auf Objektebene festgelegte Begrenzungen haben Vorrang vor Begrenzungen der Ordnerebene. Für den Ordner geltende Begrenzungen gelten somit nicht automatisch für das Objekt.
1.
Wählen Sie im Verwaltungsbereich "Ordner" der CMC ein Objekt aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Grenzen.
Das Dialogfeld "Begrenzungen" wird angezeigt.
3.
Konfigurieren Sie die Einstellungen der Begrenzungen.
Option Beschreibung
Überzählige Instanzen löschen, wenn die
Anzahl der Objektinstanzen mehr als n beträgt
Wählen Sie dieses Kontrollkästchen, um die Anzahl der Instanzen pro
Objekt zu begrenzen. Geben Sie anschließend die maximale Anzahl der gespeicherten Instanzen ein. (Der Standardwert ist 100.)
Überzählige Instanzen für die folgenden Benutzer/Gruppen löschen
Sie können die Anzahl der Instanzen für Benutzer oder Gruppen begrenzen, indem Sie in diesem Bereich auf Hinzufügen klicken. Wählen Sie aus den verfügbaren Benutzern und Gruppen aus, und klicken Sie auf >, um sie der Liste hinzuzufügen. Klicken Sie anschließend auf OK. und geben Sie in der Spalte Instanzenbegrenzung die maximale Anzahl der
Instanzen ein. (Der Standardwert ist 100.)
Instanzen nach n Tagen für die folgenden
Benutzer/Gruppen löschen
Sie können den Archivierungszeitraum der Instanzen für Benutzer oder
Gruppen begrenzen, indem Sie in diesem Bereich auf Hinzufügen klicken.
Wählen Sie aus den verfügbaren Benutzern und Gruppen aus, und klicken
Sie auf >, um sie der Liste hinzuzufügen. Klicken Sie anschließend auf
OK. Geben Sie in der Spalte Maximale Anzahl der Tage das Höchstalter der Instanzen ein. (Der Standardwert ist 100.)
4.
Klicken Sie auf Aktualisieren.
117 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Verwandte Themen
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Beschränken von Instanzen auf Ordnerebene
7.3 Kalender
Ein Kalender ist eine angepasste Liste mit Ausführungszeiten für geplante Aufträge. Wenn Sie den
Kalender zu einem Auftrag hinzufügen, führt die BI-Plattform diesen an den vordefinierten
Ausführungsdaten aus.
Mit Kalendern können Benutzer komplexere Verarbeitungszeitsteuerungen als mit den
Standardzeitsteuerungsoptionen unten erstellen.
Anmerkung:
Kalender können für Objekte verwendet werden, die zeitgesteuert werden können, einschließlich
Berichtsobjekte, Programmobjekte und Objektpakete.
Sie können beliebig viele Kalender in der BI-Plattform einrichten.
Kalender und Verarbeitungszeitsteuerungen
Kalender vereinfachen das Einrichten der zeitgesteuerten Verarbeitung komplexer wiederkehrender
Aufträge. Kalender sind besonders hilfreich, wenn Sie einen wiederkehrenden Auftrag mit unregelmäßigem Zeitplan ausführen oder Benutzern mehrere regelmäßige Zeitsteuerungsdaten zur
Auswahl stellen möchten. Mit Kalendern können Sie auch komplexere Verarbeitungszeitpläne erstellen und dabei einmalige und wiederkehrende Zeitsteuerungsdaten kombinieren.
Beispiel: Kalender ohne Ausführung an Feiertagen
Wenn ein Berichtsobjekt an jedem Arbeitstag außer an gesetzlichen Feiertagen ausgeführt werden soll, können Sie einen Kalender erstellen, in dem Feiertage als Tage “ohne Ausführung”, an denen das Berichtsobjekt nicht ausgeführt werden darf, markiert sind. Die BI-Plattform führt den Auftrag an jedem in Ihrem Kalender als “Ausführungstag” markierten Tag aus.
7.3.1 Erstellen von Kalendern
Führen Sie diese Aufgabe zum Erstellen eines neuen Kalenders aus.
Tipp:
Es empfiehlt sich, einen Kalender für Benutzer zu erstellen, der als Vorlage zum Erstellen neuer Kalender verwendet wird. Sie können diesen Vorlagekalender kopieren und bei Bedarf ändern. Sie können beispielsweise einen Standardkalender für Werktage erstellen, der alle Tage als Ausführungstage enthält, die nicht als Wochenende oder Unternehmensferien markiert sind.
118 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Kalender" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Neuer Kalender.
3.
Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für den neuen Kalender ein.
4.
Klicken Sie auf OK.
Der neue Kalender wird dem System hinzugefügt. Jetzt können Sie diesem Kalender
Ausführungszeiten hinzufügen.
Nach dem Erstellen des Kalenders können Sie auf der Registerkarte Datumsangaben Ausführungszeiten hinzufügen.
Verwandte Themen
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Hinzufügen von Terminen zum Kalender
7.3.2 Hinzufügen von Terminen zum Kalender
Sie können einem Kalender Daten mit verschiedenen Zahlenformaten hinzufügen. Sie können bestimmte
Daten in einer Jahres-, Quartals- oder Monatsübersicht des Kalenders auswählen. Ferner können Sie wiederkehrende Datumsangaben mithilfe allgemeiner Formate auf der Grundlage des Monats- oder
Wochentags auswählen.
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Kalender" der CMC.
2.
Wählen Sie den Kalender, den Sie ändern möchten.
3.
Klicken Sie auf Aktionen > Datumsangaben auswählen.
4.
Wählen Sie eine Kalenderformatoption (Jährlich, Quartalsweise oder Monatlich); wenn Sie einen
Kalender mit wiederkehrenden Daten erstellen möchten, klicken Sie auf Nach Tag des Monats oder Nach Wochentag.
5.
Klicken Sie auf die Monatstage, die als Ausführungstage in den Kalender aufgenommen werden sollen.
Klicken Sie zum Entfernen eines Ausführungstags erneut auf den Tag.
Tipp:
Um eine Woche oder alle bestimmten Wochentage in einem Monat auszuwählen, können Sie auf die Zeilen- oder Spaltenüberschrift klicken.
6.
Klicken Sie abschließend auf Speichern.
Anmerkung:
Bei Änderungen an einem vorhandenen Kalender werden in der BI-Plattform alle derzeit geplanten
Instanzen im System überprüft. Objekte, für die der bearbeitete Kalender verwendet wird, werden automatisch aktualisiert und daher nach der geänderten Terminplanung ausgeführt.
119 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
7.3.2.1 Kalenderformatoptionen
Kalenderformatoption
Jährlich
Quartalsweise
Monatlich
Beschreibung
Beim Format Jährlich werden die Ausführungstermine des Kalenders für das Jahr angezeigt.
Zum Ändern des angezeigten Jahres klicken Sie auf die Schaltflächen Vorheriges Jahr und
Nächstes Jahr. Um ein Datum aus dem Format
Jährlich hinzuzufügen, klicken Sie auf den Tag, die Überschrift mit dem Wochentag oder die Zeilenüberschrift mit der Woche, die Sie hinzufügen möchten.
Bei Quartalsweise werden die Ausführungstermine für das aktuelle Kalenderquartal angezeigt.
Sie können das vorherige oder nächste Quartal anzeigen, indem Sie auf die Schaltflächen Vorhe-
riges Quartal und Nächstes Quartal klicken. Um ein Datum aus dem Format Quartalsweise hinzuzufügen, klicken Sie auf den Tag, die Überschrift mit dem Wochentag oder die Zeilenüberschrift mit der Woche, die Sie hinzufügen möchten.
Bei Monatlich werden die Ausführungstermine des Kalenders für den aktuellen Monat angezeigt.
Sie können den angezeigten Monat über die
Schaltflächen Vorheriger Monat und Nächster
Monat ändern. Um ein Datum aus dem Format
Monatlich hinzuzufügen, klicken Sie auf den Tag, die Überschrift mit dem Wochentag oder die Zeilenüberschrift mit der Woche, die Sie hinzufügen möchten.
120
7.3.2.2 Bestimmte Datumsangaben
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Um einem Kalender ein spezifisches Datum hinzuzufügen, verwenden Sie die Formate Jährlich,
Quartalsweise und Monatlich.
Das Format Jährlich zeigt den Ausführungsplan für das gesamte Jahr. Im Format Quartalsweise werden die Ausführungstermine für das aktuelle Quartal angezeigt. Sie können auch das Format
Monatlich für den Kalender aufrufen, so dass die Ausführungstage für den laufenden Monat angezeigt werden. In allen drei Formaten können Sie den angezeigten Zeitraum ändern, indem Sie auf die
Schaltflächen "Zurück" und "Weiter" klicken.
Sie können bestimmte Datumsangaben in einem beliebigen Kalenderformat hinzufügen, indem Sie auf den Tag klicken, den Sie hinzufügen möchten. Wenn Sie eine ganze Woche hinzufügen möchten, klicken Sie in der Zeilenüberschrift für diese Woche auf >. Um Ausführungstage für alle bestimmten
Wochentage in einem Monat hinzuzufügen, klicken Sie auf den Namen des Wochentages.
121
Wenn Ihr Unternehmen Produkte nach einem unregelmäßigen Zeitplan versendet, der sich nicht mit den Einstellungen für die tägliche oder wöchentliche Ausführung festlegen lässt, können Sie eine Liste mit den Ausführungsdaten in einem“Kalender für Versanddaten” erstellen. Die Versandabteilung kann jetzt den Bestand nach jeder Lieferung prüfen, indem sie einen Bericht plant, der mithilfe des Kalenders am Ende jedes Liefertages ausgeführt wird.
Verwandte Themen
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7.3.2.3 Wiederholte Termine
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Sie können wiederkehrende Daten anhand des Wochen- oder Monatstags hinzufügen. Zum Anzeigen von vorhandenen Ausführungszeiten verwenden Sie das Format Jährlich, Quartalsweise oder
Monatlich; mit den generischen Formaten werden dem Kalender wiederkehrende Datumsangaben hinzugefügt. Um die wiederkehrenden Tage hinzuzufügen, klicken Sie auf Nach Tag des Monats oder
Nach Wochentag und wählen die hinzuzufügenden Tage aus.
Zwar können Sie mithilfe der Standardzeitsteuerungsfunktionen einen wiederkehrenden Zeitplan aufstellen, aber mit Kalendern können Sie mehrere verschiedene wiederkehrende Ausführungsstrukturen kombinieren. Sie können Instanzen auch an Tagen ausführen, die nicht dem Muster entsprechen, indem Sie einem Kalender einzelne Tage hinzufügen.
Wenn ein Berichtsobjekt zum Beispiel so zeitgesteuert verarbeitet werden soll, dass es immer an den ersten vier Tagen eines Monats und am zweiten und vierten Freitag eines Monats ausgeführt wird, müssen Sie zuerst ein neues Kalenderobjekt erstellen und benennen. Anschließend wählen Sie aus, ob Sie wiederkehrende Tage nach Monatstag hinzufügen möchten, um diesem Kalender die ersten vier Tage des Monats hinzuzufügen. Beim Aktualisieren des Kalenders wird das Format "Jährlich" mit den neuen Ausführungszeiten angezeigt.
122
Um dem Kalender jeden zweiten und vierten Freitag hinzuzufügen, entscheiden Sie sich, wiederkehrende
Tage nach Wochentag hinzuzufügen und wählen den zweiten und vierten Freitag aus.
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
7.3.3 So löschen Sie einen Kalender:
Wenn Sie einen Kalender löschen, werden alle Objekte, deren zeitgesteuerte Verarbeitung vom gelöschten Kalender abhängt, ein weiteres Mal vom System ausgeführt. Danach ist das System nicht mehr in der Lage, die Objekte erneut zeitgesteuert zu verarbeiten, da der Kalender nicht mehr vorhanden ist. Um sicherzustellen, dass die Objekte weiterhin ausgeführt werden, ändern Sie die
Zeitsteuerungsinformationen für die Objekte, indem Sie entweder einen anderen Kalender oder ein anderes Wiederholungsmuster auswählen.
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Kalender" der CMC.
2.
Wählen Sie den Kalender aus, den Sie löschen möchten.
Tipp:
Wählen Sie mehrere Kalender, indem Sie die STRG- oder UMSCHALT-Taste gedrückt halten und auf die Kalender klicken.
3.
Klicken Sie auf Verwalten > Löschen.
4.
Klicken Sie zur Bestätigung auf OK.
123 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Verwandte Themen
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Zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten
7.3.4 Festlegen von Kalenderrechten
Sie können Benutzern und Gruppen den Zugriff auf Kalender gewähren oder verweigern. Abhängig davon, wie Sie die Kalender organisieren, können Sie bestimmte Datensätze nur für bestimmte Mitarbeiter oder Abteilungen verfügbar machen. Beispielsweise verwendet das Finanzteam bestimmte Daten für finanzielle Abläufe, die in anderen Abteilungen nicht benötigt werden.
Anmerkung:
Den Benutzern werden nur die Kalender angezeigt, für die sie über die entsprechenden Rechte verfügen.
Daher können Sie mithilfe von Rechten Kalender ausblenden, die für eine bestimmte Gruppe nicht gelten.
Kalender basieren standardmäßig auf den aktuellen Sicherheitseinstellungen. Kalender übernehmen die Rechte der übergeordneten Ordner der Benutzer.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel “Festlegen von Rechten” im Administratorhandbuch für
SAP BusinessObjects Business Intelligence im SAP Help Portal unter http://help.sap.com
.
7.4 Ereignisse
Ereignisse sind Objekte, die Vorkommen im System darstellen. Sie können abhängig vom Ereignistyp für die Zeitsteuerung, Warnmeldungen oder die Überwachung des Systemstatus verwendet werden.
Im Verwaltungsbereich für "Ereignisse" der CMC werden alle Ereignisse nach Ereignistyp in Ordnern organisiert. In jedem Ereignistypordner können Sie Unterordner erstellen, um Ereignisse besser speichern und verwalten zu können.
Ereignisse und zeitgesteuerte Verarbeitung
Die ereignisbasierte zeitgesteuerte Verarbeitung bietet Ihnen zusätzliche Kontrolle über die zeitgesteuerte
Verarbeitung von Objekten: Sie können Ereignisse so einrichten, dass Objekte erst nach dem Eintreten eines bestimmten Ereignisses verarbeitet werden. Die Arbeit mit Ereignissen umfasst zwei Schritte:
Erstellen eines Ereignisses und zeitgesteuerte Verarbeitung eines Objekts mit Ereignissen. Nachdem
Sie also ein Ereignis erstellt haben, können Sie es bei der zeitgesteuerten Verarbeitung eines Objekts als Abhängigkeit auswählen. Der zeitgesteuerte Auftrag wird nur dann verarbeitet, wenn das Ereignis eintritt.
Sie können folgende Ereignistypen für die Verwendung in Verbindung mit der zeitgesteuerten
Verarbeitung erstellen:
• Dateiereignisse
124 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
125
Wenn Sie ein Dateiereignis festlegen, geben Sie einen Dateinamen an, den der Event Server für eine bestimmte Datei überwacht. Wenn die Datei generiert wird, löst der Event Server das Ereignis aus. Beispiel: Sie möchten, dass einige Berichte von der regelmäßigen Dateiausgabe anderer
Programme oder Skripte abhängig sind. Dateiereignisse werden im Ordner Systemereignisse gespeichert.
• Zeitsteuerungsereignisse
Wenn Sie ein Zeitsteuerungsereignis festlegen, wählen Sie ein Objekt aus, dessen vorhandenes
Wiederholungsintervall als Auslöser für das Ereignis dient. Auf diese Weise können Sie mit
Zeitsteuerungsereignissen Eventualitäten oder Bedingungen zwischen zeitgesteuerten Objekten einrichten. Beispiel: Sie möchten, dass bestimmte umfangreiche Berichte nacheinander ausgeführt werden oder dass ein bestimmter Verkaufsgruppenergebnisbericht nur ausgeführt wird, nachdem ein detaillierter Verkaufsbericht erfolgreich ausgeführt wurde. Ereignisse der zeitgesteuerten
Verarbeitung werden im Ordner Systemereignisse gespeichert.
• Benutzerdefinierte Ereignisse
Wenn Sie ein benutzerdefiniertes Ereignis erstellen, erstellen Sie eine Verknüpfung, um ein Ereignis manuell auszulösen. Benutzerdefinierte Ereignisse werden im Ordner Benutzerdefinierte Ereignisse gespeichert.
Bei der zeitgesteuerten Verarbeitung mit Ereignissen müssen Sie beachten, dass das
Wiederholungsintervall eines Objekts weiterhin bestimmt, wie häufig das Objekt ausgeführt wird. Beispiel:
Ein täglicher Bericht, der von einem Dateiereignis abhängt, wird einmal am Tag ausgeführt (sofern die von Ihnen angegebene Datei jeden Tag generiert wird). Darüber hinaus muss das Ereignis innerhalb des Zeitrahmens eintreten, der bei der eigentlichen Planung des ereignisbasierten Berichts aufgestellt wird.
Tipp:
Verwenden Sie dateibasierte Ereignisse für Warnmeldungen.
Automatisch erstellte Ereignisse
Das System erstellt automatisch entsprechende Ereignisse, wenn bestimmte Objekttypen (z.B.
Crystal-Reports-Berichte) zum Repository hinzugefügt werden.
Anmerkung:
Sie können diese Ereignistypen im Bereich "Ereignisse" anzeigen. Um diese Ereignistypen zu verwalten oder zu ändern, müssen Sie jedoch Zugriff auf die entsprechende Ereignisquelle oder die relevante
Anwendung haben.
Überwachungsereignisse
Um den Gesamtsystemstatus zu überwachen, verfügt die BI-Plattform auch über
Überwachungsereignisse. Diese Ereignisse entsprechenden Überwachungsdiagnosen, die im Bereich
"Monitoring" erstellt und verwaltet werden.
Verwandte Themen
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2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
•
•
Zeitgesteuerte Verarbeitung eines Objekts mit Ereignissen
7.4.1 Dateiereignisse
Dateiereignisse warten auf die Generierung einer bestimmten Datei (der Auslöser), bevor das Ereignis eintritt. Vor der zeitgesteuerten Verarbeitung eines Objekts, das auf ein Dateiereignis wartet, erstellen
Sie zunächst das Dateiereignis im Verwaltungsbereich "Ereignisse" der CMC. Anschließend können
Sie das Objekt zeitgesteuert verarbeiten und dieses Ereignis auswählen.
Dateiereignisse werden vom Event Server überwacht. Wenn die von Ihnen angegebene Datei angezeigt wird, löst der Event Server das Ereignis aus. Die CMC gibt dann Zeitsteuerungsanforderungen aus, die von dem Ereignis abhängen.
Beispiel: Sie möchten, dass tägliche Berichte ausgeführt werden, nachdem das
Datenbankanalyseprogramm abgeschlossen ist und die automatische Protokolldatei geschrieben wurde.
Geben Sie dazu die Protokolldatei in dem Dateiereignis an, und richten Sie dann die zeitgesteuerte
Verarbeitung für die täglichen Berichte mit diesem Ereignis als Abhängigkeit ein. Wenn die Protokolldatei generiert wird, wird das Ereignis ausgelöst, und die Berichte werden verarbeitet.
Anmerkung:
Wenn die Datei vor dem Erstellen des Ereignisses bereits vorhanden ist, wird das Ereignis nicht ausgelöst. In diesem Fall wird das Ereignis nur dann ausgelöst, wenn die Datei entfernt und anschließend neu generiert wird. Wenn ein Ereignis mehrfach ausgelöst werden soll, müssen Sie die Datei jedesmal entfernen und neu generieren.
Verwandte Themen
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Zeitgesteuerte Verarbeitung eines Objekts mit Ereignissen
126
7.4.1.1 Erstellen von Dateiereignissen
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Ereignisse" der CMC, und öffnen Sie den Ordner
Systemereignisse.
Dateibasierte Ereignisse werden im Ordner Systemereignisse gespeichert und verwaltet.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Neues Ereignis.
3.
Wählen Sie in der Liste Typ die Option Datei aus.
4.
Geben Sie einen Namen für das Ereignis unter Ereignisname ein.
5.
Geben Sie in das Feld Beschreibung eine Beschreibung ein.
6.
Wählen Sie aus der Liste Server den Event Server aus, der die angegebene Datei überwachen soll.
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
7.
Geben Sie einen Dateinamen in das Feld Dateiname ein.
Anmerkung:
Geben Sie den absoluten Pfad zu der Datei, nach der der Event Server suchen soll, ein (Beispiel:
C:\Ordner\Dateiname oder /Home/Ordner/Dateiname). Das eingegebene Laufwerk und das
Verzeichnis müssen dem Event Server verfügbar sein. Im Idealfall sollte sich das Verzeichnis auf einem lokalen Laufwerk vorhanden sein.
8.
Um Warnmeldungen für das Ereignis zu aktivieren, wählen Sie Warnmeldungen aktiviert und geben die Meldung in Warnmeldung ein.
Wenn das Ereignis ausgelöst wird, wird die von Ihnen eingegebene Nachricht in die Warnmeldung eingeschlossen, die an die Benutzer gesendet wird.
9.
Klicken Sie auf OK.
7.4.2 Zeitsteuerungsereignisse
Zeitsteuerungsereignisse hängen von zeitgesteuerten Objekten ab. Nach der Verarbeitung eines bestimmten Objekts, wird ein Ereignis basierend auf einem abgeschlossenen Auftrag oder dem Erfolg oder Fehlschlagen eines zeitgesteuerten Objekts ausgelöst.
Ein Zeitsteuerungsereignis muss mindestens zwei zeitgesteuerten Objekten zugeordnet sein. Das erste
Objekt dient als Auslöser für das Ereignis: Wenn das Objekt verarbeitet wird, tritt das Ereignis auf. Das zweite Objekt hängt von dem Ereignis ab: Wenn das Ereignis auftritt, wird dieses zweite Objekt ausgeführt.
Beispiel: Angenommen, Sie möchten, dass die Berichtsobjekte B1 und B2 nach dem Programmobjekt
P1 ausgeführt werden. Dazu müssen Sie zuerst ein Zeitsteuerungsereignis im Verwaltungsbereich
"Ereignisse" erstellen: Legen Sie die Option Erfolg für das Ereignis fest (d.h., das Ereignis wird nur ausgelöst, wenn das Programm P1 erfolgreich ausgeführt wird). Anschließend richten Sie die zeitgesteuerte Verarbeitung für die Berichte B1 und B2 mit Ereignissen ein, und wählen Sie das neue
Zeitsteuerungsereignis als Abhängigkeit aus. Lassen Sie die zeitgesteuerte Verarbeitung des
Programms P1 durch Ereignisse auslösen, beispielsweise durch den erfolgreichen Abschluss eines
Ereignisses. Wenn das Programm P1 erfolgreich ausgeführt wird, wird das Zeitsteuerungsereignis ausgelöst, und die Berichte B1 und B2 werden anschließend verarbeitet.
Verwandte Themen
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Zeitgesteuerte Verarbeitung eines Objekts mit Ereignissen
7.4.2.1 Erstellen von Zeitsteuerungsereignissen
127 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Ereignisse" der CMC, und öffnen Sie den Ordner
Systemereignisse.
Zeitsteuerungsereignisse werden im Ordner Systemereignisse gespeichert und verwaltet.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Neues Ereignis.
Das Dialogfeld "Neues Ereignis" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie in der Liste Typ die Option Zeitgesteuert verarbeiten.
4.
Geben Sie in Ereignisname einen Ereignisnamen ein.
5.
Geben Sie im Feld Beschreibung eine Beschreibung ein.
6.
Wählen Sie eine Option für den Ereignisstatus aus.
Ereignisstatus
Erfolg
Beschreibung
Das Ereignis wird nur bei erfolgreichem Abschluss eines angegebenen Objekts ausgelöst.
Fehler
Das Ereignis wird nur bei erfolglosem Abschluss eines angegebenen Objekt ausgelöst.
Erfolg oder Fehler
Das Ereignis wird bei Abschluss eines angegebenen Objekts ausgelöst.
7.
Wenn Sie für das Ereignis Warnungen aktivieren möchten, wählen Sie Warnungen aktiviert aus.
Wenn das Ereignis ausgelöst wird, wird eine Warnmeldung an die Benutzer gesendet.
8.
Klicken Sie auf OK.
7.4.3 Benutzerdefinierte Ereignisse
Ein benutzerdefiniertes Ereignis tritt nur auf, wenn Sie es explizit auslösen. Wie bei allen anderen
Ereignissen wird ein auf einem benutzerdefinierten Ereignis basierendes Objekt nur dann ausgeführt, wenn das Ereignis innerhalb des Zeitrahmens ausgelöst wird, der durch die Zeitplanparameter des
Objekts aufgestellt wird. Benutzerdefinierte Ereignisse sind nützlich, da Sie mit ihnen eine Verknüpfung einrichten können, die beim Anklicken alle abhängigen zeitgesteuerten Anforderungen auslöst.
Angenommen, Sie möchten eine Reihe von Berichten so zeitsteuern, dass sie ausgeführt werden, nachdem Sie die Informationen in Ihrer Datenbank aktualisiert haben. Erstellen Sie dazu ein neues benutzerdefiniertes Ereignis, und richten Sie die zeitgesteuerte Verarbeitung für die Berichte mit diesem
Ereignis ein. Wenn Sie die Daten in der Datenbank aktualisieren und die Berichte ausführen müssen, wechseln Sie zum Ereignis in der CMS, und lösen Sie es manuell aus. Die BI-Plattform führt dann die
Berichte aus.
128 2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
Anmerkung:
Sie können ein benutzerdefiniertes Ereignis mehrfach auslösen. Beispielsweise können Sie zwei Sätze mit ereignisbasierten Programmobjekten zeitgesteuert verarbeiten, die täglich ausgeführt werden sollen
(eines morgens und das andere nachmittags). Wenn Sie das zugehörige benutzerdefinierte Ereignis am Morgen auslösen, wird der eine Programmsatz ausgeführt. Wenn Sie das Ereignis erneut am
Nachmittag auslösen, wird der andere Programmsatz ausgeführt. Wenn Sie das Ereignis am Morgen nicht auslösen und es nur am Nachmittag auslösen, werden beide Programmsätze gleichzeitig ausgeführt.
Verwandte Themen
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Zeitgesteuerte Verarbeitung eines Objekts mit Ereignissen
7.4.3.1 Erstellen von benutzerdefinierten Ereignissen
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Ereignisse" der CMC, und öffnen Sie den Ordner
Benutzerdefinierte Ereignisse.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Neues Ereignis.
3.
Geben Sie einen Namen für das Ereignis im Feld Ereignisname ein.
4.
Geben Sie im Feld Beschreibung eine Beschreibung ein.
5.
Wenn Sie für das Ereignis Warnungen aktivieren möchten, wählen Sie Warnungen aktiviert aus, und geben Sie im Feld Warnmeldungstext eine Nachricht ein.
Wenn das Ereignis ausgelöst wird, wird die von Ihnen eingegebene Nachricht in die Warnmeldung eingeschlossen, die an die Benutzer gesendet wird.
6.
Klicken Sie auf OK.
Anmerkung:
Bevor Sie das benutzerdefinierte Ereignis auslösen, richten Sie die zeitgesteuerte Verarbeitung für ein Objekt ein, das von diesem Ereignis abhängt.
Verwandte Themen
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Zeitgesteuerte Verarbeitung von Objekten
•
Aktivieren von Warnungen für ein Ereignis
129
7.4.3.2 So lösen Sie ein benutzerdefiniertes Ereignis aus
1.
Wechseln Sie in den Verwaltungsbereich "Ereignisse" der CMC, und öffnen Sie den Ordner
Benutzerdefinierte Ereignisse.
2012-07-04
Zeitgesteuertes Verarbeiten von Objekten
2.
Wählen Sie ein benutzerdefiniertes Ereignis aus.
3.
Klicken Sie auf Aktionen > Auslösendes Ereignis.
7.4.4 Festlegen von Ereignisrechten
Sie können Benutzern und Gruppen den Zugriff auf Ereignisse und Ereignisordner gewähren oder verweigern. Sie können Ereignisse festlegen, die nur für bestimmte Mitarbeiter oder Abteilungen verfügbar sind (z.B. bestimmte Ereignisse nur für das Management oder IT festlegen).
Die Benutzer können nur Ereignisse anzeigen, für die sie Ansichtsrechte besitzen. Über Rechte können
Ereignisse ausgeblendet werden, die für eine bestimmte Gruppe nicht anwendbar sind. Wenn Sie beispielsweise nur der Gruppe der IT-Administratoren Zugriff auf IT-Ereignisse gewähren, werden diese
Ereignisse den Benutzern der Gruppe der Personalverwalter nicht angezeigt, so dass diese die
Ereignisliste besser überblicken können.
Anmerkung:
Ereignisse basieren standardmäßig auf den aktuellen Sicherheitseinstellungen.
Rechte werden von den übergeordneten Ordnern der Benutzer übernommen.
Tipp:
Ereignisse werden nach Ereignistyp in Ordner sortiert. Sie können innerhalb jedes Ereignistypordners
Unterordner erstellen, um die Ereignisse besser zu sortieren.
Weitere Informationen zu Rechten finden Sie im Kapitel “"Festlegen von Rechten"” im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence im SAP Help Portal unter http://help.sap.com
.
130 2012-07-04
Warnmeldungen
Warnmeldungen
8.1 Warnmeldungen
Warnmeldungen sind eine Funktion für verschiedene Anwendungen in der BI-Plattform. Mit
Warnmeldungen werden Benutzer und Administratoren benachrichtigt, wenn Ereignisse ausgelöst werden. Mit Warnmeldungen können Sie Objekte und Ereignisse auf Grundlage von Ausnahmen verwalten. Warnmeldungen informieren Sie über Änderungen.
Beispiel: Julie arbeitet bei einem Autoversicherungsunternehmen und verfolgt die Anzahl der gemeldeten
Ansprüche mithilfe eines Crystal-Reports-Berichts. Sie abonniert die Warnmeldung zur Anzahl der
Ansprüche und entscheidet sich für Benachrichtigungen per E-Mail. Der Bericht wird täglich ausgeführt.
Nach einer Woche erreicht die Anzahl der Autoversicherungsansprüche 10.000. Damit wird die
Bedingung für die Warnmeldung erfüllt, und die Warnmeldung wird ausgelöst. Julie erhält eine
E-Mail-Benachrichtigung und erkennt, dass die Zahl der Anzahl der Autoversicherungsansprüche drastisch angestiegen ist. Sie informiert ihren Manager und empfiehlt, eine Kampagne für sicherere
Fahrgewohnheiten zu starten.
Abonnieren von Warnmeldungen
Auf der BI-Plattform können Benutzer und Administratoren Warnmeldungen über die Central Management
Console (CMC) oder BI-Launchpad abonnieren.
Aktivieren von Warnmeldungen
Beim Erstellen neuer Berichte aktivieren Berichtdesigner Warnmeldungen. Wenn entsprechende
Ereignisse auftreten, werden Benachrichtigungen an die E-Mail-Adressen der Abonnenten oder ein
BI-Systemziel (zum Beispiel ein BI-Launchpad-Konto) gesendet.
Anzeigen von Warnmeldungen
Auf der BI-Plattform zeigen Benutzer und Administratoren Benachrichtigungen in BI-Launchpad oder in ihrem E-Mail-Editor an.
Klicken Sie mit der rechten Taste auf die Warnmeldung und wählen Weitere anzeigen. Das Fenster
"Warnmeldungsinformationen" wird geöffnet und zeigt den Titel, die Nachricht und die Auslösezeit an.
Verwalten von Warnmeldungen
Inhaltsadministratoren und Power User verwalten Warnmeldungen in der CMC oder in BI-Launchpad.
Systemadministratoren verwalten Warnmeldungen in der CMC und steuern den Benutzerzugriff über
Zugriffsrechte.
131 2012-07-04
Warnmeldungen
8.1.1 Verfügbare Warnmeldungsobjektquellen
Objekt
Crystal-Reports-Berichte
Beschreibung
Crystal-Reports-Berichte können mehrere Warnmeldungen enthalten. Wenn Sie dem Repository einen Bericht mit Warnmeldungen hinzufügen, erstellt die BI-Plattform automatisch Ereignisobjekte, die der jeweiligen Warnmeldung im Bericht entsprechen. In der Central Management
Console sind diese Ereignisse im Ordner Crystal-
Reports-Ereignisse im Bereich Ereignisse enthalten. Sie können auch mithilfe der Option Inhaltssuche danach suchen.
Anmerkung:
Nur in BI-Plattform erstellte Berichte unterstützen
Warnmeldungen und ermöglichen Benutzern, Warnungsbenachrichtigungen zu abonnieren, wenn die Berichte hinzugefügt werden. Um Warnungsbenachrichtigungen zu abonnieren, navigieren Sie zu dem Bericht, und führen Sie den Abonnementauftrag für das Berichtsobjekt aus.
Ereignisse (dateibasiert, zeitsteuerungsbasiert und benutzerdefiniert)
Warnmeldungen können für beliebige Ereignisse aktiviert werden.
Anmerkung:
• Die Überwachung informiert Systemadministratoren mithilfe von Warnmeldungen über Änderungen am Systemintegritätsstatus. Auf Überwachungsdiagnosen basierende Warnmeldungen finden Sie im Ordner Überwachungsereignisse im Bereich Ereignisse. Weitere Informationen zur
Überwachung finden Sie im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence unter http://help.sap.com
.
• In Anwendungen wie Information Steward und Event Insight erstellte Objekte verwenden ebenfalls
Warnmeldungen. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu der entsprechenden
Anwendung.
8.1.2 Workflow für Warnmeldungen
Der Workflow für Warnmeldungen umfasst eine Reihe von Schritten, Anwendungen und Benutzertypen.
132 2012-07-04
Warnmeldungen
Der Warnmeldungs-Workflow für Crystal-Reports-Berichte
1.
Der Berichtersteller erstellt in SAP Crystal Reports für Enterprise einen Bericht, der Warnmeldungen enthält.
2.
Der Berichtersteller oder ein Inhaltsadministrator fügt den Crystal-Reports-Bericht in einen Ordner im Bereich "Ordner" oder "Persönliche Ordner" der Central Management Console (CMC) ein. Wenn der Bericht hinzugefügt wird, erstellt das System automatisch auf den Warnmeldungen im Bericht basierende Berichtereignisobjekte.
3.
Der Benutzer meldet sich an der CMC oder am BI-Launchpad an, navigiert zu dem
Crystal-Reports-Bericht und abonniert die Warnmeldung.
4.
Der Berichtersteller oder ein Inhaltsadministrator legt die Ausführung der zeitgesteuerten Verarbeitung fest. Wenn die Warnmeldungsbedingung erfüllt ist, wird die Warnmeldung ausgelöst und der Benutzer erhält eine Benachrichtigung gemäß seinen Abonnementeinstellungen.
Der Warnmeldungs-Workflow für Ereignisse
1.
Der Inhaltsadministrator erstellt ein Ereignis in der CMC und aktiviert Warnmeldungen für das neue
Ereignis.
2.
Der Benutzer sieht die Warnmeldung im Bereich "Ereignisse" der CMC oder sucht im BI-Launchpad nach dem Namen der Warnmeldung und abonniert sie.
3.
Das Ereignis tritt ein und löst die Warnmeldung aus.
4.
Der Benutzer erhält eine Benachrichtigung, in der ihm mitgeteilt wird, dass das Ereignis gemäß den
Abonnementeinstellungen eingetreten ist.
8.1.3 Unterschiede zwischen Warnmeldungen und Warnungsbenachrichtungen für
Crystal-Reports-Berichte
In früheren Versionen der BI-Plattform konnten Sie Warnungsbenachrichtigungen für
Crystal-Reports-Berichte bei der zeitgesteuerten Verarbeitung konfigurieren. Die BI-Plattform unterstützt diese Funktionalität noch immer für Berichte, die in Crystal Reports erstellt wurden. In der folgende
Tabelle sind die wichtigsten Unterschiede zwischen den bisherigen
Warnungsbenachrichtigungsfunktionen und Warnmeldungen zusammengefasst.
Wichtigste Unterschiede
Crystal-Reports-Berichtsbenach richtigungen
Warnmeldungen
Unterstützte Objekte
In SAP Crystal Reports erstellte
Berichte
• Nur in SAP Crystal Reports erstellte
Berichte
• Ereignisse
• Überwachungsdiagnosen
• Information Steward-Warnmeldungen
• Event Insight-Alarme
133 2012-07-04
Warnmeldungen
Wichtigste Unterschiede
Crystal-Reports-Berichtsbenach richtigungen
Warnmeldungen
Unterstützte Ziele Nur E-Mail
• Meine Warnmeldungen in BI-
Launchpad
Verwendung
Diese Funktion wird bei der Konfiguration der zeitgesteuerten Verarbeitung eines Crystal-Reports-
Berichts konfiguriert. Die E-Mail-
Adressen aller Empfänger müssen manuell eingegeben werden.
Zu den Empfängern gehören beispielsweise Enterprise-Benutzer und Benutzer, die über kein BI-
Plattform-Konto verfügen.
Sie abonnieren Warnungsbenachrichtigungen von der Warnungsquelle und
ändern Abonnements nach Bedarf. Zu den Empfängern gehören beispielsweise Enterprise-Benutzer und Benutzer, die über kein BI-Plattform-Konto verfügen. E-Mail-Adressen für Benutzer ohne
Konto müssen manuell eingegeben werden.
8.1.4 Für Warnmeldungen erforderliche Rechte
Die von Ihnen benötigten Rechte variieren abhängig von Ihrer Rolle im Warnmeldungs-Workflow sowie
Ihren Zuständigkeiten. Die folgenden Tabellen enthalten einen Überblick über die für allgemeine
Warnungsaufträge erforderlichen Rechte.
Tabelle 8-2: Arbeiten mit Dokumentwarnmeldungen
Funktion Aufgabe
Benutzer
Dokumentwarnmeldung abonnieren
Erforderliche Rechte
• Das Recht "Anzeigen" für das Dokument
• Das Recht "Anzeigen" für das betreffende
Ereignis
• Das Recht "Abonnieren" für das eigene Konto des Benutzers
Anmerkung:
Falls der Benutzer eine Instanz über eine Dokumentverknüpfung in der Warnungsbenachrichtigung anzeigen möchte, benötigt er außerdem das Recht "Instanz anzeigen" für das Dokument.
134 2012-07-04
Warnmeldungen
Funktion
Benutzer
Benutzer
Inhaltsadministra tor
Inhaltsadministra tor
Aufgabe Erforderliche Rechte
Abonnement einer Dokumentwarnmeldung kündigen
• Das Recht "Anzeigen" für das betreffende
Ereignis
• Das Recht "Abonnieren" für das eigene Konto des Benutzers
Benachrichtigung über eine
Dokumentwarnmeldung erhalten
• Das Recht "Anzeigen" für das betreffende
Ereignis
• Das Recht "Anzeigen" für das Dokument
Ziel- und Parametereinstellungen für eine Dokumentwarnmeldung verwalten
• Bearbeitungsrecht für das Dokument
• Bearbeitungsrecht für das Ereignis
Warnmeldungseinstellugen für ein Dokument verwalten
• Die Rechte "Anzeigen" und "Bearbeiten" für das Dokument
• Die Rechte "Anzeigen" und "Bearbeiten" für das betreffende Ereignis
• Die Rechte "Anzeigen" und "Abonnieren" für alle Benutzer oder Gruppen, die als Abonnenten hinzugefügt werden sollen
Anmerkung:
Wenn Sie der Abonnentenliste eine Benutzergruppe hinzufügen möchten, benötigen Sie die
Rechte "Anzeigen" und "Abonnieren" für das
Benutzergruppenobjekt. Die einzelnen Benutzern der Gruppe zugewiesenen Rechte "Anzeigen" und "Abonnieren" reichen nicht aus.
Inhaltsadministra tor
Inhaltsadministra tor
Abonnement einer Dokumentwarnmeldung für einen
Benutzer kündigen
• Das Recht "Anzeigen" für das Dokument
• Das Recht "Anzeigen" für das betreffende
Ereignis
• Die Rechte "Anzeigen" und "Abonnieren" für den Benutzer
Auslösen einer Dokumentwarnmeldung
• Die Rechte "Anzeigen" und "Zeitgesteuert verarbeiten" für das Dokument
• Die Rechte "Anzeigen" und "Auslösen" für das betreffende Ereignis
135 2012-07-04
Warnmeldungen
Tabelle 8-3: Arbeiten mit Dokumentwarnmeldungen
Funktion
Benutzer
Aufgabe Erforderliche Rechte
Ereigniswarnmeldung abonnieren
• Das Recht "Anzeigen" für das Ereignis
• Das Recht "Abonnieren" für das eigene Konto des Benutzers
Anmerkung:
Das Recht "Abonnieren" wird Benutzern standardmäßig für ihre eigenen Konten zugewiesen.
Benutzer
Abonnement einer Ereigniswarnmeldung kündigen
• Das Recht "Anzeigen" für das Ereignis
• Das Recht "Abonnieren" für das eigene Konto des Benutzers
Anmerkung:
Das Recht "Abonnieren" wird Benutzern standardmäßig für ihre eigenen Konten zugewiesen.
Inhaltsadministra tor
Verwalten von Warnmeldungseinstellungen für ein
Ereignis
• Die Rechte "Anzeigen" und "Bearbeiten" für das Ereignis
• Die Rechte "Anzeigen" und "Abonnieren" für alle Benutzer oder Gruppen, die als Abonnenten hinzugefügt werden sollen
Anmerkung:
Wenn Sie der Abonnentenliste eine Benutzergruppe hinzufügen möchten, benötigen Sie die
Rechte "Anzeigen" und "Abonnieren" für das
Benutzergruppenobjekt. Die einzelnen Benutzern der Gruppe zugewiesenen Rechte "Anzeigen" und "Abonnieren" reichen nicht aus.
Inhaltsadministra tor
Ereignis auslösen
• Die Rechte "Anzeigen" und "Auslösen" für das Ereignis
Tabelle 8-4: Arbeiten mit Warnungsbenachrichtigungen
Funktion
Benutzer
Aufgabe Erforderliche Rechte
Warnungsbenachrichtigung erhalten
• Das Recht "Anzeigen" für das betreffende
Ereignis
136 2012-07-04
Warnmeldungen
Funktion
Benutzer
Benutzer
Benutzer
Aufgabe Erforderliche Rechte
Warnungsbenachrichtigung als gelesen oder ungelesen hervorheben
• Das Recht "Anzeigen" für die Warnungsbenachrichtigung
• Das Recht "Abonnieren" für das Benutzerkonto
Warnungsbenachrichtigung erneut lesen
• Das Recht "Anzeigen" für die Warnungsbenachrichtigung
Warnungsbenachrichtigung in BI-Launchpad löschen
• Das Recht "Anzeigen" für die Warnungsbenachrichtigung
• Das Recht "Abonnieren" für das Benutzerkonto
8.1.5 Auflösen von Abonnementskonflikten
Aufgrund ihrer Gruppenmitgliedschaft können bestimmte Abonnementeinstellungen von Benutzern
Konflikte verursachen. Wenn Abonnementkonflikte auftreten, werden Sie von der Warnmeldungsfunktion in der Regel folgendermaßen gelöst:
• Von Benutzern gesetzte Einstellungen übersteuern grundsätzlich aus Gruppenmitgliedschaften geerbte Einstellungen.
• Für Untergruppen gesetzte Einstellungen übersteuern grundsätzlich von Gruppen geerbte
Einstellungen.
Ein Benutzer kann verschiedene Abonnementeinstellungen von zwei hierarchisch gleichwertigen
Gruppen übernehmen. In diesem Fall erhält der Benutzer Warnmeldungen gemäß den verschiedenen
Einstellungen.
Anmerkung:
Die Aufnahme in die Liste "Ausgeschlossen" übersteuert alle anderen Abonnementeinstellungen. Wenn ein Benutzer Warnmeldungen abonniert hat, aber auf der Ausgeschlossen-Liste steht, erhält er keine
Warnmeldungen.
Beispiel: Abonnementeinstellungen aus zwei hierarchisch gleichwertigen Gruppen
Julie gehört zur Gruppe Vertrieb Nordamerika und zur Gruppe Vertrieb Südamerika. Keine von beiden ist eine Untergruppe der anderen. Die Gruppe Vertrieb Nordamerika erhält Warnmeldungen zu Erlösen in ihre E-Mail- und BI-Eingänge, die Gruppe Vertrieb Südamerika dagegen erhält Warnmeldungen zu
Erlösen nur in ihre E-Mail-Eingänge. Da sie Mitglied beider Gruppen ist, erhält Julie Warnmeldungen zu Erlösen in ihren E-Mail- und ihren BI-Eingang. Wenn für den Bericht Parameter definiert sind (z.B.
regionale Parameterwerte für “Nordamerika” und “Südamerika”), erhält Julie die Warnmeldungen in separaten E-Mails, andernfalls in einer kombinierten E-Mail.
137 2012-07-04
Warnmeldungen
8.2 Arbeiten mit Warnungen
8.2.1 Auffinden von Warnmeldungsquellen-Objekte in der Central Management
Console
Warnmeldungsquellen werden je nach Objekttyp an verschiedenen Speicherorten abgelegt. In der folgenden Tabelle wird dargestellt, wie Sie verschiedene Warnmeldungsquellen auffinden.
Objekt (Warnmeldungsquelle)
Crystal-Reports-Berichte
Speicherort in der CMC
Bereich ""Ordner"" oder ""Persönliche Ordner""
Eine Liste aller Crystal-Reports-Berichte im System, die
Warnmeldungen unterstützen, steht im Ordner Cry stal-Reports-Ereignisse im Bereich "Ereignisse" der CMC zur Verfügung. Um eine Warnmeldung zu abonnieren, suchen Sie nach dem jeweiligen Crystal-
Reports-Bericht im Bereich "Ordner" oder "Persönliche
Ordner".
Ereignisse (dateibasiert, zeitsteuerungsbasiert und benutzerdefiniert)
Bereich "Ereignisse"
Ereignisse sind nach Ereignistyp organisiert. Ereignisse, bei denen Warnmeldungen aktiviert sind, werden durch das Symbol gekennzeichnet.
8.2.2 Aktivieren von Warnungen für ein Ereignis
Die Warnmeldungsfunktion ist für Crystal-Reports-Berichte, die Warnmeldungen enthalten, automatisch aktiviert. Benutzer können Warnmeldungen zu bestimmten Berichten abonnieren, sobald der betreffende
Bericht dem Repository hinzugefügt wurde. Die Aktivierung von Warnmeldungsfunktionen für Ereignisse erfordert zusätzliche Schritte, wie die Aktivierung einer Warnmeldung, wenn ein neues Ereignis erstellt wird.
1.
Wählen Sie im Bereich "Ereignisse"der CMC das Ereignis aus, für das Sie Warnmeldungen aktivieren möchten.
138 2012-07-04
Warnmeldungen
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Eigenschaften.
Das Dialogfeld "Eigenschaften" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie im Navigationsbereich auf Ereigniseinstellungen.
4.
Wählen Sie Warnungen aktiviert aus, und geben Sie im Feld Warnmeldungstext eine Nachricht ein.
Diese Nachricht wird an Abonnenten gesendet, sobald die Warnung ausgelöst wird.
Anmerkung:
Für Zeitsteuerungsereignisse können Sie keine Nachrichten eingeben.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
8.2.3 Abonnieren einer Warnmeldung
1.
Navigieren Sie zur Warnmeldungsquelle und markieren Sie sie.
Weitere Informationen finden Sie unter
Auffinden von Warnmeldungsquellen-Objekte in der Central
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Abonnieren.
Das Dialogfeld "Abonnieren" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie Ihr Ziel aus.
Option
Meine Warnmeldungen
Email (E-Mail)
Beschreibung
Sendet die Warnmeldung an ein Ziel im Business-Intelligence-System (z.B.
BI-Launchpad).
Sendet die Warnmeldung an die für Ihr Benutzerkonto in der BI-Plattform angegebene E-Mail-Adresse.
Anmerkung:
• Dieses Ziel ist nur verfügbar, wenn für Ihr Benutzerkonto eine E-Mail-
Adresse angegeben wurde.
• Vergewissern Sie sich, dass Ihre E-Mail-Adresse gültig und korrekt eingegeben ist. Anderenfalls erhalten Sie die Warnmeldung nicht.
4.
Legen Sie bei Bedarf andere Einstellungen fest.
In Abhängigkeit von der Warnmeldungsquelle müssen Sie eventuell zusätzliche Einstellungen festlegen. Für Crystal-Reports-Berichte, die mehrere Warnmeldungen enthalten, müssen Sie beispielsweise auswählen, welche Warnmeldungen Sie abonnieren möchten.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
Wenn die Warnmeldung das nächste Mal ausgelöst wird, wird eine Benachrichtigung an das von Ihnen ausgewählte Ziel gesendet. Um die Einstellung, an welche Ziele die Warnmeldungen gesendet werden
139 2012-07-04
Warnmeldungen sollen, zu ändern, markieren Sie die Warnmeldungsquelle und klicken auf Aktionen > Abonnement
ändern. Außerdem können Sie über Aktionen > Abonnement ändern ändern, welche
Crystal-Reports-Warnmeldungen abonniert werden sollen.
Benachrichtigungen werden anhand der Standardzieleinstellungen für die Anwendung "Warnungen" versendet, es sei denn, Sie legen benutzerspezifische Einstellungen für die Warnmeldungsquelle fest.
Verwandte Themen
•
Verwalten von Warnungseinstellungen für eine Warnmeldungsquelle
8.2.4 Aufheben des Abonnements einer Warnmeldung
Führen Sie diese Aufgabe aus, um ein eigenes Abonnement einer Warnmeldung aufzuheben.
1.
Navigieren Sie zur Warnmeldungsquelle und markieren Sie sie.
Weitere Informationen finden Sie unter
Auffinden von Warnmeldungsquellen-Objekte in der Central
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Abonnement aufheben.
3.
Wenn Sie aufgefordert werden zu bestätigen, klicken Sie auf Abonnement aufheben.
8.2.5 Abonnieren anderer Benutzer bei einer Warnmeldung
1.
Navigieren Sie zur Warnmeldungsquelle und markieren Sie sie.
Weitere Informationen finden Sie unter
Auffinden von Warnmeldungsquellen-Objekte in der Central
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Abonnenten verwalten.
Das Dialogfeld "Abonnenten verwalten" wird angezeigt.
3.
Vergewissern Sie sich, dass die Abonnentenliste im Navigationsbereich ausgewählt ist.
4.
Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie neue Abonnenten hinzufügen möchten: a.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
b.
Verschieben Sie im Dialogfeld "Hinzufügen" Benutzer und Gruppen aus der Liste Verfügbar in die Liste Abonniert, und klicken Sie auf Standardabonnement(s) hinzufügen.
c.
Nehmen Sie bei Bedarf andere Einstellungen für Warnmeldungen vor.
So können Sie beispielsweise festlegen, welche Warnmeldungen abonniert werden sollen (falls die Warnmeldungsquelle mehrere Warnmeldungen enthält) und an welche Ziele sie gehen. Je nach Warnmeldungsquelle können auch andere Einstellungen verfügbar sein.
d.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
140 2012-07-04
Warnmeldungen
5.
Gehen Sie wie folgt vor, wenn Sie Einstellungen für einen Abonnenten bearbeiten möchten: a.
Wählen Sie einen Abonnenten in "Abonnentenliste" aus, und klicken Sie auf Bearbeiten.
Das Dialogfeld "Abonnements bearbeiten" wird angezeigt.
b.
Wenn Sie festlegen möchten, welche Warnmeldungen der Abonnement erhält, klicken Sie in der
Navigationsliste auf Warnmeldungen und wählen die relevanten Warnmeldungen aus.
Falls die Warnmeldungsquelle mehrere Warnmeldungen enthält, sind diese hier alle aufgelistet.
Ansonsten wird nur eine Warnmeldung angezeigt.
c.
Wenn Sie festlegen möchten, an welche Ziele eine Warnmeldung gesendet wird, klicken Sie in der Navigationsliste auf Ziele und wählen die relevanten Ziele aus.
Falls das E-Mail-Ziel auf dem Adaptive Job Server aktiviert und konfiguriert wurde, ist dieses verfügbar. Ansonsten steht nur Meine Warnmeldungen zur Verfügung.
d.
Konfigurieren Sie bei Bedarf andere Einstellungen für Warnmeldungen.
In Abhängigkeit von der Warnmeldungsquelle müssen Sie eventuell zusätzliche Einstellungen festlegen.
e.
Klicken Sie auf Speichern und schließen, um zur Abonnentenliste zurückzukehren.
6.
Nachdem Sie alle Änderungen vorgenommen haben, klicken Sie im Dialogfeld "Abonnenten verwalten" auf Speichern und schließen.
8.2.6 Aufheben des Abonnements einer Warnung für andere
1.
Navigieren Sie zur Warnmeldungsquelle und markieren Sie sie.
Weitere Informationen finden Sie unter
Auffinden von Warnmeldungsquellen-Objekte in der Central
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Abonnenten verwalten.
Das Dialogfeld "Abonnenten verwalten" wird angezeigt.
3.
Vergewissern Sie sich, dass die Abonnentenliste im Navigationsbereich ausgewählt ist.
4.
Wählen Sie einen Benutzer oder eine Gruppe aus, und klicken Sie dann auf Abonnement aufheben.
8.2.7 Ausschließen von Benutzern von einer Warnung
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um Benutzer von einer Warnmeldung auszuschließen.
Anmerkung:
Das Ausschließen von Benutzern ist nützlich, wenn Sie nur einen Teil der Benutzer in einer Gruppe als Abonnenten festlegen möchten. Mit dieser Vorgehensweise abonnieren Sie die gesamte Gruppe und schließen anschließend die Benutzer aus, die keine Warnmeldungen erhalten möchten. Die
141 2012-07-04
Warnmeldungen
Aufnahme in die Liste Ausgeschlossen übersteuert alle anderen Abonnementeinstellungen für einen
Benutzer.
1.
Navigieren Sie zur Quelle der Warnung.
Weitere Informationen finden Sie unter
Auffinden von Warnmeldungsquellen-Objekte in der Central
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Abonnenten verwalten.
Das Dialogfeld "Abonnenten verwalten" wird angezeigt.
3.
Vergewissern Sie sich, dass die Ausgeschlossen-Liste im Navigationsbereich ausgewählt ist.
4.
Verschieben Sie Benutzer und Gruppen aus der Verfügbar-Liste in die Ausgeschlossen-Liste.
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
8.2.8 Verwalten von Warnungseinstellungen für eine Warnmeldungsquelle
Benachrichtigungen werden anhand der für die Warnmeldungsanwendung festgelegten
Standardzieleinstellungen gesendet, sofern Sie keine anderen Einstellungen festlegen. Führen Sie folgende Schritte aus, um die Einstellungen für eine Warnmeldungsquelle zu bearbeiten.
1.
Navigieren Sie zur Warnmeldungsquelle.
Weitere Informationen finden Sie unter
Auffinden von Warnmeldungsquellen-Objekte in der Central
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Warnmeldungseinstellungen verwalten.
Das Dialogfeld "Warnmeldungseinstellungen verwalten" wird angezeigt.
3.
Um BI-Launchpad als Ziel zu aktivieren, wählen Sie Meine Warnmeldungen aktivieren aus.
Mit dieser Option können Warnmeldungen an die BI-Launchpad-Konten der Benutzer gesendet und von diesen unter Meine Warnmeldungen angezeigt werden.
4.
Um eine E-Mail-Adresse als Ziel zu aktivieren, wählen Sie E-Mail aktivieren aus, und wählen Sie dann aus, ob die benutzerdefinierten oder die Standard-E-Mail-Einstellungen verwendet werden sollen.
Die Standardeinstellungen sind die, die im Bereich "Anwendungen" für Warnmeldungen gesetzt wurden. Für benutzerdefinierte E-Mail-Einstellungen setzen Sie ggf. folgende Einstellungen:
•
Von
•
An
•
Cc
•
Bcc
•
Betreff
•
Nachricht
•
Anlage hinzufügen
• "Dateiname" (Automatisch generiert oder Spezifischer Name)
5.
Klicken Sie auf Speichern und schließen.
142 2012-07-04
Warnmeldungen
8.2.9 Empfehlungen zur Verwaltung von Warnmeldungen
Befolgen Sie folgende optimale Vorgehensweise, um eine optimale Funktionsweise der Warnmeldungen sicherzustellen:
• Vermeiden Sie es, Crystal-Reports-Warnmeldungen umzubenennen. Da die BI-Plattform eine umbenannte Crystal-Reports-Warnmeldung als neues Objekt interpretiert, gehen alle
Abonnementeinstellungen verloren, die Sie für die Warnmeldung vorgenommen haben.
• Abonnieren Sie spezifische Gruppen anstelle der Gruppe "Alle".
• Bei Massenwarnungen mit zahlreichen Empfängern sollten Sie E-Mail anstatt BI-Launchpad als Ziel verwenden. An BI-Launchpad gesendete Warnmeldungen werden im System gespeichert.
Akkumulierte Warnmeldungen können die Systemleistung beeinträchtigen.
143 2012-07-04
Warnmeldungen
144 2012-07-04
Verwalten von Profilen
Verwalten von Profilen
9.1 Funktionsweise von Profilen
Profile arbeiten mit Veröffentlichungen zusammen, um Inhalte zu personalisieren.
Profile als Objekte
Profile sind auch Objekte in der BI-Plattform, mit denen Sie Benutzer und Gruppen klassifizieren können.
Profile verbinden Benutzer und Gruppen mit Profilwerten, die zur persönlichen Anpassung von Daten innerhalb eines Berichts verwendet werden. Profile weisen außerdem Profilziele auf, die die Art der
Anwendung eines Profils auf einen Bericht beschreiben. Durch die Zuweisung verschiedener Profilwerte lassen sich die Daten in einem Bericht auf bestimmte Benutzer oder Gruppen ausrichten. Daraufhin werden zahlreiche verschiedene personalisierte Berichtsversionen an die Benutzer gesendet.
Profile und Rollen
Profile stehen häufig für die Rollen von Benutzern und Gruppen in einer Unternehmensstruktur.
Beispielsweise können Sie ein Profil "Abteilung" einrichten, das alle Mitarbeiter in einem Unternehmen umfasst. Benutzer und Gruppen verfügen jeweils über Profilwerte, die deren Rollen im Unternehmen reflektieren (z.B. “Finanzen”, “Vertrieb” und “Marketing”). Wenn ein Publisher das Profil "Abteilung" auf eine Veröffentlichung anwendet, erhalten die Mitarbeiter Daten, die für ihre Abteilung relevant sind.
Profile und Dokumentinhalt
Profile werden zum Eingrenzen oder Filtern von Dokumentinhalten verwendet. Sie steuern nicht den
Zugriff auf Daten. Die Verwendung von Profilen zur Anzeige einer Teilmenge von Daten für einen
Benutzer entspricht nicht der Einschränkung der Datenanzeige für den Benutzer. Wenn Benutzer über die erforderlichen Rechte und Zugriffsberechtigungen für das Dokument in seinem Originalformat verfügen, können sie weiterhin die vollständigen Daten für das Dokument einsehen, indem sie es in
BI-Launchpad oder der CMC anzeigen lassen. Anhand von Profilen werden Datenansichten gefiltert, wobei die von der Datenquelle abgerufenen Daten nicht verändert werden.
9.1.1 Profile und der Publishing-Arbeitsablauf
Die Verwendung eines Profils zur Personalisierung einer Veröffentlichung ist ein zweigliedriger Vorgang.
Zunächst erstellen Sie das Profil im Bereich "Profile" der CMC. Das Erstellen eines Profils umfasst folgende Aufgaben:
145 2012-07-04
Verwalten von Profilen
1.
Sie erstellen ein Profil.
2.
Sie fügen dem Profil Benutzer und Benutzergruppen hinzu.
3.
Sie weisen den einzelnen Benutzern und Gruppen Profilwerte für dieses Profil zu.
4.
Sie geben ggf. ein globales Profilziel an.
Beim Erstellen der Veröffentlichung führen Sie diese Aufgaben aus:
1.
Sie fügen Benutzer und Gruppen als Empfänger hinzu.
2.
Sie geben ein lokales Profilziel für das zu filternde Profil an (z.B. ein Feld in einem
Crystal-Reports-Bericht).
3.
Sie geben die für die Personalisierung zu verwendenden Profile an.
Verwandte Themen
•
9.1.2 Erstellen eines Profils
1.
Wechseln Sie zum Verwaltungsbereich "Profile" der CMC.
2.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Neues Profil.
Das Dialogfeld "Neue Profile erstellen" wird angezeigt.
3.
Geben Sie im Feld Titel einen Namen für das Profil ein.
4.
Geben Sie im Feld Beschreibung eine Beschreibung ein.
5.
Klicken Sie auf OK.
Verwandte Themen
•
•
•
9.2 Profilziele und Profilwerte
Um eine Veröffentlichung anhand eines Profils zu personalisieren, legen Sie die Profilwerte und -ziele für das Profil fest.
Profilziele
Profilziele sind Datenquellen, die von Profilwerten gefiltert werden und die mit personalisierten
Veröffentlichungen interagieren. Es gibt zwei Arten von Profilzielen:
• Lokales Profilziel
146 2012-07-04
Verwalten von Profilen
Ein lokales Profilziel kann eine Variable in einem Web Intelligence-Dokument oder ein Feld bzw.
Parameter in einem Crystal-Reports-Bericht sein. Wenn Sie ein lokales Profilziel verwenden, wird das Quelldokument, das das lokale Profilziel enthält, für die Empfänger der Veröffentlichung gefiltert.
• Globales Profilziel
Ein globales Profilziel kann ein Universum sein. In diesem Universum müssen Sie auch ein Objekt angeben. Durch diesen Profiltyp werden alle Quelldokumente gefiltert, die das Universum verwenden.
Anmerkung:
Sie können globale Profilziele für Veröffentlichungen verwenden, die Web Intelligence-Dokumente enthalten. Globale Profilziele können nicht mit Crystal-Reports-Berichten verwendet werden.
Profilwerte
Profilwerte sind Attribute, die für bestimmte Benutzer oder Gruppen eingerichtet werden, wenn Sie diese Benutzer und Gruppen einem Profil zuweisen. Wenn ein Profil auf eine Veröffentlichung angewendet wird, empfangen die diesem Profil zugewiesenen Benutzer und Gruppen Versionen der
Veröffentlichung, die nach den für sie festgelegten Profilwerten gefiltert sind.
Anmerkung:
Wenn Sie sowohl Benutzern als auch Gruppen Profilwerte zuweisen, funktioniert die Übernahme für
Profile ebenso wie die für Sicherheitseinstellungen. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
“"Festlegen von Rechten"” im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence im SAP Help Portal unter http://help.sap.com
.
Verwenden von Profilzielen und -werten
Über Profilziele und Profilwerte kann ein Profil eine Veröffentlichung für Empfänger personalisieren.
Die für ein Profil angegebenen Benutzer und Gruppen erhalten gefilterte Versionen derselben
Veröffentlichung, in denen nur die für sie relevanten Daten enthalten sind.
Stellen Sie sich eine Situation vor, in der ein globaler Umsatzbericht an regionale Vertriebsteams in
Nordamerika, Südamerika, Europa und Asien verteilt wird. Die einzelnen regionalen Vertriebsteams möchten nur die Daten für ihre jeweilige Region anzeigen lassen. Der Administrator erstellt ein Profil
"Regionaler Umsatz" und fügt dem Profil die einzelnen regionalen Vertriebsteams als Gruppe hinzu.
Der Administrator weist jedem regionalen Vertriebsteam einen entsprechenden Profilwert zu (z.B.
“Nordamerika” für das nordamerikanische Vertriebsteam). Während der Veröffentlichung verwendet der Publisher das Feld "Region" im globalen Umsatzbericht als lokales Profilziel und wendet das Profil auf den Bericht an. Der globale Umsatzbericht wird entsprechend den Profilwerten gefiltert, die für die einzelnen regionalen Vertriebsteams festgelegt wurden. Wenn der globale Umsatzbericht verteilt wird, empfängt jedes regionale Vertriebsteam eine personalisierte Version, in der nur regionale Umsatzdaten angezeigt werden.
9.2.1 Festlegen eines globalen Profilzieles
Über diese Aufgabe können Sie in globales Profilziel für ein Profil angeben. Lokale Profilziele werden während des Veröffentlichungsprozesses angegeben.
147 2012-07-04
Verwalten von Profilen
1.
Wählen Sie im Bereich "Profile" der CMC das Profil aus, für das Sie ein Profilziel angeben möchten.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Profilziele.
Das Dialogfeld "Profilziele" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
4.
Wählen Sie ein Universum aus der Liste Universumname aus.
5.
Geben Sie einen Klassennamen in das Feld Klassenname ein, oder klicken Sie auf Objekt aus
Universum auswählen.
6.
Geben Sie einen Variablennamen in das Feld Variablenname ein, oder klicken Sie auf Objekt aus
Universum auswählen.
7.
Klicken Sie auf OK.
9.2.2 Festlegen von Profilwerten
Sie können statische Werte, Ausdrücke oder Variablen als Profilwerte verwenden.
Statische Werte ist der am häufigsten vorkommende Profilwerttyp und kann zum Filtern beliebiger
Quelldokumenttypen verwendet werden. Pro Profil können mehrere statische Werte für einen Benutzer oder eine Gruppe eingegeben werden. Ein Manager, der Daten von mehreren Abteilungen empfangen möchte, kann beispielsweise über die statischen Profilwerte “Produktion”, “Entwicklung” und “Marketing” für ein Abteilungsprofil verfügen.
In Ausdrücken wird Syntax verwendet, die spezifisch für bestimmte Quelldokumenttypen ist. Mithilfe von SAP Crystal Reports- und Web Intelligence-Ausdrücken können Sie komplexere Personalisierungen und Filterungen durchführen. Ausdrücke sind hilfreich, wenn Sie einen Wertebereich bzw. einen Bereich von Werten, die größer oder kleiner als ein bestimmter Wert sind, für einen Benutzer filtern möchten.
Wenn Sie Benutzerinformationen als Profilwerte verwenden möchten, können Sie Variablen für
Benutzernamen, vollständige Namen und E-Mail-Adressen verwenden. Diese Variablen werden
Benutzerinformationen zugeordnet und dienen als Platzhalter. Wenn Sie das Profil auf eine
Veröffentlichung anwenden, ruft das System die neuesten Informationen für Benutzer ab.
Profilwertvariablen sind hilfreich, da sie Verwaltungskosten und mögliche Fehler in Zusammenhang mit der manuellen Eingabe von Daten reduzieren können. Stellen Sie sich eine Situation vor, in der ein
Administrator dem System einen AD-Benutzer zuordnet und dem Benutzer zwei Profile hinzufügt.
Anstatt die Informationen manuell für jeden Profilwert einzugeben und möglicherweise Rechtschreibfehler zu machen, kann der Administrator angeben, welche Variablen für die Benutzerdaten verwendet werden sollen.
Wenn sich die Benutzerinformationen in einem externen System ändern, können die Daten in der
BI-Plattform für Benutzer von Drittherstellerprodukten aktualisiert werden, um diese Änderungen beim
Ausführen einer Veröffentlichung zu reflektieren.
Tipp:
Wenn Sie über ein Dritthersteller-Benutzerkonto mit Daten verfügen, die nicht mit Benutzerattributen in einem externen Verzeichnis überschrieben werden sollen, öffnen Sie das Dialogfeld "Eigenschaften"
148 2012-07-04
Verwalten von Profilen für das Benutzerobjekt und deaktivieren das Kontrollkästchen Vollständigen Namen und
E-Mail-Adresse importieren.
Anmerkung:
Profilwerte mit statischen Werten können nur Zeichenfolgen-Felder in Quelldokumenten filtern. Wenn
Sie einem Profil den falschen Feldtyp zuordnen, ist keine Personalisierung möglich.
149
9.2.2.1 Festlegen von Profilwerten
Anhand dieser Aufgabe können Sie einen Profilwert für einen Benutzer oder eine Gruppe angeben.
1.
Wählen Sie im Bereich "Profile" der CMC ein Profil aus.
Tipp:
Alternativ können Sie im Bereich "Benutzer und Gruppen" einen Benutzer oder eine Gruppe auswählen.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Profilwerte.
Das Dialogfeld "Profilwerte" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
4.
Klicken Sie auf Wählen.
5.
Wählen Sie einen Benutzer oder eine Gruppe bzw. mehrere Benutzer oder Gruppen aus, und klicken
Sie auf >, um sie in die Liste auf der rechten Seite zu verschieben.
6.
Klicken Sie auf OK.
7.
Geben Sie einen Profilwert für den ausgewählten Benutzer oder die ausgewählte Gruppe bzw.
mehrere Benutzer oder Gruppen ein.
Sie können verschiedene Arten von Profilwerten verwenden. Sie können einen statischen Profilwert oder einen Ausdruck eingeben. Sie können auch variable Profilwerte für Dritthersteller-Benutzer und -Gruppen angeben, die dem System zugeordnet sind.
• Falls Sie einen Wert verwenden möchten:
a.
Klicken Sie auf Wert.
b.
Geben Sie einen Wert in das Feld Neuer Wert ein.
c.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Tipp:
• Sie können mehrere statische Werte für einen Benutzer oder eine Gruppe hinzufügen.
Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3 für jeden statischen Wert, den Sie hinzufügen möchten.
• Sie können %NULL% als statischen Profilwert verwenden, wenn der Benutzer oder die Gruppe
über keine Werte verfügt, die vom Profil zur Personalisierung gefiltert werden können.
• Falls Sie einen Filterausdruck verwenden möchten:
a.
Klicken Sie auf Filterausdruck.
b.
Je nach Typ des Ausdrucks, den Sie verwenden möchten, geben Sie einen Ausdruck in das
Feld Web-Intelligence-Formelausdruck oder das Feld Crystal-Reports-Ausdruck ein.
2012-07-04
Verwalten von Profilen
Anmerkung:
Um einen Web Intelligence-Ausdruck zu verwenden, geben Sie zuerst ein globales Profilziel für das Profil an.
Tipp:
Wenn Sie das Profil auf mehrere Dokumenttypen anwenden möchten, können Sie Filterausdrücke in allen drei Feldern eingeben.
8.
Klicken Sie auf OK.
Verwandte Themen
•
So verwenden Sie Variablen als Profilwerte
9.2.2.2 So verwenden Sie Variablen als Profilwerte
Über diese Aufgabe können Sie variable Profilziele für Benutzer angeben, wenn Sie sie einem Profil hinzufügen. Sie können variable Profilwerte für den vollständigen Namen, den Kontonamen und die
E-Mail-Adresse des Benutzers angeben.
1.
Wählen Sie im Bereich "Profile" der CMC das Profil aus, dem Sie den Benutzer oder die Gruppe hinzufügen möchten.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Profilwerte.
Das Dialogfeld "Profilwerte" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
4.
Klicken Sie auf Wählen.
5.
Wählen Sie den Benutzer oder die Gruppe aus der links angezeigten Liste aus, und klicken Sie auf
>, um den Benutzer oder die Gruppe in die rechts angezeigte Liste zu verschieben.
6.
Klicken Sie auf OK.
7.
Klicken Sie auf Wert.
8.
Wählen Sie eine Platzhaltervariable aus der Liste Platzhalter hinzufügen, und klicken Sie auf
Hinzufügen.
In der folgenden Tabelle sind die Variablen zusammengefasst, die zur Externalisierung von Profilen verwendet werden können.
150 2012-07-04
Verwalten von Profilen
Variable
Titel
Beschreibung
Diese Variable ist dem Kontonamen des Benutzers zugewiesen.
Vollständiger Name des
Benutzers
Diese Variable ist dem vollständigen Namen des Benutzers zugewiesen.
E-Mail-Adresse
Diese Variable ist der E-Mail-Adresse des Benutzers zugewiesen.
Tipp:
Diese Variablen können auch für Gruppen verwendet werden. Sie können die Variable der E-Mail-
Adresse
einer allgemeinen E-Mail-Adresse für die gesamte Gruppe zuordnen. In diesem Fall löst das System die Variable auf und ruft einzelne E-Mail-Adressen für jedes Mitglied der Gruppe ab.
Der Platzhalter wird im Feld Vorhandene Werte angezeigt.
9.
Klicken Sie auf OK.
Wenn Sie das Profil zur Personalisierung einer Veröffentlichung verwenden, wird der Profilwert für den
Dritthersteller-Benutzer automatisch anhand der neusten Benutzerinformationen aktualisiert. Wenn sich die E-Mail-Adresse des Benutzers seit der letzten Ausführung der Veröffentlichung geändert hat,
ändert sich die für den Profilwert verwendete E-Mail-Adresse beispielsweise bei der nächsten Ausführung der Veröffentlichung.
9.3 Verarbeiten von Konflikten zwischen Profilen
Konflikte zwischen Profilen können entstehen, wenn Benutzern und Gruppen mehrere Profile zugeordnet werden. Wird ein Dokument an einen Benutzer mit zwei in Konflikt stehenden Profilen gesendet, muss der Konflikt aufgelöst werden.
Beispiel: Herr Smith ist Produktmanager in der Niederlassung in Mexiko. Ihm wird ein Profil mit dem
Namen "Region" zugewiesen, durch das seine Dokumente personalisiert werden, sodass nur Daten in Bezug auf Mexiko angezeigt werden. Ihm wird außerdem ein Profil namens Management zugeordnet, mit dem seine Dokumente personalisiert werden, um Daten für Produktmanager anzuzeigen.
Welche Daten werden Herrn Smith in dem Fall angezeigt, dass in einem Dokument beide Profile
Anwendung finden? Gemäß einem Profil werden Daten für Mexiko angezeigt. Gemäß dem anderen
Profil würden ihm hingegen nur Daten für Produktmanager angezeigt werden.
Sie können diesen Konflikt in der BI-Plattform auf zwei Arten lösen:
• Nicht zusammenführen
Die BI-Plattform bestimmt alle möglichen Ansichten einer Veröffentlichung und generiert eine eindeutige Ansicht für jede Veröffentlichung. In Beispiel würde Herr Smith eine Veröffentlichung erhalten, die für die Anzeigen von Daten für Mexiko personalisiert ist, und eine weitere
Veröffentlichung, in denen Daten für Produktmanager angezeigt werden.
• Zusammenführen
151 2012-07-04
Verwalten von Profilen
Wenn Sie "Zusammenführen" wählen, ermittelt die BI-Plattform die verschiedenen möglichen
Datenansichten und führt konfliktfreie Profile zusammen. Diese Art der Profilbehandlung ist für die rollenbasierte Sicherheit konzipiert. Im Beispiel würde Herr Smith eine einzelne Veröffentlichung erhalten, die für die Anzeige von Daten personalisiert ist, die für mexikanische Produktmanager gedacht sind.
Anmerkung:
Dieses “Nicht zusammenführen/Zusammenführen”-Szenario kann nur auf übernommene Profilwerte angewendet werden. Wenn einem Benutzer explizit zwei Profilwerte zugewiesen werden, werden die
Veröffentlichungsinstanzen immer zusammengeführt.
Verwandte Themen
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Angeben einer Methode für die Profilauflösung
9.3.1 Konflikte zwischen Profilwerten
Konflikte zwischen Profilwerten treten auf, wenn ein Benutzer zwei widersprüchliche Profilwerte als
Ergebnis der Gruppenmitgliedschaft übernimmt. Explizit zugewiesene Profilwerte überschreiben im
Allgemeinen Profilwerte, die von der Gruppenmitgliedschaft übernommen wurden. Ein Profilwert, der einem Benutzer oder einer Untergruppe zugewiesen ist, überschreibt den von der Gruppenmitgliedschaft
übernommenen Profilwert.
Beispielsweise gehört David den Gruppen "Umsatz Nordamerika" und "Umsatz Kanada" an. Die Gruppe
"Umsatz Kanada" ist eine Untergruppe der Gruppe "Umsatz Nordamerika". Diese Gruppen werden beide dem Profil "Region" hinzugefügt. Von der Gruppe "Umsatz Nordamerika" übernimmt David
“Nordamerika” und von der Gruppe "Umsatz Kanada" “Kanada” als Profilwert für die Region. In diesem
Fall überschreibt der Profilwert, der der Untergruppe zugewiesen ist, den Profilwert, der der Gruppe zugewiesen ist, und David empfängt eine Veröffentlichung, die Daten für Kanada enthält.
Konflikte zwischen Profilwerten können auch auftreten, wenn einem Benutzer explizit ein Profilwert zugewiesen wird, der einem von der Gruppenmitgliedschaft übernommenen Profilwert widerspricht.
Paula gehört beispielsweise der Gruppe "Umsatz Nordamerika" an, die “Nordamerika” als Profilwert für die Region aufweist. Der Administrator weist Paula auch “Spanien” als Profilwert für die Region zu.
In diesem Fall überschreibt der Profilwert, der dem Mitglied zugewiesen ist, den Profilwert, der von der
Gruppe übernommen wird, und Paula empfängt eine Veröffentlichung, die Daten für Spanien enthält.
Manchmal kann ein Benutzer jedoch verschiedene Profilwerte aus zwei verschiedenen Gruppen für ein Profil übernehmen. Beide Gruppen sind hierarchisch gleich; eine Gruppe ist keine Untergruppe der anderen Gruppe. Profilwerte überschreiben sich also nicht gegenseitig. In diesem Fall sind beide
Profilwerte gültig, und der Benutzer empfängt eine Veröffentlichungsinstanz für jeden Profilwert.
Aufgrund dieses Konflikts von Profilwerten können verschiedene Veröffentlichungsinstanzen manchmal doppelte Berichtsinstanzen enthalten, die an denselben Benutzer gesendet werden. Beispiel: Sandra ist Managerin von zwei Filialen in Nordamerika und erhält per E-Mail eine Veröffentlichung mit zwei
Berichten. Bericht 1 wurde unter Verwendung des Profils "Region" personalisiert. Sandra übernimmt aufgrund der Gruppenmitgliedschaft die Profilwerte “USA” und “Kanada”, die miteinander in Konflikt
152 2012-07-04
Verwalten von Profilen stehen. Bericht 2 wurde unter Verwendung des Profils "Rolle" personalisiert. Von diesem Profil übernimmt
Sandra den Profilwert “Manager”. Wenn nach der Personalisierung kein Konflikt der Profilwerte besteht, erhält Sandra eine E-Mail mit einer zusammengeführten Instanz für Bericht 1 (Daten zu "USA" und
"Kanada") und eine Instanz für Bericht 2 (Daten zu "Manager"). Stattdessen erhält Sandra zwei E-Mails:
Eine E-Mail mit einer Instanz für Bericht 1 mit Daten zu "USA", die zweite mit einer Instanz für Bericht
1 mit Daten zu "Kanada". Dabei enthalten beide E-Mails dieselbe Instanz für Bericht 2 mit Daten zu
"Manager".
Tipp:
Um Konflikte zwischen Profilwerten zu vermeiden, die dazu führen, dass Veröffentlichungsinstanzen doppelt verschickt werden, sollten Sie Benutzern Profilwerte möglichst explizit zuweisen und vermeiden, dass Benutzer Profilwerte aufgrund von Gruppenmitgliedschaften übernehmen.
9.4 Festlegen von Profilrechten
Sie können Benutzern und Gruppen den Zugriff auf Profile gewähren oder verweigern. Je nach deren
Organisationsform können Sie bestimmte Profile nur bestimmten Mitarbeitern und Abteilungen zur
Verfügung stellen.
Benutzern mit Zugriff auf die CMC werden nur die Profile angezeigt, für die sie über die entsprechenden
Rechte verfügen. Daher können Sie mithilfe von Rechten Profile ausblenden, die für eine bestimmte
Gruppe nicht gelten. Wenn Sie beispielsweise nur der Gruppe der IT-Administratoren Zugriff auf IT-Profile gewähren, werden diese Profile den Benutzern der Gruppe der Personalverwalter nicht angezeigt, so dass diese die Profilliste besser überblicken können.
Weitere Informationen über das Rechtemodell in der BI-Plattform finden Sie im Kapitel “Festlegen von
Rechten” im Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence im SAP Help Portal unter http://help.sap.com
.
153 2012-07-04
Verwalten von Profilen
154 2012-07-04
Publishing
Publishing
10.1 Veröffentlichung
Durch die Veröffentlichung werden Dokumente wie Crystal-Reports-Berichte und
Web-Intelligence-Dokumente automatisch per E-Mail oder FTP verfügbar gemacht, auf der Festplatte gespeichert und über die BI-Plattform verwaltet (zur Webanzeige, zum Archivieren, zum Abrufen und zur zeitgesteuerten Verarbeitung). Sie können Dokumente in BI-Launchpad oder der CMC für verschiedene Benutzer und Empfänger anpassen, für die Ausführung in bestimmten Intervallen terminieren und an verschiedene Ziele senden, einschließlich BI-Posteingänge und E-Mail-Adressen.
10.2 Was ist eine Veröffentlichung?
Bei einer “Veröffentlichung” handelt es sich um eine Zusammenstellung von Dokumenten, die an ein breites Publikum verteilt werden sollen. Vor der Verteilung der Dokumente definiert der Publisher die
Veröffentlichung mithilfe einer Reihe von Metadaten. Diese Metadaten umfassen die Quelle der
Veröffentlichung, ihre Empfänger und persönliche Einstellungen.
Mithilfe von Veröffentlichungen können Informationen in einem Unternehmen effizienter verteilt werden:
• Anhand von Veröffentlichungen können Informationen schnell und einfach an einzelne Benutzer oder Benutzergruppen gesendet und an jeden Benutzer bzw. jede Gruppe persönlich angepasst werden.
• Über ein kennwortgeschütztes Portal, ein Intranet oder Extranet bzw. über das Internet werden mit
Veröffentlichungen für Gruppen oder Einzelbenutzer zugeschnittene Geschäftsinformationen gezielt bereitgestellt.
• Durch Veröffentlichungen wird die Anzahl von Datenbankzugriffen verringert, da Benutzer nicht selbst Bearbeitungsanforderungen senden müssen.
Sie können verschiedene Arten von Veröffentlichungen basierend auf Crystal-Reports-Berichten oder
Web Intelligence-Dokumenten erstellen.
155 2012-07-04
Publishing
10.3 Veröffentlichungskonzepte
10.3.1 Berichtsbursting
Während der Veröffentlichung werden Daten in Dokumenten gegen Datenquellen regeneriert und personalisiert, bevor sie Empfängern zur Verfügung gestellt werden. Dieses kombinierte Verfahren wird als “Berichtsbursting” bezeichnet. Je nach Größe der Veröffentlichung und der Anzahl der Empfänger können Sie unter mehreren Methoden für das Berichtsbursting wählen:
•
Ein Datenbankabruf für alle Empfänger
Wenn Sie diese Berichtsburstingmethode verwenden, werden alle Dokumenten in der Veröffentlichung einmal regeneriert. Danach werden die Dokumente personalisiert und den einzelnen Empfängern zur Verfügung gestellt. Bei dieser Berichtsbursting-Methode werden die Datenquellen-Anmeldedaten des Publishers zum Regenerieren von Daten verwendet.
Dies ist die Standardoption für Web Intelligence-Dokumentveröffentlichungen. Hierbei handelt es sich außerdem um die empfohlene Option, wenn Sie die Auswirkungen der Veröffentlichung auf die
Datenbank minimieren möchten. Diese Option ist nur sicher, wenn Quelldokument als statische
Dokumente versendet werden. Ein Empfänger, der ein Web Intelligence-Dokument in seinem ursprünglichen Format erhält, kann das Dokument ändern und die zu den anderen Empfängern gehörigen Daten anzeigen lassen. Wenn das Dokument jedoch als PDF bereitgestellt wurde, sind die Daten sicher.
Anmerkung:
• Diese Option bietet für die meisten Crystal-Reports-Berichte Sicherheit, und zwar unabhängig davon, ob die Crystal-Reports-Berichte in ihrem ursprünglichen Format bereitgestellt werden.
• Die Leistung dieser Option variiert abhängig von der Anzahl der Empfänger.
•
Ein Datenbankabruf für jeden Stapel von Empfängern
Bei Verwendung dieser Berichtsbursting-Methode wird die Veröffentlichung regeneriert, personalisiert und Empfängern stapelweise bereitgestellt. Bei dieser Berichtsbursting-Methode werden die
Datenquellen-Anmeldedaten des Publishers zum Regenerieren von Daten verwendet. Die Batches basieren auf den Personalisierungswerten, die Sie für Empfänger angegeben haben. Die Batch-Größe hängt vom angegebenen Personalisierungswert ab und ist nicht konfigurierbar.
Dies ist die Standardoption for Crystal-Reports-Veröffentlichungen. Sie wird außerdem für Szenarios mit zahlreichen Empfängern empfohlen. Bei dieser Option können Stapel auf verschiedenen Servern gleichzeitig verarbeitet werden. Dadurch wird die Verarbeitungslast und die Dauer zur Verarbeitung umfangreicher Veröffentlichungen drastisch reduziert.
Anmerkung:
Diese Option ist für Web Intelligence-Dokumente nicht verfügbar.
156 2012-07-04
Publishing
•
Ein Datenbankabruf pro Empfänger
Die Daten in einem Dokument werden für jeden Empfänger regeneriert. Wenn es beispielsweise fünf Empfänger für eine Veröffentlichung gibt, wird die Veröffentlichung fünf Mal regeneriert. Bei dieser Berichtsbursting-Methode werden die Datenquellen-Anmeldedaten des Empfängers zum
Regenerieren von Daten verwendet.
Diese Option wird empfohlen, wenn Sie die Sicherheit für bereitgestellte Veröffentlichungen maximieren möchten.
Anmerkung:
Crystal-Reports-Berichte, die auf Universen oder Business Views basieren, unterstützen die Option
Ein Datenbankabruf pro Empfänger nur, um die Sicherheit zu optimieren.
Verwandte Themen
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Festlegen der Berichtsbursting-Methode
10.3.2 Versandregeln
Anmerkung:
Diese Funktion ist für Web Intelligence-Dokumente nicht verfügbar.
Durch “Versandregeln” wird definiert, wie Dokumente in Veröffentlichungen verarbeitet und verteilt werden. Wenn Sie Versandregeln für Dokumente festlegen, können Sie angeben, dass die
Veröffentlichung nur an Empfänger gesendet wird, wenn der Inhalt in den Dokumenten bestimmte
Bedingungen erfüllt. Es gibt zwei Arten von Versandregeln:
• Versandregel für Empfänger
Wenn die Daten in der Instanz des Empfängers mit der Versandregel übereinstimmen, wird die
Instanz an den Empfänger gesendet.
• Globale Versandregel
Wenn die Daten im angegebenen Dokument mit der Versandregel übereinstimmen, wird die
Veröffentlichung an alle Empfänger gesendet.
Anmerkung:
Das angegebene Dokument für eine globale Versandregel kann sich von dem bzw. den in einer
Veröffentlichung verwendeten Dokumenten unterscheiden. Beispielsweise können Sie eine globale
Versandregel für ein Dokument festlegen, das in der Veröffentlichung als Quelle dynamischer
Empfänger anstatt als Dokument verwendet wird.
Wenn für eine Veröffentlichung Empfänger- und globale Versandregeln vorhanden sind, wird die globale
Versandregel zuerst ausgewertet, um festzustellen, ob die Veröffentlichung verarbeitet wird. Wenn die
Veröffentlichung die globale Versandregel erfüllt, wertet das System anschließend die Versandregel
157 2012-07-04
Publishing für Empfänger aus, um zu ermitteln, ob die Instanzen verarbeitet und für jeden Empfänger verteilt werden.
Wie die Versandregeln festgelegt werden, hängt vom zu veröffentlichenden Dokumenttyp ab. Für
Crystal-Reports-Berichte geben Sie eine Versandregel basierend auf einer benannten Warnmeldung an, die vom Berichtdesigner im Crystal-Reports-Bericht erstellt wird. Sie können eine Versandregel auch danach festlegen, ob die persönlich angepasste Veröffentlichung Daten enthält.
Im Diagramm “Erfüllte globale Versandregel” wird veranschaulicht, wie eine auf einer Warnmeldung basierende globale Versandregel funktioniert. In diesem Fall wird die globale Versandregel für ein
Dokument in der Veröffentlichung festgelegt. Der Crystal-Reports-Bericht verfügt über eine
Umsatzwarnmeldung für Werte über 100.000. Der Publisher erstellt eine globale Versandregel auf der
Basis einer Umsatzwarnmeldung, sodass der Crystal-Reports-Bericht nur an alle Empfänger gesendet wird, wenn der Umsatz 100.000 übersteigt. In diesem Fall wird die Versandregel erfüllt, sodass der
Crystal-Reports-Bericht gesendet wird.
Abbildung 10-1: Erfüllte globale Versandregel
Im Diagramm “Nicht erfüllte Versandregel für Empfänger” wird veranschaulicht, wie eine Versandregel für Empfänger funktioniert. Der Publisher legt eine Versandregel für Empfänger für den
Crystal-Reports-Bericht fest, sodass der Bericht nur an Empfänger gesendet wird, wenn er Daten für diesen Empfänger enthält. Wenn der Bericht für jeden einzelnen Empfänger persönlich angepasst wird, gibt es für den grünen Empfänger keine Daten im Crystal-Reports-Bericht. Das heißt, dass nur der blaue und der orangefarbene Empfänger die Veröffentlichung erhalten.
158
Abbildung 10-2: Nicht erfüllte Versandregel für Empfänger
2012-07-04
Publishing
Bei Veröffentlichungen, die mehrere Dokumente und Objekte enthalten, kann jedes Dokument über eine eigene Versandregel für Empfänger verfügen. In diesem Fall stehen Ihnen die folgenden Optionen für die Verarbeitung und den Versand zur Verfügung:
• Wenn ein in der Veröffentlichung enthaltenes Dokument die Empfänger-Versandregel für einen
Empfänger nicht erfüllt, wird die gesamte Veröffentlichung nicht an diesen Empfänger gesendet.
• Wenn ein in der Veröffentlichung enthaltenes Dokument die Empfänger-Versandregel für einen
Empfänger nicht erfüllt, werden alle Dokumente mit Ausnahme dieses einen Dokuments in der
Veröffentlichung an diesen Empfänger gesendet.
Versandregeln sind hilfreich, da Veröffentlichungen, die für eine große Anzahl von Empfängern gedacht sind, effizienter verarbeitet und verteilt werden können. Stellen Sie sich eine Situation vor, in der ein
Publisher in einem Versicherungsunternehmen eine Veröffentlichung für seine Kunden erstellt, in der die folgenden Objekte enthalten sind:
• eine Versicherungsrechnung (personalisierter Crystal-Reports-Bericht)
• ein monatlicher Kontoauszug (personalisierter Crystal-Reports-Bericht)
• eine Broschüre mit Zahlungsmethoden (PDF-Datei)
Die Versicherungsrechnung enthält eine Warnmeldung über fällige Beträge für Werte größer als 0. Der
Publisher erstellt eine Versandregel für fällige Beträge für die Versicherungsrechnung, sodass die
Versicherungsrechnung nur veröffentlicht und verteilt wird, wenn der Kunde eine Zahlung schuldet. Der
Publisher gibt auch an, dass die gesamte Veröffentlichung nicht veröffentlicht wird, wenn die
Versicherungsrechnung die Versandregel nicht erfüllt, da Kunden keinen monatlichen Kontoauszug und keine Broschüre erhalten sollen, wenn keine Rechnung zu begleichen ist. Sobald die Veröffentlichung ausgeführt wird, wird sie verarbeitet und nur an Kunden verteilt, die Zahlungen zu leisten haben.
Anmerkung:
Wenn eine Crystal-Reports-Veröffentlichung gedruckt werden soll, sobald die Veröffentlichung ausgeführt wird, wird der Druckauftrag selbst dann ausgeführt, wenn ein Dokument in einer Veröffentlichung eine
Versandregel nicht erfüllt und deshalb nicht an einen Empfänger gesendet wird. Dies liegt daran, dass
Druckaufträge während der Personalisierung verarbeitet und Versandregeln nach der Personalisierung auf Veröffentlichungen angewendet werden.
Verwandte Themen
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So legen Sie eine globale Versandregel für einen Crystal-Reports-Bericht fest
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So legen Sie eine Versandregel für Empfänger für einen Crystal-Reports-Bericht fest
10.3.3 Dynamische Empfänger
“Dynamische Empfänger” sind Empfänger der Veröffentlichung, die sich außerhalb der BI-Plattform befinden. Für dynamische Empfänger liegen bereits Benutzerinformationen in einer externen Datenquelle vor, z.B. in einer Datenbank oder einem LDAP- oder AD-Verzeichnis, sie verfügen jedoch über keine
Benutzerkonten in der BI-Plattform
Um eine Veröffentlichung an dynamische Empfänger zu verteilen, verwenden Sie eine “dynamische
Empfängerquelle”. Dies ist ein Dokument oder ein benutzerdefinierter Datenprovider, der Informationen
159 2012-07-04
Publishing zu den Empfängern der Veröffentlichung außerhalb der BI-Plattform bereitstellt. Über Quellen dynamischer Empfänger können Sie leicht Informationen für dynamische Empfänger verwalten, indem
Sie eine direkte Verknüpfung zur externen Datenquelle herstellen und die aktuellsten Daten abrufen.
Sie senken auch die Verwaltungskosten, da Sie keine BI-Plattform-Benutzerkonten für dynamische
Empfänger erstellen müssen, bevor Sie Veröffentlichungen an sie verteilen.
Stellen Sie sich eine Situation vor, in der eine Abrechnungsfirma Rechnungen an Kunden verteilt, die keine BI-Plattform-Benutzer sind. Die Kundeninformationen sind bereits in einer externen Datenbank vorhanden. Der Publisher erstellt ein Dokument auf der Grundlage der externen Datenbank und verwendet das Dokument als Quelle dynamischer Empfänger für eine Veröffentlichung. Die Kunden erhalten die Veröffentlichung mit Umsatzzahlen, und die Quelle dynamischer Empfänger ermöglicht es dem Publisher und Systemadministrator, aktuelle Kontaktinformationen beizubehalten.
Eine Quelle dynamischer Empfänger bietet Ihnen folgende Möglichkeiten:
• Sie können eine einzelne Veröffentlichung gleichzeitig an dynamische Empfänger und
BI-Plattform-Benutzer verteilen.
Anmerkung:
• Pro Veröffentlichung kann nur eine Quelle dynamischer Empfänger verwendet werden.
• Dynamische Empfänger können eine Veröffentlichung nicht automatisch selbst kündigen.
• Anzeigen einer Vorschau der Liste dynamischer Empfänger beim Erstellen einer Veröffentlichung
• Angeben, ob eine Veröffentlichung an alle dynamischen Empfänger gesendet werden soll, oder ob bestimmte dynamische Empfänger ein- oder ausgeschlossen werden sollen.
• Senden von Veröffentlichungen an externe Ziele wie E-Mail-Posteingänge oder FTP-Server
Anmerkung:
BI-Posteingänge sind ungültige Ziele für dynamische Empfänger, da sie über keine Benutzerkonten in der BI-Plattform verfügen.
Um eine Quelle dynamischer Empfänger zu verwenden, geben Sie eine Spalte für jeden der folgenden
Werte an:
• Empfänger-ID (erforderlich)
• vollständiger Empfängername
• E-Mail-Adresse
Durch die Spalte "Empfänger-ID" wird die Anzahl der dynamischen Empfänger festgelegt, die die
Veröffentlichung empfangen. Es wird empfohlen, die Quelle dynamischer Empfänger entsprechend der Empfänger-ID zu sortieren.
Informationen zum Erstellen von Berichten finden Sie im Benutzerhandbuch für SAP Crystal Reports.
Weitere Informationen zum Erstellen einer individuell codierten Quelle dynamischer Empfänger finden
Sie im Business Intelligence Platform Java SDK Developer Guide.
Verwandte Themen
•
Festlegen dynamischer Empfänger
160 2012-07-04
Publishing
10.3.4 Ziele
Ziele sind Orte, an die Veröffentlichungen gesendet werden. Ein Ziel kann der BI-Plattform-Speicherort für eine Veröffentlichung, ein BI-Posteingang, eine E-Mail-Adresse, ein FTP-Server oder ein Verzeichnis im lokalen Dateisystem sein. Sie können mehrere Ziele für eine Veröffentlichung angeben.
Wenn Sie mehrere Crystal-Reports-Berichte veröffentlichen, können Sie sie pro Ziel in einer PDF zusammenführen.
Wenn Sie eine Veröffentlichung in einer einzigen ZIP-Datei veröffentlichen möchten, können Sie die
Instanzen pro Ziel zippen oder entzippen (zippen Sie die Instanzen beispielsweise für E-Mail-Empfänger, und lassen Sie sie für BI-Posteingänge ungezippt).
Verwandte Themen
•
So betten Sie Inhalte aus einem Quelldokument mit dynamischem Inhalt in eine E-Mail ein
•
Festlegen eines Ziels für die Veröffentlichung
•
10.3.4.1 Mögliche Ziele
161 2012-07-04
Publishing
Ziel
Enterprise-Standardspeicherort
Beschreibung
Auf die Veröffentlichung kann über den Ordner zugegriffen werden, in dem sie erstellt wurde. Für das Standardziel stehen Ihnen folgende Optionen zur
Verfügung:
• Führen Sie alle PDF-Dokumente zusammen (nur Crystal-Reports-Berichte).
• Komprimieren Sie die Veröffentlichung als ZIP-Datei.
Anmerkung:
Wählen Sie bei der Verteilung in einem Standardverzeichnis oder einer Verknüpfung zum BI-Posteingang eines Empfängers einen Ordner, auf den alle
Empfänger Zugriff haben.
BI-Posteingang
Um eine Veröffentlichung an den BI-Posteingang eines Empfängers zu senden, haben Sie folgende Optionen:
• Stellen Sie die Objekte für die einzelnen Benutzer bereit.
• Geben Sie einen Namen ein, verwenden Sie Platzhalter, oder verwenden
Sie den Standardnamen.
• Sie können die Veröffentlichung als Verknüpfung oder als Kopie senden lassen.
• Führen Sie alle PDF-Dokumente zusammen (nur Crystal-Reports-Berichte).
• Komprimieren Sie die Veröffentlichung als ZIP-Datei.
162 2012-07-04
Publishing
Ziel
FTP-Server
Beschreibung
Die Veröffentlichung wird mit einer Nachricht an die Empfänger gesendet.
Überprüfen Sie, ob die E-Mail-Einstellungen richtig auf dem Adaptive Job
Server konfiguriert sind. Die Veröffentlichung wird via E-Mail an Empfänger gesendet. Bei E-Mail-Empfängern wird empfohlen, das Feld "Von" auszufüllen.
Wenn Sie keine Angaben im Feld "Von" machen, verwendet die BI-Plattform die E-Mail-Adresse, die dem Konto des Publishers zugeordnet ist. Falls das
Publisher-Konto keine E-Mail-Adresse aufweist, verwendet die BI-Plattform die Einstellungen des Adaptive Job Servers.
Anmerkung:
Wenn vom Feld "Von", dem Konto des Publishers oder dem Adaptive Job
Server kein Wert für "Von" bereitgestellt wird, schlägt die Veröffentlichung fehl.
Außerdem stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
• Stellen Sie die Objekte für die einzelnen Benutzer bereit.
• Füllen Sie das Feld An aus, oder geben Sie einen Platzhalter für die E-
Mail-Adresse ein.
• Füllen Sie das Feld Cc aus.
• Füllen Sie das Feld Bcc aus.
• Geben Sie einen Betreff ein, oder wählen Sie einen Platzhalter für das Feld
Betreff aus.
• Geben Sie in das Feld Nachricht den mit der Veröffentlichung zu sendenden Text ein. Sie können auch aus einer Liste von Platzhaltern auswählen, die im Feld Nachricht verwendet werden sollen, und das Dokument mit dynamischen Inhalt in den Textkörper der E-Mail einfügen.
• Fügen Sie Quelldokumentinstanzen an die E-Mail an.
• Sie können den Anlagenamen automatisch generieren lassen, einen bestimmten Namen eingeben oder aus einer Liste mit Platzhaltern auswählen.
• Führen Sie alle PDF-Dokumente zusammen (nur Crystal-Reports-Berichte).
• Komprimieren Sie die Veröffentlichung als ZIP-Datei.
Anmerkung:
Stellen Sie vor der Verwendung dieses Ziels sicher, dass die E-Mail-Einstellungen auf dem Adaptive Job Server korrekt konfiguriert sind. Wenn Sie Ver-
öffentlichungen per E-Mail an die Empfänger senden, stellen Sie sicher, dass der Platzhalter %SI_EMAIL_ADDRESS% im Feld "An" angegeben und "Objekte an alle Benutzer senden" aktiviert ist.
163 2012-07-04
Publishing
Ziel Beschreibung
Für FTP-Server füllen Sie das Feld Host aus. Wenn Sie das Feld Host nicht ausfüllen, wird die für den Adaptive Job Server konfigurierte Option verwendet.
Treffen Sie eine Auswahl aus folgenden Optionen:
• Geben Sie eine Portnummer, einen Benutzernamen, ein Kennwort und ein
Konto an.
• Geben Sie einen Verzeichnisnamen ein.
• Sie können den Dateinamen automatisch generieren lassen, einen benutzerdefinierten Namen eingeben oder diesen aus einer Liste mit Platzhaltern auswählen. Bei Auswahl von Bestimmter Name können Sie auch eine
Dateierweiterung hinzufügen.
• Führen Sie alle PDF-Dokumente zusammen (nur Crystal-Reports-Berichte).
• Komprimieren Sie die Veröffentlichung als ZIP-Datei.
Lokaler Datenträger
Wenn Sie den lokalen Datenträger als Ziel auswählen, müssen Sie das Verzeichnis für die Veröffentlichung eingeben. Außerdem stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
• Stellen Sie die Objekte für die einzelnen Benutzer bereit.
• Lassen Sie den Dateinamen automatisch generieren. Sie können auch einen bestimmten Namen für die Datei eingeben, oder einen Namen aus der Liste der Platzhalter auswählen. Bei Auswahl eines bestimmten Namens können Sie auch eine Dateierweiterung hinzufügen.
• Geben Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort für den Zugriff auf den
Dateispeicherort ein.
• Führen Sie alle PDF-Dokumente zusammen (nur Crystal-Reports-Berichte).
• Komprimieren Sie die Veröffentlichung als ZIP-Datei.
Anmerkung:
• Standardmäßig ist Objekte an alle Benutzer senden für alle Ziele ausgewählt. Es gibt jedoch Fälle, in denen die Objekte nicht an jeden Benutzer gesendet werden sollen. Es kann beispielsweise vorkommen, dass drei Empfänger über identische Personalisierungswerte verfügen und damit in ihren Veröffentlichungsinstanzen dieselben Daten erhalten. Wenn Sie Objekte an alle Benutzer
senden deaktivieren, wird eine Veröffentlichungsinstanz generiert und an alle drei Empfänger gesendet. Wenn Sie Objekte an alle Benutzer senden aktivieren, wird dieselbe
Veröffentlichungsinstanz dreimal gesendet (einmal an jeden Empfänger). Wenn Sie darüber hinaus die Veröffentlichung an einen FTP-Server oder an ein lokales Datenträgerziel senden, während einige Empfänger über identische Personalisierungswerte verfügen, können Sie Objekte an alle
Benutzer senden deaktivieren, um die Gesamtverarbeitungszeit zu verringern.
• Wenn Sie Objekte an alle Benutzer senden deaktivieren, enthalten alle Platzhalter, die Sie für die
Konfiguration der Ziele verwenden, die Informationen des Publishers und nicht des Empfängers.
164 2012-07-04
Publishing
10.3.5 Personalisierte Platzhalter für Namen von Veröffentlichungsquelldokumenten
Wenn Sie zum Filtern der Daten in den Quelldokumenten die "Personalisierung" verwendet haben, können Sie die personalisierten Platzhalter zur Benennung von Veröffentlichungsinstanzen verwenden.
Durch Einbetten von personalisierten Platzhaltern in Dateinamen können die Empfänger die gefilterten
Daten leichter identifizieren. Empfänger, die zu mehreren Benutzergruppen mit unterschiedlichen
Personalisierungswerten gehören, können zwischen mehreren Versionen desselben Quelldokuments unterscheiden, ohne seinen Inhalt anzuzeigen.
Nachdem die Personalisierung für eine Veröffentlichung eingerichtet wurde, werden in der Liste
Platzhalter hinzufügen auf der Zielseite personalisierte Platzhalter angezeigt.
Anmerkung:
Falls Ihre Veröffentlichung mehrere Quelldokumente anzeigt, werden in der Liste Platzhalter hinzufügen für Spezifischen Namen verwenden personalisierte Platzhalter nur dann angezeigt, wenn alle
Quelldokumente nach demselben Feld gefiltert wurden.
Für jeden Filter eines Berichts werden folgende personalisierte Platzhalter angezeigt:
• Ein Platzhalter steht für den Feldnamen. Er wird als %<Feldname>-NAME%, dargestellt und zur
Laufzeit durch den Namen des Felds ersetzt. Der Platzhalter wird für alle Empfänger angezeigt.
• Ein Platzhalter steht für den personalisierten Wert des Felds. Er wird als %<Feldname>-VALUE%, dargestellt und durch den Wert des zum Filtern des Berichts verwendeten Felds ersetzt. Dieser
Platzhalter ist spezifisch für jeden Empfänger.
Um personalisierte Platzhalter zu verwenden, treffen Sie folgende Auswahl im Bereich Optionen für
ausgewählte Ziele anzeigen:
1.
Wählen Sie für den Namen der Veröffentlichung die Option Spezifischen Namen verwenden, und wählen Sie den gewünschten Platzhalter in der Liste Platzhalter hinzufügen aus. Wiederholen Sie diesen Schritt, um mehrere Platzhalter hinzuzufügen. Um Text mit einem Platzhalter zu kombinieren, geben Sie zuerst den Text ein und wählen anschließend den Platzhalter.
2.
Wählen Sie für individuelle Dokumente die Option Spezifischer Name pro Dokument. Wählen Sie neben dem Titel jedes Dokuments die gewünschten Platzhalter in der Liste Platzhalter hinzufügen aus. Wiederholen Sie diesen Schritt, um mehrere Platzhalter hinzuzufügen. Um Text mit einem
Platzhalter zu kombinieren, geben Sie zuerst den Text ein und fügen anschließend den Platzhalter hinzu.
3.
Zum Speichern und Beenden wählen Sie Speichern & schließen. Um Ihre Auswahl mit einem anderen Ziel zu speichern oder zusätzliche Optionen auszuwählen, wählen Sie Speichern.
Beispiel:
Angenommen, Sie veröffentlichen einen Quartalsumsatzbericht für zwei Benutzergruppen: Kanadische
Vertriebsleiter und amerikanische Vertriebsleiter. Der Name des Crystal-Reports-Berichts ist
"Quartalsumsatz nach Land". Die Personalisierung ist auf das Feld "Land" angewendet worden; jede
Gruppe erhält Daten für ihr jeweiliges Land. Der Profilwert für das Feld "Land" für die amerikanischen
Vertriebsleiter ist "USA", während er für die kanadischen Vertriebsleiter "Kanada" ist.
165 2012-07-04
Publishing
Diese drei personalisierten Platzhalter werden in der Liste Platzhalter hinzufügen angezeigt:
• Dokumentname. Der Code %SI_DOCUMENT_NAME% wird in das Feld eingefügt.
• %Country - Query 1-NAME. Der Code %SI_field name-NAME% wird in das Feld eingefügt.
• %Country - Query 1-VALUE%. Der Code %SI_field name-VALUE% wird in das Feld eingefügt.
Der an die amerikanischen Vertriebsleiter gesendete Bericht (nach US-Daten gefiltert) trägt den Namen
"Quartalsumsatz nach Land_USA.pdf". Der an die kanadischen Vertriebsleiter gesendete Bericht
(nach kanadischen Daten gefiltert) trägt den Namen "Quartalsumsatz nach Land_Kanada.pdf".
10.3.6 Personalisierte Platzhalter für E-Mail-Felder
Wenn alle Quelldokumente in einer Veröffentlichung anhand desselben Felds personalisiert wurden, können Sie die personalisierten Platzhalter in den Feldern Betreff und Nachricht beim Versenden der
Veröffentlichung per E-Mail verwenden.
Diese beiden Platzhalter werden für jeden für den Bericht während der Personalisierung verwendeten
Filter in der Liste Platzhalter hinzufügen angezeigt:
• %Field - Query 1-VALUE%. Dies ist der personalisierte Wert des Felds. Er wird zur Laufzeit durch den Wert des zum Filtern des Berichts verwendeten Felds ersetzt. Dieser Platzhalter ist spezifisch für jeden Empfänger.
• %Field - Query 1-NAME%. Dies ist der Name des Felds. Er wird zur Laufzeit durch den eigentlichen
Namen des Felds ersetzt. Dieser Platzhalter ist für alle Empfänger identisch.
Anmerkung:
Falls Ihre Veröffentlichung mehrere Quelldokumente enthält, werden in der Liste Platzhalter hinzufügen für Betreff und Nachricht nur dann Personalisierungsparameter angezeigt, wenn alle Quelldokumente anhand derselben Felder gefiltert wurden.
10.3.7 Formate
Durch Formate werden die Dateitypen definiert, in denen die Dokumente einer Veröffentlichung veröffentlicht werden. Ein einzelnes Dokument kann in mehreren Formaten veröffentlicht werden, und diese Instanzen können an mehrere Ziele gesendet werden. Bei Veröffentlichungen mit mehren
Dokumenten können Sie jeweils unterschiedliche Formate angeben. Für Veröffentlichungen, die
Web-Intelligence-Dokumente enthalten, können Sie das gesamte Dokument oder eine
Berichtsregisterkarte innerhalb des Dokuments in verschiedenen Formaten veröffentlichen.
Alle für ein Dokument ausgewählten Formate werden auf alle Empfänger der Veröffentlichung angewendet. Beispielsweise können Sie kein Dokument als Microsoft Excel-Datei für einen Empfänger
166 2012-07-04
Publishing und als PDF für einen anderen Empfänger veröffentlichen. Wenn Empfänger Instanzen in diesen
Formaten empfangen sollen, erhält jeder Empfänger eine Microsoft Excel-Datei und eine PDF.
Verwandte Themen
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Festlegen der Formate für Crystal-Reports-Berichte
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Festlegen von Formaten für ein Web Intelligence-Dokument
10.3.7.1 Mögliche Formate
Dokumenttyp
Alle Dokumenttypen
Format
mHTML
PDF (.pdf)
Microsoft Excel-Datei
(*.xls)
Beschreibung
Durch diese Option wird das Dokument im mHTML-Format veröffentlicht. Sie können den Inhalt eines Dokuments auch als mHTML in eine E-Mail einbetten:
• Bei Crystal-Reports-Berichten können Sie den Inhalt eines Berichts in eine E-Mail einbetten.
• Bei Web-Intelligence-Dokumenten können Sie den Inhalt einer Berichtsregisterkarte in eine E-Mail einbetten.
Bei Auswahl von mHTML wird in der Ausgabe die Reihenfolge wiedergegeben, in der die Quelldokumente auf dem
Dokumentauswahlbildschirm angeordnet sind. Beispielsweise werden die oben auf dem Bildschirm angezeigten
Dokumente oben in der E-Mail angezeigt.
Durch diese Option wird ein Dokument als statische PDF veröffentlicht.
Anmerkung:
Wenn diese Option zusammen mit der PDF-Zusammenführungsoption verwendet wird, wird in der Ausgabe die
Reihenfolge wiedergegeben, in der die Quelldokumente auf dem Dokumentauswahlbildschirm angeordnet sind.
Beispielsweise werden die oben auf dem Bildschirm angezeigten Dokumente oben in der zusammengeführten
PDF angezeigt.
Durch diese Option wird ein Dokument als Microsoft Excel-
Datei veröffentlicht und so viele Merkmale des ursprünglichen Dokumentformats beibehalten wie möglich.
167 2012-07-04
Publishing
Dokumenttyp
Crystal-Reports-Be richte
Web-Intelligence-Do kumente
Format
Nur Daten Microsoft Excel-Datei (.xls)
Beschreibung
Durch diese Option wird ein Crystal-Reports-Bericht als
Microsoft Excel-Datei veröffentlicht, die nur Daten enthält.
XML
Crystal-Reports-Bericht
(.rpt)
Durch diese Option wird ein Crystal-Reports-Bericht im
XML-Format veröffentlicht.
Durch diese Option wird ein Crystal-Reports-Bericht im ursprünglichen Format veröffentlicht.
Crystal Reports (schreibgeschützt) (*.rptr)
Durch diese Option wird ein Crystal-Reports-Bericht im schreibgeschützten Format veröffentlicht.
Microsoft Word-Datei
(.doc)
Durch diese Option wird ein Crystal-Reports-Bericht als
Microsoft Word-Datei veröffentlicht und so viele Formatierungsmerkmale wie möglich beibehalten. Diese Option wird empfohlen, wenn Sie erwarten, dass Empfänger die
Veröffentlichung anzeigen lassen, ohne viele Änderungen vorzunehmen.
Editierbare Microsoft
Word-Datei (.rtf)
Rich Text (.rtf)
Nur Text (.txt)
Text mit Seitenzahlen
(.txt)
Durch diese Option wird ein Crystal-Reports-Bericht als
Microsoft Word-Datei veröffentlicht, die einfacher bearbeitet werden kann. Diese Option wird empfohlen, wenn Sie erwarten, dass Empfänger die Veröffentlichung anzeigen lassen und deren Inhalt bearbeiten.
Durch diese Option wird ein Crystal-Reports-Bericht im
Rich-Text-Format veröffentlicht.
Durch diese Option wird ein Crystal-Reports-Bericht im
Nur-Text-Format veröffentlicht.
Durch diese Option wird ein Crystal-Reports-Bericht im
Nur-Text-Format veröffentlicht und der Inhalt der Veröffentlichung paginiert.
Tabulatorgetrennter Text
(.txt)
Zeichengetrennte Werte
(.csv)
Durch diese Option wird ein Crystal-Reports-Bericht im
Nur-Text-Format veröffentlicht und der Inhalt der einzelnen
Spalten mithilfe von Tabulatoren getrennt.
Durch diese Option wird ein Crystal-Reports-Bericht als
Datei mit zeichengetrennten Werten veröffentlicht.
Web-Intelligence-Dokument (.wid)
Durch diese Option wird ein Web-Intelligence-Dokument in seinem ursprünglichen Format veröffentlicht.
168 2012-07-04
Publishing
10.3.8 Personalisierung
Personalisierung beschreibt die Filterung von Daten in Quelldokumenten, sodass nur relevante Daten für Empfänger der Veröffentlichung angezeigt werden. Bei der Personalisierung ändert sich die Ansicht der Daten, ohne dass die aus der Datenquelle abgefragten Daten geändert oder gesichert werden.
Die folgende Abbildung veranschaulicht die Funktionsweise der Personalisierung. Ein nicht personalisierter Bericht enthält die Datentypen 1, 2 und 3. Wenn die Personalisierung auf den Bericht angewendet wird, erhalten Benutzer nur die für sie relevanten Daten: Benutzer 2 erhält nur Datentyp 2,
Benutzer 1 nur Datentyp 1 und Benutzer 3 nur Datentyp 3.
169
Abbildung 10-3: Personalisierung
Um Quelldokumente für Empfänger zu personalisieren, können Sie wie folgt vorgehen:
• Wenn es sich bei den Empfängern um Enterprise-Empfänger handelt, können Sie beim Entwerfen der Veröffentlichung ein Profil anwenden. Profile für Enterprise-Empfänger müssen in der BI-Plattform konfiguriert werden, bevor Sie eine Veröffentlichung personalisieren können.
• Wenn es sich bei den Empfängern um dynamische Empfänger handelt, können Sie Daten in der
Quelle dynamischer Empfänger ein Datenfeld oder eine Spalte im Quelldokument zuordnen.
Beispielsweise können Sie dem Feld "Empfänger-ID" in der Quelle dynamischer Empfänger ein
Feld "Kunden-ID" in einem Quelldokument zuweisen.
Anmerkung:
Zum Anzeigen einer Liste von Empfängern, die nicht personalisierte Veröffentlichungsinstanzen nach der Veröffentlichung erhalten, klicken Sie in der Navigationsliste auf Erweitert und wählen Benutzer
anzeigen, die die vollständige Veröffentlichung ohne Personalisierung erhalten aus.
Verwandte Themen
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So personalisieren Sie einen Crystal-Reports-Bericht mithilfe von Parameterwerten
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So personalisieren Sie einen Crystal-Reports-Bericht durch das Filtern von Feldern
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Personalisieren eines Web Intelligence-Dokuments mit einem globalen Profilziel
2012-07-04
Publishing
•
Personalisieren von Web-Intelligence-Dokumenten durch Filtern von Feldern
•
Personalisierte Platzhalter für Namen von Veröffentlichungsquelldokumenten
10.3.9 Veröffentlichungserweiterungen
Bei einer Veröffentlichungserweiterung handelt es sich um eine Codebibliothek, die Geschäftslogik auf
Veröffentlichungen anwendet. Verwenden Sie Erweiterungen, wenn die Veröffentlichungen nach der
Verarbeitung oder Lieferung automatisch angepasst werden sollen.
Verwenden Sie Veröffentlichungserweiterungen, um nach der Verarbeitung die folgenden Aufgaben auszuführen:
• Dokumente desselben Typs zusammenführen (z.B. mehrere Excel-Kalkulationstabellen in einer einzigen Excel-Arbeitsmappe)
• Dokumente mit Kennwortschutz versehen oder verschlüsseln
• Dokumente in ein anderes Format konvertieren
• Benutzerdefinierte Protokolldateien für den Veröffentlichungsauftrag erstellen
Anmerkung:
Sie können Veröffentlichungserweiterungen nur in der CMC angeben. Beim Entwurf einer
Veröffentlichung in BI-Launchpad ist dies nicht möglich.
Weitere Informationen zu Veröffentlichungserweiterungen finden Sie im
Business Intelligence Platform
Java SDK Developer Guide .
Verwandte Themen
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Festlegen von Veröffentlichungserweiterungen
10.3.10 Abonnement
Mit einem “Abonnement” können Benutzer, die keine Veröffentlichungsempfänger sind, sich registrieren und die neueste Instanz anzeigen. Die Abonnenten können ihr Abonnement auch jederzeit kündigen.
Wenn Benutzer entsprechende Rechte haben, können Sie ein Abonnement für andere Benutzer einrichten oder deren Abonnement aufheben.
Um eine Veröffentlichung zu abonnieren bzw. das Abonnement aufzuheben, benötigen Sie ein
BI-Plattform-Konto und folgende Rechte:
• Zugriff auf BI-Launchpad oder die CMC.
• Eine Leseberechtigung zum Anzeigen der Veröffentlichung
• Eine Abonnentenberechtigung für das Benutzerkonto (für Enterprise-Empfänger)
170 2012-07-04
Publishing
Anmerkung:
Dynamische Empfänger können Veröffentlichungen nicht automatisch abonnieren bzw. Abonnements aufheben.
Verwandte Themen
•
So abonnieren Sie eine Veröffentlichung bzw. heben ein Abonnement auf
10.3.11 Zusammenführen von PDF-Dateien für Crystal-Reports-Berichte
Zur Vereinfachung können Sie PDF-Instanzen von Crystal-Reports-Berichten und statische
PDF-Dokumente in einer einzigen PDF-Datei zusammenführen. Alle statischen PDF-Quelldokumente werden in die zusammengeführte PDF-Datei eingeschlossen. Statische Quelldokumente, bei denen es sich nicht um PDF-Dateien handelt, werden aus der zusammengeführten PDF-Datei ausgeschlossen.
Mit einer zusammengeführten PDF können Sie Folgendes tun:
• Inhaltsverzeichnis hinzufügen und formatieren
• Fortlaufende Seitenzahlen einfügen
• Kennwörter für Benutzer und Eigentümer zum Anzeigen und Bearbeiten der PDF-Datei hinzufügen.
• Die von PDF-Empfängern ausführbaren Aktionen einschränken
10.4 Zur Veröffentlichung erforderliche Rechte
171 2012-07-04
Publishing
Funktion
Dokumentdesigner
Dokumentdesigner
Dokumentdesigner
Publisher
Aufgabe Erforderliche Rechte
Erstellen des Dokuments, auf dem die Veröffentlichung basiert
Keine
Hinzufügen des Dokuments zur
BI-Plattform
• Ansichts- und Hinzufügerecht für den
Ordner oder die Kategorie, denen das
Dokument hinzugefügt wird
Entwerfen eines Dokuments, das als Quelle dynamischer Empfänger verwendet wird
• Ansichts- und Hinzufügerecht für den
Ordner oder die Kategorie, denen das
Dokument hinzugefügt wird
Erstellen einer Veröffentlichung
• Hinzufügerecht für den Ordner, in dem die Veröffentlichung gespeichert wird
• Ansichtsrecht für als Empfänger vorgesehene Benutzer und Gruppen
• Ansichtsrecht für das zur persönlichen
Anpassung verwendete Profil
• Ansichtsrecht für Dokumente sowie andere für die Veröffentlichung vorgesehene Dokumente
• Zeitsteuerungsrechte für die Dokumente
• Abonnementrecht für die Enterprise-
Empfänger
172 2012-07-04
Publishing
Funktion
Publisher
Publisher
173
Aufgabe Erforderliche Rechte
Zeitgesteuerte Verarbeitung einer
Veröffentlichung
Anmerkung:
Es wird empfohlen, diese Rechte nur dem
Publisher zu gewähren.
• Ansichts-, Zeitsteuerungs-, Hinzufügeund "Sicherheit ändern"-Recht für die
Veröffentlichung
• "Instanz löschen"-Recht für die Veröffentlichung
• Ansichtsrecht für als Empfänger vorgesehene Benutzer und Gruppen
• Ansichtsrecht für das zur persönlichen
Anpassung verwendete Profil
• Ansichts- und Zeitsteuerungsrecht für die Dokumente
• Ansichts- und Regenerierungsrecht für die Quelle dynamischer Empfänger
• Ansichts- und Regenerierungsrecht für das Dokument, für das eine Versandregel festgelegt ist
• Datenzugriffsrecht für beliebige Universen, die von den Objekten der Veröffentlichung verwendet werden
• Datenzugriffsrecht für alle verwendeten
Universumsverbindungen
• Hinzufüge- und Ansichtsrecht für BI-Posteingänge von Empfängern (bei der zeitgesteuerten Verarbeitung in Posteingängen)
• “Benutzerrechte für Objekte” im Ordner, der die Veröffentlichung enthält, ändern
• Abonnementrechte für die Empfänger
• Druck-Recht für Quelldokumente von
Crystal-Reports-Berichten, wenn der
Publisher Veröffentlichungsinstanzen drucken möchte
• Recht “Zeitgesteuerte Verarbeitung im
Namen von anderen Benutzern” für Enterprise-Empfänger (falls Sie Ein Daten-
bankabruf pro Empfänger verwenden)
Wiederholen einer fehlgeschlagenen Veröffentlichungsinstanz
• Dieselben Rechte sind zur zeitgesteuerten Verarbeitung einer Veröffentlichung erforderlich
• Bearbeitungsrecht für die Veröffentlichungsinstanz
2012-07-04
Publishing
Funktion
Publisher
Empfänger
Empfänger
Aufgabe
Neuverteilen einer Veröffentlichungsinstanz
Erforderliche Rechte
• Ansichts-, Zeitsteuerungs-, Hinzufügeund "Sicherheit ändern"-Recht für die
Veröffentlichung
• Hinzufüge- und Ansichtsrecht für den BI-
Launchpad-Posteingang von Empfängern
• "Instanz anzeigen"- und Bearbeitungsrecht für die Veröffentlichungsinstanz
Anzeigen einer Veröffentlichung
• Ansichtsrecht für die Veröffentlichung
• "Instanz anzeigen"-Recht für die Veröffentlichung
Anmerkung:
Sie benötigen diese Rechte, um ein Veröffentlichungsobjekt in der BI-Plattform anzuzeigen. Diese Rechte sind nicht erforderlich, um den an einen BI-Posteingang gesendeten Inhalt anzuzeigen.
Abonnieren von Veröffentlichungen bzw. Kündigen eines Abonnements
• Ansichtsrecht für die Veröffentlichung
• Abonnementrecht für die Enterprise-
Empfänger
10.4.1 Publisher und Empfänger: Wer darf was anzeigen lassen?
Normalerweise kann der Publisher (der im Besitz der Veröffentlichung ist und diese zeitgesteuert verarbeitet) sämtliche Veröffentlichungsinstanzen für alle Empfänger anzeigen lassen; die Empfänger können nur ihre personalisierten Veröffentlichungsinstanzen einsehen. Durch diese Einstellung der
Rechte wird maximale Sicherheit für Veröffentlichungsdaten gewährleistet, da die Rechte zur zeitgesteuerten Verarbeitung von Veröffentlichungen sowie zum Anzeigen sämtlicher
Veröffentlichungsinstanzen dem Publisher vorbehalten sind.
Tipp:
Wenn Sie Publisher sind und sich der Veröffentlichung selbst als Empfänger hinzufügen möchten, verwenden Sie zwei Benutzerkonten für sich selbst: ein Publisher-Konto und ein Empfängerkonto. Das
Publisher-Konto gewährt Ihnen die Rechte, die Sie beim Entwerfen und zeitgesteuerten Verarbeiten von Veröffentlichungen benötigen, während das Empfängerkonto Ihnen die Rechte eines normalen
Empfängers gewährt.
174 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Arbeiten mit Veröffentlichungen
11.1 Veröffentlichungen entwerfen
Zum Entwerfen einer neuen Veröffentlichung rufen Sie die Funktion "Veröffentlichen" in der BI-Plattform auf. In Abhängigkeit von den Rechten, über die Sie verfügen, und vom Zugriff auf die webbasierten
Anwendungen in BI-Launchpad können Sie hierfür die Central Management Console (CMC) oder das
BI-Launchpad verwenden.
Sie können die an der Veröffentlichung vorgenommenen Änderungen zu jedem beliebigen Zeitpunkt während des Entwurfsprozesses speichern, die Veröffentlichung schließen, sie erneut öffnen und weitere Änderungen vornehmen.
11.1.1 Entwerfen von Veröffentlichungen für die Verwendung mit SAP BusinessObjects
Live Office
Berücksichtigen Sie beim Erstellen von Veröffentlichungen zur Verwendung mit SAP BusinessObjects
Live Office folgende Punkte:
• Dokumente mit dynamischem Inhalt dürfen nur aus Crystal-Reports-Berichten oder
Web-Intelligence-Dokumenten im Originalformat bestehen.
• Dynamische Empfänger werden nicht unterstützt.
• Die einzige verwendbare Zieloption ist der Enterprise-Standardspeicherort.
• Wenn Empfänger nach der Personalisierung mehrere Veröffentlichungsinstanzen empfangen, kann
über den Client von SAP BusinessObjects Live Office nur die erste Veröffentlichungsinstanz angezeigt werden. Dieses Problem kann auftreten, wenn für einen Empfänger durch die Gruppenmitgliedschaft mehrere Profilwerte übernommen wurden. Sie können dieses Problem umgehen, indem Sie
Empfängern nur die erforderlichen Profilwerte zuordnen.
Verwandte Themen
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175 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
11.1.2 Erstellen von Veröffentlichungen für SAP-Empfänger
Eine Veröffentlichung für SAP-Empfänger funktioniert genauso, wie eine Veröffentlichung für Enterpriseund dynamische Empfänger, mit Ausnahme von zwei wichtigen Unterschieden im
Veröffentlichungsworkflow:
• Sie verwenden nicht die Einstellungen in der Sektion "Personalisierung", um Quelldokumente für
SAP-Empfänger zu personalisieren. SAP-Empfänger haben bereits Profilwerte, die ihren
Benutzerkonten außerhalb der BI-Plattform zugeordnet sind. Dies dient als integriertes
Personalisierungsverfahren für SAP-Empfänger. Es ist nicht erforderlich, Profile und Profilwerte für
SAP-Empfänger in der BI-Plattform zu erstellen oder Profile Feldern des Quelldokuments zuzuordnen.
• Nur das Berichtsburstingverfahren Ein Datenbankabruf pro Empfänger ist für eine Veröffentlichung geeignet, die für SAP-Empfänger bestimmt ist. Durch dieses Verfahren wird die Sicherheit optimiert und sichergestellt, dass die Datenbankanmeldedaten jedes Veröffentlichungsempfängers einzeln verarbeitet werden.
Weitere Informationen zur Konfiguration der Einzelanmeldung und zur Authentifizierung finden Sie im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
11.1.3 Erstellen von Veröffentlichungen in der CMC
Über diese Aufgabe können Sie auf die Publishing-Funktion in der CMC zugreifen und mit dem Erstellen einer Veröffentlichung beginnen.
1.
Wechseln Sie zum Bereich "Ordner" der CMC.
2.
Suchen Sie in der "Gruppenstruktur" den Ordner, in dem die Veröffentlichung erstellt werden soll.
3.
Wählen Sie den Ordner aus, sodass sein Inhalt im "Detailbereich" angezeigt wird.
4.
Klicken Sie auf Verwalten > Neu > Veröffentlichung.
Die Seite "Neue Veröffentlichung" wird angezeigt.
Auf der Seite "Neue Veröffentlichung" können Sie alle für die Veröffentlichung erforderlichen
Informationen eingeben, einschließlich Quelldokumenten, Empfängern, Bereitstellungsformaten und
Zielen sowie die Art der Dokumentpersonalisierung.
11.1.4 Erstellen von Veröffentlichungen in BI-Launchpad
Über diese Aufgabe können Sie auf die Publishing-Funktion in BI-Launchpad zugreifen und mit dem
Erstellen einer Veröffentlichung beginnen.
176 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
1.
Wechseln Sie zur Registerkarte Dokumente.
2.
Öffnen Sie das Fach Ordner, und navigieren Sie zu dem Ordner, in dem die Veröffentlichung erstellt werden soll.
3.
Wählen Sie den Ordner aus, sodass sein Inhalt im Bereich Liste angezeigt wird.
4.
Klicken Sie auf Neu > Veröffentlichung.
Die Seite "Neue Veröffentlichung" wird angezeigt.
Auf der Seite "Neue Veröffentlichung" können Sie alle für die Veröffentlichung erforderlichen
Informationen eingeben, einschließlich Quelldokumenten, Empfängern, Bereitstellungsformaten und
Zielen sowie die Art der Dokumentpersonalisierung.
11.1.5 So öffnen Sie eine vorhandene Veröffentlichung
Verwenden Sie dieses Verfahren, um eine vorhandene Veröffentlichung zu öffnen und die zugehörigen
Metadaten zu bearbeiten.
1.
Wählen Sie die Veröffentlichung aus.
• Wenn Sie sich in BI-Launchpad befinden, öffnen Sie auf der Registerkarte Dokumente das Fach
Ordner und suchen nach der Veröffentlichung.
• Wenn Sie sich in der CMC befinden, wechseln Sie in den Abschnitt "Ordner" und suchen nach der Veröffentlichung.
2.
Öffnen Sie die Eigenschaften der Veröffentlichung.
• Wenn Sie sich in BI-Launchpad befinden, wählen Sie die Veröffentlichung aus und klicken auf
Anzeigen > Eigenschaften.
• Wenn Sie sich in der CMC befinden, wählen Sie die Publikation aus und klicken auf Verwalten
> Eigenschaften.
Sie können jetzt die Metadaten der Veröffentlichung bearbeiten.
11.1.6 So geben Sie allgemeine Eigenschaften für eine neue Veröffentlichung ein
1.
Klicken Sie auf Allgemeine Eigenschaften.
2.
Geben Sie im Feld Titel einen Titel für die Veröffentlichung ein.
Anmerkung:
Ein Titel ist obligatorisch bei der Erstellung einer Veröffentlichung
3.
Geben Sie im Feld Beschreibung eine Beschreibung für die Veröffentlichung ein.
4.
Geben Sie im Feld Schlüsselwörter die Schlüsselwörter ein, die mit dem Inhalt der Veröffentlichung verbunden sind.
177 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
11.1.7 Auswählen von Quelldokumenten
Nachdem Sie allgemeine Eigenschaften für die Veröffentlichung eingegeben haben, wählen Sie die einzuschließenden Quelldokumente aus. Weitere verfügbare Optionen können je nach Typ des
Dokuments mit dynamischem Inhalt variieren.
1.
Klicken Sie auf Quelldokumente.
2.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Das Dialogfeld "Quelldokumente auswählen" wird angezeigt.
3.
Wählen Sie die Quelldokumente aus, die Sie einschließen möchten.
Anmerkung:
Dokumente mit dynamischem Inhalt müssen denselben Dokumenttyp aufweisen.
Tipp:
Verwenden Sie STRG + Klicken oder UMSCHALT + Klicken, um mehrere Quelldokumente auszuwählen, oder doppelklicken Sie auf ein einzelnes Quelldokument, um es auszuwählen.
4.
Klicken Sie auf OK.
Das Dialogfeld "Quelldokumente auswählen" wird geschlossen. Die Quelldokumente, die Sie ausgewählt haben, werden in der Liste Ausgewählt angezeigt.
5.
Aktivieren oder deaktivieren Sie die Kontrollkästchen Zur Laufzeit regenerieren neben den
Quelldokumenten.
Durch die Auswahl legen Sie fest, ob ein bestimmtes Quelldokument bei der Veröffentlichung mit der Datenquelle regeneriert wird. Wenn ein Quelldokument nicht regeneriert werden muss, wird zur
Verbesserung der Laufzeit empfohlen, das Kontrollkästchen Zur Laufzeit regenerieren für das
Dokument zu deaktivieren.
Wenn Sie planen, die Quelldokumente als Anhänge oder als zusammengeführte PDF-Datei zu senden, können Sie die Reihenfolge ändern, in der die Dokumente angezeigt werden. Wählen Sie hierfür ein
Dokument in der Liste Ausgewählt aus, und klicken Sie auf Nach oben oder Nach unten.
11.1.7.1 Ersetzen statischer Quelldokumente
Damit Sie ein statisches Quelldokument ersetzen können, müssen Sie über das Zugriffsrecht "Bearbeiten" für das Dokument verfügen.
Bei einem statischen (agnostischen) Quelldokument handelt es sich um ein Drittherstellerdokument, das ursprünglich nicht aus BI-Launchpad stammt, beispielsweise eine Microsoft-Word-, Adobe-PDFoder Microsoft-Excel-Datei.
178 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Obwohl Sie den Inhalt von statischen Dokumenten nicht aktualisieren können, lassen sich statische
Quelldokumente durch neuere Dokumentversionen ersetzen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, die letzten Quellinformationen in Dokumenten anzuzeigen, die ursprünglich nicht aus BI-Launchpad stammen.
Anmerkung:
Die Menüoption Datei ersetzen steht für ein statisches Quelldokument nicht zur Verfügung, wenn Sie nicht über das Recht "Bearbeiten" für das Dokument verfügen.
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein statisches Quelldokument, und wählen Sie
Organisieren > Datei ersetzen aus.
2.
Klicken Sie im Dialogfeld "Datei ersetzen" auf Durchsuchen, und wählen Sie eine neuere Version der Quelldokumentdatei auf dem Computer aus.
Anmerkung:
Wenn eine Meldung mit der Information angezeigt wird, dass die Datei dem Dateiformat des
Quelldokuments nicht entspricht, haben Sie eine Datei mit einem anderen Format als das ursprüngliche Quelldokument ausgewählt. Klicken Sie auf OK, um die Meldung zu schließen, und klicken Sie dann auf Durchsuchen, um das korrekte Quelldokument auszuwählen.
3.
Klicken Sie auf Ersetzen.
4.
Klicken Sie in der Bestätigungsmeldung auf OK, um das Quelldokument zu aktualisieren.
11.1.8 Auswählen von Enterprise-Empfängern
Führen Sie diese Aufgabe aus, wenn Enterprise-Empfänger diese Veröffentlichung erhalten sollen.
1.
Klicken Sie auf Enterprise-Empfänger.
2.
Suchen Sie im Bereich "Verfügbar" nach den Benutzern oder Gruppen, die Sie als Empfänger einbzw. ausschließen möchten.
a.
Klicken Sie auf Benutzerliste, um eine Liste mit allen Benutzern in BI-Plattform anzuzeigen, oder klicken Sie auf Gruppenliste, um eine Liste mit allen Gruppen anzuzeigen.
b.
Wählen Sie die Benutzer und Gruppen aus.
Tipp:
Verwenden Sie UMSCHALTTASTE + Klicken oder STRG + Klicken, um mehrere Benutzer oder Gruppen auszuwählen.
3.
Wenn Sie die ausgewählten Empfänger einschließen möchten, verschieben Sie sie in die Liste
Ausgewählt.
4.
Wenn Sie demgegenüber die ausgewählten Empfänger ausschließen möchten, verschieben Sie sie in die Liste Ausgeschlossen.
179 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
11.1.9 Festlegen dynamischer Empfänger
Zum Festlegen von dynamischen Empfängern müssen Sie über eine Quelle dynamischer Empfänger verfügen, die bereits gestaltet ist und verwendet werden kann. Die Quelle dynamischer Empfänger enthält Empfängerdaten und kann ein Crystal-Reports-Bericht, ein Web-Intelligence-Dokument oder ein individuell codierter Datenprovider sein.
Informationen zum Erstellen einer individuell codierten Quelle dynamischer Empfänger finden Sie im
Business Intelligence Platform Java SDK Developer Guide.
Tipp:
Es wird empfohlen, die Empfängerdaten entsprechend dem Feld für die Empfänger-ID zu sortieren, um eine effizientere Verarbeitung der Veröffentlichung zu ermöglichen.
Führen Sie diese Aufgabe aus, wenn Empfänger, die keine BI-Plattform-Benutzer sind, die
Veröffentlichung erhalten sollen.
1.
Klicken Sie auf Dynamische Empfänger.
2.
Wählen Sie in der Liste Quelle für die dynamischen Empfänger auswählen das Format für die
Quelle dynamischer Empfänger aus.
Anmerkung:
Quellen für dynamische Empfänger von Crystal-Reports-Berichten können nicht im RPTR-Format vorliegen.
3.
Wählen Sie im rechten Fenster das Objekt aus, das Sie als Quelle dynamischer Empfänger verwenden möchten, und klicken Sie auf OK.
4.
Wenn Sie ein Web-Intelligence-Dokument als Quelle dynamischer Empfänger verwenden, wählen
Sie aus der Liste Wählen Sie den Datenquellennamen für das Dokument aus eine Abfrage aus, die in dem Dokument angezeigt wird.
Anmerkung:
Daten für dynamische Empfänger werden über die Abfrage abgerufen und stimmen u.U. nicht mit den Daten überein, die angezeigt werden, wenn Sie das Dokument einsehen. Abhängig davon, wie die Abfrage aufgebaut ist, können die in der Web-Intelligence-Komponente erstellten Quellen dynamischer Empfänger Werte enthalten, die den Daten in den Quelldokumenten der Veröffentlichung nicht entsprechen. Beispielsweise können wichtige Werte durch einen Filter im Bericht ausgeschlossen werden, oder es sind doppelte Datensätze vorhanden, da die Abfrage für den Abruf von Duplikaten konstruiert wurde. Es wird empfohlen, beim Entwerfen von Veröffentlichungen die vollständige Liste dynamischer Empfänger zu überprüfen.
5.
Wählen Sie in der Liste Empfänger-ID das Feld aus, das die ID-Werte des Empfängers enthält.
6.
Wählen Sie bei Bedarf in der Liste Vollständiger Name das Feld aus, das die vollständigen Namen der Empfänger enthält.
7.
Wenn Sie die Veröffentlichung an E-Mail-Adressen senden möchten, wählen Sie in der Liste E-Mail das Feld mit den E-Mail-Adressen der Empfänger aus.
180 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
8.
Entscheiden Sie, ob Sie die Veröffentlichung an alle dynamischen Empfänger senden möchten, die von der Quelle dynamischer Empfänger aufgeführt sind.
• Wenn Sie die Veröffentlichung an alle dynamischen Empfänger senden möchten, stellen Sie sicher, dass Gesamte Liste verwenden ausgewählt ist.
• Wenn Sie einige dynamische Empfänger ein- bzw. ausschließen möchten:
a.
Deaktivieren Sie Gesamte Liste verwenden.
b.
Aktivieren Sie in der Liste Verfügbar das Kontrollkästchen neben den Empfängern, die Sie ein- bzw. ausschließen möchten.
c.
Wenn Sie die ausgewählten Empfänger einschließen möchten, verschieben Sie sie in die
Liste Ausgewählt.
d.
Wenn Sie demgegenüber die ausgewählten Empfänger ausschließen möchten, verschieben
Sie sie in die Liste Ausgeschlossen.
Nachdem Sie die dynamischen Empfänger für eine Veröffentlichung ausgewählt haben, können Sie die Veröffentlichung für die dynamischen Empfänger personalisieren, indem Sie ein Feld im
Quelldokument einer Spalte in der Quelle dynamischer Empfänger zuordnen.
Verwandte Themen
•
Festlegen dynamischer Empfänger
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So personalisieren Sie einen Crystal-Reports-Bericht durch das Filtern von Feldern
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Personalisieren von Web-Intelligence-Dokumenten durch Filtern von Feldern
11.1.10 Festlegen eines Ziels für die Veröffentlichung
1.
Klicken Sie auf Ziele.
2.
Wählen Sie unter Ziele auswählen ein Kontrollkästchen für das Ziel aus.
Anmerkung:
Jedes Ziel enthält eine Reihe von Optionen für die Art der Bereitstellung der Veröffentlichung
3.
Um die Speicherung von Veröffentlichungsinstanzen auf Ihrem System zu vermeiden, deaktivieren
Sie die Option Enterprise-Standardspeicherort.
Tipp:
Legen Sie einen niedrigen Wert für die Anzahl der Instanzen für das Veröffentlichungsobjekt fest.
Detaillierte Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch für SAP BusinessObjects Business
Intelligence.
4.
Wählen Sie ein Ziel in der Liste Optionen für ausgewählte Ziele anzeigen.
Daraufhin werden zusätzliche Konfigurationsoptionen für das Ziel angezeigt.
5.
Geben Sie als Option den Namen Ihrer Veröffentlichung an, indem Sie Spezifischen Namen
verwenden auswählen. (Wenn Sie diese Option nicht auswählen, wird der Veröffentlichung
181 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen standardmäßig ein vom System generierter Name zugewiesen.) Geben Sie einen Namen ein, oder wählen Sie in der Liste der Platzhalter einen Namen in der Liste Platzhalter hinzufügen aus.
Ein Platzhalter ist ein Container für variable Daten. Der Wert wird zur Laufzeit in den Platzhalter eingefügt.
6.
Falls Ihre Veröffentlichung mehrere Dokumente enthält, können Sie den Namen für jedes Dokument angeben, indem Sie Spezifischer Name pro Dokument auswählen.
Wenn Sie diese Option nicht auswählen, wird jedem Dokument standardmäßig derselbe vom System generierte Name zugewiesen. Geben Sie einen Namen ein, oder wählen Sie in der Liste der
Platzhalter einen Namen in der Liste Platzhalter hinzufügen aus.
7.
Wenn Sie eine Veröffentlichung an den standardmäßigen Enterprise-Speicherort und an die
E-Mail-Adressen des Empfängers senden, können Sie eine Verknüpfung zum Enterprise-Speicherort in den E-Mail-Text einbetten.
Enterprise-Empfänger müssen über Rechte für die Ansicht der Veröffentlichung verfügen, um
Veröffentlichungsinstanzen anzeigen zu können. Platzieren Sie hierfür den Cursor im Feld Nachricht, und klicken Sie in der Liste Platzhalter hinzufügen auf Viewer-Hyperlink. Diese Liste befindet sich unter dem Feld Nachricht. Der Platzhalter %SI_VIEWER_URL% wird in die E-Mail eingefügt.
Dieser Platzhalter wird während der Ausführung der Veröffentlichung durch einen Hyperlink ersetzt.
Dynamische Empfänger sind nicht in der Lage, auf die Veröffentlichungsinstanz zuzugreifen, da sie nicht über BI-Konten verfügen.
Verwandte Themen
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Personalisierte Platzhalter für Namen von Veröffentlichungsquelldokumenten
11.1.11 Personalisierte Platzhalter für Namen von Veröffentlichungsquelldokumenten
Wenn Sie zum Filtern der Daten in den Quelldokumenten die "Personalisierung" verwendet haben, können Sie die personalisierten Platzhalter zur Benennung von Veröffentlichungsinstanzen verwenden.
Durch Einbetten von personalisierten Platzhaltern in Dateinamen können die Empfänger die gefilterten
Daten leichter identifizieren. Empfänger, die zu mehreren Benutzergruppen mit unterschiedlichen
Personalisierungswerten gehören, können zwischen mehreren Versionen desselben Quelldokuments unterscheiden, ohne seinen Inhalt anzuzeigen.
Nachdem die Personalisierung für eine Veröffentlichung eingerichtet wurde, werden in der Liste
Platzhalter hinzufügen auf der Zielseite personalisierte Platzhalter angezeigt.
Anmerkung:
Falls Ihre Veröffentlichung mehrere Quelldokumente anzeigt, werden in der Liste Platzhalter hinzufügen für Spezifischen Namen verwenden personalisierte Platzhalter nur dann angezeigt, wenn alle
Quelldokumente nach demselben Feld gefiltert wurden.
Für jeden Filter eines Berichts werden folgende personalisierte Platzhalter angezeigt:
182 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
• Ein Platzhalter steht für den Feldnamen. Er wird als %<Feldname>-NAME%, dargestellt und zur
Laufzeit durch den Namen des Felds ersetzt. Der Platzhalter wird für alle Empfänger angezeigt.
• Ein Platzhalter steht für den personalisierten Wert des Felds. Er wird als %<Feldname>-VALUE%, dargestellt und durch den Wert des zum Filtern des Berichts verwendeten Felds ersetzt. Dieser
Platzhalter ist spezifisch für jeden Empfänger.
Um personalisierte Platzhalter zu verwenden, treffen Sie folgende Auswahl im Bereich Optionen für
ausgewählte Ziele anzeigen:
1.
Wählen Sie für den Namen der Veröffentlichung die Option Spezifischen Namen verwenden, und wählen Sie den gewünschten Platzhalter in der Liste Platzhalter hinzufügen aus. Wiederholen Sie diesen Schritt, um mehrere Platzhalter hinzuzufügen. Um Text mit einem Platzhalter zu kombinieren, geben Sie zuerst den Text ein und wählen anschließend den Platzhalter.
2.
Wählen Sie für individuelle Dokumente die Option Spezifischer Name pro Dokument. Wählen Sie neben dem Titel jedes Dokuments die gewünschten Platzhalter in der Liste Platzhalter hinzufügen aus. Wiederholen Sie diesen Schritt, um mehrere Platzhalter hinzuzufügen. Um Text mit einem
Platzhalter zu kombinieren, geben Sie zuerst den Text ein und fügen anschließend den Platzhalter hinzu.
3.
Zum Speichern und Beenden wählen Sie Speichern & schließen. Um Ihre Auswahl mit einem anderen Ziel zu speichern oder zusätzliche Optionen auszuwählen, wählen Sie Speichern.
Beispiel:
Angenommen, Sie veröffentlichen einen Quartalsumsatzbericht für zwei Benutzergruppen: Kanadische
Vertriebsleiter und amerikanische Vertriebsleiter. Der Name des Crystal-Reports-Berichts ist
"Quartalsumsatz nach Land". Die Personalisierung ist auf das Feld "Land" angewendet worden; jede
Gruppe erhält Daten für ihr jeweiliges Land. Der Profilwert für das Feld "Land" für die amerikanischen
Vertriebsleiter ist "USA", während er für die kanadischen Vertriebsleiter "Kanada" ist.
Diese drei personalisierten Platzhalter werden in der Liste Platzhalter hinzufügen angezeigt:
• Dokumentname. Der Code %SI_DOCUMENT_NAME% wird in das Feld eingefügt.
• %Country - Query 1-NAME. Der Code %SI_field name-NAME% wird in das Feld eingefügt.
• %Country - Query 1-VALUE%. Der Code %SI_field name-VALUE% wird in das Feld eingefügt.
Der an die amerikanischen Vertriebsleiter gesendete Bericht (nach US-Daten gefiltert) trägt den Namen
"Quartalsumsatz nach Land_USA.pdf". Der an die kanadischen Vertriebsleiter gesendete Bericht
(nach kanadischen Daten gefiltert) trägt den Namen "Quartalsumsatz nach Land_Kanada.pdf".
11.1.12 Personalisierte Platzhalter für E-Mail-Felder
Wenn alle Quelldokumente in einer Veröffentlichung anhand desselben Felds personalisiert wurden, können Sie die personalisierten Platzhalter in den Feldern Betreff und Nachricht beim Versenden der
Veröffentlichung per E-Mail verwenden.
Diese beiden Platzhalter werden für jeden für den Bericht während der Personalisierung verwendeten
Filter in der Liste Platzhalter hinzufügen angezeigt:
183 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
• %Field - Query 1-VALUE%. Dies ist der personalisierte Wert des Felds. Er wird zur Laufzeit durch den Wert des zum Filtern des Berichts verwendeten Felds ersetzt. Dieser Platzhalter ist spezifisch für jeden Empfänger.
• %Field - Query 1-NAME%. Dies ist der Name des Felds. Er wird zur Laufzeit durch den eigentlichen
Namen des Felds ersetzt. Dieser Platzhalter ist für alle Empfänger identisch.
Anmerkung:
Falls Ihre Veröffentlichung mehrere Quelldokumente enthält, werden in der Liste Platzhalter hinzufügen für Betreff und Nachricht nur dann Personalisierungsparameter angezeigt, wenn alle Quelldokumente anhand derselben Felder gefiltert wurden.
11.1.13 So betten Sie Inhalte aus einem Quelldokument mit dynamischem Inhalt in eine E-Mail ein
Sie können Inhalt aus Dokumenten mit dynamischen Inhalten in den Textkörper einer E-Mail einfügen.
In Crystal-Reports-Berichte können Sie Inhalt aus einem Bericht einbetten. Für
Web-Intelligence-Dokumente lassen sich vollständige Dokumente oder einzelne Berichtsregisterkarten einbetten.
1.
Klicken Sie auf Formate
Der Bereich "Formate" wird angezeigt.
2.
Wählen Sie das Dokument mit dynamischem Inhalt aus, das Sie in die E-Mail einbetten möchten.
Dokumenttyp
Crystal-Reports-Bericht
Web-Intelligence-Dokument
Auswahlmethode
Wählen Sie in der Liste Titel den Bericht aus.
Wählen Sie in der Liste Dokument das Dokument aus.
3.
Wählen Sie mHTML als Veröffentlichungsformat für das Dokument mit dynamischem Inhalt aus, das Sie ausgewählt haben.
Dokumenttyp
Crystal-Reports-Bericht
Web-Intelligence-Dokument
Auswahlmethode
Aktivieren Sie in der Liste Formatoptionen das Kontrollkästchen
mHTML.
Aktivieren Sie in der Liste Ausgabeformat das Kontrollkästchen
mHTML.
4.
Wählen Sie für Web-Intelligence-Dokumente aus, ob das gesamte Dokument oder eine
Berichtsregisterkarte im Dokument veröffentlicht werden sollen.
a.
Stellen Sie sicher, dass mHTML in der Liste Ausgabeformat ausgewählt ist.
184 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen b.
Wenn Sie das gesamte Dokument veröffentlichen möchten, lassen Sie Alle Berichte aktiviert.
Falls Sie jedoch nur eine einzelne Berichtregisterkarte veröffentlichen möchten, klicken Sie auf
Einen Bericht auswählen und wählen in der Liste eine Berichtregisterkarte aus.
5.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Ziele.
Der Bereich "Ziele" wird angezeigt.
6.
Wählen Sie im Bereich "Ziele auswählen" die Option E-Mail aus.
7.
Klicken Sie in der Liste Optionen anzeigen für auf E-Mail.
Daraufhin werden weitere Konfigurationsoptionen für das E-Mail-Ziel angezeigt.
8.
Geben Sie in das Feld Von einen Namen oder eine E-Mail-Adresse ein, oder wählen Sie "E-Mail" in der Liste Platzhalter hinzufügen aus.
Sie können beispielsweise Robert, Publisher oder [email protected] eingeben. Wenn Sie einen
Namen eingeben, wird dieser an Ihren E-Mail-Server (z.B. Publisher@E-Mail-Server) angehängt.
9.
Geben Sie in das Feld Betreff einen Betreff ein. Um einen Platzhalter einzugeben, wählen Sie eine
Option, wie z.B. "Titel" in der Liste Platzhalter hinzufügen aus. Falls Sie den Bericht personalisiert haben, stehen personalisierte Platzhalter in der Liste Platzhalter hinzufügen zur Verfügung.
10.
Geben Sie in das Feld Nachricht den gewünschten Nachrichtentext für die E-Mail ein.
11.
Um dynamischen Inhalt in das Feld Nachricht einzubetten, positionieren Sie den Cursor im Feld
Nachricht an der Stelle, an der Sie den Dokumentinhalt einbetten möchten, gehen zur Liste
Platzhalter hinzufügen unter dem Feld Nachricht und wählen HTML-Berichtsinhalt aus.
%SI_DOCUMENT_HTML_CONTENT%
wird im Feld Nachricht angezeigt. Bei Ausführung der
Veröffentlichung wird dieser Platzhalter durch den personalisierten Inhalt des Dokuments mit dynamischem Inhalt ersetzt, das Sie angegeben haben.
12.
Wenn die Veröffentlichung andere Quelldokumente enthält, stellen Sie sicher, dass Anlage
hinzufügen ausgewählt ist und die Anlageoptionen darunter richtig konfiguriert sind.
Die anderen Quelldokumente in der Veröffentlichung werden während der Veröffentlichung als
Anlage zur E-Mail hinzugefügt.
11.1.14 Festlegen von Informationen für die zeitgesteuerte Verarbeitung
Führen Sie diese Aufgabe aus, um Informationen zur zeitgesteuerten Verarbeitung für die
Veröffentlichung anzugeben.
1.
Erweitern Sie Zusätzliche Optionen, und klicken Sie auf Wiederholung.
2.
Wählen Sie in der Liste Objekt ausführen ein Wiederholungsmuster dafür aus, wie oft Sie die
Veröffentlichung ausführen möchten.
3.
Geben Sie die Ausführungsoptionen und Parameter für das Wiederholungsmuster nach Bedarf ein.
185 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
11.1.15 Entwurfsaufträge für Crystal-Reports-Veröffentlichungen
186
11.1.15.1 So personalisieren Sie einen Crystal-Reports-Bericht mithilfe von
Parameterwerten
Anmerkung:
Zum Ausführen dieser Aufgabe muss der Crystal-Reports-Bericht Parameter enthalten. Bevor Sie
Profile für die Personalisierung von Daten für Enterprise-Empfänger verwenden können, müssen diese in der BI-Plattform konfiguriert werden.
Im Abschnitt "Personalisierung" können Sie einen Crystal-Reports-Bericht für Empfänger anhand der für jeden Empfänger vordefinierten Parameterwerte personalisieren.
Personalisierungen, die auf Parameterwerten basieren, können durch andere Personalisierungsmethoden
überschrieben werden. Beispiel: Wenn ein Profil einem Parameter zugeordnet ist und der Profilwert für einen Enterprise-Empfänger einen Konflikt mit dem Parameterwert verursacht, überschreibt der Profilwert den Parameterwert bei der Veröffentlichung. Wenn analog dazu ein Personalisierungswert in der Quelle dynamischer Empfänger einen Konflikt mit einem Parameterwert für einen dynamischen Empfänger verursacht, wird der Parameterwert bei der Veröffentlichung überschrieben.
Anmerkung:
Es wird empfohlen, Crystal-Reports-Berichte nach Möglichkeit mit lokalen Profilzielen zu personalisieren.
Für die parameterbasierte Personalisierung ist pro Empfänger ein Datenbankabruf erforderlich, wenn der Parameter in einer Datensatzauswahlformel, einem Befehl, einer Tabelle oder einer gespeicherten
Prozedur verwendet wird. Dies kann die Verarbeitungszeit für Veröffentlichungen erhöhen.
1.
Klicken Sie auf Personalisierung.
2.
Stellen Sie im Bereich "Parameter" sicher, dass die Standardwerte für die aufgelisteten Parameter richtig sind.
Um einen Standardwert zu ändern, klicken Sie neben dem Parameterwert auf die Schaltfläche Werte
bearbeiten. Wählen Sie den Parameterwert aus, oder geben Sie ihn ein, und klicken Sie auf OK.
3.
Wenn Sie die Standardparameter-Personalisierung durch Profilwerte von Enterprise-Empfängern
überschreiben möchten, wählen Sie aus der Liste in der Spalte Zuordnung von
Enterprise-Empfängern ein Profil aus.
Anmerkung:
Diese Option wird nur angezeigt, wenn die Veröffentlichung für Enterprise-Empfänger konzipiert wurde.
Wenn dieses Profil in der BI-Plattform nicht konfiguriert ist, schlägt die Personalisierung fehl. Wenden
Sie sich an die Systemverwaltung, wenn der BI-Plattform Profile hinzugefügt werden müssen.
2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
187
Anmerkung:
Wenn Sie einen Bericht ausschließlich mithilfe von Standardparameterwerten personalisieren, wird empfohlen, Zuordnung von Enterprise-Empfängern auf Standardwert für alle Empfänger festzulegen.
4.
Wenn Sie die Standardparameter-Personalisierung durch Personalisierungswerte von dynamischen
Empfängern überschreiben möchten, wählen Sie aus der Liste in der Spalte Zuordnung dynamischer
Empfänger eine Quelle dynamischer Empfänger aus.
Anmerkung:
• Diese Option wird nur angezeigt, wenn die Veröffentlichung für dynamische Empfänger konzipiert wurde.
• Wenn Sie einen Bericht ausschließlich mithilfe von Standardparameterwerten personalisieren, wird empfohlen, Zuordnung dynamischer Empfänger auf Nicht angegeben festzulegen.
11.1.15.2 So personalisieren Sie einen Crystal-Reports-Bericht durch das Filtern von Feldern
Bevor Sie Profile für die Personalisierung von Daten für Enterprise-Empfänger verwenden können, müssen diese in der BI-Plattform konfiguriert werden.
Führen Sie die folgende Aufgabe aus, wenn Sie einen Crystal-Reports-Bericht durch das Filtern eines
Felds im Crystal-Reports-Bericht personalisieren möchten. Wenn Sie Filter verwenden, wird eine
ViewTime-Auswahlformel zum Bericht hinzugefügt, um Daten zu filtern. Diese Formel wird bei der
Ausführung der Veröffentlichung angewendet und nicht im Bericht gespeichert. Sie können in einem
Crystal-Reports-Bericht mehrere Felder filtern.
Anmerkung:
• Profilwerte mit statischen Werten können nur Zeichenfolgen-Felder in Crystal-Reports-Berichten filtern. Zum Filtern anderer Feldtypen verwenden Sie Ausdrucksprofilwerte. Wenn Sie einem Profil den falschen Feldtyp zuordnen, ist keine Personalisierung möglich.
• Diese Funktion ist für Crystal-Reports-Berichte im RPTR-Format nicht verfügbar.
1.
Klicken Sie auf Personalisierung.
2.
Wählen Sie im Abschnitt "Filter" in der Spalte Berichtfeld ein Crystal-Reports-Berichtfeld aus.
Die Liste der verfügbaren Felder schließt alle Datenbankfelder und wiederkehrenden Formeln im
Hauptbericht oder in nicht angeforderten Unterberichten ein.
3.
Wählen Sie ein Profil in der Liste in der Spalte Zuordnung von Enterprise-Empfängern aus.
Durch diese Einstellung wird das Berichtfeld den für Enterprise-Empfänger definierten Profilwerten zugeordnet.
Anmerkung:
Diese Option wird nur angezeigt, wenn die Veröffentlichung für Enterprise-Empfänger konzipiert wurde.
2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Wenn dieses Profil in der BI-Plattform nicht konfiguriert ist, schlägt die Personalisierung fehl. Wenden
Sie sich an die Systemverwaltung, wenn der BI-Plattform Profile hinzugefügt werden müssen.
4.
Wählen Sie eine Quelle für einen dynamischen Empfänger aus der Liste in der Spalte Zuordnung
dynamischer Empfänger aus.
Durch diese Einstellung wird das Berichtfeld einer Spalte in der Quelle für dynamische Empfänger zugeordnet, die entsprechende Werte enthält.
Anmerkung:
Diese Option wird nur angezeigt, wenn die Veröffentlichung für dynamische Empfänger konzipiert wurde.
5.
Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4 für jedes zu filternde Berichtfeld.
Verwandte Themen
•
188
11.1.15.3 Festlegen der Formate für Crystal-Reports-Berichte
1.
Klicken Sie auf Formate
2.
Wählen Sie in der Liste Dokumente einen Crystal-Reports-Bericht aus.
In dem daraufhin angezeigten Bereich "Formatoptionen" können Sie die Veröffentlichungsformate für den ausgewählten Crystal-Reports-Bericht auswählen.
3.
Aktivieren Sie in der Liste Formatoptionen die Kontrollkästchen der gewünschten Formate.
Die Formate werden ausgewählt.
4.
Klicken Sie in der Liste Formatoptionen auf den Namen eines ausgewählten Formats.
Anmerkung:
In Abhängigkeit von der Formatoption gelten die nachfolgenden Schritte möglicherweise nicht.
Es werden zusätzliche Optionen angezeigt, mit denen Sie das Format anpassen können.
5.
Wenn Sie die standardmäßigen Exportoptionen verwenden möchten, die im Quelldokument definiert sind, lassen Sie Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden aktiviert. Andernfalls deaktivieren
Sie Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden.
6.
Geben Sie zusätzliche Informationen ein, um die Darstellung des ausgewählten Formats anzupassen.
7.
Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 6 für jedes Format, in dem Sie den Crystal-Reports-Bericht veröffentlichen möchten.
Abschließend müssen Sie die Schritte 2 bis 7 für jeden Crystal-Reports-Bericht in der Veröffentlichung wiederholen.
Verwandte Themen
•
2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
189
•
•
Zusätzliche Anpassungsoptionen für Crystal-Reports-Formate
11.1.15.3.1 Zusätzliche Anpassungsoptionen für Crystal-Reports-Formate
In diesem Abschnitt werden die Formate zusammengefasst, für die zusätzliche Anpassungsoptionen verfügbar sind.
Microsoft Excel (97-2003)
Die folgenden Optionen sind für Crystal-Reports-Berichte verfügbar, die als Excel-Dateien veröffentlicht werden:
•
Seitenbereich
Klicken Sie auf Alles, um den gesamten Bericht als Excel-Datei zu veröffentlichen. Alternativ dazu können Sie auch auf Seiten klicken und in den Feldern von und bis einen Seitenbereich angeben, um bestimmte Seiten eines Berichts zu veröffentlichen.
Wenn Sie Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden deaktivieren, sind darüber hinaus auch die folgenden Optionen verfügbar:
•
Spaltenbreite festlegen
Klicken Sie auf Spaltenbreite basierend auf Objekten in, und wählen Sie in der Liste eine Option aus, um die Spaltenbreite relativ zu Objekten im Bericht zu definieren. Alternativ dazu können Sie auch auf Gleichbleibende Spaltenbreite (in Punkt) klicken und einen numerischen Wert in das
Feld eingeben, um eine konstante Breite für alle Spalten zu definieren.
•
Seitenkopf und -fuß exportieren
Wählen Sie in der Liste eine Option aus, um festzulegen, wie häufig Kopf- und Fußzeilen in der
Excel-Datei angezeigt werden.
•
Seitenumbrüche für jede Seite erstellen
Mit dieser Option erstellen Sie Seitenumbrüche, die den Seitenumbrüchen im Bericht entsprechen.
•
Datumswerte zu Zeichenfolgen konvertieren
Mit dieser Option konvertieren Sie Datumswerte in Textzeichenfolgen.
•
Rasterlinien anzeigen
Mit dieser Option fügen Sie Rasterlinien in eine Excel-Datei ein.
Microsoft Excel (97-2003) (Nur Daten)
Wenn Sie Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden deaktivieren, sind die folgenden Optionen verfügbar:
•
Spaltenbreite festlegen
Klicken Sie auf Spaltenbreite basierend auf Objekten in, um die Spaltenbreite relativ zu Objekten im Bericht zu definieren, und wählen Sie in der nebenstehenden Liste eine Option aus. Alternativ
2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
190 dazu können Sie auch auf Gleichbleibende Spaltenbreite (in Punkt) klicken, um eine konstante
Breite für alle Spalten zu definieren, und einen numerischen Wert in das nebenstehende Feld eingeben.
•
Objektformatierung exportieren
Mit dieser Option behalten Sie die Objektformatierung bei.
•
Bilder exportieren
Mit dieser Option veröffentlichen Sie Bilder im Bericht in der Excel-Datei.
•
Arbeitsblattfunktionen für Gruppenergebnisse verwenden
Mit dieser Option erstellen Sie Arbeitsblattfunktionen für die Excel-Datei unter Verwendung von
Berichtszusammenfassungen.
•
Relative Objektposition beibehalten
Mit dieser Option behalten Sie die relative Position von Berichtsobjekten bei.
•
Spaltenausrichtung beibehalten
Mit dieser Option behalten Sie die Spaltenausrichtung dieses Berichts bei.
•
Seitenkopf und -fuß exportieren
Mit dieser Option schließen Sie Kopf- und Fußzeilen in die Excel-Datei ein.
•
Seitenköpfe vereinfachen
Wählen Sie diese Option aus, um Seitenköpfe zu vereinfachen.
•
Gruppengliederungen anzeigen
Mit dieser Option zeigen Sie Gruppengliederungen aus dem Bericht an.
Microsoft Excel-Arbeitsmappe (nur Daten)
Wenn Sie das Kontrollkästchen Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden deaktivieren, sind die folgenden Optionen für Crystal-Reports-Berichte verfügbar, die als Excel 2007-Dateien veröffentlicht werden:
•
Spaltenbreite festlegen
Klicken Sie auf Spaltenbreite basierend auf Objekten in, um die Spaltenbreite relativ zu Objekten im Bericht zu definieren, und wählen Sie in der nebenstehenden Liste eine Option aus. Alternativ dazu können Sie auch auf Gleichbleibende Spaltenbreite (in Punkt) klicken, um eine konstante
Breite für alle Spalten zu definieren, und einen numerischen Wert in das nebenstehende Feld eingeben.
•
Objektformatierung exportieren
Mit dieser Option behalten Sie die Objektformatierung bei.
•
Bilder exportieren
Mit dieser Option veröffentlichen Sie Bilder im Bericht in der Excel-Datei.
2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
•
Arbeitsblattfunktionen für Gruppenergebnisse verwenden
Mit dieser Option erstellen Sie Arbeitsblattfunktionen für die Excel-Datei unter Verwendung von
Berichtszusammenfassungen.
•
Relative Objektposition beibehalten
Mit dieser Option behalten Sie die relative Position von Berichtsobjekten bei.
•
Spaltenausrichtung beibehalten
Mit dieser Option behalten Sie die Spaltenausrichtung dieses Berichts bei.
•
Seitenkopf und -fuß exportieren
Mit dieser Option schließen Sie Kopf- und Fußzeilen in die Excel-Datei ein.
•
Seitenköpfe vereinfachen
Wählen Sie diese Option aus, um Seitenköpfe zu vereinfachen.
•
Gruppengliederungen anzeigen
Mit dieser Option zeigen Sie Gruppengliederungen aus dem Bericht an.
Microsoft Word (97-2003)
Die folgenden Optionen sind für Crystal-Reports-Berichte verfügbar, die als Word-Dateien veröffentlicht werden:
•
Seitenbereich
Klicken Sie auf Alles, um den gesamten Bericht als Word-Datei zu veröffentlichen. Alternativ dazu können Sie auch auf Seiten klicken und in den Feldern von und bis einen Seitenbereich angeben, um bestimmte Seiten eines Berichts zu veröffentlichen.
Die folgenden Optionen sind für Crystal-Reports-Berichte verfügbar, die als PDF-Dateien veröffentlicht werden:
•
Seitenbereich
Klicken Sie auf Alles, um das gesamte Quelldokument als PDF-Datei zu veröffentlichen. Alternativ dazu können Sie auch auf Seiten klicken und in den Feldern von und bis einen Seitenbereich angeben, um bestimmte Seiten zu veröffentlichen.
Wenn Sie Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden deaktivieren, sind darüber hinaus auch die folgenden Optionen verfügbar:
•
Lesezeichen aus Gruppenstruktur erstellen
Anmerkung:
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Crystal-Reports-Berichte als zusammengeführte PDF-Datei mit einem Inhaltsverzeichnis veröffentlichen möchten.
191 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Rich Text Format (RTF)
Die folgenden Optionen sind für Crystal-Reports-Berichte verfügbar, die als Rich-Text-Dateien veröffentlicht werden:
•
Seitenbereich
Klicken Sie auf Alles, um das gesamte Quelldokument als PDF-Datei zu veröffentlichen, oder klicken
Sie zum Veröffentlichen bestimmter Seiten auf Seiten, und geben Sie in die Felder von und bis einen Seitenbereich ein.
Microsoft Word – Editierbar (RTF)
Die folgenden Optionen sind für Crystal-Reports-Berichte verfügbar, die als editierbare Word-Dateien veröffentlicht werden:
•
Seitenbereich
Klicken Sie auf Alles, um den gesamten Bericht als Word-Datei zu veröffentlichen. Alternativ dazu können Sie auch auf Seiten klicken und in den Feldern von und bis einen Seitenbereich angeben, um bestimmte Seiten eines Berichts zu veröffentlichen.
Wenn Sie Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden deaktivieren, sind darüber hinaus auch die folgenden Optionen verfügbar:
•
Seitenwechsel nach jeder Berichtseite einfügen
Mit dieser Option erstellen Sie Seitenumbrüche, die den Seitenumbrüchen im Bericht entsprechen.
Nur Text
Wenn Sie das Kontrollkästchen Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden deaktivieren, sind die folgenden Optionen für Crystal-Reports-Berichte verfügbar, die als Nur-Text-Dateien veröffentlicht werden:
•
Anzahl der Zeichen pro Zoll
Geben Sie einen Wert ein, um die Anzahl an Zeichen zu definieren, die pro Zoll in der reinen Textdatei angezeigt werden.
Text mit Seitenzahlen
Wenn Sie das Kontrollkästchen Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden deaktivieren, sind die folgenden Optionen für Crystal-Reports-Berichte verfügbar, die als Textdateien mit Seitenzahlen veröffentlicht werden:
•
Zeilen pro Seite
Geben Sie einen Wert ein, um die Anzahl an Zeilen zu definieren, die auf jeder Seite einer Textdatei mit Seitenzahlen angezeigt werden.
•
Anzahl der Zeichen pro Zoll
Geben Sie einen Wert ein, um die Anzahl an Zeichen zu definieren, die pro Zoll in der Textdatei mit
Seitenzahlen angezeigt werden.
192 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Getrennte Werte (CSV)
Wenn Sie das Kontrollkästchen Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden deaktivieren, sind die folgenden Optionen für Crystal-Reports-Berichte verfügbar, die als kommagetrennte CSV-Dateien veröffentlicht werden:
•
Begrenzungszeichen
Geben Sie das Zeichen ein, das als Trennzeichen verwendet werden soll.
•
Trennzeichen
Geben Sie das Zeichen zum Trennen von Werten ein, oder wählen Sie Tab aus.
•
Modus
Wählen Sie den Standard- oder Legacy-Modus aus. Im Standardmodus können Sie steuern, wie
Berichtsseiten sowie Kopf- und Fußzeilen für Gruppen in der CSV-Ausgabe angezeigt werden. Dies ist die Standardoption.
•
Berichts- und Seitensektionen
Legen Sie mit den Optionen in diesem Bereich fest, ob Berichts- und Seitensektionen exportiert bzw. isoliert werden.
•
Gruppenbereiche
Legen Sie mit den Optionen in diesem Bereich fest, ob Gruppenabschnitte exportiert bzw. isoliert werden.
XML
Wenn Sie das Kontrollkästchen Im Bericht definierte Exportoptionen verwenden deaktivieren, sind die folgenden Optionen für Crystal-Reports-Berichte verfügbar, die im XML-Format veröffentlicht werden:
•
XML-Exportformate
Wählen Sie in der Liste eine Option aus, um das XML-Format anzugeben.
11.1.16 Entwurfsaufträge für Web-Intelligence-Dokumentveröffentlichungen
11.1.16.1 Festlegen von Formaten für ein Web Intelligence-Dokument
1.
Klicken Sie auf Formate
2.
Wählen Sie in der Liste Dokument ein Dokument aus.
193 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
3.
Aktivieren Sie in der Liste Ausgabeformat die Kontrollkästchen für die Formate, in denen das
Dokument veröffentlicht werden soll.
4.
Während die Formatoption in der Liste Ausgabeformat hervorgehoben ist, wählen Sie im Bereich
"Details zum Ausgabeformat" aus, ob das gesamte Dokument oder eine Berichtregisterkarte im
Dokument veröffentlicht werden soll.
• Wenn Sie das gesamte Dokument veröffentlichen möchten, lassen Sie Alle Berichte aktiviert.
• Wenn Sie eine einzelne Berichtregisterkarte veröffentlichen möchten, klicken Sie auf Einen
Bericht auswählen und wählen eine Berichtregisterkarte in der Liste aus.
5.
Wiederholen Sie Schritt 4 für jedes Format, in dem Sie das Dokument veröffentlichen möchten.
Nachdem Sie diese Aufgabe für ein Dokument abgeschlossen haben, müssen Sie die Schritte 2 bis 5 für die anderen Quelldokumente mit dynamischem Inhalt in der Veröffentlichung wiederholen.
11.1.16.2 Personalisieren eines Web Intelligence-Dokuments mit einem globalen
Profilziel
Bevor Sie Profile für die Personalisierung von Daten für Enterprise-Empfänger verwenden können, müssen diese in der BI-Plattform konfiguriert werden. Das in diesem Schritt ausgewählte Profil muss
über ein globales Profilziel verfügen.
Sie können über den Bereich "Globale Profile" im Abschnitt "Personalisierung" ein Web
Intelligence-Dokument für Enterprise-Empfänger personalisieren, indem Sie ein globales Profilziel filtern.
Tipp:
Wenn Sie die Personalisierungsoptionen im Bereich "Globale Profile" verwenden, ist es nicht erforderlich, die Personalisierungsoptionen im Bereich "Filter" zu verwenden.
1.
Klicken Sie auf Personalisierung.
2.
Wählen Sie im Bereich "Globale Profile" in der Spalte Zuordnung von Enterprise-Empfängern eins der aufgelisteten Profile aus.
Durch diese Einstellung wird das Dokument dem Universumsfeld (dem globalen Profilziel) zugeordnet, das für Enterprise-Empfänger gefiltert wird.
Wenn dieses Profil in der BI-Plattform nicht konfiguriert ist, schlägt die Personalisierung fehl. Wenden
Sie sich an die Systemverwaltung, wenn der BI-Plattform Profile hinzugefügt werden müssen.
Verwandte Themen
•
194 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
11.1.16.3 Personalisieren von Web-Intelligence-Dokumenten durch Filtern von
Feldern
Bevor Sie Profile für die Personalisierung von Daten für Enterprise-Empfänger verwenden können, müssen diese in der BI-Plattform konfiguriert werden.
Führen Sie diese Aufgabe durch, wenn Sie ein Web-Intelligence-Dokument personalisieren möchten, indem Sie ein Feld im Dokument filtern.
Anmerkung:
Profilwerte mit statischen Werten können nur Zeichenfolgen-Felder in Quelldokumenten filtern. Zum
Filtern anderer Feldtypen verwenden Sie Ausdrucksprofilwerte. Wenn Sie einem Profil den falschen
Feldtyp zuordnen, ist keine Personalisierung möglich.
1.
Klicken Sie in der Navigationsliste auf Personalisierung.
2.
Wählen Sie im Bereich "Lokale Profile" ein in der Spalte Berichtfeld aufgelistetes Feld aus.
3.
Wählen Sie ein Profil in der Liste in der Spalte Zuordnung von Enterprise-Empfängern aus.
Durch diese Einstellung wird das Berichtfeld den für Enterprise-Empfänger definierten Profilwerten zugeordnet.
Wenn dieses Profil in der BI-Plattform nicht konfiguriert ist, schlägt die Personalisierung fehl. Wenden
Sie sich an die Systemverwaltung, wenn der BI-Plattform Profile hinzugefügt werden müssen.
4.
Wählen Sie eine Quelle für einen dynamischen Empfänger aus der Liste in der Spalte Zuordnung
dynamischer Empfänger aus.
Durch diese Einstellung wird das Feld im Quelldokument einer Spalte in der Quelle für dynamische
Empfänger zugeordnet, die entsprechende Werte enthält.
5.
Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 4 für jedes zu filternde Feld.
Verwandte Themen
•
11.1.17 Verwenden zusätzlicher Veröffentlichungsfunktionen
Die in diesem Abschnitt beschriebenen Aufgaben sind optional (zum Entwerfen und Zeitsteuern einer
Veröffentlichung nicht erforderlich), können jedoch die Performance Ihrer Veröffentlichung verbessern.
195 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
196
11.1.17.1 Zusätzliche Veröffentlichungsfunktionen für
Crystal-Reports-Veröffentlichungen
11.1.17.1.1 So legen Sie Druckoptionen für einen Crystal-Reports-Bericht in einer Veröffentlichung fest
Wenn Sie den Standarddrucker verwenden möchten, stellen Sie sicher, dass der Drucker installiert und korrekt konfiguriert ist.
Anmerkung:
Der Crystal Reports Job Server muss unter einem Konto mit Berechtigungen ausgeführt werden, die den Zugriff auf den angegebenen Drucker erlauben. Weitere Informationen finden Sie im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Sie können die Druckinstanzen im Crystal-Reports-Format bei jeder Ausführung einer Veröffentlichung auswählen, indem Sie den Standarddrucker des Crystal Reports Job Servers oder einen anderen
Drucker auswählen. Die BI-Plattform druckt die Instanzen nach der Personalisierung, jedoch vor dem
Versand der Veröffentlichung.
1.
Erweitern Sie Zusätzliche Optionen, und klicken Sie auf Druckeinstellungen.
2.
Wählen Sie in der Liste Dokumente den Crystal-Reports-Bericht aus, den Sie drucken möchten, wenn die Veröffentlichung ausgeführt wird.
3.
Wählen Sie Crystal-Reports-Berichte bei zeitgesteuerter Verarbeitung drucken aus.
4.
Lassen Sie Standarddrucker aktiviert, wenn die Ausgabe über den Standarddrucker des Job
Servers erfolgen soll. Aktivieren Sie andernfalls Drucker angeben.
5.
Geben Sie den Pfad und Namen eines Druckers ein.
• Wenn der Job Server unter Windows ausgeführt wird, geben Sie in das Feld Drucker
angeben\\Druckserver\Druckername ein.
Dabei entspricht Druckserver dem Namen des Druckerservers und Druckername dem Namen des Druckers.
• Wenn der Job Server unter Unix ausgeführt wird, bestätigen Sie, dass Unix angezeigt (nicht ausgeblendet) wird, und geben Sie den Druckbefehl, den Sie normalerweise verwenden, in das
Feld Drucker angeben ein.
Beispiel: Geben Sie lp -d druckername ein
6.
Wählen Sie die Anzahl an Kopien und den Seitenbereich für den Druck aus.
7.
Stellen Sie die Optionen für die Sortierung und Seitenskalierung ein.
8.
Wenn Sie den Berichtsinhalt auf der Seite zentrieren möchten, wählen Sie Seite zentrieren aus.
9.
Wenn der Crystal-Reports-Bericht sehr breit ist und Sie die Größe auf eine Seite anpassen möchten, wählen Sie Horizontale Seiten an eine Seite anpassen aus.
2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
197
11.1.17.1.2 So legen Sie eine Versandregel für Empfänger für einen Crystal-Reports-Bericht fest
Versandregeln für Empfänger legen fest, ob eine Veröffentlichung nach der Verarbeitung und
Personalisierung an einen bestimmten Empfänger geliefert wird.
1.
Erweitern Sie Zusätzliche Optionen, und klicken Sie auf Versandregeln.
2.
Klicken Sie im Bereich "Versandregel für Empfänger" auf Einzelnes Dokument senden, wenn
Bedingung erfüllt wird oder Alle Dokumente nur übermitteln, wenn sämtliche Bedingungen
erfüllt sind.
3.
Geben Sie in der Liste neben jedem Bericht eine Bedingung an, die erfüllt sein muss, damit die
Veröffentlichung versendet wird.
Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die Standardeinstellungen für die Versandregeln.
Wenn ein Bericht Warnmeldungen enthält, sind auch Optionen verfügbar, die auf
Warnmeldungswerten basieren.
Versandregeloption
Immer senden
Niemals senden
Nur senden, wenn Bericht Daten enthält
Beschreibung
Der Bericht wird immer an den Empfänger gesendet.
Der Bericht wird niemals an den Empfänger gesendet. Diese Option ist hilfreich, wenn Sie einen Crystal-Reports-Bericht aus einer bestimmten Ausführung der Veröffentlichung ausschließen möchten, ohne die gesamte Veröffentlichung neu zu gestalten.
Der Bericht wird nur dann an den Empfänger gesendet, wenn er nach der Personalisierung Daten für den Empfänger enthält. Diese Option ist nützlich, wenn Sie die Verarbeitungslast für große Veröffentlichungen verringern möchten.
Verwandte Themen
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•
So legen Sie eine globale Versandregel für einen Crystal-Reports-Bericht fest
11.1.17.1.3 So legen Sie eine globale Versandregel für einen Crystal-Reports-Bericht fest
Anmerkung:
Der Crystal-Reports-Bericht, für den Sie eine globale Versandregel festlegen möchten, muss eine
Warnmeldung enthalten.
Globale Versandregeln bestimmen, ob eine Veröffentlichung verarbeitet und an alle Empfänger geliefert wird. Sie können eine globale Versandregel für Crystal-Reports-Berichte in der BI-Plattform festlegen.
1.
Erweitern Sie Zusätzliche Optionen, und klicken Sie auf Versandregeln.
2.
Klicken Sie im Bereich "Globale Versandregel" auf Durchsuchen.
Es wird ein Dialogfeld angezeigt, in dem Sie den Crystal-Reports-Bericht auswählen können, für den die globale Versandregel festgelegt wird.
3.
Wählen Sie den Crystal-Reports-Bericht aus, und klicken Sie auf OK.
2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
198
Das Dialogfeld wird geschlossen.
4.
Wählen Sie in der Liste Bedingung den Wert der Warnmeldung aus, den der Bericht aufweisen muss, damit die globale Versandregel erfüllt ist.
Verwandte Themen
•
•
So legen Sie eine Versandregel für Empfänger für einen Crystal-Reports-Bericht fest
11.1.17.1.4 So formatieren Sie zusammengeführte PDF-Dateien
Stellen Sie zunächst Folgendes sicher:
• Die Crystal-Reports-Berichte, die Sie in die zusammengeführte PDF aufnehmen möchten, verfügen
über Titel. Um den Titel für einen Bericht festzulegen, öffnen Sie den Bericht in SAP Crystal Reports und wechseln zu Datei > Eigenschaften. Geben Sie auf der Registerkarte Eigenschaften im Feld
Titel einen Titel für den Bericht ein. Speichern Sie den Bericht, und exportieren Sie ihn erneut in das Repository.
• Die Crystal-Reports-Berichte und PDFs, die Sie zusammenführen möchten, müssen im Abschnitt
"Quelldokumente" in der richtigen Reihenfolge aufgeführt sein.
• Im Abschnitt "Formate" muss PDF als Format für alle Crystal-Reports-Berichte aufgeführt sein, die
Sie in einer PDF-Datei zusammenführen möchten.
• Im Abschnitt "Ziel" muss Exportierte PDF zusammenführen für jedes Ziel ausgewählt sein, an die
Sie die zusammengeführte PDF senden möchten.
Mit den Optionen im Abschnitt Optionen für zusammengeführte PDFs können Sie die zusammengeführte PDF-Instanz anpassen, die von einer Crystal-Reports-Veröffentlichung generiert wurde.
1.
Klappen Sie Zusätzliche Optionen auf und klicken auf Optionen für zusammengeführte PDFs.
2.
Erstellen und formatieren Sie ein Inhaltsverzeichnis für die zusammengeführte PDF.
Anmerkung:
Wählen Sie zum Aktivieren dieser Formatoption im Abschnitt "Formate" in der Liste Dokumente einen Crystal-Reports-Bericht aus. Deaktivieren Sie Im Bericht definierte Exportoptionen
verwenden, und wählen Sie Lesezeichen aus Gruppenstruktur erstellen aus. Führen Sie diese
Schritte für jeden Crystal-Reports-Bericht in der Liste aus. Wenn Sie diesen Schritt nicht ausführen, erscheint der Crystal-Reports-Bericht nicht im Inhaltsverzeichnis der zusammengeführten PDF.
a.
Wählen Sie Inhaltsverzeichnis erstellen aus.
Daraufhin werden die Formatoptionen für das Inhaltsverzeichnis angezeigt.
b.
Geben Sie im Feld Titel einen Titel für das Inhaltsverzeichnis ein.
c.
Formatieren Sie Schriftart, Schriftgrad (in Punkten) und Schriftfarbe für den Titel und die Einträge im Inhaltsverzeichnis.
3.
Legen Sie die Optionen für das Format der Seitennummern in der zusammengeführten PDF-Datei fest.
a.
Aktivieren Sie Laufende Seitenzahlen anwenden.
Daraufhin werden die Formatoptionen für die Seitennummern angezeigt.
2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen b.
Geben Sie im Feld Zahlenformat das Format für die Seitenzahlen an.
Standardmäßig ist das Format auf Seite &p von &P eingestellt. Sie können dieses Format ändern, müssen jedoch &p als Platzhalter für die aktuelle Seitennummer und &P als Platzhalter für die
Gesamtanzahl an Seiten verwenden.
c.
Wählen Sie in der Liste Position der Seitenzahl die Ausrichtung der Seitenzahlen für die zusammengeführte PDF aus.
d.
Formatieren Sie die Schrift, den Schriftgrad (in Punkten) und die Schriftfarbe für die Seitenzahlen e.
Wenn das Inhaltsverzeichnis Seitenzahlen aufweisen soll, wählen Sie Seitenzahlen auf
Inhaltsverzeichnisseiten anwenden.
4.
Legen Sie die Anmeldedaten für die Empfänger und die Berechtigungen für Aktionen der Empfänger fest.
a.
Geben Sie im Feld Benutzerkennwort das Kennwort ein, das die Empfänger zum Anzeigen der zusammengeführten PDF eingeben müssen.
b.
Geben Sie im Feld Eigentümerkennwort das Kennwort ein, das die Empfänger zum Bearbeiten der zusammengeführten PDF eingeben müssen.
c.
Legen Sie Berechtigungen für Benutzeraktionen fest, indem Sie die entsprechenden
Kontrollkästchen aktivieren bzw. deaktivieren.
Diese Berechtigungen sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.
Option
Drucken zulassen
Beschreibung
Wählen Sie diese Option aus, damit Empfänger die PDF-Datei drucken können.
Ändern des Inhalts zulassen
Wählen Sie diese Option aus, damit Empfänger die PDF-Datei ändern können.
Kopieren und Einfügen zulassen
Wählen Sie diese Option aus, damit Empfänger Inhalte der PDF-Datei kopieren und einfügen können.
Ändern von Anmerkungen zulassen
Wählen Sie diese Option aus, damit Empfänger die Anmerkungen in der PDF-Datei ändern können.
11.1.17.1.5 Konfigurieren der Datenbank-Anmeldedaten für einen Crystal-Reports-Bericht
Vor Beginn sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass die Datenbankeinstellungen für den
Crystal-Reports-Bericht korrekt sind. Wählen Sie in der CMC im Bereich "Ordner" den
Crystal-Reports-Bericht aus, und wählen Sie Verwalten > Standardeinstellungen > Datenbankkon
figuration aus, um die Datenbankinformationen zu prüfen oder neue Informationen einzugeben.
In einigen Fällen müssen Sie die Informationen der Datenquelle ändern, auf die der
Crystal-Reports-Bericht im Bericht selbst verweist. Öffnen Sie hierfür den Crystal-Reports-Bericht in
SAP Crystal Reports, und wechseln Sie zu Datenbank > Datenquellenpfad festlegen. Wählen Sie im Dialogfeld "Datenquellenpfad festlegen" eine Verbindung aus, oder erstellen Sie eine neue
Verbindung.
199 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Mit dieser Aufgabe können Sie die Datenbank-Anmeldedaten ändern, die Empfänger für die Anmeldung bei der Datenbank benötigen, und die Daten im Crystal-Reports-Bericht regenerieren.
1.
Klappen Sie Zusätzliche Optionen auf und klicken auf Datenbankanmeldung.
2.
Wählen Sie in der Liste Titel einen Crystal-Reports-Bericht aus.
Die Datenbankinformationen für diesen Crystal-Reports-Bericht werden unterhalb der Liste Titel angezeigt.
3.
Stellen Sie sicher, dass die Informationen in den Feldern Datenbankserver und Datenbank korrekt sind.
4.
Geben Sie im Feld Benutzer einen Benutzernamen ein, den Empfänger für die Anmeldung verwenden müssen.
5.
Geben Sie im Feld Kennwort ein Kennwort ein.
11.1.17.2 Zusätzliche Veröffentlichungsfunktionen für
Web-Intelligence-Dokumentveröffentlichungen
11.1.17.2.1 Ändern des Aufforderungswerts für Web Intelligence-Dokumente
Anmerkung:
Das Dokument muss bereits eine Eingabeaufforderung enthalten.
Diese Aufgabe ist optional. Sie können den vordefinierten Eingabeaufforderungswert übernehmen, der im Dokument enthalten ist, oder die Liste mit Eingabeaufforderungswerten bearbeiten.
1.
Klappen Sie Zusätzliche Optionen auf, und klicken Sie auf Eingabeaufforderungen.
Anmerkung:
Es werden nur Web Intelligence-Dokumente angezeigt, die Aufforderungen enthalten.
2.
Klicken Sie auf Ändern.
Das Dialogfeld "Eingabeaufforderungen" wird angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Werte regenerieren.
In der linken Liste werden die möglichen Eingabeaufforderungswerte angezeigt.
4.
Verschieben Sie die Eingabeaufforderungswerte aus der linken Liste in die rechte Liste.
5.
Klicken Sie auf Anwenden.
Das Dialogfeld "Eingabeaufforderungen" wird geschlossen, und die Liste mit
Eingabeaufforderungswerten wird aktualisiert.
200 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
201
11.1.17.3 Festlegen von Veröffentlichungserweiterungen
Vor Verwendung einer Veröffentlichungserweiterung muss die Erweiterung auf allen Rechnern implementiert werden, auf denen der Adaptive Processing Server ausgeführt wird. Der Speicherort variiert je nach Betriebssystem.
Betriebssystem
Windows
Unix
Speicherort
INSTALLVERZ\SAP BusinessObjects\SAP BusinessObjects
Enterprise XI 4.0\java\lib\
INSTALLVERZ
/sap_bobj/enterprise_xi40/java/lib/
Nachdem die Erweiterung bereitgestellt wurde, müssen Sie den Adaptive Processing Server und alle anderen Server erneut starten, auf denen ein Veröffentlichungsdienst ausgeführt wird.
Weitere Informationen zu Veröffentlichungserweiterungen finden Sie im
Business Intelligence Platform
Java SDK Developer Guide .
1.
Erweitern Sie Zusätzliche Optionen, und klicken Sie auf Veröffentlichungserweiterung.
2.
Geben Sie im Feld Name der Veröffentlichungserweiterung den Namen der Erweiterung ein.
3.
Geben Sie im Feld Klassenname den vollständig qualifizierten Klassennamen für die Erweiterung ein.
4.
Geben Sie bei Bedarf in das Feld Parameter einen Parameter ein.
5.
Wenn die Erweiterung nach der Verarbeitung und vor dem Versand verwendet werden soll, klicken
Sie oberhalb von Vor dem Versand der Veröffentlichung auf die Schaltfläche Hinzufügen.
Die Erweiterung wird zur Liste Vor dem Versand der Veröffentlichung hinzugefügt.
6.
Wenn die Erweiterung nach dem Versand verwendet werden soll, klicken Sie oberhalb von Nach
dem Versand der Veröffentlichung auf die Schaltfläche Hinzufügen.
Die Erweiterung wird zur Liste Nach dem Versand der Veröffentlichung hinzugefügt.
7.
Wiederholen Sie die Schritte 2 bis 6 für jede Erweiterung, die Sie hinzufügen möchten.
Tipp:
Klicken Sie unter jeder Liste auf Nach oben oder Nach unten, um die Reihenfolge für die Ausführung der Erweiterungen zu konfigurieren.
11.1.17.4 Konfigurieren von E-Mail-Benachrichtigungen für erfolgreiche oder fehlgeschlagene Veröffentlichungsaufträge.
2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Wenn Sie die Standardwerte des Adaptive Job Servers für E-Mail-Benachrichtigungen verwenden möchten, muss der Adaptive Job Server korrekt konfiguriert sein.
Führen Sie diese Aufgabe aus, wenn Sie eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten möchten, nachdem ein Veröffentlichungsauftrag ausgeführt wurde.
Anmerkung:
Diese Funktion ist nur in der CMC verfügbar.
1.
Erweitern Sie Zusätzliche Optionen, und klicken Sie auf Benachrichtigung.
2.
Erweitern Sie E-Mail-Benachrichtigung: Nicht verwendet.
3.
Wenn Sie eine E-Mail-Benachrichtigung für erfolgreiche Veröffentlichungsaufträge erhalten möchten, wählen Sie Ein Auftrag wurde erfolgreich ausgeführt aus, und konfigurieren Sie die unten angezeigten Optionen.
• Klicken Sie auf Standardwerte des Job Servers verwenden, wenn Sie die Standardwerte des
Adaptive Job Servers verwenden möchten.
• Klicken Sie auf Zu verwendende Werte hier festlegen, wenn Sie eigene Einstellungen verwenden möchten, und geben Sie Ihre Einstellungen in die entsprechenden Felder ein.
• Geben Sie im Feld Von eine E-Mail-Adresse oder einen Namen ein.
• Geben Sie im Feld An eine E-Mail-Adresse ein, an die die E-Mail gesendet wird.
• Geben Sie im Feld Cc die E-Mail-Adressen von allen Benutzern ein, die die
E-Mail-Benachrichtigung ebenfalls erhalten sollen.
• Geben Sie im Feld Betreff einen Betreff für die E-Mail ein.
• Geben Sie im Feld Nachricht eine Nachricht ein, die mit der Benachrichtigungs-E-Mail verschickt wird.
4.
Wenn Sie eine E-Mail-Benachrichtigung für fehlgeschlagene Veröffentlichungsaufträge erhalten möchten, wählen Sie Ein Auftrag konnte nicht ausgeführt werden aus, und konfigurieren Sie die unten angezeigten Optionen.
• Klicken Sie auf Standardwerte des Job Servers verwenden, wenn Sie die Standardwerte des
Adaptive Job Servers verwenden möchten.
• Klicken Sie auf Zu verwendende Werte hier festlegen, wenn Sie eigene Einstellungen verwenden möchten, und geben Sie Ihre Einstellungen in die entsprechenden Felder ein.
• Geben Sie im Feld Von eine E-Mail-Adresse oder einen Namen ein.
• Geben Sie im Feld An eine E-Mail-Adresse ein, an die die E-Mail gesendet wird.
• Geben Sie im Feld Cc die E-Mail-Adressen von allen Benutzern ein, die die
E-Mail-Benachrichtigung ebenfalls erhalten sollen.
• Geben Sie im Feld Betreff einen Betreff für die E-Mail ein.
• Geben Sie im Feld Nachricht eine Nachricht ein, die mit der Benachrichtigungs-E-Mail verschickt wird.
202 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
11.1.17.5 So aktivieren Sie Audit-Benachrichtigungen für
Veröffentlichungsaufträge
Führen Sie diese Aufgabe aus, wenn Sie eine Audit-Benachrichtigung für Veröffentlichungsaufträge aktivieren möchten. Weitere Informationen über Audits finden Sie im Administratorhandbuch für SAP
BusinessObjects Business Intelligence.
Anmerkung:
Diese Funktion ist nur in der CMC verfügbar.
1.
Erweitern Sie Zusätzliche Optionen, und klicken Sie auf Benachrichtigung.
2.
Erweitern Sie Audit-Benachrichtigung: Nicht verwendet.
3.
Wählen Sie zum Auditieren erfolgreicher Veröffentlichungsaufträge Ein Auftrag wurde erfolgreich
ausgeführt aus.
4.
Zum Auditieren fehlgeschlagener Veröffentlichungsaufträge wählen Sie Ein Auftrag konnte nicht
ausgeführt werden aus.
11.1.17.6 Festlegen von Ereignissen
Die ereignisbasierte zeitgesteuerte Verarbeitung bietet eine zusätzliche Kontrolle über die zeitgesteuerte
Verarbeitung von Veröffentlichungen: Sie können Ereignisse so einrichten, dass Veröffentlichungen erst nach dem Eintreten eines bestimmten Ereignisses verarbeitet werden.
Führen Sie diese Aufgabe aus, wenn die Veröffentlichung ausgeführt werden soll, nachdem ein Ereignis eingetreten ist oder wenn die Ausführung der Veröffentlichung nach dem Abschluss weitere Ereignisse auslöst.
1.
Erweitern Sie Zusätzliche Optionen, und klicken Sie auf Ereignisse.
2.
Wenn Sie dateibasierte und angepasste Ereignisse für die Veröffentlichung angeben möchten, verschieben Sie sie aus der Liste Verfügbare Ereignisse in die Liste Abzuwartende Ereignisse.
Diese Ereignisse lösen die Ausführung des Veröffentlichungsauftrags aus.
3.
Wenn Sie Ereignisse für die zeitgesteuerte Verarbeitung für eine Veröffentlichung angeben möchten, verschieben Sie diese Ereignisse aus der Liste Verfügbare Zeitsteuerungsereignisse in die Liste
Bei Beendigung auszulösende Ereignisse.
Diese Ereignisse treten nach Ausführung des Veröffentlichungsauftrags auf.
203 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
11.1.17.7 So legen Sie eine Servergruppenoption fest
Führen Sie diese Aufgabe aus, wenn Sie einen bestimmten Server für die Verarbeitung einer
Veröffentlichung verwenden möchten. Weitere Informationen über Servergruppen finden Sie im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
Anmerkung:
Sie können Veröffentlichungen über Speicherorte in Föderationen zeitgesteuert verarbeiten.
1.
Erweitern Sie Zusätzliche Optionen, und klicken Sie auf Zeitsteuerungsservergruppe.
2.
Wählen Sie eine Servergruppenoption aus.
Option Beschreibung
Ersten verfügbaren Server verwenden
Der Veröffentlichungsauftrag wird vom ersten verfügbaren Server mit ausreichender Kapazität verarbeitet. Diese Option ist standardmäßig aktiviert.
Anmerkung:
Dies ist die einzige verfügbare Option, wenn keine Servergruppen in der CMC vorhanden sind.
Server der ausgewählten
Gruppe bevorzugen
Es wird zunächst versucht, den Veröffentlichungsauftrag mit den
Servern in der angegebenen Servergruppe auszuführen. Wenn diese Server eine unzureichende Kapazität aufweisen, wird anschlie-
ßend versucht, die Veröffentlichung mit Servern in anderen Servergruppen auszuführen. Wenn Sie diese Option auswählen, müssen
Sie eine Servergruppe in der Liste der verfügbaren Servergruppen auswählen.
Nur Server der ausgewählten Gruppe verwenden
Für den Veröffentlichungsauftrag werden nur die Server in der angegebenen Servergruppe verwendet. Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie eine Servergruppe in der Liste der verfügbaren
Servergruppen auswählen.
204
11.1.17.8 Angeben einer Methode für die Profilauflösung
Durch die festgelegte Methode zur Profilauflösung wird bestimmt, ob Instanzen zusammengeführt oder als separate Dokumente bereitgestellt werden, wenn ein Profilkonflikt auftritt.
1.
Erweitern Sie Zusätzliche Optionen, und klicken Sie auf Erweitert.
2.
Klicken Sie unter Profilauflösung auf Zusammenführen oder Nicht zusammenführen.
2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
11.1.17.9 Festlegen der Berichtsbursting-Methode
Mit der von Ihnen angegebenen Berichtsbursting-Methode legen Sie fest, wie Quelldokumente personalisiert, verarbeitet und versandt werden.
1.
Erweitern Sie Zusätzliche Optionen, und klicken Sie auf Erweitert.
2.
Klicken Sie auf eine der Optionen unter Berichtsbursting-Methode.
Anmerkung:
Wenn die Veröffentlichung nur für dynamische Empfänger gedacht ist, ist die Option Ein
Datenbankabruf pro Empfänger nicht verfügbar.
Vorsicht:
Wählen Sie die Berichtsbursting-Methode sorgfältig aus, wenn Ihre Veröffentlichung folgende Kriterien erfüllt:
• Die Veröffentlichung enthält Web Intelligence-Dokumente, die sich an Enterprise-Empfänger richten.
• Die für die Personalisierung verwendeten Profile enthalten Filterausdrücke.
Die einzelnen Berichtsbursting-Methoden verwenden unterschiedliche Filtertypen zur Personalisierung und Verarbeitung der Dokumente. Ein Datenbankabruf für alle Empfänger verwendet einen
Berichtsfilter; Ein Datenbankabruf pro Empfänger verwendet einen Abfragefilter. Jeder Filtertyp unterstützt wiederum andere Operatoren. Wenn der Filterausdruck einen Operator verwendet, den die Berichtsbursting-Methode nicht unterstützt, schlägt die Veröffentlichung möglicherweise fehl.
Verwandte Themen
•
11.2 Veröffentlichungsaufgaben nach dem Entwurf
Die Aufgaben in diesem Abschnitt sind optional und können nach Abschluss des Entwurfsprozesses für die Veröffentlichung ausgeführt werden.
11.2.1 Abschließen von Veröffentlichungen
205 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Zu einem beliebigen Zeitpunkt während oder nach dem Entwurfsprozess können Sie auf der
Seite"Übersicht" eine Übersicht der Eigenschaften der Veröffentlichung anzeigen: den Titel, den
Speicherort, eine Beschreibung, die Quelldokumente der Veröffentlichung. Sie sehen, wie viele
Empfänger die Veröffentlichung nach Empfängertyp (Enterprise oder dynamisch) erhalten, wie die
Veröffentlichung personalisiert wird, das Verteilungsformat und das Ziel.
Zum Anzeigen der Seite "Übersicht" klicken Sie auf Übersicht. Mit den anderen Optionen in der
Navigationsliste können Sie die Eigenschaften ändern oder die Veröffentlichung speichern und zeitgesteuert verarbeiten.
11.2.2 Testen einer Veröffentlichung
Im Testmodus können Sie eine Veröffentlichung testen, indem Sie sie zunächst an sich selbst senden, und danach erst an die eigentlichen Empfänger. Sie erhalten dieselben Informationen wie die Empfänger.
Die Ziele werden automatisch aktualisiert, sodass Ihr BI-Posteingang oder Ihre E-Mail-Adresse anstelle des Posteingangs bzw. der Adressen der Veröffentlichungsempfänger verwendet wird. Sie können auch einige Empfänger aus der ursprünglichen Gruppe von Empfängern für den Testmodus ausschließen.
1.
Klicken Sie auf Testmodus
2.
Ändern Sie bei Bedarf die Liste der Enterprise-Empfänger.
a.
Klicken Sie auf Enterprise-Empfänger.
b.
Geben Sie unter "E-Mail-Empfänger" im Feld An Ihre eigene E-Mail-Adresse ein.
Diese Option wird nur angezeigt, wenn die Veröffentlichung für ein E-Mail-Ziel geplant wurde.
Die BI-Plattform sendet alle während des Testmodus generierten
E-Mail-Veröffentlichungsinstanzen an die hier angegebene E-Mail-Adresse.
c.
Verschieben Sie Benutzer oder Gruppen aus der Liste Verfügbar in die Liste Ausgewählt oder
Ausgeschlossen.
3.
Ändern Sie bei Bedarf die Liste der dynamischen Empfänger.
a.
Klicken Sie auf Dynamische Empfänger.
b.
Geben Sie unter "E-Mail-Empfänger" im Feld An Ihre eigene E-Mail-Adresse ein.
Diese Option wird nur angezeigt, wenn die Veröffentlichung für ein E-Mail-Ziel geplant wurde.
Die BI-Plattform sendet alle während des Testmodus generierten
E-Mail-Veröffentlichungsinstanzen an die hier angegebene E-Mail-Adresse.
c.
Stellen Sie sicher, dass den Empfänger-IDs, vollständigen Namen und E-Mail-Adressen die richtigen Spalten zugeordneten sind.
d.
Aktivieren oder deaktivieren Sie Gesamte Liste verwenden.
e.
Wenn Gesamte Liste verwenden deaktiviert ist, verschieben Sie die Benutzer oder Gruppen, die Sie ein- oder ausschließen möchten, aus der Liste Verfügbar in die Liste Ausgewählt oder
Ausgeschlossen.
4.
Klicken Sie auf Testen.
Die Veröffentlichung wird im Testmodus ausgeführt.
206 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
11.2.3 So abonnieren Sie eine Veröffentlichung bzw. heben ein Abonnement auf
Enterprise-Empfänger mit den entsprechenden Rechten können eine Veröffentlichung abonnieren bzw.
das Abonnement einer Veröffentlichung aufheben. Sie können diesen Schritt auch für
Veröffentlichungsinstanzen ausführen. Wenn eine Veröffentlichung beispielsweise zweimal pro Woche ausgeführt wird, können Empfänger die erste Instanz abonnieren, die zweite jedoch nicht.
Anmerkung:
Dynamische Empfänger können Veröffentlichungen nicht automatisch abonnieren bzw. Abonnements aufheben.
1.
Suchen Sie nach der Veröffentlichung, und wählen Sie sie aus.
2.
Für das Abonnieren der Veröffentlichung oder das Aufheben des Abonnements haben Sie folgende
Möglichkeiten:
• Wenn Sie sich in der CMC befinden, klicken Sie auf Aktionen > Abonnieren oder Aktionen >
Abonnement aufheben.
• Wenn Sie sich im BI-Launchpad befinden, klicken Sie auf Weitere Aktionen > Abonnieren oder
Weitere Aktionen > Abonnement aufheben.
Tipp:
Wenn Sie Veröffentlichungsinstanzen abonnieren oder das Abonnement aufheben möchten, wählen
Sie die Veröffentlichung aus und klicken auf Aktionen > Verlauf in der CMC aus oder Weitere Aktionen
> Verlauf, wenn Sie sich im BI-Launchpad befinden. Wählen Sie im Fenster "Verlauf" eine Instanz aus, und abonnieren Sie sie, oder heben Sie das Abonnement auf.
11.2.4 So verarbeiten Sie eine Veröffentlichung zeitgesteuert
Nachdem Sie eine Veröffentlichung entworfen und gespeichert haben, können Sie sie zeitgesteuert verarbeiten.
Für die zeitgesteuerte Verarbeitung der Veröffentlichung können Sie die im Abschnitt "Wiederholung" vorgenommenen Einstellungen verwenden oder neue Einstellungen eingeben. Sie können bei der zeitgesteuerten Verarbeitung einer Veröffentlichung auch die Empfänger ändern.
1.
Schließen Sie die Entwurfsseite der Veröffentlichung.
2.
Wählen Sie die Veröffentlichung aus.
3.
Klicken Sie auf Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten, wenn Sie sich in der CMC befinden, oder auf Weitere Aktionen > Zeitgesteuert verarbeiten, wenn Sie sich im BI-Launchpad befinden.
4.
Stellen Sie sicher, dass die Informationen für Wiederholungen korrekt sind.
5.
Klicken Sie auf Zeitgesteuert verarbeiten.
Die Veröffentlichung wird wie angegeben ausgeführt.
207 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Tipp:
Wenn Sie den Fortschritt des Veröffentlichungsauftrags während seiner Ausführung anzeigen möchten, klicken Sie auf Aktionen > Verlauf, wenn Sie sich in der CMC befinden, oder auf Weitere Aktionen
> Verlauf, wenn Sie sich im BI-Launchpad befinden. Klicken Sie in der Spalte Status auf den Status
("Erfolg", "Fehler" oder "Wird ausgeführt"), und klicken Sie dann unten im Dialogfeld "Verlauf der
Veröffentlichung" auf die Verknüpfung Protokolldatei anzeigen.
11.2.5 Anzeigen von Veröffentlichungsergebnissen
Anzeigen von Veröffentlichungsergebnissen als Publisher
Sie können die Ergebnisse einer Veröffentlichung auf verschiedene Arten anzeigen. Während der
Ausführung einer Veröffentlichung wird der Veröffentlichungsverlauf angezeigt, in dem die
Veröffentlichungsinstanzen und die Uhrzeiten der Ausführung der Veröffentlichung aufgeführt sind und angegeben ist, ob die Veröffentlichung erfolgreich oder fehlgeschlagen ist. Sie können in der Spalte
Instanzenzeit auf den Hyperlink für eine Veröffentlichungsinstanz klicken, um die Instanzen anzeigen zu lassen, die für alle Empfänger generiert wurden, als die Veröffentlichung zu dieser Zeit ausgeführt wurde.
Tipp:
Sie können jederzeit den Veröffentlichungsverlauf aufrufen, indem Sie auf Aktionen > Verlauf in der
CMC klicken oder auf Weitere Aktionen > Verlauf im BI-Launchpad.
Anzeigen von Protokolldateien für Veröffentlichungsaufträge
Protokolldateien sind hilfreich, wenn Sie Fehler in einer Veröffentlichung beheben oder feststellen müssen, welche Empfänger keine Veröffentlichungsinstanzen erhalten haben. Die BI-Plattform protokolliert Informationen zu den Veröffentlichungsaufträgen, während die einzelnen Stapel personalisierter Veröffentlichungsinstanzen verarbeitet werden, und konsolidiert diese Informationen dann in einer oder mehreren Protokolldateien. Die maximale Größe der Protokolldatei beträgt 10 MB und kann nicht geändert werden. Bei Ausführung einer umfangreichen Veröffentlichung mit zahlreichen
Einzelinformationen kann die Veröffentlichungsinstanz über mehrere Protokolldateien verfügen.
Protokolldateien für eine Veröffentlichungsinstanz können auf zwei Weisen angezeigt werden:
• Um die letzte Protokolldatei in einer Reihe anzeigen zu lassen, klicken Sie auf Aktionen > Verlauf.
Klicken Sie in der Spalte Status auf den Status ("Erfolg", "Fehler" oder "Wird ausgeführt"), und klicken Sie dann unten im Dialogfeld "Verlauf der Veröffentlichung" auf die Verknüpfung
Protokolldatei anzeigen.
Tipp:
Sie können diese Schritte auch ausführen, während die Veröffentlichung ausgeführt wird.
• Um alle Protokolldateien einzusehen, klicken Sie auf Aktionen > Verlauf. Klicken Sie in der Spalte
Instanzenzeit auf die Verknüpfung für eine Veröffentlichungsinstanz. Die Protokolldateien sind hinter den personalisierten Instanzen aufgeführt.
208 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Die Aktualisierung der Protokolldateien mit neuen Details erfolgt alle zwei Minuten. Wenn Ihr
Veröffentlichungsauftrag in weniger als zwei Minuten ausgeführt wurde, verfügt die Protokolldatei möglicherweise über den Status "Ausstehend".
Anzeigen von Veröffentlichungsergebnissen als Empfänger
Die folgende Tabelle bietet einen Überblick darüber, auf welche Weise Veröffentlichungen angezeigt werden können.
209 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Ziel
Enterprise-Standardspeicherort
So zeigen Sie Veröffentlichungsergebnisse an
Als Empfänger können Sie nur Ihre personalisierte Veröffentlichungsinstanz in der BI-Plattform anzeigen. Sie können keine Veröffentlichungsinstanzen anzeigen, die für andere Empfänger personalisiert wurden.
Anmerkung:
Dynamische Empfänger können sich nicht bei BI-Plattform anmelden, um
Veröffentlichungsergebnisse anzuzeigen.
1.
Starten Sie die CMC.
• Wählen Sie unter Windows Start > Programme > SAP Business-
Objects Business Intelligence 4.0 > SAP BusinessObjects
Business Intelligence > SAP BusinessObjects Business Intel-
ligence Central Management Console .
• Alternativ können Sie Ihren Webbrowser öffnen und Folgendes eingeben: http://Servername:Verbindungs-Port/CMC
Hier entspricht Servername dem Namen Ihres CMS und Verbin
dungs-Port
der Verbindungs-Portnummer, die während der Installation angegeben wurde. Der Standardverbindungs-Port lautet 8080.
2.
Geben Sie Ihre Anmeldedaten ein.
• Stellen Sie sicher, dass im Feld System der CMS-Name und der
CMS-Port korrekt angegeben sind.
• Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort ein.
• Wählen Sie in der Liste Authentifizierung den Authentifizierungstyp aus.
3.
Klicken Sie auf Anmelden.
4.
Wechseln Sie zum Bereich "Ordner", und wählen Sie die Veröffentlichung aus.
5.
Klicken Sie auf Aktionen > Verlauf.
6.
Klicken Sie in der Spalte Instanzenzeit auf den Hyperlink.
7.
Doppelklicken Sie auf die Instanz, die Sie anzeigen möchten.
BI-Posteingang
210 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Ziel
FTP-Server
Lokaler Datenträger
So zeigen Sie Veröffentlichungsergebnisse an
Anmerkung:
Dynamische Empfänger können sich nicht bei BI-Launchpad anmelden, um Veröffentlichungsergebnisse anzuzeigen.
1.
Starten Sie BI-Launchpad.
• Wählen Sie unter Windows Start > Programme > SAP Business-
Objects Business Intelligence 4.0 > SAP BusinessObjects
Business Intelligence > SAP BusinessObjects Business Intel-
ligence Java BI-Launchpad .
• Alternativ können Sie Ihren Webbrowser öffnen und Folgendes eingeben: http://Servername:Verbindungs-Port/BOE/BI
Hier entspricht Servername dem Namen Ihres CMS und Verbin
dungs-Port
der Verbindungs-Portnummer, die während der Installation angegeben wurde. Der Standardverbindungs-Port lautet 8080.
2.
Geben Sie Ihre Anmeldedaten ein.
• Stellen Sie sicher, dass der im Feld System angegebene CMS-
Name richtig ist.
• Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort ein.
• Wählen Sie in der Liste Authentifizierung den Authentifizierungstyp aus.
3.
Klicken Sie auf Anmelden.
4.
Klicken Sie auf Mein Posteingang.
5.
Doppelklicken Sie auf die Instanz, die Sie anzeigen möchten.
Melden Sie sich bei Ihrer E-Mail-Anwendung an, um den eingebetteten
Veröffentlichungsinhalt anzuzeigen oder den bzw. die Anhänge herunterzuladen.
Melden Sie sich bei Ihrem FTP-Host an.
Navigieren Sie zu dem Speicherort, der beim Entwurf der Veröffentlichung angegeben wurde.
11.2.6 So verteilen Sie Veröffentlichungsinstanzen neu:
Sie können erfolgreiche Veröffentlichungsinstanzen an Enterprise- und dynamische Empfänger neu verteilen, die für die ursprüngliche Ausführung der Veröffentlichung angegeben wurden. Diese Funktion
211 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen ist nützlich, wenn Sie eine Instanz erneut an einen Empfänger senden möchten, ohne die gesamte
Veröffentlichung erneut auszuführen.
1.
Suchen Sie nach der Veröffentlichung, und wählen Sie sie aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Verlauf, wenn Sie sich in der CMC befinden, oder auf Weitere Aktionen
> Verlauf, wenn Sie sich in BI-Launchpad befinden.
Der Verlauf der Veröffentlichung wird angezeigt.
3.
Wählen Sie eine erfolgreiche Veröffentlichungsinstanz aus.
4.
Klicken Sie auf Aktionen > Neu verteilen, wenn Sie sich in der CMC befinden, oder auf Weitere
Aktionen > Neu verteilen, wenn Sie sich in BI-Launchpad befinden.
5.
Wählen Sie die Empfänger aus, die neu verteilte Instanzen erhalten sollen.
Anmerkung:
Nur die Empfänger, die bei der ursprünglichen Ausführung der Veröffentlichung angegeben waren, können neu verteilte Instanzen erhalten.
• So verteilen Sie eine Instanz an einen Enterprise-Empfänger neu:
a.
Erweitern Sie Enterprise-Empfänger.
b.
Verschieben Sie den Enterprise-Empfänger aus der Liste Verfügbar in die Liste Ausgewählt.
• So verteilen Sie eine Instanz an einen dynamischen Empfänger neu:
a.
Erweitern Sie Dynamische Empfänger.
b.
Stellen Sie sicher, dass den Empfänger-IDs, vollständigen Namen und E-Mail-Adressen die richtigen Spalten zugeordnet sind.
c.
Wenn Sie die Veröffentlichung an alle dynamischen Empfänger neu verteilen möchten, wählen
Sie Gesamte Liste verwenden aus bzw. heben Sie andernfalls die Auswahl auf.
d.
Verschieben Sie den dynamischen Empfänger aus der Liste Verfügbar in die Liste
Ausgewählt.
6.
Klicken Sie auf Neu verteilen.
Der Verlauf der Veröffentlichung wird angezeigt, und die Instanz, die Sie für die Neuverteilung ausgewählt haben, weist den Status "Wird ausgeführt" auf. Das Datum, das in der Spalte
Instanzenzeit angezeigt wird, wird auf die Uhrzeit der Neuverteilung aktualisiert.
11.2.7 So wiederholen Sie eine fehlgeschlagene Veröffentlichung
Zeigen Sie zunächst die Protokolldatei für die fehlgeschlagene Veröffentlichungsinstanz an, bearbeiten
Sie die Fehler und planen Sie die Veröffentlichung neu.
1.
Wählen Sie die Veröffentlichung mit der fehlgeschlagenen Veröffentlichungsinstanz aus.
2.
Klicken Sie auf Aktionen > Verlauf, wenn Sie sich in der CMC befinden, oder auf Weitere Aktionen
> Verlauf, wenn Sie sich in BI-Launchpad befinden.
Der Veröffentlichungsverlauf wird angezeigt.
3.
Wählen Sie die fehlgeschlagene Veröffentlichungsinstanz aus.
212 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
4.
Klicken Sie auf Aktionen > Wiederholen, wenn Sie sich in der CMC befinden, oder auf Weitere
Aktionen > Wiederholen, wenn Sie sich in BI-Launchpad befinden.
Der Status der Instanz ändert sich in "Wird ausgeführt".
Wenn die Veröffentlichung erneut fehlschlägt, zeigen Sie die neue Protokolldatei an, und beheben Sie alle aufgetretenen Fehler.
11.3 Verbessern der Veröffentlichungsleistung
Adaptive Processing Server
Wenn CPU und Arbeitsspeicher des Adaptive Processing Servers bei Veröffentlichungsausführungen stark beansprucht werden:
• Verschieben Sie den Adaptive Processing Server auf einen schnelleren Rechner mit mehr verfügbaren
CPUs, auf dem SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.0 Feature Pack 3 oder höher installiert ist. Der Server wird automatisch so skaliert, dass er mehr CPUs verwendet.
• Isolieren Sie den Veröffentlichungsdienst und den Dienst zur Nachverarbeitung von Veröffentlichungen auf dedizierten Adaptive-Processing-Server-Instanzen, und entfernen Sie nicht verwendete Dienste, die auf dem Server gehostet werden. Jeder Dienst verbraucht mehr freigegebene Ressourcen
(Anforderungs-Thread-Pool, Arbeitsspeicher und CPU-Verbrauch) auf dem Adaptive Processing
Server, und die Veröffentlichungsleistung kann verbessert werden.
Publishing-Dienst
• In Implementierungen, in denen viele Veröffentlichungsinstanzen gleichzeitig ausgeführt werden, sofern der zugrunde liegende CMS, FRS, Adaptive Job Server und die Berichtsverarbeitungsserver entsprechend skaliert wurden, können durch horizontales Skalieren des Veröffentlichungsdiensts
über mehrere Adaptive-Processing-Server-Instanzen (auf einem oder mehreren Rechnern) mehr
Veröffentlichungsinstanzen gleichzeitig verarbeitet werden.
Dagegen wird ein einzelner Veröffentlichungsauftrag (etwa einer mit 1.000.000 Empfängern) nicht auf Veröffentlichungsdiensten gemeinsam genutzt, die auf verschiedenen Adaptive Processing
Servern gehostet werden. Durch das horizontale Skalieren des Veröffentlichungsdiensts wird die
Verarbeitungszeit einer einzelnen Veröffentlichung, unabhängig von der Anzahl der Empfänger, nicht verbessert.
• Skalieren Sie für Veröffentlichungen mit vielen Empfängern die Adaptive Processing Server vertikal auf Rechnern, die über mehr CPUs und RAM verfügen. Der Veröffentlichungsdienst kann dann mehr Empfänger gleichzeitig verarbeiten, und der Adaptive Processing Server kann mehr Aufträge generieren. Der Adaptive Job Server und die Berichtsverarbeitungsserver müssen eventuell entsprechend skaliert werden, um den Durchsatz zu erhöhen.
Anmerkung:
Eventuell müssen Sie die Heap-Größe des Adaptive Processing Servers erhöhen (d.h. -Xmx auf mindestens 2 GB setzen), wenn der Server auf einem Rechner mit mehr als acht CPU-Kernen ausgeführt wird. Dank einer größeren Anzahl von CPUs kann der Adaptive Processing Server mehr
Threads erzeugen und den Durchsatz erhöhen. Beachten Sie, dass mehr Threads auch mehr RAM voraussetzen.
213 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
• Da die Veröffentlichung ein festplattenlastiger Prozess ist, verwenden Sie einen Rechner mit schnellen
I/O oder SAN-Datenträger für den FRS.
• Verwenden Sie die Veröffentlichungsbereinigungsoption. Bei großen Veröffentlichungen, die keine erneute Verteilung oder die Anzeige von Artefakten voraussetzen, wählen Sie das Standardziel nicht aus.
• (Crystal-Reports-Veröffentlichungen) Wählen Sie Ein Datenbankabruf für jeden Stapel von
Empfängern aus, wenn Sie die einmalige Regenerierungssicherheit nicht für jeden Empfänger anwenden müssen. Der Datenbankzugriff wird in mehreren gleichzeitigen und kleineren Abfragen gestapelt.
• (Web-Intelligence-Veröffentlichungen) Wählen Sie Ein Datenbankabruf für alle Empfänger oder
Ein Datenbankabruf pro Empfänger aus. Wenn Sie Ein Datenbankabruf für alle Empfänger für eine große Veröffentlichung auswählen, geben Sie, um die Datenbankabfrage in mehrere kleinere atomare Abfragen aufzuschlüsseln, -Dcom.businessobjects.publisher.scopebatch.max.re
cipients=<integer> auf der Befehlszeile aller Adaptive Processing Server ein, auf denen der
Veröffentlichungsdienst gehostet wird.
• Bei großen Veröffentlichungen kann die Datenträgerbereitstellung zu einem einzigen Ordner auf
Windows Mehrarbeit reduzieren. Folgender Workaround soll die Generierung kurzer Dateinamen deaktivieren. Anleitungen finden Sie unter http://support.microsoft.com/kb/210638 und http://tech net.microsoft.com/en-us/library/cc778996%28WS.10%29.aspx
. Informationen über die Deaktivierung der Generierung kurzer Dateinamen, wenn ein einziger Ordner mehr als 300 KB Dateien enthält, finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc781134(WS.10).aspx
.
Dienst zur Nachverarbeitung von Veröffentlichungen
Der Dienst zur Nachverarbeitung von Veröffentlichungen wird aufgerufen, wenn das Kontrollkästchen
Als ZIP-Datei komprimieren (Seite "Zeitgesteuerte Verarbeitung") und/oder das Kontrollkästchen
Exportierte PDS zusammenführen (Seite "Ziele") ausgewählt wird oder benutzerdefinierte
Verarbeitungs-Plugins für eine Veröffentlichung aktiviert sind. Bei Veröffentlichungen, bei denen beide
Kontrollkästchen aktiviert sind, erstellen Sie weitere Dienste zur Nachverarbeitung von
Veröffentlichungen, um die Veröffentlichungsverarbeitungszeit zu verbessern. Der Arbeitsaufwand für den Dienst zur Nachverarbeitung von Veröffentlichungen wird jedoch von der Art der Skalierung des
Veröffentlichungsdiensts eingeschränkt.
Wenn der Dienst zur Nachverarbeitung von Veröffentlichungen horizontal skaliert wird, wird die durch die ZIP- und PDF-Zusammenführung verursachte Arbeitslast auf mehrere Dienste zur Nachverarbeitung von Veröffentlichungen verteilt, die auf verschiedenen Adaptive Processing Servern gehostet werden.
11.3.1 Empfehlungen für das Hinzufügen von Quelldokumenten
Dieser Abschnitt enthält Empfehlungen für das Hinzufügen von Dokumenten mit dynamischem Inhalt zu Veröffentlichungen.
Verwenden Sie Protokolldateien von Veröffentlichungen, um Fehler in fehlgeschlagenen
Veröffentlichungen zu beheben.
Wenn Sie Veröffentlichungen für die Ausführung planen, werden Protokolldateien generiert, die alle
Fehler aufzeichnen, die auftreten können, wenn die Veröffentlichung verarbeitet wird. Klicken Sie zum
214 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Anzeigen aller Protokolldateien für eine Veröffentlichungsinstanz auf Aktionen > Verlauf. Klicken Sie auf der Seite "Verlauf" in der Spalte Instanzenzeit auf den Instanzenlink.
Bei Verwendung der parameterbasierten Personalisierung für Crystal-Reports-Berichte legen Sie die Parameter auf die Standardwerte fest.
Parameterbasierte Veröffentlichungen können zu einer geringeren Leistung der Veröffentlichung führen.
Es wird dringend empfohlen, dass Sie Crystal-Reports-Veröffentlichungen personalisieren, indem Sie
Felder zu Enterprise-Empfängerprofilen oder zu Personalisierungswerten dynamischer Empfänger zuordnen. Wenn Sie jedoch Crystal-Reports-Berichte mit Parametern personalisieren müssen, setzen
Sie die Parameter im Abschnitt "Personalisierung" auf die Standardwerte zurück.
Anmerkung:
Bevor Sie Enterprise-Empfängerprofile verwenden können, muss der Systemadministrator die Profile in der BI-Plattform konfigurieren.
Zeigen Sie Dokumente mit dynamischem Inhalt einzeln an und verarbeiten Sie sie einzeln, bevor Sie sie zu einer Veröffentlichung hinzufügen.
Wenn Sie Dokumente mit dynamischem Inhalt erfolgreich anzeigen und planen können, funktioniert die Datenquellenverbindung einwandfrei. In diesem Fall können die Daten im Quelldokument bei der zeitgesteuerten Verarbeitung der Veröffentlichung regeneriert werden. Wenn die Anzeige und zeitgesteuerte Verarbeitung von Dokumenten mit dynamischem Inhalt nicht möglich ist, überprüfen Sie die Einstellungen der Datenquellenverbindung. In der folgenden Tabelle sind die Prüfschritte für die
Einstellungen zusammengefasst.
Dokumenttyp So prüfen Sie die Einstellungen für Datenquellenverbindungen
Crystal-Reports-Bericht
Wählen Sie in der CMC einen Crystal-Reports-Bericht aus, und wechseln Sie zu Verwalten > Standardeinstellungen. Klicken Sie im Dialogfeld "Standardeinstellungen" im Navigationsbereich auf Datenbankkonfiguration.
Web-Intelligence-Dokument
Wählen Sie in der CMC ein Web-Intelligence-Dokument aus, und wechseln
Sie zu Verwalten > Standardeinstellungen. Klicken Sie im Dialogfeld
"Standardeinstellungen" im Navigationsbereich auf Berichtsuniversen.
In einigen Fällen haben Sie das Dokument mit dynamischem Inhalt möglicherweise im entsprechenden
Designer geöffnet, um die Datenquellenverbindung zu konfigurieren und die Datei erneut in das
CMC-Repository zu exportieren, sodass die vorherige Kopie überschrieben wird. Weitere Informationen
über das Konfigurieren von Datenquellverbindungen für Dokumente mit dynamischem Inhalt finden Sie in der Dokumentation für den Designer.
Vermeiden Sie unnötige Datenregenerierungen.
Wenn eine Datenregenerierung für ein Dokument mit dynamischem Inhalt nicht erforderlich ist, deaktivieren Sie im Abschnitt "Quelldokumente" das Kontrollkästchen Zur Laufzeit regenerieren für das Dokument. Dadurch wird die Gesamtleistung der Veröffentlichung optimiert.
215 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
11.3.2 Empfehlungen für die Verwendung von Quellen dynamischer Empfänger
Dieser Abschnitt enthält Empfehlungen für die Verwendung von Quellen dynamischer Empfänger.
Sortieren Sie die Quellen dynamischer Empfänger nach der Spalte mit der Empfänger-ID.
Hierbei handelt es sich um eine grundlegende Empfehlung. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn
Sie eine umfangreiche Veröffentlichung ausführen oder die Option Ein Datenbankabruf für jeden
Stapel von Empfängern aktivieren, da dies die Anzahl an Lieferungen für Empfänger mit mehreren
Personalisierungswerten reduzieren kann.
Stellen Sie für Quellen dynamischer Empfänger in Crystal Reports sicher, dass die
Datenbankkonfiguration korrekt ist.
Wählen Sie in der CMC die Quelle dynamischer Empfänger aus, und wechseln Sie zu Verwalten >
Standardeinstellungen, um Folgendes sicherzustellen:
• Die Datenbank-Anmeldedaten im Abschnitt "Datenbankkonfiguration" sind korrekt, und das
Kontrollkästchen Dieselbe Datenbankanmeldung wie beim Ausführen des Berichts verwenden ist aktiviert.
• Im Abschnitt "Parameter" weisen alle Parameter Parameterwerte auf und sind alle Kontrollkästchen
Bei Anzeige auffordern für die Parameter deaktiviert.
Wenn Sie Quellen dynamischer Empfänger in Crystal-Reports-Berichten verwenden, wenden
Sie sich an den Administrator, um sicherzustellen, dass der Report Application Server (RAS) richtig konfiguriert ist.
Der RAS muss so konfiguriert sein, dass er mindestens dieselbe Anzahl an Datenbankdatensätzen wie die Anzahl an Empfängern in der Quelle dynamischer Empfänger liest. Um beispielsweise eine
Quelle dynamischer Empfänger mit Daten für 100.000 Empfänger zu verarbeiten, muss der RAS so eingestellt sein, dass er mehr als 100.000 Datensätze der Datenbank liest.
11.3.3 Empfehlungen für das Senden und Empfangen von
E-Mail-Veröffentlichungsinstanzen
Dieser Abschnitt enthält Empfehlungen für E-Mail-Veröffentlichungsinstanzen.
Zeigen Sie, wenn möglich, in E-Mail-Veröffentlichungsinstanzen eingebetteten Inhalt in
Outlook 2003 an.
In E-Mail-Veröffentlichungsinstanzen eingebetteter Inhalt kann Formatierungsprobleme aufweisen, wenn er in Outlook 2007 oder in einem Web-E-Mail-Konto wie Hotmail oder Gmail angezeigt wird.
216 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
Wenden Sie sich an den Administrator, um sicherzustellen, dass die E-Mail-Einstellungen für den Destination Job Server richtig konfiguriert sind.
Veröffentlichungen für E-Mail-Ziele können fehlschlagen, weil E-Mail nicht korrekt als Ziel für den
Adaptive Job Server konfiguriert wurde. Weitere Informationen finden Sie im
Administratorhandbuch für SAP BusinessObjects Business Intelligence.
217 2012-07-04
Arbeiten mit Veröffentlichungen
218 2012-07-04
Weitere Informationen
Weitere Informationen
Informationsressource
Produktinformationen zu SAP
BusinessObjects
SAP-Hilfeportal
SAP Service Marketplace
Docupedia
Ort
http://www.sap.com
Navigieren Sie zu http://help.sap.com/businessobjects/ , und klicken Sie im Seitenbereich von "SAP BusinessObjects Overview" auf All Products.
Sie können auf die neueste Dokumentation zugreifen, in der alle Produkte von SAP BusinessObjects und deren Bereitstellung im SAP-Hilfeportal behandelt werden. Sie können PDF-Versionen oder installierbare HTML-
Bibliotheken herunterladen.
Bestimmte Handbücher werden in SAP Service Marketplace gespeichert und stehen im SAP-Hilfeportal nicht zur Verfügung. Diese Handbücher sind im Hilfeportal mit einem Hyperlink zu SAP Service Marketplace aufgelistet. Kunden mit einem Wartungsvertrag verfügen über eine autorisierte Anwender-ID für den Zugriff auf diese Berichtstelle. Wenden Sie sich an den Kundendienstvertreter, um eine ID zu erhalten.
http://service.sap.com/bosap-support > Dokumentation
• Installationshandbücher: https://service.sap.com/bosap-instguides
• Versionshinweise: http://service.sap.com/releasenotes
In SAP Service Marketplace werden bestimmte Installationshandbücher,
Upgrade- und Migrationshandbücher, Bereitstellungshandbücher, Versi onshinweise und Dokumente zu unterstützten Plattformen gespeichert.
Kunden mit einem Wartungsvertrag verfügen über eine autorisierte An wender-ID für den Zugriff auf diese Berichtstelle. Wenden Sie sich an den Kundendienstvertreter, um eine ID zu erhalten. Wenn Sie aus dem
SAP-Hilfeportal zu SAP Service Marketplace umgeleitet werden, verwen den Sie das Menü im Navigationsbereich auf der linken Seite, um die
Kategorie mit der Dokumentation zu suchen, auf die Sie zugreifen möchten.
https://cw.sdn.sap.com/cw/community/docupedia
In Docupedia finden Sie zusätzliche Dokumentation, eine Umgebung für kollaboratives Authoring und eine Möglichkeit für interaktives Feedback.
219 2012-07-04
Weitere Informationen
Informationsressource
Entwicklerressourcen
Ort
https://boc.sdn.sap.com/ https://www.sdn.sap.com/irj/sdn/businessobjects-sdklibrary
Artikel von SAP BusinessObjects zum SAP Community Network https://www.sdn.sap.com/irj/boc/businessobjects-articles
Diese Artikel wurden früher als Fachbeiträge bezeichnet.
Hinweise https://service.sap.com/notes
Diese Hinweise wurden früher als Knowledge Base-Artikel bezeichnet.
Foren im SAP Community Network https://www.sdn.sap.com/irj/scn/forums
Schulungen
Online Customer Support
Beratung http://www.sap.com/services/education
Business Objects bietet Ihnen von traditionellen Gruppenkursen bis hin zu gezielten e-Learning-Seminaren ein Schulungspaket, das an Ihre
Schulungserfordernisse und Ihren bevorzugten Lernstil angepasst ist.
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Das SAP-Supportportal enthält Informationen zu Kundendienstprogrammen und -dienstleistungen. Zudem enthält es Links zu zahlreichen technischen Informationen und Downloads. Kunden mit einem Wartungsvertrag verfügen über eine autorisierte Anwender-ID für den Zugriff auf diese Berichtstelle. Wenden Sie sich an den Kundendienstvertreter, um eine ID zu erhalten.
http://www.sap.com/services/bysubject/businessobjectsconsulting
Berater begleiten Sie von der ersten Analysephase bis zur Implementie rung. Es steht Fachwissen zu Themen wie relationalen und multidimen sionalen Datenbanken, zur Konnektivität, zu Datenbankentwurfstools sowie zur angepassten Einbettungstechnologie zur Verfügung.
220 2012-07-04
Index
A
Agnostische Quelldokumente
Arbeitsabläufe
Profile und Veröffentlichung 145
Audit-Benachrichtigung 84, 203
Ausführungsoptionen, zeitgesteuerte
Auswählen
Authentifizierung, Objektpakete 76
B
Befehlszeilenargumente bestimmen
Benachrichtigungen
Benutzerdefinierte Ereignisse 124, 128
Migrieren mit SAP NetWeaver
Berichtregisterkarten veröffentlichen
Agnostische Quelldokumente 178
Berichtsinstanzen
Berichtsobjekte
Datenbankeinstellungen, festlegen
Hinzufügen mit vorhandenen
Hinzufügen und Verknüpfen über
Instanzenbegrenzungen festlegen
Mit Ereignissen zeitgesteuert
Beschränkungen, Instanzen auf
Bevorzugtes Anzeigegebietsschema
Erstellen von Veröffentlichungen
Veröffentlichungsergebnisse
BI-Posteingang
Senden von Veröffentlichungen
Zeitgesteuerte Verarbeitung von
C
Cache Server
Cache-Format,
Web-Intelligence-Dokumente 105
CMC
Erstellen von Veröffentlichungen
Festlegen der Einstellungen 17
CMC (Fortsetzung)
Veröffentlichungsergebnisse
CMS, Speichern von Objekten 23
Crystal-Reports-Berichte
Aus SAP NetWeaver BW
Datenbankanmeldung
Eingabeaufforderungswerte
Formatauswahl, zeitgesteuerte
Formate
Hinzufügen mit vorhandenen
Job Server für die zeitgesteuerte
PDF-Dateien zusammenführen 171
Personalisieren
Quellen dynamischer Empfänger,
Warnmeldungen 58, 139, 140, 141
CSV-Formatauswahl, zeitgesteuerte
D
221 2012-07-04
Index
Datenbank
Anmeldung,
Dritthersteller-Quelldokumente
Crystal-Reports-Veröffentlichungen
Dynamic Link Libraries,
E
Einbetten von
Senden von Veröffentlichungen
Veröffentlichungsinstanzen,
Zeitgesteuerte Verarbeitung von
E-Mail-Veröffentlichungen
Verwenden von personalisierten
Einstellungen
Einstellungen in der CMC festlegen 17
Empfänger
Instanzen neu verteilen an 211
Personalisieren von
Enterprise-Empfänger hinzufügen 179
Enterprise-Speicherorte,
Ereignisse
Aktivieren von Warnmeldungen
Ereignisse (Fortsetzung)
Zeitgesteuerte Verarbeitung 106
Erstellen
Excel-Formatauswahl, zeitgesteuerte
Exportieren von Objekten in den CMS
F
Fehlerbehebung
Fehlgeschlagene
Quellen dynamischer Empfänger
Veröffentlichungsinstanzen per
Fehlgeschlagene Veröffentlichungen
Filter für Crystal-Reports-Berichte 49
Filtern
Crystal-Reports-Berichte 188, 189
Web-Intelligence-Dokumente 193
Freigegebene Bibliotheken, als
FTP-Ziel
Zeitgesteuerte Verarbeitung 93
G
Getrennte Werte-Formatauswahl,
zeitgesteuerte Verarbeitung 100
Globale Profilziele 146, 147, 194
H
Hyperlinks zwischen Berichten 55
I
Festlegen von Beschränkungen auf
J
K
Entfernen/Löschen von Objekten
Kopieren
222 2012-07-04
Index
L
Web-Intelligence-Dokumente 195
M
Migrieren von Berichtsinhalten in SAP
Miniaturansichten,
N
Navigation zwischen Berichten 55
Nicht verwaltetes Datenträgerziel 91
Nur Text-Formatauswahl,
zeitgesteuerte Verarbeitung 100
O
Oberste Ebene
Erstellen von neuen Ordnern 25
Objekte
Ändern
Erstellen von Verknüpfungen 34
Hinzufügen
Zeitgesteuerte Verarbeitung 77
Objekteigenschaften in der CMC 22
Objektpakete (Fortsetzung)
Hinzufügen von Objekten zu 21,
Zeitgesteuerte Verarbeitung 109
Objektrechte, beim Verschieben von
Festlegen von
P
Parameter
Variablen in SAP NetWeaver
Formatauswahl, zeitgesteuerte
Personalisieren
Crystal-Reports-Berichte 186, 187
Web-Intelligence-Dokumente 194,
Personalisierte Platzhalter 166, 183
Platzhalter hinzufügen
Personalisierte Werte 166, 183
Profile (Fortsetzung)
Rolle bei der Veröffentlichung 145
Publishing
Q
Quelldokumente, Fehlerbehebung 214
R
Rechte
Beim Kopieren/Verschieben von
Regenerieren
Daten statischer Quelldokumente
Report Application Server 45, 216
Rich Text-Formatauswahl,
zeitgesteuerte Verarbeitung 100
S
SAP BusinessObjects Enterprise 62
SAP BusinessObjects Enterprise SDK
SAP BusinessObjects Live Office 175
SAP BW
SAP NetWeaver BW
Server
223 2012-07-04
Index
Server (Fortsetzung)
Standard für die zeitgesteuerte
Zur Ansicht und Bearbeitung von
Servergruppen für zeitgesteuerte
Sicherheit,
Sprachen
Statische Quelldokumente
T
TXT-Formatauswahl, zeitgesteuerte
U
Übersetzte Berichte
Übersichtsseite, Veröffentlichungen
Umfangreiche Veröffentlichungen 213
V
Verarbeitungseinstellungen 108
Veröffentlichung mit zahlreichen
Abonnieren und Abonnements
Einbetten von Inhalten in E-Mails
Veröffentlichungen (Fortsetzung)
Enterprise-Empfänger hinzufügen
Erstellen
Für SAP BusinessObjects Live
Personalisieren von Namen 165,
Veröffentlichungserweiterungen
Zeitgesteuerte Verarbeitung 185,
Veröffentlichungsdateien
Personalisieren von
Veröffentlichungserweiterungen 170,
Veröffentlichungsinstanzen neu
Veröffentlichungsnamen
Persönliche Anpassung 165, 182
Veröffentlichungsprozess
W
Warnmeldungen
Warnungen 58, 138, 139, 140, 141,
Web-Intelligence-Dokumente
Auswählen von Cache-Optionen
Persönliche Anpassung 194, 195
Server, für die zeitgesteuerte
Wiederholungsmuster, zeitgesteuerte
Word-Formatauswahl, zeitgesteuerte
X
XML-Formatauswahl, zeitgesteuerte
Z
Zeilenebene, Sicherheit,
Zeitgesteuerte Verarbeitung 77
Servergruppeneinstellungen 108
Zeitsteuerungsereignisse 124, 127
Ziele
Aktivieren oder deaktivieren 96
224 2012-07-04
Ziele (Fortsetzung)
Nicht verwalteter Datenträger 91
Ziele (Fortsetzung)
Veröffentlichungsnamen 165, 182
Zeitgesteuerte Verarbeitung 86
Zugriff
Zugriff (Fortsetzung)
Zusammengeführte PDF-Dateien
Index
225 2012-07-04
Index
226 2012-07-04
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