GNU Datenexplorer Benutzerhandbuch
Advertisement
Advertisement
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
GNU DataExplorer
(Version 3.3.0)
Benutzerhandbuch
Winfried Brügmann, Juli 2017
Seite 1
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Inhaltsverzeichnis
Einleitung.............................................................................................................................................5
Warum freie Software unter der GPL..................................................................................................5
Ein paar Worte zu Java.........................................................................................................................5
Verwendete Verzeichnisse...................................................................................................................6
Das Anwendungsfenster.......................................................................................................................7
Der Einstellungsdialog.........................................................................................................................8
Der Geräteauswahldialog...................................................................................................................14
Menü- und Toolbar.............................................................................................................................16
Menü „Datei“......................................................................................................................................16
Menü „Bearbeiten“.............................................................................................................................18
Menü „Gerät“.....................................................................................................................................19
Menü „Grafikvorlagen“......................................................................................................................21
Menü „Ansicht“..................................................................................................................................23
Menü „Hilfe“......................................................................................................................................23
Ausgangs-, Konfigurations- und Datensatz-Toolbar..........................................................................24
Google Earth.......................................................................................................................................25
Pfadfarbenkonfiguration.....................................................................................................................26
Tastaturkürzel.....................................................................................................................................28
Fenster „Grafik“.................................................................................................................................29
Der Kurvenselektor............................................................................................................................30
Kurvenskalensynchronisation.............................................................................................................33
Zoomen und Positionieren im Fenster „Grafik“.................................................................................35
Oszilloskop-Mode..............................................................................................................................36
Fenster „Statistik“...............................................................................................................................37
Fenster „Tabelle“................................................................................................................................38
Fenster „Digital“.................................................................................................................................39
Fenster „Analog“................................................................................................................................40
Fenster „Zellenspannung“..................................................................................................................41
Fenster „Kurvenvergleich“.................................................................................................................43
Datei- und Datensatz-Kommentar......................................................................................................44
Fenster Objektcharakteristik...............................................................................................................45
Fenster Historiengrafik.......................................................................................................................46
Fenster Historientabelle......................................................................................................................47
Gerätekonfigurationsdateien...............................................................................................................48
Geräteeigenschafteneditor..................................................................................................................49
Dateiformat.........................................................................................................................................59
Das CSV2SerialAdapter-Datenformat...............................................................................................60
Aktuell unterstützte Geräte.................................................................................................................61
AkkuMaster C4 von H-Tronic............................................................................................................61
Versionsinformation...........................................................................................................................61
Steuerung der Aufnahme....................................................................................................................62
Nur Datenaufnahme............................................................................................................................63
Selbst konfiguriertes Programm.........................................................................................................64
Akkumatik von Estner........................................................................................................................65
4D-Akkumonitor von epo-bike Racing..............................................................................................65
AV4ms (ab Firmware Version 4.67) von Mössinger/MEC...............................................................66
CSV2SerialAdapter............................................................................................................................67
D100 und D100 V2 von SkyRC.........................................................................................................68
DataVario(Duo) und LinkVario(Duo) von WSTech..........................................................................69
Datenexport im KMZ-Dateiformat bei Verwendung eines GPS-Empfängers...................................70
VarioTool – erstellen von Setupdateien.............................................................................................70
eStations von Bantam.........................................................................................................................72
Seite 2
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
FlightRecorder von Multiplex............................................................................................................73
Futaba-Telemetrie von Robbe/Futaba................................................................................................75
GigaLogger von Simprop Electronic..................................................................................................76
GPS-Logger und GPS-Logger 2 von SM-Modellbau........................................................................77
Gerätekonfiguration............................................................................................................................79
GPXAdapter.......................................................................................................................................80
Herkules III Telemetrie......................................................................................................................82
HoTTAdapter, HoTTAdapter2, HoTTAdapterM und HoTTAdapter2M zur Auswertung von
Graupner/SJ-HoTT-Telemetriedaten..................................................................................................83
HoTT-Viewer.....................................................................................................................................85
iCharger206B, iCharger208B, iCharger306B, iCharger3010B, iCharger308DUO, iCharger4010DUO und CellLog 8S von Junsi...................................................................................86
IGCAdapter (zur Analyse von OLC IGC-Dateien)............................................................................87
eMax B6 von SkyRC..........................................................................................................................87
IISI Cockpit V2 von Matthias Isler, ESC GmbH...............................................................................88
JetiAdapter von JETI model...............................................................................................................89
JLog2 von SM-Modellbau..................................................................................................................91
JLog2 – Live-Datenaufnahme............................................................................................................93
JLog2 – Konfiguration.......................................................................................................................93
JLog2 und Telemetrie.........................................................................................................................94
JLog2 mit HiTec-Telemetrie..............................................................................................................95
JLog2 mit HiTec-Telemetrie und digitalen Temperatursensoren am COM Datenanschluss.............95
JLog2 mit HV2BEC, HiTec-Telemetrie und digitalen Temperatursensoren am COM
Datenanschluss...................................................................................................................................95
JLog2 mit GPS-Logger.......................................................................................................................96
JLog2 mit Robbe-BID-Chip...............................................................................................................96
JLog2 mit zwei Sensoren (Puls pro Umdrehung, Temperatursensor)................................................96
JLog2 mit zwei Alarmanschlüssen.....................................................................................................96
Kosmik von Kontronik.......................................................................................................................97
LiPoWatch von SM-Modellbau.........................................................................................................99
Der Tabulator „Einstellung“...............................................................................................................99
Der Tabulator „Daten I/O“...............................................................................................................100
MC3000 von SkyRC........................................................................................................................101
Gerätedialog.....................................................................................................................................101
NMEA-Adapter................................................................................................................................103
OpenTX-Telemetrie verwendet von FrSky System.........................................................................104
PichlerP6, PichlerP6 50W, PichlerP6 80W von Pichler...................................................................104
Picolario von Renschler....................................................................................................................105
Die Tabulatoren „Konfig 1“ und „Konfig 2“...................................................................................106
Picolario2 von Renschler..................................................................................................................108
Polaron Ladegeräte von Graupner/SJ...............................................................................................109
Q200 von SkyRC..............................................................................................................................109
QuadroControl für QC-Copter von tt-tronix....................................................................................110
S32 (Jlog3) von R2prototyping........................................................................................................112
Simulator..........................................................................................................................................113
Ultramat, Ultra Duo Plus, Ultra Trio Plus von Graupner.................................................................114
Gerätedialog Ultra Duo Plus – Einleitung........................................................................................114
Datenaufzeichnung...........................................................................................................................118
Automatische Objektanwahl............................................................................................................119
Akkuzyklusdaten-Historie................................................................................................................120
UniLog von SM-Modellbau.............................................................................................................122
Der Tabulator „Einstellung“.............................................................................................................122
Der Tabulator „Daten I/O“...............................................................................................................123
Der Konfigurationstabulator.............................................................................................................125
Seite 3
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der Tabulator „Telemetrie“..............................................................................................................126
UniLog 2 von SM-Modellbau..........................................................................................................128
Multiplex-Sensoren und Kurvennamen............................................................................................130
Geräteeinstellung (Setup).................................................................................................................130
UT16E von UniTrend.......................................................................................................................131
VC820/840 von Conrad....................................................................................................................132
Weatronic-Telemetrie.......................................................................................................................133
Weatronic-Gerätedialog...................................................................................................................133
Bedienung.........................................................................................................................................133
Synchronisation von Messwerten auf eine Skala.............................................................................134
Seite 4
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Einleitung
Der GNU DataExplorer ist ein Werkzeug zum Aufnehmen, Betrachten und Auswerten von Daten aus Geräten, die es erlauben Daten entweder über eine serielle Schnittstelle auszulesen oder ihre
Daten durch Datenimport zugänglich machen. Der GNU DataExplorer ist unter vielen
Betriebssystemen mit 32 und 64 Bit lauffähig (GNU/Linux, Windows, Mac OS X).
Sprachenunterstützung ist vorhanden, wobei aktuell nur Deutsch und Englisch vorhanden sind.
Ein wesentlicher Aspekt für die Entwicklung war der systemübergreifende Gedanke. Für alle im
Privatgebrauch befindlichen Computerbetriebssysteme soll die Möglichkeit bereitgestellt werden,
Messdaten von den verschiedensten Gelegenheiten grafisch aufzubereiten. Seien es Ströme und
Spannungen von Batterieladegeräten, Daten von Elektromotoren oder Telemetriedaten aus dem
Bereich des Modellbaus. Deshalb basiert die Implementierung auf Java unter Verwendung der freien RXTXcomm-Bibliothek, für die serielle Anbindung und der eclipse-SWT-Bibliothek für die
Benutzeroberfläche. Für beide Basisbibliotheken gibt es die native Anbindung für Windows,
GNU/Linux und Mac OS X. Entwickelt wird mit einer frei verfügbaren eclipse IDE (integrated development environment).
Wie sind die seriellen Ports auf den verschiedenen Betriebssystemen benannt:
Warum freie Software unter der GPL
Im wesentlichen gibt es dafür zwei Gründe. Erstmal wird der Gedanke freier Software weitergetragen. Für den GNU DataExplorer sind die Schnittstellen für eine Geräteanbindung und das Datenmodell frei zugänglich. Das ermöglicht Eingriffe in den Anwendungskern-Code, um
Fehler zu beseitigen oder Funktionserweiterungen einzubringen. Es wird möglich weitere Geräte anzubinden, die mir selbst nicht zur Verfügung stehen.
Die gerätespezifischen Komponenten sind als Module extra gehalten und werden zu Laufzeit des
Programms dynamisch geladen (Plug-in). Das ermöglicht eine Implementierung der
Gerätefunktionalität unabhängig von der Kernkomponente. Es gibt offene
Beispielimplementierungen an die man sich halten kann. Ein Gerät in die Anwendung einzubinden erfordert etwa drei Dinge: das Gerät selbst, Erfahrung mit deren Gebrauch und die Spezifikation der
Schnittstellenkommunikation (und natürlich Programmierkenntnisse).
Ein paar Worte zu Java
Dadurch, dass ein Javaprogramm in einer eigens dafür gestarteten „Virtual Machine“ (VM) läuft, ist die Laufzeitumgebung in erster Näherung auf allen Systemplattformen gleich. Deshalb kann ein
Javaprogramm fast überall laufen. Die VM bestimmt auch den zur Verfügung gestellten Speicher.
Anders als z. B. ein in C geschriebenes Programm kann ein Javaprogramm nur auf den Speicher zurückgreifen, der beim Start der VM angegeben wurde. Das bedeutet, dass einem Javaprogramm, immer beim Starten den Speicherverbrauchsrahmen mitgegeben werden muss (-Xms/-Xmx). Gibt man hier nichts an, ist ein maximaler Wert von 128 MByte eingestellt. Nun hört sich VM, wie ein eigenes System an, aus dem man nicht ausbrechen kann. Wäre dem so, gäbe es keine serielle
Kommunikation und keine Grafikbibliothek, zum flotten Anzeigen. Früher war dem auch so, deshalb eilt einem Javaprogramm auch immer der Ruf voraus, dass Javaprogramme langsam sind.
Seite 5
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Durch die „just in time“ (JIT)-Übersetzung beim Start ist dieses Manko schon lange ausgeglichen.
Javaprogramme stehen anderen direkt in Maschinensprache übersetzten Programmen in nichts nach. Durch das „Java Native Interface“ kann man sozusagen in Java auf die Hardware durchgreifen. Hier sind es dann meist auch C-Programme, die hier angesprochen werden. Das ist bei dem verwendeten RXTXcomm und beim SWT der Fall.
Wie man sieht, bekommt man mit der Programmiersprache Java, beziehungsweise der
Laufzeitumgebung, eine unglaubliche Anzahl von Bibliotheken zur Verfügung gestellt. Des weiteren gibt es unter der GPL-Lizenz bereitgestellte Bibliotheken, die auch in kommerziellen
Anwendungen verwendet werden dürfen.
Verwendete Verzeichnisse
Hinweis: Bitte verwenden Sie keinen Installationspfad der Umlaute enthält. Java arbeitet mit dem
UTF-8-Zeichensatz. Beim Übersetzen eines Umlautes entstehen kryptische Zeichen, was dann zu
Fehlverhalten führt.
Welche Verzeichnisse bei der Installation verwendet und angelegt werden ist in der README-
Datei beschrieben. Hier soll es viel mehr um die Verzeichnisse gehen, die das Programm zum
Ablegen von Einstellungen, Grafikvorlagen und trace.log-Dateien benutzt.
Als Basisverzeichnis benutzt das Programm
• Windows: %APPDATA%\Benutzer\DataExplorer
• GNU/Linux: /home/Benutzer/.DataExplorer
• Mac OS X: /Users/Benutzer/Library/Application Support/DataExplorer
Hier werden die Verzeichnisse
• Devices: für die Gerätekonfigurationsdateien (XML) und Gerätebildchen
• GraphicsTemplates: für die vom Benutzer erzeugten Konfigurationsdateien, welche Kurve sichtbar mit welcher Farbe…
• Logs: für die trace.log-Dateien, die das Programm schreiben kann, nicht zu verwechseln mit den Gerätedatenaufzeichnungen angelegt. Das soll als Übersicht reichen. Später im Text wird dann noch genauer auf den Inhalt der
Verzeichnisse eingegangen.
Wie sind die Daten organisiert, die die eigentlichen Messwerte enthalten. Es muss ein Stammordner ausgewählt werden (siehe Einstellungsdialog ), darunter werden für jedes benutzte Gerät, Ordner angelegt. Die Geräteordner entsprechen dem ausgewähltem Gerätenamen. Zusätzlich werden
Ordner für jedes angelegte Objekt angelegt. Beim sichern einer Datendatei wird ein Dateiname entsprechend der Konfiguration im Einstellungsdialog vorgeschlagen. Als Beispiel
Datum_Objektname.osd. Hat nun die angezeigte Datenaufnahme einen Bezug zu einem Objekt, ein
Objekt ist beim sichern angelegt und ausgewählt, wird zusätzlich zur Datendatei im Geräteordner ein Dateilink in dem Objektordner abgelegt. Dateilinks brauchen nur sehr wenig Platz, da sie ja nur einen Verweis auf eine andere Datei darstellen. Es gibt keine Duplizierung von Datendateien. Mit der Verwendung von Objekten sieht man beim Öffnen einer Datei nur die objektbezogenen Dateien.
Dadurch kann man beispielsweise leicht erkennen, wann der Akku des Objektes XY das letzte mal geladen wurde. Beispielhaft soll hier mal ein kleiner Ordnerstrukturausschnitt dargestellt werden:
Hinweis: Da Dateilinks betriebssystemspezifisch sind, gibt es die Möglichkeit, die Dateilinks zu
entfernen und neu zu erstellen (siehe Kapitel Einstellungsdialog ). Dadurch ist ein Umzug der Daten
Seite 6
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch auf ein anderes Betriebssystem ein Kinderspiel.
Das Anwendungsfenster
In der Titelleiste der Anwendung werden neben dem Namen der Anwendung das aktuelle Gerät und die momentan verwendete Kommunikations-Schnittstelle angezeigt. Wie die meisten fensterbasierten Programme steht eine Menübar und eine Toolbar zur Bedienung bereit. Der mittlere Bereich stellt in Tabulatorform die Fenster dar, die die eingelesenen Daten aufbereitet anzeigen. Die graphische Ansicht, die die Daten in Kurvenform darstellt ist die eigentliche
Hauptansicht. Die meisten anderen Fenster stellen nur Detailansichten der Daten dar.
Ganz unten befindet sich eine Statusbar. Hier werden der Zustand der Kommunikationsschnittstelle, in diesem Fall die serielle Schnittstelle, offen, geschlossen, sendend und empfangend, angezeigt.
Daneben befindet sich eine Fortschrittsanzeige, die bei aufwendigen Datenoperationen den
Fortschritt der Operation anzeigt. In dem Bereich links neben der Fortschrittsanzeige werden
Statusmeldungen angezeigt. Das können Warnungen oder auch Messwerte sein, die beim
Vermessen der Kurven entstehen.
Seite 7
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der Einstellungsdialog
Der Einstellungsdialog dient zum Einstellen
• der verwendeten Sprache. – Die Sprache in der Menüs und Texte erscheinen.
• des Datum- und Zeitformats. – Hier kann man zwischen relativer und absoluter Anzeige wählen.
• des Datenpfades. – Das Verzeichnis unter dem die gerätespezifischen Logdatendateien abgelegt werden sollen. Hier sucht das Programm entsprechend dem eingestellten Gerät die
Datendateien, sowie die Objektdaten-Dateilinks.
• des Dateisicherungsdialogs. – Dieser kann als Anfangsdateiname das aktuelle Datum und/oder einen Objektschlüssel vorschlagen. Das erleichtert die Auffindbarkeit von Dateien.
• des Verhaltens der Gerätedialoge. – Ein programmmodales Verhalten ist manchmal unpraktisch, wenn man parallel zu einer Datensammelaktion Einstellungen vornehmen möchte.
• des Dezimal- und Listenseparatorzeichens. – Anders als durch die Systemlokalen vorgegeben, kann man hier Einstellungen vornehmen, um mit eventuell verwendeten
Tabellenkalkulationsprogrammen eine Zusammenarbeiten herzustellen. Diese Einstellung wirkt sich auch auf den Export bzw. Import von CSV-Dateien, nicht aber die durch den
CSV2SerialAdapter-Datenformat ausgewerteten, aus.
• mit Black- bzw. White-List-Einstellungen kann man sein persönliches System, in Bezug auf problematische Ports, konfigurieren (COM2 COM5 COM18). Diese Einstellungen gelten dann auch für den Geräteauswahldialog. Die Ausschlussliste ignoriert darin angegebene
Ports, während die Exklusivliste die aufgelisteten Ports ausschließlich anspricht. Hier kann es aber, bei wechselnden Ports durch „Plug and Play“ dazu kommen, dass die konfigurierten
Ports nicht mehr in der Auswahl erscheinen, da sie vom System automatisch umkonfiguriert wurden.
• wird ein globaler serieller Port ausgewählt, sucht der Dialog automatisch nach verfügbaren seriellen Anschlüssen und blendet das Ergebnis möglicherweise etwas zeitverzögert ein.
Seite 8
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Diese Zeitverzögerung kann man auf langsamen Windows-basierten Systemen reduzieren, in dem man die Verfügbarkeitsabfrage abschaltet. Dann werden belegte Ports halt auch angezeigt und können eventuell später nicht benutzt werden. Der serielle Port kann dafür aber für das Gerät gesichert werden. Auf UNIX-basierten Systemen spielt das, zeitlich gesehen, keinen Rolle. Diese Einstellung wirkt sich auch auf den Geräteauswahldialog aus, der seinerseits auch nach verfügbaren serielle Ports sucht.
Hinweis: Bei Windows werden Bluetooth-Ports ausgeblendet, es kommt hier mit dem verwendeten RXTXcomm-Paket zu Funktionseinschränkungen!
• wenn es systemweit nur einen seriellen Anschluss (Port) gibt, kann man hier die globale
Einstellung vornehmen, meist sucht sich das Programm aber selbst den seriellen Port zur
Gerätekommunikation. Der Dialog sucht beim Öffnen nach seriellen Anschlüssen und blendet das Ergebnis möglicherweise etwas zeitverzögert ein. Diese Einstellung wirkt sich auch auf den Geräteauswahldialog aus, der dann die Portauswahl sperrt.
Im Tabulator "Historie" kann eine Historienauswertung eingeschaltet und konfiguriert werden.
Generell kann man sagen, dass diese Art der Auswertung nur für gleiche Messwerte, die an einem
Objekt vorgenommen wurden sinn ergibt. Historienauswertung über alle jemals geladenen Akkus, mit den verschiedensten Spannungen und Kapazitäten und unterschiedlicher Chemie, wird wenig
übersichtlich sein und wenig Erkenntnisse bringen.
Die einzelnen Konfigurationsabschnitte sind mit Hilfetexten hinterlegt. Man kann die Konfiguration verändern und sieht in vielen Fällen die direkte Auswirkung auf der angezeigten Historien-Grafik.
Hinweis: Quartile und Smart-Werte berechnet weitere statistische Werte, ermöglicht dann eine erweiterte Auswahl im Kurvenselektor. Durch die erweiterte Statistik, werden allerdings mögliche konfigurierte Trigger nicht berücksichtigt.
Weitere Informationen zu diesem Thema Historienauswertung, siehe Kapitel Historien Grafik .
Seite 9
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Im Tabulator „Verschiedenes“ kann das Aussehen der Grafik beeinflusst werden. Zur besseren
Unterscheidung bzw. Zuordnung von Kurve zu Skala, können jeweils die Farben der Kurven auf die auswählbaren Elemente übertragen werden.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Kurve im Kurvenvergleich kann der Name des
Ausgangs bzw. der Konfiguration beim Kurvennamen vorangestellt werden.
Der zentrale Bereich ermöglicht, die Vorwahl, nur die in der Grafik ausgewählten Messwerte in den
Tabellenspalten auf zu tragen. Das ermöglicht eine Reduzierung der verwendeten Spalten in der
Tabelle und ergibt damit ein mehr an Übersicht. Diese Einstellung ist auch direkt in der
Tabellenansicht über das Kontextmenü möglich.
Im unteren Bereich ist das Aufzeichnungsverhalten von Ladegeräten einstellbar. Manche
Ladegeräte zeichnen in Zykluspausen Daten auf, manche Balancieren nach Programmende weiterhin die Zellen oder schalten auf einen Erhaltungsstrom um. Dabei wird weiterhin aufgezeichnet. Das kann man hier global ausschalten, sofern man die dabei entstandenen Kurven nicht auswerten oder manuell löschen möchte. Hier gibt es auch eine Option, einen kompletten
Ladezyklus in einen Datensatz aufzuzeichnen.
Seite 10
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Über den Tabulator „Wartung“ kann man das Desktop-Starter-Icon erneut erstellen bzw. entfernen.
Ebenso kann hier die DataExplorer-MIME-Typ-Assoziation zu den Dateiendungen *.osd und *.lov registriert bzw. entfernt werden. Für Mac OS X wird das nicht unterstützt bzw. ist es unnötig.
Die Taste „Erstelle Linkdateien“ erzeugt von allen OSD-Dateien die dazugehörigen, fehlenden
Objektverzeichnisse und Linkdateien zu den jeweiligen Datendateien. Die Taste „Lösche
Linkdateien“ löscht alle Linkdateien in den Objektverzeichnissen aber nicht die Verzeichnisse und
Objektbeschreibungen. Nicht verändert werden dabei die Dateien, die die Objektbeschreibung enthält. Beide Funktionen sind sehr praktisch, wenn man Anwendungsdatendateien auf eine andere
Ausführungsplattform umziehen oder sichern möchte.
Die Taste "Erstelle Objekte" stellt eine sehr hilfreiche Funktion bereit. Hier werden unterhalb des
Standard-Datenpfades alle Dateien gescannt und versucht in Objekte einzuordnen. Dabei werden neue Objektverzeichnisse angelegt, die Dateien sortiert und die Objektliste vervollständigt. Danach lässt sich die Historien-Grafik durch Anwahl eines Objektes wesentlich präziser aufbauen.
"Cache Bereinigen" im Historie Segment löscht den Inhalt des Historie-Cache Verzeichnisses. Das kann hilfreich sein die Historie ganz neu aufzubauen oder Speicherplatz aufzuräumen.
Über die Taste „Resourcenverbrauch“ wird in die aktuelle trace.log-Datei die Anzahl von
Betriebssystemhandles für die einzelnen verwendeten Programmobjekte geschrieben.
Durch drücken der Taste „Lösche Konfiguration“ wird der DataExplorer so konfiguriert, dass er beim Beenden sämtliche Konfigurationsdateien, falls vorhanden Betriebssystemeinträge und
Starter-Icon entfernt. Danach kann die Anwendung spurenfrei entfernt oder durch Neustart initial konfiguriert werden.
Seite 11
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Über den Tabulator „Analyse“ erreicht man Einstellmöglichkeiten für eine Fehleranalyse. Nach einem Programmabsturz sollte in einer trace.log-Datei eine mögliche Erklärung zu finden sein.
Achtung, alle Verstellungen der Loglevel haben einen Einfluss auf die Laufzeit und das kann zu nicht absehbaren Nebeneffekten führen. Alle Einstellungen sollten mit diesem Wissen vorgenommen werden. Die Werte sind entsprechend der Informationsfülle gestaffelt,
• SEVERE schreibt nur Programmfehler
• WARNING schreibt Fehler und Warnungen (ist die Normaleinstellung)
• TIME schreibt Fehler, Warnungen und Ausführungszeiten
• INFO schreibt Fehler, Warnungen, Zeit und Informationen
• FINE schreibt Fehler, Warnungen, Zeit, Informationen und Logs des Levels FINE
• FINER schreibt noch mehr als FINE
• FINEST schreibt noch mehr als FINER
Der untere Abschnitt ermöglicht die Einstellung der Loglevel auf bestimmte Bereiche oder klassenbasiert. Ohne besonderen Grund sollte man auch hier nicht unbedingt über den Level FINE einstellen, sonst werden die Logdaten unübersichtlich.
• die globale Einstellung des Loglevels, im Normalfall ist das WARNING
• grafische Oberfläche, hiermit sind alle Programmteile eingeschlossen, die mit den
Hauptfenstern des Programms zu tun haben
• Geräte, hiermit sind alle Programmteile gemeint, die über den Gerätedialog angesprochen werden
• Datenmodell, beschreibt den Anteil den Programmcodes, der mit der internen Datenstruktur zu tun hat
• allgemeine Funktionen sind die Programmteile die überall verwendet werden können, also
Hilfsfunktionen um Kurven zu zeichnen, wie die Berechnung einer Checksumme oder die
Skalierungsteilung von Skalen
• für die serielle Schnittstelle, über dem Level INFO, wird ein Memorylogger verwendet, der den geringsten Laufzeiteinfluss hat. Logischerweise steigt dadurch der Speicherverbrauch der Anwendung. Im Bedarfsfall kann das Programm dann etwa mit „java -jar -Xmx512m
DataExplorer.jar“ gestartet werden, wobei der maximale Speicherverbrauch der Java Virtual
Machine auf 512 Megabyte begrenzt ist.
Seite 12
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der klassenbasierte Level erlaubt den Logging-Level auf ausgewählte Klassen zu reduzieren.
Hierdurch wir die Ausgabe übersichtlicher und erlaubt die Analyse weiter einzuschränken. Die
Selektion des Loglevels wir über ein Kontextmenü erreicht. Erst durch schließen des Dialogs wird die Einstellung wirksam.
In jedem Fall werden immer nur drei trace.log-Dateien mit einigen Megabyte Größe geschrieben.
Die Dateien überschreiben sich dann immer wieder selbst.
Hinweis: Im Fehlerfall immer mal wieder einen Blick in das Logs-Verzeichnis werfen, hier können
wertvolle Hinweise zu für die Fehleranalyse zu finden sein (siehe Verwendete Verzeichnisse ).
Seite 13
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der Geräteauswahldialog
Mit dem Geräteauswahldialog können die Geräte ausgewählt werden, die der Anwendung zur
Verfügung stehen sollen. In dieser Ansicht findet man alle Geräte, die eine
Gerätekonfigurationsdatei im Verzeichnis „Devices“ abgelegt haben.
Die eigentliche Auswahl des aktiven Gerätes passiert allerdings auf dem Tabulator „Einstellungen“ oder durch die Geräteanwahl in der Menübar oder Toolbar.
Die Auswahl des aktiven Gerätes kann durch Selektion, direkt über der Miniaturansicht geschehen oder durch den Schieber rechts daneben. Das Bild des gerade angewählten Gerätes wird angezeigt.
Als Zusatzinformationen wird neben dem Bildchen der Name des Gerätes und
Herstellerinformationen angezeigt. Direkt unter den Geräteinformationen befindet sich ein Schalter um ein gerätespezifisches Verhalten bezüglich des Gerätedialogs einzustellen.
Hinweis: Das aktive Gerät kann auch über die Menübar oder Toolbar gewechselt werden.
Seite 14
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Unter dem aktuell gewählten Gerät wir der Kommunikationsport ausgewählt. Ist nur ein serieller
Port am System verfügbar, wählt die Anwendung selbstständig den seriellen Port. Die Bilder zeigen eine Portauswahl unter Windows mit COM4 und einmal unter GNU/Linux mit einem USB-zu-
Seriell-Adapter als /dev/ttyUSB0.
Durch den nachfolgenden Bereich des Dialoges kann bestimmt werden, ob die Tabulatoren mit ihren Inhalten angezeigt werden. Bei langsamen System kann hier das Laufzeitverhalten der
Anwendung beeinflusst werden.
Die mittleren Schalter, Digital und Analog, sind vor allem für eine Live-Anzeige von Daten während einer Messung vorgesehen und machen bei vielen Geräten wenig Sinn. Bietet ein angeschlossenes Gerät keine Live-Datenabfrage, werden hier nur die Endwerte einer Kurve angezeigt. Eine bemerkbare Zeiteinsparung bei der Berechnung der Daten ist hier allerdings nicht gegeben, da ja nur Einzelwerte angezeigt werden. Im unteren Bereich sind die Einstellungen gerätespezifisch und nicht über diesen Dialog einstellbar. Hier muss die Gerätekonfigurationsdatei bearbeitet werden. Beispielhaft die Ansicht der Spannung pro Akkuzelle ist auch einen Live-
Anzeige und stellt die einzelnen Zellen als Balkendiagramm dar. Das gilt aber nur für Geräte die diese Messwerte auch hergeben, also einige Ladegeräte für LiPo-Akkus oder Balancer.
Im unteren Bereich des Dialoges werden noch die für das Gerät verwendeten Einstellungen des seriellen Ports angezeigt. Eine Veränderung ist nicht vorgesehen, kann aber durch Verändern der
Gerätekonfigurationsdatei erreicht werden.
Seite 15
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Menü- und Toolbar
Die Menübar stellt alle notwendigen
Standardelemente zur Verfügung, um die
Anwendung zu steuern. Die Toolbar stellt mit
Piktogrammen versehene Steuerelemente bereit, die am häufigsten verwendet werden.
Menü „Datei“
Von diesem Menü aus werden alle Aktionen ausgeführt, die eine Datei als Grundlage haben
• „Neu“ initialisiert die Anwendung für das eingestellte Gerät, sind ungesicherte Daten vorhanden wird vor der neuen Initialisierung nachgefragt
• „Öffnen“ öffnet einen Dateiauswahldialog um eine Datei, die geladen werden soll auszuwählen, unterstützte Datenformate kann man an gewohnter Stelle auswählen, eventuell wird dabei das Gerät gewechselt, wenn eine Datei einem anderem Gerät zugeordnet ist als das momentan aktive
• „Speichern“ sichert die aktuellen Daten mit dem Bearbeitungsstand, ist noch kein
Dateiname vergeben wird nachgefragt bzw. ein Dateisicherungsdialog geöffnet
• „Speichern unter…“ öffnet ein Dateisicherungsdialog, um die aktuellen Daten unter einem neuen Namen zu sichern
• „Historie“ zeigt eine Liste der zehn zuletzt geöffneten Dateien, eine Selektion führt zum
Laden der Datei
• „Import“ bietet die Möglichkeit „Comma Separated Values“ (CSV)-Dateien in bearbeiteter
Form oder mit Rohdaten zu laden, bitte nicht mit den CSV-Daten verwechseln, die durch
den CSV2SerialAdapter oder abgeleiteten Geräten als initialer Gerätedatenimport eingelesen
werden. Hierfür gibt es gegebenen Falls ein extra Menüpunkt mit *.csv, *.nmea, *.txt oder
*.bin.
• „Export“ bietet die Möglichkeit „Comma Separated Values“ (CSV)-Dateien in bearbeiteter
Form oder mit Rohdaten zu sichern. Die Umkehrung, vom darüber beschriebenen Import.
Die Abbildung zeigt beide Varianten als Gegenüberstellung
Seite 16
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Zusätzlich gibt es in Abhängigkeit des Gerätes erweiterte Exportmöglichkeiten, als Beispiel seien
hier KMZ-Dateien des Google Earth
-Formates oder IGC Formatierte Dateien aufgeführt.
• „Einstellungen“ öffnet den Einstellungsdialog, um anwendungsweite Einstellungen vorzunehmen
• „Drucken“ öffnet den Druckkonfigurationsdialog
• „Startzeit“ öffnet einen Dialog zum einstellen der Datensatz-Startzeit.
• „Exit“ beendet die Anwendung (Beim Beenden der Anwendung werden temporäre Dateien ebenfalls gelöscht.)
Die Funktionen aus dem dateiorientierten Bereich sind auch über die Toolbar erreichbar.
Über beide Wege erreicht man als Beispiel den Druckkonfigurationsdialog. Hier kann man je nach
Verfügbarkeit, Ansichten zum Drucken auswählen. Die Formatierung der Seite erfolgt dann anhand der Ausrichtung. So passen im Hochformat zwei Ansichten untereinander.
Um den Drucker auszuwählen, wird hier als Ausnahme ein Java-Dialog angezeigt. Leider gibt es aktuell mit entsprechenden SWT-Mitteln Farbprobleme bei der Aufbereitung für den Drucker.
Seite 17
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Menü „Bearbeiten“
Über dieses Menü kann der Inhalt vom Grafikfenster vergrößert und verschoben werden. Ebenso sind die wichtigsten Kopieroperationen in die
Zwischenablage hier hinterlegt.
• „Zoom Grafikfenster aktivieren“, aktiviert die
Möglichkeit die Kurven zu vergrößern, um Details anzusehen oder zu vermessen
• „Zoom Grafikfenster zurücksetzen“ setzt den Inhalt des Grafikfensters auf die
Ursprungsgröße zurück
• „Inhalt Grafikfenster verschieben“ hiermit kann ein vergrößerter Grafikbereich verschoben werden, falls die Zoomoperation den interessanten Punkt aus dem Fenster verschoben hat
• „Kopiere Tabulatorinhalt“ kopiert den gesamten angezeigten Inhalt des sichtbaren
Tabulators in die Zwischenablage. Ist z. B. die Objektcharakteristik sichtbar, dann die
Objektcharakteristik usw.
• „Kopiere Grafikdruckbild“ kopiert, wenn die Kurvengrafik oder Kurvenvergleichsgrafik sichtbar ist den Grafikinhalt so, wie er gedruckt werden würde, in die Zwischenablage.
Hinweis: Kopieren und Ändern der Hintergrundfarbe ist für die meisten Fenster über das tabulatorfenstereigene Kontextmenü möglich (rechte Maustaste)
Die Funktionen, mit der die graphische Ansicht der Kurven verändert werden können, sind auch
über die Toolbar erreichbar. Hier gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit Kurven an den
Außenbereichen zu beschneiden oder die Ansicht auf eine Anzahl von letzten aktiven Punkten zu beschränken. In der Toolbar werden die Knöpfe erst aktiviert, wenn diese Operation auch möglich ist.
Seite 18
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Das Beispiel zeigt die Positionierung des Bereiches, das nach der Schneideoperation nicht mehr vorhanden sein soll. Ein Dialog fragt nach Bestätigung für die Schneideoperation, die dann eine
Kopie des Datensatzes anlegt. Der Benutzer kann selbst entscheiden, den unbeschnittenen
Datensatz zu löschen oder zu behalten.
Beschnittene Datensätze bekommen am Ende des Namens einen Unterstrich. Der Originaldatensatz geht dabei nicht verloren.
Hinweis: Datensatznamen können nach drücken des Editierknopfes verändert werden, so wie es hier beschrieben ist.
Menü „Gerät“
In diesem Menü kann man gerätespezifische Aktionen auslösen.
Seite 19
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
• „Gerätetoolbox“ öffnet den Gerätedialog passend zum aktiven Gerät
• „Port öffnen/schließen“, „Start/Stop Aufnahme“ und „Importiere Daten“ führen jeweils die
Funktion aus, die für das Gerät konfiguriert ist. Der Menüeintrag ändert sich also mit dem aktiviertem Gerät
• „Geräteauswahldialog“ öffnet den Geräteauswahldialog
• „vorheriges Gerät“ schaltet, falls vorhanden, auf das vorhergehende Gerät in der Geräteliste
• „nächstes Gerät“ schaltet, falls vorhanden, auf das nachfolgende Gerät in der Geräteliste
• „Geräteeigenschafteneditor“ öffnet einen Editor, der das Anpassen von Geräteeigenschaften erlaubt (nicht alle Eigenschaften lassen sich dynamisch verändern)
Die gerätespezifischen Funktionen, die man häufig benutzt, erreicht man ebenfalls über die Toolbar.
Zusätzlich gibt es die Möglichkeit Datenaufnahmen nicht nach Geräten, sondern als Objekt über die
Gesamtheit der Geräte, zu ordnen. Wird „gerätebezogen“ ausgewählt bleibt alles wie gehabt.
Wählt man, oder erstellt über den Plusknopf, einen Objektschlüssel, wird ein neues
Tabulatorfenster, Objektcharakteristik , angezeigt. Nach Eingabe eines neuen Objektnames muss
man mit der Entertaste bestätigen. Hierdurch wird auch ein neuer Ordner unterhalb des eingestellten
Standarddatenpfad angelegt. In dem Tabulatorfenster kann man das Objekt, dessen Schlüssel nun ausgewählt ist, näher beschreiben. Bei Eingabe oder Wechsel des Objektschlüssels wird erfragt, ob dieser Schlüssel dem aktuellen Datensatz zugeordnet werden soll. Unabhängig, von der Antwort, werden beim Öffnen einer Datei nur noch Dateien angezeigt, die diesen Objektschlüssel beinhalten.
Bitte beachten, dass die Objektliste über die Einstellungen im Wartungstabulator und 'Erstelle
Linkdateien' und 'Erstelle Objekte' vervollständigt werden können
Seite 20
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Menü „Grafikvorlagen“
Im Grafikvorlagenmenü werden die Vorlagen verwaltet, die das Aussehen des Grafikfensters beeinflussen. Falls vorhanden, wird entsprechend der Konfiguration oder des Geräteausgangs die
Grafikkonfiguration geladen. Grafikvorlagen enthalten die Skalenendwerte, Kurvenfarben,
Kurvenstrichdicke usw. Die meisten Einstellungen, die über das Kurvenselektor-Kontextmenü eingestellt werden, werden in Grafikvorlagen gesichert. Der Pfad zu diesen Dateien ist
„GraphicTemplates“ unter dem Anwendungskonfigurationspfad. Gibt es zu einer Datei zur
Aktualisierungszeit eine passende Grafikvorlage, wird diese automatisch geladen.
• „Standard Grafikvorlage sichern“ sichert entsprechend dem Datenkanal oder der
Konfiguration die im Moment eingestellten Grafikkonfigurationsdaten
(GeräteNamen_KanalKonfigNr.xml)
• „Standard Grafikvorlage laden“ lädt entsprechend dem Datenkanal oder der Konfiguration die im Voraus gesicherten Grafikkonfigurationsdaten (GeräteNamen_KanalKonfigNr.xml)
• „Grafikvorlage sichern unter“ öffnet einen Dateisicherungsdialog, um eine Grafikvorlage unter beliebigem Namen zu sichern, wobei ein gewählter Ordner nicht berücksichtigt wird
• „Grafikvorlage laden“ öffnet einen Dateiauswahldialog, um eine Grafikvorlage mit beliebigem Namen zu laden
Hat man für sich eine Einstellung gefunden, die die Kurven, die man für wichtig hält, anzeigt, sollte man diese Grafikkonfiguration als Standard sichern.
Seite 21
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Die Grafikvorlagen enthalten also Definitionen, die die Endwerte einer Skala einstellen. Bei
Geräten, die Live-Aufnahmen erlauben, könnte das ein wichtiger Einflussfaktor zur Beurteilung der
Kurven sein. Bedenkt man, dass bei der Kurvendarstellung immer die volle Höhe der Skala, also des Werteraumes für die Daten, ausgenutzt werden, so können Kurven mit kleinen Abweichungen gleich aussehen, wie Kurven mit zehnfachen Werten. Lediglich die Werte der Skala ändern sich. Ist das der Fall, ist es praktisch, sich eine Grafikvorlage zu konfigurieren, die die Min- und Max-Werte definiert. Am Anfang der Live-Aufnahme geladen, bleiben dann die Skalenendwerte über die gesammte Messung erhalten. Als Beispiel hierzu eine Aufnahme mit der QuadroControl, die je nach Bewegungsrichtung und Stärke über Beschleunigungsaufnehmer Gegenmaßnahmen einleitet.
Besonders wichtig sind diese Einstellung im Oszilloskop-Mode , wenn nur ein kleiner Teil der
Kurve gerade sichtbar ist.
Hinweis: Die Funktion der Grafikvorlagen ergänzt sich bei manchen Geräten mit der
Sichtbarkeitskonfiguration. Sind Messkurven in der Sichtbarkeitskonfiguration ausgeschaltet oder enthalten keine sinnvollen Daten, z. B. nur Nullen, werden sie auch durch Laden der
Grafikkonfiguration nicht sichtbar. Geräte mit Messkurven-Sichtbarkeitskonfiguration sind
CSV2SerialAdapter, WStech, GPS-Logger, NMEA-Adapter, UniLog und viele andere. Mit dem
Dialog der Sichtbarkeitskonfiguration, kann man deren Erscheinen aber erzwingen.
Seite 22
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Menü „Ansicht“
Dieses Menü blendet den Kurvenselektor des Grafikfensters ein oder aus. Des weiteren kann man hier eine Überschrift sowie den Kommentarbereich des einzelnen Datensatzes ein oder ausblenden.
Diese Funktion ist auch über das Kontextmenü der grafischen Anzeige erreichbar
Menü „Hilfe“
Mit dem Hilfemenü erreicht man diese Beschreibung und den About-Dialog, der die
Versionsnummer der Anwendung bekannt gibt. Durch die Selektion von Versioncheck erreicht man die Webseite des DataExplorers und kann überprüfen ob eine neuere Version des Programms verfügbar ist. Es werden keine Anwender bezogenen Daten, noch Systemdaten in irgend einer Form weitergeleitet, sondern lediglich eine die URL der Webseite aufgerufen.
Seite 23
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Ausgangs-, Konfigurations- und Datensatz-Toolbar
Die Anwahl des Gerätedatenanschusses bzw. der Konfiguration, falls für das jeweilige Gerät vorhanden, wählt man über den markierten Bereich aus. Die danebenliegenden Pfeilschalter schalten einen Anschluss bzw. eine Konfiguration vor bzw. zurück. Die Anwendung merkt sich welcher Anschluss bzw. welche Konfiguration als letztes benutzt wurde und stellt diese Auswahl beim nächsten Starten des Programms geräteabhängig wieder her.
Ein Anschluss entspricht einem Steckeranschluss bei einem Mehrfachladegerät an dem der Akku angeschlossen wird. Eine Konfiguration macht Sinn bei Geräten, mit denen man Messungen in bestimmten Bereichen vornehmen kann, wie Motorstrom, Versorgungsstrom oder ohne Strom. Mit einer Konfiguration ist auch die für den Einsatzzweck verbundene statistische Aufbereitung der
Daten verbunden. So zum Beispiel, wie lange die Motorlaufzeit war, welche Leistung dabei verbraucht wurde, welche Gesamthöhe dabei erreicht wurde oder…
Den Datensatz, der gerade angezeigt werden soll, kann man dann über den danebenliegenden
Datensatzselektor auswählen. Hier gibt es analog dazu auch die Möglichkeit, vor oder zum nächsten
Datensatz zu schalten.
Die in diesem Toolbar-Teilstück, die ganz links liegenden Knöpfe, dienen zum Löschen
(Mülleimer) eines Datensatzes bzw. zum Bearbeiten des Datensatznamens. Durch drücken des
Editiersymbols, kann man den Namen des Datensatzes verändern. Ein Druck auf die Entertaste schließt diese Aktion ab.
Seite 24
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Google Earth
Wenn der gerade angezeigte Datensatz „Global Positioning System“ (GPS)-Daten enthält, ist es möglich, daraus eine KMZ-Datei zu exportieren und mit der Google Earth-Anwendung anzuzeigen.
Der Globusknopf in der Toolbar verändert sein Aussehen und signalisiert damit, ob diese Funktion möglich ist.
Hinweis: Dateien, die über den Globusknopf der Toolbar exportiert und angezeigt werden, landen im temporären Ordner des Dateisystems und werden beim Schliessen der Anwendung gelöscht.
Möchte man diese Dateien aber behalten, sollte man den gerade angesehen Ausschnitt über die
Menübar „Export/KMZ 3D“ in eine Datei an einem beliebigen Platz im Dateisystem sichern.
Als Beispiel ist hier der Flug angezeigt, der mit dem DataVarioDuo mit GPS aufgezeichnet wurde.
Ein durch Zoomen begrenzter Ausschnitt eines Fluges stellt sich dann so dar:
Seite 25
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Pfadfarbenkonfiguration
Über den gezeigten Toolsknopf wird der Farb-Geschwindigkeitskonfiguration möglich. Die linke
Seite dient der Konfiguration der Farben für die drei möglichen Geschwindigkeitsbereiche.
Der Dialog ist zweimal dargestellt, um die Unterschiede zwischen der Konfiguration vom
Mittelwertfaktor zu erklären (blaue Umrandung). Wird der Mittelwertfaktor zu 0 gesetzt, werden die Felder zur Minimum- und Maximum-Konfiguration freigeschaltet und einen Eingabe ermöglicht. Ist der Mittelwertfaktor größer als 0, werden daraus Minimum und Maximum als Wert automatisch berechnet.
Als Erweiterung kann aktuell ein Messwert ausgewählt werden, für den die oben beschriebene
Konfiguration angewendet werden soll. Es gibt auch erweiterte Optionen für die Darstellung, beispielsweise das Extendieren des Weges zum Boden.
Seite 26
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Tipp: Die exportierten GPS-Daten in Form von KMZ-Dateien enthalten auch Datenpunkte, die
über den entsprechenden Schalter sichtbar geschaltet werden können. Ebenso lässt sich ein
Höhenprofil über das Kontextmenü sichtbar schalten. Über die oben eingeblendete Zeitleiste kann man auch eine Animation ablaufen lassen.
Seite 27
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Tastaturkürzel
Für einige Funktionen sind Tastaturkürzel hinterlegt. Nachfolgend die Übersicht dazu.
Die anwendbaren Tastaturkürzel sind auch sichtbar, wenn man die entsprechenden Menüs öffnet.
Für Mac OS X muss anstatt Strg, Command, und anstatt Alt, Option, eingesetzt werden
Datei
Neu
Öffnen
Speichern
Speichern unter
Import Datendateien
Einstellungen
Ende
Bearbeiten
Kopiere Tabulatorinhalt
Kopiere Grafikdruckbild
Strg+N
Strg+O
Strg+S
F12
Strg+I (wenn vom Gerät unterstützt)
Alt+P
Strg+P
Strg+W oder Alt+F4 (Mac OS X Cmd+Q)
Strg+Shift+T
Strg+Shift+G
Gerät
Gerätetoolbox
Geräteauswahldialog
Schalte zum vorherigen Gerät
Schalte zum nächsten Gerät
Geräteeigenschafteneditor
Grafikvorlagen
Lade Standard Grafikvorlage
Strg+T
Strg+D
Umschalt+Cursor links
Umschalt+Cursor rechts
Strg+E
Strg+L
Ansicht
vorheriger Tabulator nächste Tabulator
Strg+Page up
Strg+Page down vorheriger Ausgang, Konfiguration Strg+Cursor links nächster Ausgang, Konfiguration Strg+Cursor rechts vorheriger Datensatz nächster Datensatz
Alt+Cursor links
Alt+Cursor rechts
Hilfe
Kontexthilfe
F1 (Windows/Linux)
Strg+F1 (Windows)
Seite 28
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Fenster „Grafik“
Das graphische Anzeigefenster ist das eigentlich Hauptfenster der Anwendung. Hier werden die eingelesenen Daten in Kurvenform dargestellt. Durch Selektion der einzelnen Kurvennamen im
Kurvenselektor kann die Sichtbarkeit der einzelnen Kurve direkt ein- oder ausgeschaltet werden.
Gleichzeitiges Anzeigen von zu vielen Kurven schränkt die Übersichtlichkeit stark ein (siehe hierzu
Grafikvorlagen ). Deshalb ist dieser Auswahlschalter einer der wichtigsten der Anwendung und
direkt erreichbar.
Über den Kurvenselektor sieht man anhand der Farbübereinstimmung den Zusammenhang zu den gezeichneten Kurven. Der Kurvenselektor repräsentiert die Kurvenlegende und ermöglicht durch
Selektion ein aktiv- bzw. inaktivschalten der Kurven.
Mittels des Kontextmenüs (eines jeden Tabulators) lässt sich deren Aussehen anpassen.
Seite 29
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der Kurvenselektor
Ganz oben im Kontextmenü befindet sich der Name der
Kurve, die man gerade im Fokus hat. Alle Änderungen der Einstellung beziehen sich also auf die
Darstellungseigenschaften dieser Kurve.
Über das Kontextmenü kann man die Kurve sichtbar oder unsichtbar schalten. Ist eine Kurve unsichtbar geschaltet und eine Veränderung der
Kurveneigenschaften wird ausgelöst, wird die Kurve automatisch sichtbar geschaltet. Als Beispiel soll eine nicht sichtbare Kurve vermessen werden, so werden die
Messlinien aktiviert und die Kurve, die man vermessen möchte sichtbar geschaltet.
Durch Selektion von Kurvenlinienfarbe wird ein
Farbauswahldialog gestartet, durch den die Linienfarbe der Kurve eingestellt werden kann. Die Farbe wird auch für die Basislinie der vertikalen Achse verwendet, um eine leichte optische Zuordnung zu erreichen. Außerdem wird die Farbe für die Zahlen in der Digitalanzeige und die Kreisskalagrundlinie in der Analoganzeige verwendet.
Die Einstellung der Kurvenliniendicke erlaubt ein optisches hervorheben einer einzelnen Kurve.
Die Veränderung des Kurvenlinientyps hat nur geringe Bedeutung. Da, bei den meisten Kurven, der Abstand zwischen den einzelnen Kurvenpunkten gering ist, ist die Wirkung in den meisten
Fällen nicht gegeben. Hier muss die Wirkung in Abhängigkeit der Punktabstände individuell ausprobiert werden.
Bei einigen Ladegeräten wird der Ladestrom für Messzwecke immer wieder abgesenkt, was bei entsprechend langer Ladezeit zu unübersichtlicher Kurvendarstellung führt. Um diesen
Darstellungseffekt auszugleichen, kann man die Kurvenglättung Stromeinbruch einschalten. Da die Glättung unterschiedlich gut funktioniert, kann man sie bei Bedarf ein- oder ausschalten.
Seite 30
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der nächste
Block im Kontextmenü konfiguriert die Achsen und damit auch die
Skalen der jeweiligen
Kurve. Automatik nimmt die Minimum- und Maximumwerte, wie sie in den Kurvendaten vorkommen, als Endbegrenzung. Gerundet rundet in Abhängigkeit der
Wertgröße auf, oder im negativen Fall ab. Die Selektion beginnt bei 0 kann mit „gerundet“ oder
„automatik“ zusammen verwendet werden. Der Anfangspunkt der Skala wir auf Null gesetzt.
Wählt man manuell, öffnet sich ein kleiner Dialog, der die Einstellung der Achsenendwerte erlaubt.
Werte können nicht nur durch Selektion verändert werden, sondern durch Eingabe über die
Tastatur, also durch Überschreiben. Als Dezimalseparator kann Punkt oder Komma verwendet werden. Drücken der Entertaste oder Selektion des OK-Knopfes schließt die Eingabe ab.
Mit dem Menüpunkt Achsen-Zahlenformat bestimmt man die Genauigkeit der Anzeige. Zu viele
Stellen hinter dem Komma suggerieren aber auch eine Genauigkeit, die möglicherweise durch die
Messung oder das Messmittel gar nicht gegeben sind. Die Einstellung automatisch passt die
Anzahl der Nachkommastellen der Wertegröße an.
Mit der Achsen-Position bestimmt man die Seite, auf der die Achse zu der Kurve mit der Skala dargestellt werden soll. Da wir von links nach rechts lesen, sind bei mir die wichtigeren
Kurvenachsen vorzugsweise links angeordnet.
Der Kontextmenüblock zur Einstellung von Gridlinien gibt die Möglichkeit vertikale, also auf der
Zeitachse, Gridlinien zu zeichnen. Die Einstellung der Farbe der Gridlinien erlaubt, Gridlinien im
Hintergrund zu belassen. Sonst sieht man vor lauter Gridlinien womöglich die eigentlichen Kurven nicht mehr. Die Einstellung auf „jede Zeitmarke mod 60“ bedeutet einen geraden Teiler, je nach dargestellter Gesamtzeit 60 Sekunden oder 60 Minuten.
Die horizontalen Gridlinien haben eine Zuordnung zu einer Kurve. Die Kurve, mit der die
Einstellung vorgenommen wurde, wird angezeigt. Die Einstellung auf „jede zweite Zeitmarke“
(Hauptskalenteilung) dünnt die horizontalen Gridlinien etwas aus. Horizontale Gridlinien können immer nur für eine Kurve angezeigt werden.
Seite 31
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Über den Kontextmenüpunkt Kurven vermessen kann man über ein eingeblendetes Fadenkreuz
Kurvenpunkte vermessen. Dazu wird im Kontextmenü Kurvenpunkt messen selektiert. Nachdem das Kontextmenü verschwunden ist, wird ein Fadenkreuz aus gestrichelten Linien dargestellt.
Bewegt man den Mauszeiger unmittelbar über der senkrechten Linie, ändert sich der Mauszeiger, so wie im Bild vergrößert dargestellt. Durch drücken und halten der linken Maustaste kann nun der senkrechte Strich verschoben werden, wobei der waagerechte Strich automatisch der Kurve folgt.
Dabei wird der aktuelle Messwert unten in der Statusleiste, rechts neben dem Fortschrittsbalken angezeigt.
Ist der Datensatzkommentar sichtbar geschaltet, über das Kontextmenü, so werden beim
Vermessen für alle selektierten Messwerte der aktuelle Wert in Tabellenform angezeigt.
Zur Konfiguration der zu verwendenden Kürzel der Messwerte gibt es einen sogenannte Mapping-
Datei. Hierin wir in Form von Schlüssel zu Wert eine Definition der Zuweisungsnamen erstellt. Die
Datei mit vorkonfigurierten Werten findet man unter dem Anwendungskonfigurationseintrag
(%AppData%\DataExplorer\Mappings.
Mit Punktdifferenz messen wird der Differenzwert zwischen zwei Kurvenpunkten gemessen.
Dabei wird dann auch die Einheit über die Zeit gebildet und angezeigt.
Als Messfadenkreuz werden ein schwarzes und ein blaues Fadenkreuz eingeblendet. Beide werden genau so bewegt, wie bei der Einzelpunktvermessung. Besonders sinnvoll sind solche Messungen im vergrößertem Zustand. Hier wird als Zusatzinformation noch die Anfangszeit des
Kurvenausschnittes angezeigt.
Seite 32
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Als letzter Block im Kontextmenü sind die Funktionen zur
Übertragung in das Kurvenvergleichsfenster Kopiere in
Kurvenvergleich und das Säubern des
Kurvenvergleichsfensters Lösche Kurvenvergleich angeordnet. Letzter Punkt, das Löschen aller
Kurven im Vergleichsfensters, wird erst aktiv geschaltet, wenn sich mindestens einen Kurve im
Vergleichsfenster befindet.
Hinweis: Es ist möglich, Kurven mit identischer Einheit gleichzeitig darzustellen. So z. B.
Spannungskurven eines Akkus aus verschiedenen Messungen des selben Messgerätes.
Kurvenskalensynchronisation
Sind innerhalb eines Datensatzes Kurven des selben Typs vorhanden, werden die Skalen mit gleichzeitiger Synchronisation der Endwerte zusammengefasst. Als Beispiel seien die
Einzelspannungskurven von Lithiumzellen genannt. Der Vergleich, der beiden nachfolgenden
Bilder, soll das Verhalten verdeutlichen.
Das spart nicht nur Platz, sondern alle betroffenen Kurven besitzen dadurch die selben Min- und
Max-Werte. Hierdurch sind die Kurven optisch vergleichbar.
Seite 33
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Hinweis: Die Synchronisation wird über eine Eingenschaft in der Gerätekonfigurationsdatei
eingestellt (siehe hierzu Messwerteingenschaften ).
Seite 34
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Zoomen und Positionieren im Fenster „Grafik“
Wird das Menü zoomen aktiviert, ändert sich der Mauszeiger zu einem kleinen Kreuz, das durch drücken der rechten Maustaste einen Eckpunkt des Kurvenausschnittes festlegt. Bei gedrückt gehaltener Maustaste kann nun ein Ausschnitt gewählt werden, der dann nach dem Loslassen der Maustaste vergrößert dargestellt wird.
Einen Bereich von links nach rechts wählt den Zoombereich, von rechts nach links setzt den Zoom zurück.
Hinweis: Möchte man ausschließlich in einer Richtung zoomen, kann der Anfangs- und Endpunkt des Auswahlbereichs außerhalb der Kurvenbegrenzung liegen, oder die x-Taste für horizontales, die y-Taste für vertikales Zoomen, gedrückt halten. Auch im bereits vergrößertem Kurvenausschnitt lässt sich im Bedarfsfall weiter hineinzoomen. Hierfür kann aber auch das Mausrad verwendet werden.
Die Verschiebefunktion ändert den Mauszeiger in eine Hand. Nun lässt sich die Kurve bei gedrückter linker Maustaste positionieren.
Das Zurücksetzen des vergrößerten Kurvenausschnittes erfolgt, wie in der Beschreibung der Menüs durch Selektion der Funktion „Zoom Grafikfenster zurücksetzen“.
Seite 35
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Oszilloskop-Mode
Um während eines Aufnahmevorgangs laufend einen vergrößerten Ausschnitt der zuletzt aufgenommenen Werte zu verfolgen, wird ein Schalter angeboten, über den die Anzahl der angezeigten Messpunkte bestimmt werden kann. Nun kann man, ähnlich einem Oszilloskop, die
Datenaufnahme betrachten.
Oben in der Toolbar ist der Schalter eingekreist. Ausgewählt sind aktuell 50 Punkte. Unten ist der sich ständig verändernde Wert des ausgeblendeten Zeitraums eingekreist. Hier bekommt man die
Übersicht über die Laufzeit des gesamten Messablaufes. Im Beispiel sind vier Spannungskurven von Lithiumzellen gezeigt, die über den Balancer ständig korrigiert werden.
Im Gegensatz visualisiert das Zellenspannung Anzeigefenster nur den letzten Messwert.
Seite 36
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Fenster „Statistik“
Das Statistikfenster zeigt für alle Messgrößen, die auch grafisch angezeigt werden können, statistische Größen an. Die Anzeige wird durch die aktuell gültige Geräteeigenschaftsdatei bestimmt. Es ist möglich, einen sogenannten Trigger (Schwellwertschalter), zu konfigurieren.
Fallen Daten in den Triggerbereich, können alle statistischen Werte auf diesen bezogen werden oder es können Maxima aus den Triggerbereichen aufsummiert werden. Wie im gezeigten Beispiel ist das auf die Höhe angewendet worden. Durch einen Kommentar wird der Bezug zum Triggerbereich verdeutlicht.
Soll die Statistikkonfiguration für einen Messwert angepasst werden, muss der Editor für die
Gerätekonfiguration ( Geräteeigenschafteneditor ) über das Menü oder direkt aufgerufen werden.
Seite 37
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Fenster „Tabelle“
Die Tabellenansicht zeigt die aktuellen Daten von allen Kurvenpunkten an, auch wenn eine Kurve nicht sichtbar geschaltet ist. Je nach Anzahl der Messwerte ergibt sich einen stattliche Anzahl von
Werten.
Große Datenmengen machen aber die Tabellenansicht unübersichtlich. Deshalb kann man die
Anzeige für jedes Gerät im Geräteauswahldialog stilllegen ( Desktopkonfiguration ).
Hinweis: In der Tabelle kann man mit einem Cursor navigieren und selektieren, danach kann der
Inhalt dann mit Strg+C in die Zwischenablage übernommen werden. Mit Strg+A und nachfolgendem Strg+C wird die gesamte Tabelle in die Zwischenablage kopiert. Das kann, je nach
Tabellengröße, schon mal ein paar Sekunden dauern. Danach kann der Inhalt dann direkt in eine geöffnete Tabellenkalkulationsanwendung übernommen werden.
Hinweis: In der Tabellenansicht kann über das Kontextmenü (linke Maustaste) die Zeitspalte auch die absolute Zeit mit Datum im Format yyyy-mm-dd HH:mm:ss.SSS zur Anzeige gebracht werden.
Das ist das gleiche Format, dass auch bei Export von CSV-Dateien verwendet wird.
Seite 38
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Fenster „Digital“
Das Digitalfenster ist dafür gedacht, aktuelle Werte in Zahlenform, die im Moment aufgenommen wurden, anzuzeigen. Wenn z. B. ein Ladegerät alle zehn Sekunden eine Messung vornimmt, wird der daraus resultierende Messwert numerisch angezeigt. Die Farbe der numerischen
Hauptdarstellung entspricht der eingestellten Kurvenfarbe.
Wie schon erwähnt, werden hierfür keine Berechnungen vorgenommen, sondern nur die Werte, mit der über das Kurvenselektor-Kontextmenü eingestellten Genauigkeit (Achsen-Zahlenformat) entsprechend, angezeigt.
Da diese Anzeige nur während der Live-Datenaufnahme verändernde Werte anzeigt, kann man die
Anzeige für jedes Gerät im Geräteauswahldialog stilllegen, wenn dieser Tabulator stört (siehe
Hinweis: Es werden alle aktiven und sichtbaren Messwerte, ausgewählt über den Kurvenselektor, mit konfigurierter Nachkommastelle dargestellt. In diesem Fenster ist es möglich die Größe der
Zahlendarstellung anzupassen. Dennoch sollte in diesem Fenster nur eine überschaubare Anzahl von Messwerten angezeigt werden.
Seite 39
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Fenster „Analog“
Das Analogfenster zeigt, so wie für das Digitalfenster, die gewählten Messwerte an. Die Farbe der
Skalengrundlinie entspricht der eingestellten Farbe für die Messkurve. Damit die Anzeige eine hohe
Auflösung hat und trotzdem ruhig wirkt, werden für die Skalenendwerte gerundete Werte verwendet. Die Rundung entspricht der Einstellung für Runden der Skalen im Grafikfenster.
Da diese Anzeige nur während der Live-Datenaufnahme verändernde Werte anzeigt, kann man die
Anzeige für jedes Gerät im Geräteauswahldialog stilllegen, wenn dieser Tabulator stört (siehe
Hinweis: Es werden alle aktiven und sichtbaren Messwerte, ausgewählt über den Kurvenselektor, mit konfigurierter Nachkommastelle dargestellt. Bei Skalensynchronisation sind für alle synchronisierten Messwerte die Endwerte gleich. Hat eine Messwert starke Ausreisser wird diese
Art der Anzeige unübersichtlich.
Seite 40
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Fenster „Zellenspannung“
Die Zellen-Einzelspannungsanzeige ist für Ladegeräte gedacht, die Einzelzellenspannungen von
Akkuzellen ausgeben, und zeigt die Spannungen jeder Zelle numerisch und als Balkendiagramm an.
Die Anzeige der Balken wird in Abhängigkeit des Zellentyps, im Beispiel LiPo-Zellen, wenn alle
Zellenspannungen über 4 Volt liegen, über den Anteil der über 4 Volt liegt gespreizt dargestellt. Hat eine Zelle eine Spannung kleiner oder gleich 2,6 Volt bzw. über 4,2 Volt, wird der Balken in rot dargestellt. Bei Zellenspannungen zwischen 2,6 und 4,2 Volt zeigt sich der Balken in gelb. Beträgt eine Zellenspannung genau 4,2 Volt, färbt sich der Balken grün.
Die Bilder sollen das Verhalten etwas verdeutlichen.
Seite 41
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Es ist möglich die Spannungshöhen der einzelnen Farbfelder an die gebräuchlichsten Zellentypen anzupassen. Gibt ein Gerät Informationen über die verwendeten Zellen aus, folgt die Auswahl automatisch. Ist das nicht der Fall, muss hier leider die Auswahl von Hand erfolgen. Eine Kontrolle des Häkchens kann also nicht schaden. Wird ein Zellentyp verwendet, der keinem der selektierbaren Typen entspricht, ist eine individuelle Einstellung möglich. Der Dialog, der durch
Anwahl von „individuell“ erscheint, zeigt dann auch die Spannungshöhen aller vordefinierten
Zellentypen und ermöglicht deren Veränderung.
Seite 42
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Fenster „Kurvenvergleich“
Wie der Name schon sagt, ist das Kurvenvergleichsfenster dazu da, Kurven miteinander zu vergleichen. Im Bild sieht man Spannungskurven von einem alten Akku. Die Kurven wurden wiederholt über einen Zeitraum aufgenommen. Vergleiche machen natürlich nur Sinn, wenn auch die Voraussetzungen, wie die Kurven entstanden sind, möglichst gleich sind. Allein an Hand der
Unterschiede der Ladezeit und der Kurvenform, sieht man im Beispiel, dass mit diesem Akku etwas nicht stimmen kann.
Das Vergleichsfenster erlaubt, wie das Grafikfenster, ein Zoomen und Vermessen der Kurven.
Sind Gridlinien im Vergleichsfenster aktiviert, werden Gridlinien in gleicher Form beim nächsten
Start der Anwendung wieder hergestellt.
Hinweis: Das Programm verhindert Kurven unterschiedlicher Einheit miteinander zu vergleichen.
Das Vergleichsfenster mit den darin enthaltenen Kurven wird in keiner Form gesichert.
Der Tabulator selbst wird erst angezeigt, wenn über das Kurvenselktorkontextmenü die erste Kurve
in den Kurvenvergleich geladen wird.
Seite 43
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Datei- und Datensatz-Kommentar
Im Dateikommentarfenster kann man Bemerkungen, die für alle Datensätze gültig sind, notieren.
Als Anfangswert wird das aktuelle Datum, wann die Datensatzsammlung angelegt wurde, eingeblendet. Dieses Datum kann natürlich überschrieben werden, wenn z. B. die Daten an einem anderen Tag entstanden sind.
Das Dateikommentarfenster wird über den Tabulator aktiviert. Der Bereich für den
Datensatzkommentar wird unten innerhalb des grafischen Tabulatorfensters geöffnet.
Hinweis: Einige Teile des Dateikommentars können auch als Grafiküberschrift angezeigt werden.
Der angezeigte Teil wird durch Komma, Semikolon, Doppelpunkt, Punkt oder Zeilenumbruch separiert und durch einen Bindestrich mit dem Datensatznamen angezeigt. Sichern der Eingabe erfolgt durch weiterschalten auf einen anderen Tabulator! In beiden Kommentarteilen kann man editieren.
Zum Datensatzkommentar. Auch hier gilt, die eingeblendete Zeispricht der Zeit, zu der der
Datensatz eingelesen wurde. Die Zeitmarke dient als Anhaltspunkt und kann überschrieben werden.
Dieser Kommentar dient dazu, Dinge zu notieren, die datensatzspezifisch sind, z. B. besondere
Ereignisse oder Bedingungen, die diesen Datensatz von anderen unterscheidet.
Hinweis: Alle Kommentare werden in der gespeicherten Datei abgelt entegt und beim nächsten
Einlesen der Datei wieder angezeigt.
Seite 44
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Fenster Objektcharakteristik
In diesem Fenster kann man Charakteristiken festhalten, die ein Objekt beschreiben, zu dem man
Daten bzw. Messkurven festgehalten hat. Dieses Tabulatorfenster ist nur sichtbar, wenn man ein
Objekt in der Toolbar ausgewählt hat.
Der editierte Inhalt wird automatisch bei Wechsel des Objekts oder schließen der Anwendung gesichert.
Hinweis: Die Objektbeschreibung gilt für viele Datendateien und wird deshalb separat in einem
Objektverzeichnis gesichert. Datendateien werden weiterhin in den zugehörigen
Geräteverzeichnissen abgelegt und enthalten lediglich einen Objektschlüssel. In den
Objektverzeichnissen befinden sich lediglich Dateilinks zu diesen Dateien.
Seite 45
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Fenster Historiengrafik
Wählt man diesen Tabulator an, findet im Hintergrund eine Analyse der aktuell auf Gerät und
Objekt bezogenen Dateien statt. Sie werden auf einer Zeitlinie dargestellt.
Die analysierten Daten kommen vorzugsweise aus selbst gespeicherten OSD-Dateien mit
Objektzuordnung. Ist kein Objekt angelegt oder 'gerätebezogen' eingestellt, wird der gesamte dem
Gerät zugeordnete Ordner durchsucht. Hierbei kann es passieren, dass im Falle eines Ladegerätes beispielsweise LiPo-Akkus unterschiedlicher Zellenanzahl und NiMH unterschiedlicher
Zellenanzahl in die Auswertung kommen.
Um solche Situationen zu vermeiden, sollte man Objekte anlegen und bereits vorhandene OSD-
Dateien im passenden Objektordner ablegen. Beim Neuanlegen eines Objektes (siehe Abschnitt
'Menü Gerät') wird dazu auch der zugehörende Ordner mit gleichem Namen angelegt. Für neu gesicherte OSD-Dateien werden dann künftig Verknüpfungen im Objektordner erstellt.
Hinweis: Dieses Tabulatorfenster ist nur sichtbar, wenn man in den Einstellungen 'Historiendaten auswerten' ausgewählt hat.
Je nach gewähltem Gerät und Historien-Einstellungen kann der Umfang der zusätzlich berechneten
Werte vom oben Gezeigten abweichen. Der Geräte-Implementierungsstand und der Inhalt der
Geräte beschreibenden XML tragen ihren Teil dazu bei.
Der erweiterte Kurvenselektor ermöglicht die Auswahl bestimmter statistischer Werte in
Abhängigkeit der Einstellungen.
Es ist ratsam, für die Historienauswertung ebenfalls Grafikvorlagen zu sichern. Sie unterscheiden sich durch die erweiterten Einstellungen von den normalen Templates.
Zusätzliche Funktionen im Kontext-Menü des Grafikbereichs:
Datensatz im Grafikfenster (linker Tab) anzeigen
Datei löschen (etwa Logs entstanden aus Tests)
Datei aus der Historiengrafik ausblenden (beispielsweise ein Ausreißer)
Ausblenden ein-/ausschalten ('Selektive Historie')
interaktive Trendanalysen mit 'Detailmessung' in Verbindung mit 'Kurven vermessen' (siehe
Abschnitt 'Kurvenselektor')
Hinweis: Unterstützt ein Gerät den Import von Log-Dateien (siehe Abschnitt 'Menü Datei'), können
Seite 46
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch auch diese in die Auswertung mit einbezogen werden, wenn die aktuelle Geräte-Implementierung dies bereits unterstützt. So ist es möglich, in diesen Fällen auf OSD-Dateien zu verzichten.
Fenster Historientabelle
Dieses Fenster zeigt die Daten der Dateien in tabellarischer Form, die die Historien-Analyse verwendet.
Hinweis: Dieses Tabulatorfenster ist nur sichtbar, wenn man in den Einstellungen Historiendaten auswerten ausgewählt hat.
Das Kontext-Menü des Tabellenbereichs zeigt ebenfalls auf die Auswertung zugeschnittenen
Möglichkeiten.
Seite 47
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Gerätekonfigurationsdateien
Gerätekonfigurationsdateien sind in XML-Form angelegt. Durch das verwendetet XML-Style-Sheet
(XSD) wird immer die Konsistenz und die Schreibweise validiert. Eine demnach ungültige Datei wird schon beim Einlesen zurückgewiesen. Zur Übersicht ist hier nochmals das aktuelle XSD als
Bild wiedergegeben.
Seite 48
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Geräteeigenschafteneditor
Über das Gerätemenü, oder als eigenständige Anwendung aufgerufen, lassen sich neue oder vorhandene Geräteeigenschaftendateien erstellen oder anpassen. Hiermit werden die Geräte-XML-
Dateien verändert.
Über das Menü kann eine Gerätedatei direkt geöffnet werden. Ist das der Fall, wird die Gerätedatei des aktuellen Gerätes geladen und ein Ändern der Datei ist nun möglich. Wobei nicht alle veränderten Eigenschaften direkt auf aktuell angezeigte Daten wirken. Eventuell ist ein erneutes
Einlesen der Messdaten nötig. Wird der DevicePropertiesEditor als eigene Anwendung gestartet, kann der Name, falls bekannt, auch direkt eingegeben werden. Ist der Name der Datei nicht im
Geräteordner enthalten, geht die Anwendung davon aus, dass eine neue Gerätedatei angelegt werden soll und fragt danach.
Hierbei wird eine Beispieldatei extrahiert, die dann angepasst werden kann. Durch Selektion des
Knopfes auf der rechten Seite, kann über einen Dateiauswahldialog die Gerätedatei geöffnet werden.
Seite 49
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der Tabulator „Gerät“ zeigt, wie man Name und Herstellerangaben einträgt.
Schaltet man die Implementierung aktiv, muss hier die Geräteklasse als Klassenname oder mit package.Klassenname, als voll qualifiziert, eingetragen werden. Eine Implementierung kann immer dann verwendet werden, wenn ein Gerät schon implementiert ist, nur der Name nicht passt. Als
Beispiel soll hier der CSV2SerialAdapter genannt werden, Unterschiede bestehen nur in der
Spezifikation des Datentextblocks. Als weiteres Beispiel können die vielen Kopien der Bantam-
Ladegeräte herangezogen werden, die sich im Aussehen und Namen unterscheiden. Hier möchte man die Daten doch unter seinem Gerätenamen abgelegt vorfinden.
Gibt man das „package“ nicht an, beginnt das „package“ immer mit „gde.device.“, gefolgt vom
Namen des Herstellers in Kleinbuchstaben umgewandelt, wobei Leerzeichen sowie Bindestriche entfernt werden. Aus dem Gerätenamen wird der Klassenname ebenfalls durch entfernen von
Leerzeichen und Bindestrichen berechnet. Die Groß- und Kleinschreibung wird für den
Klassennamen allerdings beibehalten.
Der Bilddateiname kann von Hand eingegeben werden, falls ein, im Geräte-Plug-in, vorhandenes
Bild in der Geräteauswahl angezeigt werden soll. Wird über den Knopf auf der rechten Seite eine
Bilddatei ausgewählt, wird diese sofort auf die erforderliche Größe (225×165) skaliert. Hierbei wird auch angeboten, die Bilddatei sofort in das Geräte-Plug-in einzupacken. Dies kann aber nur in einem temporären Ordner geschehen, da nur hier Schreibrechte garantiert sind. Gegebenenfalls muss später das Plug-in in den Anwendungsordner kopiert werden.
Genaue Anweisungen, wo sich das modifizierte Plug-in befindet und wo es auszutauschen ist, werden als Messagebox angezeigt.
Hinweis: Diese Änderung geht bei einem Anwendungsupdate verloren. Gegebenenfalls selbst für eine Sicherung sorgen.
Seite 50
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Für den seriellen Port sind die entsprechenden Konfigurationsparameter einzutragen. Da hier alle
Auswahlmöglichkeiten über Auswahldialoge eingestellt werden sind weitere Hinweise nicht nötig.
Hinweis: Werden Timeoutzeiten angegeben, muss die Implementierung so geschrieben sein, dass diese auch benutzt werden.
Die Beschreibung der seriellen Schnittstelle ist optional, weil es Geräte gibt, die ihre Daten nicht
über eine serielle Schnittstelle einlesen.
Die Zeitbasis zu konfigurieren ist einfach.
Seite 51
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Ein Wert größer 0 Millisekunden als Zeitabstand zwischen den Messpunkten wird als konstanter
Zeitabstand angenommen. Bei einem Zeitwert kleiner 0 Millisekunden, wird davon ausgegangen, dass das Gerät die Zeit vorgibt. Das muss nicht heißen, dass der Abstand zwischen den
Messpunkten konstant ist. Vorrangig muss hier die Geräteimplementierung das Richtige daraus machen.
Hinweis: Das UniLog, als Beispiel, hat einen einstellbaren und damit veränderlichen aber konstanten Zeitabstand zwischen den Messpunkten. Damit ist für die Zeitbasis -1 einzustellen.
Schlussendlich muss aber auch hier die Geräteimplementierung für das richtige Verhalten sorgen, den Zeitwert bei jedem Auslesevorgang von Daten ermitteln und für diesen Datensatz konstant verwenden.
Hier werden zwei verschiedene Datenblockkonfigurationen gegenübergestellt. Die UniLog-
Konfiguration beschreibt binäre Daten der konstanten Größe von 24 Byte. Sollte die maximale
Anzahl von Datenbytes 24 betragen, können also auch mal nur z. B. 20 Bytes zur Verfügung stehen, müsste hier -24 eingetragen werden. Dadurch, dass als Datentyp BINARY gewählt ist, können auch keine Trennzeichen eingegeben werden.
Ist als Datentype TEXT gewählt, müssen zusätzliche Konfigurationsdaten angegeben werden, die zum verwerten der Daten benötigt werden. Interessant ist auch die Dateiendung, die die Dateisuche einschränkt, sowie der Dateipfad, der ein Standardverzeichnis spezifiziert, wo die Daten erwartet werden. Beides sind optionale Angaben, helfen aber, wenn Daten, wie bei dem DataVario von
WStech, auf einer Speicherkarte angeliefert werden, die beim einstecken in den Computer einen bestimmten Laufwerkspfad annimmt.
Seite 52
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Hinweis: Auch diese Konfiguration ist optional, die individuelle Geräteimplementierung könnte das alles behandeln.
Auf der Zustandtabulatorseite werden optional die Zustände beschrieben, die ein Gerät einnehmen kann. Diese Beschreibung macht hauptsächlich Sinn, wenn ein Gerät mehr wie einen Zustand einnehmen kann oder die Daten über eine Textdatei (CSV2SerialDataAdapter) eingelesen werden.
Die Geräteimplementierung bestimmt, wie die sequenziell angeordneten Zustände anzuwenden sind.
Hinweis: Werden die Daten über eine Textdatei (CSV2SerialDataAdapter) eingelesen, so wird als
Zustand 1, wie abgebildet Laden ($1;1;Zeit;Daten;…), und als Zustand 2 Entladen
($1;2;Zeit;Daten;…) verwendet.
Der Tabulator mit der Beschriftung „Ausgangskanal/Konfiguration“ ist die komplizierteste und umfangreichste Konfigurationsseite. Hier werden, wenn erwünscht oder nötig, die Ausgänge von einem Gerät (entsprechen einem Datenkanal) beschrieben, oder eben verschiedene Konfigurationen, die auf die Datensätze angewendet werden sollen. Es gibt also, wie beschrieben, zwei
Ausgangskonfigurationstypen, zwischen denen entschieden werden muss. Bei einem Ladegerät, an dem zu einer Zeit nur ein Akku geladen werden kann, hat auch nur einen Ausgang, an dem der
Akku angeschlossen wird. Es wird auch nur ein Ausgang als Datenkanal beschrieben. Siehe hierzu
auch das Kapitel Ausgangs-, Konfigurations-, Datensatz-Toolbar . Das ist im obenstehenden
Beispiel dargestellt. Unterhalb der Leiste, über die man die Type und den Namen der
Ausgangskonfiguration auswählen kann, befindet sich der Tabulatorbereich, der die einzelnen
Messwerte beschreibt. Die Messwertbeschreibung und Konfiguration bestimmt deren Anzeige einschließlich der Einheitenberechnung, sowie sie Einfluss auf die statistische Auswertung nehmen.
Seite 53
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Hinweis: Wählt man Konfiguration (TYPE_CONFIG) als Type, können unterschiedliche
Konfigurationen auf ein und dieselben Daten angewendet werden.
Möchte man Ausgangskanal/Konfiguration kopieren um sie zu vervielfältigen, ist es sinnvoll, die zugehörigen Messwerte und deren Beschreibungen vorher zu vervollständigen.
Messwerte beschreibt man mit dem Namen, welche Einheit sie besitzen, welches Symbol verwendet werden soll und ob sie aktiv aus dem Gerät ausgelesen werden können, oder ob sie durch
Berechnung entstehen. Des weiteren gibt es optionale Eigenschaften, z. B. über Faktor, Offset und
Reduktion die Anzeige der (Roh-)Daten beeinflussen.
Seite 54
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Hinweis: Benötigt man weitere Eigenschaften oder Statisikeinstellungen kann man diese durch das
Kontextmenü anfordern. Nach der Vervollständigung kann man dann die gerade fertiggestellte
Messwertkonfiguration in eine Neue, durch Selektion des „+“-Knopfes, kopieren.
Seite 55
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Zu den Eigenschaften (Properties) ist wenig zu sagen, da hier nur Vorbestimmte ausgewählt werden können und nur noch der Wert entsprechend anzupassen ist.
Hier wird ein Statistikbeispiel gezeigt, das nicht nur die zu berechnenden Werte beschreibt, sondern auch einen Schwellwert (Trigger), der über Größe und Zeit einen Auswertebereich festlegt.
Außerdem wird bestimmt, dass die Zeit, an der der eingestellte Schwellwert wirksam wird, aufsummiert werden soll. Hieraus kann dann, wie im Beispiel, die wirkliche Motorlaufzeit berechnet werden. Zusätzlich wird eingestellt, dass die Anzahl der Ereignisse gezählt werden soll.
Hinweis: Zu den meisten schwellwertbezogenen Einstellungen gibt es die Möglichkeit,
Kommentare hinzuzufügen. Das ist für die Lesbarkeit von großem Vorteil ( Fenster Statistik ).
Seite 56
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Hier wird gezeigt, wie die Auswertung eines anderen Messwertes durch einen bereits definierten
Schwellwert (Trigger) beeinflusst werden kann. In dem gezeigten Beispiel wird durch die Anwahl von „sumByTriggerRef“ ausschließlich die Höhe aufsummiert, die im definierten Schwellwert gewonnen wurde. Jetzt zeigt sich wie gut eine Luftschrauben-Motor-Anpassung vorgenommen wurde bzw. lassen sich jetzt wirklich nachvollziehbare Vergleiche anstellen.
Zusätzlich wird gezeigt, wie hier eine Verhältnismäßigkeit gebildet werden kann, die ein Verhältnis der verbrauchten Akkukapazität zur erreichten Höhe darstellt. Auch das erlaubt gewisse Aussagen
über die Anpassung der zur Verfügung stehenden Leistung zur Ausgenutzten.
Hinweis: Weitere Konfigurationsbeispiele findet man beim UniLog oder DataVario.
Seite 57
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Als Letztes fehlt noch die Beschreibung, was mit der Desktopkonfiguration gemeint ist. Hier wird initial konfiguriert, welcher Anzeigetabulator aktiv geschaltet werden soll. Aktiv bezieht sich auf die Sichtbarkeit selbst, sowie auf den Zeitbedarf, der zur eigentlichen Anzeige, der auf dem
Tabulatorfenster befindlichen Daten, verbraucht wird.
Hinweis: Initiale Konfiguration meint, dass über die DataExplorer-Anwendung selbst, im
Geräteauswahldialog , diese Konfiguration beeinflusst wird.
Seite 58
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Dateiformat
Das Dateiformat (*.osd) ist als reines Binärformat implementiert.
Durch immer grösser werdende
Datensätze und dadurch größere Dateien ist es notwendig geworden, die Dateien zu komprimieren.
Um einer Erweiterbarkeit über einen langen Zeitraum zu gewährleisten, sind die Daten und
Eigenschaften als Key/Value-Paare abgelegt. Dieser Aufbau ermöglicht, ähnlich wie XML,
Elemente optional zu halten. Messdaten sind unverfälscht als ganze Zahlenwerte abgelegt. Dadurch sind für alle Geräte der prinzipielle Aufbau der Datei gleich.
Beim Öffnen einer Datei werden alle Datensätze angelegt und entsprechend ihrer Eigenschaften aufbereitet. Danach werden die Messdaten des ersten Datensatzes eingelesen und zur Anzeige gebracht. Anschließend werden, falls vorhanden, weitere Messdaten der noch fehlenden Datensätze asynchron eingelesen und für die Anzeige vorbereitet. Zur Übersicht hier noch die grafische
Abbildung, wie das Dateiformat aufgebaut ist.
Seite 59
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Das CSV2SerialAdapter-Datenformat
Das Textdatenformat das hier zu Anwendung kommt, entspricht weitestgehend einer Standard-
„Comma Separated Values“ (CSV)-Datei, wie es mit allen Tabellenkalulationsprogrammen
(Spreadsheet) eingelesen und bearbeitet werden kann. Die Anordnung der Daten (Values) entspricht weitestgehend der Form wie sie auch von einigen Ladegeräten ausgegeben wird. Auch das
LogView-Programm kann derartige Textdaten einlesen und wird hier als „OpenFormat“ bezeichnet.
Wegen des plattformübergreifenden Ansatzes vom DataExplorer, müssen allerdings die
Spezifikationen etwas umfangreicher angegangen werden. Beispielsweise verwenden andere
Plattformen andere Zeilenumbruchzeichen, wie z. B. Windows <CR><LF>, beim Anlegen einer
Datei. Andererseits muss auch gewährleistet sein, dass auf der einen Plattform erzeugten
Datendateien mit deren spezifischen Zeilenumbruchzeichen auf der anderen einlesenden Plattform die Datendateien interpretiert werden können, z. B. GNU/Linux <LF> oder Mac OS X <CR>. Siehe
hierzu auch die Beschreibung des DevicePropertiesEditorDatenblocks .
Das Bild zeigt die Zuordnung der jeweils zu konfigurierenden Werte in Relation zu den Textdaten.
Seite 60
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Aktuell unterstützte Geräte
Nachfolgend werden die aktuell unterstützten Geräte mit ihren Gerätedialogen gezeigt. Dazu werden Anwendungshinweise zur Bedienung gegeben.
AkkuMaster C4 von H-Tronic
Der AkkuMaster-C4-Gerätedialog dient zum Einstellen und Auslesen von Lade- bzw.
Entladevorgängen. Es können alle vier Ausgänge einzeln konfiguriert und bedient werden. Eine
Konfiguration, die das Gerät überlastet ist, nicht möglich. Der aus den anwendungsspezifischen
Einstellungen resultierende Gesamtstrom wird jeweils angezeigt.
Hinweis: Ist ein Auslesevorgang aktiv, kann der Dialog nicht geschlossen werden. Es wird ein entsprechender Hinweis in der Statuszeile ausgegeben. Da die Anzeige für alle aktiven Ausgänge laufend aktualisiert wird, ist eine modales Dialogverhalten nicht ratsam. Sonst ist ein Umschalten zwischen den Anzeigen der vier Kanäle nicht möglich.
Viele Felder sind mit Hilfetexten hinterlegt und sollten diese Beschreibung für den weiteren
Gebrauch weitestgehend überflüssig machen. Die Texte werden durch den darüber gehaltenen
Mauszeiger sichtbar.
Versionsinformation
Nachdem die serielle Schnittstelle über den
Geräteauswahldialog eingestellt und der
Gerätedialog aufgerufen ist, wird der serielle Port im
Hintergrund geöffnet und die Versionsinformation aktualisiert. Das kann zu einem
Kommunikationsfehler führen, wenn der konfigurierte Port nicht geöffnet werden kann oder das Gerät ausgeschaltet ist. Ein Dialog mit der aktuellsten EPROM-Version des Herstellers ist im
Bild 1 zu sehen.
Seite 61
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Steuerung der Aufnahme
Nach der Anwahl eines Ausgangstabulators sind alle nicht benötigten Knöpfe inaktiv geschaltet. Es bleiben als einzige Auswahlmöglichkeit
• Nur Datenaufnahme
• Selbst konfiguriertes Programm
So ein Zustand ist im Bild 2 zu sehen.
Seite 62
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Nur Datenaufnahme
Wenn wie gewohnt am Gerät der Ladevorgang gestartet wird, wird durch Auswahl von „Nur
Datenaufnahme“ die Anzeige im unteren Bereich mit den aktuell im Gerät eingestellten Werten aktualisiert. Außerdem wird der „Start“-Knopf aktiviert, um eine Datenaufnahme zu beginnen
(Bild 3).
Wird der „Start“-Kopf gedrückt, aktualisiert sich die graphische Anzeige zyklisch mit den gemessenen Werten. Der „Stopp“-Knopf wird aktiviert, um die Datenaufnahme gegebenenfalls abzubrechen.
Datensätze werden automatisch beim Wechsel des Programms angelegt, entladen -> laden.
Die Datenaufnahme stoppt automatisch, wenn das Gerät den Lade- bzw. Entladevorgang als beendet erklärt.
Hinweis: Ein stoppen der Datenaufnahme stoppt auch, aus Sicherheitsgründen, das laufende
Programm im Gerät!
Seite 63
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Selbst konfiguriertes Programm
Wird „Selbst konfiguriertes Programm“ angewählt, aktualisiert sich die Anzeige mit den aktuell im
Gerät eingestellten Werten.
Nun kann man nach eigenen Vorgaben die Werte über den Dialog verändern.
Da ein Programm, das im Gerät ablaufen soll, im EPROM verfügbar sein muss, wird das eingestellte Programm in die eingestellte Speicherstelle geschrieben.
Hinweis: Leider ist es nicht möglich, über die Kommunikationsschnittstelle eine Speicherstelle auszuwählen, und die dazugehörigen Werte auszulesen. Ich bevorzuge deshalb den Weg, das
Programm am Gerät selbst einzustellen und über „Nur Datenaufnahme“ die auflaufenden Daten aufzunehmen.
Wählt man nun eine abweichende Speicherstelle aus, wird zur Verdeutlichung der Änderung die
Hintergrundfarbe für dieses Feld umgeschaltet.
Betätigt man nun den „Start“-Knopf wird das Programm in die gewählte Speicherstelle geschrieben und das Programm im Gerät gestartet. So ist es im nachfolgenden Bild zusehen.
Das Schließen des Dialoges ist nur möglich, wenn alle Datenaufnahmen beendet sind. Dabei wird dann automatisch auch der serielle Port geschlossen.
Seite 64
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Akkumatik von Estner
Ein qualitativ hochwertiges Ladegerät, dass es auch als Selbstbaulösung gibt mit ausgezeichneten
Werten. Das Gerät unterstützt lediglich das Auslesen von Werten, es kann kein Ladeprogramm am
Rechner erstellt und an das Gerät gesendet werden.
4D-Akkumonitor von epo-bike Racing
Der 4D-Akkumonitor wir zum Aufnehmen von Akku- und Einzelzellenüberwachung im Rennsport verwendet. Realisiert über den Import von Komma separierten Daten werden neben den
Zelleneinzelspannungen Rundenzeiten und GPS-Daten ausgewertet.
Die Anzahl der Datenzeilen ist pro Rennlauf nicht sehr hoch, dennoch können die Daten ganz schön am Umfang zunehmen, da sehr viele Zellen im Auge behalten werden.
Weitere Informationen findet man im Internet.
Seite 65
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
AV4ms (ab Firmware Version 4.67) von Mössinger/MEC
Über den gezeigten Gerätedialog können die Messwertnamen oder Einheiten angepasst werden. Im
Normalfall sollte das aber nicht nötig sein. Der DataExplorer kann die Daten live über die serielle
Schnittstelle vom Ladegerät einlesen. Alternativ können auch in Form von Textdateien gesammelte
Daten importiert werden, welche z. B. mit einem RS232-Datenlogger auf einem USB-Stick aufgezeichnet wurden.
Über das Menü oder diesen Dialog „importiere *.csv Dateien“, können die Daten dann eingelesen werden.
Hinweis: Nicht alle Firmware-Versionen bedienen alle Kanalkonfigurationen. Daher bleiben nicht verwendete Kanäle/Messkurven leer.
Seite 66
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
CSV2SerialAdapter
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration der Anzeige der ausgelesenen Daten. Über einen
Dateiauswahldialog, erreichbar über „öffne Datei“, können auch neue Dateien eingelesen werden.
Da der Konfigurationsdialog dynamisch aufgebaut wird, sieht dieser für jede Gerätekonfiguration unterschiedlich aus. Beispielhaft sind hier zwei Dialoge gezeigt.
Hinweis: Ist die Anzeige erst einmal konfiguriert, wird diese Anzeigekonfiguration auch angewendet, wenn über die Kanal/Konfigurations-Auswahl in der Toolbar eine Konfiguration gewählt und dann über „importiere Datei“ in der Toolsleiste der Dateidialog geöffnet und eine Datei eingelesen wird.
Seite 67
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
D100 und D100 V2 von SkyRC
Das D100 ist ein preisgünstiger Ladegerät mit 2 unabhängigen Ausgängen. Mit der aktuellen
Firmware des Gerätes wird nicht, wie in der Bedienungsanleitung angegeben, eine vor dem
Ladevorgang durchgeführte Messung des Innenwiderstandes, dieser Ri-Wert in die ausgelesenen
Daten übernommen. Das wird sich voraussichtlich mit neuerer Firmware ändern.
Das Ladegerät erlaubt kein Auslesen von Ladeprogrammen, sondern nur das Auslesen der beim
Ablauf eines Programmes entstandenen Daten. Deshalb besteht der Gerätedialog auch nur aus ein paar Hinweisen und ist hier nicht abgebildet.
Die Umschaltung der Lade- bzw. Entladekurven erfolgt automatisch, da die vom Gerät gelieferten
Daten diese Information enthalten. Ist das Gerät über einen gewissen Zeitraum inaktiv, wird der serielle Port geschlossen.
Hinweis: Möchte man ein Akku-Set bestehend aus zwei Akkus zur gleichen Zeit laden kann man als Gerät das D100-Set auswählen. Hier gibt es dann für jeden Akku genau eine Ladekurve und die beiden Ladekurven der Akkus werden beim speichern in eine Datei geschrieben. Normaler weise gibt es für jeden separaten Ladeausgang angeschlossenen Akku eine separate Datei.
Seite 68
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
DataVario(Duo) und LinkVario(Duo) von WSTech
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration der Anzeige der ausgelesenen Daten. Über einen
Dateiauswahldialog, erreichbar über „öffne Datei“, können auch neue Dateien eingelesen werden.
Hinweis: Ist die Anzeige erst einmal konfiguriert, wird diese Anzeigekonfiguration auch angewendet, wenn über die Konfigurationsauswahl in der Toolbar eine Konfiguration gewählt und dann über „importiere Datei“ in der Toolsleiste der Dateidialog geöffnet und eine Datei eingelesen wird.
Seite 69
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Datenexport im KMZ-Dateiformat bei Verwendung eines GPS-Empfängers
Über das Dateimenü -> Export können GPS-basierte Daten, soweit vorhanden, in dem Google
Earth-KMZ-Datenformat exportiert werden. Nähere Beschreibung dazu siehe Toolbar -> Google
Earth.
VarioTool – erstellen von Setupdateien
Dieses Geräte-Plug-in enthält die Besonderheit eines zusätzlichen Tabulators im Hauptfenster.
Hiermit wird die gerätespezifische Anwendung zur Erstellung der Gerätesetupdatei abgebildet und steht dadurch für alle, durch diese Anwendung unterstützten Betriebssysteme, zur Verfügung. Der
Tabulator wird automatisch beim Umschalten auf das Gerät angelegt bzw. geschlossen. Als
Beispiel sei hier der Tabulator für das LinkVario gezeigt. Der Tabulatorinhalt ist für das DataVario ist entsprechend angepasst.
Seite 70
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Das Laden bzw. Speichern der Setup- oder Konfigurationsdatei geschieht über das Kontextmenü.
Seite 71
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
eStations von Bantam
Der eStation-Gerätedialog dient zum Auslesen der verfügbaren Daten, die bei einem Lade- bzw.
Entladevorgang gemessen werden.
Nachdem die serielle Schnittstelle über den Geräteauswahldialog eingestellt ist und dieser
Gerätedialog aufgerufen wurde, können durch drücken von „Start“ zyklisch Werte aus dem Gerät abgerufen und angezeigt werden.
Die Umschaltung der Lade- bzw. Entladekurven erfolgt automatisch, da die vom Gerät gelieferten
Daten diese Information enthalten. Ist das Gerät über einen gewissen Zeitraum inaktiv, wird der serielle Port geschlossen.
Seite 72
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
FlightRecorder von Multiplex
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration der Anzeige der ausgelesenen Daten. Es können die Messwertnamen und Messwertsymbole angepasst werden. Die Messwerteinheiten sind ebenfalls änderbar, es ist aber wenig sinnvoll hier etwas anzufassen, wenn nicht auch ein passender
Messwertfaktor angelegt wird. Man muss daran denken, dass die Einheiten aus dem
Aufzeichnungslog selbst kommen und sie beim Auslesen überschrieben werden. Nicht selektierte
Messgrößen erscheinen dadurch nicht in der grafischen Anzeige. Dadurch wird die
Übersichtlichkeit stark erhöht. Kurven, wie Längengrad und Breitengrad, die zweidimensional dargestellt wenig Sinn ergeben, können ausgeblendet werden. Über einen Dateiauswahldialog, erreichbar über „importiere Datei“, können auch neue Dateien eingelesen werden.
Kurven, die keine sinnvollen Daten enthalten, werden automatisch ausgeblendet. Ist z. B. kein GPS angeschlossen, werden die GPS-relevanten Daten nicht zur Anzeige angeboten. Die GPS-Daten sind als einzige am Anfang festgelegt, da nur über eine feste Zuordnung festgestellt werden kann, ob GPS-Daten anliegen und die dadurch resultierenden Exportmöglichkeiten eingeblendet werden können. So z. B. als Google Earth-Dateien (KMZ) exportiert bzw. ob sie direkt angezeigt werden.
Nähere Beschreibung dazu siehe Toolbar -> Google Earth .
Seite 73
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Multiplex-Sensoren werden über Adressen konfiguriert, die Adresse erscheint als Messwertsymbol, die Einheiten werden entsprechend übernommen. Der Dialog erlaubt zwar die Änderung der
Symbole, das ist aber nicht nötig. Die Namen müssen allerdings vergeben werden. Ist diese
Zuordnung erledigt, und die Sensoradressen unverändert, bleiben die Messwertnamen erhalten. Es gibt zwei vorangelegte Messwertkonfigurationen, die für zwei verschiedene Sensorsets benutzt werden können. Über den Geräteeigenschafteneditor können auch nachträglich weitere
Konfigurationen hinzugefügt werden, sollte das einmal erforderlich sein.
Am rechten Rand der Anzeigenkonfiguration befindet sich ein zusätzlicher Schalter, der eine halbautomatische Synchronisation der Skalen ermöglicht. Wird hier selektiert, wird auf
Namensgleichheit geprüft, bei entsprechender Übereinstimmung wird in der
Gerätekonfigurationsdatei bei den Messwerten die entsprechende Eigenschaft eingesetzt.
Funktioniert das nicht automatisch, bleibt immer noch die Möglichkeit, das manuell über den
Gerätekonfigurationseditor einzustellen. Durch Skalensynchronisation wird die verfügbare
Anzeigefläche vergrößert und es können Messwertaufnehmer direkt verglichen werden, ohne den
Kurvenvergleich zu benutzen.
Sinnvoll ist es, sich die Sensoreinreihenfolge und deren Verwendungszweck (Beispiel:
Spannung/Strom/Kapazität – Antriebsakku) zu überlegen, bevor man Daten damit aufnimmt.
Namen der Kurven sollten möglichst eindeutig sein, z. B. Strom Antrieb, Strom Rx, Spannung
Antrieb, Spannung Rx. Die Kurvennamen sollten so gewählt sein, dass im Fall einer gewünschten
Skalensynchronisation die Namen mit den gleichen Wort anfangen wie die Kurve, auf die synchronisiert werden soll, z. B. Strom synchronisiert mit Strom Antrieb, Strom Rx, Strom
Antrieb 2). Darauf basiert die halbautomatische Synchronisation. Über den
Geräteeigenschafteneditor kann man bei beliebigen Messkurven eine Skalensynchronisation konfigurieren. Sinn macht das Ganze aber nur, wenn die Wertebereiche zusammenpassen. Stimmen die Messwerte aus den Sensoren mit den Kurvennamen und Einheiten überein, kann mit der
Checkbox auf der rechten Seite auf Skalensynchronisation geprüft werden. Abschließend die
Konfiguration nochmals sichern.
Um die vollen Möglichkeiten des DataExplorers mit den statistischen Auswertungen auszuschöpfen
Hinweis: Werden Messwertnamen geändert, führt das in der Gerätekonfigurationsdatei zu einer
Änderung. Ändert sich in einer späteren DataExplorer-Version das
Gerätekonfigurationsdateischema (DeviceProperties_Vxy.xsd), wird eine Sicherung aller vorhandenen Gerätekonfigurationsdateien angelegt (Devices_Vxy-1) und geht nicht verloren. Die veraltete Gerätekonfigurationsdatei kann dann als Vorlage für die neue verwendet werden.
Seite 74
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Futaba-Telemetrie von Robbe/Futaba
Grundsätzlich können nur Komma separierte Dateien (CSV) eingelesen werden. Diese sollten in dem Ordner …/DataExplorer/Futaba-Telemetry, oder einem entsprechenden Objektordner, vorliegen. Da in der CSV-Datei nur Messwertnamen in Englisch enthalten sind, in anderen
Sprachen aber entsprechende Übersetzungen verwendet werden sollen, gibt es eine Mappingdatei, die Übersetzungen zulässt und die Messwerte gleich mit Einheiten versieht. Die Mappingdatei findet man unter %AppData%/DataExplorer/Mapping, sie heisst
FutabaMeasurementMappings.xml. Inhaltlich ist sie einfach zu verändern, wenn das nötig ist oder gewünscht wird. Es ist nur ein Schlüsselname und die entsprechende Übersetzung mit Einheit zugefügt werden. Als Beispiel soll der Schlüsselname CAPACITY nach Kapazität mit der Einheit
[mAh] verwendet werden.
<entry key="CAPACITY">Kapazität [mAh]</entry>
<entry key="CH10">Kanal 10 [-]</entry>
Hierbei ist zu beachten, dass Namens- und Einheiten-Übereinstimmung zu einer
Skalensynchronisation führt. Die Namens-Übereinstimmung betrifft nur den ersten Teil des
Namens bis zu ersten Leerzeichen. Darüber kann gesteuert werden welche Messwerte eine gemeinsame Skala nutzen.
Seite 75
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
GigaLogger von Simprop Electronic
Ein preiswerter Daten-Logger für Multiplex-Serial-BUS Sensoren, der Daten auf einer SD-Karte schreibt. Diese Karte kann man über einen passenden Adapter an eine PC anschliessen und die
Dateien über „Import“ zur Auswertung bringen.
Die GigaLogger Implementierung bringt keine besonderen GeräteDialog mit. Hier können
Messwerte mit einem sinnvollen Namen versehen werden, die Einheit angepasst werden und
Messwerte mit identischer Einheit in der Werte-Skala synchronisiert werden. Das bedeutet man spart eine Werte-Skala ein und hat mehr Platz für die Kurvengrafik.
Seite 76
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
GPS-Logger und GPS-Logger 2 von SM-Modellbau
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration der Anzeige der ausgelesenen Daten. Nicht selektierte Messgrößen erscheinen dadurch nicht in der grafischen Anzeige. Dadurch wird die
Übersichtlichkeit stark erhöht. Kurven, wie Längengrad und Breitengrad, die zweidimensional dargestellt wenig Sinn ergeben, können ausgeblendet werden. Über einen Dateiauswahldialog, erreichbar über „importiere Datei“, können auch neue Dateien eingelesen werden.
Hinweis: Ist die Anzeige erst einmal konfiguriert, wird diese Anzeigekonfiguration auch angewendet, wenn über die Toolbar mittels „importiere Daten“ in der Toolsleiste der Dateidialog geöffnet und eine Datei eingelesen wird.
Wird ein UniLog als Messaufnehmer angeschlossen, werden die drei Analogeingänge mit frei konfigurierbarem Namen und Messsymbol angezeigt. Die Einheit wird aus den NMEA-Daten
übernommen. Als initiale Vorgaben sind „Geschwindigkeit, Kapazität und Temperatur“ eingesetzt, die bei abweichender Einstellung anzupassen sind. In der grafischen Anzeige bzw. dem
Kurvenselektor erscheinen die Namen der Messgrössen für UniLog-Messwerte immer mit angehängtem „_UL“. Sind eigene Messaufnehmer angeschlossen, können über den
Gerätekonfigurationseditor Offset sowie Faktor angepasst werden.
Seite 77
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Werden Multiplex-Sensoren angeschlossen, werden die Einheiten aus den NMEA-Daten
übernommen. Die Namen und Symbole der Messwerte müssen entsprechend angepasst werden. Die initialen Vorgaben sind hier nur beispielhaft eingesetzt. In der grafischen Anzeige bzw. dem
Kurvenselektor erscheinen die Namen der Messgrößen für M-Link-Messwerte immer mit angehängtem „_ML“.
Seite 78
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Am rechten Rand der Anzeigenkonfiguration befindet sich ein zusätzlicher Schalter, der eine halbautomatische Synchronisation der Skalen ermöglicht. Wird hier selektiert, wird auf
Namensgleichheit geprüft. Bei entsprechender Übereinstimmung wird in der
Gerätekonfigurationsdatei bei den Messwerten die entsprechende Eigenschaft eingesetzt.
Funktioniert das nicht automatisch, bleibt immer noch die Möglichkeit, das manuell über den
Gerätekonfigurationseditor einzustellen. Durch Skalensynchronisation wird die verfügbare
Anzeigefläche vergrößert und es können Messwertaufnehmer direkt verglichen werden, ohne den
Kurvenvergleich zu benutzen.
Gerätekonfiguration
Der zweite Tabulator ermöglicht die Gerätekonfigurationsdatei einzulesen und auch zurückzuschreiben. Beim Wechsel auf diesen Tabulator wird der Dateiauswahldialog angezeigt.
Das kann bei Bedarf wiederholt oder auch abgebrochen werden.
Hier können die entsprechenden Alarme eingestellt und bei angeschlossenen Multiplex-Sensoren die Rückkanaladressen konfiguriert werden.
Hinweis: Ein voreingestellter Verzeichnispfad kann über den Geräteeigenschafteneditor in der
Sektion, Datenblock -> Optionale Einträge -> Datenpfad, konfiguriert werden. Diese Konfiguration ist dazu gedacht, den Verzeichnispfad einzustellen, der die Datendateien nach dem einstecken der
SD-Karte enthält. Zum Laden der Setupdatei ist dann das „SM GPS-Logger setup“ auszuwählen.
Tipp: Das der GPS-Logger, wie der Name schon sagt, GPS-Daten anzeigt und verarbeitet, können diese auch als Google Earth-Dateien (KMZ) exportiert bzw. direkt angezeigt werden. Nähere
Beschreibung dazu siehe Toolbar -> Google Earth .
Seite 79
GPXAdapter
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration der Anzeige der ausgelesenen Daten. Es können die Messwertnamen, Messwertsymbole und Messwerteinheiten angepasst werden. Einige
Messwerte, wie z. B. Längen- und Breitengrad, machen in einer zweidimensionalen
Kurvendarstellung weniger Sinn und können abgewählt werden. Nicht selektierte Messgrößen erscheinen nicht in der grafischen Anzeige. Dadurch wird die Übersichtlichkeit stark erhöht. Über einen Dateiauswahldialog, erreichbar über „importiere Datei“, können auch neue Dateien eingelesen werden.
Kurven, die keine sinnvollen Daten enthalten, werden automatisch ausgeblendet. Die GPS-Daten sind als einzige am Anfang festgelegt, da nur über eine feste Zuordnung festgestellt werden kann, ob GPS-Daten anliegen und die dadurch resultierenden Exportmöglichkeiten eingeblendet werden können. So z. B. als Google Earth-Dateien (KMZ) exportiert bzw. direkt angezeigt werden. Nähere
Beschreibung dazu siehe Toolbar -> Google Earth .
GPX-Dateien enthalten immer GPS-Geokoordinaten. Dagegen sind sogenannte „extensions“ nur als
Messwertname und Werte, zum Teil kommasepariert, vorhanden. Da es zu den Erweiterungen
Seite 80
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch keine verbindliche Beschreibung gibt, müssen Symbole und Einheiten selbst ergänzt werden.
Es gibt zwei vorbereitete Messwertkonfigurationen, die für zwei verschiedene GPS-Dateitypen benutzt werden können. Über den Geräteeigenschafteneditor können auch nachträglich weitere
Konfigurationen hinzugefügt werden, sollte das einmal erforderlich sein.
Am rechten Rand der Anzeigenkonfiguration befindet sich ein zusätzlicher Schalter, der eine halbautomatische Synchronisation der Skalen ermöglicht. Wird hier selektiert, wird auf
Namensgleichheit geprüft, bei entsprechender Übereinstimmung wird in der
Gerätekonfigurationsdatei bei den Messwerten die entsprechende Eigenschaft eingesetzt.
Funktioniert das nicht automatisch, bleibt immer noch die Möglichkeit das manuell über den
Gerätekonfigurationseditor einzustellen. Durch Skalensynchronisation wird die verfügbare
Anzeigefläche vergrößert und es können Messwertaufnehmer direkt verglichen werden, ohne den
Kurvenvergleich zu benutzen.
Über den Geräteeigenschafteneditor kann man bei beliebigen Messkurven eine
Skalensynchronisation konfigurieren. Sinn macht das Ganze aber nur, wenn die Wertebereiche zusammenpassen. Stimmen die Messwerte aus den Sensoren mit den Kurvennamen und Einheiten
überein, kann mit der Checkbox auf der rechten Seite auf Skalensynchronisation geprüft werden.
Abschließend die Konfiguration nochmals sichern.
Um die vollen Möglichkeiten des DataExplorers mit den statistischen Auswertungen
auszuschöpfen, siehe Statistik Anzeige .
Hinweis: Werden Messwertnamen geändert, führt das in der Gerätekonfigurationsdatei zu einer
Änderung. Ändert sich in einer späteren DataExplorer-Version das
Gerätekonfigurationsdateischema (DeviceProperties_Vxy.xsd), wird eine Sicherung aller vorhandenen Gerätekonfigurationsdateien angelegt (Devices_Vxy-1) und geht nicht verloren. Die veraltete Gerätekonfigurationsdatei kann dann als Vorlage für die neue verwendet werden.
Tipp: Sind umfangreiche Extradaten (extensions) in der GPX-Datei vorhanden, wie zum Beispiel beim Mikrokopter, wurde die Möglichkeit geschaffen, Messwertnamen zu übersetzen, Einheiten anzugeben, Skalensynchronisation und Messwertfaktoren anzupassen usw. Bitte in der Textdatei
Mappings/GPXAdapter.properties nachsehen und, falls nötig, Anpassungen vornehmen bzw. ergänzen. Die Datei befindet sich unter %AppData%/DataExplorer bzw.
Homeverzeichnis/.DataExplorer, bzw. Homeverzeichnis/Library/Application
Support/DataExplorer. Der Inhalt sollte soweit selbsterklärend sein. Wird die Datei gelöscht, wird sie bei der nächsten Initialisierung des GPXAdapters wieder hergestellt.
Ist die GPXAdapter.properties-Datei leer, wird die Konfiguration ausschließlich über den
Gerätedialog vorgenommen. Dabei ist zu beachten, dass die Messwertnamen immer durch die
Namen aus der GPX-Datei überschrieben, die Symbole, Einheiten und Synchronisationsinformation aber beibehalten werden. Da Extensions in Anzahl und Namen nicht in definierter Reihenfolge vorliegen, ist immer der Ansatz über die GPXAdapter.properties-Datei vorzuziehen. Die Anzahl und Vorkommen von Messwertnamen in dieser Date spielt keine Rolle. Hier darf es also
Überlappungen mit anderen GPX-Dateien geben, wobei die Anzeige immer individuell für den einzelnen Import bleibt.
Seite 81
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Herkules III Telemetrie
Die Herkules III Telemetrie-Daten vom für Quadrocopter spezialisierten Treiberplatine folgen der
CSV Notation. Es werden Regler- und Batterie-Zustände genau aufgezeichnet.
Über eine Gerätedialog könnte man weitere Anpassungen vornehmen, was aber nicht nötig ist.
Jeder erneute Import einer Log-Datei erzeugt einen neuen Datensatz mit sechs vordefinierten
Konfigurationen.
Seite 82
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
HoTTAdapter, HoTTAdapter2, HoTTAdapterM und
HoTTAdapter2M zur Auswertung von Graupner/SJ-HoTT-
Telemetriedaten
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration der Anzeige der ausgelesenen Daten. Über einen
Dateiauswahldialog, erreichbar über „import HoTT Datei“, können auch neue Dateien eingelesen werden. „Start/Stop Live-Datenaufnahme“ über den konfigurierten seriellen Port. Die Auswahl der
Übertragungsgeschwindigkeit legt auch das verwendete Protokoll fest. 115200 Baud für die mx-12
(#33112), mx-16 (#33116), mx-20 (#33124) und mc-32 (#33032). 19200 Baud für die mx-12
(#4754), mx-16 (#4755) und mc-19, 22, 24 (#33300, #33301, #33302). Das 19200-Baud-Protokoll unterstützt alte (legacy V3), sowie neue Firmware V4.
Hinweis: Kurven, die lediglich Nullen als Daten enthalten, werden automatisch ausgeblendet.
Durch doppelte Selektion einer nicht sichtbaren Kurve kann man diese Kurve trotzdem sichtbar schalten!
Achtung: Ist der Schalter Kanäle in der HoTTAdapter-Gerätedialog, oder beim HoTTAdapter2, die
Konfiguration Kanäle gewählt, werden alle Daten eingelesen, also alle zehn Millisekunden. Dann werden hier Pakete angezeigt und ausgewertet, die Rx/Tx = 0 dBm als Wert haben. Diese Pakete werden als verlorene Pakete vom Rückkanal bezeichnet und in der Kurve Rx->Tx-PLoss dargestellt. Diese Kurve gibt es beim HoTTAdapter nur in den Empfängerdaten. Beim
HoTTAdapter2 ist sie immer zu sehen, nur die Rx/Tx-Kurven werden beeinflusst. Die verlorenen
Pakete werden nur unvollständig übertragen und werden normalerweise bei der Auswertung
übersprungen. Kanaldaten sind 16 zusätzliche Zeitwerte, die bei dieser Konfiguration eingelesen werden, das Einlesen dauert hier auch entsprechend länger.
Seite 83
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Tipp: Da der HoTTAdapter bzw. der HoTTAdapter2 GPS-Daten anzeigt und verarbeitet, können diese auch als Google Earth-Dateien (KMZ) exportiert bzw. direkt angezeigt werden. Nähere
Beschreibung dazu siehe Toolbar -> Google Earth . Mit dem HoTTAdapter2 werden alle
empfangenen Messwerte auf einer Zeitachse dargestellt. Es gibt verschiedene
Anwenderkonfigurationen, mit unterschiedlichen statistischen Auswertungen der eventuell vorhandenen Motorlaufzeit und dadurch entstehender Kapazitätsverbrauch.
Über den Dateitransfertabulator ist das transferieren von Dateien über die serielle Verbindung mit dem Sender und deren SD-Karte möglich.
• rot: zeigt, dass beim Sichern der aktuellen Modellkonfigurationen direkt aus dem
Senderspeicher unter dem selektierten Zielordner ein backup_<sender-typ>-Ordner angelegt wird, um die Dateien dort abzulegen.
• blau: über das Kontextmenü können Modellkonfigurationen für andere Zielsender konvertiert werden. Hierbei ist aber immer darauf zu achten, dass die Konfiguration auf dem
Zielsender genauestens überprüft wird. Einige Funktionen können auf Grund fehlender
Geber, geringerer Anzahl von Kurvenpunkten oder Flugphasen auf dem Zielsender nicht unterstützt sein. Es wird der Sendertyp erkannt und die möglichen Konvertierungen angeboten.
• grün: je nachdem wo Dateien selektiert werden, passt sich der Dateitransferknopf an und kann den Transfer auslösen. Hierbei ist daran zu denken, dass es sich um eine serielle
Verbindung handelt und der Transfer für große Dateien entsprechend lange dauert.
Hinweis: Serielle Kommunikation mit dem Sender und deren SD-Karte ist nur mit Sendern unterstützt, die 115200 Baud verwenden! Es ist aus Zeitgründen nicht empfehlenswert, große
Dateien auf diesem Weg zu übertragen. Durch die langsame Übertragung wird doch einige Zeit dafür verbraucht, der Sender könnte wegen zu geringer Spannung abschalten.
Hinweis: Mikrokopter-GPS-Daten werden in Dezimalgrad abgelegt (Einheit von Breitengrad und
Längengrad in [°])! Zur Anzeige von Mikrokopter-Daten gibt es die HoTTAdapter mit angehängtem „M“, wie Mikrokopter.
Seite 84
HoTT-Viewer
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Über die Auswahl von dem Gerät HoTT-Viewer können Dateien eingelesen werden, die von der
Smartphone Android Anwendung Graupner HoTT-Viewer bei der Nutzung über eine Bluetooth gekoppelten Sender geschrieben wurden.
Die mitgeschriebenen Daten entsprechen weitestgehend den Daten, die auch im Sender-Log stehen, werden aber über die direkte Kommunikation mit dem Sender erzeugt. Diese Möglichkeit die entstandenen Daten erneut einzulesen wurde zur Kontrolle geschaffen, da die geschriebenen OSD-
Dateien vom HoTT-Viewer selbst nicht gelesen werden können.
Seite 85
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
iCharger206B, iCharger208B, iCharger306B, iCharger3010B, iCharger308DUO, iCharger4010DUO und CellLog 8S von
Junsi
Für die iCharger-Geräte und das CellLog 8S gibt es keinen Gerätedialog. Die serielle Verbindung muss lediglich hergestellt werden und es erfolgt sofort die Live-Aufnahme oder das Auslesen aus dem Gerät.
Hinweis: Durch die verwendete Baudrate 128000 können keine Daten unter UNIX abgeleiteten
Betriebssystemen wie Linux oder MAC OS X eingelesen werden. Diese Datenrate hat keinen geraden Teiler und man kann sie nicht einstellen. Unter Linux hätte man die Möglichkeit das
Kernelmodul für den seriellen Adapter anzupassen. Im Internet findet man dazu entsprechende
Hinweise.
Für einige iCharger besteht die Möglichkeit im Gerät gespeicherte Aufnahmen auszulesen. Das passiert über den Import-Knopf. Ein Dateiauswahldialog wird geöffnet und ermöglicht die Auswahl der zu importierenden Dateien. Das Gerät muss als Massenspeicher angeschlossen sein.
Seite 86
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
IGCAdapter (zur Analyse von OLC IGC-Dateien)
Für den IGCAdapter gibt es keinen Gerätedialog. Er dient ausschließlich zum Einlesen von IGC-
Dateien zur eigenen Beurteilung vor einer möglichen Abgabe bei der Teilnahme am Online Contest
(OLC). Es können bis zu vier Zusatzwerte mit ausgegeben werden. Als Beispiel soll hier eine Datei, aufgenommen durch einen GPS-Logger 2 von SM-Modellbau und deren „Engine Noise Level“
ENL-Werte erwähnt werden.
eMax B6 von SkyRC
Das Ladegerät entspricht weitestgehend dem eStation BC6 von Bantam oder anderen Kopien. Es wird lediglich die Aufnahme von Daten aus dem Gerät geboten.
Seite 87
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
IISI Cockpit V2 von Matthias Isler, ESC GmbH
Die ISSI Cockpit V2 Telemetrie ist komplett unabhängig von der verwendeten Fernsteuerung.
Durch die erzeugten Komma separierten Datendateien CSV können die entstandenen Daten schnell und unproblematisch eingelesen werden.
Die in den Aufzeichnungen enthaltene Kommentarzeile wird als Datensatzkommentar genutzt.
Aktuell werden auch die Warnungen an den Datensatzkommentar angehängt. Der komplette
Kommentar kann dann über den Tabulator „Datei- und Datensatzkommentar“ angezeigt und abgelesen werden.
Beispiel:
ISI-Cockpit V2 - aufgezeichnet: 2014-06-25, 17:10:06 Version 2.00; Import-Dateiname: ../DataExplorer/IISI-Cockpit V2/17H07.CSV;
0.0:Modellname:TESTLOG1 Akku:3S 5.00Ah TXE Version 2.2 Anzahl Fluege:100 Betriebsstunden:0:00:00
34.0: Alarm Strom Grund: 151.0A (100.0A)
Seite 88
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
JetiAdapter von JETI model
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Kon figuration der Anzeige der ausgelesenen Daten. Es können die Messwertnamen und Messwertsymbole angepasst werden. Die Messwerteinheiten sind ebenfalls änderbar, es ist aber wenig sinnvoll hier etwas anzufassen, wenn nicht auch ein passender
Messwertfaktor angelegt wird. Man muss daran denken, dass die Namen und Einheiten aus dem
Aufzeichnungslog selbst kommen und sie beim Auslesen überschrieben werden. Nicht selektierte
Messgrößen erscheinen nicht in der gra fischen Anzeige. Messgrößen, die keinen Daten enthalten werden ebenfalls automatisch ausgeblendet, obwohl sie hier selektiert sind. Dadurch wird die
Übersichtlichkeit stark erhöht. Kurven, wie Längengrad und Breitengrad, die zweidimensional dargestellt wenig Sinn ergeben, können ausgeblendet werden.
Über einen Dateiauswahldialog, erreichbar über „importiere Datei“, können auch neue Dateien eingelesen werden.
Die GPS-Daten, die zur Anzeige in Google Earth oder zum Export von KMZ- bzw. KML-Dateien benötigt werden, haben durch den Logaufbau keine feste Zuordnung. Längengrad, Breitengrad und die absolute Höhe (GPS-Höhe, Abs. Höhe) werden soweit als möglich über die Dezimals aus den
Daten und der Namensgebung erkannt. Nur bei erfolgreicher Erkennung dieser drei Werte werden die dadurch resultierenden Exportmöglichkeiten eingeblendet. So z. B. als Google Earth-Dateien
(KMZ) exportiert bzw. ob sie direkt angezeigt werden. Nähere Beschreibung dazu siehe
Seite 89
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Es gibt zwei vorbereitete Messwertkon figurationen, die für zwei verschiedene Sensorsets benutzt werden können. Das dargestellte Bild zeigt den Dialog für einen geladenen Log und wurde auf die tatsächlich vorhandenen Messwerte reduziert.
Über den Geäteeigenschafteneditor können auch nachträglich weitere Kon figurationen hinzugefügt, oder der Kon figurationsname selbst kann geändert werden, sollte das einmal erforderlich sein.
Weil andere Sensorzusammenstellungen in andere Messwertreihenfolgen resultieren, kann als
Standard nur eine einfache statistische Auswertung erfolgen. Zur Information zu den statistischen
Möglichkeiten siehe Statistik-Fenster.
Am rechten Rand der Anzeigenkonfiguration befindet sich ein zusätzlicher Schalter, der eine halbautomatische Synchronisation der Skalen ermöglicht. Wird hier selektiert, wird auf
Namensgleichheit geprüft, bei entsprechender Übereinstimmung wird in der
Gerätekonfigurationsdatei bei den Messwerten die entsprechende Eigenschaft eingesetzt.
Funktioniert das nicht automatisch, bleibt immer noch die Möglichkeit, das manuell über den
Geräteeigenschafteneditor einzustellen. Durch Skalensynchronisation wird die verfügbare
Anzeigefläche vergrößert und es können Messwertaufnehmer direkt verglichen werden, ohne den
Kurvenvergleich zu benutzen.
Namen der Kurven sollten möglichst eindeutig sein, z. B. Strom Antrieb, Strom Rx, Spannung
Antrieb, Spannung Rx. Die Kurvennamen sollten so gewählt sein, dass im Fall einer gewünschten
Skalensynchronisation die Namen mit den gleichen Wort anfangen wie die Kurve, auf die synchronisiert werden soll, z. B. Strom synchronisiert mit Strom Antrieb, Strom Rx, Strom
Antrieb 2). Darauf basiert die halbautomatische Synchronisation. Über den
Geräteeigenschafteneditor kann man bei beliebigen Messkurven eine Skalensynchronisation konfigurieren. Sinn macht das Ganze aber nur, wenn die Wertebereiche zusammenpassen. Stimmen die Messwerte aus den Sensoren mit den Kurvennamen und Einheiten überein, kann mit der
Checkbox auf der rechten Seite auf Skalensynchronisation geprüft werden.
Hinweis: Werden Messwertnamen geändert, führt das in der Gerätekonfigurationsdatei zu einer
Änderung. Ändert sich in einer späteren DataExplorer-Version das
Gerätekonfigurationsdateischema (DeviceProperties_Vxy.xsd), wird eine Sicherung aller vorhandenen Gerätekonfigurationsdateien angelegt (Devices_Vxy-1) und geht nicht verloren. Die veraltete Gerätekonfigurationsdatei kann dann als Vorlage für die neue verwendet werden.
Seite 90
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
JLog2 von SM-Modellbau
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration der Anzeige der ausgelesenen Daten. Namen der
Messwerte können hier geändert werden, sowie Symbol und Einheit. Sie sollten eindeutig sein.
Nicht selektierte Messgrößen erscheinen dadurch nicht in der grafischen Anzeige. Kurven, die keine sinnvollen Daten enthalten, werden ebenfalls automatisch ausgeblendet. Dadurch wird die
Übersichtlichkeit stark erhöht, da keine Kurven ohne Aussage angezeigt werden. Über einen
Dateiauswahldialog, erreichbar über „importiere Daten“, können auch neue Dateien eingelesen werden.
Hinweis: Ist die Anzeige erst einmal konfiguriert, wird diese Anzeigekonfiguration auch angewendet, wenn über die Toolbar mittels „importiere Daten“ in der Toolsleiste der Dateidialog geöffnet und eine Datei eingelesen wird.
Seite 91
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Am rechten Rand der Anzeigenkonfiguration befindet sich ein zusätzlicher Schalter, der eine halbautomatische Synchronisation der Skalen ermöglicht. Wird hier selektiert, wird auf beginnende
Namensgleichheit (Temperatur 1, Temperatur 2) geprüft. Bei entsprechender Übereinstimmung wird in der Gerätekonfigurationsdatei bei den Messwerten die entsprechende Eigenschaft eingesetzt. Vorsicht ist trotzdem geboten, da hier aktiv in die Anzeige von Daten und deren
Skalensynchronisation eingegriffen wird. Die Vorgabe ist aber soweit vorbereitet, dass das selten nötig sein sollte. Funktioniert das nicht automatisch, bleibt immer noch die Möglichkeit das manuell über den Gerätekonfigurationseditor einzustellen. Durch Skalensynchronisation wird die verfügbare Anzeigefläche vergrößert und es können Messwertaufnehmer direkt verglichen werden, ohne den Kurvenvergleich zu benutzen.
Bei Anschluss nicht vorgesehener Sensoren, z. B. für Temperatur 1-5, kann es erforderlich sein, einen Faktor oder Offset zu ändern bzw. einzuführen, um den angeschlossenen Sensor anzupassen.
Hierzu ist ebenfalls der Geräteeigenschafteneditor zu bemühen.
Hinweis: Werden Messwertnamen geändert führt das in der Gerätekonfigurationsdatei zu einer
Änderung. Ändert sich in einer späteren DataExplorer-Version das
Seite 92
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Gerätekonfigurationsdateischema (DeviceProperties_Vxy.xsd), wird eine Sicherung aller vorhandenen Gerätekonfigurationsdateien angelegt (Devices_Vxy-1) und geht nicht verloren. Die veraltete Gerätekonfigurationsdatei kann dann als Vorlage für die neue verwendet werden. Wenn einen Gerätekonfigurationsdatei „kaputt“ erscheint, kann diese einfach im Devices-Verzeichnis gelöscht werden. Sie wird dann beim nächsten Start des DataExplorers wieder hergestellt.
JLog2 – Live-Datenaufnahme
Möchte man Daten direkt beim erzeugen aufnehmen, muss ein serieller Port für den JLog2 im
Programm konfiguriert sein. Ist das bereits geschehen, kann nach Anschluss des USB-Interface-
Adapters am System für die serielle Kommunikation mit dem JLog2 die Datenaufnahme über
„starte Live-Daten“ beginnen. Das Programm wartet solange bis Daten verfügbar sind und zeigt diese dann sofort an. Wichtig ist, dass der JLog2 und der verbundene Jive-Motorsteller auch wirklich angeschlossen sind und ein Motor angetrieben wird. Sonst startet der JLog2 sein eigenes
Log nicht. Das Schreiben einer Logdatei auf der SD-Karte kann dabei nicht unterdrückt werden.
JLog2 – Konfiguration
Selektiert man den Konfigurationstabulator, wird man nach einer CONFIG.txt Datei gefragt, die normalerweise im Wurzelverzeichnis der SD-Karte liegt. Diese Datei wird eingelesen und deren
Konfiguration wird angezeigt. Jetzt kann nach Bedarf die Konfiguration verändert werden.
Seite 93
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Erst nach Veränderung der Konfiguration wird ein Sichern möglich. Die Datei sollte mit gleichem
Namen wieder an die Stelle geschrieben werden, von der sie gelesen wurde. Danach kann man die
SD-Karte entnehmen und wieder in den JLog2 stecken.
In einigen Fällen, wenn andere Geräte mit zur Datenaufzeichnung benutzt werden, die auch als
Daten in der JLog2-Aufzeichnung reflektiert werden, als Beispiel seien hier der GPS-Logger oder ein Akku-BID-Chip genannt, sind die angeschlossenen Geräte ebenfalls entsprechend anzuschließen und/oder zu konfigurieren.
JLog2 und Telemetrie
Es ist die entsprechende Telemetrieeinstellung bei der Konfiguration zu verwenden. Dann werden entsprechend der Beschreibung des JLog Telemetriedaten an den Sender übermittelt.
Seite 94
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
JLog2 mit HiTec-Telemetrie
Zur Verwendung mit HiTec-Telemetrie ist der JLog entsprechend mit dem Empfänger zu verbinden. Dabei auf die Pull-up-Widerstände achten, sonst erkennt der Empfänger die
Telemetriedaten nicht auf dem Daten-BUS.
Hinweis: Es können keine weiteren analogen Sensoren angeschlossen werden, der Anschluss von digitalen Sensoren an die COM-Schnittstelle ist möglich!
JLog2 mit HiTec-Telemetrie und digitalen Temperatursensoren am COM Datenanschluss
JLog2 mit HV2BEC, HiTec-Telemetrie und digitalen Temperatursensoren am COM
Datenanschluss
Hinweis: Ist ein HV2BEC konfiguriert und angeschlossen, ändert sich die externe Temperatur 1 auf die HV2BEC-Temperatur, externe Temperatur 2 auf externe Temperatur 1… bis externe
Temperatur 5 auf externe Temperatur 4!
Seite 95
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
JLog2 mit GPS-Logger
Soll der GPS-Logger als Untergerät angeschlossen werden, müssen Mutiplex-Adressen konfiguriert werden, damit der GPS-Logger seine Daten, wie vom JLog2 erwartet, bereitstellt.
• Keine Telemetrie: Speed auf Adresse 14 und Höhe auf Adresse 15.
• HiTec-Telemetrie: Speed auf Adresse 14 und Höhe auf Adresse 15, Vario auf 13,
Entfernung auf 12, Strecke auf 11 und Richtung auf 10.
• Multiplex-Telemetrie: Nicht die Adressen 2 und 3 seitens JLog als Sensor verwenden! Der
Multiplex-Empfänger sollte Spannung und LQI nicht auf den BUS senden. Den GPS-
Logger so konfigurieren, dass er Speed auf Adresse 2 und Höhe auf Adresse 3 gibt.
• Multiplex-Telemetrie mit LQI: Nicht die Adresse 1 seitens JLog verwenden. Dafür aber den
Multiplex-Empfänger auf LQI Adresse 1 setzen. Bei der Empfängerkonfiguration ist darauf zu achten, dass kein Adressenkonflikt mit der Spannung entsteht, die aber übergeben werden sollte.
JLog2 mit Robbe-BID-Chip
Soll ein Batterie-BID-Chip als Untergerät angeschlossen werden, ist auf den korrekten Anschluss zu achten.
JLog2 mit zwei Sensoren (Puls pro Umdrehung, Temperatursensor)
JLog2 mit zwei Alarmanschlüssen
Weitere Hinweise auf JLog Connections .
Seite 96
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Kosmik von Kontronik
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration der Anzeige der ausgelesenen Daten. Namen der
Messwerte können hier geändert werden, sowie Symbol und Einheit. Sie sollten eindeutig sein.
Nicht selektierte Messgrößen erscheinen dadurch nicht in der grafischen Anzeige. Kurven die keine sinnvollen Daten enthalten werden ebenfalls automatisch ausgeblendet. Dadurch wird die
Übersichtlichkeit stark erhöht, da keine Kurven ohne Aussage angezeigt werden. Über einen
Dateiauswahldialog, erreichbar über „importiere Daten“, können auch neue Dateien eingelesen werden.
Hinweis: Ist die Anzeige erst einmal konfiguriert, wird diese Anzeigekonfiguration auch angewendet, wenn über die Toolbar mittels „importiere Geräte Datendatei“ in der Toolsleiste der
Dateidialog geöffnet und eine Datei eingelesen wird.
Am rechten Rand der Anzeigenkonfiguration befindet sich ein zusätzlicher Schalter, der eine halbautomatische Synchronisation der Skalen ermöglicht. Wird hier selektiert, wird auf beginnende
Namensgleichheit (Temperatur FET, Temperatur BEC) geprüft. Bei entsprechender
Übereinstimmung wird in der Gerätekonfigurationsdatei, bei den Messwerten, die entsprechende
Eigenschaft eingesetzt. Vorsicht ist trotzdem geboten, da hier aktiv in die Anzeige von Daten und deren Skalensynchronisation eingegriffen wird. Die Vorgabe ist aber soweit vorbereitet, dass das selten nötig sein sollte. Funktioniert das nicht automatisch, bleibt immer noch die Möglichkeit das manuell über den Gerätekonfigurationseditor einzustellen. Durch Skalensynchronisation wird die verfügbare Anzeigefläche vergrößert und es können Messwertaufnehmer direkt verglichen werden, ohne den Kurvenvergleich zu benutzen.
Hinweis: Werden Einstellungen geändert, führt das in der Gerätekonfigurationsdatei zu einer
Änderung. Ändert sich in einer späteren DataExplorer-Version das
Gerätekonfigurationsdateischema (DeviceProperties_Vxy.xsd), wird eine Sicherung aller vorhandenen Gerätekonfigurationsdateien angelegt (Devices_Vxy-1) und geht nicht verloren. Die veraltete Gerätekonfigurationsdatei kann dann als Vorlage für die neue verwendet werden. Wenn einen Gerätekonfigurationsdatei „kaputt“ erscheint, kann diese einfach im Devices-Verzeichnis gelöscht werden. Sie wird dann beim nächsten Start des DataExplorers wieder hergestellt.
Seite 97
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Drehzahlen werden vom Regler für einen zweipoligen Motor ausgegeben. Anpassungen bezüglich angezeigter Drehzahlen, entsprechend vorhandener Motorpolzahl und/oder Getriebe, sind im
Konfigurationsdialog einzustellen.
Hier ist es auch möglich, die Temperatureinheit entsprechend den Erfordernissen anzupassen.
Seite 98
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
LiPoWatch von SM-Modellbau
Der LiPoWatch-Gerätedialog dient zur Visualisierung der LiPoWatch-„Einstellungen“ und deren
Konfiguration. Über den letzten Dialogtabulator „Daten I/O“ können die im Gerät gespeicherten
Daten abgeholt und dann angezeigt werden.
Viele Felder sind mit Hilfetexten hinterlegt und sollten diese Beschreibung für den weiteren
Gebrauch weitestgehend überflüssig machen. Die Texte werden durch den darüber gehaltenen
Mauszeiger sichtbar.
Die aktuelle Dialogimplementierung entspricht dem LiPoWatch-Firmware Stand 1.0.
Der Tabulator „Einstellung“
Nachdem die serielle Schnittstelle über den Geräteauswahldialog eingestellt ist und der
Eingabedialog aufgerufen, kann durch drücken von „Lese Konfiguration“ die aktuelle LiPoWatch-
Konfiguration ausgelesen werden. Das Resultat ist beispielhaft in Bild 1 zu sehen.
Werden Einstellungen verändert, wird „Sichere Konfiguration“ aktiv. Durch drücken werden die gewählten Einstellungen in das LiPoWatch geschrieben.
Hinweis: Es ist sinnvoll, vor der Änderung einer Einstellung erst einmal die aktuelle Konfiguration auszulesen. Sonst wundert man sich, dass andere Einstellungen auch verändert wurden.
Seite 99
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der Tabulator „Daten I/O“
Im initialen Zustand sind alle Knöpfe aktiv, die ein Einlesen von Daten auslösen.
Die Live-Datenanzeige kann bei geschlossenem Dialog direkt aud der Toolsleiste heraus gestartet werden.
Durch drücken von „Startet den Ausleseprozess“ werden die im Gerät gespeicherten Daten ausgelesen.
Am Ende der Datenübertragung werden die Messdaten aufbereitet und angezeigt. Der Dialog ist dann wieder im initialen Zustand, nur der Fortschrittsbalken ist gefüllt und die Anzahl der ausgelesenen Messdaten wird angezeigt.
Seite 100
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
MC3000 von SkyRC
Das MC3000 ist ein Multitalent-Ladegerät für Einzelzellen mit vier Schächten. Es unterstützt auch das Behandeln von LiIo Zellen oder LiHV-Zellen oder anderen Zellen mit nicht so geläufigen
Zellen-Chemie.
Für das MC3000 gibt es zwei Gerätebeschreibungen. Ein gewähltes MC3000-Set legt alle aufgenommenen Datensätze in einer Datei ab. Es ist sinnvoll hier die kontinuierliche Aufzeichnung in den Einstellungen zu wählen. Das hilft, um den Überblick zwischen Datensatz und Schacht zu behalten. Im Fall von vier gleichzeitig geladenen Akkus erhält man dann für jede Zelle einen
Datensatz und alle vier Datensätze werden in einer Datei gesichert.
Ein MC3000 behandelt alle Schächte unabhängig voneinander, die Akkus haben also keinen
Zusammenhang und werden nicht gemeinsam verwendet. Deshalb entsteht bei der Sicherung pro
Schacht eine Datei.
Gerätedialog
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration der vier Schächte mit temporären
Programmspeichern, die aus zuvor auf dem Gerät gesicherten und anschließend mit Hilfe dieses
Gerätedialogs gesicherten Programmen gebildet werden. Das Anlegen einer Sicherungskopie der
Geräte-Programmspeicher macht Sinn, da diese spätestens nach einem Geräte-Reset oder durch ein
Firmware-Update auf dem Gerät verloren gehen. Der DataExplorer legt beim Speichern automatisch eine mit bis zu 30 belegbaren Plätzen breite Datenbank ab, die ebenso automatisch beim Aufrufen des Gerätedialogs direkt zur Verfügung steht. Viele Elemente in diesem Dialog sind mit einem Tooltip versehen, der dem Benutzer hilft deren Funktion zu erklären.
Seite 101
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Für jeden Schacht werden die charakteristischen Merkmale des aktuell dem Benutzer zur
Verfügung stehenden Programms in Kurzform unterhalb des Aufklappmenüs angezeigt. Er kann dann entweder dieses Programm einem der 30 Sicherungsplätze zuordnen (Aufklapp-Menü) und es dabei auch umbenennen, oder es für das temporäre Überschreiben auf den Schacht übertragen
(überschreiben), oder seine vollständigen Programmeinstellungen im Detail einfach nur betrachten.
Letzteres, die Detail-Liste, wird einerseits als Tooltip, indem man mit dem Mauszeiger über jene
Kurzform fährt, angezeigt. Andererseits ließe sie sich auch in den Zwischenspeicher kopieren
(clipboard). Damit kann man sich durch systematisches Einfügen in eine separate Text-Datei eine eigene Programm-Datenbank mit ausführlicheren Beschriftungen und Beschreibungen aufbauen.
Für eine z.B. zur Umschreibung des zu sichernden Programmspeichers neue Benennung kann man bis zu 35 Zeichen verwenden, im nächsten Schritt sollte die getätigte Eingabe dann gespeichert werden (sichern). Der eigenen Übersicht ist es dienlich und sinnvoll, ein auf dem Gerät unter einer bestimmten Programmnummer abgespeichertes Programm unter derselben Platznummer in der
Datenbank zu sichern.
Hinweis: Der Reset-Knopf (reset) bringt die initial beim Aufrufen des Dialogs automatisch eingelesenen Programmspeicher zurück und überträgt diese auch zurück auf die Schächte. Ob ein welches Programm, ein Programmspeicher, in der Tat erfolgreich übertragen worden ist, lässt sich auf dem Gerät nur bedingt, je nach Geräte-Einstellung samt Kurzform, erkennen, und zwar nur wenn ein Akku im betreffenden Schacht eingelegt liegt. Eine vollständige visuelle Überprüfung der
übertragenen Programm-Parameter kann nur über diesen Dialog vorgenommen werden (clipboard), auf dem Gerät selbst besteht leider keine weitere Möglichkeit der vollständigen Überprüfung. Der
Tooltip ist der Übersichtlichkeit halber gegenüber dem Clipboard Inhalt in der Form bereinigt, dass alle nicht einstellbaren Parameter weggelassen wurden. Der Benutzer ist selbst dafür verantwortlich, dass nach dem Verlassen des Dialogs (schliessen) und beim Starten der Aufnahme
(Start Aufnahme) der zum Programm passende Akku im Schacht liegt. Nach dem Starten des
Programms zeigt dann das Gerät die Zustandsgrößen wie gewöhnlich an. Der Benutzer ist selbst dafür verantwortlich, dass nach dem verlassen des Dialogs und ein Starten der Aufnahme der zum
Programm passende Akku im Schacht liegt. Nach dem Starten des Programms zeigt dann das Gerät die Parameter wie gewöhnlich an.
Seite 102
NMEA-Adapter
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration der Anzeige der ausgelesenen Daten. Über einen
Dateiauswahldialog, erreichbar über „import NMEA Datei“, können auch neue Dateien eingelesen werden.
Über die Konfiguration eines Zeitdeltas kann die positionsbezogene Zeitzonenabweichung angepasst werden.
Hinweis: Kurven, die lediglich Nullen als Daten enthalten, werden ausgeblendet. Durch doppelte
Selektion einer eigentlich selektierten Kurve kann man die Kurve trotzdem sichtbar schalten!
Tipp: Da der NMEA-Adapter GPS-Daten anzeigt und verarbeitet, können diese auch als Google
Earth-Dateien (KMZ) exportiert bzw. direkt angezeigt werden. Nähere Beschreibung dazu siehe
Seite 103
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
OpenTX-Telemetrie verwendet von FrSky System
OpenTx ein quelloffenes System wird hier mit der Auswertung aufgenommener Telemetriedaten unterstützt. Durch die Import-Funktion können die Log-Dateien importiert und zur Anzeige gebracht werden. Die Log-Daten enthalten Messwertnamen, manchmal Einheiten. Um das für die
Auswertung zu vervollständigen gibt es eine Mapping-Datei OpenTxMeasurementMappings.xml, die unter den DataExplorer Konfigurationsdaten abgelegt sind. Wie der Name sagt werden der gegebene Messwertname durch einen anderen Namen und Einheit ersetzt.
Beispiel:
< entry key =
"Long"
> Längengrad [°'] </ entry >
< entry key = "Lat" > Breitengrad [°'] </ entry >
< entry key =
"Course"
> Kurswinkel [°] </ entry >
< entry key =
"GPS Speed"
> GPS Speed [km/h] </ entry >
< entry key =
"GPS Alt"
> GPS Höhe [m] </ entry >
< entry key =
"Baro Alt"
> Höhe [m] </ entry >
< entry key =
"Vertical Speed"
> Steigen [m/sec] </ entry >
< entry key =
"Air Speed"
> Geschwindigkeit [km/h] </ entry >
< entry key =
"Temp1"
> Temperatur 1 [°C] </ entry >
< entry key =
"Temp2"
> Temperatur 2 [°C] </ entry >
< entry key =
"RPM"
> Drehzahl [1/min] </ entry >
< entry key =
"Fuel"
> Kraftstoff [%] </ entry >
PichlerP6, PichlerP6 50W, PichlerP6 80W von Pichler
Diese Ladegeräte entsprechen weitestgehend den eStations von Bantam und sind abgewandelte
Kopien dieser Geräte.
Seite 104
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Picolario von Renschler
Der Picolario-Gerätedialog dient zum Auslesen der im Gerät mitgeloggten Daten. Um die Datenanzeige zu beeinflussen, sind die zwei mittleren
Dialogtabulatoren da. Hier kann jeder selbst in
Abhängigkeit der vorliegenden Daten
Konfigurationen auswählen. Zur Auswahl stehen
• Höhenwerte nicht anpassen
• ersten Höhenwert von den Restlichen abziehen (das ist der Normalfall)
• letzten Höhenwert von den Restlichen abziehen (wenn der Datensatz zeitlich zu spät beginnt)
• Höhenwerte um einen bestimmten Wert anpassen
• Berechnungsart der Steigungskurve
Viele Felder sind mit Hilfetexten hinterlegt und sollten diese Beschreibung für den weiteren
Gebrauch weitestgehend überflüssig machen. Die
Texte werden durch den darüber gehaltenen
Mauszeiger sichtbar.
Nachdem die serielle Schnittstelle über den Geräteauswahldialog eingestellt ist und der
Gerätedialog aufgerufen, kann durch drücken von „Anzahl der Aufzeichnungen auslesen“ die aktuelle Anzahl von Aufzeichnungen ausgelesen und angezeigt werden. (Voraussetzung dazu ist natürlich, dass der Picolario dazu vorbereitet wurde.) Das Resultat ist beispielhaft in Bild 1 zu sehen.
Im zweiten Schritt kann nun im Vorfeld die auf die auszulesenden Daten anzuwendende
Konfiguration verändert werden. Das kann aber auch nach dem Auslesen der Daten geschehen.
Als dritten Schritt besteht die Möglichkeit, jeden Datensatz über „angewählte Aufzeichnungen auslesen“, einzeln auszulesen. Je nachdem, wie viele Daten gespeichert sind, kann das Auslesen einige Zeit in Anspruch nehmen. Deshalb empfiehlt sich fast immer den Weg über „alle
Aufzeichnungen hintereinander auslesen“ zu nutzen. Hierbei wird dann, je nach Einstellung, immer wenn ein Datensatz vollständig ausgelesen ist, dieser sofort angezeigt. Ist der Gerätedialog nicht modal eingestellt, kann man durch Selektion des Hauptfensters den Gerätedialog verbergen. Das
Abholen der Daten passiert in einem separaten Thread, dadurch wird die Anwendung selbst nicht beeinflusst.
Tipp: Das Auslesen der Daten kann, nach vorbereitetem Picolario, direkt über die Toolsleiste geschehen.
Seite 105
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Ein aktiver Dialog wird im Bild 2 gezeigt.
Die Tabulatoren „Konfig 1“ und
„Konfig 2“
Wie schon in der Einleitung erwähnt, können angezeigte Daten durch Änderung der
Konfigurationseinstellung angepasst werden.
Möchte man die Höhenwerte um einen Betrag verschieben und die Auswahl bietet nicht den gewünschten Wert, ist auch eine manuelle
Eingabe des Wertes möglich.
Die Steigungsberechnung kann über zwei verschiedene Regressionsarten durchgeführt werden. Eine lineare Regression ergibt eine bessere Glättung. Leider ergibt sich dadurch auch eine Phasenverschiebung zur Höhenlinie. Diesen
Nachteil umgeht man mit der nicht linearen
Regresssionsvariante, hier der Einfachheit halber
„Kurve“ genannt.
Möchte man an einer bestimmten Stelle die
Steigung der Höhenlinie wissen, besteht auch die
Möglichkeit, diesen Wert über die
Differenzmessung zu ermitteln (Kurvenselektor
-> Höhe -> Kontextmenü -> Punktdifferenz messen).
Da vermutlich zwei Hauptvarianten von Konfigurationen zum Tragen kommen, gibt es auch zwei
Konfigurationstabulatoren, die eine jeweils unabhängige Einstellung erlauben.
Möchte man nun dauerhaft von einem eingelesenen Datensatz, als Beispiel den letzten Höhenwert von der dargestellten Kurve, abziehen, selektiert man einfach den Tabulator und erhält die
Möglichkeit, den aktuellen Datensatz in die andere Konfiguration zu übertragen. Um die Änderung zu bestätigen, bekommt man eine Abfrage angezeigt.
Antwortet man positiv, wird der Datensatz übertragen und entsprechend aufbereitet.
Hinweis: Bei jeder Veränderung der Konfigurationen wird unmittelbar eine Neuberechnung initiiert und die Picolario-Konfigurationsdatei wird gesichert.
Seite 106
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der wirkliche Sinn hinter den Konfigurationen erschließt sich erst in der Statistikansicht. Deshalb sind die Konfigurationen auch umbenannt in Thermik und Motor. In der Motorkonfiguration wird versucht, über die Steigungskurve die Teile herauszufiltern, die für einen laufenden Motor sprechen. Die statistischen beziehen sich deshalb auch auf die herausgefilterten Bereiche (siehe
Bilder).
Seite 107
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Picolario2 von Renschler
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration der Anzeige der ausgelesenen Daten. Es können die Messwertnamen und Messwertsymbole angepasst werden. Die Messwerteinheiten sind ebenfalls änderbar, es ist aber wenig sinnvoll hier etwas anzufassen, wenn nicht auch ein passender
Messwertfaktor angelegt wird. Nicht selektierte Messgrößen erscheinen dadurch nicht in der grafischen Anzeige. Dadurch wird die Übersichtlichkeit stark erhöht. Kurven, wie Längen- und
Breitengrad, die zweidimensional dargestellt wenig Sinn ergeben, können ausgeblendet werden.
Über einen Dateiauswahldialog, erreichbar über „Import P2L Datendateien“, können auch neue
Dateien eingelesen werden.
Kurven die keine sinnvollen Daten enthalten werden automatisch ausgeblendet. Ist z. B. kein GPS angeschlossen, werden die GPS-relevanten Daten nicht zur Anzeige angeboten. Sind GPS-Daten vorhanden, werden die dadurch resultierenden Exportmöglichkeiten eingeblendet, und es können z.
B. Google Earth-Dateien (KMZ) exportiert bzw. direkt angezeigt werden. Nähere Beschreibung dazu siehe Toolbar -> Google Earth .
Am rechten Rand der Anzeigenkonfiguration befindet sich ein zusätzlicher Schalter, der eine halbautomatische Synchronisation der Skalen ermöglicht. Wird hier selektiert, wird auf
Namensgleichheit geprüft, bei entsprechender Übereinstimmung wird in der
Gerätekonfigurationsdatei bei den Messwerten die entsprechende Eigenschaft eingesetzt.
Funktioniert das nicht automatisch, bleibt immer noch die Möglichkeit, das manuell über den
Gerätekonfigurationseditor einzustellen. Durch Skalensynchronisation wird die verfügbare
Anzeigefläche vergrößert und es können Messwertaufnehmer direkt verglichen werden ohne den
Kurvenvergleich zu benutzen.
Hinweis: Werden Messwertnamen geändert, führt das in der Gerätekonfigurationsdatei zu einer
Änderung. Ändert sich in einer späteren DataExplorer-Version das
Gerätekonfigurationsdateischema (DeviceProperties_Vxy.xsd), wird eine Sicherung aller vorhandenen Gerätekonfigurationsdateien angelegt (Devices_Vxy-1) und geht nicht verloren. Die veraltete Gerätekonfigurationsdatei kann dann als Vorlage für die neue verwendet werden.
Seite 108
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Polaron Ladegeräte von Graupner/SJ
Die Polaron Ladegeräte brauchen keinen Gerätedialog und können direkt nach der Konfiguration der seriellen Schnittstelle die gestarteten Ladevorgänge aufzeichnen.
Q200 von SkyRC
Das Q200 ist ein preisgünstiger Ladegerät mit vier unabhängigen Ausgängen. Wie in der
Bedienungsanleitung angegeben, wird eine vor dem Ladevorgang durchgeführte Messung des
Innenwiderstandes, dieser Ri-Wert in die ausgelesenen Daten übernommen. Dehalb ist es ratsam, möchte man diesen Wert im Auge behalten so eine Messung mit dem bereits angeschlossenen Akku vor dem Starten des eigentlichen Ladevorganges durchzuführen.
Das Ladegerät erlaubt kein Auslesen von Ladeprogrammen, sondern nur das Auslesen der beim
Ablauf eines Programmes entstandenen Daten. Deshalb besteht der Gerätedialog auch nur aus ein paar Hinweisen und ist hier nicht abgebildet.
Die Umschaltung der Lade- bzw. Entladekurven erfolgt automatisch, da die vom Gerät gelieferten
Daten diese Information enthalten. Ist das Gerät über einen gewissen Zeitraum inaktiv, wird der serielle Port geschlossen.
Hinweis: Möchte man ein Akku-Set bestehend aus bis zu vier Akkus zur gleichen Zeit laden kann man als Gerät das Q200-Set auswählen. Hier gibt es dann für jeden Akku genau eine Ladekurve und die beiden Ladekurven der Akkus werden beim speichern in eine Datei geschrieben. Normaler weise gibt es für jeden separaten Ladeausgang angeschlossenen Akku eine separate Datei.
Seite 109
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
QuadroControl für QC-Copter von tt-tronix
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration bzw. Synchronisation der Fernsteuerung mit der
QuadroControl. Entsprechende Ausgaben werden über das Terminalfenster sichtbar.
Seite 110
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der gezeigte Tabulator des Gerätedialoges dient zur Konfiguration der Anzeige. Ausgeblendet werden alle Kurven, die nicht selektiert sind. Änderungen der Anzeigekonfiguration werden durch sichern auch für nachfolgende Datensätze angewendet.
Hinweis: Um die angezeigten Kurven möglichst übersichtlich zu halten, werden bei einer laufenden
Aufnahme auch Kurven ausgeblendet, obwohl selektiert, die keine sinnvollen Daten enthalten, z. B.
nur Nullen!
Seite 111
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
S32 (Jlog3) von R2prototyping
Das S32 ist ein Nachfolger des legendären Jlog2.x hat aber intern nichts mehr mit seinem
Vorgänger zu tun. Das S32 ist ein Multi-Talent was Anschlussmöglichkeiten und Datenerzeugung angeht. Es können über eine Erweiterung beispielsweise bis zu 16 Einzelzellenspannungen gleichzeitig beobachtet werden. Konfiguriert wird es durch Anschluss eines Micro-USB Kables an eine Windows PC. Das Konfigurationsprogramm ist so komplex und ständiger Wartung unterworfen, entspricht einem Expertensystem, das nicht so einfach portiert werden kann.
Es werden OpenFormat-Dateien geschrieben, die zur Auswertung lediglich importiert werden.
Es unterstützt durch verschiedene Firmware, die über das Konfigurationsprogramm geladen werden eine Vielzahl von Reglern, die Log-Daten herausgeben.
Für weitere Informationen bitte hier nachlesen: http://j-log.eu/s32/s32-de/
Seite 112
Simulator
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der Simulator-Gerätedialog dient zum Erzeugen synthetischer Daten für alle möglichen Testfälle.
Hier ist kein besonderer Anspruch an Schönheit gestellt. Die Funktionalität kann von jedermann für seine eigenen Bedürfnisse angepasst werden.
Seite 113
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Ultramat, Ultra Duo Plus, Ultra Trio Plus von Graupner
Nur die Ultra Duo Plus-Geräte haben die Möglichkeit, Batteriespeicher und Parameter für den
Lade- bzw. Entladevorgang zu konfigurieren. Ultramat- und Ultra Trio Plus-Geräte brauchen keinen Dialog.
Gerätedialog Ultra Duo Plus – Einleitung
Der Ultra Duo Plus-Gerätedialog dient zum Konfigurieren des Geräts selbst, Identifikationsname,
Tastenton usw. Das Wichtigste ist aber die Konfiguration der Batteriespeicher mit dem Zellentyp, der Kapazität und den Lade-, Entlade- und Zyklusparametern. Ausgenommen ist hiervon das Ultra
Duo Plus 80.
Nachdem die serielle Schnittstelle über den Geräteauswahldialog eingestellt ist und dieser
Gerätedialog aufgerufen wurde, wird automatisch die Kommunikationsschnittstelle geöffnet und die wichtigsten Daten ausgelesen. Hierzu gehören die Basiskonfigurationswerte des Geräts selbst.
Die Auswahl der Batteriespeicher erfolgt durch Auswahl mittels der Dropdownbox. Die Einstellung der Werte selbst erfolgt über die Schieber, oder bei weiß hinterlegten Feldern durch Tasteneingabe.
Hinweis: Wichtig ist einen Gerätenamen anzulegen, da dieser Name für die Identifikation eines
Datencache benutzt wird. Dieser Datencache wird beim erstmaligen Öffnen des Dialogs initial gefüllt. Deshalb dauert das erstmalige Öffnen auch etwas länger. Das der Datencache gefüllt ist, kann man an der Aktivierung der Knöpfe erkennen, die für die Verwaltung von Sicherungskopien gedacht sind.
Seite 114
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Die nachfolgenden Bilder zeigen Lade-, Entlade- und Zyklusparameter für einen NiMH-
Akkumulator.
Seite 115
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Hier ein Bild das die Stufenladeparameter zeigt, die nur für NiMH Akkumulatoren möglich sind.
Die nachfolgenden Bilder zeigen Lade-, Entlade- und Zyklusparameter für einen LiPo-
Akkumulator.
Seite 116
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Hinweis: Es werden nur die Parameter zur Einstellung angeboten, die für den gewählten
Batterietyp Relevanz haben.
Seite 117
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Datenaufzeichnung
Die Aufnahme von Datenkurven wird einfach durch Drücken der „Start Aufnahme“-Taste gestartet.
Dies sollte bei vorbereitetem Ladegerät geschehen, also Ladeprozess gewählt oder konfiguriert,
Akku angeschlossen. Erst nach dem Starten der Datenaufnahme vom DataExplorer am Gerät den
Ladeprozess starten. Nur so ist gewährleistet, dass der komplette Ladevorgang aufgenommen wird.
Die Umschaltung der Lade- bzw. Entladekurven erfolgt automatisch (sofern im DataExplorer so voreingestellt), da die vom Gerät gelieferten Daten diese Information enthalten. Die Anzeige springt automatisch auf den Datenkanal, der als letztes Daten liefert. Im Bild ist ein Ladevorgang eines zusammengeschlossenen LiPo-Akkus mit acht Zellen zu sehen. Es werden nur die Kurven angezeigt, die auch Daten enthalten, dadurch entsteht der Sprung von „ZellenSpannung 4“ nach
„ZellenSpannung 8“, was den Balancerausgängen des Ladegerätes entspricht.
Ist das Gerät über einen gewissen Zeitraum inaktiv, stellt also keinen laufenden Prozess am Gerät fest, wird der serielle Port geschlossen.
Seite 118
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Automatische Objektanwahl
Ladegräte, die Batteriespeicher verwalten können, bieten die Möglichkeit der automatischen
Objektanwahl.
Als Voraussetzung dazu muss einmal der Konfigurationsdialog benutzt worden sein. Hierbei wird eine Konfigurationsdatei als Datencache für das Gerät mit dem Gerätenamen zur Identifizierung angelegt. Startet man die Datenaufnahme, wird als erstes der Gerätename ausgelesen, danach die normale Datenaufnahme gestartet. Liefert das Gerät anschließend die ersten Daten, steht darin die
Speichernummer. Mit der Speichernummer kann nun aus der Gerätecachedatei der
Batteriespeichername ausgelesen werden. Der Batteriespeichername wird dazu verwendet, einen passenden Objektnamen zu finden. Wird eine gute Übereinstimmung gefunden, wird das Objekt angewählt und vorgeschlagen.
Wie wird der Objektname gefunden, wenn er nicht vollständig mit dem Batteriespeichernamen
übereinstimmt?
Der Batteriespeichername wird an Leerzeichen, Bindestrichen und Unterstrichen zerlegt. Die einzelnen Namensfragmente werden dann dazu verwendet, Übereinstimmungen zu finden. Der
Objektname, der die meisten Übereinstimmungen aufweist, wird ausgewählt.
Hinweis: Möchte man diese Eigenschaft für sich ausnutzen, sollte man die Batteriespeichernamen und Objektnamen entsprechend benennen. Beide Namen können auch nachträglich umbenannt werden, falls erforderlich.
Seite 119
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Akkuzyklusdaten-Historie
Über den Tabulator „Akku-Daten“ in der Gerätedialog können die Akkuzyklusdaten abgerufen werden. Diese Daten werden dann in einem neuen Tabulator in der Hauptansicht dargestellt.
Hinweis: Es werden nur Daten angezeigt, die innerhalb der letzten zwei Jahre für den ausgewählten
Akku aufgenommen wurden.
Durch Misskonfiguration des Datums kann es vorkommen, dass es zu Fehleinträgen kommt. Wird eine solche Zeitstempelabweichung festgestellt, wird ein kleiner Dialog angezeigt, der hier
Korrekturen ermöglicht.
Wie kann man die zur Änderung vorgeschlagenen Zeitstempel mit Lade- bzw. Entladevorgängen korrelieren? Beim Einlesen überspringt man erst einmal alle Änderungsvorschläge und schaut sich die Tabelle mit den gelesenen Einträgen an.
Seite 120
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Nun kann man sich die Daten in aller Ruhe ansehen und mittels der gesicherten DataExplorer-
Dateien von den in Frage kommenden Einträgen, bei einem weiterem Abrufen der Historiendaten, die Korrekturen vornehmen.
Seite 121
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
UniLog von SM-Modellbau
Der UniLog-Gerätedialog dient zur Visualisierung der UniLog-„Einstellungen“ und deren
Konfiguration. Über den letzten Dialogtabulator „Daten I/O“ können die im Gerät gespeicherten
Daten abgeholt und dann angezeigt werden. Um nun die Datenanzeige zu beeinflussen, sind die vier mittleren Dialogtabulatoren da. Hier kann jeder selbst sinnvolle Konfigurationen zusammenstellen.
Im initialen Zustand sind das, sozusagen als Vorschlag
• Höhe, einfache Höhenmessung mit geringstem Zusatzgewicht fürs Flugmodell
• Empfänger, hier wird zusätzlich zur Höhe die Empfängerversorgung vermessen, um z. B. benötigte Spannungsreglerleistung abzuschätzen
• Motormessung, hier wird die Motorleistung vermessen, z. B. kann man den Regler optimal einstellen oder Auswirkungen von Luftschraubenvariationen beurteilen
• Geschwindigkeit, Auswirkung von Luftschrauben auf die Geschwindigkeit oder einfach nur die Gleitgeschwindigkeit
Alternativ kann man aber die Konfigurationen so abändern, das sie z. B. Modell_1 bis Modell_4 abbilden.
Viele Felder sind mit Hilfetexten hinterlegt und sollten diese Beschreibung für den weiteren
Gebrauch weitestgehend überflüssig machen. Die Texte werden durch den darüber gehaltenen
Mauszeiger sichtbar.
Die aktuelle Dialogimplementierung entspricht dem UniLog-Firmware-Stand 1.19.
Der Tabulator „Einstellung“
Nachdem die serielle Schnittstelle über den Geräteauswahldialog eingestellt ist und der
Eingabedialog aufgerufen, kann durch drücken von „UniLog Einstellungen auslesen“ die aktuelle
UniLog-Konfiguration ausgelesen werden. Das Resultat ist beispielhaft in Bild 1 zu sehen.
Seite 122
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Alle analogen Anschlüsse werden ab Firmware 1.10 vorkonfiguriert. Aktiviert man die „Limiter“-
Funktion, wird ab dem eingestellten Leistungsverbrauch das Signal zum Motorregler heruntergeregelt. Hierzu muss natürlich das Reglersignal über den UniLog geschleift werden. Bei
„Limiter“-Betrieb wird das Zeitintervall auf 1/16 Sekunde verändert und es ist nur eine
Datenaufnahme möglich.
Werden Einstellungen verändert, wird „Einstellungen im UniLog speichern“ aktiv. Durch drücken werden die gewählten Einstellungen in das UniLog geschrieben.
Hinweis: Es ist sinnvoll, vor der Änderung einer Einstellung, erst einmal die aktuelle Konfiguration auszulesen. Sonst wundert man sich, dass andere Einstellungen auch verändert wurden.
Der Tabulator „Daten I/O“
Im initialen Zustand sind alle Knöpfe aktiv, die ein Einlesen von Daten auslösen. Durch die
Auswahl einer Konfiguration werden die eingelesenen Daten direkt zugeordnet. Es besteht die
Möglichkeit, die Daten später mit einer anderen Konfiguration zu verknüpfen oder die
Konfiguration individuell für jeden Datensatz anzupassen. Nur der „löschen“-Knopf bildet hier eine
Ausnahme. Wie beschrieben wird der Speicher zwar als gelöscht markiert, kann aber bis zur nächsten Datenaufnahme weiterhin gelesen werden.
Nach drücken von „Start Daten auslesen“ werden die im Gerät gespeicherten Daten ausgelesen und entsprechend der gewählten Konfiguration aufbereitet.
Über „Start live Datenabfrage“ werden entsprechend der Einstellung der Speicherrate, zyklisch
Daten ausgelesen und in der Anwendung angezeigt. Betätigt man zusätzlich den „Start“-Knopf der
UniLog-Datenaufnahmegruppe, werden ab diesem Zeitpunkt auch die Messdaten im UniLog selbst gespeichert. Durch Betätigung der „Start“-Knöpfe werden immer die entsprechenden
Gegenoperationen aktiviert.
Seite 123
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Am Ende der Datenübertragung werden die Messdaten aufbereitet und angezeigt. Der Dialog ist dann wieder im initialen Zustand, nur der Fortschrittsbalken ist gefüllt und die Anzahl der ausgelesenen Telegramme wird angezeigt.
Über den Tabulator „Daten I/O“kann man den Konfigurationsnamen beliebig anpassen. Durch drücken von „Name ändern“ wird der Änderungsmode aktiviert und man kann den Namen verändern. Nach drücken der Entertaste wird der neue Name sofort in der Gerätekonfiguration persistent gemacht und ist aktiv.
Seite 124
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Der Konfigurationstabulator
Dies ist ein komplexer Tabulator und zeigt alle Geräteeingänge bzw. Messgrößen als Schalter an.
Werden Messgrößen ausgewählt, werden die davon abhängigen errechenbaren Messgrößen mitaktiviert. Als Beispiel soll hier die Konfiguration „Empfänger“ genommen werden.
Wählt man jetzt die Messgröße Höhe an, wird die davon abhängige Steigrate ebenfalls aktiviert und die Berechnungsauswahl wird veränderbar.
Bei der Berechnung der Steigrate werden zwei Regressionsverfahren angeboten, bei der das
Integrationsintervall zwischen einer und 20 Sekunden anpassbar ist.
Jede Änderung wird sofort für den aktuellen Datensatz angewendet und aktiviert den „Einstellungen als Vorgabe übernehmen“-Knopf, mit dem die geänderte Konfiguration persistent gemacht wird.
Die Konfiguration aus der Datei wird, bei neu aus dem UniLog gelesenen Daten, angewendet.
Nun zu den Analoganschlüssen (A1 bis A3). Alle Anschlüsse werden über den Tabulator
„Einstellung“ vorkonfiguriert. Beim Auslesen der Daten werden, entsprechend der UniLog-
Einstellung, Name und Einheit abgerufen und eingetragen. In Abhängigkeit der Einstellung und dem angeschlossenen Sensor muss eventuell noch Offset und der Steigungsfaktor angepasst werden. Auch hier gilt, eine Änderung aktiviert „Konfiguration speichern“ und ermöglicht das
Abspeichern der Konfiguration in der UniLog-Konfigurationsdatei, nicht im UniLog selbst.
Ist beim Öffnen des Dialoges ein Datensatz geladen, springt der Konfigurationstabulator auf die dem Datensatz entsprechende Konfiguration. Passt die Datensatzkonfiguration nicht zu den Daten, bekommt man durch Anwahl des gewünschten Konfigurationstabulators die Möglichkeit, die Daten in eine andere Konfiguration zu überführen.
Seite 125
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Hinter den verschiedenen Konfigurationstabulatoren stecken unterschiedliche statistische
Berechnungen. Als Beispiel wird in den nächsten Bildern eine Statistik entsprechend der
Empfängerkonfiguration gezeigt.
Nun folgt ein Beispiel für eine Motormessung, die wichtigsten Daten bzw. Änderungen gegenüber der Empfängermessung sind rot umrandet.
Hinweis: Falls vier Tabulatoren zu viel sind, kann man durch eine Änderung der UniLog.xml die
Anzahl reduzieren (auskommentieren in XML mit <!-- Kommentar -->). Mehr wie vier Tabulatoren für noch mehr Konfigurationen ist möglich aber nicht implementiert. Selbstverständlich ist es auch möglich, alle Messgrößen zu aktivieren und nur über die Schalter im Kurvenselektor zu filtern.
Der Tabulator „Telemetrie“
Über den Telemetrietabulator lassen sich alle Telemetrieeinstellungen, für die relevanten unterstützten Sender-Empfänger-Systeme, einstellen. Unterstützt sind aktuell Jeti Duplex, Futaba und Multiplex M-Link, seit dem UniLog-Firmware-Level 1.12. Als erstes sollte man die im UniLog abgelegten Konfigurationsdaten einlesen und erst dann unter Zuhilfenahme der Sender-Empfänger-
Telemetriebedienungsanleitung die entsprechende Konfiguration verändern.
Seite 126
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Wird eine Einstellung verändert, wird auch der Knopf freigeschaltet, der ein Übertragen der veränderten Telemetriekonfiguration in das UniLog ermöglicht.
Seite 127
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
UniLog 2 von SM-Modellbau
Der gezeigte Gerätedialog dient zur Konfiguration der Anzeige der ausgelesenen Daten. Nicht selektierte Messgrößen erscheinen dadurch nicht in der grafischen Anzeige. Dadurch wird die
Übersichtlichkeit stark erhöht.
Es gibt zwei voreingestellte Datensatzkonfigurationen, nicht für die Anzeige, sondern für
Berechnung und Statistik. Nur die Motorkonfiguration enthält einen Stromtrigger, um die
Motorlaufzeit zu messen und die dabei erreichte Höhe ermittelt. Die für die Steigflüge benötigte
Akkukapazität wird für die Berechnung des Vergleichswerts, der verbrauchten Kapazität pro
Höhenmeter, errechnet. Der importierte Datensatz landet in der Konfiguration die aktuell angewählt ist. Ein Verschieben ist über den Dialog durch Selektion der gewünschten Konfiguration möglich.
Über einen Dateiauswahldialog, erreichbar über „importiere Datei“, können auch neue Dateien eingelesen werden.
Die Eingabe des Drehzahlwertes, bei dem der Propeller 100 Watt leistet, ermöglicht die
Berechnung des Wirkungsgrades. Die Berechnung ist nicht besonders genau, hilft aber bei
Vergleichen.
Hinweis: Ist die Anzeige erst einmal konfiguriert, wird diese Anzeigekonfiguration auch angewendet, wenn über die Toolbar mittels „importiere Datei“ in der Toolsleiste der Dateidialog geöffnet und eine Datei eingelesen wird.
Seite 128
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Die drei Analogeingänge mit frei konfigurierbaren Namen und Messsymbol können auch für eigene
Messaufnehmer mit einem Faktor und/oder Offset angepasst werden.
Werden Multiplex-Sensoren angeschlossen, werden die Einheiten aus den Logdaten übernommen.
Die Namen und Symbole der Messwerte müssen entsprechend angepasst werden. Die initialen
Vorgaben sind hier nur beispielhaft eingesetzt. In der grafischen Anzeige bzw. dem Kurvenselektor erscheinen die Namen der Messgrößen für M-Link-Messwerte immer mit angehängtem „_ML“.
Am rechten Rand der Anzeigenkonfiguration befindet sich ein zusätzlicher Schalter, der eine halbautomatische Synchronisation der Skalen ermöglicht. Wird hier selektiert, wird auf
Namensgleichheit geprüft, bei entsprechender Übereinstimmung wird in der
Gerätekonfigurationsdatei bei den Messwerten die entsprechende Eigenschaft eingesetzt.
Funktioniert das nicht automatisch, bleibt immer noch die Möglichkeit, das manuell über den
Gerätekonfigurationseditor einzustellen. Durch Skalensynchronisation wird die verfügbare
Anzeigefläche vergrößert und es können Messwertaufnehmer direkt verglichen werden ohne den
Kurvenvergleich zu benutzen.
Seite 129
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Multiplex-Sensoren und Kurvennamen
Sinnvoll ist es, sich die Sensorenreihenfolge und deren Verwendungszweck (Beispiel:
Spannung/Strom/Kapazität – Antriebsakku) zu überlegen, bevor man damit Daten aufnimmt.
Danach sollte man die Namen, ohne dass eine Messkurve geladen ist, in dem oben gezeigtem
Dialog anpassen und sichern. Namen der Kurven sollten möglichst eindeutig sein, z. B. Strom
Antrieb, Strom Rx, Spannung Antrieb, Spannung Rx. Die Kurvennamen sollten so gewählt sein, dass im Fall einer gewünschten Skalensynchronisation, die Namen mit den gleichen Wort anfangen wie die Kurve auf die synchronisiert werden soll, z. B. Strom synchronisiert mit Strom Antrieb,
Strom Rx, Strom Antrieb 2). Darauf basiert die halbautomatische Synchronisation. Über den
Geräteeigenschafteneditor kann man bei beliebigen Messkurven eine Skalensynchronisation konfigurieren. Sinn macht das Ganze aber nur, wenn die Wertebereiche zusammenpassen. Jetzt kann man Daten importieren und die Namen mit den Einheiten überprüfen. Hierbei kann man sich dann auch optional ein Symbol dazuschreiben (Strom I [A], Spannung U [V]…). Stimmen die
Messwerte aus den Sensoren mit den Kurvennamen und Einheiten überein, kann mit der Checkbox auf der rechten Seite auf Skalensynchronisation geprüft werden. Abschließend die Konfiguration nochmals sichern.
Hinweis: Werden Messwertnamen geändert, führt das in der Gerätekonfigurationsdatei zu einer
Änderung. Ändert sich in einer späteren DataExplorer-Version das
Gerätekonfigurationsdateischema (DeviceProperties_Vxy.xsd), wird eine Sicherung aller vorhandenen Gerätekonfigurationsdateien angelegt (Devices_Vxy-1.xsd) und geht nicht verloren.
Die veraltete Gerätekonfigurationsdatei kann dann als Vorlage für die neue verwendet werden.
Geräteeinstellung (Setup)
Der letzte Tabulator ermöglicht die Gerätekonfigurationsdatei einzulesen und auch zurückzuschreiben. Beim Wechsel auf diesen Tabulator wird der Dateiauswahldialog angezeigt.
Das kann bei Bedarf wiederholt oder auch abgebrochen werden.
Hinweis: Ein voreingestellter Verzeichnispfad kann über den Geräteeigenschafteneditor in der
Sektion „Datenblock – Optionale Einträge – Datenpfad“ konfiguriert werden. Diese Konfiguration ist dazu gedacht, den Verzeichnispfad einzustellen, der die Datendateien nach dem einstecken der
SD-Karte enthält. Zum Laden der Setupdatei ist dann das Verzeichnis „SM UniLog 2 setup“ auszuwählen.
Seite 130
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
UT16E von UniTrend
Der UT16E-Gerätedialog dient zum entfernten Auslesen der am Gerät eingestellten Messgröße.
Daten können ausschließlich empfangen werden, wobei das Gerät mit der eingestellten Messgröße die Zeit zwischen zwei Messungen bestimmt (time step -1.0 msec). Der Zeitabstand kann aber über den Geräteeigenschafteneditor, z. B. für Langzeitmessungen, verändert werden, wobei nur
Zeitwerte >1000.0 msec zu einer Änderung führen (z. B. 60000.0 msec für eine Messung pro
Minute).
Schaltet man am Gerät die Messgröße um, wird automatisch ein neuer Datensatz angelegt.
Durch drücken des „Start“-Knopfes wird die Datenaufnahme angefangen. Durch erneutes drücken des „Stop“-Knopfes wird die Datenaufnahme abgebrochen.
Seite 131
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
VC820/840 von Conrad
Der VC820/840-Gerätedialog dient zum entfernten Auslesen der am Gerät eingestellten Messgröße.
Daten können ausschließlich empfangen werden, wobei das Gerät mit der eingestellten Messgröße die Zeit zwischen zwei Messungen bestimmt (time step -1.0 msec). Der Zeitabstand kann aber über den Geräteeigenschafteneditor, z. B. für Langzeitmessungen, verändert werden, wobei nur
Zeitwerte >1000.0 msec zu einer Änderung führen (z. B. 60000.0 msec für eine Messung pro
Minute). Zusätzlich wird der Batteriezustand angezeigt.
Nachdem die serielle Schnittstelle über den Geräteauswahldialog eingestellt ist und dieser
Gerätedialog aufgerufen wurde, werden nach drücken von „Start“ zyklisch Werte aus dem Gerät abgerufen und angezeigt. Genauso gut kann auch der „Start Aufnahme“-Knopf in der Toolbar benutzt werden, ohne das dieser Dialog geöffnet wird.
Schaltet man am Gerät die Messgröße um, wird automatisch ein neuer Datensatz angelegt.
Durch drücken des „Stop“-Knopfes wird die Datenaufnahme abgebrochen.
Seite 132
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Weatronic-Telemetrie
Über Weatronic Sender werden eine Vielzahl von Telemtrie-Daten aufgezeichnet und in binären
Dateien geschrieben. Gerade ist diese Implementierung fertig gestellt wird die Unterstützung von diesem sehr zuverlässigen System eingetstellt.
Das die Messdaten-Anzahl, deren Reihenfolge von den verwendeten Sensoren abhängt gibt es vier
Konfigurationen, in die eine Log-Datei eingelesen werden kann.
Weatronic-Gerätedialog
Der Weatronic-Gerätedialog dient nur dazu einen Überblick über die aktuellen Messwerte zu bekommen und die Filter zu konfigurieren
Bedienung
Es gibt 4 vorgesehene Konfigurationen, die über den GeräteEigenschaftenEditor mit Triggern zur
Auswertung bestimmter Ereignisse, wie die Anzahl der Steigflüge, Motorlaufzeit, Motorhöhe genutzt werden kann. Das kann nicht initial geschehen, da die Zusammenstellung der Messwerte von den im Modell eingebauten Sensoren abhängig ist. Hier wird auf die Dokumentation verwiesen, wenn das genutzt werden soll.
Seite 133
GNU DataExplorer · Benutzerhandbuch
Synchronisation von Messwerten auf eine Skala
Im System verwendeten Einstellungsverzeichnis unter /DataExplorer/Mappings befindet sich eine
XML-Datei über die eine Synchronisation erreicht werden kann. Hier findet man Schlüssel- und
Wert-Paare aus denen leicht zu erkennen ist wie die Werte gebildet werden müssen. Ein Beispiele zeigt, wie RXSub1_UBatt_1, RXSub2_UBatt_0, RXSub2_UBatt_1 auf RXSub1_UBatt_0 synchronisiert wird:
<entry key="RXSub1_UBatt_1">RXSub1_UBatt_0</entry>
<entry key="RXSub2_UBatt_0">RXSub1_UBatt_0</entry>
<entry key="RXSub2_UBatt_1">RXSub1_UBatt_0</entry>
Seite 134
Download
Advertisement