EBRU PCIADIO Benutzerhandbuch
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– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
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Benutzerhandbuch
Revision 1.2
PCI Karte mit galvanisch getrennten analogen und digitalen Ein- und Ausgängen
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INHALTSVERZEICHNIS
2.1 Installation unter Windows 7/Vista/XP (32/64 Bit) ............................................ 9
3.1 BLOCKSCHALTBILD PCIADIO ...................................................... 10
3.2 GENERELLE HINWEISE ................................................................. 10
3.3 ANALOGE EINGÄNGE ................................................................... 10
3.3.5.1 Anschluss von Messwertaufnehmern ...................................................... 14
3.4 ANALOGE AUSGÄNGE .................................................................. 15
3.4.1 Ansteuerung der analogen Ausgänge ......................................................... 15
3.4.2 Mode und Auflösung der analogen Ausgänge............................................ 16
3.5 DIGITALE EINGÄNGE..................................................................... 16
3.6 DIGITALE AUSGÄNGE ................................................................... 17
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3.8 INTERRUPTVERWALTUNG ........................................................... 18
3.9 ERWEITERUNGSSTECKPLÄTZE .................................................. 19
3.9.1 Optionale Erweiterungskarte PCIDIOEX ...................................................... 19
3.10 ADRESSJUMPER .......................................................................... 22
3.12 WATCHDOG .................................................................................. 22
4 OPTIONALES ZUBEHÖR .................................................................. 23
4.1.1 Klemmblock analoge Ein- und Ausgänge ................................................... 23
4.1.2 Klemmblock digitale Ein- und Ausgänge .................................................... 25
5 PROGRAMMIERUNG ......................................................................... 26
5.2 Programmierung der digitalen Eingänge ....................................................... 27
5.3 Programmierung der digitalen Ausgänge ...................................................... 29
5.4 Programmierung der analogen Eingänge ...................................................... 30
5.5 Programmierung der analogen Ausgänge ..................................................... 32
6 API-REFERENZ .................................................................................. 34
6.1 ALLGEMEINE FUNKTIONEN ......................................................... 35
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6.2 DIGITAL EINGANGSFUNKTIONEN ............................................... 51
6.3 DIGITAL AUSGANGSFUNKTIONEN ............................................. 53
6.4 ANALOG EINGANGSFUNKTIONEN .............................................. 55
6.5 ANALOG AUSGANGSFUNKTIONEN ............................................ 59
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6.6 ERWEITERUNGSSTECKPLATZ ST2 / OPT. PCIDIOEX .............. 61
6.7 ERWEITERUNGSSTECKPLATZ ST3 ............................................ 64
A Memorymap und Register der PCIADIO ............................................................ 67
B Steckerbelegung D-SUB Buchse BU1 der PCIADIO ........................................ 69
C Steckerbelegung und Zubehör der optionalen PCIDIOEX ............................... 71
Edition 2011-1V
Veröffentlicht von
EBRU
GmbH,
In den Kreuzwiesen 21
D-69250 Schönau www.ebru.de
Copyright
EBRU
GmbH 2011
Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Handbuch darf in irgendeiner Form ohne ausdrückliche
Genehmigung von
EBRU
GmbH kopiert oder mit Hilfe von elektronischen Systemen verarbeitet, verbreitet oder vervielfältigt werden.
Diese Dokumentation wurde zur Beschreibung der Verwendung von Hard- und Software erstellt.
Technische Änderungen im Rahmen der Produktverbesserung sind dem Hersteller vorbehalten.
Wichtiger Hinweis!
Wir müssen Sie darauf hinweisen, dass wir keine juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung für Folgen die auf Fehlbedienung oder Softwarefehler zurückgehen, übernehmen können.
Für die Mitteilung von Fehlern, Anregungen, Verbesserungsvorschlägen, etc. sind wir jederzeit dankbar. Im Handbuch erwähnte Firmen und Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Firmen.
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1 Einführung
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, mit dem Kauf der PCIADIO-Karte haben Sie sich für ein technisch hochwertiges Produkt der
Firma
EBRU
GmbH entschieden, das unser Haus in einwandfreiem Zustand verlassen hat.
Überprüfen Sie bitte jedoch trotzdem die Vollständigkeit und den Zustand Ihrer Lieferung.
Sollten irgendwelche Mängel auftreten, bitten wir Sie uns davon in Kenntnis zu setzen.
Bevor Sie die Karte einbauen, lesen Sie bitte zuerst das Kapitel zur Installation der Karte aufmerksam durch.
1.1 Lieferumfang
Wir sind selbstverständlich bemüht, ein vollständiges Produktpaket auszuliefern. Um sicherzustellen, dass Sie ein vollständiges Paket erhalten haben, haben wir nachfolgend eine
Auflistung der im Paket enthaltenen Teile aufgeführt.
PCIADIO Karte
Benutzerhandbuch als *.pdf auf CD-ROM (optional)
Treibersoftware und Demos auf CD-ROM (optional)
Zubehör (optional)
1.2 Systemanforderung
Die PCIADIO-Karte setzt einen PC mit Intel Pentium Prozessor oder kompatiblen Rechner voraus. Als Steckplatz wird ein freier 32 Bit PCI-Steckplatz im Kurzformat mit 5V/33MHz oder
3,3V/66MHz benötigt.
1.3 Leistungsumfang
Die PCIADIO bietet als Multifunktionskarte für die Automatisierungstechnik und MSR-Technik mit 16 analogen Eingängen, 4 analogen Ausgängen, 16 digitalen Eingängen und 16 digitalen
Ausgängen eine umfangreiche Ausstattung auf einer PCI-Kurzkarte an, mit der bereits vielfältige Mess-, Steuer- und Regelaufgaben realisiert werden können.
Zudem können bei Bedarf entweder weitere 32 digitale IOs (32 Kanäle wahlfrei als Ein- oder
Ausgang verwendbar) aufgerüstet oder ein kundenspezifisches Erweiterungsmodul auf einem optionalen Steckplatz installiert werden ohne dabei einen zusätzlichen Steckplatz im PC zu belegen.
In einem Rechner werden bis zu vier PCIADIO-Karten unterstützt. Für die Unterscheidung der einzelnen Karten sind zwei steckbare Kontakte (Jumper) vorgesehen. Diese Jumper sind binärcodiert und mit der Treibersoftware rücklesbar.
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Features
16 vom Rechner und den digitalen Ein-/Ausgängen galvanisch getrennte analoge Eingänge
4 vom Rechner und den digitalen Ein-/Ausgängen galvanisch getrennte analoge Ausgänge
16 vom Rechner und den analogen Ein-/Ausgängen galvanisch getrennte digitale Eingänge
16 vom Rechner und den analogen Ein-/Ausgängen galvanisch getrennte digitale Ausgänge
Steckplatz für die PCIDIOEX Aufsteckkarte zur optionalen Aufrüstung weiterer 32 galvanisch getrennter digitaler I/Os (32 Kanäle wahlfrei als Ein- oder Ausgang verwendbar)
Optionaler Steckplatz für kundenspezifisches Erweiterungsmodul
Analoge Eingänge
16 Bit Auflösung mit 100KHz Abtastrate inklusive aller Einschwingvorgänge (500KHz ohne
Kanalwechsel)
Eingänge single ended
Eingangsspannungsbereich +/-10V, +10V, +/-5V oder +5V je Kanal separat programmierbar
Kanalkonditionierung für Stromeingänge und Meßwertaufnehmer auf dem optionalen
Klemmenmodul vorbereitet
Selbstkalibrierend in Verbindung mit der Treibersoftware
Analoge Ausgänge
12 Bit Auflösung
Ausgangsspannungsbereich +/-10V, +10V, +/-5V oder +5V je Kanal separat programmierbar
Ausgangsstrom 15 mA max. je Kanal
Kurzschlussfest und definierter Power On auf 0V
Digitale Eingänge
Für 24VDC optimiert
RC-Eingangsfilter und digitales Filter mit 10KHz Grenzfrequenz
Jeder Eingang interruptfähig mit programmierbarer Flanke
Digitale Ausgänge
Für 24VDC optimiert
Max. 1A Ausgangsstrom je Kanal
Direkter Anschluss ohmscher, kapazitiver und induktiver Lasten
Dauerkurzschlussfest mit automatischen Wiederanlaufversuchen und Überspannungsschutz sowie definierter Power On auf Low Level
Sonstiges
32 Bit PCI Kurzkarte (Universal Card für 5V/33MHz und 3,3V/66MHz PCI Slot)
Programmierbarer 24 Bit 10 MHz Timer mit Interrupt Funktion
Programmierbare rechnerunabhängige Watchdog
Unterstützung von bis zu 4 PCIADIO-Karten innerhalb desselben Systems
Optionales Anschlussklemmenmodul und Verbindungskabel zur einfachen Anlagenaufschaltung und Signalkonditionierung für die DIN-Normschiene
Umfangreiche Software für Windows 7(64/32 Bit), Vista(64/32 Bit), XP(64/32 Bit), 2K, und
MSDOS verfügbar
Auf Wunsch kundenspezifische Anpassungen und Zubehör möglich
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1.4 Softwareunterstützung
Den aktuellen Lieferumfang des Softwarepaketes entnehmen Sie bitte den entsprechenden
Readme-Dateien.
Es werden Treiber, Demoprogramme und Sourcecode für DOS und Windows 2000/XP/Vista und Windows 7 mitgeliefert.
1.5 Notationen in diesem Handbuch
Funktionsnamen
werden in der Beschreibung immer fettkursiv,
<TimesNewRoman>
Parameter in spitzen Klammern mit Schriftart TimesNewRoman und
Courier New
Quellcodeausschnitte in Courier New kursiv
Dargestellt
Beschreibung von Treiberfunktionen
Hinweise auf bestimmte Verwendung bzw. besondere Verwendung
Tipps zur Verwendung
Parameter für Funktionen
Eingabeparameter von Funktionen
Ausgabeparameter von Funktionen
Rückgabewert von Funktionen
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2 Installation
Bitte lesen Sie vor dem Einbau der Karte das Handbuch Ihres Rechners bzgl. der Installation von Erweiterungskarten genau durch und folgen dann der beschriebenen Installationsprozedur in diesem Handbuch.
Hinweis
Soll ein bereits vorhandener Treiber ersetzt werden, verwenden Sie bitte unbedingt die dazugehörige uninstall.bat des Treiberpaketes vor Installation des neuen Treibers.
2.1 Installation unter Windows 7/Vista/XP (32/64 Bit)
Zur Installation unter Windows XP/Vista/7 sind mehrere Installationsschritte durchzuführen.
1. Installieren Sie die gelieferte PCI-Karte in einem freien PCI-Slot ihres Rechners
Achtung!! Trennen Sie unbedingt den Rechner vom Versorgungsnetz da einige
Mainboards trotz vermeintlich abgeschaltetem Rechner Spannung führen.
2. Schalten Sie den Rechner ein und starten Sie Windows.
3. Nun wird automatisch der Hardware-Assistent gestartet, beenden Sie diesen mit
Abbruch und öffnen den Explorer(Dateimanager).
4. Wechseln Sie auf das Laufwerk in dem sich das Installationsmedium befindet.
5. Wechseln Sie nun in das Verzeichnis Win_32(32Bit) / Win_64(64Bit) auf dem
Installationsmedium
6. Starten Sie nun das Stapelverarbeitungsprogramm
Install_x32(32Bit) /
Install_x64(64Bit). Die Systemtreiber werden nun installiert. Folgen Sie nun den
Anweisungen auf ihrem Rechner. Ist dies abgeschlossen, ist die Karte einsatzbereit installiert.
7. Vor dem Verwenden der Karte sollten sie den Rechner jetzt neu starten.
8. Um die Installation zu testen, können Sie nun die auf dem Installationsmedium vorhandenen Programme zur Demonstration und Inbetriebnahme nutzen.
2.2 Installation unter Windows 2000
Zur Installation unter Windows 2000 sind mehrere Installationsschritte durchzuführen.
1. Installieren Sie die gelieferte PCI-Karte in einem freien PCI-Slot ihres Rechners
Achtung!! Trennen Sie unbedingt den Rechner vom Versorgungsnetz da einige
Mainboards trotz vermeintlich abgeschaltetem Rechner Spannung führen.
2. Schalten Sie den Rechner ein, starten Sie Windows 2000 und melden sich als
Administrator an.
3. Nun wird automatisch der Hardware-Assistent gestartet, beenden Sie diesen mit
Abbruch und öffnen Sie den Explorer (Dateimanager).
4. Wechseln Sie auf das Installationsmedium in das Verzeichnis Win32 und führen Sie das
Stapelverarbeitungsprogramm Install_x32 aus.
5. Damit der Treiber im System aktiviert wird, müssen Sie den Rechner jetzt neu starten.
Nach dem Neustart ist die Karte einsatzbereit.
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3 Hardware
3.1 Blockschaltbild PCIADIO
GND/D
K-1
+24V/D
16 dig. Eingänge
IN01..IN16
galvanische
Trennung
PCIADIO
S0 S1
Ausgangstransistoren
16 dig, Ausgänge
OUT01..OUT16
galvanische
Trennung
4 analoge
Ausgänge
16 analoge
Eingänge galvanisch getrennte
Analogteilversorgung galvanische
Trennung
PCI-Interface
ST3
Timer
Watchdog
Steuerlogik
Interuptlogik
www.ebru.de
ST2
3.2 Generelle Hinweise
Sämtliche Steckverbinder dürfen nur im spannungslosen Zustand gesteckt werden. Stellen Sie sicher, dass bei Berührung der Karte und beim Stecken der Anschlusskabel keine statische
Entladung über die Steckkarte geführt wird. Dazu achten Sie bitte darauf, dass der Slotwinkel mit dem Gehäuse des Rechners verschraubt und darüber geerdet ist. Verwenden Sie für die
Verkabelung außerhalb des Rechners nur geschirmte Kabel und stellen Sie die Erdung sicher.
Achten Sie auf korrekten Sitz der Anschlusskabel, nur so ist eine einwandfreie Funktion der
Karte möglich.
Die Belegung der Stecker entnehmen Sie bitte dem Anhang dieses Handbuchs.
3.3 Analoge Eingänge
Steuerung
Glavanische
Trennung
Steuerung
Daten
Daten
ADC
Kanalwahl
AIN1
AIN2
AIN3
AIN15
AIN16
Symbolschaltung der analogen Eingänge
Die PCIADIO verfügt über 16 massebezogene gemultiplexte bipolare singelended Eingänge, die vom Rechner und den digitalen Ein-/Ausgängen galvanisch getrennt sind, jedoch einen gemeinsamen GND-Bezug mit den analogen Ausgängen besitzen. Die Eingänge verfügen über einen Eingangsspannungsbereich von nominell +/- 10V, + 10V, +/- 5V und + 5V abhängig von der programmierbaren Einstellung.
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Die Schaltung ist in Verbindung mit der im Lieferumfang enthaltenen Treibersoftware selbstkalibrierend. Für die Kalibrierung stehen weitere, rein karteninterne analoge Kanäle zur
Verfügung. Die Kontaktierung der einzelnen Kanäle erfolgt über den DSUB Steckverbinder BU1 am Slotwinkel der Karte.
Die Konversionszeit basiert dabei darauf, dass ausgehend davon, dass bei der Konversion n-1 das analoge System nahe am negativen Fullscale Bereich betrieben wurde und bei der nachfolgenden Konversion n das analoge System nahe am positiven Fullscale Bereich betrieben werden soll, alle parasitären Kapazitäten komplett von dem einen extremen Zustand in den gegensätzlichen extremen Zustand umgeladen werden müssen. Für 16 Bit Wandler muss eine Genauigkeit von nahezu 0,001% angestrebt werden. Alle analogen Schaltungsteile benötigen daher eine gewisse Zeit, die gemeinsam mit der eigentlichen Wandlungszeit des
ADC die Abtastrate bestimmt.
In allen unseren Angaben ist daher diese Einschwingzeit - zusätzlich zur reinen Wandlungszeit des ADC - in der Abtastrate bzw. Konversionszeit ausdrücklich enthalten.
Kenndaten analoge Eingänge
Anzahl analoger Eingänge
Minimale Dauerüberspannung
Isolationsspannung
DC Eingangswiderstand
Eingangsleckstrom
Eingangskapazität
Eingangsbandbreite
Eingänge
16 Single Ended und galvanisch getrennt vom PC und den digitalen Ein- und Ausgängen
+/-20V (auch bei abgeschaltetem PC)
Min. 500V
> 5 GΩ
Maximal 2nA ca.5pF
400KHz (-1dB) / 1.100KHz (-3dB)
100uVpp Eingangsrauschen (0..600KHz)
Eingangsbereiche nominell +5V (76,3uV/LSB)
+/- 5V (152,6uV/LSB)
+10V (152,6uV/LSB)
+/-10V (305,2uV/LSB)
Wandlung
16Bit
Typisch +/-0,75 LSB, Maximal +/- 1,5LSB
Auflösung
Linearitätsfehler INL
Linearitätsfehler DNL
MISSING CODES
Maximal -1 LSB..+1,5 LSB
Keine MISSING CODES
Abtastrate effektiv bei Kanalwechsel 100KHz (Normal Mode)
Abtastrate ohne Kanalwechsel
Abgleich
500KHz (Fast Mode)
Selbstkalibrierend in Verbindung mit der Treibersoftware
Alle Eingangsspannungsbereiche
Temperaturfehler (0
O
C..80
O
C)
Alterungsfehler (1.000 Stunden)
Genauigkeit
0,01% (entspricht 14Bit ENOB)
+/-1 LSB (bei zyklischer Kalibrierung)
50ppm typ.
Umgebungstemperaturbereich
Temperatur
0
O
C..+80
O
C
+/- 1
O
C typisch, +/-3
O
C Maximal Genauigkeit der internen
Temperaturmessung
Die Angaben der Offset und Linearisierungsfehler beziehen sich auf Signalquellen mit einem
Innenwiderstand von < 1KΩ.
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3.3.1 Konfiguration der analogen Eingänge
Die analogen Eingänge sind unabhängig voneinander bzgl. des Eingangsspannungsbereiches konfigurierbar. Der Eingangsspannungsbereich ist bei nominell +/-10V, +10V, +/-5V oder +5V und damit die Auflösung je Bit für jeden Kanal programmierbar. Dies erfolgt über entsprechende
Softwarefunktionen, die in den Kapiteln zur Softwarebeschreibung aufgeführt sind.
Nach der Konfiguration eines Eingangs wird dieser automatisch gemessen. Der Zustand der
Messung kann mit Hilfe einer Softwarefunktion überprüft werden. Ist die Messung abgeschlossen, kann das Ergebnis mit Hilfe der Treibersoftware ausgelesen und weiterverarbeitet werden.
Zusätzlich steht eine Fast Mode zur Verfügung, bei der der Kanal erneut gemessen wird, der zuletzt eingestellt wurde ohne eine erneute Kanalwahl vornehmen zu müssen. Da dabei eine
Kanalumschaltung entfällt und somit eine verkürzte Einschwingzeit gewählt wird, kann in der
Fast Mode die Konversationszeit signifikant reduziert werden.
Kanal Gemessen wird
11
12
13
14
15
16
17
18
19
5
6
7
8
9
10
1
2
3
4
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
Kanal 1 gegen AGND (AIN1)
Kanal 2 gegen AGND (AIN2)
Kanal 3 gegen AGND (AIN3)
Kanal 4 gegen AGND (AIN4)
Kanal 5 gegen AGND (AIN5)
Kanal 6 gegen AGND (AIN6)
Kanal 7 gegen AGND (AIN7)
Kanal 8 gegen AGND (AIN8)
Kanal 9 gegen AGND (AIN9)
Kanal 10 gegen AGND (AIN10)
Kanal 11 gegen AGND (AIN11)
Kanal 12 gegen AGND (AIN12)
Kanal 13 gegen AGND (AIN13)
Kanal 14 gegen AGND (AIN14)
Kanal 15 gegen AGND (AIN15)
Kanal 16 gegen AGND (AIN16)
Interne Temperatur vom ADC Chip gegen AGND
Analoger Ausgang 1 gegen AGND
Analoger Ausgang 2 gegen AGND
Analoger Ausgang 3 gegen AGND
Analoger Ausgang 4 gegen AGND
AGND vom Steckverbinder gegen AGND
AGND Platine gegen AGND
AGND Platine ü ber Serienwiderstand 1KΩ gegen AGND
AGND Platine gegen AGND
A(D)GND Platine gegen AGND
Temperatur (500mV bei 0°C, 10mV/°C) gegen AGND
Halbe Hilfsversorgungsspannung von nominell 7,5V
Referenzspannung
–10V,000V
Referenzspannung +10,000V
Referenzspannung
–5,000V
Referenzspannung +5,000V
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Eine Ansteuerung der analogen Eingänge darf nur erfolgen, wenn die Schnittstelle zum ADC und auch der DAC der analogen Ausgänge nicht noch in Abarbeitung eines vorhergehenden
Befehls ist, da es sonst zu einem Fehler kommen kann. Die Treibersoftware bietet hier entsprechende Funktionalitäten an.
3.3.2 Aussteuergrenzen
Der angegebene Eingangsspannungsbereich von +/- 10V ist der Eingangsspannungsbereich, der ohne jede Übersteuerung vom Analogteil im größten Messbereich aufgelöst werden kann.
Bei den anderen Einstellungen reduziert sich dieser Eingangsspannungsbereich entsprechend.
Wird der eingestellte Eingangsspannungsbereich überschritten, übersteuert der Analogteil zwar intern, dies führt aber nicht zu Schäden an der Karte sofern die angegebene
Dauerüberspannung nicht überschritten wird.
3.3.3 Selbstkalibrierung
Bei einem 16Bit ADC beträgt die Auflösung bei einem Eingangsspannungsbereich von +/- 10V nominell genau 305,2µV pro Bit und im Eingangsspannungsbereich von + 5V ergibt sich entsprechend 76,3µV pro Bit.
Aufgrund von Exemplarstreuungen, Bauteiltoleranzen, Offsetfehlern und temperaturabhängigen
Fehlern wächst dabei ein systembedingter Fehler proportional mit der gewählten Verstärkung an. Ein Abgleich oder eine Kalibrierung ist daher zwingend notwendig und kann mit Hilfe des
Treibers erfolgen.
Hierbei werden für die verschiedenen Bereichskalibrierungen mehrere interne Referenzspannungen gemessen.
Die Referenzspannungen haben dabei Grundfehler. Diese Grundfehler werden bei der werkseitigen Prüfung der Karte mit einem hochauflösendem kalibrierten 6,5-stelligen DMM gemessen, in der Karte in einem EEPROM abgespeichert und innerhalb der
Kalibrationsroutinen zum Abgleich der Karte herangezogen.
Es muss mindestens einmalig beim Einschalten kalibriert werden. Wir empfehlen, die Karte etwa alle 10 Minuten zyklisch nachzukalibrieren. Die im Lieferumfang enthaltenen Treiber enthalten alle Routinen, die für die Kalibrierung notwendig sind. Wir empfehlen dringend, auf diese Routinen zurückzugreifen.
3.3.4 Versorgung externer Sensoren
Zur Versorgung externer Sensoren und Messwertaufnehmer stehen am D-SUB Steckverbinder die auf der PCIADIO Karte internen erzeugten kurzschlußfesten Analogversorgungsspannungen +15V/A und -15V/A zur Verfügung. Beide Spannungen sind mit einer Genauigkeit von +/-3% und einer Belastbarkeit von 50mA ausgeführt. Diese Spannungen dürfen auf keinen
Fall überlastet werden um eine einwandfreie Funktion des gesamten Analogteils der Karte sicherzustellen.
3.3.5 Signalkonditionierung
Die analogen Eingänge sind zunächst rein als Spannungseingänge ausgelegt. Über Adaptionen oder das optionale Klemmenmodul können jedoch zusätzlich auch Messwertaufnehmer direkt angeschlossen und Stromeingänge realisiert werden.
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3.3.5.1 Anschluss von Messwertaufnehmern
Für die Versorgung externer Messwertaufnehmer können die herausgeführten
Analogspannungsversorgungen genutzt werden. Die +15V/A und der analoge Ground stehen auch auf dem optionalen Klemmenmodul PCIADIOHM für jeden analogen Eingangskanal separat zur Verfügung.
Der Anschluss von geeigneten Messwertaufnehmern wie PT1000, NTC etc. ist in 3-
Leitertechnik vorgesehen. Der Messwertaufnehmer wird mit der +15V/A Versorgungsspannung verbunden, der Messstrom fließt über einen extern anzuschließenden Widerstand R zum analogen Ground. Das optionale Klemmenmodul bietet hier die Möglichkeit, je analogen
Eingang einen Messwiderstand zu bestücken.
Untenstehendes Beispiel zeigt den Anschluss eines NTC:
+15V/A
NTC
AINx
U
Ainx
GND/A
Für die Bestimmung des Widerstandes des NTC sind 2 Messungen notwendig, der gewählte
Signaleingang AINx und die +15V/A. Da die +15V/A Versorgungsspannung mit +/-3% über eine gewisse Grundtoleranz verfügt, kann diese - mit einer Genauigkeit von +/-0,1% auf die Hälfte heruntergeteilt - über den internen Kanal 28 ermittelt werden.
Der Widerstand des NTC ergibt sich damit aus:
(U
15V/A über Kanal 28 ermittel
– U
Ainx
)
R
NTC
=
U
Ainx
* R
3.3.5.2 Stromeingänge
Die Spannungseingänge können durch externe Bürdenwiderstände auch als Stromeingänge zur Auswertung von Sensoren mit Stromausgang konfiguriert werden. Das optionale
Klemmenmodul bietet hier die Möglichkeit, je analogen Eingang einen Bürdenwiderstand zu bestücken. Dabei können sowohl SMD Widerstände als auch bedrahtete Widerstände eingesetzt werden.
Untenstehendes Beispiel zeigt den Anschluss des Bürdenwiderstandes:
I
In
AINx
R
U
Ainx
GND/A
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Bei Verwendung eines 500 Ohm Bürdenwiderstandes und Konfiguration des gewählten
Einganges für 10V Eingangsspannungsbereich kann damit eine 0..20mA bzw. 4..20mA
Stromschnittstelle mit 0..10V bzw. 2..10V realisiert werden.
3.4 Analoge Ausgänge
Die Karte verfügt über 4 Analogausgänge, die vom Rechner und den digitalen Ein-/Ausgängen galvanisch getrennt (aber gemeinsamer GND mit den analogen Eingängen) ausgeführt sind.
Der Ausgangsspannungsbereich ist bei nominell +/-10V, +10V, +/-5V oder +5V und damit die
Auflösung je Bit ist je Kanal programmierbar. Die Kontaktierung der einzelnen Kanäle erfolgt
über den DSUB Steckverbinder BU1 am Slotwinkel der Karte.
Steuerung
Glavanische
Trennung
Steuerung
Daten
Daten
DAC
AO1
AO2
AO3
AO4
Symbolschaltung der analogen Ausgänge
Kenndaten analoge Ausgänge
Ausgangsspannungsbereich Je Kanal programmierbar +5V, +10V, +/-5V, +/-10V
Auflösung 12 Bit (inklusive Vorzeichen bei bidirektionalem Betrieb)
Ausgangsstrom
Linearität Int.
Linearität Diff.
Offsetfehler
Max. 15mA
Max. +/-1LSB
Setzzeit
Isolationsspannung
Power on Reset
Max. +/-1LSB
Bedingt durch den ausgangsseitigen Innenwiderstand von ca.
0,5Ohm ist der Offsetfehler nahezu proportional zum
Ausgangsstrom und kann über diesen Innenwiderstand und den Ausgangsstrom überschlägig berechnet werden. Für hochgenaue Anwendungen empfehlen wir zusätzlich eine
Kalibration über die Möglichkeit der Rücklesbarkeit der analogen Ausgänge über die analogen Eingänge.
Typ.12us auf 0,01% bei Wechseln zwischen
–10V auf +10V
500V
0V
3.4.1 Ansteuerung der analogen Ausgänge
Die Ansteuerung und Verwaltung der analogen Ausgänge erfolgt mit Hilfe der mitgelieferten
Treibersoftware.
Eine Ansteuerung der analogen Ausgänge darf nur erfolgen, wenn der DAC und die
Schnittstelle zum ADC nicht noch in Abarbeitung eines vorhergehenden Befehls ist, da es sonst zu einem Fehler kommen kann. Die Treibersoftware bietet hier entsprechende Funktionalitäten an.
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3.4.2 Mode und Auflösung der analogen Ausgänge
Die einzelnen DAC-Kanäle können unabhängig voneinander jeweils in unipolarer oder bipolarer
Mode betrieben werden. Hierzu stehen entsprechende Funktionalitäten im Softwaretreiber zur
Verfügung.
Je nach gewählter Konfiguration ergeben sich bei bipolarem und unipolarem Mode unterschiedliche Ausgangsspannungsbereiche:
MSB LSB
Bipolar Output (Zweierkomplement)
Analog Output
+/-5V Outputrange
2,44140625mV/LSB
+/-10V Outputrange
+4,8828125mV/LSB
0111 1111 1111
0111 1111 1110
+5V * (2047/2048)
+5V * (2046/2048)
+10V * (2047/2048)
+10V * (2046/2048)
............................
0000 0000 0001
0000 0000 0000
1111 1111 1111
............................
1000 0000 0001
1000 0000 0000
+5V * (1/2048)
0V
-5V * (1/2048)
-5V * (2046/2048)
-5V * (2047/2048)
+10V * (1/2048)
0V
+10V * (1/2048)
-10V * (2046/2048)
-10V * (2047/2048)
MSB LSB
0111 1111 1111
0111 1111 1110
............................
1000 0000 0001
1000 0000 0000
0111 1111 1111
............................
0000 0000 0001
0000 0000 0000
Unipolar Output (binärdcodiert)
Analog Output
+5V Outputrange
1,220703125mV/LSB
+5V * (4095/4096)
+10V Outputrange
2,44140625mV/LSB
+10V * (4095/4096)
+5V * (4094/4096)
+5V * (2049/4096)
+5V * (2048/4096)
+5V * (2047/4096)
+5V * (1/4096)
0V
+10V * (4094/4096)
+10V * (2049/4096)
+10V * (2048/4096)
+10V * (2047/4096)
+10V * (1/4096)
0V
3.5 Digitale Eingänge
DINx
Eingangs register
Galvanische
Trennung
GND/D
Symbolschaltung der digitale Eingänge
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Die PCIADIO stellt 16 digitale Eingänge 24VDC zur Verfügung. Alle Eingänge sind sowohl vom
Analogteil als auch vom Rechner sowie den I/Os der optionalen Erweiterungskarte PCIDIOEX galvanisch/optisch entkoppelt. Die Kontaktierung der einzelnen Kanäle erfolgt über den DSUB
Steckverbinder BU1 am Slotwinkel. Als Bezugspotential dienen die auf dem Stecker aufgelegten GND/D Kontakte.
Schaltschwelle typ. (max.)
Schaltfrequenz
Technische Daten Eingang
12 VDC +/- 10% (12VDC +/-30%)
Eingangsstrom typ.
Max. Eingangsspannung Uein
> 5 KHz
(Uein
– 8,2 V – 1,15 V)/ (4700 Ohm)
31,8 VDC
Min. Isolationsspannung der Optokoppler 5 000 Vrms
Das Einlesen der Eingänge erfolgt durch Softwarefunktionen die im mitgelieferten Treiber enthalten sind. Die Ansteuerung eines Einganges mit einem High Pegel führt zur Rückgabe einer log. 1 des entsprechenden Einganges.
Jeder Eingang kann separat als flankengetriggerte Interruptquelle programmiert werden. Die
Konfiguration erfolgt über entsprechende Funktionalitäten der Treibersoftware. Der Benutzer kann die Interrupts unabhängig voneinander per Software freigeben und sperren und als interruptauslösendes Ereignis die fallende oder steigende Flanke auswählen.
3.6 Digitale Ausgänge
+24V/D
Ausgangs register
Galvanische
Trennung
Ausgangstransistor mit
Überlastabschaltung
GND/D
Symbolschaltung der digitale Ausgänge
Die PCIADIO stellt 16 digitale Ausgänge 24VDC zur Verfügung. Alle Ausgänge sind sowohl vom Analogteil als auch vom Rechner sowie den I/Os der optionalen Erweiterungskarte
PCIDIOEX galvanisch/optisch entkoppelt. Die Kontaktierung der einzelnen Kanäle erfolgt über den DSUB Steckverbinder BU1 am Slotwinkel.
Die dauerkurzschlussfesten Ausgänge sind mit High Side Power Switch N-Kanal MOSFET aufgebaut und verfügen über eine interne Temperaturüberwachung, die im Überlast- und
Kurzschlussfall den jeweiligen Ausgang selbsttätig abschaltet und bei Unterschreiten der
Schwelltemperatur von 150°C der Sperrschicht selbsttätig wieder einschaltet.
Es können ohmsche, induktive und kapazitive Lasten direkt angeschlossen werden. Aufgrund des Drain Source Widerstandes des MOSFET liegt der Spannungsabfall am jeweiligen
Ausgang last- und temperaturabhängig bei bis zu max. 1V.
Die externe Spannungsversorgung der Ausgänge erfolgt kundenseitig an den zweifach ausgeführten Anschlüssen +24V/D und GND/D mit 24VDC +/-30% über den SUB-D
Steckverbinder BU1 am Slotwinkel der Karte. Der max. Summenstrom für alle 16 Ausgänge
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PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 18 von 75 darf dabei 3 A nicht übersteigen wenn die externe Spannungsversorgung an den zweifach ausgeführten Anschlüssen +24V/D und GND/D aufgelegt wird, 1,5A wenn die
Spannungsversorgung nur einfach aufgelegt wird.
Wird die Spannungsversorgung alternativ oder gleichzeitig auch auf den Steckverbinder K-1 der
Karte aufgelegt, dürfen die Summenströme maximal 5A betragen.
Das Schaltvermögen und die Schaltfrequenz der Ausgänge sind naturbedingt stark von der Art und Größe der jeweiligen Last abhängig.
Spitzenstrom max.
Dauerstrom max.
Garantierter Dauerstrom
Technische Daten Ausgang
1,2 A
1 A
0,65 A bei rein ohmscher Last
Schaltfrequenz max.
Schaltfrequenz typisch
10KHz
500 Hz bei 1A und rein ohmscher Last
1 KHz bei 0,25 A und rein ohmscher
Last
45 us/125 us bei 270 Ohm Last Einschaltzeit (typ./max.)
Ausschaltzeit (typ./max.) 40 us/175 us bei 270 Ohm Last
Min. Isolationsspannung der Optokoppler 5 000 Vrms
3.7 Timer
Auf der PCIADIO-Karte ist ein 24 Bit Timer zur zyklischen Generierung von Interrupts integriert.
Bei jedem Nulldurchgang des Timers kann ein Interrupt ausgelöst werden, wenn dieses durch
Software freigegeben und eingestellt ist.
Hinweis
Weitere Angaben zu dem Timer sind in den Kapiteln zur
Softwareprogrammierung enthalten.
Auflösung
Taktzyklus
Kleinstes Intervall
Größtes Intervall
Interrupt
Technische Daten Timer
24 Bit
100ns
200ns
1,6777217s
Interrupterzeugung bei Nulldurchgang konfigurierbar via Software
3.8 Interruptverwaltung
Die Karte bietet mehrere Interruptquellen an, die im Interrupt Sharing Verfahren auf der Karte verwaltet werden und mit Hilfe eines PCI-Interruptes an den Rechner geführt werden.
Zur Verwaltung der einzelnen Interruptquellen stehen entsprechende Softwarefunktionen im
Treiber zur Verfügung.
Für jeden einzelnen karteninternen Interrupt gibt es Konfigurations-, Freigabe- und Sperrfunktionen.
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Für den von der Karte verwendeten PCI-Interrupt stehen auch Konfigurations-, Freigabe- und
Sperrfunktionen zur Verfügung. Außerdem kann der Benutzer an den PCI-Interrupt eine eigene
Interrupthandler-Funktion übergeben.
Nach einem Hardwarereset ist die Interruptfunktionalität gesperrt und nicht konfiguriert.
Hinweis
Weitere Angaben zu der Interrupt-Programmierung sind in den
Kapiteln zur Softwareprogrammierung enthalten.
3.9 Erweiterungssteckplätze
Bei Bedarf können mit einer PCIDIOEX Karte entweder weitere 32 galvanisch getrennte digitale
IOs (32 Kanäle wahlfrei als Ein- oder Ausgang verwendbar) aufgerüstet oder ein kundenspezifisches Erweiterungsmodul auf einem optionalen Steckplatz installiert werden.
3.9.1 Optionale Erweiterungskarte PCIDIOEX
Die optionale Erweiterungskarte PCIDIOEX bietet 32 bzw. optisch entkoppelte/galvanisch getrennte und für 24VDC optimierte digitale I/Os. Jeder digitale I/O kann dabei je nach Bedarf als digitaler Ausgang oder als digitaler Eingang verwendet werden.
Wie die digitalen Eingänge der PCIADIO sind als Eingänge verwendete I/Os dabei interruptfähig. Die Watchdog der PCIADIO verwaltet ebenso auch die als Ausgänge verwendeten I/Os der PCIDIOEX.
Die PCIDIOEX kann als betriebsbereite Erweiterungskarte zur PCIADIO auf dem
Erweiterungssteckplatz ST2 montiert werden ohne dabei einen zusätzlichen Steckplatz im PC zu belegen. Die Kontaktierung der 32 digitalen I/Os erfolgt über eine 40 polige IDC-Buchse, die
über ein Flachbandkabel auf einen optionalen Slotwinkel mit SUB-D Steckverbinder geführt werden kann.
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Die I/Os der PCIDIOEX Karte können durch entsprechende Treiberfunktionen des PCIADIO
Softwarepaketes angesteuert werden. Die Richtung der Ports und deren Interruptfähigkeit wird durch die Software eingestellt.
Hinweis
Sobald ein Port auf ‚1’ gesetzt wird, wird der entsprechend zugeordnete Pin auf High (24V) gesetzt und der IO dient als
Ausgang.
Ports die als Eingang verwendet werden dürfen nie auf ‚1’
gesetzt werden.
Wird ein Port gelesen, wird der Level des entsprechend zugeordneten
Pins zurückgelesen (‚0’ für GND oder ‚1’ für 24V). Es können auch
Ausgänge zurückgelesen werden.
Nach dem Einschalten oder einem Reset sind alle Ausgänge auf ‚0’ programmiert und die
Interruptfunktionalität abgeschaltet.
3.9.1.1 Externe Spannungsversorgung
Die externe Spannungsversorgung der I/Os und der optischen Entkopplung erfolgt über den
Stiftwannensteckverbinder an den Anschlüssen +24V ext. und GND ext. mit 24VDC +/-30%.
Tipp
Wir empfehlen dringend, die Spannungsversorgung grundsätzlich an allen zur Verfügung stehenden Anschlüssen auch aufzulegen.
Da die externe Spannungsversorgung von der PCIADIO Karte und der PCIDIOEX
Erweiterungskarte völlig unabhängig voneinander ausgeführt ist, können die I/Os der beiden
Karten auch zwei völlig verschiedene Potentiale bedienen. Umgekehrt bedeutet dies aber auch, dass die externe Spannungsversorgung an beiden Karten auch aufzulegen ist.
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Hinweis
Bei der Erweiterungskarte PCIDIOEX darf der Summenstrom 2A nicht überschreiten wenn die externe Spannungsversorgung nur an der IDC Buchse aufgelegt ist. Wird die externe Spannungsversorgung auch oder alternativ am Steckverbinder KL1der PCIDIOEX aufgelegt, darf der Summenstrom der PCIDIOEX bis zu 5A betragen.
3.9.1.2 I/O als Ausgang
Die optisch entkoppelten und dauerkurzschlussfesten Ausgänge der I/Os sind jeweils mit
Power MOSFET Transistoren aufgebaut, die über die externe Stromversorgung versorgt werden. Die Transistoren verfügen über eine interne Temperaturüberwachung, die im Überlast- und Kurzschlussfall den jeweiligen Ausgang selbsttätig abschaltet und bei Unterschreiten der
Schwelltemperatur von 150° der Sperrschicht des MOSFET wieder einschaltet.
Jeder Ausgang verfügt zusätzlich über eine 1A Freilaufdiode nach GND und eine Längsdiode zum Schutz vor Rückströmen. Es können dadurch ohmsche, induktive und kapazitive Lasten direkt angeschlossen werden. Aufgrund der Schutzdiode und des Drain Source W iderstandes des MOSFET liegt der Spannungsabfall am jeweiligen Ausgang lastabhängig zwischen 0,6V und 2V. Das Schaltvermögen und die Schaltfrequenz der Ausgänge sind naturbedingt stark von der Art und Größe der jeweiligen Last abhängig.
Max. Spitzenstrom
Max. Dauerstrom
Garantierter Dauerstrom
Schaltfrequenz max.
Schaltfrequenz typisch
Technische Daten Ausgang
1,2 A
1 A
0,65 A bei rein ohmscher Last
10 KHz
500 Hz bei 1A und rein ohmscher Last
1 KHz bei 0,25 A und rein ohmscher Last
Einschaltzeit (typ./max.)
Ausschaltzeit (typ./max.)
45 us/125 us bei 270 Ohm Last
40 us/175 us bei 270 Ohm Last
Min. Isolationsspannung der Optokoppler 5 000 Vrms
3.9.1.3 I/O als Eingang
Für die optische Trennung der Eingänge der I/Os werden Optokoppler eingesetzt. Eine
Längsdiode und ein Längswiderstand zur Strombegrenzung stellen die Schaltschwelle ein, ein den Optokopplern nachgeschaltetes RC-Glied und ein digitales Filter dienen der Unterdrückung von Störungen und Transienten.
Schaltschwelle typ. [max.]
Schaltfrequenz
Technische Daten Eingang
12 VDC +/- 10% [12 VDC +/- 30%]
> 5 KHz
(Uein
– 8,2 V – 1,15 V)/ (4700 Ohm)
Eingangsstrom
Max. Eingangsspannung Uein 31,8 VDC
Min. Isolationsspannung der Optokoppler 5 000 Vrms
3.9.1.4 Kurzschlusserkennung
Die Rücklesbarkeit eines als Ausgang verwendeten I/Os kann zur Kurzschlusserkennung herangezogen werden. Wird nach dem Setzen eines I/Os und einem Delay von mindestens
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250µs nebst ggf. vorhandener lastabhängiger Verzögerung der entsprechende I/O zurück gelesen, so muss dieser eine ‚1’ zurückliefern. Wird stattdessen eine ‚0’ zurückgeliefert, liegt ein externer Kurzschluss vor.
3.9.2 Erweiterungsmodul
Auf den zweiten, rein optionalen Erweiterungssteckplatz ST3 kann ein kundenspezifisches
Erweiterungsmodul montiert werden. Auf dem Steckplatz sind ein 8 Bit Datenbus, Adressbus,
Steuerleitungen und Interruptleitungen aufgelegt, so dass hier fast alle individuellen
Kundenwünsche realisiert werden können. Neben rein kundenspezifischen Lösungen stehen auch Standardmodule zur Verfügung.
Für die Ansteuerung dieses Steckplatzes sind entsprechende Zugriffsfunktionen in der mitgelieferten Software enthalten. Diese Funktionen werden in der Softwarebeschreibung näher erläutert.
Hinweis
Für die Dokumentation ist auf die entsprechenden Dokumentationen der
Erweiterungsmodule verwiesen.
3.10 Adressjumper
Zur Kartenunterscheidung mehrerer Karten der PCIADIO innerhalb desselben Rechners sind auf der PCIADIO zwei Jumper SO und S1 integriert. Damit können vier Karten unterschieden werden.
Die Stellung der Schalter kann mit Hilfe von Softwarefunktionen abgefragt werden. Der Treiber nutzt die Stellung der Jumper zur Adressierung der Karten falls mehrere Karten installiert sind.
3.11 Reset
Die Karte kann mit Hilfe der mitgelieferten Treibersoftware in den definierten Resetzustand versetzt werden, in dem sämtliche Peripherie sowie alle internen Register zurückgesetzt werden. Dieses Feature kann z.B. für eine Notabschaltung genutzt werden oder um die Karte gezielt per Software in den definierten Grundzustand zurückzuversetzen.
3.12 Watchdog
Die PCIADIO verfügt über eine interne Watchdog, die sämtliche Peripherie und alle Register der Karte zurücksetzt, wenn bei freigegebener Watchdog innerhalb einer einstellbaren Zeit nicht wenigstens ein beliebiges peripheres Ausgangsregister schreibend angesteuert wird.
Die Programmierung der Timeout Zeit erfolgt durch die mitgelieferte Software, mit der eine
Timeoutzeit von 26,2144ms bis 6,68s programmierbar ist.
Die Watchdog wird nur durch einen Hardwarereset oder Kaltstart des PCs oder nach softwareseitigen Reset wieder disabled und der Wert von neuem einstellbar gemacht.
Weitere Funktionalitäten zur Watchdog sind in der Softwarebeschreibung aufgeführt.
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4 Optionales Zubehör
Für die PCIADIO steht als Option zur einfachen Anlagenaufschaltung im Schaltschrank oder
Verteiler das Klemmenmodul PCIADIOHM für die DIN-Normschiene (TS 35 und TS 32) und das
Verbindungskabel PCIADIOVK zur Verfügung.
4.1 Klemmendmodul PCIADIOHM
Das PCIADIOHM Modul verfügt über 2 jeweils 3-reihige Klemmblöcke mit Käfigzugklemmen zum Auflegen aller analogen und digitalen Ein- und Ausgänge der PCIADIO Karte.
Die Anlagenaufschaltung erfolgt an den Käfigzugklemmen mit Litzen 0,25 mm
2
bis 1,5 mm
2
(auch mit Aderendhülsen). Die Verbindung zur PCIADIO Karte erfolgt über den D-SUB Stecker des Klemmenmoduls und ein Verbindungskabel. Die Abmaße des Moduls betragen ca.
205,5mm (Breite) * 90mm (Tiefe) * 72mm (Höhe).
4.1.1 Klemmblock analoge Ein- und Ausgänge
Der linke der beiden Klemmenblöcke ist rein den analogen Ein- und Ausgängen zugeordnet.
Für jeden Eingang der Klemmen AINx steht dabei zusätzlich auch eine separate Klemme für das Bezugspotential sowie die von der Karte erzeugte +15V/A Versorgungsspannung zur
Signalkonditionierung zur Verfügung.
+15V/
A
1
+15V/
A
2
+15V/
A
3
+15V/
A
4
+15V/
A
5
+15V/
A
6
+15V/
A
7
+15V/
A
8
+15V/
A
9
+15V/
A
10
+15V/
A
11
+15V/
A
12
+15V/
A
13
+15V/
A
14
+15V/
A
15
+15V/
A
16
GND/
A
17
GND/
A
18
+15V/
A
19
-15V/
A
20
AIN
1
21
AIN
2
22
AIN
3
23
AIN
4
24
AIN
5
25
AIN
6
26
AIN
7
27
AIN
8
28
AIN
9
29
AIN
10
30
AIN
11
31
AIN
12
32
AIN
13
33
AIN
14
34
AIN
15
35
AIN
16
36
GND/
A
41
GND/
A
42
GND/
A
43
GND/
A
44
GND/
A
45
GND/
A
46
GND/
A
47
GND/
A
48
GND/
A
49
GND/
A
50
GND/
A
51
GND/
A
52
GND/
A
53
GND/
A
54
GND/
A
55
GND/
A
56
AO
1
37
AO
2
38
AO
3
39
AO
4
40
57
GND/
A
58
GND/
A
59
GND/
A
60
EBRU
PCIADIO
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Die Signalkonditionierung kann bei Bedarf durch Bestückung eines Bürden- oder
Messwiderstandes je Kanal angepasst werden.
Für jeden analogen Eingangskanal ist folgende Bestückungsoption für verschiedene Bauformen der Widerstände auf dem PCIADIOHM Modul vorgesehen: von PCIADIOHM Klemme AINx zu PCIADIO AINx
GND/A
Untenstehende Schaltskizzen zeigen jeweils die Möglichkeiten, einen Widerstand nach GND/A auf dem Klemmenmodul zu realisieren.
GND/A
Konditionierung SMD
GND/A
Konditionierung RM 3,81
GND/A
Konditionierung RM 10
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„Konditionierung SMD“ zeigt die Bestückung eines SMD Widerstandes der Bauform 1210 oder
1206, „Konditionierung RM 3,81“ die Bestückung eines bedrahtenen Widerstandes im
Raste rmaß 3,81 und „Konditionierung RM 10“ die Bestückung eines bedrahtenen Widerstandes im Rastermaß 10. Die jeweiligen Bestückungspositionen für die einzelnen Kanäle sind auf dem
PCIADIOHM Modul mit AINx eindeutig gekennzeichnet.
Beispielhafte Signalkonditionierungen zum Anschluß von Meßwertaufnehmern und zur
Konfiguration eines Kanals als Stromeingang sind in Kapitel 3.3.4 Signalkonditionierung beschrieben.
Die analogen Ausgänge stehen ohne weitere Signalkonditionierung an den Klemmen AOx zur
Verfügung.
4.1.2 Klemmblock digitale Ein- und Ausgänge
Der rechte der beiden Klemmenblöcke ist rein den digitalen Ein- und Ausgängen zugeordnet.
Für jeden digitalen Eingang DINx und jeden digitalen Ausgang DOx steht hier eine Klemme zur
Verfügung, für jeden Eingang dabei zusätzlich auch eine separate Klemme für das
Bezugspotential GND/D. Die Klemmen +24V/D und GND/D sind für den Anschluß der externen
Spannungsversorgung der digitalen Ausgänge vorgesehen.
DO
1
1
DIN
1
18
DO
2
2
DIN
2
19
DO
3
3
DIN
3
20
DO
4
4
DIN
4
21
DO
5
5
DIN
5
22
DO
6
6
DIN
6
23
DO
7
7
DIN
7
24
DO
8
8
DIN
8
25
DO
9
9
DIN
9
26
DO
10
10
DIN
10
27
DO
11
11
DIN
11
28
DO
12
12
DIN
12
29
DO
13
13
DIN
13
30
DO
14
14
DIN
14
31
DO
15
15
DIN
15
32
DO
16
16
+24V/
D
17
DIN
16
33
S
34
GND/
D
35
GND/
D
36
GND/
D
37
GND/
D
38
GND/
D
39
GND/
D
40
GND/
D
41
GND/
D
42
GND/
D
43
GND/
D
44
GND/
D
45
GND/
D
46
GND/
D
47
GND/
D
48
GND/
D
49
GND/
D
50
GND/
D
51
Über die Klemme S kann optional die Erde aufgelegt werden. Das Schirmblech des D-SUB
Steckverbinders liegt dann über einen Y-Kondensator (10nF/500V) auf Erde um DC
Ausgleichströme über den jeweiligen Schirm des Verbindungskabels zur PCIADIO Karte bei beidseitiger Erdung zu vermeiden. Optional kann der Y-Kondensator auch überbrückt werden.
4.2 Verbindungskabel PCIADIOVK
Für die Verbindung der PCIADIO Karte zum optionalen Klemmenmodul PCIADIOHM kann das
Verbindungskabel PCIADIOVK verwendet werden.
Das Verbindungskabel besteht aus einem hochwertigen und geschirmten Rundkabel mit
0,14mm
2
Querschnitt der Einzelleitern, beidseitig aufgelegten D-SUB Steckverbindern und
Gehäusen mit geradem Kabelaustritt und UNC-Schrauben.
Das Kabel ist in der Standardlänge 2 Meter verfügbar, kann aber auch in anderen Längen kundenspezifisch gefertigt werden.
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5 Programmierung
In diesem Kapitel soll die Programmierung der PCIADIO gezeigt werden. Die Programmierung wird in Form von Ablaufplänen und C-Quellcode Beispielen dargestellt. Alle hier aufgeführten
Beispiele dienen ausschließlich der Funktionsdemonstration und sind nicht gedacht für die
Anwendung in Softwareprojekten.
5.1 Initialisierung der PCIADIO
Dieses Unterkapitel zeigt eine Möglichkeit, die im System vorhandenen Karten zu bestimmen, zu initialisieren und deren Konfigurationsdaten auszulesen.
Programmablauf: Quellcode in C:
Beginn
Ist der richtige Treiiber geladen ?
Sind die Karten im System vorhanden?
Sind die Karten richtig initialisiert?
Auslesen der
Kartendaten und
Adressierung
Fehlerausgabe
… unsigned int l_uiDriverVersion;
Summerybuffer l_SummeryBuf[4]; int l_iReturnValue; char l_strErrorText[100];
...
/* Version des installierten Treibers */
/* Puffer für die Adressierungsdaten */
/* Rückgabewert der Funktionen
/* Fehlernachricht in Klartext
*/
*/
/* Auslesen der Treiberversion */ if(pciadioGetDriverVersion(&l_uiDriverVersion)==TRUE)
{
/* Ist der richtige Treiber installiert ? */
If(l_uiDriverVersion == ACT_DRIVER_VERSION)
{
/* Suchen nach vorhandenen Karten */
l_iReturnValue=pciadioGetCountBoards()
/* Sind Karten vorhanden ? */
if(l_iReturnValue>0)
{ /* Initialisieren der vorhandenen Karten */
if(pciadioInitBoards(l_bCountBoards)==TRUE)
{
/* Auslesen der Adressierungsdaten der vorhandenen Karten */
l_uiReturnValue=pciadioGetSummeryOfAllBoards(&SummeryBuffer);
return;
}
}
}
}
/* Fehlertext auslesen */ pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
…
Ende
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5.2 Programmierung der digitalen Eingänge
In diesem Abschnitt soll das Programmieren der digitalen Eingänge im Pollingbetrieb und im
Interruptbetrieb dargestellt werden.
Für das Einlesen der Eingangszustände im Pollingbetrieb gibt es zwei Möglichkeiten zur
Auswahl. Zum einen stellt der Treiber eine Funktion zur Verfügung, mit der einzelne Eingänge gezielt ausgelesen werden könne, zum anderen eine Funktion, mit der der Zustand aller
Eingänge auf einmal zurückgegeben wird.
Beginn
Ist beim Einlesen der digitalen Eingänge ein
Fehler aufgetreten?
Ist beim Einlesen vom digitalen Eingang 10 ein
Fehler aufgetreten?
Fehlerbehandlung
Ende
Fehlerbehandlung
... unsigned char l_ucInputState; unsigned char l_ucActIndex; boolean l_bReturn; unsigned short l_usAllChannelState;
…
/* Einlesen der Eingänge auf einmal */ l_bReturn = pciadioDIGetState(ucActIndex, &l_usAllChannelState);
/* Ist ein Fehler aufgetreten ? */ if(l_bReturn!=TRUE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
}
…
/* Einlesen des Eingangs 10 */ l_bReturn = pciadioDIGetChannelState(l_ucActIndex,
10,
&l_ucInputState);
/* Ist ein Fehler aufgetreten ? */ if(l_bReturn!=TRUE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
}
…
Das nächste Beispiel zeigt die Interruptsteuerung bei der Verwendung der digitalen Eingänge als Interruptquelle.
Es wird im Quellcode Kanal 1 als Interruptquelle eingestellt und gewartet, bis 100 Interrupts im
Interrupthandler verarbeitet wurden.
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Beginn
Digitaler Eingang als Interruptquelle
PCI Interrupt freigeben und
Handler zuweisen
Steht der Zähler auf 100?
PCI-Interrupt sperren und
Handler löschen
Ist ein Fehler aufgetreten ?
Ende
Fehlerbehandlung
… unsigned char g_ucIntCounter[16];/* Globaler Zähler für Eingangs IRQ’s */
... unsigned char l_ucActIndex; boolean l_bReturn;
…
/* Interrupteingang konfigurieren */ l_bReturn = pciadioDISetIrqChannelConfiguration(l_ucActIndex,1,1,1); if(l_bReturn == TRUE)
{
g_ucIntCounter[0]=0;
/* PCI Interrupt freigeben und Handler übergeben */
l_bReturn= pciadioEnableIrq(l_ucActIndex,&Inthandler);
if(l_bReturn==0)
{
while(g_ucIntCounter[0]<100)
{
Sleep(1);
}
/* Eingangsinterrupt sperren */
l_bReturn = pciadioDISetIrqChannelConfiguration(l_ucActIndex,1,0,1);
if(l_bReturn==FALSE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
}
/* PCI-Interrupt sperren */
l_bReturn=pciadioDisableIrq(l_ucActIndex);
}
}
/* Ist ein Fehler aufgetreten ? */ if(l_bReturn==FALSE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
}
Beginn
Karteninterrupt einlesen
Hat der richtige Kanal einen
Interrupt ?
Zähler inkrementieren
Ende
Interrupthandler
void Inthandler(void)
{
unsigned char l_ucActIndex;
PCIADIO_INT_STATE l_Int_State;
…
/* Auslesen des Karteninterrupts */
pciadioGetIrq(l_ucActIndex,& l_Int_State);
…
if((IntState.IRQIO_1_16 & ((unsigned long)0x01<<i))!=0)
{
g_ucIntCounter [i]++;
}
pciadioResetIRQ(ucActIndex);
…
}
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5.3 Programmierung der digitalen Ausgänge
Dieser Abschnitt zeigt die Verwendung der digitalen Ausgangsfunktionen. Es wird der Zugriff auf einzelne Ausgangskanäle und der gleichzeitige Zugriff auf alle Ausgangskanäle demonstriert sowie die Verwendung der Watchdog gezeigt.
Beginn
Ausgang setzen
Ist ein Fehler aufgetreten ?
Ausgangsmuster aller Ausgänge setzen
Ist ein Fehler aufgetreten ?
Watchdog aktivieren
Fehlerbehandlung
... unsigned char l_ucActIndex; /*Aktuell zu bedienende Karte */ unsigned char l_ucSetOutputState=1; /*Status des gesetzten Ausgangs */ unsigned int l_ucNewOutputState; unsigned char l_ucChannel; unsigned short l_usAllChannelState;
...
/*Status des zuletzt gesetzten Ausgangs */
/*Kanal der verändert werden soll */ unsigned char l_ucWatchdogInterval; /* Zeitinterval für die Watchdog */ unsigned char l_ucWatchdogState; /* Status der Watchdog */
/*Kanalmasken */
/* Übernehmen der Adresse der zu bedienenden Karte aus den Kartendaten */ l_ucActIndex=l_SummeryBuffer[0].BoardNumber;
/* Setzen eines Ausgangs */ l_bReturn=pciadioDOSetChannelState(l_ucActIndex,l_ucChannel,l_ucSetOutputState); /*
Funktion erfolgreich abgeschlossen ? */ if(l_bReturn==TRUE)
{
l_usAllChannelState=0x5555;
/* Setzen von einer Ausgangsmaske */
l_bReturn=pciadioDOSetState(l_ucActIndex, l_AllChannelState);
if(l_bReturn==TRUE)
{
/* Aktivieren der Watchdog */
if(pciadioSetWatchdogIntervall(l_ucActIndex,0xff) == TRUE)
{
/* Warten dass Watchdog zugeschlagen hat */
do{
pciadioGetWatchdogState(ucActIndex,
&l_bWatchdogInterval,
&l_bWatchdogState);
}while(l_bWatchdogState == 0);
}
}
}
/* Sind Fehler aufgetreten */ if(l_bReturn == FALSE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
}
…
Hat die Watchdog zugeschlagen?
Ende
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5.4 Programmierung der analogen Eingänge
In diesem Abschnitt werden exemplarisch die Schritte gezeigt, die durchgeführt werden müssen um die analogen Eingänge zu bedienen. Es ist möglich, die analogen Eingänge in der Normal-
Mode oder der Fast-Mode zu betreiben. Bei der Normalmode
Beginn wird jedes Mal bei einer Messung eine Kanalumschaltung
Analoge Eingänge kalibrieren initiiert, was die Messgeschwindigkeit beim Messen des- selben Kanals herabsetzt da das System vor der Messung automatisch die Einschwingzeit abwartet bevor der ADC den
Kanal wandelt. Für schnelle Wiederholungsmessungen des-
Ist ein Fehler aufgetreten ?
Analoger Eingang konfigurieren und
Konversion starten
(Normal-Mode)
Ist ein Fehler aufgetreten ?
Konversion beendet
Analogwert auslesen
Fehlerbehandlung
Restart Konversion
(Fast-Mode)
Ist ein Fehler aufgetreten ?
Konversion beendet
Analogwert auslesen
Fehlerbehandlung
Ende selben Kanals wurde die Fast-Mode eingeführt. In der Fast-
Mode wird keine erneute Kanalumschaltung initiiert und somit keine neue Einschwingzeit vom System eingefügt. Es wird in der Fast-Mode immer der zuletzt eingestellte Kanal gemessen. Im nachstehenden Programmcode wird die erste
Messung in der Normal-Mode und die nachfolgende
Messung in der Fast-Mode durchgeführt.
... unsigned char l_ucActIndex; /*Aktuell zu bedienende Karte */ unsigned char l_ucCountsOfCalibration=10;/* Anzahl der Messungen */ unsigned char l_ucChannelNumber; /* Ausgewählter Kanal */ unsigned char l_ucRange; /* Ausgewählter Messbereich */ unsigned char l_ucConversionState; /* Konversionsstatus */ unsigned char l_ucIFBusy; /* Interface in Verwendung */ float l_fResult; /* Messergebnis */
...
/* Übernehmen der Adresse der zu bedienenden Karte aus den Kartendaten */ l_ucActIndex=l_SummeryBuffer[0].BoardNumber;
/* Kalibrieren der analogen Eingänge*/ l_bReturn=pciadioAICalibrate(l_ucActIndex, l_ucCountsOfCalibration);
/* Funktion erfolgreich abgeschlossen ? */ if(l_bReturn==TRUE)
{
/* Analog Eingang im Eingangsspannungsbereich messen */
l_bReturn= pciadioAIStartConversion(l_ucActIndex, ucChannelNumber ,
l_ucRange);
if(l_bReturn==TRUE)
{
/* Warten auf Messungsende */
do{
l_bReturn= pciadioAIReady(l_ucActIndex,
&l_ ucConversionState,
&l_ ucIFBus);
}while( l_ucConversionState!=1);
/* Ergebnis abholen */
l_bReturn=pciadioAIGetResult(l_ucActIndex,&l_fResult);
}
}
/* Sind Fehler aufgetreten */ if(l_bReturn == FALSE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
}
/* Nochmal den selben Kanal messen ohne Einschwingzeit */ l_bReturn=pciadioAIRestartConversionLib(BYTE a_bBoardNumber) if(l_bReturn == FALSE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
}…
/* Warten auf Messungsende */ do{
l_bReturn= pciadioAIReady(l_ucActIndex,
&l_ ucConversionState,
&l_ ucIFBus);
}while( l_ucConversionState!=1);
/* Ergebnis abholen */ l_bReturn=pciadioAIGetResult(l_ucActIndex,&l_fResult);
/* Sind Fehler aufgetreten */ if(l_bReturn == FALSE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
}
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Es ist weiterhin möglich, die analogen Eingänge im Interruptbetrieb zu verarbeiten. Hierbei wird ein Interrupt ausgegeben wenn der ADC eine Konversion beendet hat. Dies hat den Vorteil, dass die Applikation nicht auf das Ende der Messung warten muss, sondern in der Zwischenzeit andere Aufgaben erledigen kann.
Beginn
Analoge Eingänge kalibrieren
Ist ein Fehler aufgetreten ?
Analogeingangsinterrupt und PCI-Interrupt freigeben
Ist ein Fehler aufgetreten ?
Applikation arbeitet weiter
Sperren des
Analogeingangsinterrupt und des PCI-Interrupts
Ende
Beginn
Karteninterrupt einlesen
Hat der
Analogeingangsinterrupt ausgelöst?
Analogwert auslesen
... unsigned char l_ucActIndex; /*Aktuell zu bedienende Karte */ unsigned char l_ucCountsOfCalibration=10;/* Anzahl der Messungen */ unsigned char l_ucChannelNumber; /* Ausgewählter Kanal */ unsigned char l_ucRange; /* Ausgewählter Messbereich */ unsigned char l_ucConversionState; /* Konversionsstatus */ unsigned char l_ucIFBusy; /* Interface in Verwendung */ float l_fResult; /* Messergebnis */
...
/* Übernehmen der Adresse der zu bedienenden Karte aus den Kartendaten */ l_ucActIndex=l_SummeryBuffer[0].BoardNumber;
/* Kalibrieren der analogen Eingänge*/ l_bReturn=pciadioAICalibrate(l_ucActIndex, l_ucCountsOfCalibration);
/* Funktion erfolgreich abgeschlossen ? */ if(l_bReturn==TRUE)
{
/* Interrupts freigeben */
l_bReturn= pciadioEnableIrq(l_ucActIndex,&Inthandler);
l_bReturn= pciadioSetIRQADCKonversion(BYTE a_ ucActIndex,1);
if(l_bReturn == FALSE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
}
/* Analog Eingang im Eingangsspannungsbereich messen */
l_bReturn= pciadioAIStartConversion(l_ucActIndex, ucChannelNumber ,
l_ucRange);
if(l_bReturn==TRUE)
{
/* Applikation kann etwas in der Zwischenzeit tun */
}
}
/* Interrupts sperren */
l_bReturn= pciadioSetIRQADCKonversion(BYTE a_ ucActIndex,1);
l_bReturn=pciadioDisableIrq(l_ucActIndex);
if(l_bReturn == FALSE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
}
/* Funktion erfolgreich abgeschlossen ? */ if(l_bReturn == FALSE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
}
Interrupthandler
void Inthandler(void)
{
unsigned char l_ucActIndex;
PCIADIO_INT_STATE l_Int_State;
…
/* Auslesen des Karteninterrupts *7
pciadioGetIrq(l_ucActIndex,& l_Int_State);
…
if((IntState.ADIRQ==0x02)
{
/* Ergebnis abholen */
pciadioAIGetResult(l_ucActIndex,&g_fResult);
}
pciadioResetIRQ(ucActIndex);
…
}
Ende
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5.5 Programmierung der analogen Ausgänge
In diesem Abschnitt werden exemplarisch die Schritte gezeigt die durchgeführt werden müssen, um die analogen Ausgänge zu bedienen.
Beginn
Ist die vorangegangene
Konversion beendet?
Analog
Ausgangbereich einstellen
Ist ein Fehler aufgetreten ?
Ist die vorangegangene
Konversion beendet?
Analog Ausgang einstellen
Fehlerbehandlung
... unsigned char l_ucActIndex; unsigned char l_ucConversionState; unsigned char l_ucIFBusy; unsigned char l_ucChannelNumber; unsigned char l_ucRange; unsigned int l_uiValue;
...
/*Aktuell zu bedienende Karte */
/*ADC arbeitet */
/*Schnittstelle arbeitet*/
/* Ausgewählter Kanal */
/* Range des betreffenden Ausgangs */
/* Ausgangswert in Counts */
/* Übernehmen der Adresse der zu bedienenden Karte aus den Kartendaten */ l_ucActIndex=l_SummeryBuffer[0].BoardNumber;
/* Warten auf das ende einer momentan laufenden Konversion */ do{
pciadioAIReady(l_ucActIndex,&l_ucConversionState,& l_ucIFBusy);
}while(l_ucIFBusy == 1);
/* Setzen des Ausgangsbereichs */ l_bReturn=pciadioAOUTSetCannelCfg(l_ucActIndex, l_ucChannelNumber,l_ucRange);
/* Sind Fehler aufgetreten */ if(l_bReturn == FALSE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
} do{
pciadioAIReady(l_ucActIndex,&l_ucConversionState,& l_ucIFBusy);
}while(l_ucIFBusy == 1);
/* Setzen der Ausgangsspannung */ l_bReturn=pciadioAOUTSetCannelVoltage(l_ucActIndex, l_ucChannelNumber,l_ uiValue);
/* Sind Fehler aufgetreten */ if(l_bReturn == FALSE)
{
/* Fehlertext auslesen */
pciadioGetErrorMsg(l_strErrorTxt);
}
…
Ist ein Fehler aufgetreten ?
Fehlerbehandlung
Ende
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5.6 Treiberkonzept
Der Treiber der PCIADIO ist für Microsoft Windows 2000/XP/Vista und Windows 7 als WDM-
Treiber für 32 und 64 Bit implementiert und besteht aus den Komponenten:
WDM-Treiber kpciadio.sys für Windows 2000/XP/Vista und Windows 7
API-DLL pciadio.dll für Visual C++ mit der Aufrufkonvention cdecl und stdcall.
Diese Software Komponenten werden jeweils für 32-Bit Systeme und 64-Bit Systeme getrennt angeboten.
Bei 64 Bit Systemen ist zusätzlich darauf zu achten, welche Applikation erstellt werden soll. Bei einer 32 Bit Applikation muss die DLL pciadio_32_64.dll und bei einer 64 Bit Applikation die DLL pciadio_64_64.dll mit den entsprechenden Lib-Dateien verwendet werden. Außerdem muss beim Kompilieren für 64 Bit Systeme die Präprozessordirektive KERNEL_64Bit verwendet werden.
Die API nach Außen unterscheidet sich bei den einzelnen Systemen nicht, nur die interne
Datenverarbeitung ist unterschiedlich implementiert.
Der DOS-Treiber wird in C-Sourcecode zur Verfügung gestellt.
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6 API-Referenz
Dieses Kapitel beschreibt die Programmierschnittstelle der PCIADIO, die dem Programmierer als Windows-DLLs und in DOS-Sourcecode zur Verfügung steht.
Tipp
Bitte benutzen Sie ausschließlich die hier dokumentierten Funktionen.
Bei Verwendung von undokumentierten Features kann es zur Zerstörung der Karte bzw. der angeschlossenen Hardware kommen bzw. es besteht die Möglichkeit, dass diese Funktionen in der nächsten Version nicht mehr unterstützt werden.
Funktionprototypen:
In den nachfolgenden Funktionsbeschreibungen werden die Funktionsprototypen für
VC++ verwendet.
Blockierende Funktionsaufrufe
Bitte beachten Sie, dass die Programmausführung immer erst dann fortgesetzt wird, wenn ein Funktionsaufruf komplett ausgeführt wurde. Dieses nennen wir im weiteren
BLOCKING.
Parameter Kartennummer
Der Parameter Kartennummer wird für die Adressierung der einzelnen Karten verwendet, wenn mehrere Karten der PCIADIO in einem System vorhanden sind. Es sind maximal vier Karten in einem Rechner verwendbar.
Nomenklatur
Alle Funktionsnamen besitzen den Präfix
“pciadio“ und einen Funktionsgruppenpräfix
““-> Allgemeine Funktionen
“AI“ -> Analoge Eingänge
“AO“-> Analoge Ausgänge
“DI“-> Digitale Eingänge
“DO“-> Digitale Ausgänge
“EXT“-> Erweiterungssteckplatz ST 2
“EX“-> Erweiterungssteckplatz ST 3
Die Funktionsnamen verwenden weitestgehend “selbstredende“ Bezeichnungen.
Für die Funktionsdeklaration _cdecl wird kein Postfix verwendet. Für die Funktionsdeklaration _stdcall wird der Postfix StdCall an den Funktionsnamen angehängt.
Durch diese Maßnahme ist es möglich, die Treiber DLL auch in anderen Programmiersprachen einzusetzen.
Für die DOS-Programmierschnittstelle wird der Postfix DOS verwendet.
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6.1 Allgemeine Funktionen
In diesem Unterkapitel werden die allgemeinen Funktionen der PCIADIO beschrieben.
pciadioGetCountBoards
Beschreibung
Liefert die Anzahl der gefundenen PCIADIO Karten im System zurück und initialisiert den
Treiber entsprechend.
Hinweis
Diese Funktion sollte am Anfang einer Applikation ausgeführt werden, damit festgestellt wird ob überhaupt Karten vorhanden sind.
Parameter
Eingabe keine
Ausgabe
keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird die gefundene Kartenanzahl oder 0, wenn keine
Karte vorhanden ist, zurückgegeben.
pciadioInitBoards
Beschreibung
Diese Funktion initialisiert alle im System vorhandenen PCIADIO Karten und ordnet diese nach der Stellung der Adressjumper ein.
Hinweis
Diese Funktion sollte am Anfang einer Applikation ausgeführt werden, damit alle Karten korrekt initialisiert werden.
Parameter
Eingabe keine
Ausgabe
Anzahl der initialisierten Karten
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben, sonst FALSE.
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pciadioDeinitBoards
Beschreibung
Diese Funktion deinitialisiert alle im System vorhandenen PCIADIO Karten und gibt den benutzten Speicher wieder frei.
Hinweis
Diese Funktion sollte am Ende einer Applikation ausgeführt werden, damit alle Karten korrekt deinitialisiert werden und der belegte
Speicher wieder freigegeben wird.
Wir empfehlen vor Aufruf dieser Funktion, die Karten global zurückzusetzen oder wenigstens die Ausgänge abzuschalten und die
Interruptfunktionalität zu sperren.
Parameter
Eingabe keine
Ausgabe keine
Rückgabe keine
pciadioGetSummaryOfAllBoards
Beschreibung
Liefert eine Übersicht über die im System vorhandenen PCIADIO Karten. Diese Übersicht beinhaltet die Position der Karte im System, die Stellung des Kartenadressierungsjumpers sowie die Basisadresse der Karte im I/O-Bereich und die Kartennummer. Mit Hilfe dieser Daten ist es möglich, die Karten eindeutig im Programm zu verwenden.
Parameter
Eingabe
<SummaryBuffer>
Zeiger auf den Datenpuffer für die Übersichtsdaten. Der Zeiger muss auf ein genügend großes
Datenarray vom Typ PCIADIO_SUMMERY zeigen.
typedef struct PCIADIO_SUMMERYSummerybuffer
{
PCIADIO_HANDLE hPCIADIOHandle;
BYTE BoardIndex;
BYTE BoardNumber;
BYTE SlotNumber;
BYTE BUSNumer;
BYTE BoardAdressJumper;
DWORD BoardIOAdress;
};
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<hPCIADIOHandle>
Handle auf die PCIADIO-Karte zur internen Verwendung.
<BoardIndex>
Index für die Adressierung der PCIADIO-Karte. Dieses Element wird für die
Adressierung der Karte in allen Funktionen benötigt.
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der PCIADIO-Karte. Dieses Element kann alternativ für die
Adressierung der Karte in allen Funktionen verwendet werden.
<SlotNumber>
Nummer des Steckplatzes in dem sich die Karte befindet.
<BusNumber>
Nummer des Buses in dem sich die Karte befindet.
<BoardAdressJumper>
Stellung des Adressjumpers auf der Karte direkt, zur primären Unterscheidung der einzelnen Karten.
<BoardIOAdress>
Adresse der Karte im I/O-Bereich des Rechnersystems.
Hinweis
Der Datenpuffer ist vom Applikationsentwickler anzulegen und an die
Funktion zu übergeben.
Tip
Der Datenpuffer sollte immer vier Kartenübersichten aufnehmen können.
Ausgabe
Der gefüllte Datenpuffer.
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioGetBoardRevision
Beschreibung
Liefert die Revisionsnummer der Hardware zurück.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
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Ausgabe
<BoardRevision>
Revision der Hardware in hexadezimal z.B. 01h.
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioGetBoardAddressJumper
Beschreibung
Liefert die Stellung der Adressjumper S0 und S1 zurück
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe
<BoardAdressJumper>
Stellung der Adressjumper auf der Karte zur primären Unterscheidung der einzelnen Karten. Es werden Werte im Bereich von 0...3 zurückgegeben.
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioGetBoardConfigurationData
Beschreibung
Diese Funktion liefert die Belegung der Erweiterungssteckplätze ST2 und ST3 zurück
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe
<PCIDIOEXT>
<ExtBus>
1 -> Erweiterungssteckplatz ST 2 in Verwendung
0 -> Erweiterungssteckplatz ST 2 frei
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Rückgabe
1 -> Erweiterungssteckplatz ST 3 in Verwendung
0 -> Erweiterungssteckplatz ST 3 frei
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioGetDriverVersion
Beschreibung
Liefert die Treiberversion der Karte zurück.
Tip
Mit dieser Funktion kann überprüft werden, ob welche Treiberversion verwendet wird.
Parameter
Eingabe
Ausgabe
<DriverVersion>
Version des installierten Treibers.
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioGetPCIConfiguration
Beschreibung
Liefert die PCI-Konfigurationsdaten der ausgewählten Karte zurück.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<PCIConfiguration>
Zeiger auf eine Struktur des Typs PCIConfigurationData, die von der Funktion mit Daten gefüllt wird.
typedef struct PCIConfigurationData
{ unsigned int DeviceID;
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unsigned int VendorID; unsigned int StateReg; unsigned int ControlReg; unsigned long ClassCode; unsigned char RevisionID; unsigned char HeaderType; unsigned long BaseAdress; unsigned int SubsysID; unsigned int SubVenID; unsigned char IrqPin; unsigned char IrqLine;
};
<DeviceID>
Beschreibt die PCI-Funktionsgruppe, in der die PCIADIO-Karte eingeordnet ist mit dem
Hexadezimalwert 0004h (Multifunktionskarte).
<VendorID>
Beschreibt den Hersteller des PCI-Kernels auf der PCIADIO-Karte mit dem
Hexadezimalwert 1172h (Altera).
<StateReg>
Beschreibt den PCI-Status der PCIADIO.
<ControlReg>
Kontrollregister für den PCI-Bus
<ClassCode>
Enthält die Kartenklassenbeschreibung mit dem Hexadezimalwert 118000h.
<RevisionID>
Beschreibt die Revision des PCI-Kernels.
<HeaderType>
Beschreibt die Form des PCI-Headers mit dem Hexadezimalwert 00h.
<BaseAdress>
Beschreibt die Basisadresse der Karte im I/O-Bereich des PC-Systems für die direkte
Ansteuerung.
<SubSysID>
Enthält zwei Bytes welche die Systemidentifikation ermöglichen. Bei der PCIADIO enthalten diese Bytes den Hexadezimalwert 1026h.
<SubVenID>
Enthält die Kennung des Kartenherstellers mit dem Hexadezimalwert EB84h.
<IrqPin>
Enthält den verwendeten PCI-Interruptpin.
<IrqLine>
Enthält die verwendete Interruptnummer.
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Ausgabe
Gefülltes externes Datenarray.
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioReset
Beschreibung
Diese Funktion setzt die Karte in den Defaultzustand zurück. Alle Register stehen nach dem
Ausführen dieser Funktion auf 0 und die Watchdog, der Timer und die Ausgänge sind abgeschaltet.
Hinweis
Diese Funktion erlaubt eine programmtechnische Notabschaltung der
Karte falls ein Systemfehler vorliegt.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioGetErrorMsg
Beschreibung
Diese Funktion liefert den Fehlertext des letzten aufgetretenen Fehlers zurück.
Parameter
Eingabe
<MsgLen>
Länge des übergebenen Textfeldes in Bytes
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Ausgabe
<ErrorMsg>
Zeiger auf ein genügend großes externes, vom Programmierer anzulegendes Textfeld (min.
100 Zeichen) in das der String von der Funktion kopiert wird.
Rückgabe keine
pciadioGetSerialNumber
Beschreibung
Diese Funktion liefert die Seriennummer der PCIADIO zurück.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe
<Serialnumber>
Seriennummer der ausgewählten Karte.
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioGetProductionDate
Beschreibung
Diese Funktion liefert das Produktionsdatum der PCIADIO zurück.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe
<ProductionDate>
Struktur mit dem Produktionsdatum der ausgewählten Karte.
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typedef ProductionDate
{
WORD Year;
WORD Month;
WORD Day;
};
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioSetTimer
Beschreibung
Setzt das Timerintervall der PCIADIO mit dem übergebenen Wert.
Hinweis
Das Timerintervall setzt sich zusammen aus
(Übergebener Wert +1)*100ns, so dass Zeiten von 200ns bis zu 1,6777217s programmierbar sind.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<TimerInterval>
Wert für den Timerintervall in Counts von 1 (200ns) bis 2
24
= 16777216 (1,6777217s)
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioGetTimerConfig
Beschreibung
Liefert den Zustand des Timers zurück.
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Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe
<TimerInterval>
Wert für den Timerintervall in Counts von 1 (200ns) bis 2
24
= 16777216 (1,6777217s)
<TimerActiv>
Ist logisch 1 wenn der Timer läuft, sonst 0.
<TimerInt>
Ist logisch 1 wenn der Timerinterrupt freigegeben ist, sonst 0.
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioStartTimer
Beschreibung
Startet den Timer der PCIADIO ohne Interruptbearbeitung.
Hinweis
Ist eine Interruptverarbeitung gewünscht, so müssen vor dem Aufruf der Funktion die Funktionen pciadioSetIRQTimer und pciadioEnableIrq aufgerufen werden.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der PCIADIO Karte ermittelt mit der Funktion
pciadioGetSummaryOfAllBoards.
Ausgabe keine
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 45 von 75
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioStopTimer
Beschreibung
Stopt den Timer der PCIADIO ohne den Interrupt zu sperren.
Hinweis
Um die Interruptbearbeitung zu beenden, müssen nach dem Aufruf dieser Funktion noch die Funktionen pciadioSetIRQTimer und pciadioDisableIrq aufgerufen werden.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioSetIRQTimer
Beschreibung
Sperrt und gibt den Timerinterrupt für die Verarbeitung frei.
Hinweis
Es wird mit dieser Funktion nicht der PCI-Interrupt selbst global freigegeben bzw. gesperrt. Diese Funktion sperrt oder aktiviert den
Timerinterrupt in der Karteninterruptsmaske nur lokal.
Parameter
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 46 von 75
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<CntrlByte>
Kontollregister für die Steuerung des Timerinterrupts (1->Freigabe, 0->Sperren)
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioSetWatchdogIntervall
Beschreibung
Setzt das Watchdog-Intervall für die PCIADIO mit den übergebenen Werten und startet diese.
Hinweis
Das Setzen der Timeout Zeit hat ein unverzügliches Starten der
Hardwarewatchdog zur Folge. Die Watchdog kann nur mit einem
Hardwarereset bzw. mit der entsprechenden Softwarefunktion pciadioReset abgeschaltet bzw. die Timeout Zeit wieder neu einstellbar gemacht werden.
Hinweis
Ist die Watchdog gestartet, muss mindestens einmal innerhalb der
Timeout Zeit ein Ausgangregister angesteuert werden damit die
Register nicht durch die Watchdog gelöscht werden.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<WatchdogInterval>
Wert für den Watchdogintervall in Counts von 1 (26,2144ms)...255 (6,684672s)
Ausgabe keine
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 47 von 75
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioGetWatchdogState
Beschreibung
Liefert den Status der Watchdog zurück, ob diese zugeschlagen hat.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe
<WatchdogIntervall>
Wert für des Watchdogintervall in Counts von 1 (26,2144ms)...255 (6,684672s)
<WatchdogState>
Status der Watchdog
0 für Abschaltung durch Watchdog nicht erfolgt
1 für Abschaltung durch Watchdog erfolgt.
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioEnableIrq
Beschreibung
Diese Funktion installiert den benutzerspezifischen Interrupthandler und gibt den PCI-Interrupt global frei.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<IntHandler>
Funktionspointer vom Type PCIADIO_INT_HANDLER auf den Interrupthandler, den der
Benutzer verwenden will.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 48 von 75
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioDisableIrq
Beschreibung
Diese Funktion sperrt den PCI-Interrupt global.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioGetIrq
Beschreibung
Diese Funktion liefert den Registerinhalt der karteninternen Interruptregister beim Auftreten des letzten Interrupts.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<Int_State>
Array für den Registerstatus.
typedef PCIADIO_INT_STATE
{
BYTE BoardNumber; /* Kartenzuordnung */
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 49 von 75
WORD IRQIO_1_16; /* Interruptregister der Eingänge 1..16*/
UINT32 IRQIO_1_32; /* Interruptregister der Eingänge 1..32 der PCIDIOEXT*/
BYTE IRQTimer;
BYTE MODINT;
/* Interruptregister für den Timer */
/* Interruptregister für Erweiterungssteckplatz ST3*/
BYTE INT;
BYTE ADIRQ;
}
/* Globales Interruptregister der Karte */
/* Interruptregister des Analogteils */
Erläuterungen zur Zusammensetzung der einzelnen Register finden sich im Anhang.
Hinweis
Die Variable IRQTimer enthält sowohl den Status des Timers in bit 0 als auch den Interruptstatus in Bit 1.
Mögliche Werte sind:
0-> Timer läuft nicht, kein Interrupt war ausgelöst
1-> Timer Läuft, kein Interrupt war ausgelöst
2-> Timer läuft nicht mehr, Interrupt war ausgelöst
3-> Timer Läuft und Interrupt war ausgelöst
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioResetIRQ
Beschreibung
Diese Funktion setzt den globalen IRQ der betreffenden Karte im Kernel zurück. Diese Funktion muss am Ende der Interruptroutine der Applikation aufgerufen werden, damit weitere Interrupts abgearbeitet werden können. Wird diese Funktion nicht aufgerufen, erfolgt keine weitere
Verarbeitung von Interrupts.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe keine
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 50 von 75
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 51 von 75
6.2 Digital Eingangsfunktionen
pciadioDIGetChannelState
Beschreibung
Liefert den Status des übergebenen Eingangskanal zurück
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<Channel>
Kanalnummer 1...16 des gewünschten Eingangskanal
Ausgabe
<ChannelState>
Zustand des Kanals: Eine 1 entspricht einem High-Pegel und eine 0 einem Low-Pegel am
Eingang.
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioDIGetState
Beschreibung
Liefert den Zustand aller digitalen Karteneingänge zurück.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe
<AllChannelState>
Zustand aller Eingangskanäle der ausgewählten Karte. Die 16-Bit Variable beinhaltet die
Zustände der 16 Eingangskanäle, in der niederwertigsten Bitposition den Zustand von Kanal 1 und in der höchstwertigen Bitposition den Zustand von Kanal 16. Ein gesetztes Bit signalisiert einen High-Pegel am entsprechenden Eingang.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 52 von 75
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioDISetIrqChannelConfiguration
Beschreibung
Setzt für einen Eingangskanal die Interruptkonfiguration.
Hinweis
Es wird mit dieser Funktion nicht der PCI-Interrupt global freigegeben bzw. gesperrt. Diese Funktion sperrt oder aktiviert nur den
entsprechenden digitalen Eingangsinterrupt lokal.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<Channel>
Kanalnummer 1...16 des gewünschten Eingangskanal
<ChannelIntEnable>
Gibt mit 1 den Eingangskanal als Interruptquelle frei und sperrt mit 0 den Kanal wieder.
<ChannelTrigger>
Legt die triggernde Flanke des Interrupts fest, wobei 0 für eine Auslösung bei fallender Flanke und 1 für eine Auslösung bei steigender Flanke steht.
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 53 von 75
6.3 Digital Ausgangsfunktionen
pciadioDOSetChannelState
Beschreibung
Setzt den übergebenen Ausgangskanal auf den übergebenen Pegel.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<Channel>
Kanalnummer 1...16 des gewünschten Ausgangskanal
<ChannelState>
Zustand des Kanals. 1 entspricht einem High-Pegel und 0 einem Low-Pegel am Ausgang.
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioDOSetState
Beschreibung
Setzt den Zustand aller Ausgangskanäle auf die übergebenen Pegel.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<AllChannelState>
Pegel aller Ausgangskanäle der ausgewählten Karte. Die 16-Bit Variable beinhaltet die Pegel der 16 Ausgangskanäle, in der niederwertigsten Bitposition den Pegel von Kanal 1 und in der höchstwertigen Bitposition den Pegel von Kanal 16. Ein gesetztes Bit entspricht einem High-
Pegel am entsprechenden Ausgang.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 54 von 75
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt so wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 55 von 75
6.4 Analog Eingangsfunktionen
pciadioAICalibrate
Beschreibung
Diese Funktion kalibriert die analoge Eingangsmesskette automatisch.
Hinweis
Diese Funktion muss beim Programmstart zwingend aufgerufen werden, damit die internen Korrekturfaktoren ermittelt werden. Danach sollte diese Funktion zur Temperaturkompensation wenigstens alle
10min. aufgerufen werden um die Karte zyklisch nachzukalibrieren.
Solange die Kalibrierung läuft, kann die analoge Ein- und
Ausgangsfunktionalität der Karte nicht genutzt werden. Auch die
Interruptverarbeitung des Analogteils muss gesperrt sein.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<CountsOfCalibration>
Anzahl der Messungen, die für die Kalibrierung der Karte verwendet werden soll. Empfohlen werden mindestens 10 Messungen.
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioAIStartConversion
Beschreibung
Diese Funktion stellt den analogen Messpfad mit Hilfe der übergebenen Parameter ein und startet die Konversion.
Hinweis
Die Konversionszeit inkl. aller Einschwingvorgänge beträgt in der
Normal-Mode ca. 10µs. Ob eine gestartete Konversion abgeschlossen ist, kann mit der Funktion pciadioAIReady ermittelt werden.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 56 von 75
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<ChannelNumber>
Der zu messende Analogkanal mit Kanalnummer 1...16 für die analogen Eingangskanäle am D-
SUB Steckverbinder BU1 und 17...32 für die internen Kanäle wie Referenzen, int.
Temperaturfühler und analoge Ausgänge gemäß der Tabelle in Kap. 3.3.1.
<Range>
Messbereich und damit auch Auflösung des analogen Messsignals mit
0 -> + 5V
1 -> +/- 5V
2 -> + 10V
3 -> +/- 10V
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioAIReady
Beschreibung
Diese Funktion überprüft, ob eine zuvor gestartete Konversion abgeschlossen ist und ob die
Schnittstelle zum Analogteil noch in Abarbeitung eines vorhergegangenen Befehls ist.
Hinweis
Diese Funktion kann zur Überprüfung der Konfiguration und zur
Ermittlung des Status der analogen Ein- und Ausgänge verwendet werden.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe
<ConversionState>
Status des ADCs mit
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 57 von 75
<IFBusy>
Zustand der Schnittstelle zum Analogteil mit
1-> Schnittstelle in Abarbeitung
0-> Schnittstelle frei
Rückgabe
0- Konversion läuft
1-> Konversion abgeschlossen
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioAIGetResult
Beschreibung
Diese Funktion liefert das Messergebnis des ADC in Volt zurück und prüft, ob eine Messbereichsüberschreitung vorliegt.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe
<Result>
Ergebnis der letzten Messung des ADCs
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
Zu diesen Fehlern gehört auch die positive und negative Messbereichsüberschreitung.
pciadioSetIRQADCConversion
Beschreibung
Diese Funktion setzt, sperrt und gibt den Interrupt des Analogteils frei, der am Ende einer
Konversion ausgelöst werden kann.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 58 von 75
<ControlByte>
Kontollregister für die Steuerung des Interrupts mit
1 -> Freigabe
0 -> Sperren
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioAIRestartConversion
Beschreibung
Diese Funktion startet eine neue Konversion des zuletzt eingestellten Kanals in der Fast-Mode ohne das Umschalten des Kanals. Wird die Konversion mit dieser Funktion gestartet, entfällt die
Einschwingzeit. Dadurch ist eine höhere Messrate möglich.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt so wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 59 von 75
6.5 Analog Ausgangsfunktionen
pciadioAOSetChannelCfg
Beschreibung
Diese Funktion definiert die Ausgangsspannungsbereiche eines analogen Ausgangkanals.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<ChannelNumber>
Kanalnummer des analogen Kanals, dessen Ausgangsspannungsbereich gesetzt wird mit
1 -> Kanal 1
2 -> Kanal 2
3 -> Kanal 3
4 -> Kanal 4
5 -> alle Kanäle werden für den übergebenen Spannungsbereich gemeinsam
konfiguriert.
<Range>
Gewählter Ausgangsspannungsbereich
1 -> +5V
2 ->
3 ->
+/-5V
+10V
4 -> +/-10V
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioAOSetChannelVoltage
Beschreibung
Diese Funktion setzt die Ausgangsspannung für den übergebenen Kanal.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 60 von 75
<ChannelNumber>
Kanalnummer des analogen Ausgangs, für den die Ausgangsspannung programmiert wird.
<Voltage>
Kodierte Spannung des analogen Ausgangs in Counts (siehe Kapitel analoge Ausgänge).
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 61 von 75
6.6 Erweiterungssteckplatz ST2 / opt. PCIDIOEX
pciadioExtDIGetChannelState
Beschreibung
Diese Funktion liefert den Zustand des übergebenen Kanals der optionalen Erweiterungskarte
PCIDIOEX zurück. Bei Verwendung eines IO als Eingang wird der Zustand des Einganges zurückgeliefert, bei Verwendung eines IO als Ausgang der Zustand des Ausganges
(rücklesbar).
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<Channel>
Kanalnummer 1..32 des Kanals, dessen Zustand abgerufen wird.
Ausgabe
<ChannelState>
Zustand des angeforderten Kanals: 1 -> High-Pegel
0 -> Low-Pegel
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioExtDIGetState
Beschreibung
Diese Funktion liefert den Zustand aller Eingänge der Erweiterungskarte PCIDIOEX zurück. Bei
Verwendung eines IO als Eingang wird der Zustand des Einganges zurückgeliefert, bei
Verwendung eines IO als Ausgang der Zustand des Ausganges (rücklesbar).
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe
<AllChannelState>
Zustand aller Eingangskanäle der ausgewählten Karte. Die 32-Bit Variable beinhaltet die Pegel der 32 IOs, in der niederwertigsten Bitposition den Zustand von Kanal 1 und in der höchstwertigen Bitposition den Zustand von Kanal 32. Ein gesetztes Bit signalisiert einen High-Pegel am entsprechenden IO.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 62 von 75
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioExtDISetIrqChannelConfiguration
Beschreibung
Diese Funktion setzt für einen Eingangskanal (bzw. auch für einen Ausgangskanal bei
Verwendung des IOs als Ausgang) der Erweiterungskarte PCIDIOEX die Interruptkonfiguration.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<Channel>
Kanalnummer 1...32 des zu konfigurierenden Eingangskanals
<ChannelIntEnable>
Mit dem Wert 1 wird der entsprechende Kanal als Interruptquelle freigegeben, mit dem Wert 0 wird der Kanal wieder gesperrt.
<ChannelTrigger>
Legt die auslösende Flanke für den Kanal fest: 1 -> steigende Flanke
0 -> fallende Flanke
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioExtDOSetChannelState
Beschreibung
Diese Funktion setzt den übergebenen IO der Erweiterungskarte PCIDIOEX auf den übergebenen Zustand. Wird eine log. 1 übergeben, wird der IO als Ausgang verwendet und der
Ausgang führt High-Pegel.
Parameter
EBRU
PCIADIO
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Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 63 von 75
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<Channel>
Kanalnummer 1..32 des zu verändernden IOs.
<ChannelState>
Zustand auf den der übergebene IO gesetzt werden soll: 1 -> High-Pegel
Hinweis
0 -> Low-Pegel
Die IOs, die als Eingang betrieben werden oder nicht benutzt sind,
müssen immer auf 0 initialisiert werden bzw. bleiben.
Ausgabe
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioExtDOSetState
Beschreibung
Diese Funktion setzt alle IOs der Erweiterungskarte PCIDIOEX mit dem übergebenen
Zustandsmuster. Wird eine log. 1 übergeben, wird der IO als Ausgang verwendet und der
Ausgang führt High-Pegel.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<AllChannelState>
Die 32-Bit Variable beinhaltet die Pegel der 32 IOs, in der niederwertigsten Bitposition den von
Kanal 1 und in der höchst-wertigen Bitposition den von Kanal 32
.
Hinweis
Die IOs, die als Eingang betrieben werden oder nicht benutzt sind,
müssen immer auf 0 initialisiert werden bzw. bleiben.
Ausgabe
Keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 64 von 75
6.7 Erweiterungssteckplatz ST3
pciadioEXGet
Beschreibung
Diese Funktion liefert den Inhalt des übergebenen Registers des Erweiterungsmoduls.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<RegisterNumber>
Nummer des auszulesenden 8-Bit Registers des Erweiterungsmodul.
0
1
->
->
Register M0
Register M1
2
3
4
5
6
7
Ausgabe
->
->
->
->
->
->
Register M2
Register M3
Register M4
Register M5
Register M6
Register M7
<RegState>
Inhalt des übergebenen Registers.
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioEXSet
Beschreibung
Diese Funktion setzt den Inhalt des übergebenen Registers des Erweiterungsmoduls.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
<RegisterNumber>
Nummer des zu setzenden 8-Bit Registers des Erweiterungsmodul.
0
1
->
->
Register M0
Register M1
EBRU
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– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 65 von 75
2
3
4
5
6
7
<RegState>
->
->
->
->
->
->
Register M2
Register M3
Register M4
Register M5
Register M6
Register M7
Der Inhalt, mit dem das übergebene Register gesetzt wird.
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioEXIntAEnable
Beschreibung
Diese Funktion gibt den Interrupt A des Erweiterungsmoduls frei.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioEXIntBEnable
Beschreibung
Diese Funktion gibt den Interrupt B des Erweiterungsmoduls frei.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
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Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioEXIntADisable
Beschreibung
Diese Funktion sperrt den Interrupt A des Erweiterungsmoduls.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
pciadioEXIntBDisable
Beschreibung
Diese Funktion sperrt den Interrupt B des Erweiterungsmoduls.
Parameter
Eingabe
<BoardNumber>
Index für die Adressierung der mit der Funktion pciadioGetSummaryOfAllBoards ermittelten
PCIADIO Karte.
Ausgabe keine
Rückgabe
Wurde die Funktion erfolgreich ausgeführt wird TRUE zurückgegeben. Ist während der
Ausführung ein Fehler aufgetreten wird FALSE zurückgegeben. Mit Hilfe der Funktion pciadioGetErrorMsg kann dann der Fehler ermittelt werden.
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
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Anhang
A Memorymap und Register der PCIADIO
A1 PCIHEADER
Addresse
[hex]
Byte 3 Byte 2 Byte 1 Byte 0
00
04
08
0c
10
14
18
1c
20
24
28
2c
Device ID [0004h]
Statusregister
Class Code [118000h]
Vendor ID [1172h]
Commandregister
BIST Header Type
[00h]
Latency
Timer
Revision
ID[02h]
Cache Line
Size
Base Address Register BAR0
Base Address Register BAR1
Base Address Register BAR2
Base Address Register BAR3
Base Address Register BAR4
Base Address Register BAR5
Cardbus CIS Pointer
Subsystem ID [1026h] Subsystem Vendor ID
[EB84h]
Expansion ROM Base Address
Reserved
30
34
38
3c Maximum
Latency Grant
Reserved
Minimum Interrupt
Pin
Interrupt Line
Die Register Vendor ID, Device ID, Revision ID, Class Code, Subsystem Vendor ID und
Subsystem ID dienen der Kartenidentifikation innerhalb eines PCI Systems.
Die Basisadresse der Karte liegt im I/O Bereich des PCs und wird vom BIOS als auch vom
Betriebssystem während des Startens des PCs in das Register BAR0 eingetragen wie auch die
Interruptzuordnung in die Register Interrupt Line und Interrupt Pin.
Alle grau hinterlegten Felder der Tabelle werden von der PCIADIO verwendet.
A2 Memorymap der Kartenregister
Die Karte belegt im I/O Bereich des PCs 64 Byte Daten. Die Basisadresse der Karte wird vom
BIOS/Betriebssystem vergeben und kann direkt aus dem Register BAR0 des PCI
Konfigurationsadressraums gelesen werden, wobei Bit1 und Bit0 auf 0 zu setzen sind.
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Die niederen 16 Bit stellen dann die Basisadresse dar, die zur Adressierung der Karte im I/O
Bereich unter Verwendung der Offsets gemäß untenstehender Tabelle herangezogen werden kann:
Basisadresse = BAR0 & 0x0FFFC
Wir empfehlen für die Programmierung der Karte jedoch die Verwendung der im Lieferumfang enthaltenen Software Treiber.
Offset [hex] Byte 3 Byte 2 Byte 1 Byte 0
03 02 01 00
04
0F 0
E
12
08
0
D
10
0
C
14
MODINT
WDH
EEPROM
WDL
TIMER[31..0] x x
RESET
CONFIG
INT
1A
1C
18
X x
IN[15..0]
RD
/ OUT[15..0]
WR
IO PCIDIOEX[31..0]
TRIG IN[15..0]
TRIG IO PCIDIOEX[31..0]
IRQ IN[15..0] 22 20 x
2
B
2F 2
E
2
A
24
29 28
2
D
2
C
M3
M7
IRQ IO PCIDIOEX[31..0]
M2
M6
M1
M5
M0
M4
33 32 31 30 ADAIRQ
ADFAST
WR
ADSTATE
RD
ADCHAN
WR
ADCONFIG
WR
ADRES
RD
DA[31..00] 34
38
3C x x
x = reserviert
Jedes der 32 Bit breiten Register kann sowohl mit Byte (8 Bit), Word (16 Bit) und DWord (32 Bit)
Zugriffen angesprochen werden. Die 16 Bit breiten Register können sowohl mit Word(16 Bit) oder Byte(8Bit) Zugriffen angesprochen werden. Die 8 Bit breiten Register dürfen nur mit Byte
Zugriffen angesprochen werden.
D ie mit „x“ gekennzeichneten Register sind nicht implementiert und für zukünftige
Erweiterungen reserviert. Nicht implementierte Register oder nicht implementierte reservierte Einzelbit von Registern müssen daher immer mit 0 geschrieben werden um die Aufwärtskompatibilität sicherzustellen.
Nach einem Kaltstart oder Hardwarereset des PCs sind alle schreibbaren Register gelöscht.
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B Steckerbelegung D-SUB Buchse BU1 der PCIADIO
DOUT15
DIN16
DOUT13
DIN15
DOUT11
DIN14
DOUT09
DIN13
DOUT07
DIN12
DOUT05
DIN11
DOUT03
DIN10
DOUT01
DIN09
DIN07
DIN06
DIN04
DIN03
DIN01
IO/+24V
IO/+24V
N.C.
N.C.
ADA/GND
ANAOUT4
AIN16
ANAOUT2
AIN15
AIN14
AIN12
AIN11
AIN9
AIN8
AIN6
AIN5
ADA/-15V
AIN3
ADA/+15V
AIN1
42
62
41
61
40
60
39
59
38
58
57
37
36
56
35
55
34
54
33
53
32
52
31
51
30
50
29
49
28
48
27
47
26
46
25
45
24
44
23
43
22
21
20
19
18
17
16
6
5
2
1
11
10
9
4
3
15
14
13
12
8
7
DIN08
DIN05
DIN02
IO/GND
IO/GND
N.C.
ANAOUT3
AINAOUT1
AIN13
AIN10
AIN7
AIN4
AIN2
DOUT16
DOUT14
DOUT12
DOUT10
DOUT08
DOUT06
DOUT04
DOUT02
BU1
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Signalname
AIN2
AIN4
AIN7
AIN10
AIN13
ANAOUT1
ANAOUT3
Not connected
IO/GND
IO/GND
DIN02
DIN05
DIN08
DOUT02
DOUT4
DOUT06
DOUT08
DOUT10
DOUT12
DOUT14
DOUT16
AIN1
AIN3
AIN5
AIN8
AIN11
AIN14
ANAOUT2
ANAOUT4
Not connected
IO/+24V
DIN01
DIN04
DIN07
DOUT01
DOUT03
DOUT05
30
31
32
33
34
35
36
37
Pin BU1
10
11
12
13
14
15
16
17
18
4
5
6
7
8
9
1
2
3
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
Signalname
DOUT07
DOUT09
DOUT11
DOUT13
DOUT15
ADA/+15V
ADA/-15V
AIN6
AIN9
AIN12
AIN15
AIN16
ADA/GND
Not connected
IO/+24V
DIN03
DIN06
DIN09
DIN10
DIN11
DIn12
DIN13
DIN14
DIN15
DIN16
Pin BU1
47
48
49
50
51
52
53
54
55
38
39
40
41
42
43
44
45
46
56
57
58
59
60
61
62
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C Steckerbelegung und Zubehör der optionalen PCIDIOEX
Die I/Os der optionalen PCIDIOEX stehen auf einer 40 poligen IDC-Buchse der Karte zur
Verfügung.
NC
NC
24V ext.
I/O-62
I/O-60
I/O-58
I/O-56
I/O-54
I/O-52
I/O-50
I/O-48
NC
GND ext.
I/O-63
I/O-61
I/O-59
I/O-57
I/O-55
I/O-53
I/O-51
I/O-49
I/O-46
I/O-44
I/O-42
I/O-47
I/O-45
I/O-43
I/O-40
I/O-38
I/O-36
I/O-34
I/O-32
I/O-41
I/O-39
I/O-37
I/O-35
I/O-33
NC
Bei Verwendung eines Flachbandkabels AWG28 beträgt die Strombelastbarkeit 1A je aufgelegte Litze, so dass ohne Verwendung des zusätzlichen Steckverbinders KL1 der
PCIDIOEX Karte die Summenströme maximal 2A betragen dürfen.
Wird die externe Spannungsversorgung bei der PCIDIOEX alternativ oder gleichzeitig zur IDC
Buchse auch auf den Steckverbinder KL1 aufgelegt, dürfen die Summenströme maximal 5A betragen.
Beschreibung Pin
GND ext.
24V ext.
1
2
Pin 1 ist dabei von vorne betrachtet der linke Anschluss der Schraubklemmenblocks. Für die
Verdrahtung empfehlen wir die Verwendung einer Litze mit 0,75mm
2
(max. 2,5mm
2
).
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Zur einfachen Anlagenaufschaltung im Schaltschrank steht für die DIN-Normschiene (TS 35 und TS 32) das Klemmenmodul PCIDIOHM mit den Maßen ca. 102,5 mm (Breite) * 90,0 mm
(Tiefe) * 60,0 mm (Höhe) zur Verfügung.
Die Anlagenaufschaltung erfolgt an den Käfigzugklemmen mit Litzen 0,25 mm
2
bis 1,5 mm
2
(auch mit Aderendhülsen).
Bei Verwendung der optionalen PCIDIOKA und PCIDIOVK Kabel liegen die Signale des IDC-
Buchse der PCIDIOEX Karte wie folgt an den Klemmen des PCIDIOHM Moduls bzw. dessen
Steckverbinders an:
+24V
DC
I/O-30
I/O-28
I/O-26
I/O-24
I/O-22
I/O-20
I/O-18
I/O-16
I/O-14
I/O-12
I/O-10
I/O-08
I/O-06
I/O-04
I/O-02
I/O-00 ext. Gnd
I/O-31
I/O-29
I/O-27
I/O-25
I/O-23
I/O-21
I/O-19
I/O-17
I/O-15
I/O-13
I/O-11
I/O-09
I/O-07
I/O-05
I/O-03
I/O-01
NC
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PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
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Bezeichnung
Not connected
GND ext.
GND ext.
24V ext.
24V ext.
I/O-00
I/O-01
Kontakt
Klemmleiste
1
18
19
36
37
20
2
Pin
SUBD
Stecker
1
18
19
36
37
20
2
Bezeichnung
I/O-13
I/O-14
I/O-15
I/O-16
I/O-17
I/O-18
I/O-19
I/O-20
I/O-21
Kontakt
Klemmleiste
8
27
9
28
10
29
11
30
12
Pin
SUBD
Stecker
8
27
9
28
10
29
11
30
12
I/O-02
I/O-03
I/O-04
I/O-05
I/O-06
21
3
22
4
23
21
3
22
4
23
I/O-22
I/O-23
I/O-24
I/O-25
I/O-26
31
13
32
14
33
31
13
32
14
33
I/O-07
I/O-08
I/O-09
5
24
6
5
24
6
I/O-27
I/O-28
I/O-29
15
34
16
15
34
16
I/O-10
I/O-11
25
7
25
7
I/O-30
I/O-31
35
17
35
17
I/O-12 26 26 Erde 38
(*)
Tabelle: Steckerbelegung von Klemmleiste und SUBD Stecker von PCIDIOHM
(*)
Gehäuse des D-SUB Steckers über Y-Kondensator auf Klemme 38 der Klemmleiste verdrahtet
Wir empfehlen dringend, die Erde auf Pin 38 auch aufzulegen um Störungen auf dem
Verbindungskabel zu vermeiden.
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PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 74 von 75
D Artikelnummern
PCIADIO Karte und optionales Zubehör
Artikel Nr.
PCIADIO
Bezeichnung
PCIADIO Multifunktionskarte mit 16 analogen Eingängen, 4 analogen
Ausgängen, 16 digitalen Eingängen, 16 digitalen Ausgängen, Watchdog,
Timer, Steckplatz für die optionale PCIDIOEX
PCIADIOHM Optionales Klemmenmodul mit Käfigzugklemmleiste und SUBD Anschluss für die DIN-Normschiene zur einfachen Anlagenaufschaltung aller analogen und digitalen Eingänge und Ausgänge der PCIADIO im
Schaltschrank und Bestückungsoption Signalkonditionierung der analogen Eingänge
VK62DS2M Optionales Standard-Verbindungskabel 2m für die Verbindung zwischen
PCIADIO und Hutschienenmodul PCIADIOHM
VK62DSxM Wie VK62DS2M aber in kundenspezifischer Längenausführung
Optionale Erweiterungskarte PCIDIOEX und Zubehör
Artikel Nr.
PCIDIOEX
PCIDIOKA
Bezeichnung
Erweiterungskarte der PCIADIO um weitere 32 I/Os als Aufsteckmodul inkl. Verschraubungssatz
Einbaufertiges Verbindungskabel der Erweiterungskarte PCIDIOEX als optionales Zubehör bestehend aus 40cm Flachbandkabel AWG28 1:1 gecrimpt mit A-Seite: 40 pol. IDC Stecker und B-Seite: SUBD 37pol.
Buchse an PC Slotwinkel montiert
EBRU
PCIADIO
– PCI Karte mit galv. getrennten analogen und digitalen IOs
Benutzerhandbuch pciadio-de-um-1v2.doc 06.06.2011 Rev. 1.2 Seite 75 von 75
PCIDIOHM Optionales Hutschienenmodul mit Käfigzugklemmleiste und SUBD
Anschluss für die DIN-Normschiene zur einfachen Anlagenaufschaltung im Schaltschrank für alle 32 I/Os der PCIDIOEX
VK37DS1M
VK37DS2M
Optionales Standard-Verbindungskabel 1m 37-polig 1:1 aufgelegt für die
Verbindung zwischen PCIDIOEX (über PCIDIOKA) und
Hutschienenmodul PCIDIOHM
Optionales Standard-Verbindungskabel 2m 37-polig 1:1 aufgelegt für die
Verbindung zwischen PCIDIOEX (über PCIDIOKA) und
Hutschienenmodul PCIDIOHM
VK37DSxM Wie VK37DS1M aber in kundenspezifischer Längenausführung
E Support
Sollten Sie Fragen zu unserem Produkt haben oder Hilfe benötigen wenden Sie sich bitte, mit entsprechenden ausführlichen Angaben über Ihr Problem, an unseren Support, der Ihnen gerne weiterhilft.
Email: [email protected]
FAQ-Seite http://www.ebru.de
Tel. 06228/913710 (Mo.-Fr. 8.00-17.00)
Fax 06228/913729
F Updates
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