Novell 2.0 Evolution Benutzerhandbuch
Das Handbuch beschreibt die Verwendung und Verwaltung der Novell EvolutionTM 2.0.x Client-Software. Dieses Handbuch richtet sich an Benutzer und ist in die folgenden Abschnitte unterteilt:
Š Kapitel 1, „Einführung“, auf Seite 11 Š Kapitel 2, „E-Mail versenden und empfangen“, auf Seite 35 Š Kapitel 3, „Organisieren Ihrer E-Mails“, auf Seite 53 Š Kapitel 4, „Evolution-Kontakte: das Adressbuch“, auf Seite 65 Š Kapitel 5, „Evolution-Kalender“, auf Seite 71 Š Kapitel 6, „Herstellung der Verbindung zu einem Exchange Server“, auf Seite 81 Š Kapitel 7, „Fortgeschrittene Konfiguration“, auf Seite 91 Š Kapitel 8, „Handheld-Gerät synchronisieren“, auf Seite 101 Š Anhang A, „Migration von Outlook zu Evolution“, auf Seite 103 Š Anhang B, „Kurzreferenz“, auf Seite 105 Š Anhang C, „Bekannte Fehler und Einschränkungen“, auf Seite 109
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Novell
Evolution
2 . 0
2 3 S e p t e m b e r 2 0 0 4
B E N U T Z E R H A N D B U C H w w w . n o v e l l . c o m
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Rechtliche Belange
Novell, Inc., übernimmt keine Gewährleistung oder Haftung in Bezug auf den Inhalt und die Verwendung dieser Dokumentation und schließt insbesondere jede ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistung bezüglich der Marktgängigkeit sowie der Eignung für einen bestimmten
Zweck aus. Novell, Inc., behält sich das Recht vor, dieses Dokument jederzeit teilweise oder vollständig zu ändern, ohne dass für Novell, Inc., die Verpflichtung entsteht, Personen oder Organisationen davon in Kenntnis zu setzen.
Novell, Inc., übernimmt ferner keine Gewährleistung oder Haftung in Bezug auf Software und schließt jede ausdrückliche oder stillschweigende
Gewährleistung bezüglich der Marktgängigkeit sowie der Eignung für einen bestimmten Zweck aus. Außerdem behält sich Novell, Inc., das Recht vor, Novell-Software jederzeit ganz oder teilweise zu ändern, ohne dass für Novell, Inc., die Verpflichtung entsteht, Personen oder Organisationen von diesen Änderungen in Kenntnis zu setzen.
Dieses Produkt darf nicht unter Verletzung irgendwelcher geltenden Gesetze oder Vorschriften, insbesondere der US-amerikanischen
Exportbestimmungen und der Gesetze des Landes, in dem Sie ansässig sind, aber auch anderer Gesetze, verwendet, exportiert oder re-exportiert werden.
Copyright © 2004 Novell, Inc., Alle Rechte vorbehalten. Es wird die Genehmigung erteilt, dieses Dokument gemäß den Bedingungen der von der
Free Software Foundation herausgegebenen GFDL (GNU Free Documentation License) Version 1.2 oder höher ohne unveränderliche Kapitel und ohne vordere oder hintere Umschlagtexte zu kopieren, zu verteilen oder zu verändern. Eine Kopie der GFDL kann unter http://www.fsf.org/licenses/ fdl.html eingesehen werden.
FÜR DIESES DOKUMENT UND VERÄNDERTE VERSIONEN DIESES DOKUMENTS GELTEN DIE BEDINGUNGEN DER GNU FREE
DOCUMENTATION LICENSE (GFDL) SOWIE DIE FOLGENDEN BEDINGUNGEN:
1. DAS DOKUMENT WIRD OHNE MÄNGELGEWÄHR ZUR VERFÜGUNG GESTELLT. ES WIRD AUF ALLE AUSDRÜCKLICHEN UND
GESETZLICHEN GARANTIEN FÜR DAS DOKUMENT ODER VERÄNDERTE DOKUMENTVERSIONEN VERZICHTET, INSBESONDERE
AUF FEHLERFREIHEIT, HANDELSÜBLICHKEIT, EIGNUNG ZU EINEM BESONDEREN ZWECK ODER NICHTVERLETZUNG VON
FREMDEN PATENTEN. ALLE RISIKEN HINSICHTLICH QUALITÄT, GENAUIGKEIT UND ZWECKDIENLICHKEIT DES DOKUMENTS
ODER DER GEÄNDERTEN DOKUMENTVERSION WERDEN VON IHNEN GETRAGEN. WENN EIN DOKUMENT ODER EINE
VERÄNDERTE DOKUMENTVERSION EINEN FEHLER AUFWEIST, WERDEN DIE KOSTEN EVENTUELL ERFORDERLICHER
KUNDENDIENST-, REPARATUR- ODER FEHLERBEHEBUNGSARBEITEN VON IHNEN GETRAGEN, NICHT VOM URSPRÜNGLICHEN
VERFASSER ODER URHEBER ODER VON EINEM MITVERFASSER. DIESER GEWÄHRLEISTUNGSAUSSCHLUSS IST EIN
ZENTRALER BESTANDTEIL DIESER LIZENZ. NACH DIESEN BESTIMMUNGEN WIRD DIE NUTZUNG VON DOKUMENTEN
ODER VERÄNDERTEN DOKUMENTEN NUR IN VERBINDUNG MIT DIESEM HAFTUNGSAUSSCHLUSSES GEWÄHRT.
2. UNTER KEINEN UMSTÄNDEN, NACH KEINER RECHTSTHEORIE UND AUCH NICHT BEI SCHULDHAFTEM VERHALTEN
(EINSCHLIESSLICH FAHRLÄSSIGKEIT) SIND URHEBER, ERSTVERFASSER, MITAUTOREN ODER DISTRIBUTOREN DIESES
DOKUMENTS ODER EINER VERÄNDERTEN VERSION DIESES DOKUMENTS ODER EIN BELIEBIGER LIEFERANT DIESER
PARTEIEN GEGENÜBER ANDEREN ZUR LEISTUNG VON ENTSCHÄDIGUNGEN FÜR UNMITTELBARE, MITTELBARE, KONKRETE,
BEILÄUFIG ENTSTANDENE ODER FOLGESCHÄDEN (INSBESONDERE VERTRAUENSVERLUST, STILLSTANDSZEITEN,
COMPUTERAUSFÄLLE ODER FEHLFUNKTIONEN SOWIE BELIEBIGE ANDERE SCHÄDEN ODER VERLUSTE) VERPFLICHTET,
DIE SICH DURCH NUTZUNG DES DOKUMENTS ODER EINER VERÄNDERTEN VERSION DIESES DOKUMENTS ERGEBEN,
AUCH WENN DIESE PARTEI VON DER MÖGLICHKEIT DERARTIGER SCHÄDEN UNTERRICHTET WURDE.
Novell, Inc.
404 Wyman Street, Suite 500
Waltham, MA 02451
USA www.novell.com
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
23 September 2004
Online-Dokumentation: Dokumentation und Updates zu diesem und anderen Novell-Produkten finden Sie unter www.novell.com/ documentation.
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Novell Marken
Evolution ist Marke von Novell, Inc.
Novell ist eine eingetragene Marke von Novell, Inc., in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern.
SUSE ist eine eingetragene Marke der SUSE AG, einem Novell-Unternehmen.
Ximian ist eine eingetragene Marke von Novell, Inc., in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern.
Marken von Drittanbietern
Alle Marken von Drittanbietern sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Inhalt
Einführung 11
E-Mail versenden und empfangen 35
Inhalt
5
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Organisieren Ihrer E-Mails 53
Evolution-Kontakte: das Adressbuch 65
Evolution-Kalender 71
Herstellung der Verbindung zu einem Exchange Server 81
6
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
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Fortgeschrittene Konfiguration 91
Handheld-Gerät synchronisieren 101
Migration von Outlook zu Evolution 103
Kurzreferenz 105
Bekannte Fehler und Einschränkungen
109
Inhalt
7
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8
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Über dieses Handbuch
In diesem Handbuch wird die Verwendung und Verwaltung der
TM
Evolution
TM
2.0.x Client-
Software beschrieben. Es richtet sich an Benutzer und ist in die folgenden Abschnitte unterteilt:
Kapitel 1, „Einführung“, auf Seite 11
Kapitel 2, „E-Mail versenden und empfangen“, auf Seite 35
Kapitel 3, „Organisieren Ihrer E-Mails“, auf Seite 53
Kapitel 4, „Evolution-Kontakte: das Adressbuch“, auf Seite 65
Kapitel 5, „Evolution-Kalender“, auf Seite 71
Kapitel 6, „Herstellung der Verbindung zu einem Exchange Server“, auf Seite 81
Kapitel 7, „Fortgeschrittene Konfiguration“, auf Seite 91
Kapitel 8, „Handheld-Gerät synchronisieren“, auf Seite 101
Anhang A, „Migration von Outlook zu Evolution“, auf Seite 103
Anhang B, „Kurzreferenz“, auf Seite 105
Anhang C, „Bekannte Fehler und Einschränkungen“, auf Seite 109
Zusätzliche Dokumentation
Weitere Hilfe finden Sie an drei Stellen:
Um Informationen über Befehlszeilenoptionen zu erhalten, öffnen Sie ein Terminalfenster und geben evolution --help ein.
Für Support, letzte Neuigkeiten und Errata besuchen Sie das Novell Support Center unter support.novell.com (http://support.novell.com) .
Klicken Sie in der Evolution-Benutzeroberfläche auf „Hilfe“ > „Inhalt“.
Updates für Dokumentationen
Die aktuellste Version des Novell Evolution 2.0 Benutzerhandbuchs finden Sie auf der
Evolution-Dokumentations-Website (http://www.novell.com/documentation/nld/readme/data/ brho12j.html) .
Konventionen in der Dokumentation
In dieser Novell-Dokumentation wird ein „Größer als“-Zeichen (>) verwendet, um verschiedene
Aktionen innerhalb eines Schritts und Elemente in einem Querverweispfad voneinander zu trennen.
Novell-Marken sind durch ein Markensymbol (
®
,
TM
, usw.) gekennzeichnet. Ein Sternchen (*) steht für eine Marke eines Drittanbieters.
Über dieses Handbuch
9
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10
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
1
Einführung
Evolution
TM
erleichtert Ihnen das Speichern, Organisieren und Abrufen Ihrer persönlichen
Informationen, damit Sie effektiver arbeiten und mit anderen kommunizieren können. Es handelt sich um ein hochentwickeltes
Groupware -Programm, das fester Bestandteil des Internet-fähigen
Desktops ist.
Evolution unterstützt Sie bei der Gruppenarbeit, indem es E-Mails, Adressen und andere
Kontaktinformationen sowie einen oder mehrere Kalender verwaltet. Dabei können ein oder mehrere Computer zum Einsatz kommen, die entweder direkt oder über ein Netzwerk miteinander verbunden sind und von einer Person oder einer großen Gruppe genutzt werden können.
Evolution beschleunigt die Erledigung von Ihren alltäglichen Aufgaben. Zum Beispiel genügen ein oder zwei Klicks, um Termine oder per E-Mail erhaltene Kontaktinformationen einzugeben oder einem Kontakt bzw. einem Termin eine E-Mail zu senden. Wer viele E-Mails erhält, wird sich über erweiterte Funktionen wie
vOrdner freuen. Hierbei können Suchvorgänge wie normale
E-Mail-Ordner gespeichert werden.
„Evolution zum ersten Mal starten“ auf Seite 11
„Evolution verwenden: Überblick“ auf Seite 27
Evolution zum ersten Mal starten
1
Starten Sie den Evolution-Client.
GNOME:
KDE:
Befehlszeile:
Klicken Sie auf „Programme“ > „Evolution“.
Klicken Sie im unteren Panel von > Office > Evolution auf das rote „N“.
Geben Sie „evolution“ ein.
Verwendung des Assistenten für die erstmalige Ausführung
Beim ersten Ausführen von Evolution wird in Ihrem persönlichen Ordner das Verzeichnis
.evolution erstellt, in dem Evolution alle lokalen Daten speichert. Anschließend wird der Assistent für die erstmalige Ausführung geöffnet. Er hilft Ihnen beim Einrichten von E-Mail-Konten und beim Importieren von Daten aus anderen Anwendungen.
Die Ausführung des Assistenten für die erstmalige Ausführung dauert zwei bis fünf Minuten.
Wenn Sie ein Konto später ändern oder ein neues Konto anlegen möchten, klicken Sie auf
„Werkzeuge“ > „Einstellungen“ und klicken Sie dann auf „E-Mail-Konten“. Wählen Sie das zu
ändernde Konto aus und klicken Sie dann auf „Bearbeiten“. Alternativ können Sie ein neues
Konto auch durch Klicken auf „Hinzufügen“ anlegen. Weitere Einzelheiten finden Sie im
Kapitel
„E-Mail-Einstellungen“ auf Seite 94 .
Einführung
11
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Der Assistent für die erstmalige Ausführung hilft Ihnen bei der Eingabe der Informationen, die
Evolution zum Starten benötigt.
„Ihre Identität festlegen“ auf Seite 12
„Abrufen von E-Mails“ auf Seite 13
„Optionen zum Abrufen von E-Mails“ auf Seite 15
„Verschicken von E-Mails“ auf Seite 24
„Kontenverwaltung“ auf Seite 25
Ihre Identität festlegen
Im ersten Schritt des Assistenten wird das Fenster „Identität“ angezeigt.
An dieser Stelle müssen Sie einige persönliche Informationen eingeben. Sie können nachfolgend mehrere Identitäten definieren. Klicken Sie dazu auf „Werkzeuge“ > „Einstellungen“ und dann auf
„E-Mail-Konten“.
Beim Start des Assistenten für die erstmalige Ausführung wird die Seite „Willkommen“ angezeigt.
Klicken Sie auf „Weiter“, um mit dem Fenster „Identität“ fortzufahren.
1
2
3
4
Geben Sie im Feld „Voller Name“ Ihren vollständigen Namen ein.
Geben Sie im Feld „E-Mail-Adresse“ Ihre E-Mail-Adresse ein.
(Optional) Bei Aktivierung wird dieses Konto zu Ihrem Vorgabekonto.
(Optional) Geben Sie im Feld „Antwort an“ eine Antwortadresse ein.
Verwenden Sie dieses Feld, wenn Antworten auf E-Mails an eine andere Adresse gesendet werden sollen.
12
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
5
(Optional) Geben Sie im Feld „Organisation“ Ihre Organisation ein.
Das Unternehmen, in dem Sie beschäftigt sind, oder die Organisation, die Sie beim Versenden von E-Mail vertreten.
6
Klicken Sie auf „Weiter“.
Abrufen von E-Mails
Mit der Option „Abrufen von E-Mails“ können Sie festlegen, wo Sie Ihre E-Mail empfangen möchten.
Sie müssen den Typ des Servers angeben, mit dem Sie Ihre E-Mails empfangen möchten. Wenn
Sie nicht genau wissen, welchen Server Sie auswählen sollen, wenden Sie sich an Systemverwalter oder ISP.
1
Wählen Sie in Liste „Server-Typ“ einen Servertyp aus.
Die folgenden Servertypen stehen zur Verfügung:
Microsoft Exchange: Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie den Connector für Microsoft*
Exchange installiert haben. Dieser ermöglicht eine Verbindung zu Microsoft Exchange 2000/
2003 Server. Auf dem Server sind E-Mail-, Kalender- und Kontaktinformationen gespeichert.
Weitere Konfigurationsanweisungen finden Sie im Kapitel
„Fernkonfigurationsoptionen“ auf Seite 14
.
IMAP: Belässt Ihre E-Mail auf dem Server, damit Sie mit mehreren Systemen darauf zugreifen können. Weitere Konfigurationsanweisungen finden Sie im Kapitel
„Fernkonfigurationsoptionen“ auf Seite 14
.
Einführung
13
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
POP: Lädt E-Mail zur dauerhaften Speicherung auf Ihre Festplatte herunter und gibt
Speicherplatz auf dem E-Mail-Server frei. Weitere Konfigurationsanweisungen finden Sie im Kapitel
„Fernkonfigurationsoptionen“ auf Seite 14 .
USENET-News: Stellt eine Verbindung zum News-Server her und lädt eine Liste der verfügbaren News-Übersichten herunter. Weitere Konfigurationsanweisungen finden Sie im
Kapitel
„Fernkonfigurationsoptionen“ auf Seite 14 .
Lokale Auslieferung: Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie E-Mails aus dem Spool (Ort, an dem die E-Mails auf die Auslieferung warten) entfernen und in Ihrem persönlichen Ordner speichern möchten. Wählen Sie den Pfad des E-Mail-Spools aus, den Sie verwenden möchten.
Wenn Sie die E-Mails lieber weiter in den Spool-Dateien Ihres Systems belassen möchten, wählen Sie stattdessen die Option „Standard-UNIX-Mbox-Spool“. Weitere
Konfigurationsanweisungen finden Sie im Kapitel
„Lokale Konfigurationsoptionen“ auf Seite 15
.
E-Mail-Verzeichnisse im MH-Format: Wenn Sie Ihre E-Mail mit mh oder einem MHverwandten Programm herunterladen, sollten Sie diese Option verwenden. Geben Sie den
Pfad des E-Mail-Verzeichnisses an, das Sie verwenden möchten. Weitere
Konfigurationsanweisungen finden Sie im Kapitel
„Lokale Konfigurationsoptionen“ auf Seite 15
.
E-Mail-Verzeichnisse im Maildir-Format: Wenn Sie Ihre E-Mail mit Qmail oder mit einem maildir-verwandten Programm herunterladen, sollten Sie diese Option verwenden. Geben Sie den Pfad des E-Mail-Verzeichnisses an, das Sie verwenden möchten. Weitere
Konfigurationsanweisungen finden Sie im Kapitel
„Lokale Konfigurationsoptionen“ auf Seite 15
.
Standard-UNIX-mbox-Spool oder Verzeichnis: Wenn Sie E-Mail im Mail-Spool Ihres lokalen Systems lesen und speichern möchten, wählen Sie diese Option. Wählen Sie den Pfad des E-Mail-Spools aus, den Sie verwenden möchten. Weitere Konfigurationsanweisungen finden Sie im Kapitel
„Lokale Konfigurationsoptionen“ auf Seite 15 .
Keine: Wählen Sie diese Option, wenn Sie nicht vorhaben, mit diesem Konto E-Mail abzufragen. Bei Auswahl dieser Option stehen keinerlei Konfigurationsoptionen zur
Verfügung.
Fernkonfigurationsoptionen
Wenn Sie „Microsoft Exchange“, „IMAP“, „POP“ oder „USENET-News“ als Server ausgewählt haben, müssen Sie zusätzliche Informationen eingeben:
1
Geben Sie im Feld „Rechnername“ den Rechnernamen Ihres E-Mail-Servers ein.
Wenn Sie den Rechnernamen nicht kennen, wenden Sie sich an Ihren Verwalter.
2
3
Geben Sie im Feld „Benutzername“ den Benutzernamen für das Konto ein.
Mit dieser Option geben Sie an, ob Sie eine sichere (SSL-)Verbindung verwenden möchten.
Wenn Ihr Server sichere Verbindungen unterstützt, sollten Sie diese Sicherheitsoption aktivieren. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Server sichere Verbindungen unterstützt, wenden Sie sich an Ihren Systemverwalter.
14
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
4
Wählen Sie in der Liste „Legitimation“ Ihren Legitimationstyp aus.
Oder:
Klicken Sie auf „Prüfen, welche Typen unterstützt werden“, um Evolution die unterstützten
Typen prüfen zu lassen. Einige Server geben die von Ihnen unterstützten
Legitimationsverfahren nicht bekannt. Deshalb ist durch Anklicken dieser Schaltfläche nicht garantiert, dass die verfügbaren Verfahren auch tatsächlich funktionieren.
Wenn Sie nicht sicher sind, welchen Legitimationstyp Sie benötigen, wenden Sie sich an Ihren
Systemverwalter.
5
6
Wählen Sie diese Option aus, wenn Evolution sich Ihr Passwort merken soll.
Klicken Sie auf „Weiter“.
Wenn Sie fertig sind, fahren Sie mit Optionen zum Abrufen von E-Mails fort.
Lokale Konfigurationsoptionen
Wenn Sie „Lokale Auslieferung“, „E-Mail-Verzeichnisse im MH-Format“, „E-Mail-Verzeichnisse im Maildir-Format“ oder „Standard-UNIX-mbox-Spool oder Verzeichnis“ auswählen, müssen Sie
im Feld „Pfad“ den Pfad der lokalen Dateien angeben. Fahren Sie mit Optionen zum Abrufen von
fort.
Optionen zum Abrufen von E-Mails
Nachdem Sie ein E-Mail-Auslieferungsverfahren ausgewählt haben, können Sie eine Reihe von
Einstellungen für dessen Funktionsweise festlegen.
„Empfangsoptionen für Microsoft Exchange“ auf Seite 16
„Empfangsoptionen für IMAP“ auf Seite 17
„Empfangsoptionen für POP“ auf Seite 19
„Empfangsoptionen für USENET-News“ auf Seite 20
„Empfangsoptionen für lokale Auslieferung“ auf Seite 21
„Empfangsoptionen für E-Mail-Verzeichnisse im MH-Format“ auf Seite 21
„Empfangsoptionen für E-Mail-Verzeichnisse im Maildir-Format“ auf Seite 22
„Empfangsoptionen für Standard-UNIX-mbox-Spool oder Verzeichnis“ auf Seite 23
Einführung
15
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Empfangsoptionen für Microsoft Exchange
Wenn Sie „Microsoft Exchange“ als Empfangs-Servertyp wählen, müssen Sie die folgenden
Optionen festlegen.
1
Wählen Sie diese Option aus, wenn Evolution automatisch nach neuen E-Mails sehen soll.
Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie angeben, wie oft Evolution nach neuen
Nachrichten sehen soll.
2
Geben Sie im Feld „Global Catalog-Server-Name“ den Namen des Global Catalog-Servers ein.
Der Global Catalog-Server enthält die Benutzerinformationen für Benutzer. Wenn Sie den
Namen Ihres Global Catalog-Servers nicht mit Sicherheit angeben können, wenden Sie sich an Ihren Systemverwalter.
3
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie die Anzahl der globalen Adresslisten (GAL) beschränken möchten.
Die GAL enthält eine Liste aller E-Mail-Adressen. Bei Auswahl dieser Option müssen Sie die maximale Anzahl der Antworten angeben.
4
Geben Sie im Feld „Postfachname“ den Namen des Postfachs ein.
Wenn Sie den Namen Ihres Postfachs nicht mit Sicherheit angeben können, wenden Sie sich an Ihren Systemverwalter.
5
Geben Sie im Feld „OWA-Pfad“ den Outlook Web Access (OWA)-Pfad an.
Durch OWA kann jeder Client mit einem kompatiblen Browser auf Exchange Server-Ordner zugreifen. Wenn Sie den Pfad von OWA nicht mit Sicherheit angeben können, wenden Sie sich an Ihren Systemverwalter.
16
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
6
Geben Sie im Feld „Server für öffentliche Ordner“ die Adresse des Servers für öffentliche
Ordner ein.
Der Server für öffentliche Ordner enthält alle öffentlichen Ordner eines Exchange-Systems.
Wenn Sie die Adresse Ihres Servers für öffentliche Ordner nicht mit Sicherheit angeben können, wenden Sie sich an Ihren Systemverwalter.
7
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Filter auf neue Nachrichten im Eingang dieses Servers anwenden möchten.
Weitere Informationen zum Thema Filtern finden Sie im Kapitel
„Neue Filterregeln erstellen“ auf Seite 57
.
8
Wählen Sie diese Option aus, wenn neue E-Mails auf unerwünschte Inhalte überprüft werden sollen.
.
9
Wählen Sie diese Option aus, wenn Nachrichten im Eingangsordner auf unerwünschte Inhalte
überprüft werden sollen.
10
Klicken Sie auf „Weiter“.
Wenn Sie fertig sind, fahren Sie mit Verschicken von E-Mails
fort.
Empfangsoptionen für IMAP
Wenn Sie „IMAP“ als Empfangs-Servertyp wählen, müssen Sie die folgenden Optionen festlegen.
Einführung
17
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
1
Wählen Sie diese Option aus, wenn Evolution automatisch nach neuen E-Mails sehen soll.
Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie angeben, wie oft Evolution nach neuen
Nachrichten sehen soll.
2
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie benutzerdefinierte Befehle für den Aufbau der
Verbindung zu Evolution verwenden möchten.
Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie den benutzerdefinierten Befehl eingeben, den Evolution verwenden soll.
3
Wählen Sie diese Option aus, wenn Evolution nur abonnierte Ordner anzeigen soll.
Abonnierte Ordner sind Ordner, die Sie abonniert haben, um E-Mails von ihnen zu erhalten.
4
Wählen Sie diese Option aus, wenn Evolution sich über die vom Server vorgegebenen
Ordner-Namespaces hinwegsetzen soll.
Durch Auswahl dieser Option können Sie die vom Server angebotenen Ordner umbenennen.
Bei Auswahl dieser Option müssen Sie den zu verwendenden Namensraum angeben.
5
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Filter auf neue Nachrichten im Eingang anwenden möchten.
Weitere Informationen zum Thema Filtern finden Sie im Kapitel
„Neue Filterregeln erstellen“ auf Seite 57
.
6
Wählen Sie diese Option aus, wenn neue E-Mails auf unerwünschte Inhalte überprüft werden sollen.
.
7
Wählen Sie diese Option aus, wenn Nachrichten im Eingangsordner auf unerwünschte Inhalte
überprüft werden sollen.
8
Wählen Sie diese Option aus, wenn entfernte E-Mails automatisch lokal synchronisiert werden sollen.
9
Klicken Sie auf „Weiter“.
Wenn Sie fertig sind, fahren Sie mit Verschicken von E-Mails fort.
18
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Empfangsoptionen für POP
Wenn Sie „POP“ als Empfangs-Servertyp wählen, müssen Sie die folgenden Optionen festlegen.
1
Wählen Sie diese Option aus, wenn Evolution automatisch nach neuen E-Mails sehen soll.
Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie angeben, wie oft Evolution nach neuen
Nachrichten sehen soll.
2
3
Wählen Sie diese Option aus, wenn die Nachrichten auf dem Server verbleiben sollen.
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie die Unterstützung aller POP3-Erweiterungen deaktivieren möchten (POP3-Support).
4
Klicken Sie auf „Weiter“.
Wenn Sie fertig sind, fahren Sie mit Verschicken von E-Mails fort.
Einführung
19
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Empfangsoptionen für USENET-News
Wenn Sie „USENET-News“ als Empfangs-Servertyp wählen, müssen Sie die folgenden Optionen festlegen.
1
Wählen Sie diese Option aus, wenn Evolution automatisch nach neuen E-Mails sehen soll.
Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie angeben, wie oft Evolution nach neuen
Nachrichten sehen soll.
2
Wählen Sie diese Option aus, wenn die Ordner in Kurznotation angezeigt werden sollen.
Zum Beispiel würde „comp.os.linux“ als „c.o.linux“ angezeigt.
3
Wählen Sie diese Option aus, wenn im Abonnement-Dialogfeld relative Ordnernamen angezeigt werden sollen.
Wenn Sie sich dafür entscheiden, auf der Abonnementseite relative Ordnernamen anzuzeigen, wird nur der Name des Ordners angezeigt. Zum Beispiel würde der Ordner „evolution.mail“ als „evolution“ angezeigt.
4
Klicken Sie auf „Weiter“.
Wenn Sie fertig sind, fahren Sie mit Verschicken von E-Mails
fort.
20
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Empfangsoptionen für lokale Auslieferung
Wenn Sie „Lokale Auslieferung“ als Empfangs-Servertyp wählen, müssen Sie die folgenden
Optionen festlegen.
1
Wählen Sie diese Option aus, wenn Evolution automatisch nach neuen E-Mails sehen soll.
Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie angeben, wie oft Evolution nach neuen
Nachrichten sehen soll.
2
Klicken Sie auf „Weiter“.
Wenn Sie fertig sind, fahren Sie mit Verschicken von E-Mails fort.
Empfangsoptionen für E-Mail-Verzeichnisse im MH-Format
Wenn Sie „E-Mail-Verzeichnisse im MH-Format“ als Empfangs-Servertyp wählen, müssen Sie die folgenden Optionen festlegen.
1
Wählen Sie diese Option aus, wenn Evolution automatisch nach neuen E-Mails sehen soll.
Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie angeben, wie oft Evolution nach neuen
Nachrichten sehen soll.
2
Wählen Sie diese Option aus, wenn die Ordner-Übersichtsdatei „.folders“ verwenden möchten.
3
Klicken Sie auf „Weiter“.
Wenn Sie fertig sind, fahren Sie mit Verschicken von E-Mails fort.
Einführung
21
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Empfangsoptionen für E-Mail-Verzeichnisse im Maildir-Format
Wenn Sie „E-Mail-Verzeichnisse im Maildir-Format“ als Empfangs-Servertyp wählen, müssen
Sie die folgenden Optionen festlegen.
1
Wählen Sie diese Option aus, wenn Evolution automatisch nach neuen E-Mails sehen soll.
Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie angeben, wie oft Evolution nach neuen
Nachrichten sehen soll.
2
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Filter auf neue Nachrichten im Eingang anwenden möchten.
Weitere Informationen zum Thema Filtern finden Sie im Kapitel
„Neue Filterregeln erstellen“ auf Seite 57
.
3
Klicken Sie auf „Weiter“.
Wenn Sie fertig sind, fahren Sie mit Verschicken von E-Mails fort.
22
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Empfangsoptionen für Standard-UNIX-mbox-Spool oder Verzeichnis
Wenn Sie „Standard-UNIX-mbox-Spool oder Verzeichnis“ als Empfangs-Servertyp wählen, müssen Sie die folgenden Optionen festlegen.
1
Wählen Sie diese Option aus, wenn Evolution automatisch nach neuen E-Mails sehen soll.
Wenn Sie diese Option auswählen, müssen Sie angeben, wie oft Evolution nach neuen
Nachrichten sehen soll.
2
Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie Filter auf neue Nachrichten im Eingang anwenden möchten.
3
Wählen Sie aus, ob Sie die Status-Kopfzeilen in den Formaten „Elm“, „Pine“ oder „Mutt“ speichern möchten.
4
Klicken Sie auf „Weiter“.
Wenn Sie fertig sind, fahren Sie mit Verschicken von E-Mails fort.
Einführung
23
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Verschicken von E-Mails
Nachdem Sie die Informationen zum Abrufen Ihrer E-Mail eingegeben haben, möchte Evolution von Ihnen wissen, wie Sie E-Mail versenden möchten.
1
Wählen Sie in Liste „Server-Typ“ einen Servertyp aus.
Die folgenden Servertypen stehen zur Verfügung:
Microsoft Exchange: Verwendet Microsoft Exchange, um Mail aus dem System zu versenden.
Sendmail: Verwendet das Sendmail-Programm, um Mail aus Ihrem System zu versenden.
Sendmail ist flexibler, aber nicht genauso mühelos zu konfigurieren. Deshalb sollten Sie diese
Option nur wählen, wenn Sie sich mit der Einrichtung eines Sendmail-Services auskennen.
SMTP: Versendet die E-Mail über einen abgehenden Mailserver. Dies ist die am häufigsten verwendete Methode zum Versenden von E-Mail. Bei Auswahl von SMTP stehen weitere
Konfigurationsoptionen zur Verfügung. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel
„SMTP-Konfiguration“ auf Seite 25
.
24
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
SMTP-Konfiguration
1
Geben Sie im Feld „Rechner“ die Rechneradresse ein.
Wenn Sie Ihre Rechneradresse nicht mit Sicherheit angeben können, wenden Sie sich an Ihren
Systemverwalter.
2
Wählen Sie diese Option aus, wenn Ihr Server eine Legitimation verlangt.
Wenn Sie ausgewählt haben, dass Ihr Server eine Legitimation verlangt, müssen Sie die folgenden Informationen eingeben:
2a
Wählen Sie in der Liste „Legitimation“ Ihren Legitimationstyp aus.
Oder:
Klicken Sie auf „Prüfen, welche Typen unterstützt werden“, um Evolution die unterstützten Typen prüfen zu lassen. Einige Server geben die von Ihnen unterstützten
Authentifizierungsverfahren nicht bekannt. Deshalb ist durch Anklicken dieser
Schaltfläche nicht garantiert, dass die verfügbaren Verfahren auch tatsächlich funktionieren.
2b
2c
Geben Sie im Feld „Benutzername“ Ihren Benutzernamen ein.
Wählen Sie diese Option aus, wenn Evolution sich Ihr Passwort merken soll.
3
4
Wählen Sie aus, ob Sie eine sichere (SSL-)Verbindung verwenden.
Klicken Sie auf „Weiter“.
Fahren Sie mit Kontenverwaltung
fort.
Kontenverwaltung
Nach Abschluss des E-Mail-Konfigurationsprozesses müssen Sie das Konto benennen. Sie können dazu einen beliebigen Namen verwenden. Geben Sie im Feld „Name“ Ihren Kontonamen ein und klicken Sie auf „Weiter“.
fort.
Einführung
25
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Zeitzone
In diesem Schritt müssen Sie Ihre Zeitzone auswählen. Verwenden Sie dazu entweder die
Landkarte oder wählen Sie die Zeitzone in der Ausklappliste aus.
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf „Weiter“ und dann auf „Anwenden“. Evolution wird mit dem neu erstellten Konto geöffnet.
Wenn Sie E-Mails aus einem anderen E-Mail-Client importieren möchten, fahren Sie mit
E-Mail importieren fort. Wenn nicht, fahren Sie direkt mit
„Evolution verwenden: Überblick“ auf Seite 27
fort.
E-Mail importieren (optional)
Wenn Evolution auf E-Mail- oder Adressdateien einer anderen Anwendung stößt, bietet das
Programm an, diese zu importieren. Eine volle Beschreibung der Importfunktion finden Sie im
Kapitel „Mehrere Dateien importieren“ auf Seite 54 .
Microsoft Outlook* und Outlook Express (ab Version 4) verwenden eigene Formate, die Evolution nicht lesen oder importieren kann. Um Informationen zu importieren, können Sie das
Exportwerkzeug von Windows einsetzen. Weitere Anweisungen finden Sie im Kapitel „Lokale
Outlook E-Mail-Ordner umstellen“ auf Seite 103 .
26
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Bevor Sie E-Mail aus Netscape importieren, sollten Sie den Befehl „Datei“ > „Alle Ordner komprimieren“ ausführen. Andernfalls importiert Novell Evolution die Nachrichten aus den
Mülleimer-Ordnern und macht das Löschen rückgängig.
Vorschlag:
Dateien aus Evolution exportieren
Evolution verwendet Standarddateitypen für die E-Mail- und Kalenderinformationen. Deshalb können Sie diese Dateien aus dem Verzeichnis ~/.evolution kopieren. Als Dateiformate werden mbox für E-Mail- und iCal für Kalenderinformationen verwendet.
Die Kontaktdateien sind in einer Datenbank abgelegt, können aber auch als standardmäßige vCard* gespeichert werden. Um Kontaktdaten zu exportieren, öffnen Sie Ihr Kontaktwerkzeug und wählen Sie die zu exportierenden Kontakte aus (STRG+A drücken, um alle auszuwählen). Klicken Sie auf „Datei“ > „Als VCard speichern“.
Evolution verwenden: Überblick
Nachdem Sie die Erstkonfiguration abgeschlossen haben, können Sie jetzt beginnen mit Evolution zu arbeiten. Es folgt eine kurze Beschreibung des Hauptfensters von Evolution.
Suchwerkzeug
Nachrichtenliste
Menüleiste Ordnerliste
Werkzeugleiste
Verknüpfungs-Schaltflächen Statusleiste Vorschaubereich
Menüleiste
Über die Menüleiste können Sie auf fast alle Evolution-Funktionen zugreifen. Weitere
Informationen finden Sie im Kapitel „Die Menüleiste“ auf Seite 28 .
Einführung
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Ordnerliste
Die Ordnerliste enthält eine Liste der für ein Konto zugänglichen Ordner. Um den Inhalt eines
Ordners anzuzeigen, klicken Sie auf den Ordnernamen. Der Inhalt wird in der E-Mail-Liste angezeigt.
Werkzeugleiste
Die Werkzeugleiste ermöglicht Ihnen einen schnellen und mühelosen Zugriff auf die am häufigsten verwendeten Funktionen der einzelnen Komponenten.
Suchwerkzeug
Mit dem Suchwerkzeug können Sie E-Mails, Kontakte, Kalender und Aufgaben durchsuchen, um auf einfache Weise die gewünschten Objekte zu finden.
Nachrichtenliste
Die Nachrichtenliste zeigt eine Liste der E-Mails an, die Sie empfangen haben. Um eine E-Mail in der E-Mail-Vorschaufläche anzuzeigen, klicken Sie in der E-Mail-Liste auf die betreffende E-
Mail.
Verknüpfungs-Schaltflächen
Mit der Verknüpfungsleiste können Sie zwischen Ordnern und Evolution-Werkzeugen wechseln.
Am unteren Ende der Verknüpfungsleiste liegen Schaltflächen, mit denen Sie zwischen den Tools wechseln können. Darüber befindet sich eine Liste mit allen Ordnern, die für das aktuelle Tool zur
Verfügung stehen. Wenn Sie den Evolution-Connector für Microsoft Exchange installiert haben, befindet sich unter den Werkzeugschaltflächen auch eine Schaltfläche für Exchange. Weitere
Informationen finden Sie im Kapitel „Die Verknüpfungsleiste“ auf Seite 29 .
Statusleiste
Die Statusleiste zeigt regelmäßig Meldungen oder Informationen zum Fortschritt von Aufgaben an. Dies geschieht vor allem beim Abrufen oder Versenden von E-Mail. Die vorstehende
Abbildung zeigt die Fortschrittswarteschlangen. Auch der Online/Offline-Indikator befindet sich an dieser Stelle, links unten im Fenster.
Vorschaubereich
Der Nachrichtenvorschaubereich zeigt den Inhalt der E-Mail an, die in der E-Mail-Liste ausgewählt wurde.
Die Menüleiste
Die Menüleiste enthält immer alle Aktionen, die für die aktuelle Datenansicht möglich sind. Bei
Betrachtung des Posteingangs fällt auf, dass die meisten Menübefehle sich auf E-Mail beziehen.
Einige Befehle gehören zu anderen Evolution-Komponenten oder gelten für die Anwendung als
Ganzes (insbesondere im Menü „Datei“).
Datei: Wenn ein Befehl sich auf Dateien oder den Umgang mit der Anwendung bezieht, steht er meistens in diesem Menü: Objekte erstellen, auf dem Datenträger speichern oder ausdrucken und das Programm beenden.
Bearbeiten: Enthält nützliche Werkzeuge, mit denen Sie Text bearbeiten und verschieben können.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Ansicht: Hier können Sie das Aussehen von Evolution festlegen. Mit einigen der Funktionen kann das Aussehen von Evolution insgesamt gesteuert werden, andere wirken sich nur auf die
Darstellung einzelner Informationen aus.
Aktionen: Enthält Aktionen, die auf eine Nachricht angewendet werden können. Wenn die betreffende Aktion nur ein Ziel hat (wie beispielsweise das Beantworten einer Nachricht), ist sie meist im Menü „Aktionen“ enthalten.
Werkzeuge: Ermöglicht Ihnen den Zugriff auf die Einstellungen und Konfigurationsoptionen im
Menü „Werkzeuge“. Außerdem finden Sie dort Filtereinstellungen, den Editor für virtuelle Ordner und vieles mehr.
Suchen: Ermöglicht Ihnen eine Suche nach Nachrichten oder nach Ausdrücken in Nachrichten.
Sie können auch frühere Suchvorgänge anzeigen. Außer dem Menü „Suchen“ enthält die
Werkzeugleiste auch ein Texteingabefeld zur Nachrichtensuche.
Hilfe: Öffnet die Evolution-Hilfedateien.
Die Verknüpfungsleiste
Die wichtigste Aufgabe von Evolution besteht darin, Ihnen Zugriff auf Informationen zu gewähren und deren schnelle Nutzung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck verfügt Evolution über eine
Verknüpfungsleiste. Dabei handelt es sich um die Spalte auf der linken Seite des Hauptfensters.
Ihre Schaltflächen (beispielsweise „E-Mail“ und „Kontakte“) sind Verknüpfungen. Darüber ist eine Liste mit den Ordnern für das aktuelle Evolution-Werkzeug angeordnet.
Im Ordner sind E-Mail, Kalender sowie Kontakt- und Aufgabenlisten in Form eines Baums angeordnet (ähnlich wie ein
Dateibaum ). Am Fuße des Baums befinden sich bei den meisten
Benutzern je nach Werkzeug und Systemkonfiguration ein bis vier Ordner. Jedes Evolution-
Werkzeug besitzt mindestens einen Ordner für lokale Informationen („Auf diesem Computer“).
Beispielsweise enthält die Ordnerliste für das E-Mail-Werkzeug alle von Ihnen eingerichteten entfernten E-Mail-Speicher sowie die lokalen Ordner und vOrdner bzw. virtuellen Ordner (vgl.
„vOrdner verwenden“ auf Seite 61 ).
Wenn Sie große Mengen an E-Mail erhalten, wünschen Sie sich zu Ihrem Eingangsordner vielleicht noch weitere Ordner. Sie können auch mehrere Kalender-, Aufgaben- oder
Kontaktordner anlegen.
So legen Sie einen neuen Ordner an:
1
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ordnerliste und klicken Sie dann auf „Ordner anlegen“.
2
3
4
Geben Sie den Namen des Ordners im Feld „Ordnername“ ein.
Wählen Sie den Pfad des neuen Ordners aus.
Klicken Sie auf „OK“.
Ordner und Unterordner organisieren
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Ordner oder Unterordner, um ein Menü mit den folgenden Optionen anzuzeigen:
Kopieren: Kopiert den Ordner an einen anderen Ort. Wenn Sie diesen Eintrag auswählen, nennt
Evolution eine Auswahl von Orten, an die der Ordner kopiert werden kann.
Verschieben: Verschiebt den Ordner an einen anderen Ort.
Einführung
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Löschen: Löscht den Ordner und seinen gesamten Inhalt.
Ordner anlegen: Legt am gleichen Ort einen neuen Ordner an.
Umbenennen: Ändert den Namen des Ordners.
Löschen: Löscht den Ordner.
Eigenschaften: Überprüft die Anzahl der enthaltenen und ungelesenen Nachrichten eines
Ordners. Bei entfernten Ordnern können Sie auswählen, ob diese zur Offline-Nutzung in Ihr lokales System kopiert werden.
Außerdem können Sie Ordner und Nachrichten mit Drag-and-Drop neu anordnen.
Wenn ein E-Mail-Ordner neue E-Mails enthält, wird er im Fettdruck angezeigt. Auch die Anzahl der neuen Nachrichten im Ordner wird angegeben.
Evolution E-Mail hat viel mit anderen E-Mail-Programmen gemeinsam:
Evolution kann E-Mail in HTML oder Klartext versenden und empfangen und ermöglicht einen mühelosen Versand und Empfang von mehreren Dateianhängen.
Unterstützt werden mehrere E-Mail-Quellen wie
IMAP , POP3 , lokale mbox- oder mh-Spools
sowie von anderen E-Mail-Programmen erstellte Dateien.
Ordner, Suchvorgänge und Filter bieten vielfältige Möglichkeiten zur Sortierung und
Organisation Ihrer E-Mail.
Außerdem können Sie eine Verschlüsselung zur Sicherung der Vertraulichkeit einsetzen.
In einigen wichtigen Punkten unterscheidet Evolution sich jedoch von anderen E-Mail-
Programmen. Erstens: Evolution wurde für die Verarbeitung von großen E-Mail-Mengen
konzipiert. Die Werbe-E-Mail , Nachrichten filterungs-
und
Such funktionen sind für eine schnelle
und effiziente Funktion ausgelegt. Außerdem verfügt Evolution über vOrdner , eine erweiterte
Organisationfunktion, die nicht alle E-Mail-Clients besitzen. Wenn Sie viel E-Mail erhalten oder alle Nachrichten für eine spätere Verwendung aufbewahren müssen, werden Sie diese Funktion besonders schätzen. Es folgt eine kurze Beschreibung des E-Mail-Hauptfensters von Evolution.
30
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Nachrichtenliste
Die Nachrichtenliste zeigt alle Ihre E-Mails an. Dazu gehören alle gelesenen und ungelesenen
Nachrichten aber auch E-Mails, die zur Löschung markiert sind.
Vorschaubereich
An dieser Stelle werden Ihre E-Mails angezeigt.
Wenn das Anzeigefeld zu klein sein sollte, können Sie die Größe des Felds ändern, das gesamte
Fenster vergrößern oder auf eine Nachricht in der Nachrichtenliste klicken, um sie in einem neuen
Fenster zu öffnen. Um die Größe eines Felds zu ändern, ziehen Sie die Trennlinie zwischen zwei
Feldern.
Wie bei den Ordnern wird durch Anklicken der Nachrichten in der Nachrichtenliste mit der rechten
Maustaste ein Menü mit möglichen Aktionen angezeigt (Nachrichten verschieben oder löschen, auf ihrer Grundlage Filter oder vOrdner erstellen oder Nachrichten als unerwünschte E-Mail markieren).
Das Menü „Aktionen“ in der Menüleiste enthält die meisten der von Ihnen benötigten E-Mail-
Aktionen. Die am häufigsten verwendeten Aktionen (zum Beispiel „Antwort verfassen“ und
„Weiterleiten“) werden auch als Symbole in der Werkzeugleiste angezeigt. Die meisten stehen auch im Kontextmenü und als Tastenkombination zur Verfügung.
Ausführliche Informationen zu den E-Mail-Funktionen von Evolution finden Sie im
„E-Mail versenden und empfangen“, auf Seite 35
.
Einführung
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Der Kalender
Um mit dem Kalender zu arbeiten, klicken Sie in der Verknüpfungsleiste auf „Kalender“.
Standardmäßig wird auf dem Kalender der Terminkalender von heute auf liniertem Hintergrund angezeigt. Rechts oben in der Ecke befindet sich ein Monatskalender, mit dem Sie zwischen den
Tagen wechseln können. Darunter ist eine Aufgabenliste, auf dem Sie getrennt von Ihren
Kalenderterminen eine Aufgabenliste führen können.
Terminliste
Die Terminliste enthält alle von Ihnen geplanten Termine.
Monatsfeld
Das Monatsfeld ist eine kleine Ansicht mit einem Kalendermonat. Um weitere Monate anzuzeigen, ziehen Sie die Spaltengrenze nach links. Sie können im Monatsfeld auch einen
Zeitraum auswählen, um in der Terminliste einen Zeitraum anzuzeigen.
Aufgabenliste
Aufgaben werden von Terminen unterschieden, weil sie meistens nicht mit einer Uhrzeit verknüpft sind. Um eine vergrößerte Ansicht Ihrer Aufgabenliste anzuzeigen, klicken Sie in der
Verknüpfungsleiste auf „Aufgaben“.
Weitere Informationen zum Kalender finden Sie im
Kapitel 5, „Evolution-Kalender“, auf Seite 71
.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Das Kontaktwerkzeug
Das Evolution-Kontaktwerkzeug kann alle Funktionen eines Adress- oder Telefonbuchs
übernehmen. Evolution lässt sich einfacher aktualisieren als ein Buch aus Papier. Dies liegt zum
Teil daran, dass Evolution mit Palm OS-Geräten synchronisiert werden kann und mit netzwerkgestützten
-Verzeichnissen kommuniziert.
Ein weiterer Vorteil des Evolution-Kontaktwerkzeugs ergibt sich aus seiner Integration in die anderen Anwendungsteile. Beispielsweise können Sie im Handumdrehen einen neuen Kontakt erstellen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf eine E-Mail-Adresse klicken.
Um mit dem Kontaktwerkzeug zu arbeiten, klicken Sie in der Verknüpfungsleiste auf „Kontakte“.
Standardmäßig enthält die Anzeige in Form einer Minicard-Ansicht alle Kontakte in alphabetischer Reihenfolge. Im Menü „Ansicht“ können Sie auch andere Ansichten auswählen.
Die Spaltenbreite ändern Sie durch Drag & Drop der grauen Spaltenteiler.
So sieht das Kontaktwerkzeug aus:
Kontaktliste
Den größten Bereich der Anzeige mit den Kontakten nimmt eine Liste der einzelnen Kontakte ein.
Kontakte lassen sich genauso durchsuchen wie E-Mail-Ordner. Verwenden Sie dazu das
Suchwerkzeug auf der rechten Seite der Werkzeugleiste.
Ausführliche Anweisungen zur Verwendung des Adressbuchs finden Sie im
Kontakte: das Adressbuch“, auf Seite 65 .
Einführung
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Befehlszeilenoptionen
Evolution verfügt über eine Anzahl von Befehlszeilenoptionen, die Sie verwenden können.
Sie können die vollständige Liste anzeigen, indem Sie die Befehle man evolution oder evolution --help eingeben. Die wichtigsten Befehlszeilenoptionen sind:
Befehl evolution --offline evolution mailto: [email protected]
evolution -c mail evolution -c calendar evolution -c contacts evolution --force-shutdown evolution”%s”
Beschreibung
Startet Evolution im Offline-Modus.
Startet Evolution und beginnt mit dem Verfassen einer Nachricht an die angezeigte E-Mail-
Adresse.
Startet Evolution im E-Mail-Modus.
Startet Evolution im Kalender-Modus.
Startet Evolution im Kontakte-Modus.
Erzwingt ein sofortiges Herunterfahren aller Teile von Evolution.
Macht Evolution für Webbrowser und GNOME
Kontrollzentrum zum standardmäßigen E-Mail-
Programm.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
2
E-Mail versenden und empfangen
Dieser Abschnitt und der Abschnitt Kapitel 2, „E-Mail versenden und empfangen“, auf Seite 35
enthalten ausführliche Informationen zu den Fähigkeiten des E-Mail-Clients von
TM
Evolution
TM
.
Weitere Informationen zur Anpassung Ihres E-Mail-Kontos finden Sie im Kapitel
.
„Nach neuen E-Mails sehen“ auf Seite 37
„Neue E-Mail-Nachrichten verfassen“ auf Seite 39
„Einladungen per E-Mail versenden“ auf Seite 47
„IMAP-Abonnement-Manager“ auf Seite 47
„Verschlüsselung“ auf Seite 47
Mail lesen
Wenn noch keine E-Mails angezeigt werden, wechseln Sie zum E-Mail-Werkzeug, indem Sie auf die Verknüpfungs-Schaltfläche „E-Mail“ klicken oder STRG+F1 drücken. Um eine Nachricht zu lesen, wählen Sie diese in der Nachrichtenliste aus. Wenn die Nachricht in einem eigenen Fenster angezeigt werden soll, doppelklicken Sie entweder auf die Nachricht oder drücken Sie STRG+O.
Vorschlag:
Sie können E-Mails auch mit der Tastatur lesen. Drücken Sie beim Lesen von E-Mails auf die LEERTASTE, um weiterzublättern, und auf die RÜCKTASTE, um zurückzublättern.
Verwenden Sie die Pfeiltasten auf der Tastatur, um sich durch die Nachrichtenliste zu bewegen. Um zur nächsten oder zur vorhergehenden ungelesenen Nachricht zu wechseln, drücken Sie die Punkt-(„.“)- oder
Komma-(„,“)-Taste. Auf den meisten Tastaturen sind diese Tasten außerdem mit den Symbolen > bzw. < belegt. So vergessen Sie nicht, dass Sie sich mit diesen Tasten vorwärts und rückwärts durch die
Nachrichtenliste bewegen können. Alternativ dazu können Sie auch die eckige Klammer rechts („]“) und die eckige Klammer links („[“) verwenden, um die nächste bzw. vorhergehende ungelesene Nachricht anzuzeigen.
Nachrichtenliste sortieren
Evolution hilft Ihnen bei der Arbeit, indem es Ihnen eine Sortierung der E-Mails ermöglicht. Um nach Absender, Betreff oder Datum zu sortieren, klicken Sie oberhalb der Nachrichtenliste auf die
Leisten mit den zuvor genannten Beschriftungen. Die Richtung des Pfeils neben der Beschriftung gibt die Sortierrichtung an. Klicken Sie ein weiteres Mal darauf, um die Sortierreihenfolge umzukehren. Klicken Sie beispielsweise auf „Datum“, um die Nachrichten nach dem Datum und in aufsteigender Reihenfolge (von alt zu neu) zu sortieren. Wenn Sie erneut klicken, sortiert
Evolution die Liste in absteigender Reihenfolge (von neu zu alt). Sie können auch mit der rechten
Maustaste auf die Nachrichtenkopf-Leisten klicken, um eine Reihe von Sortieroptionen anzeigen zu lassen oder Spalten aus der Nachrichtenliste zu entfernen bzw. in die Liste aufzunehmen.
Ausführliche Anweisungen zur Anpassung der Spalten in der Nachrichtenanzeige finden Sie im
Kapitel „E-Mail nach Spaltenüberschriften sortieren“ auf Seite 54 .
E-Mail versenden und empfangen
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Um alle Kopfzeilen einer Nachricht anzuzeigen, klicken Sie auf > „Nachrichtenanzeige“ >
„Alle Kopfzeilen anzeigen“. Um alle Nachrichtendaten anzuzeigen, klicken Sie auf „Ansicht“ >
„Nachrichtenanzeige“ > „E-Mail-Quelltext anzeigen“.
Sie können auch eine Ansicht mit einer nach Threads sortierten Nachrichtenliste anzeigen.
Klicken Sie auf „Ansicht“ > „Nachrichtenliste nach Threads sortieren“. Bei Auswahl dieser
Option ordnet Evolution die Antworten auf eine Nachricht jeweils dem Original zu. So können
Sie den Thread eines Gesprächs Nachricht für Nachricht verfolgen.
E-Mail löschen
Nach dem Lesen möchten Sie eine E-Mail eventuell löschen. Um eine Nachricht zu löschen, markieren Sie diese und betätigen Sie dann die ENT-TASTE. Sie können auch auf die Schaltfläche
„Müll“ klicken oder STRG+D drücken. Oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die
Nachricht und klicken Sie dann auf „Löschen“.
Wenn Sie die ENTF-TASTE betätigen oder auf die Schaltfläche „Müll“ klicken, wird Ihre E-Mail nicht richtig gelöscht, sondern nur für die Löschung markiert. Sie kann solange wiederhergestellt werden, bis Sie Ihre E-Mail gesäubert haben. Beim Säubern eines Ordners werden alle E-Mails entfernt, die Sie für die Löschung markiert haben. Um die gelöschten Nachrichten anzuzeigen, klicken Sie auf „Ansicht“ > „Gelöschte Nachrichten verbergen“. Gelöschte Nachrichten finden
Sie außerdem in Ihrem Müllordner.
Um alle gelöschten Nachrichten in einem Ordner dauerhaft zu löschen, klicken Sie auf
„Aktionen“ > „Säubern“. Um alle Ordner gleichzeitig zu säubern, klicken Sie auf „Aktionen“ >
„Müll leeren“.
Sowohl der lokale als auch der IMAP-Müllordner sind in Wirklichkeit vOrdner, in denen alle
Nachrichten angezeigt werden, die Sie für eine spätere Löschung markiert haben. Weitere
Informationen zu vOrdnern finden Sie im Kapitel
„vOrdner verwenden“ auf Seite 61 . Weil durch
Leeren des Mülls die Nachrichten im Müllordner gesäubert werden, hat das Leeren des Mülls die gleichen Auswirkungen wie das Säubern der gelöschten E-Mails in allen Ordnern.
Dies gilt jedoch nicht für den Papierkorb eines Exchange Servers, der sich genauso wie ein
Outlook-Papierkorb verhält. Er handelt sich hierbei um einen normalen Ordner, der reale
Nachrichten enthält.
Löschen von Nachrichten rückgängig machen
Sie können das Löschen einer Nachricht rückgängig machen, die gelöscht, aber noch nicht gesäubert wurde. Um das Löschen einer Nachricht rückgängig zu machen, markieren Sie die
Nachricht und drücken dann STRG+U. Oder klicken Sie auf „Bearbeiten“ > „Löschen rückgängig machen“.
Wenn Sie eine Nachricht zur Löschung markiert haben, wird die Markierung durch die
Rückgängigmachung der Löschung entfernt und die Nachricht aus dem Müllordner entfernt.
Bei gesäuberten Nachrichten kann die Löschung nicht mehr rückgängig gemacht werden.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Nach neuen E-Mails sehen
Um nach Ihrer E-Mail zu sehen, klicken Sie in der Werkzeugleiste auf „Verschicken/Abrufen“.
Wenn Sie noch keine E-Mail-Konten eingerichtet haben, werden Sie vom Einrichtungsassistenten nach den Informationen gefragt, die zum Abrufen von E-Mail benötigt werden. Weitere
.
Wenn Sie das erste Mal E-Mail abrufen oder Evolution angewiesen haben, ihr Passwort nicht zu speichern, werden Sie zur Eingabe des Passworts aufgefordert. Geben Sie Ihr Passwort ein, um
Ihre E-Mails herunterzuladen.
Wenn Sie anstatt der E-Mails eine Fehlermeldung erhalten, sollten Sie Ihre Netzwerkeinstellungen
überprüfen. Um sich über die Vorgehensweise zu informieren, lesen Sie
„E-Mail-Einstellungen“ auf Seite 94 oder wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.
Postfach mit anderen E-Mail-Programmen gemeinsam nutzen
Wenn Sie Evolution und einen anderen E-Mail-Client (wie beispielsweise Mutt) gleichzeitig verwenden möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
1
2
Laden Sie Ihre E-Mails mit der anderen Anwendung ganz normal herunter.
Klicken Sie in Evolution auf „Werkzeuge“ > „Einstellungen“ und klicken Sie dann auf
„E-Mail-Konten“. Wählen Sie das gemeinsam verwendente Konto aus und klicken Sie dann auf „Bearbeiten“. Erstellen Sie nur für diese E-Mail-Quelle ein neues Konto, indem
Sie auf „Neu“ klicken.
3
Wählen Sie auf dem Reiter „E-Mail“ den E-Mail-Dateityp aus, der von der anderen E-Mail-
Anwendung verwendet wird. Geben Sie dann den vollständigen Pfad dieses Orts an. Eine typische Auswahl wäre „Imbox-Dateien“ und mit Pfad /home/Benutzername/Mail/.
4
Klicken Sie auf „OK“.
Sie können immer nur einen E-Mail-Client verwenden. Die E-Mail-Dateien werden von dem aktuell auf sie zugreifenden E-Mail-Programm gesperrt. Deshalb ist kein Zugriff durch andere
E-Mail-Programme möglich.
Evolution für News verwenden
USENET-Newsgroups haben viele Ähnlichkeiten mit E-Mails. Deshalb ist es oft praktisch, News und E-Mail nebeneinander zu lesen. Das Hinzufügen einer neuen News-Quelle (NNTP-Server) läuft genauso ab wie das Anlegen eines neuen E-Mail-Kontos. Wählen Sie „USENET-News“ als
Quelltyp. Der News-Server wird als entfernter Mailserver angezeigt. Die einzelnen Newsgroups funktionieren wie IMAP-Ordner. Wenn Sie auf „Verschicken/Abrufen“ klicken, sucht Evolution ebenfalls nach neuen News-Nachrichten.
Beim Erstellen eines Newsgroup-Kontos werden keine Gruppen abonniert. So abonnieren Sie eine
Newsgroup:
1
2
Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Ordner abonnieren“.
Wählen Sie Ihr NNTP-Konto aus, wählen Sie die zu abonnierenden Gruppen aus und klicken
Sie dann auf „Abonnieren“.
3
Klicken Sie auf „Schließen“.
E-Mail versenden und empfangen
37
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Mit Anhängen und HTML-E-Mails arbeiten
, sendet, zeigt Evolution das Dateisymbol am Ende der Nachricht an, der es beigelegt wurde. Text sowie HTML-Formate und eingebettete Bilder werden als Teil der
Nachricht und nicht als getrennte Anhänge angezeigt.
Anhänge speichern oder öffnen
Wenn Sie eine E-Mail-Nachricht mit Anhang erhalten, ermöglicht Evolution Ihnen das Speichern oder Öffnen des Angangs mit einer passenden Anwendung.
So speichern Sie einen Anhang auf dem Datenträger:
1
Klicken Sie auf den Nach-unten-Pfeil auf dem Anhangsymbol und klicken Sie dann auf
„Speichern unter“.
2
3
Wählen Sie Ort und Name für die Datei aus.
Klicken Sie auf „OK“.
So öffnen Sie einen Anhang mit einer anderen Anwendung:
1
2
3
Klicken Sie auf den Nach-unten-Pfeil auf dem Anhangsymbol.
Wählen Sie die Anwendung zum Öffnen des Anhangs aus.
Klicken Sie auf „OK“.
Die für einen Anhang verfügbaren Optionen weichen je nach Anhangtyp und der im System installierten Anwendungen voneinander ab. Beispielsweise können Textverarbeitungsdateien mit
OpenOffice.org oder einem anderen Textverarbeitungsprogramm und komprimierte
Archivdateien mit der Anwendung File Roller geöffnet werden.
Inline-Bilder in HTML-E-Mail
Wenn jemand Ihnen eine HTML-E-Mail zusendet, deren Rumpf ein Bild enthält (zum Beispiel die
Begrüßungsnachricht in Ihrem Eingangsordner), zeigt Evolution das Bild in der Nachricht an. Mit dem Werkzeug zum Einfügen von Bildern des Nachrichteneditors können auch Sie solche
Nachrichten erstellen. Sie können Bilder auch einfach in den Nachrichtenbearbeitungsbereich ziehen.
Bei einigen Bildern handelt es sich um Verknüpfungen innerhalb einer Nachricht, wobei die Bilder nicht Teil der Nachricht sind. Evolution kann diese Bilder aus dem Internet herunterladen, muss aber von Ihnen extra dazu aufgefordert werden. Dies hat den Grund, dass entfernt gespeicherte
Bilder nur langsam geladen und angezeigt werden und sogar von Spammern zum Aufspüren von
Nachrichtenlesern eingesetzt werden können. Durch das Nichtladen von Bildern schützen Sie automatisch auch Ihre Privatsphäre.
So laden Sie die Bilder einer Nachricht:
1
Klicken Sie auf „Ansicht“ > Nachrichtenanzeige > „Bilder laden“.
So legen Sie die Standardaktion für das Laden von Bildern fest:
1
Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Einstellungen“ und klicken Sie dann auf „E-Mail-
Einstellungen“.
2
Klicken Sie auf den Reiter „HTML-E-Mail“.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
3
Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus: „Bilder nie aus dem Netz laden“; „Bilder laden, falls der Absender im Adressbuch ist“ oder „Bilder immer aus dem Netz laden“.
4
Klicken Sie auf „Schließen“.
Wenn Sie einen HTTP-Proxy verwenden (in vielen großen Organisationen üblich), muss
Evolution Zugriff auf das gnome-vfs-Subsystem erhalten, um Bilder aus dem Internet herunterladen zu können.
So legen Sie Ihren Proxy in KDE fest:
1
2
3
Klicken Sie auf das Menüsymbol > „System“ > „Konfiguration“ > „Yast“.
Klicken Sie auf „Netzwerkdienste“ und dann auf „Proxy“.
Geben Sie Ihre Proxyeinstellungen ein (falls unbekannt, bitte an ISP oder
Systemadministrator wenden).
4
Klicken Sie auf „Beenden“ und dann auf „Schließen“.
So legen Sie Ihren Proxy in GNOME fest:
1
Klicken Sie auf „System“ > „Verwaltungseinstellungen“ (falls erforderlich, root-Passwort eingeben).
2
3
Klicken Sie auf „Netzwerkdienste“ und dann auf „Proxy“.
Geben Sie Ihre Proxyeinstellungen ein (falls unbekannt, bitte an ISP oder
Systemadministrator wenden).
4
Klicken Sie auf „Beenden“ und dann auf „Schließen“.
Neue E-Mail-Nachrichten verfassen
Um eine neue E-Mail-Nachricht zu schreiben, klicken Sie auf „Datei“ > „Neu“ > „E-Mail-
Nachricht“. Wenn Sie gerade mit dem E-Mail-Werkzeug arbeiten, können Sie auch STRG+N drücken oder in der Werkzeugleiste auf „Neu“ klicken.
E-Mail versenden und empfangen
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Geben Sie im Feld „An“ eine Adresse ein. Wenn Sie möchten, können Sie im Feld „Betreff“ einen Betreff und in das Feld unten im Fenster eine Nachricht eingeben. Wenn Sie die Nachricht geschrieben haben, klicken Sie auf „Abschicken“.
Unicode, ASCII und nichtlateinische Alphabete
Wenn Sie eine lateinische Tastatur besitzen und in einem nichtlateinischen Alphabet schreiben möchten, können Sie im Nachrichteneditor eine andere Eingabemethode auswählen. Klicken
Sie mit der rechten Maustaste in den Nachrichtenbearbeitungsbereich, wählen Sie im Menü
„Eingabemethoden“ eine Eingabemethode aus und beginnen Sie mit der Eingabe. Die
Tastenbelegung ist je nach Sprache und Eingabeverfahren unterschiedlich. Beim kyrillischen
Eingabeverfahren werden beispielsweise transkribierte Tastenkombinationen auf der lateinischen
Tastatur verwendet, um das kyrillische Alphabet zu erzeugen. Bei Bedarf werden Buchstaben miteinander kombiniert. „Zh” und „ya” ergeben die jeweiligen kyrillischen Einzelbuchstaben. Mit dem einfachen Anführungszeichen (‘) lässt sich ein weiches Zeichen eingeben.
Um die Fähigkeit zur Anzeige von Sprachen zu verbessern, klicken Sie auf „Werkzeuge“ >
„Einstellungen“ und legen Sie dann die Zeichensatzauswahlen in den Abschnitten „E-Mail-
Einstellungen“ und „Editoreinstellungen“ fest. Wenn Sie sich bei der Auswahl nicht sicher sind, wählen Sie „UTF-8“. Es bietet die größtmögliche Auswahl von Zeichen für die größtmögliche
Anzahl von Sprachen.
Zeichensätze verwenden
Bei einem Zeichensatz handelt es sich um die Computerversion eines Alphabets. In der
Vergangenheit wurde fast überall der ASCII-Zeichensatz eingesetzt. Er enthält jedoch nur 128
Zeichen. Dies bedeutet, dass er keine Zeichen in Kyrillisch, Kanjii oder einem anderen nichteuropäischen Alphabet anzeigen kann. Programmierer haben unterschiedliche Lösungen entwickelt, um die Probleme bei der Anzeige von Sprachen zu bewältigen. Letztendlich entwickelten Normierungsorganisationen den Unicode Zeichensatz UTF-8, der einen einheitlichen und kompatiblen Codesatz für alle Benutzer bietet.
Die meisten E-Mail-Nachrichten geben im Voraus an, welchen Zeichensatz sie verwenden.
Deshalb weiß Evolution normalerweise, wie die einzelnen Binärzahlen darzustellen sind. Wenn
Sie eine Nachricht erhalten, die Zeilen mit unverständlichen Zeichen enthält, können Sie die verschiedenen Zeichensätze auf dem Bildschirm „E-Mail-Einstellungen“ ausprobieren. Sollten
Ihre Empfänger Ihre Nachrichten nicht lesen können, wählen Sie im Dialogfeld mit den
Editoroptionen einen anderen Zeichensatz aus. Bei einigen Sprachen (zum Beispiel Türkisch oder Koreanisch) funktioniert es oft am besten, wenn Sie die sprachspezifischen Zeichensätze auswählen. Für die meisten Benutzer ist UTF-8 aber die beste Wahl. Dieser Zeichensatz bietet ein Maximum an Zeichen für die größtmögliche Anzahl von Sprachen.
Verfasste Nachrichten später versenden
Normalerweise versendet Evolution eine E-Mail, wenn Sie auf „Verschicken“ klicken. Sie können eine Nachricht aber auch speichern, um sie später zu versenden:
Wenn Sie beim Klicken auf „Verschicken“ offline sind, stellt Evolution Ihre Nachricht in die
Ausgangswarteschlange ein. Wenn Sie das nächste Mal eine Internetverbindung herstellen und E-Mail versenden oder empfangen, wird die Nachricht versendet.
Klicken Sie auf „Datei“ > „Entwurf speichern“, um Ihre Nachrichten zur späteren
Überarbeitung im Entwurfsordner zu speichern.
Wenn Sie Ihre Nachrichten als Textdatei speichern möchten, klicken Sie auf „Datei“ >
„Speichern unter“ und geben einen Dateinamen ein.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Offline-Modus
Das Werkzeug „Offline-Modus“ wurde speziell für die Arbeit mit entfernten E-Mail-
Speichersystemen wie IMAP oder Exchange entwickelt, bei denen Sie nicht ständig mit dem
Netzwerk verbunden sind. Das Werkzeug speichert eine lokale Kopie eines oder mehrerer Ordner, damit Sie Nachrichten verfassen und solange in Ihrem Ausgangsordner speichern können, bis sie beim nächsten Verbindungsaufbau versendet werden.
Bei Verwendung von POP-Mail werden alle Nachrichten auf Ihr lokales System heruntergeladen.
Bei anderen Verbindungsarten werden meist nur die Kopfzeilen heruntergeladen. Der Rest wird nur dann heruntergeladen, wenn Sie die Nachricht auch lesen möchten. Bevor Sie offline gehen, lädt Evolution die ungelesenen Nachrichten aus den Ordnern herunter, die Sie speichern möchten.
Um einen Ordner für die Offline-Nutzung zu markieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner. Klicken Sie dann auf „Eigenschaften“. Klicken Sie auf „Den Ordnerinhalt lokal zum
Arbeiten im Offline-Modus kopieren“.
Das kleine Symbol links unten am Rand des Evolution-Hauptfensters zeigt den Verbindungsstatus an. Wenn Sie online sind, sehen Sie dort zwei verbundene Kabel. Beim Wechsel in den Offline-
Status werden die Kabel getrennt.
Um die ausgewählten Ordner zwischenzuspeichern und die Verbindung mit dem Netzwerk zu trennen, klicken Sie auf „Datei“ > „Offline arbeiten“. Oder klicken Sie auf das Verbindungsstatus-
Symbol links unten auf dem Bildschirm. Wenn Sie die Verbindung wiederherstellen möchten, klicken Sie auf „Datei“ > „Online arbeiten“. Oder klicken Sie ein weiteres Mal auf das
Verbindungsstatus-Symbol.
Anhänge
So fügen Sie Ihrer E-Mail eine Datei bei:
1
2
3
Klicken Sie in der Werkzeugleiste des Editors auf das Symbol „Beifügen“.
Wählen Sie die beizufügende Datei aus.
Klicken Sie auf „OK“.
Oder ziehen Sie die Dateien in den Adressbereich oder in den Anhangsbereich des Editorfensters.
Wenn Sie ein Bild beilegen und es nicht als Anhang, sondern als Inline-Bild versenden möchten, ziehen Sie das Bild in den Textbearbeitungsbereich des Editorfensters. Es können nur Bilddateien in den Textverarbeitungsbereich gezogen werden.
Der Anzeigebereich für Anhänge befindet sich am unteren Ende des Editorfensters. Sie können ihn vergrößern oder verkleinern, indem Sie auf das kleine Dreieck rechts oben in der Ecke klicken.
Beim Senden einer Nachricht wird eine Kopie der beigelegten Datei mitversendet. Denken Sie daran, dass der Versand und Empfang von großen Anhängen viel Zeit in Anspruch nehmen kann.
E-Mail versenden und empfangen
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Zusätzliche Empfänger für E-Mail angeben
Evolution erkennt wie die meisten E-Mail-Programme drei Adresstypen: primäre Empfänger, sekundäre Empfänger und verborgene („blinde“) Empfänger. Am einfachsten können Nachrichten durch Eingabe einer oder mehrerer E-Mail-Adressen im Feld „An:“ (enthält die primären
Empfänger) adressiert werden. Im Feld „Kopie an:“ geben Sie die sekundären Empfänger einer
Nachricht ein.
Die Adressen in „Blindkopie an:“ sind für die übrigen Empfänger der Nachricht unsichtbar. Mit dieser Funktion können Sie E-Mails an große Gruppen von Menschen versenden, wenn diese sich nicht gegenseitig kennen oder Vertraulichkeit gewünscht ist. Wenn das Feld „Blindkopie an:“ fehlt, klicken Sie auf „Ansicht“ > „Blindkopie-Feld“.
Wenn Sie häufig E-Mails an eine bestimmte Gruppe von Menschen versenden, können Sie mit dem Kontaktwerkzeug eine Adressliste anlegen, um die Mitglieder dieser Gruppe über eine
Bei Evolution haben Sie die Möglichkeit, in E-Mails eine „Antwort an“-Adresse anzugeben. Mit dieser Funktion können Sie für eine E-Mail eine spezielle „Antwort an“-Adresse festlegen. Gehen
Sie dazu wie folgt vor:
3
4
5
1
2
Öffnen Sie ein Editorfenster.
Öffnen Sie das Feld „Antwort an“, indem Sie auf „Ansicht“ > „Antwort an“ klicken.
Geben Sie im Feld „Antwort an“ die gewünschte „Antwort an“-Adresse ein.
Schreiben Sie die Nachricht zu Ende.
Klicken Sie auf „Abschicken“.
Schnellauswahl von Empfängern
Wenn Sie im Kontaktwerkzeug Adresskarten angelegt haben, können Sie auch Spitznamen oder andere Teile von Adressdaten eingeben. Evolution zeigt dann eine Dropdownliste mit den unter
Ihren Kontakten infrage kommenden Adressen an. Wenn Sie einen Namen oder Spitznamen eingeben, der für mehr als eine Karte zutrifft, öffnet Evolution ein Dialogfeld und fragt nach, welche Person gemeint ist.
Wenn Evolution Adressen nicht automatisch vervollständigt, klicken Sie auf „Werkzeuge“ >
„Einstellungen“ und dann auf „Auto-Vervollständigung“. Wählen Sie dann die Kontaktgruppen aus, die Sie zur automatischen Vervollständigung von Adressen im E-Mail-Programm verwenden möchten.
Oder klicken Sie auf die Schaltflächen „An:“, „Kopie an“ oder „Blindkopie an:“, um eine Liste der E-Mail-Adressen in Ihren Kontakten anzuzeigen. Wählen Sie die Adressen aus und klicken Sie auf die Pfeile, um sie in die gewünschten Adressspalten zu verschieben.
Weitere Informationen zur Verwendung von E-Mail, Kontakte-Verwaltung und Kalender finden
Sie in den Kapitel
„Ihre Karte bitte: Neue Karten schnell hinzufügen“ auf Seite 70 und
Evolution-Kalender planen“ auf Seite 72
.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
E-Mail-Nachrichten beantworten
Um eine Nachricht zu beantworten, klicken Sie auf die zu beantwortende Nachricht, und klicken
Sie auf „Antwort verfassen“. Oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Nachricht und wählen Sie „Antwort an Absender“. Der Nachrichteneditor wird geöffnet. Die Felder „An:“ und
„Betreff:“ sind bereits ausgefüllt, können aber noch von Ihnen geändert werden. Außerdem wird der volle Text der alten Nachricht in die neue Nachricht eingefügt. Um anzuzeigen, dass er aus der alten Nachricht stammt, wird er grau mit einer blauen Linie auf einer Seite (für HTML-Anzeige) formatiert oder es wird in jeder Zeile das Zeichen „>“ vorgestellt (im Klartext-Modus).
Wenn Sie eine Nachricht mit mehreren Empfängern lesen, können Sie anstelle von „Antwort verfassen“ auch „Antwort an alle“ verwenden. Wenn die Felder „Kopie an:“ oder „An:“ eine große
Anzahl von Personen enthalten, können Sie dadurch viel Zeit sparen.
Funktion "Antwort an alle" verwenden
Susanne verschickt eine E-Mail für einen Kunden und sendet Kopien an Tim und an eine interne
Unternehmens-Mailingliste, die Mitarbeiter enthält. Wenn Tim möchte, dass sein Kommentar von allen gelesen wird, wählt er „Antwort an alle“. Wenn er Susan nur mitteilen möchte, dass er ihrer
Meinung ist, verwendet er „Antwort verfassen“. An die Einträge auf Susans „Blindkopie an“-Liste wird seine Antwort nicht weitergeleitet, weil diese Liste niemandem mitgeteilt wird.
Wenn Sie eine Mailingliste abonniert haben und Ihre Antwort nur an diese Liste gehen soll, nicht aber an den Absender, wählen Sie „Antwort an Liste“.
Suchen und Ersetzen im Editor
Der Nachrichteneditor verfügt über mehrere Funktionen zur Textsuche.
Suchen: Geben Sie ein Wort oder einen Ausdruck ein, nach dem Evolution in Ihrer Nachricht sucht.
Regex suchen: Sie können das Editorfenster auch nach einem komplexen Zeichenmuster
durchsuchen, das auch als regulärer Ausdruck oder „Regex“ bezeichnet wird. Wenn Sie nicht
genau wissen, was ein regulärer Ausdruck ist, sollten Sie diese Funktion nicht einsetzen.
Weitersuchen Wählen Sie diesen Eintrag, um die letzte Suche zu wiederholen.
Ersetzen Geben Sie ein Wort oder einen Ausdruck ein und lassen Sie die Eingabe durch etwas anderes ersetzen.
Bei allen diesen Menübefehlen können Sie wählen, ob Sie ausgehend von der Cursorposition rückwärts suchen möchten. Sie können auch bestimmen, ob die Groß- und Kleinschreibung bei der
Suche nach Übereinstimmungen berücksichtigt werden soll.
E-Mail-Design mit HTML verbessern
Normalerweise ist es nicht möglich, in eine E-Mail Textformatierungen oder Bilder einzufügen.
Die meisten neueren E-Mail-Programme sind aber dazu in der Lage, neben einfachen
Formatierungen wie Textausrichtung und Abschnitten auch Bilder und Textformatierungen anzuzeigen. Wie bei Webseiten wird dazu HTML verwendet.
Einige Benutzer verwenden keine HTML-fähigen E-Mail-Clients oder möchten keine HTML-
E-Mails erhalten, weil Download und Anzeige länger dauern. Aus diesem Grunde versendet
Evolution die E-Mails in Klartext, wenn Sie nicht ausdrücklich HTML verlangen.
E-Mail versenden und empfangen
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Einfache HTML-Formatierung
Um das Format einer E-Mail-Nachricht von Klartext zu HTML zu ändern, wählen Sie „Format“ >
„HTML“.
Um alle Ihre E-Mails standardmäßig im HTML-Format zu versenden, legen Sie Ihre E-Mail-
Formateinstellungen im Dialogfeld „E-Mail-Konfiguration“ fest. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Kapitel
„Editoreinstellungen“ auf Seite 96
.
Die HTML-Formatierungswerkzeuge befinden sich in der Symbolleiste oberhalb des Bereichs, in dem Sie die Nachricht verfassen. Außerdem werden sie in den Menüs „Einfügen“ und „Format“ angezeigt.
Die Symbole der Symbolleiste werden in den Kurzhinweisen erläutert, die Ihnen angezeigt
werden, wenn Sie mit der Maus auf eine Schaltfläche zeigen. Die Schaltflächen fallen in vier
Kategorien:
Überschriften und Listen: Am linken Rand der Symbollleiste befinden sich die Schaltflächen
„Normal“ (standardmäßiger Textstil) und „Überschrift 1“ (groß) bis „Überschrift 6“ (klein).
Weitere verfügbare Stile sind „Vorformatiert“ (für vorformatierte Textblöcke) und drei Typen von
Aufzählungszeichen für Listen.
Beispielsweise können Sie zur Markierung einer punktierten Liste anstelle von Sternen auch das
Format „Punktierte Liste“ aus der Stil-Ausklappliste verwenden. Evolution verwendet verschiedene Aufzählungszeichen und kann außerdem Zeilenumbrüche und mehrere
Einzugsebenen verwalten.
Formate: Mit diesen Schaltflächen können Sie das Aussehen Ihrer E-Mails bestimmen. Wenn Sie
Text markiert haben, wird das Format auf den markierten Text angewendet. Wenn Sie keinen Text markiert haben, wird das Format auf den als nächstes eingegebenen Text angewendet.
Schaltfläche
TT
Fett geschriebenes A
Kursiv geschriebenes A
Unterstrichenes A
Durchgestrichenes A
Beschreibung
Schreibmaschinentext (ähnelt der Courier-Festbreitenschriftart).
Formatiert den Text fett.
Formatiert den Text kursiv.
Formatiert den Text unterstrichen.
Streicht den Text durch.
Ausrichtung: Die drei Absatzsymbole befinden sich neben den Textformatschaltflächen und werden den Benutzern der meisten Textverarbeitungsprogramme bekannt vorkommen. Mit der
Schaltfläche „Links“ richten Sie Ihren Text nach der äußersten linken Seite aus, mit „Zentrieren“ wird er zentriert und mit „Rechts“ wird er nach rechts ausgerichtet.
Einzugsregeln: Durch Klicken auf den Nach-links-Pfeil verringert sich der Einzug eines
Abschnitts, mit dem Nach-rechts-Pfeil lässt er sich vergrößern.
Farbauswahl: Ganz rechts befindet sich das Farbauswahl-Werkzeug. Ein Feld zeigt die aktuelle
Textfarbe an. Um eine neue Farbe zu wählen, klicken Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil rechts daneben. Wenn Sie Text markiert haben, wird die Farbe auf den markierten Text angewendet.
Wenn Sie keinen Text markiert haben, wird die Farbe auf den als nächstes eingegebenen Text angewendet. Um eine Hintergrundfarbe oder ein Hintergrundbild auszuwählen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Hintergrund der Nachricht und wählen dann „Stil“ > „Seitenstil“.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Erweiterte HTML-Formatierung
Das Menü „Einfügen“ enthält einige weitere Einträge, die Sie zur Formatierung von E-Mails verwenden können. Um diese und andere HTML-Formatierungswerkzeuge verwenden zu können, müssen Sie zuvor mit „Format“ > „HTML“ den HTML-Modus aktiviert haben.
Link einfügen
Verwenden Sie das Werkzeug zum Einfügen von Links, um Hyperlinks in Ihre HTML-
Nachrichten einzubauen. Wenn für den Link keine spezielle Beschriftung erforderlich ist, können
Sie die Adresse direkt eingeben. Sie wird von Evolution als Link erkannt.
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1
2
Markieren Sie den Text, der verlinkt werden soll.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Text und klicken Sie dann auf „Link einfügen“.
Geben Sie im Feld „URL“ den URL ein.
Klicken Sie auf „Schließen“.
Bild einfügen
1
Klicken Sie auf „Bild“.
2
3
Suchen Sie die Bilddatei und wählen Sie sie aus.
Klicken Sie auf „OK“.
Trennlinie
Um zwei Abschnitte besser voneinander zu trennen, können Sie eine horizontale Linie einfügen:
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4
1
2
Klicken Sie auf „Trennlinie/Regel“.
Wählen Sie Länge, Stärke und Ausrichtung.
Wählen Sie gegebenenfalls „Schattiert“ aus.
Klicken Sie auf „Schließen“.
Tabelle einfügen
Sie können eine Tabelle in den Text einfügen:
1
2
3
4
Klicken Sie auf „Tabelle“.
Wählen Sie die Anzahl der Zeilen und Spalten aus.
Wählen Sie einen Layouttyp für die Tabelle aus.
Wählen Sie einen Hintergrund für die Tabelle aus.
Um ein Bild für den Hintergrund einzufügen, klicken Sie auf „Auswählen“ und wählen Sie dann das gewünschte Bild aus.
5
Klicken Sie auf „Schließen“.
E-Mail versenden und empfangen
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
E-Mail weiterleiten
Wenn Sie eine E-Mail von einer anderen Person erhalten, können Sie die E-Mail an interessierte
Einzelpersonen oder Gruppen weiterleiten. Sie können Nachrichten entweder als Anhang einer neuen Nachricht (Standard) oder als
markierten Teil einer von Ihnen versendeten Nachricht
weiterleiten. Eine Weiterleitung als Anhang ist immer dann sinnvoll, wenn Sie jemandem die
Nachricht vollständig und ohne Änderungen zusenden möchten. Eine Weiterleitung an Ort und
Stelle ist dann sinnvoll, wenn Sie Teile einer Nachricht versenden möchten oder viele Abschnitte der weitergeleiteten Nachricht mit Kommentaren versehen haben. Denken Sie daran, sich den
Absender der Nachricht zu notieren und festzuhalten, welche Inhalte Sie gelöscht oder verändert haben.
Um die aktuell angezeigte Nachricht weiterzuleiten, klicken Sie in der Symbolleiste auf
„Weiterleiten“. Klicken Sie dann auf „Aktionen“ > „Weiterleiten“ oder drücken Sie STRG+F.
Wenn Sie die Nachricht an Ort und Stelle und nicht als Anhang versenden wollen, klicken Sie auf
„Aktionen“ > „An Ort und Stelle weiterleiten“. Wählen Sie wie beim Versenden neuer
Nachrichten einen Adressaten aus. Der Betreff ist bereits eingetragen, Sie können ihn aber noch
ändern. Geben Sie Ihren Kommentar zur Nachricht in den Bearbeitungsbereich ein und klicken Sie auf „Abschicken“.
Anhänge werden nur weitergeleitet, wenn Sie die Nachricht als Anhang versenden. Bei in
Nachrichten eingebundenen Nachrichten erfolgt keine Weiterleitung von Anhängen.
Tipps zur E-Mail-Etikette
Leiten Sie keine Kettenbriefe weiter. Wenn es sich nicht verhindern lässt, achten Sie auf
Hoaxes und sogenannte „Urban Legends“ (Gerüchte) und sorgen Sie dafür, dass die Nachricht nicht mehrere Ebenen von Größer-als-Zeichen („>“) enthält (lässt auf achtloses Inline-
Weiterleiten schließen).
Beginnen und schließen Sie immer mit einem Gruß. Verwenden Sie „Bitte“ und „Danke“ und verhalten Sie sich ansonsten wie im wirklichen Leben. Halten Sie die Nettigkeiten kurz, aber bleiben Sie höflich.
WENN SIE GROSSBUCHSTABEN VERWENDEN, WIRKT DAS SO, ALS OB SIE
JEMANDEN ANSCHREIEN WÜRDEN! Verzichten Sie darauf, eine ganze Nachricht in
Großbuchstaben zu schreiben. Die Ohren Ihrer Mitmenschen werden es Ihnen danken.
Überprüfen Sie Ihre Rechtschreibung und schreiben Sie vollständige Sätze. Evolution unterstreicht unbekannte Wörter bei der Eingabe standardmäßig mit einer roten Linie.
Versenden Sie keine bösartigen E-Mails („Flames“). Wenn Sie eine solche erhalten, schreiben
Sie nicht zurück.
Wenn Sie eine Nachricht beantworten oder weiterleiten, sollten Sie ausreichend Kontext aus der vorhergehenden Nachricht mitsenden.
Versenden Sie keine Spam-E-Mails.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Einladungen per E-Mail versenden
Wenn Sie in der Kalenderkomponente ein Ereignis erstellen, können Sie mit dem Evolution
E-Mail-Werkzeug Einladungen an die Teilnehmerliste versenden. Die Einladungskarte wird als Anhang im Format iCal versendet.
Beim Empfang einer Einladung haben Sie folgende Wahlmöglichkeiten:
Annehmen: Zeigt an, dass Sie an der Besprechung teilnehmen. Wenn Sie auf die Schaltfläche
„OK“ klicken, wird die Besprechung in Ihren Kalender eingetragen.
Vorläufig annehmen: Zeigt an, dass Sie wahrscheinlich an der Besprechung teilnehmen. Wenn
Sie auf die Schaltfläche „OK“ klicken, wird die Besprechung in Ihren Kalender eingetragen, aber als vorläufig markiert.
Ablehnen: Zeigt an, dass Sie nicht an der Besprechung teilnehmen können. Wenn Sie auf „OK“ klicken, wird die Besprechung nicht in Ihren Kalender eingetragen. Bei Auswahl der Option
„UAwg“ erfolgt jedoch eine Weiterleitung Ihrer Antwort an den Gastgeber der Besprechung.
UAwg: Bei Auswahl dieser Option wird Ihre Antwort an die Besprechungsorganisatoren gesendet.
IMAP-Abonnement-Manager
Weil IMAP-Ordner sich auf dem Server befinden und das Öffnen und Überprüfen Zeit in
Anspruch nimmt, müssen Sie die Verwendung der IMAP-Ordner fein abgestuft steuern können.
Dies ist mit dem IMAP-Abonnement-Manager möglich. Auch wenn Sie alle E-Mail-Ordner anzeigen lassen möchten, bietet sich diese Option an. Wenn Sie bestimmte Objekte in Ihrer
Mailbox auswählen und andere ausschließen möchten, können Sie dies mit dem Werkzeug zur
Abonnementverwaltung realisieren.
1
2
Wählen Sie „Werkzeuge“ > „Ordner abonnieren“.
Wenn Sie Konten auf mehreren IMAP-Servern besitzen, wählen Sie den Server aus, auf dem
Sie Ihre Abonnements verwalten möchten. Evolution zeigt eine Liste der verfügbaren Dateien und Ordner an.
3
Wählen Sie eine Datei oder einen Ordner aus, indem Sie darauf klicken. Es muss mindestens ein Eingangsordner ausgewählt sein. Je nach Konfiguration Ihres IMAP-Servers kann die
Liste der verfügbaren Dateien auch Ordner ohne E-Mails enthalten. Beachten Sie diese
Ordner nicht.
4
5
Klicken Sie auf „Abonnieren“, um einen Ordner in die Abonniert-Liste aufzunehmen.
Nachdem Sie alle gewünschten Ordner abonniert haben, schließen Sie das Fenster.
Verschlüsselung
Zum Schützen und Verschlüsseln Ihrer E-Mail-Übertragungen bietet Evolution zwei
Verschlüsselungsmethoden an:
GPG-Verschlüsselung
S/MIME-Verschlüsselung
Evolution schützt Ihre Privatsphäre mithilfe von GNU Privacy Guard (GPG), einer
Implementierung der starken
Verschlüsselung mit öffentlichen Schlüsseln.
E-Mail versenden und empfangen
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
GPG verwendet zwei Schlüssel: einen öffentlichen und einen privaten. Ihren öffentlichen
Schlüssel können Sie an alle Personen weitergeben, von denen Sie verschlüsselte Nachrichten empfangen möchten. Sie können den Schlüssel auch auf einem öffentlichen Schlüsselserver ablegen, damit er vor der Kontaktaufnahme mit Ihnen eingesehen werden kann. Ihr privater
Schlüssel ermöglicht eine Entschlüsselung der Nachrichten, die mit Ihrem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt worden sind. Geben Sie Ihren privaten Schlüssel niemals einer anderen Person.
Die Verwendung einer Verschlüsselung setzt einige Überlegungen voraus. Wenn Sie eine verschlüsselte Nachricht versenden, müssen Sie diese mit dem öffentlichen Schlüssel des geplanten Empfängers verschlüsseln. Um eine verschlüsselte Nachricht empfangen zu können, müssen Sie sicherstellen, dass der Absender schon im Voraus Ihren öffentlichen Schlüssel besitzt.
Beim Signieren von Nachrichten verschlüsseln Sie die Signatur mit Ihrem privaten Schlüssel, sodass sie nur mit Ihrem öffentlichen Schlüssel entsperrt werden kann. Beim Versenden einer
Nachricht erhält der Empfänger Ihren öffentlichen Schlüssel und entsperrt die Signatur, um Ihre
Identität zu überprüfen.
Evolution unterstützt keine älteren PGP-Versionen wie OpenPGP oder Inline PGP.
Die Verschlüsselung kann auf zwei Arten eingesetzt werden:
Sie können die gesamte Nachricht verschlüsseln, sodass niemand außer dem Empfänger sie lesen kann.
Sie können einer Klartextnachricht eine verschlüsselte Signatur beilegen, damit der
Empfänger die Nachricht ohne Entschlüsselung lesen kann und nur die Identität des
Absenders entschlüsseln muss.
Angenommen, Martin möchte seiner Freundin Ruth eine verschlüsselte Nachricht senden. Er findet ihren öffentlichen Schlüssel auf einem allgemein zugänglichen Schlüsselserver und lässt
Evolution die Nachricht verschlüsseln. Die Nachricht lautet jetzt „@#$23ui7yr87#@!48970fsd”.
Wenn Ruth die Informationen erhält, entschlüsselt sie diese mit ihrem privaten Schlüssel. Die
Nachricht wird als lesbarer Klartext angezeigt.
GPG-Verschlüsselungsschlüssel erstellen
Bevor Sie verschlüsselte E-Mails erhalten oder versenden können, müssen Sie mit GPG Ihre
öffentlichen und privaten Schlüssel generieren. Diese Beschreibung gilt für Version 1.2.4 von
GPG. Wenn Sie eine andere Version verwenden, kann sich das Verfahren geringfügig unterscheiden. Um Ihre Versionsnummer herauszufinden, geben Sie gpg --version ein.
1
2
Öffnen Sie ein Terminalfenster und geben Sie gpg --gen-key ein.
Wählen Sie einen Algorithmus aus und drücken Sie die EINGABETASTE.
Oder:
Um den Standardalgorithmus von DSA und ElGamal zu akzeptieren, drücken Sie die
EINGABETASTE (empfohlen).
3
Wählen Sie eine Schlüssellänge aus und drücken Sie die EINGABETASTE. Um den
Standardwert (1.024 Bit) zu akzeptieren, drücken Sie die EINGABETASTE.
4
Geben Sie ein, wie lange Ihr Schlüssel gültig sein soll.
Oder:
Um den Standardwert (kein Ablaufen) zu übernehmen, drücken Sie die EINGABETASTE.
Wenn Sie zur Überprüfung der Auswahl aufgefordert werden, drücken Sie J.
5
Geben Sie Ihren wirklichen Namen ein und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
6
7
8
Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
(Optional) Geben Sie einen Kommentar ein und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
Überprüfen Sie die von Ihnen ausgewählte Benutzerkennung. Wenn Sie korrekt ist, drücken
Sie O.
9
10
Geben Sie einen Passwortsatz ein und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
Bewegen Sie Ihre Maus zufällig hin und her, um die Schlüssel zu generieren.
Nach Generierung der Schlüssel können Sie Ihre Schlüsselinformationen anzeigen. Geben Sie dazu den Befehl gpg --list-keys ein. Die Ausgabe sieht ungefähr folgendermaßen aus:
/ home/ihrname/.gnupg/pubring.gpg ---------------------------- pub
1024D/32j38dk2 2001-06-20 ihrname <[email protected]> sub
1024g/289sklj3 2001-06-20 [expires: 2002-11-14]
GPG generiert eine Liste (den Schlüsselbund) mit Ihren öffentlichen Schlüsseln und eine mit ihren privaten Schlüsseln. Alle Ihnen bekannten öffentlichen Schlüssel werden in der Datei ~/.gnupg/ pubring.gpg gespeichert. Wenn Sie Ihren Schlüssel an andere weitergeben möchten, können Sie diese Datei versenden.
Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Schlüssel auch auf einen Schlüsselserver hochladen.
1
Überprüfen Sie mit „gpg--list-keys“ die ID Ihres öffentlichen Schlüssels. Es handelt sich um die Zeichenfolge hinter „1024D“ in der mit „pub“ beginnenden Zeile. In vorigem Beispiel lautet die ID „32j38dk2“.
2
Geben Sie den Befehl gpg --send-keys --keyserver wwwkeys.pgp.net
32j38dk2
ein. Ersetzen Sie Ihre Schlüsselkennung durch 32j38dk2. Sie benötigen hierzu Ihr
Passwort.
Schlüsselserver speichern Ihre öffentlichen Schlüssel, damit Ihre Freunde Ihre Nachrichten entschlüsseln können. Wenn Sie keinen Schlüsselserver verwenden, können Sie Ihren öffentlichen
Schlüssel auch manuell versenden, in Ihre Signaturdatei aufnehmen oder auf Ihrer Website veröffentlichen. Einfacher ist es aber, den Schlüssel einmal zu veröffentlichen, damit er von einem zentralen Ort nach Wunsch heruntergeladen werden kann.
Wenn Ihnen der Schlüssel zum Entsperren oder Entschlüsseln einer Nachricht fehlt, können Sie
Ihr Verschlüsselungswerkzeug so einrichten, dass es automatisch nach ihm sucht. Wenn es den
Schlüssel nicht findet, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
Öffentliche GPG-Schlüssel finden und einsetzen
Um eine verschlüsselte Nachricht senden zu können, benötigen Sie den öffentlichen Schlüssel des
Empfängers und Ihren eigenen privaten Schlüssel. Evolution übernimmt die Verschlüsselung.
Allerdings müssen Sie sich den öffentlichen Schlüssel beschaffen und diesen Ihrem Schlüsselbund hinzufügen.
Um öffentliche Schlüssel von einem öffentlichen Schlüsselserver abzurufen, geben Sie den Befehl
gpg --recv-keys --keyserver wwwkeys.pgp.net
Schlüssel-ID
ein.
Ersetzen Sie Schlüsselkennung durch die Kennung Ihres Empfängers. Sie müssen Ihr Passwort eingeben. Dabei wird die Kennung automatisch Ihrem Schlüsselbund hinzugefügt.
Wenn jemand Ihnen einen öffentlichen Schlüssel direkt zusendet, speichern Sie ihn als
Klartextdatei. Geben Sie den Befehl gpg
Dateiname
ein, um den Schlüssel in Ihren
Schlüsselbund aufzunehmen.
E-Mail versenden und empfangen
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
GPG-Verschlüsselung einrichten
1
2
Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Einstellungen“ und klicken Sie dann auf „E-Mail-Konten“.
Wählen Sie das Konto aus, das Sie sicher verwenden möchten, und klicken Sie dann auf
„Bearbeiten“.
5
6
3
4
Klicken Sie auf den Reiter „Sicherheit“.
Geben Sie im Feld „PGP/GPG-Schlüsselkennung“ Ihre Schlüsselkennung ein.
Klicken Sie auf „OK“.
Klicken Sie auf „Schließen“.
Evolution setzt voraus, dass Ihnen Ihre Schlüsselkennung bekannt ist. Wenn Sie sich nicht erinnern können, geben Sie in einem Konsolenfenster den Befehl gpg --list-keys ein. Ihre
Schlüsselkennung besteht aus einer achtstelligen Zeichenfolge mit zufälligen Ziffern und
Buchstaben.
Nachrichten verschlüsseln
So verschlüsseln Sie eine einzelne Nachricht:
1
2
3
Öffnen Sie das Fenster „Eine Nachricht verfassen“.
Klicken Sie auf „Sicherheit“ > „Mit PGP verschlüsseln“.
Geben Sie die Nachricht ein und klicken Sie dann auf „Abschicken“.
Sie können Evolution so einstellen, dass Ihre E-Mail-Nachrichten immer signiert werden:
4
5
6
1
2
3
Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Einstellungen“ und wählen Sie dann „E-Mail-Konten“.
Wählen Sie das zu verschlüsselnde E-Mail-Konto aus und klicken Sie dann auf „Bearbeiten“.
Klicken Sie auf den Reiter „Sicherheit“.
Wählen Sie „Beim Benutzen dieses Kontos ausgehende Nachrichten immer signieren“.
Klicken Sie auf „OK“.
Klicken Sie auf „Schließen“.
Empfangene Nachrichten entschlüsseln
Wenn Sie eine verschlüsselte Nachricht erhalten, müssen Sie diese vor dem Lesen entschlüsseln.
Denken Sie daran, dass der Absender Ihren öffentlichen Schlüssel benötigt, um Ihnen eine verschlüsselte Nachricht senden zu können.
Beim Anzeigen der Nachricht fordert Evolution Sie zur Eingabe Ihres PGP-Passworts auf. Geben
Sie es ein. Die unverschlüsselte Nachricht wird angezeigt.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
S/MIME-Verschlüsselung
Die S/MIME-Verschlüsselung basiert ebenfalls auf Schlüsseln, ist aber viel praktischer und sicherer. Bei S/MIME werden Zertifikate eingesetzt, die Schlüsseln ähneln. Der öffentliche
Bereich eines Zertifikats befindet sich im Besitz des Absenders und einer von mehreren
Zertifizierungsstellen, die dafür bezahlt werden, die Identität des Absenders und die Sicherheit der
Nachricht zu garantieren. Evolution kennt bereits eine große Anzahl von Zertifizierungsstellen.
Wenn Sie also eine Nachricht mit einem S/MIME-Zertifikat erhalten, empfängt Ihr System automatisch den öffentlichen Bereich des Zertifikats und entschlüsselt oder überprüft die
Nachricht.
S/MIME wird zumeist in Unternehmen verwendet. Dabei werden die vorher bei einer
Zertifizierungsstelle gekauften Zertifikate von den Administratoren zur Verfügung gestellt. In einigen Fällen kann ein Unternehmen auch für sich selbst als Zertifizierungsstelle auftreten, mit oder ohne Garantie einer berufenen Autorität wie Verisign oder Thawte*. In beiden Fällen erhalten
Sie die Zertifikatsdatei vom Systemadministrator.
Wenn Sie S/MIME unabhängig betreiben möchten, können Sie aus Ihrem Mozilla- oder Netscape-
Webbrowser ein Identifizierungszertifikat extrahieren. Weitere Informationen zu
Sicherheitszertifikaten finden Sie in der Hilfe von Mozilla.
Bei der Zertifikatsdatei handelt es sich um eine passwortgeschützte Datei auf Ihrem Computer.
So setzen Sie diese Datei in Evolution ein:
Signaturzertifikat hinzufügen
1
Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Einstellungen“ und klicken Sie dann auf „Zertifikate“.
2
3
4
Klicken Sie auf „Importieren“.
Wählen Sie die zu importierende Datei aus und klicken Sie anschließend auf „OK“.
Klicken Sie auf „Schließen“.
Ganz ähnlich können Sie auch Zertifikate hinzufügen, die Sie ohne Beteiligung einer Autorität erhalten haben. Klicken Sie dazu auf den Reiter „Kontaktzertifikate“ und verwenden Sie dasselbe
Importwerkzeug. Auf die gleiche Weise können Sie auch neue Zertifikatsstellen mit eigenen
Zertifikatsdateien hinzufügen.
Alle Nachrichten signieren oder verschlüsseln
Wenn Sie Ihr Zertifikat hinzugefügt haben, können Sie Nachrichten verschlüsseln. Klicken Sie dazu im Nachrichteneditor auf „Sicherheit“ > „Mit S/MIME signieren“ oder „Mit S/MIME verschlüsseln“.
So lassen Sie alle Nachrichten signieren oder verschlüsseln:
1
Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Optionen“ und wählen Sie anschließend das Konto aus, für das die Nachrichten verschlüsselt werden sollen.
2
3
Klicken Sie auf „Bearbeiten“ und dann auf „Sicherheit“.
Klicken Sie neben „Signaturzertifikat“ auf „Auswählen“ und geben Sie den Pfad Ihres
Signaturzertifikats an.
Oder:
Klicken Sie neben „Verschlüsselungszertifikat“ auf „Auswählen“ und geben Sie den Pfad
Ihres Verschlüsselungszertifikats an.
E-Mail versenden und empfangen
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
4
5
6
Wählen Sie die gewünschten Optionen aus.
Klicken Sie auf „OK“.
Klicken Sie auf „Schließen“.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
3
Organisieren Ihrer E-Mails
Unabhängig davon, ob Sie nur einige E-Mails pro Tag erhalten oder mehrere hundert, möchten Sie diese wahrscheinlich sortieren und organisieren. Evolution
TM
verfügt über Werkzeuge, die Sie dabei unterstützen.
Alte E-Mails importieren
Damit Sie sich keine Sorgen über den Verlust Ihrer Altinformationen machen müssen, ermöglicht
Evolution den Import von alten E-Mails und Kontakten.
Einzeldateien importieren
Evolution kann die folgenden Dateitypen importieren:
vCard (.vcf, .gcrd): Dieses Adressbuchformat wird von GNOME, KDE und vielen anderen
Anwendungen zur Kontaktverwaltung verwendet. Der Export in das vCard-Format ist aus fast jeder Adressbuchanwendung möglich.
iCalendar oder iCal (.ics): Ein Format zur Speicherung von Kalenderdateien. iCalender wird in
Palm OS-Handhelds, Evolution und Microsoft Outlook verwendet.
Microsoft Outlook Express 4 (.mbx): Das von Microsoft Outlook Express 4 verwendete E-Mail-
Dateiformat. Eine vorübergehende Lösung für die anderen Versionen von Microsoft Outlook und
Outlook Express finden Sie im Kapitel
LDAP-Datenaustauschformat (.LDIF): Ein Standard-Datenformat für Kontaktkarten.
Berkley Mailbox (mit Erweiterung .mbox oder ohne Erweiterung): Das von Mozilla,
Netscape, Evolution, Eudora* und vielen anderen E-Mail-Clients verwendete E-Mail-Format.
So importieren Sie Ihre alten E-Mails:
3
4
5
1
2
Klicken Sie auf „Datei“ > „Importieren“.
Klicken Sie auf „Weiter“.
Wählen Sie „Eine einzelne Datei importieren“ und klicken Sie anschließend auf „Weiter“.
Wählen Sie die zu importierende Datei aus und klicken Sie anschließend auf „Weiter“.
Klicken Sie auf „Importieren“.
Organisieren Ihrer E-Mails
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Mehrere Dateien importieren
Bei Evolution läuft der Importvorgang für erkannte Anwendungen automatisch ab.
1
2
3
Klicken Sie auf „Datei“ > „Importieren“.
Klicken Sie auf „Weiter“.
Wählen Sie „Daten und Einstellungen aus älteren Programmen importieren“ und klicken Sie anschließend auf „Weiter“.
Evolution sucht nach alten E-Mail-Programmen und importiert ihre Daten, falls möglich.
Microsoft Outlook und Outlook Express (ab Version 4) verwenden eigene Formate, die
Evolution nicht lesen oder importieren kann. Eine gut funktionierende Migrationsmethode arbeitet mit der Anwendung Outport. Weitere Informationen finden Sie unter outtport.sourceforge.net
(http://outport.sourceforge.net) . Sie können Daten auch in einen anderen Windows-E-Mail-
Client importieren (beispielsweise Mozilla):
1
In Windows importieren Sie Ihre .pst-Dateien in Mozilla Mail (oder in ein anderes E-Mail-
Programm wie Netscape oder Eudora, das mit dem standardmäßigen mbox-Format arbeitet).
Mozilla- und Netscape-Benutzer klicken im E-Mail-Werkzeug von Netscape oder Mozilla auf
„Datei“ > „Alle Ordner komprimieren“. Ansonsten stellt Evolution die Nachrichten in den
Müllordnern wieder her und importiert sie.
2
3
Kopieren Sie die Dateien in das System oder in die Partition, wo Evolution installiert ist.
Importieren Sie die Dateien mit dem Evolution-Importwerkzeug.
Bei Verwendung von POP-Mail werden die Filter beim Herunterladen der Nachrichten angewendet. Bei IMAP-Mail werden die Filter auf neue Nachrichten angewendet, wenn Sie den
Ordner „Posteingang“ öffnen. Bei Exchange Servern werden die Filter erst angewendet, wenn Sie
Ihren Posteingangsordner auswählen und auf „Aktionen“ > „Filter anwenden“ klicken oder
STRG+Y drücken.
E-Mail nach Spaltenüberschriften sortieren
Eine Nachrichtenliste hat normalerweise Spalten mit Absender, Datum, Betreff und Wichtigkeit sowie Angaben dazu, ob die Nachricht gelesen wurde oder ob sie Anhänge enthält. Sie können die
Reihenfolge der Spalten ändern oder mit Drag & Drop Spalten hinzufügen oder entfernen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine der Spaltenüberschriften, um eine Optionsliste anzuzeigen:
Aufsteigend sortieren: Sortiert die Nachrichten von oben nach unten. Entsprechend kehrt
„Absteigend sortieren“ die Reihenfolge um. „Nicht sortieren“ hebt die Sortierung nach dieser
Spalte auf und zeigt die Nachrichten in der Reihenfolge an, mit der sie im Ordner eingegangen sind.
Spalte entfernen: Löscht diese Spalte in der Anzeige. Sie können eine Spalte auch entfernen, indem Sie die Überschrift aus der Liste ziehen und ablegen.
Spalte hinzufügen: Wenn Sie diesen Eintrag auswählen, wird ein Dialogfeld mit den infrage kommenden Spalten angezeigt. Ziehen Sie die gewünschte Spalte in den Bereich zwischen den
Spaltenüberschriften. Ein roter Pfeil zeigt an, wo die Spalte platziert wird.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Einpassen: Passt die Breite der Spalten so an, dass der Raum optimal genutzt wird.
Aktuelle Ansicht anpassen: Mit diesem Eintrag können Sie eine komplexere Sortierreihenfolge für Nachrichten festlegen und auswählen, welche Spalten mit Nachrichteninformationen Sie anzeigen möchten.
Folgenachricht-Funktion verwenden
Mit der Folgenachricht-Funktion können Sie sicherstellen, dass Sie eine Nachricht nicht vergessen. So setzen Sie die Folgenachricht-Funktion ein:
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Wählen Sie eine oder mehrere Nachrichten aus.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine der Nachrichten.
Klicken Sie auf „Folgenachricht“.
Es wird ein Dialogfeld angezeigt, in dem Sie Markierungstyp und Fälligkeitsdatum festlegen können.
Die Markierung stellt die Aktion dar, an die Sie erinnert werden möchten. Wählen Sie entweder eine der vorbereiteten Aktionen aus („Anrufen“, „Weiterleiten“ und „Antwort verfassen“) oder geben Sie eine eigene Notiz oder Aktion ein. Sie können für die Markierung auch einen Termin eingeben.
Nach Hinzufügen der Markierung können Sie diese entweder als abgeschlossen markieren oder komplett entfernen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die betreffende Nachricht klicken und dann entweder auf „Als abgeschlossen markieren“ oder auf „Markierung löschen“ klicken.
Beim Lesen einer markierten Nachricht wird der Markierungsstatus ganz oben noch vor den
Nachrichtenkopfzeilen angezeigt. Eine überfällige Nachricht sieht folgendermaßen aus:
„Überfällig: Bis 07. April 2003 17:00 anrufen“
Markierungen können Sie auf vielen Wegen dabei unterstützen, Ihre Arbeit zu organisieren. Zum
Beispiel können Sie Ihrer Nachrichtenliste eine Spalte mit dem Markierungsstatus hinzufügen und danach sortieren. Oder Sie erstellen einen vOrdner, der alle markierten Nachrichten anzeigt. Wenn
Sie fertig sind, löschen Sie die Markierungen. Dann enthält der vOrdner immer nur Nachrichten mit anstehenden Terminen.
Wenn Sie ein weniger kompliziertes Verfahren zur Erinnerung an Nachrichten bevorzugen, können Sie diese auch als „Wichtig“ markieren, indem Sie zuerst auf die Nachricht und dann auf „Als wichtig markieren“ klicken.
Ordner organisieren
Wie die meisten anderen E-Mail-Systeme speichert auch Evolution die E-Mails in Ordnern. Sie beginnen mit einigen wenigen E-Mail-Ordnern („Eingang“, „Ausgang“ und „Entwürfe“), können aber so viele Ordner anlegen, wie Sie möchten. Um neue Ordner zu erstellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Ordnerliste und wählen „Ordner anlegen“.
Wenn Sie auf „OK“ klicken, wird der neue Ordner in der Ordneransicht angezeigt. Anschließend können Sie mit Drag & Drop oder mit der Schaltfläche „Verschieben“ in der Werkzeugleiste Ihre
Nachrichten im betreffenden Ordner platzieren. Um mehrere Nachrichten gleichzeitig zu verschieben, wählen Sie die zu verschiebenden Nachrichten aus, indem Sie die STRG-TASTE gedrückt halten oder mit der UMSCHALTTASTE eine Gruppe von Nachrichten auswählen.
Wenn Sie mit dem Filterassistenten einen Filter anlegen, können Sie E-Mail auch automatisch ablegen lassen.
Organisieren Ihrer E-Mails
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Hinweis:
Bei den meisten IMAP-Servern kann der Eingangsordner nicht zugleich Unterordner und
Nachrichten enthalten. Wenn Sie auf Ihrem IMAP-Mailserver zusätzliche Ordner anlegen, müssen diese im root-Verzeichnis des Ordnerbaums für das IMAP-Konto angelegt werden, nicht im Eingangsordner. Wenn Sie
Unterordner in Ihrem Eingangsordner anlegen, können Sie die Nachrichten in Ihrem Eingangsordner solange nicht mehr lesen, bis Sie die Ordner wieder entfernt haben.
Nachrichten suchen
Die meisten E-Mail-Clients verfügen über eine Suchfunktion für Nachrichten. Evolution übertrifft die meisten jedoch in puncto Geschwindigkeit, weil es einen automatischen Suchindex verwendet.
Um die Suche zu starten, geben Sie im Textbereich unter der Werkzeugleiste ein Wort oder einen
Ausdruck ein und wählen den Suchtyp aus:
Betreff enthält: Zeigt Nachrichten an, deren Betreffzeilen den Suchtext enthalten.
Der Nachrichtenrumpf wird nicht durchsucht.
Betreff enthält nicht: Sucht Nachrichten, deren Betreffzeilen den Suchtext nicht enthalten.
Absender enthält: Sucht Nachrichten, deren „Von:“-Kopfzeilen Ihren Suchtext enthalten.
Empfänger enthalten: Sucht Nachrichten, bei denen die Felder „An:“ und „Kopie an:“ den
Suchtext enthalten.
Rumpf enthält: Durchsucht nur den Nachrichtentext, nicht die Betreffzeilen.
Rumpf enthält nicht: Sucht alle E-Mail-Nachrichten, deren Nachrichtenrümpfe den Suchtext nicht enthalten. Außerdem werden auch Nachrichten angezeigt, deren Betreffzeilen den Suchtext enthalten, soweit der Rumpf ihn nicht ebenfalls enthält.
Rumpf oder Betreff enthält: Durchsucht Nachrichtenbetreffzeilen und den Nachrichtentext selbst nach den Wörtern und Ausdrücken, die Sie im Suchfeld eingegeben haben.
Nachricht enthält: Durchsucht Nachrichtenrumpf und alle Kopfzeilen nach dem angegebenen Text.
Nachdem Sie Ihren Suchausdruck eingegeben haben, drücken Sie die EINGABETASTE oder klicken auf die Schaltfläche „Jetzt suchen“. Evolution zeigt die Suchergebnisse in einer
Nachrichtenliste an.
Um komplexe Suchregeln zu formulieren, wählen Sie im Suchmenü den Eintrag „Komplex“.
Sie haben auch die Möglichkeit, stattdessen einen vOrdner anzulegen (weitere Informationen
im Kapitel „vOrdner verwenden“ auf Seite 61 ).
Wenn Sie die Suche beendet haben, wechseln Sie zur Anzeige aller Nachrichten zurück, indem Sie auf die Schaltfläche „Löschen“ klicken oder eine Suche ohne Begriff starten.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Unerwünschte E-Mails (Spam) stoppen
Evolution kann für Sie eine Überprüfung auf unerwünschte E-Mails durchführen. Wenn die
Software eine unerwünschte E-Mail erkennt, wird diese markiert und ausgeblendet. Als unerwünscht markierte Nachrichten werden nur im Unerwünscht-Ordner angezeigt.
Sie können den Filter für unerwünschte E-Mails darin „trainieren“, zwischen erwünschten und unerwünschten E-Mails zu unterscheiden. Wenn Sie die Blockierung von unerwünschten E-Mails das erste Mal einsetzen, sollten Sie den Unerwünscht-Ordner überprüfen und so sicherstellen, dass keine erwünschten E-Mails als unerwünschte E-Mails markiert wurden. Wenn erwünschte E-
Mails falsch markiert wurden, können Sie diese aus dem Unerwünscht-Ordner entfernen, indem
Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken und den Befehl „Als nicht unerwünscht markieren“ wählen. Wenn Evolution eine unerwünschte E-Mail übersieht, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf die Nachricht und klicken Sie dann auf „Als unerwünscht markieren“. Wenn Sie den
Filter berichtigen, kann er ähnliche Nachrichten in Zukunft erkennen und wird mit der Zeit immer genauer.
Um die Filtereinstellungen für unerwünschte E-Mail zu ändern, klicken Sie auf „Werkzeuge“ >
„Einstellungen“ und klicken Sie dann auf „E-Mail-Einstellungen“. Klicken Sie im Werkzeug
„E-Mail-Einstellungen“ auf den Reiter „Unerwünscht“. Die folgenden Optionen werden angezeigt:
Eingehende E-Mails daraufhin überprüfen, ob sie unerwünscht sind Mit dieser Option schalten Sie die automatische Filterung unerwünschter E-Mails ein oder aus.
Zusätzliche Ferntests durchführen: Bei dieser Option werden Tests durchgeführt, für die eine
Netzwerkverbindung benötigt wird. Beispielsweise wird überprüft, ob eine Nachricht in einer
Liste mit bekannten unerwünschten Nachrichten enthalten ist oder ob Absender oder Gateway auf der schwarzen Liste einer Anti-Spam-Organisation stehen. Ferntests verlängern die Dauer der
Überprüfung auf unerwünschte E-Mails, erhöhen aber auch ihre Genauigkeit.
Weitere Informationen über Einstellungen zur Abwehr unerwünschter E-Mails finden Sie im
Kapitel „Optionen zum Abrufen von E-Mails“ auf Seite 15 .
Regeln zur automatischen Organisation von E-Mails anlegen
Ein Filter funktioniert ungefähr so wie die Postzentrale eines großen Unternehmens. Er bündelt, sortiert und verteilt die E-Mails auf verschiedene Ordner. Sie können auch mehrere Filter einrichten, die mehrere Aktionen bewirken und dadurch ein und dieselbe Nachricht in mehrfacher
Hinsicht betreffen. Beispielsweise könnten Ihre Filter eine Nachricht in mehrere Ordner kopieren oder eine Kopie speichern und eine weitere Kopie an eine andere Person versenden.
Neue Filterregeln erstellen
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Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Filter“.
Klicken Sie auf „Hinzufügen“.
Geben Sie im Feld „Regelname“ einen Namen für den Filter ein.
Organisieren Ihrer E-Mails
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
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Geben Sie im Bereich „Falls“ die Filterkriterien ein.
Für jedes der Filterkriterien müssen Sie zuerst auswählen, welche Teile der Nachricht Sie filtern möchten:
Absender: Die Absenderadresse.
Empfänger: Die Empfänger der Nachricht.
Betreff: Die Betreffzeile der Nachricht.
Bestimmte Kopfzeile: Eine beliebige Kopfzeile (auch benutzerdefinierte).
Wenn eine Kopfzeile in einer Nachricht mehrfach vorkommt, berücksichtigt Evolution nur die erste Instanz. Dies gilt auch für den Fall, dass die Nachricht die Kopfzeile beim zweiten Mal anders definiert. Wenn eine Nachricht die Kopfzeile „Resent-From:“ als
„[email protected]” definiert und dann als „[email protected]”, filtert
Evolution so, als ob die zweite Deklaration nicht erfolgt wäre. Um Nachrichten zu filtern, in denen Kopfzeilen mehrfach vorkommen, sollten Sie einen regulären Ausdruck verwenden.
Nachrichtenrumpf: Durchsucht den eigentlichen Nachrichtentext.
Ausdruck: (nur für Programmierer) Sucht mit einem in der Sprache „Scheme“ (wird in
Evolution zur Definition von Filtern verwendet) formulierten Ausdruck nach Nachrichten.
Verschickt-Datum: Filtert Nachrichten nach dem Datum, an dem sie verwendet wurden.
Wählen Sie zuerst die Bedingungen aus, die eine Nachricht erfüllen soll (beispielsweise vor oder nach einem angegebenen Zeitpunkt). Wählen Sie dann die Zeit aus. Beim Ausführen vergleicht der Filter den Zeitstempel in der Nachricht mit der Systemuhr oder mit den von
Ihnen im Kalender ausgewählten Zeit- und Datumsangaben. Sie können den Filter auch innerhalb eines relativ zum Filter definierten Zeitbereichs (zum Beispiel zwei oder vier Tage) suchen lassen.
Empfangsdatum: Der Ablauf ist wie bei der Option „Verschickt-Datum“ mit der
Ausnahme, dass die Zeit des Nachrichtenempfangs mit den von Ihnen angegebenen
Daten verglichen wird.
Beschriftung: Nachrichten können die Beschriftungen „Wichtig“, „Geschäftlich“, „Privat“,
„Zu erledigen“ oder „Später“ haben. Sie können Tabellen mit anderen Filtern oder manuell festlegen.
Bewertung: Legt eine beliebige ganze Zahl größer „0“ als Nachrichtenbewertung fest.
Sie können einen Filter festlegen oder eine Nachrichtenbewertung ändern und anschließend einen anderen Filter einrichten, um die bewerteten Nachrichten zu verschieben. Eine
Nachrichtenbewertung hat keinen speziellen Bezug: Es handelt sich nur um eine Nummer, die Sie Nachrichten zuweisen, damit andere Filter diese Nachrichten verarbeiten können.
Größe: Sortiert anhand der Nachrichtengröße in Kilobyte.
Status: Filtert anhand des Nachrichtenstatus. Als Status sind möglich: „Beantwortet“,
„Entwurf“, „Wichtig“, „Gelesen“ oder „Unerwünscht“.
Markiert: Überprüft, ob die Nachricht als Folgenachricht markiert ist.
Anhänge: Erstellt einen Filter, der überprüft, ob die E-Mail einen Anhang hat.
Mailingliste: Dieser Filter basiert auf der Mailingliste, von der die Nachricht stammt. Diesem
Filter entgehen möglicherweise Nachrichten von einigen Listservern, weil er die X-
BeenThere-Kopfzeile überprüft. Sie ermöglicht eine Identifizierung von Mailinglisten und anderen E-Mail-Verteilern. E-Mail von Listservern, die X-BeenThere nicht ordnungsgemäß einsetzen, wird von diesen Filtern nicht abgefangen.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Regex-Treffer: Wenn Sie sich mit Regex (regulären Ausdrücken) auskennen, können Sie mit
dieser Option nach komplexen Buchstabenmustern suchen. So können Sie zum Beispiel alle
Wörter finden, die mit „a“ beginnen und mit „m“ enden und zwischen 6 und 15 Buchstaben lang sind. Oder suchen Sie alle Nachrichten, in denen eine bestimmte Kopfzeile zweifach deklariert wird. Weitere Informationen zur Verwendung von regulären Ausdrücken finden Sie auf der Handbuchseite zum Befehl grep.
Quellkonto: Filtert Nachrichten anhand des Servers, von dem Sie die Nachrichten erhalten haben. Diese Option ist besonders nützlich, wenn Sie mehrere POP-Mail-Konten verwenden.
An Programm weiterleiten: Evolution kann einen externen Befehl zur
Nachrichtenverarbeitung ausführen und die Nachricht anschließend anhand des zurückgegebenen Werts verarbeiten. Die hierzu verwendeten Befehle müssen Ganzzahlen zurückgeben. In den meisten Fällen wird diese Option für externe Filter für unerwünschte E-
Mails verwendet.
Unerwünscht-Test: Dieser Filter basiert auf den Ergebnissen des Unerwünscht-Tests.
Wählt die Kriterien für die Bedingung aus: Wenn Sie für diesen Filter mehrere
Bedingungen festlegen möchten, klicken Sie auf „Hinzufügen“ unter Falls und wiederholen
Sie Schritt 4.
Wählen Sie im Bereich „Dann“ die Filteraktionen aus: Wählen Sie eine der folgenden
Optionen aus.
In Ordner verschieben: Verschiebt die Nachricht in einen von Ihnen festgelegten
Ordner. Klicken Sie auf „Hier klicken“, um den Zielordner auszuwählen.
In Ordner kopieren: Legt eine Kopie der Nachricht in einem von Ihnen festgelegten
Ordner ab. Klicken Sie hierauf, um den Zielordner auszuwählen.
Löschen: Markiert die Nachricht für die Löschung. Die Löschung der Nachricht kann solange rückgängig gemacht werden, bis Sie den Müllordner manuell säubern oder leeren.
Verarbeitung stoppen: Wählen Sie diese Option, wenn Sie möchten, dass alle anderen
Filter diese Nachricht ignorieren.
Farbe zuweisen: Markiert die Nachricht mit einer von Ihnen gewählten Farbe.
Bewertung zuweisen: Weist der Nachricht eine numerische Bewertung zu.
Bewertung anpassen: Ändert die numerische Bewertung um den von Ihnen angegebenen Betrag.
Status setzen: Legt den Status der Nachricht fest. Als Status sind möglich:
„Beantwortet“, „Entwurf“, „Wichtig“, „Gelesen“ oder „Unerwünscht“.
Status nicht setzen: Wenn für die Nachricht ein Statuswert festgelegt wurde, wird er hiermit gelöscht. Wenn kein Statuswert gesetzt wurde, passiert nichts.
Piepston: Lässt das System einen Piepston erzeugen.
Klang abspielen: Wählt eine Klangdatei aus, die von Evolution wiedergegeben wird.
An Programm weiterleiten: Sendet die Nachricht an ein Programm Ihrer Wahl. Es wird kein Rückgabewert erwartet. Diese Funktion kann für die automatische Veröffentlichung von E-Mail-Nachrichten im Web oder zur weiteren Verarbeitung von
Nachrichtenveröffentlichungen verwendet werden (von Evolution nicht unterstützt).
Programm ausführen: Lässt Evolution eine Anwendung ausführen.
Organisieren Ihrer E-Mails
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
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Klicken Sie auf „Aktion hinzufügen“, wenn mehrere Aktionen erforderlich sind.
Klicken Sie zweimal auf „OK“.
Es gibt ein einfaches Verfahren zum schnellen Filtern oder Erstellen von vOrdnern.
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Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Nachricht in der E-Mail-Liste.
Wählen Sie im Untermenü einen der Einträge unter „Regel aus Nachricht anlegen“ aus.
Wenn Sie eine Regel anhand einer Nachricht erstellen, wird das Werkzeug zur Filtererstellung geöffnet. Zur Erleichterung sind einige Nachrichteninformationen bereits eingetragen.
Wenn mehrere Filter auf eine Nachricht zutreffen, werden sie der Reihe nach auf die Nachricht angewendet, soweit keiner der Filter die Aktion „Verarbeitung stoppen“ auslöst. Wenn Sie diese
Aktion in einem Filter verwenden, werden die betroffenen Nachrichten von den übrigen Filtern nicht verarbeitet.
Wenn Sie das Dialogfeld „Filter“ zum ersten Mal öffnen, wird Ihnen eine Filterliste angezeigt. Die
Filter sind in der Reihenfolge sortiert, mit der sie angewendet werden. Sie können die Filter innerhalb der Prioritätenliste nach oben oder unten verschieben, indem Sie auf die Schaltflächen
„Hinauf“ oder „Runter“ klicken.
Filter bearbeiten
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Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Filter“.
Wählen Sie den zu bearbeitenden Filter aus und klicken Sie dann auf „Bearbeiten“.
Führen Sie die gewünschten Korrekturen durch und klicken Sie dann zweimal auf „OK“.
Filter löschen
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Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Filter“.
Wählen Sie den zu löschenden Filter aus und klicken Sie dann auf „Entfernen“.
Klicken Sie auf „OK“.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
vOrdner verwenden
Wenn Filter nicht ausreichend flexibel sind oder Sie ständig die gleichen Suchvorgänge wiederholen müssen, kommt für Sie eventuell auch ein vOrdner infrage. vOrdner (oder virtuelle
Ordner) sind ein modernes Verfahren zur Anzeige von E-Mail-Nachrichten in Evolution. Wenn Sie viele E-Mails erhalten oder oft vergessen, wo Sie Nachrichten abgelegt haben, können vOrdner
Ihnen dabei helfen, den Überblick zu behalten.
Ein vOrdner ist im Grunde eine Mischung aus allen anderen Organisationswerkzeugen: Er sieht aus wie ein Ordner, funktioniert wie eine Suche und wird eingerichtet wie ein Filter. Anders ausgedrückt: Ein herkömmlicher Ordner enthält wirklich Nachrichten, ein vOrdner ist dagegen nur eine Ansicht mit Nachrichten, die sich in verschiedenen Ordnern befinden können. Die in einem vOrdner enthaltenen Nachrichten werden dynamisch anhand von Kriterien ermittelt, die bereits im
Vorfeld festgelegt wurden.
Wenn den Kriterien des vOrdners entsprechende Nachrichten neu eintreffen oder gelöscht werden, passt Evolution den vOrdner-Inhalt automatisch an. Wenn Sie eine Nachricht löschen, wird diese in dem Ordner gelöscht, der sie tatsächlich enthält, aber auch in allen vOrdnern, in denen sie angezeigt wird.
Der Nicht-einsortiert-vOrdner ist das Gegenstück zu den übrigen vOrdnern: Er zeigt alle
Nachrichten an, die in anderen vOrdnern nicht angezeigt werden.
Wenn Sie einen entfernten E-Mail-Speicher wie IMAP oder Microsoft Exchange verwenden und vOrdner angelegt haben, um diese Speicher zu durchsuchen, durchsucht der Nicht-einsortiert-
Ordner auch die entfernten Ordner. Wenn Sie keine vOrdner angelegt haben, die entfernte
E-Mail-Speicher durchsuchen, berücksichtigt der Nicht-einsortiert-Ordner diese ebenfalls nicht.
Es folgt ein Beispiel zur Verwendung von Ordnern, Suchen und vOrdnern: Um sein Postfach zu organisieren, richtet Jim einen virtuellen Ordner für die E-Mails seiner Freundin und Mitarbeiterin
Anna ein. Er besitzt andere vOrdner für Nachrichten mit „novell.com“ in der Adresse und
„Evolution“ in der Betreffzeile. So kann er verfolgen, was seine Arbeitskollegen ihm zum
Thema Evolution zusenden. Wenn Anna ihm eine Nachricht sendet, die sich nicht mit Evolution befasst, wird sie nur im Ordner „Anna“ angezeigt. Wenn Anna ihm eine E-Mail über die
Benutzeroberfläche von Evolution sendet, kann er die Nachricht sowohl im vOrdner „Anna“ als auch im vOrdner „Interne Evolution-Diskussion“ sehen.
Organisieren Ihrer E-Mails
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
vOrdner erstellen
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Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Editor für virtuelle Ordner“.
Klicken Sie auf „Hinzufügen“.
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Geben Sie den Namen des vOrdners im Feld „Regelname“ ein.
Wählen Sie die Suchkriterien aus. Für jedes Kriterium müssen Sie zuerst auswählen, welche der folgenden Nachrichtenteile bei der Suche berücksichtigt werden sollen: Die Kriterien
ähneln den Filterkriterien.
Absender: Die Absenderadresse.
Empfänger: Die Empfänger der Nachricht.
Betreff: Die Betreffzeile der Nachricht.
Nachrichtenrumpf: Durchsucht den eigentlichen Nachrichtentext.
Ausdruck: (nur für Programmierer) Sucht mit einem in der Sprache „Scheme“ (wird in
Evolution zur Definition von Filtern verwendet) formulierten Ausdruck nach Nachrichten.
Verschickt-Datum: Filtert Nachrichten nach dem Datum, an dem sie verwendet wurden.
Wählen Sie zuerst die Bedingungen aus, die eine Nachricht erfüllen soll (beispielsweise vor oder nach einem angegebenen Zeitpunkt). Wählen Sie dann die Zeit aus. Beim Ausführen vergleicht der Filter den Zeitstempel in der Nachricht mit der Systemuhr oder mit den von
Ihnen im Kalender ausgewählten Zeit- und Datumsangaben. Sie können den Filter auch innerhalb eines relativ zum Filter definierten Zeitbereichs (zum Beispiel zwei oder vier Tage) suchen lassen.
Empfangsdatum: Der Ablauf ist wie bei der Option „Verschickt-Datum“ mit der Ausnahme, dass die Zeit des Nachrichtenempfangs mit den von Ihnen angegebenen Daten verglichen wird.
Beschriftung: Nachrichten können die Beschriftungen „Wichtig“, „Geschäftlich“, „Privat“,
„Zu erledigen“ oder „Später“ haben. Sie können Beschriftungen mithilfe von anderen Filtern oder manuell festlegen.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Bewertung: Legt eine beliebige ganze Zahl größer „0“ als Nachrichtenbewertung fest. Sie können einen Filter festlegen oder eine Nachrichtenbewertung ändern und anschließend einen anderen Filter einrichten, um die bewerteten Nachrichten zu verschieben. Eine
Nachrichtenbewertung hat keinen speziellen Bezug: Es handelt sich nur um eine Nummer, die Sie Nachrichten zuweisen, damit andere Filter diese Nachrichten verarbeiten können.
Größe: Sortiert anhand der Nachrichtengröße in Kilobyte.
Status: Filtert anhand des Nachrichtenstatus. Als Status sind möglich: „Beantwortet“,
„Entwurf“, „Wichtig“, „Gelesen“ oder „Unerwünscht“.
Markiert: Überprüft, ob die Nachricht als Folgenachricht markiert ist.
Anhänge: Erstellt einen Filter, der überprüft, ob die E-Mail einen Anhang hat.
Mailingliste: Dieser Filter basiert auf der Mailingliste, von der die Nachricht stammt. Diesem
Filter entgehen möglicherweise Nachrichten von einigen Listservern, weil er die X-
BeenThere-Kopfzeile überprüft. Sie ermöglicht eine Identifizierung von Mailinglisten und anderen E-Mail-Verteilern. E-Mail von Listservern, die X-BeenThere nicht ordnungsgemäß einsetzen, wird von diesen Filtern nicht abgefangen.
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Wählen Sie die Ordner aus, in denen dieser vOrdner suchen soll. Wählen Sie eine der folgenden Optionen:
Nur bestimmte Ordner: Verwendet einzelne Ordner als vOrdner-Quelle.
Mit allen lokalen Ordnern: Verwendet neben den einzeln ausgewählten Ordnern auch alle lokalen Ordner als vOrdner-Quelle.
Mit allen aktiven entfernten Ordnern: Entfernte Ordner gelten dann als aktiv, wenn Sie mit dem Server verbunden sind. Damit der vOrdner Nachrichten aus dieser Quelle und aus den einzeln ausgewählten Ordnern durchsuchen kann, müssen Sie mit Ihrem Mailserver verbunden sein.
Mit allen lokalen und aktiven, entfernten Ordnern: Verwendet neben den einzeln ausgewählten Ordnern auch alle lokalen und aktiven entfernten Ordner als vOrdner-Quelle.
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Klicken Sie auf „OK“.
Organisieren Ihrer E-Mails
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
4
Evolution-Kontakte: das Adressbuch
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie das Evolution
TM
-Kontaktwerkzeug zum Organisieren von Kontaktinformationen und für den gemeinsamen Zugriff auf Adressen über ein Netzwerk verwendet wird. Außerdem erfahren Sie hier, wie Sie bei alltäglichen Aufgaben Zeit sparen können.
„Kontakte und Karten“ auf Seite 65
„Kontakte durchsuchen“ auf Seite 67
„Kontakte organisieren“ auf Seite 68
„LDAP: Kontaktgruppen in einem Netzwerk gemeinsam nutzen“ auf Seite 70
„Ihre Karte bitte: Neue Karten schnell hinzufügen“ auf Seite 70
Weitere Informationen zur Konfiguration des Kontaktwerkzeugs finden Sie im Kapitel
„Kontaktverwaltung“ auf Seite 98
.
Kontakte und Karten
Kontakte sind Einzelpersonen, die Sie in Ihr Adressbuch eingetragen haben, um Informationen
über sie sammeln und E-Mails an sie versenden zu können. In Evolution wird ein einzelner
Kontakt als Karte bezeichnet.
Der Kontakteditor
Wenn Sie Karten hinzufügen oder ändern möchten, verwenden Sie dazu den Kontakteditor.
Um eine bereits vorhandene Karte zu ändern, doppelklicken Sie zum Öffnen des Kontakteditor-
Fensters auf die Karte. Wenn Sie eine neue Karte anlegen möchten, klicken Sie in der
Werkzeugleiste auf die Schaltfläche „Neu“. Das gleiche Fenster wird mit leeren Eingabefeldern angezeigt, die Sie ausfüllen können.
Evolution-Kontakte: das Adressbuch
65
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Das Kontakteditor-Fenster besteht aus drei Reitern:
Kontakt: Enthält die grundlegenden Kontaktinformationen.
Persönlich: Enthält eine genauere Beschreibung der Person sowie die URLs von Kalender und
Verfügbarkeitsinformationen.
Postadresse: Enthält die Postadresse der Person.
Das Menü „Aktionen“ enthält außerdem die Befehle „Kontakt weiterleiten“ (erstellt eine neue
Nachricht mit der Karte als Anhang) und „Nachricht an Kontakt schicken“ (erstellt eine neue
Nachricht an die E-Mail-Adresse des Kontakts).
In der Kontakteditor-Werkzeugleiste können Sie Kontakte speichern und schließen, ausdrucken, schließen oder löschen.
Außerdem besteht die Möglichkeit, Karten aus E-Mail-Nachrichten oder Kalenderterminen hinzuzufügen. Klicken Sie in einer geöffneten E-Mail mit der rechten Maustaste auf eine beliebige
E-Mail-Adresse oder -Nachricht und klicken Sie dann im Menü auf „Karte für diese Adresse anlegen“ oder auf „Karte für diesen Absender anlegen“.
Die meisten Einträge im Kontakteditor enthalten lediglich die von Ihnen eingegebenen
Informationen. Hinter einigen verbergen sich jedoch zusätzliche Funktionen:
66
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Voller Name: Geben Sie den Namen Ihres Kontakts ein. Sie können den Namen entweder in das
Feld „Voller Name“ eingeben oder auf die Schaltfläche „Voller Name“ klicken. Dadurch wird ein kleines Dialogfeld mit Textfeldern für Vor- und Nachname, Anrede (wie „Herr“ oder „Ihre
Exzellenz“) und Nachsatz (wie „Jr.“) angezeigt. Das Feld „Voller Name“ steht außerdem mit dem
Feld „Einsortieren als“ in Verbindung. Dies erleichtert Ihnen die Organisation der Kontakte und den Umgang mit Nachnamen, die aus mehreren Wörtern bestehen. Um die Funktionsweise zu verstehen, können Sie im Feld „Voller Name“ einen Namen eingeben. Als Beispiel dient uns der
Name „Miguel de Icaza“. Ihnen ist bestimmt aufgefallen, dass das Feld „Einsortieren als“ ebenfalls ausgefüllt wurde, allerdings in umgekehrter Reihenfolge: „Icaza, Miguel de“. Bei
Eingabe von John Q. Doe hätte der Kontakteditor richtig vermutet, dass der Eintrag unter „Doe,
John Q.“ erfolgen soll. Miguels Nachname „de Icaza“ besteht aus zwei Wörtern. Damit er richtig einsortiert wird, müssen Sie in „Einsortieren unter“ den Eintrag „de Icaza, Miguel“ vornehmen.
In: Wählen Sie als Ort für diesen Kontakt eines Ihrer Adressbücher aus. Eventuell können Sie nicht in alle verfügbaren Adressbücher schreiben, besonders wenn diese sich im Netzwerk befinden.
Kategorien: Klicken Sie auf die Schaltfläche „Kategorien“, um Kategorien für diese Karte auszuwählen. Wenn Sie Kontaktkategorien zuweisen, können Sie später anhand dieser Kategorien nach Kontakten suchen. Weitere Informationen über Kontaktkategorien finden Sie im Kapitel
„Kontakte organisieren“ auf Seite 68 .
Verfügbarkeits-URL und Kalender-URL: Klicken Sie auf den Reiter „Persönliche
Informationen“, um die Webadressen eines Kontakts einzugeben. Wenn der Kontakt seine
Verfügbarkeits- oder Kalenderdaten nicht auf einem Exchange-Server veröffentlicht, können
Sie die Adressen der Server hier eingeben. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, seinen
Terminkalender beim Festlegen von Kalenderterminen zu überprüfen.
Kontakte durchsuchen
1
2
3
Wählen Sie in der Suchleiste Ihren Suchtyp aus.
Geben Sie Ihre Abfrage ein.
Drücken Sie die EINGABETASTE, um die Suche zu starten.
Wenn Sie eine komplexere Suche durchführen möchten, wählen Sie „Suchen“ und dann
„Komplex“. Wählen Sie dann Suchkriterien aus, mit denen sich der gewünschte Kontakt beschreiben lässt.
3
4
1
2
Geben Sie im Feld „Regelname“ einen Namen für die Regel ein.
Legen Sie im Feld „Wenn“ Ihre Kriterien fest.
Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um zusätzliche Kriterien hinzuzufügen.
Klicken Sie auf „Suchen“.
Um alle Kontakte anzuzeigen, klicken Sie in der Suchleiste auf „Löschen“ und drücken Sie
UMSCHALT+STRG+B. Oder suchen Sie mit einer leeren Abfrage.
Evolution-Kontakte: das Adressbuch
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Kontakte organisieren
Kontakte lassen sich genauso wie E-Mails durchsuchen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mehrere getrennte Adressbücher oder Kontaktgruppen anzulegen. Innerhalb einer Kontaktgruppe können Sie mehrere Kontaktkategorien bilden.
„Kontaktliste erstellen“ auf Seite 68
„Mithilfe von Kategorien gruppieren“ auf Seite 69
„Evolution für LDAP konfigurieren“ auf Seite 70
Kontaktgruppen
Am einfachsten lassen Kontakte sich durch Anlegen zusätzlicher Kontaktgruppen verwalten.
Klicken Sie dazu auf „Datei“ > „Neu“ > „Kontaktgruppe“. Für Kontaktgruppen auf Ihrem
Computer müssen Sie nur einen Namen angeben. Für Kontakte im Netzwerk werden mehr
Informationen über den Kontaktserver benötigt, auf den Sie zugreifen möchten.
Um eine Karte in eine andere Gruppe zu verschieben, ziehen Sie die Karte einfach aus der
Haupt-Kontaktanzeige herüber. Den Inhalt der meisten Netzwerk-Kontaktgruppen können Sie nicht verändern.
Hinweis:
Kontaktgruppen und Kontaktlisten sind nicht das gleiche. Ähnlich wie Ordner und Adressbücher enthalten Kontaktgruppen Kontakte. Eine Kontaktliste ist dagegen ein einzelner Kontakt, der wiederum andere Kontakte enthält. Kontaktlisten werden meistens dazu verwendet, eine E-Mail gleichzeitig an mehrere
Personen zu versenden.
Kontakte importieren
Mit dem Importwerkzeug können Sie Kontakte aus anderen Kontaktverwaltungs-Werkzeugen importieren.
1
Klicken Sie auf „Datei“ > „Importieren“.
Oder:
Versenden Sie die Kontakte als vCard-Anhänge an sich selbst.
Kontaktliste erstellen
Kontaktlisten sind Gruppen von Kontakten und tragen einen Spitznamen. Sie werden von Ihnen erstellt. Wenn Sie eine E-Mail an den Spitznamen senden, wird diese an jedes Mitglied auf der
Liste versendet. Der Unterschied zu einer Netzwerk-Mailingliste besteht darin, dass die
Kontaktliste nur auf Ihrem Computer und zu Ihrer persönlichen Verwendung existiert. Es handelt sich nicht um eine reale E-Mail-Adresse, die von einer Mailinglisten-Anwendung auf einem
Server verwaltet wird.
Beispielsweise können Sie für jedes Familienmitglied eine Karte anlegen und diese dann der
Kontaktliste „Familie“ hinzufügen. Anschließend können Sie „Familie“ eine E-Mail senden, ohne die E-Mail-Adressen der einzelnen Personen eingeben zu müssen. Jedes Familienmitglied erhält eine E-Mail.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
So legen Sie eine Kontaktliste an:
1
Öffnen Sie das Dialogfeld zum Erstellen der Liste, indem Sie auf die Schaltfläche „Neue
Liste“ klicken.
Oder:
Klicken Sie auf „Datei“ > „Neu“ > „Kontaktliste“.
2
3
Legen Sie einen Namen für die Liste fest.
Geben Sie die Namen oder E-Mail-Adressen von Kontakten an.
Oder:
Ziehen Sie Kontakte aus dem Hauptfenster in die Liste.
4
Wählen Sie aus, ob die E-Mail-Adressen beim Versenden der Nachricht an die Liste ausgeblendet werden sollen.
Mit Ausnahme von ganz kurzen Listen sollten Sie die Adressen ausgeblendet lassen. Das
Verfahren ähnelt der Funktion „Blindkopie an:“, die im Kapitel „Zusätzliche Empfänger für
E-Mail angeben“ auf Seite 42 beschrieben wurde.
5
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf „OK“.
Die Liste wird als Kontaktkarte angezeigt, die Sie wie jede andere Karte behandeln können. Dies schließt auch den E-Mail-Versand der Liste an eine andere Person sowie den Versand von E-Mail an die Liste ein.
Um die Liste zu versenden, öffnen Sie eine neue E-Mail und geben den Namen ein, den Sie für die
Liste gewählt haben. Wenn Sie die Nachricht versenden, wird sie von Evolution an die gesamte
Liste verteilt. Sie können auch im Kontaktwerkzeug mit der rechten Maustaste auf die Adresskarte der Liste klicken und den Befehl „Nachricht an Liste schicken“ auswählen.
Evolution ist nicht dazu in der Lage, Kontaktlisten auf Microsoft Exchange Servern zu speichern.
Mithilfe von Kategorien gruppieren
Bei einem anderen Verfahren zur Gruppierung von Karten werden diese unterschiedlichen
Kategorien zugeordnet. Sie können eine Karte mehreren Kategorien oder gar keiner Kategorie zuordnen. Zum Beispiel ordnen Sie die Karte eines Freundes in die Kategorie „Geschäftlich“ ein, weil er mit Ihnen zusammenarbeitet. Außerdem nehmen Sie ihn in die Kategorien „Freunde“ (weil er ein Freund ist) und „Häufig“ (weil Sie ihn oft anrufen) auf.
Um eine Kategorie als zu einer Kategorie gehörig zu markieren, klicken Sie auf die Schaltfläche
„Kategorien“ rechts unten. Im angezeigten Dialogfeld können Sie so viele Kategorien auswählen, wie Sie möchten.
Wenn die Masterliste der Kategorien Ihnen nicht passt, können Sie Ihre eigenen Kategorien hinzufügen. Geben Sie einfach den Namen einer neuen Kategorie in das Dialogfeld ein und klicken Sie dann auf „Kategorien“. Im nachfolgend angezeigten Fenster wählen Sie „Haupt-
Kategorienliste“.
Evolution-Kontakte: das Adressbuch
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
LDAP: Kontaktgruppen in einem Netzwerk gemeinsam nutzen
Das
LDAP -Protokoll wurde dafür entwickelt, Benutzern durch den gemeinsamen Zugriff auf ein
zentrales Verzeichnis eine gemeinsame Nutzung der Kontaktinformationen in einem Netzwerk zu ermöglichen. Mit LDAP können Unternehmen einen gemeinsam nutzbaren Bestand von
Kontaktinformationen aufbauen. Viele Unternehmen verwenden ein gemeinsames LDAP-
Adressbuch für alle Mitarbeiter oder für die Kundenkontakte.
Wie entfernte Verzeichnisse zu Ihren verfügbaren Kontaktordnern hinzugefügt werden, erfahren
Sie im Kapitel „Kontaktverwaltung“ auf Seite 98
. Entfernte Kontaktgruppen werden in der
Verknüpfungsleiste unter dem Eintrag „Auf LDAP-Servern“ angezeigt. Sie funktionieren wie lokale Kartenordner mit folgenden Ausnahmen:
Netzwerkordner sind nur verfügbar, wenn Sie mit dem Netzwerk verbunden sind. Wenn Sie einen Laptop oder eine Modemverbindung verwenden, sollten Sie das Netzwerkverzeichnis teilweise kopieren oder zwischenspeichern. Verwenden Sie Drag & Drop, um die gewünschten Kontakte in die lokale Kontaktliste zu übertragen.
Um übermäßigen Netzwerkverkehr zu vermeiden, lädt Evolution die Daten des LDAP-
Servers normalerweise nicht automatisch beim Starten. Um Kontakte aus dem Netzwerk zu laden, müssen Sie auf „Alle anzeigen“ klicken. Sie können dieses Verhalten im Fenster
„Kontakteinstellungen“ ändern.
Aufgrund Ihrer Servereinstellungen kann es sein, dass nicht alle Felder eines auf einem
LDAP-Server gespeicherten Kontakts geändert werden können. Manche Server verhindern einige oder alle Änderungen, während andere eine geringere Zahl von Feldern als Evolution verwenden. Fragen Sie den Systemverwalter, wenn Sie andere Einstellungen benötigen.
Evolution für LDAP konfigurieren
Weitere Informationen zur LDAP-Konfiguration von Evolution finden Sie im Kapitel
„Kontaktverwaltung“ auf Seite 98
.
Ihre Karte bitte: Neue Karten schnell hinzufügen
Wie bereits zuvor erwähnt, können Sie personenbezogene Informationen aus E-Mails oder
Kalendereinträgen in Adresskarten übernehmen. Klicken Sie hierzu mit der rechten Maustaste auf eine beliebige E-Mail-Adresse oder E-Mail-Nachricht und klicken Sie daraufhin im angezeigten
Menü auf „Absender zu Kontakte hinzufügen“. Mit HotSync kann Evolution auch Karten von
Handheld-Geräten einlesen. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
Gerät synchronisieren“, auf Seite 101 .
70
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
5
Evolution-Kalender
In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie den Evolution-Kalender alleine oder gemeinsam mit anderen zur Verwaltung Ihres Terminkalenders nutzen können. Weitere Informationen zum
Importieren von Kalenderdaten finden Sie im Kapitel „Einzeldateien importieren“ auf Seite 53
über das Importwerkzeug.
„Möglichkeiten zur Anzeige des Kalenders“ auf Seite 71
„Mit dem Evolution-Kalender planen“ auf Seite 72
„Alte Termine und Besprechungen löschen“ auf Seite 77
„Mehrere Kalender und Webkalender“ auf Seite 77
„Die Aufgabenliste“ auf Seite 78
„Zeitzonen konfigurieren“ auf Seite 79
Möglichkeiten zur Anzeige des Kalenders
In Evolution
TM
können Sie mehrere Kalender einrichten und überlappend anzeigen. Möglich wären beispielsweise ein Terminkalender für die Arbeit, einer für zu Hause und einer für Ihren Lieblings-
Sportverein. Alle diese Kalender werden in der Verknüpfungsleiste angezeigt. Aktivieren oder deaktivieren Sie die daneben befindlichen Kontrollkästchen, um die Termine in der
Kalenderansicht ein- oder auszublenden. Durch das Aus- und Einblenden verschiedener
Termingruppen können Sie Konflikte minimieren und dabei die Anzeige störender Einzelheiten auf ein Mindestmaß beschränken.
Die Termine der einzelnen Kalender werden in unterschiedlichen Farben dargestellt.
Auf der Symbolleiste befinden sich vier Schaltflächen, mit denen Sie die verschiedenen
Kalenderansichten anzeigen können.
Tag
Arbeitswoche
Woche
Monat
Außerdem können Sie im kleinen Kalender rechts oben einen beliebigen Zeitraum auswählen.
Legen Sie durch Drag & Drop die Tage fest, die in Ihrem Kalender angezeigt werden sollen.
Mit den Schaltflächen „Vorherige“ und „Nächste“ können Sie die Kalenderseiten durchblättern.
In der Wochen- oder Monatsansicht blättern Sie damit jeweils eine Woche bzw. einen Monat vor oder zurück. Um zur Liste von heute zurückzuwechseln, klicken Sie in der Werkzeugleiste auf die
Schaltfläche „Heute“.
Um die Kalendereinträge an einem bestimmten Datum anzuzeigen, klicken Sie auf „Gehe zu“.
Wählen Sie im nachfolgend angezeigten Dialogfeld ein Datum aus.
71
Evolution-Kalender
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Mit dem Evolution-Kalender planen
In Evolution gibt es zwei Typen von Planungsereignissen: Termine und Besprechungen.
Ein Termin ist ein Ereignis, das Sie nur für sich selbst einplanen. Bei Besprechungen müssen mehrere Personen in die Planung miteinbezogen werden. Sie können die Verfügbarkeitssuche für
Besprechungen auch dazu verwenden, die Verfügbarkeit von eingeladenen Personen festzustellen.
„Termine erstellen“ auf Seite 72
„Einladung zur Besprechung versenden“ auf Seite 74
„Besprechungsanforderungen annehmen und beantworten“ auf Seite 75
„Antworten auf Besprechungsanforderungen lesen“ auf Seite 75
„Verfügbarkeitsansicht verwenden“ auf Seite 75
„Einen Termin planen“ auf Seite 76
„Verfügbarkeitsdaten ohne Groupware-Server veröffentlichen“ auf Seite 77
„Ohne Groupware-Server auf Verfügbarkeitsdaten zugreifen“ auf Seite 77
Termine erstellen
In Evolution wird unter einem Termin ein Ereignis verstanden, das Sie nur für sich selbst einplanen.
1
Klicken Sie auf „Datei“ > „Neuer Termin“.
Oder:
Klicken Sie auf „Kalender“ und klicken Sie dann auf „Neu“.
Oder:
Doppelklicken Sie im Kalender auf einen leeren Bereich.
10
11
12
8
9
4
5
2
3
6
7
Geben Sie im Feld „Zusammenfassung“ eine kurze Zusammenfassung ein.
Geben Sie im Feld „Ort“ einen Ort für den Termin ein.
Wählen Sie in der Ausklappliste „Einstufung“ eine Einstufung aus.
Wählen Sie in der Ausklappliste „Kalender“ einen Kalender aus.
Geben Sie im Feld „Kategorien“ eine Kategorie ein.
Geben Sie im Feld „Beschreibungen“ eine Beschreibung ein.
Geben Sie Anfangs- und Enddatum ein.
Wählen Sie aus, ob es sich bei diesem Termin um ein Ganztagsereignis handelt.
Falls nicht, geben Sie Anfangs- und Endzeit an.
Wählen Sie aus, ob Sie diese Zeit als beschäftigt anzeigen wollen.
Wählen Sie aus, ob Sie für diesen Termin einen Alarm wünschen. Falls ja, geben Sie an, wann und wie Sie vom Alarm benachrichtigt werden möchten.
13
Klicken Sie auf den Reiter „Wiederholung“ und geben Sie an, ob und wie oft der Termin sich wiederholen soll.
72
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Erinnerung
Ein Ganztagsereignis wird über der Terminliste eines Tages in der grauen Überschrift unter dem
Datum angezeigt (nicht in der Liste). Dies erleichtert die Eingabe von sich überschneidenden
Terminen, die ineinander verschachtelt werden können. Beispielsweise kann eine Konferenz als
Ganztagstermin eingegeben werden, die Besprechungen auf der Konferenz aber als Termine mit
Zeitangabe. Auch Termine mit genauen Anfangs- und Endzeiten können sich überschneiden. In diesem Falle werden sie in der Tagesansicht des Kalenders in Form von mehreren Spalten angezeigt.
Wenn Sie Kalendertermine erstellen, die sich überschneiden, zeigt Evolution diese im Kalender nebeneinander an.
Sie können mehrere Erinnerungen für einen Termin festlegen, die vor der Zeit des geplanten
Termins liegen müssen. Von den folgenden Erinnerungstypen können Sie jeweils eine Erinnerung eingeben:
Anzeigen: Auf dem Bildschirm öffnet sich ein Fenster, das Sie an Ihren Termin erinnert.
Audio: Der Computer gibt ein akustisches Signal ab.
Programm: Sie können ein Programm als Erinnerung ausführen lassen. Geben Sie im
Textfeld den Namen des Programms ein oder suchen Sie es mit der Schaltfläche
„Auswählen“.
Wenn Sie die Erinnerungen in einem lokalen Kalender gespeichert haben, funktionieren sie vom
Moment der Anmeldung an. Wenn Erinnerungen auf einem Exchange Server gespeichert sind, müssen Sie Evolution nach dem Anmelden zumindest einmal ausführen. Unabhängig davon, wo die Erinnerungen gespeichert sind, werden Sie auch dann noch über bevorstehende Termine informiert, wenn Sie Evolution beendet haben.
Wenn Sie einen Kalender auf einem Microsoft Exchange Server verwenden, müssen Sie eine
Einstufung für den Termin auswählen. Damit legen Sie fest, wer den Termin sehen kann. Die
Standardeinstufung ist „Öffentlich“. Ein öffentlicher Termin kann von jedem Teilnehmer des
Kalendernetzwerks angezeigt werden. Außerdem gibt es die Sicherheitsstufe „Privat“ und darüber noch die Sicherheitsstufe „Vertrauchlich“. Die Stufen können sich aufgrund Ihrer
Servereinstellungen unterscheiden. Wenden Sie sich an Ihren Systemverwalter oder ändern Sie
Ihre Delegationseinstellungen.
Wenn Sie einen Microsoft Exchange Server verwenden, können andere Serverbenutzer Ihren
Zeitplan einsehen, um Ihre Verfügbarkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt zu überprüfen. Wenn ein Termin flexibel ist oder Sie für den Zeitraum verfügbar bleiben möchten, aktivieren Sie im
Abschnitt „Zeit einstufen als“ das Kontrollkästchen „Frei“. Normalerweise werden Termine als
„Beschäftigt“ angezeigt.
Die Einstufung von Terminen läuft genauso ab wie die von Kontakten.
1
2
Klicken Sie auf „Kategorien“.
Aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben den Kategorien, die dem von Ihnen erstellten
Termin entsprechen.
Vorschlag:
Um Ihrer Kategorienliste eine neue Kategorie hinzuzufügen, klicken Sie auf „Haupt-
Kategorienliste bearbeiten“ und klicken Sie dann auf „Klicken Sie hier, um eine Kategorie hinzuzufügen“.
Nach Auswahl Ihrer Kategorien klicken Sie auf „OK“, um dem Termin diese Kategorien zuzuweisen. Die ausgewählten Kategorien werden jetzt im Textfeld rechts neben der Schaltfläche
„Kategorien“ angezeigt.
Evolution-Kalender
73
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Termine mit Kategorien werden in der Kalenderanzeige mit Symbolen angezeigt. Außerdem können Sie über die Kategorie nach Terminen suchen. Um nur Termine einer bestimmten
Kategorie anzuzeigen, klicken Sie in der Suchleiste oben im Kalender auf „Kategorie ist“ und wählen dann eine Kategorie aus.
Auf dem Reiter „Wiederholung“ können Sie eingeben, wie oft der Termin wiederholt werden soll
(von täglich bis alle 100 Jahre). Anschließend geben Sie mit Uhrzeit und Datum an, wann die
Wiederholung des Termins enden soll. Unter „Ausnahmen“ können Sie einzelne Tage auswählen, an denen der Termin sich nicht wiederholen soll. Durch Auswahl der betreffenden Felder von links nach rechts können Sie Anweisungen bilden, die sinngemäß einen Satz bilden: „Alle zwei Wochen montags und freitags bis zum 3. Januar 2008“ oder „Jeden ersten Freitag im Monat für 12
Wiederholungen“.
Wenn Sie mit den Einstellungen fertig sind, klicken Sie zum Speichern in der Werkzeugleiste auf das Datenträgersymbol und schließen das Termineditor-Fenster. Wenn Sie möchten, können Sie die Terminzusammenfassung in der Kalenderansicht ändern, indem Sie darauf klicken und Ihre
Eingaben machen. Auch die übrigen Einstellungen lassen sich ändern, indem Sie mit der rechten
Maustaste auf den Termin klicken und dann „Öffnen“ wählen oder auf den Termin doppelklicken.
Einladung zur Besprechung versenden
In Evolution wird unter einer Besprechung ein Ereignis verstanden, das Sie für mehrere Personen einplanen. Evolution kann Ihnen dabei helfen, Gruppenbesprechungen zu planen und die
Antworten auf Besprechungsanforderungen zu verwalten.
Wenn Sie eine Besprechung oder einen Gruppentermin erstellen, können Sie die Teilnehmer in
Kategorien einteilen (zum Beispiel „Leiter“ oder „Erforderlich“). Beim Speichern der Terminliste erhält jeder Teilnehmer eine E-Mail mit den Termininformationen und hat die Möglichkeit, darauf zu antworten.
Wenn Sie für Ihre Terminplanung keine Teilnahmeinformationen benötigen, sondern den Termin lediglich bekannt geben möchten, klicken Sie auf „Aktionen“ > „Als iCalendar weiterleiten“.
Dadurch wird eine neue E-Mail-Nachricht erstellt, die als Anhang eine Ereignisbenachrichtigung in Form einer Ankündigung enthält. Die Empfänger können das Ereignis mit einem Klick ihren
Kalendern hinzufügen. Allerdings wird dabei keine automatische E-Mail zur Bekanntgabe der
Teilnahme versendet.
So planen Sie eine Besprechung:
1
Klicken Sie auf „Datei“ > „Neu“ > „Besprechung“ und klicken Sie dann auf den Reiter
„Einladung“.
2
Wenn Sie mehrere E-Mail-Konten besitzen, wählen Sie eins davon aus, indem Sie im Feld
„Organisator“ einen Eintrag auswählen.
3
Klicken Sie auf „Hinzufügen“, um die Namen und E-Mail-Adressen der Personen hinzuzufügen, die Sie einladen möchten.
4
Klicken Sie auf „OK“.
An alle Empfänger wird eine E-Mail versendet, in der sie zu Ihrem Ereignis eingeladen werden.
Hinweis:
Für jede Besprechung kann es nur einen Organisator geben. Nur der Organisator kann Teilnehmer hinzufügen. Sie können sich auch selbst zum Organisator einer Besprechung machen. Wenn Sie diesen
Vorgang aber nicht mit dem durch sie ersetzten Organisator absprechen, bringen Sie den Planungsprozess eventuell durcheinander. Wenn Sie zusätzliche Personen zu einer Besprechung einladen möchten, ohne den
Organisator zu wechseln, sollten Sie die Nachricht des ersten Organisators an die zusätzlichen Teilnehmer weiterleiten.
74
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Besprechungsanforderungen annehmen und beantworten
Besprechungsanforderungen werden in Form von iCal-Anhängen versendet. Um sie anzuzeigen oder zu beantworten, klicken Sie auf das Anhangsymbol und zeigen Sie sofort den Anhang im
E-Mail-Fenster an. Alle Ereignisdetails einschließlich Zeit und Datum werden angezeigt. Als
Nächstes können Sie entscheiden, auf welche Weise Sie die Einladung beantworten möchten.
Zur Auswahl stehen:
Annehmen
Vorläufig annehmen
Ablehnen
Klicken Sie auf „OK“, um dem Organisator eine E-Mail mit Ihrer Antwort zu senden. Wenn Sie annehmen, wird das Ereignis außerdem Ihrem Kalender hinzugefügt.
Nachdem Sie die Besprechung in Ihren Kalender aufgenommen haben, können Sie die
Informationen ändern. Wenn der Organisator ein weiteres Update versendet, werden diese
Änderungen aber eventuell überschrieben.
Antworten auf Besprechungsanforderungen lesen
Wenn Sie eine Antwort auf eine von Ihnen versendete Besprechungseinladung erhalten, können
Sie diese in der Nachricht anzeigen, indem Sie auf den Anhang klicken und „An Ort und Stelle anzeigen“ auswählen. Klicken Sie ganz unten auf „OK“, um Ihre Teilnehmerliste zu aktualisieren.
Verfügbarkeitsansicht verwenden
Außer mit den standardmäßigen Werkzeugen zur Besprechungsplanung können Sie auch mit der
Verfügbarkeitsansicht die Verfügbarkeit von Personen im Voraus prüfen. Normalerweise ist die
Verfügbarkeitsfunktion im Funktionsumfang spezialisierter Groupware-Server wie Exchange enthalten. Sie können die Verfügbarkeitsinformationen aber auch online veröffentlichen und auf fremde Verfügbarkeitsinformationen zugreifen. Auch wenn nicht alle Ihre Kooperationspartner ihre Verfügbarkeitsdaten veröffentlichen, können Sie trotzdem iCal-Ereigniseinladungen verwenden, um Ihren Terminplan mit anderen zu koordinieren.
So greifen Sie auf die Verfügbarkeitsansicht zu:
1
2
Klicken Sie auf „Datei“ > „Neu“ > „Besprechung“.
Klicken Sie auf den Reiter „Planung“.
Evolution-Kalender
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Teilnehmerliste: Die Teilnehmerliste enthält alle Personen, die zu einem Termin eingeladen wurden. Außerdem gibt sie deren UAwg-Status an.
Zeitplanraster: Das Zeitplanraster enthält die veröffentlichten Verfügbarkeitsinformationen der von Ihnen eingeladenen Personen. Hier findet der Vergleich der Zeitpläne statt, um freie Zeit für einen Termin zu finden. Einzelpersonen können nur dann Planungsinformationen sehen, wenn sie denselben Microsoft Exchange Server wie Sie verwenden (also derselben Organisation angehören) oder ihre Verfügbarkeitsinformationen unter einem URL veröffentlichen, auf den Sie zugreifen können. Diesen URL müssen Sie vorher mit dem Kontakteditor in ihre Kontaktkarten eingetragen haben.
Einen Termin planen
Um einen Termin zu planen, benötigen Sie als Erstes die Verfügbarkeitsinformationen der
Teilnehmer. Wenn Sie mit Evolution Connector for Microsoft Exchange arbeiten, stehen diese
Informationen bereits in Ihrer globalen Adressliste. Falls nicht, muss jede Person Ihnen ihre
Planungsdateien zusenden und Sie müssen die Informationen in Ihren Kalender einlesen.
Unabhängig davon, wie Sie die Informationen erhalten, werden sie von Evolution auf dem Reiter
„Planung“ angezeigt. Der unbestätigte Termin wird in weißer Schrift und schwarzer Umrahmung in Fettdruck angezeigt. Die Verfügbarkeitszeiten der Teilnehmer werden in der Teilnehmerliste neben dem Namen farbig angezeigt.
Ändern Sie die Besprechungszeit, indem Sie die Ränder der Besprechung ziehen oder mit den
Auto-Auswählen-Schaltflächen automatisch eine Zeit auswählen. Klicken Sie dann auf
„Speichern und schließen“. Bei Teilnehmern auf Exchange Servern werden die Termine automatisch aktualisiert. Die anderen erhalten bei jeder Planänderung eine Benachrichtigung.
Lesen Sie „Termine mit der Verfügbarkeitsfunktion planen“ auf Seite 89 , um zu erfahren, wie Sie
diese Funktion in Verbindung mit Evolution Connector for Microsoft Exchange einsetzen können.
76
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Verfügbarkeitsdaten ohne Groupware-Server veröffentlichen
Sie können die Verfügbarkeitsinformationen auch auf einem WebDAV-Server oder auf anderen
Webservern mit HTTP-PUT-Unterstützung veröffentlichen. Fragen Sie den Systemverwalter, wenn Sie sich hinsichtlich dieser Funktion nicht sicher sind.
Um Verfügbarkeitsinformationen zu veröffentlichen, wählen Sie „Werkzeuge“ > „Einstellungen“ und klicken Sie auf „Kalender und Aufgaben“. Klicken Sie auf dem Reiter „Veröffentlichen der
Verfügbarkeitsinformationen“ auf „Hinzufügen“. Geben Sie dann den URL Ihres Upload-Servers ein. Wählen Sie die Häufigkeit aus, mit der Sie Daten hochladen möchten, die Kalender, deren
Daten Sie anzeigen möchten, sowie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort. Klicken Sie dann auf „OK“.
Um die Verfügbarkeitsdaten sofort zu veröffentlichen, wechseln Sie in das Kalenderwerkzeug und klicken Sie auf „Aktionen“ > „Verfügbarkeitsinformationen veröffentlich“.
Ohne Groupware-Server auf Verfügbarkeitsdaten zugreifen
Wenn jemand Ihnen einen URL für Verfügbarkeitsdaten oder für einen Webkalender nennt, können Sie diese Information in die Kontaktinformationen des Kontaktwerkzeugs eingeben. Wenn
Sie danach eine Besprechung mit dieser Person planen, ruft Evolution den Zeitplan ab und zeigt ihn im Besprechungsplaner an.
Alte Termine und Besprechungen löschen
Eine Liste mit allen alten Aktivitäten wird irgendwann die Ausführung Ihres Kalenders verlangsamen. Um alte Aktivitäten zu löschen, klicken Sie auf „Aktionen“ > „Säubern“ und geben Sie dann die Anzahl der Tage mit abgelaufenen Ereignissen an, die Sie behalten möchten.
Mehrere Kalender und Webkalender
Um einen neuen Kalender anzulegen, klicken Sie auf „Datei“ > „Kalender“. Wenn der Kalender lokal gespeichert werden soll, müssen Sie nur einen Namen und eine Farbe angeben. Bei entfernten Kalendern geben Sie Name, Farbe, URL und Aktualisierungshäufigkeit ein. Die
Aktualisierungshäufigkeit gibt an, wie oft Evolution prüft, ob der Kalender sich geändert hat.
Wenn Sie mit jemandem zusammenarbeiten, der einen Online-Kalender veröffentlicht, sollten sie diesen alle 30 Minuten auf Updates prüfen. Wenn Ihr Kalender dagegen den Zeitplan eines
Sportvereins enthält, muss er wahrscheinlich nicht öfter als einmal pro Woche aktualisiert werden.
Die Website icalshare.com (http://icalshare.com) enthält eine umfangreiche Auflistung freigegebener Onlinekalender mit nationalen und religiösen Feiertagen, Mondphasen, Sport und lokalen oder regionalen Ereignissen.
Evolution-Kalender
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Die Aufgabenliste
Die Aufgabenliste befindet sich in der linken unteren Ecke des Kalenders. Sie ermöglicht Ihnen die Führung einer Liste mit Aufgaben, die nicht mit den Kalenderterminen in Verbindung steht.
Sie können diese Liste auch in einem größeren Fenster anzeigen. Klicken Sie dazu auf die
Schaltfläche „Aufgaben“ in der Verknüpfungsleiste oder im Ordnerbaum.
So nehmen Sie eine neue Aufgabe auf:
3
4
1
2
5
6
7
8
Klicken Sie auf „Neu“.
Geben Sie eine Zusammenfassung der Aufgabe ein.
Wählen Sie Einstufung und Gruppe der Aufgabe aus.
Geben Sie eine Kategorie für die Aufgabe ein.
Geben Sie eine Beschreibung der Aufgabe ein.
(Optional) Geben Sie Anfangs- und Enddatum der Aufgabe ein.
(Optional) Geben Sie Anfangs- und Endzeit der Aufgabe ein.
(Optional) Klicken Sie auf den Reiter „Status“ und legen Sie dann einen Status für die
Aufgabe fest.
Nachdem Sie die Aufgabe Ihrer To-do-Liste hinzugefügt haben, wird die Zusammenfassung im
Abschnitt „Zusammenfassung“ der Aufgabenliste angezeigt. Um eine detaillierte Beschreibung eines Eintrags anzuzeigen, doppelklicken Sie darauf. Oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und wählen Sie „Öffnen“. Sie können Einträge löschen, indem Sie diese markieren und dann auf „Löschen“ klicken.
Die Aufgabenliste lässt sich auf ähnliche Weise sortieren wie die Liste der E-Mail-Nachrichten in
Evolution Mail. Klicken Sie einmal auf die Nachrichtenköpfe, um die Art und Richtung der
Sortierung zu ändern. Oder doppelklicken Sie darauf, um Spalten in die Anzeige aufzunehmen oder daraus zu entfernen.
Aufgabengruppen
Sie können nicht nur mehrere Kalender, sondern auch mehrere Aufgabengruppen anlegen.
Das Organisieren von Aufgabengruppen wird durch ein spezielles Aufgabenwerkzeug erleichtert. Jeder Aufgabengruppe wird eine Farbe zugeordnet. Mit der Verknüpfungsleiste des Aufgabenwerkzeugs können Sie Aufgabengruppen wie Kalender ein- und ausblenden.
Im Aufgabenpad der Kalenderanzeige werden die Aufgaben aller sichtbaren Aufgabengruppen farbig angezeigt. Um eine neue Aufgabengruppe zu erstellen, wählen Sie „Neue
Aufgabengruppe“. Sie werden zur Eingabe von Name, Farbe und Ort der Aufgabengruppe aufgefordert. Wenn die Aufgabengruppe online ist, müssen Sie ihren URL eingeben.
78
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Zeitzonen konfigurieren
Evolution unterstützt die Verwendung von Zeitzonen. Wenn Sie Kalenderdateien für Freunde oder
Mitarbeiter freigeben, müssen Sie eventuell Ihre Zeitzone konfigurieren. So konfigurieren Sie Ihre
Zeitzone:
1
Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Einstellungen“ und klicken Sie dann auf „Kalender und
Aufgaben“.
2
Klicken Sie auf das Symbol neben dem Feld „Zeitzone“. Wählen Sie dann Ihren Standort aus.
Jeder rote Punkt steht für eine bedeutende Stadt.
3
Wählen Sie eine Stadt aus und klicken Sie anschließend auf „OK“.
Auch für die Anfangs- und Endzeiten der einzelnen Termine können Sie jeweils
Zeitzoneninformationen konfigurieren. Erstellen Sie einfach einen neuen Termin und klicken Sie zum Konfigurieren seiner Zeitzone auf den Globus. Wenn Sie beispielsweise in New York leben, aber für die Mittagszeit eine Telefonbesprechung mit jemandem in Kalifornien geplant haben, sollten Sie sicherstellen, dass Sie sich nicht gegenseitig zu ungünstigen Zeiten anrufen. Die
Festlegung von Zeitzonen für einzelne Termine kann dabei helfen, eventuellen Verwechslungen vorzubeugen.
Evolution-Kalender
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
80
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
6
Herstellung der Verbindung zu einem Exchange
Server
Evolution
TM
Connector for Microsoft Exchange ermöglicht Evolution-Clients einen Zugriff auf
Konten von Microsoft Exchange 2000 Servern. Die Software ist über Red Carpet erhältlich und verfügt über einen eigenen Kanal. Diese Software ist wie Evolution kostenlos und wird im
Rahmen von GPL lizensiert.
„Connector-Funktionen“ auf Seite 81
„Connector installieren“ auf Seite 82
„Ihr Exchange-Konto in Evolution anlegen“ auf Seite 83
„Auf Exchange Server zugreifen“ auf Seite 87
„Nur bei Exchange Connector verfügbare Einstellungen“ auf Seite 87
„Termine mit der Verfügbarkeitsfunktion planen“ auf Seite 89
Wichtig:
Evolution Connector ist nur für Exchange 2000 und höher geeignet und setzt voraus, dass Outlook
Web Access aktiviert ist. Jeder Benutzer muss über ein gültiges Konto auf einem Microsoft Exchange Server verfügen (mit Lizenz).
Connector-Funktionen
Evolution Connector unterstützt die folgenden grundlegenden Microsoft Exchange-Funktionen:
Allgemein
Entfernter Exchange-Informationsspeicher
Ermöglicht Evolution den Zugriff auf E-Mail, Adressbuch (auch auf den Ordner
„Globale Adressliste“), Kalender und Aufgabenordner von Exchange 2000 Servern.
Palm-Synchronisierung
Wird für Kontakte und Kalender in Exchange unterstützt.
Passwortverwaltung
Um Ihr Passwort zu ändern, öffnen Sie das Exchange-Werkzeug und klicken Sie auf
„Aktionen“ > „Exchange-Passwort ändern“. Wenn Ihr Passwort abgelaufen ist, fordert
Evolution Sie beim Starten zum Ändern Ihres Passworts auf.
E-Mail in Exchange-Ordnern anzeigen
Mit den E-Mail- und Exchange-Werkzeugen von Evolution können Sie die auf einem
Exchange Server gespeicherten E-Mails anzeigen.
Herstellung der Verbindung zu einem Exchange Server
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
E-Mail über Exchange-Protokolle versenden
Wenn Sie das Microsoft Exchange Mail-Transport-Protokoll verwenden, müssen Sie darauf achten, dass die von Ihnen eingegebene E-Mail-Adresse genau mit der bei
Exchange Server gespeicherten E-Mail-Adresse übereinstimmt. Eventuell lautet sie
„[email protected]_domaene.com” und nicht
„ihrname@ihre_domaene.com”.
Kalender
Besprechungsanforderung/-vorschlag
Ermöglicht Evolution-Benutzern die Planung von Besprechungen und anderen
Benutzern (Evolution- oder Outlook-Benutzer) die Anzeige der Teilnehmerverfügbarkeit auf Exchange.
iCalendar-Besprechungsanforderungen in den Kalender eintragen
Wenn Sie eine iCalendar-Besprechungsanforderung erhalten und in Ihren Kalender aufnehmen, wird sie in Ihrem Exchange-Kalender gespeichert.
Kontakte
Adressvervollständigung
Wird für Ihren Exchange-Kontaktordner unterstützt. Noch keine Unterstützung für die globale Adressliste.
vCard zum Adressbuch hinzufügen
Wenn Sie eine vCard-Anhang erhalten und auf „In Adressbuch speichern“ klicken, wird sie in Ihrem Exchange-Adressbuch gespeichert.
In Exchange können aus E-Mail-Nachrichten mit einem Klick neue Adressbucheinträge erstellt werden.
Einige der Funktionen stehen allerdings nicht zur Verfügung:
Offline arbeiten (Getrennt-Modus).
Funktion „Nachrichtenrückruf“.
Connector installieren
Um Evolution Connector zu installieren, führen Sie Red Carpet aus.
1
2
3
4
Klicken Sie auf „System“ > „Software-Update“.
Klicken Sie auf „Kanäle“ und wählen Sie dann „Ximian Connector“.
Klicken Sie auf „Schließen“.
Wählen Sie „Ximian Connector“ und klicken Sie dann auf „Jetzt ausführen“.
82
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Ihr Exchange-Konto in Evolution anlegen
Nachdem Sie den Connector installiert haben, müssen Sie in Exchange Server und Evolution den
Zugriff auf Ihr Exchange-Konto einrichten.
„Einstellungen von Exchange Server“ auf Seite 83
„Standard-Konfigurationswerkzeug für Evolution Connector“ auf Seite 83
„Einfaches Konfigurationswerkzeug für Evolution Connector“ auf Seite 83
„Neues Exchange-Konto erstellen“ auf Seite 83
„Vorhandenes Konto für eine Verwendung mit Exchange umkonfigurieren“ auf Seite 84
Einstellungen von Exchange Server
Fragen Sie bei Ihrem Systemverwalter nach, um die folgenden Punkte zu gewährleisten:
Sie besitzen ein gültiges Konto auf dem Exchange Server.
Sie sind dazu berechtigt, mit WebDAV auf das Konto zuzugreifen. Dies ist bei Exchange
Server die Standardeinstellung. Wenn Ihr Systemverwalter sie also nicht absichtlich deaktiviert hat, sind keine Änderungen erforderlich.
In der Knowledgebase auf der Novell-Website ( suport.novell.com (http://support.novell.com) ) finden Sie weitere Informationen, die Ihnen dabei helfen sicherzustellen, dass Exchange Server
Evolution-Verbindungen akzeptiert.
Standard-Konfigurationswerkzeug für Evolution Connector
Wenn Sie sich davon überzeugt haben, dass der Server auf den Verbindungsaufbau vorbereitet ist, können Sie Evolution Connector Ihr Exchange-Konto hinzufügen.
Einfaches Konfigurationswerkzeug für Evolution Connector
Evolution Connector 2,0 enthält ein einfaches Konto-Erstellungswerkzeug, dass für einige
Installationen geeignet ist. Bei anderen Installationen wird dagegen das im Kapitel „Standard-
Konfigurationswerkzeug für Evolution Connector“ auf Seite 83
weiter unten beschriebene
Standard-Kontowerkzeug benötigt.
Wenn Sie noch keine Konten konfiguriert haben, wird der einfache Assistent gleichzeitig mit
Evolution gestartet. Er fragt Sie lediglich nach dem Namen Ihres Outlook Web Access-Servers sowie nach Benutzername und Passwort. Evolution Connector ermittelt die übrigen Informationen selbstständig.
Wenn das einfache Kontowerkzeug nicht automatisch ausgeführt wird, erstellen Sie mit der nachfolgenden Anleitung ein Konto.
Neues Exchange-Konto erstellen
1
Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „E-Mail-Einstellungen“.
2
3
Klicken Sie auf „E-Mail-Konten“ und klicken Sie dann auf „Hinzufügen“.
Legen Sie das Konto nach dem im Kapitel
„Evolution zum ersten Mal starten“ auf Seite 11
beschriebenen Verfahrens an.
In Evolution kann immer nur ein Microsoft Exchange-Konto gleichzeitig konfiguriert werden.
Herstellung der Verbindung zu einem Exchange Server
83
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Vorhandenes Konto für eine Verwendung mit Exchange umkonfigurieren
Wenn Sie schon ein E-Mail-Konto haben und es zur Verwendung mit Exchange konvertieren möchten, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1
2
3
Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Einstellungen“ und klicken Sie dann auf „E-Mail-Konten“.
Wählen Sie das zu konvertierende Konto aus und klicken Sie dann auf „Bearbeiten“.
Klicken Sie auf den Reiter „Identität“ und ändern Sie bei Bedarf Ihre E-Mail-Adresse.
4
Klicken Sie auf den Reiter „Abrufen von E-Mails“ und wählen Sie dann „Microsoft
Exchange“ als Servertyp aus.
84
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
5
Geben Sie den Namen Ihres Mailservers und Ihren Benutzernamen ein und geben Sie an, ob Sie SSL verwenden möchten.
Herstellung der Verbindung zu einem Exchange Server
85
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
6
Klicken Sie auf den Reiter „Empfangsoptionen“ und geben Sie dann den Namen Ihres Global
Catalog-Servers, den Namen Ihres Exchange-Postfachs, Ihren OWA-Pfad und Ihren
öffentlichen Ordner ein. Legen Sie außerdem fest, ob Filter auf die Nachrichten im
Posteingang angewendet werden sollen und wie oft auf neue E-Mails geprüft werden soll.
7
Klicken Sie auf den Reiter „Verschicken von E-Mails“ und wählen Sie dann „Microsoft
Exchange“ als Servertyp aus.
8
9
10
Geben Sie den Namen des Servers ein.
Klicken Sie auf „OK“.
Beenden Sie Evolution und starten Sie das Programm neu. Änderungen an der
Kontenkonfiguration von Evolution Connector werden erst wirksam, wenn Sie die
Anwendung neu starten.
86
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Auf Exchange Server zugreifen
Wenn Sie den Connector installiert haben, befindet sich unter den Verknüpfungsschaltflächen eine
Exchange-Schaltfläche. Die Exchange-Schaltfläche wird nur für den Zugriff auf öffentliche
Ordner und zur Durchführung bestimmter Exchange-Aktionen wie Delegations- und
Passwortverwaltung sowie für das Abonnieren der Kalender, Aufgaben oder Kontaktordner anderer Benutzer verwendet. Außerdem ermöglicht sie eine Ausführung von ordnerbezogenen
Vorgängen für Kalender, Aufgaben und Kontaktordner, wie beispielsweise das Hinzufügen,
Löschen oder Umbenennen von Ordnern und die Auswahl von Ordnerberechtigungen. Verwenden
Sie das normale E-Mail-Werkzeug für E-Mail, das Kontaktwerkzeug für Kontakte und das
Kalenderwerkzeug für Ihre Zeitplanung.
Wenn Sie gleichzeitig ein Exchange-Konto und ein lokales E-Mail-Konto verwenden, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass aus E-Mail-Nachrichten stammende E-Mail-Adressen und
Termine in der Exchange-Kontaktliste bzw. dem -Kalender und nicht in Ihrem lokalen Konto gespeichert werden. Für die Synchronisierung mit Palm-Geräten gilt das Gleiche: Aufgaben,
Termine und Adressen aus dem Palm-Gerät werden mit den entsprechenden Inhalten der
Exchange-Ordner synchronisiert und nicht mit den lokalen Ordnern.
Um den Server nicht unnötig zu belasten, bleibt die globale Adressliste (GAL) solange leer, bis
Sie darin gesucht haben. Wenn Sie alle Karten in der Liste anzeigen möchten, klicken Sie in das
Suchfeld und drücken Sie die EINGABETASTE. Damit starten Sie eine Suche ohne Kriterium und alle Karten werden angezeigt.
Um Zugriff auf öffentliche Ordner zu erhalten, klicken Sie auf das „+“-Zeichen neben „Alle
öffentlichen Ordner“. Eine Liste mit allen verfügbaren öffentlichen Ordnern wird ausgeklappt.
Wählen Sie den Ordner aus, auf den Sie zugreifen möchten, und klicken Sie dann mit der rechten
Maustaste auf den Ordnernamen. Wählen Sie „Zu Favouriten hinzufügen“.
Nur bei Exchange Connector verfügbare Einstellungen
Das Fenster „Einstellungen“ von Evolution enthält zwei Optionen, die nur in Verbindung mit
Evolution Connector angezeigt werden. Die erste Option betrifft Delegation und Verwaltung von
Zugriffsrechten, die zweite ermöglicht das Erstellen von „Abwesend”-Nachrichten.
„Zugriffsdelegation“ auf Seite 87
„Zugriff an andere delegieren“ auf Seite 88
„Als Vertreter für andere Benutzer agierenn“ auf Seite 88
„Abwesend-Nachricht einrichten“ auf Seite 89
Zugriffsdelegation
Sie können andere Personen in der globalen Adressliste Ihrer Organisation auf Ihren Kalender,
Ihr Adressbuch und Ihre Nachrichten zuzugreifen lassen und umgekehrt. Die Funktion Delegation gibt Benutzern die Möglichkeit, gegenseitig in Zeitpläne Einsicht zu nehmen oder auch alle persönlichen Informationen zu verwalten.
Herstellung der Verbindung zu einem Exchange Server
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Zugriff an andere delegieren
Um jemanden in Ihre Delegatenliste aufzunehmen, klicken Sie auf „Hinzufügen“ und treffen in der globalen Adressliste Ihre Auswahl. Beim Delegieren können Sie für unterschiedliche
Datentypen auch unterschiedliche Zugriffsstufen gewähren. Sie können auch entscheiden, ob der gewährte Zugriff für privat markierte Objekte oder nur für öffentliche Objekte gilt.
Für jeden der vier Ordnertypen können Sie eine der folgenden Zugriffsstufen auswählen:
Keine: Der Benutzer erhält keinen Zugriff auf Ordner dieses Typs.
Prüfer (nur-lesen): Der Benutzer kann Objekte in Ordnern dieses Typs anzeigen, aber weder neue
Objekte erstellen noch vorhandene Objekte bearbeiten.
Autor (lesen, erstellen): Der Benutzer kann Objekte in Ihren Ordnern anzeigen und neue Objekte erstellen, aber keine vorhandenen Objekte ändern.
Editor (lesen, erstellen, bearbeiten): Der Delegat kann Objekte in Ihren Ordnern anzeigen, erstellen und ändern.
Als Vertreter für andere Benutzer agierenn
Um im Fenster mit den Einstellungen zu Exchange Delegation die Liste der Benutzer anzuzeigen, denen Sie Zugriff auf Ihre Ordner gewährt haben, klicken Sie auf den Reiter „Als Vertreter agieren“. Wenn Sie E-Mails im Namen eines anderen Benutzers versenden wollen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dessen Namen. Dadurch wird eine E-Mail-Identität erstellt. Danach können Sie diese Identität in der „Von:“-Liste des Nachrichteneditors auswählen.
So greifen Sie auf die an Sie delegierten Ordner zu:
1
2
Klicken Sie auf „Datei“ > „Den Ordner eines anderen Benutzers öffnen“
Geben Sie die E-Mail-Adressen des Benutzers an, der an Sie delegiert hat. Oder klicken Sie auf „Benutzer“, um den Benutzer im Adressbuch auszuwählen.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
3
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Wählen Sie den zu öffnenden Ordner aus.
Klicken Sie auf „OK“.
An Sie delegierte Ordner werden in Ihrer Ordnerliste in einem Ordner angezeigt, der den Namen seines jeweiligen Besitzers trägt. Wenn beispielsweise der Benutzer Martha Thompson einige
Ordner an Sie delegiert, wird im Ordnerbaum auf gleicher Stufe wie Ihre persönlichen und
öffentlichen Ordner der Ordner „Martha Thompsons Ordner“ angezeigt.
Wenn dieser Ordner nicht problemlos geöffnet werden kann, klären Sie mit dem Ordnerbesitzer, ob Sie die richtigen Zugriffsberechtigungen erhalten haben.
Abwesend-Nachricht einrichten
Eine Abwesend-Nachricht ist eine automatische Antwort, die Sie als Antwort auf E-Mails versenden können. Darin erläutern Sie, weshalb Sie eine Nachricht nicht sofort beantworten können. Wenn Sie beispielsweise für eine Woche in Urlaub gehen und in dieser Zeit keine E-Mails lesen, können Sie eine automatische Antwort einrichten. Wer Ihnen schreibt, erfährt auf diese
Weise, dass er nicht ignoriert wird.
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4
Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Einstellungen“ und klicken Sie dann auf „Abwesend“.
Klicken Sie auf „Ich bin zurzeit nicht im Büro“.
Geben Sie eine kurze Nachricht in das Textfeld ein.
Klicken Sie auf „OK“.
Bis Sie zurückkehren und auf „Ich bin zurzeit im Büro“ klicken, wird Ihre Nachricht an jeden verschickt, der Ihnen eine E-Mail sendet.
Termine mit der Verfügbarkeitsfunktion planen
Wenn Sie in Ihren Kalender auf dem Exchange Server eine Besprechung eintragen, können
Sie anhand Ihrer Exchange-Kalender überprüfen, wann lokale Exchange-Benutzer nicht verfügbar sind.
Herstellung der Verbindung zu einem Exchange Server
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Die Terminerinnerungen in Ihrem Exchange-Kalender werden erst aktiviert, wenn Sie Evolution nach dem Anmelden mindestens einmal gestartet haben.
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3
Öffnen Sie einen neuen Termin im Kalender.
Klicken Sie auf „Aktionen“ > „Besprechung ansetzen“.
Fügen Sie Teilnehmer hinzu, indem Sie ihre E-Mail-Adressen in die Liste eintragen oder auf die Schaltfläche „Andere einladen“ klicken.
Verwenden Sie dabei nach Möglichkeit die globale Adressliste (GAL). Wählen Sie die GAL in der Ausklappliste mit den Adressquellen oben im Dialogfeld aus.
4
Klicken Sie auf „Optionen“ und dann auf „Verfügbarkeit aktualisieren“, um die Zeitpläne der
Teilnehmer zu überprüfen und die Besprechung in den Kalendern aller Teilnehmer zu aktualisieren, soweit dies möglich ist.
Wenn Besprechungsteilnehmer in der von Ihnen geplanten Besprechungszeit nicht verfügbar sind, können Sie die Besprechung solange vor- oder zurückverlegen, bis Sie einen freien Zeitraum gefunden haben. Klicken Sie dazu auf die Pfeile links und rechts neben der Schaltfläche „Auto-
Auswählen“. Das Auto-Auswählen-Werkzeug verschiebt die Besprechung bis zum nächsten
Zeitraum, in dem alle Teilnehmer verfügbar sind. Wenn Sie mit den Ergebnissen nicht zufrieden sind, können Sie die Ränder der Besprechungszeit über die Stunden ziehen, die Sie auswählen möchten.
90
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
7
Fortgeschrittene Konfiguration
Vielleicht wurde Ihr Mailserver umbenannt. Oder Sie haben sich am Layout Ihrer Termine satt gesehen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Evolution
TM
-Einstellungen aus beliebigen Gründen zu
ändern. In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie dabei vorgehen müssen.
„Mit E-Mail-Konten arbeiten“ auf Seite 93
„Auto-Vervollständigung“ auf Seite 94
„E-Mail-Einstellungen“ auf Seite 94
„Editoreinstellungen“ auf Seite 96
„Kalender- und Aufgabeneinstellungen“ auf Seite 97
„Kontaktverwaltung“ auf Seite 98
Um das Einstellungsfenster von Evolution anzuzeigen, klicken Sie auf „Werkzeuge“ >
„Einstellungen“. In der linken Hälfte des Einstellungsfensters befindet sich eine Spalte, die der
Evolution-Verknüpfungsleiste ähnelt. Dort wählen Sie aus, welchen Teil von Evolution Sie anpassen möchten. In der rechten Fensterhälfte nehmen Sie die eigentlichen Änderungen vor.
Fortgeschrittene Konfiguration
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Es gibt sechs Einträge, die Sie ändern können. Von oben nach unten:
E-Mail-Konten
Sie können Informationen zu Ihren E-Mail-Konten hinzufügen oder ändern, wie beispielsweise den Server für den Verbindungsaufbau, das Verfahren zum Herunterladen von E-Mails oder Ihren
Passwort-Authentifizierungsmodus. Dies ist der umfangreichste Punkt in der Liste. Er wird im
Kapitel „Mit E-Mail-Konten arbeiten“ auf Seite 93 behandelt.
Auto-Vervollständigung
Legen Sie die Kontaktgruppen fest, die beim Vervollständigen von E-Mail-Adressen im
Nachrichteneditor verwendet werden sollen. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
„Auto-Vervollständigung“ auf Seite 94 .
E-Mail-Einstellungen
Hierbei handelt es sich um allgemeine Einstellungen zum Lesen von E-Mails
(Anzeigeeinstellungen, Benachrichtigungsoptionen und Sicherheit). Die für jedes Konto getrennt festgelegten Einstellungen befinden sich im E-Mail-Kontowerkzeug und sind im Kapitel
„Mit E-Mail-Konten arbeiten“ auf Seite 93
beschrieben. Die meisten E-Mail-Einstellungen finden
Sie jedoch in „Mit E-Mail-Konten arbeiten“ auf Seite 93 .
Editoreinstellungen
Diese Einstellungen betreffen den Umgang mit dem Nachrichteneditor (Verknüpfungen,
Signaturen und Rechtschreibung). Dies schließt auch die Fähigkeit ein, die häufig in E-Mails verwendeten „Emoticons“ - wie beispielsweise „:)“ - durch lächelnde Gesichter in Grafikform zu ersetzen. Dieses Werkzeug wird im Kapitel
„Editoreinstellungen“ auf Seite 96
behandelt.
Kalender und Aufgaben
Hier können Sie das Verhalten des Kalenders festlegen (einschließlich Zeitzone und Länge der
Arbeitswoche). Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
Aufgabeneinstellungen“ auf Seite 97 .
Zertifikate
Informationen zur Zertifikatsverwaltung für S/MIME-Sicherheitssysteme. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel
.
Bei den vorhergehenden Evolution-Versionen wurden Verzeichnisserver, Ordnereinstellungen und
Exchange-Delegation im Einstellungswerkzeug konfiguriert. Verzeichnisserver können mittlerweile als Kontaktgruppen im Kontaktwerkzeug eingerichtet werden, Ordnereinstellungen werden im Kontextmenü der betreffenden Ordner geändert und die Exchange-Delegation finden
Sie im Menü „Aktionen“ des Exchange-Werkzeugs.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Mit E-Mail-Konten arbeiten
Evolution ermöglicht Ihnen die Einrichtung mehrerer Konten (oder Identitäten). Wenn Sie eine
E-Mail-Nachricht schreiben, wählen Sie in der Ausklappliste neben dem Feld „Von:“ des
Nachrichteneditors das zu verwendende Konto aus.
Durch Anklicken von „Verschicken/Abrufen“ werden alle E-Mail-Quellen geprüft, die nicht deaktiviert wurden. Wenn Sie für ein bestimmtes Konto die E-Mail nicht überprüfen möchten, wählen Sie es auf der Registerkarte „E-Mail-Konten“ aus und klicken auf die Schaltfläche
„Deaktivieren“.
Um ein neues Konto hinzuzufügen, klicken Sie auf „Hinzufügen“, um den E-Mail-
Konfigurationsassistenten zu öffnen. Um ein vorhandenes Konto zu ändern, wählen Sie es im
Fenster „Einstellungen“ aus und klicken dann auf „Bearbeiten“, um das Konteneditor-Dialogfeld zu öffnen.
Das Konteneditor-Dialogfeld besteht aus sechs Abschnitten.
Identität: Geben Sie Name und E-Mail-Adresse für dieses Konto an. Sie können auch eine
Standardsignatur auswählen, die in die Nachrichten dieses Kontos eingefügt wird.
Abrufen von E-Mails: Wählen Sie aus, wie Sie E-Mails abrufen möchten. Sie können E-Mails
von einem Server herunterladen ( POP ), sie auf dem Server lesen und dort belassen (Microsoft
Exchange, oder IMAP ) oder auf Ihrem Desktop-Computer gespeicherte E-Mail-Dateien lesen. Ihr
Server verlangt von Ihnen die Verwendung einer Secure Socket Layer (SSL)-Verbindung. Wählen
Sie „Immer“, „Immer, wenn möglich“ oder „Nie“ als SSL-Auswahl. Wenn eine Option nicht funktioniert, wählen Sie eine andere.
Möglicherweise werden Sie von Ihrem Systemverwalter dazu aufgefordert, einen speziellen
Mailserver-Port zu verwenden. Um den zu verwendenden Port festzulegen, geben Sie hinter dem
Servernamen einen Doppelpunkt gefolgt von der Portnummer ein. Um beispielsweise eine
Verbindung zu Port 143 des Servers „smtp.omniport.com“ herzustellen, geben Sie als Server-
Name „smtp.omniport.com:143“ ein.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „Abrufen von E-Mails“ auf Seite 13
.
Empfangsoptionen: Hier entscheiden Sie, ob und wie oft Sie die E-Mail automatisch prüfen lassen möchten. Außerdem legen Sie noch andere Empfangsoptionen fest.
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „Optionen zum Abrufen von E-Mails“ auf Seite 15 .
Verschicken von E-Mails Verwenden Sie diesen Abschnitt, um eine Methode für den E-Mail-
Versand auszuwählen und zu konfigurieren. Sie haben die Wahl zwischen „SMTP“ , „Microsoft
Exchange“ (bei Installation von Evolution Connector for Microsoft Exchange) und
Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „Verschicken von E-Mails“ auf Seite 24 .
Standard: In diesem Bereich legen Sie fest, wo die mit diesem Konto versendeten und als
Entwürfe gespeicherten Nachrichten gespeichert werden. Wenn Sie zu den Standardeinstellungen zurückkehren möchten, klicken Sie auf „Standardeinstellungen wiederherstellen“.
Wenn Sie jemandem eine Kopie aller Nachrichten dieses Kontos senden möchten, wählen Sie entweder „Immer Kopie schicken an“ oder „Immer Blindkopie schicken an“ und geben eine oder mehrere Adressen an.
Fortgeschrittene Konfiguration
93
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Sicherheit: Mit dieser Option können Sie die Sicherheitsoptionen für dieses Konto festlegen.
Wenn Sie Verschlüsselung verwenden, geben Sie Ihre PGP-Schlüsselkennung ein (weitere
Informationen im Kapitel
„Verschlüsselung“ auf Seite 47 ) und wählen eine der vier Optionen aus,
um die Schlüssel- und Signaturbehandlung festzulegen.
Auto-Vervollständigung
Das Werkzeug Auto-Vervollständigung ermöglicht Ihnen eine Auswahl der Adressbücher und
übernimmt für Sie die automatische Vervollständigung von Namen. Für diese Funktion muss ein
Zugriff auf die zu verwendenden Adressbücher möglich sein. Um Auto-Vervollständigen zu aktivieren, wählen Sie auf der Seite „Auto-Vervollständigen“ die Adressbücher aus, die Auto-
Vervollständigen einbeziehen soll.
E-Mail-Einstellungen
Mit dem Werkzeug E-Mail-Einstellungen können Sie auswählen, wie Zitate angezeigt werden, wie lange es dauert, bis eine Nachricht als gelesen markiert wird, und viele andere
Anzeigeeinstellungen.
„Allgemeine E-Mail-Einstellungen“ auf Seite 94
„HTML-E-Mail-Einstellungen“ auf Seite 95
„E-Mail-Farbeinstellungen“ auf Seite 95
„E-Mail-Kopfzeilen-Einstellungen“ auf Seite 95
„Einstellungen für unerwünschte E-Mails“ auf Seite 95
Weitere Informationen zu den Einstellungen für einzelne E-Mail-Konten finden Sie im Kapitel
„Mit E-Mail-Konten arbeiten“ auf Seite 93
.
Allgemeine E-Mail-Einstellungen
Die Seite „Allgemein“ enthält die folgenden Optionen:
Nachrichtenschriften: Normalerweise verwendet Evolution die gleichen Schriftarten wie die anderen GNOME-Anwendungen. Um andere Schriftarten auszuwählen, deaktivieren Sie
„Dieselben Schriften wie andere Anwendungen verwenden“ und wählen eine Schriftart für normale Schriften und eine zweite für Festbreiten-, Terminal- und Bildschirmtext aus.
Nachrichtenanzeige: Wählen Sie aus, nach welchem Zeitraum eine Nachricht als gelesen markiert wird, wie Zitate hervorgehoben werden und welche Standardkodierung verwendet wird.
E-Mail löschen: Wählen Sie aus, ob Nachrichten beim Beenden von Evolution automatisch gelöscht werden und ob Sie die endgültige Löschung von Nachrichten ausdrücklich bestätigen möchten.
Benachrichtigungen über neue E-Mails: Evolution kann Sie beim Eintreffen neuer E-Mails mit einem akustischen Signal oder durch Abspielen einer Audiodatei benachrichtigen. Wählen Sie das gewünschte Signal oder gar kein Signal aus.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
HTML-E-Mail-Einstellungen
Die Seite „HTML-E-Mail“ enthält die folgenden Optionen:
Animierte Bilder anzeigen: Hier können Sie Animationen ein- und ausschalten.
Beim Verschicken von HTML-Nachrichten an Kontakte, die keine wollen, rückfragen:
Einige Benutzer möchten keine HTML-E-Mails bekommen. In Evolution können Sie festlegen, dass Sie bei dieser Einstellung gewarnt werden. Die Warnung wird nur dann angezeigt, wenn Sie
HTML-E-Mails an Benutzer in Ihren Kontakten senden, die HTML ablehnen.
Laden von Bildern: Sie können Bilder in E-Mails einbetten und diese erst beim Eintreffen der
Nachricht laden lassen. Allerdings werden Bildladevorgänge von den Versendern unerwünschter
E-Mails dazu verwendet, aktive Adressen zu bestätigen und in Ihre Privatsphäre einzudringen. Sie können wählen, Bilder entweder niemals automatisch zu laden, Bilder nur zu laden, wenn der
Absender unter Ihren Kontakten ist, oder Bilder immer zu laden.
Wenn Sie sich dafür entschieden haben, Bilder nicht automatisch zu laden, können Sie die Bilder einer Nachricht dennoch anzeigen, indem Sie für jede Nachricht auf „Anzeigen“ >
„Nachrichtenanzeige“ >„Bilder laden“ klicken.
Auf dem Reiter „Farben“ können Sie für einzelne Nachrichten Beschriftungen in unterschiedlichen Farben auswählen. Wenn Sie zu den Vorgabeeinstellungen zurückkehren möchten, klicken Sie auf „Vorgaben wiederherstellen“.
E-Mail-Farbeinstellungen
Mit dem Werkzeug E-Mail-Farben können Sie Farbbeschriftungen für unterschiedliche
Nachrichten auswählen. Klicken Sie auf eine Farbe, um die Farbe oder die mit dieser Farbe verknüpfte Beschriftung zu ändern.
E-Mail-Kopfzeilen-Einstellungen
Die Kopfzeilen einer ankommenden Nachricht enthalten Informationen, die nicht zum Inhalt der
Nachricht gehören, wie beispielsweise Absender und Versandzeitpunkt. Durch Auswahl der
Optionen legen Sie fest, welche Informationen zu den von Ihnen gelesenen Nachrichten ein- oder ausgeblendet werden.
Einstellungen für unerwünschte E-Mails
Dieser Abschnitt enthält nur zwei Einträge: Eingehende E-Mails daraufhin überprüfen, ob sie unerwünscht sind Hierbei kommt das SpamAssassin*-Werkzeug mit lernfähigen
Bayes’schen Filtern zum Einsatz. Es enthält auch Online-Tests und überprüft beispielsweise, ob Nachrichtenabsender oder ISP auf einer schwarzen Liste stehen. Online-Tests können die Filterung verlangsamen, sind aber genauer. Durch Auswahl der Optionen legen Sie Ihre
Filtermethode fest.
Fortgeschrittene Konfiguration
95
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Editoreinstellungen
Der Nachrichteneditor enthält drei Seiten mit änderbaren Einstellungen. Die Seite „Allgemein“ enthält Verknüpfungen und verschiedene allgemeine Einstellungen, die Seite „Signatur“ enthält
Ihre Signatur und auf Seite drei geht es um die „Rechtschreibprüfung“.
„Rechtschreibprüfung“ auf Seite 96
Allgemein
Auf der Seite „Allgemein“ können Sie die folgenden Optionen festlegen:
Vorgabeverhalten: Hier legen Sie fest, wie Nachrichten normalerweise weitergeleitet und beantwortet werden, welche Zeichen darin verwendet werden, ob sie als HTML versendet werden und ob HTML auch grafische Emoticons enthalten kann.
Alarme: Sie können zwei optionale Alarme einrichten:
Beim Abschicken von Nachrichten mit leerem Betreff nachfragen: Der Editor warnt Sie, wenn Sie eine Nachricht ohne Betreff versenden wollen.
Beim Abschicken von HTML-Nachrichten an Kontakte, die keine wollen, nachfragen:
Der Editor warnt Sie, wenn Sie eine Nachricht versenden wollen, die nur Blindkopie-
Empfänger hat. Diese Option ist wichtig, weil einige Mailserver keine Blindkopien
übertragen, wenn die Nachricht nicht mindestens einen Empfänger hat, der für alle Leser zu sehen ist.
Signatur
Mit dem Signatureditor können Sie mehrere unterschiedliche Signaturen als Klartext oder HTML anlegen und dann auswählen, welche der im Nachrichteneditor bearbeiteten E-Mail angehängt wird. Sie können direkt im Nachrichteneditor auswählen, ob Sie eine andere oder gar keine
Signatur verwenden möchten.
Rechtschreibprüfung
Hier wird die Sprache der Rechtschreibprüfung ausgewählt. Um die Rechtschreibprüfung von
Evolution verwenden zu können, müssen Sie das „gnome-spell“-Paket installieren (erhältlich über
ZENworks Linux Management). Über Red Carpet können Sie auch zusätzliche Wörterbücher beziehen, die automatisch erkannt werden, wenn sie installiert sind. Damit der Editor Ihre
Rechtschreibung schon bei der Eingabe automatisch überprüft, wählen Sie „Die
Rechtschreibprüfung unmittelbar beim Eingeben der Zeichen durchführen“.
Um die Rechtschreibung von Nachrichten zu prüfen, klicken Sie auf „Bearbeiten“ >
„Rechtschreibprüfung durchführen“.
96
Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Kalender- und Aufgabeneinstellungen
Das Kalender-Konfigurationstool besteht aus zwei Seiten:
Allgemein
Auf der Seite „Allgemein“ können Sie die folgenden Optionen festlegen:
Zeitzone: Die Stadt, in der Sie sich aufhalten, zum Festlegen Ihrer Zeitzone.
Zeitformat: Wählen Sie zwischen 12-Stunden- (AM/PM) und 24-Stunden-Zeitformat.
Woche beginnt: Wählen Sie aus, welcher Tag als erster Wochentag angezeigt wird.
Tag beginnt: Bei Evolution beginnt ein normaler Wochentag um 9 Uhr und endet um 17 Uhr.
Legen Sie diese Zeiten nach Ihren Wünschen fest, damit alle Ereignisse angezeigt werden.
Tag endet: Gibt das Ende eines normalen Arbeitstags an.
Alarme: Mit diesen Optionen legen Sie fest, ob Sie vor dem Löschen eines Termins gewarnt werden möchten und ob für jedes Ereignis eine Erinnerung angezeigt werden soll.
Anzeigen
Auf der Seite „Anzeigen“ können Sie auswählen, wie Termine und Aufgaben im Kalender angezeigt werden.
Zeit-Unterteilungen: Legt die Zeitabschnitte fest, die in der Tagesansicht des Kalenders als feine
Linien angezeigt werden.
Endzeiten von Terminen in Wochen- und Monatsansichten anzeigen: Soweit ausreichend
Platz vorhanden ist, zeigt Evolution in den Wochen- und Monatsansichten die Endzeiten von
Terminen an.
Wochenenden in Monatsansicht komprimieren: Wählen Sie diese Option, um Wochenenden in der Monatsansicht als ein Feld und nicht als zwei Felder anzuzeigen.
Wochennummern im Datumsnavigator anzeigen: Zeigt im Kalender neben den Wochen die
Wochennummern an.
Heute fällige Aufgaben: Wählt die Farbe für die heute fälligen Aufgaben aus.
Überfällige Aufgaben: Wählt die Farbe für überfällige Aufgaben aus.
Abgeschlossene Aufgaben verbergen: Wählen Sie diese Option, um abgeschlossene Aufgaben nach einem in Tagen, Stunden oder Minuten bemessenen Zeitraum auszublenden. Wenn Sie diese
Option nicht auswählen, bleiben abgeschlossene Aufgaben in Ihrer Aufgabenliste und werden als abgeschlossen markiert.
Fortgeschrittene Konfiguration
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Kontaktverwaltung
Bei der Konfiguration von Kontaktinformationen gibt es zwei Hauptaufgaben. Die Auto-
Vervollständigungseinstellungen befinden sich im Haupt-Einstellungswerkzeug. Die andere wichtige Kontaktkonfigurationsaufgabe ist das Erstellen von neuen Kontaktlisten.
So fügen Sie eine neue lokale oder entfernte Kontaktliste hinzu:
1
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5
Klicken Sie auf „Kontakte“.
Klicken Sie auf den Nach-unten-Pfeil neben „Neu“.
Wählen Sie „Kontaktliste“.
Geben Sie Name und Ort der Kontaktgruppe ein.
Klicken Sie auf „Weiter“.
Wenn die Kontaktgruppe lokal gespeichert wird, müssen Sie keine weiteren Informationen eingeben. Klicken Sie auf „OK“.
Oder:
Wenn Sie einen
-Server erstellen, geben Sie die vom Assistenten angeforderten
Serverinformationen ein:
Server-Name: Die Internetadresse des von Ihnen verwendeten Kontaktservers.
Anmeldemethode: Geben Sie an, ob Ihre Anmeldung anonym, mit der E-Mail-Adresse oder mit einem eindeutigen Namen erfolgt. Wenn die Anmeldung nicht anonym erfolgt, geben Sie die vom Server benötigte E-Mail-Adresse bzw. den eindeutigen Namen (DN, distinguised name) ein.
Port: Der von Evolution für den Zugriff auf LDAP-Datenbanken verwendete Internetport.
Diese Einstellung ist normalerweise „389“.
SSL/TSL verwenden: SSL und TLS sind Sicherheitsmechanismen. Wenn Sie „Immer“ auswählen, baut Evolution nur dann eine Verbindung auf, wenn sichere Verbindungen verfügbar sind. Der Vorgabewert lautet „Immer, wenn möglich“. Hierbei werden verfügbare sichere Verbindungen genutzt, ohne dass ihre Nichtverfügbarkeit eine Störung verursacht.
Suchbasis: Die Suchbasis ist der Startpunkt einer Verzeichnissuche. Informationen zu den
richtigen Einstellungen erhalten Sie bei Ihrem Netzwerkverwalter.
Suchbereich: Der Suchbereich ist die Breite einer gegebenen Suche. Die folgenden Optionen
stehen zur Verfügung:
Eins: Sucht in der Suchbasis und einen Eintrag tiefer.
Sub: Sucht in der Suchbasis und in allen darunter liegenden Einträgen.
Zeitüberschreitung (Minuten): Der maximale Zeitraum bis zum Abbruch, für den Evolution versucht, Daten vom Server herunterzuladen.
Download-Limit: Die maximale Anzahl der Ergebnisse für eine Suche. Die meisten Server liefern nicht mehr als 500 Ergebnisse. Sie können diese Zahl aber auch heruntersetzen, wenn
Sie bei breit angelegten Suchen den Download verkürzen möchten.
Angezeigter Name: Der Name, den Sie als Beschriftung für diesen Ordner verwenden möchten. Sie können dabei einen beliebigen Namen verwenden.
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Klicken Sie auf „Anwenden“.
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Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Zertifikate
Evolution ermöglicht Ihnen das Hinzufügen von eigenen Zertifikaten/Zertifikaten von Kontakten.
Dadurch sind Sie in der Lage, mit anderen sicher über eine verschlüsselte Verbindung zu kommunizieren. Außerdem können Sie Nachrichten signieren, um gegenüber einem Kontakt
Ihre Identität nachzuweisen. Diese Einstellungen gelten nur für S/MIME-Verschlüsselung.
Ihre Zertifikate: Klicken Sie auf den Reiter „Ihre Zertifikate“, um eine Liste Ihrer Zertifikate anzuzeigen. Auf dieser Seite können Sie Ihre Zertifikate importieren, anzeigen, sichern und löschen.
Kontaktzertifikate: Klicken Sie auf den Reiter „Kontaktzertifikate“, um eine Liste der
Zertifikate von Kontakten anzuzeigen. Diese Zertifikate ermöglichen Ihnen die Entschlüsselung von Nachrichten und die Überprüfung von signierten Nachrichten. Auf dieser Seite können Sie
Ihre Kontaktzertifikate importieren, anzeigen, bearbeiten und löschen.
Zertifizierungsstellen: Klicken Sie auf den Reiter „Zertifizierungsstellen“, um eine Liste der vertrauenswürdigen Zertifizierungsstellen anzuzeigen, bei denen die Gültigkeit Ihres Zertifikats geprüft werden kann. Auf dieser Seite können Sie Zertifizierungsstellen importieren, anzeigen, bearbeiten und löschen.
Fortgeschrittene Konfiguration
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Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
100 Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
8
Handheld-Gerät synchronisieren
Beim Synchronisieren müssen Sie sich mit zwei Problemen auseinandersetzen: Als Erstes muss Ihr Computer das Handheld-Gerät erkennen und darauf zugreifen. Bis jetzt unterstützt
TM
Evolution
TM
nur Palm OS-Geräte wie PalmPilot und Handspring Visor. Als Nächstes müssen
Sie entscheiden, wie die Synchronisierung ablaufen soll.
„Synchronisierung aktivieren“ auf Seite 101
„Conduits auswählen“ auf Seite 101
„Informationen synchronisieren“ auf Seite 102
Synchronisierung aktivieren
Wenn Ihr Computer bisher noch nicht mit einem Handheld-Gerät kommuniziert hat, müssen Sie das GNOME Kontrollzentrum ausführen. Klicken Sie dazu auf „System“ > „Einstellungen“ und
überzeugen Sie sich davon, dass Pilot Link einwandfrei konfiguriert ist. Stellen Sie sicher, dass Sie
über eine Lese- und Schreibberechtigung für das Gerät verfügen (normalerweise „n /dev/pilot).
Bei Problemen probieren Sie „/dev/ttyS0“ (bei serieller Verbindung) oder „/dev/ttySB0“ (bei
USB-Verbindung) aus. Melden Sie sich als root-Benutzer an und führen Sie den Befehl „chmod
777 /dev/ttyUSB0“ aus.
Conduits auswählen
Wenn die Verbindung zwischen Computer und Palm OS-Gerät steht, wählen Sie im Bereich „Pilot
Conduits“ von Kontrollzentrum die
conduits aus. Mit Conduits können Sie Daten mit zahlreichen
Anwendungen synchronisieren. Die Bezeichnungen der Evolution-Conduits lauten „EAdress“
(für die Kontakte in Ihrem Adressbuch), „ECalendar“ (für Ihren Kalender) und „ETodo“
(für Ihre Aufgabenliste).
Klicken Sie auf „Aktivieren“ und klicken Sie dann auf „Einstellungen“, um das Verhalten des
Conduits bei Aktivierung zu verändern. Die Optionen können sich je nach Conduit unterscheiden.
Ein typisches Beispiel:
Deaktiviert: Keine Aktivität.
Synchronisieren Neue Daten vom Computer zum Handheld-Gerät und vom Handheld-Gerät zum
Computer kopieren. Objekte entfernen, die auf beiden Systemen vorhanden waren, aber auf einem
System gelöscht wurden.
Von Pilot kopieren Wenn das Handheld-Gerät neue Daten enthält, werden diese auf den
Computer kopiert.
Zum Pilot kopieren Neue Daten vom Computer zum Handheld-Gerät kopieren.
Handheld-Gerät synchronisieren
101
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Vom Pilot einfließen: Neue Daten vom Computer zum Handheld-Gerät kopieren und
Informationen auf dem Handheld-Gerät löschen, die auf dem Computer gelöscht wurden.
Zum Pilot einfließen Neue Daten vom Handheld-Gerät zum Computer kopieren und
Informationen auf dem Computer löschen, die auf dem Handheld-Gerät gelöscht wurden.
Wählen Sie für jedes Conduit das gewünschte Verhalten aus. Wenn Sie unsicher sind, verwenden
Sie „Synchronisieren“.
Informationen synchronisieren
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Daten auf Ihrem Palm OS-Gerät mit den in Evolution gespeicherten Daten zu synchronisieren.
Wenn Sie Ihre Informationen vor der Synchronisierung sichern möchten, erstellen Sie eine Kopie des Verzeichnisses evolution in Ihrem persönlichen Ordner.
HotSync verwenden
1
Legen Sie Ihr Handheld-Gerät in seine Ladeschale und klicken Sie auf die Schaltfläche
„HotSync“.
Wenn Sie Palm OS v.4.0 verwenden und für Ihr Handheld-Gerät den Passwortschutz aktiviert haben, können beim Synchronisieren Probleme entstehen. Schalten Sie in einem solchen Fall den Passwortschutz Ihres Handheld-Geräts aus, synchronisieren Sie es mit Ihrem Desktop-
Computer und reaktivieren Sie anschließend den Passwortschutz.
Wenn Sie die Einrichtungsanleitung befolgt haben, werden die Daten des Palm OS-Geräts mit
Evolution synchronisiert.
102 Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
A
Migration von Outlook zu Evolution
Wenn Sie Microsoft Outlook ohne Microsoft Exchange verwenden, finden Sie in diesem Abschnitt
Hinweise zur Umstellung auf Evolution.
Lokale Outlook E-Mail-Ordner umstellen
Exchange- und IMAP-Mail wird auf dem Server gespeichert, deshalb ist keine Migration auf die
Linux-Partition erforderlich. Wenn Sie die E-Mails aber auf Ihrem Computer gespeichert haben, sollten Sie diese für Evolution zugänglich machen.
Zuerst bereiten Sie unter Windows den Import Ihrer Nachrichten vor:
1
Räumen Sie Ihre E-Mails auf. Löschen Sie nicht mehr benötigte Nachrichten und
Ordner. Klicken Sie dazu auf „Datei“ > „Ordner“ > „Eigenschaften“ > „Erweitert“ >
„Komprimieren“, um alte und gelöschte Nachrichten aus Ihrer PST-Datei zu entfernen.
2
Wenn Sie Ordner ineinander verschachtelt haben, sollten Sie die Unterordner so umbenennen, dass erkennbar wird, zu welchem Ordner sie gehören. Nachdem Sie die Ordner in Evolution geladen haben, stellen Sie die Verschachtelung wieder her.
3
Importieren Sie die Dateien in Mozilla Mail (oder in ein anderes E-Mail-Programm wie
Netscape oder Eudora, das mit dem standardmäßigen mbox-Format arbeitet). Mit Linux-
Mailprogrammen ist dies nicht möglich, weil hierzu eine spezielle Windows-Bibliothek benötigt wird. Führen Sie den Import in Mozilla durch, indem Sie „Fenster“; „Mail &
Newsgroups“, „Tools“ und „Importieren“ auswählen.
4
Mozilla erstellt im Verzeichnis
Windows\Application_Data\Mozilla\Profile\(Benutzername)\(Zufällige
Buchstabenfolge)\Mail\Local Folders\OutlookMail\ eine Gruppe von Dateien.
Die Datendateien haben keine Dateierweiterung.
Wenn Sie Windows XP oder Windows 2000 verwenden, ist Ihre Windows-Festplatte wahrscheinlich im NTFS-Format formatiert. Dieses Format kann von einigen Linux-
Systemen nur mit einer Zusatzsoftware gelesen werden. Es ist einfacher, die Mailordner auf ein anderes Laufwerk zu kopieren oder auf CD-ROM zu brennen.
Wenn Sie ihre E-Mails in einem für Linux lesbaren Format vorliegen, führen Sie einen Neustart mit Linux durch. Gehen Sie dabei folgendermaßen vor. So erstellen Sie neue Ordner für Ihre
Dateien:
1
2
Stellen Sie Ihr Windows-Laufwerk oder den Datenträger mit den E-Mail-Dateien bereit.
Kopieren Sie alle E-Mail-Dateien in Ihren persönlichen Ordner oder an einen anderen gut zugänglichen Ort.
Migration von Outlook zu Evolution
103
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
3
4
Starten Sie Evolution.
Drücken Sie UMSCHALT+STRG+F oder wählen Sie „Datei“ > „Neuer Ordner“, um die gewünschten Ordner zu erstellen.
So importieren Sie Datendateien:
1
Öffnen Sie in Evolution den „Importassistent“, indem Sie auf „Datei“ > „Importieren“ klicken.
2
3
Klicken Sie auf „Weiter“ und wählen Sie dann „Eine einzelne Datei importieren“.
Lassen Sie den Dateityp „Automatisch“ unverändert und klicken Sie dann auf „Auswählen“, um die Datendatei auszuwählen.
Nicht vergessen: Die Datendateien haben keine Dateierweiterung.
4
5
6
Wählen Sie den Ordner aus, in dem Sie die importierte Datendatei speichern möchten.
Klicken Sie auf „OK“.
Wiederholen Sie die Importschritte, bis Sie alle E-Mails importiert haben.
104 Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
B
Kurzreferenz
Sie können diesen Abschnitt ausdrucken und als Kurzreferenz für die meisten Fragestellungen verwenden, denen Sie bei der Arbeit mit Evolution
TM
begegnen.
„Objekte öffnen oder erstellen“ auf Seite 105
„E-Mail-Aufgaben“ auf Seite 106
Objekte öffnen oder erstellen
Neues Objekt
Drücken Sie STRG+N, um in einer beliebigen Komponente von Evolution ein neues Objekt zu
öffnen. Im E-Mail-Programm erstellen Sie damit eine neue Nachricht. Beim Anzeigen Ihres
Adressbuchs erstellen Sie mit STRG+N eine neue Kontaktkarte, im Kalender wird ein neuer
Termin angelegt.
Neue E-Mail-Nachrichten erstellen
Verwenden Sie „Datei“ > „Neu“ > „E-Mail-Nachricht“ oder drücken Sie
STRG+UMSCHALT+M.
Neue Termine erstellen
Klicken Sie auf „Datei“ > „Neuer Termin“ oder drücken Sie STRG+UMSCHALT+A.
Neue Kontakte eingeben
Doppelklicken Sie in der Kontakte-Verwaltung auf einen leeren Bereich, um eine neue
Adresskarte zu erstellen. Sie können auch auf „Datei“ > „Neuer Kontakt“ klicken oder
STRG+UMSCHALT+C drücken.
Neue Aufgabe erstellen
Klicken Sie auf „Datei“ > „Neue Aufgabe“ oder drücken Sie STRG+UMSCHALT+T.
Kurzreferenz
105
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
E-Mail-Aufgaben
E-Mail versenden und empfangen
Drücken Sie die F9-TASTE, klicken Sie in der Werkzeugleiste auf „Verschicken/Abrufen“ oder wählen Sie „Aktionen“ > „Verschicken/Abrufen“.
Nachrichtenliste mit der Tastatur durchblättern
Drücken Sie „]“ oder „.“, um die nächste ungelesene Nachricht anzuzeigen. Drücken Sie „[“ oder „,“, um die vorhergehende ungelesene Nachricht anzuzeigen. Verwenden Sie die Pfeiltasten, um in der Liste aller Nachrichten nach oben oder nach unten zu blättern.
Anzeige der Vorschaufläche nach oben oder nach unten verschieben
Drücken Sie die LEERTASTE, um auf einer Seite einen Bildlauf nach unten durchzuführen.
Drücken Sie die RÜCKTASTE, um auf einer Seite einen Bildlauf nach oben durchzuführen.
Nachrichten beantworten
Um nur dem Absender der Nachricht zu antworten, klicken Sie in der Werkzeugleiste auf
„Antwort verfassen“, oder drücken Sie STRG+R.
Um dem Absender und allen anderen sichtbaren Empfängern der Nachricht zu antworten, klicken Sie auf „Antwort an alle“. Oder wählen Sie die Nachricht aus und drücken Sie dann auf
UMSCHALT+STRG+R.
Nachrichten weiterleiten
Wählen Sie die Nachrichten aus, die Sie weiterleiten möchten. Klicken Sie dann in der
Werkzeugleiste auf „STRG+F“
Nachricht in einem neuen Fenster öffnen
Doppelklicken Sie auf die Nachricht, die Sie anzeigen möchten, oder wählen Sie diese aus.
Drücken Sie die EINGABETASTE oder STRG+O.
Filter und virtuelle Ordner erstellen
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Nachricht und wählen Sie „Regel aus Nachricht anlegen“. Sie können Filter und virtuelle Ordner auch im Menü „Werkzeuge“ erstellen.
Absender zu Adressbuch hinzufügen
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Nachricht und wählen Sie „Absender zum
Adressbuch hinzufügen“. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf eine beliebige E-Mail-
Adresse klicken, um diese in das Adressbuch aufzunehmen.
106 Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Kalender
Neue Termine erstellen
Klicken Sie auf „Datei“ > „Neuer Termin“ oder drücken Sie STRG+UMSCHALT+A.
Sie können auch auf einen beliebigen leeren Bereich im Kalender klicken und einen neuen
Termineintrag eingeben.
Neue Aufgabe erstellen
Klicken Sie auf „Datei“ > „Neue Aufgabe“ oder drücken Sie STRG+UMSCHALT+T.
Adressbuch
Kontakte bearbeiten
Doppelklicken Sie auf die Adresskarte eines Kontakts, um Einzelheiten zu ändern.
Kontakt löschen
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Kontakt und klicken Sie dann auf „Löschen“.
Oder wählen Sie einen Kontakt aus und klicken Sie dann in der Werkzeugleiste auf „Löschen“.
E-Mail an Kontakte senden
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Kontakt und klicken Sie dann auf „Nachricht an
Kontakt schicken“.
Neue Kontakte anlegen
Doppelklicken Sie in der Kontakte-Verwaltung auf einen leeren Bereich, um eine neue
Adresskarte zu erstellen. Oder klicken Sie an einer beliebigen Stelle auf das Adressbuch und wählen Sie „Neuer Kontakt“. Sie können auch auf „Datei“ > „Neuer Kontakt“ klicken. Oder drücken Sie STRG+UMSCHALT+C.
Kurzreferenz
107
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
108 Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
C
Bekannte Fehler und Einschränkungen
Die Überwachung der Evolution-Fehler erfolgt mithilfe des Ximian Fehlerverfolgungssystems
(http://bugzilla.ximian.com) . Wenn Sie einen Fehler finden oder neue Funktionen anfordern möchten, können Sie außer dem Fehlerverfolgungssystem auch das GNOME-
Fehlerberichtswerkzeug verwenden (bekannt als „Bug-Buddy“, Aufruf erfolgt an der
Befehlszeile).
Eine vollständige Liste aller Funktionsanforderungen und sonstiger Probleme von
Evolution
TM finden Sie online im Ximian
®
-Fehlerüberwachungssystem. Um mehr über den Evolution-Entwicklungsprozess zu erfahren, besuchen Sie developer.ximian.com
(http://developer.ximian.com) .
Wenn Sie weitere Hilfe bei Evolution benötigen, besuchen Sie die Support-Website von Novell unter Novell Support (http://support.novell.com) .
Bekannte Fehler und Einschränkungen
109
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
110 Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Glossar
Dieses Glossar enthält einige Begriffe, die in diesem Handbuch und in Evolution häufig vorkommen.
An Ort und Stelle
Anzeige als Teil einer Nachricht oder eines anderen Dokuments und nicht als separate Datei.
Vgl. Anhang.
Anhang
Jede mit einer E-Mail versendete Datei. Anhänge können in Nachrichten gespeichert oder an
Nachrichten angehängt werden.
Assistent
Ein Werkzeug, das Benutzer durch mehrere Schritte führt, meistens zur Konfiguration oder
Einrichtung eines Programms. Andere Bezeichnungen: Wizard und Druid.
Ausführen
Automatische Indizierung
Ein vor dem Herunterladen ablaufender Prozess, durch den Novell
®
Evolution
TM
schneller auf
Daten zugreifen kann. Er ermöglicht schnellere Suchvorgänge und verringert den Speicherbedarf für die Anzeige von Daten.
Blindkopie an
Die Empfänger einer Blindkopie erhalten jeweils eine Kopie der Nachricht. Die übrigen
Empfänger erhalten keinerlei Informationen zu den Blindkopien. Nur der Absender und der
Empfänger wissen, dass eine Blindkopie gesendet wurde. Wenn ein Empfänger antwortet und
„Antwort an alle“ auswählt, erhält der Empfänger der Blindkopie keine Antwort.
Conduit
Bezeichnet das Ausführen eines Programms. Jede Datei, die ausgeführt werden kann, wird als ausführbare Datei bezeichnet. Evolution kann ausführbare Anhänge herunterladen. Bevor diese aber ausgeführt werden können, müssen sie mit Shell oder Dateimanager als ausführbar markiert werden. Durch diese Sicherheitsmaßnahme wird eine automatische oder ungeplante Ausführung von bösartigen Programmen verhindert. Weitere Informationen zu ausführbaren Dateien und
Dateiberechtigungen finden Sie in der Dokumentation Ihres Dateimanagers oder Ihrer Shell.
Eine kleine Anwendung, die den Datentransfer zwischen Handheld-Gerät und Desktop-Computer steuert.
Dateistruktur
Ein Konzept zur Beschreibung einer Gruppe von Dateien auf einem Computer. Die „Krone“ des Baums stellt das root-Verzeichnis dar. Es wird durch das Zeichen / symbolisiert. Die übrigen
Zweige verlaufen ausgehend vom Stammverzeichnis nach unten. Das root-Verzeichnis darf nicht mit dem root-Konto oder dessen Basisverzeichnis (/root) verwechselt werden.
Glossar
103
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
E-Mail-Client
Evolution
Filter
Groupware
HTML iCal
IMAP
Kopie an
Kurzhinweise
LDAP
POP
Die Anwendung, mit der E-Mails gelesen und versendet werden. Ihr Gegenstück bilden die verschiedenen Typen von E-Mail-Servern, die Benutzerauthentifizierung und direkte
Nachrichtenübertragung zwischen Sender und Empfänger übernehmen.
Die Groupware-Anwendung von GNOME.
In Evolution wird unter einem Filter eine Methode zum automatischen Sortieren von heruntergeladenen E-Mails verstanden. Sie können Filter anlegen, um eine oder mehrere Aktionen mit einer Nachricht durchzuführen, die aus der großen Zahl der möglichen Kriterien eines oder alle erfüllt.
Dieser Begriff wird für Anwendungen verwendet, die eine Zusammenarbeit von Benutzergruppen erleichtern. Normalerweise verfügt eine Groupware-Anwendung über Produktivitätsfunktionen wie E-Mail-, Kalender- und Adressbuchwerkzeuge.
Hypertext Markup Language (HTML) ist eine Sprache zur Beschreibung des Seitenlayouts von elektronischen Dokumenten wie Webseiten, Hilfedateien und E-Mail-Nachrichten. HTML kann dazu verwendet werden, Bilder und Textformatierungen in E-Mails und News-Veröffentlichungen einzufügen.
iCal ist der Name des Programms, das Evolution zur Kalenderverwaltung verwendet.
Internet Mail Access Protocol. Es ermöglicht Ihnen den Zugriff auf E-Mails, die normalerweise auf einem entfernten Server und nicht auf einer lokalen Festplatte gespeichert werden. Vgl. POP.
Die Empfänger einer Kopie erhalten jeweils eine Kopie der Nachricht. Die Empfänger einer Kopie sind solche Benutzer, für die die Informationen in einer Nachricht nützlich sind. Diese Nachrichten fallen aber nicht direkt in den Verantwortungsbereich dieser Benutzer. Jeder Empfänger kann erkennen, an wen eine Kopie gesendet wurde. Sie können darüber hinaus die Namen der
Kopienempfänger sehen.
Ein kleines Feld mit erläuterndem Text, das angezeigt wird, wenn der Mauszeiger auf eine
Schaltfläche oder ein anderes Element der Benutzeroberfläche zeigt.
Lightweight Directory Access Protocol. Ermöglicht einem Client das Durchsuchen einer großen
Datenbank mit Adressen, Telefonnummern und Personen, die auf einem Server gespeichert ist.
Post Office Protocol. Ein Mechanismus für den E-Mail-Transport. Anders als IMAP wird es nur dazu verwendet, E-Mails von einem Server abzurufen und lokal auf Ihrer Festplatte zu speichern.
104 Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Protokoll
Reguläre Ausdrücke
Ein regulärer Ausdruck (ein „Regex“) ist eine Methode zum Beschreiben einer Zeichenfolge mithilfe von Platzhalterzeichen und -symbolen. Beispielsweise beschreibt die Aussage fly.*so[au]p einen beliebigen Ausdruck, der mit ‘fly’ beginnt und mit oup’ oder ‘soap’ endet.
Eine Suche nach diesem Ausdruck würde sowohl „fly in my soup” als auch „fly in my soap” ergeben. Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie an der Befehlszeile man grep eingeben.
Säubern
Wenn Nachrichten für die Löschung markiert werden, bleiben Sie noch solange auf dem
Computer, bis sie gesäubert worden sind. Wenn eine Nachricht gesäubert wurde, ist sie danach dauerhaft gelöscht, wenn sie zuvor für die Löschung markiert war.
Sendmail
Eine vereinbarte Kommunikationsmethode speziell für den Versand von besonderen
Informationstypen zwischen Computersystemen. Beispiele: POP (Post Office Protocol) für E-Mail und HTTP (Hyper Text Transfer Protocol) für Webseiten.
Ein Programm zum Versenden von E-Mail. Es kann von Evolution anstelle von SMTP verwendet werden. Einige Benutzer ziehen Sendmail vor, weil es mehr Flexibilität bietet. Die Einrichtung ist allerdings komplizierter.
Signatur
Ein Text, der am Ende jeder versendeten E-Mail eingefügt wird, ähnlich einer handgeschriebenen
Unterschrift unter einen Brief. Der Inhalt einer Signatur ist beliebig: von einem Lieblingszitat bis hin zum Link auf eine Website ist alles möglich. Die Etikette schreibt vor, dass es nicht länger als vier Zeilen sein darf.
Skript
Ein Programm in einer Programmiersprache, die interpretiert (und nicht kompiliert) wird. Wird oft als Synonym für den Begriff Makro verwendet und bezeichnet eine Folge von aufgezeichneten
Befehlen oder Aktionen innerhalb einer Anwendung. Skripts werden oft zur Erledigung repetitiver und monotoner Aufgaben verwendet, um dem Benutzer Zeit zu sparen.
SMTP
Simple Mail Transfer Protocol. Das am häufigsten verwendete Verfahren zum Transport von
E-Mails zwischen Computern und Servern.
Suchbasis
LDAP kann Kontaktlisten in mehrere Gruppen aufbrechen. Die Suchbasis weist LDAP die zu verwendende Obergruppe zu. Die Option „Suchbereich“ legt fest, wieviel von der Suchbasis durchsucht wird.
Suchbereich
Der Suchbereich gibt an, wie viel von der Suchbasis durchsucht wird.
vCard
Ein Format zum Austausch von Kontaktinformationen. Wenn Sie eine E-Mail mit einer
Adresskarte erhalten, hat sie vermutlich das vCard-Format. Vgl. vOrdner.
Verknüpfungsleiste
Ein Bereich in Evolution, der Benutzern einen schnellen Zugriff auf die am häufigsten verwendeten Anwendungsfunktionen ermöglicht.
Glossar
105
Novell Confidential Manual (DEU) 22 July 2004
Verschlüsselung mit öffentlichen Schlüsseln
Eine starke Verschlüsselungsmethode, bei der zwei Arten von Schlüsseln verwendet werden: einer wird veröffentlicht und einer ist privat. Mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselte Daten können nur mit dem privaten Schlüssel entschlüsselt werden. Je länger die Schlüssel sind, desto schwieriger ist die Überwindung der Verschlüsselung.
Virus
Ein Programm, das in andere Dateien oder Programme eindringt. Bei der Ausführung verbreitet es sich in weitere Programme und auf andere Computer. Ein Virus kann erhebliche Schäden hervorrufen, indem er Netzwerke oder Festplatten blockiert, Dateien löscht oder Sicherheitslücken schafft.
vOrdner
Ein Werkzeug zur Organisation von E-Mails. vOrdner ermöglichen Ihnen die Erstellung von
Ordnern, die Ergebnisse einer komplexen Suche enthalten. Der Inhalt von vOrdnern wird dynamisch aktualisiert.
Weiterleiten
Leitet eine Kopie der Nachricht mit einem zusätzlichen Kommentar an eine andere E-Mail-
Adresse weiter.
106 Evolution 2.0 Benutzerhandbuch
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Hauptmerkmale
E-Mail-Verwaltung
Kontaktverwaltung
Kalenderverwaltung
Aufgabenverwaltung
Integration mit Exchange Server
Synchronisierung mit Handheld-Geräten
Migration von Outlook zu Evolution
Häufig gestellte Fragen
Starten Sie den Evolution-Client.
GNOME: Klicken Sie auf „Programme“ > „Evolution“.
KDE: Klicken Sie im unteren Panel von > Office > Evolution auf das rote „N“.
Befehlszeile: Geben Sie „evolution“ ein.
Klicken Sie auf „Werkzeuge“ > „Einstellungen“ und klicken Sie dann auf „E-Mail-Konten“. Wählen Sie das zu ändernde Konto aus und klicken Sie dann auf „Bearbeiten“. Alternativ können Sie ein neues Konto auch durch Klicken auf „Hinzufügen“ anlegen.
Sie können Ihre E-Mails in Ordnern organisieren und Filter erstellen, um unerwünschte E-Mails automatisch zu sortieren.
Sie können Ihre Kontakte in Gruppen organisieren, Kontakte importieren und exportieren sowie Kontakte mit anderen Personen in einem Netzwerk teilen.
Sie können Termine im Kalender erstellen, Einladungen zu Besprechungen versenden, Aufgaben verwalten und den Kalender mit anderen Personen in einem Netzwerk synchronisieren.