Borland 2009 Server, Client, Web Server, MPX, Workflow Extensions, Layout Designer StarTeam Installationshandbuch
Advertentie
Advertentie
Borland StarTeam 2009
Installationshandbuch
ii
Borland Software Corporation
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Building 2, Suite 100
Austin, Texas 78731
http://www.borland.com
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Alle Marken- und Produktnamen von Borland sind Marken oder eingetragene Marken der Borland
Software Corporation in den USA und anderen Ländern. Alle anderen Marken sind Eigentum der
jeweiligen Inhaber.
Inhalt
Einführung in die Dokumentation zur Borland StarTeam 2009-Installation.......9
Zusammenstellung sowie Bezug der Borland StarTeam-Produkte und Installationsanweisungen.9
Produkte, die den StarTeam Enterprise-Lizenzen unterliegen......................................10
Produkte, die den StarTeam Enterprise Advantage-Lizenzen unterliegen....................10
Auf StarTeam-Produkte und Informationen zu neuen Funktionen zugreifen.................11
StarTeam Server unter Windows installieren......................................................18
StarTeam Server und SQL Express auf demselben Computer.....................................19
Erläuterungen zur Unterstützung von Unicode-Zeichen in StarTeam Server................21
Inhalt | 3
4 | Inhalt
Von StarTeam 2008 Server für Windows nach StarTeam 2009 Server für Linux migrieren.37
StarTeam Web-Server installieren und konfigurieren.........................................50
Benutzername und Passwort des Web-Server-Administrators ändern....................................52
StarTeamMPX unter Windows installieren...........................................................57
Inhalt | 5
6 | Inhalt
StarTeamMPX-Root-Cache-Agent oder StarTeamMPX-Remote-Cache-Agent auf Linux installieren.68
StarTeam Workflow Extensions installieren........................................................73
StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden.80
Erstellen eines ODBC-System-DSN für die StarTeam-Datenbank................................91
Eine Serverkonfiguration (für eine vorhandene Datenbank) erstellen...........................92
StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden...................................................96
NLS_LANG in der Windows-Registrierung definieren.................................................100
Eine Serverkonfiguration für einen Oracle-Schema-Benutzer erstellen......................108
Unterstützende Software installieren und konfigurieren.................................114
Inhalt | 7
8 | Inhalt
Optimierung von Oracle-Datenbanken...............................................................123
Einführung in die Dokumentation zur Borland
StarTeam 2009-Installation
Dieses Kapitel enthält eine Übersicht über die Borland StarTeam-Produktinstallation und erläutert die im
Installationshandbuch dokumentierten Installationsanweisungen.
Inhalt dieses Installationshandbuchs
Dieses Dokument enthält Installationsanweisungen für folgende Borland StarTeam-Produkte:
• Borland StarTeam Server 2009 (für Windows und Linux)
• Borland StarTeam Cross-Platform Client 2009
• Borland StarTeam Web Server
• Borland StarTeamMPX (für Windows und Linux) einschließlich:
• StarTeam Event and File Transmitters (installiert mit der StarTeam Server 2009-Installation)
• StarTeam Message Broker
• StarTeam Cache Agent
• StarTeam Workflow Extensions einschließlich:
• StarTeam Extensions
• StarTeam Workflow Designer
• StarTeam Notification Agent
• StarTeam Layout Designer
In diesem Handbuch wird zudem Folgendes behandelt:
• Datenbankkonfiguration für Microsoft SQL Server und Oracle.
• Aktualisieren der Serverkonfiguration.
• Software-Installation und -Konfiguration.
• Speicherorte für Daten.
Im nächsten Abschnitt finden Sie eine vollständige Liste der StarTeam-Produkte mit Informationen darüber, wie Sie diese beziehen können.
Zusammenstellung sowie Bezug der Borland
StarTeam-Produkte und Installationsanweisungen
Die folgenden Abschnitte enthalten eine Zusammenfassung zu den Borland StarTeam-Produkten, wo Sie sie beziehen können und wo Sie die jeweils passenden Installationsanweisungen finden..
Einführung in die Dokumentation zur Borland StarTeam 2009-Installation
|
9
Produkte, die den StarTeam Enterprise-Lizenzen unterliegen
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zu den Borland StarTeam-Produkten, wo Sie sie beziehen können und wo Sie die jeweils passenden Installationsanweisungen finden.
Borland StarTeam 2009 Web-Download
DVD-Set für
Windows
Konsolidiertes
Installationshandbuch
(dieses
Handbuch)
Separates
Installationshandbuch
StarTeam Server 2009 - Windows
StarTeam Cross-Platform Client 2009
+
Ja
Ja
StarTeam Web Client
Borland LDAP Quickstart Manager
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
StarTeam Layout Designer
StarTeam SDK (vollständig)
*
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja Ja Ja
StarTeamMPX (Message Broker und
Ereignis-Transmitter)
+
Mehrere Versionen können für verschiedene Nicht-Windows-Plattformen heruntergeladen werden, einschließlich eines Universal Clients.
*
StarTeam SDK Runtime wird automatisch mit Clients installiert. Dieser Eintrag bezieht sich auf das vollständige
SDK, mit dem Entwickler zusätzliche Anwendungen programmieren, die StarTeam Server verwenden.
Produkte, die den StarTeam Enterprise
Advantage-Lizenzen unterliegen
Zusätzlich zu den von den StarTeam Enterprise-Lizenzen abgedeckten Produkten enthalten die StarTeam
Enterprise Advantage-Lizenzen zudem die Produkte, die in der nachfolgenden Tabelle aufgelistet sind. Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zu den Borland StarTeam-Produkten, wo Sie sie beziehen können und wo Sie die jeweils passenden Installationsanweisungen finden.
Borland StarTeam 2009 Web-Download
DVD-Set für
Windows
Konsolidiertes
Installationshandbuch
(dieses
Handbuch)
Separates
Installationshandbuch
StarTeam Cache Agent
StarTeam Workflow Extensions
(StarTeam Extensions, StarTeam
Workflow Designer, StarTeam
Notification Agent)
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Borland Search
StarTeam Datamart
*
Eingeschränkt
2
Eingeschränkt
2
Ja
Ja
10
|
Einführung in die Dokumentation zur Borland StarTeam 2009-Installation
*
Kann separat erworben und dem Enterprise-Paket hinzugefügt werden.
2
Der Erwerb von Enterprise Advantage ermöglicht den Zugriff auf die Download-Seite.
StarTeamIntegrationen
Die folgende Tabelle enthält eine Liste der StarTeam-Integrationen, wo Sie sie beziehen können und wo Sie die jeweils passenden Installationsanweisungen finden.
Borland StarTeam 2009 Web-Download
DVD-Set für
Windows
Konsolidiertes
Installationshandbuch
(dieses
Handbuch)
Separates
Installationshandbuch
StarTeam Visual Studio Integration
StarTeam Microsoft SCC Integration
Ja
Ja
StarTeam Microsoft Project Integration Ja
StarTeam Edition für Eclipse
StarTeam Synchronizer für Mercury
TestDirector for Quality Center
Ja
Eingeschränkt
3
StarTeam Version-Control Add-in für
Mercury TestDirector for Quality Center
Ja
3
Zum Download ist der Erwerb einer Lizenz erforderlich.
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Auf StarTeam-Produkte und Informationen zu neuen
Funktionen zugreifen
Die StarTeam-Produkte können unter folgender Adresse heruntergeladen werden:
http://www.borland.com/downloads/download_starteam.html
Informationen über neue Funktionen in StarTeam 2009 finden Sie unter Einführung
➤
Neue Funktionen in der StarTeam-Hilfe. Wählen Sie nach erfolgter Installation zum Starten der StarTeam-Hilfe Start
➤
Programme
➤
Borland StarTeam
➤
StarTeam Server 2009
➤
Dokumentation.
Ersatz-Installations-DVDs für StarTeam
Die hauptsächliche Installationsmethode für die Borland StarTeam-Produkte besteht im Herunterladen der
Installationsprogramme von:
http://www.borland.com/downloads/download_starteam.html
Alternativ können Sie jedoch von Installations-DVDs installieren. Wenn Sie von DVD installieren, können Sie die Produkte wie unter
Zusammenstellung sowie Bezug der Borland StarTeam-Produkte und
auf Seite 9 angegeben installieren. Das Hauptinstallationsmenü von StarTeam
bietet diese Optionen:
Hauptmenüoption Funktion
Produkte installieren Anzeige und Auswahl der verfügbaren Produkte auf dieser DVD.
Einführung in die Dokumentation zur Borland StarTeam 2009-Installation
|
11
Hauptmenüoption
Dokumentation
Inhalt
Kontaktaufnahme
Funktion
Liste der verfügbaren StarTeam-Handbücher in PDF-Format.
Inhalt der StarTeam-Installations-DVDs. Weitere Informationen hierzu finden Sie
StarTeam - Inhalt der Installations-DVD
auf Seite 12.
Anzeige der Adresse und Telefonnummern der Borland Corporation sowie von
Links zur Borland-Firmen-Website und zu Support-Websites.
StarTeam - Inhalt der Installations-DVD
Die StarTeam-DVD enthält ein Startprogramm zum Installieren der folgenden Produkte (abhängig von der erworbenen Lizenzversion):
DVD 1 - Windows Server 32-Bit
• LDAP
• Notification Agent
• Server
• MPX Message Broker
• MPX Cache Agent
DVD 2 - Windows Server 64-Bit
• LDAP (32-Bit)
• Notification Agent (32-Bit)
• Server
• MPX Message Broker
• MPX Cache Agent
• Web-Server
DVD 3 - Linux Server 32-Bit
• LDAP (Windows)
• Notification Agent
• Server für Linux
• MPX Message Broker
• MPX Cache Agent
DVD 4 - Client (Alle verfügbaren Plattformen)
• Layout Designer
• SDK
• Cross-Platform Client (VCM, FCM, BCO, STCMD)
• Erweiterungen
• Workflow Designer
DVD 5 - StarTeam Search (Windows und Linux)
DVD 6 - Datamart (nur Windows)
12
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Einführung in die Dokumentation zur Borland StarTeam 2009-Installation
Borland StarTeamDokumentation
In der Borland StarTeam-Dokumentation wird erklärt, wie die verschiedenen Anwendungen der Borland
StarTeam-Produktreihe verwendet werden. Die Borland StarTeam-Dokumentation ist in zwei Formaten verfügbar: HTML und Adobe PDF. Die gesamte Dokumentation steht in beiden Formaten in den folgenden
Ordnern zur Verfügung:
•
Start
➤
Programme
➤
Borland StarTeam
➤
StarTeam Cross-Platform Client 2009
➤
Dokumentation
•
Start
➤
Programme
➤
Borland StarTeam
➤
StarTeam Server 2009
➤
Dokumentation
HTML-Dokumentation
Die folgende Dokumentation steht für StarTeam im HTML-Format zur Verfügung:
• StarTeam-Hilfe: Umfassende Online-Dokumentation für alle Benutzertypen. Erläutert die Verwendung und
Verwaltung von StarTeam.
• Readme: Enthält die neuesten Informationen zur Installation einschließlich Systemanforderungen, bekannter
Probleme und Beschränkungen.
Adobe PDF-Handbücher
Die folgende Dokumentation steht für StarTeam in den Adobe PDF-Handbüchern zur Verfügung:
• Installation von StarTeam: Das StarTeam-Installationshandbuch (dieses Handbuch) enthält ausführliche
Anweisungen zur Installation und Konfiguration der wichtigsten StarTeam-Produkte.
• StarTeam verwalten und einsetzen: Dieses Handbuch ist mit der HTML-Version der StarTeam-Hilfe identisch. Dieses Handbuch besteht aus einer umfassenden Dokumentation, die sowohl für Administratoren als auch für normale Benutzer von StarTeam geeignet ist.
• StarTeam Extensions-Benutzerhandbuch: Erklärt, wie StarTeam Extensions (z. B. alternative
Eigenschaftseditoren, APEs) entworfen und verwaltet werden. Es behandelt zudem StarTeam Workflow
Designer und StarTeam Notification Agent.
• StarTeamMPX Administrator’s Guide (englisch): Enthält grundlegende Informationen zum Betrieb und zur Architektur von StarTeamMPX-Systemen und bietet Anweisungen zum Installieren und Konfigurieren der StarTeamMPX-Komponenten.
Hinweis: Möglicherweise sind nicht alle der in diesen Handbüchern beschriebenen Anwendungen auf
Ihrem System installiert, da dies davon abhängt, welche StarTeam-Produkte Ihr Unternehmen bzw. Ihre
Organisation erworben hat.
Wichtig: Alle im Adobe Acrobat Format (.PDF) bereitgestellten Online-Handbücher können in Adobe
Acrobat Reader 7.0 oder höheren Versionen angezeigt werden. Das Installationsprogramm für Adobe
Acrobat Reader kann von der Adobe-Website unter folgender Adresse heruntergeladen werden:
www.adobe.com/de/
.
Zusätzliche Produktdokumentation
Die Dokumentation zu den optionalen Produkten, z. B. Borland LDAP Quickstart Manager und Borland Search, finden Sie im Untermenü Start
➤
Programme
➤
Produktname
➤
Dokumentation submenu.
Einführung in die Dokumentation zur Borland StarTeam 2009-Installation
|
13
Borland Support
Borland Software Corporation bietet Ihnen hervorragenden Service in den Bereichen Consulting und technische
Unterstützung. Borland verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Unterstützung von Entwicklern und
Unternehmen. Unsere qualifizierten Fachleute für technische Unterstützung stehen bereit, um Ihre einzelnen
Support-Anfragen zu bearbeiten oder Ihnen Unterstützung im Rahmen einer dauerhaften Partnerschaft zu bieten. Borland stellt seinen Support weltweit zur Verfügung. Wir liefern unseren Service rechtzeitig und zuverlässig, damit dem wirtschaftlichen Erfolg unserer Kunden nichts im Wege steht.
Weitere Informationen über die Support-Services von Borland finden Sie auf den folgenden Borland-Websites:
•
http://support.borland.com
- Borland Answers, die Borland Technical Support-Website, auf der registrierte
Benutzer Produkt-Upgrades sowie Vorgängerversionen der Borland-Produkte finden können.
•
http://techpubs.borland.com
- Die Borland Technical Publications-Website, auf der Sie PDF-Dateien anzeigen und herunterladen können, in denen die Installation, Konfiguration, Administration und Verwendung der
Borland-Produkte beschrieben wird.
•
http://support.borland.com/download.php
- Die Borland Product Trials-Website, auf der registrierte Benutzer kostenlos Testversionen der Produkte herunterladen können.
Wenn Sie den technischen Support anrufen, sollten Sie alle Informationen zu Ihrer Systemumgebung, zur
Produktversion und eine genaue Beschreibung des Problems bereithalten.
Unterstützung für Tools von Drittanbietern oder Dokumentationen dazu erhalten Sie vom Vertreiber des Tools.
Konventionen in der Dokumentation
In der folgenden Tabelle sind die Konventionen in der Dokumentation aufgelistet, die in diesem Handbuch verwendet werden.
Angegebenes, identifiziertes oder dargestelltes Objekt Konvention
Wählen Sie Datei
➤
Beenden.
Schrift mit fester Breite
Kursiv
Eine Menüauswahl, die einer Untermenüauswahl vorhergeht.
Der Pfeil trennt die auszuwählenden Befehle nachfolgender
Menüs. Der Satz Wählen Sie Datei
➤
Beenden bedeutet beispielsweise, dass in der Menüleiste der Eintrag Datei gewählt werden muss und dann im Dropdown-Menü der
Eintrag Beenden.
Code, Dateinamen, Parameter, Informationen, die Sie eingeben müssen, und Systemmeldungen.
Informationen, die durch die Namen der entsprechenden
Dateien, Unterordner usw. ersetzt werden müssen. Mit kursiver Schrift werden Wörter hervorgehoben und Buchtitel ausgezeichnet.
Fett
|
[ ]
Hinweis:
UI-Steuerelemente und Informationen, die exakt wie angegeben verwendet werden müssen.
Optionale Syntax.
Sich gegenseitig ausschließende Wahlmöglichkeiten.
Ergänzende Informationen.
14
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Einführung in die Dokumentation zur Borland StarTeam 2009-Installation
Konvention
Tipp:
Wichtig:
Vorsicht:
Angegebenes, identifiziertes oder dargestelltes Objekt
Alternative Vorgehensweisen oder andere hilfreiche
Informationen.
Informationen, die für die Ausführung einer Aufgabe erforderlich sind.
Aktionen, die zu Datenverlust führen können, oder Verfahren, die ausgeführt werden müssen, um Datenverlust zu verhindern.
Einführung in die Dokumentation zur Borland StarTeam 2009-Installation
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15
Roadmap für die Installation
Suchen Sie sich abhängig von Ihrer Funktion und Erfahrung mit StarTeam sowie von den Produkten, die Sie installieren möchten, nachfolgend den für Sie passenden Abschnitt mit den Installationsanweisungen aus.
Roadmap für die Aktualisierung
Wenn Sie bereits eine StarTeam-Version installiert haben, beachten Sie bitte, dass bei einigen Produkten bestimmte Upgrade-Anweisungen zu befolgen sind:
• StarTeam Server
• StarTeamMPX, insbesondere StarTeam Cache Agent
Spezifische Upgrade-Anweisungen für diese Produkte finden Sie in dem entsprechenden Kapitel für das jeweilige Produkt.
Zu aktualisierendes Produkt Siehe...
StarTeam Server
StarTeam Cache Agent
StarTeam Server unter Windows installieren
auf Seite 18
Einen Cache-Agenten installieren
Roadmap für StarTeam-Clients
Informationen über das Installieren des StarTeam-Clients finden Sie unter
Seite 43.
Roadmap für Borland StarTeam Server-Administratoren
Wenn Sie der Borland StarTeam Borland StarTeam-Administrator oder möglicherweise der IT-Administrator sind, installieren Sie diese StarTeam-Produkte auf den nachfolgend aufgeführten Systemen:
Dieses Produkt Auf diesem System installieren...
Siehe...
StarTeam Server
StarTeam Workflow
DesignerundStarTeam Extensions
StarTeam Notification Agent
StarTeamMPX Services (Message
Broker)
Der Computer, der als StarTeam Server verwendet werden soll; dieser Computer muss allen StarTeam-Clients zur
Verfügung stehen.
StarTeam Server unter Windows installieren
auf Seite 18
Workstation des
StarTeam-Administrators.
StarTeam Workflow Extensions installieren
auf Seite 73
In der Regel auf demselben Computer wie der StarTeam Server.
StarTeam Notification Agent installieren
auf Seite 78
Auf dem StarTeam Server-Computer und möglicherweise an jedem größeren
Standort, abhängig von der
auf Seite
60
16
|
Roadmap für die Installation
Dieses Produkt
StarTeamMPXCache-Agent
Borland LDAP Quickstart Manager
Auf diesem System installieren...
Verwendung von StarTeamMPX und
StarTeam Cache Agent. Statt auf dem
StarTeam Server-Computer können Sie auch auf einen nahe gelegenen
Computer im Netzwerk installieren.
Siehe...
Ein Cache-Agent dient auf dem
Computer als Root-Cache-Agent, auf dem der StarTeam-Server installiert ist, oder auf einem nahe gelegenen
Computer im Netzwerk. Zudem ein
Remote-Cache-Agent an jedem größeren Standort, in der Regel auf demselben Computer wie der
Remote-Message Broker. Es können mehrere Instanzen ausgeführt werden.
Einen Cache-Agenten installieren
auf
Seite 62
Workstation des
StarTeam-Administrators.
ST_LDAPInstall.pdf - verfügbar auf der
Borland Technical Publications-Website unter:
http://techpubs.borland.com/starteam/
StarTeam Layout Designer Workstation des
StarTeam-Administrators.
StarTeam Layout Designer installieren
auf Seite 70
Sie können diese Borland StarTeam-Produkte von der Borland-Website herunterladen:
http://www.borland.com/downloads/download_starteam.html
StarTeam Integration - Roadmap
StarTeam-Integrationen können von folgender Borland-Website heruntergeladen werden:
http://www.borland.com/downloads/download_starteam_integrations.html
Wenn Sie die ausführbare Installationsdatei heruntergeladen haben, finden Sie die zugehörigen
Installationsanweisungen im entsprechenden Handbuch.
Roadmap für die Installation
|
17
StarTeam Server unter Windows installieren
In diesem Kapitel wird die Installation von StarTeam Server beschrieben. Zudem finden Sie Informationen zu vorbereitenden Maßnahmen vor der Installation und zu den Schritten, die Sie nach der Installation ausführen müssen, wenn Sie eine Aktualisierung von einer früheren StarTeam Server-Version vornehmen.
• Wenn Sie das Produkt vor dem Kauf evaluieren oder es zur erstmaligen Nutzung an einem Standort
installieren möchten, lesen Sie hierzu
Maßnahmen vor einer Neuinstallation
auf Seite 22
• Wenn Sie eine Aktualisierung von einer früheren Produktversion auf eine neuere Version vornehmen möchten, sollten Sie diese Kapitel vollständig lesen. Nach der Installation müssen Sie alle
Serverkonfigurationen aktualisieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
auf Seite 23.
Info über StarTeam-Server
StarTeam Server ist ein leistungsstarkes Tool zur Unterstützung verteilt arbeitender Entwicklungsteams und mobiler Teammitglieder. Er unterstützt Daten aller Sprachen, die in UTF-8 codiert werden können. Auf die von
StarTeam Server verwalteten Daten können Sie mit verschiedenen Clients zugreifen. Der am häufigsten verwendete Client ist der StarTeam Cross-Platform Client, der Windows, Solaris und Linux unterstützt.
Andere Clients verwenden andere Methoden zum Zugriff auf den Server. StarTeam Web Client kann beispielsweise über den Internet Explorer auf den Server zugreifen. Mit StarTeam-Integrationen haben Sie aus den entsprechenden IDE-Anwendungen wie Microsoft Visual Studio und Plattformen wie Eclipse heraus
Zugriff auf StarTeam Server.
Der Zugriff auf den StarTeam Server kann lokal oder remote erfolgen: über das Internet, Intranet, WAN oder eine Wählverbindung. Die integrierte Verschlüsselung gewährleistet ein sicheres Arbeiten über öffentliche
Netze, z. B. das Internet. In der Regel wird der StarTeam Server auf einem Computer installiert, auf den alle
Mitglieder eines Teams Zugriff haben. Anschließend erfolgt die Einrichtung der StarTeam-Clients auf den
Workstations der Teammitglieder. In der ausführlichen Online-Hilfe finden Sie hilfreiche Informationen zur
Verwendung von StarTeam Server.
Systemanforderungen für StarTeam Server
Wenn Sie nicht Microsoft SQL Server 2005 Express als Ihre Datenbank verwenden, empfiehlt Borland, dass
Sie StarTeam Server auf einem speziell dafür vorgesehenen Applikationsserver und die Datenbank auf einem anderen Server installieren.
Hinweis: Es sollte eine dedizierte Verbindung zwischen den Computern, auf denen StarTeam Server ausgeführt wird, und dem Datenbankmanagementsystem vorhanden sein. Die optimale Performance erzielen Sie, wenn beide Rechner am selben Switch angeschlossen sind.
In den folgenden Abschnitten finden Sie Angaben zu den minimal erforderlichen und zu den empfohlenen
Hardware-Anforderungen für den Computer, auf dem Sie die StarTeam Server-Anwendung und die -Datenbank zum Einsatz bereitstellen. Es werden bestimmte Prozessorgeschwindigkeiten aufgeführt, Sie sollten jedoch immer die schnellste verfügbare CPU verwenden, um die maximale Performance zu erzielen.
18
|
StarTeam Server unter Windows installieren
Unterstützte Betriebssysteme
Die folgenden Betriebssysteme werden für diese Version des StarTeam-Servers unterstützt:
• Microsoft Windows Server 2003 SP2 (32-Bit)
• Microsoft Windows Server 2003 R2 SP2 (32-Bit)
• Microsoft Windows Server 2008 (64-Bit)
• Red Hat Enterprise Linux 5 Server (32-Bit)
Hinweis: Sie können keine 64-Bit-Windows-StarTeam-Komponente auf einem 32-Bit-Windows-System installieren. Das Installationsprogramm gibt bei dem Versuch, die Java VM zu installieren, einen Fehler zurück.
Unterstützte Datenbanken
Die folgenden Datenbanken und ODBC-Treiber wurden getestet und werden von StarTeam Server unterstützt:
Unterstützte Datenbank CPU Version ODBC-Version
x86 (32-Bit) Microsoft SQL Server 2005
Express
1
Microsoft SQL Server 2005
SP2
Oracle 10R2
Oracle 11g
Oracle 10R2 Client
Oracle 11g Client x86
32-Bit
32-Bit
32-Bit und 64-Bit
32-Bit und 64-Bit
2005 (SP3)
2005 (SP3)
10.02.00.04
11.01.00.06
SQL Native Client 2005
9.00.4035 (32-Bit und 64-Bit)
SQL Native Client 2005
9.00.4035 (32-Bit und 64-Bit)
10.02.00.04
11.01.00.06
10.02.00.04
10.2.0.4.0
• 11.01.00.06 (32-Bit)
• 11.01.00.06 Client-Patch
14 (64-Bit)
11.01.00.06
1
Sie können Microsoft SQL Server Express als Teil der StarTeam Server-Installation installieren.
Verwenden Sie im Installationsprogramm die folgenden vorgegebenen Passwörter:
• sa: StarTeam123
• StarDraw: StarDraw123
Die anderen Datenbankprodukte müssen über die entsprechenden Hersteller erworben werden. Weitere
Informationen hierzu finden Sie unter
Systemanforderungen für den Datenbank-Server
StarTeam Server und SQL Express auf demselben
Computer
Wenn SQL Server Express verwendet wird, befindet sich die Datenbank in der Regel auf demselben Computer wie die entsprechende StarTeam-Server-Anwendung. Die folgenden Hardware-Empfehlungen für einen
StarTeam-Server-Computer, auf dem SQL Server Express installiert ist, beziehen sich auf die Anzahl der
Arbeitsplätze (registrierte Benutzer). Abhängig von der Größe Ihrer StarTeam-Projekte und den von der
StarTeam Server unter Windows installieren
|
19
Serverkonfiguration verwalteten Projekten unterscheidet sich Ihre Situation möglicherweise von der angegebenen
Konfiguration.
In der folgenden Tabelle sind die vorgeschlagenen Systemkonfigurationsanforderungen für den Fall aufgelistet, dass Sie SQL Server Express und StarTeam Server auf demselben Computer verwenden.
Anzahl der Benutzer Empfohlene Konfiguration
Weniger als 50 32-Bit, Dual-Core-Systeme mit 4 GB RAM
50 – 100 32-Bit, Quad-Core-Rechner mit 4 - 8 GB RAM
Hinweis: SQL Server Express empfiehlt sich nicht für Konfigurationen mit mehr als 100 registrierten
Benutzern.
StarTeam auf einem separaten Computer
Die folgenden Hardware-Empfehlungen beziehen sich auf StarTeam Server-Anwendungen, die auf einem anderen Computer als dem Datenbank-Server ausgeführt werden. Sie basieren auf der Anzahl der Benutzer zu Spitzenzeiten (maximale Anzahl an gleichzeitigen Benutzern während Spitzenzeiten). Ihre reale Situation hängt von der Größe der StarTeam-Projekte und der Anzahl der Projekte ab, die von der Serverkonfiguration verwaltet werden.
Anzahl der Benutzer zu Spitzenzeiten Empfohlene Konfiguration
Weniger als 100
100 - 200
Mehr als 200
32-Bit, Dual-Core-Systeme mit 4 GB Arbeitsspeicher
32-Bit, QUAD-Core-Systeme mit 4 - 8 GB Arbeitsspeicher
64-Bit, Quad-Core-Systeme mit 8 - 16 GB Arbeitsspeicher
Systemanforderungen für den Datenbank-Server
Die folgenden Empfehlungen beziehen sich auf Datenbank-Server, die sich nicht auf demselben Computer wie der StarTeam Server befinden. Die Anzahl der Benutzer zu Spitzenzeiten ist die maximale Anzahl der gleichzeitigen Benutzer zu Spitzenzeiten.
Die SQL-Server- und Oracle-Datenbanken wurden nur als 32-Bit-Datenbanken getestet. SSE-Datenbanken wurden als 32- und 64-Bit-Versionen getestet.
Anzahl der Benutzer zu Spitzenzeiten
Hardware-Konfiguration Datenbankanforderungen
Weniger als 100 Computer mit Dual-Core-Prozessor und 4 GB
RAM
Minimum: Microsoft SQL Server Express 2005
SP2
Empfohlen:
• Oracle 10g R2 (10.2.0.4.0) und 11g
(11.1.0.6.0)
• Microsoft SQL Server 2005 SP2
100 - 200 Minimum: Computer mit Quad-Prozessoren und
4 GB RAM
Minimal und empfohlen:
Empfohlen: Minimale Konfiguration plus
RAID-System
• Oracle 10g R2 (10.2.0.4.0) und 11g
(11.1.0.6.0)
• Microsoft SQL Server 2005 SP2
20
|
StarTeam Server unter Windows installieren
Anzahl der Benutzer zu Spitzenzeiten
Hardware-Konfiguration Datenbankanforderungen
Mehr als 200 Minimum: Beliebiger
Enterprise-Hochleistungsserver mit
Quad-Prozessoren und 4 - 8 GB RAM
Empfohlen: Minimale Konfiguration plus
RAID-System
Minimal und empfohlen:
• Oracle 10g R2 (10.2.0.4.0) und 11g
(11.1.0.6.0)
• Microsoft SQL Server 2005 SP2
Drittanbieter-Software-Anforderungen
StarTeam Server verwendet Sun Microsystems Java Virtual Machine 1.6.0_13, die unter
"C:\Programme\Borland\Java\Sun1.6.0_13" automatisch installiert wird.
Das StarTeam Cross-Platform Client -Installationsprogramm startet das Sun tzupdater-Programm, mit dem die mit diesem Release installierte Sun JRE (1.6.0_13) aktualisiert wird. Das tzupdater-Programm ändert die
JRE, um genauere Informationen zur Sommerzeit in den Zeitzonen "Eastern", "Mountain" und "Hawai" bereitzustellen. Zudem werden die folgenden drei JRE-Dateien aus dem Ordner "lib/zi" gelöscht (sofern vorhanden): EST, HST und MST.
Die StarTeam-Handbücher werden in PDF-Format (Adobe Portable Document Format) bereitgestellt und können mit Version 7.0 oder späteren Versionen von Adobes kostenlosem Acrobat Reader angezeigt werden.
Sie können die neueste Version von Acrobat Reader von der Adobe-Website unter
http://www.adobe.com
herunterladen.
Unterstützung von großen Arbeitsspeicherbereichen
Auf 32-Bit-Systemen von Windows können Sie das 4GT RAM-Tuning dazu verwenden, um festzulegen, dass die StarTeam Server-Anwendung 3 GB Arbeitsspeicher verwendet. Zum Aktivieren dieser Funktion müssen
Sie die Befehlszeilenoption "/3GB" zur Datei "Boot.ini" hinzufügen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgender Adresse:
http://msdn2.microsoft.com/en-us/library/aa366521.aspx
Auf 32-Bit-Versionen von Windows sollten Sie die maximale Größe der Auslagerungsdatei kennen, die die
Arbeitsspeicherzuteilung beeinträchtigen kann, wenn mehrere Anwendungen auf demselben Computer ausgeführt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Artikel:
http://support.microsoft.com/kb/237740
Beachten Sie die Beschränkungen hinsichtlich "Page Table Entry" (PTE), wenn der /3GB-Switch verwendet wird. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter:
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;311901
Erläuterungen zur Unterstützung von Unicode-Zeichen in StarTeam Server
Obwohl StarTeam Server Daten in allen Sprachen unterstützt, die in UTF-8 codiert werden können, verwendet es ausschließlich ASCII-Zeichen (0-127) für die Schlüsselworterweiterung. Die Schlüsselworterweiterung und
EOL-Konvertierung sollte mit allen "ASCII-basierten" Codierungen problemlos funktionieren, u. a. mit UTF-8,
Cp1252 usw. Für die verschiedenen UTF-16-Codierungen führt StarTeam zurzeit eine EOL-Konvertierung durch, erweitert aber die Schlüsselwörter nicht.
StarTeam Server unter Windows installieren
|
21
Die internen Namen benutzerdefinierter Felder müssen in ASCII codiert sein, die Anzeigenamen können jedoch nicht-englischen Zeichensatz enthalten.
Maßnahmen vor einer Neuinstallation
Führen Sie vor der Installation von StarTeam-Server die folgenden Schritte aus:
1. Stellen Sie sicher, dass Ihr Computersystem die Mindestanforderungen erfüllt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Systemanforderungen für StarTeam Server
2. Sie müssen auf dem Zielcomputer über Administratorrechte verfügen, um StarTeam Server und andere
StarTeam-Produkte installieren zu können. Außerdem müssen die lokalen Einstellungen für das
Administratorkonto, mit dem die Installation ausgeführt wird, auf dem Zielcomputer gespeichert werden.
StarTeam Server- und StarTeam-Clients funktionieren nicht ordnungsgemäß, wenn die lokalen Einstellungen auf einem Netzlaufwerk gespeichert werden.
3. Die Anzeige-Eigenschaften des Computers, auf dem StarTeam Server installiert wird, müssen auf 256
Farben oder höher gesetzt werden.
4. Wenn Sie nicht nur SQL Server Express, die vorgegebene Datenbank für Serverkonfigurationen, verwenden möchten, müssen Sie auch das mitStarTeam Server zu verwendende Datenbankmanagementsystem installieren. Der Datenbank-Server wird in der Regel auf einem anderen Computer installiert. Stellen Sie sicher, dass Ihr Computersystem die Mindestanforderungen für das Datenbankprodukt erfüllt. Weitere
Informationen dazu finden Sie in der mit Ihrem Datenbankmanagementsystem ausgelieferten Dokumentation.
Weitere Informationen zu unterstützten Datenbanken finden Sie unter
Hinweis: Es sollte eine dedizierte Verbindung zwischen den Computern, auf denen StarTeam Server ausgeführt wird, und dem Datenbankmanagementsystem vorhanden sein. Die optimale Leistung erreichen Sie, wenn beide Computer am selben Switch angeschlossen sind.
5. Installieren Sie den Datenbank-Client auf demselben Computer wie StarTeam Server.
6. Wenn Sie SQL Server Express, die Standarddatenbank für StarTeam, verwenden möchten, wird sie gemeinsam mit StarTeam Server auf demselben Computer installiert. Wenn Sie den Installationsvorgang von der DVD aus starten, haben Sie mehrere SQL Server Express-Instanzen. Eine Instanz reicht aus. Es werden mindestens zwei Instanzen über die Installation bereitgestellt, da SQL Server Express möglicherweise bereits von einer Anwendung verwendet wird, die auf demselben Computer wie StarTeam-Server installiert ist. Den Datenbankdateien wurden von Microsoft bestimmte Nummern zugewiesen und Datenbankdateien mit derselben Nummer können nicht von beiden Anwendungen verwendet werden.
Auch wenn SQL Server Express als Standard-Datenbank im Produktumfang von StarTeam Server enthalten ist, empfiehlt Borland die Verwendung gängiger Datenbankmanagementsysteme auf Enterprise-Ebene, wenn Sie nicht nur mit einem kleinen Team und einem geringen Datenvolumen arbeiten möchten.
Sie können SQL Server Express mit SQL Server 2005 Management Studio Express verwalten, das zum
Lieferumfang gehört.
7. Da StarTeam Server mit allen UTF-8-Zeichensätzen verwendet werden kann, ist es wichtig, die richtigen
Codepage-Einstellungen für die Datenbanken einzurichten. Informationen dazu finden Sie in dem Kapitel, in dem Sie Informationen zum Erstellen von Serverkonfigurationen für Ihren Datenbanktyp finden.
• Informationen zu Microsoft SQL Server- und SQL Server Express-Datenbanken finden Sie unter
Erläuterungen zu Unterschieden bei der Codierung
auf Seite 81
•
Informationen zu Oracle-Datenbanken finden Sie unter
Datenbankzeichensatz und StarTeam-Server
auf Seite 101.
22
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StarTeam Server unter Windows installieren
Auf Borland StarTeam 2009 aktualisieren
Wenn Sie vorherige Versionen von StarTeam Server verwendet haben, müssen Sie alle Serverkonfigurationen nach dem Installieren der neuen Version aktualisieren. Die folgenden Faktoren wirken sich auf den
Aktualisierungsprozess aus:
• Die verwendete Datenbank
• Die von Ihnen verwendete Vorgängerversion von StarTeam Server.
Die Aktualisierung auf StarTeam Server erfordert möglicherweise mehr Schritte als bei vorherigen StarTeam
Server-Upgrades. Nehmen Sie sich daher genügend Zeit, um diese Schritte auszuführen.
Aktuelles StarTeam Server-Patch-Level aktualisieren
Um herauszufinden, ob vor dem Upgrade ein Patch erforderlich ist, wenden Sie sich an den Borland Technical
Support unter:
http://support.borland.com
.
Aktualisierung vorbereiten
Vor einer Aktualisierung sollten Sie Folgendes ausführen:
• Führen sie Test-Upgrades durch.
Es wird dringend empfohlen, Test-Upgrades auf Kopien aktueller Produktionsdatenbanken auszuführen.
• Erstellen Sie einen Zeitplan für die Aktualisierung
Planen Sie die Serveraktualisierung für den Zeitpunkt, zu dem am wenigsten Benutzer davon betroffen sein werden. Bei einigen Schritten vor und während der Aktualisierung muss die Serverkonfiguration deaktiviert sein. Wählen Sie daher einen Zeitpunkt am Ende eines Arbeitstags oder vielleicht am
Wochenende. Wenn Sie über ein großes Repository oder ein langsames System verfügen, wird der
Aktualisierungsvorgang eine längere Zeit in Anspruch nehmen. Je nachdem, wie groß Ihre Datenbank ist und ob vor der Aktualisierung Dateien konvertiert werden müssen, ist die Einplanung von Ausfallzeiten notwendig, z. B. mehrere aufeinander folgende Wochenenden. Sie können beispielsweise ein Wochenende für die Konvertierung und ein Wochenende für die Datenspeicher-Verifizierung einplanen. Stellen Sie in diesem Fall sicher, dass Sie Ihre Serverkonfiguration während dieser Zeit mit der alten Version weiterverwenden können und erstellen Sie Backups vor und nach Ausführung der jeweiligen Schritte, um
Datenverlusten vorzubeugen.
Setzen Sie Ihr Team einige Zeit vorher vom geplanten Zeitraum in Kenntnis und teilen Sie den
Teammitgliedern mit, wann sie die neueste Version des StarTeam-Clients installieren müssen. Wenn nichts anderes angegeben, können StarTeam-Clients einer bestimmten Version mit dem StarTeam Server derselben, der vorherigen oder der nachfolgenden Version betrieben werden. Wenn ein älterer Client zusammen mit einem neueren Server verwendet wird, kann der Client nicht auf die neuen Funktionen zugreifen. Auf dem Client werden beispielsweise die neuen Menübefehle nicht angezeigt.
• Erstellen Sie ein Backup der Serverkonfiguration
Stellen Sie sicher, dass Sie zum Zeitpunkt der Aktualisierung über aktuelle, geprüfte Backups von allen
Dateien und Ordnern der Serverkonfiguration verfügen (Datenbankdateien, Archivdateien usw.).
StarTeam Server unter Windows installieren
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23
Überblick über die Aktualisierung
Die folgende Tabelle enthält einen Überblick über den Aktualisierungsvorgang. Weitere Informationen finden
Sie in den nachfolgenden Abschnitten.
Alte Version Neue Version
Vorgehensweise bei der
Aktualisierung
2008
2008 Release 2
2009
1. Erstellen Sie eine Sicherungskopie
Ihrer StarTeam-Repositories und anderer Serverdateien.
2. Installieren Sie StarTeam Server
2009.
3. Aktualisieren bzw. migrieren Sie, falls erforderlich, Ihre Datenbank auf eine Version, die von StarTeam
Server 2009 unterstützt wird.
4. Befolgen Sie die Anweisungen für das Upgrade von StarTeam
2008/2008 R2 auf StarTeam Server
2009.
Aktualisierungsvoraussetzungen
Im folgenden Abschnitt werden die einzelnen Schritte zum Aktualisieren auf Borland StarTeam Server 2009
unter Berücksichtigung der unter
Überblick über die Aktualisierung
auf Seite 24 aufgeführten Tabelle beschrieben. Sie erhalten zudem Informationen zu Referenzkapiteln.
Bevor Sie mit der Aktualisierung auf Borland StarTeam 2009 beginnen, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Überprüfen Sie die vor einer Neuinstallation erforderlichen Maßnahmen, um zu sehen, ob einige davon auf Ihre Situation zutreffen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
auf Seite 22.
2. Ein Upgrade auf StarTeam Server 2009 ist nur von StarTeam Server 2008 oder 2008 Release 2 möglich.
Wenn Sie eine ältere Version verwenden, müssen Sie diese zunächst auf StarTeam Server 2008 oder
2008 Release 2 aktualisieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den entsprechenden
Installationshandbüchern. Stellen Sie zudem sicher, dass Sie die neuesten Patches installieren. Informationen zu den neuesten Patches finden Sie unter
http://support.borland.com
.
3. Erstellen Sie eine Sicherungskopie Ihrer StarTeam-Repositories und anderer Serverdateien. Weitere
Informationen dazu, welche Daten gesichert werden sollten, finden Sie in der Dokumentation der entsprechenden StarTeam Server-Version.
4. Die Installation von StarTeam Server kann nicht ausgeführt werden, wenn eine Serverkonfiguration aktiv ist. Sie müssen zuvor eines der folgenden Verfahren durchführen.
Hinweis: Beachten Sie, dass bei diesen Verfahren StarTeam Server 2009 als Beispiel verwendet wird. Passen Sie das Verfahren an den Server an.
1. So beenden Sie eine Serverkonfiguration, die nicht als Windows-Dienst ausgeführt wird:
24
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StarTeam Server unter Windows installieren
a.
Wählen Sie im Windows-Startmenü Programme
➤
Borland StarTeam
➤
StarTeam Server 2009
➤
StarTeam Server, um das Serveradministrations-Tool zu starten. Das Fenster
"Serveradministration" wird geöffnet.
b. Wählen Sie die Serverkonfiguration aus und klicken Sie aufAktionen
➤
Server herunterfahren.
Nachdem Sie das Herunterfahren des Servers bestätigt haben, ändert sich das Statussymbol von
"Wird ausgeführt" in "Stoppen" und dann in "Bereit".
2. Wenn Ihre StarTeam Server-Konfigurationen als Windows-Dienst ausgeführt werden, müssen Sie diese
Dienste beenden und den StarTeam-Ausführungsmodus ändern:
a. Öffnen Sie die Windows-Systemsteuerung, indem SieStart
➤
Einstellungen
➤
Systemsteuerung
➤
Verwaltung
➤
Dienste wählen. Das Fenster Dienste wird geöffnet.
b. Suchen Sie nach der StarTeam Server-Konfiguration und klicken Sie auf Beenden.
c. Schließen Sie das Dialogfeld "Dienste" und die Systemsteuerung, nachdem Sie den Dienst beendet haben.
d. Verhindern Sie, dass die Serverkonfiguration als Dienst ausgeführt wird. Starten Sie beispielsweise in StarTeam Server 2008 das Serveradministrations-Tool, indem Sie Start
➤
Programme
➤
Borland
StarTeam
➤
StarTeam Server 2008
➤
StarTeam Server wählen. Das Fenster "Serveradministration" wird geöffnet.
e. Wählen Sie die Serverkonfiguration aus und klicken Sie aufAktionen
➤
Auf Als Dienst ausführen
setzen. Die Markierung des Menübefehls wird aufgehoben, d. h. dass die Serverkonfiguration nicht mehr als Dienst ausgeführt wird. Die Serverkonfiguration erhält zudem ein anderes Symbol.
5. Installieren Sie StarTeam Server 2009 auf demselben Computer wie die StarTeam Server-Version, die Sie aktualisieren möchten. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
27.
6. Aktualisieren bzw. migrieren Sie ggf. Ihren Datenbankmanager (RDBMS) auf eine Version, die von StarTeam
Server 2009 unterstützt wird. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Aktualisierungsvoraussetzungen für die Datenbank
auf Seite 25.
7. Aktualisieren Sie Ihre Serverkonfigurationen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Serverkonfigurationen aktualisieren
Aktualisierungsvoraussetzungen für die Datenbank
Aktualisieren bzw. migrieren Sie ggf. Ihren Datenbankmanager (RDBMS) auf eine Version, die von der neuen
StarTeam Server-Version unterstützt wird. Beispielsweise wird SQL Server 2000 nicht mehr unterstützt. Sie müssen auf SQL-Server 2005 SP2 aktualisieren, bevor Sie auf diese Version von StarTeam Server aktualisieren.
Weitere Informationen dazu, welche Datenbanken von StarTeam Server unterstützt werden, finden Sie unter
Systemanforderungen für StarTeam Server
auf Seite 18.
Von Microsoft SQL 2000 auf SQL 2005 SP2 aktualisieren
StarTeam Server 2009 bietet keine Unterstützung für den Microsoft SQL 2000 Server. Sie können eine
Aktualisierung auf Microsoft SQL Server 2005 SP2 durchführen. Führen Sie diese Aktualisierung wie folgt durch:
1. Stellen Sie die SQL 2000-Datenbank auf einem SQL 2005-Server wieder her.
2. Aktualisieren Sie die Serverkonfiguration anhand von StarTeam Server 2009.
StarTeam Server unter Windows installieren
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25
Von MSDE 2000 auf SQL Server 2005 Express SP2 aktualisieren
StarTeam Server 2009 unterstützt nicht MSDE 2000. Sie können auf Microsoft SQL Server 2005 Express SP2 aktualisieren. Führen Sie diese Aktualisierung wie folgt durch:
1. Erstellen Sie unter MSDE 2000 eine Sicherungskopie der Datenbank.
2. Stellen Sie die MSDE-Datenbank unter SQL Server 2005 Express SP2 wieder her.
3. Installieren Sie StarTeam Server 2009.
4. Erstellen Sie einen neuen ODBC-DSN, der auf die neue Datenbank verweist.
5. Kopieren Sie die vorhandene Serverkonfiguration.
6. Ändern Sie die Serverkonfigurationseigenschaften für die neue Datenbankverbindung wie folgt:
1. Wählen Sie im Serveradministrations-Tool die Konfiguration aus.
2. Wählen Sie im Menü Server die Option Konfigurationseigenschaften.
3. Geben Sie auf der Seite Informationen zur Datenbankverbindung den neuen ODBC-DSN ein, den
Sie in Schritt 4 erstellt haben.
7. Aktualisieren Sie die Datenbank mithilfe des StarTeam Server-Administrations-Tools:
1. Wählen Sie im Serveradministrations-Tool die Konfiguration aus.
2. Wählen Sie die Upgrade-Option im Menü Aktionen oder, falls verfügbar, klicken Sie in der Symbolleiste auf das Symbol Upgrade von Datenbank.
8. Starten Sie die Serverkonfiguration.
Aktualisierung von MSDE 2000 auf Oracle 10g R2 oder 11g
StarTeam Server 2009 unterstützt nicht MSDE 2000. Sie können zu einer unterstützten Version von Oracle wechseln. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
1. Migrieren Sie die MSDE.Datenbank auf Oracle 10.2.0.4.0 oder 11.1.0.6.0.
2. Aktualisieren Sie die Serverkonfiguration anhand von StarTeam Server 2009.
Oracle-Berechtigungen festlegen
Wenn Ihre Serverkonfiguration einen Oracle-Schema-Benutzer verwendet, der nicht automatisch mit StarTeam
Server erstellt wurde, sollten Sie überprüfen, ob die im Folgenden aufgeführten Berechtigungen festgelegt wurden. Mit diesen Berechtigungen wird sichergestellt, dass StarTeam Server Labels erstellen und andere
Operationen erfolgreich ausführen kann. Sie sollten explizit definiert und nicht einer Rolle zugewiesen werden.
• Create procedure
• Create sequence
• Create session
• Create table
• Create trigger
• Create type
• Create view
• Unlimited tablespace
• Create any context
• Drop any context
26
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StarTeam Server unter Windows installieren
Mithilfe der folgenden Schritte können Sie Oracle-Berechtigungen explizit festlegen. Als Beispiel wird die
Berechtigung "create type" verwendet.
So legen Sie die Berechtigung "create type" explizit fest:
1. Melden Sie sich bei der Datenbank als Systembenutzer an.
2. Führen Sie die folgende SQL-Anweisung aus: grant create type to Schema_Benutzer wobei Schema-Benutzer der Name des Oracle-Schema-Benutzers ist.
Serverkonfigurationen aktualisieren
Nach der Installation von StarTeam Server 2009 müssen alle vorhandenen Serverkonfigurationen mit Ausnahme von "StarDraw" aktualisiert werden. Mit dem Server wird in der Regel eine neue, für die Version 2009 angepasste
StarDraw-Konfiguration erstellt.
So aktualisieren Sie eine Serverkonfiguration und die Datenbank:
1. Wählen Sie im Windows-Startmenü Programme
➤
Borland StarTeam
➤
StarTeam Server 2009
➤
StarTeam Server. Das Fenster "Serveradministration" wird geöffnet.
2. Wählen Sie die Serverkonfiguration für das Upgrade aus.
Auch wenn der Status der Serverkonfiguration "Bereit" lautet, kann diese nicht erfolgreich gestartet werden, wenn sie nicht auf die neue Version aktualisiert wurde.
3. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Upgrade von Datenbank.
Möglicherweise werden mehrere Dialogfelder automatisch geöffnet und geschlossen. Wenn der
Aktualisierungsvorgang erfolgreich abgeschlossen ist, wird dies in einer Meldung angezeigt. Wenn ein
Fehler auftritt, werden die Fehlerinformationen in einer Meldung angezeigt. Während der Aktualisierung wird die Protokolldatei DBUpgrade.Länderkennung.log im Repository-Ordner der Serverkonfiguration erstellt, z. B.
DBUpgrade.de.log
).
Hinweis: Für den Aktualisierungsvorgang wird eine Datenbankverbindung benötigt. Wenn der
Aktualisierungsprozess keine Verbindung herstellen kann, bricht er ab.
• Überprüfen Sie die Datenbankverbindungsinformationen auf dem StarTeam Server-Computer.
• Stellen Sie sicher, dass die Datenbank aktiv ist.
Änderungen an StarTeam Server-Dateien
Die alte starteam-server-configs.xml-Datei wird vom Installationsordner der alten StarTeam Server-Version in den Installationsordner der neuen Version kopiert.
StarTeam Server installieren
Bevor Sie mit der Installation von StarTeam Server beginnen, sollten Sie die entsprechenden Informationen unter
Maßnahmen vor einer Neuinstallation
auf Seite 22 lesen. Wenn Sie von einer Vorgängerversion von
StarTeam Server aktualisieren, finden Sie Informationen dazu unter
Aktuelles StarTeam Server-Patch-Level aktualisieren
StarTeam Server unter Windows installieren
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27
So installieren Sie StarTeam Server:
1. Schließen Sie alle anderen Windows-Anwendungen.
2. Starten Sie das heruntergeladene Installationsprogramm oder legen Sie die StarTeam 2009 Installations-DVD
1 in das DVD-Laufwerk ein. Das Fenster für das Borland StarTeam -Startprogramm sollte automatisch angezeigt werden.
Wenn das Installationsmenü nicht automatisch angezeigt wird, nachdem Sie die DVD eingelegt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie in Windows Start
➤
Ausführen
2. Geben Sie in der Befehlszeile Folgendes ein:
x:\setup.exe
wobei x: für den Laufwerksbuchstaben Ihres DVD-Laufwerks steht.
3. Drücken Sie die Eingabetaste. Das Hauptinstallationsmenü von StarTeam 2009 wird angezeigt.
3. Klicken Sie auf Produkte installieren.
4. Klicken Sie auf Server und befolgen Sie die auf dem Bildschirm angezeigten Installationsanweisungen:
1. Wählen Sie für nicht-englische Versionen im angezeigten Dialogfeld eine Sprache aus dem
Dropdown-Listenfeld aus und klicken Sie anschließend auf OK.
2. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld Einführungund klicken Sie auf Weiter.
3. Führen Sie im Dialogfeld Lizenzvereinbarung Folgendes aus:
a. Lesen Sie den Lizenzvertrag.
b. Wenn Sie die Lizenzvereinbarung akzeptieren, klicken Sie auf Ich bin ... einverstanden.
Wenn Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung nicht akzeptieren, können Sie das Produkt nicht installieren.
c. Klicken Sie auf Weiter.
4. Führen Sie im Dialogfeld Installationssatz auswählen Folgendes aus:
a. Wählen Sie entweder Standard, Minimal oder Individuell.
• Standard - StarTeam Server wird mit den Standardoptionen installiert. Diese Installationsart empfiehlt sich für die meisten Benutzer. Es werden die Programmdateien, die
Beispiel-Serverkonfiguration, SQL Server Express und die Online-Dokumentation des Servers installiert.
• Minimal - StarTeam Server wird nur mit den erforderlichen Optionen installiert. Nur die
Programmdateien und die Online-Hilfe werden installiert. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie
SQL Server Express nicht als Datenbank verwenden möchten und die Beispiel-Serverkonfiguration
StarDraw nicht als erforderlich erachten.
• Individuell - Sie können die Installationsoptionen selbst auswählen. Diese Installationsart empfiehlt sich für fortgeschrittene Benutzer.
In den folgenden Fällen sollte eine individuelle Installation ausgeführt werden:
• Wenn Benutzer den StarTeam-Client über das Netzwerk von dem Computer aus installieren sollen, auf dem der StarTeam Server eingerichtet wurde.
• Um beispielsweise zu vermeiden, dass das Beispiel-Repository StarDraw installiert wird, da dieses auf SQL Server Express basiert und Sie diese Datenbankanwendung ebenfalls nicht installieren.
b. Im Folgenden finden Sie die Optionen, die Sie bei einer individuellen Installation auswählen oder deaktivieren können:
28
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StarTeam Server unter Windows installieren
• StarTeam Server - Wenn Sie mithilfe der benutzerdefinierten Installation Komponenten installieren möchten, die bei einer vorhergehenden Installation von StarTeam Server nicht installiert wurden, können Sie dieses Auswahlfeld deaktivieren. Angenommen, bei einer vorhergehenden individuellen
Installation haben Sie SQL Server Express nicht installiert. Wenn Sie nun diese Datenbank ohne
Neuinstallation aller Server-Programmdateien installieren möchten, müssen sie das StarTeam
Server-Auswahlfeld deaktivieren.
• Client-Setup - Die Installationsdateien für den Client sind nicht grundsätzlich Teil der
Serverinstallation. Wenn Sie das Auswahlfeld Client-Setup aktivieren, wird das StarTeam
Cross-Platform Client-Installationsprogramm in den Ordner "Client Setup" installiert, einem
Unterordner des StarTeam Server-Installationsordners. Stellen Sie sicher, dass alle Teammitglieder auf diesen Ordner zugreifen können.
• SSE 2005 - SQL Server Express ist eine Variante von Microsoft SQL 2005, die von Microsoft kostenlos zur Verfügung gestellt wird, solange Sie die entsprechenden Bestimmungen für deren
Verwendung erfüllen. SSE2005_ST wird als Teil der Standardinstallation eingerichtet, da sie als
Standarddatenbank verwendet wird.Wenn Sie ausschließlich eine Datenbank auf Enterprise-Ebene verwenden möchten (Microsoft SQL oder Oracle), ist es für Sie wahrscheinlich uninteressant, die
SQL Server Express-Dateien auf dem Servercomputer zu installieren.
• Beispiel-Serverkonfiguration - Deaktivieren Sie dieses Auswahlfeld, wenn Sie StarDraw nicht installieren möchten. Durch die Installation der StarDraw-Beispiel-Serverkonfiguration für dieses
Release wird eine bereits vorhandene StarDraw-Konfiguration nicht überschrieben. Die
StarDraw-Serverkonfiguration in der Datei starteam-server-configs.xml
von StarTeam
2009 verweist jedoch auf die neue StarDraw-Serverkonfiguration.
• StarTeam Toolbar - Installiert die StarTeam Toolbar, mit der Passwörter gespeichert werden können, was die Anmeldung erleichert.
c. Klicken Sie auf Weiter.
5. Wählen Sie im Dialogfeld Installationsordner auswählen den Ordner aus, in den die Dateien installiert werden sollen. (Der Standardspeicherort lautet C:\Programme\Borland\ StarTeam Server 2009.)
6. Nehmen Sie im Dialogfeld MPXOptionen Änderungen an den von Ihren Serverkonfigurationen verwendeten MPX-Profilen vor.
Wenn die Ereignis- und Datei-Transmitter von StarTeamMPX das erste Mal auf diesem Computer installiert wurden, erstellt das Installationsprogramm anhand der Informationen aus dem Dialogfeld
"MPX-Optionen" sowohl Ereignis-Transmitter- als auch Datei-Transmitter-Vorlagendateien. Diese Dateien werden in einem Unterordner des Installationsordners mit dem Namen "EventServices" gespeichert.
Der Name des lokalen Hosts und die IP-Adresse werden zu Referenzzwecken am oberen Rand des
Dialogfelds angegeben.
Die Message Broker-Verbindungsadresse verwendet standardmäßig die IP-Adresse Ihres lokalen
Computers.
a. Wenn Sie einen anderen Message Broker für Ereignis-Transmitter (und für alle Clients, die das
Standardprofil verwenden) angeben möchten, ändern Sie die vorgeschlagene Message
Broker-Verbindungsadresse.
Diese Adresse muss folgendes Format haben:
tcp:Host:Port
Host ist der Host-Name oder die IP-Adresse des Computers, auf dem der Message Broker aktiv ist.
Port ist die TCP/IP-Port-Nummer (Endpunkt), über die der Message Broker Verbindungen annimmt
(5101 ist der Standard).
Wichtig: Wenn Sie auf einen Computer installieren, der mehr als eine Netzwerkkarte bzw.
mehrere IP-Adressen hat, können Sie die vorgegebene Serveradresse nicht verwenden. Sie
StarTeam Server unter Windows installieren
|
29
müssen die richtige Server-IP-Adresse manuell eingeben. Wenn das Installationsprogramm mehrere Netzwerkadressen auf dem Host-Computer erkennt, richtet es Standardprofile mit einer
Serveradress-Eigenschaft ein, deren Syntax ungültig ist (da sie mehrere Adressen enthält).
Tipp: Sie können die Verbindungsinformationen für mehr als einen Message Broker eingeben.
Wenn der Ereignis-Transmitter (oder ein Client, der das Standardprofil verwendet) keine
Verbindung mit dem ersten Message Broker in der Liste herstellen kann, versucht er, mit dem nächsten Message Broker in der Liste eine Verbindung herzustellen. Trennen Sie die einzelnen
Message Broker-Adressen durch ein Komma (,). Beispiel: tcp:HostA:5101,tcp:HostB:4999
b. Klicken Sie auf "Weiter".
Weitere Informationen zum Erstellen und Bearbeiten von Verbindungsprofilen finden Sie in Kapitel
4, "Managing the Transmitters" im StarTeamMPXAdministrator’s Guide (englisch).
7. Verwenden Sie im Dialogfeld Verknüpfungsordner auswählen die Standardeinstellung (d. h. der
Optionsschalter Andere ist aktiviert und verweist auf "C:\Dokumente und Einstellungen\All
Users\Startmenü\ Programme\Borland StarTeam\StarTeam Server 2009").
8. Prüfen Sie die Einstellungen im Dialogfeld Übersicht vor der Installation und klicken Sie ein- oder mehrmals auf Zurück, wenn Sie einige der Installationsoptionen ändern möchten. Kehren Sie zum
Dialogfeld Übersicht vor der Installation zurück und klicken Sie auf Weiter.
9. Wenn SQL Server Express bereits auf Ihrem Computer installiert wurde, geben Sie das Passwort ein und klicken Sie auf installieren.
10. Klicken Sie im Dialogfeld Installation abgeschlossen auf Fertig.
5. Wenn Sie die Installation von StarTeam Server abgeschlossen haben, stellen Sie sicher, dass die
Berechtigungen für den StarTeam Server-Installationsordner und die entsprechenden Dateien korrekt eingerichtet sind. Das Windows-Benutzerkonto des StarTeam-Administrators muss die vollständigen
Berechtigungen für den Installationsordner und die Installationsdateien aufweisen. Legen Sie die
Windows-Berechtigungen für alle anderen StarTeam-Benutzer entsprechend der in Ihrem Unternehmen verwendeten Richtlinien fest. Falls Probleme auftreten, wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator.
Bei der Installation von StarTeam Server am Standardspeicherort werden die folgenden Ordner unter dem
Ordner "Programme" abgelegt:
• Borland\StarTeam Server 2009
Dieser Ordner und seine Unterordner enthalten die ausführbaren Dateien, DLLs und die zum Ausführen von StarTeam Server verwendeten Dienstprogramme. In diesem Ordner befindet sich außerdem die
Datei "StarTeam_Server_2009_InstallLog.log", in dem die Vorgänge des Installationsprozesses gespeichert werden.
• Borland\StarTeam Server 2009\EventServices
In diesem Ordner befinden sich die Vorlagendateien für den Ereignis-Transmitter und den
Datei-Transmitter. Er enthält für jede Serverkonfiguration einen Unterordner. In diesen Unterordnern werden die von den Serverkonfigurationen verwendeten MPXEventTransmitter.xml- und
FileTransmitter.xml- Dateien gespeichert. Wenn Sie einen Enterprise-Server verwenden, können Sie diese Dateien löschen. Die Datei-Transmitter werden nur von Enterprise Advantage unterstützt.
• Borland\StarTeam SDK 11.0
In diesem Ordner befindet sich StarTeam SDK Runtime, das die meisten Clients für den Zugriff auf
StarTeam Server benötigen.
30
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StarTeam Server unter Windows installieren
Bekannte Installationsprobleme
Die Installation von SQL Server Express kann aufgrund unzureichender Registrierungsberechtigungen fehlschlagen. Der angezeigte Fehler lautet etwa wie folgt:
InstallSQLAgentSecurity failed (Computername,LocalSystem,203)
Als Lösung sollte die Sicherheit des Schlüssels "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\ Microsoft\Microsoft SQL
Server" auf "Vollzugriff" gesetzt werden und anschließend eine Neuinstallation von SQL Server Express ausgeführt werden. Diese Änderung kann mithilfe des Editors für die Windows-Registrierung (regedt32) ausgeführt werden.
Maßnahmen nach einer Neuinstallation
Wenn Sie StarTeam Server bisher nicht installiert haben, müssen Sie die folgenden Aufgaben ausführen, bevor die Teammitglieder StarTeam einsetzen können.
So setzen Sie StarTeam Server ein:
1. Erstellen Sie mit dem StarTeam-Server-Administrator eine Serverkonfiguration.
Informationen zum Erstellen einer Serverkonfiguration finden Sie im Kapitel über Ihren Datenbanktyp:
•
StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
•
StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
auf Seite 96
Beim Erstellen einer Serverkonfiguration legen Sie Werte für die Sitzungsoptionen der Konfiguration fest, die in der Datei "starteam-server-configs.xml" gespeichert werden. In den Sitzungsoptionen werden die wichtigsten Informationen gespeichert, die StarTeam Server benötigt, um eine Serverkonfiguration zu starten.
2. Melden Sie sich mit dem StarTeam-Server-Administrator bei dieser Konfiguration an.
StarTeam Server wird mit einem Administratorkonto bereitgestellt, für das als Benutzername und als
Passwort "Administrator" vorgegeben ist.
3. Konfigurieren Sie den Server unter Verwendung des StarTeam-Server-Administrators und, für einige
Optionen, durch Bearbeiten der Datei starteam-server-configs.xml
.
Nach dem Erstellen der Serverkonfiguration können Sie Konfigurationsoptionen festlegen, die in der
Datenbank für die Serverkonfiguration gespeichert werden. Mit den Konfigurationsoptionen können Sie die
Leistung der Serverkonfiguration gezielt einstellen sowie u. a. folgende Funktionen aktivieren:
• E-Mail- und Audit-Funktionen
• Komprimierung und Verschlüsselung von Daten, die zwischen dem Server und den Client-Workstations ausgetauscht werden
4. Erstellen von Projekten und Ansichten anhand des StarTeam-Cross-Platform-Client.
5. Hinzufügen von Benutzern und Gruppen mit dem StarTeam-Server-Administrator.
6. Festlegen der entsprechenden Zugriffsrechte für die Serverkonfiguration, Projekte und Ansichten mit dem
StarTeam-Server-Administrator und dem StarTeam-Cross-Platform-Client.
7. Bei Bedarf können Sie mit dem StarTeam-Server-Administrator die Serverkonfiguration auch als Microsoft
Windows-Dienst ausführen.
StarTeam Server unter Windows installieren
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31
Weitere Informationen zu den Schritten 3 bis 7 finden Sie im Handbuch StarTeam verwalten und einsetzen.
Maßnahmen nach einer Aktualisierung
Wenn Sie eine Aktualisierung ausgehend von einer älteren StarTeam-Server-Version ausführen, müssen Sie
Folgendes beachten:
• Alle vorhandenen StarTeam-Serverkonfigurationen müssen so aktualisiert werden, dass sie mit der aktuellen
Version von StarTeam-Server verwendet werden können. Weitere Informationen zur Aktualisierung von
Serverkonfigurationen und zum Erstellen von Hives für Native-II-Datenspeicher finden Sie unter
Serverkonfigurationen aktualisieren
• Wenn Sie StarTeamMPX verwenden, müssen Sie den neuesten Message Broker und die neuesten
Cache-Agenten installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
StarTeamMPX unter Windows installieren
• Weitere Informationen zu den Installations- und Aktualisierungsanleitungen für StarTeam Workflow
Extensions finden Sie unter
StarTeam Workflow Extensions installieren
StarTeam Server testen
Wenn Sie den StarTeam Server zum ersten Mal ausführen, wird eine Evaluierungslizenz für StarTeam Enterprise
Advantage erstellt, die StarTeam-Edition mit den meisten Funktionen.
Sie können den Evaluierungszeitraum für den Produkttest vor Ablauf der 30-Tage-Frist verlängern, indem Sie sich mit Borland Sales oder mit dem Borland Account-Team in Verbindung setzen und eine Verlängerung der
Testphase beantragen.
Registrieren Sie das Produkt oder verlängern Sie den Evaluierungszeitraum, bevor dieser abgelaufen ist.
Anderenfalls sind keine Komponenten (z. B. die Datei- oder Änderungsanforderungskomponenten) verfügbar, wenn Clients, für die die Frist abgelaufen ist, auf eine von StarTeam-Server verwaltete Serverkonfiguration zugreifen. Im StarTeam Cross-Platform Client werden im oberen und unteren Teilfenster keine Register angezeigt.
So verlängern Sie den Evaluierungszeitraum für StarTeam Server:
1. Nachdem Sie einen Schlüssel für die Verlängerung der Testphase erhalten haben, wählen Sie Start
➤
Programme
➤
Borland StarTeam
➤
StarTeam Server 2009
➤
StarTeam-Server Das
Serveradministrationsfenster wird geöffnet.
2. Wählen Sie in der Menüleiste Hilfe
➤
Info. Das InfoStarTeam Server-Dialogfeld wird geöffnet.
3. Wählen Sie Lizenz auf der linken Seite des Dialogfelds.
4. Klicken Sie auf Testphase verlängern. Das Dialogfeld Testphase verlängern wird angezeigt.
5. Geben Sie den Schlüssel für die Testphase ein und klicken Sie auf OK.
6. Schließen Sie das InfoStarTeam Server-Dialogfeld.
StarTeam ServerLizenzierung
StarTeam Server kann als Enterprise- oder Enterprise Advantage-Version ausgeführt werden, die über folgende
Funktionen verfügen:
32
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StarTeam Server unter Windows installieren
• StarTeam bietet folgende grundlegende Funktionen: StarTeam Server, Cross-Platform-Client und Web
Edition-Client, LDAP Quick Start Manager, StarTeamMPX (Ereignis-Transmitter und Message Broker) und das SDK.
• StarTeam Enterprise Advantage bietet alle StarTeam Enterprise-Funktionen und zusätzlich die
Anforderungskomponente, StarTeamMPX (Datei-Transmitter und Cache-Agent) und StarTeam Workflow
Extensions mit den alternativen Eigenschaftseditoren (APEs). Mit den APEs können Sie benutzerdefinierte
Formulare erstellen und mithilfe von Workflow-Regeln festlegen, wie alle Elemente einer Komponente die verschiedenen Entwicklungsphasen durchlaufen.
Welchen Server Sie verwenden können (d. h. auf welche Funktionen ein Client auf dem Server zugreifen kann), wird von der Produktlizenz bestimmt.
Erläuterungen zur Lizenzierung
Anhand von Lizenzen wird festgelegt, wie viele Benutzer auf den StarTeam Server zugreifen können. Benutzer verfügen entweder über personengebundene Lizenzen oder Lizenzen für gleichzeitige Benutzer.
Personengebundene Lizenzen können nur von den Benutzern verwendet werden, denen sie zugewiesen wurden. Wenn Sie beispielsweise über fünf personengebundene Benutzerlizenzen und 25 Lizenzen für gleichzeitige Benutzer verfügen, ist der Zugriff der fünf Benutzer mit personengebundenen Benutzerlizenzen auf den Server garantiert. Keine andere Person ist dazu berechtigt, ihre Lizenzen zu verwenden.
Eine Lizenz für gleichzeitige Benutzer kann von allen Benutzern verwendet werden, die nicht über eine personengebundene Lizenz verfügen. Benutzer beispielsweise, die über keine personengebundenen Lizenzen verfügen, erhalten Lizenzen für gleichzeitige Benutzer in der Reihenfolge ihrer Anmeldung. Nachdem alle
Lizenzen für gleichzeitige Benutzer vergeben sind, erhalten Benutzer bei der Anmeldung die Meldung, dass gerade keine weiteren Lizenzen verfügbar sind. Sie können später einen erneuten Anmeldeversuch starten.
Sie können eine beliebige Anzahl von Benutzern hinzufügen, der Zugriff auf den Server wird jedoch nur den
Benutzern mit personengebundenen Lizenzen oder Benutzern gewährt, denen bei der Anmeldung Lizenzen für gleichzeitige Benutzer zugewiesen werden.
Tipp: Sie können Benutzerdaten von Active Directory oder OpenLDAP importieren und mithilfe von
Borland LDAP QuickStart Manager Benutzer zu StarTeam-Lizenztypen oder .slip-Lizenzserverdateien zuordnen. Weitere Informationen finden Sie im Borland LDAP QuickStart Manager Administrator Guide
(englisch). Dieses Handbuch steht auf der Borland StarTeam-Installations-DVD zur Verfügung oder kann von der Borland Technical Publications-Website unter folgender Adresse heruntergeladen werden:
http://techpubs.borland.com/starteam/
.
Im Falle von personengebundenen StarTeam-Benutzerlizenzen müssen diese den entsprechenden Benutzern
über das Dialogfeld Benutzer-Manager zugewiesen werden. Es wird davon ausgegangen, dass alle anderen
Benutzer über StarTeam-Lizenzen für gleichzeitige Benutzer verfügen. Weitere Informationen hierzu finden
Sie im Handbuch StarTeam verwalten und einsetzen.
Wenn Sie über Borland-Lizenzen verfügen, müssen Benutzern (egal ob mit personengebundenen oder mit
Lizenzen für gleichzeitige Benutzer) im Dialogfeld Benutzer-Manager die richtigen Slip-Dateien zugewiesen werden. Anstelle einer Slip-Datei kann einem Benutzer auch der Status Nicht zugewiesen zugeordnet werden.
Dem StarTeam Server-Administrator wird automatisch eine personengebundene Lizenz zugewiesen, die nicht entfernt werden kann. Dabei handelt es sich um eine "kostenfreie" Lizenz, die nicht in der Anzahl der zur
Verfügung stehenden personengebundenen Benutzerlizenzen enthalten ist.
StarTeam-Lizenzen verwenden
StarTeam Server kann auf zwei Arten lizenziert werden:
StarTeam Server unter Windows installieren
|
33
• StarTeam-Lizenzierung, auch als native Lizenzierung bezeichnet, d. h., sie ist produktspezifisch
• Borland-Lizenzen für Lizenzserver
Wichtig: BLS sollte zu den Windows-Firewall-Exceptions (auf dem BLS-Server-Computer) hinzugefügt werden, wenn BLS als Windows-Dienst gestartet wird. Anderenfalls kann StarTeam Server keine Verbindung zum BLS herstellen.
Wenn StarTeam-Benutzer auf eine Serverkonfiguration zuzugreifen versuchen, die von einer nicht registrierten
Version von StarTeam Server verwaltet wird, werden die oberen und unteren Teilfenster der StarTeam-Clients ohne Register angezeigt.
Kunden können für die Verwendung von StarTeam Server eine personengebundene Lizenz für Enterprise oder Enterprise Advantage bzw. eine Lizenz für gleichzeitige Benutzer für Enterprise oder Enterprise Advantage erwerben. Jeder beliebige Client kann auf jeden Server zugreifen, solange der Server den Benutzer erkennt und eine Lizenz für diesen Benutzer vorhanden ist. Ein Kunde verwendet normalerweise nur eines dieser
Verfahren zur Lizenzierung: die native StarTeam-Lizenzierung, die Lizenzierung mithilfe des Borland License
Servers oder die FLEXnet Publisher-Lizenzierung. Kombinationen dieser Verfahren sind allerdings möglich.
Die Lizenzierung erfolgt nach der Installation, entweder bei der Einrichtung eines Lizenzservers durch Ablegen der .slip-Dateien in den Ordner "\Licenses" (ein untergeordneter Ordner des Installationsordners des Servers) von StarTeam Server oder durch die Registrierung nativer StarTeam-Lizenzen mit dem StarTeam
Server-Administrations-Tool.
StarTeam Server-Lizenzen können durch weitere Lizenzen ergänzt werden, solange die Lizenzschlüssel zur selben Edition gehören (Enterprise oder Enterprise Advantage). Bevor Sie die erste neue Lizenz eingeben, müssen Sie die Evaluierungslizenz löschen. Weitere Informationen zur Lizenzierung finden Sie unter
Erläuterungen zur Lizenzierung
auf Seite 33
Wenn Sie den Server zum ersten Mal registrieren, geben sie eine oder zwei Seriennummern ein: Eine für personengebundene Lizenzen und/oder eine für Lizenzen für gleichzeitige Benutzer. Wenn Sie mehrere
Seriennummern verwenden, müssen sich alle auf dieselbe StarTeam-Edition beziehen.
Sie können weitere personengebundene Lizenzen oder Lizenzen für gleichzeitige Benutzer hinzufügen.
StarTeam Server erkennt die Gesamtanzahl, indem es die von der jeweiligen Seriennummer oder der .slip-Datei bereitgestellten Lizenzen summiert. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Lizenzierung im
Stackverfahren.
Hinweis:
• Sie können StarTeam Server nicht lizenzieren, wenn eine der Serverkonfigurationen als Windows-Dienst ausgeführt wird.
• Wenn Sie die registrierte Lizenz ändern, während ein Benutzer auf seiner Workstation ein
StarTeam-Projekt geöffnet hat, wird die Änderung für diesen Benutzer wirksam, nachdem er das
Projektfenster geschlossen und erneut geöffnet hat.
• Wenn Sie einen StarTeam Server nach Verwendung einer Evaluierungslizenz für die Enterprise
Advantage-Version als "Enterprise" lizenzieren, ändert sich der Funktionsumfang. Wenn Sie beispielsweise in der Evaluierungsphase Anforderungen erstellt haben und den Server anschließend mit einer anderen als der Enterprise Advantage Version lizenzieren, wird das Register "Anforderungen" nicht mehr angezeigt.
So lizenzieren Sie StarTeam Server über das Serveradministrations-Tool (native Lizenzierung):
1. Wählen Sie im Windows-Startmenü Programme
➤
Borland StarTeam
➤
StarTeam Server 2009
➤
StarTeam Server. Das Serveradministrations-Tool wird geöffnet.
2. Wählen Sie in der Menüleiste des Serveradministrations-Tools Hilfe
➤
Info. Das Dialogfeld Info über
StarTeam Server wird geöffnet.
3. Wählen Sie im linken Fenster des Dialogfelds den Knoten "Lizenz".
34
|
StarTeam Server unter Windows installieren
4. Wenn Sie noch keine Lizenz eingegeben haben, müssen Sie den Evaluierungsschlüssel löschen, indem
Sie diesen auf der rechten Seite des Dialogfelds auswählen und auf Löschen klicken.
5. Klicken Sie auf Registrieren. Das Dialogfeld Serverregistrierung wird geöffnet.
6. Geben Sie in die Textfelder Seriennummer und Zugriffsschlüssel die richtigen Zahlen ein. Bei
Seriennummern wird die Groß-/Kleinschreibung beachtet, bei Zugriffsschlüsseln hingegen nicht.
7. Klicken Sie auf OK.
8. Schließen Sie das Dialogfeld Info über StarTeam Server.
Tipp: So führen Sie die Lizenzierung einer StarTeam Server über die Befehlszeile aus: starteamserver -serial Nummer -access Schlüssel
Lizenzserver verwenden
Sie können Borland License Server oder FLEXnet Publisher für StarTeam Server einsetzen. So können Sie zwischen der Verwendung eines Lizenzservers und der bereits aus anderen Versionen bekannten
StarTeam-Lizenzierung wählen.
Hinweis:
• Wenn Sie einen Lizenzserver einsetzen, müssen die Benutzer ihre Netzwerk-Anmeldenamen als
StarTeam-Benutzernamen verwenden.
• Ein einzelner Lizenzserver kann Lizenzen für mehrere StarTeam-Releases und für mehrere
Produkt-Releases verwalten.
• In den FLEXnet Publisher-Konfigurationsdateien unter Linux muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
• Beim Programmstart sucht StarTeam Server nach .slip-Dateien und legt die gefundenen Daten im
Speicher ab. Neue .slip-Dateien werden erst beim nächsten Programmstart erkannt.
• Wenn sich ein Benutzer über einen StarTeam-Client anmeldet, teilt StarTeam Server dem Client mit, auf welche Funktionen der Benutzer gemäß seiner Lizenz zugreifen darf.
• Wenn dem Benutzer eine Lizenz per .slip-Datei zugewiesen wurde, sich diese jedoch nicht mehr im
Lizenzordner befindet, zeigt StarTeam Server eine Fehlermeldung an. Wenn der Lizenztyp des Benutzers
"Nicht zugewiesen" ist, kann sich dieser nicht anmelden und StarTeam Server gibt eine Exception zurück.
Der Administrator führt zum Konfigurieren des Lizenzservers die folgenden Schritte aus:
1. Er erhält Lizenzdaten von Borland per E-Mail
Tipp: Wenden Sie sich an den zuständigen Vertriebsmitarbeiter, falls Sie diese Informationen benötigen.
2. Er installiert den Lizenzserver.
Hinweis: Anweisungen finden Sie in der Dokumentation zum Lizenzserver.
3. Er verwaltet die von Borland mitgesendeten Lizenzen. Dazu müssen Sie auf eine Borland-Website zugreifen und die Borland-Lizenzdateien mit der Erweiterung ".slip" herunterladen.
4. Die .slip-Dateien werden im Ordner
/License
gespeichert, einem Unterordner des Installationsordners von StarTeam Server.
5. Er konfiguriert den Lizenzserver für die Benutzer. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der
Dokumentation zum Lizenzserver.
6. Er kann mit dem StarTeam Server-Administrations-Tool folgende Aktionen durchführen:
StarTeam Server unter Windows installieren
|
35
1.
Benutzernamen in Netzwerk-Anmeldenamen ändern
2. Benutzern bestimmte Lizenzen zuweisen
Die Beispiel-Serverkonfiguration StarDraw verwenden
StarTeam stellt eine Beispiel-Serverkonfiguration mit dem Namen "StarDraw" bereit. Diese enthält eine
Beispielanwendung in Visual C++ und ähnliches Material. Zudem bietet sie Beispieldateien,
Änderungsanforderungen, Themen und Tasks. Anhand des StarDraw-Beispiel-Repositorys können Sie sich mit StarTeam vertraut machen.
Die Beispiel-Serverkonfiguration ist Bestandteil der Standardinstallation von StarTeam Server und kann bei der individuellen Installation ausgewählt werden. Das Installationsprogramm erstellt das Beispiel wie folgt:
• Die Datenbank "stardraw.mdf" wird im Ordner
StarTeam Server
2009\Samples\StarDraw_SSE2005\Database
abgelegt.
• Die Beispieldateien werden in den Ordner
StarTeam Server
2009\Samples\StarDraw_SSE2005\StarDraw\Archives
und die zugehörigen Unterordner kopiert.
• Es wird ein ODBC-System-DSN (Data Source Name) namens "StarDrawDB110" erstellt.
• Das System fügt die neue Serverkonfiguration StarDraw zur Datei "starteam-server-configs.xml" hinzu.
Wenn in der Datei bereits eine StarDraw-Serverkonfiguration vorhanden ist, werden die Einstellungen auf die StarDraw-Konfiguration der neuen Version aktualisiert.
Wichtig:
In der Datei "starteam-server-configs.xml" lautet der vordefinierte ServerGuid-Wert des
StarDraw-Repositorys wie folgt: be5ee3b0-c719-49c6-a1a1-f493764a03f5
Ändern Sie diesen Wert nicht. Die StarDraw-Serverkonfiguration kann nicht gestartet werden, wenn Sie den ServerGuid-Wert ändern.
Verwenden Sie die StarDraw-Serverkonfiguration nur zum Experimentieren und für Schulungszwecke – niemals für echte Daten.
StarTeam Server unter Windows deinstallieren
Der StarTeam-Server verwendet InstallAnywhere für die Installation und die Deinstallation. Wenn bei der
Deinstallation dieses Produkts auf einem Windows-System (wie z. B. 2003 oder XP Pro) einer der folgenden
Java VM-Fehler auftritt, müssen Sie möglicherweise JRE 1.6.0_13 oder früher von der Sun-Website herunterladen und installieren.
Deinstallationsfehler:
•
Can't launch executable. Could not find a suitable Java Virtual machine on your system.
•
Windows error 3 occurred while loading the Java VM.
36
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StarTeam Server unter Windows installieren
StarTeam Server unter Linux installieren
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie StarTeam Server unter Linux installieren.
Migrationsstrategien
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie StarTeam Server von Windows auf Linux migrieren können.
Aufgrund der Komplexität des Produkts empfiehlt Borland, dass Sie die Migration in einer Testumgebung ausführen und eine Backup-Strategie entwickeln, die alle Arten von unerwarteten Fehlern abdeckt.
Die Übersicht stellt einem erfahrenen StarTeam-Administrator die Informationen bereit, die dieser zum Planen und Ausführen einer StarTeam-Server-Migration von Windows nach Linux benötigt.
Voraussetzung für die Ausführung einer Migration ist, dass sowohl der Windows-Quellserver als auch der
Linux-Zielserver nicht in der Produktion verwendet werden. Aus einer Hardware-Perspektive betrachtet muss der Linux-Server so konfiguriert sein, dass er die Produktionsumgebung unterstützt. Beide Server müssen so konfiguriert und miteinander verbunden sein, dass Dateien vom Windows-Server auf den Linux-Server kopiert werden können.
Von StarTeam 2008 Server für Windows nach StarTeam
2009 Server für Linux migrieren
Die Versionen StarTeam 2008 und 2008 R2 Server für Windows unterstützen die relationalen
Datenbankmanagementsysteme (RDBMS) Oracle und Microsoft SQL Server, wohingegen StarTeam 2009
Server für Linux nur Oracle unterstützt. Weitere Details zu unterstützten Datenbankplattformen finden Sie unter
Systemanforderungen und -voraussetzungen
auf Seite 38.
Wichtig: Bei den folgenden Schritten wird davon ausgegangen, dass die ursprüngliche
Windows-StarTeam-Konfiguration, die Sie migrieren, eine Oracle-Datenbank verwendet. Wenn Sie eine
Konfiguration von StarTeam 2008/2008R2 für Windows migrieren, die SQL Server verwendet, müssen
Sie diese zuerst nach Oracle migrieren. Führen Sie dazu die unter dem Thema Serverkonfigurationen in
andere Datenbanken migrieren der Hilfe zu StarTeam 2008/2008 R2 Server für Windows beschriebenen
Schritte aus. Nachdem Sie Ihre StarTeam Server für Windows-Konfiguration erfolgreich in eine
Oracle-Datenbank migriert haben, können Sie mit den folgenden Schritten zur Migration von Windows nach Linux fortfahren.
So migrieren Sie von Windows nach Linux:
1. Erstellen Sie ein Backup der aktuellen Oracle-Datenbank (Schema, das zum Speichern von StarTeam
2008/2008 R2 Server für Windows-Metadaten verwendet wird).
Speichern Sie die Backup-Kopie. Verwenden Sie keine Recycling-Backups.
2. Installieren Sie StarTeam 2009 Server für Linux auf dem Linux-Rechner.
3. Kopieren Sie die Konfigurationsdatei und die Hive-Indexdateien von Windows in den Installationsordner von StarTeam 2009 Server für Linux.
4. Kopieren Sie den Datenspeicher einschließlich der Anhänge vom Windows-Server auf den Linux-Server.
5. Installieren Sie den Oracle-Client auf den Linux-Computer.
StarTeam Server unter Linux installieren
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37
Stellen Sie sicher, dass die unterstützten Oracle-Client-Version für dieses Release installiert sind.
6. Erstellen Sie ein StarTeam-Benutzerkonto auf dem Linux-Rechner.
7. Stellen Sie die Oracle-Verbindung zwischen dem Linux-Computer und der Oracle-Datenbank her, die zurzeit zum Speichern der StarTeam-Metadaten verwendet wird.
8. Überprüfen Sie die Datenbankkonnektivität mithilfe von SQL*Plus.
9. Öffnen Sie die "Server-Tools" und wählen Sie Hilfe > Info > Lizenz, um zu überprüfen, ob der Server ordnungsgemäß lizenziert wurde.
10. Wählen Sie die Konfiguration aus und wählen Sie im Menü die Option Server > Konfiguration.
11. Geben Sie im Register Allgemein den korrekten Pfad für die Protokolldatei an.
12. Überprüfen Sie im Register Informationen zur Datenbankverbindung die Datenbankverbindung, indem
Sie auf den Schalter Verbindung überprüfen klicken.
13. Wählen Sie in der Serveradministratrion Tools > Administration > Hive-Manager, um die Hives zu aktualisieren.
Wenn mehrere Hives vorhanden sind, stellen Sie sicher, dass alle ordnungsgemäß konfiguriert werden.
14. Wählen Sie Hilfe > Info > System-Info in der Serveradministration, um sicherzustellen, dass die
Ziel-Build-Nummer größer oder gleich der Quell-Build-Nummer unter Windows ist. Wenn die
Ziel-Build-Nummer größer als die Quell-Build-Nummer ist, wählen Sie Aktionen > Upgrade.
Damit aktualisieren Sie die Quelldatenbank auf die Build-Nummer des Ziels. Ein Upgrade ist nicht erforderlich, wenn der Quell- und Ziel-Build identisch sind.
15. Vergewissern Sie sich, dass das Aktualisierungsprotokoll, das im Verzeichnispfad für die Protokolldatei erstellt wird, fehlerfrei ist.
16. Erstellen Sie ein Backup der aktuellen Oracle-Datenbank.
Speichern Sie die Backup-Kopie. Verwenden Sie keine Recycling-Backups.
17. Überprüfen Sie den Upgrade-Prozess, indem Sie den Server mit angepassten Serveroptionen starten und zum Pfad für Anhänge wechseln, um das Verzeichnis für Anhänge zurückzusetzen.
Stellen Sie sicher, dass die Anhänge von Windows in das Verzeichnis für Anhänge kopiert werden.
18. Vergewissern Sie sich, dass das Serverprotokoll, das im Verzeichnispfad für die Protokolldatei erstellt wird, leer ist.
Vorausgesetzte Kenntnisse
Bevor Sie StarTeam-Server und StarTeamMPX-Server-Komponenten für Linux installieren und konfigurieren, muss der StarTeam-Administrator mit den folgenden Konzepten und Verfahren vertraut sein:
• Erstellen und Ändern von relationalen Datenbanken
• Arbeiten mit den Funktionen ihres Betriebssystems, z. B. das Erstellen von Dateien, das Starten von ausführbaren Dateien und das Verwalten von Zugriffsrechten
• Grundlegende Konfigurationsmanagementkonzepte
Weitere Informationen zum Installieren von StarTeamMPX unter Linux finden Sie unter
auf Seite 67.
Systemanforderungen und -voraussetzungen
• Red Hat Enterprise Linux 5
38
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StarTeam Server unter Linux installieren
Hinweis: Erweiterte Plattformspeicherung, Virtualisierung und hohe Verfügbarkeit (Red Hat Global
File System & Cluster Suite) werden nicht unterstützt.
• Oracle Client 10g Release 2 (10.02.00.04) für Linux x86
Hinweis: Die Oracle-Datenbank muss sich nicht auf demselben Rechner wie der StarTeam-Server befinden.
• JRE oder JDK (Version 1.6.0_13 oder höher)
Vor der Installation
Dieser Abschnitt enthält Informationen zur Installationsvorbereitung zur Ausführung des StarTeam-Servers unter Linux.
Umgebungsvariablen
Stellen Sie vor der Installation des StarTeam-Servers oder der StarTeam-Server-Komponenten die folgenden
Umgebungsvariablen ein:
• JAVA_HOME-Umgebungsvariable, die auf JRE oder JDK 1.6.0_13 oder höher verweist
•
NLS_LANG=AMERICAN_AMERICA.WE8MSWIN1252
• ORACLE_HOME, die auf das Oracle-Home-Verzeichnis verweist
•
PATH=$ORACLE_HOME/bin:$JAVA_HOME/bin:$PATH:
Berechtigungen
Führen Sie den folgenden Befehl als "root"-Benutzer aus, um das StarTeam-Server-Benutzerkonto zum
Mitglied der Oracle-Gruppe zu machen, die zum Installieren des Oracle-Clients verwendet wird:
/usr/sbin/usermod -a -G oinstall starteam_user_name wobei oinstall
der vorgegebene Oracle-Gruppenname und starteam_user_name
das
StarTeam-Server-Benutzerkonto ist.
StarTeam-Server unter Linux installieren
1. Schließen Sie alle anderen Anwendungen.
2. Wechseln Sie zu dem Verzeichnis, das die heruntergeladenen Dateien enthält.
3. Führen Sie die Binärdatei mit dem Befehl
./server.bin
aus.
Hinweis: Geben Sie bei einer Installation bzw. Deinstallation auf einer Nicht-Windows-Plattform bei
Ausführung des Installationsprogramms die installierte JVM als Parameter an. Dies ist erforderlich, weil Java VMs für Nicht-Windows-Betriebssysteme nicht mit den Installationsprogrammen gebündelt sind. Wenn es bei Ausführung des Befehls
./server.bin
zu Problemen kommt, fügen Sie den
Parameter
LAX_VM
hinzu und geben Sie den Pfad zu Ihrer VM an. Beispiel:
./server.bin LAX_VM
/usr/java/latest/jre/bin/java
.
StarTeam Server unter Linux installieren
|
39
4. Wählen Sie im StarTeam-Server-Eingangsbildschirm die entsprechende Sprache aus und klicken Sie auf
OK.
5. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld Einführung und klicken Sie auf Weiter.
6. Wenn die ORACLE_HOME-Variable in Ihrer Umgebung nicht gesetzt ist, wird das Dialogfeld Oracle-Pfad
abrufen angezeigt. Suchen Sie nach dem Pfad zur Oracle-Clientinstallation oder geben Sie ihn ein, und klicken Sie auf Weiter.
7. Führen Sie im Dialogfeld Lizenzvereinbarung Folgendes aus: a) Lesen Sie den Lizenzvertrag.
b) Wenn Sie die Lizenzvereinbarung akzeptieren, klicken Sie auf Ich bin ... einverstanden
Wenn Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung nicht akzeptieren, können Sie das Produkt nicht installieren.
c) Klicken Sie auf Weiter.
8. Wählen Sie im Dialogfeld Installationssatz auswählen die Installationsoption Standard, Minimal oder
Individuell.
• Standard - Installiert StarTeam-Server mit der StarDraw-Beispiel-Serverkonfiguration und die
StarTeam-Online-Dokumentation im PDF-Format.
• Minimal - StarTeam-Server wird nur mit den erforderlichen Optionen installiert. Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie die StarDraw-Beispiel-Serverkonfiguration nicht installieren möchten.
• Individuell - Sie können die Installationsoptionen selbst auswählen. Diese Installationsart empfiehlt sich für fortgeschrittene Benutzer.
9. Klicken Sie auf Weiter.
10. Lediglich bei einer benutzerdefinierten Installation wird das Dialogfeld Installationssatz auswählen angezeigt. Wählen Sie die Auswahlfelder für die verfügbaren Optionen zum Installieren aus oder deaktivieren
Sie sie, um die Optionen zu umgehen.
• StarTeam-Server - Wenn Sie mithilfe der individuellen Installation Komponenten installieren möchten, die bei einer vorhergehenden Installation von StarTeam-Server nicht installiert wurden, können Sie dieses Auswahlfeld deaktivieren.
• Beispiel-Serverkonfiguration - Deaktivieren Sie dieses Auswahlfeld, wenn Sie die
StarDraw-Beispiel-Serverkonfiguration nicht installieren möchten.
11. Klicken Sie auf Weiter.
12. Klicken Sie im Dialogfeld Installationsordner auswählen auf Wählen..., um zum Installationsordner zu wechseln (der Standardspeicherort ist
/home/starteam/starteamserver2009
).
13. Klicken Sie auf Weiter.
14. Überprüfen Sie die Informationen im Dialogfeld Übersicht vor der Installation und klicken Sie auf
Installieren.
15. Klicken Sie im Dialogfeld Installation abgeschlossen auf Fertig, um das Installationsprogramm zu beenden.
Serveradministration
Mit der Serveradministrationsanwendung können Sie alle StarTeam-Server konfigurieren und verwalten.
Um die Serveradministrationsanwendung zu starten, verwenden Sie den Befehl
./serveradmin.sh
vom
Installationsverzeichnis aus. Das Shell-Skript richtet den gemeinsam genutzten Bibliothekspfad
LD_LIBRARY_PATH ein, bevor die Serveradministrationsanwendung gestartet wird.
40
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StarTeam Server unter Linux installieren
SELinux
Wenn SELinux auf Ihrem System aktiviert ist, erhalten Sie möglicherweise eine Meldung ähnlich der Folgenden, wenn Sie entweder den StarTeam-Server oder den Cache-Agenten starten, oder wenn Sie die starteamserver-Befehlszeile aufrufen:
/root/starteamserver2008/libzlib.so: cannot restore segment prot after reloc: Permission denied
Um dieses Problem zu vermeiden, setzen Sie den SELinux Enforcement-Mechanismus auf permissive.
Falls dieser Ansatz nicht für Sie geeignet ist, führen Sie den Befehl chcon -t textrel_shlib_t *.so
von jedem der folgenden Verzeichnisse aus:
• Dem StarTeam-Server-Installationsverzeichnis.
•
$ORACLE_HOME/lib
.
• jrexx/lib/i386/client
, wobei jrexx
die Java-Laufzeitumgebung (jre) ist, die von der
StarTeam-Server-Installation verwendet wird. Wenn die Serverinstallation von einem "root"-Benutzer vorgenommen wurde, wird jrexx
im Verzeichnis
/opt/Borland/
installiert. Wenn die Serverinstallation von einem Standardbenutzer vorgenommen wurde, wird jrexx
im Home-Verzeichnis des Benutzers installiert.
• Dem StarTeam-Cache-Agent-Installationsverzeichnis.
StarDraw
Borland bietet die Beispieldatenbank "StarDraw" mit StarTeam-Server an. Das
StarTeam-Server-Installationsverfahren:
• Erstellt das Samples-Verzeichnis und dessen Unterverzeichnisse unter dem Installationsverzeichnis und kopiert die Beispiel-Repository-Dateien in diese Verzeichnisse.
• Kopiert die Oracle-Exportdatei stardraw.dat
in das Verzeichnis
Installationsverzeichnis/starteamserver2009/Samples/StarDraw_Repository/Database
.
StarDraw-Datenbank-Backup-Datei wiederherstellen
So stellen Sie die StarDraw-Datenbank-Backupdatei auf dem Oracle-Datenbankrechner wieder her:
1. Falls noch nicht geschehen, erstellen Sie auf dem Oracle-Datenbankrechner Folgendes:
• Eine Datenbankinstanz, die die StarDraw-Datenbank hostet. StarDraw kann die Datenbankinstanz gemeinsam mit anderen Datenbanken nutzen.
• Ein Tablespace mit dem Namen stardraw auf dieser Instanz. Nachfolgend finden Sie ein Beispiel für einen "create tablespace"-Befehl:
Create tablespace stardraw datafile 'c:\stardraw.dbf' size 400m autoextend on next 10k maxsize 32767m extent management local
2. Wenn sich StarTeam 2009 Server für Linux auf einem anderen Rechner als die Oracle-Datenbank befindet, kopieren Sie die Datei stardraw.dat
auf den Datenbankrechner. Erstellen Sie mit SQLplus ein virtuelles
Oracle-Verzeichnis, das auf den Speicherort der Datei "stardraw.dat" verweist. Beispiel:
StarTeam Server unter Linux installieren
|
41
Windows
•
•
SQL> create oder replace directory test_dir as
'C:\Stardraw-Verzeichnis';
SQL> grant read,write on directory test_dir to public;
wobei
Stardraw-Verzeichnis
der Ordner ist, der die Datei stardraw.dat
enthält.
Unix
•
•
SQL> create oder replace directory test_dir as
'Installationsverzeichnis/starteamserver2009/Samples/StarDraw_Repository/
Database';
SQL> grant read,write on directory test_dir to public;
3. Führen Sie den folgenden Befehl aus (Sie müssen als Oracle-Benutzer angemeldet sein, wenn sich Ihre
Oracle-Datenbank unter Linux befindet):
impdp system/password directory=test_dir dumpfile=stardraw.dat
logfile=stardraw.log
wobei
password
das Passwort des Oracle-Schema-Benutzers "system" und
test_dir
das virtuelle
Oracle-Verzeichnis ist, das in Schritt 2 erstellt wurde.
StarDraw-Serverkonfiguration verwenden
So verwenden Sie die StarDraw-Serverkonfiguration:
1. Erteilen Sie allen StarTeam-Server-Benutzern Lese-Schreibzugriff auf den Ordner
Samples
und seinen
Unterordnern.
2. Starten Sie das Serveradministrations-Tool.
3. Wählen Sie die StarDraw-Konfiguration aus und klicken Sie auf Server > Konfigurationseigenschaften….
Das Dialogfeld mit den StarDraw-Eigenschaften wird geöffnet.
4. Geben Sie in das Textfeld TNS-Servicename im Register Informationen zur Datenbankverbindung den
Namen der Oracle-Datenbankinstanz ein, die die StarDraw-Beispieldatenbank hostet.
5. Klicken Sie auf Verbindung überprüfen..., um die Verbindung zu testen.
6. Klicken Sie auf OK.
7. Wählen Sie im linken Fenster in der Server-Baumstruktur die StarDraw-Konfiguration aus und wählen Sie
Aktionen > Mit angepassten Serveroptionen starten. Navigieren Sie zum Pfad für Anhänge.
Die StarDraw-Serverkonfiguration wird gestartet.
Hinweis: Wenn Sie eine Serverkonfiguration das erste Mal starten, kann es einige Minuten dauern, bis StarTeam Server alle Programmstart-Tasks durchgeführt hat.
42
|
StarTeam Server unter Linux installieren
StarTeam-Clients installieren
In diesem Kapitel wird die Installation von StarTeam Cross-Platform Client unter Windows und auf anderen
Plattformen beschrieben.
Informationen zur Verwendung von StarTeam Cross-Platform Client finden Sie im PDF-Dokument StarTeam
verwalten und einsetzen oder über den Link zur StarTeam-Hilfe. Beide Optionen sind über das Untermenü
StarTeam Cross-Platform Client 2009
➤
Dokumentation verfügbar.
Info über die StarTeam-Clients
StarTeam 2009 bietet diese Client-Typen:
Client Verfügbar für...
StarTeam Cross-Platform Client Microsoft Windows
Solaris
Linux
Weitere Plattformen
In diesem Kapitel wird die Installation von StarTeam
Cross-Platform Client auf diesen Systemen beschrieben.
StarTeam Web Client Alle Systeme mit Internetzugang.
Systemanforderungen für StarTeam Cross-Platform Client
StarTeam Cross-Platform Client kann unter Microsoft Windows und auf allen Systemen installiert werden, die
Sun Microsystems Java Virtual Machine 1.6.0_13 unterstützen. Der Cross-Platform-Client wurde auf folgenden
Systemen getestet:
Systembereich Anforderung
Plattformen (32-Bit) Windows XP Professional SP3
Windows Vista SP1
Solaris Sparc 10
Red Hat Enterprise Linux (WS) 5.1
Prozessor
RAM
Festplattenplatz
32-Bit Dual-Core
2 GB Minimum
200 MB zum Installieren der Anwendung
StarTeam-Clients installieren
|
43
Systembereich Anforderung
Hinweis: Für Ihre Arbeitsdateien muss ausreichend
Plattenplatz vorhanden sein. Wie viel erforderlich ist, hängt davon ab, in welchem Umfang Sie mit dem
Produkt arbeiten.
SVGA, High-Color-Modus, 1024x768
Empfohlene Auflösung: 1280x1024 oder höher
Anzeige
Vor der Installation eines StarTeam-Clients
Stellen Sie vor der Installation von StarTeam Cross-Platform Client sicher, dass Ihr Computersystem die
Mindestanforderungen erfüllt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Systemanforderungen für StarTeam
StarTeam 2009 unterstützt die Kompatibilität zwischen Clients und Servern, die nicht mehr als eine Version auseinander liegen. Durch diese Unterstützung können Sie Ihre Upgrades auf die neueste Version implementieren. Ein Teil der Funktionalität steht möglicherweise nur in der neuesten Version zur Verfügung.
Sie erzielen die beste Arbeitsgeschwindigkeit, wenn Sie Ihre Clients und Server auf dieselbe Version aktualisieren.
Obwohl einige Flexibilität in der Kombination von Clients und Servern zulässig ist, unterstützen StarTeam-Server keine Verbindungen von Clients, die ein SDK älter als StarTeam SDK 2006 verwenden. Diese Unterstützung wird sich in nachfolgenden Versionen ändern.
Wichtig: Sie müssen auf dem Zielcomputer über Administratorrechte verfügen, um StarTeam-Produkte installieren zu können.
Persönliche Vorgabeoptionen einrichten
Das StarTeam-Installationsprogramm kopiert die Datei "starteam-client-default-options.xml" (wenn vorhanden) auf allen Client-Workstations in den Ordner user_home\Application Data\Borland\StarTeam
. Eventuell vorhandene Dateien mit dem gleichen Namen am selben Speicherort werden überschrieben. Diese Datei wird als Vorlage für die neue Datei starteam-client-options.xml
verwendet, die erstellt wird, wenn ein
Benutzer den StarTeam Cross-Platform Client das erste Mal startet.
Dadurch kann die anfängliche Datei starteam-client-default-options.xml
verteilt werden – wenn auch nicht von der StarTeam-Installations-DVD aus.
So statten Sie alle Benutzer des StarTeam Cross-Platform Clients anfangs mit denselben persönlichen Optionen aus:
1. Führen Sie eine benutzerdefinierte Installation von StarTeam Server aus und aktivieren Sie das Auswahlfeld für das Client-Setup. Das Festplatten-Image für StarTeam wird in den Ordner "Client Setup", einem
Unterordner des Installationsordners für den StarTeam Server, kopiert.
2. Stellen Sie sicher, dass alle Teammitglieder auf diesen Ordner zugreifen können.
3. installieren Sie StarTeam Cross-Platform Client nur auf einem Computer.
4. Legen Sie die persönlichen Optionen fest. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Handbuch StarTeam
verwalten und einsetzen.
44
|
StarTeam-Clients installieren
5. Im Profilordner des Benutzers befindet sich jetzt eine Datei namens "starteam-client-options.xml". Unter
Windows XP lautet der Ordner
C:\Dokumente und
Einstellungen\Benutzer\Anwendungsdaten\Borland\StarTeam
.
6. Kopieren Sie die Datei in den Ordner "Client Setup".
7. Benennen Sie die Datei in starteam-client-default-options.xml
um.
8. Weisen Sie die Benutzer an, StarTeam Cross-Platform Client zu installieren.
StarTeam Cross-Platform Client installieren
Sie können den StarTeam Cross-Platform Client unter Windows oder unter anderen Betriebssystemen wie
Solaris und Linux installieren.
Unter Windows installieren
So installieren Sie StarTeam Cross-Platform Client unter Windows:
1. Schließen Sie alle geöffneten Windows-Anwendungen.
2. Starten Sie das heruntergeladene Installationsprogramm oder legen Sie die StarTeam 2009 Installations-DVD
4 in das DVD-Laufwerk ein. Das Fenster für das StarTeam-Startprogramm sollte automatisch angezeigt werden.
Wenn das Installationsmenü nicht automatisch angezeigt wird, nachdem Sie die DVD eingelegt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie in Windows Start
➤
Ausführen
2. Geben Sie in der Befehlszeile Folgendes ein:
x:\setup.exe
wobei x: für den Laufwerksbuchstaben Ihres DVD-Laufwerks steht.
3. Drücken Sie die Eingabetaste. Das Hauptinstallationsmenü von StarTeam 2009 wird angezeigt.
3. Klicken Sie im Hauptmenü von StarTeam 2009 auf Produkte installieren.
4. Klicken Sie auf Cross-Platform-Client und befolgen Sie die angezeigten Installationsanweisungen.
1. Wählen Sie für nicht-englische Versionen im angezeigten Dialogfeld eine Sprache aus dem
Dropdown-Listenfeld aus und klicken Sie anschließend auf OK.
2. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld Einführung und klicken Sie auf Weiter.
3. Führen Sie im Dialogfeld Lizenzvereinbarung Folgendes aus:
a. Lesen Sie den Lizenzvertrag.
b. Wenn Sie mit der Lizenzvereinbarung einverstanden sind, klicken Sie auf Ich bin ... einverstanden.
Wenn Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung nicht akzeptieren, können Sie das Produkt nicht installieren.
c. Klicken Sie auf Weiter.
4. Führen Sie im Dialogfeld Installationssatz auswählen Folgendes aus:
a. Wählen Sie Standard, Minimal oder Individuell.
• Mit der Standardinstallation wird der StarTeam-Client, seine Benutzerhandbücher, seine
Online-Hilfe und die StarTeam Toolbar installiert. Die Toolbar speichert Anmeldeinformationen
StarTeam-Clients installieren
|
45
zur einfacheren Anmeldung. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Handbuch StarTeam
verwalten und einsetzen.
• Mit der Minimalinstallation wird nur der StarTeam-Client, seine Benutzerhandbüber und
Online-Hilfe installiert.
• Bei der individuellen Installation können Sie auswählen, welche Komponenten Sie installieren möchten. Nur bei dieser Installationsart können Sie das StarTeam-Administrations-Tool auf einer
Client-Workstation installieren. Wenn dieses als Teil des Clients installiert wird, kann die
Serveradministration nur remote erfolgen. Klicken Sie auf Weiter.
5. Aktivieren oder deaktivieren Sie die Auswahlfelder für die Komponenten, die Sie installieren bzw. nicht installieren möchten, wenn Sie die individuelle Installation ausgewählt haben. Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
• Anwendung
• StarTeam Toolbar
• Serveradministration
6. Wählen Sie im Dialogfeld Installationsordner auswählen den Ordner aus, in den die Dateien installiert werden sollen. Der Standardinstallationsordner ist
C:\Programme\Borland\StarTeam
Cross-Platform Client 2009
.
7. Verwenden Sie im Dialogfeld Verknüpfungsordner auswählen die Standardeinstellung (d. h., der
Optionsschalter Andere ist auf
C:\Dokumente und Einstellungen\All
Users\Startmenü\Programme\Borland StarTeam\StarTeam Cross-Platform Client
2009
gesetzt).
8. Führen Sie im Dialogfeld Übersicht vor der Installation einen der folgenden Schritte aus:
• Prüfen Sie die Einstellungen und klicken Sie auf Installieren.
• Prüfen Sie die Einstellungen und klicken Sie ein- oder mehrmals auf Zurück, wenn Sie die
Installationsoptionen ändern möchten. Kehren Sie zum Dialogfeld Übersicht vor der Installation zurück und klicken Sie auf Installieren.
9. Klicken Sie im Dialogfeld Installation abgeschlossen auf Fertig.
Der StarTeam Cross-Platform Client wurde im angegebenen Ordner installiert. In der Protokolldatei
StarTeam_Cross-Platform_Client_2009_InstallLog.log
finden Sie Informationen zum
Installationsvorgang.
Installation unter Linux oder Solaris
So installieren Sie StarTeam Cross-Platform Client unter Linux oder Solaris:
1. Wenn Sie von der DVD installieren, wählen Sie bitte die betriebssystemspezifische Installation. Wenn Sie die Installation über ein komprimiertes Installationspaket ausführen, dekomprimieren Sie zunächst das
Installationspaket.
2. Starten Sie die Datei
StarTeamCP.bin
mit dem Parameter
LAX_VM
, um das Installationsprogramm aufzurufen. Beispiel:
./StarTeamCP.bin LAX_VM /LAX_VM /usr/java/latest/jre/bin/java
.
Wichtig: Sie müssen angeben, welche VM beim Installieren auf Nicht-Windows-Betriebssystemen verwendet werden soll, da die Installationsprogramme Java-basiert und nicht mit einer VM gebündelt sind. Dies gilt auch für StarTeam Server, EventTransmitter, MPX und den Cache-Agenten (z. B.
server.bin, ca.bin, mpxserver.bin und mpxservices.bin).
46
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StarTeam-Clients installieren
3. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
4. Führen Sie nach der Installation die ausführbare
StarTeamCP
-Datei im Ordner user_home_directory\StarTeam CP_2009
aus oder verwenden Sie dazu die Verknüpfung desselben
Namens, die sich in dem Verzeichnis befindet, das während der Installation ausgewählt wurde.
Auf anderen Plattformen installieren
Verwenden Sie zum Installieren des StarTeam Cross-Platform Client auf anderen Plattformen die universelle
Installation:
1. Extrahieren Sie die Datei
*.tar.gz
an den gewünschten Speicherort. Die Datei kann von der
Borland-Website heruntergeladen werden.
2. Wechseln Sie mit dem CD-Befehl in den ./bin-Ordner der Installation und führen Sie das Setup-Skript aus.
Die ausführbaren Skripts werden in demselben Verzeichnis erstellt. Starten Sie "StarTeamCP" durch
Ausführen des Skipts "starteam".
Automatisierung von Client-Installationen
Eine Installation im "Silent"-Modus ermöglicht Ihnen die gleichzeitige Ausführung mehrerer Client-Installationen.
Die Textdatei "Installer.properties" bietet Ihnen durch Hinzufügen des Parameters
-i
zum Befehl die Möglichkeit, das Client-Installationsprogramm im "Silent"-Modus, d. h. ohne Verwendung des visuellen
Installationsprogramms, über die Befehlszeile zu starten. Als Alternative dazu können Sie auf eine Textdatei mit dem Namen
Installer.properties
verweisen, die die Anweisung
INSTALLER_UI=silent
enthält.
Die Datei
Installer.properties
kann auch die Parameter enthalten, die an das Installationsprogramm
übergeben werden müssen, beispielsweise das Zielverzeichnis der Client-Installation, das Stammverzeichnis der SDK-Installation, die zu installierenden Komponenten und ob ein Neustart erforderlich ist oder nicht.
Installation im "Silent"-Modus durchführen
Hinweis: Die Installation des StarTeam-Clients muss von einem Benutzer ausgeführt werden, der auf dem Computer über Administratorrechte verfügt.
Sie können das Client-Installationsprogramm mit einem der folgenden Befehle im "Silent"-Modus ausführen:
1.
starteamcp.exe -i silent
Mit diesem Befehl werden Standardwerte für das Zielverzeichnis, den Installationstyp usw. übergeben.
2.
starteamcp.exe -f (Pfad zu installer.properties)
Mit diesem Befehl werden die in der Datei installer.properties
angegebenen angepassten Parameter verwendet.
Oder starteamcp.exe
Hinweis: Wenn die Datei installer.properties
in demselben Verzeichnis wie das
Installationsprogramm abgelegt wird, muss die Datei mindestens die Zeile
INSTALLER_UI=silent enthalten.
StarTeam-Clients installieren
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47
In der folgenden Tabelle sind weitere mögliche Optionen der Installation ohne visuelles Installationsprogramm aufgeführt.
Bezeichner Beschreibung
USER_INSTALL_DIR=c:\\Programme\\Borland\\
StarTeam Cross-Platform 2009
Client-Installationspfad.
ST_SDKROOT=c:\\Programme\\Borland
RESTART_NEEDED=NO
SDK-Installationspfad. Deaktiviert die Ausführung eines
Neustarts nach der Installation
USER_REQUESTED_RESTART=NO
CHOSEN_INSTALL_SET=Compact
Deaktiviert die Ausführung eines Neustarts nach der
Installation Durch den Parameter "Compact" wird festgelegt, dass die Toolbar- und Admin-Komponente nicht installiert werden
Wichtig: In Pfadangaben müssen Sie doppelte umgekehrte Schrägstriche (\) verwenden.
Weitere Anpassungen
Bei Installationen im "Silent"-Modus können Sie die StarTeam Server-Liste und Dateien mit persönlichen
Optionen einbeziehen.
Diese Dateien befinden sich in den lokalen Einstellungen des momentan angemeldeten Benutzers
(beispielsweise
C:\Dokumente und
Einstellungen\Benutzer-ID\Anwendungsdaten\Borland\StarTeam
). Nehmen Sie die Serverdaten und persönlichen Optionen mithilfe eines StarTeam-Clients in die Dateien auf. Sobald die Dateien die gewünschten Werte enthalten, kopieren Sie sie in dasselbe Verzeichnis, indem sich die Datei
Installer.properties
befindet. Benennen Sie die Dateien um, wie in der Tabelle unten angegeben.
Originaldateiname
starteamservers.xml
Beschreibung
StarTeam Server einer Site
Installationsdateiname
Server starteam-client-options.xml
StarTeamPersönliche Optionen starteam-client-default-options.xml
Die Datei starteam-client-default-options.xml
wird in das lokale Benutzerstammverzeichnis kopiert
(beispielsweise
C:\Dokumente und
Einstellungen\Benutzerstammverzeichnis\Anwendungsdaten\Borland\StarTeam
). Wenn Sie die Datei starteam-client-default-options.xml
in die Installation einbeziehen, wird eine bereits vorhandene Dateiversion überschrieben. Diese Datei wird als Vorlage für neue Instanzen der Datei starteam-client-options.xml
in den lokalen Einstellungen der einzelnen Benutzer verwendet. Bereits vorhandene Instanzen von starteam-client-options.xml
sind davon nicht betroffen.
Die Serverdatei wird in den Ordner für die lokalen Einstellungen des Benutzers kopiert, der die Installation ausführt, wenn die Datei starteamservers.xml
noch nicht vorhanden ist. Die Datei starteam-server.xml
wird nicht überschrieben. Sie wirkt sich nur auf die Servereinstellungen des Benutzers aus, der zum Zeitpunkt der Installation auf dem Computer angemeldet war.
Client unter Windows deinstallieren
Der StarTeam Cross-Platform Client verwendet InstallAnywhere für die Installation und die Deinstallation.
Wenn bei der Deinstallation dieses Produkts auf einem Windows-System (wie z. B. 2003 oder XP Pro) einer
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StarTeam-Clients installieren
der folgenden Java VM-Fehler auftritt, müssen Sie möglicherweise JRE 1.6.0_13 oder früher von der
Sun-Website herunterladen und installieren.
Deinstallationsfehler:
• "Can't launch executable. Could not find a suitable Java Virtual machine on your system."
• "Windows error 3 occurred while loading the Java VM."
StarTeam-Integrationen installieren
Die StarTeam-Integrationen sind nicht auf den StarTeam-Installations-DVDs enthalten. Sie können jedoch von der Borland-Website heruntergeladen werden:
http://www.borland.com/downloads/download_starteam_integrations.html
StarTeam-Clients installieren
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StarTeam Web-Server installieren und konfigurieren
StarTeam Web Server ermöglicht dem Web-Client über unterstützte Browser den Zugriff auf einen oder mehrere
StarTeam-Server.
In diesem Kapitel wird erläutert, wie StarTeam Web Server installiert wird und wie die StarTeam-Server,
Elementtypen, Projekte und Ansichten angegeben werden, die den Web-Client-Benutzern zur Verfügung gestellt werden.
Systemanforderungen
Die folgende Tabelle enthält die Systemanforderungen für den StarTeam-Web-Server und den
StarTeam-Web-Client.
Systembereich Anforderung
Web-Server-Plattform
Web-Client-Browser
Microsoft Windows Server 2008 (64-Bit)
• Microsoft Internet Explorer 7
• Firefox 3
Prozessor
RAM
64-Bit Quad-Core
8 GB Minimum
Festplattenplatz 200 MB zum Installieren der Anwendung
Hinweis: Sie können keine 64-Bit-Windows-StarTeam-Komponente auf einem 32-Bit-Windows-System installieren. Das Installationsprogramm gibt bei dem Versuch, die Java VM zu installieren, einen Fehler zurück.
Performance und Skalierbarkeit
Eine Instanz des Web-Servers kann bis zu 200 aktive, gleichzeitige Web-Client-Benutzer unterstützen. Wenn nicht mehr als 200 Benutzer aktiv Vorgänge im Web-Client durchführen, kann die Anzahl der gleichzeitigen
Benutzer höher sein. Um mehr als 200 aktive, gleichzeitige Benutzer zu unterstützen, weisen Sie sie einer anderen Instanz des Web-Servers zu.
Eine Instanz des Web-Servers kann Zugriff auf dreißig oder mehr StarTeam-Ansichten bieten. Die Anzahl der unterstützten Ansichten ist von der Größe der Ansichten und dem für den Prozess verfügbaren Arbeitsspeicher abhängig. Informationen zum Erhöhen der Menge an Arbeitsspeicher, die dem Web-Server zur Verfügung steht, finden Sie unter
Arbeitsspeicher ändern, der dem Web-Server zugeteilt wurde
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StarTeam Web-Server installieren und konfigurieren
StarTeam Web-Server installieren
Der Betriebssystembenutzer muss über lokale Administratorberechtigungen verfügen, um StarTeam 2009
Web Server auf Windows Server 2008 installieren und ausführen zu können.
1. Schließen Sie alle geöffneten Windows-Anwendungen.
2. Starten Sie das heruntergeladene Installationsprogramm oder legen Sie die StarTeam 2009 Installations-DVD
2 in das DVD-Laufwerk ein. Das Fenster für das StarTeam-Startprogramm sollte automatisch angezeigt werden.
Wenn das Installationsmenü nicht automatisch angezeigt wird, nachdem Sie die DVD eingelegt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie in Windows Start
➤
Ausführen
2. Geben Sie in der Befehlszeile Folgendes ein:
x:\setup.exe
wobei x: für den Laufwerksbuchstaben Ihres DVD-Laufwerks steht.
3. Drücken Sie die Eingabetaste. Das Hauptinstallationsmenü von StarTeam 2009 wird angezeigt.
3. Klicken Sie im Hauptmenü von StarTeam 2009 auf Produkte installieren.
4. Klicken Sie auf Web-Client.
5. Wählen Sie für nicht-englische Versionen im angezeigten Dialogfeld eine Sprache aus dem
Dropdown-Listenfeld aus und klicken Sie anschließend auf OK.
6. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld Einführung und klicken Sie auf Weiter.
7. Führen Sie im Dialogfeld Lizenzvereinbarung Folgendes aus: a) Lesen Sie den Lizenzvertrag.
b) Wenn Sie die Lizenzvereinbarung akzeptieren, klicken Sie auf Ich bin ... einverstanden
Wenn Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung nicht akzeptieren, können Sie das Produkt nicht installieren.
c) Klicken Sie auf Weiter.
8. Wählen Sie im Dialogfeld Installationsordner auswählen den Ordner aus, in den die Dateien installiert werden sollen.
Der Standardspeicherort lautet
C:\Programme\Borland\StarTeam 2009 Web Server
. Folgende
Optionen stehen zur Verfügung.
• Klicken Sie auf Wählen..., um den Standardspeicherort zu ändern.
• Klicken Sie auf Standardordner wiederherstellen, um den Standardspeicherort wiederherzustellen.
Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
9. Geben Sie im Dialogfeld Verknüpfungsordner auswählen an, wo Sie Produktsymbole erstellen möchten.
Der Standardspeicherort ist
C:\Programme\Microsoft\Windows\Startmenü\Programme\Borland
StarTeam\StarTeam 2009 Web Server
.
Klicken Sie auf Weiter.
10. Prüfen Sie die Einstellungen im Dialogfeld Übersicht vor der Installation und klicken Sie ein- oder mehrmals auf Zurück, wenn Sie einige der Installationsoptionen ändern möchten. Kehren Sie zum Dialogfeld Übersicht
vor der Installation zurück und klicken Sie auf Weiter.
11. Klicken Sie im Dialogfeld Installation abgeschlossen auf Fertig.
StarTeam Web-Server installieren und konfigurieren
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Bei StarTeam Web Server anmelden
1. Wählen Sie im Windows-Startmenü Borland StarTeam
➤
StarTeam 2009 Web Server
➤
Start Web
Server.
Die Tomcat-Konsole wird geöffnet und startet den Web-Server.
2. Öffnen Sie einen unterstützten Browser und geben Sie die folgende URL in das Adressfeld ein:
http://<Server>:<Port>/BorlandStarTeam/BorlandStarTeamAdmin.jsp
.
Die Web-Server-Anmeldungsseite wird geöffnet.
3. Wenn Sie sich das erste Mal anmelden, geben Sie jeweils
Administrator
in die Felder Benutzername und Passwort ein.
4. Klicken Sie auf OK.
Die Seite mit dem Administrator-Bedienfeld wird geöffnet.
Benutzername und Passwort des Web-Server-Administrators
ändern
1. Geben Sie im Bedienfeld "Administration" den Namen des neuen Benutzers in das Textfeld Benutzername ein.
2. Geben Sie das neue Passwort in das Textfeld Passwort und erneut in das Textfeld Passwort bestätigen ein.
3. Klicken Sie auf Speichern.
StarTeam-Server zum Web-Server hinzufügen
Der StarTeam 2009 Web Server kann nur dann eine Verbindung zu einem StarTeam 2009 Server herstellen, wenn dieser MPX unterstützt und MPX ausgeführt wird.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen StarTeam-Server zum Ordnerbaum Verfügbare Server hinzuzufügen, und geben Sie die Elementtypen, Projekte und Ansichten des Servers an, die dem
Web-Client-Benutzern zur Verfügung gestellt werden.
1. Geben Sie eine eindeutige, sinnvolle Beschreibung in das Textfeld Beschreibung ein. Die
Groß-/Kleinschreibung muss dabei nicht beachtet werden und es dürfen Doppelpunkte (:) enthalten sein.
Hinweis: Diese Beschreibung wird als Name im Web Client verwendet.
2. Geben Sie in das Textfeld Adresse den Computernamen oder die IP-Adresse des Servers ein.
3. Geben Sie im Textfeld Port den Endpunkt (TCP/IP-Port-Nummer) für das zugehörige Protokoll ein.
4. Geben Sie in die entsprechenden Textfelder den Benutzernamen und das Passwort für den Server ein.
Hinweis: Der angegebene Benutzer muss über Administratorrechte auf dem StarTeam-Server verfügen.
5. Klicken Sie auf Server zu den ausgewählten Servern hinzufügen.
Der StarTeam-Server wird zum Ordnerbaum Verfügbare Server mit standardmäßig aktiviertem Auswahlfeld hinzugefügt, da den Web-Client-Benutzern nur aktivierte Einträge zur Verfügung gestellt werden.
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StarTeam Web-Server installieren und konfigurieren
Hinweis: Web-Server-Administratoren können Web-Client-Benutzern den Zugriff auf einen StarTeam-Server entziehen, indem sie dessen Auswahlfeld deaktivieren.
6. Aktivieren Sie unter Verfügbare Typen des Servers die Elementtypen, die Web-Client-Benutzern zur
Verfügung gestellt werden sollen.
7. Aktivieren Sie unter Verfügbare Projekte des Servers die StarTeam-Projekte, die Web-Client-Benutzern zur Verfügung gestellt werden sollen.
8. Aktivieren Sie unter Verfügbare Ansichten des jeweiligen Projekts die Ansichten, die Web-Client-Benutzern zur Verfügung gestellt werden sollen.
Tipp: Die Anzahl der verfügbaren Ansichten beeinflusst die Arbeitsspeichermenge, die für den Web-Server-Prozess benötigt wird. Wenn der Web-Server nicht mehr über genügend Arbeitsspeicher verfügt, setzen Sie den disable_sdk_sessions
-Wert in der Datei
<Installationsverzeichnis>/apache-tomcat-5.5.27/webapps/BorlandStarTeam/config/server.xml
auf true. Damit wird der Web-Server gestartet, ohne dass die verfügbaren Ansichten geladen werden. Anschließend können
Sie die Konfigurationsgröße verringern.
9. Klicken Sie auf Speichern, klicken Sie im Bestätigungsdialogfeld auf OK und starten Sie anschließend den Web-Server neu.
StarTeam-Server vom Web-Server entfernen
1. Markieren Sie im Ordnerbaum Verfügbare Server den Server, den Sie entfernen möchten.
2. Klicken Sie auf Ausgewählten Server entfernen.
3. Klicken Sie auf Speichern.
4. Klicken Sie im Bestätigungsdialogfeld auf OK und starten Sie anschließend den Web-Server neu.
Auf StarTeam Web Client zugreifen
Um auf StarTeam Web Client zuzugreifen, öffnen Sie einen unterstützten Browser und geben Sie die folgende
URL in das Adressfeld ein:
http://<Server>:<Port>/BorlandStarTeam/BorlandStarTeam.jsp
.
Die Web Client-Startseite wird geöffnet.
Web-Server als Windows-Dienst einrichten
In der Datei
StarTeamService.bat
können die folgenden Parameter geändert werden, bevor Sie den
Windows-Dienst erstellen.
•
--JvmMx
- Die maximale Menge an Arbeitsspeicher, die dem Web-Server zur Verfügung steht. Der Wert muss in MB angegeben werden, der Standardwert ist 4096.
•
--Startup
- Legt fest, ob der Windows-Dienst beim Starten des Betriebssystems automatisch oder manuell gestartet wird. Der Standardwert ist auto und kann auf manual geändert werden.
Um den StarTeam Web Server als automatischen Windows-Dienst einzurichten, führen Sie
<Installationsverzeichnis>/apache-tomcat-5.5.27/bin/StarTeamService.bat
aus.
StarTeam Web-Server installieren und konfigurieren
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Um den StarTeam Web Server als Windows-Dienst zu entfernen, führen Sie
<Installationsverzeichnis>/apache-tomcat-5.5.27/bin/service.bat remove
aus.
SSL unter Verwendung eines gültigen Zertifikats aktivieren
Sie müssen über ein gültiges Zertifikat verfügen, um SSL aktivieren zu können.
1. Bearbeiten Sie die Datei "<Installationsverzeichnis>/apache-tomcat-5.5.27/conf/server.xml" wie folgt.
• Kommentieren Sie den folgenden XML-Block aus, um den standardmäßigen HTTP-Zugang zu deaktivieren.
<Connector port="8080" maxHttpHeaderSize="8192"
maxThreads="150" minSpareThreads="25" maxSpareThreads="75"
enableLookups="false" redirectPort="8443" acceptCount="100"
connectionTimeout="20000" disableUploadTimeout="true" />
• Entfernen Sie die Kommentarzeichen um den folgenden XML-Block, um den HTTPS-Zugang zu aktivieren und die Attribute hinzuzufügen.
<Connector port="8443" maxHttpHeaderSize="8192"
maxThreads="150" minSpareThreads="25" maxSpareThreads="75"
enableLookups="false" disableUploadTimeout="true"
acceptCount="100" scheme="https" secure="true"
keystoreFile="<Pfad_zu_Zertifikat>" and keystorePass="<Passwort>"
clientAuth="false" sslProtocol="TLS" />
2. Starten Sie den Web-Server und verweisen Sie die Benutzer auf https://<Hostname>:8443/BorlandStarTeam.
Wert für Sitzungs-Zeitlimit ändern
Mit dem Wert für das Sitzungs-Zeitlimit wird festgelegt, wann die Web-Client-Sitzung eines Benutzers durch
Inaktivität abgebrochen wird. Wenn eine Sitzung das Zeitlimit überschreitet, muss der Benutzer neu authentifiziert werden, damit er mit der Sitzung fortfahren kann.
Um den Standardwert für das Sitzungs-Zeitlimit zu ändern, muss der Administrator die folgenden Schritte ausführen.
1. Navigieren Sie zu der Datei
BorlandStarTeam.xml
im Verzeichnis
<Installationsverzeichnis>/apache-tomcat-5.5.27/conf/Catalina/localhost
.
2. Ändern Sie das maxInactiveInternal
-Attribut. Dieser Wert wird in Sekunden gelesen und hat den
Standardwert von 1800 Sekunden (30 Minuten).
Arbeitsspeicher ändern, der dem Web-Server zugeteilt wurde
Die Menge des Arbeitsspeichers, die der Web-Server bei direkter Ausführung konsumieren kann, wirkt sich auf die Anzahl an StarTeam-Ansichten aus, die auf dem Web-Server unterstützt werden können. Um den
Arbeitsspeicher für den Web-Server zu erhöhen, damit größere StarTeam-Konfigurationen unterstützt werden, muss der Administrator vor dem Starten des Web-Servers die folgenden Schritte ausführen.
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StarTeam Web-Server installieren und konfigurieren
1. Navigieren Sie zu der Datei setenv.bat
im Verzeichnis
<Installationsverzeichnis>/apache-tomcat-5.5.27/bin
.
2. Erhöhen Sie den Wert
JAVA_OPTS=-Xmx
.
Protokollierungsebene festlegen
Die Protokollierungsebene, die der Web-Server beim Aktualisieren der Protokolldateien im Verzeichnis apache-tomcat-5.5.27/logs
verwendet, wird in der Datei apache-tomcat-5.5.27/shared/classes/logging.properties
festgelegt. Die folgenden Ebenen können in der Datei eingestellt werden.
• OFF
• SEVERE
• WARNING
• INFO (Standard)
• CONFIG
• FINE
• FINER
• FINEST
• ALL
Apache Tomcat Native ausführen
Der Web-Server wird nicht mit der Bibliothek tcnative-1.dll
zum Ausführen von Apache Tomcat Native ausgeliefert. Tests des Web-Servers auf der unterstützten Plattform brachten keine Vorteile gegenüber der
Ausführung des Web-Servers mit Native-Aktivierung. Wenn Sie den Web-Server mit Native-Aktivierung ausführen möchten, können Sie die 64-Bit-Bibliothek tcnative-1.dll
von der Apache Software
Foundation-Website unter
http://tomcat.apache.org/
herunterladen. Legen Sie die Datei im Verzeichnis
<Installationsverzeichnis>/apache-tomcat-5.5.27/shared/lib
ab und starten Sie den
Web-Server neu, damit dieser die Änderung implementiert.
Hinweis: Stellen Sie beim Herunterladen der Datei tcnative-1.dll
sicher, dass Sie die zu Ihrer
64-Bit-Architektur (AMD64 oder Intel IA64) und dem Internet-Protokoll (IPv4 oder IPv6) passende Version der Datei herunterladen.
Im Web-Client eingebettete Elementdetails angeben
Die Datensätze in der Elementtabelle des Web-Clients stellen eine durch den ausgewählten Filter definierte
Untermenge der Elementeigenschaftswerte dar. Mit eingebetteten Elementdetails können Elementeigenschaften offengelegt werden, die nicht in der Elementtabelle angezeigt werden.
Die vorgegebenen eingebetteten Elementdetails lauten für jeden Elementtyp wie folgt.
• Task - Task-Name, Anmerkungen
• Anforderung - Name, Beschreibung
• Änderungsanforderung - Zusammenfassung, Beschreibung, Reparatur
StarTeam Web-Server installieren und konfigurieren
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• Datei - Beschreibung
• Thema - Titel, Beschreibung
Hinweis: Administratoren können zudem benutzerdefinierte HTML-Detailvorlagen erstellen und diese im
Verzeichnis
<Installationsverzeichnis>/apache-tomcat-5.5.27/shared/BorlandStarTeam/config ablegen. Wenn eine benutzerdefinierte HTML-Detailvorlage für die aktuelle Ansicht und den aktuellen Typ gefunden wird, wird diese Vorlage zum Rendern der eingebetteten Details verwendet. Beim vom Web-Client unterstützten Format für die HTML-Detailvorlage handelt es sich um dasselbe Format, das vom
StarTeam-Cross-Platform-Client unterstützt wird. Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe zum
StarTeam-Cross-Platform-Client.
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StarTeam Web-Server installieren und konfigurieren
StarTeamMPX unter Windows installieren
Dieses Kapitel bietet eine kurze Übersicht zu StarTeamMPX und erläutert die Installation der einzelnen
StarTeamMPX-Komponenten auf unterstützten Windows-Systemen. StarTeamMPX-Ereignis-Transmitter und
Message Broker sind im StarTeam Enterprise-Paket enthalten. Sie müssen StarTeam lizenzieren, um den
StarTeamMPX-Datei-Transmitter und den Cache-Agenten verwenden zu können.
Der StarTeamMPX bietet umfassende Informationen zu StarTeamMPX einschließlich der Architektur,
Konfiguration und Nutzung.
Hinweis: Das hier beschriebene Produkt und sein Installationsprogramm liegen nur in englischer Sprache vor.
InfoStarTeamMPX
StarTeamMPX ist ein Framework für das Publish/Subscribe-Messaging. Es verbessert die Leistung von Clients und erweitert die Skalierbarkeit von Serverkonfigurationen. StarTeamMPX enthält allgemeine und anwendungsspezifische Komponenten, die zusammen für eine erweiterte Messaging-Funktionalität sorgen.
Mit StarTeamMPX werden Änderungen am Repository der Serverkonfiguration über einen
Publish/Subscribe-Kanal per Broadcast in verschlüsselter Form an StarTeam-Clients und StarTeam Cache
Agenten gesendet. So sendet der StarTeam Ereignis-Transmitter beispielsweise verschlüsselte Nachrichten
über Änderungen an Objekten, z. B. Änderungsanforderungen, und der StarTeam-Datei-Transmitter sendet
Archivdateien.
Cache-Module erfassen automatisch Ereignisse, die ein Client abonniert hat. Dadurch muss der Client weniger
Aktualisierungsanforderungen an den Server senden. Dies wiederum verbessert die Antwortzeiten für den
Benutzer.
StarTeam Cache Agenten können zur Beschleunigung der Auscheck-Vorgänge an einem nahe gelegenen
Speicherort im Netzwerk in Cache-Dateien installiert und konfiguriert werden. Dies verringert die Strecke, die die Daten bei einem Auscheck-Vorgang des Clients zurücklegen müssen. StarTeam Cache Agenten sind
StarTeamMPX-Clients. Deshalb sind sie auf Nachrichten und Dateien angewiesen, die vom Ereignis- und
Datei-Transmitter übertragen werden. Sie sind zudem für andere StarTeamMPX-Clients hilfreich, da sie Dateien auschecken. Der Datei-Transmitter und der StarTeam Cache Agent sind nur in Lizenzpaketen von StarTeam
Enterprise Advantage enthalten.
StarTeamMPX-Komponenten
Die meisten der nachfolgend beschriebenen StarTeamMPX-Komponenten werden separat installiert. Die
Transmitter werden im Rahmen der StarTeam Server-Installation installiert.
• StarTeamMPX-Transmitter - Es gibt zwei Arten von Transmittern: Ereignis-Transmitter und
Datei-Transmitter.
• Ereignis-Transmitter - Der Ereignis-Transmitter empfängt Ereignisse, die für StarTeam-Clients relevant sind. Der Ereignis-Transmitter formatiert die empfangenen Ereignisinformationen in XML-Nachrichten, verschlüsselt sie und veröffentlicht sie über einen Message Broker. Bei den Nachrichten handelt es sich
StarTeamMPX unter Windows installieren
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um zugewiesene Themen, die an Clients verteilt werden können, die am beigefügten Inhalt
(Projekt/Ansicht, Elementtyp, Ereignistyp usw.) interessiert sind. Der Ereignis-Transmitter wird auf demselben Computer wie StarTeam Server installiert. Er muss dieselbe Build-Nummer wie der Server aufweisen.
• Datei-Transmitter - Der Datei-Transmitter sendet Dateiinhalte und Cache-Objekte über den Message
Broker an einen oder mehrere Remote-Cache-Agenten. Der Datei-Transmitter muss wie der
Ereignis-Transmitter auf demselben Computer wie der StarTeam Server installiert sein und über dieselbe
Build-Nummer wie der Server verfügen.
• StarTeamMPX Message Broker - Der Message Broker ist eine Publish/Subscribe-Messaging-Engine, der
Nachrichten per Broadcast themenbasiert an Subscriber-Komponenten sendet. Dies ist ein eigenständiger
Prozess, der auf einem separaten Computer ausgeführt werden kann, um den Overhead bei der
Netzwerkverarbeitung in arbeitsintensiven Umgebungen abzubauen. Der Message Broker sendet mithilfe des TCP/IP-Messaging Nachrichten per Broadcast an die gewünschten Empfänger.
Der Message Broker empfängt verschlüsselte XML-Nachrichten vom Ereignis-Transmitter oder verschlüsselte
Dateien vom Datei-Transmitter und leitet sie an die entsprechenden Clients weiter. Informationen werden direkt vom Message Broker an die Clients gesendet, die diesen Message Broker über ein
TCP/IP-Verbindungsprofil abonniert haben.
• StarTeamMPX Cache Agent - Cache-Agenten bieten persistentes Datei-Caching. Jede MPX-fähige
Serverkonfiguration kann einen Root-Cache-Agenten haben. Es können mehrere Remote-Cache-Agenten im Unternehmen verteilt eingesetzt werden.
Ein Root-Cache-Agent greift direkt auf den Datenspeicher und Cache der Serverkonfiguration zu. Er verarbeitet von Remote-Cache-Agenten weitergeleitete Anforderungen für fehlende Dateien und bietet für
Remote-Cache-Speicher "Catch-up"-Unterstützung nach Netzwerkausfällen oder Prozessabbrüchen.
StarTeam-Clients, die Cache-Agenten erkennen, können Dateien von jedem verfügbaren Cache-Agenten abrufen. Durch die Verwendung von im Netzwerk nahe gelegenen Cache-Agenten verfügen Clients über mehr Leistung beim Auschecken von Dateien und beanspruchen StarTeam Server weniger. Dies macht
Serverressourcen für anderer Tasks und Benutzer frei.
Systemanforderungen fürStarTeamMPX
StarTeam Server muss vor der Installation von StarTeamMPX installiert werden. StarTeamMPX-Transmitter haben dieselben Systemanforderungen wie StarTeam Server, da sie Teil dieser Komponente sind.
Unterstützte Betriebssysteme
Diese Version von StarTeamMPX unterstützt die folgenden Betriebssysteme für den Message Broker und den
Cache-Agenten:
• Microsoft Windows Server 2003 SP2 (32-Bit)
• Microsoft Windows Server 2003 R2 SP2 (32-Bit)
• Microsoft Windows Server 2008 (64-Bit)
• Red Hat Enterprise Linux 5 Server (32-Bit)
Hinweis: Sie können keine 64-Bit-Windows-StarTeam-Komponente auf einem 32-Bit-Windows-System installieren. Das Installationsprogramm gibt bei dem Versuch, die Java VM zu installieren, einen Fehler zurück.
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StarTeamMPX unter Windows installieren
Hardware-Empfehlungen
Anzahl der Benutzer zu Spitzenzeiten Empfohlene Konfiguration
Weniger als 100
100 - 200
32-Bit, Dual-Core-Systeme mit 4 GB Arbeitsspeicher
32-Bit, QUAD-Core-Systeme mit 4 - 8 GB Arbeitsspeicher
Mehr als 200 64-Bit, Quad-Core-Systeme mit 8 - 16 GB Arbeitsspeicher
Beim Message Broker ist die Anzahl der Benutzer zu Spitzenzeiten in der Regel geringer als die Anzahl der zu Spitzenzeiten mit dem StarTeam-Server verbundenen Benutzer, da in mittleren bis großen Deployments mehrere Message Broker verwendet werden. Die Anzahl der zu Spitzenzeiten mit einem Cache-Agent verbundenen Benutzer ist deutlich geringer, da Cache-Agenten nur in kurzen Bursts verwendet werden. Als
Ergebnis sind im Vergleich mit dem StarTeam-Server in der Regel weniger Hardwareressourcen zur
Unterstützung des Message Brokers und des Cache-Agenten erforderlich. Überdies werden in der Regel an einem Standort der Message Broker und der Cache-Agent zum Einsatz auf demselben Rechner bereitgestellt.
StarTeamMPX-Konfigurationen
Wo Sie StarTeamMPX-Komponenten installieren, hängt von der Verteilung Ihrer Benutzer, den Netzwerken und den beabsichtigten Zwecken ab.
Im StarTeamMPX Administrator’s Guide (englisch), der über Borland StarTeam
➤
StarTeam Server 2009
➤
Dokumentation abgerufen werden kann, finden Sie weitere Informationen über das Konfigurieren von
StarTeamMPX.
StarTeamMPX installieren - Übersicht
StarTeamMPX Message Broker und der Cache-Agent werden von StarTeam Server separat installiert. Die
Installationsanweisungen für jedes dieser Produkte werden in den nachfolgenden Abschnitten beschrieben.
Wichtig: Sie müssen angeben, welche VM beim Installieren des StarTeamMPX Message Brokers und des Cache-Agenten auf Nicht-Windows-Betriebssystemen verwendet werden soll, da die
Installationsprogramme Java-basiert und nicht mit einer VM gebündelt sind.
Beispiel:
./mpxserver.bin LAX_VM/usr/java/latest/jre/bin/java
StarTeamMPX Ereignis- und Datei-Transmitter werden automatisch mit StarTeam Server installiert, falls Sie sie einmal benötigen sollten. Im folgenden Abschnitt wird die Generierung von Transmitter-XML-Dateien beschrieben.
Hinweis: Der -Ereignis-Transmitter ist in der Standard-Enterprise-Lizenz enthalten. Sie müssen StarTeam
Enterprise Advantage lizenzieren, um den -Datei-Transmitter verwenden zu können.
Greifen Sie von der StarTeam-Installations-DVD aus auf das StarTeamMPX-Installationsprogramm fü Message
Broker und den Cache-Agenten zu. Beachten Sie, dass Sie StarTeam Server installieren müssen, bevor Sie
StarTeamMPX installieren können.
Weitere Informationen zu StarTeamMPX finden Sie im StarTeamMPX Administrator’s Guide (englisch).
StarTeamMPX unter Windows installieren
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Transmitter-XML-Dateien generieren
Wenn Sie die Transmitter bei der Installation von StarTeam Server installieren, werden die
Transmitter-Vorlagendateien ("MPXEventTransmitterTemplate.xml" und "MPXFileTransmitterTemplate.xml") im Ordner "EventServices" installiert, einem Unterordner des Installationsordners des Servers.
Wenn Konfigurationen zum Zeitpunkt der Installation bereits vorhanden sind, wird für jede vorhandene
Konfiguration automatisch ein Satz konfigurationsspezifischer Transmitter-XML-Dateien erstellt. Die konfigurationsspezifischen XML-Dateien (
MPXEventTransmitter.xml
und
MPXFileTransmitter.xml
) werden erstellt, indem die XML-Vorlagendateien in einen konfigurationsspezifischen Unterordner des Ordners
"EventServices" kopiert werden. Beispielsweise wird für die StarDraw-Beispiel-Serverkonfiguration ein
Unterordner des Ordners "EventServices" mit dem Namen "StarDraw" erstellt.
Wenn eine neue Konfiguration definiert wird, werden abhängig davon, wie die Konfiguration erstellt wird, automatisch mehrere konfigurationsspezifische XML-Dateien generiert:
• Wenn Sie eine neue Konfiguration mit dem Serveradministrations-Tool erstellen, werden automatisch die konfigurationsspezifischen Dateien "MPXEventTransmitter.xml" und "FileTransmitter.xml" erstellt. Dazu kopiert das Dienstprogramm die aktuellen XML-Vorlagendateien in den entsprechenden konfigurationsspezifischen Unterordner des Ordners "EventServices" und entfernt "Template" aus den
Namen.
• Wenn Sie eine neue Konfiguration mit der StarTeam Server-Befehlszeilenschnittstelle erstellen, werden keine konfigurationsspezifischen XML-Dateien erstellt. Soll die neue Konfiguration MPX-fähig sein, müssen
Sie den konfigurationsspezifischen Unterordner des Ordners "EventServices" erstellen. Der Name des
Unterordners muss mit dem Konfigurationsnamen identisch sein. Kopieren Sie anschließend die
XML-Vorlagendateien in den entsprechenden konfigurationsspezifischen Unterordner des Ordners
"EventServices" und entfernen Sie "Template" aus den Namen. Bearbeiten Sie die neuen XML-Dateien bei Bedarf.
Weitere Informationen zu konfigurationsspezifischen Aspekten und den XML-Vorlagendateien finden Sie im
Abschnitt "Understanding Connection Profiles" im StarTeamMPX Administrator’s Guide (englisch).
Message Broker installieren
Der Message Broker kann auf demselben Computer wie StarTeam Server oder auf einem anderen Computer installiert werden. Mindestens ein Message Broker muss in Ihrer Umgebung installiert sein, damit
Messaging-Dienste für einen MPX-fähigen StarTeam Server zur Verfügung gestellt werden können. Wie unter
Understanding Clouds im StarTeamMPXAdministrator’s Guide (englisch) beschrieben, müssen Sie in Ihrer
Umgebung möglicherweise mehrere Message Broker installieren.
Hinweis: Beachten Sie, dass das Installationsprogramm davon ausgeht, dass der Message Broker die
Standard-Port-Nummer 5101 verwendet. Wenn Sie einen anderen Endpunkt verwenden möchten, bearbeiten Sie nach Abschluss des Installationsprogramms die Datei
STMessageBroker68.ini
. Weitere
Informationen finden Sie unter Changing the Endpoint of a Message Broker im StarTeamMPX
Administrator’s Guide (englisch).
So installieren Sie den Message Broker unter Windows:
1. Melden Sie sich bei dem Computer, auf dem Sie den Message Broker installieren möchten, als Administrator oder als Benutzer mit administrativen Berechtigungen an.
2. Starten Sie das heruntergeladene Installationsprogramm oder, falls Sie Ersatz-DVDs verwenden, legen
Sie die StarTeam 2009 Installations-DVD 1 (32-Bit) oder 2 (64-Bit) in das DVD-Laufwerk ein. Das Fenster für das StarTeam-Startprogramm sollte automatisch angezeigt werden.
60
|
StarTeamMPX unter Windows installieren
Wenn das Installationsmenü nicht automatisch angezeigt wird, nachdem Sie die DVD eingelegt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie in Windows Start
➤
Ausführen
2. Geben Sie in der Befehlszeile Folgendes ein:
x:\setup.exe
wobei x: für den Laufwerksbuchstaben Ihres DVD-Laufwerks steht.
3. Drücken Sie die Eingabetaste. Das Hauptinstallationsmenü von StarTeam 2009 wird angezeigt.
3. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld Einführung und klicken Sie auf Weiter.
4. Führen Sie im Dialogfeld Lizenzvereinbarung Folgendes aus: a) Lesen Sie den Lizenzvertrag.
b) Wenn Sie die Lizenzvereinbarung akzeptieren, wählen Sie Ich bin ... einverstanden
Wenn Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung nicht akzeptieren, können Sie das Produkt nicht installieren.
c) Klicken Sie auf Weiter.
5. Wählen Sie im Dialogfeld "Optionen zum Starten des Diensts" das entsprechende Optionsfeld aus, um anzugeben, ob Sie den Message Broker als einen automatischen oder einen manuellen Dienst installieren möchten, und klicken Sie auf Weiter.
6. Wählen Sie im Dialogfeld Installationsordner auswählen den Ordner aus, in den die Dateien installiert werden sollen.
Der Standardinstallationspfad lautet
C:\Programme\Borland\Message Broker 6.8
. Folgende
Optionen stehen zur Verfügung.
• Klicken Sie auf Wählen..., um den Standardspeicherort zu ändern.
• Klicken Sie auf Standardordner wiederherstellen, um den Standardspeicherort wiederherzustellen.
Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
7. Geben Sie im Dialogfeld Verknüpfungsordner auswählen an, wo Sie Produktsymbole erstellen möchten.
Der Standardspeicherort ist
C:\Dokumente und Einstellungen\All
Users\Startmenü\Programme\Borland StarTeam\StarTeamMPX Message Broker 6.8
.
Klicken Sie auf Weiter.
8. Prüfen Sie die Einstellungen im Dialogfeld Übersicht vor der Installation und klicken Sie ein- oder mehrmals auf Zurück, wenn Sie einige der Installationsoptionen ändern möchten. Kehren Sie zum Dialogfeld Übersicht
vor der Installation zurück und klicken Sie auf Weiter.
9. Klicken Sie im Dialogfeld Installation abgeschlossen auf Fertig.
10. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
Da der Message Broker als Dienst installiert wird, können Sie wählen, ob Sie sie ihn als automatischen oder manuellen Dienst installieren möchten.
Message Broker aktualisieren
Auf einem Computer können mehrere Versionen von Message Broker ausgeführt werden, wenn jede ihren eigenen Port verwendet. Sie können die Message Broker 6.7 und 6.8 nicht gleichzeitig verwenden, wenn sie sich auf demselben Computer befinden und denselben Port überwachen. Die gleichzeitige Verwendung führt zu einer Race-Condition, wobei der später erfolgte Startversuch fehlschlägt.
Wenn Sie einen Message Broker von StarTeam 2006 oder 2008 installiert haben, verwenden Sie Message
Broker 6.7. Der Message Broker, der mit den StarTeam-Versionen 2008 Release 2 oder 2009 mitgeliefert
StarTeamMPX unter Windows installieren
|
61
wird, ist Message Broker 6.8. Alle Message Broker-Versionen sind interoperabel, was bedeutet, dass Sie sie alle auf einmal aktualisieren können.
Für ein Upgrade auf Message Broker 6.8 wird folgendes Verfahren empfohlen:
1. Installieren Sie Message Broker 6.8 auf demselben Computer wie Message Broker 6.7 und überlassen Sie es dem Installationsprogramm, den Broker als Autostart-Service einzurichten.
2. Falls Sie die Datei
STMessageBroker67.ini
angepasst haben, kopieren Sie sie mit dem neuen Namen
(
STMessageBroker68.ini
) in den Installationsordner von Message Broker 6.8, damit Sie diese Datei mit Message Broker 6.8 weiter verwenden können.
3. Beenden Sie Message Broker 6.7 und setzen Sie den entsprechenden Dienst (StarTeam Message Broker
6.7) auf Manuell, damit er nicht automatisch neu gestartet wird.
4. Starten Sie Message Broker 6.8.
5. Stellen Sie sicher, dass alles wie erwartet funktioniert, und deinstallieren Sie anschließend Message Broker
6.7.
Einen Cache-Agenten installieren
In den folgenden Abschnitten werden Upgrade-Probleme, zu beachtende Aspekte vor der Installation und die
Installation eines Cache-Agenten behandelt.
Sie müssen den Cache-Agenten nur einmal auf einem Computer installieren. Sie können dann so viele
Instanzen des Cache-Agenten wie benötigt ausführen, jede mit einer eigenen XML-Datei.
Die Standard-XML-Datei für einen Root-Cache-Agenten ist
RootCAConfig.xml
. Die Standard-XML-Datei für einen Remote-Cache-Agenten ist
RemoteCAConfig.xml
. Bei der Installation des Cache-Agenten richten
Sie zudem eine anfängliche Cache-Agent-Konfigurationsdatei ein. Dazu müssen Sie entweder einen Rootoder einen Remote-Cache-Agenten auswählen. Sie können trotzdem später auf demselben Computer für denselben oder einen anderen Typ des Cache-Agenten eine Konfigurationsdatei erstellen.
StarTeam Cache Agent aktualisieren
Der StarTeam Cache Agent (Cache-Agent) kann auf einem Computer mit einer Vorgängerversion installiert werden.
Hinweis: Normalerweise werden StarTeam-Server-Konfigurationen von der älteren Version auf die neuere aktualisiert.
Der Cache-Agent kann sowohl als Programm als auch als Dienst ausgeführt werden. Sie können mehrere
Cache-Agent-Instanzen auf demselben Computer ausführen, vorausgesetzt, jede Instanz verfügt über eine eigene Konfigurationsdatei.
Bei der Installation wird standardmäßig ein manueller Cache-Agent-Dienst installiert. Wenn bereits ein
Cache-Agent-Dienst vorhanden ist (z. B. von einer Vorgängerversion), wird eine entsprechende Meldung angezeigt und der Dienst wird nicht installiert.
• Wenn mindestens ein Cache-Agent-Dienst vorhanden ist (z. B. wenn
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Services\CacheAgentService
bereits vorhanden ist), wird kein neuer Cache-Agent-Dienst erstellt. Stattdessen erscheint eine Warnmeldung, die angibt, dass ein älterer Cache-Agent-Dienst erkannt wurde und kein neuer Dienst erstellt wird. Die Warnung rät zu folgender Vorgehensweise:
• Wenn der vorhandene Cache-Agent-Dienst nicht mehr erforderlich ist, deinstallieren Sie die
Vorgängerversion des Cache-Agenten oder führen Sie mit der Vorgängerversion in einem Konsolenfenster den Befehl "CacheAgentService -unregister" aus, um die Registrierung des vorhandenen Cache-Agenten
62
|
StarTeamMPX unter Windows installieren
zu löschen. Dies ist optional. Die ältere Version kann verfügbar bleiben, einschließlich der Dienste, die für sie erstellt wurden.
• Erstellen Sie eine entsprechende Konfigurationsdatei für jeden Cache-Agent-Dienst, der für die gerade installierte Version benötigt wird. Sie können die Konfigurationsdateien der Vorgängerversion des
Cache-Agenten verwenden, indem Sie sie an den neuen Speicherort kopieren. Möglicherweise müssen
Sie sie zuerst umbenennen, damit Sie mit mehreren Cache-Agenten verwendet werden können.
• Führen Sie mit der gerade installierten Version im Konsolenfenster für jeden gewünschten
Cache-Agenten-Dienst den Befehl "CacheAgentService - register" aus. Mit dem Parameter "-name" können Sie für jeden neu erstellten Dienst einen eindeutigen Dienstnamen definieren.
• Wenn ein älterer Cache-Agent installiert, der Cache-Agent-Dienst aber noch nicht registriert ist, erstellt das
Installationsprogramm einen neuen Dienst - gerade so, als ob es keine Vorgängerversion gäbe.
• Wenn ein älterer Cache-Agent installiert ist, werden Sie weder gefragt, ob Sie einen Root- oder
Remote-Cache-Agenten installieren, noch müssen Sie Konfigurationsinformationen angeben. Die
Beispieldateien (
SampleRemoteCacheAgentConfig.xml
und
SampleRootCacheAgentConfig.xml
) werden standardmäßig installiert, die Dateien
RootCAConfig.xml
und
RemoteCAConfig.xml
werden jedoch nicht erstellt.
Im StarTeamMPX Administrator’s Guide (englisch), der über Borland StarTeam
➤
StarTeam Server 2009
➤
Dokumentation abgerufen werden kann, finden Sie weitere Informationen über das Konfigurieren von
Cache-Agenten.
Vor der Installation eines StarTeam Cache Agenten
Wenn Sie einen Cache-Agenten installieren möchten, der als Root-Cache-Agent eingesetzt werden soll, müssen Sie zuerst StarTeam Server installieren. Nach der Installation von StarTeam Server können die anderen Komponenten in beliebiger Reihenfolge installiert werden.
Die nachfolgende Vorgehensweise bei der Installation von StarTeamMPX-Komponenten ist daher nur eine
Empfehlung:
1. installieren Sie StarTeam Server. Die Ereignis- und Datei-Transmitter werden bei der Installation von
StarTeam Server automatisch installiert.
2. Installieren Sie den StarTeam Message Broker. Es können mehrere Instanzen des Message Broker ausgeführt werden.
3. Installieren Sie den Root-Cache-Agenten. Sie müssen den Cache-Agenten nur einmal auf einem Computer installieren, selbst wenn auf dem Computer mehrere Serverkonfigurationen eingerichtet sind. Führen Sie mehrere Instanzen des Cache-Agenten aus, wenn mehrere StarTeam Server-Konfigurationen unterstützt werden müssen. Jede Serverkonfiguration muss einen eigenen Root-Cache-Agenten haben.
4. Installieren Sie den Remote-Cache-Agenten. Verwenden Sie hierfür das Installationsprogramm des
Root-Cache-Agenten. Sie installieren in der Regel einen einzelnen Message Broker auf Remote-Computern und führen diesen aus.
Die Remote-Cache-Agenten können denselben Message Broker wie der Root-Cache-Agent verwenden, aber für verteilt arbeitende Teams, insbesondere, wenn sie räumlich weit verteilt sind, werden mehrere
Message Broker empfohlen. In der Praxis verwenden Remote-Cache-Agenten für gewönlich
Remote-Message Broker.
Führen Sie vor dem Starten des Root-Cache-Agenten die folgenden Schritte aus:
1. Starten Sie jede Serverkonfiguration, die Sie mit dem Cache-Agenten verwenden möchten. Dies führt dazu, dass der Datei-Transmitter für jede Konfiguration eine CacheJournal.dat-Datei generiert oder aktualisiert.
2. (Optional) Ändern Sie den Wert des
MaxJournalAge
-Parameters in der Datei
FileTransmitter.xml
, der die maximale Anzahl Tage angibt, die die Datensätze in der Journal-Datei verbleiben sollen. Der
StarTeamMPX unter Windows installieren
|
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vorkonfigurierte Wert ist 180 Tage. Beachten Sie dabei, dass die abgelaufenen Datensätze (die den
MaxJournalAge
-Wert überschreiten) nur dann aus der Journal-Datei entfernt werden, wenn die
Serveranwendung für die zugehörige Konfiguration gestartet wurde.
Einen Cache-Agenten installieren
Ob ein Cache-Agent als Root-Cache-Agent oder als Remote-Cache-Agent agiert, hängt ausschließlich von seiner Konfiguration ab. Die Installation des Cache-Agenten ist in beiden Fällen gleich, es bleibt nur zu
überlegen, auf welchem Computer der Agent installiert werden soll:
• Der Root-Cache-Agent benötigt Zugriff auf den Datenspeicher der Serverkonfiguration, für die er eingerichtet wird. Folglich kann er auf demselben Computer wie StarTeam Server installiert werden. Er kann aber auch alternativ auf einem anderen Computer installiert werden, um zu verhindern, dass der Root-Cache-Agent mit der dazugehörigen Serverkonfiguration um CPU- oder Netzwerk-E/A-Ressourcen konkurrieren muss.
Dazu muss der Agent allerdings über ein gemeinsam genutztes Netzwerklaufwerk auf die
Datenspeicherdateien und die Datei CacheJournal.dat zugreifen können. Verwenden Sie diese Option deshalb nur, wenn Sie über ein leistungsstarkes Netzwerk verfügen.
• Remote-Cache-Agenten sollten an den Standorten installiert werden, wo es auf eine verbesserte Performance beim Auschecken von Dateien ankommt. Ein Ansatz besteht darin, einen Cache-Agenten in jeder
Netzwerkumgebung zu installieren, auf die lokale Benutzer über ein Hochgeschwidigkeits-LAN zugreifen können. (Beispiel: Es werden zwei Remote-Cache-Agenten am Firmensitz installiert, einer für das Engineering und einer für das QA, ein dritter Remote-Cache-Agent wird in der Niederlassung in München und ein vierter in der Niederlassung in Hamburg installiert.) Eine sinnvolle Verwendung des Cache-Agenten besteht darin, eine Instanz auf einem Computer zu installieren, auf dem sehr viele Auscheck-Vorgänge stattfinden, beispielsweise von einem Build-Dienstprogramm. Es gibt keine Begrenzung für die Anzahl der
Cache-Agenten, die in einem Unternehmen installiert werden können. Beachten Sie jedoch, dass jeder
Cache-Agent Zugriff auf den Message Broker benötigt. Weitere Informationen zu Clouds finden Sie unter
"Understanding Clouds" im StarTeamMPX Administrator’s Guide (englisch).
So installieren Sie einen Root-Cache- oder einen Remote-Cache-Agenten:
1. Melden Sie sich bei dem Computer, auf dem Sie den Cache-Agenten installieren möchten, als Administrator oder als Benutzer mit administrativen Berechtigungen an.
2. Starten Sie das heruntergeladene Installationsprogramm oder, falls Sie Ersatz-DVDs verwenden, legen
Sie die StarTeam 2009 Installations-DVD 1 (32-Bit) oder 2 (64-Bit) in das DVD-Laufwerk ein. Das Fenster für das StarTeam-Startprogramm sollte automatisch angezeigt werden.
Wenn das Installationsmenü nicht automatisch angezeigt wird, nachdem Sie die DVD eingelegt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie in Windows Start
➤
Ausführen
2. Geben Sie in der Befehlszeile Folgendes ein:
x:\setup.exe
wobei x: für den Laufwerksbuchstaben Ihres DVD-Laufwerks steht.
3. Drücken Sie die Eingabetaste. Das Hauptinstallationsmenü von StarTeam 2009 wird angezeigt.
3. Klicken Sie auf Produkte installieren.
4. Klicken Sie auf Cache-Agent. Bei Auswahl dieser Option können Sie entweder den Root-Cache-Agenten oder einen Remote-Cache-Agenten installieren.
5. Befolgen Sie die auf dem Bildschirm angezeigten Installationsanweisungen.
64
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StarTeamMPX unter Windows installieren
1.
Wählen Sie für nicht-englische Versionen im angezeigten Dialogfeld eine Sprache aus dem
Dropdown-Listenfeld aus und klicken Sie anschließend auf OK.
2. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld "Einführung" und klicken Sie anschließend auf Weiter.
3. Führen Sie im Dialogfeld Lizenzvereinbarung Folgendes aus:
a. Lesen Sie den Lizenzvertrag.
b. Wenn Sie mit der Lizenzvereinbarung einverstanden sind, klicken Sie auf Ich bin ... einverstanden.
Wenn Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung nicht akzeptieren, können Sie das Produkt nicht installieren.
c. Klicken Sie auf Weiter.
6. Wählen Sie einen Installationsordner aus. Der Standardinstallationspfad lautet
C:\Programme\Borland\StarTeamMPX Cache Agent 2009
.
7. Wählen Sie anschließend "Root-Cache-Agent" oder "Remote-Cache-Agent" für die Installation aus.
8. Bei der Installation eines Root-Cache-Agenten werden Sie aufgefordert, folgende Informationen anzugeben:
Message Broker-Adresse: Geben Sie den Host-Namen oder die IP-Adresse des Message Brokers an, den der Root-Cache-Agent zur Kommunikation mit anderen Cache-Agenten und Clients verwenden soll.
Dieser Wert kann optional das Protokoll-Präfix (tcp:) und das Port-Nummern-Suffix (:1234) enthalten. Die
Port-Nummer muss dann angegeben werden, wenn der Message Broker den Standard-Port 5101 nicht verwendet. Beispiel: tcp:MBServer1:5123
StarTeam Server Cache-Ordner: Navigieren Sie zu dem Ordner, der den Datenspeicher-Cache der
Serverkonfiguration enthält, für die der Cache-Agent eingerichtet wird. Dieser Pfad muss relativ zu dem
Computer sein, auf dem der Root-Cache-Agent installiert ist.
9. Bei der Installation eines Remote-Cache-Agenten werden Sie aufgefordert, folgende Informationen anzugeben:
Message Broker-Adresse: Geben Sie den Host-Namen oder die IP-Adresse des Message Brokers an, den der Remote-Cache-Agent zum Empfang von Nachrichten über Dateiinhalte und zur Kommunikation mit anderen Cache-Agenten und Clients verwenden soll. Ein Remote-Cache-Agent sollte für die Verwendung eines Message Brokers und der "tcp"-Adressform konfiguriert worden sein.
Diese Option wird detaillierter unter "Configuring a Remote Cache Agent" im StarTeamMPX Administrator’s
Guide (englisch) beschrieben.
10. Verwenden Sie im Dialogfeld "Verknüpfungsordner auswählen" die Standardeinstellung (d. h. der
Optionsschalter Andere ist aktiviert und verweist auf
C:\Dokumente und Einstellungen\All
Users\Startmenü\Programme\Borland StarTeam\StarTeamMPX Cache Agent 2009
).
11. Prüfen Sie die Einstellungen im Dialogfeld "Übersicht vor der Installation" und klicken Sie ein- oder mehrmals auf Zurück, wenn Sie einige der Installationsoptionen ändern möchten. Kehren Sie zum Dialogfeld "Übersicht vor der Installation" zurück und klicken Sie auf Installieren.
12. Klicken Sie im Dialogfeld "Installation abgeschlossen" auf Fertig.
Nach der Installation eines Cache-Agenten
Je nach Umgebung müssen Sie möglicherweise zusätzliche Schritte ausführen, bevor Sie den Cache-Agenten verwenden können:
Für alle Arten von Cache-Agenten:
StarTeamMPX unter Windows installieren
|
65
• Das Cache-Agent-Installationsprogramm installiert die beiden Dateien "CacheAgentService.exe" und
"CacheAgentApp.exe", damit Sie den Cache-Agenten entweder als Dienst oder als Konsolenanwendung ausführen können.
• "CacheAgentService" ist mit dem Autostarttyp "Manuell" konfiguriert. Sie können den Autostarttyp auf
"Automatisch" ändern, damit der Cache-Agent danach automatisch gestartet werden kann. Wählen Sie zum Einstellen des Autostarttyps "Automatisch" im Startmenü "Einstellungen > Systemsteuerung >
Verwaltung > Dienste" oder deregistrieren Sie den Dienst und registrieren ihn neu. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Running Cache Agent on Windows" im StarTeamMPX Administrator’s Guide
(englisch).
Bei Installation eines Root-Cache-Agenten:
• Die Standard-Konfigurationsdatei für einen Root-Cache-Agenten ist "RootCAConfig.xml". Sie muss möglicherweise angepasst werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Configuring a Root
Cache Agent" im StarTeamMPX Administrator’s Guide (englisch).
Bei Installation eines Remote-Cache-Agenten:
• Die Standard-Konfigurationsdatei für einen Remote-Cache-Agenten ist "RemoteCAConfig.xml". Sie muss an Ihre Umgebung angepasst werden. Die Datei kann anhand einer Beispiel-Konfigurationsdatei konfiguriert werden, die den Cache-Agenten für die StarDraw-Beispielkonfiguration (selbst wenn sie gar nicht vorhanden ist) als Root-Cache-Agenten definiert. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Configuring a Remote
Cache Agent" im StarTeamMPX Administrator’s Guide (englisch).
MPX-Komponenten deinstallieren
Bei jeder Installation einer StarTeamMPX-Komponente wird für diese Komponente eine
Deinstallationsprogramm-Verknüpfung erstellt. Mit dem Deinstallationsprogramm können Sie den Message
Broker und/oder die Cache-Agenten von Ihrem Computer entfernen. Ihre StarTeam Server-Installation, die
Serverkonfigurationen und Repositorys bleiben davon unberührt.
Das Deinstallationsprogramm für den Server lässt die Transmitter-Vorlagendateien und die
Transmitter-XML-Dateien jeder Konfiguration intakt. Bei nachfolgenden Installationen werden die
Transmitter-Vorlagen- und Transmitter-XML-Dateien nicht ersetzt.
Die Deinstallationsprogramme der StarTeamMPX-Dienste belassen die Datei "STMessageBroker69.ini" intakt.
Wenn Sie diese Dienste zu einem späteren Zeitpunkt neu installieren, wird diese Datei nicht durch die neue
Installation ersetzt.
Hinweis: StarTeamMPX verwendet InstallAnywhere zur Installation und Deinstallation. Wenn bei der
Deinstallation dieses Produkts auf einem Windows-System (wie z. B. 2003 oder XP Pro) einer der folgenden
Java VM-Fehler auftritt, müssen Sie möglicherweise JRE 1.6.0_13 oder früher von der Sun-Website herunterladen und installieren.
Deinstallationsfehler:
• "Can't launch executable. Could not find a suitable Java Virtual machine on your system."
• "Windows error 3 occurred while loading the Java VM."
66
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StarTeamMPX unter Windows installieren
StarTeamMPX unter Linux installieren
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie Sie StarTeamMPX unter Linux installieren. Eine kurze Übersicht zu
StarTeamMPX finden Sie unter
StarTeamMPX unter Windows installieren
auf Seite 57.
StarTeam Message Broker unter Linux installieren
1. Schließen Sie alle anderen Anwendungen.
2. Wechseln Sie zu dem Verzeichnis, das die heruntergeladenen Dateien enthält.
3. Führen Sie die Binärdatei mit dem Befehl
./mpxservices.bin
aus.
Hinweis: Geben Sie bei einer Installation bzw. Deinstallation auf einer Nicht-Windows-Plattform bei
Ausführung des Installationsprogramms die installierte JVM als Parameter an. Dies ist erforderlich, weil Java VMs für Nicht-Windows-Betriebssysteme nicht mit den Installationsprogrammen gebündelt sind. Wenn es bei Ausführung des Befehls
./mpxservices.bin
zu Problemen kommt, fügen Sie den Parameter
LAX_VM
hinzu und geben Sie den Pfad zu Ihrer VM an. Beispiel:
./mpxservices.bin
LAX_VM /usr/java/latest/jre/bin/java
.
Hinweis: Wenn das OpenSSL-Toolkit ( openssl097a-0.9.7a-9.i386.rpm
) und die
Standard-C++-Kompatibilitätsbibliotheken ( compat-libstdc++-33-3.2.3-61.i386.rpm
) nicht installiert sind, fordert Sie das Installationsprogramm der StarTeamMPX-Dienste dazu auf, diese zu installieren, bevor Sie mit der Installation von StarTeam Message Broker fortfahren.
4. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld Einführung und klicken Sie auf Weiter.
5. Führen Sie im Dialogfeld Lizenzvereinbarung Folgendes aus: a) Lesen Sie den Lizenzvertrag.
b) Wenn Sie die Lizenzvereinbarung akzeptieren, klicken Sie auf Ich bin ... einverstanden
Wenn Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung nicht akzeptieren, können Sie das Produkt nicht installieren.
c) Klicken Sie auf Weiter.
6. Suchen Sie im Dialogfeld Installationsordner auswählen nach dem Installationsordner oder geben Sie den Pfad zu dem Ordner ein (der Standardspeicherort ist
/opt/messagebroker68
).
7. Klicken Sie auf Weiter.
8. Geben Sie im Dialogfeld Linkordner auswählen an, ob Links in Ihrem Home-Ordner, an einem anderen
Speicherort oder gar nicht erstellt werden sollen.
9. Klicken Sie auf Weiter.
10. Überprüfen Sie die Informationen im Dialogfeld Übersicht vor der Installation und klicken Sie auf
Installieren.
11. Klicken Sie im Dialogfeld Installation abgeschlossen auf Fertig, um das Installationsprogramm zu beenden.
StarTeamMPX unter Linux installieren
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67
StarTeamMPX-Root-Cache-Agent oder
StarTeamMPX-Remote-Cache-Agent auf Linux installieren
1. Schließen Sie alle anderen Anwendungen.
2. Wechseln Sie zu dem Verzeichnis, das die heruntergeladenen Dateien enthält.
3. Führen Sie die Binärdatei mit dem Befehl
./ca.bin
aus.
Hinweis: Geben Sie bei einer Installation bzw. Deinstallation auf einer Nicht-Windows-Plattform bei
Ausführung des Installationsprogramms die installierte JVM als Parameter an. Dies ist erforderlich, weil Java VMs für Nicht-Windows-Betriebssysteme nicht mit den Installationsprogrammen gebündelt sind. Wenn es bei Ausführung des Befehls
./ca.bin
zu Problemen kommt, fügen Sie den Parameter
LAX_VM
hinzu und geben Sie den Pfad zu Ihrer VM an. Beispiel:
./ca.bin LAX_VM
/usr/java/latest/jre/bin/java
.
4. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld Einführung und klicken Sie auf Weiter.
5. Führen Sie im Dialogfeld Lizenzvereinbarung Folgendes aus: a) Lesen Sie den Lizenzvertrag.
b) Wenn Sie die Lizenzvereinbarung akzeptieren, klicken Sie auf Ich bin ... einverstanden
Wenn Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung nicht akzeptieren, können Sie das Produkt nicht installieren.
c) Klicken Sie auf Weiter.
6. Suchen Sie im Dialogfeld Installationsordner auswählen nach dem Installationsordner oder geben Sie den
Pfad zu dem Ordner ein (der Standardspeicherort ist
/home/starteam/cacheagent2009
).
7. Klicken Sie auf Weiter.
8. Wählen Sie im Dialogfeld Typ des Cache-Agenten auswählen den Typ des Cache-Agenten aus, den Sie installieren möchten, und klicken Sie auf Weiter:
• Root-Cache-Agent - Jede StarTeam-Konfiguration kann einen Root-Cache-Agenten haben. Sie können ihn auf demselben Rechner wie den StarTeam-Server oder auf einem separaten Rechner installieren, der Zugriff auf den Datenspeicher-Cache-Ordner der Konfiguration hat.
• Remote-Cache-Agent - Sie können eine beliebige Anzahl an Remote-Cache-Agenten in Ihrer
Organisation installieren. In der Regel muss ein Remote-Cache-Agent in jeder geografischen Region installiert sein. Jeder Remote-Cache-Agent wird normalerweise an einen oder an mehrere
Root-Cache-Agenten gebunden.
9. Wenn der Cache-Agent-Typ Root ist, führen Sie im Dialogfeld Root-Cache-Agent-Einstellungen angeben die folgenden Schritte aus:
1. Geben Sie die Adresse des zu verwendenden Message Broker an.
2. Suchen Sie nach dem Pfad zum Repository der StarTeam-Server-Konfiguration oder geben Sie diesen ein. Der Standardspeicherort lautet
/home/starteam/starteamserver2009/Samples/StarDraw_Repository/
.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Wenn der Cache-Agent-Typ Remote ist, führen Sie im Dialogfeld Remote-Cache-Agent-Einstellungen
angeben die folgenden Schritte aus:
68
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StarTeamMPX unter Linux installieren
1. Geben Sie die Adresse des zu verwendenden Message Broker an.
2. Geben Sie die GUID der StarTeam-Server-Konfiguration an.
3. Klicken Sie auf Weiter.
10. Geben Sie im Dialogfeld Linkordner auswählen an, ob Links in Ihrem Home-Ordner, an einem anderen
Speicherort oder gar nicht erstellt werden sollen.
11. Klicken Sie auf Weiter.
12. Überprüfen Sie die Informationen im Dialogfeld Übersicht vor der Installation und klicken Sie auf
Installieren.
13. Klicken Sie im Dialogfeld Installation abgeschlossen auf Fertig, um das Installationsprogramm zu beenden.
Um den Cache-Agenten zu starten, stellen Sie die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH so ein, dass sie auf den lib-Ordner des Oracle-Home-Verzeichnisses zeigt.
StarTeamMPX unter Linux installieren
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69
StarTeam Layout Designer installieren
Dieser Abschnitt beschreibt die Installation von StarTeam Layout Designer.
Informationen zur Verwendung von StarTeam Layout Designer finden Sie im PDF-Dokument StarTeam
verwalten und einsetzen oder über den Link zur StarTeam-Hilfe. Beide Optionen sind über das Untermenü
StarTeam Cross-Platform Client 2009
➤
Dokumentation verfügbar.
InfoStarTeam Layout Designer
Der StarTeam Layout Designerbietet die Möglichkeit, Formulare innerhalb der Anwendung anzupassen. Mit diesen benutzerdefinierten Formularen können Sie benutzerdefinierte Eigenschaften anzeigen,
Standardeigenschaften verbergen, die für Ihr Unternehmen nicht von Interesse sind, oder die Oberfläche an die Anforderungen Ihres Unternehmens anpassen.
Sie können beispielsweise ein Eigenschaftsdialogfeld für Änderungsanforderungen entwerfen, das benutzerdefinierte Felder im ersten (und ggf. einzigen) Register enthält. StarTeam Layout Designer wird in der Regel auf Workstations von Administratoren installiert, die benutzerdefinierte Eigenschaftseditoren entwerfen.
Mit Layout Designer erstellte Eigenschaftseditoren werden normalerweise nur in StarTeam Enterprise eingesetzt, da sie nicht mit den mit StarTeam Workflow Designer erstellten benutzerdefinierten Workflow-Regeln verwendet werden können. Workflow Designer ist im Lieferumfang von StarTeam Enterprise Advantage enthalten.
Systemanforderungen für den StarTeam Layout Designer:
Übersicht
StarTeam Layout Designer kann auf Microsoft Windows-Systemen installiert werden, die Sun Microsystems
Java Virtual Machine 1.6.0_13 unterstützen. Die Systemanforderungen sind nachfolgend aufgeführt:
Systembereich Anforderung
Plattformen (32-Bit) Windows XP Professional SP3
Windows Vista SP1
Red Hat Enterprise Linux Desktop (WS) 5.1
Prozessor 32-Bit Dual-Core
RAM
Festplattenplatz
2 GB Minimum
200 MB zum Installieren der Anwendung
Hinweis: Für Ihre Arbeitsdateien muss ausreichend
Plattenplatz vorhanden sein. Wie viel erforderlich ist, hängt davon ab, in welchem Umfang Sie mit dem
Produkt arbeiten.
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StarTeam Layout Designer installieren
Systembereich
Anzeige
Anforderung
SVGA, High-Color-Modus, 1024x768
Empfohlene Auflösung: 1280x1024 oder höher
StarTeam Layout Designer installieren
So installieren Sie StarTeam Layout Designer unter Windows:
1. Melden Sie sich bei dem Computer, auf dem Sie StarTeam Layout Designer installieren möchten, als
Administrator oder als Benutzer mit administrativen Berechtigungen an.
2. Starten Sie das heruntergeladene Installationsprogramm oder legen Sie die StarTeam 2009 Installations-DVD
4 in das DVD-Laufwerk ein. Das Fenster für das StarTeam-Startprogramm sollte automatisch angezeigt werden.
Wenn das Installationsmenü nicht automatisch angezeigt wird, nachdem Sie die DVD eingelegt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie in Windows Start
➤
Ausführen
2. Geben Sie in der Befehlszeile Folgendes ein:
x:\setup.exe
wobei x: für den Laufwerksbuchstaben Ihres DVD-Laufwerks steht.
3. Drücken Sie die Eingabetaste. Das Hauptinstallationsmenü von StarTeam 2009 wird angezeigt.
3. Klicken Sie auf Produkte installieren.
4. Klicken Sie auf Administrator-Tools.
5. Klicken Sie auf StarTeam Layout Designer.
6. Befolgen Sie die auf dem Bildschirm angezeigten Installationsanweisungen.
1. Wählen Sie für nicht-englische Versionen im angezeigten Dialogfeld eine Sprache aus dem
Dropdown-Listenfeld aus und klicken Sie anschließend auf OK.
2. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld "Einführung" und klicken Sie anschließend auf Weiter.
3. Führen Sie im Dialogfeld Lizenzvereinbarung Folgendes aus:
a. Lesen Sie den Lizenzvertrag.
b. Wenn Sie mit der Lizenzvereinbarung einverstanden sind, klicken Sie auf Ich bin ... einverstanden.
Wenn Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung nicht akzeptieren, können Sie das Produkt nicht installieren.
c. Klicken Sie auf Weiter.
4. Wählen Sie einen Installationsordner aus. Der Standardinstallationspfad lautet
C:\Programme\Borland\StarTeam Layout Designer
.
5. Verwenden Sie im Dialogfeld Verknüpfungsordner auswählen die Standardeinstellung (d. h. der
Optionsschalter Andere ist aktiviert und verweist auf
C:\Dokumente und Einstellungen\All
Users\Startmenü\Programme\Borland StarTeam\StarTeam Layout Designer
).
6. Überprüfen Sie die Einstellungen im Dialogfeld "Übersicht vor der Installation". Klicken Sie ein- bzw.
mehrmals auf Zurück, wenn Sie die Installationsoptionen ändern möchten. Kehren Sie zum Dialogfeld
"Übersicht vor der Installation" zurück und klicken Sie auf Installieren.
7. Klicken Sie im Dialogfeld "Installation abgeschlossen" auf Fertig.
StarTeam Layout Designer installieren
|
71
StarTeam Layout Designer wird im angegebenen Ordner installiert.
72
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StarTeam Layout Designer installieren
StarTeam Workflow Extensions installieren
In diesem Kapitel wird die Installation der folgenden Komponenten von StarTeam Workflow Extensions beschrieben:
• StarTeam Extensions
• StarTeam Workflow Designer
• Borland StarTeam Notification Agent
Im StarTeam Extensions User’s Guide finden Sie umfassende Informationen zur Konfiguration und Verwendung dieser Workflow Extensions.
Hinweis: Das hier beschriebene Produkt und sein Installationsprogramm liegen nur in englischer Sprache vor.
Info über StarTeam Workflow Extensions
Workflow ist ein allgemeiner Begriff für den Arbeitsablauf, bei dem Mitglieder einer Organisation komplexe
Aufgaben ausführen und abschließen. Unabhängig davon, ob Ihre Organisation formale oder Ad-hoc-Workflows verwendet, gibt es ein bestimmtes Muster, nach dem die Tätigkeiten ausgeführt werden. StarTeam Workflow
Extensions automatisiert die Workflows durch automatische Zuständigkeitsbenachrichtigungen, durch die
Bereitstellung nur der passenden Optionen zu jedem Schritt des Prozesses und durch die Sicherstellung, dass anstehende Tätigkeiten rechtzeitig in Angriff genommen werden.
The StarTeam Workflow Extensions besteht aus einer Sammlung von .jar- und anderen Dateien, die häufiger aktualisiert werden als dies bei den regelmäßig geplanten Anwendungs-Releases der Fall ist. Dennoch benötigen Sie für die Anpassung der Anwendung an Ihren Workflow zusätzliche Funktionen. Einige dieser
Funktionen werden als Bestandteil der Server- und Client-Anwendungen installiert, andere gehören zum
Lieferumfang des Produkts, müssen aber separat in die gewünschten Verzeichnisse installiert werden.
Die folgenden Produkte, Tools und Funktionen von StarTeam Workflow Extensions zum Einrichten und
Verwalten von Workflow-Prozessen werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
InfoStarTeam Extensions
StarTeam Extensions enthält:
• Alternate Property Editors (APEs) und Java Beans zum einfachen Erstellen dieser APEs. APEs, d. h.
Formulare, die in einer Standard-Programmiersprache wie z. B. Java geschrieben wurden, ersetzen die jeder Komponente der Anwendung zugehörigen Eigenschaftsdialogfelder.
• Eine Workflow-Engine, die die entsprechende .Workflow.xml-Datei liest und die APEs auffüllt.
• Eine Symbolleiste, die zusammen mit dem Cross-Platform-Client zum Starten von Anwendungen, die die
Anwendung mit neuen Funktionen versorgen, verwendet werden kann.
• Verschiedene andere Dienstprogramme und Bibliotheken, die in Java geschrieben wurden.
StarTeam Extensions-Dateien werden mit dem Applikationsserver als Teil eines neuen Release oder Service
Packs freigegeben. Es gibt auch Interims-Releases der StarTeam Extensions. In jedem Fall installieren Sie die Runtime-Dateien, Dokumentation und Beispiele separat.
StarTeam Workflow Extensions installieren
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Der Standardinstallationsordner ist
C:\Programme\Borland\StarFlow Extensions
, aber Borland empfiehlt, diese Dateien für jede Serverkonfiguration, die auf demselben Server läuft, jeweils in einen separaten
Ordner zu kopieren. Sie können beispielsweise
C:\Konfig_Name\StarFlow Extensions
verwenden.
Auf diese Weise können Sie sicherstellen, dass jedes StarFlow Extensions-Projekt einer Konfiguration unterschiedliche Arbeitsordner verwendet.
Selbst wenn Sie aktuell nur eine Serverkonfiguration verwenden, spricht nichts dagegen, vorausschauend zu planen. Sie stellen dadurch sicher, dass Sie bei einem Upgrade oder einer Neuinstallation keine StarTeam
Extensions-Dateien überschreiben, die Sie benötigen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Using StarTeam Extensions" im StarTeamMPX
Administrator’s Guide (englisch).
Info über StarTeam Workflow Designer
Workflow Designer generiert .xml-Dateien, die die Schritte eines Workflows formalisieren, legt fest, wer über jeden Schritt und zu Exceptions benachrichtigt wird, usw.. Die Dateien werden
Elementtyp.Workflow.xml
benannt und können für ein vollständiges Projekt oder einzelne Ansichten des Projekts verwendet werden.
Die StarTeam Extensions-Workflow-Engine und der Notification Agent verwenden diese Dateien.
Sie benötigen den Workflow Designer zum Entwickeln benutzerdefinierter Workflows. Die resultierende
.Workflow.xml
-Datei kann in StarTeam zum Einsatz bereitgestellt werden, wenn ebenfalls die neueste
Version von StarTeam Extensions installiert ist. Workflows, die mit Workflow Designer-Versionen vor Version
5.2 geschrieben wurden (die sehr eng an Microsoft Outlook angelehnt waren), müssen nur dann mit dem neuen Workflow Designer neu gespeichert werden, wenn sie Notification Agent verwenden oder wenn Sie
Änderungen am Workflow vornehmen möchten.
Workflow Designer kann separat auf jeder Workstation installiert werden, auf der ein Cross-Platform-Client läuft.
Mit Unterstützung der Softwareberatung von Borland kann es in der benutzerdefinierten Symbolleiste installiert werden, die mit dem Cross-Platform-Client verwendet werden kann.
Info über StarTeam Notification Agent
StarTeam Notification Agent überwacht Serverkonfigurationen, um festzustellen, wer über die anstehende
Arbeit und über Exceptions im Workflow benachrichtigt werden muss.
Er muss separat installiert und eingerichtet werden. Normalerweise wird er auf dem Computer installiert, auf dem der Server ausgeführt wird. Er kann aber auch auf einem anderen Computer installiert werden. Wenn sich StarTeam Notification Agent nicht auf demselben Computer wie der StarTeam-Server befindet, müssen die Systemuhren der beiden Computer synchronisiert werden. Die Uhr des StarTeam Notification Agent darf gegenüber der StarTeam-Server-Uhr nicht vorgehen.
Systemanforderungen fürStarTeam Workflow Extensions
StarTeam Extensions und StarTeam Workflow Designer haben dieselben Systemanforderungen wie StarTeam
Cross-Platform Client. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Systemanforderungen für StarTeam
StarTeam Notification Agent hat dieselben Systemanforderungen wie StarTeam Server. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Systemanforderungen für StarTeam Server
auf Seite 18.
Es ist daher empfehlenswert, StarTeam Server 2009 vor StarTeam Notification Agent zu installieren.
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StarTeam Workflow Extensions installieren
StarTeam Extensions - Installationsstrategien
StarTeam Extensions können in Segmenten installiert werden. Sie können die Runtime-Dateien, Dokumentation und Beispiele installieren, wo sie am meisten benötigt oder am einfachsten verwendet werden können.
Der Standardinstallationsordner ist
C:\Programme\Borland\StarFlow Extensions
, aber Borland empfiehlt, die Runtime-Dateien für jede Serverkonfiguration jeweils in einen separaten Ordner zu kopieren.
Sie können beispielsweise
C:\Konfig_Name\StarFlow Extensions
verwenden. Auf diese Weise können
Sie sicherstellen, dass jedes StarFlow Extensions-Projekt einer Konfiguration unterschiedliche Arbeitsordner verwendet.
Nach der Installation von "Extensions Runtime":
• Kopieren Sie den Ordner "StarFlow Extensions" und seine Unterordner ("Client", "Projects" und "Utilities") für jede Serverkonfiguration an einen eindeutigen Speicherort.
• Erstellen Sie für jede Serverkonfiguration mithilfe des Ordners "StarFlow Extensions" (an seinem neuen
Speicherort) ein Projekt namens "StarFlow Extensions".
• Fügen sie die Dateien in diesen Ordnern zum Projekt "StarFlow Extensions" hinzu (mit Ausnahme der
Dateien "extensions.pdf", "install_en.pdf" und "readme_en.html" im StarFlow Extensions-Ordner).
Wenn sie StarTeam Extensions bereits verwenden, checken Sie diese Dateien als neue Revisionen der vorhandenen Dateien ein und fügen Sie neue Dateien hinzu.
Dateien von StarTeam Extensions müssen installiert und anschließend in das StarFlow Extensions-Projekt jeder Serverkonfiguration eingecheckt werden, die alternative Eigenschaftseditoren (APEs) und Workflows verwendet. Wenn für die StarTeam-Serverkonfiguration noch kein StarFlow Extensions-Projekt vorhanden ist, müssen Sie ein Projekt anlegen und allen Benutzern Lesezugriff auf die darin enthaltenen Dateien gewähren.
Administratoren kann Lese- und Schreibzugriff gewährt werden.
Selbst wenn Sie aktuell nur eine Serverkonfiguration verwenden, spricht nichts dagegen, vorausschauend zu planen. Sie stellen dadurch sicher, dass Sie bei einem Upgrade oder einer Neuinstallation keine Dateien im
StarFlow Extensions-Projekt überschreiben, die Sie auf Ihrer Workstation geändert und nicht eingecheckt haben.
Vorsicht: Bei Verwendung des Standardinstallationsordners für StarFlow Extensions-Projekte einer
Serverkonfiguration wird empfohlen, dass Sie vor der Neuinstallation oder der Aktualisierung der StarTeam
Extension-Dateien alle Dateien einchecken, die nicht aktuell sind und die Sie benötigen.
StarTeam Extensions installieren
Bei dem im folgenden Installationsverfahren erwähnten Menü handelt es sich um das Menü für
Windows-Installationen. Verwenden Sie für Nicht-Windows-Plattformen die Datei
Extensions-2009-LINUX.tar.gz
oder
Extensions-2009-Universal.tar.gz
auf der DVD.
So installieren Sie StarTeam Extensions:
1. Starten Sie das heruntergeladene Installationsprogramm oder legen Sie die StarTeam 2009 Installations-DVD
4 in das DVD-Laufwerk ein.
Das Fenster für das StarTeam-Startprogramm sollte automatisch angezeigt werden. Wenn das
Installationsmenü nicht automatisch angezeigt wird, nachdem Sie die DVD eingelegt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
StarTeam Workflow Extensions installieren
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a) Wählen Sie in Windows Start
➤
Ausführen
b) Geben Sie in der Befehlszeile Folgendes ein:
x:\setup.exe
, wobei
x:
für den Laufwerksbuchstaben
Ihres DVD-Laufwerks steht.
c) Drücken Sie die Eingabetaste.
Das Hauptinstallationsmenü von StarTeam 2009 wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf StarTeam Extensions.
3. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld Einführung und klicken Sie auf Weiter.
4. Führen Sie im Dialogfeld Lizenzvereinbarung Folgendes aus: a) Lesen Sie den Lizenzvertrag.
b) Wenn Sie die Lizenzvereinbarung akzeptieren, klicken Sie auf Ich bin ... einverstanden
Wenn Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung nicht akzeptieren, können Sie das Produkt nicht installieren.
c) Klicken Sie auf Weiter.
5. Wählen Sie im Dialogfeld Installationsordner auswählen den Ordner aus, in den die Dateien installiert werden sollen.
Der Standardspeicherort lautet
C:\Programme\Borland\StarFlow Extensions
. Folgende Optionen stehen zur Verfügung.
• Klicken Sie auf Wählen..., um den Standardspeicherort zu ändern.
• Klicken Sie auf Standardordner wiederherstellen, um den Standardspeicherort wiederherzustellen.
Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
6. Aktivieren bzw. deaktivieren Sie im Dialogfeld Installationssatz auswählen die folgenden Optionen:
• Runtime - Installiert die Dateien, die für jede Serverkonfiguration wichtig sind, die Workflow,
APE-Formulare und/oder benutzerdefinierte Tools verwendet. Runtime sollte auf demselben Computer wie der Server installiert werden.
Runtime besteht aus dem Ordner "StarFlow Extensions" und zwei Unterordnern:
• Der Ordner "Client" enthält die Dateien, die normalerweise mit einem oder mehreren der Clients sowie mit StarTeam Extensions installiert werden. Diese Dateien wurden seit dem ursprünglichen
Release kaum geändert. Sollte aber ein Benutzer Probleme mit einem alternativen Eigenschaftseditor haben, stellen Sie diesem Benutzer die neuesten Dateien aus dem Ordner "Client" im Projekt
"StarFlow Extensions" zur Verfügung. Dadurch wird das Problem möglicherweise gelöst.
Die Datei "starteam-extensions.jar" stellt mit "Locator.exe" die Locator-Funktionalität (zum Abrufen von Workflow- und APE-Dateien) zur Verfügung. Die Datei "starteam-extensions.jar" wird sowohl mit dem Cross-Platform-Client als auch mit der Visual Studio-Integration installiert. Die Locator-Dateien werden nur mit der Visual Studio-Integration installiert.
• Der Ordner "Projects" enthält mehrere .jar-, .xml- und .dll-Dateien, die von StarTeam Extensions verwendet werden.
Obwohl Runtime eine benutzerdefinierte Symbolleiste enthält, die in Verbindung mit dem
Cross-Platform-Client verwendet werden kann, sollten Sie die Softwareberatung von Borland zu Rate ziehen, wenn Sie Anwendungen für die Symbolleiste schreiben oder dieser Schalter hinzufügen möchten.
• Samples - Fügt den Samples-Unterordner zum StarFlow Extensions-Ordner hinzu.
Die Beispiele können auf jedem beliebigen Computer installiert werden. Sie müssen diese nicht in den
Ordner "StarFlow Extensions" jeder Serverkonfiguration kopieren, noch müssen Sie sie einchecken.
Wenn Sie einige der Beispiel-APE-Formulare verwenden möchten, entweder direkt oder nachdem Sie sie geändert haben, kopieren Sie die Elementtyp.Workflow.xml-, Name.propertyeditor.xml- und
Name.jar-Dateien in den Ordner "StarFlow Extensions\Projects" einer Serverkonfiguration oder in einen
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StarTeam Workflow Extensions installieren
entsprechenden Unterordner des Ordners "Projects". Checken Sie anschließend diese Dateien in das
StarFlow Extensions-Projekt ein.
Wenn Sie einige der Beispiel-Tools verwenden möchten, entweder direkt oder nachdem Sie sie geändert haben, müssen Sie die Dateien "Name.tool.xml" und "Name.jar" ebenfalls in den Ordner "Projects" kopieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie im StarTeam Extensions User’s Guide.
• API-Dokumentation - Fügt den Unterordner "Documentation" zum StarFlow Extensions-Ordner hinzu.
Die Dokumentation kann auf jedem beliebigen Computer installiert werden. Sie müssen diesen Ordner nicht in den Ordner "StarFlow Extensions" jeder Serverkonfiguration kopieren, noch müssen Sie die enthaltenen Dateien einchecken. Diese Online-Dokumente (.html-Dateien) erläutern die APIs für die
APEs und die benutzerdefinierte Symbolleiste.
Der Ordner enthält nicht die Readme-Datei und den StarTeam Extensions User’s Guide. Diese befinden sich im Ordner "StarFlow Extensions".
Klicken Sie auf Weiter.
7. Geben Sie im Dialogfeld Verknüpfungsordner auswählen an, wo Sie Produktsymbole erstellen möchten.
Der Standardspeicherort ist
C:\Dokumente und Einstellungen\All
Users\Startmenü\Programme\Borland StarTeam\StarTeam Extensions
.
Klicken Sie auf Weiter.
8. Prüfen Sie die Einstellungen im Dialogfeld Übersicht vor der Installation und klicken Sie ein- oder mehrmals auf Zurück, wenn Sie einige der Installationsoptionen ändern möchten. Kehren Sie zum Dialogfeld Übersicht
vor der Installation zurück und klicken Sie auf Installieren.
9. Klicken Sie im Dialogfeld Installation abgeschlossen auf Fertig.
StarTeam Workflow Designer installieren
Sie benötigen den Workflow Designer zum Entwickeln benutzerdefinierter Workflows. Workflow Designer generiert .xml-Dateien, die die Schritte eines Workflows formalisieren, legt fest, wer über jeden Schritt und zu
Exceptions benachrichtigt wird, usw.. Die Dateien werden "Elementtyp.Workflow.xml" benannt und können für ein vollständiges Projekt oder einzelne Ansichten des Projekts verwendet werden. Die Workflow-Engine der StarTeam Extensions und der Notification Agent verwenden diese Dateien.
Workflow Designer kann separat auf jeder Workstation installiert werden. Mit Unterstützung der Professional
Services kann er in die benutzerdefinierte Symbolleiste aufgenommen werden, die mit dem Cross-Platform-Client verwendet werden kann.
So installieren Sie StarTeam Workflow Designer:
1. Starten Sie das heruntergeladene Installationsprogramm oder legen Sie die StarTeam 2009 Installations-DVD
4 in das DVD-Laufwerk ein. Das Fenster für das StarTeam-Startprogramm sollte automatisch angezeigt werden.
Wenn das Installationsmenü nicht automatisch angezeigt wird, nachdem Sie die DVD eingelegt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie in Windows Start
➤
Ausführen
2. Geben Sie in der Befehlszeile Folgendes ein:
x:\setup.exe
StarTeam Workflow Extensions installieren
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wobei x: für den Laufwerksbuchstaben Ihres DVD-Laufwerks steht.
3. Drücken Sie die Eingabetaste. Das Hauptinstallationsmenü von StarTeam 2009 wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf Produkte installieren.
3. Klicken Sie auf Administrator-Tools.
4. Wählen Sie StarTeam Workflow Designer und befolgen Sie die angezeigten Anweisungen.
1. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld "Einführung" und klicken Sie auf Weiter.
2. Führen Sie im Dialogfeld Lizenzvereinbarung Folgendes aus:
a. Lesen Sie den Lizenzvertrag.
b. Wenn Sie mit der Lizenzvereinbarung einverstanden sind, klicken Sie auf Ich bin ... einverstanden.
Wenn Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung nicht akzeptieren, können Sie das Produkt nicht installieren.
c. Klicken Sie auf Weiter.
3. Wählen Sie im Dialogfeld Installationsordner auswählen den Ordner aus, in den die Dateien installiert werden sollen. Der Standardspeicherort lautet "C:\Programme\Borland\StarTeam Workflow Designer".
4. Verwenden Sie im Dialogfeld "Verknüpfungsordner auswählen" die Standardeinstellung (d. h. der
Optionsschalter Andere ist aktiviert und verweist auf "C:\Dokumente und Einstellungen\All
Users\Startmenü\Programme\Borland StarTeam\StarTeam Workflow Designer").
5. Führen Sie im Dialogfeld "Übersicht vor der Installation" einen der folgenden Schritte aus:
• Prüfen Sie die Einstellungen und klicken Sie auf Installieren.
• Prüfen Sie die Einstellungen und klicken Sie ein- oder mehrmals auf Zurück, wenn Sie die
Installationsoptionen ändern möchten. Kehren Sie zum Dialogfeld "Übersicht vor der Installation" zurück und klicken Sie auf Installieren.
6. Lesen Sie die Meldung, die bei abgeschlossener Installation in entsprechenden Fenster angezeigt wird, um sich zu vergewissern, dass die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, und klicken Sie anschließend auf Fertig.
StarTeam Notification Agent installieren
Notification Agent überwacht Serverkonfigurationen, um festzustellen, wer über die anstehende Arbeit und
über Exceptions im Workflow benachrichtigt werden muss.
Sie müssen den Notification Agent separat installieren und konfigurieren. Normalerweise wird er auf dem
Computer installiert, auf dem die Windows-Version des StarTeam-Servers ausgeführt wird. Er kann aber auch auf einem anderen Computer installiert werden. Wenn sich Notification Agent nicht auf demselben Computer wie der Server befindet, müssen die Systemuhren der beiden Computer synchronisiert werden. Die Uhr des
Notification Agent kann gegenüber der Server-Uhr nicht vorgehen. Wenn beide auf demselben Computer installiert und als Dienste ausgeführt werden, muss Notification Agent als abhängiger Dienst ausgeführt und zuerst heruntergefahren werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter "Running Notification Agent as a Service" im Handbuch StarTeam Workflow Extensions User’s Guide (englisch).
So installieren Sie StarTeam Notification Agent:
1. Starten Sie das heruntergeladene Installationsprogramm oder legen Sie die StarTeam 2009 Installations-DVD
3 in das DVD-Laufwerk ein. Das Fenster für das StarTeam-Startprogramm sollte automatisch angezeigt werden.
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StarTeam Workflow Extensions installieren
Wenn das Installationsmenü nicht automatisch angezeigt wird, nachdem Sie die DVD eingelegt haben, führen Sie die folgenden Schritte aus:
1. Wählen Sie in Windows Start
➤
Ausführen
2. Geben Sie in der Befehlszeile Folgendes ein:
x:\setup.exe
wobei x: für den Laufwerksbuchstaben Ihres DVD-Laufwerks steht.
3. Drücken Sie die Eingabetaste. Das Hauptinstallationsmenü von StarTeam 2009 wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf Produkte installieren.
3. Klicken Sie auf Administrator-Tools.
4. Wählen Sie StarTeam Notification Agent und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
1. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld "Einführung" und klicken Sie auf Weiter.
2. Führen Sie im Dialogfeld Lizenzvereinbarung Folgendes aus:
a. Lesen Sie den Lizenzvertrag.
b. Wenn Sie mit der Lizenzvereinbarung einverstanden sind, klicken Sie auf Ich bin ... einverstanden.
Wenn Sie die Bedingungen der Lizenzvereinbarung nicht akzeptieren, können Sie das Produkt nicht installieren.
c. Klicken Sie auf Weiter.
3. Wählen Sie im Dialogfeld Installationsordner auswählen den Ordner aus, in den die Dateien installiert werden sollen. Der Standardspeicherort lautet "C:\Programme\Borland\StarTeam Notification Agent".
4. Verwenden Sie im Dialogfeld "Verknüpfungsordner auswählen" die Standardeinstellung (d. h. der
Optionsschalter Andere ist aktiviert und verweist auf "C:\Dokumente und Einstellungen\All
Users\Startmenü\Programme\Borland StarTeam\StarTeam Notification Agent").
5. Führen Sie im Dialogfeld "Übersicht vor der Installation" einen der folgenden Schritte aus:
• Prüfen Sie die Einstellungen und klicken Sie auf Installieren.
• Prüfen Sie die Einstellungen und klicken Sie ein- oder mehrmals auf Zurück, wenn Sie die
Installationsoptionen ändern möchten. Kehren Sie zum Dialogfeld "Übersicht vor der Installation" zurück und klicken Sie auf Installieren.
6. Lesen Sie die Meldung, die bei abgeschlossener Installation in entsprechenden Fenster angezeigt wird, um sich zu vergewissern, dass die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, und klicken Sie anschließend auf Fertig.
StarTeam Workflow Extensions installieren
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StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL
Server Express-Datenbanken verwenden
In diesem Kapitel wird erläutert, wie Sie eine neue Serverkonfiguration und eine Microsoft SQL Server- oder eine SQL Server Express-Datenbank für die Verwendung mit StarTeam-Server erstellen. StarTeam-Server speichert alle Informationen außer Informationen zu Dateiarchiven und zum Server-Programmstart in der von
Ihnen ausgewählten Datenbank.
Die Windows-Version von StarTeam-Server kann mit den folgenden Microsoft-Datenbanken verwendet werden:
• Microsoft SQL Server 2005 Express (SSE 2005), von StarTeam Server 2009 für Sie installiert.
• Microsoft SQL Server 2005 R2
Microsoft SQL Server 2005 Express ist die Standarddatenbank für StarTeam. Wir empfehlen Benutzern, die von der Microsoft Corporation zur Verfügung gestellte SQL Server Express-Lizenzvereinbarung zu lesen.
StarTeam-Server erstellt automatisch und selbstständig SQL Server- und SQL Server Express-Datenbanken für die Verwendung mit StarTeam-Serverkonfigurationen. Bei Bedarf können Sie die Datenbanken jedoch auch selbst erstellen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Datenbanken manuell erstellen: Übersicht
auf Seite 90.
In diesem Kapitel finden Sie zudem eine Übersicht über die mit StarTeam-Server gelieferten SQL-Skripts zum
Optimieren und Verwalten der Datenbanken sowie eine Erläuterung zu ihrer Verwendung. Detaillierte
Informationen zur Leistungssteigerung von Microsoft SQL Server finden Sie in Ihrer Microsoft SQL
Server-Dokumentation.
Terminologie für Microsoft-Datenbanken
Die in diesem Kapitel verwendeten Begriffe Instanz und Datenbank basieren auf Microsoft-Terminologie. Wenn
Sie Microsoft SQL Server 2005 SP2 auf einem Computer installieren, können Sie bis zu 16 Instanzen installieren.
Jede Instanz kann eine bestimmte Anzahl unterschiedlicher Datenbanken verwalten. Jede
StarTeam-Serverkonfiguration verwendet eine eigene Datenbank.
Wenn Sie eine Standardinstallation des StarTeam-Servers vornehmen, wird eine Instanz von SQL Server
Express installiert. Weitere Instanzen stehen in einem Download-Package auf der Website zur Verfügung und befinden sich auf der StarTeam-Installations-DVD, weil SQL Server Express-Instanzen nummeriert sind. Sie haben möglicherweise bereits eine SQL Server Express-Instanz auf Ihrem Computer im Einsatz und StarTeam muss eine Nummerierung verwenden, die sich von der Nummerierung der bereits vorhandenen Instanz unterscheidet.
Bei Datenbanken anmelden
Es empfiehlt sich sehr, ein gesondertes StarTeam-Benutzerkonto zu verwenden, um die Datenbanken von
StarTeam-Serverkonfigurationen auszuführen oder sich bei diesen anzumelden. Konten von
Systemadministratoren verfügen in der Regel über uneingeschränkte Berechtigungen. Unregelmäßigkeiten oder Fehler, die auftreten, während Sie als Systemadministrator angemeldet sind, können in der
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StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
StarTeam-Datenbank und anderen, vom selben Datenbankserver verwalteten Datenbanken nicht rückgängig zu machende Schäden verursachen.
Erläuterungen zu Unterschieden bei der Codierung
StarTeam-Server versendet UTF-8-codierte Daten. Microsoft SQL Server und SQL Server Express unterstützen
UTF-8 nicht auf Datenbankebene. Sie unterstützen nchar
, nvarchar
und ntext
zum Speichern von
Unicode-Daten (UTF-16).
• UTF-8 ist ein Zeichensatz mit variabler Länge, in dem die Zeichen je nach Sprache aus bis zu sechs Bytes bestehen können.
• UTF-16 ist ein Codierungsmechanismus mit fester Länge, in dem jedes Zeichen aus zwei Bytes besteht.
Im Vergleich zu den UTF-16-Zeichensätzen, bei denen ein Zeichen immer einem einzelnen Byte entspricht, verbraucht UTF-8 mehr Speicherplatz.
Aufgrund der Art der Datencodierung in StarTeam werden nicht-englische Daten auf StarTeam-Clients korrekt dargestellt, aber nicht über Microsoft SQL Server und SQL Server Express.
Daher ist es sehr wichtig, dass die von Microsoft SQL Server- und SQL Server Express-Datenbanken verwendeten ODBC-Treiber keine Daten umwandeln. Wenn StarTeam-Server einen Datenquellennamen
(DSN) erstellt, der mit der Datenbank einer Serverkonfiguration verwendet wird, deaktiviert es alle
ODBC-Funktionen zum automatischen Umwandeln von Zeichen. Wenn Sie Ihre eigene Datenbank erstellen, müssen Sie die Funktion zum automatischen Umwandeln manuell deaktivieren. Der ODBC-Datenquellentest des SQL-Servers für den Microsoft-ODBC-Treiber wird fehlschlagen, da die Funktion deaktiviert ist. Dieses
Verhalten ist jedoch richtig bei Datenquellen, die für StarTeam-Serverkonfigurationen erstellt wurden.
Verwendung einer Microsoft SQL Server-Datenbank
Wenn Sie eine Microsoft SQL Server-Datenbank verwenden möchten, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen:
1. Installieren Sie Microsoft SQL Server.
Wichtig: Wenn Sie eine Microsoft SQL Server-Datenbankinstanz installieren, wird standardmäßig die
Sortierreihenfolge für den im Betriebssystem eingestellten Sprachraum übernommen. Diese Einstellung des Sprachraums sollte verwendet werden, wenn sie für Ihr Team richtig ist. Anderenfalls können Sie den Datenbanknamen, den Benutzernamen und das Passwort nicht in Ihrer Sprache eingeben, wenn der StarTeam-Server eine Datenbank automatisch erstellt.
2. Installieren Sie StarTeam-Server. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
auf Seite 27.
3. Erstellen und starten Sie eine StarTeam-Serverkonfiguration.
• Wenn StarTeam die Datenbank automatisch erstellen soll, finden Sie weitere Informationen unter
Serverkonfigurationen erstellen und starten
auf Seite 82.
• Anderenfalls finden Sie weitere Informationen unter
Datenbanken manuell erstellen: Übersicht
auf Seite
90.
Wenn Sie Microsoft SQL Server 2005 verwenden möchten, lesen Sie die Informationen unter
Verbindung mit Microsoft SQL Server 2005 SP2-Datenbanken
auf Seite 82.
StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
|
81
Vorsicht: Wenn Sie StarTeam mit Microsoft SQL Server verwenden, beachten Sie Folgendes:
• Datenbankinhalte dürfen ausschließlich mithilfe eines StarTeam-Clients oder eines
Serveradministrations-Tools geändert werden. Direkte Datenbankmanipulation wird nicht
unterstützt.
• Datenspeicherdateien dürfen ausschließlich mithilfe eines StarTeam-Clients oder eines
Serveradministrations-Tools geändert werden.
Verbindung mit Microsoft SQL Server 2005 SP2-Datenbanken
StarTeam-Server benötigt statt der standardmäßigen Windows-Authentifizierung eine Microsoft SQL
Server-Authentifizierung, um sich mit Microsoft SQL Server-Datenbanken zu verbinden. Wenn Sie Microsoft
SQL Server 2005 SP2 mit den Standardeinstellungen für Sicherheit und Authentifizierung installieren, wird es bei der Verbindung von StarTeam-Server mit der Datenbank zu Problemen kommen.
So wählen Sie die Sicherheitseinstellungen aus, die bei der Verbindung zu Microsoft SQL Server verwendet werden:
1. Starten Sie den Installationsassistenten für Microsoft SQL Server.
2. Wählen Sie die Seite für den Authentifizierungsmodus des Assistenten aus.
3. Wählen Sie den Optionsschalter Gemischter Modus (Schalter für die Windows-Authentifizierung und für
SQL-Server und Windows) anstelle der Option "Nur Windows".
4. Geben Sie das Passwort ein und bestätigen Sie es.
5. Klicken Sie auf Weiter, um die restlichen Informationen einzugeben und den Assistenten abzuschließen.
Serverkonfigurationen erstellen und starten
Wenn Sie eine neue Serverkonfiguration zum erstem Mal starten, erstellt StarTeam-Server alle
StarTeam-Tabellen in der von Ihnen angegebenen Datenbank. In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie eine
StarTeam-Serverkonfiguration erstellen und was Sie beim ersten Start zu beachten haben. Es wird angenommen, dass StarTeam-Server eine Microsoft SQL Server- oder SQL Server Express-Datenbank
automatisch erstellen soll: Wenn dies nicht der Fall ist, finden Sie weitere Informationen unter
Datenbanken manuell erstellen: Übersicht
Für den Namen einer SQL Server- oder SQL Server Express-Datenbank gilt Folgendes:
• Er muss mit einem Buchstaben beginnen.
• Er darf nur aus Buchstaben und Zahlen bestehen.
• Er darf keine Leerzeichen enthalten.
• Er darf keine für SQL reservierten Wörter wie "create", "delete", "if", "then", "else" oder "goto" enthalten.
Die Datenbankoptionen des Dienstprogramms "Serveradministration" können für Datenbanken, deren Namen diesen Richtlinien nicht entsprechen, möglicherweise nicht ausgeführt werden.
So erstellen Sie eine Serverkonfiguration mit einer Microsoft SQL Server- oder einer SQL Server
Express-Datenbank:
82
|
StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
1. Starten Sie das Serveradministrations-Tool. Wählen Sie Start
➤
Programme
➤
Borland StarTeam
➤
StarTeam Server 2009
➤
StarTeam-Server. Das Serveradministrations-Tool wird geöffnet.
2. Wählen Sie Server
➤
Neue Konfiguration. Das Dialogfeld "Neue Konfiguration" wird geöffnet.
3. Geben Sie die neuen Konfigurationsdaten ein:
1. Geben Sie den Namen der Konfiguration in das Textfeld Konfigurationsname ein.
Wenn die Serverkonfiguration denselben Namen wie die Datenbank haben soll (empfiehlt sich vor allem, wenn Sie mehrere Serverkonfigurationen haben), müssen Sie die Namenskonventionen für Microsoft
SQL Server- und SQL Server Express-Datenbanken befolgen, die am Anfang dieses Abschnitts dargestellt werden.
2. Geben Sie den Repository-Pfad ein, an dem die Protokolldateien und andere Daten gespeichert werden sollen, oder klicken Sie auf Durchsuchen, um nach dem Speicherort zu suchen. Wenn der angegebene
Repository-Pfad nicht vorhanden ist, wird er angelegt. Der Repository-Pfad ist auch der Speicherort für den Standard-Hive.
3. Wählen Sie im Dropdown-Listenfeld Datenbanktyp den Eintrag Microsoft SQL Server/SSE (Standard).
4. Aktivieren Sie das Auswahlfeld Neue StarTeam-Datenbank und ODBC-Datenquelle erstellen, damit der StarTeam-Server die Datenbank und den zugeordneten Datenbank-DSN automatisch erstellt.
5. Führen Sie Folgendes aus, um den ersten Hive für den Native-II-Datenspeicher zu erstellen:
• Übernehmen Sie die Standardeinstellungen, indem Sie den Schalter Vorgabe aktiviert lassen und mit Schritt 6 fortfahren.
Wenn Sie die Standardeinstellungen verwenden, führt StarTeam-Server Folgendes aus:
• Erstellt einen Hive namens DefaultHive.
• Erstellt im Repository-Pfad Unterordner namens Archives und Cache, die von DefaultHive verwendet werden.
• Legt fest, dass die maximale Cache-Größe 20% des aktuell verfügbaren Speicherplatzes auf dem Laufwerk betragen soll, auf dem sich der Cache befindet.
• Verwendet die Standardeinstellung 600 Sekunden (10 Min.) für das Cache-Cleanup-Intervall.
• Verwendet die Standardeinstellung 95% für den Speicherungsschwellenwert, d. h. wann das
Laufwerk als voll angesehen wird.
• Geben Sie benutzerdefinierte Werte an, indem Sie den Optionsschalter Benutzerdefiniert auswählen und die gewünschten Hive-Einstellungen ändern.
6. Klicken Sie auf Weiter, um die SQL-/SSE-Datenbank zu erstellen.
4. Geben Sie die Server- und Datenbankinformationen ein:
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wenn Sie eine auf SSE basierende Serverkonfiguration erstellen, wird im Textfeld Host-Name standardmäßig (local)\SSE2005_ST angezeigt, da die SSE-Instanz, die auf demselben Computer wie der StarTeam-Server installiert ist, den Namen STARTEAM erhalten hat. Fahren Sie mit Schritt b fort.
• Wenn Sie eine Serverkonfiguration auf Microsoft SQL Server erstellen, geben Sie den Namen des
Computers und der Datenbank auf dem zu verwendenden Netzwerk ein oder klicken Sie zum
Auswählen der Namen auf Durchsuchen.
2. Geben Sie das Passwort für den Systemadministrator in das Textfeld Sys Admin (sa) - Passwort ein.
Wenn es sich dabei um eine SSE-Instanz handelt, lautet das anfängliche Standardpasswort für den
Systemadministrator StarTeam123.
StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
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3. Klicken Sie auf Verbindung überprüfen, um die Verbindung zu testen. Wenn die Testverbindung fehlschlägt, überprüfen und ändern Sie die Einstellungen.
4. Geben Sie im Textfeld StarTeam-Schema-Informationen den Namen der Datenquelle, die Sie erstellen möchten, den neuen Datenbanknamen und den neuen Benutzernamen für die Konfiguration ein. Der eingegebene Benutzer ist der Eigentümer der Datenbank.
5. Geben Sie das Datenbank-Passwort für die neue Datenbank in die Textfelder Neues
Datenbank-Passwort und Datenbankpasswort bestätigen ein.
6. Klicken Sie auf Weiter.
5. Geben Sie die Informationen zum Erstellen der Datendateien und Transaktionsprotokolle ein und klicken
Sie auf Fertig stellen.
Hinweis: Es wird empfohlen, die Datendateien und die Transaktionsprotokolldateien auf verschiedenen physischen Laufwerken mit eigenen Platten-Controllern zu speichern.
Wenn Sie über weniger als 15 Benutzer verfügen und höchstens 1 GB Daten speichern möchten, können
Sie die Standardeinstellungen verwenden.
Wenn Sie sehr sicher im Umgang mit Microsoft SQL Server- und SQL Server Express-Datenbanken sind, können Sie Änderungen vornehmen, nachdem Sie das Auswahlfeld Vorgegebene Konfiguration
verwenden deaktiviert haben. Passen Sie die Größen und Speicherorte für Daten- und Protokolldateien an.
Verwenden Sie mindestens 3 Datendateien und mindestens 3 Transaktionsprotokolldateien beim Erstellen einer Datenbank, da Microsoft SQL Server- und SQL Server Express-Datenbanken diese proportional füllen. Auf diese Art werden die Dateien ungefähr zur gleichen Zeit voll.
Um eine Fragmentierung zu vermeiden, sollten Sie die Datendateien basierend auf der zu erwartenden maximalen Datenmenge der Datenbank so groß wie möglich machen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter .
Richtlinien für Datendateien und Transaktionsprotokolle
auf
Seite 85
Im Serveradministrations-Tool wird die neue Serverkonfiguration als untergeordneter Knoten des lokalen
Knotens angezeigt.
Hinweis: Der StarTeam-Server legt zusätzlich zum Erstellen der Serverkonfiguration Informationen zur neuen Serverkonfiguration in der Datei "starteam-server-configs.xml" ab. Weitere Informationen zu dieser Datei finden Sie im Handbuch StarTeam verwalten und einsetzen.
6. Standardmäßig sind alle Serverkonfigurationen so eingestellt, dass der TCP/IP-Endpunkt (Port) 49201 verwendet wird. Jedoch muss jede Serverkonfiguration auf einem Computer über einen eindeutigen Endpunkt verfügen. Es wird daher empfohlen, dass Sie den Standardendpunkt ändern.
So ändern Sie den Endpunkt:
1. Wählen Sie die Serverkonfiguration aus.
2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Mit angepassten Serveroptionen starten (oder wählen Sie Aktionen
➤
Mit angepassten Serveroptionen starten in der Menüleiste). Das Dialogfeld "Mit angepassten
Serveroptionen starten" wird geöffnet.
3. Geben Sie den zu verwendenden TCP/IP-Endpunkt in das Textfeld ein und klicken Sie auf OK.
Hinweis: In diesem Dialogfeld können Sie auch den Speicherort für Anhänge ändern, in der Regel ist dies jedoch nicht erforderlich.
7. Sie müssen außerdem Ihre neue Serverkonfiguration konfigurieren (weitere Informationen hierzu finden
Sie im Handbuch StarTeam verwalten und einsetzen) und einen Zeitplan für Sicherungsvorgänge erstellen.
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StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
Richtlinien für Datendateien und Transaktionsprotokolle
Abhängig von der Anzahl der Benutzer gibt Borland folgende Empfehlungen für Datendateien und
Transaktionsprotokolle. Die von Ihnen benötigten Größen können sich von den in der folgenden Tabelle angezeigten Werten unterscheiden.
Anzahl der Benutzer
Anzahl der
Datendateien
Größe der jeweiligen
Datendatei
Anzahl der
Protokolldateien
Größe der jeweiligen
Protokolldatei
1
Bis zu 15
Zwischen 15 und 50
Zwischen 51 und 100
3
3
5
Zwischen 101 und 300 7
50 MB
300 MB
300 MB
500 MB
3
3
5
5
50 MB
300 MB
300 MB
500 MB
> 300 7 800 MB 6 500 MB
1
Die Größe der Transaktionsprotokolldateien ist nur wichtig, wenn regelmäßig Sicherungskopien der
Transaktionsprotokolle erstellt werden.
Das Erstellen von Sicherungskopien für Transaktionsprotokolle ist sehr wichtig. Wenn ein Backup einer
Transaktion erstellt wurde, geben Microsoft SQL Server- und SQL Server Express-Datenbanken automatisch den inaktiven Teil des Transaktionsprotokolls frei. Der inaktive Teil enthält abgeschlossene Transaktionen und wird daher bei einem Wiederherstellungsprozess nicht mehr benötigt. Der grundlegende Vorteil besteht darin, dass Microsoft SQL Server diesen inaktiven Platz des Transaktionsprotokolls wiederverwendet und so verhindert, dass das Transaktionsprotokoll immer größer wird und mehr Speicherplatz verbraucht. Hinsichtlich der
Leistungssteigerung ist dies ein dickes Plus.
Wenn Dateien automatisch größer werden, kann dies zu einer Fragmentierung führen, falls eine große Anzahl von Dateien auf derselben Festplatte gespeichert wird. Daher empfiehlt es sich, dass Dateien oder Dateigruppen auf so vielen verschiedenen lokalen Festplatten gespeichert werden, wie möglich. Platzieren Sie Objekte, die sehr viel Platz benötigen, in unterschiedlichen Dateigruppen.
SQL-Skripts für Microsoft-Datenbanken ausführen
Mit StarTeam-Server werden einige SQL-Skripts ausgeliefert, die speziell für die Verwendung mit Microsoft
SQL Server- und SQL Server Express-Datenbanken geschrieben wurden. Mithilfe dieser Skripts können
StarTeam-Datenbanken verwaltet und optimiert werden. Einige SQL-Skripts werden nach der Installation ausgeführt, einige wöchentlich zur Wartung der Datenbankleistung und andere Skripts werden automatisch durch StarTeam-Server ausgeführt.
Die SQL-Skripts für die von Ihnen ausgeführten Microsoft SQL Server- und SQL Server Express-Datenbanken befinden sich im Ordner
Borland\StarTeam Server 2009\DBScripts\ Sqlserver_Scripts
.
Hinweis: Der Ordner "Sqlserver_Scripts" umfasst mehrere Unterordner:
Create_Stored_Procedures
,
Drop_Stored_Procedures
,
Install
,
Preinstall
und
DW
(für Data Warehouse). Die Skripts in diesen Unterordnern werden von StarTeam-Server bei Bedarf ausgeführt. Sie sollten nie direkt über eine externe Datenbankschnittstelle ausgeführt werden, wie z. B. Query Editor.
Die folgende Tabelle enthält die SQL-Skripts, die Sie am häufigsten benötigen werden. Einige der Skripts sollten in regelmäßigen Abständen manuell ausgeführt werden. In der Tabelle wird die empfohlene
Ausführungshäufigkeit für die Skripts angegeben. Sie können die Häufigkeit entsprechend der StarTeam-Nutzung
StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
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in Ihrem Unternehmen anpassen. Führen Sie die Skripts nur bei geringer Serverbelastung aus, z. B. nachts oder am Wochenende.
Beim Ausführen der genannten Skripts sollten Sie außerdem die Option Bereinigen des
Serveradministrations-Tools verwenden, um gelöschte Ansichten aus der Datenbank zu entfernen. Borland empfiehlt, die Datenbank zu bereinigen, nachdem Sie eine oder mehrere Ansichten aus einem StarTeam-Projekt gelöscht haben. Weitere Informationen zur Bereinigungsfunktion finden Sie im Handbuch StarTeam verwalten
und einsetzen.
StarTeam-Skriptname Häufigkeit der Ausführung
starteam_sqlserver_dbcc.sql
starteam_sqlserver_dbcc_reindex.sql
Wöchentlich
Zweimal wöchentlich (Minimum) starteam_sqlserver_dbcc_showcontig.sql
Zweimal wöchentlich (Minimum)
starteam_sqlserver_dropall.sql
Vorsicht:
Wenn erforderlich
• Vor dem Ausführen eines StarTeam-SQL-Skripts für eine Microsoft SQL Server- oder SQL Server
Express-Datenbank müssen Sie sicherstellen, dass der Kompatibilitätsmodus der Datenbank korrekt eingestellt ist. Setzen Sie den Kompatibilitätsmodus der Datenbank bei Konfigurationen, die auf Microsoft
SQL Server 2005 basieren, auf 90.
• Erstellen Sie bei Bedarf Sicherungskopien der StarTeam-Datenbank und verifizieren Sie diese
Sicherungskopien regelmäßig. Sie sollten Sicherungskopien Ihrer StarTeam-Projektdaten auf einem
Testsystem wiederherstellen und testen. Das Wiederherstellen und Testen der Sicherungskopien hilft
Ihnen sicherzustellen, dass die Daten ordnungsgemäß gesichert wurden.
So führen Sie ein Skript für eine Microsoft SQL Server- oder SQL Server Express-Datenbank aus:
1. Installieren Sie SQL Server Management Studio oder SQL Server Management Studio Express von
Microsoft.
2. Wählen Sie Start
➤
Microsoft SQL Server [oder Microsoft SQL Server Express]
➤
SQL Server Manager
Studio [oder SQL Server Manager Studio Express].
3. Erstellen Sie eine neue Abfrage oder öffnen Sie eine vorhandene Abfrage in SQL Server Manager Studio.
4. Wählen Sie Abfrage
➤
Verbindung
➤
Verbinden, um eine Verbindung zu dem Server herzustellen, der die gewünschte StarTeam-Datenbank enthält.
5. Wählen Sie die entsprechende StarTeam-Datenbank aus.
6. Wählen Sie Datei
➤
Öffnen
➤
Ordnername\Skriptname, um das Tuning-Skript zu öffnen.
7. Führen Sie das Skript aus, indem Sie in der Symbolleiste auf den Schalter Ausführen klicken oder die
Taste F5 drücken.
SQL-Skripts für Microsoft SQL Server- und SSE-Datenbanken
• starteam_sqlserver_create_check_database.sql
Ausführung: Bei Bedarf automatisch durch StarTeam-Server
• starteam_sqlserver_create_database.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Erstellen einer neuen Serverkonfiguration
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StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
Mit diesem Skript wird eine neue Microsoft SQL Server-Datenbank erstellt.
• starteam_sqlserver_create_upgrade_34.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_sqlserver_create_upgrade_36.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_sqlserver_create_upgrade_55.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_sqlserver_create_upgrade_58.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_sqlserver_dbcc.sql
Ausführung: Wöchentlich
Mit dem Skript "starteam_sqlserver_dbcc.sql" wird der Datenbankindex neu erstellt und die Konsistenz der
Datenbankobjekte geprüft. Mit diesem Skript werden Indizes erstellt und die Statistiken der Distributionsseiten der Datenbank aktualisiert.
• starteam_sqlserver_dbcc_reindex.sql
Ausführung: Mindestens zweimal wöchentlich
Mit diesem Skript werden alle Indizes der Datenbank neu erstellt. Es ist sehr wichtig, dieses Skript gelegentlich auszuführen.
• starteam_sqlserver_dbcc_showcontig.sql
Ausführung: Mindestens zweimal wöchentlich
Mit diesem Skript werden Informationen zur Fragmentierung der Datenbank angezeigt.
• starteam_sqlserver_dropall.sql
Ausführung: Wenn erforderlich
Vorsicht: Wenn Sie das Skript "starteam_sqlserver_dropall.sql" ausführen, werden alle
StarTeam-Tabellen und die darin enthaltenen Daten aus der Datenbank gelöscht. Verwenden Sie dieses Skript nur, wenn Sie sich wirklich sicher sind.
Mit dem Skript starteam_sqlserver_dropall.sql werden alle StarTeam-Tabellen aus der Datenbank entfernt.
Wenn Sie beispielsweise eine StarTeam-Serverkonfiguration in eine andere Datenbank migrieren, müssen
Sie die Tabellen möglicherweise mithilfe des Skripts "starteam_sqlserver_dropall.sql" aus der
Originaldatenbank entfernen. Außerdem können Sie mit diesem Skript StarTeam-Tabellen entfernen, die versehentlich zu einem falschen Tablespace hinzugefügt wurden.
• starteam_sqlserver_get_dbinfo.sql
Ausführung: Bei Bedarf automatisch durch StarTeam-Server
• starteam_sqlserver_get_dbpath.sql
Ausführung: Bei Bedarf automatisch durch StarTeam-Server
• starteam_sqlserver_run_msde_backup.sql
StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
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Ausführung: Nachdem Sie dieses Beispielskript für Ihre spezifische Umgebung angepasst haben. Sie können dieses Skript bei Bedarf ausführen.
Mit diesem Beispielskript wird gezeigt, wie eine Sicherungskopie einer SQL Server Express-Datenbank erstellt wird. Bevor Sie das Skript ausführen können, müssen Sie es an Ihre Umgebung anpassen. (Sperren
Sie den StarTeam-Server vor einem Backup der Datenbank oder fahren Sie ihn herunter.)
• starteam_sqlserver_update_statistics.sql
Ausführung: Wenn erforderlich
Mit diesem Skript wird die Statistik über die Verteilung von Schlüsselwerten in den Indizes aktualisiert, die der SQL-Server verwendet, um die Verarbeitung von Abfragen zu optimieren. Sie müssen dieses Skript nicht ausführen, wenn Sie die Funktion für das automatische Erstellen der Statistik (mit sp_autostats) aktiviert haben oder wenn Sie die Indizes regelmäßig neu aufbauen (indem Sie das Skript
"starteam_sqlserver_dbcc.sql" oder das Skript "starteam_sqlserver_dbcc_reindex.sql" ausführen).
Sicherheit bei Microsoft SQL Server
SQL Server 2005 verwendet ein Standardsicherheitsmodell mit folgenden Entitäten und Konzepten:
• Zu sicherndes Objekt - Ein Ressourcen- oder Zielobjekt, für das Zugriffsrechte definiert werden müssen, z. B. eine Datenbanksicht.
• Prinzipal - Ein Benutzer, der Zugriff auf eine Ressource anfordert.
• Berechtigung - Zugriffstyp, der einem Objekt (securable) zugeordnet ist. Benutzern (Prinzipale) können
Berechtigungen gewährt oder entzogen werden. Beispiel:
Update
ist eine Berechtigung, die einer Tabelle
(securable) mit dem Namen
R
zugeordnet ist. Wenn
Update
auf
R
einem Benutzer (Prinzipal) mit dem
Namen
U
gewährt wird, dann erhält
U Update
-Zugriff auf
R
.
Zudem unterstützt SQL Server 2005 die folgenden Sicherheitsprinzipale auf verschiedenen Ebenen:
• Prinzipal auf Windows-Ebene - Steuert den Zugriff auf SQL-Server-Instanzen für die lokale
Windows-Anmeldung und die Windows-Netzwerkdomänen-Anmeldung.
• Prinzipal auf SQL-Server-Ebene - Steuert den Zugriff auf SQL-Server-Instanzen für die
SQL-Server-Anmeldung.
• Prinzipal auf Datenbankebene - Steuert den Zugriff auf Datenbankinstanzen für Datenbankbenutzer.
Um auf eine SQL-Server-Instanz zuzugreifen, verwenden Sie einen Windows- oder einen
SQL-Server-Benutzernamen, der zuvor in dieser Serverinstanz erstellt wurde. Nach Ihrer Anmeldung repräsentiert der Benutzername Sie als Sicherheitsprinzipal auf Serverebene.
Wenn Sie versuchen, eine bestimmte Datenbank im Server zu verwenden, durchsucht der SQL-Server die entsprechende Datenbank nach einem vorherigen Benutzer, dem Ihr Benutzername zugeordnet wurde. Wenn der SQL-Server einen solchen Benutzer findet, repräsentiert der entsprechende Benutzername Sie als
Sicherheitsprinzipal auf Serverebene.
Verwaiste Benutzer
Wenn ein Datenbankbenutzer für eine entsprechende SQL-Server-Anmeldung nicht definiert oder fehlerhaft definiert ist, lässt der SQL-Server nicht zu, dass sich der Benutzer bei dieser Instanz anmeldet. Ein solcher
Benutzer wird als verwaister Benutzer der Datenbank auf dieser Serverinstanz bezeichnet. Ein
Datenbankbenutzer kann verwaist sein, wenn der entsprechende SQL-Server-Benutzername entfernt wurde.
Am wahrscheinlichsten wird ein Datenbankbenutzer zu einem Waisen, nachdem eine Datenbank
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StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
wiederhergestellt oder einer anderen Instanz des SQL-Servers zugeordnet wurde. Ein Verwaisen kann auch auftreten, wenn die Datenbank einer SID zugeordnet wird, die in der neuen Serverinstanz nicht vorhanden ist.
Verwenden Sie SQL Server Management Studio oder ein anderes Tool, das SQL-Anweisungen zum Behandeln verwaister Benutzer ausführt, bevor Sie die StarTeam-Server-Konfiguration starten oder aktualisieren.
Verwaiste Benutzer behandeln
Verwenden Sie SQL Server Management Studio oder ein anderes Tool, das SQL-Anweisungen zum Behandeln verwaister Benutzer ausführt, bevor Sie die StarTeam-Server-Konfiguration starten oder aktualisieren.
Verwenden Sie entweder den Systemadministrator-Benutzernamen (sa) oder die Windows-Authentifizierung
(mit einem administrativen Benutzerkonto), um eine Verbindung zu der Datenbank herzustellen und den
Datenbankkontext für die SQL-Konsole zur StarTeam-Datenbank zu ändern.
Geben Sie an der SQL-Konsole den folgenden Befehl ein, um die Benutzernamen aller verwaisten Benutzer anzuzeigen:
1. Geben Sie an der SQL-Konsole den folgenden Befehl ein, um die Benutzernamen aller verwaisten Benutzer anzuzeigen: sp_change_users_login 'REPORT'
2. Wenn der Datenbankeigentümer (
dbo
) als verwaister Benutzer zurückgegeben wird, geben Sie die folgenden
Befehle ein: a)
sp_addlogin <Benutzername>, <Passwort>
wobei
<Benutzername>
der entsprechende Benutzername und
<Passwort>
das entsprechende
Passwort für den StarTeam-Server ist. Wenn Sie kein Passwort angeben, ist das vorgegebene Passwort leer.
b)
go
c)
sp_changedbowner <Benutzername>
wobei
<Benutzername>
der entsprechende Benutzername für den StarTeam-Server ist.
d)
go
3. Geben Sie für alle anderen Benutzer, die als verwaiste Benutzer zurückgegeben werden, die folgenden
Befehle ein: a)
sp_addlogin <Benutzername>, <Passwort>
wobei
<Benutzername>
der entsprechende Benutzername und
<Passwort>
das entsprechende
Passwort für den StarTeam-Server ist. Wenn Sie kein Passwort angeben, ist das vorgegebene Passwort leer.
b)
go
c)
EXEC sp_change_users_login 'Update_One', '<Benutzername>', '<Benutzername>'
wobei
<Benutzername>
der entsprechende Benutzername für den StarTeam-Server ist.
d)
go
4. Kopieren Sie den Inhalt der Datei
\Dbscripts\SQLServer_Scripts\starteam_sqlserver_set-owner-to-dbo.sql
und fügen
Sie ihn in das SQL Server-Abfragefenster ein.
Das Verzeichnis
\Dbscripts
befindet sich in der Regel unterhalb des Installationsverzeichnisses des
StarTeam-Servers.
5. Wenden Sie die eingefügten SQL-Befehle auf die StarTeam-Datenbank an.
6. Führen Sie das Skript als Systemadministrator (
sa
) anhand des folgenden Befehls aus:
exec change_db_ownership <Benutzername>
wobei
<Benutzername>
der entsprechende Benutzername für den StarTeam-Server ist.
StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
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7. Starten Sie SQL Enterprise Manager (oder SQL Server Management Studio für SQL Server 2005 ) und löschen Sie den Benutzer
starteam
aus der Datenbank.
8. Führen Sie den folgenden Befehl aus:
sp_changedbowner starteam
9. Melden Sie sich als Benutzer
starteam
an.
Sie müssen ein Passwort angeben.
10. Führen Sie den folgenden Befehl aus:
select * from s0
11. Vergewissern Sie sich, dass mindestens eine Zeile zurückgegeben wird.
Sie müssen jeden verwaisten Benutzer einzeln behandeln. Eine einfache Möglichkeit, das Problem eines verwaisten Benutzers zu lösen, besteht darin, den Benutzer nach dem Entfernen der Datenbankobjekte, die diesem Benutzer in der wiederhergestellten Datenbank gehören, zu löschen.
Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Troubleshooting Orphaned Users in der Dokumentation zu
SQL Server 2005.
Datenbanken manuell erstellen: Übersicht
Obwohl die Erstellung von Microsoft SQL Server- und SQL Server Express-Datenbanken mit StarTeam-Server automatisch abläuft, können Sie bei Bedarf eigene Datenbanken manuell erstellen. Dies ist sinnvoller für
Microsoft SQL Server, da es gute Tools für das Erstellen von solchen Datenbanken gibt.
Es ist sehr wichtig, dass Sie den Anweisungen der folgenden Prozedur folgen. Insbesondere ist zu beachten, dass Sie die Sortierreihenfolge "Latin1_General_CI_AS" verwenden müssen und dass die ODBC-Funktion zum automatischen Umwandeln von Zeichen beim Erstellen des Datenquellennamens deaktiviert ist.
Für den Namen einer SQL Server- oder SQL Server Express-Datenbank gilt Folgendes:
• Er muss mit einem Buchstaben beginnen.
• Er darf nur aus Buchstaben und Zahlen bestehen.
• Er darf keine Leerzeichen enthalten.
• Er darf keine für SQL reservierten Wörter wie "create", "delete", "if", "then", "else" oder "goto" enthalten.
Die Datenbankoptionen des Dienstprogramms "Serveradministration" können für Datenbanken, deren Namen diesen Richtlinien nicht entsprechen, möglicherweise nicht ausgeführt werden.
So erstellen Sie Ihre eigene Microsoft SQL Server- oder SQL Server Express-Datenbank:
1. Installieren Sie Microsoft SQL Server oder SQL Server Express.
Hinweis: Wenn Sie Microsoft SQL Server 2005 verwenden möchten, lesen Sie die Informationen im
Abschnitt
Verbindung mit Microsoft SQL Server 2005 SP2-Datenbanken
2. Installieren Sie StarTeam-Server. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
auf Seite 27.
3. Erstellen Sie eine StarTeam-Datenbank. Fragen Sie Ihren Datenbankadministrator nach den Spezifikationen.
Beachten Sie Folgendes:
• Der Eigentümer der Datenbank muss ein StarTeam-Benutzer sein.
• Die Standarddatenbank für den StarTeam-Benutzer muss die StarTeam-Datenbank sein.
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StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
• Die Datenbank muss dem erwarteten Wachstum für das Speichern von StarTeam-Daten entsprechen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Richtlinien für Datendateien und Transaktionsprotokolle
auf Seite 85.
• Für den Namen der Datenbank gelten die weiter vorne in diesem Kapitel beschriebenen Konventionen.
• Um die StarTeam-Datenbank zu erstellen oder zu aktualisieren, muss die SQL-Server-Instanz über eine der folgenden Sortierreihenfolgen verfügen.
• Latin1_General_CI_AS
• Latin1_General_CI_AI
• SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS
Auf einem japanischen Doppelbyte-Betriebssystem, auf dem die Standardsortierreihenfolge für SQL
Server 2005 von StarTeam nicht unterstützt wird, müssen Sie eine benannte Instanz mit einer der unterstützten Sortierreihenfolgen verwenden.
Hinweis:
Die Mahrfachinstanzfunktion von Microsoft SQL Server 2005 unterstützt die Verwendung mehrerer
Instanzen in unterschiedlichen Gebietsschemen auf demselben Datenbank-Server.
4. Erstellen Sie einen ODBC-Datenquellennamen für die StarTeam-Datenbank. Anweisungen hierzu finden
Sie unter
Erstellen eines ODBC-System-DSN für die StarTeam-Datenbank
auf Seite 91.
5. Erstellen und starten Sie eine StarTeam-Serverkonfiguration. Anweisungen hierzu finden Sie unter
Serverkonfiguration (für eine vorhandene Datenbank) erstellen
auf Seite 92.
Erstellen eines ODBC-System-DSN für die
StarTeam-Datenbank
Erstellen Sie auf dem Computer, auf dem der StarTeam-Server installiert ist, einen System-DSN für die neue
StarTeam-Datenbank mit einem Microsoft-ODBC-Treiber.
So erstellen Sie einen ODBC-System-DSN für die StarTeam-Datenbank:
1. Wählen Sie im Windows-Startmenü Start
➤
Einstellungen
➤
Systemsteuerung. Das Fenster
"Systemsteuerung" wird geöffnet.
2. Doppelklicken Sie auf das Symbol Verwaltung und anschließend auf Datenquellen (ODBC), um das
Dialogfeld "ODBC-Datenquellen-Administrator" zu öffnen.
3. Wählen Sie das Register System-DSN und klicken Sie anschließend auf Hinzufügen.
4. Wählen Sie den Microsoft-ODBC-Treiber SQL Native Client, Version 2005.90.4035.00 oder neuer und klicken Sie auf Fertig stellen. Das Dialogfeld zu SQL Server wird geöffnet.
5. Geben Sie StarTeam in das Textfeld Name und eine Beschreibung in das gleichnamige Feld ein, wählen
Sie den Microsoft-SQL-Server, den Sie für StarTeam erstellt haben, und klicken Sie auf Weiter.
6. Wählen Sie Mit SQL Server-Authentifizierung anhand des vom Benutzer eingegebenen
Benutzernamens und Kennworts.
7. Aktivieren Sie die Option Zum SQL Server verbinden..., geben Sie den StarTeam-Anmeldenamen und das entsprechende Passwort ein und klicken Sie auf Weiter.
8. Geben Sie StarTeam als Standarddatenbank an. Lautet der Name des Computers beispielsweise "Orion", wählen Sie ORION\STARTEAM aus.
StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
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9. Abhängig vom Betriebssystem klicken Sie entweder dreimal auf Weiter oder einmal auf Weiter und anschließend auf Fertig stellen, um die Seite mit dem Auswahlfeld Konvertierung für Zeichendaten
ausführen anzuzeigen.
10. Deaktivieren Sie die Option Konvertierung für Zeichendaten ausführen. Die ODBC-Funktion zur automatischen Zeichenumwandlung ist jetzt deaktiviert. Dieser Schritt ist wichtig für die ordnungsgemäße
Verwendung einer StarTeam-Serverkonfiguration mit einer Microsoft SQL Server- oder SQL Server
Express-Datenbank.
Wenn das Auswahlfeld deaktiviert ist, werden Sonderzeichen in ANSI-Strings nicht umgewandelt, wenn
Sie zwischen der Client-Anwendung und dem Server ausgetauscht werden. Die Windows-Hilfe sagt hierzu
Folgendes: "Wenn der Client-Computer eine ANSI-Codepage (ACP) verwendet, die sich von der Codepage des SQL Servers unterscheidet, werden erweiterte ANSI-Strings u.U. falsch interpretiert. Wenn die
ANSI-Codepage (ACP) auf dem Client-Computer der Codepage des SQL Servers entspricht, werden erweiterte ANSI-Strings richtig interpretiert." Dies hat keine Auswirkung, da StarTeam-Server die Daten verwaltet.
11. Prüfen Sie die anderen ODBC-DSN-Einstellungen und klicken Sie anschließend auf "Datenquelle testen".
Mit Ausnahme des Auswahlfelds Konvertierung bei Zeichendaten ausführen können Sie die
Standardeinstellungen verwenden.
12. Beenden Sie den Experten, indem Sie auf OK oder Fertig stellen klicken.
Wichtig: Der SQL-Server-ODBC-Datenquellentest wird fehlschlagen und folgende sinngemäße
Meldung wird angezeigt:
"Konvertierung für Zeichendaten ausführen" muss aktiviert werden.
Da die Option für Microsoft SQL Server- und SQL Server Express-Datenbanken mit
StarTeam-Serverkonfigurationen deaktiviert sein soll, ist die Meldung eine Bestätigung dafür, dass die
Option richtig eingestellt ist.
Eine Serverkonfiguration (für eine vorhandene Datenbank) erstellen
Wenn Sie eine neue Serverkonfiguration zum ersten Mal starten, erstellt StarTeam-Server alle
StarTeam-Tabellen in der von Ihnen angegebenen Datenbank. In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie eine
StarTeam-Serverkonfiguration mit einer zuvor erstellten Microsoft SQL Server- oder SQL Server
Express-Datenbank erstellen.
Für den Namen einer SQL Server- oder SQL Server Express-Datenbank gilt Folgendes:
• Er muss mit einem Buchstaben beginnen.
• Er darf nur aus Buchstaben und Zahlen bestehen.
• Er darf keine Leerzeichen enthalten.
• Er darf keine für SQL reservierten Wörter wie "create", "delete", "if", "then", "else" oder "goto" enthalten.
So erstellen Sie eine Serverkonfiguration mit einer vorhandenen Microsoft SQL Server- oder SQL Server
Express-Datenbank:
1. Starten Sie das Serveradministrations-Tool. Wählen Sie Start
➤
Programme
➤
Borland StarTeam
➤
StarTeam Server 2009
➤
StarTeam-Server. Das Serveradministrations-Tool wird geöffnet.
2. Wählen Sie Server
➤
Neue Konfiguration. Das Dialogfeld "Neue Konfiguration" wird geöffnet.
3. Geben Sie die neuen Konfigurationsdaten ein:
1. Geben Sie den Namen der Konfiguration in das Textfeld Konfigurationsname ein.
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StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
Wenn die Serverkonfiguration denselben Namen wie die Datenbank haben soll (empfiehlt sich vor allem, wenn Sie mehrere Serverkonfigurationen haben), müssen Sie die Namenskonventionen für Microsoft
SQL Server- und SQL Server Express-Datenbanken befolgen, die am Anfang dieses Abschnitts dargestellt werden.
2. Geben Sie den Repository-Pfad ein, an dem die Protokolldateien und andere Daten gespeichert werden sollen, oder klicken Sie auf Durchsuchen, um nach dem Speicherort zu suchen. Wenn der angegebene
Repository-Pfad nicht vorhanden ist, wird er angelegt. Der Repository-Pfad ist auch der Speicherort für den Standard-Hive.
3. Wählen Sie im Dropdown-Listenfeld Datenbanktyp den Eintrag Microsoft SQL Server/SSE (Standard).
4. Deaktivieren Sie das Auswahlfeld Neue StarTeam-Datenbank und ODBC-Datenquelle erstellen, damit der StarTeam-Server nicht automatisch eine Datenbank und eine Datenquelle für die Datenbank erstellt.
5. Führen Sie Folgendes aus, um den ersten Hive für den Native-II-Datenspeicher zu erstellen:
• Übernehmen Sie die Standardeinstellungen, indem Sie den Schalter Vorgabe aktiviert lassen und mit Schritt 6 fortfahren.
Wenn Sie die Standardeinstellungen verwenden, führt StarTeam-Server Folgendes aus:
• Erstellt einen Hive namens DefaultHive.
• Erstellt im Repository-Pfad Unterordner namens Archives und Cache, die von DefaultHive verwendet werden.
• Legt fest, dass die maximale Cache-Größe 20% des aktuell verfügbaren Speicherplatzes auf dem Laufwerk betragen soll, auf dem sich der Cache befindet.
• Verwendet die Standardeinstellung 600 Sekunden (10 Min.) für das Cache-Cleanup-Intervall.
• Verwendet die Standardeinstellung 95% für den Speicherungsschwellenwert, d. h. wann das
Laufwerk als voll angesehen wird.
• Geben Sie benutzerdefinierte Werte an, indem Sie den Optionsschalter Benutzerdefiniert auswählen und die gewünschten Hive-Einstellungen ändern.
6. Klicken Sie auf Weiter und geben Sie den Namen der Datenquelle, den Benutzernamen und das
Passwort in die entsprechenden Textfelder ein.
Hinweis: Wenn Sie eine Verbindung zu einer SSE-Instanz herstellen, die bei der
StarTeam-Server-Installation installiert wurde, lautet das anfängliche Standardpasswort für den
Systemadministrator (sa) "StarTeam123".
7. Wenn Sie nicht sicher sind, ob die eingegebenen Werte richtig sind, klicken Sie auf Verbindung
überprüfen, um die Verbindung zu testen.
8. Klicken Sie auf Fertig stellen.
Das Serveradministrations-Tool wird wieder angezeigt. Es enthält die neue Serverkonfiguration als untergeordneten Knoten des lokalen Knotens.
Hinweis: Der StarTeam-Server legt zusätzlich zum Erstellen der Serverkonfiguration Informationen zur neuen Serverkonfiguration in der Datei "starteam-server-configs.xml" ab. Weitere Informationen zu dieser Datei finden Sie im Handbuch StarTeam verwalten und einsetzen.
4. Standardmäßig sind alle Serverkonfigurationen so eingestellt, dass der TCP/IP-Endpunkt (Port) 49201 verwendet wird. Jedoch muss jede Serverkonfiguration auf einem Computer über einen eindeutigen Endpunkt verfügen. Es wird daher empfohlen, dass Sie den Standardendpunkt ändern.
So ändern Sie den Endpunkt:
StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
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1. Wählen Sie die Serverkonfiguration aus.
2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Mit angepassten Serveroptionen starten (oder wählen Sie Aktionen
➤
Mit angepassten Serveroptionen starten in der Menüleiste). Das Dialogfeld "Mit angepassten
Serveroptionen starten" wird geöffnet.
3. Geben Sie den zu verwendenden TCP/IP-Endpunkt in das Textfeld ein und klicken Sie auf OK.
Hinweis: In diesem Dialogfeld können Sie auch den Speicherort für Anhänge ändern, in der Regel ist dies jedoch nicht erforderlich.
5. Sie müssen außerdem Ihre neue Serverkonfiguration konfigurieren (weitere Informationen hierzu finden
Sie im Handbuch StarTeam verwalten und einsetzen) und einen Zeitplan für Sicherungsvorgänge erstellen.
Erläuterungen zur Sortierreihenfolge
Die physische Speicherung von Strings in Microsoft SQL Server 2005- und Microsoft SQL Server 2005 Express
SP2-Datenbanken wird über Sortierreihenfolgen (Collations) gesteuert. In einer Sortierreihenfolge werden die
Bitmuster angegeben, die jeweils ein Zeichen repräsentieren, und die Regeln, nach denen die Zeichen sortiert und verglichen werden.
Microsoft SQL Server 2005 unterstützt das Speichern von Objekten mit unterschiedlichen Sortierreihenfolge in derselben Datenbank. Bis zur Ebene von Spalten können in Microsoft SQL Server 2005 Sortierreihenfolgen angegeben werden. Jeder Spalte einer Tabelle können unterschiedliche Sortierreihenfolgen zugewiesen werden.
Auf einem Computer werden Zeichen durch unterschiedliche Zusammensetzungen von Bits repräsentiert, die den Zustand AN oder AUS haben. Ein Programm, das ein Byte (acht Bits) verwendet, um ein Zeichen zu speichern, kann bis zu 256 verschiedene Zeichen darstellen. Ein Programm, das zwei Bytes (16 Bits) verwendet, kann bis zu 65.536 Zeichen darstellen.
Einzelbyte-Codepages enthalten Definitionen der Zeichen, die jedem der 256 verschiedenen Bitmustern eines
Bytes zugewiesen sind. Codepages definieren Bitmuster für Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen, Symbole und Sonderzeichen wie !, @, # oder %. Jede europäische Sprache, wie z. B. Deutsch oder Spanisch, verfügt
über eine eigene Einzelbyte-Codepage. Auch wenn die Bitmuster, die das lateinische Alphabet von A bis Z repräsentieren, in allen Codepages gleich sind, weichen die Bitmuster, die für akzentuierte Zeichen (wie beispielsweise é und á) verwendet werden, in unterschiedlichen Codepages voneinander ab. Wenn Daten zwischen Computern mit unterschiedlichen Codepages ausgetauscht werden, müssen alle Zeichendaten von der Codepage des Senders in die Codepage des Empfängers umgewandelt werden. Wenn die Quelldaten erweiterte Zeichen enthalten, die nicht in der Codepage des empfangenden Computers enthalten sind, gehen
Daten verloren. Wenn eine Datenbank mit Clients aus vielen unterschiedlichen Ländern kommuniziert, ist es schwierig, eine Codepage für die Datenbank auszuwählen, die alle von den Client-Computern benötigten erweiterten Zeichen enthält. Außerdem muss viel Verarbeitungszeit dafür aufgewendet werden, die ständigen
Konvertierungen von einer Codepage in eine andere durchzuführen.
Einzelbyte-Zeichensätze reichen darüber hinaus nicht aus, um alle Zeichen verschiedener Sprachen zu speichern. Einige asiatische Sprachen verfügen beispielsweise über tausende von Zeichen, sodass sie zwei
Bytes pro Zeichen verwenden müssen. Für diese Sprachen wurden Doppelbyte-Zeichensätze definiert.
Allerdings verfügen immer noch alle dieser Sprachen über eine eigene Codepage und es kommt zu
Schwierigkeiten beim Übertragen von Daten von einem Computer mit einem Doppelbyte-Zeichensatz zu einem
Computer mit einem anderen Doppelbyte-Zeichensatz.
Informationen über das Synchronisieren von Sortierreihenfolge-Einstellungen mit anderen
Windows-Gebietsschemata finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
http://msdn2.microsoft.com/de-de/library/aa176553.aspx
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StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
Wie wird die Standard-Sortierreihenfolge ausgewählt?
Wenn Sie eine Standardinstanz von Microsoft SQL Server Version 7.0 oder SQL Server Version 2000 auf
SQL Server 2005 aktualisieren oder wenn Sie eine Standardinstanz von Microsoft SQL Server 2005 installieren, bei der ein Wechsel zu einer Standardinstanz von Microsoft SQL Server Version 6.5 oder 7.0 vorgenommen werden kann, übernimmt das Setup-Programm für den SQL-Server die gleichen Sortierreihenfolgen, die in den vorhandenen Instanzen von Microsoft SQL Server Version 6.5 oder 7.0 verwendet wurden (auch veraltete
Sortierreihenfolgen).
In allen anderen Fällen übernimmt das Setup-Programm für den SQL-Server die Windows-Sortierreihenfolge, die das Windows-Gebietsschema des Computers unterstützt, auf dem die Instanz von Microsoft SQL Server
2005 SP2 installiert ist. Wenn der Computer das Gebietsschema "Englisch (USA) - US" verwendet, verwendet die Instanz als Standard-Sortierreihenfolge "Latin1_General_CI_AS".
Wichtig: Auf einem japanischen Doppelbyte-Betriebssystem, auf dem die Standardsortierreihenfolge für
SQL Server 2005 von StarTeam nicht unterstützt wird, müssen Sie eine benannte Instanz mit einer der folgenden unterstützten Sortierreihenfolgen verwenden.
• Latin1_General_CI_AS
• Latin1_General_CI_AI
• SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS
Die Mehrfachinstanzfunktion von Microsoft SQL Server 2005 unterstützt die Verwendung mehrerer
Instanzen in unterschiedlichen Gebietsschemen auf demselben Datenbank-Server.
StarTeam mit Microsoft SQL Server und SQL Server Express-Datenbanken verwenden
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95
StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
In diesem Kapitel wird erläutert, wie Sie eine neue Serverkonfiguration und einen Oracle-Schema-Benutzer für die Verwendung mit StarTeam-Server erstellen. Der StarTeam-Server speichert alle Informationen außer
Informationen zu Dateiarchiven und zum Server-Programmstart im Schema-Benutzer.
In diesem Kapitel finden Sie zudem eine Übersicht über die mit StarTeam-Server gelieferten SQL-Skripts zum
Optimieren und Verwalten der Datenbanken und eine Erläuterung zu ihrer Verwendung.
Wenn Sie eine Serverkonfiguration erstellen, kann StarTeam-Server automatisch den Tablespace, den
Schema-Benutzer und den DSN erstellen. Sie können den Tablespace und den Schema-Benutzer jedoch auch manuell erstellen.
Hinweis:
Alle Tablespaces, die mithilfe von StarTeam-Server erstellt wurden, erstellen automatisch lokal verwaltete
Tablespaces. Alle von StarTeam-Server erstellten Tablespaces verwenden AUTOALLOCATE.
StarTeam 2009 unterstützt den Oracle-Treiber 10.2.0.4.0 für die Verwendung mit der Oracle 10g
R2-Datenbank sowie den Oracle-Treiber 11.01.00.06 für die Verwendung mit der Oracle 11g-Datenbank auf dem StarTeam-Server. Oracle-Datenbanken werden auf 32- und 64-Bit-Betriebssystemen unterstützt.
Wichtig: Sie müssen den Treiber der Version 10.2.0.4.0 oder 11.01.00.06 installieren, wenn Sie ein
Upgrade auf StarTeam 2009 ausführen.
Terminologie zu Oracle-Datenbanken
Die in diesem Kapitel verwendeten Begriffe Datenbankinstanz und Schema-Benutzer basieren auf
Oracle-Terminologie. Jede Datenbankinstanz verwaltet eine Anzahl unterschiedlicher Schema-Benutzer. Jede
StarTeam-Serverkonfiguration (z. B. das StarDraw-Beispiel) hat einen eigenen Schema-Benutzer.
In anderen StarTeam-Handbüchern wird die Terminologie verwendet, die in Verbindung mit den anderen von
StarTeam unterstützten Datenbanken gebräuchlich ist. Wenn Sie beispielsweise Microsoft SQL Server 2005
SP2 auf einem Computer installieren, können Sie mehrere Instanzen davon ausführen. Jede Instanz kann eine bestimmte Anzahl unterschiedlicher Datenbanken verwalten. Der Begriff "Datenbank", der in anderen
Teilen dieser Handbücher verwendet wird, ist hier gleichbedeutend mit "Schema-Benutzer".
Bei Schema-Benutzern anmelden
Es empfiehlt sich sehr, ein dediziertes StarTeam-Benutzerkonto zum Ausführen oder für die Anmeldung bei einem StarTeam-Schema-Benutzer zu verwenden. Konten von Systemadministratoren verfügen in der Regel
über uneingeschränkte Berechtigungen. Alle Unregelmäßigkeiten oder Fehler, die während der Anmeldung als Systemadministrator auftreten, können nicht rückgängig zu machende Schäden am
StarTeam-Schema-Benutzer und anderen, von derselben Datenbank verwalteten Schema-Benutzern hervorrufen.
96
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StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
Überblick zur Verwendung von Oracle-Schema-Benutzern
Wenn Sie einen Oracle-Schema-Benutzer verwenden möchten, müssen Sie die folgenden Schritte ausführen:
1. Installieren Sie den Oracle-Server. Die meisten Kunden bevorzugen die Installation von StarTeam-Server und Oracle-Server auf unterschiedlichen Computern.
2. Installieren Sie den Oracle-Client auf dem Computer, auf dem Sie den StarTeam-Server installieren möchten.
3. Stellen Sie die Verbindung zwischen dem Oracle-Client und dem Oracle-Server her.
Client und Server verifizieren
auf Seite 97
4. Installieren Sie den Oracle-ODBC-Treiber.
auf Seite 98
5. Installieren Sie den Oracle Enterprise Manager.
6. Installieren Sie StarTeam-Server. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
auf Seite 27
7. Stellen Sie sicher, dass die Einstellung NLS_LANG für den Oracle-Client und der für den Oracle-Server angegebene Zeichensatz korrekt sind. Weitere Informationen finden Sie unter
NLS_LANG ordnungsgemäß verwenden
Datenbankzeichensatz und StarTeam-Server
8. Erstellen Sie eine StarTeam-Serverkonfiguration. Weitere Informationen finden Sie unter
Serverkonfiguration mit einem Oracle-Schema-Benutzer starten
auf Seite 101 (zu automatisch erstellten
Übersicht zur manuellen Erstellung des Oracle-Schema-Benutzers
107
Vorsicht:
Wenn Sie StarTeam mit Oracle verwenden, beachten Sie Folgendes:
• Datenbankinhalte dürfen ausschließlich mithilfe eines StarTeam-Clients oder eines
Serveradministrations-Tools geändert werden. Direkte Datenbankmanipulation wird nicht
unterstützt.
• Datenspeicherdateien dürfen ausschließlich mithilfe eines StarTeam-Clients oder eines
Serveradministrations-Tools geändert werden.
Konnektivität zwischen Client und Server verifizieren
Wenn sich der Oracle-Client und der Oracle-Server (wie empfohlen) auf unterschiedlichen Computern befinden, verifizieren Sie, dass der Oracle-Client eine Verbindung zur Oracle-Datenbankinstanz herstellen kann. Auf diese Weise stellen Sie sicher, dass eine StarTeam-Serverkonfiguration auf den Oracle-Schema-Benutzer zugreifen kann.
So verifizieren Sie die Verbindung zwischen dem Oracle-Client und dem Oracle-Server:
1. Wenn Sie den Oracle-Client auf demselben Computer wie StarTeam-Server verwenden, richten Sie die
Oracle-Verbindung ein.
2. Verwenden Sie den Net Configuration Assistant, um die Verbindung zwischen den Computern einzurichten, auf denen der Oracle-Client und der Oracle-Server installiert sind.
3. Testen Sie die Datenbankverbindung mithilfe von SQL*Plus oder SQL*Worksheet.
StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
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97
Oracle ODBC-Treiber verwenden
StarTeam-Server benötigt die Client-Version 10.2 mit dem ODBC-Treiber 10.2.0.4.0.
Mithilfe der Oracle-ODBC-Treiber können Anwendungen, die die ODBC-API (Open Database Connectivity) von Microsoft implementieren, Lese- und Schreibvorgänge in Oracle-Datenbankinstanzen ausführen. Aktuellere
Versionen als StarTeam-Server Version 5.3 verwenden Oracle-ODBC-Treiber für das Abrufen und die
Speicherung von Metadaten.
Der Oracle-ODBC-Treiber benötigt Oracle Net APIs, um mit dem Oracle-Server kommunizieren zu können.
In der Standardinstallation des Oracle-Clients sind die erforderlichen NET-Bibliotheken enthalten.
Das Distributions-Kit des Oracle-ODBC-Treibers umfasst DLLs, eine Windows-Hilfedatei, eine Lizenzkopie und eine Produktbeschreibung.
Für die Verwendung einer ODBC-fähigen Anwendung ist die folgende Software zusätzlich zum
Oracle-ODBC-Treiber erforderlich:
• Oracle Net
• Netzwerk-Software auf dem Client
Beide Komponenten werden während der Installation des Oracle-Clients installiert.
Oracle ODBC-Treiber überprüfen
So stellen Sie sicher, dass Sie über den richtigen ODBC-Treiber verfügen:
1. Überprüfen Sie, welche Treiberversion mit Ihrer Version kompatibel ist (der zu verwendende Befehl kann z. B. ODBC
➤
Treiber
➤
Version lauten).
2. Sollten Sie nicht über die korrekte Version verfügen, laden Sie diese herunter und installieren Sie sie.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Oracle-ODBC-Treiber herunterladen und installieren
Seite 98.
Oracle-ODBC-Treiber herunterladen und installieren
Unter der folgenden URL können Sie unterstützte Oracle-ODBC-Treiber herunterladen:
http://www.oracle.com/technology/software/tech/windows/odbc
Verwenden Sie den Oracle Universal Installer zum Installieren des ODBC-Treibers. Welche unterstützte
Oracle-ODBC-Treiberversion Sie installieren müssen, hängt von den Systemanforderungen und den geltenden
Unternehmensrichtlinien ab.
Stellen Sie sicher, dass die ersten drei Ziffern der Oracle-Clientversion mit den ersten drei Ziffern der
ODBC-Treiberversion übereinstimmen. Sie können beispielsweise einen Oracle 10g-Client mit der
Versionsnummer 2 (10.02.00) nicht mit einem Oracle 10g-ODBC-Treiber der Version 1 (10.00.00) verwenden.
Vorsicht: Wenn Sie auf Ihrem StarTeam-Server-Computer mehrere Oracle-Stammverzeichnisse verwenden, stellen Sie sicher, dass die Oracle-ODBC-Treiber in dem richtigen Oracle-Stammverzeichnis installiert werden. Wenn Sie beispielsweise den Treiber der Version 10.2.0.4.0 installieren, stellen Sie sicher, dass Sie das Stammverzeichnis für Oracle 10 Release 2 verwenden. Beachten Sie dies nicht, treten bei der Installation Fehler auf.
98
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StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
Nachdem Sie die selbstextrahierende Archivdatei für Ihre Version des Oracle-Clients gestartet haben, wird eine Installationsverzeichnisstruktur auf Ihrer lokalen Festplatte erstellt. Führen Sie den Oracle Universal
Installer auf Ihrem lokalen Laufwerk aus.
So installieren Sie die ODBC-Treiber von Oracle:
1. Wählen Sie im Windows-Startmenü Programme
➤
Oracle Installation Products
➤
Oracle Universal
Installer.
Die Willkommensseite des Oracle Universal Installers wird angezeigt.
2. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Installation abzuschließen.
3. Wenn ein Meldungsfeld mit einer Warnung angezeigt wird, die besagt, dass bestimmte Komponenten dieses Produkts im angegebenen Bereich nicht gefunden werden können, klicken Sie auf Yes, um fortzufahren.
NLS_LANG ordnungsgemäß verwenden
StarTeam-Server konvertiert die in der Datenbank gespeicherten Daten in das UTF-8-Format. Der Zeichensatz
Ihrer Datenbank sollte derart definiert sein, dass er nicht mit diesem Format oder anderen
StarTeam-Serveranforderungen in Konflikt gerät. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
NLS_LANG in der Windows-Registrierung definieren
NLS_LANG spezifiziert den Zeichensatz für den Oracle-Client. Der Zeichensatz des Oracle-Clients wird im dritten Teil des NLS_LANG-Parameters definiert.
Nachdem NLS_LANG korrekt eingerichtet wurde, werden vom Oracle-Client alle Symbole richtig in die
Zeichensatzwerte des Datenbankzeichensatzes umgewandelt, wenn Daten in der Datenbank gespeichert oder Daten aus der Datenbank abgerufen werden.
NLS_LANG wird im folgenden Format angegeben.
NLS_LANG = Sprache_Gebiet.Zeichensatz
Dabei gilt Folgendes:
Sprache
steht für die in Oracle für Meldungen, Tages- und Monatsnamen verwendete Sprache.
Gebiet
steht für die die monetären und numerischen Formate, das Gebiet und die für die Berechnung von Wochenund Tagesangaben verwendeten Konventionen.
Zeichensatz
steuert den vom Oracle-Client verwendeten Zeichensatz. (In der Regel stimmt dieser mit Ihrer
Windows-Codepage überein.)
Übersicht über das Definieren von NLS_LANG
Bei der ODBC-Installation werden mehrere Oracle-Stammverzeichnisse unterstützt. Jeder ODBC-Treiber wird durch den Namen des Oracle-Stammverzeichnisses, in dem er installiert ist, eindeutig identifiziert. Anwendungen, die die Oracle-ODBC-Treiber verwenden, wählen anhand des NLS_LANG-Werts die entsprechende
Zeichensatzkonvertierung aus. Der Teil der NLS_LANG-Einstellung, in dem der Zeichensatz definiert wird, muss AMERICAN_AMERICA.WE8MSWIN1252 lauten. Wenn Sie zuvor Oracle 8i als StarTeam-Datenbank verwendet haben, verwenden Sie jetzt AMERICAN_AMERICA.WE8ISO8859P1.
StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
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99
Der installierte ODBC-Treiber verwendet den Wert der Windows-Codepage (ACP) und definiert den
NLS_LANG-Wert in der Registrierung. Der unter NLS_LANG eingegebene Wert sollte auf Genauigkeit überprüft werden. Sie sollten die NLS_LANG-Umgebungsvariable unbedingt überprüfen, da diese die
Registrierungseinstellung überschreibt. Sie können die Variable auch löschen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
NLS_LANG als Umgebungsvariable definieren
auf Seite 100.
Sie können NLS_LANG auf eine der folgenden Arten für den Oracle-Client definieren:
• In der Registrierung (nur Windows)
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
NLS_LANG in der Windows-Registrierung definieren
auf
Seite 100.
Der Oracle-Client und der Oracle-Server unterstützen die Verwendung mehrerer Oracle-Stammverzeichnisse.
Das bedeutet, dass Sie mehrere Sätze von Oracle-Programmdateien auf demselben Computer verwenden können. Wenn Sie mehrere Oracle-Stammverzeichnisse auf demselben Computer verwenden, sind für jedes Stammverzeichnis mehrere Registrierungseinträge vorhanden. NLS_LANG sollte daher bezogen auf das jeweilige Stammverzeichnis definiert werden.
• Als Umgebungsvariable
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
NLS_LANG als Umgebungsvariable definieren
Die Registrierung ist zwar das primäre Repository für Umgebungseinstellungen, sie ist jedoch nicht der einzige Ort, an dem Umgebungsparameter eingerichtet werden können. NLS_LANG kann auch als Systemoder Benutzerumgebungsvariable in den Systemeigenschaften definiert werden.
Vorsicht: Wenn NLS_LANG als Umgebungsvariable definiert ist, wird diese Variable für alle
Oracle-Stammverzeichnisse verwendet. Diese Option sollte besonders in den Fällen mit Sorgfalt verwendet werden, in denen mehrere Oracle-Stammverzeichnisse auf dem Computer vorhanden sind und einige Oracle-Stammverzeichnisse unterschiedliche NLS_LANG-Einstellungen haben. Häufig empfiehlt es sich, die Variable zu löschen.
NLS_LANG in der Windows-Registrierung definieren
Hinweis: Wenn NLS_LANG nicht definiert wird, wird der Standardwert AMERICAN_AMERICA.US7ASCII
verwendet.
So ändern Sie die NLS_LANG-Einstellung mithilfe des Editors für die Windows-Registrierung:
1. Wählen Sie in Windows Start
➤
Ausführen. Das Dialogfeld Ausführen wird angezeigt.
2. Geben Sie regedit
ein und klicken Sie anschließend auf OK.
3. Bearbeiten Sie den folgenden Registrierungseintrag:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ORACLE\homeID wobei homeID der eindeutige Name für die Identifizierung des Oracle-Stammverzeichnisses ist.
NLS_LANG als Umgebungsvariable definieren
Hinweis: Wenn NLS_LANG nicht definiert wird, wird der Standardwert AMERICAN_AMERICA.US7ASCII
verwendet.
So erstellen oder ändern Sie die Einstellung der NLS_LANG-Umgebungsvariable unter Windows:
100
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StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihrem Desktop auf das Symbol Arbeitsplatz und wählen Sie im
Kontextmenü die Option Eigenschaften.
2. Wählen Sie das Register Erweitert.
3. Klicken Sie auf Umgebungsvariablen. Das Dialogfeld "Umgebungsvariablen" wird angezeigt.
4. Wählen Sie NLS_LANG und definieren Sie den entsprechenden Wert.
Um diese Einstellung unter UNIX zu erstellen oder zu ändern, definieren Sie den Wert für NLS_LANG in der .profile- oder .cshrc-Datei. Weitere Informationen zum Einrichten der Umgebungsvariablen erhalten
Sie von Ihrem UNIX-Administrator.
Datenbankzeichensatz und StarTeam-Server
StarTeam-Server speichert UTF-8-Daten in Oracle-Schema-Benutzern. StarTeam-Server verwendet den
Oracle-Konvertierungsmechanismus nicht. Er führt die Konvertierung in UTF-8 selbständig aus.
Vorsicht: Da StarTeam-Server die Konvertierung selbst ausführt, müssen Sie unbedingt vermeiden, dass der Oracle-Client die Daten ebenfalls konvertiert. Eine doppelte Konvertierung führt zu unbrauchbaren
Ergebnissen.
Die Oracle-Software führt die Konvertierung nur dann aus, wenn der Zeichensatz des Oracle-Clients (der in
NLS_LANG definiert ist) nicht mit dem Zeichensatz der Datenbankinstanz übereinstimmt. Daher ist es wichtig, dass die auf dem Client verwendeten Einstellungen mit denen des Servers übereinstimmen. Für die
StarTeam-Serverkonfigurationen ist es erforderlich, dass Oracle-Datenbankinstanzen den Zeichensatz
WE8MSWIN1252 verwenden. Wenn Sie zuvor Oracle 8i als StarTeam-Datenbank verwendet haben, verwenden die Oracle-Datenbankinstanzen nun den Zeichensatz WE8ISO8859P1.
Mithilfe des Tools "Serveradministration" können Sie nur dann eine neue StarTeam-Serverkonfiguration erstellen, wenn die zugrunde liegende Datenbankinstanz den richtigen Zeichensatz verwendet. Wenn
StarTeam-Server gestartet wird, stellt es sicher, dass der für die Datenbank verwendete Zeichensatz mit dem in der NLS_LANG-Einstellung verwendeten Zeichensatz übereinstimmt.
Aufgrund der unterschiedlichen Zahlenformate in verschiedenen Sprachen und Ländern kann der
StarTeam-Server erst dann gestartet werden, wenn AMERICAN_AMERICA (die numerische Einstellung für
USA) als Einstellung für language_territory unter NLS_LANG ausgewählt wurde. Beachten Sie dies nicht, können bei der Verwendung von StarTeam-Server Fehler auftreten. Das bedeutet nicht, dass falsche Zahlen usw. angezeigt werden. In Deutschland und anderen Ländern wird statt eines Dezimalpunkts beispielsweise ein Komma verwendet. Deutsche Zahlen werden fehlerlos angezeigt.
Eine Serverkonfiguration mit einem Oracle-Schema-Benutzer starten
Wenn Sie eine neue Serverkonfiguration zum ersten Mal starten, erstellt StarTeam-Server alle
StarTeam-Tabellen in der von Ihnen angegebenen Datenbank. In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie eine
StarTeam-Serverkonfiguration erstellen und was Sie beim ersten Start zu beachten haben. Es wird davon ausgegangen, dass StarTeam-Server den Oracle-Tablespace und einen Schema-Benutzer mit dem Namen
"StarTeam" automatisch erstellen soll. Wenn dies nicht der Fall ist, finden Sie weitere Informationen unter
Übersicht zur manuellen Erstellung des Oracle-Schema-Benutzers
StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
|
101
Bevor Sie beginnen, benötigen Sie den Net Service Name der Oracle-Datenbank (der Oracle Net Service
Name ist je nach Betriebssystem entweder in
C:\ORACLE_HOME\network\admin\tnsnames.ora
oder in
$ORACLE_HOME/network/admin/tnsnames.ora
gespeichert) und das System-Passwort.
So erstellen Sie eine Serverkonfiguration mit einem Oracle-Schema-Benutzer:
1. Starten Sie das Serveradministrations-Tool. Wählen Sie Start
➤
Programme
➤
Borland StarTeam
➤
StarTeam Server 2009
➤
StarTeam-Server. Das Serveradministrations-Tool wird geöffnet.
2. Wählen Sie Server
➤
Neue Konfiguration. Das Dialogfeld "Neue Konfiguration" wird geöffnet.
3. Geben Sie die neuen Konfigurationsdaten ein:
1. Geben Sie den Namen der Konfiguration in das Textfeld Konfigurationsname ein.
2. Geben Sie den Repository-Pfad ein, an dem die Protokolldateien und andere Daten gespeichert werden sollen, oder klicken Sie auf Durchsuchen, um nach dem Speicherort zu suchen. Wenn der angegebene
Repository-Pfad nicht vorhanden ist, wird er angelegt. Der Repository-Pfad ist auch der Speicherort für den Standard-Hive.
3. Wählen Sie im Dropdown-Listenfeld Datenbanktyp die Option Oracle aus.
4. Aktivieren Sie die Option Neue StarTeam-Datenbank und ODBC-Datenquelle erstellen, sodass der
StarTeam-Server den Tablespace, den Schema-Benutzer und einen DSN für den Schema-Benutzer automatisch erstellt.
5. Führen Sie Folgendes aus, um den ersten Hive für den Native-II-Datenspeicher zu erstellen:
• Übernehmen Sie die Standardeinstellungen, indem Sie den Schalter Vorgabe aktiviert lassen und mit Schritt 6 fortfahren.
Wenn Sie die Standardeinstellungen verwenden, führt StarTeam-Server Folgendes aus:
• Erstellt einen Hive namens DefaultHive.
• Erstellt im Repository-Pfad Unterordner namens Archives und Cache, die von DefaultHive verwendet werden.
• Legt fest, dass die maximale Cache-Größe 20% des aktuell verfügbaren Speicherplatzes auf dem Laufwerk betragen soll, auf dem sich der Cache befindet.
• Verwendet die Standardeinstellung 600 Sekunden (10 Min.) für das Cache-Cleanup-Intervall.
• Verwendet die Standardeinstellung 95% für den Speicherungsschwellenwert, d. h. wann das
Laufwerk als voll angesehen wird.
• Geben Sie benutzerdefinierte Werte an, indem Sie den Optionsschalter Benutzerdefiniert auswählen und die gewünschten Hive-Einstellungen ändern.
6. Klicken Sie auf Weiter. Die Seite Oracle-Schema-Benutzer erstellen des Experten wird angezeigt.
7. Geben Sie den Namen des Oracle Net Service in das Textfeld TNS-Servicename ein.
8. Geben Sie das System-Passwort der Datenbank in das Textfeld System-Passwort ein.
9. Klicken Sie auf Verbindung überprüfen, um die Verbindung mit der Datenbank zu testen.
10. Wenn der Namen der Serverkonfiguration, der Datenquelle und des Schema-Benutzers gleich bleiben sollen, werden die Textfelder Neue ODBC-Datenquelle und Neuer Schema-Benutzername auf die
Namen voreingestellt, die Sie zuvor bei der Serverkonfiguration angegeben haben. Ändern Sie diese
Namen bei Bedarf.
11. Geben Sie ein Passwort für den Schema-Benutzernamen ein und bestätigen Sie es.
12. Klicken Sie auf Weiter. Die Seite Tablespace für StarTeam-Schema erstellen des Experten wird angezeigt.
13. Der Tablespace-Name ist standardmäßig auf den Namen Ihrer Serverkonfiguration eingestellt. Ändern
Sie diesen Namen bei Bedarf.
14. Wenn Sie über weniger als 15 Benutzer verfügen und höchstens 1 GB Daten speichern möchten, können
Sie die Standardeinstellungen verwenden.
102
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StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
Wenn Sie mit dem Konzept der Oracle-Schema-Benutzer vertraut sind, können Sie ggf. den Namen, die Größe und den Speicherort der Datendateien ändern. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
auf Seite 103.
Um eine Fragmentierung zu vermeiden, sollten Sie die Datendateien basierend auf der zu erwartenden maximalen Datenmenge der Datenbank so groß wie möglich machen.
Die Verwendung von mindestens drei Datendateien beim Erstellen eines Tablespace empfiehlt sich aus folgenden Gründen:
• Es gibt eine Größenbegrenzung von 2 GB pro Datendatei.
• Werden weniger Dateien verwendet, kann es bei einer hohen Eingabeaktivität zu verlängerten
Antwortzeiten kommen.
15. Klicken Sie auf Fertig stellen.
Das Fenster "Serveradministration" wird erneut angezeigt. Es enthält die neue Serverkonfiguration als untergeordneten Knoten des lokalen Knotens.
Hinweis: Der StarTeam-Server legt zusätzlich zum Erstellen der Serverkonfiguration Informationen zur neuen Serverkonfiguration in der Datei starteam-server-configs.xml
ab. Weitere
Informationen zu dieser Datei finden Sie in der StarTeam Hilfe oder dem Handbuch StarTeam verwalten
und einsetzen. Beide Optionen sind über das Untermenü Borland StarTeam
➤
StarTeam
Cross-Platform Client 2009
➤
Dokumentation verfügbar. Dort werden die Dateioptionen erläutert und es wird erklärt, wie diese über die Befehlszeile eingerichtet werden können.
4. Standardmäßig sind alle Serverkonfigurationen so eingestellt, dass der TCP/IP-Endpunkt (Port) 49201 verwendet wird. Jedoch muss jede Serverkonfiguration auf einem Computer über einen eindeutigen Endpunkt verfügen. Es wird daher empfohlen, dass Sie den Standardendpunkt ändern.
So ändern Sie den Endpunkt:
1. Wählen Sie die Serverkonfiguration aus.
2. Klicken Sie in der Symbolleiste auf Mit angepassten Serveroptionen starten (oder wählen Sie Aktionen
➤
Mit angepassten Serveroptionen starten in der Menüleiste). Das Dialogfeld "Mit angepassten
Serveroptionen starten" wird geöffnet.
3. Geben Sie den zu verwendenden TCP/IP-Endpunkt in das Textfeld ein und klicken Sie auf OK.
Hinweis: In diesem Dialogfeld können Sie auch den Speicherort für Anhänge ändern, in der Regel ist dies jedoch nicht erforderlich.
5. Sie müssen außerdem Ihre neue Serverkonfiguration konfigurieren (weitere Informationen hierzu finden
Sie im Handbuch StarTeam verwalten und einsetzen) und einen Zeitplan für Sicherungsvorgänge erstellen.
Richtlinien für Datendateien
Die folgenden Richtlinien von Borland gelten für die Anzahl der Datendateien und ihrer Größen basierend auf der Anzahl der Benutzer. Die von Ihnen benötigten Größen können sich von den in der folgenden Tabelle angezeigten Werten unterscheiden.
Anzahl der Benutzer
Bis zu 15
Zwischen 15 und 50
Anzahl der Datendateien
3
3
Größe der jeweiligen Datendatei
50 MB
300 MB
StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
|
103
Anzahl der Benutzer
Zwischen 51 und 100
Zwischen 101 und 300
> 300
7
7
Anzahl der Datendateien
5
Größe der jeweiligen Datendatei
300 MB
500 MB
800 MB
SQL-Skripts für Oracle-Schema-Benutzer
Im Lieferumfang von StarTeam-Server sind SQL-Skripts enthalten, die speziell für die Verwendung mit
Oracle-Schema-Benutzern erstellt wurden. Mithilfe dieser Skripts können StarTeam-Datenbanken verwaltet und optimiert werden. Einige SQL-Skripts werden nach der Installation ausgeführt, einige wöchentlich zur
Wartung der Datenbankleistung und andere Skripts werden automatisch durch StarTeam-Server ausgeführt.
Die SQL-Skripts für die von Ihnen ausgeführten Oracle-Schema-Benutzer befinden sich im Ordner
Borland\StarTeam Server 2009\DBScripts\Oracle_Scripts
.
Hinweis: Der Ordner "Oracle_Scripts" umfasst mehrere Unterordner:
Create_Stored_Procedures
,
Drop_Stored_Procedures
,
Install
,
Preinstall
und
DW
(für Data Warehouse). Die Skripts in diesen Unterordnern werden von StarTeam-Server bei Bedarf ausgeführt. Sie sollten niemals direkt von einem externen Datenbank-Tool aus ausgeführt werden, z. B. SQL*Plus oder SQL *Worksheet.
Die folgende Tabelle enthält die SQL-Skripts, die Sie am häufigsten benötigen werden. Einige der Skripts sollten in regelmäßigen Abständen manuell ausgeführt werden. In der Tabelle wird die empfohlene
Ausführungshäufigkeit für die Skripts angegeben. Sie können die Häufigkeit entsprechend der StarTeam-Nutzung in Ihrem Unternehmen anpassen. Führen Sie die Skripts nur bei geringer Serverbelastung aus, z. B. nachts oder am Wochenende.
Beim Ausführen der genannten Skripts sollten Sie außerdem die Option Bereinigen des Tools
"Serveradministration" verwenden, um gelöschte Ansichten aus dem Schema-Benutzer zu löschen. Borland empfiehlt, den Schema-Benutzer zu bereinigen, nachdem Sie mehrere Ansichten aus einem StarTeam-Projekt gelöscht haben. Weitere Informationen zur Bereinigungsfunktion finden Sie im Handbuch StarTeam verwalten
und einsetzen.
StarTeam-Skriptname Häufigkeit der Ausführung
starteam_oracle_compute_stats.sql
starteam_oracle_dropall.sql
Wöchentlich
Wenn erforderlich starteam_oracle_rebuild_indexes.sql
Wöchentlich
Eine Beschreibung dieser Skripts finden Sie unter
StarTeam-SQL-Skripts für Oracle-Schema-Benutzer
auf
Seite 105.
Vorsicht: Erstellen Sie ggf. eine Sicherungskopie des StarTeam-Schema-Benutzers und verifizieren Sie diese Sicherungskopien regelmäßig. Sie sollten Sicherungskopien Ihrer StarTeam-Projektdaten auf einem
Testsystem wiederherstellen und testen. Das Wiederherstellen und Testen der Sicherungskopien hilft
Ihnen sicherzustellen, dass die Daten ordnungsgemäß gesichert wurden.
So führen Sie ein SQL-Skript für Oracle-Schema-Benutzer aus:
1. Öffnen Sie ein Befehlszeilenfenster.
2. Wechseln Sie in das Verzeichnis, das die StarTeam-SQL-Skripts für Oracle-Schema-Benutzer enthält.
104
|
StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
3. Geben Sie in der Befehlszeile Folgendes ein: sqlplus Benutzername/Passwort @Dienstname wobei
Benutzername
der in StarTeam verwendete Oracle-Schema-Benutzername ist
Passwort
das in StarTeam verwendete Oracle-Schema-Passwort ist
Dienstname
der mithilfe von Oracle Net 8 Easy Config erstellte Net Service Name ist
4. Führen Sie das Skript aus. Um beispielsweise das Skript "starteam_oracle_compute_stats.sql" script, auszuführen, geben Sie
@starteam_oracle_compute_stats.sql
ein und drücken Sie die Eingabetaste.
StarTeam-SQL-Skripts für Oracle-Schema-Benutzer
• starteam_oracle_compute_stats.sql
Ausführung: Wöchentlich
Das Skript starteam_oracle_compute_stats.sql aktualisiert die Statistik in der Distributionsseite der Datenbank für alle in der Datenbank enthaltenen Tabellen. Mithilfe dieser Daten kann der Abfrageoptimierer den richtigen Index für eine bestimmte Abfrage auswählen.
• starteam_oracle_create_check_database.sql
Ausführung: Bei Bedarf automatisch durch StarTeam-Server
• starteam_oracle_create_check_privileges.sql
Ausführung: Bei Bedarf automatisch durch StarTeam-Server
• starteam_oracle_create_database.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Erstellen einer neuen Serverkonfiguration
Dieses Skript erstellt einen neuen Oracle-Schema-Benutzer.
• starteam_oracle_create_fix_custom_fields.sql
Ausführung: Bei Bedarf automatisch durch StarTeam-Server
• starteam_oracle_create_upgrade_33.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_oracle_create_upgrade_34.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_oracle_create_upgrade_35_catalog.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_oracle_create_upgrade_35_data.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_oracle_create_upgrade_36.sql
StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
|
105
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_oracle_create_upgrade_55.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_oracle_create_upgrade_58.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_oracle_database_analyze.sql
Ausführung: Wöchentlich
• starteam_oracle_create_fix_dup_login_names.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_oracle_extract_ddl.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• n starteam_oracle_fix_long_raw.sql
Ausführung: Automatisch durch StarTeam-Server beim Aktualisieren einer Serverkonfiguration auf eine neue Version
• starteam_oracle_dropall.sql
Ausführung: Wenn erforderlich
Vorsicht: Wenn Sie das Skript "starteam_oracle_dropall.sql" ausführen, werden alle StarTeam-Tabellen und die in ihnen enthaltenen Daten aus der Datenbank gelöscht. Verwenden Sie dieses Skript nur, wenn Sie sich wirklich sicher sind.
Das Skript "starteam_oracle_dropall.sql" entfernt alle StarTeam-Tabellen aus der Datenbank. Wenn Sie beispielsweise eine StarTeam-Serverkonfiguration in eine andere Datenbank migrieren, müssen Sie die
Tabellen möglicherweise mithilfe des Befehls "starteam_oracle_dropall.sql" aus der Originaldatenbank entfernen. Außerdem können Sie mit dem Skript "starteam_oracle_dropall.sql" StarTeam-Tabellen entfernen, die versehentlich zum falschen StarTeam-Tablespace hinzugefügt wurden. Das Skript kann sowohl über
Sql*Plus als auch über SQL*Worksheet ausgeführt werden.
• starteam_oracle_get_dbinfo.sql
Ausführung: Bei Bedarf automatisch durch StarTeam-Server
• starteam_oracle_rebuild_indexes.sql
Ausführung: Wöchentlich
Das Skript "starteam_oracle_rebuild_indexes.sql" baut die Indexeinträge der Datenbank neu auf und konfiguriert die Parameter zur Speicherung des Index-Tablespace. Das Skript geht davon aus, dass die
Indizes sich in einem Tablespace mit dem Namen INDX befinden. Wenn Ihr Index-Tablespace einen anderen Namen verwendet, bearbeiten Sie das Skript "starteam_oracle_rebuild_indexes.sql" so, dass es den richtigen Tablespace-Namen darstellt. Führen Sie das Skript "starteam_oracle_rebuild_indexes.sql" wöchentlich aus, um ein verbessertes Wiederauffinden von Daten in der Datenbank zu gewährleisten.
106
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StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
Übersicht zur manuellen Erstellung des
Oracle-Schema-Benutzers
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie einen Oracle-Tablespace und Schema-Benutzer für den
StarTeam-Server manuell erstellen. Außerdem finden Sie eine Übersicht zum Tuning und Verwalten der mit
StarTeam-Server gelieferten SQL-Skripts und eine Erläuterung zu ihrer Verwendung. Detaillierte Informationen zur Leistungssteigerung von Oracle finden Sie in Ihrer Oracle-Dokumentation.
So konfigurieren Sie eine Oracle-Datenbankinstanz:
Überblick zur Verwendung von Oracle-Schema-Benutzern
auf Seite 97 beschriebenen
Verfahren aus.
2. Erstellen Sie einen StarTeam-Tablespace.
3. Erstellen Sie einen StarTeam-Schema-Benutzer.
4. Um sicherzustellen, dass StarTeam-Server Labels erstellen und andere Operationen erfolgreich ausführen kann, muss der Schema-Benutzer über die folgenden Oracle-Berechtigungen verfügt. Diese Berechtigungen sollten explizit festgelegt und nicht einer Rolle zugewiesen werden. Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter
Oracle-Berechtigungen festlegen
• create procedure
• create sequence
• create session
• create table
• create trigger
• create type
• create view
• unlimited tablespace
• create any context
• drop any context
5. Erstellen Sie einen ODBC-DSN für den StarTeam-Schema-Benutzer. Weitere Informationen hierzu finden
Sie unter
ODBC-System-DSNs für Oracle erstellen
auf Seite 107.
6. Erstellen Sie die Serverkonfiguration. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Eine Serverkonfiguration für einen Oracle-Schema-Benutzer erstellen
ODBC-System-DSNs für Oracle erstellen
StarTeam-Server greift mithilfe von ODBC-Treibern auf Oracle-Schema-Benutzer zu.
So erstellen Sie einen ODBC-Datenquellennamen (Data Source Name, DSN) für einen
Oracle-Schema-Benutzer:
1. Wählen Sie im Windows-Startmenü Start
➤
Einstellungen
➤
Systemsteuerung. Das Fenster
Systemsteuerung wird geöffnet.
2. Doppelklicken Sie auf das Symbol Verwaltung und anschließend auf Datenquellen (ODBC), um das
Dialogfeld ODBC-Datenquellen-Administrator zu öffnen.
3. Wählen Sie das Register System-DSN und klicken Sie anschließend auf Hinzufügen.
StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
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107
4. Wählen Sie den gewünschten Oracle-Treiber aus und klicken Sie anschließend auf Fertig stellen. Das
Dialogfeld Oracle ODBC-Treiberkonfiguration wird angezeigt.
5. Geben Sie den DSN in das Textfeld Datenquellenname ein. Verwenden Sie den Oracle Net Service Name als DSN, wenn Sie nur über eine Serverkonfiguration verfügen. Wenn Sie mehrere Serverkonfigurationen haben, sollte der Name der Datenquelle mit dem Namen der jeweiligen Serverkonfiguration übereinstimmen.
6. Geben Sie in das Textfeld Beschreibung eine Beschreibung ein.
7. Wählen Sie im Listenfeld TNS-Servicename den Oracle Net-Servicenamen aus.
8. Geben Sie den Benutzernamen in das Textfeld Benutzer-ID ein.
9. Klicken Sie auf Testverbindung, um die Verbindung mit der Datenbank zu überprüfen.
Wichtig: Es wird empfohlen, dass Sie keine weiteren Einstellungen ändern.
10. Klicken Sie auf OK.
Eine Serverkonfiguration für einen
Oracle-Schema-Benutzer erstellen
Wenn Sie eine neue Serverkonfiguration zum ersten Mal starten, erstellt StarTeam-Server alle
StarTeam-Tabellen in der von Ihnen angegebenen Datenbank. In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie eine
StarTeam-Serverkonfiguration erstellen und was Sie beim ersten Start zu beachten haben.
Bevor Sie beginnen, benötigen Sie folgende Informationen:
• Den Net Service Name der Oracle-Datenbank (TNS-Name, der je nach Betriebssystem unter
C:\ORACLE_HOME\network\admin\tnsnames.ora
oder unter
$ORACLE_HOME/network/admin/tnsnames.ora
gespeichert ist)
• Das System-Passwort
• Den ODBC-DSN
• Den Anmeldenamen und das Passwort für den Schema-Benutzer
So erstellen Sie eine Serverkonfiguration:
1. Starten Sie das Serveradministrations-Tool. Wählen Sie Start
➤
Programme
➤
Borland StarTeam
➤
StarTeam Server 2009
➤
StarTeam-Server. Das Serveradministrations-Tool wird geöffnet.
2. Wählen Sie Server
➤
Neue Konfiguration. Das Dialogfeld "Neue Konfiguration" wird geöffnet.
3. Geben Sie die neuen Konfigurationsdaten ein:
1. Geben Sie den Namen der Konfiguration in das Textfeld Konfigurationsname ein.
2. Geben Sie den Repository-Pfad ein, an dem die Protokolldateien und andere Daten gespeichert werden sollen, oder klicken Sie auf Durchsuchen, um nach dem Speicherort zu suchen. Wenn der angegebene
Repository-Pfad nicht vorhanden ist, wird er angelegt. Der Repository-Pfad ist auch der Speicherort für den Standard-Hive.
3. Wählen Sie im Dropdown-Listenfeld Datenbanktyp die Option Oracle aus.
4. Deaktivieren Sie die Option Neue StarTeam-Datenbank und ODBC-Datenquelle erstellen, sodass der StarTeam-Server nicht automatisch den Tablespace, den Schema-Benutzer und einen DSN für den
Schema-Benutzer erstellt.
5. Führen Sie Folgendes aus, um den ersten Hive für den Native-II-Datenspeicher zu erstellen:
• Übernehmen Sie die Standardeinstellungen, indem Sie den Schalter Vorgabe aktiviert lassen und mit Schritt 6 fortfahren.
Wenn Sie die Standardeinstellungen verwenden, führt StarTeam-Server Folgendes aus:
108
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StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
• Erstellt einen Hive namens DefaultHive.
• Erstellt im Repository-Pfad Unterordner namens Archives und Cache, die von DefaultHive verwendet werden.
• Legt fest, dass die maximale Cache-Größe 20% des aktuell verfügbaren Speicherplatzes auf dem Laufwerk betragen soll, auf dem sich der Cache befindet.
• Verwendet die Standardeinstellung 600 Sekunden (10 Min.) für das Cache-Cleanup-Intervall.
• Verwendet die Standardeinstellung 95% für den Speicherungsschwellenwert, d. h. wann das
Laufwerk als voll angesehen wird.
• Geben Sie benutzerdefinierte Werte an, indem Sie den Optionsschalter Benutzerdefiniert auswählen und die gewünschten Hive-Einstellungen ändern.
6. Klicken Sie auf Weiter. Die Seite Datenbankinformationen des Experten wird angezeigt.
7. Geben Sie den ODBC-DSN in das Textfeld ODBC-Datenquellenname ein.
8. Geben Sie den Anmeldenamen und das Passwort für den Schema-Benutzer in die entsprechenden
Textfelder ein.
9. Klicken Sie auf Verbindung überprüfen, um sicherzustellen, dass Sie erfolgreich auf den
Schema-Benutzer zugreifen können.
10. Klicken Sie auf Fertig stellen.
Das Fenster Serveradministration wird angezeigt. Es enthält die neue Serverkonfiguration als untergeordneten Knoten des lokalen Knotens.
Hinweis: Der StarTeam-Server legt zusätzlich zum Erstellen der Serverkonfiguration Informationen zur neuen Serverkonfiguration in der Datei starteam-server-configs.xml
ab. Weitere
Informationen zu dieser Datei finden Sie in der StarTeam Hilfe oder dem Handbuch StarTeam verwalten
und einsetzen. Beide Optionen sind über das Untermenü Borland StarTeam
➤
StarTeam
Cross-Platform Client 2009
➤
Dokumentation verfügbar. Dort werden die Dateioptionen erläutert und es wird erklärt, wie diese über die Befehlszeile eingerichtet werden können.
StarTeam mit Oracle-Datenbanken verwenden
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109
Erläuterungen zu Datenspeicherorten
Beim Erstellen einer neuen Serverkonfiguration richtet StarTeam-Server eine Reihe von Ordnern für das
Speichern von Protokolldateien, Anhängen, Archivdateien usw. ein. Dieses Thema beschreibt den Speicherort und den Zweck von Dateien und Ordnern, aus denen die StarTeam-Datenspeicher und -Repositorys bestehen.
Repositorys
Die folgende Abbildung zeigt eine Serverkonfiguration, deren Repository-Pfad mit einem Laufwerksbuchstaben beginnt (nicht in Abbildung enthalten) und mit einem Ordner namens MyConfiguration endet.
Der Name der Serverkonfiguration kann ebenfalls MyConfiguration lauten.
Der Repository-Pfad ist ein allgemeiner Pfad für die anfängliche Speicherung einer Reihe von Objekten, von denen die meisten später unabhängig voneinander an andere Speicherorte verschoben werden können.
Ordner "Attachments"
Der Repository-Pfad, z. B. der Ordner MyConfiguration in der vorherigen Abbildung, verfügt außerdem über den Unterordner "Attachments".
Der Ordner "Attachments" verfügt über Unterordner mit den an bestimmte Elementtypen angehängten Dateien.
Der Ordner Changes_Attachments enthält beispielsweise Dateien, die an Änderungsanforderungen angehängt sind.
Sie können den Pfad des Ordners "Attachments" unabhängig ändern, indem Sie den Pfad für Anhänge im
Register Allgemein des Dialogfelds "Serverkonfiguration" ändern. Dieser Ordner muss kein Unterordner des
Repository-Pfads sein.
Diese Ordner müssen bei einem Backup gesichert werden.
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Erläuterungen zu Datenspeicherorten
Native-II-Datenspeicher-Ordner
Der Repository-Pfad ist in allen Serverkonfiguration, ob neu erstellt oder auf StarTeam Server 2005 bzw.
spätere Versionen aktualisiert, zunächst auch Stammordner mehrerer Ordner, die der Native-II-Datenspeicher zum Speichern von Archivdateien und Informationen über diese Dateien benötigt:
•
Standard-Hive
Wenn Sie beim Erstellen einer Serverkonfiguration alle Vorgabe-Einstellungen akzeptieren oder eine aktualisierte Serverkonfiguration starten, ohne einen Hive zu erstellen, legt StarTeam-Server automatisch den Ordner "DefaultHive" an. Dieser Ordner ist ein Unterordner des Repository-Pfads und wird beim ersten
Start der Serverkonfiguration erstellt.
Unabhängig davon, ob der erste Hive "DefaultHive" heißt oder nicht, muss jede Serverkonfiguration über mindestens einen Hive verfügen. Sie können mehrere Hives anlegen. Jeder Hive hat einen Archiv- und einen Cache-Pfad. Eine einfache, aber nicht vorgeschriebene Namenskonvention ist die in der oben gezeigten Abbildung. Der Name des Hives wird der Name eines Ordners mit zwei Unterordnern: "Archives" und "Cache". Sie können den Pfad dieser Ordner jedoch beliebig verändern. Sie müssen sich nicht auf demselben Laufwerk befinden.
Die Unterordner von DefaultHive haben den folgenden Zweck:
•
Archives
Dieser Ordner enthält Dateirevisionen in Archivdateien, die komprimiert sein können.
•
Cache
In diesem Ordner werden unkomprimierte Versionen der Archivdateien gespeichert. Er verfügt über zwei Unterordner namens "Temp" und "Deltas". Unter "Temp" werden neu zu StarTeam hinzugefügte
Dateien und neu eingecheckte Dateirevisionen gespeichert. In "Deltas" werden die Unterschiede zwischen den Arbeitsdateien und den aktuellen Revisionen gespeichert, wenn ein Benutzer möchte, dass die
Datenübertragung über langsame Verbindungen optimiert wird.
Mit dem Hive-Manager können Sie einen einzelnen Archiv- und/oder Cache-Pfad für einen Hive ändern.
Sie sollten solche Änderungen nur vornehmen, wenn der Hive verschoben werden muss. Beispielsweise können Sie einen Hive verschieben, weil ein Laufwerk beschädigt ist. Außerdem müssen Sie den Inhalt des Archivpfads des Hives an den neuen Speicherort kopieren.
Der Archivpfad eines Hives muss in einem Backup enthalten sein. Der Cache-Pfad hingegen muss nicht
darin enthalten sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Archivpfad- und Cache-Pfad-Struktur
auf Seite 112.
•
HiveIndex
Wenn Sie in 2005 oder einer späteren Version eine Serverkonfiguration erstellt und gestartet haben, verfügt diese über mindestens einen Hive. Im Ordner "HiveIndex" wird die Datei "hive-index.xml" gespeichert, die die Eigenschaften aller Hives enthält, die von der Serverkonfiguration verwendet werden.
Den Pfad zum Ordner "HiveIndex" können Sie durch Anpassen des Repository-Pfads in der Datei
"starteam-server-configs.xml" ändern. Diese Änderung sollten Sie nur vornehmen, wenn dies notwendig ist, z. B. wenn ein Laufwerk beschädigt ist.
Erläuterungen zu Datenspeicherorten
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Der Ordner "HiveIndex" muss in einem Backup enthalten sein. Weitere Informationen hierzu finden Sie
Archivpfad- und Cache-Pfad-Struktur
auf Seite 112.
Archivpfad- und Cache-Pfad-Struktur
Die Struktur der Archiv- und Cache-Pfade aller Hives ist gleich. Sie ähnelt der von den StarTeam-Clients verwendeten Strukturen zum Speichern von Dateistatusinformationen. Die im Archiv und im Cache gespeicherten
Dateien werden in Unterordner verteilt. So können Dateien einfacher gefunden und verwaltet werden. Der
Name der Unterordner, in denen eine Dateirevision gespeichert wird, basiert auf den ersten Zeichen des
Namens der Archivdatei. Angenommen, der Inhalt einer Dateirevision hat den MD5-Wert
01fc3c4ac5e0e92cc707f30fb73a0726
.Wenn der Benutzer den Archivpfad
C:\DefaultHive\Archives ausgewählt hat, hat die genannte Revision einen der folgenden Archivpfade, je nachdem, ob die Archivdatei komprimiert ist oder nicht:
C:\DefaultHive\Archives\01\f\01fc3c4ac5e0e92cc707f30fb73a0726
C:\DefaultHive\Archives\01\f\01fc3c4ac5e0e92cc707f30fb73a0726.gz
In der nachfolgenden Abbildung wird der Pfad vom Ordner "Archives" zu einer Archivdatei dargestellt.
In einem Backup müssen die Archivpfade aller Hives (z. B.
C:\DefaultHive\Archives
) enthalten sein.
Weitere Informationen finden Sie in der StarTeam-Hilfe oder im Handbuch StarTeam verwalten und einsetzen.
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Erläuterungen zu Datenspeicherorten
Protokolldateien und -ordner
Der Ordner des Repository-Pfads wird zum Stammordner der im Folgenden aufgeführten Objekte.
• Serverprotokolldateien
Bei jedem Start einer Serverkonfiguration wird eine neue Serverprotokolldatei erstellt. Im Handbuch StarTeam
verwalten und einsetzen finden Sie weitere Details zu Serverprotokollen.
• Alle .dmp-Dateien, wenn Sie mithilfe der Serverdiagnose .dmp-Dateien zu Serverfehlern und unerwarteten
Serverzuständen erstellen.
In der Regel haben Sie keine .dmp- oder Trace-Dateien, wenn Sie nicht mithilfe eines Mitarbeiters des technischen Supports von Borland versuchen, ein Problem zu beheben. Im Handbuch StarTeam verwalten
und einsetzen finden Sie weitere Details zur Serverdiagnose.
• Ordner "Notifications"
Wenn eine Serverkonfiguration das erste Mal gestartet wird, wird der Inhalt des Ordners "Notifications", der sich im Installationsverzeichnis befindet, in den entsprechenden "Notifications"-Ordner des Repositorys für die Serverkonfiguration kopiert.
• Ordner "Trace"
Im Ordner "Trace" werden die Dateien gespeichert, die erzeugt werden, wenn Sie mithilfe der Serverdiagnose
Serverbefehle zurückverfolgen. Im Handbuch StarTeam verwalten und einsetzen finden Sie weitere Details zur Serverdiagnose.
Diese Objekte müssen nicht im Repository-Pfad verbleiben. Sie können den Pfad aller genannten Ordner im
Tool "Serveradministration" durch Anpassen des Protokollpfads ändern. Im Handbuch StarTeam verwalten
und einsetzen finden Sie weitere Informationen hierzu.
Diese Ordner müssen bei einem Backup nicht gesichert werden.
Erläuterungen zu Datenspeicherorten
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Unterstützende Software installieren und konfigurieren
Dieser Anhang enthält Informationen über Software, die zusammen mit StarTeam verwendet wird:
• Uhren von Workstations synchronisieren
• Adobe Acrobat Reader
• Java-Laufzeitumgebung
Uhren von Workstations synchronisieren
Das Datum und die Uhrzeit der Computer, auf denen Clients und der Server ausgeführt werden, müssen synchronisiert sein. Viele Funktionen stützen sich auf Berechnungen, die Uhrzeiten und Datumsangaben beinhalten. Dies betrifft vor allem Labels, Konfigurationen und Heraufstufungsstatuswerte.
Wichtig: Wenn Clients und ihr Server nicht synchronisiert sind, können eine Reihe von Operationen (wie z. B. das Auschecken, das Anzeigen des Dateistatus oder das Erstellen von Labels) fehlschlagen oder ungenaue Ergebnisse liefern.
Daher sollten Sie den Service nutzen, den Ihr Netzwerkserver für das Synchronisieren der Uhren aller
Workstations bereitstellt. Benutzer eines Windows-Netzwerks können beispielsweise folgenden Befehl verwenden, um die Uhrzeiten ihrer Workstations mit dem Computer, auf dem der Server installiert ist, zu synchronisieren: net time \\Servername /set /yes
In diesem Beispiel ersetzen Sie
Servername
durch den Rechnernamen oder die IP-Adresse des
Netzwerkcomputers, auf dem der Server installiert ist.
Adobe Acrobat Reader
Die primäre Dokumentation für die StarTeam-Produktfamilie wird in PDF-Format (Adobe Portable Document
Format) bereitgestellt und kann mit Version 7.0 oder späteren Versionen von Adobes kostenlosem Acrobat
Reader angezeigt werden. Sie können die neueste Version von Acrobat Reader von der Adobe-Website unter
http://www.adobe.com
herunterladen.
Java-Laufzeitumgebung installieren
Die Installationsprogramme für den Client und den Server installieren automatisch eine Sun Microsystems
Java Virtual Machine auf Ihrem Computer, wenn die erforderliche Version nicht bereits vorhanden ist.
Java benötigt eine Darstellung von mindestens 256 Farben, um eine AWT- oder Swing-basierte graphische
Benutzeroberfläche zu starten. Wenn Sie versuchen, den Server über das Windows-Startmenü mit zu wenigen
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Unterstützende Software installieren und konfigurieren
Farben zu starten, wird für einen kurzen Moment ein DOS-Fenster auf Ihrem Bildschirm angezeigt und dann geschlossen.
Das StarTeam Cross-Platform-Client-Installationsprogramm startet das Sun tzupdater-Programm, mit dem die mit diesem Release installierte Sun JRE (1.6.0_13) aktualisiert wird. Das tzupdater-Programm ändert die
JRE, indem es genauere Informationen zur Sommerzeit in den Zeitzonen "Eastern", "Mountain" und "Hawai" bereitstellt. Zudem werden die folgenden drei JRE-Dateien aus dem Ordner lib/zi
gelöscht (sofern vorhanden): EST, HST und MST.
Unterstützende Software installieren und konfigurieren
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Datenbanken sichern
In diesem Kapitel werden die Backup-Optionen vorgestellt, die Datenbankadministratoren zur Verfügung stehen. Außerdem enthält es Empfehlungen für die Sicherung der Datenbanken, die von Serverkonfigurationen verwendet werden. Beachten Sie, dass es sich hierbei wirklich nur um Empfehlungen handelt. Endgültige
Pläne für eine Wiederherstellung im Notfall müssen in Ihrem Unternehmen gemeinsam mit den für die
IT-Infrastruktur zuständigen Mitarbeitern erstellt werden.
Ein Backup setzt sich aus einer Sicherung der Datenbank und der Archivdateien der Anwendung zusammen.
Ab der Version 2005 von StarTeam-Server können Sie zwischen Online- und Offline-Backups wählen. Wenn alle Archivdateien einer Serverkonfiguration im Native-II-Format abgelegt sind, können Sie die Konfiguration online sichern - ohne diese hierfür herunterfahren oder sperren zu müssen. Wenn Sie eine ältere Version als
StarTeam Server 2005 haben, müssen Sie die älteren Archive vom Native-I- in das Native-II-Format konvertieren, um ein Online-Backup erstellen zu können. Unabhängig von der Serverversion müssen Sie die Datenbank außerdem für das Online-Backup einrichten.
SQL-Server-Datenbanken sichern
Bei der Online-Sicherung von Serverkonfigurationen ist es sehr wichtig, vollständige Backups der Datenbankund Transaktionsprotokolle zu erstellen.
SQL Server 2005 SP2 unterstützt die folgenden Backup-Typen:
• Vollständiges Datenbank-Backup
Vollständige Datenbank-Backups enthalten eine vollständige Kopie des Datenbankzustands zu dem
Zeitpunkt, zu dem der Backup-Vorgang initiiert wurde. Sie enthalten ein Abbild der aktuellen Daten der
Datenbank. Für die meisten Wiederherstellungsoptionen wird ein vollständiges Backup benötigt.
• Differenz-Backup
Bei einem Differenz-Backup werden nur die Daten gesichert, die seit dem letzten vollständigen
Datenbank-Backup geändert wurden. Es empfiehlt sich, regelmäßige Differenz-Backups zu planen, da diese kleiner sind und schneller erstellt werden können. Differenz-Backups ohne vorhergehende vollständige
Backups sind jedoch nutzlos.
• Backup des Transaktionsprotokolls
Bei einem Backup des Transaktionsprotokolls werden alle Transaktionen erfasst, die seit dem letzten
Backup des Transaktionsprotokolls durchgeführt wurden. Backups des Transaktionsprotokolls ermöglichen die Wiederherstellung bis zur letzten festgeschriebenen Transaktion.
• Datei- oder Dateigruppen-Backup
Bei einem Datei- oder Dateigruppen-Backup werden einzelne Dateien (oder die Dateien einer Dateigruppe) gesichert. Die Dateien einer Datenbank können einzeln gesichert und wiederhergestellt werden.
Durch Wiederherstellen der Datenbank wird diese in einem einzelnen Schritt aus einem Datenbank-Backup neu erstellt. Beim Wiederherstellungsvorgang wird die vorhandene Datenbank überschrieben oder eine
Datenbank erstellt, wenn keine vorhanden ist. Die wiederhergestellte Datenbank entspricht dem Zustand, den die Datenbank zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Backups hatte - abzüglich aller nicht zurückgeschriebenen
Transaktionen. Nicht zurückgeschriebene Transaktionen werden zurückgesetzt, wenn die Datenbank wiederhergestellt wird.
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Datenbanken sichern
Der Datenbankadministrator kann das Wiederherstellungsmodell für die Datenbank abhängig von den
Ressourcenanforderungen wählen. Das Wiederherstellungsmodell stellt einen Kompromiss aus
Protokollierungs-Overhead und Wichtigkeit der vollständigen Datenwiederherstellung dar.
Folgende Wiederherstellungsmodelle werden von SQL Server 2005 SP2 unterstützt:
• Vollständig
Die Daten sind kritisch und der Zustand zum Zeitpunkt des Fehlers muss wiederhergestellt werden können.
Alle Datenänderungen werden protokolliert. Alle SQL Server 2005 SP2-Wiederherstellungsoptionen sind verfügbar.
• Bulk-Protokollierung
Einige Bulk-Operationen, z. B. Bulk-Kopiervorgänge, SELECT INTO und Textverarbeitung können erneut eingespielt werden, sodass diese Operationen nicht vollständig protokolliert werden müssen. Es kann nur der Zustand des letzten Datenbank- oder Protokoll-Backups wiederhergestellt werden.
• Einfach
Alle nach dem letzten Backup vorgenommenen Datenänderungen sind nicht verfügbar. Bei dieser Art von
Wiederherstellung wird der geringste Prokollierungs-Overhead erzeugt, aber nach dem letzten Backup vorgenommene Änderungen können nicht wiederhergestellt werden.
Zur Wiederherstellung des Datenbankzustands zu einem bestimmten Zeitpunkt (beispielsweise bevor unerwünschte Daten eingegeben wurden) muss entweder das Wiederherstellungsmodell "Vollständig" oder
"Bulk-Protokollierung" verwendet werden.
Vollständiges Datenbank-Backup
Bei einem vollständigen Datenbank-Backup wird ein Duplikat der Daten in der Datenbank erstellt. Dabei handelt es sich um einen einzelnen Vorgang, der üblicherweise in regelmäßigen Abständen ausgeführt wird.Vollständige
Datenbank-Backups sind in sich abgeschlossen. Sie enthalten ein Abbild der aktuellen Daten der Datenbank.
Für die meisten Wiederherstellungsoptionen wird ein vollständiges Backup benötigt.
Borland rät zur Erstellung vollständiger Backups.
Differenz-Backup der Datenbank
Bei einem Differenz-Backup werden nur die Daten gesichert, die seit dem letzten Datenbank-Backup geändert wurden. Zur Reduzierung der für die Sicherung benötigten Zeit werden regelmäßige Differenz-Backups empfohlen. Durch die häufige Erstellung von Backups sinkt das Risiko eines Datenverlusts.
Differenz-Backups ermöglichen die Wiederherstellung der im Backup enthaltenen Daten in der Datenbank.
Mithilfe von Differenz-Backups kann der Zustand der Datenbank zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht wiederhergestellt werden.
Durch ein Differenz-Backup verringert sich die Zeit, die bei der Wiederherstellung einer Datenbank für das
Rollforward des Transaktionsprotokoll-Backups benötigt wird.
Transaktionsprotokoll-Backups
Das Transaktionsprotokoll ist eine fortlaufende Aufzeichnung der Transaktionen, die seit dem letzten Backup des Transaktionsprotokolls in der Datenbank ausgeführt wurden. Mithilfe von Transaktionsprotokoll-Backups können Sie die Datenbank auf einen bestimmten zurückliegenden Zeitpunkt bzw. auf den Zeitpunkt des Ausfalls zurücksetzen.
Datenbanken sichern
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Bei der Wiederherstellung eines Transaktionsprotokoll-Backups führt SQL Server ein Rollforward aller im
Transaktionsprotokoll aufgezeichneten Änderungen aus. Wenn SQL Server das Ende der Transaktionsprotokolls erreicht, hat es den genauen Zustand der Datenbank zum Zeitpunkt der Sicherung wiederhergestellt.
Bei der Wiederherstellung der Datenbank setzt SQL Server alle Transaktionen zurück, die zum Zeitpunkt, als der Backup-Vorgang gestartet wurde, nicht abgeschlossen waren. Für Transaktionsprotokoll-Backups werden in der Regel weniger Ressourcen als für Datenbank-Backups benötigt. Daher können sie häufiger als
Datenbank-Backups erstellt werden. Durch die häufige Erstellung von Backups sinkt das Risiko eines
Datenverlusts. In OLTP-Umgebungen (Online Transaction Processing) mit vielen Transaktionen sollten
Transaktionsprotokoll-Backups häufiger ausgeführt werden.
Transaktionsprotokoll-Backups können nur mit den Wiederherstellungsmodellen "Vollständig" und
"Bulk-Protokollierung" verwendet werden.
Das Transaktionsprotokoll kann nicht während eines vollständigen Datenbank-Backups oder Differenz-Backups gesichert werden. Während der Erstellung eines Datei-Backups kann das Transaktionsprotokoll jedoch gesichert werden.
Erstellen Sie niemals ein Transaktionsprotokoll-Backup vor einem Datenbank-Backup, da das
Transaktionsprotokoll die Änderungen an der Datenbank enthält, die seit dem letzten Backup vorgenommen wurden.
Löschen Sie niemals manuell Daten aus dem Transaktionsprotokoll, da Sie sonst die Backup-Kette unterbrechen.
Wenn Daten aus einem Transaktionsprotokoll gelöscht wurden, müssen Sie ein vollständiges Datenbank-Backup erstellen, um eine neue Backup-Kette zu starten.
Datei-Backups
Bei einem Datei- oder Dateigruppen-Backup werden einzelne Dateien (oder die Dateien einer Dateigruppe) gesichert. Ein dateibasiertes Modell verkürzt die Wiederherstellungszeit, da Sie die beschädigten Dateien einzeln wiederherstellen können, ohne die gesamte Datenbank wiederherstellen zu müssen. Nehmen Sie beispielsweise an, dass eine Datenbank aus mehreren Dateien besteht, die auf unterschiedlichen Laufwerken physisch gespeichert sind, wovon ein Laufwerk einen Fehler hat. Nur die Datei auf dem beschädigten Laufwerk muss wiederhergestellt und mithilfe des Transaktionsprotokoll-Backups auf den entsprechenden Zustand zurückgesetzt werden.
Datei-Backups und -wiederherstellungsvorgänge müssen gemeinsam mit Transaktionsprotokoll-Backups verwendet werden. Daher können Datei-Backups nur mit den Wiederherstellungsmodellen "Vollständig" und
"Bulk-Protokollierung" verwendet werden.
Empfehlungen
Borland empfiehlt Folgendes:
• Verwenden Sie das Modell für die vollständige Wiederherstellung
• Erstellen Sie täglich ein vollständiges Datenbank-Backup. Bei Datenbanken, die insgesamt eine Größe von 3 GB überschreiten, können Sie vollständige Backups auch jeden zweiten Tag erstellen. Wenn Sie vollständige Backups alle zwei Tage erstellen, rät Ihnen Borland dazu, täglich Differenz-Backups zu erstellen.
• Erstellen Sie täglich Transaktionsprotokoll-Backups nach der Fertigstellung des vollständigen oder
Differenz-Backups.
Zusätzlich hierzu sollten Sie alle vier Stunden ein Transaktionsprotokoll-Backup planen.
Kürzen Sie Transaktionsprotokolle niemals manuell.
• Im Falle eines vollständigen Zusammenbruchs erstellen Sie ein Backup des aktuell aktiven
Transaktionsprotokolls.
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Datenbanken sichern
Wenn kein Backup des aktiven Transaktionsprotokolls verfügbar ist (z. B. aufgrund eines Fehlers des
Laufwerks, auf dem sich die Transaktionsprotokolle befinden, und wenn dieses nicht gespiegelt wird), kann die Datenbank nur mit dem letzten verfügbaren Transaktionsprotokoll-Backup wiederhergestellt werden.
Somit kann keine Wiederherstellung für einen bestimmten Zeitpunkt erfolgen, der nach dem Zeitpunkt des letzten verfügbaren Transaktionsprotokoll-Backups liegt.
• Beschriften Sie die Backup-Bänder ordnungsgemäß.
• Bewahren Sie Backup-Kopien an anderen Standorten auf.
Oracle-Datenbanken sichern
Ein Online- oder "Hot"-Backup wird ausgeführt, wenn die Datenbank online und für Lese-/Schreib-Operationen bereit ist. Mit Ausnahme von Oracle-Exports können Sie Online-Backups nur dann ausführen, wenn sich die
Datenbank im ARCHIVELOG-Modus befindet. Ein Offline- oder "Cold"-Backup wird ausgeführt, wenn die
Datenbank offline und für die Benutzer nicht verfügbar ist.
Oracle-Datenbankadministratoren verwenden üblicherweise eine oder mehrere der folgenden Optionen zur
Sicherung von Oracle-Datenbanken.
• Export/Import
Exports sind "logische" Datenbank-Backups, die logische Definitionen und Daten aus der Datenbank in eine Datei extrahieren.
Export-Backups sind plattformübergreifend einsetzbar und können einfach von einem Betriebssystem auf ein anderes verschoben werden.
• Cold- oder Offline-Backups
Für diese Backups muss die Datenbankinstanz heruntergefahren werden, damit alle Daten, Protokolle und
Control-Dateien kopiert werden können.
• Hot- oder Online-Backups
Diese Backups werden erstellt, während die Datenbank verfügbar ist und sich im ARCHIVELOG-Modus befindet. Um solche Backups auszuführen, müssen sich die Tablespaces im Backup-Modus befinden und alle mit einem Tablespace verknüpften Dateien müssen gesichert werden. Unbedingt gesichert werden müssen auch die Control-Dateien und die archivierten Redo-Log-Dateien.
• Recovery Manager-Backups (RMAN-Backups)
Sowohl im Offline- als auch im Online-Modus können Datenbankadministratoren die Datenbank mithilfe des RMAN-Dienstprogramms sichern.
• Export/Import Data Pump
"Export Pump" und "Import Pump" sind neue Funktionen in Oracle 10g. Expdp und Impdp sind plattformübergreifend einsetzbar und können einfach von einem Betriebssystem auf ein anderes verschoben werden.
Logische Backups (Export/Import)
Oracle-Exports sind "logische" (nicht physische) Datenbank-Backups, die Daten und logische Definitionen aus der Datenbank in eine Datei extrahieren. Bei anderen Backup-Methoden werden in der Regel physische
Dateien gesichert. Einer der Vorteile von Exports ist, dass Sie Tabellen für den Neu-Import einzeln auswählen können. Sie können mit einer wiederhergestellten Export-Datei jedoch keinen Rollforward ausführen. Um eine
Datenbank aus einer Export-Datei vollständig wiederherzustellen, müssen Sie fast die gesamte Datenbank
Datenbanken sichern
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119
neu aufbauen. Bei logischen Backups wird ein Abbild des Datenbank-Schemas zu einem bestimmten Zeitpunkt erstellt.
Offline- oder Cold-Backups
Als Offline- oder "Cold"-Backup bezeichnet man Backups, die ausgeführt werden, wenn zuvor die Datenbank heruntergefahren wurde. Sie müssen die Datendateien, die Control-Datei und die Online-Redo-Log-Dateien mithilfe eines entsprechenden Dienstprogramms des Betriebssystems kopieren. Diese Vorgehensweise wird als vollständiges Backup der Datenbank angesehen. Wenn die Datenbank im NOARCHIVELOG-Modus ausgeführt wird, können die nach diesem Backup vorgenommenen Änderungen nicht wiederhergestellt werden.
Unabhängig davon, ab die Datenbank im ARCHIVELOG- oder im NOARCHIVELOG-Modus ausgeführt wird, werden alle Transaktionen in Online-Redo-Log-Dateien aufgezeichnet. Wenn die Redo-Logs archiviert werden
(ARCHIVELOG-Modus), ermöglicht es ORACLE, diese Transaktionen nach der Wiederherstellung der beschädigten Dateien anzuwenden (unter der Voraussetzung, dass sich unter den beschädigten Dateien keine aktive Redo-Log-Datei befunden hat).
Wenn das Schema der Datenbank geändert wird, z. B. durch Hinzufügen einer neuen Datendatei, Umbenennen einer Datei bzw. Erstellen oder Entfernen eines Tablespace, müssen Sie die Datenbank herunterfahren und mindestens die Control-Datei und die neu hinzugefügten Datendatei kopieren. Vorzugsweise sollten Sie ein vollständiges Backup der Datenbank ausführen.
Vor dem Ausführen eines Offline-Backups müssen Sie unbedingt eine Liste aller Oracle-Dateien erstellen, die gesichert werden müssen. Durch Ausführen der folgenden Abfragen erhalten Sie eine vollständige Liste dieser
Dateien.
select name from sys.v_$datafile;
select member from sys.v_$logfile;
select name from sys.v_$controlfile;
Fahren Sie die Datenbank über SQL*Plus oder den Server-Manager herunter. Sichern Sie alle Dateien auf sekundären Speichermedien (z. B. auf Band). Stellen Sie sicher, dass Sie alle Datendateien, Control-Dateien und Protokolldateien sichern. Fahren Sie die Datenbank wieder hoch, wenn Sie mit der Sicherung fertig sind.
Hinweis: Wenn die Datenbank im ARCHIVELOG-Modus ausgeführt wird, können Sie mithilfe der archivierten Protokolldateien weiterhin ein Rollforward für ein Offline-Backup ausführen. Wenn Sie die
Datenbank nicht zu einem geeigneten Zeitpunkt für ein Offline-Backup herunterfahren können, wechseln
Sie in den ARCHIVELOG-Modus und führen Sie ein Online-Backup aus.
Online- oder Hot-Backups
Als Online- oder "Hot"-Backups bezeichnet man Sicherungen, die bei ausgeführter Datenbankinstanz erstellt werden. Online-Backups sind an solchen Standorten sehr wichtig, an denen die Datenbankinstanz rund um die Uhr ausgeführt werden muss und die Erstellung von Offline-Backups somit unmöglich ist. Während der
Erstellung eines Online-Backups bleibt die Datenbank für Lese- und Schreibvorgänge verfügbar. Bei dieser
Art von Backup muss die Datenbank im ARCHIVELOG-Modus ausgeführt werden. Nur die Datendateien und die aktuelle Control-Dateien müssen gesichert werden. Anders als bei Offline-Backups können bei
Online-Backups einzelne Tablespaces in beliebigen Kombinationen bei Bedarf gesichert werden.
Unterschiedliche Datendateien können zu verschiedenen Zeitpunkten gesichert werden.
Um ein Online-Backup auszuführen, müssen Sie den Tablespace in den Backup-Modus versetzen, bevor Sie die Dateien wie nachfolgend aufgeführt kopieren.
ALTER TABLESPACE xyz BEGIN BACKUP;
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Datenbanken sichern
! cp xyfFile1 /backupDir/
ALTER TABLESPACE xyz END BACKUP;
Es ist besser, einzelne Tablespaces zu sichern als alle Tablespaces gleichzeitig im Backup-Modus zu laden.
Wenn Sie sie einzeln sichern, wird weniger Overhead erzeugt. Nach der Fertigstellung der Tablespace-Backups müssen Sie die Control-Dateien wie nachfolgend beschrieben sichern.
ALTER SYSTEM SWITCH LOGFILE; --Wechsel der Protokolldatei erzwingen, um die
Control-Datei-Header zu aktualisieren
ALTER DATABASE BACKUP CONTROLFILE TO '/Verzeichnisname/control.dbf';
Die Häufigkeit von Online-Backups ist umgekehrt proportional zu der Zeit, die für eine Wiederherstellung aufgrund eines beschädigten Mediums benötigt wird. Je älter das Backup, umso mehr Redo-Log-Dateien müssen aufgespielt werden, wodurch die Wiederherstellungszeit verlängert wird. Backup-Strategien sollten vor Verwendung getestet werden, um sicherzustellen, dass die Produktions-Datenbank konsistent wiederhergestellt werden kann.
Borland rät Ihnen, Online-Backups zu solchen Zeiten auszuführen, in denen die wenigsten Zugriffe auf die
Datenbank erfolgen. Im Backup-Modus schreibt Oracle vollständige Datenbankblöcke anstelle der üblichen
Deltas in die Redo-Log-Dateien. Dies führt zu einer stark erhöhten Datenbankarchivierungs-Aktivität und manchmal sogar zu einem Einfrieren der Datenbank.
RMAN-Backups
Recovery Manager (RMAN) ist ein Oracle-Tool, mit dem Datenbankadministratoren Oracle-Datenbanken sichern und wiederherstellen können. Mit RMAN können Sie vollständige Backups (im Online- und im
Offline-Modus), inkrementelle Backups auf Blockebene sowie Backups der Online-Redo-Logs und
Control-Dateien ausführen.
Zum Ausführen von RMAN auf einer Datenbank benötigen Sie die Berechtigung SYSDBA. Des Weiteren bieten RMAN-Backups folgende Vorteile:
• Übersichtliche Darstellung aller Backup- und Wiederherstellungsvorgänge
• Verwaltung von zentralen Backup- und Wiederherstellungsprozeduren für das gesamte Unternehmen
• Erkennen von beschädigten Blöcken
• Beschränken der Backups auf die Blöcke, die tatsächlich Daten enthalten. Diese Vorgehensweise kann zu einer signifikanten Verringerung des für Backups benötigten Speicherplatzes führen.
• Unterstützung von inkrementellen Backups
Bei inkrementellen Backups werden nur die Blöcke gesichert, die seit einem zurückliegenden Backup geändert wurden. Dadurch verringert sich der Speicherplatzbedarf und das Backup wird deutlich schneller erstellt.
In Oracle 10g gibt es eine neue Funktion namens "block change training". Diese Funktion bietet deutliche
Verbesserungen für inkrementelle Backups. Weitere Informationen zur Implementierung dieser Funktion erhalten Sie von Ihrem Datenbankadministrator.
Die folgenden Beispiele zur Backup-Erstellung und Wiederherstellung mit RMAN sind stark vereinfacht und geben Ihnen lediglich einen Einblick in das grundlegende Konzept. Standardmäßig werden Informationen zu
Backups bei Oracle in den Control-Dateien der Datenbank gespeichert. In der Regel bietet es sich an, eine
RMAN-Katalogdatenbank zur Speicherung von RMAN-Metadaten einzurichten. Vor dem Implementieren von
RMAN-Backups sollten Sie den Oracle Backup and Recovery Guide lesen.
rman target sys/*** nocatalog
Datenbanken sichern
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121
run {
allocate channel t1 type disk;
backup
format '/app/oracle/db_backup/%d_t%t_s%s_p%p'
( database );
release channel t1;
}
Example RMAN restore:
rman target sys/*** nocatalog
run {
allocate channel t1 type disk;
restore tablespace users;
recover tablespace users;
release channel t1;
}
Export/Import Data Pump
Seit der Version 10g verfügt Oracle über eine Export/Import Data Pump. Die Import-Pump arbeitet zwanzig mal schneller als ein konventionelles Import-Dienstprogramm. Die Dienstprogramme Export und Import Data
Pump erstellen "logische" (anstelle von physischen) Datenbank-Backups, wobei sie Daten und logische
Definitionen aus der Datenbank in eine Datei extrahieren. Die Dienstprogramme Export und Import Data Pump können in einem 24/7-Modell nicht eingesetzt werden, da sie keine Rollforward-Funktionen bieten. Export
Data Pump erstellt ein Abbild des Datenbank-Schemas zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Empfehlungen
Borland rät Ihnen, RMAN-Backups zu verwenden, wenn Ihr Unternehmen eine StarTeam-Instanz rund um die
Uhr benötigt. RMAN wurde über die letzten Jahre hinweg weiterentwickelt und die Oracle Corporation entwickelt weiterhin neue Funktionen, um die Wiederherstellung im Notfall einfacher, zuverlässiger und schneller zu machen.
122
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Datenbanken sichern
Optimierung von Oracle-Datenbanken
Dieser Abschnitt enthält grundlegende Informationen zum Erstellen eines Oracle-Schemas für StarTeam-Server.
Borland empfiehlt, das Administrations-Tool zum Erstellen des Schemas zu verwenden. Es ist jedoch trotzdem möglich, dieses manuell zu erstellen. Befolgen Sie dazu die Anweisungen dieses Abschnitts.
Empfohlene Initialisierungsparameter
In der folgenden Tabelle werden die für StarTeam-Datenbanken empfohlenen Oracle-Parametereinstellungen aufgelistet.
Parameter Empfohlener Wert
Compatible
• 10gR2: 10.2.0
• 11g: 11.1.0.0.0
Cursor_sharing
• 10gR2: Force
• 11g: Force
Log_checkpoint_interval
Log_checkpoint_timeout
Workarea_size_policy
Db_block_size
Db_file_multi_block_read_count
Optimizer_mode
Timed_statistics
Open_cursors
Undo_management
Undo_tablespace
Undo_retention
Größer als die Redo-Log-Größe
0
Auto
16384 (16 KB
16 first_rows
True
400
Auto
(Name des Undo-Tablespace)
28800
Processes 250
Statistics_level Typical
Tabelle 1: Allgemeine Datenbankkonfigurationsparameter
Gesamtspeicher
1 GB
Empfohlene 10gR2-Einstellungen Empfohlene 11g-Einstellungen
SGA_TARGET = (Gesamter physischer
Arbeitsspeicher * 80%) * 60%
MEMORY_TARGET = Gesamter physischer Arbeitsspeicher * 75%
Optimierung von Oracle-Datenbanken
|
123
Gesamtspeicher
2 GB
4 GB
124
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Optimierung von Oracle-Datenbanken
Empfohlene 10gR2-Einstellungen Empfohlene 11g-Einstellungen
Dabei wird angenommen, dass 20 % des gesamten Arbeitsspeichers vom
Betriebssystem beansprucht wird. Das
Statistik-Level sollte TYPICAL oder ALL sein.
LOG_BUFFER = 524288
Dabei wird angenommen, dass 20 % des gesamten Arbeitsspeichers vom
Betriebssystem beansprucht wird und dass die Oracle-Instanz auf einem dedizierten Computer läuft. Das
Statistik-Level sollte TYPICAL oder ALL sein.
PGA_AGGREGATE_TARGET =
(Gesamter physischer Arbeitsspeicher
* 80%) * 30%
LOG_BUFFER = 524288
30 % des Arbeitsspeichers, der nicht vom Betriebssystem beansprucht wird.
Dies ist der Startwert. Er muss möglicherweise erhöht werden.
SGA_TARGET = (Gesamter physischer
Arbeitsspeicher * 80%) * 60%
MEMORY_TARGET = Gesamter physischer Arbeitsspeicher * 75%
Dabei wird angenommen, dass 20 % des gesamten Arbeitsspeichers vom
Betriebssystem beansprucht wird. Das
Statistik-Level sollte TYPICAL oder ALL sein.
LOG_BUFFER = 1048576
Dabei wird angenommen, dass 20 % des gesamten Arbeitsspeichers vom
Betriebssystem beansprucht wird und dass die Oracle-Instanz auf einem dedizierten Computer läuft. Das
Statistik-Level sollte TYPICAL oder ALL sein.
PGA_AGGREGATE_TARGET =
(Gesamter physischer Arbeitsspeicher
* 80%) * 30%
*LOG_BUFFER = 1048576
Dabei wird angenommen, dass 20 % des gesamten Arbeitsspeichers vom
Betriebssystem beansprucht wird. Dies ist der Startwert. Er muss möglicherweise erhöht werden.
SGA_TARGET = (Gesamter physischer
Arbeitsspeicher * 80%) * 60%
MEMORY_TARGET = Gesamter physischer Arbeitsspeicher * 75%
Dabei wird angenommen, dass 20 % des gesamten Arbeitsspeichers vom
Betriebssystem beansprucht wird. Das
Statistik-Level sollte TYPICAL oder ALL sein.
LOG_BUFFER = 1048576
Dabei wird angenommen, dass 20 % des gesamten Arbeitsspeichers vom
Betriebssystem beansprucht wird und dass die Oracle-Instanz auf einem dedizierten Computer läuft. Das
Statistik-Level sollte TYPICAL oder ALL sein.
PGA_AGGREGATE_TARGET =
(Gesamter physischer Arbeitsspeicher
* 80%) * 30%
LOG_BUFFER = 1048576
Dabei wird angenommen, dass 20 % des gesamten Arbeitsspeichers vom
Betriebssystem beansprucht wird. Dies ist der Startwert. Er muss möglicherweise erhöht werden.
Tabelle 2: Datenbankparameter basierend auf dem Gesamtspeicher
Optimierung und Überwachung von Oracle-Datenbanken
Eine Oracle-Datenbank lässt sich am besten optimieren, indem man mit den empfohlenen
Datenbankeinstellungen beginnt und die Instanz mithilfe der Advisorys überwacht. Außerdem empfiehlt Borland die Verwendung des "Automatic Workload Repository" (AWR) zum Erfassen der Performance-Statistik, einschließlich von Wait-Ereignissen, die zum Erkennen von Performance-Problemen verwendet werden. Eine detaillierte Beschreibung des AWR ist in diesem Dokument nicht vorgesehen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Handbuch zur Performance-Optimierung von Oracle 10g.
Oracle 10gR2-Datenbanken
Dieser Abschnitt enthält Informationen zur Optimierung von Oracle 10g-Datenbanken.
Automatic Shared Memory Management
Mit Oracle 10g wurde das Automatic Shared Memory Management (ASMM) für einzelne SGA-Komponenten, wie z. B. Shared Pool, Java Pool, Large Pool und dbcache, eingeführt. Sie müssen die Größe der
SGA-Komponenten beim Einstellen nicht schätzen. Tatsächlich ist es nicht erforderlich, die Parameter zum
Definieren der SGA-Größe festzulegen.
Sie müssen lediglich den neuen Parameter SGA_TARGET definieren. Der Wert des Parameters SGA_TARGET gibt die maximale SGA-Größe an, die für Ihre Instanz benötigt wird.
Angenommen, der Wert für SGA_TARGET ist 800 MB. Dies bedeutet, dass die maximale SGA-Größe 800
MB ist. Alle SGA-Komponenten, z. B. shared pool, buffer cache, large pool und java pool, werden anhand dieser maximalen SGA-Größe reserviert. Oracle errechnet automatisch die ursprüngliche Größe der
Komponenten und ändert sie entsprechend der Anforderungen, ohne dass ein manuelles Eingreifen erforderlich ist.
Wenn Sie SGA_TARGET definieren, müssen Sie keine Werte für shared pool, buffer cache, large pool und java pool angeben. SGA_TARGET wird durch den Wert von SGA_MAX_SIZE begrenzt. SGA_MAX_SIZE kann nicht dynamisch geändert werden. Wenn kein Wert für SGA_MAX_SIZE angegeben ist, haben beide
Parameter denselben Wert und die Größe von SGA_TARGET kann nicht dynamisch geändert werden.
Automatic Segment Space Management
Die Funktion "Automatic Segment Space Management" (ASSM) ermöglicht es Oracle, Bitmaps zum Freigeben von Speicherplatz innerhalb von Segmenten zu verwenden. In einer Bitmap wird der Status jedes Datenblocks innerhalb eines Segments im Vergleich zu der Menge verfügbaren Speicherplatzes beschrieben, der in einem
Block zum Einfügen von Zeilen verfügbar ist. Der aktuelle Status des verfügbaren Speicherplatzes in einem
Datenblock wird in der Bitmap wiedergegeben, sodass Oracle den freien Speicherplatz automatisch mit ASSM verwalten kann.
ASSM-Tablespaces automatisieren das Freelist-Management und verzichten auf die Fähigkeit zum Angeben der Speicherparameter PCTUSED, FREELISTS und FREELIST GROUPS für einzelne Tabellen und Indizes, die in ASSM-Tablespaces erstellt wurden. Die Werte für die Parameter PCTUSED und FREELISTS werden ignoriert und der Speicherplatz für die Tabellen und Indizes des Tablespace werden von Oracle automatisch mithilfe von Bitmaps verwaltet. PCTFREE kann weiterhin angegeben werden und wird mit ASSM verwendet.
Optimierung von Oracle-Datenbanken
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125
Oracle 11g-Datenbanken
Dieser Abschnitt enthält Informationen zur Optimierung von Oracle 11g-Datenbanken.
Automatic Memory Management (AMM)
Ab Version 11g kann die Oracle-Datenbank den SGA-Speicher und den Instanzen-PGA-Speicher automatisch verwalten. Sie müssen nur die von der Instanz verwendete gesamte Arbeitsspeichergröße angeben. Die
Oracle-Datenbank tauscht dann bei Bedarf dynamisch den Arbeitsspeicher zwischen SGA und der
Instanzen-PGA aus, um den Verarbeitungsanforderungen gerecht zu werden. Diese Funktionalität wird als
Automatic Memory Management bezeichnet. Bei dieser Speicherverwaltungsmethode stimmt die Datenbank zudem dynamisch die Größen der einzelnen SGA-Komponenten sowie der einzelnen PGAs ab.
AMM wird mit den Parametern "Memory_Target" und "Memory_max_target" implementiert. Die Verwendung von MEMORY_MAX_TARGET ist optional. Wenn MEMORY_MAX_TARGET nicht gesetzt ist, setzt Oracle automatisch MEMORY_MAX_TARGET auf den Wert von MEMORY_TARGET.
Wenn Sie zu AMM wechseln möchten, müssen Sie den Wert von MEMORY_TARGET in "spfile" definieren.
Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Werte SGA_TARGET und PGA_AGGREGATE_TARGET auf 0 gesetzt sind. Kunden, die auf die 11g-Instanz aktualisieren, müssen den Wert von SGA_TARGET und
PGA_AGGREGATE_TARGET auf 0 setzen.
126
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Optimierung von Oracle-Datenbanken
Index
A
Aktualisieren
B
Benutzerkonto
C
Cache-Agent
D
Datenbank
Microsoft SQL Server-Backup 116
E
Eckige Klammern (Konvention) 14
F
I
Inhalt der Installations-DVD 11
Installation
Installationshandbuch, Inhalt 9
Installationsprogramme, Zugriff 9
J
K
Konventionen
Eckige Klammern (Konvention) 14
Schriftart mit fester Breite 14
L
Linux
Migrieren von Windows nach Linux 37
Serveradministrationsanwendung 40
StarTeam Message Broker installieren 67
StarTeam-Server installieren 39
StarTeamMPX-Remote-Cache-Agent installieren 68
Systemanforderungen und -voraussetzungen 38
M
Message Broker
Microsoft SQL Server
Datenbank manuell erstellen 90
Datenbank-Backup, Empfehlungen 118
Serverkonfiguration erstellen 92
Index | 127
128 | Index
Microsoft SQL Server (Fortsetzung)
Serverkonfiguration erstellen und starten 82
Standard-Sortierreihenfolge 95
Transaktionsprotokoll-Backups 117
Microsoft SQL Server, Sicherheit 88, 89
Verwaiste Benutzer behandeln 89
Migrationsstrategien
O
Oracle
Datenbank-Backup, Empfehlungen 122
Datenbank-Optimierung 123, 125
Datenbankinitialisierungsparameter 123
Schema-Benutzer manuell erstellen 107
Serverkonfiguration erstellen 108
Serverkonfiguration erstellen und starten 101
Verwendung mit StarTeam-Übersicht 97
Oracle 10g
Automatic Segment Space Management 125
Automatic Shared Memory Management 125
Oracle 11g
Automatic Memory Management 126
Oracle 11g (Fortsetzung)
P
R
S
Schriftart mit fester Breite (Konvention) 14
Senkrechte Striche (Konvention) 14
Serveradministrator
Speicherorte für Daten 110, 111, 112, 113
StarTeam Extensions
StarTeam Layout Designer
StarTeam Notification Agent
StarTeam Web Client
StarTeam Web Server
Als Windows-Dienst ausführen 53
Apache Tomcat Native ausführen 55
Im Web-Client eingebettete Elementdetails angeben 55
Performance und Skalierbarkeit 50
Protokollierungsebene festlegen 55
StarTeam-Server entfernen von 53
Wert für Sitzungs-Zeitlimit ändern 54
Zugeteilten Arbeitsspeicher ändern 54
StarTeam Workflow Designer
StarTeam Workflow Extensions
StarTeam Workflow Extensions (Fortsetzung)
StarTeam-Clients
Installation automatisieren 47
StarTeam-Cross-Platform-Client
Installation anderer Plattformen 47
Persönliche Standardoptionen 44
StarTeam-Integrationen
StarTeam-Server
Aktualisierung, Vorbereitungen 23
Aktualisierungsvoraussetzungen unter Windows 24
Aktualisierungsvorgang unter Windows 24
Bekannte Installationsprobleme 31
Deinstallieren unter Windows 36
Lizenzierung, Informationen 33
Maßnahmen nach Aktualisierungen 32
Maßnahmen nach Neuinstallationen 31
Maßnahmen vor einer Neuinstallationen 22
StarTeam-Server (Fortsetzung)
Oracle-Berechtigungen gewähren 26
Serverkonfigurationen unter Windows aktualisieren 27
StarDraw unter Windows verwenden 36
StarTeam-Lizenzen verwenden 33
Systemanforderungen für Datenbank-Server 20
Systemanforderungen unter Windows 18
Unterstützte Datenbanken unter Windows 19
Unterstützte Windows-Betriebssysteme 19
Unterstützung von großen Arbeitsspeicherbereichen 21
StarTeamMPX
Installation unter Windows 57, 64
Installation unter Windows, Übersicht 59
StarTeamMPX-Remote-Cache-Agent
U
W
Workstationuhren synchronisieren 114
Index | 129
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