Sartorius Economy EB..DCE-IX, EB..EDE-IX, EB...FEG-IX Präzisionswaage Betriebsanleitung
જાહેરાત
જાહેરાત
Betriebsanleitung
Sartorius
Economy Serie
Elektronische Präzisionswaagen für explosionsgefährdete Bereiche
98648-007-72
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Inhalt
3 Bedienkonzept
7 Stativ montieren
Betrieb
14 Wägen
17 Justieren
Anwendungsprogramme
19 Zählen
22 Einheitenwechsel
26 Zweiter Taraspeicher
29 Prozentwägen
32 Faktorverrechnung
35 Summieren
38 Brutto-/Nettoumschaltung
40 Mittelwertbildung
44 Datenausgabe
49 Datenschnittstelle
58 Steckerbelegungsplan
60 Verbindungsplan
Voreinstellungen (Menü)
65 Parameter einstellen (Menü)
68 Parametereinstellungen
(Übersicht)
72 Fehlermeldungen
74 Entsorgung
Übersicht
75 Gerätedarstellung
76 Tastenbeschreibung
77 Technische Daten
78 Abmessungen (Maßskizzen)
79 Zubehör (Optionen)
81 C-Kennzeichnung
82 EG-Baumusterprüfbescheinigungen
91 Stichwortverzeichnis
Bedienkonzept
Die Waagen der Economy Serie bestehen aus Plattform und Bedieneinrichtung. Neben der elektrischen Versorgung über Netzspannung verfügen sie über eine
Schnittstelle zum Anschluss von Zusatzeinrichtungen wie Messwertdrucker, Rechner, Universaltaster, etc.
Die Bedieneinrichtung ist fest mit der Plattform verbunden. Die Bedienung der Economy Waagen ist einfach und einheitlich.
Tasten
Die Bedienung der Economy Waagen erfolgt entweder
über Tasten oder über einen angeschlossenen Rechner
(PC). Einige Tasten lösen unterschiedliche Funktionen aus abhängig davon, wie lange sie gedrückt werden
(kurz: < 2 Sek.; lang: > 2 Sek).
Zur landesspezifischen Kennzeichnung der Tasten sind
Tastenbeschriftungen zum Aufkleben in mehreren
Sprachen verfügbar.
Das EB-Modell hat 4 Tasten (schwarz), die unterschiedliche Funktionen im normalen Wägebetrieb und im
Einstellmodus (Setup) haben. Mit den zusätzlichen
3 Tasten (grau) werden die Anwendungsprogramme gesteuert.
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Anzeige
Die Anzeige ist in 5 Bereiche gegliedert:
Busy-Zeichen
Vorzeichen
Stillstand
Messwert
Hinweise für
Anwendungsprogramme
Einheitenpfeile
Basis-Einheiten +
Zusatzkennungen
Busy-Zeichen, Vorzeichen, Stillstand
Hier erscheint das
– Busy-Zeichen ▲, wenn die Waage eine Aktion ausführt
– Vorzeichen (+ oder –) für den Wägewert
(auch für den verrechneten Wert, z.B. Zählen)
Messwert
Hier wird der Wägewert angezeigt. Im Einstellmodus
(Menü) werden die eingegebenen Menüziffern, der verrechnete Wert und die Anwendungsparameter angezeigt.
Basis-Einheiten und Zusatzkennungen
Hier wird bei Stillstand der Waage die Gewichtseinheit (g oder kg) und für einen verrechneten Wert
(z.B. %, pcs) angezeigt.
Hinweise für Anwendungsprogramme
Hier erscheinen Hinweise zum gewählten Anwendungsprogramm (z.B. die eingestellte Referenzstückzahl beim Zählen)
Einheitenpfeile
Rechts neben die Anzeige kann eine (von mehreren)
Folien geklebt werden, die die im Einstellmodus (Menü) gewählten Gewichtseinheiten enthält. Die Pfeile deuten dann auf diese Gewichtseinheiten hin.
Eingabe
Im Einstellmodus (Menü) können Parameter aus Listen ausgewählt werden. Die Listen sind in einem Menü zusammengefasst. Das Menü enthält 3 Ebenen.
Parameter einstellen: Ggf. Waage ausschalten, Waage einschalten und während der Anzeige aller Segmente
Taste ) kurz drücken
Innerhalb einer Menüebene bewegen:
Taste ) kurz drücken; nach dem letzten Menüpunkt erscheint wieder der erste Menüpunkt
Menüebene wechseln: Taste p kurz drücken
Ausgewählten Parameter bestätigen auf 3. Menüebene:
Taste p lange drücken
„ o “ kennzeichnet den eingestellten Parameterwert
Alle Parameter sind im Kapitel »Voreinstellungen« aufgeführt.
Parametereinstellung speichern und Menü verlassen:
Taste ) lange drücken
Die Voreinstellung im Menü wird netzausfallsicher abgelegt. Beim Einschalten ist die zuletzt aktive Konfiguration verfügbar.
Parametereinstellung ohne Abspeichern abbrechen:
Taste e drücken
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Ausgabe
Für die Ausgabe steht eine Datenschnittstelle zur Verfügung, an die über eine Zenerbarriere
– Drucker
– PC, Rechner
– Universaltaster angeschlossen werden können.
Drucker
Die Ausgabe von Daten auf den Drucker lässt sich vom Benutzer durch Einstellungen im Menü an unterschiedliche
Anforderungen anpassen.
Ausdrucke können auf Tastendruck p oder automatisch erfolgen. Sie können abhängig sein von Stillstandbedingungen. Protokolle können mit oder ohne
Kennzeichnung ausgedruckt werden.
Eine ausführliche Beschreibung ist im
Kapitel »Betrieb«, Abschnitt »Datenausgabe« enthalten.
Datenschnittstelle
Anstelle eines Druckers kann ein anderes
Peripheriegerät angeschlossen werden, z.B. ein Rechner (PC). Mit einem Rechner können Funktionen der Economy
Waage gesteuert werden.
Über die Schnittstelle werden Telegramme übertragen, die Funktionen der
Waage auslösen. Einige Funktionen führen zu Antworttelegrammen.
Eine ausführliche Beschreibung ist im
Kapitel »Betrieb«, Abschnitt »Datenausgabe« enthalten.
Fehlermeldungen
Fehlermeldungen werden für 2 Sekunden in folgendem Format angezeigt:
– Ablauffehler: „E“ und 2 Ziffern
– Hardwarefehler: „E“ und 3 Ziffern
Eine ausführliche Beschreibung der
Fehlermeldungen ist im Kapitel »Fehlermeldungen« enthalten.
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Stativ montieren
EB..DCE-IX, EB..EDE-IX:
§ Lastplatte abnehmen.
§ Waage umdrehen und mit der Unterschale auf eine weiche Unterlage legen.
§ Kabelbinder des Anzeigekabels mit einem geeigneten Werkzeug (z.B. Seitenschneider) durchtrennen.
Hinweis:
Beim Durchtrennen der Kabelbinder darauf achten, dass das Kabel nicht beschädigt wird.
§ Zugentlastungsschelle am Anzeigehalter lösen.
§ Befestigungsschrauben der Bedieneinrichtung herausdrehen und Bedieneinrichtung abnehmen.
§ Anzeigekabel herausziehen und Kabel wieder mit
Zugentlastungsschelle fixieren.
§ Waage wieder auf die Füße stellen und so plazieren, dass der Anzeigehalter von unten zugänglich ist
(z.B. am Rande eines Tisches).
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§ Waage wieder umdrehen.
Stativ mit der mitgelieferten Kreuzschlitzschraube
M4 +20 am Flansch der Grundplatte befestigen.
§ Eine der beiden mitgelieferten kappenförmigen
Sicherungsscheiben auf den mitgelieferten Bolzen aufstecken.
§ Rückseitiges Befestigungsteil der Bedieneinrichtung in das obere Ende des Stativs einstecken.
Die im Stativgehäuse vorhandene Feder muss in die walzenförmige Raste eingreifen. Liegen die
4 Bohrungen im Befestigungsteil der Bedieneinrichtung und die 3 Bohrungen im Stativ in Flucht, kann der Bolzen von außen eingeschoben werden.
§ Freies Ende des Bolzens mit der beigelegten zweiten
Sicherungsscheibe sichern
§ Abdeckkappe in die Führungsschiene des Stativs drücken, so dass sie einrastet und einen Kabelkanal bildet.
§ Überschüssigen Kabelvorrat in den Kabelkanal zwischen Stativ und Abdeckkappe drücken.
$ In diesem Kabelkanal kann auch eine evtl. vorhandene Verbindung zum Datenausgang verlegt werden.
§ Lastplatte wieder auflegen.
$ Zur Einstellung des optimalen Blickwinkels lässt sich die Bedieneinrichtung neigen. Sie rastet in drei
Stellungen ein.
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EB...FEG-IX:
§ Lastplatte abnehmen.
§ Waage umdrehen und mit der Unterschale auf eine weiche Unterlage legen.
§ Kabelbinder an den bezeichneten Stellen mit einem geeigneten Werkzeug (z.B. Seitenschneider) durchtrennen.
Hinweis:
Beim Durchtrennen des Kabelbinders am
Anzeigehalter darauf achten, dass das Kabel nicht beschädigt wird.
§ Bedieneinrichtung vom vorgesetzten Anzeigehalter abschrauben. Schrauben für die Montage aufbewahren.
§ Anzeigehalter von der Grundplatte abschrauben.
Die 4 Sechskantschrauben lassen sich mit einem
Maulschlüssel der Größe 7 lösen. Die Schrauben für die Montage aufbewahren.
§ Waage wieder auf die Füße stellen und so plazieren, dass die Befestigungsbohrungen für den Stativhalter von unten zugänglich sind (z.B. am Rande eines
Tisches).
§ Stativhalter unter die Grundplatte halten. Die um
10 mm versetzten Bohrungen ermöglichen die Wahl eines kleineren oder größeren Abstandes zwischen
Stativ und Lastplatte.
§ Stativhalter in der gewünschten Position mit den
4 Sechskantschrauben an der Grundplatte befestigen, dazu Maulschlüssel der Größe 7 verwenden.
§ Anzeigekabel vollständig durch die Öffnung am
Stativhalter zur Waagenunterseite durchführen.
§ Anzeigekabel mit dem mitgelieferten Kabelbinder an der Unterseite des Stativhalters befestigen.
§ Befestigungsbolzen durch die dafür vorgesehenen
Bohrungen im unteren Ende des Stativs stecken. Die beiden Gewindebohrungen im Bolzen parallel zur
Stativachse ausrichten. Der Schlitz an der Stirnseite des Bolzens markiert die Richtung der Gewindebohrungen und ermöglicht ihre Ausrichtung mit Hilfe eines Schraubendrehers.
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§ Stativ mit den beiden mitgelieferten Innensechskantschrauben M5 +20 und den Zahnscheiben am
Stativhalter befestigen. Die beiden warzenförmigen
Erhebungen im Stativhalter verhindern das Verdrehen des Stativs beim Anschrauben. Zum Eindrehen der Schrauben den mitgelieferten Inbusschlüssel verwenden.
§ Eine der beiden mitgelieferten kappenförmigen
Sicherungsscheiben auf den mitgelieferten
Bolzen aufstecken.
§ Rückseitiges Befestigungsteil der Bedieneinrichtung in das obere Ende des Stativs einstecken. Die im
Stativgehäuse vorhandene Feder muss in die walzenförmige Raste eingreifen. Liegen die 4 Bohrungen im Befestigungsteil der Bedieneinrichtung und die 3 Bohrungen im Stativ in Flucht, kann der
Bolzen von außen eingeschoben werden.
§ Freies Ende des Bolzens mit der beigelegten zweiten
Sicherungskappe sichern.
§ Abdeckkappen in die Führungsschiene des Stativs drücken, so dass sie einrasten und einen Kabelkanal bilden.
§ Überschüssigen Kabelvorrat in den Kabelkanal zwischen Stativ und Abdeckkappen drücken.
$ In diesem Kabelkanal kann auch eine evtl. vorhandene Verbindung zum Datenausgang verlegt werden.
§ Lastplatte wieder auflegen.
$ Zur Einstellung des optimalen Blickwinkels lässt sich die Bedieneinrichtung neigen. Sie rastet in drei
Stellungen ein.
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Betrieb
Wägen
Zweck
Die Grundfunktion Wägen ist allein oder in Kombination mit Anwendungsprogrammen (Einheitenwechsel, Zählen, Prozentwägen, …) stets verfügbar.
Merkmale
– Waage nullstellen
Umwelteinflüsse können dazu führen, dass die
Waage trotz entlasteter Wägeplattform nicht genau
Null zeigt. Die Waage kann auf Null zurückgesetzt werden, wenn das angezeigte Gewicht kleiner als 2 % vom Maximalgewicht der Waage ist.
– Waage tarieren
Das Nettogewicht von Wägegütern in Behältern kann angezeigt werden, wenn die Waage zuvor mit aufliegendem leeren Wägebehälter tariert wurde.
– Wägewert drucken
Werksvoreinstellungen der Parameter
Gewichtseinheit 1: Kilogramm (1 7 3)
Druck manuell/automatisch:
Manuell nach Stillstand (6 1 2)
Druckformat:
Brutto-, Tara- und Nettowert mit Kennzeichnung
(7 1 3)
Vorbereitung
§ Waage einschalten: Taste e drücken
> Selbsttest wird durchgeführt
$ Ggf. Voreinstellungen ändern: siehe Kapitel
»Voreinstellungen«
$ Ggf. Werksvoreinstellungen laden: siehe Kapitel
»Voreinstellungen«, Parameter 9 - 1
> Symbol
S erscheint in der Anzeige vor dem Wägewert, wenn eine geeichte Waage nullgestellt bzw.
tariert ist (±0,25 Ziffernschritt)
Weitere Funktionen:
– Starten der Anwendung
– Umschalten der Anzeige zwischen Wägen und verrechneten Werten
– Löschen der Anwendung
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Beispiel
Wägewert ermitteln
Voreinstellungen: wie Werksvoreinstellungen
Schritt Taste drücken e
(
1. Waage einschalten
2. Ggf. Waage nullstellen
(Symbol
S
: Waage ist nullgestellt, nur bei geeichten Waagen)
3. Behälter für Wägegut auflegen
(hier z.B. 0,015 kg)
4. Waage tarieren
5. Wägegut in Behälter legen
(hier z.B. 0,125 kg)
6. Wägewert drucken*
) p
Anzeige/Ausgabe
0.000
kg
0.000
kg
+
0.015
kg
0.000
kg
+
0.125
kg
N
T
G#
EISENMUELLER
GOETTINGEN
+
+
+
0.125 kg
0.015 kg
0.140 kg
* Zwei kundenspezifische Zeilen können vom Sartorius Kundendienst oder Ihrem zuständigen Lieferanten voreingestellt werden. Hierzu ist für einen PC eine Software verfügbar.
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Justieren
Zweck
Mit dem Justieren wird die Abweichung zwischen dem angezeigten Messwert und dem wahren Messwert beseitigt, bzw. auf die zulässigen Fehlergrenzen reduziert.
Merkmale
Der Justiervorgang kann nur gestartet werden, wenn
– die Waage unbelastet ist
– die Waage nullgestellt ist
– das interne Wägesignal stabil ist
Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, erscheint eine Fehlermeldung.
Der Wert des aufgelegten Gewichtes darf nur um maximal 2 % vom Sollwert abweichen.
Das Justieren kann mit unterschiedlichen Gewichtseinheiten erfolgen: g, kg, lb (1 4)
Die Waage kann gesperrt werden für externes
Justieren (1 5)
Werksvoreinstellungen der Parameter
Gewichtseinheit für externes Justieren: kg (1 4 2)
Justierfunktion: frei (1 5 1)
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Beispiel
Waage justieren
Voreinstellungen: wie Werksvoreinstellungen
Schritt Taste drücken
1. Waage ggf. einschalten
2. Ggf. Waage nullstellen
3. Justiervorgang starten
Justiergewicht wird ohne Einheit angezeigt
4. Angezeigtes Justiergewicht auflegen (hier z.B. 5000 g) nach dem Justieren erscheint das Justiergewicht mit Einheit
5. Justiergewicht abnehmen e
(
) lang
Anzeige/Ausgabe
0.000
kg
0.000
kg
+
5.000
5.000
+
5.000
kg
0.000
kg
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Anwendungsprogramme
Zählen
Zweck
Mit diesem Anwendungsprogramm kann die Anzahl von Teilen ermittelt werden, die ein annähernd gleiches Stückgewicht haben.
Merkmale
– Ändern der Referenzstückzahl sowohl im Menü als auch im Wägebetrieb möglich
– Übernahme des aktuellen Wägewertes für eingestellte Stückzahl für die Initialisierung beim Start des Programms »Zählen«
– Direkt aus dem Zählen neu initialisieren
– Automatische Ausgabe Stückgewicht über die
Datenschnittstelle nach Abschluss der Initialisierung, wenn Ausdruck mit Kennzeichnung im Menü eingestellt ist
– Umschalten zwischen Stückzahl und Gewichtswert mit Taste w
Werksvoreinstellungen der Parameter
Auflösungserhöhung: Standard (3 2 1)
Referenzstückzahl: 10 (3 3 2)
Vorbereitung
Anwendungsprogramm »Zählen« im Menü einstellen:
$ Waage ggf. ausschalten: Taste e drücken
§ Waage einschalten: Taste e drücken und während der Anzeige aller Segmente Taste ) drücken
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20
§ Menüpunkt für Zählen wählen:
Tasten ) p p, ) ggf. mehrfach drücken
2 1 4 Zählen
§ Zählen bestätigen: Taste p lange drücken
> o erscheint als Auswahlzeichen
§ Nächsten Parameter einstellen: Taste p drücken
§ Wählen und bestätigen:
– Referenzstückzahl beim Einschalten der Waage:
3 3 1 5 Stück
3 3 2 10 Stück
3 3 3 20 Stück
3 3 4 50 Stück
3 3 5 100 Stück siehe auch Kapitel »Voreinstellungen«:
»Anwendungsmenü (Übersicht)«
§ Einstellung speichern und Menü verlassen:
Taste ) lange drücken
Weitere Funktionen
Neben den Grundfunktionen (Ausschalten, Nullstellen, Tarieren und Drucken) sind folgende Funktionen von diesem Anwendungsprogramm zugänglich:
– Anwendung initialisieren (Taste v)
– Initialisierung löschen (Taste c)
– Referenzstückzahl ändern, wenn Initialisierung gelöscht ist (Taste w lang)
– Wägewert anzeigen (Taste w)
– Waage justieren (Taste ) lang)
Beispiel
Ermittlung einer unbekannten Stückzahl: Vorgegebene Referenzstückzahl wiegen
Voreinstellungen (Abweichungen von der Werksvoreinstellung):
Menü: Anwendungsprogramm Zählen (2 1 4)
Schritt Taste drücken Anzeige/Ausgabe
1. Waage ggf. einschalten e
2. Ggf. Waage nullstellen
3. Referenzstückzahl einstellen
(hier z.B. 50 Stück)
4. Referenzstückzahl (50 Stück) auflegen (hier z.B. 0,930 kg)
5. Anwendung starten; wenn
Ausdruck mit Kennzeichnung gewählt ist, wird ausgedruckt
6. Gewicht anzeigen
7. Stückzahl anzeigen
8. Unbekannte Stückzahl auflegen
(hier z.B. 174 Stück)
9. Stückzahl drucken
10. Waage entlasten
11. Ggf. weiter bei 8.
( w w v w w p
0.000
kg 10 ref 20 ref 50
(kurzzeitig)
(kurzzeitig)
+
0.930
kg 50
+
50 pcs 50 wRef +
+
0.930
kg 50
+
50 pcs 50
+
174 pcs 50
0.186 kg
EISENMUELLER
GOETTINGEN
+ 174 pcs Qnt
0 pcs 50
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Einheitenwechsel
Zweck
Mit diesem Anwendungsprogramm kann ein
Wägewert in zwei unterschiedlichen Einheiten angezeigt werden.
Merkmale
– Einheit des Wägewertes umschalten
– sonst wie Grundfunktion Wägen
Werksvoreinstellungen der Parameter
Gewichtseinheit 1: kg (1 7 3)
Gewichtseinheit 2: kg (3 1 3)
Vorbereitung
Anwendungsprogramm »Einheitenwechsel« im Menü einstellen:
$ Waage ggf. ausschalten: Taste e drücken
§ Waage einschalten: Taste e drücken und während der Anzeige aller Segmente Taste ) drücken
§ Menüpunkt für Einheitenwechsel wählen:
Tasten ) p p, ) ggf. mehrfach drücken
2 1 2 Einheitenwechsel
§ Einheitenwechsel bestätigen:
Taste p lange drücken
> o erscheint als Auswahlzeichen
§ Nächsten Parameter einstellen:
Taste p drücken
§ Wählen und bestätigen:
– Gewichtseinheit 1: siehe nächste Seite (1 7 x)
– Auflösungserhöhung 1:
1 8 1 Standard
1 8 3 Höhere Auflösung
– Gewichtseinheit 2: siehe nächste Seite (3 1 x)
– Auflösungserhöhung 2:
3 2 1 Standard
3 2 3 Höhere Auflösung siehe auch Kapitel »Voreinstellungen«:
»Anwendungsmenü (Übersicht)«
§ Einstellung speichern und Menü verlassen:
Taste ) lange drücken
Weitere Funktionen
Neben den Funktionen:
– Waage ausschalten (Taste e)
– Waage nullstellen (Taste ()
– Waage tarieren (Taste ))
– Drucken (Taste p) sind folgende Funktionen von diesem Anwendungsprogramm zugänglich:
– Gewichtseinheit 1 zu 2 wechseln (Taste w oder v)
– Waage justieren (Taste ) lang)
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Rechts neben die Anzeige kann eine (von mehreren) Folien geklebt werden, die die im Einstellmodus (Menü) gewählten Gewichtseinheiten enthält. Die Pfeile deuten dann auf diese
Gewichtseinheiten hin.
(1 7 10)
(1 7 11)
(1 7 12)
(1 7 13)
(1 7 14)
(1 7 15)
(1 7 16)
(1 7 17)
(1 7 18)
(1 7 19)
(1 7 20)
(1 7 21)
(1 7 22)
Menüpunkt
(1 7 2)
(1 7 3)
(1 7 4)
(1 7 5)
(1 7 6)
(1 7 7)
(1 7 8)
(1 7 9)
(3 1 2)
(3 1 3)
(3 1 4)
(3 1 5)
(3 1 6)
(3 1 7)
(3 1 8)
(3 1 9)
(3 1 10)
(3 1 11)
(3 1 12)
(3 1 13)
(3 1 14)
(3 1 15)
(3 1 16)
(3 1 17)
(3 1 18)
(3 1 19)
(3 1 20)
(3 1 21)
(3 1 22)
Einheit Umrechnung
Gramm
Kilogramm
1,00000000000
0,00100000000
Carat 5,00000000000
Pound0,00220462260
Ounce
Troy ounce
Tael Hongkong
Tael Singapur
0,03527396200
0,03215074700
0,02671725000
0,02645544638
Tael Taiwan
Grain
Pennyweight
Milligramm
0,02666666000
15,43235835000
0,64301493100
1000,00000000000
Parts per Pound1,12876677120
Tael China 0,02645547175
Momme
Karat
0,26670000000
5,00000000000
Tola
Baht
Mesghal
Tonne lb / oz
0,08573333810
0,06578947437
0,21700000000
0,00000100000
0,03527396200 tol bat
MS
T o tlt
GN dwt mg
/lb tlc mom
K
Druck oz ozt tlh tls g kg ct lb
Bei Einstellung 1 7 22 oder 3 1 22 kann die Folie mit der Gewichtseinheit lb unter die linke
Zahl und die Folie mit der Gewichtseinheit oz unter die rechte Zahl geklebt werden.
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Beispiel
Einheit wechseln von Kilogramm [kg] (1. Einheit) nach Troy ounce [ozt] (2. Einheit)
Voreinstellungen (Abweichungen von der Werksvoreinstellung):
Menü: Anwendungsprogramm Einheitenwechsel (2 1 2)
Menü: Gewichtseinheit 2: Troy ounce (3 1 7)
Schritt Taste drücken Anzeige/Ausgabe
1. Waage ggf. einschalten e
2. Waage belasten
(hier z.B. 2,295 kg)
3. Wechsel zu Gewichtseinheit
Troy ounce [ozt]
4. Wägewert drucken
5. Wechsel zu Gewichtseinheit
Kilogramm [kg] w p w
G
EISENMUELLER
GOETTINGEN
+ 73.8 ozt
25
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Zweiter Taraspeicher
Zweck
Mit diesem Anwendungsprogramm kann ein Gewichtswert als Tara-Ausgleich übernommen werden.
Merkmale
– Übernahme von Gewichtswerten in den zweiten
Taraspeicher mit Taste v
– Kennzeichnung des Nettowertes in der Anzeige mit
NET bei tarierter Waage oder belegtem zweiten
Taraspeicher (im Ausdruck: N für Tarieren mit Taste
); N1 für zweiten Taraspeicher)
– Automatisches Folge-Tarieren eines Behälters möglich, wenn die Waage nach der ersten Messung unter 30 % entlastet und danach mit 70 % bis 130 %
(nächster Behälter) belastet wird
– Wert im zweiten Taraspeicher kann mit der Taste c gelöscht werden
– Umschalten zwischen Gewichtseinheit 1 und
Gewichtseinheit 2 mit Taste w
Vorbereitung
Anwendungsprogramm »Zweiter Taraspeicher« im
Menü einstellen:
$ Waage ggf. ausschalten: Taste e drücken
§ Waage einschalten: Taste e drücken und während der Anzeige aller Segmente Taste ) drücken
§ Menüpunkt für Zweiten Taraspeicher wählen:
Tasten ) p p, ) ggf. mehrfach drücken
2 1 3 Zweiter Taraspeicher
2 1 10 Zweiter Taraspeicher mit Auto-Behältertara
§ Zweiten Taraspeicher bestätigen:
Taste p lange drücken
> o erscheint als Auswahlzeichen
§ Nächsten Parameter einstellen:
Taste p drücken
§ Wählen und bestätigen:
– Gewichtseinheit 1: (siehe auch »Einheitenwechsel«)
1 7 2 Gramm
...
...
1 7 22 lb / oz
– Gewichtseinheit 2: (siehe auch »Einheitenwechsel«)
3 1 2 Gramm
...
...
3 1 22 lb / oz siehe auch Kapitel »Voreinstellungen«:
»Anwendungsmenü (Übersicht)«
§ Einstellung speichern und Menü verlassen:
Taste ) lange drücken
Weitere Funktionen
Neben den Grundfunktionen (Ausschalten, Nullstellen, Tarieren und Drucken) sind folgende Funktionen von diesem Anwendungsprogramm zugänglich:
– Gewicht in zweiten Taraspeicher übernehmen
(Taste v)
– Taraspeicher löschen (Taste c)
– Gewichtseinheit wechseln (Taste w)
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Beispiel
Behälter auffüllen mit annähernd gleichem Gewicht (± 30 %)
Voreinstellungen (Abweichungen von der Werksvoreinstellung):
Menü: Anwendungsprogramm Zweiter Taraspeicher mit Auto-Behältertara (2 1 10)
Menü: Gewichtseinheit 2: Gramm (3 1 2)
Schritt Taste drücken Anzeige/Ausgabe
1. Waage ggf. einschalten e
2. Ggf. Waage nullstellen
3. Leeren Behälter auf die Waage stellen (hier z.B. 65 g)
( 0.000
kg
+
0.065
kg v 0.000
kg
NET
4. Behältergewicht in zweiten Taraspeicher übernehmen wenn Ausdruck mit Kennzeichnung gewählt ist, erscheint
5. Behälter auffüllen (hier z.B. auf
500 g)
N1 +
+
0.500
kg
NET
0.065 kg
6. Gewichtseinheit 2 anzeigen
7. Gewichtseinheit 1 anzeigen
8. Gefüllten Behälter abnehmen w w
+
500 g
NET
+
0.500
kg
NET
–
0.065
kg
NET
9. Nächsten leeren Behälter auf die Waage stellen (z.B. 75 g)
10. Weiter bei 5.
0.000
kg
NET
(Auto-Behältertara erfolgt!)
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Prozentwägen
Zweck
Mit diesem Anwendungsprogramm kann der prozentuale Anteil eines Wägegutes bezogen auf ein
Referenzgewicht ermittelt werden.
Merkmale
– Ändern der Referenzprozentzahl sowohl im Menü als auch im Wägebetrieb möglich
– Übernahme des aktuellen Wägewertes für eingestellte Prozentzahl für die Initalisierung beim Start des Programms »Prozentwägen«
– Automatisches Tarieren nach Initialisierung möglich
– Automatische Ausgabe Referenzgewicht über die
Datenschnittstelle nach Abschluss der Initialisierung, wenn Ausdruck mit Kennzeichnung im Menü eingestellt ist
– Umschalten zwischen Prozentzahl und Gewichtswert mit Taste w
Werksvoreinstellungen der Parameter
Auflösungserhöhung: Standard (3 2 1)
Referenzprozentzahl: 10 (3 3 2)
Vorbereitung
Anwendungsprogramm »Prozentwägen« im Menü einstellen:
$ Waage ggf. ausschalten: Taste e drücken
§ Waage einschalten: Taste e drücken und während der Anzeige aller Segmente Taste ) drücken
29
30
§ Menüpunkt für Prozentwägen wählen:
Tasten ) p p, ) ggf. mehrfach drücken
2 1 5 Prozentwägen ohne Tarieren
2 1 11 Prozentwägen mit Tarieren
§ Prozentwägen bestätigen: Taste p lange drücken
> o erscheint als Auswahlzeichen
§ Nächsten Parameter einstellen:
Taste p drücken
§ Wählen und bestätigen:
– Referenzprozentzahl beim Einschalten der Waage:
3 3 1 5 %
3 3 2 10 %
3 3 3 20 %
3 3 4 50 %
3 3 5 100 % siehe auch Kapitel »Voreinstellungen«:
»Anwendungsmenü (Übersicht)«
§ Einstellung speichern und Menü verlassen:
Taste ) lange drücken
Weitere Funktionen
Neben den Grundfunktionen (Ausschalten, Nullstellen, Tarieren und Drucken) sind folgende Funktionen von diesem Anwendungsprogramm zugänglich:
– Anwendung initialisieren (Taste v)
– Initialisierung löschen (Taste c)
– Referenzprozentzahl ändern, wenn Initialisierung gelöscht ist (Taste w lang)
– Wägewert anzeigen (Taste w)
– Waage justieren (Taste ) lang)
Beispiel
Prozentwert messen mit: Referenzgewicht übernehmen durch aufgelegtes Gewicht
Voreinstellungen (Abweichungen von der Werksvoreinstellung):
Menü: Anwendungsprogramm Prozentwägen (2 1 5)
Menü: Referenzprozentzahl 100 % (3 3 5)
Schritt Taste drücken Anzeige/Ausgabe
1. Waage ggf. einschalten e
2. Ggf. Waage nullstellen
3. Referenzgewicht für 100 % auflegen (hier z.B. 2,295 kg)
( 0.000
kg
+
2.295
kg
4. Anwendung starten; wenn
Ausdruck mit Kennzeichnung gewählt ist, wird ausgedruckt
5. Gewicht anzeigen
6. Prozentzahl anzeigen
7. Referenzprozentzahl anzeigen
8. Unbekanntes Gewicht auflegen
(hier z.B. 3,225 kg) v w w v lang
+
100.00
%
Wxx% +
+
2.295
kg
+
100.00
% ref100
2.295 kg
+
140.41
%
9. Prozentwert drucken
10. Waage entlasten p
Prc + 140.41 %
0.00
%
11. Ggf. weiter bei 8.
31
32
Faktorverrechnung
Zweck
Mit diesem Anwendungsprogramm kann das aufgelegte Gewichtes des Wägegutes mit einem
Faktor verrechnet werden.
Merkmale
– Verrechnen eines Wägewertes mit einem der
Faktoren: 0,25; 0,50, 0,75; 1,0; 1,5; 2,0; 2,5; 3,0;
3,5; 4,0; 4,5; 5,0
– Hinweis auf verrechneten Wert durch blinkendes
Dreieck unterhalb des Vorzeichens
– Verrechnungsfaktor kann mit der Taste c gelöscht werden
– Umschalten zwischen Gewichtseinheit 1 und
Gewichtseinheit 2 mit Taste w
Werksvoreinstellungen der Parameter
Gewichtseinheit 1: kg (1 7 3)
Gewichtseinheit 2: kg (3 1 3)
Auflösungserhöhung: Standard (3 2 1)
Vorbereitung
Anwendungsprogramm »Faktorverrechnung« im
Menü einstellen:
$ Waage ggf. ausschalten: Taste e drücken
§ Waage einschalten: Taste e drücken und während der Anzeige aller Segmente Taste ) kurz drücken
§ Menüpunkt für Faktorverrechnung wählen:
Tasten ) p p, ) ggf. mehrfach drücken
2 1 7 Faktorverrechnung
§ Faktorverrechnung bestätigen: p lange drücken
> o erscheint als Auswahlzeichen
§ Nächsten Parameter einstellen:
Taste p drücken
§ Wählen und bestätigen:
– Gewichtseinheit 1: (siehe auch »Einheitenwechsel«)
1 7 2 Gramm
...
...
1 7 22 lb / oz
– Gewichtseinheit 2: (siehe auch »Einheitenwechsel«)
3 1 2 Gramm
...
...
3 1 22 lb / oz siehe auch Kapitel »Voreinstellungen«:
»Anwendungsmenü (Übersicht)«
§ Einstellung speichern und Menü verlassen:
Taste ) lange drücken
Weitere Funktionen
Neben den Grundfunktionen (Ausschalten, Nullstellen, Tarieren und Drucken) sind folgende Funktionen von diesem Anwendungsprogramm zugänglich:
– Anwendung initialisieren (Taste v)
– Verrechnungsfaktor ändern, wenn Anwendung initialisiert ist (Taste v)
– Initialisierung löschen (Taste c)
– Gewichtseinheit wechseln (Taste w)
– Waage justieren (Taste ) lang)
33
Beispiel
Ein Rezept mit mehreren Komponenten für 1000 g Gesamtmenge ist bekannt. Das Rezept soll auf eine Gesamtmenge von 500 g angewendet werden (Faktor 0,50). Die Waage zeigt dann die Werte des vorliegenden Rezeptes an, obwohl (in diesem Fall) nur die Hälfte eingewogen wird. Das erspart die Umrechnung der Werte aus dem Rezept.
Voreinstellungen (Abweichungen von der Werksvoreinstellung):
Menü: Anwendungsprogramm Faktorverrechnung (2 1 7)
Schritt Taste drücken Anzeige/Ausgabe
1. Waage ggf. einschalten e
2. Ggf. Waage nullstellen
3. Leeren Behälter auf die Waage stellen (hier z.B. 65 g)
( 0.000
kg
+
0.065
kg
4. Waage tarieren
5. Faktorverrechnung starten
6. Verrechnungsfaktor wählen
7. Komponente einwiegen
(Rezeptangabe: 240 g
Wahres Gewicht: 120 g)
8. Weitere Komponenten einwiegen
(bis Gesamtmenge für 1000 g erreicht ist)
9. Komponentengewicht drucken
) v v p
0.000
kg
NET
0.000
kg
NET
25
0.000
kg
NET
.50
0.240
kg
NET
50
1.000
Res + kg
NET
50
1.000 kg
34
Summieren
Zweck
Mit diesem Anwendungsprogramm können Wägewerte in einem Speicher summiert werden.
Merkmale
– Übernahme des Wägewertes als Nettowert bei
Stillstand der Waage
– Bei Entnahmewägung wird ein negativ angezeigter
Wert immer positiv in den Summenspeicher übernommen
– Automatische Ausgabe des in den Summenspeicher
übernommenen Wertes über die Datenschnittstelle, wenn Ausdruck mit Kennzeichnung im Menü eingestellt ist
– Anzeige der übernommenen Posten in den
Summenspeicher
– Anzeige des Summenspeichers mit Taste v lang
– Der Summenspeicher kann mit der Taste c gelöscht werden. Die Summe wird dann angezeigt
(1,5 Sekunden) und ausgedruckt
– Kein Umschalten der Gewichtseinheit, wenn der
Summenspeicher belegt ist
Werksvoreinstellungen der Parameter
Gewichtseinheit 1: kg (1 7 3)
Auflösungserhöhung: Standard (3 2 1)
35
36
Vorbereitung
Anwendungsprogramm »Summieren« im Menü einstellen:
$ Waage ggf. ausschalten: Taste e drücken
§ Waage einschalten: Taste e drücken und während der Anzeige aller Segmente Taste ) drücken
§ Menüpunkt für Summieren wählen:
Tasten ) p p, ) ggf. mehrfach drücken
2 1 8 Summieren
§ Summieren bestätigen: Taste p lange drücken
> o erscheint als Auswahlzeichen
§ Nächsten Parameter einstellen:
Taste p drücken
§ Wählen und bestätigen:
– Gewichtseinheit 1: (siehe auch »Einheitenwechsel«)
1 7 2 Gramm
...
...
1 7 22 lb / oz siehe auch Kapitel »Voreinstellungen«:
»Anwendungsmenü (Übersicht)«
§ Einstellung speichern und Menü verlassen:
Taste ) lange drücken
Weitere Funktionen
Neben den Grundfunktionen (Ausschalten, Nullstellen, Tarieren und Drucken) sind folgende Funktionen von diesem Anwendungsprogramm zugänglich:
– Anwendung starten (Taste v)
– Wert im Summenspeicher ansehen (Taste v lang)
– Summenspeicher löschen (Taste c)
Beispiel
Wägewerte summieren
Voreinstellungen (Abweichungen von der Werksvoreinstellung):
Menü: Anwendungsprogramm Summieren (2 1 8)
Schritt Taste drücken Anzeige/Ausgabe
1. Waage ggf. einschalten e
2. Ggf. Waage nullstellen
3. Wägegut auf die Waage legen
(hier z.B. 380 g)
( 0.000
kg
+
0.380
kg
4. Wert in Speicher übernehmen wenn Ausdruck mit Kennzeichnung gewählt ist, erscheint
5. Nächstes Wägegut auf die
Waage legen (z.B. 575 g) v +
0.380
kg 1
G +
+
0.575
kg 1
0.380 kg
6. Wert in Speicher übernehmen
7. Wert im Summenspeicher ansehen (gleichzeitig Ausdruck der Summe)
8. Summenspeicher löschen und
Summe ausdrucken
9. Ggf. weiter bei 4.
v v lang c
+
0.575
kg 2
0.955
kg 2 (kurzzeitig)
Sum + 0.955 kg
Sum + 0.955 kg
37
38
Brutto-/Nettoumschaltung
Zweck
Mit diesem Anwendungsprogramm kann zwischen
Nettowert und Bruttowert umgeschaltet werden.
Merkmale
– Umschalten zwischen Anzeige des Nettowertes und des Bruttowertes bei belegtem Taraspeicher
– Umschalten zwischen Gewichtseinheit 1 und
Gewichtseinheit 2 mit Taste w
Werksvoreinstellungen der Parameter
Gewichtseinheit 1: kg (1 7 3)
Gewichtseinheit 2: kg (3 1 3)
Auflösungserhöhung: Standard (3 2 1)
Vorbereitung
Anwendungsprogramm »Brutto-/Nettoumschaltung« im Menü einstellen:
$ Waage ggf. ausschalten: Taste e drücken
§ Waage einschalten: Taste e drücken und während der Anzeige aller Segmente Taste ) kurz drücken
§ Menüpunkt für Brutto-/Nettoumschaltung wählen:
Tasten ) p p, ) ggf. mehrfach drücken
2 1 9 Brutto-/Nettoumschaltung
§ Brutto-/Nettoumschaltung bestätigen:
Taste p lange drücken
> o erscheint als Auswahlzeichen
§ Nächsten Parameter einstellen:
Taste p drücken
§ Wählen und bestätigen:
– Gewichtseinheit 1: (siehe auch »Einheitenwechsel«)
1 7 2 Gramm
...
...
1 7 22 lb / oz
– Gewichtseinheit 2: (siehe auch »Einheitenwechsel«)
3 1 2 Gramm
...
...
3 1 22 lb / oz
– Auflösungserhöhung:
3 2 1 Standard
3 2 3 Höhere Auflösung siehe auch Kapitel »Voreinstellungen«:
»Anwendungsmenü (Übersicht)«
§ Einstellung speichern und Menü verlassen:
Taste ) lange drücken
Weitere Funktionen
Neben den Grundfunktionen (Ausschalten, Nullstellen, Tarieren und Drucken) sind folgende Funktionen von diesem Anwendungsprogramm zugänglich:
– Umschalten zum Nettowert bzw. Bruttowert
(Taste v)
– Gewichtseinheit wechseln (Taste w)
Beispiel für Ausdruck
Nettoanzeige (Taste p):
N + 0.125 kg
T
G#
+
+
0.015 kg
0.140 kg
Bruttoanzeige (Taste p):
G + 0.140 kg
39
40
Mittelwertbildung
Zweck
Mit diesem Anwendungsprogramm ist die Messung unruhiger Wägegüter (zum Beispiel Tiere) oder die
Messung von Wägegütern in extrem unruhiger
Umgebung möglich. Dafür wird über mehrere Messzyklen ein Mittelwert gebildet.
Merkmale
– Anzahl der Messungen kann im Menü und vor jedem Start der Mittelwertbildung (mit Taste w) eingestellt werden
– Anzahl der noch durchzuführenden Messungen erscheint während der Messung in der Anzeige
– Messergebnis erscheint als feste Anzeige des arithmetischen Mittelwertes in der vorgewählten
Gewichtseinheit mit Kennzeichnung Dreieck unterhalb des Vorzeichens
– Anzeige der Anzahl Messungen für die Mittelwertbildung (Taste v lange drücken)
– Umschalten zwischen Messergebnis und normaler
Gewichtsanzeige mit Taste w
– Automatische Ausgabe des Messergebnisses über die Datenschnittstelle, wenn Ausdruck mit Kennzeichnung im Menü eingestellt ist
Werksvoreinstellungen der Parameter
Auflösungserhöhung: Standard (3 2 1)
Anzahl Messungen für Mittelwertbildung: 10 (3 3 2)
Vorbereitung
Anwendungsprogramm »Mittelwertbildung« im
Menü einstellen:
$ Waage ggf. ausschalten: Taste e drücken
§ Waage einschalten: Taste e drücken und während der Anzeige aller Segmente Taste ) drücken
§ Menüpunkt für Mittelwertbildung wählen:
Tasten ) p p, ) ggf. mehrfach drücken
2 1 12 Mittelwertbildung
§ Mittelwertbildung bestätigen:
Taste p lange drücken
> o erscheint als Auswahlzeichen
§ Nächsten Parameter einstellen:
Taste p drücken
§ Wählen und bestätigen:
– Anzahl Messungen für Mittelwertbildung:
3 3 1 5 Messungen
3 3 2 10 Messungen
3 3 3 20 Messungen
3 3 4 50 Messungen
3 3 5 100 Messungen siehe auch Kapitel »Voreinstellungen«:
»Anwendungsmenü (Übersicht)«
§ Einstellung speichern und Menü verlassen:
Taste ) lange drücken
41
42
Weitere Funktionen
Neben den Funktionen:
– Waage ausschalten (Taste e)
– Waage nullstellen (Taste ()
– Waage tarieren (Taste ))
– Drucken (Taste p) sind folgende Funktionen von diesem Anwendungsprogramm zugänglich:
– Messungen starten (Taste v)
– Ergebnisanzeige löschen (Taste c)
– Anzahl Messungen ändern, wenn Ergebnisanzeige gelöscht ist (Taste w)
– Wägewert anzeigen (Taste w)
– Waage justieren (Taste ) lang)
Beispiel
Wägewert ermitteln in extrem unruhiger Umgebung mit 5 Messungen für eine Mittelwertbildung. Anzahl der Messungen im Wägebetrieb wählen
Voreinstellungen (Abweichungen von der Werksvoreinstellung):
Menü: Anwendungsprogramm Mittelwertbildung (2 1 12)
Schritt Taste drücken Anzeige/Ausgabe
1. Waage ggf. einschalten e
2. Ggf. Waage nullstellen
3. Anzahl Messungen für Mittelwertbildung einstellen
(hier z.B. 5 Messungen)
( w w w w w w
0.000
kg 10 ref 20 ref 50 ref100
(kurzzeitig)
(kurzzeitig)
(kurzzeitig) ref1 ref 2
(kurzzeitig)
(kurzzeitig) ref 5
(kurzzeitig)
0.000
kg 5
+
8888
5 4. Wägegut auflegen
(angezeigter Gewichtswert schwankt, hier z.B. um 275 g)
5. Messung starten; wenn
Ausdruck mit Kennzeichnung gewählt ist, wird ausgedruckt
6. Waage entlasten v 8888
5 . . . 1
0.275
Res +
0.275
kg 5 kg 5
0.275 kg
7. Ggf. weiter bei 4.
43
Busy-Zeichen
Vorzeichen
Stillstand
Messwert
Datenausgabe
Für die Ausgabe der Daten stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung:
– Anzeige an der Bedieneinrichtung
– Protokoll drucken
– Datenschnittstelle zu Peripheriegerät (z.B. Rechner)
Hinweise für
Anwendungsprogramme
Einheitenpfeile
Basis-Einheiten +
Zusatzkennungen
Anzeige an der Bedieneinrichtung
Die Anzeige ist in 5 Bereiche gegliedert. In folgenden Bereichen werden Daten über die Waage, die Anwendung und das Wägegut ausgegeben:
– Busy-Zeichen, Vorzeichen, Stillstand
– Messwertzeile
– Basis-Einheiten und Zusatzkennungen
– Hinweise auf Anwendungsparameter
– Einheitenpfeile
Busy-Zeichen, Vorzeichen, Stillstand
In diesem Bereich werden dargestellt:
– Busy-Symbol
– Vorzeichen
– Symbol für Nullstellung bei geeichten Waagen
– Hinweis auf verrechnete Werte (blinkendes Dreieck erscheint in dieser Anleitung als weißes Dreieck mit schwarzem Rand)
44
Messwertzeile
In dieser Zeile werden dargestellt:
– der aktuelle Wägewert (eingerahmte Ziffer ist ungültig im eichpflichtigen Verkehr)
– Verrechnete Werte (z.B. Stückzahlen)
– gewählte Anwendungsparameter (z.B. Referenzstückzahl usw.)
– Versionsanzeige (r = Release; z.B.:19 = Kennung für das Waagenprogramm; 01 = Version der Software)
Einheiten, Zusatzkennungen
In diesem Bereich werden dargestellt:
– die aktuelle Gewichtseinheit (z.B. kg)
– Kennzeichnung für weitere Maße (z.B. Stückzahl)
– Hinweis auf belegten Taraspeicher
Hinweise auf Anwendungsprogramme
In diesem Bereich werden Anwendungsparameter
(Referenzstückzahl, Anzahl Messungen beim Mittelwertbildung, usw) angezeigt.
Einheitenpfeile
In dieser Spalte erscheinen Hinweise auf die gewählte Gewichtseinheit (Gewichtseinheit 1: obere Pfeile;
Gewichtseinheit 2: untere Pfeile)
45
46
Protokoll drucken
Zweck
Der Ausdruck von Wägewerten, Messwerten und
Kennzeichnungen dient der Protokollierung und kann unterschiedlichen Anforderungen angepasst werden.
Merkmale
Zwei kundenspezifische Kopfzeilen mit je14 Zeichen können ausgedruckt werden. (Eingabe werkseitig bei Sartorius oder über spezielles Programm via BPI-
Schnittstellenbefehlssequenz)
Ausdruck als Einzelwert oder als Netto-, Tara- und
Bruttowert
Zeilenformat: Kennzeichnung jedes ausgedruckten
Wertes mit bis zu 6 Zeichen am Zeilenanfang
Druckauslösung: Ausdruck automatisch oder mit
Taste p, abhängig oder unabhängig vom Stillstand der Waage
Automatischer Ausdruck von folgenden Werten ist möglich bei Anwendungsprogrammen, wenn 7 1 2 oder 7 1 3 (Ausdruck mit Kennzeichnung) gewählt ist:
– Zweiter Taraspeicher: Letzter Nettowert
– Zählen: Referenzgewicht für 1 Stück
– Prozentwägen: Referenzgewicht für gewählte
Prozent
– Summieren: Aktueller Wägewert, Summengewicht
(Netto)
– Mittelwertbildung: Messergebnis
Werksvoreinstellung der Parameter
Kopfzeilen:
Standardmäßig enthalten die Kopfzeilen keine
Information
Druck manuell/automatisch:
Ausdruck als Einzeldruck oder automatisch abhängig vom Stillstand der Waage:
Manuell nach Stillstand (6 1 2)
Zeilenformat:
Kennzeichnung des Wägewertes oder berechneten
Wertes mit bis zu 6 vorangestellten Zeichen:
Ausdruck Netto-, Tara-, Bruttowert mit Kennzeichnung (7 1 3)
§ Parameter einstellen: siehe Kapitel
»Voreinstellungen«
Kopfzeilen:
Jedem Ausdruck können
2 Kopfzeilen vorangestellt werden. Die entsprechende Software für PC ist von
Sartorius erhältlich oder fragen Sie Ihren Fachhändler.
Beispiele
EISENMUELLER
GOETTINGEN
Ausdruck ohne Kennzeichnung:
Ausgedruckt wird der aktuelle Wert in der
Anzeige (Wägewert oder verrechneter Wert mit
Einheit)
+ 1530.0 g
+ 58.562 ozt
+
+
+
253 pcs
88.2 %
105.8 o
Kundenspezifisch
Kundenspezifisch
Wägewert in Gramm
Wägewert in Troy ounce
Stückzahl
Prozentwert
Verrechneter Wert
47
Ausdruck mit Kennzeichnung:
Der aktuelle Wert aus der
Anzeige kann zusätzlich mit einer Kennzeichnung ausgedruckt werden.
Diese Kennzeichnung erscheint am Anfang der
Druckzeile und umfasst bis zu 6 Zeichen. Damit kann ein Wägewert als
Nettowert (N) oder ein berechneter Wert als
Stückzahl (Qnt) gekennzeichnet werden.
N
N1
T
T1
G
G#
Qnt
Prc
Sum
Res
Druck Anwendungsparameter:
Der Wert für die Initialisierung des Anwendungsprogramms kann automatisch ausgedruckt werden, sobald die Waage initialisiert ist.
wRef +
Wxx% +
Automatischer Ausdruck:
Das Messergebnis kann automatisch ausgedruckt werden. Das Anzeigeintervall ist abhängig vom
Betriebszustand der
Waage und vom Waagentyp.
N
Stat
Stat
Stat
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
1.530 kg
1.530 kg
0.234 kg
0.102 kg
1.553 kg
1.630 kg
253 pcs
88.2 %
1.279 kg
1.530 kg
0.014 kg
1.200 kg
1.530 kg
L
H
Aktueller Nettowert
Aktueller Nettowert
Wert im Taraspeicher
Wert im 2. Taraspeicher
Aktuelle Bruttowert
Errechneter Bruttowert
Errechnete Stückzahl
Errechnete Prozentzahl
Summenwert (Netto)
Errechnetes Messergebnis
Zählen: Referenzgewicht für 1 Stück
Prozentwägen: Referenzgewicht für gewählte
Prozent
Nettogewicht
Anzeige dunkel
Anzeige Unterlast
Anzeige Überlast
48
Datenschnittstelle
Zweck
Economy Waagen besitzen eine Datenschnittstelle, an die ein Rechner (oder ein anderes Peripheriegerät) angeschlossen werden kann.
Mit einem Rechner können Waagenfunktionen und
Funktionen der Anwendungsprogramme verändert, gestartet und überwacht werden.
Merkmale
Schnittstellenart: serielle Schnittstelle
Schnittstellenbetrieb: vollduplex
Pegel: RS 232
Übertragungsgeschwindigkeit:
150, 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600 baud
Parität: Mark, Leerzeichen, Ungerade, Gerade
Zeichenübertragung:
Startbit, 7-Bit-ASCII, Parität, 1 oder 2 Stopbits
Handshake: bei 2-Draht-Schnittstelle: Software (XON/XOFF) bei 4-Draht-Schnittstelle: Hardware (CTS/DTR)
Betriebsart: SBI
Ausgabeformat der Waage: 16 Zeichen, 22 Zeichen
49
50
Werksvoreinstellung der Parameter
Übertragungsgeschwindigkeit: 1200 baud (5 1 4)
Parität: Ungerade (5 2 3)
Stopbits: 1 Stopbit (5 3 1)
Handshake:
Hardware Handshake, 1 Zeichen nach CTS (5 4 3)
Kommunikationsart: Standard-SBI (5 5 1)
Drucken manuell/automatisch:
Manuell nach Stillstand (6 1 2)
Vorbereitung
§ siehe Abschnitt »Pinbelegung« und »Steckerbelegungsplan«
Datenausgangsformat
Die Inhalte von Messwertzeile und Gewichtseinheit können mit oder ohne Kennzeichnung ausgegeben werden.
Beispiel: ohne Kennzeichnung
+ 253 pcs
Beispiel: mit Kennzeichnung
Qnt + 253 pcs
Die Art der Ausgabe wird im Menü eingestellt
(Menü: Druckformate 7 1 1 oder 7 1 2 oder 7 1 3).
Bei Ausgabe ohne Kennzeichnung werden
16 Zeichen ausgegeben, bei Ausgabe mit Kennzeichnung 22 Zeichen.
!
Hinweis zum Betrieb der Waage mit Drucker
YDP03-0CE
§ Beim Ausgabeformat mit 22 Zeichen
(Menüpunkt 7. 1. 2):
Im Menü des Druckers »GLP/GMP-Ausdruck aus« einstellen: -a1- 0 = aus
Ausgabeformat mit 16 Zeichen
Zeichen, die in der Anzeige dunkel sind, werden als Leerzeichen ausgegeben.
Bei Zeichen ohne Dezimalpunkt wird kein Dezimalpunkt ausgegeben.
Mögliche Zeichen abhängig von der Ausgabeposition:
Normaler Betrieb
*:
A:
E:
Position 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 oder oder oder
+ * A A A A A A A A * E E E CR LF
– .
.
.
.
.
.
.
.
* * *
* * * * * * * * *
0 0 0 0 0 0
Leerzeichen
Zeichen der Anzeige
Zeichen für Messeinheit
CR:
LF:
Carriage Return
Line Feed
Sonderbetrieb
Position 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
* * * * * * – – * * * * * * CR LF oder oder oder
H
L
C
*
*
*
*:
– –:
Leerzeichen
Auswaage
H:
L:
C:
Überlast
Unterlast
Justieren
Fehlermeldung
Position 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
* * * * * E * # # # * * * * CR LF
*:
# # #:
Leerzeichen
Fehlernummer
51
Beispiel: Ausgabe des Wägewertes + 1255,7 g
Position 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16
+ * * * 1 2 5 5 .
7 * g * * CR LF
Position 1:
Position 2:
Vorzeichen +, – oder Leerzeichen
Leerzeichen
Position 3 –10: Gewichtswert mit Dezimalpunkt, führende Nullen werden als Leerzeichen ausgegeben
Position 11: Leerzeichen
Position 12 –14: Zeichen für Messeinheit oder Leerzeichen
Position 15:
Position 16:
Carriage Return
Line Feed
52
Ausgabeformat mit 22 Zeichen
Hierbei wird dem Ausgabeformat mit 16 Zeichen ein Block von 6 Zeichen vorangestellt.
Diese 6 Zeichen kennzeichnen den nachfolgenden Wert.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
K K K K K K + * A A A A A A A A * E E E CR LF
* * * * * – .
.
.
.
.
.
.
.
* * *
* * * * * * * * *
0 0 0 0 0 0
K: Zeichen für Kennzeichnung 1)
*: Leerzeichen
A: Zeichen der Anzeige
1)
E:
CR:
LF:
Zeichen für Messeinheit
Carriage Return
Line Feed bauartabhängig, z.B. stehen bei geeichten Waagen nicht alle Einheiten und Kennzeichnungen zur Verfügung (siehe auch nächste Seite)
Sonderbetrieb
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
S t a t * * * * * * * * – – * * * * * * CR LF
H *
L *
*: Leerzeichen
– –: Auswaage
H:
L:
Überlast
Unterlast
Fehlermeldung
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
S t a t * * * * * * * E * # # # * * * * CR LF
*: Leerzeichen # # #: Fehlernummer
53
54
Zeichen für
Kennzeichnung K Bedeutung
Stat Status
G Brutto G/B
G# Brutto G/B berechnet
T Tara T
T1 Tara T1
N Netto N
N1 Netto N1
Qnt Zählen: Stückzahl
Prc Prozentwägen: Prozent
Res Faktorverrechnung, Mittelwertbildung: Ergebnis (Resultat)
Sum Summieren: Summe Netto wRef Automatischer Ausdruck: Mittleres Stückgewicht
Wxx% Automatischer Ausdruck: Referenzgewicht
Dateneingangsformat
Der über die Datenschnittstelle angeschlossene Rechner kann Befehle zur Waage senden, um
Waagenfunktionen und Funktionen der Anwendungsprogramme zu steuern.
Diese Befehle sind Steuerbefehle und können unterschiedliche Formate haben. Steuerbefehle bestehen aus bis zu 4 Zeichen. Jedes dieser Zeichen muss den Menüeinstellungen für die
Datenübertragung entsprechend gesendet werden.
Format für Steuerbefehle
Format: Esc !
CR LF
Esc: Escape
!: Befehlszeichen
CR: Carriage Return (optional)
LF: Line Feed (optional)
Befehlszeichen !
Bedeutung
K Wägemodus 1
L Wägemodus 2
M Wägemodus 3
N Wägemodus 4
O Tastatur sperren
P Print
R Tastatur freigeben
S Neustart
T Tarieren und Nullstellen (kombiniert)
U Tarieren („Tara only“)
V Nullstellen („Zero“)
W Extern justieren
55
56
Synchronisation
Zum Datenaustausch zwischen Waage und Rechner werden über die Datenschnittstelle Telegramme aus
ASCII-Zeichen übertragen. Zum fehlerfreien Datenaustausch müssen die Parameter für Baudrate,
Parität und Handshake und das Zeichenformat übereinstimmen.
Eine Anpassung der Waage geschieht über die entsprechenden Einstellungen im Menü. Zusätzlich zu diesen Einstellungen kann die Datenausgabe der
Waage von verschiedenen Bedingungen abhängig gemacht werden. Diese Bedingungen sind bei den jeweiligen Anwendungsprogrammen beschrieben.
Eine offene Datenschnittstelle (kein Peripheriegerät angeschlossen) verursacht keine Fehlermeldungen.
Handshake
Die Datenschnittstelle der Waage SBI (Sartorius
Balance Interface) ist ausgestattet mit Sende- und
Empfangspuffer. Im Menü der Waage können unterschiedliche Arten des Handshakes eingestellt werden:
– Hardware Handshake (CTS/DTR)
– Software Handshake (XON, XOFF)
Hardware Handshake
Beim Hardware Handshake mit 4-Draht-Schnittstelle kann nach CTS noch 1 Zeichen gesendet werden.
Software Handshake
Der Software Handshake wird über XON und XOFF gesteuert. Beim Einschalten eines Gerätes muss ein XON gesendet werden, um ein eventuell angeschlossenes
Gerät freizugeben.
Datenausgabe auslösen
Die Datenausgabe kann nach einem Druckbefehl oder automatisch synchron zur Anzeige bzw. in einem festen
Zyklus erfolgen (siehe Anwendungsprogramme und
Einstellungen für automatischen Druck).
Datenausgabe nach Druckbefehl
Der Druckbefehl kann durch Tastendruck p oder durch einen Softwarebefehl (Esc P) ausgelöst werden.
Datenausgabe automatisch
In der Betriebsart »Automatischer Ausdruck« werden die Daten ohne zusätzlichen Druckbefehl auf die
Datenschnittstelle ausgegeben. Die Datenausgabe kann automatisch synchron zur Anzeige in wählbaren Intervallen ohne oder mit Stillstand der Waage erfolgen.
Die Zeit eines Intervalls ist abhängig von der Einstellung im Menüpunkt »Filteranpassung« 1.1.x.
Wenn die automatische Datenausgabe im Menü eingestellt ist, startet sie sofort nach Einschalten der Waage.
57
58
Steckerbelegungsplan
Schnittstellenbuchse:
14 polige Rundbuchse mit Schraubverbindung
!
Achtung bei Verwendung fertiger Verbindungskabel:
Fremdbezogene Kabel haben häufig nicht zulässige
Pinbelegungen für Sartorius-Waagen. Deshalb vor
Anschluss entsprechend den Verbindungsplänen prüfen und abweichend belegte Leitungen trennen
(z.B. Pin 6). Nichtbeachtung kann zu Fehlfunktionen oder Zerstörung der Waage oder angeschlossener
Peripheriegeräte führen.
Pinbelegung
Waage:
G
M
H
F
E
O
Zenerbarriere
YDI02-Z:
D
J
C
N
L
K B
A
14 pol.
12 pol.
Rundstecker Barriere
Signal RS232 (SBI)
A
O
B
K
J
N
M
B
C
D
E
H
–
–
Datenausgang (T +D)
Dateneingang (R +D)
Data Terminal Ready (DTR)
Signal GND
Clear to Send (CTS)
Universal-Taste 1 )
SBI/BPI
C – Reset out
Schirm niederohmig mit Steckergehäuse verbinden
1 ) Funktion siehe Abschnitt Zusatzfunktionen, »Externer Universaltaster«
Wichtig!
!
An die Zenerbarriere dürfen nur elektrische Betriebsmittel mit einer max. Spannung U m von 250 V angeschlossen werden. Die Zenerspannung U
Z beträgt 12 V.
59
60
Verbindungsplan (Adapterkabel
12 pol. rund – 25pol. D-SUB)
Best.-Nr. YCC01-0016M3
Schnittstellenbuchse:
25 pol. D-Subminiatur DB25S mit Schraubverbindung
Die Pin-Bezeichnung der 25poligen D-SUB-Buchse
Buchse vorne
Schnittstellenstecker
Erforderlicher Stecker: (Empfehlung)
25 pol. D-Subminiatur DB25 mit integrierter Abschirmkappe und Schirmblech (Amp Typ 826 985-1C) und
Verriegelungsschrauben (Amp Typ 164868-1)
Pinbelegung:
Pin 1: Schirm
Pin 2: Datenausgang (T +D)
Pin 3: Dateneingang (R +D)
Pin 4: nicht belegt
Pin 5: Clear to Send (CTS)
Pin 6: intern belegt
Pin 7: Masse intern (GND)
Pin 8: Masse intern (GND)
Pin 9: nicht belegt
Pin 10: nicht belegt
Pin 11: +12 V
Pin 12: +5 V Anschluss für einen Taster
Pin 13: +5 V
Pin 14: Masse intern (GND)
Pin 15: Universal-Taste
Pin 16: <
Pin 17: =
Pin 18: >
Pin 19: SET
Pin 20: Data Terminal Ready (DTR)
Pin 21: nicht belegt
Pin 22: nicht belegt
Pin 23: nicht belegt
Pin 24: nicht belegt
Pin 25: +5 V
61
Verbindungsplan (Anschlusskabel am PC)
Adapterkabel YCC01-03ISM5 – rund – DB25-PC zum Anschluss eines PC’s über eine Zenerbarriere an die Waage nach dem
Standard RS-232-C/V24.
Kabelpläne
Anschlussbelegung für das Kabel von der Zenerbarriere an eine RS232-PC-Schnittstelle.
Rundstecker 12 pol.
Schirm
Sgn GNDE
BarrierenT +D seite R +D
DTR
CTS
B
C
D
H
(Die anderen Pins sind nicht belegt.)
25 pol. D-Sub Buchse
1
7
3
2 PC-Seite
5
20
Schirm
beidseitig auflegen
62
EB...-X.
Area-Ex Area segura
RS232
20 m
YDI02-Z
YCC01-03ISM5 6965619
PC
25 pol.
2
PC
9 pol.
3
20 4
3
5
6
7
2
!
Wichtig
An die Zenerbarriere dürfen nur elektrische Betriebsmittel mit einer max. Spannung U m von 250 V angeschlossen werden. Die Zenerspannung U
Z beträgt 12 V.
8
6
5
63
Typisches Beispiel für eine Installation
Explosionsgefährdeter Bereich
Netzgerät
YPS03-X
Netzkabel
Präzisionswaage
EB6DCE-IX ib
Sicherer Bereich oder Netzgerät
609308-..1
ib (max. 20 m)
T-Konnektor
YTE02-X
Mess-
Fußschalter wertdrucker
YPE05-X YDP03-0CE
Netzkabel
Zenerbarriere
YDI02-Z
64
Voreinstellungen
Parameter einstellen (Menü)
Zweck
Konfiguration der Waage, d.h. Anpassung an die
Anforderungen der Benutzer durch Auswahl von vorgegebenen Parametern aus einem Menü.
Merkmale
Die Parameter sind in folgenden Gruppen zusammengefasst (1. Menüebene)
1 Wägeparameter
2 Anwendungsprogramme
3 Anwendungsparameter
5 Schnittstelle
6 Druck bei Wägen
7 Druck bei Anwendungsprogrammen
8 Zusatzfunktionen
9 Menü zurücksetzen auf die Werksvoreinstellungen
(Reset)
65
66
Werksvoreinstellungen der Parameter
Die Voreinstellungen sind in der Auflistung ab
Seite 68 in einem »o« gekennzeichnet.
Vorbereitung
§ Waage ausschalten: Taste e drücken
§ Waage einschalten: Taste e drücken und während der Anzeige aller Segmente die Taste ) kurz drücken
> Messwertzeile: 1 (1. Menüebene)
$ Innerhalb einer Menüebene bewegen: Taste ) drücken; nach dem letzten Menüpunkt erscheint wieder der erste Menüpunkt
$ Nächsten Unterpunkt innerhalb einer Gruppe
(2. Menüebene) wählen: Taste p drücken
$ Zurück zur übergeordneten Menüebene:
Taste p drücken
§ Einstellungsänderung bestätigen: Taste p länger als 2 Sekunden gedrückt halten
> »o« zeigt den eingestellten Menüpunkt an
§ Parametereinstellung speichern und Menü verlassen:
Taste ) länger als 2 Sekunden gedrückt halten
§ Parametereinstellung ohne Abspeichern verlassen:
Taste e drücken
> Neustart der Anwendung
Beispiel
Anpassung an den Aufstellort »Sehr unruhige Umgebung« (Code 1 1 4) wählen
Schritt Taste drücken Anzeige/Ausgabe
1. Waage ausschalten
2. Waage einschalten und e e während der Anzeige aller Segmente
3. Gruppe Wägeparameter bestätigen (1. Menüebene)
4. Gruppe Filteranpassung bestätigen (2. Menüebene)
5. Menüebene 3:
Menüpunkt wählen
6. Menüpunkt bestätigen
7. Ggf. weitere Menüpunkte einstellen
8. Einstellung speichern und
Menü verlassen kurz p p
) mehrmals )
2 Sekunden lang p p, )
2 Sekunden lang )
67
Parametereinstellungen (Übersicht) o Werksvoreinstellung
√
Einstellung Benutzer
1 2
Menü
Menüebene
1 Wägen
2. bis 9.
Menüebene
1.1.
Filteranpassung
1.2.
Anwendungsfilter
1.3.
Stillstandsbereich
1.4.
Gewichtseinheit für Justiergewicht
1.5.
Justieren
1.6.
Autozero
1.7. bis 1.8.
folgende Seiten
3
1.2.1
1.2.2
1.3.1
1.3.2
1.3.3
1.3.4
1.3.5
Menüebene WerkseinstellungMenüpunkt
1.1.1
1.1.2
1.1.3
1.1.4
Sehr ruhige Umgebung o Ruhige Umgebung
Unruhige Umgebung
Sehr unruhige Umgebung
1.4.1
1.4.2
1.4.3
o Wägen
Speziell schnelles Dosieren
4 Ziffernschritt
1 Ziffernschritt
1 Ziffernschritt o 2 Ziffernschritte
4 Ziffernschritte
Gramm o Kilogramm
Pound
1.5.1
1.5.2
1.6.1
1.6.2
o o nächste Seite
Frei
Gesperrt
Eingeschaltet
Ausgeschaltet
68
Menü
Menüebene
1. Wägen
1
2. Anwendungsprogramme
3. bis 9.
2
Menüebene
1.1.
bis 1.6.
1.7.
Gewichtseinheit 1
1.8.
Anzeigegenauigkeit 1
2.1.
Programmwahl
3
1.8.1
1.8.3
2.1.1
2.1.2
2.1.3
2.1.4
2.1.5
2.1.7
2.1.8
2.1.9
Menüebene WerkseinstellungMenüpunkt vorherige Seite
1.7.10
1.7.11
1.7.12
1.7.13
1.7.14
1.7.15
1.7.16
1.7.17
1.7.2
1.7.3
1.7.4
1.7.5
1.7.6
1.7.7
1.7.8
1.7.9
1.7.18
1.7.19
1.7.20
1.7.21
1.7.22
Gramm o Kilogramm
Carat
Pound
Unze
Troy Unze
Tael Hongkong
Tael Singapur
Tael Taiwan
Grain
Pennyweight
Milligramm
Parts per Pound
Tael China
Momme
Karat
Tola
Baht
Mesghal
Tonne
Pound+Unze (nicht dezimale Darstellung)
2.1.10
2.1.11
2.1.12
o Standard
Höhere Auflösung
Grundfunktion Wägen
Einheit wechseln
Netto-Total (Taraspeicher) o Zählen
Prozentwägen
Faktorverrechnung
Summieren
Brutto-/Netto-
Umschaltung
Taraspeicher inkl. Auto-
Behälter-Tarafunktion
Prozentwägen inkl.
Differenzanzeige
Mittelwertbildung folgende Seiten
69
Menü
1
Menüebene
1. bis 2.
3. Anwendungsparameter
5. Schnittstelle
6. bis 9.
2
Menüebene vorherige Seiten
3.1.
Gewichtseinheit 2
3.2.
Anzeigegenauigkeit 2
3.3.
Voreinstellung:
Referenzstückzahl/
-prozentwert/
Anzahl Messungen für Mittelwertbildung
5.1.
Baudrate
5.2. bis 5.5.
nächste Seite
3
Menüebene WerkseinstellungMenüpunkt
3.1.10
3.1.11
3.1.12
3.1.13
3.1.14
3.1.15
3.1.16
3.1.17
3.1.2
3.1.3
3.1.4
3.1.5
3.1.6
3.1.7
3.1.8
3.1.9
3.1.18
3.1.19
3.1.20
3.1.21
3.1.22
3.2.1
3.2.3
3.3.1
3.3.2
3.3.3
3.3.4
3.3.5
5.1.1
5.1.2
5.1.3
5.1.4
5.1.5
5.1.6
5.1.7
nächste Seite
150 Baud
300 Baud
600 Baud o 1200 Baud
2400 Baud
4800 Baud
9600 Baud
Gramm o Kilogramm
Carat
Pound
Unze
Troy Unze
Tael Hongkong
Tael Singapur
Tael Taiwan
Grain
Pennyweight
Milligramm
Parts per Pound
Tael China
Momme
Karat
Tola
Baht
Mesghal
Tonne
Pound+Unze (nicht dezimale Darstellung) o Standard
Höhere Auflösung
5 o 10
20
50
100
70
Menü
Menüebene
7. Drucken
8. Zusatz-
1
5. Schnittstelle
6. Drucken bei Wägen bei Anwendungsprogr.
funktionen
9. Menü-Reset
2
Menüebene
5.1.
bis 5.3.
5.2.
Parität
5.3.
5.4.
5.5.
6.1.
7.1.
8.1.
8.2.
8.3.
9.–
Anzahl Stopbits
Handshake Betriebsart
Kommunikations-
Betriebsart
Druck manuell/ automatisch
Zeilenformat des Ausdrucks
Menü
Funktion des externen Tasters
Einschalten der
Waage
Werkseinstellung
* = für Betríeb YDP01IS zusätzlich Menüpunkt 5.1.7 »9600 Baud« einstellen
3
8.1.1
8.1.2
8.2.3
8.2.4
8.2.5
8.2.6
8.2.7
8.2.8
5.5.1
5.5.2
6.1.1
6.1.2
6.1.3
6.1.4
5.3.1
5.3.2
5.4.1
5.4.2
5.4.3
Menüebene WerkseinstellungMenüpunkt vorherige Seite
5.2.1
5.2.2
5.2.3
5.2.4
o
Mark
Space
Odd (Ungerade)
Even (Gerade) o 1 Stopbit
2 Stopbits o
Software-Handshake
Hardware-Handshake, nach CTS noch 1 Zeichen
Hardware-Handshake, nach CTS noch 2 Zeichen o PC, Drucker YDP03 (SBI)
Drucker YDP01IS*
7.1.1
7.1.2
7.1.3
o
Manuell ohne Stillstand
Manuell nach Stillstand
Autom. ohne Stillstand
Automatisch bei Stillstand
Ohne Kennzeichnung
Mit Kennzeichnung o Mit Kennz., N-/T-/B-
Werten und 2 Kopfzeilen
8.3.1
8.3.2
9.– 1
9.– 2 o Parametereinstellung veränderbar
Parameter nur lesen
Taste w o Taste p
Taste (
Taste c
Taste v
Taste )
Aus/ein o Stand-by/ein wiederherstellen o nicht wiederherstellen
71
Fehlermeldungen
h l
Fehlermeldungen werden in der Hauptanzeige für ca. 2 Sekunden dargestellt. Danach kehrt das Programm automatisch in den Wägezustand zurück.
Anzeige keine Anzeigesegmente erscheinen
Ursache
Keine Betriebsspannung
Abhilfe
Stromversorgung überprüfen
Netzgerät nicht eingesteckt
Automatische Abschaltung
Netzgerät an die Stromversorgung anschließen
Waage einschalten e 01 e 02 e 08 e 09 e 10 e 11
Akku ist leer (beim Betrieb mit einem optionalen Akku)
Wägebereich überschritten
Lastplatte nicht aufgelegt
Berührung zwischen
Lastplatte und Umgebung
Datenausgabe passt nicht ins Ausgabeformat
Justierbedingung wurde nicht eingehalten, z.B.:
– Nullstellen
– Lastplatte belastet
Nullstellen außerhalb des Nullstellbereichs
Bei Brutto
≤
Null kein
Tara möglich
Taste ) gesperrt bei belegtem zweiten
Taraspeicher (Netto-Total)
Tarafunktionen sind gegeneinander verriegelt
Taraspeicher nicht erlaubt
Akku aufladen (siehe
Anleitung zum Akku)
Lastplatte entlasten
Lastplatte korrekt auflegen
Lastplatte darf umgebende
Teile nicht berühren
Korrekte Einstellung im
Menü vornehmen
Erst nach Nullanzeige justieren
Nullstellen mit Taste (
Waage entlasten
Nullstellen nur im zulässigen
Bereich ± 2 % der Maximallast
Waage nullstellen mit Taste (
Erst nach Löschen des
Taraspeichers über c ist die Tariertaste wieder ausführbar
Taste ( drücken
72
Anzeige e 22 e 30
Max. Wägebereich kleiner als im Abschnitt
»Technische Daten« angegeben
Wägewert ändert sich
Ursache
Gewicht zu gering oder kein
Wägegut auf der Lastplatte
Datenschnittstelle für
Druckausgabe gesperrt
Waage ohne aufgelegte Waagschale eingeschaltet
Aufstellort instabil
Luftzug vorhanden)
Abhilfe
Referenzstückzahl erhöhen
Menü-Reset durchführen oder
Sartorius-Kundendienst ansprechen
Aus- und wieder
Einschalten mit
Taste e
Aufstellort wechseln vornehmen
Offensichtlich falsches
Wägeergebnis
Fremdkörper zwischen Lastplatte und Waagenrahmen
Waage nicht justiert
Vor dem Wägen nicht nullgestellt
Fremdkörper entfernen
Justieren
Nullstellen
Falls andere Fehler auftreten, Sartorius-Kundendienst anrufen!
73
74
Entsorgung
Für den Transport sind die Sartorius-Produkte durch die Verpackung soweit wie nötig geschützt. Die Verpackung besteht durchweg aus umweltverträglichen
Materialien, die als wertvolle Sekundär-Rohstoffe der
örtlichen Müllentsorgung zugeführt werden sollten.
Zu Entsorgungsmöglichkeiten die Gemeinde- bzw.
Stadtverwaltung ansprechen (auch für ausgediente
Geräte).
Übersicht
Gerätedarstellung
15
14
1
2
3
4
7
8
5
6
9
13
12
11
10
9
8
Pos. Bezeichnung
Potentialausgleichsanschluss
Libelle
Datenschnittstelle
Betriebsspannungsanschluss
Drucken (Print)
Funktionstaste
Tariertaste
Anzeige
Nullstelltaste
Ersatzteil
Best-Nr.
Pos. Bezeichnung Ersatzteil
Best-Nr.
10 Löschen-Taste
(clear function)
11 Einschalten/
Stand-by Betrieb
12 Umschalttaste
13 Stellfuß Set: 69EA0020
14 Lastplatte
– EA/EB ... DCE:
– EA/EB ... EDE:
– EA/EB ... FEG:
69EA0011
69EA0004
69EA0017
15 Anzeige- und
Bedieneinrichtung
1
2
3
4
5
6
7
75
Tastenbeschreibung
Taste e:
Einschalten/Stand-by Betrieb
Schaltet die Anzeige ein oder aus. Die
Waage verbleibt im Stand-by Betrieb.
Taste (: Nullstellen
Setzt die Anzeige auf Null. Das Nullstellen ist nur zulässig im Bereich ± 2 % der Maximallast.
Taste c: Löschen
Diese Taste wird allgemein als Abbruchtaste benutzt:
– Speicherinhalte und Anwendung löschen
– gestartete Justiervorgänge abbrechen
Taste w: Umschalten
Umschalten zwischen Wägewert und berechnetem Wert (Zählen, Prozentanzeige, Rechenergebnis)
Ändern der Referenzstückzahl/-prozentwert/Anzahl Messungen
Taste v: Anwendungsprogramm starten
Der weitere Vorgang hängt vom gewählten
Anwendungsprogramm ab und ist im
Kapitel »Betrieb« unter dem jeweiligen
Anwendungsprogramm beschrieben.
Taste ): Tarieren
Das Eigengewicht beliebiger Behälter tarieren, damit bei nachfolgenden
Wägungen immer das Nettogewicht des
Wägegutes angezeigt wird.
Taste p: Datenausgabe
Diese Taste gibt die Anzeigewerte über die integrierte Datenschnittstelle an einen angeschlossenen Drucker »DataPrint« oder
Rechner aus.
76
Technische Daten
Modell
Wägebereich
Ablesbarkeit
Max. Tragfähigkeit
Netzanschluss, Netzspannung
Netzfrequenz
Leistungsaufnahme
Einsatz-Temperaturbereich
Anpassung an Einsatz- und
Aufstellbedingungen
Anzeigefolge
(je nach eingestellter Filterstufe)
Wählbare Gewichtseinheiten kg g kg
EB6 EB15 EB35 EB60 EB60 EB150
DCE-IX DCE-IX EDE-IX EDE-IX FEG-IX FEG-IX
6
0,2
12
15
0,5
30
35
1
70
4 optimierte Filterstufen
60
2
120
60
2
120
150
5
300
Tarierbereich (subtraktiv)
Reproduzierbarkeit
Linearitätsabweichung kg 6
≤
±g 0,2
≤
±g 0,4
Empfindlichkeitsdrift innerhalb
+5 ... +35°C ppm/K 10
Externer Justiergewichtswert
(mind. Genauigkeitsklasse)
Nettogewicht, ca. kg lb kg
Fremdkörper- und Wasserschutz der Wägeplattform
Fremdkörperschutz der Bedieneinrichtung
IP54
IP40
15
0,5
1
10
35
1
2
10
60
2
4
10
60
2
4
10
150
5
10
10
2 (F2) 5 (F2) 10 (F2) 20 (F2) 20 (F2) 50 (F2)
5 (F2) 10 (F2) 20 (F2) 50 (F2) 50 (F2) 100 (F2)
5 5 8 8 24 24
über Netzgerät 230 V
48 – 60 Hz typisch 8 VA
0 ... +40 °C (273 ... 313 K, 32 °F ... 104 °F)
Eingebaute Schnittstelle
Format:
Parität:
Übertragungsgeschwindigkeit:
Handshake:
0,1 – 0,4
Gramm, Kilogramm, Carat, Pound, Unze, Troy Unze,
Tael Hongkong, Tael Singapur, Tael Taiwan, Grain,
Pennyweight, Milligramm, Parts pro Pound,
Tael China, Momme, Karat, Tola, Baht, Mesghal und
Tonne
RS232C
7 Bit ASCII, 1 Startbit, 1 oder 2 Stopbits mark, odd, even oder space
150 bis 9600 Baud
Software oder Hardware
77
Abmessungen
Abmessungen (in Millimetern)
Modell a b c d e f g h i j k l m
EB6DCE-IX min.88 103 325 425 37 205 295 240 174 30 320 285 71
EB15DCE-IX min.88 103 325 425 37 205 295 240 174 30 320 285 71
EB35DCE-IX min.90 103 500 600 37 265 355 300 174 60 400 365 71
EB60DCE-IX min.90 103 500 600 37 265 355 300 174 60 400 365 71
EB60FEG-IX min.96 103 750 839 26 343 465 400 174
EB150FEG-IX min.96 103 750 839 26 343 465 400 174
500 443
500 443
71
71
78
Zubehör (Optionen)
Artikel
Netzgerät für Einsatz außerhalb des Ex-Bereichs
Bestell-Nr.
609308-..1
Netzgerät für Einsatz im
Ex-Bereich YPS03-X..
!
Das Netzkabel geschützt verlegen, so dass es nicht beschädigt werden kann.
Gehäuse über Anschlussklemme mit
Potentialausgleich (PA) verbinden!
Ex-Akku für Zone 2, 20, 21
Notwendiges Adapterkabel
Separates Ladegerät
(im sicheren Bereich)
Halterung für Wand, Stativ
Zenerbarriere für Einsatz außerhalb des Ex-Bereichs
YRB02-X
YCC02-XRBEX
YRB02LD
YBPH01
!
Das Kabel geschützt verlegen, so dass es nicht beschädigt werden kann.
Gehäuse über Anschlussklemme mit
Potentialausgleich (PA) verbinden!
YDI02-Z
Fußtaster für Ex-Bereich wahlweise für die Funktionen der
Tasten: p, w, (, c, v oder )
!
Das Kabel geschützt verlegen, so dass es nicht beschädigt werden kann.
YPE05-X
T-Konnektor für Ex-Bereich
!
Das Kabel geschützt verlegen, so dass es nicht beschädigt werden kann.
YTE02-X
79
80
Zubehör für Einsatz außerhalb des Ex-Bereichs:
Streifen-/Etikettendrucker mit Thermodruckwerk, bis 60 mm
YDP04IS-0CEUV
Papierbreite, mit externem Netzgerät
100–240 Volt
Messwertdrucker für Protokolle mit Datum, Uhrzeit,
YDP03-0CE statistischer Auswertung,
Postenzähler und LC-Anzeige
Hinweis:
– Betrieb nur mit externem Netzgerät möglich
– Nur über Barriere YDI02-Z anschließbar mit:
Adapterkabel YCC01-0016M3 oder ohne dem Drucker beigelegtem Kabel direkt mit
Datenanschlusskabel YCC01-0019M3
Netzgerät für Drucker mit folgender Norm:
Europa
Großbritannien
USA
Australien
Südafrika
6971412
6971414
6971413
6971411
6971410
Papierrolle (5er Pack)
Datenanschlusskabel für PC-Anschluss an
Barriere YDI02-Z
Datenverlängerungskabel
12 pol. Rundstecker/
12pol. Rundbuchse (6m)
Adapterkabel von D-Sub 25-Stecker auf
D-Sub9-Buchse, Länge 0,25 m
6906937
YCC01-03ISM5
YCC01-01ISM6
6965619
Justiergewichte umfangreiches Sortiment, wahlweise mit DKD-Zertifikat
(DKD = Deutscher Kalibrierdienst) auf Anfrage
C-Kennzeichnung
Das Gerät erfüllt die Anforderungen der Richtlinien des Rates der Europäischen Union:
89/336/EWG »Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)«
Fundstellen zu 89/336/EWG: EG-Amtsblatt Nr. 2002/C 62/02
EN 61326-1
Elektrische Betriebsmittel für Messtechnik, Leittechnik und Laboreinsatz
EMV-Aufforderungen
Teil 1: Allgemeine Aufforderungen
Störfestigkeit: Industrielle Bereiche, kontinuierlicher, nicht überwachter Betrieb
Störaussendung: Wohnbereiche, Klasse B
Hinweis:
Modifikationen der Geräte sowie der Anschluss von nicht von Sartorius gelieferten Kabeln oder Geräten unterliegen der Verantwortung des Betreibers und sind von diesem entsprechend zu prüfen und falls erforderlich zu korrigieren. Sartorius stellt auf Anfrage Angaben zur Betriebsqualität zur Verfügung (gemäß den o.g. Normen zur Störfestigkeit).
94/9/EG »Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen«
Zugehörige Europäische Normen für
»Elektrische Betriebsmittel für explosionsgefährdete Bereiche«:
EN 50014 Allgemeine Bestimmungen
EN 50018 Druckfeste Kapselung „d“
EN 50020 Eigensicherheit „i“
(siehe beigefügte EG-Baumusterprüfbescheinigungen ab nächster Seite)
81
82
(1)
(2)
Übersetzung Originalsprache: englisch h
EG-BAUMUSTERPRÜFBESCHEINIGUNG
Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen – Richtlinie 94/9/EG
(3)
(4)
(5)
(6)
(7)
(8)
(9)
EG-Baumusterprüfbescheinigung Nummer: KEMA 98ATEX1722 X
Gerät oder Schutzsystem: Elektronische Präzisionswaage EB... ...-IX....
Hersteller: Sartorius AG
Anschrift: Weender Landstr. 94–108, 37075 Göttingen, Germany
Die Bauart dieses Gerätes sowie die verschiedenen zulässigen Ausführungen sind in der Anlage zu dieser Baumusterprüfbescheinigung festgelegt.
KEMA bescheinigt als benannte Stelle Nr. 0344 nach Artikel 9 der Richtlinie 94/9/EG des Rates der
Europäischen Gemeinschaften vom 23. März 1994 die Erfüllung der grundlegenden Sicherheits- und
Gesundheitsanforderungen für die Konzeption und den Bau von Geräten und Schutzsystemen zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen gemäß Anhang II der Richtlinie.
Die Ergebnisse der Prüfung sind in dem vertraulichen Prüfbericht Nr. 81722 festgelegt.
Die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen werden erfüllt durch Übereinstimmung mit:
EN 50014 : 1992 + prA1 EN 50020 : 1994
(10) Falls das Zeichen „X“ hinter der Bescheinigungsnummer steht, wird auf besondere Bedingungen für die sichere Anwendung des Gerätes in der Anlage zu dieser Bescheinigung hingewiesen.
(11) Diese EG-Baumusterprüfbescheinigung bezieht sich nur auf die Konzeption und den Bau des festgelegten Gerätes oder Schutzsystemes. Falls erforderlich, sind weitere Anforderungen dieser Richtlinie für die Herstellung und das Inverkehrbringen dieser Geräte oder Schutzsysteme zu erfüllen.
(12) Die Kennzeichnung des Gerätes oder Schutzsystemes muss die folgenden Angaben enthalten: h
II 2 G EEx ib IIC T4
Arnheim, den 30. Juli 1998 im Auftrag der Direktion der N.V. KEMA
C.M. Boschloo
Certification Manager
© Diese Bescheinigung darf nur ungekürzt und unverändert weiterverbreitet werden
Blatt 1/3
(13)
(14)
A N L A G E zur EG-Baumusterprüfbescheinigung KEMA 98ATEX1722 X
(15) Beschreibung
Die elektronische Präzisionswaage EB... ...-IX...... besteht aus einer Waage, einer Anzeigeeinheit und einer Bedieneinheit. Die elektronische Präzisionswaage EB... ...-IX.... verfügt über einen Versorgungs-
Eingangskanal und zwei Datenausgangskanäle für Kommunikation mit Betriebsmitteln außerhalb des explosionsgefährdeten Bereiches.
Zulässiger Umgebungstemperaturbereich: 0 °C .... + 40 °C
Elektrische Daten
Versorgungsstromkreis 1
(Bu10, 3 Pin) in der Zündschutzart Eigensicherheit
EEx ib IIC, nur zum Anschluss an einen zertifizierten eigensicheren
Stromkreis mit folgenden Höchstwerten:
Ui =
Ii =
Pi =
9,3
186
V mA
1,73 W
Effektive interne Kapazität Ci = 200 nF
Effektive interne Induktivität ist vernachläßigbar klein
Datenausgangsstromkreis
(Bu3, 25 Pin)
Datenausgangsstromkreis
(Bu9, 14 Pin) in der Zündschutzart Eigensicherheit
EEx ib IIC, nur zum Anschluss an einen zertifizierten eigensicheren
Stromkreis mit folgenden Höchstwerten:
Ui =
Ii =
Pi =
12,6 V
85 mA
0,27 W
Effektive interne Kapazität Ci = 0,85 nF
Effektive interne Induktivität ist vernachläßigbar klein in der Zündschutzart Eigensicherheit
EEx ib IIC, nur zum Anschluss an einen zertifizierten eigensicheren
Stromkreis mit folgenden Höchstwerten:
Ui =
Ii =
Pi =
12,6 V
85 mA
0,27 W
Effektive interne Kapazität Ci = 0,85 nF
Effektive interne Induktivität ist vernachläßigbar klein
(16) Prüfbericht
KEMA Nr. 81722
Blatt 2/3
83
(13)
(14)
A N L A G E zur EG-Baumusterprüfbescheinigung KEMA 98ATEX1722 X
(17) Besondere Bedingungen für den sicheren Gebrauch
Für den Umgebungs-Temperaturbereich und die elektrischen Daten siehe (15).
(18) Grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen
Abschnitt
1.0.6 b
Grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen, die nicht abgedeckt sind von den unter (9) erwähnten Normen
Thema
Betriebsanleitung
Diese grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen sind geprüft und positiv beurteilt worden. Die Prüfergebnisse sind abgelegt in dem unter (16) erwähnten Prüfbericht.
(19) Prüfungsunterlagen
1. Produktkonformitätsbericht Anlage II,
35233-700-70-A4, Rev. (Änd.) 00
2. Beschreibung Nr. 35233-000-08-A4,
Rev. (Änd.) 00 (10 Seiten)
3. Zeichnung Nr.
35233-000-92-A3
33945-410-90-A3
35107-120-90-A3,
Rev.00 (6 Blätter)
35107-120-95-A3
35107-120-01 (2 Blätter)
PA01-PRD-10
PA01-PRD-11
35233-000-33-AE
35233-000-05-A1
Rev. (Änd.) 01 (3 Blätter)
35233-000-04-A4,
Rev. (Änd.) 01
4. Muster
)
)
)
)
)
)
)
)
)
) unterzeichnet
08.05.1998
20.03.1998
25.03.1998
13.05.1998
Blatt 3/3
84
(1)
(2)
Übersetzung Originalsprache: englisch h
EG-BAUMUSTERPRÜFBESCHEINIGUNG
Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen - Richtlinie 94/9/EG
(3)
(4)
(5)
(6)
(7)
(8)
(9)
EG-Baumusterprüfbescheinigung Nummer: KEMA 98ATEX2752 X
Gerät oder Schutzsystem: Netzgerät Typ 609308-..1
Hersteller: Sartorius AG
Anschrift: Weender Landstr. 94–108, 37075 Göttingen, Germany
Die Bauart dieses Gerätes sowie die verschiedenen zulässigen Ausführungen sind in der Anlage zu dieser Baumusterprüfbescheinigung festgelegt.
KEMA bescheinigt als benannte Stelle Nr. 0344 nach Artikel 9 der Richtlinie 94/9/EG des Rates der
Europäischen Gemeinschaften vom 23. März 1994 die Erfüllung der grundlegenden Sicherheits- und
Gesundheitsanforderungen für die Konzeption und den Bau von Geräten und Schutzsystemen zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen gemäß Anhang II der Richtlinie.
Die Ergebnisse der Prüfung sind in dem vertraulichen Prüfbericht Nr. 82752 festgelegt.
Die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen werden erfüllt durch Übereinstimmung mit:
EN 50014 : 1992 + prA1 EN 50020 : 1994
(10) Falls das Zeichen „X“ hinter der Bescheinigungsnummer steht, wird auf besondere Bedingungen für die sichere Anwendung des Gerätes in der Anlage zu dieser Bescheinigung hingewiesen.
(11) Diese EG-Baumusterprüfbescheinigung bezieht sich nur auf die Konzeption und den Bau des festgelegten Gerätes oder Schutzsystemes. Falls erforderlich, sind weitere Anforderungen dieser Richtlinie für die Herstellung und das Inverkehrbringen dieser Geräte oder Schutzsysteme zu erfüllen.
(12) Die Kennzeichnung des Gerätes oder Schutzsystemes muss die folgenden Angaben enthalten: h
II (2) G [EEx ib] IIC
Arnheim, den 21. Dezember 1998 im Auftrag der Direktion der N.V. KEMA
C.M. Boschloo
Certification Manager
© Diese Bescheinigung darf nur ungekürzt und unverändert weiterverbreitet werden
Blatt 1/3
85
(13)
(14)
A N L A G E zur EG-Baumusterprüfbescheinigung KEMA 98ATEX2752 X
(15) Beschreibung
Das Netzgerät Typ 609308-..1 stellt einen unabhängigen eigensicheren Ausgangskanal für eigensichere Waagen zur Verfügung. Die Maximallänge des Datenkabels Typ LiYY 2x0,5 mm2 zwischen Netzgerät und Waagen beträgt 50 m.
Zulässiger Umgebungstemperaturbereich: 0°C .... + 40°C
Elektrische Daten
Netzversorgung
Versorgungs- u.
Ausgangsstromkreis
(Anschluss, LTG1, LTG2) nicht eigensicherer Stromkreis, geeignet für
Verbindung zu elektrischen Betriebsmitteln mit
Betriebsspannungen bis 264 V.
in der Zündschutzart Eigensicherheit
EEx ib IIC mit folgenden Höchstwerten:
Uo
Io
Po
=
=
=
8,7
185
V mA
1,61 W
Höchste zulässige externe Kapazität Co = 4,1 µF
Höchste zulässige externe Induktivität Lo = 5 µH
Die eigensicheren Stromkreise sind unfehlbar galvanisch isoliert von den nicht eigensicheren Stromkreisen bis zu der Summe der Höchstspannungen von 375 V.
Installationsanweisungen
Der Netzgerät Typ 609308-..1 muss außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs installiert werden.
Innerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs muss das Netzgerät in einem für diesen Zweck geeigneten Gehäuse eingebaut sein. Dieser Kombination muss getrennt geprüft und zertifiziert werden.
Routinemäßige Prüfung
Der Transformator muss vor dem Einbau in das Betriebsmittel gemäß Klausel 8.1.5 der EN 50 020 -
1994 dem Anlegen von 2500 V zwischen Primär- und Sekundär-Wicklung ohne Zusammenbruch widerstehen.
(16) Prüfbericht
KEMA Nr. 82752
Blatt 2/3
86
(13)
(14)
A N L A G E zur EG-Baumusterprüfbescheinigung KEMA 98ATEX2752 X
(17) Besondere Bedingungen für den sicheren Gebrauch
Für den Umgebungs-Temperaturbereich und die elektrischen Daten siehe (15).
(18) Grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen
Grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen, die nicht abgedeckt sind von den unter (9) erwähnten Normen
Abschnitt Thema
1.0.5
Kennzeichnung
1.0.6 b Betriebsanleitung
Diese grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen sind geprüft und positiv beurteilt worden. Die Prüfergebnisse sind abgelegt in dem unter (16) erwähnten Prüfbericht.
(19) Prüfungsunterlagen
1. Produktkonformitätsbericht Anlage II,
65530-700-70-A4, Rev. (Änd.)00
2. Beschreibung Nr. 65530-700-06-A4,
Rev. 00 (9 Seiten)
3. Zeichnung Nr. 65530-000-05-A3
65530-000-30-A3
65530-700-95-A3 (2 Blätter)
11. 1881. 060 -, Rev.(Änd.) e
11. 1881. 060 - 02, Rev. (Änd.) f
65530-000-60-A3
65530-700-90-A3
65530-700-62-A4, Rev. (Änd.) 00
4. Muster
)
)
)
)
)
)
)
) unterzeichnet
23.09.1998
06.11.1998
23.09.1998
06.11.1998
Blatt 3/3
87
(1)
(2)
Übersetzung Originalsprache: englisch h
EG-BAUMUSTERPRÜFBESCHEINIGUNG
Geräte und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen - Richtlinie 94/9/EG
(3)
(4)
(5)
(6)
(7)
(8)
(9)
EG-Baumusterprüfbescheinigung Nummer: KEMA 98ATEX2771 X
Gerät oder Schutzsystem: Netzgerät Typ YPS03-X..
Hersteller: Sartorius AG
Anschrift: Weender Landstr. 94–108, 37075 Göttingen, Germany
Die Bauart dieses Gerätes sowie die verschiedenen zulässigen Ausführungen sind in der Anlage zu dieser Baumusterprüfbescheinigung festgelegt.
KEMA bescheinigt als benannte Stelle Nr. 0344 nach Artikel 9 der Richtlinie 94/9/EG des Rates der
Europäischen Gemeinschaften vom 23. März 1994 die Erfüllung der grundlegenden Sicherheits- und
Gesundheitsanforderungen für die Konzeption und den Bau von Geräten und Schutzsystemen zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen gemäß Anhang II der Richtlinie.
Die Ergebnisse der Prüfung sind in dem vertraulichen Prüfbericht Nr. 80892 festgelegt.
Die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen werden erfüllt durch Übereinstimmung mit:
EN 50014 : 1992 + prA1 EN 50018: 1994 EN 50020 : 1994
(10) Falls das Zeichen „X“ hinter der Bescheinigungsnummer steht, wird auf besondere Bedingungen für die sichere Anwendung des Gerätes in der Anlage zu dieser Bescheinigung hingewiesen.
(11) Diese EG-Baumusterprüfbescheinigung bezieht sich nur auf die Konzeption und den Bau des festgelegten Gerätes oder Schutzsystemes. Falls erforderlich, sind weitere Anforderungen dieser Richtlinie für die Herstellung und das Inverkehrbringen dieser Geräte oder Schutzsysteme zu erfüllen.
(12) Die Kennzeichnung des Gerätes oder Schutzsystemes muss die folgenden Angaben enthalten: h
II 2 (2) G EEx d [ib] IIC T4
Arnheim, den 12. Februar 1999 im Auftrag der Direktion der N.V. KEMA
C.M. Boschloo
Certification Manager
© Diese Bescheinigung darf nur ungekürzt und unverändert weiterverbreitet werden
88
Blatt 1/3
(13)
(14)
A N L A G E zur EG-Baumusterprüfbescheinigung KEMA 98ATEX2771 X
(15) Beschreibung
Das Netzgerät Typ YPS03-X.. stellt einen unabhängigen eigensicheren Ausgangskanal für eigensichere Waagen zur Verfügung. Das Netzgerät ist in ein Gehäuse montiert, das die Schutzart druckfeste
Kapselung „d“ aufweist.
Die Maximallänge des Datenkabels Typ LiYY 2x0,5 mm2 zwischen Netzgerät und Waagen beträgt 50 m.
Zulässiger Umgebungstemperaturbereich: 0°C .... + 40°C
Elektrische Daten
Netzversorgung
Versorgungs- u.
Ausgangsstromkreis
(Anschluss, LTG1, LTG2) nicht eigensicherer Stromkreis, geeignet für
Verbindung zu elektrischen Betriebsmitteln mit
Betriebsspannungen bis 264 V.
in der Zündschutzart Eigensicherheit
EEx ib IIC mit folgenden Höchstwerten:
Uo
Io
Po
=
=
=
8,7 V
185 mA
1,61 W
Höchste zulässige externe Kapazität Co = 4,1 µF
Höchste zulässige externe Induktivität Lo = 5 µH
Die eigensicheren Stromkreise sind unfehlbar galvanisch isoliert von den nicht eigensicheren Stromkreisen bis zu der Summe der Höchstspannungen von 375 V.
Installationsanweisungen
Der Netzgerät, das mit zertifizierten Kabeleingängen Typ ADE und Typ A2FE versehen ist, darf nur für die feste Installation eingesetzt werden. Die zertifizierten Kabeleingänge, Typ AGRO und Typ A2LF, können sowohl für die ortsveränderliche als auch für die feste Installation verwendet werden.
Routinemäßige Prüfung
Der Transformator muss vor dem Einbau in das Betriebsmittel gemäß Klausel 8.1.5 der EN 50 020 -
1994 dem Anlegen von 2500 V zwischen Primär- und Sekundär-Wicklung ohne Zusammenbruch widerstehen.
Routinemäßige Prüfungen gemäß Klausel 16 der EN 50018 sind nicht erforderlich, weil die Bauartprüfung bei einem statischen Druck durchgeführt wurde, der 4mal höher als der Referenzdruck lag.
(16) Prüfbericht
KEMA Nr. 82771
(17) Besondere Bedingungen für den sicheren Gebrauch
Für den Umgebungstemperaturbereich und die elektrischen Daten siehe (15).
Blatt 2/3
89
(13)
(14)
A N L A G E zur EG-Baumusterprüfbescheinigung KEMA 98ATEX2771 X
(18) Grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen
Grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen, die nicht abgedeckt sind von den unter (9) erwähnten Normen
Abschnitt Thema
1.0.5
Kennzeichnung
1.0.6 b) Betriebsanleitung
Diese grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen sind geprüft und positiv beurteilt worden. Die Prüfergebnisse sind abgelegt in dem unter (16) erwähnten Prüfbericht.
(19) Prüfungsunterlagen
1. EG-Bauartzulassung
Konformitätsbescheinigung
Komponentenbescheinigung
2. Beschreibung
3. Zeichnung Nr.
65526-700-16-A4,
Rev. 00 (10 Seiten)
65526-000-05-A2
65526-000-33-A4
65526-700-06-A4
65526-700-07-A3
PTB 98ATEX1110 U
KEMA 98ATEX2752 X
ISSeP 92C.103.997
LCIE 92.C6125 X
KEMA Ex-96.D.3482
BAS Ex 97D1312U unterzeichnet
01.02.1999
11.11.1998
11.11.1998
01.02.1999
11.11.1998
65530-000-60-A3)
65530-700-90-A3)
65530-700-62-A4)
65530-700-95-A3 (2 Seiten)
06.11.1998
23.09.1998
4. Muster
Blatt 3/3
90
Stichwortverzeichnis
Abmessungen
Anwendungsprogramme
Anzeige
Ausdruck
Autom. Drucken
Autozero
Bedienkonzept
Betrieb
Bruttoumschaltung
C-Kennzeichnung
Code
Datenausgabe
Datenausgangsformat
Dateneingangsformat
Datenschnittstelle
Druck manuell/autom.
EG-Baumusterprüfbescheinigung
Einheitenpfeile
Einheitenwechsel
Entsorgung
Externer Universaltaster
Faktorverrechnung
Fehlermeldungen
Filteranpassung
Gerätedarstellung
Gewichtseinheiten
Handshake
Inhalt
Justieren
Seite 82
Seite 5, 24
Seite 22
Seite 74
Seite 71, 79
Seite 32
Seite 72
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Seite 75
Seite 24, 69
Seite 56, 71
Seite 2
Seite 17
Seite 78
Seite 19 ff.
Seite 4, 44
Seite 47 ff.
Seite 71
Seite 68
Seite 3 ff.
Seite 14 ff.
Seite 38
Seite 81
Seite 68 ff.
Seite 44 ff.
Seite 51 ff.
Seite 56
Seite 49 ff.
Seite 71
Menü (Übersicht)
Mittelwertbildung
Netto-Total
Nettoumschaltung
Nullstellen
Optionen
Parameter einstellen
Parametereinstellungen
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Pinbelegung
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Technische Daten
Verbindungsplan
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Werksvoreinstellung
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Zubehör
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Seite 40
Seite 26
Seite 38
Seite 14, 16
Seite 79
Seite 65 ff.
Seite 68 ff.
Seite 59
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Seite 29
Seite 57, 71
Seite 8
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Seite 37
Seite 26
Seite 14, 16
Seite 76
Seite 77
Seite 60
Seite 64 ff.
Seite 14
Seite 68 ff.
Seite 19
Seite 71
Seite 79
91
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37075 Göttingen
Telefon 05 51.308.0
Fax 05 51.308.32 89 www.sartorius.com
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Alle Rechte nach dem Gesetz
über das Urheberrecht bleiben der Sartorius AG vorbehalten.
Die in dieser Anleitung enthaltenen Angaben und Abbildungen entsprechen dem unten angegebenen Stand. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Geräte gegenüber den Angaben und Abbildungen in dieser Anleitung selbst bleiben der Sartorius AG vorbehalten.
Stand:
Dezember 2003, Sartorius AG,
Göttingen
Printed in Germany.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier
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Publication No.: WEB6001-d03123
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