Waschvollautomat
13412 - 13414 - 13416
SCHLEUDERN
13414
AUS
KOCH-/
BUNTWÄSCHE
ABPUMPEN
BUNTWÄSCHE
mit VORWÄSCHE
STÄRKEN
PFLEGELEICHT
SPÜLEN
PFLEGELEICHT
mit VORWÄSCHE
95°
FEINWÄSCHE
EINWEICHEN
BLITZ 40°/40 MIN.
HEMDEN/
BLUSEN
Gebrauchsanweisung
KALT
30°
1400
BETRIEB
1000
500
40°
60°
HANDWÄSCHE
TEMPERATUR
SPAR
TÜR VERRIEGELT
ENDE
OHNE
SCHLEUDERN
50°
WOLLE
KURZ
EXTRA
SPÜLEN
START/PAUSE
Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde,
vielen Dank für Ihren Einkauf bei
Quelle. Überzeugen Sie sich selbst:
auf unsere Produkte ist Verlass.
Damit Ihnen die Bedienung leicht fällt,
haben wir eine ausführliche Anweisung beigelegt. Sie soll Ihnen helfen,
schnell mit Ihrem neuen Gerät vertraut zu werden.
Bitte lesen Sie diese Anweisung vor
der Inbetriebnahme aufmerksam
durch und beachten Sie auch die
angeführten Sicherheitshinweise.
Wir wünschen Ihnen viel Freude mit
Ihrem neuen Waschvollautomaten.
Ihre Quelle GmbH.
Transportschaden
Eines sollten Sie auf jeden Fall sofort
überprüfen: ob Ihr Gerät unbeschädigt bei Ihnen angekommen ist. Falls
Sie einen Transportschaden feststellen, nehmen Sie das Gerät im
Zweifelsfall nicht in Betrieb, sondern
wenden Sie sich bitte an die QuelleVerkaufsstelle, bei der Sie das Gerät
gekauft haben oder an das Regionallager, das es angeliefert hat.
Die Telefonnummer finden Sie auf
dem Kaufbeleg bzw. auf dem Lieferschein.
2
Hotline ☎ / Quelle direkt
Sollten die in der Gebrauchsanweisung angeführten Hinweise nicht ausreichen, helfen Ihnen kompetente
Fachleute weiter.
Rufen Sie uns an:
Montag - Freitag von 8.00 - 20.00 Uhr
Samstag/Sonntag 9.00-18.00 Uhr
Info - Telefon 0180 - 52 54 757
Inhaltsverzeichnis
Verpackungs- und Altgeräte-Entsorgung ..............................................
Sicherheitshinweise und Warnungen ....................................................
Hinweise ..................................................................................................
Gerätebeschreibung................................................................................
Installation ................................................................................................
Entfernen der Transportsicherungen ....................................................
Aufstellung ............................................................................................
Wasserzulauf ........................................................................................
Wasserablauf........................................................................................
Elektrischer Anschluss..........................................................................
Umweltschutz und Spar-Tipps................................................................
Füllmenge ................................................................................................
Beschreibung der Bedienungsblende ..................................................
Bedienung/Einstellen der Programme ..................................................
Funktions-Hinweise ..............................................................................
Programm-Hinweise ............................................................................
Einfüllen der Wäsche ..............................................................................
Öffnen und Schließen der Einfülltür......................................................
Waschmittelzugabe ................................................................................
Kurzanweisung ........................................................................................
Internationale Pflegesymbole ................................................................
Waschvorbereitungen ............................................................................
Praktische Hinweise ............................................................................
Fleckenentfernung ..................................................................................
Färben und Entfärben ............................................................................
Wäschegewichte......................................................................................
Waschmittelart und -menge....................................................................
Ratschläge und Tipps..............................................................................
Pflege und Wartung ................................................................................
Reinigen der Grobkörperfalle ..............................................................
Reinigung der Waschmittelschublade ..................................................
Gerät entkalken ....................................................................................
Notentleerung ......................................................................................
Unterbau des Geräts ..............................................................................
Behebung kleiner Störungen..................................................................
Was ist, wenn ......................................................................................
Kundendienst ..........................................................................................
Kindersicherung ......................................................................................
Technische Daten/Abmessungen ..........................................................
Programmübersicht ................................................................................
Programmablauf und Verbrauchswerte ................................................
Gewährleistung........................................................................................
Seite
4
5/6
6
7
8/11
8/9
10
9
10
11
12
13
14
15/18
19/20
21
22
22
23
24
25
26
26
27
28
28
29/30
31
32/35
32
33
34
35
36
37/38
37
39
40
41
44/46
45/47
48
3
Verpackungsentsorgung
Verpackungen und Packhilfsmittel
von Quelle Elektro-Großgeräten sind
mit Ausnahme von Holzwerkstoffen
recyclingfähig und sollen grundsätzlich der Wiederverwertung zugeführt
werden.
– Verpackungen von Großgeräten
können Sie bei der Anlieferung
der Geräte unseren Vertragsspediteuren zurückgeben. Diese
veranlassen dann die Weitergabe
zur Verwertung bzw. Entsorgung.
Falls Sie davon nicht Gebrauch
gemacht haben, empfehlen wir Ihnen:
– Papier-, Pappe- und Wellpappeverpackungen sollten in die entsprechenden Sammelbehälter
gegeben werden.
– Kunststoffverpackungsteile sollten
ebenfalls in die dafür vorgesehenen
Sammelbehälter gegeben werden.
Solange solche in Ihrem Wohngebiet noch nicht vorhanden sind,
können Sie diese Materialien zum
Hausmüll geben.
Als Packhilfsmittel sind bei Quelle nur
recyclingfähige Kunststoffe zugelassen, z.B.:
02**
05
06
PE
PP
PS
In den Beispielen steht
^ PE-HD
PE für Polyethylen** 02 =
^ PE-LD
04 =
PP für Polypropylen
PS für Polystyrol
Entsorgung der Altgeräte
Das Altgerät ist vor der Verschrottung
funktionsuntüchtig zu machen, d. h.
das Netzkabel muss entfernt werden.
Ebenso muss der Türverschluss
unbrauchbar gemacht werden, damit
Kinder sich nicht selbst einschließen
können.
4
Dieses Produkt darf am Ende
seiner Lebensdauer nicht über
den normalen Haushaltsabfall
entsorgt werden, sondern muss
an einem Sammelpunkt für das
Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten abgegeben werden. Das Symbol auf dem Produkt,
der Gebrauchsanleitung oder der
Verpackung weist darauf hin.
Die Werkstoffe sind gemäß ihrer
Kennzeichnung wiederverwertbar. Mit
der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder anderen
Formen der Verwertung von
Altgeräten leisten Sie einen wichtigen
Beitrag zum Schutze unserer Umwelt.
Bitte erfragen Sie bei der
Gemeindeverwaltung die zuständige
Entsorgungsstelle.
Sicherheitshinweise und Warnungen
Bewahren Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig auf, damit Sie sie auch
in Zukunft zu Rate ziehen können. Sollten Sie das Gerät verkaufen oder
Dritten überlassen, sorgen Sie dafür, dass das Gerät komplett mit der
Gebrauchsanweisung übergeben wird, damit der neue Besitzer sich über
die Arbeitsweise des Geräts und die diesbezüglichen Hinweise informieren
kann.
Diese Hinweise dienen der Sicherheit und sollten daher vor der Installation
und Inbetriebnahme aufmerksam gelesen werden.
●
●
●
●
●
●
●
●
Personen (einschließlich Kinder),
die aufgrund ihrer physischen, sensorischen
oder
geistigen
Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der
Lage sind, das Gerät sicher zu
benutzen, sollten dieses Gerät nicht
ohne Aufsicht oder Anweisung
durch eine verantwortliche Person
benutzen.
Die Benutzung des Geräts darf nur
durch Erwachsene erfolgen. Es ist
gefährlich, wenn Sie es Kindern
zum Gebrauch oder Spiel überIassen.
Es ist nicht zulässig und außerdem
gefährlich, Veränderungen am Gerät oder seinen Eigenschaften vorzunehmen.
Lassen Sie die beim Elektro- bzw.
Wasseranschluss des Geräts entstehenden Arbeiten von einem fachkundigen und zugelassenen Installateur ausführen.
Entfernen Sie vor der Inbetriebnahme sorgfältig das ganze Verpackungs- und Transportsicherungsmaterial, sonst könnten Gerät und
Wohnung schwerwiegende Beschädigungen erleiden (siehe entsprechenden Abschnitt in der Gebrauchsanweisung).
Stellen Sie sicher, dass das Gerät
nicht auf dem Netzkabel steht.
Vielfachstecker/-kupplungen und
Verlängerungskabel dürfen nicht
verwendet werden.
Der Aufstellplatz darf nicht mit
textiler Auslegware, hochflorigem
●
●
●
●
●
●
Teppichboden usw. belegt sein,
damit die Belüftung des Motors
gewährleistet ist.
Das Gerät ist für den Haushalt und
nur zum Waschen haushaltsüblicher
Wäsche bestimmt.
Wird der Waschautomat falsch
bedient oder zweckentfremdet eingesetzt, kann keine Haftung für
eventuelle Schäden übernommen
werden.
Es kann vorkommen, dass Haustiere in die Waschmaschine gelangen.
Versichern Sie sich daher vor Inbetriebnahme des Geräts, dass sich
nur Wäsche darin befindet.
Wäschestücke, die mit lösungsmittelhaltigen Reinigungsmitteln, z.B.
Waschbenzin, Fleckenentfernern
o. ä., vorbehandelt wurden, müssen
vor dem Waschen an der Luft getrocknet werden, da sonst Explosionsgefahr besteht.
Während des Waschens bei hohen
Temperaturen wird die Einfülltür
sehr heiß. Diese deshalb nicht
berühren und Kinder vom Gerät
fernhalten.
Unterbrechen Sie nach Gebrauch
des Geräts die Stromzufuhr und
drehen Sie den entsprechenden
Wasserhahn zu.
Trennen Sie bei Pflege- und
Wartungsarbeiten das Gerät vom
Stromnetz. Dazu den Netzstecker
aus der Steckdose ziehen oder die
Sicherung im Sicherungskasten
ausschalten bzw. herausdrehen.
5
●
●
Überprüfen Sie stets, bevor Sie das
Gerät öffnen, durch die Einfülltür, ob
das Wasser abgepumpt wurde.
Sollte sich noch Wasser im
Waschbottich befinden, lassen Sie
abpumpen, bevor Sie die Einfülltür
öffnen. Ziehen Sie im Zweifelsfall
die Gebrauchsanweisung zu Rate.
Versuchen Sie keinesfalls, das
Gerät selbst zu reparieren. Reparaturen, die nicht von Fachleuten
ausgeführt werden, können zu
schweren Unfällen oder Betriebs-
●
störungen führen.
Wenden Sie sich an die für Ihren
Bereich zuständige Kundendienststelle.
Auch ein automatisch arbeitendes
Gerät wie die Waschmaschine darf
während der Laufzeit nicht längere
Zeit unbeaufsichtigt gelassen werden.
Entfernen Sie sich längerer Zeit
von dem Gerät, dann unterbrechen
Sie bitte den Waschvorgang, durch
Abschalten des Gerätes.
Hinweise
Eventuell befinden sich in Ihrem
Waschvollautomaten geringe
Wasserrückstände. Diese sind auf
die sehr gründlichen Prüfungen im
Werk zurückzuführen, denen jedes
Gerät unterzogen wird.
● Das im Vergleich zu früheren
Waschmaschinen abweichende
Geräusch beim Schleudern Ihres
neuen Waschvollautomaten ist
Kennzeichnung einer modernen
Antriebstechnik mit einem elektronisch geregelten Universalmotor.
Dieser neue Antrieb ermöglicht
- das wäscheschonende Waschen
mit Sanftanlauf,
- die bessere Wäscheverteilung
beim Schleudern und
- das gute Standverhalten während des Schleuderns.
● Mengenautomatik
Der Waschvollautomat ist mit einer
Mengenautomatik ausgestattet.
Das heißt: Je nach Wäscheart und
Beladung holt sich die
Waschmaschine die entsprechende Wassermenge, um ein gutes
Wasch- und Spülergebnis zu erzielen. Werden z.B. Frottee●
6
●
●
Handtücher gewaschen, so verwendet die Maschine mehr
Wasser, als bei der gleichen
Füllmenge pflegeleichter Textilien.
In dem Gerät können Sie maschinen- und auch handwaschbare
Wolle, sowie alle anderen handwaschbaren Textilien waschen.
Siehe “Programm-hinweise”.
Wird nur ein Wäschestück gewaschen, kann es passieren, dass
die Maschine nicht schleudert, da
die Unwuchtkontrolle angesprochen hat.
Gerätebeschreibung
Wasserablaufschlauch
Waschmittelschublade
Stromanschlusskabel
Abdeckplatte
Programmwahlschalter
Transportsicherungsschrauben
Wahltasten
Programmablaufanzeige
SCHLEUDERN
AUS
13414
KOCH-/
BUNTWÄSCHE
ABPUMPEN
BUNTWÄSCHE
mit VORWÄSCHE
STÄRKEN
PFLEGELEICHT
SPÜLEN
PFLEGELEICHT
mit VORWÄSCHE
95°
FEINWÄSCHE
EINWEICHEN
BLITZ 40°/40 MIN.
HEMDEN/
BLUSEN
Wasserzulaufschlauch
KALT
30°
1400
BETRIEB
1000
500
40°
SPAR
TÜR VERRIEGELT
ENDE
OHNE
SCHLEUDERN
KURZ
EXTRA
SPÜLEN
START/PAUSE
50°
WOLLE
60°
HANDWÄSCHE
TEMPERATUR
Ablaufpumpe
Höhenverstellbare Füße
7
Installation
Achtung
Bevor Sie das Gerät zum ersten Mal
einschalten, müssen unbedingt die
Sicherheitsvorrichtungen für den
Transport wie folgt entfernt werden.
1
Öffnen Sie die Tür. Entfernen Sie den
Polystyrolblock A aus der Türdichtung. Entnehmen Sie den Zulaufschlauch aus der Trommel.
3
Entfernen Sie die drei Schrauben.
HEC0036
4
Ziehen Sie die entsprechenden
Kunststoff-Distanzstücke heraus.
HEC0010
2
Lösen Sie das Stromanschlusskabel
und den Ablaufschlauch aus den
Kunststoff-Halterungen an der
Waschmaschinenrückwand.
8
HEC0037
5
Verschließen Sie Öffnungen mit den
Kunststoffabdeckungen, die sich im
Beipack befinden.
Hinweis
Es ist ratsam, alle Sicherheitsvorrichtungen für den Transport aufzubewahren, weil sie bei einem eventuellen
Umzug wieder montiert werden müssen.
Aufstellung
Der Waschautomat kann auf jedem
ebenen und stabilen Fußboden aufgestellt werden. Er muss mit allen vier
Füßen fest auf dem Boden stehen.
Waagrechte,
einwandfreie
Aufstellung, zum Beispiel mit einer
Wasserwaage, überprüfen.
Kleine Unebenheiten lassen sich
durch Heraus- oder Hineindrehen der
Gerätefüße ausgleichen. Das
Verstellen der vier Gerätefüße ist
durchzuführen.
Unebenheiten des Bodens dürfen niemals durch Unterlegen von Holz,
Pappe oder ähnlichen Materialien
ausgeglichen werden!
Hinweise zum Unterbau des Geräts in
eine Möbelzeile, s. Kapitel ”Unterbau
des Gerätes”.
Wasserzulauf/Kaltwasser
Dazu ist ein Wasserhahn mit Schlauchverschraubung 3/4” erforderlich.
Der Wasserdruck (Fließdruck) muss
0.05 bis 0.8 MPa betragen.
Das
Gerät
kann
ohne
Rückflussverhinderer
an
jede
Wasserleitung angeschlossen werden.
Das Gerät entspricht den nationalen
Vorschriften (z.B. Deutschland DVGW). Den Zulaufschlauch, der sich
an der Rückseite des Geräts befindet,
am Wasserhahn fest anschrauben, die
erforderliche Gummidichtung ist bereits
in der Verschraubung des Zulaufschlauches vorhanden.
P1088
P1051
Bereits benutzte Schläuche dürfen
nicht verwendet werden.
Wichtig!
Richten Sie den Zulaufschlauch
nicht nach unten. Drehen Sie das
Winkelstück des Schlauches nach
links oder rechts, je nach der
Position des Wasserhahns.
Hierfür gegebenenfalls die Ringmutter
lockern und nach dem Positionieren
des Zulaufschlauchs wieder fest
anziehen, um Wasseraustritt zu
vermeiden.
9
HEC0028QL
Bei geöffnetem Wasserhahn (unter
vollem Leitungsdruck) die Anschlussstelle am Gerät und am Wasserhahn
auf Dichtheit prüfen!
Zur Vermeidung von Wasserschäden
muss der Wasserhahn nach dem
Waschen abgestellt werden.
Wenn der Wasserzulaufschlauch nicht
lang genug ist, sollte dieser durch den
Kundendienst fachgerecht verlängert
bzw. ausgetauscht werden. Die verwendeten Zulaufschläuche müssen für
einen Arbeitsdruck von mindestens 10
bar ausgelegt und VDE geprüft sein.
Dies entspricht einem Berstdruck von
30 bar.
Eventuelle besondere Vorschriften
des örtlichen Wasserwerks sind
genauestens zu beachten!
10
Wasserablauf
3. Wasch- Spülbeckenanschluss
Wichtig!
- Die Auslaufhöhe von 100 cm darf in
keinem Fall überschritten werden.
- Der Ablaufschlauch darf auf max. 4
Meter verlängert werden. Einen
Verlängerungsschlauch und ein
Verbindungsstück erhalten Sie bei unserem Kundendienst.
- Der Ablaufschlauch ist knickfrei zu verlegen und gegen Herunterfallen zu
sichern.
Folgende 3 Möglichkeiten stehen zur
Verfügung:
1. Ablaufrohr
Den Schlauchkrümmer an den
Ablaufschlauch aufstecken und in das
Ablaufrohr hängen. Stellen Sie sicher,
dass der Ablaufschlauch nicht herausfallen kann.
Der Ablaufschlauch wird mit dem
Krümmer über den Rand eines Waschoder Spülbeckens ausreichender Größe
oder in eine Badewanne eingehängt.
Ein genügend großer Abflussquerschnitt
muss gewährleistet sein. Kleine Handwaschbecken eignen sich deswegen
nicht. Fixieren Sie den Ablaufschlauch
mit einem Stück Schnur oder befestigen
Sie ihn an der Wand (z.B. an der Öse
des Krümmers).
P0022
Elektrischer Anschluss
2. Siphonanschluss
Für den Siphonanschluss ist auf dem
Ablaufschlauch ein Gummiformteil montiert. Der Ablaufschlauch muss siphonseitig mit einer Schelle befestigt werden.
Der Anschluss darf nur über eine vorschriftsmäßig installierte SchutzkontaktSteckdose an 230 V (50 Hz) erfolgen.
Der Anschlusswert beträgt ca. 2,2 kW.
Erforderliche Absicherung: 10 A - LS-LSchalter.
Das Gerät entspricht den VDE-Vorschriften.
Besondere Vorschriften der örtlichen
Elektrizitätswerke sind genauestens zu
beachten. Die Maschine an eine geerdete Steckdose anschließen.
Nur für Österreich
Bei installationsseitiger Verwendung
eines Fehlerstromschalters muss dieser
auch für pulsierende Fehlerströme geeignet sein.
Wichtig!
Das Stromanschlusskabel muss nach
Aufstellung des Geräts leicht zugänglich
sein.
HEC0025
11
Umweltschutz und Spar-Tipps
Umweltbewusst waschen, das heißt
Energie, Wasser und Waschmittel
sparen, ohne das Waschergebnis zu
vernachlässigen.
Um Wasser und Waschmittel optimal
zu nutzen, dauern die heutigen Waschprogramme etwas länger.
Den wichtigsten Beitrag zum umweltbewussten Waschen können Sie
jedoch selbst leisten, wenn folgende
Spar-Tipps beachtet werden:
1. Maximale Beladung
Am sparsamsten waschen Sie, wenn
die maximale Beladung des jeweiligen
Programms genutzt wird.
2. Waschen ohne Vorwäsche
Bei normal verschmutzter Wäsche genügt im Regelfall ein Programm ohne
Vorwäsche.
3. Energiesparprogramme
Bei diesen Programmen kann gegenüber dem gleichen Programm mit
nächst höherer Waschtemperatur
Strom gespart werden! Die Waschzeit
wird verlängert und sorgt so für eine
intensive Nutzung der reinigungsaktiven Substanzen Ihrer Waschmittel.
Geeignet für leicht verschmutzte
Wäsche.
Folgende Energiesparprogramme sind
vorhanden:
● Spar-Kochwäsche 95°
Spar-Koch-/Buntwäsche 60°/
50°/40°
● Spar-Pflegeleicht 60°/50°/ 40°
●
12
4. Kurzprogramme
Kurzprogramm für normal verschmutzte Wäsche.
5. Blitzprogramm
Beachten Sie auch das im Gerät vorhandene separate Blitzprogramm.
Dieses Programm eignet sich besonders für gering verschmutzte und
durchgeschwitzte Wäsche. Waschtemperatur 40°C, Waschdauer ca. 40
Minuten. Füllmenge max 1 kg.
6. Waschmittelzugabe
Das Waschmittel entsprechend
Wasserhärte, Wäschemenge und
Verschmutzungsgrad dosieren.
Beachten Sie die Dosier-Hinweise auf
der Waschmittelverpackung.
7. Weichspüler
Verwenden Sie Weichspüler nur dann,
wenn es notwendig ist, z.B. bei synthetischen Mischgeweben, um statische Aufladung zu vermeiden.
Benutzen Sie einen Wäschetrockner,
wird Ihre Wäsche auch ohne Weichspüler weich und flauschig.
Füllmenge
Wäsche-Füllmenge
Die Höchstmenge trockener Wäsche
beträgt:
Koch- u. Buntwäsche ......max. 4,5 kg
Pflegeleicht ................................2,5 kg
Feinwäsche ................................2,5 kg
Wolle ..........................................1,0 kg
Handwäsche ..............................1,0 kg
Blitz 40º/40 MIN. ........................1,5 kg
Hemden/Blusen ........................1,5 kg
13
Beschreibung der Bedienungsblende
SCHLEUDERN
AUS
13414
BUNTWÄSCHE
mit VORWÄSCHE
STÄRKEN
PFLEGELEICHT
SPÜLEN
PFLEGELEICHT
mit VORWÄSCHE
95°
FEINWÄSCHE
EINWEICHEN
BLITZ 40°/40 MIN.
HEMDEN/
BLUSEN
1
KOCH-/
BUNTWÄSCHE
ABPUMPEN
2
KALT
30°
1400
BETRIEB
1000
500
40°
SPAR
TÜR VERRIEGELT
ENDE
OHNE
SCHLEUDERN
KURZ
EXTRA
SPÜLEN
START/PAUSE
50°
WOLLE
60°
HANDWÄSCHE
TEMPERATUR
3
4
6
5
7 8
01 Waschmittelschublade
02 Programmwahlschalter
03 Temperaturwähler
04 Taste Schleuderwahl
05 Taste ZUSATZFUNKTIONEN
06 Taste EXTRA SPÜLEN
07 Taste START/PAUSE
08 Programmablauf-Anzeige
Hinweis: Das Programm und die Temperatur sind richtig eingestellt, wenn im
gewünschten Waschbereich die Markierung am Wahlschalter (2) und am
Temperaturwähler (3) mit dem entsprechenden Programm bzw.Temperatur über
einstimmt.
14
Bedienung / Einstellen der Programme
1 Waschmittelschublade
Die Waschmittelschublade befindet
sich auf der linken Seite der Bedienungsblende.
In die Griffmulde fassen und Schublade nach vorne herausziehen.
In die verschiedenen Fächer wird das
Waschmittel für die Vor- und Hauptwäsche, sowie Fleckensalz, Weichspüler und Stärke gegeben.
Schublade wieder einschieben. Die
Waschmittel werden dann programmgemäß eingespült.
Einzelheiten
siehe
Kapitel
“Waschmittelzugabe”.
Das Programm ist richtig eingestellt,
wenn im gewünschten Waschbereich
das entsprechende Programm mit der
Markierung auf dem Wahlschalter
übereinstimmt.
Das Programm beginnt erst, wenn die
START/PAUSE-Taste gedrückt wird.
Zuvor muss die Waschtemperatur mit
dem Temperaturwähler (3) gewählt
werden.
Beispiel: BUNTWÄSCHE
VORWÄSCHE
SCHLEUDERN
2 Programmwahlschalter
Der Waschvollautomat hat 2 verschiedene Waschbereiche, die mit dem
Wahlschalter eingestellt werden:
Normalprogramme
Sonderprogramme
SCHLEUDERN
AUS
KOCH-/
BUNTWÄSCHE
BUNTWÄSCHE
mit VORWÄSCHE
STÄRKEN
PFLEGELEICHT
SPÜLEN
PFLEGELEICHT
mit VORWÄSCHE
EINWEICHEN
BLITZ 40°/40 MIN.
HEMDEN/
BLUSEN
FEINWÄSCHE
WOLLE
HANDWÄSCHE
Durch Drehen des Wahlschalters nach
rechts oder links, wählen Sie den
Waschbereich und das entsprechende
Programm.
(AUS=
Programm
löschen/Maschine ausschalten).
Achtung!
Den Wahlschalter, immer erst auf
Position AUS drehen, bevor ein
Programm gewählt wird.
KOCH-/
BUNTWÄSCHE
ABPUMPEN
BUNTWÄSCHE
mit VORWÄSCHE
STÄRKEN
PFLEGELEICHT
SPÜLEN
PFLEGELEICHT
mit VORWÄSCHE
EINWEICHEN
BLITZ 40°/40 MIN.
HEMDEN/
BLUSEN
ABPUMPEN
AUS
mit
FEINWÄSCHE
WOLLE
HANDWÄSCHE
Programm löschen
Soll ein bereits gestartetes Waschprogramm gelöscht werden, drehen Sie
den Wahlschalter auf Stellung AUS.
Sämtliche Lampen erlöschen, die
Maschine ist ausgeschaltet.
Das vorher gewählte Programm ist
gelöscht.
Nun kann ein anderes Programm gewählt werden.
Hinweis!
Temperatur der evtl. bereits aufgeheizten Lauge berücksichtigen.
Treten evtl. Probleme beim Programmablauf auf, immer erst den Programmwahlschalter auf AUS drehen,
bevor ein neues Programm gewählt
wird.
15
3 Temperaturwähler
4 Taste “Schleuderwahl”
Durch Drehen dieses Knopfes rechtsbzw.links stellen Sie die gewünschte
Temperatur ein. Maximaltemperaturen:
95°C für Koch-/Buntwäsche, 60°C für
Buntwäsche und Pflegeleichte Textilien,
40°C für Feinwäsche, Wolle, handwaschbare Textilien, HEMDEN/BLUSEN
und BLITZ 40°/40 MIN., 30°C für
EINWEICHEN. Wenn Sie den
Temperaturwähler in die Stellung KALT
bringen, wäscht der Waschautomat mit
kaltem Wasser. Dies ist für äußerst
empfindliche Wäschestücke wie z. B.
Gardinen zu empfehlen.
Durch Drücken der Taste kann die
max. Schleuderdrehzahl, die für das
entsprechende Waschprogramm vorgegeben ist,
● reduziert werden oder
● der Schleudergang kann ganz abgeschaltet werden.
Drücken Sie die Taste so oft, bis die
Kontrolllampe die gewünschte
Funktion anzeigt.
13412
Koch-/Buntwäsche
von 1200 bis 500 U/min
Pflegeleicht, Wolle, Handwäsche,
HEMDEN/BLUSEN und BLITZ 40°/40
MIN.
von max. 900 bis 500 U/min
Feinwäsche
500 U/min
KALT
30°
40°
95°
60°
50°
TEMPERATUR
Wird zu einem Waschbereich eine
nicht zulässige Temperatur gewählt,
blinkt die Lampe in der Start/PauseTaste dreimal rot auf.
Der Waschgang wird dann mit der
höchsten für den Waschbereich zulässigen Waschtemperatur durchgeführt.
Im Programm HEMDEN/BLUSEN wird
stets bei 40°C gewaschen.
Hinweis zu allen Tasten:
Je nach Waschprogramm sind verschiedene Funktionen kombinierbar.
Wird jedoch eine Funktion dem
gewählten Waschprogramm zugeordnet, die nicht sinnvoll bzw. nicht
erlaubt ist, so blinkt kurz die Lampe in
der START/PAUSE Taste und im
Multidisplay erscheint «Err».
Die Funktion wird nicht ausgeführt.
16
13414
Koch-/Buntwäsche
von 1400 bis 500 U/min
Wolle und Handwäsche
von max. 1000 bis 500 U/min
Pflegeleicht,
Feinwäsche
HEMDEN/BLUSEN und BLITZ 40°/40
MIN.
500 U/min
13416
Koch-/Buntwäsche
von 1600 bis 500 U/min
Wolle und Handwäsche
von max. 1000 bis 500 U/min
Pflegeleicht,
Feinwäsche
HEMDEN/BLUSEN und BLITZ 40°/40
MIN.
500 U/min
“OHNE” Schleudern
Wird die Position OHNE gewählt, werden alle Schleudergänge während des
Programmablaufs abgeschaltet.
Bei Koch-/Buntwäsche, Feinwäsche,
Pflegeleicht, HEMDEN/BLUSEN und
BLITZ 40º/40 MIN. wird mit mehr Wasser
gespült.
Diese Funktion sollte bei sehr empfindlichen Geweben gewählt werden.
5 Taste ZUSATZFUNKTIONEN
Die Taste so oft drücken, bis die
Lampe der gewünschten Funktion
leuchtet. Es kann nur eine der beiden
Funktionen gewählt werden.
KURZ
Durch Wahl dieser Funktion, in den
Waschprogrammen Koch-/Buntwäsche, Pflegeleicht bzw. Feinwäsche
erfolgt eine Waschzeitverkürzung.
Anzuwenden für normal verschmutzte
Wäsche.
Die Funktion kann in den WOLLE, und in
den Sonderprogrammen nicht zugewählt
werden.
SPAR
Die Funktion ist in den Programmen
Kochwäsche 95°-60°-50°-40°C und
Pflegeleicht 60°-50°-40°C (jeweils mit
und ohne Vorwäsche) wirksam:
Bei diesen Programmen wird die
Temperatur gesenkt und die Waschzeit
verlängert,
um
das
gleiche
Waschergebnis bei geringerem
Energiebedarf zu ereichen.
Hinweis!
Die Funktionen KURZ, SPAR
können nicht gleichzeitig eingestellt werden.
Die eine schließt jeweils die anderen
aus.
6 Taste EXTRA SPÜLEN
Durch Drücken der Taste werden in
den Waschbereichen Koch-/Buntwäsche und Buntwäsche zwei zusätzliche Spülgänge und in den
Pflegeleicht und Feinwäsche ein
zusätzlicher Spülgang durchgeführt.
Dies ist zu empfehlen in Gebieten mit
besonders weichem Wasser und für
Menschen mit empfindlicher Haut.
7 Taste “START/PAUSE”
BETRIEB
TÜR VERRIEGELT
ENDE
START / PAUSE
Diese Taste hat 2 Funktionen:
Start - Pause
Start
Durch Drücken der Taste wird das eingestellte Programm gestartet. Die
Lampe der START/PAUSE Taste
leuchtet nun konstant.
Die Lampen BETRIEB und TÜR VERRIEGELT leuchten und zeigen an,
dass das Programm abläuft und die
Tür verriegelt ist.
17
Pause
Durch Drücken der Taste kann ein laufendes Programm jederzeit unterbrochen und durch einen erneuten
Tastendruck wieder fortgesetzt werden.
Während der Pause blinkt die grüne
Lampe der Taste.
Während der Pause können nun
Änderungen am Programm vorgenommen werden.
Hinweis!
Bei Auswahl einer unzulässigen
Funktion blinkt eine in der Taste
START/PAUSE befindliche rote
Lampe dreimal, um eine falsche
Auswahl anzuzeigen.
8 Programmablauf-Anzeige
● Wenn die Lampe BETRIEB leuchtet,
ist die Maschine in Betrieb.
● Wenn die Lampe ENDE leuchtet, ist
das Programm beendet.
● Die Lampe TÜR VERRIEGELT zeigt
bei eingeschaltetem Gerät an, ob die
Tür geöffnet werden kann:
● leuchtende Lampe: die Tür ist verriegelt.
● blinkende Lampe: die Tür ist im
Begriff, sich zu öffnen.
● erloschene Lampe: die Tür kann
geöffnet werden.
Die Tür ist während des gesamten
Programmablaufs verriegelt. Sie kann
geöffnet werden, wenn bestimmte
Bedingungen erfüllt sind (siehe
Kapitel “Einfüllen der Wäsche”).
18
Funktions-Hinweise
Programmwahlschalter
Achtung!
Drehen Sie den Wahlschalter,
● bevor ein neues Programm eingestellt wird,
immer erst auf die Position AUS
(Programm löschen).
So ist sicher gestellt, dass das neue
Programm korrekt beginnt und alle
vorherigen Funktionen gelöscht sind.
Drucktasten
● Bei den Drucktasten handelt es sich
um Kurzhub-Tasten, die nicht einrasten.
● Die Tasten-Funktion ist eingeschaltet, wenn die dazugehörige Lampe
leuchtet.
Zum Ausschalten der Zusatzfunktion
die Taste noch einmal drücken.
● Je nach Waschprogramm sind verschiedene Tastenfunktionen miteinander kombinierbar.
Wird jedoch eine Tastenfunktion dem
eingestellten Waschprogramm zugeordnet, die nicht sinnvoll bzw. nicht erlaubt ist, wird diese nicht ausgeführt.
Programm-Korrektur
So lange das Waschprogramm noch
nicht gestartet wurde, kann die
Programmwahl noch geändert werden.
Wurde das Programm gestartet, ist
eine Korrektur der Zusatzfunktionen
nur möglich, wenn das Programm
durch die “Pause”-Taste unterbrochen
wird.
Soll das Waschprogramm mittels
Wahlschalter korrigiert werden, muss
zuvor der Programmwähler auf
Position AUS gedreht werden. Das
Wasser bleibt im Bottich.
Neues Programm einstellen und
START-Taste erneut drücken.
Programm-Unterbrechung
Durch Drücken der START/PAUSETaste kann ein laufendes Programm
gestoppt werden. Die Lampe in der
Taste blinkt.
Das Programm wird durch erneuten
Tastendruck fortgesetzt.
Programm löschen
Soll ein bereits laufendes Programm
annulliert werden, den Programmwahlschalter auf Position AUS drehen.
Die Lampen der ProgrammablaufAnzeige erlöschen.
Das vorher gewählte Programm ist
nun gelöscht.
Treten evtl. Probleme beim Programmablauf auf, immer erst den Programmwahlschalter auf AUS drehen,
bevor ein neues Programm gewählt
wird.
19
Programmende
Die
Lampen
START/PAUSE,
BETRIEB und TÜR VERRIEGELT
erlöschen.
In der Programmablauf-Anzeige
leuchtet die Lampe ENDE.
Die Tür kann nun geöffnet und die
Wäsche entnommen werden.
Gerät durch Drehen des Programmwahlschalters auf AUS ausschalten.
Standby- Modus
Wird das eingeschaltete Gerät
(Programmwahlschalter befindet sich
nicht in AUS-Position) vor einem
Programmstart oder am Programmende einige Minuten nicht betätigt,
geht es in Standby-Modus.
Zur Unterbrechung des StandbyModus eine beliebige Taste drücken.
Diese Energiespar-Funktion ist
für den Benutzer nicht erkennbar.
Wird jedoch nach dem Programmende eine Taste zur Unterbrechung
des Standby-Modus gedrückt, blinkt
die Lampe in der Start/Pause-Taste.
20
Programm-Hinweise
WOLLE
In diesem Programm kann nicht nur
maschinenwaschbare Wolle mit dem
Hinweis “filzt nicht”, sondern auch
handwaschbare Wolle gewaschen
werden.
HANDWÄSCHE
Sonderprogramm für Textilien mit dem
“Handwasch-Symbol”.
HEMDEN/BLUSEN
Im HEMDEN/BLUSEN-Programm
wird bei 40°C so schonend gewaschen, so dass Knitterfalten kaum
noch entstehen. Pflegeleichte
Oberhemden, Hemden oder Blusen,
die nach dem Waschen auf einem
Kleiderbügel getrocknet werden,
brauchen entweder gar nicht oder nur
noch kurz nachgebügelt zu werden.
Die Füllmenge darf 1,5 kg Trockenwäsche nicht überschreiten.
BLITZ 40°/40 MIN.
Ein Programm für normal und leicht
angeschmutzte Pflegeleicht.
Die Wassertemperatur beträgt 40°C,
die Programmdauer ca. 40 Minuten.
Wäsche-Füllmenge max. 1 kg.
EINWEICHEN
Dies ist ein separates Programm, deshalb kann es (wenn erforderlich)
jedem Waschprogramm vorgeschaltet
werden.
Nach einer Kurz-Einweichdauer von
ca. 30 Minuten bleibt die Wäsche im
Wasser liegen (Spülstopp).
Die Trommel dreht sich ca alle 40
Sekunden.
Bevor nun das eigentliche Waschprogramm eingestellt wird, muss das
Wasser abgepumpt werden.
● Abpumpen und Schleudern
Programmwahlschalter auf AUS
drehen und dann Programm
SCHLEUDERN/ABPUMPEN
wählen (evtl. Schleuderdrehzahl
reduzieren) und START/ PAUSETaste drücken.
SPÜLEN mit Schleudern
Das Gerät führt 3 Spülgänge und den
Endschleudergang mit max. Drehzahl
aus.
Flüssiges Zusatzmittel wird aus
Waschmittelfach
eingespült.
Achtung! Je nach Wäscheart, evtl.
die Drehzahl reduzieren.
STÄRKEN
Das Gerät führt 1 Spülgang und den
Endschleudergang mit max. Drehzahl
aus.
Flüssiges Zusatzmittel wird aus
Waschmittelfach
eingespült.
Achtung! Je nach Wäscheart, evtl.
die Drehzahl reduzieren.
ABPUMPEN
Zum Abpumpen des letzten Spülwassers, bei Programmen mit Spülstopp
(Programm Einweichen).
SCHLEUDERN
Das Gerät führt den Endschleudergang mit max. Drehzahl aus.
Achtung! Je nach Wäscheart, evtl.
die Drehzahl reduzieren.
21
Einfüllen der Wäsche
Einfülltür öffnen
Einfülltür schließen
1. Gerät nicht eingeschaltet.
Im stromlosen Zustand (Gerät nicht
eingeschaltet) lässt sich die Einfülltür
jederzeit öffnen.
Zum Öffnen der Tür ziehen Sie das
Griffstück A nach vorn.
Achtung!
Die Einfülltür ist teilweise während
des gesamten Programmablaufs
und während des Spülstopps (Wasser im Gerät) verriegelt und kann
erst bei Programmende geöffnet
werden.
Die Verriegelung der Tür wird durch
die Lampe TÜR VERRIEGELT angezeigt. Erst wenn die Lampe selbsttätig
erlischt, kann die Tür geöffnet werden.
Nach Einlegen der Wäsche die Tür
einfach zudrücken bis der Türverschluss hörbar einrastet.
Der Waschvollautomat läuft nur an,
wenn die Tür richtig geschlossen
ist.
2. Notentriegelung
Wenn es unbedingt notwendig ist die
Einfülltür zu öffnen, schalten Sie das
Gerät
durch
Drehen
des
Programmwahlschalters auf AUS ab.
Nach einige Minuten kann dann die
Tür geöffnet werden (Wasser im
Gerät beachten).
A
P1032
22
Einfüllen der Wäsche
Die Wäschestücke entfalten und
locker in die Waschtrommel einfüllen.
Möglichst große und kleine Wäschestücke gemischt waschen.
Wäschegewichte beachten.
Wenn nur ein einzelnes größeres
Wäschestück in der Trommel ist (z.B.
Bademantel), können Vibrationsgeräusche und unruhiger Lauf entstehen. Die Funktion des Waschvollautomaten wird dadurch nicht beeinflusst.
Hinweis!
Beim Schließen der Tür keine Wäschestücke einklemmen.
Textilien und Gummimanschette
könnten beschädigt werden.
Waschmittelzugabe
Pulverartige Waschmittel
Flüssige Waschmittel
P1140
P1141
●
In das Fach I füllen Sie das Waschpulver für die Vorwäsche.
●
In das Fach II geben Sie das
Waschpulver für die Hauptwäsche.
Eventuelle flüssige Zusatzmittel
zum Weichspülen oder Stärken
der Wäsche müssen in das Fach
mit dem Symbol
gefüllt werden. Geben Sie Weichspüler oder
Stärke, auf keinen Fall mehr als
die angegebene Menge MAX.
Das Waschmittel wird vor Beginn der
Waschprogramme in die jeweiligen
Fächer der Waschmittelschublade
gefüllt und dann programmgemäß
automatisch eingespült.
●
An Stelle von Waschpulver kann auch
flüssiges Waschmittel benutzt werden,
und zwar vor allem für nicht sehr
schmutzige Wäsche und für Waschprogramme bei mittlerer und niedriger
Temperatur.
In diesem Fall müssen Sie ein
Programm ohne Vorwäsche wählen.
Geben Sie das flüssige Waschmittel
unmittelbar vor Beginn des Programms in das Fach II der Waschmittelschublade.
Vorbehandlungsspray
Vermeiden Sie bei der Vorbehandlung
von Wäschestücken (z.B. mit
Vorwaschsprays, Fleckensprays usw.)
diese über die Bedienungsblende zu
legen.
Die in den Sprays enthaltenen
Lösungsmittel können evt. die
Beschriftung der Blende angreifen.
23
Kurzanweisung
Inbetriebnahme
Wurde das Transportsicherungsmaterial schon entfernt (s. Kapitel
"Entfernen der Transportsicherungen"?
Die wichtigsten Handgriffe bei der
Inbetriebnahme des Geräts sind
folgende:
1. Wasserzulaufschlauch am Wasserhahn anschließen und Wasserhahn
öffnen.
2. Wasserablaufschlauch in Ausguss
o. ähnl. einhängen und befestigen.
3. Netzstecker in die SchutzkontaktSteckdose einstecken.
Wir raten Ihnen zur Reinigung von
Trommel und Bottich, einen Kochwaschgang ohne Vorwäsche im
Normalprogramm durchzuführen.
Füllen Sie bitte ca. 1 Esslöffel Waschmittel in die Waschtrommel und verzichten Sie bei dieser Reinigung auf
jegliche Wäschestücke. Anschließend
können Sie Ihr Gerät nach den Empfehlungen der Gebrauchsanweisung in
Betrieb nehmen.
Hinweis: Es ist normal, dass bei der
Erstinbetriebnahme die Pumpe ein
sehr lautes Geräusch verursacht, da
sich noch kein Wasser im Gerät befindet.
So wird gewaschen...
4. Einfülltür öffnen und vorsortierte
Wäsche einlegen.
5. Waschmittel in die Waschmittelschublade einfüllen und einschieben.
6. Programmwahlschalter auf das
gewünschte Programm drehen.
Die Lampe der Taste START/PAUSE
blinkt.
7. Temperatur einstellen.
8. Funktionstasten je nach Bedarf
drücken.
24
8. Evtl. Schleuderdrehzahl reduzieren
9. Erst jetzt das Gerät durch Drücken
der Taste START/PAUSE starten.
Das Programm läuft nun automatisch
ab.
10. Wenn in der Programmablauf-Anzeige ENDE leuchtet, die Lampe TÜR
VERRIEGELT erlischt, ist das Programm beendet.
Tür öffnen und Wäsche herausnehmen.
11. Gerät durch Drehen des Programmwahlschalters auf AUS ausschalten.
12. Wenn nicht mehr gewaschen
wird, Wasserhahn schließen und
Stecker vorsorglich aus der Steckdose ziehen. Einfülltür spaltbreit
geöffnet lassen.
Internationale Pflegesymbole
WASCHEN
(Waschbottich)
Normalwaschgang
Schonwaschgang
Normalwaschgang
Schonwaschgang
Normalwaschgang
Schonwaschgang
SpezialSchonwaschgang
Normalwaschgang
Schonwaschgang
SpezialSchonwaschgang
Handwäsche
nicht
waschen
Die Zahlen im Waschbottich entsprechen den maximalen Waschtemperaturen, die nicht überschritten werden dürfen. Der Balken unterhalb des Waschbottichs verlangt nach einer (mechanisch) milderen Behandlung (z. B. Schongang). Er kennzeichnet Waschzyklen, die sich z. B. speziell für
pflegeleichte und mechanisch empfindliche Artikel eignen. Der doppelte Balken kennzeichnet
Waschzyklen mit weiter minimierter Mechanik, z. B. für Wolle.
CHLOREN
(Dreieck)
Chlor- und Sauerstoffbleiche zulässig nur Sauerstoffbleiche zulässig / keine
Chlorbleiche
BÜGELN
(Bügeleisen)
heiß bügeln
(200°C)
mäßig heiß bügeln
(150°C)
nicht bleichen
nicht heiß bügeln (110°C) nicht bügeln
Vorsicht beim Bügeln
mit Dampf
Die Punkte kennzeichnen die Temperaturbereiche der Reglerbügeleisen.
PROF.
TEXTILREINIGUNG
prof. Textilreiniprof. Textilreiniprof. Textilreiniprof. Textilreininicht prof.
(Reinigung Normalverfa- gung Schonverfa- gung Normalverfa- gung Schonverfareinigen
gungstromhren
hren
hren
hren
mel)
Die Buchstaben sind für den professionellen Textilpfleger bestimmt. Sie geben einen Hinweis auf
die in Frage kommenden Lösemittel.
Der Balken unterhalb des Kreises verlangt bei der Reinigung nach einer Beschränkung der mechanischen Beanspruchung, der Feuchtigkeitszugabe und/oder der Temperatur.
Nassreinigung Normalverfahren
Nassreinigung
Schonverfahren
Nassreinigung
Spezial-Schonverfahren
nicht nass
reinigen
Dieses Symbol bezeichnet Artikel, die im Nassreinigungsverfahren behandelt werden können. Es
wird in der zweiten Zeile unter dem Symbol für die Chemischreinigung angebracht.
Die Balken unterhalb des Kreises verlangen bei der Nassreinigung nach einer Beschränkung der
mechanischen Beanspruchung (siehe Waschen). Der doppelte Balken kennzeichnet ein noch milderes Verfahren.
TUMBLERTROCKNUNG
(Trockentrommel)
Trocknen im Tumbler möglich normale Temperatur, normaler Trockenzyklus
Trocknen im Tumbler möglich niedrige Temperatur, normaler Trockenzyklus
nicht im Tumbler trocknen
Die Punkte kennzeichnen die Trocknungsstufe imTumbler (Wäschetrockner).
25
Waschvorbereitungen
Wäsche sortieren
Beachten Sie die Pflegekennzeichen in
den Wäschestücken und die Waschanweisung der Hersteller.
Sortieren Sie die Wäsche nach:
● Kochwäsche
● Buntwäsche
● Pflegeleichte Wäsche
● Feinwäsche
● Wolle
Praktische Hinweise
●
●
●
●
●
26
Farbige und weiße Wäsche gehören nicht zusammen. Weiße Wäsche vergraut dann beim Waschen.
Neue farbige Wäsche kann beim
ersten Waschen Farbe verlieren.
Waschen Sie solche Stücke das
erste Mal besser allein.
In dem vorhandenen Wolle-Programm kann nicht nur maschinenwaschbare Wolle mit dem Hinweis
“filzt nicht”, sondern auch handwaschbare Wolle und empfindliche
Textilien mit dem “HandwaschSymbol” gewaschen werden.
Achten Sie darauf, dass keine
Metallteile (z.B. Büroklammern,
Sicherheitsnadeln, Stecknadeln) in
der Wäsche verbleiben. Bezüge
zuknöpfen, Reißverschlüsse,
Haken und Ösen schließen. Lose
Gürtel, lange Schürzenbänder
zusammenbinden.
Hartnäckige Flecke vor dem
Waschen entfernen. Stark verschmutzte Stellen evtl. mit einem
Spezialwaschmittel oder einer
Waschpaste einreiben.
●
●
Gardinen besonders vorsichtig
behandeln. Schon bei geöffneten
Fenstern oder beim Abnehmen können sie beschädigt werden (sog.
«Zieher»). Röllchen aus den
Gardinen entfernen oder in ein Netz
oder einen Beutel einbinden.
Eine Haftung für solche Schäden
an Gardinen können wir keinesfalls
übernehmen.
Besonders kleine oder auch empfindliche Wäschestücke (z.B. Babysöckchen, Damenstrumpfhosen
etc.) lassen sich problemlos, in
einem kleinen Kissen mit Reißverschluss oder in größere Söckchen
gesteckt, waschen.
Wäsche einlegen (Wäschefüllmengen beachten)
Die Angaben über die Wäschemenge,
gegliedert nach Geweben (mit Beispielen), finden Sie in der Programmtabelle.
Faustregeln:
● Trockene Koch- und Buntwäsche
bis eine Handbreite unter den oberen Trommelrand einfüllen.
● Ein vollgestopfter 10-Liter-Eimer
fasst 2,5 kg Trockenwäsche (Baumwolle).
● Wäsche locker in die Waschtrommel füllen - möglichst kleine
und große Stücke gemischt.
Hinweis:
● Wenn zu wenig Wäsche in der
Trommel ist (z.B. einzelner Bademantel), können Vibrationsgeräusche und unruhiger Lauf entstehen. Legen Sie mehr Teile ein.
Flecken in der Wäsche
Fleckenentfernung
Die in den Wäschestücken vorhandenen Flecke werden, sofern sie laugenlöslich sind, im Zuge des Waschprozesses beseitigt.
Flecke spezieller Art können mit
Waschmittellauge allein nicht gelöst
werden. Bei der Fleckenentfernung
auf bunten Stücken ist Vorsicht geboten. Die Entfernungsmittel selbst sind
zum Teil auch giftig oder feuergefährlich. Es empfiehlt sich, die Flecke vor
dem Waschen zu entfernen.
Achtung!
● Geben Sie niemals Fleckenentferner oder Entfärbungsmittel in lhren
Waschautomaten.
● Atmen Sie keine größeren Mengen
von Lösungsmitteln ein. Sie sind
gesundheitsschädigend.
● Vorsicht bei feuergefährlichen
Fleckenentfernungsmitteln!
● Schließen Sie alle Fleckenentfernungsmittel vor Kindern weg (Vergiftungsgefahr!).
Blut: Frische Flecke sind mit kaltem
Wasser auszuwaschen. Geronnenes
Blut über Nacht mit Spezialwaschmittel einweichen. In Waschmittellauge ausreiben.
Ölfarbe: Mit Waschbenzin betupfen,
Fleck auf weicher Unterlage vorsichtig
klopfen, lockern, nochmals oder
mehrmals betupfen.
Altes Fett: Mit Terpentin betupfen, auf
weicher Unterlage mit Fingerspitze
und Baumwolltuch ausklopfen.
Textilfarben: Mit Entfärber (**)
kochend behandeln (nur weiße
Sachen).
Rost: Kleesalz, heiß gelöst, oder
«Rostteufel» kalt. Vorsicht bei älteren
Rostflecken, weil das Zellulosegefüge
dann bereits angegriffen ist und das
Gewebe zur Lochbildung neigt.
Stockflecke: Mit Chlorbleichlauge
behandeln, gut spülen (nur weiße und
chlorecht gefärbte Wäsche).
Gras: Heiße Seifenlauge mit etwas
Salmiak, Reste mit Entfärber (**)
behandeln.
Kugelschreiber und Alleskleber:
Mit Aceton flüssig (*) betupfen und auf
weicher Unterlage ausklopfen.
Lippenstifte: Wie vorher mit Aceton (*), dann mit Alkohol behandeln.
Restbestandteile auf weißen Stoffen
mit Entfärber (**) beseitigen.
Rotwein: In Waschmittellauge einweichen, spülen und mit Essig- oder
Zitronensäure behandeln, wieder
spülen. Rest evtl. mit Entfärber (**)
behandeln.
Jod: Mit einer Lösung von
Natriumthiosulfat (=Fixiersalz) behandeln. Gut spülen.
Tinte: Je nach Herkunft der Tinte erst
Aceton (*) danach mit Essigsäure
anfeuchten. Rest in weiße Sachen mit
Chlorbleichlauge behandeln, gut
spülen.
Teerflecken: Mit Fleckenwasser,
Alkohol oder Benzin vorbehandeln,
anschließend mit Schmierseife einreiben.
(*) Aceton nicht für Acetatseide
benutzen!
(**) Entfärber nur für weiße Sachen
verwenden!
27
Hinweis “Fettläuse”
Es kann vorkommen, dass die Wäsche - z.B. wegen zu geringer Waschmittelzugabe - nach dem Waschen
dunkle Punkte (sog. “Fettläuse”) aufweist.
Um diese zu entfernen, sollten Sie die
Wäsche noch einmal mit erhöhter
Waschmittelzugabe waschen, bevor
Sie sie trocknen.
Färben u. Entfärben
Färben von Textilien
Färben in Ihrem Waschvollautomaten
ist grundsätzlich möglich, wenn Sie
folgende Hinweise beachten:
Nur Färbemittel, die ausdrücklich für
den Gebrauch in Waschvollautomaten vorgesehen sind, benutzen.
Angaben der Färbemittelhersteller
befolgen.
Waschprogramm, das der optimalen
Färbetemperatur entspricht, wählen.
Wäschemenge max. 1,5 kg.
Achtung: Nach jedem Färben muss
ein Kochwaschprogramm ohne Wäsche durchgeführt werden, damit die
Farbreste im Gerät entfernt werden.
Geben Sie einen 1/2 Becher Waschmittel in die Hauptwaschkammer.
Hinweis: Verfärbungen von Gummiund Kunststoffteilen können auftreten.
Entfärben von Textilien
Entfärbemittel sind generell sehr
aggressiv. Aus diesem Grund dürfen
sie in der Waschmaschine nicht verwendet werden.
Wäschegewichte
Teil
Gewicht in g ca.
Bademantel
Bettbezug
Betttuch
Bluse
Damenberufsmantel
Damennachthemd
Damenschlüpfer
Frottiertuch
Geschirrtuch
Herrenberufsmantel
1200
700
500
100
300
200
100
200
100
600
Teil
Gewicht in g ca.
Herrenoberhemd
Herrenschlafanzug
Herrenunterhemd
Herrenunterhose, kurz
Herrenunterhose, lang
Kissenbezug
Serviette
Taschentuch
Tischtuch
Bei diesen Wäschestücken handelt es sich um Teile aus Baumwolle.
28
200
500
100
100
250
200
100
20
250
Waschmittelart und -menge
Waschmittel
Die Wahl des Waschmittels ist abhängig von der Textilart (Pflegeleicht,
Wolle, Baumwolle etc.), der Farbe der
Textilien, der Waschtemperatur und
dem Verschmutzungsgrad.
Sie können in diesem Waschvollautomaten alle empfohlenen handelsüblichen Markenvoll- und Spezialwaschmittel für Trommelwaschmaschinen
verwenden.
● Pulverartige Vollwaschmittel für
alle Textilarten.
● Pulverartige Feinwaschmittel für
Pflegeleicht (max. 60°C) und
Wolle.
● Flüssige Waschmittel, vorzugsweise für Waschprogramme ohne
Vorwäsche mit niedrigen Waschtemperaturen (max. 60°C) für alle
Textilarten oder speziell nur für
Wolle.
Waschmitteldosierung
Dieser Waschvollautomat berücksichtigt mit seiner technischen Ausstattung
alle umweltrelevanten Gesichtspunkte
eines optimalen, zeitgemäßen maschinellen Waschprozesses.
Die Waschmittelart und -menge richtet
sich nach
● der Textilart und -menge,
● dem Verschmutzungsgrad der Wäsche,
● der Wasserhärte des verwendeten
Leitungswassers.
Die Wasserhärte ist eingeteilt in sogenannte Wasserhärtebereiche.
Auskunft über den Wasserhärtebereich
erteilt Ihnen das zuständige Wasserwerk oder Ihre Gemeindeverwaltung.
Auf den Waschmittelpackungen finden Sie die Dosierhinweise der
Waschmittelhersteller in ml, für den
jeweiligen Härtebereich.
Folgen bei zu wenig Waschmittel:
● Die Wäsche wird grau oder nicht
sauber.
● Es können sich punktförmige dunkle Schmutzteilchen (Fettläuse) auf
der Wäsche ablagern.
● Verkalkung des Heizkörpers.
Folgen bei zuviel Waschmittel:
● Unnötige Umweltbelastung.
● Starke Schaumbildung und dadurch geringe Waschbewegung.
● Schlechtes Reinigungs-, Spül- und
Schleuderergebnis.
Wasserhärteangaben
Härtebereich
Wasser- Gesamt- deutsche
eigenhärte in
Härte
schaft
mmol/l
°d
I
weich
unter 1,5 unter 8,4
II
mittel
1,5 - 2,5
8,4 - 14
III
hart
über 2,5
über 14
Pulverartige Waschmittel
Nachstehend unsere Dosierempfehlungen für verschiedene Beladungen:
● Bei voller Beladung bitte nach Angaben der Waschmittelhersteller
dosieren.
● Bei halber Beladung nur 3 / 4 der
angegebenen Waschmittelmenge
dosieren.
● Bei kleinster Beladung nur die
Hälfte der angegebenen Waschmittelmenge dosieren.
29
Flüssigwaschmittel
Fleckensalz
Die Dosierung erfolgt im Einlaugenverfahren (nur Hauptwäsche) entsprechend der Empfehlung der Waschmittelhersteller.
Fleckensalz beseitigt im Hauptwaschgang die in der Wäsche vorhandenen
Problemflecken, z. B. Rotwein, Obstund Gemüsesafte, sowie fetthaltige
Flecken, die durch moderne Vollwaschmittel nicht immer restlos entfernt werden.
Weiterhin verwendbar für vergraute
oder vergilbte Wäschestücke.
Wasseraufbereitung
Bei hartem, kalkhaltigem Wasser ab
Härtebereich III können Sie ein spezielles Enthärtungsmittel verwenden.
(Bitte Dosierhinweise des Herstellers
genauestens beachten). In Verbindung damit ist die Waschmittelmenge
auf den Härtebereich I zu reduzieren.
Bei sehr weichem Wasser kann eine
übermäßige Schaumentwicklung
durch Zugabe schaumbremsender
Mittel verhindert werden. Gemeinsam
mit dem Waschmittel dosieren.
Dosierung von WaschmittelBaukastensystemen
Auf dem Markt gibt es die unterschiedlichsten Baukastensysteme. Im
Gegensatz zu herkömmlichen Vollwaschmitteln zeichnen sie sich dadurch aus, dass die verschiedenen
Waschmittelinhaltsstoffe in meist 3
Komponenten getrennt vorliegen z.B.
Grundwaschmittel, Enthärter und
Bleichmittel. Diese Komponenten werden nach den jeweils vorliegenden
Anforderungen dosiert.
Es lassen sich dadurch beträchtliche
Chemieeinsparungen erreichen.
Bitte achten Sie deshalb besonders
auf die Dosiervorschriften der einzelnen Anbieter.
30
Weichspüler
Weichspüler machen die Wäsche
weich und griffig.
Außerdem vermindern sie die statische Aufladung beim maschinellen
Trocknen.
Formspüler
Formspüler sind synthetische Stärkemittel und geben z. B. Hemden, Bettund Tischwäsche einen festeren Griff.
Ratschläge und Tipps
Beachtenswerte Ratschläge
●
Bei wenig verschmutzter Wäsche
bildet sich mehr Schaum als bei
stark verschmutzter Wäsche.
Hartes Wasser verbraucht mehr
Waschmittel und vermindert den
Schaum.
Bitte bei der Dosierung der
Waschmittel beachten.
●
Waschmaschinen sollten nicht als
Aufbewahrungsort für getragene
Wäsche benutzt werden.
Feuchte getragene Wäsche begünstigt Pilzbefall und Fleckenbildung.
●
●
●
Vor allem bei hochkonzentrierten
Pulverprodukten kann es möglicherweise zu Einspülschwierigkeiten (z.B. Rückständen in den
Waschmittelkammern) kommen. In
diesem Fall sind (falls vorhanden)
die den Waschmittelpackungen
beiliegenden Dosierhilfen zu verwenden.
Nach Ablauf eines Waschprogramms können vor allem auf dunklen Textilien möglicherweise
weiße Waschmittelrückstände
sichtbar sein. Diese sind nicht die
Folge einer unzureichenden
Spülwirkung. Es handelt sich
zumeist um die unlöslichen Wasserenthärtungsmittel moderner
phosphatfreier Waschmittel.
Mögliche Abhilfe: Ausschütteln
oder Ausbürsten, Waschmittelauswahl überprüfen bzw. Flüssigwaschmittel verwenden.
Durch die heutigen Waschmittel
(flüssig oder pulverartig) kann sich
auch noch im letzten Spülwasser
oder beim Endschleudern Schaum
entwickeln. Dadurch wird das
Spülergebnis jedoch nicht beeinflusst.
●
Bitte prüfen Sie, bevor die Wäsche
in die Waschmaschine gelegt wird,
ob sich Metallteile an oder in
Wäschestücken, wie z.B. Metallknöpfe, Bügel von Büstenhaltern
usw. nicht lösen können .
Es besteht sonst die Möglichkeit,
dass derartige Teile in den Bottich
gelangen und Geräusche verursachen.
Reparaturen dieser Art können
auch innerhalb der Garantiezeit
nicht kostenlos erfolgen.
●
Waschen Sie kleine Wäschestücke (Söckchen, kleine Taschentücher, waschbare Gürtel etc.) in
einem geeigneten Stoffbeutel oder
in einem Kopfkissenbezug, weil
diese Artikel zwischen Laugenbehälter und Trommel rutschen
können.
●
Der Waschvollautomat ist auf
äußerst sparsamen Wasserverbrauch im Normalbetrieb eingestellt und arbeitet mit nur 3 Spülgängen.
Möchten Sie, dass lhre Wäsche in
den Waschprogrammen (außer
Wolle) intensiver gespült wird, können einige Spülgänge hinzugeschaltet werden (siehe Seite
17/Pos. 6). Der Wasserverbrauch
erhöht sich dadurch um ca. 35%,
die Laufzeit verlängert sich um ca.
6 Minuten im Bereich Pflegeleicht
und Feinwäsche.
31
Pflege und Wartung
Entnahme der Grobkörperfalle
Kontrollieren Sie von Zeit zu Zeit die
im Sockelbereich des Gerätes vorhandene Grobkörperfalle. Dort können
sich Fremdkörper, die mit der Wäsche
ins Gerät gelangen, ablagern und die
Ablaufpumpe blockieren.
13414
SCHLEUDERN
ABPUMPEN
STÄRKEN
SPÜLEN
EINWEICHEN
BLITZ 40°/40 MIN.
HEMDEN/
BLUSEN
AUS
KOCH-/
BUNTWÄSCHE
3. Notentleerungsschlauch aus seinem Sitz herausnehmen, Auffanggefäß unterstellen und Verschlussstopfen des Schlauchs herausziehen.
KALT
BUNTWÄSCHE
mit VORWÄSCHE
30°
1400
BETRIEB
1000
PFLEGELEICHT
500
PFLEGELEICHT
mit VORWÄSCHE
95°
40°
FEINWÄSCHE
SPAR
TÜR VERRIEGELT
ENDE
OHNE
SCHLEUDERN
KURZ
EXTRA
SPÜLEN
START/PAUSE
50°
WOLLE
60°
HANDWÄSCHE
TEMPERATUR
P1115
Ablaufpumpe mit
Grobkörperfalle
Prüfen Sie immer erst die Grobkörperfalle bevor Sie den Kundendienst
rufen.
Folgende Handgriffe sind erforderlich:
1. Netzstecker aus der Steckdose
ziehen oder bei Festanschluss
Sicherung abschalten oder entfernen.
2. Die Klappe im rechten Bereich der
Sockelblende durch Drücken öffnen.
P1114
32
4. Wenn das Wasser vollständig
abgelaufen ist, den Deckel der
Grobkörperfalle entgegen dem
Uhrzeigersinn abschrauben und
herausziehen.
5. Fremdkörper (wenn vorhanden)
aus dem Pumpengehäuse entfernen.
6. Notentleerungsschlauch wieder
verschließen und in seinen Sitz
einlegen.
Reinigung der
Waschmittelschublade
Die Fächer der Waschmittelschublade sollten von allen erkennbaren
Waschmittelverkrustungen gesäubert
werden. Verwenden Sie hierzu keine
metallischen Gegenstände, eine
Bürste und heißes Wasser (nicht
kochend) genügen vollständig. Ziehen
Sie die Schublade, durch Drücken der
Arretierungs-Taste, heraus. Nach
erfolgter Reinigung lässt sich die
Schublade leicht wieder einschieben.
P1117
7. Die Grobkörperfalle einsetzen und
den Deckel im Uhrzeigersinn wieder fest verschrauben.
8. Klappe schließen.
Bitte beachten Sie, dass es durch
eine verstopfte Grobkörperfalle zu
Funktionsstörungen im Programmablauf kommen kann. Bevor Sie den
Kundendienst rufen, überprüfen Sie
bitte
grundsätzlich
die
Grobkörperfalle, denn derartige
Kundndienst-Einsätze können nicht
kostenlos erfolgen.
Hinweis: Es ist normal, dass beim
nächsten Programmstart die Pumpe
ein sehr lautes Geräusch verursacht,
da sich kein Wasser im Gerät mehr
befindet.
P1142
Der obere Teil des Weichspülfaches
ist auch herausnehmbar.
Reinigung des
Wassereinlaufsiebs
Gelegentlich sollte das Sieb am
Wasserhahn gereinigt werden.
Hierzu schrauben Sie zuerst die Überwurfverschraubung des Wasserschlauchs ab.
(Achtung! Vorher Wasserhahn schließen!).
P1143
33
Auch im Gehäuseinneren (Sitz der
Waschmittelschublade) sollten Sie
alle Ankrustungen von Waschmitteln
beseitigen.
P0038
Reinigung des Gehäuses
Das durch ausgewählte Einbrennlacke
geschützte Gehäuse erspart Ihnen eine besondere Pflege. Das Abwischen
nach dem Waschen mit einem feuchten Tuch ist vollkommen ausreichend.
Selbstverständlich können Sie auch
die Lackierung zusätzlich mit einem
handelsüblichen Lackpflegemittel
behandeln. Keinesfalls dürfen jedoch
Scheuermittel oder Lösungsmittel verwendet werden.
34
Reinigung der Trommel
Die Waschtrommel besteht aus
«Edelstahl rostfrei» und ist damit weitgehend korrosionsfest. Treten trotzdem
Rostansätze auf, ist das stets auf eisenhaltige Fremdkörper zurückzuführen,
die mit der Wäsche eingebracht wurden. Fremdrost ist auch bei «Edelstahl
rostfrei» möglich.
Beim überwiegenden Waschen mit
niedrigen Temperaturen und / oder
Flüssigwaschmitteln besteht die
Gefahr, von Keim- und Geruchsbildung
im Gerät. Um die Trommel zu reinigen
und die Geruchsbildung zu verhindern,
sollte einmal im Monat ein
Waschprogramm mit einer Temperatur
von mindestens 60°C unter Zusatz
eines Pulverwaschmittels durchgeführt
werden.
Damit das Gerät austrocknen kann,
lassen Sie bitte nach dem Waschen
die Einfülltür noch einige Zeit geöffnet.
Bedienungsblende
Reinigen Sie die Bedienungsblende
nur mit mildem Reinigungsmittel
(Seifenwasser) und einem weichen,
nicht scheuernden Tuch. Verwenden
Sie keine scheuernden oder lösungsmittelhaltigen Putzmittel. Vermeiden
Sie außerdem bei der Vorbehandlung
von Wäschestücken (z.B. mit
Vorwaschsprays, Fleckensprays usw.)
diese über die Bedienungsblende zu
legen. Die in den Sprays enthaltenen
Lösungsmittel können evt. die
Beschriftung der Blende angreifen.
Gummimanschette
Notentleerung
Kontrollieren Sie ab und zu die Gummimanschette am Umfang der Einfüllöffnung und entfernen Sie evtl.
Fremdkörper, die mit der Wäsche ins
Gerät gelangen und sich dort in der
Falte ablagern können.
Wenn Sie aus zwingenden Gründen,
z.B. bei Stromausfall, defektem Gerät
usw., das Gerät entleeren müssen,
gehen Sie bitte wie folgt vor:
● Netzstecker aus der Steckdose
ziehen.
● Wasserhahn schließen.
● Abkühlung der evtl. aufgeheizten
Lauge abwarten.
● Pumpen-Klappe durch Drücken
öffnen.
● Ein flaches Auffanggefäß bereitstellen, um die ablaufende
Waschlauge aufzufangen.
● Notentleerungsschlauch aus seinem Sitz herausnehmen, Auffanggefäß unterstellen, Verschlussstopfen des Schlauchs herausziehen.
Die Waschlauge läuft ab. Je nach
Laugenmenge kann es erforderlich
sein, das Auffanggefäß mehrfach
auszuleeren. Dazu den Notentleerungsschlauch zwischenzeitlich
wieder mit dem Verschlussstopfen
verschließen.
Wenn die Waschlauge vollständig abgelaufen ist:
● Grobkörperfalle ggf. reinigen.
(siehe Kapitel "Entnahme der
Grobkörperfalle")
● Notentleerungsschlauch verschließen und in seinen Sitz einlegen.
● Klappe in Sockelblende schließen.
P1036
Rostbildung ist dadurch möglich,
wenn derartige Gegenstände wie
Nägel, Büroklammern usw. längere
Zeit nicht entfernt werden.
Gerät entkalken
Bei richtiger Waschmitteldosierung ist
ein Entkalken im allgemeinen nicht
erforderlich. Falls Sie doch entkalken
möchten, verwenden Sie hierzu ausschließlich Markenentkalkungsmittel
mit Korrosionsschutz für Waschmaschinen. Dosierung nach Herstellerangaben.
Wichtig!
Nach jeder Entleerung des Geräts
über den Notentleerungsschlauch
müssen Sie etwa 2 Liter Wasser in
das Fach für die Hauptwäsche der
35
Unterbau des Geräts
Waschmittelschublade gießen und
das Programm “Abpumpen” einstellen. Dadurch wird die ÖKO-Klappe
aktiviert und es wird vermieden, dass
eine gewisse Menge Waschmittel
beim nächsten Waschen ungenützt
bleibt.
Abnehmen der Arbeitsplatte
Aufstellung in einem
frostgefährdeten Raum
Steht Ihr Gerät in einem solchen Raum,
müssen Sie in der kalten Jahreszeit
nach dem Waschen das Restwasser
entleeren (siehe Notentleerung) und
ebenso den Zulaufschlauch am Wasserhahn abschrauben und vollständig
entleeren. Falls der Ablaufschlauch in
einer Schleife verlegt wurde, muss
auch dieser entleert werden.
Sollte der im Gerät befindliche Einlaufsiphon vereist sein, füllen Sie vorsichtig
0,5 Liter heißes Wasser in die
Waschmittelschublade, damit das Eis
auftauen kann.
Gummiteile im Gerät
Teile aus Gummi unterliegen nicht nur
dem Verschleiß, sondern auch der
natürlichen Alterung. Dies trifft auch
für alle Gummiteile Ihres Waschautomaten zu. Wir empfehlen Ihnen die
sorgfältige Beobachtung des Wasserzulaufschlauchs. Wir wollen damit
nicht sagen, dass wir hier nicht vorgesorgt hätten. In ständiger Eingangskontrolle werden diese Schläuche mit 60
bar Prüfdruck belastet. Nach langer
Betriebszeit sollten Sie diesen
Wasserzulaufschlauch auswechseln.
Bestellen können Sie dieses
Ersatzteil bei Ihrem zuständigen
Kundendienst oder in der ErsatzteilZentrale, Duisburger Straße 57,
90451 Nürnberg.
36
Achtung!
Bei allen Arbeiten am Gerät muss der
Netzstecker gezogen bzw. die elektrische Zuleitung vom Netz getrennt sein.
Die Schrauben auf der Geräterückseite herausschrauben (siehe Pfeile). Arbeitsplatte nach hinten schieben und
abnehmen. Anschließend muss aus
Sicherheitsgründen ein Unterbaublech
montiert werden, das über die
Bestellannahme unter der Produkt Nr.
00.726.262 bezogen werden kann.
Unterbau- und Nischenmaße
570÷600
820
600
820
595
P0901S
600
Behebung kleiner Störungen
Hinweise zur Behebung kleiner Störungen
Wenn Sie unsere Ratschläge beachten, werden Sie immer Freude an
Ihrem Waschvollautomaten haben.
Sollte trotzdem eine Störung auftreten, prüfen Sie bitte erst die nachfolgend angeführten Punkte, bevor Sie
einen Fachmann zu Rate ziehen.
Was ist, wenn...
... das Waschprogramm nicht anläuft?
● Sitzt der Netzstecker fest in der
Steckdose?
● Führt die Steckdose Spannung, ist
die Sicherung intakt? (mit einem
anderen elektrischen Gerät, z. B.
Tischlampe o. ä. prüfen).
● Haben Sie alle Handgriffe richtig
ausgeführt, wie in der Gebrauchsanweisung beschrieben?
● Ist die Tür richtig geschlossen?
● Wurde die Start-Taste gedrückt?
... Wasser aus dem Gerät läuft?
● Sind die Verschraubungen am
Wasserzulaufschlauch fest angezogen?
● Ist die Grobkörperfalle richtig
einge-setzt?
... das Gerät beim Schleudern stark
vibriert?
● Haben die Stellfüße festen Bodenkontakt?
● Ist die Transportsicherung vollständig entfernt?
... die Wäsche am Programmende
nicht ausgeschleudert ist
● Durch das eingebaute Unwuchtkontrollsystem erkennt das Gerät
zu Beginn des Schleudervorgangs
eine zu große Unwuchtbildung
(z.B. bei kleiner Wäschebeladung
oder nur großen Wäschestücken).
Tritt dieser Fall ein, beendet das
Gerät das Waschprogramm nicht
mit der maximalen sondern mit
einer reduzierten Schleuderdrehzahl, um einen eventuellen Schaden am Gerät zu vermeiden.
... das Schleudern nur verzögert
beginnt?
● Das elektronische UnwuchtKontrollsystem hat aufgrund ungünstiger Wäscheverteilung angesprochen.
Die Wäsche wird aufgelockert, neu
verteilt und wieder angeschleudert.
Dies kann mehrmals der Fall sein
bis das Endschleudern abläuft.
... der Weichspüler nicht eingespült
wird bzw. das Fach für Pflegemittel mit Wasser gefüllt ist?
● Der Saugheber im Fach für Pflegemittel ist verstopft.
...der Strom ausfällt?
● Programmwähler auf AUS drehen
und den Netzstecker ziehen.
● Bei Stromausfall oder Gerätedefekt
kann eine Notentleerung über die
Grobkörperfalle erfolgen (s.Kapitel
"Entnahme der Grobkörperfalle").
Die Einfülltür lässt sich öffnen,
damit die Wäsche entnommen
werden kann.
37
... Geruchsbildung in der Trommel
● Wurde häufig bei niedrigen
Temperaturen und/ oder mit
Flüssigwaschmittel gewaschen?
Einmal im Monat sollte ein
Waschprogramm mit einer
Temperatur von mindestens 60°C
unter Zusatz eines Pulverwaschmittels durchgeführt werden, um
Geruchsbildung zu verhindern.
● Ist
die
WaschmittelEinspülschublade gesäubert und
zum Trocknen offen gehalten?
● Ist der Ablaufschlauch vor dem
Siphon im Bogen verlegt, sodass
das Brauchwasser nicht zurück
zum Gerät fließen kann?
Hinweis:
Verschiedene Fehler werden durch
das Blinken der roten Lampe der
START/PAUSE wie folgt, angezeigt.
... rote Lampe der START/PAUSE
blinkt?
● Ist der Wasserhahn geöffnet?
Ist das Sieb im Wasserzulaufschlauch sauber?
● Ist der Wasserhahn verkalkt oder
defekt?
● Ist der Wasserablaufschlauch
eventuell geknickt, oder verdreht?
● Ist die Grobkörperfalle verstopft?
● Wurde die maximale Abpumphöhe von 1m überschritten?
● Ist bei Siphonanschluss, evtl. der
Siphon verstopft?
... wenn die Lampe blinkt?
Dies bedeutet, dass die Einfülltür
nicht geschlossen ist.
● Einfülltür fest zudrücken.
●
38
Beachten!
Prüfung bzw. Beseitigung vorstehender Fehlerursachen muss Ihnen
unser Kundendienst auch während
der Garantiezeit berechnen
Kundendienst
Wichtig!
Tritt eine Störung auf, so prüfen Sie
bitte zunächst, ob Sie auch die in dieser Gebrauchsanweisung enthaltenen
Hinweise und Ratschläge beachtet
haben, bevor Sie den Kundendienst
rufen.
Störung
Wenn Sie für eine Störung keinen
Hinweis in der Gebrauchsanweisung
finden, so verständigen Sie bitte unseren
- Technischen Kundendienst “Profectis”.
Die Kundendienst-Adressen der
nächstgelegenen Servicestelle finden
Sie im Internet unter:
Deutschland
www.quelle.de
www.profectis.de
Österreich
www.quelle.at
Die Service-Hotline ist der direkte
Draht zu allen Kundendienststellen in
Deutschland:
Die Telefonnummer für den Kundendienst in Österreich entnehmen Sie
bitte dem örtlichen Telefonbuch oder
dem aktuellen Quelle-Katalog.
Störungsmeldung
Angaben bei einer Störung:
a) Vollständige Anschrift
b) Telefonnummer mit Vorwahl
c) Produkt-Nummer
d) Privileg-Nummer
Die Produkt- und Privileg-Nummer
finden Sie auf dem Geräte-Typenschild, das im Bereich der Einfüllöffnung angebracht ist.
Die Angabe der beiden Nummern
macht dem Kundendienst eine gezielte Ersatzteilvorbereitung möglich.
Übertragen Sie deshalb die Nummern
vom Typenschild gleich in diese
Gebrauchsanweisung.
Produkt-Nr. ...............
Privileg-Nr. ...............
Service - Hotline
0180 - 5 60 60 20
Ersatzteilbestellung
0180 - 5 13 60 20
0,14 € je Minute aus dem Festnetz
der T-Com (Stand 01/2007)
Achtung!
Elektrogeräte dürfen nur durch Elektro-Fachkräfte repariert werden,
da durch unsachgemäße Reparaturen erhebliche Folgeschäden entstehen können.
39
Kindersicherung
Einstellung der Kindersicherung
Bei eingestellter Kindersicherung kann
die Einfülltür nicht mehr geschlossen
und kein Waschprogramm gestartet
werden.
Einstellung:
1. Den Drehknopf, an der Innenseite
der Einfülltür, mit einer Münze im
Uhrzeigersinn bis zum Anschlag
drehen.
Bitte achten Sie darauf, dass die
Drehung des Knopfes in ungedrücktem Zustand durchgeführt
wird.
P1214
40
2. Der Drehknopf darf sich nach dem
Einstellen nicht in gedrückter
Position befinden, sonst ist die
Kindersicherung, nicht wirksam.
Richtig!
Falsch!
P1213
Aufhebung:
Drehknopf mit einer Münze entgegen
dem Uhrzeigersinn bis zum Anschlag
drehen.
Technische Daten / Abmessungen
13412
13414
13416
Fassungsvermögen:
(Trockenwäsche) ............................4,5 kg ....................4,5 kg ....................4,5 kg
Gesamtanschlusswert ..................2200 W..................2200 W ..................2200 W
Heizung ........................................1950 W..................1950 W ..................1950 W
Laugenpumpe ..................................30 W......................30 W ......................30 W
Hauptmotor: Waschen....................250 W....................250 W ....................250 W
Schleudern ................350 W....................350 W ....................350 W
Schleuderdrehzahl ................1200 U/min............1400 U/min ............1600 U/min
Spannung ..............................230V/50 Hz ..........230V/50 Hz ............230V/50 Hz
Absicherung ......................................10 A ......................10 A ........................10 A
Wasserdruck: min......................0.05 MPa ..............0.05 MPa................0.05 MPa
max ......................0.8 MPa ................0.8 MPa..................0.8 MPa
Energieeffizienz ......................................A............................A ............................A
Waschwirkung ........................................A............................A ............................A
Schleuderwirkung ..................................B............................B ............................A
Gesamthöhe
(verstellbar durch Regulierfüße) ....85 cm ....................85 cm ....................85 cm
Gesamtbreite ..................................60 cm ....................60 cm ....................60 cm
Gesamttiefe ....................................63 cm ....................63 cm ....................63 cm
Einbautiefe
................................59 cm ....................59 cm ....................59 cm
Gesamtgewicht ................................66 kg ..................62,5 kg ..................69,5 kg
Dieses Produkt erfüllt die Anforderungen aller anwendbaren EG-Richtlinien,
die eine CE-Kennzeichnung vorsehen.
41
Notizen
42
Notizen
43
Programmübersicht
Programmwahlschalter
WASCHPROGRAMME
Zusatzfunktionen
über Tasten
Wäschemenge
max.
Koch/Buntwäsche
Kalt-95°
Koch-/Buntwäsche ohne Vorwäsche
z.B. normal bis stark verschmutzte Berufswäsche, Kochwäsche mit Flecken, verschmutzte
Gebrauchswäsche.
KURZ, SPAR,
EXTRA SPÜLEN,
SCHLEUD./
OHNE
4,5 kg
Büntwäsche mit Buntwäsche mit Vorwäsche
Vorwäsche
z.B. Bettlaken, Tischtücher,Haushaltswäsche mit
Flecken.
Kalt-60°
KURZ, SPAR,
EXTRA SPÜLEN,
SCHLEUD./
OHNE
4,5 kg
Pflegeleicht
Kalt-60°
Pflegeleicht ohne Vorwäsche
z.B. Synthetics, Leibwäsche, Buntwäsche, bügelfreie Hemden.
KURZ, SPAR,
EXTRA SPÜLEN,
SCHLEUD. (nur für
13412) /OHNE
2 kg
Pflegeleicht mit
Vorwäsche
Kalt-60°
Pflegeleicht mit Vorwäsche
z.B. Unterwäsche, farbigeTextilien, bügelfreie
Hemden, Blusen mit Flecken.
KURZ, SPAR,
EXTRA SPÜLEN,
SCHLEUD. (nur für
13412)/OHNE
2 kg
Feinwäsche
Kalt-40°
Feinwäsche
Für alle zarten Gewebe.
KURZ,
EXTRA SPÜLEN,
OHNE SCHLEUD.
2 kg
Wolle
Kalt-40°
Wolle
Wollwaschprogramm
für
Wollsiegelmaschenwaren mit Einnähetikett «mit Spezialausrüstung - filzt nicht» und handwaschbare Wolle.
SCHLEUD./OHNE
1 kg
Handwäsche
Sonderprogramm für handwaschbare Textilien.
SCHLEUD./OHNE
1 kg
Hemden
geeignet für 5 Oberhemden.
EXTRA SPÜLEN,
SCHLEUD. (nur für
13412)/OHNE
1 kg
Handwäsche
Kalt-40°
Hemden/Blusen
40°
Nach Programmende, Gerät ausschalten.
Hinweis: Programmeinstellung für Prüfungen nach bzw. in Anlehnung an EN 60 456 und IEC 60 456.
Das Programm “Buntwäsche 60°” mit der Funktion SPAR
ist das Bezugsprogramm für die Angaben auf
dem Energie-Etikett, gemäß Richtlinie 92/75/EWG. (0,85 kWh, 47 l, 130 Min.)
44
Programmablauf/Verbrauchswerte
Verbrauchswerte *
NormalSchleudern
und
Abpumpen
X
X
X
1,9
56
2.10
X
X
X
2,05
65
2.30
X
X
X
0,75
45
1.25
X
X
X
0,95
61
1.40
X
X
X
0,5
57
1.05
X
X
X
X
0,4
53
60
X
X
X
X
0,4
53
55
X
X
X
X
0,35
60
90
Hauptwäsche
Spülgänge
Programmablauf
Hauptwäsche
Weichspüler
Veredelungsmittel
Waschmittelzugabe
X
X
X
X
Nach Bedarf und Erfordernissen. Die Füllmenge darf das
Maximalniveau in der Einspülkammer nicht überschreiten.
X
SchonSchleudern
und
Abpumpen
Strom
(kWh)
Zeit
Wasser
(Liter) (Std./Min.)
* Bei den angeführten Verbrauchswerten handelt es sich um ca. Werte gemessen nach EN 60456, die von
Wäschemenge, Wäscheart, Wassereinlauftemperatur und Umgebungstemperatur abhängig sind. Diese
beziehen sich auf die höchste Waschtemperatur, die für das betreffende Programm vorgesehen ist.
45
Programmübersicht
SONDERPROGRAMME
Zusatzfunktionen
über Tasten
Wäschemenge
max.*
Blitz
40°/40 MIN.
Blitzprogramm 30°
für verschwitzte und leicht verschmutzte
Wäsche.
SCHLEUD. (nur für
13412)/OHNE
1 kg
Einweichen
30°
Einweichen 30°C
zum Vorbehandeln stark verschmutzter und verfleckter Wäsche.
Spülen
Spülen mit Schleudern
eignet sich besonders für die kleine Handwäsche,
die Sie nicht im Gerät gewaschen haben.
EXTRA SPÜLEN
SCHLEUD./OHNE
4,5 kg
Stärken
Stärken/Weichspülen mit Schleudern
kann als Zusatzprogramm an jedes
Waschprogramm gewählt werden, dosieren Sie
die Stärkelösung für etwa 20 Liter. Stärkelösung
in die Einspülkammer für Weichspülmittel einfüllen.
SCHLEUD./OHNE
4,5 kg
Abpumpen
Abpumpen
des letzten Spülwassers bei den
Waschprogrammen mit Spülstopp (Programm
Einweichen).
Schleudern
Schleudern
kleine Handwäsche, die Sie nicht im Gerät gewaschen haben, können Sie diesem Schleudergang
unterziehen, ebenfalls auch an jedes
Teilprogramm anzuschließen.
AUS
Programm löschen/Maschine ausschalten
Programmwahlschalter
Nach Programmende, Gerät ausschalten.
46
4,5 kg
4,5 kg
SCHLEUD.
4,5 kg
Programmablauf/Verbrauchswerte
Spülgänge
X
X
X
NormalSchleudern
und
Abpumpen
SchonSchleudern
und
Abpumpen
Strom
(kWh)
X
0,35
44
40
0,35
16
30
X
0,07
42
45
X
-
17
23
-
-
2
-
-
10
-
-
-
Fach
I
X
X
Verbrauchswerte *
Programmablauf
Hauptwäsche
Weichspüler
Veredelungsmittel
Hauptwäsche
Waschmittelzugabe
X
letzter
Spülgang
X
Zeit
Wasser
(Liter) (Std./Min.)
* Bei den angeführten Verbrauchswerten handelt es sich um ca. Werte gemessen
nach EN 60456, die von Wäschemenge, Wäscheart, Wassereinlauftemperatur
und Umgebungstemperatur abhängig sind.
47
Gewährleistung
Bei allen technischen Geräten von QUELLE
beheben wir eventuelle Mängel im Rahmen
der gesetzlichen Gewährleistungspflicht.
Im Gewährleistungsfall wenden Sie sich
bitte an eine QUELLE-Verkaufsstelle in Ihrer
Nähe, an den Technischen Kundendienst
PROFECTIS oder rufen Sie bei einer unserer Service-Hotlines an.
Die Bedingungen und die Telefonnummern
hierzu finden Sie im Service-Teil des
QUELLE-Hauptkataloges.
Waschvollautomat
13412
Produkt-Nr.00.635.824
13414
Produkt-Nr 00 883.564
13416
Produkt-Nr.00 642.945
V0940
132975015
Quelle GmbH.
90762 Fürth
">