Sophos Mobile Benutzerhandbuch
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Sophos Mobile
Installationsanleitung
Produktversion: 9.6
Inhalt
(2020/10/20)
Sophos Mobile
1 Über dieses Dokument
Dieses Dokument erläutert die Installation und Einrichtung von Sophos Mobile 9.6. Es beschreibt außerdem die Aktualisierung einer vorhandenen Installation von Sophos Mobile.
Sofern nicht anders angegeben, müssen alle Vorgänge als Microsoft Windows Server-Administrator oder als Benutzer der entsprechenden Gruppe ausgeführt werden.
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2 Über Sophos Mobile
Sophos Mobile
Sophos Mobile ist die EMM-Lösung für Unternehmen, die mobile Geräte einfacher und zeitsparender verwalten und schützen wollen. Mobile Geräte können gemeinsam mit Endpoint-,
Netzwerk- oder Server-Security über die benutzerfreundliche, webbasierte und zentrale Admin-
Oberfläche von Sophos Central verwaltet werden. Sichere Container-Apps und Unterstützung von mobiler Betriebssystem-Containerisierung in iOS, iPadOS, Android Enterprise und Samsung Knox sorgen dafür, dass Unternehmensdaten von privaten Daten auf dem Gerät getrennt bleiben.
Mit branchenführendem Datenschutz, umfassender Sicherheit, erstklassigem Preis-Leistungs-
Verhältnis und flexiblen Verwaltungsoptionen bietet Sophos Mobile die optimalen Voraussetzungen für den sicheren Einsatz mobiler Geräte in Unternehmen: Benutzer bleiben produktiv,
Geschäftsdaten sicher und persönliche Daten privat.
Sophos Intercept X for Mobile
Sophos Intercept X for Mobile schützt Ihre Mobilgeräte, ohne die Performance oder Akkulaufzeit zu beeinträchtigen. Sophos Intercept X for Mobile basiert auf leistungsstarker Anti-Malware-Technologie von Sophos und bietet neben preisgekröntem Malware- und Virenschutz auch Erkennungsfunktionen für unerwünschte Apps, Privacy und Security Advisors, Schutz vor Verlust und Diebstahl, Web
Protection u.v.m.
Sophos Secure Workspace
Sophos Secure Workspace ist eine Container-basierte Mobile-Content-Management-App, die eine sicheres und effizientes Schützen, Verwalten und Verteilen von Geschäftsdokumenten und
Web-Inhalten ermöglicht. Bearbeiten Sie Dokumente im Office-Format direkt in der Container-
Umgebung – so bleiben verschlüsselte Inhalte sicher. Anti-Phishing-Technologie schützt Benutzer vor Schadlinks in Dokumenten und Inhalten.
Bei einer Verwaltung durch Sophos Mobile können Administratoren mit Compliance-Regeln auf einfache Weise den Zugriff von Geräten auf Inhalte einschränken. In Kombination mit Sophos
SafeGuard Encryption ermöglicht Sophos Secure Workspace einen nahtlosen Austausch verschlüsselter Dateien zwischen Windows-, Mac-, iPhone, iPad- und Android-Benutzern – sowohl bei lokaler Speicherung als auch Speicherung in der Cloud.
Sophos Secure Email
Sophos Secure Email ist eine funktionsstarke, sichere Container-E-Mail- App, mit der Sie bei einer Verwaltung durch Sophos Mobile geschäftliche E-Mails, Kalender und Kontakte von privaten
Daten auf dem mobilen Gerät trennen können. Alle Unternehmensdaten sind mittels AES-256-
Verschlüsselung geschützt und der Zugriff kann auf Grundlage von Geräte-Compliance-Regeln einfach gesperrt werden. Mit Sophos Secure Email kann die IT außerdem geschäftliche E-Mails sicher und einheitlich auf verschiedenen Geräten und Betriebssystem-Varianten bereitstellen.
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3 Sophos Mobile Lizenzen
Für Sophos Mobile gibt es zwei Arten von Lizenzen:
• Die Lizenz Mobile Standard
• Die Lizenz Mobile Advanced
Mit einer Lizenz Mobile Advanced können Sie Sophos Intercept X for Mobile, Sophos Secure
Workspace und Sophos Secure Email verwalten.
Als Superadministrator können Sie erworbene Lizenzen im Superadministrator-Kunden aktivieren und die gewünschte Anzahl an lizenzierten Benutzern einzelnen Kunden zuweisen.
3.1 Evaluierungslizenzen
Sophos bietet eine kostenlose Evaluierungslizenz für Sophos Mobile an. Sie können sich auf der
Sophos Website für die Evaluierungslizenz registrieren: http://www.sophos.com/de-de/products/freetrials/mobile-control.aspx
.
Mit einer Evaluierungslizenz können Sie bis zu fünf Benutzer verwalten. Diese Lizenz ist 30 Tage gültig.
Zum Einrichten von Sophos Mobile für die Evaluierung benötigen Sie lediglich die E-Mail-Adresse, die Sie beim Herunterladen des Installationsprogramms für die Registrierung verwendet haben.
3.2 Evaluierungslizenzen in Voll-Lizenzen umwandeln
Um Evaluierungslizenzen in Voll-Lizenzen umzuwandeln, müssen Sie lediglich in Sophos Mobile
Ihren Lizenzschlüssel für die Voll-Lizenzen eingeben. Für weitere Informationen siehe die Sophos
Mobile Administratorhilfe .
3.3 Lizenzen aktualisieren
Um Ihre Lizenzen zu aktualisieren, müssen Sie in Sophos Mobile Admin den neuen Lizenzschlüssel aktivieren.
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4 Sophos Mobile einrichten
Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie erstmalig den Sophos Mobile Server installieren. Informationen zur Aktualisierung einer vorhandenen Installation finden Sie in
(Seite
26).
4.1 Installationsvoraussetzungen
Prüfen Sie vor der Installation des Sophos Mobile Servers folgende Voraussetzungen:
• Sie haben das Dokument Sophos Mobile Serverbereitstellungs-Anleitung gelesen. Dieses
Dokument enthält Architekturbeispiele für die Integration des Sophos Mobile Servers in das Netzwerk Ihrer Organisation, Dimensionierungs-Empfehlungen sowie eine Liste der erforderlichen Ports und Protokolle.
• Sie haben das Dokument Sophos Mobile Versionsinfo gelesen und sichergestellt, dass der
Rechner, auf dem der Sophos Mobile Server installiert wird, die zu verwaltenden Geräte sowie andere relevante Komponenten von Sophos Mobile unterstützt werden.
• Sie haben für den Sophos Mobile Server ein SSL/TLS-Zertifikat.
• Auf dem Server-Computer ist kein Internet Information Services (IIS) Webserver installiert oder eine andere Anwendung, welche die Ports 80 oder 443 verwenden.
• Der DNS-Name des Server-Computers kann aus dem Internet aufgelöst werden.
• Falls Sie Ihre Benutzer in einem LDAP-Verzeichnis verwalten, gibt es eine oder mehrere LDAP-
Gruppen für die Benutzer, die das Self Service Portal verwenden dürfen.
Voraussetzungen, falls Sie die Datenbank für Sophos Mobile mit einem vorhandenen
Datenbankserver verwalten wollen:
• Microsoft SQL Server oder Microsoft SQL Server Express:
— Sie verwenden Windows-Authentisierung oder SQL-Server-Authentisierung.
— TCP/IP ist aktiviert.
— Der Dienst „SQL Server Browser“ ist aktiviert.
— Das Konto, das für die SQL-Anmeldung verwendet wird, verwendet Englisch als
Benutzersprache.
• Microsoft SQL Server Express:
— Die SQL-Verwaltungstools sind installiert.
Zugehörige Aufgaben
Ein SSL/TLS-Zertifikat anfordern
(Seite 5)
In Ihrer Sophos-Installation ist ein SSL-Zertifikat-Assistent enthalten, mit dem Sie Ihr SSL/TLS-Zertifikat für den EAS-Proxy von Sophos Mobile anfordern können.
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Serverbereitstellungs-Anleitung
Sophos Mobile Versionsinfo
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4.2 Anforderungen an die Systemumgebung
Das Installationsprogramm für Sophos Mobile führt eine Reihe von Tests durch, um sicherzustellen, dass Ihre Systemumgebung die erforderlichen Anforderungen von Sophos Mobile erfüllt.
Obligatorische Anforderungen
Das Installationsprogramm für Sophos Mobile started nur, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
• Sie haben sich an dem Computer mit einem lokalen Administratorkonto angemeldet.
• Das Betriebssystem des Computers wird von Sophos Mobile unterstützt.
• Der Computer hat mindestens einen Netzwerkadapter.
• Der Computer hat mindestens 4 GB RAM.
• Der Microsoft Internet Information Services (IIS) Webserver ist auf dem Computer deaktiviert.
• Die HTTP/S-Ports 80, 443 und 818 sind auf dem Computer verfügbar.
• Der Computer kann sich mit folgenden Web-Diensten verbinden:
— Push-Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs)
— Google Firebase Cloud Messaging (FCM)
— Google reCAPTCHA
— Windows-Pushbenachrichtigungsdienst (WNS)
— Sophos-Dienste
Optionale Anforderungen
Einige Funktionen von Sophos Mobile sind nur verfügbar, wenn sich Ihr Computer mit folgenden
Web-Diensten verbinden kann:
• Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP)
• Apple iTunes
• Apple Aktivierungssperre-Umgehung (Activation Lock Bypass)
• Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP)
• Google Android Enterprise
• Microsoft Azure
• TeamViewer
4.3 Ein SSL/TLS-Zertifikat anfordern
In Ihrer Sophos-Installation ist ein SSL-Zertifikat-Assistent enthalten, mit dem Sie Ihr SSL/TLS-Zertifikat für den EAS-Proxy von Sophos Mobile anfordern können.
Starten Sie den Assistenten im Ordner %MDM_HOME%\tools\Wizard , oder laden Sie ihn von www.sophos.com/mysophos herunter.
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Hinweis
Wenn Sie ein selbstsigniertes Zertifikat verwenden oder ein Zertifikat, das von Ihrer eigenen
Zertifizierungsstelle (CA) ausgestellt wurde, gelten folgende Einschränkungen:
• Sie müssen das selbstsignierte Zertifikat bzw. Ihr CA-Zertifikat manuell auf Ihren Geräten installieren, bevor Sie diese bei Sophos Mobile registrieren. Andernfalls vertraut die App
„Sophos Mobile Control“ nicht Ihrem Server und wird sich nicht mit diesem verbinden. Für
Zertifikate, die von einer global vertrauenswürdigen CA ausgestellt wurden, ist keine manuelle
Installation erforderlich.
• Sie können keine Android-Apps aus APK-Dateien installieren, die von Sophos Mobile verwaltet werden.
• Sie können nicht Android Zero Touch oder Samsung Knox Mobile Enrollment verwenden.
• Wenn Sie ein selbstsigniertes Zertifikat verwenden, das nicht vom Sophos Mobile
Konfigurationsassistenten oder vom SSL-Zertifikatassistenten erstellt wurde, beachten Sie den
Apple-Artikel Anforderungen für vertrauenswürdige Zertifikate in iOS 13 und macOS 10.15
.
So fordern Sie Ihr SSL/TLS-Zertifikat an:
• Führen Sie die Datei Sophos Mobile SSL Certificate Wizard.exe
aus, um den SSL-
Zertifikat-Assistenten zu starten.
Der Assistent führt Sie durch die Installation. Geben Sie die erforderlichen Informationen ein.
Beachten Sie dabei folgende Punkte: a) Wenn Ihr Zertifikat-Anbieter das Kopieren und Einfügen unterstützt, können Sie auf der Seite
Upload CSR auf die Schaltfläche Open CSR klicken, um die CSR-Datei zu öffnen.
b) Geben Sie auf der Seite Import Certificate Files im Feld Select CA certificate file das CA-
Zertifikat an, das Sie auf der Seite Upload CSR heruntergeladen haben.
c) Auf der Seite Certificate created wird Ihnen der Speicherort des erstellten Zertifikats angezeigt. Sie müssen diesen Speicherort angeben, wenn Sie Sophos Mobile einrichten.
Hinweis
Wir empfehlen Ihnen, eine Sicherungskopie des Ordners zu erstellen, der die Zertifikatdateien enthält.
Verwandte Informationen
Anforderungen für vertrauenswürdige Zertifikate in iOS 13 und macOS 10.15 (externer Link)
4.4 Sophos Mobile Server installieren und einrichten
Voraussetzungen:
• Wenn Sie vorhaben, Sophos Mobile mit einer vorhandenen Datenbank zu verbinden, benötigen
Sie für die Installation die Anmeldeinformationen für die Datenbank. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie die erforderlichen Rechte zum Anlegen von Datenbeständen, Benutzern und
Datensätzen besitzen.
• Bei einer nicht lokalen Datenbank benötigen Sie Zugriff auf den Verbindungsport des
Datenbankservers. Standardports sind TCP 1433 für Microsoft SQL Server und TCP 3306 für
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MySQL. Sie benötigen außerdem ein Datenbank-Administratorkonto, das der Sophos Mobile
Server für den Zugriff auf die Datenbank verwenden kann.
1. Melden Sie sich in Windows mit einem Benutzer an, der lokale Administratorrechte besitzt.
2. Starten Sie das Installationsprogramm für Sophos Mobile.
3. Klicken Sie auf der Seite System Property Checks auf Check, um zu prüfen, ob Ihre
Systemumgebung alle erforderlichen Voraussetzungen für Sophos Mobile erfüllt. Siehe
Anforderungen an die Systemumgebung
(Seite 5).
Klicken Sie auf Report, wenn Sie einen Bericht über die Prüfergebnisse erstellen möchten.
4. Prüfen Sie auf der Seite Choose Install Location den Zielordner für den Sophos Mobile Server.
5. Wählen Sie auf der Seite Database Type Selection die zu verwendende Datenbank aus:
• Install and use Microsoft SQL Server Express: Installiert und konfiguriert Microsoft SQL
Server Express für die Verwendung mit Sophos Mobile.
• Use existing Microsoft SQL Server installation: Verwendet Ihre vorhandene Installation von
Microsoft SQL Server und erstellt eine neue Datenbank für Sophos Mobile.
• Use existing MySQL installation: Verwendet Ihre vorhandene Installation von MySQL und erstellt eine neue Datenbank für Sophos Mobile.
6. Geben Sie auf der Seite Database Settings die Anmeldeinformationen für die Datenbank ein.
Hinweis
Wenn Sie die Option Use SQL Server Authentication auswählen, müssen Sie sicherstellen, dass Englisch als SQL-Anmeldesprache eingestellt ist. Für Einzelheiten siehe
Anmeldesprache ändern (Seite 9).
7. Klicken Sie auf der Seite Database Selection auf Create a new database named und geben Sie einen Namen für die zu erzeugende Datenbank ein, zum Beispiel SMCDB.
8. Auf der Seite Database Configuration werden Ihnen während der Datenbankerzeugung
Statusmeldungen angezeigt.
Wenn die Datenbank erfolgreich erstellt und gefüllt worden ist, klicken Sie auf Next, um fortzufahren.
9. Wenn Sie für den Datenbankzugriff Windows Authentifizierung ausgewählt haben, wird eine Seite
Set service credentials angezeigt, auf der Sie das Windows-Konto angeben, mit dem der Dienst
„Sophos Mobile“ läuft.
Sie können das lokale Systemkonto oder ein Benutzerkonto verwenden. Für den zweiten
Fall geben Sie das Benutzerkonto in der Form <Computername>\<Benutzername> oder
<Domain>\<Benutzername> ein.
Das Installationsprogramm weist diesem Konto die erforderlichen Rechte für den
Datenbankzugriff zu.
Hinweis
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir Ihnen, den Dienst „Sophos Mobile“ als Benutzer mit beschränkten Rechten auszuführen. Das Benutzerkonto sollte wie folgt konfiguriert sein:
• Das Benutzerkonto ist ein lokales Windows-Konto auf dem Computer, auf dem Sophos
Mobile installiert ist.
• Der Benutzer ist Mitglied keiner Gruppe, auch nicht der Gruppe „Benutzer“.
• Der Benutzer hat die erforderlichen Lese- und Schreibrechte für Ihre SQL-Datenbank.
Im Falle einer MS-SQL-Datenbank bedeutet dies, dass der Benutzer Mitglied der Rollen
„db_datareader“ und „db_datawriter“ sein muss.
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10. Konfigurieren Sie auf der Seite Configure super admin account die Kontodaten für den
Administrator.
Der Superadministrator dient der Verwaltung von Kunden und sollte nicht für die laufende
Verwaltung von Mobilgeräten verwendet werden. Der Superadministrator meldet sich am
Superadministrator-Kunden an, um zum Beispiel Voreinstellungen für neue Kunden anzulegen oder um vorhandenen Kunden Einstellungen und Konfigurationen zuzuweisen. Weitere
Informationen finden Sie in der Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Hinweis
Für die erste Anmeldung an Sophos Mobile Admin benötigen Sie die Anmeldeinformationen des Superadministrators. Nach der Installation können Sie in Sophos Mobile Admin weitere
Superadministratoren anlegen.
11. Geben Sie auf der Seite Configure external server name einen Namen für die Serverkomponente von Sophos Mobile an (zum Beispiel smc.meinefirma.de).
Hinweis
Der Servername muss von den verwalteten Geräten aufgelöst werden können.
12. Auf der Seite Configure server certificate importieren Sie ein Zertifikat für die sichere HTTPS-
Verbindung mit dem Webserver.
• Wenn Sie ein vertrauenswürdiges Zertifikat besitzen, klicken Sie auf Import a certificate from
a trusted issuer und wählen Sie eine Option aus der Liste aus.
• Wenn Sie noch kein vertrauenswürdiges Zertifikat besitzen, wählen Sie Create self-signed
certificate aus.
Hinweis
In Ihrer Sophos-Installation ist ein SSL-Zertifikat-Assistent enthalten, mit dem Sie Ihr SSL/TLS-
Zertifikat für Sophos Mobile anfordern können. Siehe
Ein SSL/TLS-Zertifikat anfordern
(Seite
5).
13. Geben Sie auf der nächsten Seite die benötigten Zertifikatinformationen ein. Diese sind abhängig vom ausgewählten Zertifikattyp.
Hinweis
Im Falle eines selbstsignierten Zertifikats müssen Sie einen Server angeben, den die verwalteten Geräte erreichen können.
14. Überprüfen Sie auf der Seite Server Information die Serverinformationen. Klicken Sie anschließend auf Next, um die Server-Installation und Konfiguration zu bestätigen.
15. Nach Abschluss der Installation wird das Dialogfeld Sophos Mobile Control - Installation
finished angezeigt. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Start Sophos Mobile server
now aktiviert ist. Klicken Sie dann auf Finish, um den Dienst „Sophos Mobile“ erstmalig zu starten.
Hinweis
Nachdem der Service gestartet wurde, kann es einige Minuten dauern, bis die Web-
Schnittstelle von Sophos Mobile verfügbar ist.
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Nach der Installation müssen Sie einige initiale Konfigurationsschritte ausführen:
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• Konfigurieren Sie den Webserver von Sophos Mobile so, dass nur Anforderungen akzeptiert werden, die an Ihre Domäne gerichtet sind. Siehe
Sophos Mobile Webserver konfigurieren
(Seite
9).
• Melden Sie sich erstmalig an Sophos Mobile Admin an, um den Assistenten Erste Schritte zu starten. Siehe das Dokument Sophos Mobile Schnellstartanleitung .
• Für iPhones, iPads und Macs benötigen Sie ein Zertifikat für den Push-Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs). Siehe das Dokument Sophos Mobile Schnellstartanleitung .
• Optional können Sie einen Standalone-EAS-Proxy als E-Mail-Filter einrichten. Siehe
(Seite 11).
4.5 Sophos Mobile Webserver konfigurieren
Sophos Mobile enthält eine Webserver-Komponente, um den Inhalt der Webanwendungen Sophos
Mobile Admin und Self Service Portal bereitzustellen. Sie können den Webserver konfigurieren, um ihn an Ihre Umgebung anzupassen.
HTTP-Anforderungen an einen Webserver enthalten im Header ein Feld „Host“, um die
Webanwendung anzugeben, welche die Anforderung bearbeiten soll. Ein Angreifer könnte den Inhalt dieses Feldes manipulieren, um ein unerwünschtes Verhalten hervorzurufen.
Nach der Installation ist die Webserver-Komponente von Sophos Mobile so konfiguriert, dass das
Feld „Host“ nicht überprüft wird. Wir empfehlen Ihnen, den Webserver so zu konfigurieren, dass nur
Anforderungen akzeptiert werden, die an Ihre Domäne gerichtet sind.
1. Führen Sie auf dem Computer, auf dem Sie den Sophos-Mobile-Server installiert haben, folgendes
Skript aus: %MDM_HOME%\tools\HostValidationUndertowFilter\addModule.bat
Ersetzen Sie %MDM_HOME% durch Ihr Sophos-Mobile-Installationsverzeichnis.
2. Öffnen Sie in einem Texteditor die Datei %MDM_HOME%\wildfly\standalone\configuration
\smc-config.xml
und suchen Sie nach folgendem Abschnitt:
<filter name="hostheadervalidation" ...>
<param name="allowedHosts" value="localhost"/>
</filter>
3. Fügen Sie nach localhost Ihren Domänennamen für Sophos Mobile Admin und das Self Service
Portal hinzu.
Wenn Ihr Domänenname zum Beispiel smc.example.com
lautet, ändern Sie die Zeile wie folgt:
<param name="allowedHosts" value="localhost,smc.example.com"/>
Falls Ihr Sophos-Mobile-Server unter mehr als einem Domänennamen erreichbar ist, geben Sie, durch Kommata getrennt, alle Namen ein.
4. Speichern Sie die Datei smc-config.xml
5. Starten Sie den Dienst „Sophos Mobile“ neu.
4.6 SQL-Anmeldesprache ändern
Wenn Sie SQL-Serverauthentifizierung für die Verbindung des Sophos Mobile Servers mit der
Datenbank verwenden, müssen Sie als SQL-Anmeldesprache Englisch einstellen. Andernfalls tritt beim Start des Dienstes „Sophos Mobile“ ein Fehler auf.
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Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie Englisch als SQL-Anmeldesprache einstellen.
1. Halten Sie den Dienst „Sophos Mobile“ an.
2. Öffnen Sie auf dem Serverrechner SQL Server Management Studio und wählen Sie Sicherheit >
Anmeldungen aus.
3. Gehen Sie auf die Seite Allgemein der Anmeldungseigenschaften und wählen Sie im Feld
Standardsprache Englisch aus. Klicken Sie anschließend auf OK, um die Änderungen zu speichern.
4. Starten Sie den Dienst „Sophos Mobile“ neu.
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5 Standalone-EAS-Proxy
Sie können einen EAS-Proxy einrichten, um den Zugriff Ihrer verwalteten Geräte auf einen E-Mail-
Server zu steuern. Der E-Mail-Datenverkehr Ihrer verwalteten Geräte wird über diesen Proxy-Server geleitet. Sie können den E-Mail-Zugriff für bestimmte Geräte blockieren, zum Beispiel für Geräte, die gegen Compliance-Regeln verstoßen.
Auf den Geräten muss der EAS-Proxy als E-Mail-Server für eingehende und ausgehende E-Mails konfiguriert werden. Der EAS-Proxy leitet den Datenverkehr nur dann an den eigentlichen E-Mail-
Server weiter, wenn das Gerät bei Sophos Mobile registriert ist und die erforderlichen Richtlinien erfüllt. Hierdurch wird eine erhöhte Sicherheit gewährleistet. Der E-Mail-Server muss nicht aus dem
Internet erreichbar sein und nur autorisierte Geräte können auf ihn zugreifen. Autorisierte Geräte sind solche Geräte, die korrekt konfiguriert sind, das heißt, bei denen zum Beispiel bestimmte
Kennwortrichtlinien eingehalten werden. Außerdem können Sie den EAS-Proxy so konfigurieren, dass der Zugriff von bestimmten Geräten gesperrt wird.
Es gibt zwei Arten von EAS-Proxy:
• Einen internen EAS-Proxy, der automatisch zusammen mit Sophos Mobile installiert wird. Dieser unterstützt eingehenden ActiveSync-Datenverkehr, wie er von Microsoft Exchange und IBM
Notes Traveler für iOS- und Samsung-Knox-Geräte verwendet wird.
• Einen Standalone-EAS-Proxy, der separat heruntergeladen und installiert werden kann. Dieser kommuniziert mit dem Sophos Mobile Server über eine HTTPS-Web-Schnittstelle.
Für eine Liste der Mailserver, die der Standalone-EAS-Proxy unterstützt, siehe Sophos Mobile
Versionsinfo .
Hinweis
Aus Gründen der Leistungsfähigkeit empfehlen wir Ihnen, den Standalone-EAS-Proxy anstelle des internen Proxy zu verwenden, wenn der E-Mail-Datenverkehr für mehr als 500 Client-Geräte verwaltet werden muss.
Hinweis
Da macOS nicht das ActiveSync-Protokoll unterstützt, können Sie sowohl den internen als auch den Standalone-EAS-Proxy nicht verwenden, um E-Mail-Datenverkehr von Macs zu filtern.
Funktionen
Der Standalone-EAS-Proxy hat im Vergleich zur internen Version zusätzliche Eigenschaften:
• Unterstützung von IBM Notes Traveler für Nicht-iOS-Geräte (zum Beispiel für Android-Geräte). Der
Traveler-Client auf diesen Geräten verwendet ein anderes Protokoll als ActiveSync, das von dem internen EAS-Proxy nicht unterstützt wird.
• Unterstützung mehrerer E-Mail-Server von Microsoft Exchange oder IBM Notes Traveler. Sie können für jeden E-Mail-Server eine eigene EAS-Proxy-Instanz einrichten.
• Unterstützung von Lastverteilung. Sie können Instanzen von Standalone-EAS-Proxys auf mehreren
Rechnern einrichten und mit Hilfe eines Load Balancers die Client-Anforderungen auf diese
Instanzen verteilen.
• Unterstützung einer zertifikatbasierten Client-Authentifizierung. Sie können ein Zertifikat einer
Zertifizierungsstelle (CA) auswählen, von dem die Client-Zertifikate abgeleitet sein müssen.
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• Unterstützung einer PowerShell-basierten E-Mail-Zugriffssteuerung. In diesem Modus kommuniziert der EAS-Proxy-Dienst über PowerShell mit dem E-Mail-Server, um den E-Mail-
Zugriff Ihrer verwalteten Geräte zu steuern. Der E-Mail-Datenverkehr erfolgt direkt zwischen den
Geräten und dem E-Mail-Server und wird nicht über einen Proxy-Server geleitet. Siehe E-Mail-
Zugriffssteuerung über PowerShell einrichten
(Seite 16).
• Der Gerätestatus bleibt im EAS-Proxy für 24 Stunden gespeichert. Wenn der Sophos-Mobile-
Server nicht erreichbar ist, zum Beispiel während einer Aktualisierung, wird der E-Mail-
Datenverkehr auf Grundlage des letzten bekannten Gerätestatus gefiltert. Nach 24 Stunden wird der gesamte E-Mail-Datenverkehr blockiert.
Hinweis
Bei Nicht-iOS-Geräten sind die Filtermöglichkeiten des Standalone-EAS-Proxy aufgrund der Gegebenheiten des von IBM Notes Traveler verwendeten Protokolls eingeschränkt.
Traveler-Clients auf Nicht-iOS-Geräten senden nicht bei jeder Anforderung die Geräte-ID mit.
Anforderungen ohne Geräte-ID werden trotzdem an den Traveler-Server weitergeleitet, auch wenn der EAS-Proxy nicht überprüfen kann, ob das Gerät legitimiert ist.
5.1 EAS-Proxy-Anwendungsszenarien
Hinweis
Zusätzlich zu den Informationen in diesem Abschnitt finden Sie im Dokument Sophos Mobile
Serverbereitstellungs-Anleitung (englisch) schematische Darstellungen zur Integration des
Standalone-EAS-Proxy in Ihr Firmennetzwerk. Wir empfehlen Ihnen, diese Informationen zu lesen, bevor Sie die Installation und Bereitstellung des Standalone-EAS-Proxy ausführen.
Sie verwenden IBM Notes Traveler (vormals IBM Lotus Notes Travel) für
Nicht-iOS-Geräte
Der interne EAS-Proxy ist für dieses Szenario nicht geeignet, da er nur das ActiveSync-Protokoll unterstützt. Dieses wird von Microsoft Exchange und von IBM Notes Traveler auf iPhones und iPads verwendet. IBM Notes Traveler auf Nicht-iOS-Geräten (zum Beispiel Android) verwendet ein anderes
Protokoll. Der Standalone-EAS-Proxy unterstützt dieses Protokoll.
Für Nicht-iOS-Geräte benötigen Sie eine spezielle Version des Lotus-Traveler-Clients. Diese
Version ist verfügbar in <Traveler-Server>/servlet/traveler oder im Traveler-
Installationsverzeichnis. Sie können die Funktionen App installieren und App deinstallieren von
Sophos Mobile verwenden, um den Traveler-Client zu installieren und zu deinstallieren. Die
Konfiguration muss manuell erfolgen.
Sie wollen mehrere Backend-Server unterstützen
Mit dem Standalone-EAS-Proxy können Sie mehrere Instanzen von Backend-E-Mail-Systemen einrichten. Jede Instanz benötigt einen eigenen TCP-Eingangsport. Jeder Port kann sich mit einem unterschiedlichen Backend verbinden. Sie benötigen für jede EAS-Proxy-Instanz eine eigene URL.
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Sie möchten eine EAS-Lastverteilung einrichten
Sie können Instanzen von Standalone-EAS-Proxys auf mehreren Rechnern einrichten und mit Hilfe eines Load Balancers die Client-Anforderungen auf diese Instanzen verteilen.
Für dieses Szenario ist ein vorhandener HTTP Load Balancer erforderlich.
Sie wollen eine zertifikatbasierte Client-Authentifizierung verwenden
Für dieses Szenario ist eine vorhandene Public-Key-Infrastruktur (PKI) erforderlich. Der öffentliche
Teil des CA-Zertifikats muss im EAS-Proxy installiert werden.
Sie wollen mehr als 500 Geräte verwalten
Aus Gründen der Leistungsfähigkeit empfehlen wir Ihnen, den Standalone-EAS-Proxy anstelle des internen Proxy zu verwenden, wenn der E-Mail-Datenverkehr für mehr als 500 Client-Geräte verwaltet werden muss.
5.2 EAS-Proxy-Installationsprogramm herunterladen
1. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin als Superadministrator an.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab EAS-Proxy.
3. Klicken Sie unter Extern auf den Link zum Herunterladen des Installationsprogramms für den EAS-
Proxy.
Das Installationsprogramm wird auf Ihrem lokalen Computer gespeichert.
5.3 Standalone-EAS-Proxy installieren
Voraussetzungen:
• Sie haben Sophos Mobile installiert und eingerichtet.
• Alle erforderlichen E-Mail-Server sind erreichbar. Das Installationsprogramm für den EAS-Proxy konfiguriert nur Verbindungen zu Servern, die erreichbar sind.
• Sie sind Administrator für den Computer, auf dem Sie den EAS-Proxy installieren.
Hinweis
Das Dokument Sophos Mobile Serverbereitstellungs-Anleitung (englisch) enthält
Schemadiagramme für die Integration des Standalone-EAS-Proxy in Ihr Unternehmens-Netzwerk.
Wir empfehlen Ihnen, diese Informationen zu lesen, bevor Sie die Installation und Bereitstellung des Standalone-EAS-Proxy ausführen.
1. Führen Sie die Datei Sophos Mobile EAS Proxy Setup.exe
aus, um den Assistenten
Sophos Mobile EAS Proxy - Setup Wizard zu starten.
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2. Wählen Sie auf der Seite Choose Install Location den Zielordner aus und klicken Sie auf Install, um die Installation zu starten.
Nach Abschluss der Installation startet automatisch der Assistent Sophos Mobile EAS Proxy -
Configuration Wizard, der Sie durch die Konfiguration leitet.
3. Geben Sie im Dialog Sophos Mobile server configuration die URL des Sophos-Mobile-Servers ein, mit dem sich der EAS-Proxy verbinden soll.
Wählen Sie bei Bedarf Use proxy server aus, um einen Proxy-Server zu konfigurieren, den der
EAS-Proxy für die Verbindung mit dem Sophos Mobile Server verwendet.
Wir empfehlen, die Einstellung Use SSL for incoming connections (Clients to EAS Proxy) auswählen, um eine sichere Verbindung für die Kommunikation zwischen den Clients und dem
EAS-Proxy zu verwenden.
Optional können Sie Use client certificates for authentication auswählen. Clients müssen sich dann zusätzlich zu den EAS-Proxy-Anmeldeinformationen mit einem Zertifikat authentisieren.
Hierdurch wird die Kommunikation zusätzlich abgesichert.
Wählen Sie Allow all certificates aus, falls Ihr Sophos Mobile Server dem EAS-Proxy unterschiedliche Zertifikate präsentiert, zum Beispiel, weil es mehrere Server-Instanzen hinter einem Load Balancer gibt und diese unterschiedliche Zertifikate verwenden. Wenn diese Option aktiviert ist, akzeptiert der EAS-Proxy beliebige Zertifikate vom Sophos Mobile Server.
Achtung
Da durch die Option Allow all certificates die Sicherheit der Serverkommunikation herabgesetzt wird, empfehlen wir Ihnen, dies nur zu aktivieren, wenn es aufgrund Ihrer
Netzwerkumgebung unbedingt erforderlich ist.
4. Falls Sie zuvor die Einstellung Use SSL for incoming connections (Clients to EAS Proxy) ausgewählt haben, wird die Seite Configure server certificate angezeigt. Auf dieser Seite erstellen oder importieren Sie ein Zertifikat für die sichere HTTPS-Verbindung mit dem EAS-Proxy.
Hinweis
In Ihrer Sophos-Installation ist ein SSL-Zertifikat-Assistent enthalten, mit dem Sie Ihr SSL/TLS-
Zertifikat für den EAS-Proxy von Sophos Mobile anfordern können. Weitere Informationen
finden Sie in Ein SSL/TLS-Zertifikat anfordern
(Seite 5).
• Wenn Sie noch kein vertrauenswürdiges Zertifikat besitzen, wählen Sie Create self-signed
certificate aus.
• Wenn Sie ein von einer vertrauenswürdigen Stelle ausgestelltes Zertifikat besitzen, klicken Sie auf Import a certificate from a trusted issuer und wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
— PKCS12 with certificate, private key and certificate chain (intermediate and CA)
— Separate files for certificate, private key, intermediate and CA certificate
5. Geben Sie auf der nächsten Seite die benötigten Zertifikatinformationen ein. Diese sind abhängig vom ausgewählten Zertifikattyp.
Hinweis
Im Falle eines selbstsignierten Zertifikats müssen Sie einen Server angeben, der von den
Client-Geräten erreichbar ist.
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6. Falls Sie zuvor die Einstellung Use client certificates for authentication ausgewählt haben, wird die Seite SMC client authentication configuration angezeigt. Auf dieser Seite wählen Sie ein
Zertifikat einer Zertifizierungsstelle (CA) aus, von dem die Client-Zertifikate abgeleitet sein müssen.
Wenn sich ein Client verbindet, prüft der EAS-Proxy, ob das Client-Zertifikat von der hier angegebenen CA abgeleitet ist.
7. Konfigurieren Sie auf der Seite EAS Proxy instance setup eine oder mehrere EAS-Proxy-
Instanzen.
• Instance type: Wählen Sie EAS proxy aus.
• Instance name: Ein Name, um die Instanz zu identifizieren.
• Server port: Der Port des EAS-Proxy für eingehende E-Mails. Wenn Sie mehr als eine Proxy-
Instanz einrichten, müssen alle Instanzen unterschiedliche Ports verwenden.
• Require client certificate authentication: E-Mail-Clients müssen sich für die Verbindung mit dem EAS-Proxy authentisieren.
• ActiveSync server: Name oder IP-Adresse der Instanz von Exchange ActiveSync Server, mit der sich die Proxy-Instanz verbindet.
• SSL: Die Kommunikation zwischen der Proxy-Instanz und Exchange ActiveSync Server wird mit SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
• Allow EWS (Sophos Secure Email): EWS-Anfragen (Exchange Web Services) des E-Mail-
Clients an den Exchange-Server zulassen.
Aktivieren Sie diese Einstellung nur, wenn Sie Sophos Secure Email auf iPhones und iPads verwenden.
• Enable Traveler client access: Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen nur, wenn Sie den
Zugriff von Nicht-iOS-Geräten mit IBM Notes Traveler zulassen müssen.
8. Nachdem Sie die Instanzdetails eingegeben haben, klicken Sie auf Add, um die Instanz zu der
Liste Instances hinzuzufügen.
Das Installationsprogramm erstellt für jede Proxy-Instanz ein Zertifikat, das Sie auf den
Sophos Mobile Server hochladen müssen. Wenn Sie auf Add klicken, wird in einem
Benachrichtigungsfenster erläutert, wie Sie das Zertifikat hochladen müssen.
9. Klicken Sie im Benachrichtigungsfenster auf OK.
In einem Dialogfeld wird Ihnen der Ordner angezeigt, in dem das Zertifikat erstellt wurde.
Hinweis
Alternativ können Sie den Dialog öffnen, indem Sie die gewünschte Instanz auswählen und auf der Seite EAS Proxy instance setup auf den Link Export config and upload to Sophos
Mobile server klicken.
10. Notieren Sie sich den Ordner, in dem das Zertifikat liegt. Sie benötigen diese Information, wenn Sie das Zertifikat zu Sophos Mobile hochladen.
11. Optional: Klicken Sie erneut auf Add, wenn Sie weitere EAS-Proxy-Instanzen konfigurieren wollen.
12. Nachdem Sie alle benötigten EAS-Proxy-Instanzen konfiguriert haben, klicken Sie auf Next.
Die eingegebenen Serverports werden geprüft und es werden Eingangsregeln für die Windows-
Firewall konfiguriert.
13. Auf der Seite Allowed mail user agents können Sie Mail User Agents (d.h. E-Mail-
Clientprogramme) angeben, die sich mit dem EAS-Proxy verbinden dürfen. Wenn sich ein Client mit einem nicht aufgeführten E-Mail-Programm mit dem EAS-Proxy verbindet, wird die Anforderung abgewiesen.
• Wählen Sie Allow all mail user agents aus, um alle Mail User Agents zuzulassen.
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• Wählen Sie Only allow the specified mail user agents aus und wählen Sie anschließend einen Mail User Agent aus der Liste aus. Klicken Sie auf Add, um den Mail User Agent hinzuzufügen. Wiederholen Sie diese Schritte für alle Mail User Agents, die sich mit dem EAS-
Proxy verbinden dürfen.
14. Klicken Sie auf der Seite Sophos Mobile EAS Proxy - Configuration Wizard finished auf Finish, um den Konfigurationsassistenten zu schließen und zum Setup-Assistenten zurückzukehren.
15. Kontrollieren Sie, dass im Setup-Assistenten das Kontrollkästchen Start Sophos Mobile EAS
Proxy server now ausgewählt ist. Klicken Sie anschließend auf Finish, um die Konfiguration abzuschließen und den EAS-Proxy für Sophos Mobile erstmalig zu starten.
Um die Konfiguration des EAS-Proxy abzuschließen, laden Sie die für die einzelnen Proxy-Instanzen erstellten Zertifikate zu Sophos Mobile hoch:
16. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin als Superadministrator an.
17. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab EAS-Proxy.
18. Klicken Sie unter Extern auf Datei hochladen. Laden Sie das während der Konfiguration erstellte
Zertifikat hoch.
Falls Sie mehrere Instanzen eingerichtet haben, wiederholen Sie den Vorgang für alle Instanzen.
19. Klicken Sie auf Speichern.
20. Öffnen Sie in Windows das Dialogfeld Dienste und starten Sie den Dienst EASProxy neu.
Damit ist die erstmalige Einrichtung des Standalone-EAS-Proxy abgeschlossen.
Hinweis
Die Log-Einträge für den EAS-Proxy werden täglich in eine neue Datei EASProxy.log.yyyymm-dd verschoben. Diese täglichen Log-Dateien werden nicht automatisch gelöscht. Dadurch können sich mit der Zeit Speicherplatzprobleme ergeben. Wir empfehlen Ihnen, die Log-Dateien automatisiert in einen Datensicherungsbereich zu verschieben.
5.4 E-Mail-Zugriffssteuerung über PowerShell einrichten
Wenn Sie den Standalone-EAS-Proxy im PowerShell-Modus einrichten, stellt er über PowerShell eine
Verbindung zu Ihrem Exchange-Mail-Server her und legt je nach Compliance-Status des Gerätes den
E-Mail-Zugriff fest.
Im PowerShell-Modus findet der Mail-Verkehr direkt, d.h. ohne Proxy, zwischen dem Exchange-Mail-
Server und den Geräten statt. Eine schematische Darstellung des Kommunikationsablaufs finden Sie im Dokument Sophos Mobile Bereitstellungs-Anleitung .
Vorteile des PowerShell-Modus:
• Sie müssen auf Ihrem Sophos Mobile Server keinen Port für eingehende E-Mails von Ihren
Geräten öffnen.
• Sie können verhindern, dass Geräte, die nicht bei Sophos Mobile registriert sind, auf E-Mails zugreifen.
Als Exchange-Mail-Server können Sie entweder Exchange Server oder das in Office 365 enthaltene
Exchange Online verwenden. Unterstützte Versionen sind:
• Exchange Server 2013
• Exchange Server 2016
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• Microsoft 365 mit einem Plan „Exchange Online“
Einschränkung
Da macOS nicht das ActiveSync-Protokoll unterstützt, können Sie den E-Mail-Zugriff von Macs nicht mit PowerShell kontrollieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um die E-Mail-Zugriffssteuerung über PowerShell einzurichten.
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Serverbereitstellungs-Anleitung
PowerShell konfigurieren
1. Optional: Installieren Sie bei Bedarf Windows PowerShell auf dem Computer, auf dem Sie den
EAS-Proxy installieren wollen.
2. Öffnen Sie PowerShell als Administrator und geben Sie folgenden Befehl ein:
Set-ExecutionPolicy RemoteSigned
Exchange Server erfordert eine zusätzliche Konfiguration:
3. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell.
4. Legen Sie die PowerShell-Ausführungsrichtlinie fest:
Set-ExecutionPolicy RemoteSigned
5. Ermitteln Sie den Namen des virtuellen PowerShell-Verzeichnisses:
Get-PowerShellVirtualDirectory -Server
<Servername>
<Servername> ist der Name des Computers, auf dem Exchange Server installiert ist.
Bei einer Standardinstallation ist das virtuelle PowerShell-Verzeichnis PowerShell (Default
Web Site) .
6. Stellen Sie die Standardauthentifizierung für das virtuelle PowerShell-Verzeichnis fest:
Set-PowerShellVirtualDirectory -Identity "PowerShell (Default Web Site)"
-BasicAuthentication $true
Verwandte Informationen
Installieren von Windows PowerShell (Microsoft-Dokument)
Öffnen der Exchange-Verwaltungsshell (Microsoft-Dokument)
Dienstkonto erstellen
Ein Dienstkonto ist ein spezielles Benutzerkonto auf dem Exchange-Mail-Server, welches Sophos
Mobile verwendet, um PowerShell-Befehle auszuführen.
1. Melden Sie sich an der jeweiligen Administratorkonsole an:
• Für Exchange Server: Exchange Admin Center
• Für Exchange Online: Microsoft 365 Admin Center
2. Erstellen Sie ein Benutzerkonto.
• Verwenden Sie einen Benutzernamen, der den Verwendungszweck erkennen lässt, zum
Beispiel smc_powershell .
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• Deaktivieren Sie für dieses Konto die Einstellung, dass der Benutzer bei der nächsten
Anmeldung das Kennwort ändern muss.
• Entfernen Sie alle Microsoft-365-Lizenzen, die dem neuen Konto automatisch zugewiesen worden sind. Dienstkonten benötigen keine Lizenzen.
3. Erstellen Sie eine neue Rollengruppe und weisen Sie dieser die erforderlichen Berechtigungen zu.
• Nennen Sie die Rollengruppe zum Beispiel smc_powershell .
• Fügen Sie die Rollen Mail Recipients und Organization Client Access hinzu.
• Fügen Sie das Benutzerkonto als Mitglied hinzu.
PowerShell-Verbindung konfigurieren
1. Verwenden Sie den Einrichtungs-Assistenten so, als würden Sie einen Standalone-EAS-
Proxy installieren. Konfigurieren Sie auf der Seite EAS Proxy instance setup die folgenden
Einstellungen:
• Instance type: Wählen Sie PowerShell Exchange/Office 365 aus.
• Instance name: Ein Name, um die Instanz zu identifizieren.
• Exchange server: Geben Sie unter Exchange Server den Namen oder die IP-Adresse Ihres
Servers ein.
Für Exchange Online geben Sie outlook.office365.com
ein, wenn Sie den globalen
Microsoft-365-Dienst verwenden. Für andere Dienste, zum Beispiel Microsoft 365
Deutschland, finden Sie die Adresse im Microsoft Dokument Herstellen einer Verbindung mit
Exchange Online PowerShell .
Geben Sie nicht das Protokoll https:// oder die Endung /powershell-liveid ein. Der
Setup-Assistent fügt dies automatisch hinzu.
• Allow all certificates: Der EAS-Proxy überprüft nicht das Serverzertifikat. Wählen Sie diese
Option zum Beispiel aus, wenn Sie Exchange Server mit einem selbstsignierten Zertifikat verwenden.
Warnung
Diese Einstellung verringert die Sicherheit von Mailserver-Verbindungen. Verwenden Sie die Einstellung nur, wenn Ihre Netzwerkumgebung es erfordert.
• Service account: Der Name des Benutzerkontos, das Sie in der Administratorkonsole von
Exchange Server oder Exchange Online erstellt haben.
• Password: Das Kennwort für das Benutzerkonto.
2. Klicken Sie auf Add, um die Instanz zu der Liste Instances hinzuzufügen.
3. Wiederholen Sie die vorherigen Schritte, um PowerShell-Verbindungen zu weiteren Exchange-
Server-Instanzen einzurichten.
4. Schließen Sie die Einrichtung ab.
5. Optional: Konfigurieren Sie bei Bedarf einen Proxyserver, den der EAS-Proxy für die Verbindung mit Exchange Server oder Exchange Online verwendet. Öffnen Sie auf dem Computer, auf dem
Sie den EAS-Proxy installiert haben, eine Eingabeaufforderung mit der Option Als Administrator
ausführen und geben Sie folgenden Befehl ein: netsh winhttp set proxy <Server-Name oder IP>:<Port>
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Warnung
Mit diesem Befehl wird ein systemweiter Proxy konfiguriert. Dies hat möglicherweise
Auswirkungen auf andere Programme, die auf dem Computer ausgeführt werden.
Verwandte Informationen
Herstellen einer Verbindung mit Exchange Online PowerShell (Microsoft-Dokument)
PowerShell-Zertifikat hochladen
Laden Sie in Sophos Mobile das Zertifikat der PowerShell-Verbindung hoch.
1. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin als Superadministrator an.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab EAS-Proxy.
3. Optional: Wählen Sie unter Allgemein die Option Auf Sophos Secure Email beschränken aus, um den E-Mail-Zugriff auf die App Sophos Secure Email einzuschränken (verfügbar für Android und iOS).
4. Klicken Sie unter Extern auf Datei hochladen. Laden Sie das während der Konfiguration erstellte
Zertifikat hoch.
Falls Sie mehrere Instanzen eingerichtet haben, wiederholen Sie den Vorgang für alle Instanzen.
5. Klicken Sie auf Speichern.
6. Öffnen Sie in Windows das Dialogfeld Dienste und starten Sie den Dienst EASProxy neu.
5.5 E-Mail-Zugriff für nicht verwaltete Geräte blockieren
Sie können verhindern, dass Geräte, die nicht bei Sophos Mobile registriert sind, auf E-Mails zugreifen.
Voraussetzung: Sie haben den Standalone-EAS-Proxy im PowerShell-Modus eingerichtet.
In diesen Anweisungen bezieht sich Exchange entweder auf Ihren lokalen Exchange Server oder auf
Ihren Plan „Exchange Online“, der in Microsoft 365 enthalten ist.
Sie können Exchange so konfigurieren, dass nicht verwaltete Geräte unter Quarantäne gestellt werden. Benutzer erhalten eine E-Mail, in der sie aufgefordert werden, das Gerät bei Sophos Mobile zu registrieren. Nachdem das Gerät registriert wurde, wird es automatisch aus der Quarantäne entfernt.
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Warnung
Bevor Sie diese Einstellungen in einer Produktivumgebung anwenden, stellen Sie sicher, dass Ihre
Geräte registriert sind und mit Sophos Mobile synchronisiert werden können. Alle Geräte werden standardmäßig unter Quarantäne gestellt und haben nur dann E-Mail-Zugriff, wenn der Sophos
Mobile Server sie als richtlinienkonform einstuft.
Außerdem werden registrierte Geräte unter Quarantäne gestellt, wenn der EAS-Proxy deren
Compliance-Status nicht kennt. Dies kann vorkommen, wenn ein Gerät zu lange nicht mit Sophos
Mobile synchronisiert wurde oder wenn der EAS-Proxy nicht mit dem Sophos Mobile Server kommunizieren kann.
So blockieren Sie den E-Mail-Zugriff für nicht verwaltete Geräte:
1. Öffnen Sie die Exchange-Verwaltungsshell (wenn Sie über einen Exchange Server verfügen) oder stellen Sie eine Verbindung zu Exchange Online PowerShell her.
Für weitere Informationen, siehe die Links unter „Verwandte Informationen“.
2. Geben Sie folgenden Befehl ein (in eine Zeile):
Set-Syntax OrganizationSettings -DefaultAccess Level-Quarantäne
-UserMailInsert "Bitte registrieren Sie Ihr Gerät bei Sophos Mobile."
Der mit -UserMailInsert angegebene Text wird der Benachrichtigungs-E-Mail hinzugefügt, die Exchange an Benutzer sendet, wenn ihr Gerät gesperrt ist.
Weitere Informationen zur Steuerung des E-Mail-Zugriffs im Allgemeinen finden Sie im Microsoft
Dokument Steuern des Exchange ActiveSync-Gerätezugriffs über die Liste zulassen/Blockieren/
Quarantäne .
Verwandte Informationen
Einrichten des Standalone-EAS-Proxy im PowerShell-Modus
(Seite 16)
Wenn Sie den Standalone-EAS-Proxy im PowerShell-Modus einrichten, stellt er über PowerShell eine
Verbindung zu Ihrem Exchange-Mail-Server her und legt je nach Compliance-Status des Gerätes den
E-Mail-Zugriff fest.
Öffnen der Exchange-Verwaltungsshell (Microsoft-Dokument)
Herstellen einer Verbindung mit Exchange Online PowerShell (Microsoft-Dokument)
Steuern des Exchange ActiveSync-Gerätezugriffs mithilfe der Liste Zulassen/Blockieren/Quarantäne
(Microsoft-Dokument, englisch)
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6 Lastverteilung und Hochverfügbarkeit
Sophos Mobile erlaubt die Einrichtung einer hochverfügbaren Umgebung. Dadurch wird sichergestellt, dass auch bei Ausfalls eines Sophos Mobile Server-Knotens der SMC-Dienst erreichbar bleibt und Aufträge bearbeitet werden können. Hierfür ist ein Load Balancer erforderlich, der Client- und Browser-Sitzungen mittels DNS-Rundlauf (DNS Round Robin) auf die verfügbaren
Knoten verteilt.
Nachfolgend ist beschrieben, wie Sie mit Sophos UTM eine Cluster-Umgebung für Sophos Mobile einrichten und die Lastverteilung konfigurieren.
6.1 Anforderungen
• Ein separater Windows Serverrechner für jeden Sophos Mobile Server-Knoten.
• Alle Knoten müssen sich im selben Netzwerk befinden.
• Eine gemeinsame Microsoft SQL oder MySQL Datenbank oder Datenbank-Cluster.
• Sophos UTM oder Apache Reverse Proxy (mod_proxy) als Load Balancer. Der Load Balancer muss feste Session-Cookies und offizielle SSL/TLS-Webserver-Zertifikate unterstützen.
Hinweis
Ausführliche Informationen zu den Installationsanforderungen finden Sie in den Sophos Mobile 9.6
Versionshinweise (englisch) .
Architektur
Ein Beispiel für einen Sophos Mobile Cluster mit drei Knoten finden Sie im Dokument Sophos Mobile
Serverbereitstellungs-Anleitung (englisch) .
Optional kann für Multicast-Kommunikation zwischen den einzelnen Sophos Mobile Server-Knoten ein separates Netzwerk verwendet werden. Die zu verwendende Netzwerkschnittstelle können
Sie im Zuge der Cluster-Konfiguration auswählen, wie in Ersten Knoten einrichten
(Seite 22) beschrieben. Dies kann auch ein VLAN sein.
Hinweis
Für den Betrieb eines zweiten Sophos Mobile Clusters für Testzwecke wird ein separates
Netzwerk benötigt.
Ports und Protokolle
In der nachfolgenden Tabelle sind die erforderlichen Ports und Protokolle für die Kommunikation der einzelnen Knoten eines Sophos Mobile-Server-Clusters dargestellt.
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Protokoll
TCP
TCP
UDP
Ports
7600, 8181, 57600
7600, 8181, 57600
45700
Ziel
<Eingehend>
<Ausgehend>
<Eingehend>
Server-Zertifikate
Bei der Einrichtung von Sophos Mobile konfigurieren Sie ein SSL/TLS-Webserver-Zertifikat, das die App Sophos Mobile Control verwendet, um eine sichere Verbindung mit dem Sophos Mobile
Server herzustellen. Wir empfehlen Ihnen, hierfür ein Zertifikat zu verwenden, das von einer global vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle (CA) ausgestellt wurde. In einer Cluster-Umgebung, bei der sich mehrere Sophos Mobile Server-Knoten hinter einem Load Balancer befinden, ist dies möglicherweise nicht praktikabel. Sie können überlegen, stattdessen ein selbstsigniertes Zertifikat zu verwenden.
Zugehörige Aufgaben
Ein SSL/TLS-Zertifikat anfordern
(Seite 5)
In Ihrer Sophos-Installation ist ein SSL-Zertifikat-Assistent enthalten, mit dem Sie Ihr SSL/TLS-Zertifikat für den EAS-Proxy von Sophos Mobile anfordern können.
6.2 Cluster-Knoten einrichten
Für die Einrichtung einer Cluster-Umgebung installieren Sie zunächst den ersten Knoten wie in
Sophos Mobile Server installieren und einrichten
(Seite 6) beschrieben. Anschließend wird der
Clustering-Modus mit Hilfe des Konfigurations-Assistenten (Configuration Wizard) aktiviert.
Bei der Installation der weiteren Knoten müssen Sie die Datenbank auswählen, die bei der
Installation des ersten Knotens erstellt worden ist. Außerdem muss der Clustering-Modus aktiviert werden.
Hinweis
Sie können auch noch nachträglich eine vorhandene Umgebung erweitern, indem Sie bei einem vorhandenen SMC-Server den Clustering-Modus aktivieren und weitere Knoten hinzufügen.
6.2.1 Ersten Knoten einrichten
1. Installieren Sie Sophos Mobile wie in Sophos Mobile Server installieren und einrichten
(Seite 6) beschrieben. Notieren Sie den Namen der Datenbank, die dabei erstellt wird. Geben Sie diese
Datenbank bei der Installation der weiteren Knoten an.
2. Heben Sie am Ende der Installation, im Dialogfeld Sophos Mobile - Installation finished, die
Auswahl der Option Start Sophos Mobile server now auf.
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Hinweis
Falls der Dienst „Sophos Mobile“ bereits gestartet worden ist, wird er automatisch angehalten und im Verlauf der nachfolgend beschriebenen Konfiguration neu gestartet. Alternativ können
Sie den Dienst auch über das Kontextmenü des Taskleistensymbols Sophos Mobile anhalten.
3. Klicken Sie auf dem Serverrechner auf Start, gehen Sie zu Sophos Mobile und klicken Sie auf
SMC Configuration Wizard.
4. Die Seite Welcome des Einrichtungsassistenten für Sophos Mobile wird angezeigt. Klicken Sie auf
Next.
5. Wählen sie auf der Seite Database Selection die Option Skip database configuration aus und klicken Sie auf Next.
6. Wählen sie auf der Seite Choose configuration steps die Option Configure cluster support aus und klicken Sie auf Next.
7. Wählen Sie auf der Seite Cluster Configuration in der Liste der verfügbaren
Netzwerkschnittstellen die Schnittstelle aus, die für die Multicast-Kommunikation zwischen dem aktuell eingerichteten Serverknoten und den anderen Knoten verwendet werden soll.
8. Folgen Sie den Anweisungen auf den restlichen Seiten des Konfigurations-Assistenten. Antworten
Sie mit Yes auf die Frage, ob der SMC-Dienst gestartet werden soll.
Damit ist die Konfiguration des ersten SMC-Serverknotens abgeschlossen. Klicken Sie im
Dialogfeld Sophos Mobile - Configuration Wizard finished auf Finish.
6.2.2 Weitere Knoten einrichten
1. Starten Sie die Installation von Sophos Mobile wie in
Sophos Mobile Server installieren und einrichten
(Seite 6) beschrieben.
2. Wählen Sie auf der Seite Database selection die Datenbank aus, die bei der Installation des ersten Knotens erstellt wurde. Klicken Sie anschließend auf Next.
Das Dialogfeld Database configuration wird angezeigt. Es zeigt den Fortschritt des
Konfigurationsvorgangs.
3. Warten Sie auf der Seite Database configuration, bis der Konfigurationsvorgang abgeschlossen ist. Klicken Sie anschließend auf Next.
4. Wählen sie auf der Seite Choose configuration steps die Option Configure cluster support aus und klicken Sie auf Next.
5. Erstellen Sie auf der Seite Configure server certificate ein selbstsigniertes Zertifikat wie in
Sophos Mobile Server installieren und einrichten (Seite 6) beschrieben. Klicken Sie anschließend
auf Next.
6. Wählen Sie auf der Seite Cluster Configuration in der Liste der verfügbaren
Netzwerkschnittstellen die Schnittstelle des Sophos Mobile Serverknotens aus, den Sie gerade einrichten. Klicken Sie anschließend auf Next.
7. Folgen Sie den Anweisungen auf den restlichen Seiten des Konfigurations-Assistenten. Wählen
Sie auf der Seite Sophos Mobile - Installation finished die Option Start Sophos Mobile server
now aus, um den soeben konfigurierten Cluster-Knoten zu starten.
8. Wenn Sie die Webserver-Komponente von Sophos Mobile auf dem ersten Knoten so konfiguriert haben, dass nur die an Ihre Domäne gerichteten Anforderungen akzeptiert werden, wiederholen
Sie dies für alle weiteren Knoten. Siehe Sophos Mobile Webserver konfigurieren (Seite 9).
Wiederholen Sie diesen Vorgang bei Bedarf, um weitere Knoten zu konfigurieren.
Copyright © Sophos Limited 23
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6.3 Sophos UTM als Load Balancer einrichten
Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie Sophos UTM als Load Balancer in einem Cluster von
Serverknoten für Sophos Mobile einrichten. Weitergehende Informationen zur Konfiguration von
Sophos UTM finden Sie in der Dokumentation zu Sophos UTM.
Hinweis
• Um Sophos UTM als Load Balancer einsetzen zu können, benötigen Sie das Abonnement
Sophos Webserver Protection zu Ihrer Lizenz von Sophos UTM.
• Wie nachfolgend beschrieben, müssen Sie ein Zertifikat angeben, mit dem die Kommunikation zwischen den verwalteten Geräten und dem virtuellen Webserver, den Sie in Sophos UTM einrichten, geschützt wird. Wir empfehlen, der Einfachheit halber dasselbe Zertifikat wie für
den Sophos Mobile Server zu verwenden (siehe Ein SSL/TLS-Zertifikat anfordern (Seite 5)).
Falls Sie für den Sophos Mobile Control Server ein selbstsigniertes Zertifikat verwenden, müssen Sie hier auf jeden Fall dasselbe Zertifikat verwenden.
1. Melden Sie sich an Sophos UTM WebAdmin an.
2. Gehen Sie im WebAdmin-Menü unter Webserver Protection zum Tab Web Application Firewall
> Echte Webservers.
3. Klicken Sie auf Neuer echter Webserver, um einen SMC-Knoten anzulegen.
4. Geben Sie im Dialogfeld Echten Webserver hinzufügen die folgenden Einstellungen ein: a) Name: Geben Sie einen aussagekräftigen Namen für den Webserver ein (zum Beispiel SMC-
Knoten ).
b) Host: Wählen Sie einen Host aus oder fügen Sie einen Host hinzu. Wählen Sie einen Host aus, indem Sie auf das Ordnersymbol neben dem Feld Host. Ziehen Sie einen Host von der Liste der verfügbaren Host-Rechner in das Feld Host.
Weitere Informationen zum Hinzufügen einer Definition finden Sie im Abschnitt
Netzwerkdefinitionen im UTM Administrationshandbuch .
c) Typ: Wählen Sie Verschlüsselt (HTTPS) aus.
Klicken Sie auf Speichern, um die Konfiguration zu speichern.
Wiederholen Sie den vorhergehenden Schritt für jeden Serverknoten von Sophos Mobile.
5. Gehen Sie im WebAdmin-Menü unter Webserver Protection zum Tab Zertifikatverwaltung >
Zertifikate.
6. Klicken Sie auf Neues Zertifikat, um ein SSL/TLS-Webserver-Zertifikat hochzuladen.
7. Geben Sie im Dialogfeld Zertifikat hinzufügen die folgenden Einstellungen ein: a) Name: Geben Sie einen aussagekräftigen Namen für das Zertifikat ein.
b) Methode: Wählen Sie Hochladen aus.
c) Dateityp: Wählen Sie PKCS#12(Zert+CA) aus.
d) Kennwort: Geben Sie das Kennwort für die Zertifikatdatei ein.
e) Datei: Klicken Sie auf das Ordnersymbol neben dem Feld Datei, wählen Sie das Zertifikat aus, das Sie hochladen möchten und klicken Sie auf Hochladen starten.
Klicken Sie auf Speichern, um die Konfiguration zu speichern. Das Zertifikat wird zu der Liste
Zertifikate hinzugefügt.
24 Copyright © Sophos Limited
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8. Gehen Sie im WebAdmin-Menü unter Webserver Protection zum Tab Web Application Firewall
> Virtuelle Webserver.
9. Klicken Sie auf Neuer virtueller Webserver, um einen virtuellen Webserver für den Cluster hinzuzufügen.
10. Geben Sie im Dialogfeld Virtuellen Webserver hinzufügen die folgenden Einstellungen ein: a) Name: Geben Sie einen aussagekräftigen Namen für den virtuellen Webserver ein (zum
Beispiel SMC-Cluster ).
b) Wählen Sie aus der Liste Interface eine WAN-Schnittstelle aus, über die der Cluster von
Außen erreichbar sein soll.
c) Typ: Wählen Sie Verschlüsselt (HTTPS) & umleiten aus.
d) Wählen Sie aus der Liste Certificate das Webserver-Zertifikat aus, das Sie zuvor hochgeladen haben.
e) Domains (nur mit Wildcard-Zertifikat, also einem Public-Key-Zertifikat, das für mehrere
Unterdomänen verwendet werden kann): Geben Sie die Domänen ein, für die der Webserver verantwortlich ist, zum Beispiel shop.beispiel.de
, oder verwenden Sie das Symbol Aktion, um eine Liste von Domänennamen zu importieren.
Domänen müssen als Fully Qualified Domain Names (FQDN) eingegeben werden.
Sie können anstelle des Domänen-Präfix den Platzhalter * verwenden, zum Beispiel
*.meinedomaene.de
. Platzhalter-Domänen werden als Rückfalleinstellungen verwendet:
Der virtuelle Webserver mit einer Platzhalter-Domäne wird nur verwendet, wenn kein anderer virtueller Webserver mit einem spezifischeren Domänennamen konfiguriert ist.
Beispiel: Bei einer Client-Anforderung an a.b.c
passt a.b.c
besser als *.b.c
, und dieses passt besser als *.c
.
f) Echte Webserver: Wählen Sie den SMC-Knoten aus, den Sie zuvor erstellt haben.
Hinweis
Wählen Sie kein Firewall-Profil aus.
Klicken Sie auf Speichern, um die Konfiguration zu speichern. Der Server wird zu der Liste
Virtuelle Webserver hinzugefügt.
11. Aktivieren Sie den virtuellen Webserver.
Der neue virtuelle Webserver ist standardmäßig deaktiviert. Klicken Sie auf den Umschalter, um den virtuellen Webserver zu aktivieren. Die Farbe des Umschalters sollte von Grau (deaktiviert) nach Grün (aktiviert) wechseln.
12. Wechseln Sie zum Tab Site-Path-Routing.
13. Gehen Sie in der Liste Virtuelle Webserver zu dem virtuellen Webserver, den Sie hinzugefügt haben und klicken Sie auf Bearbeiten.
14. Klicken Sie im Dialogfeld Site-Path-Route bearbeiten auf Erweitert und wählen Sie
Permanenten Sitzungscookie aktivieren aus.
Klicken Sie auf Speichern, um die Konfiguration zu speichern.
Copyright © Sophos Limited 25
Sophos Mobile
26
7 Sophos Mobile aktualisieren
Sophos Mobile Server der Version 9 und 9.5 können direkt auf die Version 9.6 aktualisiert werden.
Ältere Versionen müssen zunächst auf die Version Sophos Mobile 9 aktualisiert werden. Weitere
Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zu Sophos Mobile 9.
7.1 Sophos Mobile Server aktualisieren
Um Ihre Server-Installation von Sophos Mobile auf die Version 9.6 zu aktualisieren, starten
Sie das Installationsprogramm für Sophos Mobile 9.6 und folgen Sie den Anweisungen. Das
Installationsprogramm erkennt automatisch, ob eine vorhandene Version aktualisiert werden muss.
Vor der Aktualisierung wird automatisch eine Überprüfung der Systemeigenschaften durchgeführt.
Wenn alle Prüfungen erfolgreich sind, können Sie mit der Aktualisierung fortfahren. Die Datenbank und andere Dateien werden automatisch aktualisiert, ohne dass Benutzereingaben erforderlich sind.
Nach erfolgreicher Aktualisierung wird der Sophos Mobile Dienst neu gestartet.
Hinweis
Wenn Sie bei der ursprünglichen Server-Installation von Sophos Mobile Windows-
Authentifizierung ausgewählt haben, ist die Option Start Sophos Mobile server now deaktiviert.
In diesem Fall müssen Sie den Dienst manuell starten.
7.2 Nach der Aktualisierung
7.2.1 Sophos Mobile Webserver erneut konfigurieren
Wenn Sie die Webserver-Komponente von Sophos Mobile so konfiguriert haben, dass nur die an Ihre Domäne gerichteten Anforderungen akzeptiert werden, müssen Sie diese Konfiguration
(Seite 9).
7.3 Server-Cluster aktualisieren
Bei der Aktualisierung eines Clusters von Sophos Mobile Serverknoten ist es wichtig, dass auf allen
Knoten zu jeder Zeit dieselbe Version von Sophos Mobile läuft, und dass die Serverversion mit der
Datenbankversion übereinstimmt. Dies beinhaltet folgende Aufgaben:
1. Fahren Sie alle Serverknoten herunter, indem Sie auf den relevanten Computern den Dienst
„Sophos Mobile“ beenden.
2. Aktualisieren Sie den ersten Knoten wie in Sophos Mobile Server aktualisieren
(Seite 26) beschrieben.
Hierdurch wird auch die Datenbank aktualisiert.
3. Starten Sie den aktualisierten Serverknoten und prüfen Sie, dass die Aktualisierung erfolgreich war.
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4. Aktualisieren Sie die restlichen Serverknoten.
Tipp
Falls Sie den Standalone-EAS-Proxy einsetzen, können Ihre verwalteten Geräte auch dann auf den E-Mail-Server zugreifen, wenn alle Sophos Mobile Serverknoten gestoppt sind. Dies liegt daran, dass der EAS-Proxy den Gerätestatus bis zu 60 Minuten lang puffert, wenn er nicht mit dem Sophos Mobile Server verbunden ist.
7.4 Standalone-EAS-Proxy aktualisieren
Um den Standalone-EAS-Proxy zu aktualisieren, führen Sie das Installationsprogramm für den EAS-
Proxy aus und folgen Sie den Anweisungen. Das Installationsprogramm erkennt automatisch, ob eine vorhandene Version aktualisiert werden muss.
Falls Sie einen Cluster von EAS-Proxy-Knoten hinter einem Load Balancer einsetzen, können Sie diese Knoten unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge aktualisieren.
Tipp
Stoppen Sie nicht alle EAS-Proxy-Knoten gleichzeitig. Dadurch wird sichergestellt, dass die E-
Mail-Kommunikation Ihrer verwalteten Geräte während der Aktualisierung nicht unterbrochen ist.
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8 Technische Referenz
8.1 Merkmale des Sophos Mobile Servers
Die Hauptkomponente von Sophos Mobile ist der Sophos Mobile Server. Seine Hauptmerkmale sind:
• Der Server ist mit dem Internet verbunden.
• Der Server ermöglicht die Einrichtung einer hochverfügbaren Umgebung.
• Für die Verwaltung des Servers steht eine Web-Schnittstelle zur Verfügung.
• Geräte können von den Endbenutzern über das Self Service Portal registriert werden, oder vom
Administrator für die Auto-Registrierung vorbereitet und dann an die Endbenutzer übergeben werden.
• Die verwalteten Geräte synchronisieren sich mit dem Server über HTTPS.
• Sie können eine vorhandene Datenbank für Microsoft SQL Server oder MySQL verwenden, um
Geräte- und Anwendungsdaten zu speichern. Alternativ können Sie während der Installation von
Sophos Mobile eine neue Datenbank für Microsoft SQL Server Express erstellen.
• Die Datenbank kann auf demselben oder einem anderen Rechner liegen. Dies ermöglicht die
Verwendung eines Datenbank-Clusters.
• Der Server ist mandantenfähig, um die Verwaltung mehrerer Kunden auf demselben Server zu ermöglichen.
• Der Zugriff auf E-Mail-Server kann über einen integrierten oder einen Standalone-EAS-Proxy erfolgen. Der Standalone-EAS-Proxy benötigt HTTPS-Zugriff auf den SMC-Server.
Der Sophos Mobile Server wurde für Java EE (Enterprise Edition) entwickelt. Er läuft im
WildFly Application Server, einem gut getesteten und für den Unternehmenseinsatz geeigneten
Anwendungsservers.
Bei Bedarf kann der Server in einer virtualisierten Umgebung installiert werden.
8.2 Sophos Mobile Web-Schnittstellen
8.2.1 Sophos Mobile Administrations-Schnittstelle
Die Verwaltung von Sophos Mobile erfolgt durch eine Web-Schnittstelle, die durch
Benutzeranmeldung und durch Sitzungsverwaltung abgesichert ist. Sie können Kennwortrichtlinien festlegen. Die Zugriffskontrolle ermöglicht verschiedene Benutzerrollen. Diese Rollen besitzen unterschiedliche Zugriffsrechte. Jedem Benutzer kann genau eine Rolle zugewiesen werden.
Für weitere Informationen siehe die Sophos Mobile Administratorhilfe .
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8.2.2 Superadministrator-Schnittstelle
Hauptaufgabe des Superadministrators ist das Anlegen und die Verwaltung von Kunden für die
Geräteverwaltung. Ein erstes Superadministrator-Konto wird im Zuge der Einrichtung von Sophos
Mobile erstellt. Siehe
Sophos Mobile Server installieren und einrichten (Seite 6).
Als Superadministrator melden Sie sich mit dem Superadministrator-Kunden an. Dieser wird ebenfalls im Zuge der Einrichtung von Sophos Mobile erstellt. Beim Superadministrator-Kunden ist
Sophos Mobile Admin an die Aufgaben des Superadministrators angepasst.
8.2.3 Self Service Portal
Das Self Service Portal ist durch einen Anmeldevorgang, einen Sitzungsmechanismus und durch
Kennwortrichtlinien gesichert. Benutzerkonten werden vom Sophos Mobile Administrator eingerichtet und können einem beliebigen Mandanten zugewiesen werden. Mit Hilfe des Self Service Portal können Endbenutzer ihre Geräte bei Sophos Mobile registrieren. Die Endbenutzer können auch
Aktionen für ihre Geräte ausführen, wie zum Beispiel ferngesteuertes Sperren oder Zurücksetzen.
Welche Aufgaben ausgeführt werden können, hängt von der jeweiligen Geräteplattform und
Konfiguration ab. Als Administrator können Sie konfigurieren, welche Funktionen des Self Service
Portal für Endbenutzer verfügbar sind.
Informationen zur Konfiguration des Self Service Portal für Endbenutzer finden Sie in der Sophos
Mobile Administratorhilfe .
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9 Support
Technische Unterstützung zu Sophos-Produkten erhalten Sie auf folgende Weise:
• Tauschen Sie sich in der Sophos Community unter community.sophos.com/ mit anderen Benutzern aus, die dasselbe Problem haben.
• Besuchen Sie die Sophos-Support-Wissensdatenbank unter www.sophos.com/de-de/support.aspx
.
• Begleitmaterial zu den Produkten finden Sie unter www.sophos.com/de-de/support/ documentation.aspx
.
• Stellen Sie eine Support-Anfrage unter https://secure2.sophos.com/de-de/support/contact-support/ support-query.aspx
.
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10 Rechtliche Hinweise
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