Millenium MX420 Studio Set RL Bedienungsanleitung
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MX-Set drum-set aufbauanleitung
Musikhaus Thomann
Thomann GmbH
Hans-Thomann-Straße 1
96138 Burgebrach
Deutschland
Telefon: +49 (0) 9546 9223-0
E-Mail: [email protected]
Internet: www.thomann.de
20.11.2018, ID: 225400, ... (V2)
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
MX-Set
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Sicherheitshinweise
1 Sicherheitshinweise
GEFAHR!
Gefahren für Kinder
Sorgen Sie dafür, dass Kunststoffhüllen, Verpackungen, etc. ordnungs‐ gemäß entsorgt werden und sich nicht in der Reichweite von Babys und
Kleinkindern befinden. Erstickungsgefahr!
Achten Sie darauf, dass Kinder keine Kleinteile vom Gerät (z.B. Bedien‐ knöpfe o.ä.) lösen. Sie könnten die Teile verschlucken und daran ersticken!
Lassen Sie Kinder nicht unbeaufsichtigt elektrische Geräte benutzen.
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2 Hinweis
Hinweis
Dieses Dokument ist eine allgemeine Anleitung, in der die typischen Schritte beim
Aufbau eines Drum-Sets dargestellt werden.
Je nach Modell können einzelne Komponenten und Mengenangaben variieren.
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Auspacken
3 Auspacken
Zuordnen Die folgende Anleitung macht es einfach, das Schlagzeug komplett zusammenzu‐ bauen, zu stimmen und richtig aufzustellen.
Das komplette Schlagzeug wird in zwei Kartons geliefert. Es ist in Einzelteile zerlegt.
Wir empfehlen, die Einzelteile wie im Folgenden beschrieben, erst einmal nach der
Zugehörigkeit zu ordnen.
Snare-Drum
Die Snare-Drum wird fertig montiert geliefert und ist meist schon vorgestimmt.
Bass-Drum
Aufgrund ihrer Größe wird die Bass-Drum immer unmontiert geliefert.
Folgende Teile gehören zur Bass-Drum: n 1 Trommelkessel n 2 Spannreifen (Hoops) n 2 Bass-Drum-Felle (1 × Front- und 1 × Schlagfell) n 12 Spannschrauben (Flügelschraube) mit jeweils einer Unterlegscheibe n 4 Spannschrauben (Vierkantschraube) mit jeweils einer Unterlegscheibe n 16 Spannklauen n 2 Bass-Drum-Füße.
2 Hänge-Toms drum-set
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Stand-Tom
Auspacken
Folgende Teile gehören zu den Hänge-Toms: n 2 Trommelkessel n 2 Felle pro Kessel (4 insgesamt) n 2 Spannreifen pro Kessel (4 insgesamt) n 24 Spannschrauben mit jeweils einer Unterlegscheibe.
Insgesamt sind 37 Schrauben im Set enthalten – 24 für die Hänge-Toms, 12 für das
Stand-Tom und 1 als Ersatz. Die Schrauben sind alle gleich lang.
Folgende Teile gehören zum Stand-Tom: n 1 Trommelkessel n 2 Spannreifen n 2 Felle n 12 Spannschrauben mit jeweils einer Unterlegscheibe n 3 Standbeine.
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Auspacken
Hardware-Paket Folgende Teile gehören zum Hardware-Paket:
1 Fußmaschine
1 Hi-Hat-Ständer
1 Snare-Ständer
1 Galgenbeckenständer
1 gerader Beckenständer
2 Tom-Halter.
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Zubehör
Becken
Folgende Teile gehören zum Zubehör: n 1 Stimmschlüssel n 1 Paar Schlagzeugstöcke.
Je nach Lieferumfang liegt ein Beckensatz bei: n 1 Ride-Becken n 1 Crash-Becken n 2 Hi-Hat-Becken.
Auspacken
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Aufbau der Bass-Drum
4 Aufbau der Bass-Drum
Wir fangen mit der Bass-Drum an.
Der Bass-Drum-Kessel wird so hingelegt, dass die Schrauben der Tom-Halterosette nach unten zeigen.
Jetzt wird das schwarze Resonanzfell auf den Kessel gelegt und ein Spannreifen kommt darüber. Beide Spannreifen sind identisch, es ist also egal, welcher zuerst kommt. Das schwarze Resonanzfell wird so ausgerichtet, dass der Schriftzug „Mille‐ nium“ parallel zur Tom-Halterosette liegt. Das Fell muss an allen Seiten gleichmäßig auf dem Rand des Kessels aufliegen.
Als nächstes brauchen wir die Spann‐ schrauben.
Dazu geht man folgendermaßen vor: Auf die Schraube kommt die Unterlegscheibe und darauf folgt die Spannklaue. Wir benötigen 6 Schrauben mit Flügelkopf und 2 mit Vierkant. Die beiden Schrauben mit dem Vierkant kommen auf die Unterseite, also gegenüber der Tom-Halterosette, damit später am Boden genug Freiraum ist.
Alle 8 Schrauben werden jetzt leicht angezogen. Dabei geht man kreuzweise vor. Die
Schrauben müssen nur ein wenig angezogen werden, das Stimmen kommt später.
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Montage der Beine
Montage des Schlagfells
Aufbau der Bass-Drum
Nun schrauben wir noch die Bass-Drum-Beine an die vorgesehene Halterung seitlich.
Die Beine bleiben erst mal noch seitlich eingeklappt, wenn wir alle Kessel zusammen‐ gebaut haben, können wir mit dem Aufbau des Drum-Sets beginnen. Zunächst müssen alle Felle aufgezogen werden und anschließend gestimmt werden.
Der Kessel wird jetzt um 180° gedreht, damit das transparente Schlagfell montiert werden kann.
Wenn eine Dämmung der Bass-Drum vorgesehen ist, dann ist jetzt der rich‐ tige Zeitpunkt, um entsprechendes Dämm-Material in den Kessel zu legen.
Eine Decke oder ein Kissen eignen sich dafür hervorragend.
Auf der Schlagseite wird das transparente Bass-Drum-Fell verwendet. Bei der Mon‐ tage gehen wir genauso vor wie beim Resonanzfell. Erst das Fell auflegen, Spann‐ reifen darauf legen, Spannschrauben mit Unterlegscheibe und Spannklauen ver‐ sehen und anschrauben. Auch hier beachten wir, dass 2 Sechskantschrauben gegenüber der Tom-Halterosette verwendet werden – die Flügelschrauben werden für die restlichen Befestigungen benutzt. Bitte nicht zu fest anziehen, nur soweit, dass der Spannreifen sich nicht verschiebt. Alles Weitere kommt dann beim
Stimmen. Die Bass-Drum ist zunächst einmal fertig und weiter geht’s mit den Toms.
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Montage der Toms
5 Montage der Toms
Hänge-Toms Die Toms werden im Prinzip genauso zusammengebaut, wie die Bass-Drum. Die
Kessel sind kleiner und haben daher auch nicht so viele Spannschrauben. Die Spann‐ reifen sind aus Stahl. Sie benötigen daher keine Spannklauen, sondern werden direkt angeschraubt. Die Spannschrauben sind auch nicht so lang wie bei der Bass-Drum, weil die Spannreifen schmaler sind.
Zum besseren Transport wurden die Spannreifen auf einer Seite des Kessels mit ein paar Schrauben fixiert. Um die Felle aufzuziehen, müssen diese erst einmal komplett entfernt werden. Jetzt wird ein Fell auf den Kessel gelegt, es folgt der Spannreifen.
Die beiden Felle und Spannreifen sind gleich, es macht also keinen Unterschied, was wo hin kommt. Ein Blick von oben zeigt, ob das Fell und der Spannreifen auch wirk‐ lich mittig auf dem Drum-Kessel aufliegen.
Es folgen 6 Spannschrauben pro Seite. Bei den Spannschrauben ist es wichtig darauf zu achten, dass die Unterlegscheibe aufgelegt ist.
Die Spannschrauben werden kreuzweise leicht handfest angezogen. Das zweite
Hänge-Tom wird genau wie das erste zusammengesetzt. Das Stimmen kommt, wie bei der Bass-Drum, später.
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Montage der Toms
Stand-Tom Die Montage der Felle des Stand-Toms unterscheidet sich nicht von der der Hänge-
Toms. Daher gehen wir an dieser Stelle gleich zur Montage der Stand-Tom-Beine
über.
Die Beine kann man jetzt schon anbringen. Der Fuß wird dabei nach außen wegge‐ dreht, um bestmögliche Stabilität zu gewährleisten. Die beiden hintenliegenden
Beine werden bei liegendem Kessel so etwa mittig befestigt. Das zum Spieler zuge‐ wandte Bein wird zunächst leicht fixiert und dann im Stehen eingestellt. Eine Hand hält den Kessel – die andere Hand schraubt.
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Montage der Fußmaschine
6 Montage der Fußmaschine
Nehmen wir uns als nächstes die Hardware vor. Die Fußmaschine muss erst einmal zusammengebaut werden. Günstige Fußmaschinen haben oft keine durchgängige
Bodenplatte. Um eine stabile Auflage zu gewährleisten, sind die Elemente mit einem
Verbindungsgestänge ausgestattet.
Eigentlich sind es 2 Rundeisenstäbe, die per Federwirkung nach außen drücken. Sie können mit einer Hand zusammengedrückt werden und in die Aussparungen am
Rahmen der Fußmaschine gesteckt werden. Hat die Fußmaschine eine Bodenplatte, entfällt dieser Schritt.
Nun wird der Beater in die Halterung eingeschraubt.
HINWEIS!
Das untere Ende des Schaftes darf nicht zu weit durchgesteckt werden, da es sonst später das Bass-Drum-Fell beschädigt.
Alle anderen Einstellungen können später vorgenommen werden. Für die Fuß‐ maschine liegt eine eigene Bedienungsanleitung bei.
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Montage der Hi-Hat
7 Montage der Hi-Hat
Die 3 Beine des Ständers werden soweit aufgeklappt, bis ein sicherer Stand zwischen dem Fußpunkt des Ständers und den Beinen erreicht ist. Eine Flügelschraube sorgt dafür, dass sich die Beine nicht verstellen. Noch baumelt das Pedal lose an der Kette, daher wird genau wie bei der Fußmaschine das Pedal der Hi-Hat mit einem Gestänge stabilisiert. Dazu greift man wieder unter das Pedal, drückt die Gestängegabel etwas zusammen bis die Enden in die Löcher einrasten.
Als nächstes wird die Zugstange in das Gewinde des Stativs fest eingeschraubt. Das
Mittelrohr wird jetzt über die Zugstange geführt und festgeschraubt.
Die genaue Höheneinstellung nehmen wir später vor, nachdem wir den Hi-Hat-
Ständer am korrekten Platz positioniert haben und wenn die Becken angebracht werden.
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Montage der Beckenständer
8 Montage der Beckenständer
Die Ständerbeine von beiden Stativen (gerader und Galgen-Beckenständer) werden ausgeklappt bzw. ausgefahren, bis die Ständer einen sicheren Stand haben. Anschlie‐
ßend werden die Beine mit der Flügelmutter festgestellt. Die beiden Beckenständer unterscheiden sich in der Größe ein wenig.
Der etwas größere Standfuß ist für den Galgenbeckenständer vorgesehen. Und damit beginnen wir auch gleich.
Mittel- und Distanzrohr werden auf den Standfuß geschoben und mit den Flügel‐ schrauben festgestellt. Nun wird der Galgenarm durch das Gelenk geschoben und mit der Flügelschraube provisorisch fixiert. Alle endgültigen Einstellungen werden später vorgenommen.
Die Montage des geraden Beckenständers ähnelt der des Galgenbeckenständers. Die
Beckenaufnahme ist hier allerdings direkt am ausziehbaren Distanzrohr. Die Montage der Becken erfolgt genau wie beim Hi-Hat-Ständer nach dem Postitionieren.
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Montage des Snare-Drum-Ständers
9 Montage des Snare-Drum-Ständers
Auch bei der Snare-Drum müssen die 3 Beine ausgeklappt, heruntergefahren und mit der Flügelmutter festgestellt werden. Das Oberteil mit den Trägerarmen wird jetzt in das Fußteil gesteckt und festgeschraubt.
Durch Herunterdrehen der Überwurfmutter lassen sich die Trägerarme öffnen. Die
Flügelmutter am Gelenk ermöglicht das Einstellen des Neigungswinkels. Auch hier nehmen wir alle nötigen Einstellungen später bei der Positionierung des Sets vor.
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Kessel stimmen
10 Kessel stimmen
Prinzipielles
Alle Drum-Kessel sind montiert. Alle Hardware ist zusammengebaut.
Spannschrauben werden immer über Kreuz angezogen, um eine gleichmäßige Span‐ nung zu gewährleisten. Alle Schrauben sollten gleichmäßig angezogen werden. Am
Anfang dreht man die Schraube nicht mehr als eine Umdrehung – zum Ende hin nimmt man ¼ - bis ⅛ -Drehungen vor. Dann folgt die Kontrolle des Tons.
Der Ton wird überprüft, indem man mit dem Finger ungefähr 3 cm vom Rand ent‐ fernt auf das Fell klopft – und zwar an der Schraube, die man gerade einstellt.
Schlagfell und Resonanzfell werden auf den gleichen Ton gestimmt. Eine Verände‐ rung der Tonhöhe nach persönlichem Geschmack ist selbstverständlich möglich.
Snare-Drum
Bass-Drum
Die Snare-Drum wird komplett montiert geliefert. Bis auf ein paar geringfügige Kor‐ rekturen sollte hier die Stimmung so etwa passen. Zur Kontrolle wird wie oben beschrieben im Bereich der Stimmschrauben jeweils ein leichter Schlag abgegeben.
Alle Töne sollten gleich klingen.
Das Gleiche wiederholen wir mit dem Resonanzfell. Zur Kontrolle der Stimmung sollte der Snare-Teppich nicht anliegen. Dazu entspannen wir den Teppich voll‐ ständig und klemmen einen Schlagzeugstock zwischen Spannringkante und Teppich
(der Schlagzeugstock sollte nicht das Drum-Fell berühren).
Nach dem Stimmen muss der Snare-Teppich wieder gespannt werden. Übrigens hat die Spannung des Snare-Teppichs einen erheblichen Einfluss auf das Schwingver‐ halten des Resonanzfells und den typischen Snare-Sound. Hier muss man einfach ausprobieren, was gefällt.
Alle Schrauben sind gleichmäßig leicht handfest angezogen. Wir beginnen mit der
Schlagseite. Zunächst drücken wir mit beiden Händen mittelfest auf das Fell, um es gleichmäßig an den Kessel anzudrücken. Das Fell macht dabei Geräusche, das ist aber in Ordnung.
Die Spannschrauben werden jetzt kreuzweise mit jeweils einer Umdrehung ange‐ zogen, bis das Fell einen klingenden Ton von sich gibt. Eine gute Kontrolle ist dabei auch die Reflexion auf dem Fell – es sollen keine Falten mehr sichtbar sein.
Das Bass-Drumfell ist meist gar nicht so fest gespannt, wie man als Uner‐ fahrener oft glaubt.
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Die Resonanzseite der Bass-Drum wird genauso gestimmt.
Kessel stimmen
Hänge-Toms und Stand-Tom Die Vorgehensweise ist bei Hänge-Toms und Stand-Tom die gleiche. Das Fell wird langsam und gleichmäßig angezogen. Am Anfang drückt man das Fell mit den
Händen herunter, um ihm einen guten Sitz zu geben. Der Finger klopft zur Kontrolle am Rand entlang, und man sollte einen klingenden Ton hören können. Falten dürfen nicht mehr sichtbar sein.
Die drei Toms müssen auch klanglich zueinander passen. Bereits beim Stimmen des
Schlagfells muss der Ton zueinander passen. Spielen Sie während des Stimmens ruhig immer wieder mal auch die beiden anderen Toms an, damit die drei Töne auch zueinander passen. Erst wenn bei allen drei Toms die Schlagfelle gestimmt wurden, kommen die Resonanzfelle an die Reihe. Schlag- und Resonanzfell werden auf den gleichen Ton gestimmt. Das verstärkt den Sound der Trommel deutlich. Wenn man beim Stimmen des Resonanzfells dem Ton des Schlagfells näher kommt, wird der
Drum-Kessel lauter, durchsetzungsfähiger und klarer.
Schlagen sie zum Vergleich Schlagfell und Resonanzfell an. Dann merkt man schnell, ob auch wirklich der gleiche Ton auf beiden Fellen produziert wird. Wird das Fell zu sehr gespannt, geht der klare Sound der Kessel wieder verloren. Dann ist es am leichtesten, wieder alle Stimmschrauben gleichmäßig zu lösen (Umdrehungen zählen) und von vorn zu beginnen. Stückchenweise rückwärts stimmen ist bei Drum-
Fellen nicht möglich.
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Aufstellung des Drum-Sets
11 Aufstellung des Drum-Sets
Um ein optimales Spiel zu ermöglichen, brauchen wir nicht nur gestimmte Kessel, sondern auch eine optimal angepasste Positionierung aller Instrumente des Schlag‐ zeugs. Alle Einstellungen, die wir bisher vernachlässigt haben, werden jetzt vorge‐ nommen. Der hier beschriebene Aufbau gilt für Rechtshänder. Für Linkshänder gilt die entsprechend gespiegelte Version. Eine rutschfeste Unterlage, Teppich oder ähn‐ liches ist Voraussetzung für einen sicheren Stand.
Schlagzeughocker
Wir beginnen mit dem Schlagzeughocker. Die Höhe wird so eingestellt, dass der
Oberschenkel des Drummers fast waagerecht ist. Diese Stellung ermöglicht ihm ein bequemes Sitzen und eine ermüdungsfreie Bedienung der Pedale (Bass-Drum und
Hi-Hat).
Snare-Drum-Ständer Als nächstes nehmen wir den Snare-Drum-Ständer und befestigen die Snare-Drum darauf. Dazu werden die Arme weit genug geöffnet, um über den unteren Spann‐ reifen zu greifen. Anschließend wird die Überwurfmutter so fest angezogen, dass die
Snare-Drum nicht mehr vom Ständer fallen kann. Wichtig ist darauf zu achten, dass keiner der 3 Arme den Snare-Teppich oder die Abhebung beinträchtigt. Die Abhe‐ bung soll zum Drummer hin zeigen, sodass sie leicht betätigt werden kann.
Die Höhe der Snare-Drum wird nun so eingestellt, dass die Hand mit dem Stock das
Schlagzeugfell berühren kann, aber nicht auf den Oberschenkel trifft. Eine leichte
Neigung zum Drummer hin macht das Trommeln – und Rimshots im Besonderen – einfacher.
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Bass-Drum komplettieren
Aufstellung des Drum-Sets
Nachdem unsere Bass-Drum gestimmt wurde, ist es an der Zeit, die Fußmaschine und die Tom-Haltearme an den Bass-Drum-Kessel zu montieren. Beginnen wir mit den Bass-Drum-Beinen. Die Bass-Drum-Füße werden soweit ausgeklappt, dass sie etwa im 45°-Winkel nach vorn zeigen. Das gewährleistet einen sicheren Stand und schützt davor, dass die Bass-Drum durch unsere Fußarbeit nach vorn geschoben wird. Wenn ein Teppich unter dem Drum-Set liegt (sehr empfehlenswert), können auch die Gummifüße soweit eingeschraubt werden, bis die Spikes sichtbar werden.
Diese Spitzen verhaken sich im Teppich und verhindern, dass unser Drum-Set „wan‐ dern“ geht. Kommen wir zur Beinlänge.
Wir stellen die Bass-Drumbeine so lang ein, dass etwa ein fingerbreiter Abstand zwi‐ schen Boden und Unterkante der Spannringe entsteht, dabei sollte sich der Drum-
Kessel weder nach vorn noch zum Spieler hin neigen. Damit die Einstellungen der
Bass-Drum-Füße erhalten bleiben, sind die Füße für die Höheneinstellung mit Memo‐ ryklammern (sie verbleiben auch bei der Demontage in der Position) ausgestattet.
Zum Feststellen der Schrauben muss man den Stimmschlüssel verwenden.
Nun kann die vormontierte Fußmaschine auf den Spannring geschoben und mit der
Kralle befestigt werden. Ein bisschen Klebeband schützt den Spannreifen vor Krat‐ zern.
Jetzt fehlen uns nur noch die Tom-Haltearme. Hier gibt es verschiedene Konstrukti‐ onen. Die Tom-Rosette – so wird die Klemme für die Tom-Arme an der Bass-Drum genannt – ist für ein oder zwei Tom-Arme vorgesehen. Falls also nur ein Rohr darin
Platz findet, gibt es einen Adapter für beide Tom-Arme. Unsere Tom-Rosette nimmt beide Tom-Arme direkt auf.
Auch hier gibt es Memoryklammern, die mit einer Aussparung versehen sind. Hier
„merkt“ sich die Klammer nicht nur, wie weit das Rohr eingesteckt wurde, sondern auch in welchem Winkel.
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Aufstellung des Drum-Sets
Bass-Drum und Hi-Hat Die Snare-Drum ist nun zwischen den Knien des Drummers und wir fügen Bass-
Drum- und Hi-Hat-Ständer hinzu. Der Platz für Bass-Drum-Pedal und Hi-Hat-Pedal ist da, wo die Füße des Drummers in aufrechter Sitzposition natürlich ruhen. Die Knie dürfen dabei nicht an der Snare-Drum anliegen.
Die Bass-Drum mit Fußmaschine kommt auf die rechte – und der Hi-Hat-Ständer auf die linke Seite. Beide Pedale bilden dabei ein V, das zum Hocker hin zeigt. Die Positio‐ nierung dieser 3 Elemente, Snare, Bass-Drum und Hi-Hat ist sehr wichtig. Der Rest des
Sets ergibt sich fast automatisch daraus.
Der untere Spannreifen der Snare-Drum sollte knapp über dem Spannreifen der Bass-Drum liegen.
Als nächstes nehmen wir uns die Hänge-Toms vor. Die Tom-Kessel werden in den
Auslegerarm gesteckt und festgeschraubt. Das kleinere Tom wird links, das größere wird rechts vom Drummer angebracht. Höhe und Winkelung der Toms richten sich, wie bei der Snare-Drum nach der Sitzhöhe des Drummers. Der Stock soll dabei so parallel wie möglich zum Fell gespielt werden können.
Bei kleiner Körpergröße ist ein größerer Neigungswinkel des Toms nötig als bei großen Menschen. Beide Toms werden in gleicher Höhe und mit gleichem Neigungs‐ winkel montiert. Sie sollen weder auf der Bass-Drum aufsitzen, noch sich gegenseitig berühren.
Fehlt noch das Stand-Tom. Das Stand-Tom kommt neben den rechten Oberschenkel.
Dabei ist auf genügend Platz zwischen Snare-Drum und Stand-Tom zu achten. Das
Bein muss genügend Spiel links und rechts haben.
Die Höhe des Stand-Toms richtet sich nach der Höhe der Snare-Drum. Beide Spann‐ reifen sollen gleich hoch sein. Das Fell des Stand-Toms hat keinen Neigungswinkel sondern ist horizontal. Von oben betrachtet haben Snare-Drum, Toms und Stand-
Tom eine V-förmige Anordnung.
Drum-Sets der Mx200-Serie liegen noch ein paar durchsichtige Plastikringe bei – das sind Dämpfungsringe. Sie werden nur auf die Toms und Snare-Drum aufgelegt (sie passen genau rein). Diese unscheinbaren Ringe bewirken Erstaunliches – einfach mal ausprobieren.
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Anbringen der Becken
12 Anbringen der Becken
Unser Drum-Set nimmt langsam Form an. Die Position des Hi-Hat-Ständers haben wir bereits gefunden. Was noch fehlt, ist das Anbringen der Hi-Hat-Becken und die
Höheneinstellung.
Hi-Hat-Becken anbringen Zunächst wird eine Metallscheibe und die Filzunterlage auf den Hi-Hat-Ständer gelegt. Dann folgt das untere Becken (Beschriftung „bottom“). Es wird frei auf die
Filzauflage des Ständers gelegt.
Für das obere Becken (Beschriftung „Top“) müssen wir noch einige Vorbereitungen treffen. Das obere Becken wird mit einem Haltesystem – der Hi-Hat-Clutch – ver‐ sehen. Dazu drehen wir die Halterung auf den Kopf und legen diese in unsere Hand‐ fläche. Nun folgen eine Filzscheibe, das Top-Becken (mit der Wölbung nach unten), eine weitere Filzscheibe, eine Unterlegscheibe und die Verschraubung.
Jetzt wird das Top-Becken über die Zugstange geschoben, so dass es lose auf dem
Bottom Hat liegt.
Die Höhe des Ständers wird nun so eingestellt, dass die Unterseite des Hi-Hat-
Beckens ungefähr eine Handbreit über dem Spannreifen der Snare-Drum liegt.
Jetzt tritt man das Hi-Hat-Pedal halb herunter und zieht die Flügelschraube der Hi-
Hat-Clutch an.
Ride- und Crash-Becken anbringen Das Ride-Becken kommt nach rechts, zwischen Stand-Tom und dem rechten Hänge-
Tom. Wir nehmen dafür den geraden Beckenständer. Das Becken wird, wie bei der
Hi-Hat, zwischen die 2 Filzscheiben geschraubt. Das Becken wird nun so positioniert, dass es bequem mit dem Stock zu erreichen ist und nicht an die Kessel anschlägt.
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Anbringen der Becken
Der Galgenbeckenständer wird links vor der Snare-Drum aufgestellt. Das Crash-
Becken wird, wie die anderen Becken, zwischen die Filzscheiben geschraubt. Man kann das Becken nun leicht mittels des Galgenarms so ausrichten, dass es leicht zu spielen ist und nirgends anstößt.
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Anbringen der Becken
Alle Teile sind jetzt da, wo sie hin sollen und es kann losgehen.
Wir wünschen viel Freude mit dem neuen Drum-Set.
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Umweltschutz
13 Umweltschutz
Verpackungsmaterial entsorgen
Für die Verpackungen wurden umweltverträgliche Materialien gewählt, die einer normalen Wiederverwertung zugeführt werden können.
Sorgen Sie dafür, dass Kunststoffhüllen, Verpackungen, etc. ordnungsgemäß ent‐ sorgt werden.
Werfen Sie diese Materialien nicht einfach weg, sondern sorgen Sie dafür, dass sie einer Wiederverwertung zugeführt werden. Beachten Sie die Hinweise und Kennzei‐ chen auf der Verpackung.
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