Kemppi MasterTig MLS 3000 Bedienungsanleitung
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Master MLS™
2500, 3500
MasterTig MLS™
3000, 4000
MasterCool™
10
Operating manual • English
Käyttöohje • Suomi
Bruksanvisning • Svenska
Bruksanvisning • Norsk
Brugsanvisning • Dansk
Gebrauchsanweisung • Deutsch
Gebruiksaanwijzing • Nederlands
Manuel d’utilisation • Français
Manual de instrucciones • Español
Instrukcja obsługi • Polski
Инструкции по эксплуатации • По-русски
操作手册 • 中文
Manual de utilização • Português
Manuale d’uso • Italiano
NL
FR
DA
DE
ES
PL
RU
ZH
PT
IT
EN
FI
SV
NO
GebrauChSanweiSunG
Deutsch
DE
inhaLTSverzeiChniS
1. einLeiTunG
.......................................................................................................................
3
1.1 Allgemeines
..............................................................................................................................
3
1.2 Produkteinführung
................................................................................................................
3
2. inbeTriebnahMe
.......................................................................................................
4
2.1 Auspacken
.................................................................................................................................
4
2.2 Maschinenaufstellung
..........................................................................................................
4
2.3 Seriennummer
.........................................................................................................................
4
2.4 Zusammenbau der Anlage
.................................................................................................
4
2.5 Installation der panele
..........................................................................................................
5
2.6 Verteilnetz
.................................................................................................................................
5
2.7 Anschluß ans Stromnetz
......................................................................................................
5
2.8 Schweißkabelanschlüsse
.....................................................................................................
6
2.8.1 Polung ..............................................................................................................................
2.8.2 Erdung ..............................................................................................................................
2.9 Kühlgerät MasterCool 10
.....................................................................................................
6
2.10 Schutzgas
..................................................................................................................................
7
6
6
3. anwenDunG
...................................................................................................................
8
3.1 Schweiβprozesse
....................................................................................................................
9
3.1.1 MMA-Schweißen ..............................................................................................................
9
3.1.2 WIG-Schweißen ................................................................................................................
3.1.3 Synergetisches Puls-WIG-Schweißen (a) ........................................................................
3.1.4 Langpuls-WIG-Schweißen (b) .........................................................................................
9
3.2 Anwendung
..............................................................................................................................
9
9
9
3.2.1 Stromquelle ......................................................................................................................
3.2.2 Funktionspanele ..............................................................................................................
3.2.3 Speicherung der Schweißfunktionen (MTM) ...............................................................
3.2.4 Gespeicherte Werte anwenden ....................................................................................
3.2.5 Speicherkanal des Fernreglers ......................................................................................
16
17
9
9
17
17 3.2.6 SETUP-Funktionen .........................................................................................................
3.2.7 Fußfernregler R11F ........................................................................................................
18
3.3 Kühlgerät MasterCool 10
...................................................................................................
18
3.4 Lagerung
.................................................................................................................................
18
4. warTunG
..........................................................................................................................
18
4.1 Regelmäßige wartung
........................................................................................................
18
4.1.1 Alle sechs Monate ..........................................................................................................
18
4.1.2 Wartungsvertrag ............................................................................................................
19
4.2 Fehlersuche
.............................................................................................................................
19
4.3 Entsorgung der Maschine
.................................................................................................
19
5. beSTeLLnuMMern
..................................................................................................
20
6. TeChniSChe DaTen
.................................................................................................
22
2
1. einLeiTunG
1.1 aLLGeMeineS
Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer Wahl eines Schweißsystem des Typs „ Master/MasterTig MLS™“. Bei korrekter Verwendung können Kemppi’s Produkte Ihre Schweißproduktivität erheblich erhöhen und über viele Jahre wirtschaftlich genutzt werden.
Diese Betriebsanleitung enthält wichtige Informationen zur Benutzung, Wartung und Sicherheit
Ihres Produkts von Kemppi. Die technischen Daten des Geräts finden Sie am Ende der Anleitung.
Bitte lesen Sie diese Betriebsanleitung sorgfältig durch, bevor Sie die Ausrüstung zum ersten
Mal einsetzen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und der Ihres Arbeitsumfelds beachten Sie bitte insbesondere die Sicherheitshinweise in dieser Anleitung.
Bitte setzen Sie sich mit Kemppi Oy in Verbindung, wenn Sie weitere Informationen über die
Produkte von Kemppi erhalten möchten. Sie können sich auch gerne von einem durch Kemppi autorisierten Fachhändler beraten lassen, oder besuchen Sie einfach unsere Webseite unter www.kemppi.com.
Änderungen der in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Spezifikationen bleiben vorbehalten.
wichtige hinweise
Bemerkungen in diesem Handbuch, denen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden muss, um die Gefahr von Personen- und Sachschäden zu minimieren, sind mit dem Vermerk „HINWEIS!“ gekennzeichnet. Lesen Sie diese Abschnitte sorgfältig durch und folgen Sie den entsprechenden
Anweisungen.
haftungsausschluss
Alle Bemühungen wurden unternommen, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der in dieser
Betriebsanleitung enthaltenen Angaben zu gewährleisten, sodass Kemppi für Fehler oder
Auslassungen nicht haftbar gemacht werden kann. Kemppi behält sich jederzeit das Recht vor, die Spezifikationen des beschriebenen Produkts ohne vorherige Ankündigung zu ändern.
Ohne vorherige Genehmigung von Kemppi darf der Inhalt dieser Anleitung weder kopiert, aufgezeichnet, vervielfältigt noch übertragen werden.
1.2 ProDukTeinführunG
Kemppi Master MLS™ 2500 und 3500 ist eine MMA-Schweißanlage, die für industriellen Gebrauch und für das Schweißen mit Elektroden von jeder Art, auch von Zelluloseelektroden, entworfen ist.
Die Ausrüstung besteht aus Stromquelle, Schweißkabel und Funktionspanel.
Kemppi Mastertig MLS™ 3000 und 4000 ist ein WIG-Schweißsystem, das speziell für industriellen
Gebrauch und für das Schweißen von rostfreien Stahlmaterialien entworfen ist. Die Ausrüstung besteht aus Stromquelle, Funktionspanel, WIG-Schweißbrenner, Massekabel und optional aus einem Kühlgerät. Das Kühlgerät MasterCool 10 wird für wassergekühltes WIG-Schweißen verwendet.
Die Stromquelle ist eine multifunktionale Maschine zum professionellen Gebrauch, die sich für
MMA-, WIG- und WIG-Puls-Schweißen mit direktem Strom eignet. Die Stromversorgung wird mit
IGBT-Transistoren mit einer Frequenz von etwa 20 kHz, und die Betriebsfunktionen mit einem
Mikroprozessor kontrolliert. Der Schweißbrenner kann entweder wassergekühlt oder gasgekühlt sein.
DE
3
DE
2. inbeTriebnahMe
2.1 auSPaCken
Die Produkte sind in haltbaren, speziell für sie entworfenen Verpackungen. Trotzdem vor der
Anwendung immer kontrollieren, dass sie beim Transport nicht beschädigt worden sind. Es soll auch überprüft werden, dass man die bestellten Waren und nötigen Gebrauchsanweisungen erhalten hat. Das Packungsmaterial der Produkte kann wiederverwertet werden.
2.2 MaSChinenaufSTeLLunG
Die Anlage auf waagerechte, feste und saubere Unterlage legen. Vor starkem Regen und heißer
Sonneneinstrahlung schützen. Die Kühlluft soll ungehindert zirkulieren.
2.3 SeriennuMMer
Die Seriennummer ist auf dem an der Anlage befindlichen Schild markiert. Mit Hilfe der
Seriennummer ist es möglich, die Charge des Produkts wiederaufzufinden. Die Seriennummer kann auch bei der Planung der Ersatzteilbestellungen oder der Wartung nötig sein.
2.4 zuSaMMenbau Der anLaGe
1
7
4 2
3
6 5
1. Funktionspanel
2. Fernregleranschluss
3. Steueranschluss für WIG-Brenner, nicht in MMA-Version
4. Gasstromanschluss für WIG-Brenner, nicht in MMA-Version
5. (+) -Anschluss für Schweiß- oder Massekabel, beim WIG-Schweißen für Massekabel
6. (-)-Anschluss für Massekabel oder für Schweiß-kabel beim Lichtbogenhandschweißen
Die Prägung für die (+/-) -Polen sind auf der Vorderseite der Maschine zu finden.
rückseite
7. Hauptschalter
8. Gasanschluss
8
4
2.5 inSTaLLaTion Der PaneLe
1. Leitungen an die Stromquelle anschließen (2 Stück)
2. Befestigen Sie die Unterkante des Panels hinter den Halterungsklemmen. Entfernen Sie den an der Oberkante befindlichen Fixierstift, z.B. mit einem Schraubenzieher. Schieben Sie danach den oberen Teil das Panels an seinen Platz. Achten Sie darauf, dass die Leitungen nicht eingeklemmt werden. Drücken Sie gegen die Oberkante, bis sie einrastet, und bringen Sie den Fixierstift wieder an.
2.6 verTeiLneTz
Alle gebräuchlichen elektrischen Geräte ohne besondere Stromkreise erzeugen
Oberschwingungsströme, die in das Verteilnetz fließen. Hochgradige Oberschwingungsströme können Verluste verursachen und andere Ausrüstungsgegenstände störend beeinflussen.
Master MLS™ 2500, MasterTig MLS™ 3000
Diese Ausrüstung erfüllt die Anforderungen der Norm IEC 61000-3-12 unter der Voraussetzung, dass die Kurzschlussleistung S sc an der Schnittstelle zwischen der Stromversorgung des
Benutzers und dem öffentlichen Versorgungsnetz größer als oder gleich 1,6 MVA ist. Es liegt in der Verantwortung des Inbetriebnehmers oder Benutzers der Ausrüstung, ggf. nach Rücksprache mit dem Verteilnetzbetreiber dafür zu sorgen, dass die Ausrüstung ausschließlich an einer
Stromversorgung mit einer Kurzschlussleistung S sc
von mindestens 1,6 MVA angeschlossen wird.
Master MLS™ 3500, MasterTig MLS™ 4000
Diese Ausrüstung erfüllt die Anforderungen der Norm IEC 61000-3-12 unter der Voraussetzung, dass die Kurzschlussleistung S sc an der Schnittstelle zwischen der Stromversorgung des
Benutzers und dem öffentlichen Versorgungsnetz größer als oder gleich 2,5 MVA ist. Es liegt in der Verantwortung des Inbetriebnehmers oder Benutzers der Ausrüstung, ggf. nach Rücksprache mit dem Verteilnetzbetreiber dafür zu sorgen, dass die Ausrüstung ausschließlich an einer
Stromversorgung mit einer Kurzschlussleistung S sc
von mindestens 2,5 MVA angeschlossen wird.
2.7 anSChLuSS anS STroMneTz
HINWEIS! Das Netzstromkabel und der Stecker dürfen nur von einem autorisierten Elektriker installiert werden!
Die Anlage ist mit einem 5 Meter langen Netzkabel ohne Stecker versehen. Sicherungs- und
Kabelgröße sind in der technischen Daten am Ende der Gebrauchsanweisung aufgelistet worden.
HINWEIS! Die elektromagnetische Verträglichkeit (EMC) der Anlage ist für den industriellen
Gebrauch ausgelegt. Klasse A Anlagen sind nicht für den häuslichen Gebrauch vorgesehen, da von den öffentlichen Stromwerken keine hohen Stromstärken zugelassen sind.
DE
5
DE
2.8 SChweißkabeLanSChLüSSe
2.8.1 Polung
Die Polung kann gewechselt werden, indem der Dix (+/-) Kabelstecker gewählt wird.
2.8.2 erdung
Wenn möglich, die Klemme des Massekabels immer direkt am zu schweißenden Werkstück befestigen.
1. Die Kontaktfläche der Masseklemme von Farbe und Rost reinigen.
2. Die Klemme sorgfältig so befestigen, dass die Kontaktfläche möglichst breit ist.
3. Zum Schluss prüfen, dass die Klemme fest sitzt.
2.9 kühLGeräT MaSTerCooL 10
HINWEIS! Die Kühlflüssigkeit ist schädlich! Haut- und Augenkontakte sind zu vermeiden. Im Fall einer Verletzung suchen Sie ärtzliche Hilfe.
Das Kühlgerät MasterCool 10 zusammen mit einem WIG-Brenner der Kemppi TTC-W-Serie ermöglicht wassergekühltes WIG-Schweißen.
Das Kühlgerät wird mit Schrauben an die Stromquelle befestigt. Die Elektroanschlüsse sind am
Boden der Stromquelle. Den Behälter mit einem Ethanol-Wasser-Gemisch von 40 - 20 Prozent oder mit einem anderen guten Frostschutzmittel füllen. Der Inhalt des Behälters beträgt 3 Liter.
MasterCool 10:
Mastertig MLS 3000
Mastertig MLS 4000 installation des kühlgerätes
2.
1.
6
installation des gasgekühlten brenners installation des wassergekühlten brenners
Verbinden Sie den roten Wasserschlauch mit dem oberen Schnellverschluss und den blauen mit dem unteren Schnellverschluss.
2.10 SChuTzGaS
HINWEIS! Behandeln Sie die Gasflasche immer mit Vorsicht. Wenn die Flasche oder das
Flaschenventil beschädigt wird, besteht ein Unfallrisiko!
Für das WIG-Schweißen werden inerte Gase wie Argon, Argon-Helium oder Helium verwendet. Der
Druckminderer muss für das gewählte Schutzgas geeignet sein. Die Gasmenge soll gemäß dem für den Einsatz verwendeten Schweißstrom eingestellt werden, üblich ist 8 - 10 l/min. Wenn der
Gasfluss für die Schweißarbeit ungeeignet ist, kann die Schweißnaht porös werden. Ein zu großer
Gasfluss verschlechtert die Funktionssicherheit der HF-Zündung beim WIG-Schweißen. Für das
Wählen des Gases und der Zusatzausrüstung, wenden Sie sich bitte an Ihren örtlichen Kemppi-
Vertreter.
DE
7
A
C
F
G
B
E
D
DE
Teile des Gasdruckregulators
A. Flaschenventil
B. Druckregulierschraube
C. Anschlussmutter
D. Schlauchspindel
E. Mantelmutter
F. Flaschendruckmesser
G. Flowmeter
HINWEIS! Stellen Sie die Gasflasche immer ordentlich in aufrechte Stellung an ein Gestell oder den
Flaschenwagen. Schließen Sie das Flaschenventil immer nach dem Beenden des Schweißens.
Die folgenden allgemeinen Anweisungen gelten für die meisten Druckregulatoren:
1. Treten Sie beiseite und öffnen Sie das Flaschenventil (A), um die eventuellen Schmutzpartikel zu entfernen.
2. Schrauben Sie die Druckregulierschraube (B) so weit auf, dass kein Federdruck mehr vorhanden ist
(die Schraube dreht sich frei).
3. Wenn es beim Druckregulator ein Nadelventil gibt, schließen Sie es.
4. Installieren Sie den Druckregulator auf das Flaschenventil und ziehen Sie die Anschlussmutter (C) mit einem Schraubenschlüssel an.
5. Installieren Sie den Schlauchnippel (D) und die Mantelmutter (E) an den Gasschlauch und ziehen
Sie den Anschluss mit der Schlauchklemme an.
6. Schließen Sie den Schlauch mit dem Druckregulator an und das andere Ende mit der Stromquelle.
Ziehen Sie die Mantelmutter fest an.
7. Öffnen Sie das Gasventil langsam. Der Flaschenmanometer (F) zeigt den Flaschendruck. Achtung!
Die Flasche sollte nicht ganz entleert werden. Lassen Sie die Gasflasche wieder nachfüllen bei einem Flaschendruck von mindestens 2 bar.
8. Öffnen Sie das Nadelventil.
9. Schrauben Sie die Regulierschraube (B) auf, bis der Flowmeter (G) einen passenden Gasfluss (oder
Druck) zeigt. Beim Einstellen des Gasflusses muss die Maschine in Betrieb sein und auf den
Brennertaster gedrückt werden.
Schließen Sie das Flaschenventil, nachdem Sie das Schweißen beendet haben. Wenn die Maschine für eine längere Zeit stehen bleibt, schrauben Sie auch die Druckregelschraube auf.
3. anwenDunG
HINWEIS! Schweißen an brand- und explosionsgefährlichen Objekten ist verboten! Schweißrauch kann zu Gesundheitsschäden führen, arbeiten Sie nie in geschlossenen Räumen ohne Ventilation und ausreichende Frischluftzufuhr!
8
3.1 SChweiβProzeSSe
3.1.1 MMa-Schweißen
Lichtbogenhandschweißen, sowie Fugenhobeln ist möglich mit allen Master MLS und Mastertig
MLS Stromquellen und mit allen Panelen, wenn der MMA-Schalter gedrückt wird.
3.1.2 wiG-Schweißen
Die Mastertig MLS Stromquellen sind speziell für WIG-Schweißen entwickelt worden. Sie haben HF-
Zündung und vielseitige Panelfunktionen. Die Panele sind MTL, MTX, MTZ und MTM. Auch die MEL- und MEX-Panele können bei der Master MLS Stromquelle für WIG-Schweißen mit Kontaktzündung angewendet werden.
3.1.3 Synergetisches Puls-wiG-Schweißen (a)
(a)
(b)
MTX-, MTZ- und MTM-Panele beinhalten die Puls-WIG-Eigenschaft, wobei nur der Schweißstrom geregelt werden muss, während andere Pulsparameter vorprogrammiert sind. Die Pulsfrequenz ist hoch und erzeugt dadurch einen stabilen Lichtbogen und eine höhere Schweißgeschwindigkeit.
3.1.4 Langpuls-wiG-Schweißen (b)
Dieses Verfahren ermöglicht die Regelung aller Pulsparameter. Es kann zur Kontrolle des
Schmelzbades verwendet werden. Langpuls-WIG ist mit MTX-, MTZ- und MTM-Panele möglich.
3.2 anwenDunG
3.2.1 Stromquelle
HINWEIS! Achtung! Die Maschine stets vom Hauptschalter ausschalten, den Netzstecker nicht als
Schalter benutzen!
Den Lichtbogen nie ohne Schutzmaske anschauen! Sich selber und die Umgebung vor Lichtbogen und heißen Spritzern schützen!
3.2.2 funktionspanele
Vor dem Schweißen werden die Schweißwerte dem Schweißobjekt entsprechend vom
Funktionspanel gewählt. Siehe 3.1. Schweißprozesse.
Das Kemppi Multi Logic System, MLS™, bietet die Möglichkeit, das zweckmäßige Funktionspanel zu wählen: das MEL- und MEX-Panel für Lichtbogenhandschweißen oder MTL, MTX, MTZ, MTM für WIG-Schweißen mit Grundfunktionen oder Puls WIG, 4T-LOG oder MINILOG für Regelung des
Schweißstroms oder mit Speicherfunktionen. Siehe auch 3.1. Schweißprozesse.
Signallampe
DE
1 2 3
1. Hauptschalter
2. Überhitzung der Stromquelle
3. Falsche Netzspannung, Über- oder Unterspannung
9
MMa-funktionspanel MeL
8.
7.
DE
6.
5.
1. Wahlschalter Nahregelung/Fernregelung
2. Schweißstrompotentiometer
3. Kontakt-WIG
4. MMA/Lichtbogenschweißen
5. Arc force
6. Heißstart/Regelung des Anfangsstroms
7. Display
8. Schweißstromtabelle
1.
2.
3.
4.
10
MMa-funktionspanel MeX
1.
7.
3.
5.
6.
4.
8.
2.
9.
MEX-Panel mit Gebrauchsanweisung ist separat erhältlich.
1. Signallampe: Hauptschalter, Überhitzung, unkorrekte Netzspannung
2. MODE-Taste zur Auswahl des Schweißprozesses: gewöhnliches MMA-Schweißen, Kontakt-WIG-
Schweißen, Fugenhobeln, Broken Arc-Schweißen
3. Auswahl des Elektrodentyps
4. Potentiometer für die Regelung des Schweißstroms und anderer Parameter
5. Displays für Schweißstrom und andere Parameter (A, V, s, mm)
6. Auswahl zu regelnder Schweißparameter (Pfeiltaster nach links/rechts, Auswahl mit (RETURN))
7. Anzeige der Schweißparameterauswahl: HOT START, A, ARC FORCE
• Regelung des HOT START
• Schweißstrom (A)
• Arc Force-Dynamiksteuerung (ARC FORCE)
8. Auswahl der Fernregler-/SETUP-Funktion
9. Speicherfunktionen
DE
11
DE wiG-funktionspanel MTL – Grundfunktionen
5.
10.
9.
11.
12.
13.
4.
7.
2.
14.
8.
6.
1.
3.
1. Wahlschalter für MMA
2. Wahlschalter für Arc force (MMA) und Fußfernregler min/max (WIG-Schweißen)
3. Wahlschalter für Hot start (MMA) und Gastest (WIG-Schweißen)
4. Selektion für WIG-Schweißen, 4T- und 2T-Funktionen
5. Selektion für HF-/Kontakt-Zündung und Wasserfüllfunktion (WATER FILL)
6. Selektion für Panel, Fuß- und Handfernregler
7. Selektion für Schweißparameter
8. Einstellen der Schweißparameter
9. Gasvorströmen 0 – 10 s
10. Stromanstieg 0 – 10 s
11. Schweißstrom
12. Stromabsenkung 0 – 15 s
13. Gasnachströmen 1 – 30 s
14. RETURN-Taste/zurück zu Schweißstrom-Punkt
1. MMa
MMA-Schweißen wählen, indem die MMA-Taste gedrückt wird. Das Licht leuchtet auf, wenn MMA gewählt wurde.
2. arc force
Die ARC FORCE -Taste drücken, wonach der entsprechende Messwert im Display zu sehen ist. Der
Wert kann gewechselt werden, indem das Pulspotentiometer gedreht wird. Wird der Wert negativ gestellt (-1...-9), wird der Lichtbogen weicher, und es gibt weniger Spritzer beim Schweißen an den oberen Enden der empfohlenen Ströme. Bei der positiven Seite (1...9) ist der Lichtbogen rauh.
PEDAL LO/HI: Einstellen des Regelbereiches für Fußfernregler beim WIG.
12
3. hot start
Wird die HOT START-Taste gedrückt, erscheint im Display der dem Schweißstrom entsprechende
Messwert. Die Werte können geregelt werden, indem das Pulspotentiometer gedreht wird. Bei der
WIG-Taste kann die Gastestfunktion gewählt werden.
4. hf-zündung mit 2-Takt funktion
Das Gas beginnt zu strömen, wenn der Brennerschalter gedrückt wird. Nach Vorgaszeit beginnt das
Schweißen und der Strom steigt auf die Schweißebene im Laufe der Stromanstiegszeit. Wenn der
Schalter geöffnet wird, geht der Strom auf die Stromabsenkung und danach auf Gasnachströmen. hf-zündung mit 4-Takt funktion
Das Gas beginnt zu strömen, wenn der Brennerschalter gedrückt wird. Den Brennerschalter öffnen.
Der Zündfunke zündet den Lichtbogen, und der Strom steigt im Laufe des Stromanstiegs auf den
Schweißstrom. Den Brennerschalter nach unten drücken. Das Schweißen wird fortgesetzt. Den
Brennerschalter öffnen, der Strom beginnt zu fallen und nach einer eingestellten Absenkzeit bricht der Lichtbogen ab. Das Schutzgas fließt danach noch eine bestimmte Zeit.
5. hf-/kontaktzündung (waTer fiLL = wasserfüllung)
Der WIG-Lichtbogen kann entweder mit Hochfrequenz (HF) oder ohne (Kontaktzündung) gezündet werden. HF-Zündung wird gewählt, wenn die Signallampe brennt.
Der wassergekühlte Brenner kann mit Wasser gefüllt werden, indem die HF CONTACT-Taste mehr als 2 Sekunden gedrückt wird.
6. fernregler
Wenn der Schweißstrom mit dem Regler geregelt werden soll, den Regler einschalten und die
REMOTE-Taste wählen. Wenn das Licht im Panel erlischt, den gewünschten Fernregler wählen
(R10, kabelloser Fernregler R11T für MMA-Schweißen oder Fußfernregler R11F). Die Potentiometer funktionieren automatisch mit den Fernreglern. Der Fußfernregler funktioniert nur im 2T.
7., 8. und 14. einstellen der Parameter
Um die WIG-Schweißparameter zu wählen, brauchen nur zwei Tasten, Pfeil-links und Pfeil-rechts, benutzt werden. Das Einstellen geschieht mit dem Potentiometer. Wenn die RETURN-Taste gedrückt wird, geht das Einstellen der Parameter direkt auf Schweißstrom. Das Display zeigt automatisch die Messwerte und die Einheiten der Parameter. Nach 10 Sekunden geht das Display auf Schweißstrom zurück.
DE
13
3.
6.
1.
wiG-funktionspanel MTX – Puls-wiG-funktionen
5.
4.
7.
2.
9.
8.
DE
14
1. 4T-LOG
2. Punktpuls, synergetischer Schnellpuls und Langpuls
3. Anstiegzeit 10 - 80 % von Schweißstrom
4. Pulsstrom 10 A - max.
5. Pulsfaktor 10 - 70 % von Pulszeit
6. Frequenz 0,2 - 300 Hz
7. Grundstrom 10 - 70 % von Pulsstrom
8. Schmelzpunktzeit 0 - 10 s
9. Endkraterstrom10 - 80 % von Schweißstrom
1. brennerschalter 4T-LoG funktion (nur MTX-Panel)
Wenn der Brennerschalter gedrückt ist, geht der Strom auf den Suchlichtbogen und wenn der
Schalter geöffnet wird, geht der Strom über die Anstiegzeit auf den Schweißstrom. Wenn der
Schalter erneut gedrückt wird, geht der Strom auf die Absenkzeit und danach zum Endkraterstom.
Der Strom endet, wenn der Schalter geöffnet wird.
2. wiG-Punktschweißen
Schmelzpunktschweißen wird für das WIG-Schweißen von einem definierten Punkt angewendet.
Es kann sowohl im 2T- als auch im 4T-angewendet werden. Punktschweißen wird gewählt, indem die Pfeiltaste gedrückt wird, bis die Signallampe aufleuchtet, wonach die Schweißzeit mit dem
Regelpotentiometer der Schweißparameter gewählt wird.
Synergetischer Schnellpuls
Die PULSE-Taste drücken, bis die Synergetic-Lampe aufleuchtet. Die Pulsparameter werden automatisch eingestellt, wenn der Mittelschweißstrom gewählt ist. Weitere Pulsselektionen sind nicht nötig.
Langpuls
Das Langpulsverfahren bietet die Möglichkeit, alle Pulsparameter zu regeln (Pulsfrequenz,
Pulsfaktor, Pulsstrom und Pausenstrom). Auch der Schweißstrom kann geregelt werden, wobei ein neuer Pulsstromwert erhalten wird. Der Pulsfaktor und Pausenstrom bleiben konstant. Wenn der
Pulsfaktor, Pulsstrom oder Pausenstrom geregelt wird, wird der neue Mittelschweißstrom auf dem
Display gezeigt.
wiG-funktionspanel MTz – wiG- und MiniLoG-Pulsfunktion
1.
2.
1. Minilog
2. Minilog 10 - 90 % von Schweißstrom
MTz Minilog
Wenn der Brennerschalter gedrückt ist, geht der Strom auf den Suchlichtbogen und wenn der
Schalter geöffnet wird, geht der Strom über die Anstiegzeit auf den Schweißstrom. Mit der Minilog-
Funktion können von zwei Stromebenen, Schweißstrom und Minilogstrom, gewählt werden.
Man kann von einem zum anderen schnell durch Drücken des Brennerschalters bewegen. Wenn der Schalter für 1 Sekunde gedrückt wird, geht der Strom auf die Absenkzeit und danach zum
Endkraterstom. Der Strom endet, wenn der Schalter geöffnet wird.
DE
15
4.
1.
wiG-funktionspanel MTM – wiG- und MiniLoG-Pulsfunktion mit einem
Speicherverfahren
DE
2.
3.
5.
1. Minilog
2. MEMORY/Speichertaste
3. Wählen der Speicherkanäle
4. Minilog 10 - 90 % von Schweißstrom
5. SAVE/Speichern der Schweißparameter
Minilog
Das Gas beginnt zu strömen, wenn der Brennerschalter gedrückt wird. Wenn der Brennerschalter gedrückt wird, geht der Strom auf Anfangsstrom und wenn der Schalter geöffnet wird, geht der
Strom über Anstiegstrom auf Schweißstrom über. Mit der Minilog-Funktion können von zwei
Stromebenen, Schweißstrom und Minilog-Strom, gewählt werden. Man kann von einem zum anderen schnell durch Drücken des Brennerschalters bewegen. Den Brennerschalter 1 Sekunde lang drücken und danach öffnen, und der Strom geht auf die Absenkzeit.
3.2.3 Speicherung der Schweißfunktionen (MTM)
Das MTM-Panel hat 10 Speicherkanäle für die gewählten Schweißfunktionen. Die
Speicherfunktionen werden an der linken unteren Ecke des Paneles im MEMORY-Bereich gewählt.
Neben den Schweißparametern werden auch die gewählten Funktionen gespeichert.
1. MEMORY-Taste zweimal drücken. Die SET-Lampe blinkt, falls der Kanal frei ist. Die Lampe brennt, falls der Kanal reserviert ist.
2. Der gewünschte Speicherkanal mit CH-Taste wählen.
3. Die Werte einstellen und durch das Drücken der SAVE-Taste speichern.
4. MEMORY-Taste zweimal drücken. Die ON-Lampe geht an.
5. Das Schweißen starten und die Werte justieren, falls nötig.
16
Falls gespeicherte Sollwerte gewechselt werden müssen, muss die Lampe in SET-Position sein, um Parameter zu wählen, zum Schluss SAVE-Taste drücken. Es ist auch möglich, die gewöhnlich gebrauchten Parameter im Panel zu speichern, indem SET gedrückt wird, wenn die
Speicherfunktion in OFF-Stellung ist (keine Lichter an). Alle Kanäle werden frei, wenn MEMORY- und CH-Tasten gleichzeitig in SET-Stellung gedrückt werden.
3.2.4 Gespeicherte werte anwenden
1. MEMORY-Taste drücken.
2. Speicherkanal wählen, indem die CH-Taste gedrückt wird.
3. Schweißen beginnen.
3.2.5 Speicherkanal des fernreglers
Speicherkanäle wählen, indem REMOTE- und CH-Tasten gleichzeitig gedrückt werden. Mit dem
Fernregler können die gespeicherten Werte der Kanäle 1-5 angewendet werden.
3.2.6 SeTuP-funktionen
Die Maschine beinhaltet eine SETUP-Funktion. REMOTE (SETUP)-Taste länger als normal drücken.
SETUP-Funktion kann gleicherweise verlassen werden. Zwischen den Jumper wird bewegt, indem die Pfeiltasten gedrückt werden, und die Werte können durch das Potentiometer geändert werden.
A10
A11
A12
A13
A14
A15
A5
A6
A7
A8
A9
A2
A3
A4
Display Funktion
A1 Anstieg mit konstanter Zeit / vom Schweißstrom abhängig
Absenkung mit konstanter Zeit / vom Schweißstrom abhängig
WIG-Antifreeze aus / an
MMA-Antifreeze aus / an
MMA Hot start Puls adaptiv / nicht adaptiv
WIG-Absenkstrom an / aus
A7 MMA-Leerlaufspannung 80V / 40V
2T-Downslope normal/Absenkstrom mit kurzem Schalterdruck
Heftautomatik aus / an
Stromanstieg beginnt steil / leicht geneigt
WIG-Downslope linear / nicht linear
MMA-/WIG-Verfahren von Fernsteuerung gewählt aus / an
Suchlichtbogen aus / an
Strom halten während Stromabsenkung
A16
A17
A18
Kontrolle der Speicherkanäle mit dem Up/Down Brennertaster an / aus
Kontrolle des Stroms mit dem Up/Down Brennertaster ist immer aktiviert/aktiviert nur wenn Fernregeltaster betätigt wird
Wachfunktion des Kühlgerätes aktiviert / nicht aktiviert
A19
Absenkung der Minilog- und 4T-Funktionen im MTM- und MTL-
Panel während langen Drücken / nach dem Drücken (normal)
Kühlgerät im zwangläufigen Betrieb / automatische ON/OFF-
Steuerung
Fabrikeinstellung
0 konstant
0 konstant
1 aus
1 an
0 nicht adaptiv
0 an
0 80 V
0 normal
0 aus
0 steil
0 linear
0 aus
1 an
0 aus
0 aus
0 immer aktiviert
1 aktiviert
0 normal
0 automatische
DE
17
DE
3.2.7 fußfernregler r11f
Lesen Sie zuerst unter 3.2.2.4. 'WIG-Funktionspanel MTL' Punkt 6. 'Fernregler' für Installieren des Fernreglers. Der Fußfernregler wird im WIG-Schweißen benutzt und sein Regelbereich kann beliebig eingestellt werden. Der Minimumstromwert wird mit dem Potentiometer des
Funktionspaneles eingestellt, wenn das Pedal nicht gedrückt wird, auf dem Display steht LO. Der
Maximumwert wird gleicherweise eingestellt, zuerst wird die PEDAL LO/HI-Taste gedrückt, auf dem
Display steht HI. Das Schweißen beginnt, indem das Pedal leicht gedrückt wird. Der Lichtbogen zündet auf dem eingestellten Minimumstrom. Um den Maximumstrom zu erreichen, muss das
Pedal ganz nach unter gedrückt werden. Der Lichtbogen bricht ab, wenn das Pedal geöffnet wird.
Wenn nötig, erneut einstellen.
3.3 kühLGeräT MaSTerCooL 10
Die Funktion des MasterCool-Kühlgeräts wird von der Stromquelle aus gesteuert. Das Kühlgerät startet automatisch, wenn das Schweißen angefangen wird. Vorgehen wie folgt:
1. Stromquelle einschalten.
2. Füllstand des Behälters und Rückströmung prüfen. Flüssigkeit nachfüllen, falls nötig.
3. Wenn ein wassergekühlter Brenner verwendet wird, kann sie mit Wasser gefüllt werden, indem HF
CONTACT-Taste über 2 Sekunden lang gedrückt wird.
Die Pumpe funktioniert noch 5 Minuten nach der Beendigung des Schweißens, um das Wasser nachzukühlen. Dies vermindert den Bedarf an Wartung.
überhitzung
Die Lampe für Überhitzung leuchtet auf, die Maschine stoppt und das Display zeigt COOLER, wenn der Temperaturregler eine Überhitzung des Kühlungswassers wahrgenommen hat. Der Lüfter kühlt das Wasser und wenn die Lampe erlischt, kann das Schweißen neu gestartet werden.
wasserströmung
Auf der Anzeige erscheint Err5 wenn kein Wasser fließt.
3.4 LaGerunG
Die Maschine in einem sauberen und trockenem Raum lagern und vor Regen und bei
Temperaturen über +25 °C vor direktem Sonnenschein schützen.
4. warTunG
HINWEIS! Vorsicht mit der Netzspannung beim Umgang mit dem Elektrokabel!
Bei der Wartung der Anlage ist auf Nutzungsgrad und Umgebung zu achten. Wenn die Anlage sachgemäß angewendet und regelmäßig gewartet wird, werden unnötige Betriebsstörungen und
Unterbrechungen in der Produktion vermieden.
4.1 reGeLMäSSiGe warTunG
4.1.1 alle sechs Monate
Achtung! Den Stecker vom Netz lösen und etwa 2 Minuten warten (Kondensatorladung), bevor das
Mantelblech gelöst wird.
Mindestens halbjährlich überprüfen:
• Die elektrischen Verbindungen - die Verzunderten reinigen und die Unverspannten spannen.
Achtung! Die richtigen Drehmomente sind zu wissen, bevor die Verbindungen repariert werden.
• Die Innenteile der Maschine z.B. mit einem weichen Pinsel und Staubsauger reinigen. Keine
Druckluft benutzen. Es besteht die Gefahr, dass der Schmutz sich noch fester in den Spalten der Kühlprofile setzt. Keinen Druckwäscher benutzen.
HINWEIS! Die Reparaturen der Maschine dürfen nur von einem autorisierten Elektriker durchgeführt werden.
18
4.1.2 wartungsvertrag
Die qualifizierten KEMPPI-Wartungsdienste führen planmäßige Wartungen nach Vertrag durch. Bei der Wartung werden alle Teile gereinigt, kontrolliert und bei Bedarf repariert. Zum Schluss wird die
Funktion überprüft.
4.2 fehLerSuChe
Signallampe des hauptschalters leuchtet nicht auf.
Es gibt keinen Strom in der Maschine.
• Sicherungen des Stromnetzes kontrollieren, wenn nötig auswechseln.
• Netzkabel und Stecker kontrollieren, wenn nötig auswechseln.
Die Maschine schweißt nicht ordentlich.
Es gibt viele Spritzern beim Schweißen, die Schweißnaht wird porös oder die Leistung ist unzureichend.
• Schweißeinstellungen prüfen und wenn nötig neu einstellen.
• Gasströmung und Verbindung des Gasschlauchs kontrollieren.
• Überprüfen, dass die Masseklemme ordentlich befestigt ist und dass das Kabel nicht defekt ist. Die Stelle, wenn nötig, und die defekten Teile auswechseln.
• Brennerkabel und Verbindungsstück prüfen. Wenn nötig, die Verbindung spannen und defekte Teile auswechseln.
• Verschleißteile des Brenners prüfen, reinigen und defekte Teile auswechseln.
• Sicherungen des Stromnetzes prüfen und auswechseln, wenn nötig.
Signallampe für überhitzung der Stromquelle leuchtet auf.
Die Stromquelle ist zu heiß geworden.
• Kontrollieren, dass es hinter der Anlage genügend Freiraum für Luftzirkulation gibt.
• Prüfen der Zirkulation der Wasserkühleinheit, sowie die Sauberkeit des Wärmetauschers und
Lüftungsgitters. Wenn nötig Kühlflüssigkeit nachfüllen.
Für weitere Auskunft und Hilfe, zum nächsten Kemppi-Servicedienst Kontakt aufnehmen.
4.3 enTSorGunG Der MaSChine
Geben Sie Elektro-Altgeräte nicht zu normalem Hausmüll!
Unter der Berücksichtigung der EG-Richtlinie 2002/96 für Elektro- und Elektronik-Altgeräte und ihrer Umsetzung in Anlehnung an das nationale Recht müssen Elektroausrüstungen, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, getrennt gesammelt und einer zuständigen, umweltverantwortlichen Wiederverwertungsanlage übergeben werden. Gemäß den
Anweisungen der Gemeindebehörden oder eines Beauftragten von Kemppi ist der Eigentümer der Ausrüstung verpflichtet, einer regionalen Sammelzentrale eine außer Betrieb gesetzte Einheit zu übergeben. Durch die Anwendung dieser EG-Richtlinie werden Sie zu einer besseren Umwelt und menschlichen Gesundheit beitragen.
DE
19
DE
5. beSTeLLnuMMern
Master MLS™ 2500
Schweißkabel 35 mm²
Massekabel 25 mm²
CEE-Stecker 16 A
Master MLS™ 3500
Schweißkabel 50 mm²
Massekabel 50 mm²
CEE-Stecker 16 A
Mastertig MLS™ 3000
Brenner
TTC 160
TTC 160
TTC 160
TTC 220
TTC 220
TTC 220
Massekabel 35 mm²
CEE-Stecker 16 A
Druckminderer AR/Uhr
Mastertig MLS™ 4000
Brenner
TTC 160
TTC 160
TTC 160
TTC 220
TTC 220
TTC 220
Massekabel 35 mm²
CEE-Stecker 16 A
Druckminderer AR/Uhr
MasterCool 10
Wassergekühlte Brenner
TTC 200W
TTC 200W
TTC 200W
TTC 250W
TTC 250W
TTC 250W
2,5 m
2,5 m
5-polig
2,5 m
2,5 m
5-polig
4 m
8 m
16 m
4 m
8 m
16 m
5 m
5-polig
4 m
8 m
16 m
4 m
8 m
16 m
5 m
5-polig
4 m
8 m
16 m
4 m
8 m
16 m
20
6114400
627016004
627016008
627016016
627022004
627022008
627022016
6184311
9770812
6265136
6122350
627020504
627020508
627020516
627025504
627025508
627025516
6114300
627016004
627016008
627016016
627022004
627022008
627022016
6184311
9770812
6265136
6104250
6184301
6184311
9770812
6104350
6184501
6184511
9770812
Panele
MEL, MMA
MEX, MMA
MTL, WIG
MTX, WIG 4T-LOG
MTZ. WIG MINILOG
MTM, WIG SPEICHER
Optionale Zubehör
Regler für WIG-Brenner
RTC 10
RTC 20
Fernregler
R 10
R11T
R11F
Transporteinheit
T100
T110
T130
T200
6185477
6185478
6185409
6185442
6185407
6185250
6185251
6185222
6185258
6106000
6106010
6116000
6116005
6116015
6116010
21
DE
DE
6. TeChniSChe DaTen
Stromquelle Master MLS™ 2500
Anschlussspannung
Anschlussleistung
3~50/60 Hz
40% ED MMA
30% ED TIG
HO7RN-F Anschlusskabel
Sicherung (träge)
Belastbarkeit 40 °C MMA
WIG
Schweißspannung, max
Elektroden
Leerlaufspannung
Schweißstrom
Wirkungsgrad bei Höchststrom
Leistungsfaktor bei Höchststrom
Leerlaufleistung (f.)
Schutzklasse
EMV-Klasse
Minimale Kurzschlussleistung S sc
des Versorgungsnetzes *
Außenabmessungen
Gewicht
L x B x H
Stromquelle Master MLS™ 3500
Anschlussspannung
Anschlussleistung
3~50/60 Hz
40% ED MMA
30% ED WIG
HO7RN-F Anschlusskabel
Sicherung (träge)
Belastbarkeit 40 °C MMA
WIG
Schweißspannung, max
Elektroden
Leerlaufspannung
Schweißstrom
Wirkungsgrad bei Höchststrom
Leistungsfaktor bei Höchststrom
Leerlaufleistung (f.)
Schutzklasse
EMV-Klasse
Minimale Kurzschlussleistung S sc
des Versorgungsnetzes *
Außenabmessungen
Gewicht
L x B x H
22
400V –15 %...+20 %
15 kVA
13.8 kVA
4G2.5(5m)
16 A
10 A/20,5V...350A/34,0V
5 A/10,0V...400A/26,0V
45V / 350 A
Ø1,5...6,0 mm
80 V stufenlos
86 %
0,95 (350A/34,0 V) c. 10W
IP23S
A
2.5 MVA
500 x 180 x 390 mm
21 kg
400 V -15 %...+20 %
9.4 kVA
8.4 kVA
4G1.5(5m)
10 A
10 A/20,5 V...250 A/30,0 V
5 A/10,0 V...300 A/22,0 V
36 V / 250 A
Ø 1,5...5,0 mm
80 V stufenlos
86 % (250 A/30,0 V)
0,95 (250 A/30,0 V) c. 10 W
IP23S
A
1.6 MVA
500 x 180 x 390 mm
20 kg
Stromquelle Mastertig MLS™ 3000
Anschlussspannung
Anschlussleistung
3~ 50/60 Hz
30% ED TIG
40% ED MMA
HO7RN-F Anschlusskabel
Sicherung (träge)
Belastbarkeit 40 °C MMA
WIG
Schweißspannung, max
Elektroden
Leerlaufspannung
Schweißstrom
Wirkungsgrad bei Höchststrom
Leistungsfaktor bei Höchststrom
Leerlaufleistung (f.)
Schutzklasse
EMV-Klasse
Minimale Kurzschlussleistung S sc
des Versorgungsnetzes *
Außenabmessungen (WIG Stromquelle + Kühlgerät)
Gewicht
L x B x H
Stromquelle Mastertig MLS™ 4000
Anschlussspannung
Anschlussleistung
3~ 50/60 Hz
30% ED TIG
40% ED MMA
HO7RN-F Anschlusskabel
Sicherung (träge)
Belastbarkeit 40 °C WIG
MMA
Schweißspannung, max
Elektroden
Leerlaufspannung
Schweißstrom
Wirkungsgrad bei Höchststrom
Leistungsfaktor bei Höchststrom
Leerlaufleistung (f.)
Schutzklasse
EMV-Klasse
Minimale Kurzschlussleistung S sc
des Versorgungsnetzes *
Außenabmessungen (WIG Stromquelle + Kühlgerät)
Gewicht
L x B x H
400V –15%…+20%
8.4 kVA
9.4 kVA
4G1.5(5m)
10 A
10 A/20.5 V...250 A/30.0 V
5 A/10.0 V...300 A/22.0 V
36 V / 250 A
Ø 1.5 ... 5.0 mm
80 V stufenlos
86 % (250 A/30.0 V)
0.95 (250 A/30.0 V) c. 10 W
IP23S
A
1.6 MVA
500 x 180 x 390 (650) mm
22 kg
400V –15%…+20%
13.8 kVA
15 kVA
4G2.5(5m)
16 A
5 A/10.0 V ... 400 A/26.0 V
10 A/20.5 V ... 350 A/34.0 V
45.0 V / 350 A
Ø 1.5 ... 6.0 mm
80 V stufenlos
86 % (350A/34,0V)
0,95 (350A/34,0 V) c. 10W
IP23S
A
2.5 MVA
500 x 180 x 390 (650) mm
23 kg
DE
23
DE
24
Kühlgerät (WIG-Schweißen) MasterCool 10
Schweißspannung
Anschlußleistung
Kühlleistung
Anfangsdruck, max
Kühlflüssigkeit
Behälterinhalt
Außenmaß
Außenabmessungen
Gewicht
Stromquelle und Kühgerät
Betriebstemperaturbereich
Lagerungstemperaturbereich
EMV-Klasse
Schutzklasse
100 % ED
L x B x H
400V –15%…+20%
250 W
1 kW
0,4 MPa
20% – 40 % Ethanolwasser
3 l
500 x 180 x 260 mm
11 kg
-20 °C … +40 °C
-40 °C … +60 °C
A
IP23S
25
DE
KEMPPI OY
Hennalankatu 39
PL 13
FIN-15801 LAHTI
FINLAND
Tel +358 3 899 11
Telefax +358 3 899 428 [email protected]
www.kemppi.com
Kotimaan myynti:
Tel +358 3 899 11
Telefax +358 3 734 8398 [email protected]
KEMPPI SVERIGE AB
Box 717
S-194 27 UPPLANDS VÄSBY
SVERIGE
Tel +46 8 590 783 00
Telefax +46 8 590 823 94 [email protected]
KEMPPI NORGE A/S
Postboks 2151, Postterminalen
N-3103 TØNSBERG
NORGE
Tel +47 33 346000
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KEMPPI DANMARK A/S
Literbuen 11
DK-2740 SKOVLUNDE
DANMARK
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Telefax +45 4494 1536 [email protected]
KEMPPI BENELUX B.V.
Postbus 5603
NL-4801 EA BREDA
NEDERLAND
Tel +31 765717750
Telefax +31 765716345 [email protected]
KEMPPI (UK) Ltd
Martti Kemppi Building
Fraser Road
Priory Business Park
BEDFORD, MK44 3WH
UNITED KINGDOM
Tel +44 (0)845 6444201
Telefax +44 (0)845 6444202 [email protected]
KEMPPI FRANCE S.A.S.
65 Avenue de la Couronne des Prés
78681 EPONE CEDEX
FRANCE
Tel +33 1 30 90 04 40
Telefax +33 1 30 90 04 45 [email protected]
KEMPPI GmbH
Otto-Hahn-Straße 14
D-35510 BUTZBACH
DEUTSCHLAND
Tel +49 6033 88 020
Telefax +49 6033 72 528 [email protected]
KEMPPI SPÓŁKA Z O.O.
Ul. Borzymowska 32
03-565 WARSZAWA
POLAND
Tel +48 22 7816162
Telefax +48 22 7816505 [email protected]
KEMPPI AUSTRALIA PTY LTD.
13 Cullen Place
P.O. Box 5256, Greystanes NSW 2145
SMITHFIELD NSW 2164
AUSTRALIA
Tel. +61 2 9605 9500
Telefax +61 2 9605 5999 [email protected]
OOO KEMPPI
Polkovaya str. 1, Building 6
127018 MOSCOW
RUSSIA
Tel +7 495 739 4304
Telefax +7 495 739 4305 [email protected]
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127018 Москва
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100176 Beijing
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Tel +86-10-6787 6064
+86-10-6787 1282
Telefax +86-10-6787 5259 [email protected]
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创新大厦 B 座三区 420 室 ( 100176 )
电话: +86-10-6787 6064
+86-10-6787 1282
传真: +86-10-6787 5259 [email protected]
KEMPPI INDIA PVT LTD
LAKSHMI TOWERS
New No. 2/770,
First Main Road,
KAZURA Gardens,
Neelangarai,
CHENNAI - 600 041
TAMIL NADU
Tel +91-44-4567 1200
Telefax +91-44-4567 1234 [email protected]
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