Schneider Electric Premium und Atrium Benutzerhandbuch
जाहिरात
जाहिरात
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
35006186 12/2018
Premium und Atrium mit
EcoStruxure™
Control Expert
Fipway-Netzwerk
Benutzerhandbuch
(Übersetzung des englischen Originaldokuments)
12/2018 www.schneider-electric.com
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Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer oder Integrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige
Risikoanalysen, Bewertungen und Tests der Produkte im Hinblick auf deren jeweils spezifischen
Verwendungszweck vorzunehmen. Weder Schneider Electric noch deren Tochtergesellschaften oder verbundene Unternehmen sind für einen Missbrauch der Informationen in der vorliegenden
Dokumentation verantwortlich oder können diesbezüglich haftbar gemacht werden.
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Sie erklären, dass Sie ohne schriftliche Genehmigung von Schneider Electric dieses Dokument weder ganz noch teilweise auf beliebigen Medien reproduzieren werden, ausgenommen zur
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Bei der Montage und Verwendung dieses Produkts sind alle zutreffenden staatlichen, landesspe zifischen, regionalen und lokalen Sicherheitsbestimmungen zu beachten. Aus Sicherheitsgründen und um die Übereinstimmung mit dokumentierten Systemdaten besser zu gewährleisten, sollten
Reparaturen an Komponenten nur vom Hersteller vorgenommen werden.
Beim Einsatz von Geräten für Anwendungen mit technischen Sicherheitsanforderungen sind die relevanten Anweisungen zu beachten.
Die Verwendung anderer Software als der Schneider Electric-eigenen bzw. einer von Schneider
Electric genehmigten Software in Verbindung mit den Hardwareprodukten von Schneider Electric kann Körperverletzung, Schäden oder einen fehlerhaften Betrieb zur Folge haben.
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© 2018 Schneider Electric. Alle Rechte vorbehalten.
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Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teil I Einführung in die Fipway-Kommunikation. . . . . . . . .
Kapitel 1 Beschreibung der Fipway-Kommunikation . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Kommunikation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teil II Hardwaretechnische Inbetriebnahme der Fipway-
Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 2 Beschreibung der hardwaretechnischen Inbetriebnahme
Die Geräte der Kommunikationsfunktionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Fipway-Architektur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Betriebsnormen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 3 Inbetriebnahme des Moduls TSX SCY 21601 . . . . . . . .
3.1 Auf einen Blick. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2 Beschreibung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.3 Merkmale des integrierten Kanals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Merkmale des integrierten Kanals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.4 Kompatibilität des Empfangskanals des Moduls TSX SCY 21601 . . .
Kompatibilität des Empfangskanals des Moduls TSX SCY 21601 . . .
3.5 Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.6 Funktionsweise:. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Betrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.7 Sichtdiagnose des Moduls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sichtdiagnose des Moduls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.8 Anschluss des integrierten Kanals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Auf einen Blick. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Stromverbrauch des Moduls TSX SCY 21601 . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 4 Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten . . . . . . . . . . . . . . .
4.1 Auf einen Blick. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2 Beschreibung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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4.3 Anschließen des PCMCIA-Kartenempfangskanals . . . . . . . . . . . . . . .
Beim Anschluss der PCMCIA-Karte zu ergreifende
Vorsichtsmaßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Produktreferenz und Installation von PCMCIA-Karten. . . . . . . . . . . . .
Anschluss der PCMCIA-Karte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Installation der Karten und Kabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige der Funktionsweise der Karte TSX FPP 20 PCMCIA . . . . . .
Sichtdiagnose der PCMCIA-Karte TSX FPP 20. . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.4 Anschluss der TSX FPP 20-Karte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anschließen der TSX FPP 20-Karte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.5 Zusammenfassung der Verbindungsgeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zusammenfassung der Verbindungsvorrichtungen . . . . . . . . . . . . . . .
4.6 Vorsichtsmaßnahmen beim Anschließen von PCMCIA-Karten . . . . . .
Vorsichtsmaßnahmen beim Anschließen von PCMCIA-Karten . . . . . .
4.7 Verbrauch von PCMCIA-Karten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Stromverbrauch der PCMCIA-Karte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teil III Softwaretechnische Inbetriebnahme der Fipway-
Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 5 Inbetriebnahmeverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 6 Kommunikation über ein Fipway-Netz: Allgemeines . . . .
6.1 Einführung in die Fipway-Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kurze Beschreibung des Fipway-Netzwerks . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kommunikationsfunktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verwendung gemeinsamer Wörter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verwendung gemeinsamer Tabellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
6.2 Merkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hardware-Kompatibilität. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Softwarekompatibilität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Betriebsart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 7 Konfiguration einer Fipway-Kommunikation. . . . . . . . . . .
Verfahren zur Konfiguration eines Fipway-Netzwerks . . . . . . . . . . . . .
Fipway-Konfigurationsbildschirm . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mit den Telegrammen und der Datenübertragungsschicht verbundene
Fipway-Parameter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mit den gemeinsamen Daten verbundene Fipway-Parameter. . . . . . .
Beispiel für die Konfiguration einer gemeinsam genutzten Tabelle . . .
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Kapitel 8 Debug einer Fipway-Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . .
Debugfenster für Fipway . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Debugging-Parameter für Fipway . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Für den Test eines Kommunikationskanals verfügbare Requests . . .
So testen Sie einen Kanal mit den Requests "Identifikation" und
"Abbild" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
So testen Sie einen Kanal mit Hilfe von Requests . . . . . . . . . . . . . . .
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So greifen Sie auf die Funktionen für die Modul- und Kanaldiagnose eines Fipway-Geräts zu. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 9 Die Sprachobjekte der Fipway-Kommunikation . . . . . . .
9.1 Die Sprachobjekte und IODDT der Fipway-Kommunikation . . . . . . . .
Beschreibung der Sprachobjekte für die Fipway-Kommunikation . . . .
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105
106
107
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen
Funktion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Explizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen
Funktion. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verwaltung der Austauschvorgänge und Rückmeldungen anhand expliziter Objekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9.2 Für alle Kommunikationsprotokolle relevante Sprachobjekte und generische IODDT. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Details der impliziten IODDT-Austauschobjekte des Typs
T_COM_STS_GEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Details der expliziten IODDT-Austauschobjekte des Typs
T_COM_STS_GEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9.3 Die mit der Fipway-Kommunikation verbundenen Sprachobjekte und
IODDT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Details der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT vom Typ
T_COM_FPW . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Detaillierte Informationen zu den expliziten Austauschobjekten des
IODDT T_COM_FPW . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurationsspezifische Sprachobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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116
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Übersicht über die Sprachobjekte mit explizitem Austausch für eine
Fipway-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
9.4 IODDT Type T_GEN_MOD, anwendbar auf alle Module . . . . . . . . . .
Details zu den Sprachobjekten des IODDT-Typs T_GEN_MOD. . . . .
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131
Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Sicherheitshinweise
Wichtige Informationen
HINWEISE
Lesen Sie sich diese Anweisungen sorgfältig durch und machen Sie sich vor Installation, Betrieb,
Bedienung und Wartung mit dem Gerät vertraut. Die nachstehend aufgeführten Warnhinweise sind in der gesamten Dokumentation sowie auf dem Gerät selbst zu finden und weisen auf potenzielle Risiken und Gefahren oder bestimmte Informationen hin, die eine Vorgehensweise verdeutlichen oder vereinfachen.
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BITTE BEACHTEN
Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die durch die Verwendung dieses Materials entstehen.
Als qualifiziertes Fachpersonal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs elektrischer Geräte und deren Installation verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.
BEVOR SIE BEGINNEN
Dieses Produkt nicht mit Maschinen ohne effektive Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwenden. Das Fehlen effektiver Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum einer Maschine kann schwere Verletzungen des Bedienpersonals zur Folge haben.
WARNUNG
UNBEAUFSICHTIGTE GERÄTE
Diese Software und zugehörige Automatisierungsgeräte nicht an Maschinen verwenden, die nicht über Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verfügen.
Greifen Sie bei laufendem Betrieb nicht in das Gerät.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Dieses Automatisierungsgerät und die zugehörige Software dienen zur Steuerung verschiedener industrieller Prozesse. Der Typ bzw. das Modell des für die jeweilige Anwendung geeigneten
Automatisierungsgeräts ist von mehreren Faktoren abhängig, z. B. von der benötigten
Steuerungsfunktion, der erforderlichen Schutzklasse, den Produktionsverfahren, außergewöhn lichen Bedingungen, behördlichen Vorschriften usw. Für einige Anwendungen werden möglicherweise mehrere Prozessoren benötigt, z. B. für ein Backup-/Redundanzsystem.
Nur Sie als Benutzer, Maschinenbauer oder -integrator sind mit allen Bedingungen und Faktoren vertraut, die bei der Installation, der Einrichtung, dem Betrieb und der Wartung der Maschine bzw. des Prozesses zum Tragen kommen. Demzufolge sind allein Sie in der Lage, die Automatisie rungskomponenten und zugehörigen Sicherheitsvorkehrungen und Verriegelungen zu identifizieren, die einen ordnungsgemäßen Betrieb gewährleisten. Bei der Auswahl der Automati sierungs- und Steuerungsgeräte sowie der zugehörigen Software für eine bestimmte Anwendung sind die einschlägigen örtlichen und landesspezifischen Richtlinien und Vorschriften zu beachten.
Das National Safety Council's Accident Prevention Manual (Handbuch zur Unfallverhütung; in den
USA landesweit anerkannt) enthält ebenfalls zahlreiche nützliche Hinweise.
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Für einige Anwendungen, z. B. Verpackungsmaschinen, sind zusätzliche Vorrichtungen zum
Schutz des Bedienpersonals wie beispielsweise Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum erforderlich. Diese Vorrichtungen werden benötigt, wenn das Bedienpersonal mit den Händen oder anderen Körperteilen in den Quetschbereich oder andere Gefahrenbereiche gelangen kann und somit einer potenziellen schweren Verletzungsgefahr ausgesetzt ist. Software-Produkte allein können das Bedienpersonal nicht vor Verletzungen schützen. Die Software kann daher nicht als
Ersatz für Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwendet werden.
Vor Inbetriebnahme der Anlage sicherstellen, dass alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen installiert und funktionsfähig sind. Alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen Sicherheits einrichtungen und Verriegelungen müssen mit dem zugehörigen Automatisierungsgerät und der
Softwareprogrammierung koordiniert werden.
HINWEIS: Die Koordinierung der zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen geht über den
Umfang der Funktionsbaustein-Bibliothek, des System-Benutzerhandbuchs oder andere in dieser
Dokumentation genannten Implementierungen hinaus.
START UND TEST
Vor der Verwendung elektrischer Steuerungs- und Automatisierungsgeräte ist das System zur
Überprüfung der einwandfreien Funktionsbereitschaft einem Anlauftest zu unterziehen. Dieser
Test muss von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Um einen vollständigen und erfolgreichen Test zu gewährleisten, müssen die entsprechenden Vorkehrungen getroffen und genügend Zeit eingeplant werden.
WARNUNG
GEFAHR BEIM GERÄTEBETRIEB
Überprüfen Sie, ob alle Installations- und Einrichtungsverfahren vollständig durchgeführt wurden.
Vor der Durchführung von Funktionstests sämtliche Blöcke oder andere vorübergehende
Transportsicherungen von den Anlagekomponenten entfernen.
Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Führen Sie alle in der Dokumentation des Geräts empfohlenen Anlauftests durch. Die gesamte
Dokumentation zur späteren Verwendung aufbewahren.
Softwaretests müssen sowohl in simulierten als auch in realen Umgebungen stattfinden.
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Sicherstellen, dass in dem komplett installierten System keine Kurzschlüsse anliegen und nur solche Erdungen installiert sind, die den örtlichen Vorschriften entsprechen (z. B. gemäß dem
National Electrical Code in den USA). Wenn Hochspannungsprüfungen erforderlich sind, beachten
Sie die Empfehlungen in der Gerätedokumentation, um eine versehentliche Beschädigung zu verhindern.
Vor dem Einschalten der Anlage:
Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
Schließen Sie die Gehäusetür des Geräts.
Alle temporären Erdungen der eingehenden Stromleitungen entfernen.
Führen Sie alle vom Hersteller empfohlenen Anlauftests durch.
BETRIEB UND EINSTELLUNGEN
Die folgenden Sicherheitshinweise sind der NEMA Standards Publication ICS 7.1-1995 entnommen (die Englische Version ist maßgebend):
Ungeachtet der bei der Entwicklung und Fabrikation von Anlagen oder bei der Auswahl und
Bemessung von Komponenten angewandten Sorgfalt, kann der unsachgemäße Betrieb solcher
Anlagen Gefahren mit sich bringen.
Gelegentlich kann es zu fehlerhaften Einstellungen kommen, die zu einem unbefriedigenden oder unsicheren Betrieb führen. Für Funktionseinstellungen stets die Herstelleranweisungen zu
Rate ziehen. Das Personal, das Zugang zu diesen Einstellungen hat, muss mit den
Anweisungen des Anlagenherstellers und den mit der elektrischen Anlage verwendeten
Maschinen vertraut sein.
Bediener sollten nur über Zugang zu den Einstellungen verfügen, die tatsächlich für ihre Arbeit erforderlich sind. Der Zugriff auf andere Steuerungsfunktionen sollte eingeschränkt sein, um unbefugte Änderungen der Betriebskenngrößen zu vermeiden.
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Über dieses Buch
Auf einen Blick
Ziel dieses Dokuments
Dieses Handbuch beschreibt die hardware- und softwaretechnische Implementierung für die
Fipway-Kommunikation mit Premium- und Atrium-Steuerungen.
Gültigkeitsbereich
Diese Dokumentation ist gültig ab EcoStruxure™ Control Expert 14.0.
Die technischen Merkmale der hier beschriebenen Geräte sind auch online abrufbar. So greifen
Sie auf diese Informationen online zu:
Schritt
1
2
3
4
5
6
Aktion
Gehen Sie zur Homepage von Schneider Electric www.schneider-electric.com
.
Geben Sie im Feld Search die Referenz eines Produkts oder den Namen einer Produktreihe ein.
Die Referenz bzw. der Name der Produktreihe darf keine Leerstellen enthalten.
Wenn Sie nach Informationen zu verschiedenen vergleichbaren Modulen suchen, können Sie
Sternchen ( * ) verwenden.
Wenn Sie eine Referenz eingegeben haben, gehen Sie zu den Suchergebnissen für technische
Produktdatenblätter (Product Datasheets) und klicken Sie auf die Referenz, über die Sie mehr erfahren möchten.
Wenn Sie den Namen einer Produktreihe eingegeben haben, gehen Sie zu den
Suchergebnissen Product Ranges und klicken Sie auf die Reihe, über die Sie mehr erfahren möchten.
Wenn mehrere Referenzen in den Suchergebnissen unter Products angezeigt werden, klicken
Sie auf die gewünschte Referenz.
Je nach der Größe der Anzeige müssen Sie ggf. durch die technischen Daten scrollen, um sie vollständig einzusehen.
Um ein Datenblatt als PDF-Datei zu speichern oder zu drucken, klicken Sie auf Download XXX product datasheet.
Die in diesem Dokument vorgestellten Merkmale sollten denen entsprechen, die online angezeigt werden. Im Rahmen unserer Bemühungen um eine ständige Verbesserung werden Inhalte im
Laufe der Zeit möglicherweise überarbeitet, um deren Verständlichkeit und Genauigkeit zu verbessern. Sollten Sie einen Unterschied zwischen den Informationen im Dokument und denen online feststellen, nutzen Sie die Online-Informationen als Referenz.
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Produktbezogene Informationen
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Die Anwendung dieses Produkts erfordert Fachkenntnisse bezüglich der Entwicklung und
Programmierung von Steuerungssystemen. Nur Personen mit solchen Fachkenntnissen sollten dieses Produkt programmieren, installieren, ändern und anwenden.
Befolgen Sie alle landesspezifischen und örtlichen Sicherheitsnormen und -vorschriften.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Einführung in Fipway
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Einführung in die Fipway-Kommunikation Teil I
Einführung in die Fipway-Kommunikation
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Einführung in Fipway
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Beschreibung
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Beschreibung der Fipway-Kommunikation Kapitel 1
Beschreibung der Fipway-Kommunikation
Beschreibung der Kommunikation
Auf einen Blick
Die Kommunikationsfunktion ermöglicht den Datenaustausch zwischen allen Geräten, die über einen Bus oder ein Netz verbunden sind.
Diese Funktion wird angewandt für:
spezifische Kommunikationsmodule, die im Rack installiert sind,
Prozessoren, über PCMCIA-Karten.
Kommunikationsart
Die in diesem Handbuch beschriebene Kommunikationsfunktion ist die Funktion Fipway.
Softwaretechnische Inbetriebnahme
Die in diesem Handbuch beschriebene softwaretechnische Inbetriebnahme ist für die Steuerungen
Premium und Atrium identisch.
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Beschreibung
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Hardwaretechnische Inbetriebnahme von Fipway
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Hardwaretechnische Inbetriebnahme der Fipway-Kommunikation Teil II
Hardwaretechnische Inbetriebnahme der Fipway-
Kommunikation
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird die hardwaretechnische Inbetriebnahme der Fipway-Kommunikation beschrieben.
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
2
3
4
Kapitelname
Beschreibung der hardwaretechnischen Inbetriebnahme
Inbetriebnahme des Moduls TSX SCY 21601
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten
Seite
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Hardwaretechnische Inbetriebnahme von Fipway
18
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Hardwaretechnische Inbetriebnahme von Fipway
35006186 12/2018
Beschreibung der hardwaretechnischen Inbetriebnahme Kapitel 2
Beschreibung der hardwaretechnischen Inbetriebnahme
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält allgemeine Erläuterungen zu den verschiedenen Geräten für die Fipway-
Kommunikation.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Die Geräte der Kommunikationsfunktionen
Fipway-Architektur
Betriebsnormen
Seite
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Hardwaretechnische Inbetriebnahme von Fipway
Die Geräte der Kommunikationsfunktionen
Auf einen Blick
Die folgende Architektur zeigt das Fipio-Netz und die verschiedenen Geräte, aus denen es besteht:
Beschreibung
In der folgenden Tabelle sind die Geräte des Netzes aufgeführt:
2
3
4
5
6
Kennzeichnung
1
Referenz
TSX FP CA/CR•••
TSX FP ACC4
TSX FPP 20
TSX FP CG 010/030
TSX FP ACC7
TSX SCY 21601
Beschreibung
Hauptkabel
Abzweiggehäuse
PCMCIA-Karte
Anschlusskabel für Abzweigung
Leitungsabschluss
Modul
20
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Fipway-Architektur
Beschreibung
Beispiel einer Fipway-Architektur:
Hardwaretechnische Inbetriebnahme von Fipway
Zahlreiche Produkte von Schneider, die in einem Fipway-Netz betrieben werden können, lassen sich an den Sender OZD FIP G3 anschließen:
Die Premium-Steuerungen TSX P57 •54 und TSX PCI57 354 (programmiert mit Unity Pro V2.0) ausgestattet mit einer Karte des Typs TSX FPP OZD 200 oder TSX FPP 200
PC, ausgestattet mit einem Steckplatz für eine PCMCIA-Karte des Typs III: Die Kommunikation erfolgt über die TSX FPP 20-Karte.
PC, ausgestattet mit einem ISA-Bus: Die Kommunikation erfolgt über die ISA-Karte TSX FPC
10, die Installation des Standardtreibers wird durch einen speziellen Treiber vervollständigt, der im Lieferumfang der Karte TSX FPP OZD 200 oder TSX FPP 200 enthalten ist.
HINWEIS: Unity Pro ist die vorherige Bezeichnung von Control Expert bis Version 13.1.
Bei Verwendung eines PC auf FIPWAY wird die Installation des Treibers durch die Verwendung der Diskette TLXLFFPCOZD vervollständigt, die im Lieferumfang der PCMCIA-Karte TSX FPP
200 unter der Kit-Bestellnummer TSX FPP OZD 200 oder TSX FPP 200 enthalten ist. Die Adresse des PC muss ungleich 0 oder 1 sein.
HINWEIS: Die Repeater TSX FP ACC6 und TSX FP ACC8M sind nicht mit Architekturen kompatibel, die OZD FIP G3-Sender verwenden.
HINWEIS: Im Handbuch TSX DM OZD 01 sind alle Eigenschaften der HIRSCHMANN OZD FIP
G3-Sender aufgeführt.
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21
Hardwaretechnische Inbetriebnahme von Fipway
Betriebsnormen
Allgemeines
Das Modul TSX SCY 21601 und die PCMCIA- Kommunikationskarten entsprechen folgenden internationalen Standards und Normen:
US-Normen: UL508, IEC 1131-2
Kanadische Normen: CSA C22.2/142
Konform mit der FCC-Bestimmung: FCC-B
CE-Kennzeichnung
Standard PCMCIA mechanischer Typ III E
PCMCIA 2.01
Die integrierte Verbindung des Moduls TSX SCY 21601 entspricht folgenden
Kommunikationsstandards:
Uni-Telway
Modbus
X-Way
Die PCMCIA Fipway-Karte TSX FPP 20 entspricht folgenden Kommunikationsstandards:
FIP-Protokoll (Verbindung, Netzverwaltung)
PCMCIA
X-Way
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
TSX SCY 21601
35006186 12/2018
Inbetriebnahme des Moduls TSX SCY 21601 Kapitel 3
Inbetriebnahme des Moduls TSX SCY 21601
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel wird die hardwaretechnische Inbetriebnahme des Moduls TSX SCY 21601 beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
3.4
3.5
3.6
3.7
3.8
Abschnitt
3.1
3.2
3.3
Thema
Auf einen Blick
Beschreibung
Merkmale des integrierten Kanals
Kompatibilität des Empfangskanals des Moduls TSX SCY 21601
Installation
Funktionsweise:
Sichtdiagnose des Moduls
Anschluss des integrierten Kanals
Seite
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TSX SCY 21601
Auf einen Blick Abschnitt 3.1
Auf einen Blick
Einführung
Allgemeines
Das Kommunikationsmodul TSX SCY 21601 ermöglicht die Aufnahme von PCMCIA-
Kommunikationskarten.
Es enthält zwei Kommunikationskanäle:
einen integrierten Mehrfachprotokoll-Kanal (Kanal 0), eine isolierte asynchrone serielle RS485-
Verbindung zur Unterstützung der Protokolle Uni-Telway, Jbus/Modbus bzw. Zeichenmodus.
einen PCMCIA-Empfangskanal (Kanal 1) zur Unterstützung folgender Protokolle:
Fipway-Zellennetz für die Karte TSX FPP 20.
UNI-TELWAY, Jbus/Modbus und Zeichenmodus an einer RS 232-D-Verbindung,
Stromschleife bzw. RS 485 für die Karten TSX SCP 111, 112 und 114.
HINWEIS: Der integrierte Kanal des Moduls TSX SCY 21601 ist nur mit einer zweidrahtigen RS
485-Verbindung kompatibel.
24
35006186 12/2018
TSX SCY 21601
Beschreibung Abschnitt 3.2
Beschreibung
Beschreibung
Allgemeines
Das Modul TSX SCY 21601 ist ein Modul einfachen Formats, das in einen der Steckplätze eines
Racks einer Premium/Atrium-Steuerungsstation eingeschoben werden kann.
HINWEIS: Die Verschiebung des X-Busses ist für dieses Modul nicht zulässig.
Abbildung:
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25
TSX SCY 21601
Dieses Modul besteht aus folgenden Elementen:
Nummer
1
2
3
Beschreibung
Drei Anzeige-LEDs an der Vorderseite des Moduls:
RUN und ERR zeigen den Status des Moduls an.
CH0 zeigt den Status der Kommunikation des integrierten Kanals der seriellen
Verbindung (Kanal 0) an.
Integrierter Kanal mit einer 25-poligen SUB-D-Buchse, Grundverbindung RS 485 im Halbduplex-Modus (Kanal 0):
Uni-Telway
Modbus
Zeichenmodus
Empfangskanal der PCMCIA-Karten des Typs III (Kanal 1).
Integrierbare Karten
Verschiedene Typen von Kommunikationskarten, die in den Empfangskanal des Moduls
TSX SCY 21601 integriert werden können:
Typ
TSX FPP 20
Beschreibung
Fipway-Netzkarten
Abbildung
TSX SCP 111
TSX SCP 112
TSX SCP 114
Mehrfachprotokollkarte (Uni-Telway, Modbus/Jbus,
Zeichenmodus), RS 232 D, 9 nicht isolierte Signale.
Mehrfachprotokollkarte (Uni-Telway, Modbus/Jbus,
Zeichenmodus), Stromschleife (20 mA).
Isolierte Mehrfachprotokollkarte (Uni-Telway,
Modbus/Jbus, Zeichenmodus), RS 485, RS 422kompatibel.
26
35006186 12/2018
TSX SCY 21601
Merkmale des integrierten Kanals Abschnitt 3.3
Merkmale des integrierten Kanals
Merkmale des integrierten Kanals
Allgemeines
Der integrierte Kanal des Moduls TSX SCY 21601 umfasst:
eine RS 485-Schnittstelle.
ein verdrilltes Doppelpaarmedium.
Protokolle Uni-Telway, Modbus und Zeichenmodus.
Technische Daten
Technische Daten des integrierten Kanals für die drei Protokolle:
Typ
Datenübertragungs geschwindigkeit
Uni-Telway
Master/Slave
9600 Bits/s. zwischen
1200 und 19200 Bits/s einstellbar.
28
98
Modbus
Master/Slave
9600 Bits/s. zwischen
1200 und 19200 Bits/s einstellbar.
28
98
Anzahl der Geräte
Anzahl der
Slaveadressen
Länge des Busses ohne Verzweigung
Größe der
Nachrichten
Dienste
1000 m
240 Bytes
1300 m
256 Bytes
-
-
Zeichenmodus
Halbduplex
9600 Bits/s zwischen
1200 und 19200 Bits/s einstellbar.
1000 m
4 KB
Nachrichtendienst
Master/Slave,
Master/Slave, UNI-TE-
Requests
Lesen von Wörtern/Bits,
Schreiben von
Wörtern/Bits, Diagnose
Senden/Empfangen von
Zeichenketten
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27
TSX SCY 21601
Kompatibilität des Empfangskanals des Moduls TSX SCY 21601 Abschnitt 3.4
Kompatibilität des Empfangskanals des Moduls TSX SCY
21601
Kompatibilität des Empfangskanals des Moduls TSX SCY 21601
Allgemeines
Die vom Empfangskanal unterstützten Karten sind:
Die Karte TSX FPP 20 ist mit folgenden Fipway-Geräten kompatibel:
Steuerungen der Modelle 40 (TSX 47-455, TSX 67-455 usw.) ab Version 5.0.
TSX 17-Steuerungen
Kompatible PCs mit den Karten TSX FPC10 und TSX FPC 20.
Die PCMCIA-Karten: TSX SCP 111, 112, 114, die die Kommunikation mit den Premium/Atrium-
Steuerungen der Reihe 1000, Modicon und anderen kompatiblen Uni-Telway-, Modbus- und
Zeichenmodus-Produkten gewährleisten. Die PCMCIA-Karten sind bei den Steuerungen der
Reihe 1000 ebenfalls mit Jbus/Modbus kompatibel.
HINWEIS: Die Karte TSX FPP 10 wird vom Empfangskanal nicht unterstützt.
28
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TSX SCY 21601
Installation Abschnitt 3.5
Installation
Einbau
Allgemeines
Das Modul TSX SCY 21601 wird in einem Rack einer Premium/Atrium-Steuerungsstation installiert.
Es ist Teil einer X-Way-Netzarchitektur, die auf Series 7-, Micro-, Premium- und Atrium-
Steuerungen basiert.
Dieses Kommunikationsmodul stellt Folgendes für die Steuerungsstation bereit:
einen isolierten Mehrfach-Kommunikationskanal RS 485.
einen Steckplatz für eine Kommunikationskarte mit PCMCIA-Standard.
Das Modul TSX SCY 21601 kann in einen beliebigen freien Steckplatz eines Racks einer
Premium/Atrium-Steuerungsstation eingebaut werden.
Maximale Anzahl
Ein Modul TSX SCY 21601 unterstützt maximal zwei applikationsspezifische Kanäle; einen im
Modul integrierten RS 485-Kanal und einen in das Modul integrierbaren Kanal der PCMCIA-Karte.
Da die maximale Anzahl der von einer Steuerungsstation verwalteten applikationsspezifischen
Kanäle vom Typ des installierten Prozessors abhängt, hängt die Anzahl der Module TSX SCY
21601 in einer Station von Folgendem ab:
Typ des installierten Prozessors.
Anzahl der bereits verwendeten applikationsspezifischen Kanäle, zusätzlich zu den für die
Kommunikation genutzten.
Daher muss der Benutzer für seine Steuerungsstation eine allgemeine Bilanz aufstellen, um die
Anzahl von bereits verwendeten applikationsspezifischen Kanäle zu kennen und dementsprechend die Anzahl der verwendbaren Module TSX SCY 21601 festzulegen.
HINWEIS: Die Zählung der applikationsspezifischen Kanäle wird im Handbuch zur Inbetriebnahme der Premium
(siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Prozessoren, Racks und Stromversorgungsgeräte, Installationshandbuch)
/ Atrium
(siehe Premium und Atrium mit
EcoStruxure™ Control Expert, Prozessoren, Racks und Stromversorgungsgeräte, Installations
-
handbuch)
-Steuerungen erläutert.
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29
TSX SCY 21601
Einstecken/Abziehen
Das Modul TSX SCY 21601 kann unter Spannung eingesteckt bzw. abgezogen werden. Dieses
Gerät verfügt nicht über eine Speichersicherungsfunktion. Wird das Modul aus dem Rack gezogen, wird sein interner Speicher gelöscht. Das Modul wird bei erneutem Einstecken wieder initialisiert.
Es ist möglich, ein TSX SCY 21601-Modul, in dem eine PCMCIA-Karte eingebaut ist, unter
Spannung abzuziehen.
HINWEIS: Hingegen dürfen die PCMCIA-Karten nicht unter Spannung herausgezogen werden.
30
35006186 12/2018
TSX SCY 21601
Funktionsweise: Abschnitt 3.6
Funktionsweise:
Betrieb
Allgemein
Das Modul TSX SCY 21601 verwaltet zwei unabhängige Kommunikationskanäle, die jeweils über ihre eigenen Funktionen verfügen:
Der Kanal 0 verarbeitet die Protokolle Uni-Telway, Modbus und den Zeichenmodus über eine potenzialgetrennte, physikalische RS 485-Halbduplex-Verbindung. Die Geschwindigkeit ist auf
19200 Bits/s begrenzt.
Der Kanal 1 nimmt eine der folgenden PCMCIA-Kommunikationskarten auf:
Zellnetzwerk: Fipway-Karte TSX FPP 20.
Feldbus: TSX SCP 111 (RS232), TSX SCP 112 (Stromschleife), TSX SCP 114 (RS 422/RS
485) Uni-Telway-, Modbus- und Zeichenmoduskarten.
Die Auswahl der PCMCIA-Karte und des Protokolls erfolgt während der Konfiguration der
Kommunikationskanäle des Moduls TSX SCY 21601 mittels Control Expert-Software.
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31
TSX SCY 21601
Sichtdiagnose des Moduls Abschnitt 3.7
Sichtdiagnose des Moduls
Sichtdiagnose des Moduls
Allgemeines
An der Vorderseite der TSX SCY 21601-Module befinden sich drei Anzeige-LEDs. Diese Anzeige-
LEDs ermöglichen die Anzeige von Informationen zum Betriebszustand des Moduls und zum
Kommunikationsstatus des integrierten seriellen Verbindungskanals.
32
Der Kommunikationsstatus des Empfangskanals wird von den LED-Anzeigen ERR und COM der
PCMCIA-Karten der seriellen bzw. Fipway-Verbindung angezeigt (siehe Sichtdiagnose der
PCMCIA-Karten
( siehe Seite 51 )
35006186 12/2018
Bedeutung der Anzeige-LEDs:
RUN ERR
(1)
CH0
(1)
(1)
(2)
Kommentare
Modul spannungslos bzw. außer Betrieb.
Keine Kommunikation am integrierten Kanal.
Kommunikation am integrierten Kanal.
Kritischer Fehler am integrierten Kanal.
Fehler am integrierten Kanal.
Konfigurationsfehler.
Kein Gerät am Kanal in Ordnung.
Fehler an einem Gerät am integrierten Kanal.
Aktuelle Autotests
Legende:
Aus
Ein
Blinkend
(1) Status indifferent.
(2) Anzeige der Leitungsaktivität.
TSX SCY 21601
35006186 12/2018
33
TSX SCY 21601
Anschluss des integrierten Kanals Abschnitt 3.8
Anschluss des integrierten Kanals
Ziel dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die verschiedenen Möglichkeiten zum Anschließen des integrierten
Kanals der Module TSX SCY 11601/21601 beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Auf einen Blick
Stromverbrauch des Moduls TSX SCY 21601
Seite
34
35006186 12/2018
TSX SCY 21601
Auf einen Blick
Allgemeines
Das Modul TSX SCY 21601 verfügt über verschiedene Geräte
(siehe Premium und Atrium mit
EcoStruxure™ Control Expert, Asynchrone serielle Verbindung, Benutzerhandbuch)
zum
Verbinden des integrierten Kanals mit dem Bus.
35006186 12/2018
35
TSX SCY 21601
Stromverbrauch des Moduls TSX SCY 21601
Werte
Diese Tabelle zeigt den Verbrauch eines Kommunikationsmoduls TSX SCY 21601 ohne
PCMCIA-Karte und ohne Anschluss an den integrierten Kanal:
Spannung Strom typisch
5 Volt 350 mA
Maximale Stromstärke Verlustleistung
420 mA 2,1 W max.
36
35006186 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
35006186 12/2018
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten Kapitel 4
Inbetriebnahme der PCMCIA-Karten
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel wird die hardwaretechnische Inbetriebnahme der PCMCIA-Kommunikations karten von Premium/Atrium-Steuerungen beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
4.4
4.5
4.6
4.7
Abschnitt
4.1
4.2
4.3
Thema
Auf einen Blick
Beschreibung
Anschließen des PCMCIA-Kartenempfangskanals
Anschluss der TSX FPP 20-Karte
Zusammenfassung der Verbindungsgeräte
Vorsichtsmaßnahmen beim Anschließen von PCMCIA-Karten
Verbrauch von PCMCIA-Karten
Seite
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37
Auf einen Blick Abschnitt 4.1
Auf einen Blick
Einführung
Allgemein
Die Steuerungsstationen Premium/Atrium werden mit Hilfe von PCMCIA-Kommunikationskarten an die Netze, Busse und Kommunikationsverbindungen angeschlossen.
Die anzuschließende Karte besteht aus einem Metallgehäuse, dessen Maße dem Format
PCMCIA, Typ III (erweitert) entsprechen.
Die PCMCIA-Karten werden an einer dafür vorgesehenen Stelle des Prozessors und/oder des
Moduls TSX SCY 21601 der Steuerungen der Premium-Familie installiert.
PCMCIA-Karten können auch in Geräten verwendet werden, die über Aufnahmeeinheiten für
Karten des Typs III verfügen (zum Beispiel FT 2100 Programmiergeräte oder PC-kompatible
Geräte von Fremdanbietern).
38
HINWEIS: PCMCIA-Karten dürfen nicht an Geräte, die unter Spannung stehen, angeschlossen werden.
PCMCIA-Karten werden mittels der Programmier- und Betriebssoftware Control Expert für alle
SPS in der Premium-Familie installiert, betrieben und gewartet.
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TSX FFP 20-Karte
PCMCIA-Karte, Fipway-Netz:
Funktionen
Die PCMCIA-Karte TSX FPP 20 unterstützt die
Datenübertragungsschicht FIP. Sie ermöglicht den Anschluss einer Premium/Atrium-
Steuerungsstation an ein Fipway-Netz sowie an
Geräte von Herstellern, deren Produkte an das
Fipway-Netz angeschlossen werden sollen.
Die Karte ist mit vier Schaltern (auf der Abbildung mit "1" gekennzeichnet) ausgestattet, die eine
Codierung der Netz- und Stationsnummer ermöglichen.
Beschreibung
35006186 12/2018
39
Beschreibung Abschnitt 4.2
Beschreibung
Beschreibung
Allgemeines
Kommunikationskarten des PCMCIA-Typs III (erweitert) sind in einem Metallgehäuse mit den folgenden Abmessungen integriert:
Länge: 85,5 mm.
Breite: 51 mm
Höhe: 10 mm
An der Frontseite der Karte wird der Kommunikationsstatus angezeigt. Außerdem umfasst sie eine
Steckverbindung für den Anschluss an das Netzwerk.
40
35006186 12/2018
Mechanische Konfiguration
Die mechanische Konfiguration der Karte muss durch Montage einer abnehmbaren Abdeckung, die vom Typ der gewünschten Installation abhängig ist, angepasst werden:
Installationstyp
Installation in einem
Premium-Prozessor oder in einem
Kommunikationsmodul des Typs
TSX SCY 21601.
Installation in einem
Atrium-Prozessor
Installation in einem PCkompatiblen Gerät
Konfiguration
Abnehmbare Abdeckung mit Seitenteilen. Im
Lieferumfang sind
Schrauben für die
Befestigung am Host-
Modul enthalten (in der
Abbildung als 3 gekennzeichnet).
Abnehmbare Abdeckung mit Seitenteilen. Im
Lieferumfang sind
Schrauben für die
Befestigung am Atrium-
Prozessor enthalten (in der Abbildung als 2 gekennzeichnet).
Abnehmbare Abdeckung
(in der Abbildung als 1 gekennzeichnet)
Abbildung
HINWEIS: Die Abdeckungen mit Seitenteilen, die an PCMCIA-Karten montiert werden, verhindern jegliches unbeabsichtigtes Entfernen im eingeschalteten Zustand und gewährleisten die Aufrecht erhaltung des ordnungsgemäßen Funktionszustands der Karten.
Die beiden Abdeckungen 1 und 3 sind im Lieferumfang der PCMCIA-Karte enthalten. Die
Abdeckung 2 ist im Lieferumfang des Atrium-Prozessors enthalten.
Der Anschluss an das Netzwerk erfolgt durch den Anschluss des Verbindungskabels an der
Frontseite der Karte. Ein System mit verschiedenen Führungen gewährleistet, dass keine
Elemente falsch montiert werden können.
Der Aufkleber mit der Produktreferenz gibt an, welche physikalische Schicht von der Karte unterstützt wird.
35006186 12/2018
41
Anschließen des PCMCIA-Kartenempfangskanals Abschnitt 4.3
Anschließen des PCMCIA-Kartenempfangskanals
Ziel dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird die Installation von PCMCIA-Karten im Empfangskanal des Moduls TSX
SCY 21601 beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beim Anschluss der PCMCIA-Karte zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Produktreferenz und Installation von PCMCIA-Karten
Anschluss der PCMCIA-Karte
Installation der Karten und Kabel
Anzeige der Funktionsweise der Karte TSX FPP 20 PCMCIA
Sichtdiagnose der PCMCIA-Karte TSX FPP 20
Seite
42
35006186 12/2018
Beim Anschluss der PCMCIA-Karte zu ergreifende Vorsichtsmaßnahmen
Allgemein
VORSICHT
UNERWARTETER GERÄTEBETRIEB
Schalten Sie das Gerät aus, bevor Sie mit der PCMCIA-Karte arbeiten.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Während der Herausnahme bzw. des Einlegens der Karte kann die ordnungsgemäße
Funktionsweise des Geräts nicht gewährleistet werden. Bei dem Einlegen der PCMCIA-Karte in das Modul TSX SCY 21601 findet kein Warmstart statt.
Erlaubt die Betriebsumgebung nicht, dass die Applikation durch Ausschalten des Steuerungspro zessors angehalten wird, empfiehlt es sich, das Modul TSX SCY 21601 mit der PCMCIA-Karte herauszuziehen.
Die PCMCIA-Karte muss mit der für die jeweilige Installation erforderlichen Klappe ausgestattet und im Empfangsmodul TSX SCY 21601 angeschraubt werden, bevor das Gerät unter Spannung
gesetzt werden darf (Mechanische Konfiguration
( siehe Seite 41 )
35006186 12/2018
43
Produktreferenz und Installation von PCMCIA-Karten
Einbau
Die PCMCIA-Karte kann in die Aufnahmekanäle der Prozessoren und des TSX SCY 21601-
Moduls eingebaut werden.
Applikationsspezifische Kanäle und Netzanschlüsse
Tabelle mit Anzahl der applikationsspezifischen Kanäle bzw. von den PCMCIA-Karten verwendeten Netzanschlüssen:
Referenznummern Anzahl der applikationsspezifischen Kanäle
Karte im Prozessor
TSX FPP 20 -
Karte im Modul
TSX SCY 21601
Anzahl der
Netzanschlüsse
1
Anzahl der vom Prozessortyp unterstützten applikationsspezifischen Kanäle:
Premium
(siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Prozessoren, Racks und Stromversorgungsgeräte, Installationshandbuch)
Atrium
(siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Prozessoren, Racks und
Stromversorgungsgeräte, Installationshandbuch)
44
35006186 12/2018
Anschluss der PCMCIA-Karte
Allgemeines
Der Anschluss der PCMCIA-Karten erfordert je nach Modell unterschiedliche Anschlusskabel und
-gehäuse.
Fipway-Netzkarte
Der Anschluss der Fipway-Karte TSX FPP 20 über den Empfangskanal erfolgt mit Hilfe des Kabels
TSX FPCG 10 bzw. TSX FPCG 30.
35006186 12/2018
45
Installation der Karten und Kabel
Bestandteile einer PCMCIA-Karte
Abbildung:
46
PCMCIA-Karten bestehen aus folgenden Elementen:
2
3
Kennzeichnung Bezeichnung
1 Kartenausrüstung
4
Zamakkörper
PCMCIA-Stecker
Obere Klappe
5
6
Abnehmbare Klappe
Verbindungsschnur mit
Führungsstab
Anmerkungen
Aufnahme der elektronischen Komponenten.
-
Stecker mit 20 Anschlusspunkten.
Enthält das Etikett mit der Handelsnummer, auf dem der PCMCIA-Kartentyp vermerkt ist.
Gewährleistet die Anzeige der Karte in ihrer
Umgebung. Die Bezeichnung der beiden LED-
Anzeigen ist auf der Vorderseite der abnehmbaren Klappe aufgedruckt. Mit Hilfe dieser Klappe ist außerdem die Befestigung der
PCMCIA-Karte am Prozessor bzw. dem
ModulTSX SCY 21601 möglich.
Der sich am Ende der Schnur (auf der Seite der
PCMCIA-Karte) befindliche Führungsstab verhindert, dass die Schnur durch die abnehmbare Klappe eingeklemmt werden kann.
Durch ihn wird ebenfalls die Bildung einer
Krümmung am Kabel ausgeschlossen, die die
Qualität der Verbindung beeinträchtigen könnte.
35006186 12/2018
Montage für die Prozessoren TSX P57 1•4 bis TSX P57 5•4
Zur Montage der Karte am Prozessor oder am TSX SCY 21601 entfernen Sie zunächst die angeschraubte Klappe und befolgen im Anschluss daran nachstehende Hinweise:
Schritt
1
2
3
4
5
Aktion
Schließen Sie das Kabel an.
Setzen Sie die passende
Abdeckung auf das
Gehäuse. Achten Sie dabei darauf, den Führungsstab in die dafür vorgesehene
Aussparung einzufügen, damit das Kabel nahtlos mit der Karte verbunden ist.
Schrauben Sie die Klappe an.
Setzen Sie die Karte in den für sie bestimmten Slot im
Host-Gerät ein.
Schrauben Sie die Karte an, damit - solange das Gerät unter Spannung steht - keinerlei Eingriffe an ihr vorgenommen werden können und die ordnungsgemäße
Funktionsweise der Karte gewährleistet werden kann.
Abbildung
35006186 12/2018
47
Montage für die Prozessoren TSX P57 5•4
Befolgen Sie zur Montage der Karte in den Prozessoren des Typs TSX P57 5•4 die nachfolgend aufgeführten Anweisungen:
Schritt
1
2
3
Aktion
Schließen Sie das Kabel an.
Setzen Sie die passende
Abdeckung auf das Gehäuse.
Achten Sie dabei darauf, den
Führungsstab in die dafür vorgesehene Aussparung einzufügen, damit das Kabel nahtlos mit der Karte verbunden ist.
Schrauben Sie die Klappe an.
Abbildung
4 Entfernen Sie die
Kunststoffklappe des Caddies.
5 Schieben Sie die Karte schräg in den Caddie ein und beachten
Sie dabei die beiden
Unverwechselbarkeitselemente.
48
35006186 12/2018
Schritt
6
Aktion
Schieben Sie die Karte bis zum
Anschlag in den Caddie. Sie bildet dann mit dem Caddie eine
Einheit.
Abbildung
7
8
Setzen Sie die Einheit (Caddie und Karte) in den für sie bestimmten Slot im Host-Gerät ein.
Schrauben Sie die Karte an, damit - solange das Gerät unter
Spannung steht - keinerlei
Eingriffe an ihr vorgenommen werden können und die ordnungsgemäße
Funktionsweise der Karte gewährleistet werden kann.
35006186 12/2018
49
Anzeige der Funktionsweise der Karte TSX FPP 20 PCMCIA
Allgemeines
Zwei Diagnose-LED-Anzeigen sind an der Vorderseite der Karte angebracht. Sie geben dem
Benutzer Aufschluss über den Austausch zwischen dem die PCMCIA-Karte unterstützenden
Gerät und dem angeschlossenen Gerät.
Abbildung
Nummer Beschreibung
1 Die LED-Anzeige Fehler "ERR"
(normalerweise aus) zeigt die Fehler an.
Die LED-Anzeige ist rot.
2 Die LED-Anzeige Kommunikation "COM" zeigt den Aktivitätsstatus der Leitung an.
Diese LED-Anzeige ist gelb.
Abbildung
50
35006186 12/2018
Sichtdiagnose der PCMCIA-Karte TSX FPP 20
Allgemeines
Je nach ihrem Status zeigen die LED-Anzeigen der PCMCIA-Karte den Betriebsmodus der
Kommunikation sowie die Diagnose der Karte an.
35006186 12/2018
51
Karte TSX FPP 20
LED-Status:
ERR COM
(1)
Bedeutung
Gerät außer Spannung, kein
Dialog
Funktionsweise normal -
Fehlerbehebung
Überprüfen Sie die Versorgung.
Karte außer Betrieb
Schwerwiegender Fehler Tauschen Sie die Karte aus.
Funktionsfehler
Funktionsfehler
Überprüfen Sie die
Konfiguration und die
Verbindung am
Kommunikationsbus.
Überprüfen Sie die
Konfiguration.
Legende:
Aus
Ein
Blinkend
(1) Status indifferent
HINWEIS: Die LED-Anzeige "ERR" zeigt durch Blinken an, dass ein externer Fehler vorliegt. Diese
Fehler sind:
Leitungsfehler
Station bereits im Netzwerk vorhanden
Falsche Codierung der Netzstationsadresse (Codierung der Schalter)
52
35006186 12/2018
Anschluss der TSX FPP 20-Karte Abschnitt 4.4
Anschluss der TSX FPP 20-Karte
Anschließen der TSX FPP 20-Karte
Allgemeines
Der Anschluss der PCMCIA-Karte TSX FPP 20 an das Fipway-Netz erfolgt mit einem Stecker wie beispielsweise vom Typ TSX FP ACC4 bzw. TSX FP ACC 12.
Für den Anschluss der PCMCIA-Karten an den ACC4/ACC12-Stecker gibt es folgende
Möglichkeiten:
1-m-Kabel, Produktreferenz TSX FP CG 010.
3-m-Kabel, Produktreferenz TSX FP CG 030.
Folgende Elemente sind zum Anschließen einer Premium/Atrium-Steuerung an das Fipway-Netz erforderlich:
HINWEIS: Wichtig: TSX FP CG 010/030-Kabeln können nur bei abgeschalteter Stromversorgung an die PCMCIA-Karte angeschlossen bzw. wieder abgenommen werden.
35006186 12/2018
53
Zusammenfassung der Verbindungsgeräte Abschnitt 4.5
Zusammenfassung der Verbindungsgeräte
Zusammenfassung der Verbindungsvorrichtungen
Karte TSX FPP 20
Schnurtyp
Schnur Fipway/Fipio
Schnur Fipway/Fipio
Anschlussgehäuse
Anschlussgehäuse
Referenz
TSX FP CG 010
TSX FP CG 030
TSX FP ACC4
TSX FP ACC12
Bezeichnung
Anschlussschnur, L = 1 m.
Anschlussschnur, L = 3 m.
Anschlussgehäuse Fipway/Fipio.
Anschlussgehäuse Fipway/Fipio.
54
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Vorsichtsmaßnahmen beim Anschließen von PCMCIA-Karten Abschnitt 4.6
Vorsichtsmaßnahmen beim Anschließen von PCMCIA-Karten
Vorsichtsmaßnahmen beim Anschließen von PCMCIA-Karten
Wichtig
Karten können am Host-Gerät (Prozessor oder TSX SCY 21601) nur angeschlossen bzw. wieder davon entfernt werden, wenn das Gerät abgeschaltet ist.
Der Führungsstab, der sich in direktem Kontakt mit dem PCMCIA-Kartengerät befindet, dient zum
Ableiten elektrischer Interferenzen, die von den Umflechtungen der Verbindungskabel übertragen werden.
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55
Verbrauch von PCMCIA-Karten Abschnitt 4.7
Verbrauch von PCMCIA-Karten
Stromverbrauch der PCMCIA-Karte
TSX FPP 20
Verbrauchstabelle:
Spannung Strom typisch
5 Volt 280 mA
Maximale
Stromstärke
330 mA
Verlustleistung
1,65 W max.
56
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Implementierung der Fipway-Software
35006186 12/2018
Softwaretechnische Inbetriebnahme der Fipway-Kommunikation Teil III
Softwaretechnische Inbetriebnahme der Fipway-
Kommunikation
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird die softwaretechnische Inbetriebnahme der Fipway-Kommunikation mit der Software Control Expert beschrieben.
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
5
6
7
8
9
Kapitelname
Inbetriebnahmeverfahren
Kommunikation über ein Fipway-Netz: Allgemeines
Konfiguration einer Fipway-Kommunikation
Debug einer Fipway-Kommunikation
Die Sprachobjekte der Fipway-Kommunikation
Seite
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57
Implementierung der Fipway-Software
58
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Verfahren
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Inbetriebnahmeverfahren Kapitel 5
Inbetriebnahmeverfahren
Einführung
Einführung
Die hardwaretechnische Inbetriebnahme der anwendungsspezifischen Module erfolgt über die verschiedenen Editoren von Control Expert:
im Offline-Modus, und im Online-Modus
Wenn Sie nicht über den Prozessor für die Online-Verbindung verfügen, ermöglicht Ihnen Control
Expert mittels des Simulators die Durchführung eines ersten Tests. In diesem Fall unterscheidet
( siehe Seite 61 )
.
Es wird empfohlen, nachfolgend aufgeführte Schritte zur Inbetriebnahme auszuführen, die
Reihenfolge bestimmter Schritt kann jedoch geändert werden (zum Beispiel kann mit der
Konfigurationsphase begonnen werden).
35006186 12/2018
59
Verfahren
Prinzip der Inbetriebnahme mit Prozessor
In der nachfolgenden Tabelle sind die verschiedenen Phasen der Inbetriebnahme mit Prozessor beschrieben.
Phase
Logisches Netzwerk
Deklaration der
Variablen
Programmierung
Konfiguration
Beschreibung
Erstellung und Konfiguration des logischen Fipway-Netzwerks
Deklaration der Variablen des Typs IODDT für die applikationsspezifischen Module und die Variablen des Projekts.
Programmierung des Projekts.
Deklaration der Module und Fipway-Karte
Konfiguration der Modulkanäle.
Zuordnung des logischen Fipway-Netzwerks zur Fipway-Karte
Zuordnung
Generierung
Eingabe der Konfigurationsparameter
Zuordnung der IODDT zu den konfigurierten Modulen
(Variableneditor)
Generierung (Analyse und Erstellung der Verbindungen) des
Projekts.
Übertragung Übertragung des Projekts in die Steuerung.
Einstellung/Debugging Debugging des Projektes ausgehend von den Debugging-
Bildschirmen und den Animationstabellen
Änderung des Programms und der Einstellparameter
Dokumentation
Betrieb/Diagnose
Erstellung der Unterlagen und Druck der verschiedenen, mit dem
Projekt zusammenhängenden Informationen.
Anzeige der verschiedenen, für die Ausführung des Projekts erforderlichen Informationen.
Diagnose des Projekts und der Module.
Modus
Offline
Offline (1)
Offline (1)
Offline
Offline (1)
Offline
Online
Online
Online (1)
Online
Legende
(1) Diese verschiedenen Phasen können auch in der anderen Betriebsart ausgeführt werden.
60
35006186 12/2018
Verfahren
Prinzip der Inbetriebnahme mit Simulator
Hinweis: Der Simulator wird nur für digitale oder analoge Module verwendet.
In der nachfolgenden Tabelle sind die verschiedenen Phasen der Inbetriebnahme mit dem
Simulator beschrieben.
Phase
Deklaration der
Variablen
Programmierung
Konfiguration
Beschreibung
Deklaration der Variablen des Typs IODDT für die applikationsspezifischen Module und die Variablen des Projekts.
Programmierung des Projekts.
Deklaration der Module
Konfiguration der Modulkanäle.
Eingabe der Konfigurationsparameter
Zuordnung
Generierung
Übertragung
Simulation
Zuordnung der IODDT zu den konfigurierten Modulen
(Variableneditor)
Generierung (Analyse und Erstellung der Verbindungen) des
Projekts.
Übertragung des Projektes in den Simulator
Simulation des Programms ohne die Eingänge/Ausgänge
Einstellung/Debugging Debugging des Projektes ausgehend von den Debugging-
Bildschirmen und den Animationstabellen
Änderung des Programms und der Einstellparameter
Modus
Offline (1)
Offline (1)
Offline
Offline (1)
Offline
Online
Online
Online
Legende
(1) Diese verschiedenen Phasen können auch in der anderen Betriebsart ausgeführt werden.
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61
Verfahren
62
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
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Kommunikation über ein Fipway-Netz: Allgemeines Kapitel 6
Kommunikation über ein Fipway-Netz: Allgemeines
Gegenstand dieses Kapitels
In diesem Kapitel werden die Kommunikation über ein Fipway-Netz und die entsprechenden
Dienste beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
6.1
6.2
Thema
Einführung in die Fipway-Kommunikation
Merkmale
Seite
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63
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
Einführung in die Fipway-Kommunikation Abschnitt 6.1
Einführung in die Fipway-Kommunikation
Ziel dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird Ihnen eine zusammenfassende Beschreibung des Fipway-Netzes und der diesem Netz zugeordneten Dienste gegeben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Kurze Beschreibung des Fipway-Netzwerks
Thema
Kommunikationsfunktion
Verwendung gemeinsamer Wörter
Verwendung gemeinsamer Tabellen
Seite
64
35006186 12/2018
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
Kurze Beschreibung des Fipway-Netzwerks
Einleitung
Das Fipway-Netzwerk entspricht dem FIP-Standard.
Ein Fipway-Kommunikationskanal hat drei grundlegende Funktionen:
Nachrichtenaustausch zwischen den Stationen für das Routing von Nachrichten
Sende- und Empfangsfunktion für Telegramme
Funktion für Erstellung/Verbrauch von gemeinsamen Wörtern (%NW) und gemeinsamen
Tabellen
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65
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
Kommunikationsfunktion
Auf einen Blick
Die Fipway-Kommunikation bietet die folgenden Dienste:
den Nachrichtenübertragungsdienst den Dienst der gemeinsamen Wörter den Dienst der gemeinsam genutzten Tabellen
Nachrichtenübertragung
Der Nachrichtenübertragungsdienst der PCMCIA-Karte ermöglicht folgende Funktionen:
Austausch von Nachrichten zwischen zwei Stationen des Netzwerks
Senden von Nachrichten an alle Stationen des Netzwerks
Senden und Empfangen von Telegrammen zwischen Stationen mit einer Adresse zwischen 0 und 15
Senden von Nachrichten an das Gerät zur Weiterleitung an ein anderes Netz (Routing-
Funktion)
Der Nachrichtenaustausch zwischen der Steuerung und der PCMCIA-Karte erfolgt synchron.
Gemeinsame Wörter
Der Dienst der gemeinsamen Wörter besteht aus einer Reihe von speziellen Wörtern %NW. Jede
Station des Netzwerks, deren Adresse zwischen 0 und 31 liegt, kann abhängig von seiner
Softwarekonfiguration lesend oder schreibend auf die Datenbank zugreifen.
Die Aktualisierung erfolgt implizit für den Lesevorgang bei Zyklusbeginn und für den
Schreibvorgang bei Zyklusende. Das Applikationsprogramm besteht einfach aus dem Schreiben oder Lesen dieser Wörter.
Die Adressierung der Wörter lautet wie folgt:
%NWn.s.d
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Parameter der Adressierung der gemeinsamen Wörter: s d
Parameter n
Beschreibung
Nummer des Netzwerks
Nummer der Station
Nummer des Wortes
HINWEIS: Über die Netzwerknummer wird bei einer Multi-Netzwerkkonfiguration das Netz ausgewählt, über das die gemeinsamen Wörter ausgetauscht werden.
66
35006186 12/2018
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
Gemeinsam genutzte Tabelle
Dieser Dienst ermöglicht den Austausch einer Tabelle, bestehend aus internen Wörtern %MW, die in so viele Bereiche unterteilt ist, wie das Fipway-Netz Stationen mit Adressen zwischen 0 und 31 enthält.
Das Prinzip beruht auf dem Senden eines Wort-Speicherbereichs durch jede Station an die anderen Stationen des Netzwerks.
Die Aktualisierung erfolgt implizit und unabhängig vom Ausführungszyklus des Applikationspro gramms. Das Programm besteht einfach aus dem Schreiben oder Lesen der Wörter.
HINWEIS: Achten Sie beim Konfigurieren und Zuweisen von Feldern darauf, dass es nicht zu
Speicherkonflikten zwischen den Stationen kommt.
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67
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
Verwendung gemeinsamer Wörter
Auf einen Blick
Die nachfolgenden Beispiele zeigen die Verwendung des Dienstes Gemeinsame Worte im Fall einer aus einem Netzwerk und aus mehreren Netzwerken bestehenden Architektur.
Der Dienst entspricht dem Austausch von 4 Wörtern (%NW) pro Station. Das Fipway-Netzwerk kann 32 Stationen besitzen.
HINWEIS: Das ist richtig. Diese Information befindet sich in der übrigen Fipway-Dokumentation, aber es empfiehlt sich, diese Informationen bei Bedarf zum Anfang der Fipway-Konfiguration in den entsprechenden Kapiteln hinzuzufügen.
Aus einem Netzwerk bestehende Architektur
Die Konfiguration des nachfolgenden Beispiels lautet wie folgt:
68
Drei über ein Fipway-Netzwerk (Nummer 0) miteinander verbundene Steuerungen tauschen untereinander Daten über den Dienst Gemeinsame Worte aus.
Dieser Dienst entspricht dem Austausch von 4 Worte (%NW) je Steuerung.
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Aus mehreren Netzwerken bestehende Architektur
Die Konfiguration des nachfolgenden Beispiels lautet wie folgt:
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
In einer aus mehreren Netzwerken bestehenden
(siehe EcoStruxure™ Control Expert,
Betriebsarten)
Architektur kann auch die gemeinsamen Worte über die Netzadresse jedes
Kopplers zugegriffen werden.
Lesen und Schreiben gemeinsamer Worte
Das Applikationsprogramm verwaltet den Inhalt der verschiedenen gemeinsamen Worte:
Lesen der gemeinsamen, von den dezentralen Stationen stammenden Worte
Schreiben der gemeinsamen Worte der lokalen Station
Die Syntax des Schreibens oder Lesens eines gemeinsamen Wortes ist identisch mit der der internen Worte:
%MW10:=%NW2.1.0
: Lesen eines gemeinsamen Wortes
%NW2.2.3:= 357 : Schreiben eines gemeinsamen Wortes
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69
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
Verwendung gemeinsamer Tabellen
Auf einen Blick
Drei über ein Fipway-Netzwerk verbundene SPS des Typs TSX 37 oder TSX 57 müssen über den
Dienst der gemeinsamen Tabellen Daten (Produktionsparameter, Aktionsberichte usw.) untereinander austauschen.
Der Dienst entspricht dem Austausch von 32 Wörtern (%MW) pro Station. Das Fipway-Netzwerk kann 32 Stationen besitzen.
Beispiel
Die folgende Abbildung zeigt ein Beispiel an:
Station 1 tauscht eine Tabelle von zehn Wörtern beginnend mit %MW200 mit %MW300 von
Station 2 und %MW400 von Station 3 aus.
Station 2 tauscht eine Tabelle von 20 Wörtern beginnend mit %MW310 mit %MW210 von Station
1 und %MW410 von Station 3 aus.
Station 3 tauscht eine Tabelle von fünf Wörtern beginnend mit %MW430 mit %MW230 von Station
1 und %MW330 von Station 2 aus.
70
35006186 12/2018
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
Merkmale Abschnitt 6.2
Merkmale
Ziel dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die Merkmale und Nutzungseinschränkungen einer Fipway-
Kommunikation dargelegt.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Hardware-Kompatibilität
Softwarekompatibilität
Leistung
Betriebsart
Seite
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71
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
Hardware-Kompatibilität
Allgemein
Der Binärdurchsatz des Netzwerks beträgt 1 Mbit/s.
Die Länge eines Segments hängt von der Art seiner Verzweigungen ab. Sie beträgt maximal
1000 Meter ohne Verstärker.
Bei Verwendung von Verstärkern (optischen oder elektrischen) ist das maximale Abstand zwischen den am weitesten von einander entfernten Stationen von der Anzahl der passierten
Verstärker abhängig.
Die maximale Länge in Km wird gemäß folgender Formel berechnet:
L = 22 - (0,5 * R) wobei R die Anzahl der von den FIP-Daten zwischen den beiden Stationen passierten Verstärkern ist.
Das Fipway-Netz wird über die PCMCIA-Karte TSX TSX FPPOZD 200 mit den optischen
Hirschmann-Sendern verbunden.
Verfügbarkeit
Dieser Kommunikationstyp ist für die folgenden Steuerungen verfügbar:
Premium, über:
die PCMCIA-Karte TSX FPP 20
Stellen Sie eine Netzwerkadresse von 0 bis 127 ein
Stellen Sie eine Stationsadresse von 0 bis 63 ein die PCMCIA-Karte TSX FPPOZD 200
Stellen Sie eine Netzwerkadresse von 0 bis 127 ein
Stellen Sie eine Stationsadresse von 0 bis 32 ein
Kapazität
Ein Segment des Fipway-Netzes ermöglicht den Anschluss von 36 Geräten. Für ein Fipway-Netz können die folgenden Geräte verwendet werden:
Stationen mit der Einschränkung von maximal 32 Stationen je Segment
Verstärker mit der Einschränkung von maximal 32 Verstärkern je Segment
In allen Segmenten zusammen können maximal 64 Stationen an das Netzwerk angeschlossen werden.
72
35006186 12/2018
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
Softwarekompatibilität
Nachrichtenübertragung
Die maximale Frame-Größe hängt vom Typ der Transaktion ab:
Für eine Meldung beträgt die Maximalgröße eines Frames 128 Bytes.
Für ein Telegramm beträgt die Maximalgröße eines Frames 16 Bytes.
Des weiteren können die PCMCIA-Karten: 8 Kommunikationsfunktionen (8 beim Empfang und 8 beim Senden) gleichzeitig.
in dem Meldungsrahmen 8 Kommunikationsfunktionen (8 beim Senden und 8 beim Empfang) gleichzeitig.
bei Telegrammen eine einzige Kommunikationsfunktion (eine beim Senden und eine beim
Empfang) verarbeiten.
Gemeinsame Wörter
Der Dienst Gemeinsame Wörter wird von den Stationen mit einer Adresse zwischen 0 und 31 unterstützt.
Diese Datenbank besteht für die Gesamtheit der Stationen aus maximal 128 Wörtern.
Jede Station kann 0 bis maximal 4 gemeinsame Wörter erzeugen und die anderen gemeinsamen
Wörter des Netzes verarbeiten.
Gemeinsame Tabelle
Der Dienst Gemeinsame Tabelle wird von den Stationen mit einer Adresse zwischen 0 und 31 unterstützt.
Diese Datenbank besteht für die Gesamtheit der Stationen aus maximal 128 Wörtern.
Jede Station kann 1 bis maximal 32 (im Konfigurationsmodus definierte) Wörter erzeugen und die anderen Wörter des Netzes verarbeiten.
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73
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
Leistung
Übertragungszeiten
Nachstehende Tabelle zeigt die Übertragungszeiten zwischen zwei Stationen an:
Sendestation Zyklisch
Periodisch 50 ms
Empfängerstation
Zyklisch
50 ms
120 ms
-
Periodisch 50 ms
160 ms
Die Austauschzeit für Telegramme zwischen zwei Stationen beträgt 21 ms.
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Fipway-Kommunikation: Allgemeines
Betriebsart
Einführung
Die nachfolgende Graphik beschreibt die Betriebsarten der Karte TSX FPP 20.
Allgemeine Abbildung
Die Betriebsart lautet wie folgt:
Betrieb
Nach der Spannungszuschaltung führt das Modul einen Selbsttests durch. Während dieser
Phase blinken die LED-Anzeigen.
Wenn keine Konfiguration vorhanden ist, funktioniert die Karte im Modus Nachrichtenaus tauschdienst und kann eine Control Expert-Konfiguration empfangen.
Wenn eine Control Expert-Anwendung in der SPS vorhanden ist, wird die Konfiguration der
Anwendung an das Modul übertragen. Dann wird das Modul gestartet.
Bei Stromausfall führt der Prozessor der Steuerung einen Warmstart durch. Das Modul führt dann seine Autotestverfahren aus.
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75
Fipway-Kommunikation: Allgemeines
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Konfiguration
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Konfiguration einer Fipway-Kommunikation Kapitel 7
Konfiguration einer Fipway-Kommunikation
Gegenstand dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die mit der Konfiguration verbundenen Aspekte bei dem Einsatz einer
Fipway-Kommunikation.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Verfahren zur Konfiguration eines Fipway-Netzwerks
Fipway-Konfigurationsbildschirm
Mit den Telegrammen und der Datenübertragungsschicht verbundene Fipway-Parameter
Mit den gemeinsamen Daten verbundene Fipway-Parameter
Beispiel für die Konfiguration einer gemeinsam genutzten Tabelle
Seite
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77
Konfiguration
Verfahren zur Konfiguration eines Fipway-Netzwerks
Auf einen Blick
Die Erstellung und die Konfiguration eines Fipway-Netzwerks erfordert vier Hauptschritte:
Erstellung eines logischen Fipway-Netzes
Konfiguration eines logischen Fipway-Netzes
Deklaration der Fipway-PCMCIA-Karte
Zuordnung der Karte zum logischen Netzwerk.
Diese vier Verfahren sind nachfolgend in dieser Dokumentation beschrieben.
HINWEIS: Der Nutzen dieses Verfahrens besteht darin, dass Sie bereits ab der zweiten Etappe
Ihre Kommunikationsapplikation entwerfen (Sie müssen nicht über die Hardware verfügen, um die
Arbeit beginnen zu können) und den Simulator verwenden können, um die Funktionsweise Ihrer
Applikation zu testen.
HINWEIS: Die beiden ersten Phasen werden ausgehend vom Projekt-Browser ausgeführt, die beiden folgenden Phasen ausgehend vom Editor der Hardwarekonfiguration.
Erstellen eines logischen Fipway-Netzwerks
Die folgende Tabelle erläutert die Vorgehensweise zum Erstellen eines logischen Fipway-Netzes:
Schritt
1
Aktion
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Unterverzeichnis Netzwerk im
Verzeichnis Kommunikation des Projekt-Browsers, und wählen Sie die Option
Netzwerk hinzufügen.
Ergebnis:
78
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Schritt
2
Aktion
Wählen Sie Fipway aus der Liste der verfügbaren Netzwerke aus, und ordnen
Sie ihm einen signifikanten Namen zu.
Ergebnis:
Konfiguration
3
Hinweis: Durch Klicken auf das Verzeichnis Kommentar können Sie einen
Kommentar hinzufügen.
Klicken Sie auf OK; ein neues Netzwerk wird erstellt.
Ergebnis: Das neue Fipway-Netz wurde erstellt und wird im Projekt-Browser angezeigt.
Hinweis: Wie Sie feststellen können, zeigt ein kleines Symbol an, dass das logische Netzwerk keiner Hardware der Steuerung zugewiesen ist.
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79
Konfiguration
Zugriff auf die Konfiguration des logischen Fipway-Netzwerks
In der nachfolgenden Tabelle ist das Verfahren für den Zugriff auf die Konfiguration des logischen
Fipway-Netzwerks beschrieben:
Schritt
1
Aktion
Öffnen Sie den Projekt-Browser, um die logischen Netzwerke Ihres Projekts anzuzeigen.
Ergebnis:
2
3
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das zu konfigurierende logischen
Fipway-Netzwerk.
Ergebnis: Das Kontextmenü wird angezeigt.
Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Öffnen.
Ergebnis: Der Fipway-Konfigurationsbildschirm wird angezeigt.
80
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Konfiguration
Deklarieren der Fipway-PCMCIA-Karte
In der nachfolgenden Tabelle ist das Verfahren zur physikalischen Deklaration der Fipway-
PCMCIA-Karte im Prozessor beschrieben:
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie den Hardware-Konfigurationseditor.
Doppelklicken Sie auf den Steckplatz der PCMCIA-Kommunikationskarte
(unterer Steckplatz).
Ergebnis: Das Fenster zur Auswahl der Karte wird angezeigt.
3 Zeigen Sie den Inhalt des Verzeichnisses Kommunikation an, indem Sie auf das
+-Zeichen klicken.
Ergebnis:
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4 Wählen Sie die Fipway-Karte TSX FPP 20 oder TSX FPPOZD 200 aus, und bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
Ergebnis: Der Hardware-Konfigurationseditor wird angezeigt.
81
Konfiguration
Schritt
5
Aktion
Doppelklicken Sie auf die PCMCIA-Kommunikationskarte des Prozessors.
Ergebnis:
6 Wählen Sie den Kanal aus, und wählen Sie die Fipway-Funktion.
Ergebnis:
82
35006186 12/2018
Konfiguration
Zuordnung des logischen Netzwerks
In der nachfolgenden Tabelle ist das Verfahren zur Zuordnung des logischen Fipway-Netzwerks zu der von Ihnen deklarierten PCMCIA-Karte beschrieben:
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie den Hardware-Konfigurationseditor.
Doppelklicken Sie auf den Steckplatz der PCMCIA-Karte.
Ergebnis:
3 Wählen Sie im Bereich Netzwerkverbindung das zur Karte zuzuordnende
Netzwerk aus.
Ergebnis:
35006186 12/2018
83
Konfiguration
Schritt
4
Aktion
Bestätigen Sie Ihre Wahl, und schließen Sie das Fenster.
Ergebnis: Das logische Netzwerk Fipway Atelier ist der Karte TSX FPP 20 zugeordnet. Das mit diesem logischen Netzwerk verbundene Symbol ändert sich und zeigt die Verknüpfung mit einer Steuerung an.
Außerdem wird Moduladresse im Konfigurationsfenster des logischen
Netzwerks Fipway Atelier geändert, wenn dieses geöffnet ist.
84
35006186 12/2018
Konfiguration
Fipway-Konfigurationsbildschirm
Einführung
In diesem Fenster können der Kommunikationskanal festgelegt und die für eine Fipway-
Verbindung notwendigen Parameter konfiguriert werden.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt ein Konfigurationsfenster.
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85
Konfiguration
Beschreibung
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Elemente des Konfigurationsfensters und ihre
Funktionen aufgeführt.
2
3
Nummer Element
1
Funktion
Registerkarten Die Registerkarte im Vordergrund zeigt den aktuellen Modus an (in diesem Fall Konfiguration). Jeder Modus kann über die entsprechende
Registerkarte gewählt werden. Die verfügbaren Betriebsarten sind:
Konfiguration,
Debuggen, nur im Online-Betrieb verfügbar,
Diagnose (Fehler), Zugriff nur im Online-Betrieb.
4
5
Modulbereich Gibt die Kurzbezeichnung des Moduls an.
Kanalbereich Ermöglicht:
durch Klicken auf die Referenz des Geräts die Anzeige der
Registerkarten:
Beschreibung, enthält die Merkmale des Geräts.
E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten) , die verwendet werden, um die Eingangs-/Ausgangsobjekte vorab zu symbolisieren.
Fehler, der Zugriff auf die Gerätefehler bietet (Zugriff nur im Online-
Modus).
Bereich der allgemeinen
Parameter
Konfigurations bereich
Zur Auswahl des Kanals, die Anzeige des Symbols (vom Benutzer (mittels des
Variableneditors) festgelegter Name des Kanals).
Ermöglicht die Auswahl der mit dem Kanal verbundenen allgemeinen
Parameter:
Funktion: für eine TSX FPP 20/TSX FPPOZD 200-Karte ist nur eine einzige Funktion verfügbar - die Funktion Fipway. Die
Standardeinstellung für die Funktion lautet Kein, d.h. es ist keine
Funktion konfiguriert.
Task: zeigt die Task MAST an, in der die Objekte für den impliziten
Austausch des Kanals ausgetauscht werden. Dieser Parameter ist unveränderlich.
Ermöglicht die Konfiguration der Konfigurationsparameter des Kanals.
Einige Optionen sind festgelegt und werden grau unterlegt angezeigt.
Sie besteht aus zwei Informationstypen:
den Parametern zur Verwaltung der Telegramme (nicht verfügbar bei einer Fipway-Karte an Kanal 1 eines TSX SCY 21601-Moduls), den Parametern bezüglich der physikalischen Ebene.
86
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Konfiguration
Mit den Telegrammen und der Datenübertragungsschicht verbundene Fipway-
Parameter
Auf einen Blick
Nach der Konfiguration des Kommunikationskanals müssen Sie die mit den Telegrammen und der
Datenübertragungsschicht verbundenen Parameter angeben.
Für die Eingabe stehen zwei verschiedenen Fenster bereit:
das Fenster Telegramm,
das Fenster Datenübertragungsschicht.
Fenster Telegramm
Das Fenster sieht wie folgt aus:
Es ermöglicht die Eingabe folgender Informationen:
Telegrammverwaltung: Wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist, ermöglicht die Karte die
Verwaltung von Telegrammen (Standardeinstellung).
Ereignisverarbeitung: Diese Option ist nur verfügbar, wenn die Telegrammverwaltung aktiviert wurde. Diese Option ermöglicht die Verwaltung von Telegrammen durch eine Ereignis-Task.
Wenn das Kontrollkästchen aktiviert ist, müssen Sie die Nummer der Task angeben, in der die
Telegramme verarbeitet werden.
Die möglichen Werte liegen für die Premium-Steuerungen zwischen 1 und 63.
HINWEIS: Diese beiden Konfigurationsoptionen sind bei einer TSX FPP 20-Karte an Kanal 1 eines
TSC SCY 21601-Moduls nicht verfügbar.
Fenster Datenübertragungsschicht
Das Fenster sieht wie folgt aus:
Es ermöglicht die Auswahl der für die Kommunikation verwendeten Datenübertragungsschicht.
HINWEIS: Es ist nur die FIP-spezifische Datenübertragungsschicht verfügbar.
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87
Konfiguration
Mit den gemeinsamen Daten verbundene Fipway-Parameter
Einführung
Der Zugriff auf das Fenster der mit den gemeinsamen Daten verbundenen Fipway-Parameter
erfolgt über den Projekt-Browser
( siehe Seite 80 )
. Das Fenster sieht wie folgt aus:
Es ermöglicht folgende Aktionen:
Aktivierung oder Deaktivierung der Verwaltung des Austauschs gemeinsamer Daten
Auswahl des Typs der auszutauschenden gemeinsamen Daten
Angabe der für diesen Austauschtyp erforderlichen Parameter.
Kein
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie keine Verwaltung der gemeinsamen Daten im
Projekt wünschen.
88
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Konfiguration
Gemeinsame Wörter
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie eine Verwaltung der gemeinsamen Daten durch gemeinsame Wörter (%NW) wünschen.
Bei Auswahl dieses Feldes müssen Sie die lokale Netzwerknummer angeben, mit der die
Datenbank verknüpft ist.
HINWEIS: Die Nummer des lokalen Netzwerks entspricht der codierten Nummer auf der PCMCIA-
Karte.
Gemeinsame Tabelle
Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie eine Verwaltung der gemeinsamen Daten durch eine gemeinsam genutzte Tabelle wünschen.
Bei Auswahl dieses Feldes müssen Sie die folgenden Parameter angeben:
Adresse de début de table: Dieser Parameter gibt den Beginn der in der Steuerung reservierten
Tabelle der internen Wörter an.
Die 128 Wörter nach dem Tabellenbeginn sind für die Funktion "table partagée" reserviert und für alle Stationen identisch.
Adresse zone produite: Dieser Parameter gibt die Anfangsadresse des Bereichs der von der
Steuerung generierten internen Wörter an.
Die eingegebene Adresse muss die Bereiche der internen Wörter der anderen Stationen berücksichtigen. Es muss eine Überlappung des Bereichs der internen Wörter zwischen zwei
Stationen vermieden werden.
Longueur de la zone produite: Dieser Parameter gibt die Länge (in Wörtern) der Tabelle der von der Steuerung generierten internen Wörter an (von 1 bis 32 Wörter).
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89
Konfiguration
Beispiel für die Konfiguration einer gemeinsam genutzten Tabelle
Auf einen Blick
Das Beispiel zeigt, wie die Stationen für die Verwendung des Dienstes "Gemeinsam genutzte
Tabellen" konfiguriert werden.
Diese Konfigurationen beziehen sich auf das in der Verwendung der gemeinsam genutzten
Tabellen beschriebene Beispiel.
Konfiguration der Station 1
Das Beispiel zeigt die Konfiguration für die Station 1.
90
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Konfiguration der Station 2
Das Beispiel zeigt die Konfiguration für die Station 2.
Konfiguration
Der von der Station generierte Bereich beginnt bei der Adresse %MW310.
Der entsprechende Bereich von %MW300 bis %MW309 ist für die von der Station 1 generierten
Wörter reserviert.
Konfiguration der Station 3
Das Beispiel zeigt die Konfiguration für die Station 3.
Der von der Station generierte Bereich beginnt bei der Adresse %MW430.
Der entsprechende Bereich von %MW400 bis %MW409 ist für die von der Station 1 generierten
Wörter reserviert.
Der entsprechende Bereich von %MW410 bis %MW429 ist für die von der Station 2 generierten
Wörter reserviert.
35006186 12/2018
91
Konfiguration
92
35006186 12/2018
Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Debug
35006186 12/2018
Debug einer Fipway-Kommunikation Kapitel 8
Debug einer Fipway-Kommunikation
Inhalt des Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die mit dem Debugging verbundenen Aspekte bei dem Einsatz einer
Fipway-Kommunikation.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Debugfenster für Fipway
Debugging-Parameter für Fipway
Für den Test eines Kommunikationskanals verfügbare Requests
So testen Sie einen Kanal mit den Requests "Identifikation" und "Abbild"
So testen Sie einen Kanal mit Hilfe von Requests
So greifen Sie auf die Funktionen für die Modul- und Kanaldiagnose eines Fipway-Geräts zu
Seite
35006186 12/2018
93
Debug
Debugfenster für Fipway
Einführung
In diesem in zwei Bereiche aufgeteilten Fenster wird das Debugging einer Fipway-Verbindung durchgeführt.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt ein Debugfenster für die Fipway-Kommunikation.
94
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Debug
Beschreibung
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Elemente des Debuggen-Fensters und ihre
Funktionen aufgeführt.
2
3
Nummer Element
1
Funktion
Registerkarten Die Registerkarte im Vordergrund zeigt den aktuellen Modus an (in diesem
Fall Debuggen). Jeder Modus kann über die entsprechende Registerkarte gewählt werden. Die verfügbaren Betriebsarten sind:
Debuggen, nur im Online-Betrieb verfügbar,
Diagnose (Fehler), Zugriff nur im Online-Betrieb,
Konfiguration.
4
5
Modulbereich Gibt die Kurzbezeichnung des Moduls an.
Kanalbereich Ermöglicht:
durch Klicken auf die Referenz des Geräts die Anzeige der
Registerkarten:
Beschreibung, enthält die Merkmale des Geräts.
E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten) , die verwendet werden, um die Eingangs-/Ausgangsobjekte vorab zu symbolisieren.
Fehler, der Zugriff auf die Gerätefehler bietet (Zugriff nur im Online-
Modus).
Zur Auswahl des Kanals, die Anzeige des Symbols (vom Benutzer (mittels des Variableneditors) festgelegter Name des Kanals).
Bereich der allgemeinen
Parameter
Anzeige- und
Befehlsbereich
Gibt die Parametrierung des Kommunikationskanals an:
Funktion: : Gibt die konfigurierte Kommunikationsfunktion an. Diese
Rubrik kann nicht geändert werden.
Task: gibt die konfigurierte Task MAST an. Diese Rubrik kann nicht
geändert werden.
Netzwerkverbindung: : Gibt das der Karte zugeordnete logische Fipway-
Netzwerk
( siehe Seite 83 ) an. Diese Rubrik kann nicht geändert werden.
Ermöglicht den Zugriff auf die Debugparameter einer Fipway-Verbindung.
Der Bereich besteht aus drei Fenstern:
Informationen zum Kanal,
Informationen zu Nachrichtenfehlern,
Möglichkeit zum Testen des Kommunikationskanals.
HINWEIS: Nicht verfügbare LEDs und Befehle werden grau dargestellt.
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95
Debug
Debugging-Parameter für Fipway
Auf einen Blick
Der spezifische Bereich besteht aus drei Fenstern:
Dem Fenster Kanalinformationen, dem Fenster Meldungsfehler, dem Fenster Kanaltest.
"Informations Voie"
Das Fenster wird wie im Folgenden angezeigt:
Es enthält Informationen zum Kommunikationskanal:
Netzwerkadresse: dieses Feld gibt die auf der PCMCIA-Karte codierte Netzwerkadresse an.
Stationsadresse: dieses Feld gibt die auf der PCMCIA-Karte codierte Stationsadresse an.
Gemeinsame Daten: dieses Feld gibt den Typ der im Konfigurationsmodus ausgewählten gemeinsamen Daten an.
B.A.: dieses Feld gibt an, ob die lokale PCMCIA-Karte der Buscontroller des Fipway-Netzes ist.
In diesem Fall ist das Feld deaktiviert.
Router: dieses Feld gibt an, ob die lokale PCMCIA-Karte als Bridge (Router) konfiguriert ist. In diesem Fall ist das Feld deaktiviert.
Nachrichtenfehler
Das Fenster wird wie im Folgenden angezeigt:
In diesem Fenster wird der Fehlerzähler der PCMCIA-Karte angezeigt:
Gesendete und nicht quittierte Nachrichten,
Abgelehnte Nachrichten.
Die Schaltfläche Zähler zurücksetzen setzt diese Zähler auf null zurück.
96
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Debug
"Test Voie"
Das Fenster wird wie im Folgenden angezeigt:
In diesem Fenster kann ein Kommunikationskanal getestet werden, indem an eine der Stationen im Netzwerk ein Request gesendet wird.
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97
Debug
Für den Test eines Kommunikationskanals verfügbare Requests
Auf einen Blick
Auf dieser Seite werden die verschiedenen Möglichkeiten zum Testen eines Kommunikations kanals mit Hilfe des Debug-Bildschirms beschrieben.
Testbedingungen
Wird ein Request an eine nicht angeschlossene Station gesendet, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
Verfügbare Requests
Das Fenster "Kanaltest" ermöglicht folgende Requests:
Identifikation: Bewirkt das Senden eines Identifikations-Request an den angegebenen Slave.
Zähler: Bewirkt das Senden eines Requests zum Lesen der Fehlerzähler an die angegebene
Station. Die empfangene Meldung besteht zunächst aus der Anzahl der gesendeten, jedoch nicht quittierten Meldungen und dann aus der Anzahl der zurückgewiesenen Meldungen.
Zähler rücksetzen: Bewirkt das Zurücksetzen der Fehlerzähler der angegebenen Station auf
Null.
Request eingeben: Ermöglicht das Senden eines nicht von den Steuerschaltflächen zur
Verfügung gestellten UNI-TE-Requests an die angegebene Station. Wenn Sie diese Funktion auswählen, gelangen Sie zu einem Bildschirm, in dem Sie spezifische Parameter für den
Request auswählen können. Der Request muss mit einem Hexadezimalcode codiert sein.
Abbild: Ermöglicht das Senden eines Abbild-Requests an die angegebene Station. Wenn Sie diese Funktion auswählen, gelangen Sie zu einem Bildschirm, in dem Sie die Länge der zu sendenden Zeichenkette (maximal 80 Zeichen) festlegen können. Die Steuerung sendet nun diese Zeichenkette (ABCD...) zum Empfängergerät. Dieses schickt die empfangene
Zeichenkette automatisch zur Sendestation zurück.
98
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So testen Sie einen Kanal mit den Requests "Identifikation" und "Abbild"
Auf einen Blick
Auf dieser Seite wird das Verfahren zum Testen eines Kommunikationskanals mit Hilfe der
Requests "Identifikation" und "Abbild" beschrieben.
So identifizieren Sie eine Station
Sie können eine angegebene Station wie folgt identifizieren.
Schritt
1
2
Aktionen
Wählen Sie die Adresse der abzufragenden Station mit Hilfe des Feldes
Station aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Identifikation.
Ergebnis: Die Antwort wird im Fenster Antwortempfang angezeigt.
Debug
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99
Debug
So senden Sie einen Abbild-Request
Sie können den Abbild-Request wie folgt senden und damit die ordnungsgemäße Informations -
übertragung zwischen zwei Geräten überprüfen.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie die Adresse der abzufragenden Station mit Hilfe des Feldes
Station aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Abbild.
Ergebnis: Das folgende Fenster wird angezeigt:
3
4
Geben Sie die Länge der zu übertragenden Daten ein (maximal 80 Zeichen).
Klicken Sie auf die Schaltfläche Übertragen.
Ergebnis: Die Antwort wird im Fenster Antwortempfang angezeigt.
Die Antwort enthält:
die Zeichenkette ABCDEFGH (entspricht einer gesendeten Datenlänge von 8).
100
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Debug
So testen Sie einen Kanal mit Hilfe von Requests
Auf einen Blick
Auf dieser Seite wird erläutert, wie Sie ausgehend vom Debugfenster mit Hilfe verschiedener
Requests einen Kommunikationskanal testen können.
So senden Sie einen Request
Sie können einen nicht von den Steuerschaltflächen zur Verfügung gestellten Request wie folgt an die angegebene Station senden.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie die Adresse der abzufragenden Station mit Hilfe des Feldes
Station aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Request eingeben.
Ergebnis: Das folgende Fenster wird angezeigt:
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3
4
5
Die bei diesem Beispiel übertragenen Daten sind auf drei Bytes codiert.
Geben Sie den Funktionscode (Hexadezimalcode in einem Byte) ein, der dem von Ihnen gewünschten Request entspricht.
Geben Sie die zu sendenden Daten ein, wobei sämtliche Daten im
Hexadezimalcode zu codieren sind. Die Daten sind nacheinander einzugegeben, wobei zwischen den einzelnen Daten keine Leerzeichen zu setzen sind.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Übertragen.
Ergebnis: Die Antwort wird im Fenster Antwortempfang angezeigt.
Die Antwort in diesem Beispiel enthält die Daten in drei Bytes (1243DB).
101
Debug
So greifen Sie auf die Funktionen für die Modul- und Kanaldiagnose eines Fipway-
Geräts zu
Einführung
Durch die Funktionen für die Modul- oder Kanaldiagnose werden ggf. aufgetretene aktuelle Fehler in folgende Kategorien unterteilt angezeigt:
interne Fehler (interne Softwarefehler, Fehler bei der Kommunikation mit dem Prozessor,
Konfigurationsfehler, Parameterfehler), externe Fehler (fehlerhaftes Slave-Gerät, Abweichung zwischen physikalischer Konfiguration und Control Expert-Konfiguration), andere Fehler (Modul fehlt oder ausgeschaltet).
Modul- und Kanalfehler sind daran zu erkennen, dass bestimmte Anzeige-LEDs rot leuchten, z. B. die folgenden:
im Konfigurationsfenster des Racks - Anzeige eines roten Quadrats an der Position des fehlerhaften Zählmoduls, in allen Fenstern auf Modulebene (Registerkarten Beschreibung und Fehler),
im Modulbereich durch die Anzeige-LED E/A, in allen Fenstern auf Kanalebene (Registerkarten Beschreibung, Debuggen und Fehler),
im Modulbereich durch die Anzeige-LED E/A,
im Kanalbereich durch die Anzeige-LED für Kanalfehler,
im Fehlerfenster, das mittels der Registerkarte Fehler aufgerufen werden kann und in dem die
Fehlerdiagnosen beschrieben sind.
Der Fehler wird außerdem folgendermaßen angezeigt:
am Modul mittels der zentralen Anzeige,
Durch dedizierte Sprachobjekte: CH_ERROR (%Ir.m.c.ERR) und Modulfehler MOD_ERROR
(%Ir.m.MOD.ERR), %MWr.m.MOD.2 usw. sowie über die Statuswörter
( siehe Seite 131 )
.
102
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Debug
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Diagnosefunktionen
In der folgenden Tabelle wird die Vorgehensweise für den Zugriff auf das Fenster Fehler des
Fipway-Moduls und -Kanals beschrieben.
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie das Fipway-Modul, für das die Diagnose durchgeführt werden soll.
Rufen Sie das Diagnosefenster durch Klicken auf die Registerkarte Fehler auf.
Ergebnis: Eine Liste mit Modulfehlern wird angezeigt.
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103
Debug
104
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Die Sprachobjekte der Kommunikation
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Die Sprachobjekte der Fipway-Kommunikation Kapitel 9
Die Sprachobjekte der Fipway-Kommunikation
Inhalt des Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die mit der Fipway-Kommunikation verbundenen Sprachobjekte sowie die verschiedenen Arten ihrer Nutzung.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
9.1
9.2
9.3
9.4
Thema
Die Sprachobjekte und IODDT der Fipway-Kommunikation
Für alle Kommunikationsprotokolle relevante Sprachobjekte und generische
IODDT
Die mit der Fipway-Kommunikation verbundenen Sprachobjekte und IODDT
IODDT Type T_GEN_MOD, anwendbar auf alle Module
Seite
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105
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Die Sprachobjekte und IODDT der Fipway-Kommunikation Abschnitt 9.1
Die Sprachobjekte und IODDT der Fipway-Kommunikation
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Allgemeinheiten der Sprachobjekte und des IODDT der Fipway-
Kommunikation.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Sprachobjekte für die Fipway-Kommunikation
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Explizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Verwaltung der Austauschvorgänge und Rückmeldungen anhand expliziter Objekte
Seite
106
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Die Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der Sprachobjekte für die Fipway-Kommunikation
Allgemein
Die IODDTs sind vom Hersteller vordefiniert; sie enthalten Eingangs-/Ausgangs-Sprachobjekte, die zum Kanal eines anwendungsspezifischen Moduls gehören. Der Fipway-Kommunikation sind
IODDTs zugewiesen:
T_COM_STS_GEN : anwendbar auf alle Kommunikationsprotokolle ausgenommen Fipio und
Ethernet,
T_COM_FPW : spezifisch für die Fipway-Kommunikation.
HINWEIS: IODDT-Variablen können auf zwei Arten erstellt werden:
Mit der Registerkarte E/A-Objekte
Mit dem Dateneditor
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten)
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten)
Sprachobjekttypen
Jeder IODDT umfasst eine Reihe von Sprachobjekten, welche die Steuerung und die Überprüfung der Funktionsweise von IODDTs ermöglichen.
Es gibt zwei Arten von Sprachobjekten:
Objekte mit implizitem Austausch, die automatisch bei jedem Zyklus der mit dem Modul verknüpften Task ausgetauscht werden,
Objekte mit explizitem Austausch, die auf Anforderung durch die Anwendung mittels expliziter
Austauschanweisungen ausgetauscht werden
Der implizite Austausch betrifft den Status der Module sowie die Kommunikationssignale.
Der explizite Austausch ermöglicht die Parametrierung und die Diagnose des Moduls.
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107
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Einführung
Eine integrierte anwendungsspezifische Schnittstelle oder das Hinzufügen eines Moduls erweitert automatisch die Verfügbarkeit von Sprachobjekten zur Programierung dieser Schnittstelle bzw. dieses Moduls.
Diese Objekte entsprechen den Abbildern der Ein-/Ausgänge und Softwareinformationen des
Moduls oder der integrierten anwendungsspezifischen Schnittstelle.
Grundlagen
Die Eingänge ( %I und %IW ) des Moduls werden zu Beginn der Task im Speicher der Steuerung aktualisiert, wenn sich die Steuerung im Modus RUN oder STOP befindet.
Die Ausgänge ( %Q und %QW ) werden am Ende der Task aktualisiert, jedoch nur, wenn sich die
Steuerung im Modus RUN befindet.
HINWEIS: Wenn die Task während des STOP-Betriebs aufgerufen wird, so erfolgt je nach ausgewählter Konfiguration Folgendes:
Die Ausgänge werden in die Fehlerausweichposition gesetzt (Fehlerausweichmodus).
Die Ausgänge werden auf ihrem letzten Wert gehalten (Modus „Letzten Wert halten“).
Abbildung
Das nachstehende Diagramm veranschaulicht den Betriebszyklus einer Steuerungstask
(zyklische Ausführung).
108
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Die Sprachobjekte der Kommunikation
Explizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Einführung
Explizite Austauschvorgänge werden über Requests des Anwenderprogramms und mithilfe folgender Anweisungen durchgeführt:
READ_STS (Statuswörter lesen)
WRITE_CMD (Befehlswörter schreiben)
WRITE_PARAM (Einstellparameter schreiben)
READ_PARAM (Einstellparameter lesen)
SAVE_PARAM (Einstellparameter speichern)
RESTORE_PARAM (Einstellparameter wiederherstellen)
Detaillierte Informationen und Anweisungen finden Sie in der
EcoStruxure™ Control Expert, E/A-
Verwaltung, Block-Bibliothek
.
Diese Austauschvorgänge gelten für einen Satz von %MW-Objekten desselben Typs (Status,
Befehle oder Parameter), die zu einem Kanal gehören.
Diese Objekte können:
Informationen zum Modul liefern (z. B. Typ des in einem Kanal erkannten Fehlers)
die Befehlssteuerung des Moduls übernehmen (z. B. Schaltbefehl) die Betriebszustände des Moduls definieren (Einstellparameter im Verlauf der Anwendung speichern und wiederherstellen)
HINWEIS: Um mehrere simultane explizite Austauschvorgänge für ein und denselben Kanal zu vermeiden, muss der Wert des Worts EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) des dem Kanal zugeordneten
IODDT getestet werden, bevor eine Elementarfunktion zur Adressierung dieses Kanals aufgerufen wird.
HINWEIS: Explizite Austauschvorgänge werden nicht unterstützt, wenn analoge und digitale X80-
E/A-Module über ein eX80-Adaptermodul (BMECRA31210) in einer Quantum EIO-Konfiguration konfiguriert sind. Die modulspezifischen Parameter können während des Betriebs nicht über die
SPS-Anwendung (PLC) eingestellt werden.
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109
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Allgemeines Prinzip der Verwendung expliziter Anweisungen
Die folgende Abbildung zeigt die verschiedenen Arten expliziter Austauschvorgänge, die zwischen
Anwendung und Modul stattfinden können.
Verwalten des Austauschs
Während eines expliziten Austauschs muss der Ablauf dieses Austauschs überwacht werden, damit die Daten nur dann berücksichtigt werden, wenn der Austausch ordnungsgemäß durchgeführt wurde.
Hierzu sind zwei Informationstypen verfügbar:
Informationen zum gerade stattfindenden Austausch
( siehe Seite 114 )
( siehe Seite 114 )
Die folgende Abbildung zeigt das Prinzip der Austauschverwaltung.
110
HINWEIS: Um mehrere simultane explizite Austauschvorgänge für ein und denselben Kanal zu vermeiden, muss der Wert des Worts EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) des dem Kanal zugeordneten
IODDT getestet werden, bevor eine Elementarfunktion zur Adressierung dieses Kanals aufgerufen wird.
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Die Sprachobjekte der Kommunikation
Verwaltung der Austauschvorgänge und Rückmeldungen anhand expliziter Objekte
Auf einen Blick
Wenn Daten zwischen SPS-Speicher (PLC) und Modul ausgetauscht werden, kann die
Berücksichtigung durch das Modul mehrere Taskzyklen erfordern. Zur Verwaltung des Austauschs verfügen alle IODDTs über zwei Wörter:
EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
): Austausch läuft
EXCH_RPT ( %MWr.m.c.1
): Rückmeldung
HINWEIS:
Je nach Position des Moduls wird die Verwaltung der expliziten Austauschvorgänge (Beispiel:
%MW0.0.MOD.0.0
) von der Anwendung nicht erkannt:
Bei rackinternen Modulen erfolgt der explizite Austausch direkt über den lokalen SPS-Bus und wird vor Ende der Ausführungstask abgeschlossen. So ist die Ausführung des Requests
READ_STS beispielsweise abgeschlossen, wenn das Bit %MW0.0.mod.0.0
von der
Anwendung geprüft wird.
Bei einem dezentralen Bus (z. B. FIPIO) verläuft der explizite Austausch nicht synchron mit der
Ausführungstask, d. h. eine Erkennung durch die Anwendung ist möglich.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt die unterschiedlichen, signifikanten Bits für die Verwaltung der
Austauschvorgänge:
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111
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Beschreibung der signifikanten Bits
Jedes Bit der Wörter EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) und EXCH_RPT ( %MWr.m.c.1
) ist mit einem
Parametertyp verknüpft:
Bits des Rangs 0 sind den Statusparametern zugeordnet:
Das Bit STS_IN_PROGR ( %MWr.m.c.0.0
) gibt an, ob ein Request zum Lesen der
Statuswörter ausgeführt wird.
Das Bit STS_ERR ( %MWr.m.c.1.0
) gibt an, ob ein Request zum Lesen der Statuswörter vom Kanal des Moduls angenommen wird.
Bits des Rangs 1 sind den Befehlsparametern zugeordnet:
Das Bit CMD_IN_PROGR ( %MWr.m.c.0.1
) gibt an, ob die Befehlsparameter an den
Modulkanal gesendet werden oder nicht.
Das Bit CMD_ERR ( %MWr.m.c.1.1
) gibt an, ob die Befehlsparameter vom Kanal des Moduls angenommen werden.
Bits des Rangs 2 sind den Einstellparametern zugeordnet:
Das Bit ADJ_IN_PROGR ( %MWr.m.c.0.2
) gibt an, ob die Einstellparameter mit dem Kanal des Moduls ausgetauscht werden (über WRITE_PARAM, READ_PARAM, SAVE_PARAM,
RESTORE_PARAM ).
Das Bit ADJ_ERR ( %MWr.m.c.1.2
) gibt an, ob die Einstellparameter vom Modul angenommen werden. Wenn der Austausch korrekt ausgeführt wird, wird das Bit auf 0 gesetzt.
Bits des Rangs 15 verweisen auf eine Neukonfiguration des Kanals c des Moduls über die
Konsole (Änderung der Konfigurationsparameter und Kaltstart des Kanals).
Die Bits
r
,
m
und
c
verweisen auf folgende Elemente:
Bit r verweist auf die Racknummer.
Bit m bezeichnet die Position des Moduls im Rack.
Bit c gibt die Kanalnummer im Modul an.
HINWEIS: r kennzeichnet die Racknummer, m die Position des Moduls im Rack und c die
Kanalnummer im Modul.
HINWEIS: Auf Modulebene sind ebenfalls Austausch- und Rückmeldewörter EXCH_STS
( %MWr.m.MOD
) und EXCH_RPT ( %MWr.m.MOD.1
) nach IODDT-Typ T_GEN_MOD vorhanden.
112
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Die Sprachobjekte der Kommunikation
Beispiel
Phase 1: Senden von Daten über die Anweisung WRITE_PARAM
Wenn die Anweisung vom SPS-Prozessor (PLC) verarbeitet wird, wird das Bit Austausch läuft in
%MWr.m.c
auf 1 gesetzt.
Phase 2: Analyse der Daten durch das E/A-Modul und Rückmeldung
Wenn der Datenaustausch zwischen SPS-Speicher (PLC) und Modul erfolgt, wird die Quittierung durch das Modul über das Bit ADJ_ERR ( %MWr.m.c.1.2
) verwaltet.
Dieses Bit liefert folgende Rückmeldungen:
0: Fehlerfreier Austausch
1: Fehlerhafter Austausch
HINWEIS: Einstellparameter sind auf Modulebene nicht vorhanden.
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113
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Ausführungsindikatoren für explizite Austauschvorgänge: EXCH_STS
Die nachstehende Tabelle enthält die Steuerbits für den expliziten Austausch: EXCH_STS
( %MWr.m.c.0
)
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
Typ
BOOL
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
BOOL
BOOL
RECONF_IN_PROGR BOOL
R
R
R
Zugriff
R
Bedeutung
Lesen der Statuswörter des aktuellen
Kanals
Austausch von Befehlsparametern
Austausch von Einstellparametern
Neukonfiguration des Moduls
Adresse
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
%MWr.m.c.0.2
%MWr.m.c.0.15
HINWEIS: Wenn das Modul nicht vorhanden oder getrennt ist, werden die expliziten Austauscho bjekte (z. B. READ_STS ) nicht an das Modul gesendet ( STS_IN_PROG (%MWr.m.c.0.0), die Wörter werden jedoch aktualisiert.
Rückmeldung zum expliziten Austausch: EXCH_RPT
Die nachstehende Tabelle enthält die Rückmeldebits: EXCH_RPT ( %MWr.m.c.1
)
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
RECONF_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff
R
R
R
R
Bedeutung
Fehler beim Lesen der
Kanalstatuswörter
(1 = Erkannter Fehler)
Fehler beim Austausch von
Befehlsparametern
(1 = Erkannter Fehler)
Fehler beim Austausch von
Einstellparametern
(1 = Erkannter Fehler)
Fehler bei der Neukonfiguration des
Kanals
(1 = Erkannter Fehler)
Adresse
%MWr.m.c.1.0
%MWr.m.c.1.1
%MWr.m.c.1.2
%MWr.m.c.1.15
114
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Die Sprachobjekte der Kommunikation
Verwendung des Zählmoduls
In der nachstehenden Tabelle werden die Vorgänge zwischen einem Zählmodul und dem System nach dem Einschalten beschrieben:
2
3
Schritt
1
Aktion
Einschalten.
Das System überträgt die Konfigurationsparameter.
Das System sendet die Einstellparameter über die Anweisung WRITE_PARAM.
Hinweis: Nach Abschluss des Vorgangs wechselt das Bit %MWr.m.c.0.2 in den Zustand 0.
Wenn der Befehl WRITE_PARAM zu Beginn der Anwendung ausgegeben wird, müssen Sie warten, bis das Bit %MWr.m.c.0.2 auf 0 steht.
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115
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Für alle Kommunikationsprotokolle relevante Sprachobjekte und generische IODDT Abschnitt 9.2
Für alle Kommunikationsprotokolle relevante Sprachobjekte und generische IODDT
Zu diesem Abschnitt
Dieser Teil beschreibt die Sprachobjekte und generischen IODDT, die für alle Kommunikations protokolle außer Fipio und Ethernet relevant sind.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Details der impliziten IODDT-Austauschobjekte des Typs T_COM_STS_GEN
Details der expliziten IODDT-Austauschobjekte des Typs T_COM_STS_GEN
Seite
116
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Die Sprachobjekte der Kommunikation
Details der impliziten IODDT-Austauschobjekte des Typs T_COM_STS_GEN
Einleitung
Die folgende Tabelle beschreibt die Objekte mit implizitem Austausch des IODDT-Typs
T_COM_STS_GEN , der für alle Kommunikationsprotokolle außer Fipio und Ethernet anwendbar ist.
Fehlerbit
In der nachfolgenden Tabelle wird die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR ( %Ir.m.c.ERR
) aufgeführt.
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Fehlerbit des Kommunikationskanals
Adresse
%Ir.m.c.ERR
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Die Sprachobjekte der Kommunikation
Details der expliziten IODDT-Austauschobjekte des Typs T_COM_STS_GEN
Einleitung
Dieser Abschnitt beschreibt die Objekte mit explizitem Austausch des IODDT-Typs
T_COM_STS_GEN , der auf alle Kommunikationsprotokolle außer Fipio und Ethernet anwendbar ist.
Der Teil umfasst die Objekte des Typs Wort, deren Bits eine besondere Bedeutung haben. Diese
Objekte werden nachfolgend detailliert beschrieben.
Beispiel für die Vereinbarung einer Variablen: IODDT_VAR1 des Typs T_COM_STS_GEN
Anmerkungen
Prinzipiell wird die Bedeutung der Bits für den Status 1 dieses Bits angegeben. In speziellen
Fällen wird jeder Status des Bits erläutert.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Ausführungsindikatoren eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
In der nachfolgenden Tabelle wird die Bedeutung der Austauschsteuerungsbits des Kanals
EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) aufgeführt.
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des aktuellen Kanals
R Austausch der Befehlsparameter läuft
R Austausch der Einstellparameter läuft
Adresse
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
%MWr.m.c.0.2
Protokoll des expliziten Austauschs: EXCH_RPT
Die folgende Tabelle verdeutlicht die Bedeutung der Austauschberichtbits EXCH_RPT
( %MWr.m.c.1
).
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehler beim Lesen der Statuswörter des Kanals
R
R
Fehler während eines Austauschs von
Befehlsparametern
Fehler während eines Austauschs von
Einstellparametern
Adresse
%MWr.m.c.1.0
%MWr.m.c.1.1
%MWr.m.c.1.2
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Die Sprachobjekte der Kommunikation
Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Statuswortes CH_FLT ( %MWr.m.c.2
) aufgeführt. Der Lesevorgang wird durch einen READ_STS ( IODDT_VAR1 ) ausgeführt.
Standardsymbol
NO_DEVICE
1_DEVICE_FLT
BLK
TO_ERR
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Kein Gerät auf dem Kanal funktioniert.
Ein Gerät auf dem Kanal ist ausgefallen.
Klemmenleiste ist nicht angeschlossen.
Anormale Timeoutüberschreitung.
Entdeckter interner Fehler oder Selbsttest des
Kanals.
Adresse
%MWr.m.c.2.0
%MWr.m.c.2.1
%MWr.m.c.2.2
%MWr.m.c.2.3
%MWr.m.c.2.4
Unterschiedliche Hard- und Softwarekonfiguration.
%MWr.m.c.2.5
Unterbrechung der Kommunikation mit der SPS.
%MWr.m.c.2.6
Anwendungsfehler erkannt (Einstellungs- oder
Konfigurationsfehler).
%MWr.m.c.2.7
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119
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Die mit der Fipway-Kommunikation verbundenen Sprachobjekte und IODDT Abschnitt 9.3
Die mit der Fipway-Kommunikation verbundenen
Sprachobjekte und IODDT
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt sind die Sprachobjekte und die IODDT beschrieben, die mit der Fipway-
Kommunikation verbunden sind.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Details der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT vom Typ T_COM_FPW
Detaillierte Informationen zu den expliziten Austauschobjekten des IODDT T_COM_FPW
Konfigurationsspezifische Sprachobjekte
Übersicht über die Sprachobjekte mit explizitem Austausch für eine Fipway-Funktion
Seite
120
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Die Sprachobjekte der Kommunikation
Details der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT vom Typ T_COM_FPW
Auf einen Blick
In der nachfolgenden Tabelle sind die Objekte mit implizitem Austausch des IODDT vom Typ
T_COM_FPW beschrieben, die sich auf die Fipway-Kommunikation beziehen.
Fehlerbit
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR (%Ir.m.c.ERR).
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Fehlerbit des Kommunikationskanals
Adresse
%Ir.m.c.ERR
Statusbit
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Statusbits NET_STS (%IWr.m.c.0.0).
Standardsymbol
NET_STS
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Bit zur Anzeige des Vorhandenseins von mindestens einer Station
Adresse
%IWr.m.c.0.0
Objekt der Ausgangssignale
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Wortbits STOP_EXCH (%QWr.m.c.0.0).
Standardsymbol
STOP_EXCH
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Auf 1 steigende Flanke: Unterbrechung aller laufenden Austauschvorgänge
Adresse
%QWr.m.c.0.0
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121
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Aktualisierungsindikatoren
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der Wortbits, der Aktualisierungsindikatoren der gemeinsamen Daten der Stationen 0 bis 15.
Standardsymbol
REFRESH_ID_0
REFRESH_ID_1
REFRESH_ID_2
REFRESH_ID_3
REFRESH_ID_4
REFRESH_ID_5
REFRESH_ID_6
REFRESH_ID_7
REFRESH_ID_8
REFRESH_ID_9
REFRESH_ID_10
REFRESH_ID_11
REFRESH_ID_12
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 0 sind aktualisiert.
R
R
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 1 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 2 sind aktualisiert.
R
R
R
R
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 3 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 4 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 5 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 6 sind aktualisiert.
R
R
R
R
R
R
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 7 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 8 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 9 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 10 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 11 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 12 sind aktualisiert.
Adresse
%IWr.m.c.1.0
%IWr.m.c.1.1
%IWr.m.c.1.2
%IWr.m.c.1.3
%IWr.m.c.1.4
%IWr.m.c.1.5
%IWr.m.c.1.6
%IWr.m.c.1.7
%IWr.m.c.1.8
%IWr.m.c.1.9
%IWr.m.c.1.10
%IWr.m.c.1.11
%IWr.m.c.1.12
122
35006186 12/2018
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Standardsymbol
REFRESH_ID_13
REFRESH_ID_14
REFRESH_ID_15
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 13 sind aktualisiert.
R
R
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 14 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 15 sind aktualisiert.
Adresse
%IWr.m.c.1.13
%IWr.m.c.1.14
%IWr.m.c.1.15
Aktualisierungsindikatoren
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der Wortbits, der Aktualisierungsindikatoren der gemeinsamen Daten der Stationen 16 bis 31.
Standardsymbol
REFRESH_ID_16
REFRESH_ID_17
REFRESH_ID_i
REFRESH_ID_31
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 16 sind aktualisiert.
R
R
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 17 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station i sind aktualisiert.
R Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 31 sind aktualisiert.
Adresse
%IWr.m.c.2.0
%IWr.m.c.2.1
%IWr.m.c.2.n
%IWr.m.c.2.15
Aktualisierungsindikatoren
Die folgende Tabelle für Stationen 32 bis 47 ist für gemeinsame Worte oder Worte der gemeinsam genutzten Tabelle nicht von Bedeutung.
Standardsymbol
REFRESH_ID_32
REFRESH_ID_33
REFRESH_ID_i
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 32 sind aktualisiert.
R
R
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 33 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station i sind aktualisiert.
Adresse
%IWr.m.c.3.0
%IWr.m.c.3.1
%IWr.m.c.3.n
35006186 12/2018
123
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Standardsymbol
REFRESH_ID_47
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 47 sind aktualisiert.
Adresse
%IWr.m.c.3.15
124
35006186 12/2018
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Aktualisierungsindikatoren
Die folgende Tabelle für Stationen 48 bis 63 ist für gemeinsame Worte oder Worte der gemeinsam genutzten Tabelle nicht von Bedeutung.
Standardsymbol
REFRESH_ID_48
REFRESH_ID_49
REFRESH_ID_i
REFRESH_ID_63
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 48 sind aktualisiert.
R
R
R
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 49 sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station i sind aktualisiert.
Die gemeinsamen Worte oder die Worte der gemeinsam genutzten Tabelle der Station 63 sind aktualisiert.
Adresse
%IWr.m.c.4.0
%IWr.m.c.4.1
%IWr.m.c.4.n
%IWr.m.c.4.15
35006186 12/2018
125
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Detaillierte Informationen zu den expliziten Austauschobjekten des IODDT
T_COM_FPW
Auf einen Blick
In den nachfolgenden Tabellen werden die expliziten Austauschobjekte des IODDT T_COM_FPW beschrieben, die sich auf die Fipway-Kommunikation beziehen. Der Teil umfasst die Objekte des
Typs Wort, deren Bits eine besondere Bedeutung haben. Diese Objekte werden nachfolgend ausführlich beschrieben.
Beispiel für die Vereinbarung für eine Variable: IODDT_VAR1 des Typs T_COM_FPW
Hinweise
Prinzipiell wird die Bedeutung der Bits für den Status 1 dieses Bits angegeben. In bestimmten
Fällen wird jeder Bitstatus erläutert.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Flags für die Ausführung des expliziten Austauschs: EXCH_STS
In der nachfolgenden Tabelle wird die Bedeutung der Steuerbits EXCH_STS (%MWr.m.c.0) für den
Austausch über den Kanal beschrieben.
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff
R
Bedeutung
Lesevorgang der Statusworte des Kanals läuft
Austausch der Befehlsparameter läuft
Austausch der Einstellparameter läuft
Adresse
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
%MWr.m.c.0.2
Rückmeldung zum expliziten Austausch: EXCH_RPT
In der nachfolgenden Tabelle wird die Bedeutung der Protokollbits EXCH_RPT (%MWr.m.c.1) beschrieben.
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff
R
R
R
Bedeutung
Fehler beim Lesen der Statusworte des Kanals
Fehler während eines Austauschs von
Befehlsparametern
Fehler während eines Austauschs von
Einstellparametern
Adresse
%MWr.m.c.1.0
%MWr.m.c.1.1
%MWr.m.c.1.2
126
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Die Sprachobjekte der Kommunikation
Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
In der nachfolgenden Tabelle wird die Bedeutung der Statuswortbits CH_FLT (%MWr.m.c.) beschrieben; der Lesevorgang wird über READ_STS(IODDT_VAR1) ausgeführt.
Standardsymbol
NO_DEVICE
1_DEVICE_FLT
BLK
TO_ERR
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff
R
Bedeutung
Kein Gerät auf dem Kanal funktioniert
Ein Gerät auf dem Kanal ist defekt
Störung Klemmenleiste (nicht angeschlossen)
Adresse
%MWr.m.c.2.0
%MWr.m.c.2.1
%MWr.m.c.2.2
Timeout-Fehler (Verdrahtung defekt)
Interner Fehler oder Autotest des Kanals
%MWr.m.c.2.3
%MWr.m.c.2.4
Unterschiedliche Hard- und Softwarekonfiguration %MWr.m.c.2.5
Kommunikationsfehler mit der Steuerung %MWr.m.c.2.6
Anwendungsfehler (doppelte Adressstation,
Einstellungs- oder Konfigurationsfehler)
%MWr.m.c.2.7
Status der Stationen
In der nachfolgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Statusworts der Stationen von 0 bis
15 beschrieben; der Lesevorgang wird über READ_STS (IODDT_VAR1) ausgeführt.
Standardsymbol
STA_STS_0
STA_STS_1
STA_STS_n
STA_STS_15
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff
R
R
Bedeutung
Vorhandensein von Station 0
Vorhandensein von Station 1
Vorhandensein von Station n
Vorhandensein von Station 15
Adresse
%MWr.m.c.8.0
%MWr.m.c.8.1
%MWr.m.c.8.n
%MWr.m.c.8.15
Status der Stationen
In der nachfolgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Statusworts der Stationen von 16 bis 31 beschrieben; der Lesevorgang wird über READ_STS (IODDT_VAR1) ausgeführt.
Standardsymbol
STA_STS_16
STA_STS_17
STA_STS_n
STA_STS_31
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff
R
R
Bedeutung
Vorhandensein von Station 16
Vorhandensein von Station 17
Vorhandensein von Station n
Vorhandensein von Station 31
Adresse
%MWr.m.c.9.0
%MWr.m.c.9.1
%MWr.m.c.9.i
%MWr.m.c.9.15
35006186 12/2018
127
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Status der Stationen
In der nachfolgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Statusworts der Stationen von 32 bis 47 beschrieben; der Lesevorgang wird über READ_STS (IODDT_VAR1) ausgeführt.
Standardsymbol
STA_STS_32
STA_STS_33
STA_STS_n
STA_STS_47
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff
R
R
Bedeutung
Vorhandensein von Station 32
Vorhandensein von Station 33
Vorhandensein von Station n
Vorhandensein von Station 47
Adresse
%MWr.m.c.10.0
%MWr.m.c.10.1
%MWr.m.c.10.i
%MWr.m.c.10.15
Status der Stationen
In der nachfolgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Statusworts der Stationen von 48 bis 63 beschrieben; der Lesevorgang wird über READ_STS (IODDT_VAR1) ausgeführt.
Standardsymbol
STA_STS_48
STA_STS_49
STA_STS_n
STA_STS_63
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff
R
R
Bedeutung
Vorhandensein von Station 48
Vorhandensein von Station 49
Vorhandensein von Station n
Vorhandensein von Station 63
Adresse
%MWr.m.c.11.0
%MWr.m.c.11.1
%MWr.m.c.11.i
%MWr.m.c.11.15
128
35006186 12/2018
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Konfigurationsspezifische Sprachobjekte
Auf einen Blick
Auf dieser Seite sind alle Konfigurations-Sprachobjekte für eine Fipway-Kommunikation beschrieben. Diese Objekte sind nicht in die IODDT integriert; sie können vom Anwendungs programm angezeigt werden.
Interne Konstanten
Die folgende Tabelle beschreibt die internen Konstanten:
Objekt Typ
%KWr.m.c.0
INT
%KWr.m.c.1
INT
%KWr.m.c.2
INT
Zugriff
R
R
R
Bedeutung
Byte 0 = 4 für die Fipway-Kommunikation
Byte 0: Stationsadresse
= 0: Physikalische FIP-Ebene
= 1: Physikalische WOLRD FIP-Ebene
Byte 1: Konfigurierte Ereignisnummer (= -1 wenn
„Ereignisverarbeitung“ im Konfigurationsfenster deaktiviert ist)
Byte 0: Gemeinsame Daten
= 16#00: Keine
= 16#01: Gemeinsame Wörter
= 16#02: Gemeinsam genutzte Tabelle
%KWr.m.c.3
INT
%KWr.m.c.4
INT
R
R
Byte 1: Telegramme (nur gültig für FPP20 in Kanal 1 des
Prozessors)
= 16#00: Nicht unterstützt
= 16#01: Unterstützt
Anfangsadresse der gemeinsam genutzten Tabelle
Byte 0: Anzahl der gemeinsamen Wörter oder Größe des
Generierungsbereichs der gemeinsam genutzten Tabelle
Byte 1: Anfangsadresse (in Byte) des Generierungsbereichs der gemeinsam genutzten Tabelle
35006186 12/2018
129
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Übersicht über die Sprachobjekte mit explizitem Austausch für eine Fipway-Funktion
Auf einen Blick
In den nachfolgenden Tabellen sind die Sprachobjekte für eine Fipway-Kommunikation beschrieben. Diese Objekte sind nicht in die IODDT integriert.
Liste der expliziten Austauschobjekte
In der nachfolgenden Tabelle sind die Objekte mit explizitem Austausch beschrieben.
Kennzeichnung
%MWr.m.c.3
%MWr.m.c.4
%MWr.m.c.5
%MWr.m.c.6
%MWr.m.c.7
Typ
INT
INT
INT
INT
INT
R
R
R
Zugriff
R
R
Bedeutung
Byte 0:
Bit 0 = 0: Wenn Bridge, dann kein
Verstärker.
Byte 1:
= 16#00: Busverwalterfunktion nicht unterstützt
= 16#03: Busverwalterfunktion aktiv
= 16#20: Busverwalterfunktion im Standby.
Meldungen nicht quittiert.
Nachrichten zurückgewiesen.
Byte 0: Stationsnummer.
Byte 1: Netzwerknummer.
Byte 0:
16#00: Dienst inaktiv
16#01: Lesen/Schreiben gemeinsamer
Worte
16#02: Lesen gemeinsamer Worte
16#03: Teilnahme am Austausch einer gemeinsam genutzten Tabelle (fehlerfreie
Funktion)
16#04: Überlappung des
Austauschbereichs einer gemeinsam genutzten Tabelle
16#05: Fehler während des Austauschs einer gemeinsam genutzten Tabelle.
Byte 1: Größe.
130
35006186 12/2018
Die Sprachobjekte der Kommunikation
IODDT Type T_GEN_MOD, anwendbar auf alle Module Abschnitt 9.4
IODDT Type T_GEN_MOD, anwendbar auf alle Module
Details zu den Sprachobjekten des IODDT-Typs T_GEN_MOD
Einführung
Module von Steuerungen der Baureihe Premium verfügen über einen zugeordneten IODDT des
Typs T_GEN_MOD .
Anmerkungen
Prinzipiell wird die Bedeutung der Bits für den Bitstatus 1 angegeben. In besonderen Fällen wird jeder Status des Bits erläutert.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
35006186 12/2018
131
Die Sprachobjekte der Kommunikation
Liste der Objekte
In der folgenden Tabelle werden die Objekte des IODDT aufgeführt:
Standardsymbol
MOD_ERROR
EXCH_STS
STS_IN_PROGR
EXCH_RPT
STS_ERR
MOD_FLT
MOD_FAIL
CH_FLT
BLK
CONF_FLT
NO_MOD
EXT_MOD_FLT
MOD_FAIL_EXT
CH_FLT_EXT
BLK_EXT
CONF_FLT_EXT
NO_MOD_EXT
Typ
BOOL
INT
BOOL
INT
BOOL
INT
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Fehlerbit des Moduls
Steuerwort für den Modulaustausch
Lesen von Statuswörtern des Moduls
Wort für Austauschrückmeldung
Fehler beim Lesen der Modulstatuswörter
Internes Fehlerwort des Moduls
Interner Fehler, nicht funktionsfähiges Modul
R
Adresse
%Ir.m.MOD.ERR
%MWr.m.MOD.0
%MWr.m.MOD.0.0
%MWr.m.MOD.1
%MWr.m.MOD.1.0
%MWr.m.MOD.2
%MWr.m.MOD.2.0
Kanalfehler
Klemmenleistenfehler
%MWr.m.MOD.2.1
%MWr.m.MOD.2.2
%MWr.m.MOD.2.5
Mangelnde Übereinstimmung der Hardware- oder Softwarekonfiguration
Modul fehlt oder nicht betriebsbereit
Internes Fehlerwort des Moduls (nur FIPIO-
Erweiterung)
%MWr.m.MOD.2.6
%MWr.m.MOD.2.7
Modul betriebsunfähig (nur FIPIO-Erweiterung) %MWr.m.MOD.2.8
Kanalfehler (nur FIPIO-Erweiterung) %MWr.m.MOD.2.9
Klemmenleistenfehler (nur FIPIO-Erweiterung) %MWr.m.MOD.2.10
Mangelnde Übereinstimmung der Hardware- oder Softwarekonfiguration (nur FIPIO-
Erweiterung)
%MWr.m.MOD.2.13
Modul fehlt oder nicht betriebsbereit (nur Fipio-
Erweiterung)
%MWr.m.MOD.2.14
132
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert
Index
35006186 12/2018
Index
A
Anschließen
TSXFPP20,
37
TSXSCY21601,
34
D
Diagnose,
93
51
TSX SCY 21601,
32
E
Einhaltung,
22
F
Fipway,
63
G
68
70
I
Installation
TSXFPP20,
46
K
Kanaldatenstruktur für alle Module
IODDT,
116
T_GEN_MOD, kation
106
120
,
131
Kanaldatenstruktur für die Fipway-Kommuni -
35006186 12/2018
L
Leistungen,
74
N
66
P
106
T
T_COM_FPW,
Topologien,
19
TSXFPACC12,
TSXFPCG010,
TSXFPCG030,
54
120
131
54
54
54
54
23
V
Verbrauch
56
TSXSCY21601,
36
Vorsichtsmaßnahmen bei der Verdrahtung,
55
133
Index
134
35006186 12/2018
डाउनलोड
जाहिरात