Schneider Electric Quantum Benutzerhandbuch
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Quantum mit EcoStruxure™ Control Expert
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Quantum mit
EcoStruxure™ Control
Expert
ASCII-Schnittstellenmodul 140 ESI 062
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Benutzerhandbuch
Übersetzung der Originalbetriebsanleitung
10/2019 www.schneider-electric.com
2
Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer oder Integrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige
Risikoanalysen, Bewertungen und Tests der Produkte im Hinblick auf deren jeweils spezifischen
Verwendungszweck vorzunehmen. Weder Schneider Electric noch deren Tochtergesellschaften oder verbundene Unternehmen sind für einen Missbrauch der Informationen in der vorliegenden
Dokumentation verantwortlich oder können diesbezüglich haftbar gemacht werden.
Verbesserungs- und Änderungsvorschlage sowie Hinweise auf angetroffene Fehler werden jederzeit gern entgegengenommen.
Sie erklären, dass Sie ohne schriftliche Genehmigung von Schneider Electric dieses Dokument weder ganz noch teilweise auf beliebigen Medien reproduzieren werden, ausgenommen zur
Verwendung für persönliche nichtkommerzielle Zwecke. Darüber hinaus erklären Sie, dass Sie keine Hypertext-Links zu diesem Dokument oder seinem Inhalt einrichten werden. Schneider
Electric gewährt keine Berechtigung oder Lizenz für die persönliche und nichtkommerzielle
Verwendung dieses Dokument oder seines Inhalts, ausgenommen die nichtexklusive Lizenz zur
Nutzung als Referenz. Das Handbuch wird hierfür „wie besehen“ bereitgestellt, die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Alle weiteren Rechte sind vorbehalten.
Bei der Montage und Verwendung dieses Produkts sind alle zutreffenden staatlichen, landesspe zifischen, regionalen und lokalen Sicherheitsbestimmungen zu beachten. Aus Sicherheitsgründen und um die Übereinstimmung mit dokumentierten Systemdaten besser zu gewährleisten, sollten
Reparaturen an Komponenten nur vom Hersteller vorgenommen werden.
Beim Einsatz von Geräten für Anwendungen mit technischen Sicherheitsanforderungen sind die relevanten Anweisungen zu beachten.
Die Verwendung anderer Software als der Schneider Electric-eigenen bzw. einer von Schneider
Electric genehmigten Software in Verbindung mit den Hardwareprodukten von Schneider Electric kann Körperverletzung, Schäden oder einen fehlerhaften Betrieb zur Folge haben.
Die Nichtbeachtung dieser Informationen kann Verletzungen oder Materialschäden zur Folge haben!
© 2019 Schneider Electric. Alle Rechte vorbehalten.
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Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 1 Hardware-Beschreibung 140 ESI 062 10 . . . . . . . . . . . .
Darstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
LED-Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Externe Steckverbinder und Schalter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 2 Quantum-Adressierungsmodi . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Flat-Adressierung – E/A-Module der Serie 800 . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Topologische Adressierung – E/A-Module der Serie 800 mit Control
Expert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beispiel für Adressierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Digitale E/A-Bit-Nummerierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Adressierung der 140 ESI 062 10-Baugruppe. . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 3 Konfigurationsübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
140 ESI 062 10-Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ASCII-Nachrichtenformate. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Datenfluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Parameterkonfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 4 ESI-Befehlszeileneditoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurationseditor. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ASCII-Nachrichteneditor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 5 ESI-Befehle. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht über ESI-Befehle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ESI-Befehlswort. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehlsverarbeitung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl 0 - NO OPERATION. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl 1- READ ASCII MESSAGE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl 2 - WRITE ASCII MESSAGE . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl 3 - GET DATA (Baugruppe an Steuerung). . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl 4 - PUT DATA (Steuerung an Baugruppe). . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl 5 - GET TOD (Uhrzeit) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl 6 - SET TOD (Uhrzeit) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl 7 - SET MEMORY REGISTERS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl 8 - FLUSH BUFFER . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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5
9
3
4
Befehl 9 - ABORT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehl A - GET BUFFER STATUS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Antwortstruktur für ungültige Befehle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Baugruppen-Statuswort (Wort 11) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Lesen außerhalb des gültigen Registerbereichs . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anhang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anhang A Zeichensatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ASCII-Zeichensatz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anhang B Einführung der ESI 062 10 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Präsentation der ESI-Baugruppe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Applikationskriterien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Modulbeschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Blockdiagramm der ESI-Baugruppe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Sicherheitshinweise
Wichtige Informationen
HINWEISE
Lesen Sie sich diese Anweisungen sorgfältig durch und machen Sie sich vor Installation, Betrieb,
Bedienung und Wartung mit dem Gerät vertraut. Die nachstehend aufgeführten Warnhinweise sind in der gesamten Dokumentation sowie auf dem Gerät selbst zu finden und weisen auf potenzielle Risiken und Gefahren oder bestimmte Informationen hin, die eine Vorgehensweise verdeutlichen oder vereinfachen.
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BITTE BEACHTEN
Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die durch die Verwendung dieses Materials entstehen.
Als qualifiziertes Fachpersonal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs elektrischer Geräte und deren Installation verfügen und eine
Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.
BEVOR SIE BEGINNEN
Dieses Produkt nicht mit Maschinen ohne effektive Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwenden. Das Fehlen effektiver Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum einer Maschine kann schwere Verletzungen des Bedienpersonals zur Folge haben.
WARNUNG
UNBEAUFSICHTIGTE GERÄTE
Diese Software und zugehörige Automatisierungsgeräte nicht an Maschinen verwenden, die nicht über Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verfügen.
Greifen Sie bei laufendem Betrieb nicht in das Gerät.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Dieses Automatisierungsgerät und die zugehörige Software dienen zur Steuerung verschiedener industrieller Prozesse. Der Typ bzw. das Modell des für die jeweilige Anwendung geeigneten
Automatisierungsgeräts ist von mehreren Faktoren abhängig, z. B. von der benötigten
Steuerungsfunktion, der erforderlichen Schutzklasse, den Produktionsverfahren, außergewöhn lichen Bedingungen, behördlichen Vorschriften usw. Für einige Anwendungen werden möglicherweise mehrere Prozessoren benötigt, z. B. für ein Backup-/Redundanzsystem.
Nur Sie als Benutzer, Maschinenbauer oder -integrator sind mit allen Bedingungen und Faktoren vertraut, die bei der Installation, der Einrichtung, dem Betrieb und der Wartung der Maschine bzw. des Prozesses zum Tragen kommen. Demzufolge sind allein Sie in der Lage, die Automatisie rungskomponenten und zugehörigen Sicherheitsvorkehrungen und Verriegelungen zu identifizieren, die einen ordnungsgemäßen Betrieb gewährleisten. Bei der Auswahl der Automati sierungs- und Steuerungsgeräte sowie der zugehörigen Software für eine bestimmte Anwendung sind die einschlägigen örtlichen und landesspezifischen Richtlinien und Vorschriften zu beachten.
Das National Safety Council's Accident Prevention Manual (Handbuch zur Unfallverhütung; in den
USA landesweit anerkannt) enthält ebenfalls zahlreiche nützliche Hinweise.
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Für einige Anwendungen, z. B. Verpackungsmaschinen, sind zusätzliche Vorrichtungen zum
Schutz des Bedienpersonals wie beispielsweise Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum erforderlich. Diese Vorrichtungen werden benötigt, wenn das Bedienpersonal mit den Händen oder anderen Körperteilen in den Quetschbereich oder andere Gefahrenbereiche gelangen kann und somit einer potenziellen schweren Verletzungsgefahr ausgesetzt ist. Software-Produkte allein können das Bedienpersonal nicht vor Verletzungen schützen. Die Software kann daher nicht als
Ersatz für Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwendet werden.
Vor Inbetriebnahme der Anlage sicherstellen, dass alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen installiert und funktionsfähig sind. Alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen Sicherheits einrichtungen und Verriegelungen müssen mit dem zugehörigen Automatisierungsgerät und der
Softwareprogrammierung koordiniert werden.
HINWEIS: Die Koordinierung der zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen geht über den
Umfang der Funktionsbaustein-Bibliothek, des System-Benutzerhandbuchs oder andere in dieser
Dokumentation genannten Implementierungen hinaus.
START UND TEST
Vor der Verwendung elektrischer Steuerungs- und Automatisierungsgeräte ist das System zur
Überprüfung der einwandfreien Funktionsbereitschaft einem Anlauftest zu unterziehen. Dieser
Test muss von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Um einen vollständigen und erfolgreichen Test zu gewährleisten, müssen die entsprechenden Vorkehrungen getroffen und genügend Zeit eingeplant werden.
WARNUNG
GEFAHR BEIM GERÄTEBETRIEB
Überprüfen Sie, ob alle Installations- und Einrichtungsverfahren vollständig durchgeführt wurden.
Vor der Durchführung von Funktionstests sämtliche Blöcke oder andere vorübergehende
Transportsicherungen von den Anlagekomponenten entfernen.
Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Führen Sie alle in der Dokumentation des Geräts empfohlenen Anlauftests durch. Die gesamte
Dokumentation zur späteren Verwendung aufbewahren.
Softwaretests müssen sowohl in simulierten als auch in realen Umgebungen stattfinden.
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Sicherstellen, dass in dem komplett installierten System keine Kurzschlüsse anliegen und nur solche Erdungen installiert sind, die den örtlichen Vorschriften entsprechen (z. B. gemäß dem
National Electrical Code in den USA). Wenn Hochspannungsprüfungen erforderlich sind, beachten
Sie die Empfehlungen in der Gerätedokumentation, um eine versehentliche Beschädigung zu verhindern.
Vor dem Einschalten der Anlage:
Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
Schließen Sie die Gehäusetür des Geräts.
Alle temporären Erdungen der eingehenden Stromleitungen entfernen.
Führen Sie alle vom Hersteller empfohlenen Anlauftests durch.
BETRIEB UND EINSTELLUNGEN
Die folgenden Sicherheitshinweise sind der NEMA Standards Publication ICS 7.1-1995 entnommen (die Englische Version ist maßgebend):
Ungeachtet der bei der Entwicklung und Fabrikation von Anlagen oder bei der Auswahl und
Bemessung von Komponenten angewandten Sorgfalt, kann der unsachgemäße Betrieb solcher
Anlagen Gefahren mit sich bringen.
Gelegentlich kann es zu fehlerhaften Einstellungen kommen, die zu einem unbefriedigenden oder unsicheren Betrieb führen. Für Funktionseinstellungen stets die Herstelleranweisungen zu
Rate ziehen. Das Personal, das Zugang zu diesen Einstellungen hat, muss mit den
Anweisungen des Anlagenherstellers und den mit der elektrischen Anlage verwendeten
Maschinen vertraut sein.
Bediener sollten nur über Zugang zu den Einstellungen verfügen, die tatsächlich für ihre Arbeit erforderlich sind. Der Zugriff auf andere Steuerungsfunktionen sollte eingeschränkt sein, um unbefugte Änderungen der Betriebskenngrößen zu vermeiden.
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Über dieses Buch
Auf einen Blick
Ziel dieses Dokuments
Diese Dokumentation erklärt die Installation und die Verwendung des ASCII-Schnittstellenmoduls.
Gültigkeitsbereich
Diese Dokumentation ist gültig ab EcoStruxure™ Control Expert 14.1.
Die technischen Merkmale der hier beschriebenen Geräte sind auch online abrufbar. So greifen
Sie auf diese Informationen online zu:
Schritt
1
2
3
4
5
6
Aktion
Gehen Sie zur Homepage von Schneider Electric www.schneider-electric.com
.
Geben Sie im Feld Search die Referenz eines Produkts oder den Namen einer Produktreihe ein.
Die Referenz bzw. der Name der Produktreihe darf keine Leerstellen enthalten.
Wenn Sie nach Informationen zu verschiedenen vergleichbaren Modulen suchen, können Sie
Sternchen ( * ) verwenden.
Wenn Sie eine Referenz eingegeben haben, gehen Sie zu den Suchergebnissen für technische
Produktdatenblätter (Product Datasheets) und klicken Sie auf die Referenz, über die Sie mehr erfahren möchten.
Wenn Sie den Namen einer Produktreihe eingegeben haben, gehen Sie zu den
Suchergebnissen Product Ranges und klicken Sie auf die Reihe, über die Sie mehr erfahren möchten.
Wenn mehrere Referenzen in den Suchergebnissen unter Products angezeigt werden, klicken
Sie auf die gewünschte Referenz.
Je nach der Größe der Anzeige müssen Sie ggf. durch die technischen Daten scrollen, um sie vollständig einzusehen.
Um ein Datenblatt als PDF-Datei zu speichern oder zu drucken, klicken Sie auf Download XXX product datasheet.
Die in diesem Dokument vorgestellten Merkmale sollten denen entsprechen, die online angezeigt werden. Im Rahmen unserer Bemühungen um eine ständige Verbesserung werden Inhalte im
Laufe der Zeit möglicherweise überarbeitet, um deren Verständlichkeit und Genauigkeit zu verbessern. Sollten Sie einen Unterschied zwischen den Informationen im Dokument und denen online feststellen, nutzen Sie die Online-Informationen als Referenz.
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Quantum mit EcoStruxure™ Control Expert,
Experten- und Kommunikationsmodule,
Referenzhandbuch
Electrical installation guide
Kommunikationsdienste und -architekturen,
Referenzhandbuch
Referenznummer
35006144 (Englisch), 35006145 (Französisch),
35006146 (Deutsch), 35013361 (Italienisch),
35006147 (Spanisch), 35013362 (Chinesisch)
35010529 (Englisch), 35010530 (Französisch),
35010531 (Deutsch), 35013975 (Italienisch),
35010532 (Spanisch), 35012184 (Chinesisch)
35010516 (Englisch), 35010517 (Französisch),
35010518 (Deutsch), 35013970 (Italienisch),
35010519 (Spanisch), 35012185 (Chinesisch)
35010574 (Englisch), 35010575 (Französisch),
35010576 (Deutsch), 35014012 (Italienisch),
35010577 (Spanisch), 35012187 (Chinesisch)
EIGED306001EN (English)
35010500 (Englisch), 35010501 (Französisch),
35006176 (Deutsch), 35013966 (Italienisch),
35006177 (Spanisch), 35012196 (Chinesisch)
Sie können diese technischen Veröffentlichungen sowie andere technische Informationen von unserer Website herunterladen:
www.schneider-electric.com/en/download
.
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Quantum mit EcoStruxure™ Control Expert
Hardware-Beschreibung
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Hardware-Beschreibung 140 ESI 062 10
Kapitel 1
Hardware-Beschreibung 140 ESI 062 10
Einführung
In diesem Kapitel werden die Hardware-Funktionen des 140 ESI 062 10 ASCII-Schnittstellen moduls beschrieben. Die Produktkenndaten sind am Ende des Kapitels aufgeführt.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Darstellung
LED-Anzeigen
Externe Steckverbinder und Schalter
Technische Daten
Seite
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Hardware-Beschreibung
Darstellung
Funktion
Die Baugruppe 140 ESI 062 10 ist eine Quantum-Kommunikations-Schnittstellenbaugruppe, die für die Eingabe von Nachrichten und/oder Daten von einem ASCII-Gerät zum Steuerungspro zessor, für die Ausgabe von Nachrichten und/oder Daten vom Steuerungsprozessor zu einem
ASCII-Gerät oder für den bidirektionalen Austausch von Nachrichten und/oder Daten zwischen einem ASCII-Gerät und dem Steuerungsprozessor verwendet wird.
Illustration
Die folgende Abbildung zeigt die Baugruppe 140 ESI 062 10 und ihre Komponenten.
12
1 Modellnummer, Baugruppenbeschreibung, Farbcode
2 LED-Anzeige
3 Port 1-Steckverbinder
4 Reset-Taste
5 Port 2-Steckverbinder
6 Abnehmbare Tür
7 Kunden-Kennungsetikett (Etikett falten und in die Tür einlegen)
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Hardware-Beschreibung
LED-Anzeigen
LED-Anzeigenposition
Die LED-Anzeige enthält 10 Anzeigen, die sich vorne auf der Oberseite des 140 ESI 062 10-
Moduls befinden.
Anzeigen
In der nachstehenden Tabelle werden die Anzeigen beschrieben, wenn die LEDs leuchten.
RX1
TX1
RX2
TX2
LEDs
R
Active
F
Status
Error 1
Error 2
Farbe
Grün
Grün
Rot
Grün
Grün
Grün
Grün
Gelb
Rot
Rot
Anzeige
Das Modul hat die Einschaltdiagnose fehlerfrei bestanden.
Über den Bus wird kommuniziert.
Die Baugruppe hat einen Fehler ermittelt.
Daten an RS-232 Port 1 empfangen
Daten an RS-232 Port 1 übertragen
Daten an RS-232 Port 2 empfangen
Daten an RS-232 Port 2 übertragen
Status
An Port 1 liegt ein Fehlerzustand vor
An Port 2 liegt ein Fehlerzustand vor
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Hardware-Beschreibung
Blinksequenz
Die LEDs F, Status, Error 1 und Error 2 können wie folgt blinken, um bestimmte Bedingungen anzuzeigen:
F
Blinken
OFF
OFF
OFF
N/V
Status
Blinken
EIN
OFF
OFF
Error 1
Blinken
OFF
EIN
N/V
Blinken
(siehe
Crashcodes)
OFF
Error 2
Blinken
OFF
N/V
EIN
OFF
Bedingung
Die ASCII-Baugruppe initialisiert
Erstes Einschalten
Programmiermodus
Am seriellen Port 1 liegt ein Pufferüberlauf vor
Am seriellen Port 2 liegt ein Pufferüberlauf vor
Die Baugruppe ist im Kernel-Modus und hat möglicherweise einen Fehler
Crashcode-Anzeigen
Die LED Status verfügt über verschiedene Blinkmuster, um die Crashcodes der Baugruppe anzuzeigen.
8
7
4
5
Anzahl der
Blinksignale
Permanent leuchtend
8
Code
(hexadezimal)
0000
6631
6503
6402
6300
6301
630A
630B
8000
8001
8002
8003
Fehler
Angeforderter Kernel-Modus
Unterbrechung aufgrund Mikrokontrollerfehler
Fehler bei Prüfung der RAM-Adresse
Fehler bei Prüfung der RAM-Daten
PROM-Prüfsummenfehler (EXEC nicht geladen)
PROM-Prüfsummenfehler
Flash-Nachrichten-Prüfsummenfehler
Timeoutfehler beim ausführenden
Überwachungsprogramm
Kernel anderer Fehler
Kernel-PROM-Prüfsummenfehler
Flash-Programmfehler
Unerwartete Rückgabe vom Ausführungsprogramm
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Hardware-Beschreibung
Externe Steckverbinder und Schalter
Serielle RS-232-Schnittstellen
Die ASCII-Baugruppe besitzt zwei serielle RS-232-Schnittstellen für die Kommunikation mit seriellen Geräten.
Im Folgenden wird die Belegung der zwei seriellen Schnittstellen erläutert:
6
7
4
5
2
3
Pin
1
8
9
Schirm
Signalname
DCD
RXD
TXD
N/V
GND
N/V
RTS
N/V
N/V
N/V
Beschreibung
Empfangssignal
Empfangsdaten
Sendedaten
Nicht angeschlossen
Signalmasse
Nicht angeschlossen
Sendeteil einschalten
Nicht angeschlossen
Nicht angeschlossen
Gehäusemasse
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Hardware-Beschreibung
Programmierschnittstelle
Port 1 kann auch als Programmierschnittstelle verwendet werden (Port 0). Der
Programmiermodus wird aufgerufen, indem die Taste Reset länger als 4 Sekunden lang gedrückt wird. Im Programmiermodus wird die serielle Schnittstelle auf eine Standard-Kommunikationskon figuration eingestellt.
Im Programmiermodus verwendet die Schnittstelle die folgenden Parameter:
Parameter
Baudrate
Datenbits
Stoppbits
Paritätsbit
Tastaturmodus
XON/XOFF
8
1
Wert
9600
Keines (deaktiviert)
EIN (Zeichen-Rückmeldesignal)
EIN
Die Konfiguration der Schnittstelle ist auf diese Weise eingestellt worden. Daher handelt es sich um eine bekannte Konfiguration, die nicht unbedingt der Konfiguration der während des Betriebs der Baugruppe verwendeten Konfiguration entspricht.
Minimale Verdrahtung
Die minimale erforderliche Verdrahtung für den Anschluss der ESI-Baugruppe an ein externes
Gerät oder an eine Programmierstation (PC) ist in der folgenden Abbildung dargestellt:
Reset-Drucktaste
Eine versenkt eingebaute Drucktaste sitzt auf der Vorderseite der Baugruppe. Diese Reset-Taste hat zwei Funktionen:
Rückstellen der Baugruppe durch kurzes Antippen
Aufrufen des Programmiermodus, indem die Taste länger als 4 Sekunden lang gedrückt wird.
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Hardware-Beschreibung
Technische Daten
Datenschnittstelle
Datenschnittstelle
RS -232
Verkablung
(Maximale Kabellänge
20 m geschirmt)
2 serielle Ports (9-polig, D-Stecker), nicht potentialgetrennt
990 NAA 263 20, Modbus-Programmierkabel, RS
232 (2,7 m)
990 NAA 263 50, Modbus-Programmierkabel, RS
232 (15,5 m)
Firmware
Firmware-Kenndaten
Portleistung Burstrate:
Kontinuierliche
Geschwindigkeit:
Tiefe der geschachtelten Nachrichten 8
Puffergröße 255 Eingang
255 Ausgang
Anzahl Nachrichten
Maximale Nachrichtenlänge
19,2 kBaud pro Port
Abhängig von der
Anwendung
255
127 Zeichen plus 1 Prüfsumme
Speicher
Speicher-Kenndaten
RAM
Flash-ROM
Leistung
Leistungskenndaten
Verlustleistung
Erforderlicher Busstrom
256 kb Daten und Programm + 2 kb Dual-Port-RAM
128 kb Programm und Firmware
2 W max.
300 mA
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Hardware-Beschreibung
Sicherungen
Erforderliche Sicherungen
Intern
Extern
E/A-Zuordnung
Erforderliche Adressen
Eingänge
Ausgänge
Keine
Liegt in der Verantwortung des Benutzers
12 Wörter
12 Wörter
Kompatibilität
Kompatibilität
Programmiersoftware
Unterstützte Datenformate
Quantum-Steuerungen
Batteriepuffermodul
Concept ab Version 2.5, ProWorx NxT, ProWorx 32,
Modsoft, Control Expert
Text, Dezimal, Festpunkt, Verschachtelte
Schreibnachricht, Registerzeiger setzen,
Druckzeit/-datum, Wiederholen, Leerschritt, Neue
Zeile, Steuerungscode, Flush-Puffer
Alle, mindestens Executive V2.0
140 XCP 900 00
Mechanisch
Mechanisch
Gewicht 1 kg max.
Abmessungen (Höhe x Tiefe x Breite) 250 mm x 103,85 mm x 40,34 mm
Material
Platzbedarf
(Gehäuse und Blenden) Lexan
1 Steckplatz im Baugruppenträger
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Hardware-Beschreibung
Elektrisch
Elektrisch
Hf Einstrahlfestigkeit (IEC 1000-4-3) 27 - 500 MHz, 10 V/m
Elektrostatische Entladung (IEC 1000-
4-2)
8 kV Luft/4 kV Kontakt
Schnelle Transienten (IEC 1000-4-4) 0,5 kV gemeinsamer Modus
Gedämpft schwingende transiente
Störungen
1 kV gemeinsamer Modus
0,5 kV differenzieller Modus
Stoßspannungsfestigkeit
(Transienten) (IEC 1000-4-5)
1 kV gemeinsamer Modus
0,5 kV differenzieller Modus
Umgebungsbedingungen
Umgebungsbedingungen für den Betrieb
Temperatur
Feuchtigkeit
Chemische Wechselwirkungen
Höhe
Schwingungsfestigkeit
Stoßfestigkeit
0 bis 60 °C (32 bis 140 °F)
0 bis 95 % RH nicht kondensierend bei 60 °C
Gehäuse und Blenden bestehen aus Lexan, einem
Polycarbonat, das durch starke Laugen beschädigt werden kann.
2.000 Meter
10 bis 57 Hz bei 0,075 mm d.a.
57 bis 150 Hz bei 1 g
+/-15 g Spitze, 11 ms, halbsinusförmig
Lagerbedingungen
Lagerbedingungen
Temperatur
Feuchtigkeit
Feier Fall
˜40 bis 85 °C (-40 bis 185 °F)
0 bis 95 % RH nicht kondensierend bei 60 °C
1 m
Behördliche Genehmigungen
Behördliche Genehmigungen
UL 508
CSA 22.2-142
Factory Mutual-Klasse I, Div. 2
EU-Richtlinie zur Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) 89/336/EWG
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Hardware-Beschreibung
20
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Quantum mit EcoStruxure™ Control Expert
Adressierung
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Quantum-Adressierungsmodi
Kapitel 2
Quantum-Adressierungsmodi
Übersicht
In der Funktionsbeschreibung für dieses Expert-Modul wird im Allgemeinen die Registeradres sierung %IW/%MW (3x/4x) verwendet, die von Quantum eingeführt wurde. In diesem Kapitel wird erläutert, welche Adressierungsmodi in Control Expert für den Zugriff auf die Daten eines
Quantum-Moduls verwendet werden.
HINWEIS: Die Überlappung topologischer Adressen (%IWr.m.c) wird von der Quantum-
Anwendung nicht unterstützt. Wenn eine Speicherüberlauf-Kontrolle erforderlich ist, verwenden
Sie eine Flat-Adressierung (%IWx).
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Flat-Adressierung – E/A-Module der Serie 800
Topologische Adressierung – E/A-Module der Serie 800 mit Control Expert
Beispiel für Adressierung
Digitale E/A-Bit-Nummerierung
Adressierung der 140 ESI 062 10-Baugruppe
Seite
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21
Adressierung
Flat-Adressierung – E/A-Module der Serie 800
Einführung
E/A-Module der Serie 800 verwenden das System der Flat-Adressierung in Control Expert. Für den einwandfreien Betrieb benötigt jedes Modul eine bestimmte Anzahl von Bits und/oder Wörtern. Die
IEC-Adressierung entspricht der 984LL-Registeradressierung. Verwenden Sie die folgenden
Zuweisungen:
0x ist jetzt %Mx
1x ist jetzt %Ix .
3x ist jetzt %IWx .
4x ist jetzt %MWx .
Die folgende Tabelle zeigt die Beziehung zwischen der 984LL- und der IEC-Notierung.
Ausgänge und Eingänge
Ausgang
Eingang
Eingang
Ausgang
984LL-Notation
Registeradressen
0x
1x
3x
4x
IEC-Notation
Systembits und -wörter Speicheradressen
Systembit
Systembit
%Mx
%Ix
Systemwort
Systemwort
%IWx
%MWx
E/A-Adressen
%Qx
%Ix
%IWx
%QWx
Zugriff auf die E/A-Daten eines Moduls
Schritt
1
Aktion
Geben Sie den Adressbereich im Konfigurationsbildschirm ein.
Beispiele
Die folgenden Beispiele zeigen die Beziehung zwischen der 984LL-Registeradressierung und der
IEC-Adressierung:
000001 ist jetzt %M1 .
100101 ist jetzt %I101 .
301024 ist jetzt %IW1024 .
400010 ist jetzt %MW10 .
22
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Adressierung
Topologische Adressierung – E/A-Module der Serie 800 mit Control Expert
Auf E/A-Datenwerte zugreifen
Greifen Sie mittels topologischer Adressierung auf E/A-Datenelemente zu. Geben Sie den topologischen Standort eines E/A-Moduls der Serie 800 mit Control Expert über die folgende
Notierung an:
%<Exchangetype><Objecttype>[\b.e\]r.m.c[.rank]
Erläuterung:
b = Bus e = Gerät (Station) r = Rack m = Modulsteckplatz c = Kanal
HINWEIS: Adressierung
1. Der Adressbestandteil [\b.e\] verwendet als Voreinstellung die Position \1.1\ in einem lokalen
Rack und muss nicht angegeben werden.
2. Der Rang ist ein Index zur Identifizierung verschiedener Eigenschaften eines Objekts mit dem gleichen Datentyp (Wert, Warnebene, Fehlerebene).
3. Die Rangnummerierung beginnt bei null und wird, wenn der Rang Null ist, weggelassen.
Weitere Informationen zu E/A-Variablen finden Sie im EcoStruxure™ Control Expert Programmier sprachen und Struktur, Referenzhandbuch .
Lesen der Werte: Beispiel
Lesen
Eingangswert (Rang = 0) von Kanal 7 eines analogen Moduls im Steckplatz 6 eines lokalen Racks:
Eingangswert (Rang = 0) von Kanal 7 eines analogen Moduls in Steckplatz 6 von Drop 3 von RIO-Bus 2:
Wert "außerhalb des Bereichs" (Rang = 1) von Kanal 7 eines analogen Moduls im Steckplatz 6 eines lokalen Racks:
Action
Eingabetaste
%IW1.6.7[.0]
Eingabetaste
%IW\2.3\1.6.7[.0]
Eingabetaste
%I1.6.7.1[.0]
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23
Adressierung
Beispiel für Adressierung
Vergleich der drei Adressierungsmodi
Das folgende Beispiel dient zum Vergleich der drei möglichen Adressierungsmodi. Ein 8-Kanal-
Thermokopplermodul 140 ATI 030 00 mit den folgenden Konfigurationsdaten wird verwendet:
eingebaut in Steckplatz 5 des CPU-Racks (lokales Rack)
Starteingangsadresse ist 201 (Eingangswort %IW201 )
Endeingangsadresse ist 210 (Eingangswort %IW210 )
Zum Zugriff auf die E/A-Daten des Moduls können Sie folgende Syntax verwenden:
Moduldaten Ebene
Adressierung
%IW203
Topologische
Adressierung
%IW1.5.3
IODDT-Adressierung Concept-
Adressierung
My_Temp.VALUE
300203 Kanal 3
Temperatur
Kanal 3
Bereichsüberschreitung
%IW209.5
%I1.5.3.1
Kanal 3
Bereichswarnung
Interne Modul-
Temperatur
%IW209.13
%IW210
%I1.5.3.2
%IW1.5.10
My_Temp.ERROR
300209
Bit 5 soll über
Benutzerlogik ausgelesen werden
My_Temp.WARNING
300209
Bit 13 soll über
Benutzerlogik ausgelesen werden nicht über IODDT ansprechbar
300210
HINWEIS: Für IODDT wird der Datentyp T_ANA_IN_VWE verwendet und die Variable My_Temp mit der Adresse %CH1.5.10
wurde definiert.
Zum Vergleich wird die in Concept verwendete Registeradressierung in der letzten Spalte hinzugefügt. Da Concept keine direkte Adressierung eines Bits in einem Wort unterstützt, muss das Auslesen einzelner Bits über das Benutzerprogramm erfolgen.
24
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Adressierung
Digitale E/A-Bit-Nummerierung
Einführung
Die Nummerierung der Kanäle eines E/A-Moduls beginnt in der Regel bei 1 und reicht bis zur maximalen Anzahl unterstützter Kanäle. Die Software beginnt bei der Nummerierung des niedrigstwertigen Bits (LSB) in einem Wort jedoch bei 0. Bei den Quantum-E/A-Modulen ist der niedrigste Kanal dem höchstwertigen Bit (MSB) zugeordnet.
Die folgende Abbildung zeigt die Zuordnung von E/A-Kanälen zu den Bits in einem Wort.
Wortadressierung oder Bitadressierung
Hauptsächlich digitale E/A-Module können so konfiguriert werden, dass sie ihre E/A-Daten entweder im Wort- oder im Bitformat weitergeben. Dies kann bei der Konfiguration durch Auswahl von %IW ( %MW ) oder %I ( %M ) eingestellt werden. Wenn Sie ein einzelnes Bit eines E/A-Moduls benötigen, das für die Verwendung eines E/A-Worts eingerichtet ist, können Sie die Syntax
%Wort.Bit
nutzen. Die folgende Tabelle zeigt die Verbindung zwischen der Nummer des E/A-
Punkts und der zugehörigen E/A-Adresse bei Bit- und Wortadressierung.
Die Tabelle zeigt ein 32-Punkt-Eingangsmodul im Hauptrack. Steckplatz 4 wurde mit der
Startadresse %I1 oder %IW1 konfiguriert:
E/A-
Kanal
15
16
17
18
1
2
3
31
32
Bit-Adresse
(Flat-
Adressierung)
Bit-Adresse
(Topologische
Adressierung)
%I1
%I2
%I3
%I15
%I16
%I17
%I18
%I31
%I32
%I1.4.1[.0]
%I1.4.2[.0]
%I1.4.3[.0]
%I1.4.15[.0]
%I1.4.16[.0]
%I1.4.17[.0]
%I1.4.18[.0]
%I1.4.31[.0]
%I1.4.32[.0]
Bit-Adresse extrahiert aus Wort
(Flat-Adressierung)
%IW1.15
%IW1.14
%IW1.13
• • •
%IW1.1
%IW1.0
%IW2.15
%IW2.14
• • •
%IW2.1
%IW2.0
Bit-Adresse extrahiert aus Wort
(Topologische
Adressierung)
%IW1.4.1.1.15
%IW1.4.1.1.14
%IW1.4.1.1.13
%IW1.4.1.1.1
%IW1.4.1.1.0
%IW1.4.1.2.15
%IW1.4.1.2.14
%IW1.4.1.2.1
%IW1.4.1.2.0
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25
Adressierung
Adressierung der 140 ESI 062 10-Baugruppe
Flat-Adressierung
Das 140 ESI 062 10 ASCII-Schnittstellenmodul erfordert 12 zusammenhängende 16-Bit Eingangs wörter (%IW) und 12 ebensolche 16-Bit Ausgangswörter (%QW).
Topologische Adressierung
Die topologischen Adressen für das 140 ESI 062 10-Modul lauten wie folgt:
Zeigen auf
Eingang 1
Eingang 12
Ausgang 1
Ausgang 12
E/A-Objekt
%IW[\b.e\]r.m.1.1
• • •
%IW[\b.e\]r.m.1.12
%QW[\b.e\]r.m.1.1
• • •
%QW[\b.e\]r.m.1.12
Kommentar
Antwortwort
Daten
Befehlswort
Daten
Erläuterung: b = Bus, e = Gerät (Drop), r = Rack, m = Modulsteckplatz
HINWEIS: E/A-Wörter 2 - 12 werden für den Datenaustausch zwischen dem Modul und der CPU verwendet, je nach aktivem Befehl.
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Quantum mit EcoStruxure™ Control Expert
Konfiguration
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Konfigurationsübersicht
Kapitel 3
Konfigurationsübersicht
Übersicht
In diesem Kapitel werden die Grundlagen des Konfigurationsmodus der ESI-Baugruppe beschrieben. Eine Beschreibung des Datenflusses zwischen externen Geräten und der SPS findet sich am Ende des Kapitels.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
140 ESI 062 10-Konfiguration
ASCII-Nachrichtenformate
Datenfluss
Parameterkonfiguration
Seite
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27
Konfiguration
140 ESI 062 10-Konfiguration
Übersicht
Die 140 ESI 062 10-Baugruppe verfügt über einen integrierten Befehlszeilen-Editor zum
Konfigurieren der Port-Kommunikationseinstellungen, der internen Uhr und der ASCII-
Nachrichten.
Programmierschnittstelle
Die 140 ESI 062 10-Baugruppe unterstützt zwei RS 232 Hardware-Ports, deren individuelle
Parametereinstellung zur Laufzeit erfolgt. Der erste Port wird zusätzlich als Programmier-Port verwendet. In diesem Modus verwendet er eigene Parameter.
Aufrufen des Konfigurationsmodus
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Konfigurationsmodus aufzurufen:
Schritt
1
2
3
Aktion
Schließen Sie eine nicht programmierbare Datenstation oder eine PC-Terminal-
Emulation wie Hyper Terminal an Port 1 an. Informationen über geeignete Kabel finden Sie unter
Serielle RS-232-Schnittstellen, Seite 15 .
Setzten Sie die Kommunikationsparameter des Terminals auf 9600 Baud, 8
Datenbits, keine Parität, 1 Stoppbit und Datenflusskontrolle XON/XOFF.
Drücken Sie die Reset-Taste auf der Vorderseite der Baugruppe länger als
4 Sekunden.
Der Befehlszeilen-Editor
Nachdem Sie den Konfigurationsmodus aufgerufen haben, leuchtet die gelbe Status-LED an der
Vorderseite und Sie erhalten folgende Meldung auf dem Bildschirm des Terminals:
Welcome
MODICON QUANTUM ASCII Module
Entering Program Mode ...
Current date is: Wed 01-01-2002
Current time is: 09:15:10a
CLI> _
28
35012597 10/2019
Konfiguration
Verfügbare Befehle
Die folgende Befehlsstruktur wird im Befehlszeilen-Editor angezeigt:
Befehl
CLI
HELP
RUN
CONFIG
ASCII
DATE
TIME
PORT
Beschreibung
Stellt den Programmiermodus auf Befehlsinterpretierer ein.
Zeigt verfügbare Befehle und eine kurze Beschreibung der
Befehle oder Hilfe zum abgefragten Befehl an (CLI> HELP
ASCII zeigt z.B. die Hilfe für den Befehl ASCII an.)
Setzt die Baugruppe zurück und schaltet in den normalen
Betriebsmodus.
Stellt den Programmiermodus auf Konfigurationsinterpretierer ein.
Zeigt das aktuelle Datum an oder stellt das Datum in der
Baugruppe ein.
Zeigt die aktuelle Zeit an oder stellt die Zeit in der Baugruppe ein.
Zeigt die Parametereinstellungen des Ports an oder legt diese fest.
Stellt den Programmiermodus auf ASCII-
Nachrichteninterpretierer ein.
Beispiel
Keine Angabe.
Keine Angabe.
Keine Angabe.
Keine Angabe.
Beispiele finden Sie im Kapitel
"Konfigurationseditor"
Keine Angabe.
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29
Konfiguration
Befehl
NEW
EDIT
VIEW
SAVE
CLR
COPY
SIM
DIR
DLOAD
ULOAD
Beschreibung
Wechselt zum Nachrichten-Editor und legt die neue Nachricht in den Arbeitspuffer.
Zeigt die angegebene Nachricht an, wechselt in den
Nachrichten-Editor und speichert danach die angegebene
Nachricht.
Beispiel
ASCII>new
ASCII>edit (message #)
Zeigt eine vorhandene Nachricht an.
Speichert Änderungen an der angegebenen Nachricht im
Arbeitspuffer.
Löscht die angegebene Nachricht.
ASCII>view (message #)
ASCII>save (message #)
ASCII>clr (message #)
Kopiert eine angegebene Nachricht in eine andere Nachricht. ASCII>copy (message #)
(message #)
Simuliert eine angegebene Nachricht. Zeigt die Anzahl der verwendeten Register (zur Unterstützung bei der Zuordnung, wenn eine Benutzerlogik erstellt wird) und die maximale Tiefe der verschachtelten Nachrichten (für eine zusätzliche
Testhilfe) an. Wenn die maximale Tiefe größer als 8 ist, wird eine Benachrichtigung gesendet und der Pfad der verschachtelten Nachrichten angezeigt.
Zeigt ein Verzeichnis aller verfügbaren Nachrichten an. CNTL
S und CNTL Q können verwendet werden, um die
Nachrichtenanzeige auf dem Terminal anzuhalten oder fortzusetzen.
Lädt Nachrichten vom PC in die Baugruppe. Weitere
Informationen finden Sie unter "ASCII-Nachrichten-
Übertragung".
Lädt alle programmierten Nachrichten hoch (1 - 255).
Lädt eine angegebene programmierte Nachricht von der
Baugruppe auf einen PC. Weitere Informationen finden Sie unter "ASCII-Nachrichten-Übertragung".
ASCII>sim (message #)
Keine Angabe.
Keine Angabe.
ASCII>uload
ASCII>uload (message # - message #)
30
35012597 10/2019
Konfiguration
ASCII-Nachrichtenformate
ASCII-Nachrichten werden verwendet, um Informationen von der 140 ESI 062 10-Baugruppe an
ASCII-Geräte zu senden, z.B. Terminalprogramme. Die ASCII-Nachrichtenformate definieren, wie die im Steuerungsprozessor enthaltenen Daten in einen Strom serieller Zeichen umgewandelt werden und umgekehrt.
In der folgenden Tabelle sind die verfügbaren Nachrichtenformate aufgeführt:
Format
Text
ASCII
Hexadezimal
Oktal
Binär
Ganzzahl
Festkomma-
Dezimalzahl
Zeit/Datum
Steuerzeichen
Steuersequenzen
Verschachtelung
Richtung
Ausgabe
Beschreibung
Feststehender Text
Ausgang/Eingang ASCII-Zeichen
Ausgang/Eingang Hexadezimale Zahlen
Ausgang/Eingang Oktalzahlen
Ausgang/Eingang Binärzahlen
Ausgang/Eingang Ganze Zahlen
Ausgang/Eingang Festkomma-Dezimalzahlen
Ausgabe
Ausgabe
Zeit/Datumsinformationen
Leerzeichen und Zeilenvorschubzeichen
Ausgabe Dreistellige oktale Steuerzeichen
Ausgang/Eingang Verschachtelung von Nachrichten
Textformat
Eine beliebige ASCII-Zeichenkette in einfachen Anführungszeichen (z.B. 'Nachrichten-
Zeichenkette') ist ein Format, das nur zur Ausgabe verwendet wird. Bei allen Nachrichten in diesem Format wird der Text gesendet, unabhängig davon, ob die Nachricht von einem Lese- oder einem Schreibbefehl stammt.
’. . . (Text). . .’
ASCII-Format
Es folgt ein Variablenfeld im ASCII-Format mit der Anzahl der Register und der Feldlänge: nAm
Erläuterung:
n ist die Anzahl der Register 1-99 (Formatwiederholung) m ist die Feldlänge 1-2 (Anzahl der Zeichen)
2A2 als Eingabe steht beispielsweise für 2 Register, von denen jedes 2 ASCII-Zeichen enthält.
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31
Konfiguration
Hexadezimalformat
Es folgt ein Variablenfeld im Hexadezimalformat mit der Anzahl der Register und der Feldlänge: nHm
Erläuterung:
n ist die Anzahl der Register 1-99 (Formatwiederholung) m ist die Feldlänge 1-4 (Anzahl der Zahlen)
2H3 als Eingabe steht beispielsweise für 2 Register, von denen jedes 3 Hexadezimalzahlen enthält.
Oktalformat
Es folgt ein Variablenfeld im Oktalformat mit der Anzahl der Register und der Feldlänge: nOm
Erläuterung:
n ist die Anzahl der Register 1-99 (Formatwiederholung) m ist die Feldlänge 1-6 (Anzahl der Zahlen)
3O4 als Eingabe steht beispielsweise für 3 Register, von denen jedes 4 Oktalzahlen enthält.
Binärformat
Es folgt ein Variablenfeld im Binärformat mit der Anzahl der Register und der Feldlänge: nBm
Erläuterung:
n ist die Anzahl der Register 1-99 (Formatwiederholung) m ist die Feldlänge 1-16 (Anzahl der Zahlen)
1B8 als Eingabe steht beispielsweise für 1 Register mit 8 Binärzahlen.
Ganzzahlformat, führende Leerzeichen
Es folgt ein Variablenfeld im ganzzahligen Format/Dezimalformat, das führende Leerzeichen zur
Ausgabe mit der Anzahl der Register und der Feldlänge verwendet. Bei der Eingabe erkennt dieses Format führende Nullen und Leerzeichen als Null (0).
nIm
Erläuterung:
n ist die Anzahl der Register 1-99 (Formatwiederholung) m ist die Feldlänge 1-5 (Anzahl der Zahlen)
2I5 als Eingabe steht beispielsweise für 2 Register, von denen jedes 5 ganze
Zahlen/Dezimalzahlen enthält. Der maximale Wert ist 65.535.
32
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Konfiguration
Ganzzahlformat, führende Nullen
Es folgt ein Variablenfeld im ganzzahligen Format/Dezimalformat, das führende Nullen zur
Ausgabe mit der Anzahl der Register und der Feldlänge verwendet. Bei der Eingabe erkennt dieses Format führende Nullen und Leerzeichen als Nullen.
nLm
Erläuterung:
n ist die Anzahl der Register 1-99 (Formatwiederholung) m ist die Feldlänge 1-5 (Anzahl der Zahlen)
3L5 als Eingabe steht beispielsweise für 3 Register, von denen jedes 5 ganze
Zahlen/Dezimalzahlen enthält. Der maximale Wert ist 65.535.
Festkomma-Dezimalformat
Es folgt ein Variablenfeld im Festkomma-Dezimalformat, das führende Leerzeichen zur Ausgabe mit der Anzahl der Register und der Feldlänge verwendet. Bei der Eingabe erkennt dieses Format führende Nullen und Leerzeichen als Nullen.
nPm.q
Erläuterung:
n ist die Anzahl der Register 1-99 (Formatwiederholung) m ist die Anzahl der Zahlen + ’.’ 3-8 q ist die Anzahl der Bruchzahlen 1-5
1P7.2 als Eingabe steht beispielsweise für 1 Register mit 4 Dezimalzahlen, gefolgt von einem
Dezimalpunkt, hinter dem 2 weitere Dezimalzahlen stehen (die Mantisse).
HINWEIS: Dieses Format darf nicht mit einem Fließkommaformat verwechselt werden. Die
Platzierung des Dezimalpunkts dient nur zur Formatierung von Eingabe/Ausgabe und hat keinen
Einfluss auf den Wert im SPS-Register (d.h., die drei Werte 23.456, 234.56 und 23456 beziehen sich alle auf den Registerwert 23456).
Verschachteltes Nachrichtenformat
Beim verschachtelten Nachrichtenformat kann eine (1) Nachricht eine andere Nachricht aufrufen.
Dieses Format kann innerhalb des Wiederholungsformats verwendet werden. Wiederholungs formate können in verschachtelten Nachrichten verwendet werden, um indirekte verschachtelte
Wiederholungen zu ermöglichen. Es sind maximal 8 Ebenen mit verschachtelten Nachrichten zulässig. Eine rekursive Verschachtelung ist nicht zulässig.
Mn n ist die Nachrichtennummer 1-255
M6 führt beispielsweise Nachricht Nummer 6 aus.
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Konfiguration
Zeitformate
Es stehen zwei verschiedene Formate zur Anzeige der Zeit zur Verfügung: 12-Stunden-Format und 24-Stunden-Format. Dies ist ausschließlich ein Ausgabeformat.
T12 > hh:mm:ss AM/PM (zwölfstündige Zeitangabe)
T24 > hh:mm:ss (vierundzwanzigstündige Zeitangabe)
Datumsformate
Es stehen fünf unterschiedliche Formate zur Anzeige des Datums zur Verfügung, wobei in jedem
Fall aus zwei Formaten zur Anzeige der Jahreszahl ausgewählt werden kann. Dies ist ausschließlich ein Ausgabeformat.
Dnm
Erläuterung:
n ist der Tag und Monatstyp 1-5 m ist der Jahrestyp 2 oder 4
D12 > dd/mm/yy
D14 > dd/mm/yyyy
D22 > mm/dd/yy
D24 > mm/dd/yyyy
D32 > dd mmm yy
D34 > dd mmm yyyy
D42 > mmm dd, yy
D44 > mmm dd, yyyy
D52 > dd.mm.yy
D54 > dd.mm.yyyy
dd = Tag (1-31) mm = Monat (1-12) mmm = Monat (JAN, FEB, , DEZ) yy = Jahr (0-99) (90 - 99 in 1900, 0 - 89 in 2000) yyyy = Jahr (1990-2089)
34
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Konfiguration
Wiederholung verschiedener Formate
Verschachtelung von Wiederholungsklammern nicht gültig.
n(...) n gibt an, wie oft der Inhalt von ( )1-99 wiederholt wird
Beispiel: 6(’Punkt’,1I2,4X,1I5,/) erzeugt 6 Zeilen, von denen jede die Felder ’Punkt’,1I2,4X,1I5 und ein <CR, LF> enthält.
Leerzeichen
Das ASCII-Nachrichtensymbol für ein Leerzeichen ist X. Dies ist ausschließlich ein
Ausgabeformat.
nX n ist die Anzahl der Leerzeichen 1-99
Zeilenvorschub
Das ASCII-Nachrichtensymbol für ein Zeilenvorschub ist /. Dies ist ausschließlich ein
Ausgabeformat.
Steuercodes
Steuercodes werden als dreistellige oktale Zeichen (im Bereich 000 377) in doppelten Anführungs zeichen als Begrenzer angezeigt. Dies ist ausschließlich ein Ausgabeformat.
"###"
### ist die oktale Form eines Zeichens
Beispiel: "033".
Löschen
Beim Löschen des Eingabepuffers des aktuell aktiven seriellen Ports gibt es vier Möglichkeiten: den gesamten Puffer, eine Anzahl von Zeichen, bis zu einem Zeichenpaar oder wiederholt bis zu einem Zeichenpaar.
<0> gesamten Puffer löschen
<1;bbb> löschen, bis eine bestimmte Anzahl von Zeichen entfernt wurde
<2;hhhh> bis zu einem Zeichenpaar löschen
<3;rrr;hhhh> wiederholt bis zu einem Zeichenpaar löschen
Erläuterung:
bbb = Anzahl der Zeichen (1-255) hhhh = Zeichenpaar, im hexadezimalen Format (0000-FFFF) rrr = Anzahl der Wiederholungen (1-255)
HINWEIS: Die Puffergröße am Port beträgt 255 Zeichen.
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Konfiguration
Syntaxregeln für ASCII-Nachrichten
Nachrichten, die mit dem ASCII-Nachrichteneditor der Baugruppe erzeugt oder unter Verwendung der ASCII-Nachrichtenübertragung eingelesen wurden, werden nach der Eingabe auf allgemeine
Syntaxverstöße sowie auf Syntaxverstöße hinsichtlich des Formats überprüft. Werden Verstöße festgestellt, wird die Nachricht entweder nicht gespeichert (ASCII-Nachrichtenübertragung) oder der Benutzer unter Angabe des Verstoßes informiert (ASCII-Nachrichteneditor).
Ein Formatbegrenzer (,) muss jedes Format abgrenzen.
Alle Textformate müssen geschlossen sein.
Die Formate A,H,O,B,I,L,P,X und ( können einen Wert für die Wiederholung/Anzahl von
Registern von 1 bis 99 besitzen.
Die Formate A,H,O,B,I und L können eine Gesamtfeldgröße von 1 bis 8 besitzen.
Das Format P kann eine Gesamtfeldgröße von 3 bis 8 und eine Teilfeldgröße von 1 bis 5 besitzen, jedoch muss die Gesamtfeldgröße mindestens um 2 größer sein als die Teilfeldgröße.
Das Format M (Verschachtelte Nachricht) kann eine beliebige Nachrichtennummer von 1 bis
225 (dezimal) aufweisen, solange diese nicht rekursiv ist.
Das Format T kann in einem von zwei Formaten vorliegen: T12 oder T24.
Das Format D kann in einem von zehn Formaten vorliegen: D12, D14, D22, D24, D32, D34,
D42, D44, D52 und D54.
Für das Steuercodeformat "###" sind nur dreistellige oktale Werte von 000 bis 377 zulässig.
Das Löschformat T kann in einem von vier Formaten vorliegen: <0>, <1;bbb>, <2;hhhh> oder
<3;rrr;hhhh> wobei bbb = 1 bis 255, hhhh = 0000 bis FFFF und rrr = 1 bis 255.
Regeln für die Vorverarbeitung von ASCII-Nachrichten
Nachrichten, die mit dem ASCII-Nachrichteneditor der Baugruppe erzeugt oder unter Verwendung der ASCII-Nachrichtenübertragung eingelesen wurden, werden nach der Eingabe vorverarbeitet, um Speicherplatz zu sparen und um die Nachrichten für die Interpretation während des
Simulations- oder des Betriebsmodus zu standardisieren.
Text wird überhaupt nicht verändert.
Beispiel: >'Dies ist Text...' > >'Dies ist Text...'
Leerzeichen vor dem ersten Format werden entfernt.
Beispiel: > 1A4,2X > >1A4,2X
Leerzeichen hinter dem letzten Format werden entfernt.
Beispiel: >1A4,2X (Ende) > >1A4,2X(Ende)
Leerzeichen, die Formate und Leerzeichen umgeben, werden entfernt.
Beispiel: >1A4 , 2X > >1A4,2X
Kommas hinter dem letzten Format werden entfernt.
Beispiel: >1A4,2X,,, > >1A4,2X
Kommas hinter dem letzten Format in einem Wiederholungsformat werden entfernt.
Beispiel: >1A4,2X,3(1I2,1X,,),/ > >1A4,2X,3(1I2,1X),/
Nicht-Textzeichen werden in Großschreibung dargestellt.
Beispiel: >’Text ’,1a4,2x,/ > >’Text ’,1A4,2X,/
Alle vorangehenden Nullen werden aus einer Zahl entfernt mit Ausnahme von Nullen im Wert für die Wiederholung/Anzahl des Löschformats und im Zeichenpaarwert.
Beispiel: >01A004,0002X > >1A4,2X
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Konfiguration
Datenfluss
Übersicht
Der Datenaustausch zwischen dem Quantum-Prozessor und den seriellen Ports der ESI-
Baugruppe erfolgt über folgenden Schritte:
Übertragungsrichtung:
Übertragung der Daten vom PLC-Register an den ESI-Registerbereich über die 12
Ausgangsworte, die der ESI-Baugruppe in der E/A-Konfiguration zugewiesen sind.
Interpretation der Daten in den ESI-Registern basierend auf den ASCII-Nachrichten und
Übertragung an den Port-Übertragungspuffer.
Empfangsrichtung:
Interpretation der Daten im Port-Empfangspuffer basierend auf den ASCII-Nachrichten und
Übertragung in den ESI-Registerbereich.
Übertragung der Daten vom ESI-Registerbereich an das PLC-Register über die 12
Eingangsworte, die der ESI-Baugruppe in der E/A-Konfiguration zugewiesen sind.
ASCII-Nachrichten
Die ASCII-Nachrichten sind der Zentralmechanismus zum Formatieren der Daten in den ESI-
Registern für die Übertragung durch RS-232-Ports in beide Richtungen. Ein einfaches 16-Bit-
Register kann zum Beispiel 2 ASCII-Zeichen repräsentieren und daher als zwei Zeichen
übertragen werden. Es kann auch eine einzige Zahl darstellen, die als Ganzzahl mit führenden
Leerzeichen übertragen werden kann, was eine Zeichenkette von fünf Zeichen ergibt. Eine genaue
Beschreibung der verfügbaren Formate finden Sie unter ASCII-Nachrichtenformate,
Seite 31
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Konfiguration
Übertragungsbeispiel
Beispiel für die Übertragung von 4 Zeichen von der Quantum-Steuerung im "2A2"-Nachrichten format (2 Register mit je 2 Zeichen). Der Inhalt des Port-Puffers liegt im ASCII-Format vor, der
Inhalt des Registers in hex:
Empfangsbeispiel
Beispiel für den Empfang von einem numerischen Wert vom RS-232-Port im "1L5"-Nachrichten format (1 Register, 5 Ziffern mit führenden Nullen). Der Inhalt des Port-Puffers liegt im ASCII-
Format vor, der Inhalt des Registers in hex:
38
HINWEIS: Achten Sie darauf, dass die Anzahl der empfangenen Zeichen mit der in der ASCII-
Nachricht definierten Anzahl übereinstimmt. Wenn das Gerät im obigen Beispiel "0013" sendet, kann die ESI-Baugruppe den Empfangsbefehl nicht zu Ende ausführen und wartet, bis sie das fünfte Zeichen erhält.
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Konfiguration
Mögliche Synchronisationsprobleme
Da die ESI-Baugruppe nur Nachrichtenformate mit fester Länge ohne Start- oder Endzeichen unterstützt, kann jedes verloren gegangene Zeichen (oder jedes zusätzliche Zeichen) zu einer falschern Interpretierung der empfangenen Daten führen. Die folgenden Beispiele zeigen die
Ergebnisse von drei verschiedenen Fehlertypen. Das erwartete Nachrichtenformat ist "1L5
Maximum 65.535":
Auswirkung von verlorenem Zeichen:
Auswirkung von nicht leerem Puffer bei Empfangsbeginn:
Auswirkung von abgebrochenem Empfang:
FLUSH, ABORT, GET STATUS
Um eine Fehlinterpretierung der Daten oder ein Blockieren der Baugruppe zu verhindern, sollten die pufferbezogenen Befehle FLUSH BUFFER, ABORT, GET BUFFER STATUS zum Steuern des
Datenaustausch verwendet werden.
Nähere Informationen zu diesen Befehlen finden Sie unter
Seite 50
.
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Konfiguration
Parameterkonfiguration
Übersicht
Der Parametereditor ist Bestandteil der Control Expert-Konfiguration des Moduls ESI 062 10. Der
Benutzer kann verschiedene Informationen zu den Eingabe-/Ausgaberegistern und den Portpara metern einstellen. Die folgende Abbildung zeigt die verschiedenen Einstellungen des Moduls.
Parameter- und Standardwerte
Fenster der Parameterkonfiguration
40
Name
Zuordnung
Standardwert
WORT (%IW-3X%MW-
4X)
Eingangsstartadresse 1
Eingangsendadresse 12
Ausgangsstartadresse 1
Ausgangsendadresse 12
-
-
-
-
-
Optionen Beschreibung
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Konfiguration
Name
Task
(Grau unterlegt, wenn sich das Modul nicht im lokalen Modus befindet)
Standardwert
MAST
PORTS
PORT_0, PORT_1, PORT_2
BAUD RATE
DATA BITS
PARITY
STOP BITS
KEYBOARD
XON/XOFF
9600
8
NONE (PORT_0)
EVEN
(PORT_1,PORT_2)
1
ON (PORT_0)
OFF (PORT_1,PORT_2)
ENABLE
Optionen
FAST
AUX0
AUX1
AUX2
AUX3
300-19200
7
ODD
2
ON / OFF
DISABLE
Beschreibung
Mit MAST verbunden, wenn sich das Modul nicht im lokalen
Modus befindet.
HINWEIS: The folgenden zwei Konfigurationen dürfen nicht auf Port 1 angewendet werden:
Konfiguration 1:
Parameter für Datenbits (DATA BITS) auf 8
Parameter für Parität (PARITY) auf Aktiviert (ENABLE), Gerade (EVEN) oder Ungerade
(ODD)
Parameter für Stoppbits (STOP BITS) auf 2
Konfiguration 2:
Parameter für Datenbits (DATA BITS) auf 7
Parameter für Parität (PARITY) auf Ohne (NONE)
Parameter für Stoppbits (STOP BITS) auf 1
Wenn eine der zwei Konfigurationen für Port 1 verwendet wird, kommt es zu Übertragungsfehlern.
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41
Konfiguration
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Quantum mit EcoStruxure™ Control Expert
ESI-Editoren
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ESI-Befehlszeileneditoren
Kapitel 4
ESI-Befehlszeileneditoren
Übersicht
Die ESI-Firmware enthält eine Editierumgebung, die über eine an Port 1 angeschlossene nichtpro grammierbare Datenstation aufgerufen werden kann. Dieses Kapitel erläutert, wie dieser Editor zur Konfiguration und zur Bearbeitung des ASCII-Nachrichtenformats verwendet wird.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Konfigurationseditor
ASCII-Nachrichteneditor
Seite
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ESI-Editoren
Konfigurationseditor
Übersicht
Die Schnittstelle des Konfigurationseditors ist Teil des Programmiermodus. Sie wird verwendet, um die seriellen Schnittstellen und die Tageszeituhr der Baugruppe zu konfigurieren.
HINWEIS: Die Konfiguration der seriellen Schnittstellen kann auch über das E/A-Abbild erfolgen.
Das E/A-Abbild überschreibt jede serielle Schnittstellenkonfiguration, die über den Konfigurations editor eingegeben wurde.
HINWEIS: Die Konfiguration der Tageszeituhr kann auch mit dem Befehl "SET TOD" erfolgen.
Geben Sie CONFIG an der Eingabeaufforderung CLI> ein, um den Konfigurationseditor aufzurufen. Der Konfigurationseditor zeigt die Eingabeaufforderung CONFIG> an.
Port-Befehl
Der Port-Befehl zeigt die Parametereinstellungen des Ports an oder legt diese fest. Zu den zulässigen Befehlsformaten gehören:
PORT [n[: [b] [,p] [,d] [,s] [,k] [,x]]]
PORT [n[: [BAUD=b] [,PARITY=p] [,DATA=d] [,STOP=s] [,KEYBOARD=k]
[,XON/XOFF=x]]
Beschreibung und Bereich der im PORT-Befehl verwendeten Elemente: s k p d
Index n b x
Beschreibung
Portnummer
Baudrate
Paritätseinstellung
Anzahl der Datenbits
Anzahl der Stoppbits
Tastaturmodus
(Zeichen-Echomodus)
XON/XOFF-Modus
(Software-Flusssteuerung)
Bereich
0, 1, 2
50, 75, 110, 134.5, 150, 300, 600, 1200,
1800, 2000, 2400, 3600, 4800, 7200, 9600,
19200
N, O, E
5, 6, 7, 8
1, 2 on, off on, off
44
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ESI-Editoren
Beispiele:
PORT 0:1200,n,8,1,on,on
PORT 0:baud=1200, parity=n, data=8, stop=1, keyboard=on, XON/XOFF=on
PORT 0
Die aktuellen Port-Parameter lauten: PORT 0: BAUD=1200, PARITY=NONE ...
Geben Sie neue Parameter ein: 4800,n,8,1,off,on
Nach der Änderung der Port-Einstellungen in der Baugruppe erscheint folgende Nachricht:
Hinweis: Während dieser Programmiersitzung sind die Port-Einstellungen vorübergehend.
HINWEIS: Ports 0 und 1 unterstützen nicht alle Baudraten- und Datenbitoptionen. Verfügbare
Optionen siehe Bildschirmanzeige "Modulkonfiguration".
Datums-Befehl
Zeigt das aktuelle Datum in der Baugruppe an oder stellt es ein. Zu den zulässigen
Befehlsformaten gehören:
DATE [mm dd [ yy]]
DATE [mm/dd [/ yy]]
DATE [mm.dd [.yy]]
DATE [mm dd [ YYYY]]
DATE [mm/dd [/YYYY]]
DATE [mm.dd [.YYYY]]
Beschreibung und Bereich der im DATE-Befehl verwendeten Elemente:
Index mm dd yy yyyy
Beschreibung
Monat
Tag
Jahr
Jahr
Bereich
1 ... 12
1 ... 31
00 ... 99
1990 ... 2089
Beispiele:
DATE 3 30 95
DATE 3/3 0/1995
DATE
Das aktuelle Datum ist Mittwoch der 29.3. 1995
Geben Sie das neue Datum ein: 3.30
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ESI-Editoren
HINWEIS: Wenn eine Änderung der Jahreszahl nicht erforderlich ist, müssen nur der Monat und der Tag eingegeben werden. Der Wochentag wird automatisch von der Firmware berechnet. Die zweistelligen (yy) Jahre werden wie folgt dargestellt: 00-89 = 2000-2089 und 90-99 = 1990-1999.
Zeit-Befehl
Zeigt die aktuelle Zeit in der Baugruppe an oder stellt sie ein. Zu den zulässigen Befehlsformaten gehören:
TIME [hh:mm[:ss][x]]
TIME [hh.mm[.ss][x]]
Beschreibung und Bereich der im TIME-Befehl verwendeten Elemente:
Index hh mm ss x
Beschreibung
Stunde
Minute
Sekunde
Meridian
Bereich
1 ... 23
1 ... 59
1 ... 59 a, p
Beispiele:
TIME 3:26p
TIME 3.26.30p
TIME 15.26
TIME
Die aktuelle Zeit ist 15:15:26
Geben Sie eine neue Zeit ein: 15.26.30
HINWEIS: Die Zeit kann entweder im 12 oder 24 Stunden-Zeitformat eingegeben werden. Wird der
Meridian nicht eingegeben, geht das System vom Vormittag aus, sofern die Uhrzeit nicht 0 oder
13 bis 23 lautet.
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ESI-Editoren
ASCII-Nachrichteneditor
Übersicht
Die ASCIII-Nachrichten-Editorschnittstelle wird zur Programmierung der ASCII-Nachrichten formate in der Baugruppe verwendet. Diese Schnittstelle besteht aus einem einfachen
Befehlszeileninterpretierer (entspricht dem CLI in der Modicon B885 002-Baugruppe), der aus
Befehlen besteht, mit deren Hilfe ASCII-Nachrichten angezeigt, bearbeitet, übertragen, gespeichert, gelöscht und geprüft werden können. Der Befehlssatz enthält außerdem einen
Hilfebefehl, der eine Online-Liste mit den verfügbaren Befehlen sowie der Bedeutung jedes
Befehls aufruft.
Geben Sie ASCII an der Eingabeaufforderung CLI> ein, um den ASCII-Nachrichteneditor aufzurufen. Der ASCII-Nachrichteneditor verwendet die Eingabeaufforderung ASCII> . Die
Befehle des ASCII-Nachrichteneditors können der folgenden Tabelle entnommen werden.
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ESI-Editoren
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Quantum mit EcoStruxure™ Control Expert
ESI-Befehle
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ESI-Befehle
Kapitel 5
ESI-Befehle
Einführung
Die Informationen in diesem Kapitel erläutern die Befehle, die vom Prozessor zur Steuerung der
Kommunikationsfunktionen der ESI-Baugruppe verwendet werden sowie die von der ESI-
Baugruppe gesendete Antwort mit den Daten und den Zustandsinformationen.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Übersicht über ESI-Befehle
ESI-Befehlswort
Befehlsverarbeitung
Befehl 0 - NO OPERATION
Befehl 1- READ ASCII MESSAGE
Befehl 2 - WRITE ASCII MESSAGE
Befehl 3 - GET DATA (Baugruppe an Steuerung)
Befehl 4 - PUT DATA (Steuerung an Baugruppe)
Befehl 5 - GET TOD (Uhrzeit)
Befehl 6 - SET TOD (Uhrzeit)
Befehl 7 - SET MEMORY REGISTERS
Befehl 8 - FLUSH BUFFER
Befehl 9 - ABORT
Befehl A - GET BUFFER STATUS
Antwortstruktur für ungültige Befehle
Baugruppen-Statuswort (Wort 11)
Lesen außerhalb des gültigen Registerbereichs
Seite
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ESI-Befehle
Übersicht über ESI-Befehle
Liste der ESI-Befehle
Es gibt 11 Befehle für die ASCII-Baugruppe, die die serielle Kommunikation der ESI-Baugruppe und andere organisatorische Dienstprogramme steuern. Diese Befehle werden von der Quantum-
Steuerung zur ESI-Baugruppe gesendet. Der Datenaustausch zwischen dem ASCII-Gerät und der
Quantum-Steuerung ist in der LESE/SCHREIB-Befehlsstruktur integriert, die in diesem Abschnitt erläutert wird. Die Ausgangsdaten (die ersten 4x Register) enthalten den Befehl. Das erste
Eingangsregister (3x) enthält die Antwort und auch das Rückmeldesignal des Befehls
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung der ESI-Baugruppenbefehle:
Befehl
0
1
Name
Keine Operation
READ ASCII message
2
3
4
7
8
5
6
9
A
WRITE ASCII message
GET DATA
PUT DATA
GET TOD
SET TOD
SET MEMORY REGISTERS
FLUSH BUFFER
ABORT
GET BUFFER STATUS
Beschreibung nichts unternehmen mit dem Lesen einer ASCII-Nachricht beginnen mit dem Schreiben einer ASCII-Nachricht beginnen
Daten von der Baugruppe zur SPS
übertragen
Daten von der SPS zur Baugruppe
übertragen
Tageszeit von der Baugruppe abfragen
Tageszeit in der Baugruppe einstellen
Register auf Wert einstellen
Puffer an der seriellen Schnittstelle löschen aktuell laufende ASCII-Nachricht abbrechen
Eingangspuffer am Port aufrufen
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ESI-Befehlswort
Format des Befehlsworts
Das Befehlswort ist das erste Ausgaberegister, das an die Baugruppe adressiert wird.
Das Format des Befehlsworts für die ESI-Baugruppe ist wie folgt aufgebaut:
Bits 0 - 3 - enthalten die Datenzählung (in Worten), Bereich ist 0 - 9
Bits 4 - 7 - enthalten die Portnummer, Bereich ist 1 - 2
Bits 8 - 15 - enthalten den Befehl, Bereich ist 0 - A
Struktur des Befehlsworts:
ESI-Befehle
HINWEIS: Die Bitfolge basiert auf der IEC-Norm, wobei Bit 15 das wichtigste Bit ist.
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ESI-Befehle
Befehlsverarbeitung
Register
Zur Abarbeitung der Befehle mit dem ESI-Modul werden die Register 3:x (Eingangsregister der
SPS) und 4:x (Ausgangsregister der SPS) verwendet. Das x steht jeweils für die Startadresse des
ESI-Moduls in der Konfiguration der SPS-Hardware.
Hierbei werden die Befehlsdaten, die vom ESI-Modul verarbeitet werden, in den Ausgangsre gistern (4:x) und die möglichen Anwortinformationen in den Eingangsregistern (3:x) abgelegt.
Das folgende Beispiel zeigt die Registerbelegung anhand des Befehls 5, Auslesen der ESI-
Systemzeit, und Befehl 6, Setzen der ESI-Systemzeit.
Beispiel 5 - GET TOD
Zum Auslesen der Systemzeit wird der Befehl 5 verwendet. Zur korrekten Abarbeitung des Befehls müssen die Befehlsparameter in das Wort 0 des Ausgangsregisters des ESI-Moduls geschrieben werden. Das Wort 0 ist das erste Ausgangsregister in der Hardwarekonfiguration des Moduls
(SPS-Konfiguration).
HINWEIS: Bei der Adressierung der Hardware mit der Startadresse 4:1 bis Endadresse 4:12 in der
Konfiguration der SPS entspricht dem Befehlswort 0 die Adresse 4:1.
Befehlsstruktur
Das Befehlswort 0 teilt sich in folgende Bereiche:
52
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ESI-Befehle
Beschreibung des Befehlsworts:
Bereich
(Bit)
0-3
Beschreibung
4-7
8-15
Beispiel Wert
Anzahl der Register, die eingelesen bzw. ausgegeben werden.
Die Anzahl der Ausgaberegister (3:x) ist beim Befehl 5 fest vorgegeben. Dadurch ist der Wert 0 gesetzt.
Portnummer. Die Ports werden bei der Bearbeitung des Befehls
5 bzw. 6 nicht verwendet. Die Daten werden nur intern im Modul
über die Register verarbeitet.
Befehlskennzeichnung im Bitformat. Beim Setzen des
Befehlswerts wird der Befehl auch direkt abgearbeitet.
0
0
5
HINWEIS: Das Befehlswort 0 kann mit Hilfe des Move-Bausteins oder mit externen Schaltern gesetzt werden. Auch andere Varianten sind möglich.
Ergebnis
Als Ergebnis der Aktion werden die Daten der ESI-Systemzeit in den Registern 1 bis 7
siehe Seite 65
Die Rückgabe der Daten erfolgt über die 3:x-Register der SPS. Sie entsprechen den Eingangsre gistern in der Hardwarekonfiguration des Moduls (SPS-Konfiguration)
HINWEIS: Im Register 0 (Statusregister) wird der Status der Befehlsbearbeitung angezeigt. Das
Register entspricht dem Befehlswort 0 bei korrekter Abarbeitung des Befehls. Bei fehlerhaften
Daten wechselt der Zustand des MSB (Most Significant Bit) von Wert 0 zu Wert 1.
Beispiel 6 SET TOD
Zum Setzen der Systemzeit wird der Befehl 6 verwendet. Wie bei Befehl 5 werden die benötigten
Befehlsparameter in das Wort 0 des Ausgangsregisters (4:x) des ESI-Moduls geschrieben.
Zusätzlich werden beim Setzen der Systemzeit die Uhrzeit- und Datumsparameter bertragen. Die
Parameter werden in den auf das Befehlswort 0 (
siehe Seite 67
folgenden Registern abgelegt.
HINWEIS: Vor dem Setzen des Befehlsworts 0 müssen die Zeit- und Datumsinformationen in den entsprechenden 4:x-Registern abgelegt werden.
Die erfolgreiche Ausführung des Befehls kann während der Bearbeitung mit Hilfe des Statusre gisters überwacht werden.
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ESI-Befehle
Befehl 0 - NO OPERATION
Übersicht
Der Befehl "NO OPERATION" bewirkt in oder für die ESI-Baugruppe nichts. Er ermöglicht die
Mehrfachabfrage (Einstellen der Befehlsworte 1 bis 11, anschließend Einstellung des
Befehlsworts 0, um die Befehlsausführung einzuleiten) und die Suche nach sich wiederholenden
Befehlen, die nicht kontinuierlich ausgeführt werden.
Dieser Befehl wir kontinuierlich ausgeführt, bis Befehlswort 0 sich in einen anderen Befehl als "NO
OPERATION" ändert.
Befehlsstruktur
HINWEIS: Wort 1 bis Wort 11 für Befehl 0 werden nicht verwendet.
Antwortstruktur
54
HINWEIS: Wort 1 bis Wort 10 für Befehl 0 gibt 0 aus.
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ESI-Befehle
Befehl 1- READ ASCII MESSAGE
Übersicht
Der Befehl "READ ASCII MESSAGE" wird verwendet, um das Lesen einer Nachricht in der
Baugruppe einzuleiten. D.h., dass ASCII-Zeichen vom Eingangspuffer einer seriellen Schnittstelle verwendet werden, um die Variablenformate der Nachricht auszufüllen. Alle reinen
Ausgabeformate senden weiterhin ASCII-Zeichen zur seriellen Schnittstelle.
Um eine Nachricht einzuleiten, müssen der Baugruppe folgende Daten bekannt sein:
Die zu verwendende Portnummer
Die erste Registernummer der Baugruppe für die Daten, die verarbeitet werden
Die Nachrichtennummer, die ausgeführt werden soll
Neben der Einleitung einer Nachricht kann dieser Befehl veranlassen, dass nach Beendigung der
Nachricht (entsprechend der Datenzählung) bis zu neun Register mit Daten von der Baugruppe zur Steuerung übertragen werden. Die ausgegebenen Daten stammen von der ersten
Registernummer, die in Befehlswort 1 definiert ist.
Dieser Befehl wird nur ausgeführt, wenn er erstmalig eingeht. Um den Befehl erneut auszuführen, müssen die Befehlswörter 0, 1 oder 2 geändert werden. Dies geschieht, damit dieselben
Nachrichten nicht kontinuierlich ausgegeben werden, bis Befehlswort 0 sich in einen anderen
Befehl als "READ ASCII MESSAGE" ändert.
Befehlsstruktur
HINWEIS: Wort 3 bis Wort 11 für Befehl 1 werden nicht verwendet.
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ESI-Befehle
Antwortstruktur
56
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ESI-Befehle
Befehl 2 - WRITE ASCII MESSAGE
Übersicht
Der Befehl "WRITE ASCII MESSAGE" wird verwendet, um das Schreiben einer Nachricht in der
Baugruppe einzuleiten. D.h., dass ASCII-Zeichen zum Ausgangs-/Sendepuffer einer seriellen
Schnittstelle geleitet werden.
Um eine Nachricht einzuleiten, müssen der Baugruppe folgende Daten bekannt sein:
Die zu verwendende Portnummer
Die erste Registernummer der Baugruppe für die Daten, die verarbeitet werden
Die Nachrichtennummer, die ausgeführt werden soll
Neben der Einleitung einer Nachricht kann dieser Befehl veranlassen, dass vor Beginn der
Nachricht (entsprechend der Datenzählung) bis zu neun Register mit Daten von der Steuerung zur
Baugruppe übertragen werden. Die gesendeten Daten werden zunächst an der ersten
Registernummer gespeichert, die in Befehlswort 1 definiert ist.
Dieser Befehl wird nur ausgeführt, wenn er erstmalig eingeht. Um den Befehl erneut auszuführen, müssen die Befehlswörter 0, 1 oder 2 (plus aller gesendeten Datenwörter - laut Datenzählung) geändert werden. Dies geschieht, damit dieselben Nachrichten nicht kontinuierlich ausgegeben werden, bis Befehlswort 0 sich in einen anderen Befehl als "WRITE ASCII MESSAGE" ändert.
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ESI-Befehle
Befehlsstruktur
58
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Antwortstruktur
ESI-Befehle
HINWEIS: Wort 3 bis Wort 10 für Befehl 2 gibt 0 aus.
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ESI-Befehle
Befehl 3 - GET DATA (Baugruppe an Steuerung)
Übersicht
Der Befehl "GET DATA" liest bis zu 10 Wörter/Datenregister der Baugruppe, beginnend mit der ersten Registernummer, die in Befehlswort 1 definiert ist. Die in Befehlswort 0 enthaltene
Datenzählung bestimmt die Anzahl der zu lesenden Wörter. Die Daten werden in den Rückmelde wörtern 2 bis 11 ausgegeben.
HINWEIS: Wenn ein Fehlerstatus gemeldet werden soll (bei dem es sich nicht um einen Befehls-
Syntaxfehler handelt) und der Befehl 10 Datenregister benötigt, gibt die Baugruppe nur 9
Datenwörter aus und verwendet Rückmeldewort 11 für den Baugruppenstatus. Das Statuswort-
Datenbit wird gesetzt, wenn Rückmeldewort 11 der Baugruppenstatus ist.
Dieser Befehl wir kontinuierlich ausgeführt, bis Befehlswort 0 sich in einen anderen Befehl als
"GET DATA" ändert.
Befehlsstruktur
HINWEIS: Wort 2 bis Wort 11 für Befehl 3 werden nicht verwendet.
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Antwortstruktur
ESI-Befehle
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61
ESI-Befehle
Befehl 4 - PUT DATA (Steuerung an Baugruppe)
Übersicht
Der Befehl "PUT DATA" schreibt bis zu 10 Wörter/Datenregister auf die Baugruppe, beginnend mit der ersten Registernummer, die in Befehlswort 1 definiert ist. Die Daten werden in den
Befehlswörtern 2 bis 11 gesendet.
Dieser Befehl wir kontinuierlich ausgeführt, bis Befehlswort 0 sich in einen anderen Befehl als
"GET DATA" ändert.
Befehlsstruktur
62
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ESI-Befehle
Antwortstruktur
HINWEIS: Wort 2 bis Wort 10 für Befehl 4 gibt 0 aus.
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ESI-Befehle
Befehl 5 - GET TOD (Uhrzeit)
Übersicht
Der Befehl "GET TOD" liest die Tageszeituhr der Baugruppen und gibt die Uhrzeit sowie das
Datum in den Rückmeldeworten 1 bis 7 aus. Das Format für Uhrzeit und Datum entspricht demjenigen, das von den SPS-Uhrzeit/Datum-Registern verwendet wird.
Dieser Befehl wird kontinuierlich ausgeführt, ohne dass eines der Befehlswörter geändert werden muss.
Befehlsstruktur
HINWEIS: Wort 1 bis Wort 11 für Befehl 5 werden nicht verwendet.
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Antwortstruktur
ESI-Befehle
HINWEIS: Wort 8 bis Wort 10 für Befehl 5 gibt 0 aus.
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ESI-Befehle
Befehl 6 - SET TOD (Uhrzeit)
Übersicht
Der Befehl "SET TOD" lädt Uhrzeit und Datum in Form der Befehlswörter 1 bis 7 in die
Tageszeituhr der Baugruppen. Das Format für Uhrzeit und Datum entspricht demjenigen, das von den SPS-Uhrzeit/Datum-Registern verwendet wird.
HINWEIS: Um die Tageszeituhren der Baugruppen und der SPS zu synchronisieren, müssen Sie die sieben Uhrzeit/Datum-Register der SPS blockweise in die Befehlswörter 1 bis 7 verschieben und das Befehlswort 0 auf hexadezimal setzen.
Dieser Befehl wird nur ausgeführt, wenn er erstmalig eingeht. Um den Befehl erneut auszuführen, muss eines der Befehlswörter 0 bis 7 geändert werden. Dies geschieht, damit dieselbe Zeit nicht kontinuierlich geladen wird, bis Befehlswort 0 sich in einen anderen Befehl als "SET TOD" ändert.
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Befehlsstruktur
ESI-Befehle
HINWEIS: Wort 8 bis Wort 11 für Befehl 6 werden nicht verwendet.
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ESI-Befehle
Antwortstruktur
HINWEIS: Wort 1 bis Wort 10 für Befehl 6 gibt 0 aus.
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ESI-Befehle
Befehl 7 - SET MEMORY REGISTERS
Übersicht
Der Befehl SET MEMORY REGISTERS stellt Baugruppenregister auf einen in Befehlswort 3 enthaltenen Wert ein. Die eingestellten Register sind durch die Anfangsregisternummer und die
Endregisternummer gekennzeichnet. Alle Register ab der Anfangsregisternummer bis einschließlich der Endregisternummer werden auf den vorgegebenen Wert eingestellt.
Befehlsstruktur
HINWEIS: Wort 4 bis Wort 11 für Befehl 7 werden nicht verwendet.
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ESI-Befehle
Antwortstruktur
70
HINWEIS: Wort 1 bis Wort 10 für Befehl 7 geben 0 aus.
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ESI-Befehle
Befehl 8 - FLUSH BUFFER
Übersicht
Der Befehl "FLUSH BUFFER" löscht den Eingangspuffer der im Befehlswort angegebenen seriellen Portnummer. Dieser Befehl hat auf den Ausgangspuffer keinen Einfluss.
Befehlsstruktur
HINWEIS: Wort 1 bis Wort 11 für Befehl 8 werden nicht verwendet.
Antwortstruktur
HINWEIS: Wort 3 bis Wort 10 für Befehl 8 gibt 0 aus.
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ESI-Befehle
Befehl 9 - ABORT
Übersicht
Der Befehl "ABORT" bricht einen in Ausführung befindlichen "READ"- oder "WRITE ASCII
MESSAGE"-Befehl ab und die Baugruppe hat nicht mehr den Besetztstatus. Dieser Befehl hat auf die seriellen Schnittstellenpuffer keinen Einfluss, sondern nur auf die aktuell ausgegebene
Nachricht.
Befehlsstruktur
HINWEIS: Wort 1 bis Wort 11 für Befehl 9 werden nicht verwendet.
Antwortstruktur
72
HINWEIS: Wort 3 bis Wort 10 für Befehl 9 gibt 0 aus.
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ESI-Befehle
Befehl A - GET BUFFER STATUS
Übersicht
Der Befehl "GET BUFFER STATUS" liest die Anzahl der Zeichen im Eingangspuffer für jeden Port.
Der Zeichenbereich ist 1- 255.
Befehlsstruktur
HINWEIS: Wort 1 bis Wort 11 für Befehl A werden nicht verwendet.
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ESI-Befehle
Antwortstruktur
74
HINWEIS: Wort 3 bis Wort 10 für Befehl A gibt 0 aus.
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Antwortstruktur für ungültige Befehle
Antwortstruktur
HINWEIS: Wort 1 bis Wort 10 gibt 0 aus.
ESI-Befehle
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ESI-Befehle
Baugruppen-Statuswort (Wort 11)
Übersicht
Das Baugruppen-Statuswort (Wort 11 in der Antwortstruktur) enthält gültige Baugruppen-Statusin formationen, wenn Bit 15 von Wort 0 (in der Antwortstruktur) gesetzt ist. Anhand des Zustands dieses Bit kann unterschieden werden, ob Wort 11 in der Antwortstruktur für Daten oder den Status verwendet wird.
Organisation des Statusworts
HINWEIS: Während des normalen Betriebs sind Baugruppen-Statusinformationen besonders wichtig, wenn Wort 11 für den Baugruppenstatus oder ausgegebene Daten in den Befehlen "READ
ASCII MESSAGE" oder "GET DATA" verwendet wird.
Inhalt des Statusworts
Niedriges Byte
Bit aus niedrigem Byte
7 6 5 4 3 2 1 0
Niedriges
Byte
(Hex)
0 0 0 0 0 0 0 1 0001
0 0 0 0 0 0 1 0 0002
0 0 0 1 0 0 0 0 0100
0 0 1 0 0 0 0 0 0200
0 1 0 0 0 0 0 0 0400
1 0 0 0 0 0 0 0 8000
Beschreibung
Besetzt; Befehl wird in Baugruppe ausgeführt
Ungültige Nachrichtendaten während der
Befehlsausführung
Registerende während der Befehlsausführung
Überlauffehler am seriellen Puffer
Prüfsummenfehler an Nachricht im
Speicherbereich
Nachrichtennummer siehe oberes Byte
Fehler; Nachrichtennummer siehe oberes
Byte
76
35012597 10/2019
Hohes Byte
Bit aus hohem Byte
15 14 13 12 11 10 9 8
Hohes
Byte
(Hex)
0 0 0 0 0 0 0 1 0001
0 0 0 0 0 0 1 0 0002
0 0 0 1 0 0 0 0 0100
0 0 0 1 0 0 0 1 0101
0 0 0 1 0 0 1 0 0102
0 0 0 1 0 0 1 1 0103
0 0 0 1 0 1 0 0 0104
0 0 0 1 0 1 0 1 0105
0 0 0 1 0 1 1 0 0106
0 0 0 1 0 1 1 1 0107
0 0 0 1 1 0 0 0 0108
0 0 1 0 0 0 0 0 0200
Beschreibung
Ungültiger Benutzerlogikparameter
Ungültiger Benutzerlogikbefehl
Zähler außerhalb des Bereichs
Anfangsregister außerhalb des
Bereichs
Endregister außerhalb des Bereichs
Ungültige Reihenfolge der
Registernummern (Ende vor Anfang)
Ungültige serielle Portnummer angefordert
Ungültige Nachrichtennummer angefordert
Angeforderte Nachrichtennummer nicht programmiert
Angeforderte Nachrichtennummer in ungültigem Speicherbereich
Konfigurationsparameterfehler
Falscher Wochentag
ESI-Befehle
35012597 10/2019
77
ESI-Befehle
Lesen außerhalb des gültigen Registerbereichs
Übersicht
Wenn die Anfangsregisternummer und die Datenzählung gültig sind, jedoch einige der Register, auf die zugegriffen werden soll, außerhalb des gültigen Registerbereichs liegen, werden nur die
Daten der Register im gültigen Registerbereich gelesen/geschrieben. Die ausgegebene
Datenzählung ist die Anzahl der gültigen ausgegebenen Registerdaten, der Fehlercode 1280 Hex
(Endregisternummer außerhalb des Bereichs) wird im Baugruppen-Statuswort ausgegeben.
Beispiel
Im folgenden Beispiel wird versucht, mit Hilfe des Befehls "GET" 10 Register von der ESI-
Baugruppe auszulesen. Begonnen wird mit Register 3FFA Hex:
Benutzerlogikbefehl = 030A Hex
Anfangsregister = 3FFA Hex
Daher lautet die Datenzählung 10 und die Daten der 6 gültigen Register (3FFA, 3FFB,3FFC,
3FFD, 3FFE und 3FFF Hex) werden ausgegeben. Die im Befehlswort ausgegebene Datenzählung lautet 6 (8306 Hex).
Es wird angenommen, dass sich die folgenden Daten in den ESI-Registern befinden:
ESI-Register
3FFA
3FFB
3FFC
3FFD
3FFE
3FFF
Inhalt (Hexadezimal)
1111
2222
3333
4444
5555
6666
Die folgende Tabelle zeigt den zur ESI-Baugruppe gesendeten Befehl und die Antwort:
Benutzerlogikbefehl
Register Inhalt
4x+0
4x+1
030A Hex
3FFA Hex
4x+2
4x+3
4x+4
4x+5
4x+6
0000 Hex
0000 Hex
0000 Hex
0000 Hex
0000 Hex
Benutzerlogikantwort
Register Inhalt
3x+0
3x+1
8306 Hex
3FFA Hex
3x+2
3x+3
3x+4
3x+5
3x+6
1111 Hex
2222 Hex
3333 Hex
4444 Hex
5555 Hex
78
35012597 10/2019
Benutzerlogikbefehl
Register Inhalt
4x+7
4x+8
4x+9
4x+10
4x+11
0000 Hex
0000 Hex
0000 Hex
0000 Hex
0000 Hex
Benutzerlogikantwort
Register Inhalt
3x+7
3x+8
3x+9
3x+10
3x+11
6666 Hex
0000 Hex
0000 Hex
0000 Hex
1280 Hex
ESI-Befehle
35012597 10/2019
79
ESI-Befehle
80
35012597 10/2019
Quantum mit EcoStruxure™ Control Expert
35012597 10/2019
Anhang
Übersicht
In den Anhängen sind weitere allgemeine Informationen enthalten.
Inhalt dieses Anhangs
Dieser Anhang enthält die folgenden Kapitel:
Kapitelname Kapitel
A
B
Zeichensatz
Einführung der ESI 062 10
Seite
35012597 10/2019
81
82
35012597 10/2019
Quantum mit EcoStruxure™ Control Expert
Zeichensatz
35012597 10/2019
Zeichensatz
Anhang A
Zeichensatz
ASCII-Zeichensatz
Nichtdruckbare ASCII-Zeichen
In der folgenden Tabelle ist der ASCII-Zeichensatz in Dezimal-, Hexadezimal-, Zeichen- und
Steuerzeichenwerten angegeben.
13
14
15
16
07
10
11
12
03
04
05
06
Oktal
00
01
02
23
24
25
26
27
17
20
21
22
11
12
13
14
7
8
9
10
5
6
3
4
1
2
Dezimal
0
19
20
21
22
23
15
16
17
18
VT
FF
CR
SO
BEL
BS
HT
LF
Zeichen
NUL
SOH
STX
ETX
EOT
ENQ
ACK
SI
DLE
DC1
DC2
DC3
DC4
NAK
SYN
ETB
13
14
15
16
17
0F
10
11
12
0B
0C
0D
0E
07
08
09
0A
03
04
05
06
Hexadezimal
00
01
02
Zeichenfunktion
NULL
ANFANG DES KOPFES
TEXTANFANG
TEXTENDE
ÜBERTRAGUNGSENDE
STATIONSAUFFORDERUNG
RÜCKMELDUNG
PIEPS
RÜCKWÄRTSSCHRITT
HORIZONTAL-TABULATOR
ZEILENVORSCHUB
VERTIKALTABULATOR (Pos 1)
FORMULARVORSCHUB
WAGENRÜCKLAUF
DAUERUMSCHALTUNG
RÜCKSCHALTUNG
DATENÜBERTRAGUNGSUMSCHALTUNG
GERÄTESTEUERUNG EINS
GERÄTESTEUERUNG ZWEI
GERÄTESTEUERUNG DREI
GERÄTESTUERUNG VIER
NEGATIVE RÜCKMELDUNG
SYNCHRONISIERUNG
ENDE DES DATENÜBERTRAGUNGSBLOCKS
35012597 10/2019
83
Zeichensatz
26
27
28
29
Dezimal
24
25
30
31
32
33
34
35
Oktal
30
31
36
37
1A
1B
1C
1D
Hexadezimal
18
19
1E
1F
Zeichen
CAN
EM
SUB
ESC
FS
GS
RS
US
Zeichenfunktion
UNGÜLTIG
ENDE DER AUFZEICHNUNG
SUBSTITUTION
CODEUMSCHALTUNG
HAUPTGRUPPENTRENNUNG (Cursor nach rechts)
GRUPPENTRENNUNG (Cursor nach links)
UNTERGRUPPENTRENNUNG (Cursor nach oben)
TEILGRUPPENZEICHEN (Cursor nach unten)
Druckbare ASCII-Zeichen
In der folgenden Tabelle ist der ASCII-Zeichensatz in Dezimal-, Hexadezimal- und Zeichenwerten angegeben.
84
35012597 10/2019
47
48
49
43
44
45
46
54
55
56
57
50
51
52
53
39
40
41
42
35
36
37
38
Dezimal Oktal Hexadezimal
32 40 20
33
34
41
42
21
22
43
44
45
46
23
24
25
26
47
50
51
52
27
28
29
2A
53
54
55
56
57
60
61
62
63
64
65
66
67
70
71
2B
2C
2D
2E
2F
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
/
0
1
+
,
-
.
6
7
8
9
2
3
4
5
'
(
)
*
#
$
%
&
!
"
Zeichen
SPACE
105
106
107
110
111
112
113
120
121
122
123
114
115
116
117
101
102
103
104
75
76
77
100
Oktal
72
73
74
73
74
75
69
70
71
72
80
81
82
83
76
77
78
79
65
66
67
68
61
62
63
64
Dezimal
58
59
60
49
4A
4B
45
46
47
48
50
51
52
53
4C
4D
4E
4F
41
42
43
44
3D
3E
3F
40
Hexadezimal
3A
3B
3C
I
J
K
E
F
G
H
P
Q
R
S
L
M
N
O
A
B
C
D
=
>
?
@
Zeichen
:
;
<
Zeichensatz
35012597 10/2019
85
Zeichensatz
99
100
101
102
103
104
105
95
96
97
98
91
92
93
94
87
88
89
90
Dezimal
84
85
86
Fortsetzung druckbarer ASCII-Zeichensatz:
143
144
145
146
147
150
151
137
140
141
142
133
134
135
136
127
130
131
132
Oktal Hexadezimal
124 54
125
126
55
56
57
58
59
5A
5B
5C
5D
5E
5F
60
61
62
67
68
69
63
64
65
66
g
h
i
c
d
e
f
_
`
a
b
[
\
]
^
W
X
Y
Z
Zeichen
T
U
V
121
122
123
124
125
126
127
117
118
119
120
113
114
115
116
109
110
111
112
Dezimal
106
107
108
7D
7E
7F
79
7A
7B
7C
75
76
77
78
71
72
73
74
6D
6E
6F
70
Hexadezimal
6A
6B
6C
165
166
167
170
161
162
163
164
155
156
157
160
Oktal
152
153
154
171
172
173
174
175
176
177
}
~
{
|
y
z
u
v
w
x
q
r
s
t
m
n
o
p
Zeichen
j
k
l
86
35012597 10/2019
Quantum mit EcoStruxure™ Control Expert
Einführung
35012597 10/2019
Einführung der ESI 062 10
Anhang B
Einführung der ESI 062 10
Einführung
Dieses Kapitel enthält eine Übersicht über die Funktion der Kommunikationsbaugruppe 140 ESI
062 10 ASCII und hilft bei der Klärung der Frage, ob die Baugruppe für eine bestimmte Applikation geeignet ist.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Präsentation der ESI-Baugruppe
Applikationskriterien
Modulbeschreibung
Blockdiagramm der ESI-Baugruppe
Seite
35012597 10/2019
87
Einführung
Präsentation der ESI-Baugruppe
Überblick
Die Quantum ASCII-Schnittstellenbaugruppe ist eine ASCII-Universalschnittstellen-Baugruppe, die es ermöglicht, mit Drittanbietergeräten zu kommunizieren oder Daten auszutauschen. Diese
Geräte sind typischerweise in industriellen Umgebungen zu finden, in denen keine Standardkom munikation für die Industrieautomation verwendet wird. Diese Standardkommunikationsmethoden verwenden standardisierte Modbus-Verbindungen, durch die benötigte Datenabfrage- und
Antwortstrings und die physikalische Schnittstelle zur Kommunikation zwischen programmierbaren Geräten definiert werden.
In der heutigen Industrieautomation gibt es viele Kommunikationsstandards und Feldbusse. Einige dieser Standards basieren auf physikalischen RS 232C Medien für serielle Datenströme. Viele der seriellen Daten basieren jedoch nicht auf einem der verfügbaren Standards, Daher werden ASCII-
Schnittstellen benötigt. Die ASCII-Kommunikation läuft über ein benutzerdefiniertes serielles
Protokoll mit physikalischen RS232- oder RS422/485-Medien.
Physikalische Medien
Merkmale verschiedener physikalischer Medien:
Standard
RS232
Maximale
Entfernung
14,24 m
Physikalische Eigenschaften Datenübertragungsbereich
180 bps bis 19200 bps
RS422
RS485
121,92 m
Weitreichend
Punkt-zu-Punkt
Mehrpunktverbindung mit
Modems
Punkt-zu-Punkt
Mehrpunktverbindung mit
Modems
Mehrpunktverbindung
(interne Modems)
2-Kabel- oder 4-Kabel-
Standards
180 bps bis 19200 bps
180 bps bis 19200 bps
88
35012597 10/2019
Einführung
Serielle Geräteanwendungen
Die meisten dieser ASCII-Anwendungen können direkt mit Druckern, Strichcodelesern und
Scannern, seriellen Geräten wie Waagen und anderen Messgeräten und mit anderen Steuerungs systemen in Industrieautomationsanwendungen kommunizieren.
Für diese Drittanbietergeräte ist eine Kommunikation in einer Sprache nötig, die sie verstehen können, damit eine Datenübertragung zwischen den Drittanbietergeräten und der ASCII-
Baugruppe, wie in der folgenden Abbildung gezeigt, möglich ist.
Eine Waage, die das Gesamtgewicht eines Pakets misst, kann z.B. auf das ASCII-Zeichen für ’Strg
A’, <^A>, reagieren, indem sie das Gewicht des Pakets ausgibt. Diese Daten werden im Speicher der ASCII-Baugruppe abgelegt, der dann von der Quantum-Steuerung ausgelesen wird. Die
Steuerung muss dann möglicherweise die logische Entscheidung treffen, wohin das Paket transportiert werden soll, wenn das Gewicht eine festgelegte Grenze überschreitet. Die ASCII-
Baugruppe ermöglicht es daher, typischerweise in Automatisierungsanwendungen vorkommende
Daten zu integrieren, und muss dazu nur wissen, welches Protokoll oder welche Sprache das
Fremdgerät zur Kommunikation benötigt.
35012597 10/2019
89
Einführung
Applikationskriterien
Einführung
Die SPS der Produktfamilie Quantum bieten verschiedene Lösungen für die Kommunikation mit externen Geräten. Je nach Anwendungsfall kann der Benutzer Softwarelösungen (XMIT-
Funktionsblock unter Verwendung einer CPU Modbus-Schnittstelle) oder Hardwarelösungen (ESI-
Baugruppe oder ASCII-Basisbaugruppe) auswählen. Die folgenden Informationen helfen bei der
Suche nach der geeigneten Lösung für eine bestimmte Applikation.
Applikationskriterien
In der untenstehenden Tabelle sind typische Anwendungen und das empfohlene Produkt für die jeweilige Lösung aufgeführt. Wie bei der Suche nach Lösungen von Applikationsproblemen üblich, sind diese Informationen lediglich eine Orientierungshilfe und nicht die endgültige Antwort auf ein
Applikationsproblem.
Applikation
Druckerschnittstelle
Mit einfachem Gerät kommunizieren
Barcode-Schnittstelle
Kommunikation mit
Gerät
Steuerung an
Steuerungsschnittstelle
Externe
Datenspeicherung
Modbus Master- und/oder Modem-
Unterstützung
Beschreibung
Lokale Berichte mit eingebetteten
Daten der Steuerung oder der
ASCII-Baugruppe erstellen.
Steuerzeichen senden und Daten von Messgeräten empfangen.
Daten zum Barcode-
Lesegerät/Scanner senden bzw. vom Barcode-Lesegerät/Scanner empfangen.
Steuerzeichen senden und Daten von Messgeräten empfangen, führende Nullen oder führende
Leerzeichen können vom Gerät gesendet werden.
Herstellerprotokoll emulieren, das verschiedene Unterfunktionen unterstützt. Protokoll.
Generierung für komplexes
Geräteprotokoll.
Daten außerhalb der Steuerung speichern.
Vollständiges Spektrum der
Modbus-Master-Befehle erzeugen und/oder Wählmodem mit Steuerzeichen unterstützen.
Empfohlene Lösung
ESI-Baugruppe, J892- oder
ASCII-Basisbaugruppe
ESI-Baugruppe, J892 oder
XMIT
ESI-Baugruppe oder ASCII-
Basisbaugruppe
ESI-Baugruppe oder J892
ASCII-Basisbaugruppe
ESI-Baugruppe oder ASCII-
Basisbaugruppe
XMIT-Funktionsblock und
Steuerungen an lokaler
Modbus-Schnittstelle
90
35012597 10/2019
Applikation
RS-232-
Mehrfachschnittstellen
RS-232-Schnittstellen in dezentraler E/A
Beschreibung
Für die Kommunikation mit externen Geräten sind
Mehrfachschnittstellen erforderlich.
Externe Geräte müssen an dezentrale E/A angeschlossen werden
Empfohlene Lösung
ESI-Baugruppe oder ASCII-
Basisbaugruppe
ESI-Baugruppe oder ASCII-
Basisbaugruppe
Einführung
35012597 10/2019
91
Einführung
Modulbeschreibung
Übersicht
Die ESI-Baugruppe besteht aus 5 zentralen Funktionselementen
Serielle Schnittstellen für die Gerätekommunikation
Schnittstelle zur Quantum-Steuerung über den Baugruppenträger
Schnittstellenpuffer
Registerspeicher
ASCII-Nachrichtenspeicher
Firmware
Serielle Schnittstellen
Die ESI-Baugruppe hat 3 logische Kommunikationsschnittstellen implementiert. Port 1 und 2 werden für die Kommunikation mit externen seriellen Geräten genutzt, Port 0 ist für die
Programmierung der Baugruppe vorgesehen. Port 0 und Port 1 nutzen einen physischen Port gemeinsam. Alle 3 Ports können unabhängig voneinander eingerichtet werden. Näheres zur
Einrichtung von Ports siehe
Seite 44
.
Schnittstelle zur Quantum-Steuerung
Der Datenaustausch zwischen der ESI-Baugruppe und der Quantum-Steuerung erfolgt mit Hilfe von 12 Ausgabeworten für Befehle und Daten von der Quantum-Steuerung und 12 Eingabeworten für Daten an die Quantum-Steuerung sowie dem Befehls-Rückmeldesignal und Zustandsinforma tionen. Nähere Informationen über die Struktur von Befehl und Antwort siehe
Seite 51
Schnittstellenpuffer
Die beiden physischen Ports der ESI-Baugruppe besitzen einen Eingangs- und einen Ausgangs puffer von jeweils 255 Zeichen. Die Geräteseite dieser Puffer wird automatisch durch den optionalen XON/XOFF-Quittungsaustausch gewartet. Für die Datenübertragung von und zur
Quantum-Steuerung, für die Puffersteuerung und die Zustandsprüfung sind verschiedene Befehle
verfügbar, die im Einzelnen im Abschnitt Datenfluss,
Seite 37
erläutert werden.
Registerspeicher
Die ESI-Baugruppe besitzt einen Speicher mit 32 KB, der in 16K 16-Bit-Register aufgeteilt ist.
Diese Register erfassen alle Daten, die von den seriellen Schnittstellen kommen oder zu diesen gesendet werden. Sie können mit den Befehlen "PUT" und "GET" aufgerufen werden.
92
35012597 10/2019
Einführung
ASCII-Nachrichtenspeicher
Die ESI-Baugruppe kann bis zu 255 ASCII-Nachrichten mit 127 Zeichen einschließlich des jeweiligen Prüfsummenzeichens aufnehmen. Bei diesen ASCII-Nachrichten kann es sich entweder um feststehende Texte handeln, die an ein externes Gerät gesendet werden oder um eine Definition, wie im Registerbereich enthaltene Daten in einen bzw. aus einem Strom serieller
ASCII-Zeichen übersetzt werden oder um eine Kombination aus beiden.
Firmware
Die Firmware der ESI-Baugruppe kann über den lokalen E/A-Baugruppenträger geladen werden.
Erweiterungen und Änderungen der Funktionalität erfolgen durch die Aktualisierung der ausführbaren Flash-Firmware in der ESI-Baugruppe. Benutzer müssen wissen, dass, obwohl die
Baugruppe an lokalen, externen oder dezentralen Standorten installiert werden kann, die
Aktualisierung nur über den lokalen E/A-Baugruppenträger erfolgen kann Wenn Sie die ESI-
Baugruppe in externen oder dezentralen Baugruppenträgern verwenden, sollte ein leerer
Steckplatz im lokalen Baugruppenträger reserviert oder ein zusätzliches Steuerungssystem für zukünftige Funktionserweiterungen bereitgehalten werden.
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93
Einführung
Blockdiagramm der ESI-Baugruppe
94
35012597 10/2019
Quantum mit EcoStruxure™ Control Expert
Index
35012597 10/2019
Index
0-9
140 ESI 062 10,
A
Abbrechen von READ/WRITE MESSAGE-
Abrufen von Daten der Baugruppe,
Adressierung
Flat,
Topologisch,
B
Befehle,
Befehlszeileneditor,
Bitreihenfolge für digitale E/A,
C
Crashcodes,
E
ESI-Befehle
ABORT,
FLUSH BUFFER,
,
GET DATA,
NO OPERATION,
PUT DATA,
READ ASCII MESSAGE,
WRITE ASCII MESSAGE,
F
Festlegen der Tageszeituhr der Baugruppe,
35012597 10/2019
Festlegen von Registern,
K
Konfiguration von ASCII-Schnittstellenmodu len,
L
Lesen der Tageszeituhr der Baugruppe,
Lesen der Zeichen im Eingangspuffer,
N
S
Schreiben von ASCII-Nachrichten, 57
Schreiben von Daten auf die Baugruppe,
T
Tageszeituhr,
95
Index
96
35012597 10/2019
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