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MEC2
Midrange Embedded Controller
Allgemeine Betriebs-, Wartungs- und Montageanleitung
Walter-Bouhon-Straße 4
D-90427 Nürnberg
Telefon: +49 911 18 07 91-0
Fax: +49 911 18 07 91-10
Internet:
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Ausgabe März 2016
Version 1.3
Historie
Ausgabe/
Stand
V 1.0
Datum
21. Juli 2015
Kapitel Änderung
Initialversion
V 1.1
V 1.2
V 1.3
Bearbeiter
P. Kauschat
22. Oktober
2015
4 Detaillierte Informationen über Wireless GPRS/UMTS M. Ostapovski
Mobilfunkmodem-Modul hinzugefügt
19. Januar
2016
3.2, 3.3,
4
5
9. März 2016 4
Dokumentation um PROFIBUS Master/Slave und
PROFINET IO-Controller/IO-Device ergänzt
Kapitel „Nomenklatur der MEC2-Artikelnummer“ eingefügt
P. Kauschat
Weitere System I/O Schnittstellen (optional) - P. Kauschat zusätzliche Informationen zu PN und PB Schnittstellen
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Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung ......................................................................................................................................... 3
2 Hardware-Beschreibung .................................................................................................................. 4
2.1
Allgemein ................................................................................................................................. 4
2.2
Bedienungs-und Anzeigeelemente.......................................................................................... 5
2.3
Hardware-Komponenten ......................................................................................................... 6
2.3.1
Mainboard ........................................................................................................................ 6
2.3.2
Onboard RS-232/422/485 Schnittstellen ......................................................................... 6
2.3.3
Netzwerkschnittstellen ..................................................................................................... 6
2.3.4
CompactFlash .................................................................................................................. 7
2.3.5
Mini-SIM-Karte ................................................................................................................. 8
2.3.6
CMOS Lithium Batterie .................................................................................................... 9
2.3.7
Stromversorgung ........................................................................................................... 10
3 Diagnose ........................................................................................................................................ 11
3.1
CPU ....................................................................................................................................... 11
3.2
PROFIBUS-DP ...................................................................................................................... 11
3.2.1
PROFIBUS-DP Schnittstelle .......................................................................................... 11
3.2.2
PROFIBUS-DP Master .................................................................................................. 12
3.2.3
PROFIBUS-DP Slave .................................................................................................... 13
3.3
PROFINET ............................................................................................................................. 14
3.3.1
PROFINET Schnittstelle ................................................................................................ 14
3.3.2
PROFINET IO-Controller / Master ................................................................................. 15
3.3.3
PROFINET IO-Device / Slave ....................................................................................... 16
4 Technisches Datenblatt ................................................................................................................. 18
5 Nomenklatur der MEC2-Artikelnummer ........................................................................................ 20
6 MEC2 CAD Zeichnung .................................................................................................................. 21
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1 Einleitung
Alle in dieser Betriebs-, Wartungs- und Montageanleitung dargestellten technischen Daten,
Beschreibungen sowie Zeichnungen bleiben unser Eigentum und dürfen ohne vorherige schriftliche
Zustimmung nicht anders als für die Bedienung dieses Systems verwendet, kopiert, vervielfältigt, an
Dritte weitergegeben oder zur Kenntnis von Dritten gebracht werden.
Die in dieser Anleitung aufgeführten Daten entsprechen dem aktuellen Stand und sind unter Vorbehalt späterer Änderungen angegeben.
Diese Anleitung enthält wichtige Informationen zur sicheren Montage, Inbetriebnahme sowie zu
Betrieb und Wartung.
Lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Gerätes diese Anleitung sorgfältig durch und beachten Sie die angegebenen Hinweise.
Zur Einhaltung der EMV-Richtlinien beim Embedded Controller werden entsprechend den projektspezifischen Anforderungen nur CE-zertifizierte Komponenten verwendet.
Es ist zu beachten, dass die Hardwareplattform (MEC2) gegen Blitzeinwirkung nicht geschützt ist und vom Betreiber, falls erwünscht, entsprechende Schutzmaßnahmen durchzuführen sind.
Der zusätzliche Einsatz unseres RS-232 Isolators bietet effizienten Schutz Ihrer Daten und Ihres
Equipments vor äußeren Einflüssen. Gerne erstellen wir Ihnen hierzu ein unverbindliches Angebot.
Alle in diesem Dokument erwähnten Markennamen oder Warenzeichen dienen der Identifikation und können Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber sein.
Abschließend machen wir Sie darauf aufmerksam, dass jede Garantie auf den Embedded Controller aufgehoben wird, wenn:
Betrieb, Service und Wartung nicht genau vorschriftsmäßig durchgeführt werden, Reparaturen nicht von unserem Personal beziehungsweise ohne unsere vorherige schriftliche Zustimmung durchgeführt werden.
Die Inbetriebnahme nicht von unserem Personal durchgeführt wird oder eine Zustimmung zur
Inbetriebnahme von uns nicht vorliegt oder die Inbetriebnahme durch ungeschultes Personal erfolgt.
Die Anlage unsachgemäß, unrichtig, fahrlässig oder nicht entsprechend der Art oder zweckentfremdend Verwendung findet.
Die Seriennummer von dem System entfernt wird.
Beachten Sie zu Ihrem eigenen Schutz die folgenden Sicherheitsmaßnahmen, wenn Sie Ihre
Geräte aufbauen:
Beachten Sie alle auf den Geräten angebrachten Warnungen und Anweisungen.
Vergewissern Sie sich, dass Spannung und Frequenz Ihrer Stromquelle mit der Spannung und Frequenz übereinstimmen, die auf dem Etikett mit den elektrischen Nennwerten des
Geräts angegeben sind.
Stecken Sie niemals irgendwelche Gegenstände in Geräteöffnungen. Es können gefährliche
Spannungen vorliegen. Leitfähige fremde Gegenstände könnten einen Kurzschluss verursachen, der zu Feuer, Elektroschock oder einer Beschädigung der Geräte führen könnte.
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2 Hardware-Beschreibung
2.1 Allgemein
Der Embedded Controller ist für industrielle Umgebungen konzipiert und bietet einen hohen Grad an
Flexibilität, Leistung und Zuverlässigkeit.
Intensive Tests des embedded Controllers erfolgen in unserem Hause. Jedes Gerät wird einem intensiven Funktionstest unterzogen. Dieser Funktionstest umfasst einen Burn-in Test bei voller
Kommunikation aller Schnittstellen (min. 48 Stunden). Dabei werden Kommunikationseinbrüche,
Fehlübertragungen und alle wichtigen Komponenten im Hinblick auf Funktion, Temperatur,
Spannungen etc. überwacht.
Außerdem erfolgen mehrere hundert Neustarts, wobei bei jedem Reboot die Verbindung zu sämtlichen Schnittstellen aufgebaut wird.
Die Qualitätssicherung erfolgt nach dem 4-Augen-Prinzip. Jedes Gerät durchläuft mehrere
Qualitätskontrollen.
Alle Komponenten werden passiv gekühlt.
Bei der Auswahl der Komponenten wird besonders auf Qualität, eine lange Verfügbarkeit und hohe
Lebensdauer geachtet.
Die Standard-Stromversorgung ist 12 - 24 V DC (± 20%).
Standardmäßig wird das Basissystem ohne PCIe Steckkarten ausgeliefert. Die Karten können nur bei uns im Haus nachgerüstet werden. Jedes Gerät hat nur einen PCIe-Steckplatz. Somit ist auch nur eine der jeweiligen Varianten möglich.
Der MEC2 ist mit folgenden Zusatzmodulen erhältlich:
Wireless GPRS/UMTS Mobilfunkmodem inkl. Antenne und SIM Socket
PROFINET-Schnittstelle
PROFIBUS-Schnittstelle
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2.2 Bedienungs-und Anzeigeelemente
VGA
Anschluss
CPU
LED externer
Antennenanschluss
(abschraubbar)
LAN 1
Port
Stromversorgungsanschluss
Power
LED
COM 1-4
Diagnose LEDs
USB
Ports
LAN 2
Port
COM 2
Port
COM 1
Port
COM 4
Port
COM 3
Port
Abbildung 1: MEC2 Vorderansicht
Die Abbildung 1 zeigt die Vorderansicht eines MEC2, ausgestattet mit einem GPRS/UMTS
Mobilfunkmodem-Modul inkl. Antenne und SIM Socket.
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S/N, Typ,
Spannung
Abbildung 2: MEC2 Rückansicht
Hutschienenklammer
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2.3 Hardware-Komponenten
2.3.1 Mainboard
Das verwendete Mainboard ist eine sehr kompakte x86 Plattform mit zwei integrierten
Netzwerkinterfaces und vier seriellen Schnittstellen. Das Herz des Systems besteht aus einem passiv gekühlten Intel Prozessor mit 1,46 GHz. Es werden bis zu 4 GB Arbeitsspeicher unterstützt.
Verfügbare Schnittstellen:
4 x RS-232
2 x LAN
2 x USB
VGA
GPRS/UMTS Mobilfunkmodem-Modul inkl. Antenne (optional)
PROFIBUS- / PROFINET-Schnittstelle (optional)
2.3.2 Onboard RS-232/422/485 Schnittstellen
COM 1 – 4
SERIAL PORT
DB9 Stecker
Pin
1
RS-232
DCD
2 RXD
8
9
6
7
3
4
5
TXD
DTR
GND
DSR
RTS
CTS
RI
RS-422
TX-
TX+
RX+
RX-
GND
---
---
---
---
RS-485
DATA-
DATA+
---
---
GND
---
---
---
---
Abbildung 3: Pin-Belegung
COM 1-4 können per Software als RS-232/RS-422/RS-485 Schnittstelle konfiguriert werden.
LEDs zur Sende- und Empfangsanzeige der COM-Schnittstellen befinden sich auf der
Gerätevorderseite.
2.3.3 Netzwerkschnittstellen
Der Embedded Controller verfügt über zwei 10/100/1000 Mbps BaseT (RJ45) Schnittstellen.
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2.3.4 CompactFlash
Als Massenspeicher wird eine industrielle CompactFlash Karte, auf der das Betriebssystem, die
Konverter Software und alle Konfigurationsdaten gespeichert sind, verwendet. Der wesentliche Vorteil gegenüber einer Festplatte ist der Wegfall von rotierenden Teilen, wodurch die Zuverlässigkeit erheblich gesteigert wird. Die CompactFlas h verfügt über eine MTBF von ≥ 4.000.000 Stunden.
Sollte es erforderlich sein, die CompactFlash auszutauschen, sind folgende Schritte durchzuführen:
Achtung: Beim Wechsel der CompactFlash sind Ladungsübertragungen auf die
Leiterplatte und Bauteile zu vermeiden und somit ESD Schutzmaßnahmen, wie das Verwenden eines Erdungsarmbandes, erforderlich. Der Vorgang darf nur auf einer geerdeten und leitfähigen Oberfläche ausgeführt werden!
1. Der Embedded Controller ist vom Netz zu trennen, die Datenleitungen sind abzuklemmen.
2. Das Gerät muss von der Hutschiene demontiert werden.
3. Das Gehäuse muss aufgeschraubt und der Deckel abgehoben werden. Hierzu sind die entsprechenden 6 Schrauben mit einem Schraubendreher der Größe PH2 zu lösen.
Abbildung 4: Lösen der Schrauben
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4. Die CompactFlash wird an der Plastikfahne gegriffen und flach aus dem Slot herausgezogen.
Abbildung 5: Wechsel der CompactFlash
5. Die neue CompactFlash wird an der Plastikfahne umgekehrt in den Slot bis zum Anschlag hineingeschoben, der Gehäusedeckel wieder aufgesetzt und verschraubt.
6. Der Hutschienen Embedded Controller kann nach der betriebsgerechten Montage erneut in
Betrieb genommen werden.
2.3.5 Mini-SIM-Karte
Um die Mini-SIM-Karte einzusetzen bzw. zu wechseln, muss das Gehäuse, wie im Kapitel 2.3.4
(Schritte 1 bis 4) beschrieben, zunächst geöffnet und die CompactFlash entfernt werden. Das
Entfernen der CompactFlash ist notwendig, um den SIM-Kartensockel zu erreichen.
Abbildung 6: Mini-SIM-Kartensockel
Mini-SIM-
Kartensockel
Nach dem Entriegeln des Sockels wird die Mini-SIM-
Karte mit den PINs nach unten eingesetzt und der
Sockel wieder verriegelt.
Anschließend wird die CompactFlash, wie im Kapitel
2.3.4 (Schritt 5) beschrieben, wieder eingesetzt und der
Gehäusedeckel aufgesetzt und verschraubt.
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2.3.6 CMOS Lithium Batterie
Die BIOS Einstellungen des Systems sind auf einem batteriegepufferten CMOS gespeichert. Die langlebige Lithium Batterie hat in der Regel eine Lebensdauer von mehr als 5 Jahren.
Falls die CMOS-Batterie leer ist und die CMOS-Informationen gelöscht sind, wird das CMOS-RAM vom BIOS mit den Standardeinstellungen programmiert.
Die Standardeinstellungen sind so angepasst, dass der Konverter auch nach Ausfall der Batterie fehlerfrei betrieben werden kann. Nach dem Batterietausch muss Datum und Uhrzeit neu synchronisiert (NTP) werden. Wird der Protokollkonverter zeitsynchronisiert, so verfügt das System auch ohne Batterie über die aktuellen Zeit- und Datumsangaben.
Der Batteriewechsel soll nur von einem erfahrenen Elektroniker durchgeführt werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die IPCOMM GmbH mit dem Wechsel der Batterie zu beauftragen.
Bei unsachgemäßem Austausch der Batterie besteht Explosionsgefahr.
Die Batterie soll ausschließlich durch eine Batterie gleichen Typs ersetzt werden (3 V DC, CR2032).
Die Entsorgung gebrauchter Batterien sollte nach Angabe des Herstellers erfolgen.
Die für den Austausch notwendige Ersatzbatterie kann bei IPCOMM GmbH kostengünstig bestellt werden.
Um die Batterie zu wechseln, muss das Gehäuse, wie im Kapitel 2.3.4 (Schritte 1 bis 3) beschrieben, zunächst geöffnet werden.
Achtung: Das Gerät muss spannungsfrei sein. Beim Wechsel der Batterie sind
Ladungsübertragungen auf die Leiterplatte und Bauteile zu vermeiden und somit ESD Schutzmaßnahmen, wie das Verwenden eines Erdungsarmbandes, erforderlich. Der Vorgang darf nur auf einer geerdeten und leitfähigen
Oberfläche ausgeführt werden!
Abbildung 7: Batterie
Batterie
Beim Austausch bitte unbedingt auf die Polung achten!
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2.3.7 Stromversorgung
Der MEC2 kann mit unterschiedlichen Eingangsspannungen betrieben werden. Bitte beachten Sie unbedingt die Polung und die Höhe der Eingangsspannung.
Spannungseingang
+
Spannungseingang
-
Abbildung 8: Stromversorgungsanschluss
Zum Gerät wird immer ein Stecker mitgeliefert. Dieser Stecker muss verwendet werden. Die
Verbindung zur Spannungsquelle muss mit korrekter Polung erfolgen. Es müssen Leitungen von mindestens 0,5 mm² Querschnitt verwendet werden.
Der Stecker wird mit 2 Schrauben am Gehäuse fixiert.
Abbildung 9: Stecker für den Anschluss der Stromversorgung
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3 Diagnose
3.1 CPU
Die CPU-LED wird verwendet, um den Zustand des Betriebssystems und der Konverter-Software nach außen hin sichtbar zu machen. Das folgende Bild zeigt die möglichen Betriebszustände:
Passiv-
Modus
(Standby)
ON
0,5 s
OFF
Aktiv-
Modus
0,5 s 5 s
ON
OFF
Software gestoppt
ON
OFF
Abbildung 10: CPU-LED Anzeige
3.2 PROFIBUS-DP
3.2.1 PROFIBUS-DP Schnittstelle
ERR STA
ERR: LED Fehlerstatus (rot)
STA: LED Status (grün)
Abbildung 11: Frontseite bzw. LED-Anzeigen PROFIBUS-Aufsteckschnittstelle (AIFX-DP)
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3.2.2 PROFIBUS-DP Master
Für das PROFIBUS DP-Master-Protokoll können die Kommunikationsstatus-LEDs STA und ERR die nachfolgend beschriebenen Zustände annehmen.
LED Farbe Zustand Bedeutung cifX mit 2 Kommunikationsstatus-LED (AIFX-DP ist angeschlossen bzw. bei älteren
Hardwarerevisionen)
STA LED grün
(grün) Ein Kommunikation zu allen Slaves hergestellt.
(grün)
(grün)
(aus)
Blinken (5 Hz) PROFIBUS ist konfiguriert, aber die Buskommunikation ist noch nicht von der Applikation freigegeben.
Keine Konfiguration oder fehlerhafte Konfiguration Blinken, azyklisch
Aus LED rot ist aus: Das Gerät ist nicht eingeschaltet oder es liegt keine Netzwerkspannung an.
LED rot blinkt oder im Zustand „ein“: Siehe
Beschreibungen LED rot.
ERR LED rot
(aus)
Aus Siehe Beschreibungen für LED grün.
Blinken (5 Hz) Kommunikation zu mindestens einem Slave unterbrochen.
(rot)
(rot)
Ein Kommunikation zu allen Slaves unterbrochen oder es ist ein anderer schwerwiegender Fehler aufgetreten.
Im redundanten Mode: Der aktive Master wurde nicht gefunden.
Tabelle 1: LED-Zustände für das PROFIBUS DP-Master-Protokoll – 2 Kommunikationsstatus-LEDs (AIFX-DP angeschlossen bzw. ältere Hardwarerevision)
LED-Zustände Definition
Ein Die Anzeige leuchtet statisch.
Aus
Blinken (5 Hz)
Die Anzeige leuchtet nicht.
Die Anzeige ist in Phasen ein- bzw. ausgeschaltet, mit einer Frequenz von 5 Hz:
„Ein“ für 100 ms gefolgt von „Aus“ für 100 ms.
Die Anzeige ist in unregelmäßigen Intervallen ein- bzw. ausgeschaltet. Blinken, azyklisch
Tabelle 2: Definitionen der LED-Zustände für das PROFIBUS DP-Master-Protokoll
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3.2.3 PROFIBUS-DP Slave
Für das PROFIBUS DP-Slave-Protokoll können die Kommunikationsstatus-LEDs STA und ERR die nachfolgend beschriebenen Zustände annehmen.
LED Farbe Zustand Bedeutung cifX mit 2 Kommunikationsstatus-LED (AIFX-DP ist angeschlossen bzw. bei älteren
Hardwarerevisionen)
STA LED grün
(grün) Ein RUN, zyklische Kommunikation
(grün)
(aus)
Blinken, zyklisch (2 Hz)
Aus
Master ist im Zustand CLEAR.
LED rot ist aus: Das Gerät ist nicht eingeschaltet oder es liegt keine Netzwerkspannung an.
LED rot blinkt oder im Zustand „ein“: Siehe
Beschreibungen LED rot.
ERR LED rot
(aus)
Aus Siehe Beschreibungen für LED grün.
(rot)
(rot)
Blinken, azyklisch (1
Hz)
Blinken, zyklisch (2 Hz)
Gerät ist nicht konfiguriert.
STOP, keine Kommunikation, Verbindungsfehler
(rot) Ein Falsche PROFIBUS DP-Konfiguration
Tabelle 3: LED-Zustände für das PROFIBUS DP-Slave-Protokoll
– 2 Kommunikationsstatus-LEDs (AIFX-DP angeschlossen bzw. ältere Hardwarerevision)
LED-Zustände Definition
Ein
Aus
Die Anzeige leuchtet statisch.
Die Anzeige leuchtet nicht.
Blinken, azyklisch (1 Hz)
Blinken, zyklisch (2 Hz)
Die Anzeige ist in unregelmäßigen Intervallen ein- bzw. ausgeschaltet, mit einer
Frequenz von 1 Hz: „Ein“ für 750 ms gefolgt von „Aus“ für 250 ms.
Die Anzeige ist in Phasen ein- bzw. ausgeschaltet, mit einer Frequenz von 2 Hz:
„Ein“ für 250 ms gefolgt von „Aus“ für 250ms.
Tabelle 4: Definitionen der LED-Zustände für das PROFIBUS DP-Slave-Protokoll
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3.3 PROFINET
3.3.1 PROFINET Schnittstelle
PN1: Kommunikationsstatus-LED 0 (rot/grün)
PN2: Kommunikationsstatus-LED 1 (rot/grün)
Abbildung 12: Frontseite bzw. LED-Anzeigen Ethernet-Aufsteckschnittstelle (AIFX-RE)
LED grün
LED gelb
Abbildung 13: Ethernet RJ45-Buchse
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3.3.2 PROFINET IO-Controller / Master
Für das PROFINET IO-Controller-Protokoll können die Kommunikations-LEDs SF (Systemfehler) und
BF (Busfehler) sowie die Ethernet-LEDs LINK und RX/TX die nachfolgend beschriebenen Zustände annehmen.
LED Farbe Zustand Bedeutung
SF
(Systemfehler)
Allgemeine
Benennung:
PN1
Duo-LED rot/grün
(aus) Aus
(rot)
Blinken (1 Hz,
3 s)
(rot)
Kein Fehler
DCP-Signal-Service wird über den Bus ausgelöst.
Blinken (2 Hz) Systemfehler : ungültige Konfiguration,
Überwachungsfehler oder interner Fehler
(rot) Ein
(zusammen mit BF „rot
Ein“)
Duo-LED rot/grün
Keine gültige Master-Lizenz
BF (Busfehler)
Allgemeine
Benennung:
PN2
(aus)
(rot)
(rot)
(rot)
Aus Kein Fehler
Blinken (2 Hz) Konfigurationsfehler : Nicht alle konfigurierten IO-
Devices sind verbunden.
Keine gültige Master-Lizenz Ein
(zusammen mit SF „rot
Ein“)
Ein
(zusammen mit SF „rot
Aus“)
Keine Verbindung : Kein Link
LINK
Ch0 & Ch1
LED grün
(grün)
Ein Das Gerät hat eine Verbindung zum Ethernet.
RX/TX
Ch0 & Ch1
(aus)
LED gelb
Aus Das Gerät hat keine Verbindung zum Ethernet.
(gelb)
(aus)
Flackern
(lastabhängig)
Aus
Das Gerät sendet/empfängt Ethernet-Frames.
Das Gerät sendet/empfängt keine Ethernet-Frames.
Tabelle 5: LED-Zustände für das PROFINET IO-Controller-Protokoll
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LED-Zustände Definition
Ein Die Anzeige leuchtet statisch.
Aus
Blinken
(1 Hz, 3 s)
Blinken
(2 Hz)
Flackern
(lastabhängig)
Die Anzeige leuchtet nicht.
Die Anzeige ist 3 Sekunden lang in Phasen ein- bzw. ausgeschaltet, mit einer
Frequenz von 1 Hz: „Ein“ für 500 ms gefolgt von „Aus“ für 500 ms.
Die Anzeige ist in Phasen ein- bzw. ausgeschaltet, mit einer Frequenz von 2 Hz:
„Ein“ für 250 ms gefolgt von „Aus“ für 250 ms.
Die Anzeige schaltet mit einer Frequenz von 10 Hz ein bzw. aus und zeigt damit hohe Ethernet-Aktivität an: Ein für 50 ms gefolgt von Aus für 50 ms. Die Anzeige schaltet in unregelmäßigen Intervallen ein und aus, um niedrige Ethernet-Aktivität anzuzeigen.
Tabelle 6: Definitionen der LED-Zustände für das PROFINET IO-Controller-Protokoll
3.3.3 PROFINET IO-Device / Slave
Für das PROFINET IO-Device-Protokoll können die Kommunikations-LEDs SF (Systemfehler) und BF
(Busfehler) sowie die Ethernet-LEDs LINK und RX/TX die nachfolgend beschriebenen Zustände annehmen.
LED Farbe Zustand Bedeutung
SF
(Systemfehler)
Allgemeine
Benennung:
PN1
BF (Busfehler)
Allgemeine
Benennung:
PN2
LINK
Ch0 & Ch1
Duo-LED rot/grün
(aus) Aus
(rot)
(rot)
Blinken (1 Hz,
3 s)
Ein
Kein Fehler
DCP-Signal-Service wird über den Bus ausgelöst.
Duo-LED rot/grün
(aus) Aus Kein Fehler
Blinken (2 Hz) Kein Datenaustausch
(rot)
(rot) Ein
Watchdog Time-out; Channel-, Generische oder
Erweiterte Diagnose liegen vor; Systemfehler
Keine Konfiguration ; oder langsame physikalische
Verbindung; oder keine physikalische Verbindung
LED grün
(grün) Ein Das Gerät hat eine Verbindung zum Ethernet.
RX/TX
Ch0 & Ch1
(aus)
LED gelb
Aus Das Gerät hat keine Verbindung zum Ethernet.
(gelb)
Flackern
(lastabhängig)
Das Gerät sendet/empfängt Ethernet-Frames.
(aus) Aus Das Gerät sendet/empfängt keine Ethernet-Frames.
Tabelle 7: LED-Zustände für das PROFINET IO-Device-Protokoll
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LED-Zustände Definition
Ein Die Anzeige leuchtet statisch.
Aus
Blinken
(1 Hz, 3 s)
Blinken
(2 Hz)
Flackern
(lastabhängig)
Die Anzeige leuchtet nicht.
Die Anzeige ist 3 Sekunden lang in Phasen ein- bzw. ausgeschaltet, mit einer
Frequenz von 1 Hz: „Ein“ für 500 ms gefolgt von „Aus“ für 500 ms.
Die Anzeige ist in Phasen ein- bzw. ausgeschaltet, mit einer Frequenz von 2 Hz:
„Ein“ für 250 ms gefolgt von „Aus“ für 250 ms.
Die Anzeige schaltet mit einer Frequenz von 10 Hz ein bzw. aus und zeigt damit hohe Ethernet-Aktivität an: Ein für 50 ms gefolgt von Aus für 50 ms. Die Anzeige schaltet in unregelmäßigen Intervallen ein und aus, um niedrige Ethernet-Aktivität anzuzeigen.
Tabelle 8: Definitionen der LED-Zustände für das PROFINET IO-Device-Protokoll
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4 Technisches Datenblatt
Allgemein
Keine rotierenden Teile
Prozessor
Intel Atom 1,46 GHz Prozessor, lüfterlos
Arbeitsspeicher
DDRIII RAM, max. 4096 MByte
Zusatzmodule (optional erhältlich)
PROFIBUS (Master / Slave)
PROFINET (Master / Slave)
Wireless GPRS/UMTS Mobilfunkmodem inkl. Antenne und SIM Socket
Standard System I/O Schnittstellen
4 x 9-pin D-SUB Stecker RS-232/422/485
1 x CompactFlash
2 x LAN RJ-45 10/100/1000 Base-T
2 x USB
1 x 15-pin D-SUB VGA-Buchse
Weitere System I/O Schnittstellen (optional)
PROFIBUS DP Schnittstelle
DP Master bzw. DP Slave
- max. 125 Slaves
- 1 x RS-485, DB9-Stecker
- potentialfrei
- 9,6 Kbit/s bis 12 Mbit/s
- Anzahl zyklischer Ein-/Ausgangsdaten: max. 244 Bytes pro Slave
- DPV0 / DPV1 Class1 & Class 2
PROFINET IO Schnittstelle
Master (IO-Controller) bzw. Slave (IO-Device)
- max. 128 Server (IO-Device)
- 2 x Industrial Ethernet, RJ45-Buchse
- potentialfrei
- 10BASE-T/100BASE-TX
- Anzahl zyklischer Ein-/Ausgangsdaten: max. 1440 Bytes pro Server
- IO-Device V3.5.35 – V3.5.x
Diagnose LEDs
Power
Softwarestatus (CPU-LED)
Link und Aktivität der LAN-Schnittstellen
Sende-/ Empfangsanzeige für RS-232 Schnittstellen (COM1 bis COM4)
PROFIBUS (STA, ERR)
PROFINET (SF, BF, LINK, RX/TX)
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Massenspeicher
CompactFlash, Industrial – Grade
herausnehmbare Flash-Card
SLC NAND
Keine beweglichen Teile
Bis zu 64 GB Speicherkapazität wird unterstützt
Shock: 1000 G max.
MTBF > 4.000.000 h
Bad Block Scanning/Handling
Wear-Leveling System
ECC
2.000.000 write/erase cycles
Vibrationsbelastbarkeit
2g@5-500Hz, Amplitude 0,35 mm (Betrieb/Lager/Transport)
Drahtloses industrielles Mobilfunkmodem (optional erhältlich)
Modul für ein drahtloses GPRS/UMTS Mobilfunkmodem inkl. Antenne und Mini SIM Socket
5-Band UMTS/HSPA+
(WCDMA/FDD) (850/800, 900, 1900 und 2100 MHz),
Quad-Band GSM (850/900/1800/1900 MHz)
HSDPA Cat. 10 / HSUPA Cat.6 Datenraten
DL: max. 14.4 Mbps, UL: max. 5.76 Mbps
EDGE class 12 Datenraten:
DL: max. 237 kbps, UL: max. 237 kbps
GPRS class 12 Datenraten:
DL: max. 85.6 kbps, UL: max. 85.6 kbps
Zusatzfunktionen
Batterie-gepufferte Echtzeituhr (RTC)
Watchdog
Stromversorgung
12 - 24 V DC (± 20%) / 15 W max. (abhängig von der Ausführung)
Standards
CE, FCC
Gehäuse
Aluminium/Stahl, einschl. Hutschienenklammer
Schutzklasse: IP40
Abmessungen
48 x 155 x 110 mm (B/H/T)
Gewicht
1 kg
Betriebsumgebung
Umgebungstemperatur: -20°C – 70°C
(-20°C - 50°C mit PROFIBUS/PROFINET)
Lagertemperatur: -40°C – 85°C
Relative Luftfeuchtigkeit: 5 % bis 95 % nicht kondensierend
Änderungen vorbehalten
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Walter-Bouhon-Straße 4
D-90427 Nürnberg
- 19 -
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MEC2 Handbuch
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Alle Rechte vorbehalten
5 Nomenklatur der MEC2-Artikelnummer
Die MEC2-Artikelnummer gibt Aufschluss auf die Ausstattung des Gateways.
HP.
MEC2.ABC-00.1
Version
Mini PCI Express
CompactFlash
RAM
Stromversorgung
Stromversorgung
Wert Beschreibung
B 24V DC
RAM
Wert Beschreibung
G 2 GB
H 4 GB
CompactFlash
Wert Beschreibung
D 1 GB
E 2 GB
F 4 GB
Mini PCI Express Steckplatz
Wert Beschreibung
00 Profinetkarte
– Hilscher CIFX 90E-RE/ET/F (Erweiterter Temperaturbereich) - Slave
10
11
Profibuskarte – Hilscher CIFX 90E-DP/ET/F (Erweiterter Temperaturbereich) – Slave
Profibuskarte – Hilscher CIFX 90E-DP/ET/F (Erweiterter Temperaturbereich) –
Master inkl. Master Lizenz HIL
20 GPRS/UMTS-Modul
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6 MEC2 CAD Zeichnung
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