Sophos SafeGuard Enterprise Tools-Anleitung
விளம்பரம்
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SafeGuard Enterprise
Tools-Anleitung
Produktversion:
Stand:
6.1
Februar 2014
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Inhalt
Tools-Anleitung
1 Einleitung
Diese Anleitung beschreibt die Anwendung der Tools, die für durch SafeGuard Enterprise geschützte Endpoints zur Verfügung stehen.
Sie finden die Tools im Tools Verzeichnis Ihrer SafeGuard Enterprise Software-Lieferung.
Folgende Tools stehen zur Verfügung:
■ SGNState - Anzeigen des Systemstatus
■ SGNRollback - Rückgängigmachen von fehlgeschlagenen Installationen
■
Schlüssel-Wiederherstellungstool RecoverKeys.exe - Wiederherstellen des Zugriffs auf
Computer bei beschädigter POA
■ Wiederherstellungstool be_restore.exe - Wiederherstellen von Windows 7 Systemen mit
SafeGuard Disk Encryption (Master Boot Record)
■ Wiederherstellungstool BLCRBackupRestoren.exe - Wiederherstellen von Windows 8
BitLocker Systemen (Sichern von ESP Inhalten, Wiederherstellen der Sicherung und
Reparieren der NVRam Startreihenfolge)
■ beinvvol.exe - sicheres Löschen von verschlüsselten Volumes
■ opalinvdisk.exe - sicheres Löschen von selbst-verschlüsselnden Opal-Festplatten
Zielgruppe
Die Zielgruppe dieses Handbuchs bilden Administratoren, die mit SafeGuard Enterprise als
Sicherheitsbeauftragte arbeiten.
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SafeGuard Enterprise
2 Anzeigen des Systemstatus mit SGNState
SafeGuard Enterprise bietet mit SGNState ein Kommandozeilentool, das Informationen zum aktuellen Status (Verschlüsselungsstatus sowie weitere detaillierte Statusinformationen) einer
SafeGuard Enterprise Installation auf einem Endpoint anzeigt.
Reporting
SGNState
kann auch wie folgt verwendet werden:
■
Der
SGNState
Rückgabecode kann am Server mit Drittanbieter-Werkzeugen ausgewertet werden.
■
SGNState /LD
gibt die Ausgabe für LANDesk formatiert zurück. Sie kann in eine Datei umgeleitet werden.
Parameter
SGNState kann mit folgenden Parametern aufgerufen werden:
SGNState [/?|H] [H/Type|Status] [/L] [/LD]
■
Parameter
/?
gibt Hilfeinformationen zu den verfügbaren SGNState
Kommandozeilenparametern zurück.
■
Parameter
/H Type
gibt Hilfeinformationen zu Laufwerkstypen zurück.
■
Parameter
/H Status
gibt Hilfeinformationen zum Laufwerksstatus zurück
■
Wenn Sie SGNState mit dem Parameter
/L
aufrufen, erhalten Sie folgende Informationen:
Betriebssystem
Installierte Sophos SafeGuard Version
POA Typ [SGN | Opal | BitLocker | BitLocker-C/R | unbekannte oder frühere Version von SGN]
Power On Authentication [yes | no | n/a]
WOL (Wake on LAN status) [yes | no | n/a]
Servername
Zweiter Servername
Anmeldemodus [SGN, no automatic logon | UID/PW | TOKEN/PIN | FINGERPRINT
| BL (BitLocker)]
Aktivierungsstatus des Clients [ENTERPRISE | OFFLINE]
Letzte Datenreplication [date, time]
Aktive zertifikats-basierte Token-Anmeldung in POA [yes | no | n/a]
Rückgabecode [return code]
Laufwerksinformationen:
Name Typ Status Algorithmus
Tools-Anleitung
<Name> [HD-Part | ...]
...
FLOPPY
REMOV.PART
REM_PART
HD-PART
UNKNOWN
[encrypted | not encrypted | ...] [<Name des Algorithmus> | n/a
| ...]
...
not accessible stopped because of a failure encryption starting encryption in progress decryption starting decryption in progress not prepared
■
Wenn Sie SGNState mit dem Parameter
/LD
aufrufen, erhalten Sie diese Informationen für LANDesk formatiert.
Die Ausgabe ist ähnlich zur Ausgabe von
/L
, aber startet mit:
Sophos SafeGuard anderes Format der Laufwerksinformation:
Sophos SafeGuard - Encryption state <Name> = [ encrypted | not encrypted | not prepared...]
■
Rückgabecode:
Bit 0: zumindest ein Volume ist verschlüsselt
Bit 1: Verschlüsselung/Entschlüsselung läuft
0 : Kein Volume ist verschlüsselt
-1 : Ein Fehler ist aufgetreten (z.B. weil keine SGN Geräteverschlüsselung installiert ist)
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SafeGuard Enterprise
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3 Fehlgeschlagene Installation mit SGNRollback rückgängig machen
Hinweis: SGNRollback sollte nur mit Windows 7 ohne BitLocker verwendet werden.
Sollte die Installation von SafeGuard Enterprise auf einem Endpoint fehlschlagen, so ist u. U.
das Booten des betreffenden Computers nicht mehr möglich und es besteht kein Zugriff für die Remote-Administration.
SGNRollback repariert eine fehlgeschlagene SafeGuard Enterprise Installation auf einem
Endpoint, wenn die folgenden Bedingungen zutreffen:
■ Während des ersten Boot-Vorgangs nach der Installation blockiert die Power-on
Authentication und der Computer kann nicht mehr gestartet werden.
■ Die Festplatte ist nicht verschlüsselt.
SGNRollback macht die Auswirkungen einer fehlgeschlagenen Installation von SafeGuard
Enterprise wie folgt rückgängig:
■ SGNRollback ermöglicht das Booten des gesperrten Computers,
■ entfernt SafeGuard Enterprise und
■ und macht alle Änderungen an anderen Betriebssystemkomponenten rückgängig.
Starten Sie SGNRollback von einem Windows-basierten Recovery-System aus, WindowsPE oder BartPE.
3.1 Voraussetzungen
Für die Anwendung von SGNRollback gelten folgende Voraussetzungen:
■
SGNRollback kann auf den Recovery-Systemen WinPE und BartPE angewendet werden.
Damit Sie SGNRollback verwenden können, integrieren Sie das Tool in das gewünschte
Recovery-System. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zum jeweiligen
Recovery-System.
Wenn SGNRollback durch Autorun gestartet werden soll, muss der Administrator, der
SGNRollback anwendet, die relevanten Einstellungen in WinPE (siehe
SGNRollback Autostart für Windows PE
SGNRollback Autostart für BartPE
(Seite 7)).
■ Die Festplattenverschlüsselung von SafeGuard Enterprise ist installiert.
Hinweis: Die Migration von SafeGuard Easy zu SafeGuard Enterprise wird nicht unterstützt.
3.2 Starten von SGNRollback im Recovery-System
Sie können SGNRollback manuell starten oder es in den Autostart des Recovery-Systems einbinden.
Tools-Anleitung
3.2.1 Aktivieren von SGNRollback Autostart für Windows PE
Um den SGNRollback Autostart für Windows PE zu aktivieren, installieren Sie den Microsoft
Windows Automated Installation Kit. Das Windows Preinstallation Environment
Benutzerhandbuch beschreibt das Erstellen einer Windows PE Umgebung sowie das automatische Starten einer Applikation.
3.2.2 Aktivieren von SGNRollback Autostart für BartPE
1. Erstellen Sie mit BartPEBuilder Version 3.1.3 oder einer neueren Version ein PE Image.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der BartPE Dokumentation.
2. Fügen Sie im BartPE Builder das Recovery Tool Verzeichnis im Feld Custom hinzu.
3. Erstellen Sie das Image.
4. Kopieren Sie die Datei AutoRun0Recovery.cmd vom SafeGuard Enterprise Medium in das
Verzeichnis i386 der mit BartPE vorbereiteten Windows-Version.
5. Erstellen Sie eine AutoRun0Recovery.cmd mit den folgenden beiden Textzeilen:
\Recovery\recovery.exe
exit
6. Starten Sie das PEBuilder Tool von der Befehlszeile aus:
Pebuilder -buildis
Es wird eine neues ISO Image erstellt, das die Autorun-Datei enthält.
7. Speichern Sie das resultierende Image auf einem Recovery-Medium.
Wenn Sie dieses Image booten, wird SGNRollback automatisch gestartet.
3.3 Parameter
SGNRollback kann mit folgendem Parameter gestartet werden:
-drv WinDrive
Der Buchstabe des Laufwerks, auf dem sich die zu reparierende SafeGuard Enterprise Installation befindet. Dieser Parameter kann nur im
Recovery-Modus verwendet werden. Er muss bei
Multi-Boot Umgebungen eingesetzt werden, um das korrekte Laufwerk anzugeben.
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SafeGuard Enterprise
3.4 Fehlgeschlagene Installation mit SGNRollback rückgängig machen
Um die Auswirkungen einer fehlgeschlagenen SafeGuard Enterprise Installation auf einem
Endpoint rückgängig zu machen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Starten Sie den Computer von dem Recovery-Medium, das das Recovery-System einschließlich SGNRollback enthält.
2. Starten Sie SGNRollback im Recovery-System. Wurden für SGNRollback
Autorun-Einstellungen definiert, startet das Tool automatisch. SGNRollback bereitet das
Betriebssystem für die Deinstallation von SafeGuard Enterprise vor.
3. Sie werden nun dazu aufgefordert, das Recovery-Medium zu entfernen. Danach wird der
Computer im abgesicherten Modus des Betriebssystems neu gestartet.
Alle vorgenommenen Änderungen werden rückgängig gemacht und SafeGuard Enterprise wird deinstalliert.
Tools-Anleitung
4 Wiederherstellen des Zugriffs auf Computer mit dem
KeyRecovery Tool
Das KeyRecovery Tool dient zum Wiederherstellen des Zugriffs auf einen Computer in komplexen Recovery-Szenarien, z. B. wenn die Power-on Authentication beschädigt ist und der Computer von der SafeGuard Recovery Disk gestartet werden muss. Das Tool wird im
Rahmen eines Challenge/Response Vorgangs gestartet.
Hinweis: Eine detaillierte Beschreibung des Tools und seiner Anwendung für
Recovery-Vorgänge finden Sie in der SafeGuard Enterprise Administratorhilfe, im Abschnitt
Challenge/Response mit virtuellen Clients.
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SafeGuard Enterprise
5 Wiederherstellung von mit SafeGuard
Festplattenverschlüsselung verschlüsselten Endpoints mit be_restore.exe
Hinweis: Die folgende Beschreibung bezieht sich auf Windows BIOS Endpoints mit SafeGuard
Festplattenverschlüsselung und SafeGuard Power-on Authentication.
SafeGuard Enterprise verschlüsselt Dateien und Laufwerke transparent. Darüber hinaus können auch Bootlaufwerke verschlüsselt werden, so dass Entschlüsselungsfunktionalitäten wie Code,
Verschlüsselungsalgorithmen und Verschlüsselungsschlüssel sehr früh in der Bootphase verfügbar sein müssen. Folglich kann auf verschlüsselte Informationen nicht zugegriffen werden, wenn entscheidende SafeGuard Enterprise Module nicht verfügbar sind oder nicht funktionieren.
5.1 Wiederherstellen eines beschädigten MBR
Die Power-on Authentication von SafeGuard Enterprise wird aus dem MBR einer Festplatte eines Computers geladen. Bei der Installation speichert SafeGuard Enterprise eine Kopie des
Originals – in ihrem Zustand vor der Installation von Sophos SafeGuard – in seinem Kernel und modifiziert den PBR Loader von LBA 0. Der modifizierte MBR enthält bei LBA 0 die
Adresse des ersten Sektors des SafeGuard Enterprise Kernels sowie seine Gesamtgröße.
Probleme mit dem MBR können mit dem SafeGuard Enterprise Tool
be_restore.exe
gelöst werden. Dieses Tool ist eine Win32-Anwendung und muss unter Windows laufen – nicht unter DOS.
Ein fehlerhafter MBR Loader verursacht ein unbootbares System. Er kann auf zwei Arten wiederhergestellt werden:
■
Wiederherstellen des MBR aus einer Sicherungskopie,
■ Reparatur des MBR
So stellen Sie einen beschädigen MBR wieder her:
1. Es wird empfohlen, eine Windows PE (Preinstalled Environment) CD zu erstellen.
2. Um das Tool
be_restore.exe
zu verwenden, werden einige zusätzliche Dateien benötigt. Sie finden das Tool sowie die benötigten Dateien in Ihrer SafeGuard Enterprise
Software-Lieferung im Verzeichnis
Tools\KeyRecovery and restore
. Kopieren
Sie alle Dateien in diesem Ordner auf einen USB-Stick. Legen Sie alle Dateien im selben
Verzeichnis auf dem USB-Stick ab. Andernfalls kann das Tool nicht erfolgreich gestartet werden.
Hinweis: Zum Starten von
be_restore.exe
in einer Windows PE Umgebung, ist die
Windows-Datei OLEDLG.dll erforderlich. Diese Datei ist nicht im Ordner
Tools\KeyRecovery and restore
enthalten. Fügen Sie diese Datei aus einer
Windows-Installation zum Recovery Tool Ordner auf Ihrer Recovery-CD hinzu.
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Tools-Anleitung
3. Falls notwendig, passen Sie die Startreihenfolge im BIOS an und wählen Sie CD-ROM an erste Stelle.
Hinweis: Mit
be_restore.exe
lässt sich nur der MBR auf Disk 0 reparieren. Wenn Sie zwei Festplatten verwenden und das System von der anderen Festplatte gestartet wird, ist eine
Wiederherstellung bzw. Reparatur nicht möglich. Dies ist auch der Fall, wenn Sie eine externe
Festplatte verwenden.
5.1.1 Wiederherstellen einer zuvor gespeicherten MBR-Sicherung
Jeder SafeGuard Enterprise Endpoint speichert seinen computereigenen SafeGuard Enterprise
MBR (LBA 0 der Boot-Festplatte nach der Modifizierung durch SafeGuard Enterprise) in der
SafeGuard Enterprise Datenbank. Er kann aus dem SafeGuard Management Center in eine
Datei exportiert werden.
Wiederherstellen einer zuvor gespeicherten MBR-Sicherung:
1. Klicken Sie im SafeGuard Management Center auf Benutzer & Computer und markieren
Sie den betreffenden Computer im Navigationsbereich.
2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Computer und wählen Sie Eigenschaften
> Computereinstellungen > Sicherung > Exportieren, um den MBR zu exportieren. Das
Ergebnis ist eine 512 Bytes große Datei mit der Dateinamenerweiterung .BKN, die den
MBR enthält.
3. Kopieren Sie diese Datei und fügen Sie sie zu den anderen SafeGuard Enterprise Dateien auf dem USB-Stick hinzu.
4. Legen Sie nun die Windows PE Boot CD in das CD-Laufwerk ein, stecken Sie den USB-Stick ein und schalten Sie den Computer ein, um den Computer von der CD zu booten.
5. Wenn der Computer bereit ist, wechseln Sie im cmd-Dialog auf dem USB-Laufwerk in den Ordner, in dem sich die SafeGuard Enterprise Dateien befinden, und starten Sie
be_restore.exe
.
6. Wählen Sie Restore MBR für die Wiederherstellung aus einer Sicherungskopie und wählen
Sie danach die .BKN-Datei aus.
Das Tool überprüft nun, ob die ausgewählte .BKN-Datei mit dem Computer übereinstimmt und stellt danach den gespeicherten MBR wieder her.
5.1.2 Reparatur des MBR ohne Sicherungskopie
Auch wenn lokal keine MBR-Backup Datei verfügbar ist, kann ein beschädigter MBR Loader von
be_restore.exe
repariert werden.
be_restore.exe
- Repair MBR lokalisiert den SafeGuard Enterprise Kernel auf der Festplatte, verwendet seine Adresse und erstellt den
MBR Loader neu.
Das ist sehr vorteilhaft, zumal keine computerspezifische MBR-Backupdatei lokal vorhanden sein muss. Dieser Vorgang nimmt jedoch etwas mehr Zeit in Anspruch, da nach dem SafeGuard
Enterprise Kernel auf der Festplatte gesucht wird.
Um die Reparatur-Funktion zu verwenden, gehen Sie wie beschrieben vor und wählen Sie beim Ausführen von
be_restore.exe
die Option Repair MBR.
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SafeGuard Enterprise
Werden mehrere Kernel gefunden, so verwendet
be_restore.exe
– Repair MBR den
Kernel mit dem aktuellsten Zeitstempel.
5.1.3 Partitionstabelle
SafeGuard Enterprise erlaubt das Anlegen von neuen primären oder erweiterten Partitionen.
Das ändert die Partitionstabelle auf der Festplatte mit der Partition.
Während der Wiederherstellung eines MBR Backups entdeckt das Tool, dass der aktuelle MBR bei LBA 0 und die wiederherzustellende MBR Backupdatei (*.BKN) verschiedene
Partitionstabellen enthalten. Sie können in einem Dialog die erforderliche Vorgehensweise bestimmen.
5.1.3.1 Reparatur eines MBR mit einer beschädigten Partitionstabelle
Eine beschädigte Partitionstabelle kann dazu führen, dass das Betriebssystem nach einer erfolgreichen POA-Anmeldung nicht gebootet werden kann.
Zur Behebung dieses Problems können Sie mit be_restore.exe eine zuvor gespeicherte
MBR-Sicherung wiederherstellen oder den MBR ohne MBR-Sicherung reparieren.
Wenn Sie über eine Sicherung verfügen, gehen Sie wie für die Option Restore MBR beschrieben vor.
Wenn Sie keine Sicherung haben, gehen Sie wie folgt vor:
1. Legen Sie die Windows PE Boot CD ein, stecken Sie den USB Stick mit den SafeGuard
Enterprise Dateien ein und schalten Sie den Computer ein, um von der CD zu booten.
2. Wenn der Computer bereit ist, wechseln Sie in der Eingabeaufforderung auf dem
USB-Laufwerk in den Ordner, in dem sich die SafeGuard Enterprise Dateien befinden, und starten Sie
be_restore.exe
.
3. Wählen Sie Repair MBR. Wenn be_restore.exe einen Unterschied zwischen der
Partitionstabelle des aktuellen MBR und des gespiegelten MBR entdeckt, wird ein Dialog zur Auswahl der zu verwendenden Partitionstabelle angezeigt.
Bei dem gespiegelten MBR handelt es sich um den Original Microsoft MBR, der während der Konfiguration des SafeGuard Enterprise Client für die Wiederherstellung, z. B. bei einer Deinstallation des Client, gespeichert wird. Die Partitionstabelle in diesem gespiegelten
MBR wird durch SafeGuard Enterprise aktualisiert, wenn in Windows Partitionsänderungen auftreten.
4. Wählen Sie From Mirrored MBR.
Hinweis:
Wenn Sie die Option From Current MBR wählen, wird die Partitionstabelle des aktuellen
MBR, in diesem Fall eine beschädigte Partitionstabelle, verwendet. In diesem Fall kann das
System weiterhin nicht gebootet werden. Darüber hinaus wird der gespiegelte MBR aktualisiert und wird somit auch korrupt.
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Tools-Anleitung
5.1.4 Windows Disk Signature
Wann immer Windows auf einer Festplatte zum ersten Mal ein Dateisystem anlegt, erstellt es eine Signatur für diese Festplatte. Diese Signatur ist im MBR der Festplatte bei den Offsets
0x01B – 0x01BB gespeichert. Beachten Sie, dass beispielsweise die logischen
Laufwerksbuchstaben der Festplatte von der Windows Disk Signature abhängen.
Deshalb ändern Sie nicht die Disk Signature, beispielsweise mit ("FDISK/MBR"). Andernfalls fällt Windows in einen aufwändigen Festplatten-Scan Modus und stellt die Liste der Laufwerke wieder her.
Wann immer das unter SafeGuard Enterprise passiert, wird der Filtertreiber “BEFLT.sys” von
SafeGuard Enterprise nicht geladen. Das verursacht ein nicht bootbares System: Der Computer zeigt einen Bluescreen ‘STOP 0xED “Unmountable Boot Volume”‘.
Um das unter SafeGuard Enterprise zu reparieren, muss die original Windows Disk Signature im MBR der Festplatte wiederhergestellt werden.
Das wird auch
be_restore.exe
erledigt.
Hinweis: Verwenden Sie kein anderes Tool um den MBR zu reparieren. Beispielsweise eine alte MS DOS FDISK.exe, die Sie zum erneuten Schreiben des MBR Loaders (“FDISK /MBR”) verwenden, könnte einen anderen MBR Loader ohne Windows Disk Signatur erstellen. Genauso wie er die Windows Disk Signature löscht, könnte der "neue" MBR Loader, der von einem alten Tool erstellt wurde, mit den heutigen Festplattengrößen nicht zurechtkommen. Bitte benutzen Sie immer aktuelle Versionen von Reparaturwerkzeugen.
5.1.5 Bootsektor
Der Bootsektor eines Volumes wird bei der Verschlüsselung gegen den SafeGuard Enterprise
Bootsektor ausgetauscht. Der SafeGuard Enterprise Bootsektor enthält Informationen zum
Speicherort des primären KSA und des Backup-KSA in Clustern und Sektoren beozogen auf den Beginn der Partition und der Größe des KSA. Auch wenn der SafeGuard Enterprise
Bootsektor zerstört ist, ist kein Zugriff auf verschlüsselte Volumes möglich. Das Tool
BE_Restore kann den zerstörten Bootsektor wiederherstellen.
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SafeGuard Enterprise
6 Wiederherstellen von Windows UEFI BitLocker
Challenge/Response Systemen mit
BLCRBackupRestoren.exe
Für die Wiederherstellung vom Windows UEFI BitLocker Systemen bietet Sophos das
Wiederstellungstool BLCBackupRestoren.exe. Mit diesem Werkzeug können Sie:
■
BitLocker Challenge/Response bezogene Daten sichern.
Hinweis: Das ist nur notwendig, wenn die automatische Sicherung fehlschlägt. (Log Event
3071: "Schlüssel-Backup konnte nicht auf der angegebenen Netzwerkfreigabe gespeichert werden.")
■
Eine frühere Sicherung manuell wiederherstellen und die NVRAM Bootreihenfolge reparieren.
Hinweis: Das ist nur notwendig, wenn Sie vermuten, dass BitLocker Challenge/Response bezogene Daten beschädigt oder gelöscht wurden.
BLCRBackupRestoren.exe muss von einer Windows PE Umgebung gestartet werden. Es ist auf der Sophos Virtual Client CD enthalten.
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6.1 Aufruf des Kommandozeilen-Tools
Syntax
blcrbackuprestoren [-?] [-B [-T <Dateipfad]] [-R [-K
<Dateiname>] [-S <Dateiname>]] [-I] [-D]
Optionen
■
-?
Hilfe anzeigen
■
-B
Backup (Sicherung)
■
-T <Dateipfad>
Optional existierender Zielpfad
■
-R
Restore (Wiederherstellen)
■
-K <Dateiname>
Optionaler Schlüssel Pfad\Dateiname
Die optionale Schlüsseldatei ist die .BKN Datei, die aus dem SafeGuard Management Center zu exportieren ist.
Tools-Anleitung
Um sie zu exportieren:
■
Klicken Sie im SafeGuard Management Center auf Benutzer & Computer und markieren
Sie den betreffenden Computer im Navigationsbereich.
■
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Computer und wählen Sie Eigenschaften
> Computereinstellungen > Sicherung > Exportieren.
Wenn BitLocker Challenge/Response bezogene Daten erfolgreich gesichert wurden, ist die
Option
-R
ausreichend.
■
-S <Dateiname>
Optionale Quelle Pfad\Dateiname
■
-I
Booteintrag installieren.
■
-D
Booteintrag löschen.
Beispiele
■
Backup (Sicherung)
■
blcrbackuprestoren -b
erstellt ein Archiv am Standardspeicherort.
■
blcrbackuprestoren -b -T <USBStick:\Backup\
legt ein Archiv auf ein externes Laufwerk.
■
Restore (Wiederherstellen)
■
blcrbackuprestoren -r
extrahiert ein Archiv vom Standardspeicherort.
■
blcrbackuprestoren -r -k X:\example\example.BKN
extrahiert ein
Archiv vom Standardspeicherort und rekonstruiert die Schlüsseldatei.
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SafeGuard Enterprise
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7 Sicheres Löschen von verschlüsselten Volumes mit beinvvol.exe
Für SafeGuard Enterprise geschützte Computer steht das Kommandozeilen-Tool
beinvvol.exe
zur Verfügung, mit dem das sichere Löschen von verschlüsselten Volumes
(Festplatten, USB-Sticks usw.) ermöglicht wird. Unser Kommandozeilen-Tool basiert auf dem
DoD Standard 5220.22-M, mit dem das sichere Löschen von Schlüsselspeichern durchgeführt werden kann. Dieser Standard umfasst das siebenmalige Überschreiben mit zufälligen und alternativen Mustern.
Das Kommandozeilen-Tool kann auf Computern benutzt werden, für die Folgendes gilt:
■ SafeGuard Enterprise ist installiert.
■ Einige Volumes auf der Festplatte sind verschlüsselt.
Sie müssen dieses Tool in einem System ausführen, in dem der SafeGuard Enterprise
Verschlüsselungstreiber nicht aktiv ist. Dadurch wird verhindert, dass Daten per Zufall unbeabsichtigt gelöscht werden. Andernfalls funktioniert das Tool nicht und es wird eine
Fehlermeldung angezeigt.
Hinweis: Wir empfehlen, Ihr System von einem externen Medium, z. B. einer Windows PE
CD, zu starten und das Tool gemäß den Anweisungen der Kommandozeilen-Hilfe anzuwenden.
Nach dem sicheren Löschen der entsprechenden Ziel-Volumes sind diese nicht mehr lesbar.
Gemäß DoD Standard 5220.22-M löscht das Kommandozeilen-Tool die Boot-Sektoren und die SafeGuard Enterprise Key Storage Areas (Orginal-KSA und Sicherheitskopie) der einzelnen verschlüsselten Volumes durch siebenmaliges Überschreiben. Da keine Sicherungskopien der
Data Encryption Keys der einzelnen Volumes in der SafeGuard Enterprise Datenbank gespeichert sind, sind die Volumes nach der Anwendung des Kommandozeilen-Tools vollständig abgeriegelt. Auch für Sicherheitsbeauftragte ist kein Zugriff mehr möglich.
Das Kommandozeilen-Tool gibt am Bildschirm noch Informationen über die Löschung aus.
Unter anderem werden Name und Größe des Volumes sowie Informationen zu Boot-Sektoren und KSAs angezeigt. Diese Informationen können nach Wunsch in einer Datei gespeichert werden. Der Pfad zu dieser Datei sollte natürlich auf ein Volume verweisen, das nicht in den
Löschvorgang einbezogen ist.
Hinweis: Nach dem Löschen können die Daten nicht wiederhergestellt werden.
7.1 Aufruf des Kommandozeilen-Tools
Syntax
■
xl[volume]
Zeigt Informationen über das/die Ziel-Volume(s) an. Wird kein Ziel-Volume angegeben, werden Informationen zu allen vorhandenen Volumes angezeigt.
■
xi<volume>
Tools-Anleitung
Zerstört das/die Ziel-Volume(s) wenn es/sie mit SafeGuard Enterprise verschlüsselt ist/sind.
Das Ziel <Volume> muss für dieses Kommando angegeben werden.
■
<volume>
Gibt das Ziel-Volume = {a, b, c, ..., z, *} an.<*> steht für alle Volumes.
Optionen
■
-g0
Schaltet die Protokollierung aus.
■
-ga[file]
Protokollierungsmodus -append. Fügt die Einträge am Ende der Zieldatei ein oder erzeugt eine neue Datei wenn keine Protokollierungsdatei existiert.
■
-
gt[file]
Logging mode -truncate. Kürzt die Ziel-Protkollierungsdatei, wenn bereits vorhanden.
Andernfalls wird sie angelegt.
■
[file]
Gibt die Protokollierungsdatei an. Wird keine Datei angegeben, wird als Standarddatei
"BEInvVol.log" unter dem aktuellen Pfad erzeugt. Sie dürfen die Protokollierungsdatei nicht auf dem Volume angeben, das zerstört wird!
■
-?, -h
Zeigt die Hilfe an.
Beispiele
> beinvvol -h
> beinvvol xld
> beinvvol xle -gac:\subdir\file.log
> beinvvol xl* -gtc:\subdir\file.log
> beinvvol xif -gt"c:\my subdir\file.log"
> beinvvol xig -g0
> beinvvol xi*
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SafeGuard Enterprise
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8 Sicheres Löschen von selbst-verschlüsselnden
Opal-Festplatten
Selbst-verschlüsselnde Festplatten bieten hardware-basierende Verschlüsselung der Daten, die auf die Festplatte geschrieben werden. Die Trusted Computing Group (TCG) hat den anbieter-unabhängigen Opal-Standard für selbst-verschlüsselnde Festplatten veröffentlicht.
SafeGuard Enterprise unterstützt den Opal-Standard und bietet die Verwaltung von Endpoints mit selbst-verschlüsselnden Festplatten, die dem Opal-Standard entsprechen.
Weitere Informationen zu Opal-Festplatten finden Sie in der SafeGuard Enterprise
Administratorhilfe im Kapitel SafeGuard Enterprise und selbst-verschlüsselnde Opal-Festplatten.
Für durch SafeGuard Enterprise geschützte Computer steht das Tool
opalinvdisk.exe
zur Verfügung.
8.1 Voraussetzungen und Empfehlungen
Für die Anwendung von
opalinvdisk.exe
gelten folgende Voraussetzungen und
Empfehlungen:
■ Vor der Anwendung von
opalinvdisk.exe
muss die Opal-Festplatte mit dem
SafeGuard Enterprise Befehl Entschlüsseln aus dem Windows Explorer Kontextmenü auf dem Endpoint entsperrt werden. Weitere Informationen finden Sie in der SafeGuard
Enterprise Administratorhilfe im Abschnitt Berechtigung von Benutzern zum Entsperren von
Opal-Festplatten sowie in der SafeGuard Enterprise Benutzerhilfe im Abschnitt System Tray
Icon und Explorer-Erweiterungen auf Endpoints mit Opal-Festplatten.
■ Sie benötigen Administratorrechte.
■ Wir empfehlen,
opalinvdisk.exe
in einer Windows PE Umgebung anzuwenden.
■
Das Tool
opalinvdisk.exe
startet den optionalen Service
RevertSP
mit dem
Parameter
KeepGlobalRangeKey
in der Einstellung
False
. Der durch
RevertSP
durchgeführte, eigentliche Löschvorgang ist von der jeweiligen Festplatte abhängig. Weitere
Informationen finden Sie in Abschnitt 5.2.3 des Opal-Standards TCG Storage Security
Subsystem Class: Opal, Specification Version 1.00, Revision 3.00 (siehe
www.trustedcomputinggroup.org
).
8.2 Ausführen von opalinvdisk.exe
1. Öffnen Sie eine Kommandozeile und starten Sie
opalinvdisk.exe
mit
Administratorrechten.
Informationen zum Tool und seiner Anwendung werden angezeigt.
2. Geben Sie auf der Kommandozeile
opalinvdisk.exe <TargetDevice>
ein.
Zum Beispiel:
opalinvdisk.exe PhysicalDrive0
Tools-Anleitung
Wenn die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind, wird auf der in
<TargetDevice>
angegebenen Festplatte
RevertSP
gestartet. Sind die Voraussetzungen nicht erfüllt, oder unterstützt die Festplatte
RevertSP
nicht, so wird eine Fehlermeldung angezeigt.
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SafeGuard Enterprise
9 Technischer Support
Technischen Support zu Sophos Produkten können Sie wie folgt abrufen:
■
Rufen Sie das SophosTalk-Forum unter
community.sophos.com/
auf und suchen Sie nach
Benutzern mit dem gleichen Problem.
■
Durchsuchen Sie die Sophos Support-Knowledgebase unter
www.sophos.com/de-de/support.aspx
.
■ Laden Sie Produktdokumentation unter
www.sophos.com/de-de/support/documentation/
herunter.
■
Senden Sie eine E-Mail an
und geben Sie die Versionsnummer(n),
Betriebssystem(e) und Patch Level Ihrer Sophos Software sowie ggf. den genauen Wortlaut von Fehlermeldungen an.
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Tools-Anleitung
10 Rechtliche Hinweise
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1996 - 2014 Sophos Group. Alle Rechte vorbehalten. SafeGuard ist ein eingetragenes Warenzeichen von Sophos Group.
Diese Publikation darf weder elektronisch oder mechanisch reproduziert, elektronisch gespeichert oder übertragen, noch fotokopiert oder aufgenommen werden, es sei denn, Sie verfügen entweder über eine gültige Lizenz, gemäß der die Dokumentation in Übereinstimmung mit dem Lizenzvertrag reproduziert werden darf, oder Sie verfügen über eine schriftliche
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Sophos, Sophos Anti-Virus und SafeGuard sind eingetragene Warenzeichen von Sophos
Limited, Sophos Group und Utimaco Safeware AG, sofern anwendbar. Alle anderen erwähnten
Produkt- und Unternehmensnamen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen
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