SOLIDWORKS 2016 PDM Installationshandbuch
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INSTALLATIONSHANDBUCH
SOLIDWORKS PDM 2016
Inhalt
1 SOLIDWORKS PDM Installationshandbuch............................................................11
SOLIDWORKS PDM Verbindung zum Server kann nicht hergestellt werden .............................41
2
Inhalt
Verwendung der neuen SQL-Anmeldung mit dem SOLIDWORKS PDM Archiv .........................42
Erteilen von db_owner-Zugriff für SQL-Anwender auf bestehende SOLIDWORKS PDM
4 Installation und Konfiguration von SQL Server Express..........................................45
Installation von SOLIDWORKS PDM Web2 (nur für SOLIDWORKS PDM Professional) ................79
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM Standard Client/Server auf Professional .....................100
3
Inhalt
Erstellen eines SOLIDWORKS PDM Client-Administrator-Installationsabbilds.........................101
6 Verwenden von SOLIDWORKS Installations-Manager..........................................109
Verwenden einer freigegebenen Dateitresoransicht mit mehreren Benutzerprofilen ................131
Manuelles Festlegen von SOLIDWORKS PDM Einstellungen für die Gruppenrichtlinie ...........138
8 Vor dem Aktualisieren eines Tresors von Standard auf Professional....................143
4
Inhalt
9 Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS PDM Professional)..........147
Aktivieren des Windows-Suchdiensts unter Windows 7, Windows 8 oder höher ......................149
Konfigurieren des Indexdienstes auf einem anderen System (nicht SQL Server) .....................153
Einrichten eines Wartungsplans für die Datenbanksicherung (nur für SOLIDWORKS PDM
5
Inhalt
12 Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien.........................................................182
Konfigurieren von SOLIDWORKS PDM für die ausschließliche Kommunikation über
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM Clients zur Kommunikation mittels
6
Inhalt
Aktualisieren von Replikations-Einstellungen (nur für SOLIDWORKS PDM
7
Rechtliche Hinweise
© 1995-2015, Dassault Systèmes SolidWorks Corporation, ein Unternehmen der Dassault
Systèmes SE-Gruppe, 175 Wyman Street, Waltham, Mass., USA 02451 USA. Alle Rechte vorbehalten.
Die Informationen in diesem Dokument sowie die behandelte Software können ohne
Ankündigung geändert werden und stellen keine Verpflichtungen seitens der Dassault Systèmes
SolidWorks Corporation (DS SolidWorks) dar.
Es ist untersagt, Material ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung von DS SolidWorks in irgendeiner Form oder auf irgendeine Weise, elektronisch oder manuell, für welchen Zweck auch immer, zu vervielfältigen oder zu übertragen.
Die in diesem Dokument behandelte Software wird unter einer Lizenz ausgeliefert und darf nur in Übereinstimmung mit den Lizenzbedingungen verwendet und kopiert werden. Alle
Gewährleistungen, die von DS SolidWorks in Bezug auf die Software und Dokumentation
übernommen werden, sind im vorliegenden Lizenzvertrag festgelegt, und nichts, was in diesem
Dokument aufgeführt oder durch dieses Dokument impliziert ist, darf als Modifizierung oder
Änderung dieser Gewährleistungen betrachtet werden.
Patenthinweise
SOLIDWORKS
®
Die 3D-CAD-Software für die Mechanikkonstruktion ist durch die
US-amerikanischen Patente 5.815.154; 6.219.049; 6.219.055; 6.611.725; 6.844.877;
6.898.560; 6.906.712; 7.079.990; 7.477.262; 7.558.705; 7.571.079; 7.590.497; 7.643.027;
7.672.822; 7.688.318; 7.694.238; 7.853.940; 8.305.376; 8.581.902; 8.817.028; 8.910.078
und Patente anderer Länder (z. B. EP 1.116.190 B1 und JP 3.517.643) geschützt.
Die eDrawings
®
Software ist durch die US-amerikanischen Patente 7.184.044 und 7.502.027
sowie das kanadische Patent 2.318.706 geschützt.
Weitere US-amerikanische Patente und Patente anderer Länder angemeldet.
Warenzeichen und Produktnamen für SOLIDWORKS Produkte und Services
SOLIDWORKS, 3D ContentCentral, 3D PartStream.NET, eDrawings und das eDrawings Logo sind eingetragene Marken, und FeatureManager ist eine eingetragene Gemeinschaftsmarke von DS SolidWorks.
CircuitWorks, FloXpress, PhotoView 360 und TolAnalyst sind Marken von SolidWorks.
FeatureWorks ist eine eingetragene Marke von Geometric Ltd.
SOLIDWORKS 2016, SOLIDWORKS Standard, SOLIDWORKS Professional, SOLIDWORKS
Premium, SOLIDWORKS PDM Professional, SOLIDWORKS PDM Standard, SOLIDWORKS
Workgroup PDM, SOLIDWORKS Simulation, SOLIDWORKS Flow Simulation, eDrawings, eDrawings Professional, SOLIDWORKS Sustainability, SOLIDWORKS Plastics, SOLIDWORKS
Electrical, SOLIDWORKS Composer und SOLIDWORKS MBD sind Produktnamen von DS
SolidWorks.
Andere Marken- oder Produktbezeichnungen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Eigentümer.
8
KOMMERZIELLE COMPUTER-SOFTWARE – EIGENTUMSRECHTE
Bei der Software handelt es sich um ein „Handelsgut“ laut Begriffsdefinition unter 48 C.F.R.
2.101 (OCT 1995), bestehend aus „kommerzieller Computer-Software“ und „kommerzieller
Software-Dokumentation“ laut Begriffsdefinition in 48 C.F.R. 12.212 (SEPT 1995). Sie wird der US-Regierung (a) zum Erwerb von oder im Namen von Zivilbehörden, laut der Bestimmung in 48 C.F.R. 12.212; oder (b) zum Erwerb von oder im Namen von Abteilungen des
Verteidigungsministeriums, laut den Bestimmungen in 48 C.F.R. 227.7202-1 (JUN 1995) und
227.7202-4 (JUN 1995), bereitgestellt.
Falls Sie eine Anfrage einer der Behörden der US-Regierung zur Bereitstellung der Software mit Rechten, die die obengenannten überschreiten, erhalten, setzen Sie DS SolidWorks über das Ausmaß der Anfrage in Kenntnis, und DS SolidWorks verfügt über fünf (5) Werktage, um nach eigenem Ermessen eine solche Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen.
Lieferant/Hersteller: Dassault Systèmes SolidWorks Corporation, 175 Wyman Street, Waltham,
Massachusetts 02451 USA.
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Professional und Education
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6.289.364; 6.563.502; 6.639.593; 6.754.382; Patente angemeldet.
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9
Copyright-Vermerke für das SOLIDWORKS Standard Produkt
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Copyright-Vermerke für das SOLIDWORKS PDM Professional Produkt
Outside In
®
Viewer Technology, © 1992-2012 Oracle
© 2011, Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
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Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch Tech Soft 3D, © 2000-2014.
Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch Jean-Loup Gailly und Mark Adler,
© 1995-1998.
Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch 3Dconnexion, © 1998-2001.
Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch Open Design Alliance, © 1998-2014.
Alle Rechte vorbehalten.
Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch die Spatial Corporation, ©
1995-2012.
Die eDrawings
®
Group.
für Windows
®
-Software basiert zum Teil auf der Arbeit der Independent JPEG
Teile von eDrawings
®
Inc., © 1996-1999.
für iPad
® sind urheberrechtlich geschützt von Silicon Graphics Systems,
Teile von eDrawings
®
2003-2005.
für iPad
® sind urheberrechtlich geschützt von Apple Computer Inc., ©
10
1
SOLIDWORKS PDM
Installationshandbuch
Die SOLIDWORKS PDM Installationsanleitung umfasst Installations- und
Konfigurationsanleitungen für SOLIDWORKS PDM, SQL Server Express und SQL Server.
SOLIDWORKS PDM Standard ist ein neues Produkt, das auf SOLIDWORKS Enterprise PDM basiert. Es ist in SOLIDWORKS Professional und SOLIDWORKS Premium enthalten.
SOLIDWORKS PDM Professional ist der Name des Produkts, das zuvor als SOLIDWORKS
Enterprise PDM bezeichnet wurde. Es ist als separat zu erwerbendes Produkt verfügbar.
auf
Seite 13
Erforderliche und optionale Installationskomponenten,
Bereitstellungsszenarien und eine Zusammenfassung der
Installation.
auf Seite 22
SQL Server 2014 und SQL Server 2012 Installation und
Aktualisierung. Umfasst die Änderung des Anmeldekontos für den SQL-Server.
Installation und
Konfiguration von SQL Server
Express
Installation von SQL Server 2014 Express.
auf Seite
54
Die Installation von SOLIDWORKS PDM Datenbankserver,
Archivserver, SolidNetWork License Manager, Web Server und SOLIDWORKS PDM Clients. Die Client-Installation umfasst die Erstellung und Bereitstellung von
Administrator-Installationsabbildern sowie die
Skripterstellung für stille Installationen.
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
auf
Seite 116
Erstellung von Dateitresoransichten mit dem Assistenten für die Ansichtseinrichtung. Beinhaltet das Anwenden von
Lizenzen, die Verwendung freigegebener Ansichten, die
Skripterstellung für die Einrichtung von Dateitresoransichten und die Verteilung von Dateitresoransichten.
auf Seite 147
Konfiguration des SOLIDWORKS PDM Professional
Indexdiensts. Beinhaltet das Indizieren von
Dateitresorarchiven, das Aktualisieren des
Indexserver-Namens, das Ändern von Anmeldekonten und das Hinzufügen von Indexserver-Filtern.
11
SOLIDWORKS PDM Installationshandbuch
auf Seite
166
Aktualisierung der Datenbank-, Archiv- und Webserver, der
Dateitresordatenbank und -archive und der SOLIDWORKS
PDM Clients.
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
auf Seite 158
Sicherung der Dateitresordatenbank und der SOLIDWORKS
PDM Hauptdatenbank einschließlich der
Archivserver-Einstellungen. Beinhaltet das Planen von
Datenbanksicherungen und das Wiederherstellen von
Dateitresoren.
auf
Seite 204
Verwalten der Größe des SQL Transaktionsprotokolls,
Konfigurieren der SOLIDWORKS PDM Kommunikation nur mit IP-Adressen und Verschieben von Server-Komponenten auf ein anderes System.
12
2
Installation - Übersicht
Für die Installation von SOLIDWORKS PDM Standard oder SOLIDWORKS PDM Professional können Sie Folgendes verwenden:
• SOLIDWORKS Installations-Manager (SLDIM)
• SOLIDWORKS PDM InstallShield-Assistent
Je nach verwendeter Installationsmethode werden Client- und Serverkomponenten in verschiedenen Ordnern installiert:
• Verwendung von SLDIM
C:\Programme\SOLIDWORKS Corp\SOLIDWORKS PDM
• Verwendung des InstallShield-Assistenten
C:\Programme\SOLIDWORKS PDM
In der Installationsanleitung werden beide Pfade erwähnt. Verwenden Sie den auf Ihre
Umgebung zutreffenden Pfad.
Sie müssen den SolidNetWork Lizenz-Manager separat installieren.
Sie können den SOLIDWORKS PDM Client und den SOLIDWORKS PDM Server entweder auf verschiedenen Computern oder auf demselben Computer installieren. Um beide auf demselben
Computer zu installieren, müssen Sie die Serverinstallation ausführen.
Sie können Client und Server nicht auf demselben Computer installieren, wenn Sie separate
Installationen ausführen.
Sie können einen Produkttyp basierend auf der verfügbaren Lizenz auswählen. Die folgenden
Zusatzanwendungen sind je nach Produkttyp verfügbar.
Client Produkttypen und Zusatzanwendungen
SOLIDWORKS PDM Standard SOLIDWORKS PDM CAD-Editor
• SOLIDWORKS
• DraftSight
SOLIDWORKS PDM Contributor
• DraftSight
SOLIDWORKS PDM Viewer: Keine
Zusatzanwendung
13
Installation - Übersicht
Client
SOLIDWORKS PDM Professional
Produkttypen und Zusatzanwendungen
SOLIDWORKS PDM CAD-Editor
• Microsoft Office Integration
• SOLIDWORKS
• DraftSight
• Autodesk Inventor
• AutoCAD
SOLIDWORKS PDM Contributor
• Microsoft Office Integration
• DraftSight
SOLIDWORKS PDM Viewer
• Microsoft Office Integration
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Erforderliche Installationskomponenten
•
Optionale Installationskomponenten (nur SOLIDWORKS PDM Professional)
•
SOLIDWORKS PDM Bereitstellungsszenarien
•
•
Zusammenfassung der Installation
•
Erforderliche Installationskomponenten
Für die Verwendung von SOLIDWORKS PDM müssen die folgenden Komponenten installiert und konfiguriert werden.
Microsoft SQL Server Die SOLIDWORKS PDM Professional
Dateitresordatenbank muss unter SQL Server 2014,
SQL Server 2012 oder SQL Server 2008 R2 installiert werden.
Die SQL Server Software ist nicht auf der
SOLIDWORKS DVD enthalten und muss separat installiert werden.
Microsoft SQL Server Express Eine SOLIDWORKS PDM Standard Tresordatenbank muss auf SQL Server 2014 gehostet werden
Die SQL Server Express Software ist auf der
SOLIDWORKS DVD enthalten.
14
Installation - Übersicht
SOLIDWORKS PDM
Datenbankserver
Der Datenbankserver fragt SOLIDWORKS PDM
Datenbanken regelmäßig nach Aktualisierungen ab, z. B. nach Benachrichtigungen, Aktualisierungen lokaler Ansichten, Aktualisierungen von
Replikationszeitplänen und Indexserver-Änderungen.
Außerdem verwaltet er die Datenimport- und
-exportregeln.
SOLIDWORKS PDM Archivserver
Der Archivserver enthält die in einem Dateitresor physisch gespeicherten Dateien und verwaltet
Benutzer und deren Anmeldeinformationen.
SolidNetWork License Manager Der SolidNetWork License Manager verwaltet die
Lizenzierung von SOLIDWORKS PDM.
Wenn Sie bereits über einen installierten
SolidNetWork Lizenzmanager für SOLIDWORKS verfügen, können Sie ihn verwenden, um
SOLIDWORKS PDM Lizenzen zu verwalten. Sie müssen sicherstellen, dass er entsprechend der
SOLIDWORKS PDM Version aktualisiert wird.
15
Installation - Übersicht
SOLIDWORKS PDM Professional
Client
Auf jedem Computer, der auf den SOLIDWORKS PDM
Professional Dateitresor zugreift, muss einer der folgenden Clients installiert sein:
SOLIDWORKS
PDM
Professional
CAD Editor &
Web
Unterstützt die Arbeit mit allen
Dateitypen, einschließlich der erweiterten Verwaltung und
Vorschau von CAD-Formaten wie
SOLIDWORKS. Mit
CAD-Zusatzanwendungen können
Benutzer über die
CAD-Anwendung auf
SOLIDWORKS PDM Professional zugreifen.
SOLIDWORKS
PDM
Professional
Contributor &
Web
Unterstützt die Arbeit mit allen
Dateitypen, einschließlich
CAD-Dateien. Die
CAD-Zusatzanwendungen werden auf diesem Client-Typ jedoch nicht unterstützt.
SOLIDWORKS
PDM
Professional
Viewer
Ermöglicht den schreibgeschützten
Zugriff auf Dateitresore. Benutzer können Dateien weder hinzufügen noch ändern (auschecken, einchecken, Werte aktualisieren) und keine
CAD-Zusatzanwendungen verwenden.
16
Installation - Übersicht
SOLIDWORKS PDM Standard Auf jedem Computer, der auf den SOLIDWORKS PDM
Standard Dateitresor zugreift, muss einer der folgenden Clients installiert sein:
SOLIDWORKS
PDM Standard
CAD-Editor
Unterstützt die Arbeit mit
SOLIDWORKS, DWG/DXF- und
Microsoft Office-Dateien. Alle
Dateiformate, die von Office
Zusatzanwendungen unterstützt werden, verhalten sich auf die gleiche Weise in SOLIDWORKS
PDM Standard.
SOLIDWORKS
PDM Standard
Contributor
Unterstützt die Arbeit mit
SOLIDWORKS, DWG/DXF- und
Microsoft Office-Dateien.
SOLIDWORKS
PDM Standard
Viewer
Ermöglicht den schreibgeschützten Zugriff auf
Dateitresore. Die Benutzer können keine Dateien hinzufügen oder ändern (auschecken, einchecken, Werte aktualisieren).
Optionale Installationskomponenten (nur SOLIDWORKS
PDM Professional)
Die folgenden Installationskomponenten sind optional:
SOLIDWORKS PDM Webserver Der Webserver bietet über das Internet oder ein Intranet
Zugriff auf einen Dateitresor.
SOLIDWORKS PDM
Indexserver
Der SOLIDWORKS PDM Indexserver ermöglicht die vollständige Inhaltssuche in zahlreichen in einem
Dateitresor gespeicherten Dateitypen.
SOLIDWORKS PDM Bereitstellungsszenarien
Die Bereitstellung von SOLIDWORKS PDM Komponenten hängt von der Größe und Art der Organisation ab, in der SOLIDWORKS PDM eingesetzt wird.
Mittelgroßes Büronetzwerk
Ein Server, auf dem SQL Server für SOLIDWORKS PDM Professional oder SQL Server
Express für SOLIDWORKS PDM Standard ausgeführt wird, hostet den Archivserver,
Datenbankserver und SNL-Server. Windows Workstations, auf denen der SOLIDWORKS
PDM Client installiert ist, sind mit dem Server verbunden.
17
Installation - Übersicht
Großes Büronetzwerk
Die Dateitresordatenbanken und der Datenbankserver befinden sich auf einem Server, auf dem SQL Server ausgeführt wird. Auf einem Server befindet sich der Archivserver und auf einem anderen Server der SNL-Server. Workstations, auf denen der SOLIDWORKS
PDM Professional Client installiert ist, sind mit den Servern verbunden. Ein Webserver ermöglicht unter Verwendung von SOLIDWORKS PDM Web-Clients den Zugriff über das
Internet.
18
Installation - Übersicht
Über ein WAN verbundene Büros
Der zentrale Datenbankserver befindet sich auf einem Hauptserver, auf dem SQL Server ausgeführt wird. Auf einem zweiten Server befindet sich der Archivserver und auf einem dritten Server der SNL-Server. Jedes an das WAN angeschlossene Büro verfügt über einen
Server, auf dem sich ein lokaler Archivserver mit einem replizierten Dateitresorarchiv befindet.
Workstations, auf denen der SOLIDWORKS PDM Professional Client installiert ist, sind mit dem lokalen Archivserver und dem zentralen Datenbankserver verbunden.
Systemanforderungen
Die SOLIDWORKS PDM Systemanforderungen sind unter folgender Adresse auf der
SOLIDWORKS Website verfügbar.
http://www.solidworks.com/sw/support/pdmsystemrequirements.html
.
19
Installation - Übersicht
Zusammenfassung der Installation
Die einzelnen Komponenten können in beliebiger Reihenfolge installiert werden. Für eine
LAN-Installation wird jedoch die folgende Vorgehensweise empfohlen:
So installieren Sie SOLIDWORKS PDM Professional Komponenten:
1.
Installieren Sie SQL Server auf dem System, das die SOLIDWORKS PDM Professional
Dateitresordatenbank hostet, oder installieren Sie SQL Express auf dem System, das die SOLIDWORKS PDM Standard Dateitresordatenbank hostet, es sei denn, es wird eine vorhandene Version von SQL Server oder SQL Express ausgeführt.
Details finden Sie unter
Installation und Konfiguration von SQL Server
auf Seite
22.
2.
Installieren Sie die Databankserver-Komponente auf dem System, auf dem SQL Server ausgeführt wird.
Details finden Sie unter
Installieren des SOLIDWORKS PDM Datenbankservers
auf Seite 55.
3.
Installieren Sie den Archivserver auf dem System, auf dem SQL Server ausgeführt wird, oder auf einem separaten System.
Details finden Sie unter
Installieren des SOLIDWORKS PDM Archivservers
auf
Seite 58.
4.
Installieren und konfigurieren Sie den SolidNetWork Lizenzmanager auf einem Server, der für alle Clients zugänglich ist, vorzugsweise dem SQL-Datenbank-Server.
Einzelheiten finden Sie unter
Installation und Konfiguration von SolidNetWork
auf Seite 68.
5.
Installieren Sie den SOLIDWORKS PDM Client auf allen Workstations, die im Dateitresor arbeiten.
Details finden Sie unter
Installieren des SOLIDWORKS PDM Clients
auf Seite 96.
6.
Erstellen Sie mit dem SOLIDWORKS PDM Verwaltungswerkzeug einen neuen
Dateitresor auf einem System, auf dem der SOLIDWORKS PDM Client installiert ist.
Weitere Details finden Sie unter
7.
Verbinden Sie die verbleibenden Clients mit dem Archivserver, und erstellen Sie mit dem Assistenten für die Ansichtseinrichtung lokale Dateitresoransichten.
Details finden Sie unter
Erstellung einer Dateitresoransicht mit dem Assistenten zur Ansichtseinrichtung
auf Seite 127.
8.
Richten Sie wahlweise SOLIDWORKS PDM Professional Indexserver zur Unterstützung der Inhaltssuche ein.
Details finden Sie unter
Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS
auf Seite 147.
Hilfe bei der Installation
Technischen Support der ersten Ebene für SOLIDWORKS Produkte erhalten Sie bei Ihrem
Fachhändler.
Hinweise zur Kontaktaufnahme mit Ihrem Fachhändler:
20
Installation - Übersicht
• Einzelheiten finden Sie unter
http://www.solidworks.com/sw/support/customer-software-support.htm
.
• Wählen Sie in den USA oder Kanada die Rufnummer 1-800-693-9000 (gebührenfrei).
• Außerhalb der USA und Kanada wählen Sie die Rufnummer +1 978-371-5011.
• Senden Sie eine E-Mail an
.
21
3
Installation und Konfiguration von
SQL Server
SOLIDWORKS PDM Professional verwendet zum Speichern von Informationen zu Dateien und
Aktivitäten in einem Dateitresor eine auf Microsoft SQL basierende Datenbank. Dateitresore erfordern SQL Server 2014, SQL Server 2012 oder SQL Server 2008 R2.
Empfehlung: Verwenden Sie SQL Server 2014 als Host der Dateitresordatenbank.
Eine Microsoft SQL Server 2014 DVD ist im SOLIDWORKS PDM Media Kit enthalten. Wenn
Sie von einem heruntergeladenen Kit installieren, müssen Sie sich die SQL Server Software separat besorgen. Sie ist in dem Download nicht enthalten.
Wenn Sie die erforderliche Version von SQL Server bereits installiert haben, fahren Sie fort mit
Installieren von SOLIDWORKS PDM
auf Seite 54.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Version von SQL Server auf Ihrem System installiert ist, lesen Sie zur Bestimmung von Version und Edition Artikel 321185 in der Microsoft Knowledge
Base unter
http://support.microsoft.com/default.aspx/kb/321185/de-de
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
•
Installation von SQL Server 2014
•
Aktualisieren auf SQL Server 2014
•
Installation von SQL Server 2012
•
Aktualisieren auf SQL Server 2012
•
•
Ändern des SQL Server Anmeldekontos
SQL Server 2014-Support
SOLIDWORKS PDM Professional Version 2016 unterstützt die Verwendung von SQL Server
2014.
Für die Kunden, die SQL Server 2014 über andere Kanäle erworben haben, unterstützt
SOLIDWORKS jetzt seine Verwendung mit SOLIDWORKS PDM SQL 2016, vorausgesetzt,
Sie verfügen über ausreichend Lizenzen für den SQL Client Zugriff für den vorhandenen
SQL Server.
22
Installation und Konfiguration von SQL Server
Installation von SQL Server 2014
Das SQL Server 2014 Installationsprogramm enthält neben hilfreichen Hinweisen auch
Überlegungen zur Ausführung unter Windows Vista oder höher. In der Onlinedokumentation zu SQL Server 2014 finden Sie die Hardware- und Software-Voraussetzungen sowie detaillierte Installationsanweisungen.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://msdn.microsoft.com/en-in/library/bb545450.aspx
.
Vor der Installation von SQL Server 2014
Bei lokalen Installationen müssen Sie Setup als Administrator ausführen. Wenn Sie SQL
Server 2014 von einer Remotefreigabe installieren, müssen Sie auf der Remotefreigabe ein Domänenkonto mit Lese- und Ausführungsberechtigungen verwenden.
Falls SOLIDWORKS PDM bereits auf dem System installiert ist, deinstallieren Sie über
Programm deinstallieren das Microsoft SQL Server 2012 Backward Compatibility
Paket, bevor Sie mit der Installation von SQL Server 2014 beginnen.
Microsoft .Net Framework Version 3.5 SP01 und Windows Installer 4.5 sind erforderlich.
Falls sie noch nicht installiert sind, werden sie vom Installationsassistenten vor dem Start der SQL Server 2014 Installation installiert. Diese Installationen machen eventuell einen
Neustart des Computers erforderlich.
Um für Windows Server 2008 R2 x64 .Net Framework 3.5 SP01 zu installieren, klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz und wählen Sie Verwalten > Features aus. Klappen Sie im Assistenten zum Hinzufügen von Features auf der Seite Features.Net
Framework 3.5.1 Features auf und wählen Sie .Net Framework 3.5.1 (Installiert) aus.
Durchführen der SQL Server 2014 Installation
1.
Schließen Sie alle Windows Anwendungen, einschließlich Windows Explorer.
2.
Legen Sie das SQL Server 2014 Installationsmedium ein. Doppelklicken Sie im
Stammverzeichnis auf setup.exe und verwenden Sie, sofern nichts anderes angegeben wird, die Standardoptionen.
Bildschirm Vorgang
SQL
Server-Installationscenter/Planungsseite
Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Installation.
SQL
Server-Installationscenter/Installation
Klicken Sie auf Neue Installation oder Hinzufügen
von Features zu einer vorhandenen Installation.
23
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm Vorgang
Unterstützungsregeln für das Setup (Setup Support
Rules)
Das Installationsprogramm prüft, ob Probleme vorliegen, die die Installation der SQL Server
Unterstützungsdateien verhindern:
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken
Sie auf OK.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Product Key
1. Wählen Sie Product Key eingeben aus, und geben
Sie Ihren Lizenzschlüssel ein.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Lizenzbedingungen
1. Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Unterstützungsdateien für das Setup
Klicken Sie auf Installieren.
Unterstützungsregeln für das Setup (Setup Support
Rules)
Das Installationsprogramm nimmt eine weitere
Überprüfung vor:
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken
Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
24
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Feature-Auswahl
Vorgang
1. Wählen Sie unter
InstanzfeaturesDatenbankmoduldienste.
2. Wählen Sie unter Freigegebene Features folgende
Optionen aus:
• Clienttools, Konnektivität (Client Tools
Connectivity)
• Integration Services
• Clienttools, Backward Compatibility (Client
Tools Backward Compatibility)
• Dokumentationskomponenten
• Verwaltungstools - Standard
• Verwaltungstools – Vollständig
3. Klicken Sie auf Weiter.
Instanzkonfiguration Wenn es sich um eine neue Installation handelt:
1. Wählen Sie Standardinstanz.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Wenn SQL Server bereits auf dem System installiert ist und Sie sich gegen eine Aktualisierung entschieden haben:
1. Wählen Sie Benannte Instanz.
2. Geben Sie einen eindeutigen Instanznamen für diese
Installation ein:
Computername\Instanzname.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Erforderlicher Speicherplatz Wenn der erforderliche Speicherplatz vorhanden ist, klicken Sie auf Weiter.
Wenn den Speicherplatzanforderungen nicht entsprochen wird:
1. Notieren Sie den erforderlichen Speicherplatz.
2. Klicken Sie auf Abbrechen.
3. Fügen Sie den erforderlichen Speicherplatz hinzu.
4. Wiederholen Sie die Installation.
25
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm Vorgang
Serverkonfiguration/Registerkarte
„Dienstkonto“
SQL Server-Agent:
• Kontoname: NT Service\SQLAgent$MSSQLSERVER
• Starttyp: Autom
SQL Server-Datenbankmodul:
• Kontoname: NT Service\MSSQL$MSSQLSERVER
• Starttyp: Autom
SQL Server Integration Services 12.0:
• Kontoname: NT Service\MsDtsServer120
• Starttyp: Autom
SQL Server Browser:
• Kontoname: NT AUTHORITY\LOCAL SERVICE
• Starttyp: Autom
Serverkonfiguration/Registerkarte
„Sortierung“
1. Klicken Sie bei Datenbankmodul auf Anpassen.
2. Wählen Sie im Dialogfeld
Windows-Sortierreihenfolge –
Sortierungskennzeichner und Sortierreihenfolge
und Sortierungskennzeichner aus, die Ihrem
Standort entspricht. Behalten Sie die anderen ausgewählten Optionen bei.
Sie können SOLIDWORKS PDM nicht auf einem
Server einsetzen, der Binäreinstellungen verwendet.
3. Klicken Sie auf Weiter.
26
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm Vorgang
Konfiguration des
Datenbankmoduls/
Registerkarte
Kontobereitstellung
Ändern Sie keine
Einstellungen auf den
Registerkarten
Datenverzeichnisse oder
Filestream.
1. Wählen Sie Gemischter Modus (SQL
Server-Authentifizierung und
Windows-Authentifizierung). SOLIDWORKS PDM
Professional verwendet die SQL
Server-Authentifizierung für die
Datenbankkommunikation.
2. Geben Sie ein sicheres Kennwort für das
Systemadministratorkonto ein (sa). Lassen Sie das
Kennwortfeld nicht leer. Klicken Sie auf Hilfe, um die
Kennwortregeln anzuzeigen.
Geben Sie das Kennwort zur Bestätigung erneut ein.
Merken Sie sich das Kennwort, damit Sie es bei der Einrichtung der SOLIDWORKS PDM Professional
Dateitresordatenbanken verwenden können.
3. Klicken Sie unter SQL Server-Administratoren
angeben auf Hinzufügen.
4. Geben Sie im Dialogfeld Benutzer, Computer oder
Gruppen auswählen den Namen des lokalen
Systemadministrators oder der Administratorgruppe ein.
5. Klicken Sie auf Weiter.
Konfiguration des
Datenbankmoduls/
Registerkarte
Datenverzeichnisse
(Optional) Sie können auch das Standardverzeichnis
ändern, in dem Datenbanken erstellt von SOLIDWORKS
PDM Professional gespeichert werden. Ändern Sie dazu den Speicherort für Benutzerdatenbankverzeichnis und Benutzerdatenbank-Protokollverzeichnis.
Fehler- und
Verwendungsberichterstellung
Klicken Sie auf Weiter.
Installationsregeln Das Installationsprogramm prüft, ob Probleme vorliegen, die die Installation von SQL Server 2014 verhindern.
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken
Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Bereit zur Installation Klicken Sie auf Installieren.
27
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Installationsfortschritt
Vorgang
Die Installation kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wenn bzgl. der SQL Server Backwards-Compatibility
Dateien eine Fehlermeldung angezeigt wird, brechen
Sie die Installation ab. Deinstallieren Sie das Microsoft
SQL Server 2012 Backward Compatibility Paket über
Programm deinstallieren. Starten Sie dann die
Installation von SQL Server 2014 neu.
Wenn Sie in der Statusanzeige darüber informiert werden, dass der Installationsvorgang
abgeschlossen ist, klicken Sie auf Weiter.
Vollständige Beschreibung Klicken Sie auf Schließen.
Falls Sie in einer Meldung darauf hingewiesen werden, dass ein Neustart des Computers erforderlich ist, klicken
Sie auf OK. Wenn der Neustart nicht automatisch erfolgt, starten Sie den Computer manuell neu.
Nach der Installation von SQL Server 2014
Um eine sichere SQL Kommunikation über das Netzwerk sicherzustellen und einen
Zertifikatsserver zu verwenden, können Sie die SSL-Verschlüsselung aktivieren.
Einzelheiten finden Sie in diesem Microsoft Artikel:
http://support.microsoft.com/kb/318605/en-us
Überprüfen der Installation von SQL Server 2014
Überprüfen der korrekten Installation von SQL Server 2014:
1.
Starten Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
2.
Klicken Sie auf SQL Server 2014-Dienste, und sehen Sie nach, ob SQL Server
(MSSQLSERVER) ausgeführt wird.
3.
Wenn dies nicht der Fall ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SQL Server
(MSSQLSERVER) und wählen Sie Starten aus dem Kontextmenü, um den Dienst zu starten.
4.
Beenden Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
Aktualisieren auf SQL Server 2014
Befolgen Sie diese Anweisungen zum Aktualisieren einer vorhandenen Instanz von SQL
Server SQL 2008 R2 oder SQL Server SQL 2012 auf SQL Server 2014.
Wenn Sie auf SQL Server 2014 aktualisieren, lesen Sie die SQL Server 2014-Handbücher online bezüglich detaillierter Anleitungen:
http://msdn.microsoft.com/en-in/library/bb677622.aspx
28
Installation und Konfiguration von SQL Server
http://msdn.microsoft.com/en-in/library/bb545450.aspx
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Version von SQL Server auf Ihrem System installiert ist, lesen Sie zur Bestimmung von Version und Edition den Artikel 321185 in der Microsoft
Knowledge Base unter:
http://support.microsoft.com/default.aspx/kb/321185/de-de
Alle Dateitresordatenbanken werden automatisch auf SQL Server 2014 aktualisiert, wenn die Serverinstanz aktualisiert wird.
Durchführung der Aktualisierung auf SQL Server 2014
1.
Schließen Sie alle Windows Anwendungen, einschließlich Windows Explorer.
2.
Legen Sie das SQL Server 2014 Installationsmedium ein, und doppelklicken Sie im
Stammverzeichnis auf setup.exe.
Verwenden Sie die Standardoptionen, sofern nichts anderes angegeben wird.
Bildschirm Vorgang
SQL
Server-Installationscenter/Planungsseite
Klicken Sie im linken Fensterbereich auf
Installation.
SQL
Server-Installationscenter/Installationsseite
Klicken Sie auf Upgrade von SQL Server 2005,
SQL Server 2008, SQL Server 2008 R2 oder
SQL Server 2012.
Unterstützungsregeln für das
Setup (Setup Support Rules)
Das Installationsprogramm prüft, ob Probleme vorliegen, die die Installation der SQL Server
Unterstützungsdateien verhindern:
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken Sie auf OK.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine
Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die
Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Product Key
1. Wählen Sie Product Key eingeben aus, und geben Sie Ihren Lizenzschlüssel ein.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Lizenzbedingungen
1. Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag.
2. Klicken Sie auf Weiter.
29
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Unterstützungsdateien für das
Setup
Unterstützungsregeln für das
Setup (Setup Support Rules)
Vorgang
Klicken Sie auf Installieren.
Das Installationsprogramm nimmt eine weitere
Überprüfung vor.
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine
Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die
Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Instanz auswählen
Features auswählen
Instanzkonfiguration
Erforderlicher Speicherplatz
Wählen Sie für die Aktualisierung die
SQL-Serverinstanz. Standard ist MSSQLSERVER.
Hier werden die zu aktualisierenden SQL Features aufgelistet.
Klicken Sie auf Weiter.
Hier wird die benannte Instanz angezeigt, die zu aktualisieren ist.
Klicken Sie auf Weiter.
Wenn der erforderliche Speicherplatz vorhanden ist, klicken Sie auf Weiter.
Wenn den Speicherplatzanforderungen nicht entsprochen wird:
1. Notieren Sie den erforderlichen Speicherplatz.
2. Klicken Sie auf Abbrechen.
3. Fügen Sie den erforderlichen Speicherplatz hinzu.
4. Wiederholen Sie die Installation.
Serverkonfiguration
Aktualisierungsoption für den
Volltextkatalog (Full-text
Upgrade)
Fehler- und
Verwendungsberichterstellung
Klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie Import und klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Weiter.
30
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Regeln zum Update (Upgrade
Rules)
Vorgang
Das Installationsprogramm prüft, ob Probleme vorliegen, die die Aktualisierung von SQL Server
2014 verhindern.
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine
Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die
Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Die Aktualisierung kann jetzt durchgeführt werden (Ready to
Upgrade)
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Aktualisierungsvorgang (Upgrade
Progress)
Klicken Sie nach Abschluss der Aktualisierung aller
Komponenten auf Weiter.
Vollständige Beschreibung Klicken Sie auf Schließen.
SQL Server-Installationscenter Klicken Sie rechts oben auf das X, um das
Installationscenter zu schließen.
Nach dem Aktualisieren auf SQL Server 2014
• Überprüfen Sie die Aktualisierung.
Einzelheiten finden Sie unter
Überprüfen der Installation von SQL Server 2014
auf Seite 28.
• Beheben Sie evtl. auftretende Probleme.
Einzelheiten finden Sie unter
auf Seite 40.
Installation von SQL Server 2012
Das SQL Server 2012 Installationsprogramm enthält neben hilfreichen Hinweisen auch
Überlegungen zur Ausführung unter Windows Vista oder höher. Die SQL Server 2012
Onlinedokumentationen (SQL Server 2012 Dokumentationskomponenten) enthalten die
Hardware- und Softwareanforderungen sowie ausführliche Installationsanweisungen.
Weitere Informationen finden Sie unter
http://sqlish.com/installing-books-online-for-microsoft-sql-server-2012/
.
31
Installation und Konfiguration von SQL Server
Vor der Installation von SQL Server 2012
Bei lokalen Installationen müssen Sie Setup als Administrator ausführen. Wenn Sie SQL
Server 2012 von einer Remotefreigabe installieren, müssen Sie auf der Remotefreigabe ein Domänenkonto mit Lese- und Ausführungsberechtigungen verwenden.
Falls SOLIDWORKS PDM bereits auf dem System installiert ist, deinstallieren Sie über
Programm deinstallieren das Microsoft SQL Server 2008 Backward Compatibility
Paket, bevor Sie mit der Installation von SQL Server 2012 beginnen.
Microsoft .Net Framework Version 3.5 SP01 und Windows Installer 4.5 sind erforderlich.
Falls sie noch nicht installiert sind, werden sie vom Installationsassistenten vor dem Start der SQL Server 2012 Installation installiert. Diese Installationen machen eventuell einen
Neustart des Computers erforderlich.
Um für Windows Server 2008 R2 x64 .Net Framework 3.5 SP01 zu installieren, klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und wählen Sie Verwalten > Features aus. Klappen Sie im Assistenten zum Hinzufügen von Features auf der Seite Features.Net
Framework 3.5.1 Features auf, und wählen Sie .Net Framework 3.5.1 (Installiert) aus.
Durchführen der SQL Server 2012 Installation
1.
Schließen Sie alle Windows Anwendungen, einschließlich Windows Explorer.
2.
Legen Sie das SQL Server 2012 Installationsmedium ein. Doppelklicken Sie im
Stammverzeichnis auf setup.exe, und verwenden Sie, sofern nichts anderes angegeben wird, die Standardoptionen.
Bildschirm Aktion
SQL
Server-Installationscenter/Planungsseite
Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Installation.
SQL
Server-Installationscenter/Installation
Klicken Sie auf Neue Installation oder Hinzufügen
von Features zu einer vorhandenen Installation.
Unterstützungsregeln für das Setup (Setup Support
Rules)
Das Installationsprogramm prüft, ob Probleme vorliegen, die die Installation der SQL Server
Unterstützungsdateien verhindern:
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken
Sie auf OK.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Product Key
1. Wählen Sie Product Key eingeben aus, und geben
Sie Ihren Lizenzschlüssel ein.
2. Klicken Sie auf Weiter.
32
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Lizenzbedingungen
Aktion
1. Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Unterstützungsdateien für das Setup
Klicken Sie auf Installieren.
Unterstützungsregeln für das Setup (Setup Support
Rules)
Das Installationsprogramm nimmt eine weitere
Überprüfung vor:
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken
Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Featureauswahl
1. Wählen Sie unter
InstanzfeaturesDatenbankmoduldienste.
2. Wählen Sie unter Freigegebene Features die folgende Option aus:
• Clienttools, Konnektivität (Client Tools
Connectivity)
• Integration Services
• Clienttools, Backward Compatibility (Client
Tools Backward Compatibility)
• Dokumentationskomponenten
• Verwaltungstools - Standard
• Verwaltungstools – Vollständig
3. Klicken Sie auf Weiter.
33
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Instanzkonfiguration
Aktion
Wenn es sich um eine neue Installation handelt:
1. Wählen Sie Standardinstanz.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Wenn SQL Server bereits auf dem System installiert ist und Sie sich gegen eine Aktualisierung entschieden haben:
1. Wählen Sie Benannte Instanz.
2. Geben Sie einen eindeutigen Instanznamen für diese
Installation ein:
Computername\Instanzname.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Erforderlicher Speicherplatz Wenn der erforderliche Speicherplatz vorhanden ist, klicken Sie auf Weiter.
Wenn den Speicherplatzanforderungen nicht entsprochen wird:
1. Notieren Sie den erforderlichen Speicherplatz.
2. Klicken Sie auf Abbrechen.
3. Fügen Sie den erforderlichen Speicherplatz hinzu.
4. Wiederholen Sie die Installation.
Serverkonfiguration/Registerkarte
„Dienstkonto“
SQL Server-Agent und SQL
Server-Datenbankmodul:
• Kontoname: NT AUTHORITY\SYSTEM
• Starttyp: Automatisch
SQL Server Integration Services 10.0:
• Kontoname: NT AUTHORITY\SYSTEM
• Starttyp: Automatisch
SQL Server Browser:
• Kontoname: NT AUTHORITY\LOCAL SERVICE
• Starttyp: Automatisch
34
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm Aktion
Serverkonfiguration/Registerkarte
„Sortierung“
1. Klicken Sie bei Datenbankmodul auf Anpassen.
2. Wählen Sie im Dialogfeld
Windows-Sortierreihenfolge –
Sortierungskennzeichner und Sortierreihenfolge
und Sortierungskennzeichner aus, die Ihrem
Standort entspricht. Behalten Sie die anderen ausgewählten Optionen bei.
Sie können SOLIDWORKS PDM nicht auf einem
Server einsetzen, der Binäreinstellungen verwendet.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Konfiguration des
Datenbankmoduls/
Registerkarte
Kontobereitstellung
Ändern Sie keine
Einstellungen auf den
Registerkarten
Datenverzeichnisse oder
Filestream.
1. Wählen Sie Gemischter Modus (SQL
Server-Authentifizierung und
Windows-Authentifizierung). SOLIDWORKS PDM
Professional verwendet die SQL
Server-Authentifizierung für die
Datenbankkommunikation.
2. Geben Sie ein sicheres Kennwort für das
Systemadministratorkonto ein (sa). Lassen Sie das
Kennwortfeld nicht leer. Klicken Sie auf Hilfe, um die
Kennwortregeln anzuzeigen.
Geben Sie das Kennwort zur Bestätigung erneut ein.
Merken Sie sich das Kennwort, damit Sie es bei der Einrichtung der SOLIDWORKS PDM Professional
Dateitresordatenbanken verwenden können.
3. Klicken Sie unter SQL Server-Administratoren
angeben auf Hinzufügen.
4. Geben Sie im Dialogfeld Benutzer, Computer oder
Gruppen auswählen den Namen des lokalen
Systemadministrators oder der Administratorgruppe ein.
5. Klicken Sie auf Weiter.
Konfiguration des
Datenbankmoduls/
Registerkarte
Datenverzeichnisse
(Optional) Sie können auch das Standardverzeichnis
ändern, in dem Datenbanken erstellt von SOLIDWORKS
PDM Professional gespeichert werden. Ändern Sie dazu den Speicherort für Benutzerdatenbankverzeichnis und Benutzerdatenbank-Protokollverzeichnis.
Fehler- und
Verwendungsberichterstellung
Klicken Sie auf Weiter.
35
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Installationsregeln
Installationsbereit
Installationsstatus
Abgeschlossen
Aktion
Das Installationsprogramm prüft, ob Probleme vorliegen, die die Installation von SQL Server 2012 verhindern.
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken
Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Klicken Sie auf Installieren.
Die Installation kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wenn bzgl. der SQL Server Backwards-Compatibility
Dateien eine Fehlermeldung angezeigt wird, brechen
Sie die Installation ab. Deinstallieren Sie das Microsoft
SQL Server 2008 Backward Compatibility Paket über
Programm deinstallieren. Starten Sie dann die
Installation von SQL Server 2012 neu.
Wenn Sie in der Statusanzeige darüber informiert werden, dass der Installationsvorgang
abgeschlossen ist, klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Schließen.
Falls Sie in einer Meldung darauf hingewiesen werden, dass ein Neustart des Computers erforderlich ist, klicken
Sie auf OK. Wenn der Neustart nicht automatisch erfolgt, starten Sie den Computer manuell neu.
Nach der Installation von SQL Server 2012
Um eine sichere SQL Kommunikation über das Netzwerk sicherzustellen und einen
Zertifikatsserver zu verwenden, können Sie die SSL-Verschlüsselung aktivieren.
Details finden Sie in den Microsoft Artikeln:
http://support.microsoft.com/kb/318605/en-us
Zugehörige Informationen
Überprüfen der Installation von SQL Server 2012
auf Seite 37
auf Seite 40
36
Installation und Konfiguration von SQL Server
Überprüfen der Installation von SQL Server 2012
So überprüfen Sie die korrekte Installation von SQL Server 2012:
1.
Starten Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
2.
Klicken Sie auf SQL Server-Dienste, und sehen Sie nach, ob SQL Server
(MSSQLSERVER) ausgeführt wird.
3.
Wenn dies nicht der Fall ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SQL Server
(MSSQLSERVER), und wählen Sie Starten aus dem Kontextmenü, um den Dienst zu starten.
4.
Beenden Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
Aktualisieren auf SQL Server 2012
Gehen Sie laut den folgenden Anweisungen vor, um einen bestehenden SQL Server 2008 auf SQL Server 2012 zu aktualisieren.
Wenn Sie auf SQL Server 2012 aktualisieren, siehe SQL Server 2012 Handbücher online bezüglich detaillierter Anleitungen:
http://sqlish.com/installing-books-online-for-microsoft-sql-server-2012/
Wenn Sie auf SQL Server 2008 R2 aktualisieren, siehe
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/bb677622(v=sql.105).aspx
.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Version von SQL Server auf Ihrem System installiert ist, lesen Sie zur Bestimmung von Version und Edition den Artikel 321185 in der Microsoft
Knowledge Base unter:
http://support.microsoft.com/default.aspx/kb/321185/de-de
Alle Dateitresordatenbanken werden automatisch auf SQL Server 2012 aktualisiert, wenn die Serverinstanz aktualisiert wird.
Durchführung der Aktualisierung auf SQL Server 2012
1.
Schließen Sie alle Windows Anwendungen, einschließlich Windows Explorer.
2.
Legen Sie das SQL Server 2012 Installationsmedium ein, und doppelklicken Sie im
Stammverzeichnis auf setup.exe.
Verwenden Sie die Standardoptionen, sofern nichts anderes angegeben wird.
Bildschirm Aktion
SQL
Server-Installationscenter/Planungsseite
Klicken Sie im linken Fensterbereich auf
Installation.
SQL
Server-Installationscenter/Installationsseite
Klicken Sie auf Von SQL Server 2008
aktualisieren.
37
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Unterstützungsregeln für das
Setup (Setup Support Rules)
Aktion
Das Installationsprogramm prüft, ob Probleme vorliegen, die die Installation der SQL Server
Unterstützungsdateien verhindern:
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken Sie auf OK.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine
Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die
Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Product Key
1. Wählen Sie Product Key eingeben aus, und geben Sie Ihren Lizenzschlüssel ein.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Lizenzbedingungen
1. Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Unterstützungsdateien für das
Setup
Unterstützungsregeln für das
Setup (Setup Support Rules)
Klicken Sie auf Installieren.
Das Installationsprogramm nimmt eine weitere
Überprüfung vor.
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine
Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die
Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Instanz auswählen
Features auswählen
Wählen Sie für die Aktualisierung die
SQL-Serverinstanz. Standard ist MSSQLSERVER.
Hier werden die zu aktualisierenden SQL Features aufgelistet.
Klicken Sie auf Weiter.
38
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Instanzkonfiguration
Erforderlicher Speicherplatz
Aktion
Hier wird die benannte Instanz angezeigt, die zu aktualisieren ist.
Klicken Sie auf Weiter.
Wenn der erforderliche Speicherplatz vorhanden ist, klicken Sie auf Weiter.
Wenn den Speicherplatzanforderungen nicht entsprochen wird:
1. Notieren Sie den erforderlichen Speicherplatz.
2. Klicken Sie auf Abbrechen.
3. Fügen Sie den erforderlichen Speicherplatz hinzu.
4. Wiederholen Sie die Installation.
Serverkonfiguration
Aktualisierungsoption für den
Volltextkatalog (Full-text
Upgrade)
Fehler- und
Verwendungsberichterstellung
Regeln zum Update (Upgrade
Rules)
Klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie Import, und klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Weiter.
Das Installationsprogramm prüft, ob Probleme vorliegen, die die Aktualisierung von SQL Server
2012 verhindern.
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine
Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die
Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Die Aktualisierung kann jetzt durchgeführt werden (Ready to
Upgrade)
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Aktualisierungsvorgang (Upgrade
Progress)
Klicken Sie nach Abschluss der Aktualisierung aller
Komponenten auf Weiter.
Abgeschlossen Klicken Sie auf Schließen.
39
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm Aktion
SQL Server-Installationscenter Klicken Sie rechts oben auf das X, um das
Installationscenter zu schließen.
Nach dem Aktualisieren auf SQL Server 2012
• Überprüfen Sie die Aktualisierung.
Einzelheiten finden Sie unter
Überprüfen der Installation von SQL Server 2012
auf Seite 37.
• Beheben Sie evtl. auftretende Probleme.
Einzelheiten finden Sie unter
auf Seite 40.
SQL Server Problembehebung
Clients können nicht im Dateitresor arbeiten
Ursache
Lösung
Das SQL Passwort ist abgelaufen oder das Konto wurde gesperrt.
Entsperren Sie das Konto durch Anmelden mit der
Windows-Authentifizierung.
Entsperren des SQL Server-Kontos
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
2.
Führen Sie im Dialogfeld Mit Server verbinden folgende Schritte aus: a) Wählen Sie für Authentifizierung die Option Windows-Authentifizierung aus.
b) Klicken Sie auf Verbinden.
3.
Klappen Sie im linken Fensterbereich den Eintrag Sicherheit auf, und wählen Sie
Anmeldungen.
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die SQL-Anmeldung, die zur Verwendung im Archivserver definiert ist (normalerweise das Konto sa), und wählen Sie
Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
5.
Wählen Sie im Dialogfeld Anmeldungseigenschaften im linken Fensterbereich Status aus.
6.
Deaktivieren Sie unter Status für SQL Server Authentifizierung die Option
Anmeldung ist gesperrt.
7.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
SOLIDWORKS PDM Administrative Features schlagen fehl
Ursache
Remoteverbindungen sind nicht zulässig.
40
Installation und Konfiguration von SQL Server
Lösung
Aktivieren Sie die Remotezugriffsoption von SQL Server.
Um die Remotezugriffsoption von SQL Server zu aktivieren:
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
2.
Melden Sie sich als Systemadministrator an.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
4.
Klicken Sie im Dialogfeld Servereigenschaften auf Verbindungen.
5.
Überprüfen Sie im rechten Fensterbereich unter Remoteserververbindungen, ob
Remoteverbindungen mit diesem Server zulassen aktiviert ist, und klicken Sie auf OK.
6.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
SOLIDWORKS PDM Verbindung zum Server kann nicht hergestellt werden
Ursache
Lösung
TCP/IP ist nicht aktiviert oder der TCP-Port stimmt nicht.
Aktivieren Sie das TCP/IP-Protokoll für Client-Verbindungen, und stellen Sie sicher, dass der TCP-Port 1433 geöffnet ist.
Aktivieren des SQL Server TCP/IP-Protokolls:
1.
Öffnen Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich SQL Server 2008-Netzwerkkonfiguration auf, und klicken Sie auf Protokolle für MSSQLSERVER.
3.
Stellen Sie sicher, dass TCP/IP im rechten Fensterbereich aktiviert ist.
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf TCP/IP, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
5.
Stellen Sie auf der Registerkarte IP-Adressen sicher, dass für TCP der Port 1433 verwendet wird.
6.
Beenden Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
Ändern des SQL Server Anmeldekontos
Die Archiv- und/oder Datenbankserver-Dienste müssen über eine SQL Anmeldung, die zumindest über „db_owner“-Zugriff auf die Datenbanken verfügt, alle von ihnen verwalteten SOLIDWORKS PDM Professional Datenbanken erreichen können. Wenn SQL
Server installiert ist, wird normalerweise eine Systemadministratoranmeldung (sa) mit uneingeschränkten Zugriffsrechten auf alle Datenbanken auf dem SQL Server erstellt.
Verwenden Sie diesen Systemadministrator oder erstellen Sie einen neuen Benutzer mit
„db_owner“-Zugriff auf die SOLIDWORKS PDM Professional Datenbanken.
Wenn Sie beabsichtigen, neue Dateitresordatenbanken mit einer
„db_owner“-SQL-Anmeldung zu erstellen, erstellen Sie zuerst diese SQL Anmeldung.
41
Installation und Konfiguration von SQL Server
Zur Erstellung einer neuen Dateitresor-Datenbank, müssen Sie sich als
SQL-Systemadministrator anmelden. Wenn Sie die db_owner SQL-Anmeldung verwenden, werden Sie aufgefordert, sich während der Tresorerstellung als
Systemadministrator (sa) anzumelden.
Erstellung eines neuen SQL-Anmeldekontos
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
2.
Melden Sie sich als Systemadministrator an.
3.
Klappen Sie im linken Fensterbereich Sicherheit auf.
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Anmeldungen, und wählen Sie Neue
Anmeldung aus dem Kontextmenü.
5.
Wählen Sie im Dialogfeld Anmeldung - Neu die Option Allgemein aus.
a) Geben Sie einen Anmeldenamen für den neuen SQL Benutzer ein.
b) Wählen Sie SQL Server-Authentifizierung, und geben Sie ein Kennwort ein.
c) Deaktivieren Sie die Option Kennwortrichtlinie erzwingen.
d) Klicken Sie auf OK.
6.
Schließen Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Damit diese Anmeldung von SOLIDWORKS PDM Professional verwendet werden kann, sind keine weiteren Berechtigungen erforderlich.
Verwendung der neuen SQL-Anmeldung mit dem
SOLIDWORKS PDM Archiv
1.
Öffnen Sie auf dem System, auf dem der SOLIDWORKS PDM Archivserver ausgeführt wird, das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Archivserver, indem Sie einen der folgenden
Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle ProgrammeSOLIDWORKS
PDMArchivserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf
Archivserver-Konfiguration.
2.
Wählen Sie Extras > Standardeinstellungen.
3.
Klicken Sie im Dialogfeld Einstellungen unter SQL Anmeldung auf Ändern.
4.
Geben Sie im Dialogfeld SQL-Benutzeranmeldung ändern die SQL-Benutzeranmeldung und das Passwort des neuen SQL-Benutzers ein, und klicken Sie zwei Mal auf OK.
Ab sofort wird neu erstellten Dateitresordatenbanken „db_owner“-Zugriff für diesen
Benutzer zugewiesen.
5.
Schließen Sie das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Archivserver.
42
Installation und Konfiguration von SQL Server
6.
Öffnen Sie auf dem System, auf dem der SOLIDWORKS PDM Datenbankserver ausgeführt wird, das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Datenbankserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle ProgrammeSOLIDWORKS
PDMDatenbankserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf
Datenbankserver-Konfiguration.
7.
Geben Sie die neue SQL-Benutzeranmeldung und das Passwort ein, und klicken Sie auf OK.
8.
Starten Sie den SOLIDWORKS PDM Datenbankserver-Dienst neu.
Erteilen von db_owner-Zugriff für SQL-Anwender auf bestehende SOLIDWORKS PDM Dateitresor-Datenbanken
1.
Auf dem SQL Server, der die neuen SOLIDWORKS PDM Datenbanken hostet, öffnen
Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
2.
Melden Sie sich als Systemadministrator an.
3.
Klappen Sie im linken Fensterbereich den Eintrag Sicherheit auf, und klicken Sie auf
Anmeldungen.
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SQL-Benutzer, und wählen Sie
Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
5.
Führen Sie im Dialogfeld Anmeldungseigenschaften folgende Schritte aus: a) Wählen Sie im linken Fensterbereich Benutzerzuordnung aus.
b) Wählen Sie im rechten Fensterbereich unter Benutzer, die dieser Anmeldung
zugeordnet sind die Option Zuordnen für alle SOLIDWORKS PDM Datenbanken
(Dateitresordatenbanken und ConisioMasterDb.) c) Wählen Sie für jede Datenbank unter Mitgliedschaft in Datenbankrolle für die
Option db_owner.
d) Klicken Sie auf OK.
6.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen Sie Neue Abfrage aus dem Kontextmenü.
7.
Geben Sie im rechten Fensterbereich die folgende Abfrageaussage zum neuen
db_owner-Benutzer ein, und klicken Sie auf Ausführen.
GRANT VIEW SERVER STATE TO [SQL_BENUTZERNAME]
8.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
9.
Öffnen Sie auf dem System, auf dem der SOLIDWORKS PDM Archivserver ausgeführt wird, das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Archivserver, indem Sie einen der folgenden
Schritte ausführen:
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf
Archivserver-Konfiguration.
10. Wählen Sie Extras > Standardeinstellungen.
11. Klicken Sie im Dialogfeld Einstellungen unter SQL Anmeldung auf Ändern.
43
Installation und Konfiguration von SQL Server
12. Geben Sie im Dialogfeld SQL-Benutzeranmeldung ändern die SQL-Benutzeranmeldung und das Passwort des neuen SQL-Benutzers ein, und klicken Sie auf OK.
13. Schließen Sie das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Archivserver.
14. Öffnen Sie auf dem System, auf dem der SOLIDWORKS PDM Datenbankserver ausgeführt wird, das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Datenbankserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf
Datenbankserver-Konfiguration.
15. Geben Sie die neue SQL-Benutzeranmeldung und das Passwort ein, und klicken Sie auf OK.
16. Starten Sie den SOLIDWORKS PDM Datenbankserver-Dienst neu.
Unzureichende SQL-Berechtigungen
Wenn Sie dem SQL Benutzer keine ausreichenden SQL Berechtigungen zuweisen, können
Sie sich in keinen Dateitresoransichten anmelden.
Wenn der SQL Benutzer nicht zumindest über „db_owner“-Zugriff auf folgende
Komponenten verfügt, werden Warnmeldungen angezeigt:
• ConisioMasterDb-Datenbank
Beispiel:
Konnte nicht an Datenbank „Dateitresor auf dem Server Servername“ anmelden.
• Dateitresordatenbank
Beispiel:
Konnte nicht auf Elemente in der Datenbank zugreifen.
44
4
Installation und Konfiguration von
SQL Server Express
SOLIDWORKS PDM Standard verwendet zum Speichern von Informationen zu Dateien und
Aktivitäten in einem Dateitresor eine auf Microsoft SQL Server Express basierende Datenbank.
Sie müssen SQL Server 2014 Express als Host der Dateitresordatenbank verwenden.
Microsoft SQL Server 2014 Express ist Teil der SOLIDWORKS DVD.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Support für SQL Server 2014 Express
•
Installation und Verwaltung von SQL Server 2014 Express
Support für SQL Server 2014 Express
SOLIDWORKS PDM Standard unterstützt die Verwendung von SQL Server 2014 Express.
Für Kunden, die SQL Server 2014 Express über andere Händler erworben haben, unterstützt SOLIDWORKS jetzt seine Verwendung mit SOLIDWORKS PDM Standard 2016.
Installation und Verwaltung von SQL Server 2014 Express
Für die Installation und Verwaltung von SQL Server 2014 Express installieren Sie das SQL
Server Datenbankmodul und SQL Server Management Studio.
Jedes Installationspaket steht auf dem SOLIDWORKS Installationsmedium zur Verfügung.
Sie können das SQL Server Datenbankmodul und SQL Server Management Studio einzeln installieren. Weitere Informationen finden Sie unter SQL Server-Datenbankmodul
installieren und SQL Server Express Management Studio installieren.
Wenn Sie das SQL Server Datenbankmodul und SQL Server Management Studio zur gleichen Zeit installieren möchten, laden Sie das kombinierte Installationspaket
SQLEXPRWT_x64_ENU.exe
von
https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=42299
herunter und installieren Sie es.
Vor der Installation von SQL Server 2014 Express
Bei lokalen Installationen müssen Sie die Installation als Administrator ausführen.
Falls Microsoft SQL Server 2012 Backward Compatibility bereits auf dem System installiert ist, deinstallieren Sie über Programm deinstallieren das Microsoft SQL Server 2012
45
Installation und Konfiguration von SQL Server Express
Backward Compatibility Paket, bevor Sie mit der Installation von SQL Server 2014
Express beginnen.
Microsoft .Net Framework Version 3.5 SP01 und Windows Installer 4.5 sind erforderlich.
Falls sie noch nicht installiert sind, werden sie vom Installationsassistenten vor dem Start der Installation von SQL Server 2014 Express installiert. Diese Installationen machen eventuell einen Neustart des Computers erforderlich.
Um für Windows Server 2008 R2 x64 .Net Framework 3.5 SP01 zu installieren, klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz und wählen Sie Verwalten > Features aus. Klappen Sie im Assistenten zum Hinzufügen von Features auf der Seite Features
.Net Framework 3.5.1 Features auf und wählen Sie .Net Framework 3.5.1
(Installiert) aus.
Installieren des SQL Server-Datenbankmoduls
1.
Schließen Sie alle Windows Anwendungen, einschließlich Windows Explorer.
2.
Legen Sie die SOLIDWORKS DVD ein.
Schließen Sie den SOLIDWORKS Installations-Manager, wenn er startet.
3.
Navigieren Sie zu \PreReqs\SQLServer\sqlexpr_x64_enu.exe und klicken Sie auf
Als Administrator ausführen.
Die Extraktion beginnt und startet den InstallShield-Assistenten.
4.
Verwenden Sie die Standardoptionen, sofern nichts anderes angegeben wird.
Bildschirm Vorgang
SQL Server-Installationscenter/Installation Klicken Sie auf Neue Installation oder
Hinzufügen von Features zu einer
vorhandenen Installation.
Lizenzbedingungen
1. Lesen und akzeptieren Sie den
Lizenzvertrag.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Regeln installieren Das Installationsprogramm nimmt eine weitere Überprüfung vor:
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder
Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die
Installation abzubrechen und die
Probleme zu beheben.
46
Installation und Konfiguration von SQL Server Express
Bildschirm
Feature-Auswahl
Instanzkonfiguration
Serverkonfiguration/Registerkarte
Dienstkonten
Vorgang
1. Wählen Sie unter Instanzfeatures
Datenbankmoduldienste.
2. Wählen Sie unter Freigegebene
Features folgende Optionen aus:
• Clienttools, Konnektivität (Client
Tools Connectivity)
• Clienttools, Backward
Compatibility (Client Tools
Backward Compatibility)
• Clienttools SDK
3. Klicken Sie auf Weiter.
Wenn es sich um eine neue Installation handelt:
1. Wählen Sie Standardinstanz.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Wenn SQL Server bereits auf dem System installiert ist und Sie sich gegen eine
Aktualisierung entschieden haben:
1. Wählen Sie Benannte Instanz.
2. Geben Sie einen eindeutigen Namen für die referenzierte Kopie ein.
3. Klicken Sie auf Weiter.
SQL Server-Datenbankmodul:
• Kontoname: NT
Service\MSSQL$MSSQLSERVER
• Starttyp: Autom
SQL Server Browser:
• Kontoname: NT AUTHORITY\LOCAL
SERVICE
• Starttyp: Autom
47
Installation und Konfiguration von SQL Server Express
Bildschirm
Serverkonfiguration/Registerkarte
Sortierung
Konfiguration des
Datenbankmoduls/Registerkarte
Serverkonfiguration
Vorgang
1. Behalten Sie den Standardwert
SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS.
2. Alternativ klicken Sie auf Anpassen, wählen Sie Windows
Sortierungskennzeichner und
Sortierreihenfolge und auf den
Sortierungskennzeichner, der Ihrem
Standort entspricht. Behalten Sie die anderen ausgewählten Optionen bei.
Sie können SOLIDWORKS PDM
Standard nicht auf einem Server einsetzen, der Binäreinstellungen verwendet.
3. Klicken Sie auf Weiter.
1. Wählen Sie Gemischter Modus (SQL
Server-Authentifizierung und
Windows-Authentifizierung) aus.
SOLIDWORKS PDM Standard verwendet die SQL
Server-Authentifizierung für die
Datenbankkommunikation.
2. Geben Sie ein sicheres Kennwort für das Systemadministratorkonto ein
(sa). Lassen Sie das Kennwortfeld nicht leer. Klicken Sie auf Hilfe, um die
Kennwortregeln anzuzeigen.
Geben Sie das Kennwort zur
Bestätigung erneut ein.
Merken Sie sich das Kennwort, damit
Sie es bei der Einrichtung der
SOLIDWORKS PDM Standard
Dateitresordatenbanken verwenden können.
3. Klicken Sie unter SQL
Server-Administratoren angeben
auf Hinzufügen.
4. Geben Sie im Dialogfeld Benutzer,
Computer oder Gruppen auswählen den
Namen des lokalen
Systemadministrators oder der
Administratorgruppe ein.
5. Klicken Sie auf Weiter.
48
Installation und Konfiguration von SQL Server Express
Bildschirm
Konfiguration des
Datenbankmoduls/Registerkarte
Datenverzeichnisse/Registerkarte
FILESTREAM
Installationsfortschritt
Vollständige Beschreibung
Vorgang
Richten Sie wahlweise die restlichen Pfade ein.
Übernehmen Sie die
Standardeinstellungen in der Registerkarte
FILESTREAM.
Die Installation kann einige Zeit in
Anspruch nehmen.
Wenn bzgl. der SQL Server
Backwards-Compatibility Dateien eine
Fehlermeldung angezeigt wird, brechen
Sie die Installation ab. Deinstallieren Sie das Microsoft SQL Server 2012 Backward
Compatibility Paket über Programm
deinstallieren. Starten Sie dann die
Installation von SQL Server 2014 neu.
Wenn Sie in der Statusanzeige darüber informiert werden, dass der
Installationsvorgang abgeschlossen
ist, klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Schließen.
Falls Sie in einer Meldung darauf hingewiesen werden, dass ein Neustart des Computers erforderlich ist, klicken Sie auf OK. Wenn der Neustart nicht automatisch erfolgt, starten Sie den
Computer manuell neu.
Installieren von SQL Server Express Management Studio
1.
Schließen Sie alle Windows Anwendungen, einschließlich Windows Explorer.
2.
Legen Sie die SOLIDWORKS DVD ein.
Schließen Sie den SOLIDWORKS Installations-Manager, wenn er startet.
49
Installation und Konfiguration von SQL Server Express
3.
Navigieren Sie zu \SQLMNGMNT\sqlmanagementstudio_x64_enu.exe und klicken Sie auf Als Administrator ausführen.
Die Extraktion beginnt und startet den InstallShield-Assistenten.
4.
Verwenden Sie die Standardoptionen, sofern nichts anderes angegeben wird.
Bildschirm
SQL Server-Installationscenter
Vorgang
Klicken Sie auf Neue Installation oder
Hinzufügen von Features zu einer
vorhandenen Installation.
Microsoft Update
Produktaktualisierungen
Installationstyp
Wählen Sie Microsoft Update zur
Überprüfung auf Updates verwenden
und klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie SQL Server 2014 neu
installieren und klicken Sie auf Weiter.
Lizenzbedingungen
1. Lesen und akzeptieren Sie den
Lizenzvertrag.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Regeln installieren Das Installationsprogramm nimmt eine weitere Überprüfung vor:
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder
Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die
Installation abzubrechen und die
Probleme zu beheben.
Feature-Auswahl
1. Wählen Sie unter Freigegebene
Features folgende Optionen aus:
• Clienttools, Konnektivität (Client
Tools Connectivity)
• Clienttools, Backward
Compatibility (Client Tools
Backward Compatibility)
• Verwaltungstools - Standard
• Verwaltungstools – Vollständig
2. Klicken Sie auf Weiter.
50
Installation und Konfiguration von SQL Server Express
Bildschirm
Vollständige Beschreibung
Nach der Installation von SQL Server 2014 Express
Um von Remote-Clients eine Verbindung zu einer Instanz von SQL Server Express herzustellen, muss der Server für die Annahme von Remoteverbindungen konfiguriert worden sein und muss das TCP/IP-Protokoll aktiviert werden. Sie müssen den TCP-Port des SQL Servers mit einer festen Portnummer anstelle der standardmäßigen dynamischen
Portnummer belegen.
Aktivieren der Remotezugriffsoption von SQL Server
Um die Remotezugriffsoption von SQL Server zu aktivieren:
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL 2014 Server Management Studio.
2.
Wählen Sie den Instanznamen von SQL Server und melden Sie sich als
Systemadministrator an.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
4.
Klicken Sie im Dialogfeld Servereigenschaften auf Verbindungen.
5.
Überprüfen Sie im rechten Fensterbereich unter Remoteserververbindungen, ob
Remoteverbindungen mit diesem Server zulassen aktiviert ist, und klicken Sie auf OK.
6.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Aktivieren des TCP/IP-Protokolls von SQL Server
Zur Aktivierung des TCP/IP-Protokolls des SQL Servers:
1.
Öffnen Sie den SQL Server 2014 Konfigurationsmanager.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich SQL Server Netzwerkkonfiguration auf und klicken Sie auf Protokolle für <Instanzname>.
3.
Stellen Sie sicher, dass TCP/IP im rechten Fensterbereich aktiviert ist.
Wenn TCP/IP deaktiviert ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf TCP/IP und wählen Sie Aktivieren aus.
4.
Wählen Sie im rechten Fensterbereich SQL Server Dienste aus.
51
Vorgang
Klicken Sie auf Schließen.
Falls Sie in einer Meldung darauf hingewiesen werden, dass ein Neustart des Computers erforderlich ist, klicken Sie auf OK. Wenn der Neustart nicht automatisch erfolgt, starten Sie den
Computer manuell neu.
Installation und Konfiguration von SQL Server Express
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SQL Server (<Instanzname>) und wählen Sie Neu starten.
6.
Beenden Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
Konfigurieren der SQL Server Express-Instanz für die Verbindung mit einem festen TCP-Port
Die SQL Server Express-Instanz ist standardmäßig mit einem dynamischen Port verbunden.
Wenn der SQL Server-Dienst startet, wird die Portnummer geändert. Wenn auf dem
Server eine Firewall aktiviert wurde, ist es schwierig, Port-Ausnahmen zu konfigurieren, damit Clients darauf zugreifen können.
Einzelheiten zur Konfiguration der Firewall für den Zugriff auf SQL Server finden Sie unter
https://msdn.microsoft.com/en-us/library/cc646023(v=sql.120).aspx
.
Zur Konfiguration einer SQL Server Express-Instanz für die Verbindung mit einem festen
TCP-Port:
1.
Öffnen Sie den SQL Server 2014 Konfigurationsmanager.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich SQL Server Netzwerkkonfiguration auf und klicken Sie auf Protokolle für <Instanzname>.
3.
Doppelklicken Sie auf TCP/IP und wählen Sie die Registerkarte IP-Adressen.
4.
Unter IPALL deaktivieren Sie den Wert in Dynamische TCP-Ports.
5.
Geben Sie für den TCP-Port die statische Portnummer ein, mit der die SQL Server
Express-Instanz verbunden werden soll.
• Wenn SQL Express die einzige SQL Server-Instanz im System ist, geben Sie für den Port 1433 ein.
• Wenn eine andere SQL Server-Instanz im System vorhanden ist, legen Sie für den
Port einen eindeutigen Wert fest, zum Beispiel 1440.
6.
Klicken Sie auf OK.
7.
Wählen Sie im rechten Fensterbereich SQL Server Dienste aus.
8.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SQL Server (<Instanzname>) und wählen Sie Neu starten.
9.
Doppelklicken Sie auf SQL Server Browser und wählen Sie die Registerkarte Dienst.
10. Legen Sie den Startmodus als Automatisch fest und klicken Sie auf OK.
11. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SQL Server Browser und starten Sie den
Dienst, wenn er nicht ausgeführt wird.
Verifizieren der Installation von SQL Server 2014 Express
1.
Starten Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
2.
Klicken Sie auf SQL Server-Dienste und prüfen Sie, ob SQL Server
(<Instanzname>) läuft.
3.
Wenn dies nicht der Fall ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SQL Server
(<Instanzname>) und wählen Sie Starten aus, um den Dienst zu starten.
4.
Beenden Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
52
Installation und Konfiguration von SQL Server Express
Aktualisieren von SQL Server Express 2014 auf SQL Server
2014
1.
Schließen Sie alle Windows Anwendungen, einschließlich Windows Explorer.
2.
Legen Sie das SQL Server 2014 Installationsmedium ein, und doppelklicken Sie im
Stammverzeichnis auf setup.exe.
3.
Klicken Sie auf der Seite SQL Server-Installationscenter im linken Fensterbereich auf
Wartung.
4.
Wählen Sie Editionsaktualisierung.
5.
Führen Sie die Schritte unter Aktualisierung der Edition von SQL Server 2014 durch.
53
5
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Die SOLIDWORKS CD enthält die Server- und Client-Komponenten.
Sie können jede Serverkomponente separat installieren oder mehrere Komponenten auswählen, die dann in einem einzigen Vorgang installiert werden.
Um beispielsweise den Datenbank- und Archivserver auf dem gleichen Computer zu installieren, können Sie beide Optionen im Bildschirm Serverinstallation auswählen.
Wenn Sie mehrere Komponenten installieren, werden die diesen Komponenten entsprechenden
Bildschirme angezeigt. Der Einfachheit halber wird in diesem Kapitel die Vorgehensweise bei der Installation der einzelnen Komponenten separat beschrieben.
Für die Installation von SOLIDWORKS PDM Standard oder SOLIDWORKS PDM Professional können Sie Folgendes verwenden:
• SOLIDWORKS PDM InstallShield-Assistent
•
SOLIDWORKS Installations-Manager (SLDIM)
Wenn Sie SOLIDWORKS PDM InstallShield Wizard verwenden, müssen Sie den SolidNetWork
Lizenz-Manager separat installieren. Der SolidNetWork Lizenz-Manager kann bei Verwendung von SLDIM zusammen mit SOLIDWORKS PDM installiert werden.
Sie können den SOLIDWORKS PDM Client und den SOLIDWORKS PDM Server entweder auf verschiedenen Computern oder auf demselben Computer installieren. Um beide auf demselben
Computer zu installieren, müssen Sie die Serverinstallation ausführen.
Sie können Client und Server nicht auf demselben Computer installieren, wenn Sie separate
Installationen ausführen.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Starten von SOLIDWORKS PDM Installationen
•
Installieren des SOLIDWORKS PDM Datenbankservers
•
Installieren des SOLIDWORKS PDM Archivservers
•
Installation und Konfiguration von SolidNetWork Lizenzen
•
Installieren des SOLIDWORKS PDM Webservers
•
Installation von SOLIDWORKS PDM Web2 (nur für SOLIDWORKS PDM
•
Installieren des SOLIDWORKS PDM Clients
Starten von SOLIDWORKS PDM Installationen
Zu Beginn aller SOLIDWORKS PDM Installationen werden stets die gleichen einleitenden
Schritte ausgeführt.
54
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Die folgenden Komponenten müssen installiert sein, um SOLIDWORKS PDM installieren zu können:
• Windows Installer 3.1
• MSXML 6.0
• .NET Framework 4.0
Adobe Acrobat muss installiert sein, damit die auf der SOLIDWORKS DVD enthaltene
Dokumentation angezeigt werden kann.
So starten Sie die SOLIDWORKS PDM Installation:
1.
Legen Sie die SOLIDWORKS DVD ein.
2.
Schließen Sie den SOLIDWORKS Installationsmanager, wenn er startet.
3.
Führen Sie \SWPDMServer\setup.exe aus, um SOLIDWORKS PDM Server zu installieren.
4.
Führen Sie \SWPDMClient\setup.exe aus, um SOLIDWORKS PDM Client zu installieren.
Stellen Sie sicher, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind.
Anschließend wird der Installationsassistent fortgesetzt. Initiieren Sie die Installation wie folgt:
Bildschirm Aktion
Willkommen
Lizenzvertrag
Zielordner
Klicken Sie auf Weiter.
Akzeptieren Sie den Lizenzvertrag, und klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Weiter, um den standardmäßigen Installationsort zu übernehmen.
Festlegen eines anderen Installationsortes:
1. Klicken Sie auf Ändern.
2. Gehen Sie zum neuen Speicherort.
3. Klicken Sie auf OK.
4. Klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie Ihr PDM
Produkt aus.
Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
• SOLIDWORKS PDM Standard
• SOLIDWORKS PDM Professional
Installieren des SOLIDWORKS PDM Datenbankservers
Der Datenbankserver fragt SOLIDWORKS PDM Datenbanken regelmäßig nach
Aktualisierungen ab, z. B. nach Benachrichtigungen, Aktualisierungen lokaler Ansichten,
Aktualisierungen von Replikationszeitplänen und Indexserver-Änderungen.
55
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Er muss für die folgenden Funktionen installiert sein:
Automatische
Benachrichtigungen
Workflow- und andere automatische Benachrichtigungen, z. B. Statusänderung, Auschecken, Einchecken, Hinzufügen und Endtermin
Ansichtsaktualisierungen Automatische Aktualisierungen von Listen in
Dateitresoransichten und Zusatzanwendungen
Kartenlistenaktualisierungen Regelmäßige Aktualisierungen von Kartenlisten, für deren
Inhalt SQL Abfragen verwendet werden
Cold Storage-Planung
Replikationsplanung
Aktualisierungen von Archivservern mit an Cold
Storage-Plänen vorgenommenen Änderungen
Aktualisierungen von Archivservern mit an Replikationsplänen vorgenommenen Änderungen
Indexserver-Administration Administration des Indexdienstes für Inhaltssuchvorgänge
Datenimport/-export Ausführung von Datenimport- und -exportregeln in vordefinierten Intervallen
Es wird empfohlen, den Datenbankserver auf dem gleichen System wie Microsoft SQL
Server zu installieren. Sie können ihn auch auf einem anderen System installieren, was aber eine gewisse Überlastung des Netzwerks zur Folge haben kann.
Vor der Installation des Datenbankservers
• Stellen Sie sicher, dass der Datenbankserver über TCP-Port 3030 Zugriff auf den
Archivserver und über TCP-Port 1433 Zugriff auf den SQL Server hat.
• Besorgen Sie sich die folgenden Informationen:
• SQL Server Name
• Name und Passwort eines SQL Benutzerkontos mit Lese-/Schreibzugriff
Wenn Ihnen kein Benutzer mit Lese-/Schreibzugriff namentlich bekannt ist, können
Sie das SQL Konto sa verwenden, das über diese Berechtigungen verfügt. Sie können zu diesem Zweck aber auch eine Anmeldung erstellen.
Weitere Informationen finden Sie unter Ändern des SQL Server Anmeldekontos.
Zugehörige Informationen
Ändern des SQL Server Anmeldekontos
auf Seite 41
56
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Durchführen der Datenbankserver-Installation
1.
Melden Sie sich lokal oder extern als Benutzer mit lokalen Administratorrechten in dem System an, auf dem der Datenbankserver installiert werden soll.
2.
Beginnen Sie die Installation gemäß der Beschreibung in
.
3.
Führen Sie die Installation wie folgt durch:
Bildschirm Aktion
Serverinstallation
Wählen Sie Datenbankserver, und klicken Sie auf
Weiter.
Sie können mehrere Serverkomponenten im gleichen System installieren.
Wenn Sie auf dem Computer SOLIDWORKS PDM
Client installieren möchten, müssen Sie auch
Client auswählen.
Einzelheiten zur Client-Installation finden Sie unter
Installieren von Clients mit dem
Installationsassistenten.
SOLIDWORKS PDM
Datenbankserver-SQL-Anmeldung
1. Definieren Sie den Namen des SQL-Servers, der die Dateitresor-Datenbanken hosten wird, indem
Sie folgendermaßen vorgehen:
• Geben Sie den Namen des SQL-Servers ein.
• Klicken Sie auf Durchsuchen, um aus der Liste der verfügbaren SQL-Server im Netzwerk auszuwählen, und klicken Sie auf OK.
Wenn SQL Server auf dem System installiert ist, auf dem Sie den Datenbankserver installieren, geben Sie (lokal) ein, bzw. wählen
Sie diese Option aus.
2. Geben Sie im Feld Anmeldename den Namen eines SQL-Benutzers ein, der Lese- und
Schreibzugriff (d. h. die Berechtigung „db_owner“) auf alle SOLIDWORKS PDM Datenbanken auf dem
SQL Server hat (die Dateitresordatenbanken und
ConisioMasterDb).
3. Geben Sie im Feld Passwort das Passwort des
SQL Benutzers ein.
4. Klicken Sie auf Weiter.
Die Anmeldeinformationen werden geprüft. Wenn sie falsch sind, wird ein Warnhinweis eingeblendet.
57
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Bildschirm
Bereit, das Programm zu installieren
InstallShield-Assistent abgeschlossen
Aktion
Klicken Sie auf Installieren.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Installieren des SOLIDWORKS PDM Archivservers
Der Archivserver enthält die in einem Dateitresor physisch gespeicherten Dateien
(Zeichnungen, Dokumente usw.) und verwaltet Benutzer sowie deren
Anmeldeinformationen.
Alle Clients, die SOLIDWORKS PDM verwenden, müssen eine Verbindung zu mindestens einem Archivserver herstellen, auf dem sich mindestens ein Dateitresorarchiv befindet.
Der Archivserver wird als Dienst unter dem Systemkonto des Computers ausgeführt, auf dem er installiert wurde, und sendet bzw. empfängt Dateien, die zwischen den Clients und dem Dateitresorarchiv ausgetauscht werden. Außerdem speichert er Passwörter und
Benutzeranmeldedaten. Pro Computer muss nur jeweils ein Archivserver, der ein oder mehrere Dateitresorarchive enthält, installiert werden.
In einer Replikationsumgebung können mehrere Archivserver so konfiguriert werden, dass sie replizierte Kopien des gleichen Dateitresorarchivs speichern. Weitere Informationen finden Sie im SOLIDWORKS PDM Professional Replikationshandbuch.
Um Probleme mit dem Zuordnen zum Archivserver zu vermeiden, sollte der Servername aus maximal 15 Zeichen bestehen.
Vor der Installation des Archivservers
Richten Sie die Benutzer, Konten und Berechtigungen ein, die für die
Archivserver-Installation erforderlich sind.
Stammverzeichnis-Zugriff Das Systemkonto muss uneingeschränkte Zugriffsrechte besitzen, um Ordner und Dateien in dem Ordner erstellen zu können, der als Archivserver-Stammverzeichnis verwendet werden soll. Das
Stammverzeichnis kann sich auch in einem freigegebenen
Netzwerkverzeichnis befinden, in dem der Archivserver-Dienst
Dateien sowohl lesen als auch in diese schreiben kann.
In den Diensteigenschaften können Sie das Anmeldekonto für den Archivserver-Dienst ändern, indem Sie ein anderes Konto als Systemkonto festlegen.
58
Installieren von SOLIDWORKS PDM
SQL Benutzerkonto
Benutzer- und
Gruppenkonten
Der SQL-Benutzer, der mit Dateitresordatenbanken kommuniziert, muss zumindest über „db_owner“-Berechtigungen für alle auf dem SQL Server vorhandenen Dateitresordatenbanken verfügen.
Sie können das Konto sa verwenden, das beim Installieren von
SQL Server erstellt wurde.
Weitere Informationen zu SQL-Anmeldungen finden Sie unter
Ändern des SQL Server Anmeldekontos.
Wenn Sie dem Archivserver während der Installation Benutzerund Gruppenzugriffsrechte zuweisen möchten, erstellen Sie die
Benutzer und Gruppen, bevor Sie beginnen.
Um Domänenbenutzer verwenden zu können, erstellen Sie eine Domänengruppe auf dem Domänen-Controller und fügen
Domänenbenutzer hinzu, die sich in SOLIDWORKS PDM
Professional anmelden können.
• Fügen Sie die Domänengruppe während der Installation mithilfe des Dialogfelds „Benutzer oder Gruppe suchen“ hinzu. Die Benutzer werden dann im SOLIDWORKS PDM
Verwaltungswerkzeug angezeigt.
• Nach der Installation können Sie das
Archivserver-Konfigurationswerkzeug ausführen, um
Benutzer- und Gruppenzuordnungen hinzuzufügen oder zu
ändern.
Zugehörige Informationen
Ändern des SQL Server Anmeldekontos
auf Seite 41
59
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Durchführen der Archivserver-Installation
1.
Melden Sie sich als Benutzer mit lokalen Administratorrechten in dem System an, auf dem Sie den Archivserver installieren.
2.
Beginnen Sie die Installation gemäß der Beschreibung in
auf Seite 54.
3.
Führen Sie die Installation wie folgt durch:
Bildschirm Aktion
Serverinstallation
Wählen Sie Archivserver, und klicken Sie auf
Weiter.
Sie können mehrere Serverkomponenten im gleichen System installieren.
Wenn Sie auf dem Computer SOLIDWORKS PDM
Client installieren möchten, müssen Sie auch Client auswählen.
Einzelheiten zur Client-Installation finden Sie unter
Installieren von Clients mit dem
Installationsassistenten.
Bereit, das Programm zu installieren
Klicken Sie auf Installieren.
Wenn die Meldung angezeigt wird, dass Ihr lokaler
Sicherheitsnetzwerkzugriff auf „Nur Gäste“ eingestellt ist und auf „Klassisch“ geändert werden sollte, klicken Sie auf Ja, um diese Änderung zu
übernehmen.
Wenn dies eine neue Installation ist, wird bei
Abschluss der Installation der
Archivserver-Konfiguration Assistent angezeigt.
Archivserver-Konfigurationsassistent
Willkommen
Klicken Sie auf Weiter.
60
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Archivserver-Konfigurationsassistent
Stammverzeichnis
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Übernehmen Sie den Standardspeicherort für das
Archivserver-Stammverzeichnis.
• Ändern Sie diesen Speicherort, indem Sie einen der folgenden
Schritte ausführen:
• Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, um nach einem Ordner zu suchen.
• Geben Sie den Pfad ein.
Wenn der von Ihnen angegebene Ordner nicht vorhanden ist, werden Sie gefragt, ob er erstellt werden soll.
Dem Pfad zum Stammverzeichnis wird der Name Archive zugewiesen, der verwendet wird, wenn mit dem Assistenten für die Ansichtseinrichtung auf einem Client ein Dateitresor eingerichtet oder hinzugefügt wird.
Sie müssen das Stammverzeichnis und seine Unterordner
(z. B. Dateitresorarchive) in die täglichen
Sicherungsroutinen einbeziehen.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Admin-Passwort
1. Geben Sie ein Passwort für den „Admin“-Benutzer ein, und bestätigen Sie dieses.
Dem „Admin“-Benutzerkonto werden uneingeschränkte
Administratorrechte auf Dateitresore zugewiesen. Der
„Admin“-Benutzer kann Benutzer erstellen, Workflows einrichten, Dateien löschen usw. Er ist der einzige Benutzer, der in einem neu erstellten Dateitresor vorhanden ist.
Mit dem Archivserver-Konfigurationswerkzeug können Sie das
Passwort jederzeit ändern.
2. Klicken Sie auf Weiter.
61
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Archivserver-Konfigurationsassistent
SQL-Benutzeranmeldung und Passwort
1. Geben Sie die Anmeldeinformationen für den SQL Benutzer ein, der mit den Dateitresordatenbanken auf dem SQL Server kommuniziert.
Sie können den SQL Server Systemadministrator-Benutzer sa verwenden.
Wenn Sie einen SQL Benutzer mit geringen Zugriffsrechten auf dem SQL Server angeben, wird diesem Benutzer
„db_owner“-Zugriff auf alle neu erstellten Dateitresore zugewiesen.
2. Klicken Sie auf Weiter.
62
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Archivserver-Konfigurationsassistent
Sicherheit
Um die Windows Benutzerkonten zu definieren, die Zugriff auf diesen Archivserver haben sollen, wählen Sie die gewünschten
Konten unter Verfügbare Benutzer und Gruppen aus, und klicken Sie auf den Pfeil, der auf Administrativer Zugriff oder
Zugriff Hinzufügen weist.
Verfügbare
Benutzer und
Gruppen
Standardmäßig werden alle im System gefundenen lokalen Benutzer und Gruppen aufgeführt.
Hinzufügen von Domänenkonten zur Liste:
1. Klicken Sie auf Benutzer oder Gruppe
suchen.
2. Suchen Sie im Dialogfeld Benutzer oder
Gruppe suchen nach zusätzlichen Benutzeroder Gruppenkonten. Um beispielsweise eine
Domänengruppe hinzuzufügen, geben Sie
Domäne\Gruppenname ein, und klicken Sie auf OK.
Administrativer
Zugriff
Bietet ausreichenden Zugriff zum Erstellen neuer Dateitresore oder zum Entfernen,
Anhängen oder Aktualisieren vorhandener
Dateitresore auf diesem Archivserver.
Geben Sie beim Erstellen eines Dateitresors den Benutzernamen und das Passwort eines diesem Abschnitt hinzugefügten Kontos ein.
Zugriff
Hinzufügen
Bietet ausreichenden Zugriff zum Verbinden mit vorhandenen Dateitresoren, die von diesem
Archivserver verwaltet werden.
Geben Sie beim Erstellen einer
Dateitresoransicht oder beim Herstellen einer
Verbindung mit einem Dateitresor den
Benutzernamen und das Passwort eines diesem
Abschnitt hinzugefügten Kontos ein.
63
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Archivserver-Konfigurationsassistent
Anmeldetyp
Wählen Sie eine der folgenden Authentifizierungsmethoden als
Standardmethode aus, die beim Erstellen neuer Dateitresore verwendet wird, die von diesem Archivserver verwaltet werden:
SOLIDWORKS PDM
Anmeldung
SOLIDWORKS PDM Benutzernamen und
Passwörter werden auf dem Archivserver gespeichert. Sie werden auf einem
SOLIDWORKS PDM Client mit dem
Verwaltungswerkzeug hinzugefügt und entfernt.
Windows-Anmeldung
(nur SOLIDWORKS
PDM Professional)
Synchronisiert Anmeldungen in einem
Dateitresor mit den angemeldeten
Windows Benutzern (Active Directory).
Passwörter und Namen werden mittels standardmäßiger Windows
Kontoverwaltungsverfahren definiert.
Wählen Sie im Dialogfeld
Windows-Anmeldung Einstellungen unter
Verfügbare Benutzer und Gruppen
die gewünschten Konten aus, und fügen
Sie diese dem Bereich Hinzugefügte
Benutzer und Gruppen hinzu, indem
Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach rechts klicken.
Hinzufügen von Domänenkonten zur
Liste:
1. Klicken Sie auf Benutzer oder
Gruppe suchen.
2. Suchen Sie im Dialogfeld Benutzer oder Gruppe suchen nach zusätzlichen
Benutzer- oder Gruppenkonten. Um beispielsweise eine Domänengruppe hinzuzufügen, geben Sie Domäne\
Gruppenname
ein, und klicken Sie auf
OK.
LDAP-Anmeldung
(nur SOLIDWORKS
PDM Professional)
Ruft Benutzerkonten mit der
LDAP-Methode von einem Server ab
(z. B. Novell Server). Die Benutzer sind verfügbar, wenn Benutzer mit dem
Verwaltungswerkzeug einem Dateitresor hinzugefügt werden. Passwörter und
Benutzernamen werden auf dem
LDAP-Server definiert, der die Konten verwaltet.
Definieren der Einstellungen für die
Verbindung mit dem Server über LDAP:
64
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Archivserver-Konfigurationsassistent
Servername
Geben sie Namen oder IP-Adresse eines
LDAP-Servers ein.
Port
Geben Sie den Port ein, den der LDAP-Server benutzt. Der Standard-Anschluss lautet 389.
Kontexte
Fügen Sie mindestens einen Kontext mit
Benutzern hinzu, der im Benutzermanager aufgeführt werden soll.
Die Kontextnamen müssen als unterscheidbare
Namen eingegeben werden; z.B. O-company,
OU=department, O=company oder CN=Users,
DC=company, DC=com
.
Beendet
Benutzerkontext
Geben Sie einen Kontext für die
Benutzeranmeldung ein, die vom Archivserver zur
Herstellung der Verbindung mit dem LDAP-Server verwendet wird.
Benutzername
Geben Sie einen Benutzernamen ein, der im ausgewählten Benutzerkontext vorhanden ist.
Dieser Benutzer wird vom Archivserver zum
Herstellen einer Verbindung mit dem LDAP-Server verwendet.
Passwort
Geben Sie das Passwort für den ausgewählten
Benutzer ein.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Öffnen von Anschlüssen für Client/Server-Communication
Die in Windows Server, Windows 7 und Windows 8 integrierte Firewall ist standardmäßig aktiviert. Dadurch kann der Netzwerkzugriff auf Anwendungen, die Verbindungen über die TCP/IP-Schnittstelle erfordern, eingeschränkt werden.
Der Archivserver verwendet den TCP-Port 3030 zur Kommunikation mit den Clients. Dieser
Port muss in der Firewall vollständig geöffnet sein, damit die SOLIDWORKS PDM Installation eingehende Verbindungen akzeptieren kann. Wenn der Port nicht offen ist, steht der
Archivserver nicht zur Verfügung.
Es wird empfohlen, auch eingehenden Datenverkehr auf den entsprechenden UDP-Ports zu ermöglichen, damit die Server auf dem Netzwerk übertragen (sich ankündigen) können, zum Beispiel durch Anzeigen des Namens in einer Dropdown-Liste für Benutzer, um von einem Client eine Verbindung zu einem Server herzustellen.
Um dem SQL Server die Kommunikation mit Clients zu ermöglichen, müssen Sie die
TCP-Ports 1433 und 1434 öffnen. Wenn Sie den SOLIDWORKS PDM Webserver installieren, müssen Sie die Ports 80 und 443 öffnen.
65
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Um eine Client-Lizenz auszuchecken, müssen Sie die Ports 25734 und 25735 auf dem
SolidNetwork Lizenz-Server öffnen.
Diese Tabelle enthält eine Zusammenfassung der Ports, die erreichbar sein müssen. Sie
öffnen die Firewall-Ports auf der Seite zum Abhören/Empfangen.
Ursprung der Kommunikation
Abhören und
Empfangen Client Archiv-Server Datenbankdienst SQL Server Webserver
Client
Archiv-Server
Datenbankdienst
SQL Server
SNL Server
Webserver
3030
1433/1434
25734/25735
80/443
3030
1433/1434
3030
1433/1434
3030
1433/1434
25734/25735
Microsoft deaktiviert die ausgehende Filterung standardmäßig. Ihre Administratoren haben aber möglicherweise Regeln für den ausgehenden Verkehr erstellt, die den Datenverkehr an Anwendungen einschränken, die im Netzwerk Ihres Unternehmens genehmigt sind.
Wenn ein SOLIDWORKS PDM Client oder ein replizierter Server den SQL Server oder den
Archivserver nicht erreichen kann, stellen Sie sicher, dass der Netzwerkadministrator den
Zugriff auf die Serverports in den Windows Firewalleinstellungen nicht eingeschränkt hat.
SOLIDWORKS PDM Standard Tresore verwenden SQL Server Express, der standardmäßig einen dynamischen Port abhört. Sie müssen die SQL Server Instanz auf einen statischen
Port einstellen, den Sie in der Firewall öffnen. Dies gilt auch für die zusätzlichen benannten
SQL Server Instanzen. Weitere Informationen finden Sie unter
Server Express Instanz zum Abhören eines fixierten TCP-Ports
.
Öffnen von Ports unter Windows und Windows Server-Systemen
Zum Öffnen der zur Kommunikation mit Clients erforderlichen Ports verwenden Sie die
Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit.
Sie erstellen Regeln für die Ports, um eingehenden SOLIDWORKS PDM Datenverkehr auf den TCP- und UPD-Ports zuzulassen.
Öffnen Sie zunächst die Ports für den Archivserver. Folgen Sie dann den gleichen
Anweisungen, um die Ports für den SQL Server und den Webserver zu öffnen.
Öffnen der Ports für den Archivserver:
1.
Öffnen Sie den Systemsteuerung.
2.
Klicken Sie auf der Seite Einstellungen des Computers anpassen auf System und
Sicherheit.
3.
Doppelklicken Sie im rechten Fensterbereich auf Windows-Firewall.
4.
Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Erweiterte Einstellungen.
66
Installieren von SOLIDWORKS PDM
5.
Klicken Sie im rechten Fensterbereich unter Firewallregeln anzeigen und erstellen auf Eingehende Regeln.
6.
Klicken Sie im ganz rechten Fensterbereich unter Aktionen, Eingehende Regelnauf
Neue Regel.
7.
Wählen Sie im Assistenten für neue eingehende Regel auf dem Bildschirm Regeltyp im rechten Fensterbereich Anschluss, und klicken Sie auf Weiter.
8.
Im rechten Fensterbereich des Bildschirms Protokoll und Ports: a) Aktivieren Sie die Option TCP.
b) Wählen Sie Bestimmte lokale Ports, und geben Sie 3030 ein.
c) Klicken Sie auf Weiter.
9.
Wählen Sie im rechten Bereich des Bildschirms Aktion die Option Verbindung
zulassen aus, und klicken Sie auf Weiter.
10. Deaktivieren Sie im rechten Bereich des Bildschirms Profil die Option Öffentlicht, und klicken Sie auf Weiter.
11. Geben Sie auf dem Bildschirm Name für Namen den Ausnahmenamen ein, z. B.
TCP-Port 3030 für eingehenden SOLIDWORKS PDM Datenverkehr aktivieren
, und klicken Sie auf Fertig stellen.
Der Assistent wird geschlossen, und die Regel wird zur Liste der Eingangsregeln hinzugefügt. Diese ist standardmäßig aktiviert.
12. Wiederholen Sie Schritte 6 bis 11, um eine Regel für eingehenden Datenverkehr für
UDP-Port 3030 zu erstellen.
13. Wiederholen Sie auf dem System, auf dem der SQL Server gehostet wird, Schritte 6 bis 12, um Regeln für eingehenden TCP- und UDP-Datenverkehr für Ports 1433 und
1434 zu erstellen.
14. Wiederholen Sie auf dem System, auf dem sich der SolidNetwork Lizenz-Server befindet, die Schritte 6 bis 12, um Eingangsregeln für die TCP-Ports 25734 und 25735 zu erstellen.
15. Wiederholen Sie auf dem System, auf dem der Webserver gehostet wird, Schritte 6 bis 12, um Regeln für eingehenden TCP- und UDP-Datenverkehr für Ports 80 und 443 zu erstellen.
16. Klicken Sie auf Datei > Beenden, um das Fenster Windows-Firewall mit erweiterter
Sicherheit.
17. Schließen Sie die Systemsteuerung.
Hinzufügen von Archivservern in einer WAN-Umgebung
SOLIDWORKS PDM Clients sind normalerweise so eingerichtet, dass sie über die
Server-Systemnamen mit dem Archivserver und SQL Server kommunizieren. Diese
Systemnamen sind in IP-Adressen aufgelöst.
Wenn die Suche nach diesem Namen fehlschlägt oder langsam ist, kann dies zu folgenden
Problemen führen:
• Die Clients können keine Server finden. Dieses Problem tritt häufig bei Verwendung von Subnetzen oder WAN-Konfigurationen auf.
• Die Gesamtleistung bei Verwendung von SOLIDWORKS PDM Funktionen wie Anmelden,
Durchsuchen oder Hinzufügen von Dateien ist reduziert, die Vorgänge werden verlangsamt.
• Im Falle von SOLIDWORKS PDM Professional schlägt die Replikation zwischen den
Servern fehl.
67
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Verifizieren, dass der Server-Name gelöst werden kann
Um eine optimale Leistung zu gewährleisten, müssen Sie sicherstellen, dass die
DNS-Serverkonfiguration so eingerichtet ist, dass Namen korrekt und effizient aufgelöst werden.
1.
Öffnen Sie die Eingabeaufforderung, indem Sie auf Start > Ausführen > CMD klicken.
2.
Geben Sie Ping Server_Name ein.
Wenn der Server über den Namen aufgerufen werden kann, wird eine Antwort mit der IP-Adresse des Servers angezeigt. Beispiel:
PING SRV-DEV-15Antwort von 192.168.1.71: bytes=32 time<1ms TTL=128
3.
Überprüfen Sie, ob die richtige IP-Adresse zurückgegeben wird.
Falls DNS die falsche IP-Adresse zurückgibt, antwortet nicht der gewünschte Server, sondern ein anderes System.
Wenn der Servername nicht aufgelöst werden kann, ist die DNS-Serverkonfiguration nicht richtig konfiguriert. Beispiel:
PING SRV-DEV-15Ping-Anforderung konnte Host SRV-DEV-15 nicht finden.
Überprüfen Sie den Namen und versuchen Sie es erneut.
Konfigurieren der Hosts-Datei zum Lösen des Server-Namens
Wenn die DNS-Server nicht konfiguriert werden können oder die Leistung noch immer zu wünschen übrig lässt, aktualisieren Sie die Hosts-Datei des Client mit dem korrekten
Servernamen und der IP-Adresse. Dadurch sorgen Sie dafür, dass die Serveradresse direkt von der Hosts-Datei abgefragt wird. Das Warten auf die DNS-Namensauflösung entfällt.
Konfigurieren der Hosts-Datei zur Auflösung des Servernamens:
1.
Suchen Sie die Hosts-Datei auf dem SOLIDWORKS PDM Client.
Der Standard-Speicherort ist:
C:\Windows\System32\Drivers\Etc\
2.
Öffnen Sie die Datei als Administrator in einem Text-Editor (z. B. Editor).
3.
Fügen Sie eine neue Zeile hinzu, und geben Sie die IP-Adresse des Servers gefolgt vom Servernamen ein.
Beispiel:
192.168.1.71 SRV-DEV-15
4.
Wiederholen Sie Schritt 3 ggf. für weitere Server, die von SOLIDWORKS PDM verwendet werden.
5.
Speichern und schließen Sie die Hosts-Datei.
Installation und Konfiguration von SolidNetWork Lizenzen
SOLIDWORKS PDM verwaltet Lizenzen mit dem SolidNetWork License (SNL) Manager.
Die Installation von SolidNetWork Lizenzen umfasst Folgendes:
68
Installieren von SOLIDWORKS PDM
• Starten des SolidNetWork License Manager.
Wenn Sie bereits über einen installierten SolidNetWork Lizenzmanager für
SOLIDWORKS verfügen, können Sie ihn verwenden, um SOLIDWORKS PDM Lizenzen zu verwalten. Sie müssen sicherstellen, dass er entsprechend der SOLIDWORKS
PDM Version aktualisiert wird.
• Aktivieren von Client-Lizenzen.
• Konfigurieren des SolidNetWork License Servers für die Verwendung mit dem Tresor.
• Sicherstellen, dass der SolidNetWork License Server auf allen Clients zugänglich ist.
Installieren des SolidNetWork License Manager
Sie verwenden die SolidNetWork License Seriennummer für die Installation des
SolidNetWork License Manager auf einem Server, der für alle Clients zugänglich ist, vorzugsweise dem SQL-Datenbank Server.
Die SolidNetWork Lizenzsoftware ist auf dem SOLIDWORKS Installationsmedium enthalten.
So installieren Sie den SolidNetWork License Manager über das eigenständige
Installationsprogramm:
1.
Wechseln Sie zum entsprechenden Installationsordner auf dem SOLIDWORKS
Installationsmedium.
2.
Schließen Sie den SOLIDWORKS Installationsmanager, wenn er startet.
3.
Starten Sie die Installation durch Ausführen der Datei \swlicmgr\setup.exe.
4.
Geben Sie die SolidNetWork Lizenz-Seriennummer ein.
Wenn Sie über mehrere Seriennummern verfügen, geben Sie diese durch Komma getrennt ein.
5.
Übernehmen Sie den Standardinstallationsordner und klicken Sie auf Weiter.
6.
Klicken Sie auf Installieren.
Aktivierung einer SolidNetWork Netzwerklizenz
Sie müssen eine SolidNetWork Lizenz aktivieren, um sich beim SOLIDWORKS PDM Tresor als Client anzumelden.
So aktivieren Sie eine SolidNetWork Lizenz:
1.
Starten Sie den SolidNetWork License Manager, indem Sie einen der folgenden
Vorgänge ausführen:
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS Version > SOLIDWORKS
Werkzeuge > SolidNetWork License Manager Server Version.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS Werkzeuge auf SolidNetWork
License Manager Server Version.
2.
Klicken Sie auf Ja, wenn Sie zur Aktivierung aufgefordert werden.
Wenn Sie über eine aktivierte SolidNetWork Lizenz verfügen, klicken Sie auf Ändern.
69
Installieren von SOLIDWORKS PDM
3.
Auf dem Bildschirm SolidNetWork License Serverinformationen:
• Wenn Ihr Unternehmen eine Firewall verwendet, wählen Sie Eine Firewall ist auf
diesem Server aktiviert.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
auf Seite 70.
• Verwenden Sie den Standardwert für Anschlussnummer (und Anschlussnummer
der Händlerdomäne, wenn Sie eine Firewall haben) oder geben Sie die
Anschlussnummern ein, die Ihr Unternehmen verwendet.
Die Anschlussnummer ist eine TCP/IP-Anschlussnummer im Bereich von 1024
– -60000, die nur von diesem Prozess verwendet werden kann. Die
Standardeinstellung (25734) eignet sich in der Regel und ist meistens mit der des FLEXnet Server-Prozesses auf Ihrem License Server nicht identisch.
4.
Auf dem Bildschirm Aktivieren Sie Ihr SOLIDWORKS-Produkt:
• Wählen Sie eine Vorgehensweise über Internet oder E-Mail.
• Geben Sie Ihre Kontaktinformationen an.
• Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
• Internet: Die Aktivierung findet automatisch statt.
• E-Mail: Betätigen Sie Speichern, um eine Anforderungsdatei zu erstellen, und schicken Sie die Datei dann an [email protected]. Wenn Sie die E-Mail mit der Antwortdatei erhalten, extrahieren Sie die Datei aus der E-Mail und klicken Sie danach auf Öffnen, um sie zu laden.
Falls notwendig, können Sie die Anwendung beenden und den
Aktivierungsvorgang nochmals ausführen, um die Antwortdatei zu öffnen.
5.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Verwendung von SolidNetWork License Servern mit
Firewalls
Wenn Ihr Server mit einer Firewall arbeitet, müssen Sie die Anschlüsse konfigurieren, damit er SolidNetWork Lizenzen unterstützt.
Konfigurieren Sie die Firewall auf der Serverseite.
SolidNetWork License Manager-Einstellungen für eine Windows
Firewall modifizieren
Wenn Sie eine Windows Firewall verwenden, müssen Sie die SolidNetWork License Datei so ändern, dass die Firewall-Anschlüsse für das Verteilen von Lizenzen auf
Client-Computern verwendet werden können.
70
Installieren von SOLIDWORKS PDM
1.
Starten Sie den SolidNetWork License Manager, indem Sie einen der folgenden
Vorgänge ausführen:
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS Version > SOLIDWORKS
Werkzeuge > SolidNetWork License Manager Server Version.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS Werkzeuge auf SolidNetWork
License Manager Server Version.
2.
Klicken Sie auf der Registerkarte Server-Administration unter License Server auf
Stop. (Klicken Sie auf Ja, wenn Sie um eine Bestätigung gebeten werden, und auf
OK, um den License Server vollkommen zu stoppen.)
3.
Klicken Sie unter Lizenzinformation auf Modifizieren.
4.
Wählen Sie unter Server-Typ das Server-Arrangement für Ihr Netzwerk aus (Einzel oder Triade) und klicken Sie dann auf Weiter.
5.
Unter Server-Information: a) Wählen Sie Eine Firewall ist auf diesem Server aktiviert.
b) Die Anschlussnummer und die Anschlussnummer der Händlerdomäne sollten die
Anschlussnummern enthalten, die für die Windows Firewall spezifiziert ist.
c) Wählen Sie Optionsdatei aus und klicken Sie auf Durchsuchen, um die Datei zu suchen. Klicken Sie auf Bearbeiten, um Parameter der Datei zu ändern.
Die Optionsdatei ermöglicht dem Lizenzadministrator, verschiedene
Bedienungsparameter der FLEXnet Lizenzierung zu steuern.
Der empfohlene Speicherort für die Optionsdatei ist im SolidNetWork License
Manager-Installationsverzeichnis
(SolidNetwork_License_Manager_install_dirLicenses sw_d.opt). Dieses
Datei muss sich im selben Verzeichnis wie die Datei SW_D. lic befinden.
Weitere Informationen zur Optionsdatei finden Sie in der FLEXnet Publisher
Lizenz-Administrationsanleitung im Installationsverzeichnis des SolidNetwork
License Managers, (\Docs\flexuser\licensingenduserguide.pdf).
d) Klicken Sie auf Weiter und dann auf Fertig stellen.
6.
Klicken Sie auf der Registerkarte Server-Administration unter License Server auf
Start.
7.
Klicken Sie auf OK, um den SolidNetWork License Manager zu schließen.
SolidNetWork Lizenzverwaltung
Zu den Aufgaben gehören Start, Aktualisierung und Deinstallation der Lizenzen des License
Manager.
71
Installieren von SOLIDWORKS PDM
SolidNetWork License Manager starten
Sie können den SolidNetWork License Manager vom Windows Start-Menü aus starten.
Starten Sie den SolidNetWork License Manager, indem Sie einen der folgenden
Vorgänge ausführen:
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS Version > SOLIDWORKS
Werkzeuge > SolidNetWork License Manager Server Version.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS Werkzeuge auf SolidNetWork
License Manager Server Version.
SolidNetWork License Manager aktualisieren
Für SOLIDWORKS PDM Hauptversionen besteht die Aktualisierung des License Managers darin, den alten License Manager zu deinstallieren, einen neuen zu installieren und die
SolidNetWork Lizenz erneut zu aktivieren.
So aktualisieren Sie den SolidNetWork License Manager:
1.
Starten Sie den SolidNetWork License Manager, indem Sie einen der folgenden
Vorgänge ausführen:
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS Version > SOLIDWORKS
Werkzeuge > SolidNetWork License Manager Server Version.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS Werkzeuge auf SolidNetWork
License Manager Server Version.
2.
Prüfen Sie auf der Registerkarte Lizenzverwendung, dass keine Client-Computer im
Netzwerk SOLIDWORKS PDM ausführen.
3.
Den alten License Manager deinstallieren. Weitere Informationen finden Sie unter
SolidNetWork License Manager deinstallieren
4.
Installieren Sie den neuen License Manager und reaktivieren Sie die SolidNetWork
Lizenz auf dem License Manager-Server. Einzelheiten finden Sie unter
Installieren des SolidNetWork License Manager
auf Seite 69.
SolidNetWork License Manager deinstallieren
Wenn Sie den SolidNetWork License Manager aktualisieren möchten, müssen Sie ihn deinstallieren bevor Sie den neuen installieren. Wenn Sie die SolidNetWork Lizenz auf einen anderen Server übertragen möchten, müssen Sie die Übertragung vor dem Entfernen von diesem Server durchführen.
72
Installieren von SOLIDWORKS PDM
1.
Starten Sie den SolidNetWork License Manager, indem Sie einen der folgenden
Vorgänge ausführen:
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS Version > SOLIDWORKS
Werkzeuge > SolidNetWork License Manager Server Version.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS Werkzeuge auf SolidNetWork
License Manager Server Version.
2.
Verifizieren Sie, dass in diesem Netzwerk SOLIDWORKS PDM auf keinen Clients ausgeführt wird.
Die Registerkarte Lizenzverwendung zeigt die Clients, die die Lizenzen verwenden.
3.
Klicken Sie auf der Registerkarte Server-Administration unter License Server auf
Stop.
4.
Klicken Sie auf OK, um den License Manager zu beenden.
5.
Klicken Sie in Windows auf Systemsteuerung > Programme > Programme und
Funktionen.
6.
Wählen Sie SOLIDWORKS SolidNetWork License Manager, klicken Sie auf
Deinstallieren, und bestätigen Sie diesen Vorgang.
Sie können jetzt eine neue Version des License Managers installieren. Weitere
Informationen finden Sie unter
SolidNetWork License Manager installieren
und
Aktivierung einer SolidNetWork Netzwerklizenz
auf Seite 69.
Eine SolidNetWork Lizenz übertragen
Um eine SolidNetWork Lizenz auf einen neuen oder aktualisierten Server zu übertragen, transferieren Sie sie die Lizenz zunächst zurück an den Lizenzschlüssel-Server der Dassault
Systèmes SOLIDWORKS Corporation und reaktivieren Sie sie auf dem anderen Server.
Wenn Sie die Lizenz nicht an Dassault Systèmes SOLIDWORKS Corporation zurückgeben konnten (z. B. aufgrund eines Festplattenfehlers), ist die Reaktivierung in den meisten
Fällen dennoch erfolgreich. Falls nicht, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
Sie können nur einen aktivierten SolidNetWork License Server pro Seriennummer haben.
So geben Sie eine SolidNetWork Lizenz an den Server zurück:
1.
Starten Sie den SolidNetWork License Manager, indem Sie einen der folgenden
Vorgänge ausführen:
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS Version > SOLIDWORKS
Werkzeuge > SolidNetWork License Manager Server Version.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS Werkzeuge auf SolidNetWork
License Manager Server Version.
2.
Klicken Sie unter Lizenzinformation auf Modifizieren. Der SolidWorks
Produktaktivierungs-Assistent startet.
73
Installieren von SOLIDWORKS PDM
3.
Wählen Sie unter Was möchten Sie ausführen? die Aussage Eine Software-Lizenz
übertragen und klicken Sie dann auf Weiter.
4.
Wählen Sie unter Wie möchten Sie aktivieren? die Option Automatisch über das
Internet (empfohlen).
5.
Spezifizieren Sie unter Kontaktinformationen eine E-Mailkontaktadresse.
6.
Klicken Sie auf Weiter. Die Produktlizenz-Übertragung schließt ab.
Temporäre Lizenzen installieren
Die temporäre "ANY"-Lizenz kann vorübergehend benutzt werden, wenn die ursprüngliche
SolidNetWork Lizenz nicht zur Verfügung steht.
Mit der Installation der "ANY"-Lizenzdatei erklären Sie sich bereit, die herkömmliche
Lizenz nach Erhalt einer SolidNetWork Lizenz von der Dassault Systèmes SOLIDWORKS
Corporation zu implementieren. Die Einhaltung der Lizenzbeschränkungen ist weiterhin erforderlich.
Eine „ANY“-Lizenz installieren:
1.
Wenn Sie ein aktueller Anwender von SolidNetWork sind, deinstallieren Sie den
SolidNetWork License Manager und löschen Sie den Installationsordner. Weitere
Informationen finden Sie unter SolidNetWork License Manager deinstallieren.
2.
Installieren Sie den SolidNetWork License Manager vom SOLIDWORKS PDM Installer.
Sie können den SolidNetWork License Manager über ein eigenständiges
Installationsprogramm installieren. Einzelheiten finden Sie unter
auf Seite 69.
a) Geben Sie auf der Seite SOLIDWORKS SolidNetWork License Manager Setup die
Seriennummer der SolidNetWork Lizenz ein und klicken Sie dann auf Weiter.
b) Klicken Sie auf Installieren.
3.
Starten Sie den SolidNetWork License Manager (Start > Alle Programme >
SOLIDWORKS Version > SOLIDWORKS Werkzeuge > SolidNetWork License
Manager Version).
4.
Wenn Sie zur Aktivierung aufgefordert werden, klicken Sie auf Nein.
Die Registerkarte "Server-Administration" des SOLIDWORKS SolidNetwork License
Manager wird angezeigt.
5.
Klicken Sie in Erweiterte Optionen auf Optionen.
Das Dialogfeld Erweiterte Optionen wird geöffnet.
6.
Klicken Sie im SolidNetWork Server-Lizenzmodus auf Eine Lizenzdatei verwenden und dann auf OK.
Das Dialogfeld Erweiterte Optionen wird geschlossen.
7.
Klicken Sie unter Lizenzinformation auf Modifizieren.
Der SolidNetWork Lizenzdatei-Assistent wird eingeblendet.
8.
Wählen Sie unter Server-Typ die Option Einzel aus und klicken Sie auf Weiter.
9.
Wenn Sie folgende Meldung sehen:
Konnte die Dongle-ID-Nummer nicht lesen.
Klicken Sie auf Abbrechen.
74
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Die ID „ANY“ wird automatisch eingeblendet.
Wenn Ihr Computer mit einer Firewall arbeitet werden Sie u.U. einige zusätzliche
Spezifizierungen auf diesem Bildschirm vornehmen müssen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Verwendung von SolidNetWork License Servern mit
auf Seite 70.
10. Setzen Sie die Installation fort.
Problembehebung bei Netzwerklizenzen
Wenn die Installation des SolidNetWork License Manager fehlschlägt, überprüfen Sie diese möglichen Erklärungen.
Zugriff auf SolidNetWork Lizenz-Protokolldateien
Wenn ein Lizenzfehler auftritt, kann die Antwort oft in der Datei
SNL_Manager_Installationsverzeichnis\lmgrd.log
gefunden werden.
Konnte keine Lizenz für SOLIDWORKS PDM beschaffen oder keine
Verbindung zum Lizenzserver herstellen
Normalerweise werden diese Probleme durch die Anschlusseinstellungen verursacht.
• Anschlusseinstellungen zwischen dem SolidNetWork License Manager und dem
Lizenz-Client stimmen u. U. nicht überein.
• Weitere Anschlusseinstellungen für mehrere Versionen des SolidNetWork License
Manager wurden u.U. nicht festgelegt.
• Überprüfen Sie anhand des Servernamens, ob der Client-Computer den Server richtig auflösen kann und das Routing zum Server korrekt erfolgt. Überprüfen Sie außerdem anhand des Client-Computernamens, ob der Server den Client richtig auflösen kann und das Routing korrekt erfolgt.
• Überprüfen Sie, ob die Anschlussnummer in der Logdatei auf der Registerkarte
Server-Administration korrekt ist.
• Überprüfen Sie, ob die Firewall auf dem SolidNetWork License Server nicht den Zugriff auf den Anschluss blockiert.
Wenn ein Fehlerprotokoll auftritt, können Sie die Protokolldatei im Verwaltungswerkzeug
überprüfen.
Licensing
Lizenztypen
SOLIDWORKS PDM verwendet variable Client-Lizenzen. Wenn Sie sich bei einem Tresor anmelden, wird die auf Ihrem System installierte Lizenz einem Pool der Lizenzen entnommen, die über den SolidNetWork License Server verwaltet werden. Wenn Sie sich abmelden oder SOLIDWORKS PDM beenden, wird die Lizenz an den Pool zurückgegeben, sodass sie anderen Clients zur Verfügung steht.
Verfügbare Lizenzen für SOLIDWORKS PDM Professional sind:
• SOLIDWORKS PDM Professional CAD Editor & Web
75
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Umfasst die folgenden Lizenztypen:
Editor: Unterstützt die Arbeit mit allen Dateitypen, einschließlich der erweiterten
Verwaltung und Vorschau von CAD-Formaten wie SOLIDWORKS. Mit
CAD-Zusatzanwendungen können Benutzer über die CAD-Anwendung auf SOLIDWORKS
PDM Professional Funktionen zugreifen.
Web: Remote-Benutzer können den WEB-Client verwenden, um den Tresor zu durchsuchen und grundlegende Funktionen für Remote-Arbeitsabläufe zu nutzen.
• SOLIDWORKS PDM Professional Contributor & Web
Umfasst die folgenden Lizenztypen:
Contributor: Benutzer in einem LAN (lokalen Netzwerk), WAN oder VPN (virtuellen privaten Netzwerk) können dieselben Funktionen wie mit dem Editor-Lizenztyp nutzen, aber die CAD-Zusatzanwendungen sind nicht aktiviert.
Web: Remote-Benutzer können den WEB-Client verwenden, um den Tresor zu durchsuchen und grundlegende Funktionen für Remote-Arbeitsabläufe zu nutzen.
• SOLIDWORKS PDM Professional Viewer
Ermöglicht den schreibgeschützten Zugriff auf Tresore. Die Benutzer können Dateien weder hinzufügen noch ändern (auschecken, einchecken, Werte aktualisieren) und keine CAD-Zusatzanwendungen verwenden.
Verfügbare Lizenzen für SOLIDWORKS PDM Standard sind:
• SOLIDWORKS PDM Standard CAD Editor
Unterstützt die Arbeit mit SOLIDWORKS, DWG/DXF- und Microsoft Office-Dateien. Alle
Dateiformate, die von Office-Zusatzanwendungen unterstützt werden, verhalten sich auf die gleiche Weise in SOLIDWORKS PDM Standard, ausgenommen die Vorschau.
• SOLIDWORKS PDM Standard Contributor
Unterstützt die Arbeit mit SOLIDWORKS, DWG/DXF- und Microsoft Office-Dateien.
• SOLIDWORKS PDM Standard Viewer
Ermöglicht den schreibgeschützten Zugriff auf Dateitresore. Die Benutzer können keine
Dateien hinzufügen oder ändern (auschecken, einchecken, Werte aktualisieren).
Ändern des Client-Lizenztyps
Sie wählen den Client-Lizenztyp während der Installation aus.
Voraussetzungen:
• Um den Lizenztyp zu ändern, müssen Sie lokale administrative Berechtigungen für
Windows haben.
• Clients, die mit einem Administrator-Installationsabbild (über Active Directory oder ein
ähnliches Installationsskript) installiert wurden, müssen mit einem anderen
Administrator-Installationsabbild des angegebenen Client-Typs neu installiert werden.
Der Lizenztyp lässt sich mit folgenden Methoden ändern:
• Wählen Sie Systemsteuerung > Programme > Programm deinstallieren aus, um
SOLIDWORKS PDM zu deinstallieren und erneut zu installieren.
• Öffnen des Dialogfelds Programm deinstallieren oder ändern und Auswählen von
SOLIDWORKS PDM Client > Ändern. Wählen Sie im Installationsassistenten
SOLIDWORKS PDM die Option Ändern aus:
76
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Im Dialogfeld Programm deinstallieren oder ändern ist SOLIDWORKS PDM Client oder SOLIDWORKS PDM Server aufgelistet, wenn Sie SOLIDWORKS PDM mithilfe von MSI-Dateien installiert haben. Sie müssen die SOLIDWORKS Installation ändern, wenn Sie SOLIDWORKS PDM mithilfe von SLDIM installiert haben.
• Verwenden Sie das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM.
So ändern Sie den Client-Lizenztyp im Dialogfeld SOLIDWORKS PDM:
1.
Klicken Sie auf Hilfe > SOLIDWORKS PDM Administration.
2.
Wählen Sie in der Dropdown-Liste Client-Typ einen anderen Client-Lizenztyp aus.
3.
Klicken Sie auf OK.
4.
Wenn Sie aufgefordert werden, den Computer neu zu starten, klicken Sie auf OK.
5.
Starten Sie Ihren Computer neu.
Je nach dem bei der Installation des Clients verwendeten Lizenztyp wird die
CAD-Zusatzanwendung durch Ändern des CAD Editor-Lizenztyps im Dialogfeld
SOLIDWORKS PDM möglicherweise nicht aktiviert. Entfernen Sie SOLIDWORKS PDM in diesem Fall wie oben beschrieben und wählen Sie bei der Neuinstallation
SOLIDWORKS PDM CAD Editor aus.
Anzeigen der Versionsinformationen für Systeme ohne Client
Ermitteln der Version der SOLIDWORKS PDM Software auf einem Server, auf dem kein Client installiert ist:
1.
Öffnen Sie die Systemsteuerung > Programme > Programm deinstallieren.
2.
Klicken Sie auf SOLIDWORKS PDM Server.
Die Spalte Version zeigt die derzeit installierte Version an.
Anzeigen der Versionsinformationen für Client-Systeme
Ermitteln der Version der SOLIDWORKS PDM Software auf einem Client:
1.
Melden Sie sich beim SOLIDWORKS PDM Administrationswerkzeug an.
2.
Klicken Sie auf Hilfe > SOLIDWORKS PDM Administration.
3.
Rufen Sie Client Version auf und klicken Sie auf OK.
Hinzufügen und Ändern des SolidNetWork License Servers
Damit Sie sich von einem SOLIDWORKS PDM Client aus bei einem Tresor anmelden können, muss eine Lizenz verfügbar sein, die mit dem Typ und der Version der derzeit installierten Lizenz übereinstimmt. Die Lizenz wird vom SolidNetWork License Server abgerufen, der in der Lizenzeinstellung definiert wird. Zum Hinzufügen oder Ändern des
SolidNetWork License Servers verwenden Sie das Dialogfeld Lizenzschlüssel eingeben, das im Administrationswerkzeug verfügbar ist.
Hinzufügen oder Ändern des License Servers:
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
77
Installieren von SOLIDWORKS PDM
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS PDM > Administration.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
2.
Erstellen Sie einen Dateitresor oder erweitern Sie den bestehenden Dateitresor.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Lizenz, und wählen Sie Öffnen aus dem Kontextmenü.
4.
Klicken Sie auf der Registerkarte Server-Liste auf Hinzufügen.
5.
Geben Sie die Adresse des SolidNetWork License Managers in folgender Syntax ein: port@SNLServerName
Die voreingestellte Portnummer lautet 25734. Sie können für SNLServerName entweder den Hostnamen oder die IP-Adresse des SolidNetWork License Servers eingeben. Stellen Sie sicher, dass alle Clients anhand der IP-Adresse oder des
Hostnamens eine Verbindung zum Server herstellen können.
6.
Klicken Sie auf OK.
7.
Klicken Sie auf die Registerkarte Lizenzverwendung, um sicherzustellen, dass
SOLIDWORKS PDM Lizenzen zur Verfügung stehen.
8.
Klicken Sie auf OK.
Dialogfeld "Lizenzschlüssel eingeben"
Im Dialogfeld Lizenzschlüssel eingeben können Sie Lizenzen hinzufügen oder ändern.
Damit Sie sich von einem SOLIDWORKS PDM Client aus bei einem Tresor anmelden können, muss eine Lizenz verfügbar sein, die mit dem Typ und der Version der derzeit installierten Lizenz übereinstimmt.
Melden Sie sich im Administrationswerkzeug an, und führen Sie zum Öffnen dieses Dialogfelds einen der folgenden Schritte aus:
• Doppelklicken Sie auf Lizenz.
• Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Lizenz und wählen Sie Öffnen aus.
Server
Server-Liste
Führt die SolidNetWork License Server auf.
Zum Beispiel Port@SNLServerName.
Hinzufügen
Entfernen
Ermöglicht das Hinzufügen von License Servern.
Ermöglicht das Entfernen der ausgewählten License Server.
Lizenzverwendung
Server
Ermöglicht die Auswahl des SolidNetWork License Servers.
78
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Produkt
Hiermit wählen Sie eine SOLIDWORKS PDM Lizenz aus, um weitere
Details zu erhalten.
Folgende Lizenztypen sind für SOLIDWORKS PDM Professional verfügbar:
• /> CAD Editor & WebSOLIDWORKS PDM Professional
• /> Contributor & WebSOLIDWORKS PDM Professional
• /> ViewerSOLIDWORKS PDM Professional
Folgende Lizenztypen sind für SOLIDWORKS PDM Standard verfügbar:
• SOLIDWORKS PDM Standard CAD Editor
• SOLIDWORKS PDM Standard Contributor
• SOLIDWORKS PDM Standard Viewer
Weitere Informationen finden Sie unter Lizenztypen.
Gesamtanzahl der
Lizenzen
Zeigt die Gesamtanzahl an Lizenzen an.
Freie Lizenzen
Lizenzen verwendet von
Zeigt die Anzahl der verfügbaren Lizenzen an.
Zeigt Details der verwendeten Lizenzen an.
Installieren des SOLIDWORKS PDM Webservers
Der SOLIDWORKS PDM Professional Webserver bietet den Benutzern von jedem System mit Windows Internet Explorer über das Internet oder ein Intranet Echtzeitzugriff auf einen oder mehrere Dateitresore.
Informationen zur Installation und Verwendung des Webservers und -Clients finden Sie im SOLIDWORKS PDM Web Server Guide.
Installation von SOLIDWORKS PDM Web2 (nur für
SOLIDWORKS PDM Professional)
Mit Web2 können Benutzer über die meisten Geräte mit einem Internet Browser eine
Verbindung mit dem SOLIDWORKS PDM Professional Tresor aufbauen. Web2 Client ist hilfreich für externe und interne Benutzer, die nicht mit dem Büronetzwerk verbunden sind oder ein nicht unterstütztes Betriebssystem verwenden.
Vor der Installation von Web2
Die folgenden Komponenten müssen installiert sein, um Web2 installieren zu können:
• Microsoft .Net Framework 4.0
• Microsoft Internet Information Services 7 oder höhere Versionen (IIS)
79
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Sie müssen den SOLIDWORKS PDM Client installieren und die lokale Tresoransicht erzeugen, auf die durch Web2 auf dem Server mit IIS zugegriffen wird.
• Windows Server 2008 R2 oder höhere Betriebssysteme
Installieren von Microsoft .NET Framework 4.0
Details zur Installation von Microsoft .NET Framework 4.0 finden Sie unter
http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=17718
.
Aktivieren von Microsoft IIS auf Windows 2008 R2
SOLIDWORKS PDM Professional unterstützt IIS 7 oder höhere Versionen.
Um Microsoft IIS auf Windows 2008 R2 zu aktivieren:
1.
Klicken Sie im Windows-Menü Start auf Systemsteuerung > System und
Sicherheit > Verwaltung > Server-Manager.
2.
Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Rollen.
3.
Klicken Sie im rechten Fensterbereich auf der Seite Rollen auf Rollen hinzufügen.
4.
Führen Sie den Assistenten Rollen hinzufügen vollständig aus: a) Wählen Sie im Bildschirm Server-Rollen auswählen die Option Webserver (IIS) und klicken Sie dann auf Weiter.
Wenn der Tresor Zusatzanwendungen enthält, die von .NET 3.5 oder früheren
Versionen abhängig sind, aktivieren Sie das Framework auf dem Bildschirm Features auswählen.
b) Wenn Sie aufgefordert werden, die erforderlichen Features für IIS hinzuzufügen, klicken Sie auf Erforderliche Features hinzufügen. Klicken Sie andernfalls auf
Weiter.
c) Erweitern Sie im Bildschirm Rollendienste auswählen die Option Webserver und wählen Sie die folgenden Optionen aus.
Ordner Option
Allgemeine HTTP-Funktionen
Statischer Inhalt
Standarddokument
Verzeichnis durchsuchen
HTTP-Fehler
Anwendungsentwicklung
.NET Extensibility
ASP.NET
ISAPI Extensions
ISAPI Filters
Die Serverseite beinhaltet
80
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Ordner
Integrität und Diagnose
Sicherheit
Leistung
Verwaltungstools
Option
HTTP-Protokollierung
Anforderungsüberwachung
Anforderungsfilterung
Komprimierung statischer Inhalte
IIS Management Console
5.
Klicken Sie auf Weiter.
6.
Klicken Sie auf Schließen.
Aktivieren von Microsoft IIS unter Windows Server 2012
1.
Geben Sie im Windows-Menü Start Server-Manager ein und klicken Sie auf
Server-Manager.
2.
Wählen Sie Verwalten > Rollen und Features hinzufügen aus.
3.
Schließen Sie den Assistenten zum Hinzufügen von Rollen und Features ab: a) Wählen Sie im Bildschirm Serverrollen auswählen die Option Webserver (IIS) aus und klicken Sie auf Weiter.
b) Aktivieren Sie auf dem Bildschirm Features auswählen die Option .NET
Framework 4.5-Features und schließen Sie die Optionen .NET Framework 4.5 und ASP.NET 4.5 ein.
Wenn Ihr Tresor Zusatzanwendungen enthält, die von .NET 3.5 oder früheren
Versionen abhängig sind, aktivieren Sie auf dem Bildschirm Features auswählen auch .NET Framework-3.5-Features.
c) Wenn Sie aufgefordert werden, die erforderlichen Features für IIS hinzuzufügen, klicken Sie auf Erforderliche Features hinzufügen. Klicken Sie andernfalls auf
Weiter.
d) Erweitern Sie im Bildschirm Rollendienste auswählen die Option Webserver und wählen Sie die folgenden Optionen aus.
Option Ordner
Allgemeine HTTP-Funktionen
Standarddokument
Verzeichnis durchsuchen
HTTP-Fehler
Statischer Inhalt
Integrität und Diagnose
HTTP-Protokollierung
81
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Ordner
Leistung
Sicherheit
Anwendungsentwicklung
Option
Komprimierung statischer Inhalte
Anforderungsfilterung
.NET Extensibility 4.5 (und 3.5, falls installiert)
ASP
ASP.NET 4.5 (und 3.5, falls installiert)
CGI
ISAPI Extensions
ISAPI Filters
IIS Management Console Verwaltungstools
4.
Schließen Sie den Assistenten ab und klicken Sie auf Installieren.
Aktivieren von Microsoft IIS unter Windows 7
Die Verwendung von Windows 7 für die Ausführung von SOLIDWORKS PDM Web2 in einer Produktionsumgebung wird nicht empfohlen.
So aktivieren Sie Microsoft IIS unter Windows 7:
1.
Öffnen Sie unter Windows Systemsteuerung > Programme > Programme und
Funktionen > Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren.
2.
Aktivieren Sie im Dialogfeld die Option Internetinformationsdienste.
3.
Klappen Sie Webverwaltungstools auf und wählen Sie IIS-Verwaltungskonsole aus.
4.
Erweitern Sie WWW-Dienste und wählen Sie die folgenden Optionen aus:
Option Ordner
Application Development
Features
.NET Extensibility
ASP
CGI
ISAPI Extensions
ISAPI Filters
82
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Ordner
Allgemeine HTTP-Funktionen
Option
Statischer Inhalt
Standarddokument
Verzeichnis durchsuchen
HTTP-Fehler
5.
Klicken Sie auf OK.
Aktivieren von Microsoft IIS unter Windows 8 oder Windows 8.1
Die Verwendung von Windows 8 und 8.1 für die Ausführung von SOLIDWORKS PDM
Web2 in einer Produktionsumgebung wird nicht empfohlen.
So aktivieren Sie Microsoft IIS unter Windows 8 oder Windows 8.1:
1.
Öffnen Sie unter Windows Systemsteuerung > Programme > Programme und
Funktionen > Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren.
2.
Aktivieren Sie im Dialogfeld die Option Internetinformationsdienste.
3.
Klappen Sie Webverwaltungstools auf und wählen Sie IIS-Verwaltungskonsole aus.
4.
Erweitern Sie WWW-Dienste und wählen Sie die folgenden Optionen aus:
Ordner Option
Application Development
Features
.NET Extensibility 4.5
ASP.NET 4.5
ISAPI Extensions
ISAPI Filters
Serverseite umfasst
Allgemeine HTTP-Funktionen
Integrität und Diagnose
Leistungsfeatures
Sicherheit
Statischer Inhalt
Standarddokument
Verzeichnis durchsuchen
HTTP-Fehler
HTTP-Protokollierung
Komprimierung statischer Inhalte
Anforderungsfilterung
83
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Registrieren von ASP.NET 4
Sie müssen ASP.Net 4 registrieren und für den IIS-Server bereitstellen, wenn Sie IIS unter Windows Server 2008 R2 oder Windows 7 ausführen.
So registrieren Sie ASP.NET 4:
1.
Gehen Sie in Windows-Explorer zu C:\Windows\Microsoft.NET\Framework64 und
überprüfen Sie den Namen des .NET Framework 4.0-Ordners.
2.
Geben Sie im Windows-Menü Start cmd, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf cmd.exe
und wählen Sie Als Administrator ausführen aus.
3.
Geben Sie cd C:\Windows\Microsoft.NET\Framework64\v4.0.30319 ein.
4.
Geben Sie aspnet_regiis -iru ein.
5.
Schließen Sie die Eingabeaufforderung, wenn darin Die Installation von ASP.NET
ist abgeschlossen angezeigt wird.
Durchführen der Web2-Server Installation
1.
Melden Sie sich als Benutzer mit lokalen Administratorrechten beim IIS-System an.
2.
Legen Sie die SOLIDWORKS DVD ein.
3.
Schließen Sie den SOLIDWORKS Installationsmanager, wenn er startet.
4.
Führen Sie \SWPDMServer\setup.exe aus, um die Installation des Servers zu beginnen.
5.
Befolgen Sie die Anweisungen auf den Installationsbildschirmen, bis Sie zum Bildschirm
Produkt auswählen gelangen.
6.
Auf dem Bildschirm PDM Produkt auswählen wählen Sie SOLIDWORKS PDM
Professional aus.
7.
Wählen Sie im Bildschirm ServerInstallation den Web2 Server und Client.
• Der Web2-Server erfordert einen Client, der auf demselben Computer installiert wurde.
• Als Client-Typ muss ein Contributor oder CAD Editor ausgewählt werden, wenn
Dateien über Web2 bearbeitet oder hinzugefügt werden sollen. Wenn Benutzer in Web2 nur auf die Funktionen des Viewers zugreifen können, muss auf dem
Server ein Viewer-Client installiert oder aktiviert werden (unabhängig vom
Lizenztyp, der im Log auf dem Bildschirm ausgewählt wird).
• Sie können mehrere Serverkomponenten im gleichen System installieren.
8.
Klicken Sie im Bildschirm Bereit, das Programm zu installieren auf Installieren.
9.
Klicken Sie auf dem Bildschirm InstallShield-Assistent abgeschlossen auf Fertig
stellen.
Erstellen einer Tresoransicht auf dem IIS-Server mit Web2
Erstellen Sie eine lokale Dateitresoransicht für den Dateitresor, der über den Web2-Server zugänglich ist.
• Stellen Sie sicher, dass die Ansicht als eine freigegebene Ansicht für alle Benutzer erstellt wird.
• Der Windows-Benutzer, den Sie später als Anwendungspoolidentität definieren, muss in die Tresoransicht navigiert und mindestens einmal mit der rechten Maustaste auf
84
Installieren von SOLIDWORKS PDM eine Datei oder einen Ordner geklickt haben, um sicherzustellen, dass die
Zusatzanwendungen und Registrierungseinstellungen richtig registriert sind.
Wenn der Tresor die Windows-Anmeldung verwendet, müssen Sie die automatische
Anmeldung bei der Tresoransicht auf dem Web2-Server wie folgt deaktivieren:
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug.
2.
Klappen Sie Lokale Einstellungen > Einstellungen auf.
3.
Wählen Sie auf der Registerkarte Automatische Anmeldung aus der Liste Tresor den
Tresor aus, auf den über Web2 zugegriffen wird.
4.
Deaktivieren Sie Servervorgabe benutzen und Automatische Anmeldung für
diesen Tresor benutzen.
5.
Klicken Sie auf OK.
Konfigurieren von SOLIDWORKS PDM Web2
Die Konfiguration von SOLIDWORKS PDM Web2 kann über die Funktion
Anwendungseinstellungen im IIS Manager oder durch Bearbeiten der Datei Web.config
erfolgen, die sich unter \Installationsordner\Web2 befindet.
Bearbeiten der Web.config-Datei
Um auf die Dateitresore zuzugreifen, für die Sie lokale Dateitresoransichten auf dem
IIS-Server erstellt haben, müssen Sie die Schlüssel VaultName und VisibleVaults in der
Datei Web.config aktualisieren.
Sie können die XML-basierte Datei Web.config mit Editor oder einer
XML-Bearbeitungsanwendung bearbeiten.
Stellen Sie sicher, dass die Datei Web.config nicht schreibgeschützt ist. Wenn Sie die
Datei Web.config bearbeiten, stellen Sie sicher, dass Werte in doppelten
Anführungszeichen eingeschlossen werden.
1.
Öffnen Sie die Datei Web.config in der XML-Bearbeitungsanwendung.
2.
Fügen Sie den Namen des primären Tresors, auf den Sie über Web2 zugreifen möchten, dem Schlüssel VaultName hinzu.
Beispiel:
<add key="VaultName" value="PDM_Pro_Vault">
Bei diesem Namen muss die Groß- und Kleinschreibung beachtet werden.
3.
Wenn Sie über Web2 auf mehr als einen Tresor zugreifen möchten, setzen Sie
AllowAccessToOtherVaults auf "true".
<add key="AllowAccessToOtherVaults" value="true">
4.
Um auf mehrere Tresore zuzugreifen, geben Sie Ihre Namen getrennt durch ¦ für
VisibleVaults ein.
<add key="VisibleVaults" value="PDM_Test|PDM_Pro_Vault" />
85
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Konfigurieren von Microsoft IIS
1.
Geben Sie im Windows-Menü Start IIS ein, um den Internet Information Services
(IIS)-Manager zu öffnen.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich den Computernamen auf und wählen Sie
Anwendungspools aus.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SOLIDWORKS PDM Web2 > Erweiterte
Einstellungen.
4.
Klicken Sie im Dialogfeld Erweiterte Einstellungen auf die Schaltfläche zum Festlegen der Identität.
a) Wählen Sie im Dialogfeld Identität des Anwendungspools die Option
Benutzerdefiniertes Konto aus und klicken Sie auf Festlegen.
b) Geben Sie im Dialogfeld Anmeldeinformationen festlegen die
Windows-Anmeldeinformationen des Benutzers ein, der derzeit bei Windows angemeldet ist, oder eines Benutzers, der beim IIS-System angemeldet ist, den
Dateitresor durchsucht hat und mindestens einmal auf einen Ordner geklickt hat.
c) Klicken Sie dreimal auf OK.
Wenn sich das Passwort für diesen Benutzer ändert, funktioniert der
Anwendungspool so lange nicht, bis der Benutzer das Passwort aktualisiert.
Stellen Sie sicher, dass der benutzerdefinierte Kontobenutzer Mitglied der Gruppe
IIS_IUSRS ist: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer > Verwalten
> Lokale Benutzer und Gruppen > Gruppen > IIS_IUSRS.
Zugriff auf Web2
Sie können über einen Computer oder ein Mobilgerät auf Web2 zugreifen.
Geben Sie für den Zugriff auf Web2 über einen Computer im lokalen Netzwerk die folgende
URL in das Adressfeld eines Webbrowser ein: http://IISComputerName/SOLIDWORKSPDM
Wenn die Web2-Anmeldeseite nicht angezeigt wird, stellen Sie sicher, dass die
Windows-Firewall auf dem IIS-Server den Zugriff über Port 80 zulässt und der
IIS-Serverdienst gestartet wird.
Geben Sie für den Zugriff auf Web2 über ein Mobilgerät die folgende URL in das Adressfeld eines Webbrowser ein: http://IISComputerName/SOLIDWORKSPDM/m
Erstellen einer neuen Web2-Anwendung
Wenn Sie den Web2-Server installieren, wird unter der Standard-Website automatisch eine Web2-Anwendung namens SOLIDWORKSPDM erstellt.
So erstellen Sie eine neue Web2-Anwendung:
1.
Öffnen Sie den Internet Information Services (IIS)-Manager.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich den Computernamen auf und erweitern Sie
Sites.
86
Installieren von SOLIDWORKS PDM
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Standardwebsite und wählen Sie
Anwendung hinzufügen aus.
4.
Geben Sie im Feld Alias einen Namen ein.
Dieser Alias ist Teil der Verbindungsadresse zur Web2-Anwendung, also http://IISComputername/Anwendungsalias
.
5.
Klicken Sie auf Auswählen und wählen Sie SOLIDWORKS PDM Web2 für
Anwendungspool aus.
6.
Navigieren Sie unter Physikalischer Pfad zu \Installationsordner\Web2\.
7.
Klicken Sie zwei Mal auf OK.
Wenn Sie separate Web2-URL-Adressen erstellen möchten, um auf verschiedene
Tresore zuzugreifen, können Sie den Ordner \Installationsordner\Web2\ kopieren und den physischen Pfad der neuen Anwendung auf diese Kopie verweisen.
Aktualisieren Sie Web.config im kopierten Ordner mit den Namen des Tresors, auf den zugegriffen werden soll.
87
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Einstellungen im Dialogfeld „Anwendungseinstellungen“
Die Konfiguration von SOLIDWORKS PDM Professional Professional kann über die Funktion
„Anwendungseinstellungen“ im IIS Manager oder durch Bearbeiten der Datei Web.config
erfolgen, die sich in den Anwendungsdateien befindet.
Setting Typ Standardwert
AllowAccessToOtherVaults Wahr/Falsch Wahr
AllowDataCardEdit Wahr/Falsch Wahr
ClientValidationEnabled
ColumnSetName
DateFormat
Wahr/Falsch
Textansicht
Textansicht
DaysInState_Sortable Wahr/Falsch
DaysInState_Visible
DefaultLanguage
Textansicht
DownloadZipFilename
EditableDataCardVariables
Textansicht
Anzahl
FileList_PageSize
Anzahl
FileList_PageSize_Mobile
Wahr/Falsch
Textansicht
88
*
15
10
Wahr
Explorer
MM/dd/yy
Wahr
Wahr en
Files.zip
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Setting
FileUploadPath
FreeSearch
OnlySearchLatestVersion
PopupWindowHeight
PopupWindowWidth
RememberMe_Days
RememberMe_Visible
SearchDataCardVariables
Typ
Textansicht
Wahr/Falsch
Wahr/Falsch
Anzahl
Anzahl
Anzahl
Standardwert
\Content\Uploads\
Falsch
Wahr
780
1040
7
Wahr/Falsch Wahr
Getrennte Textliste
Kommentar|Beschreibung
ShoweDrawingIcon
ShowPDFIcon
Wahr/Falsch
Wahr/Falsch
Wahr
Wahr
UnobtrusiveJavaScriptEnabled Wahr/Falsch
Textansicht
VaultName
VisibleVaults
Wahr
EPDM
Getrennte Textliste
EPDM_Test|EPDM
89
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Setting
webpages:Version
Typ
Zahlenzeichenfolge
Standardwert
1.0.0.0
Variablen im Dialogfeld „Anwendungseinstellungen“
Setting
AllowAccessToOtherVaults
Beschreibung
Wenn True eingestellt wurde, können Sie sich bei mehreren Tresoren auf dem Server anmelden. Wenn
False eingestellt wurde, dann kann über die
Einstellung VaultName eine Verbindung zu einer einzelnen Tresoransicht hergestellt werden, die unter
VisibleVaults eingestellt wurde.
Wenn True eingestellt wurde, nutzen andere
Tresore die Abfragezeichenfolgenvariable „Vault“ zum Anmelden.
AllowDataCardEdit
Wenn True eingestellt wurde, können Sie den Wert der Datenfelder mit Auscheck-Berechtigungen bearbeiten. Verwenden Sie diese Einstellung mit der
Einstellung EditableDataCardVariables, die die
Variablen steuert, die bearbeitet werden sollen.
SOLIDWORKS PDM Web2 aktualisiert nicht automatisch alle Konfigurationswerte.
Variablenwerte, die mithilfe von Übergangsaktionen eingestellt werden, aktualisieren alle
Konfigurationen wie festgelegt.
Nicht ändern.
ClientValidationEnabled
ColumnSetName
SOLIDWORKS PDM Web2 zeigt einen benutzerdefinierten Spaltensatz an, der in Ihrem
Tresor definiert wurde. Sie können nur einen
Spaltensatz festlegen und dieser ist für alle Benutzer identisch.
Benutzerdefinierte Spaltensätze mit Spalten, die definiert wurden als Name, Ausgecheckt, Größe,
Status, Modifiziert und Version, werden nicht unterstützt, da diese Namen für
Standard-Web2-Spalten vorbehalten sind.
90
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Setting
DateFormat
Beschreibung
Steuert die Anzeige von Datumsfeldern in
SOLIDWORKS PDM Web2. Sie können das Datum unter Verwendung verschiedener Trennzeichen einstellen. Verschiedene Optionen für die Anzeige von
Datumsfeldern:
Monat "M"
Tag "d"
"M">1-12, "MM">01-12,
"MMM">Dez, "MMMM">Dezember
"d">1-31, "dd">01-31, "ddd">Sa,
"dddd">Samstag
Jahr "y" "y">0-99, "yy">00-99 ,
"yyyy">0000-9999
Beispiele:
• "MM/dd/yy">06/07/09
• "dddd, MMMM-d, yyyy">Sonntag, Juni-7, 2009
DaysInState_Sortable
DaysInState_Visible
DefaultLanguage
Wenn True eingestellt wurde, werden Tage in der
Spalte Status als sortierbar festgelegt. Die
Standardspalten in SOLIDWORKS PDM Web2 sind sortierbar, Spalten, die durch Definition eines
Spaltensatzes angezeigt werden, jedoch nicht.
Wenn True eingestellt wurde, werden Tage in der
Spalte Status angezeigt. Diese Spalte ist nur in
SOLIDWORKS PDM Web2 verfügbar.
91
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Setting Beschreibung
Legt die Standardsprache, en, für die erste Anmeldung fest. Sie können die Sprache über die
Benutzeroberfläche in Web2 ändern.
Die Web2-Benutzeroberfläche zeigt die geänderte
Sprache an, bis Sie die Internet-Cookies löschen.
Die für diese Einstellung verwendeten Sprachencodes:
Englisch en Spanisch es
Französisch fr
NewFeature1 ja
Italienisch
Koreanisch it ko
NewFeature1
Chinesisch, vereinfacht de zhs
Chinesisch, traditionell zht
Tschechisch cs
Polnisch pl
Portuguese pt
Russisch
Türkisch ru tr
DownloadZipFilename
EditableDataCardVariables
FileList_PageSize
FileList_PageSize_Mobile
Wenn Sie mehrere Dateien für den Download auswählen, kombiniert Web2 diese in eine komprimierte Datei. Diese Einstellung bestimmt den
Namen der komprimierten Datei.
Wenn AllowDataCardEdit auf True eingestellt wurde, kontrolliert diese Einstellung die bearbeitbaren
Variablen. Der Standardwert ist * und ermöglicht die
Änderung aller nicht schreibgeschützten Variablen.
Trennen Sie mehrere Werte mit |. Wenn Sie beispielsweise Description und Number bearbeiten möchten, geben Sie Description|Number ein.
Legt fest, wie viele Dateien und Ordner in der
Vollversion von SOLIDWORKS PDM Web2 standardmäßig angezeigt werden.
Legt fest, wie viele Dateien und Ordner in der
Mobilversion von SOLIDWORKS PDM Web2 standardmäßig angezeigt werden.
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Installieren von SOLIDWORKS PDM
Setting
FileUploadPath
FreeSearch
OnlySearchLatestVersion
PopupWindowHeight
PopupWindowWidth
RememberMe_Days
RememberMe_Visible
SearchDataCardVariables
Beschreibung
Wenn Sie neue Dateien hochladen oder neue
Versionen erstellen möchten, kopiert SOLIDWORKS
PDM Web2 die Dateien in den Ordner Uploads. Der vollständige Pfad zu diesem Ordner hängt von der
Position der Web2-Anwendungsdateien ab. Wenn die
Web2-Anwendungsdateien sich beispielsweise im
Ordner C:\Programme\SOLIDWORKS Corp\SOLIDWORKS
PDM\Web2 befinden, lautet der Pfad zum
Uploads-Ordner C:\Programme\SOLIDWORKS Corp\
SOLIDWORKS PDM\Web2\Content\Uploads
.
Ermöglicht SOLIDWORKS PDM Web2, nach allen Dateiund Ordnernamen, Variablenwerten und
Konfigurationsnamen, Kommentaren und Etiketten zu suchen.
Beschränkt die Suche auf die jeweils neueste Version von Dateien. Wenn True eingestellt wurde, findet die
Suche nur Werte in den neuesten Versionen.
Legt die Breite (in Pixel) des Popup-Fensters fest, das angezeigt wird, wenn Sie auf das Vorschaubild klicken oder das eDrawing oder PDF-Symbol auswählen
(sofern diese über ShoweDrawingIcon und
ShowPDFIcon aktiviert wurden).
Legt die Höhe (in Pixel) des Popup-Fensters fest, das angezeigt wird, wenn Sie auf das Vorschaubild klicken oder das eDrawing oder PDF-Symbol auswählen
(sofern diese über ShoweDrawingIcon und
ShowPDFIcon aktiviert wurden).
Legt fest, wie viele Tage das System
Anmeldeinformationen für Tresorname, Lizenztyp und
Benutzername speichert.
Steuert die Anzeige des Kontrollkästchens
Anmeldung speichern auf dem Anmeldebildschirm.
Wenn Sie für FreeSearch den Wert False eingeben, sucht SOLIDWORKS PDM Web2 nach eingegebenen
Dateinamen, die Ordnernamen und Variablennamen.
Trennen Sie jeden Variablennamen mit |. Das
Suchfeld in der Benutzeroberfläche zeigt Folgendes an:
• Free Search, wenn die Einstellung True lautet.
• Datei-/Ordnername, Variable1, Variable2, wenn für Free Search der Wert False eingestellt wurde.
93
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Setting
ShoweDrawingIcon
Beschreibung
Zeigt ein eDrawing Symbol auf der Dateidetailseite nach dem Dateinamen an. Wenn Sie auf das Symbol klicken, werden SOLIDWORKS Dateien, eDrawings
Dateien, DWG/DXF-Dateien und andere Dateitypen, die von eDrawings unterstützt werden, in einem separaten Browser geöffnet.
Stellen Sie sicher, dass Sie Internet Explorer verwenden und eDrawings auf dem Client-System installiert wurde.
ShowPDFIcon
Zeigt ein PDF-Symbol auf der Dateidetailseite nach dem Dateinamen an. Wenn Sie auf das Symbol klicken, werden verschiedene Dateitypen im
PDF-Format in einem separaten Browser geöffnet.
Stellen Sie sicher, dass Adobe Reader in Ihrem
System installiert wurde.
UnobtrusiveJavaScriptEnabled
Nicht ändern.
VaultName
VisibleVaults
Gibt den Namen des Tresors an, mit dem sich
SOLIDWORKS PDM Web2 verbindet, und zeigt ihn auf dem Anmeldebildschirm an. Wenn Sie nur auf einen einzelnen Tresor zugreifen möchten, löschen Sie die
Werte in der Einstellung VisibleVaults.
Wenn Sie auf mehrere Tresore zugreifen möchten, geben Sie die Tresornamen getrennt durch | ein.
Nicht ändern.
webpages:Version
Einstellungen für Variablenname und Variablenwert-Alias
Wenn ein Tresor Variablennamen enthält, die nicht benutzerfreundlich sind, können Sie
Aliasse festlegen, sodass die Namen, die in der Datenkartenvorschau erscheinen, aussagekräftig sind.
Beispiel: Wenn ein Tresor die Variable PAR_NUM mit einem Benennungswert enthält, ist es sinnvoll, die Variable in der Datenkartenvorschau als Benennung anzuzeigen. Sie können dies in der Einstellung für den Eigenschaftsnamens-Alias festlegen.
94
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Auf der Seite der Datenkartenvorschau werden die Variablen und ihre Werte in
Listenform angezeigt. Die Datenkarte wird nicht so angezeigt, wie sie in den Thick
Clients oder im vorhandenen Web-Client erscheint: Formatierung, Bilder, Anmerkungen und andere Kartensteuerelemente werden nicht unterstützt.
Sie können auch einen Alias für den Variablenwert angeben. Beispiel: Wenn eine
Texttypvariable mit einem Kontrollkästchen verbunden ist, das anzeigt, ob die Datei ein
Ersatzteil ist oder nicht, werden die Werte in SOLIDWORKS PDM Web2 als 1 oder 0 angezeigt, je nachdem, ob das Kontrollkästchen aktiviert oder deaktiviert ist. Sie können den Variablenwert über die Einstellungen zur Umwandlung des Aliaswerts so festlegen, dass Ja oder Nein angezeigt wird.
Festlegen des Variablennamens-Alias
1.
Öffnen Sie die Datei Web.config entweder in Editor oder in einem
XML-Bearbeitungsprogramm.<!-- Section used to handle property alias and value mappings --> <propertySettings> <property name="SPARE_PART" alias="Spare part"> <transform value="1" alias="Yes" /> <transform value="" alias="No" /> </property> </propertySettings>
2.
Blättern Sie nach unten zum Abschnitt propertySettings.
3.
Geben Sie Folgendes ein:
Attribut
Name alias
Vorgang
Tatsächlicher Variablenname
Gewünschter Variablenname
Beispiel
name="SPARE_PART" alias="Spare part"
4.
Um Aliasse für Variablenwerte festzulegen, geben Sie die tatsächlichen Werte im
Umwandlungsattribut value ein.
Dieser Schritt ist optional. Sie können die Umwandlungszeilen löschen, wenn die
Variablenwerte keine Aliasse benötigen.
Alias Wert Gewünschter Wert
value value
„1"
"" alias="Yes" alias="No"
Systemwartung
Sie sollten zwei Ordner regelmäßig überwachen und leeren, um Festplattenplatz freizugeben.
Folgende Ordner sollten überwacht werden:
95
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Uploads
: Der Ordner, in dem das System Dateien hinzufügt, die hochgeladen werden, bevor sie in den Tresor kopiert werden.
tempFiles
: Der Ordner, der sich unter dem Ordner Content am Speicherort der
Anwendungsdateien befindet und für Vorschauzwecke verwendet wird.
Installieren des SOLIDWORKS PDM Clients
Ein System kann nur dann mit einem SOLIDWORKS PDM Dateitresor verwendet werden, wenn der SOLIDWORKS PDM Client darauf installiert ist.
Die folgenden SOLIDWORKS PDM Professional Client-Typen stehen zur Verfügung:
SOLIDWORKS PDM
Professional CAD
Editor & Web
Unterstützt die Arbeit mit allen Dateitypen, einschließlich der erweiterten Verwaltung und Vorschau von zahlreichen
CAD-Formaten wie SOLIDWORKS, AutoCAD, Inventor, SolidEdge und Pro/ENGINEER. Sollte auf allen mit CAD-Dateien arbeitenden Systemen verwendet werden.
Zur Bearbeitung von Pro/ENGINEER Dateien installieren Sie die Pro/ENGINEER CAD-Zusatzanwendung nach der
Installation des SOLIDWORKS PDM Professional Clients. Der
Pro/ENGINEER Connector bedarf eines separaten
Installationsmediums. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem SOLIDWORKS Fachhändler.
SOLIDWORKS PDM
Professional
Contributor & Web
Umfasst Unterstützung für SOLIDWORKS PDM
Web-Client-Zugriff.
Unterstützt die Arbeit mit allen Dateitypen, einschließlich
CAD-Dateien. CAD-Zusatzanwendungen werden bei diesem
Client-Typ jedoch nicht unterstützt.
Umfasst Unterstützung für SOLIDWORKS PDM
Web-Client-Zugriff.
SOLIDWORKS PDM
Professional
Professional Viewer
Ermöglicht den schreibgeschützten Zugriff auf Dateitresore.
Die Benutzer können keine Dateien hinzufügen oder ändern
(auschecken, einchecken, Werte aktualisieren).
CAD-Zusatzanwendungen werden bei diesem Client-Typ nicht unterstützt.
Die folgenden SOLIDWORKS PDM Standard Client-Typen stehen zur Verfügung:
SOLIDWORKS PDM
Standard CAD Editor
Unterstützt die Arbeit mit SOLIDWORKS, DWG/DXF- und
Microsoft Office-Dateien. Alle Dateiformate, die von
Microsoft Office Zusatzanwendungen unterstützt werden, verhalten sich auf die gleiche Weise in SOLIDWORKS PDM
Standard, ausgenommen die Vorschau.
SOLIDWORKS PDM
Standard Contributor
Unterstützt die Arbeit mit SOLIDWORKS, DWG/DXF- und
Microsoft Office-Dateien.
96
Installieren von SOLIDWORKS PDM
SOLIDWORKS PDM
Standard Viewer
Ermöglicht den schreibgeschützten Zugriff auf Dateitresore.
Die Benutzer können keine Dateien hinzufügen oder ändern
(auschecken, einchecken, Werte aktualisieren).
Sie können Clients wie folgt installieren:
• Mit dem Installationsassistenten auf der SOLIDWORKS DVD.
• Mit dem SOLIDWORKS Installations-Manager.
• Durch Erstellung eines Administrator-Installationsabbilds zum Installieren mehrerer
Lizenzen.
Zugehörige Informationen
Installieren von Clients mit dem Installationsassistenten
auf Seite 99
Erstellen eines SOLIDWORKS PDM Client-Administrator-Installationsabbilds
auf Seite
101
Vor der Installation von Clients
• Bestimmen Sie den Client-Typ, den Sie gemäß Ihres Lizenzvertrags verwenden dürfen.
Der variable Lizenzmanager in SOLIDWORKS PDM verhindert die Anmeldung in einem
Dateitresor, wenn der falsche Client-Typ installiert wurde.
• Wenn Sie den SOLIDWORKS PDM Editor Client installieren, können Sie auch
CAD-Zusatzanwendungen installieren.
Mit Zusatzanwendungen werden Versionsverwaltungsfunktionen wie Auschecken,
Einchecken und Abrufen in Menüs und Symbolleisten innerhalb Ihrer CAD- und
Office-Software verfügbar. Zusatzanwendungen sind optional und haben keinen Einfluss darauf, welche Dateiformate von SOLIDWORKS PDM in Windows-Explorer oder in den
Dialogfeldern zum Öffnen und Speichern von Dateien verwaltet werden können.
SOLIDWORKS PDM Standard bietet die Zusatzanwendungen DraftSight und
SOLIDWORKS.
• Zur Anmeldung beim Professional Tresor muss auf dem Lizenzserver die SOLIDWORKS
PDM Professional Lizenz zur Verfügung stehen. Entsprechend muss zur Anmeldung beim Standard Tresor muss auf dem Lizenzserver die SOLIDWORKS PDM Standard
Lizenz zur Verfügung stehen.
Um sowohl Client- als auch Serverkomponenten zu installieren, wählen Sie bei der
Serverinstallation die Option Client aus.
Es gelten die folgenden produktspezifischen Voraussetzungen:
SOLIDWORKS
Sie können SOLIDWORKS Dateien verwalten, ohne dass
SOLIDWORKS installiert sein muss. Für die Vorschau der
Dateien wird die Installation des eDrawings Viewers empfohlen.
97
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Autodesk Inventor (nur für SOLIDWORKS PDM
Professional)
Um die Verwaltung von Inventor Dateien (Hinzufügen,
Auschecken, Einchecken, Vorschau usw.) zu ermöglichen, muss auf dem Client-System entweder die vollständige
Autodesk Inventor Anwendung oder die Inventor Design
Assistant Software installiert sein. Für eine Vorschau von
Inventor Dateien sollte Inventor View installiert sein.
Autodesk AutoCAD (nur für SOLIDWORKS PDM
Professional)
AutoCAD muss zur Verwaltung von DWG/DXF-Dateien nicht installiert sein. Für eine Vorschau von DWG-Dateien wird die Installation von eDrawings oder DWG True View, für eine
Vorschau von DWF-Dateien die Installation von DWF Viewer empfohlen.
Microsoft Office
Integration (nur für
SOLIDWORKS PDM
Professional)
Solid Edge (nur für
SOLIDWORKS PDM
Professional)
Sie können die Microsoft Office-Zusatzanwendung direkt bei der Installation von SOLIDWORKS PDM Professional mitinstallieren. Sie benötigen keine zusätzlichen Lizenzen zur Verwendung der Microsoft Office-Zusatzanwendung, aber Sie benötigen eine Contributor-, CAD-Editor- oder
PSL-Lizenz, um Dateien aus- und einchecken zu können.
SOLIDWORKS PDM Professional erfordert die vollständige
Installation der Solid Edge Anwendung, damit Solid Edge
Dateien verwaltet und in einer Vorschau angezeigt werden können.
Pro/ENGINEER (nur für
SOLIDWORKS PDM
Professional)
SOLIDWORKS PDM Professional erfordert die vollständige
Installation der Pro/ENGINEER Anwendung, damit
Pro/ENGINEER Dateien verwaltet und in einer Vorschau angezeigt werden können.
Der Pro/ENGINEER Connector erfordert eine separate
Installation nach der SolidWorks Client Installation. Die
Software erhalten Sie von Ihrem SolidWorks Fachhändler.
Diese Voraussetzungen gelten für Installationen, die von der SOLIDWORKS PDM CD oder einem Administrator-Installationsabbild durchgeführt werden.
98
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Installieren von Clients mit dem Installationsassistenten
1.
Melden Sie sich als Benutzer mit lokalen Administratorrechten am Client-Computer an.
2.
Beginnen Sie die Installation gemäß der Beschreibung in
auf Seite 54.
3.
Führen Sie die Installation wie folgt durch:
Bildschirm Aktion
Wählen Sie Ihr PDM Produkt aus.
Wählen Sie den gewünschten Client aus:
• SOLIDWORKS PDM Professional: Wählen
Sie diese Option aus, wenn Sie nur eine
Verbindung zu SOLIDWORKS PDM Professional
Server herstellen.
Um den Client mit Element-Explorer zu installieren, wählen Sie Anpassen und klicken auf Weiter.
• SOLIDWORKS PDM Standard: Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie nur eine Verbindung zu SOLIDWORKS PDM Standard Server herstellen.
Benutzerdefinierte Installation Wählen Sie Element-Explorer und klicken Sie auf Weiter.
Diese Option ist nur für SOLIDWORKS PDM
Professional verfügbar.
Produkttyp wählen
1. Wählen Sie entsprechend Ihrer Lizenz den zu installierenden Client-Typ aus:
• SOLIDWORKS PDM CAD-Editor
• SOLIDWORKS PDM Contributor
• SOLIDWORKS PDM Viewer
2. Klicken Sie auf Weiter.
99
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Bildschirm
Addins auswählen
Bereit, das Programm zu installieren
InstallShield-Assistent abgeschlossen
Aktion
Für den Produkttyp SOLIDWORKS PDM CAD
Editor
1. Folgende Optionen sind verfügbar:
• Zusatzanwendungen Microsoft Office
Integration, SOLIDWORKS, DraftSight,
Inventor und AutoCAD für SOLIDWORKS
PDM Professional Client.
• SOLIDWORKS und DraftSight
Zusatzanwendungen für SOLIDWORKS PDM
Standard Client.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Installieren.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Installation von eDrawings
Installieren Sie eDrawings auf dem SOLIDWORKS PDM Client, um die Vorschau für
SOLIDWORKS Dateien anzuzeigen. eDrawings
® ist auch als kostenloser Download verfügbar.
1.
Legen Sie die SOLIDWORKS DVD ein.
2.
Schließen Sie den SOLIDWORKS Installationsmanager, wenn er startet.
3.
Führen Sie \eDrawings\setup.exe aus.
4.
Klicken Sie auf Weiter.
5.
Geben Sie den Lizenzschlüssel ein und klicken Sie auf Weiter.
6.
Klicken Sie auf Installieren.
Die Installation wird fortgesetzt.
7.
Klicken Sie nach Abschluss der Installation auf Fertig stellen.
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM Standard
Client/Server auf Professional
Wenn Sie den Standard-Client/-Server über den InstallShield-Assistenten installiert haben, führen Sie die folgenden Schritte aus.
100
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Für die Aktualisierung:
1.
Klicken Sie in Windows auf Systemsteuerung > Programme und Funktionen.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SOLIDWORKS PDM Client oder
SOLIDWORKS PDM Server und wählen Sie Ändern.
Wenn Sie den Client über SLDIM installiert haben, ändern Sie die SOLIDWORKS
Installation zur Aktualisierung des installierten Client.
3.
Klicken Sie auf dem Bildschirm Willkommen auf Weiter.
4.
Wählen Sie auf dem Bildschirm Programmverwaltung Ändern.
5.
Auf dem Bildschirm PDM Produkt auswählen wählen Sie SOLIDWORKS PDM
Professional aus.
6.
Fahren Sie mit der Installation von SOLIDWORKS PDM Professional fort.
Wenn Sie den Standard-Client/-Server über SLDIM installiert haben, ändern Sie
SOLIDWORKS 2016 unter Programme und Funktionen für eine Aktualisierung.
Aktivieren der Protokollierung zum Beheben von
Installationsproblemen
Ein Installationsprotokoll ist beim Beheben von Installationsproblemen hilfreich.
1.
Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung.
2.
Wechseln Sie zum entsprechenden Installationsordner auf der SOLIDWORKS DVD.
3.
Geben Sie zum Start einer protokollierten Installation den entsprechenden Befehl ein.
• Für den Client:
MSIEXEC /i "SOLIDWORKS PDM Client.msi" /L*v C:\LOGFILE.TXT
• Für den Server:
MSIEXEC /i "SOLIDWORKS PDM Server.msi" /L*v C:\LOGFILE.TXT
Es wird ein Installationsprotokoll mit Informationen zur Installation erstellt.
Erstellen eines SOLIDWORKS PDM
Client-Administrator-Installationsabbilds
Mit Hilfe eines Administrator-Installationsabbilds können Sie die Client-Installation und
-Aktualisierung auf mehreren Client-Systemen steuern.
Sie können ein Image für alle Client-Lizenztypen erstellen und ein Skript für einen bestimmten Clienttyp zur Installation auf einem Computer auswählen.
Der Installationsassistent erstellt ein Installationspaket (SOLIDWORKS PDM Client.msi
und die erforderlichen Dateien), das Sie über Microsoft Active Directory oder mit einer anderen Methode verteilen können.
Behalten Sie eine Kopie des Administrator-Installationsabbilds mit allen ausgewählten
Optionen, um die Deinstallation bei einer Aktualisierung zu erleichtern.
101
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Erstellen eines Administrator-Installationsabbilds:
1.
Führen Sie im Windows-Menü Start die Eingabeaufforderung aus.
2.
Geben Sie den Speicherort von setup.exe auf Ihrer SOLIDWORKS DVD ein und fügen
Sie die Befehlszeilenoption E:\SWPDMClient\setup.exe /a hinzu.
Sie können setup.exe auf die Eingabeaufforderung ziehen und ablegen und die
Befehlszeilenoption hinzufügen.
3.
Klicken Sie auf OK.
4.
Erstellen Sie das Administrator-Installationsabbild wie folgt:
Bildschirm Aktion
Willkommen Klicken Sie auf Weiter.
Lizenzvertrag
Netzwerkpfad
Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag, und klicken Sie auf Weiter.
Geben Sie eine Speicherposition ein, an das
SOLIDWORKS PDM Client-Administrationsabbild erstellt werden soll.
Wenn Sie beabsichtigen, dieses Abbild zu verteilen, legen Sie es auf einer
Netzwerkressource ab, die allen
Client-Systemen zur Verfügung steht.
Bereit, das Programm zu installieren
InstallShield-Assistent abgeschlossen
Klicken Sie auf Installieren.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Bereitstellung von Clients mittels Windows Active
Directory
Mit den Gruppenrichtlinienfunktionen von Windows Active Directory können Sie
SOLIDWORKS PDM Clients in verschiedenen Bereichen einer Organisation zentral bereitstellen, installieren und verwalten.
Sie können darüberhinaus routinemäßige Wartungsaufgaben ausführen (z. B. Aktualiseren,
Installieren von Patches oder Entfernen von Clients von einem zentralen Ort), ohne sich dazu an die einzelnen Workstations begeben zu müssen.
Wenn Sie die Clients mithilfe eines Administrator-Installationsabbilds verteilen, müssen
Sie Microsoft XML Core Services (MSXML) 6.0 und .NET Framework 4.0 auf allen Clients bereitstellen.
Informationen zum Verteilen von MSXML und .NET Framework finden Sie unter
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ee390831.aspx
.
102
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Nur der SOLIDWORKS PDM Client kann mit dieser Methode bereitgestellt werden.
Installieren Sie den Archiv- und den Datenbankserver mit der standardmäßigen
Installationsmethode.
Hinweise zur Bereitstellung über Active Directory:
• Da SOLIDWORKS PDM auf Computerebene installiert wird, sollte das Bereitstellungspaket für alle zur Bereitstellung vorgesehenen Systeme verfügbar, d. h. mit ausreichenden
Zugriffsrechten freigegeben sein, bevor sich Benutzer anmelden.
• Bei der Bereitstellung eines Clients ändert SOLIDWORKS PDM die Sprache entsprechend dem Gebietsschema des Computers. Wenn das Gebietsschema keine unterstützte
Sprache ist, legt SOLIDWORKS PDM Englisch als Sprache des Installationsbildschirms fest.
• Nach der Bereitstellung können Sie den Clients wie folgt Dateitresoransichten hinzufügen:
• Mit einer Richtlinie
Einzelheiten finden Sie unter
Verteilen einer Dateitresoransicht mit Microsoft
auf Seite 134.
• Über ein Ansichtsinstallations-Skript
Einzelheiten finden Sie unter
Dateitresoransichtseinrichtung
auf Seite 133.
Bereitstellen eines Client-Administrator-Installationsabbilds mit Windows Server
2008 Active Directory:
1.
Erstellen Sie ein Administratorabbild (SOLIDWORKS PDM Client.msi) in einem
Netzwerkverzeichnis, auf das alle Systeme, auf denen SOLIDWORKS PDM bereitgestellt werden soll, über einen UNC-Pfad zugreifen können.
Details finden Sie unter
Erstellen eines SOLIDWORKS PDM
Client-Administrator-Installationsabbilds
auf Seite 101.
2.
Öffnen Sie die Systemsteuerung, und klicken Sie auf System und Sicherheit >
Verwaltung > Active Directory-Benutzer und -Computer.
3.
Erstellen Sie eine neue Sicherheitsgruppe, oder verwenden Sie eine vorhandene
Sicherheitsgruppe.
Erstellen einer Sicherheitsgruppe: a) Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Dialogfeld Active Directory-Benutzer und
-Computer auf Benutzer, und wählen Sie Neu > Gruppe aus.
b) Geben Sie im Dialogfeld Neues Objekt - Gruppe einen Gruppennamen ein.
c) Wählen Sie unter Gruppentyp die Option Sicherheit aus, und klicken Sie auf OK.
4.
Fügen Sie die Computer dort hinzu, wo SOLIDWORKS PDM bereitgestellt werden sollte.
Hinzufügen von Domänencomputern zur Sicherheitsgruppe: a) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Sicherheitsgruppe, und wählen Sie
Eigenschaften im Kontextmenü.
b) Klicken Sie auf der Registerkarte Mitglieder auf Hinzufügen, und fügen Sie dann die Computer hinzu.
5.
Schließen Sie das Dialogfeld Active Directory-Benutzer und -Computer.
103
Installieren von SOLIDWORKS PDM
6.
Klicken Sie in der Systemsteuerung auf System und Sicherheit > Verwaltung >
Gruppenrichtlinienverwaltung.
7.
Erstellen Sie in der Konsole Gruppenrichtlinienverwaltung eine neue Gruppenrichtlinie für die Sicherheitsgruppe, die Sie in Schritten 3 und 4 erstellt haben.
8.
Erweitern Sie die Gruppenrichtlinienobjekte in der Gesamtstruktur und der Domäne, die die neue Gruppenrichtlinie enthält, und wählen Sie die Gruppenrichtlinie aus.
9.
Klicken Sie im rechten Fensterbereich auf der Registerkarte Einstellungen mit der rechten Maustaste auf Computerkonfiguration und dann auf Bearbeiten.
10. Navigieren Sie im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor zu Computerkonfiguration
> Richtlinien > Softwareeinstellungen > Softwareinstallation.
11. Klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Neu > Paket aus dem
Kontextmenü.
12. Navigieren Sie zur Datei SOLIDWORKS PDM Client.msi in dem Verzeichnis, in dem
Sie das SOLIDWORKS PDMClient-Administrator-Installationsabbild erstellt haben.
Sie sollten über die Netzwerkumgebung nach diesem Verzeichnis suchen, damit die richtige Verwendung des UNC-Pfads sichergestellt ist. Verwenden Sie kein zugeordnetes Laufwerk.
13. Klicken Sie auf Öffnen.
14. Aktivieren Sie im Dialogfeld Software bereitstellen die Option Zugewiesen, und klicken Sie auf OK.
15. Wählen Sie Erweitert veröffentlicht oder Zugewiesen.
16. Klicken Sie auf der Registerkarte Änderungen auf Hinzufügen und wählen Sie eine oder mehrere Transformationen aus, die angewendet werden sollen.
Stellen Sie sicher, dass die Transformationsdateien auf einem Netzlaufwerk zur
Verfügung stehen, auf das von Remote-Computern zugegriffen werden kann, vorzugsweise auf einem Laufwerk, in dem das Ausgangsbild verfügbar ist.
Sie können MSI-Werkzeuge, wie z. B. Orca, verwenden, um die
Transformationsdateien zu generieren. Informationen zur Syntax finden Sie unter
Skripterstellung für stille Installationen von SOLIDWORKS PDM
17. Beenden Sie den Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor und die Konsole
Gruppenrichtlinienverwaltung.
Das Client-Abbild ist zur Bereitstellung bereit und wird beim nächsten Systemstart auf den Computern in der Sicherheitsgruppe installiert.
Aktivieren der Protokollierung beim Bereitstellen von
SOLIDWORKS PDM
Zur Behebung von Installationsproblemen, die bei der Bereitstellung eines SOLIDWORKS
PDM Client-Administrator-Installationsabbilds über Active Directory auftreten, sollten Sie die Protokollierung der Installation aktivieren. Dies erfolgt über eine Gruppenrichtlinie.
1.
Suchen Sie auf dem Active Directory Server nach der Organisationseinheit, der das
Bereitstellungspaket zugewiesen ist.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf OU, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
104
Installieren von SOLIDWORKS PDM
3.
Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften auf der Registerkarte Gruppenrichtlinie auf
New, um ein neues Gruppenrichtlinienobjekt hinzuzufügen. Benennen Sie die Richtlinie
(z. B. Protokollierung), und klicken Sie auf OK.
4.
Wählen Sie die neue Richtlinie (oder eine vorhandene Bereitstellungsrichtlinie) aus, und klicken Sie auf Bearbeiten.
5.
Klappen Sie im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor die Optionen Computerkonfiguration
> Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows Installer auf.
6.
Doppelklicken Sie im rechten Fensterbereich auf die Einstellung Protokollierung.
7.
Führen Sie im Dialogfeld Eigenschaften des Richtlinienobjekts folgende Schritte aus: a) Aktivieren Sie die Richtlinie.
b) Geben Sie im Textfeld Protokollierung die vollständigen Protokollierungsargumente ein: iwearucmpvo c) Klicken Sie auf OK.
8.
Stellen Sie, falls Sie ein neues Gruppenrichtlinienobjekt erstellt haben, auf der
Registerkarte Gruppenrichtlinie sicher, dass die neue Richtlinie ganz oben in der Liste angezeigt wird.
Wenn Sie SOLIDWORKS PDM bereitstellen, wird im Ordner Temp unter dem
Windows-Systemordner ein Installationsprotokoll mit der Erweiterung .msi erstellt.
Skripterstellung für stille Installationen von SOLIDWORKS
PDM
Sie können ein Skript für die Client-Installation von einem Administrator-Installationsabbild erstellen (z. B. um die Installation von einer .bat-Datei aus auszuführen).
Erstellen eines Skripts für eine stille Installation:
1.
Erstellen Sie ein Administrator-Installationsabbild für den Client-Typ, den Sie installieren, um das Installationspaket SOLIDWORKS PDM Client.msi zu erstellen, das in den folgenden Befehlen verwendet wird.
Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines SOLIDWORKS PDM
Client-Administrator-Installationsabbilds.
2.
Aktualisieren Sie Ihr Installationsskript mit den folgenden Befehlszeilenoptionen in
SOLIDWORKS PDM Befehlszeileneigenschaften
Zugehörige Informationen
Erstellen eines SOLIDWORKS PDM Client-Administrator-Installationsabbilds
auf Seite
101
Optionen für eine stille Installation
Option
/qn
Beschreibung
Keine Benutzeroberfläche
105
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Option
/qb
/qr
/qf
/qn+
/qb+
Beschreibung
Einfache Benutzeroberfläche
Reduzierte Benutzeroberfläche mit Anzeige eines modalen
Dialogfelds am Ende der Installation
Vollständige Benutzeroberfläche mit Anzeige eines modalen
Dialogfelds am Ende der Installation
Keine Benutzeroberfläche; am Ende der Installation wird jedoch ein modales Dialogfeld angezeigt
Einfache Benutzeroberfläche mit Anzeige eines modalen
Dialogfelds am Ende der Installation
/qb-
REBOOTYESNO=NO
Einfache Benutzeroberfläche ohne modale Dialogfelder
Keine Aufforderung für einen Neustart
REBOOT=REALLYSUPPRESS
Unterdrückt die Aufforderung zum Neustart bei Verwendung mit REBOOTYESNO
Wenn Sie eine ältere Installation mit dieser Option aktualisieren, müssen Sie am Ende der Installation einen
Neustart durchführen, um alle ersetzten Dateien, die verwendet werden, neu zu laden.
REMOVE=[string]
Schließt eine bestimmte Funktion von der Installation aus
SOLIDWORKS PDM Befehlszeileneigenschaften
Eigenschaft Beschreibung
INSTALLDIR=[string]
Installationsverzeichnis
PDMTYPE=0, 1
Client-Typ
• 0 = PDM Standard
• 1 = PDM Professional
106
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Eigenschaft
PTID=
Beschreibung
SOLIDWORKS
PDM Viewer
{CC72DD26-1A34-4209-B50B-21C7DD5E29F6}
SOLIDWORKS
PDM
Contributor
{E2BE88CF-6E17-43e2-A837-C1051F3E4EDB}
SOLIDWORKS
PDM
CAD-Editor
{05AD35C4-8A9A-4114-B51F-32186222ABA1}
ADDLOCAL=
Haupt-Feature
Office-Zusatzanwendung
SolidWorks Zusatzanwendung
Oracle Viewer
Web-Client-Hilfe
Artikel-Explorer
AutoCAD-Zusatzanwendung
(unterstützt derzeit nur x64)
Inventor-Zusatzanwendung
DraftSight Zusatzanwendung
Gemeinsame Dateien
Gemeinsame Dateien 64-Bit
Client
Office
SolidWorks
InsoViewer
WebClient
ItemExplorer
AutoCAD64
Inventor
DraftSight
Freigegeben
Shared64
107
Installieren von SOLIDWORKS PDM
Eigenschaft
ACADVERSION64=
Beschreibung
AutoCAD 2007
AutoCAD 2008
AutoCAD 2009
AutoCAD 2010
AutoCAD 2011
AutoCAD 2012
AutoCAD 2013
AutoCAD 2014
AutoCAD 2015
AutoCAD 2016
R17.0
R17.1
R17.2
R18.0
R18.1
R18.2
R19.0
R19.1
R20.0
R20.1
Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Beispielskripts:
• SOLIDWORKS PDM Professional Viewer ohne Zusatzanwendungen
Msiexec /I <Pfad zu SOLIDWORKS PDM Client.msi> INSTALLDIR="C:\Program
Files\SOLIDWORKS PDM" PDMTYPE=1 PTID={CC72DD26-1A34-4209-B50B-21C7DD5E29F6}
ADDLOCAL=Client,Shared,Shared64,WebClient,InsoViewer /qb
• SOLIDWORKS PDM Professional CAD Editor mit SOLIDWORKS und
Office-Zusatzanwendungen
Msiexec /I <Pfad zu SOLIDWORKS PDM Client.msi> INSTALLDIR="C:\Program
Files\SOLIDWORKS PDM" PDMTYPE=1 PTID={05AD35C4-8A9A-4114-B51F-32186222ABA1}
ADDLOCAL=Client,Shared,Shared64,WebClient,InsoViewer,SolidWorks,Office
/qb
• SOLIDWORKS PDM Professional CAD Editor mit SOLIDWORKS, Office und AutoCAD
2014-Zusatzanwendung
Msiexec /I <Pfad zu SOLIDWORKS PDM Client.msi> INSTALLDIR="C:\Program
Files\SOLIDWORKS PDM" PDMTYPE=1 PTID={05AD35C4-8A9A-4114-B51F-32186222ABA1}
ADDLOCAL=Client,Shared,Shared64,WebClient,InsoViewer,SolidWorks,Office,AutoCAD64
ACADVERSION=R19.1 /qb
• SOLIDWORKS PDM Standard CAD Editor mit SOLIDWORKS Zusatzanwendung
Msiexec /I <Pfad zu SOLIDWORKS PDM Client.msi> INSTALLDIR="C:\Program
Files\SOLIDWORKS PDM" PDMTYPE=0 PTID={05AD35C4-8A9A-4114-B51F-32186222ABA1}
ADDLOCAL=Client,Shared,Shared64,SolidWorks /qb
108
6
Verwenden von SOLIDWORKS
Installations-Manager
SLDIM erleichtert die Installation von PDM Server- und Client-Komponenten. Um jedoch PDM
Komponenten und SQL Server Datenbanken zu konfigurieren und Fehler zu beheben, müssen
Sie die fortgeschrittenen Themen in anderen Abschnitten dieses Handbuchs lesen.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
•
Auflisten von PDM Serverkomponenten
•
•
Vor der Installation von PDM Server
•
Installieren eines PDM Servers mit SLDIM
•
Installieren eines PDM Clients mit SLDIM
SOLIDWORKS PDM
SOLIDWORKS PDM ist ein Produkt zur Dokumentenverwaltung, das auf der
Client-/Server-Architektur basiert, die früher SOLIDWORKS Enterprise PDM genannt wurde.
Es sind zwei Typen von SOLIDWORKS PDM verfügbar:
• SOLIDWORKS PDM Standard
• SOLIDWORKS PDM Professional
SOLIDWORKS PDM verwendet eine Microsoft SQL Server-Datenbank für die Verwaltung von Dateitresoren.
In dieser Tabelle sind die Datenbanksysteme, die Serverkomponenten und die für jeden
Produkttyp verfügbaren Client-Optionen aufgeführt.
PDM Standard PDM Professional
Vorgesehen für
Grenzwerte
Kleine und mittlere
Netzwerke, bis zu 5 gleichzeitige Benutzer
Große Büronetzwerke, große
Anzahl gleichzeitiger
Benutzer
1 CPU, 1 GB Speicher,
Datenbankgröße von 10 GB
Keine Beschränkungen
109
Verwenden von SOLIDWORKS Installations-Manager
PDM Standard PDM Professional
Datenbankverwaltungssystem Microsoft SQL Server Express
2014 (mit SOLIDWORKS geliefert und installiert)
Microsoft SQL Server 2014
(separat mit SOLIDWORKS geliefert) oder zuvor installierte Instanzen von
Microsoft SQL Server 2014,
2012 oder 2008 R2
Ja Ja Erfordert SOLIDWORKS
SolidNetWork License
Manager?
Beinhaltet Archiv- und
Datenbankserver?
Ja Ja
Ja Beinhaltet SOLIDWORKS
PDM Webserver und Web2
Server?
Client-Typen
No
Nativ
Client-Zusatzanwendungen für CAD-Editoren
SOLIDWORKS, DraftSight
Client-Zusatzanwendungen für Beitragsleister
Client-Zusatzanwendungen für Viewer
DraftSight
Nativ, browser-basiert
SOLIDWORKS, DraftSight,
Microsoft Office Integration,
Autodesk Inventor, AutoCAD
DraftSight, Microsoft
Office-Integration
Microsoft Office Integration
Auflisten von PDM Serverkomponenten
Diese Tabelle enthält eine Zusammenfassung der Serverkomponenten des SOLIDWORKS
PDM Servers.
Server Function Installation
Microsoft SQL Server Express für PDM Standard
Verwaltet Daten in
SOLIDWORKS PDM
Datentresoren.
Microsoft SQL Server für
PDM Professional
Verwaltet Daten in
SOLIDWORKS PDM
Datentresoren.
Kann mit PDM Standard installiert werden oder verwendet eine zuvor installierte und lizenzierte
Version.
Wird separat mit PDM
Professional geliefert. Sie können auch eine zuvor installierte und lizenzierte
Version verwenden.
110
Verwenden von SOLIDWORKS Installations-Manager
Server
SolidNetWork License
Manager
Function Installation
Verwaltet SOLIDWORKS PDM
Lizenzen.
Muss installiert sein, damit neue Tresore erstellt werden können.
Kann bei Verwendung von
SLDIM mit SOLIDWORKS
PDM Serverkomponenten installiert werden.
Archiv-Server
Datenbankserver
Webserver und Web2-Server
Verwaltet Übertragungen von
Dateien zwischen Clients und dem Dateitresor-Archiv und verwaltet Benutzer und deren
Anmeldeinformationen.
Erforderlich. Wird mit PDM
Standard oder Professional installiert.
Fragt PDM Datenbanken nach Aktualisierungen ab, verwaltet Import- und
Exportregeln für Daten, verwaltet das
Nachrichtensystem und plant
Replikation und Cold
Storage.
Erforderlich. Wird mit PDM
Standard oder Professional installiert.
Bietet Zugriff auf
Dateitresore über das
Internet von browser-basierten Clients.
Optional. Wird nur mit PDM
Professional installiert.
Archivserver werden als Dienste auf dem Systemkonto der Computer ausgeführt, auf denen sie installiert sind. Ein Archivserver kann mehrere Dateitresore auf demselben
Computer hosten.
In einer eigenständigen Installation können der Archivserver, Datenbankserver und
Lizenzserver sowie die SQL Express oder SQL Server Datenbank alle auf demselben
Computer installiert werden.
In einer verteilten Umgebung können sich die Serverkomponenten auf unterschiedlichen
Computern befinden. Sie können auch mehrere Archivserver auf verschiedenen Computern einrichten, um replizierte Kopien desselben Dateitresorarchivs zu hosten. Siehe
SOLIDWORKS Enterprise PDM Professional Replication Guide.
Auswählen der Clients
Sie müssen bestimmen, welche Clients für Ihre jeweilige PDM Umgebung erforderlich sind.
Diese Tabelle enthält eine Zusammenfassung der Clients für SOLIDWORKS PDM Standard:
111
Verwenden von SOLIDWORKS Installations-Manager
Standard Client-Typ
CAD Editor
Beitragsleister
Viewer
Beschreibung
Unterstützt die Arbeit mit SOLIDWORKS,
DWG/DXF- und Microsoft Office-Dateien.
Alle Dateiformate, die von
Office-Zusatzanwendungen unterstützt werden, verhalten sich in SOLIDWORKS
PDM Standard identisch.
Unterstützt die Arbeit mit SOLIDWORKS,
DWG/DXF- und Microsoft Office-Dateien.
Ermöglicht den schreibgeschützten Zugriff auf Dateitresore. Benutzer können einen
Übergang für Dateien durch einen Workflow durchführen. Die Benutzer können keine
Dateien hinzufügen oder ändern
(auschecken, einchecken, Werte aktualisieren).
Diese Tabelle enthält eine Zusammenfassung der Clients für SOLIDWORKS PDM
Professional:
Professional Client-Typ Beschreibung
CAD Editor & Web
Contributor & Web
Unterstützt die Arbeit mit allen Dateitypen, einschließlich der erweiterten Verwaltung und Vorschau von CAD-Formaten wie
SOLIDWORKS. Mit CAD-Zusatzanwendungen können Benutzer über die CAD-Anwendung auf SOLIDWORKS PDM Professional zugreifen. Remote-Benutzer können mithilfe von Web- und Web2-Clients Tresore durchsuchen und grundlegende Funktionen
über das Internet ausführen.
Unterstützt die Arbeit mit allen Dateitypen, einschließlich CAD-Dateien. Die
CAD-Zusatzanwendungen werden auf diesem Client-Typ jedoch nicht unterstützt.
Remote-Benutzer können mithilfe von Webund Web2-Clients Tresore durchsuchen und grundlegende Funktionen über das Internet ausführen.
112
Verwenden von SOLIDWORKS Installations-Manager
Professional Client-Typ
Viewer
Beschreibung
Ermöglicht den schreibgeschützten Zugriff auf Dateitresore. Benutzer können einen
Übergang für Dateien durch einen Workflow durchführen. Die Benutzer können keine
Dateien hinzufügen oder ändern
(auschecken, einchecken, Werte aktualisieren) und keine
CAD-Zusatzanwendungen verwenden.
Vor der Installation von PDM Server
Berücksichtigen Sie die folgenden Anforderungen vor der Installation von PDM Server
Komponenten:
• Besorgen Sie sich volle Administratorrechte für die Maschinen, auf denen Sie Server und Clients installieren wollen.
• Stellen Sie sicher, dass der Datenbankserver über TCP-Port 3030 Zugriff auf den
Archivserver und über TCP-Port 1433 Zugriff auf den SQL Server hat.
• Wenn Sie eine bestehende SQL Server Express oder SQL Server Datenbank verwenden werden, besorgen Sie sich den Namen der SQL Server Datenbank und die Konto-ID und das Passwort eines SQL Server Administrators oder Datenbankbesitzers mit
Lese-/Schreibzugriff auf die Datenbank. Der Benutzer TEW kann nicht verwendet werden.
• Wenn auf dem System bereits ein PDM Client installiert ist, deinstallieren Sie ihn. Wenn
Sie möchten, dass der PDM Server und der PDM Client auf demselben System installiert werden, müssen Sie beide mithilfe des SOLIDWORKS PDM Server-Installationsvorgangs installieren.
Installieren eines PDM Servers mit SLDIM
Bei der Installation des PDM Servers für PDM Standard können Sie den Archivserver, den
Datenbankserver und den PDM CAD Editor Client auf demselben Computer installieren.
Sie brauchen die Client-Installation nicht separat auszuführen.
Bei der Installation des PDM Servers für PDM Professional können Sie diese Komponenten und auch den Webserver und den Web2-Server einschließen.
So installieren Sie einen PDM Server und seine Komponenten:
1.
Starten Sie den SOLIDWORKS Installations-Manager.
2.
Auf der Seite Willkommen wählen Sie Server-Produkte und prüfen Sie Folgendes:
• SOLIDWORKS PDM Server Komponenten auf diesem Computer installieren.
• SolidNetWork License Manager auf diesem Computer installieren.
Wenn der SolidNetwork License Manager installiert ist, wird diese Option nicht angezeigt.
3.
Wenn die Seite SolidNetwork License Manager Optionen angezeigt wird, geben Sie eine Seriennummer ein, legen Sie einen Speicherort für das Verzeichnis fest und klicken Sie auf Weiter.
113
Verwenden von SOLIDWORKS Installations-Manager
4.
Befolgen Sie die Anweisungen für Systemwarnungen und klicken Sie auf Weiter.
5.
Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung für SOLIDWORKS PDM Server auf
Ändern.
6.
Auf der Seite SOLIDWORKS PDM Server Optionen: a) Klicken Sie unter Serverprodukt auswählen auf SOLIDWORKS PDM Standard oder auf SOLIDWORKS PDM Professional.
b) Klicken Sie bei Installationsort auf Durchsuchen, um einen Dateipfad anzugeben.
c) In Features auswählen:
1. Klicken Sie auf Archivserver, Datenbank-Server und Client, um diese
Komponenten auf demselben Computer zu installieren. Wenn Sie sich in einer verteilten Umgebung befinden, können Sie den Archivserver und den
Datenbankserver installieren, indem Sie den Installation Manager auf einem anderen Computer ausführen.
Wenn auf dem Computer bereits ein PDM Client installiert ist, müssen Sie die
Installation abbrechen und den Client deinstallieren. Anschließend können
Sie SLDIM ausführen, um den PDM Server zusammen mit dem Client zu installieren.
2. Wenn Sie PDM Professional installieren, können Sie auch auf Webserver und
Web2-Server klicken.
d) In SQL Server können Sie eine neue Instanz der Datenbank und der
Verwaltungswerkzeuge installieren, die mit PDM Server geliefert werden (SQL
Server Express für PDM Standard). Sie können auch den Datenbanknamen, den
Benutzernamen und das Passwort einer vorhandenen Instanz angeben.
Zusammen mit PDM Professional wird separat eine vollständige Edition von SQL
Server geliefert.
e) Klicken Sie auf Zurück zu Übersicht.
7.
Akzeptieren Sie auf der Seite Zusammenfassung die Bedingungen des SOLIDWORKS
Lizenzvertrags und klicken Sie auf Jetzt installieren.
Wenn der SOLIDWORKS Installation Manager die Installation abgeschlossen hat, wird das Archivserver-Konfigurationswerkzeug gestartet. Folgen Sie den Anweisungen des Assistenten, um den Archivserver zu konfigurieren.
Informationen zum Einrichten und Konfigurieren des Archivservers, des
Datenbankservers, der Web- und Web2-Server sowie der SQL Server-Datenbanken finden Sie in den entsprechenden Themen in der SOLIDWORKS PDM 2016
Installationsanleitung.
Installieren eines PDM Clients mit SLDIM
So installieren Sie einen Lizenz-Client:
1.
Starten Sie den SOLIDWORKS Installations-Manager.
2.
Auf der Seite Willkommen wählen Sie Einzeln.
114
Verwenden von SOLIDWORKS Installations-Manager
3.
Auf der Seite Seriennummer klicken Sie auf Weiter.
SOLIDWORKS PDM erfordert keine Seriennummer.
4.
Befolgen Sie die Anweisungen für Systemwarnungen und klicken Sie auf Weiter.
5.
Auf der Seite Zusammenfassung unter „Produkte“ klicken Sie auf Ändern.
6.
Auf der Seite Produktauswahl klicken Sie auf Andere Pakete oder Produkte
auswählen.
7.
Im Dialogfeld Das anzuzeigende Paket auswählen wählen Sie eine Edition von
SOLIDWORKS aus. Klicken Sie auf OK.
8.
Auf der Seite Produktauswahl wählen Sie SOLIDWORKS PDM Client. Wählen Sie dann eDrawings aus, um die PDM Vorschaufunktion zu aktivieren. Wenn Sie
SOLIDWORKS PDM Professional verwenden, können Sie auch den Artikel-Explorer auswählen.
9.
Auf der Seite Zusammenfassung erweitern Sie die Optionen für SOLIDWORKS PDM
Server und klicken Sie auf Ändern.
10. Wählen Sie auf der Seite SOLIDWORKS PDM Client Optionen Folgendes aus und klicken Sie auf Zurück zur Übersicht:
• PDM Produkttyp
• PDM Clienttyp
• Zusatzanwendungen
11. Akzeptieren Sie auf der Seite Zusammenfassung die Bedingungen des SOLIDWORKS
Lizenzvertrags und klicken Sie auf Jetzt installieren.
115
7
Erstellung und Verteilung von
Dateitresoransichten
In SOLIDWORKS PDM Dateitresoren sind die von SOLIDWORKS PDM verwalteten Dateien und
Informationen gespeichert.
Um einem Dateitresor eine Datei hinzuzufügen, legen Sie diese in einer lokalen
Dateitresoransicht ab. Dabei handelt es sich um einen Arbeitsordner, in dem alle zwischenzeitlichen Dateiänderungen vorgenommen werden.
Die Dateitresoransicht ist direkt verbunden mit:
• dem Archivserver, der die physischen Dateien in einem Dateitresorarchiv speichert
• der Dateitresordatenbank, die Informationen zu Dateien und Aktivitäten im Dateitresor speichert
Sie können auf Dateien und Informationen in einem Dateitresor nur von einem System zugreifen, auf dem der SOLIDWORKS PDM Client installiert ist und Sie sich als Benutzer mit ausreichenden Zugriffsrechten angemeldet haben.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
•
Konfigurieren des SolidNetWork License Server für den Dateitresor
•
Erstellung einer Dateitresoransicht mit dem Assistenten zur Ansichtseinrichtung
•
Verteilen einer Dateitresoransicht mit Microsoft Windows Active Directory
•
Verteilen von Dateitresoransichten in einer WAN-Umgebung
Tresorerstellung
Mit dem SOLIDWORKS PDM Administrationswerkzeug können Sie den Tresor auf dem
Archivserver erstellen.
Voraussetzungen
Führen Sie vor der Erstellung eines Tresors folgende Schritte aus:
• Stellen Sie sicher, dass alle Komponenten von SOLIDWORKS PDM installiert wurden.
• Stellen Sie sicher, dass der Archivserver verfügbar ist.
Wenn der gewünschte Archivserver sich auf einem anderen System befindet, müssen
Sie ihn möglicherweise hinzufügen.
Wenn eine Firewall auf dem Archivsystem den TCP-Port 3030 blockiert, ist der Zugriff auf den Archivserver eventuell nicht möglich.
116
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
• Wenn der SQL-Server sich auf einem anderen System als der Archivserver befindet, stellen Sie sicher, dass er verfügbar ist. Möglicherweise ist der Zugriff nicht möglich, wenn eine Firewall den Port 1433 blockiert.
Wenn der SQL-Server eine benannte Instanz verwendet oder SQL Server Express ist, kann der TCP-Port auf einen dynamischen Wert anstelle von 1433 gesetzt werden.
Weitere Informationen finden Sie unter
Konfigurieren der SQL Server Express
Instanz zum Anhören eines fixierten TCP-Ports
• Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Zugriffsrechte verfügen.
Ihr Windows Benutzerkonto muss über Administratorzugriff auf den Archivserver verfügen. Wenn der Tresor auf demselben System wie der Archivserver eingerichtet ist, verfügt der lokale Administrator standardmäßig über diese Zugriffsrechte.
• Beschaffen Sie sich Informationen zum SQL-Server.
Sie benötigen Folgendes:
• Name des SQL-Servers.
• Anmeldeinformationen für einen Benutzer mit ausreichenden
Systemadministrationsrechten zur Erstellung eines Tresors.
Zugehörige Informationen
Installieren des SOLIDWORKS PDM Archivservers
auf Seite 58
Installieren des SOLIDWORKS PDM Datenbankservers
auf Seite 55
Installieren des SOLIDWORKS PDM Clients
auf Seite 96
Installation und Konfiguration von SQL Server
auf Seite 22
Hinzufügen eines Archivservers
Zum Erstellen eines Tresors muss es möglich sein, eine Verbindung mit einem Archivserver herzustellen. Wenn ein Archivserver zwar installiert ist, aber im Administrationswerkzeug nicht angezeigt wird, können Sie ihn hinzufügen.
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Administration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
2.
Klicken Sie auf Datei > Server hinzufügen.
3.
Wählen Sie im Dialogfeld Server hinzufügen unter Servername den hinzuzufügenden
Server aus, oder geben Sie den Namen ein.
Verwenden Sie den Systemnamen des Servers, nicht die IP-Adresse, es sei denn, die
Umgebung ist ausschließlich für die IP-Kommunikation konfiguriert, wie im
Installationshandbuch beschrieben.
Wenn ein Archivserver in einem WAN hinzugefügt wird, kann DNS beim Abrufen der
IP-Adresse des Server-Hostnamens fehlschlagen. Um dieses Problem zu umgehen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie vom Client aus einen ping-Befehl an den Namen
117
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten des Servers senden können. Wenn der ping-Befehl nicht funktioniert, aktualisieren
Sie die lokale HOSTS-Datei.
Details finden Sie unter Hinzufügen von Archivservern in einer WAN-Umgebung in der SOLIDWORKS PDM Installationsanleitung.
4.
Klicken Sie auf OK.
Anmeldung bei einem Archivserver
Vor der Erstellung eines neuen Tresors müssen Sie sich möglicherweise anmelden. Wenn das angemeldete Windows Benutzerkonto Administrativer Zugriff auf dem Archivserver verfügt, ist keine Anmeldung erforderlich.
Anmeldung bei einem Archivserver:
1.
Geben Sie im Dialogfeld Anmeldung den Windows Benutzernamen und das Passwort eines Benutzers ein, der auf Tresore auf dem Archivserver zugreifen kann.
• Um den Archivserver hinzuzufügen und seine Tresore aufzulisten, melden Sie sich als Benutzer an, der in der Liste Zugriff Hinzufügen im
Archivserver-Konfigurationswerkzeug enthalten ist.
• Wenn Sie Verwaltungsaufgaben durchführen möchten, wie beispielsweise Tresore erstellen, aktualisieren oder entfernen, melden Sie sich als Benutzer mit
Administratorzugriff an.
2.
Wenn das Dialogfeld Anmeldung eine Domänenliste enthält, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Bei Verwendung eines lokalen Benutzerkontos auf dem Archivserver wählen Sie den Systemnamen aus, hinter dem (lokales Konto) steht.
• Bei Verwendung eines Domänenkontos wählen Sie die richtige Domäne aus, oder geben Sie sie ein.
3.
Klicken Sie auf Anmelden.
Erstellen eines Tresors
Erstellen eines Tresors:
1.
Melden Sie sich bei einem System an, auf dem der SOLIDWORKS PDM Client installiert ist.
2.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Administration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
3.
Wenn der gewünschte Archivserver nicht aufgelistet wird, fügen Sie ihn hinzu, wie unter Hinzufügen eines Archivservers beschrieben.
118
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
4.
Klicken Sie im linken Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den Archivserver, auf dem Sie den Tresor erstellen möchten, und wählen Sie Der neue Tresor wird
erstellt aus dem Kontextmenü.
Melden Sie sich auf Aufforderung an, wie unter Anmeldung bei einem Archivserver beschrieben.
5.
Führen Sie im Tresor-Installationsassistenten folgende Schritte aus:
Bildschirm Aktion
Willkommen
Tresortyp auswählen
Klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie entweder SOLIDWORKS PDM
Standard Tresor oder SOLIDWORKS
PDM Professional Tresor aus.
Dieser Bildschirm erscheint nur für
SOLIDWORKS PDM Professional.
Tresornamen wählen
Tresor-Stammverzeichnis wählen
Geben Sie einen Namen und eine
Beschreibung für den neuen Tresor ein.
Wählen Sie unter
Tresor-Stammverzeichnis den
Stammordner aus, in dem die Tresorarchive gespeichert werden sollen.
Der standardmäßige Stammordner ist
Archive
.
119
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm
Datenbank wählen
Lizenzserver für Tresor
Regionale Einstellungen wählen
Aktion
Die Tresordatenbank enthält Informationen
über die Dateien und Aktivitäten im Tresor.
In Feld Datenbankserver auswählen können Sie das SQL Server Express auswählen oder eingeben, auf dem die
Tresordatenbank gehostet werden soll.
Eine Standard Tresordatenbank muss auf
SQL Server Express gehostet werden
Geben Sie den Datenbanknamen ein.
Das SQL-Anmelde-Dialogfeld wird in den folgenden Fällen eingeblendet:
• Gespeicherte SQL-Anmeldung verfügt nicht über ausreichend Berechtigungen
• Benutzer ist auf dem SQL-Server ungültig
• Benutzername oder Kennwort ist falsch
Geben Sie einen SQL-Benutzer wie z. B. sa mit ausreichenden Berechtigungen an.
Geben Sie die Adresse des SolidNetWork
Lizenz-Servers in folgender Syntax ein: port@SNLServerName
.
Fügen Sie für den SOLIDWORKS PDM
Standard Tresor den Namen des Servers hinzu, der über eine aktivierte Lizenz für den Standard Tresor verfügt.
Fügen Sie für den SOLIDWORKS PDM
Professional Tresor den Namen des Servers hinzu, der über eine aktivierte Lizenz für den Professional Tresor verfügt.
Sprache
Wählen Sie die für den Tresor zu benutzende Sprache.
120
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm
Benutzer Admin erstellen
Aktion
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie Voreingestelltes
'admin'-Passwort für diesen
Archivserver nutzen.
Das Passwort des Admin-Benutzers, das bei der Installation des Archivservers festgelegt wurde, wird für den
Admin-Benutzer des Tresors verwendet.
• Deaktivieren Sie die Option zum Eingeben und Bestätigen eines Passworts.
Diese Anmeldung ist auf die tresorspezifischen
Admin-Anmeldeeinstellungen für den neuen Tresor eingestellt.
121
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm
Tresor konfigurieren
122
Aktion
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Eine Konfiguration auf Basis einer
administrativen Exportdatei (*.cex) benutzen
Suchen Sie eine .cex Datei mit den
Einstellungen für die Tresornutzung heraus, z. B. die Tresoreinstellungen, die
Sie von einem anderen Tresor exportiert haben.
Wenn Sie eine .cex-Datei für die
Verwendung für einem Standard Tresor importieren, werden für die Standard
Version spezifische Features ebenfalls importiert. Features, die Elemente enthalten, die von Standard nicht unterstützt werden, werden nicht importiert.
• Vordefinierte Konfiguration
verwenden
Wählen Sie eine Option aus:
Leer
Erstellt einen Datenordner ohne Dateien; dadurch wird das Importieren oder
Erstellen von Datenkarten,
Workflows etc. erleichtert.
Standard
Installiert den Datensatz, der bei früheren Versionen von SOLIDWORKS PDM installiert wurde.
Schnellstart
Installiert einen einfachen
Datensatz inklusive vordefinierter Gruppen und Berechtigungen.
Dadurch können
Unternehmen, die
SOLIDWORKS PDM zum ersten Mal installieren, die
Software umgehend in einer
Produktionsumgebung verwenden.
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm
Konfigurationsdetails auswählen
Aktion
123
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm
124
Aktion
Das, was Sie im Fenster Tresor konfigurieren gewählt haben, bestimmt den
Inhalt dieses Fensters.
• Falls Sie eine Konfiguration auf Basis einer administrativen Exportdatei gewählt haben, wird dieses Fenster nicht angezeigt.
• Wenn Sie die Option Standard gewählt haben, stehen folgende Optionen zur
Verfügung. Klicken Sie auf einen
Optionsnamen, um eine Beschreibung anzuzeigen.
Zusatzanwendungen
(SOLIDWORKS PDM
Professional)
• Dispatch
Die Zusatzanwendung
SWTaskAddin wird dem
Tresor hinzugefügt, wenn
Sie unter
Task-Ausführung die
Optionen Konvertieren und
Drucken auswählen.
Stücklisten
Karten
• Standard-Stückliste
• Schweißkonstruktion-Stückliste
• Zuschnittsliste für
Schweißkonstruktionen
Datei- und Ordnerdatenkarten für SOLIDWORKS PDM
Professional
• Adobe Acrobat
• AutoCAD
• Autodesk Inventor
• Bitmap-Grafiken
• CAL
• Standardordnerkarte
• Microsoft Office
• MP3
• Pro/ENGINEER
Erfordert eine separate
Pro/ENGINEER Connector
Installation.
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm
125
Aktion
Karten
• SolidEdge
• SOLIDWORKS
• Textdateien
• XML
Datei- und Ordnerdatenkarten für SOLIDWORKS PDM
Standard
• AutoCAD
• Standardordnerkarte
• Microsoft Office
• SOLIDWORKS
• Textdateien
Elemente (SOLIDWORKS PDM
Professional)
• Support-Elemente
Zur Elementunterstützung gehören unter anderem die
Artikel-Suchkarten.
Suchunterstützung
Wird Benutzern bei der
Tresorsuche angezeigt
• Vollständige Dateisuche
Unterstützt werden nur die Elemente, die für die
Standard Version verfügbar sind.
• Benutzersuche
Task-Ausführung
(Server-Zusatzanwendungen)
(SOLIDWORKS PDM
Professional)
Tasks, die von
SWTaskAddin.dll
zur
Verfügung gestellt werden
• Konvertieren
• Design Checker
• Wenn Sie Leer gewählt haben, werden keine Datenoptionen im Tresor installiert, um den Import selbst erstellter .cex
Dateien zu vereinfachen.
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm Aktion
• Wenn Sie SOLIDWORKS Schnellstart gewählt haben, werden die folgenden
Optionen installiert, die für SOLIDWORKS
Implementierungen auf Einstiegsniveau vorgesehen sind:
Stücklisten
• Standard-Stückliste
• Schweißkonstruktion-Stückliste
• Zuschnittsliste für
Schweißkonstruktionen
Karten
• Standardordnerkarte
• SOLIDWORKS
Einzelkarte, die für alle
SOLIDWORKS Dateien verwendet wird.
Suchunterstützung
Wird Benutzern bei der
Tresorsuche angezeigt
• Vollständige Dateisuche
• Suche schnell starten
Überprüfen Sie die Tresorparameter, und klicken Sie dann auf Fertig stellen.
Klicken Sie auf Schließen.
Informationen überprüfen
Beendet
Konfigurieren des SolidNetWork License Server für den
Dateitresor
Sie können den Server für den Dateitresor nach der Installation des SolidNetWork License
Manager konfigurieren und die Lizenz auf dem Server aktivieren.
Sie müssen den Lizenz-Server nur einmal konfigurieren, da alle SOLIDWORKS PDM
Tresore auf dem SQL-Server denselben SNL-Server verwenden.
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
126
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows
Server 2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS PDM >
Administration.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
2.
Erstellen Sie einen Dateitresor oder erweitern Sie den bestehenden Dateitresor.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Lizenz und wählen Sie Öffnen aus dem Kontextmenü.
4.
Klicken Sie auf der Registerkarte Server-Liste auf Hinzufügen.
5.
Geben Sie die Adresse des SolidNetWork License Managers in folgender Syntax ein: port@SNLServerName
.
Die voreingestellte Portnummer lautet 25734. Sie können entweder den Hostnamen oder die IP-Adresse des SolidNetWork License Servers als SNLServerName eingeben.
Alle Clients müssen in der Lage sein, eine Verbindung mit dem Server über die
IP-Adresse oder den Hostnamen herzustellen.
6.
Klicken Sie auf OK.
7.
Klicken Sie auf die Registerkarte Lizenzverwendung, um sicherzustellen, dass
SOLIDWORKS PDM Lizenzen zur Verfügung stehen.
8.
Klicken Sie auf OK.
Erstellung einer Dateitresoransicht mit dem Assistenten zur
Ansichtseinrichtung
Benutzer, die Dateien verwalten, müssen über eine auf jedem Client erstellte lokale
Dateitresoransicht (Arbeitsordner) eine Verbindung zu einem Dateitresor aufbauen.
Die Dateitresoransicht kann nur eingerichtet werden, wenn der SOLIDWORKS PDM Client installiert ist.
Sie können auch eine lokale Dateitresoransicht mit dem SOLIDWORKS PDM
Verwaltungswerkzeug erstellen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt zur Erstellung einer lokalen Dateitresoransicht im Handbuch SOLIDWORKS PDM
Administration Guide.
Erstellen einer Dateitresoransicht mit dem Assistenten für die
Ansichtseinrichtung:
1.
Führen Sie Ansichtseinrichtung aus, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
127
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS PDM >
Ansichtseinrichtung.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Ansichtseinrichtung.
2.
Erstellen Sie die Dateitresoransicht wie folgt:
Bildschirm Aktion
Willkommen
Archivserver auswählen
Klicken Sie auf Weiter.
Die im Netzwerk verfügbaren Archivserver sind aufgelistet.
1. Wenn der gewünschte Archivserver aufgeführt ist, wählen Sie ihn aus.
2. Führen Sie folgende Schritte aus, wenn der gewünschte
Archivserver nicht angezeigt wird: a. Klicken Sie auf Hinzufügen.
b. Geben Sie im Dialogfeld Servermanuell hinzufügen den
Systemnamen ein, und klicken Sie auf OK.
Wenn Ihr Konto nicht über ausreichende Zugriffsrechte verfügt, wird ein Anmelde-Dialogfeld eingeblendet. Melden
Sie sich mit einem Benutzerkonto mit Zugriffsrechten auf
Dateitresoren auf dem Archivserver an.
c. Wählen Sie den neuen Archivserver aus.
3. Um eine Verbindung mit anderen Archivservern mit
Dateitresoren herzustellen, wählen Sie diese aus.
4. Klicken Sie auf Weiter.
Tresor(e) auswählen
Alle Dateitresore auf den ausgewählten Archivservern sind in einer Liste aufgeführt.
1. Wählen Sie die Tresore aus, für die Sie eine lokale
Dateitresoransicht erstellen möchten.
2. Klicken Sie auf Weiter.
128
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm Aktion
Verwendungsort auswählen
1. Wählen Sie aus, wo die Dateitresoransicht erstellt werden soll.
Sie können die Ansicht in einem beliebigen Verzeichnis erstellen. Eine freigegebene Ansicht, die für alle Profile auf dem System verfügbar ist, muss jedoch im Stammverzeichnis der lokalen Festplatte erstellt werden, damit sie problemlos aufgerufen werden kann.
2. Wählen Sie den Ansichtstyp aus, der erstellt werden soll:
Nur für mich
Die lokale Ansicht ist nur für das Windows Profil verfügbar, das derzeit im System angemeldet ist. Verwenden Sie diese Option, wenn mehrere
Benutzer dasselbe System verwenden. Legen
Sie die lokale Dateitresoransicht in einem
Benutzerordner ab, auf den das aktuell angemeldete Profil zugreifen kann.
Weitere Informationen finden Sie unter
Verwenden von SOLIDWORKS PDM auf einem
Terminal-Server.
Für alle
Benutzer dieses
Computers
Die lokale Ansicht ist für alle Windows Profile auf diesem System verfügbar (bevorzugte Option).
Der aktuell angemeldete Benutzer muss zur
Verwendung dieser Option lokale
Administratorrechte besitzen, weil sie die
Aktualisierung der lokalen Systemregistrierung voraussetzt.
Weitere Weitere Informationen finden Sie unter
Verwenden einer freigegebenen
Dateitresoransicht mit mehreren
Benutzerprofilen.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Aktionen prüfen Klicken Sie auf Fertig stellen.
Beendet Klicken Sie auf Schließen.
Zugehörige Informationen
Verwenden von SOLIDWORKS PDM auf einem Terminal-Server
auf Seite 132
Verwenden einer freigegebenen Dateitresoransicht mit mehreren Benutzerprofilen
auf
Seite 131
129
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Aktivieren der Broadcast-Funktion mit Windows Firewalls
Wenn Sie SOLIDWORKS PDM auf einem Arbeitsplatz ausführen, auf dem die Windows
Firewall aktiviert ist, müssen Sie die Broadcast-Funktion aktivieren, um die Archivserver aufzulisten, wenn Benutzer Dateitresoransichten mit Ansichtseinrichtung erstellen.
Dies ist darauf zurückzuführen, dass SOLIDWORKS PDM eine Broadcast-Methode verwendet, um eine Liste aller verfügbaren Archivserver im Netzwerk abzurufen. Dieser
Broadcast wird von einem dynamischen Port auf dem Client an den Standard-Port 3030 auf dem Serversystem gesendet. Standardmäßig sieht die Windows Firewall nur einen
Zeitraum von drei Sekunden vor, in dem die Broadcast-Ergebnisse vom Server an den dynamischen Client-Port zurückgesendet werden können. Danach wird die
Broadcast-Antwort von der Firewall gestoppt.
Die Broadcast-Funktion des Achivservers kann nur dann ordnungsgemäß auf einem
Windows XP Client mit Windows Firewall ausgeführt werden, wenn Sie zulassen, dass die
Anwendungen den Broadcast durch die Firewall anfordern. Für SOLIDWORKS PDM sind dies der Ansichtseinrichtung Assistent (ViewSetup.exe) und das SOLIDWORKS PDM
Verwaltungswerkzeug (ConisioAdmin.exe).
Eine ausführliche Beschreibung dieses Themas finden Sie in der Microsoft Knowledge
Base in folgendem Artikel:
http://support.microsoft.com/?kbid=885345
Übertragung unter Windows 7 aktivieren
Wenn Sie SOLIDWORKS PDM unter Windows 7 ausführen, fügen Sie, um die
Broadcast-Funktion zu aktivieren, die Anwendungen der Liste der erlaubten Programme hinzu.
1.
Klicken Sie im Windows Start-Menü auf Systemsteuerung.
2.
Klicken Sie auf der Seite Einstellungen des Computers anpassen auf
Windows-Firewall.
3.
Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Programm oder Feature über die
Windows-Firewall kommunizieren lassen.
4.
Klicken Sie auf dem Bildschirm Kommunikation von Programmen durch die
Windows-Firewall zulassen unter der Liste der zugelassenen Programme auf Anderes
Programm zulassen.
5.
Klicken Sie im Dialogfeld Programm hinzufügen auf Durchsuchen, um nach
ViewSetup.exe
zu suchen (befindet sich standardmäßig in \Programme\SOLIDWORKS
PDM\
), und klicken Sie anschließend auf Öffnen.
Wenn das Produkt über SLDIM installiert wird, suchen Sie nach ViewSetup.exe unter
Programme\SOLIDWORKS Corp\SOLIDWORKS PDM
.
6.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Das Dialogfeld wird geschlossen, und das Programm wird zur Liste der zugelassenen
Programme und Komponenten hinzugefügt.
7.
Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 6, und fügen Sie ConisioAdmin.exe hinzu, das als
Verwalgung aufgelistet wird.
8.
Klicken Sie auf OK, um den Bildschirm Kommunikation von Programmen durch die
Windows-Firewall zulassen zu schließen.
9.
Schließen Sie die Systemsteuerung.
130
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Verwenden einer freigegebenen Dateitresoransicht mit mehreren Benutzerprofilen
Eine freigegebene Dateitresoransicht wird von einem Benutzer mit lokalen Windows
Administratorrechten erstellt. Die lokale Administratorgruppe erhält standardmäßig uneingeschränkte Dateiberechtigungen, die sich auf alle in dieser Ansicht erstellte (oder im Cache-Speicher abgelegte) Dateien beziehen.
Auf vielen Systemen haben die lokalen Benutzer- oder Hauptbenutzergruppen nur eingeschränkte Dateizugriffsrechte auf Ordner in Windows. Wenn ein Benutzer mit lokalen
Administratorrechten eine Datei in der freigegebenen Tresoransicht im Cache-Speicher ablegt, besitzen andere Windows Benutzerprofile, die nur über Benutzer- oder
Hauptbenutzerzugriffsrechte verfügen, möglicherweise keine ausreichenden
Berechtigungen, um uneingeschränkt auf die Datei zugreifen oder beim Auschecken der
Datei deren schreibgeschützten Status ändern zu können.
Wenn Sie beabsichtigen, eine freigegebene Dateitresoransicht zusammen mit Windows
Benutzer- oder Hauptbenutzerprofilen zu verwenden, sollten Sie Ordnerzugriffsrechte für diese Gruppen definieren.
Ändern von Zugriffsberechtigungen für eine freigegebene Ansicht mit dem Dialogfeld "Eigenschaften"
1.
Melden Sie sich als Benutzer mit lokalen Administratorrechten im System an.
2.
Navigieren Sie in Windows Explorer zum Dateitresoransichtsordner, und wählen Sie diesen aus.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateitresoransichtsordner, und wählen
Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
4.
Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften der Dateitresoransicht auf die Registerkarte
Sicherheit.
5.
Wählen Sie unter Gruppen- oder Benutzernamen die Windows Profilgruppen aus, welche die freigegebene Dateitresoransicht verwenden werden, und stellen Sie sicher, dass alle Zugriffsrechte aktiviert sind (Vollzugriff).
6.
Klicken Sie auf OK.
Ändern von Zugriffsberechtigungen für eine freigegebene Ansicht mit der Eingabeaufforderung
1.
Melden Sie sich als Benutzer mit lokalen Administratorrechten im System an.
2.
Zeigen Sie eine Eingabeaufforderung an, und öffnen Sie den übergeordneten Ordner, der die Dateitresoransicht enthält (normalerweise C:\).
3.
Verwenden Sie den Befehl cacls, um den Benutzer- und Hauptbenutzergruppen einen ausreichenden Zugriff zu gewähren.
CACLS "Tresoransichtsname" /E /G "Gruppen-_oder_Benutzername":F
Um beispielsweise einer lokalen Benutzergruppe einen ausreichenden Zugriff zu gewähren, geben Sie Folgendes ein:
CACLS “c:\EPDM Dateitresor” /E /G “Benutzer”:F
131
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Weitere Informationen zum Befehl cacls finden Sie hier:
http://support.microsoft.com/kb/162786/DE-DE/
Verwenden von SOLIDWORKS PDM auf einem
Terminal-Server
Die folgende Empfehlung gilt für die Installation von SOLIDWORKS PDM Clients in einer
Terminal Server-Umgebung:
• Die Client-Software wird einmal auf dem Terminal-Server installiert, da alle
Terminal-Profile das gleiche Kernsystem und die gleichen Programmdateien verwenden.
Sie können nicht verschiedene Client-Lizenztypen auf dem gleichen Terminal-System kombinieren. Alle Terminal-Client-Profile verwenden den gleichen Lizenztyp.
• Beim Erstellen lokaler Dateitresoransichten für Terminal-Clients müssen Sie sich als das Windows Profil angemeldet haben, das Zugriff auf die Ansicht haben soll. Machen
Sie die Ansichten privat, indem Sie Nur für mich oder Für alle Benutzer dieses
Computers (benötigt lokale Administratorrechte) auswählen.
Um die Verwaltung von Ansichten für mehrere Terminal-Client-Profile zu vereinfachen, verwenden Sie die SOLIDWORKS PDM Richtlinie oder erstellen Sie eine
Administratoransichtseinrichtungs-Datei.
Nur das Windows Profil, für das die Ansicht erstellt wurde, kann sich in der
Dateitresoransicht anmelden, da die Ansichtsinformationen im aktuellen
Benutzerabschnitt der Registrierung gespeichert werden, der nur dem aktuellen
Profil zugänglich ist.
• Legen Sie die vor dem Zugriff anderer geschützten (privaten) Ansichten im Basisordner des Terminal-Benutzers ab, damit sich diese für alle Profile im gleichen
Stammverzeichnis befinden. Verwenden Sie beispielsweise die Umgebungsvariablen
%HOMEDRIVE%%HOMEPATH%
. Diese weisen für die meisten Benutzer den gleichen Pfad auf.
• Sie sollten in einer Terminal-Umgebung keine freigegebene Ansicht erstellen, auf die alle Benutzer auf dem Terminal-Server Zugriff haben. Bei Verwendung einer freigegebenen Ansicht arbeiten alle Terminal-Benutzer im gleichen lokalen Cache, d. h.
sie können Dateiänderungen anderer Benutzer überschreiben und umgekehrt.
Erstellung einer Dateitresoransichtseinrichtungs-Datei
Wenn Sie eine Ansichtseinrichtungsdatei (.cvs) erstellen, können Sie Clients an einen
Dateitresor anhängen, indem Sie die .cvs-Datei ausführen, ohne den Assistenten für die
Ansichtseinrichtung verwenden zu müssen.
Die .cvs-Datei kann auch still unter Verwendung von Auslösern gestartet werden (siehe
Beschreibung in Skripterstellung für die Dateitresoransichtseinrichtung).
Eine .cvs-Datei kann von jedem vorhandenen SOLIDWORKS PDM Client aus erstellt werden.
132
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Erstellen der .cvs-Datei:
1.
Starten Sie die Ansichtseinrichtung mit dem Auslöser /a.
Klicken Sie z. B. vom Windows Start-Menü auf Ausführen, und geben Sie den folgenden Befehl ein:
"C:\Programme\SOLIDWORKS PDM\ViewSetup.exe" /a
2.
Führen Sie die einzelnen Verfahrenschritte des Assistenten für die Ansichtseinrichtung wie bei der Erstellung lokaler Ansichten aus.
Siehe Erstellung eines Dateitresors mit dem Ansichts-Installationsassistenten. Sie können eine beliebige Anzahl von Ansichten auswählen.
Die einzig verfügbare Aktion auf dem Bildschirm Aktionen prüfen lautet Speichere
in Datei.
3.
Klicken Sie auf Fertig stellen, und geben Sie ein Verzeichnis und einen Dateinamen für die Ansichtseinrichtungsdatei an.
4.
Klicken Sie auf Schließen.
Zugehörige Informationen
Skripterstellung für die Dateitresoransichtseinrichtung
auf Seite 133
Erstellung einer Dateitresoransicht mit dem Assistenten zur Ansichtseinrichtung
auf
Seite 127
Verwendung einer Dateitresoransichtseinrichtungs-Datei
Sie können Clients an einen Dateitresor anfügen, indem Sie die .cvs-Datei ausführen.
Dazu muss der Assistent für die Ansichtseinrichtung nicht ausgeführt werden.
Die .cvs-Datei kann auch still unter Verwendung von Auslösern gestartet werden (siehe
Beschreibung in Skripterstellung für die Dateitresoransichtseinrichtung).
Verwenden der Ansichtseinrichtungsdatei:
1.
Kopieren Sie die .cvs-Datei auf einen Client, den Sie dem Dateitresor anfügen möchten.
2.
Doppelklicken Sie auf die CVS-Datei.
Der Bildschirm Fertig stellen des Assistenten für die Ansichtseinrichtung wird geöffnet und enthält eine Liste der Tresore, für die lokale Ansichten erstellt werden.
3.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Zugehörige Informationen
Skripterstellung für die Dateitresoransichtseinrichtung
auf Seite 133
Skripterstellung für die Dateitresoransichtseinrichtung
Der Assistent für die Ansichtseinrichtung kann zur Automatisierung der
Ansichtsinstallationen mit dem Befehl ViewSetup.exe in Kombination mit den folgenden
Auslösern gestartet werden. Dies kann sich besonders dann als nützlich erweisen, wenn
Sie die Dateitresoransicht mit Hilfe von Anmeldeskripts oder einer ähnlichen
Verteilungsmethode verteilen möchten.
133
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Option oder Argument
/a
Pfad_zu_.cvs_Datei
Aktion
Erstellt eine Ansichtseinrichtungsdatei.
Öffnet die Ansichtseinrichtungsdatei und ermöglicht die
Anfügung mit Hilfe der Informationen aus der Datei.
Um den Pfade abzuschließen, muss die .cvs-Datei verwendet werden.
/q
/s {TresorID}
Führt eine stille Anfügung aus, ohne dass der Assistent angezeigt wird. Funktioniert nur in Verbindung mit der
Option /s oder einer .cvs-Datei.
Ermitteln Sie die Tresor-ID, indem Sie die Eigenschaften des Tresors im SOLIDWORKS PDM
Administrationswerkzeug auswählen.
Wenn mehr als ein Archivserver als Host des Tresors fungiert, beachten Sie die Informationen unter Verteilen
von Dateitresoransichten in einer WAN-Umgebung.
Beispiele
• Erstellen einer Tresoransicht im Stillen mit der .cvs-Datei:
ViewSetup.exe PDMWEVault.cvs /q
• Erstellen einer .cvs-Datei mit den beiden von der ID bereitgestellten
Tresoren:
ViewSetup.exe /s
{A8E07E93-F594-42c9-A01B-F613DBA53CB5}{699C4EC3-60FC-452f-940E-8786A7AAF1B2}
/a
Zugehörige Informationen
Verteilen von Dateitresoransichten in einer WAN-Umgebung
auf Seite 137
Verteilen einer Dateitresoransicht mit Microsoft Windows
Active Directory
Durch Verwendung der SOLIDWORKS PDM Benutzerrichtlinie für Microsoft Windows Active
Directory können Sie Dateitresoransichten zentral auf Client-Workstations bereitstellen.
Bevor Sie Active Directory konfigurieren, bestimmen Sie die eindeutige Tresor-ID der
Tresoransicht, die Sie verteilen möchten, wie in Suchen der SOLIDWORKS PDM Tresor-ID beschrieben.
134
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Die meisten Richtlinien-Dialogfelder enthalten die Registerkarte Erklärung, die einen beschreibenden Text zu der jeweiligen Richtlinie enthält.
Verteilen einer Tresoransicht mit Windows Server Active Directory:
1.
Öffnen Sie die Systemsteuerung, und klicken Sie auf System und Sicherheit >
Verwaltung > Active Directory-Benutzer und -Computer.
2.
Erstellen Sie eine neue Sicherheitsgruppe (oder verwenden Sie eine vorhandene
Gruppe).
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Sicherheitsgruppe, und wählen Sie
Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
4.
Fügen Sie auf der Registerkarte „Mitglieder“ im Dialogfeld Eigenschaften der
Sicherheitsgruppe die Benutzer hinzu, für die die SOLIDWORKS PDM Dateitresoransicht bereitgestellt werden soll.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den obersten Domänencontainer (bzw. eine beliebige Organisationseinheit, die die Zielbenutzer enthält), und wählen Sie
Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
6.
Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften auf der Registerkarte Gruppenrichtlinie auf
Neu, um ein neues Richtlinienobjekt zu erstellen.
7.
Wählen Sie das neue Objekt aus, und klicken Sie auf Eigenschaften.
8.
Führen Sie im Dialogfeld Eigenschaften auf der Registerkarte Sicherheit folgende
Schritte aus: a) Fügen Sie die Gruppe, die die Benutzer enthält, der Liste hinzu, und wählen Sie sie aus.
b) Wählen Sie unter Berechtigungen in der Spalte Zulassen die Option
Gruppenrichtlinie übernehmen, um der Gruppe die Richtlinie zuzuweisen.
Wenn die Richtlinie nicht für andere Domänengruppen festgelegt werden soll, achten Sie darauf, dass die Berechtigung bei den anderen Gruppen deaktiviert ist.
c) Klicken Sie auf OK.
9.
Wählen Sie im Dialogfeld Eigenschaften der Domäne erneut das neue Objekt aus, und klicken Sie auf Bearbeiten.
10. Im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor: a) Gehen Sie zu Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Vorlagen
hinzufügen/entfernen aus dem Kontextmenü.
11. Navigieren Sie im Dialogfeld Richtlinienvorlagen auf der SOLIDWORKS DVD zu \
SWPDMClient\Support\Policies
. Wählen Sie PDMWorks Enterprise.ADM aus und klicken Sie auf Öffnen.
12. Wenn die Richtlinie geladen ist, klicken Sie auf Schließen.
Eine neue Option SOLIDWORKS PDM Einstellungen wird unter Administrativen
Vorlagen > Klassische administrative Vorlage (ADM) angezeigt.
13. Navigieren Sie zum Ordner Ansichtseinrichtung, und doppelklicken Sie auf
Automatische Ansichtseinrichtung (Automatic View Setup).
135
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
14. Führen Sie im Dialogfeld Eigenschaften der automatischen Ansichtseinrichtung folgende
Schritte aus: a) Wählen Sie Aktiviert.
b) Klicken Sie auf Anzeigen, um die zu installierenden Ansichten anzuzeigen.
c) Klicken Sie im Dialogfeld Inhalt anzeigen auf Hinzufügen, um die Dateitresoransicht hinzuzufügen.
d) Weisen Sie im Dialogfeld Element hinzufügen der zu verteilenden Ansicht einen
Namen zu (vorzugsweise den gleichen Namen wie dem Dateitresor).
e) Fügen Sie dem Elementwertfeld die Tresor-ID hinzu.
f) Klicken Sie dreimal auf OK.
Wenn mehr als ein Archivserver als Host des Tresors fungiert, beachten Sie die
Informationen unter Verteilen von Dateitresoransichten in einer WAN-Umgebung.
15. Wenn bei der Anmeldung des Benutzers die neue Ansicht angekündigt werden soll, muss SOLIDWORKS PDM gestartet werden. Um diesen Vorgang zu automatisieren, navigieren Sie zum Ordner Anmeldemanager und aktivieren Sie die Richtlinie
SOLIDWORKS PDM Anmeldemanager bei Windows-Anmeldung starten.
16. Schließen Sie den Richtlinien-Editor.
Zugehörige Informationen
Ermitteln der SOLIDWORKS PDM Tresor-ID
auf Seite 136
Verteilen von Dateitresoransichten in einer WAN-Umgebung
auf Seite 137
Ermitteln der SOLIDWORKS PDM Tresor-ID
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug auf einem Client-Computer, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Administration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Tresoransicht, und wählen Sie
Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
3.
Im Dialogfeld Eigenschaften des Dateitresor können Sie die Tresor-ID kopieren und in eine Datei einfügen.
Sie können die Tresor-ID auch in der SystemInfo-Tabelle der Tresordatenbank finden.
Empfangen einer verteilten Dateitresoransicht
Wenn Sie eine Dateitresoransicht verteilen, erhalten die Benutzer automatische
Benachrichtigungen.
136
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
• Wenn sich Benutzer in der verteilten Gruppe das nächste Mal anmelden, werden Sie anhand des folgenden Sprechblasentipps darüber informiert, dass eine neue
Tresoransicht verfügbar ist:
Ihr Systemadministrator hat Ihnen neue Tresore zum Anfügen zugewiesen.
Klicken Sie hier, um sie anzufügen.
Wenn Sie auf das Meldungsfeld klicken, wird im Assistenten für die Ansichtseinrichtung der Bildschirm Verwendungsort auswählen angezeigt, damit der Benutzer auswählen kann, wo die Ansicht platziert werden soll.
Wenn Sie nicht rechtzeitig auf das Meldungsfeld klicken und dieses wieder ausgeblendet wird, können Sie durch Klicken auf das SOLIDWORKS PDM Symbol in der Taskleiste die Option Anfügen anzeigen, in der die verteilten Ansichten verfügbar sind.
• Wenn für die Richtlinie für die automatische Ansichtseinrichtung die Option Ansichten
still einrichten (Setup Views Silent) aktiviert ist, wird die folgende Meldung eingeblendet.
Ihr Systemadministrator hat Sie zu neuen Tresoren hinzugefügt. Klicken
Sie hier zum Durchsuchen.
Durch Klicken auf das Meldungsfeld wird die Tresoransicht in Windows Explorer geöffnet.
Die Richtlinie zum Einrichten von stillen Ansichten funktioniert nur, wenn die
Domänenbenutzerprofile, die diese Richtlinie verwenden, Teil der „Anfügen“-Zugriffsliste
(bzw. der Administrator-Zugriffsliste) im Sicherheitsabschnitt des
Archivserver-Konfigurationswerkzeugs sind. Andernfalls muss die Ansicht manuell mit der Option Anfügen erstellt werden.
Verteilen von Dateitresoransichten in einer WAN-Umgebung
Standardmäßig kündigt sich ein Archivserver über das Netzwerk mittels einer
Broadcast-Oberfläche bei Clients an (über Port 3030). Beim Erstellen von Ansichten kann der Assistent für die Ansichtseinrichtung oder das Verwaltungswerkzeug den Archivserver somit automatisch auflisten.
Wenn ein Skript oder eine Active Directory Richtlinie eine Dateitresoransicht verteilt, verwendet der Client den ersten Archivserver, der ihm angekündigt wird. In bestimmten
Situationen, wie etwa in einer Replikationsumgebung mit mehreren Servern, ist dies möglicherweise nicht der richtige Server.
Wenn bei der Verwendung von Skript-Ansichten oder -Richtlinien über ein WAN oder beschränkte Netzwerke Probleme auftreten, fügen Sie den richtigen Server mithilfe der
Richtlinie für SOLIDWORKS PDM Einstellungen manuell hinzu.
Manuelles Konfigurieren des Archivservers, der
SOLIDWORKS PDM Clients angekündigt wird
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
137
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS PDM > Administration.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
2.
Klicken Sie unter Lokale Einstellungen auf Gruppenrichtlinien.
3.
Klicken Sie im Dialogfeld Gruppenrichtlinie auf Benutzerkonfiguration >
Administrative Vorlagen > SOLIDWORKS PDM Einstellungen.
4.
Deaktivieren des normalen Broadcast für die SOLIDWORKS PDM Richtlinie: a) Doppelklicken Sie im rechten Fensterbereich auf Broadcast deaktivieren (Disable broadcast).
b) Wählen Sie im Dialogfeld Eigenschaften von Broadcast deaktivieren (Disable
Broadcast Properties) die Option Deaktiviert aus, und klicken Sie auf OK.
5.
Hinzufügen des Archivservers, mit dem die Clients eine Verbindung herstellen sollen: a) Klicken Sie auf Ansichtseinrichtung.
b) Doppelklicken Sie auf Ausgewählte Serverseite konfigurieren (Configure Select
Server Page).
c) Wählen Sie im Dialogfeld Ausgewählte Serverseite konfigurieren - Eigenschaften
(Configure Select Server Page Properties) die Option Aktiviert aus.
d) Klicken Sie auf Anzeigen, um die Standardserver anzuzeigen.
e) Klicken Sie im Dialogfeld Inhalt anzeigen auf Hinzufügen, um den Server hinzuzufügen.
f) Geben Sie im Dialogfeld Element hinzufügen den Namen des Archivservers und den Port (normalerweise 3030) ein.
g) Klicken Sie auf OK, um alle Dialogfelder zu schließen.
Wenn Sie die Dateitresoransichten verteilen, werden Clients zur Verwendung des angegebenen Archivservers gezwungen.
Manuelles Festlegen von SOLIDWORKS PDM Einstellungen für die Gruppenrichtlinie
Sie können Optionen der Windows Active Directory Richtlinie zum Verteilen der
SOLIDWORKS PDM Einstellungen verwenden. Wenn Sie zum Verteilen von
Gruppenrichtlinien nicht Active Directory verwenden, können Sie die SOLIDWORKS PDM
Richtlinie als lokale Gruppenrichtlinie manuell auf einem Client hinzufügen.
Einzelheiten zur Verwendung der Active Directory zum Verteilen von SOLIDWORKS PDM
Einstellungen finden Sie unter Verteilen einer Dateitresoransicht mit Microsoft Windows
Active Directory.
Manuelles Hinzufügen der Richtlinie:
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS PDM > Administration.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
2.
Wählen Sie Lokale Einstellungen.
138
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Gruppenrichtlinien, und wählen Sie
Öffnen aus dem Kontextmenü.
4.
Wählen Sie im Dialogfeld Gruppenrichtlinie die Option Benutzerkonfiguration.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Administrative Vorlagen, und wählen
Sie Vorlagen hinzufügen/entfernen aus dem Kontextmenü.
6.
Klicken Sie im Dialogfeld Vorlagen hinzufügen/entfernen auf Hinzufügen.
7.
Wechseln Sie im Dialogfeld Richtlinienvorlagen zur Richtlinienvorlage PDMWorks
Enterprise.ADM auf der SOLIDWORKS DVD unter \SWPDMClient\Support\Policies und klicken Sie auf Öffnen.
8.
Klicken Sie auf Schließen.
Unter Administrative Vorlagen > Klassische administrative Vorlage (ADM) werden die Richtlinienoptionen für SOLIDWORKS PDM Einstellungen angezeigt.
Zugehörige Informationen
Verteilen einer Dateitresoransicht mit Microsoft Windows Active Directory
auf Seite 134
Richtlinienoptionen für SOLIDWORKS PDM Einstellungen
Richtlinie Beschreibung
Einstellungen
Broadcast-Port konfigurieren (Configure
Broadcast Port)
Definiert den für Broadcasts verwendeten Port (standardmäßig
Port 3030). Dieser Port muss mit dem Archivserver-Port
übereinstimmen. Sie sollten ihn nicht ändern müssen.
Broadcast deaktivieren
(Disable Broadcast)
Hindert Benutzer an der Verwendung von Broadcasts zur
Suche nach Archivservern im lokalen Subnetz. Es werden nur manuell hinzugefügte Server verwendet. Verwenden Sie diese
Richtlinie, um sicherzustellen, dass ein spezieller Archivserver verwendet wird.
Einzelheiten finden Sie unter Verteilen einer Dateitresoransicht
mit Microsoft Windows Active Directory.
Automatische
Ansichtsaktualisierung deaktivieren (Disable
Automatic View Refresh)
Normalerweise aktualisiert die Broadcast-Funktion die
Dateianzeige in Explorer, wenn ein anderer SOLIDWORKS
PDM Client in dieser Ansicht etwas ändert (wenn er z. B. eine
Datei umbenennt oder auscheckt).
Verwenden Sie diese Option, um zu verhindern, dass
Ansichten automatisch aktualisiert werden. Benutzer müssen die Taste F5 drücken, um die Ordnerliste in einer Ansicht manuell zu aktualisieren.
Anmeldemanager-Einstellungen
139
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Richtlinie
Alternative Server aktivieren (Enable
Alternative Servers)
Beschreibung
Wenn Sie einen Dateitresor replizieren, wird durch Aktivieren dieser Richtlinie eine Liste im Anmelde-Dialogfeld von
Archivservern erstellt, auf denen sich der replizierte Tresor befindet, zu dem der Benutzer eine Verbindung aufbauen kann.
Verwenden Sie diese Richtlinie, wenn Sie an einem Laptop und an beiden Standorten arbeiten, an denen sich ein replizierter Tresor befindet. In der Liste sind nur die zum
Broadcast verwendeten Server aufgeführt. Möglicherweise müssen Sie den Server in die Richtlinie Alternative Server
hinzufügen (Add alternative servers) aufnehmen.
SOLIDWORKS PDM Login
Manager
Anmeldemanager bei
Windows Anmeldung starten
Legen Sie diese Richtlinie fest, wenn Sie Ansichten mit der
Richtlinie Automatische Ansichtseinrichtung verteilen.
Mit ihr wird der SOLIDWORKS PDM Anmeldemanager bei der
Anmeldung gestartet, damit Ansichten hinzugefügt werden können.
Alternative Server hinzufügen (Add
Alternative Servers)
Die Liste alternativer Server enthält zum Broadcast verfügbare
Server, auf denen sich der replizierte Tresor befindet. Wenn der Server nicht aufgeführt wird, müssen Sie ihn mit Hilfe dieser Richtlinie möglicherweise manuell hinzufügen. Fügen
Sie den Servernamen als Wertname (Value Name) und den
Server-Port als Wert hinzu.
Richtlinie Beschreibung
Ansichtseinrichtungseinstellungen
Hinzufügen von Servern deaktivieren (Disable Add
Server)
Hindert den Benutzer am manuellen Hinzufügen von Servern zur Liste der Tresorquellen im Assistenten für die
Ansichtseinrichtung. Verwenden Sie diese Richtlinie in
Verbindung mit Broadcast deaktivieren (Disable Broadcast) und Serverseite auswählen (Select Server page), um
Clients auf einen definierten Satz von Servern zu beschränken.
140
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Richtlinie
Anfügeseite auswählen
(Select Attach Page)
Beschreibung
Steuert im Assistenten für die Ansichtseinrichtung den
Bildschirm Verwendungsort auswählen . Diese Richtlinie sollte definiert werden, wenn Ansichten im Stillen hinzugefügt werden.
Position
Definiert den standardmäßigen
Dateitresor-Anfügeort. Diese Richtlinie kann in
Terminal-Dienstumgebungen verwendet werden, um die Erstellung von Dateitresoransichten in einem bestimmten Verzeichnis zu erzwingen (in der Regel im Stammverzeichnis des Benutzers).
Typ
Definiert den standardmäßigen
Dateitresor-Anfügetyp. Ein Windows Benutzer mit eingeschränkten Rechten ist normalerweise nicht zum Hinzufügen von Dateitresoransichten auf den einzelnen Computern berechtigt.
Serverseite auswählen
(Select Server Page)
Steuert den Bildschirm Archivserver auswählen des
Assistenten für die Ansichtseinrichtung. Diese Richtlinie fügt der Serverliste, aus der im Assistenten eine Auswahl getroffen wird, standardmäßige Archivservernamen hinzu. Geben Sie den Namen des Archivservers und den Port (3030) als Wert ein.
Verwenden Sie diese Richtlinie in Verbindung mit Broadcast
deaktivieren (Disable Broadcast) und Hinzufügen von
Servern deaktivieren (Disable Add Server), um Clients zur
Verwendung eines definierten Satzes von Servern zu zwingen.
Sie sollten diese Richtlinie auch verwenden, wenn ein
Broadcast die Aufnahme von Archivservern in der Liste im
Assistenten für die Ansichtseinrichtung verhindert (z. B. über ein WAN).
Automatische
Ansichtseinrichtung
(Automatic View Setup)
Verwenden Sie diese Richtlinie, um Dateitresoransichten an
Client-Computer zu verteilen. Fügen Sie den Tresornamen und die Tresor-ID für die Ansichten hinzu, die angekündigt werden sollen.
Bei Verwendung von Ansichten still einrichten (Setup views silent) werden die Ansichten ohne Eingriffe des Benutzers hinzugefügt. Wenn Sie diese Option verwenden, sollten Sie auch die Richtlinie Anfügeseite auswählen (Select Attach
Page) definieren, um sicherzustellen, dass die Ansicht am richtigen Ort erstellt wird. Wenn sich die Client-Computer in verschiedenen Subnetzen befinden und kein Broadcast empfangen können, müssen Sie die Richtlinie Serverseite
auswählen (Select Server Page) definieren.
141
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Richtlinie Beschreibung
Explorer Einstellungen
Mini-Grafiken konfigurieren (Configure
Thumbnails)
Definiert Größe und Farbtiefe von auf dem Archivserver erstellten Mini-Grafiken.
Zeichnungserweiterungen
(Drawing Extensions)
Mit dieser Richtlinie können Sie Erweiterungen hinzufügen, die sich in der Stücklistenansicht wie Zeichnungen verhalten sollen. SLDDRW- und IDW-Dateien gelten standardmäßig als
Zeichnungen.
Wenn Sie die Stücklistenansichtsoption Ausgewählte
einbeziehen (Include selected) deaktivieren, werden
Zeichnungsdateien im Normalfall nicht als Knoten der oberen
Ebene betrachtet. Daher werden sowohl die Zeichnung als auch die Baugruppe ausgeschlossen.
'Struktur kopieren' vom
Stammverzeichnis entfernen
Datei abrufen konfigurieren
Entfernt das Element Struktur kopieren vom Kontextmenü des Stammverzeichnisses des Tresors.
Für den Abruf von Dateien zum Client verwendete
Threadoptionen konfigurieren. Einen Wert zwischen 1 und 20 festlegen; Standard ist 5.
SQL
Bulk-Operations konfigurieren
Legt fest, wann für die Kommunikation mit dem SQL-Server
Bulk-Operations verwendet werden.
Wenn keine Bulk-Operations erfolgen, wird, wenn es möglich ist, die Anweisung durch Text gebildet und verkettet, um die
Anweisung durchzuführen.
Wird nur auf Anweisung von SOLIDWORKS-Support verwendet.
Zugehörige Informationen
Verteilen einer Dateitresoransicht mit Microsoft Windows Active Directory
auf Seite 134
142
8
Vor dem Aktualisieren eines Tresors von Standard auf Professional
Nach der Aktualisierung können Sie können einen Professional Tresor zu einem Standard Tresor herabstufen. Die Vorgehensweise kann ohne Backup nicht rückgängig gemacht werden.
Zum Aktualisieren eines Tresors von Standard auf Professional:
1.
Sichern Sie die Dateitresordatenbank für den SOLIDWORKS PDM Standard Tresor.
Weitere Informationen finden Sichern der Dateitresordatenbank.
2.
Aktualisieren Sie die Lizenz von Standard auf Professional.
Weitere Einzelheiten finden Sie unter Aktualisieren der SolidNetWork Lizenz von Standard
auf Professional.
3.
Aktualisieren Sie den Tresor.
4.
Aktualisieren Sie SQL Server 2014 Express auf SQL Standard 2014.
Einzelheiten sind unter Aktualisieren von SQL Server Express 2014 auf SQL Server 2014 zu finden.
5.
Aktualisieren Sie SOLIDWORKS PDM Standard Client/Server auf Professional Client/Server.
Einzelheiten sind unter Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM Standard Client/Server auf
Professional zu finden.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Aktualisieren der SolidNetWork Lizenz von Standard auf Professional
•
Aktualisieren des Standard Tresors
•
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM Standard Client/Server auf Professional
•
Nach dem Aktualisieren des Dateitresors
Aktualisieren der SolidNetWork Lizenz von Standard auf
Professional
Bevor Sie einen Tresor aktualisieren, müssen Sie eine Aktualisierung der SolidNetWork
Lizenz von Standard auf Professional vornehmen.
Zum Aktualisieren der SolidNetWork Lizenz von Standard auf Professional:
1.
Öffnen Sie in Windows die Systemsteuerung > Programme > Programme und
Funktionen.
2.
Klicken Sie auf dem aktuellen Lizenz-Server mit der rechten Maustaste auf
SOLIDWORKS SolidNetWork License Manager, klicken Sie auf Ändern > Weiter.
143
Vor dem Aktualisieren eines Tresors von Standard auf Professional
3.
Wählen Sie auf dem Bildschirm Programmverwaltung Ändern aus.
4.
Geben Sie auf dem Bildschirm Lizenzinformationen die Seriennummer für Professional ein und klicken Sie auf Weiter.
5.
Klicken Sie auf Installieren.
Aktivieren der Professional Lizenz
Sie müssen die Lizenz aktivieren, um sich am Professional Tresor anmelden zu können.
So aktivieren Sie eine Professional Lizenz:
1.
Starten Sie den SolidNetWork License Manager, indem Sie einen der folgenden
Vorgänge ausführen:
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS Version > SOLIDWORKS
Werkzeuge > SolidNetWork License Manager Server Version.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS Werkzeuge auf SolidNetWork
License Manager Server Version.
2.
Klicken Sie auf Ja, wenn Sie zur Aktivierung aufgefordert werden.
Wenn Sie über eine aktivierte SolidNetWork Lizenz verfügen, klicken Sie auf Ändern.
3.
Auf dem Bildschirm SolidNetWork License Serverinformationen:
• Wenn Ihr Unternehmen eine Firewall verwendet, wählen Sie Eine Firewall ist auf
diesem Server aktiviert.
Weitere Informationen finden Sie unter Verwendung von SolidNetWork License
Server mit Firewalls.
• Verwenden Sie den Standardwert für Anschlussnummer (und Anschlussnummer
der Händlerdomäne, wenn Sie eine Firewall haben) oder geben Sie die
Anschlussnummern ein, die Ihr Unternehmen verwendet.
Die Anschlussnummer ist eine TCP/IP-Anschlussnummer im Bereich von 1024
– -60000, die nur von diesem Prozess verwendet werden kann. Die
Standardeinstellung (25734) eignet sich in der Regel und ist meistens mit der des FLEXnet Server-Prozesses auf Ihrem License Server nicht identisch.
4.
Auf dem Bildschirm Aktivieren Sie Ihr SOLIDWORKS Produkt:
• Wählen Sie eine Vorgehensweise über Internet oder E-Mail.
• Geben Sie Ihre Kontaktinformationen an.
• Klicken Sie auf Weiter, um fortzufahren.
• Internet: Die Aktivierung findet automatisch statt.
• E-Mail: Betätigen Sie Speichern, um eine Anforderungsdatei zu erstellen, und schicken Sie die Datei dann an [email protected]. Wenn Sie die E-Mail mit der Antwortdatei erhalten, extrahieren Sie die Datei aus der E-Mail und klicken Sie danach auf Öffnen, um sie zu laden.
144
Vor dem Aktualisieren eines Tresors von Standard auf Professional
Falls notwendig, können Sie die Anwendung beenden und den
Aktivierungsvorgang nochmals ausführen, um die Antwortdatei zu öffnen.
5.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Aktualisieren des Standard Tresors
Wenn Sie den Standard Tresor auf einen Professional Tresor aktualisieren möchten, müssen Sie die Professional Lizenz auf dem Lizenzserver aktiviert haben.
Zum Aktualisieren eines Tresors von Standard auf Professional:
1.
Melden Sie sich am SOLIDWORKS PDM Verwaltungswerkzeug mit der Berechtigung
Dateitresor-Management an.
Sie müssen sich am Computer mit einem Konto anmelden, mit dem ein
Administrator-Zugang zum Archiv-Server möglich ist. Wenn dies nicht der Fall ist, werden Sie aufgefordert, die Anmeldeinformationen für einen Benutzer mit
Administratorzugang auf den Server einzugeben.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Tresor und wählen Sie Auf den
Professional Tresor aktualisieren.
3.
Auf dem Bildschirm Auf den Professional Tresor aktualisieren klicken Sie auf Weiter.
4.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen und klicken Sie auf Weiter.
5.
Wählen Sie den Lizenzserver, auf dem die Professional Lizenz aktiviert wurde.
6.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM Standard
Client/Server auf Professional
Wenn Sie den Standard-Client/-Server über den InstallShield-Assistenten installiert haben, führen Sie die folgenden Schritte aus.
Für die Aktualisierung:
1.
Klicken Sie in Windows auf Systemsteuerung > Programme und Funktionen.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SOLIDWORKS PDM Client oder
SOLIDWORKS PDM Server und wählen Sie Ändern.
Wenn Sie den Client über SLDIM installiert haben, ändern Sie die SOLIDWORKS
Installation zur Aktualisierung des installierten Client.
3.
Klicken Sie auf dem Bildschirm Willkommen auf Weiter.
4.
Wählen Sie auf dem Bildschirm Programmverwaltung Ändern.
5.
Auf dem Bildschirm PDM Produkt auswählen wählen Sie SOLIDWORKS PDM
Professional aus.
6.
Fahren Sie mit der Installation von SOLIDWORKS PDM Professional fort.
Wenn Sie den Standard-Client/-Server über SLDIM installiert haben, ändern Sie
SOLIDWORKS 2016 unter Programme und Funktionen für eine Aktualisierung.
145
Vor dem Aktualisieren eines Tresors von Standard auf Professional
Nach dem Aktualisieren des Dateitresors
Nach dem Aktualisieren des Dateitresors führen Sie die Schritte zur Nachbearbeitung der
Konfiguration aus.
Nach dem Aktualisieren auf den Professional Tresor:
• Das Verwaltungswerkzeug zeigt die für Professional spezifischen Features an.
• Administratoren müssen den Professional Tresor explizit konfigurieren.
• Administrative Berechtigungen und Ordnerberechtigungen (spezifisch für
Professional) werden dem integrierten Administrator zugewiesen. Der Administrator muss diese Berechtigungen für Benutzer und Gruppen zuweisen.
146
9
Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS PDM
Professional)
Wenn Sie ein Dateitresorarchiv indizieren, kann das Suchwerkzeug mit der Inhaltssuchoption den Inhalt oder die Eigenschaften eines Dokuments durchsuchen.
So können Sie z. B. nach allen Dokumenten, die das Wort “Produkt” enthalten, oder nach allen von einem bestimmten Autor verfassten Microsoft Office Dokumenten suchen.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
•
Empfohlene Computerkonfiguration
•
Verwenden der Windows-Suche für die Inhaltssuche
•
Installieren des Windows-Suchdiensts
•
•
Indizieren der Archive für Windows Search
•
Verwenden des Microsoft-Indexdiensts zur Inhaltssuche
•
Hinzufügen von Indexserver-Filtern
•
Verwalten von Dateitresor-Indexkatalogen
•
Entfernen eines Dateitresor-Indexes
Inhaltssuche - Übersicht
Die SOLIDWORKS PDM Professional Inhaltssuche verwendet den Microsoft Indexdienst oder den Windows Search-Dienst zum Erstellen eines Katalogs für alle indizierten
Dateitresore. Der Katalog enthält Indexinformationen und gespeicherte Eigenschaften für alle Versionen aller Dokumente in den Dateitresor-Archivordnern.
Administratoren können als Indizierungsmethode den Indexdienst oder den Windows
Search-Dienst auswählen. Administratoren von aktualisierten Systemen können weiterhin den Indexdienst verwenden, während Administratoren neuer Systeme, die zuvor nicht indiziert wurden, Windows Search verwenden müssen.
Microsoft unterstützt nicht den Indexdienst für Windows 8 oder Windows Server 2012
Betriebssysteme.
Der Indexserver überprüft regelmäßig die Dateitresor-Archivordner und extrahiert den
Inhalt anhand von Filterkomponenten. Der Microsoft Indexdienst stellt Filter für Microsoft
Office Dateien, HTML-Dateien, MIME-Nachrichten und Textdateien bereit. Sie können
147
Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS PDM Professional) auch andere Dokumentfilter installieren, um z. B. in PDF-Dateien nach Inhalten suchen zu können.
Bei der Indizierung wird ein Katalog mit einem Hauptindex erstellt, in dem Wörter und ihre Positionen in einem Satz indizierter Dokumente gespeichert werden.Die SOLIDWORKS
PDM Professional Inhaltssuche fragt die Kataloge mithilfe des Hauptindexes, von Wortlisten und Schattenindices auf Wortkombinationen ab, um Inhaltssuchen auszuführen.
Empfohlene Computerkonfiguration
Die Hardware-Mindestkonfiguration für den Indexserver entspricht der des SOLIDWORKS
PDM Professional Datenbankservers. Die Leistungsfähigkeit der Indizierungs- und
Suchwerkzeuge hängt jedoch von Anzahl und Größe der zu indizierenden Dokumente und den für den Indexdienst verfügbaren Ressourcen ab.
Wenn die Anzahl der Dokumente (und Versionen) im Dateitresor sehr groß ist, wird die
Leistung durch Speichermangel auf dem Indexserver erheblich beeinträchtigt.
Die Gesamtgröße der zu indizierenden Dokumente wirkt sich auf den zum Speichern von
Indexserverdaten benötigten Festplattenplatz aus. Für den Katalog sind ca. 15 % des
Platzes erforderlich, den die indizierten Dokumente beanspruchen.
Verwenden der Windows-Suche für die Inhaltssuche
SOLIDWORKS PDM kann den Windows Search-Dienst für die Ausführung von Inhaltssuchen verwenden.
Da Microsoft den Indexdienst für die Betriebssysteme Windows 8 (oder spätere Versionen) und Windows Server 2012 nicht unterstützt, verwendet SOLIDWORKS PDM den Windows
Search-Dienst zur Unterstützung der Inhaltssuche.
So verwenden Sie Windows Search für die Inhaltssuche:
• Der Administrator muss den Windows Search-Dienst konfigurieren und einen
Dateitresor-Archivordner indizieren.
• Der Dateitresor-Archivordner, der indiziert wird, muss folgende Eigenschaften aufweisen:
• Er muss sich auf demselben Computer wie der konfigurierte Windows Search-Dienst befinden.
Windows Search unterstützt nicht die Indizierung von Remote-Netzwerkfreigaben oder abgebildeten Netzwerklaufwerken. Der Archivordner muss über den lokal verbundenen Speicher oder SAN-Speicher verfügbar sein.
• Der Windows Search-Dienst muss darauf zugreifen können, um einen Systemindex zu erstellen.
• Wenn sich der Archivserver auf einem anderen Rechner befindet als der SQL-Server:
• Der Administrator muss den Dateitresor-Archivordner freigeben.
• Der angemeldete Benutzer, der den SQL-Server-Dienst ausführt, muss über vollständige Zugriffsrechte auf den freigegebenen Ordner verfügen.
• Der Windows Search-Service muss auf dem SQL Server-Computer installiert sein sowie auch der Archivserver, auf dem sich die Tresorarchive befinden.
Wenn der Windows Search-Dienst den Systemindex erstellt, kann der Administrator
SOLIDWORKS PDM für die Verwendung des Systemindex konfigurieren.
148
Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS PDM Professional)
Installieren des Windows-Suchdiensts
Installieren Sie den Windows-Suchdienst auf dem Archiv-Server-System. Wenn die
Tresordatenbank auf einem separaten SQL-Server-System gehostet wird, müssen Sie auch den Windows-Suchdienst auf diesem SQL-Server installieren.
Aktivieren des Windows-Suchdiensts unter Windows 7,
Windows 8 oder höher
Der Windows-Suchdienst ist unter Client-Betriebssystemen standardmäßig aktiviert. Wenn er deaktiviert ist, müssen Sie ihn aktivieren.
So aktivieren Sie den Windows-Suchdienst unter Windows 7, Windows 8 oder höher:
1.
Öffnen Sie unter Windows Systemsteuerung > Programme > Programme und
Funktionen > Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren.
2.
Wählen Sie Windows Search aus.
3.
Klicken Sie auf OK.
Aktivieren des Windows-Suchdiensts unter Windows
Server 2008 R2
1.
Öffnen Sie unter Windows Systemsteuerung > System und Sicherheit >
Verwaltung > Server-Manager.
2.
Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Rollen.
3.
Klicken Sie im rechten Fensterbereich auf der Seite Rollen auf Rollen hinzufügen.
4.
Klicken Sie auf der Seite Vorbereitung des Assistenten „Rollen hinzufügen“ auf Weiter.
5.
Aktivieren Sie auf der Seite Serverrollen auswählen die Option Dateidienste und klicken Sie zweimal auf Weiter.
6.
Aktivieren Sie auf der Seite Rollendienste auswählen die Option Windows-Suchdienst und klicken Sie auf Weiter.
7.
Klicken Sie auf Installieren.
8.
Klicken Sie nach der Installation von Windows Search auf Schließen, um den
Assistenten „Rollen hinzufügen“ zu beenden.
Aktivieren des Windows-Suchdiensts unter Windows
Server 2012
1.
Geben Sie auf dem Windows-Bildschirm Start das Wort Server-Manager ein und klicken Sie auf Server-Manager.
2.
Wählen Sie Verwalten > Rollen und Features hinzufügen aus.
3.
Wählen Sie auf der Seite Features auswählen die Option Windows-Suchdienst aus und klicken Sie auf Weiter.
4.
Klicken Sie auf Installieren.
5.
Klicken Sie nach der Installation von Windows Search auf Schließen, um den
Assistenten zum Hinzufügen von Rollen und Features zu beenden.
149
Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS PDM Professional)
Einrichten von Windows Search
Die Konfiguration der SOLIDWORKS PDM Professional Inhaltssuche für die Verwendung von Windows Search erfordert die Installation des Windows Search-Dienstes. Der
Archivordner-Pfad muss zu den Einstellungen der Indizierung hinzugefügt und die
Dateitresorarchive müssen indiziert werden.
So richten Sie Windows Search ein:
1.
Melden Sie sich im Administrationstool als SOLIDWORKS PDM Benutzer mit der
Berechtigung Kann Indexeinstellungen aktualisieren in dem zu indizierenden
Dateitresor an.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Indizieren und wählen Sie Öffnen aus.
3.
Wählen Sie im Dialogfeld Indexeinstellungen die Option Index-Tresorarchive aus.
4.
Unter Die Indizierungsmethode für den Dateitresor auswählen wählen Sie
Windows Search.
5.
Doppelklicken Sie unter Archivorte auf den Archivpfad, um Indexorte zu konfigurieren.
6.
Geben Sie im Dialogfeld Tresorarchiv-Ordnerpfad bearbeiten einen Pfad zu einem
Dateitresor-Archivordner vom SQL-Server ein.
• Wenn sich der Archivserver auf einem anderen System als der SQL Server befindet, geben Sie einen UNC-Pfad zum Archivordner an.
• Der Archivordner muss auf dem lokal verbundenen Speicher oder SAN-Speicher auf dem Archivservercomputer zur Verfügung stehen.
7.
Klicken Sie zwei Mal auf OK.
Weitere Informationen finden Sie in der SOLIDWORKS PDM Installationsanleitung:
Installation des Windows Search-Dienstes.
Indizieren der Archive für Windows Search
Damit die SOLIDWORKS PDM Inhaltssuche indizierte Dokumente findet, müssen die
Archivordner vom Windows-Suchdienst indiziert worden sein.
So indizieren Sie die Archive für Windows Search
1.
Öffnen Sie auf dem Archivserver Windows-Indizierungsoptionen, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Klicken Sie unter Windows 7 auf Start, geben Sie Indizierungsoptionen ein und klicken Sie auf Indizierungsoptionen.
• Geben Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm „Start“ Indizierungsoptionen ein und klicken Sie auf
Indizierungsoptionen.
2.
Klicken Sie im Dialogfeld Indizierungsoptionen auf Ändern.
3.
Navigieren Sie im Dialogfeld Indizierte Orte zu dem Ordner, der die Dateitresorarchive enthält.
Wenn der Archivserver mehrere Dateitresorarchive hostet, die indiziert werden sollten, fügen Sie den Stammordner aller Archive in diesem Dialogfeld hinzu.
4.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Archivordner und achten Sie darauf, dass die einzelnen Unterordner 0 bis F eingeschlossen sind.
150
Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS PDM Professional)
5.
Klicken Sie auf OK.
6.
Stellen Sie sicher, dass der Archivordner unter der Spalte Einbezogene Orte aufgeführt ist.
Die Windows Search-Indexerstellung beginnt mit der Analyse der Archivordner und erstellt einen Index der in den Dateien gefundenen Inhalte. Dieser Prozess wird im
Hintergrund ausgeführt wird und kann je nach Archivgröße mehrere Stunden in
Anspruch nehmen. Inhaltssuchen sind möglicherweise unvollständig, solange der
Index nicht vollständig neu erstellt wurde.
Verwenden des Microsoft-Indexdiensts zur Inhaltssuche
Die Konfiguration der SOLIDWORKS PDM Professional Inhaltssuche auf dem SQL-Server erfordert die Überprüfung Installation des Microsoft-Indexdiensts, die Überwachung und
Einstellung des Indexdiensts sowie die Indizierung der SOLIDWORKS PDM Professional
Dateitresorarchive.
Der Microsoft-Indexdienst wird für die Betriebssysteme Windows 8 oder höher sowie
Windows Server 2012 nicht unterstützt. Verwenden Sie stattdessen den
Windows-Suchdienst.
Überprüfen der Microsoft Indexdienst-Installation
Standardmäßig ist der Indexdienst auf einem Windows Server 2008 Computer nicht installiert. Instruktionen zur Installation und Konfiguration des Indexdienstes auf
Windows Server 2008 finden Sie unter
http://support.microsoft.com/kb/954822
.
1.
Öffnen Sie auf dem SQL-Server, der den zu indizierenden Dateitresor hostet,
Systemsteuerung > Programme > Programme und Funktionen >
Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren.
2.
Überprüfen Sie im Dialogfeld Windows-Funktionen, ob Indexdienst aktiviert ist.
Wenn dies nicht der Fall ist, aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, um den Dienst zu installieren.
Monitoring und Einstellung des Microsoft
Indizierungsdienstes
1.
Klicken Sie im Menü Start mit der rechten Maustaste auf Computer, und wählen Sie
Verwalten aus.
2.
Klappen Sie im Dialogfeld Computerverwaltung die Optionen Dienste und
Anwendungen > Indexdienst auf.
Indizieren von SOLIDWORKS PDM Professional
Dateitresorarchiven
Dieses Verfahren beschreibt die Einrichtung des Indexservers, wenn der Indexserver und der Datenbankserver auf dem SQL Server installiert sind, auf dem sich die
Dateitresordatenbanken befinden.
151
Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS PDM Professional)
Informationen zur Installation des Indexservers auf einem separaten System finden
Sie unter Konfigurieren des Indexdienstes auf einem anderen System (nicht SQL
Server).
Vor der Indizierung der Dateitresorarchive:
• Stellen Sie sicher, dass der Datenbankserver installiert und konfiguriert wurde.
• Besorgen Sie sich den Benutzernamen und das Passwort eines SOLIDWORKS PDM
Professional Benutzers mit Kann Indexeinstellungen aktualisieren Berechtigungen.
• Wenn sich der Indexserver auf einem anderen System als der Archivserver befindet, besorgen Sie sich Folgendes:
• Die Domänen-Anmeldeinformationen eines Benutzers mit uneingeschränktem (Leseund Schreib-) Zugriff auf die UNC-Freigabe für den Archivordner ODER
• die Anmeldeinformationen eines lokalen Windows Benutzers auf dem Indexserver.
Konfigurieren des Indexservers auf dem SQL Server System:
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug auf einem Client-System, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS PDM > Administration.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
2.
Melden Sie sich beim zu indizierenden Dateitresor als SOLIDWORKS PDM Benutzer mit der Berechtigung Kann Indexeinstellungen aktualisieren an.
3.
Klicken Sie im linken Fensterbereich unter dem Dateitresor mit der rechten Maustaste auf Indizieren, und wählen Sie Öffnen aus dem Kontextmenü.
4.
Melden Sie sich bei der entsprechenden Aufforderung als Benutzer mit
Administratorrechten beim Archivserver an.
5.
Um die Inhaltssuche in diesem Dateitresor zu aktivieren, wählen Sie im Dialogfeld
Indexeinstellungen die Option Index Tresorarchive aus.
6.
Wählen Sie unter Indizierungsmethode für den Dateitresor auswählen die
Option Indexdienst aus.
7.
Doppelklicken Sie unter Archivorte auf den Archivpfad.
8.
Geben Sie im Dialogfeld Tresorarchiv-Ordnerpfad bearbeiten im zweiten Feld den
Pfad zum Archiv an. (Dieser ist dem System zu entnehmen, auf dem der Indexdienst ausgeführt wird.) Sie können auf die Schaltfläche Durchsuchen klicken, um nach dem Archivordner zu suchen.
• Wenn sich der Indexserver (normalerweise der SQL-Server) auf demselben System wie der Archivserver befindet, kopieren Sie den im ersten Feld angezeigten Pfad, und fügen Sie ihn in das zweite Feld ein.
• Wenn sich der Indexserver auf einem anderen System als der Archivserver befindet, geben Sie einen UNC-Pfad zum Archivordner an.
Geben Sie eine der folgenden Angaben ein:
• Die Domänenanmeldung eines Benutzers mit uneingeschränktem Zugriff auf die
UNC-Freigabe, z. B. des Domänenadministrators
• Den Benutzernamen und das Passwort eines lokalen Windows Benutzers auf dem
Indexserver
152
Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS PDM Professional)
9.
Klicken Sie auf OK, und schließen Sie das Dialogfeld Indexeinstellungen.
Auf dem Indexserver wird ein neuer Indexdienst-Katalog für den Dateitresor mit der
Bezeichnung Conisio_vaultID erstellt. Alle Dateitresorarchive, die unterstützte
Dateitypen enthalten, werden indiziert, wenn der Indexdienst ausgeführt wird. Dies kann sofort oder mit einer gewissen Verzögerung geschehen.
10. Klicken Sie zur Überprüfung mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und wählen
Sie Verwalten aus dem Kontextmenü.
11. Klappen Sie im Dialogfeld Computerverwaltung die Optionen Dienste und
Anwendungen > Indexdienst auf, und stellen Sie sicher, dass der Conisio Katalog erstellt wurde.
Zugehörige Informationen
Konfigurieren des Indexdienstes auf einem anderen System (nicht SQL Server)
auf Seite
153
Konfigurieren des Indexdienstes auf einem anderen
System (nicht SQL Server)
Zur ordnungsgemäßen Konfiguration des Indexdienstes müssen der SOLIDWORKS PDM
Datenbankserver und Microsoft SQL Server mit dem als Indexserver verwendeten System kommunizieren können.
Um ein anderes System als den SQL Server als Indexserver zu verwenden, führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie die Indizierung für einen Dateitresor einrichten:
Nachdem die Dienstkonten und die Dateitresordatenbank konfiguriert wurden, fügen Sie den Indexdienst hinzu und indizieren die Dateitresorarchive, wie unter Indizieren von
SOLIDWORKS PDM Professional Dateitresorarchiven beschrieben.
Zugehörige Informationen
Indizieren von SOLIDWORKS PDM Professional Dateitresorarchiven
auf Seite 151
Aktualisieren der Dateitresordatenbank mit dem Namen des
Indexservers
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich Databanken > Dateitresor-Datenbank >
Tabellen auf.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Tabelle SystemInfo (dbo.SystemInfo), und wählen Sie Tabelle öffnen aus dem Kontextmenü.
4.
Aktualisieren Sie im rechten Fensterbereich die Spalte IndexServer mit dem Namen des Indexserver-Systems.
Wenn der Servername Bindestriche (-) enthält, müssen Sie den Namen in doppelte
Anführungszeichen (" ") setzen.
Wenn Sie die Tabelle SystemInfo nicht mit dem richtigen Indexserver-Namen aktualisieren, wird der Microsoft Indexdienst auf dem SQL Server als Indexserver verwendet.
5.
Speichern Sie Ihre Änderungen, und schließen Sie Microsoft SQL Server Management
Studio.
153
Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS PDM Professional)
Ändern des Datenbankserver-Anmeldekontos
Wenn der Datenbank- und der Archivdienst sowie der Indexserver-Dienst auf separaten
Systemen ausgeführt werden, müssen sie über ein anderes Dienstkonto, d. h. nicht über das Systemkonto, kommunizieren können.
Bevor Sie das Datenbankserver-Anmeldekonto ändern, besorgen Sie sich die
Anmeldeinformationen eines Windows Benutzers mit lokalen Administratorrechten auf dem Datenbankserver und dem Indexserver.
Der Benutzer muss auf beiden Systemen den gleichen Namen, das gleiche Passwort und die gleichen lokalen Kontoberechtigungen besitzen.
Ändern des Anmeldekontos für den Datenbankserver:
1.
Klicken Sie im Windows Startmenü auf Systemsteuerung > Verwaltung >
Dienste.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SOLIDWORKS PDM Datenbankserver und wählen Sie Eigenschaften.
3.
Aktivieren Sie im Dialogfeld Eigenschaften von SOLIDWORKS PDM Datenbankserver auf der Registerkarte Anmeldung unter Anmelden als die Option Dieses Konto.
4.
Geben Sie ein Windows Benutzerkonto an, z. B. das Konto eines
Domänenadministrators, das sowohl auf dem System, auf dem der Datenbankserver ausgeführt wird, als auch auf dem System, auf dem der Indexserver ausgeführt wird,
über lokale Administratorrechte verfügt, und klicken Sie auf OK.
5.
Beenden und starten Sie den SOLIDWORKS PDM Datenbankserver-Dienst.
Wenn der Datenbankserver nicht mit dem Indexserver kommunizieren kann, können
Sie die Indizierung für die Dateitresorarchive weder erstellen noch entfernen. Unter
Umständen wird folgende Fehlermeldung eingeblendet:
Der Zugriff wird verweigert. Der SOLIDWORKS PDM Datenbankserver konnte keine
Verbindung zu Servername herstellen.
Ändern des SQL Server Anmeldekontos
Wenn der SQL Server Dienst und der Indexserver-Dienst auf separaten Systemen ausgeführt werden und nicht zur gleichen Domäne gehören, müssen sie über ein
Dienstkonto kommunizieren können, das nicht dem Systemkonto entspricht. Wenn sie zur gleichen Domäne gehörem, müssen diese Schritte nicht ausgeführt werden.
Bevor Sie das SQL Server Anmeldekonto ändern, besorgen Sie sich die
Anmeldeinformationen eines Windows Benutzers mit lokalen Administratorrechten auf dem SQL Server und dem Indexserver.
Der Benutzer muss auf beiden Systemen den gleichen Namen, das gleiche Passwort und die gleichen lokalen Kontoberechtigungen besitzen.
Ändern des Anmeldekontos für Microsoft SQL Server:
1.
Klicken Sie im Windows Startmenü auf Systemsteuerung > Verwaltung >
Dienste.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SQL Server (MSSQLSERVER), und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
154
Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS PDM Professional)
3.
Aktivieren Sie im Dialogfeld SQL Server (MSSQLSERVER) Eigenschaften auf der
Anmeldungs-Registerkarte unter Anmelden als die Option Dieses Konto.
4.
Geben Sie ein Windows Benutzerkonto an, z. B. das Konto eines
Domänenadministrators, das sowohl auf dem System, auf dem Microsoft SQL Server ausgeführt wird, als auch auf dem System, auf dem der Indexserver ausgeführt wird,
über lokale Administratorrechte verfügt, und klicken Sie auf OK.
5.
Beenden Sie den MSSQL-Dienst, und starten Sie ihn erneut.
Wenn der SQL-Server nicht mit dem Indexserver kommunizieren kann, schlägt die
Inhaltssuche in SOLIDWORKS PDM fehl und die folgende Fehlermeldung wird eingeblendet:
Beim Zugriff auf den Datenbank-Server trat ein Fehler auf. Der
Datenbankdienst wurde u. U. neu gestartet oder das Netzwerk wurde getrennt. Bitte versuchen Sie es erneut. Sollte das Problem weiterhin bestehen, benachrichtigen Sie Ihren Administrator. “Tresorname”
Hinzufügen von Indexserver-Filtern
Standardmäßig unterstützen der Microsoft-Indexdienst und der Windows-Suchdienst die
Inhaltsindizierung für die folgenden Dateiformate: Microsoft Office Dateien, HTML-Dateien,
MIME-Nachrichten und Textdateien. Durch die Installation von Indexfiltern (iFilters) von
Drittanbietern auf dem Indexserver können Sie viele weitere Dateiformate für die
Inhaltssuche hinzufügen.
Nach der Installation eines neuen Indexfilters auf einem Indexserver, der die Archive bereits indiziert hat, müssen Sie die Indexe neu erstellen. Einzelheiten finden Sie unter
Neuerstellen des Indexkatalogs.
Filter für komprimierte Archive (gzip)
Bei der Installation von SOLIDWORKS PDM Serverkomponenten wird der GZ-iFilter automatisch registriert. Dieser Filter ermöglicht dem Indexserver das Katalogisieren von
Archiven, die mithilfe der Archivserverkomprimierung (gzip) komprimiert wurden.
Neuerstellen des Indexkatalogs
Wenn der Indexserver die Archive bereits indiziert hat, muss der gesamte Indexkatalog erneut überprüft werden, um den Inhalt zu aktualisieren.
Das Neuerstellen des Indexes kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Inhaltssuchen sind möglicherweise unvollständig, solange der Index nicht vollständig neu erstellt wurde.
155
Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS PDM Professional)
Neuerstellen des Katalogs des Windows-Suchdiensts
1.
Öffnen Sie auf dem Archivserver Windows-Indizierungsoptionen, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Klicken Sie unter Windows 7 auf Start, geben Sie Indizierungsoptionen ein und klicken Sie auf Indizierungsoptionen.
• Geben Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm „Start“ Indizierungsoptionen ein und klicken Sie auf
Indizierungsoptionen.
2.
Klicken Sie im Dialogfeld Indizierungsoptionen auf Erweitert.
3.
Klicken Sie im Dialogfeld Erweiterte Optionen auf die Registerkarte Indexeinstellungen und auf Neu erstellen.
Neuerstellen des Katalogs des Microsoft-Indexdiensts
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und wählen Sie Verwalten aus.
2.
Klappen Sie im Dialogfeld Computerverwaltung die Optionen Dienste und
Anwendungen > Indexdienst, Conisio_TresorID auf.
3.
Klicken Sie auf Verzeichnisse.
4.
Klicken Sie im rechten Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis, und wählen Sie Alle Tasks > Erneut überprüfen (vollständig) aus dem
Kontextmenü.
Verwalten von Dateitresor-Indexkatalogen
Das Verhalten des Microsoft Indexdienstes kann auf vielerlei Weise konfiguriert werden.
Detaillierte Informationen zur Konfiguration von Windows Search und des
Microsoft-Indexdiensts finden Sie in der Windows-Hilfe zum Indexserverknoten sowie online unter
http://support.microsoft.com
.
Entfernen eines Dateitresor-Indexes
Wenn Sie einen Dateitresor-Index entfernen, wird nur der Indexkatalog entfernt. Die physischen Dateiarchive bleiben von diesem Vorgang unberührt.
Bevor Sie einen Dateitresor-Index entfernen, besorgen Sie sich die Anmeldedaten für einen Anwender mit folgenden Berechtigungen:
• Administrativer Zugriff auf den Archivserver
• SOLIDWORKS PDM Berechtigung zur Aktualisierung der Indexeinstellungen
Entfernen eines Indexes für ein Dateitresorarchiv:
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug auf einem Client-System, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
156
Konfiguration der Inhaltssuche (nur für SOLIDWORKS PDM Professional)
• Klicken Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 auf Start > Alle Programme > SOLIDWORKS PDM > Administration.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
2.
Melden Sie sich in dem Dateitresor an, aus dem der Index entfernt werden soll.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Indizieren, und wählen Sie Öffnen aus dem Kontextmenü.
4.
Melden Sie sich bei Einblendung der entsprechenden Aufforderung im Archivserver als Benutzer mit Administratorzugriff auf den Archivserver an.
5.
Deaktivieren Sie die Option Index Tresorarchive, und klicken Sie auf OK.
157
10
Sichern und Wiederherstellen von
Dateitresoren
Im Rahmen der täglichen Verwaltung von SOLIDWORKS PDM müssen Dateitresorsicherungen vorgenommen werden. Außerdem sind sie vor jeder Aktualisierung der SOLIDWORKS PDM
Komponenten erforderlich.
Sie können den SQL-Wartungsassistenten in SQL Server Standard verwenden, um eine
Sicherung der Dateitresor-Datenbanken zu planen. Die physischen Dateitresorarchive auf allen
Archivservern müssen regelmäßig mithilfe der Software für geplante Dateisicherungen gesichert werden.
Beim Sichern des Tresors werden die neuesten Aktualisierungen in Dateien, die noch ausgecheckt sind und auf Client-Workstations geändert werden, nicht in die Sicherung einbezogen, da sie in der lokalen Dateitresoransicht (Cache) des Clients gespeichert sind. Um sicherzustellen, dass stets die neuesten Informationen aller Dateien in eine Sicherung einbezogen werden, sollten die Dateien eingecheckt werden.
Eine vollständige Dateitresorsicherung muss die Sicherung der Dateitresor-Datenbank und aller physischen Dateitresor-Archivdateien umfassen. Die Datenbanksicherung muss gleichzeitig mit der Archivdateisicherung durchgeführt werden, um Datenverluste infolge nicht
übereinstimmender Sicherungssätze zu vermeiden. Wenn nicht sowohl die Datenbank als auch die Archive verfügbar sind, kann der Tresor im Falle eines Fehlers nicht wiederhergestellt werden.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Sichern der Dateitresordatenbank
•
Sichern der SOLIDWORKS PDM Hauptdatenbank
•
Sichern der Archivserver-Einstellungen
•
•
Planen von Datenbanksicherungen
•
Wiederherstellen eines Dateitresors
Sichern der Dateitresordatenbank
Sichern Sie die auf dem SQL-Server befindliche Dateitresordatenbank idealerweise mithilfe einer professionellen Sicherungslösung, die Livesicherungen von SQL-Datenbanken unterstützt. Sie können diese Sicherungen auch mit den SQL Verwaltungswerkzeugen vornehmen, die im Lieferumfang von SQL Server enthalten sind.
1.
Öffnen Sie SQL Server Management Studio.
2.
Erweitern Sie den Ordner Datenbanken.
158
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu sichernde Datenbank, und wählen
Sie Tasks > Sichern aus dem Kontextmenü.
4.
Führen Sie im Dialogfeld Datenbanken sichern unter Quelle folgende Schritte aus: a) Wählen Sie als Sicherungstyp die Option Vollständig aus.
b) Wählen Sie als Sicherungskomponente die Option Datenbank aus.
5.
Klicken Sie unter Ziel auf Hinzufügen.
6.
Geben Sie im Dialogfeld Sicherungsziel auswählen den Zielpfad und den Dateinamen für die gesicherte Datenbank ein, und klicken Sie auf OK.
7.
Klicken Sie auf OK, um die Sicherung zu starten.
8.
Wenn die Sicherung abgeschlossen ist, klicken Sie auf OK.
9.
Wiederholen Sie das Sicherungsverfahren für alle weiteren Dateitresordatenbanken.
10. Beenden Sie SQL Server Management Studio.
Sichern der SOLIDWORKS PDM Hauptdatenbank
Zusätzlich zu den Dateitresordatenbanken muss auch die SOLIDWORKS PDM
Hauptdatenbank mit der Bezeichnung ConisioMasterDb gesichert werden.
Folgen Sie zur Sicherung dieser Datenbank denselben Anleitungen, die für die Sicherung der Dateitresor-Datenbank verwendet werden. Weitere Informationen finden Sichern der
Dateitresordatenbank.
Zugehörige Informationen
Sichern der Dateitresordatenbank
auf Seite 158
Sichern der Archivserver-Einstellungen
Der Archivserver enthält Dateitresoreinstellungen wie Passwörter und definierte
Anmeldetypen. Er ist außerdem der physische Speicherort der SOLIDWORKS PDM
Tresorarchivdateien. Beim Sichern der Archivserver-Einstellungen werden die Archivdateien selbst nicht gesichert.
Beziehen Sie die Sicherungsdatei nach erfolgter Sicherung der Archivserver-Einstellungen in Ihre normale Dateisicherung ein.
Sichern der Archivserver-Einstellungen:
1.
Öffnen Sie auf dem Archivserver das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Archivserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Archivserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf
Archivserver-Konfiguration.
2.
Wählen Sie Extras > Backup-Einstellungen.
159
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
3.
Führen Sie im Dialogfeld Backup Einstellungen folgende Schritte aus: a) Wählen Sie Alle Tresore mit einbeziehen. (Dies ist die bevorzugte Einstellung.)
Sie können auch Ausgewählte Tresore mit einbeziehen auswählen und die
Dateitresore angeben, deren Einstellungen gesichert werden sollen.
b) Geben Sie den Backup Speicherort an bzw. wählen Sie diesen aus.
Der Standardspeicherort ist das Archivstammverzeichnis.
c) Um eine automatische Sicherung zu planen, klicken Sie auf Zeitplan, und legen
Sie den Zeitplan fest.
d) Geben Sie ein Passwort für die Sicherungsdatei ein, und bestätigen Sie dieses.
Dieses Passwort wird zum Wiederherstellen der Einstellungen benötigt.
e) Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Um die Sicherung sofort durchzuführen, klicken Sie auf Starte Backup. Wenn die Sicherung durch eine entsprechende Meldung bestätigt wird, klicken Sie auf
OK.
• Um die Sicherung zur planmäßigen Zeit durchzuführen, klicken Sie auf OK.
4.
Schließen Sie das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Archivserver.
Die Sicherungsdatei wird unter dem Namen Backup.dat am angegebenen Speicherort abgelegt.
Sichern der Archivdateien
Die Dateitresorarchive enthalten die physischen Dateien, die in einem Dateitresor gespeichert sind. Eine dem Tresor hinzugefügte Datei wird in dem vom Archivserver angegebenen Archivordner gespeichert.
1.
Suchen Sie nach dem Archivordner, der denselben Namen hat, wie der Dateitresor.
Dieser Ordner ist unter dem definierten Stammverzeichnispfad auf dem Archivserver gespeichert. Einzelheiten finden Sie unter Installation von SOLIDWORKS PDM
Archivserver.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo die Dateitresorarchive gespeichert sind, zeigen
Sie den Registrierungsschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SOLIDWORKS\
Applications\PDMWorks Enterprise\ArchiveServer\Vaults\Tresorname\
ArchiveTable an.
2.
Verwenden Sie eine Sicherungsanwendung wie Backup Exec zum Sichern des Ordners und seines Inhalts.
Zugehörige Informationen
Installieren des SOLIDWORKS PDM Archivservers
auf Seite 58
Planen von Datenbanksicherungen
Sie können Datenbanksicherungen mithilfe eines Wartungsplans in SQL Server Standard
Edition planen. Sie müssen tägliche Dateitresorsicherungen in SQL-Express erstellen, da es keine integrierten Wartungspläne oder automatisierten Sicherungsoptionen gibt.
160
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
Um wiederkehrende automatische Sicherungen der SQL Dateitresordatenbanken zu konfigurieren, können Sie die Wartungspläne von SQL Server Management Studio verwenden. Ein Wartungsplan ermöglicht das Erstellen vollständiger Sicherungen der
Datenbanken, die Sie in die normale Dateisicherungsroutine einbeziehen können.
Vor dem Planen von Datenbanksicherungen:
• Die SSIS (Integration Services) müssen auf dem SQL Server installiert sein. Die
Integration Services sind normalerweise Teil des Verfahrensschritts
„Workstation-Komponenten“ im SQL Server Installationsassistenten.
• Der SQL Server Agent muss ausgeführt werden.
SQL Server Express Edition ist eine kostenlose Version von SQL Server und enthält nicht die SQL-Verwaltungswerkzeuge und SQL Agent. Anleitungen zum Erstellen täglicher
Dateitresorsicherungen für die Standard Tresore finden Sie im Microsoft Knowledge
Base-Artikel 2019698:
https://support.microsoft.com/en-us/kb/2019698#/en-us/kb/2019698
.
Starten des SQL Server Agenten
Wenn der SQL Server Agent nicht ausgeführt wird, erhalten Sie möglicherweise die
Meldung, dass die Komponente „Agent XPs“ im Zuge der Sicherheitskonfiguration des
Computers deaktiviert wurde.
1.
Öffnen Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
2.
Wählen Sie im linken Fensterbereich SQL Server-Dienste aus.
3.
Wenn der Status unter SQL Server AgentAngehalten lautet, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie Starten aus dem Kontextmenü.
Stellen Sie sicher, dass der Startmodus des SQL Server Agenten auf Automatisch eingestellt ist. Wenn dies nicht der Fall ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Agenten und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
Konfigurieren Sie dann auf der Registerkarte Dienste den Startmodus.
4.
Beenden Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
Einrichten eines Wartungsplans für die
Datenbanksicherung (nur für SOLIDWORKS PDM
Professional)
Am einfachsten lässt sich ein Wartungsplan für Sicherungen in SQL Server Standard mit dem SQL-Wartungsassistenten einrichten.
Wenn der Wartungsplan ausgeführt wird, werden die Dateitresordatenbanken gesichert und in einem von Ihnen angegebenen Ordner abgelegt. Beziehen Sie den Sicherungsordner in die normale tägliche Sicherungsroutine ein.
Einrichten eines Sicherungswartungsplans:
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich unter dem SQL Server den Ordner Verwaltung auf.
161
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Wartungspläne, und wählen Sie
Wartungsplanungs-Assistent aus dem Kontextmenü.
Bildschirm Aktion
SQL
Server-Wartungsplanungsassistent
Klicken Sie auf Weiter.
Planeigenschaften auswählen
1. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für den Wartungsplan ein.
2. Klicken Sie auf Ändern, um einen Zeitplan zu konfigurieren.
Geben Sie im Dialogfeld Eigenschaften des
Auftragszeitplanes einen Namen für den Zeitplan ein, und wählen Sie die Zeitintervalle zum
Durchführen der Datenbanksicherungen aus.
Stellen Sie die Zeit so ein, dass sie kurz vor der
Startzeit für die normalen täglichen
Dateisicherungen liegt. Die Sicherung einer
Datenbank auf einer Festplatte dauert gewöhnlich ein paar Minuten.
3. Klicken Sie auf OK.
4. Klicken Sie auf Weiter.
Wartungstasks auswählen
1. Wählen Sie Datenbank sichern (vollständig).
Bei täglichen Sicherungen können Sie auch
Datenbank sichern (differenziell)
auswählen. Pro Woche sollte mindestens eine vollständige Sicherung erstellt werden.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Wartungstaskreihenfolge auswählen
1. Stellen Sie sicher, dass der Sicherungs-Task aufgelistet ist.
2. Klicken Sie auf Weiter.
162
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
Bildschirm
Task „Datenbank sichern
(vollständig)“ definieren
Aktion
1. Klappen Sie die Liste Datenbanken auf.
2. Wählen Sie Alle Benutzerdatenbanken.
Damit werden alle SOLIDWORKS PDM
Datenbanken ausgewählt. Die
SQL-Systemdatenbanken, die von SOLIDWORKS
PDM nicht benötigt werden, werden ausgeschlossen.
Um einzelne Datenbanken auszuwählen, aktivieren Sie Diese Datenbanken, und wählen Sie die gewünschten Datenbanken aus.
Wählen Sie auf alle Fälle die
Dateitresordatenbank(en) und die
ConisioMasterDb-Datenbank aus.
3. Klicken Sie auf OK.
4. Wählen Sie Sicherungssatz läuft ab aus, und definieren Sie, für wie viele Tage die vorhandenen
Sicherungssatzdateien aufbewahrt werden sollen.
5. Wählen Sie Sichern auf Festplatte.
6. Wählen Sie Für jede Datenbank eine
Sicherungsdatei erstellen.
7. Geben Sie als Ordner einen lokalen Pfad auf dem
SQL Server zu einem vorhandenen Ordner ein, in dem die Sicherungsdateien erstellt werden sollen.
8. Klicken Sie auf Weiter.
Berichtsoptionen auswählen
1. Wählen Sie für den Sicherungsaufgabenbericht
Bericht in eine Textdatei schreiben oder
Bericht als E-Mail senden, und legen Sie fest, wo der Bericht gespeichert bzw. wohin er gesendet werden soll.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Assistenten abschließen Klicken Sie auf Fertig stellen.
Status des
Wartungsplanungs-Assistenten
Klicken Sie nach Erledigung aller Aufgaben auf
Schließen.
4.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
163
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
Wiederherstellen eines Dateitresors
Die Wiederherstellung eines Dateitresors erfordert aktuelle Sicherungen der
Dateitresor-Datenbanken, der ConisioMasterDb Datenbank, der
Archivserver-Konfigurationseinstellungen sowie der Dateitresor-Archivdateien.
Verwenden Sie SQL Server Express zum Wiederherstellen der Standard Tresordatenbank.
Wiederherstellen der SQL Server Dateitresordatenbanken
1.
Installieren Sie SQL Server.
a) Konfigurieren Sie den SQL Anmeldetyp auf Mischmodus.
b) Wählen Sie die Installation der Verwaltungswerkzeuge aus.
Einzelheiten finden Sie unter Installation und Konfiguration von SQL Server.
2.
Implementieren Sie das neueste SQL Service Pack.
3.
Stellen Sie die SQL Datenbank-Sicherungsdateien in einem temporären Ordner auf dem SQL Server wieder her.
4.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im linken Fensterbereich auf Datenbanken, und wählen Sie Datenbank wiederherstellen aus dem Kontextmenü.
6.
Geben Sie im Dialogfeld Datenbank wiederherstellen im Feld In Datenbank den
Namen der Dateitresordatenbank genau in der Form ein, in der sie beim Sichern benannt wurde.
7.
Wählen Sie unter Quelle für Wiederherstellung die Option Von Medium aus, und klicken Sie auf die Durchsuchen-Schaltfläche.
8.
Klicken Sie im Dialogfeld Sicherung angeben auf Hinzufügen.
9.
Wählen Sie im Dialogfeld Sicherungsdatei suchen die Datenbanksicherungsdatei aus, und klicken Sie zweimal auf OK , um zum Dialogfeld Datenbank wiederherstellen zurückzukehren.
10. Klicken Sie unter Wählen Sie die wiederherzustellenden Sicherungssätze aus für die wiederherzustellende Datenbank auf Wiederherstellen.
11. Wählen Sie im linken Fensterbereich Optionen aus.
12. Überprüfen Sie im rechten Fensterbereich, ob die Pfade zu den Datenbankdateien richtig sind.
SQL zeigt standardmäßig die Pfade an, die beim Sichern der Datenbank verwendet wurden.
13. Klicken Sie auf OK, um die Wiederherstellung zu starten.
14. Wiederholen Sie diesen Vorgang für weitere Dateitresordatenbanken, einschließlich der ConisioMasterDb-Datenbank.
15. Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Zugehörige Informationen
Installation und Konfiguration von SQL Server
auf Seite 22
164
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
Überprüfen der Wiederherstellung der
ConisioMasterDb-Datenbank
Nachdem Sie die ConisioMasterDb-Datenbank wiederhergestellt haben, vergewissern
Sie sich, dass die Informationen in den Spalten VaultName und DatabaseName der
Tabelle FileVaults korrekt sind. Wenn einer dieser Einträge fehlt, können keine
Benachrichtigungen bearbeitet werden.
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
2.
Klappen Sie Datenbanken > ConisioMasterDb > Tabellen > dbo.FileVaults auf.
3.
Klicken Sie auf Spalten, und überprüfen Sie VaultName und DatabaseName.
4.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Wiederherstellen des Archivservers und der
Dateitresorarchive
Stellen Sie mit Hilfe dieses Verfahrens die vorherigen Archivserver-Einstellungen wieder her, einschließlich aller Anmeldeeinstellungen und Benutzerdaten.
1.
Stellen Sie auf dem neuen Archivserver die physischen Tresorarchive der Sicherung
(Ordner 0-F) am gleichen Speicherort wieder her, an dem sie sich vor der Sicherung befunden haben.
2.
Installieren Sie den Archivserver.
Verwenden Sie die bei der Originalinstallation verwendeten Einstellungen. Verwenden
Sie im Zweifelsfall die Standardoptionen. Definieren Sie den ursprünglich definierten
Stammverzeichnispfad.
3.
Stellen Sie die Sicherungsdatei der Archivserver-Konfigurationseinstellungen
Backup.dat
im Archivstammverzeichnis wieder her.
4.
Öffnen Sie das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Archivserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Archivserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf
Archivserver-Konfiguration.
5.
Wählen Sie Extras > Backup-Einstellungen.
6.
Klicken Sie im Dialogfeld Backup Einstellungen auf Lade Backup.
7.
Navigieren Sie zur Sicherungsdatei mit den Archivserver-Einstellungen Backup.dat, und klicken Sie auf Öffnen.
8.
Geben Sie im Dialogfeld Passwort eingeben das Passwort für die Sicherungsdatei ein.
9.
Wenn die Einstellungen wiederhergestellt sind, klicken Sie auf OK.
10. Schließen Sie das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Archivserver.
165
11
Aktualisieren von SOLIDWORKS
PDM
Sie können mit dem SOLIDWORKS PDM Installationsassistenten von Enterprise PDM 2015 oder früher auf SOLIDWORKS PDM Professional aktualisieren. Der Assistent deinstalliert alle von ihm gefundenen alten Software-Komponenten und installiert dann die neue Software.
Sie können nicht von Enterprise PDM auf SOLIDWORKS PDM Standard aktualisieren.
Beachten Sie bei der Aktualisierung von früheren PDMWorks Enterprise oder SOLIDWORKS
PDM Versionen oder Service Packs die folgende Anleitung. Die vorläufigen Systemanforderungen finden Sie unter
Systemanforderungen
.
Um festzustellen, welche Version derzeit installiert ist, lesen Sie
auf Seite 167.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Informationen zur Aktualisierung von Enterprise PDM
•
Aktualisieren des Archivservers
•
Aktualisieren des Datenbankservers
•
Installieren oder Aktualisieren des SolidNetWork License Managers
•
Aktualisieren von Dateitresoren
•
Aktualisieren von Toolbox in SOLIDWORKS PDM
Informationen zur Aktualisierung von Enterprise PDM
Vor der Aktualisierung
Führen Sie die folgenden Tasks aus, bevor Sie SOLIDWORKS PDM aktualisieren.
• Achten Sie darauf, dass Ihre SOLIDWORKS PDM Seriennummer über gültige aktivierte
Lizenzen für die neue Version verfügt.
• Checken Sie alle Dateien ein.
• Sichern Sie Folgendes:
• SQL Server Dateitresordatenbank
• Das vollständige Dateitresorarchiv
• Archivserver-Einstellungen
• Stellen Sie sicher, dass im alten Dateitresor keine Benutzer arbeiten. Benutzer müssen an allen Clients alle Werkzeuge schließen, mit denen der Dateitresor verwendet wird,
166
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM auf das SOLIDWORKS PDM Symbol rechts auf der Taskleiste klicken und Abmelden auswählen.
Zugehörige Informationen
Planen von Datenbanksicherungen
auf Seite 160
auf Seite 160
Sichern der Archivserver-Einstellungen
auf Seite 159
Entfernen von Visual Basic 6 Zusatzanwendungen
Bestimmen der aktuellen Version
Sie können die aktuelle Version der Conisio- oder SOLIDWORKS Enterprise PDM Software und der Dateitresordatenbank bestimmen.
1.
Schließen Sie die Windows Systemsteuerung.
2.
Doppelklicken Sie auf Programm deinstallieren.
3.
Auf dem Programm deinstallieren oder ändern Bildschirm suchen Sie nach Conisio oder SOLIDWORKS Enterprise PDM.
Die Spalte Version zeigt die momentan installierte Version an.
Wenn die Spalte Version nicht angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Spaltenüberschriften, und wählen Sie Version aus.
Sie können auch die aktuelle Version bestimmen, indem Sie das SOLIDWORKS
Enterprise PDM Administrationswerkzeug öffnen und auf Hilfe > Info klicken
Die Versionsnummern entsprechen den folgenden installierten Versionen:
Publisher Versionsnummer Installierte Produktversion
6.02.0042
6.03.0095
Conisio 6.2
Conisio 6.3
6.04.0022
6.05.0016
7.00.0027 bis 7.05.0074
7.07.0032 bis 7.09.0042
8.00.0090 bis 8.04.0185
Conisio 6.4
PDMWorks Enterprise 2006
PDMWorks Enterprise 2007 32-Bit-Edition
PDMWorks Enterprise 2007 64-Bit-Edition
PDMWorks Enterprise 2008
9.00.0723 bis 9.05.1225
10.00.0523 bis 10.05.1077
11.00.0509 bis 11.05.1015
12.00.0408 bis 12.05.0916
SOLIDWORKS Enterprise PDM 2009
SOLIDWORKS Enterprise PDM 2010
SOLIDWORKS Enterprise PDM 2011
SOLIDWORKS Enterprise PDM 2012
167
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
Publisher Versionsnummer
13.00.0511 bis 13.05.1011
14.00.0506 bis 14.05.1017
15.00.0614 bis
Installierte Produktversion
SOLIDWORKS Enterprise PDM 2013
SOLIDWORKS Enterprise PDM 2014
SOLIDWORKS Enterprise PDM 2015
Feststellung, welche Aktualisierungen durchgeführt wurden
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
Enterprise PDM > Administration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SOLIDWORKS Enterprise PDM auf Administration.
2.
Klicken Sie im linken Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den
Dateitresornamen, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
3.
Prüfen Sie im Dialogfeld Eigenschaften des Dateitresors die Liste Installierte
Aktualisierungen.
Diese Liste zeigt das Aktualisierungsprodukt, die Version und das Datum der
Aktualisierung.
Aktualisieren des Archivservers
Wenn sowohl die Archiv- als auch die Datenbankserver-Software auf demselben System installiert sind, können Sie beide Komponenten gleichzeitig aktualisieren und installieren.
Alle Einstellungen aus der vorherigen Installation des Archivservers werden beibehalten.
1.
Melden Sie sich lokal oder extern als Benutzer mit lokalen Administratorrechten in dem System an, auf dem der Archivserver installiert ist.
2.
Legen Sie die SOLIDWORKS DVD ein und brechen Sie den SOLIDWORKS
Installations-Manager ab, falls er gestartet wird.
3.
Führen Sie \SWPDMServer\setup.exe aus, um die Aktualisierung des SOLIDWORKS
PDM Servers zu starten.
Es wird der Warnhinweis angezeigt, dass ältere Versionen der SOLIDWORKS PDM
Software gefunden wurden und diese aktualisiert werden.
4.
Klicken Sie auf OK.
5.
Führen Sie die einzelnen Schritte im Installationsassistenten aus, indem Sie auf jedem
Bildschirm auf Weiter klicken.
6.
Auf dem Bildschirm Produkt auswählen ist standardmäßig SOLIDWORKS PDM
Professional ausgewählt, wenn eine Aktualisierung von einer früheren Enterprise
PDM oder SOLIDWORKS PDM Professional Version durchgeführt wird.
168
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
7.
Wählen Sie im Bildschirm Installationstyp die Option Serverinstallation aus, und klicken Sie auf Weiter.
8.
Stellen Sie im Bildschirm Serverinstallation sicher, dass der Archivserver ausgewählt ist, und klicken Sie auf Weiter.
Wenn Sie auf dem Computer SOLIDWORKS PDM Client installieren möchten, müssen
Sie auch Client auswählen.
9.
Klicken Sie auf Fertig stellen, wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist.
Aktualisieren des Datenbankservers
Wenn Sie beim Aktualisieren des Archivservers auch den Datenbankserver aktualisiert haben, fahren Sie fort mit
Aktualisieren der Dateitresordatenbank
auf Seite 171.
Besorgen Sie sich vor dem Aktualisieren des Datenbankservers die folgenden
Informationen:
• Anmeldeinformationen für einen Benutzer mit lokalen Administratorrechten
• SQL Server Name
• Namen und Passwort eines SQL Benutzerkontos mit Lese-/Schreibzugriff auf alle
SOLIDWORKS PDM Datenbanken, die sich auf dem SQL Server befinden.
Wenn Ihnen kein Benutzer mit Lese-/Schreibzugriff namentlich bekannt ist, können
Sie das SQL Konto sa verwenden, das über diese Berechtigungen verfügt. Sie können zu diesem Zweck aber auch eine Anmeldung erstellen. Weitere Informationen finden
Sie unter Ändern des SQL Server Anmeldekontos.
Aktualisieren des Datenbankservers:
1.
Melden Sie sich lokal oder extern in dem SQL Server an, auf dem sich die
Tresordatenbank befindet.
2.
Legen Sie die SOLIDWORKS DVD ein und brechen Sie den SOLIDWORKS
Installations-Manager ab, falls er gestartet wird.
3.
Führen Sie \SWPDMServer\setup.exe aus, um die Aktualisierung des SOLIDWORKS
PDM Servers zu starten.
Es wird der Hinweis angezeigt, dass eine ältere Version der SOLIDWORKS PDM
Server-Software gefunden wurde und diese aktualisiert wird.
4.
Klicken Sie auf OK.
5.
Führen Sie die einzelnen Schritte im Installationsassistenten aus, indem Sie auf jedem
Bildschirm auf Weiter klicken.
Bildschirm Aktion
Serverinstallation Wählen Sie Datenbankserver, und klicken Sie auf Weiter.
Wenn Sie auf dem Computer SOLIDWORKS PDM
Client installieren möchten, müssen Sie auch
Client auswählen.
169
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
Bildschirm Aktion
SOLIDWORKS PDM
Datenbankserver-SQL-Anmeldung
1. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Geben Sie den Namen des SQL Servers ein, der die vom Datenbankserver zu verwaltenden Dateitresordatenbanken enthalten soll.
• Klicken Sie auf Durchsuchen, um eine
Liste verfügbarer SQL Server und Instanzen im Netzwerk anzuzeigen.
Wählen Sie den gewünschten Namen aus, und klicken Sie auf OK.
2. Geben Sie im Feld Anmeldename den
Namen eines SQL Benutzers ein, der Leseund Schreibzugriff (d. h. die Berechtigung
db_owner) auf alle SOLIDWORKS PDM
Datenbanken auf dem SQL Server hat (die
Dateitresordatenbanken und
ConisioMasterDb).
Verwenden Sie die Anmeldung sa, wenn Sie sich nicht sicher sind.
3. Geben Sie im Feld Passwort das Passwort des SQL Benutzers ein.
4. Klicken Sie auf Weiter.
Die Anmeldeinformationen werden geprüft. Wenn sie falsch sind, wird ein Warnhinweis eingeblendet.
Bereit, das Programm zu installieren
InstallShield-Assistent abgeschlossen
Klicken Sie auf Installieren.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Zugehörige Informationen
Ändern des SQL Server Anmeldekontos
auf Seite 41
Installieren oder Aktualisieren des SolidNetWork License
Managers
Wenn Sie SOLIDWORKS PDM aktualisieren möchten, müssen Sie den SolidNetWork License
Manager installieren oder aktualisieren.
170
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
Aktualisieren Sie den SolidNetWork License Manager.
Weitere Informationen finden Sie unter SOLIDWORKS Network License Manager
aktualisieren.
Aktualisieren von Dateitresoren
Um Dateitresore zu aktualisieren, aktualisieren Sie zunächst die Dateitresordatenbank und dann optional die Dateitresorarchive.
Aktualisieren der Dateitresordatenbank
Sie können den SOLIDWORKS PDM Datenbankaktualisierungs-Assistenten auf dem Archivoder Datenbankserver oder auf einem System ausführen, auf dem SOLIDWORKS PDM
Client ausgeführt wird. Alle auf dem System installierten SOLIDWORKS PDM
Software-Programme müssen jedoch mit der Version des Aktualisierungsassistenten
übereinstimmen. Sie können den Aktualisierungsassistenten nicht auf einem Client- oder
Serversystem ausführen, das noch eine ältere Version der Software verwendet. Die
Datenbankaktualisierung kann je nach Größe und Version der Datenbank einige Zeit dauern.
Vor der Aktualisierung der Dateitresordatenbank:
• Achten Sie darauf, dass Ihre SOLIDWORKS PDM Seriennummer über gültige Lizenzen für die neue Version verfügt.
• Stellen Sie sicher, dass keine Benutzer im Tresor arbeiten.
• Sichern Sie die Dateitresordatenbank.
Details finden Sie unter
Sichern der Dateitresordatenbank
auf Seite 158.
• Installieren oder aktualisieren Sie die Archivserver-Software.
Details finden Sie unter
Aktualisieren des Archivservers
auf Seite 168.
• Installieren oder aktualisieren Sie die Datenbankserver-Software.
Details finden Sie unter
Aktualisieren des Datenbankservers
auf Seite 169.
Deinstallieren Sie alte Clients erst, wenn die Datenbankaktualisierung abgeschlossen ist.
Sie können den Dateitresor von SOLIDWORKS Enterprise PDM 2015 oder früher auf
SOLIDWORKS PDM Professional aktualisieren. Dieses Werkzeug dient zum Aktualisieren wichtiger Versionen oder Service Packs und nicht zum Aktualisieren von Tresoren von
Standard auf Professional.
Aktualisieren der Dateitresordatenbank:
1.
Legen Sie die SOLIDWORKS DVD ein und brechen Sie den SOLIDWORKS
Installations-Manager ab, falls er gestartet wird.
2.
Starten Sie den Aktualisierungsassistenten manuell über den Ordner Upgrade auf der
Installations-DVD, indem Sie SWPDMServer\Upgrade\Upgrade.exe ausführen.
3.
Wenn Sie in Form eines Meldungsfelds darauf hingewiesen werden, dass der
Datenbank- und Dateitresor-Aktualisierungsassistent nur von Administratoren ausgeführt werden soll, klicken Sie auf Ja.
171
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
4.
Führen Sie die restlichen Schritte im SOLIDWORKS PDM
Datenbank-Aktualisierungsassistenten durch.
Bildschirm Aktion
Schritt 1 Stellen Sie sicher, dass Sie alle Aktualisierungsvoraussetzungen erfüllt haben, und klicken Sie auf Weiter.
Schritt 2
1. Wählen Sie aus der Serverliste den SQL Server aus, auf dem sich die zu aktualisierende Dateitresordatenbank befindet.
Wenn der Server nicht in der Liste enthalten ist, können Sie den Namen des SQL Systems eingeben.
2. Klicken Sie auf Weiter.
3. Geben Sie im Anmelde-Dialogfeld Benutzernamen und
Passwort eines SQL Benutzers mit
Systemadministratorrechten ein (z. B. sa), und klicken Sie auf Anmelden.
Schritt 3
Schritt 4
Wählen Sie die Dateitresordatenbank(en) aus, die Sie aktualisieren möchten, und klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Weiter, um die Aktualisierung zu starten.
Der Aktualisierungsassistent darf erst geschlossen und der
SQL Server erst deaktiviert werden, wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist.
Schritt 5 Am Ende der Aktualisierung der Dateitresordatenbank wird ein
Protokoll mit den einzelnen Aktionen und Ergebnissen der
Aktualisierung angezeigt.
Um eine Kopie des Aktualisierungsprotokolls aufzubewahren, markieren Sie die gewünschten Ergebnisse, kopieren diese und fügen sie in eine Textdatei ein.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
5.
Nach der Aktualisierung der Datenbanken muss der Microsoft SQL Server neu gestartet werden.
Wenn Sie dies unterlassen, erhalten Sie eventuell Leistungseinbrüche, bevor Sie den
Server neu starten.
Dateitresorarchive aktualisieren
Nachdem Sie die Dateitresordatenbank aktualisiert haben, können Sie auch die
Dateitresorarchive aktualisieren. Verwenden Sie dazu das nur auf Client-Installationen verfügbare SOLIDWORKS PDM Verwaltungswerkzeug.
172
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
Sie müssen das Dateitresorarchiv aktualisieren, wenn Sie einen Dateitresor von
Enterprise PDM 2008 oder einer früheren Version aktualisieren.
Das Aktualisieren von Archiven ist beim Aktualisieren neuerer Versionen nicht erforderlich.
Die Aktualisierung der Dateitresorarchive besteht aus den folgenden Tasks:
• Aktualisieren oder Installieren eines ersten SOLIDWORKS PDM Clients auf der
Workstation, auf der die Aktualisierung der Dateitresorarchive vorgenommen werden soll.
Sie werden andere Clients aktualisieren, nachdem die Dateitresorarchive aktualisiert wurden.
• Aktualisieren des Dateitresorarchivs mit dem SOLIDWORKS PDM
Administrationswerkzeug auf dem ursprünglichen Client-Computer.
• Aktualisieren der übrigen SOLIDWORKS PDM Clients.
Die Tresorarchivaktualisierung kann je nach der Anzahl der Dateien und der Größe des
Archivs mehrere Stunden dauern. Während der Aktualisierung können keine Benutzer im
Dateitresor arbeiten.
Zugehörige Informationen
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
auf Seite 158
Aktualisieren des ersten SOLIDWORKS PDM Clients
1.
Melden Sie sich als Benutzer mit lokalen Administratorrechten an einer
Client-Workstation an.
2.
Legen Sie die SOLIDWORKS DVD ein und brechen Sie den SOLIDWORKS
Installations-Manager ab, falls er gestartet wird.
3.
Führen Sie \SWPDMClient\setup.exe aus, um die Aktualisierung des SOLIDWORKS
PDM Servers zu starten.
4.
Führen Sie auf dem SOLIDWORKS PDM Installationsbildschirm folgende Schritte aus:
Wenn bereits eine ältere Version des SOLIDWORKS PDM Clients installiert ist, klicken
Sie auf Aktualisieren.
Wenn die Meldung eingeblendet wird, dass die aktuelle Client-Software aktualisiert wird, klicken Sie auf OK.
5.
Stellen Sie auf dem Bildschirm PDM Produkt auswählen sicher, dass SOLIDWORKS
PDM Professional ausgewählt ist.
6.
Um den Element-Explorer einzuschließen, wählen Sie Anpassen aus.
7.
Klicken Sie auf dem Bildschirm Benutzerdefinierte Installation unter Client auf
Element-Explorer und wählen Sie Diese Funktion wird auf der lokalen Festplatte
installiert.
8.
Führen Sie die einzelnen Schritte im Installationsassistenten aus, indem Sie auf jedem
Bildschirm auf Weiter klicken.
9.
Folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten wie bei der Installation eines neuen Clients.
Einzelheiten finden Sie unter Installieren von Clients mit dem Installationsassistenten.
173
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
Wählen Sie im Bildschirm Produkttyp wählen das richtige Produkt für Ihren
Client-Lizenztyp aus.
Zugehörige Informationen
Installieren von Clients mit dem Installationsassistenten
auf Seite 99
Aktualisieren der Dateitresorarchive
Das Aktualisieren von Archiven ist nur bei der Aktualisierung von EPDM 2008 oder einer früheren Version erforderlich.
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Administration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
2.
Führen Sie folgende Schritte aus, wenn der Archivserver, auf dem sich der aktualisierte
Dateitresor befindet, im linken Fensterbereich nicht angezeigt wird: a) Wählen Sie Datei > Server hinzufügen.
b) Wählen Sie im Dialogfeld Server hinzufügen den Namen des Archivservers aus bzw. geben Sie diesen ein, geben Sie den Port an, und klicken Sie auf OK.
c) Melden sie sich über ein Windows Benutzerkonto mit Administratorrechten für den
Archivserver im Archivserver an.
3.
Klappen Sie den Archivserver im linken Fensterbereich auf. Dateitresorarchive, die aktualisiert werden müssen, sind unter dem Archivserver aufgelistet und mit einem roten Symbol gekennzeichnet .
• Wenn dieses Symbol nicht angezeigt wird, aktualisieren Sie die Ansicht, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Archivservernamen klicken und Aktualisieren aus dem Kontextmenü wählen.
• Wenn das Symbol auch nach dem Aktualisieren der Ansicht nicht angezeigt wird, ist das Dateitresorarchiv auf dem neuesten Stand und ein Upgrade nicht erforderlich.
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Archivnamen, und wählen Sie
Aktualisieren aus dem Kontextmenü.
Wenn Sie aufgefordert werden, sich anzumelden, geben Sie einen SOLIDWORKS PDM
Benutzernamen und ein Passwort für einen Benutzer mit Berechtigung zur
Dateitresorverwaltung (gewöhnlich Admin) ein.
Daraufhin werden zwei Meldungen eingeblendet:
• Die erste weist darauf hin, dass die Aktualisierung viel Zeit in Anspruch nehmen kann und keine Benutzer angemeldet sein sollten.
• Die zweite verweist darauf, dass eine Sicherungskopie des Archivservers vorhanden sein sollte.
Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, klicken Sie bei beiden Meldungen auf Ja.
174
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
Während der Aktualisierung des Archivs wird im Fenster Work Monitor eine
Fortschrittsanzeige eingeblendet. Brechen Sie den Prozess nicht ab, bevor das Wort
“Beendet!” angezeigt wird.
Wenn Sie mehrere Dateitresorarchive aktualisieren müssen, können Sie auch diese
Aktualisierungen starten. Sie werden im Fenster Work Monitor hinzugefügt.
Um nach Abschluss der Aktualisierung ein Protokoll der Aktualisierungsergebnisse anzuzeigen, klicken Sie auf Zeige Log-Datei.
5.
Schließen Sie das Fenster Work Monitor.
6.
Um zu überprüfen, ob die Aktualisierung erfolgreich durchgeführt wurde, melden Sie sich in der Dateitresoransicht an, und versuchen Sie, eine Datei abzurufen.
Aktualisieren eines replizierten Dateitresorarchivs (nur für
SOLIDWORKS PDM Professional)
Die Aktualisierung der Dateitresorarchive, die auf anderen Servern repliziert sind, macht zusätzliche Konfigurationsvorgänge notwendig.
Beim Aktualisieren von Archivservern, die ein repliziertes Dateitresorarchiv hosten, werden
Dateitresoren, die aktualisiert werden müssen, mit einem roten Symbol aufgelistet.
Wenn dieses Symbol nicht angezeigt wird, aktualisieren Sie die Ansicht, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Archivservernamen klicken und Aktualisieren aus dem
Kontextmenü wählen. Wenn das Symbol immer noch nicht angezeigt wird, ist keine
Aktualisierung erforderlich.
Wenn das Symbol angezeigt wird:
• Sie müssen die Archivserver-Software auf allen Servern mit dem replizierten Tresor aktualisieren. Das ausgewählte Archiv wird aktualisiert. Nach der Aktualisierung der
Software müssen Sie die Archivaktualisierung für die replizierten Server separat starten.
• Wenn die Archivserver-Software auf allen replizierten Archivservern aktualisiert wurde und diese in der Verwaltungsstruktur angezeigt werden, wird das replizierte
Dateitresorarchiv auf allen Servern gleichzeitig aktualisiert.
• Wenn der Tresor repliziert wird und die replizierten Archivserver nicht in der
Verwaltungsstruktur angezeigt werden, wird ein Dialogfeld eingeblendet, in dem Sie eine Verbindung zum replizierten Server herstellen können. Wenn Sie beschließen, keine Verbindung herzustellen, wird nur das ausgewählte Archiv aktualisiert, und Sie müssen die Archivaktualisierung für die replizierten Server separat starten.
Nach der Aktualisierung der Dateitresordatenbanken
SOLIDWORKS Enterprise PDM 2009 SP02 oder höher enthält Funktionen zur Erstellung und Verwaltung von Elementen. Wenn Sie diese Version installieren und dann eine
Tresordatenbank von einer früheren Installation aktualisieren, wird die aktualisierte
Datenbank die Standard-Elementkarten, die Elementstückliste oder die Seriennummer für die Erstellung von Elementnummern nicht einschließen.
Um mit Artikeln in diesem Tresor zu arbeiten, verwenden Sie das SOLIDWORKS PDM
Administrationswerkzeug zum Importieren der folgenden Karten und Seriennummern.
• all(Artikelkarte)_gb.crd
• all(Artikel-Sucheigenschaften)_gb.crd
• all(Artikel-Einfachsuche)_gb.crd
175
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
• all(Artikelsuche)_gb.crd
• all_Item Setup_languagecode.cex, wo languagecode der Code für Ihre Sprache ist
Importieren von Artikelkarten (nur für SOLIDWORKS PDM Professional
Professional)
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Administration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Karten, und wählen Sie Öffnen aus dem
Kontextmenü.
3.
Wählen Sie im Card Editor die Optionen Datei > Import.
4.
Navigieren Sie im Dialogfeld Öffnen für Suchen in zu Installationsverzeichnis\
Standardkarten
.
5.
Wählen Sie in der Kartenliste all(item Card)_gb.crd, und klicken Sie auf Öffnen.
6.
Klicken Sie auf Datei > Speichern, um die Karte im Tresor zu speichern.
7.
Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 6 für den Import der restlichen Artikeldatenkarten.
Importieren der Seriennummer und der Artikelstückliste (nur für
SOLIDWORKS PDM Professional Professional)
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den aktualisierten Tresor und wählen Sie
Import aus.
2.
Navigieren Sie im Dialogfeld Öffnen für Suchen in zu Installationsverzeichnis\
Default Data
.
3.
Wählen Sie in der Dateiliste all_Item Setup_language.cex, und klicken Sie auf
Öffnen.
4.
Klicken Sie im Bestätigungsfeld auf OK.
Aktualisieren der übrigen Clients
Wenn die Dateitresordatenbank und das Archiv aktualisiert wurden und Sie sich vergewissert haben, dass der aktualisierte Tresor zugänglich ist, können Sie die übrigen
Clients auf SOLIDWORKS PDM aktualisieren.
Gehen Sie so vor, wie bei der Aktualisierung des ersten Client. Einzelheiten finden Sie unter Aktualisieren des ersten SOLIDWORKS PDM Clients.
Zugehörige Informationen
Aktualisieren des ersten SOLIDWORKS PDM Clients
auf Seite 173
Nach der Aktualisierung der Clients
Führen Sie nach der Aktualisierung der SOLIDWORKS PDM Clients die Schritte zur
Nachbearbeitung der Konfiguration aus.
176
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
Nach dem Aktualisieren:
• Stellen Sie im SOLIDWORKS PDM Administrationswerkzeug sicher, dass Sie über eine gültige Lizenz verfügen.
• Aktualisieren Sie die Zusatzanwendungen Dispatch und Task.
Wenn Sie diese Aufgaben auf einem Client ausführen, werden sie automatisch an andere
Clients verteilt.
Anzeigen des Lizenzservers für den Tresor
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Administration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
2.
Wählen Sie im linken Fensterbereich den Dateitresor aus, und melden Sie sich als
Admin an.
3.
Doppelklicken Sie unter dem Dateitresor auf Lizenz.
4.
Achten Sie darauf, dass im Dialogfeld Lizenzdatei eingeben ein gültiger Lizenzserver angezeigt wird.
Aktualisieren der Dispatch-Zusatzanwendung (nur für SOLIDWORKS PDM
Professional)
1.
Klappen Sie im SOLIDWORKS PDM Verwaltungswerkzeug unter dem Dateitresor
Zusatzanwendungen auf.
2.
Aktualisieren der Dispatch-Zusatzanwendung: a) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Dispatch und auf Entfernen.
b) Klicken Sie auf Ja, um zu bestätigen, dass die Zusatzanwendung entfernt werden soll.
c) Wählen Sie Datei > Öffnen aus und navigieren Sie zu C:\Programme\SolidWorks
Corp\SOLIDWORKS PDM\Default Data
.
d) Ändern Sie den Filter so, dass .caf-Dateien angezeigt werden.
e) Öffnen Sie Dispatch.caf.
f) Ziehen Sie die Zusatzanwendung Dispatch aus der .caf-Datei unter den Knoten
Zusatzanwendungen für den Tresor.
g) Schließen Sie den Verwaltungstresor.
Die aktualisierten Zusatzanwendungen werden automatisch an die anderen Clients verteilt, wenn diese sich anmelden.
Aktualisieren der SOLIDWORKS Task Zusatzanwendung (nur für
SOLIDWORKS PDM Professional)
Um sicherzustellen, dass die neueste, aktualisierte Version einer Zusatzanwendung wie z. B. der SOLIDWORKS Task-Zusatzanwendung ausgeführt wird, müssen Sie die
Zusatzanwendung manuell aktualisieren.
177
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
Wenn Sie einen Dateitresor zu einem neuen Service Pack oder einer neuen Version aktualisieren, werden die bestehenden Zusatzanwendungen nicht automatisch aktualisiert.
Dies dient dazu, zu verhindern, dass aktualisierte Informationen in den
Zusatzanwendungen Ihre Anpassungen überschreiben.
Möglicherweise haben Sie beispielsweise die Tasks angepasst, die von der SOLIDWORKS
Task-Zusatzanwendung gesteuert werden. Sie können weiterhin Ihre angepassten Tasks verwenden und nicht aktualisieren. Dann können Sie jedoch keine neue
Aufgabenfunktionalität verwenden und haben eventuell Probleme dabei, Tasks zu starten und aktualisierte SOLIDWORKS Dateien zu verarbeiten.
Um Ihnen zu ermöglichen, Tasks manuell zu aktualisieren, werden .cex-Dateien, die
Updates für die Zusatzanwendung SWTaskAddIn und die Tasks „Konvertieren“, „Design
Checker“ und „Drucken“ enthalten, in den Ordner C:\Programme\SOLIDWORKS PDM\Default
Data\ kopiert. Sie importieren eine oder mehrere dieser Dateien, um die Zusatzanwendung
SWTaskAddIn und die von ihr unterstützten Tasks zu aktualisieren.
Bestimmen der aktuellen Versionen von SOLIDWORKS PDM und der
SOLIDWORKS Task Zusatzanwendung
Um sicherzustellen, dass Sie die neuesten Updates für die SOLIDWORKS Task
Zusatzanwendung haben, sollten die SOLIDWORKS PDM Professional Version und die
SWTaskAddin Version identisch sein.
1.
Um die Version von SOLIDWORKS PDM zu bestimmen, klicken Sie im SOLIDWORKS
PDM Administrationswerkzeug auf Hilfe > Info zur SOLIDWORKS PDM Verwaltung.
Im Feld Client-Version wird die Version wie folgt angezeigt:
YY.SS.BBBB
Zeichenerklärung:
• YY steht für die letzten zwei Ziffern der Hauptversion. Beispiel: 15 = 2015.
• SS steht für das Service Pack. Beispiel: 03 = SP03.
• BBBB steht für die Buildnummer. Beispiel: 903.
2.
Bestimmen der Versionsnummer des momentan installierten SWTaskAddin: a) Klicken Sie im Benachrichtigungsbereich von Windows mit der rechten Maustaste auf das SOLIDWORKS PDM Symbol und klicken Sie danach auf
Task-Host-Konfiguration.
b) Wählen Sie im Dialogfeld Task-Host-Konfiguration den Tresor aus, für den Sie die
SWTaskAddin-Version verifizieren möchten.
In der Spalte Version wird die Version im folgenden Format angezeigt:
YYYYSSBBBB
Zeichenerklärung:
• YYYY steht für die Hauptversion.
• SS steht für das Service Pack.
• BBBB steht für die Buildnummer.
178
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
Durchführen der SWTaskAddin Aktualisierung (nur für SOLIDWORKS
PDM Professional)
Wenn die SWTaskAddin Version älter als die SOLIDWORKS PDM Professional Version ist, können Sie SWTaskAddin aktualisieren, indem Sie eine .cex-Datei importieren.
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Administration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf Administration.
2.
Melden Sie sich bei dem Tresor an, für den Sie SWTaskAddin als Administrator aktualisieren möchten.
3.
Klicken Sie auf Datei > Öffnen.
4.
Navigieren Sie zu C:\Programme\SOLIDWORKS PDM\Default Data\ und wählen Sie
Convert_GB.cex
aus.
5.
Klappen Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, Convert_GB.cex auf, wählen Sie
SWTaskAddin aus, und ziehen Sie es zum Knoten Zusatzanwendungen im linken
Fensterbereich.
6.
Wählen Sie im Meldungsfeld die Option Ja aus, um die vorhandene Zusatzanwendung zu aktualisieren.
7.
Klicken Sie im Benachrichtigungsbereich von Windows mit der rechten Maustaste auf das SOLIDWORKS PDM Symbol und klicken Sie danach auf
Task-Host-Konfiguration, um zu prüfen, ob SWTaskAddin aktualisiert wurde.
Wenn der Client, den Sie soeben aktualisiert haben, als Task-Host fungiert, beenden
Sie SOLIDWORKS PDM und melden Sie sich erneut an, bevor Sie die Überprüfung durchführen.
Aktualisieren von Tasks
Nachdem Sie SWTaskAddin aktualisiert haben, können Sie die neuesten Versionen der
Tasks Konvertieren, Drucken und Design Checker importieren.
Dieser Vorgang beschreibt, wie die Task Konvertieren aktualisiert wird.
1.
Klappen Sie im Administrationswerkzeug Tasks auf.
2.
Falls Tasks die Standardnamen Konvertieren, Drucken oder Design Checker haben, dann benennen Sie sie um, damit Anpassungen, die Sie an den Tasks vorgenommen haben, nicht überschrieben werden.
3.
Klicken Sie auf Datei > Öffnen.
4.
Um die Task Konvertieren zu aktualisieren, navigieren Sie zu C:\Programme\
SOLIDWORKS PDM\Default Data\ und wählen Sie Convert_GB.cex aus.
Wenn das Produkt über SLDIM installiert ist, ist der Standardpfad C: \Programme\
SOLIDWORKS Corp\SOLIDWORKS PDM
.
5.
Wählen Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, unter Tasks die Option
Konvertieren aus, und ziehen Sie sie zum Knoten Tasks im linken Fensterbereich.
179
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
6.
Nehmen Sie Änderungen an der neu importierten Task vor, damit sie mit der vorher verwendeten Task übereinstimmt, und konfigurieren Sie alle neuen Optionen nach
Bedarf.
Dies betrifft die Dateipfade und die Namensformate, die Konvertierungstypen, welche
Computer als Task-Host ausgeführt werden, Berechtigungen für die Task,
Benachrichtigungen und so weiter.
7.
Falls die bestehende Task Änderungen an Erweiterte Skripterstellungsoptionen
(zugänglich über die Seite Ausgabedatei-Details) enthielt, dann nehmen Sie diese
Änderungen an der neuen Version des Skripts vor.
Das erweiterte Skript wird oft für eine neue Version von SOLIDWORKS PDM aktualisiert, um neue Features in SOLIDWORKS zu verwenden oder neue Features zur Task hinzuzufügen. Deshalb müssen Sie eventuell die neue Skripterstellung mit
Ihrer benutzerdefinierten Skripterstellung zusammenführen.
Fügen Sie dem Skript Kommentare hinzu, damit es leichter verstanden und die
Anpassung bei der nächsten Aktualisierung leichter übertragen werden kann.
Behalten Sie die Standard-Task „Konvertieren“ als Referenz und zum Testen bei, falls mit einer angepassten Konvertieren-Task Probleme auftreten sollten. Legen Sie
Berechtigungen fest, damit sie nur für den Admin-Benutzer sichtbar ist.
8.
Ändern Sie Workflow-Übergänge, die eine Ausführung der ursprünglichen Task zur
Folge hatten, und wählen Sie die aktualisierte Task als die Task aus, die ausgeführt werden soll.
Speichern Sie die Workflow-Änderungen.
Aktualisieren von Toolbox in SOLIDWORKS PDM
Wenn Sie SOLIDWORKS Toolbox mit SOLIDWORKS PDM integriert haben, wird bei der
Aktualisierung der SOLIDWORKS Software die Toolbox aktualisiert, sofern Teile hinzugefügt wurden.
Bevor Sie den SOLIDWORKS Installations-Manager ausführen, um die Aktualisierung von
SOLIDWORKS zu starten, müssen Sie den Toolbox-Ordner vorbereiten.
• Auf dem ersten Computer, der aktualisiert werden soll, müssen Sie die Toolbox
Datenbank auschecken, damit der SOLIDWORKS Installations-Manager darauf schreiben kann. Mithilfe des Befehls Neueste Version holen laden Sie die Toolbox Teile in den lokalen Cache herunter, damit das Installationsprogramm überprüfen kann, ob Teile aktualisiert oder hinzugefügt werden müssen.
• Um weitere Computer zu aktualisieren, holen Sie die neuesten Versionen der Toolbox
Dateien von SOLIDWORKS PDM, bevor Sie den SOLIDWORKS Installations-Manager ausführen.
Aktualisieren des ersten SOLIDWORKS PDM Computers:
1.
Melden Sie sich in Windows Explorer beim Tresor als Benutzer mit vollständigen
Berechtigungen an (Auschecken, Einchecken, Hinzufügen, Löschen).
2.
Navigieren Sie zum Toolbox Ordner im Tresor.
180
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Toolbox Ordner, und wählen Sie
Neueste Version holen, um alle Toolbox Dateien und die Toolbox Datenbank in den lokalen Cache zu kopieren.
Bei einem dezentralen Archivserver kann dies mehrere Minuten dauern.
4.
Für Aktualisierungen müssen Sie die Toolbox Datenbankdatei auschecken:
• Bis SOLIDWORKS 2014 folgende Datei auschecken: Tresorname\
Toolbox_Ordnername\lang\Ihre_Sprache\SWBrowser.mdb
.
• Bei späteren Versionen von SOLIDWORKS folgende Datei auschecken: Tresorname\
Toolbox_Ordnername\lang\Ihre_Sprache aus\swbrowser.sldedb
.
5.
Führen Sie den SOLIDWORKS Installations-Manager aus, um die SOLIDWORKS
Software (einschließlich SOLIDWORKS Toolbox) zu aktualisieren.
6.
Stellen Sie auf dem Bildschirm Zusammenfassung sicher, dass der Installationsort für Toolbox Optionen der Ablageort im Tresor ist.
Wenn dies nicht der Fall ist, klicken Sie auf Ändern, wählen Sie Bestehende Toolbox
referenzieren oder aktualisieren und wählen Sie den Toolbox Speicherort im
Tresor aus.
7.
Blättern Sie bei Aktualisierungen von SOLIDWORKS 2014 oder früheren Versionen, wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist, in Windows Explorer zu dem Ordner, den
Sie in Schritt 4 notiert haben, und fügen Sie die Toolbox-Datenbankdatei swbrowser.sldedb
dem Tresor hinzu.
Sie können weitere lokale Dateien, die in diesem Ordner erstellt wurden, dem Tresor hinzufügen.
8.
Checken Sie für alle Aktualisierungen den Toolbox Ordner ein, um dem Tresor neue oder aktualisierte Dateien hinzuzufügen, damit andere Anwender mit Toolbox arbeiten können.
9.
Navigieren Sie bei Aktualisierungen auf SOLIDWORKS 2012 oder später zum Toolbox
Ordner im Tresor, und stellen Sie sicher, dass folgende Dateien und Ordner vorhanden sind:
• \Toolbox_Ordnername\Updates
• \Toolbox_Ordnername\ToolboxStandards.xml
• \Toolbox_Ordnername\Browser\ToolboxFiles.index
Ist dies nicht der Fall, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.
Verwenden Sie bei der Aktualisierung weiterer Computer vor der SOLIDWORKS PDM
Aktualisierung die Option Neueste Version holen, um den Toolbox Tresorordner in den lokalen Cache herunterzuladen.
Der SOLIDWORKS Installations-Manager wird prüfen, ob die Toolbox Dateien aktuell sind, wenn Sie die Installation ausführen.
181
12
Aktualisierung von SOLIDWORKS
Dateien
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
•
Erforderliches Aktualisierungs-Dienstprogramm
•
•
Installation des Dateiversions-Aktualisierungs-Dienstprogramms
•
Vorbereiten der Aktualisierung
•
Versionseinstellungen auswählen
•
Durchführung einer Probedateiaktualisierung
•
Ausführen des Aktualisierungs-Dienstprogramms
•
Erstellung und Verwendung von Arbeitsinstruktionsdateien
•
Abschließen einer unterbrochenen Aktualisierung
•
•
Verwalten von Sicherungsdateien
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Mit dem SOLIDWORKS PDM Dateiversion-Aktualisierungswerkzeug können SOLIDWORKS
Dateien einer früheren Version in ein aktuelleres SOLIDWORKS Dateiformat konvertiert werden.
Aktualisierte Dateien können in älteren Versionen von SOLIDWORKS nicht geöffnet werden.
Mit dem Werkzeug werden SOLIDWORKS Dateien, die in SOLIDWORKS PDM Tresoren gespeichert sind, automatisch ausgecheckt, aktualisiert und eingecheckt. Dateireferenzen,
Revisionsetiketten und Workflow-Status bleiben erhalten.
Die einzigen Dateiformate, die aktualisiert werden, sind SLDPRT, SLDDRW und SLDASM.
Aktualisieren Sie SOLIDWORKS Vorlagen- und Blockdateien manuell.
Um Zeit zu sparen, können Aktualisierungen gleichzeitig an mehreren Arbeitsplätzen, an denen das Aktualisierungswerkzeug ausgeführt wird, durchgeführt werden. Der erste
Arbeitsplatz, an dem das Aktualisierungswerkzeug ausgeführt wird, fungiert als
übergeordneter Arbeitsplatz, an dem der Aktualisierungsplan erstellt wird. Der Plan besteht aus mehreren Arbeitsinstruktionsdateien, je einer für jeden Arbeitsplatz, der an der
Aktualisierung beteiligt ist. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Erstellung und
Verwendung von Arbeitsinstruktionsdateien.
182
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Die Arbeitsinstruktionsdateien enthalten Baumstrukturen, die die Eltern-Kind-Beziehungen der SOLIDWORKS Dateien widerspiegeln. An über- und untergeordneten Arbeitsplätzen können nach der ersten Arbeitsinstruktionsdatei weitere Arbeitsinstruktionsdateien ausgeführt werden. Obwohl Teile und Unterbaugruppen von anderen Baugruppen gemeinsam genutzt werden können, wird jede Datei nur einmal aktualisiert.
Wenn eine Baugruppe auf Teile Bezug nimmt, die nicht die neueste Version sind, können
Sie eine Versionseinstellung wählen, die die Baugruppe mit der letzten Version der
Teile, auf die sie Bezug nimmt, verknüpft. Alternativ können Sie eine Versionseinstellung wählen, die die bestehende Version referenzierter Dateien mit der letzten Version der
Dateien überschreibt. Siehe Versionseinstellungen auswählen.
Erforderliches Aktualisierungs-Dienstprogramm
Das SOLIDWORKS PDM 2016 Dateiversion-Aktualisierungswerkzeug kann mit
SOLIDWORKS 2016, 2015 und 2014 verwendet werden.
Systemanforderungen
Systemanforderungen hängen von der Tresor-Datenbank ab, die aktualisiert wird. Sie sind von der Struktur der Datenbank beeinflusst, einschließlich der Anzahl der Dateien,
Versionen und Referenzen, die konvertiert werden.
Verwenden Sie leistungsfähige Computer. Wenn Dateien in SOLIDWORKS geöffnet und neu gespeichert werden, ist es wichtig, dass die verwendeten Computer über genügend
Ressourcen verfügen, um auch die größten Baugruppenstrukturen handhaben zu können.
Verwenden Sie leistungsfähige Workstations mit mindestens 4 GB RAM und genügend freiem Festplattenplatz.
183
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Stoppen Sie Prozesse, die im Moment nicht gebraucht werden, um soviele Ressourcen wie möglich auf dem verwendeten Computer freizusetzen.
Folgendes sind spezielle Empfehlungen:
• Archivserver
Wenn die Konvertierung durch Überschreiben bestehender Dateiversionen ausgeführt wird, wird für jede überschriebene Datei eine Sicherung erstellt. Der Archivserver muss
über ausreichende Kapazität zum Speichern dieser Sicherungsdateien verfügen.
Bevor die Aktualisierung beginnt, werden Sie in einer Bildschirmmeldung benachrichtigt, wieviel Speicherplatz erforderlich ist, basierend auf den Dateien, die Sie für die
Aktualisierung ausgewählt haben.
• Computer
Alle Computer, die für die Aktualisierung verwendet werden, müssen über genügend
RAM zum Öffnen der größten Baugruppe, die konvertiert wird, verfügen. Ein
Mindestvolumen von 4 GB RAM wird empfohlen.
SOLIDWORKS empfiehlt mindestens 6 GB RAM (oder mehr auf Windows 7 x64
Betriebssystemen).
Installation des
Dateiversions-Aktualisierungs-Dienstprogramms
Das Dateiversions-Aktualisierungs-Dienstprogramm wird auf dem SOLIDWORKS
Installationsmedium im Verzeichnis SWPDMClient\Support\File Version Upgrade\ bereitgestellt.
Installation des Dateiversions-Aktualisierungs-Dienstprogramms:
1.
Navigieren Sie zu SWPDMClient\Support\File Version Upgrade Utility\ auf dem
Installationsmedium.
2.
Doppelklicken Sie auf File Version Upgrade.exe.
3.
Klicken Sie auf dem Begrüßungsbildschirm auf Weiter.
4.
Akzeptieren Sie den Lizenzvertrag, und klicken Sie auf Weiter.
5.
Klicken Sie auf Installieren.
6.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Vorbereiten der Aktualisierung
Bereiten Sie die für den Upgrade vorgesehenen Computer vor, bevor Sie mit der
Upgrade-Vorgang beginnen.
Führen Sie eine vollständige Sicherung des Tresors aus, einschließlich:
• Dateitresordatenbank
• Archivdateien
An den an der Aktualisierung beteiligten über- und untergeordneten Arbeitsplätzen:
1. Installieren Sie dieselbe Version und Versionsnummer des SOLIDWORKS PDM Clients.
2. Erstellen Sie lokale Ansichten des zu aktualisierenden Dateitresors.
184
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
3. Checken Sie alle Dateien in den Tresor ein.
4. Schließen Sie SOLIDWORKS.
Am übergeordneten Arbeitsplatz:
1. Erteilen Sie beteiligten Clients Schreib-/Lesezugriff auf alle im Tresor befindlichen
Dateien, die Sie aktualisieren.
2. Erstellen Sie einen Ordner für die Arbeitsinstruktionsdateien und geben Sie ihn mit umfassenden (Lese-/Schreib-) Berechtigungen für alle beteiligten Clients frei.
Zugehörige Informationen
Sichern der Dateitresordatenbank
auf Seite 158
auf Seite 160
Versionseinstellungen auswählen
Der Bildschirm Versionseinstellungen ermöglicht die Definition, welche Versionen und
Revisionen des ausgewählten Dateityps aktualisiert werden und ob alte Versionen
überschrieben werden.
Testen Sie vor einer vollständigen Konvertierung die Konvertierung älterer Dateien, indem Sie einen Beispielsatz in der Zielversion von SOLIDWORKS öffnen und auf
Konvertierungsfehler prüfen.
Wählen Sie Neue Version von Dateien erstellen, wenn nur die letzten Versionen von
Dateien aktualisiert und die bestehenden Dateiversionen im älteren Dateiformat beibehalten werden sollen. Es werden neue SOLIDWORKS PDM Versionen erstellt.
Wählen Sie Bestehende Dateiversionen überschreiben, wenn Sie Folgendes wünschen:
• Alle Dateiversionen mit aktualisierten Dateien überschreiben.
• Definieren Sie, welche Dateiversionen überschrieben werden sollen, indem Sie eine oder beide der folgenden Optionen auswählen:
• Neueste Version Das Werkzeug aktualisiert die neuesten Versionen von Dateien sowie alle Dateien, auf die sie Bezug nehmen.
• Versionen mit einer Revision Das Werkzeug aktualisiert alle Dateien mit
Revisionsetiketten.
Wenn Sie bestehende Versionen überschreiben möchten, erstellt das
Dateiversion-Aktualisierungswerkzeug eine Sicherung der Dateien, bevor sie aktualisiert werden. Sie können gesicherte Dateien löschen, sobald sie sich davon überzeugt haben, dass die Aktualisierung erfolgreich verlaufen ist. Siehe Verwaltung von
Sicherungsdateien.
Baugruppen, die zyklische Referenzen enthalten werden nicht aktualisiert, wenn Sie bestehende Dateiversionen per Auswahl überschreiben.
Aktualisierungsszenarien
Die folgenden Themen behandeln mögliche Aktualisierungsszenarien für den nachstehenden
Dateisatz.
185
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Versionsinkrement
Referenz
Neue Version von Dateien erstellen
Wenn Sie eine neue Version von Dateien erstellen, bleiben die älteren Versionen erhalten, die weiterhin in der älteren SOLIDWORKS-Version geöffnet werden können.
Neuverknüpfung zu neuesten Version referenzierter Dateien
Sie können eine Baugruppe mit der letzten Version von Dateien, auf die sie Bezug nimmt, neu verknüpfen.
Wenn die Baugruppe und ihre Unterbaugruppe auf Teilversionen Bezug nehmen, die nicht die letzte Version sind, werden die Referenzen zu den letzten Teilversionen verschoben.
Ältere Versionen der Teile, Baugruppe und Unterbaugruppe werden nicht aktualisiert und ihre Referenzen sind nicht betroffen.
Wenn die neueren Versionen der referenzierten Dateien geometrisch verändert wurden, könnte die Verwendung dieser Option zu ungewollten Baugruppenänderungen oder
Neuaufbaufehlern führen. Wenn sich zudem Dateieigenschaften wie Benennung,
Beschreibung oder Material verändert haben, könnte dies in den neueren Versionen zu Änderungen in den Stücklisten führen.
Die im nachstehenden Diagramm dargestellten Auswahloptionen sind:
186
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Bildschirm Option
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp
Versionseinstellungen
Neue Version von
Dateien erstellen
Auswahl
<Alle SW Dateitypen>
Dateien, die auf ältere Versionen Bezug nehmen
• Werden mit neuer Version neu
verknüpft
Revisionen aktualisieren
• Revision nicht aktualisieren
Links vor Aktualisierung referenzieren
Links nach
Aktualisierung referenzieren
Dateien vor der Aktualisierung
Aktualisierte Dateien
187
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Verschieben bestehender Revisionsetiketten
Sie können das letzte Revisionsetikett zur letzten Version einer Datei, die Sie aktualisieren, verschieben.
Die im nachstehenden Diagramm dargestellten Auswahloptionen sind:
Bildschirm Option Auswahl
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp <Alle SW Dateitypen>
Versionseinstellungen
Neue Version von
Dateien erstellen
Dateien, die auf ältere Versionen Bezug nehmen
• Werden ausgeschlossen
Revisionen aktualisieren
• Revision verschieben
Dateien vor der Aktualisierung, die Revision ist verschoben
188
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Aktualisierte Dateien
Inkrementieren von Revisionsetiketten
Sie können die Revisionsetiketten auf den letzten Dateiversionen inkrementieren, während
Sie die Dateien aktualisieren.
Die im nachstehenden Diagramm dargestellten Auswahloptionen sind:
Bildschirm Option Auswahl
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp <Alle SW Dateitypen>
189
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Bildschirm Option
Versionseinstellungen
Neue Version von
Dateien erstellen
Auswahl
Dateien, die auf ältere Versionen Bezug nehmen
• Werden mit neuer Version neu
verknüpft
Revisionen aktualisieren
• Revision erhöhen
Links vor Aktualisierung referenzieren
Dateien vor der Aktualisierung, die Revision ist verschoben und inkrementiert
Links nach
Aktualisierung referenzieren
Aktualisierte Dateien
190
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Vorhandene Versionen von Dateien überschreiben
Wenn Sie vorhandene Versionen von Dateien überschreiben, werden die vorhandenen
Dateien durch aktualisierte Dateien ersetzt. Es werden keine neuen Versionen erstellt.
Überschreiben der letzten Dateiversionen
Sie können aktualisieren, indem Sie die letzte Version aller Dateien des ausgewählten
Dateityps überschreiben. Jede Dateiversion, die in einer Referenz von einer aktualisierten
Datei verwendet wird, wird auch aktualisiert.
Überschreiben der letzten Version aller Dateien
Bildschirm Option
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
<Alle SW Dateitypen>
Überschreiben
• Neueste Version
191
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Überschreiben der letzten Version von Teilen
Bildschirm Option
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
*.sldprt
Überschreiben
• Neueste Version
Standardmäßig werden Teilzeichnungen icht aktualisiert. Da aber Zeichnungen Eltern von Teilen sind, lässt Sie ein Bildschirm Warnung bezüglich unterbrochener Referenz wählen, die Zeichnungen, die auf die Teile, die aktualisiert werden, Bezug nehmen, zu aktualisieren.
Überschreiben der letzten Version von Baugruppen
Bildschirm
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Option
Dateityp
Auswahl
*.sldasm
192
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Bildschirm Option
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
Überschreiben
• Neueste Version
In einem referenzierten Versionsstrom aktualisiert das Werkzeug
Dateiversion-Aktualisierung die letzten Teile, wie durch die blauen gekennzeichnet.
Felder
Standardmäßig werden Baugruppenzeichnungen icht aktualisiert. Da aber Zeichnungen
Eltern von Teilen und Baugruppen sind, lässt Sie ein Bildschirm Warnung bezüglich unterbrochener Referenz wählen, die Zeichnungen, die auf die Teile und Baugruppen, die aktualisiert werden, Bezug nehmen, zu aktualisieren.
Überschreiben der letzten Version von Zeichnungen
Bildschirm
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Option
Dateityp
Auswahl
*.slddrw
193
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Bildschirm Option
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
Überschreiben
• Neueste Version
Überschreiben von Dateien mit Revisionsetiketten
Sie können Dateien mit Revisionsetiketten in die Dateiaktualisierung mit einbeziehen.
Diese Beispiele zeigen die Dateien, die aktualisiert werden, wenn Sie sowohl Neueste
Version als auch Version mit einer Revision auswählen. Rote Felder zeigen Dateien, die aktualisiert werden, weil Sie über Revisionsetiketten verfügen, auch wenn es sich bei ihnen nicht um die neueste Version handelt.
Überschreiben aller Dateien mit Revisionsetiketten
Bildschirm Option
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
<Alle SW Dateitypen>
Überschreiben
• Neueste Version
• Version mit einer Revision
194
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Überschreiben von Teilen mit Revisionsetiketten
Bildschirm
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Option
Dateityp
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
*.sldprt
Überschreiben
• Neueste Version
• Version mit einer Revision
195
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Standardmäßig werden Teilzeichnungen icht aktualisiert. Da aber Zeichnungen Eltern von Teilen sind, lässt Sie ein Bildschirm Warnung bezüglich unterbrochener Referenz wählen, die Zeichnungen, die auf die Teile, die aktualisiert werden, Bezug nehmen, zu aktualisieren.
Überschreiben von Baugruppen mit Revisionsetiketten
Bildschirm Option
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
*.sldasm
Überschreiben
• Neueste Version
• Version mit einer Revision
196
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
In einem referenzierten Versionsstrom aktualisiert das Werkzeug
Dateiversion-Aktualisierung die letzten Teile, wie durch die blauen gekennzeichnet ist.
Felder
Standardmäßig werden Baugruppenzeichnungen icht aktualisiert. Da aber Zeichnungen
Eltern von Teilen und Baugruppen sind, lässt Sie ein Bildschirm Warnung bezüglich unterbrochener Referenz wählen, die Zeichnungen, die auf die Teile und Baugruppen, die aktualisiert werden, Bezug nehmen, zu aktualisieren.
Überschreiben von Zeichnungen mit Revisionsetiketten
Bildschirm
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Option
Dateityp
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
*.slddrw
Überschreiben
• Neueste Version
• Version mit einer Revision
197
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Durchführung einer Probedateiaktualisierung
Führen Sie vor der Aktualisierung der SOLIDWORKS Dateien in einem Produktionstresor die Aktualisierung mit einer Kopie des Produktionstresors durch, um sicherzustellen, dass es keine Probleme bei der Aktualisierung gibt. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, wenn Sie Hilfe bei der Erstellung einer Kopie Ihres Tresors benötigen.
1.
Erstellen Sie eine vollständige Sicherung des Dateitresors auf einem anderen Server.
2.
Starten Sie das Dienstprogramm „Dateiversion-Aktualisierung“, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Dateiversion-Aktualisierung aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf
Dateiversion-Aktualisierung.
3.
Folgen Sie den Anweisungen des Aktualisierungsassistenten.
4.
Prüfen Sie, ob die Aktualisierung erfolgreich war.
Siehe Nach der Aktualisierung.
Ausführen des Aktualisierungs-Dienstprogramms
Ausführen des Aktualisierungs-Dienstprogramms:
1.
Starten Sie das Dienstprogramm „Dateiversion-Aktualisierung“, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
198
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Dateiversion-Aktualisierung aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf
Dateiversion-Aktualisierung.
2.
Wählen Sie auf dem Willkommensbildschirm eine der folgenden Optionen aus:
• Neue Aktualisierung initiieren (übergeordneter Arbeitsplatz), um die
Aktualisierung einzurichten.
• Um eine Instruktionsdatei, die für die Aktualisierung erstellt wurde, auszuführen, klicken Sie auf An Aktualisierung teilnehmen (untergeordneter Arbeitsplatz).
• Unterbrochene Aktualisierung wieder aufnehmen (über- und
untergeordneter Arbeitsplatz), um eine unerwarteterweise unterbrochene
Aktualisierung erneut auszuführen.
3.
Folgen Sie den Anweisungen des Aktualisierungsassistenten.
Erstellung und Verwendung von Arbeitsinstruktionsdateien
Mittels der Erstellung von Arbeitsinstruktionsdateien können Sie das
Aktualisierungswerkzeug gleichzeitig auf mehreren Computeren ausführen und so die
Aktualisierungszeit reduzieren.
Sie erstellen die Arbeitsinstruktionsdateien auf dem ersten Computer, der das
Aktualisierungswerkzeug ausführt und zum übergeordneten Arbeitsplatz wird.
Erstellung und Verwendung von Arbeitsinstruktionsdateien:
1.
Erstellen Sie einen freigegebenen Ordner, und geben Sie jedem Arbeitsplatz, der aktualisiert werden soll, Schreib- und Lesezugriff.
2.
Starten Sie das Dienstprogramm „Dateiversion-Aktualisierung“, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Dateiversion-Aktualisierung aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf
Dateiversion-Aktualisierung.
3.
Wählen Sie auf dem Bildschirm Willkommen die Option Neue Aktualisierung
initiieren (übergeordneter Arbeitsplatz) aus, und klicken Sie auf Weiter.
4.
Führen Sie die Bildschirme des Assistenten aus.
5.
Auf dem Bildschirm Aktualisierungseinstellungen: a) Wählen Sie unter Aktualisierungseinstellungen die Option Aktualisierung auf
mehrere Arbeitsinstruktionsdateien aufteilen.
b) Geben Sie die Anzahl der zu erstellenden Arbeitsinstruktionsdateien an.
199
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien c) Geben Sie für Freigegebener Ablageort für Arbeitsinstruktionsdateien den
Namen des freigegebenen Ordners ein, den Sie in Schritt 1 erstellt haben, oder klicken Sie auf die Durchsuchen-Schaltfläche, um den Ordner auszuwählen.
Der Ordnername muss im UNC-Format sein.
d) Klicken Sie auf Weiter.
6.
Wählen Sie auf dem Bildschirm Bereit zum Aktualisieren der Dateien eine der folgenden
Optionen aus:
• Um nun zu aktualisieren, klicken Sie auf Ja.
Wenn eine Fertigstellungsnachricht eingeblendet wird, klicken Sie auf OK.
• Um das Aktualisierungs-Dienstprogramm zu beenden und Arbeitsinstruktionsdateien später auszuführen,klicken Sie auf Nein.
7.
Wenn Sie in Schritt 6 Nein ausgewählt haben, führen Sie das
Dateiversion-Aktualisierungswerkzeug erneut aus, um die Aktualisierung mit den
Arbeitsinstruktionsdateien auszuführen.
8.
Wählen Sie auf dem Bildschirm Willkommen die Option An Aktualisierung
teilnehmen (untergeordneter Arbeitsplatz) aus.
9.
Auf dem Bildschirm Arbeitsinstruktionsdatei auswählen: a) Gehen Sie zum Ablageort für die Arbeitsinstruktionsdateien.
b) Wählen Sie die zu verabeitende Arbeitsinstruktionsdatei aus.
c) Klicken Sie auf Weiter.
Die Zusammenfassung Arbeitsinstruktionsdatei zeigt eine schreibgeschützte
Zusammenfassung der für die Aktualisierung festgelegten Einstellungen an.
d) Klicken Sie auf Weiter.
10. Auf dem Bildschirm Bereit zum Aktualisieren der Dateien: a) Klicken Sie auf Dateien anzeigen, um eine Liste der Dateien, die aktualisiert werden, anzuzeigen.
b) Um die Dateien zu aktualisieren, klicken Sie auf Ja.
c) Wenn eine Fertigstellungsnachricht eingeblendet wird, klicken Sie auf OK.
Abschließen einer unterbrochenen Aktualisierung
Manchmal wird eine Aktualisierung unerwarteterweise unterbrochen, wenn eine
Netzwerkverbindung unterbrochen wird oder der Strom ausfällt.
Abschließen einer unterbrochenen Aktualisierung:
1.
Klicken Sie in der Fehlermeldung auf Wiederholen.
2.
Klicken Sie im Informationsfeld über eine nicht erfolgreich abgeschlossenen
Umwandlung auf OK.
3.
Klicken Sie auf Beenden.
4.
Beheben Sie das Problem, das die Unterbrechung verursacht hat.
Stellen Sie zum Beispiel das Netzwerk wieder her oder starten Sie den Computer neu.
5.
Führen Sie das Aktualisierungs-Dienstprogramm erneut aus.
200
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
6.
Wählen Sie auf dem Bildschirm Willkommen die Option Unterbrochene
Aktualisierung wieder aufnehmen (über- und untergeordneter Arbeitsplatz)
aus.
7.
Klicken Sie auf dem Bildschirm Unterbrochene Migration fortsetzen auf Weiter.
8.
Klicken Sie auf dem Bildschirm Zusammenfassung Arbeitsinstruktionsdatei auf Weiter.
9.
Klicken Sie auf dem Bildschirm Bereit zum Aktualisieren der Dateien auf Fertig
stellen.
Nach der Aktualisierung
Wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist:
• zeigen Sie die Aktualisierungsprotokolldateien an.
• aktualisieren Sie manuell Dateien, die mit dem Werkzeug nicht automatisch aktualisiert werden konnten.
Eine manuelle Aktualisierung erstellt neue Versionen. Wenn Sie mit
Bestehende Versionen überschreiben aktualisiert haben, macht eine manuelle Aktualisierung die Referenzstrukur ungültig.
• können Sie mit Neueste Version holen lokale Kopien von Dateien erstellen, die auf anderen Workstations umgewandelt wurden.
• Öffnen Sie einen Satz konvertierter Dateien in SOLIDWORKS, um zu prüfen, ob die
Konvertierung erfolgreich war.
• Wenn Sie ausgewählt haben, bestehende Dateiversionen zu überschreiben, entfernen
Sie, nach der Sicherstellung, dass die Aktualisierung erfolgreich war, die
Sicherungsdateien vom Archiv-Server.
Zugehörige Informationen
Suchen und Entfernen von Sicherungsdateien
Dateinamensformate für Aktualisierungsprotokolle
Dateinamen in Aktualisierungsprotokollen haben die folgenden Formate:
• Dateien, die aktualisiert wurden
Upgrade Utility <id>Batch<n>.log
Bedeutung:
• <Kennung> ist eine eindeutige alphanumerische Zeichenkette
• <n> ist die Nummer der Stapeldatei, für die das Protokoll erstellt wurde
Beispiel: Aktualisierungs-Dienstprogramm 471F2FDS Stapel 4.log
• Dateien, die nicht aktualisiert werden konnten
Upgrade Utility <id> Batch <n>.logExcluded.log
Beispiel: Aktualisierungs-Dienstprogramm 471F2FDS Stapel 4.logExcluded.log
201
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
Verwalten von Sicherungsdateien
Wenn Sie gewählt haben, bestehende Dateiversionen zu überschreiben, erstellt das
Aktualisierungswerkzeug eine Sicherungsdatei für jede überschriebene Datei.
Diese Sicherungsdateien sind auch nach der Aktualisierung noch vorhanden. Sie können
Sie entfernen, sobald sie sichergestellt haben, dass die Aktualisierung erfolgreich war.
Sicherungsdatei-Erstellung
Die Sicherungsoption kann nicht deaktiviert werden, daher müssen Sie dafür sorgen, dass ausreichend freier Speicherplatz auf dem Archivserver verfügbar ist, bevor Sie den
Upgrade starten.
Im Bildschirm Bereit zum Aktualisieren der Dateien wird ein Schätzwert des benötigten
Speicherplatzes angezeigt.
Für jede Datei, die überschrieben wird, gilt:
1.
Das Upgrade-Tool überträgt die Originalversion der Datei im Dateiarchivordner auf das Clientsystem, auf dem eine Arbeitsinstruktionsdatei zur Ausführung des Upgrades ausgeführt wird.
2.
Das Tool öffnet die Datei in SOLIDWORKS, aktualisiert sie und sendet sie nach
Abschluss des Stapelprozesses wieder zum Archivordner.
3.
Die Originalversion im Archiv wird unter Verwendung des folgenden Formats umbenannt, bevor die Version ersetzt wird: bak_Nummer_Version.Erweiterung
Wobei
• bak der Präfix für alle Sicherungsdateien ist.
• Nummer eine eindeutige Nummer ist, die zugewiesen wird, wenn bereits eine Datei mit dem gleichen Sicherungsnamen, die aus einem vorherigen Upgrade stammt, vorhanden ist.
• Version die Versionsnummer (im Hexadezimalformat) der Datei ist, die ersetzt wird.
• Erweiterung die Dateierweiterung ist.
4.
Das Upgrade-Tool legt die aktualisierte Version der Datei im Archiv ab, wobei der
Originaldateiname erhalten bleibt.
Version aus einem Backup wiederherstellen, deren
Upgrade fehlerhaft war
Falls eine Upgradeversion einer Datei fehlerhaft ist, können Sie den Originalinhalt der
Datei mithilfe der Sicherungsdatei wiederherstellen.
1.
Ermitteln Sie in der lokalen Dateitresoransicht den Namen der zu suchenden Datei.
2.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
3.
Erweitern Sie Datenbanken, und wählen Sie den Tresor aus, der die wiederherzustellende Datei enthält.
4.
Klicken Sie auf Neue Suche.
202
Aktualisierung von SOLIDWORKS Dateien
5.
Geben Sie im rechten Fensterbereich eine Abfrage in folgendem Format ein: select * from documents where filename like 'Dateiname.erw'
Beispiel: select * from documents where filename like 'Lautsprecherrahmen.sldprt'
6.
Klicken Sie auf Ausführen.
Notieren Sie die Datei-Dokument-ID, die auf der Registerkarte Ergebnisse aufgelistet wird.
7.
Beenden Sie SQL Server Management Studio.
8.
Konvertieren Sie die Dokument-ID mit einem Rechner in das Hexadezimalformat.
9.
Navigieren Sie in einem Explorer-Fenster zu Installationsverzeichnis\Programme\
SOLIDWORKS PDM\Data\Tresorname
.
10. Erweitern Sie das Tresorarchiv, das der letzten Stelle des Hexadezimalausdrucks entspricht.
Beispiel: Der Hexadezimalausdruck lautet 3B. In diesem Fall erweitern Sie den Ordner
B.
11. Erweitern Sie den Ordner, der dem Hexadezimalausdruck entspricht.
12. Benennen Sie die Version der Datei um, die wiederhergestellt werden soll, oder löschen
Sie sie.
Beispiel: Benenen Sie 00000002.sldprt in 00000002.backup um.
13. Benennen Sie die entsprechende bak_-Datei um, wobei Sie den Originaldateinamen eingeben.
Beispiel: Benennen Sie bak_0_00000002.sldprt in 00000002.sldprt. um.
14. Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
203
13
Zusätzliche Konfiguration
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Verwalten der Größe von SQL Transaktionsprotokollen
•
Konfigurieren von SOLIDWORKS PDM für die ausschließliche Kommunikation
•
Verschieben von Serverkomponenten zu einem anderen System
Verwalten der Größe von SQL Transaktionsprotokollen
Jede SQL Datenbank enthält eine Datenbankdatei (.mdf) und mindestens eine
Transaktionsprotokolldatei (.ldf). In der Datenbankdatei werden die der Datenbank hinzugefügten physischen Daten gespeichert. Im Transaktionsprotokoll werden alle
Änderungen an der Datenbank aufgezeichnet. Der SQL Server verwendet das
Transaktionsprotokoll zur Pflege der Datenbankintegrität, insbesondere bei
Wiederherstellungen.
Die Wiederherstellungsmethode für eine SQL Datenbank ist standardmäßig auf das vollständige Wiederherstellungsmodell eingestellt, d. h., es wird jede Änderung an der
Datenbank protokolliert. Ein Transaktionsprotokoll kann immer größer werden, bis der verfügbare Speicher nicht mehr ausreicht, wodurch die Leistung des SQL Servers reduziert wird.
Das vollständige Wiederherstellungsmodell ist die bevorzugte Methode für die
Wiederherstellung auf einen Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn Sie jedoch
Sicherungen über Nacht ausführen und sicherstellen möchten, dass das
Transaktionsprotokoll durch die zunehmende Größe die SQL Leistung mindert, sollten Sie auf das einfache Wiederherstellungsmodell umsteigen.
Nach dem Wechsel zum einfachen Wiederherstellungsmodell kann ein großes
Transaktionsprotokoll verkleinert werden.
Nähere Einzelheiten zum Ändern des Wiederherstellungsmodells finden Sie in den
Online-Handbüchern zu SQL Server und im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge
Base:
http://support.microsoft.com/?kbid=873235
Wechsel zum einfachen Wiederherstellungsmodell
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich den Ordner Datenbanken auf, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen der Datenbank, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
204
Zusätzliche Konfiguration
3.
Wählen Sie im Dialogfeld Datenbankeigenschaften im linken Fensterbereich Optionen aus.
4.
Wählen Sie aus der Liste Wiederherstellungsmodell die Option Einfach aus, und klicken Sie auf OK.
5.
Schließen Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Verkleinern des Transaktionsprotokolls
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen der Datenbank, und wählen
Sie Tasks > Verkleinern > Dateien.
2.
Wählen Sie im Dialogfeld Datei verkleinern in der Liste Dateityp die Option Protokoll aus.
3.
Klicken Sie auf OK.
Konfigurieren von SOLIDWORKS PDM für die ausschließliche Kommunikation über IP-Adressen
Beim Einrichten einer SOLIDWORKS PDM Umgebung kommunizieren Clients standardmäßig anhand von Systemnamen mit Servern. Wenn die Auflösung von DNS-Namen instabil wird oder für die Netzwerkeinrichtung nicht ausreicht, können Sie SOLIDWORKS PDM so konfigurieren, dass zur Kommunikation nur IP-Adressen verwendet werden.
Diese Einrichtung umfasst die folgenden Schritte:
1. Aktualisieren des Archivservers
2. Aktualisieren des SQL Servers
3. Aktualisieren der SOLIDWORKS PDM Clients
Wenn Sie eine Verbindung zum Archivserver herstellen, können Sie die
Dateitresoransicht mit Hilfe der IP-Adresse des Archivservers entfernen und wieder hinzufügen, anstatt die Registrierung manuell zu aktualisieren.
Aktualisierung des Archivservers, um über IP-Adressen zu kommunizieren
1.
Klicken Sie auf dem System, auf dem der Archivserver ausgeführt wird, im Windows
Startmenü auf Ausführen > regedit, um die Registrierung zu öffnen.
2.
Suchen Sie den Schlüssel für den Archivserver:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SOLIDWORKS\Applications\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer
3.
Klicken Sie im rechten Fensterbereich mit der rechten Maustaste, und wählen Sie
Neu > Zeichenfolge aus dem Kontextmenü, und nennen Sie die Zeichenfolge
ServerName
.
4.
Doppelklicken Sie auf ServerName.
5.
Geben Sie im Dialogfeld Zeichenfolge bearbeiten im Datenfeld Wert die IP-Adresse des Archivservers ein, und klicken Sie auf OK.
205
Zusätzliche Konfiguration
6.
Suchen Sie den Schlüssel für den Dateitresor:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SOLIDWORKS\Applications\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer\Vaults\vaultname
7.
Doppelklicken Sie auf Server, und aktualisieren Sie das Datenfeld Wert mit der
IP-Adresse des SQL Servers, auf dem sich die Tresordatenbank befindet, und klicken
Sie auf OK.
8.
Starten Sie den Archivserver-Dienst neu.
Aktualisierung des SQL-Servers, um über IP-Adressen zu kommunizieren
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich Datenbanken, die Dateitresordatenbank und
Tabellen auf.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf dbo.ArchiveServers, und wählen Sie
Tabelle öffnen aus dem Kontextmenü.
4.
Ändern Sie den Eintrag unter ArchiveServerName in die IP-Adresse des
Archivservers, auf dem sich der Tresor befindet.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf dbo.SystemInfo, und wählen Sie Tabelle
öffnen aus dem Kontextmenü.
6.
Ändern Sie den Eintrag unter ArchiveServerName in die IP-Adresse des
Archivservers, auf dem sich der Tresor befindet.
7.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Aktualisieren von SOLIDWORKS PDM Clients zur
Kommunikation mittels IP-Adressen
1.
Beenden Sie SOLIDWORKS PDM, falls die Anwendung ausgeführt wird, indem Sie auf das SOLIDWORKS PDM Symbol auf der rechten Seite der Symbolleiste klicken und
Beenden auswählen. Achten Sie darauf, dass das Verwaltungswerkzeug nicht ausgeführt wird.
2.
Klicken Sie auf dem System, auf dem der Archivserver ausgeführt wird, im Windows
Startmenü auf Ausführen > regedit, um die Registrierung zu öffnen.
3.
Suchen Sie den Schlüssel für die Dateitresoransicht:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SOLIDWORKS\Applications\PDMWorks
Enterprise\Databases\vaultname
4.
Aktualisieren Sie den Wert DbServer mit der IP-Adresse für den SQL Server, auf dem sich die Tresordatenbank befindet.
5.
Aktualisieren Sie den Wert ServerLoc mit der IP-Adresse für den Archivserver, auf dem sich das Tresorarchiv befindet.
6.
Wenn das Verwaltungswerkzeug auf dem Client verwendet wurde, löschen Sie den folgenden Schlüssel:
HKEY_CURRENT_USER\Software\SOLIDWORKS\Applications\PDMWorks
Enterprise\ConisioAdmin
Der Schlüssel wird neu erstellt, wenn das Verwaltungswerkzeug gestartet wird.
206
Zusätzliche Konfiguration
Überprüfen der Kommunikation über IP-Adressen
1.
Überprüfen Sie nach der Aktualisierung aller Server und Clients, dass Folgendes möglich ist:
• Sie können sich im Dateitresor anmelden.
• Sie können eine neue Datei hinzufügen.
• Sie können eine vorhandene Datei abrufen.
2.
Wenn der Tresor repliziert ist, stellen Sie im Dialogfeld Replikations-Einstellungen sicher, dass Sie IP-Adressen verwenden.
3.
Wenn bei der Verbindung zu neuen Adressen Probleme auftreten:
• Überprüfen Sie das Client- und Archiv-Server-Protokoll auf Fehler.
• Vergewissern Sie sich, dass Sie die Server mit Hilfe der bereitgestellten IP-Adressen vom Client aus anpingen können.
Verschieben von Serverkomponenten zu einem anderen
System
Wenden Sie diese Verfahren an, wenn Sie SOLIDWORKS PDM Server-Komponenten von einem System auf ein anderes verschieben oder wenn Sie den Namen auf dem
Server-System ändern, um festzustellen, welche Datenbanken und Registrierungseinträge aktualisiert werden sollen.
Stellen Sie sicher, verschieben Sie den Komponenten von SOLIDWORKS PDM Standard
Server auf einem Computer, auf dem SQL Server Express.
Diese Anleitung gilt für das Verschieben des Datenbank- und Archivservers. Wenn Sie nur einen der beiden Server verschieben, folgen Sie den entsprechenden Anweisungen.
Fordern Sie vor dem Start die Benutzer auf, alle SOLIDWORKS PDM Tresore zu beenden.
Benutzer können offline arbeiten, während Sie die Verschiebung durchführen. Nachdem die Client-Registrierungsschlüssel aktualisiert wurden, können Benutzer ihre Arbeit offline in die neue Tresorposition einchecken.
Kopieren von Dateien auf den neuen Server
1.
Sichern Sie die Dateitresordatenbank und die ConisioMasterDb-Datenbank auf dem alten SQL Server.
Weitere Informationen finden Sichern der Dateitresordatenbank.
2.
Kopieren Sie die Sicherungsdatei auf den neuen Server.
3.
Öffnen Sie das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Archivserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Archivserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf
Archivserver-Konfiguration.
207
Zusätzliche Konfiguration
4.
Erstellen einer Sicherungskopie der Archivserver-Einstellungen: a) Wählen Sie Extras > Backup-Einstellungen.
Einzelheiten finden Sie unter Sichern der Archivserver-Einstellungen.
b) Löschen oder erstellen Sie ein Passwort, und klicken Sie auf Starte Backup.
c) Schließen Sie das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Archivserver.
d) Kopieren Sie die Sicherungsdatei (backup.dat) auf den neuen Server.
5.
Kopieren Sie unter Beibehaltung des Pfads den gesamten Dateitresor-Archivordner vom alten auf den neuen Server.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo sich die Archive befinden, überprüfen Sie den folgenden Registrierungsschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SOLIDWORKS\Applications\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer\Vaults\vaultname\ArchiveTable
Zugehörige Informationen
Sichern der Dateitresordatenbank
auf Seite 158
Sichern der Archivserver-Einstellungen
auf Seite 159
Konfigurieren der verschobenen SQL
Dateitresordatenbank
1.
Installieren Sie die SQL Server Software auf dem neuen Server.
Einzelheiten finden Sie unter Installation und Konfiguration von SQL Server.
2.
Übernehmen der Sortierungseinstellungen des alten Servers: a) Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf
Verbinden.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen Sie
Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
c) Notieren Sie sich im Dialogfeld Servereigenschaften im rechten Fensterbereich die
Einstellung für Serversortierung auf dem alten Server.
d) Wählen Sie während der neuen SQL Installation Benutzerdefiniert, und legen
Sie die gleiche Speicherzuordnung fest.
3.
Stellen Sie die gesicherte Datenbank unter Beibehaltung des ursprünglichen Namens wieder her.
Beenden Sie den alten SQL Server Dienst oder schalten Sie die alten Datenbanken offline, damit nicht zwei Server mit der gleichen Tresordatenbank aktiv sind.
4.
Aktualisieren Sie in der wiederhergestellten Dateitresordatenbank die Tabellen
ArchiveServers und SystemInfo mit dem Namen des neuen Archivservers.
In einer replizierten Umgebung enthält die Tabelle ArchiveServers jeden replizierten Server. Achten Sie darauf, nur den Eintrag für den verschobenen Server zu aktualisieren. Ändern Sie nicht den VaultName-Eintrag.
208
Zusätzliche Konfiguration
5.
Um die Indizierung der verschobenen Dateitresordatenbank zuzulassen, erstellen Sie einen Eintrag für einen verknüpften Server:
Einen Eintrag für einen verknüpften Server müssen Sie nur während der Verwendung des Microsoft-Indexdiensts unter Windows 7 und Windows Server 2008 R2 erstellen.
a) Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf
Verbinden.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die verschobene Tresordatenbank, und wählen Sie Neue Abfrage aus.
c) Geben Sie den folgenden Befehl in das Abfragefenster ein, und drücken Sie
Ausführen (F5), um die Abfrage durchzuführen.
Exec Sys_IndexServerLink 1
Falls die Indizierung bereits auf dem alten Server eingerichtet war, entfernen
Sie den Indexkatalog auf dem neuen Server, und erstellen Sie ihn neu.
Verwenden Sie dazu den Indizierungs-Knoten im Verwaltungswerkzeug.
6.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Zugehörige Informationen
Installation von SQL Server 2012
auf Seite 31
SolidNetWork License Manager verschieben
Wenn Sie Ihre Lizenz-Manager-Software auf einen anderen Server übertragen müssen, müssen Sie aktivierte Lizenzen auf den Lizenzschlüssel-Server der Dassault Systèmes
SOLIDWORKS Corporation übertragen.
Führen Sie zum Verschieben der SolidNetWork License Manager-Software folgende Schritte durch:
1.
Übertragen Sie die aktivierte Lizenz auf den Lizenzschlüssel-Server.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
auf Seite 73.
2.
Installieren Sie den SolidNetWork License Manager auf dem neuen Server.
3.
Aktivieren Sie die Lizenz erneut.
Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Installation und Konfiguration von
auf Seite 68.
Verschieben des SOLIDWORKS PDM Datenbankservers
Wenn Sie die SOLIDWORKS PDM Datenbank in ein neues System verschieben, müssen
Sie die Datenbankserver-Komponente verschieben oder neu installieren.
Durch das Verschieben oder die Neuinstallation der Datenbankserver-Komponente wird sichergestellt, dass der Datenbankserver Aktualisierungen, wie z. B. nach
Benachrichtigungen, Aktualisierungen lokale Ansichten, Aktualisierungen von
Replikationszeitplänen und Änderungen am Indexserver aus der SOLIDWORKS PDM
Datenbank empfängt.
209
Zusätzliche Konfiguration
Um den SOLIDWORKS PDM Datenbankserver zu verschieben:
1.
Deinstallieren Sie den SOLIDWORKS PDM Datenbankserver auf dem alten Server.
2.
Installieren Sie den SOLIDWORKS PDM Datenbankserver auf dem neuen Server.
3.
Wenn Sie aufgefordert werden, den SQL-Server anzugeben, auf dem die
Tresordatenbanken gehostet werden, geben Sie den Namen des SQL-Servers an, auf dem sich nun die Tresordatenbank befindet.
4.
So überprüfen Sie die Mail Service-Konfiguration: a) Erweitern Sie auf dem neuen Server das Menü Start und geben Sie im Feld
Programme und Dateien suchenregedit ein.
b) Klicken Sie unter Programme mit der rechten Maustaste auf regedit.exe und klicken Sie auf Als Administrator ausführen.
c) Erweitern Sie im Registrierungs-Editor HKEY_LOCAL_MACHINE > SOFTWARE
> SOLIDWORKS > Anwendungen > PDMWorksEnterprise > MailService.
d) Überprüfen Sie den Wert Server.
Der Wert hat folgende Eigenschaften:
• Er ist leer, wenn Sie den SOLIDWORKS PDM Datenbankserver auf dem gleichen
System wie den SQL Server installiert haben und die Datenbanken unter der
Standard-SQL-Instanz ausgeführt werden.
• Es ist der Name des SQL-Servers oder einer Instanz, wenn der SQL-Server sich auf einem anderen System befindet oder eine benannte SQL-Instanz verwendet wird.
Konfigurieren des verschobenen Archivservers
1.
Installieren Sie den Archivserver auf dem neuen Server. Verwenden Sie die auf dem alten Server verwendeten Standardeinstellungen, falls Sie sich an sie erinnern können.
Einzelheiten finden Sie unter Installation von SOLIDWORKS PDM Archivserver.
2.
Öffnen Sie das Dialogfeld SOLIDWORKS PDM Archivserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie auf Windows 7- und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Windows-Menü Start die Option Alle Programme > SOLIDWORKS
PDM > Archivserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie unter Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf dem
Bildschirm Anwendungen unter SOLIDWORKS PDM auf
Archivserver-Konfiguration.
3.
Wählen Sie Extras > Backup-Einstellungen.
4.
Klicken Sie im Dialogfeld Backup Einstellungen auf Lade Backup.
Die alten Archivserver-Einstellungen werden importiert.
5.
Klicken Sie auf dem neuen Archivserver im Windows Startmenü auf Ausführen >
regedit, um die Registrierung zu öffnen.
6.
Aktualisieren und überprüfen Sie die folgenden Schlüssel, die sich von den alten
Servereinstellungen unterscheiden können:
• HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SOLIDWORKS\Applications\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer\Computers\local\Archives
210
Zusätzliche Konfiguration
Stellen Sie sicher, dass der Standardwert auf das richtige Stammverzeichnis
(=parent) verweist, in dem das Dateitresorarchiv gespeichert ist (d. h. auf den
Pfad, in den der Dateitresor-Archivordner kopiert wurde). Geben Sie z. B. Folgendes ein:
C:\Program Files\SOLIDWORKS Enterprise PDM\Data
Wenn das Produkt über SLDIM installiert wird, lautet der Standardpfad C:\
Programme\SOLIDWORKS Corp\SOLIDWORKS PDM
.
• HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SOLIDWORKS\Applications\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer\Vaults\tresorname
Stellen Sie sicher, dass der Wert Server auf den Namen des neuen SQL Servers aktualisiert ist und SQLDbName mit dem Namen der wiederhergestellten
Dateitresordatenbank übereinstimmt. Ändern Sie nicht den DbName-Eintrag.
• HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SOLIDWORKS\Applications\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer\Vaults\tresorname\ArchiveTable
Stellen Sie sicher, dass alle Pfade auf den Dateitresor-Archivspeicherort weisen, an den Sie die Dateien (vom alten Server) kopiert haben.
7.
Beenden Sie die Ausführung des alten Archivservers.
Am besten trennen Sie den alten Server vom Netzwerk, damit er erst dann wieder zur Verfügung steht, wenn alle Clients aktualisiert wurden, oder beenden Sie den
Archivserver und den SQL Server Dienst.
Zugehörige Informationen
Installieren des SOLIDWORKS PDM Archivservers
auf Seite 58
Aktualisieren von Client-Registrierungsschlüsseln
1.
Aktualisieren Sie auf jedem Client den folgenden Registrierungsschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SOLIDWORKS\Applications\PDMWorks
Enterprise\Databases\vaultname
Aktualisieren Sie DbServer (Datenbankserver) und ServerLoc (Archivserver) mit dem neuen Servernamen.
Aktualisieren Sie auf 64-Bit-Clients die Einträge DbServer und ServerLoc im folgenden Registrierungsschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\SOLIDWORKS\Applications\PDMWorks
Enterprise\Databases\Tresorname
2.
Löschen Sie auf jedem Client den folgenden Registrierungsschlüssel:
HKEY_CURRENT_USER\Software\SOLIDWORKS\Applications\PDMWorks
Enterprise\ConisioAdmin
211
Zusätzliche Konfiguration
Aktualisieren von Replikations-Einstellungen (nur für
SOLIDWORKS PDM Professional)
Wenn Sie die Archivserver-Komponenten in eine replizierte Umgebung verschieben, aktualisieren Sie die Replikationseinstellungen, damit der neue Archivserver-Name wiedergegeben wird.
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug von einem aktualisierten Client, und melden
Sie sich beim Tresor an.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Replikations-Einstellungen, und wählen
Sie Öffnen aus dem Kontextmenü.
3.
Wählen Sie im Dialogfeld Replikations-Einstellungen unter Verbindungen die erste
Zeile aus.
4.
Geben Sie unter Ausgewählte Verbindung für IP-Adresse oder DNS-Name die neue IP-Adresse oder den Namen des verschobenen Archivserver ein.
5.
Starten Sie den Archivserver-Dienst auf jedem Archivserver neu, der den Dateitresor repliziert.
Überprüfen der Server-Verschiebung
1.
Melden Sie sich als Admin-Benutzer an und zeigen Sie die Dateitresorauflistung an.
2.
Stellen Sie sicher, dass der Archivserver hundertprozentig funktioniert, indem Sie eine Textdatei hinzufügen, diese einchecken und dann löschen.
Wenn Sie sich nicht im Tresor anmelden oder Dateien hinzufügen, auschecken oder ändern können, stellen Sie sicher, dass der Pfad zum Dateitresor-Archivordner, den Sie in Schritt 5 von Kopieren von Dateien auf den neuen Server angegeben haben, korrekt ist.
Zugehörige Informationen
Kopieren von Dateien auf den neuen Server
auf Seite 207
212
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