SolidWorks 2014 Enterprise PDM Installationshandbuch
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INSTALLATIONSHANDBUCH
SOLIDWORKS ENTERPRISE PDM 2014
Inhalt
2
Contents
Verwendung der neuen SQL-Anmeldung mit dem Enterprise PDM Archiv .................................39
Verwenden einer freigegebenen Dateitresoransicht mit mehreren Benutzerprofilen ..................80
3
Contents
4
Contents
5
Contents
Konfigurieren von Enterprise PDM für die ausschließliche Kommunikation über
Aktualisierung von Enterprise PDM Clients zur Kommunikation mittels IP-Adressen ...............157
6
Rechtliche Hinweise
© 1995-2014, Dassault Systèmes SolidWorks Corporation, ein Unternehmen der Dassault
Systèmes S.A.-Gruppe, 175 Wyman Street, Waltham, Mass. 02451 USA. Alle Rechte vorbehalten.
Die Informationen in diesem Dokument sowie die behandelte Software können ohne
Ankündigung geändert werden und stellen keine Verpflichtungen seitens Dassault Systèmes
SolidWorks Corporation (DS SolidWorks) dar.
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Die in diesem Dokument behandelte Software wird unter einer Lizenz ausgeliefert und darf nur in Übereinstimmung mit den Lizenzbedingungen verwendet und kopiert werden. Alle
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übernommen werden, sind im vorliegenden Lizenzvertrag festgelegt, und nichts, was in diesem
Dokument aufgeführt oder durch dieses Dokument impliziert ist, darf als Modifizierung oder
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Patenthinweise
Die SolidWorks
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3D-CAD-Software für Maschinenbau ist durch die US-amerikanischen Patente
5,815,154; 6,219,049; 6,219,055; 6,611,725; 6,844,877; 6,898,560; 6,906,712; 7,079,990;
7,477,262; 7,558,705; 7,571,079; 7,590,497; 7,643,027; 7,672,822; 7,688,318; 7,694,238;
7,853,940; 8,305,376; 8,581,902; 8,817,028 und Patente anderer Länder (z. B. EP 1.116.190
B1 und JP 3.517.643) geschützt.
Die eDrawings
®
®
Software ist durch die US-amerikanischen Patente 7.184.044 und 7.502.027
sowie das kanadische Patent 2.318.706 geschützt.
Weitere US-amerikanische Patente und Patente anderer Länder angemeldet.
Warenzeichen und Produktnamen für SolidWorks Produkte und Services
SolidWorks, 3D ContentCentral, 3D PartStream.NET, eDrawings und das eDrawings Logo sind eingetragene Marken und FeatureManager ist eine eingetragene Gemeinschaftsmarke von DS
SolidWorks.
CircuitWorks, FloXpress, PhotoView 360 und TolAnalyst sind Marken von SolidWorks.
FeatureWorks ist eine eingetragene Marke von Geometric Ltd.
SolidWorks 2014, SolidWorks Standard, SolidWorks Professional, SolidWorks Premium,
SolidWorks Enterprise PDM, SolidWorks Workgroup PDM, SolidWorks Simulation, SolidWorks
Flow Simulation, eDrawings, eDrawings Professional, SolidWorks Sustainability, SolidWorks
Plastics, SolidWorks Electrical und SolidWorks Composer sind Produktnamen von DS SolidWorks.
Andere Marken- oder Produktbezeichnungen sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Eigentümer.
KOMMERZIELLE COMPUTER-SOFTWARE – EIGENTUMSRECHTE
7
Bei der Software handelt es sich um ein „Handelsgut“ laut Begriffsdefinition unter 48 C.F.R.
2.101 (OCT 1995), bestehend aus „kommerzieller Computer-Software“ und „kommerzieller
Software-Dokumentation“ laut Begriffsdefinition in 48 C.F.R. 12.212 (SEPT 1995). Sie wird der US-Regierung (a) zum Erwerb von oder im Namen von Zivilbehörden, laut der Bestimmung in 48 C.F.R. 12.212; oder (b) zum Erwerb von oder im Namen von Abteilungen des
Verteidigungsministeriums, laut den Bestimmungen in 48 C.F.R. 227.7202-1 (JUN 1995) und
227.7202-4 (JUN 1995), bereitgestellt.
Falls Sie eine Anfrage einer der Behörden der US-Regierung zur Bereitstellung der Software mit Rechten, die die obengenannten überschreiten, erhalten, setzen Sie DS SolidWorks über das Ausmaß der Anfrage in Kenntnis, und DS SolidWorks verfügt über fünf (5) Werktage, um nach eigenem Ermessen eine solche Anfrage zu akzeptieren oder abzulehnen.
Lieferant/Hersteller: Dassault Systèmes SolidWorks Corporation, 175 Wyman Street, Waltham,
Massachusetts 02451 USA.
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Professional und Education
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CDM © 2014. Siemens Industry Software Limited. Alle Rechte vorbehalten.
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Outside In
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8
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Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch Jean-Loup Gailly und Mark Adler,
© 1995-1998.
Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch 3Dconnexion, © 1998-2001.
Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch Open Design Alliance, © 1998-2014.
Alle Rechte vorbehalten.
Teile dieser Software sind urheberrechtlich geschützt durch die Spatial Corporation, ©
1995-2012.
Die eDrawings
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für Windows
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-Software basiert zum Teil auf der Arbeit der Independent JPEG
Teile von eDrawings
®
Inc., © 1996-1999.
für iPad
® sind urheberrechtlich geschützt von Silicon Graphics Systems,
Teile von eDrawings
®
2003-2005.
für iPad
® sind urheberrechtlich geschützt von Apple Computer Inc., ©
9
1
SolidWorks Enterprise PDM
Installationsanleitung
Seite 12 auf Erforderliche und optionale Installationskomponenten,
Bereitstellungsszenarien und eine Zusammenfassung der
Installation.
auf Seite 17
Installation und Aktualisierung von SQL Server 2008 und
SQL Server 2005 sowie Installation des SQL Server 2005
Service Packs. Umfass die Änderung des Anmeldekontos für den SQL-Server.
auf Seite 42
Installation der Enterprise PDM Datenbank-, Archiv- und
Webserver sowie der Enterprise PDM Clients. Die
Client-Installation umfasst die Erstellung und Bereitstellung von Administrator-Installationsabbildern sowie die
Skripterstellung für stille Installationen.
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
auf
Seite 67
Erstellung von Dateitresoransichten mit dem Assistenten für die Ansichtseinrichtung. Beinhaltet die Verwendung freigegebener Ansichten, die Skripterstellung für die
Einrichtung von Dateitresoransichten und die Verteilung von
Dateitresoransichten.
auf Seite 93
Konfiguration des Enterprise PDM Indexdienstes. Beinhaltet das Indizieren von Dateitresorarchiven, das Aktualisieren des Indexserver-Namens, das Ändern von Anmeldekonten und das Hinzufügen von Indexserver-Filtern.
auf Seite 110
Aktualisierung der Datenbank-, Archiv- und Webserver, der
Dateitresordatenbank und -archive und der Enterprise PDM
Clients.
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
auf Seite 102
Sicherung der Dateitresordatenbank und der Enterprise PDM
Hauptdatenbank einschließlich der
Archivserver-Einstellungen. Beinhaltet das Planen von
Datenbanksicherungen und das Wiederherstellen von
Dateitresoren.
10
SolidWorks Enterprise PDM Installationsanleitung
auf
Seite 155
Verwalten der Größe des SQL Transaktionsprotokolls,
Konfigurieren der Enterprise PDM Kommunikation nur mit
IP-Adressen und Verschieben von Server-Komponenten auf ein anderes System.
11
2
Installation - Übersicht
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Erforderliche Installationskomponenten
•
Optionale Installationskomponenten
•
Enterprise PDM Bereitstellungsszenarien
•
•
Zusammenfassung der Installation
•
Erforderliche Installationskomponenten
Für die Verwendung von Enterprise PDM müssen die folgenden Komponenten installiert und konfiguriert werden.
Microsoft SQL Server Die Enterprise PDM Dateitresordatenbank muss unter
Microsoft SQL Server 2008 (SP0 oder höher),
Microsoft SQL Server 2005 (SP02 oder höher) oder
Microsoft SQL Server 2012 installiert werden.
Die SQL Server Software ist nicht auf der SolidWorks
Enterprise PDM DVD enthalten und muss separat installiert werden.
Enterprise PDM Datenbankserver Der Datenbankserver fragt Enterprise PDM
Datenbanken regelmäßig nach Aktualisierungen ab, z. B. nach Benachrichtigungen, Aktualisierungen lokaler Ansichten, Aktualisierungen von
Replikationszeitplänen und Indexserver-Änderungen.
Außerdem verwaltet er die Datenimport- und
-exportregeln.
Enterprise PDM Archivserver
Der Archivserver enthält die in einem Enterprise PDM
Dateitresor physisch gespeicherten Dateien und verwaltet Benutzer und deren Anmeldeinformationen.
12
Installation - Übersicht
Enterprise PDM Client Auf jedem Computer, der auf den Enterprise PDM
Dateitresor zugreift, muss einer der folgenden Clients installiert sein:
Enterprise
PDM
Unterstützt die Arbeit mit allen
Dateitypen, einschließlich der erweiterten Verwaltung und Vorschau von CAD-Formaten wie SolidWorks.
Mit CAD-Zusatzanwendungen können
Benutzer über die CAD-Anwendung auf Enterprise PDM zugreifen.
Enterprise
PDM
Contributor
Unterstützt die Arbeit mit allen
Dateitypen, einschließlich
CAD-Dateien. Die
CAD-Zusatzanwendungen werden auf diesem Client-Typ jedoch nicht unterstützt.
Enterprise
PDM
Viewer
Ermöglicht den schreibgeschützten
Zugriff auf Dateitresore. Benutzer können Dateien weder hinzufügen noch ändern (auschecken, einchecken,
Werte aktualisieren) und keine
CAD-Zusatzanwendungen verwenden.
Optionale Installationskomponenten
Die folgenden Installationskomponenten sind optional:
Enterprise PDM Webserver Der Webserver bietet über das Internet oder ein Intranet
Zugriff auf einen Dateitresor.
Enterprise PDM Indexserver Der Enterprise PDM Indexserver ermöglicht die vollständige Inhaltssuche in zahlreichen in einem
Enterprise PDM Dateitresor gespeicherten Dateitypen.
Enterprise PDM Bereitstellungsszenarien
Die Bereitstellung von Enterprise PDM Komponenten hängt von der Größe und Art der
Organisation ab, in der Enterprise PDM eingesetzt wird.
Mittelgroßes Büronetzwerk
Archiv- und Datenbankserver befinden sich auf einem Server, auf dem Microsoft SQL
Server ausgeführt wird. Windows Workstations, auf denen Enterprise PDM Client installiert ist, sind mit dem Server verbunden.
13
Installation - Übersicht
Großes Büronetzwerk
Die Dateitresordatenbanken und der Datenbankserver befinden sich auf einem Server, auf dem SQL Server ausgeführt wird. Ein anderer Server enthält den Archivserver.
Workstations, auf denen Enterprise PDM Client installiert ist, sind mit den Servern verbunden. Ein Webserver ermöglicht unter Verwendung von Enterprise PDM Web-Clients den Zugriff über das Internet.
Über ein WAN verbundene Büros
Der zentrale Datenbankserver befindet sich auf einem Hauptserver, auf dem SQL Server ausgeführt wird. Ein zweiter Server enthält den Archivserver. Jedes an das WAN angeschlossene Büro verfügt über einen Server, auf dem sich ein lokaler Archivserver mit einem replizierten Dateitresorarchiv befindet.
Workstations, auf denen Enterprise PDM Client installiert ist, sind mit dem lokalen
Archivserver und dem zentralen Datenbankserver verbunden.
14
Installation - Übersicht
Systemanforderungen
Die Enterprise PDM Systemanforderungen sind unter folgender Adresse auf der SolidWorks
Website verfügbar.
http://www.solidworks.com/sw/support/pdmsystemrequirements.html
.
Zusammenfassung der Installation
Die einzelnen Komponenten können in beliebiger Reihenfolge installiert werden. Für eine
LAN-Installation wird jedoch die folgende Vorgehensweise empfohlen:
Installieren von Enterprise PDM Komponenten:
1.
Sofern noch keine SQL Version installiert ist und ausgeführt wird, installieren Sie SQL
Server auf dem System, auf dem sich die Enterprise PDM Dateitresordatenbank befinden soll.
Details finden Sie unter
Installation und Konfiguration von SQL Server
auf Seite
17.
2.
Installieren Sie die Databankserver-Komponente auf dem System, auf dem SQL Server ausgeführt wird.
Details finden Sie unter
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
auf Seite 44.
15
Installation - Übersicht
3.
Installieren Sie den Archivserver auf dem System, auf dem SQL Server ausgeführt wird, oder auf einem separaten System.
Details finden Sie unter
Installation von SolidWorks Enterprise PDM Archivserver
auf Seite 46.
4.
Installieren Sie den Enterprise PDM Client auf allen Workstations, die im Dateitresor arbeiten.
Details finden Sie unter
Installation des SolidWorks Enterprise PDM Clients
auf
Seite 57.
5.
Erstellen Sie mit dem Enterprise PDM Verwaltungswerkzeug einen neuen Dateitresor auf einem System, auf dem der Enterprise PDM Client installiert ist.
Weitere Details finden Sie unter
6.
Beziehen Sie eine Lizenzdatei für den neuen Tresor, und wenden Sie sie an.
Weitere Details finden Sie unter
7.
Verbinden Sie die verbleibenden Clients mit dem Archivserver, und erstellen Sie mit dem Assistenten für die Ansichtseinrichtung lokale Dateitresoransichten.
Details finden Sie unter
Erstellung einer Dateitresoransicht mit dem Assistenten zur Ansichtseinrichtung
auf Seite 77.
8.
Richten Sie wahlweise Enterprise PDM Indexserver zur Unterstützung der Inhaltssuche ein.
Details finden Sie unter
Konfiguration der Inhaltssuche
auf Seite 93.
Hilfe bei der Installation
Technischen Support der ersten Ebene für SolidWorks Produkte erhalten Sie bei Ihrem
Fachhändler.
Hinweise zur Kontaktaufnahme mit Ihrem Fachhändler:
• Einzelheiten finden Sie unter
http://www.solidworks.com/sw/support/customer-software-support.htm
.
• Wählen Sie in den USA oder Kanada die Rufnummer 1-800-693-9000 (gebührenfrei).
• Außerhalb der USA und Kanada wählen Sie die Rufnummer +1 978-371-5011.
• Senden Sie eine E-Mail an
.
16
3
Installation und Konfiguration von
SQL Server
SolidWorks Enterprise PDM verwendet zum Speichern von Informationen zu Dateien und
Aktivitäten in einem Dateitresor eine auf Microsoft SQL basierende Datenbank. Dateitresore erfordern SQL Server 2012, SQL Server 2008 (SP0 oder höher) oder SQL Server 2005 (SP2 oder höher).
Die Verwendung von SQL Server 2008 als Host der Dateitresordatenbank wird empfohlen.
Eine Microsoft SQL Server 2008 DVD ist im SolidWorks Enterprise PDM Media Kit enthalten.
Wenn Sie von einem heruntergeladenen Kit installieren, müssen Sie sich die Microsoft SQL
Server Software separat besorgen; sie ist in dem Download nicht enthalten.
Wenn Sie die erforderliche Version von SQL Server bereits installiert haben, fahren Sie fort mit
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
auf Seite 42.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Version von SQL Server auf Ihrem System installiert ist, lesen Sie zur Bestimmung von Version und Edition Artikel 321185 in der Microsoft Knowledge
Base unter
http://support.microsoft.com/default.aspx/kb/321185/de-de
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
•
Installation von SQL Server 2008
•
Aktualisieren auf SQL Server 2008
•
Installation von SQL Server 2005
•
Aktualisieren auf SQL Server 2005
•
Installieren des SQL Server 2005 Service Packs
•
•
Ändern des von Enterprise PDM verwendeten SQL Server Anmeldekontos
SQL Server 2012-Support
SolidWorks Enterprise PDM 2013 SP02 und höher unterstützt die Verwendung von Microsoft
SQL Server 2012.
Für die Kunden, die SQL Server 2012 über andere Händler erhalten haben, unterstützt
SolidWorks jetzt seine Verwendung mit SolidWorks Enterprise PDM 2013 SP02 und höher.
SolidWorks wird SQL Server 2012 in einer zukünftigen Version von SolidWorks Enterprise
PDM verteilen.
17
Installation und Konfiguration von SQL Server
Installation von SQL Server 2008
Das SQL Server 2008 Installationsprogramm enthält neben hilfreichen Hinweisen auch
Überlegungen zur Ausführung unter Windows Vista oder höher. Die SQL Server 2008
Onlinedokumentationen (SQL Server 2012 Dokumentationskomponenten) enthalten die
Hardware- und Softwareanforderungen sowie ausführliche Installationsanweisungen.
Details finden Sie unter
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms130214(v=sql.100).aspx
.
Dieser Abschnitt beschreibt, wie die Erstversion von SQL Server 2008 zu installieren ist.
Wenn Sie diese Anweisungen bei der Installation von SQL Server 2008 R2. Details finden
Sie unter
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms130214(v=sql.105).aspx
.
Vor der Installation von SQL Server 2008
Bei lokalen Installationen müssen Sie Setup als Administrator ausführen. Wenn Sie SQL
Server 2008 von einer Remotefreigabe installieren, müssen Sie auf der Remotefreigabe ein Domänenkonto mit Lese- und Ausführungsberechtigungen verwenden.
Falls Enterprise PDM bereits auf dem System installiert ist, deinstallieren Sie über
Programm deinstallieren das Microsoft SQL Server 2005 Backward Compatibility
Paket, bevor Sie mit der Installation von SQL Server 2008 beginnen.
Microsoft .Net Framework Version 3.5 SP01 und Windows Installer 4.5 sind erforderlich.
Falls sie noch nicht installiert sind, werden sie vom Installationsassistenten vor dem Start der SQL Server 2008 Installation installiert. Diese Installationen machen eventuell einen
Neustart des Computers erforderlich.
Um für Windows Server 2008 R2 x64 .Net Framework 3.5 SP01 zu installieren, klicken
Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und wählen Sie Verwalten > Features aus. Klappen Sie im Assistenten zum Hinzufügen von Features auf der Seite Features.Net
Framework 3.5.1 Features auf, und wählen Sie .Net Framework 3.5.1 (Installiert) aus.
Durchführen der SQL Server 2008 Installation
1.
Schließen Sie alle Windows Anwendungen, einschließlich Windows Explorer.
2.
Legen Sie das SQL Server 2008 Installationsmedium ein. Doppelklicken Sie im
Stammverzeichnis auf setup.exe und verwenden Sie, sofern nichts anderes angegeben wird, die Standardoptionen.
Bildschirm Aktion
SQL
Server-Installationscenter/Planungsseite
Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Installation.
SQL
Server-Installationscenter/Installation
Klicken Sie auf Neue Installation oder Hinzufügen
von Features zu einer vorhandenen Installation.
18
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm Aktion
Unterstützungsregeln für das Setup (Setup Support
Rules)
Das Installationsprogramm prüft, ob Probleme vorliegen, die die Installation der SQL Server
Unterstützungsdateien verhindern:
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken
Sie auf OK.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Product Key
1. Wählen Sie Product Key eingeben aus, und geben
Sie Ihren Lizenzschlüssel ein.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Lizenzbedingungen
1. Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Unterstützungsdateien für das Setup
Klicken Sie auf Installieren.
Unterstützungsregeln für das Setup (Setup Support
Rules)
Das Installationsprogramm nimmt eine weitere
Überprüfung vor:
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken
Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
19
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Featureauswahl
Instanzkonfiguration
Aktion
1. Wählen Sie unter
InstanzfeaturesDatenbankmoduldienste.
2. Wählen Sie unter Freigegebene Features folgende
Optionen aus:
• Clienttools, Konnektivität (Client Tools
Connectivity)
• Integration Services
• Clienttools, Backward Compatibility (Client
Tools Backward Compatibility)
• SQL Server-Onlinedokumentation
Im SQL Server 2012 lautet der Name dieser
Option Dokumentationskomponenten.
• Verwaltungstools - Standard
• Verwaltungstools – Vollständig
3. Klicken Sie auf Weiter.
Wenn es sich um eine neue Installation handelt:
1. Wählen Sie Standardinstanz.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Wenn SQL Server bereits auf dem System installiert ist und Sie sich gegen eine Aktualisierung entschieden haben:
1. Wählen Sie Benannte Instanz.
2. Geben Sie einen eindeutigen Instanznamen für diese
Installation ein:
Computername\Instanzname.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Erforderlicher Speicherplatz Wenn der erforderliche Speicherplatz vorhanden ist, klicken Sie auf Weiter.
Wenn den Speicherplatzanforderungen nicht entsprochen wird:
1. Notieren Sie den erforderlichen Speicherplatz.
2. Klicken Sie auf Abbrechen.
3. Fügen Sie den erforderlichen Speicherplatz hinzu.
4. Wiederholen Sie die Installation.
20
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm Aktion
Serverkonfiguration/Registerkarte
„Dienstkonto“
SQL Server-Agent und SQL
Server-Datenbankmodul:
• Kontoname: NT AUTHORITY\SYSTEM
• Starttyp: Automatisch
SQL Server Integration Services 10.0:
• Kontoname: NT AUTHORITY\SYSTEM
• Starttyp: Automatisch
SQL Server Browser:
• Kontoname: NT AUTHORITY\LOCAL SERVICE
• Starttyp: Automatisch
Serverkonfiguration/Registerkarte
„Sortierung“
1. Klicken Sie bei Datenbankmodul auf Anpassen.
2. Wählen Sie im Dialogfeld die Option
Windows-Sortierreihenfolge –
Sortierungskennzeichner und Sortierreihenfolge
sowie den Ihrem Standort entsprechenden
Sortierungskennzeichner. Behalten Sie die anderen ausgewählten Optionen bei.
Sie können Enterprise PDM nicht auf einem Server einsetzen, der Binäreinstellungen verwendet.
3. Klicken Sie auf Weiter.
21
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm Aktion
Konfiguration des
Datenbankmoduls/
Registerkarte
Kontobereitstellung
Ändern Sie keine
Einstellungen auf den
Registerkarten
Datenverzeichnisse oder
Filestream.
1. Wählen Sie Gemischter Modus (SQL
Server-Authentifizierung und
Windows-Authentifizierung) aus. Enterprise PDM verwendet die SQL Server Authentifizierung für die
Datenbankkommunikation.
2. Geben Sie ein sicheres Kennwort für das
Systemadministratorkonto ein (sa). Lassen Sie das
Kennwortfeld nicht leer. Klicken Sie auf Hilfe, um die
Kennwortregeln anzuzeigen.
Geben Sie das Kennwort zur Bestätigung erneut ein.
Merken Sie sich das Kennwort, damit Sie es bei der Einrichtung der Enterprise PDM
Dateitresordatenbanken verwenden können.
3. Klicken Sie unter SQL Server-Administratoren
angeben auf Hinzufügen.
4. Geben Sie im Dialogfeld Benutzer, Computer oder
Gruppen auswählen den Namen des lokalen
Systemadministrators oder der Administratorgruppe ein.
5. Klicken Sie auf Weiter.
Konfiguration des
Datenbankmoduls/
Registerkarte
Datenverzeichnisse
(Optional) Sie können auch das Standardverzeichnis
ändern, in dem von Enterprise PDM erstellte
Datenbanken gespeichert werden. Ändern Sie dazu den
Speicherort für Benutzerdatenbankverzeichnis und
Benutzerdatenbank-Protokollverzeichnis.
Fehler- und
Verwendungsberichterstellung
Klicken Sie auf Weiter.
Installationsregeln Das Installationsprogramm prüft, ob Probleme vorliegen, die die Installation von SQL Server 2008 verhindern.
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken
Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Installationsbereit Klicken Sie auf Installieren.
22
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Installationsstatus
Abgeschlossen
Aktion
Die Installation kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wenn bzgl. der SQL Server Backwards-Compatibility
Dateien eine Fehlermeldung angezeigt wird, brechen
Sie die Installation ab. Deinstallieren Sie das Microsoft
SQL Server 2005 Backward Compatibility Paket über
Programm deinstallieren. Starten Sie dann die
Installation von SQL Server 2008 neu.
Wenn Sie in der Statusanzeige darüber informiert werden, dass der Installationsvorgang
abgeschlossen ist, klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Schließen.
Falls Sie in einer Meldung darauf hingewiesen werden, dass ein Neustart des Computers erforderlich ist, klicken
Sie auf OK. Wenn der Neustart nicht automatisch erfolgt, starten Sie den Computer manuell neu.
Nach der Installation von SQL Server 2008
Um eine sichere SQL Kommunikation über das Netzwerk sicherzustellen und einen
Zertifikatsserver zu verwenden, können Sie die SSL-Verschlüsselung aktivieren.
Beachten Sie dazu die folgenden Microsoft Artikel:
•
http://support.microsoft.com/kb/316898/en-us
•
http://support.microsoft.com/kb/318605/en-us
Verifizieren, dass SQL Server 2008 korrekt installiert wurde
Überprüfen der korrekten Installation von SQL Server 2008:
1.
Starten Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
2.
Klicken Sie auf SQL Server 2008-Dienste, und sehen Sie nach, ob SQL Server
(MSSQLSERVER) ausgeführt wird.
3.
Wenn dies nicht der Fall ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SQL Server
(MSSQLSERVER), und wählen Sie Starten aus dem Kontextmenü, um den Dienst zu starten.
4.
Beenden Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
Aktualisieren auf SQL Server 2008
Gehen Sie laut den folgenden Anweisungen vor, um einen bestehenden SQL Server 2000 oder SQL 2005 auf SQL Server 2008 oder SQL Server 2008 R2 zu aktualisieren.
23
Installation und Konfiguration von SQL Server
Wenn sie auf SQL Server 2008 aktualisieren, siehe SQL Server 2008 Handbücher online bezüglich detaillierter Anleitungen:
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/bb677622(v=sql.100).aspx
Wenn Sie auf SQL Server 2008 R2 aktualisieren, siehe
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/bb677622(v=sql.105).aspx
.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Version von SQL Server auf Ihrem System installiert ist, lesen Sie zur Bestimmung von Version und Edition den Artikel 321185 in der Microsoft
Knowledge Base unter:
http://support.microsoft.com/default.aspx/kb/321185/de-de
Alle Dateitresordatenbanken werden automatisch auf SQL Server 2008 aktualisiert, wenn die Serverinstanz aktualisiert wird.
Durchführung der Aktualisierung auf SQL Server 2008
1.
Schließen Sie alle Windows Anwendungen, einschließlich Windows Explorer.
2.
Legen Sie das SQL Server 2008 Installationsmedium ein, und doppelklicken Sie im
Stammverzeichnis auf setup.exe.
Verwenden Sie die Standardoptionen, sofern nichts anderes angegeben wird.
Bildschirm Aktion
SQL
Server-Installationscenter/Planungsseite
Klicken Sie im linken Fensterbereich auf
Installation.
SQL
Server-Installationscenter/Installationsseite
Klicken Sie auf SQL Server 2000 oder SQL
Server 2005 aktualisieren.
Unterstützungsregeln für das
Setup (Setup Support Rules)
Das Installationsprogramm prüft, ob Probleme vorliegen, die die Installation der SQL Server
Unterstützungsdateien verhindern:
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken Sie auf OK.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine
Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die
Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Product Key
1. Wählen Sie Product Key eingeben aus, und geben Sie Ihren Lizenzschlüssel ein.
2. Klicken Sie auf Weiter.
24
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Lizenzbedingungen
Aktion
1. Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Unterstützungsdateien für das
Setup
Unterstützungsregeln für das
Setup (Setup Support Rules)
Klicken Sie auf Installieren.
Das Installationsprogramm nimmt eine weitere
Überprüfung vor.
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine
Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die
Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Instanz auswählen
Features auswählen
Instanzkonfiguration
Erforderlicher Speicherplatz
Serverkonfiguration
Wählen Sie für die Aktualisierung die
SQL-Serverinstanz. Standard ist MSSQLSERVER.
Hier werden die zu aktualisierenden SQL Features aufgelistet.
Klicken Sie auf Weiter.
Hier wird die benannte Instanz angezeigt, die zu aktualisieren ist.
Klicken Sie auf Weiter.
Wenn der erforderliche Speicherplatz vorhanden ist, klicken Sie auf Weiter.
Wenn den Speicherplatzanforderungen nicht entsprochen wird:
1. Notieren Sie den erforderlichen Speicherplatz.
2. Klicken Sie auf Abbrechen.
3. Fügen Sie den erforderlichen Speicherplatz hinzu.
4. Wiederholen Sie die Installation.
Klicken Sie auf Weiter.
25
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Aktualisierungsoption für den
Volltextkatalog (Full-text
Upgrade)
Fehler- und
Verwendungsberichterstellung
Regeln zum Update (Upgrade
Rules)
Aktion
Wählen Sie Import, und klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Weiter.
Das Installationsprogramm prüft, ob Probleme vorliegen, die die Aktualisierung von SQL Server
2008 verhindern.
• Wenn keinerlei Probleme gemeldet werden, klicken Sie auf Weiter.
• Wenn Probleme gemeldet werden:
1. Klicken Sie auf Details anzeigen, um eine
Liste der Komponenten anzuzeigen, die fehlerhaft sind oder Warnungen ausgelöst haben.
2. Klicken Sie auf Abbrechen, um die
Installation abzubrechen und die Probleme zu beheben.
Die Aktualisierung kann jetzt durchgeführt werden (Ready to
Upgrade)
Klicken Sie auf Aktualisieren.
Aktualisierungsvorgang (Upgrade
Progress)
Klicken Sie nach Abschluss der Aktualisierung aller
Komponenten auf Weiter.
Abgeschlossen Klicken Sie auf Schließen.
SQL Server-Installationscenter Klicken Sie rechts oben auf das X, um das
Installationscenter zu schließen.
Nach dem Aktualisieren auf SQL Server 2008
• Überprüfen Sie die Aktualisierung.
Details finden Sie unter
Verifizieren, dass SQL Server 2008 korrekt installiert wurde
auf Seite 23.
• Beheben Sie evtl. auftretende Probleme.
Details finden Sie unter
auf Seite 37.
26
Installation und Konfiguration von SQL Server
Installation von SQL Server 2005
Das Installationsprogramm bietet hilfreiche Hinweise. Eine ausführliche
Installationsanleitung finden Sie in den Online-Handbüchern zu SQL Server.
Klicken Sie
hier
, um SQL-Server-Bücher online anzuzeigen.
Vor der Installation von SQL Server 2005
Verwenden Sie Programm deinstallieren, um zu sehen, ob das Paket Microsoft SQL
Server 2005 Backward Compatibility installiert ist. Wenn es installiert ist, entfernen
Sie das Paket, bevor Sie die Installation von SQL Server 2005 starten.
Durchführen der SQL Server 2005 Installation
1.
Schließen Sie alle Windows Anwendungen, einschließlich Windows Explorer.
2.
Legen Sie die SQL Server 2005 CD ein, und verwenden Sie, sofern nichts anderes angegeben wird, die Standardoptionen.
Bildschirm Aktion
Start Klicken Sie unter Installieren auf
Serverkomponenten, Tools,
Onlinedokumentation und Beispiele.
Endbenutzer-Lizenzvertrag
1. Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Installationsvoraussetzungen
• Klicken Sie auf Installieren, wenn benötigte
Komponenten in der Liste aufgeführt sind.
• Wenn keine Installationsvoraussetzungen angegeben sind, klicken Sie auf Weiter.
Willkommen beim Microsoft SQL
Server-Installations-Assistenten
Klicken Sie auf Weiter.
Der Installationsassistent prüft das System, um sicherzustellen, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind.
Systemkonfigurationsprüfung Zeigen Sie alle Warnhinweise an, und nehmen Sie alle erforderlichen Korrekturen vor.
Wenn keine Warnhinweise vorhanden sind, klicken
Sie auf Weiter.
Registrierungsinformationen
Geben Sie Ihren Namen und Ihre Firma ein, und klicken Sie auf Weiter.
27
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Zu installierende Komponenten
Aktion
1. Wählen Sie:
• SQL Server-Datenbankdienste
• Arbeitsstationskomponenten,
Onlinedokumentation und
Entwicklungstools
Klicken Sie auf Erweitert, um benutzerspezifische Optionen zu verwenden, z. B. zum Entfernen der Entwicklungstools oder zur Angabe eines anderen
Installationsverzeichnisses als C:\
Programme\Microsoft SQL Server
.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Instanzname Wenn es sich um eine neue Installation handelt, wählen Sie Standardinstanz aus, und klicken
Sie auf Weiter.
Wenn SQL Server bereits auf dem System installiert ist und Sie sich gegen eine
Aktualisierung entschieden haben:
1. Wählen Sie Benannte Instanz.
2. Geben Sie einen eindeutigen Instanznamen für diese Installation ein:
Computername\Instanzname.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Dienstkonto
1. Wählen Sie Integriertes Systemkonto
verwenden, Lokales System aus.
2. Wählen Sie unter Dienste am Ende der
Installation starten die Optionen SQL
Server-Agent und SQL Browser aus.
SQL Server ist standardmäßig ausgewählt.
3. Klicken Sie auf Weiter.
28
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Authentifizierungsmodus
Aktion
1. Wählen Sie Gemischter Modus
(Windows-Authentifizierung und SQL
Server-Authentifizierung) aus.
Enterprise PDM verwendet die SQL Server
Authentifizierung für die
Datenbankkommunikation.
2. Geben Sie ein sicheres Kennwort für das
Systemadministratorkonto ein (sa). Lassen Sie das Kennwortfeld nicht leer. Klicken Sie auf
Hilfe, um die Kennwortregeln anzuzeigen.
Merken Sie sich das Kennwort, damit Sie es bei der Einrichtung der Enterprise PDM
Dateitresordatenbanken verwenden können.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Sortierungseinstellungen
1. Wählen Sie unter Sortierungseinstellungen
für den Dienst: SQL die Option
Sortierungskennzeichner und
Sortierreihenfolge sowie die Ihrem Standort entsprechende Sortierung.
Behalten Sie die anderen ausgewählten
Optionen bei.
Sie können Enterprise PDM nicht auf einem
Server einsetzen, der Binäreinstellungen verwendet.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Weiter.
Einstellungen für Fehler- und
Verwendungsberichte
Installationsbereit Klicken Sie auf Installieren.
29
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Setupstatus
Aktion
Klicken Sie nach Abschluss der Installation aller
Komponenten auf Weiter.
Wenn bzgl. der SQL Server
Backwards-Compatibility Dateien eine
Fehlermeldung angezeigt wird:
1. Brechen Sie die Installation ab.
2. Deinstallieren Sie das Microsoft SQL Server
2005 Backward Compatibility Paket über
Programm deinstallieren.
3. Starten Sie die Installation von SQL Server
2005 neu.
Microsoft SQL Server 2005-Setup wird abgeschlossen
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Nach der Installation von SQL Server 2005
Implementieren Sie SQL 2005 Service Pack 2 (SP2) oder höher. Details finden Sie unter
Installieren des SQL Server 2005 Service Packs
auf Seite 34.
Um eine sichere SQL Kommunikation über das Netzwerk sicherzustellen und einen
Zertifikatsserver zu verwenden, können Sie die SSL-Verschlüsselung aktivieren.
Beachten Sie dazu die folgenden Microsoft Artikel:
•
http://support.microsoft.com/kb/316898/en-us
•
http://support.microsoft.com/kb/318605/en-us
Verifizieren, dass SQL Server 2005 korrekt installiert wurde
1.
Starten Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
2.
Klicken Sie auf SQL Server 2005-Dienste, und sehen Sie nach, ob SQL Server
(MSSQLSERVER) ausgeführt wird.
3.
Wenn dies nicht der Fall ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SQL Server
(MSSQLSERVER), und wählen Sie Starten aus dem Kontextmenü, um den Dienst zu starten.
4.
Beenden Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
Aktualisieren auf SQL Server 2005
Gehen Sie laut den folgenden Anweisungen vor, um einen bestehenden SQL Server 7 oder SQL Server 2000 auf SQL Server 2005 zu aktualisieren.
30
Installation und Konfiguration von SQL Server
Eine ausführliche Anleitung finden Sie in den Online-Handbüchern zu SQL Server unter
Klicken Sie
hier
, um SQL-Server-Bücher online anzuzeigen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Version von SQL Server auf Ihrem System installiert ist, lesen Sie zur Bestimmung von Version und Edition den Artikel 321185 in der Microsoft
Knowledge Base unter:
http://support.microsoft.com/default.aspx/kb/321185/de-de
Alle Dateitresordatenbanken werden automatisch auf SQL Server 2005 aktualisiert, wenn die Serverinstanz aktualisiert wird.
Vor der Aktualisierung auf SQL Server 2005
Führen Sie die folgenden Konfigurationsschritte aus, bevor Sie auf SQL Server 2005 aktualisieren.
• Erstellen Sie eine vollständige SQL-Sicherungskopie aller vorhandenen
SQL-Datenbanken.
Sie können die Aktualisierung einer Datenbank auf SQL Server 2005 oder SQL Server
2008 nicht mehr rückgängig machen oder eine SQL Server 2005 bzw. SQL Server 2008
Datenbanksicherung in einer älteren Version von SQL Server (z. B. SQL Server 2000) wiederherstellen. Sie können jedoch eine SQL/MSDE 2000 Datenbanksicherungskopie direkt in SQL Server 2005 wiederherstellen.
• Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Instanz von SQL Server aktualisieren.
Es ist möglich, SQL Server 2005 parallel zu SQL Server 2000 oder 7 auszuführen. Es wird jedoch zur Aktualisierung und nicht zum Erstellen einer neuen Instanz geraten.
• Falls Enterprise PDM bereits auf dem System installiert ist, deinstallieren Sie über
Programm deinstallieren das Microsoft SQL Server 2005 Backward Compatibility
Paket.
• Besorgen Sie sich den Benutzernamen und das Kennwort eines SQL Kontos mit
Administratorrechten für die zu aktualisierende Instanz.
Durchführung der Aktualisierung auf SQL Server 2005
Gehen Sie folgendermaßen vor, um auf SQL Server 2005 zu aktualisieren.
1.
Schließen Sie alle Windows Anwendungen, einschließlich Windows Explorer.
2.
Legen Sie die SQL Server 2005 CD ein, und verwenden Sie, sofern nichts anderes angegeben wird, die Standardoptionen.
Bildschirm Aktion
Start Klicken Sie unter Installieren auf
Serverkomponenten, Tools,
Onlinedokumentation und Beispiele.
Endbenutzer-Lizenzvertrag
1. Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag.
2. Klicken Sie auf Weiter.
31
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Installationsvoraussetzungen
Willkommen beim Microsoft SQL
Server-Installations-Assistenten
Klicken Sie auf Weiter.
Der Installationsassistent prüft das System, um sicherzustellen, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind.
Systemkonfigurationsprüfung
Aktion
Klicken Sie auf Installieren, wenn benötigte
Komponenten in der Liste aufgeführt sind.
Wenn keine Komponenten erforderlich sind, klicken Sie auf Weiter.
Registrierungsinformationen
Zeigen Sie alle Warnhinweise an, und nehmen
Sie alle erforderlichen Korrekturen vor, bevor
Sie fortfahren.
Wenn keine Warnhinweise vorhanden sind, klicken Sie auf Weiter.
Geben Sie Ihren Namen und Ihre Firma ein, und klicken Sie auf Weiter.
Zu installierende Komponenten
1. Wählen Sie:
• SQL Server-Datenbankdienste
• Arbeitsstationskomponenten,
Onlinedokumentation und
Entwicklungstools
Klicken Sie auf Erweitert, um benutzerspezifische Optionen zu verwenden, z. B. zum Entfernen der
Entwicklungstools oder zur Angabe eines anderen Installationsverzeichnisses als C:\
Programme\Microsoft SQL Server
.
2. Klicken Sie auf Weiter.
32
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm
Instanzname
Vorhandene Komponenten
Anmeldeinformationen für das
Update
Aktion
1. Wählen Sie die zu aktualisierende Instanz
(gewöhnlich die Standardinstanz) aus.
Um eine Benannte Instanz zu aktualisieren, wählen Sie eine vorhandene Instanz aus.
Wenn Sie den Namen einer neuen Instanz eingeben, wird SQL Server 2005 zusätzlich zum älteren Server installiert. Dieser wird dadurch weder ersetzt noch aktualisiert.
Ausführliche Anweisungen zum Aktualisieren von Instanzen finden Sie in den
Online-Handbüchern zu SQL Server.
Klicken Sie auf Installierte Instanzen, um eine Liste aller auf dem Server vorhandenen Instanzen anzuzeigen, die auf dem System aktualisiert werden können. Wählen Sie im Dialogfeld
Installierte Instanzen die zu aktualisierende
Instanz aus, und klicken Sie auf OK.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie alle SQL-Komponenten aus, die aktualisiert werden können, und klicken Sie auf
Weiter.
1. Wählen Sie SQL
Server-Authentifizierungsmodus.
2. Geben Sie den Benutzernamen und das
Passwort eines SQL-Kontos mit
Systemadministratorrechten für die zu aktualisierende Instanz (gewöhnlich das
Benutzerkonto sa) ein.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Dienstkonto
Einstellungen für Fehler- und
Verwendungsberichte
Installationsbereit
1. Wählen Sie Integriertes Systemkonto
verwenden, Lokales System.
2. Aktivieren Sie unter Dienste am Ende der
Installation starten die Option
SQL-Browser.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Installieren.
33
Installation und Konfiguration von SQL Server
Bildschirm Aktion
Setupstatus Klicken Sie nach Abschluss der Installation aller
Komponenten auf Weiter.
Microsoft SQL Server 2005-Setup wird abgeschlossen
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Nach dem Aktualisieren auf SQL Server 2005
Nach der Aktualisierung auf SQL Server 2005 müssen Sie einige wenige weitere
Validierungs- und Konfigurationsschritte ausführen.
Manche dieser Verfahren, wie die Problembehebung, sind für den SQL Server 2005 die gleichen wie für den SQL Server 2008.
• Überprüfen Sie die Aktualisierung.
Details finden Sie unter
Verifizieren, dass SQL Server 2005 korrekt installiert wurde
auf Seite 30.
• Implementieren Sie SQL 2005 Service Pack 2 (SP2) oder höher.
Details finden Sie unter
Installieren des SQL Server 2005 Service Packs
auf Seite
34.
• Beheben Sie evtl. auftretende Probleme.
Details finden Sie unter
auf Seite 37.
Installieren des SQL Server 2005 Service Packs
Enterprise PDM erfordert als Mindestvoraussetzung die Installation von Service Pack 2
(SP2) für die SQL Server 2005 Instanz, auf der sich die Dateitresordatenbanken befinden.
Befolgen Sie zur Implementierung des neuesten SQL Server 2005 Service Packs die folgende Anleitung.
Nähere Informationen finden Sie in der Service Pack-Installationsdokumentation auf der
Download-Site.
Bestimmung der aktuell installierten Version von SQL
Server 2005
Mit SQL Server Management Studio können Sie feststellen, welche Version von SQL Server
2005 installiert ist.
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
2.
Melden Sie sich als Systemadministrator an.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
4.
Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Allgemein.
34
Installation und Konfiguration von SQL Server
5.
Suchen Sie im rechten Fensterbereich nach der Versionsnummer, und bestimmen Sie anhand der folgenden Tabelle das Service Pack.
9.00.1399.06
SQL Server 2005
9.00.2047.00
SQL Server 2005 Service Pack 1 (SP1)
9.00.3042.00
SQL Server 2005 Service Pack 2 (SP2)
6.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
7.
Wenn Service Pack 2 nicht installiert ist, laden Sie es herunter, und installieren Sie es anschließend.
Abrufen des SQL Server 2005 Service Packs
Gehen Sie folgendermaßen vor, um SQL Server 2005 Service Pack 2 von Microsoft herunterzuladen.
1.
Gehe zu
http://support.microsoft.com/kb/913089/
.
2.
Klicken Sie unter Download auf Herunterladen des SQL Server 2005 SP2.
3.
Wählen Sie das für die Serverplattform (32-Bit- oder 64-Bit-Edition) und die Sprache der verwendeten SQL Server 2005 Version geeignete Paket aus. Das Paket “x86” ist für die 32-Bit-Edition vorgesehen.
4.
Laden Sie die Service Pack-Dateien auf den SQL Server herunter.
Vorbereitung der Installation des SQL Server 2005 Service
Packs
Führen Sie vor der Installation von SQL Server 2005 Service Pack Folgendes aus.
1.
Erstellen Sie eine vollständige Sicherungskopie aller vorhandenen SQL
Benutzerdatenbanken (z. B. der Dateitresordatenbank).
2.
Klicken Sie im Windows Startmenü auf Systemsteuerung > Verwaltung.
3.
Klicken Sie im Dialogfeld Verwaltung auf Dienste.
4.
Beenden Sie im Dialogfeld Dienste alle Anwendungen und Dienste, die mit den zu aktualisierenden Instanzen von SQL Server verbunden sind.
Dazu zählen:
• SQL Server Management Studio
• Enterprise PDM Datenbankserver
• Enterprise PDM Archivserver
Stoppen Sie NICHT die folgenden SQL-Services:
• SQL Server (MSSQLSERVER)
• SQL Server Agent (MSSQLSERVER)
35
Installation und Konfiguration von SQL Server
Installieren des SQL Server 2005 Service Packs
Folgen Sie den nachstehenden Anweisungen, um ein SQL Server 2005 Service Pack zu installieren.
1.
Führen Sie die selbstentpackende Service Pack-Datei aus.
Bildschirm Aktion
Willkommen
Lizenzbedingungen
Featureauswahl
Authentifizierung
Einstellungen für Fehler- und
Verwendungsberichte
Ausgeführte Prozesse
Klicken Sie auf Weiter.
Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag, und klicken Sie auf Weiter.
Überprüfen Sie, ob alle Funktionen ausgewählt sind, und klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie Auswahl auf alle Instanzen
anwenden, und klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie die Berichtsoptionen aus, und klicken
Sie auf Weiter.
Beenden Sie alle ausgeführten Prozesse, und klicken Sie auf Weiter.
Installationsbereit
Setupstatus
Klicken Sie auf Installieren.
Klicken Sie nach Abschluss der Installation aller
Komponenten auf Weiter.
Microsoft SQL Server 2005
SP2-Setup wird abgeschlossen
(Completing Microsoft SQL
Server 2005 SP2 Setup)
Klicken Sie auf Weiter.
Weitere Informationen Deaktivieren Sie die Option Bereitstellungstool
für Windows Vista nach Abschluss der
SP2-Installation starten, und klicken Sie auf
Beenden, um den Installationsassistenten zu schließen.
2.
Wenn kein Neustart erforderlich war, müssen Sie möglicherweise den SQL Server
Dienst starten: a) Öffnen Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
b) Wählen Sie SQL Server 2005-Dienste.
c) Wenn SQL Server (MSSQLSERVER) nicht ausgeführt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie Starten aus dem Kontextmenü.
d) Schließen Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
3.
Starten Sie alle anderen Dienste, die Sie vor der Service Pack-Implementierung beendet hatten, einschließlich des Datenbank- und des Archivservers.
36
Installation und Konfiguration von SQL Server
SQL Server Problembehebung
Clients können nicht im Dateitresor arbeiten
Ursache
Lösung
Das SQL Passwort ist abgelaufen oder das Konto wurde gesperrt.
Entsperren Sie das Konto durch Anmelden mit der
Windows-Authentifizierung.
Entsperren des SQL Server-Kontos
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
2.
Führen Sie im Dialogfeld Mit Server verbinden folgende Schritte aus: a) Wählen Sie für Authentifizierung die Option Windows-Authentifizierung aus.
b) Klicken Sie auf Verbinden.
3.
Klappen Sie im linken Fensterbereich den Eintrag Sicherheit auf, und wählen Sie
Anmeldungen.
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die SQL-Anmeldung, die zur Verwendung im Archivserver definiert ist (normalerweise das Konto sa), und wählen Sie
Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
5.
Wählen Sie im Dialogfeld Anmeldungseigenschaften im linken Fensterbereich Status aus.
6.
Deaktivieren Sie unter Status für SQL Server Authentifizierung die Option
Anmeldung ist gesperrt.
7.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Verwaltungsfunktionen von Enterprise PDM schlagen fehl
Ursache
Lösung
Remoteverbindungen sind nicht zulässig.
Aktivieren Sie die Remotezugriffsoption von SQL Server.
Aktivieren der Remotezugriffsoption von SQL Server
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
2.
Melden Sie sich als Systemadministrator an.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
4.
Klicken Sie im Dialogfeld Servereigenschaften auf Verbindungen.
5.
Überprüfen Sie im rechten Fensterbereich unter Remoteserververbindungen, ob
Remoteverbindungen mit diesem Server zulassen aktiviert ist, und klicken Sie auf OK.
6.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
37
Installation und Konfiguration von SQL Server
Enterprise PDM kann keine Verbindung mit dem Server herstellen
Ursache
Lösung
TCP/IP ist nicht aktiviert oder der TCP-Port stimmt nicht.
Aktivieren Sie das TCP/IP-Protokoll für Client-Verbindungen, und stellen Sie sicher, dass der TCP-Port 1433 geöffnet ist.
Aktivieren des SQL Server TCP/IP-Protokolls:
1.
Öffnen Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
2.
Melden Sie sich als Systemadministrator an.
3.
Klappen Sie im linken Fensterbereich SQL Server 2008-Netzwerkkonfiguration auf, und klicken Sie auf Protokolle für MSSQLSERVER.
4.
Stellen Sie sicher, dass TCP/IP im rechten Fensterbereich aktiviert ist.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf TCP/IP, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
6.
Stellen Sie auf der Registerkarte IP-Adressen sicher, dass für TCP der Port 1433 verwendet wird.
7.
Beenden Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
Ändern des von Enterprise PDM verwendeten SQL Server
Anmeldekontos
Die Archiv- und/oder Datenbankserver-Dienste müssen über eine SQL Anmeldung, die zumindest über „db_owner“-Zugriff auf die Datenbanken verfügt, alle von ihnen verwalteten Enterprise PDM Datenbanken erreichen können. Wenn SQL Server installiert ist, wird normalerweise eine Systemadministratoranmeldung (sa) mit uneingeschränkten
Zugriffsrechten auf alle Datenbanken auf dem SQL Server erstellt.
Verwenden Sie diesen Systemadministrator oder erstellen Sie einen neuen Benutzer mit
„db_owner“-Zugriff auf die Enterprise PDM Datenbanken.
Wenn Sie beabsichtigen, neue Dateitresordatenbanken mit einer
„db_owner“-SQL-Anmeldung zu erstellen, erstellen Sie zuerst diese SQL Anmeldung.
Zur Erstellung einer neuen Dateitresor-Datenbank, müssen Sie sich als
SQL-Systemadministrator anmelden. Wenn Sie die db_owner SQL-Anmeldung verwenden, werden Sie aufgefordert, sich während der Tresorerstellung als
Systemadministrator (sa) anzumelden.
Erstellung eines neuen SQL-Anmeldekontos
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
2.
Melden Sie sich als Systemadministrator an.
3.
Klappen Sie im linken Fensterbereich Sicherheit auf.
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Anmeldungen, und wählen Sie Neue
Anmeldung aus dem Kontextmenü.
38
Installation und Konfiguration von SQL Server
5.
Wählen Sie im Dialogfeld Anmeldung - Neu die Option Allgemein aus.
a) Geben Sie einen Anmeldenamen für den neuen SQL Benutzer ein.
b) Wählen Sie SQL Server-Authentifizierung, und geben Sie ein Kennwort ein.
c) Deaktivieren Sie die Option Kennwortrichtlinie erzwingen.
d) Klicken Sie auf OK.
6.
Schließen Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Damit diese Anmeldung von Enterprise PDM verwendet werden kann, sind keine weiteren
Berechtigungen erforderlich.
Verwendung der neuen SQL-Anmeldung mit dem
Enterprise PDM Archiv
1.
Öffnen Sie auf dem System, auf dem der Enterprise PDM Archivserver ausgeführt wird, das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM Archivserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Archivserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf
Archivserver-Konfiguration.
2.
Wählen Sie Extras > Standardeinstellungen.
3.
Klicken Sie im Dialogfeld Einstellungen unter SQL Anmeldung auf Ändern.
4.
Geben Sie im Dialogfeld SQL-Benutzeranmeldung ändern die SQL-Benutzeranmeldung und das Passwort des neuen SQL-Benutzers ein, und klicken Sie zwei Mal auf OK.
Ab sofort wird neu erstellten Dateitresordatenbanken „db_owner“-Zugriff für diesen
Benutzer zugewiesen.
5.
Schließen Sie das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM Archivserver.
6.
Öffnen Sie auf dem System, auf dem der Enterprise PDM Datenbankserver ausgeführt wird, das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM Datenbankserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Datenbankserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf
Datenbankserver-Konfiguration.
7.
Geben Sie die neue SQL-Benutzeranmeldung und das Passwort ein, und klicken Sie auf OK.
8.
Starten Sie den SolidWorks Enterprise PDM Datenbankserver-Dienst neu.
39
Installation und Konfiguration von SQL Server
SQL-Anwender db_owner-Zugriff auf bestehende
Enterprise PDM Dateitresor-Datenbanken erteilen
1.
Öffnen Sie auf dem SQL Server, der die neuen Enterprise PDM Datenbanken hostet, das Microsoft SQL Server Management Studio.
2.
Melden Sie sich als Systemadministrator an.
3.
Klappen Sie im linken Fensterbereich den Eintrag Sicherheit auf, und klicken Sie auf
Anmeldungen.
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SQL-Benutzer, und wählen Sie
Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
5.
Führen Sie im Dialogfeld Anmeldungseigenschaften folgende Schritte aus: a) Wählen Sie im linken Fensterbereich Benutzerzuordnung aus.
b) Wählen Sie im rechten Fensterbereich unter Benutzer, die dieser Anmeldung
zugeordnet sind die Option Zuordnen für alle Enterprise PDM Datenbanken
(Dateitresordatenbanken und ConisioMasterDb.) c) Wählen Sie für jede Datenbank unter Mitgliedschaft in Datenbankrolle für die
Option db_owner.
d) Klicken Sie auf OK.
6.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen Sie Neue Abfrage aus dem Kontextmenü.
7.
Geben Sie im rechten Fensterbereich die folgende Abfrageaussage zum neuen
db_owner-Benutzer ein, und klicken Sie auf Ausführen.
GRANT VIEW SERVER STATE TO [SQL_BENUTZERNAME]
8.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
9.
Öffnen Sie auf dem System, auf dem der Enterprise PDM Archivserver ausgeführt wird, das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM Archivserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Archivserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf
Archivserver-Konfiguration.
10. Wählen Sie Extras > Standardeinstellungen.
11. Klicken Sie im Dialogfeld Einstellungen unter SQL Anmeldung auf Ändern.
12. Geben Sie im Dialogfeld SQL-Benutzeranmeldung ändern die SQL-Benutzeranmeldung und das Passwort des neuen SQL-Benutzers ein, und klicken Sie auf OK.
13. Schließen Sie das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM Archivserver.
14. Öffnen Sie auf dem System, auf dem der Enterprise PDM Datenbankserver ausgeführt wird, das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM Datenbankserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
40
Installation und Konfiguration von SQL Server
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Datenbankserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf
Datenbankserver-Konfiguration.
15. Geben Sie die neue SQL-Benutzeranmeldung und das Passwort ein, und klicken Sie auf OK.
16. Starten Sie den SolidWorks Enterprise PDM Datenbankserver-Dienst neu.
Unzureichende SQL-Berechtigungen
Wenn Sie dem SQL Benutzer keine ausreichenden SQL Berechtigungen zuweisen, können
Sie sich in keinen Dateitresoransichten anmelden.
Wenn der SQL Benutzer nicht zumindest über „db_owner“-Zugriff auf folgende
Komponenten verfügt, werden Warnmeldungen angezeigt:
• ConisioMasterDb-Datenbank
Beispiel:
Konnte nicht an Datenbank „Dateitresor auf dem Server Servername“ anmelden.
• Dateitresordatenbank
Beispiel:
Konnte nicht auf Elemente in der Datenbank zugreifen.
41
4
Installation von SolidWorks
Enterprise PDM
Die SolidWorks Enterprise PDM DVD enthält die Server- und Client-Komponenten.
Sie können jede Komponente separat installieren oder mehrere Komponenten auswählen, die dann in einem einzigen Vorgang installiert werden.
Um beispielsweise den Datenbank- und Archivserver auf dem gleichen Computer zu installieren, können Sie beide Optionen im Bildschirm Serverinstallation auswählen.
Wenn Sie mehrere Komponenten installieren, werden die diesen Komponenten entsprechenden
Bildschirme angezeigt. Der Einfachheit halber wird in diesem Kapitel die Vorgehensweise bei der Installation der einzelnen Komponenten separat beschrieben.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Starten von Enterprise PDM Installationen
•
Installation von SolidWorks Enterprise PDM Datenbankserver
•
Installation von SolidWorks Enterprise PDM Archivserver
•
Installation des SolidWorks Enterprise PDM Web-Servers
•
Installation des SolidWorks Enterprise PDM Clients
Starten von Enterprise PDM Installationen
Zu Beginn aller Enterprise PDM Installationen werden stets die gleichen einleitenden
Schritte ausgeführt.
Die folgenden Komponenten müssen installiert sein, um SolidWorks Enterprise PDM installieren zu können:
• Windows Installer 3.1
• MSXML 6.0
• .NET Framework 4.0
Adobe Acrobat muss installiert sein, damit die auf der SolidWorks Enterprise PDM DVD enthaltene Dokumentation angezeigt werden kann.
Starten der Enterprise PDM Installation:
1.
Legen Sie die SolidWorks Enterprise PDM DVD ein.
Wenn der SolidWorks Enterprise PDM Installationsbildschirm nicht angezeigt wird, navigieren Sie auf der Installations-CD zu Autorun.exe, und doppelklicken Sie darauf.
42
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Sie können zum Starten des Installationsassistenten auch \setup\setup.exe von der CD ausführen. Dadurch wird jedoch der anfängliche Installationsbildschirm umgangen.
2.
Um die Sprache zu ändern, in der der SolidWorks Enterprise PDM
Installationsbildschirm und die Installation angezeigt werden, platzieren Sie den
Cursor auf dem Sprachensymbol , und wählen Sie eine Sprache aus.
3.
Am unteren Rand des Bildschirms können Sie:
• auf die ersten beiden Links klicken, um eine Übersicht der Installationsanleitungen anzuzeigen.
• Klicken Sie auf Verwaltungshandbücher, um die Installations- und
Verwaltungsdokumentation anzuzeigen.
4.
Klicken Sie auf Installieren, um mit der Installation zu beginnen.
Der Installationsassistent prüft, ob die erforderlichen Software-Komponenten, Windows
Installer 3.1, MSXML 6.0 und .NET Framework 4.0, auf dem System installiert sind.
5.
Wenn eine der erforderlichen Komponenten nicht vorhanden ist, wird ein Dialogfeld mit einer Liste der fehlenden Komponenten eingeblendet.
Klicken Sie auf OK, um die Komponenten zu installieren.
Anschließend wird der Installationsassistent fortgesetzt. Initiieren Sie die Installation wie folgt:
Bildschirm Aktion
Willkommen
Lizenzvertrag
Klicken Sie auf Weiter.
Akzeptieren Sie den Lizenzvertrag, und klicken Sie auf Weiter.
Kundeninformationen
1. Geben Sie Benutzername und Organisation ein.
2. Wählen Sie die Standardsprache.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Zielordner Klicken Sie auf Weiter, um den standardmäßigen Installationsort zu übernehmen.
Festlegen eines anderen Installationsortes:
1. Klicken Sie auf Ändern.
2. Gehen Sie zum neuen Speicherort.
3. Klicken Sie auf OK.
4. Klicken Sie auf Weiter.
43
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Aktion Bildschirm
Installationstyp
• Um einen oder mehrere Enterprise PDM Server zu installieren, wählen Sie Serverinstallation.
Details finden Sie unter:
•
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
auf Seite 44
•
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
auf Seite 46
•
Installation des SolidWorks Enterprise PDM
auf Seite 56
• Um den Enterprise PDM Client zu installieren, wählen Sie
Client-Installation.
Einzelheiten finden Sie unter
auf Seite 57.
• Wählen Sie Benutzerdefiniert, um die zu installierenden
Komponenten festzulegen, (einschließlich des Artikel-Explorers und des GZ-Filters zum Indizieren komprimierter Archive).
Installation von SolidWorks Enterprise PDM Datenbankserver
Der Datenbankserver fragt Enterprise PDM Datenbanken regelmäßig nach Aktualisierungen ab, z. B. nach Benachrichtigungen, Aktualisierungen lokaler Ansichten, Aktualisierungen von Replikationszeitplänen und Indexserver-Änderungen.
Er muss für die folgenden Funktionen installiert sein:
Automatische
Benachrichtigungen
Workflow- und andere automatische Benachrichtigungen, z. B. Statusänderung, Auschecken, Einchecken, Hinzufügen und Endtermin
Ansichtsaktualisierungen
Kartenlistenaktualisierungen Regelmäßige Aktualisierungen von Kartenlisten, für deren
Inhalt SQL Abfragen verwendet werden
Cold Storage-Planung
Automatische Aktualisierungen von Listen in
Dateitresoransichten und Zusatzanwendungen
Aktualisierungen von Archivservern mit an Cold
Storage-Plänen vorgenommenen Änderungen
Replikationsplanung
Indexserver-Administration Administration des Indexdienstes für Inhaltssuchvorgänge
Datenimport/-export
Aktualisierungen von Archivservern mit an Replikationsplänen vorgenommenen Änderungen
Ausführung von Datenimport- und -exportregeln in vordefinierten Intervallen
44
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Es wird empfohlen, den Datenbankserver auf dem gleichen System wie Microsoft SQL
Server zu installieren. Sie können ihn auch auf einem anderen System installieren, was aber eine gewisse Überlastung des Netzwerks zur Folge haben kann.
Vor der Installation des Datenbankservers
• Stellen Sie sicher, dass der Datenbankserver über TCP-Port 3030 Zugriff auf den
Archivserver und über TCP-Port 1433 Zugriff auf den SQL Server hat.
• Besorgen Sie sich die folgenden Informationen:
• SQL Server Name
• Name und Passwort eines SQL Benutzerkontos mit Lese-/Schreibzugriff
Wenn Ihnen kein Benutzer mit Lese-/Schreibzugriff namentlich bekannt ist, können
Sie das SQL Konto sa verwenden, das über diese Berechtigungen verfügt. Sie können zu diesem Zweck aber auch eine Anmeldung erstellen.
Details finden Sie unter
Ändern des von Enterprise PDM verwendeten SQL Server
auf Seite 38.
Durchführen der Datenbankserver-Installation
1.
Melden Sie sich lokal oder extern als Benutzer mit lokalen Administratorrechten in dem System an, auf dem der Datenbankserver installiert werden soll.
2.
Beginnen Sie die Installation gemäß der Beschreibung in
auf Seite 42.
3.
Führen Sie die Installation wie folgt durch:
Bildschirm Aktion
Installationstyp
Wählen Sie Serverinstallation aus, und klicken Sie auf Weiter.
Um mehrere Komponenten – z. B. Client- und
Serverkomponenten – auf dem gleichen System zu installieren, oder um zusätzliche Komponenten zu installieren, wählen Sie Benutzerdefiniert.
Serverinstallation
Wählen Sie Datenbankserver, und klicken Sie auf
Weiter.
45
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Bildschirm Aktion
SolidWorks Enterprise PDM
Datenbankserver-SQL-Anmeldung
1. Definieren Sie den Namen des SQL-Servers, der die Dateitresor-Datenbanken hosten wird, indem
Sie folgendermaßen vorgehen:
• Geben Sie den Namen des SQL-Servers ein.
• Klicken Sie auf Durchsuchen, um aus der Liste der verfügbaren SQL-Server im Netzwerk auszuwählen, und klicken Sie auf OK.
Wenn SQL Server auf dem System installiert ist, auf dem Sie den Datenbankserver installieren, geben Sie (lokal) ein, bzw. wählen
Sie diese Option aus.
2. Geben Sie im Feld Anmeldename den Namen eines SQL Benutzers ein, der Lese- und
Schreibzugriff (d. h. die Berechtigung „db_owner“) auf alle Enterprise PDM Datenbanken auf dem
SQL Server hat (die Dateitresordatenbanken und
ConisioMasterDb).
3. Geben Sie im Feld Passwort das Passwort des
SQL Benutzers ein.
4. Klicken Sie auf Weiter.
Die Anmeldeinformationen werden geprüft. Wenn sie falsch sind, wird ein Warnhinweis eingeblendet.
Bereit, das Programm zu installieren
InstallShield-Assistent abgeschlossen
Klicken Sie auf Installieren.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Installation von SolidWorks Enterprise PDM Archivserver
Der Archivserver enthält die in einem Enterprise PDM Dateitresor physisch gespeicherten
Dateien(Zeichnungen, Dokumente usw.) und verwaltet Enterprise PDM Benutzer sowie deren Anmeldeinformationen.
Alle Clients, die Enterprise PDM verwenden, müssen eine Verbindung zu mindestens einem
Archivserver herstellen, auf dem sich mindestens ein Dateitresorarchiv befindet.
Der Archivserver wird als Dienst unter dem Systemkonto des Computers ausgeführt, auf dem er installiert wurde, und sendet bzw. empfängt Dateien, die zwischen den Clients und dem Dateitresorarchiv ausgetauscht werden. Außerdem speichert er Passwörter und
Benutzeranmeldedaten. Pro Computer muss nur jeweils ein Archivserver, der ein oder mehrere Dateitresorarchive enthält, installiert werden.
46
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
In einer Replikationsumgebung können mehrere Archivserver so konfiguriert werden, dass sie replizierte Kopien des gleichen Dateitresorarchivs speichern. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Handbuch SolidWorks Enterprise PDM Replication Guide, das sich auf der SolidWorks Enterprise PDM DVD im Verzeichnis \Support\Guides\ befindet.
Um Probleme mit dem Zuordnen zum Archivserver zu vermeiden, sollte der Servername aus maximal 15 Zeichen bestehen.
Vor der Installation des Archivservers
Richten Sie die Benutzer, Konten und Berechtigungen ein, die für die
Archivserver-Installation erforderlich sind.
Stammverzeichnis-Zugriff Das Systemkonto muss uneingeschränkte Zugriffsrechte besitzen, um Ordner und Dateien in dem Ordner erstellen zu können, der als Archivserver-Stammverzeichnis verwendet werden soll. Das
Stammverzeichnis kann sich auch in einem freigegebenen
Netzwerkverzeichnis befinden, in dem der Archivserver-Dienst
Dateien sowohl lesen als auch in diese schreiben kann.
In den Diensteigenschaften können Sie das Anmeldekonto für den Archivserver-Dienst ändern, indem Sie ein anderes Konto als Systemkonto festlegen.
SQL Benutzerkonto
Benutzer- und
Gruppenkonten
Der SQL Benutzer, der mit Enterprise PDM
Dateitresordatenbanken kommuniziert, muss zumindest über
„db_owner“-Berechtigungen für alle auf dem SQL Server vorhandenen Dateitresordatenbanken verfügen.
Sie können das Konto sa verwenden, das beim Installieren von
SQL Server erstellt wurde.
Weitere Informationen zu SQL Anmeldungen finden Sie unter
Ändern des von Enterprise PDM verwendeten SQL Server
auf Seite 38.
Wenn Sie dem Archivserver während der Installation Benutzerund Gruppenzugriffsrechte zuweisen möchten, erstellen Sie die
Benutzer und Gruppen, bevor Sie beginnen.
Um in Enterprise PDM Domänenbenutzer verwenden zu können, erstellen Sie eine Domänengruppe auf dem
Domänen-Controller, und fügen Domänenbenutzer hinzu, die sich in SolidWorks Enterprise PDM anmelden können.
• Fügen Sie die Domänengruppe während der Installation mit
Hilfe des Dialogfelds Benutzer oder Gruppe suchen hinzu.
Die Benutzer werden dann im Enterprise PDM
Verwaltungswerkzeug angezeigt.
• Nach der Installation können Sie das
Archivserver-Konfigurationswerkzeug ausführen, um
Benutzer- und Gruppenzuordnungen hinzuzufügen oder zu
ändern.
47
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Durchführen der Archivserver-Installation
1.
Melden Sie sich lokal oder extern als Benutzer mit lokalen Administratorrechten in dem System an, auf dem Sie den Archivserver installieren.
2.
Beginnen Sie die Installation gemäß der Beschreibung in
auf Seite 42.
3.
Führen Sie die Installation wie folgt durch:
Bildschirm Aktion
Installationstyp
Serverinstallation
Wählen Sie Serverinstallation.
Wählen Sie Archivserver, und klicken Sie auf
Weiter.
Bereit, das Programm zu installieren
Klicken Sie auf Installieren.
Wenn die Meldung angezeigt wird, dass Ihr lokaler
Sicherheitsnetzwerkzugriff auf „Nur Gäste“ eingestellt ist und auf „Klassisch“ geändert werden sollte, klicken Sie auf Ja, um diese Änderung zu
übernehmen.
Bei Abschluss der Installation wird der Assistent
Archivserver-Konfiguration eingeblendet.
Archivserver-Konfigurationsassistent
Willkommen
Klicken Sie auf Weiter.
48
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Archivserver-Konfigurationsassistent
Stammverzeichnis
1. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Übernehmen Sie den Standardspeicherort für das
Archivserver-Stammverzeichnis.
• Ändern Sie diesen Speicherort, indem Sie einen der folgenden
Schritte ausführen:
• Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, um nach einem Ordner zu suchen.
• Geben Sie den Pfad ein.
Wenn der von Ihnen angegebene Ordner nicht vorhanden ist, werden Sie gefragt, ob er erstellt werden soll.
Dem Pfad zum Stammverzeichnis wird der Name Archive zugewiesen, der verwendet wird, wenn mit dem Assistenten für die Ansichtseinrichtung auf einem Client ein Dateitresor eingerichtet oder hinzugefügt wird.
Sie müssen das Stammverzeichnis und seine Unterordner
(z. B. Dateitresorarchive) in die täglichen
Sicherungsroutinen einbeziehen.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Admin-Passwort
1. Geben Sie ein Passwort für den „Admin“-Benutzer ein, und bestätigen Sie dieses.
Dem „Admin“-Benutzerkonto werden uneingeschränkte
Administratorrechte auf Dateitresore zugewiesen. Der
„Admin“-Benutzer kann Benutzer erstellen, Workflows einrichten, Dateien löschen usw. Er ist der einzige Benutzer, der in einem neu erstellten Dateitresor vorhanden ist.
Mit dem Archivserver-Konfigurationswerkzeug können Sie das
Passwort jederzeit ändern.
2. Klicken Sie auf Weiter.
49
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Archivserver-Konfigurationsassistent
SQL-Benutzeranmeldung und Passwort
1. Geben Sie die Anmeldeinformationen für den SQL Benutzer ein, der mit den Dateitresordatenbanken auf dem SQL Server kommuniziert.
Sie können den SQL Server Systemadministrator-Benutzer sa verwenden.
Wenn Sie einen SQL Benutzer mit geringen Zugriffsrechten auf dem SQL Server angeben, wird diesem Benutzer
„db_owner“-Zugriff auf alle neu erstellten Dateitresore zugewiesen.
2. Klicken Sie auf Weiter.
50
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Archivserver-Konfigurationsassistent
Sicherheit
Um die Windows Benutzerkonten zu definieren, die Zugriff auf diesen Archivserver haben sollen, wählen Sie die gewünschten
Konten unter Verfügbare Benutzer und Gruppen aus, und klicken Sie auf den Pfeil, der auf Administrativer Zugriff oder
Zugriff Hinzufügen weist.
Verfügbare
Benutzer und
Gruppen
Standardmäßig werden alle im System gefundenen lokalen Benutzer und Gruppen aufgeführt.
Hinzufügen von Domänenkonten zur Liste:
1. Klicken Sie auf Benutzer oder Gruppe
suchen.
2. Suchen Sie im Dialogfeld Benutzer oder
Gruppe suchen nach zusätzlichen Benutzeroder Gruppenkonten. Um beispielsweise eine
Domänengruppe hinzuzufügen, geben Sie
Domäne\Gruppenname ein, und klicken Sie auf OK.
Administrativer
Zugriff
Bietet ausreichenden Zugriff zum Erstellen neuer Dateitresore oder zum Entfernen,
Anhängen oder Aktualisieren vorhandener
Dateitresore auf diesem Archivserver.
Geben Sie beim Erstellen eines Dateitresors den Benutzernamen und das Passwort eines diesem Abschnitt hinzugefügten Kontos ein.
Zugriff
Hinzufügen
Bietet ausreichenden Zugriff zum Verbinden mit vorhandenen Dateitresoren, die von diesem
Archivserver verwaltet werden.
Geben Sie beim Erstellen einer
Dateitresoransicht oder beim Herstellen einer
Verbindung mit einem Dateitresor den
Benutzernamen und das Passwort eines diesem
Abschnitt hinzugefügten Kontos ein.
51
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Archivserver-Konfigurationsassistent
Anmeldetyp
Wählen Sie eine der folgenden Authentifizierungsmethoden als
Standardmethode aus, die beim Erstellen neuer Dateitresore verwendet wird, die von diesem Archivserver verwaltet werden:
Enterprise
PDM
Anmeldung
Enterprise PDM Benutzernamen und Passwörter werden auf dem Archivserver gespeichert. Sie werden auf einem Enterprise PDM Client mit dem
Enterprise PDM Verwaltungswerkzeug hinzugefügt und entfernt.
Windows
Anmeldung
Synchronisiert Anmeldungen in einem Dateitresor mit den angemeldeten Windows Benutzern (Active
Directory). Passwörter und Namen werden mittels standardmäßiger Windows
Kontoverwaltungsverfahren definiert.
Wählen Sie im Dialogfeld Windows-Anmeldung
Einstellungen unter Verfügbare Benutzer und
Gruppen die gewünschten Konten aus, und fügen
Sie diese dem Bereich Hinzugefügte Benutzer
und Gruppen hinzu, indem Sie auf die Schaltfläche mit dem Pfeil nach rechts klicken.
Hinzufügen von Domänenkonten zur Liste:
1. Klicken Sie auf Benutzer oder Gruppe suchen.
2. Suchen Sie im Dialogfeld Benutzer oder Gruppe suchen nach zusätzlichen Benutzer- oder
Gruppenkonten. Um beispielsweise eine
Domänengruppe hinzuzufügen, geben Sie
Domäne\Gruppenname ein, und klicken Sie auf
OK.
LDAP
Anmeldung
Ruft Benutzerkonten mit der LDAP-Methode von einem Server ab (z. B. Novell Server). Die Benutzer sind verfügbar, wenn Benutzer mit dem Enterprise
PDM Verwaltungswerkzeug einem Dateitresor hinzugefügt werden. Passwörter und Benutzernamen werden auf dem LDAP-Server definiert, der die
Konten verwaltet.
Definieren der Einstellungen für die Verbindung mit dem Server über LDAP:
Servername
Geben sie Namen oder IP-Adresse eines
LDAP-Servers ein.
Port
Geben Sie den Port ein, den der LDAP-Server benutzt. Der Standard-Anschluss lautet 389.
Kontexte
52
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Archivserver-Konfigurationsassistent
Fügen Sie mindestens einen Kontext mit
Benutzern hinzu, der im Enterprise PDM
Benutzermanager aufgeführt werden soll.
Die Kontextnamen müssen als unterscheidbare
Namen eingegeben werden; z.B. O-company,
OU=department, O=company oder CN=Users,
DC=company, DC=com
.
Beendet
Benutzerkontext
Geben Sie einen Kontext für die
Benutzeranmeldung ein, die vom Archivserver zur
Herstellung der Verbindung mit dem LDAP-Server verwendet wird.
Benutzername
Geben Sie einen Benutzernamen ein, der im ausgewählten Benutzerkontext vorhanden ist.
Dieser Benutzer wird vom Archivserver zum
Herstellen einer Verbindung mit dem LDAP-Server verwendet.
Passwort
Geben Sie das Passwort für den ausgewählten
Benutzer ein.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Öffnen von Anschlüssen für Client/Server-Communication
Die in Windows Server, Windows 7 und Windows 8 integrierte Firewall ist standardmäßig aktiviert. Dadurch kann der Netzwerkzugriff auf Anwendungen, die Verbindungen über die TCP/IP-Schnittstelle erfordern, eingeschränkt werden.
Der Archivserver verwendet den TCP-Port 3030 zur Kommunikation mit den Clients. Dieser
Port muss in der Firewall vollständig geöffnet sein, damit die Enterprise PDM Installation eingehende Verbindungen akzeptieren kann. Wenn der Port nicht offen ist, steht der
Archivserver nicht zur Verfügung.
Es wird empfohlen, auch eingehenden Datenverkehr auf den entsprechenden UDP-Ports zu ermöglichen, damit die Server auf dem Netzwerk übertragen (sich ankündigen) können, zum Beispiel durch Anzeigen des Namens in einer Dropdown-Liste für Benutzer, um von einem Client eine Verbindung zu einem Server herzustellen.
Um dem SQL Server die Kommunikation mit Clients zu ermöglichen, müssen die TCP-Ports
1433 und 1434 öffnen. Wenn Sie den Enterprise PDM Webserver installieren, müssen Sie
Ports 80 und 443 öffnen.
Diese Tabelle enthält eine Zusammenfassung der Ports, die erreichbar sein müssen. Sie
öffnen die Firewall-Ports auf der Seite zum Abhören/Empfangen.
53
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Ursprung der Kommunikation
Archiv-Server Datenbankdienst SQL Server Webserver Abhören/Empfangen Client
Client
Archiv-Server 3030
Datenbankdienst
SQL Server 1433/1434
Webserver 80/443
3030
1433/1434
3030
1433/1434
3030
1433/1434
Microsoft deaktiviert die ausgehende Filterung standardmäßig. Ihre Administratoren haben aber möglicherweise Regeln für den ausgehenden Verkehr erstellt, die den Datenverkehr an Anwendungen einschränken, die im Netzwerk Ihres Unternehmens genehmigt sind.
Wenn ein Enterprise PDM Client oder ein replizierter Server den SQL Server oder den
Archivserver nicht erreichen kann, stellen Sie sicher, dass der Netzwerkadministrator den
Zugriff auf die Serverports in den Windows-Firewalleinstellungen nicht eingeschränkt hat.
Öffnen von Ports unter Windows und Windows Server-Systemen
Zum Öffnen der zur Kommunikation mit Clients erforderlichen Ports verwenden Sie die
Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit.
Sie erstellen Regeln für die Ports, um eingehenden Enterprise PDM Datenverkehr auf den
TCP- und UPD-Ports zuzulassen.
Öffnen Sie zunächst die Ports für den Archivserver. Folgen Sie dann den gleichen
Anweisungen, um die Ports für den SQL Server und den Webserver zu öffnen.
Öffnen der Ports für den Archivserver:
1.
Öffnen Sie den Systemsteuerung.
2.
Klicken Sie auf der Seite Einstellungen des Computers anpassen auf System und
Sicherheit.
3.
Doppelklicken Sie im rechten Fensterbereich auf Windows-Firewall.
4.
Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Erweiterte Einstellungen.
5.
Klicken Sie im rechten Fensterbereich unter Firewallregeln anzeigen und erstellen auf Eingehende Regeln.
6.
Klicken Sie im ganz rechten Fensterbereich unter Aktionen, Eingehende Regelnauf
Neue Regel.
7.
Wählen Sie im Assistenten für neue eingehende Regel auf dem Bildschirm Regeltyp im rechten Fensterbereich Anschluss, und klicken Sie auf Weiter.
8.
Im rechten Fensterbereich des Bildschirms Protokoll und Ports: a) Aktivieren Sie die Option TCP.
b) Wählen Sie Bestimmte lokale Ports, und geben Sie 3030 ein.
c) Klicken Sie auf Weiter.
54
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
9.
Wählen Sie im rechten Bereich des Bildschirms Aktion die Option Verbindung
zulassen aus, und klicken Sie auf Weiter.
10. Deaktivieren Sie im rechten Bereich des Bildschirms Profil die Option Öffentlicht, und klicken Sie auf Weiter.
11. Geben Sie auf dem Bildschirm Name als Namen den Ausnahmenamen ein - z.B.
Enable TCP port 3030 for inbound Enterprise PDM traffic
, und klicken Sie auf Fertig stellen.
Der Assistent wird geschlossen, und die Regel wird zur Liste der Eingangsregeln hinzugefügt. Diese ist standardmäßig aktiviert.
12. Wiederholen Sie Schritte 6 bis 11, um eine Regel für eingehenden Datenverkehr für
UDP-Port 3030 zu erstellen.
13. Wiederholen Sie auf dem System, auf dem der SQL Server gehostet wird, Schritte 6 bis 12, um Regeln für eingehenden TCP- und UDP-Datenverkehr für Ports 1433 und
1434 zu erstellen.
14. Wiederholen Sie auf dem System, auf dem der Webserver gehostet wird, Schritte 6 bis 12, um Regeln für eingehenden TCP- und UDP-Datenverkehr für Ports 80 und 443 zu erstellen.
15. Klicken Sie auf Datei > Beenden, um das Fenster Windows-Firewall mit erweiterter
Sicherheit.
16. Schließen Sie die Systemsteuerung.
Hinzufügen von Archivservern in einer WAN-Umgebung
SolidWorks Enterprise PDM Clients sind normalerweise so eingerichtet, dass sie über die
Server-Systemnamen mit dem Archivserver und SQL Server kommunizieren. Diese
Systemnamen sind in IP-Adressen aufgelöst.
Wenn die Suche nach diesem Namen fehlschlägt oder langsam ist, kann dies zu folgenden
Problemen führen:
• Die Clients können keine Server finden. Dieses Problem tritt häufig bei Verwendung von Subnetzen oder WAN-Konfigurationen auf.
• Die Gesamtleistung bei Verwendung von Enterprise PDM Funktionen wie Anmelden,
Durchsuchen oder Hinzufügen von Dateien ist reduziert, die Vorgänge werden verlangsamt.
• Die Replikation zwischen den Servern schlägt fehl.
Verifizieren, dass der Server-Name gelöst werden kann
Um eine optimale Leistung zu gewährleisten, müssen Sie sicherstellen, dass die
DNS-Serverkonfiguration so eingerichtet ist, dass Namen korrekt und effizient aufgelöst werden.
55
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
1.
Öffnen Sie die Eingabeaufforderung, indem Sie auf Start > Ausführen > CMD klicken.
2.
Geben Sie Ping Server_Name ein.
Wenn der Server über den Namen aufgerufen werden kann, wird eine Antwort mit der IP-Adresse des Servers angezeigt. Beispiel:
PING SRV-DEV-15 Reply from 192.168.1.71: bytes=32 time<1ms TTL=128
3.
Überprüfen Sie, ob die richtige IP-Adresse zurückgegeben wird.
Falls DNS die falsche IP-Adresse zurückgibt, antwortet nicht der gewünschte Server, sondern ein anderes System.
Wenn der Servername nicht aufgelöst werden kann, ist die DNS-Serverkonfiguration nicht richtig konfiguriert. Beispiel:
PING SRV-DEV-15 Ping-Anforderung konnte Host SRV-DEV-15 nicht finden.
Überprüfen Sie den Namen und versuchen Sie es erneut.
Konfigurieren der Hosts-Datei zum Lösen des Server-Namens
Wenn die DNS-Server nicht konfiguriert werden können oder die Leistung noch immer zu wünschen übrig lässt, aktualisieren Sie die Hosts-Datei des Client mit dem korrekten
Servernamen und der IP-Adresse. Dadurch sorgen Sie dafür, dass die Serveradresse direkt von der Hosts-Datei abgefragt wird. Das Warten auf die DNS-Namensauflösung entfällt.
Konfigurieren der Hosts-Datei zur Auflösung des Servernamens:
1.
Suchen Sie die Hosts-Datei auf dem Enterprise PDM Client.
Der Standard-Speicherort ist:
C:\Windows\System32\Drivers\Etc\
2.
Öffnen Sie die Datei in einem Text-Editor (z.B.Editor).
3.
Fügen Sie eine neue Zeile hinzu, und geben Sie die IP-Adresse des Servers gefolgt vom Servernamen ein.
Beispiel:
192.168.1.71 SRV-DEV-15
4.
Wiederholen Sie Schritt 3 ggf. für weitere Server, die von Enterprise PDM verwendet werden.
5.
Speichern und schließen Sie die Hosts-Datei.
Installation des SolidWorks Enterprise PDM Web-Servers
Der SolidWorks Enterprise PDM Webserver bietet den Benutzern von jedem System mit
Windows Internet Explorer über das Internet oder ein Intranet Echtzeitzugriff auf einen oder mehrere Dateitresore.
Informationen zur Installation und Verwendung von Webserver und Client finden Sie im
Handbuch SolidWorks Enterprise PDM Web Server Guide, das sich auf der SolidWorks
Enterprise PDM DVD im Verzeichnis \Support\Guides\ befindet.
56
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Installation des SolidWorks Enterprise PDM Clients
Ein System kann nur dann mit einem Enterprise PDM Dateitresor verwendet werden, wenn der Enterprise PDM Client darauf installiert ist.
Die folgenden Enterprise PDM Client-Typen stehen zur Verfügung:
SolidWorks
Enterprise PDM
Editor
Unterstützt die Arbeit mit allen Dateitypen, einschließlich der erweiterten Verwaltung und Vorschau von zahlreichen
CAD-Formaten wie SolidWorks, AutoCAD, Inventor, SolidEdge und
Pro/ENGINEER. Sollte auf allen mit CAD-Dateien arbeitenden
Systemen verwendet werden.
Um mit Pro/ENGINEER Dateien zu arbeiten, installieren Sie die
Pro/ENGINEER CAD-Zusatzanwendung nach der Installation des
Enterprise PDM Client. Beginnend mit SolidWorks Enterprise
PDM 2012, benötigt Pro/ENGINEER Connector ein separates
Installationsmedium. Kontaktieren Sie Ihren SolidWorks
Fachhändler für nähere Informationen.
SolidWorks
Enterprise PDM
Contributor
Umfasst Support für Enterprise PDM Web Client Zugriff.
Unterstützt die Arbeit mit allen Dateitypen, einschließlich
CAD-Dateien. CAD-Zusatzanwendungen werden bei diesem
Client-Typ jedoch nicht unterstützt.
Umfasst Support für Enterprise PDM Web Client Zugriff.
SolidWorks
Enterprise PDM
Viewer
Ermöglicht den schreibgeschützten Zugriff auf Dateitresore. Die
Benutzer können keine Dateien hinzufügen oder ändern
(auschecken, einchecken, Werte aktualisieren).
CAD-Zusatzanwendungen werden bei diesem Client-Typ nicht unterstützt.
Sie können Clients wie folgt installieren:
• Über den Installationsassistenten auf der SolidWorks Enterprise PDM DVD. Details finden Sie unter
Installieren von Clients mit dem Installationsassistenten
auf
Seite 59.
• Durch Erstellung eines Administrator-Installationsabbilds zum Installieren mehrerer
Lizenzen. Details finden Sie unter
Erstellung eines Enterprise PDM
Client-Administrator-Installationsabbilds
auf Seite 60.
Vor der Installation von Clients
• Bestimmen Sie den Client-Typ, den Sie gemäß Ihres Lizenzvertrags verwenden dürfen.
Der variable Lizenzmanager in Enterprise PDM verhindert die Anmeldung in einem
Dateitresor, wenn der falsche Client-Typ installiert wurde.
• Wenn Sie den Enterprise PDM Editor Client installieren, können Sie auch
CAD-Zusatzanwendungen installieren.
Mit Zusatzanwendungen werden Versionsverwaltungsfunktionen wie Auschecken,
Einchecken und Abrufen in Menüs und Symbolleisten innerhalb Ihrer CAD-Software verfügbar. Zusatzanwendungen sind optional und haben keinen Einfluss darauf, welche
57
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Dateiformate von Enterprise PDM im Windows Explorer oder in den Dialogfeldern zum
Öffnen und Speichern von Dateien verwaltet werden können.
Es gelten die folgenden produktspezifischen Voraussetzungen:
SolidWorks
Sie können SolidWorks Dateien verwalten, ohne dass SolidWorks installiert sein muss. Für die Vorschau der Dateien wird die Installation des eDrawings Viewers empfohlen. eDrawings wird normalerweise automatisch zusammen mit dem Client installiert.
Autodesk
Inventor
Autodesk
AutoCAD
Um die Verwaltung von Inventor Dateien (Hinzufügen, Auschecken,
Einchecken, Vorschau usw.) zu ermöglichen, muss auf dem
Client-System entweder die vollständige Autodesk Inventor Anwendung oder die Inventor Design Assistant Software installiert sein. Für eine
Vorschau von Inventor Dateien sollte Inventor View installiert sein.
AutoCAD muss zur Verwaltung von DWG/DXF-Dateien nicht installiert sein. Für eine Vorschau von DWG-Dateien wird die Installation von eDrawings oder DWG True View, für eine Vorschau von DWF-Dateien die Installation von DWF Viewer empfohlen.
Solid Edge
Enterprise PDM erfordert die vollständige Installation der Solid Edge
Anwendung, damit Solid Edge Dateien verwaltet und in einer Vorschau angezeigt werden können.
Pro/ENGINEER
Enterprise PDM erfordert die vollständige Installation der Pro/ENGINEER
Anwendung, damit Pro/ENGINEER Dateien verwaltet und in einer
Vorschau angezeigt werden können.
Beginnend mit SolidWorks Enterprise PDM 2012, benötigt
Pro/ENGINEER Connector eine separate Installation nach der
SolidWorks Client-Installation. Die Software erhalten Sie bei Ihrem
SolidWorks Fachhändler.
Melden Sie sich für weitere Informationen im Kundenportal an und lesen Sie in der
Knowledge Base die Lösung S-029120.
Diese Voraussetzungen gelten für Installationen, die von der SolidWorks Enterprise PDM
DVD oder einem Administrator-Installationsabbild durchgeführt werden.
58
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Installieren von Clients mit dem Installationsassistenten
1.
Melden Sie sich als Benutzer mit lokalen Administratorrechten am Client-Computer an.
2.
Beginnen Sie die Installation gemäß der Beschreibung in
auf Seite 42.
3.
Führen Sie die Installation wie folgt durch:
Bildschirm Aktion
Installationstyp Um den Client ohne Artikel-Explorer zu installieren, wählen Sie Client-Installation und klicken auf
Weiter.
Um den Artikel-Explorer in Ihre Installation einzuschließen:
1. Wählen Sie Benutzerdefiniert.
2. Klicken Sie auf dem Bildschirm Spezielle
Installation unter Client auf Artikel-Explorer und wählen Sie Diese Funktion wird auf der
lokalen Festplatte installiert.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Produkttyp wählen
1. Wählen Sie entsprechend Ihrer Lizenz den zu installierenden Client-Typ aus:
• SolidWorks Enterprise PDM Editor
• SolidWorks Enterprise PDM Contributor
• SolidWorks Enterprise PDM Viewer
2. Klicken Sie auf Weiter.
Addins auswählen
1. Wenn es sich bei dem Produkttyp um
SolidWorks Enterprise PDM Editor handelt, können Sie wahlweise die zu installierenden
CAD-Software-Zusatzanwendungen auswählen.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Installieren.
Bereit, das Programm zu installieren
InstallShield-Assistent abgeschlossen
Klicken Sie auf Fertig stellen.
59
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Aktivieren der Protokollierung zum Beheben von
Installationsproblemen
Ein Installationsprotokoll ist beim Beheben von Installationsproblemen hilfreich.
1.
Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung.
2.
Wechseln Sie zum entsprechenden Installationsordner auf der SolidWorks Enterprise
PDM DVD:
• Für 32-Bit-Systeme: Setup
• Für 64-Bit-Systeme: Setup64
3.
Geben Sie zum Start einer protokollierten Installation den entsprechenden Befehl ein.
• Für 32-Bit-Systeme:
MSIEXEC /i EnterprisePDM.msi /L*v C:\LOGFILE.TXT
• Für 64-Bit-Systeme:
MSIEXEC /i EnterprisePDM64.msi /L*v C:\LOGFILE.TXT
Es wird ein Installationsprotokoll mit Informationen zur Installation erstellt.
Erstellung eines Enterprise PDM
Client-Administrator-Installationsabbilds
Mit Hilfe eines Administrator-Installationsabbilds können Sie die Client-Installation und
-Aktualisierung auf mehreren Client-Systemen steuern.
Je nach Typ der Client-Lizenz bzw. des Betriebssystems (64-Bit oder 32-Bit) müssen Sie separate Abbilder erstellen und bereitstellen.
Der Installationsassistent erstellt ein Installationspaket (EnterprisePDM.msi und die erforderlichen Dateien), das Sie über Microsoft Active Directory oder mit einer anderen
Methode verteilen können.
Behalten Sie eine Kopie des Administrator-Installationsabbilds mit allen ausgewählten
Optionen, um die Deinstallation bei einer Aktualisierung zu erleichtern.
Erstellen eines Administrator-Installationsabbilds:
1.
Klicken Sie im Windows Startmenü auf Ausführen.
2.
Navigieren Sie zum Speicherort von setup.exe auf der SolidWorks Enterprise PDM
DVD (oder geben Sie diesen ein), und fügen Sie die Befehlszeilenoption /a hinzu.
Beispiel:
Betriebssystem Befehl
32-Bit
E:\Setup\setup.exe /a
64-Bit
E:\Setup64\setup.exe /a
60
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
3.
Klicken Sie auf OK.
4.
Erstellen Sie das Administrator-Installationsabbild wie folgt:
Bildschirm Aktion
Installationssprache auswählen
(Choose Setup Language)
Wählen Sie die Sprache für den
Installationsassistenten aus, und klicken Sie auf
OK.
Willkommen Klicken Sie auf Weiter.
Lizenzvertrag
Standardsprache auswählen
Lesen und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag, und klicken Sie auf Weiter.
Wählen Sie die Sprache für die Clients aus, und klicken Sie auf Weiter.
Artikelunterstützung
• Um Clients, die von einem
Administrator-Installationsabbild installieren,
Zugriff auf den Artikel-Explorer zu geben, wählen Sie Artikel-Explorer und klicken dann auf Weiter.
• Um den Zugriff auf den Artikel-Explorer zu verhindern, klicken Sie auf Weiter.
Produkttyp wählen
1. Wählen Sie entsprechend der Lizenz den
Client-Typ aus, für den ein
Administrator-Installationsabbild erstellt werden soll:
• Enterprise PDM Editor
• Enterprise PDM Contributor
• Enterprise PDM Viewer
2. Klicken Sie auf Weiter.
Addins auswählen
Netzwerkpfad
1. (Optional) Wenn es sich bei dem Produkttyp um Enterprise PDM Editor handelt, können Sie die zu installierenden
CAD-Software-Zusatzanwendungen auswählen.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Geben Sie einen Ort ein, an dem das Enterprise
PDM Client-Abbild erstellt werden soll.
Wenn Sie beabsichtigen, dieses Abbild zu verteilen, legen Sie es auf einer
Netzwerkressource ab, die allen
Client-Systemen zur Verfügung steht.
61
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Bildschirm
Bereit, das Programm zu installieren
InstallShield-Assistent abgeschlossen
Aktion
Klicken Sie auf Installieren.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Bereitstellung von Clients mittels Windows Active
Directory
Mit den Gruppenrichtlinienfunktionen von Windows Active Directory können Sie Enterprise
PDM Clients in verschiedenen Bereichen einer Organisation zentral bereitstellen, installieren und verwalten.
Sie können darüberhinaus routinemäßige Wartungsaufgaben ausführen (z. B. Aktualiseren,
Installieren von Patches oder Entfernen von Clients von einem zentralen Ort), ohne sich dazu an die einzelnen Workstations begeben zu müssen.
Wenn Sie die Clients mithilfe eines Administrator-Installationsabbilds verteilen, müssen
Sie Microsoft XML Core Services (MSXML) 6.0 und .NET Framework 4.0 auf allen Clients bereitstellen.
Informationen zum Verteilen von MSXML und .NET Framework finden Sie unter
http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ee390831.aspx
.
SQL_DMO Komponenten brauchen auf Clients nicht bereitgestellt zu werden.
Nur der Enterprise PDM Client kann mit dieser Methode bereitgestellt werden.
Installieren Sie den Archiv- und den Datenbankserver mit der standardmäßigen
Installationsmethode.
Hinweise zur Bereitstellung über Active Directory:
• Da Enterprise PDM auf Computerebene installiert wird, sollte das Bereitstellungspaket für alle zur Bereitstellung vorgesehenen Systeme verfügbar, d. h. mit ausreichenden
Zugriffsrechten freigegeben sein, bevor sich Benutzer anmelden.
• Zur Bereitstellung von Enterprise PDM auf Betriebssystemen in einer anderen Sprache als Englisch aktivieren Sie die Option Sprache beim Bereitstellen dieses Pakets
ignorieren in den erweiterten Einstellungen für das Bereitstellungspaket.
• Nach der Bereitstellung können Sie den Clients wie folgt Dateitresoransichten hinzufügen:
• Mit einer Richtlinie
Einzelheiten finden Sie unter
Verteilen einer Enterprise PDM Dateitresoransicht mit Microsoft Windows Active Directory
auf Seite 84.
• Über ein Ansichtsinstallations-Skript
Einzelheiten finden Sie unter
Dateitresoransichtseinrichtung
auf Seite 83.
62
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Bereitstellen eines Client-Administrator-Installationsabbilds mit Windows Server
2008 Active Directory:
1.
Erstellen Sie ein Administratorabbild (EnterprisePDM.msi) in einem
Netzwerkverzeichnis, auf das alle Systeme, auf denen Enterprise PDM bereitgestellt werden soll, über einen UNC-Pfad zugreifen können.
Details finden Sie unter
Erstellung eines Enterprise PDM
Client-Administrator-Installationsabbilds
auf Seite 60.
2.
Öffnen Sie die Systemsteuerung, und klicken Sie auf System und Sicherheit >
Verwaltung > Active Directory-Benutzer und -Computer.
3.
Erstellen Sie eine neue Sicherheitsgruppe, oder verwenden Sie eine vorhandene
Sicherheitsgruppe.
Erstellen einer Sicherheitsgruppe: a) Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Dialogfeld Active Directory-Benutzer und
-Computer auf Benutzer, und wählen Sie Neu > Gruppe aus.
b) Geben Sie im Dialogfeld Neues Objekt - Gruppe einen Gruppennamen ein.
c) Wählen Sie unter Gruppentyp die Option Sicherheit aus, und klicken Sie auf OK.
4.
Fügen Sie die Computer dort hinzu, wo Enterprise PDM bereit gestellt werden sollte.
Hinzufügen von Domänencomputern zur Sicherheitsgruppe: a) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Sicherheitsgruppe, und wählen Sie
Eigenschaften im Kontextmenü.
b) Klicken Sie auf der Registerkarte Mitglieder auf Hinzufügen, und fügen Sie dann die Computer hinzu.
5.
Schließen Sie das Dialogfeld Active Directory-Benutzer und -Computer.
6.
Klicken Sie in der Systemsteuerung auf System und Sicherheit > Verwaltung >
Gruppenrichtlinienverwaltung.
7.
Erstellen Sie in der Konsole Gruppenrichtlinienverwaltung eine neue Gruppenrichtlinie für die Sicherheitsgruppe, die Sie in Schritten 3 und 4 erstellt haben.
8.
Erweitern Sie die Gruppenrichtlinienobjekte in der Gesamtstruktur und der Domäne, die die neue Gruppenrichtlinie enthält, und wählen Sie die Gruppenrichtlinie aus.
9.
Klicken Sie im rechten Fensterbereich auf der Registerkarte Einstellungen mit der rechten Maustaste auf Computerkonfiguration und dann auf Bearbeiten.
10. Navigieren Sie im Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor zu Computerkonfiguration
> Richtlinien > Softwareeinstellungen > Softwareinstallation.
11. Klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Neu > Paket aus dem
Kontextmenü.
12. Navigieren Sie zur Datei EnterprisePDM.msi in dem Verzeichnis, in dem Sie das
Enterprise PDM Client-Administrator-Installationsabbild erstellt haben.
Sie sollten über die Netzwerkumgebung nach diesem Verzeichnis suchen, damit die richtige Verwendung des UNC-Pfads sichergestellt ist. Verwenden Sie kein zugeordnetes Laufwerk.
13. Klicken Sie auf Öffnen.
14. Aktivieren Sie im Dialogfeld Software bereitstellen die Option Zugewiesen, und klicken Sie auf OK.
15. Beenden Sie den Gruppenrichtlinienverwaltungs-Editor und die Konsole
Gruppenrichtlinienverwaltung.
63
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Das Client-Abbild ist zur Bereitstellung bereit und wird beim nächsten Systemstart auf den Computern in der Sicherheitsgruppe installiert.
Aktivieren der Protokollierung beim Bereitstellen von
Enterprise PDM
Zur Behebung von Installationsproblemen, die bei der Bereitstellung eines Enterprise
PDM Client-Administrator-Installationsabbilds über Active Directory auftreten, sollten Sie die Protokollierung der Installation aktivieren. Dies erfolgt über eine Gruppenrichtlinie.
1.
Suchen Sie auf dem Active Directory Server nach der Organisationseinheit, der das
Bereitstellungspaket zugewiesen ist.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf OU, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
3.
Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften auf der Registerkarte Gruppenrichtlinie auf
New, um ein neues Gruppenrichtlinienobjekt hinzuzufügen. Benennen Sie die Richtlinie
(z. B. Protokollierung), und klicken Sie auf OK.
4.
Wählen Sie die neue Richtlinie (oder eine vorhandene Bereitstellungsrichtlinie) aus, und klicken Sie auf Bearbeiten.
5.
Klappen Sie im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor die Optionen Computerkonfiguration
> Administrative Vorlagen > Windows-Komponenten > Windows Installer auf.
6.
Doppelklicken Sie im rechten Fensterbereich auf die Einstellung Protokollierung.
7.
Führen Sie im Dialogfeld Eigenschaften des Richtlinienobjekts folgende Schritte aus: a) Aktivieren Sie die Richtlinie.
b) Geben Sie im Textfeld Protokollierung die vollständigen Protokollierungsargumente ein: iwearucmpvo c) Klicken Sie auf OK.
8.
Stellen Sie, falls Sie ein neues Gruppenrichtlinienobjekt erstellt haben, auf der
Registerkarte Gruppenrichtlinie sicher, dass die neue Richtlinie ganz oben in der Liste angezeigt wird.
Wenn Sie Enterprise PDM bereitstellen, wird im Ordner Temp unter dem Windows
Systemordner ein Installationsprotokoll mit der Erweiterung .msi erstellt.
Skripterstellung für stille Installationen von Enterprise
PDM
Sie können ein Skript für die Client-Installation von einem Administrator-Installationsabbild erstellen (z. B. um die Installation von einer .bat-Datei aus auszuführen).
Erstellen eines Skripts für eine stille Installation:
64
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
1.
Erstellen Sie ein Administrator-Installationsabbild für den Client-Typ, den Sie installieren, um das Installationspaket EnterprisePDM.msi zu erstellen, das in den folgenden Befehlen verwendet wird.
Details finden Sie unter
Erstellung eines Enterprise PDM
Client-Administrator-Installationsabbilds
auf Seite 60.
2.
Aktualisieren Sie Ihr Installationsskript mit einem der folgenden Befehle, um eine stille Installation zu starten:
• Stille Installation mit Fortschrittsanzeige
Msiexec /i EnterprisePDM.msi /qb
• Stille Installation ohne Fortschrittsanzeige
Msiexec /i EnterprisePDM.msi /qb
• Stille Installation mit Fortschrittsanzeige und automatischem Neustart (falls erforderlich)
Msiexec /i EnterprisePDM.msi /qb-
• Stille Installation ohne Neustartaufforderung
Msiexec /i EnterprisePDM.msi /qb REBOOTYESNO=NO REBOOT=REALLYSUPPRESS
Wenn Sie eine ältere Installation mit dieser Option aktualisieren, müssen Sie am Ende der Installation einen Neustart durchführen, um alle ersetzten Dateien, die verwendet werden, neu zu laden.
• Stille Installation mit Fortschrittsanzeige und ohne automatische Installation von eDrawings
Msiexec /i EnterprisePDM.msi /qb REMOVE=eDrawings
Wenn Sie die Option REMOVE=eDrawings auslassen, wird der eDrawings Viewer automatisch einbezogen, wenn die Installation von einem
Administrator-Installationsabbild aus erfolgt.
Optionen für eine stille Installation
Option
/qn
/qb
/qr
Beschreibung
Keine Benutzeroberfläche
Einfache Benutzeroberfläche
Reduzierte Benutzeroberfläche mit Anzeige eines modalen
Dialogfelds am Ende der Installation
65
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
Option
/qf
/qn+
/qb+
/qb-
REMOVE=[string]
Beschreibung
Vollständige Benutzeroberfläche mit Anzeige eines modalen
Dialogfelds am Ende der Installation
Keine Benutzeroberfläche; am Ende der Installation wird jedoch ein modales Dialogfeld angezeigt
Einfache Benutzeroberfläche mit Anzeige eines modalen
Dialogfelds am Ende der Installation
Einfache Benutzeroberfläche ohne modale Dialogfelder
Schließt eine bestimmte Funktion von der Installation aus
66
5
Erstellung und Verteilung von
Dateitresoransichten
In Enterprise PDM Dateitresoransichten werden die von Enterprise PDM verwalteten Dateien und Informationen gespeichert.
Um einem Dateitresor eine Datei hinzuzufügen, legen Sie diese in einer lokalen
Dateitresoransicht ab. Dabei handelt es sich um einen Arbeitsordner, in dem alle zwischenzeitlichen Dateiänderungen vorgenommen werden.
Die Dateitresoransicht ist direkt verbunden mit:
• dem Archivserver, der die physischen Dateien in einem Dateitresorarchiv speichert
• der Dateitresordatenbank, die Informationen zu Dateien und Aktivitäten im Dateitresor speichert
Sie können auf Dateien und Informationen in einem Dateitresor nur von einem System zugreifen, auf dem der Enterprise PDM Client installiert ist und Sie sich als Benutzer mit ausreichenden Zugriffsrechten angemeldet haben.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
•
•
Erstellung einer Dateitresoransicht mit dem Assistenten zur Ansichtseinrichtung
•
Verteilen einer Enterprise PDM Dateitresoransicht mit Microsoft Windows Active
•
Verteilen von Dateitresoransichten in einer WAN-Umgebung
Tresorerstellung
Mit dem Enterprise PDM Administrationswerkzeug können Sie den Tresor auf dem
Archivserver erstellen.
Voraussetzungen
Führen Sie vor der Erstellung eines Tresors folgende Schritte aus:
• Stellen Sie sicher, dass alle Komponenten von Enterprise PDM installiert wurden. In der SolidWorks Enterprise PDM Installationsanleitung wird beschrieben, wie Sie den
Archivserver, den Datenbankserver und den Enterprise Client installieren.
• Stellen Sie sicher, dass der Archivserver verfügbar ist.
67
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Wenn der gewünschte Archivserver sich auf einem anderen System befindet, müssen
Sie ihn möglicherweise hinzufügen. Siehe
Hinzufügen eines Archivservers
auf Seite
68.
Wenn eine Firewall auf dem Archivsystem den TCP-Port 3030 blockiert, ist der Zugriff auf den Archivserver eventuell nicht möglich. In der SolidWorks Enterprise PDM
Installationsanleitung finden Sie Einzelheiten zur Installation des Archivservers unter
Windows Vista.
• Wenn der SQL-Server sich auf einem anderen System als der Archivserver befindet, stellen Sie sicher, dass er verfügbar ist. Möglicherweise ist der Zugriff nicht möglich, wenn eine Firewall den Port 1433 blockiert.
• Stellen Sie sicher, dass Sie über ausreichende Zugriffsrechte verfügen.
Ihr Windows Benutzerkonto muss über Administratorzugriff auf den Archivserver verfügen. Wenn der Tresor auf demselben System wie der Archivserver eingerichtet ist, verfügt der lokale Administrator standardmäßig über diese Zugriffsrechte.
In der SolidWorks Enterprise PDM Installationsanleitung finden Sie Einzelheiten zur
Installation des Archivservers.
• Beschaffen Sie sich Informationen zum SQL-Server.
Sie benötigen Folgendes:
• Name des SQL-Servers.
• Anmeldeinformationen für einen Benutzer mit ausreichenden
Systemadministrationsrechten zur Erstellung eines Tresors.
In der SolidWorks Enterprise PDM Installationsanleitung finden Sie Einzelheiten zur
Installation und Konfiguration von SQL Server 2005.
Hinzufügen eines Archivservers
Zum Erstellen eines Tresors muss es möglich sein, eine Verbindung mit einem Archivserver herzustellen. Wenn ein Archivserver zwar installiert ist, aber im Administrationswerkzeug nicht angezeigt wird, können Sie ihn hinzufügen.
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Administration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Klicken Sie auf Datei > Server hinzufügen.
3.
Wählen Sie im Dialogfeld Server hinzufügen unter Servername den hinzuzufügenden
Server aus, oder geben Sie den Namen ein.
Verwenden Sie den Systemnamen des Servers, nicht die IP-Adresse, es sei denn, die
Umgebung ist ausschließlich für die IP-Kommunikation konfiguriert, wie im
Installationshandbuch beschrieben.
Wenn ein Archivserver in einem WAN hinzugefügt wird, kann DNS beim Abrufen der
IP-Adresse des Server-Hostnamens fehlschlagen. Um dieses Problem zu umgehen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie vom Client aus einen ping-Befehl an den Namen des Servers senden können. Wenn der ping-Befehl nicht funktioniert, aktualisieren
68
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Sie die lokale HOSTS-Datei. Eine ausführliche Beschreibung dieser Themen finden Sie in der Microsoft Knowledge Base in Artikel 172218:
http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;EN-US;172218
.
4.
Klicken Sie auf OK.
Anmeldung bei einem Archivserver
Vor der Erstellung eines neuen Tresors müssen Sie sich möglicherweise anmelden. Wenn das Konto über Erstellungsberechtigungen auf dem Archivserver verfügt, ist keine
Anmeldung erforderlich.
Anmeldung bei einem Archivserver:
1.
Geben Sie im Dialogfeld Anmeldung den Windows Benutzernamen und das Passwort eines Benutzers ein, der auf Tresore auf dem Archivserver zugreifen kann.
• Um den Archivserver hinzuzufügen und seine Tresore aufzulisten, melden Sie sich als Benutzer an, der in der Liste Zugriff Hinzufügen im
Archivserver-Konfigurationswerkzeug enthalten ist.
• Wenn Sie Verwaltungsaufgaben durchführen möchten, wie beispielsweise Tresore erstellen, aktualisieren oder entfernen, melden Sie sich als Benutzer mit
Administratorzugriff an.
2.
Wenn das Dialogfeld Anmeldung eine Domänenliste enthält, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Bei Verwendung eines lokalen Benutzerkontos auf dem Archivserver wählen Sie den Systemnamen aus, hinter dem (lokales Konto) steht.
• Bei Verwendung eines Domänenkontos wählen Sie die richtige Domäne aus, oder geben Sie sie ein.
3.
Klicken Sie auf Anmelden.
Erstellen eines Tresors
Erstellen eines Tresors:
1.
Melden Sie sich bei einem System an, auf dem der Enterprise PDM Client installiert ist.
2.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Administration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
3.
Wenn der gewünschte Archivserver nicht aufgelistet wird, fügen Sie ihn hinzu, wie unter
Hinzufügen eines Archivservers
auf Seite 68 beschrieben.
69
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
4.
Klicken Sie im linken Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den Archivserver, auf dem Sie den Tresor erstellen möchten, und wählen Sie Der neue Tresor wird
erstellt aus dem Kontextmenü.
Melden Sie sich auf Aufforderung an, wie unter
Anmeldung bei einem Archivserver
auf Seite 69 beschrieben.
5.
Führen Sie im Tresor-Installationsassistenten folgende Schritte aus:
Bildschirm Aktion
Willkommen Klicken Sie auf Weiter.
Tresornamen wählen Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für den neuen
Tresor ein.
Der Name wird auf allen angeschlossenen Client-Systemen angezeigt und kann später nicht mehr geändert werden.
Tresor-Stammverzeichnis wählen
Wählen Sie unter Tresor-Stammverzeichnis den
Stammordner aus, in dem die Tresorarchive gespeichert werden sollen.
Der standardmäßige Stammordner ist Archive.
Datenbank wählen Die Tresordatenbank enthält Informationen über die Dateien und Aktivitäten im Tresor.
Im Feld Datenbankserver auswählen können Sie den
SQL-Server, auf dem die Tresordatenbank gespeichert werden soll, auswählen oder eingeben.
Geben Sie den Datenbanknamen ein.
Wenn das Dialogfeld für die SQL-Anmeldung angezeigt wird, verfügt die gespeicherte SQL-Anmeldung nicht über ausreichend Berechtigungen, oder sie gehört nicht zu einem
Benutzer des SQL-Servers. Geben Sie einen SQL-Benutzer mit entsprechenden Systemadministrationsrechten an, wie beispielsweise sa. Diese Anmeldung ist auf die tresorspezifischen SQL-Anmeldeeinstellungen für den neuen
Tresor eingestellt.
Regionale
Einstellungen wählen
Sprache
Wählen Sie die für den Tresor zu benutzende
Sprache.
Datumsformat
Wählen Sie das Format für Datumsangaben im Tresor aus. Sie können diese Einstellung später ändern, indem Sie mit der rechten
Maustaste auf den Tresor klicken und
Eigenschaften im Kontextmenü auswählen.
70
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm
Benutzer Admin erstellen
Aktion
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie Voreingestelltes 'admin'-Passwort für
diesen Archivserver nutzen.
Das Passwort des Admin-Benutzers, das bei der Installation des Archivservers festgelegt wurde, wird für den
Admin-Benutzer des Tresors verwendet.
• Deaktivieren Sie die Option zum Eingeben und Bestätigen eines Passworts.
Diese Anmeldung ist auf die tresorspezifischen
Admin-Anmeldeeinstellungen für den neuen Tresor eingestellt.
Tresor konfigurieren Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
• Eine Konfiguration auf Basis einer administrativen
Exportdatei (*.cex) benutzen
Suchen Sie eine .cex Datei mit den Einstellungen für die
Tresornutzung heraus, z. B. die Tresoreinstellungen, die
Sie von einem anderen Tresor exportiert haben.
• Standardkonfiguration verwenden
Wählen Sie eine Option aus:
Leer
Erstellt einen Datenordner ohne Dateien; dadurch wird das Importieren oder Erstellen von Datenkarten, Workflows etc. erleichtert.
Standard
Installiert den Datensatz, der bei früheren
Versionen von Enterprise PDM installiert wurde.
Schnellstart
Installiert einen einfachen Datensatz inklusive vordefinierter Gruppen und
Berechtigungen; dadurch können
Unternehmen, die Enterprise PDM zum ersten Mal installieren, die Software umgehend in einer Produktionsumgebung verwenden.
71
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm
Konfigurationsdetails auswählen
Aktion
72
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm Aktion
Das, was Sie im Fenster Tresor konfigurieren gewählt haben, bestimmt den Inhalt dieses Fensters.
• Falls Sie eine Konfiguration auf Basis einer administrativen
Exportdatei gewählt haben, wird dieses Fenster nicht angezeigt.
• Wenn Sie die Option Standard gewählt haben, stehen folgende Optionen zur Verfügung. Klicken Sie auf einen
Optionsnamen, um eine Beschreibung anzuzeigen.
Zusatzanwendungen
• Dispatch
Die Zusatzanwendung
SWTaskAddin wird dem
Tresor hinzugefügt, wenn
Sie unter
Task-Ausführung die
Optionen Konvertieren und
Drucken auswählen.
Stücklisten
Karten
• Standard-Stückliste
• Schweißkonstruktion-Stückliste
• Zuschnittsliste für
Schweißkonstruktionen
Datei- und Ordnerdatenkarten
• Adobe Acrobat
• AutoCAD
• Autodesk Inventor
• Bitmap-Grafiken
• CAL
• Standardordnerkarte
• Microsoft Office
• MP3
• Pro/ENGINEER
Erfordert eine separate
Pro/ENGINEER Connector
Installation.
• SolidEdge
• SolidWorks
• Textdateien
• XML
73
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm Aktion
Artikel
• Support-Elemente
Zur Elementunterstützung gehören unter anderem die
Artikel-Suchkarten.
Suchunterstützung
Wird Benutzern bei der
Tresorsuche angezeigt
• Vollständige Dateisuche
• Benutzersuche
Task-Ausführung
(Server-Zusatzanwendungen)
Tasks, die von der
SWTaskAddin .dll zur
Verfügung gestellt werden
• Konvertieren
• Wenn Sie Leer gewählt haben, werden keine Datenoptionen im Tresor installiert, um den Import selbst erstellter .cex
Dateien zu vereinfachen.
• Wenn Sie SolidWorks Schnellstart gewählt haben, werden die folgenden Optionen installiert, die für
SolidWorks-Implementierungen auf Einstiegsniveau vorgesehen sind:
Stücklisten
• Standard-Stückliste
• Schweißkonstruktion-Stückliste
• Zuschnittsliste für
Schweißkonstruktionen
Karten
• Standardordnerkarte
• SolidWorks
Einzelkarte, die für alle SolidWorks
Dateien verwendet wird.
Suchunterstützung
Wird Benutzern bei der Tresorsuche angezeigt
• Vollständige Dateisuche
• Suche schnell starten
Informationen
überprüfen
Überprüfen Sie die Tresorparameter, und klicken Sie dann auf
Fertig stellen.
74
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm
Beendet
Aktion
Klicken Sie auf Schließen.
Anwenden von Lizenzen
SolidWorks Enterprise PDM verwendet variable Client-Lizenzen. Wenn ein Benutzer sich bei einem Tresor anmeldet, wird eine Lizenz aus einem Pool von Lizenzen entnommen, die über eine registrierte Lizenzdatei aktiviert wird. Wenn der Benutzer sich abmeldet oder Enterprise PDM beendet, ist die Lizenz an den Pool zurückgegeben und kann mit anderen Client-Systemen verwendet werden.
Folgende Lizenzen sind verfügbar:
• SolidWorks Enterprise PDM Editor & Web
Umfasst die folgenden Lizenztypen:
Editor: Unterstützt die Arbeit mit allen Dateitypen, einschließlich Verwaltung und
Vorschau von CAD-Formaten wie SolidWorks. Mit CAD-Zusatzanwendungen können
Benutzer über die CAD-Anwendung auf Enterprise PDM zugreifen.
Web: Remote-Benutzer können den WEB-Client verwenden, um den Tresor zu durchsuchen und grundlegende Funktionen für Remote-Arbeitsabläufe zu nutzen.
• SolidWorks Enterprise PDM Contributor & Web
Umfasst die folgenden Lizenztypen:
Beitragsleister: Benutzer in einem LAN (lokalen Netzwerk), WAN oder VPN (virtuellen privaten Netzwerk) können dieselben Funktionen wie mit dem Editor-Lizenztyp nutzen, aber die CAD-Zusatzanwendungen sind nicht aktiviert.
Web: Remote-Benutzer können den WEB-Client verwenden, um den Tresor zu durchsuchen und grundlegende Funktionen für Remote-Arbeitsabläufe zu nutzen.
• SolidWorks Enterprise PDM Viewer
Ermöglicht den schreibgeschützten Zugriff auf Tresore. Die Benutzer können Dateien weder hinzufügen noch ändern (auschecken, einchecken, Werte aktualisieren) und keine CAD-Zusatzanwendungen verwenden.
• SolidWorks Enterprise PDM Prozessor-Lizenz
Erteilt die Berechtigung zur Ausführung eines beliebigen Client-Typs, bis zu der für die
Lizenz angegebenen Anzahl.
Abrufen einer Lizenzdatei
Sie können Ihre Lizenzdatei für Enterprise PDM vom SolidWorks Kundenportal abrufen.
Alternativ können Sie eine Lizenzdatei von Ihrem Händler oder dem SolidWorks Customer
Center beziehen.
Die Lizenzdatei ist eine .txt-Datei mit einem der folgenden Namen:
75
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
• SNL_FLEXID=6-A6308DC9.txt
Wenn die Lizenzdatei manuell im Customer Center generiert wird.
• snl_license_email.txt
Wenn die Lizenzdatei über das SolidWorks Kundenportal generiert wird.
Beziehen einer Lizenzdatei über das SolidWorks Kundenportal:
1.
Geben Sie in einem Browserfenster die URL
http://www.solidworks.com
ein.
2.
Klicken Sie oben auf dem Bildschirm auf Login.
3.
Klicken Sie auf dem Login-Bildschirm auf SolidWorks Customer Portal.
4.
Geben Sie auf dem Bildschirm für das SolidWorks Customer Portal unter Email
Address und Password Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort ein, und klicken Sie auf sign in.
5.
Klicken Sie auf dem Bildschirm Self-Service unter My Support auf Register My
Products (Meine Produkte registrieren).
6.
Geben Sie auf dem Bildschirm SolidWorks eRegistration unter Serial Number Ihre
Seriennummer ein, und klicken Sie auf Next.
7.
Klicken Sie auf My Products und dann auf Get License.
Eine Lizenzdatei wird an die mit Ihrem SolidWorks Enterprise PDM Konto zugeordnete
E-Mail-Adresse gesendet.
8.
Wenn Sie die E-Mail erhalten, kopieren Sie die Lizenzdatei (Textdatei) auf Ihre
Festplatte.
Hinzufügen und Ändern von Lizenzen
Damit Sie sich von einem Enterprise PDM Client aus bei einem Tresor anmelden können, muss eine Lizenz verfügbar sein, die mit dem Typ und der Version der derzeit installierten
Lizenz übereinstimmt. Zum Hinzufügen oder Ändern von Lizenzen verwenden Sie das
Dialogfeld Lizenzschlüssel eingeben, das im Administrationswerkzeug verfügbar ist.
Enterprise PDM Lizenzen werden im SQL-Datenbankserver beibehalten, wo die
Dateitresordatenbanken gehostet werden.
Nach Erstellung des ersten Enterprise PDM Tresors oder Aktualisierung auf eine neue
Version von Enterprise PDM müssen Sie eine neue Lizenzdatei hinzufügen. Sie müssen die Lizenzdatei nur einmal in einem der verfügbaren Tresore auf dem Server anwenden.
Die in der Datei enthaltenen Lizenzen sind für alle Enterprise PDM Tresore auf dem Server gültig.
Hinzufügen oder Ändern von Lizenzen:
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Klicken Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server 2012 auf Start > Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM > Administration.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Lizenz, und wählen Sie Öffnen aus dem Kontextmenü.
76
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
3.
Gehen Sie im Dialogfeld Lizenzschlüssel eingeben unter Lizenzdatei wie folgt vor:
• Geben Sie den Pfad der Lizenzdatei ein.
• Klicken Sie auf , und navigieren Sie zur Lizenzdatei.
4.
Klicken Sie auf OK.
Die in der Lizenzdatei enthaltenen Lizenzen werden installiert.
5.
Öffnen Sie das Dialogfeld Lizenzschlüssel eingeben erneut, um die Lizenzen anzuzeigen.
Erstellung einer Dateitresoransicht mit dem Assistenten zur
Ansichtseinrichtung
Benutzer, die Dateien verwalten, müssen über eine auf jedem Client erstellte lokale
Dateitresoransicht (Arbeitsordner) eine Verbindung zu einem Dateitresor aufbauen.
Die Dateitresoransicht kann nur eingerichtet werden, wenn der Enterprise PDM Client installiert ist.
Sie können auch eine lokale Dateitresoransicht mit dem Enterprise PDM
Verwaltungswerkzeug erstellen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt zur Erstellung einer lokalen Dateitresoransicht im Handbuch SolidWorks Enterprise
PDM Administration Guide.
Erstellen einer Dateitresoransicht mit dem Assistenten für die
Ansichtseinrichtung:
1.
Führen Sie Ansichtseinrichtung aus, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Klicken Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server 2012 auf Start > Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM >
Ansichtseinrichtung.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Ansichtseinrichtung.
2.
Erstellen Sie die Dateitresoransicht wie folgt:
Bildschirm Aktion
Willkommen Klicken Sie auf Weiter.
77
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm
Archivserver auswählen
Aktion
Die im Netzwerk verfügbaren Archivserver sind aufgelistet.
1. Wenn der gewünschte Archivserver aufgeführt ist, wählen Sie ihn aus.
2. Führen Sie folgende Schritte aus, wenn der gewünschte
Archivserver nicht angezeigt wird: a. Klicken Sie auf Hinzufügen.
b. Geben Sie im Dialogfeld Servermanuell hinzufügen den
Systemnamen ein, und klicken Sie auf OK.
Wenn Ihr Konto nicht über ausreichende Zugriffsrechte verfügt, wird ein Anmelde-Dialogfeld eingeblendet. Melden
Sie sich mit einem Benutzerkonto mit Zugriffsrechten auf
Dateitresoren auf dem Archivserver an.
c. Wählen Sie den neuen Archivserver aus.
3. Um eine Verbindung mit anderen Archivservern mit
Dateitresoren herzustellen, wählen Sie diese aus.
4. Klicken Sie auf Weiter.
Tresor(e) auswählen
Alle Dateitresore auf den ausgewählten Archivservern sind in einer Liste aufgeführt.
1. Wählen Sie die Tresore aus, für die Sie eine lokale
Dateitresoransicht erstellen möchten.
2. Klicken Sie auf Weiter.
78
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Bildschirm Aktion
Verwendungsort auswählen
1. Wählen Sie aus, wo die Dateitresoransicht erstellt werden soll.
Sie können die Ansicht in einem beliebigen Verzeichnis erstellen. Eine freigegebene Ansicht, die für alle Profile auf dem System verfügbar ist, muss jedoch im Stammverzeichnis der lokalen Festplatte erstellt werden, damit sie problemlos aufgerufen werden kann.
2. Wählen Sie den Ansichtstyp aus, der erstellt werden soll:
Nur für mich
Die lokale Ansicht ist nur für das Windows Profil verfügbar, das derzeit im System angemeldet ist. Verwenden Sie diese Option, wenn mehrere
Benutzer das gleiche System verwenden, z. B.
in einem Terminal-Server oder in einer
Citrix-Umgebung. Legen Sie die lokale
Dateitresoransicht in einem Benutzerordner ab, auf den das aktuell angemeldete Profil zugreifen kann.
Details finden Sie unter
Enterprise PDM auf einem Terminal-Server
auf Seite 82.
Für alle
Benutzer dieses
Computers
Die lokale Ansicht ist für alle Windows Profile auf diesem System verfügbar (bevorzugte Option).
Der aktuell angemeldete Benutzer muss zur
Verwendung dieser Option lokale
Administratorrechte besitzen, weil sie die
Aktualisierung der lokalen Systemregistrierung voraussetzt.
Details finden Sie unter
Verwenden einer freigegebenen Dateitresoransicht mit mehreren Benutzerprofilen
auf Seite 80.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Aktionen prüfen Klicken Sie auf Fertig stellen.
Beendet Klicken Sie auf Schließen.
Aktivieren der Broadcast-Funktion mit Windows Firewalls
Wenn Sie Enterprise PDM auf einem Arbeitsplatz ausführen, auf dem die Windows Firewall aktiviert ist, müssen Sie die Broadcast-Funktion aktivieren, um die Archivserver aufzulisten, wenn Benutzer Dateitresoransichten mit Ansichtseinrichtung erstellen.
79
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Dies ist darauf zurückzuführen, dass Enterprise PDM eine Broadcast-Methode verwendet, um eine Liste aller verfügbaren Archivserver im Netzwerk abzurufen. Dieser Broadcast wird von einem dynamischen Port auf dem Client an den Standard-Port 3030 auf dem
Serversystem gesendet. Standardmäßig sieht die Windows Firewall nur einen Zeitraum von drei Sekunden vor, in dem die Broadcast-Ergebnisse vom Server an den dynamischen
Client-Port zurückgesendet werden können. Danach wird die Broadcast-Antwort von der
Firewall gestoppt.
Die Broadcast-Funktion des Achivservers kann nur dann ordnungsgemäß auf einem
Windows XP Client mit Windows Firewall ausgeführt werden, wenn Sie zulassen, dass die
Anwendungen den Broadcast durch die Firewall anfordern. Für Enterprise PDM sind dies der Assistent für die Ansichtseinrichtung (ViewSetup.exe) und das Enterprise PDM
Verwaltungswerkzeug (ConisioAdmin.exe).
Eine ausführliche Beschreibung dieses Themas finden Sie in der Microsoft Knowledge
Base in folgendem Artikel:
http://support.microsoft.com/?kbid=885345
Aktivieren der Broadcast-Funktion unter Windows Server 2008,
Windows 7 und Vista
Wenn Sie Enterprise PDM auf Windows Server 2008, Windows 7 oder Windows Vista ausführen, fügen Sie die, um die Broadcast-Funktion zu aktivieren, die Anwendungen zur
Liste der erlaubten Programme hinzu.
1.
Klicken Sie im Windows Start-Menü auf Systemsteuerung.
2.
Klicken Sie auf der Seite Einstellungen des Computers anpassen auf System und
Sicherheit.
3.
Klicken Sie im rechten Fensterbereich unter Windows-Firewall, click Programm
über die Windows-Firewall kommunizieren lassen.
4.
Klicken Sie auf dem Bildschirm Kommunikation von Programmen durch die
Windows-Firewall zulassen unter der Liste der zugelassenen Programme auf Anderes
Programm zulassen.
5.
Klicken Sie im Dialogfeld Programm hinzufügen auf Durchsuchen, um nach
ViewSetup.exe
zu suchen (befindet sich standardmäßig in \Programme\SolidWorks
Enterprise PDM\
), und klicken Sie anschließend auf Öffnen.
6.
Klicken Sie auf Hinzufügen.
Das Dialogfeld wird geschlossen, und das Programm wird zur Liste der zugelassenen
Programme und Komponenten hinzugefügt.
7.
Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 6, und fügen Sie ConisioAdmin.exe hinzu, das als
Verwalgung aufgelistet wird.
8.
Klicken Sie auf OK, um den Bildschirm Kommunikation von Programmen durch die
Windows-Firewall zulassen zu schließen.
9.
Schließen Sie die Systemsteuerung.
Verwenden einer freigegebenen Dateitresoransicht mit mehreren Benutzerprofilen
Eine freigegebene Dateitresoransicht wird von einem Benutzer mit lokalen Windows
Administratorrechten erstellt. Die lokale Administratorgruppe erhält standardmäßig
80
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten uneingeschränkte Dateiberechtigungen, die sich auf alle in dieser Ansicht erstellte (oder im Cache-Speicher abgelegte) Dateien beziehen.
Auf vielen Systemen haben die lokalen Benutzer- oder Hauptbenutzergruppen nur eingeschränkte Dateizugriffsrechte auf Ordner in Windows. Wenn ein Benutzer mit lokalen
Administratorrechten eine Datei in der freigegebenen Tresoransicht im Cache-Speicher ablegt, besitzen andere Windows Benutzerprofile, die nur über Benutzer- oder
Hauptbenutzerzugriffsrechte verfügen, möglicherweise keine ausreichenden
Berechtigungen, um uneingeschränkt auf die Datei zugreifen oder beim Auschecken der
Datei deren schreibgeschützten Status ändern zu können.
Wenn Sie beabsichtigen, eine freigegebene Dateitresoransicht zusammen mit Windows
Benutzer- oder Hauptbenutzerprofilen zu verwenden, sollten Sie Ordnerzugriffsrechte für diese Gruppen definieren.
Ändern von Zugriffsberechtigungen für eine freigegebene Ansicht mit dem Dialogfeld "Eigenschaften"
1.
Melden Sie sich als Benutzer mit lokalen Administratorrechten im System an.
2.
Navigieren Sie in Windows Explorer zum Dateitresoransichtsordner, und wählen Sie diesen aus.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateitresoransichtsordner, und wählen
Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
4.
Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften der Dateitresoransicht auf die Registerkarte
Sicherheit.
5.
Wählen Sie unter Gruppen- oder Benutzernamen die Windows Profilgruppen aus, welche die freigegebene Dateitresoransicht verwenden werden, und stellen Sie sicher, dass alle Zugriffsrechte aktiviert sind (Vollzugriff).
6.
Klicken Sie auf OK.
Ändern von Zugriffsberechtigungen für eine freigegebene Ansicht mit der Eingabeaufforderung
1.
Melden Sie sich als Benutzer mit lokalen Administratorrechten im System an.
2.
Zeigen Sie eine Eingabeaufforderung an, und öffnen Sie den übergeordneten Ordner, der die Dateitresoransicht enthält (normalerweise C:\).
3.
Verwenden Sie den Befehl cacls, um den Benutzer- und Hauptbenutzergruppen einen ausreichenden Zugriff zu gewähren.
CACLS “Tresoransichtsname” /E /G “Gruppen-_oder_Benutzername”:F
Um beispielsweise einer lokalen Benutzergruppe einen ausreichenden Zugriff zu gewähren, geben Sie Folgendes ein:
CACLS “c:\EPDM Dateitresor” /E /G “Benutzer”:F
Weitere Informationen zum Befehl cacls finden Sie hier:
http://support.microsoft.com/kb/162786/DE-DE/
81
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Verwenden von Enterprise PDM auf einem Terminal-Server
Enterprise PDM Clients können in einer Terminal-Umgebung wie Microsoft Terminal Server oder Citrix installiert werden.
Beachten Sie die folgenden Unterschiede zur Installation eigenständiger Clients:
• Die Client-Software wird einmal auf dem Terminal-Server installiert, da alle
Terminal-Profile das gleiche Kernsystem und die gleichen Programmdateien verwenden.
Sie können nicht verschiedene Client-Lizenztypen auf dem gleichen Terminal-System kombinieren. Alle Terminal-Client-Profile verwenden den gleichen Lizenztyp.
• Beim Erstellen lokaler Dateitresoransichten für Terminal-Clients müssen Sie sich als das Windows Profil angemeldet haben, das Zugriff auf die Ansicht haben soll. Schützen
Sie die Ansichten vor dem Zugriff durch andere, indem Sie den Anfügetyp Nur für
mich oder die Option Nicht für alle verfügbar (Not available to everyone) verwenden.
Um die Verwaltung von Ansichten für mehrere Terminal-Client-Profile zu vereinfachen, verwenden Sie die Enterprise PDM Richtlinie oder erstellen Sie eine
Administratoransichtseinrichtungs-Datei.
Nur das Windows Profil, für das die Ansicht erstellt wurde, kann sich in der
Dateitresoransicht anmelden, da die Ansichtsinformationen im aktuellen
Benutzerabschnitt der Registrierung gespeichert werden, der nur dem aktuellen
Profil zugänglich ist.
• Legen Sie die vor dem Zugriff anderer geschützten (privaten) Ansichten im Basisordner des Terminal-Benutzers ab, damit sich diese für alle Profile im gleichen
Stammverzeichnis befinden. Verwenden Sie beispielsweise die Umgebungsvariablen
%HOMEDRIVE%%HOMEPATH%
. Diese weisen für die meisten Benutzer den gleichen Pfad auf.
• Sie sollten in einer Terminal-Umgebung keine freigegebene Ansicht erstellen, auf die alle Benutzer auf dem Terminal-Server Zugriff haben. Bei Verwendung einer freigegebenen Ansicht arbeiten alle Terminal-Benutzer im gleichen lokalen Cache, d. h.
sie können Dateiänderungen anderer Benutzer überschreiben und umgekehrt.
Erstellung einer Dateitresoransichtseinrichtungs-Datei
Wenn Sie eine Ansichtseinrichtungsdatei (.cvs) erstellen, können Sie Clients an einen
Dateitresor anhängen, indem Sie die .cvs-Datei ausführen, ohne den Assistenten für die
Ansichtseinrichtung verwenden zu müssen.
Die .cvs-Datei kann auch still unter Verwendung von Auslösern gestartet werden (siehe
Beschreibung in
Skripterstellung für die Dateitresoransichtseinrichtung
auf Seite
83).
Eine .cvs-Datei kann von jedem vorhandenen Enterprise PDM Client aus erstellt werden.
82
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Erstellen der .cvs-Datei:
1.
Starten Sie die Ansichtseinrichtung mit dem Auslöser /a.
Klicken Sie z. B. vom Windows Start-Menü auf Ausführen, und geben Sie den folgenden Befehl ein:
“C:\Programme\SolidWorks Enterprise PDM\ViewSetup.exe” /a
2.
Führen Sie die einzelnen Verfahrenschritte des Assistenten für die Ansichtseinrichtung wie bei der Erstellung lokaler Ansichten aus.
Siehe
Erstellung einer Dateitresoransicht mit dem Assistenten zur
auf Seite 77. Sie können eine beliebige Anzahl von Ansichten auswählen.
Die einzig verfügbare Aktion auf dem Bildschirm Aktionen prüfen lautet Speichere
in Datei.
3.
Klicken Sie auf Fertig stellen, und geben Sie ein Verzeichnis und einen Dateinamen für die Ansichtseinrichtungsdatei an.
4.
Klicken Sie auf Schließen.
Verwendung einer Dateitresoransichtseinrichtungs-Datei
Sie können Clients an einen Dateitresor anfügen, indem Sie die .cvs-Datei ausführen.
Dazu muss der Assistent für die Ansichtseinrichtung nicht ausgeführt werden.
Die .cvs-Datei kann auch still unter Verwendung von Auslösern gestartet werden (siehe
Beschreibung in
Skripterstellung für die Dateitresoransichtseinrichtung
auf Seite
83).
Verwenden der Ansichtseinrichtungsdatei:
1.
Kopieren Sie die .cvs-Datei auf einen Client, den Sie dem Dateitresor anfügen möchten.
2.
Doppelklicken Sie auf die CVS-Datei.
Der Bildschirm Fertig stellen des Assistenten für die Ansichtseinrichtung wird geöffnet und enthält eine Liste der Tresore, für die lokale Ansichten erstellt werden.
3.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Skripterstellung für die Dateitresoransichtseinrichtung
Der Assistent für die Ansichtseinrichtung kann zur Automatisierung der
Ansichtsinstallationen mit dem Befehl ViewSetup.exe in Kombination mit den folgenden
Auslösern gestartet werden. Dies kann sich besonders dann als nützlich erweisen, wenn
Sie die Dateitresoransicht mit Hilfe von Anmeldeskripts oder einer ähnlichen
Verteilungsmethode verteilen möchten.
Option oder Argument Aktion
/a
Erstellt eine Ansichtseinrichtungsdatei.
83
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Option oder Argument
Pfad_zu_.cvs_Datei
Aktion
Öffnet die Ansichtseinrichtungsdatei und ermöglicht die
Anfügung mit Hilfe der Informationen aus der Datei.
Um den Pfade abzuschließen, muss die .cvs-Datei verwendet werden.
/q
/s {TresorID}
Führt eine stille Anfügung aus, ohne dass der Assistent angezeigt wird. Funktioniert nur in Verbindung mit der
Option /s oder einer .cvs-Datei.
Ermitteln Sie die Tresor-ID, indem Sie die Eigenschaften des Tresors im Enterprise PDM Verwaltungswerkzeug auswählen.
Wenn mehr als ein Archivserver als Host des Tresors fungiert, beachten Sie die Informationen unter
Verteilen von Dateitresoransichten in einer WAN-Umgebung
auf Seite 87.
Beispiele
• Erstellen einer Tresoransicht im Stillen mit der .cvs-Datei:
ViewSetup.exe PDMWEVault.cvs /q
• Erstellen einer .cvs-Datei mit den beiden von der ID bereitgestellten
Tresoren:
ViewSetup.exe /s {A8E07E93-F594-42c9-A01B-F613DBA53CB5}
{699C4EC3-60FC-452f-940E-8786A7AAF1B2} /a
Verteilen einer Enterprise PDM Dateitresoransicht mit
Microsoft Windows Active Directory
Durch Verwendung der Enterprise PDM Benutzerrichtlinie für Microsoft Windows Active
Directory können Sie Dateitresoransichten zentral auf Client-Workstations bereitstellen.
Bevor Sie Active Directory konfigurieren, bestimmen Sie die eindeutige Tresor-ID der
Tresoransicht, die Sie verteilen möchten, wie in
Suchen der Enterprise PDM Tresor-ID
auf Seite 86 beschrieben.
Die meisten Richtlinien-Dialogfelder enthalten die Registerkarte Erklärung, die einen beschreibenden Text zu der jeweiligen Richtlinie enthält.
84
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Verteilen einer Tresoransicht mit Windows Server Active Directory:
1.
Öffnen Sie die Systemsteuerung, und klicken Sie auf System und Sicherheit >
Verwaltung > Active Directory-Benutzer und -Computer.
2.
Erstellen Sie eine neue Sicherheitsgruppe (oder verwenden Sie eine vorhandene
Gruppe).
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Sicherheitsgruppe, und wählen Sie
Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
4.
Fügen Sie auf der Registerkarte Mitglieder im Dialogfeld Eigenschaften der
Sicherheitsgruppe die Benutzer hinzu, für welche die Enterprise PDM Dateitresoransicht bereitgestellt werden soll.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den obersten Domänencontainer (bzw. eine beliebige Organisationseinheit, die die Zielbenutzer enthält), und wählen Sie
Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
6.
Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften auf der Registerkarte Gruppenrichtlinie auf
Neu, um ein neues Richtlinienobjekt zu erstellen.
7.
Wählen Sie das neue Objekt aus, und klicken Sie auf Eigenschaften.
8.
Führen Sie im Dialogfeld Eigenschaften auf der Registerkarte Sicherheit folgende
Schritte aus: a) Fügen Sie die Gruppe, die die Benutzer enthält, der Liste hinzu, und wählen Sie sie aus.
b) Wählen Sie unter Berechtigungen in der Spalte Zulassen die Option
Gruppenrichtlinie übernehmen, um der Gruppe die Richtlinie zuzuweisen.
Wenn die Richtlinie nicht für andere Domänengruppen festgelegt werden soll, achten Sie darauf, dass die Berechtigung bei den anderen Gruppen deaktiviert ist.
c) Klicken Sie auf OK.
9.
Wählen Sie im Dialogfeld Eigenschaften der Domäne erneut das neue Objekt aus, und klicken Sie auf Bearbeiten.
10. Im Gruppenrichtlinienobjekt-Editor: a) Gehen Sie zu Benutzerkonfiguration > Administrative Vorlagen.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Vorlagen
hinzufügen/entfernen aus dem Kontextmenü.
11. Navigieren Sie im Dialogfeld Richtlinienvorlagen auf der SolidWorks Enterprise PDM
DVD zu \Support\Policies. Wählen Sie PDMWorks Enterprise.ADM aus, und klicken
Sie auf Öffnen.
12. Wenn die Richtlinie geladen ist, klicken Sie auf Schließen.
Die neue Option SolidWorks Enterprise PDM Einstellungen wird unter
Administrativen Vorlagen > Klassische administrative Vorlage (ADM) angezeigt.
13. Navigieren Sie zum Ordner Ansichtseinrichtung, und doppelklicken Sie auf
Automatische Ansichtseinrichtung (Automatic View Setup).
14. Führen Sie im Dialogfeld Eigenschaften der automatischen Ansichtseinrichtung folgende
Schritte aus: a) Wählen Sie Aktiviert.
b) Klicken Sie auf Anzeigen, um die zu installierenden Ansichten anzuzeigen.
85
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten c) Klicken Sie im Dialogfeld Inhalt anzeigen auf Hinzufügen, um die Dateitresoransicht hinzuzufügen.
d) Weisen Sie im Dialogfeld Element hinzufügen der zu verteilenden Ansicht einen
Namen zu (vorzugsweise den gleichen Namen wie dem Dateitresor).
e) Fügen Sie dem Elementwertfeld die Tresor-ID hinzu.
f) Klicken Sie dreimal auf OK.
Wenn mehr als ein Archivserver als Host des Tresors fungiert, beachten Sie die
Informationen unter
Verteilen von Dateitresoransichten in einer
auf Seite 87.
15. Damit der Benutzer bei der Anmeldung über die neue Ansicht informiert wird, muss
Enterprise PDM gestartet werden. Um diesen Vorgang zu automatisieren, navigieren
Sie zum Ordner Anmeldemanager (Login Manager), und aktivieren Sie die Richtlinie
Enterprise PDM-Anmeldemanager bei Windows Anmeldung starten (Start
Enterprise PDM Login manager at Windows login).
16. Schließen Sie den Richtlinien-Editor.
Suchen der Enterprise PDM Tresor-ID
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug auf einem Client-Computer, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Administration
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Tresoransicht, und wählen Sie
Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
3.
Im Dialogfeld Eigenschaften des Dateitresor können Sie die Tresor-ID kopieren und in eine Datei einfügen.
Sie können die Tresor-ID auch in der SystemInfo-Tabelle der Tresordatenbank finden.
Empfangen einer verteilten Dateitresoransicht
Wenn Sie eine Dateitresoransicht verteilen, erhalten die Benutzer automatische
Benachrichtigungen.
• Wenn sich Benutzer in der verteilten Gruppe das nächste Mal anmelden, werden Sie anhand des folgenden Sprechblasentipps darüber informiert, dass eine neue
Tresoransicht verfügbar ist:
Ihr Systemadministrator hat Ihnen neue Tresore zum Anfügen zugewiesen.
Klicken Sie hier, um sie anzufügen.
Wenn Sie auf das Meldungsfeld klicken, wird im Assistenten für die Ansichtseinrichtung der Bildschirm Verwendungsort auswählen angezeigt, damit der Benutzer auswählen kann, wo die Ansicht platziert werden soll.
86
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Wenn Sie nicht rechtzeitig auf das Meldungsfeld klicken und dieses wieder ausgeblendet wird, können Sie durch Klicken auf das Enterprise PDM Symbol in der Taskleiste die
Option Anfügen anzeigen, in der die verteilten Ansichten verfügbar sind.
• Wenn für die Richtlinie für die automatische Ansichtseinrichtung die Option Ansichten
still einrichten (Setup Views Silent) aktiviert ist, wird die folgende Meldung eingeblendet.
Ihr Systemadministrator hat Sie zu neuen Tresoren hinzugefügt. Klicken
Sie hier zum Durchsuchen.
Durch Klicken auf das Meldungsfeld wird die Tresoransicht in Windows Explorer geöffnet.
Die Richtlinie zum Einrichten von stillen Ansichten funktioniert nur, wenn die
Domänenbenutzerprofile, die diese Richtlinie verwenden, Teil der „Anfügen“-Zugriffsliste
(bzw. der Administrator-Zugriffsliste) im Sicherheitsabschnitt des
Archivserver-Konfigurationswerkzeugs sind. Andernfalls muss die Ansicht manuell mit der Option Anfügen erstellt werden.
Verteilen von Dateitresoransichten in einer WAN-Umgebung
Standardmäßig kündigt sich ein Archivserver über das Netzwerk mittels einer
Broadcast-Oberfläche bei Clients an (über Port 3030). Beim Erstellen von Ansichten kann der Assistent für die Ansichtseinrichtung oder das Verwaltungswerkzeug den Archivserver somit automatisch auflisten.
Wenn ein Skript oder eine Active Directory Richtlinie eine Dateitresoransicht verteilt, verwendet der Client den ersten Archivserver, der ihm angekündigt wird. In bestimmten
Situationen, wie etwa in einer Replikationsumgebung mit mehreren Servern, ist dies möglicherweise nicht der richtige Server.
Wenn bei der Verwendung von Skript-Ansichten oder -Richtlinien über ein WAN oder beschränkte Netzwerke Probleme auftreten, fügen Sie den richtigen Server mit Hilfe der
Richtlinie für SolidWorks Enterprise PDM Einstellungen manuell hinzu.
Manuelle Konfiguration des Archivservers, der Enterprise
PDM Clients angekündigt wird
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Klicken Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server 2012 auf Start > Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM > Administration.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Klicken Sie unter Lokale Einstellungen auf Gruppenrichtlinien.
3.
Klicken Sie im Dialogfeld Gruppenrichtlinie auf Benutzerkonfiguration >
Administrative Vorlagen > SolidWorks Enterprise PDM Einstellungen.
87
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
4.
Deaktivieren des normalen Broadcast für die SolidWorks Enterprise PDM Richtlinie: a) Doppelklicken Sie im rechten Fensterbereich auf Broadcast deaktivieren (Disable broadcast).
b) Wählen Sie im Dialogfeld Eigenschaften von Broadcast deaktivieren (Disable
Broadcast Properties) die Option Deaktiviert aus, und klicken Sie auf OK.
5.
Hinzufügen des Archivservers, mit dem die Clients eine Verbindung herstellen sollen: a) Klicken Sie auf Ansichtseinrichtung.
b) Doppelklicken Sie auf Ausgewählte Serverseite konfigurieren (Configure Select
Server Page).
c) Wählen Sie im Dialogfeld Ausgewählte Serverseite konfigurieren - Eigenschaften
(Configure Select Server Page Properties) die Option Aktiviert aus.
d) Klicken Sie auf Anzeigen, um die Standardserver anzuzeigen.
e) Klicken Sie im Dialogfeld Inhalt anzeigen auf Hinzufügen, um den Server hinzuzufügen.
f) Geben Sie im Dialogfeld Element hinzufügen den Namen des Archivservers und den Port (normalerweise 3030) ein.
g) Klicken Sie auf OK, um alle Dialogfelder zu schließen.
Wenn Sie die Dateitresoransichten verteilen, werden Clients zur Verwendung des angegebenen Archivservers gezwungen.
Festlegung der Gruppenrichtlinie für SolidWorks
Enterprise PDM Einstellungen
Sie können Optionen der Windows Active Directory Richtlinie zum Verteilen der Enterprise
PDM Einstellungen verwenden. Wenn Sie zum Verteilen von Gruppenrichtlinien nicht
Active Directory verwenden, können Sie die SolidWorks Enterprise PDM
Einstellungsrichtlinie als lokale Gruppenrichtlinie manuell auf einem Client hinzufügen.
Einzelheiten zur Verwendung der Active Directory zum Verteilen von Enterprise PDM
Einstellungen finden Sie unter
Verteilen einer Enterprise PDM Dateitresoransicht mit Microsoft Windows Active Directory
auf Seite 84.
Manuelles Hinzufügen der Richtlinie:
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Klicken Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server 2012 auf Start > Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM > Administration.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Wählen Sie Lokale Einstellungen.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Gruppenrichtlinien, und wählen Sie
Öffnen aus dem Kontextmenü.
4.
Wählen Sie im Dialogfeld Gruppenrichtlinie die Option Benutzerkonfiguration.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Administrative Vorlagen, und wählen
Sie Vorlagen hinzufügen/entfernen aus dem Kontextmenü.
6.
Klicken Sie im Dialogfeld Vorlagen hinzufügen/entfernen auf Hinzufügen.
88
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
7.
Navigieren Sie im Dialogfeld Richtlinienvorlagen zur Richtlinienvorlage PDMWorks
Enterprise.ADM, die sich auf der SolidWorks Enterprise PDM DVD unter \Support\
Policies befindet, und klicken Sie auf Öffnen.
8.
Klicken Sie auf Schließen.
Die Richtlinienoptionen für die SolidWorks Enterprise PDM Einstellungen werden unter Administrative Vorlagen > Klassische administrative Vorlage (ADM) angezeigt.
Richtlinienoptionen für SolidWorks Enterprise PDM
Einstellungen
Richtlinie Beschreibung
Einstellungen
Broadcast-Port konfigurieren (Configure
Broadcast Port)
Definiert den für Broadcasts verwendeten Port (standardmäßig
Port 3030). Dieser Port muss mit dem Archivserver-Port
übereinstimmen. Sie sollten ihn nicht ändern müssen.
Broadcast deaktivieren
(Disable Broadcast)
Hindert Benutzer an der Verwendung von Broadcasts zur
Suche nach Archivservern im lokalen Subnetz. Es werden nur manuell hinzugefügte Server verwendet. Verwenden Sie diese
Richtlinie, um sicherzustellen, dass ein spezieller Archivserver verwendet wird.
Details finden Sie unter
Verteilen einer Enterprise PDM
Dateitresoransicht mit Microsoft Windows Active
auf Seite 84.
Automatische
Ansichtsaktualisierung deaktivieren (Disable
Automatic View Refresh)
Normalerweise aktualisiert die Broadcast-Funktion die
Dateianzeige in Explorer, wenn ein anderer Enterprise PDM
Client in dieser Ansicht etwas ändert (wenn er z. B. eine Datei umbenennt oder auscheckt).
Verwenden Sie diese Option, um zu verhindern, dass
Ansichten automatisch aktualisiert werden. Benutzer müssen die Taste F5 drücken, um die Ordnerliste in einer Ansicht manuell zu aktualisieren.
Anmeldemanager-Einstellungen
89
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Richtlinie
Alternative Server aktivieren (Enable
Alternative Servers)
Beschreibung
Wenn Sie einen Dateitresor replizieren, wird durch Aktivieren dieser Richtlinie eine Liste im Anmelde-Dialogfeld von
Archivservern erstellt, auf denen sich der replizierte Tresor befindet, zu dem der Benutzer eine Verbindung aufbauen kann.
Verwenden Sie diese Richtlinie, wenn Sie an einem Laptop und an beiden Standorten arbeiten, an denen sich ein replizierter Tresor befindet. In der Liste sind nur die zum
Broadcast verwendeten Server aufgeführt. Möglicherweise müssen Sie den Server in die Richtlinie Alternative Server
hinzufügen (Add alternative servers) aufnehmen.
Enterprise PDM Login
Manager
Anmeldemanager bei
Windows Anmeldung starten (Start PDMWorks
Enterprise Login Manager at Windows Login)
Legen Sie diese Richtlinie fest, wenn Sie Ansichten mit der
Richtlinie Automatische Ansichtseinrichtung (Automatic
View Setup) verteilen. Mit ihr wird der Enterprise PDM
Anmeldemanager bei der Anmeldung gestartet, damit
Ansichten hinzugefügt werden können.
Alternative Server hinzufügen (Add
Alternative Servers)
Die Liste alternativer Server enthält zum Broadcast verfügbare
Server, auf denen sich der replizierte Tresor befindet. Wenn der Server nicht aufgeführt wird, müssen Sie ihn mit Hilfe dieser Richtlinie möglicherweise manuell hinzufügen. Fügen
Sie den Servernamen als Wertname (Value Name) und den
Server-Port als Wert hinzu.
Richtlinie Beschreibung
Ansichtseinrichtungseinstellungen
Hinzufügen von Servern deaktivieren (Disable Add
Server)
Hindert den Benutzer am manuellen Hinzufügen von Servern zur Liste der Tresorquellen im Assistenten für die
Ansichtseinrichtung. Verwenden Sie diese Richtlinie in
Verbindung mit Broadcast deaktivieren (Disable Broadcast) und Serverseite auswählen (Select Server page), um
Clients auf einen definierten Satz von Servern zu beschränken.
90
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Richtlinie
Anfügeseite auswählen
(Select Attach Page)
Beschreibung
Steuert im Assistenten für die Ansichtseinrichtung den
Bildschirm Verwendungsort auswählen . Diese Richtlinie sollte definiert werden, wenn Ansichten im Stillen hinzugefügt werden.
Position
Definiert den standardmäßigen
Dateitresor-Anfügeort. Diese Richtlinie kann in
Terminal-Dienstumgebungen verwendet werden, um die Erstellung von Dateitresoransichten in einem bestimmten Verzeichnis zu erzwingen (in der Regel im Stammverzeichnis des Benutzers).
Typ
Definiert den standardmäßigen
Dateitresor-Anfügetyp. Ein Windows Benutzer mit eingeschränkten Rechten ist normalerweise nicht zum Hinzufügen von Dateitresoransichten auf den einzelnen Computern berechtigt.
Serverseite auswählen
(Select Server Page)
Steuert den Bildschirm Archivserver auswählen des
Assistenten für die Ansichtseinrichtung. Diese Richtlinie fügt der Serverliste, aus der im Assistenten eine Auswahl getroffen wird, standardmäßige Archivservernamen hinzu. Geben Sie den Namen des Archivservers und den Port (3030) als Wert ein.
Verwenden Sie diese Richtlinie in Verbindung mit Broadcast
deaktivieren (Disable Broadcast) und Hinzufügen von
Servern deaktivieren (Disable Add Server), um Clients zur
Verwendung eines definierten Satzes von Servern zu zwingen.
Sie sollten diese Richtlinie auch verwenden, wenn ein
Broadcast die Aufnahme von Archivservern in der Liste im
Assistenten für die Ansichtseinrichtung verhindert (z. B. über ein WAN).
Automatische
Ansichtseinrichtung
(Automatic View Setup)
Verwenden Sie diese Richtlinie, um Dateitresoransichten an
Client-Computer zu verteilen. Fügen Sie den Tresornamen und die Tresor-ID für die Ansichten hinzu, die angekündigt werden sollen.
Bei Verwendung von Ansichten still einrichten (Setup views silent) werden die Ansichten ohne Eingriffe des Benutzers hinzugefügt. Wenn Sie diese Option verwenden, sollten Sie auch die Richtlinie Anfügeseite auswählen (Select Attach
Page) definieren, um sicherzustellen, dass die Ansicht am richtigen Ort erstellt wird. Wenn sich die Client-Computer in verschiedenen Subnetzen befinden und kein Broadcast empfangen können, müssen Sie die Richtlinie Serverseite
auswählen (Select Server Page) definieren.
91
Erstellung und Verteilung von Dateitresoransichten
Richtlinie Beschreibung
Workflow Editor-Einstellungen
Workflow-Hintergrund deaktivieren (Disable
Workflow Background)
Stellt den Hintergrund des Workflow-Editors im Enterprise
PDM Verwaltungswerkzeug auf Weiß ein.
Explorer Einstellungen
Mini-Grafiken konfigurieren (Configure
Thumbnails)
Definiert Größe und Farbtiefe von auf dem Archivserver erstellten Mini-Grafiken.
Zeichnungserweiterungen
(Drawing Extensions)
Mit dieser Richtlinie können Sie Erweiterungen hinzufügen, die sich in der Stücklistenansicht wie Zeichnungen verhalten sollen. SLDDRW- und IDW-Dateien gelten standardmäßig als
Zeichnungen.
Wenn Sie die Stücklistenansichtsoption Ausgewählte
einbeziehen (Include selected) deaktivieren, werden
Zeichnungsdateien im Normalfall nicht als Knoten der oberen
Ebene betrachtet. Daher werden sowohl die Zeichnung als auch die Baugruppe ausgeschlossen.
'Struktur kopieren' vom
Stammverzeichnis entfernen
Datei abrufen konfigurieren
Entfernt das Element Struktur kopieren vom Kontextmenü des Stammverzeichnisses des Tresors.
Für den Abruf von Dateien zum Client verwendete
Threadoptionen konfigurieren. Einen Wert zwischen 1 und 20 festlegen; Standard ist 5.
SQL
Bulk-Operations konfigurieren
Legt fest, wann für die Kommunikation mit dem SQL-Server
Bulk-Operations verwendet werden.
Wenn keine Bulk-Operations erfolgen, wird, wenn es möglich ist, die Anweisung durch Text gebildet und verkettet, um die
Anweisung durchzuführen.
Wird nur auf Anweisung von SolidWorks-Support verwendet.
92
6
Konfiguration der Inhaltssuche
Wenn Sie ein Dateitresorarchiv indizieren, kann das Suchwerkzeug mit der Inhaltssuchoption den Inhalt oder die Eigenschaften eines Dokuments durchsuchen.
So können Sie z. B. nach allen Dokumenten, die das Wort “Produkt” enthalten, oder nach allen von einem bestimmten Autor verfassten Microsoft Office Dokumenten suchen.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
•
Empfohlene Computerkonfiguration
•
Konfigurieren des Indexdienstes auf dem SQL Server System
•
Konfigurieren des Indexdienstes auf einem anderen System (nicht SQL Server)
•
Hinzufügen von Indexserver-Filtern
•
Verwalten von Dateitresor-Indexkatalogen
•
Entfernen eines Dateitresor-Indexes
Inhaltssuche - Übersicht
Die SolidWorks Enterprise PDM Inhaltssuche verwendet den Microsoft Indexdienst zum
Erstellen eines Katalogs für alle indizierten Dateitresore. Der Katalog enthält
Indexinformationen und gespeicherte Eigenschaften für alle Versionen aller Dokumente in den Dateitresor-Archivordnern.
Der Indexdienst überprüft regelmäßig die Dateitresor-Archivordner und extrahiert den
Inhalt anhand von Filterkomponenten. Der Microsoft Indexdienst stellt Filter für Microsoft
Office Dateien, HTML-Dateien, MIME-Nachrichten und Textdateien bereit. Sie können auch andere Dokumentfilter installieren, um z. B. in PDF-Dateien nach Inhalten suchen zu können.
Bei der Indizierung wird ein Katalog mit einem Hauptindex erstellt, in dem Wörter und ihre Positionen in einem Satz indizierter Dokumente gespeichert werden. Die Enterprise
PDM Inhaltssuche fragt die Kataloge mithilfe des Hauptindexes, von Wortlisten und
Schattenindizes auf Wortkombinationen ab, um Inhaltssuchen auszuführen.
Empfohlene Computerkonfiguration
Sie sollten den Enterprise PDM Indexserver für einen Dateitresor auf dem SQL Server konfigurieren, auf dem sich die Dateitresordatenbank befindet. Die Speicherung des
Indexdienst-Katalogs auf einem anderen System kann die Systemleistung bei der
Durchführung von Inhaltssuchen beeinträchtigen.
Die Hardware-Mindestkonfiguration für den Indexdienst entspricht der des Enterprise
PDM Datenbankservers. Die Leistungsfähigkeit der Indizierungs- und Suchwerkzeuge
93
Konfiguration der Inhaltssuche hängt jedoch von Anzahl und Größe der zu indizierenden Dokumente und den für den
Indexdienst verfügbaren Ressourcen ab.
Die empfohlene Speicherkonfiguration für den Indexdienst geht aus der folgenden Tabelle hervor.
Anzahl der zu indizierenden Dokumente
Mindestspeicher (MB) Empfohlener Speicher
(MB)
Weniger als 100.000
64 64
100.000 bis 250.000
250.000 bis 500.000
500.000 oder mehr
64
64
128
64 bis 128
128 bis 256
256 oder mehr
Wenn die Anzahl der Dokumente (und Versionen) im Dateitresor außerordentlich groß ist, reicht der Speicher nicht aus, und die Leistung wird erheblich reduziert. Gehen Sie wie folgt vor, wenn die Leistung bei Ausführung des Indexdienstes gering ist:
• Nehmen Sie eine Feinabstimmung der Leistung vor, wie dies in der Hilfe zum Windows
Indexdienst beschrieben ist.
• Vergrößern Sie die Speicherkapazität und den dem Mapping des Eigenschaften-Caches vorbehaltenen Speicher.
• Verwenden Sie eine schnellere CPU, um die Indizierungsleistung und die
Geschwindigkeit, mit der Abfragen verarbeitet werden, zu verbessern.
Die Gesamtgröße der zu indizierenden Dokumente wirkt sich auf den zum Speichern von
Indexdienst-Daten benötigten Festplattenplatz aus. Bei einem NTFS-Dateisystem sind für den Katalog ca. 15 % des Platzes erforderlich, den der indizierte Text beansprucht.
Konfigurieren des Indexdienstes auf dem SQL Server System
Die Konfiguration des Enterprise PDM Indizierungsdienstes auf dem SQL Server erfordert die Verifikation der Microsoft Indizierungsdienstinstallation, Monitoring und Einstellung des Indizierungsdienstes sowie die Indizierung der Enterprise PDM Dateitresorarchive.
Überprüfen der Microsoft Indexdienst-Installation
Standardmäßig ist der Indexdienst auf einem Windows Server 2008 Computer nicht installiert. Instruktionen zur Installation und Konfiguration des Indexdienstes auf
Windows Server 2008 finden Sie unter
http://support.microsoft.com/kb/954822
.
94
Konfiguration der Inhaltssuche
1.
Öffnen Sie auf dem SQL Server, auf dem sich der zu indizierende Dateitresor befindet,
Systemsteuerung > Programm deinstallieren.
2.
Klicken Sie auf der linken Seite des Bildschirms Programm deinstallieren oder ändern auf Windows-Funktionen ein- oder ausschalten.
3.
Überprüfen Sie im Dialogfeld Windows-Funktionen, ob Indexdienst aktiviert ist.
Wenn dies nicht der Fall ist, aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, um den Dienst zu installieren.
Monitoring und Einstellung des Microsoft
Indizierungsdienstes
1.
Klicken Sie im Menü Start mit der rechten Maustaste auf Computer, und wählen Sie
Verwalten aus.
2.
Klappen Sie im Dialogfeld Computerverwaltung die Optionen Dienste und
Anwendungen > Indexdienst auf.
Enterprise PDM Dateitresorarchive indizieren
Dieses Verfahren beschreibt die Einrichtung des Indexservers, wenn der Indexserver und der Datenbankserver auf dem SQL Server installiert sind, auf dem sich die
Dateitresordatenbanken befinden.
Informationen zur Installation des Indexservers auf einem separaten System finden
Sie unter
Konfigurieren des Indexdienstes auf einem anderen System (nicht
auf Seite 96.
Vor der Indizierung der Dateitresorarchive:
• Stellen Sie sicher, dass der Datenbankserver installiert und konfiguriert wurde.
• Besorgen Sie sich den Benutzernamen und das Passwort eines Enterprise PDM Benutzers mit der Berechtigung Kann Indexeinstellungen aktualisieren.
• Wenn sich der Indexserver auf einem anderen System als der Archivserver befindet, besorgen Sie sich Folgendes:
• Die Domänen-Anmeldeinformationen eines Benutzers mit uneingeschränktem (Leseund Schreib-) Zugriff auf die UNC-Freigabe für den Archivordner ODER
• die Anmeldeinformationen eines lokalen Windows Benutzers auf dem Indexserver.
Konfigurieren des Indexservers auf dem SQL Server System:
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug auf einem Client-System, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Klicken Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server 2012 auf Start > Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM > Administration.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Melden Sie sich als Enterprise PDM Benutzer mit der Berechtigung Kann
Indexeinstellungen aktualisieren in dem zu indizierenden Dateitresor an.
3.
Klicken Sie im linken Fensterbereich unter dem Dateitresor mit der rechten Maustaste auf Indizieren, und wählen Sie Öffnen aus dem Kontextmenü.
95
Konfiguration der Inhaltssuche
4.
Melden Sie sich bei der entsprechenden Aufforderung als Benutzer mit
Administratorrechten beim Archivserver an.
5.
Um die Inhaltssuche in diesem Dateitresor zu aktivieren, wählen Sie im Dialogfeld
Indexeinstellungen die Option Index Tresorarchive.
6.
Doppelklicken Sie unter Archivorte auf den Archivpfad.
7.
Geben Sie im Dialogfeld Tresorarchiv-Ordnerpfad bearbeiten im zweiten Feld den
Pfad zum Archiv an. (Dieser ist dem System zu entnehmen, auf dem der Indexdienst ausgeführt wird.) Sie können auf die Schaltfläche Durchsuchen klicken, um nach dem Archivordner zu suchen.
• Wenn sich der Indexserver (normalerweise der SQL-Server) auf demselben System wie der Archivserver befindet, kopieren Sie den im ersten Feld angezeigten Pfad, und fügen Sie ihn in das zweite Feld ein.
• Wenn sich der Indexserver auf einem anderen System als der Archivserver befindet, geben Sie einen UNC-Pfad zum Archivordner an.
Geben Sie eine der folgenden Angaben ein:
• Die Domänenanmeldung eines Benutzers mit uneingeschränktem Zugriff auf die
UNC-Freigabe, z. B. des Domänenadministrators
• Den Benutzernamen und das Passwort eines lokalen Windows Benutzers auf dem
Indexserver
8.
Klicken Sie auf OK, und schließen Sie das Dialogfeld Indexeinstellungen.
Auf dem Indexserver wird ein neuer Indexdienst-Katalog für den Dateitresor mit der
Bezeichnung Conisio_vaultID erstellt. Alle Dateitresorarchive, die unterstützte
Dateitypen enthalten, werden indiziert, wenn der Indexdienst ausgeführt wird. Dies kann sofort oder mit einer gewissen Verzögerung geschehen.
9.
Klicken Sie zur Überprüfung mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und wählen
Sie Verwalten aus dem Kontextmenü.
10. Klappen Sie im Dialogfeld Computerverwaltung die Optionen Dienste und
Anwendungen > Indexdienst auf, und stellen Sie sicher, dass der Conisio Katalog erstellt wurde.
Konfigurieren des Indexdienstes auf einem anderen System
(nicht SQL Server)
Zur ordnungsgemäßen Konfiguration des Indexdienstes müssen der Enterprise PDM
Datenbankserver und Microsoft SQL Server mit dem als Indexserver verwendeten System kommunizieren können.
Um ein anderes System als den SQL Server als Indexserver zu verwenden, führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie die Indizierung für einen Dateitresor einrichten:
Nachdem die Dienstkonten und die Dateitresordatenbank konfiguriert wurden, fügen Sie den Indexdienst hinzu und indizieren die Dateitresorarchive, wie unter
auf Seite 95 beschrieben.
96
Konfiguration der Inhaltssuche
Aktualisieren der Dateitresordatenbank mit dem Namen des Indexservers
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich Databanken > Dateitresor-Datenbank >
Tabellen auf.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Tabelle SystemInfo (dbo.SystemInfo), und wählen Sie Tabelle öffnen aus dem Kontextmenü.
4.
Aktualisieren Sie im rechten Fensterbereich die Spalte IndexServer mit dem Namen des Indexserver-Systems.
Wenn der Servername Bindestriche (-) enthält, müssen Sie den Namen in doppelte
Anführungszeichen (" ") setzen.
Wenn Sie die Tabelle SystemInfo nicht mit dem richtigen Indexserver-Namen aktualisieren, wird der Microsoft Indexdienst auf dem SQL Server als Indexserver verwendet.
5.
Speichern Sie Ihre Änderungen, und schließen Sie Microsoft SQL Server Management
Studio.
Ändern des Datenbankserver-Anmeldekontos
Wenn der Datenbank- und der Archivdienst sowie der Indexserver-Dienst auf separaten
Systemen ausgeführt werden, müssen sie über ein anderes Dienstkonto, d. h. nicht über das Systemkonto, kommunizieren können.
Bevor Sie das Datenbankserver-Anmeldekonto ändern, besorgen Sie sich die
Anmeldeinformationen eines Windows Benutzers mit lokalen Administratorrechten auf dem Datenbankserver und dem Indexserver.
Der Benutzer muss auf beiden Systemen den gleichen Namen, das gleiche Passwort und die gleichen lokalen Kontoberechtigungen besitzen.
Ändern des Anmeldekontos für den Datenbankserver:
1.
Klicken Sie im Windows Startmenü auf Systemsteuerung > Verwaltung >
Dienste.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SolidWorks Enterprise PDM
Datenbankserver, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
3.
Aktivieren Sie im Dialogfeld Eigenschaften von SolidWorks Enterprise PDM
Datenbankserver auf der Anmeldungs-Registerkarte unter Anmelden als die Option
Dieses Konto.
4.
Geben Sie ein Windows Benutzerkonto an, z. B. das Konto eines
Domänenadministrators, das sowohl auf dem System, auf dem der Datenbankserver
97
Konfiguration der Inhaltssuche ausgeführt wird, als auch auf dem System, auf dem der Indexserver ausgeführt wird,
über lokale Administratorrechte verfügt, und klicken Sie auf OK.
5.
Beenden Sie den SolidWorks Enterprise PDM Datenbankserver-Dienst, und starten
Sie ihn dann erneut.
Wenn der Datenbankserver nicht mit dem Indexserver kommunizieren kann, können
Sie die Indizierung für die Dateitresorarchive weder erstellen noch entfernen. Unter
Umständen wird folgende Fehlermeldung eingeblendet:
Der Zugriff wurde verweigert. Der SolidWorks Enterprise PDM Datenbankserver konnte keine Verbindung zu Servername herstellen.
Ändern des SQL Server Anmeldekontos
Wenn der SQL Server Dienst und der Indexserver-Dienst auf separaten Systemen ausgeführt werden und nicht zur gleichen Domäne gehören, müssen sie über ein
Dienstkonto kommunizieren können, das nicht dem Systemkonto entspricht. Wenn sie zur gleichen Domäne gehörem, müssen diese Schritte nicht ausgeführt werden.
Bevor Sie das SQL Server Anmeldekonto ändern, besorgen Sie sich die
Anmeldeinformationen eines Windows Benutzers mit lokalen Administratorrechten auf dem SQL Server und dem Indexserver.
Der Benutzer muss auf beiden Systemen den gleichen Namen, das gleiche Passwort und die gleichen lokalen Kontoberechtigungen besitzen.
Ändern des Anmeldekontos für Microsoft SQL Server:
1.
Klicken Sie im Windows Startmenü auf Systemsteuerung > Verwaltung >
Dienste.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den SQL Server (MSSQLSERVER), und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
3.
Aktivieren Sie im Dialogfeld SQL Server (MSSQLSERVER) Eigenschaften auf der
Anmeldungs-Registerkarte unter Anmelden als die Option Dieses Konto.
4.
Geben Sie ein Windows Benutzerkonto an, z. B. das Konto eines
Domänenadministrators, das sowohl auf dem System, auf dem Microsoft SQL Server ausgeführt wird, als auch auf dem System, auf dem der Indexserver ausgeführt wird,
über lokale Administratorrechte verfügt, und klicken Sie auf OK.
5.
Beenden Sie den MSSQL-Dienst, und starten Sie ihn erneut.
Wenn der SQL Server nicht mit dem Indexserver kommunizieren kann, schlägt die
Inhaltssuche in Enterprise PDM fehl, und die folgende Fehlermeldung wird eingeblendet:
Beim Zugriff auf den Datenbank-Server trat ein Fehler auf. Der
Datenbankdienst wurde u. U. neu gestartet oder das Netzwerk wurde getrennt. Bitte versuchen Sie es erneut. Sollte das Problem weiterhin bestehen, benachrichtigen Sie Ihren Administrator. “Tresorname”
98
Konfiguration der Inhaltssuche
Hinzufügen von Indexserver-Filtern
Der Microsoft Indexdienst unterstützt standardmäßig die Inhaltsindizierung für die folgenden Dateiformate: Microsoft Office Dateien, HTML-Dateien, MIME-Nachrichten und
Textdateien. Durch die Installation von Indexfiltern auf dem Indexserver können Sie viele weitere Dateiformate für die Inhaltssuche hinzufügen.
Filter für komprimierte Archive (gzip)
Um komprimierte Archive zu indizieren und den Enterprise PDM GZ-Filter hinzuzufügen, installieren Sie den GZ-Filter manuell oder mit dem Enterprise PDM Installationsassistenten.
Wenn ältere Versionen im Dateitresorarchiv komprimiert sind, wird nur die neueste nicht komprimierte Version einer Datei indiziert.
Installation des GZ-Filters mit dem Enterprise PDM
Installationsassistenten
1.
Melden Sie sich mit Administratorrechten in dem für die Indexsuche konfigurierten
System an.
2.
Legen Sie die SolidWorks Enterprise PDM DVD ein.
3.
Doppelklicken Sie auf \setup\setup.exe.
4.
Wählen Sie im Dialogfeld Programmverwaltung die Option Ändern, und klicken Sie auf Weiter.
5.
Wählen Sie im Dialogfeld Spezielle Installation den GZ-Filter zur Installation aus.
Manuelle Installation des GZ-Filters
1.
Kopieren Sie die Datei \Support\Filters\GZFilter.dll von der SolidWorks
Enterprise PDM DVD in einen lokalen Ordner auf dem Indexserver.
2.
Öffnen Sie ein DOS-Fenster, und wechseln Sie zum Speicherort des Filters.
3.
Registrieren Sie die Datei mit dem folgenden Befehl: regsvr32 GZFilter.dll
Erneute Überprüfung des Indexkatalogs
Wenn der Indexdienst die nicht komprimierten Archive bereits indiziert hat, muss der gesamte Indexkatalog erneut überprüft werden, um den Inhalt zu aktualisieren. Sie können diese erneute Überprüfung vom Indexknoten unter dem Katalogverzeichnis auf dem Indexserver starten.
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und wählen Sie Verwalten aus dem Kontextmenü.
2.
Klappen Sie im Dialogfeld Computerverwaltung die Optionen Dienste und
Anwendungen > Indexdienst, Conisio_TresorID auf.
3.
Klicken Sie auf Verzeichnisse.
4.
Klicken Sie im rechten Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis, und wählen Sie Alle Tasks > Erneut überprüfen (vollständig) aus dem
Kontextmenü.
99
Konfiguration der Inhaltssuche
Microsoft Indexfilter
Sie können zusätzliche Indexfilter (iFilter) von Microsoft herunterladen, um für die
Inhaltssuche viele weitere Dateiformate, wie PDF, DWF, MSG, StarOffice, ZIP und RAR, hinzuzufügen.
Die Filter sind unter
http://gallery.live.com/results.aspx?tag=IFilter&bt=15
abrufbar.
Beachten Sie die Installationsanleitung für jeden Filter.
Sie müssen eine erneute Überprüfung des gesamten Indexkatalogs starten, um den Inhalt mit dem neuen Dateiformat zu aktualisieren. Details finden Sie unter
auf Seite 99.
Verwalten von Dateitresor-Indexkatalogen
Das Verhalten des Microsoft Indexdienstes kann auf vielerlei Weise konfiguriert werden.
Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in der Windows Hilfe zum Indexserver-Knoten sowie online unter
http://support.microsoft.com
.
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und wählen Sie Verwalten aus dem Kontextmenü.
2.
Klappen Sie im Dialogfeld Computerverwaltung die Option Dienste und
Anwendungen auf.
3.
Um den Status eines Dateitresor-Indexes zu überprüfen, wählen Sie Indexdienst.
Im rechten Fensterbereich wird der Status des Dateitresor-Archivindexes angezeigt, z. B. die Anzahl der noch zu indizierenden Dokumente.
4.
Um den Indexdienst zu beenden und zu starten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Indexdienst und wählen Sie, ob der Dienst beendet oder gestartet werden soll.
5.
Um die Überprüfungsintervalle für ein Archiv zu ändern, klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf Indexdienst, und wählen Sie Alle Tasks > Leistung optimieren aus dem Kontextmenü.
6.
Legen Sie die bevorzugte Option fest, und klicken Sie auf OK.
Entfernen eines Dateitresor-Indexes
Wenn Sie einen Dateitresor-Index entfernen, wird nur der Indexkatalog entfernt. Die physischen Dateiarchive bleiben von diesem Vorgang unberührt.
Bevor Sie einen Dateitresor-Index entfernen, besorgen Sie sich die Anmeldedaten für einen Anwender mit folgenden Berechtigungen:
• Administrativer Zugriff auf den Archivserver
• Enterprise PDM Berechtigung zur Aktualisierung der Indexeinstellungen
Entfernen eines Indexes für ein Dateitresorarchiv:
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug auf einem Client-System, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
100
Konfiguration der Inhaltssuche
• Klicken Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server 2012 auf Start > Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM > Administration.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Melden Sie sich in dem Dateitresor an, aus dem der Index entfernt werden soll.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Indizieren, und wählen Sie Öffnen aus dem Kontextmenü.
4.
Melden Sie sich bei Einblendung der entsprechenden Aufforderung im Archivserver als Benutzer mit Administratorzugriff auf den Archivserver an.
5.
Deaktivieren Sie die Option Index Tresorarchive, und klicken Sie auf OK.
101
7
Sichern und Wiederherstellen von
Dateitresoren
Dateitresorsicherungen sollten im Rahmen der täglichen Verwaltung von SolidWorks Enterprise
PDM vorgenommen werden. Außerdem sind sie vor jeder Aktualisierung der Enterprise PDM
Komponenten erforderlich.
Zum Terminieren einer planmäßigen Sicherung können Sie den SQL Wartungsassistenten verwenden.
Beim Sichern des Tresors werden die neuesten Aktualisierungen in Dateien, die noch ausgecheckt sind und auf Client-Workstations geändert werden, nicht in die Sicherung einbezogen, da sie in der lokalen Dateitresoransicht (Cache) des Clients gespeichert sind. Um sicherzustellen, dass stets die neuesten Informationen aller Dateien in eine Sicherung einbezogen werden, sollten die Dateien eingecheckt werden.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Sichern der Dateitresordatenbank
•
Sichern der Enterprise PDM Hauptdatenbank
•
Sichern der Archivserver-Einstellungen
•
•
Planen von Datenbanksicherungen anhand eines Wartungsplans
•
Wiederherstellen eines Dateitresors
Sichern der Dateitresordatenbank
Sichern Sie die auf dem SQL Server befindliche Dateitresordatenbank mit Hilfe professioneller Sicherungsprogramme wie Veritas Backup Exec mit SQL Agent. Sie können diese Sicherungen auch mit den SQL Verwaltungswerkzeugen vornehmen, die im
Lieferumfang von SQL Server enthalten sind.
1.
Öffnen Sie SQL Server Management Studio.
2.
Erweitern Sie den Ordner Datenbanken.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu sichernde Datenbank, und wählen
Sie Tasks > Sichern aus dem Kontextmenü.
4.
Führen Sie im Dialogfeld Datenbanken sichern unter Quelle folgende Schritte aus: a) Wählen Sie als Sicherungstyp die Option Vollständig aus.
b) Wählen Sie als Sicherungskomponente die Option Datenbank aus.
5.
Klicken Sie unter Ziel auf Hinzufügen.
6.
Geben Sie im Dialogfeld Sicherungsziel auswählen den Zielpfad und den Dateinamen für die gesicherte Datenbank ein, und klicken Sie auf OK.
102
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
7.
Klicken Sie auf OK, um die Sicherung zu starten.
8.
Wenn die Sicherung abgeschlossen ist, klicken Sie auf OK.
9.
Wiederholen Sie das Sicherungsverfahren für alle weiteren Dateitresordatenbanken.
10. Beenden Sie SQL Server Management Studio.
Sichern der Enterprise PDM Hauptdatenbank
Neben den Dateitresordatenbanken muss auch die Enterprise PDM Hauptdatenbank mit der Bezeichnung ConisioMasterDb gesichert werden.
Folgen Sie zur Sicherung dieser Datenbank denselben Anleitungen, die für die Sicherung der Dateitresor-Datenbank verwendet werden. Details finden Sie unter
auf Seite 102.
Sichern der Archivserver-Einstellungen
Der Archivserver enthält Dateitresoreinstellungen wie Passwörter und definierte
Anmeldetypen. Er ist außerdem der physische Speicherort der Enterprise PDM
Tresorarchivdateien. Beim Sichern der Archivserver-Einstellungen werden die Archivdateien selbst nicht gesichert.
Beziehen Sie die Sicherungsdatei nach erfolgter Sicherung der Archivserver-Einstellungen in Ihre normale Dateisicherung ein.
Sichern der Archivserver-Einstellungen:
1.
Öffnen Sie auf dem Archivserver das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM
Archivserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Archivserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf
Archivserver-Konfiguration.
2.
Wählen Sie Extras > Backup-Einstellungen.
3.
Führen Sie im Dialogfeld Backup Einstellungen folgende Schritte aus: a) Wählen Sie Alle Tresore mit einbeziehen. (Dies ist die bevorzugte Einstellung.)
Sie können auch Ausgewählte Tresore mit einbeziehen auswählen und die
Dateitresore angeben, deren Einstellungen gesichert werden sollen.
b) Geben Sie den Backup Speicherort an bzw. wählen Sie diesen aus.
Der Standardspeicherort ist das Archivstammverzeichnis.
c) Um eine automatische Sicherung zu planen, klicken Sie auf Zeitplan, und legen
Sie den Zeitplan fest.
103
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren d) Geben Sie ein Passwort für die Sicherungsdatei ein, und bestätigen Sie dieses.
Dieses Passwort wird zum Wiederherstellen der Einstellungen benötigt.
e) Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Um die Sicherung sofort durchzuführen, klicken Sie auf Starte Backup. Wenn die Sicherung durch eine entsprechende Meldung bestätigt wird, klicken Sie auf
OK.
• Um die Sicherung zur planmäßigen Zeit durchzuführen, klicken Sie auf OK.
4.
Schließen Sie das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM Archivserver.
Die Sicherungsdatei wird unter dem Namen Backup.dat am angegebenen Speicherort abgelegt.
Sichern der Archivdateien
Die Dateitresorarchive enthalten die physischen Dateien, die in einem Dateitresor gespeichert sind. Eine dem Tresor hinzugefügte Datei wird in dem vom Archivserver angegebenen Archivordner gespeichert.
1.
Suchen Sie nach dem Archivordner, der denselben Namen hat, wie der Dateitresor.
Dieser Ordner ist unter dem definierten Stammverzeichnispfad auf dem Archivserver gespeichert. Details finden Sie unter
Installation von SolidWorks Enterprise PDM
auf Seite 46.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo die Dateitresorarchive gespeichert sind, zeigen
Sie den Registrierungsschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SolidWorks\
Applications\PDMWorks Enterprise\ArchiveServer\Vaults\Tresorname\
ArchiveTable an.
2.
Verwenden Sie eine Sicherungsanwendung wie Backup Exec zum Sichern des Ordners und seines Inhalts.
Planen von Datenbanksicherungen anhand eines
Wartungsplans
Um wiederkehrende automatische Sicherungen der SQL Dateitresordatenbanken zu konfigurieren, können Sie die Wartungspläne von SQL Server Management Studio verwenden.
Ein Wartungsplan ermöglicht das Erstellen vollständiger Sicherungen der Datenbanken, die Sie in die normale Dateisicherungsroutine einbeziehen können.
Vor dem Planen von Datenbanksicherungen:
• Die SSIS (Integration Services) müssen auf dem SQL Server installiert sein. Die
Integration Services sind normalerweise Teil des Verfahrensschritts
„Workstation-Komponenten“ im SQL Server Installationsassistenten.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter:
http://support.microsoft.com/kb/913967
• Der SQL Server Agent muss ausgeführt werden.
104
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
Installieren Sie SQL Server 2005 SP2 oder höher, wenn es bei der Einrichtung oder
Verwendung der Wartungspläne zu Problemen kommt.
Starten des SQL Server Agenten
Wenn der SQL Server Agent nicht ausgeführt wird, erhalten Sie möglicherweise die
Meldung, dass die Komponente „Agent XPs“ im Zuge der Sicherheitskonfiguration des
Computers deaktiviert wurde.
1.
Öffnen Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
2.
Wählen Sie im linken Fensterbereich SQL Server-Dienste aus.
3.
Wenn der Status unter SQL Server AgentAngehalten lautet, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie Starten aus dem Kontextmenü.
Stellen Sie sicher, dass der Startmodus des SQL Server Agenten auf Automatisch eingestellt ist. Wenn dies nicht der Fall ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Agenten und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
Konfigurieren Sie dann auf der Registerkarte Dienste den Startmodus.
4.
Beenden Sie den SQL Server-Konfigurationsmanager.
Einrichten eines Wartungsplans für die
Datenbanksicherung
Am einfachsten lässt sich ein Wartungsplan für die Sicherungen mit dem SQL
Wartungsassistenten einrichten.
Wenn der Wartungsplan ausgeführt wird, werden die Dateitresordatenbanken gesichert und in einem von Ihnen angegebenen Ordner abgelegt. Beziehen Sie den Sicherungsordner in die normale tägliche Sicherungsroutine ein.
Einrichten eines Sicherungswartungsplans:
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich unter dem SQL Server den Ordner Verwaltung auf.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Wartungspläne, und wählen Sie
Wartungsplanungs-Assistent aus dem Kontextmenü.
Bildschirm Aktion
SQL
Server-Wartungsplanungsassistent
Klicken Sie auf Weiter.
105
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
Bildschirm Aktion
Planeigenschaften auswählen
1. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für den Wartungsplan ein.
2. Klicken Sie auf Ändern, um einen Zeitplan zu konfigurieren.
Geben Sie im Dialogfeld Eigenschaften des
Auftragszeitplanes einen Namen für den Zeitplan ein, und wählen Sie die Zeitintervalle zum
Durchführen der Datenbanksicherungen aus.
Stellen Sie die Zeit so ein, dass sie kurz vor der
Startzeit für die normalen täglichen
Dateisicherungen liegt. Die Sicherung einer
Datenbank auf einer Festplatte dauert gewöhnlich ein paar Minuten.
3. Klicken Sie auf OK.
4. Klicken Sie auf Weiter.
Wartungstasks auswählen
1. Wählen Sie Datenbank sichern (vollständig).
Bei täglichen Sicherungen können Sie auch
Datenbank sichern (differenziell)
auswählen. Pro Woche sollte mindestens eine vollständige Sicherung erstellt werden.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Wartungstaskreihenfolge auswählen
1. Stellen Sie sicher, dass der Sicherungs-Task aufgelistet ist.
2. Klicken Sie auf Weiter.
106
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
Bildschirm
Task „Datenbank sichern
(vollständig)“ definieren
Aktion
1. Klappen Sie die Liste Datenbanken auf.
2. Wählen Sie Alle Benutzerdatenbanken aus.
Damit werden alle Enterprise PDM Datenbanken ausgewählt. Die SQL Systemdatenbanken, die von
Enterprise PDM nicht benötigt werden, sind ausgeschlossen.
Um einzelne Datenbanken auszuwählen, aktivieren Sie Diese Datenbanken, und wählen Sie die gewünschten Datenbanken aus.
Wählen Sie auf alle Fälle die
Dateitresordatenbank(en) und die
ConisioMasterDb-Datenbank aus.
3. Klicken Sie auf OK.
4. Wählen Sie Sicherungssatz läuft ab aus, und definieren Sie, für wie viele Tage die vorhandenen
Sicherungssatzdateien aufbewahrt werden sollen.
5. Wählen Sie Sichern auf Festplatte.
6. Wählen Sie Für jede Datenbank eine
Sicherungsdatei erstellen.
7. Geben Sie als Ordner einen lokalen Pfad auf dem
SQL Server zu einem vorhandenen Ordner ein, in dem die Sicherungsdateien erstellt werden sollen.
8. Klicken Sie auf Weiter.
Berichtsoptionen auswählen
1. Wählen Sie für den Sicherungsaufgabenbericht
Bericht in eine Textdatei schreiben oder
Bericht als E-Mail senden, und legen Sie fest, wo der Bericht gespeichert bzw. wohin er gesendet werden soll.
2. Klicken Sie auf Weiter.
Assistenten abschließen Klicken Sie auf Fertig stellen.
Status des
Wartungsplanungs-Assistenten
Klicken Sie nach Erledigung aller Aufgaben auf
Schließen.
4.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Wiederherstellen eines Dateitresors
Die Wiederherstellung eines Dateitresors erfordert aktuelle Sicherungen der
Dateitresor-Datenbanken, der ConisioMasterDb Datenbank, der
Archivserver-Konfigurationseinstellungen sowie der Dateitresor-Archivdateien.
107
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
Wiederherstellen der SQL Server Dateitresordatenbanken
1.
Installieren Sie SQL Server.
a) Konfigurieren Sie den SQL Anmeldetyp auf Mischmodus.
b) Wählen Sie die Installation der Verwaltungswerkzeuge aus.
Details finden Sie unter
Installation und Konfiguration von SQL Server
auf Seite
17.
2.
Implementieren Sie das neueste SQL Service Pack.
3.
Stellen Sie die SQL Datenbank-Sicherungsdateien in einem temporären Ordner auf dem SQL Server wieder her.
4.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste im linken Fensterbereich auf Datenbanken, und wählen Sie Datenbank wiederherstellen aus dem Kontextmenü.
6.
Geben Sie im Dialogfeld Datenbank wiederherstellen im Feld In Datenbank den
Namen der Dateitresordatenbank genau in der Form ein, in der sie beim Sichern benannt wurde.
7.
Wählen Sie unter Quelle für Wiederherstellung die Option Von Medium aus, und klicken Sie auf die Durchsuchen-Schaltfläche.
8.
Klicken Sie im Dialogfeld Sicherung angeben auf Hinzufügen.
9.
Wählen Sie im Dialogfeld Sicherungsdatei suchen die Datenbanksicherungsdatei aus, und klicken Sie zweimal auf OK , um zum Dialogfeld Datenbank wiederherstellen zurückzukehren.
10. Klicken Sie unter Wählen Sie die wiederherzustellenden Sicherungssätze aus für die wiederherzustellende Datenbank auf Wiederherstellen.
11. Wählen Sie im linken Fensterbereich Optionen aus.
12. Überprüfen Sie im rechten Fensterbereich, ob die Pfade zu den Datenbankdateien richtig sind.
SQL zeigt standardmäßig die Pfade an, die beim Sichern der Datenbank verwendet wurden.
13. Klicken Sie auf OK, um die Wiederherstellung zu starten.
14. Wiederholen Sie diesen Vorgang für weitere Dateitresordatenbanken, einschließlich der ConisioMasterDb-Datenbank.
15. Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Überprüfen der Wiederherstellung der
ConisioMasterDb-Datenbank
Nachdem Sie die ConisioMasterDb-Datenbank wiederhergestellt haben, vergewissern
Sie sich, dass die Informationen in den Spalten VaultName und DatabaseName der
Tabelle FileVaults korrekt sind. Wenn einer dieser Einträge fehlt, können keine
Benachrichtigungen bearbeitet werden.
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
2.
Klappen Sie Datenbanken > ConisioMasterDb > Tabellen > dbo.FileVaults auf.
3.
Klicken Sie auf Spalten, und überprüfen Sie VaultName und DatabaseName.
4.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
108
Sichern und Wiederherstellen von Dateitresoren
Wiederherstellen des Archivservers und der
Dateitresorarchive
Stellen Sie mit Hilfe dieses Verfahrens die vorherigen Archivserver-Einstellungen wieder her, einschließlich aller Anmeldeeinstellungen und Benutzerdaten.
1.
Stellen Sie auf dem neuen Archivserver die physischen Tresorarchive der Sicherung
(Ordner 0-F) am gleichen Speicherort wieder her, an dem sie sich vor der Sicherung befunden haben.
2.
Installieren Sie den Archivserver.
Verwenden Sie die bei der Originalinstallation verwendeten Einstellungen. Verwenden
Sie im Zweifelsfall die Standardoptionen. Definieren Sie den ursprünglich definierten
Stammverzeichnispfad.
3.
Stellen Sie die Sicherungsdatei der Archivserver-Konfigurationseinstellungen
Backup.dat
im Archivstammverzeichnis wieder her.
4.
Öffnen Sie das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM Archivserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Archivserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf
Archivserver-Konfiguration.
5.
Wählen Sie Extras > Backup-Einstellungen.
6.
Klicken Sie im Dialogfeld Backup Einstellungen auf Lade Backup.
7.
Navigieren Sie zur Sicherungsdatei mit den Archivserver-Einstellungen Backup.dat, und klicken Sie auf Öffnen.
8.
Geben Sie im Dialogfeld Passwort eingeben das Passwort für die Sicherungsdatei ein.
9.
Wenn die Einstellungen wiederhergestellt sind, klicken Sie auf OK.
10. Schließen Sie das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM Archivserver.
109
8
Aktualisierung von Enterprise PDM
Aktualisierungen werden mit dem Enterprise PDM Installationsassistenten vorgenommen: Der
Assistent deinstalliert alle von ihm gefundenen alten Software-Komponenten und installiert dann die neue Software.
Beachten Sie bei der Aktualisierung einer älteren Version von Conisio, PDMWorks Enterprise bzw. SolidWorks Enterprise PDM oder eines älteren Service Packs die folgende Anleitung.
Um festzustellen, welche Version derzeit installiert ist, lesen Sie
auf Seite 111.
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Informationen zur Aktualisierung von Enterprise PDM
•
Aktualisieren des Archivservers
•
Aktualisieren des Datenbankservers
•
Aktualisieren von Dateitresoren
•
Aktualisierung von Toolbox in Enterprise PDM
Informationen zur Aktualisierung von Enterprise PDM
Aktualisieren von älteren Conisio Versionen (vor 6.2)
Conisio wird vom Enterprise PDM Aktualisierungsassistenten erst ab Conisio 6.2 unterstützt.
Wenn Sie Conisio 6.1 oder eine ältere Version ausführen und auf SolidWorks Enterprise
PDM aktualisieren möchten, müssen Sie zuerst die Dateitresordatenbank und -archive auf Conisio 6.2 (oder höher) aktualisieren. Beachten Sie die dieser Version beiliegende
Anleitung.
Details finden Sie unter
Bestimmen der aktuellen Version
auf Seite 111.
Aktualisieren des Enterprise PDM Webservers
Um Enterprise PDM Webserver-Komponenten von Conisio 5.3 (oder niedriger) auf
Enterprise PDM Webserver zu aktualisieren, deinstallieren Sie den älteren Webserver über die Option Programm deinstallieren, und befolgen Sie die Installationsanleitung im
Handbuch SolidWorks Enterprise PDM Web Server Guide. Für neuere Versionen führen
Sie die standardmäßigen Aktualisierungsverfahren durch.
110
Aktualisierung von Enterprise PDM
Client-Lizenzen
Bei einer Datenbankaktualisierung auf eine neue Hauptversion wird die Lizenzzählung auf 0 Benutzer zurückgesetzt. Nach der Aktualisierung müssen Sie eine gültige Lizenz installieren, damit sich mehrere Benutzer anmelden können.
Wenn Sie eine Aktualisierung von einem älteren Service Pack, z. B. Enterprise PDM 2012
SP1, auf Enterprise PDM 2012 SP2 durchführen, behält Ihr vorhandener Lizenzcode seine
Gültigkeit.
Visual Basic 6 Zusatzanwendungen
Visual Basic 6 wird in in SolidWorks Enterprise PDM 2009 oder später nicht unterstützt.
Alle Zusatzanwendungen müssen als Multithreaded-Anwendungen erstellt sein (z.B. unter
Verwendung der Visual Studio .Net Umgebung).
Vor der Aktualisierung
Führen Sie die folgenden Tasks aus, bevor Sie Enterprise PDM aktualisieren.
• Fordern Sie vom SolidWorks Customer Center oder Ihrem Fachhändler eine neue
Lizenzdatei an.
• Checken Sie alle Dateien ein.
• Sichern Sie Folgendes:
• SQL Server Dateitresordatenbank
Details finden Sie unter
Planen von Datenbanksicherungen anhand eines
auf Seite 104.
• Das vollständige Dateitresorarchiv
Details finden Sie unter
auf Seite 104.
• Archivserver-Einstellungen
Details finden Sie unter
Sichern der Archivserver-Einstellungen
auf Seite 103.
• Stellen Sie sicher, dass im alten Dateitresor keine Benutzer arbeiten. Benutzer müssen an allen Clients alle Werkzeuge schließen, mit denen der Dateitresor verwendet wird, auf das Enterprise PDM Symbol rechts auf der Taskleiste klicken und Abmelden und Beenden auswählen.
• Entfernen Sie in Visual Basic 6 kompilierte Zusatzanwendungen aus dem Dateitresor.
Details finden Sie unter
Entfernen von Visual Basic 6 Zusatzanwendungen
auf
Seite 113.
Bestimmen der aktuellen Version
Sie können die aktuelle Version der Conisio oder Enterprise PDM Software und der
Dateitresordatenbank bestimmen.
1.
Schließen Sie die Windows Systemsteuerung.
2.
Doppelklicken Sie auf Programm deinstallieren.
3.
Suchen Sie auf dem Bildschirm Programm deinstallieren oder ändern Conisio oder
SolidWorks Enterprise PDM.
Die Spalte Version zeigt die momentan installierte Version an.
111
Aktualisierung von Enterprise PDM
Wenn die Spalte Version nicht angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Spaltenüberschriften, und wählen Sie Version aus.
Sie können auch die aktuelle Version bestimmen, indem Sie das SolidWorks Enterprise
PDM Administrationswerkzeug öffnen und auf Hilfe > Info klicken
Die Versionsnummern entsprechen den folgenden installierten Versionen:
Publisher Versionsnummer Installierte Produktversion
6.02.0042
6.03.0095
Conisio 6.2
Conisio 6.3
6.04.0022
6.05.0016
7.00.0027 bis 7.05.0074
7.07.0032 bis 7.09.0042
8.00.0090 bis 8.04.0185
9.00.0723 bis 9.05.1225
10.00.0523 bis 10.05.1077
11.00.0509 bis 11.05.1015
12.00.0408 bis 12.05.0916
13.00.0511 bis
Conisio 6.4
PDMWorks Enterprise 2006
PDMWorks Enterprise 2007 32-Bit-Edition
PDMWorks Enterprise 2007 64-Bit-Edition
PDMWorks Enterprise 2008
SolidWorks Enterprise PDM 2009
SolidWorks Enterprise PDM 2010
SolidWorks Enterprise PDM 2011
SolidWorks Enterprise PDM 2012
SolidWorks Enterprise PDM 2013
Feststellung, welche Aktualisierungen durchgeführt wurden
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
112
Aktualisierung von Enterprise PDM
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Administration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Klicken Sie im linken Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den
Dateitresornamen, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
3.
Prüfen Sie im Dialogfeld Eigenschaften des Dateitresors die Liste Installierte
Aktualisierungen.
Diese Liste zeigt das Aktualisierungsprodukt, die Version und das Datum der
Aktualisierung.
Entfernen von Visual Basic 6 Zusatzanwendungen
Wenn ein aktualisierter Dateitresor in Visual Basic 6 erstellte Zusatzanwendungen enthält, wird ein Fehler ausgegeben, wenn ein Client in der aktualisierten Dateitresoransicht sucht.
Entfernen von in Visual Basic 6 kompilierten Zusatzanwendungen:
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Administration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Wählen Sie im linken Fensterbereich den Dateitresor aus, und melden Sie sich als
Admin an.
3.
Klappen Sie Zusatzanwendungen auf.
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zusatzanwendung, die mit Visual Basic
6 erstellt wurde, und wählen Sie Entfernen aus dem Kontextmenü.
Aktualisieren des Archivservers
Wenn sowohl die Archiv- als auch die Datenbankserver-Software auf dem gleichen System installiert sind, können Sie beide Komponenten gleichzeitig aktualisieren oder installieren.
Alle Einstellungen aus der vorherigen Installation des Archivservers werden beibehalten.
1.
Melden Sie sich lokal oder extern als Benutzer mit lokalen Administratorrechten in dem System an, auf dem der Archivserver installiert ist.
2.
Legen Sie die SolidWorks Enterprise PDM DVD ein.
Sie können zum Starten des Installationsassistenten auch \setup\setup.exe von der CD ausführen. Dadurch wird jedoch der anfängliche Installationsbildschirm umgangen. Versuchen Sie nicht, den Archivserver mit der Datei \Upgrade\
Upgrade.exe
zu aktualisieren. Diese Datei sollte nur bei Durchführung einer
Datenbankaktualisierung verwendet werden.
113
Aktualisierung von Enterprise PDM
3.
Klicken Sie auf dem SolidWorks Enterprise PDM Installationsbildschirm auf
Aktualisieren.
Ein Warnhinweis wird angezeigt, dass ältere Versionen der Enterprise PDM Software gefunden wurden und aktualisiert werden.
4.
Klicken Sie auf OK.
5.
Führen Sie die einzelnen Schritte im Installationsassistenten aus, indem Sie auf jedem
Bildschirm auf Weiter klicken.
6.
Wählen Sie im Bildschirm Installationstyp die Option Serverinstallation aus, und klicken Sie auf Weiter.
Wenn Sie mehrere Enterprise PDM Komponenten auf dem gleichen System aktualisieren, wählen Sie Benutzerdefiniertaus.
7.
Stellen Sie im Bildschirm Serverinstallation sicher, dass der Archivserver ausgewählt ist, und klicken Sie auf Weiter.
Wenn der Datenbankserver auf dem gleichen System installiert ist, können Sie ihn ebenfalls auswählen.
8.
Klicken Sie auf Fertig stellen, wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist.
Aktualisieren des Datenbankservers
Wenn Sie beim Aktualisieren des Archivservers auch den Datenbankserver aktualisiert haben, fahren Sie fort mit
Aktualisieren der Dateitresordatenbank
auf Seite 116.
Besorgen Sie sich vor dem Aktualisieren des Datenbankservers die folgenden
Informationen:
• Anmeldeinformationen für einen Benutzer mit lokalen Administratorrechten
• SQL Server Name
• Namen und Passwort eines SQL Benutzerkontos mit Lese-/Schreibzugriff auf alle
Enterprise PDM Datenbanken, die sich auf dem SQL Server befinden.
Wenn Ihnen kein Benutzer mit Lese-/Schreibzugriff namentlich bekannt ist, können
Sie das SQL Konto sa verwenden, das über diese Berechtigungen verfügt. Sie können zu diesem Zweck aber auch eine Anmeldung erstellen. Details finden Sie unter
Ändern des von Enterprise PDM verwendeten SQL Server Anmeldekontos
auf Seite 38.
Aktualisieren des Datenbankservers:
1.
Melden Sie sich lokal oder extern in dem SQL Server an, auf dem sich die
Tresordatenbank befindet.
2.
Legen Sie die SolidWorks Enterprise PDM DVD ein.
3.
Klicken Sie auf dem SolidWorks Enterprise PDM Installationsbildschirm auf
Aktualisieren.
Ein Hinweis wird angezeigt, dass eine ältere Version der Enterprise PDM
Server-Software gefunden wurde und aktualisiert wird.
114
Aktualisierung von Enterprise PDM
4.
Klicken Sie auf OK.
5.
Führen Sie die einzelnen Schritte im Installationsassistenten aus, indem Sie auf jedem
Bildschirm auf Weiter klicken.
Bildschirm Aktion
Installationstyp Wählen Sie Serverinstallation aus, und klicken
Sie auf Weiter.
Um mehrere Enterprise PDM Komponenten auf dem gleichen System zu aktualisieren, wählen Sie Benutzerdefiniert aus.
Serverinstallation Wählen Sie Datenbankserver, und klicken Sie auf Weiter.
SolidWorks Enterprise PDM
Datenbankserver-SQL-Anmeldung
1. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
• Geben Sie den Namen des SQL Servers ein, der die vom Datenbankserver zu verwaltenden Dateitresordatenbanken enthalten soll.
• Klicken Sie auf Durchsuchen, um eine
Liste verfügbarer SQL Server und Instanzen im Netzwerk anzuzeigen.
Wählen Sie den gewünschten Namen aus, und klicken Sie auf OK.
2. Geben Sie im Feld Anmeldename den
Namen eines SQL Benutzers ein, der Leseund Schreibzugriff (d. h. die Berechtigung
db_owner) auf alle Enterprise PDM
Datenbanken auf dem SQL Server hat (die
Dateitresordatenbanken und
ConisioMasterDb).
Verwenden Sie die Anmeldung sa, wenn Sie sich nicht sicher sind.
3. Geben Sie im Feld Passwort das Passwort des SQL Benutzers ein.
4. Klicken Sie auf Weiter.
Die Anmeldeinformationen werden geprüft. Wenn sie falsch sind, wird ein Warnhinweis eingeblendet.
Bereit, das Programm zu installieren
InstallShield-Assistent abgeschlossen
Klicken Sie auf Installieren.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
115
Aktualisierung von Enterprise PDM
Aktualisieren von Dateitresoren
Um Dateitresore zu aktualisieren, aktualisieren Sie zunächst die Dateitresordatenbank und dann die Dateitresorarchive.
Aktualisieren der Dateitresordatenbank
Sie können den Enterprise PDM Datenbank-Aktualisierungsassistenten auf dem Archivoder Datenbankserver oder auf einem System ausführen, auf dem der Enterprise PDM
Client ausgeführt wird. Sämtliche auf dem System installierte Enterprise PDM Software muss jedoch mit der Version des Aktualisierungsassistenten übereinstimmen. Sie können den Aktualisierungsassistenten nicht auf einem Client- oder Serversystem ausführen, das noch eine ältere Version der Software verwendet. Die Datenbankaktualisierung kann je nach Größe und Version der Datenbank einige Zeit dauern.
Vor der Aktualisierung der Dateitresordatenbank:
• Besorgen Sie sich eine Lizenzdatei für die Enterprise PDM Version, auf die Sie erweitern wollen.
• Stellen Sie sicher, dass keine Benutzer im Tresor arbeiten.
• Sichern Sie die Dateitresordatenbank.
Details finden Sie unter
Sichern der Dateitresordatenbank
auf Seite 102.
• Installieren oder aktualisieren Sie die Archivserver-Software.
Details finden Sie unter
Aktualisieren des Archivservers
auf Seite 113.
• Installieren oder aktualisieren Sie die Datenbankserver-Software.
Details finden Sie unter
Aktualisieren des Datenbankservers
auf Seite 114.
Deinstallieren Sie alte Clients erst, wenn die Datenbankaktualisierung abgeschlossen ist.
Aktualisieren der Dateitresordatenbank:
1.
Legen Sie die SolidWorks Enterprise PDM DVD ein.
2.
Wählen Sie im SolidWorks Enterprise PDM Installationsbildschirm die Option Upgrade
für SolidWorks Enterprise PDM von einer vorherigen Version.
Es wird eine Aktualisierungsübersicht angezeigt
3.
Klicken Sie nach Schritt 4 des Aktualisierungsvorgangs auf Datenbank erweitern, um den Datenbank-Aktualisierungsassistenten zu starten.
Sie können den Aktualisierungsassistenten auch manuell vom Ordner Upgrade auf der Installations-CD starten, indem Sie Upgrade.exe ausführen.
4.
Wenn Sie in Form eines Meldungsfelds darauf hingewiesen werden, dass der
Datenbank- und Dateitresor-Aktualisierungsassistent nur von Administratoren ausgeführt werden soll, klicken Sie auf Ja.
5.
Führen Sie die restlichen Schritte im Enterprise PDM
Datenbank-Aktualisierungsassistenten durch.
Bildschirm Aktion
Schritt 1 Stellen Sie sicher, dass Sie alle Aktualisierungsvoraussetzungen erfüllt haben, und klicken Sie auf Weiter.
116
Aktualisierung von Enterprise PDM
Bildschirm
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Aktion
1. Wählen Sie aus der Serverliste den SQL Server aus, auf dem sich die zu aktualisierende Dateitresordatenbank befindet.
Wenn der Server nicht in der Liste enthalten ist, können Sie den Namen des SQL Systems eingeben.
2. Klicken Sie auf Weiter.
3. Geben Sie im Anmelde-Dialogfeld Benutzernamen und
Passwort eines SQL Benutzers mit
Systemadministratorrechten ein (z. B. sa), und klicken Sie auf Anmelden.
Wählen Sie die Dateitresordatenbank(en) aus, die Sie aktualisieren möchten, und klicken Sie auf Weiter.
Klicken Sie auf Weiter, um die Aktualisierung zu starten.
Der Aktualisierungsassistent darf erst geschlossen und der
SQL Server erst deaktiviert werden, wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist.
Am Ende der Aktualisierung der Dateitresordatenbank wird ein
Protokoll mit den einzelnen Aktionen und Ergebnissen der
Aktualisierung angezeigt.
Um eine Kopie des Aktualisierungsprotokolls aufzubewahren, markieren Sie die gewünschten Ergebnisse, kopieren diese und fügen sie in eine Textdatei ein.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
6.
Nach der Aktualisierung der Datenbanken muss der Microsoft SQL Server neu gestartet werden.
Wenn Sie dies unterlassen, erhalten Sie eventuell Leistungseinbrüche, bevor Sie den
Server neu starten.
Nach der Aktualisierung der Dateitresordatenbanken
SolidWorks Enterprise PDM 2009 SP02 oder höher enthält Funktionen zur Erstellung und
Verwaltung von Artikeln. Wenn Sie diese Version installieren und dann eine
Tresordatenbank von einer früheren Installation aktualisieren, wird die aktualisierte
Datenbank die Standard-Artikelkarten, die Artikelstückliste oder die Seriennummer für die Erstellung von Artikelnummern nicht einschließen.
Um mit Artikeln in diesem Tresor zu arbeiten, verwenden Sie das Enterprise PDM
Administrationswerkzeug zum Importieren der folgenden Karten und Seriennummern.
• all(Artikelkarte)_gb.crd
• all(Artikel-Sucheigenschaften)_gb.crd
117
Aktualisierung von Enterprise PDM
• all(Artikel-Einfachsuche)_gb.crd
• all(Artikelsuche)_gb.crd
• all_Item Setup_languagecode.cex, wo languagecode der Code für Ihre Sprache ist
Import von Artikelkarten
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Administration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Karten, und wählen Sie Öffnen aus dem
Kontextmenü.
3.
Wählen Sie im Card Editor die Optionen Datei > Import.
4.
Navigieren Sie im Dialogfeld Öffnen für Suchen in zu Installationsverzeichnis\
Standardkarten
.
5.
Wählen Sie in der Kartenliste all(item Card)_gb.crd, und klicken Sie auf Öffnen.
6.
Klicken Sie auf Datei > Speichern, um die Karte im Tresor zu speichern.
7.
Wiederholen Sie die Schritte 3 bis 6 für den Import der restlichen Artikeldatenkarten.
Import der Seriennummer und der Artikelstückliste
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den aktualisierten Tresor und wählen Sie
Import aus.
2.
Navigieren Sie im Dialogfeld Öffnen für Suchen in zu Installationsverzeichnis\
Default Data
.
3.
Wählen Sie in der Dateiliste all_Item Setup_language.cex, und klicken Sie auf
Öffnen.
4.
Klicken Sie im Bestätigungsfeld auf OK.
Dateitresorarchive aktualisieren
Nachdem Sie die Dateitresordatenbank aktualisiert haben, können Sie auch die
Dateitresorarchive aktualisieren. Verwenden Sie dazu das nur auf Client-Installationen verfügbare Enterprise PDM Verwaltungswerkzeug.
Die Aktualisierung der Dateitresorarchive besteht aus den folgenden Tasks:
• Aktualisierung oder Installation eines erstenEnterprise PDM Client auf dem Computer, auf dem die Aktualisierung der Dateitresorarchive vorgenommen werden soll.
Sie werden andere Clients aktualisieren, nachdem die Dateitresorarchive aktualisiert wurden.
• Aktualisierung des Dateitresorarchivs mit dem Enterprise PDM Administrationswerkzeug auf dem ursprünglichen Client-Computer.
• Aktualisieren der verbleibenden Enterprise PDM Clients.
118
Aktualisierung von Enterprise PDM
Die Tresorarchivaktualisierung kann je nach der Anzahl der Dateien und der Größe des
Archivs mehrere Stunden dauern. Während der Aktualisierung können keine Benutzer im
Dateitresor arbeiten.
Vor der Aktualisierung der Dateitresorarchive:
• Sichern Sie das gesamte Dateitresorarchiv. (Details finden Sie unter
Wiederherstellen von Dateitresoren
auf Seite 102.)
• Stellen Sie sicher, dass keine Benutzer bei Enterprise PDM angemeldet sind.
• Besorgen Sie sich die Anmeldeinformationen für:
• Windows Benutzerkonto mit Administratorrechten für den Archivserver
• Enterprise PDM Konto mit einer Berechtigung für die Dateitresorverwaltung
Aktualisieren des ersten Enterprise PDM Client
1.
Melden Sie sich als Benutzer mit lokalen Administratorrechten an einer
Client-Workstation an.
2.
Legen Sie die SolidWorks Enterprise PDM DVD ein.
3.
Führen Sie auf dem SolidWorks Enterprise PDM Installationsbildschirm folgende
Schritte aus:
• Wenn bereits eine ältere Version des Enterprise PDM Clients installiert ist, klicken
Sie auf Aktualisieren.
Wenn die Meldung eingeblendet wird, dass die aktuelle Client-Software aktualisiert wird, klicken Sie auf OK.
• Wenn der Enterprise PDM Client nicht installiert ist, klicken Sie auf Installieren.
4.
Führen Sie die einzelnen Schritte im Installationsassistenten aus, indem Sie auf jedem
Bildschirm auf Weiter klicken.
5.
Wählen Sie auf dem Installationstyp-Bildschirm eine der folgenden Optionen aus:
• Wählen Sie zur Aktualisierung oder Installation des Clients ohne Artikel-Explorer
Client-Installation und klicken Sie auf Weiter.
• Um den Artikel-Explorer einzuschließen:
1. Wählen Sie Benutzerdefiniert.
2. Klicken Sie auf dem Bildschirm Spezielle Installation unter Client auf
Artikel-Explorer und wählen Sie Diese Funktion wird auf der lokalen
Festplatte installiert.
3. Klicken Sie auf Weiter.
Wenn Sie mehrere Enterprise PDM Komponenten auf dem gleichen System aktualisieren, wählen Sie Benutzerdefiniertaus.
6.
Folgen Sie den Anweisungen des Installationsassistenten wie bei der Installation eines neuen Clients.
Details finden Sie unter
Installieren von Clients mit dem Installationsassistenten
auf Seite 59.
Wählen Sie im Bildschirm Produkttyp wählen das richtige Produkt für Ihren
Client-Lizenztyp aus.
119
Aktualisierung von Enterprise PDM
Aktualisieren der Dateitresorarchive
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Administration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Führen Sie folgende Schritte aus, wenn der Archivserver, auf dem sich der aktualisierte
Dateitresor befindet, im linken Fensterbereich nicht angezeigt wird: a) Wählen Sie Datei > Server hinzufügen.
b) Wählen Sie im Dialogfeld Server hinzufügen den Namen des Archivservers aus bzw. geben Sie diesen ein, geben Sie den Port an, und klicken Sie auf OK.
c) Melden sie sich über ein Windows Benutzerkonto mit Administratorrechten für den
Archivserver im Archivserver an.
3.
Klappen Sie den Archivserver im linken Fensterbereich auf. Dateitresorarchive, die aktualisiert werden müssen, sind unter dem Archivserver aufgelistet und mit einem roten Symbol gekennzeichnet .
• Wenn dieses Symbol nicht angezeigt wird, aktualisieren Sie die Ansicht, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Archivservernamen klicken und Aktualisieren aus dem Kontextmenü wählen.
• Wenn das Symbol auch nach dem Aktualisieren der Ansicht nicht angezeigt wird, ist das Dateitresorarchiv auf dem neuesten Stand und ein Upgrade nicht erforderlich.
4.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Archivnamen, und wählen Sie
Aktualisieren aus dem Kontextmenü.
Wenn Sie aufgefordert werden, sich anzumelden, geben Sie einen Enterprise PDM
Benutzernamen und ein Passwort für einen Benutzer mit Berechtigung zur
Dateitresorverwaltung (gewöhnlichAdmin) ein.
Daraufhin werden zwei Meldungen eingeblendet:
• Die erste weist darauf hin, dass die Aktualisierung viel Zeit in Anspruch nehmen kann und keine Benutzer angemeldet sein sollten.
• Die zweite verweist darauf, dass eine Sicherungskopie des Archivservers vorhanden sein sollte.
Wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, klicken Sie bei beiden Meldungen auf Ja.
Während der Aktualisierung des Archivs wird im Fenster Work Monitor eine
Fortschrittsanzeige eingeblendet. Brechen Sie den Prozess nicht ab, bevor das Wort
“Beendet!” angezeigt wird.
Wenn Sie mehrere Dateitresorarchive aktualisieren müssen, können Sie auch diese
Aktualisierungen starten. Sie werden im Fenster Work Monitor hinzugefügt.
Um nach Abschluss der Aktualisierung ein Protokoll der Aktualisierungsergebnisse anzuzeigen, klicken Sie auf Zeige Log-Datei.
120
Aktualisierung von Enterprise PDM
5.
Schließen Sie das Fenster Work Monitor.
6.
Um zu überprüfen, ob die Aktualisierung erfolgreich durchgeführt wurde, melden Sie sich in der Dateitresoransicht an, und versuchen Sie, eine Datei abzurufen.
Aktualisieren eines replizierten Dateitresorarchivs
Die Aktualisierung der Dateitresorarchive, die auf anderen Servern repliziert sind, macht zusätzliche Konfigurationsvorgänge notwendig.
Beim Aktualisieren von Archivservern, die ein repliziertes Dateitresorarchiv hosten, werden
Dateitresoren, die aktualisiert werden müssen, mit einem roten Symbol aufgelistet.
Wenn dieses Symbol nicht angezeigt wird, aktualisieren Sie die Ansicht, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Archivservernamen klicken und Aktualisieren aus dem
Kontextmenü wählen. Wenn das Symbol immer noch nicht angezeigt wird, ist keine
Aktualisierung erforderlich.
Wenn das Symbol angezeigt wird:
• Sie müssen die Archivserver-Software auf allen Servern mit dem replizierten Tresor aktualisieren. Das ausgewählte Archiv wird aktualisiert. Nach der Aktualisierung der
Software müssen Sie die Archivaktualisierung für die replizierten Server separat starten.
• Wenn die Archivserver-Software auf allen replizierten Archivservern aktualisiert wurde und diese in der Verwaltungsstruktur angezeigt werden, wird das replizierte
Dateitresorarchiv auf allen Servern gleichzeitig aktualisiert.
• Wenn der Tresor repliziert wird und die replizierten Archivserver nicht in der
Verwaltungsstruktur angezeigt werden, wird ein Dialogfeld eingeblendet, in dem Sie eine Verbindung zum replizierten Server herstellen können. Wenn Sie beschließen, keine Verbindung herzustellen, wird nur das ausgewählte Archiv aktualisiert, und Sie müssen die Archivaktualisierung für die replizierten Server separat starten.
Aktualisieren der übrigen Clients
Wenn die Dateitresordatenbank und das Archiv aktualisiert wurden, können Sie auch die
übrigen Clients auf Enterprise PDM aktualisieren.
Gehen Sie so vor, wie bei der Aktualisierung des ersten Client. Details finden Sie unter
Aktualisieren des ersten Enterprise PDM Client
auf Seite 119.
Nach der Aktualisierung der Clients
Führen Sie nach der Aktualisierung der Enterprise PDM Clients die Schritte zur
Nachbearbeitung der Konfiguration aus.
Nach dem Aktualisieren:
• Aktivieren Sie im Enterprise PDM Administrationswerkzeug die neue Lizenzdatei, um mehreren Anwendern die Anmeldung zu ermöglichen.
• Sie können wahlweise auch die Standardkarten Vollständige Suche und Benutzersuche
(Users search) aktualisieren. (Dies ist empfehlenswert, wenn Sie von Version 2006 oder früher aktualisieren.)
Durch das Aktualisieren von Karten werden alle an diesen Karten vorgenommenen
Änderungen rückgängig gemacht.
• Aktualisieren Sie die Zusatzanwendungen.
121
Aktualisierung von Enterprise PDM
Zusatzanwendungen für SolidWorks Enterprise PDM 2009 und höher müssen
Multi-Thread-Anwendungen sein.
• Das PDMWorks Enterprise 2007 Dispatch-Modul ist eine Single-Thread-Anwendung.
Verwenden Sie die als Multi-Thread-Anwendung kompilierten Dispatch-Module auf der SolidWorks Enterprise PDM DVD, um die Dispatch-Zusatzanwendung zu aktualisieren.
• Wenn der aktualisierte Dateitresor Zusatzanwendungen enthält, die mit Visual Basic
6 erstellt wurden, erhalten Clients beim Suchen in der aktualisierten Dateitresoransicht
Fehlermeldungen, denen zufolge die Zusatzanwendungen keine
Multi-Thread-Anwendungen sind.
Entfernen Sie die Visual Basic 6 Zusatzanwendungen, und ersetzen Sie diese durch als Multi-Thread-Software entwickelte Zusatzanwendungen.
Wenn Sie diese Aufgaben auf einem Client ausführen, werden sie automatisch an andere
Clients verteilt.
Aktivieren einer neuen Lizenzdatei
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Administration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Wählen Sie im linken Fensterbereich den Dateitresor aus, und melden Sie sich als
Admin an.
3.
Doppelklicken Sie unter dem Dateitresor auf Lizenz.
4.
Geben Sie im Dialogfeld Lizenzdatei eingeben unter Lizenzschlüssel den Pafd zur neuen Lizenzdatei ein oder wählen Sie die Datei aus, und klicken Sie auf OK.
Aktualisieren der Standardsuchkarten
1.
Klicken Sie im Enterprise PDM Verwaltungswerkzeug unter dem Dateitresor mit der rechten Maustaste auf Karten, und klicken Sie auf Card Editor öffnen.
2.
Wählen Sie im Card Editor die Optionen Datei > Import.
3.
Suchen und öffnen Sie die Vollständige Suchkarte all(Search Complete)_gb.crd.
Standardmäßig befindet sich diese in …\Programme\SolidWorks Enterprise PDM\
Default Cards
.
Die Karten sind sprachspezifisch. Wählen Sie die zu Ihrer Umgebung passende
Karte aus.
4.
Weisen Sie im Dialogfeld Card Editor unter Karteneigenschaften die Benutzer und
Gruppen zu, die die Suchkarte verwenden dürfen.
122
Aktualisierung von Enterprise PDM
5.
Um die Suchkarte zu speichern, wählen Sie Datei > Speichern. Weisen Sie einen neuen Namen zu, oder überschreiben Sie ggf. den vorhandenen Kartennamen.
6.
Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 7 für die Karte zur Benutzersuche All(Search
Users)_gb.crd.
Aktualisieren von Zusatzanwendungen
1.
Klappen Sie im Enterprise PDM Verwaltungswerkzeug unter dem Dateitresor
Zusatzanwendungen auf.
2.
Aktualisieren der Dispatch-Zusatzanwendung: a) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Dispatch und auf Entfernen.
b) Klicken Sie auf Ja, um zu bestätigen, dass die Zusatzanwendung entfernt werden soll.
c) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Zusatzanwendungen, und klicken Sie auf Neue Zusatzanwendung.
d) Suchen Sie auf der SolidWorks Enterprise PDM DVD unter \Support\Dispatch\ die richtige Dispatch-Zusatzanwendung.
Wählen Sie bei einem 64-Bit-Betriebssystem sowohl Dispatch.dll als auch
Dispatch64.dll
.
e) Klicken Sie auf Öffnen.
3.
Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften auf OK.
4.
Wiederholen Sie Schritt 2 und 3 für alle anderen nicht als Multi-Thread-Anwendungen konfigurierte Zusatzanwendungen.
Die aktualisierten Zusatzanwendungen werden automatisch an die anderen Clients verteilt, wenn diese sich anmelden.
Aktualisieren der SolidWorks Task-Zusatzanwendung
Um sicherzustellen, dass die neueste, aktualisierte Version einer Zusatzanwendung wie z. B. der SolidWorks Task-Zusatzanwendung ausgeführt wird, müssen Sie die
Zusatzanwendung manuell aktualisieren.
Wenn Sie einen Dateitresor zu einem neuen Service Pack oder einer neuen Version aktualisieren, werden die bestehenden Zusatzanwendungen nicht automatisch aktualisiert.
Dies dient dazu, zu verhindern, dass aktualisierte Informationen in den
Zusatzanwendungen Ihre Anpassungen überschreiben.
Möglicherweise haben Sie beispielsweise die Tasks angepasst, die von der SolidWorks
Task-Zusatzanwendung gesteuert werden. Sie können weiterhin Ihre angepassten Tasks verwenden und nicht aktualisieren. Dann können Sie jedoch keine neue
Aufgabenfunktionalität verwenden und haben eventuell Probleme dabei, Tasks zu starten und aktualisierte SolidWorks Dateien zu verarbeiten.
Um Ihnen zu ermöglichen, Tasks manuell zu aktualisieren, werden .cex-Dateien, die
Updates für die Zusatzanwendung SWTaskAddIn enthalten, und die Tasks Konvertieren,
Design Checker und Drucken in den Ordner C:\Programme\SolidWorks Enterprise
PDM\Default Data\ kopiert. Sie importieren eine oder mehrere dieser Dateien, um die
Zusatzanwendung SWTaskAddIn und die von ihr unterstützten Tasks zu aktualisieren.
123
Aktualisierung von Enterprise PDM
Bestimmen der aktuellen Enterprise PDM Version und der aktuellen
Version der SolidWorks Task-Zusatzanwendung
Um sicherzustellen, dass Sie die neuesten Updates für die SolidWorks
Task-Zusatzanwendung haben, sollten die SolidWorks Enterprise PDM Version und die
SWTaskAddin-Version identisch sein.
1.
Um die Enterprise PDM Version zu bestimmen, klicken Sie im SolidWorks Enterprise
PDM Verwaltungswerkzeug auf Hilfe > Info zu SolidWorks Enterprise PDM
Administration.
Im Feld Client-Version wird die Version wie folgt angezeigt:
YY.RR.BBBB
Zeichenerklärung:
• YY steht für die letzten zwei Ziffern der Hauptversion. Beispiel: 12 = 2012.
• SS steht für das Service Pack. Beispiel: 03 = SP03.
• BBBB steht für die Buildnummer. Beispiel: 903.
2.
Bestimmen der Versionsnummer des momentan installierten SWTaskAddin: a) Klicken Sie im Benachrichtigungsbereich von Windows mit der rechten Maustaste auf das SolidWorks Enterprise PDM-Symbol , und klicken Sie danach auf
Task-Host-Konfiguration.
b) Wählen Sie im Dialogfeld Task-Host-Konfiguration den Tresor aus, für den Sie die
SWTaskAddin-Version verifizieren möchten.
In der Spalte Version wird die Version im folgenden Format angezeigt:
YYYYSSBBBB
Zeichenerklärung:
• YYYY steht für die Hauptversion.
• SS steht für das Service Pack.
• BBBB steht für die Buildnummer.
Durchführen der SWTaskAddin-Aktualisierung
Wenn die SWTaskAddin-Version älter als die Enterprise PDM Version ist, können Sie
SWTaskAddin aktualisieren, indem Sie eine .cex-Datei importieren.
1.
Starten Sie das Administrationswerkzeug, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Administration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf Administration.
2.
Melden Sie sich bei dem Tresor an, für den Sie SWTaskAddin als Administrator aktualisieren möchten.
3.
Klicken Sie auf Datei > Öffnen.
4.
Navigieren Sie zu C:\Programme\SolidWorks Enterprise PDM\Default Data\, und wählen Sie Convert_GB.cex aus.
124
Aktualisierung von Enterprise PDM
5.
Klappen Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, Convert_GB.cex auf, wählen Sie
SWTaskAddin aus, und ziehen Sie es zum Knoten Zusatzanwendungen im linken
Fensterbereich.
6.
Wählen Sie im Meldungsfeld die Option Ja aus, um die vorhandene Zusatzanwendung zu aktualisieren.
7.
Klicken Sie im Benachrichtigungsbereich von Windows mit der rechten Maustaste auf das SolidWorks Enterprise PDM-Symbol , und klicken Sie danach auf
Task-Host-Konfiguration, um zu prüfen, ob SWTaskAddin aktualisiert wurde.
Wenn der Client, den Sie soeben aktualisiert haben, als Task-Host fungiert, dann beenden Sie Enterprise PDM, und melden Sie sich erneut an, bevor Sie die
Überprüfung durchführen.
Aktualisieren von Tasks
Nachdem Sie SWTaskAddin aktualisiert haben, können Sie die neuesten Versionen der
Tasks Konvertieren, Drucken und Design Checker importieren.
Dieser Vorgang beschreibt, wie die Task Konvertieren aktualisiert wird.
1.
Klappen Sie im Administrationswerkzeug Tasks auf.
2.
Falls Tasks die Standardnamen Konvertieren, Drucken oder Design Checker haben, dann benennen Sie sie um, damit Anpassungen, die Sie an den Tasks vorgenommen haben, nicht überschrieben werden.
3.
Klicken Sie auf Datei > Öffnen.
4.
Um die Task Konvertieren zu aktualisieren, navigieren Sie zu C:\Programme\
SolidWorks Enterprise PDM\Default Data\
, und wählen Sie Convert_GB.cex aus.
5.
Wählen Sie in dem Dialogfeld, das angezeigt wird, unter Tasks die Option
Konvertieren aus, und ziehen Sie sie zum Knoten Tasks im linken Fensterbereich.
6.
Nehmen Sie Änderungen an der neu importierten Task vor, damit sie mit der vorher verwendeten Task übereinstimmt, und konfigurieren Sie alle neuen Optionen nach
Bedarf.
Dies betrifft die Dateipfade und die Namensformate, die Konvertierungstypen, welche
Computer als Task-Host ausgeführt werden, Berechtigungen für die Task,
Benachrichtigungen und so weiter.
7.
Falls die bestehende Task Änderungen an Erweiterte Skripterstellungsoptionen
(zugänglich über die Seite Ausgabedatei-Details) enthielt, dann nehmen Sie diese
Änderungen an der neuen Version des Skripts vor.
Das erweiterte Skript wird oft für eine neue Version von Enterprise PDM aktualisiert, um neue Features in SolidWorks zu verwenden oder neue Features zur Task hinzuzufügen. Deshalb müssen Sie eventuell die neue Skripterstellung mit Ihrer benutzerdefinierten Skripterstellung zusammenführen.
Fügen Sie dem Skript Kommentare hinzu, damit es leichter verstanden und die
Anpassung bei der nächsten Aktualisierung leichter übertragen werden kann.
Behalten Sie die Standard-Task „Konvertieren“ als Referenz und zum Testen bei, falls mit einer angepassten Konvertieren-Task Probleme auftreten sollten. Legen Sie
Berechtigungen fest, damit sie nur für den Admin-Benutzer sichtbar ist.
125
Aktualisierung von Enterprise PDM
Informationen zu Kopien der standardmäßigen „Erweiterte
Skripterstellungsoptionen“-Skripts für mehrere aktuelle Versionen von Enterprise
PDM und Anweisungen zu ihrer Verwendung finden Sie in der Knowledge
Base-Lösung S-057908.
8.
Ändern Sie Workflow-Übergänge, die eine Ausführung der ursprünglichen Task zur
Folge hatten, und wählen Sie die aktualisierte Task als die Task aus, die ausgeführt werden soll.
Speichern Sie die Workflow-Änderungen.
Aktualisierung von Toolbox in Enterprise PDM
Wenn Sie SolidWorks Toolbox mit Enterprise PDM integrierten, wird bei der Aktualisierung der SolidWorks-Software die Toolbox aktualisiert, sofern Teile hinzugefügt wurden.
Bevor Sie den SolidWorks Installations-Manager ausführen, um die Aktualisierung von
SolidWorks zu starten, müssen Sie den Toolbox-Ordner vorbereiten.
• Auf dem ersten Computer, der aktualisiert werden soll, müssen Sie die Toolbox
Datenbank auschecken, damit der SolidWorks Installations-Manager darauf schreiben kann. Mithilfe des Befehls Neueste Version holen laden Sie die Toolbox Teile in den lokalen Cache herunter, damit das Installationsprogramm überprüfen kann, ob Teile aktualisiert oder hinzugefügt werden müssen.
• Um weitere Computer zu aktualisieren, holen Sie die neuesten Versionen der Toolbox
Dateien von Enterprise PDM, bevor Sie den SolidWorks Installations-Manager ausführen.
Aktualisieren des ersten Enterprise PDM Computers:
1.
Melden Sie sich in Windows Explorer beim Tresor als Benutzer mit vollständigen
Berechtigungen an (Auschecken, Einchecken, Hinzufügen, Löschen).
2.
Navigieren Sie zum Toolbox Ordner im Tresor.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Toolbox Ordner, und wählen Sie
Neueste Version holen, um alle Toolbox Dateien und die Toolbox Datenbank in den lokalen Cache zu kopieren.
Bei einem dezentralen Archivserver kann dies mehrere Minuten dauern.
4.
Checken Sie die Toolbox Datenbank SWBrowser.mdb aus Tresorname\
Toolbox_Ordnername\lang\Ihre_Sprache aus.
5.
Führen Sie den SolidWorks Installations-Manager aus, um die SolidWorks Software
(einschließlich SolidWorks Toolbox) zu aktualisieren.
6.
Stellen Sie auf dem Bildschirm Zusammenfassung sicher, dass der Installationsort für Toolbox Optionen der Ablageort im Tresor ist.
Wenn dies nicht der Fall ist, klicken Sie auf Ändern, wählen Sie Bestehende Toolbox
referenzieren oder aktualisieren, und wählen Sie den Toolbox Speicherort im
Tresor aus.
126
Aktualisierung von Enterprise PDM
7.
Wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist, checken Sie in Windows Explorer den
Toolbox Ordner ein, um dem Tresor neue oder aktualisierte Dateien hinzuzufügen.
8.
Navigieren Sie bei Aktualisierungen auf SolidWorks 2012 oder später zum Toolbox
Ordner im Tresor, und stellen Sie sicher, dass folgende Dateien und Ordner vorhanden sind:
• \Toolbox_Ordnername\Updates
• \Toolbox_Ordnername\ToolboxStandards.xml
• \Toolbox_Ordnername\Browser\ToolboxFiles.index
Ist dies nicht der Fall, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.
Verwenden Sie bei der Aktualisierung weiterer Computer vor der SolidWorks Enterprise
PDM Aktualisierung die Option Neueste Version holen, um den Toolbox Tresorordner in den lokalen Cache herunterzuladen.
Der SolidWorks Installations-Manager wird prüfen, ob die Toolbox Dateien aktuell sind, wenn Sie die Installation ausführen.
127
9
Aktualisierung von SolidWorks
Dateien
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
•
Erforderliches Aktualisierungs-Dienstprogramm
•
•
Installation des Dateiversions-Aktualisierungs-Dienstprogramms
•
Vorbereiten der Aktualisierung
•
Versionseinstellungen auswählen
•
Durchführung einer Probedateiaktualisierung
•
Ausführen des Aktualisierungs-Dienstprogramms
•
Erstellung und Verwendung von Arbeitsinstruktionsdateien
•
Abschließen einer unterbrochenen Aktualisierung
•
•
Verwalten von Sicherungsdateien
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Mit dem SolidWorks Enterprise PDM Dateiversion-Aktualisierungswerkzeug können
SolidWorks Dateien einer früheren Version in ein aktuelleres SolidWorks Dateiformat konvertiert werden.
Aktualisierte Dateien können in älteren Versionen von SolidWorks nicht geöffnet werden.
Mit dem Werkzeug werden SolidWorks Dateien, die in Enterprise PDM Tresoren gespeichert sind, automatisch ausgecheckt, aktualisiert und eingecheckt. Dateireferenzen,
Revisionsetiketten und Workflow-Status bleiben erhalten.
Die einzigen Dateiformate, die aktualisiert werden, sind .sldprt, .slddrw und .sldasm.
Aktualisieren Sie SolidWorks Vorlagen- und Blockdateien manuell.
Um Zeit zu sparen, können Aktualisierungen gleichzeitig an mehreren Arbeitsplätzen, an denen das Aktualisierungswerkzeug ausgeführt wird, durchgeführt werden. Der erste
Arbeitsplatz, an dem das Aktualisierungswerkzeug ausgeführt wird, fungiert als
übergeordneter Arbeitsplatz, an dem der Aktualisierungsplan erstellt wird. Der Plan besteht aus mehreren Arbeitsinstruktionsdateien, je einer für jeden Arbeitsplatz, der an der
Aktualisierung beteiligt ist. Instruktionen zur Erstellung von Arbeitsinstruktionsdateien finden Sie hier:
Erstellung und Verwendung von Arbeitsinstruktionsdateien
auf
Seite 150.
128
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Die Arbeitsinstruktionsdateien enthalten Baumstrukturen, die die Eltern-Kind-Beziehungen der SolidWorks Dateien widerspiegeln. An über- und untergeordneten Arbeitsplätzen können nach der ersten Arbeitsinstruktionsdatei weitere Arbeitsinstruktionsdateien ausgeführt werden. Obwohl Teile und Unterbaugruppen von anderen Baugruppen gemeinsam genutzt werden können, wird jede Datei nur einmal aktualisiert.
Wenn eine Baugruppe auf Teile Bezug nimmt, die nicht die neueste Version sind, können
Sie eine Versionseinstellung wählen, die die Baugruppe mit der letzten Version der
Teile, auf die sie Bezug nimmt, verknüpft. Alternativ können Sie eine Versionseinstellung wählen, die die bestehende Version referenzierter Dateien mit der letzten Version der
Dateien überschreibt. Siehe
Versionseinstellungen auswählen
auf Seite 131.
Erforderliches Aktualisierungs-Dienstprogramm
Verwenden Sie eine Version der Aktualisierungs-Software, die der Version von SolidWorks, auf die Sie aktualisieren, entspricht.
SolidWorks Version Enterprise PDM Version Aktualisierungs-Dienstprogramm
SolidWorks 2008 PDMWorks Enterprise 2008
SolidWorks Enterprise PDM 2009
Von
2008-Installationsdiskette
Von
2009-Installationsdiskette
SolidWorks 2009 SolidWorks Enterprise PDM 2009 Von
2009-Installationsdiskette
129
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
SolidWorks Version Enterprise PDM Version
SolidWorks 2010
SolidWorks 2011
Aktualisierungs-Dienstprogramm
SolidWorks Enterprise PDM 2010 Von
2010-Installationsdiskette
SolidWorks Enterprise PDM 2011 Von
2011-Installationsdiskette
Systemanforderungen
Systemanforderungen hängen von der Tresor-Datenbank ab, die aktualisiert wird. Sie sind von der Struktur der Datenbank beeinflusst, einschließlich der Anzahl der Dateien,
Versionen und Referenzen, die konvertiert werden.
Verwenden Sie leistungsfähige Computer. Wenn Dateien in SolidWorks geöffnet und neu gespeichert werden, ist es wichtig, dass die verwendeten Computer über genügend
Ressourcen verfügen, um auch die größten Baugruppenstrukturen handhaben zu können.
Es wird empfohlen, 64-Bit-Computer mit mindestens 4 GB RAM und genügend freiem
Festplattenplatz zu verwenden.
Stoppen Sie Prozesse, die im Moment nicht gebraucht werden, um soviele Ressourcen wie möglich auf dem verwendeten Computer freizusetzen.
Folgendes sind spezielle Empfehlungen:
• Archivserver
Wenn die Konvertierung durch Überschreiben bestehender Dateiversionen ausgeführt wird, wird für jede überschriebene Datei eine Sicherung erstellt. Der Archivserver muss
über ausreichende Kapazität zum Speichern dieser Sicherungsdateien verfügen.
Bevor die Aktualisierung beginnt, werden Sie in einer Bildschirmmeldung benachrichtigt, wieviel Speicherplatz erforderlich ist, basierend auf den Dateien, die Sie für die
Aktualisierung ausgewählt haben.
• Computer
Alle Computer, die für die Aktualisierung verwendet werden, müssen über genügend
RAM zum Öffnen der größten Baugruppe, die konvertiert wird, verfügen. Ein
Mindestvolumen von 4 GB RAM wird empfohlen.
SolidWorks empfiehlt mindestens 6 GB RAM (oder mehr auf Windows 7 x64
Betriebssystemen).
Installation des
Dateiversions-Aktualisierungs-Dienstprogramms
Das Dateiversions-Aktualisierungs-Dienstprogramm wird auf dem SolidWorks Enterprise
PDM Installationsmedium im Verzeichnis \Support\File Version Upgrade\ bereit gestellt.
Installation des Dateiversions-Aktualisierungs-Dienstprogramms:
130
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
1.
Navigieren Sie zu \Support\File Version Upgrade Utility\ auf dem
Installationsmedium.
2.
Doppelklicken Sie auf File Version Upgrade.exe.
3.
Klicken Sie auf dem Begrüßungsbildschirm auf Weiter.
4.
Akzeptieren Sie den Lizenzvertrag, und klicken Sie auf Weiter.
5.
Klicken Sie auf Installieren.
6.
Klicken Sie auf Fertig stellen.
Vorbereiten der Aktualisierung
Bereiten Sie die für den Upgrade vorgesehenen Computer vor, bevor Sie mit der
Upgrade-Vorgang beginnen.
Führen Sie eine vollständige Sicherung des Tresors aus, einschließlich:
• Dateitresordatenbank
Siehe
Sichern der Dateitresordatenbank
auf Seite 102.
• Archivdateien
Siehe
auf Seite 104.
An den an der Aktualisierung beteiligten über- und untergeordneten Arbeitsplätzen:
1. Installieren Sie dieselbe Version und Versionsnummer des Enterprise PDM Client.
2. Erstellen Sie lokale Ansichten des zu aktualisierenden Dateitresors.
3. Checken Sie alle Dateien in den Tresor ein.
4. Schließen Sie SolidWorks.
Am übergeordneten Arbeitsplatz:
1. Erteilen Sie beteiligten Clients Schreib-/Lesezugriff auf alle im Tresor befindlichen
Dateien, die Sie aktualisieren.
2. Erstellen Sie einen Ordner für die Arbeitsinstruktionsdateien und geben Sie ihn mit umfassenden (Lese-/Schreib-) Berechtigungen für alle beteiligten Clients frei.
Versionseinstellungen auswählen
Der Bildschirm Versionseinstellungen ermöglicht die Definition, welche Versionen und
Revisionen des ausgewählten Dateityps aktualisiert werden und ob alte Versionen
überschrieben werden.
Testen Sie vor einer vollständigen Konvertierung die Konvertierung älterer Dateien, indem Sie einen Beispielsatz in der Zielversion von SolidWorks öffnen und auf
Konvertierungsfehler prüfen.
Wählen Sie Neue Version von Dateien erstellen, wenn nur die letzten Versionen von
Dateien aktualisiert und die bestehenden Dateiversionen im älteren Dateiformat beibehalten werden sollen. Neue Enterprise PDM Versionen werden erstellt.
Wählen Sie Bestehende Dateiversionen überschreiben, wenn Sie Folgendes wünschen:
• Alle Dateiversionen mit aktualisierten Dateien überschreiben.
• Definieren Sie, welche Dateiversionen überschrieben werden sollen, indem Sie eine oder beide der folgenden Optionen auswählen:
131
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
• Neueste Version Das Werkzeug aktualisiert die neuesten Versionen von Dateien sowie alle Dateien, auf die sie Bezug nehmen.
• Versionen mit einer Revision Das Werkzeug aktualisiert alle Dateien mit
Revisionsetiketten.
Wenn Sie bestehende Versionen überschreiben möchten, erstellt das
Dateiversion-Aktualisierungswerkzeug eine Sicherung der Dateien, bevor sie aktualisiert werden. Sie können gesicherte Dateien löschen, sobald sie sich davon überzeugt haben, dass die Aktualisierung erfolgreich verlaufen ist. Siehe
auf Seite 152.
Baugruppen, die zyklische Referenzen enthalten werden nicht aktualisiert, wenn Sie bestehende Dateiversionen per Auswahl überschreiben.
Aktualisierungsszenarien
Die folgenden Themen behandeln mögliche Aktualisierungsszenarien für den nachstehenden
Dateisatz.
Versionsinkrement
Referenz
Neue Version von Dateien erstellen
Wenn Sie eine neue Version von Dateien erstellen, bleiben die älteren Versionen erhalten, die weiterhin in der älteren SolidWorks-Version geöffnet werden können.
132
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Neuverknüpfung zu neuesten Version referenzierter Dateien
Sie können eine Baugruppe mit der letzten Version von Dateien, auf die sie Bezug nimmt, neu verknüpfen.
Wenn die Baugruppe und ihre Unterbaugruppe auf Teilversionen Bezug nehmen, die nicht die letzte Version sind, werden die Referenzen zu den letzten Teilversionen verschoben.
Ältere Versionen der Teile, Baugruppe und Unterbaugruppe werden nicht aktualisiert und ihre Referenzen sind nicht betroffen.
Wenn die neueren Versionen der referenzierten Dateien geometrisch verändert wurden, könnte die Verwendung dieser Option zu ungewollten Baugruppenänderungen oder
Neuaufbaufehlern führen. Wenn sich zudem Dateieigenschaften wie Benennung,
Beschreibung oder Material verändert haben, könnte dies in den neueren Versionen zu Änderungen in den Stücklisten führen.
Die im nachstehenden Diagramm dargestellten Auswahloptionen sind:
Bildschirm Option Auswahl
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp <Alle SW Dateitypen>
133
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Bildschirm Option
Versionseinstellungen
Neue Version von
Dateien erstellen
Auswahl
Dateien, die auf ältere Versionen Bezug nehmen
• Werden mit neuer Version neu
verknüpft
Revisionen aktualisieren
• Revision nicht aktualisieren
Links vor Aktualisierung referenzieren
Links nach
Aktualisierung referenzieren
Dateien vor der Aktualisierung
Aktualisierte Dateien
134
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Verschieben bestehender Revisionsetiketten
Sie können das letzte Revisionsetikett zur letzten Version einer Datei, die Sie aktualisieren, verschieben.
Die im nachstehenden Diagramm dargestellten Auswahloptionen sind:
Bildschirm Option Auswahl
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp <Alle SW Dateitypen>
Versionseinstellungen
Neue Version von
Dateien erstellen
Dateien, die auf ältere Versionen Bezug nehmen
• Werden ausgeschlossen
Revisionen aktualisieren
• Revision verschieben
Dateien vor der Aktualisierung, die Revision ist verschoben
135
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Aktualisierte Dateien
Inkrementieren von Revisionsetiketten
Sie können die Revisionsetiketten auf den letzten Dateiversionen inkrementieren, während
Sie die Dateien aktualisieren.
Die im nachstehenden Diagramm dargestellten Auswahloptionen sind:
Bildschirm Option Auswahl
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp <Alle SW Dateitypen>
136
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Bildschirm Option
Versionseinstellungen
Neue Version von
Dateien erstellen
Auswahl
Dateien, die auf ältere Versionen Bezug nehmen
• Werden mit neuer Version neu
verknüpft
Revisionen aktualisieren
• Revision erhöhen
Links vor Aktualisierung referenzieren
Dateien vor der Aktualisierung, die Revision ist verschoben und inkrementiert
Links nach
Aktualisierung referenzieren
Aktualisierte Dateien
137
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Vorhandene Versionen von Dateien überschreiben
Wenn Sie vorhandene Versionen von Dateien überschreiben, werden die vorhandenen
Dateien durch aktualisierte Dateien ersetzt. Es werden keine neuen Versionen erstellt.
Überschreiben aller Versionen
Sie können alle Dateiversionen durch aktualisierte Dateien ersetzen.
Ihre Wahl des Dateityüs auf dem Bildschorm Dateien zum Aktualisieren suchen definiert die Dateien, die aktualisiert werden. Jede Datei des ausgewählten Typs wird aktualisiert, ungeachtet dessen, ob es sich um die letzte Version, eine referenzierte Datei oder eine
Datei mit einem Revisionsetikett handelt.
Überschreiben aller SolidWorks Dateien
Bildschirm
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Option
Dateityp
Auswahl
<Alle SW Dateitypen>
Alle SolidWorks Teile, Baugruppen und
Zeichnungen werden aktualisiert.
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Alle Versionen überschreiben
138
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Überschreiben aller Teile
Alle SolidWorks Teile und Zeichnungen, die auf sie Bezug nehmen, werden aktualisiert.
Bildschirm Option Auswahl
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp *.sldprt
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Alle Versionen überschreiben
Standardmäßig werden Teilzeichnungen icht aktualisiert. Da aber Zeichnungen Eltern von Teilen sind, lässt Sie ein Bildschirm Warnung bezüglich unterbrochener Referenz wählen, die Zeichnungen, die auf die Teile, die aktualisiert werden, Bezug nehmen, zu aktualisieren.
Überschreiben aller Baugruppen
Alle Baugruppen und die Teile und Unterbaugruppen, auf die sie Bezug nehmen, werden aktualisiert.
139
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Bildschirm Option
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
*.sldasm
Alle Versionen überschreiben
In einem referenzierten Versionsstrom aktualisiert das Werkzeug
Dateiversion-Aktualisierung die letzten Teile, wie durch die blauen gekennzeichnet ist.
Felder
Standardmäßig werden Baugruppenzeichnungen icht aktualisiert. Da aber Zeichnungen
Eltern von Teilen und Baugruppen sind, lässt Sie ein Bildschirm Warnung bezüglich unterbrochener Referenz wählen, die Zeichnungen, die auf die Teile und Baugruppen, die aktualisiert werden, Bezug nehmen, zu aktualisieren.
Überschreiben aller Zeichnungen
Alle Zeichnungen und die Baugruppen und die Teile, auf die sie Bezug nehmen, werden aktualisiert.
140
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Bildschirm Option
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
*.slddrw
Alle Versionen überschreiben
Überschreiben der letzten Dateiversionen
Sie können aktualisieren, indem Sie die letzte Version aller Dateien des ausgewählten
Dateityps überschreiben. Jede Dateiversion, die in einer Referenz von einer aktualisierten
Datei verwendet wird, wird auch aktualisiert.
Überschreiben der letzten Version aller Dateien
Bildschirm
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Option
Dateityp
Auswahl
<Alle SW Dateitypen>
141
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Bildschirm Option
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
Überschreiben
• Neueste Version
Überschreiben der letzten Version von Teilen
Bildschirm
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Option
Dateityp
Auswahl
*.sldprt
142
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Bildschirm Option
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
Überschreiben
• Neueste Version
Standardmäßig werden Teilzeichnungen icht aktualisiert. Da aber Zeichnungen Eltern von Teilen sind, lässt Sie ein Bildschirm Warnung bezüglich unterbrochener Referenz wählen, die Zeichnungen, die auf die Teile, die aktualisiert werden, Bezug nehmen, zu aktualisieren.
Überschreiben der letzten Version von Baugruppen
Bildschirm
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Option
Dateityp
Auswahl
*.sldasm
143
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Bildschirm Option
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
Überschreiben
• Neueste Version
In einem referenzierten Versionsstrom aktualisiert das Werkzeug
Dateiversion-Aktualisierung die letzten Teile, wie durch die blauen gekennzeichnet ist.
Felder
Standardmäßig werden Baugruppenzeichnungen icht aktualisiert. Da aber Zeichnungen
Eltern von Teilen und Baugruppen sind, lässt Sie ein Bildschirm Warnung bezüglich unterbrochener Referenz wählen, die Zeichnungen, die auf die Teile und Baugruppen, die aktualisiert werden, Bezug nehmen, zu aktualisieren.
Überschreiben der letzten Version von Zeichnungen
Bildschirm
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Option
Dateityp
Auswahl
*.slddrw
144
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Bildschirm Option
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
Überschreiben
• Neueste Version
Überschreiben von Dateien mit Revisionsetiketten
Sie können Dateien mit Revisionsetiketten in die Dateiaktualisierung mit einbeziehen.
Diese Beispiele zeigen die Dateien, die aktualisiert werden, wenn Sie sowohl Neueste
Version als auch Version mit einer Revision auswählen. Rote Felder zeigen Dateien, die aktualisiert werden, weil Sie über Revisionsetiketten verfügen, auch wenn es sich bei ihnen nicht um die neueste Version handelt.
Überschreiben aller Dateien mit Revisionsetiketten
Bildschirm Option
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
<Alle SW Dateitypen>
Überschreiben
• Neueste Version
• Version mit einer Revision
145
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Überschreiben von Teilen mit Revisionsetiketten
Bildschirm
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Option
Dateityp
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
*.sldprt
Überschreiben
• Neueste Version
• Version mit einer Revision
146
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Standardmäßig werden Teilzeichnungen icht aktualisiert. Da aber Zeichnungen Eltern von Teilen sind, lässt Sie ein Bildschirm Warnung bezüglich unterbrochener Referenz wählen, die Zeichnungen, die auf die Teile, die aktualisiert werden, Bezug nehmen, zu aktualisieren.
Überschreiben von Baugruppen mit Revisionsetiketten
Bildschirm Option
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Dateityp
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
*.sldasm
Überschreiben
• Neueste Version
• Version mit einer Revision
147
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
In einem referenzierten Versionsstrom aktualisiert das Werkzeug
Dateiversion-Aktualisierung die letzten Teile, wie durch die blauen gekennzeichnet ist.
Felder
Standardmäßig werden Baugruppenzeichnungen icht aktualisiert. Da aber Zeichnungen
Eltern von Teilen und Baugruppen sind, lässt Sie ein Bildschirm Warnung bezüglich unterbrochener Referenz wählen, die Zeichnungen, die auf die Teile und Baugruppen, die aktualisiert werden, Bezug nehmen, zu aktualisieren.
Überschreiben von Zeichnungen mit Revisionsetiketten
Bildschirm
Dateien zum
Aktualisieren suchen
Option
Dateityp
Versionseinstellungen
Bestehende
Dateiversionen
überschreiben
Auswahl
*.slddrw
Überschreiben
• Neueste Version
• Version mit einer Revision
148
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Durchführung einer Probedateiaktualisierung
Führen Sie vor der Aktualisierung der SolidWorks Dateien in einem Produktionstresor die
Aktualisierung mit einer Kopie des Produktionstresors durch, um sicher zu stellen, dass es keine Probleme bei der Aktualisierung gibt. Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, wenn Sie Hilfe bei der Erstellung einer Kopie Ihres Tresors benötigen.
1.
Erstellen Sie eine vollständige Sicherung des Dateitresors auf einem anderen Server.
2.
Starten Sie das Dienstprogramm „Dateiversion-Aktualisierung“, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Dateiversion-Aktualisierung aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf
Dateiversion-Aktualisierung.
3.
Folgen Sie den Anweisungen des Aktualisierungsassistenten.
4.
Prüfen Sie, ob die Aktualisierung erfolgreich war.
Siehe
auf Seite 152.
Ausführen des Aktualisierungs-Dienstprogramms
Ausführen des Aktualisierungs-Dienstprogramms:
1.
Starten Sie das Dienstprogramm „Dateiversion-Aktualisierung“, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
149
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Dateiversion-Aktualisierung aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf
Dateiversion-Aktualisierung.
2.
Wählen Sie auf dem Willkommensbildschirm eine der folgenden Optionen aus:
• Neue Aktualisierung initiieren (übergeordneter Arbeitsplatz), um die
Aktualisierung einzurichten.
• Um eine Instruktionsdatei, die für die Aktualisierung erstellt wurde, auszuführen, klicken Sie auf An Aktualisierung teilnehmen (untergeordneter Arbeitsplatz).
• Unterbrochene Aktualisierung wieder aufnehmen (über- und
untergeordneter Arbeitsplatz), um eine unerwarteterweise unterbrochene
Aktualisierung erneut auszuführen.
3.
Folgen Sie den Anweisungen des Aktualisierungsassistenten.
Erstellung und Verwendung von Arbeitsinstruktionsdateien
Mittels der Erstellung von Arbeitsinstruktionsdateien können Sie das
Aktualisierungswerkzeug gleichzeitig auf mehreren Computeren ausführen und so die
Aktualisierungszeit reduzieren.
Sie erstellen die Arbeitsinstruktionsdateien auf dem ersten Computer, der das
Aktualisierungswerkzeug ausführt und zum übergeordneten Arbeitsplatz wird.
Erstellung und Verwendung von Arbeitsinstruktionsdateien:
1.
Erstellen Sie einen freigegebenen Ordner, und geben Sie jedem Arbeitsplatz, der aktualisiert werden soll, Schreib- und Lesezugriff.
2.
Starten Sie das Dienstprogramm „Dateiversion-Aktualisierung“, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Dateiversion-Aktualisierung aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf
Dateiversion-Aktualisierung.
3.
Wählen Sie auf dem Bildschirm Willkommen die Option Neue Aktualisierung
initiieren (übergeordneter Arbeitsplatz) aus, und klicken Sie auf Weiter.
4.
Führen Sie die Bildschirme des Assistenten aus.
5.
Auf dem Bildschirm Aktualisierungseinstellungen: a) Wählen Sie unter Aktualisierungseinstellungen die Option Aktualisierung auf
mehrere Arbeitsinstruktionsdateien aufteilen.
b) Geben Sie die Anzahl der zu erstellenden Arbeitsinstruktionsdateien an.
150
Aktualisierung von SolidWorks Dateien c) Geben Sie für Freigegebener Ablageort für Arbeitsinstruktionsdateien den
Namen des freigegebenen Ordners ein, den Sie in Schritt 1 erstellt haben, oder klicken Sie auf die Durchsuchen-Schaltfläche, um den Ordner auszuwählen.
Der Ordnername muss im UNC-Format sein.
d) Klicken Sie auf Weiter.
6.
Wählen Sie auf dem Bildschirm Bereit zum Aktualisieren der Dateien eine der folgenden
Optionen aus:
• Um nun zu aktualisieren, klicken Sie auf Ja.
Wenn eine Fertigstellungsnachricht eingeblendet wird, klicken Sie auf OK.
• Um das Aktualisierungs-Dienstprogramm zu beenden und Arbeitsinstruktionsdateien später auszuführen,klicken Sie auf Nein.
7.
Wenn Sie in Schritt 6 Nein ausgewählt haben, führen Sie das
Dateiversion-Aktualisierungswerkzeug erneut aus, um die Aktualisierung mit den
Arbeitsinstruktionsdateien auszuführen.
8.
Wählen Sie auf dem Bildschirm Willkommen die Option An Aktualisierung
teilnehmen (untergeordneter Arbeitsplatz) aus.
9.
Auf dem Bildschirm Arbeitsinstruktionsdatei auswählen: a) Gehen Sie zum Ablageort für die Arbeitsinstruktionsdateien.
b) Wählen Sie die zu verabeitende Arbeitsinstruktionsdatei aus.
c) Klicken Sie auf Weiter.
Die Zusammenfassung Arbeitsinstruktionsdatei zeigt eine schreibgeschützte
Zusammenfassung der für die Aktualisierung festgelegten Einstellungen an.
d) Klicken Sie auf Weiter.
10. Auf dem Bildschirm Bereit zum Aktualisieren der Dateien: a) Klicken Sie auf Dateien anzeigen, um eine Liste der Dateien, die aktualisiert werden, anzuzeigen.
b) Um die Dateien zu aktualisieren, klicken Sie auf Ja.
c) Wenn eine Fertigstellungsnachricht eingeblendet wird, klicken Sie auf OK.
Abschließen einer unterbrochenen Aktualisierung
Manchmal wird eine Aktualisierung unerwarteterweise unterbrochen, wenn eine
Netzwerkverbindung unterbrochen wird oder der Strom ausfällt.
Abschließen einer unterbrochenen Aktualisierung:
1.
Klicken Sie in der Fehlermeldung auf Wiederholen.
2.
Klicken Sie im Informationsfeld über eine nicht erfolgreich abgeschlossenen
Umwandlung auf OK.
3.
Klicken Sie auf Beenden.
4.
Beheben Sie das Problem, das die Unterbrechung verursacht hat.
Stellen Sie zum Beispiel das Netzwerk wieder her oder starten Sie den Computer neu.
5.
Führen Sie das Aktualisierungs-Dienstprogramm erneut aus.
151
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
6.
Wählen Sie auf dem Bildschirm Willkommen die Option Unterbrochene
Aktualisierung wieder aufnehmen (über- und untergeordneter Arbeitsplatz)
aus.
7.
Klicken Sie auf dem Bildschirm Unterbrochene Migration fortsetzen auf Weiter.
8.
Klicken Sie auf dem Bildschirm Zusammenfassung Arbeitsinstruktionsdatei auf Weiter.
9.
Klicken Sie auf dem Bildschirm Bereit zum Aktualisieren der Dateien auf Fertig
stellen.
Nach der Aktualisierung
Wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist:
• zeigen Sie die
Aktualisierungsprotokolldateien
an.
• aktualisieren Sie manuell Dateien, die mit dem Werkzeug nicht automatisch aktualisiert werden konnten.
Eine manuelle Aktualisierung erstellt neue Versionen. Wenn Sie mit
Bestehende Versionen überschreiben aktualisiert haben, macht eine manuelle Aktualisierung die Referenzstrukur ungültig.
• können Sie mit Neueste Version holen lokale Kopien von Dateien erstellen, die auf anderen Workstations umgewandelt wurden.
• Öffnen Sie einen Satz konvertierter Dateien in SolidWorks, um zu prüfen, ob die
Konvertierung erfolgreich war.
• Wenn Sie ausgewählt haben, bestehende Dateiversionen zu überschreiben, entfernen
Sie, nach der Sicherstellung, dass die Aktualisierung erfolgreich war, die
Sicherungsdateien vom Archiv-Server. Siehe
auf Seite 154.
Dateinamensformate für Aktualisierungsprotokolle
Dateinamen in Aktualisierungsprotokollen haben die folgenden Formate:
• Dateien, die aktualisiert wurden
Upgrade Utility <id>Batch<n>.log
Bedeutung:
• <Kennung> ist eine eindeutige alphanumerische Zeichenkette
• <n> ist die Nummer der Stapeldatei, für die das Protokoll erstellt wurde
Beispiel: Aktualisierungs-Dienstprogramm 471F2FDS Stapel 4.log
• Dateien, die nicht aktualisiert werden konnten
Upgrade Utility <id> Batch <n>.logExcluded.log
Beispiel: Aktualisierungs-Dienstprogramm 471F2FDS Stapel 4.logExcluded.log
Verwalten von Sicherungsdateien
Wenn Sie gewählt haben, bestehende Dateiversionen zu überschreiben, erstellt das
Aktualisierungswerkzeug eine Sicherungsdatei für jede überschriebene Datei.
152
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Diese Sicherungsdateien sind auch nach der Aktualisierung noch vorhanden. Sie können
Sie entfernen, sobald sie sichergestellt haben, dass die Aktualisierung erfolgreich war.
Sicherungsdatei-Erstellung
Die Sicherungsoption kann nicht deaktiviert werden, daher müssen Sie dafür sorgen, dass ausreichend freier Speicherplatz auf dem Archivserver verfügbar ist, bevor Sie den
Upgrade starten.
Im Bildschirm Bereit zum Aktualisieren der Dateien wird ein Schätzwert des benötigten
Speicherplatzes angezeigt.
Für jede Datei, die überschrieben wird, gilt:
1.
Das Upgrade-Tool überträgt die Originalversion der Datei im Dateiarchivordner auf das Clientsystem, auf dem eine Arbeitsinstruktionsdatei zur Ausführung des Upgrades ausgeführt wird.
2.
Das Tool öffnet die Datei in SolidWorks, aktualisiert sie und sendet sie nach Abschluss des Stapelprozesses wieder zum Archivordner.
3.
Die Originalversion im Archiv wird unter Verwendung des folgenden Formats umbenannt, bevor die Version ersetzt wird: bak_Nummer_Version.Erweiterung
Wobei
• bak der Präfix für alle Sicherungsdateien ist.
• Nummer eine eindeutige Nummer ist, die zugewiesen wird, wenn bereits eine Datei mit dem gleichen Sicherungsnamen, die aus einem vorherigen Upgrade stammt, vorhanden ist.
• Version die Versionsnummer (im Hexadezimalformat) der Datei ist, die ersetzt wird.
• Erweiterung die Dateierweiterung ist.
4.
Das Upgrade-Tool legt die aktualisierte Version der Datei im Archiv ab, wobei der
Originaldateiname erhalten bleibt.
Version aus einem Backup wiederherstellen, deren
Upgrade fehlerhaft war
Falls eine Upgradeversion einer Datei fehlerhaft ist, können Sie den Originalinhalt der
Datei mithilfe der Sicherungsdatei wiederherstellen.
1.
Ermitteln Sie in der lokalen Dateitresoransicht den Namen der zu suchenden Datei.
2.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
3.
Erweitern Sie Datenbanken, und wählen Sie den Tresor aus, der die wiederherzustellende Datei enthält.
4.
Klicken Sie auf Neue Suche.
5.
Geben Sie im rechten Fensterbereich eine Abfrage in folgendem Format ein: select * from documents where filename like 'Dateiname.erw'
153
Aktualisierung von SolidWorks Dateien
Beispiel: select * from documents where filename like 'Lautsprecherrahmen.sldprt'
6.
Klicken Sie auf Ausführen.
Notieren Sie die Datei-Dokument-ID, die auf der Registerkarte Ergebnisse aufgelistet wird.
7.
Beenden Sie SQL Server Management Studio.
8.
Konvertieren Sie die Dokument-ID mit einem Rechner in das Hexadezimalformat.
9.
Navigieren Sie in einem Explorer-Fenster zu Installationsverzeichnis\Programme\
SolidWorks Enterprise PDM\Data\Tresorname
.
10. Erweitern Sie das Tresorarchiv, das der letzten Stelle des Hexadezimalausdrucks entspricht.
Beispiel: Der Hexadezimalausdruck lautet 3B. In diesem Fall erweitern Sie den Ordner
B.
11. Erweitern Sie den Ordner, der dem Hexadezimalausdruck entspricht.
12. Benennen Sie die Version der Datei um, die wiederhergestellt werden soll, oder löschen
Sie sie.
Beispiel: Benenen Sie 00000002.sldprt in 00000002.backup um.
13. Benennen Sie die entsprechende bak_-Datei um, wobei Sie den Originaldateinamen eingeben.
Beispiel: Benennen Sie bak_0_00000002.sldprt in 00000002.sldprt. um.
14. Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Suchen und Entfernen von Sicherungsdateien
Wenn die Aktualisierung abgeschlossen ist und Sie sich von der Korrektheit der
Aktualisierung überzeugt haben, können Sie die Sicherungsdateien entfernen, um
Speicherplatz frei zu machen. Jedes Dateiarchiv wird unter dem Dateitresor-Archivordner gespeichert.
1.
Suchen des Dateitresor-Archivordners: a) Führen Sie regedit aus.
b) Navigate to HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SolidWorks\Applications\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer\Vaults\vault_name\ArchiveTable
.
Die Dateiarchive sind auf 16 Unterordner aufgeteilt.
Wenn das Tresorarchiv aufgeteilt wurde, befinden sich diese Unterordner u. U. auf unterschiedlichen Laufwerken.
2.
Verwendne Sie die Windows Suche oder andere Suchmethoden, um nach allen Dateien im Tresorarchiv zu suchen, deren Name mit bak_ beginnt.
3.
Löschen Sie alle Dateien, die gefunden wurden.
154
10
Zusätzliche Konfiguration
Folgende Themen werden in diesem Kapitel behandelt:
•
Verwalten der Größe von SQL Transaktionsprotokollen
•
Konfigurieren von Enterprise PDM für die ausschließliche Kommunikation über
•
Verschieben von Serverkomponenten zu einem anderen System
Verwalten der Größe von SQL Transaktionsprotokollen
Jede SQL Datenbank enthält eine Datenbankdatei (.mdf) und mindestens eine
Transaktionsprotokolldatei (.ldf). In der Datenbankdatei werden die der Datenbank hinzugefügten physischen Daten gespeichert. Im Transaktionsprotokoll werden alle
Änderungen an der Datenbank aufgezeichnet. Der SQL Server verwendet das
Transaktionsprotokoll zur Pflege der Datenbankintegrität, insbesondere bei
Wiederherstellungen.
Die Wiederherstellungsmethode für eine SQL Datenbank ist standardmäßig auf das vollständige Wiederherstellungsmodell eingestellt, d. h., es wird jede Änderung an der
Datenbank protokolliert. Ein Transaktionsprotokoll kann immer größer werden, bis der verfügbare Speicher nicht mehr ausreicht, wodurch die Leistung des SQL Servers reduziert wird.
Das vollständige Wiederherstellungsmodell ist die bevorzugte Methode für die
Wiederherstellung auf einen Zustand zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn Sie jedoch
Sicherungen über Nacht ausführen und sicherstellen möchten, dass das
Transaktionsprotokoll durch die zunehmende Größe die SQL Leistung mindert, sollten Sie auf das einfache Wiederherstellungsmodell umsteigen.
Nach dem Wechsel zum einfachen Wiederherstellungsmodell kann ein großes
Transaktionsprotokoll verkleinert werden.
Nähere Einzelheiten zum Ändern des Wiederherstellungsmodells finden Sie in den
Online-Handbüchern zu SQL Server und im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge
Base:
http://support.microsoft.com/?kbid=873235
Wechsel zum einfachen Wiederherstellungsmodell
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich den Ordner Datenbanken auf, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen der Datenbank, und wählen Sie Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
155
Zusätzliche Konfiguration
3.
Wählen Sie im Dialogfeld Datenbankeigenschaften im linken Fensterbereich Optionen aus.
4.
Wählen Sie aus der Liste Wiederherstellungsmodell die Option Einfach aus, und klicken Sie auf OK.
5.
Schließen Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Verkleinern des Transaktionsprotokolls
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen der Datenbank, und wählen
Sie Tasks > Verkleinern > Dateien.
2.
Wählen Sie im Dialogfeld Datei verkleinern in der Liste Dateityp die Option Protokoll aus.
3.
Klicken Sie auf OK.
Konfigurieren von Enterprise PDM für die ausschließliche
Kommunikation über IP-Adressen
Beim Einrichten einer Enterprise PDM Umgebung kommunizieren Clients standardmäßig anhand von Systemnamen mit Servern. Wenn die Auflösung von DNS-Namen instabil wird oder für die Netzwerkeinrichtung nicht ausreicht, können Sie Enterprise PDM so konfigurieren, dass zur Kommunikation nur IP-Adressen verwendet werden.
Diese Einrichtung umfasst die folgenden Schritte:
1. Aktualisieren des Archivservers
2. Aktualisieren des SQL Servers
3. Aktualisieren der Enterprise PDM Clients
Wenn Sie eine Verbindung zum Archivserver herstellen, können Sie die
Dateitresoransicht mit Hilfe der IP-Adresse des Archivservers entfernen und wieder hinzufügen, anstatt die Registrierung manuell zu aktualisieren.
Aktualisierung des Archivservers, um über IP-Adressen zu kommunizieren
1.
Klicken Sie auf dem System, auf dem der Archivserver ausgeführt wird, im Windows
Startmenü auf Ausführen > regedit, um die Registrierung zu öffnen.
2.
Suchen Sie den Schlüssel für den Archivserver:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SolidWorks\Application\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer
3.
Klicken Sie im rechten Fensterbereich mit der rechten Maustaste, und wählen Sie
Neu > Zeichenfolge aus dem Kontextmenü, und nennen Sie die Zeichenfolge
ServerName
.
4.
Doppelklicken Sie auf ServerName.
5.
Geben Sie im Dialogfeld Zeichenfolge bearbeiten im Datenfeld Wert die IP-Adresse des Archivservers ein, und klicken Sie auf OK.
156
Zusätzliche Konfiguration
6.
Suchen Sie den Schlüssel für den Dateitresor:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SolidWorks\Applications\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer\Vaults\vaultname
7.
Doppelklicken Sie auf Server, und aktualisieren Sie das Datenfeld Wert mit der
IP-Adresse des SQL Servers, auf dem sich die Tresordatenbank befindet, und klicken
Sie auf OK.
8.
Starten Sie den Archivserver-Dienst neu.
Aktualisierung des SQL-Servers, um über IP-Adressen zu kommunizieren
1.
Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf Verbinden.
2.
Klappen Sie im linken Fensterbereich Datenbanken, die Dateitresordatenbank und
Tabellen auf.
3.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf dbo.ArchiveServers, und wählen Sie
Tabelle öffnen aus dem Kontextmenü.
4.
Ändern Sie den Eintrag unter ArchiveServerName in die IP-Adresse des
Archivservers, auf dem sich der Tresor befindet.
5.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf dbo.SystemInfo, und wählen Sie Tabelle
öffnen aus dem Kontextmenü.
6.
Ändern Sie den Eintrag unter ArchiveServerName in die IP-Adresse des
Archivservers, auf dem sich der Tresor befindet.
7.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Aktualisierung von Enterprise PDM Clients zur
Kommunikation mittels IP-Adressen
1.
Beenden Sie Enterprise PDM, falls die Anwendung ausgeführt wird, indem Sie auf das
Enterprise PDM Symbol auf der rechten Seite der Symbolleiste klicken und Beenden auswählen. Achten Sie darauf, dass das Verwaltungswerkzeug nicht ausgeführt wird.
2.
Klicken Sie auf dem System, auf dem der Archivserver ausgeführt wird, im Windows
Startmenü auf Ausführen > regedit, um die Registrierung zu öffnen.
3.
Suchen Sie den Schlüssel für die Dateitresoransicht:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SolidWorks\Applications\PDMWorks
Enterprise\Databases\vaultname
4.
Aktualisieren Sie den Wert DbServer mit der IP-Adresse für den SQL Server, auf dem sich die Tresordatenbank befindet.
5.
Aktualisieren Sie den Wert ServerLoc mit der IP-Adresse für den Archivserver, auf dem sich das Tresorarchiv befindet.
6.
Wenn das Verwaltungswerkzeug auf dem Client verwendet wurde, löschen Sie den folgenden Schlüssel:
HKEY_CURRENT_USER\Software\SolidWorks\Application\PDMWorks
Enterprise\ConisioAdmin
Der Schlüssel wird neu erstellt, wenn das Verwaltungswerkzeug gestartet wird.
157
Zusätzliche Konfiguration
Überprüfen der Kommunikation über IP-Adressen
1.
Überprüfen Sie nach der Aktualisierung aller Server und Clients, dass Folgendes möglich ist:
• Sie können sich im Dateitresor anmelden.
• Sie können eine neue Datei hinzufügen.
• Sie können eine vorhandene Datei abrufen.
2.
Wenn der Tresor repliziert ist, stellen Sie im Dialogfeld Replikations-Einstellungen sicher, dass Sie IP-Adressen verwenden.
3.
Wenn bei der Verbindung zu neuen Adressen Probleme auftreten:
• Überprüfen Sie das Client- und Archiv-Server-Protokoll auf Fehler.
• Vergewissern Sie sich, dass Sie die Server mit Hilfe der bereitgestellten IP-Adressen vom Client aus anpingen können.
Verschieben von Serverkomponenten zu einem anderen
System
Wenden Sie diese Verfahren an, wenn Sie Enterprise PDM Server-Komponenten von einem
System auf ein anderes verschieben oder wenn Sie den Namen auf dem Server-System
ändern, um festzustellen, welche Datenbanken und Registrierungseinträge aktualisiert werden sollen.
Diese Anleitung gilt für das Verschieben des Datenbank- und Archivservers. Wenn Sie nur einen der beiden Server verschieben, folgen Sie den entsprechenden Anweisungen.
Bevor Sie beginnen, überzeugen Sie sich davon, dass niemand Enterprise PDM verwendet.
Kopieren von Dateien auf den neuen Server
1.
Sichern Sie die Dateitresordatenbank und die ConisioMasterDb-Datenbank auf dem alten SQL Server.
Details finden Sie unter
Sichern der Dateitresordatenbank
auf Seite 102.
2.
Kopieren Sie die Sicherungsdatei auf den neuen Server.
3.
Öffnen Sie das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM Archivserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Archivserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf
Archivserver-Konfiguration.
158
Zusätzliche Konfiguration
4.
Erstellen einer Sicherungskopie der Archivserver-Einstellungen: a) Wählen Sie Extras > Backup-Einstellungen.
Details finden Sie unter
Sichern der Archivserver-Einstellungen
auf Seite 103.
b) Löschen oder erstellen Sie ein Passwort, und klicken Sie auf Starte Backup.
c) Schließen Sie das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM Archivserver.
d) Kopieren Sie die Sicherungsdatei (backup.dat) auf den neuen Server.
5.
Kopieren Sie unter Beibehaltung des Pfads den gesamten Dateitresor-Archivordner vom alten auf den neuen Server.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wo sich die Archive befinden, überprüfen Sie den folgenden Registrierungsschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SolidWorks\Application\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer\Vaults\vaultname\ArchiveTable
Konfigurieren der verschobenen SQL
Dateitresordatenbank
1.
Installieren Sie die SQL Server Software auf dem neuen Server.
Details finden Sie unter
Installation von SQL Server 2008
auf Seite 18.
2.
Übernehmen der Sortierungseinstellungen des alten Servers: a) Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf
Verbinden.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Server, und wählen Sie
Eigenschaften aus dem Kontextmenü.
c) Notieren Sie sich im Dialogfeld Servereigenschaften im rechten Fensterbereich die
Einstellung für Serversortierung auf dem alten Server.
d) Wählen Sie während der neuen SQL Installation Benutzerdefiniert, und legen
Sie die gleiche Speicherzuordnung fest.
3.
Stellen Sie die gesicherte Datenbank unter Beibehaltung des ursprünglichen Namens wieder her.
Beenden Sie den alten SQL Server Dienst oder schalten Sie die alten Datenbanken offline, damit nicht zwei Server mit der gleichen Tresordatenbank aktiv sind.
4.
Aktualisieren Sie in der wiederhergestellten Dateitresordatenbank die Tabellen
ArchiveServers und SystemInfo mit dem Namen des neuen Archivservers.
In einer replizierten Umgebung enthält die Tabelle ArchiveServers jeden replizierten Server. Achten Sie darauf, nur den Eintrag für den verschobenen Server zu aktualisieren. Ändern Sie nicht den VaultName-Eintrag.
159
Zusätzliche Konfiguration
5.
Um die Indizierung der verschobenen Dateitresordatenbank zuzulassen, erstellen Sie einen verknüpften Servereintrag: a) Öffnen Sie Microsoft SQL Server Management Studio, und klicken Sie auf
Verbinden.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die verschobene Tresordatenbank, und wählen Sie Neue Abfrage aus.
c) Geben Sie den folgenden Befehl in das Abfragefenster ein, und drücken Sie
Ausführen (F5), um die Abfrage durchzuführen.
Exec Sys_IndexServerLink 1
Falls die Indizierung bereits auf dem alten Server eingerichtet war, entfernen
Sie den Indexkatalog auf dem neuen Server, und erstellen Sie ihn neu.
Verwenden Sie dazu den Indizierungs-Knoten im Verwaltungswerkzeug.
6.
Beenden Sie Microsoft SQL Server Management Studio.
Konfigurieren des verschobenen Archivservers
1.
Installieren Sie den Archivserver auf dem neuen Server. Verwenden Sie die auf dem alten Server verwendeten Standardeinstellungen, falls Sie sich an sie erinnern können.
Details finden Sie unter
Installation von SolidWorks Enterprise PDM Archivserver
auf Seite 46.
2.
Öffnen Sie das Dialogfeld SolidWorks Enterprise PDM Archivserver, indem Sie einen der folgenden Schritte ausführen:
• Wählen Sie in Windows 7 und Windows Server-Systemen vor Windows Server
2012 im Menü Start die Option Alle Programme > SolidWorks Enterprise PDM
> Archivserver-Konfiguration aus.
• Klicken Sie in Windows 8 und Windows Server 2012 oder höher auf den Bildschirm
Anwendungen und unter SolidWorks Enterprise PDM auf
Archivserver-Konfiguration.
3.
Wählen Sie Extras > Backup-Einstellungen.
4.
Klicken Sie im Dialogfeld Backup Einstellungen auf Lade Backup.
Die alten Archivserver-Einstellungen werden importiert.
5.
Klicken Sie auf dem neuen Archivserver im Windows Startmenü auf Ausführen >
regedit, um die Registrierung zu öffnen.
6.
Aktualisieren und überprüfen Sie die folgenden Schlüssel, die sich von den alten
Servereinstellungen unterscheiden können:
• HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SolidWorks\Application\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer\Computers\local\Archives
Stellen Sie sicher, dass der Standardwert auf das richtige Stammverzeichnis
(=parent) verweist, in dem das Dateitresorarchiv gespeichert ist (d. h. auf den
160
Zusätzliche Konfiguration
Pfad, in den der Dateitresor-Archivordner kopiert wurde). Geben Sie z. B. Folgendes ein:
C:\Programme\SolidWorks Enterprise PDM\Data
• HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SolidWorks\Application\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer\Vaults\tresorname
Stellen Sie sicher, dass der Wert Server auf den Namen des neuen SQL Servers aktualisiert ist und SQLDbName mit dem Namen der wiederhergestellten
Dateitresordatenbank übereinstimmt. Ändern Sie nicht den DbName-Eintrag.
• HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SolidWorks\Application\PDMWorks
Enterprise\ArchiveServer\Vaults\tresorname\ArchiveTable
Stellen Sie sicher, dass alle Pfade auf den Dateitresor-Archivspeicherort weisen, an den Sie die Dateien (vom alten Server) kopiert haben.
7.
Beenden Sie die Ausführung des alten Archivservers.
Am besten trennen Sie den alten Server vom Netzwerk, damit er erst dann wieder zur Verfügung steht, wenn alle Clients aktualisiert wurden, oder beenden Sie den
Archivserver und den SQL Server Dienst.
Aktualisieren von Client-Registrierungsschlüsseln
1.
Aktualisieren Sie auf jedem Client den folgenden Registrierungsschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\SolidWorks\Application\PDMWorks
Enterprise\Databases\vaultname
Aktualisieren Sie DbServer (Datenbankserver) und ServerLoc (Archivserver) mit dem neuen Servernamen.
Aktualisieren Sie auf 64-Bit-Clients die Einträge DbServer und ServerLoc im folgenden Registrierungsschlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\SolidWorks\Application\PDMWorks
Enterprise\Databases\Tresorname
2.
Löschen Sie auf jedem Client den folgenden Registrierungsschlüssel:
HKEY_CURRENT_USER\Software\SolidWorks\Application\PDMWorks
Enterprise\ConisioAdmin
Aktualisieren von Replikations-Einstellungen
Wenn Sie die Archivserver-Komponenten in eine replizierte Umgebung verschieben, aktualisieren Sie die Replikationseinstellungen, damit der neue Archivserver-Name wiedergegeben wird.
1.
Öffnen Sie das Administrationswerkzeug von einem aktualisierten Client, und melden
Sie sich beim Tresor an.
2.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Replikations-Einstellungen, und wählen
Sie Öffnen aus dem Kontextmenü.
161
Zusätzliche Konfiguration
3.
Wählen Sie im Dialogfeld Replikations-Einstellungen unter Verbindungen die erste
Zeile aus.
4.
Geben Sie unter Ausgewählte Verbindung für IP-Adresse oder DNS-Name die neue IP-Adresse oder den Namen des verschobenen Archivserver ein.
5.
Starten Sie den Archivserver-Dienst auf jedem Archivserver neu, der den Dateitresor repliziert.
Überprüfen der Server-Verschiebung
1.
Melden Sie sich als Admin-Benutzer an, und zeigen Sie die Dateitresorauflistung an.
2.
Stellen Sie sicher, dass der Archivserver hundertprozentig funktioniert, indem Sie eine Textdatei hinzufügen, diese einchecken und dann löschen.
Wenn die Anmeldung nicht klappt, oder Sie die neue Datei nicht hinzufügen, auschecken, modifizieren und einchecken können, verifizieren Sie die
Konfigurationsschritte und Registrierungsänderungen
.
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