Sophos Mobile Benutzerhandbuch
Reklam
Reklam
Sophos Mobile
Administratorhilfe
Produktversion: 9.6
Inhalt
(2020/10/20)
(2020/10/20)
Benutzer für Android Enterprise verwalten (Szenario „Managed Google Domain“).................. 375
(2020/10/20)
(2020/10/20)
Sophos Mobile
1 Über diese Hilfe
In dieser Hilfedatei finden Sie Informationen über die Verwaltungskonsole Sophos Mobile Admin sowie schrittweise Vorgehensweisen.
Die Beschreibungen gelten sowohl für lokale Installationen von Sophos Mobile als auch für Sophos
Mobile as a Service.
Andere Versionen dieser Hilfe finden Sie auf der Internetseite Sophos Mobile Dokumentation .
Copyright © Sophos Limited 1
2
Sophos Mobile
2 Über Sophos Mobile
Sophos Mobile
Sophos Mobile ist die EMM-Lösung für Unternehmen, die mobile Geräte einfacher und zeitsparender verwalten und schützen wollen. Mobile Geräte können gemeinsam mit Endpoint-,
Netzwerk- oder Server-Security über die benutzerfreundliche, webbasierte und zentrale Admin-
Oberfläche von Sophos Central verwaltet werden. Sichere Container-Apps und Unterstützung von mobiler Betriebssystem-Containerisierung in iOS, iPadOS, Android Enterprise und Samsung Knox sorgen dafür, dass Unternehmensdaten von privaten Daten auf dem Gerät getrennt bleiben.
Mit branchenführendem Datenschutz, umfassender Sicherheit, erstklassigem Preis-Leistungs-
Verhältnis und flexiblen Verwaltungsoptionen bietet Sophos Mobile die optimalen Voraussetzungen für den sicheren Einsatz mobiler Geräte in Unternehmen: Benutzer bleiben produktiv,
Geschäftsdaten sicher und persönliche Daten privat.
Sophos Intercept X for Mobile
Sophos Intercept X for Mobile schützt Ihre Mobilgeräte, ohne die Performance oder Akkulaufzeit zu beeinträchtigen. Sophos Intercept X for Mobile basiert auf leistungsstarker Anti-Malware-Technologie von Sophos und bietet neben preisgekröntem Malware- und Virenschutz auch Erkennungsfunktionen für unerwünschte Apps, Privacy und Security Advisors, Schutz vor Verlust und Diebstahl, Web
Protection u.v.m.
Sophos Secure Workspace
Sophos Secure Workspace ist eine Container-basierte Mobile-Content-Management-App, die eine sicheres und effizientes Schützen, Verwalten und Verteilen von Geschäftsdokumenten und
Web-Inhalten ermöglicht. Bearbeiten Sie Dokumente im Office-Format direkt in der Container-
Umgebung – so bleiben verschlüsselte Inhalte sicher. Anti-Phishing-Technologie schützt Benutzer vor Schadlinks in Dokumenten und Inhalten.
Bei einer Verwaltung durch Sophos Mobile können Administratoren mit Compliance-Regeln auf einfache Weise den Zugriff von Geräten auf Inhalte einschränken. In Kombination mit Sophos
SafeGuard Encryption ermöglicht Sophos Secure Workspace einen nahtlosen Austausch verschlüsselter Dateien zwischen Windows-, Mac-, iPhone, iPad- und Android-Benutzern – sowohl bei lokaler Speicherung als auch Speicherung in der Cloud.
Sophos Secure Email
Sophos Secure Email ist eine funktionsstarke, sichere Container-E-Mail- App, mit der Sie bei einer Verwaltung durch Sophos Mobile geschäftliche E-Mails, Kalender und Kontakte von privaten
Daten auf dem mobilen Gerät trennen können. Alle Unternehmensdaten sind mittels AES-256-
Verschlüsselung geschützt und der Zugriff kann auf Grundlage von Geräte-Compliance-Regeln einfach gesperrt werden. Mit Sophos Secure Email kann die IT außerdem geschäftliche E-Mails sicher und einheitlich auf verschiedenen Geräten und Betriebssystem-Varianten bereitstellen.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
3 Über Sophos Mobile Admin
Sophos Mobile Admin ist das zentrale Instrument für die Geräteverwaltung mit Sophos Mobile. Es ist die Web-Schnittstelle für den für die Geräteverwaltung benutzten Server. Mit der Web-Konsole können Sie eine unternehmensweite Richtlinie für die Gerätenutzung implementieren und sie auf die bei Sophos Mobile registrierten Geräte anwenden.
In Sophos Mobile Admin können Sie:
• Das System konfigurieren, zum Beispiel persönliche oder plattformspezifische Einstellungen.
• Compliance-Richtlinien konfigurieren und Aktionen festlegen, die ausgeführt werden, wenn Geräte
nicht mehr den festgelegten Regeln entsprechen. Siehe Compliance-Richtlinien (Seite 34).
• Geräte bei Sophos Mobile registrieren. Siehe
•
Neue Geräte provisionieren. Siehe Geräte registrieren
(Seite 45).
• Apps auf registrierten Geräten installieren. Siehe
•
Sicherheitsrichtlinien für Geräte definieren. Siehe Richtlinien
(Seite 110).
• Auftragspakete zum Bündeln mehrerer Aufgaben erstellen und sie in einem Arbeitsschritt auf
Geräte übertragen. Siehe Auftragspakete
(Seite 330).
•
Einstellungen für das Self Service Portal konfigurieren. Siehe Self Service Portal konfigurieren
(Seite 28).
• Administrative Aufgaben bei Geräten ausführen, zum Beispiel das Kennwort für Geräte zurücksetzen, Geräte bei Verlust oder Diebstahl sperren oder zurücksetzen, Geräte deregistrieren.
Siehe
•
Berichte erstellen und anzeigen. Siehe Berichte
(Seite 8).
3.1 Dashboard
Hinweis
Dieser Abschnitt beschreibt die Seite Übersicht für reguläre Administratoren. Beim
Superadministrator wird die Seite Übersicht für die Verwaltung von Kunden verwendet. Siehe das
Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Die konfigurierbare Seite Übersicht ist die Startansicht von Sophos Mobile. Die Seite erlaubt einen schnellen Überblick auf die wichtigsten Informationen. Es enthält mehrere Widgets, die
Informationen liefern über:
• Geräte, alle oder nach Gruppen unterteilt
• Compliance-Status nach Plattform oder für alle Geräte
• Verwaltungsstatus nach Plattform oder für alle Geräte
• SSP-Registrierungsstatus
• Plattformversionen
Sie können Geräte auch auf der Seite „Übersicht“ hinzufügen. Siehe
Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden
(Seite 47).
Sie können die Seite Übersicht auf folgende Arten anpassen:
Copyright © Sophos Limited 3
4
Sophos Mobile
• Um ein Widget hinzuzufügen, klicken Sie auf Widget hinzufügen.
• Um ein Widget zu entfernen, klicken Sie auf die Schaltfläche Schließen in der Titelleiste des
Widgets.
• Um die Seite auf das Standardlayout zurückzusetzen, klicken Sie auf Standard-Layout
wiederherstellen.
• Um die Position der Widgets auf der Seite zu ändern, ziehen Sie die Titelleiste eines Widgets.
3.2 Tabellen-Ansichten
Auf vielen Seiten in Sophos Mobile Admin werden die Informationen in Tabellenform dargestellt.
Diese Tabellen haben einheitliche, interaktive Bedienelemente.
Oberhalb der Tabelle:
• Verwenden Sie das Symbol Spalten ein- oder ausblenden, um die Sichtbarkeit einzelner
Tabellenspalten zu konfigurieren.
• Geben Sie im Feld Alle Felder durchsuchen einen Text ein, um nur Zeilen anzuzeigen, die diesen Text (in einer beliebigen Spalte) enthalten.
Innerhalb der Tabelle:
• Klicken Sie auf eine Spaltenüberschrift, um die Tabellenzeilen nach dieser Eigenschaft zu sortieren. Klicken Sie erneut, um die Sortierreihenfolge umzukehren.
• Klicken Sie auf einen Eintrag, um die Standardaktion auszuführen (üblicherweise Bearbeiten).
• Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben einem Eintrag, um weitere Aktionen auszuführen.
Unterhalb der Tabelle:
• Verwenden Sie die Navigationsschaltflächen, um eine bestimmte Tabellenseite anzuzeigen.
• Verwenden Sie das Symbol Export, um entweder die gesamte Tabelle oder die aktuell angezeigte Tabellenseite als Microsoft-Excel-Datei oder als CSV-Datei zu exportieren. Wenn ein
Filter aktiv ist, werden nur die aktuell sichtbaren Zeilen exportiert.
3.3 Voraussetzungen
Voraussetzungen, um Sophos Mobile Admin zu verwenden:
• Sie benötigen einen mit dem Internet verbundenen Computer mit einem Web-Browser.
Informationen zu den unterstützten Browsern und den relevanten Versionen finden Sie im
Dokument Sophos Mobile Versionshinweise.
• Der Superadministrator hat einen Kunden (Mandant) angelegt, dessen Geräte in Sophos
Mobile verwaltet werden. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Sophos Mobile
Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Hinweis
Für Sophos Mobile as a Service gibt es einen vordefinierten Kunden. Für Sophos Mobile as a
Service gibt es keinen Superadministrator.
• Sie benötigen ein Benutzerkonto in Sophos Mobile und die Anmeldeinformationen für Sophos
Mobile Admin. Die Anmeldeinformationen bestehen aus Kunde, Benutzer und Kennwort.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
3.4 Benutzerrollen
In Sophos Mobile haben Administratoren unterschiedliche Rollen. Die Rolle beeinflusst, welche
Aktionen ein Administrator ausführen kann.
Folgende Rollen sind verfügbar:
Rolle
Administrator
Limited Administrator
Reporting
Content admin
Helpdesk
Read-only
App Group Administrator
Duo API
Beschreibung
Diese Rolle kann alle verfügbaren Aktionen ausführen.
Diese Rolle kann Geräte registrieren und verwalten. Es können aber keine grundlegenden Einstellungen geändert oder andere Administratoren verwaltet werden.
Diese Rolle kann die Geräteliste anzeigen und kann Berichte erstellen. Verwenden Sie diese Rolle zum Beispiel für einen
Auditor oder einen Mitarbeiter, der die Einstellungen von
Sophos Mobile dokumentieren muss.
Diese Rolle ist für Mitarbeiter geeignet, die Dokumente hochladen, aktualisieren oder löschen müssen. Diese
Rolle wird üblicherweise Personen außerhalb der IT-
Abteilung zugewiesen. Die Rechte sind so gesetzt, dass die
Einsichtsmöglichkeiten eingeschränkt sind und nur der Zugriff auf das Menü Dokumente möglich ist.
Diese Rolle kann Support-Aufgaben ausführen, wie z.B.
Geräte registrieren oder Apps installieren. Diese Rolle hat keinen Zugriff auf kritische Funktionen, wie die Definition von
Einstellungen und das Erstellen, Löschen oder Bearbeiten von
Geräten/Gerätegruppen, Paketen und Richtlinien.
Diese Rolle hat lesenden Zugriff auf alle Einstellungen, auf welche die Rolle „Administrator“ Zugriff hat.
Diese Rolle kann App-Gruppen verwalten. Ein typischer
Anwender ist ein Administrator, der auf die Webservice-
Schnittstelle von Sophos Mobile zugreift, um App-Gruppen zu erstellen, zu aktualisieren oder zu lesen.
Diese Rolle wird für die Integration mit der Authentisierungs-
Software Duo Security benötigt. Administratoren mit der Rolle
Duo API können auf die Webservice-Schnittstelle von Sophos
Mobile zugreifen, um Informationen zum Verwaltungsstatus von Geräten abzurufen.
Siehe
(Seite 94).
Copyright © Sophos Limited 5
6
Sophos Mobile
Tipp
Ihre Produktinstallation von Sophos Mobile enthält das Werkzeug „Role Editor“. Mit dem
Role Editor können Sie auf einfache Weise vorhandene Rollen bearbeiten oder Ihre eigenen maßgeschneiderten Rollen erstellen. Der Role Editor befindet sich im Verzeichnis %MDM_HOME
%\tools\Wizard , dabei ist %MDM_HOME% das Installationsverzeichnis von Sophos Mobile.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 407)
3.5 Kennwort ändern
Sie können nach der Anmeldung an Sophos Mobile Admin Ihr Kennwort jederzeit ändern:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab Kennwort ändern.
2. Geben Sie das alte Kennwort sowie ein neues Kennwort ein und bestätigen Sie das neue
Kennwort.
3. Klicken Sie auf Speichern.
3.6 Kennwort wiederherstellen
Falls Sie Ihr Kennwort für Sophos Mobile Admin vergessen haben, können Sie es zurücksetzen.
1. Klicken Sie im Dialogfeld Einloggen von Sophos Mobile Admin auf Kennwort vergessen?
Das Dialogfeld Kennwort zurücksetzen wird angezeigt.
2. Geben Sie Ihre Kontoinformationen ein und klicken Sie auf Kennwort zurücksetzen.
Sie erhalten eine E-Mail mit einem Link zum Zurücksetzen Ihres Kennworts.
3. Klicken Sie auf den Link.
Das Dialogfeld Kennwort ändern wird angezeigt.
4. Geben Sie ein neues Kennwort ein, bestätigen Sie es und klicken Sie auf Kennwort ändern.
Ihr Kennwort wird geändert und Sie werden an Sophos Mobile Admin angemeldet.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
4 Wichtige Schritte für die
Geräteverwaltung mit Sophos Mobile
Abhängig von den für Ihre Organisation relevanten Gerätetypen, Sicherheitsrichtlinien und spezifischen Anforderungen bietet Sophos Mobile eine breite Palette von Management-Funktionen.
Die wichtigsten Schritte für die Geräteverwaltung mit Sophos Mobile sind:
• Compliance-Richtlinien für Geräte konfigurieren. Siehe
(Seite 34).
•
Erstellen Sie Gerätegruppen. Siehe Gerätegruppen erstellen (Seite 100).
Gerätegruppen dienen zur Kategorisierung von Geräten. Wir empfehlen, Geräte zu gruppieren.
Da sich Aufträge auch für Gerätegruppen statt für Einzelgeräte ausführen lassen, können Sie
Geräte so effizient verwalten.
• Geräte registrieren und provisionieren. Siehe
(Seite 43) und
(Seite 45).
Geräte können entweder von Administratoren in Sophos Mobile Admin, oder von
Gerätebenutzern im Sophos Mobile Self Service Portal registriert und provisioniert werden.
• Richtlinien für Geräte einrichten. Siehe
(Seite 110).
• Auftragspakete erstellen. Siehe
•
Verfügbare Funktionen für das Sophos Mobile Self Service Portal konfigurieren. Siehe Self Service
(Seite 28).
• Neue oder aktualisierte Richtlinien auf registrierte Geräte anwenden.
Copyright © Sophos Limited 7
Sophos Mobile
5 Berichte
Sie können Berichte über die von Sophos Mobile verwalteten Objekte erstellen.
1. Klicken Sie im Abschnitt INFORMATION der Menüleiste auf Berichte, und anschließend auf den
Namen des gewünschten Berichts.
2. Klicken Sie im Dialog Format auswählen auf eines der verfügbaren Symbole, um das
Ausgabeformat auszuwählen:
•
Klicken Sie auf , um den Bericht als Microsoft-Excel-Datei zu exportieren.
•
Klicken Sie auf , um den Bericht als CSV-Datei zu exportieren.
Der Bericht wird auf Ihrem Computer gespeichert.
8 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
6 Aufträge
Die Seite Auftragsstatus enthält eine Übersicht der von Ihnen erstellten oder gestarteten Aufträge mit ihrem aktuellen Status.
Sie können alle Ihre Aufträge überwachen und bei Problemen eingreifen. Sie können beispielsweise einen Auftrag löschen, der nicht abgeschlossen werden kann, aber das Gerät blockiert.
Um einen Auftrag zu löschen, klicken Sie auf das Löschen-Symbol neben dem Auftrag.
Sie können Aufträge nach Typ und Status filtern, und sie nach Gerätenamen, Paketnamen, Ersteller und Auftragsdatum sortieren.
6.1 Aufträge überwachen
In Sophos Mobile Admin können Sie alle vorhandenen Aufträge für Geräte überwachen.
• Die Seite Aufträge zeigt alle noch nicht abgeschlossenen und fehlgeschlagenen Aufträge sowie die abgeschlossenen Aufträge der letzten Tage an. Die Seite Auftragsstatus wird automatisch aktualisiert. Sie können somit den Fortschritt der Aufträge verfolgen.
• Die Seite Auftragsdetails zeigt allgemeine Informationen zu einem Auftrag aus der Seite
Aufträge oder der Seite Auftragsarchiv.
• Die Seite Auftragsarchiv zeigt alle Aufträge.
6.1.1 Nicht abgeschlossene, fehlgeschlagene und kürzlich abgeschlossene Aufträge anzeigen
1. Klicken Sie im Abschnitt INFORMATION der Menüleiste auf Aufträge.
2. Die Spalte Status auf der Seite Auftragsansicht zeigt den Auftragsstatus an, zum Beispiel
Endgültig fehlgeschlagen.
3. Im Feld Aktualisierungsintervall (in Sek.) können Sie auswählen, wie oft die Seite
Auftragsstatus aktualisiert werden soll.
4. Um weitere Details zu einem Auftrag einzusehen, klicken Sie auf das Anzeigen Lupensymbol neben den gewünschten Auftrag.
Die Seite Auftragsdetails wird angezeigt. Neben allgemeinen Informationen zum Auftrag (zum
Beispiel Gerätename, Paketname, Ersteller) zeigt diese Ansicht die Status, die ein bestimmter
Auftrag durchlaufen hat, inklusive Zeitstempel und Fehlercodes. Wenn Kommandos vom Gerät auszuführen sind, wird auf der Seite Auftragsdetails zusätzlich eine Schaltfläche Details angezeigt.
5. Falls verfügbar, klicken Sie auf Details, um die vom Gerät auszuführenden Kommandos anzuzeigen.
Der Fehlercode 0 bedeutet, dass kein Fehler aufgetreten ist. Ist ein Kommando fehlgeschlagen, so wird der entsprechende Fehlercode angezeigt. Meistens werden auch Informationen dazu angezeigt, was den Fehlschlag verursacht haben könnte.
6. Um zur Seite Auftragsdetails zurückzukehren, klicken Sie auf Zurück.
Copyright © Sophos Limited 9
Sophos Mobile
6.1.2 Auftragsarchiv anzeigen
1. Klicken Sie im Abschnitt INFORMATION der Menüleiste auf Aufträge.
2. Klicken Sie auf der Seite Auftragsstatus auf Auftragsarchiv.
Die Seite Auftragsarchiv wird angezeigt. Sie zeigt alle abgeschlossenen und fehlgeschlagenen
Aufträge im System.
3. Auf dieser Seite können Sie folgende Aufgaben durchführen:
• Klicken Sie auf Neu laden, um die Seite Auftragsarchiv zu aktualisieren.
• Löschen Sie einen Auftrag aus dem Archiv , indem Sie auf das Löschen-Symbol neben dem relevanten Auftrag klicken.
• Wählen Sie mehrere Aufträge aus und klicken Sie auf Gewählte löschen, um sie aus dem
Archiv zu löschen.
Um zur Seite Auftragsstatus zurückzugehen, klicken Sie in der Menüleiste auf Aufträge.
6.1.3 Auftragsstatus
Die folgende Tabelle bietet einen Überblick der Auftragsstatus, die auf den Seiten Auftragsstatus und Auftragsarchiv angezeigt werden.
Jedem Status ist eine Farbe zugeordnet, welche die Statuskategorie anzeigt.
Farbschlüssel Status
Angenommen
Beschreibung
Auftrag wurde erstellt.
Wiederholung geplant
Gestartet
In Bearbeitung
Auftragspaket wird bearbeitet
Benachrichtigt
Befehle gesendet
Ergebnisauswertung gestartet
Ergebnis unvollständig
Auftrag wird später wiederholt.
Auftrag wurde gestartet.
Auftragsausführung wird vorbereitet.
Auftragspaket-Ausführung wird vorbereitet.
Die App Sophos Mobile Control wurde benachrichtigt.
Die App Sophos Mobile Control hat das Paket und/ oder die Kommandos erhalten.
Die App Sophos Mobile Control hat geantwortet und die Auswertung des Ergebnisses wurde gestartet.
Ergebnisauswertung hat ergeben, dass noch nicht alle
Ergebnisse des Kommandos empfangen wurden.
10 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Farbschlüssel Status
Warte auf Benutzer-
Aktion
Warte auf
Auftragsausführung
Gerät ist gesperrt
Erfolgreich
Beschreibung
Eine Benutzer-Aktion auf dem Gerät steht aus.
Ein Installationsauftrag wurde an das Gerät gesendet, dessen Ausführung einige Zeit dauern kann.
Auftrag wartet darauf, dass das Gerät entsperrt wird
(iOS).
Paket wurde installiert oder die Kommandos wurden erfolgreich ausgeführt.
Hinweis
Für die Ersteinrichtung (Provisionierung) der App
Sophos Mobile Control muss der Auftrag mit dem
Status Installiert beendet werden.
Installiert
Ergebnisauswertung fehlgeschlagen
Auftrag teilweise fehlgeschlagen
Verschoben
Fehlgeschlagen (wird wiederholt)
Auftrag fehlgeschlagen
Endgültig fehlgeschlagen
Nicht gestartet
Übersprungen
Unbekannt
Die App Sophos Mobile Control wurde erfolgreich installiert. Das Gerät ist nun provisioniert.
Ergebnisauswertung konnte nicht durchgeführt werden.
Nicht alle Kommandos des Auftrags konnten erfolgreich ausgeführt werden.
Auftrag wird später erneut gestartet.
Auftrag ist fehlgeschlagen und wird später wiederholt.
Auftrag ist fehlgeschlagen und wird nicht wiederholt.
Auftrag ist fehlgeschlagen und kann nicht wiederholt werden.
Auftrag ist Teil eines Auftragspakets und wurde noch nicht ausgeführt.
Auftrag wird übersprungen, da er vom Gerät nicht unterstützt wird.
Der Server hat keine Information zum Auftragsstatus.
Farbschlüssel Kategorie
Öffnen
Copyright © Sophos Limited 11
Sophos Mobile
Farbschlüssel Kategorie
In Bearbeitung
Erfolgreich
Fehlgeschlagen
Sonstiges
12 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
7 Warnhinweise
Auf der Seite Alarme sind die Alarme aufgelistet, die Ihre Aufmerksamkeit erfordern.
Angegeben sind jeweils das Ereignis, das den Alarm ausgelöst hat, der Zeitpunkt, sowie der betroffene Benutzer und das betroffene Gerät.
Die Liste zeigt auch den Schweregrad der Alarme:
Graues Infosymbol für Informations-Alarme
Oranges Warnsymbol für Alarme mittlerer Priorität
Rotes Warnsymbol für Alarme hoher Priorität
Alarme bestätigen
Wählen Sie einen oder mehrere Alarme aus und klicken Sie anschließend auf Als bestätigt
markieren, um die ausgewählten Alarme aus der Liste zu entfernen. Um bestätigte Alarme anzuzeigen, wählen Sie im Listenfeld oberhalb der Tabelle den Eintrag Bestätigte Alarme anzeigen aus.
Hinweis
Wenn Sie einen Alarm bestätigen, wird dadurch nicht das Problem behoben, das den Alarm ausgelöst hat.
Warnung
Alle Alarme – auch solche, die Sie nicht bestätigt haben – werden nach 90 Tagen automatisch aus der Datenbank von Sophos Mobile entfernt.
E-Mail-Berichte für Alarme einrichten
Sophos Mobile verschickt E-Mail-Berichte für alle noch nicht bestätigten Alarme. Informationen, wie
Sie Empfänger und Zeitplan für diese Berichte einrichten, finden Sie in
16).
Welche Ereignisse lösen Alarme aus?
Alarme werden von folgenden Ereignissen ausgelöst:
• Compliance-Verstöße, für die Sie die Aktion Alarm erstellen aktiviert haben.
• Statusänderungen im Geräte-Lebenszyklus und wichtige Geräteaktionen.
• Der bevorstehende Ablauf von Lizenzen und Zertifikaten.
• Weitere Ereignisse, die Ihre Aufmerksamkeit erfordern.
Wenn Sophos Intercept X for Mobile von Sophos Mobile verwaltet wird, erstellt es Warnmeldungen für Sicherheitsprobleme und blockierte Webseiten.
Copyright © Sophos Limited 13
Sophos Mobile
8 Einrichtung
Im Menüabschnitt Einrichtung konfigurieren Sie das allgemeine Verhalten von Sophos Mobile sowie die Interaktion mit Geräten und mit externen Komponenten wie Google- oder Apple-Portalen.
8.1 Persönliche Einstellungen konfigurieren
Sie können individuelle Einstellungen für Sophos Mobile Admin vornehmen. Zum Beispiel können Sie die Sprache, die Zeitzone und die angezeigten Geräteplattformen festlegen.
Hinweis
Diese Einstellungen gelten nur für den aktuell angemeldeten Administrator.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab Persönlich.
2. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Sprache
Beschreibung
Die Sprache der Benutzeroberfläche.
Zeitzone
Maßsystem
Datensätze pro
Tabellenseite
Expertenmodus
Die Zeitzone, in der Uhrzeiten angezeigt werden.
Das Maßsystem für Längenwerte (Metrisch oder Imperial).
Die Anzahl der Einträge pro Tabellenseite.
Aktivierte Plattformen
Diese Einstellung aktiviert zusätzliche Funktionen:
• Die Seite Gerät anzeigen enthält ein Tab
Benutzerdefinierte Eigenschaften mit benutzerdefinierten
Geräteeigenschaften.
• Die Seite Gerät anzeigen enthält ein Tab Interne
Eigenschaften mit zusätzlichen vom Gerät gemeldeten
Eigenschaften.
• Einige Konfigurationsseiten für Richtlinien enthalten einen
Abschnitt Zusätzliche Einstellungen, in dem Sie optionale
Einstellungen konfigurieren können.
Die Geräteplattformen, die angezeigt werden sollen.
In Sophos Mobile Admin werden nur Seiten und Einstellungen angezeigt, die für die ausgewählten Plattformen relevant sind.
3. Klicken Sie auf Speichern.
14 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
8.2 Kennwortrichtlinien konfigurieren
Konfigurieren Sie zur Durchsetzung der Sicherheit von Kennwörtern Kennwortrichtlinien für Benutzer von Sophos Mobile Admin und Sophos Mobile Self Service Portal.
Hinweis
Die Kennwortrichtlinien gelten nicht für Benutzer eines externen LDAP-Verzeichnisses.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab Kennwortrichtlinien.
2. Unter Regeln können Sie Mindestanforderungen definieren, zum Beispiel die Mindestanzahl der
Kleinbuchstaben, Großbuchstaben oder Ziffern, damit das Kennwort gültig ist.
3. Konfigurieren Sie unter Einstellungen folgende Einstellungen: a) Änderungsintervall (Tage): Geben Sie die Kennwort-Gültigkeitsdauer in Tagen ein (zwischen
1 und 730 ), oder lassen Sie das Feld leer, wenn Kennworte nicht ablaufen sollen.
b) Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen: Wählen Sie einen Wert zwischen 1 und 10 aus, oder wählen Sie -- aus, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
c) Maximale Anzahl fehlerhafter Loginversuche: Wählen Sie die maximale Anzahl an fehlgeschlagenen Login-Versuchen aus, bevor das Konto gesperrt wird (zwischen 1 und 10 ), oder wählen Sie -- aus, um unbegrenzt viele Login-Versuche zuzulassen.
4. Klicken Sie auf Speichern.
8.3 Einstellungen der SMC-App konfigurieren
Auf dem Tab SMC App auf der Seite Allgemeine Einstellungen konfigurieren Sie Einstellungen für die Sophos Mobile Control-App auf Android-Geräten, Windows-Mobile-Geräten, iPhones und iPads.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab SMC-App.
2. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Deregistrierung über die App deaktivieren
Beschreibung
Entfernen Sie die Schaltfläche Deregistrieren in der App
Sophos Mobile Control, um zu verhindern, dass Benutzer ihr
Gerät aus der App heraus deregistrieren.
Hinweis
Um eine Deregistrierung durch den Benutzer vollständig zu verhindern, deaktivieren Sie zusätzlich die Option Gerät
deregistrieren in den Einstellungen für das Self Service
Portal. Siehe Self-Service-Portal-Konfigurationen erstellen
(Seite 28).
3. Klicken Sie auf Speichern.
Copyright © Sophos Limited 15
Sophos Mobile
8.4 E-Mail konfigurieren
Auf dem Tab E-Mail-Konfiguration konfigurieren Sie die Einstellungen für E-Mails, die von Sophos
Mobile verschickt werden.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab E-Mail-Konfiguration.
2. Wählen Sie in Sprache die Sprache für die E-Mail aus.
3. Geben Sie in Absendername den Namen ein, der als Absender verwendet wird.
4. Optional: Konfigurieren Sie unter E-Mail-Einstellungen für Alarme Berichte für Alarme, die an
Administratoren gesendet werden: a) Wählen Sie in Schweregrad die Schweregrade der Alarme aus, die in den Berichten enthalten sind.
b) Geben Sie in E-Mail-Empfänger die Empfänger an, indem Sie eine oder mehrere gültige E-
Mail-Adressen eingeben.
c) Geben Sie in E-Mail-Zeitplan die Uhrzeit ein, zu welcher der Bericht gesendet wird. Klicken
Sie anschließend auf Hinzufügen.
Wiederholen Sie dies, um mehrere Berichte pro Tag zu senden.
Hinweis
Zeiten beziehen sich auf die für den Server konfigurierte Zeitzone.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Zugehörige Konzepte
8.5 IT-Kontakt konfigurieren
Stellen Sie Ihren Benutzern für Fragen oder Probleme die Kontaktdaten Ihrer IT-Abteilung zur
Verfügung.
Die Informationen, die Sie hier eingeben, werden im Self Service Portal und auf den Geräten der
Benutzer angezeigt.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab IT-Kontakt.
2. Geben Sie die Kontaktinformationen ein.
3. Klicken Sie auf Speichern.
16
8.6 Datenschutz-Einstellungen konfigurieren
Sie können Administratoren daran hindern, datenschutzrelevante Geräteinformationen einzusehen.
Sie können folgende datenschutzrelevante Einstellungen deaktivieren:
• Gerätestandort
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Wenn dies deaktiviert ist, können Sie nicht den Gerätestandort anzeigen. Benutzer können den
Standort ihres Gerätes weiterhin im Sophos Mobile Self Service Portal anzeigen.
Sie können weiterhin den Bericht Gerätestandort anzeigen, der den letzten bekannten Standort aller Geräte anzeigt.
• Installierte Apps
Wenn dies deaktiviert ist, können Sie nicht die auf einem Gerät installierten Apps anzeigen.
Sie können weiterhin Übersichtsberichte zu auf allen Geräten installierten Apps anzeigen.
So konfigurieren Sie die Datenschutz-Einstellungen:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab Datenschutz.
2. Klicken Sie zum Deaktivieren der Anzeige von Gerätestandorten auf Administratoren dürfen
Geräte nicht orten.
3. Klicken Sie zum Deaktivieren der Anzeige installierter Apps auf Installierte Apps verbergen.
Hinweis
Sophos Mobile zeichnet folgende datenschutzrelevante Ereignisse auf:
• Ein Administrator fordert einen Gerätestandort an.
• Ein Benutzer fordert im Sophos Mobile Self Service Portal einen Gerätestandort an.
• Die Anzeige von Gerätestandorten in Sophos Mobile Admin wurde aktiviert oder deaktiviert.
• Die Anzeige installierter Apps in Sophos Mobile Admin wurde aktiviert oder deaktiviert.
8.7 Einstellungen für iPhones und iPads
Auf dem Tab iOS & iPadOS auf der Seite Apple-Einrichtung konfigurieren Sie Einstellungen für iPhones und iPads.
Einstellung
Aktivierungssperre-Umgehung
Gerätenamen synchronisieren
Beschreibung
Betreute (supervised) Geräte mit
Aktivierungssperre senden ihren
Umgehungscode an Sophos Mobile.
Mit dem Umgehungscode können Sie das Gerät ohne Apple-ID und Kennwort des vorherigen
Benutzers reaktivieren.
Sophos Mobile verwendet den Namen, den der
Benutzer auf dem Gerät festgelegt hat.
Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren, verwendet Sophos Mobile den Namen, den Sie bei der Geräteregistrierung festgelegt haben.
Verwandte Informationen
Apple-Aktivierungssperre umgehen (Seite 62)
Sie können die Apple-Aktivierungssperre umgehen und iPhones und iPads ohne Apple-ID und
Kennwort des vorherigen Benutzers reaktivieren.
Copyright © Sophos Limited 17
Sophos Mobile
18
8.8 Zertifikate für den Push-
Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs)
Um das integrierte Mobile Device Management (MDM) Protokoll von iPhones, iPads und Macs verwenden zu können, muss Sophos Mobile den Push-Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) zum Triggern der Geräten benutzen.
Sophos Mobile verwaltet APNs-Zertifikate pro Kunde. Sie müssen die Zertifikate für jeden Kunden, den Sie verwenden, erstellen und hochladen.
APNs-Zertifikate haben eine Gültigkeit von einem Jahr.
8.8.1 APNs-Zertifikat erstellen
Voraussetzung: Sie haben noch kein Zertifikat für den Push-Benachrichtigungsdienst von Apple
(APNs) zu Sophos Mobile hochgeladen.
Informationen zur Erneuerung eines vorhandenen Zertifikats finden Sie in APNs-Zertifikat erneuern
(Seite 19).
Tipp
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab APNs.
2. Klicken Sie auf Assistent „APNs Zertifikat“.
3. Klicken Sie auf der Seite Modus auf Ein neues APNs-Zertifikat erzeugen.
4. Klicken Sie auf der Seite CSR auf Certificate Signing Request herunterladen.
Hierdurch wird die CSR-Datei apple.csr
auf Ihrem Computer gespeichert. Die CSR-Datei gilt nur für den aktuellen Kunden.
5. Sie benötigen eine Apple-ID. Auch wenn Sie bereits eine Apple-ID haben, empfehlen wir Ihnen, für den Gebrauch mit Sophos Mobile eine separate ID zu erstellen. Klicken Sie auf der Seite Apple-ID auf Im Apple-Portal eine Apple-ID erstellen.
Hierdurch wird die Apple-Internetseite geöffnet, auf der Sie eine Apple-ID für Ihr Unternehmen erstellen können.
Hinweis
Verwahren Sie die Anmeldeinformationen an einem sicheren Ort, auf den auch Ihre
Arbeitskollegen zugreifen können. Ihr Unternehmen benötigt diese Anmeldeinformationen jedes Jahr, um das Zertifikat zu erneuern.
6. Geben Sie im Feld Apple-ID des Assistenten Ihre neue Apple-ID ein.
7. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat auf Zertifikat im Apple-Portal erstellen.
Hierdurch wird das Apple Push Certificates Portal geöffnet.
8. Melden Sie sich mit Ihrer Apple-ID an und laden Sie die CSR-Datei apple.csr
hoch.
9. Laden Sie die APNs-Zertifikatdatei mit der Endung .pem
herunter und speichern Sie diese.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
10. Klicken Sie auf der Seite Hochladen auf Zertifikat hochladen und wählen Sie die Datei mit der
Endung .pem
aus, die Sie vom Apple Push Certificates Portal erhalten haben.
11. Klicken Sie auf Speichern.
Sophos Mobile liest das Zertifikat ein und zeigt die Zertifikatdetails auf dem Tab APNs an.
8.8.2 APNs-Zertifikat erneuern
Voraussetzung: Sie haben ein Zertifikat für den Push-Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) zu Sophos Mobile hochgeladen, das abläuft und erneuert werden muss.
Informationen zum Erstellen und Hochladen eines neuen Zertifikats finden Sie in
(Seite 18).
Achtung
Es ist wichtig, dass Sie im Apple-Portal das korrekte APNs-Zertifikat zum Erneuern auswählen.
Falls Sie ein falsches Zertifikat erneuern, müssen Sie möglicherweise sämtliche iPhones, iPads und Macs erneut registrieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab APNs.
2. Klicken Sie auf Assistent „APNs Zertifikat“.
3. Klicken Sie auf der Seite Modus auf Mein APNs-Zertifikat erneuern.
4. Klicken Sie auf der Seite CSR auf Certificate Signing Request herunterladen.
Hierdurch wird die CSR-Datei apple.csr
auf Ihrem Computer gespeichert. Die CSR-Datei gilt nur für den aktuellen Kunden.
5. Auf der Seite Apple-ID wird die Apple-ID angezeigt, die bei der erstmaligen Erstellung des APNs-
Zertifikats verwendet wurde.
Sie benötigen diese ID für die Anmeldung am Apple-Portal.
6. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat auf Zertifikat im Apple-Portal erneuern.
Hierdurch wird das Apple Push Certificates Portal geöffnet.
7. Melden Sie sich mit der Apple-ID an, die im Assistenten angezeigt wird.
8. Klicken Sie im Apple Push Certificates Portal auf Renew neben Ihrem Sophos Mobile APNs-
Zertifikat.
9. Laden Sie die zuvor erzeugte CSR-Datei apple.csr
hoch.
10. Laden Sie die APNs-Zertifikatdatei mit der Endung .pem
herunter und speichern Sie diese.
11. Klicken Sie auf der Seite Hochladen auf Zertifikat hochladen und wählen Sie die Datei mit der
Endung .pem
aus, die Sie vom Apple Push Certificates Portal erhalten haben.
12. Klicken Sie auf Speichern.
Copyright © Sophos Limited 19
Sophos Mobile
20
Achtung
Falls folgende Meldung angezeigt wird, erneuern Sie nicht das richtige Zertifikat:
Das Topic des neuen Zertifikats stimmt nicht mit dem alten Zertifikat
überein. Wenn mit dem vorherigen Zertifikat Geräte eingerichtet worden sind, müssen diese erneut eingerichtet werden. Wollen Sie Ihre Änderungen wirklich speichern?
Diese Meldung macht Sie darauf aufmerksam, dass Sie dabei sind, ein neues APNs-Zertifikat mit einer abweichenden Kennung zu erstellen. Wenn Sie die Meldung bestätigen, können alle vorhandenen iPhones, iPads und Macs nicht mehr verwaltet werden und Sie müssen diese erneut registrieren.
(Seite 21).
8.8.3 APNs-Zertifikat in einen anderen Kunden kopieren
Sie können ein Zertifikat für den Push-Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) in einen anderen
Kunden derselben oder einer anderen Installation von Sophos Mobile kopieren.
Achtung
Falls am Kopierziel bereits ein APNs-Zertifikat vorhanden ist, ist es wichtig, dass die
Zertifikateigenschaft Topic des zu kopierenden Zertifikats mit dem Topic des vorhandenen
Zertifikats übereinstimmt. Falls Sie ein falsches Zertifikat kopieren, müssen Sie möglicherweise sämtliche iPhones, iPads und Macs des Kunden erneut registrieren.
Laden Sie das Zertifikat herunter:
1. Melden Sie sich an Sophos Mobile Admin an. Verwenden Sie die Zugangsdaten eines
Administrators für den Kunden, dessen APNs-Zertifikat Sie kopieren wollen.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab APNs.
3. Notieren Sie sich den unter APNs-Zertifikat angezeigten Wert für Topic.
4. Klicken Sie auf Zertifikat als PKCS#12-Datei herunterladen.
5. Im Bestätigungsdialog wird das Kennwort für die Zertifikat-Datei angezeigt. Notieren Sie sich dieses Kennwort und klicken Sie anschließend auf Herunterladen.
Die Zertifikatdatei apns_cert.p12
wird auf Ihrem Computer gespeichert.
Laden Sie das Zertifikat in einen anderen Kunden hoch:
6. Melden Sie sich an Sophos Mobile Admin an. Verwenden Sie die Zugangsdaten eines
Administrators für den Kunden, zu dem Sie das Zertifikat hochladen wollen.
7. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab APNs.
8. Falls bereits ein Zertifikat vorhanden ist, überprüfen Sie, dass der Wert für Topic mit dem Wert des zu kopierenden Zertifikats übereinstimmt.
9. Klicken Sie auf Assistent „APNs Zertifikat“.
10. Klicken Sie auf der Seite Modus auf Ein APNs-Zertifikat von einem anderen Sophos-Mobile-
Kunden hochladen.
11. Geben Sie auf der Seite Apple-ID die Apple-ID ein, mit der das APNs-Zertifikat erstellt wurde, das
Sie hochladen wollen.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
12. Klicken Sie auf der Seite Hochladen auf Zertifikat hochladen und wählen Sie die Datei apns_cert.p12
aus, die Sie von dem anderen Kunden heruntergeladen haben.
13. Geben Sie das Kennwort ein und klicken Sie auf Anwenden.
14. Klicken Sie auf Speichern.
8.8.4 Zu erneuerndes APNs-Zertifikat bestimmen
Wenn Sie, wie in
APNs-Zertifikat erneuern (Seite 19) beschrieben, Ihr Zertifikat für den Push-
Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) für Sophos Mobile erneuern, ist es wichtig, dass Sie im
Apple-Portal das richtige APNs-Zertifikat zum Erneuern auswählen.
Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie das aktuell auf den Sophos Mobile Server hochgeladene APNs-
Zertifikat bestimmen.
Ermitteln Sie die Zertifikat-Kennung:
1. Melden Sie sich an Sophos Mobile Admin an. Verwenden Sie die Zugangsdaten eines
Administrators für den Kunden, dessen APNs-Zertifikat erneuert werden muss.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab APNs.
3. Notieren Sie sich den unter APNs-Zertifikat angezeigten Wert für Topic.
Ermitteln Sie das Zertifikat:
4. Öffnen Sie in Ihrem Webbrowser die URL des Apple Push Certificates Portal, https:// identity.apple.com/pushcert/ .
Falls Sie den Microsoft Internet Explorer verwenden und Probleme mit bestimmten Funktionen des Apple-Portals haben, empfehlen wir Ihnen, stattdessen eine aktuelle Version der Webbrowser
Firefox, Opera, Chrome oder Safari zu verwenden.
5. Melden Sie sich mit Ihrer Apple-ID an, die Sie auch bei der erstmaligen Erstellung des Zertifikats verwendet haben.
6.
Klicken Sie in der Liste der APNs-Zertifikate auf das Symbol Zertifikat-Info neben einem
Zertifikat.
Die Zertifikatdetails werden angezeigt.
7. Ermitteln Sie, welcher Wert im Feld Subject DN nach der Zeichenkette UID= steht. Wenn dieser
Wert mit der Kennung übereinstimmt, die Sie in Sophos Mobile Admin ermittelt haben, haben Sie das richtige Zertifikat identifiziert.
8.8.5 APNs-Verbindung von Geräten überprüfen
Auf iPhones und iPads können Benutzer überprüfen, ob ihre Geräte sich mit dem Push-
Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) verbinden können.
1. Tippen Sie in der App Sophos Mobile Control auf das Symbol Information, um die Ansicht Über zu
öffnen.
2. Tippen Sie auf APNs überprüfen.
Die App versucht, eine Verbindung zum Apple-APNs-Server aufzubauen. Dies kann bis zu 5
Sekunden dauern.
Prüfen Sie Ihre Firewall-Regeln, falls keine Verbindung zum APNs-Server möglich ist. Eine Liste der erforderlichen Verbindungen finden Sie im Dokument Sophos Mobile Serverbereitstellungs-Anleitung
(englisch) .
Copyright © Sophos Limited 21
Sophos Mobile
22
8.9 AirPlay-Wiedergabegeräte konfigurieren
Mit Sophos Mobile können Sie das Spiegeln von Inhalten per AirPlay zwischen einem iPhone oder iPad und einem vordefinierten AirPlay-Wiedergabegerät (zum Beispiel AppleTV) ferngesteuert auslösen.
Hinweis
AirPlay funktioniert nur innerhalb eines Netzwerks.
So definieren Sie ein Ziel für das Spiegeln von Inhalten per AirPlay:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab AirPlay.
2. Klicken Sie unter AirPlay-Wiedergabegeräte auf AirPlay-Wiedergabegerät erstellen.
Die Seite AirPlay-Wiedergabegerät wird angezeigt.
3. Geben Sie den Namen und optional die MAC-Adresse des AirPlay-Wiedergabegerätes ein. Falls erforderlich, geben Sie das Gerätekennwort ein.
4. Klicken Sie auf Anwenden.
Das Gerät wird unter AirPlay-Wiedergabegeräte auf dem Tab AirPlay der Seite Apple-
Einrichtung angezeigt.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Um das Spiegeln von Inhalten per AirPlay mit diesem Ziel auszulösen, rufen Sie die Seite Gerät
anzeigen des Gerätes auf und klicken Sie auf Aktionen > AirPlay-Wiedergabe anfordern.
8.10 Android-Einstellungen
Auf dem Tab Android auf der Seite Android-Einrichtung konfigurieren Sie Einstellungen für
Android-Geräte:
•
Verwaltungsmodus für Android festlegen
(Seite 22)
•
Sophos-Apps auf Ihrem Webserver bereitstellen
(Seite 23).
•
Synchronisierung von Android-Geräten konfigurieren
(Seite 24).
•
(Seite 24)
8.10.1 Verwaltungsmodus für Android festlegen
Android-Geräte können Sie in einem der Modi Android Enterprise und Geräteadministrator
(Legacy-Feature) verwalten.
Android Enterprise
Geräteadministrator (Legacy-Feature)
Sophos Mobile Control ist der Geräte- oder
Profilbesitzer und verwendet Android Enterprise, um das Gerät oder einen Arbeitsbereich auf dem
Gerät zu verwalten.
Sophos Mobile Control ist ein Geräteadministrator und verwendet Android Mobile Device
Management (MDM), um das Gerät zu verwalten.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Google hat den Verwaltungsmodus
„Geräteadministrator“ abgekündigt und reduziert seinen Funktionsumfang. Wir empfehlen, stattdessen den Android-Enterprise-
Verwaltungsmodus zu verwenden.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Android-Verwaltungsmodus festzulegen:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab Android aus.
2. Wählen Sie in Verwaltungsmodus den Verwaltungsmodus für Android-Geräte aus.
3. Klicken Sie auf Speichern.
Durch diese Einstellung wird festgelegt, welche Arten von Richtlinien in der Benutzeroberfläche verfügbar sind.
Sie müssen Android Enterprise für Ihre Organisation einrichten, bevor Sie Geräte registrieren können.
Zugehörige Konzepte
Android Enterprise einrichten - Übersicht (Seite 369)
8.10.2 Sophos-Apps auf Ihrem Webserver bereitstellen
Die Android-Apps Sophos Mobile Control and Sophos Intercept X for Mobile, die Benutzer während der Registrierung installieren, können Sie auf einem internen Webserver bereitstellen anstatt in Google
Play.
Warnung
• Diese Option stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Wenn Sie Sophos-Apps auf einem internen
Webserver bereitstellen, müssen Sie generell die Installation von Apps außerhalb Google Play erlauben.
• Stellen Sie sicher, dass auf den mobilen Geräten die jeweils aktuellste App-Version installiert ist. Laden Sie regelmäßig die neueste Version von der Sophos-Webseite „Downloads und Updates“ auf Ihren Webserver herunter und installieren Sie diese mit Hilfe eines
Auftragspakets auf den Geräten.
So konfigurieren Sie die Installationsquelle für Sophos Mobile Control und Sophos Intercept X for
Mobile:
1. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin als Superadministrator an.
2. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab Android aus.
3. Wählen Sie unter Installationsquelle auswählen die Option Gehostete APK-Datei aus.
4. Geben Sie in URL der SMC-APK-Datei die URL von Sophos Mobile Control ein.
Wenn Sie zum Beispiel die APK-Datei in ein Unterverzeichnis smc Ihres Webserver-
Deployment-Verzeichnisses kopiert haben, geben Sie diese URL ein: <Webserver_Adresse>/ smc/smc.apk
5. Geben Sie analog in URL der Intercept X for Mobile APK-Datei die URL der App Intercept X ein.
Dies erfordert eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
6. Klicken Sie auf Speichern.
Copyright © Sophos Limited 23
Sophos Mobile
Verwandte Informationen
Sophos Downloads und Updates
8.10.3 Synchronisierung von Android-Geräten konfigurieren
Sie können das Synchronisierungsintervall der Android-App von Sophos Mobile Control konfigurieren.
Die App Sophos Mobile Control synchronisiert sich mit dem Sophos Mobile Server in folgenden
Situationen:
• Sofort, wenn es Änderungen an der Gerätekonfiguration mitteilen muss.
• Wenn es vom Server durch den Push-Benachrichtigungsdienst Google Cloud Messaging (GCM) oder Baidu Cloud Push dazu aufgefordert wird.
• Zeitgesteuert alle 24 Stunden.
Falls erforderlich, können Sie für die zeitgesteuerte Synchronisierung ein kürzeres Intervall verwenden.
Bei Sophos Mobile on Premise wird dies vom Superadministrator konfiguriert.
Warnung
Der Standardwert von 24 Stunden ist in den meisten Fällen ausreichend. Wir empfehlen, ein kürzeres Intervall nur dann zu verwenden, falls der Pushbenachrichtigungsdienst für Sie nicht funktioniert. Kürzere Intervalle wirken sich negativ auf Akkulaufzeit und Datenverbrauch aus und verursachen eine höhere Server-Last.
So konfigurieren Sie das Synchronisierungsintervall für die App Sophos Mobile Control auf Android-
Geräten:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab Android aus.
2. Wählen Sie unter Synchronisierungsintervall der SMC-App einen Wert aus der Liste
Synchronisierungsintervall aus.
3. Klicken Sie auf Speichern.
8.10.4 Baidu Cloud Push aktivieren
Sophos Mobile verwendet den Dienst Google Firebase Cloud Messaging (FCM), um Push-
Benachrichtigungen an Android-Geräte zu senden, damit diese sich mit dem Sophos Mobile Server verbinden. In China funktioniert FCM wahrscheinlich nicht. Sophos Mobile kann darum zusätzlich
Baidu Cloud Push verwenden, einen chinesischen Dienst für Push-Benachrichtigungen.
Falls Sie Android-Geräte verwalten, die sich in China befinden, aktivieren Sie Baidu Cloud Push wie folgt:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab Android aus.
2. Wählen Sie im Abschnitt Baidu Cloud Push die Option Baidu Cloud Push aktivieren aus.
3. Klicken Sie auf Speichern.
Wenn Baidu Cloud Push aktiviert ist, sendet Sophos Mobile alle Push-Benachrichtigungen sowohl über
FCM als auch über Baidu Cloud Push.
24 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
8.11 Samsung-Knox-Lizenz registrieren
Wenn Sie eine Lizenz für Samsung Knox Premium erworben haben, können Sie mit Sophos Mobile den Knox-Container auf Ihren Samsung-Geräten verwalten.
So registrieren Sie einen Lizenzschlüssel für Samsung Knox Premium:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Samsung-Knox-Lizenz.
2. Geben Sie Ihren Lizenzschlüssel für Samsung Knox Premium ein.
Sie können einen Lizenzschlüssel vom Typ KPE Premium oder KLM Workspace verwenden.
3. Klicken Sie auf Speichern.
Wenn Sie sich später entscheiden, Ihre Lizenz für Samsung Knox Premium nicht mit Sophos Mobile verwenden zu wollen, klicken Sie auf Entfernen, um den Lizenzschlüssel zu deregistrieren.
8.12 Poll-Intervall für Windows-Geräte konfigurieren
Für Windows-Geräte können Sie das Poll-Intervall konfigurieren, in dem sich der Windows-MDM-
Client mit dem Sophos Mobile Server verbindet. Normalerweise verwendet der Server Push-
Benachrichtungen, um sich mit den Clients zu verbinden. Polling wird nur zur Sicherheit verwendet, falls der Push-Benachrichtigungsdienst nicht verfügbar ist.
Hinweis
Die Standardwerte sind in den meisten Fällen ausreichend. Kürzere Intervalle wirken sich negativ auf Akkulaufzeit und Datenverbrauch aus und verursachen eine höhere Server-Last.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Microsoft-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab MDM-Synchronisierungsintervall.
2. Wählen Sie Poll-Intervalle für die verschiedenen Windows-Betriebssysteme aus.
3. Klicken Sie auf Speichern.
8.13 Lizenzen prüfen
Sophos Mobile verwendet ein benutzerbasiertes Lizenzschema. Eine einzelne Benutzerlizenz ist für alle Geräte gültig, die dem betreffenden Benutzer zugewiesen sind. Für Geräte, die keinem Benutzer zugewiesen sind, ist jeweils eine Lizenz erforderlich.
Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Lizenz.
Die folgenden Informationen werden angezeigt:
• Maximale Anzahl von Lizenzen: Maximale Anzahl von Gerätebenutzern (und nicht zugewiesenen Geräten), die verwaltet werden können.
Falls der Superadministrator für einen Kunden keinen Höchstwert angegeben hat, ist die
Lizenzanzahl durch die Gesamtzahl für den Sophos Mobile Server begrenzt.
Copyright © Sophos Limited 25
Sophos Mobile
• Genutzte Lizenzen: Anzahl der verwendeten Lizenzen.
• Gültig bis: Das Lizenzablaufdatum.
• Advanced-Lizenz: Der Superadministrator hat für den Kunden eine Lizenz vom Typ Mobile
Advanced aktiviert.
Wenn Sie Fragen zu den Lizenzinformationen haben, oder wenn die angezeigten Informationen
Ihrer Meinung nach nicht korrekt sind, wenden Sie sich an Ihren Sophos Vertriebspartner.
8.14 Simple Certificate Enrollment Protocol (SCEP)
Mit SCEP (Simple Certificate Enrollment Protocol) können Sie Zertifikate an Android-, iOS- und
Windows-Mobile-Geräte verteilen.
8.14.1 Voraussetzungen
Um das Simple Certificate Enrollment Protocol (SCEP) nutzen zu können, müssen die folgenden
Voraussetzungen erfüllt sein:
• In der Netzwerk-Umgebung muss eine SCEP-fähige Windows-CA vorhanden sein.
• Die Anmeldeinformationen für einen Benutzer, der einen Challenge-Code erstellen kann, sind verfügbar.
• Der Sophos Mobile hat http- oder https-Zugriff auf die folgenden Adressen:
— https://IHR-SCEP-SERVER/CertSrv/MSCEP_ADMIN
— https://IHR-SCEP-SERVER/CertSrv/MSCEP
8.14.2 SCEP konfigurieren
Bevor Sie SCEP für Ihre Geräte verwenden können, müssen Sie die Verbindung zu Ihrem SCEP-
Server konfigurieren.
So konfigurieren Sie SCEP:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab SCEP.
2. Machen Sie die folgenden Angaben: a) Geben Sie im Feld SCEP Server URL https://IHR-SCEP-SERVER/CertSrv/MSCEP ein.
b) Geben Sie im Feld Challenge URL https://IHR-SCEP-SERVER/CertSrv/MSCEP_ADMIN ein.
Hinweis
Wenn Sie einen Windows 2003-Server als SCEP-Server verwenden, geben Sie https://
IHR-SCEP-SERVER/CertSrv/MSCEP ein.
c) Geben Sie in den Feldern Benutzer und Kennwort die Anmeldeinformationen des Benutzers ein, der einen Challenge-Code erstellen kann.
26 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
Geben Sie im Feld Benutzer einen Benutzer ein, der über die erforderlichen
Berechtigungen für die Bereitstellung von Zertifikaten verfügt. Verwenden Sie folgendes
Anmeldeformat: benutzername@domäne d) Wählen Sie im Feld Challenge-Zeichen die Zeichenklassen aus, die für das Challenge-
Kennwort verwendet werden.
e) Akzeptieren Sie im Feld Challenge-Länge die Standardlänge.
f) Optional: Deaktivieren Sie die Option HTTP-Proxy verwenden, damit Sophos Mobile für
Verbindungen mit dem SCEP-Server den HTTP-Proxy umgeht. Diese Option ist nur verfügbar, wenn der HTTP-Proxy aktiviert ist.
Für Sophos Mobile on Premise kann der Superadministrator einen HTTP-Proxy konfigurieren, den Sophos Mobile für ausgehende HTTP- und SSL/TLS-Verbindungen verwendet. Siehe das
Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Für Sophos Mobile as a Service ist der HTTP-Proxy standardmäßig aktiviert.
3. Klicken Sie auf Speichern.
Sophos Mobile testet die Verbindung zu Ihrem SCEP-Server.
Um mittels SCEP ein Zertifikat bereitzustellen, fügen Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP zu einer
Android-, iOS- oder Windows-Mobile-Richtlinie hinzu.
Tipp
In der Richtlinie können Sie ein Intervall für die automatische Erneuerung des Zertifikats konfigurieren.
8.15 Kundeneigenschaften erstellen
Sie können für jeden Kunden spezifische Eigenschaften erstellen.
Wenn Sie eine Eigenschaft Meine Eigenschaft erstellen, können Sie in Profilen und
Richtlinien den Wert der Eigenschaft einfügen, indem Sie den Platzhalter %_CUSTPROP(Meine
Eigenschaft)_% verwenden. Sie können dies zum Beispiel verwenden, um Domänen zu referenzieren, die nur für den Kunden gelten.
Details zu Platzhaltern finden Sie in Platzhalter in Richtlinien
(Seite 117).
So erstellen Sie eine Kundeneigenschaft:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Kundeneigenschaften.
2. Klicken Sie auf Kundeneigenschaft hinzufügen.
3. Geben Sie einen Namen und einen Wert für die Kundeneigenschaft ein.
4. Klicken Sie auf Anwenden.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Die Kundeneigenschaft wird dem Kunden in Sophos Mobile hinzugefügt.
Copyright © Sophos Limited 27
Sophos Mobile
9 Self Service Portal konfigurieren
Mit dem Self Service Portal können Sie IT-Aufwände reduzieren, indem Sie den Benutzern ermöglichen, eigenständig Geräte zu registrieren und andere Aufgaben auszuführen, ohne dazu den
Helpdesk zu kontaktieren.
Mit einer Konfiguration vom Typ „Self Service Portal“ legen Sie folgendes fest:
• Welche Benutzergruppen berechtigt sind, das Self Service Portal zu verwenden.
• Welche Typen von Geräten Benutzer registrieren können.
• Welche Aktionen Benutzer ausführen können.
Im Self Service Portal können Geräte folgender Plattformen verwaltet werden:
• Android
• iOS & iPadOS
• macOS
• Windows Mobile
• Windows
• Chrome OS
9.1 Self-Service-Portal-Konfigurationen erstellen
Mit einer Self-Service-Portal-Konfiguration konfigurieren Sie, welche Arten von Geräten Benutzer registrieren können, die Registrierungsdetails und die Geräteaktionen, die Benutzer im Self-Service-
Portal ausführen können.
Sie können verschiedene Self-Service-Portal-Konfigurationen für verschiedene Benutzer verwenden.
Fügen Sie dazu Benutzer zu einer Benutzergruppe hinzu und verknüpfen Sie die Gruppe mit einer
Konfiguration. Details zu Benutzergruppen finden Sie unter „Verwandte Informationen“.
Wenn ein Benutzer zu mehreren Gruppen gehört, die alle mit Self-Service-Portal-Konfigurationen verknüpft sind, gilt die Konfiguration mit der höchsten Priorität.
Warnung
Aufgrund der Komplexität von Self-Service-Portal-Konfigurationen empfehlen wir, dass Sie die
Geräteregistrierung mit verschiedenen Benutzergruppen testen, bevor Sie die Einstellungen Ihren
Benutzern zur Verfügung stellen.
So erstellen Sie eine Self-Service-Portal-Konfiguration:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Self Service
Portal aus.
2. Wählen Sie Registrierungstexte aus und fügen Sie anschließend Nutzungsbedingungen und einen Registrierungsabschlusstext hinzu.
Wenn Sie diese Texte Ihrer Konfiguration für das Self Service Portal zuweisen, werden sie zu Beginn bzw. am Ende der Registrierung angezeigt. Für weitere Informationen siehe
(Seite 30).
28 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
3. Wählen Sie auf der Seite Self-Service-Portal-Konfigurationen die Option Hinzufügen aus, um eine Konfiguration zu erstellen.
Sie können mehrere Konfigurationen erstellen, um sie unterschiedlichen Benutzergruppen zuzuweisen.
4. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Name
Beschreibung
Der Name der Konfiguration.
Anhand dieses Namens wählen Benutzer im Self Service
Portal eine Konfiguration aus.
Benutzergruppen Wählen Sie Hinzufügen aus und geben Sie anschließend eine
Benutzergruppe ein. Die Konfiguration wird für alle Mitglieder dieser Gruppe verwendet.
Sie können einer Konfiguration mehrere Benutzergruppen hinzufügen, aber Sie können nicht dieselbe Benutzergruppe für verschiedene Konfigurationen verwenden.
Maximale Anzahl an
Geräten
Die maximale Anzahl an Geräten, die ein Benutzer im Self
Service Portal registrieren kann.
Aktionen Wählen Sie Anzeigen aus und anschließend die Aktionen, die
Benutzer im Self Service Portal ausführen können.
Informationen, welche Aktionen von den einzelnen Plattformen
unterstützt werden, finden Sie in Verfügbare Aktionen im Self
(Seite 31).
5. Wählen Sie Hinzufügen und anschließend eine Geräteplattform aus.
6. Konfigurieren Sie im Dialog Plattform-Einstellungen konfigurieren die folgenden Einstellungen:
Option
Angezeigter Name
Beschreibung
Der Name der Plattform-Einstellungen.
Anhand dieses Namens wählen Benutzer im Self Service
Portal den Registrierungstyp aus.
Beschreibung
Besitzer
Eine Beschreibung der Plattform-Einstellungen.
Diese Beschreibung wird im Self Service Portal neben dem
Namen angezeigt.
Der Besitzertyp (Firmengerät oder Privatgerät) von Geräten, die mit dieser Konfiguration registriert werden.
Gerätegruppe
Registrierungspaket
Nutzungsbedingungen
Die Gerätegruppe, der das Gerät hinzugefügt wird.
Das an das Gerät gesendete Auftragspaket (Android, iOS, macOS) bzw. Richtlinie (Windows, Windows Mobile).
Der Text, der im Self Service Portal zu Beginn der
Registrierung angezeigt wird.
Wenn Sie das Feld leer lassen, wird kein Text angezeigt.
Copyright © Sophos Limited 29
Sophos Mobile
Option Beschreibung
Benutzer müssen dem Text zustimmen, um mit der
Registrierung fortzufahren.
Registrierungsabschlusstext Der Text, der im Self Service Portal am Ende der
Registrierung angezeigt wird.
Wenn Sie das Feld leer lassen, wird kein Text angezeigt.
7. Wählen Sie Anwenden aus, um die Plattform-Einstellungen zu der Self-Service-Portal-
Konfiguration hinzuzufügen.
8. Konfigurieren Sie bei Bedarf weitere Plattformen.
Für jede Plattform können Sie unterschiedliche Einstellungen für Firmengeräte und Privatgeräte konfigurieren.
9. Klicken Sie auf der Seite Self-Service-Portal-Konfiguration bearbeiten auf Speichern.
Fügen Sie bei Bedarf weitere Self-Service-Portal-Konfigurationen für andere Benutzergruppen hinzu.
Auf der Seite Self-Service-Portal-Konfigurationen können Sie mit den Pfeilsymbolen neben einer
Konfiguration deren Priorität ändern. Falls mehrere Konfigurationen für einen Benutzer zutreffen
(weil der Benutzer Mitglied mehrerer Gruppen ist), wird die Konfiguration mit der höchsten Priorität verwendet.
Es gibt immer eine Konfiguration Default. Diese Konfiguration hat die niedrigste Priorität, d.h. sie wird nur verwendet, wenn keine andere Konfiguration für einen Benutzer zutrifft.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 109)
Mit Benutzergruppen legen Sie fest, welche Benutzer das Sophos Mobile Self Service Portal verwenden können und welche Registrierungsoptionen verfügbar sind.
9.2 Registrierungstexte erstellen
Für das Self Service Portal können Sie Nutzungsbedingungen und einen Registrierungsabschlusstext festlegen, die vor bzw. nach der Geräteregistrierung angezeigt werden. Sie erstellen diese Texte unabhängig von der Self-Service-Portal-Konfiguration und weisen sie dann bei Bedarf einer
Konfiguration zu.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Self Service Portal.
2. Klicken Sie auf Registrierungstexte und anschließend auf den Typ des zu erstellenden Textes:
• Nutzungsbedingungen: Eine Richtlinie, ein Haftungshinweis oder eine Vereinbarung. Dieser
Text wird vor der Registrierung angezeigt. Benutzer müssen dem Text zustimmen, um mit der
Registrierung fortzufahren.
• Registrierungsabschlusstext: Ein Text, der nach der Registrierung angezeigt wird, zum
Beispiel eine Erläuterung weiterer Schritte, die Benutzer ausführen müssen.
3. Geben Sie auf der Seite Registrierungstext bearbeiten einen Namen für den Text ein und dann den Text selber.
Sie können für den Text HTML-Formatierungen verwenden.
4. Klicken Sie auf Speichern.
Bei der Self-Service-Portal-Konfiguration können Sie für jeden Registrierungstyp einen eigenen
Nutzungsbedingungen-Text und Registrierungsabschlusstext auswählen.
30 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Zugehörige Aufgaben
Self-Service-Portal-Konfigurationen erstellen
(Seite 28)
Mit einer Self-Service-Portal-Konfiguration konfigurieren Sie, welche Arten von Geräten Benutzer registrieren können, die Registrierungsdetails und die Geräteaktionen, die Benutzer im Self-Service-
Portal ausführen können.
9.3 Verfügbare Aktionen im Self Service Portal
Im Self Service Portal verwalten Benutzer ihre Geräte. Welche Aktionen verfügbar sind, legen Sie in der Konfiguration für das Self Service Portal fest.
Aktion
Gerät orten
Gerät sperren
Neukonfiguration
Compliance-Verstöße anzeigen
Beschreibung
Ein Gerät bei Verlust oder Diebstahl orten.
Ein Gerät bei Verlust oder Diebstahl sperren.
Die App Sophos Mobile Control neu konfigurieren, zum Beispiel, wenn der
Benutzer sie versehentlich deinstalliert hat.
Details zu Richtlinienverstößen anzeigen.
Plattformen
Android iOS, iPadOS
Windows Mobile
Windows
Chrome OS
Android iOS, iPadOS macOS
Windows Mobile
Android iOS, iPadOS macOS
Windows Mobile
Windows
Android iOS, iPadOS macOS
Windows Mobile
Windows
Copyright © Sophos Limited 31
Sophos Mobile
Aktion
Daten aktualisieren
Kennwort zurücksetzen
Zurücksetzen
Android-Arbeitsprofil entfernen
Gerät deregistrieren
Beschreibung
Ein Gerät bei Verlust oder Diebstahl auf
Werkseinstellungen zurücksetzen.
Alle Daten auf dem Gerät werden gelöscht.
Plattformen
Ein Gerät mit dem Sophos Mobile Server synchronisieren.
Geräte, die über einen längeren Zeitraum ausgeschaltet waren, verstoßen gegen Ihre
Compliance-Richtlinie, wenn diese eine regelmäßige Synchronisierung vorschreibt.
Benutzer können diese Aktion verwenden, um das Gerät wieder richtlinienkonform zu machen.
Diese Funktion ist nicht für Geräte verfügbar, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-
Container verwaltet.
Android iOS, iPadOS macOS
Windows Mobile
Windows
Chrome OS
Das Kennwort für den Sperrbildschirm zurücksetzen.
Bei Android-Geräten, iPhones und iPads legt Sophos Mobile ein Einmalkennwort fest.
Nachdem der Benutzer das Gerät entsperrt hat, muss er das Kennwort ändern.
Für Android-Enterprise-Geräte mit
Arbeitsprofil wird das Kennwort für das
Arbeitsprofil zurückgesetzt.
Bei iPhones und iPads löscht Sophos Mobile das Kennwort. Der Benutzer muss innerhalb von 60 Minuten ein neues Kennwort festlegen.
Android iOS, iPadOS
Windows Mobile
Android iOS, iPadOS macOS
Windows Mobile
Windows
Android Das Arbeitsprofil von einem Gerät entfernen.
Dadurch wird das Gerät auch bei Sophos
Mobile deregistriert.
Ein Gerät bei Sophos Mobile deregistrieren.
Android iOS, iPadOS macOS
Windows Mobile
Windows
Chrome OS
32 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Aktion
Nicht verwaltetes Gerät löschen
App-Protection-Kennwort zurücksetzen
Sophos-Container-
Kennwort zurücksetzen
SMC-App neu konfigurieren
Verwalteter Modus
„Verloren“
„Verloren“-Ton abspielen
Beschreibung
Ein Gerät aus Sophos Mobile löschen.
Plattformen
Android iOS, iPadOS macOS
Windows Mobile
Windows
Chrome OS
Android Das Kennwort für App Protection zurücksetzen.
Benutzer müssen dieses Kennwort eingeben, um von Ihnen festgelegte geschützte Apps zu verwenden.
Das Kennwort für den Sophos-Container zurücksetzen.
Benutzer müssen dieses Kennwort eingeben, um die Sophos-Container-Apps Sophos
Secure Email und Sophos Secure Workspace zu verwenden.
Eine bereits installierte App Sophos Mobile
Control erneut konfigurieren.
Android iOS, iPadOS iOS, iPadOS
Windows Mobile iOS, iPadOS Den verwalteten Modus „Verloren“ aktivieren oder deaktivieren.
Auf einem Gerät, das sich im verwalteten
Modus „Verloren“ befindet, einen Ton abspielen.
iOS, iPadOS
Zugehörige Aufgaben
Self-Service-Portal-Konfigurationen erstellen
(Seite 28)
Mit einer Self-Service-Portal-Konfiguration konfigurieren Sie, welche Arten von Geräten Benutzer registrieren können, die Registrierungsdetails und die Geräteaktionen, die Benutzer im Self-Service-
Portal ausführen können.
Copyright © Sophos Limited 33
Sophos Mobile
34
10 Compliance-Richtlinien
Mit Compliance-Richtlinien können Sie:
• Bestimmte Funktionen eines Gerätes erlauben, verbieten oder erzwingen.
• Aktionen definieren, die ausgeführt werden, wenn gegen eine Compliance-Regel verstoßen wird.
Sie können unterschiedliche Compliance-Richtlinien erstellen und unterschiedlichen Gerätegruppen zuweisen. Somit können Sie verschiedene Sicherheitsstufen auf Ihre verwalteten Geräte anwenden.
Tipp
Wenn Sie sowohl Firmengeräte als auch Privatgeräte verwalten möchten, empfehlen wir, zumindest für diese beiden Gerätetypen unterschiedliche Compliance-Richtlinien zu definieren.
10.1 Compliance-Richtlinie erstellen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Compliance-Richtlinien.
2. Klicken Sie auf der Seite Compliance-Richtlinien auf Compliance-Richtlinie erstellen und wählen Sie anschließend eine Vorlage für die Richtlinie aus:
• Standardvorlage: Eine Auswahl an Compliance-Regeln ohne vordefinierte Aktionen.
• PCI-Vorlage, HIPAA-Vorlage: Compliance-Regeln und Aktionen, die auf den
Sicherheitsstandards HIPAA bzw. PCI DSS basieren.
Unabhängig davon, mit welcher Vorlage Sie starten, haben Sie immer die selben
Konfigurationsmöglichkeiten.
3. Geben Sie einen Namen und optional eine Beschreibung für die Compliance-Richtlinie ein.
Wiederholen Sie die folgenden Schritte für alle benötigten Plattformen.
4. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Plattform aktivieren aktiviert ist.
Wenn dieses Kontrollkästchen nicht aktiviert ist, werden die Geräte der Plattform nicht auf
Compliance überprüft.
5. Konfigurieren Sie unter Regel die Compliance-Regeln für die ausgewählte Plattform.
Hinweis
Jede Compliance-Regel hat einen bestimmten Schweregrad (hoch, mittel, niedrig), der durch blaue Balken dargestellt wird. Die erlaubt Ihnen, die Wichtigkeit jeder Regel zu beurteilen und so eine angemessene Aktion für den Fall eines Regelverstoßes zu definieren.
Hinweis
Für Geräte, auf denen Sophos Mobile den Sophos-Container verwaltet anstatt das gesamte Gerät, ist nur ein Teil der Compliance-Regeln durchsetzbar. Wählen Sie in Regeln
hervorheben einen Management-Typ aus, um die für diesen Typ relevanten Regeln hervorzuheben.
6. Definieren Sie unter Wenn gegen die Regel verstoßen wird, welche Aktionen bei einem
Regelverstoß ausgeführt werden:
Copyright © Sophos Limited
Option
E-Mail verbieten
Container sperren
Netzwerkzugriff verbieten
Alarm erstellen
Auftragspaket übertragen
Sophos Mobile
Beschreibung
E-Mail-Zugriff verweigern.
Diese Aktion kann nur ausgeführt werden, wenn der
Superadministrator eine Verbindung zum internen oder zum
Standalone-EAS-Proxy konfiguriert hat. Siehe das Dokument
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Diese Aktion ist nur für Geräte der folgenden Plattformen verfügbar: Android, iOS, Windows, Windows Mobile.
Sophos Secure Workspace und Secure Email deaktivieren.
Dies wirkt sich auf den durch diese Apps verwalteten Zugang zu
Dokumenten, E-Mails und Internet aus.
Diese Aktion kann nur ausgeführt werden, wenn Sie eine
Lizenz vom Typ Mobile Advanced aktiviert haben.
Diese Funktion ist nur für Android-Geräte, iPhones und iPads verfügbar.
Netzwerkzugriff verbieten.
Diese Aktion kann nur ausgeführt werden, wenn der
Superadministrator Network Access Control konfiguriert hat.
Siehe das Dokument Sophos Mobile Superadministrator-
Anleitung (englisch) .
Dieser Aktion ist nicht für Geräte verfügbar, auf denen Sophos
Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
Einen Alarm auslösen.
Die Alarme werden auf der Seite Alarme angezeigt.
Übermitteln Sie ein bestimmtes Auftragspaket an das Gerät
(optional).
Wählen Sie ein Auftragspaket aus der Liste aus oder wählen
Sie Keine aus, um kein Auftragspaket zu übertragen, wenn ein
Regelverstoß festgestellt wird.
Achtung
Bei falscher Anwendung werden durch Auftragspakete unter
Umständen Geräte falsch konfiguriert oder sogar auf den
Auslieferungszustand zurückgesetzt. Für die Zuweisung der richtigen Auftragspakete zu Compliance-Richtlinien ist weitreichende Erfahrung mit dem System notwendig.
Hinweis
Wenn ein vollständig verwaltetes Android-Enterprise-Gerät nicht den Unternehmensrichtlinien entspricht, werden alle Apps deaktiviert.
7. Wenn Sie alle Einstellungen für alle erforderlichen Plattformen vorgenommen haben klicken Sie auf
Speichern, um die Compliance-Richtlinie unter dem gewählten Namen zu speichern.
Copyright © Sophos Limited 35
Sophos Mobile
10.2 Verfügbare Compliance-Regeln
Dieser Abschnitt beschreibt die Compliance-Regeln, die Sie für die einzelnen Plattformen auswählen können.
Regel
Status „Verwaltet“ erforderlich
Beschreibung
Wählen Sie Aktionen aus, die ausgeführt werden, wenn ein Gerät nicht mehr verwaltet wird.
Plattformen
Android iOS, iPadOS macOS
Windows Mobile
Windows
Chrome OS
Android Verwaltungsmodus
„Geräteadministrator“ erlaubt
Wählen Sie Aktionen aus, die für Geräte ausgeführt werden, auf denen Sophos Mobile ein
Geräteadministrator ist.
Google hat den Verwaltungsmodus
„Geräteadministrator“ abgekündigt und reduziert seinen
Funktionsumfang. Wir empfehlen, stattdessen den Android-Enterprise-
Verwaltungsmodus zu verwenden.
Manipulationsschutz ist deaktiviert Wählen Sie Aktionen aus, die ausgeführt werden, wenn die
Chrome-Security-Richtlinie manipuliert wurde.
Minimale SMC-Version Die älteste erlaubte Version der App
Sophos Mobile Control.
Chrome OS
Minimale Version von Sophos
Chrome Security
Die älteste erlaubte Version der
Erweiterung Sophos Chrome
Security.
Android iOS, iPadOS
Windows Mobile
Android iOS, iPadOS
Windows Mobile
36 Copyright © Sophos Limited
Regel
Root-Zugriff erlaubt
Google-SafetyNet-Kompatibilität erforderlich
Apps aus unbekannten Quellen erlaubt
Android Debug Bridge (ADB) erlaubt
Jailbreak erlauben
Displaysperre erforderlich
Minimale OS-Version
Sophos Mobile
Beschreibung Plattformen
Wählen Sie aus, ob gerootete Geräte zulässig sind.
Dies lässt auch die folgenden Geräte zu, wenn sie vom Betriebssystem als unsicher eingestuft werden:
• Sony-Geräte mit Enterprise API Level 4 oder neuer
• Samsung-Geräte mit Knox Standard
SDK 5.5 (API Level 17) oder älter
Android
Das Gerät muss die Compatibility-
Test-Suite-Prüfung (CTS) bestehen.
Dies ist ein Google-SafetyNet-Test für die Kompatibilität mit Android.
Android
Android
Chrome OS
Wählen Sie aus, ob Apps zulässig sind, die nicht aus Google Play
(Android) bzw. dem Chrome Web
Store (Chrome OS) installiert wurden.
Für Android gilt diese Regel nur für
Geräte mit Android 7.x oder älter.
Wählen Sie aus, ob ADB (Android
Debug Bridge) erlaubt ist.
Android
Wählen Sie aus, ob Geräte mit
Jailbreak zulässig sind.
Wählen Sie aus, ob ein
Gerätekennwort oder eine andere
Art der Displaysperre (zum Beispiel
Muster oder PIN) erforderlich ist.
Für Android umfasst dies die
Displaysperre-Arten Muster, PIN und
Passwort, aber nicht Wischen.
Windows-Mobile-Geräte, denen keine Kennwortrichtlinie zugewiesen ist, werden immer als nicht richtlinienkonform eingestuft. Dies ist eine Beschränkung von Windows.
Die älteste erlaubte Version des
Betriebssystems.
iOS, iPadOS
Android iOS, iPadOS
Windows Mobile
Windows
Android iOS, iPadOS macOS
Windows Mobile
Windows
Chrome OS
Copyright © Sophos Limited 37
Sophos Mobile
Regel
Maximale OS-Version
Erforderliche Betriebssystem-
Aktualisierungen
Maximales
Synchronisierungsintervall
Maximales SMC-
Synchronisierungsintervall
Maximales
Synchronisierungsintervall für
Intercept X for Mobile
Maximales Scanintervall für
Intercept X for Mobile
Intercept X for Mobile
Berechtigungen dürfen verweigert werden
Beschreibung Plattformen
Die neueste erlaubte Version des
Betriebssystems.
Android iOS, iPadOS macOS
Windows Mobile
Windows
Chrome OS
Wählen Sie aus, ob auf den Geräten die neueste verfügbare bzw. neueste erforderliche Aktualisierung installiert sein muss.
Manche Aktualisierungen werden von
Apple als erforderlich eingestuft. Die neueste verfügbare Aktualisierung ist eventuell neuer als die neueste erforderliche Aktualisierung.
Für iOS 14 und iPadOS 14 (oder neuer) ist diese Regel nur für betreute
(supervised) Geräte verfügbar.
iOS, iPadOS
Die maximale Zeitdauer, nach der sich das Gerät erneut mit Sophos
Mobile synchronisieren muss.
Android iOS, iPadOS macOS
Windows Mobile
Windows
Chrome OS
Die maximale Zeitdauer, nach der sich Sophos Mobile Control erneut mit
Sophos Mobile synchronisieren muss.
iOS, iPadOS
Windows Mobile
Android iOS, iPadOS
Die maximale Zeitdauer, nach der sich Sophos Intercept X for
Mobile erneut mit Sophos Mobile synchronisieren muss.
Die maximale Zeitdauer, nach der
Sophos Intercept X for Mobile einen
Malware-Scan durchführen muss.
Wählen Sie aus, ob das Gerät nicht den Unternehmensrichtlinien entspricht, wenn der Benutzer die
App-Berechtigungen für Sophos
Intercept X for Mobile nicht gewährt.
Android
Android
38 Copyright © Sophos Limited
Regel
Malware-Apps erlaubt
Verdächtige Apps erlaubt
PUAs erlaubt
Verschlüsselung erforderlich
Fremdprofile erlaubt
Daten-Roaming erlauben
Container konfiguriert
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob von Sophos
Intercept X for Mobile gefundene
Malware-Apps erlaubt sind.
Wählen Sie aus, ob von Sophos
Intercept X for Mobile gefundene verdächtige Apps erlaubt sind.
Plattformen
Android
Android
Wählen Sie aus, ob von Sophos
Intercept X for Mobile gefundene potenziell unerwünschte Apps (PUAs) erlaubt sind.
Android
Wählen Sie aus, ob für Geräte
Verschlüsselung erforderlich ist.
Benutzer müssen bei der Einrichtung einer Displaysperre zusätzlich die Einstellung PIN zum Starten
des Gerätes erforderlich oder
Passwort zum Starten des Gerätes
erforderlich aktivieren. Siehe den
Sophos-Support-Artikel 123947 .
Für macOS betrifft diese Einstellung die vollständige FileVault-
Festplattenverschlüsselung.
Für Windows Mobile wird ein
Verstoß nur dann gemeldet, wenn zusätzlich die Einschränkung
Unverschlüsseltes Gerät verbieten aktiv ist. Dies ist eine Beschränkung von Windows.
Diese Regel ist für iOS nicht verfügbar, da iPhones und iPads immer verschlüsselt sind.
Nicht von Sophos Mobile verwaltete
Konfigurationsprofile sind erlaubt.
Daten-Roaming ist erlaubt.
Android macOS
Windows Mobile
Windows iOS, iPadOS
Android iOS, iPadOS
Android Ein Container muss auf dem Gerät eingerichtet und aktiviert sein. Dies kann der Sophos-Container, ein
Samsung-Knox-Container oder ein
Android-Arbeitsprofil sein.
Copyright © Sophos Limited 39
Sophos Mobile
Regel
Ortungsberechtigung erforderlich
SMC-Berechtigungen dürfen verweigert werden
App kann das Gerät orten
Firewall erforderlich
Systemintegritäts-Schutz erforderlich
Beschreibung
Diese Einstellung bezieht sich auf die Lokalisieren Funktion. Legen Sie fest, ob der Benutzer der App Sophos
Mobile Control bei der Installation gestatten muss, Ortsdaten abzurufen, damit das Gerät richtlinienkonform ist.
Die App Sophos Mobile Control benötigt auf dem Gerät bestimmte
Berechtigungen, um korrekt zu funktionieren. Der Benutzer muss diese Berechtigungen bei der App-
Installation gewähren.
Wählen Sie aus, ob die Verweigerung der benötigten Berechtigungen ein
Compliance-Verstoß ist.
Plattformen
Android
Android
Ortungsdienste müssen aktiviert sein und von der App Sophos Mobile
Control verwendet werden dürfen.
Für Windows Mobile betrifft diese
Regel nur Geräte mit Windows Phone
8.1.
iOS, iPadOS
Windows Mobile
Die macOS-Firewall muss aktiviert sein.
Systemintegritäts-Schutz muss aktiviert sein.
macOS macOS
Hinweis
Systemintegritäts-Schutz ist eine
Sicherheitsfunktion in macOS, mit der eingeschränkt werden kann, welche
Aktionen für den Root-Benutzer erlaubt sind. Systemintegritäts-Schutz kann konfiguriert werden, wenn der Mac im Modus macOS-Wiederherstellung gestartet wird.
Sicherheitsupdates erforderlich Die automatische Installation von macOS-Sicherheitsupdates muss aktiviert sein.
macOS
40 Copyright © Sophos Limited
Regel
Installierte Apps
Vorgeschriebene Apps
Nicht verwaltete Apps aus unbekannten Quellen erlaubt
Web Filtering ist aktiviert
Windows Defender muss eingeschaltet sein
Windows Defender darf keine
Probleme melden
Windows-Defender-Definitionen müssen aktuell sein
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie entweder Erlaubte Apps oder Verbotene Apps aus, und wählen Sie dann die App-Gruppe mit den Apps aus, die Sie zulassen oder verbieten wollen.
Android-System-Apps sind immer erlaubt.
Für Chrome OS können App-
Gruppen sowohl Apps als auch
Erweiterungen enthalten.
Geben Sie Apps an, die installiert sein müssen. Wählen Sie die App-
Gruppe mit den erforderlichen Apps aus der Liste aus.
Konfigurieren Sie für iOS keine
System-App als erforderlich. Sophos
Mobile Sie kann nicht feststellen, ob eine System-App installiert ist und stuft alle Geräte als nicht richtlinienkonform ein.
Für Chrome OS können App-
Gruppen sowohl Apps als auch
Erweiterungen enthalten.
Plattformen
Android iOS, iPadOS macOS
Chrome OS
Android iOS, iPadOS macOS
Windows
Chrome OS
Apps sind erlaubt, die manuell mit einer IPA-Datei installiert wurden.
Dies sind selbst-entwickelte Apps, die mit einem
signiert sind.
Die Funktion Web Filtering von
Intercept X muss aktiviert sein.
iOS, iPadOS iOS, iPadOS
Windows Die Windows-Defender-Einstellung
Echtzeitschutz muss eingeschaltet sein.
Das Gerät ist nicht richtlinienkonform, wenn Windows Defender Warnungen anzeigt.
Windows Defender muss die neuesten Antispyware-Definitionen verwenden.
Windows
Windows
Copyright © Sophos Limited 41
Sophos Mobile
10.3 Eine Compliance-Richtlinie Gerätegruppen zuweisen
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Gerätegruppen.
Die Seite Gerätegruppen wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf die Gerätegruppe, der Sie eine Compliance-Richtlinie zuweisen wollen.
Die Gerätegruppe Default ist standardmäßig vorhanden. Weitere Informationen zum Erstellen
eigener Gerätegruppen finden Sie in Gerätegruppen erstellen (Seite 100).
3. Wählen Sie unter Compliance-Richtlinien die Compliance-Richtlinien aus, die Sie auf Firmenund Privatgeräte anwenden wollen.
4. Klicken Sie auf Speichern.
Die ausgewählten Compliance-Richtlinien werden auf der Seite Gerätegruppen für die jeweilige
Gerätegruppe unter Compliance-Richtlinie (Firmengeräte) und Compliance-Richtlinie
(Privatgeräte) angezeigt.
10.4 Geräte auf Compliance-Verstöße prüfen
Wenn Sie Compliance-Richtlinien konfiguriert haben, können Sie prüfen, ob registrierte Geräte diesen Richtlinien entsprechen.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Compliance-Richtlinien.
2. Klicken Sie auf Jetzt prüfen.
Alle registrierten Geräte werden auf Compliance-Verstöße geprüft. Die festgelegten Aktionen werden ausgeführt.
Hinweis
Wenn ein vollständig verwaltetes Android-Enterprise-Gerät nicht den Unternehmensrichtlinien entspricht, werden alle Apps deaktiviert.
42 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
11 Geräte
11.1 Geräte hinzufügen
Sie können Geräte auf folgende Weisen zu Sophos Mobile hinzufügen:
•
Geräte manuell hinzufügen. Siehe Gerät hinzufügen
(Seite 43).
• Geräte aus einer CSV-Datei importieren. Siehe
Geräte importieren (Seite 44).
• Mit dem Assistenten Gerät hinzufügen ein Gerät zu Sophos Mobile hinzufügen, es einem
Benutzer zuweisen, es registrieren, und ein Registrierungs-Auftragspaket übertragen. Siehe
Assistenten Gerät hinzufügen verwenden
(Seite 47).
• Benutzern ermöglichen, Geräte eigenständig im Sophos Mobile Self Service Portal zu registrieren.
Siehe
Self Service Portal konfigurieren (Seite 28). Dieses Portal verringert den Aufwand für
die IT, weil die Benutzer Aufgaben ausführen können, ohne sich an das Helpdesk wenden zu müssen. Die Geräte werden durch das Ausführen vordefinierter Auftragspakete provisioniert. Siehe
Zur Vereinfachung der Geräteverwaltung empfehlen wir Ihnen, Geräte in Gerätegruppen zu organisieren. Siehe
11.1.1 Gerät hinzufügen
Wir empfehlen, dass Sie eine oder mehrere Gerätegruppen erstellen, bevor Sie das erste Gerät zu
Sophos Mobile hinzufügen. Um die Geräteverwaltung zu vereinfachen, können Sie jedes Gerät einer
Gerätegruppe zuweisen. Siehe
(Seite 100).
So fügen Sie ein neues Gerät zu Sophos Mobile hinzu:
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
Die Seite Geräte wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf Hinzufügen und wählen Sie anschließend im Menüabschnitt Gerät manuell
hinzufügen die Plattform aus.
Die Seite Gerät bearbeiten wird angezeigt.
3. Geben Sie auf der Seite Gerät bearbeiten die folgenden Gerätedetails ein: a) Geben Sie im Feld Name einen eindeutigen Namen für das neue Gerät ein.
b) Geben Sie im Feld Beschreibung eine Beschreibung für das neue Gerät ein.
c) Wählen Sie unter Eigentümer Firmengerät oder Privat aus.
d) Geben Sie im Feld E-Mail-Adresse eine E-Mail-Adresse ein.
e) Geben Sie im Feld Telefonnummer die Telefonnummer des neuen Gerätes ein. Geben Sie die
Telefonnummer in internationaler Schreibweise ein, zum Beispiel +491701234567 .
f) Wählen Sie unter Gerätegruppe die Gerätegruppe, zu der das Gerät hinzugefügt werden soll.
Für weitere Informationen zum Erstellen von Gerätegruppen siehe Gerätegruppen erstellen
(Seite 100).
4. Um dem Gerät einen Benutzer zuzuweisen, klicken Sie auf das Symbol Benutzerzuweisung
bearbeiten neben dem Feld Benutzer und anschließend auf Benutzer zuweisen. Weitere
Informationen finden Sie in
(Seite 57).
Copyright © Sophos Limited 43
Sophos Mobile
5. Um benutzerdefinierte Eigenschaften zum Gerät hinzuzufügen, öffnen Sie das Tab
Benutzerdefinierte Eigenschaften und klicken Sie auf Benutzerdefinierte Eigenschaft
hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie in
Benutzerdefinierte Geräteeigenschaften hinzufügen
(Seite 72).
6. Wenn Sie alle erforderlichen Gerätedetails angegeben haben, klicken Sie auf Speichern.
Das neue Gerät wird zu Sophos Mobile hinzufügt und auf der Seite Geräte unter VERWALTEN angezeigt. Sie können das Gerät nun provisionieren und verwalten.
Hinweis
Wenn Sie in Sophos Mobile konfiguriert haben, dass der Name von iPhones und iPads mit dem
Gerät synchronisiert wird (siehe Einstellungen für iPhones und iPads
(Seite 17)), wird der Name, den Sie im Feld Name eingegeben haben, durch den auf dem Gerät konfigurierten Namen ersetzt.
11.1.2 Geräte importieren
Sie können neue Geräte hinzufügen, indem Sie diese aus einer CSV-Datei importieren.
Sie können bis zu 500 Geräte importieren.
Benutzer und Gerätegruppen müssen bereits in Sophos Mobile vorhanden sein.
Für die CSV-Datei gilt folgendes:
• Die erste Zeile enthält die Spaltenüberschriften und wird nicht importiert.
• Als Trennzeichen wird ein Semikolon verwendet, kein Komma.
• Alle Zeilen haben die korrekte Anzahl an Semikolons. Dies gilt auch, wenn optionale Werte fehlen.
• Die Dateiendung ist .csv
.
• Damit nicht englische Zeichen korrekt importiert werden, muss die Datei UTF-8-kodiert sein.
Tipp
Klicken Sie auf der Seite Geräte importieren auf Beispiel-CSV, um eine Beispieldatei herunterzuladen.
So importieren Sie Geräte aus einer CSV-Datei:
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf Hinzufügen > Geräte importieren.
3. Klicken Sie auf der Seite Geräte importieren auf Datei hochladen und navigieren Sie anschließend zu der vorbereiteten CSV-Datei.
Die Einträge werden aus der Datei eingelesen und angezeigt.
4. Wenn die Daten nicht korrekt oder inkonsistent formatiert sind, kann die gesamte Datei nicht importiert werden. Beachten Sie in diesem Fall die Fehlermeldungen, die neben den betroffenen
Einträgen angezeigt werden, korrigieren Sie die CSV-Datei und laden Sie sie erneut hoch.
5. Klicken Sie auf Fertigstellen, um die Geräte anzulegen.
Die in der CSV-Datei aufgeführten Geräte werden importiert und auf der Seite Devices angezeigt.
Anschließend können Sie die Geräte registrieren und konfigurieren.
44 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
11.2 Geräte registrieren
Nachdem Sie in Sophos Mobile Admin neue Geräte hinzugefügt haben, müssen diese bei Sophos
Mobile registriert werden.
Registrierungsarten
Sophos Mobile unterstützt zwei Arten von Registrierung:
Gerät registrieren
Sophos-Container registrieren
Diese Registrierungsart ermöglicht eine umfassende MDM-Geräteverwaltung (Mobile
Device Management). Sophos Mobile kann das gesamte Gerät verwalten.
Sophos Mobile verwaltet nur den Sophos-
Container auf dem Gerät, nicht das gesamte
Gerät.
Der Sophos-Container ist für Android und iOS verfügbar.
Die Sophos-Container-Registrierung ist in folgenden Situationen nützlich:
• Sie wollen ein Bring-Your-Own-Device-
Szenario (BYOD) unterstützen. Bei der
Sophos-Container-Registrierung erhält
Ihre Organisation nur sehr begrenzte
Geräteinformationen und keine Informationen zu privaten Apps oder Daten.
• Ihre Geräte werden mit der MDM-Software eines anderen Herstellers als Sophos verwaltet, aber Sie möchten zusätzlich
Funktionen nutzen, die vom Sophos-
Container bereitgestellt werden, wie zum Beispiel die Synchronisierung des
Unternehmens-Schlüsselbundes mit Sophos
SafeGuard Enterprise.
• Ihre Geräte werden mit der MDM-Software eines anderen Herstellers als Sophos verwaltet, aber Sie möchten zusätzliche
E-Mail-Konten einrichten. Dies ist zum
Beispiel für Beraterfirmen interessant, deren
Mitarbeiter E-Mail-Konten auf den Exchange-
Servern ihrer Kunden haben.
Registrierungsverfahren
Sie haben folgende Möglichkeiten, Geräte zu registrieren:
• Mit der Funktion Geräte können Sie einzelne nicht verwaltete Geräte registrieren. Weitere
Informationen finden Sie in
(Seite 46).
Copyright © Sophos Limited 45
Sophos Mobile
• Mit dem Assistenten Gerät hinzufügen können Sie ein Gerät zu Sophos Mobile hinzufügen, es einem Benutzer zuweisen, es registrieren, und ein Registrierungs-Auftragspaket übertragen.
Siehe
Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden (Seite 47).
Hinweis
Bei Bedarf können Sie den Assistenten Gerät hinzufügen oder die automatische
Registrierung verwenden, um iPhones und iPads ohne Apple-ID zu registrieren. Dies ist zum
Beispiel nützlich, wenn Sie das Gerät konfigurieren wollen, bevor Sie es an den Benutzer
übergeben. Siehe iPhones und iPads ohne Apple ID registrieren (Seite 49).
Empfehlungen
Für eine effiziente Registrierung und Konfiguration mehrerer Geräte empfehlen wir folgende
Methoden:
• Sie können die Aufträge zusammenfassen, die erforderlich sind, Geräte zu registrieren, Richtlinien zuzuweisen und Apps zu installieren (zum Beispiel verwaltete Apps für iPhones und iPads). Siehe
• Sie können Benutzern ermöglichen, Geräte im Sophos Mobile Self Service Portal zu registrieren.
Nehmen Sie hierzu bei der Konfiguration der Einstellungen für das Sophos Mobile Self Service
Portal ein Auftragspaket für die Registrierung auf. Weitere Informationen zum Auswählen des
Auftragspakets in den Einstellungen Self Service Portal finden Sie in Self-Service-Portal-
Konfigurationen erstellen (Seite 28).
11.2.1 Einzelne Geräte registrieren
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte und anschließend auf das Gerät, das Sie registrieren wollen.
2. Wählen Sie auf der Seite Gerät anzeigen einen Registrierungstyp aus:
• Um das Gerät bei Sophos Mobile zu registrieren, klicken Sie auf Aktionen > Registrieren.
• Um den Sophos-Container zu registrieren, klicken Sie auf Aktionen > Sophos-Container
registrieren.
3. Für die Registrierung des Sophos-Containers wählen Sie ein Auftragspaket oder eine Richtlinie aus.
Der Einrichtungsauftrag wird gestartet und auf der Seite Auftragsstatus angezeigt. Eine E-Mail mit
Registrierungsanweisungen wird an den Benutzer verschickt.
Warnung
Sie müssen in die App „Einstellungen” wechseln, um das heruntergeladene Konfigurationsprofil zu installieren. Falls Sie das Profil nicht innerhalb von acht Minuten installieren, wird es gelöscht und
Sie müssen von Neuem beginnen.
Diese Beschränkung gilt nicht, wenn Sie das Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP) oder
Apple Configurator verwenden, um das Gerät mit Sophos Mobile zu verbinden oder auf iPhones mit iOS 12.1.x oder älter.
46 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
Auf Macs muss die Registrierung von demjenigen Benutzer durchgeführt werden, der von Sophos
Mobile verwaltet werden soll. Für die Installation der Registrierungsrichtlinie muss der Benutzer ein
Administratorkennwort eingeben.
11.2.2 Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden
Mit dem Assistenten Gerät hinzufügen können Sie auf einfache Weise neue Geräte registrieren. Er führt Sie durch folgende Arbeitsschritte:
• Ein neues Gerät zu Sophos Mobile hinzufügen.
• Optional: Dem Gerät einen Benutzer zuweisen.
• Das Gerät registrieren.
• Optional: Ein Auftragspaket an das Gerät übermitteln.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte und anschließend auf Hinzufügen
> Assistent „Gerät hinzufügen“.
Tipp
Sie können den Assistenten auch starten, wenn Sie auf der Seite Übersicht das Widget Gerät
hinzufügen auswählen.
2. Geben Sie auf der Seite Benutzer entweder Suchkriterien ein, um nach einem Benutzer zu suchen, dem das Gerät zugewiesen werden soll, oder wählen Sie Benutzerzuweisung
überspringen aus, um ein Gerät ohne Benutzerzuweisung zu registrieren.
3. Wählen Sie auf der Seite Benutzerauswahl den Benutzer aus.
4. Konfigurieren Sie auf der Seite Gerätedetails die folgenden Einstellungen:
Option
Plattform
Name
Beschreibung
Telefonnummer
E-Mail-Adresse
Beschreibung
Das Betriebssystem des Gerätes.
Sie können nur Plattformen auswählen, die für den Kunden aktiviert sind.
Ein eindeutiger Name, unter dem das Gerät von Sophos Mobile verwaltet wird.
Eine optionale Beschreibung des Gerätes.
Eine optionale Telefonnummer. Geben Sie die Telefonnummer in internationaler Schreibweise ein, zum Beispiel
+491701234567 .
Die E-Mail-Adresse, an welche die Registrierungsinformationen gesendet werden.
Wenn für den Kunden eine Benutzerverwaltung konfiguriert ist, ist dies die E-Mail-Adresse des Benutzers, der dem Gerät zugewiesen ist.
Wenn keine Benutzerverwaltung konfiguriert ist, geben Sie hier eine E-Mail-Adresse ein.
Copyright © Sophos Limited 47
Sophos Mobile
Option
Besitzer
Gerätegruppe
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob das Gerät ein Firmengerät (Firmengerät) oder Privatgerät (Privat) ist.
Wählen Sie die Gerätegruppe, zu der das Gerät hinzugefügt werden soll. Wenn Sie noch keine Gerätegruppe erstellt haben, können Sie die Gerätegruppe Default wählen, die immer verfügbar ist.
5. Wählen Sie auf der Seite Registrierungsart aus, ob Sie das Gerät oder nur den Sophos Container registrieren wollen.
Siehe Sophos-Container-Registrierung konfigurieren
(Seite 409).
6. Wählen Sie ein Auftragspaket oder eine Richtlinie aus, die an das Gerät übertragen werden.
Oder wählen Sie Nur Gerät registrieren aus, um nach der Registrierung kein Auftragspaket zu
übertragen.
7. Folgen Sie auf der Seite Registrierung den Anweisungen, um die Registrierung abzuschließen.
Warnung
Sie müssen in die App „Einstellungen” wechseln, um das heruntergeladene
Konfigurationsprofil zu installieren. Falls Sie das Profil nicht innerhalb von acht Minuten installieren, wird es gelöscht und Sie müssen von Neuem beginnen.
Diese Beschränkung gilt nicht, wenn Sie das Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP) oder Apple Configurator verwenden, um das Gerät mit Sophos Mobile zu verbinden oder auf iPhones mit iOS 12.1.x oder älter.
Hinweis
Auf Macs muss die Registrierung von demjenigen Benutzer durchgeführt werden, der von
Sophos Mobile verwaltet werden soll. Für die Installation der Registrierungsrichtlinie muss der
Benutzer ein Administratorkennwort eingeben.
8. Klicken Sie nach erfolgreicher Registrierung auf Fertigstellen.
Hinweis
• Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, können Sie den Assistenten schließen, ohne darauf warten zu müssen, dass die Schaltfläche Fertigstellen erscheint. Ein
Registrierungsauftrag wird erstellt und im Hintergrund ausgeführt.
• Wenn Sie ein Auftragspaket ausgewählt haben, dass nach der Registrierung auf das Gerät
übertragen wird, können Sie auf der Seite Auftragsstatus den Auftragsstatus überwachen.
Siehe Nicht abgeschlossene, fehlgeschlagene und kürzlich abgeschlossene Aufträge anzeigen
(Seite 9).
• Wenn Sie konfiguriert haben, dass Sophos Mobile den Gerätenamen von iPhones und iPads
synchronisiert (siehe Einstellungen für iPhones und iPads
(Seite 17)), wird der Name, den Sie im Feld Name eingegeben haben, durch den auf dem Gerät konfigurierten Namen ersetzt.
11.2.3 iPhones und iPads automatisch registrieren
Sie können iPhones und iPads so konfigurieren, dass sie sich während der Geräteaktivierung automatisch bei Sophos Mobile registrieren.
48 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Dazu müssen Sie die Geräte mit Hilfe der Software Apple Configurator 2 dem MDM-Server von Sophos Mobile zuweisen. Wenn die Benutzer die Geräte erstmalig einschalten, startet der
Einrichtungsassistent. Während der Einrichtung werden die Geräte automatisch bei Sophos Mobile registriert.
Hinweis
Detaillierte Informationen zu Apple Configurator 2 finden Sie im Apple Configurator 2
Benutzerhandbuch (externer Link) .
So konfigurieren Sie die automatische Registrierung von iPhones und iPads bei Sophos Mobile:
1. Zur Vorbereitung der automatischen Registrierung müssen Sie einmalig eine Gerätegruppe erstellen, die Geräten zugewiesen wird, die sich automatisch bei Sophos Mobile registrieren.
Wählen Sie in den Eigenschaften der Gerätegruppe die Option iOS-Auto-Registrierung
aktivieren aus. Siehe Gerätegruppen erstellen
(Seite 100).
2. Notieren Sie sich die URL, die im Feld URL für Auto-Registrierung angezeigt wird.
Sie benötigen diese URL bei der Konfiguration von Geräten mit Apple Configurator 2.
3. Verbinden Sie das Gerät, das Sie für die automatische Registrierung konfigurieren wollen, mit einem USB-Anschluss eines Macs, auf dem Apple Configurator 2 installiert ist.
4. Verwenden Sie in Apple Configurator 2 den Vorbereitungsassistenten, um die Gerätekonfiguration einzurichten.
5. Wählen Sie Manuelle Registrierung aus und geben Sie anschließend die Registrierungs-URL der
Gerätegruppe ein.
6. Folgen Sie den weiteren Schritten des Vorbereitungsassistenten. Optional können Sie folgende
Bereiche der Geräteaktivierung konfigurieren:
• Gerät als betreut definieren (Supervision mode).
• Computer festlegen, mit denen sich das Gerät per USB koppeln darf.
• Bei betreuten Geräten eine Betreuungsidentität (Supervision Identity) erstellen oder auswählen.
• Schritte des Einrichtungsassistenten deaktivieren.
Nachdem Sie die Konfiguration abgeschlossen haben, übergeben Sie das Gerät an den Benutzer.
Wenn der Benutzer das Gerät erstmalig einschalten, wird die Einrichtung und die Registrierung bei
Sophos Mobile so durchgeführt, wie Sie es konfiguriert haben.
Tipp
Standardmäßig verwaltet Sophos Mobile die automatisch registrierten Geräte unter einem
Namen, der aus der Geräte-ID und dem Gerätetyp gebildet wird. Alternativ kann Sophos Mobile den Namen verwenden, der auf dem Gerät konfiguriert ist. Siehe die Option Gerätename
synchronisieren in
Einstellungen für iPhones und iPads (Seite 17).
11.2.4 iPhones und iPads ohne Apple ID registrieren
Sie können ein iPhone oder iPad bei Sophos Mobile registrieren, auf dem noch keine Apple-ID eingerichtet ist. Dies ist zum Beispiel nützlich, um ein Gerät vor der Übergabe an einen Endbenutzer zu konfigurieren.
Das Standard-Registrierungsverfahren beinhaltet die Installation der App Sophos Mobile Control auf dem Gerät. Da die App aus dem App Store installiert wird und für den Zugriff auf den App Store eine
Apple-ID erforderlich ist, müssen Sie vor der Registrierung das Gerät mit einer Apple-ID verknüpfen.
Copyright © Sophos Limited 49
Sophos Mobile
Alternativ können Sie ein iPhone oder iPad auch registrieren, ohne die App Sophos Mobile Control zu installieren. In diesem Fall müssen Sie das Gerät nicht mit einer Apple-ID verknüpfen. Dies ist auf folgende Arten möglich:
• Mit der automatischen Registrierung. Siehe
iPhones und iPads automatisch registrieren
(Seite
48).
•
Mit dem Assistenten Gerät hinzufügen. Siehe Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden
(Seite 47).
Gehen Sie im Assistenten wie folgt vor:
1. Öffnen Sie auf der Seite Registrierung das Tab Registrierung ohne Apple-ID.
2. Öffnen Sie im Webbrowser des Gerätes die Registrierungs-URL. Dies öffnet ein Webformular für die Registrierung bei Sophos Mobile.
3. Geben Sie in diesem Formular das Token ein und klicken Sie anschließend auf Registrieren.
4. Folgen Sie den auf dem Gerät angezeigten Anweisungen, um das Registrierungs-Auftragspaket zu installieren.
Warnung
Sie müssen in die App „Einstellungen” wechseln, um das heruntergeladene Konfigurationsprofil zu installieren. Falls Sie das Profil nicht innerhalb von acht Minuten installieren, wird es gelöscht und
Sie müssen von Neuem beginnen.
Diese Beschränkung gilt nicht, wenn Sie das Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP) oder
Apple Configurator verwenden, um das Gerät mit Sophos Mobile zu verbinden oder auf iPhones mit iOS 12.1.x oder älter.
50
11.2.5 Android-Enterprise-Geräte registrieren
Android-Enterprise-Geräte werden üblicherweise im Sophos Mobile Self Service Portal registriert.
Hinweis
Wenn Sie Android Enterprise in Sophos Mobile für das Szenario „Managed Google Play Account“ eingerichtet haben, können Sie Geräte auch mit dem Assistenten Gerät hinzufügen oder mit einem QR-Code registrieren.
Voraussetzungen:
• Sie haben Android Enterprise für das Szenario „Managed Google Play Account“ eingerichtet.
Siehe
Android Enterprise einrichten (Szenario „Managed Google Play Account“)
(Seite 370).
• Sie haben ein Registrierungs-Auftragspaket erstellt.
So registrieren Sie ein Android-Enterprise-Gerät:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte und anschließend auf Hinzufügen
> Assistent „Gerät hinzufügen“.
2. Gehen Sie im Assistenten Gerät hinzufügen wie folgt vor: a) Wählen Sie auf der Seite Benutzer die Option Nach Benutzer suchen aus und geben Sie anschließend Suchparameter ein, um den Benutzer zu finden, der dem Gerät zugewiesen werden soll.
b) Wählen Sie auf der Seite Benutzerauswahl den Benutzer aus.
c) Wählen Sie auf der Seite Gerätedetails im Feld Plattform die Option Android aus.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile d) Wählen Sie auf der Seite Registrierungsart Ihr Registrierungs-Auftragspaket für Android
Enterprise aus.
Je nach Typ der Richtlinie, die vom Auftragspaket zugewiesen wird, wird das Gerät als vollständig verwaltetes Android-Enterprise-Gerät oder mit einem Android-Enterprise-Arbeitsprofil registriert.
Hinweis
Auf vollständig verwalteten Android-Enterprise-Geräten sind nur die folgenden Apps verfügbar:
• Einstellungen
• Telefon
• Play Store
• Sophos Mobile Control
• Kamera (sofern Sie in der Konfiguration Einschränkungen die Einstellung Kamera erlauben aktiviert haben)
Zugehörige Aufgaben
Geräteregistrierung für Android Enterprise konfigurieren (Seite 374)
Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden (Seite 47)
Geräte mittels QR-Code registrieren (Seite 74)
Um ein vollständig verwaltetes Android-Enterprise-Gerät mittels QR-Code zu registrieren, scannen Sie den QR-Code während der erstmaligen Geräteeinrichtung.
11.2.6 Massenregistrierung von Android-Enterprise-Geräten
Mit der App Sophos NFC Provisioning führen Sie eine Massenregistrierung von vollständig verwaltete
Android-Enterprise-Geräten bei Sophos Mobile durch.
Einschränkung
Die Registrierung über NFC wird von Android 10 und neuer nicht unterstützt.
Voraussetzungen:
• Sie haben Android Enterprise für das Szenario „Managed Google Play Account“ eingerichtet. Siehe
Android Enterprise einrichten (Szenario „Managed Google Play Account“) (Seite 370).
• Die zu registrierenden Geräte sind neu oder auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und unterstützen NFC.
So registrieren Sie Geräte über NFC:
1. Installieren Sie die App Sophos NFC Provisioning von Google Play auf einem Gerät mit NFC. Dies ist das Master-Gerät.
2. Konfigurieren Sie in der App Sophos NFC Provisioning die folgenden Einstellungen:
• Verbindungsdetails Ihres Unternehmens-WLAN.
• Zeitzone und Sprache für die neuen Geräte.
• Optional: Die URL für das Self Service Portal.
• Optional: Überspringen der Geräteverschlüsselung.
Copyright © Sophos Limited 51
Sophos Mobile
• Optional: Überspringen herstellerspezifischer Einrichtungsschritte.
• Optional: Aktivieren Sie System-Apps.
Wenn Sie dies aktivieren, sind alle vom Hersteller vorinstallierten Apps verfügbar.
Wenn Sie dies deaktivieren, sind nur folgende Apps verfügbar: Google Play Store, Kontakte,
Nachrichten, Telefon. Google empfiehlt diese Einstellung für vollständig verwaltete Android-
Enterprise-Geräte.
3. Tippen Sie auf Bereit zur Übertragung und halten Sie anschließend das Master-Gerät und das zu registrierende Gerät so Rücken an Rücken, dass die NFC-Sensoren aneinander ausgerichtet sind.
Das Gerät wird eingerichtet und bei Sophos Mobile registriert.
Um weitere Geräte zu registrieren, tippen Sie erneut auf Bereit zur Übertragung.
11.3 Geräte deregistrieren
Sie können Geräte deregistrieren, wenn sie nicht mehr benutzt werden, zum Beispiel wenn der
Benutzer ein neues Gerät erhält. Dies ist nützlich, wenn Sie die Anzahl an Geräten, die ein Benutzer im Sophos Mobile Self Service Portal registrieren kann, begrenzt haben.
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Wählen Sie das gewünschte Gerät aus, klicken Sie auf Aktionen und anschließend auf
Deregistrieren.
Eine Meldung wird angezeigt, die Sie zur Bestätigung des Deregistrierungsvorgangs auffordert.
Hinweis
Sie können mehrere Geräte auswählen, die deregistriert werden.
3. Klicken Sie auf Ja.
Das Gerät ist deregistriert. Dadurch werden folgende Vorgänge ausgelöst:
• Android-Geräte:
— Der Sophos Mobile Control Geräteadministrator wird deaktiviert.
— Die Server-Zugangsdaten und alle weiteren erhaltenen Daten werden entfernt.
— Die Container-Apps (Sophos Secure Workspace und Sophos Secure Email ) und Sophos
Intercept X for Mobile werden zurückgesetzt.
• iPhones und iPads:
— Alle Richtlinien werden entfernt.
— Alle verwalteten Apps werden deinstalliert.
— Alle über Mobile Device Management erhaltenen Zertifikate werden entfernt.
— Die Container-Apps (Sophos Secure Workspace und Sophos Secure Email ) und Sophos
Intercept X for Mobile werden zurückgesetzt.
• Macs:
— Alle Richtlinien werden entfernt.
— Alle über Mobile Device Management erhaltenen Zertifikate werden entfernt.
52 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
• Wenn Benutzer auf Android-Geräten Sophos Mobile Control als Geräteadministrator deaktivieren, deregistriert die App Sophos Mobile Control das Gerät.
• Um ein vollständig verwaltetes Android-Enterprise-Gerät zu deregistrieren, müssen Sie es auf
Werkseinstellungen zurücksetzen.
• Wenn Sie Android Enterprise für das Szenario „Managed Google Play Account“ eingerichtet haben, können Benutzer nur eine beschränkte Anzahl an Geräten registrieren. Manchmal kann es vorkommen, dass bei der Deregistrierung das Google-Konto mit dem Gerät verbunden bleibt und das Gerät weiterhin als registriert zählt. Falls dies passiert, entfernen Sie das Google-Konto manuell vom Gerät.
11.4 Geräte verwalten
In der Menüleiste können Sie unter VERWALTUNG > Geräte und Gerätegruppen Geräte und
Gerätegruppen verwalten und eine Reihe von administrativen Aufgaben ausführen.
Nachdem Sie Geräte zu Sophos Mobile hinzugefügt haben, können Sie zum Beispiel:
• Gerätedetails anzeigen und bearbeiten.
• E-Mail-Zugriff für Geräte erlauben oder verbieten.
• Geräte ferngesteuert sperren oder entsperren.
• Geräte-Kennwörter zurücksetzen.
• Geräte bei Verlust oder Diebstahl ferngesteuert in den Auslieferungszustand zurücksetzen.
• Geräte deregistrieren (Android und iOS).
• Geräte löschen.
11.4.1 Geräte anzeigen
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf den Namen des gewünschten Gerätes.
Die Seite Gerät anzeigen für das ausgewählte Gerät wird angezeigt.
Tipp
Auf der Seite Geräte können Sie sich zusätzliche Informationen anzeigen lassen, indem Sie auf bestimmte Elemente zeigen:
• Zeigen Sie auf das Symbol "Nicht verwaltet" eines Gerätes, um den genauen Status wie
Deregistriert oder Abgemeldet anzuzeigen.
• Zeigen Sie auf das Symbol "Nicht richtlinienkonform“ eines Gerätes, um den Schweregrad
(hoch, mittel, niedrig) anzuzeigen.
11.4.2 Die Seite „Gerät anzeigen“
Auf der Seite Gerät anzeigen werden alle relevanten Informationen für ein einzelnes Gerät angezeigt.
Im oberen Teil der Seite können Sie auf einen Blick die wichtigsten Geräteinformationen sehen.
Copyright © Sophos Limited 53
Sophos Mobile
Im unteren Teil der Seite werden auf mehreren Tabs detaillierte Geräteinformationen angezeigt. Die angezeigten Tabs und Informationen hängen von der Geräteplattform ab.
Von der Seite Gerät anzeigen können Sie direkt auf die Seite Gerät bearbeiten wechseln. Um das angezeigte Gerät zu bearbeiten, klicken Sie auf Bearbeiten.
Status
Zeigt wichtige Geräteinformationen wie Management-Typ, Management-Status und Compliance-
Status.
Richtlinien
Zeigt die auf dem Gerät installierten Richtlinien und Bereitstellungsprofile.
Das Tab enthält auch Befehle zum Zuweisen oder Entfernen von Richtlinien.
Hinweis iOS-Geräterichtlinien, die nur folgende Konfigurationen enthalten, werden auf dem Tab
Richtlinien nicht angezeigt:
• Roaming/Hotspot
• Hintergrundbild
Diese Konfigurationen werden nicht auf dem Gerät installiert. Durch sie werden Einstellungen vorgenommen, die der Benutzer später ändern kann.
Tipp
Mit dem Suchfeld oberhalb der Tabelle können Sie nach der Kennung suchen, auch wenn diese in der Tabelle nicht angezeigt wird.
Geräteeigenschaften
Zeigt Geräteeigenschaften an (z.B. Modell, Modellname, Betriebssystemversion) und ob das Gerät gerootet ist (Android) oder ein Jailbreak vorhanden ist (iOS).
Benutzerdefinierte Eigenschaften
Zeigt benutzerdefinierte Geräteeigenschaften an. Dies sind die Eigenschaften, die Sie selbst anlegen können. Benutzerdefinierte Geräteeigenschaften können zum Beispiel in Platzhaltern verwendet werden, wenn kein Active Directory zur Verfügung steht. Wenn Sie ein Gerät bearbeiten, können Sie hier auch benutzerspezifische Informationen hinzufügen.
Interne Eigenschaften
Zeigt interne Geräteeigenschaften, zum Beispiel die IMEI, oder ob Active-Sync-Datenverkehr erlaubt ist.
54 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Compliance-Verstöße
Dieses Tab wird nur für Geräte angezeigt, die gegen Compliance-Regeln verstoßen. Angezeigt werden die Compliance-Verstöße des Gerätes und die deshalb ausgeführten Maßnahmen.
Installierte Apps
Zeigt die auf dem Gerät installierte Software. Je nach Plattform werden unterschiedliche
Informationen angezeigt.
In der Spalte Größe wird der Speicherbedarf für die App selber angezeigt. In der Spalte Daten wird der zusätzliche Speicherbedarf der App anzeigt, zum Beispiel für Nutzerdaten, Konfigurationen oder
Ähnliches.
Sie können auf diesem Tab auch Apps installieren oder deinstallieren.
Hinweis
• Für Geräte, bei denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet, werden Apps außerhalb des Containers nicht aufgeführt. Dies beinhaltet auch Apps, die der Benutzer aus dem Enterprise App Store installiert hat.
• Für iOS können Apps, die als Verwaltet gekennzeichnet sind, stillschweigend deinstalliert werden.
• Für Macs sind Apps aus allen Benutzerkonten aufgeführt.
• Auf Windows-Computern können Sie nur Apps deinstallieren, die von Sophos Mobile installiert wurden. Wenn Sie versuchen, eine vom Benutzer installierte App zu deinstallieren, schlägt der
Auftrag fehl.
• Sie können das Tab Installierte Apps deaktivieren.
System-Apps
Zeigt die Android-System-Apps auf dem Gerät an.
Hinweis
System-Apps können nicht vom Gerät entfernt werden.
Knox-Apps
Dieses Tab enthält die Apps, die vom Benutzer im Samsung-Knox-Container installiert wurden.
Knox-System-Apps
Dieses Tab enthält die System-Apps, die im Samsung-Knox-Container installiert sind.
Copyright © Sophos Limited 55
Sophos Mobile
Scan-Ergebnisse
Dieses Tab zeigt die Ergebnisse des letzten Scans, den Sophos Intercept X for Mobile auf dem
Gerät durchgeführt hat.
Der Tab wird nur angezeigt, wenn Sophos Intercept X for Mobile von Sophos Mobile verwaltet wird.
Zertifikate
Zeigt die auf dem Gerät benutzten Zertifikate an.
Für Macs sind Gerätezertifikate aufgeführt aber keine Benutzerzertifikate.
Für Windows-Computer sind nur Zertifikate aus dem Benutzerspeicher (User Store) aufgeführt, keine Zertifikate aus dem Computerspeicher (Device Store).
Tipp
Zeigen Sie in der Tabelle auf den Wert für Betreff oder Aussteller, um die Zertifikatdetails anzuzeigen.
Aufträge
Dieses Tab zeigt alle noch nicht abgeschlossenen und fehlgeschlagenen Aufträge sowie die abgeschlossenen Aufträge der letzten Tage an. Diese Aufträge werden Ihnen auch auf der Seite
Auftragsstatus angezeigt, zusammen mit den Aufträgen aller anderen Geräte.
Zugehörige Konzepte
Verwaltete Apps für iPhones und iPads (Seite 355)
Sie können Apps für iPhones und iPads als verwaltete oder als nicht verwaltete Apps installieren.
Mobile Threat Defense mit Sophos Intercept X for Mobile
(Seite 388)
Sophos Intercept X for Mobile ist eine MTD-Lösung (Mobile Threat Defense) für Ihre Android-Geräte, iPhones und iPads.
(Seite 9)
Zugehörige Aufgaben
Compliance-Richtlinie erstellen
(Seite 34)
Datenschutz-Einstellungen konfigurieren (Seite 16)
Sie können Administratoren daran hindern, datenschutzrelevante Geräteinformationen einzusehen.
56
11.4.3 Intelligente Gruppen verwenden
Intelligente Gruppen sind dynamisch erzeugte Gerätegruppen, basierend auf von Ihnen festgelegten
Filterkriterien.
Zum Beispiel könnten Sie eine intelligente Gruppe „Alle in den letzten drei Monaten erstellten
Android-Firmengeräte“ definieren.
So definieren Sie eine intelligente Gruppe:
1. Wählen Sie auf der Seite Geräte die Schaltfläche Erweiterter Filter oberhalb der Geräteliste aus.
2. Legen Sie die Filterkriterien fest.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
3. Geben Sie in Intelligente Gruppe einen Namen für die intelligente Gruppe ein und wählen Sie
Speichern aus.
4. Gehen Sie wie folgt vor:
• Um die intelligente Gruppe auf die Geräteliste anzuwenden, wählen Sie Filter aus.
• Um das Filterfenster zu schließen, ohne die intelligente Gruppe anzuwenden, Wählen Sie
Schließen aus.
5. Um die intelligente Gruppe später anzuwenden, wählen Sie Intelligente Gruppen oberhalb der
Geräteliste aus und wählen Sie anschließend einen Eintrag aus.
Tipp
• Wenn eine intelligente Gruppe oder ein erweiterter Filter aktiv ist, ändert das Filter-Symbol im
Tabellenkopf seine Farbe von Blau nach Grün.
• Denken Sie daran, einen Filter wieder zurückzusetzen, wenn er nicht mehr benötigt wird.
Andernfalls enthalten Listen oder Berichte unter Umständen nicht die erwarteten Ergebnisse.
Andere Aktionen mit intelligenten Gruppen:
• Um die Anwendung einer intelligenten Gruppe zu beenden und wieder alle Geräte anzuzeigen, wählen Sie Erweiterter Filter und anschließend Zurücksetzen aus.
• Um eine intelligente Gruppe zu löschen, wählen Sie Intelligente Gruppen aus und anschließend das Mülleimer-Symbol neben der intelligenten Gruppe, die Sie löschen wollen.
• Um eine intelligente Gruppe zu bearbeiten, wenden Sie diese zunächst an. Wählen Sie anschließend Erweiterter Filter aus, machen Sie die gewünschten Änderungen, und wählen Sie
Speichern aus.
• Um einen Ad-Hoc-Filter anzuwenden ohne eine intelligente Gruppe zu erstellen, wählen Sie
Erweiterter Filter aus, legen Sie die Filterkriterien fest, und wählen sie anschließend Filter aus.
11.4.4 Geräte bearbeiten
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem gewünschten Gerät und anschließend auf
Bearbeiten.
3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor.
4. Klicken Sie auf Speichern.
11.4.5 Benutzer einem Gerät zuweisen
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem gewünschten Gerät und dann auf Bearbeiten.
3.
Klicken Sie auf der Seite Gerät bearbeiten auf das Symbol Benutzerzuweisung bearbeiten neben dem Feld Benutzer und anschließend auf den gewünschten Eintrag in der Auswahlliste:
• Um einem Gerät ohne Benutzerzuweisung einen Benutzer zuzuweisen, klicken Sie auf Gerät
einem Benutzer zuweisen.
• Um einem Gerät mit bestehender Benutzerzuweisung einen anderen Benutzer zuzuweisen, klicken Sie auf Gerät einem anderen Benutzer zuweisen.
Copyright © Sophos Limited 57
Sophos Mobile
• Klicken Sie auf Benutzerinformationen aktualisieren, um die Benutzerliste erneut aus dem
LDAP-Verzeichnis zu laden.
4. Geben Sie auf der Seite Suchparameter für Benutzer eingeben des Zuweisungsdialogs einen oder mehrere Suchbegriffe ein, um den Benutzer zu finden, dem das Gerät zugewiesen werden soll. Geben Sie zum Beispiel einen Namen oder Teilnamen ein.
5. Wählen Sie auf der Seite Benutzer auswählen den Benutzer aus und klicken Sie anschließend auf Anwenden.
6. Klicken Sie auf der Seite Gerät bearbeiten auf Speichern.
11.4.6 Benutzerzuweisung für ein Gerät aufheben
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem gewünschten Gerät und dann auf Bearbeiten.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät bearbeiten auf das Symbol Benutzerzuweisung bearbeiten
neben dem Feld Benutzer und anschließend auf Zuweisung des Benutzers zum Gerät
aufheben.
4. Klicken Sie im Bestätigungsdialog auf Ja.
5. Klicken Sie auf Speichern.
11.4.7 Netzwerkzugriff konfigurieren
Damit Sie den Netzwerkzugriff für ein Gerät konfigurieren können, muss Network Access Control
(NAC) in Sophos Mobile aktiviert werden.
Bei Sophos Mobile on Premise wird NAC vom Superadministrator aktiviert. Siehe das Dokument
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Bei Sophos Mobile as a Service ist NAC standardmäßig aktiviert.
Sie können den Netzwerkzugriff für ein Gerät auf zwei Weisen konfigurieren:
1. Netzwerkzugriff immer erlauben oder sperren.
2. Netzwerkzugriff grundsätzlich erlauben, aber sperren, wenn das Gerät nicht richtlinienkonform ist.
Hinweis
Sophos Mobile schränkt den Netzwerkzugriff nicht selbst ein. Stattdessen stellt es einen Status
Netzwerk verbieten zur Verfügung, der von einer externen NAC-Software wie zum Beispiel
Sophos UTM verwendet werden kann, um die Netzwerkkommunikation zu blockieren.
Hinweis
NAC ist nicht für Macs verfügbar, die per Ethernet verbunden sind. Sophos Mobile kann für Macs nur die MAC-Adresse des WLAN-Netzwerkadapters ermitteln, nicht die des Ethernet-Adapters. Da
Geräte anhand ihrer MAC-Adresse identifiziert werden, wird ein Mac, der über seinen Ethernet-
Port mit dem Internet verbunden ist, als unbekanntes Gerät behandelt, wenn Ihre externe NAC-
Software Sophos Mobile nach dem Netzwerkstatus des Gerätes fragt.
So konfigurieren Sie den Netzwerkzugriff für ein Gerät:
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
58 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
2. Wählen Sie auf der Seite Geräte die Geräte aus, für die Sie den Netzwerkzugriffsmodus einstellen wollen.
3. Klicken Sie auf Aktionen und anschließend auf Netzwerkzugriff.
4. Wählen Sie den Netzwerkzugriffsmodus aus:
• Erlauben: Netzwerkzugriff ist für die ausgewählten Geräte erlaubt.
• Sperren: Netzwerkzugriff ist für die ausgewählten Geräte gesperrt.
• Automatischer Modus: Netzwerkzugriff für die ausgewählten Geräte wird durch den
Compliance-Status der Geräte festgelegt.
5. Klicken Sie auf Ja, um die Änderungen zu speichern.
Hinweis
Für Geräte, bei denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet, können Sie den
Netzwerkzugriff nicht sperren.
Informationen zur Konfiguration des Netzwerkzugriff über Compliance-Richtlinien finden Sie in
Compliance-Richtlinie erstellen
(Seite 34).
11.4.8 Gerät scannen
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Sie können Android-Geräte scannen, auf denen Sophos Mobile die App Sophos Intercept X for Mobile verwaltet.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das Gerät, das Sie scannen wollen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Auf Malware scannen.
Ein Auftrag zum Scannen des Gerätes wird erstellt und an Sophos Intercept X for Mobile übertragen.
Die Scan-Ergebnisse werden auf dem Tab Scan-Ergebnisse auf der Seite Gerät anzeigen angezeigt. Klicken Sie auf den Namen einer Bedrohung, um zusätzliche Informationen von
SophosLabs anzuzeigen.
Um mehrere Geräte zu scannen, erstellen Sie ein Auftragspaket mit einem Auftrag Auf Malware
scannen und übertragen Sie dieses an die gewünschten Geräte oder Gerätegruppen.
11.4.9 Gerät sperren
Sie können ein von Sophos Mobile verwaltetes Gerät ferngesteuert sperren. Dadurch wird die
Bildschirmsperre aktiviert.
Einschränkung
Diese Anweisungen gelten nicht für Chrome-Geräte.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem Gerät, das Sie sperren oder entsperren wollen, und anschließend auf Anzeigen.
Copyright © Sophos Limited 59
Sophos Mobile
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Sperren.
4. Für macOS: Legen Sie einen 6-stelligen PIN-Code fest, der zum Entsperren auf dem Mac eingegeben werden muss.
5. Für einige Gerätetypen können Sie optional eine Nachricht eingeben, die auf dem Sperrbildschirm angezeigt wird.
Ein Auftrag zum Aktiveren der Bildschirmsperre wird erstellt und an das Gerät übertragen.
• Für alle Plattformen außer macOS: Der Benutzer muss sein Gerätekennwort eingeben (bzw. PIN oder Muster), um das Gerät zu entsperren.
• Für macOS: Der Mac startet neu. Der Benutzer muss den von Ihnen festgelegten PIN eingeben, um das Gerät zu entsperren.
Hinweis
Auch auf Geräten, auf denen Sophos Mobile nur das Android-Arbeitsprofil verwaltet, sperrt die
Aktion Sperren das Gerät, nicht nur das Arbeitsprofil.
Hinweis
Sie können nicht Geräte sperren, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
Hinweis
Ein Mac, den Sie ferngesteuert gesperrt haben, kann nicht zurückgesetzt werden.
Tipp
In Sophos Mobile Admin wird die PIN für die macOS-Systemsperre auf der Geräteseite unter
Geräteeigenschaften > Unlock passcode angezeigt, sowie auf der Seite Auftragsdetails unter
Sperr-PIN.
11.4.10 Gerätekennwort zurücksetzen
Bei folgenden Geräten können Sie das Kennwort ferngesteuert zurücksetzen:
• Android-Geräte mit Android 6.x oder älter
• Android-Enterprise-Geräte
• iPhones und iPads
• Windows-Mobile-Geräte
Dies gilt aber nicht für folgenden Geräte:
• Geräte, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
• Geräte, auf denen nur Sophos Intercept X for Mobile bei Sophos Mobile registriert ist.
• Android-Enterprise-Geräte mit Android 8.x oder neuer, falls der Benutzer das Gerätekennwort nicht bestätigt hat.
Auf einigen Geräten legt der Benutzer das Kennwort während der erstmaligen Einrichtung fest, bevor die App Sophos Mobile Control installiert wird. In diesem Fall fordert die App Sophos
Mobile Control den Benutzer bei jeder Synchronisierung auf, das Kennwort zu bestätigen.
Solange der Benutzer das Kennwort nicht bestätigt hat, können Sie das Gerät nicht ferngesteuert zurücksetzen.
60 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
So setzen Sie das Kennwort eines Gerätes zurück:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das Gerät, für das Sie das Kennwort zurücksetzen wollen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Kennwort zurücksetzen.
4. Falls im Bestätigungsdialog ein Einmal-Kennwort zum Entsperren des Gerätes angezeigt wird, teilen Sie dieses dem Benutzer mit.
Android und Windows Mobile: Der Benutzer muss das Gerät mit dem Einmal-Kennwort entsperren und anschließend ein neues Kennwort festlegen.
iOS: Das Kennwort wird entfernt und das Gerät entsperrt.
11.4.11 Gerät finden
Sie können ein Gerät finden und seine Position in Google Maps anzeigen.
Einschränkung
Sie können keinen Mac finden.
Hinweis
Aus Datenschutzgründen werden alle Ereignisse zu Geräteortungen für eventuelle spätere
Untersuchungen aufgezeichnet.
Sie können die Anzeige von Gerätestandorten in den Datenschutz-Einstellungen von Sophos
Mobile deaktivieren.
Voraussetzungen:
Android iOS und iPadOS
Windows Mobile
• Sophos Mobile Control läuft.
• Ortungsdienste sind eingeschaltet.
• Sophos Mobile Control verfügt über die Berechtigung Standort.
Verwenden Sie die Compliance-Regel Ortungsberechtigung
erforderlich, um sicherzustellen, dass die App Sophos Mobile Control den Gerätestandort ermitteln kann.
• Sophos Mobile Control läuft.
• Ortungsdienste sind eingeschaltet.
• Sophos Mobile Control verfügt über die Berechtigung Standort.
Verwenden Sie die Compliance-Regel App kann das Gerät orten, um sicherzustellen, dass die App Sophos Mobile Control den Gerätestandort ermitteln kann.
Diese Voraussetzungen sind für Geräte im verwalteten Modus „Verloren“ nicht erforderlich.
• Sophos Mobile Control läuft.
• Ortungsdienste sind eingeschaltet.
• Sophos Mobile Control verfügt über die Berechtigung Standort.
Copyright © Sophos Limited 61
Sophos Mobile
Chrome OS • Sophos Chrome Security Ist aktiviert.
• Ortungsdienste sind eingeschaltet.
So finden Sie ein Gerät:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG den Eintrag Geräte aus.
2. Wählen Sie das Gerät aus, dessen Standort Sie anzeigen wollen.
3. Wählen Sie Aktionen > Finden aus.
Fall Finden nicht vorhanden ist, überprüfen Sie, ob die App Sophos Mobile Control den
Gerätestandort ermitteln kann.
4. Geben Sie eine Begründung für die Standort-Ermittlung ein und wählen Sie anschließend Ja.
Ein Auftrag zur Standort-Ermittlung wird erstellt und an das Gerät übertragen.
Wenn das Gerät offline ist, behält der Auftrag so lange den Status Benachrichtigt, bis das
Gerät eine Verbindung zum Server herstellt.
5. Nachdem der Auftrag abgeschlossen wurde, wählen Sie Aktionen > Finden > Finden aus, um den Gerätestandort in Google Maps anzuzeigen.
Um den Standort mehrerer Geräte anzuzeigen, wählen Sie diese auf der Seite Geräte aus und wählen Sie anschließend Aktionen > Finden aus. Alternativ können Sie den Bericht
Gerätestandort verwenden.
Sie können nicht den zeitlichen Verlauf des Gerätestandorts verfolgen, da Sophos Mobile nur die letzte bekannte Position speichert.
Zugehörige Aufgaben
Datenschutz-Einstellungen konfigurieren (Seite 16)
Sie können Administratoren daran hindern, datenschutzrelevante Geräteinformationen einzusehen.
Verwandte Referenzinformationen
Verfügbare Compliance-Regeln (Seite 36)
Dieser Abschnitt beschreibt die Compliance-Regeln, die Sie für die einzelnen Plattformen auswählen können.
11.4.12 Apple-Aktivierungssperre umgehen
Sie können die Apple-Aktivierungssperre umgehen und iPhones und iPads ohne Apple-ID und
Kennwort des vorherigen Benutzers reaktivieren.
Voraussetzungen:
• Das Gerät ist betreut (supervised).
• Sie haben in Sophos Mobile Admin die Umgehung der Aktivierungssperre aktiviert, und das Gerät hat sich seitdem mit Sophos Mobile synchronisiert.
Die Aktivierungssperre ist eine Sicherheitsfunktion von Apple, welche die Aktivierung von gestohlenen oder verloren gegangenen Geräten verhindert. Wenn die Aktivierungssperre auf einem
Gerät aktiviert ist, müssen Sie Apple-ID und Kennwort des vorherigen Benutzers eingeben, um das
Gerät zu reaktivieren.
Wenn ein Benutzer ein Gerät zurück gibt, bei dem die Aktivierungssperre aktiviert ist, und Sie Apple-
ID und Kennwort des Benutzers nicht kennen, haben Sie in Sophos Mobile zwei Möglichkeiten, das
Gerät zu reaktivieren.
62 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Verwandte Referenzinformationen
Einstellungen für iPhones und iPads
(Seite 17)
Auf dem Tab iOS & iPadOS auf der Seite Apple-Einrichtung konfigurieren Sie Einstellungen für iPhones und iPads.
Aktivierungssperre entfernen
Wenn das Gerät noch bei Sophos Mobile registriert ist, können Sie die Aktivierungssperre per
Fernzugriff entfernen.
1. Wählen Sie in der Menüleiste Geräte aus.
2. Öffnen Sie das Gerät, auf dem Sie die Aktivierungssperre entfernen wollen.
3. Wählen Sie auf der Seite Gerät anzeigen die Aktion Aktionen > Aktivierungssperre-Umgehung aus.
Sophos Mobile sendet einen Auftrag zum Entfernen der Aktivierungssperre an das Gerät.
4. Wenn der Auftrag abgeschlossen ist, setzen Sie das Gerät auf Werkseinstellungen zurück.
Sie können das Gerät jetzt aktivieren, ohne Apple-ID und Kennwort des vorherigen Benutzers eingeben zu müssen.
Aktivierungssperre umgehen
Wenn das Gerät bereits von Sophos Mobile deregistriert ist, zum Beispiel, weil der Benutzer es auf
Werkseinstellungen zurückgesetzt hat, können Sie es mit einem Umgehungscode reaktivieren.
1. Wählen Sie in der Menüleiste Geräte aus.
2. Öffnen Sie das Gerät, dessen Aktivierungssperre Sie umgehen wollen.
3. Öffnen Sie auf der Seite Gerät anzeigen das Tab Geräteeigenschaften.
4. Suchen Sie in der Liste der Eigenschaften nach ActivationLockBypassCode.
Dies ist der Umgehungscode.
5. Schalten Sie das Gerät ein, nachdem Sie es auf Werkseinstellungen zurückgesetzt haben.
6. Auf der Seite, auf der Sie Apple-ID und Kennwort des vorherigen Benutzers eingeben müssen, geben Sie im Feld Passwort den Umgehungscode ein (ohne Bindestriche).
Lassen Sie das Feld Apple-ID leer.
7. Führen Sie die restlichen Schritte des Aktivierungsvorgangs durch.
11.4.13 Client-Protokollierungsstufe festlegen
Mit der Protokollierungsstufe legen Sie fest, wie viele Protokollinformationen der Sophos Mobile Client auf einem Gerät sammelt.
Einschränkung
Diese Anweisungen gelten nur für Plattformen, für die es einen Sophos Mobile Client gibt:
• Android
• iOS, iPadOS
• Chrome OS
Wenn Sie die Protokollierungsstufe nicht festlegen, kann der Benutzer diese im Sophos Mobile
Client festlegen.
Copyright © Sophos Limited 63
Sophos Mobile
So legen Sie die Protokollierungsstufe fest:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG den Eintrag Geräte aus.
2. Wählen Sie den Namen des Gerätes aus, für das Sie die Protokollierungsstufe festlegen wollen.
3. Wählen Sie Aktionen > Protokolliergrad festlegen aus.
4. Wählen Sie eine Protokollierungsstufe (Fehler, Warnungen, Info, Debugging, Ablaufverfolgung) aus, oder wählen Sie Gerätestandard aus, damit der Benutzer die Protokollierungsstufe festlegen kann.
Die Menge der Protokollinformationen erhöht sich von Fehler zu Ablaufverfolgung.
Nachdem Sie die Protokollierungsstufe festgelegt haben, wird diese als Eigenschaft client.log.level.serverOverride
auf dem Tab Interne Eigenschaften angezeigt.
Um die Protokollierungsstufe für mehrere Geräte festzulegen, wählen Sie die Geräte auf der Seite
Geräte aus und wählen Sie anschließend Aktionen > Protokolliergrad festlegen aus.
Verwandte Informationen
App-Protokolle abrufen (Seite 64)
Sie können die Protokolldateien aller verwalteten Sophos Mobile Apps abrufen, entweder per
Fernzugriff mit Sophos Mobile Admin oder auf dem Gerät mit Sophos Mobile Control.
11.4.14 App-Protokolle abrufen
Sie können die Protokolldateien aller verwalteten Sophos Mobile Apps abrufen, entweder per
Fernzugriff mit Sophos Mobile Admin oder auf dem Gerät mit Sophos Mobile Control.
Für Android-Geräte, iPhones und iPads können Sie die Protokolldateien der folgenden Apps abrufen, sofern Sophos Mobile diese verwaltet:
• Sophos Mobile Control
• Sophos Secure Workspace
• Sophos Secure Email
• Sophos Intercept X for Mobile
Für Chrome-Geräte können Sie die Protokolldateien von Sophos Chrome Security abrufen.
Bei Apps, die nicht von Sophos Mobile verwalten werden, können Sie die Protokolldateien aus der jeweiligen App exportieren.
Informationen zum Herunterladen der Systemprotokolldateien eines iPhones oder iPads finden Sie im Support-Artikel KB-000034154 .
Verwandte Informationen
Wie Sie Protokolle unter Android und iOS abrufen (Video)
Support-Artikel KB-000034154
Sophos Mobile Protokolle per Fernzugriff abrufen
Tipp
Wir empfehlen, dass Sie vor dem Abrufen der Protokolldateien die ausführlichste
Protokollierungsstufe Ablaufverfolgung einstellen. Siehe Client-Protokollierungsstufe festlegen .
64 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Um mit Sophos Mobile Admin die Protokolldateien aller verwalteten Sophos Mobile Apps auf einem
Gerät abzurufen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Wählen Sie in der Menüleiste Geräte aus.
2. Öffnen Sie das Gerät, für das Sie die Protokolldateien abrufen wollen.
Sie können Protokolldateien für Android-Geräte, iPhones, iPads und Chrome-Geräte abrufen.
3. Wählen Sie auf der Seite Gerät anzeigen die Aktion Aktionen > Protokolldateien anfordern aus.
Sophos Mobile sendet Ihnen eine E-Mail mit den Protokolldateien.
Bei Android-Enterprise-Geräte enthält die E-Mail auch einen Android-Fehlerbericht.
Bei iPhones und iPads muss der Benutzer innerhalb von 72 Stunden, nachdem Sie die Aktion ausgeführt haben, Sophos Mobile Control öffnen. Andernfalls schlägt die Aktion fehl.
Zugehörige Aufgaben
Client-Protokollierungsstufe festlegen (Seite 63)
Mit der Protokollierungsstufe legen Sie fest, wie viele Protokollinformationen der Sophos Mobile Client auf einem Gerät sammelt.
Abrufen Sophos Mobile von Protokollen auf einem Gerät
Um mit Sophos Mobile Control die Protokolldateien aller verwalteten Sophos Mobile Apps abzurufen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie Sophos Mobile Control auf dem Gerät.
2. Öffnen Sie das App-Menü und wählen Sie Sende Protokoll aus.
3. Wählen Sie die E-Mail-App aus.
4. Geben Sie Absender und Empfänger der E-Mail ein.
In Android ist der Standard-Absender das Google-Konto des Benutzers und der Standard-
Empfänger ist der IT-Kontakt, den Sie in Sophos Mobile Admin konfiguriert haben.
5. Senden Sie die E-Mail.
Hinweis
Bei Samsung-Geräten können Sie keine Log-Dateien exportieren, wenn Sie diesen eine Knox-
Container-Richtlinie zugewiesen haben, in der „Teilen über“ erlauben deaktiviert ist.
Zugehörige Aufgaben
IT-Kontakt konfigurieren (Seite 16)
Protokolle von Sophos Secure Workspace abrufen (Android)
Um die Protokolldateien von Sophos Secure Workspace unter Android abzurufen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie Sophos Secure Workspace.
2. Öffnen Sie das App-Menü und wählen Sie Einstellungen > Sende Protokolldaten per E-Mail aus.
3. Wählen Sie die E-Mail-App aus.
4. Geben Sie Absender und Empfänger der E-Mail ein.
Standard-Absender ist das Google-Konto des Benutzers.
5. Senden Sie die E-Mail.
Copyright © Sophos Limited 65
Sophos Mobile
Protokolle von Sophos Secure Workspace abrufen (iOS)
Um die Protokolldateien von Sophos Secure Workspace unter iOS oder iPadOS abzurufen, gehen
Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie Sophos Secure Workspace.
2. Wählen Sie die drei Punkte oben rechts aus, um das App-Menü zu öffnen.
3. Wählen Sie Einstellungen > Protokolldateien senden aus.
4. Geben Sie Absender und Empfänger der E-Mail ein.
5. Wählen Sie Senden aus.
Protokolle von Sophos Intercept X for Mobile abrufen (Android)
Um die Protokolldateien von Sophos Intercept X for Mobile unter Android abzurufen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie Sophos Intercept X for Mobile.
2. Öffnen Sie das App-Menü und wählen Sie Einstellungen > Sende Protokolldaten per E-Mail aus.
3. Wählen Sie die E-Mail-App aus.
4. Geben Sie Absender und Empfänger der E-Mail ein.
Standard-Absender ist das Google-Konto des Benutzers.
5. Senden Sie die E-Mail.
Protokolle von Sophos Intercept X for Mobile abrufen (iOS)
Um die Protokolldateien von Sophos Intercept X for Mobile unter iOS oder iPadOS abzurufen, gehen
Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie Sophos Intercept X for Mobile.
2. Öffnen Sie das App-Menü und wählen Sie Einstellungen > Protokolldateien senden aus.
3. Wählen Sie Mail aus.
4. Geben Sie Absender und Empfänger der E-Mail ein.
Standard-Absender ist die E-Mail-Adresse des Google-Kontos.
5. Wählen Sie Senden aus.
Protokolle von Sophos Chrome Security abrufen
Um die Protokolldateien von Sophos Chrome Security abzurufen, gehen Sie wie folgt vor:
1. Öffnen Sie Chrome.
2. Wählen Sie in der Leiste mit den Erweiterungen Sophos Chrome Security aus.
66 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
3. Wählen Sie Über > Protokoll exportieren aus.
Sophos Chrome Security speichert die Protokolldateien im Download-Ordner des Gerätes.
11.4.15 Gerät zurücksetzen
Sie können ein von Sophos Mobile verwaltetes Gerät ferngesteuert zurücksetzen. Dadurch wird das
Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
Einschränkung
Folgende Geräte können nicht zurückgesetzt werden:
• Geräte, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
• Android-Enterprise-Geräte mit Arbeitsprofil.
• Macs, die Sie ferngesteuert gesperrt haben.
So setzen Sie ein Gerät per Fernzugriff auf Werkseinstellungen zurück:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem Gerät, das Sie zurücksetzen wollen, und anschließend auf Anzeigen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Zurücksetzen.
4. Für einige Gerätetypen müssen Sie weitere Einstellungen konfigurieren: a) Für vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte aktivieren Sie bei Bedarf FRP (Factory
Reset Protection).
Achtung
Wenn die Google-Konten, die Sie für FRP konfiguriert haben, ungültig sind oder wenn Sie die Anmeldeinformationen für die Konten nicht mehr kennen, kann das Gerät nach dem
Zurücksetzen nicht mehr verwendet werden.
b) Für iPhones und iPads konfigurieren Sie im Bestätigungsdialog folgende Einstellungen:
• Datentarif beibehalten: Wenn für das Gerät ein mobiler Datentarif eingerichtet ist, bleibt dieser nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen erhalten.
• Schnellstart verbieten: Beim ersten Gerätestart nach dem Zurücksetzen auf
Werkseinstellungen nicht den Schritt „Schnellstart“ im Einrichtungsassistenten anzeigen, mit dem Inhalte von einem anderen iPhone übertragen können.
c) Macs: Legen Sie eine 6-stellige PIN fest, die auf dem Mac eingegeben werden muss, um ihn zu entsperren.
5. Klicken Sie im Bestätigungsdialog auf Ja.
Ein Auftrag zum Zurücksetzen wird erstellt und an das Gerät übertragen.
Copyright © Sophos Limited 67
Sophos Mobile
Tipp
In Sophos Mobile Admin wird die PIN für die macOS-Systemsperre auf der Geräteseite unter
Geräteeigenschaften > Unlock passcode angezeigt, sowie auf der Seite Auftragsdetails unter
Sperr-PIN.
Zugehörige Konzepte
Android Factory Reset Protection
(Seite 378)
FRP (Factory Reset Protection) ist eine Android-Sicherheitsfunktion, die einen unberechtigten Zugriff nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen verhindert.
11.4.16 Android FRP aktivieren/deaktivieren
Einschränkung
Diese Anweisungen gelten nur für vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte.
Wenn Sie FRP (Factory Reset Protection, d.h. Schutz vor dem Zurücksetzen auf
Werkseinstellungen) für ein vollständig verwaltetes Android-Enterprise-Gerät konfigurieren, ist FRP standardmäßig aktiviert. Wenn Sie sicher sind, dass das Gerät nicht verloren oder gestohlen wurde, können Sie FRP deaktivieren, um die Einrichtungsprozedur zu vereinfachen.
So aktivieren oder deaktivieren Sie FRP:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das Gerät, für das Sie den FRP-Status einstellen wollen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Factory Reset Protection einstellen.
4. Wählen Sie FRP aktivieren oder FRP deaktivieren aus.
Wenn FRP aktiviert ist, muss das Gerät nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen mit einem für FRP konfigurierten Google-Konto entsperrt werden.
Details zu FRP finden Sie in
Android Factory Reset Protection (Seite 378).
Achtung
Wenn Sie FRP für das Gerät aktivieren und es nicht richtig konfiguriert ist, kann das Gerät nach dem Zurücksetzen nicht mehr verwendet werden.
Tipp
Sie können den FRP-Status eines Gerätes auf dem Tab Status auf der Seite Gerät anzeigen
überprüfen.
11.4.17 Telecom Expense Management konfigurieren
Mit Telecom Expense Management (TEM) können Sie den Verbrauch mobiler Daten einzelner Geräte
überwachen.
68 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einschränkung
Telecom Expense Management ist nicht verfügbar für:
• Geräte mit Android 5.1.1 oder älter.
• Android-Enterprise-Geräte mit Arbeitsprofil.
• Macs.
• Windows- und Windows-Mobile-Geräte.
• Chrome-Geräte.
So konfigurieren Sie Telecom Expense Management für einzelne Geräte:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Wählen Sie auf der Seite Geräte die Geräte aus, für die Sie Telecom Expense Management konfigurieren wollen.
Wählen Sie nur Geräte mit demselben mobilen Datentarif aus.
3. Klicken Sie auf Aktionen > Telecom Expense Management konfigurieren.
4. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Überwachung aktivieren
Beschreibung
Aktivieren Sie dies, um die Überwachung des mobilen
Datenverbrauchs für die ausgewählten Geräte zu aktiveren.
Verfügbares Datenvolumen Das Datenvolumen Ihres mobilen Datentarifs in MB.
Alarm-Schwellwert
Rechnungszyklus
Ein Datenvolumen-Grenzwert in MB. Wenn das verbrauchte
Datenvolumen bei einem Gerät diesen Wert überschreitet, wird ein Alarm erzeugt.
Wert zwischen 1 und 31, der angibt, an welchem Tag im
Monat das Datenvolumen zurückgesetzt wird.
Hinweis
Bei Monaten mit weniger Tagen wird das Datenvolumen am letzten Tag des Monats zurückgesetzt.
5. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen auf die ausgewählten Geräte anzuwenden.
Der mobile Datenverbrauch wird von einem Gerät bei jeder Synchronisation mit dem Sophos Mobile
Server übertragen.
Um den aktuellen mobilen Datenverbrauch eines Gerätes festzustellen, öffnen Sie die Seite
Gerät anzeigen des Gerätes und klicken Sie anschließend auf Aktionen > Telecom Expense
Management konfigurieren.
Hinweis
Der angezeigte Datenverbrauch weicht möglicherweise von dem Wert ab, den Ihnen Ihr
Mobilfunkanbieter berechnet. Es wird nur der von installierten Apps verursachte Datenverbrauch berücksichtigt, aber keine Systemaktualisierungen, Aktualisierungen von System-Apps, oder
ähnliches.
Copyright © Sophos Limited 69
Sophos Mobile
Tipp
Verwenden Sie den Bericht Mobile Datennutzung, um den Datenverbrauch aller Geräte
festzustellen, für die Telecom Expense Management aktiviert ist. Siehe Berichte
(Seite 8).
Hinweis
• Der Wert für den Datenverbrauch wird zu folgenden Zeitpunkten zurückgesetzt:
— Regelmäßig jeden Monat am Ende des von Ihnen festgelegten Tages.
— Wenn Sie Telecom Expense Management für das Gerät deaktivieren.
— Wenn das Gerät bei Sophos Mobile deregistriert wird.
• Für iOS wird kein Datenverbrauch ermittelt, wenn die App Sophos Mobile Control nicht läuft, zum Beispiel, wenn der Benutzer die App nach einem Geräteneustart nicht gestartet hat.
11.4.18 iOS und iPadOS aktualisieren
Sie können iOS und iPadOS auf betreuten (supervised) Geräten aktualisieren.
Verwenden Sie diese Methode, um iOS oder iPadOS auf einem einzelnen Gerät zu aktualisieren.
Um eine Gerätegruppe zu aktualisieren, verwenden Sie ein Auftragspaket mit einem Auftrag vom
Typ Letzte iOS-Aktualisierung installieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte neben dem Gerät auf den Nach-Unten-Pfeil und anschließend auf
Anzeigen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Verfügbare Aktualisierungen
anzeigen.
Eine Liste der für das Gerät verfügbaren Aktualisierungen wird angezeigt. Aktualisierungen mit dem Kennzeichen Kritisch sind von Apple als kritische Sicherheits-Aktualisierungen eingestuft.
4. Um die letzte verfügbare Aktualisierung zu installieren, klicken Sie auf Letzte verfügbare
Aktualisierung installieren.
Sophos Mobile erstellt einen Auftrag und überträgt ihn an das Gerät.
Tipp
Um den Aktualisierungsstatus eines einzelnen Gerätes zu prüfen, öffnen Sie die Seite Gerät
anzeigen für das Gerät. Neben dem Feld Betriebssystem wird ein Warnsymbol angezeigt, falls auf dem Gerät nicht die neueste verfügbare Betriebssystemversion installiert ist. Ab iOS 14 und iPadOS 14 melden nur betreute Geräte ihren Aktualisierungsstatus.
Den Aktualisierungsstatus aller iPhones und iPads finden Sie im Bericht Geräte in der Spalte
OsUpdateAvailable.
Zugehörige Konzepte
(Seite 334)
70 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
11.4.19 Den verwalteten Modus „Verloren“ konfigurieren
Sie können ein betreutes iPhone oder iPad in den verwalteten Modus „Verloren“ versetzen. Das
Gerät kann dann solange nicht mehr verwendet werden, bis der verwaltete Modus „Verloren“ in
Sophos Mobile wieder deaktiviert wird.
Im verwalteten Modus „Verloren“ können mit dem Gerät nur folgende Aktion ausgeführt werden:
• Eine von Ihnen konfigurierte Telefonnummer anrufen.
• Einen Notruf tätigen.
Hinweis
• Der verwaltete Modus „Verloren“ ist eine andere Art von Sperrmodus als der Modus
„Verloren“, den ein Benutzer in iCloud aktivieren kann. Wenn Sie den verwalteten Modus
„Verloren“ in Sophos Mobile aktivieren, kann das Gerät nicht in iCloud entsperrt werden.
• Die Geräteortung funktioniert im verwalteten Modus „Verloren“ zuverlässiger als im normalen
Sperrmodus. Der Gerätestandort wird durch eine Systemfunktion ermittelt. Es ist nicht erforderlich, dass die App Sophos Mobile Control läuft.
So aktivieren Sie den verwalteten Modus „Verloren“:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem Gerät, das Sie in den verwalteten Modus „Verloren“ versetzen wollen, und anschließend auf Anzeigen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Verwalteten Modus „Verloren“
aktivieren.
4. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Sperrbildschirm-Nachricht
Beschreibung
Text, der auf dem Sperrbildschirm angezeigt wird.
Telefonnummer Eine Telefonnummer, die vom Sperrbildschirm aus angerufen werden kann.
Fußzeile Ein Fußzeilentext, der am unteren Rand des Sperrbildschirms angezeigt wird.
Wenn Sie keine Fußzeile konfigurieren, wird ein
Standardhinweis zum Kontaktieren eines Administrators angezeigt.
Ein Auftrag zum Aktivieren des verwalteten Modus „Verloren“ wird erstellt und an das Gerät
übertragen. Der verwaltete Modus „Verloren“ wird sofort aktiviert, nachdem das Gerät den Auftrag erhalten hat.
Wenn sich ein Gerät im verwalteten Modus „Verloren“ befindet, können Sie auf der Seite Gerät
anzeigen folgende Aktionen ausführen:
• Um das Gerät zu orten, verwenden Sie Aktionen > Ortung.
• Um auf dem Gerät einen Ton abzuspielen, verwenden Sie Aktionen > „Verloren“-Ton abspielen.
• Um den verwalteten Modus „Verloren“ zu deaktivieren, verwenden Sie Aktionen > Verwalteten
Modus „Verloren“ deaktivieren.
Copyright © Sophos Limited 71
Sophos Mobile
Tipp
Um festzustellen, ob der verwaltete Modus „Verloren“ aktiv ist, prüfen Sie die Geräteeigenschaft
IsMDMLostModeEnabled.
11.5 Benutzerdefinierte Geräteeigenschaften
Zusätzlich zu den von einem Gerät gemeldeten Eigenschaften können Sie dem Gerät benutzerdefinierte Eigenschaften hinzufügen.
Wenn Sie eine Eigenschaft mit dem Namen Meine Eigenschaft hinzufügen, können Sie den
Platzhalter %_DEVPROP(Meine Eigenschaft)_% verwenden, um den Wert der Eigenschaft
einzufügen. Details zu Platzhaltern finden Sie in Platzhalter in Richtlinien
(Seite 117).
Sie können benutzerdefinierte Eigenschaften auf folgende Arten zu einem Gerät hinzufügen:
• Sie fügen benutzerdefinierte Eigenschaften zu einem einzelnen Gerät hinzu. Siehe
Benutzerdefinierte Geräteeigenschaften hinzufügen (Seite 72).
• Sie erstellen Standard-Eigenschaften, die jedem Gerät bei der Erstellung als benutzerdefinierte
Eigenschaften zugewiesen werden. Siehe
Standard-Geräteeigenschaften erstellen (Seite 72).
11.5.1 Benutzerdefinierte Geräteeigenschaften hinzufügen
Zusätzlich zu den von einem Gerät gemeldeten Eigenschaften können Sie dem Gerät benutzerdefinierte Eigenschaften hinzufügen.
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem gewünschten Gerät und anschließend auf
Bearbeiten.
3. Öffnen Sie auf der Seite Gerät bearbeiten das Tab Benutzerdefinierte Eigenschaften und klicken Sie auf Benutzerdefinierte Eigenschaft hinzufügen.
Wenn das Tab Benutzerdefinierte Eigenschaften nicht vorhanden ist, überprüfen Sie, ob die
Systemeinstellungen Expertenmodus aktiviert ist (unter Einrichtung > Allgemein > Persönlich).
4. Geben Sie einen Namen und einen Wert für die Eigenschaft ein.
5. Klicken Sie auf Anwenden.
6. Klicken Sie auf Speichern.
Die benutzerdefinierte Eigenschaft wird dem Gerät hinzugefügt.
Hinweis
Eine benutzerdefinierte Geräteeigenschaft kann nicht denselben Namen wie eine Standard-
Geräteeigenschaft haben.
72
11.5.2 Standard-Geräteeigenschaften erstellen
Sie können Standard-Eigenschaften erstellen, die jedem Gerät bei der Erstellung als benutzerdefinierte
Eigenschaften zugewiesen werden.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab Standard-Geräteeigenschaften.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
2. Klicken Sie auf Benutzerdefinierte Eigenschaft hinzufügen.
3. Geben Sie einen Namen und einen Wert für die Eigenschaft ein.
4. Klicken Sie auf Anwenden.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Hinweis
Eine benutzerdefinierte Geräteeigenschaft kann nicht denselben Namen wie eine Standard-
Geräteeigenschaft haben.
Hinweis
Falls dieselbe Eigenschaft sowohl für den Kunden als auch für den Superadministrator-Kunden definiert ist, wird der für den Kunden definierte Wert verwendet.
11.6 QR-Code-Registrierung
Sie können vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte registrieren, indem Sie während der Geräte-Einrichtung einen QR-Code scannen. Verwenden Sie dies zum Beispiel, um Geräte vorzubereiten, bevor Sie diese Ihren Benutzern bereitstellen.
Voraussetzungen:
• Sie haben Android Enterprise in Sophos Mobile für das Szenario „Managed Google Play Account“ eingerichtet.
• Die zu registrierenden Geräte verwenden Android 7 oder neuer.
Zugehörige Aufgaben
Android Enterprise einrichten (Szenario „Managed Google Play Account“)
(Seite 370)
11.6.1 QR-Code-Registrierung einrichten
Sie müssen die Einstellungen konfigurieren, die für die Erstellung des QR-Codes und für die
Registrierung von Geräten erforderlich sind.
Voraussetzung:
Sie haben ein Auftragspaket für die QR-Code-Registrierung erstellt. Das Auftragspaket muss einen
Auftrag Richtlinie zuweisen für eine Android-Enterprise-Geräterichtlinie enthalten und darf keinen
Auftrag Registrieren enthalten.
So richten Sie die QR-Code-Registrierung ein:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab QR-Code-Registrierung aus.
2. Wählen Sie QR-Code-Registrierung von Android-Enterprise-Geräten konfigurieren aus.
3. Konfigurieren Sie unter QR-Code konfigurieren die Einstellungen für die Geräteeinrichtung:
• System-Apps aktivieren: Auf vollständig verwalteten Android-Enterprise-Geräten sind
System-Apps, die ein Start-Icon haben, standardmäßig deaktiviert. Wenn Sie diese Einstellung auswählen, bleiben alle System-Apps aktiviert.
• Sprache: Die Sprache für die Android-Benutzeroberfläche.
Copyright © Sophos Limited 73
Sophos Mobile
• WLAN-Einstellungen: Wählen Sie den Sicherheitstyp der WLAN-Verbindung aus, oder wählen Sie WLAN nicht konfigurieren aus, um kein Netzwerk im QR-Code zu konfigurieren.
In diesem Fall müssen sich Benutzer manuell mit einem WLAN-Netzwerk verbinden, wenn sie ihr Gerät einrichten.
• WLAN-SSID: Die ID des WLAN.
• SSID ist versteckt: Wählen Sie diese Option aus, wenn das WLAN-Netzwerk versteckt ist.
• WLAN-Kennwort: Das WLAN-Kennwort.
Geräte verbinden sich automatisch mit dem WLAN-Netzwerk, falls es verfügbar ist.
4. Konfigurieren Sie unter Registrierung konfigurieren, wie Sophos Mobile das Gerät verwaltet:
• Auftragspaket: Das Auftragspaket, das an das Gerät übertragen wird.
• Gerätegruppe: Die Gerätegruppe, der die Geräte zugewiesen werden.
Der QR-Code wird auf dem Tab QR-Code-Registrierung angezeigt. Sie können den Code ausdrucken, um ihn außerhalb von Sophos Mobile Admin verwenden zu können.
Hinweis
• Sie können alle Geräte mit demselben QR-Code registrieren.
• Sie können den QR-Code zurückziehen, um zukünftige Registrierungen zu verhindern. Der
Code wird auch aufgehoben, wenn Sie einen neuen erstellen.
Zugehörige Aufgaben
Geräte mittels QR-Code registrieren (Seite 74)
Um ein vollständig verwaltetes Android-Enterprise-Gerät mittels QR-Code zu registrieren, scannen Sie den QR-Code während der erstmaligen Geräteeinrichtung.
11.6.2 Geräte mittels QR-Code registrieren
Um ein vollständig verwaltetes Android-Enterprise-Gerät mittels QR-Code zu registrieren, scannen Sie den QR-Code während der erstmaligen Geräteeinrichtung.
Einschränkung
Die Registrierung mittels QR-Codes erfordert Android 7 oder neuer.
Voraussetzungen:
• Sie haben ein Benutzerkonto in Sophos Mobile. Sie müssen für die Registrierung die
Anmeldeinformationen des Kontos eingeben.
• Sie haben den Registrierungs-QR-Code.
So registrieren Sie ein Gerät:
1. Schalten Sie ein neues Gerät ein, bzw. setzen Sie ein bereits eingerichtetes Gerät auf
Werkseinstellungen zurück.
2. Tippen Sie auf der Seite Willkommen des Android-Einrichtungsassistenten sechsmal auf dieselbe
Stelle.
Dadurch wird ein QR-Code-Leser geöffnet.
Auf einigen Geräten müssen Sie sich mit einem WLAN-Netzwerk verbinden, damit Android den
QR-Code-Leser herunterladen kann.
74 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
3. Scannen Sie den QR-Code.
4. Falls der QR-Code keine WLAN-Konfiguration enthält oder das WLAN-Netzwerk nicht verfügbar ist, verbinden Sie sich manuell mit einem Netzwerk.
5. Folgen Sie den Registrierungs-Anweisungen.
Das Gerät wird bei Sophos Mobile als vollständig verwaltetes Android-Enterprise-Gerät registriert.
Je nach Gerät ist der Einrichtungsvorgang möglicherweise kürzer als bei manueller Einrichtung. Zum
Beispiel werden herstellerspezifische Konfigurationsschritte eventuell übersprungen.
11.7 Zero-Touch-Registrierung
Mit der Android-Zero-Touch-Registrierung können Sie eine Massenregistrierung von Android-
Firmengeräten durchführen.
Zero-Touch-fähige Geräte registrieren sich automatisch bei Sophos Mobile als vollständig verwaltete
Android-Enterprise-Geräte, wenn der Benutzer sie einschaltet.
Anforderungen
• Sie haben ein Konto für das Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung. Üblicherweise erstellt der Händler dieses Konto für Sie, wenn Sie Ihre ersten Geräte erwerben.
• Sie haben Android Enterprise in Sophos Mobile für das Szenario Managed Google Play Account
eingerichtet. Siehe Android Enterprise einrichten (Szenario „Managed Google Play Account“)
(Seite
370).
Einrichtungsschritte
Führen Sie folgende Schritte aus, um die Zero-Touch-Registrierung zu verwenden:
1. Aktivieren Sie die Zero-Touch-Registrierung in Sophos Mobile Admin und konfigurieren Sie die
Registrierungsdetails. Siehe
Zero-Touch-Registrierung einrichten (Seite 75).
2. Erstellen Sie im Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung eine Konfiguration für Sophos
Mobile. Siehe Zero-Touch-Konfiguration erstellen (Seite 76).
3. Erwerben Sie Zero-Touch-fähige Android-Geräte von einem Google-Enterprise-Händler.
4. Weisen Sie den Geräten die Zero-Touch-Konfiguration für Sophos Mobile zu. Siehe Zero-Touch-
Geräte bereitstellen (Seite 77).
Verwandte Informationen
Google-Webseite zu Zero-Touch-Registrierung (externer Link)
Google-Hilfe für die Zero-Touch-Registrierung (externer Link)
11.7.1 Zero-Touch-Registrierung einrichten
Sie richten die Zero-Touch-Registrierung in Sophos Mobile Admin ein, indem Sie die Einstellungen konfigurieren, die auf Zero-Touch-fähige Android-Geräte (kurz „Zero-Touch-Geräte“) angewendet werden, wenn sich diese bei Ihrem Sophos Mobile Server registrieren.
Voraussetzung:
Copyright © Sophos Limited 75
Sophos Mobile
Sie haben ein Auftragspaket für die QR-Code-Registrierung erstellt. Das Auftragspaket muss einen
Auftrag Richtlinie zuweisen für eine Android-Enterprise-Geräterichtlinie enthalten und darf keinen
Auftrag Registrieren enthalten.
So richten Sie die Zero-Touch-Registrierung ein:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab Zero-Touch aus.
2. Wählen Sie Zero-Touch-Registrierung verwenden aus.
3. Wählen Sie unter Konfigurationseinstellungen für Zero-Touch die Option DPC extras aus, um
Einstellungen für das Gerät zu konfigurieren:
• Sprache: Die Sprache für die Android-Benutzeroberfläche.
• Zeitzone: Die auf dem Gerät eingestellte Zeitzone.
• System-Apps aktivieren: Auf vollständig verwalteten Android-Enterprise-Geräten sind
System-Apps, die ein Start-Icon haben, standardmäßig deaktiviert. Wenn Sie diese Einstellung auswählen, bleiben alle System-Apps aktiviert.
Basierend auf Ihren Einstellungen erstellt Sophos Mobile einen Konfigurations-Code, den Sie im
Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung eingeben müssen.
4. Konfigurieren Sie unter Registrierungseinstellungen die Registrierung von Zero-Touch-Geräten bei Sophos Mobile:
• Gerätegruppe: Die Gerätegruppe, der die Geräte zugewiesen werden.
• Auftragspaket: Das Auftragspaket, das an das Gerät übertragen wird.
5. Wählen Sie Speichern aus, um die Registrierungs-Einstellungen zu speichern.
Um die Konfiguration der Zero-Touch-Registrierung abzuschließen, erstellen Sie im Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung eine Konfiguration für Sophos Mobile.
11.7.2 Zero-Touch-Konfiguration erstellen
Eine Zero-Touch-Konfiguration enthält Informationen für Geräte zur Registrierung bei Ihrem Sophos
Mobile Server. Sie erstellen diese Konfiguration im Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung.
Diese Prozedur setzt voraus, dass Sie Google-Zero-Touch-Registrierung in Sophos Mobile Admin eingerichtet haben. Siehe
Zero-Touch-Registrierung einrichten (Seite 75).
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab Zero-Touch aus.
2. Klicken Sie neben DPC extras auf Kopieren, um den Konfigurations-Code in die Zwischenablage zu kopieren.
3. Öffnen Sie das Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung in einem neuen Browserfenster.
4. Erstellen Sie eine neue Konfiguration für Sophos Mobile:
• Wählen Sie für EMM DPC den Eintrag Sophos Mobile Control aus.
• Geben Sie in DPC extras den Konfigurations-Code ein, den Sie in die Zwischenablage kopiert haben.
5. Optional: Wählen Sie die Konfiguration als Standardkonfiguration aus. Sie wird dann automatisch allen neuen Geräten zugewiesen.
Verwandte Informationen
Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung (externer Link)
Google-Hilfe für die Zero-Touch-Registrierung (externer Link)
76 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
11.7.3 Zero-Touch-Geräte bereitstellen
Damit sich ein Zero-Touch-fähiges Gerät (kurz „Zero-Touch-Gerät“) bei Ihrem Sophos Mobile Server registriert, weisen Sie ihm die Konfiguration für Sophos Mobile zu.
1. Überprüfen Sie, dass die Geräte, die Sie bereitstellen wollen, im Google-Portal für die Zero-Touch-
Registrierung vorhanden sind.
Üblicherweise fügt der Händler die Geräte für Sie hinzu.
2. Weisen Sie im Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung den Geräten die Konfiguration für
Sophos Mobile zu.
Sie können die Konfiguration für Sophos Mobile auch als Standardkonfiguration festlegen, damit sie automatisch allen neuen Geräten zugewiesen wird.
3. Verteilen Sie die Geräte an Ihre Benutzer.
Die Benutzer müssen ein Konto in Sophos Mobile haben.
Wenn ein Benutzer das Gerät erstmalig einschaltet, startet der Android-Einrichtungsassistent.
Nachdem sich das Gerät mit dem Internet verbunden hat, registriert es sich bei Sophos Mobile als vollständig verwaltetes Android-Enterprise-Gerät.
Hinweis
Falls ein Gerät bereits eingerichtet ist, wenn Sie es im Google-Portal für die Zero-Touch-
Registrierung hinzufügen, wird es auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
11.7.4 Zero-Touch-Registrierung deaktivieren
So deaktivieren Sie die automatische Registrierung von Zero-Touch-fähigen Android-Geräten (kurz
„Zero-Touch-Geräten“) bei Sophos Mobile:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab Zero-Touch aus.
2. Klicken Sie auf Zero-Touch-Konfiguration widerrufen.
Zero-Touch-Geräte verbinden sich danach weiterhin mit Ihrem Sophos Mobile Server, um sich zu registrieren. Der Server lehnt diese Anfrage jedoch ab.
Um die Verbindung zwischen Sophos Mobile und Android Zero Touch vollständig zu trennen, löschen Sie im Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung die Konfiguration für Sophos Mobile.
11.8 Knox Mobile Enrollment
Mit Samsung Knox Mobile Enrollment (KME) können Sie eine Massenregistrierung von Samsung-
Firmengeräten bei Sophos Mobile durchführen. KME-fähige Geräte registrieren sich automatisch bei
Ihrem Sophos Mobile Server, wenn der Benutzer sie einschaltet.
Anforderungen
• Sie haben ein Samsung-Konto.
• Sie haben ein Konto für das Samsung-Knox-Portal.
Copyright © Sophos Limited 77
Sophos Mobile
• Die zu registrierenden Geräte haben Knox 2.4 oder neuer, je nach Registrierungsszenario, das Sie verwenden wollen. Zum Beispiel ist für die vollständige Android-Enterprise-Geräteverwaltung Knox
2.8 oder neuer erforderlich.
• Wenn Sie die Registrierung im Android-Enterprise-Modus durchführen wollen, müssen Sie in
Sophos Mobile Android Enterprise für das Szenario Managed Google Play Account eingerichtet haben. Siehe
Android Enterprise einrichten (Szenario „Managed Google Play Account“)
(Seite
370).
Einrichtungsschritte
Führen Sie folgende Schritte aus, um Knox Mobile Enrollment zu verwenden:
1. Aktivieren Sie Knox Mobile Enrollment in Sophos Mobile Admin und konfigurieren Sie die
Registrierungsdetails. Siehe
Knox Mobile Enrollment einrichten (Seite 78).
2. Erstellen Sie in der Samsung-Konsole für Knox Mobile Enrollment ein Profil für Sophos Mobile.
Siehe
(Seite 79).
3. Erwerben Sie KME-fähige Geräte.
4. Weisen Sie den Geräten das KME-Profil für Sophos Mobile zu. Siehe KME-Geräte bereitstellen
(Seite 79).
Verwandte Informationen
Samsung-Webseite zu Knox Mobile Enrollment (externer Link)
Samsung-Benutzerhilfe zu Knox Mobile Enrollment (englisch) (externer Link)
78
11.8.1 Knox Mobile Enrollment einrichten
Sie richten Samsung Knox Mobile Enrollment (KME) in Sophos Mobile Admin ein, indem Sie die
Einstellungen konfigurieren, die auf KME-Geräte angewendet werden, wenn sich diese bei Ihrem
Sophos Mobile Server registrieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Samsung KME.
2. Klicken Sie auf Knox Mobile Enrollment verwenden.
3. Konfigurieren Sie unter Registrierungseinstellungen die Registrierung von KME-Geräten bei
Sophos Mobile:
• Gerätegruppe: Die Gerätegruppe, der KME-Geräte zugewiesen werden.
• Auftragspaket (Android): Das Auftragspaket für Geräte, die Sophos Mobile als Android-
Geräteadministrator verwaltet.
• Auftragspaket (Android Enterprise vollständige Geräteverwaltung): Das Auftragspaket für vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte.
Die Listen zeigen Auftragspakete, die keinen Auftrag vom Typ Registrieren enthalten.
Sie konfigurieren den Registrierungsmodus, wenn Sie in der Samsung-Konsole für Knox
Mobile Enrollment ein MDM-Profil anlegen.
• Benutzer-Authentifizierung: Wenn dies selektiert ist, muss der Benutzer während der
Geräte-Einrichtung seine Anmeldeinformationen für Sophos Mobile eingeben. In Sophos
Mobile wird der Benutzer dem Gerät zugewiesen.
Wenn dies deselektiert ist, registriert sich das Gerät bei Sophos Mobile ohne
Benutzerzuweisung.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
4. Klicken Sie auf Speichern, um die Registrierungs-Einstellungen zu speichern.
Um die Konfiguration von Knox Mobile Enrollment abzuschließen, erstellen Sie in der Samsung-
Konsole für Knox Mobile Enrollment ein MDM-Profil für Sophos Mobile.
11.8.2 KME-Profil erstellen
Ein Profil für Knox Mobile Enrollment (KME-Profil) enthält Informationen für Geräte zur Registrierung bei Ihrem Sophos Mobile Server. Sie erstellen dieses Profil in der Samsung-Konsole für Knox Mobile
Enrollment.
Diese Prozedur setzt voraus, dass Sie Samsung Knox Mobile Enrollment in Sophos Mobile Admin eingerichtet haben. Siehe
Knox Mobile Enrollment einrichten
(Seite 78).
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Samsung KME.
2. Öffnen Sie das Samsung-Knox-Portal in einem neuen Browserfenster und navigieren Sie zur Knox-
Mobile-Enrollment-Konsole.
3. Erstellen Sie in der Konsole für Knox Mobile Enrollment ein MDM-Profil für Sophos Mobile.
Aktivieren Sie die Gerätebesitzer-Option, wenn Sie die vollständige Android-Enterprise-
Geräteverwaltung verwenden wollen.
4. Verwenden Sie die in Sophos Mobile Admin unter MDM-Profilkonfiguration angezeigten Werte, um das Profil zu konfigurieren.
Klicken Sie in Sophos Mobile Admin neben einem Feld auf Kopieren, um den Wert in die
Zwischenablage zu kopieren.
Sie können auch noch weitere Profileinstellungen konfigurieren. Siehe hierzu die Samsung-
Benutzerhilfe zu Knox Mobile Enrollment.
5. Speichern Sie das Profil.
Verwandte Informationen
Samsung-Konsole für Knox Mobile Enrollment (externer Link)
Samsung-Benutzerhilfe zu Knox Mobile Enrollment (englisch) (externer Link)
11.8.3 KME-Geräte bereitstellen
Damit sich ein Knox-Mobile-Enrollment-fähiges Gerät (kurz „KME-Gerät“) bei Ihrem Sophos Mobile
Server registriert, weisen Sie ihm das Profil für Sophos Mobile zu.
1. Weisen Sie in der Knox-Mobile-Enrollment-Konsole den Geräten das Profil für Sophos Mobile zu.
Falls die Geräte nicht in der Knox-Mobile-Enrollment-Konsole angezeigt werden, wenden Sie sich an Ihren Händler.
2. Verteilen Sie die Geräte an Ihre Benutzer.
Wenn Sie in den KME-Registrierungseinstellungen in Sophos Mobile Admin die Option Benutzer-
Authentifizierung ausgewählt haben, müssen die Benutzer ein Konto in Sophos Mobile haben.
Wenn ein Benutzer das Gerät erstmalig einschaltet, startet ein Einrichtungsassistent für Knox Mobile
Enrollment. Nachdem sich das Gerät mit dem Internet verbunden hat, registriert es sich bei Sophos
Mobile.
Abhängig vom Registrierungsmodus, den Sie im Profil Sophos Mobile in der Konsole für Knox
Mobile Enrollment konfiguriert haben, verwendet Sophos Mobile entweder die vollständige Android-
Enterprise-Geräteverwaltung oder die Android-Geräteadministrator-Berechtigung, um das Gerät zu verwalten.
Copyright © Sophos Limited 79
Sophos Mobile
80
11.8.4 Knox Mobile Enrollment deaktivieren
So deaktivieren Sie die automatische Registrierung von Knox-Mobile-Enrollment-fähigen Geräten
(kurz „KME-Geräten“) bei Sophos Mobile:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Samsung KME.
2. Klicken Sie auf KME-Konfiguration widerrufen.
KME-Geräte verbinden sich danach weiterhin mit Ihrem Sophos Mobile Server, um sich zu registrieren. Der Server lehnt diese Anfrage jedoch ab.
Um die Verbindung zwischen Sophos Mobile und Knox Mobile Enrollment vollständig zu trennen, löschen Sie in der Samsung-Konsole für Knox Mobile Enrollment das Profil für Sophos Mobile.
11.9 Apple DEP
Mit dem Apple-Programm zur Geräteregistrierung (Device Enrollment Program, kurz DEP) können Sie iPhones, iPads und Macs in größeren Mengen kaufen und in Ihrem Unternehmen bereitstellen.
DEP vereinfacht mit folgenden Funktionen die Bereitstellung von Mobilgeräten:
• Konfigurierbarer Aktivierungsprozess.
• Over-The-Air-Konfiguration.
• Automatische Registrierung von Geräten bei Sophos Mobile während der Geräteaktivierung.
Vorbereitungsschritte
Um die Verwaltung von DEP-Geräten mit Sophos Mobile einzurichten, führen Sie einmalig die folgenden Schritte aus:
1. Erstellen Sie im Apple-DEP-Web-Portal einen virtuellen MDM-Server und verknüpfen Sie diesen mit Sophos Mobile.
2. Erstellen Sie in Sophos Mobile ein oder mehrere DEP-Profile, mit denen verschiedene,
DEP-spezifische Geräteeigenschaften konfiguriert werden. Mit einem DEP-Profil können Sie außerdem den Einrichtungsassistenten anpassen, der nach dem ersten Einschalten eines
Gerätes startet.
Bereitstellungsschritte
Der typische Ablauf zur Bereitstellung gekaufter DEP-Geräte beinhaltet die folgenden Schritte:
1. Kaufen Sie die Geräte von Apple oder einem zugelassenen DEP-Händler.
2. Weisen Sie im Apple-DEP-Portal die Geräte dem MDM-Server von Sophos Mobile zu.
3. Weisen Sie in Sophos Mobile Admin den Geräten ein DEP-Profil zu.
4. Verteilen Sie die Geräte an Ihre Benutzer.
5. Wenn die Benutzer die Geräte erstmalig einschalten, startet der angepasste Einrichtungsassistent.
Während der Einrichtung werden die Geräte bei Sophos Mobile registriert und der Benutzer wird dem Gerät zugewiesen. Die Geräte werden betreut.
Copyright © Sophos Limited
6. Bei Bedarf können Sie zusätzliche Auftragspakete auf die Geräte übertragen, um die
Provisionierung zu vervollständigen.
Sophos Mobile
11.9.1 Apple DEP einrichten
Um Apple-DEP-Geräte zu verwalten, müssen Sie im Apple-DEP-Webportal einen virtuellen MDM-
Server erstellen und mit dem Sophos Mobile Server verknüpfen.
Voraussetzungen:
• Sie haben sich für das Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP) registriert und ein
Administratorkonto für das Apple-DEP-Webportal eingerichtet. Informationen hierzu finden Sie auf der Apple-DEP-Website http://www.apple.com/de/business/programs/ oder in der Hilfe zu den Apple-Bereitstellungsprogrammen .
• Sie haben ein Zertifikat für den Push-Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) zu Sophos
Mobile hochgeladen. Siehe APNs-Zertifikat erstellen (Seite 18).
Tipp
Wenn Sie sich bereits für das Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP) registriert haben, können Sie dieselbe Apple-ID auch für DEP verwenden.
So richten Sie Apple DEP ein:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Apple DEP.
2. Klicken Sie auf Öffentlichen Schlüssel herunterladen, um den öffentlichen Schlüssel von
Sophos Mobile für Apple DEP herunterzuladen.
Die Datei wird auf Ihrem lokalen Computer gespeichert.
3. Rufen Sie in einem Browser-Fenster das Apple-DEP-Webportal unter https:// deploy.apple.com
auf.
Sie können hierzu in Sophos Mobile auf den Link Apple Business Manager klicken.
4. Melden Sie sich am Apple-DEP-Webportal mit der Apple-ID Ihres Unternehmens an.
5. Navigieren Sie im Portal zu Device Enrollment Program > Server verwalten und klicken Sie anschließend auf MDM-Server hinzufügen.
6. Geben Sie einen Namen für den MDM-Server ein, zum Beispiel Sophos Mobile .
7. Laden Sie im nächsten Schritt die Datei mit dem öffentlichen Schlüssel hoch, die Sie zuvor von
Sophos Mobile heruntergeladen haben.
8. Laden Sie im nächsten Schritt das Server-Token herunter.
Anschließend können Sie sich vom DEP-Portal abmelden.
9. Klicken Sie in Sophos Mobile auf dem Tab Apple DEP auf Datei hochladen und wählen Sie das
Server-Token aus, das Sie vom Apple-DEP-Portal heruntergeladen haben.
10. Klicken Sie auf Speichern.
Das DEP-Server-Token ist ein Jahr gültig.
Achtung
Wenn Sie im Apple-DEP-Webportal ein neues Server-Token erstellen, müssen Sie dieselbe
Apple-ID verwenden, die Sie für die Erstausstellung des Tokens verwendet haben.
Copyright © Sophos Limited 81
Sophos Mobile
11.9.2 Apple DEP zurücksetzen
Setzen Sie die in Sophos Mobile gespeicherten Informationen für Apple DEP zurück, um Ihr
Apple-DEP-Token aus Sophos Mobile zu entfernen, zum Beispiel, wenn Sie ein falsches Token hochgeladen haben.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Apple DEP.
2. Klicken Sie auf Apple DEP zurücksetzen.
Das Apple-DEP-Token, alle Apple-DEP-Geräte und alle Apple-DEP-Profile werden aus Sophos
Mobile gelöscht.
Um Ihre Apple-DEP-Geräte nicht mehr mit Sophos Mobile zu verwalten, entfernen Sie Apple-DEP-
Webportal Sophos Mobile als MDM-Server.
11.9.3 DEP-Profil erstellen
Bevor Sie DEP-Profile erstellen können, müssen Sie das Apple-Programm zur Geräteregistrierung
(DEP) einrichten. Siehe Apple DEP einrichten (Seite 81).
Ein DEP-Profil wird einem DEP-Gerät zugewiesen und vom Apple-Server während der
Geräteaktivierung ausgewertet. Es enthält folgende Informationen:
• Den MDM-Server (also der Sophos Mobile Server), mit dem das Gerät verwaltet wird.
• Konfigurationseinstellungen für die Registrierung bei Sophos Mobile.
• Eine Liste von Hosts, die mit dem Gerät gekoppelt werden können.
• Benutzerdefinierte Einstellungen für den Einrichtungsassistenten, der nach dem ersten Einschalten eines Gerätes startet.
Bei Bedarf können Sie mehrere DEP-Profile erstellen, um verschiedene Einrichtungs- und
Konfigurations-Einstellungen für Ihre DEP-Geräte zu verwenden.
So erstellen Sie ein DEP-Profil:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Apple-DEP-Profile.
2. Klicken Sie auf Hinzufügen.
3. Geben Sie im Dialog DEP-Profil bearbeiten die erforderlichen Einstellungen ein.
4. Um das Profil allen neuen DEP-Geräten zuzuweisen, denen kein Profil manuell zugewiesen wurde, wählen Sie es in der Liste Standard-DEP-Profil für neue Geräte aus.
Wenn Sie Keine auswählen, müssen Sie neuen DEP-Geräten ein DEP-Profil manuell zuweisen wie in
(Seite 83) beschrieben. Andernfalls werden DEP-Geräte bei der
Aktivierung nicht bei Sophos Mobile registriert.
5. Klicken Sie auf Speichern, um Ihre Änderungen zu speichern.
Verwandte Referenzinformationen
Einstellungen für DEP-Profile (iOS) (Seite 86)
Einstellungen für DEP-Profile (macOS) (Seite 91)
82 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
11.9.4 DEP-Geräte vorbereiten
Bevor Sie DEP-Geräte an Ihre Benutzer übergeben, müssen Sie sie Sophos Mobile zuweisen und ihnen ein DEP-Profil zuweisen.
1. Geben Sie in Ihrem Webbrowser die URL https://deploy.apple.com
ein, um das Webportal für die Apple-Bereitstellungsprogramme zu öffnen, und melden Sie sich anschließend mit der
Apple-ID Ihres Unternehmens an.
2. Navigieren Sie im Portal zu Device Enrollment Program > Geräte verwalten.
3. Wählen Sie im Punkt Geräte auswählen nach Ihre neuen Geräte über die Seriennummer oder die
Bestellnummer aus, oder laden Sie eine CSV-Datei mit den Seriennummern hoch.
Hinweis
Falls Sie die Geräte bei einem Händler erworben haben, sind diese innerhalb von 24 Stunden, nachdem der Händler Ihre Bestellung an Apple übermittelt hat, im DEP-Portal verfügbar.
4. Wählen Sie im Punkt Aktion auswählen die Option Server zuweisen aus und wählen Sie anschließend den virtuellen MDM-Server aus, den Sie für Sophos Mobile eingerichtet haben, wie in
Apple DEP einrichten beschrieben.
5. Klicken Sie auf OK, um die Zuweisung auszuführen.
Anschließend können Sie sich vom DEP-Portal abmelden.
Wenn Sie ein Standard-DEP-Profil eingerichtet haben wie in DEP-Profil erstellen beschrieben, können
Sie die weiteren Schritte überspringen.
6. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin an. Verwenden Sie die Zugangsdaten eines
Administrators für den Kunden, für den Sie DEP-Geräte verwalten wollen.
7. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte und anschließend auf Apple DEP.
Auf der Seite Apple DEP sind alle Geräte aufgelistet, denen Sie Sophos Mobile im Apple-DEP-
Webportal zugewiesen haben.
8. Falls Geräte nicht angezeigt werden, die Sie erst vor Kurzem Sophos Mobile zugewiesen haben, klicken Sie auf Mit Apple Business Manager synchronisieren.
Hinweis
Um die Belastung des Apple-DEP-Servers zu begrenzen, müssen Sie nach jeder
Synchronisierung eine kurze Zeit warten, bevor Sie erneut synchronisieren können.
9. Wählen Sie die neuen Geräte aus und klicken Sie anschließend auf Aktionen > Profil zuweisen.
10. Wählen Sie im Bestätigungsdialog das DEP-Profil aus, das Sie den Geräten zuweisen wollen.
Wenn die erworbenen Geräte in Ihrem Unternehmen eintreffen, können Sie sie an Ihre Benutzer
übergeben. Es ist keine weitere Konfiguration erforderlich. Wenn die Benutzer die Geräte erstmalig einschalten, werden die iOS-Einrichtung und die Registrierung bei Sophos Mobile so durchgeführt, wie Sie es im zugewiesenen DEP-Profil konfiguriert haben. Die Geräte werden betreut.
Falls Sie im Profil die Option Gerätebenutzer zuweisen ausgewählt haben wie in DEP-Profil erstellen beschrieben, werden die Benutzer automatisch ihren Geräten zugewiesen.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 81)
Copyright © Sophos Limited 83
Sophos Mobile
Um Apple-DEP-Geräte zu verwalten, müssen Sie im Apple-DEP-Webportal einen virtuellen MDM-
Server erstellen und mit dem Sophos Mobile Server verknüpfen.
(Seite 82)
11.9.5 DEP-Geräte verwalten
DEP-Geräte werden in Sophos Mobile genauso wie Nicht-DEP-Geräte verwaltet. Siehe
DEP-Geräten können Sie zusätzlich ein DEP-Profil zuweisen. Das DEP-Profil wird vom Apple-
Server während der Geräteaktivierung ausgewertet. Siehe
(Seite 82).
Hinweis
Das in Sophos Mobile angezeigte DEP-Profil ist unter Umständen nicht das Profil, das tatsächlich auf dem Gerät verwendet wird. Wenn Sie nach der Geräteaktivierung die Zuweisung ändern, wird solange das ursprünglich zugewiesene Profil verwendet, bis das Gerät zurückgesetzt und erneut aktiviert wird.
So ändern Sie das DEP-Profil eines Gerätes:
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte und anschließend auf Apple
DEP.
Auf der Seite Apple-DEP-Geräte sind alle Geräte aufgelistet, denen Sie Sophos Mobile im Apple-
DEP-Webportal zugewiesen haben.
2. Klicken Sie auf Mit dem Apple-DEP-Portal synchronisieren, um die DEP-Informationen zu aktualisieren.
3. Wählen Sie die Geräte aus, denen Sie ein anderes DEP-Profil zuweisen wollen.
4. Klicken Sie auf Aktionen und anschließend auf die gewünschte Aktion:
• Profil zuweisen: Wählen Sie das DEP-Profil aus, das den Geräten bei der nächsten
Aktivierung zugewiesen wird.
• Profilzuweisung aufheben: Bei der nächsten Geräte-Aktivierung kein DEP-Profil zuweisen.
Die neue Profilzuweisung wird auf der Seite Apple-DEP-Geräte angezeigt. Die Änderungen werden beim nächsten Zurücksetzen und Aktivieren der Geräte angewendet.
11.9.6 iOS-DEP-Gerät manuell hinzufügen
Sie können ein iPhone oder iPad manuell für das Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP) registrieren. Dies ist zum Beispiel nützlich, wenn Sie das Gerät nicht direkt von Apple oder einem zugelassenen DEP-Händler erworben haben.
Achtung
Das Gerät wird auf den Werkszustand zurückgesetzt.
1. Verbinden Sie das Gerät per USB mit einem Mac, auf dem Apple Configurator 2.5 oder neuer installiert ist.
2. Gehen Sie in Apple Configurator zu Datei > Neues Profil > WLAN, um ein Netzwerkprofil für Ihre
WLAN-Verbindung zu erstellen.
Das Gerät benötigt dieses Profil, um sich mit dem Server für die Apple-DEP-Registrierung zu verbinden.
84 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
3. Gehen Sie zu Einstellungen > Firmen und klicken Sie auf die Schaltfläche Plus, um einen Eintrag für Ihre Organisation zu erstellen.
Verwenden Sie die Apple-ID und das Kennwort Ihres Apple-DEP-Kontos. Wählen Sie auch aus, eine neue Betreuungsidentität zu erstellen.
4. Gehen Sie zu Einstellungen > Server und klicken Sie auf die Schaltfläche Plus, um einen
Servereintrag zu erstellen.
Hinweis
Im Feld Registrierungs-UTR können Sie einen beliebigen Wert eingeben. Apple Configurator verwendet diesen Wert nicht für die Registrierung von DEP-Geräten.
5. Wählen Sie das Gerät aus und klicken Sie anschließend auf Vorbereiten.
6. Wählen Sie Manuelle Konfiguration und folgen Sie den Schritten im Assistenten, um das Gerät vorzubereiten.
• Wählen Sie den Server und das Netzwerkprofil aus, die Sie zuvor erstellt haben.
• Überspringen Sie die Konfiguration des iOS-Einrichtungsassistenten. Sie konfigurieren dies im
DEP-Profil von Sophos Mobile.
7. Warten Sie, bis die Vorbereitungsprozedur beendet ist. Schalten Sie das Gerät während dieses
Vorgangs nicht aus.
Nachdem das Gerät registriert wurde, können Sie es im Apple-DEP-Portal über die Seriennummer auswählen.
Bevor Sie das Gerät an einen Benutzer übergeben, registrieren Sie es bei Sophos Mobile wie in
Geräte vorbereiten (Seite 83) beschrieben.
Verwandte Informationen
Apple Configurator 2 Benutzerhandbuch - Manuelles Vorbereiten von Geräten (externer Link)
11.9.7 Gerätebetreuung (Supervision) konfigurieren
Sie können Macs für die Betreuung (Supervision) Ihrer iOS-DEP-Geräte konfigurieren. Diese Macs können auch dann mit einem iOS-DEP-Geräte gekoppelt werden, wenn Sie die USB-Kopplung grundsätzlich blockiert haben.
Um einen Mac für die Gerätebetreuung zu konfigurieren, laden Sie das Zertifikat seiner
Betreuungsidentität nach Sophos Mobile hoch.
1. Erstellen Sie auf dem Mac in Apple Configurator eine neue Organisation oder verwenden Sie eine vorhandene Organisation.
2. Öffnen Sie die App Schlüsselbundverwaltung.
3. Exportieren Sie unter Meine Zertifikate das Zertifikat der Organisation.
Jede Organisation, die Sie in Apple Configurator konfiguriert haben, hat ein eigenes Zertifikat.
Stellen Sie im Exportdialog sicher, dass das Zertifikat im Format CER (Dateiendung .cer) exportiert wird.
4. Öffnen Sie in Sophos Mobile Ihr iOS-DEP-Profil und konfigurieren Sie auf dem Tab USB-
Kopplung folgende Einstellungen: a) Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen USB-Kopplung mit beliebigen Host-Computern
erlauben.
b) Wählen Sie Host-Zertifikat hochladen aus, um die Zertifikatdatei hochzuladen.
Copyright © Sophos Limited 85
Sophos Mobile
5. Optional: Um einen weiteren Mac für die Gerätebetreuung zu konfigurieren, haben Sie folgende
Möglichkeiten:
• Laden Sie ein weiteres Zertifikat in das iOS-DEP-Profil hoch.
• Verwenden Sie auf beiden Macs dieselbe Organisation. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Exportieren Sie auf dem ersten Mac die Organisation aus Apple Configurator und importieren Sie sie auf dem zweiten Mac.
• Verwenden Sie auf beiden Macs dieselbe Betreuungsidentität. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
Exportieren Sie auf dem ersten Mac die Betreuungsidentität aus Apple Configurator im
Format PKCS #12 (Dateiendung .p12). Öffnen Sie auf dem zweiten Mac die p12-Datei mit der App Schlüsselbundverwaltung.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 82)
Verwandte Referenzinformationen
Einstellungen für DEP-Profile (iOS) (Seite 86)
Verwandte Informationen
Apple Configurator 2 Benutzerhandbuch - Organisationsbezogene Einstellungen (Externer Link)
11.9.8 Einstellungen für DEP-Profile (iOS)
Allgemeine Einstellungen
Einstellung
Name
Beschreibung
Gerätegruppe
Auftragspaket
Beschreibung
Der Name des DEP-Profils.
Eine optionale Beschreibung des DEP-Profils.
Eine Gerätegruppe, die Geräten zugewiesen wird, wenn diese bei Sophos Mobile registriert werden.
Informationen zu Gerätegruppen finden Sie in
Wir empfehlen, zur Vereinfachung der
Geräteverwaltung eine eigene Gerätegruppe für
DEP-Geräte zu verwenden.
Ein Auftragspaket, das an Geräte übertragen wird, wenn diese bei Sophos Mobile registriert werden.
Die Liste enthält alle Auftragspakete, die keinen
Registrierungsauftrag enthalten.
Informationen zu Auftragspaketen finden Sie in
86 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Registrierung
Einstellung
Benutzer kann MDM-Richtlinie entfernen
SMC-App installieren
Benutzer kann Zuweisung der MDM-Richtlinie
überspringen
Gerätebenutzer zuweisen
Beschreibung
Der Benutzer kann das Sophos Mobile
Registrierungsprofil über die Benutzeroberfläche entfernen.
Diese Option kann nur für betreute Geräte deaktiviert werden.
Die App Sophos Mobile Control wird auf dem
Gerät installiert.
Wenn Sie diese Option aktivieren, müssen
Sie außerdem auf dem Tab iOS-Einrichtung die Option Apple-ID deaktivieren. Dies ist erforderlich, damit Sophos Mobile die App aus dem App Store installieren kann.
Alternativ, falls Sie sich für das Apple-
Programm für Volumenlizenzen (VPP) registriert haben, kann die App Sophos Mobile als VPP-
App installiert werden, auch wenn das Gerät nicht mit einer Apple-ID verknüpft ist. Das Gerät muss sich im Status „Verwaltet“ befinden. Siehe
(Seite 360).
Der Benutzer kann den Einrichtungsschritt
überspringen, in dem das Sophos Mobile
Registrierungsprofil angewendet wird.
Während der Registrierung bei Sophos
Mobile wird der Benutzer nach seinen
Anmeldeinformationen für das Self Service
Portal gefragt und anschließend dem Gerät zugewiesen.
Mit dieser Option können Sie eine automatische
Zuweisung des Benutzers zum Gerät vornehmen.
iOS-Einrichtung
Auf dem Tab iOS-Einrichtung deaktivieren Sie Schritte des Einrichtungsassistenten, der nach dem ersten Einschalten eines Gerätes startet.
Copyright © Sophos Limited 87
Sophos Mobile
Hinweis
Diese Einstellungen wirken sich nur auf den Einrichtungsassistenten aus. Wenn Sie einen
Konfigurationsschritt deaktivieren, kann der Benutzer trotzdem die jeweilige Einstellung nachträglich vornehmen. Um eine Funktion vollständig zu deaktivieren, verwenden Sie eine
Konfiguration Einschränkungen. Siehe Konfiguration „Einschränkungen“ (iOS-Geräterichtlinie)
(Seite 203).
Einstellung
Apple-ID
Apple Pay
Standortdienste
Geschäftsbedingungen
Tastaturlayout
Datenschutz
Neue Funktionen
Aus Backup wiederherstellen
„Daten von Android übertragen“ deaktivieren
Kennung
Anzeigezoom
Beschreibung
Die Konfiguration einer Apple-ID wird
übersprungen. Der Benutzer kann sich nicht mit seiner Apple-ID an Apple-Diensten anmelden.
Die Konfiguration „Apple Pay“ wird
übersprungen. Der Benutzer kann keine
Kreditkarten- oder Guthabenkarten-
Informationen für das Bezahlen mit Apple Pay in
Stores oder Apps hinzufügen.
Die Konfiguration von Ortungsdiensten wird übersprungen. Ortungsdienste sind ausgeschaltet.
Die Seite Nutzungsbedingungen wird
übersprungen.
Die Konfiguration des Tastaturlayouts wird
übersprungen.
Die Seite, die das Symbol Daten und
Datenschutz beschreibt, wird übersprungen.
Die Seiten, die neue iOS-Funktionen erläutern, werden übersprungen.
Das Wiederherstellen von Daten aus einem iCloud- oder iTunes-Backup oder von einem
Android-Gerät wird übersprungen.
Die Option zum Übertragen von Daten von einem Android-Gerät ist nicht verfügbar.
Die Erstellung eines Passcodes zum
Entsperren des Gerätes wird übersprungen.
Die Konfiguration „Anzeigezoom“ zum
Einstellen einer vergrößerten Anzeige mit größeren Symbolen, Beschriftungen und
Schaltflächen wird übersprungen.
88 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Home-Button-Feedback
Mobilfunktarif
Screen Time
Diagnose
Touch ID & Face ID
Siri
Watch-Migration
True Tone iMessage und FaceTime iOS-Aktualisierungsinformationen
Support-Informationen
Einstellung
Abteilung
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Beschreibung
Für iPhone 7 und neuer: Die Konfiguration des Home-Button-Feedback, d.h. der
Berührungsrückmeldung beim Klicken des virtuellen Home-Buttons, wird übersprungen.
Die Konfiguration eines mobilen Datentarifs wird
übersprungen.
Die Konfiguration „Bildschirmzeit“ (Berichte und Zeitbeschränkungen für die mit dem Gerät verbrachte Zeit) wird übersprungen.
Die Konfiguration „Diagnostics“ wird
übersprungen. Es werden keine Diagnose- und
Nutzungsdaten an Apple gesendet.
Die Konfiguration von Touch ID und Face ID wird übersprungen. Der Benutzer kann keine biometrische Authentisierung als Passcode-
Ersatz einrichten.
Die Konfiguration von Siri wird übersprungen.
Siri ist ausgeschaltet.
Das Wiederherstellen von Apple-Watch-Daten aus einem iCloud- oder iTunes-Backup wird
übersprungen.
Die Aktivierung von True Tone (automatische
Anpassung der Anzeigefarben an die
Umgebungslichtverhältnisse) wird
übersprungen.
Die Aktivierung von iMessage und FaceTime wird übersprungen.
Die Seite, die Benutzer auf die automatische
Installation von iOS-Aktualisierungen hinweist, wird übersprungen.
Beschreibung
Der Name der Abteilung oder des Standorts, der mit dem Profil verbunden ist.
Dieser Name wird mit weiteren Informationen angezeigt, wenn der Benutzer während der
Geräteeinrichtung auf Über Konfiguration klickt.
89
Sophos Mobile
Einstellung
Telefonnummer
Beschreibung
Die Support-Telefonnummer für Ihr
Unternehmen.
Das Feld ist mit der Telefonnummer aus den
Kontaktdetails für technische Unterstützung vorausgefüllt. Siehe
(Seite 16).
Die Telefonnummer wird im DEP-Profil gespeichert, ist aber für den Gerätebenutzer nicht verfügbar.
Die Support-E-Mail-Adresse für Ihr
Unternehmen.
Das Feld ist mit der E-Mail-Adresse aus den
Kontaktdetails für technische Unterstützung vorausgefüllt. Siehe
(Seite 16).
Die E-Mail-Adresse wird im DEP-Profil gespeichert, ist aber für den Gerätebenutzer nicht verfügbar.
USB-Kopplung
Auf dem Tab USB-Kopplung können Sie festlegen, dass die USB-Kopplung von iOS-DEP-Geräten nur mit ausgewählten Macs möglich ist. USB-Kopplung wird benötigt, um das Gerät mit iTunes oder
Apple Configurator zu verbinden.
Einstellung
USB-Kopplung mit beliebigen Host-
Computern erlauben
Host-Zertifikat hochladen
Beschreibung
Wenn Sie das Kontrollkästchen aktivieren, können Sie das Gerät mit allen Computern koppeln.
Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren, können Sie das Gerät nur mit Macs koppeln, die Sie für die Gerätebetreuung (Supervision) konfiguriert haben. Sie können das Gerät nicht mit Windows-Computern koppeln.
Laden Sie ein Zertifikat für die
Betreuungsidentität hoch.
Alle Macs, die das Zertifikat in ihrem
Schlüsselbund enthalten, können das Gerät betreuen.
Sie können mehrere Zertifikate hochladen.
90 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
Wenn Sie USB-Kopplung mit beliebigen Host-Computern erlauben deaktivieren und kein
Zertifikat hochladen, können Sie das Gerät nicht mit iTunes oder Apple Configurator verbinden.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 82)
Gerätebetreuung (Supervision) konfigurieren
(Seite 85)
Sie können Macs für die Betreuung (Supervision) Ihrer iOS-DEP-Geräte konfigurieren. Diese Macs können auch dann mit einem iOS-DEP-Geräte gekoppelt werden, wenn Sie die USB-Kopplung grundsätzlich blockiert haben.
11.9.9 Einstellungen für DEP-Profile (macOS)
Allgemeine Einstellungen
Einstellung
Name
Beschreibung
Gerätegruppe
Auftragspaket
Beschreibung
Der Name des DEP-Profils.
Eine optionale Beschreibung des DEP-Profils.
Eine Gerätegruppe, die Geräten zugewiesen wird, wenn diese bei Sophos Mobile registriert werden.
Informationen zu Gerätegruppen finden Sie in
Wir empfehlen, zur Vereinfachung der
Geräteverwaltung eine eigene Gerätegruppe für
DEP-Geräte zu verwenden.
Ein Auftragspaket, das an Geräte übertragen wird, wenn diese bei Sophos Mobile registriert werden.
Die Liste enthält alle Auftragspakete, die keinen
Registrierungsauftrag enthalten.
Informationen zu Auftragspaketen finden Sie in
Registrierung
Einstellung
Benutzer kann Zuweisung der MDM-Richtlinie
überspringen
Beschreibung
Der Benutzer kann den Einrichtungsschritt
überspringen, in dem das Sophos Mobile
Registrierungsprofil angewendet wird.
Copyright © Sophos Limited 91
Sophos Mobile
Einstellung
Gerätebenutzer zuweisen
Beschreibung
Während der Registrierung bei Sophos
Mobile wird der Benutzer nach seinen
Anmeldeinformationen für das Self Service
Portal gefragt und anschließend dem Gerät zugewiesen.
Mit dieser Option können Sie eine automatische
Zuweisung des Benutzers zum Gerät vornehmen.
macOS-Einrichtung
Auf dem Tab macOS-Einrichtung deaktivieren Sie Schritte des Einrichtungsassistenten, der nach dem ersten Einschalten eines Gerätes startet.
Hinweis
Diese Einstellungen wirken sich nur auf die macOS-Einrichtung aus. Wenn Sie einen
Konfigurationsschritt deaktivieren, kann der Benutzer trotzdem die jeweilige Einstellung nachträglich vornehmen. Um eine Funktion vollständig zu deaktivieren, verwenden Sie eine Konfiguration Einschränkungen. Siehe
Konfiguration „Einschränkungen“ (macOS-
Geräterichtlinie) (Seite 260) und
Konfiguration „Einschränkungen“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
(Seite 282).
Einstellung
Apple-ID
Apple Pay
FileVault-Festplattenverschlüsselung
Geschäftsbedingungen
Kennung
Erscheinungsbild
Aus Backup wiederherstellen
Beschreibung
Die Konfiguration einer Apple-ID wird
übersprungen. Der Benutzer kann sich nicht mit seiner Apple-ID an Apple-Diensten anmelden.
Die Konfiguration „Apple Pay“ wird
übersprungen. Der Benutzer kann keine
Kreditkarten- oder Guthabenkarten-
Informationen für das Bezahlen mit Apple Pay in
Stores oder Apps hinzufügen.
Die Konfiguration der FileVault-
Festplattenverschlüsselung wird übersprungen.
FileVault ist ausgeschaltet.
Die Seite Nutzungsbedingungen wird
übersprungen.
Die Erstellung eines Passcodes zum
Entsperren des Gerätes wird übersprungen.
Die Konfiguration der Benutzeroberfläche (hell oder dunkel) überspringen.
Das Wiederherstellen von Apple-Watch-Daten aus einem iCloud- oder iTunes-Backup überspringen.
92 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Diagnose
Standortdienste
Touch ID & Face ID
Datenschutz iCloud Drive
Registrierung iCloud-Analyse
Siri
True Tone
Anzeigezoom
Support-Informationen
Einstellung
Abteilung
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Konfiguration „Diagnostics“ wird
übersprungen. Es werden keine Diagnose- und
Nutzungsdaten an Apple gesendet.
Die Konfiguration von Ortungsdiensten wird übersprungen. Ortungsdienste sind ausgeschaltet.
Die Konfiguration von Touch ID und Face ID wird übersprungen. Der Benutzer kann keine biometrische Authentisierung als Passcode-
Ersatz einrichten.
Die Seite, die das Symbol Daten und
Datenschutz beschreibt, wird übersprungen.
Die Aktivierung des automatischen Hochladens von
Dateien aus „Dokumente und Desktop“ nach iCloud
Drive überspringen.
Die Erstellung eines Computerkontos wird
übersprungen.
Die Konfiguration der iCloud-Analyse wird
übersprungen. Es werden keine Diagnose- und
Nutzungsdaten des iCloud-Kontos an Apple gesendet.
Die Konfiguration von Siri wird übersprungen.
Siri ist ausgeschaltet.
Die Aktivierung von True Tone (automatische
Anpassung der Anzeigefarben an die
Umgebungslichtverhältnisse) wird
übersprungen.
Die Konfiguration „Anzeigezoom“ zum
Einstellen einer vergrößerten Anzeige mit größeren Symbolen, Beschriftungen und
Schaltflächen wird übersprungen.
Beschreibung
Der Name der Abteilung oder des Standorts, der mit dem Profil verbunden ist.
Dieser Name wird mit weiteren Informationen angezeigt, wenn der Benutzer während der
Geräteeinrichtung auf Über Konfiguration klickt.
93
Sophos Mobile
Einstellung
Telefonnummer
Beschreibung
Die Support-Telefonnummer für Ihr
Unternehmen.
Das Feld ist mit der Telefonnummer aus den
Kontaktdetails für technische Unterstützung vorausgefüllt. Siehe
(Seite 16).
Die Telefonnummer wird im DEP-Profil gespeichert, ist aber für den Gerätebenutzer nicht verfügbar.
Die Support-E-Mail-Adresse für Ihr
Unternehmen.
Das Feld ist mit der E-Mail-Adresse aus den
Kontaktdetails für technische Unterstützung vorausgefüllt. Siehe
(Seite 16).
Die E-Mail-Adresse wird im DEP-Profil gespeichert, ist aber für den Gerätebenutzer nicht verfügbar.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 82)
11.10 Integration von Duo Security
Sie können Sophos Mobile mit der Authentisierungssoftware Duo Security verbinden. Dies ermöglicht
Duo Security, Geräte anhand ihres Verwaltungsstatus in Sophos Mobile als vertrauensvoll zu identifizieren.
Duo Security benutzt für Android und iOS unterschiedliche Verfahren, um den Vertrauensstatus eines Gerätes zu bestimmen:
• Für Android-Geräte ermittelt Duo Security den Vertrauensstatus über die Webservice-Schnittstelle von Sophos Mobile.
• Für iPhones und iPads ermittelt Duo Security den Vertrauensstatus, indem es das Vorhandensein eines bestimmten Zertifikats auf dem Gerät prüft.
Hinweis
Weitere Informationen zu vertrauenswürdigen Geräten finden Sie in der Dokumentation zu Duo
Security.
94
11.10.1 Die Integration von Duo Security für Android-Geräte konfigurieren
Führen Sie die folgenden Schritte aus, damit Duo Security den Vertrauensstatus Ihrer Android-Geräte bestimmen kann.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
1. Erstellen Sie in Sophos Mobile einen Administrator mit der Rolle Duo API.
2. Geben Sie im Duo Admin Panel den Namen und das Kennwort dieses Administrators ein.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zu Duo Security.
Um den Vertrauensstatus eines Android-Gerätes zu bestimmen, sendet die Android-App Duo Mobile die Geräte-ID an den Duo-Security-Server. Der Duo-Security-Server ruft dann den Gerätestatus über die Webservice-Schnittstelle von Sophos Mobile ab und klassifiziert das Gerät als vertrauenswürdig.
Zugehörige Konzepte
(Seite 5)
Zugehörige Aufgaben
(Seite 407)
11.10.2 Die Integration von Duo Security für iPhones und iPads konfigurieren
Führen Sie die folgenden Schritte aus, damit Duo Security den Vertrauensstatus Ihrer iPhones und iPads bestimmen kann.
1. Konfigurieren Sie die Verbindung zum Duo-Zertifikatsserver: a) Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-
Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Duo Security.
b) Geben Sie die von Duo bereitgestellten Einstellungen ein.
2. Fügen Sie der Geräterichtlinie, die Sie für Ihre iPhones und iPads verwenden, eine Konfiguration
Duo-Gerätezertifikat hinzu.
3. Führen Sie die Geräteaktion Geräte aktualisieren aus.
Hierdurch wird ein Duo-Gerätezertifikat auf den Geräten installiert. Die App Duo Mobile erkennt das
Zertifikat und klassifiziert das Gerät als vertrauenswürdig.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 118)
Sie weisen Geräten eine Richtlinie zu, um deren Einstellungen anzuwenden.
Verwandte Referenzinformationen
Duo-Gerätezertifikat (iOS-Geräterichtlinie) (Seite 239)
11.11 Fernsteuerung mit TeamViewer
TeamViewer ist eine externe Fernsteuerungssoftware. Mit der TeamViewer-Integration können Sie in
Sophos Mobile eine Fernsteuerungs-Sitzung mit einem Android-Gerät, einem iPhone oder einem iPad starten, ohne Sitzungs-ID oder Kennwort verwenden zu müssen.
11.11.1 TeamViewer-Integration einrichten
Um in Sophos Mobile TeamViewer-Sitzungen starten zu können, müssen Sie eine TeamViewer-
Anwendung erstellen und diese mit Sophos Mobile verknüpfen.
Um TeamViewer mit Sophos Mobile zu verwenden, benötigen Sie Folgendes:
Copyright © Sophos Limited 95
Sophos Mobile
• Eine TeamViewer-Lizenz
• Das Lizenz-Add-On für die Unterstützung mobiler Geräte
So richten Sie die TeamViewer-Integration ein:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab TeamViewer.
2. Klicken Sie auf TeamViewer-Konfigurationsassistent.
Der Assistent leitet Sie durch die Einrichtungsprozedur: a) Erstellen Sie ein TeamViewer-Konto.
b) Erstellen Sie in der TeamViewer Management Console eine Anwendung und verknüpfen Sie diese mit Sophos Mobile.
3. Installieren Sie die TeamViewer-Software: a) Falls erforderlich, wechseln Sie zu dem Computer, auf dem Sie Sophos Mobile verwenden.
Installieren Sie den TeamViewer-Client für Windows von der TeamViewer-Website.
b) Installieren Sie auf den Geräten, die Sie steuern wollen, die App TeamViewer QuickSupport aus Google Play bzw. aus dem App Store.
Nachdem Sie die TeamViewer-Integration eingerichtet haben, steht die Geräteaktion
Fernsteuerung anfordern zur Verfügung.
Verwandte Informationen
TeamViewer-Webseite (externer Link)
TeamViewer Management Console (externer Link)
11.11.2 TeamViewer-Sitzung starten
Sie können aus Sophos Mobile Admin eine TeamViewer-Sitzung mit einem Android-Gerät, einem iPhone oder einem iPad starten.
Je nach TeamViewer-Lizenz können Sie nur eine begrenzte Anzahl von Sitzungen pro Stunde starten.
So starten Sie eine TeamViewer-Sitzung:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das Gerät, das Sie steuern wollen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Fernsteuerung anfordern.
Dies startet eine TeamViewer-Sitzung auf Ihrem Computer und auf dem ausgewählten Gerät.
Nachdem der Benutzer der Verbindung zugestimmt hat, können Sie das Gerät fernsteuern.
Um eine Folgesitzung mit demselben Gerät starten zu können, muss der Benutzer zuerst den
TeamViewer-Client schließen.
11.12 Sophos Chrome Security
Sophos Chrome Security ist eine Sicherheitserweiterung für Chrome-Geräte.
Einschränkung
Diese Funktion ist nicht für den Lizenztyp Mobile Standard verfügbar.
96 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Wenn Sie Sophos Chrome Security bei Sophos Mobile registrieren, können Sie folgende Aufgaben ausführen:
• Das Gerät finden.
• Eine Nachricht an das Gerät senden.
• Websites konfigurieren, auf die Benutzer zugreifen dürfen.
Registrierungsarten
• Manuelle Registrierung:
Um ein Chrome-Gerät bei Sophos Mobile zu registrieren, können Sie den Assistenten Gerät
hinzufügen oder das Sophos Mobile Self Service Portal verwenden. Der Benutzer muss Sophos
Chrome Security auf dem Gerät installieren und ein Registrierungs-Token eingeben.
• Automatische Registrierung:
Wenn Sie Google Workspace (vormals G Suite) verwenden, können Sie Sophos Chrome
Security so konfigurieren, dass es sich automatisch bei Sophos Mobile registriert, wenn sich ein
Google Workspace Benutzer an einem Chrome-Gerät anmeldet.
Tipp
Bei der manuellen Registrierung braucht der Benutzer, den Sie dem Gerät zuweisen, nicht mit dem Google-Benutzer übereinzustimmen, der Sophos Chrome Security registriert. Den Google-
Benutzernamen finden Sie in der Geräteeigenschaft system_user_account auf der Seite Gerät
anzeigen.
Zugehörige Konzepte
(Seite 53)
Auf der Seite Gerät anzeigen werden alle relevanten Informationen für ein einzelnes Gerät angezeigt.
Zugehörige Aufgaben
Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden (Seite 47)
Automatische Registrierung von Sophos Chrome Security konfigurieren (Seite 97)
Wenn Sie Google Workspace (vormals G Suite) verwenden, können Sie Sophos Chrome Security so konfigurieren, dass es sich automatisch bei Sophos Mobile registriert, wenn sich ein Google
Workspace Benutzer an einem Chrome-Gerät anmeldet.
11.12.1 Automatische Registrierung von Sophos Chrome
Security konfigurieren
Wenn Sie Google Workspace (vormals G Suite) verwenden, können Sie Sophos Chrome Security so konfigurieren, dass es sich automatisch bei Sophos Mobile registriert, wenn sich ein Google
Workspace Benutzer an einem Chrome-Gerät anmeldet.
So konfigurieren Sie die automatische Registrierung von Sophos Chrome Security:
1. Wählen Sie in der Menüleiste Einrichtung > Chrome-OS-Einrichtung aus und anschließend das
Tab G Suite.
2. Wählen Sie Verbindungscode erzeugen aus.
3. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Copyright © Sophos Limited 97
Sophos Mobile
Option
Besitzer
Gerätegruppe
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob die Geräte Firmengeräte
(Firmengerät) oder Privatgeräte (Privat) sind.
Die Gerätegruppe in Sophos Mobile, der Sie die Geräte zuweisen wollen.
Chrome-Security-Richtlinie Optional: Eine Chrome-Security-Richtlinie, die
Sie der Erweiterung nach der Registrierung zuweisen wollen.
Nur auf Chrome-Enterprise-Geräten registrieren
Optional: Sophos Chrome Security registriert sich automatisch bei Sophos Mobile nur auf
Chrome-Enterprise-Geräten.
Um Chrome-Enterprise-Geräte registrieren zu können, müssen Sie von Google das Chrome-
Enterprise-Upgrade erwerben.
Weitere Informationen zu Chrome Enterprise finden Sie in der Hilfe zu Google Chrome
Enterprise .
4. Klicken Sie auf Speichern.
5. Wählen Sie neben Verbindungscode die Schaltfläche Kopieren aus, um den Wert in die
Zwischenablage zu kopieren.
Führen Sie die restlichen Schritte in der Google-Admin-Konsole aus:
6. Melden Sie sich mit Ihrem Google Workspace Konto an der Google-Admin-Konsole an.
7. Öffnen Sie Geräte > Chrome-Verwaltung > Apps und Erweiterungen.
8. Optional: Wählen Sie eine Organisationseinheit aus.
Sophos Chrome Security registriert sich nur für Benutzer in dieser Organisationseinheit automatisch.
9. Wählen Sie die Schaltfläche + unten rechts aus und anschließend Aus dem Chrome Web Store
hinzufügen.
10. Suchen Sie nach Sophos Chrome Security und wählen Sie Auswählen aus.
11. Geben Sie in Richtlinie für Erweiterungen den Verbindungscode aus Sophos Mobile ein.
12. Wählen Sie in Installationsrichtlinien eine der folgenden Optionen aus:
• Installation erzwingen: Sophos Chrome Security automatisch installieren und Benutzern nicht erlauben, es zu entfernen.
• Installation und Anpinnen erzwingen: Wie Installation erzwingen und zusätzlich wird
Sophos Chrome Security an die Chrome-Taskleiste angeheftet.
13. Speichern Sie Ihre Einstellungen.
Wenn sich ein Google Workspace Benutzer an einem beliebigen Chrome-Gerät anmeldet, wird Sophos
Chrome Security automatisch installiert und bei Sophos Mobile registriert. In Sophos Mobile Admin können Sie die App auf der Seite Geräte verwalten.
Falls erforderlich, können Sie den Verbindungscode zurückziehen, um zukünftige Registrierungen zu verhindern. Bereits registrierte Sophos Chrome Security Erweiterungen sind davon nicht betroffen.
Verwandte Informationen
Google-Admin-Konsole
98 Copyright © Sophos Limited
Google-Chrome-Enterprise-Hilfe: Einführung in Chrome Enterprise
Sophos Mobile
Copyright © Sophos Limited 99
Sophos Mobile
12 Gerätegruppen
Gerätegruppen dienen zur Kategorisierung von Geräten. Da sich Aufgaben auch für Gerätegruppen statt für Einzelgeräte ausführen lassen, können Sie Geräte so effizient verwalten.
Ein Gerät gehört jeweils immer exakt zu einer Gerätegruppe. Sie weisen ein Gerät einer
Gerätegruppe zu, wenn Sie es zu Sophos Mobile hinzufügen.
Tipp
Gruppieren Sie nur Geräte mit demselben Betriebssystem. Gruppen lassen sich dadurch leichter für Installationen und andere betriebssystemspezifische Aufgaben verwenden.
12.1 Gerätegruppen erstellen
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Gerätegruppen und anschließend auf
Gerätegruppe erstellen.
2. Geben Sie auf der Seite Gerätegruppe bearbeiten einen Namen und eine Beschreibung für die neue Gerätegruppe ein.
3. Wählen Sie unter Compliance-Richtlinien die Compliance-Richtlinien aus, die auf Firmen- und
Privatgeräte angewendet werden.
4. Klicken Sie auf Speichern.
Hinweis
Die Einstellungen für die Gerätegruppen enthalten die Option iOS-Auto-Registrierung
aktivieren. Mit dieser Option können Sie iPhones und iPads mit dem Apple Configurator
bereitstellen. Siehe iPhones und iPads automatisch registrieren (Seite 48).
Die neue Gerätegruppe wird angelegt und auf der Seite Gerätegruppen angezeigt.
12.2 Gerätegruppen löschen
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Gerätegruppen.
2. Klicken Sie auf der Seite Gerätegruppen auf das blaue Dreieck neben der zu löschenden
Gerätegruppe, und anschließend auf Löschen.
3. Wählen Sie im Bestätigungsdialog eine der verbleibenden Gerätegruppen aus, der die Geräte der aktuellen Gerätegruppe zugewiesen werden.
Diese Auswahl ist nur verfügbar, wenn der aktuellen Gerätegruppe Geräte zugewiesen sind.
4. Klicken Sie auf Ja, um die Gerätegruppe zu löschen.
Hinweis
Wenn nur eine Gerätegruppe vorhanden ist und dieser Geräte zugewiesen sind, können Sie die
Gerätegruppe nicht löschen.
100 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
13 Benutzer
Auf der Seite Personen verwalten Sie die Benutzerkonten für Sophos Mobile.
Benutzerverwaltung
Wenn Sie in Sophos Mobile einen Kunden einrichten, können Sie zwischen folgenden Arten der
Benutzerverwaltung auswählen:
Interne Benutzerverwaltung
Externe Benutzerverwaltung
Föderierte Authentifizierung
Sie erstellen Benutzerkonten in Sophos Mobile.
Sie erstellen Benutzerkonten in einem LDAP-
Verzeichnis (z.B. in Active Directory) und verbinden dieses Verzeichnis anschließend mit Sophos Mobile. Siehe
Benutzerverzeichnis konfigurieren (Seite 103).
Sie erstellen Benutzerkonten in Azure Active
Directory (Azure AD). Wenn sich Benutzer am
Sophos Mobile Self Service Portal anmelden, authentisieren sie sich gegenüber Azure AD.
Siehe Föderierte Authentifizierung konfigurieren
(Seite 106).
Benutzerinformationen
Bei interner Benutzerverwaltung zeigt die Seite Personen die Benutzer, die Sie zu Sophos Mobile hinzugefügt haben.
Bei externer Benutzerverwaltung und bei Verbundauthentifizierung zeigt die Seite Personen nur die für Sophos Mobile relevanten Benutzer:
• Benutzer, denen Sie ein mit Sophos Mobile verwaltetes Gerät zugewiesen haben.
• Benutzer, denen Sie eine über das Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP) erworbene App zugewiesen haben.
Klicken Sie auf den Namen eines Benutzers, um dessen Kontoinformationen anzuzeigen.
Benutzer importieren
Bei interner Benutzerverwaltung können Sie Benutzer aus einer CSV-Datei importieren. Siehe
Benutzer importieren (Seite 108).
Benutzergruppen
Mit Benutzergruppen legen Sie fest, welche Benutzer das Sophos Mobile Self Service Portal verwenden können und welche Registrierungsoptionen verfügbar sind. Um eine Konfiguration für das Sophos Mobile Self Service Portal zu erstellen, die nur für bestimmte Benutzer gilt, fügen Sie die
Benutzer zu einer Benutzergruppe hinzu und weisen Sie die Gruppe der Konfiguration zu. Siehe
Service Portal konfigurieren (Seite 28).
Copyright © Sophos Limited 101
Sophos Mobile
Bei interner Benutzerverwaltung verwenden Sie Sophos Mobile Admin, um Benutzer zu Gruppen hinzuzufügen. Siehe
Benutzergruppen erstellen (Seite 109).
Bei externer Benutzerverwaltung verwendet Sophos Mobile die in Ihrem LDAP-Verzeichnis angelegten Gruppen.
Bei Verbundauthentifizierung verwendet Sophos Mobile die in Azure AD angelegten Gruppen.
13.1 Self-Service-Portal-Benutzerverwaltung konfigurieren
Hinweis
Für Sophos Mobile on Premise wird die Benutzerverwaltung für das Self Service Portal vom Superadministrator festgelegt, wenn ein Kunde erstellt wird. Siehe die Sophos Mobile
Superadministrator-Anleitung (englisch) .
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Benutzerverzeichnis.
2. Wählen Sie unter Gerätezuweisung aus, was passieren soll, wenn Sie einen Benutzer löschen, der einem Gerät zugewiesen ist:
Option
Benutzerzuweisung aufheben
Gerät deregistrieren und löschen
Gerät deregistrieren
Beschreibung
Die Benutzerzuweisung wird entfernt. Der
Gerätestatus ändert sich nicht.
Das Gerät wird bei Sophos Mobile deregistriert und gelöscht.
Das Gerät wird bei Sophos Mobile deregistriert.
Der Gerätestatus ändert sich zu Deregistriert.
Diese Einstellung steht bei externer Benutzerverwaltung nicht zur Verfügung.
3. Wählen Sie unter Benutzerverwaltungsmodus aus, wie Sophos Mobile Benutzerkonten verwaltet:
Option
Kein Verzeichnis. SSP, benutzerspezifische
Richtlinien und LDAP-Administratoren sind nicht verfügbar.
Internes Verzeichnis
Externes LDAP-Verzeichnis
Verbundauthentifizierung mit Azure AD
Beschreibung
Die Benutzerverwaltung ist deaktiviert. Sie können Geräten keine Benutzer zuweisen und Sie können nicht das Sophos Mobile Self
Service Portal verwenden.
Sie erstellen Benutzerkonten und
Benutzergruppen in Sophos Mobile.
Sophos Mobile verwendet Benutzerkonten und
Benutzergruppen aus einem LDAP-Verzeichnis.
Sie erstellen Benutzerkonten und
Benutzergruppen in Azure Active Directory
(Azure AD). Wenn sich Benutzer im Sophos
Mobile Self Service Portal anmelden, authentisieren sie sich gegenüber Azure AD.
102 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Option Beschreibung
Siehe
Föderierte Authentifizierung konfigurieren (Seite 106).
4. Für die externe Benutzerverwaltung klicken Sie auf Externes Benutzerverzeichnis (LDAP)
konfigurieren, um die Verbindung zu Ihrem LDAP-Verzeichnis zu konfigurieren.
Siehe
Externes Benutzerverzeichnis konfigurieren (Seite 103).
5. Klicken Sie auf Speichern.
Nachdem Sie den Benutzerverwaltungsmodus festgelegt haben, können Sie nicht direkt zu einem anderen Modus wechseln. Stattdessen müssen Sie zunächst Kein Verzeichnis. SSP,
benutzerspezifische Richtlinien und LDAP-Administratoren sind nicht verfügbar. auswählen, damit wieder alle Optionen verfügbar sind.
Hinweis
In folgenden Fällen können Sie den Benutzerverwaltungsmodus nicht ändern:
• Wenn Sie Geräten Benutzer zugewiesen haben.
• Wenn Sie Benutzern eine über das Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP) erworbene
App zugewiesen haben.
13.2 Externes Benutzerverzeichnis konfigurieren
Um Benutzerkonten für Sophos Mobile Admin und für das Self Service Portal aus einem vorhandenen
LDAP-Benutzerverzeichnis zu verwenden, müssen Sie die Verbindung zu Ihrem LDAP-Server konfigurieren.
Sophos Mobile kann sich mit folgenden LDAP-Servern verbinden:
• Active Directory
• Google Cloud Directory
• HCL Domino
• NetIQ eDirectory
• Red Hat Directory Server
• Zimbra
Informationen zu unterstützten Versionen finden Sie im Dokument Sophos Mobile 9.6
Versionshinweise (englisch) .
Für Active Directory finden Sie zusätzliche Informationen im Support-Artikel 128081 .
Für Google Cloud Directory finden Sie zusätzliche Informationen im Support-Artikel 132870 .
Hinweis
Zwischen dem LDAP-Verzeichnis und Sophos Mobile findet keine Synchronisierung statt. Sophos
Mobile greift auf das LDAP-Verzeichnis nur zu, um Benutzerinformationen nachzuschlagen.
Änderungen an einem LDAP-Benutzerkonto wirken sich nicht auf die Datenbank von Sophos
Mobile aus, und umgekehrt.
So konfigurieren Sie eine LDAP-Verbindung zu einem externen Benutzerverzeichnis:
Copyright © Sophos Limited 103
Sophos Mobile
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Benutzerverzeichnis.
2. Wählen Sie Externes LDAP-Verzeichnis aus.
3. Klicken Sie auf Externes Benutzerverzeichnis (LDAP) konfigurieren.
Die Konfiguration hängt vom Typ des LDAP-Servers ab. Die folgende Anleitung gilt für Active
Directory.
4. Konfigurieren Sie auf der Seite LDAP-Server-Details die folgenden Einstellungen: a) Wählen Sie im Feld LDAP-Typ den Typ des LDAP-Servers aus.
b) Geben Sie im Feld Primäre URL die IP-Adresse oder den Namen des primären
Verzeichnisservers ein.
Wählen Sie SSL/TLS aus, um LDAP über SSL (LDAPS) für die Server-Verbindung zu verwenden.
Hinweis
Für Active Directory ist LDAPS vorgeschrieben. Informationen zum Einrichten von LDAPS für Active Directory finden Sie im Microsoft Dokument Schritt-für-Schritt-Anleitung zum
Einrichten von LDAPS auf Windows Server (englisch) .
c) Optional: Geben Sie im Feld Sekundäre URL die IP-Adresse oder den Namen eines
Verzeichnisservers ein, den Sophos Mobile verwendet, falls der primäre Server nicht erreichbar ist.
d) Geben Sie in den Feldern Benutzer und Kennwort die Anmeldeinformationen ein, die Sophos
Mobile verwendet, um sich am LDAP-Server zu authentisieren.
Verwenden Sie eines der folgenden Formate:
• <Domäne>\<Benutzername>
• <Benutzername>@<Domäne>.<Domänen-Code>
Hinweis
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, ein Konto zu verwenden, dass keine Schreibrechte für das Verzeichnis besitzt.
5. Geben Sie auf der Seite Suchbasis den distinguished name (DN) des Suchbasisobjekts ein.
Das Suchbasisobjekt definiert den Ausgangspunkt im Verzeichnis für die LDAP-Suche.
6. Konfigurieren Sie auf der Seite Suchfelder, welche Verzeichnis-Attribute Sophos Mobile für die
Benutzereigenschaften verwendet.
Wählen Sie die Attribute aus der Liste aus oder geben Sie sie manuell ein.
Für Active Directory verwenden Sie folgende Zuordnung:
Eigenschaft in Sophos Mobile
Benutzername
Vorname
Nachname
Attribut in Active Directory sAMAccountName givenName sn mail
104 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
7. Geben Sie auf der Seite SSP-Konfiguration an, welche Benutzer sich am Self Service Portal anmelden können. Geben Sie die relevanten Informationen im Feld LDAP-Gruppe ein. Sie haben folgende Möglichkeiten:
• Wenn Sie eine Benutzergruppe aus Ihrem LDAP-Verzeichnis eingeben, sucht Sophos Mobile nach Benutzern in dieser Gruppe und allen Untergruppen.
Nachdem Sie die Gruppe eingegeben haben, klicken Sie auf Gruppe testen, um den
Distinguished Name (DN) der Gruppe zu ermitteln.
• Wenn Sie ein einzelnes Sternchen * eingeben, sucht Sophos Mobile nach Benutzern in allen
Gruppen Ihres LDAP-Verzeichnisses. Es sucht nicht nach Benutzern, die Mitglied keiner
Gruppe sind.
• Wenn Sie das Feld leer lassen, können sich keine Benutzer am Self Service Portal anmelden.
Verwenden Sie diese Option, um die externe Benutzerverwaltung nur für Sophos Mobile Admin zu verwenden, aber nicht für das Self Service Portal.
Hinweis
Die Gruppe, die Sie hier angeben, ist unabhängig von der Benutzergruppe, die Sie auf dem
Tab Gruppeneinstellungen der Seite Self Service Portal definieren. Mit den Einstellungen dort definieren Sie Auftragspakete, Gruppenzugehörigkeit in Sophos Mobile und die für jede
Benutzergruppe verfügbaren Geräteplattformen.
8. Klicken Sie auf Anwenden.
9. Klicken Sie auf dem Tab Benutzerverzeichnis auf Speichern.
Verwandte Informationen
Support-Artikel 128081
Support-Artikel 132870
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Einrichten von LDAPS auf Windows Server (Microsoft-Dokument, englisch)
13.3 Föderierte Authentifizierung
Föderierte Authentifizierung mit Azure Active Directory (Azure AD) ist ein alternativer
Benutzerverwaltungsmodus neben interner oder externer (LDAP) Benutzerverwaltung.
Wenn sich Benutzer im Sophos Mobile Self Service Portal anmelden, gibt es zwischen externer
Benutzerverwaltung und föderierter Authentifizierung einen grundlegenden Unterschied:
• Bei externer Benutzerverwaltung authentisieren sich Benutzer gegenüber Sophos Mobile mit ihren
LDAP-Anmeldeinformationen.
• Bei föderierter Authentisierung authentisieren sich Benutzer direkt gegenüber Azure AD.
Dies hat folgende Vorteile:
• Azure AD unterstützt moderne Anmeldefunktionen wie z.B. Mehrfaktor-Authentifizierung, Smart-
Card-Authentifizierung oder zertifikatbasierte Authentifizierung.
• Plattformübergreifendes Single-Sign-On: Benutzer melden sich nur einmal an und können dann auf das Sophos Mobile Self Service Portal und auf andere Anwendungen und Ressourcen zugreifen, die Sie für Azure-AD-Authentisierung konfiguriert haben.
• Sie müssen nicht die Netzwerkports 389 (LDAP) oder 636 (LDAPS) für die Kommunikation zwischen Sophos Mobile und Ihrem LDAP-Server öffnen.
Copyright © Sophos Limited 105
Sophos Mobile
106
13.3.1 Föderierte Authentifizierung konfigurieren
Um die Verbundauthentifizierung mit Azure Active Directory (Azure AD) zu verwenden, müssen Sie
Sophos Mobile als Microsoft-Azure-Anwendung registrieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Microsoft Azure.
2. Klicken Sie auf Microsoft-Azure-Registrierungsassistent.
Der Assistent leitet Sie durch den Registrierungsvorgang im Microsoft-Azure-Portal und in Sophos
Mobile Admin: a) Erstellen Sie im Microsoft-Azure-Portal eine Anwendung für Sophos Mobile.
b) Geben Sie in Sophos Mobile die Anwendungs-ID ein.
c) Laden Sie das Server-Zertifikat für Sophos Mobile in Ihre Anwendung hoch.
d) Registrieren Sie eine Antwort-URL für Sophos Mobile. Nachdem sich Benutzer gegenüber
Azure AD authentisiert haben, werden sie zu dieser Seite in Sophos Mobile weitergeleitet.
e) Gewähren Sie der Anwendung die erforderlichen Berechtigungen.
3. Klicken Sie auf der Seite Sophos-Einrichtung auf das Tab Benutzerverzeichnis.
4. Wählen Sie Verbundauthentifizierung mit Azure AD als Benutzerverwaltungsmodus aus.
Falls die Verbundauthentifizierung nicht vorhanden ist, wechseln Sie zunächst zu Kein
Verzeichnis. SSP, benutzerspezifische Richtlinien und LDAP-Administratoren sind nicht
verfügbar..
Hinweis
Sie können die Anwendung für Sophos Mobile, die Sie im Azure-Portal erstellt haben, auch für den Intune-App-Schutz verwenden. Beachten Sie, dass für den Intune-App-Schutz zusätzliche
Lizenzbedingungen gelten. Siehe Intune App-Schutz
(Seite 393).
13.3.2 Standardkunden für das Self Service Portal festlegen
Als Superadministrator können Sie einen Standardkunden festlegen, der automatisch ausgewählt wird, wenn sich Benutzer am Self Service Portal anmelden.
In Sophos Mobile können Sie mehrere Kunden einrichten, um verschiedene Bereiche Ihrer
Organisation unabhängig voneinander zu verwalten. Wenn sich Benutzer im Sophos Mobile Self
Service Portal anmelden, müssen sie vor der Eingabe ihrer Anmeldeinformation zunächst einen
Kunden auswählen.
Indem Sie einen Standardkunden festlegen, vereinfachen Sie den Anmeldevorgang für Ihre
Benutzer. Dies ist für alle Benutzerverwaltungsmodi möglich. Besonders nützlich ist es aber bei der
Verwendung von föderierter Authentifizierung: Wenn Benutzer sich bereits gegenüber Azure Active
Directory (Azure AD) authentisiert haben, sehen sie überhaupt keinen Anmeldedialog.
So legen Sie einen Standardkunden für das Self Service Portal fest:
1. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin als Superadministrator an.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Web-Portale.
3. Wählen Sie unter Self Service Portal die Option Vorgabe Kunde aus und wählen Sie anschließend einen Kunden aus der Liste aus.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
4. Optional: Deaktivieren Sie Sichtbar und bearbeitbar, um die Anmeldeseite für Benutzer zu
überspringen, die sich bereits gegenüber Azure AD authentisiert haben.
Hinweis
Wenn Sie diese Option deaktivieren, können nur Benutzer des Standardkunden das Sophos
Mobile Self Service Portal verwenden.
5. Klicken Sie auf Speichern.
13.4 LDAP-Verbindung konfigurieren
Wenn Sie die Verbundauthentifizierung eingerichtet haben, können Sie eine LDAP-Verbindung zwischen Sophos Mobile und Azure Active Directory (Azure AD) konfigurieren. Dies ist erforderlich, wenn Sie Apple DEP, Google Zero-Touch oder Samsung KME verwenden wollen.
Folgende Geräte registrieren sich automatisch bei Sophos Mobile, wenn Benutzer sie einrichten:
• iPhones, iPads und Macs, die für das Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP) registriert sind
• Android-Geräte, die für die Zero-Touch-Registrierung von Google registriert sind
• Samsung-Android-Geräte, die für Knox Mobile Enrollment (KME) registriert sind
Während der Registrierung verbindet sich Sophos Mobile mit Azure AD, um den Benutzer zu authentifizieren.
So konfigurieren Sie eine LDAP-Verbindungen:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab LDAP-Verbindung.
2. Klicken Sie auf Externes Benutzerverzeichnis (LDAP) konfigurieren.
3. Konfigurieren Sie auf der Seite LDAP-Server-Details die folgenden Einstellungen: a) Geben Sie im Feld Primäre URL die IP-Adresse oder den Namen des primären
Verzeichnisservers ein.
Der Server muss LDAPS (LDAP über SSL/TLS) unterstützen.
b) Optional: Geben Sie im Feld Sekundäre URL die IP-Adresse oder den Namen eines
Verzeichnisservers ein, den Sophos Mobile verwendet, falls der primäre Server nicht erreichbar ist.
c) Geben Sie in den Feldern Benutzer und Kennwort die Anmeldeinformationen ein, die Sophos
Mobile verwendet, um sich am LDAP-Server zu authentisieren.
Verwenden Sie eines der folgenden Formate:
• <Domäne>\<Benutzername>
• <Benutzername>@<Domäne>.<Domänen-Code>
Hinweis
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, ein Konto zu verwenden, dass keine Schreibrechte für das Verzeichnis besitzt.
4. Geben Sie auf der Seite Suchbasis den distinguished name (DN) des Suchbasisobjekts ein.
Das Suchbasisobjekt definiert den Ausgangspunkt im Verzeichnis für die LDAP-Suche.
5. Klicken Sie auf Anwenden.
Copyright © Sophos Limited 107
Sophos Mobile
13.5 Benutzer erstellen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Personen.
2. Klicken Sie auf Benutzer erstellen.
3. Wählen Sie auf der Seite Benutzer bearbeiten das Kontrollkästchen Registrierungs-E-Mail
senden aus.
4. Geben Sie die Kontodetails ein.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Eine Registrierungs-E-Mail wird an den neuen Benutzer gesendet.
Wenn Sie auf das blaue Dreieck neben dem betreffenden Benutzer klicken, können Sie die
Benutzerinformationen anzeigen (Anzeigen) oder den Benutzer Bearbeiten oder Löschen.
Hinweis
Wenn Sie auf einen Benutzernamen klicken, wird die Seite Benutzer bearbeiten angezeigt. Diese
Seite enthält eine Schaltfläche Registrierungs-E-Mail erneut senden, mit der Sie die E-Mail erneut senden können, falls der Benutzer diese nicht erhalten oder verloren hat.
108
13.6 Benutzer importieren
Sie können Benutzer hinzufügen, indem Sie diese aus einer CSV-Datei importieren.
Sie können bis zu 500 Benutzer importieren.
Wenn Sie eine Gruppe angeben, die nicht vorhanden ist, legt Sophos Mobile diese an.
Für die CSV-Datei gilt folgendes:
• Die erste Zeile enthält die Spaltenüberschriften und wird nicht importiert.
• Als Trennzeichen wird ein Semikolon verwendet, kein Komma.
• Alle Zeilen haben die korrekte Anzahl an Semikolons. Dies gilt auch, wenn optionale Werte fehlen.
• Die Dateiendung ist .csv
.
• Damit nicht englische Zeichen korrekt importiert werden, muss die Datei UTF-8-kodiert sein.
Tipp
Klicken Sie auf der Seite Benutzer importieren auf Beispiel-CSV, um eine Beispieldatei herunterzuladen.
So importieren Sie Benutzer aus einer CSV-Datei:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Personen.
2. Klicken Sie auf Benutzer importieren.
3. Klicken Sie auf der Seite Benutzer importieren auf Registrierungs-E-Mails senden.
4. Klicken Sie auf Datei hochladen und wählen Sie anschließend die vorbereitete CSV-Datei aus.
Die Einträge werden aus der Datei eingelesen und angezeigt.
5. Wenn die Daten nicht korrekt oder inkonsistent formatiert sind, kann die gesamte Datei nicht importiert werden. Beachten Sie in diesem Fall die Fehlermeldungen, die neben den betroffenen
Einträgen angezeigt werden, korrigieren Sie die CSV-Datei und laden Sie sie erneut hoch.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
6. Klicken Sie auf Fertigstellen, um die Benutzerkonten anzulegen.
Die Benutzer werden importiert und auf der Seite Personen angezeigt. Jeder Benutzer erhält eine E-
Mail mit seinen Anmeldeinformationen für das Self Service Portal.
13.7 Benutzergruppen erstellen
Mit Benutzergruppen legen Sie fest, welche Benutzer das Sophos Mobile Self Service Portal verwenden können und welche Registrierungsoptionen verfügbar sind.
Hinweis
Wenn Sie Ihre Benutzerkonten in einem externen LDAP-Verzeichnis verwalten, erstellen Sie Ihre
Benutzergruppen dort.
Wenn Sie föderierte Authentifizierung verwenden, erstellen Sie Ihre Benutzergruppen in Azure
Active Directory.
So erstellen Sie eine Benutzergruppe:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Personen.
2. Klicken Sie auf Benutzergruppen anzeigen.
3. Klicken Sie auf der Seite Benutzergruppen anzeigen auf Gruppe erstellen.
4. Geben Sie einen Namen für die Gruppe ein.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Nachdem Sie eine Benutzergruppe erstellt haben, können Sie Benutzer hinzufügen.
Wenn Sie die Gruppe einer Konfiguration Sophos Mobile Self Service Portal zuweisen, gilt diese
Konfiguration nur für die Mitglieder der Gruppe. Siehe
Self Service Portal konfigurieren (Seite 28).
Copyright © Sophos Limited 109
Sophos Mobile
110
14 Richtlinien
Eine Richtlinie enthält Einstellungen, die Sie auf ein Gerät oder eine Gerätegruppe anwenden können.
Es gibt zwei Arten von Richtlinien:
1.
Richtlinien, die sofort wirksam werden, wenn Sie diese einem Gerät zuweisen. Diese Richtlinien werden jedes Mal synchronisiert, wenn sich das Gerät mit Sophos Mobile verbindet. Wenn
Sie die Richtlinie ändern, müssen Sie diese nicht auf dem Gerät aktualisieren. Um die durch die Richtlinie gemachten Einstellungen zu entfernen, müssen Sie entweder die Richtlinie aktualisieren oder eine andere Richtlinie zuweisen.
Richtlinien dieser Art sind:
• Android-Enterprise-Richtlinien
• Sophos-Container-Richtlinien
• Mobile-Threat-Defense-Richtlinien
• macOS-Richtlinien
• Windows-Richtlinien
• Windows-Mobile-Richtlinien
• Chrome-Security-Richtlinien
2.
Richtlinien, die von Sophos Mobile installiert werden, wenn Sie diese einem Gerät zuweisen.
Wenn Sie die Richtlinie ändern, müssen Sie diese auf dem Gerät aktualisieren. Um die durch die Richtlinie gemachten Einstellungen zu entfernen, können Sie die Richtlinie vom Gerät deinstallieren.
Richtlinien dieser Art sind:
• Android-Geräterichtlinien
• Knox-Container-Richtlinien
• iOS-Geräterichtlinien
Zugehörige Konzepte
Konfigurationen für Android-Geräterichtlinien
(Seite 174)
Mit einer Android-Geräterichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Android-Geräte, die bei Sophos
Mobile mit dem Verwaltungsmodus „Geräteadministrator“ registriert sind.
Konfigurationen für Knox-Container-Richtlinien (Seite 196)
Mit einer Knox-Container-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für den Knox-Container auf
Samsung-Geräten.
Konfigurationen für iOS-Geräterichtlinien (Seite 201)
Mit einer iOS-Geräterichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für iPhones und iPads.
Konfigurationen für Android-Enterprise-Geräterichtlinien (Seite 120)
Mit einer Android-Enterprise-Geräterichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für vollständig verwaltete
Android-Enterprise-Geräte.
Konfigurationen für Richtlinien für Android-Enterprise-Arbeitsprofile
(Seite 137)
Mit einer Richtlinie für Android-Enterprise-Arbeitsprofile konfigurieren Sie Einstellungen für Geräte mit
Android-Enterprise-Arbeitsprofil.
Konfigurationen für Sophos-Container-Richtlinien (Android)
(Seite 154)
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Mit einer Sophos-Container-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Sophos Secure Email und
Sophos Secure Workspace auf Geräten, auf denen Sophos Mobile den Sophos-Container verwaltet.
Konfigurationen für Mobile-Threat-Defense-Richtlinien (Android) (Seite 169)
Mit einer Mobile-Threat-Defense-Richtlinie konfigurieren Sie Sophos Intercept X for Mobile, wenn es bei Sophos Mobile registriert ist.
Konfigurationen für Sophos-Container-Richtlinien (iOS) (Seite 240)
Mit einer Sophos-Container-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Sophos Secure Email und
Sophos Secure Workspace auf Geräten, auf denen Sophos Mobile den Sophos-Container verwaltet.
Konfigurationen für Mobile-Threat-Defense-Richtlinien (iOS)
(Seite 255)
Mit einer Mobile-Threat-Defense-Richtlinie konfigurieren Sie Sophos Intercept X for Mobile, wenn es bei Sophos Mobile registriert ist.
Konfigurationen für macOS-Geräterichtlinien (Seite 258)
Mit einer macOS-Geräterichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Macs, die für alle Benutzer gelten.
Konfigurationen für macOS-Benutzerrichtlinien (Seite 280)
Mit einer macOS-Benutzerrichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Macs, die für Benutzer gelten, die von Sophos Mobile verwaltet werden.
Konfigurationen für Windows-Mobile-Richtlinien (Seite 301)
Mit einer Windows-Mobile-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Windows-Mobile-Geräte.
Konfigurationen für Windows-Richtlinien
(Seite 312)
Mit einer Windows-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Windows-Computer.
Konfigurationen für Chrome-Security-Richtlinien
(Seite 327)
Mit einer Chrome-Security-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für die Erweiterung Sophos
Chrome Security, wenn diese bei Sophos Mobile registriert ist.
14.1 Erste Schritte mit Geräterichtlinien
Der Assistent Richtlinien-Schnellstart hilft Ihnen, grundlegende Geräterichtlinien für alle Plattformen zu erstellen. Sie können die Richtlinien später erweitern.
Einschränkung
Diese Anweisungen gelten nicht für Chrome-Geräte.
So erstellen Sie Richtlinien mit dem Assistenten Richtlinien-Schnellstart:
1. Klicken Sie auf der Seite „Übersicht“ im Widget Aufgaben auf Assistent „Richtlinien-
Schnellstart“.
Tipp
Falls das Widget nicht angezeigt wird, klicken Sie auf Widget hinzufügen > Erste Schritte.
2. Wählen Sie auf der Seite Plattformen die Geräteplattformen aus, für die Sie eine Richtlinie erstellen wollen.
3. Für Android können Sie einen Verwaltungsmodus auswählen.
Diese Einstellung bestimmt, welche Arten von Richtlinien verfügbar sind. Wir empfehlen, den
Modus Android Enterprise zu verwenden.
4. Konfigurieren Sie auf der Seite Richtlinien die folgenden Einstellungen: a) Geben Sie einen Namen für die Richtlinie ein.
Für jede Plattform wird eine Richtlinie mit diesem Namen erstellt.
Copyright © Sophos Limited 111
Sophos Mobile b) Wählen Sie die von der Richtlinie verwalteten Bereiche aus.
Wenn Sie ein Kontrollkästchen deselektieren, wird die zugehörige Seite im Assistenten
übersprungen. Sie können die übersprungenen (und weitere) Bereiche später konfigurieren.
5. Auf der Seite Kennwörter konfigurieren Sie Anforderung an das Gerätekennwort.
6. Auf der Seite Einschränkungen konfigurieren Sie Einschränkungen, die auf die Geräte angewendet werden, zum Beispiel das Abschalten der Kamera oder anderer Gerätefunktionen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten.
7. Auf der Seite WLAN konfigurieren Sie die Verbindung zu Ihrem Unternehmens-WLAN.
Sie können die Einstellung später ändern, falls Ihr WLAN eine andere Sicherungsart als WPA/
WPA2 PSK verwendet.
8. Auf der Seite E-Mail konfigurieren Sie die Verbindung zu Ihrem Microsoft Exchange E-Mail-Server.
Die Platzhalter %_USERNAME_% und %_EMAILADDRESS_% werden durch den Namen und die E-
Mail-Adresse des dem Gerät zugewiesenen Benutzers ersetzt.
9. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Für jede von Ihnen ausgewählte Plattform erstellt der Assistent eine Richtlinie.
Um die Richtlinie zu betrachten, klicken Sie in der Menüleiste auf Richtlinien und anschließend auf die Geräteplattform.
Um die verwalteten Bereiche zu ändern, klicken Sie auf den Namen der Richtlinie und anschließend auf Konfiguration hinzufügen.
Sie müssen Android Enterprise für Ihre Organisation einrichten, bevor Sie Geräte registrieren können. Siehe
Android Enterprise einrichten - Übersicht (Seite 369).
14.2 Richtlinie erstellen
Sie erstellen Richtlinien, um Geräteeinstellungen zu konfigurieren. Erstellen Sie mehrere Richtlinien, wenn Sie verschiedene Gerätetypen verwalten wollen.
Richtlinien bestehen aus Konfigurationen. Indem Sie Konfigurationen zu einer Richtlinie hinzufügen, legen Sie fest, welche Bereiche eines Gerätes Sophos Mobile verwaltet.
So erstellen Sie eine Richtlinie:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION die Option Richtlinien aus und anschließend eine Geräteplattform.
2. Wählen Sie Erstellen aus und anschließend einen Richtlinientyp.
3. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein.
4. Geben Sie bei iOS- und macOS-Geräteprofilen den Namen Ihrer Organisation ein.
5. Optional: Überprüfen Sie die Konfigurationen, die Sophos Mobile automatisch zur Richtlinie hinzugefügt hat und passen Sie diese bei Bedarf an.
Sophos Mobile fügt folgende Konfigurationen automatisch hinzu:
• Eine Konfiguration Allgemein zu Sophos-Container-Richtlinien.
• Eine Konfiguration Einschränkungen zu Android-Enterprise-Richtlinien.
• Eine Konfiguration Netzwerk zu Mobile-Threat-Defense-Richtlinien.
6. Wählen Sie Konfiguration hinzufügen aus, um weitere Konfigurationen zu der Richtlinie hinzuzufügen.
7. Nehmen Sie auf der Einstellungsseite der Konfiguration die gewünschten Einstellungen vor.
8. Optional: Wählen Sie in SCEP-Erneuerung ein Erneuerungsintervall aus.
112 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Diese Option ist verfügbar, wenn die Richtlinie eine der Konfigurationen SCEP oder Duo-
Gerätezertifikat enthält.
Nach Ablauf des Intervalls fordert das Gerät automatisch eine Erneuerung des Zertifikats an.
Stichdatum ist dabei der Zeitpunkt, an dem die Richtlinie dem Gerät zugewiesen wurde. Das
Intervall gilt für alle Konfigurationen SCEP und Duo-Gerätezertifikat der Richtlinie.
9. Wenn Sie alle erforderlichen Konfigurationen hinzugefügt haben, wählen Sie Speichern aus.
Die Richtlinie wird erstellt. Sie können diese Geräten zuweisen.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 118)
Sie weisen Geräten eine Richtlinie zu, um deren Einstellungen anzuwenden.
Richtlinienänderungen auf Geräte anwenden
(Seite 119)
Wenn Sie die Einstellungen bestimmter Richtlinien ändern, müssen Sie diese auf den Geräten aktualisieren, damit die Änderungen wirksam werden.
14.3 Richtlinie aus Apple Configurator importieren
Sie können eine in Apple Configurator erstellte Richtlinie importieren, oder eine Richtlinie, die Sie aus einer anderen Instanz von Sophos Mobile exportiert haben.
Voraussetzung: Erstellen Sie eine Richtlinie in Apple Configurator und exportieren Sie diese
(unverschlüsselt und unsigniert) auf Ihren Computer.
Hinweis
In Apple Configurator werden Richtlinien als Profile bezeichnet.
So importieren Sie die Richtlinie:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Richtlinien > iOS & iPadOS aus.
2. Wählen Sie Erstellen > Richtlinie importieren aus.
3. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein.
4. Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend die Datei, die Sie aus Apple Configurator exportiert haben.
5. Wählen Sie auf der Seite Richtlinie importieren die Option Speichern aus.
Die Richtlinie wird importiert. Um die Richtlinie Geräten zuzuweisen, gehen Sie genauso vor wie bei
Richtlinien, die Sie in Sophos Mobile erstellt haben.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 118)
Sie weisen Geräten eine Richtlinie zu, um deren Einstellungen anzuwenden.
14.4 Provisionierungsprofile importieren (iOS, iPadOS)
Sie können ein Bereitstellungsprofil für selbst entwickelte Apps importieren, um es auf Ihren iPhones und iPads zu installieren.
Copyright © Sophos Limited 113
Sophos Mobile
Voraussetzung: Erzeugen Sie in Ihrer Entwicklungsumgebung ein Bereitstellungsprofil und speichern
Sie es auf Ihrem Computer.
So importieren Sie das Bereitstellungsprofil:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Richtlinien > iOS & iPadOS aus.
2. Wählen Sie Erstellen > Richtlinie importieren aus.
3. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein.
4. Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend das Bereitstellungsprofil.
5. Wählen Sie auf der Seite Richtlinie importieren die Option Speichern aus.
Das Bereitstellungsprofil wird importiert. Sie installieren es auf Geräten auf die gleichen Weise, wie Sie
Richtlinien zuweisen.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 118)
Sie weisen Geräten eine Richtlinie zu, um deren Einstellungen anzuwenden.
14.5 Über macOS-Richtlinien
Für Macs gibt es zwei Arten von Richtlinien:
• : Wenn Sie einem Mac eine Geräterichtlinie zuweisen, gelten die Einstellungen für alle Benutzer, die sich an dem Mac anmelden.
• : Wenn Sie einem Mac eine Benutzerrichtlinie zuweisen, gelten die Einstellungen für alle verwalteten Benutzer, die sich an dem Mac anmelden.
Verwaltete Benutzer sind:
• Der lokale Benutzer, der den Mac bei Sophos Mobile registriert hat.
• Alle Netzwerk-Benutzer, die Sophos Mobile bekannt sind. Dies sind die Benutzer des externen
LDAP-Verzeichnisses, welches Sie für das Self Service Portal konfiguriert haben.
114
Über Geräte- und Benutzerrichtlinien
• Zusätzlich zu der Registrierungsrichtlinie (die eine Geräterichtlinie ist) können Sie einem Mac eine
Geräterichtlinie und eine Benutzerrichtlinie zuweisen.
• Wenn es konkurrierende Einstellungen in der Geräte- und der Benutzerrichtlinie gibt, wird die restriktivere Einstellung angewendet.
• Auf dem Mac werden die zugewiesenen Richtlinien unter Systemeinstellungen > Profile angezeigt.
• Wenn Sie eine Geräterichtlinie aktualisieren, werden die Änderungen bei der nächsten
Synchronisierung übernommen.
• Wenn Sie eine Benutzerrichtlinie aktualisieren, werden die Änderungen übernommen, wenn sich der Benutzer das nächste Mal am Mac anmeldet.
• Benutzer können zwar die Benutzerrichtlinie vom Mac entfernen. Diese wird aber automatisch erneut zugewiesen, wenn sich der Benutzer das nächste Mal anmeldet.
• Benutzer können nicht die Geräterichtlinie entfernen.
• Wenn ein Benutzer die Registrierungsrichtlinie entfernt, wird der Mac bei Sophos Mobile deregistriert. Hierfür sind Administratorrechte erforderlich.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Zugehörige Konzepte
Konfigurationen für macOS-Geräterichtlinien (Seite 258)
Mit einer macOS-Geräterichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Macs, die für alle Benutzer gelten.
Konfigurationen für macOS-Benutzerrichtlinien (Seite 280)
Mit einer macOS-Benutzerrichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Macs, die für Benutzer gelten, die von Sophos Mobile verwaltet werden.
14.6 Chrome-Sabotageschutz konfigurieren
Der Sabotageschutz stellt die Integrität der Chrome-Security-Richtlinie sicher.
Auf Chrome-Geräten können bösartige Benutzer möglicherweise die Chrome-Security-Richtlinie verändern, zum Beispiel durch Verwendung der Chrome-Entwicklertools. Wenn Sophos Mobile erkennt, dass die Richtlinie auf einem Gerät geändert wurde, wird die ursprüngliche Richtlinie erneut angewendet und es werden die Aktionen ausgeführt, die Sie in einer Compliance-Richtlinie konfiguriert haben.
So konfigurieren Sie den Sabotageschutz:
1. Erstellen oder bearbeiten Sie eine Compliance-Richtlinie für Chrome OS.
2. Konfigurieren Sie in der Compliance-Richtlinie Aktionen für die Regel Manipulationsschutz ist
deaktiviert.
Sie können einen Alarm erstellen oder ein Auftragspaket übertragen, wenn der Benutzer die
Richtlinie ändert.
3. Weisen Sie die Compliance-Richtlinie der Gerätegruppe zu, die Sie für Chrome-Geräte verwenden.
Hinweis
Der Sabotageschutz ist immer aktiviert, auch wenn Sie in einer Compliance-Richtlinie keine weiteren Aktionen konfigurieren.
Zugehörige Aufgaben
Compliance-Richtlinie erstellen
(Seite 34)
14.7 Komplexitätsregeln für Windows-Kennwörter
Bei Windows-Computern gelten feste Regeln für die Kennwortkomplexität (z.B. Länge, Anzahl von
Groß- oder Kleinbuchstaben), die nicht über eine Richtlinie in Sophos Mobile festgelegt werden können. Es gelten unterschiedlicher Regeln für lokale und für Microsoft-Konten.
Lokale Konten
• Kennwort darf nicht den Anmeldenamen oder mehr als zwei aufeinanderfolgende Zeichen des
Benutzernamens enthalten.
• Kennwort muss sechs oder mehr Zeichen lang sein.
• Kennwort muss Zeichen aus drei der folgenden vier Kategorien enthalten:
— Großbuchstaben A-Z (Lateinisches Alphabet)
Copyright © Sophos Limited 115
Sophos Mobile
— Kleinbuchstaben a-z (Lateinisches Alphabet)
— Ziffern 0-9
— Sonderzeichen (!, $, #, %, etc.)
Microsoft-Konten
• Kennwort muss acht oder mehr Zeichen lang sein.
• Kennwort muss Zeichen aus zwei der folgenden vier Kategorien enthalten:
— Großbuchstaben A-Z (Lateinisches Alphabet)
— Kleinbuchstaben a-z (Lateinisches Alphabet)
— Ziffern 0-9
— Sonderzeichen (!, $, #, %, etc.)
14.8 Knox Service Plugin
Das Knox Service Plugin (KSP) ist eine App für Android-Enterprise-Geräte, mit der Sie Knox-
Richtlinien Geräten zuweisen können, die „Samsung Knox Platform for Enterprise“ (KPE) unterstützen.
Einschränkung
Das Knox Service Plugin unterstützt vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte mit Android
8.0 (Knox 3.x) und neuer, sowie Android-Enterprise-Geräte mit Arbeitsprofil mit Android 9.0 (Knox
3.2.1) und neuer.
Weitere Informationen zum Knox Service Plugin und zu KPE finden Sie in der Dokumentation von
Samsung.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Knox Service Plugin mit Sophos Mobile zu verwenden:
1. Genehmigen Sie das Knox Service Plugin Managed Google Play für Ihr Android-Enterprise-Konto.
2. Konfigurieren Sie die Richtlinien im Knox Service Plugin.
3. Installieren Sie das Knox Service Plugin auf ausgewählten Geräten oder Gerätegruppen, oder lassen Sie Ihre Benutzer es in Managed Google Play installieren.
Zugehörige Aufgaben
App aus Managed Google Play genehmigen (Seite 380)
Um eine App für Ihre Benutzer verfügbar zu machen, müssen Sie diese genehmigen.
Richtlinien im Knox Service Plugin konfigurieren (Seite 117)
Die App „Knox Service Plugin“ enthält Einstellungen für Knox-Richtlinien, die Sie konfigurieren können.
App aus Managed Google Play installieren
(Seite 385)
Verwandte Informationen
Samsung-Dokumentation zum Knox Service Plugin
Samsung-Dokumentation zu KPE
116 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.8.1 Richtlinien im Knox Service Plugin konfigurieren
Die App „Knox Service Plugin“ enthält Einstellungen für Knox-Richtlinien, die Sie konfigurieren können.
Voraussetzung: Sie haben das Knox Service Plugin in Managed Google Play genehmigt.
So konfigurieren Sie Knox-Richtlinien im Knox Service Plugin:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Apps > Android aus.
2. Wählen Sie auf der Seite Apps - Android Enterprise die App Knox Service Plugin aus.
3. Konfigurieren Sie in Seite und App-Kategorie, an welcher Position im Google Play Store das Knox
Service Plugin für Ihre Benutzer angezeigt wird.
4. Wählen Sie Verwaltete Konfiguration verwenden aus.
5. Konfigurieren Sie unter Verwaltete Konfiguration die gewünschten Einstellungen.
Die verfügbaren Einstellungen sind im Knox Service Plugin definiert und können sich ändern, wenn Samsung eine neue App-Version veröffentlicht.
In KPE Premium License Key müssen Sie Ihren Knox-Lizenzschlüssel eingeben. Andernfalls werden die Richtlinien auf dem Gerät nicht angewendet.
6. Klicken Sie auf Speichern.
7. Wählen Sie App-Einstellungen an Google senden aus, um die Änderungen Ihren Benutzern zur
Verfügung zu stellen.
Wenn Sie das Knox Service Plugin auf einem Gerät installieren, werden die Knox-Richtlinien angewendet.
Wenn die App deinstalliert wird, werden die Knox-Richtlinien entfernt.
Zugehörige Aufgaben
App aus Managed Google Play genehmigen (Seite 380)
Um eine App für Ihre Benutzer verfügbar zu machen, müssen Sie diese genehmigen.
14.9 Platzhalter in Richtlinien
In den Richtlinieneinstellungen können Sie Platzhalter verwenden, die bei der Zuweisung der Richtlinie durch eine Benutzer-, Geräte- oder Kundeneigenschaft ersetzt werden.
• %_EMAILADDRESS_% wird durch die Eigenschaft E-Mail-Adresse des Benutzers ersetzt, der dem Gerät zugewiesen ist.
• %_USERNAME_% wird durch die Eigenschaft Benutzername des Benutzers ersetzt, der dem
Gerät zugewiesen ist.
• %_DEVPROP()_% wird durch eine Geräteeigenschaft ersetzt.
Zum Beispiel wird %_DEVPROP(IMEI)_% durch den IMEI-Wert des Gerätes ersetzt (falls verfügbar).
Sie können alle Eigenschaften verwenden, die auf den Tabs Geräteeigenschaften und
Benutzerdefinierte Eigenschaften auf der Seite Gerät anzeigen des Gerätes aufgeführt sind.
• %_CUSTPROP()_% wird durch eine Kundeneigenschaft ersetzt.
Wenn Sie zum Beispiel eine Kundeneigenschaft „Interne_ID“ erstellt haben, können Sie diese mit %_CUSTPROP(Interne_ID)_% referenzieren.
Copyright © Sophos Limited 117
Sophos Mobile
Sie können alle Eigenschaften verwenden, die in Einrichtung > Sophos-Einrichtung >
Kundeneigenschaften aufgeführt sind.
Bei macOS werden Benutzerinformationen wie folgt ersetzt:
• Für das lokale Mac-Konto werden die Informationen desjenigen Benutzers verwendet, der dem
Gerät in Sophos Mobile zugewiesen ist.
• Für Netzwerkkonten werden die Informationen des LDAP-Benutzerkontos verwendet.
14.10 Richtlinien zuweisen
Sie weisen Geräten eine Richtlinie zu, um deren Einstellungen anzuwenden.
Eine Richtlinie einem Gerät oder einer Gerätegruppe zuweisen:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION die Option Richtlinien aus und anschließend eine Geräteplattform.
2. Wählen Sie das blaue Dreieck neben einer Richtlinie aus und anschließend Zuweisen.
3. Führen Sie auf der Seite Geräte auswählen einen der folgenden Schritte aus:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus.
• Wählen Sie Gerätegruppen auswählen aus und anschließend die gewünschten
Gerätegruppen.
4. Geben Sie auf der Seite Ausführungszeit wählen Datum und Uhrzeit der Auftragsausführung ein.
Dieser Schritt ist nur für die folgenden Richtlinien relevant:
• Android-Geräterichtlinien
• Knox-Container-Richtlinien
• iOS-Geräterichtlinien
5. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Die Richtlinie wird den ausgewählten Geräten zugewiesen.
Wenn Sie kein Datum für die Auftragsausführung eingegeben haben, wird die Richtlinie sofort wirksam.
Sie können eine Richtlinie auch wie folgt zuweisen:
• Um eine Richtlinie einem einzelnen Gerät zuzuweisen: Öffnen Sie auf der Seite Gerät anzeigen des Gerätes das Tab Richtlinien und klicken Sie auf Richtlinie zuweisen.
• Um eine Richtlinie mehreren Geräten zuzuweisen: Wählen Sie auf der Seite Geräte die gewünschten Geräte aus und anschließend Aktionen > Richtlinie zuweisen.
• Um eine Richtlinie in einem Auftragspaket zuzuweisen: Fügen Sie dem Auftragspaket einen
Auftrag Richtlinie zuweisen hinzu und und übertragen Sie es an die gewünschten Geräte oder
Gerätegruppen.
Zugehörige Aufgaben
Richtlinienänderungen auf Geräte anwenden
(Seite 119)
Wenn Sie die Einstellungen bestimmter Richtlinien ändern, müssen Sie diese auf den Geräten aktualisieren, damit die Änderungen wirksam werden.
118 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.11 Richtlinienänderungen auf Geräte anwenden
Wenn Sie die Einstellungen bestimmter Richtlinien ändern, müssen Sie diese auf den Geräten aktualisieren, damit die Änderungen wirksam werden.
Sie müssen nur Änderungen folgender Richtlinien auf Geräte anwenden:
• Android-Geräterichtlinien
• Knox-Container-Richtlinien
• iOS-Geräterichtlinien
Alle anderen Richtlinien werden automatisch synchronisiert, wenn sich das Gerät mit Sophos Mobile verbindet.
So wenden Sie Richtlinienänderungen auf Geräte an:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION die Option Richtlinien aus und anschließend eine Geräteplattform.
2. Wählen Sie das blaue Dreieck neben einer Richtlinie aus und anschließend Geräte aktualisieren.
Sophos Mobile erstellt einen Auftrag, um die Richtlinie auf allen Geräten zu aktualisieren, denen sie zugewiesen ist.
14.12 Richtlinie von Geräten deinstallieren
Sie deinstallieren eine Richtlinie von einem Gerät, um die von der Richtlinie gemachten Einstellungen zu entfernen.
Sie können nur die folgenden Richtlinien von einem Gerät deinstallieren:
• Android-Geräterichtlinien
• Knox-Container-Richtlinien
• iOS-Geräterichtlinien
Bei anderen Richtlinien aktualisieren Sie entweder die Richtlinie, weisen Sie eine andere Richtlinie zu, oder deregistrieren Sie das Gerät.
Sie können eine Richtlinie auf eine der folgenden Weisen von einem Gerät deinstallieren:
• Um eine Richtlinie von einem einzelnen Gerät zu deinstallieren: a) Wählen Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste die Option Geräte.
b) Wählen Sie einen Gerätenamen aus.
c) Wählen Sie das Tab Richtlinien aus.
d) Wählen Sie Deinstallieren aus.
• Um eine Richtlinie von ausgewählten Geräten zu deinstallieren: a) Erstellen Sie ein Auftragspaket mit einem Auftrag Richtlinie deinstallieren.
b) Übertragen Sie das Auftragspaket auf die gewünschten Geräte oder Gerätegruppen.
• Um eine Richtlinie von allen Geräten zu deinstallieren: a) Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION die Option Richtlinien aus und anschließend eine Geräteplattform.
Copyright © Sophos Limited 119
Sophos Mobile b) Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben der Richtlinie, die Sie deinstallieren wollen.
c) Wählen Sie Zuweisung aufheben aus.
Zugehörige Konzepte
(Seite 53)
Auf der Seite Gerät anzeigen werden alle relevanten Informationen für ein einzelnes Gerät angezeigt.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 118)
Sie weisen Geräten eine Richtlinie zu, um deren Einstellungen anzuwenden.
Richtlinienänderungen auf Geräte anwenden
(Seite 119)
Wenn Sie die Einstellungen bestimmter Richtlinien ändern, müssen Sie diese auf den Geräten aktualisieren, damit die Änderungen wirksam werden.
(Seite 341)
Sie können Auftragspakete an einzelne Geräte oder Gerätegruppen übertragen.
14.13 Richtlinien herunterladen
Sie können Richtlinien herunterladen. Dies ist zum Beispiel nützlich, wenn Sie Einstellungen an den
Sophos Support weiterleiten müssen.
So laden Sie eine Richtlinie herunter:
1. Gehen Sie in der Menüleiste zu Richtlinien und klicken Sie auf eine Geräteplattform.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben einer Richtlinie und anschließend auf Herunterladen.
Die Richtlinie wird auf Ihrem Computer gespeichert.
14.14 Konfigurationen für Android-Enterprise-
Geräterichtlinien
Mit einer Android-Enterprise-Geräterichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für vollständig verwaltete
Android-Enterprise-Geräte.
14.14.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an das Kennwort für die
Displaysperre.
Kennworttyp
Wählen Sie in der Liste Kennworttyp die Art des Kennworts aus, dass Benutzer konfigurieren dürfen:
120 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Muster, PIN oder Kennwort
Einfaches Kennwort
PIN oder Kennwort
Alphanumerisches Kennwort
Komplexes Kennwort
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre einrichten. Für die Displaysperre sind die Typen
Muster, PIN und Passwort erlaubt. Weitere
Einschränkungen bestehen nicht.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Zahlen sind erlaubt, aber es muss mindestens auch ein
Buchstabe enthalten sein. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom Typ
PIN oder Passwort einrichten. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindest-Gesamtzeichenanzahl und eine Mindestanzahl an Ziffern, Klein- und
Großbuchstaben und Sonderzeichen festlegen.
Siehe die nachfolgenden beiden Tabellen.
Wenn Sie Einfaches Kennwort, PIN oder Kennwort, Alphanumerisches Kennwort oder
Komplexes Kennwort auswählen, werden die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung
Minimale Länge des Kennworts
Inaktivitätsdauer bis zur Abfrage des
Kennworts
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Zeichen, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Zeit, nach der das Gerät gesperrt wird, wenn es nicht benutzt wird. Das Gerät lässt sich durch Eingabe des Kennworts entsperren.
Hinweis
Das Gerät erzwingt möglicherweise eine kürzere Zeitspanne als die von Ihnen konfigurierte.
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
Copyright © Sophos Limited 121
Sophos Mobile
Einstellung
Maximale Anmeldeversuche
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Beschreibung
Nach dieser Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche wird das Gerät zurückgesetzt.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
Wenn Sie Komplexes Kennwort auswählen, werden zusätzlich die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung
Minimale Anzahl von Buchstaben
Minimale Anzahl von Kleinbuchstaben
Minimale Anzahl von Großbuchstaben
Minimale Anzahl von Zeichen, die kein
Buchstabe sind
Minimale Anzahl von Ziffern
Minimale Anzahl von Sonderzeichen
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Buchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Kleinbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Großbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl nicht-alphabetischer Zeichen
(zum Beispiel & oder !), die ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Ziffern, die ein Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Sonderzeichen (zum
Beispiel !"§$%&/()=,.-;:_@<>) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
14.14.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen legen Sie Einschränkungen für vollständig verwaltete Android-
Enterprise-Geräte fest.
Sicherheit
Einstellung
Verschlüsselung erzwingen
Beschreibung
Benutzer müssen ihre Geräte verschlüsseln.
122 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Auf Werkseinstellungen zurücksetzen erlauben
Safe-Modus erlauben
Debugging erlauben
Screenshot erlauben
Benutzer dürfen Anmeldeinformation bearbeiten
Smart Lock erlauben
Beschreibung
Benutzer können das Gerät auf
Werkseinstellungen zurücksetzen.
Benutzer können das Gerät im Safe-Modus starten.
Benutzer können die Debugging-Funktionen in den Android-Entwicklereinstellungen aktivieren.
Benutzer können Screenshots machen.
Benutzer können Zertifikate installieren oder entfernen.
Benutzer können die Android-Funktion „Smart
Lock“ aktivieren, durch die das Gerät in bestimmten Situationen automatisch entsperrt wird.
Hinweis
Diese Einstellungen wirkt sich auf die
Gerätesperre aus. Das Gerät ignoriert die
Einstellung, wenn zusätzlich eine Sperre für das
Arbeitsprofil konfiguriert ist.
„Standort teilen“ erlauben
Entsperren mit Fingerabdruck erlauben
Ändern des Kontobildes erlauben
Sensible Informationen auf Sperrbildschirm verbergen
Benutzer können das Teilen des Standorts aktivieren.
Benutzer können das Gerät mit ihrem
Fingerabdruck entsperren.
Benutzer können das Foto ihres
Benutzerkontos ändern.
Wenn Benachrichtungen auf dem
Sperrbildschirm aktiviert sind, werden keine sensiblen Inhalte angezeigt.
Copyright © Sophos Limited 123
Sophos Mobile
Einstellung
System-Update-Richtlinie
Beschreibung
Wählen Sie aus, wann Systemaktualisierungen installiert werden:
• Keine Richtlinie: Der Benutzer entscheidet, wann
Systemaktualisierungen installiert werden.
• Automatische Installation:
Systemaktualisierungen werden automatisch installiert, sobald sie verfügbar sind.
• Installation im Wartungszeitraum:
Systemaktualisierungen werden innerhalb eines
Wartungsfensters automatisch installiert. Geben
Sie Uhrzeiten für den Beginn und das Ende des
Wartungsfensters ein.
• Verschieben: Systemaktualisierungen
(ausgenommen Sicherheitsaktualisierungen) werden für 30 Tage zurückgehalten.
Konten
Einstellung
Kontenverwaltung erlauben
Verwaltung von Google-Konten erlauben
Beschreibung
Benutzer können auf dem Gerät Konten (z.B.
App-Konten) hinzufügen oder entfernen, aber nicht das Google-Konto.
Benutzer können Google-Konten auf dem Gerät hinzufügen oder entfernen.
124
Netzwerk und Kommunikation
Einstellung
SMS erlauben
Datenverbindungen bei Roaming erlauben
VPN erlauben
Android Beam erlauben
Bluetooth erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer keine SMS senden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind bei Roaming keine mobilen Datenverbindungen möglich.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer keine VPN-Verbindungen verwenden.
Benutzer können Android Beam (NFC-
Datenübertragung) verwenden, um Daten aus
Apps zu senden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist
Bluetooth deaktiviert.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Ausgehende Telefonanrufe erlauben
Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen erlauben
WLAN-Einstellungen aktivieren
Cell-Broadcast-Konfiguration erlauben
Einstellungen für mobile Netzwerke aktivieren
Tethering-Einstellungen aktivieren
Sophos Mobile
Beschreibung
Benutzer können Telefonanrufe tätigen.
Benutzer können die Netzwerkeinstellungen auf
Standardwerte zurücksetzen.
Benutzer können die WLAN-Einstellungen
ändern.
Benutzer können Cell Broadcast (CB) in ihrer
Nachrichten-App aktivieren oder deaktivieren.
Benutzer können die Einstellungen für mobile
Netze ändern.
Benutzer können die Einstellungen für
Tethering und mobilen Hotspot ändern.
Hardware
Einstellung
Kamera erlauben
Mikrofon erlauben
Externe Medien erlauben
USB-Speicher zulassen
Dateitransfer über USB erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Kamera nicht verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist das Mikrofon nicht verfügbar.
Benutzer können externe Medien wie z.B. USB-
Speicher mit dem Gerät verbinden.
Benutzer können das Gerät im USB-Modus
„Mass Storage“ (USB MSC) mit einem Host-
Computer verbinden, d.h. als externe Festplatte.
Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren, können Benutzer das Gerät weiterhin im USB-
Modus „Media Transfer“ (USB MTP) oder
„Picture Transfer“ (USB PTP) verbinden, um
Dateien zu übertragen.
Benutzer können Dateien zwischen dem Gerät und einem externen USB-Speichermedium
übertragen.
Copyright © Sophos Limited 125
Sophos Mobile
Anwendungen
Einstellung
Deinstallation von Apps erlauben
Installation von Apps aus unbekannten
Quellen erlauben
System-Apps aktivieren
Hintergrundbild-Wechsel erlauben
App-Verwaltung erlauben
Deaktivieren von Google-Sicherheitsscans erlauben
Ändern von Datum und Uhrzeit erlauben
Beschreibung
Benutzer können Apps deinstallieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer Apps nur aus Google Play installieren, nicht aus unbekannten Quellen oder
über Android Debug Bridge (ADB).
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind nur folgende Apps verfügbar: Google Play
Store, Kontakte, Nachrichten, Telefon. Google empfiehlt diese Einstellung für vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte.
Wenn Sie das Kontrollkästchen aktivieren, sind alle vom Hersteller vorinstallierten Apps verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer nicht den Display-Hintergrund
ändern.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer für Apps folgende Aufgaben nicht ausführen:
• Apps deinstallieren
• Apps deaktivieren
• Apps beenden
• App-Cache leeren
• App-Daten löschen
• Einstellung Standardmäßig öffnen löschen
Benutzer können die Google-
Sicherheitseinstellung Gerät auf
Sicherheitsbedrohungen durchsuchen deaktivieren.
Die Einstellung befindet sich in der App
Einstellungen, unter Google > Sicherheit >
Google Play Protect.
Benutzer können Datum und Uhrzeit einstellen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden Datum und Uhrzeit aus dem Netzwerk bezogen.
126 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Hinweis (kurz)
Hinweis (lang)
Erlaubte Bedienungshilfen
Sophos Mobile
Beschreibung
Ein unternehmensspezifischer Hinweis, der dem Benutzer bei Funktionen angezeigt wird, die Sie deaktiviert haben.
Hinweis
Wenn der Text länger als 200 Zeichen ist, wird er möglicherweise abgeschnitten.
Zusätzlicher Hinweistext. Der Text wird angezeigt, wenn der Benutzer bei Anzeige des kurzen Hinweistextes auf Weitere
Informationen tippt.
Hinweis
Dieser Text wird außerdem auf der Seite
Geräteadministrator für die App Sophos
Mobile Control angezeigt.
Schränken Sie ein, welche Apps
Bedienungshilfen anbieten dürfen:
• Wenn Sie Alle verfügbaren Apps auswählen, können Benutzer alle Bedienungshilfen verwenden.
• Wenn Sie Nur System-Apps auswählen, können
Benutzer nur Bedienungshilfen von System-Apps verwenden.
• Wenn Sie eine App-Gruppe auswählen, können Benutzer nur Bedienungshilfen von den enthaltenen Apps und von System-Apps verwenden.
14.14.3 Konfiguration „Exchange-Konto“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto fügen Sie Gmail ein Exchange-Konto hinzu.
Warnung
Eine verwaltete Konfiguration der Gmail-App steht im Konflikt mit der Konfiguration Exchange-
Konto, sodass sie ab Sophos Mobile Version 9.6 und neuer nicht verfügbar ist. Wenn Sie eine verwaltete Konfiguration einer früheren Version verwenden, ignoriert Gmail die Konfiguration
Exchange-Konto. Dies geschieht selbst dann, wenn die verwaltete Konfiguration leer ist.
Einstellung
Kontoname
Beschreibung
Der Kontoname.
Copyright © Sophos Limited 127
Sophos Mobile
Einstellung
Exchange-Server
Benutzer
E-Mail-Adresse
Absender
Standard-E-Mail-Signatur
Authentifizierung
Synchronisierungszeitraum
SSL/TLS
128
Alle Zertifikate erlauben
Beschreibung
Die Adresse des Exchange-Servers.
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos Mobile verwenden, geben Sie die URL des EAS-Proxy-
Servers ein.
Der Benutzername für dieses Konto.
Beispiele:
• benutzername
• domain\benutzername
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Ein Absendername für das Konto.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Die Standard-E-Mail-Signatur.
Der Authentifizierungstyp, den Gmail für die
Verbindung mit Exchange verwendet.
• Moderne Authentifizierung: Eine moderne
Authentifizierung (OAuth 2.0) verwenden.
• Standardauthentifizierung: Eine
Standardauthentifizierung (Benutzername und Kennwort) verwenden.
• Standard- und moderne
Authentifizierung: Standard- und moderne
Authentifizierung verwenden, je nachdem, welche Exchange unterstützt.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Für die Kommunikation mit dem E-Mail-Server sind alle Zertifikate zugelassen.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Client-Zertifikat
Nicht verwaltete Konten erlauben
Sophos Mobile
Beschreibung
Das Client-Zertifikat für die Verbindung zum
Exchange-Server.
Benutzern erlauben, ein Exchange-Konto hinzuzufügen oder zu entfernen, mit Ausnahme des in dieser Konfiguration angegebenen
Kontos.
Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können
Sie die gemeinsame Nutzung von Daten zwischen anderen Apps und Exchange-Konten, die von Benutzern hinzugefügt wurden, nicht verhindern.
Zugehörige Konzepte
Verwaltete Konfiguration (Seite 387)
14.14.4 Konfiguration „WLAN“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung
SSID
Sicherheitstyp
Phase-2-Authorisierung
Beschreibung
Die ID des WLAN.
Der Sicherheitstyp der WLAN-Verbindung:
• Ohne
• WEP
• WPA/WPA2 PSK
• EAP/PEAP
• EAP/TLS
• EAP/TTLS
Die Authentisierungsmethode für Phase 2 der
EAP-Aushandlung:
• Ohne
• PAP
• CHAP
• MSCHAP
• MSCHAPv2
Dieses Feld ist für die Verbindungstypen EAP/
PEAP und EAP/TTLS verfügbar.
Copyright © Sophos Limited 129
Sophos Mobile
Einstellung
Identität
Anonyme Identität
Kennwort
Identitätszertifikat
Vertrauenswürdiges Zertifikat
Beschreibung
Die Identität des Benutzers.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Die Pseudo-Identität, die in Phase 1 der EAP-
Aushandlung unverschlüsselt gesendet wird.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Das WLAN-Kennwort.
Das Identitätszertifikat für die WLAN-
Verbindung.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Client-Zertifikat in der aktuellen Richtlinie.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Die Root-CA für das Zertifikat des EAP-Servers.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen Richtlinie.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
14.14.5 Google Play (Android-Enterprise-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Google Play können Sie die App „Google Play Store“ auf vollständig verwalteten
Android-Enterprise-Geräten verwalten.
Einstellung
Verfügbare Apps
Beschreibung
Apps, auf die Benutzer in ihrer App „Google
Play Store“ zugreifen können.
• Genehmigte Apps von Managed Google Play:
Benutzer können nur auf Apps zugreifen, die Sie in Managed Google Play für Ihre Organisation genehmigt haben.
• Apps von Google Play: Benutzer können über
Google Play auf alle Apps zugreifen, das bedeutet auf dieselben Apps, die für nicht verwaltete Geräte verfügbar sind.
130 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Apps automatisch aktualisieren
Sophos Mobile
Beschreibung
Optionen für die automatische Aktualisierung von Apps.
• Über jedes beliebige Netzwerk: Apps werden automatisch über WLAN oder mobile Daten aktualisiert.
• Nur über WLAN: Apps werden nur automatisch aktualisiert, wenn das Gerät mit einem WLAN verbunden ist.
• Apps nicht automatisch aktualisieren: Apps werden nicht automatisch aktualisiert.
• Geräteeinstellung verwenden: Benutzer können automatische Updates in ihrer App „Google Play
Store“ konfigurieren.
14.14.6 Konfiguration „App Protection“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration App Protection definieren Sie Anforderungen an Kennwörter, um Apps aus
Managed Google Play zu schützen.
Wenn App Protection aktiv ist, muss der Benutzer ein Kennwort festlegen, wenn er eine geschützte
App zum ersten Mal starten. Nach einem fehlgeschlagenen Anmeldeversuch kann der nächste
Versuch erst nach einer Wartezeit erfolgen.
Wenn App Protection auf einem Gerät aktiv ist, steht im Menü Aktionen der Seite Gerät anzeigen das Kommando App-Protection-Kennwort zurücksetzen zur Verfügung. Außerdem kann der
Benutzer das Kennwort für App Protection im Sophos Mobile Self Service Portal zurücksetzen.
Einstellung
Komplexität des Kennworts
Gültigkeitsdauer in Minuten
App-Gruppe
Fingerabdruck-Authentisierung erlauben
Beschreibung
Die minimalen Anforderungen an das vom
Benutzer zu definierende Kennwort.
Nach Ablauf der Toleranzfrist können Apps nur noch durch Eingabe eines Kennworts entsperrt werden.
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die
Apps enthält, die mit einem Kennwort geschützt werden.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen finden Sie in
Benutzer können eine geschützte App mit ihrem
Fingerabdruck entsperren.
Copyright © Sophos Limited 131
Sophos Mobile
14.14.7 Konfiguration „App Control“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration App Control legen Sie fest, welche Apps auf einem Gerät nicht gestartet werden dürfen. Hiermit können Sie zum Beispiel unerwünschte Apps blockieren, die vom Gerätehersteller vorinstalliert worden sind und nicht deinstalliert werden können.
Einstellung
App-Gruppe
Beschreibung
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die blockierten Apps enthält.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen finden Sie in
14.14.8 Konfiguration „App-Berechtigungen“ (Android-
Enterprise-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration App-Berechtigungen legen Sie fest, was passiert, wenn eine App während der
Ausführung eine Berechtigung anfordert.
Einstellung
Standardantwort auf
Berechtigungsanforderungen zur Laufzeit
Beschreibung
Die Standard-Reaktion auf
Berechtigungsanforderungen während der
Ausführung:
• Abfragen: Benutzer werden aufgefordert, eine
Berechtigung zu gewähren.
• Auto-Bestätigen: Alle
Berechtigungsanforderungen während der App-
Ausführung werden automatisch gewährt.
• Auto-Verweigern: Alle
Berechtigungsanforderungen während der App-
Ausführung werden automatisch verweigert.
Wenn Sie Auto-Bestätigen oder Auto-
Verweigern auswählen, können Benutzer
Berechtigungen später nicht ändern.
132 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Berechtigungsanforderungen während der
App-Verwendung
Beschreibung
Gewähren oder verweigern Sie
Berechtigungsanforderungen während der
Ausführung für bestimmte Apps.
Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine App auszuwählen, und wählen Sie dann für jede
Berechtigung eine der folgenden Optionen aus:
• Auswählbar: Benutzer können die Berechtigung
ändern.
• Zugelassen: Die Berechtigung wird gewährt.
• Verweigert: Die Berechtigung wird verweigert.
14.14.9 Konfiguration „Kiosk-Modus“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Kiosk-Modus aktivieren Sie die Verwaltung zweckbestimmter Android-
Enterprise-Geräte.
Einstellung
Quelle auswählen
App-ID
App-Gruppe
Lautstärke-Änderung erlauben
Bildschirmsperre deaktivieren
Beim Laden aktiv bleiben
Beschreibung
• Ohne: Alle Apps erlauben. Die Kiosk-Modus-
Einschränkungen werden auf das Gerät
übertragen, aber der Benutzer kann jede auf dem
Gerät verfügbare App starten.
• Benutzerdefiniert, App-Liste : Nur eine bestimmte App erlauben.
• App-Gruppe: Mehrere Apps erlauben.
Die App, die im Kiosk-Modus verfügbar ist.
Abhängig von Ihrer Auswahl in Quelle
auswählen geben Sie entweder die App-
Kennung an oder wählen Sie die App aus der
Liste verfügbarer Apps aus.
Die Apps, die im Kiosk-Modus verfügbar sind.
Wählen Sie eine der verfügbaren App-Gruppen aus.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind alle Gerätetasten zum Steuern der Lautstärke deaktiviert.
Der Gerätebildschirm wird niemals gesperrt.
Der Gerätebildschirm bleibt eingeschaltet, solange das Gerät mit einer Stromquelle verbunden ist.
Copyright © Sophos Limited 133
Sophos Mobile
134
14.14.10 Konfiguration „Globaler HTTP-Proxy“ (Android-
Enterprise-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Globaler HTTP-Proxy definieren Sie einen Unternehmens-Proxy-Server.
Einstellung
Proxy
Server
Port
PAC-URL
Beschreibung
Wählen Sie Manuell aus, um die
Verbindungsdetails manuell zu konfigurieren.
Wählen Sie Automatisch aus, wenn Sie eine
Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-Datei) haben.
Der Name oder die IP-Adresse des HTTP-
Proxys.
Die Portnummer des HTTP-Proxys.
Die URL der Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-
Datei).
14.14.11 Konfiguration „VPN“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration VPN wählen Sie einen VPN-Client für Android-Enterprise-Geräte aus.
Einstellung
VPN-Client
Beschreibung
Die ID der VPN-App.
Der VPN-Client muss eine App aus Managed
Google Play sein, die bereits auf dem Gerät installiert ist.
Sie konfigurieren die VPN-Verbindung in der verwalteten Konfiguration der App. Details hierzu finden Sie in der Dokumentation der jeweiligen App.
14.14.12 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten.
Einstellung
Datei
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Zertifikatsname
Beschreibung
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.14.13 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Geräten.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.14.14 Konfiguration „SCEP“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Copyright © Sophos Limited 135
Sophos Mobile
Hinweis
Bevor Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP hinzufügen können, müssen Sie zunächst mit einer
Konfiguration vom Typ Root-Zertifikat das CA-Zertifikat des SCEP-Servers hochladen.
Einstellung
URL
Aliasname
Betreff
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Der Name, unter dem das Zertifikat in
Auswahldialogen angezeigt wird.
Dies sollte ein einprägsamer Name sein, über den das Zertifikat identifiziert werden kann. Zum
Beispiel können Sie denselben Wert wie für das
Feld Betreff verwenden, nur ohne den Vorsatz
CN= .
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(serial_number)_% ein, um ein Android-Gerät zu spezifizieren.
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
136 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Challenge
Root-Zertifikat
Schlüsselgröße
Zertifikatsverwendung
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen
Richtlinie.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Wählen Sie aus, wofür das Zertifikat verwendet werden kann.
Als digitale Signatur verwenden: Das
Zertifikat kann als digitale Signatur verwendet werden.
Für Verschlüsselung verwenden: Das
Zertifikat kann zur Datenverschlüsselung verwendet werden.
14.15 Konfigurationen für Richtlinien für Android-
Enterprise-Arbeitsprofile
Mit einer Richtlinie für Android-Enterprise-Arbeitsprofile konfigurieren Sie Einstellungen für Geräte mit
Android-Enterprise-Arbeitsprofil.
14.15.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien – Gerät“ (Android-
Enterprise-Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwort-Richtlinien - Gerät definieren Sie Anforderungen an das Kennwort für die Displaysperre.
Kennworttyp
Wählen Sie in der Liste Kennworttyp die Art des Kennworts aus, dass Benutzer konfigurieren dürfen:
Copyright © Sophos Limited 137
Sophos Mobile
Einstellung
Muster, PIN oder Kennwort
Einfaches Kennwort
PIN oder Kennwort
Alphanumerisches Kennwort
Komplexes Kennwort
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre einrichten. Für die Displaysperre sind die Typen
Muster, PIN und Passwort erlaubt. Weitere
Einschränkungen bestehen nicht.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Zahlen sind erlaubt, aber es muss mindestens auch ein
Buchstabe enthalten sein. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom Typ
PIN oder Passwort einrichten. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindest-Gesamtzeichenanzahl und eine Mindestanzahl an Ziffern, Klein- und
Großbuchstaben und Sonderzeichen festlegen.
Siehe die nachfolgenden beiden Tabellen.
Wenn Sie Einfaches Kennwort, PIN oder Kennwort, Alphanumerisches Kennwort oder
Komplexes Kennwort auswählen, werden die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung
Minimale Länge des Kennworts
Inaktivitätsdauer bis zur Abfrage des
Kennworts
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Zeichen, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Zeit, nach der das Gerät gesperrt wird, wenn es nicht benutzt wird. Das Gerät lässt sich durch Eingabe des Kennworts entsperren.
Hinweis
Das Gerät erzwingt möglicherweise eine kürzere Zeitspanne als die von Ihnen konfigurierte.
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
138 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Maximale Anmeldeversuche
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Beschreibung
Nach dieser Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche wird das Gerät zurückgesetzt.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
Wenn Sie Komplexes Kennwort auswählen, werden zusätzlich die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung
Minimale Anzahl von Buchstaben
Minimale Anzahl von Kleinbuchstaben
Minimale Anzahl von Großbuchstaben
Minimale Anzahl von Zeichen, die kein
Buchstabe sind
Minimale Anzahl von Ziffern
Minimale Anzahl von Sonderzeichen
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Buchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Kleinbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Großbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl nicht-alphabetischer Zeichen
(zum Beispiel & oder !), die ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Ziffern, die ein Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Sonderzeichen (zum
Beispiel !"§$%&/()=,.-;:_@<>) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
14.15.2 Konfiguration „Kennwortrichtlinien –
Arbeitsprofil“ (Android-Enterprise-Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwort-Richtlinien - Arbeitsprofil definieren Sie Anforderungen an das
Kennwort des Arbeitsprofils. Der Benutzer muss das Kennwort eingeben, um eine App zu öffnen, wenn das Arbeitsprofil gesperrt ist.
Hinweis
Einige Einstellungen werden nur für bestimmte Betriebssystemversionen oder Gerätemerkmale unterstützt. In Sophos Mobile Admin ist dies durch blaue Label gekennzeichnet.
Copyright © Sophos Limited 139
Sophos Mobile
Kennworttyp
Wählen Sie in der Liste Kennworttyp die Art des Kennworts aus, dass Benutzer konfigurieren dürfen:
Einstellung
Muster, PIN oder Kennwort
Einfaches Kennwort
PIN oder Kennwort
Alphanumerisches Kennwort
Komplexes Kennwort
Schwache biometrische Erkennung
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre einrichten. Für die Displaysperre sind die Typen
Muster, PIN und Passwort erlaubt. Weitere
Einschränkungen bestehen nicht.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Zahlen sind erlaubt, aber es muss mindestens auch ein
Buchstabe enthalten sein. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom Typ
PIN oder Passwort einrichten. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindest-Gesamtzeichenanzahl und eine Mindestanzahl an Ziffern, Klein- und
Großbuchstaben und Sonderzeichen festlegen.
Siehe die nachfolgenden beiden Tabellen.
Benutzer dürfen schwache biometrische
Erkennungsverfahren, wie z.B.
Gesichtserkennung, verwenden, um das
Arbeitsprofil zu entsperren.
Hinweis
Schwache biometrische
Erkennungsverfahren bieten eine vergleichbare Sicherheit wie eine 3-stellige
PIN. Das heißt, für ein unberechtigtes
Entsperren sind etwa 1000 Versuche erforderlich.
140 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Wenn Sie Einfaches Kennwort, PIN oder Kennwort, Alphanumerisches Kennwort oder
Komplexes Kennwort auswählen, werden die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung
Minimale Länge des Kennworts
Inaktivitätsdauer bis zur Abfrage des
Kennworts
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Zeichen, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Zeit, nach der das Arbeitsprofil gesperrt wird, wenn es nicht benutzt wird. Das Profil lässt sich durch Eingabe des Kennworts entsperren.
Hinweis
Das Gerät erzwingt möglicherweise eine kürzere
Zeitspanne als die von Ihnen konfigurierte.
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Maximale Anmeldeversuche
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
Nach dieser Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche wird das Arbeitsprofil gelöscht.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
Wenn Sie Komplexes Kennwort auswählen, werden zusätzlich die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung
Minimale Anzahl von Buchstaben
Minimale Anzahl von Kleinbuchstaben
Minimale Anzahl von Großbuchstaben
Minimale Anzahl von Zeichen, die kein
Buchstabe sind
Minimale Anzahl von Ziffern
Minimale Anzahl von Sonderzeichen
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Buchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Kleinbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Großbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl nicht-alphabetischer Zeichen
(zum Beispiel & oder !), die ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Ziffern, die ein Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Sonderzeichen (zum
Beispiel !"§$%&/()=,.-;:_@<>) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Copyright © Sophos Limited 141
Sophos Mobile
14.15.3 Konfiguration „Einschränkungen“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen legen Sie Einschränkungen für Android-Enterprise-Geräte mit
Arbeitsprofil fest.
Sicherheit
Einstellung
Bildschirmaufnahme erlauben
Benutzer dürfen Anmeldeinformation bearbeiten
Arbeits-Zwischenablage darf in private Apps kopiert werden
Smart Lock erlauben
Beschreibung
Benutzer können Screenshots von Apps machen, die im Arbeitsprofil installiert sind.
Benutzer können im Arbeitsprofil Zertifikate installieren oder deinstallieren.
Benutzer können Text aus einer App im
Arbeitsprofil kopieren und in eine private App einfügen.
Das Einfügen von Text aus einer privaten App in eine App im Arbeitsprofil ist immer möglich.
Benutzer können die Android-Funktion „Smart
Lock“ aktivieren, durch die das Gerät in bestimmten Situationen automatisch entsperrt wird.
Hinweis
Diese Einstellungen wirkt sich auf die
Gerätesperre aus. Das Gerät ignoriert die
Einstellung, wenn zusätzlich eine Sperre für das
Arbeitsprofil konfiguriert ist.
„Standort teilen“ erlauben
Internet-Links dürfen in privaten Apps geöffnet werden
Debugging erlauben
Apps im Arbeitsprofil können auf die
Ortungsdienste des Gerätes zugreifen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Apps im Arbeitsprofil selbst dann nicht auf Standortdienste zugreifen, wenn der Benutzer die Einstellung „Standort teilen“ aktiviert hat.
Internet-Links, auf die der Benutzer in einer App im Arbeitsprofil tippt, können in einer privaten
Browser-App geöffnet werden.
Benutzer können die Debugging-Funktionen in den Android-Entwicklereinstellungen aktivieren.
142 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Entsperren mit Fingerabdruck erlauben
Details zu beruflichen Kontakten für private
Anrufe erlauben
Details zu beruflichen Kontakten für
Bluetooth-Geräte erlauben
Suche nach beruflichen Kontakten im privaten Profil erlauben
Beschreibung
Benutzer können das Gerät mit ihrem
Fingerabdruck entsperren.
Die private Telefon-App zeigt bei eingehenden
Gesprächen von beruflichen Kontakten den
Anrufernamen an.
Verbundene Bluetooth-Geräte zeigen bei eingehenden Privatgesprächen von beruflichen
Kontakten den Anrufernamen an.
Die private Telefon-App zeigt bei der Suche nach Anrufernamen auch berufliche Kontakte an.
Konten
Einstellung
Kontenverwaltung erlauben
Beschreibung
Benutzer können im Arbeitsprofil Konten (z.B.
App-Konten) hinzufügen oder entfernen, aber nicht das Google-Konto.
Netzwerk und Kommunikation
Einstellung
VPN erlauben
Android Beam erlauben
Beschreibung
Benutzer können für Apps im Arbeitsprofil VPN-
Verbindungen verwenden.
Benutzer können Android Beam (NFC-
Datenübertragung) verwenden, um Daten aus
Apps im Arbeitsprofil zu senden.
Hardware
Einstellung
Kamera erlauben
Beschreibung
Apps im Arbeitsprofil können auf die Kamera zugreifen.
Copyright © Sophos Limited 143
Sophos Mobile
Anwendungen
Einstellung
Deinstallation von Apps erlauben
Installation von Apps aus unbekannten
Quellen erlauben
App-Verwaltung erlauben
Deaktivieren von Google-Sicherheitsscans erlauben
Hinweis (kurz)
Beschreibung
Benutzer können Apps im Arbeitsprofil deinstallieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer Apps im Arbeitsprofil nur aus
Google Play installieren, nicht aus unbekannten
Quellen oder über Android Debug Bridge (ADB).
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer für Apps im Arbeitsprofil folgende Aufgaben nicht ausführen:
• Apps deinstallieren
• Apps deaktivieren
• Apps beenden
• App-Cache leeren
• App-Daten löschen
• Einstellung Standardmäßig öffnen löschen
Benutzer können die Google-
Sicherheitseinstellung Gerät auf
Sicherheitsbedrohungen durchsuchen deaktivieren.
Die Einstellung befindet sich in der App
Einstellungen, unter Google > Sicherheit >
Google Play Protect.
Ein unternehmensspezifischer Hinweis, der dem Benutzer bei Funktionen angezeigt wird, die Sie deaktiviert haben.
Hinweis
Wenn der Text länger als 200 Zeichen ist, wird er möglicherweise abgeschnitten.
144 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Hinweis (lang)
Sophos Mobile
Beschreibung
Zusätzlicher Hinweistext. Der Text wird angezeigt, wenn der Benutzer bei Anzeige des kurzen Hinweistextes auf Weitere
Informationen tippt.
Hinweis
Dieser Text wird außerdem auf der Seite
Geräteadministrator für die App Sophos
Mobile Control angezeigt.
14.15.4 Konfiguration „Exchange-Konto“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto fügen Sie Gmail ein Exchange-Konto hinzu.
Warnung
Eine verwaltete Konfiguration der Gmail-App steht im Konflikt mit der Konfiguration Exchange-
Konto, sodass sie ab Sophos Mobile Version 9.6 und neuer nicht verfügbar ist. Wenn Sie eine verwaltete Konfiguration einer früheren Version verwenden, ignoriert Gmail die Konfiguration
Exchange-Konto. Dies geschieht selbst dann, wenn die verwaltete Konfiguration leer ist.
Einstellung
Kontoname
Exchange-Server
Benutzer
E-Mail-Adresse
Absender
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos Mobile verwenden, geben Sie die URL des EAS-Proxy-
Servers ein.
Der Benutzername für dieses Konto.
Beispiele:
• benutzername
• domain\benutzername
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Ein Absendername für das Konto.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Copyright © Sophos Limited 145
Sophos Mobile
Einstellung
Standard-E-Mail-Signatur
Authentifizierung
Synchronisierungszeitraum
SSL/TLS
Alle Zertifikate erlauben
Client-Zertifikat
Beschreibung
Die Standard-E-Mail-Signatur.
Der Authentifizierungstyp, den Gmail für die
Verbindung mit Exchange verwendet.
• Moderne Authentifizierung: Eine moderne
Authentifizierung (OAuth 2.0) verwenden.
• Standardauthentifizierung: Eine
Standardauthentifizierung (Benutzername und Kennwort) verwenden.
• Standard- und moderne
Authentifizierung: Standard- und moderne
Authentifizierung verwenden, je nachdem, welche Exchange unterstützt.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Für die Kommunikation mit dem E-Mail-Server sind alle Zertifikate zugelassen.
Das Client-Zertifikat für die Verbindung zum
Exchange-Server.
Zugehörige Konzepte
Verwaltete Konfiguration (Seite 387)
14.15.5 Konfiguration „WLAN“ (Android-Enterprise-Arbeitsprofil-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung
SSID
Beschreibung
Die ID des WLAN.
146 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Sicherheitstyp
Phase-2-Authorisierung
Identität
Anonyme Identität
Kennwort
Identitätszertifikat
Vertrauenswürdiges Zertifikat
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Sicherheitstyp der WLAN-Verbindung:
• Ohne
• WEP
• WPA/WPA2 PSK
• EAP/PEAP
• EAP/TLS
• EAP/TTLS
Die Authentisierungsmethode für Phase 2 der
EAP-Aushandlung:
• Ohne
• PAP
• CHAP
• MSCHAP
• MSCHAPv2
Dieses Feld ist für die Verbindungstypen EAP/
PEAP und EAP/TTLS verfügbar.
Die Identität des Benutzers.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Die Pseudo-Identität, die in Phase 1 der EAP-
Aushandlung unverschlüsselt gesendet wird.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Das WLAN-Kennwort.
Das Identitätszertifikat für die WLAN-
Verbindung.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Client-Zertifikat in der aktuellen Richtlinie.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Die Root-CA für das Zertifikat des EAP-Servers.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen Richtlinie.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
147
Sophos Mobile
14.15.6 Google Play (Android-Enterprise-Arbeitsprofil-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Google Play können Sie die App „Google Play Store“ im Arbeitsprofil verwalten.
Einstellung
Verfügbare Apps
Apps automatisch aktualisieren
Beschreibung
Apps, auf die Benutzer in ihrer App „Google
Play Store“ zugreifen können.
• Genehmigte Apps von Managed Google Play:
Benutzer können nur auf Apps zugreifen, die Sie in Managed Google Play für Ihre Organisation genehmigt haben.
• Apps von Google Play: Benutzer können über
Google Play auf alle Apps zugreifen, das bedeutet auf dieselben Apps, die für nicht verwaltete Geräte verfügbar sind.
Optionen für die automatische Aktualisierung von Apps.
• Über jedes beliebige Netzwerk: Apps werden automatisch über WLAN oder mobile Daten aktualisiert.
• Nur über WLAN: Apps werden nur automatisch aktualisiert, wenn das Gerät mit einem WLAN verbunden ist.
• Apps nicht automatisch aktualisieren: Apps werden nicht automatisch aktualisiert.
• Geräteeinstellung verwenden: Benutzer können automatische Updates in ihrer App „Google Play
Store“ konfigurieren.
148
14.15.7 Konfiguration „App Protection“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration App Protection definieren Sie Anforderungen an Kennwörter, mit denen Apps aus Managed Google Play geschützt werden, d.h. Apps, die im Arbeitsprofil installiert sind.
Wenn App Protection aktiv ist, muss der Benutzer ein Kennwort festlegen, wenn er eine geschützte
App zum ersten Mal starten. Nach einem fehlgeschlagenen Anmeldeversuch kann der nächste
Versuch erst nach einer Wartezeit erfolgen.
Wenn App Protection auf einem Gerät aktiv ist, steht im Menü Aktionen der Seite Gerät anzeigen das Kommando App-Protection-Kennwort zurücksetzen zur Verfügung. Außerdem kann der
Benutzer das Kennwort für App Protection im Sophos Mobile Self Service Portal zurücksetzen.
Einstellung
Komplexität des Kennworts
Beschreibung
Die minimalen Anforderungen an das vom
Benutzer zu definierende Kennwort.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Gültigkeitsdauer in Minuten
App-Gruppe
Fingerabdruck-Authentisierung erlauben
Sophos Mobile
Beschreibung
Nach Ablauf der Toleranzfrist können Apps nur noch durch Eingabe eines Kennworts entsperrt werden.
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die
Apps enthält, die mit einem Kennwort geschützt werden.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen finden Sie in
Benutzer können eine geschützte App mit ihrem
Fingerabdruck entsperren.
14.15.8 Konfiguration „App Control“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration App Control legen Sie fest, welche Apps auf einem Gerät nicht gestartet werden dürfen.
Einstellung
App-Gruppe
Beschreibung
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die blockierten Apps enthält.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen finden Sie in
14.15.9 Konfiguration „App-Berechtigungen“ (Android-
Enterprise-Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration App-Berechtigungen legen Sie fest, was passiert, wenn eine App aus Managed
Google Play während der Ausführung Berechtigungen anfordert.
Copyright © Sophos Limited 149
Sophos Mobile
Einstellung
Standardantwort auf
Berechtigungsanforderungen zur Laufzeit
Berechtigungsanforderungen während der
App-Verwendung
Beschreibung
Die Standard-Reaktion auf
Berechtigungsanforderungen während der
Ausführung:
• Abfragen: Benutzer werden aufgefordert, eine
Berechtigung zu gewähren.
• Auto-Bestätigen: Alle
Berechtigungsanforderungen während der App-
Ausführung werden automatisch gewährt.
• Auto-Verweigern: Alle
Berechtigungsanforderungen während der App-
Ausführung werden automatisch verweigert.
Wenn Sie Auto-Bestätigen oder Auto-
Verweigern auswählen, können Benutzer
Berechtigungen später nicht ändern.
Gewähren oder verweigern Sie
Berechtigungsanforderungen während der
Ausführung für bestimmte Apps.
Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine App auszuwählen, und wählen Sie dann für jede
Berechtigung eine der folgenden Optionen aus:
• Auswählbar: Benutzer können die Berechtigung
ändern.
• Zugelassen: Die Berechtigung wird gewährt.
• Verweigert: Die Berechtigung wird verweigert.
14.15.10 Konfiguration „VPN“ (Android-Enterprise-Arbeitsprofil-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration VPN wählen Sie einen VPN-Client für Android-Enterprise-Geräte aus.
Einstellung
VPN-Client
Beschreibung
Die ID der VPN-App.
Der VPN-Client muss eine App aus Managed
Google Play sein, die bereits auf dem Gerät installiert ist.
Sie konfigurieren die VPN-Verbindung in der verwalteten Konfiguration der App. Details hierzu finden Sie in der Dokumentation der jeweiligen App.
150 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.15.11 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten. Dieses Zertifikat steht Apps aus Managed Google Play zur Verfügung, d.h. Apps, die im Arbeitsprofil installiert sind.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.15.12 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Geräten. Dieses Zertifikat steht Apps aus Managed Google Play zur Verfügung, d.h. Apps, die im Arbeitsprofil installiert sind.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Copyright © Sophos Limited 151
Sophos Mobile
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.15.13 Konfiguration „SCEP“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern. Diese Zertifikate stehen Apps zur
Verfügung, die im Arbeitsprofil installiert sind.
Hinweis
Bevor Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP hinzufügen können, müssen Sie zunächst mit einer
Konfiguration vom Typ Root-Zertifikat das CA-Zertifikat des SCEP-Servers hochladen.
Einstellung
URL
Aliasname
Betreff
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Der Name, unter dem das Zertifikat in
Auswahldialogen angezeigt wird.
Dies sollte ein einprägsamer Name sein, über den das Zertifikat identifiziert werden kann. Zum
Beispiel können Sie denselben Wert wie für das
Feld Betreff verwenden, nur ohne den Vorsatz
CN= .
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(serial_number)_% ein, um ein Android-Gerät zu spezifizieren.
152 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Root-Zertifikat
Schlüsselgröße
Zertifikatsverwendung
Sophos Mobile
Beschreibung
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen
Richtlinie.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Wählen Sie aus, wofür das Zertifikat verwendet werden kann.
Als digitale Signatur verwenden: Das
Zertifikat kann als digitale Signatur verwendet werden.
Für Verschlüsselung verwenden: Das
Zertifikat kann zur Datenverschlüsselung verwendet werden.
Copyright © Sophos Limited 153
Sophos Mobile
14.16 Konfigurationen für Sophos-Container-
Richtlinien (Android)
Mit einer Sophos-Container-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Sophos Secure Email und
Sophos Secure Workspace auf Geräten, auf denen Sophos Mobile den Sophos-Container verwaltet.
Hinweis
Auf Android-Enterprise-Geräten wird durch diese Richtlinie Sophos Secure Workspace installiert sowie, falls die Richtlinie eine Konfiguration Berufliche E-Mail enthält, Sophos Secure Email.
Genehmigen Sie diese Apps in Managed Google Play, bevor Sie die Richtlinie zuweisen.
14.16.1 Konfiguration „Allgemein“ (Sophos-Container-Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Allgemein definieren Sie Einstellungen für alle Sophos-Container-Apps, sofern anwendbar.
Einstellung
Sophos-Container-Kennwort aktivieren
Komplexität des Kennworts
Beschreibung
Benutzer müssen ein zusätzliches Kennwort eingeben, um eine Sophos-Container-App zu starten. Sobald die erste Container-App gestartet wird nachdem die Konfiguration angewendet wurde, muss das Kennwort definiert werden. Dieses Kennwort gilt für alle
Container-Apps.
Die minimale Komplexität des Kennworts für den Sophos-Container. Sicherere
Kennwörter sind immer erlaubt. Kennwörter
(eine Kombination numerischer und alphanumerischer Zeichen) werden generell als sicherer angesehen als PINs (nur numerische
Zeichen).
• Beliebig: Sophos-Container-Kennwörter unterliegen keinen Einschränkungen.
• 4-Ziffern-PIN
• 6-Ziffern-PIN
• 4-Zeichen-Kennwort
• 6-Zeichen-Kennwort
• 8-Zeichen-Kennwort
• 10-Zeichen-Kennwort
154 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Zeichen in Kennwort-Eingabefeldern immer verstecken
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Fehlgeschlagene Anmeldungen bis Sperre
Fingerabdruck erlauben
Gültigkeitsdauer in Minuten
Mit Gerät sperren
Beschreibung
In Kennwort-Eingabefeldern werden die eingegebenen Zeichen nicht kurz angezeigt, bevor sie maskiert werden.
Die Anzahl an Tagen, die ein Kennwort verwendet werden kann, bevor der Benutzer aufgefordert wird, es zu ändern.
Die erlaubte Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche, bevor die Container-Apps gesperrt werden. Gesperrte Apps müssen von einem Administrator entsperrt werden.
Falls konfiguriert, können die Apps auch vom
Benutzer im Sophos Mobile Self Service Portal entsperrt werden.
Benutzer können die App mit ihrem
Fingerabdruck entsperren.
Die Zeitspanne, während der kein Sophos-
Container-Kennwort eingegeben werden muss, wenn eine Container-App wieder im
Vordergrund angezeigt wird.
Die Toleranzfrist gilt für alle Container-Apps.
Während der Toleranzfrist können Sie zwischen den Apps wechseln, ohne das Kennwort erneut eingeben zu müssen.
Wenn das Gerät gesperrt wird, wird auch der
Sophos-Container gesperrt.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, wird der Sophos-Container nur nach Ablauf der
Toleranzfrist gesperrt.
Copyright © Sophos Limited 155
Sophos Mobile
Einstellung
Letzte Verbindung zum Server
Beschreibung
Die Zeitspanne, innerhalb derer Benutzer eine
Sophos-Container-App verwenden können, ohne dass eine Verbindung zum Sophos Mobile
Server aufgebaut wurde.
Wenn eine Sophos-Container-App aktiviert wird und innerhalb der definierten Zeitspanne keinen Kontakt mit dem Server hatte, wird ein Sperrbildschirm angezeigt. Der Benutzer kann die App durch Tippen auf Wiederholen entsperren. Hierdurch verbindet sich die App mit dem Server. Kann die Verbindung aufgebaut werden, wird die App entsperrt. Falls nicht, wird der Zugriff verweigert.
• Bei jedem Zugriff: Eine Serververbindung ist immer notwendig und die App wird gesperrt, wenn der Server nicht erreichbar ist.
• 1 Stunde: Eine Serververbindung ist notwendig, wenn die App eine Stunde oder später nach der letzten erfolgreichen Serververbindung aktiviert wird.
• 3 Stunden
• 6 Stunden
• 12 Stunden
• 1 Tag
• 3 Tage
• 3 Tage
• Ohne: Keine regelmäßige Verbindung ist notwendig.
156 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Offline-Starts ohne Serververbindung
Beschreibung
In diesem Feld definieren Sie, wie oft Benutzer eine der Sophos-Container-Apps starten können, ohne dass eine Serververbindung aufgebaut wurde.
Hinweis
Diese Einstellung setzt voraus, dass ein
Sophos-Container-Kennwort eingerichtet ist.
Root-Zugriff erlaubt Die Container-Apps dürfen auf gerooteten
Geräten ausgeführt werden.
App-Nutzungs-Beschränkungen
Hier können Sie Beschränkungen für die Nutzung der Sophos-Container-Apps festlegen. Klicken
Sie auf Hinzufügen, um Beschränkungen einzugeben.
Räumliche Beschränkungen
Es wird mitgezählt, wie oft Benutzer das
Sophos-Container-Kennwort eingeben. Wenn der Zähler die definierte Anzahl überschreitet, wird derselbe Sperrbildschirm wie für die
Letzte Verbindung zum Server Einstellung angezeigt. Der Zähler wird zurückgesetzt, wenn eine Verbindung zum Sophos Mobile Server hergestellt wird.
• Unbegrenzt: Es ist keine Serververbindung notwendig.
• 0: Das Starten der App ohne Serververbindung ist nicht möglich.
• 1: Nach einem Start der App ist eine erfolgreiche
Serververbindung notwendig.
• 3
• 5
• 10
• 20
Zeitliche Beschränkungen
Spezifizieren Sie über Längen- und Breitengrad einen Ausgangspunkt sowie einen Abstand, innerhalb dessen die Sophos-Container-Apps verwendet werden können.
Geben Sie über eine Anfangs- und eine Endzeit eine Zeitspanne an, innerhalb derer die Sophos-
Container-Apps verwendet werden können.
Sie können auch spezifizieren, an welchen
Wochentagen die Apps verwendet werden können.
Copyright © Sophos Limited 157
Sophos Mobile
Einstellung
WLAN-Beschränkungen
Beschreibung
Wenn Sie WLAN-Verbindung erforderlich auswählen, wird der Sophos-Container gesperrt, falls keine WLAN-Verbindung aktiv ist.
Wenn Sie WLAN-Verbindungen zur Liste hinzufügen, wird der Sophos-Container gesperrt, falls das Gerät mit einem nicht aufgeführten WLAN verbunden ist.
Warnung
Wir empfehlen, sich nicht auf WLAN-
Beschränkungen als einzigen
Sicherheitsmechanismus zu verlassen, da WLAN-
Namen sehr leicht gefälscht werden können (Wi-Fi
Spoofing).
14.16.2 Berufliche E-Mail (Android-Sophos-Container-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Berufliche E-Mail definieren Sie Benutzereinstellungen für Ihren Microsoft
Exchange Server. Diese Einstellungen gelten für die App Sophos Secure Email, wenn diese im
Sophos-Container installiert ist.
Hinweis
Falls Sophos Secure Email nicht installiert ist, werden die Benutzer aufgefordert, die App zu installieren. Wenn sie die App zum ersten Mal starten, konfiguriert sie sich automatisch.
Haupt-E-Mail-Konto
Einstellung
Exchange-Server
Benutzer
Beschreibung
Die Adresse des Exchange-Servers.
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos Mobile verwenden, geben Sie die URL des EAS-Proxy-
Servers ein.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Benutzer müssen das Konto-Kennwort auf ihren
Geräten eingeben.
158 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
E-Mail-Adresse
Domäne
Support-E-Mail-Kontakt
Sophos Mobile
Beschreibung
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Die Domäne für dieses Konto.
Die Adresse für E-Mails, die über die Funktion
„Kontaktiere Support“ gesendet werden.
Verwaltete Konten
Neben dem Haupt-E-Mail-Konto können Sie bis zu zwei Konten, die als Verwaltete Konten bezeichnet werden, zu Sophos Secure Email hinzufügen.
Beachten Sie Folgendes:
• Wenn Sie verwaltete Konten konfigurieren, können Benutzer Konten nicht manuell hinzufügen. Sie können Konten verwenden, die sie hinzugefügt haben, bevor Sie die Richtlinie zugewiesen haben.
• Wenn es ein bestehendes Konto mit derselben E-Mail-Adresse gibt, wird es in ein verwaltetes
Konto umgewandelt.
E-Mail-Einstellungen
Einstellung
Externen Inhalt erlauben
Maximale E-Mail-Größe
Benachrichtigungsdetails
Standardsignatur
Beschreibung
Benutzer können externe E-Mail-Inhalte wie
Bilder laden.
E-Mail-Nachrichten, die inkl. Anhänge größer sind als der von Ihnen ausgewählte
Wert, werden nicht vom Exchange-Server heruntergeladen.
Wählen Sie den Umfang der Informationen aus, der in E-Mail-Benachrichtigungen angezeigt wird.
Diese Einstellung wirkt sich auch auf
Terminerinnerungen aus. Wenn Sie Keine
Benachrichtigungen auswählen, sind
Terminerinnerungen deaktiviert. Wenn
Sie einen anderen Wert auswählen, sind
Terminerinnerungen aktiviert und enthalten
Datum/Uhrzeit, Ort und Titel.
Die Standard-E-Mail-Signatur.
Copyright © Sophos Limited 159
Sophos Mobile
Einstellung
EWS-Server
Beschreibung
Die URL Ihres Exchange Web Services (EWS)
Server.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, verwendet
Sophos Secure Email die URL, die Sie in
Exchange-Server konfiguriert haben.
Funktionen
Einstellung
Outlook-Aufgaben und -Notizen synchronisieren
Aufgaben und Notizen sind schreibgeschützt
Kontakte auf das Gerät exportieren
Beschreibung
Benutzer können ihre Outlook-Aufgaben und -
Notizen in Sophos Secure Email anzeigen.
Standardmäßig können Benutzer auch
Aufgaben und Notizen erstellen, bearbeiten und löschen. Wählen Sie Aufgaben und
Notizen sind schreibgeschützt aus, um dies zu deaktivieren.
Benutzer können Outlook-Aufgaben und -
Notizen in Sophos Secure Email nicht erstellen, bearbeiten oder löschen.
Benutzer können Exchange-Kontakte als lokale
Kontakte auf das Gerät übertragen, damit bei Anrufen von Firmenkontakten der Name angezeigt wird.
Diese Kontakte werden von Sophos Secure
Email synchronisiert.
Hinweis
Die lokalen Kontaktdaten werden in folgenden Situationen automatisch gelöscht:
• Wenn die Konfiguration
Unternehmens-E-Mail aus der
Sophos-Container-Richtlinie entfernt wird (nach dem nächsten Neustart der
App Sophos Secure Email).
• Wenn der Sophos-Container vom Gerät entfernt wird.
• Wenn das Gerät bei Sophos Mobile deregistriert wird.
160 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Unternehmensnamen exportieren
Sophos Mobile
Beschreibung
Beim Export von Firmenkontakten in lokale
Kontakte wird auch der Firmenname exportiert.
Wenn Sie diese Option deaktivieren, werden nur Name und Telefonnummer exportiert.
Datenschutz
Einstellung
In Zwischenablage kopieren verbieten
Screenshots verbieten
Öffnen/Teilen erlauben
Anhänge öffnen
Anhänge teilen
Beschreibung
Benutzer können Texte aus Sophos Secure
Email weder kopieren noch ausschneiden.
Benutzer können keine Screenshots der App
Sophos Secure Email machen.
Benutzer können E-Mail-Anhänge betrachten und teilen.
Wählen Sie aus, in welchen Apps Anhänge betrachtet werden können: In allen Apps oder nur in den Sophos-Container-Apps Secure
Workspace und Secure Email.
Mit allen Apps: Anhänge können mit allen
Apps geteilt werden, die das Dateiformat unterstützen.
Mit Container-Apps: Anhänge werden mit einem Geräteschlüssel verschlüsselt und können nur mit Sophos Secure Workspace geöffnet werden. Das Teilen mit anderen Apps bleibt auswählbar.
S/MIME
Einstellung
S/MIME-Verschlüsselung erlauben
Beschreibung
Benutzer können E-Mails senden und empfangen, die mit einem S/MIME-Zertifikat verschlüsselt sind.
S/MIME-Zertifikate müssen im Stammordner des internen Speichers gespeichert werden.
Diese Einstellung wirkt sich nicht auf die S/
MIME-Signatur aus. Benutzer können E-Mails signieren, wenn ihr S/MIME-Zertifikat auf dem
Gerät verfügbar ist.
Copyright © Sophos Limited 161
Sophos Mobile
OAuth 2.0
Mit diesen Einstellungen richten Sie Sophos Secure Email so ein, dass Benutzer über die
Microsoft-365-Anmeldeprozedur Ihres Unternehmens auf ihre Exchange-Konten zugreifen.
Einstellung
OAuth 2.0 aktivieren
Autorisierungs-Endpunkt
Client-ID
Umleitungs-URI
Token-Endpunkt
Beschreibung
Microsoft-365-Authentifizierung aktivieren.
Der OAuth-Autorisierungsendpunkt Ihrer
Anwendung in Microsoft Azure.
Geben Sie den Wert ein, der im Azure Portal unter OAuth 2.0 Autorisierungsendpunkt (v2) angezeigt wird.
Die ID Ihrer Anwendung in Microsoft Azure.
Geben Sie den Wert ein, der im Azure Portal unter Anwendungs-ID (Client) angezeigt wird.
Der Speicherort, den die Microsoft-365-API für
Authentifizierungs-Antworten verwendet.
Geben Sie folgenden Text ein: sophos://sse/auth
OAuth-Token-Endpunkt Ihrer Anwendung in
Microsoft Azure.
Geben Sie den Wert ein, der im Azure Portal unter OAuth 2.0-Token-Endpunkt (v2) angezeigt wird.
Zusätzliche Einstellungen
Konfigurieren Sie diese Einstellungen nur, wenn Sie vom Sophos Support dazu aufgefordert werden.
Zugehörige Aufgaben
Mehrstufige Authentifizierung für Sophos Secure Email einrichten
(Seite 413)
Wenn Sie für Sophos Secure Email die mehrstufige Authentifizierung (MFA, Multi-Factor
Authentication) einrichten, greifen Benutzer über die Microsoft-365-Anmeldeseite Ihres Unternehmens auf ihre Exchange-Konten zu.
14.16.3 Berufliche Dokumente (Android-Sophos-Container-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Berufliche Dokumente verwalten Sie die Berufliche Dokumente von Sophos
Secure Workspace.
162 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Online-Speicher konfigurieren
Für jeden Speicheranbieter können Sie die folgenden Einstellungen separat definieren:
Einstellung
Aktivieren
Offline
Verschlüsselt teilen
Unverschlüsselt teilen
Zwischenablage
Beschreibung
Der Speicheranbieter ist in der App verfügbar.
Benutzer können Dateien vom Speicheranbieter zur Liste Favoriten der App hinzufügen, um sie offline zu verwenden.
Benutzer können die Funktion Teilen für verschlüsselte Dateien verwenden, um sie mit anderen Apps zu teilen.
Benutzer können die Funktion Teilen für unverschlüsselte Dateien verwenden, um sie mit anderen Apps zu teilen.
Benutzer können Teile aus Dokumenten kopieren und in anderen Apps einfügen.
Einstellungen für Unternehmens-Anbieter
Für Speicheranbieter vom Typ WebDAV, auch als Unternehmens-Anbieter bezeichnet, können
Sie zentral die Server-Einstellungen und Anmeldeinformationen definieren. Diese können von den
Benutzern nicht geändert werden.
Einstellungen, die Sie nicht zentral definieren, können vom Benutzer im entsprechenden App-Dialog eingegeben werden.
Beispielsweise können Sie den Server und das Benutzerkonto zentral einstellen, aber das
Kennwort-Feld undefiniert lassen. Benutzer müssen dann das Kennwort eingeben, um Zugriff auf den Speicheranbieter zu bekommen.
Einstellung
Name
Server
Beschreibung
Der Anbietername, wie er in der App Sophos
Secure Workspace angezeigt wird.
Geben Sie in diesem Feld Folgendes ein:
• Die URL des Root-Ordners auf dem WebDAV-Server für
Unternehmensdokumente.
• Die URL des Root-Ordners auf dem
WebDAV-Server.
Verwenden Sie folgendes Format: https:// server.firma.com
Nur das Protokoll https wird unterstützt.
Copyright © Sophos Limited 163
Sophos Mobile
Einstellung
Benutzername
Kennwort
Zielordner
Beschreibung
Der Anmeldename für den Server. Sie können auch die Variable %_USERNAME_% verwenden.
Das Anmeldekennwort.
Der Ordner, in den Dokumente hochgeladen werden.
Weitere Einstellungen
Einstellung
Dokumente aktivieren
Komplexität des Kennworts
Screenshots verbieten
Zusätzliche Einstellungen
Beschreibung
Aktiviert die Funktion Dokumente, um
Unternehmensdokumente auf sichere Weise auszutauschen.
Die minimale Komplexität von Passphrasen für Verschlüsselungsschlüssel. Sicherere
Passphrasen sind immer erlaubt.
Sie können folgende Einstellungen auswählen:
• 4-Zeichen-Kennwort
• 6-Zeichen-Kennwort
• 8-Zeichen-Kennwort
• 10-Zeichen-Kennwort
Benutzer können keine Screenshots der App
Sophos Secure Workspace machen.
Konfigurieren Sie diese Einstellungen nur, wenn
Sie vom Sophos Support dazu aufgefordert werden.
14.16.4 Beruflicher Browser (Android-Sophos-Container-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Beruflicher Browser verwalten Sie die Funktion Beruflicher Browser von
Sophos Secure Workspace.
Mit dem beruflichen Browser können Sie auf sichere Weise auf Intranetseiten Ihrer Organisation und andere erlaubte Seiten zugreifen. Sie definieren Domänen sowie Lesezeichen innerhalb von
Domänen.
Jedes Lesezeichen gehört zu einer bestimmten Domäne. Wenn Sie ein Lesezeichen hinzufügen, wird automatisch ein Domäneneintrag erstellt, falls dieser nicht existiert.
164 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Allgemeine Einstellungen
Einstellung
Screenshots verbieten
Einstellungen für Domänen
Einstellung
URL
Kopieren/Einfügen erlauben
„Öffnen mit“ erlauben
Kennwort-Speichern erlauben
Einstellungen für Lesezeichen
Einstellung
Name
URL
Beschreibung
Benutzer können keine Screenshots aufnehmen, die den beruflichen Browser zeigen.
Beschreibung
Die Domäne, die Sie erlauben wollen.
Benutzer können Text aus dem beruflichen
Browser kopieren und in anderen Apps einfügen.
Benutzer können heruntergeladene Dateien in anderen Apps öffnen.
Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren, können Benutzer weiterhin Dateien herunterladen, die Sophos Secure Workspace
öffnen kann.
Der beruflichen Browser speichert heruntergeladene Dateien Bereich „Sicherer
Speicher“. Die „Öffnen mit“ erlauben-
Einstellung hat Vorrang vor den Einstellungen für den Bereich „Sicherer Speicher“ in einer
Berufliche Dokumente-Konfiguration.
Benutzer können ihre Kennwörter im beruflichen Browser speichern.
Beschreibung
Der Name für das Lesezeichen.
Die Webadresse für das Lesezeichen.
Copyright © Sophos Limited 165
Sophos Mobile
14.16.5 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Sophos-Container-
Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten. Das Zertifikat steht den Apps „Sophos Secure Email“ und „Sophos Secure Workspace“ zur Verfügung, wenn diese im Sophos-Container installiert sind.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.16.6 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (Sophos-Container-
Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Geräten. Dieses Zertifikat steht der App Sophos Secure Workspace zur Verfügung, wenn diese im Sophos-Container installiert ist.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
166 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.16.7 Konfiguration „SCEP“ (Sophos-Container-Richtlinie für
Android)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern. Diese Zertifikate stehen für die
Funktion Beruflicher Browser von Sophos Secure Workspace zur Verfügung.
Hinweis
Bevor Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP hinzufügen können, müssen Sie zunächst mit einer
Konfiguration vom Typ Root-Zertifikat das CA-Zertifikat des SCEP-Servers hochladen.
Einstellung
URL
Aliasname
Betreff
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Der Name, unter dem das Zertifikat in
Auswahldialogen angezeigt wird.
Dies sollte ein einprägsamer Name sein, über den das Zertifikat identifiziert werden kann. Zum
Beispiel können Sie denselben Wert wie für das
Feld Betreff verwenden, nur ohne den Vorsatz
CN= .
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(serial_number)_% ein, um ein Android-Gerät zu spezifizieren.
Copyright © Sophos Limited 167
Sophos Mobile
Einstellung
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Root-Zertifikat
Schlüsselgröße
Zertifikatsverwendung
Beschreibung
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen
Richtlinie.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Wählen Sie aus, wofür das Zertifikat verwendet werden kann.
Als digitale Signatur verwenden: Das
Zertifikat kann als digitale Signatur verwendet werden.
Für Verschlüsselung verwenden: Das
Zertifikat kann zur Datenverschlüsselung verwendet werden.
168 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.17 Konfigurationen für Mobile-Threat-Defense-
Richtlinien (Android)
Mit einer Mobile-Threat-Defense-Richtlinie konfigurieren Sie Sophos Intercept X for Mobile, wenn es bei Sophos Mobile registriert ist.
Warnung
Auf Android-Enterprise-Geräten wird hierdurch auch die App Intercept X installiert. Sie müssen die
App in Managed Google Play genehmigen, bevor Sie die Richtlinie zuweisen.
14.17.1 Netzwerkkonfiguration (Mobile-Threat-Defence-
Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Netzwerk verwalten Sie die Funktion Wi-Fi Security von Sophos Intercept X for
Mobile. Diese schützt Benutzer vor netzwerkbasierten Bedrohungen.
Hinweis
Wenn Sie dieser Konfiguration einem Gerät zuweisen, werden die entsprechenden Einstellungen in Sophos Intercept X for Mobile deaktiviert. Der Benutzer kann diese nicht ändern.
Einstellung
„Man-In-The-Middle“-Schutz
Zusätzliche Einstellungen
Beschreibung
Sophos Intercept X for Mobile überprüft die
WLAN-Verbindung auf Man-in-the-Middle-
Angriffe.
Sophos Mobile erzeugt einen Alarm, wenn ein
Man-in-the-Middle-Angriff erkannt wird.
Konfigurieren Sie diese Einstellungen nur, wenn
Sie vom Sophos Support dazu aufgefordert werden.
14.17.2 Konfiguration „Antivirus“ (Mobile-Threat-Defense-
Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Antivirus verwalten Sie die Einstellungen von Sophos Intercept X for Mobile zum
Malware-Schutz.
Hinweis
Wenn Sie dieser Konfiguration einem Gerät zuweisen, werden die entsprechenden Einstellungen in Sophos Intercept X for Mobile deaktiviert. Der Benutzer kann diese nicht ändern.
Copyright © Sophos Limited 169
Sophos Mobile
Einstellung
Cloud-Scan-Modus
Häufigkeit geplanter Scans
System-Apps scannen
Speicher scannen
PUAs erkennen
Benutzer darf Apps erlauben
Beschreibung
Wählen Sie aus, wann Sophos Intercept X for
Mobile die neusten Malware-Informationen vom
Sophos-Server lädt.
Wählen Sie die Häufigkeit von Malware-Scans aus.
Wenn Sie Täglich beim Laden auswählen, wird ein Scan ausgeführt, wenn das Gerät länger als 30 Minuten an einer Stromquelle angeschlossen ist.
System-Apps werden gescannt.
System Apps werden standardmäßig nicht gescannt, da diese durch das Android-
Betriebssystem geschützt sind und nicht vom
Benutzer deinstalliert werden können.
Zusätzlich zum standardmäßigen Scan aller installierten Anwendungen werden alle Datei in folgenden Speicherbereichen auf Bedrohungen gescannt: Interner geteilter Speicher, SD-Karte, verbundene USB-Geräte.
Potenziell unerwünschte Anwendungen (PUAs) werden gescannt.
PUAs sind Apps, die zwar nicht schädlich sind, jedoch für Unternehmensnetzwerke als ungeeignet angesehen werden. Dazu gehören beispielsweise Adware, Dialer
(Einwahlprogramme), Systemmonitore, Remote-
Verwaltungs- und Hacking-Tools. Einige Apps, die unter PUAs fallen, können für manche
Benutzer jedoch hilfreich sein.
Benutzer können als PUA klassifizierte Apps erlauben. Bei nachfolgenden Scans werden erlaubte Apps ignoriert.
170 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Modus
Scan-Benachrichtigungen
Speicher überwachen
App-Gruppe
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie das Verhalten für Apps mit niedriger
Reputation aus:
Erlauben: Scannen nach Apps niedriger
Reputation deaktivieren.
Warnen: Eine Warnung am Gerät anzeigen, wenn eine App niedriger Reputation erkannt wurde. Die Benutzer können wählen, wie mit der App verfahren werden soll. Sie können sie zu einer Liste von erlaubten Apps hinzufügen, so dass keine weiteren Warnungen angezeigt werden, wenn diese App erkannt wird.
Blockieren: Benutzer können Apps mit niedriger Reputation nicht starten.
Sophos Intercept X for Mobile erzeugt eine
Benachrichtigung, wenn eine App nach der
Installation gescannt wird.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden keine Benachrichtigungen für saubere
Apps erzeugt.
Folgende Speicherbereiche werden auf
Änderungen überwacht: Interner geteilter
Speicher, SD-Karte, verbundene USB-Geräte.
Wenn neue Dateien in diesen Bereichen gespeichert werden, werden diese gescannt.
Wählen Sie eine Gruppe erlaubter Apps aus.
Apps aus dieser Gruppe werden nicht gescannt.
14.17.3 Konfiguration „Web Filtering“ (Mobile-Threat-Defense-
Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Web Filtering verwalten Sie die Funktion Web Filtering von Sophos Intercept X for Mobile. Dies schützt die Gerätebenutzer vor Seiten mit schädlichem, unerwünschtem oder illegalem
Inhalt.
Warnung
Web Filtering blockiert alle Websites, wenn ein Gerät keine Verbindung zum Sophos-Website-
Klassifizierungsdienst https://4.sophosxl.net/lookup herstellen kann.
Einschränkung
Web Filtering funktioniert nicht mit Android-Enterprise-Geräten mit Arbeitsprofil. Dies liegt daran, dass für Web Filtering der Sophos Accessibility Service erforderlich ist, der nicht verfügbar ist, wenn Sophos Intercept X for Mobile im Arbeitsprofil installiert ist.
Copyright © Sophos Limited 171
Sophos Mobile
Hinweis
Sie müssen außerdem die Compliance-Regel Intercept X for Mobile Berechtigungen dürfen
verweigert werden aktivieren. Andernfalls könnten Benutzer Web Filtering beenden, indem sie
Sophos Accessibility Service deaktivieren.
Tipp
Um das Filtern von Webseiten zu testen, können Sie die Sophos-Website sophostest.com
verwenden. Diese enthält Beispielseiten für alle Kategorien. Auch wenn einige der Seiten als potentiell offensiv oder gefährlich klassifiziert sind, ist der tatsächliche Seiteninhalt immer harmlos.
Wenn Sie Web Filtering aktivieren, blockiert Sophos Mobile grundsätzlich alle Webseiten, die als hochgradig verwerfliche kriminelle Aktivität kategorisiert sind, zum Beispiel Kinderpornographie. Um zu verhindern, dass andere Personen auf diese Seiten zugreifen, maskiert Sophos Mobile die URLs in Protokollen, Ereignissen und Berichten.
Einstellungen
Einstellung
Bösartige Webseiten filtern
Alarme erstellen
Webseiten nach Kategorien filtern
Website-Ausschlüsse
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob Benutzer Webseiten mit schädlichem Inhalt besuchen können.
Wählen Sie aus, ob ein Alarm erzeugt wird, wenn der Benutzer versucht, auf eine gefilterte
Website zuzugreifen.
Sie können auswählen, ob Alarme nur für blockierte Seiten erstellt werden, oder auch für
Seiten, die nur eine Warnung auslösen.
Wählen Sie aus, auf welche Website-
Kategorien Benutzer zugreifen können.
Websites werden basierend auf Daten von
SophosLabs kategorisiert. Die Daten werden laufend aktualisiert.
Konfigurieren Sie Ausnahmen für die Kategorie-
Filter:
Erlaubte Domänen: Webseiten, die erlaubt sind, obwohl die zugehörige Kategorie blockiert wird.
Blockierte Domänen: Webseiten, die blockiert werden, obwohl die zugehörige Kategorie erlaubt ist.
172 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Website-Ausnahmen angeben
In Erlaubte Domänen und Blockierte Domänen können Sie pro Zeile eine der folgenden Angaben machen (ohne Trennzeichen):
• IPv4- oder IPv6-Adresse
203.0.113.0
2001:db8:85a3:0:0:8a2e:370:7334
• IPv4- oder IPv6-Subnetz
203.0.113.0/24
2001:db8::/32
• Domäne www.example.com
• Eine Wildcard-Domäne. Das Wildcard-Zeichen * muss das erste Zeichen sein.
*.example.com
*example.com
In Blockierte Domänen können Sie ein einzelnes Wildcard-Zeichen * eingeben, um alle Websites zu blockieren.
Filterlogik
Wenn Web Filtering bewertet, ob eine Website zugelassen oder gesperrt werden muss, haben „Ist erlaubt“-Regeln Vorrang vor „Ist verboten“-Regeln, und Regeln aus Richtlinien haben Vorrang vor benutzerdefinierten Regeln.
Filterregeln werden in der folgenden Reihenfolge angewendet:
1. Wenn die Website in Erlaubte Domänen enthalten ist, ist sie zulässig.
2. Wenn die Website in Blockierte Domänen enthalten ist, wird sie gesperrt.
3. Wenn der Benutzer die Website erlaubt hat, ist sie zulässig.
4. Wenn der Benutzer die Website verboten hat, wird sie gesperrt.
5. Wenn die Website zu einer verbotenen Kategorie gehört, wird sie gesperrt.
Unterstützte Browser
Web Filtering kann zusammen mit folgenden Webbrowsern verwendet werden:
• Android-Web-Browser
• Firefox
• Google Chrome
• Microsoft Edge
Andere Browser funktionieren möglicherweise auch, wurden aber nicht getestet.
Copyright © Sophos Limited 173
Sophos Mobile
14.18 Konfigurationen für Android-Geräterichtlinien
Mit einer Android-Geräterichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Android-Geräte, die bei Sophos
Mobile mit dem Verwaltungsmodus „Geräteadministrator“ registriert sind.
Google hat den Verwaltungsmodus „Geräteadministrator“ abgekündigt und reduziert seinen
Funktionsumfang. Wir empfehlen, stattdessen den Android-Enterprise-Verwaltungsmodus zu verwenden.
Zugehörige Konzepte
Konfigurationen für Android-Enterprise-Geräterichtlinien (Seite 120)
Mit einer Android-Enterprise-Geräterichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für vollständig verwaltete
Android-Enterprise-Geräte.
Konfigurationen für Richtlinien für Android-Enterprise-Arbeitsprofile
(Seite 137)
Mit einer Richtlinie für Android-Enterprise-Arbeitsprofile konfigurieren Sie Einstellungen für Geräte mit
Android-Enterprise-Arbeitsprofil.
Zugehörige Aufgaben
Verwaltungsmodus für Android festlegen (Seite 22)
Android-Geräte können Sie in einem der Modi Android Enterprise und Geräteadministrator
(Legacy-Feature) verwalten.
14.18.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (Android-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an das Kennwort für die
Displaysperre.
Hinweis
Einige Einstellungen werden nur für bestimmte Betriebssystemversionen oder Gerätemerkmale unterstützt. In Sophos Mobile Admin ist dies durch blaue Label gekennzeichnet.
Kennworttyp
Wählen Sie in der Liste Kennworttyp die Art des Kennworts aus, dass Benutzer konfigurieren dürfen:
Einstellung
Muster, PIN oder Kennwort
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre einrichten. Für die Displaysperre sind die Typen
Muster, PIN und Passwort erlaubt. Weitere
Einschränkungen bestehen nicht.
174 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Einfaches Kennwort
PIN oder Kennwort
Alphanumerisches Kennwort
Komplexes Kennwort
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Zahlen sind erlaubt, aber es muss mindestens auch ein
Buchstabe enthalten sein. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom Typ
PIN oder Passwort einrichten. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindest-Gesamtzeichenanzahl und eine Mindestanzahl an Ziffern, Klein- und
Großbuchstaben und Sonderzeichen festlegen.
Siehe die nachfolgenden beiden Tabellen.
Wenn Sie Einfaches Kennwort, PIN oder Kennwort, Alphanumerisches Kennwort oder
Komplexes Kennwort auswählen, werden die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung
Minimale Länge des Kennworts
Inaktivitätsdauer bis zur Abfrage des
Kennworts
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Zeichen, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Zeit, nach der das Gerät gesperrt wird, wenn es nicht benutzt wird. Das Gerät lässt sich durch Eingabe des Kennworts entsperren.
Hinweis
Das Gerät erzwingt möglicherweise eine kürzere Zeitspanne als die von Ihnen konfigurierte.
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Maximale Anmeldeversuche
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
Nach dieser Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche wird das Gerät zurückgesetzt.
Copyright © Sophos Limited 175
Sophos Mobile
Einstellung
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Beschreibung
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
Wenn Sie Komplexes Kennwort auswählen, werden zusätzlich die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung
Minimale Anzahl von Buchstaben
Minimale Anzahl von Kleinbuchstaben
Minimale Anzahl von Großbuchstaben
Minimale Anzahl von Zeichen, die kein
Buchstabe sind
Minimale Anzahl von Ziffern
Minimale Anzahl von Sonderzeichen
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Buchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Kleinbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Großbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl nicht-alphabetischer Zeichen
(zum Beispiel & oder !), die ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Ziffern, die ein Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Sonderzeichen (zum
Beispiel !"§$%&/()=,.-;:_@<>) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Biometrische Authentisierung
Einstellung
Fingerabdruck-Authentisierung erlauben
Iris-Authentisierung erlauben
Beschreibung
Falls vom Gerät unterstützt, kann der
Benutzer das Gerät mittels Fingerabdruck-
Authentisierung entsperren.
Falls vom Gerät unterstützt, kann der
Benutzer das Gerät mittels Iris-Authentisierung entsperren.
14.18.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen legen Sie Einschränkungen für Geräte fest.
176 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Sicherheit
Einstellung
Verschlüsselung erzwingen
Verschlüsselung von SD-Karten erzwingen
Beschreibung
Benutzer müssen ihre Geräte verschlüsseln.
Wenn die Richtlinie einem Gerät zugewiesen ist, muss der Benutzer die SD-Karte verschlüsseln.
Hinweis
Bei manchen Geräten kann der
Benutzer den Verschlüsselungsvorgang abbrechen. In diesem Fall wird er beim nächsten Einbinden der SD-Karte erneut aufgefordert.
Schnellverschlüsselung erlauben
Auf Werkseinstellungen zurücksetzen erlauben
Entwickleroptionen erlauben
Safe-Modus erlauben
USB-Debugging erlauben
Firmware-Wiederherstellung erlauben
Sicherung erlauben
Benutzer können in den Geräte-Einstellungen die Optionen zur Schnellverschlüsselung
ändern.
Benutzer können das Gerät auf
Werkseinstellungen zurücksetzen.
Benutzer können die Entwickleroptionen
ändern.
Benutzer können das Gerät im Safe-Modus starten.
Benutzer können USB-Debugging aktivieren.
Hinweis
Für Sony-Geräte mit Enterprise API Level 9 oder neuer gilt: Wenn das Kontrollkästchen
USB-Debugging erlauben deaktiviert ist, sind keine Entwickleroptionen verfügbar.
Alle Arten von Firmware-Updates (wie Over-
The-Air, Download etc.) sind erlaubt.
Benutzer können Systemsicherungen erstellen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist
Google Backup deaktiviert. Andere Backup-
Methoden (zum Beispiel Backups durch Sophos
Mobile) sind weiterhin verfügbar.
Copyright © Sophos Limited 177
Sophos Mobile
Einstellung
Einstellungen ändern erlauben
Zwischenablage erlauben
Gemeinsame Zwischenablage aktivieren
Screenshot erlauben
Simulierte Standorte erlauben
Over-The-Air Firmware-Aktualisierung erlauben
Audioaufnahmen erlauben
Videoaufnahmen erlauben
Aktivierungssperre erlauben
S Beam erlauben
S Voice erlauben
„Teilen über“ erlauben
Beschreibung
Benutzer können Geräte-Einstellungen ändern.
Hinweis
Sie müssen dies für Samsung-Geräte aktivieren, auf denen Sie einen Knox-Container konfigurieren wollen.
Das Kopieren von Inhalten in die
Zwischenablage ist nicht eingeschränkt.
Benutzer können Inhalte aus einer App kopieren und in eine andere App einfügen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, verwendet jede App eine eigene
Zwischenablage.
Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn Sie
Zwischenablage erlauben aktivieren.
Benutzer können Screenshots machen.
Benutzer können in den Android-
Entwickleroptionen eine Pseudo-Standort-App auswählen.
Firmware-Aktualisierungen „Over-the-Air“ sind erlaubt.
Benutzer können Tonaufnahmen machen.
Benutzer können Videos aufnehmen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind
Fotoaufnahmen und das Abspielen von Videos weiterhin erlaubt.
Benutzer können in den Geräte-Einstellungen die Optionen zur Aktivierungssperre ändern.
Benutzer können die Samsung-App „S Beam“ starten.
Benutzer können die Samsung-App „S Voice“ starten.
Die Funktion Teilen über ist verfügbar.
178 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Konten
Einstellung
Mehrere Benutzerkonten erlauben
Hinzufügen von E-Mail-Konten erlauben
Entfernen des Google-Kontos erlauben
Auto-Sync für Google-Konten erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann auf den Geräten nur ein einzelnes
Benutzerkonto eingerichtet werden. Benutzer oder andere Apps können keine weiteren
Benutzerkonten erstellen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer keine E-Mail-Konten hinzufügen.
Dies betrifft nicht das Erstellen von Konten über eine Geräterichtlinie.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer nicht das Google-Konto von ihren Geräten entfernen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden Google-Konten nicht automatisch synchronisiert. Benutzer können aber weiterhin eine manuelle Synchronisierung durchführen, zum Beispiel über die App Gmail.
Netzwerk und Kommunikation
Einstellung
Flugmodus erlauben
Synchronisierung bei Roaming erlauben
Nur Notrufe erlauben
Bei Roaming nur manuell synchronisieren
Mobile Datenverbindung erzwingen
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer nicht den Flugmodus aktivieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Synchronisierung bei Mobilfunk-Roaming deaktiviert.
Es sind nur Notrufe möglich. Sonstige Anrufe werden gesperrt.
Bei Roaming ist die automatische
Datensynchronisierung deaktiviert. Dies gilt für alle eingerichteten Konten, wie zum Beispiel
Google oder Exchange.
Benutzer können mobile Datenverbindungen nicht deaktivieren.
Copyright © Sophos Limited 179
Sophos Mobile
Einstellung
SMS erlauben
Datenverbindungen bei Roaming erlauben
Sprachanrufe bei Roaming erlauben
Mobildatenlimit für Benutzer erlauben
VPN erlauben
Wi-Fi Direct erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer keine SMS senden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind bei Roaming keine mobilen Datenverbindungen möglich.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind bei Roaming keine Sprachanrufe möglich.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer kein Limit für mobile Daten einstellen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer keine VPN-Verbindungen verwenden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist keine Datenübertragung über „Wi-Fi Direct“ möglich.
Android Beam erlauben
Miracast-Richtlinie erlauben
Bluetooth erlauben
Advanced Audio Distribution Profile (A2DP) erlauben
Audio/Video Remote Control Profile
(AVRCP) erlauben
Hands-Free Profile (HFP) erlauben
Headset Profile (HSP) erlauben
Phone Book Access Profile (PBAP) erlauben
Serial Port Profile (SPP) erlauben
NFC erlauben
WLAN erlauben
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist keine Datenübertragung über „Android Beam“ möglich. Dies betrifft auch die Samsung-App „S
Beam“.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist keine Datenübertragung über Miracast möglich.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist
Bluetooth deaktiviert.
Um einzelne Bluetooth-Profile zu erlauben, aktivieren Sie Bluetooth erlauben und wählen
Sie anschließend die Profile aus, die Sie erlauben wollen.
Wenn Bluetooth erlauben deaktiviert ist, haben die Einstellungen keine Wirkung, d.h. alle
Profile sind verboten.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist
NFC (Near-Field Communication) deaktiviert.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind keine WLAN-Verbindungen möglich.
180 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Tethering
Einstellung
Tethering erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist kein Tethering möglich. Dies beinhaltet
Tethering über WLAN, USB und Bluetooth.
Hinweis
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, haben die Einstellungen WLAN-Tethering
erlauben, USB-Tethering erlauben und
Bluetooth-Tethering erlauben keine
Wirkung.
WLAN-Tethering erlauben
USB-Tethering erlauben
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist kein WLAN-Tethering (WLAN-Hotspot) möglich.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist kein USB-Tethering möglich.
Bluetooth-Tethering erlauben Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist kein Bluetooth-Tethering möglich.
Konfigurieren von WLAN-Tethering erlauben Der Benutzer kann die Einstellungen des
WLAN-Hotspots konfigurieren.
Hardware
Einstellung
Kamera erlauben
Kamera auf Sperrbildschirm erlauben
GPS für Standortabfragen erzwingen
SD-Karte erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Kamera nicht verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Kamera bei aktiver Displaysperre nicht verfügbar.
Um bei aktiviertem Sperrbildschirm die Kamera zu erlauben, müssen Sie zusätzlich die Option
Kamera erlauben auswählen.
Für Standortabfragen werden GPS-
Informationen verwendet.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können in den Geräten keine SD-Karten verwendet werden.
Copyright © Sophos Limited 181
Sophos Mobile
Einstellung
Verschieben von Apps auf SD-Karte erlauben
Schreiben auf unverschlüsselte SD-Karte erlauben
Mikrofon erlauben
USB erlauben
USB-Media-Player erlauben
Stromsparmodus erlauben
USB-Host-Modus erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer keine Apps vom internen
Speicher auf die SD-Karte verschieben.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann nicht auf eine unverschlüsselte SD-Karte geschrieben werden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist das Mikrofon nicht verfügbar.
USB-Speichermodus und USB-Mediendaten-
Modus (MTP) sind auf den Geräten verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist das MTPO (Media Transfer Protocol) nicht verfügbar. Da Android MTP für die
Datenübertragung per USB verwendet, ist auch keine Datenübertragungen per USB möglich.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, wechselt das Gerät nicht in den
Stromsparmodus.
Alle externen Speichermedien, die der Benutzer anschließt, werden gemountet. Dies beinhaltet portable USB-Speichermedien, externe
Festplatten und SD-Kartenleser.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden externe Speichermedien nicht gemountet.
Anwendungen
Einstellung
Installation von Apps erlauben
Deinstallation von Apps erlauben
Installation unsignierter Apps erlauben
Play Store erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer keine Apps installieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer keine Apps deinstallieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer nur signierte APK-Dateien installieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die App Google Play Store nicht verfügbar.
182 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Apps aus unbekannten Quellen erlauben
Nativen Browser erlauben
App-Absturzberichte erlauben
Hintergrundbild-Wechsel erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer Apps nur über die App Google
Play Store installieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist der native Browser nicht verfügbar. Browser-
Apps von Drittanbietern sind nicht betroffen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Apps keine Absturzberichte senden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer nicht den Display-Hintergrund
ändern.
Anruferinfo anzeigen Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden bei eingehenden Anrufen keine
Anruferinformationen angezeigt. Alle Anrufer werden als „unbekannt“ angezeigt.
Autovervollständigung im Browser erlauben Der Benutzer kann für den nativen Browser die Autovervollständigung aktivieren. Wenn die Autovervollständigung aktiviert ist, können
Webseiten Vorschläge für das Ausfüllen von
Formularen machen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Autovervollständigung deaktiviert und die entsprechende Browser-Einstellung ist nicht verfügbar.
Cookies im Browser erlauben
JavaScript im Browser erlauben
Der Benutzer kann für den nativen Browser
Cookies aktivieren. Wenn Cookies aktiviert sind, können Webseiten Cookies auf dem Gerät speichern.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind
Cookies deaktiviert und die entsprechende
Browser-Einstellung ist nicht verfügbar.
Der Benutzer kann für den nativen Browser
JavaScript aktivieren. Wenn JavaScript aktiviert ist, können Webseiten JavaScript-Code auf dem
Gerät ausführen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist
JavaScript deaktiviert und die entsprechende
Browser-Einstellung ist nicht verfügbar.
Copyright © Sophos Limited 183
Sophos Mobile
Einstellung
Popups im Browser erlauben
Ändern von Datums- und Zeiteinstellungen erlauben
Filterungsart
Beschreibung
Der Benutzer kann für den nativen Browser
Popups aktivieren. Wenn Popups aktiviert sind, können Webseiten neue Browserfenster öffnen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind
Popups deaktiviert und die entsprechende
Browser-Einstellung ist nicht verfügbar.
Der Benutzer kann Datums- und
Zeiteinstellungen ändern.
Wählen Sie entweder Erlaubte Apps oder
Verbotene Apps aus, und wählen Sie dann die
App-Gruppe mit den Apps aus, die Sie zulassen oder verbieten wollen.
Anwendungen, die Sie mit Sophos Mobile installieren, sind durch diese Einstellung nicht eingeschränkt.
14.18.3 Konfiguration „Knox-Premium-
Einschränkungen“ (Android-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Knox-Premium-Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für
Samsung-Knox-Geräte. Diese Einschränkungen gelten für das Gerät, nicht für den Knox-Container.
Hinweis
Damit die Knox-Premium-Einschränkungen durchgesetzt werden können, müssen Sie in Sophos
Mobile eine Lizenz vom Typ Samsung Knox Premium registrieren.
Option
Optionen für automatische Firmware-
Updates erlauben
ODE-Trusted-Boot-Verifizierung aktivieren
Installation einer anderen Administrations-
App verhindern
Beschreibung
Das Gerät prüft automatisch, ob Firmware-
Updates verfügbar sind. Benutzer können dies nicht in den Geräteeinstellungen ändern.
Beim Starten des Gerätes wird die
Datenpartition nur entschlüsselt, wenn
Binary und Kernel offizielle Versionen des
Geräteherstellers sind, d.h., wenn das Gerät nicht gerootet ist.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, wird beim Starten die Datenpartition immer entschlüsselt.
Es können keine Apps installiert werden, die
Geräteadministrator-Rechte benötigen. Dies betrifft nicht die Apps, die von Sophos Mobile installiert werden.
184 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Option
Aktivierung einer anderen Administrations-
App verhindern
Common-Criteria-Modus erlauben
Beschreibung
Geräteadministrator-Rechte für Apps können nicht aktiviert werden.
Auf den Geräten wird der Common-Criteria-
Modus (CC Mode) aktiviert. Dies stellt sicher, dass die Geräte die im Mobile Device
Fundamentals Protection Profile (MDFPP) festgelegten Sicherheitseinstellungen erfüllen.
Hinweis: Der CC Mode wird nur angewendet, wenn zusätzlich folgende Bedingungen erfüllt sind:
• Die Geräteverschlüsselung ist aktiviert.
• Die Schnellverschlüsselung ist deaktiviert.
• Die Verschlüsselung des externen Speichers ist aktiviert.
• Die Anzahl fehlerhafter Anmeldeversuche, nach der das Gerät zurückgesetzt wird, ist festgelegt.
• Der Zertifikat-Widerruf ist aktiviert.
• Kennworthistorie (d.h., Verwendung desselben
Kennworts nach Ablauf der Gültigkeit) ist deaktiviert.
14.18.4 Konfiguration „Exchange-Konto“ (Android-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie eine Verbindung zu einem Microsoft Exchange
Server Mail-Server ein.
Einstellung
Kontoname
Exchange-Server
Domäne
Benutzer
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos Mobile verwenden, geben Sie die URL des EAS-Proxy-
Servers ein.
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Copyright © Sophos Limited 185
Sophos Mobile
Einstellung
E-Mail-Adresse
Absender
Kennwort
Synchronisierungszeitraum
Synchronisierungsintervall
SSL/TLS
Standardkonto
Alle Zertifikate erlauben
Client-Zertifikat
E-Mail-Weiterleitung erlauben
HTML-Format erlauben
Max. Größe von Anhängen in MB
Inhalte
186
Beschreibung
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Ein Absendername für das Konto.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Das Kennwort für dieses Konto.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, müssen
Benutzer das Kennwort auf ihren Geräten eingeben.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Der zeitliche Abstand zwischen zwei
Synchronisierungsvorgängen.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Das Konto wird als Standard-E-Mail-Konto verwendet.
Für die Kommunikation mit dem E-Mail-Server sind alle Zertifikate zugelassen.
Das Client-Zertifikat für die Verbindung zum
Exchange-Server.
E-Mail-Weiterleitung erlauben.
E-Mails im HTML-Format sind zugelassen.
Die maximale Größe einer einzelnen E-Mail-
Nachricht.
Die zu synchronisierenden Inhalte.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
Auf Geräten mit LG GATE, Samsung Knox oder Sony Enterprise API wird die E-Mail-App automatisch konfiguriert. Auf anderen Geräten werden die Benutzer durch eine Nachricht aufgefordert, die E-Mail-App zu konfigurieren. Die Konfigurationsdetails stehen in der App Sophos
Mobile Control zur Verfügung.
Hinweis
Bei Sony-Geräten mit Enterprise API Level 6.x oder älter muss die Benutzerinformation des
Exchange-Kontos mit dem Benutzer übereinstimmen, der dem Gerät zugewiesen ist.
Auf diesen Geräten ist die App Sophos Mobile Control nicht in der Lage, die ActiveSync-ID an den Sophos Mobile Server zu schicken. Wenn das Gerät zum ersten Mal eine Anfrage an den
EAS-Proxy sendet, kennt Sophos Mobile nicht die vom E-Mail-Client übermittelte ActiveSync-ID.
Um die Benutzerdaten zu verifizieren, sucht der EAS-Proxy nach einem Gerät mit unbekannter
ActiveSync-ID, dem ein Benutzer zugewiesen ist, der mit dem vom E-Mail-Client übermittelten
Benutzer übereinstimmt. Wird ein solches Gerät gefunden, wird ihm die ActiveSync-ID zugewiesen und die E-Mail-Anforderung wird an den Exchange-Server weitergeleitet. Andernfalls wird die
Anforderung abgewiesen.
Weitere Informationen finden Sie im Sophos Knowledge-Base-Artikel 121360 .
14.18.5 Konfiguration „WLAN“ (Android-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung
SSID
Sicherheitstyp
Phase-2-Authorisierung
Beschreibung
Die ID des WLAN.
Der Sicherheitstyp der WLAN-Verbindung:
• Ohne
• WEP
• WPA/WPA2 PSK
• EAP/PEAP
• EAP/TLS
• EAP/TTLS
Die Authentisierungsmethode für Phase 2 der
EAP-Aushandlung:
• Ohne
• PAP
• CHAP
• MSCHAP
• MSCHAPv2
Dieses Feld ist für die Verbindungstypen EAP/
PEAP und EAP/TTLS verfügbar.
Copyright © Sophos Limited 187
Sophos Mobile
Einstellung
Identität
Anonyme Identität
Kennwort
Identitätszertifikat
Vertrauenswürdiges Zertifikat
Proxy-Host
Proxy-Port
Beschreibung
Die Identität des Benutzers.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Die Pseudo-Identität, die in Phase 1 der EAP-
Aushandlung unverschlüsselt gesendet wird.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Das WLAN-Kennwort.
Das Identitätszertifikat für die WLAN-
Verbindung.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Client-Zertifikat in der aktuellen Richtlinie.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Die Root-CA für das Zertifikat des EAP-Servers.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen Richtlinie.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Der Name oder die IP-Adresse eines Proxy-
Servers für die WLAN-Verbindung.
Die Portnummer des Proxy-Servers.
14.18.6 Konfiguration „App Protection“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration App Protection definieren Sie Anforderungen an Kennwörter, um Apps zu schützen.
Wenn App Protection aktiv ist, muss der Benutzer ein Kennwort festlegen, wenn er eine geschützte
App zum ersten Mal starten. Nach einem fehlgeschlagenen Anmeldeversuch kann der nächste
Versuch erst nach einer Wartezeit erfolgen.
Wenn App Protection auf einem Gerät aktiv ist, steht im Menü Aktionen der Seite Gerät anzeigen das Kommando App-Protection-Kennwort zurücksetzen zur Verfügung. Außerdem kann der
Benutzer das Kennwort für App Protection im Sophos Mobile Self Service Portal zurücksetzen.
188 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Komplexität des Kennworts
Gültigkeitsdauer in Minuten
App-Gruppe
Fingerabdruck-Authentisierung erlauben
Sophos Mobile
Beschreibung
Die minimalen Anforderungen an das vom
Benutzer zu definierende Kennwort.
Nach Ablauf der Toleranzfrist können Apps nur noch durch Eingabe eines Kennworts entsperrt werden.
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die
Apps enthält, die mit einem Kennwort geschützt werden.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen finden Sie in
Benutzer können eine geschützte App mit ihrem
Fingerabdruck entsperren.
14.18.7 Konfiguration „App Control“ (Android-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration App Control legen Sie fest, welche Apps auf einem Gerät nicht gestartet werden dürfen. Hiermit können Sie zum Beispiel unerwünschte Apps blockieren, die vom Gerätehersteller vorinstalliert worden sind und nicht deinstalliert werden können.
Einstellung
App-Gruppe
Beschreibung
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die blockierten Apps enthält.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen finden Sie in
14.18.8 Konfiguration „App-Berechtigungen“ (Android)
Mit der Konfiguration App-Berechtigungen legen Sie fest, was passiert, wenn eine App während der
Ausführung Berechtigungen anfordert.
Einstellung
Berechtigungsanforderungen während der
App-Verwendung
Beschreibung
Gewähren oder verweigern Sie
Berechtigungsanforderungen während der
Ausführung für bestimmte Apps.
Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine App auszuwählen, und wählen Sie dann für jede
Berechtigung eine der folgenden Optionen aus:
• Auswählbar: Benutzer können die Berechtigung
ändern.
• Zugelassen: Die Berechtigung wird gewährt.
• Verweigert: Die Berechtigung wird verweigert.
Copyright © Sophos Limited 189
Sophos Mobile
190
14.18.9 Kiosk-Modus (Android-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Kiosk-Modus definieren Sie Einschränkungen für Geräte, um einen Kiosk-Modus zu realisieren.
Sie können eine sogenannte Kiosk-App einrichten, die auf dem Gerät ausgeführt wird.
Hinweis
Wenn die Kiosk-App beim Zuweisen der Richtlinie nicht auf dem Gerät installiert ist, wird der
Status der Zuweisung Unvollständig bleiben, bis Sie die App installieren.
Einstellung
Quelle auswählen
App-ID
Optionen
Beschreibung
Mit dieser Einstellung wählen Sie, wie Sie die
Kiosk-App angeben.
• Benutzerdefiniert: Mit dieser Option können Sie die ID der Kiosk-App angeben.
• App-Liste: Mit dieser Option können Sie die Kiosk-
App aus der Liste der Android-Apps auswählen, die Sie zu Sophos Mobile hinzugefügt haben.
• Keine App: Es gibt keine Kiosk-App. Die Kiosk-
Modus-Einschränkungen werden auf das Gerät
übertragen, aber es wird keine App gestartet.
Die Kiosk-App.
Gerätefunktionen, die Sie im Kiosk-Modus deaktivieren können.
Der Benutzer kann die App verlassen und das Gerät normal verwenden, wenn Sie keine der Funktionen deaktiviert haben. Um das Gerät in einen echten Kiosk-Modus zu versetzen, schalten Sie zumindest Schaltfläche
Startbildschirm erlauben und Task-Manager
erlauben aus.
Für Sony-Geräte mit Enterprise API Level
9 oder neuer gilt: Wenn Sie eine der
Optionen Lautstärke erhöhen erlauben,
Lautstärke verringern erlauben oder
Stummschalten erlauben deaktivieren, werden alle Lautstärketasten deaktiviert.
14.18.10 Konfiguration „Zugangspunkt (APN)“ (Android-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Zugangspunkt (APN) konfigurieren Sie einen Zugangspunkt (Access
Point Name - APN) für Mobilgeräte. Eine APN-Konfiguration legt fest, wie sich Geräte mit einem
Mobilfunknetz verbinden.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Achtung
Wir empfehlen, die benötigten Einstellungen von Ihrem Netzbetreiber zu erfragen. Wenn Sie Als
Standard-Zugangspunkt verwenden auswählen und die Einstellungen fehlerhaft sind, kann das
Gerät keine mobilen Daten empfangen.
Hinweis
Außer dem Feld APN sind alle Einstellungen optional. Sie sollten nur jene Einstellungen konfigurieren, die von Ihrem Mobilfunkbetreiber benötigt werden.
Einstellung
APN
Benutzerfreundlicher Name
Beschreibung
Der Zugangspunkt, den das Gerät angibt, wenn es sich mit dem Mobilfunknetz verbindet.
Dies muss ein vom Netzbetreiber akzeptierter
Zugangspunkt sein. Andernfalls kann die
Verbindung nicht aufgebaut werden.
Ein optionaler Name, der auf dem Gerät zusätzlich zum APN angezeigt wird.
Server
Port
Benutzername, Benutzer-Kennwort
Die Adresse des HTTP-Servers, der für Web-
Datenverkehr verwendet wird.
Die Portnummer des HTTP-Servers, der für
Web-Datenverkehr verwendet wird.
Ein Benutzername und Kennwort für die
Verbindung mit dem Zugangspunkt.
Der WAP-Gateway-Server.
Server
MMSC
MMS-Proxy-Server, MMS-Proxy-Port
Das Multimedia Messaging Service Center
(MMSC).
Adresse und Portnummer des HTTP-Servers, der für die Kommunikation mit dem MMSC verwendet wird.
Mobile Country Code (MCC), Mobile Network
Code (MNC)
Authentifizierung-Typ
APN-Typ
Mit MCC und MNC legen Sie einen
Netzbetreiber fest.
Der Zugangspunkt wird nur für diesen
Netzbetreiber verwendet.
Die Authentifizierungsmethode für PPP-
Verbindungen.
Die Datenarten für diesen APN.
Um den APN für alle Datenarten zu verwenden, tragen Sie * ein oder lassen das Feld leer.
Copyright © Sophos Limited 191
Sophos Mobile
Einstellung
Träger
Protokoll
Roaming-Protokoll
Als Standard-Zugangspunkt verwenden
Beschreibung
Die vom Netzbetreiber verwendete Radio
Access Technology (RAT).
Das vom Netzbetreiber unterstützte
Netzwerkprotokoll.
Das vom Netzbetreiber unterstützte
Netzwerkprotokoll bei Roaming in fremden
Mobilfunknetzen.
Wählen Sie diese Option aus, um den APN als
Standard zu verwenden.
Wenn Sie mehrere Konfigurationen
Zugangspunkt (APN) verwenden, dürfen
Sie diese Option nur in einer Konfiguration auswählen.
14.18.11 Konfiguration „VPN“ (Android-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration VPN definieren Sie VPN-Einstellungen für Netzwerkverbindungen.
Einstellung
Verbindungsname
Server
Beschreibung
Der Name der Verbindung, der auf dem Gerät angezeigt wird.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
Servers.
192 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Verbindungstyp
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Typ der VPN-Verbindung:
• L2TP/IPsec (PSK)
Wenn Sie diesen Typ auswählen, werden die Felder Benutzer, Kennwort und L2TP/
IPsec (PSK) angezeigt. Geben Sie den
Benutzer und das Kennwort ein. Geben Sie im Feld L2TP/IPsec (PSK) den Pre-shared
Key für die Authentisierung ein.
• L2TP/IPsec (Zertifikat)
Wenn Sie diesen Typ auswählen, werden die Felder Client-Zertifikat, Root-Zertifikat,
Benutzer und Kennwort angezeigt. Wählen
Sie in den Feldern Client-Zertifikat und
Root-Zertifikat die relevanten Zertifikate.
Geben Sie außerdem den Benutzer und das zugehörige Kennwort ein.
• Cisco AnyConnect
Wenn Sie diesen Typ auswählen, können
Sie XML-Dateien mit einem AnyConnect-
VPN-Profil und/oder einem NVM-Profil
(Network Visibility Module) hochladen.
Informationen zu diesen Profilen finden Sie in der Cisco AnyConnect Administrator-
Dokumentation.
14.18.12 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Android-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Copyright © Sophos Limited 193
Sophos Mobile
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.18.13 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Geräten.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.18.14 Konfiguration „SCEP“ (Android-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Hinweis
Bevor Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP hinzufügen können, müssen Sie zunächst mit einer
Konfiguration vom Typ Root-Zertifikat das CA-Zertifikat des SCEP-Servers hochladen.
Einstellung
URL
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
194 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Aliasname
Betreff
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Root-Zertifikat
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Name, unter dem das Zertifikat in
Auswahldialogen angezeigt wird.
Dies sollte ein einprägsamer Name sein, über den das Zertifikat identifiziert werden kann. Zum
Beispiel können Sie denselben Wert wie für das
Feld Betreff verwenden, nur ohne den Vorsatz
CN= .
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(serial_number)_% ein, um ein Android-Gerät zu spezifizieren.
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen
Richtlinie.
Copyright © Sophos Limited 195
Sophos Mobile
Einstellung
Schlüsselgröße
Zertifikatsverwendung
Beschreibung
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Wählen Sie aus, wofür das Zertifikat verwendet werden kann.
Als digitale Signatur verwenden: Das
Zertifikat kann als digitale Signatur verwendet werden.
Für Verschlüsselung verwenden: Das
Zertifikat kann zur Datenverschlüsselung verwendet werden.
14.19 Konfigurationen für Knox-Container-
Richtlinien
Mit einer Knox-Container-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für den Knox-Container auf
Samsung-Geräten.
14.19.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (Knox-Container-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an das Knox-Container-
Kennwort.
Hinweis
Einige Einstellungen werden nur für bestimmte Betriebssystemversionen oder Gerätemerkmale unterstützt. In Sophos Mobile Admin ist dies durch blaue Label gekennzeichnet.
Kennworttyp
Wählen Sie in der Liste Kennworttyp die Art des Kennworts aus, dass Benutzer konfigurieren dürfen:
Einstellung
Muster, PIN oder Kennwort
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre einrichten. Für die Displaysperre sind die Typen
Muster, PIN und Passwort erlaubt. Weitere
Einschränkungen bestehen nicht.
196 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Einfaches Kennwort
PIN oder Kennwort
Alphanumerisches Kennwort
Komplexes Kennwort
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Zahlen sind erlaubt, aber es muss mindestens auch ein
Buchstabe enthalten sein. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom Typ
PIN oder Passwort einrichten. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindest-Gesamtzeichenanzahl und eine Mindestanzahl an Ziffern, Klein- und
Großbuchstaben und Sonderzeichen festlegen.
Siehe die nachfolgenden beiden Tabellen.
Wenn Sie Einfaches Kennwort, PIN oder Kennwort, Alphanumerisches Kennwort oder
Komplexes Kennwort auswählen, werden die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung
Minimale Länge des Kennworts
Inaktivitätsdauer bis zur Abfrage des
Kennworts
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Zeichen, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Zeit, nach der der Knox-Container gesperrt wird, wenn er nicht benutzt wird. Der Container lässt sich durch Eingabe des Kennworts entsperren.
Hinweis
Das Gerät erzwingt möglicherweise eine kürzere
Zeitspanne als die von Ihnen konfigurierte.
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Maximale Anmeldeversuche
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
Nach dieser Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche wird der Knox-Container gelöscht.
Copyright © Sophos Limited 197
Sophos Mobile
Einstellung
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Beschreibung
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
Wenn Sie Komplexes Kennwort auswählen, werden zusätzlich die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung
Minimale Anzahl von Buchstaben
Minimale Anzahl von Kleinbuchstaben
Minimale Anzahl von Großbuchstaben
Minimale Anzahl von Zeichen, die kein
Buchstabe sind
Minimale Anzahl von Ziffern
Minimale Anzahl von Sonderzeichen
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Buchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Kleinbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Großbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl nicht-alphabetischer Zeichen
(zum Beispiel & oder !), die ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Ziffern, die ein Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Sonderzeichen (zum
Beispiel !"§$%&/()=,.-;:_@<>) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Biometrische Authentisierung
Einstellung
Fingerabdruck-Authentisierung erlauben
Iris-Authentisierung erlauben
Gesichts-Authentisierung erlauben
Beschreibung
Falls vom Gerät unterstützt, kann der Benutzer den Knox-Container mittels Fingerabdruck-
Authentisierung entsperren.
Falls vom Gerät unterstützt, kann der Benutzer den Knox-Container mittels Iris-Authentisierung entsperren.
Falls vom Gerät unterstützt, kann der Benutzer den Knox-Container mittels Gesichts-
Authentisierung entsperren.
198 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.19.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (Knox-Container-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen konfigurieren Sie Einschränkungen und zugehörige
Einstellungen für den Knox-Container auf Samsung-Geräten.
Einstellung
Bildschirmaufnahme erlauben
Kamera erlauben
Zwischenablage erlauben
„Teilen über“ erlauben
Mikrofon erlauben
Verwendung der sicheren Tastatur erzwingen
Hinzufügen neuer E-Mail-Konten erlauben
Daten-Export erlauben
Kopieren von Dateien in den Container erlauben
Bluetooth erlauben
NFC erlauben
Multifaktor-Authentisierung erzwingen
Beschreibung
Benutzer können Screenshots von Apps im
Samsung-Knox-Container machen.
Apps im Samsung-Knox-Container können auf die Kamera zugreifen.
Das Kopieren von Inhalten in die
Zwischenablage ist nicht eingeschränkt.
Die von manchen Apps verwendete Funktion
Teilen über ist verfügbar.
Apps im Samsung-Knox-Container können auf das Mikrofon zugreifen.
Benutzer müssen die sichere Tastatur verwenden.
Benutzer können zusätzlich zu den von Sophos
Mobile in einer Richtlinie konfigurierten Konten weitere E-Mail-Konten hinzufügen.
Private Apps können auf Daten aus dem
Samsung-Knox-Container zugreifen.
Private Dateien können in den Samsung-Knox-
Container kopiert oder verschoben werden.
Apps im Samsung-Knox-Container können
Bluetooth-Verbindungen verwenden.
Apps im Samsung-Knox-Container können
NFC-Verbindungen (Near-Field Communication) verwenden.
Zum Entsperren des Samsung-Knox-Containers sind mehrere Authentisierungsarten erforderlich, zum Beispiel Kennwort und Fingerabdruck.
Copyright © Sophos Limited 199
Sophos Mobile
Einstellung
Filterungsart
Beschreibung
Wählen Sie entweder Erlaubte Apps oder
Verbotene Apps aus, und wählen Sie dann die
App-Gruppe mit den Apps aus, die Sie zulassen oder verbieten wollen.
Anwendungen, die Sie mit Sophos Mobile installieren, sind durch diese Einstellung nicht eingeschränkt.
14.19.3 Konfiguration „Exchange-Konto“ (Knox-Container-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie eine Verbindung zu einem Microsoft Exchange
Server Mail-Server ein. Diese Einstellungen gelten für den Samsung-Knox-Container.
Einstellung
Kontoname
Exchange-Server
Domäne
Benutzer
E-Mail-Adresse
Absender
Kennwort
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos Mobile verwenden, geben Sie die URL des EAS-Proxy-
Servers ein.
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Ein Absendername für das Konto.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Das Kennwort für dieses Konto.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, müssen
Benutzer das Kennwort auf ihren Geräten eingeben.
200 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Synchronisierungszeitraum
Synchronisierungsintervall
SSL/TLS
Standardkonto
Alle Zertifikate erlauben
Weiterleitung von anderen Konten erlauben
Beschreibung
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Der zeitliche Abstand zwischen zwei
Synchronisierungsvorgängen.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Das Konto wird als Standard-E-Mail-Konto verwendet.
Für die Kommunikation mit dem E-Mail-Server sind alle Zertifikate zugelassen.
Mit diesem Konto können E-Mails anderer
Konten weitergeleitet werden.
Beispiel: Wenn dies Konto A ist und der Knox-
Container ein weiteres Konto B enthält, kann eine von Konto B erhaltene E-Mail von Konto
A weitergeleitet werden, d.h. Konto A wird als
Absender der Weiterleitung verwendet.
Hinweis
Diese Einstellung wird nur von der nativen
Android-E-Mail-App verwendet.
HTML-Format erlauben
Max. Größe von Anhängen in MB
Inhalte
E-Mails im HTML-Format sind zugelassen.
Die maximale Größe einer einzelnen E-Mail-
Nachricht.
Die zu synchronisierenden Inhalte.
14.20 Konfigurationen für iOS-Geräterichtlinien
Mit einer iOS-Geräterichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für iPhones und iPads.
Copyright © Sophos Limited 201
Sophos Mobile
14.20.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (iOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an das Gerätekennwort.
Hinweis
Wenn die Konfiguration Kennwortrichtlinien einem Gerät zugewiesen wird, startet eine
Toleranzfrist von 60 Minuten. Wenn der Benutzer innerhalb dieser Toleranzfrist den Home-
Bildschirm öffnet, wird er aufgefordert, sein Kennwort an die neuen Richtlinien anzupassen. Nach
Ablauf der Toleranzfrist kann der Benutzer keine Apps mehr starten, auch keine System-Apps.
Einstellung
Einfache Werte erlauben
Alphanumerische Werte erforderlich
Minimale Länge des Kennworts
Mindestanzahl von komplexen Zeichen
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Automatische Sperre (Minuten)
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Beschreibung
Benutzer dürfen aufeinanderfolgende oder wiederholte Zeichen in ihrem Kennwort verwenden, zum Beispiel 1111 oder abcde .
Kennwort muss mindestens einen Buchstaben oder eine Ziffer enthalten.
Gibt an, wie viele Zeichen ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Gibt an, wie viele nicht-alphanumerische
Zeichen (zum Beispiel & oder !) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
In diesem Feld können Sie den Höchstwert festlegen, den der Benutzer auf dem Gerät konfigurieren darf. Mit der automatischen Sperre wird festgelegt, wann (in Minuten) das Gerät nach Nichtbenutzung gesperrt werden soll.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
202 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Toleranzfrist für Gerätesperrung
Anzahl fehlerhafter Login-Versuche, bis das
Gerät zurückgesetzt wird
Beschreibung
In diesem Feld können Sie den Höchstwert festlegen, den der Benutzer auf dem Gerät konfigurieren darf. Mit der Toleranzfrist für die
Gerätesperrung legen Sie fest, wie lange nach einer Sperre das Gerät ohne Kennwort entsperrt werden kann. Wenn Sie Ohne auswählen, kann der Benutzer einen beliebigen verfügbaren
Zeitraum wählen. Wenn Sie Sofort auswählen, müssen Benutzer immer, wenn sie ihre Geräte entsperren, ein Kennwort eingeben.
In diesem Feld können Sie die Anzahl fehlgeschlagener Kennwort-Eingabeversuchen eingeben, nach der das Gerät zurückgesetzt wird. Nach sechs fehlgeschlagenen
Versuchen wird eine Zeitverzögerung verhängt. Ein erneuter Versuch kann erst nach Ablauf der Verzögerung unternommen werden. Diese Verzögerung wird mit jedem fehlgeschlagenen Versuch größer. Nach dem letzten fehlgeschlagenen Versuch werden alle
Daten und Einstellungen sicher vom Gerät entfernt. Die Zeitverzögerung startet nach dem sechsten Versuch. Wenn Sie diesen Wert also auf 6 oder niedriger setzen, wird keine
Verzögerung ausgelöst. In diesem Fall wird das Gerät zurückgesetzt, sobald die maximale
Anzahl an Fehlversuchen überschritten ist.
14.20.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Geräte.
Hinweis
Einige Optionen sind nur für bestimmte Versionen von iOS oder iPadOS oder für betreute
(supervised) Geräte verfügbar. In Sophos Mobile Admin ist dies durch blaue Label gekennzeichnet.
Copyright © Sophos Limited 203
Sophos Mobile
204
Gerät
Einstellung
Installation von Apps erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist der App Store nicht verfügbar und sein
Symbol wird vom Home-Bildschirm entfernt.
Benutzer können keine Apps über den App
Store oder Apple Configurator installieren oder aktualisieren.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
App-Installation über die Benutzeroberfläche erlauben
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist der App Store nicht verfügbar und sein Symbol wird vom Home-Bildschirm entfernt. Benutzer können weiterhin Apps über Apple Configurator installieren oder aktualisieren.
Verwendung der Kamera erlauben Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Kamera nicht verfügbar und das Symbol der Kamera-App wird vom Home-Bildschirm entfernt. Benutzer können weder Fotos machen noch Videos aufzeichnen oder FaceTime benutzen.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
FaceTime erlauben Benutzer können Videotelefonie über FaceTime durchführen.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Benutzer können Screenshots machen.
Screenshot erlauben
Automatische Synchronisierung bei
Roaming erlauben
Siri erlauben
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, synchronisieren sich Geräte bei Mobilfunk-
Roaming nur dann, wenn der Benutzer auf ein
Konto zugreift.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer Siri, Sprachbefehle oder die
Diktierfunktion nicht verwenden.
Siri erlauben, während das Gerät gesperrt ist Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, müssen Benutzer ihre Geräte durch Eingabe ihres Kennworts entsperren, damit sie Siri benutzen können.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Websuche für Siri erlauben
Filtern von anstößiger Sprache für Siri erzwingen
Sprachwahl bei gesperrtem Gerät erlauben
Passbook bei Gerätesperre erlauben
In-App-Käufe erlauben
Benutzer muss für alle Einkäufe das Store-
Kennwort eingeben
Mehrspielermodus erlauben
Game Center erlauben
Hinzufügen von Game-Center-Freunden erlauben
Änderung der Einstellung für „Meine
Freunde suchen“ erlauben
„Meine Freunde suchen“ erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, führt
Siri keine Websuche durch.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer das Filtern von anstößiger
Sprache für Siri deaktivieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind
Anrufe mittels Sprachkommandos nicht möglich, wenn das Gerät mit einem Kennwort gesperrt ist.
Falls kein Gerätekennwort konfiguriert ist, sind Anrufe mittels Sprachkommandos immer möglich.
Passbook-Benachrichtigungen werden auch bei gesperrtem Gerät angezeigt.
Benutzer können In-App-Käufe durchführen.
Benutzer müssen für Käufe ihr Apple-ID-
Kennwort eingeben.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer innerhalb einer kurzen
Toleranzfrist mehrere Käufe durchführen, ohne ihr Kennwort jedes Mal neu einzugeben.
Benutzer können im Game Center Multiplayer-
Spiele spielen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist
Game Center nicht verfügbar.
Benutzer können im Game Center Freunde hinzufügen.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können die Einstellungen der App „Meine
Freunde suchen“ nicht geändert werden.
Benutzer können Personen in der „Wo ist?“ App suchen.
Wenn Sie „Mein Gerät suchen“ erlauben und „Meine Freunde suchen“ erlauben deaktivieren, steht die „Wo ist?“ App nicht mehr zur Verfügung.
Copyright © Sophos Limited 205
Sophos Mobile
Einstellung
„Mein Gerät suchen“ erlauben
USB-Kopplung erlauben
Kopplung mit Apple Watch erlauben
Handgelenkerkennung erzwingen
AirDrop erlauben
Zugriff auf das Kontrollzentrum im
Sperrbildschirm erlauben
Zugriff auf die Mitteilungszentrale im
Sperrbildschirm erlauben
Zugriff auf die Heute-Ansicht im
Sperrbildschirm erlauben
News erlauben
Over-the-air PKI Updates erlauben
Einkauf von Büchern in iBooks erlauben
Einkauf von Büchern mit anstößigen
Inhalten in iBooks erlauben
Installation von Konfigurationsprofilen durch den Benutzer erlauben iMessage erlauben
Beschreibung
Benutzer können Geräte in der „Wo ist?“ App suchen.
Wenn Sie „Mein Gerät suchen“ erlauben und „Meine Freunde suchen“ erlauben deaktivieren, steht die „Wo ist?“ App nicht mehr zur Verfügung.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Sie das Gerät nur mit Macs koppeln, die Sie für die Gerätebetreuung (Supervision) konfiguriert haben.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann das Geräte nicht mit einer Apple Watch gekoppelt werden. Für bereits gekoppelte
Apple-Watch-Geräte wird die Kopplung aufgehoben.
Eine gekoppelte Apple Watch muss
Handgelenkerkennung verwenden.
Inhalte können mittels AirDrop geteilt werden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist das Kontrollzentrum bei aktiver Displaysperre nicht verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Mitteilungszentrale bei aktiver Displaysperre nicht verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Heute-Ansicht bei aktiver Displaysperre nicht verfügbar.
Die App „News“ ist verfügbar.
PKI-Aktualisierungen sind „Over-the-Air“ möglich.
Benutzer können in iBooks Bücher kaufen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind iBooks mit anstößigem Inhalt gesperrt.
Benutzer können Konfigurationsprofile installieren.
Benutzer können mit iMessage SMS senden oder empfangen.
206 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Deinstallation von Apps erlauben
Deinstallation von System-Apps erlauben
Löschen aller Inhalte und Einstellungen erlauben
Internetsuchergebnis für Spotlight erlauben
Beschreibung
Benutzer können Apps vom Gerät deinstallieren.
Benutzer können System-Apps vom Gerät deinstallieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist auf der Seite „Zurücksetzen“ die Option Inhalte
und Einstellungen löschen nicht verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, führt
Spotlight keine Internetsuche durch.
Aktivierung der Beschränkungsoption erlauben
Handoff erlauben
Rechtschreibprüfung erlauben
Automatisches Herunterladen von Apps erlauben
Apple Music erlauben
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist auf der Seite „Zurücksetzen“ die Option
Einschränkungen aktivieren nicht verfügbar.
Die Apple-Integrations-Funktion „Handoff“ ist verfügbar. Mit „Handoff“ können Benutzer die
Bearbeitung von Dokumenten, E-Mails oder
Nachrichten, die sie auf einem Gerät begonnen haben, auf einem anderen Gerät fortsetzen.
Benutzer können den Gerätenamen ändern.
Benutzer können das Hintergrundbild ändern.
Ändern des Gerätenamens erlauben
Hintergrundbild-Änderung erlauben
Ändern von Benachrichtigungseinstellungen erlauben
Benutzer können die
Benachrichtigungseinstellungen ändern.
Tastenkürzel erlauben Benutzer können Tastenkürzel verwenden.
Diktieren von Tastatureingaben erlauben
Tastaturvorschläge erlauben
Benutzer können die Tastatureinstellung
Diktierfunktion aktivieren verwenden.
Benutzer können die Tastatureinstellung
Vorschläge aktivieren.
Auto-Korrektur erlauben Benutzer können die Tastatureinstellung Auto-
Korrektur aktivieren.
Benutzer können die Tastatureinstellung
Rechtschreibprüfung aktivieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden Apps, die auf anderen Geräten erworben wurden, nicht automatisch heruntergeladen. Dies betrifft nicht die
Aktualisierung bereits vorhandener Apps.
Der Dienst „Apple Music“ ist verfügbar.
Copyright © Sophos Limited 207
Sophos Mobile
Einstellung
Apple Music Radio erlauben
Ändern der Bluetooth-Einstellungen erlauben
VPN-Erstellung erlauben
Automatisches Datum/automatische Uhrzeit erzwingen
QuickPath-Tastatur erlauben
Temporäre Sitzung mit dem geteilten iPad erlauben
Verzögerung von iOS- und iPadOS-
Aktualisierungen
Beschreibung
Der Dienst „Apple Music Radio“ ist verfügbar.
Benutzer können die Bluetooth-Einstellungen
ändern.
Benutzer könne VPN-Konfigurationen hinzufügen.
Die Einstellung Automatisch einstellen für
Datum & Uhrzeit ist aktiviert und kann vom
Benutzer nicht deaktiviert werden.
Benutzer können die QuickPath-Tastatur verwenden.
Benutzer können ohne Kennwort auf das geteilten iPad zugreifen, indem Sie auf der
Anmeldeseite auf Gast tippen. Dadurch wird eine temporäre Sitzung gestartet.
Wenn sich Benutzer von einer temporären
Sitzung abmelden, werden alle ihre Daten gelöscht.
In einer temporären Sitzung können Benutzer keine Kontoeinstellungen bearbeiten oder sich bei Apple Services anmelden.
Anzahl an Tagen, die eine iOS- oder iPadOS-Aktualisierung nach dem
Veröffentlichungsdatum verzögert wird.
Geben Sie einen Wert von 0 (keine
Verzögerung) bis 90 ein.
208 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Firmendaten
Einstellung
Öffnen von Dokumenten nur innerhalb von verwalteten Apps/Konten erlauben
Verwalteten Apps erlauben, Kontakte in nicht verwaltete Konten zu schreiben
Nicht verwalteten Apps erlauben, Kontakte aus verwalteten Konten zu lesen
Öffnen von Dokumenten nur innerhalb von nicht verwalteten Apps/Konten erlauben
Verwendung von AirDrop-Dokumenten als nicht verwaltete Dokumente erzwingen
Verwalteten Apps die Synchronisierung mit iCloud erlauben
Sicherung für Enterprise-Books erlauben
Beschreibung
Dies beschränkt das Öffnen von Dokumenten auf Apps oder Konten, die von Sophos Mobile verwaltet werden (z.B. ein Firmen-E-Mail-
Konto).
Wenn Benutzer über ein von Sophos Mobile verwaltetes E-Mail-Konto und von Sophos
Mobile verwaltete Apps auf Ihren Geräten verfügen, können die Anhänge aus dem verwalteten E-Mail-Konto nur mit verwalteten
Apps geöffnet werden.
Auf diese Weise können Sie verhindern, dass
Unternehmensdokumente mit nicht verwalteten
Apps geöffnet werden.
Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren, sind die beiden nächsten Einstellungen nicht verfügbar. Kontakte aus verwalteten Konten können mit nicht verwalteten Apps geteilt werden.
Verwaltete Apps können Kontakte in nicht verwaltete Konten schreiben.
Nicht verwaltete Apps können Kontakte aus verwalteten Konten lesen.
Dies beschränkt das Öffnen von Dokumenten auf Apps oder Konten, die nicht von Sophos
Mobile verwaltet werden (z.B. ein privates E-
Mail-Konto).
Wenn Benutzer auf ihren Geräten E-Mail-
Konten und Apps haben, die nicht von Sophos
Mobile verwaltet werden, können die Anhänge aus dem nicht verwalteten E-Mail-Konto nur mit nicht verwalteten Apps geöffnet werden.
Auf diese Weise können Sie verhindern, dass persönliche Dokumente mit verwalteten Apps geöffnet werden.
Mittels AirDrop geteilte Dokumente sind keine verwalteten Dokumente.
Verwaltete Apps können iCloud für die
Synchronisierung verwenden.
Enterprise-Books werden gesichert.
Copyright © Sophos Limited 209
Sophos Mobile
Einstellung Beschreibung
Enterprise Books Notes und Highlights-Sync erlauben
Notizen und Hervorhebungen in Enterprise-
Books werden synchronisiert.
Anwendungen
Einstellung
Verwendung des iTunes Store erlauben
Verwendung von Safari erlauben
Automatisches Ausfüllen aktivieren
Betrugswarnung erzwingen
Pop-Up-Fenster blockieren
JavaScript im Browser erlauben
Cookies akzeptieren
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist der iTunes Store nicht verfügbar und sein
Symbol wird vom Home-Bildschirm entfernt.
Benutzer können Inhalte weder in der Vorschau ansehen, noch kaufen oder herunterladen.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist der Browser Safari nicht verfügbar und sein
Symbol wird vom Home-Bildschirm entfernt.
Dies verhindert auch, dass Benutzer Web Clips
öffnen.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden in Safari Webformulare nicht automatisch ausgefüllt.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Die Safari-Sicherheitseinstellung zum Warnen des Benutzers vor möglichen Phishing-Websites ist immer aktiviert.
Safari blockiert Popups.
Webseiten können JavaScript-Code auf dem
Gerät ausführen.
In diesem Feld legen Sie fest, ob Safari Cookies akzeptiert.
Wenn Sie Cookies erlauben, können Sie festlegen, ob nur Cookies der aktuellen Seite, der zuletzt besuchten Seiten oder aller Seiten akzeptiert werden.
210 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung Beschreibung
Änderung der Einstellungen für mobile
Datenverbindungen pro App erlauben
Benutzer können für einzelne Apps die
Einstellungen für mobile Datenverbindungen
ändern.
Verbindungen zu Netzwerklaufwerk zulassen Benutzer können in der App „Dateien“ eine
Verbindung zu Netzwerklaufwerken herstellen.
Verbindungen zu USB-Geräten erlauben
Filterungsart
Benutzer können USB-Geräte anschließen.
Wählen Sie entweder Erlaubte Apps oder
Verbotene Apps aus, und wählen Sie dann die
App-Gruppe mit den Apps aus, die Sie zulassen oder verbieten wollen.
iCloud
Einstellung
Sicherung erlauben
Dokumentensynchronisierung erlauben
Fotostream erlauben iCloud-Fotomediathek erlauben
Beschreibung
Benutzer können ein Geräte-Backup in iCloud machen.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Benutzer können Dokumente und App-
Konfigurationsdaten in iCloud speichern.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Benutzer können Fotos zu Mein Fotostream hochladen.
Achtung
Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren, um Mein Fotostream zu verbieten, werden existierende Fotos von allen Geräten gelöscht, auf denen diese
über Mein Fotostream geteilt wurden.
Wenn keine anderen Kopien dieser Fotos existieren, gehen diese verloren.
Benutzer können die iCloud-Fotomediathek verwenden.
Copyright © Sophos Limited 211
Sophos Mobile
Einstellung
Freigegebene Fotostreams erlauben iCloud-Schlüsselbundsynchronisierung erlauben
Beschreibung
Benutzer können ihre Fotostreams anderen
Benutzern zur Betrachtung freigeben und freigegebene Fotostreams anderer Benutzer betrachten.
Benutzer können iCloud-Schlüsselbund verwenden, um Kennwörter zwischen ihren iPhones, iPads und Macs zu synchronisieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, speichert iCloud-Schlüsselbund Daten nur lokal auf dem Gerät.
Sicherheit und Privatsphäre
Einstellung
Senden von Diagnosedaten an Apple erlauben
Annehmen nicht vertrauenswürdiger TLS-
Zertifikate durch Benutzer erlauben
Enterprise-Apps vertrauen
Kennwort-Änderung erlauben
Kontoänderungen erlauben
Touch ID und Face ID zum Entsperren des
Gerätes erlauben
Beschränken von Ad-Tracking erzwingen
Verschlüsselte Sicherungen erzwingen
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden keine Diagnosedaten an Apple gesendet.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden Benutzer nicht gefragt, ob sie einem
Zertifikat vertrauen möchten, das nicht verifiziert werden kann.
Diese Einstellung gilt für Safari, Mail-Kontakte und Kalender-Konten.
Enterprise-Apps wird vertraut.
Benutzer können ein Gerätekennwort definieren, ändern und löschen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Benutzer keine Konten bearbeiten. Das
Menü Konten ist nicht verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann das Gerät nicht per biometrische
Authentisierung entsperrt werden.
Apps für anonyme Benutzerdaten, die für die
Adressierung von Werbung verwendet werden, sind nicht mehr verfügbar.
Benutzer müssen iTunes-Backups verschlüsseln.
212 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Konfigurierte WLAN-Netzwerke erzwingen
WLAN erzwingen
AirPrint erlauben
Speichern von AirPrint-
Anmeldeinformationen erlauben iBeacon-Erkennung von AirPrint-Druckern erlauben
Beschreibung
Geräte können sich nur mit WLAN-Netzwerken verbinden, die Sie in Sophos Mobile mit eine
Richtlinie konfiguriert wurden.
Benutzer können WLAN nicht ausschalten.
Infolgedessen bleibt WLAN auch im Flugmodus aktiviert.
Benutzer können Dateien an AirPrint-Drucker senden.
Benutzername und Kennwort für AirPrint können im Systemschlüsselbund gespeichert werden.
Das Gerät verwendet iBeacon, um AirPrint-
Geräte zu erkennen.
Warnung
Wenn Sie dies erlauben, können bösartige iBeacon-Geräte Phishing-Angriffe auf den
Datenverkehr im Netzwerk ausführen.
Vertrauenswürdige Zertifikate für AirPrint
über TLS erzwingen
Schnellstart-Einrichtung neuer Geräte erlauben
Automatisches Ausfüllen von Kennwörtern erlauben
Authentifizierung für automatisches
Ausfüllen
WLAN-Kennwörter von nahen Geräten anfordern
AirPrint über TLS wird abgewiesen, falls das
AirPrint-Gerät kein vertrauenswürdiges Zertifikat verwendet.
Der Benutzer kann mit Hilfe der Funktion
„Schnellstart“ des Einrichtungsassistenten
Daten von dem Gerät auf ein neues Gerät
übertragen.
Benutzer können die Einstellung Automatisch
ausfüllen aktivieren, um gespeicherte
Kennwörter oder Kreditkarteninformationen in
Safari und anderen Apps zu verwenden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, wird auch das automatische Vorschlagen von sicheren Kennwörtern deaktiviert.
Benutzer müssen sich vor dem automatische
Ausfüllen authentisieren.
Diese Einstellung wirkt sich nur bei Geräten aus, die Face ID oder Touch ID unterstützen.
Das Gerät versucht bei der Einrichtung einer
WLAN-Verbindung, das Kennwort von in der
Nähe befindlichen Geräten zu erhalten.
Copyright © Sophos Limited 213
Sophos Mobile
Einstellung
AirDrop-Kennwortfreigabe erlauben
Beschreibung
Benutzer können Kennwörter aus dem
Password Manager per AirDrop mit anderen
Benutzern teilen.
Inhaltsbewertung
Einstellung
Anstößige Musik und Podcasts erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden im iTunes Store keine anstößigen
Musik- oder Video-Inhalte angezeigt. Anstößige
Inhalte werden von den jeweiligen Anbietern, zum Beispiel Plattenfirmen, bei der Auflistung im iTunes Store entsprechend gekennzeichnet.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
214
Zugehörige Aufgaben
Gerätebetreuung (Supervision) konfigurieren
(Seite 85)
Sie können Macs für die Betreuung (Supervision) Ihrer iOS-DEP-Geräte konfigurieren. Diese Macs können auch dann mit einem iOS-DEP-Geräte gekoppelt werden, wenn Sie die USB-Kopplung grundsätzlich blockiert haben.
14.20.3 Konfiguration „Exchange-Konto“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie eine Verbindung zu einem Microsoft Exchange
Server Mail-Server ein.
Einstellung
Kontoname
Exchange-Server
Domäne
Benutzer
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos Mobile verwenden, geben Sie die URL des EAS-Proxy-
Servers ein.
Dieses Feld wird ignoriert, wenn Sie OAuth ohne OAuth-Anmelde-URL verwenden.
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
E-Mail-Adresse
Kennwort
OAuth 2.0 aktivieren
OAuth-Autorisierungs-Endpunkt
Beschreibung
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Das Kennwort für dieses Konto.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, müssen
Benutzer das Kennwort auf ihren Geräten eingeben.
Das Konto verwendet die OAuth 2 für die
Authentifizierung, d.h. Benutzer authentifizieren sich mit ihren Microsoft-Anmeldeinformationen.
Die URL des OAuth-Endpunktes, der
Anforderungen für die Benutzerauthentifizierung verarbeitet, zum Beispiel die Anmeldeseite von
Microsoft.
Wenn Sie dies verwenden, wird der Auto-
Ermittlungsdienst von Exchange Online und
Exchange Server nicht verwendet, und Sie müssen unter Exchange-Server eine Server-
Adresse eingeben.
OAuth-Token-Endpoint
Synchronisierungszeitraum
SSL/TLS
Die URL des OAuth-Endpunktes, der
Anforderungen für Zugriffs-Token verarbeitet.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Verschieben erlauben Benutzer können E-Mails von diesem Konto in ein anderes verschieben. Dies erlaubt
Benutzern außerdem, ein anderes Konto für das Antworten auf oder das Weiterleiten von
Nachrichten aus diesem Konto zu verwenden.
Synchronisierung letzter Adressen erlauben Das Konto wird in die iCloud-Synchronisierung kürzlich verwendeter Adressen mit anderen
Geräten einbezogen.
Copyright © Sophos Limited 215
Sophos Mobile
Einstellung
Nur mit Mail verwenden
Identitätszertifikat
S/MIME aktivieren
Signaturzertifikat
Verschlüsselungszertifikat
Benutzer darf unverschlüsselte E-Mails senden
Kalender synchronisieren
Beschreibung
Für das Senden von Nachrichten mit diesem
Konto kann nur die App „Mail“ verwendet werden. Das Konto kann nicht als Absender-
Konto für mit anderen Apps erstellten
Nachrichten (zum Beispiel Fotos oder Safari) verwendet werden.
Das Identitätszertifikat für die Verbindung zum
Exchange-Server.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Client-Zertifikat in derselben Richtlinie.
Benutzer können E-Mails senden und empfangen, die mit einem S/MIME-Zertifikat verschlüsselt sind.
Die für E-Mail-Signierung und -Verschlüsselung verwendeten Zertifikate.
Sie müssen ein Zertifikat hochladen, bevor Sie es auswählen können. Dies machen Sie in der
Konfiguration Client-Zertifikat der aktuellen
Richtlinie.
Benutzer können bei jeder ausgehenden E-
Mail entscheiden, ob sie verschlüsselt gesendet werden soll oder nicht.
Outlook-Kalendereinträge (Ereignisse, Termine,
Besprechungen) werden mit der Kalender-App synchronisiert.
Der Benutzer kann die Synchronisierung des
Kalenders ändern
Der Benutzer kann die Synchronisierung von
Kalendereinträgen ein- und ausschalten.
Kontakte synchronisieren Outlook-Kontakte werden mit der Kontakte-App synchronisiert.
Der Benutzer kann die Synchronisierung von Kontakten ändern
E-Mail synchronisieren
Der Benutzer kann die E-Mail-
Synchronisierung ändern
Notizen synchronisieren
Der Benutzer kann die Synchronisierung von Notizen ändern
Der Benutzer kann die Synchronisierung von
Kontakten ein- und ausschalten.
Outlook-E-Mail wird mit der Mail-App synchronisiert.
Der Benutzer kann die Synchronisierung von E-
Mails ein- und ausschalten.
Outlook-Notizen werden mit der Notizen-App synchronisiert.
Der Benutzer kann die Synchronisierung von
Notizen ein- und ausschalten.
216 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Aufträge synchronisieren
Der Benutzer kann die Synchronisierung von Aufträgen ändern
Sophos Mobile
Beschreibung
Outlook-Aufgaben werden mit der
Erinnerungen-App synchronisiert.
Der Benutzer kann die Synchronisierung von
Aufgaben ein- und ausschalten.
14.20.4 Konfiguration „WLAN“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für WLAN-Verbindungen fest.
Einstellung
SSID
Automatisch verbinden
Unsichtbares Netzwerk
Keine private Adresse verwenden
Sicherheitstyp
Kennwort
Beschreibung
Der Name des WLAN.
Geräte verbinden sich automatisch wenn das
WLAN-Netzwerk verfügbar ist.
Das WLAN-Netzwerk sendet seine SSID nicht.
Das Gerät meldet sich am Netzwerk mit seiner
Hardware-MAC-Adresse an, nicht mit einer von iOS erstellten Netzwerk-spezifischen Adresse.
Diese Einstellung reduziert den Schutz der
Privatsphäre der Verbindung. Verwenden Sie die Einstellung nur, wenn sich das Gerät an allen Ihren Netzwerken mit derselben MAC-
Adresse anmelden soll.
Beachten Sie, dass die Integration mit dem
Network-Access-Control-Systems (NAC) eines
Fremdanbieters nicht für Geräte funktioniert, die eine private MAC-Adresse verwenden. Das
NAC-System kennt nur die private Adresse eines Gerätes, während Sophos Mobile nur die
Hardware-Adresse kennt.
Der Sicherheitstyp des WLAN-Netzwerks.
Das WLAN-Kennwort.
Diese Option ist verfügbar, wenn Sie einen persönlichen Sicherheitstyp ausgewählt haben.
Copyright © Sophos Limited 217
Sophos Mobile
Einstellung
Protokolle
Authentifizierung
Vertrauenswürdige Zertifikate
Proxy
Beschreibung
Die Einstellungen des
Authentifizierungsprotokolls.
• Akzeptierte EAP-Typen: Die EAP-Arten, die das
Gerät für die Authentifizierung akzeptiert.
• EAP-FAST: Für EAP-FAST können Sie eine PAC
(Protected Access Credential) konfigurieren.
• Innere Identität (TTLS): Das Protokoll für die getunnelte Benutzerauthentifizierung (für TTLS).
• Minimale TLS-Version, Maximale TLS-Version:
Die minimale und maximale TLS-Version, die das
Gerät für die EAP-Authentifizierung akzeptiert.
Protokolle ist verfügbar, wenn Sie einen
Enterprise-Sicherheitstyp ausgewählt haben.
Die Client-Authentifizierungseinstellungen.
• Benutzer: Der Benutzername für die WLAN-
Verbindung.
• Kennwort bei jeder Verbindung erforderlich:
Wählen Sie diese Option aus, um das Kennwort mit jeder Authentifizierung zu senden.
• Kennwort: Das WLAN-Kennwort.
• Identitätszertifikat: Das Zertifikat für die WLAN-
Verbindung. Bevor Sie ein Zertifikat auswählen können, müssen Sie es mit einer Konfiguration
Client-Zertifikat zur Richtlinie hinzufügen.
• Externe Identität: Die extern sichtbare ID (für
TTLS, PEAP und EAP-FAST).
Authentifizierung ist verfügbar, wenn Sie einen Enterprise-Sicherheitstyp ausgewählt haben.
Das Server-Zertifikat.
Bevor Sie ein Zertifikat auswählen können, müssen Sie es mit einer Konfiguration Root-
Zertifikat zur Richtlinie hinzufügen.
Vertrauenswürdige Zertifikate ist verfügbar, wenn Sie einen Enterprise-Sicherheitstyp ausgewählt haben.
Wählen Sie Manuell aus, um die
Verbindungsdetails manuell zu konfigurieren.
Wählen Sie Automatisch aus, wenn Sie eine
Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-Datei) haben.
218 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.20.5 Konfiguration „Kioskmodus“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Kioskmodus definieren Sie Einstellungen für den Kioskmodus. In diesem Modus kann nur eine einzige App verwendet werden.
Optionen
Einstellung
Quelle auswählen
Kennung
Beschreibung
Wählen Sie aus, wie Sie die App für den
Kioskmodus festlegen wollen:
• App-Liste: Wählen Sie die App aus der
Liste der verfügbaren iOS-Apps aus.
• Benutzerdefiniert: Geben Sie manuell die
Bundle-ID der App ein.
Die App für den Kioskmodus.
Wählen Sie entweder eine App aus der Liste aus oder geben Sie eine Bundle-ID ein.
Touchscreen deaktivieren
Bildschirmrotation deaktivieren
Touch-Gesten sind nicht verfügbar.
Die Bildschirmorientierung kann nicht geändert werden.
Lautstärketasten deaktivieren Die Gerätetasten zur Lautstärkesteuerung sind nicht verfügbar.
Der Lautlos-Modus kann nicht aktiviert werden.
Lautlos-Schalter deaktivieren
Standby-Taste deaktivieren Die Standby-Taste ist nicht verfügbar.
Automatische Bildschirmsperre deaktivieren Die automatische Bildschirmsperre, mit der das
Gerät nach einer bestimmten Inaktivitätsdauer in den Standbymodus wechselt, ist deaktiviert.
VoiceOver aktivieren
Zoom aktivieren
„Farben umkehren“ aktivieren
AssistiveTouch aktivieren
„Auswahl sprechen“ aktivieren
Mono-Audio aktivieren
Sprachsteuerung aktivieren
Die Funktion „VoiceOver“ ist verfügbar.
Die Funktion „Zoom“ ist verfügbar.
Die Funktion „Farben umkehren“ ist verfügbar.
Die Funktion „AssistiveTouch“ ist verfügbar.
Die Funktion „Auswahl sprechen“ ist verfügbar.
Die Funktion „Mono-Audio“ ist verfügbar.
Sprachsteuerung ist verfügbar.
Copyright © Sophos Limited 219
Sophos Mobile
Vom Benutzer bearbeitbare Optionen
Einstellung
VoiceOver
Zoom
Farben umkehren
AssistiveTouch
Sprachsteuerung
Beschreibung
Benutzer können VoiceOver aktivieren oder deaktivieren.
Benutzer können Zoom aktivieren oder deaktivieren.
Benutzer können „Farben umkehren“ aktivieren oder deaktivieren.
Benutzer können AssistiveTouch aktivieren oder deaktivieren.
Benutzer können Sprachsteuerung aktivieren oder deaktivieren.
14.20.6 Konfiguration „Zugangspunkt (APN)“ (iOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Zugangspunkt (APN) konfigurieren Sie einen Access Point Name (APN) für iPhones und iPads. Eine APN-Konfiguration legt fest, wie sich Geräte mit einem Mobilfunknetz verbinden.
Hinweis
Die Konfiguration Zugangspunkt (APN) ist veraltet. Verwenden Sie stattdessen die Konfiguration
Mobilfunk. Siehe
Konfiguration „Mobilfunk“ (iOS-Geräterichtlinie)
(Seite 221).
Achtung
Wenn diese Einstellungen nicht korrekt sind, kann das Gerät nicht auf Daten über ein
Mobilnetzwerk zugreifen. Wenn Sie die Einstellungsänderungen rückgängig machen wollen, müssen Sie die Richtlinie vom Gerät entfernen.
Einstellung
APN
Beschreibung
Der Zugangspunkt, den das Gerät angibt, wenn es sich mit dem Mobilfunknetz mittels GPRS verbindet.
Dies muss ein vom Netzbetreiber akzeptierter
Zugangspunkt sein. Andernfalls kann die
Verbindung nicht aufgebaut werden.
220 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Benutzername für Zugangspunkt
Kennwort für Zugangspunkt
Server, Port
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Benutzername für den Zugangspunkt.
iPhones und iPads unterstützen für
Zugangspunkte Benutzernamen mit bis zu 64
Zeichen.
Das Kennwort für den Zugangspunkt.
iPhones und iPads unterstützten für
Zugangspunkte Kennwörter mit bis zu 64
Zeichen.
Die Adresse und die Portnummer des Proxy-
Servers.
14.20.7 Konfiguration „Roaming/Hotspot“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Roaming/Hotspot definieren Sie Einstellungen für Roaming-Verbindungen und für persönliche Hotspots.
Hinweis
Benutzer können diese Einstellungen auf ihren Geräten jederzeit ändern.
Einstellung
Sprach-Roaming aktivieren
Daten-Roaming aktivieren
Persönlichen Hotspot aktivieren
Beschreibung
Sprach-Roaming ist verfügbar.
Diese Einstellung wird ignoriert, falls der
Mobilfunknetzbetreiber kein Sprach-Roaming unterstützt.
Daten-Roaming ist verfügbar.
Der Benutzer kann das Gerät als persönlichen
Hotspot konfigurieren.
Diese Einstellung wird ignoriert, falls der
Mobilfunknetzbetreiber keine persönlichen
Hotspots unterstützt.
14.20.8 Konfiguration „Mobilfunk“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Mobilfunk definieren Sie Einstellungen auf iPhones und iPads für
Mobilfunknetze.
Hinweis
Eine Konfiguration vom Typ Mobilfunk kann nicht auf Geräten installiert werden, auf denen bereits eine Konfiguration Zugangspunkt (APN) vorhanden ist.
Copyright © Sophos Limited 221
Sophos Mobile
Einstellung
Authentifizierung
APN
Benutzername für Zugangspunkt
Kennwort für Zugangspunkt
Server, Port
Beschreibung
PAP
CHAP
Der Zugangspunkt, den das Gerät angibt, wenn es sich mit dem Mobilfunknetz mittels GPRS verbindet.
Dies muss ein vom Netzbetreiber akzeptierter
Zugangspunkt sein. Andernfalls kann die
Verbindung nicht aufgebaut werden.
Der Nutzername für den Zugangspunkt.
Hinweis iOS unterstützt für Zugangspunkte
Benutzernamen mit bis zu 64 Zeichen.
Das Kennwort für den Zugangspunkt.
Hinweis iOS unterstützt für Zugangspunkte
Kennwörter mit bis zu 64 Zeichen.
Die Adresse und die Portnummer des Proxy-
Servers.
14.20.9 Konfiguration „Netzwerk-Nutzungsregeln“ (iOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Netzwerk-Nutzungsregeln legen Sie für verwaltete Apps fest, wie
Datenverbindungen in Mobilfunknetzen verwendet werden dürfen.
Allgemeine Regeln
Unter Regeln für alle verwalteten Apps geben Sie Einstellungen für verwaltete Apps im
Allgemeinen ein.
Einstellung
Mobilfunkdaten erlauben
Daten-Roaming erlauben
Beschreibung
Verwaltete Apps dürfen Datenverbindungen in
Mobilfunknetzen verwenden.
Verwaltete Apps dürfen Datenverbindungen bei Roaming in fremden Mobilfunknetzen verwenden.
222 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Ausnahmen
Ausnahmen überschreiben die allgemeinen Regeln. Verwenden Sie Ausnahme hinzufügen, um
Regeln zu definieren, die für eine bestimmte App-Gruppe gelten.
Einstellung
App-Gruppe
Mobilfunkdaten erlauben
Daten-Roaming erlauben
Beschreibung
Wählen Sie eine App-Gruppe aus.
Die Ausnahme gilt für alle verwalteten Apps aus dieser Gruppe.
Verwaltete Apps in der ausgewählten
App-Gruppe dürfen Datenverbindungen in
Mobilfunknetzen verwenden.
Verwaltete Apps in der ausgewählten App-
Gruppe dürfen Datenverbindungen bei Roaming in fremden Mobilfunknetzen verwenden.
Hinweis
Für jede App-Gruppe können Sie nur eine Ausnahmeregel anlegen.
14.20.10 Konfiguration „VPN“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration VPN definieren Sie VPN-Einstellungen für Netzwerkverbindungen.
Einstellung
Verbindungsname
Verbindungstyp
Identifier (Reverse-DNS-Format)
Beschreibung
Der Name der Verbindung, der auf dem Gerät angezeigt wird.
Der Typ der VPN-Verbindung:
• Cisco AnyConnect
• Cisco Legacy AnyConnect
• IPsec (Cisco)
• F5
• Check Point
• SSL/TLS (benutzerdefiniert)
Je nach hier gewähltem Verbindungstyp werden auf der Seite VPN unterschiedliche
Eingabefelder angezeigt.
Die benutzerdefinierte Kennung im Reverse-
DNS-Format.
Copyright © Sophos Limited 223
Sophos Mobile
Einstellung
Server
Konto
Drittanbieter-Einstellungen
Alle Daten über VPN übertragen
Gruppe
Benutzer-Authentifizierung
Beschreibung
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
Servers.
Das Benutzer-Konto für die Authentisierung der
Verbindung.
Falls Ihr Anbieter benutzerdefinierte
Verbindungseinstellungen spezifiziert hat, geben Sie diese hier ein.
Um eine Eigenschaft einzugeben, klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend im Dialogfeld den Schlüssel und den Wert der
Eigenschaft ein.
Die VPN-Verbindung wird für den gesamten
Datenverkehr verwendet.
Geben Sie die Gruppe ein, die für die
Authentisierung der Verbindung erforderlich sein kann.
Die Art der Benutzer-Authentisierung für die
Verbindung:
• Kennwort
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-
Authentifizierung ein Feld Kennwort angezeigt. Geben Sie das Kennwort für die
Authentisierung ein.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-
Authentifizierung ein Feld Zertifikat angezeigt. Wählen Sie ein Zertifikat aus.
224 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Geräte-Authentifizierung
Proxy
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Art der Geräte-Authentifizierung:
• Schlüssel (Shared Secret)/Gruppenname
Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Felder Gruppenname, Schlüssel
(Shared Secret), Hybrid-Authentifizierung
verwenden und Kennwort verlangen unter dem Feld Geräte-Authentifizierung angezeigt. Geben Sie die erforderlichen
Authentisierungsinformationen in den
Feldern Gruppenname und Schlüssel
(Shared Secret) ein. Wählen Sie je nach
Anforderung Hybrid-Authentifizierung
verwenden und Kennwort verlangen.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Felder Zertifikat und Inklusive
Benutzer-PIN unter dem Feld Geräte-
Authentifizierung angezeigt. Wählen Sie in der Liste Zertifikat das erforderliche
Zertifikat aus. Wählen Sie Inklusive
Benutzer-PIN aus, um die Benutzer-PIN in die Geräteauthentisierung einzubeziehen.
Die Proxy-Einstellungen für die Verbindung:
• Kein Proxy
• Manuell
Wenn Sie diese Option wählen, werden die
Felder Server und Port, Authentifizierung und Kennwort angezeigt. Geben Sie im
Feld Server und Port die gültige Adresse und den Port des Proxy-Servers ein.
Geben Sie im Feld Authentifizierung den Benutzernamen für die Verbindung zum Proxy-Server ein. Geben Sie im Feld
Kennwort das Kennwort für die Verbindung zum Proxy-Server ein.
• Automatisch
Wenn Sie diese Option wählen, wird das
Feld Proxyserver-URL angezeigt. Geben
Sie die URL des Servers mit der Proxy-
Einstellung in diesem Feld ein.
Copyright © Sophos Limited 225
Sophos Mobile
Einstellung
Provider-Typ
Beschreibung
Der VPN-Verbindungstyp.
• App-Proxy: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Applikationsschicht gesendet.
• Paket-Tunnel: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Netzwerkschicht gesendet.
14.20.11 Konfiguration „VPN pro App“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration VPN pro App definieren Sie VPN-Einstellungen für einzelne Apps.
Sie können konfigurieren, dass bestimmte Apps beim Starten automatisch eine VPN-Verbindung verwenden. Somit können Sie zum Beispiel sicherstellen, das von verwalteten Apps übermittelte
Daten über VPN übertragen werden.
Wenn Sie App-spezifische VPN-Konfigurationen eingerichtet haben, können Sie auf der Seite Paket
bearbeiten einer App eine Konfiguration auswählen. Siehe
VPN-Verbindung einer iPhone- oder iPad-App zuweisen (Seite 361).
Einstellung
Verbindungsname
Verbindungstyp
Identifier (Reverse-DNS-Format)
Server
Konto
Beschreibung
Der Name der Verbindung, der auf dem Gerät angezeigt wird.
Der Typ der VPN-Verbindung:
• Cisco AnyConnect
• Cisco Legacy AnyConnect
• F5
• Check Point
• SSL/TLS (benutzerdefiniert)
Je nach hier gewähltem Verbindungstyp werden auf der Seite VPN unterschiedliche
Eingabefelder angezeigt.
Die benutzerdefinierte Kennung im Reverse-
DNS-Format.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
Servers.
Das Benutzer-Konto für die Authentisierung der
Verbindung.
226 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Drittanbieter-Einstellungen
Alle Daten über VPN übertragen
Gruppe
Benutzer-Authentifizierung
Proxy
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Beschreibung
Falls Ihr Anbieter benutzerdefinierte
Verbindungseinstellungen spezifiziert hat, geben Sie diese hier ein.
Um eine Eigenschaft einzugeben, klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend im Dialogfeld den Schlüssel und den Wert der
Eigenschaft ein.
Die VPN-Verbindung wird für den gesamten
Datenverkehr verwendet.
Geben Sie die Gruppe ein, die für die
Authentisierung der Verbindung erforderlich sein kann.
Die Art der Benutzer-Authentisierung für die
Verbindung:
• Kennwort
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-
Authentifizierung ein Feld Kennwort angezeigt. Geben Sie das Kennwort für die
Authentisierung ein.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-
Authentifizierung ein Feld Zertifikat angezeigt. Wählen Sie ein Zertifikat aus.
Die Proxy-Einstellungen für die Verbindung:
• Kein Proxy
• Manuell
Wenn Sie diese Option wählen, werden die
Felder Server und Port, Authentifizierung und Kennwort angezeigt. Geben Sie im
Feld Server und Port die gültige Adresse und den Port des Proxy-Servers ein.
Geben Sie im Feld Authentifizierung den Benutzernamen für die Verbindung zum Proxy-Server ein. Geben Sie im Feld
Kennwort das Kennwort für die Verbindung zum Proxy-Server ein.
• Automatisch
Wenn Sie diese Option wählen, wird das
Feld Proxyserver-URL angezeigt. Geben
Sie die URL des Servers mit der Proxy-
Einstellung in diesem Feld ein.
227
Sophos Mobile
Einstellung
Provider-Typ
Safari-Domänen
Beschreibung
Der VPN-Verbindungstyp.
• App-Proxy: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Applikationsschicht gesendet.
• Paket-Tunnel: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Netzwerkschicht gesendet.
In diesem Feld können Sie eine Liste von
Zeichenfolgen eingeben, um Domänen zu spezifizieren. Verwenden Sie eine neue Zeile für jede Domänen-Zeichenfolge.
Wenn eine Domäne, auf die eine der
Zeichenfolgen passt, in Safari oder in einer anderen Browser-App geöffnet wird, wird die
VPN-Verbindung verwendet.
Domänen werden gemäß der folgenden Regeln mit den Zeichenfolgen verglichen:
• Punkte am Anfang und Ende werden ignoriert. Beispiel: Die Zeichenfolge
.beispiel.com
passt auf dieselben
Domänen wie die Zeichenfolge beispiel.com
.
• Jeder Namensteil einer Zeichenfolge muss auf einen vollständigen Namensteil einer
Domäne passen. Beispiel: Die Zeichenfolge beispiel.com
passt auf die Domäne www.beispiel.com
, aber nicht auf www.mein-beispiel.com
.
• Zeichenfolgen, die aus einem einzelnen
Namensteil bestehen, passen nur auf genau diese Domäne. Beispiel: Die
Zeichenfolge beispiel passt auf die
Domäne beispiel , aber nicht auf www.beispiel.com
.
14.20.12 Konfiguration „Web Clip“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Web Clip definieren Sie Web Clips, die zum Home-Bildschirm hinzugefügt werden. Web Clips bieten schnellen Zugriff auf favorisierte Webseiten. Sie können jedoch zum Beispiel auch einen Web Clip mit einer Support-Telefonnummer hinzufügen, damit die Benutzer schnell den
Helpdesk kontaktieren können.
Einstellung
Beschreibung
Beschreibung
Eine Beschreibung des Web Clips.
228 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
URL
Darf entfernt werden
Bildschirmfüllend
Symbol
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Webadresse des Web Clips.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann der Benutzer den Web Clip nicht entfernen. Der
Web Clip kann nur entfernt werden, indem der
Benutzer die Richtlinie entfernt, durch die der
Web Clip installiert wurde.
Der Web Clip wird auf dem Gerät bildschirmfüllend geöffnet. Ein bildschirmfüllender Web Clip öffnet die URL als
Web-App.
Wählen Sie ein Bild für das Web-Clip-Icon auf dem Home-Bildschirm aus. Dies muss eine
Bilddatei im Format PNG, GIF oder JPEG mit einer maximalen Größe von 1 MB sein.
Das Bild wird quadratisch beschnitten und je nach Bildschirmauflösung skaliert. Beste
Resultate erhalten Sie bei einer Bildgröße von
180 Pixel mal 180 Pixel.
Hinweis
Wenn im HTML-Code der Webseite ein favicon definiert ist, verwendet das Gerät möglicherweise dieses favicon als Web-Clip-Icon. Dies betrifft nicht alle Webseiten und hängt davon ab, auf welche Weise das favicon im Code der Webseite konfiguriert ist.
14.20.13 Konfiguration „Hintergrundbild“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Hintergrundbild definieren Sie Hintergrundbilder für den Sperrbildschirm und/ oder den Home-Bildschirm von iPhones und iPads.
Einstellung
Anwenden auf
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob das Bild für den
Sperrbildschirm, für den Home-Bildschirm, oder für beides verwendet wird.
Copyright © Sophos Limited 229
Sophos Mobile
Einstellung
Bild
Beschreibung
Wählen Sie ein PNG- oder JPEG-Bild (max.
5 MB) aus, das als Hintergrundbild verwendet wird.
Das Bild wird von iOS nach Bedarf beschnitten und skaliert. Beste Ergebnisse erhalten Sie bei folgenden Bildgrößen (in Pixeln):
• 640 × 1136 (iPhone 5)
• 750 × 1334 (iPhone 6/7)
• 1242 × 2208 (iPhone 6/7 Plus)
• 1536 × 2048 (iPad, iPad mini, iPad Air)
• 2048 × 2732 (iPad Pro)
Hinweis
Benutzer können das Hintergrundbild jederzeit
ändern.
14.20.14 Konfiguration „Webfilter“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Webfilter definieren Sie blockierte URLs und erlaubte URLs mit Lesezeichen.
Einstellung
Blockierte URLs
Erlaubte URLs mit Lesezeichen
Nicht-jugendfreie Inhalte blockieren
Beschreibung
Wählen Sie diese Option aus, um URLs zu konfigurieren, auf die Benutzer nicht zugreifen dürfen.
Geben Sie eine URL pro Zeile ein.
Wählen Sie diese Option aus, um erlaubte
URLs mit Lesezeichen für den Safari-Browser zu konfigurieren.
Andere URLs werden blockiert.
Mit dieser Option auf der Seite Webfilter aktivieren Sie einen Apple-Filter, der nicht-jugendfreie Inhalte blockiert. Zum
Beispiel Webseiten, die Kraftausdrücke oder pornografische Formulierungen verwenden.
14.20.15 Konfiguration „Globaler HTTP-Proxy“ (iOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Globaler HTTP-Proxy definieren Sie einen Unternehmens-Proxy-Server.
230 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Proxy
Server
Port
Authentifizierung
Kennwort
PAC-URL
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie Manuell aus, um die
Verbindungsdetails manuell zu konfigurieren.
Wählen Sie Automatisch aus, wenn Sie eine
Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-Datei) haben.
Der Name oder die IP-Adresse des HTTP-
Proxys.
Die Portnummer des HTTP-Proxys.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Proxy-Server.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Proxy-Server.
Die URL der Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-
Datei).
14.20.16 Konfiguration „Verwaltete Domänen“ (iOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Verwaltete Domänen definieren Sie verwaltete Domänen für iPhones und iPads.
E-Mail-Domänen
Geben Sie E-Mail-Domänen ein, die von Ihrer Organisation verwaltet werden. In der Mail-App werden E-Mails von Adressen, die nicht zu einer der konfigurierten Domänen gehören, als externe
E-Mails gekennzeichnet.
Web-Domänen
Dateien, die von einer der konfigurierten Domänen heruntergeladen werden, werden als „Verwaltete
Dokumente“ behandelt. Wenn Sie die Einschränkung Öffnen von Dokumenten nur innerhalb von
verwalteten Apps/Konten erlauben aktivieren, können diese Dokumente nur von verwalteten Apps geöffnet werden.
Informationen zu verwalteten Apps finden Sie in
Verwaltete Apps für iPhones und iPads (Seite
355).
Hinweis
Wenn ein Eintrag für eine verwaltete Web-Domäne eine Portnummer enthält, werden nur
Adressen mit dieser Portnummer als verwaltet berücksichtigt. Andernfalls werden nur die
Standardports als verwaltet berücksichtigt (Port 80 für http und 443 für https).
Copyright © Sophos Limited 231
Sophos Mobile
14.20.17 Konfiguration „CalDAV“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration CalDAV konfigurieren Sie die Synchronisierung von Kalenderdaten mit einem
CalDAV-Server. Sie können so zum Beispiel Google Kalender mit einem iOS-Gerät synchronisieren.
Einstellung
Kontoname
Server
Port
Principal URL
Benutzername, Kennwort
SSL/TLS
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des
CalDAV-Kontos.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
CalDAV-Servers.
Die Portnummer des CalDAV-Servers.
Falls vom CalDAV-Server benötigt, geben Sie die Principal URL der Kalender-Ressource ein.
Geben Sie zum Beispiel folgendes ein, um einen anderen als den Haupt-Kalender eines
Google-Kontos zu synchronisieren: https:// apidata.googleusercontent.com/ caldav/
v2/calendar_id/user wobei calendar_id die ID des Kalenders ist, den Sie synchronisieren wollen. Wenn
Sie Google Kalender in Ihrem Webbrowser
öffnen, wird die Kalender-ID in den
Kalendereinstellungen angezeigt. Einzelheiten finden Sie in der Hilfe zu Google Kalender.
Die Anmeldeinformationen des CalDAV-Kontos.
Geben Sie zum Beispiel für Google Kalender die Anmeldeinformationen des Google-Kontos ein.
Die Verbindung zum CalDAV-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
14.20.18 Konfiguration „CardDAV“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration CardDAV konfigurieren Sie die Synchronisierung von Kontaktdaten mit einem
CardDAV-Server. Sie können so zum Beispiel Google Kontakte mit einem iOS-Gerät synchronisieren.
232 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Kontoname
Server
Port
Principal URL
Benutzername, Kennwort
SSL/TLS
Sophos Mobile
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des
CardDAV-Kontos.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
CardDAV-Servers.
Die Portnummer des CardDAV-Servers.
Falls vom CardDAV-Server benötigt, geben Sie die Principal URL der Kontakte-Ressource ein.
Zum Beispiel unterstützt die Google-CardDAV-
API folgende Principal URL: https://www.googleapis.com/carddav/
v1/ principals/account_name@gmail.com
wobei account_name der Name des Google-
Kontos ist.
Die Anmeldeinformationen des CardDAV-
Kontos.
Geben Sie zum Beispiel für Google Kontakte die Anmeldeinformationen des Google-Kontos ein.
Die Verbindung zum CardDAV-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
14.20.19 Konfiguration „IMAP/POP“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration IMAP/POP fügen Sie ein E-Mail-Konto für IMAP oder POP auf dem Gerät hinzu.
Einstellung
Kontoname
Kontotyp
Angezeigter Benutzername
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des E-
Mail-Kontos.
Der Typ des E-Mail-Servers für eingehende E-
Mails (IMAP oder POP).
Der für ausgehende E-Mails verwendete
Benutzername.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den Namen des
Benutzers ersetzt, der dem Gerät zugewiesen ist.
Copyright © Sophos Limited 233
Sophos Mobile
Einstellung
E-Mail-Adresse
Verschieben erlauben
Benutzer darf unverschlüsselte E-Mails senden
Beschreibung
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Benutzer können E-Mails von diesem Konto in ein anderes verschieben. Dies erlaubt
Benutzern außerdem, ein anderes Konto für das Antworten auf oder das Weiterleiten von
Nachrichten aus diesem Konto zu verwenden.
Synchronisierung letzter Adressen erlauben Das Konto wird in die iCloud-Synchronisierung kürzlich verwendeter Adressen mit anderen
Geräten einbezogen.
Nur mit Mail verwenden Für das Senden von Nachrichten mit diesem
Konto kann nur die App „Mail“ verwendet werden. Das Konto kann nicht als Absender-
Konto für mit anderen Apps erstellten
Nachrichten (zum Beispiel Fotos oder Safari) verwendet werden.
Mail Drop erlauben
S/MIME aktivieren
Apple Mail Drop für dieses Konto erlauben.
Benutzer können E-Mails senden und empfangen, die mit einem S/MIME-Zertifikat verschlüsselt sind.
Signaturzertifikat
Verschlüsselungszertifikat
Die für E-Mail-Signierung und -Verschlüsselung verwendeten Zertifikate.
Sie müssen ein Zertifikat hochladen, bevor Sie es auswählen können. Dies machen Sie in der
Konfiguration Client-Zertifikat der aktuellen
Richtlinie.
Benutzer können bei jeder ausgehenden E-
Mail entscheiden, ob sie verschlüsselt gesendet werden soll oder nicht.
Eingehende E-Mail
Server
Port
Benutzername
Authentifizierung-Typ
Der Hostname oder die IP-Adresse des
Posteingangsservers.
Die Portnummer des Posteingangsservers.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver.
Die Authentisierungsmethode für die
Verbindung mit dem Posteingangsserver.
234 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Kennwort
SSL/TLS
Beschreibung
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver (falls erforderlich).
Die Verbindung zum Posteingangs-Server wird mit SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
Ausgehende E-Mail
Server
Port
Benutzername
Authentifizierung-Typ
Kennwort
Das selbe Kennwort wie für eingehende E-
Mail verwenden
SSL/TLS
Der Hostname oder die IP-Adresse des
Postausgangsservers.
Die Portnummer des Postausgangsservers.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Postausgangsserver.
Die Authentisierungsmethode für die
Verbindung mit dem Postausgangsserver.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Postausgangsserver (falls erforderlich).
Das selbe Kennwort wie für den
Posteingangsserver verwenden.
Die Verbindung zum Postausgangs-Server wird mit SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
14.20.20 Konfiguration „Google-Konto“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Google-Konto richten Sie ein Google-Konto ein. Nachdem die Konfiguration dem
Gerät zugewiesen wurde, muss der Benutzer sich an dem Google-Konto anmelden. Anschließend wird das Google-Konto auf dem Gerät eingerichtet und der Benutzer kann Google-Dienste aktivieren.
Einstellung
Google-E-Mail-Adresse
Kontobeschreibung
Benutzername
Beschreibung
Die vollständige E-Mail-Adresse des Google-
Kontos.
Eine optionale Beschreibung des Kontos. Der
Wert wird in der E-Mail-App und in den Geräte-
Einstellungen angezeigt.
Der Benutzername. Der Wert wird als
Absendername in E-Mail-Nachrichten verwendet.
Copyright © Sophos Limited 235
Sophos Mobile
14.20.21 Konfiguration „Single-Sign-On“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Single-Sign-On definieren Sie Einstellungen für das Single-Sign-On für
Drittanbieter-Apps.
Einstellung
Name
Kerberos-Principal-Name
Realm
URLs
App-IDs
Beschreibung
Eine Bezeichnung für das Konto.
Der „Kerberos Principal“-Name.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, muss der
Benutzer den Namen eingeben.
Der „Kerberos Realm“-Name.
Sie müssen den Namen in Großbuchstaben eingeben.
Eine Liste von URL-Präfixwerten. Das Konto muss zu einem dieser Werte passen, um für
Kerberos-Authentisierung über HTTP verwendet werden zu können.
Die Werte müssen mit http:// oder https:// beginnen.
Wenn ein Wert nicht mit dem Zeichen / endet, wird / von Sophos Mobile hinzugefügt.
Ein einzelnes Sternchen (*) steht für beliebige Werte. Beispiel: Der URL-Präfix https://*.beispiel.de/ passt auf https://
www.beispiel.de/ und https://m.beispiel.de/.
Eine Liste von Bundle-IDs von Apps.
Werte müssen entweder vollständige IDs sein (z.B. com.sophos.smsec
), oder
Präfixwerte mit den Zeichen .* am Ende (z.B.
com.sophos.* ).
14.20.22 Konfiguration „AirPrint“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration AirPrint fügen Sie der Druckerliste eines Benutzers AirPrint-Drucker hinzu.
Einstellung
IP-Adresse
Beschreibung
Die IP-Adresse des AirPrint-Druckers.
236 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Ressource
Port
TLS erzwingen
Sophos Mobile
Beschreibung
Die mit dem Drucker verbundene Ressource.
Beispiele:
• printers/<printer model>
• ipp/print
Der Lauschport des AirPrint-Druckers.
AirPrint-Verbindungen werden mit TLS gesichert.
14.20.23 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.20.24 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Geräten.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Copyright © Sophos Limited 237
Sophos Mobile
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.20.25 Konfiguration „SCEP“ (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Einstellung
URL
CA-Name
Betreff
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Ein Name, der von der Zertifizierungsstelle verstanden wird. Der Name kann zum Beispiel zur Unterscheidung zwischen Instanzen verwendet werden.
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(SerialNumber)_% ein, um ein iPhone oder iPad zu spezifizieren.
238 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Wiederholungen
Wiederholungsverzögerung
Schlüsselgröße
Zertifikatsverwendung
Sophos Mobile
Beschreibung
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Die Anzahl an Wiederholungsversuchen, falls der Server mit dem Status Pending antwortet.
Die Zeit in Sekunden zwischen zwei
Wiederholungsversuchen.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Wählen Sie aus, wofür das Zertifikat verwendet werden kann.
Als digitale Signatur verwenden: Das
Zertifikat kann als digitale Signatur verwendet werden.
Für Verschlüsselung verwenden: Das
Zertifikat kann zur Datenverschlüsselung verwendet werden.
14.20.26 Duo-Gerätezertifikat (iOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Duo-Gerätezertifikat ermöglichen Sie Geräten, ein Zertifikat vom SCEP-
Server von Duo Security anzufordern. Wenn dieses Zertifikat auf einem Gerät installiert ist, klassifiziert die App Duo Mobile das Gerät als vertrauenswürdig.
Copyright © Sophos Limited 239
Sophos Mobile
Die erforderlichen Einstellungen sind für alle Duo-Security-Konten gleich. Ändern Sie nicht die vorausgefüllten Werte.
14.21 Konfigurationen für Sophos-Container-
Richtlinien (iOS)
Mit einer Sophos-Container-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Sophos Secure Email und
Sophos Secure Workspace auf Geräten, auf denen Sophos Mobile den Sophos-Container verwaltet.
14.21.1 Konfiguration „Allgemein“ (Sophos-Container-Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Allgemein definieren Sie Einstellungen für alle Sophos-Container-Apps, sofern anwendbar.
Einstellung
Sophos-Container-Kennwort aktivieren
Komplexität des Kennworts
Zeichen in Kennwort-Eingabefeldern immer verstecken
Beschreibung
Benutzer müssen ein zusätzliches Kennwort eingeben, um eine Sophos-Container-App zu starten. Sobald die erste Container-App gestartet wird nachdem die Konfiguration angewendet wurde, muss das Kennwort definiert werden. Dieses Kennwort gilt für alle
Container-Apps.
Die minimale Komplexität des Kennworts für den Sophos-Container. Sicherere
Kennwörter sind immer erlaubt. Kennwörter
(eine Kombination numerischer und alphanumerischer Zeichen) werden generell als sicherer angesehen als PINs (nur numerische
Zeichen).
• Beliebig: Sophos-Container-Kennwörter unterliegen keinen Einschränkungen.
• 4-Ziffern-PIN
• 6-Ziffern-PIN
• 4-Zeichen-Kennwort
• 6-Zeichen-Kennwort
• 8-Zeichen-Kennwort
• 10-Zeichen-Kennwort
In Kennwort-Eingabefeldern werden die eingegebenen Zeichen nicht kurz angezeigt, bevor sie maskiert werden.
240 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Fehlgeschlagene Anmeldungen bis Sperre
Fingerabdruck erlauben
Gültigkeitsdauer in Minuten
Beschreibung
Die Anzahl an Tagen, die ein Kennwort verwendet werden kann, bevor der Benutzer aufgefordert wird, es zu ändern.
Die erlaubte Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche, bevor die Container-Apps gesperrt werden. Gesperrte Apps müssen von einem Administrator entsperrt werden.
Falls konfiguriert, können die Apps auch vom
Benutzer im Sophos Mobile Self Service Portal entsperrt werden.
Benutzer können die App mit ihrem
Fingerabdruck entsperren.
Die Zeitspanne, während der kein Sophos-
Container-Kennwort eingegeben werden muss, wenn eine Container-App wieder im
Vordergrund angezeigt wird.
Die Toleranzfrist gilt für alle Container-Apps.
Während der Toleranzfrist können Sie zwischen den Apps wechseln, ohne das Kennwort erneut eingeben zu müssen.
Copyright © Sophos Limited 241
Sophos Mobile
Einstellung
Letzte Verbindung zum Server
Beschreibung
Die Zeitspanne, innerhalb derer Benutzer eine
Sophos-Container-App verwenden können, ohne dass eine Verbindung zum Sophos Mobile
Server aufgebaut wurde.
Wenn eine Sophos-Container-App aktiviert wird und innerhalb der definierten Zeitspanne keinen Kontakt mit dem Server hatte, wird ein Sperrbildschirm angezeigt. Der Benutzer kann die App durch Tippen auf Wiederholen entsperren. Hierdurch verbindet sich die App mit dem Server. Kann die Verbindung aufgebaut werden, wird die App entsperrt. Falls nicht, wird der Zugriff verweigert.
• Bei jedem Zugriff: Eine Serververbindung ist immer notwendig und die App wird gesperrt, wenn der Server nicht erreichbar ist.
• 1 Stunde: Eine Serververbindung ist notwendig, wenn die App eine Stunde oder später nach der letzten erfolgreichen Serververbindung aktiviert wird.
• 3 Stunden
• 6 Stunden
• 12 Stunden
• 1 Tag
• 3 Tage
• 3 Tage
• Ohne: Keine regelmäßige Verbindung ist notwendig.
242 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Offline-Starts ohne Serververbindung
Beschreibung
In diesem Feld definieren Sie, wie oft Benutzer eine der Sophos-Container-Apps starten können, ohne dass eine Serververbindung aufgebaut wurde.
Hinweis
Diese Einstellung setzt voraus, dass ein
Sophos-Container-Kennwort eingerichtet ist.
Jailbreak erlaubt Die Container-Apps können auf Geräten mit
Jailbreak laufen.
App-Nutzungs-Beschränkungen
Hier können Sie Beschränkungen für die Nutzung der Sophos-Container-Apps festlegen. Klicken
Sie auf Hinzufügen, um Beschränkungen einzugeben.
Räumliche Beschränkungen
Es wird mitgezählt, wie oft Benutzer das
Sophos-Container-Kennwort eingeben. Wenn der Zähler die definierte Anzahl überschreitet, wird derselbe Sperrbildschirm wie für die
Letzte Verbindung zum Server Einstellung angezeigt. Der Zähler wird zurückgesetzt, wenn eine Verbindung zum Sophos Mobile Server hergestellt wird.
• Unbegrenzt: Es ist keine Serververbindung notwendig.
• 0: Das Starten der App ohne Serververbindung ist nicht möglich.
• 1: Nach einem Start der App ist eine erfolgreiche
Serververbindung notwendig.
• 3
• 5
• 10
• 20
Zeitliche Beschränkungen
Spezifizieren Sie über Längen- und Breitengrad einen Ausgangspunkt sowie einen Abstand, innerhalb dessen die Sophos-Container-Apps verwendet werden können.
Geben Sie über eine Anfangs- und eine Endzeit eine Zeitspanne an, innerhalb derer die Sophos-
Container-Apps verwendet werden können.
Sie können auch spezifizieren, an welchen
Wochentagen die Apps verwendet werden können.
Copyright © Sophos Limited 243
Sophos Mobile
Einstellung
WLAN-Beschränkungen
Beschreibung
Wenn Sie WLAN-Verbindung erforderlich auswählen, wird der Sophos-Container gesperrt, falls keine WLAN-Verbindung aktiv ist.
Wenn Sie WLAN-Verbindungen zur Liste hinzufügen, wird der Sophos-Container gesperrt, falls das Gerät mit einem nicht aufgeführten WLAN verbunden ist.
Warnung
Wir empfehlen, sich nicht auf WLAN-
Beschränkungen als einzigen
Sicherheitsmechanismus zu verlassen, da WLAN-
Namen sehr leicht gefälscht werden können (Wi-Fi
Spoofing).
244
14.21.2 Berufliche E-Mail (iOS-Sophos-Container-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Berufliche E-Mail definieren Sie Benutzereinstellungen für Ihren Microsoft
Exchange Server. Diese Einstellungen gelten für die App Sophos Secure Email, wenn diese im
Sophos-Container installiert ist.
Haupt-E-Mail-Konto
Einstellung
Exchange-Server
Benutzer
E-Mail-Adresse
Domäne
Support-E-Mail-Kontakt
Beschreibung
Die Adresse des Exchange-Servers.
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos Mobile verwenden, geben Sie die URL des EAS-Proxy-
Servers ein.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Benutzer müssen das Konto-Kennwort auf ihren
Geräten eingeben.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Die Domäne für dieses Konto.
Die Adresse für E-Mails, die über die Funktion
„Kontaktiere Support“ gesendet werden.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Verwaltete Konten
Neben dem Haupt-E-Mail-Konto können Sie bis zu zwei Konten, die als Verwaltete Konten bezeichnet werden, zu Sophos Secure Email hinzufügen.
Beachten Sie Folgendes:
• Wenn Sie verwaltete Konten konfigurieren, können Benutzer Konten nicht manuell hinzufügen. Sie können Konten verwenden, die sie hinzugefügt haben, bevor Sie die Richtlinie zugewiesen haben.
• Wenn es ein bestehendes Konto mit derselben E-Mail-Adresse gibt, wird es in ein verwaltetes
Konto umgewandelt.
E-Mail-Einstellungen
Einstellung
Sichere Textfelder verwenden
Externen Inhalt erlauben
Maximale E-Mail-Größe
Benachrichtigungen
Beschreibung
Der Inhalt von Eingabefeldern wird geschützt.
Auto-Vervollständigung und Auto-Korrektur werden in der App „Sophos Secure Email“ deaktiviert, um zu verhindern, dass sensible
Daten im Gerätespeicher abgelegt werden.
Benutzer können externe E-Mail-Inhalte wie
Bilder laden.
E-Mail-Nachrichten, die inkl. Anhänge größer sind als der von Ihnen ausgewählte
Wert, werden nicht vom Exchange-Server heruntergeladen.
Der Benachrichtigungstyp für neue E-Mails:
• System: Benachrichtigungen werden von iOS verwaltet. Benachrichtigungen enthalten keine Details wie Absender oder Betreff.
• App: Benachrichtigungen werden von der App Sophos Secure Email verwaltet.
Wenn die App nicht läuft, werden keine
Benachrichtigungen angezeigt.
• Ohne: Es werden keine Benachrichtigungen angezeigt.
Diese Einstellung wirkt sich auch auf
Terminerinnerungen aus:
• System, Ohne: Terminerinnerungen enthalten nur Datum und Uhrzeit.
• App: Terminerinnerungen enthalten Datum/
Uhrzeit, Ort und Titel.
Copyright © Sophos Limited 245
Sophos Mobile
Einstellung
Inhalt
Standardsignatur
EWS-Server
Funktionen
Einstellung
Outlook-Aufgaben und -Notizen synchronisieren
Aufgaben und Notizen sind schreibgeschützt
Anrufer-Erkennung
Beschreibung
Der Umfang der Informationen, der in einer
Benachrichtigung angezeigt wird.
Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn Sie
App in Benachrichtigungen ausgewählt haben.
Die Standard-E-Mail-Signatur.
Die URL Ihres Exchange Web Services (EWS)
Server.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, verwendet
Sophos Secure Email die URL, die Sie in
Exchange-Server konfiguriert haben.
Beschreibung
Benutzer können ihre Outlook-Aufgaben und -
Notizen in Sophos Secure Email anzeigen.
Standardmäßig können Benutzer auch
Aufgaben und Notizen erstellen, bearbeiten und löschen. Wählen Sie Aufgaben und
Notizen sind schreibgeschützt aus, um dies zu deaktivieren.
Benutzer können Outlook-Aufgaben und -
Notizen in Sophos Secure Email nicht erstellen, bearbeiten oder löschen.
Eingehende Anrufe von Firmenkontakten können anhand der Kontaktdaten aus Sophos
Secure Email identifiziert werden, ohne dass
Kontakte aus Sophos Secure Email in die
Gerätekontakte exportiert werden müssen.
Für die Verwendung müssen Benutzer folgende
Einstellungen vornehmen:
• In der App „Einstellungen“: Telefon > Anrufe blockieren u. identifizieren > Email
• In der App Sophos Secure Email: Einstellungen >
Kontakte > Identifizieren von Anrufen
246 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Kontakte auf das Gerät exportieren
Sophos Mobile
Beschreibung
Benutzer können Exchange-Kontakte als lokale
Kontakte auf das Gerät übertragen, damit bei Anrufen von Firmenkontakten der Name angezeigt wird.
Diese Kontakte werden von Sophos Secure
Email synchronisiert.
Hinweis
Die lokalen Kontaktdaten werden in folgenden Situationen automatisch gelöscht:
• Wenn die Konfiguration
Unternehmens-E-Mail aus der
Sophos-Container-Richtlinie entfernt wird (nach dem nächsten Neustart der
App Sophos Secure Email).
• Wenn der Sophos-Container vom Gerät entfernt wird.
• Wenn das Gerät bei Sophos Mobile deregistriert wird.
Datenschutz
Einstellung
In Zwischenablage kopieren verbieten
Anhänge öffnen
Beschreibung
Benutzer können Texte aus Sophos Secure
Email weder kopieren noch ausschneiden.
In allen Apps: Anhänge können mit allen
Apps geöffnet werden, die das Dateiformat unterstützen.
In Container-Apps: Anhänge werden mit einem Geräteschlüssel verschlüsselt und können nur mit Sophos Secure Workspace geöffnet werden. Die Aktion Öffnen in bleibt auswählbar.
Copyright © Sophos Limited 247
Sophos Mobile
248
S/MIME
Einstellung
System-CA-Liste verwenden
Standardmäßig verschlüsseln
Standardmäßig signieren
S/MIME-Verschlüsselung erlauben
S/MIME-Signierung erlauben
Beschreibung
Bei eingehenden verschlüsselten E-Mails verwendet Sophos Secure Email die von iOS oder iPadOS bereitgestellte Liste der Zertifizierungsstellen (CAs), um die
Vertrauenskette des Zertifikats zu überprüfen.
Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren, müssen alle Zertifikate der Vertrauenskette auf dem Gerät verfügbar sein.
Wenn das S/MIME-Zertifikat des Empfängers verfügbar ist, werden E-Mails verschlüsselt gesendet.
Ausgehende E-Mails werden standardmäßig mit dem S/MIME-Zertifikat des Benutzers signiert.
Benutzer können die Standardeinstellung in den
Einstellungen von Sophos Secure Email ändern oder einzelne Nachrichten unsigniert senden.
Benutzer können E-Mails senden und empfangen, die mit einem S/MIME-Zertifikat verschlüsselt sind.
Benutzer können E-Mails signieren, wenn ihr S/
MIME-Zertifikat auf dem Gerät verfügbar ist.
OAuth 2.0
Mit diesen Einstellungen richten Sie Sophos Secure Email so ein, dass Benutzer über die
Microsoft-365-Anmeldeprozedur Ihres Unternehmens auf ihre Exchange-Konten zugreifen.
Einstellung
OAuth 2.0 aktivieren
Autorisierungs-Endpunkt
Client-ID
Beschreibung
Microsoft-365-Authentifizierung aktivieren.
Der OAuth-Autorisierungsendpunkt Ihrer
Anwendung in Microsoft Azure.
Geben Sie den Wert ein, der im Azure Portal unter OAuth 2.0 Autorisierungsendpunkt (v2) angezeigt wird.
Die ID Ihrer Anwendung in Microsoft Azure.
Geben Sie den Wert ein, der im Azure Portal unter Anwendungs-ID (Client) angezeigt wird.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Umleitungs-URI
Token-Endpunkt
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Speicherort, den die Microsoft-365-API für
Authentifizierungs-Antworten verwendet.
Geben Sie folgenden Text ein: sophos://sse/auth
OAuth-Token-Endpunkt Ihrer Anwendung in
Microsoft Azure.
Geben Sie den Wert ein, der im Azure Portal unter OAuth 2.0-Token-Endpunkt (v2) angezeigt wird.
Zusätzliche Einstellungen
Konfigurieren Sie diese Einstellungen nur, wenn Sie vom Sophos Support dazu aufgefordert werden.
Zugehörige Aufgaben
Mehrstufige Authentifizierung für Sophos Secure Email einrichten
(Seite 413)
Wenn Sie für Sophos Secure Email die mehrstufige Authentifizierung (MFA, Multi-Factor
Authentication) einrichten, greifen Benutzer über die Microsoft-365-Anmeldeseite Ihres Unternehmens auf ihre Exchange-Konten zu.
14.21.3 Berufliche Dokumente (iOS-Sophos-Container-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Berufliche Dokumente verwalten Sie die Berufliche Dokumente von Sophos
Secure Workspace.
Online-Speicher konfigurieren
Für jeden Speicheranbieter können Sie die folgenden Einstellungen separat definieren:
Einstellung
Aktivieren
Offline
Verschlüsselt teilen
Unverschlüsselt teilen
Beschreibung
Der Speicheranbieter ist in der App verfügbar.
Benutzer können Dateien vom Speicheranbieter zur Liste Favoriten der App hinzufügen, um sie offline zu verwenden.
Benutzer können die Funktion Teilen für verschlüsselte Dateien verwenden, um sie mit anderen Apps zu teilen.
Benutzer können die Funktion Teilen für unverschlüsselte Dateien verwenden, um sie mit anderen Apps zu teilen.
Copyright © Sophos Limited 249
Sophos Mobile
Einstellung
Zwischenablage
Beschreibung
Benutzer können Teile aus Dokumenten kopieren und in anderen Apps einfügen.
Einstellungen für Unternehmens-Anbieter
Für Speicheranbieter vom Typ Egnyte und WebDAV, auch als Unternehmens-Anbieter bezeichnet, können Sie zentral die Server-Einstellungen und Anmeldeinformationen definieren. Diese können von den Benutzern nicht geändert werden.
Einstellungen, die Sie nicht zentral definieren, können vom Benutzer im entsprechenden App-Dialog eingegeben werden.
Beispielsweise können Sie den Server und das Benutzerkonto zentral einstellen, aber das
Kennwort-Feld undefiniert lassen. Benutzer müssen dann das Kennwort eingeben, um Zugriff auf den Speicheranbieter zu bekommen.
Einstellung
Name
Server
Benutzername
Kennwort
Zielordner
Beschreibung
Der Anbietername, wie er in der App Sophos
Secure Workspace angezeigt wird.
Geben Sie in diesem Feld Folgendes ein:
• Die URL des Root-Ordners auf dem
Berufliche Dokumente-WebDAV-Server.
• Die URL des Root-Ordners auf dem
Egnyte-Server.
• Die URL des Root-Ordners auf dem
WebDAV-Server.
Verwenden Sie folgendes Format: https:// server.firma.com
Der Anmeldename für den Server. Sie können auch die Variable %_USERNAME_% verwenden.
Das Anmeldekennwort.
Der Ordner, in den Dokumente hochgeladen werden.
Weitere Einstellungen
Einstellung
Dokumente aktivieren
Beschreibung
Aktiviert die Funktion Dokumente, um
Unternehmensdokumente auf sichere Weise auszutauschen.
250 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Komplexität des Kennworts
Zusätzliche Einstellungen
Sophos Mobile
Beschreibung
Die minimale Komplexität von Passphrasen für Verschlüsselungsschlüssel. Sicherere
Passphrasen sind immer erlaubt.
Sie können folgende Einstellungen auswählen:
• 4-Zeichen-Kennwort
• 6-Zeichen-Kennwort
• 8-Zeichen-Kennwort
• 10-Zeichen-Kennwort
Konfigurieren Sie diese Einstellungen nur, wenn
Sie vom Sophos Support dazu aufgefordert werden.
14.21.4 Beruflicher Browser (iOS-Sophos-Container-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Beruflicher Browser verwalten Sie die Funktion Beruflicher Browser von
Sophos Secure Workspace.
Mit dem beruflichen Browser können Sie auf sichere Weise auf Intranetseiten Ihrer Organisation und andere erlaubte Seiten zugreifen. Sie definieren Domänen sowie Lesezeichen innerhalb von
Domänen.
Jedes Lesezeichen gehört zu einer bestimmten Domäne. Wenn Sie ein Lesezeichen hinzufügen, wird automatisch ein Domäneneintrag erstellt, falls dieser nicht existiert.
Einstellungen für Domänen
Einstellung
URL
Kopieren/Einfügen erlauben
Beschreibung
Die Domäne, die Sie erlauben wollen.
Benutzer können Text aus dem beruflichen
Browser kopieren und in anderen Apps einfügen.
Copyright © Sophos Limited 251
Sophos Mobile
Einstellung
„Öffnen mit“ erlauben
Kennwort-Speichern erlauben
Beschreibung
Benutzer können heruntergeladene Dateien in anderen Apps öffnen.
Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren, können Benutzer weiterhin Dateien herunterladen, die Sophos Secure Workspace
öffnen kann.
Der beruflichen Browser speichert heruntergeladene Dateien Bereich „Sicherer
Speicher“. Die „Öffnen mit“ erlauben-
Einstellung hat Vorrang vor den Einstellungen für den Bereich „Sicherer Speicher“ in einer
Berufliche Dokumente-Konfiguration.
Benutzer können ihre Kennwörter im beruflichen Browser speichern.
Einstellungen für Lesezeichen
Einstellung
Name
URL
Beschreibung
Der Name für das Lesezeichen.
Die Webadresse für das Lesezeichen.
14.21.5 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Sophos-Container-
Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten. Das Zertifikat steht den Apps „Sophos Secure Email“ und „Sophos Secure Workspace“ zur Verfügung, wenn diese im Sophos-Container installiert sind.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
252 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.21.6 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (Sophos-Container-
Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Geräten. Dieses Zertifikat steht der App Sophos Secure Workspace zur Verfügung, wenn diese im Sophos-Container installiert ist.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.21.7 Konfiguration „SCEP“ (Sophos-Container-Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern. Diese Zertifikate stehen für die
Funktion Beruflicher Browser von Sophos Secure Workspace zur Verfügung.
Hinweis
Bevor Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP hinzufügen können, müssen Sie zunächst mit einer
Konfiguration vom Typ Root-Zertifikat das CA-Zertifikat des SCEP-Servers hochladen.
Copyright © Sophos Limited 253
Sophos Mobile
Einstellung
URL
Aliasname
Betreff
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Der Name, unter dem das Zertifikat in
Auswahldialogen angezeigt wird.
Dies sollte ein einprägsamer Name sein, über den das Zertifikat identifiziert werden kann. Zum
Beispiel können Sie denselben Wert wie für das
Feld Betreff verwenden, nur ohne den Vorsatz
CN= .
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(SerialNumber)_% ein, um ein iPhone oder iPad zu spezifizieren.
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
254 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Root-Zertifikat
Schlüsselgröße
Zertifikatsverwendung
Sophos Mobile
Beschreibung
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen
Richtlinie.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Wählen Sie aus, wofür das Zertifikat verwendet werden kann.
Als digitale Signatur verwenden: Das
Zertifikat kann als digitale Signatur verwendet werden.
Für Verschlüsselung verwenden: Das
Zertifikat kann zur Datenverschlüsselung verwendet werden.
14.22 Konfigurationen für Mobile-Threat-Defense-
Richtlinien (iOS)
Mit einer Mobile-Threat-Defense-Richtlinie konfigurieren Sie Sophos Intercept X for Mobile, wenn es bei Sophos Mobile registriert ist.
14.22.1 Netzwerkkonfiguration (Mobile-Threat-Defense-
Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Netzwerk verwalten Sie die Funktion Wi-Fi Security von Sophos Intercept X for
Mobile. Diese schützt Benutzer vor netzwerkbasierten Bedrohungen.
Hinweis
Wenn Sie dieser Konfiguration einem Gerät zuweisen, werden die entsprechenden Einstellungen in Sophos Intercept X for Mobile deaktiviert. Der Benutzer kann diese nicht ändern.
Einstellung
„Man-In-The-Middle“-Schutz
Beschreibung
Sophos Intercept X for Mobile überprüft die
WLAN-Verbindung auf Man-in-the-Middle-
Angriffe.
Sophos Mobile erzeugt einen Alarm, wenn ein
Man-in-the-Middle-Angriff erkannt wird.
Copyright © Sophos Limited 255
Sophos Mobile
Einstellung
Zusätzliche Einstellungen
Beschreibung
Konfigurieren Sie diese Einstellungen nur, wenn
Sie vom Sophos Support dazu aufgefordert werden.
14.22.2 Konfiguration „Web Filtering“ (Mobile-Threat-Defense-
Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Web Filtering verwalten Sie die Funktion Web Filtering von Sophos Intercept X for Mobile. Dies schützt die Gerätebenutzer vor Seiten mit schädlichem, unerwünschtem oder illegalem
Inhalt. Diese Konfiguration betrifft nur betreute (supervised) Geräte.
Warnung
Web Filtering blockiert alle Websites, wenn ein Gerät keine Verbindung zum Sophos-Website-
Klassifizierungsdienst https://4.sophosxl.net/lookup herstellen kann.
Tipp
Um das Filtern von Webseiten zu testen, können Sie die Sophos-Website sophostest.com
verwenden. Diese enthält Beispielseiten für alle Kategorien. Auch wenn einige der Seiten als potentiell offensiv oder gefährlich klassifiziert sind, ist der tatsächliche Seiteninhalt immer harmlos.
Wenn Sie Web Filtering aktivieren, blockiert Sophos Mobile grundsätzlich alle Webseiten, die als hochgradig verwerfliche kriminelle Aktivität kategorisiert sind, zum Beispiel Kinderpornographie. Um zu verhindern, dass andere Personen auf diese Seiten zugreifen, maskiert Sophos Mobile die URLs in Protokollen, Ereignissen und Berichten.
Einstellungen
Einstellung
Bösartige Webseiten filtern
Alarme erstellen
Webseiten nach Kategorien filtern
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob Benutzer Webseiten mit schädlichem Inhalt besuchen können.
Wählen Sie aus, ob ein Alarm erzeugt wird, wenn der Benutzer versucht, auf eine gefilterte
Website zuzugreifen.
Sie können auswählen, ob Alarme nur für blockierte Seiten erstellt werden, oder auch für
Seiten, die nur eine Warnung auslösen.
Wählen Sie aus, auf welche Website-
Kategorien Benutzer zugreifen können.
Websites werden basierend auf Daten von
SophosLabs kategorisiert. Die Daten werden laufend aktualisiert.
256 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Website-Ausschlüsse
Sophos Mobile
Beschreibung
Konfigurieren Sie Ausnahmen für die Kategorie-
Filter:
Erlaubte Domänen: Webseiten, die erlaubt sind, obwohl die zugehörige Kategorie blockiert wird.
Blockierte Domänen: Webseiten, die blockiert werden, obwohl die zugehörige Kategorie erlaubt ist.
Website-Ausnahmen angeben
In Erlaubte Domänen und Blockierte Domänen können Sie pro Zeile eine der folgenden Angaben machen (ohne Trennzeichen):
• IPv4- oder IPv6-Adresse
203.0.113.0
2001:db8:85a3:0:0:8a2e:370:7334
• IPv4- oder IPv6-Subnetz
203.0.113.0/24
2001:db8::/32
• Domäne www.example.com
• Eine Wildcard-Domäne. Das Wildcard-Zeichen * muss das erste Zeichen sein.
*.example.com
*example.com
In Blockierte Domänen können Sie ein einzelnes Wildcard-Zeichen * eingeben, um alle Websites zu blockieren.
Filterlogik
Wenn Web Filtering bewertet, ob eine Website zugelassen oder gesperrt werden muss, haben „Ist erlaubt“-Regeln Vorrang vor „Ist verboten“-Regeln, und Regeln aus Richtlinien haben Vorrang vor benutzerdefinierten Regeln.
Filterregeln werden in der folgenden Reihenfolge angewendet:
1. Wenn die Website in Erlaubte Domänen enthalten ist, ist sie zulässig.
2. Wenn die Website in Blockierte Domänen enthalten ist, wird sie gesperrt.
3. Wenn der Benutzer die Website erlaubt hat, ist sie zulässig.
4. Wenn der Benutzer die Website verboten hat, wird sie gesperrt.
5. Wenn die Website zu einer verbotenen Kategorie gehört, wird sie gesperrt.
Copyright © Sophos Limited 257
Sophos Mobile
14.22.3 Konfiguration SMS Filtering (Mobile-Threat-Defense-
Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration SMS Filtering legen Sie Domänennamen für die Funktion „SMS Filtering“ von
Sophos Intercept X for Mobile fest.
SMS Filtering schützt Benutzer vor SMS- und MMS-Angriffen. Nachrichten, die eine Fake-Domäne verwenden, werden in den Ordner SMS Junk verschoben, ausgenommen Nachrichten von
Kontakten.
Eine Fake-Domäne sieht auf den ersten Blick wie Ihre richtige Domäne aus, unterscheidet sich aber in kleinen Details:
• Einzelne Zeichen sind geändert, eingefügt oder vertauscht.
• Der Domänenname ist am Anfang oder Ende ergänzt.
• Die Top Level Domain (TLD) stimmt nicht überein.
Wenn zum Beispiel Ihre richtige Domäne sophos.com
ist, kann eine Fake-Domäne wie folgt aussehen:
• s0phos.com
(Zeichen ersetzt)
• soophos.com
(Zeichen eingefügt)
• sohpos.com
(Zeichen vertauscht)
• mysophos.com
(Anfang ergänzt)
• sophos.net
(falsche TLD)
Unterdomänen wie z.B. hr.sophos.com
werden nicht gefiltert.
Wenn eine SMS-Nachricht gefiltert wird, werden auch alle weiteren Nachrichten desselben
Absenders gefiltert.
14.23 Konfigurationen für macOS-Geräterichtlinien
Mit einer macOS-Geräterichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Macs, die für alle Benutzer gelten.
Zugehörige Konzepte
(Seite 114)
Konfigurationen für macOS-Benutzerrichtlinien (Seite 280)
Mit einer macOS-Benutzerrichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Macs, die für Benutzer gelten, die von Sophos Mobile verwaltet werden.
14.23.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an die Kennwörter von Mac-
Benutzerkonten.
258 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
Wenn die Konfiguration Kennwortrichtlinien einem Gerät zugewiesen wird, startet eine
Toleranzfrist von 60 Minuten. Wenn der Benutzer innerhalb dieser Toleranzfrist den Home-
Bildschirm öffnet, wird er aufgefordert, sein Kennwort an die neuen Richtlinien anzupassen. Nach
Ablauf der Toleranzfrist kann der Benutzer keine Apps mehr starten, auch keine System-Apps.
Einstellung
Einfache Werte erlauben
Alphanumerische Werte erforderlich
Minimale Länge des Kennworts
Mindestanzahl von komplexen Zeichen
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Automatische Sperre (Minuten)
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Toleranzfrist für Gerätesperrung
Beschreibung
Benutzer dürfen aufeinanderfolgende oder wiederholte Zeichen in ihrem Kennwort verwenden, zum Beispiel 1111 oder abcde .
Kennwort muss mindestens einen Buchstaben oder eine Ziffer enthalten.
Gibt an, wie viele Zeichen ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Gibt an, wie viele nicht-alphanumerische
Zeichen (zum Beispiel & oder !) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
In diesem Feld können Sie den Höchstwert festlegen, den der Benutzer auf dem Gerät konfigurieren darf. Mit der automatischen Sperre wird festgelegt, wann (in Minuten) das Gerät nach Nichtbenutzung gesperrt werden soll.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
In diesem Feld können Sie den Höchstwert festlegen, den der Benutzer auf dem Gerät konfigurieren darf. Mit der Toleranzfrist für die
Gerätesperrung legen Sie fest, wie lange nach einer Sperre das Gerät ohne Kennwort entsperrt werden kann. Wenn Sie Ohne auswählen, kann der Benutzer einen beliebigen verfügbaren
Zeitraum wählen. Wenn Sie Sofort auswählen, müssen Benutzer immer, wenn sie ihre Geräte entsperren, ein Kennwort eingeben.
Copyright © Sophos Limited 259
Sophos Mobile
Einstellung
Anzahl fehlerhafter Login-Versuche, bis das
Gerät zurückgesetzt wird
Beschreibung
In diesem Feld können Sie die Anzahl fehlgeschlagener Kennwort-Eingabeversuchen eingeben, nach der das Gerät zurückgesetzt wird. Nach sechs fehlgeschlagenen
Versuchen wird eine Zeitverzögerung verhängt. Ein erneuter Versuch kann erst nach Ablauf der Verzögerung unternommen werden. Diese Verzögerung wird mit jedem fehlgeschlagenen Versuch größer. Nach dem letzten fehlgeschlagenen Versuch werden alle
Daten und Einstellungen sicher vom Gerät entfernt. Die Zeitverzögerung startet nach dem sechsten Versuch. Wenn Sie diesen Wert also auf 6 oder niedriger setzen, wird keine
Verzögerung ausgelöst. In diesem Fall wird das Gerät zurückgesetzt, sobald die maximale
Anzahl an Fehlversuchen überschritten ist.
14.23.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Macs.
Hinweis
Einige Optionen sind nur für bestimmte macOS-Versionen verfügbar. In Sophos Mobile Admin ist dies durch blaue Label gekennzeichnet.
Gerät
Einstellung
Verwendung der Kamera erlauben
Internetsuchergebnis für Spotlight erlauben
Apple Music erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Kamera nicht verfügbar und das Symbol der Kamera-App wird vom Home-Bildschirm entfernt. Benutzer können weder Fotos machen noch Videos aufzeichnen oder FaceTime benutzen.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, führt
Spotlight keine Internetsuche durch.
Der Dienst „Apple Music“ ist verfügbar.
260 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Verzögerung von macOS-Aktualisierungen
Beschreibung
Anzahl an Tagen, die eine macOS-Aktualisierung nach dem
Veröffentlichungsdatum verzögert wird.
Geben Sie einen Wert zwischen 0 (keine
Verzögerung) und 90 ein.
iCloud
Einstellung
Sicherung erlauben iCloud-Fotomediathek erlauben iCloud-Schlüsselbundsynchronisierung erlauben
Dokumentensynchronisierung erlauben
„Zugang zu meinem Mac“ erlauben
„Meinen Mac suchen“ erlauben iCloud-Lesezeichen erlauben
Beschreibung
Benutzer können ein Geräte-Backup in iCloud machen.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Benutzer können die iCloud-Fotomediathek verwenden.
Benutzer können iCloud-Schlüsselbund verwenden, um Kennwörter zwischen ihren iPhones, iPads und Macs zu synchronisieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, speichert iCloud-Schlüsselbund Daten nur lokal auf dem Gerät.
Benutzer können Dokumente und App-
Konfigurationsdaten in iCloud speichern.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Zugang zu meinem Mac verwenden, d.h. Datei- und
Bildschirminhalte zwischen einem lokalen und einem entfernten Mac teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Meinen
Mac suchen verwenden, um ihren Mac ferngesteuert zu orten, zu sperren, oder auf
Werkseinstellungen zurückzusetzen.
Benutzer können die iCloud-Funktion
Lesezeichen verwenden, um Web-Lesezeichen zwischen Browsern und Plattformen zu synchronisieren.
Copyright © Sophos Limited 261
Sophos Mobile
Einstellung iCloud Mail erlauben iCloud-Kalender erlauben iCloud-Erinnerungen erlauben iCloud-Adressbuch erlauben iCloud-Notizen erlauben iCloud Drive für Desktop und Dokumente erlauben
Beschreibung
Benutzer können auf ihrem Mac ein Konto für iCloud Mail einrichten.
Benutzer können die iCloud-Funktion Kalender verwenden, um ihre Kalender auf ihren Geräten und mit anderen iCloud-Benutzern zu teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion
Erinnerungen verwenden, um Erinnerungslisten auf ihren Geräten und mit anderen iCloud-
Benutzern zu teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion
Adressbuch verwenden, um Kontakte auf ihren
Geräten und mit anderen iCloud-Benutzern zu teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Notizen verwenden, um Notizen zu erstellen und diese auf ihren Geräten und mit anderen Benutzern zu teilen.
Benutzer können ihren Mac-Desktop und ihren
Ordner Dokumente in iCloud Drive speichern und darauf von anderen Geräten aus zugreifen.
Sicherheit und Privatsphäre
Einstellung
Touch ID und Face ID zum Entsperren des
Gerätes erlauben
Definitionsfunktionen erlauben
Auto-Entsperren erlauben iTunes-Dateifreigabe erlauben
AirPrint erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann das Gerät nicht per biometrische
Authentisierung entsperrt werden.
Benutzer können Definitionen für markierte
Wörter nachschlagen.
Benutzer können Auto-Entsperren verwenden, um ihren Mac automatisch von ihrer Apple
Watch entsperren zu lassen.
Benutzer können die iCloud-Funktion
Datenfreigabe verwenden, um Dateien zwischen ihrem Mac und einem iPhone oder iPad zu kopieren.
Benutzer können Dateien an AirPrint-Drucker senden.
262 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung iBeacon-Erkennung von AirPrint-Druckern erlauben
Beschreibung
Das Gerät verwendet iBeacon, um AirPrint-
Geräte zu erkennen.
Warnung
Wenn Sie dies erlauben, können bösartige iBeacon-Geräte Phishing-Angriffe auf den
Datenverkehr im Netzwerk ausführen.
Vertrauenswürdige Zertifikate für AirPrint
über TLS erzwingen
Automatisches Ausfüllen von Kennwörtern erlauben
WLAN-Kennwörter von nahen Geräten anfordern
AirDrop-Kennwortfreigabe erlauben
AirPrint über TLS wird abgewiesen, falls das
AirPrint-Gerät kein vertrauenswürdiges Zertifikat verwendet.
Benutzer können die Einstellung Automatisch
ausfüllen aktivieren, um gespeicherte
Kennwörter oder Kreditkarteninformationen in
Safari und anderen Apps zu verwenden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, wird auch das automatische Vorschlagen von sicheren Kennwörtern deaktiviert.
Das Gerät versucht bei der Einrichtung einer
WLAN-Verbindung, das Kennwort von in der
Nähe befindlichen Geräten zu erhalten.
Benutzer können Kennwörter aus dem
Password Manager per AirDrop mit anderen
Benutzern teilen.
14.23.3 Konfiguration „WLAN“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für WLAN-Verbindungen fest.
Einstellung
SSID
Automatisch verbinden
Unsichtbares Netzwerk
Beschreibung
Der Name des WLAN.
Geräte verbinden sich automatisch wenn das
WLAN-Netzwerk verfügbar ist.
Das WLAN-Netzwerk sendet seine SSID nicht.
Copyright © Sophos Limited 263
Sophos Mobile
Einstellung
Keine private Adresse verwenden
Sicherheitstyp
Kennwort
Protokolle
Beschreibung
Das Gerät meldet sich am Netzwerk mit seiner
Hardware-MAC-Adresse an, nicht mit einer von iOS erstellten Netzwerk-spezifischen Adresse.
Diese Einstellung reduziert den Schutz der
Privatsphäre der Verbindung. Verwenden Sie die Einstellung nur, wenn sich das Gerät an allen Ihren Netzwerken mit derselben MAC-
Adresse anmelden soll.
Beachten Sie, dass die Integration mit dem
Network-Access-Control-Systems (NAC) eines
Fremdanbieters nicht für Geräte funktioniert, die eine private MAC-Adresse verwenden. Das
NAC-System kennt nur die private Adresse eines Gerätes, während Sophos Mobile nur die
Hardware-Adresse kennt.
Der Sicherheitstyp des WLAN-Netzwerks.
Das WLAN-Kennwort.
Diese Option ist verfügbar, wenn Sie einen persönlichen Sicherheitstyp ausgewählt haben.
Die Einstellungen des
Authentifizierungsprotokolls.
• Akzeptierte EAP-Typen: Die EAP-Arten, die das
Gerät für die Authentifizierung akzeptiert.
• EAP-FAST: Für EAP-FAST können Sie eine PAC
(Protected Access Credential) konfigurieren.
• Innere Identität (TTLS): Das Protokoll für die getunnelte Benutzerauthentifizierung (für TTLS).
• Minimale TLS-Version, Maximale TLS-Version:
Die minimale und maximale TLS-Version, die das
Gerät für die EAP-Authentifizierung akzeptiert.
Protokolle ist verfügbar, wenn Sie einen
Enterprise-Sicherheitstyp ausgewählt haben.
264 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Authentifizierung
Vertrauenswürdige Zertifikate
Proxy
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Client-Authentifizierungseinstellungen.
• Benutzer: Der Benutzername für die WLAN-
Verbindung.
• Kennwort bei jeder Verbindung erforderlich:
Wählen Sie diese Option aus, um das Kennwort mit jeder Authentifizierung zu senden.
• Kennwort: Das WLAN-Kennwort.
• Identitätszertifikat: Das Zertifikat für die WLAN-
Verbindung. Bevor Sie ein Zertifikat auswählen können, müssen Sie es mit einer Konfiguration
Client-Zertifikat zur Richtlinie hinzufügen.
• Externe Identität: Die extern sichtbare ID (für
TTLS, PEAP und EAP-FAST).
Authentifizierung ist verfügbar, wenn Sie einen Enterprise-Sicherheitstyp ausgewählt haben.
Das Server-Zertifikat.
Bevor Sie ein Zertifikat auswählen können, müssen Sie es mit einer Konfiguration Root-
Zertifikat zur Richtlinie hinzufügen.
Vertrauenswürdige Zertifikate ist verfügbar, wenn Sie einen Enterprise-Sicherheitstyp ausgewählt haben.
Wählen Sie Manuell aus, um die
Verbindungsdetails manuell zu konfigurieren.
Wählen Sie Automatisch aus, wenn Sie eine
Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-Datei) haben.
14.23.4 Konfiguration „Gatekeeper“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Gatekeeper konfigurieren Sie die macOS-Funktion Gatekeeper, mit der Apps blockiert werden, die aus verbotenen Quellen installiert wurden.
Copyright © Sophos Limited 265
Sophos Mobile
Einstellung
Apps aus Download-Quellen erlauben
Beschreibung
Wählen Sie die gewünschte Einstellung aus:
• Alle Quellen: Benutzer können alle Apps
öffnen, unabhängig davon, aus welcher
Quelle sie installiert wurden.
• Mac App Store: Benutzer können nur
Apps öffnen, die aus dem Mac App Store installiert wurden.
• Mac App Store und verifizierte
Entwickler: Benutzer können nur Apps
öffnen, die aus dem Mac App Store installiert wurden oder die von verifizierten
Entwicklern stammen, d.h. von Entwicklern, die von Apple zugelassen wurden.
14.23.5 Konfiguration Kernel-Erweiterungs-Richtlinie
(macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Kernel-Erweiterungs-Richtlinie genehmigen oder blockieren Sie bestimmte
Kernel-Erweiterungen (Third-Party Kernel Extensions, KEXTs). Ohne diese Konfiguration muss der
Benutzer den Vorgang genehmigen, wenn eine App eine Kernel-Erweiterung installieren will.
Hinweis
Benutzer müssen die Richtlinie akzeptieren. Dies gilt nicht für Geräte, die mit Apple Business
Manager verwaltet werden.
Einstellung
Vom Benutzer genehmigte Erweiterungen erlauben
Sophos-Erweiterungen genehmigen
Genehmigte Team-IDs
Beschreibung
Wenn eine App eine Kernel-Erweiterung installieren will, die nicht in dieser Konfiguration genehmigt ist, muss der Benutzer den Vorgang genehmigen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden Erweiterungen, die nicht in dieser
Konfiguration genehmigt sind, blockiert.
Kernel-Erweiterungen von Sophos sind genehmigt.
Eine Liste mit Werten für
.
Kernel-Erweiterungen, die mit einer dieser IDs signiert sind, sind genehmigt.
266 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Um die Team ID einer Kernel-Erweiterung zu ermitteln, installieren Sie diese auf einem Mac in Ihrer
Testumgebung. Geben Sie anschließend folgende zwei Befehle in der Terminal-App ein: sqlite3 /var/db/SystemPolicyConfiguration/KextPolicy
SELECT * FROM kext_policy;
Mit der Tastenkombination STRG-D können Sie die sqlite3-Sitzung beenden.
Sie erhalten für jede installierte Kernel-Erweiterung eine Ausgabezeile. Der erste Wert in jeder Zeile ist die Team ID.
14.23.6 Richtliniensteuerung in der Systemeinstellung
„Sicherheit“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Richtliniensteuerung in der Systemeinstellung „Sicherheit“ können Sie
Einstellungen des Tabs Datenschutz in den macOS Systemeinstellungen für Sicherheit verwalten.
Hinweis
Benutzer müssen die Richtlinie akzeptieren. Dies gilt nicht für Geräte, die mit Apple Business
Manager verwaltet werden.
Einstellung
Sophos Endpoint erlauben, alle Dateien zu scannen
Beschreibung
Ermöglichen Sie Sophos Endpoint den Zugriff auf Daten wie E-Mail, Nachrichten, Safari,
Home, Time Machine-Sicherungen und bestimmte administrative Einstellungen für alle
Benutzer auf dem Mac.
14.23.7 Konfiguration „VPN“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration VPN definieren Sie VPN-Einstellungen für Netzwerkverbindungen.
Einstellung
Verbindungsname
Beschreibung
Der Name der Verbindung, der auf dem Gerät angezeigt wird.
Copyright © Sophos Limited 267
Sophos Mobile
Einstellung
Verbindungstyp
Identifier (Reverse-DNS-Format)
Server
Konto
Drittanbieter-Einstellungen
Alle Daten über VPN übertragen
Gruppe
Beschreibung
Der Typ der VPN-Verbindung:
• Cisco AnyConnect
• Cisco Legacy AnyConnect
• IPsec (Cisco)
• F5
• Check Point
• SSL/TLS (benutzerdefiniert)
Je nach hier gewähltem Verbindungstyp werden auf der Seite VPN unterschiedliche
Eingabefelder angezeigt.
Die benutzerdefinierte Kennung im Reverse-
DNS-Format.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
Servers.
Das Benutzer-Konto für die Authentisierung der
Verbindung.
Falls Ihr Anbieter benutzerdefinierte
Verbindungseinstellungen spezifiziert hat, geben Sie diese hier ein.
Um eine Eigenschaft einzugeben, klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend im Dialogfeld den Schlüssel und den Wert der
Eigenschaft ein.
Die VPN-Verbindung wird für den gesamten
Datenverkehr verwendet.
Geben Sie die Gruppe ein, die für die
Authentisierung der Verbindung erforderlich sein kann.
268 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Benutzer-Authentifizierung
Geräte-Authentifizierung
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Art der Benutzer-Authentisierung für die
Verbindung:
• Kennwort
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-
Authentifizierung ein Feld Kennwort angezeigt. Geben Sie das Kennwort für die
Authentisierung ein.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-
Authentifizierung ein Feld Zertifikat angezeigt. Wählen Sie ein Zertifikat aus.
Die Art der Geräte-Authentifizierung:
• Schlüssel (Shared Secret)/Gruppenname
Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Felder Gruppenname, Schlüssel
(Shared Secret), Hybrid-Authentifizierung
verwenden und Kennwort verlangen unter dem Feld Geräte-Authentifizierung angezeigt. Geben Sie die erforderlichen
Authentisierungsinformationen in den
Feldern Gruppenname und Schlüssel
(Shared Secret) ein. Wählen Sie je nach
Anforderung Hybrid-Authentifizierung
verwenden und Kennwort verlangen.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Felder Zertifikat und Inklusive
Benutzer-PIN unter dem Feld Geräte-
Authentifizierung angezeigt. Wählen Sie in der Liste Zertifikat das erforderliche
Zertifikat aus. Wählen Sie Inklusive
Benutzer-PIN aus, um die Benutzer-PIN in die Geräteauthentisierung einzubeziehen.
Copyright © Sophos Limited 269
Sophos Mobile
Einstellung
Proxy
Provider-Typ
Beschreibung
Die Proxy-Einstellungen für die Verbindung:
• Kein Proxy
• Manuell
Wenn Sie diese Option wählen, werden die
Felder Server und Port, Authentifizierung und Kennwort angezeigt. Geben Sie im
Feld Server und Port die gültige Adresse und den Port des Proxy-Servers ein.
Geben Sie im Feld Authentifizierung den Benutzernamen für die Verbindung zum Proxy-Server ein. Geben Sie im Feld
Kennwort das Kennwort für die Verbindung zum Proxy-Server ein.
• Automatisch
Wenn Sie diese Option wählen, wird das
Feld Proxyserver-URL angezeigt. Geben
Sie die URL des Servers mit der Proxy-
Einstellung in diesem Feld ein.
Der VPN-Verbindungstyp.
• App-Proxy: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Applikationsschicht gesendet.
• Paket-Tunnel: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Netzwerkschicht gesendet.
14.23.8 Konfiguration Firewall (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Firewall legen Sie Einstellungen für die in macOS enthaltene Anwendungs-
Firewall fest.
Einstellung
Anwendungs-Firewall aktivieren
Alle eingehenden Verbindungen blockieren
Beschreibung
Die Anwendungs-Firewall ist aktiviert.
Eingehende Verbindungen für Freigabedienste
(z.B. Dateifreigabe oder Bildschirmfreigabe) werden blockiert.
Folgende Systemdienste sind davon ausgenommen:
• configd (DHCP und andere
Netzwerkkonfigurations-Dienste)
• mDNSResponder (Bonjour)
• racoon (IPSec)
270 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Tarnmodus verwenden
System-Apps automatisch erlauben
Signierte heruntergeladene Apps automatisch erlauben
Erlaubte Verbindungen
Abgelehnte Verbindungen
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Computer ignoriert nicht erwartete
Anforderungen wie z.B. Ping-Anforderungen.
System-Apps wie z.B. iTunes werden zu der
Liste der Apps hinzugefügt, die Verbindungen erhalten dürfen.
Diese Einstellung können Sie nicht deaktivieren.
Apps, die von einer gültigen Zertifizierungsstelle
(CA) signiert wurden, werden zu der Liste der
Apps hinzugefügt, die Verbindungen erhalten dürfen.
Diese Einstellung können Sie nicht deaktivieren.
Eine App-Gruppe mit den Apps, die
Verbindungen empfangen dürfen.
Verbindungen für andere Apps können vom
Benutzer erlaubt oder abgelehnt werden.
Eine App-Gruppe mit den Apps, die keine
Verbindungen empfangen dürfen.
Verbindungen für andere Apps können vom
Benutzer erlaubt oder abgelehnt werden.
14.23.9 Konfiguration „Webfilter“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Webfilter definieren Sie Einstellungen für eine Fremdanbieter-App zum Filtern von Web-Inhalten.
Einstellung
Filtername
Filter-ID
Server
Organisation
Beschreibung
Ein freier Name für die Filterkonfiguration.
Die Bundle-ID der Drittanbieter-App.
Der Server, auf dem der Filterdienst läuft (Host-
Name, IP-Adresse oder URL).
Der Name Ihrer Organisation. Der Wert wird an den Filterdienst weitergeleitet.
Benutzername
Kennwort
Zertifikat
Die Anmeldeinformationen für den Filterdienst.
Ein Zertifikat für die Authentisierung beim
Filterdienst.
Copyright © Sophos Limited 271
Sophos Mobile
Einstellung
Filterumfang
Drittanbieter-Einstellungen
Beschreibung
Der von der Drittanbieter-App zu filternde
Datenverkehr:
• Browser-Datenverkehr filtern: WebKit-
Browserdaten werden gefiltert.
• Socket-Datenverkehr filtern: Socket-
Daten werden gefiltert.
• Browser- und Socket-Datenverkehr
filtern: WebKit- und Socket-Daten werden gefiltert.
Weitere Konfigurationseinstellungen (falls von der Drittanbieter-App benötigt).
14.23.10 Konfiguration „Globaler HTTP-Proxy“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Globaler HTTP-Proxy definieren Sie einen Unternehmens-Proxy-Server.
Einstellung
Proxy
Server
Port
Authentifizierung
Kennwort
PAC-URL
Beschreibung
Wählen Sie Manuell aus, um die
Verbindungsdetails manuell zu konfigurieren.
Wählen Sie Automatisch aus, wenn Sie eine
Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-Datei) haben.
Der Name oder die IP-Adresse des HTTP-
Proxys.
Die Portnummer des HTTP-Proxys.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Proxy-Server.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Proxy-Server.
Die URL der Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-
Datei).
14.23.11 Konfiguration „Verwaltete Domänen“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Verwaltete Domänen definieren Sie verwaltete Domänen für Macs.
272 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
E-Mail-Domänen
Geben Sie E-Mail-Domänen ein, die von Ihrer Organisation verwaltet werden. In der Mail-App werden E-Mails von Adressen, die nicht zu einer der konfigurierten Domänen gehören, als externe
E-Mails gekennzeichnet.
14.23.12 Konfiguration „Single-Sign-On“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Single-Sign-On definieren Sie Einstellungen für das Single-Sign-On für
Drittanbieter-Apps.
Einstellung
Name
Kerberos-Principal-Name
Realm
URLs
App-IDs
Beschreibung
Eine Bezeichnung für das Konto.
Der „Kerberos Principal“-Name.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, muss der
Benutzer den Namen eingeben.
Der „Kerberos Realm“-Name.
Sie müssen den Namen in Großbuchstaben eingeben.
Eine Liste von URL-Präfixwerten. Das Konto muss zu einem dieser Werte passen, um für
Kerberos-Authentisierung über HTTP verwendet werden zu können.
Die Werte müssen mit http:// oder https:// beginnen.
Wenn ein Wert nicht mit dem Zeichen / endet, wird / von Sophos Mobile hinzugefügt.
Eine Liste von Bundle-IDs von Apps.
Werte müssen entweder vollständige IDs sein (z.B. com.sophos.smsec
), oder
Präfixwerte mit den Zeichen .* am Ende (z.B.
com.sophos.* ).
14.23.13 Konfiguration „AirPrint“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration AirPrint fügen Sie der Druckerliste eines Benutzers AirPrint-Drucker hinzu.
Einstellung
IP-Adresse
Beschreibung
Die IP-Adresse des AirPrint-Druckers.
Copyright © Sophos Limited 273
Sophos Mobile
Einstellung
Ressource
Beschreibung
Die mit dem Drucker verbundene Ressource.
Beispiele:
• printers/<printer model>
• ipp/print
14.23.14 Konfiguration „Verzeichnisdienst“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Verzeichnisdienst geben Sie eine Active-Directory-Domäne an, der ein Mac beitritt, wenn ihm die Richtlinie zugewiesen wird.
Hinweis
Wenn Sie hier dieselbe Domäne konfigurieren, die Sie für das Sophos Mobile Self Service Portal verwenden, wird die dem Mac zugewiesene macOS-Benutzerrichtlinie auf alle Active-Directory-
Benutzer angewendet, die sich an dem Mac anmelden.
Allgemeine Einstellungen
Einstellung
Domain-Hostname
AD-Administratorname
Kennwort
Organisationseinheit (OU)
Beschreibung
Der DNS-Host-Name der Active-Directory-
Domäne.
Die Anmeldeinformationen des Kontos, das für die Verbindung mit dem Active-Directory-Server verwendet wird.
Dieser Benutzer muss berechtigt sein, Geräte zur Active-Directory-Datenbank hinzuzufügen.
Die Organizational Unit (OU) in der Active-
Directory-Datenbank, welcher der beitretende
Computer hinzugefügt wird.
274 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Benutzereinstellungen
Einstellung
Mobilen Account erstellen
Bestätigung vor Erstellung mobiler
Accounts einholen
Lokalen Benutzerordner erzwingen
UNC-Pfad von Active Directory verwenden
Netzwerkprotokoll
Standardmäßige Benutzer-Shell
Beschreibung macOS erstellt einen mobilen Account, wenn sich ein Netzwerk-Benutzer zum ersten Mal anmeldet.
Bei einem mobilen Account können sich
Benutzer auch dann ihre Active-Directory-
Anmeldeinformationen verwenden, wenn der
Mac nicht mit dem Active-Directory-Server verbunden ist.
Der Benutzer entscheidet, ob ein mobiler
Account erstellt wird.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, werden Benutzerprofile immer auf dem
Startvolume angelegt. Dies ist für mobile
Accounts erforderlich.
Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren, werden reine Netzwerk-Benutzerordner verwendet.
macOS verwendet den im Active-Directory-
Benutzerkonto angegebenen Benutzerordner.
Das Mount-Protokoll für den Benutzerordner.
Die Kommando-Shell des Benutzers.
Wenn Sie keinen Wert angeben, wird /bin/ bash verwendet.
Pfade
Einstellung
UID-Attribut
GID-Attribut Benutzer
GID-Attribut Gruppe
Beschreibung
Das Active-Directory-Attribut, das für die eindeutige Benutzerkennung (UID) in macOS verwendet wird.
Das Active-Directory-Attribut, das für die
Kennung der primären Gruppe (Primary Group
ID) von macOS-Benutzerkonten verwendet wird.
Das Active-Directory-Attribut, das für die
Kennung von macOS-Gruppenkonten (Group
ID) verwendet wird.
Copyright © Sophos Limited 275
Sophos Mobile
276
Achtung
Wenn Sie diese Zuordnungen später ändern, können Benutzer möglicherweise nicht mehr auf ihre
Dateien zugreifen.
Administration
Einstellung
Bevorzugter DC-Server
Kennwort-Vertrauensintervall (Tage)
Namespace
Paket-Signierung
Paket-Verschlüsselung
Beschreibung
Der vorrangig anzufragende Active-Directory-
Domänen-Controller (DC).
Wenn Sie keinen Wert angeben, wählt macOS den Domänen-Controller anhand von Site-
Informationen und Reaktionszeiten aus.
Geben Sie an, wie häufig macOS das Kennwort seines Active-Directory-Computer-Accounts
ändert.
Wenn Sie keinen Wert angeben, ändert macOS sein Kennwort alle 14 Tage.
Wenn Sie den Wert 0 angeben, ändert macOS das Kennwort nicht automatisch.
• Forest
Namespace-Unterstützung wird aktiviert.
Es können sich Benutzer mit dem gleichen
Anmeldenamen aus verschiedenen
Domänen des Active Directory Forest anmelden.
Benutzer müssen ihren Anmeldenamen in der Form DOMAIN\name eingeben.
• Domäne
Namespace-Unterstützung wird deaktiviert.
Benutzer müssen einen eindeutigen
Anmeldenamen haben.
macOS kann die für die Active-Directory-
Kommunikation verwendeten LDAP-
Verbindungen signieren und verschlüsseln.
• Erlauben: macOS entscheidet, of die LDAP-
Verbindungen signiert und/oder verschlüsselt werden.
• Deaktivieren: macOS signiert oder verschlüsselt die LDAP-Verbindungen nicht.
• Benötigen: macOS signiert und verschlüsselt die
LDAP-Verbindungen immer.
• SSL/TLS: macOS verwendet immer LDAP über
SSL/TLS.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Multi-Domänen-Authentifizierung
Domänenadministrator-Gruppen
DDNS beschränken
Sophos Mobile
Beschreibung
Benutzer aus allen Domänen des Active
Directory Forest können sich anmelden.
Eine Liste von Active-Directory-Gruppen.
Mitglieder dieser Gruppen erhalten Admin-
Rechte auf dem Mac.
Um eine Gruppe hinzuzufügen, geben Sie den Active-Directory-Domänennamen, einen umgekehrten Schrägstrich und den Namen des
Gruppenkontos ein. Zum Beispiel ADS\Domain
Admins .
Groß- und Kleinschreibung wird unterschieden.
Eine Liste von Netzwerk-Schnittstellen.
Standardmäßig verwendet macOS für alle
Netzwerk-Schnittstellen Dynamic DNS (DDNS).
Um DDNS auf bestimmte Schnittstellen zu beschränken, geben Sie deren BSD-Namen ein.
Um zum Beispiel DDNS auf den internen
Ethernet-Port zu beschränken, geben Sie en0 ein.
Um mehr als eine Schnittstelle einzugeben, drücken Sie nach jedem Wert die Taste
Eingabe.
14.23.15 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Macs.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Copyright © Sophos Limited 277
Sophos Mobile
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.23.16 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Macs.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Export aus Schlüsselbund erlauben
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine PKCS #12 (.pfx)-
Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Benutzer können den privaten Schlüssel des
Zertifikats aus dem Schlüsselbund exportieren.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.23.17 Konfiguration „SCEP“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Einstellung
URL
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
278 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
CA-Name
Betreff
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Wiederholungen
Wiederholungsverzögerung
Sophos Mobile
Beschreibung
Ein Name, der von der Zertifizierungsstelle verstanden wird. Der Name kann zum Beispiel zur Unterscheidung zwischen Instanzen verwendet werden.
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(SerialNumber)_% ein, um einen Mac zu spezifizieren.
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Die Anzahl an Wiederholungsversuchen, falls der Server mit dem Status Pending antwortet.
Die Zeit in Sekunden zwischen zwei
Wiederholungsversuchen.
Copyright © Sophos Limited 279
Sophos Mobile
Einstellung
Schlüsselgröße
Export aus Schlüsselbund erlauben
Beschreibung
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Benutzer können den privaten Schlüssel des
Zertifikats aus dem Schlüsselbund exportieren.
14.24 Konfigurationen für macOS-
Benutzerrichtlinien
Mit einer macOS-Benutzerrichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Macs, die für Benutzer gelten, die von Sophos Mobile verwaltet werden.
Zugehörige Konzepte
(Seite 114)
Konfigurationen für macOS-Geräterichtlinien (Seite 258)
Mit einer macOS-Geräterichtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Macs, die für alle Benutzer gelten.
14.24.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an die Kennwörter von Mac-
Benutzerkonten.
Hinweis
Wenn die Konfiguration Kennwortrichtlinien einem Gerät zugewiesen wird, startet eine
Toleranzfrist von 60 Minuten. Wenn der Benutzer innerhalb dieser Toleranzfrist den Home-
Bildschirm öffnet, wird er aufgefordert, sein Kennwort an die neuen Richtlinien anzupassen. Nach
Ablauf der Toleranzfrist kann der Benutzer keine Apps mehr starten, auch keine System-Apps.
Einstellung
Einfache Werte erlauben
Alphanumerische Werte erforderlich
Minimale Länge des Kennworts
Beschreibung
Benutzer dürfen aufeinanderfolgende oder wiederholte Zeichen in ihrem Kennwort verwenden, zum Beispiel 1111 oder abcde .
Kennwort muss mindestens einen Buchstaben oder eine Ziffer enthalten.
Gibt an, wie viele Zeichen ein Kennwort mindestens enthalten muss.
280 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Mindestanzahl von komplexen Zeichen
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Automatische Sperre (Minuten)
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Toleranzfrist für Gerätesperrung
Anzahl fehlerhafter Login-Versuche, bis das
Gerät zurückgesetzt wird
Beschreibung
Gibt an, wie viele nicht-alphanumerische
Zeichen (zum Beispiel & oder !) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
In diesem Feld können Sie den Höchstwert festlegen, den der Benutzer auf dem Gerät konfigurieren darf. Mit der automatischen Sperre wird festgelegt, wann (in Minuten) das Gerät nach Nichtbenutzung gesperrt werden soll.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
In diesem Feld können Sie den Höchstwert festlegen, den der Benutzer auf dem Gerät konfigurieren darf. Mit der Toleranzfrist für die
Gerätesperrung legen Sie fest, wie lange nach einer Sperre das Gerät ohne Kennwort entsperrt werden kann. Wenn Sie Ohne auswählen, kann der Benutzer einen beliebigen verfügbaren
Zeitraum wählen. Wenn Sie Sofort auswählen, müssen Benutzer immer, wenn sie ihre Geräte entsperren, ein Kennwort eingeben.
In diesem Feld können Sie die Anzahl fehlgeschlagener Kennwort-Eingabeversuchen eingeben, nach der das Gerät zurückgesetzt wird. Nach sechs fehlgeschlagenen
Versuchen wird eine Zeitverzögerung verhängt. Ein erneuter Versuch kann erst nach Ablauf der Verzögerung unternommen werden. Diese Verzögerung wird mit jedem fehlgeschlagenen Versuch größer. Nach dem letzten fehlgeschlagenen Versuch werden alle
Daten und Einstellungen sicher vom Gerät entfernt. Die Zeitverzögerung startet nach dem sechsten Versuch. Wenn Sie diesen Wert also auf 6 oder niedriger setzen, wird keine
Verzögerung ausgelöst. In diesem Fall wird das Gerät zurückgesetzt, sobald die maximale
Anzahl an Fehlversuchen überschritten ist.
Copyright © Sophos Limited 281
Sophos Mobile
282
14.24.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Macs.
Hinweis
Einige Optionen sind nur für bestimmte macOS-Versionen verfügbar. In Sophos Mobile Admin ist dies durch blaue Label gekennzeichnet.
Gerät
Einstellung
Verwendung der Kamera erlauben
Internetsuchergebnis für Spotlight erlauben
Apple Music erlauben
Verzögerung von macOS-Aktualisierungen
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Kamera nicht verfügbar und das Symbol der Kamera-App wird vom Home-Bildschirm entfernt. Benutzer können weder Fotos machen noch Videos aufzeichnen oder FaceTime benutzen.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, führt
Spotlight keine Internetsuche durch.
Der Dienst „Apple Music“ ist verfügbar.
Anzahl an Tagen, die eine macOS-Aktualisierung nach dem
Veröffentlichungsdatum verzögert wird.
Geben Sie einen Wert zwischen 0 (keine
Verzögerung) und 90 ein.
iCloud
Einstellung
Sicherung erlauben iCloud-Fotomediathek erlauben
Beschreibung
Benutzer können ein Geräte-Backup in iCloud machen.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Benutzer können die iCloud-Fotomediathek verwenden.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung iCloud-Schlüsselbundsynchronisierung erlauben
Dokumentensynchronisierung erlauben
„Zugang zu meinem Mac“ erlauben
„Meinen Mac suchen“ erlauben iCloud-Lesezeichen erlauben iCloud Mail erlauben iCloud-Kalender erlauben iCloud-Erinnerungen erlauben iCloud-Adressbuch erlauben iCloud-Notizen erlauben
Sophos Mobile
Beschreibung
Benutzer können iCloud-Schlüsselbund verwenden, um Kennwörter zwischen ihren iPhones, iPads und Macs zu synchronisieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, speichert iCloud-Schlüsselbund Daten nur lokal auf dem Gerät.
Benutzer können Dokumente und App-
Konfigurationsdaten in iCloud speichern.
Wenn das Gerät iOS 13.0 (oder iPadOS 13.1) oder neuer verwendet, muss es betreut werden, um diese Option zu unterstützen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Zugang zu meinem Mac verwenden, d.h. Datei- und
Bildschirminhalte zwischen einem lokalen und einem entfernten Mac teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Meinen
Mac suchen verwenden, um ihren Mac ferngesteuert zu orten, zu sperren, oder auf
Werkseinstellungen zurückzusetzen.
Benutzer können die iCloud-Funktion
Lesezeichen verwenden, um Web-Lesezeichen zwischen Browsern und Plattformen zu synchronisieren.
Benutzer können auf ihrem Mac ein Konto für iCloud Mail einrichten.
Benutzer können die iCloud-Funktion Kalender verwenden, um ihre Kalender auf ihren Geräten und mit anderen iCloud-Benutzern zu teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion
Erinnerungen verwenden, um Erinnerungslisten auf ihren Geräten und mit anderen iCloud-
Benutzern zu teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion
Adressbuch verwenden, um Kontakte auf ihren
Geräten und mit anderen iCloud-Benutzern zu teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Notizen verwenden, um Notizen zu erstellen und diese auf ihren Geräten und mit anderen Benutzern zu teilen.
Copyright © Sophos Limited 283
Sophos Mobile
Einstellung iCloud Drive für Desktop und Dokumente erlauben
Beschreibung
Benutzer können ihren Mac-Desktop und ihren
Ordner Dokumente in iCloud Drive speichern und darauf von anderen Geräten aus zugreifen.
Sicherheit und Privatsphäre
Einstellung
Touch ID und Face ID zum Entsperren des
Gerätes erlauben
Definitionsfunktionen erlauben
Auto-Entsperren erlauben iTunes-Dateifreigabe erlauben
AirPrint erlauben iBeacon-Erkennung von AirPrint-Druckern erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann das Gerät nicht per biometrische
Authentisierung entsperrt werden.
Benutzer können Definitionen für markierte
Wörter nachschlagen.
Benutzer können Auto-Entsperren verwenden, um ihren Mac automatisch von ihrer Apple
Watch entsperren zu lassen.
Benutzer können die iCloud-Funktion
Datenfreigabe verwenden, um Dateien zwischen ihrem Mac und einem iPhone oder iPad zu kopieren.
Benutzer können Dateien an AirPrint-Drucker senden.
Das Gerät verwendet iBeacon, um AirPrint-
Geräte zu erkennen.
Warnung
Wenn Sie dies erlauben, können bösartige iBeacon-Geräte Phishing-Angriffe auf den
Datenverkehr im Netzwerk ausführen.
Vertrauenswürdige Zertifikate für AirPrint
über TLS erzwingen
Automatisches Ausfüllen von Kennwörtern erlauben
AirPrint über TLS wird abgewiesen, falls das
AirPrint-Gerät kein vertrauenswürdiges Zertifikat verwendet.
Benutzer können die Einstellung Automatisch
ausfüllen aktivieren, um gespeicherte
Kennwörter oder Kreditkarteninformationen in
Safari und anderen Apps zu verwenden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, wird auch das automatische Vorschlagen von sicheren Kennwörtern deaktiviert.
284 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
WLAN-Kennwörter von nahen Geräten anfordern
AirDrop-Kennwortfreigabe erlauben
Sophos Mobile
Beschreibung
Das Gerät versucht bei der Einrichtung einer
WLAN-Verbindung, das Kennwort von in der
Nähe befindlichen Geräten zu erhalten.
Benutzer können Kennwörter aus dem
Password Manager per AirDrop mit anderen
Benutzern teilen.
14.24.3 Konfiguration „Exchange-Konto“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie ein Exchange-Web-Services-Konto (EWS-Konto) für Kontakte, Mail, Erinnerungen und Kalender ein.
Einstellung
Kontoname
Exchange-Server
Domäne
Benutzer
E-Mail-Adresse
Kennwort
OAuth 2.0 aktivieren
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos Mobile verwenden, geben Sie die URL des EAS-Proxy-
Servers ein.
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Das Kennwort für dieses Konto.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, müssen
Benutzer das Kennwort auf ihren Geräten eingeben.
Das Konto verwendet die OAuth 2 für die
Authentifizierung, d.h. Benutzer authentifizieren sich mit ihren Microsoft-Anmeldeinformationen.
Copyright © Sophos Limited 285
Sophos Mobile
Einstellung
OAuth-Autorisierungs-Endpunkt
SSL/TLS
Beschreibung
Die URL des OAuth-Endpunktes, der
Anforderungen für die Benutzerauthentifizierung verarbeitet, zum Beispiel die Anmeldeseite von
Microsoft.
Wenn Sie dies verwenden, wird der Auto-
Ermittlungsdienst von Exchange Online und
Exchange Server nicht verwendet, und Sie müssen unter Exchange-Server eine Server-
Adresse eingeben.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
14.24.4 Konfiguration „WLAN“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für WLAN-Verbindungen fest.
Einstellung
SSID
Automatisch verbinden
Unsichtbares Netzwerk
Keine private Adresse verwenden
Sicherheitstyp
Beschreibung
Der Name des WLAN.
Geräte verbinden sich automatisch wenn das
WLAN-Netzwerk verfügbar ist.
Das WLAN-Netzwerk sendet seine SSID nicht.
Das Gerät meldet sich am Netzwerk mit seiner
Hardware-MAC-Adresse an, nicht mit einer von iOS erstellten Netzwerk-spezifischen Adresse.
Diese Einstellung reduziert den Schutz der
Privatsphäre der Verbindung. Verwenden Sie die Einstellung nur, wenn sich das Gerät an allen Ihren Netzwerken mit derselben MAC-
Adresse anmelden soll.
Beachten Sie, dass die Integration mit dem
Network-Access-Control-Systems (NAC) eines
Fremdanbieters nicht für Geräte funktioniert, die eine private MAC-Adresse verwenden. Das
NAC-System kennt nur die private Adresse eines Gerätes, während Sophos Mobile nur die
Hardware-Adresse kennt.
Der Sicherheitstyp des WLAN-Netzwerks.
286 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Kennwort
Protokolle
Authentifizierung
Vertrauenswürdige Zertifikate
Proxy
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Beschreibung
Das WLAN-Kennwort.
Diese Option ist verfügbar, wenn Sie einen persönlichen Sicherheitstyp ausgewählt haben.
Die Einstellungen des
Authentifizierungsprotokolls.
• Akzeptierte EAP-Typen: Die EAP-Arten, die das
Gerät für die Authentifizierung akzeptiert.
• EAP-FAST: Für EAP-FAST können Sie eine PAC
(Protected Access Credential) konfigurieren.
• Innere Identität (TTLS): Das Protokoll für die getunnelte Benutzerauthentifizierung (für TTLS).
• Minimale TLS-Version, Maximale TLS-Version:
Die minimale und maximale TLS-Version, die das
Gerät für die EAP-Authentifizierung akzeptiert.
Protokolle ist verfügbar, wenn Sie einen
Enterprise-Sicherheitstyp ausgewählt haben.
Die Client-Authentifizierungseinstellungen.
• Benutzer: Der Benutzername für die WLAN-
Verbindung.
• Kennwort bei jeder Verbindung erforderlich:
Wählen Sie diese Option aus, um das Kennwort mit jeder Authentifizierung zu senden.
• Kennwort: Das WLAN-Kennwort.
• Identitätszertifikat: Das Zertifikat für die WLAN-
Verbindung. Bevor Sie ein Zertifikat auswählen können, müssen Sie es mit einer Konfiguration
Client-Zertifikat zur Richtlinie hinzufügen.
• Externe Identität: Die extern sichtbare ID (für
TTLS, PEAP und EAP-FAST).
Authentifizierung ist verfügbar, wenn Sie einen Enterprise-Sicherheitstyp ausgewählt haben.
Das Server-Zertifikat.
Bevor Sie ein Zertifikat auswählen können, müssen Sie es mit einer Konfiguration Root-
Zertifikat zur Richtlinie hinzufügen.
Vertrauenswürdige Zertifikate ist verfügbar, wenn Sie einen Enterprise-Sicherheitstyp ausgewählt haben.
Wählen Sie Manuell aus, um die
Verbindungsdetails manuell zu konfigurieren.
Wählen Sie Automatisch aus, wenn Sie eine
Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-Datei) haben.
287
Sophos Mobile
14.24.5 Konfiguration „VPN“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration VPN definieren Sie VPN-Einstellungen für Netzwerkverbindungen.
Einstellung
Verbindungsname
Verbindungstyp
Identifier (Reverse-DNS-Format)
Server
Konto
Drittanbieter-Einstellungen
Alle Daten über VPN übertragen
Gruppe
Beschreibung
Der Name der Verbindung, der auf dem Gerät angezeigt wird.
Der Typ der VPN-Verbindung:
• Cisco AnyConnect
• Cisco Legacy AnyConnect
• IPsec (Cisco)
• F5
• Check Point
• SSL/TLS (benutzerdefiniert)
Je nach hier gewähltem Verbindungstyp werden auf der Seite VPN unterschiedliche
Eingabefelder angezeigt.
Die benutzerdefinierte Kennung im Reverse-
DNS-Format.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
Servers.
Das Benutzer-Konto für die Authentisierung der
Verbindung.
Falls Ihr Anbieter benutzerdefinierte
Verbindungseinstellungen spezifiziert hat, geben Sie diese hier ein.
Um eine Eigenschaft einzugeben, klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend im Dialogfeld den Schlüssel und den Wert der
Eigenschaft ein.
Die VPN-Verbindung wird für den gesamten
Datenverkehr verwendet.
Geben Sie die Gruppe ein, die für die
Authentisierung der Verbindung erforderlich sein kann.
288 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Benutzer-Authentifizierung
Geräte-Authentifizierung
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Art der Benutzer-Authentisierung für die
Verbindung:
• Kennwort
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-
Authentifizierung ein Feld Kennwort angezeigt. Geben Sie das Kennwort für die
Authentisierung ein.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-
Authentifizierung ein Feld Zertifikat angezeigt. Wählen Sie ein Zertifikat aus.
Die Art der Geräte-Authentifizierung:
• Schlüssel (Shared Secret)/Gruppenname
Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Felder Gruppenname, Schlüssel
(Shared Secret), Hybrid-Authentifizierung
verwenden und Kennwort verlangen unter dem Feld Geräte-Authentifizierung angezeigt. Geben Sie die erforderlichen
Authentisierungsinformationen in den
Feldern Gruppenname und Schlüssel
(Shared Secret) ein. Wählen Sie je nach
Anforderung Hybrid-Authentifizierung
verwenden und Kennwort verlangen.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Felder Zertifikat und Inklusive
Benutzer-PIN unter dem Feld Geräte-
Authentifizierung angezeigt. Wählen Sie in der Liste Zertifikat das erforderliche
Zertifikat aus. Wählen Sie Inklusive
Benutzer-PIN aus, um die Benutzer-PIN in die Geräteauthentisierung einzubeziehen.
Copyright © Sophos Limited 289
Sophos Mobile
Einstellung
Proxy
Provider-Typ
Beschreibung
Die Proxy-Einstellungen für die Verbindung:
• Kein Proxy
• Manuell
Wenn Sie diese Option wählen, werden die
Felder Server und Port, Authentifizierung und Kennwort angezeigt. Geben Sie im
Feld Server und Port die gültige Adresse und den Port des Proxy-Servers ein.
Geben Sie im Feld Authentifizierung den Benutzernamen für die Verbindung zum Proxy-Server ein. Geben Sie im Feld
Kennwort das Kennwort für die Verbindung zum Proxy-Server ein.
• Automatisch
Wenn Sie diese Option wählen, wird das
Feld Proxyserver-URL angezeigt. Geben
Sie die URL des Servers mit der Proxy-
Einstellung in diesem Feld ein.
Der VPN-Verbindungstyp.
• App-Proxy: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Applikationsschicht gesendet.
• Paket-Tunnel: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Netzwerkschicht gesendet.
14.24.6 Konfiguration „Web Clip“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Web Clip definieren Sie Web Clips, die zum macOS-Desktop hinzugefügt werden. Web Clips bieten schnellen Zugriff auf favorisierte Webseiten. Sie können jedoch zum Beispiel auch einen Web Clip mit einer Support-Telefonnummer hinzufügen, damit die Benutzer schnell den
Helpdesk kontaktieren können.
Einstellung
Beschreibung
URL
Darf entfernt werden
Beschreibung
Eine Beschreibung des Web Clips.
Die Webadresse des Web Clips.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann der Benutzer den Web Clip nicht entfernen. Der
Web Clip kann nur entfernt werden, indem der
Benutzer die Richtlinie entfernt, durch die der
Web Clip installiert wurde.
290 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Bildschirmfüllend
Symbol
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Web Clip wird auf dem Gerät bildschirmfüllend geöffnet. Ein bildschirmfüllender Web Clip öffnet die URL als
Web-App.
Wählen Sie ein Bild für das Web-Clip-Icon auf dem Home-Bildschirm aus. Dies muss eine
Bilddatei im Format PNG, GIF oder JPEG mit einer maximalen Größe von 1 MB sein.
Das Bild wird quadratisch beschnitten und je nach Bildschirmauflösung skaliert. Beste
Resultate erhalten Sie bei einer Bildgröße von
180 Pixel mal 180 Pixel.
Hinweis
Wenn im HTML-Code der Webseite ein favicon definiert ist, verwendet das Gerät möglicherweise dieses favicon als Web-Clip-Icon. Dies betrifft nicht alle Webseiten und hängt davon ab, auf welche Weise das favicon im Code der Webseite konfiguriert ist.
14.24.7 Konfiguration „Webfilter“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Webfilter definieren Sie Einstellungen für eine Fremdanbieter-App zum Filtern von Web-Inhalten.
Einstellung
Filtername
Filter-ID
Server
Organisation
Beschreibung
Ein freier Name für die Filterkonfiguration.
Die Bundle-ID der Drittanbieter-App.
Der Server, auf dem der Filterdienst läuft (Host-
Name, IP-Adresse oder URL).
Der Name Ihrer Organisation. Der Wert wird an den Filterdienst weitergeleitet.
Benutzername
Kennwort
Zertifikat
Die Anmeldeinformationen für den Filterdienst.
Ein Zertifikat für die Authentisierung beim
Filterdienst.
Copyright © Sophos Limited 291
Sophos Mobile
Einstellung
Filterumfang
Drittanbieter-Einstellungen
Beschreibung
Der von der Drittanbieter-App zu filternde
Datenverkehr:
• Browser-Datenverkehr filtern: WebKit-
Browserdaten werden gefiltert.
• Socket-Datenverkehr filtern: Socket-
Daten werden gefiltert.
• Browser- und Socket-Datenverkehr
filtern: WebKit- und Socket-Daten werden gefiltert.
Weitere Konfigurationseinstellungen (falls von der Drittanbieter-App benötigt).
14.24.8 Konfiguration „Globaler HTTP-Proxy“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Globaler HTTP-Proxy definieren Sie einen Unternehmens-Proxy-Server.
Einstellung
Proxy
Server
Port
Authentifizierung
Kennwort
PAC-URL
Beschreibung
Wählen Sie Manuell aus, um die
Verbindungsdetails manuell zu konfigurieren.
Wählen Sie Automatisch aus, wenn Sie eine
Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-Datei) haben.
Der Name oder die IP-Adresse des HTTP-
Proxys.
Die Portnummer des HTTP-Proxys.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Proxy-Server.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Proxy-Server.
Die URL der Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-
Datei).
14.24.9 Konfiguration „Verwaltete Domänen“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Verwaltete Domänen definieren Sie verwaltete Domänen für Macs.
292 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
E-Mail-Domänen
Geben Sie E-Mail-Domänen ein, die von Ihrer Organisation verwaltet werden. In der Mail-App werden E-Mails von Adressen, die nicht zu einer der konfigurierten Domänen gehören, als externe
E-Mails gekennzeichnet.
14.24.10 Konfiguration „CalDAV“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration CalDAV konfigurieren Sie die Synchronisierung von Kalenderdaten mit einem
CalDAV-Server. Sie können so zum Beispiel Google Kalender mit einem Mac synchronisieren.
Einstellung
Kontoname
Server
Port
Principal URL
Benutzername, Kennwort
SSL/TLS
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des
CalDAV-Kontos.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
CalDAV-Servers.
Die Portnummer des CalDAV-Servers.
Falls vom CalDAV-Server benötigt, geben Sie die Principal URL der Kalender-Ressource ein.
Geben Sie zum Beispiel folgendes ein, um einen anderen als den Haupt-Kalender eines
Google-Kontos zu synchronisieren: https:// apidata.googleusercontent.com/ caldav/
v2/calendar_id/user wobei calendar_id die ID des Kalenders ist, den Sie synchronisieren wollen. Wenn
Sie Google Kalender in Ihrem Webbrowser
öffnen, wird die Kalender-ID in den
Kalendereinstellungen angezeigt. Einzelheiten finden Sie in der Hilfe zu Google Kalender.
Die Anmeldeinformationen des CalDAV-Kontos.
Geben Sie zum Beispiel für Google Kalender die Anmeldeinformationen des Google-Kontos ein.
Die Verbindung zum CalDAV-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Copyright © Sophos Limited 293
Sophos Mobile
294
14.24.11 Konfiguration „CardDAV“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration CardDAV konfigurieren Sie die Synchronisierung von Kontaktdaten mit einem
CardDAV-Server. Sie können so zum Beispiel Google Kontakte mit einem Mac synchronisieren.
Einstellung
Kontoname
Server
Port
Principal URL
Benutzername, Kennwort
SSL/TLS
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des
CardDAV-Kontos.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
CardDAV-Servers.
Die Portnummer des CardDAV-Servers.
Falls vom CardDAV-Server benötigt, geben Sie die Principal URL der Kontakte-Ressource ein.
Zum Beispiel unterstützt die Google-CardDAV-
API folgende Principal URL: https://www.googleapis.com/carddav/
v1/ principals/account_name@gmail.com
wobei account_name der Name des Google-
Kontos ist.
Die Anmeldeinformationen des CardDAV-
Kontos.
Geben Sie zum Beispiel für Google Kontakte die Anmeldeinformationen des Google-Kontos ein.
Die Verbindung zum CardDAV-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
14.24.12 Konfiguration „IMAP/POP“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration IMAP/POP fügen Sie ein E-Mail-Konto für IMAP oder POP auf dem Mac hinzu.
Einstellung
Kontoname
Kontotyp
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des E-
Mail-Kontos.
Der Typ des E-Mail-Servers für eingehende E-
Mails (IMAP oder POP).
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Angezeigter Benutzername
E-Mail-Adresse
Beschreibung
Der für ausgehende E-Mails verwendete
Benutzername.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den Namen des
Benutzers ersetzt, der dem Gerät zugewiesen ist.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Eingehende E-Mail
Server
Port
Benutzername
Authentifizierung-Typ
Kennwort
SSL/TLS
Der Hostname oder die IP-Adresse des
Posteingangsservers.
Die Portnummer des Posteingangsservers.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver.
Die Authentisierungsmethode für die
Verbindung mit dem Posteingangsserver.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver (falls erforderlich).
Die Verbindung zum Posteingangs-Server wird mit SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
Ausgehende E-Mail
Server
Port
Benutzername
Authentifizierung-Typ
Kennwort
Das selbe Kennwort wie für eingehende E-
Mail verwenden
Der Hostname oder die IP-Adresse des
Postausgangsservers.
Die Portnummer des Postausgangsservers.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Postausgangsserver.
Die Authentisierungsmethode für die
Verbindung mit dem Postausgangsserver.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Postausgangsserver (falls erforderlich).
Das selbe Kennwort wie für den
Posteingangsserver verwenden.
Copyright © Sophos Limited 295
Sophos Mobile
Einstellung
SSL/TLS
Beschreibung
Die Verbindung zum Postausgangs-Server wird mit SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
14.24.13 Konfiguration „Single-Sign-On“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Single-Sign-On definieren Sie Einstellungen für das Single-Sign-On für
Drittanbieter-Apps.
Einstellung
Name
Kerberos-Principal-Name
Realm
URLs
App-IDs
Beschreibung
Eine Bezeichnung für das Konto.
Der „Kerberos Principal“-Name.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, muss der
Benutzer den Namen eingeben.
Der „Kerberos Realm“-Name.
Sie müssen den Namen in Großbuchstaben eingeben.
Eine Liste von URL-Präfixwerten. Das Konto muss zu einem dieser Werte passen, um für
Kerberos-Authentisierung über HTTP verwendet werden zu können.
Die Werte müssen mit http:// oder https:// beginnen.
Wenn ein Wert nicht mit dem Zeichen / endet, wird / von Sophos Mobile hinzugefügt.
Eine Liste von Bundle-IDs von Apps.
Werte müssen entweder vollständige IDs sein (z.B. com.sophos.smsec
), oder
Präfixwerte mit den Zeichen .* am Ende (z.B.
com.sophos.* ).
14.24.14 Konfiguration „LDAP“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration LDAP stellen Sie Benutzerinformationen aus einem LDAP-Verzeichnis in der macOS-App Adressbuch zur Verfügung.
296 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
Für den Beitritt eines Macs zu einer Active-Directory-Domäne verwenden Sie die Konfiguration
Verzeichnisdienst. Siehe Konfiguration „Verzeichnisdienst“ (macOS-Geräterichtlinie) (Seite
274).
Einstellung
Kontobeschreibung
Servername
Benutzername
Kennwort
SSL/TLS verwenden
Sucheinstellungen
Base
Bereich
Beschreibung
Beschreibung
Eine Beschreibung der LDAP-Verbindung.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des LDAP-
Servers.
Die Anmeldeinformationen, die Sophos Mobile verwendet, um sich mit dem LDAP-Server zu verbinden.
Die Verbindung zum LDAP-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Die Information, von welchen Knoten im LDAP-
Verzeichnisbaum eine Suche startet und welche
Knoten durchsucht werden.
Der Pfad des Startknotens für die Suche.
Beispiel: ou=users,o=my company
Eine Angabe, welche Unterknoten in die Suche eingeschlossen werden:
• Nur Basisknoten: Nur der Basisknoten.
• Basisknoten und direkte Kindknoten: Der
Basisknoten und seine Kindknoten, d.h. die
Unterknoten erster Ordnung.
• Basisknoten und alle Unterknoten: Der
Basisknoten und alle Unterknoten.
Eine Beschreibung der Sucheinstellungen.
14.24.15 Konfiguration App Store (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration App Store schränken Sie die Verwendung des App Store ein.
Einstellung
Administrator-Kennwort erforderlich
Beschreibung
Benutzer benötigen ein Administratorkennwort, um Apps zu installieren oder zu aktualisieren.
Copyright © Sophos Limited 297
Sophos Mobile
Einstellung
Auf Aktualisierungen beschränken
App-Übernahme verbieten
Aktualisierungsbenachrichtigungen deaktivieren
Beschreibung
Benutzer können Apps aktualisieren, aber keine neuen Apps installieren.
App-Übernahme bezeichnet die Verknüpfung von Apps, die nicht aus dem App Store installierten wurden, mit der Apple-ID eines
Benutzers. Wenn Sie die App-Übernahme verbieten, können Benutzer diese Apps nicht aktualisieren.
Dies betrifft zum Beispiel die mit einem Mac gebündelten iLife- und iWorks-Apps.
Benutzer erhalten keine Benachrichtigungen
über verfügbare Aktualisierungen.
14.24.16 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Macs.
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.24.17 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Macs.
298 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Datei
Zertifikatsname
Export aus Schlüsselbund erlauben
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine PKCS #12 (.pfx)-
Zertifikatdatei.
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Benutzer können den privaten Schlüssel des
Zertifikats aus dem Schlüsselbund exportieren.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.24.18 Konfiguration „SCEP“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Einstellung
URL
CA-Name
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Ein Name, der von der Zertifizierungsstelle verstanden wird. Der Name kann zum Beispiel zur Unterscheidung zwischen Instanzen verwendet werden.
Copyright © Sophos Limited 299
Sophos Mobile
300
Einstellung
Betreff
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Wiederholungen
Wiederholungsverzögerung
Schlüsselgröße
Export aus Schlüsselbund erlauben
Beschreibung
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(SerialNumber)_% ein, um einen Mac zu spezifizieren.
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Die Anzahl an Wiederholungsversuchen, falls der Server mit dem Status Pending antwortet.
Die Zeit in Sekunden zwischen zwei
Wiederholungsversuchen.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Benutzer können den privaten Schlüssel des
Zertifikats aus dem Schlüsselbund exportieren.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.25 Konfigurationen für Windows-Mobile-
Richtlinien
Mit einer Windows-Mobile-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Windows-Mobile-Geräte.
14.25.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (Windows-Mobile-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an das Gerätekennwort.
Einstellung
Kennworttyp
Mindestkomplexität alphanumerischer
Kennwörter
Einfache Werte erlauben
Minimale Länge des Kennworts
Maximale Anzahl an Fehlversuchen
Beschreibung
Die Art des Kennworts, dass Benutzer definieren müssen:
• Alphanumerisch: Kennwort muss Ziffern und Buchstaben enthalten
• Numerisch: Kennwort darf nur Ziffern enthalten
Dies legt fest, welche Zeichenklassen in alphanumerischen Kennwörtern verwendet werden müssen.
• 1: Nicht anwendbar (falls ausgewählt, wird 2 angewendet)
• 2: Ziffern und Kleinbuchstaben erforderlich
• 3: Ziffern, Klein- und Großbuchstaben erforderlich
• 4: Ziffern, Klein- und Großbuchstaben sowie
Sonderzeichen erforderlich
Kennwörter dürfen aufeinanderfolgende oder wiederholte Zeichnen enthalten, zum Beispiel abcde oder 1111 .
Die Mindestanzahl an Zeichen, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Anzahl fehlgeschlagener Anmeldeversuche mit falschem Kennwort, nach der das Gerät zurückgesetzt wird.
Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 999 ein, oder geben Sie 0 ein, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
Copyright © Sophos Limited 301
Sophos Mobile
Einstellung
Inaktivitätszeit in Minuten bis zur Abfrage des Kennworts
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Festlegen der Toleranzfrist bis zur erneuten
Kennworteingabe erlauben
Beschreibung
Die Zeit (in Minuten), nach der das Gerät gesperrt wird, wenn es nicht benutzt wird. Der
Benutzer kann das Gerät entsperren.
Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 999 ein, oder geben Sie 0 ein, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
Die Anzahl an Tagen, nach denen Benutzer ihr
Kennwort ändern müssen.
Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 730 ein, oder geben Sie 0 ein, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
Benutzer dürfen die Toleranzfrist festlegen, innerhalb derer keine erneute Kennworteingabe erfolgen muss.
14.25.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (Windows-Mobile-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Geräte.
Gerät
Einstellung
SD-Karte verbieten
Beschreibung
Benutzer können nicht auf die SD-Karte zugreifen. Dies betrifft nicht den Zugriff durch
Apps.
302 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Unverschlüsseltes Gerät verbieten
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Verschlüsselung des internen Speichers ist aktiviert.
Achtung
Wenn auf einem Gerät die Verschlüsselung des internen Speichers aktiviert ist, können
Sie dies nicht mehr über eine Richtlinie deaktivieren.
Hinweis
Auf dem Gerät muss zuvor BitLocker aktiviert worden sein, damit die Richtlinie angewendet werden kann.
Action-Center-Benachrichtigungen auf dem
Sperrbildschirm verbieten
Manuelles Hinzufügen von Nicht-Microsoft-
E-Mail-Konten verbieten
Microsoft-Konto-Verbindung verbieten
Auf dem Sperrbildschirm des Gerätes werden keine Action-Center-Benachrichtigungen angezeigt.
Hinzufügen aller Arten von E-Mail-Konten sowie von Exchange-, Office 365- und Outlook.com-
Konten nicht erlauben.
Die Verbindung zu Microsoft-Diensten wie z.B.
Synchronisierung, Skype oder Microsoft Store ist nicht möglich.
Hinweis
Diese Einstellung wirkt sich nur auf Microsoft-
Konten aus, die auf dem Gerät nach der
Zuweisung der Richtlinie eingerichtet werden.
Entwicklerfunktionen verbieten
Microsoft Store verbieten
Nativen Browser verbieten
Kamera verbieten
Der Windows-Entwicklermodus ist deaktiviert.
Der Windows-App-Store ist nicht verfügbar.
Der Browser Microsoft Edge ist nicht verfügbar.
Die Datenschutz-Einstellung Apps die
Verwendung meiner Kamera erlauben ist deaktiviert.
Copyright © Sophos Limited 303
Sophos Mobile
Einstellung
Telemetriestufe
Beschreibung
Der Umfang an Diagnose- und Nutzungsdaten, den
Geräte senden dürfen.
• Vollständig: Alle Daten, die zum Finden und
Beheben von Problemen erforderlich sind.
• Verbessert: Daten zur Nutzung und Leistung von
Windows und Apps.
• Einfach: Daten in begrenztem Umfang, um das
Gerät und seine Konfiguration zu verstehen.
Hinweis
Die Stufen sind von unten nach oben kumulativ, z.B. beinhaltet Verbessert auch alle Daten der
Stufe Einfach.
Tipp
Detaillierte Informationen zu den Telemetriestufen finden Sie im Microsoft-Artikel Konfigurieren von
Windows-Diagnosedaten in Ihrer Organisation
(externer Link) .
Verschiedenes
Einstellung
Kopieren und Einfügen verbieten
Cortana verbieten
Als Office-Dateien speichern verbieten
Screenshot verbieten
Teilen von Office-Dateien verbieten
„Einstellungen synchronisieren“ verbieten
Audioaufzeichnungen verbieten
Beschreibung
Die Zwischenablage ist nicht verfügbar.
Cortana ist deaktiviert.
Benutzer können Dateien auf dem Gerät nicht als Office-Dateien speichern.
Screenshots sind nicht möglich.
Office-Dateien können nicht geteilt werden.
Geräteeinstellungen können nicht mit anderen
Windows-Geräten synchronisiert werden.
Audioaufzeichnungen sind deaktiviert.
WLAN
Einstellung
WLAN verbieten
Beschreibung
WLAN-Verbindungen sind deaktiviert.
304 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Tethering verbieten
WLAN-Optimierung (Hotspot-
Autoverbindung) verbieten
Hotspot-Reporting verbieten
Manuelle Konfiguration verbieten
Sophos Mobile
Beschreibung
ICS (Internet Connection Sharing) ist deaktiviert.
Das Gerät verbindet sich nicht automatisch mit
WLAN-Hotspots.
Das Gerät sendet keine Informationen bezüglich WLAN-Verbindungen.
Benutzer können keine WLAN-Verbindungen konfigurieren. Dies betrifft nicht die von Sophos
Mobile konfigurierten Verbindungen.
Vorhandene von Benutzern oder von der
WLAN-Optimierung (Wi-Fi Sense) angelegte
WLAN-Profile werden gelöscht.
Konnektivität
Einstellung
NFC verbieten
Bluetooth verbieten
USB-Verbindung verbieten
Beschreibung
NFC (Near-Field Communication) ist deaktiviert.
Bluetooth ist deaktiviert.
USB-Verbindungen zwischen dem Gerät und einem Computer zur Synchronisierung von Dateien oder zur Verwendung von
Entwicklertools für die Installation oder das
Debugging von Apps sind nicht verfügbar. Dies betrifft nicht das Laden des Geräteakkus über
USB.
Roaming und Kosten
Einstellung
Daten-Roaming verbieten
VPN über Mobilfunk verbieten
VPN-Roaming über Mobilfunk verbieten
Beschreibung
Datenverbindungen über fremde
Mobilfunknetze sind deaktiviert.
VPN-Verbindungen über Mobilfunknetze sind deaktiviert.
VPN-Verbindungen über fremde Mobilfunknetze sind deaktiviert.
Copyright © Sophos Limited 305
Sophos Mobile
Sicherheit und Privatsphäre
Einstellung
Bing Vision das Speichern von Bildern aus der Suche verbieten
Ortung bei der Suche verbieten
Manuelle Installation von Root-Zertifikaten verbieten
Ortung verbieten
SafeSearch-Einstellung
Beschreibung
Bing Vision speichert nicht die Bilder, die es bei
Suchvorgängen anfertigt.
Für die Suche werden keine
Standortinformationen verwendet.
Benutzer können nicht manuell Root-Zertifikate oder vorläufige CA-Zertifikate installieren.
Alle Datenschutzeinstellungen in der Kategorie
„Standort“ sind deaktiviert. Apps können nicht den Standortdienst verwenden. Wenn diese
Option aktiviert ist, kann auch Sophos Mobile das Gerät nicht orten.
Wählen Sie den Grad der Suchergebnis-
Filterung auf den Geräten aus:
• Moderat: Moderates Filtern von erotischen
Inhalten. Gültige Suchergebnisse werden nicht gefiltert.
• Streng: Maximales Filtern von erotischen
Inhalten.
Deregistrierung
Einstellung
Auf Werkseinstellungen zurücksetzen verbieten
Manuelle MDM-Deregistrierung verbieten
Beschreibung
Benutzer können das Gerät nicht
über die Systemsteuerung oder
über Tastenkombinationen auf den
Auslieferungszustand zurücksetzen.
Benutzer können das Arbeitsplatzkonto nicht löschen.
14.25.3 Konfiguration „Exchange-Konto“ (Windows-Mobile-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie eine Verbindung zu einem Microsoft Exchange
Server Mail-Server ein.
306 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Kontoname
Exchange-Server
Domäne
Benutzer
E-Mail-Adresse
Kennwort
Synchronisierungszeitraum
Synchronisierungsintervall
SSL/TLS
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos Mobile verwenden, geben Sie die URL des EAS-Proxy-
Servers ein.
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Das Kennwort für dieses Konto.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, müssen
Benutzer das Kennwort auf ihren Geräten eingeben.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Der zeitliche Abstand zwischen zwei
Synchronisierungsvorgängen.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Die zu synchronisierenden Inhalte.
Inhalte
14.25.4 Konfiguration „WLAN“ (Windows-Mobile-Richtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Copyright © Sophos Limited 307
Sophos Mobile
Einstellung
SSID
Automatisch verbinden
Unsichtbares Netzwerk
Sicherheitstyp
Proxy
Beschreibung
Geben Sie in diesem Feld die WLAN-ID ein.
Die Verbindung wird automatisch hergestellt.
Das Zielnetzwerk ist nicht offen oder ist unsichtbar.
Wählen Sie den Sicherheitstyp aus der Liste aus. Wenn Sie WPA (privat) oder WPA2
(privat) auswählen, müssen Sie das Kennwort angeben.
Wenn Sie Manuell aus der Liste auswählen, müssen Sie einen Server und einen Port angeben.
14.25.5 Konfiguration „App-Einschränkungen“ (Windows-
Mobile-Richtlinie)
Mit der Konfiguration App-Einschränkungen legen Sie Apps fest, die auf den Geräten erlaubt sind oder blockiert werden.
Einstellung
Erlaubte Apps
Unzulässige Apps
Beschreibung
Enthält eine Liste bestimmter Apps, die vom Benutzer auf dem Gerät installiert und verwendet werden dürfen. Benutzer können keine Apps installieren oder verwenden, die nicht explizit aufgeführt sind.
Verwenden Sie Erlaubte Apps, wenn die Apps bekannt sind, die erlaubt werden sollen, und alle anderen Apps blockiert werden sollen.
Enthält eine Liste bestimmter Apps, die vom
Benutzer auf dem Gerät nicht installiert werden dürfen. Benutzer können alle Apps installieren, die nicht explizit aufgeführt sind.
Verwenden Sie Unzulässige Apps, wenn die
Apps bekannt sind, die blockiert werden sollen, und alle anderen Apps erlaubt werden sollen.
308 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
App-Gruppe
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die
Apps enthält, die erlaubt oder blockiert werden sollen.
Hinweis
Die App-Gruppe muss zuvor erstellt
worden sein. Siehe App-Gruppen
(Seite
363).
14.25.6 Konfiguration „IMAP/POP“ (Windows-Mobile-Richtlinie)
Mit der Konfiguration IMAP/POP fügen Sie ein E-Mail-Konto für IMAP oder POP auf dem Gerät hinzu.
Einstellung
Kontotyp
Kontoname
E-Mail-Adresse
Angezeigter Benutzername
Benutzername
Domäne
Kennwort
Beschreibung
Der Typ des E-Mail-Servers für eingehende E-
Mails (IMAP oder POP).
Der auf dem Gerät angezeigte Name des E-
Mail-Kontos.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Der für ausgehende E-Mails verwendete
Benutzername.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den Namen des
Benutzers ersetzt, der dem Gerät zugewiesen ist.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver.
Die Domänenangabe in den
Anmeldeinformationen für den
Posteingangsserver (falls erforderlich).
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver (falls erforderlich).
Copyright © Sophos Limited 309
Sophos Mobile
Einstellung
Posteingangsserver
Beschreibung
Hostname oder IP-Adresse und Port des
Postausgangsservers.
Format: Servername:Portnummer
Den Port müssen Sie nur angeben, wenn es nicht der Standardport ist:
• 143 (IMAP)
• 993 (IMAP mit SSL)
• 110 (POP3)
• 995 (POP3 mit SSL)
SSL/TLS für Posteingangsserver verwenden Secure Sockets Layer für eingehende E-Mails verwenden.
Postausgangsserver Hostname (oder IP-Adresse) und Port des
Postausgangsservers.
Format: Servername:Portnummer
SSL/TLS für Postausgangsserver verwenden Secure Sockets Layer für ausgehende E-Mails verwenden.
Authentisierung für ausgehende Verbindung erforderlich
Der Postausgangsserver verlangt eine
Benutzer-Authentisierung.
Es werden dieselben Anmeldeinformationen wie für den Posteingangsserver verwendet, d.h. die
Werte, die Sie in den Feldern Benutzername,
Domäne und Kennwort angegeben haben.
Synchronisierungszeitraum
Automatische Synchronisierung
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Das Intervall für die automatische E-Mail-
Synchronisierung.
14.25.7 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Windows-Mobile-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten.
Einstellung
Datei
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
310 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Zertifikatsname
Beschreibung
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.25.8 Konfiguration „SCEP“ (Windows-Mobile-Richtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Einstellung
Beschreibung
URL
Betreff
Beschreibung
Eine Beschreibung der Konfiguration.
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(serial_number)_% ein, um ein Android-Gerät zu spezifizieren.
Copyright © Sophos Limited 311
Sophos Mobile
Einstellung
Subject Alternative Name
Challenge
Root-Zertifikat
Wiederholungen
Wiederholungsverzögerung
Schlüsselgröße
Zertifikatsverwendung
Beschreibung
Konfigurieren Sie bei Bedarf einen oder mehrere Werte für den Subject Alternative
Name (SAN).
Klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend einen SAN-Typ und einen SAN-
Wert ein.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen
Richtlinie.
Die Anzahl an Wiederholungsversuchen, falls der Server mit dem Status Pending antwortet.
Die Zeit in Sekunden zwischen zwei
Wiederholungsversuchen.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Wählen Sie aus, wofür das Zertifikat verwendet werden kann.
Als digitale Signatur verwenden: Das
Zertifikat kann als digitale Signatur verwendet werden.
Für Verschlüsselung verwenden: Das
Zertifikat kann zur Datenverschlüsselung verwendet werden.
14.26 Konfigurationen für Windows-Richtlinien
Mit einer Windows-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für Windows-Computer.
312 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.26.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an die Kennwörter von
Windows-Benutzerkonten.
Hinweis
Bei Windows-Computern gelten feste Regeln für die Kennwortkomplexität (z.B. Länge, Anzahl von
Groß- oder Kleinbuchstaben), die nicht über eine Richtlinie in Sophos Mobile festgelegt werden
können. Detailinformationen finden Sie unter Komplexitätsregeln für Windows-Kennwörter
(Seite
115).
Hinweis
Kennwortrichtlinien können Windows-Computern nicht zugewiesen werden, wenn beide der folgenden Bedingungen erfüllt sind:
• Neben dem Benutzer, der bei Sophos Mobile registriert ist, sind auf dem Gerät weitere lokale
Benutzer konfiguriert.
• Mindestens einer dieser weiteren Benutzer darf sein Kennwort nicht ändern.
Einstellung
Maximale Anzahl an Fehlversuchen
Inaktivitätszeit in Minuten bis zur Abfrage des Kennworts
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Beschreibung
Die Anzahl fehlgeschlagener Anmeldeversuche mit falschem Kennwort, nach der das Gerät zurückgesetzt wird.
Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 999 ein, oder geben Sie 0 ein, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
Die Zeit (in Minuten), nach der das Gerät gesperrt wird, wenn es nicht benutzt wird. Der
Benutzer kann das Gerät entsperren.
Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 999 ein, oder geben Sie 0 ein, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
Die Anzahl an Tagen, nach denen Benutzer ihr
Kennwort ändern müssen.
Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 730 ein, oder geben Sie 0 ein, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
Copyright © Sophos Limited 313
Sophos Mobile
14.26.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Geräte.
Gerät
Einstellung
SD-Karte verbieten
Manuelles Hinzufügen von Nicht-Microsoft-
E-Mail-Konten verbieten
Entwicklerfunktionen verbieten
Kamera verbieten
Auto-Ausfüllen in Edge deaktivieren
Edge-F12-Entwicklertools deaktivieren
Edge-Popupblocker deaktivieren
Beschreibung
Benutzer können nicht auf die SD-Karte zugreifen. Dies betrifft nicht den Zugriff durch
Apps.
Hinzufügen aller Arten von E-Mail-Konten sowie von Exchange-, Office 365- und Outlook.com-
Konten nicht erlauben.
Der Windows-Entwicklermodus ist deaktiviert.
Die Datenschutz-Einstellung Apps die
Verwendung meiner Kamera erlauben ist deaktiviert.
Die Einstellung Formulareinträge speichern im Webbrowser Edge ist deaktiviert und kann vom Benutzer nicht aktiviert werden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Einstellung aktiviert und kann vom Benutzer nicht deaktiviert werden.
Die F12-Entwicklertools im Webbrowser Edge sind nicht verfügbar.
Die Einstellung Popups blockieren im
Webbrowser Edge ist deaktiviert und kann vom
Benutzer nicht aktiviert werden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Einstellung aktiviert und kann vom Benutzer nicht deaktiviert werden.
314 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Einstellungen „AutoPlay“ deaktivieren
Einstellungen „Datum und Uhrzeit“ deaktivieren
Einstellungen „Sprachen“ deaktivieren
Einstellungen „Netzbetrieb und
Energiesparen“ deaktivieren
Einstellungen „Region“ deaktivieren
Einstellungen „Anmeldeoptionen“ deaktivieren
Einstellungen „VPN“ deaktivieren
Einstellungen „Arbeitsplatzzugriff“ deaktivieren
Einstellungen „Konten“ deaktivieren
Telemetriestufe
Sophos Mobile
Beschreibung
Die relevanten Bereiche in der Windows-
Systemsteuerung sind nicht verfügbar. Der
Benutzer kann diese Einstellungen nicht ändern, nachdem die Richtlinie dem Gerät zugewiesen wurde.
Hinweis
Einstellungen „AutoPlay“ deaktivieren wirkt sich nicht auf angeschlossene Geräte wie zum Beispiel Mobiltelefone aus.
Der Umfang an Diagnose- und Nutzungsdaten, den
Geräte senden dürfen.
• Vollständig: Alle Daten, die zum Finden und
Beheben von Problemen erforderlich sind.
• Verbessert: Daten zur Nutzung und Leistung von
Windows und Apps.
• Einfach: Daten in begrenztem Umfang, um das
Gerät und seine Konfiguration zu verstehen.
• Sicherheit: Daten, die benötigt werden, um das Gerät mit den neuesten
Sicherheitsaktualisierungen zu schützen.
Hinweis
Die Stufen sind von unten nach oben kumulativ, z.B. beinhaltet Verbessert auch alle Daten der
Stufen Einfach und Sicherheit.
Tipp
Detaillierte Informationen zu den Telemetriestufen finden Sie im Microsoft-Artikel Konfigurieren von
Windows-Diagnosedaten in Ihrer Organisation
(externer Link) .
Copyright © Sophos Limited 315
Sophos Mobile
Verschiedenes
Einstellung
Cortana verbieten
„Einstellungen synchronisieren“ verbieten
Windows-Tipps deaktivieren
Beschreibung
Cortana ist deaktiviert.
Geräteeinstellungen können nicht mit anderen
Windows-Geräten synchronisiert werden.
Die Windows-Einstellung Tipps zu Windows
anzeigen ist deaktiviert und nicht verfügbar.
WLAN
Einstellung
Tethering verbieten
WLAN-Optimierung (Hotspot-
Autoverbindung) verbieten
Manuelle Konfiguration verbieten
Beschreibung
ICS (Internet Connection Sharing) ist deaktiviert.
Das Gerät verbindet sich nicht automatisch mit
WLAN-Hotspots.
Benutzer können keine WLAN-Verbindungen konfigurieren. Dies betrifft nicht die von Sophos
Mobile konfigurierten Verbindungen.
Vorhandene von Benutzern oder von der
WLAN-Optimierung (Wi-Fi Sense) angelegte
WLAN-Profile werden gelöscht.
Konnektivität
Einstellung
Bluetooth verbieten
Sicherheit und Privatsphäre
Einstellung
Ortung bei der Suche verbieten
Beschreibung
Bluetooth ist deaktiviert.
Beschreibung
Für die Suche werden keine
Standortinformationen verwendet.
316 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Deregistrierung
Einstellung
Manuelle MDM-Deregistrierung verbieten
Beschreibung
Benutzer können das Arbeitsplatzkonto nicht löschen.
14.26.3 Konfiguration „Exchange ActiveSync“ (Windows-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie eine Verbindung zu einem Microsoft Exchange
Server Mail-Server ein.
Achtung
Wenn Sie mehrere Exchange-E-Mail-Konten einrichten, können die Geräte möglicherweise nur E-Mails von einem dieser Konten abrufen. Dies passiert typischerweise, wenn die Konten auf unterschiedlichen Exchange-Servern liegen und auf diesen Servern unterschiedliche
Postfachrichtlinien definiert sind. Da Windows-Computer nur eine einzelne Postfachrichtlinie erzwingen können, schlägt die Verbindung zu Konten fehl, die eine abweichende Richtlinie verwenden.
Hinweis
Wenn Sie Änderungen an der Konfiguration „Exchange-Konto“ machen, fragt Windows die
Benutzer, ob sie die Änderungen annehmen oder ablehnen wollen.
Einstellung
Kontoname
Exchange-Server
Domäne
Benutzer
E-Mail-Adresse
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos Mobile verwenden, geben Sie die URL des EAS-Proxy-
Servers ein.
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Copyright © Sophos Limited 317
Sophos Mobile
Einstellung
Kennwort
Synchronisierungszeitraum
Synchronisierungsintervall
SSL/TLS
Inhalte
Beschreibung
Das Kennwort für dieses Konto.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, müssen
Benutzer das Kennwort auf ihren Geräten eingeben.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Der zeitliche Abstand zwischen zwei
Synchronisierungsvorgängen.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Die zu synchronisierenden Inhalte.
14.26.4 Konfiguration „WLAN“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Manuell konfigurieren
Wählen Sie Manuell konfigurieren aus, um eine WLAN-Verbindung manuell zu konfigurieren.
Diese Option unterstützt nur Verbindungen mit dem Sicherheitstyp WPA (persönlich) oder WPA2
(persönlich).
Einstellung
SSID
Automatisch verbinden
Unsichtbares Netzwerk
Sicherheitstyp
Beschreibung
Geben Sie in diesem Feld die WLAN-ID ein.
Die Verbindung wird automatisch hergestellt.
Das Zielnetzwerk ist nicht offen oder ist unsichtbar.
Wählen Sie den Sicherheitstyp aus der Liste aus. Wenn Sie WPA (privat) oder WPA2
(privat) auswählen, müssen Sie das Kennwort angeben.
318 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Aus vorhandener Verbindung erstellen
Wählen Sie Aus vorhandener Verbindung erstellen aus, um eine WLAN-Konfiguration aus einer auf einem Windows-Computer vorhandenen Konfiguration zu erstellen.
Einstellung
WLAN-Profil
Beschreibung
Laden Sie die Profildatei einer Windows-WLAN-
Verbindung hoch.
Für Informationen, wie Sie die Datei erstellen,
siehe Windows-WLAN-Profil exportieren (Seite
319).
14.26.5 Windows-WLAN-Profil exportieren
Sie müssen ein WLAN-Profil von einem Windows-Computer exportieren, wenn Sie in Sophos Mobile eine WLAN-Konfiguration aus einer vorhandenen Verbindung erstellen wollen.
Führen Sie diese Prozedur auf einem Windows-10-Computer durch, auf dem die WLAN-Verbindung unter Bekannte Netzwerke aufgeführt ist.
1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung als Administrator.
2. Prüfen Sie, ob das gewünschte Profil verfügbar ist: netsh wlan show profiles
3. Exportieren Sie das Profil: netsh wlan export profile "<SSID>" key=clear folder=<Ziel>
Ersetzen Sie <SSID> durch den Profilnamen und <Ziel> durch den Zielordner der Profildatei
(zum Beispiel c:\temp ).
Das Profil wird als XML-Datei exportiert. Sie können die Datei in Sophos Mobile in einer WLAN-
Konfiguration verwenden.
Warnung
Die XML-Datei enthält das unverschlüsselte WLAN-Kennwort. Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir dringend, die Datei zu löschen, nachdem Sie diese in Sophos Mobile hochgeladen haben.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 112)
Sie erstellen Richtlinien, um Geräteeinstellungen zu konfigurieren. Erstellen Sie mehrere Richtlinien, wenn Sie verschiedene Gerätetypen verwalten wollen.
Verwandte Referenzinformationen
Konfiguration „WLAN“ (Windows-Richtlinie)
(Seite 318)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Copyright © Sophos Limited 319
Sophos Mobile
14.26.6 Konfiguration „Kiosk-Modus“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Kiosk-Modus richten Sie auf einem Windows-Computer einen Kiosk-Modus ein.
Im Kiosk-Modus läuft nur eine einzige App (die Kiosk-App). Der Kiosk-Modus wird aktiviert, wenn sich der für den Kiosk-Modus konfigurierte Benutzer (der Kiosk-Benutzer) anmeldet.
Hinweis
Standardmäßig bleibt der Computer nach einem Neustart im Kiosk-Modus. Um dieses Verhalten zu ändern, melden Sie sich als Kiosk-Benutzer an dem Computer an, gehen Sie zu Einstellungen
> Konten > Anmeldeoptionen und deaktivieren Sie Die Einrichtung meines Geräts soll nach einem Update oder Neustart mit meinen Anmeldeinformationen automatisch
abgeschlossen werden..
Einstellung
Benutzerkonto
AUMID der App
Beschreibung
Der für den Kiosk-Modus konfigurierte Benutzer
(der Kiosk-Benutzer).
Format:
<Computername>\<Benutzername> (lokales
Konto)
<Domäne>\<Benutzername>
(Domänenkonto)
Sie brauchen <Domäne> nicht anzugeben, wenn der Benutzername eindeutig bezüglich aller Domänen ist.
Die Application User Model ID (AUMID) der
App, die bei Aktivierung des Kiosk-Modus gestartet wird (die Kiosk-App).
Informationen zur Bestimmung des
AUMID-Wertes finden Sie im Microsoft-
Dokument Suchen der AUMID
(Anwendungsbenutzermodell-ID) einer installierten App .
14.26.7 Konfiguration „IMAP/POP“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration IMAP/POP fügen Sie ein E-Mail-Konto für IMAP oder POP auf dem Windows-
Computer hinzu.
Einstellung
Kontotyp
Beschreibung
Der Typ des E-Mail-Servers für eingehende E-
Mails (IMAP oder POP).
320 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
Kontoname
E-Mail-Adresse
Angezeigter Benutzername
Benutzername
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des E-
Mail-Kontos.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Der für ausgehende E-Mails verwendete
Benutzername.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den Namen des
Benutzers ersetzt, der dem Gerät zugewiesen ist.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver.
Domäne
Kennwort
Die Domänenangabe in den
Anmeldeinformationen für den
Posteingangsserver (falls erforderlich).
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver (falls erforderlich).
Posteingangsserver Hostname oder IP-Adresse und Port des
Postausgangsservers.
Format: Servername:Portnummer
Den Port müssen Sie nur angeben, wenn es nicht der Standardport ist:
• 143 (IMAP)
• 993 (IMAP mit SSL)
• 110 (POP3)
• 995 (POP3 mit SSL)
SSL/TLS für Posteingangsserver verwenden Secure Sockets Layer für eingehende E-Mails verwenden.
Postausgangsserver Hostname (oder IP-Adresse) und Port des
Postausgangsservers.
Format: Servername:Portnummer
SSL/TLS für Postausgangsserver verwenden Secure Sockets Layer für ausgehende E-Mails verwenden.
Copyright © Sophos Limited 321
Sophos Mobile
Einstellung
Authentisierung für ausgehende Verbindung erforderlich
Synchronisierungszeitraum
Automatische Synchronisierung
Beschreibung
Der Postausgangsserver verlangt eine
Benutzer-Authentisierung.
Es werden dieselben Anmeldeinformationen wie für den Posteingangsserver verwendet, d.h. die
Werte, die Sie in den Feldern Benutzername,
Domäne und Kennwort angegeben haben.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Das Intervall für die automatische E-Mail-
Synchronisierung.
14.26.8 Konfiguration „Device Guard“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Device Guard konfigurieren Sie virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS) auf
Windows-Computern.
Hinweis
Die Einstellungen werden beim nächsten Neustart des Windows-Computers angewendet, nachdem die Richtlinie zugewiesen wurde.
Einstellung
Virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS) aktivieren
Beschreibung
Virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS) wird aktiviert.
322 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Credential-Guard-Konfiguration
Plattform-Sicherheitsstufe
Sophos Mobile
•
•
•
Beschreibung
Deaktivieren: Credential Guard wird deaktiviert.
Die Deaktivierung ist nicht möglich, wenn
Credential Guard mit der Option Aktivieren
mit UEFI-Sperre aktiviert wurde.
Aktivieren mit UEFI-Sperre: Credential
Guard wird deaktiviert und kann nicht ferngesteuert deaktiviert werden.
Credential Guard kann nur wieder in den
BIOS-Einstellungen deaktiviert werden. Dies erfordert einen physischen Zugriff auf den
Computer.
Aktivieren ohne Sperre: Credential Guard wird aktiviert.
Credential Guard kann mit der Option
Deaktivieren oder mit einer Windows-
Gruppenrichtlinie wieder deaktiviert werden.
•
•
Sicherer Start: VBS wird mit dem maximalen von der Computerhardware unterstützten Schutz aktiviert.
Wenn der Computer keine IOMMUs (I/
O Memory Management Units) besitzt, verwendet VBS die UEFI-Funktion „Sicherer
Start“.
Wenn der Computer IOMMUs besitzt, verwendet VBS die UEFI-Funktion „Sicherer
Start“ mit DMA-Schutz (Direct Memory
Access).
Sicherer Start und DMA-Schutz: VBS verwendet die UEFI-Funktion „Sicherer
Start“ mit DMA-Schutz (Direct Memory
Access).
Falls der Computer DMA nicht unterstützt, wird VBS nicht aktiviert.
14.26.9 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten.
Einstellung
Datei
Beschreibung
Wählen Sie Datei hochladen aus und anschließend eine
PKCS #12 (.pfx)-Zertifikatdatei.
Copyright © Sophos Limited 323
Sophos Mobile
Einstellung
Zertifikatsname
Beschreibung
Der Name des Zertifikats.
Sophos Mobile ermittelt den Namen aus der
Zertifikatdatei.
Hinweis
Das Zertifikat ist für andere Konfigurationen derselben Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
Tipp
Um ein Zertifikat hochzuladen, können Sie es auch aus dem Datei-Explorer in den Bereich Datei ziehen.
14.26.10 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Windows-Computern.
Einstellung
Datei
Beschreibung
Das zu installierende Zertifikat.
Sie können Zertifikate in den Formaten PEM und PKCS #12 hochladen.
Klicken Sie auf Datei hochladen und navigieren Sie anschließend zu der Datei mit dem Zertifikat.
Tipp
Alternativ können Sie die Datei aus dem Datei-
Explorer in den Bereich Datei hochladen ziehen.
Zertifikatsname
Ziel-Store
Nachdem Sie die Zertifikatdatei hochgeladen haben, steht in diesem Feld der Wert subject des Zertifikats.
Der Zertifikatspeicher, in dem das Zertifikat installiert wird:
Benutzer: Das Zertifikat steht dem Benutzer zur
Verfügung, der bei Sophos Mobile registriert ist.
Gerät: Das Zertifikat steht allen
Computerbenutzern zur Verfügung.
324 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Schlüsselort
Schlüssel kann exportiert werden
Containername
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Ort, an dem der private Schlüssel des
Zertifikats gespeichert wird:
Software: Der Schlüssel wird Software-basiert in einer Keystore-Datei gespeichert.
TPM oder Software: Sofern verfügbar, wird der Schlüssel in TPM gespeichert. Andernfalls wird der Schlüssel Software-basiert in einer
Keystore-Datei gespeichert.
TPM: Der Schlüssel wird im TPM-Hardwarechip
(Trusted Platform Module) gespeichert. Falls der
Computer keinen TPM-Chip besitzt oder TPM im BIOS deaktiviert ist, wird das Zertifikat nicht installiert.
Windows Hello for Business: Der Schlüssel wird in einem Windows-Hello-for-Business-
Container gespeichert.
Benutzer können beim Export des Zertifikats auch den privaten Schlüssel exportieren.
Der Name des Windows-Hello-for-Business-
Containers, in dem der private Schlüssel des
Zertifikats gespeichert wird.
14.26.11 Konfiguration „SCEP“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Einstellung
Beschreibung
URL
Beschreibung
Eine Beschreibung der Konfiguration.
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Copyright © Sophos Limited 325
Sophos Mobile
326
Einstellung
Betreff
Subject Alternative Name
Challenge
Root-Zertifikat
Wiederholungen
Wiederholungsverzögerung
Schlüsselgröße
Beschreibung
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(serial_number)_% ein, um ein Android-Gerät zu spezifizieren.
Konfigurieren Sie bei Bedarf einen oder mehrere Werte für den Subject Alternative
Name (SAN).
Klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend einen SAN-Typ und einen SAN-
Wert ein.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen
Richtlinie.
Die Anzahl an Wiederholungsversuchen, falls der Server mit dem Status Pending antwortet.
Die Zeit in Sekunden zwischen zwei
Wiederholungsversuchen.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Zertifikatsverwendung
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie aus, wofür das Zertifikat verwendet werden kann.
Als digitale Signatur verwenden: Das
Zertifikat kann als digitale Signatur verwendet werden.
Für Verschlüsselung verwenden: Das
Zertifikat kann zur Datenverschlüsselung verwendet werden.
14.27 Konfigurationen für Chrome-Security-
Richtlinien
Mit einer Chrome-Security-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für die Erweiterung Sophos
Chrome Security, wenn diese bei Sophos Mobile registriert ist.
14.27.1 Konfiguration „Web Filtering“ (Chrome-Security-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Web Filtering verwalten Sie die Funktion Web Filtering der Erweiterung Sophos
Chrome Security. Dies schützt die Gerätebenutzer vor Seiten mit schädlichem, unerwünschtem oder illegalem Inhalt.
Warnung
Web Filtering blockiert alle Websites, wenn ein Gerät keine Verbindung zum Sophos-Website-
Klassifizierungsdienst https://4.sophosxl.net/lookup herstellen kann.
Tipp
Um das Filtern von Webseiten zu testen, können Sie die Sophos-Website sophostest.com
verwenden. Diese enthält Beispielseiten für alle Kategorien. Auch wenn einige der Seiten als potentiell offensiv oder gefährlich klassifiziert sind, ist der tatsächliche Seiteninhalt immer harmlos.
Wenn Sie Web Filtering aktivieren, blockiert Sophos Mobile grundsätzlich alle Webseiten, die als hochgradig verwerfliche kriminelle Aktivität kategorisiert sind, zum Beispiel Kinderpornographie. Um zu verhindern, dass andere Personen auf diese Seiten zugreifen, maskiert Sophos Mobile die URLs in Protokollen, Ereignissen und Berichten.
Einstellungen
Einstellung
Bösartige Webseiten filtern
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob Benutzer Webseiten mit schädlichem Inhalt besuchen können.
Copyright © Sophos Limited 327
Sophos Mobile
Einstellung
Alarme erstellen
Eingebetteten Inhalt überprüfen
Webseiten nach Kategorien filtern
Website-Ausschlüsse
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob ein Alarm erzeugt wird, wenn der Benutzer versucht, auf eine gefilterte
Website zuzugreifen.
Sie können auswählen, ob Alarme nur für blockierte Seiten erstellt werden, oder auch für
Seiten, die nur eine Warnung auslösen.
Webseiten werden basierend auf ihrem eigenen
Inhalt und eingebetteten Inhalten wie Anzeigen gefiltert. Wenn Sie zum Beispiel die Kategorie
Glücksspiel auf Blockieren setzen, werden alle Glücksspiel-Websites und alle Seiten mit
Glücksspielanzeigen blockiert.
Wenn Sie diese Option deaktivieren, ignoriert der Webfilter eingebettete Inhalte, sofern diese nicht schädlich sind.
Wählen Sie aus, auf welche Website-
Kategorien Benutzer zugreifen können.
Websites werden basierend auf Daten von
SophosLabs kategorisiert. Die Daten werden laufend aktualisiert.
Konfigurieren Sie Ausnahmen für die Kategorie-
Filter:
Erlaubte Domänen: Webseiten, die erlaubt sind, obwohl die zugehörige Kategorie blockiert wird.
Blockierte Domänen: Webseiten, die blockiert werden, obwohl die zugehörige Kategorie erlaubt ist.
328
Website-Ausnahmen angeben
In Erlaubte Domänen und Blockierte Domänen können Sie pro Zeile eine der folgenden Angaben machen (ohne Trennzeichen):
• IPv4- oder IPv6-Adresse
203.0.113.0
2001:db8:85a3:0:0:8a2e:370:7334
• IPv4- oder IPv6-Subnetz
203.0.113.0/24
2001:db8::/32
• Domäne www.example.com
• Eine Wildcard-Domäne. Das Wildcard-Zeichen * muss das erste Zeichen sein.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
*.example.com
*example.com
In Blockierte Domänen können Sie ein einzelnes Wildcard-Zeichen * eingeben, um alle Websites zu blockieren.
Filter für IP-Adressen und Subnetze werden ignoriert, falls der Benutzer eine Website über deren
Domänennamen aufruft.
Filterlogik
Wenn Web Filtering bewertet, ob eine Website zugelassen oder gesperrt werden muss, haben „Ist erlaubt“-Regeln Vorrang vor „Ist verboten“-Regeln, und Regeln aus Richtlinien haben Vorrang vor benutzerdefinierten Regeln.
Filterregeln werden in der folgenden Reihenfolge angewendet:
1. Wenn die Website in Erlaubte Domänen enthalten ist, ist sie zulässig.
2. Wenn die Website in Blockierte Domänen enthalten ist, wird sie gesperrt.
3. Wenn der Benutzer die Website erlaubt hat, ist sie zulässig.
4. Wenn der Benutzer die Website verboten hat, wird sie gesperrt.
5. Wenn die Website zu einer verbotenen Kategorie gehört, wird sie gesperrt.
Copyright © Sophos Limited 329
Sophos Mobile
15 Auftragspakete
Mit einem Auftragspaket können Sie mehrere Aufträge in einer Transaktion bündeln.
Sie können zum Beispiel alle Aufträge bündeln, um ein Gerät zu registrieren und zu konfigurieren:
• Das Gerät registrieren.
• Erforderliche Richtlinien zuweisen.
• Erforderliche Apps installieren (zum Beispiel verwaltete Apps bei iOS-Geräten).
Sie können auch Wipe-Befehle in Auftragspakete einbeziehen, um Geräte, die gegen
Compliance-Regeln verstoßen (zum Beispiel Geräte mit Jailbreak oder gerootete Geräte), auf den
Auslieferungszustand zurückzusetzen. Weitere Informationen finden Sie in Compliance-Richtlinien
(Seite 34).
Auftragspakete sind für die folgenden Plattformen verfügbar:
• Android
• iOS & iPadOS
• macOS
• Windows
• Chrome OS
330
15.1 Auftragspakete erstellen
Sie erstellen separate Auftragspakete für Android, iOS und weitere Geräteplattformen, die Sie verwalten wollen.
So erstellen Sie ein Auftragspaket:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Auftragspakete aus und anschließend die Plattform, für die Sie ein Auftragspaket erstellen wollen.
2. Wählen Sie auf der Seite Auftragspakete die Option Auftragspaket erstellen aus.
3. Geben Sie auf der Seite Auftragspaket bearbeiten einen Namen und optional eine Beschreibung für das Auftragspaket ein.
Die Version wird beim Speichern des Auftragspakets jedes Mal automatisch erhöht.
4. Optional: Wenn Sie Auswählbar als Compliance-Aktion auswählen, können Sie das
Auftragspaket an Geräte übertragen, wenn diese die Unternehmensrichtlinien verletzen.
Sie konfigurieren dies in einer Compliance-Richtlinie.
5. Optional: Für iOS-Auftragspakete wählen Sie Fehlgeschlagene App-Installationen ignorieren aus, damit die Verarbeitung des Auftragspakets nicht abgebrochen wird, wenn eine App-Installation fehlschlägt.
Diese Option ist nur verfügbar, wenn das Auftragspaket einen Auftrag vom Typ App installieren enthält.
6. Wählen Sie Auftrag hinzufügen und anschließend einen Auftragstyp aus.
7. Geben Sie die erforderlichen Informationen ein und wählen Sie Anwenden aus, um den Auftrag zu erstellen.
Der Auftragsname wird im Sophos Mobile Self Service Portal angezeigt, wenn das Auftragspaket ausgeführt wird.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
8. Optional: Fügen Sie dem Auftragspaket weitere Aufträge hinzu, zum Beispiel, um Apps zu installieren oder eine Nachricht auf dem Gerät anzuzeigen.
Hinweis
Sie können nicht Android- und Android-Enterprise-Aufträge im selben Auftragspaket verwenden.
9. Optional: Ändern Sie mit den Pfeilsymbolen auf der rechten Seite der Auftragsliste die
Installationsreihenfolge der Aufträge.
Zugehörige Konzepte
(Seite 331)
(Seite 334)
(Seite 337)
(Seite 339)
(Seite 340)
15.2 Aufgabentypen (Android)
Für Android-Auftragspakete sind die folgenden Auftragstypen verfügbar:
Registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
Sophos-Container registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
Richtlinie zuweisen
Wählen Sie eine Richtlinie aus. Informationen, wie Sie Richtlinien zu dieser Liste hinzufügen, finden
(Seite 110).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die Richtlinie stillschweigend zugewiesen.
Richtlinie deinstallieren
Wählen Sie unter Quelle auswählen die Option Richtlinien aus und anschließend eine Richtlinie aus der Liste.
Copyright © Sophos Limited 331
Sophos Mobile
Zusätzlich zu den Richtlinien, die Sie in Sophos Mobile erstellt haben, enthält die Liste alle
Richtlinien, die auf einem der verwalteten Geräte installiert sind.
Sie können auch eine Richtlinie deinstallieren, die nicht aufgeführt ist, wenn Sie deren Kennung kennen.
Sie können nur Android-Geräterichtlinien und Knox-Container-Richtlinien deinstallieren. Andere
Richtlinientypen können Sie aktualisieren, eine andere Richtlinie zuweisen, oder das Gerät deregistrieren.
App installieren
Wählen Sie eine App aus der Liste der verfügbaren Apps aus. Informationen, wie Sie Apps zu dieser
Liste hinzufügen, finden Sie in
(Seite 342).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, erhalten die Benutzer auf ihren Geräten eine
Benachrichtigung darüber, dass Sophos Mobile eine App installieren möchte. Benutzer können auf
OK tippen, um die Installation durchzuführen, oder auf Nicht jetzt, um nach Ablauf einer kurzen
Zeitspanne erneut aufgefordert zu werden.
Falls Benutzer auf OK tippen, aber dann im nächsten Schritt auf Abbrechen tippen, schlägt der
Auftrag fehl.
Falls die App bereits auf einem Gerät installiert ist, das den Auftrag erhält, wird sie aktualisiert.
App aus Managed Google Play installieren
Dieser Auftragstyp ist verfügbar, wenn Sie Android Enterprise für den Kunden konfiguriert haben.
Wählen Sie eine App aus der Liste der Apps aus, die Sie in Managed Google Play für Ihre
Organisation genehmigt haben. Informationen, wie Sie Apps zu dieser Liste hinzufügen, finden Sie in
App aus Managed Google Play bearbeiten
(Seite 381).
Der Installationsauftrag wird an Google gesendet. Die eigentliche Installation der App auf dem Gerät wird von Google verwaltet. Auf der Seite Auftragsstatus wird der Auftrag mit Status erfolgreich angezeigt, sobald er an Google gesendet wurde.
(Seite 385).
Informationen, wie Sie eine App von Geräten deinstallieren, finden Sie in Apps aus Managed Google
(Seite 386).
App deinstallieren
Wählen Sie unter Quelle auswählen den Eintrag Apps, um aus der Liste der verfügbaren Apps eine
App auszuwählen.
Neben den Apps, die auf dem Sophos Mobile Server verfügbar sind, werden in der Liste auch Apps angezeigt, die auf einem verwalteten Gerät in Verwendung sind - ausgenommen Android-System-
Apps und vom Gerätehersteller vorinstallierte Apps.
Sie können auch Apps deinstallieren, die nicht in der Liste enthalten sind. Wählen Sie Kennung aus und geben Sie anschließend den Paketnamen der App ein, die Sie von Geräten deinstallieren wollen. Wenn Sie Knox-Container-App auswählen, wird die App aus dem Samsung-Knox-
Container deinstalliert.
332 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, erhalten die Benutzer auf ihren Geräten eine
Benachrichtigung darüber, dass Sophos Mobile eine App deinstallieren möchte. Benutzer können auf OK tippen, um die Installation durchzuführen, oder auf Nicht jetzt, um nach Ablauf einer kurzen
Zeitspanne erneut aufgefordert zu werden.
Falls Benutzer auf OK tippen, aber dann im nächsten Schritt auf Abbrechen tippen, schlägt der
Auftrag fehl.
Falls die App nicht auf einem Gerät installiert ist, das den Auftrag erhält, wird keine Benachrichtigung angezeigt.
Nachricht senden
Geben Sie einen Text ein, der auf den Geräten angezeigt werden soll.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird der Hinweistext in einem
Benachrichtigungsfenster angezeigt. Benutzer können ältere Nachrichten in der App Sophos Mobile
Control lesen.
Deregistrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese bei Sophos Mobile deregistriert. Siehe
(Seite 52). Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
Zurücksetzen
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt. Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Achtung
Verwenden Sie diesen Auftragstyp mit Bedacht. Auf den Geräten, die den Auftrag erhalten, werden sämtliche Daten ohne Benutzerzustimmung gelöscht.
Hinweis
Wenn ein Auftrag vom Typ Zurücksetzen an ein Android-Enterprise-Gerät mit Arbeitsprofil
übertragen wird, werden nur das Arbeitsprofil und alle Apps aus Managed Google Play entfernt.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
Knox-Container: sperren
Wenn der Auftrag an ein Samsung-Gerät übertragen wird, das Samsung Knox unterstützt, wird der
Knox-Container gesperrt.
Copyright © Sophos Limited 333
Sophos Mobile
Knox-Container: entsperren
Wenn der Auftrag an ein Samsung-Gerät übertragen wird, das Samsung Knox unterstützt, wird der
Knox-Container entsperrt.
Knox-Container: Kennwort zurücksetzen
Wenn der Auftrag an ein Samsung-Gerät übertragen wird, das Samsung Knox unterstützt, wird das
Knox-Container-Kennwort zurückgesetzt. Benutzer müssen ein neues Kennwort festlegen, um den
Knox-Container zu entsperren.
Knox-Container: entfernen
Wenn der Auftrag an ein Samsung-Gerät übertragen wird, das Samsung Knox unterstützt, wird der
Knox-Container (inklusive aller zugehörigen Einstellungen) entfernt.
Auf Malware scannen
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, führt Sophos Intercept X for Mobile einen Scan auf
Malware und potenziell unerwünschte Apps (PUAs) durch.
Dieser Auftrag wird nur ausgeführt, wenn Sophos Intercept X for Mobile von Sophos Mobile verwaltet wird.
15.3 Auftragstypen (iOS, iPadOS)
Für iOS-Auftragspakete sind die folgenden Auftragstypen verfügbar:
Registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
Sophos-Container registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
334 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Richtlinie zuweisen
Wählen Sie eine Richtlinie aus. Informationen, wie Sie Richtlinien zu dieser Liste hinzufügen, finden
(Seite 110).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die Richtlinie stillschweigend zugewiesen.
Richtlinie deinstallieren
Wählen Sie unter Quelle auswählen die Option Richtlinien aus und anschließend eine Richtlinie aus der Liste.
Zusätzlich zu den Richtlinien, die Sie in Sophos Mobile erstellt haben, enthält die Liste alle
Richtlinien, die auf einem der verwalteten Geräte installiert sind.
Sie können auch eine Richtlinie deinstallieren, die nicht aufgeführt ist, wenn Sie deren Kennung kennen.
iOS-Geräterichtlinien können Sie nur deinstallieren. Andere Richtlinientypen können Sie aktualisieren, eine andere Richtlinie zuweisen, oder das Gerät deregistrieren.
Provisionierungsprofil installieren
Wählen Sie ein App-Provisionierungsprofil aus der Liste der verfügbaren Profile aus. Informationen,
(Seite 113).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird das Provisionierungsprofil stillschweigend installiert.
Provisionierungsprofil deinstallieren
Wählen Sie unter Quelle auswählen den Eintrag Profile und wählen Sie anschließend ein
Provisionierungsprofil aus der Liste aus.
Neben den Profilen, die auf dem Sophos Mobile Server verfügbar sind, werden in der Liste auch
Profile angezeigt, die auf einem verwalteten Gerät in Verwendung sind.
Sie können auch Provisionierungsprofile entfernen, die nicht in der Liste enthalten sind. Wählen
Sie Kennung aus und geben Sie anschließend die Kennung eines Profils ein, das Sie von Geräten entfernen wollen.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird das Provisionierungsprofil stillschweigend entfernt.
SMC-App neu konfigurieren
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, wird der Benutzer aufgefordert, einen QR-Code zu scannen oder Konfigurationsdetails manuell einzugeben. Dadurch wird eine zuvor deinstallierte App
Sophos Mobile Control wieder mit dem Server verbunden.
Copyright © Sophos Limited 335
Sophos Mobile
Hinweis
Sie sollten vor diesem Auftrag einen Auftrag App installieren für die App Sophos Mobile Control ausführen.
App installieren
Wählen Sie eine App aus der Liste der verfügbaren Apps aus. Informationen, wie Sie Apps zu dieser
Liste hinzufügen, finden Sie in
(Seite 342).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, erhalten die Benutzer auf ihren Geräten eine
Benachrichtigung darüber, dass Sophos Mobile eine App installieren möchte. Benutzer können auf Installieren tippen, um die Installation durchzuführen, oder auf Abbrechen, um die Installation abzulehnen.
Falls Benutzer die Installation ablehnen, schlägt der Auftrag fehl.
Falls die App bereits auf einem Gerät installiert ist, das den Auftrag erhält, wird sie aktualisiert.
App deinstallieren
Wählen Sie unter Quelle auswählen den Eintrag Apps, um aus der Liste der verfügbaren Apps eine
App auszuwählen.
Neben den Apps, die auf dem Sophos Mobile Server verfügbar sind, werden in der Liste auch Apps angezeigt, die auf einem verwalteten Gerät in Verwendung sind - ausgenommen System-Apps.
Sie können auch Apps deinstallieren, die nicht in der Liste enthalten sind. Wählen Sie Kennung aus und geben Sie anschließend die Bundle-ID der App ein, die Sie von Geräten deinstallieren wollen.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die App stillschweigend deinstalliert.
Letzte iOS-Aktualisierung installieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die neueste verfügbare Version von iOS oder iPadOS installiert. Abhängig vom Gerätemodell können verschiedene Aktualisierungen installiert werden.
Auf folgenden Geräten können Sie iOS und iPadOS aktualisieren:
• Betreute Geräte
• Betreute Apple-DEP-Geräte
Bei anderen Geräten schlägt der Auftrag fehl.
Nachricht senden
Geben Sie einen Text ein, der auf den Geräten angezeigt werden soll.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird der Hinweistext in einem
Benachrichtigungsfenster angezeigt. Benutzer können ältere Nachrichten in der App Sophos Mobile
Control lesen.
336 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Deregistrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese bei Sophos Mobile deregistriert. Siehe
(Seite 52). Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
Zurücksetzen
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt. Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Achtung
Verwenden Sie diesen Auftragstyp mit Bedacht. Auf den Geräten, die den Auftrag erhalten, werden sämtliche Daten ohne Benutzerzustimmung gelöscht.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
15.4 Auftragstypen (macOS)
Für macOS-Auftragspakete sind die folgenden Auftragstypen verfügbar:
Registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
Geräterichtlinie zuweisen
Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren macOS-Geräterichtlinien eine Richtlinie aus.
Informationen, wie Sie Richtlinien zu dieser Liste hinzufügen, finden Sie in
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die Richtlinie dem Gerät stillschweigend zugewiesen. Wenn bereits eine Geräterichtlinie zugewiesen ist, wird diese ersetzt.
Benutzerrichtlinie zuweisen
Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren macOS-Benutzerrichtlinien eine Richtlinie aus.
Informationen, wie Sie Richtlinien zu dieser Liste hinzufügen, finden Sie in
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die Richtlinie dem Gerät stillschweigend zugewiesen. Wenn bereits eine Benutzerrichtlinie zugewiesen ist, wird diese ersetzt.
Copyright © Sophos Limited 337
Sophos Mobile
Benutzerrichtlinien werden auf Benutzer angewendet, wenn sich diese das nächste Mal am Mac anmelden.
App installieren
Wählen Sie eine App aus der Liste der verfügbaren Apps aus. Informationen, wie Sie Apps zu dieser
Liste hinzufügen, finden Sie in
(Seite 342).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die App stillschweigend installiert.
PKG-Paketdateien können mehrere Apps enthalten. In diesem Fall werden alle Apps installiert.
Hinweis
Der Auftragsstatus Erfolgreich bedeutet, dass das Gerät damit begonnen hat, die App herunterzuladen. Um zu kontrollieren, dass die App erfolgreich installiert wurde, synchronisieren
Sie das Gerät und prüfen Sie in den Gerätedetails die Liste der installierten Apps.
VPP-Appzuweisung aufheben
Wählen Sie eine App aus der Liste der verfügbaren macOS-VPP-Apps aus.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die VPP-Lizenz allen Geräten entzogen, denen sie zugewiesen war.
Benutzer können die App noch für 30 Tage nutzen.
Deregistrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese bei Sophos Mobile deregistriert. Siehe
(Seite 52). Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
Zurücksetzen
Legen Sie eine 6-stellige PIN für die Systemsperre fest.
Wenn der Auftrag an einen Mac übertragen wird, startet dieser neu und beginnt damit, die Festplatte zu löschen. Der Benutzer muss die PIN eingeben, um den Mac zu entsperren.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
Achtung
Verwenden Sie diesen Auftragstyp mit Bedacht. Auf den Geräten, die den Auftrag erhalten, werden sämtliche Daten ohne Benutzerzustimmung gelöscht.
338 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Tipp
In Sophos Mobile Admin wird die PIN für die macOS-Systemsperre auf der Geräteseite unter
Geräteeigenschaften > Unlock passcode angezeigt, sowie auf der Seite Auftragsdetails unter
Sperr-PIN.
15.5 Auftragstypen (Windows)
Für Windows-Auftragspakete sind die folgenden Auftragstypen verfügbar:
Registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
Richtlinie zuweisen
Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren Geräterichtlinien eine Richtlinie aus. Informationen, wie
Sie Richtlinien zu dieser Liste hinzufügen, finden Sie in Richtlinien
(Seite 110).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die Richtlinie dem Gerät stillschweigend zugewiesen. Wenn bereits eine Geräterichtlinie zugewiesen ist, wird diese ersetzt.
App installieren
Wählen Sie eine App aus der Liste der verfügbaren Apps aus. Informationen, wie Sie Apps zu dieser
Liste hinzufügen, finden Sie in
(Seite 342).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die App stillschweigend installiert.
Falls die App bereits auf einem Gerät installiert ist, das den Auftrag erhält, wird sie aktualisiert.
App deinstallieren
Wählen Sie eine App aus der Liste der verfügbaren Apps aus.
Die Liste enthält Apps, die Sie am Sophos Mobile Server konfiguriert haben und Apps, die auf mindestens einem der verwalteten Windows-Computer installiert sind - ausgenommen Windows-
System-Apps.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die ausgewählte App stillschweigend deinstalliert.
Hinweis
Sie können nur Apps deinstallieren, die von Sophos Mobile installiert wurden. Wenn Sie versuchen, eine vom Benutzer installierte App zu deinstallieren, schlägt der Auftrag fehl.
Copyright © Sophos Limited 339
Sophos Mobile
Deregistrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese bei Sophos Mobile deregistriert. Siehe
(Seite 52). Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
Zurücksetzen
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt. Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Achtung
Verwenden Sie diesen Auftragstyp mit Bedacht. Auf den Geräten, die den Auftrag erhalten, werden sämtliche Daten ohne Benutzerzustimmung gelöscht.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
15.6 Auftragstypen (Chrome OS)
Für Chrome-OS-Auftragspakete sind die folgenden Auftragstypen verfügbar:
Registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
Richtlinie zuweisen
Wählen Sie eine Richtlinie aus. Informationen, wie Sie Richtlinien zu dieser Liste hinzufügen, finden
(Seite 110).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die Richtlinie stillschweigend zugewiesen.
Nachricht senden
Geben Sie einen Text ein, der auf den Geräten angezeigt werden soll.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird der Hinweistext in einem
Benachrichtigungsfenster angezeigt. Benutzer können ältere Nachrichten in der Erweiterung Sophos
Chrome Security lesen.
340 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Deregistrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese bei Sophos Mobile deregistriert. Siehe
(Seite 52). Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
15.7 Auftragspakete duplizieren
Sie können ein Auftragspaket duplizieren, um es als Ausgangspunkt für andere Auftragspakete zu verwenden.
Wenn Sie mehrere ähnliche Auftragspakete erstellen müssen, ist es einfacher, ein vorhandenes
Auftragspaket zu duplizieren und das Duplikat zu bearbeiten.
So duplizieren Sie ein Auftragspaket:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION die Option Auftragspakete aus und anschließend eine Geräteplattform.
2. Wählen Sie auf der Seite Auftragspakete das blaue Dreieck neben dem Auftragspaket aus, das
Sie duplizieren wollen, und wählen Sie anschließend Duplizieren aus.
Das Auftragspaket wird dupliziert.
15.8 Auftragspakete übertragen
Sie können Auftragspakete an einzelne Geräte oder Gerätegruppen übertragen.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Auftragspakete und anschließend auf
Android oder iOS & iPadOS.
Die Seite Auftragspakete wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem betreffenden Auftrag und anschließend auf
Übertragen.
Die Seite Geräte auswählen wird angezeigt.
3. Auf dieser Seite können Sie folgende Aufgaben durchführen:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus, an die das Auftragspaket übertragen werden soll.
• Klicken Sie auf Gerätegruppen auswählen, um die Seite Gerätegruppen auswählen zu öffnen. Wählen Sie dann eine oder mehrere Gerätegruppen für die Übertragung des
Auftragspakets aus.
4. Wenn Sie Ihre Auswahl getroffen haben, klicken Sie auf Weiter.
Die Seite Ausführungszeit wählen wird angezeigt.
5. Wählen Sie unter Datum die Option Sofort oder geben Sie Datum und Uhrzeit der
Auftragsausführung ein.
6. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Die Seite Auftragsstatus wird angezeigt.
Das Auftragspaket wird zum angegebenen Zeitpunkt auf die ausgewählten Geräte übertragen.
Copyright © Sophos Limited 341
Sophos Mobile
16 Apps
Sie konfigurieren Apps, damit diese mit Sophos Mobile Admin (Administrator-initiiert) oder mit der
App Sophos Mobile Control (Benutzer-initiiert) installiert werden können.
Die Verwaltung von Apps ist für die folgenden Plattformen verfügbar:
• Android
• iOS & iPadOS
• macOS
• Windows
• Windows Mobile
Gehen Sie wie folgt vor, um eine App in Sophos Mobile verfügbar zu machen:
• Das App-Paket auf den Sophos Mobile Server hochladen. Diese Option ist nicht verfügbar für
Windows-Mobile-Apps und für Geräte, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
• Einen Link zu der App im jeweiligen App Store angeben.
Eine Beschreibung beider Arten finden Sie im Abschnitt
Um eine App auf einem Gerät zu installieren, erstellen Sie ein Auftragspaket, das einen Auftrag
App installieren enthält. Für Android-Geräte, iPhones und iPads können Sie solche Auftragspakete direkt auf der Seite Apps erstellen. Siehe
(Seite 343).
Hinweis
Damit App-Pakete, die auf dem Sophos Mobile Server gespeichert sind, installiert werden können, im Gegensatz zur Installation aus dem jeweiligen App-Store, müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:
• Android: Auf den Geräten muss die Android-Sicherheitseinstellung Unbekannte Herkunft aktiviert sein. Falls Unbekannte Herkunft deaktiviert ist während Sie versuchen, eine APK-
Datei zu installieren, erhalten die Benutzer von der App Sophos Mobile Control einen Hinweis, wie sie diese Einstellung aktivieren können. Diese Einschränkung gilt nicht für Geräte mit LG
GATE, Samsung Knox oder Sony Enterprise API.
• iPhones und iPads: Die App-Installation über IPA-Dateien ist nur für selbstentwickelte
Apps möglich. Wenn die App fertiggestellt ist und verteilt werden kann, müssen Sie ein
Provisionierungsprofil für die App erstellen dieses auf den Geräten verfügbar machen, entweder, indem Sie es vorab separat installieren, oder, indem Sie es in die IPA-Datei der App integrieren. Sie können Sophos Mobile verwenden, um Bereitstellungsprofile an Ihre iPhones und iPads zu verteilen. Siehe
Provisionierungsprofile importieren (iOS, iPadOS)
(Seite 113).
Details zu Provisionierungsprofilen finden Sie in der iOS Developer Library .
342
16.1 App hinzufügen
Sie stellen eine App für die Installation zur Verfügung, indem Sie entweder das App-Paket hochladen oder den App-Link im jeweiligen App Store angeben.
(Seite 380) .
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
So fügen Sie eine App zu Sophos Mobile hinzu:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps und anschließend auf die
Plattform, für die Sie die App hinzufügen wollen.
2. Um eine App für Android-Geräte hinzuzufügen, auf der Sophos Mobile ein Geräteadministrator ist, klicken Sie auf Android (Legacy) auf der Seite Apps - Android Enterprise.
3. Klicken Sie auf App hinzufügen und wählen Sie anschließend die gewünschte Option aus:
• Android-Link: Hinzufügen einer Android-App durch Verlinken zu Google Play.
• Android-Paket: Hinzufügen einer Android-App durch Hochladen der APK-Datei zu Sophos
Mobile.
• iOS-Link: Hinzufügen einer iOS-App durch Verlinken zum App Store.
• iOS-Paket: Hinzufügen einer iOS-Enterprise-App durch Hochladen der IPA-Datei zu Sophos
Mobile.
• macOS-Paket: Hinzufügen einer macOS-Enterprise-App durch Hochladen der PKG-Datei zu
Sophos Mobile.
• Windows-Mobile-Link: Hinzufügen einer Windows-Mobile-App durch Verlinken zum Microsoft
Store.
• Windows-MSI-Link: Hinzufügen einer Windows-App durch Verlinken zur MSI-
Installationsdatei.
• Microsoft-Store-Link: Hinzufügen einer Windows-App durch Verlinken zum Microsoft Store.
4. Für iOS- und macOS-VPP-Apps klicken Sie auf VPP-Apps importieren, um die Liste der Apps zu laden, die Sie über das Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP) erworben haben. Siehe
Apple-VPP-Apps verwalten (Seite 356).
5. Konfigurieren Sie die gewünschten App-Einstellungen.
6. Klicken Sie auf Speichern, um die App-Einstellungen zu speichern und zur Seite Apps zurückzukehren.
Die App steht für die Installation zur Verfügung. Sie wird auf der Seite Apps angezeigt. Falls Sie das
Feld Verfügbar für Gerätegruppen konfiguriert haben, wird die App auch im Enterprise App Store der
App Sophos Mobile Control angezeigt und kann von dort von den Benutzern installiert werden. Der
Installationsvorgang läuft ohne oder nur mit sehr geringer Benutzerinteraktion.
Hinweis
Auf Geräten, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet, sind keine Apps verfügbar, die Sie durch Hochladen der APK-Datei (für Android) bzw. der IPA-Datei (für iOS) hinzugefügt haben.
Verwandte Referenzinformationen
(Seite 346)
App-Einstellungen (iOS, iPadOS)
(Seite 348)
(Seite 350)
App-Einstellungen (Windows Mobile) (Seite 352)
(Seite 353)
16.2 App installieren
Nachdem Sie eine App zu Sophos Mobile hinzugefügt haben, können Sie diese auf ausgewählten
Geräten oder Gerätegruppen installieren.
Copyright © Sophos Limited 343
Sophos Mobile
Diese Anweisungen gelten nicht für die folgenden Geräte:
•
Android-Enterprise-Geräte. Zur Installation von Apps auf diesen Geräten siehe App aus Managed
Google Play installieren (Seite 385).
• Geräte, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet. Auf diesen Geräten
können Sie nur Sophos Secure Workspace und Sophos Secure Email installieren. Siehe Sophos-
Container-Apps verwalten (Seite 410).
So installieren Sie eine App:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps und anschließend auf die
Plattform, für die Sie eine App installieren wollen.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps auf das blaue Dreieck neben der gewünschten App und anschließend auf Installieren.
Um die Seite Apps für Android-Geräte zu öffnen, auf denen Sophos Mobile Geräteadministrator ist, klicken Sie auf der Seite Apps - Android Enterprise auf Android (Legacy).
3. Wählen Sie die Geräte aus, auf denen Sie die App installieren wollen. Gehen Sie wie folgt vor:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus.
• Klicken Sie auf Gerätegruppen auswählen und wählen Sie anschließend eine oder mehrere
Gerätegruppen aus.
4. Legen Sie auf der Seite Ausführungszeit wählen den Zeitpunkt fest, zu dem die App installiert wird:
• Für eine sofortige Ausführung wählen Sie Sofort aus.
• Für eine geplante Ausführung wählen Sie Datum aus und geben Sie anschließend Datum und
Uhrzeit ein.
5. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Die ausgewählte App wird zum festgelegten Zeitpunkt auf den ausgewählten Geräten installiert.
Hinweis
Auf folgenden Geräten werden verwaltete Apps stillschweigend, d.h. ohne Benutzer-Interaktion, installiert:
• Betreute iPhones und iPads
• Android-Enterprise-Geräte
• Android-Geräte mit Samsung Knox
• Android-Geräte mit LG GATE
• Android-Geräte mit Sony Enterprise API Level 8 oder neuer
• Macs
• Windows-Computer, wenn Sie für die App die Installationsoption /quiet konfiguriert haben.
Auf den zuvor aufgeführten Geräten von Samsung, LG und Sony werden nur APK-Dateien stillschweigend installiert, aber keine Apps aus Google Play.
Tipp
Der Status des Installationsauftrags wird auf der Seite Auftragsstatus angezeigt.
344 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Tipp
Sie können eine App auch wie folgt installieren:
• Um eine App auf einem einzelnen Gerät zu installieren: Öffnen Sie auf der Seite Gerät
anzeigen des Gerätes das Tab Installierte Apps und klicken Sie auf App installieren.
• Um eine App auf mehreren Geräten zu installieren: Wählen Sie auf der Seite Geräte die gewünschten Geräte aus und klicken Sie anschließend auf Aktionen > App installieren.
• Um eine App auf einem oder mehreren Geräten als Teil eines Auftragspakets zu installieren:
Fügen Sie dem Auftragspaket einen Auftrag App installieren hinzu und und übertragen Sie es an die gewünschten Geräte oder Gerätegruppen.
16.3 App deinstallieren
Sie können eine App von ausgewählten Geräten oder Gerätegruppen deinstallieren.
Diese Anweisungen gelten nicht für die folgenden Geräte:
• Android-Enterprise-Geräte. Zur Deinstallation von Apps von diesen Geräten siehe
Managed Google Play deinstallieren (Seite 386).
• Geräte, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
So deinstallieren Sie eine App:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps und anschließend auf die
Plattform, für die Sie eine App deinstallieren wollen.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps auf Deinstallieren.
Um die Seite Apps für Android-Geräte zu öffnen, auf denen Sophos Mobile Geräteadministrator ist, klicken Sie auf der Seite Apps - Android Enterprise auf Android (Legacy).
3. Wählen Sie die Geräte aus, von denen Sie die App deinstallieren wollen. Gehen Sie wie folgt vor:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus.
• Klicken Sie auf Gerätegruppen auswählen und wählen Sie anschließend eine oder mehrere
Gerätegruppen aus.
4. Wählen Sie auf der Seite App auswählen die gewünschte App aus.
5. Legen Sie auf der Seite Ausführungszeit wählen den Zeitpunkt fest, zu dem die App deinstalliert wird:
• Für eine sofortige Ausführung wählen Sie Sofort aus.
• Für eine geplante Ausführung wählen Sie Datum aus und geben Sie anschließend Datum und
Uhrzeit ein.
6. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Die ausgewählte App wird zum festgelegten Zeitpunkt von den ausgewählten Geräten deinstalliert.
Hinweis
Von folgenden Geräten werden verwaltete Apps stillschweigend, d.h. ohne Benutzer-Interaktion, deinstalliert:
• Verwaltete Apps auf betreuten iPhones und iPads
• Windows-Computer, wenn Sie für die App die Installationsoption /quiet konfiguriert haben.
Copyright © Sophos Limited 345
Sophos Mobile
346
Tipp
Alternativ können Sie mit der folgenden Methode eine App von einem einzelnen Gerät deinstallieren: Öffnen Sie die Seite Gerät anzeigen für das gewünschte Gerät, wechseln Sie auf das Tab Installierte Apps und klicken Sie auf das Mülleimer-Symbol neben dem App-Namen.
16.4 App-Einstellungen (Android)
Informationen zu Apps auf Android-Enterprise-Geräten finden Sie in Einstellungen für Apps aus
Managed Google Play (Seite 382).
Allgemeine Einstellungen
Einstellung
Name
Version
App-ID
App-Kategorie
Verfügbar für Gerätegruppen
Beschreibung
Beschreibung
Der Name der App.
Die Version, die im Enterprise App Store angezeigt wird.
Für App-Links: Sophos Mobile verwendet die
Version aus Google Play.
Die interne Kennung der App.
Für App-Links: Klicken Sie auf Informationen
abrufen, um den Wert aus Google Play zu verwenden.
Für App-Pakete: Sophos Mobile verwendet den
Wert aus der APK-Datei.
Eine Kategorie, zum Beispiel Produktivität .
Wen Sie die App im Enterprise App Store verfügbar machen, wird die App in einem
Abschnitt mit diesem Titel aufgeführt.
Sie können die App im Enterprise App
Store verfügbar machen, damit Benutzer sie installieren können. Klicken Sie auf
Anzeigen und wählen Sie eine oder mehrere
Gerätegruppen aus, für welche die App im
Enterprise App Store aufgeführt wird.
Die App-Beschreibung, die im Enterprise App
Store angezeigt wird.
Innerhalb Ihres Beschreibungstextes können
Sie den Platzhalter %_appstoretext_% verwenden. Im Enterprise App Store wird dann die jeweilige App-Beschreibung aus Google
Play angezeigt.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung
In Knox-Container installieren
Sophos Mobile
Beschreibung
Für Samsung-Knox-Geräte wird die App im
Knox-Container installiert.
Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn Sie eine Samsung-Knox-Lizenz konfiguriert haben.
Einstellungen für App-Links
Einstellung
Link
Beschreibung
Die URL der App in Google Play.
Um die URL zu bestimmen, klicken Sie auf
Google Play öffnen, um Google Play in einem neuen Browser-Tab zu öffnen, und navigieren
Sie zu der gewünschten App. Kopieren Sie anschließend die URL aus der Adressleiste in das Feld Link.
Nachdem Sie die URL eingegeben haben, klicken Sie auf Informationen abrufen, um das
Feld App-ID automatisch auszufüllen.
Einstellungen für App-Pakete
Einstellung
Datei hochladen
Beschreibung
Klicken Sie auf Datei hochladen, um die
App zum Sophos Mobile Server hochzuladen.
Navigieren Sie zu der APK-Datei und klicken
Sie auf Öffnen.
Tipp
Alternativ können Sie die Datei aus dem Datei-
Explorer in den Bereich Datei hochladen ziehen.
Zugehörige Aufgaben
Sie stellen eine App für die Installation zur Verfügung, indem Sie entweder das App-Paket hochladen oder den App-Link im jeweiligen App Store angeben.
Copyright © Sophos Limited 347
Sophos Mobile
16.5 App-Einstellungen (iOS, iPadOS)
Allgemeine Einstellungen
Einstellung
Name
Version
App-ID
App-Kategorie
Verfügbar für Gerätegruppen
Beschreibung
Beschreibung
Der Name der App.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Die Version, die im Enterprise App Store angezeigt wird.
Für App-Links: Sophos Mobile verwendet die
Version aus dem App Store.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Die interne Kennung der App.
Sophos Mobile ermittelt diesen Wert aus dem
App Store bzw. aus der IPA-Datei.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Eine Kategorie, zum Beispiel Produktivität .
Wen Sie die App im Enterprise App Store verfügbar machen, wird die App in einem
Abschnitt mit diesem Titel aufgeführt.
Sie können die App im Enterprise App
Store verfügbar machen, damit Benutzer sie installieren können. Klicken Sie auf
Anzeigen und wählen Sie eine oder mehrere
Gerätegruppen aus, für welche die App im
Enterprise App Store aufgeführt wird.
Die App-Beschreibung, die im Enterprise App
Store angezeigt wird.
Innerhalb Ihres Beschreibungstextes können
Sie den Platzhalter %_appstoretext_% verwenden. Im Enterprise App Store wird dann die jeweilige App-Beschreibung aus dem App
Store angezeigt.
348 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellungen für App-Links
Einstellung
Im App Store suchen
Link
Installation verwaltet von Sophos Mobile
Einstellungen und VPN
VPP-Lizenzen
Beschreibung
Klicken Sie auf Im App Store suchen, um in der App-Store-Datenbank nach der App zu suchen.
Wenn Sie eine App in den Suchergebnissen auswählen, werden folgende Felder automatisch ausgefüllt:
• App-ID
• App-Kategorie
• Link
Die URL der App im App Store.
Um die URL zu bestimmen, klicken Sie auf App
Store öffnen, um iTunes Link Maker in einem neuen Browser-Tab zu öffnen. Navigieren Sie in Link Maker zu der App und kopieren Sie anschließend die unter Directlink angezeigte
URL in das Feld Link in Sophos Mobile Admin.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Die App wird als verwaltete App installiert.
Diese Einstellung ist nur für Apps relevant, die vom Benutzer aus dem Enterprise App Store installiert werden. Apps, die Sie mit Sophos
Mobile Admin installieren, sind immer verwaltet.
Beachten Sie, dass verwaltete Apps nicht aus dem Enterprise App Store installiert werden können, wenn Sophos Mobile auf dem Gerät nur den Sophos-Container verwaltet.
Klicken Sie auf Anzeigen, um eine VPN-
Verbindung zu konfigurieren, die beim
Starten der App aktiviert wird, oder, um benutzerdefinierte App-Einstellungen zu konfigurieren.
Klicken Sie auf Anzeigen, um die App
Benutzern oder Geräten manuell zuzuweisen.
Siehe
(Seite
359).
Copyright © Sophos Limited 349
Sophos Mobile
Einstellungen für App-Pakete
Einstellung
Datei hochladen
Beschreibung
Klicken Sie auf Datei hochladen, um die
App zum Sophos Mobile Server hochzuladen.
Navigieren Sie zu der IPA-Datei und klicken Sie auf Öffnen.
Tipp
Alternativ können Sie die Datei aus dem Datei-
Explorer in den Bereich Datei hochladen ziehen.
Zugehörige Konzepte
Verwaltete Apps für iPhones und iPads (Seite 355)
Sie können Apps für iPhones und iPads als verwaltete oder als nicht verwaltete Apps installieren.
Zugehörige Aufgaben
Sie stellen eine App für die Installation zur Verfügung, indem Sie entweder das App-Paket hochladen oder den App-Link im jeweiligen App Store angeben.
16.6 App-Einstellungen (macOS)
Allgemeine Einstellungen
Einstellung
Name
Version
Beschreibung
Der Name der App.
Für App-Pakete: Sophos Mobile verwendet den
Wert aus der PKG-Datei.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Die Version der App aus dem App Store.
Für App-Pakete: Sophos Mobile verwendet den
Wert aus der PKG-Datei.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
350 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
App-ID
App-Kategorie
Beschreibung
Sophos Mobile
Beschreibung
Die interne Kennung der App.
Für App-Pakete: Sophos Mobile verwendet den
Wert aus der PKG-Datei.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Eine Kategorie, zum Beispiel Produktivität .
Der Wert wird derzeit nicht verwendet.
Eine Beschreibung der App.
Der Wert wird derzeit nicht verwendet.
Einstellungen für VPP-App-Links
Einstellung
Link
VPP-Lizenzen
Beschreibung
Die URL der App im App Store.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Klicken Sie auf Anzeigen, um die App
Benutzern oder Geräten manuell zuzuweisen.
Siehe
(Seite
359).
Einstellungen für App-Pakete
Einstellung
Datei hochladen
Beschreibung
Klicken Sie auf Datei hochladen, um die
App zum Sophos Mobile Server hochzuladen.
Navigieren Sie zu der PKG-Datei und klicken
Sie auf Öffnen.
Hinweis
PKG-Paketdateien können mehrere Apps enthalten. In diesem Fall werden nur für eine App
Name, Version und interne Kennung angezeigt.
Copyright © Sophos Limited 351
Sophos Mobile
16.7 App-Einstellungen (Windows Mobile)
Einstellung
Name
Version
App-Kategorie
Beschreibung
Verfügbar für Gerätegruppen
Link
Beschreibung
Der Name der App.
Die App-Version.
Sophos Mobile verwendet die Version aus dem
Microsoft Store.
Eine Kategorie, zum Beispiel Produktivität .
Wen Sie die App im Enterprise App Store verfügbar machen, wird die App in einem
Abschnitt mit diesem Titel aufgeführt.
Die App-Beschreibung, die im Enterprise App
Store angezeigt wird.
Innerhalb Ihres Beschreibungstextes können
Sie den Platzhalter %_appstoretext_% verwenden. Im Enterprise App Store wird dann die jeweilige App-Beschreibung aus dem
Microsoft Store angezeigt.
Sie können die App im Enterprise App
Store verfügbar machen, damit Benutzer sie installieren können. Klicken Sie auf
Anzeigen und wählen Sie eine oder mehrere
Gerätegruppen aus, für welche die App im
Enterprise App Store aufgeführt wird.
Die URL der App im Microsoft Store.
Um die URL zu bestimmen, klicken Sie auf
Microsoft Store öffnen, um den Microsoft
Store in einem neuen Browser-Tab zu öffnen, und navigieren Sie zu der gewünschten App.
Kopieren Sie anschließend die URL aus der
Adressleiste in das Feld Link.
Zugehörige Aufgaben
Sie stellen eine App für die Installation zur Verfügung, indem Sie entweder das App-Paket hochladen oder den App-Link im jeweiligen App Store angeben.
352 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
16.8 App-Einstellungen (Windows)
Allgemeine Einstellungen
Einstellung
Name
Version
App-Kategorie
Beschreibung
Beschreibung
Der Name der App.
Die App-Version.
Für App-Links verwendet Sophos Mobile die
Version aus dem Microsoft Store.
Eine Kategorie, zum Beispiel Produktivität .
Eine Beschreibung der App.
Einstellungen für MSI-Links
Einstellung
ProductCode GUID
Link
SHA-256-Hashwert
Beschreibung
Die ProductCode -GUID der MSI-Datei.
Hinweis
Wenn Sie einen falschen Wert eingeben, kann die
App nicht deinstalliert werden.
Die URL der MSI-Datei.
Der SHA-256-Hash-Wert der MSI-Datei.
Hinweis
Wenn Sie einen falschen Hash-Wert eingeben, kann die App nicht installiert werden.
Installationsoptionen Die Kommandozeilen-Optionen für das
Installationsprogramm msiexec.exe
.
Mit der Standardoption /quiet wird die App ohne Benutzer-Interaktion installiert.
(Seite 354).
Copyright © Sophos Limited 353
Sophos Mobile
Einstellungen für Microsoft-Store-Links
Einstellung
Store ID
SKU ID
Package Family Name
Link
Beschreibung
Die Store ID der App im Microsoft Store. Der
Wert wird automatisch eingetragen, wenn Sie auf Informationen abrufen klicken.
Die SKU ID (Stock-Keeping Unit ID) der App im
Microsoft-Store-Katalog.
Eine App kann unterschiedliche SKU IDS haben, z.B. für Voll- und Testversionen oder für verschiedene Vermarktungsregionen.
Wenn Sie die SKU ID einer App nicht kennen, verwenden Sie den Standardwert 0010 .
Der Package Family Name (PFN) der App.
Der Wert wird automatisch eingetragen, wenn
Sie auf Informationen abrufen klicken.
Die URL der App im Microsoft Store.
Um die URL zu bestimmen, klicken Sie auf
Microsoft Store öffnen, um den Microsoft
Store in einem neuen Browser-Tab zu öffnen, und navigieren Sie zu der gewünschten App.
Kopieren Sie anschließend die URL aus der
Adressleiste in das Feld Link.
Nachdem Sie die URL eingegeben haben, klicken Sie auf Informationen abrufen, um folgende Felder automatisch auszufüllen:
• Product ID
• Package Family Name
354
Zugehörige Aufgaben
Sie stellen eine App für die Installation zur Verfügung, indem Sie entweder das App-Paket hochladen oder den App-Link im jeweiligen App Store angeben.
16.9 Einstellungen für Windows-MSI-Links ermitteln
Dieser Abschnitt enthält Informationen, wie Sie die App-Einstellungen für Windows-MSI-Links ermitteln.
• ProductCode GUID
—
Wenn Sie bereits das Microsoft Windows SDK installiert haben, verwenden
Sie das darin enthaltene Programm Orca , um den ProductCode-Wert einer MSI-Datei zu ermitteln.
Ein Beispiel hierfür finden Sie auf der Internetseite Use Orca to find MSI file GUID product code .
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Alternativ können Sie ein PowerShell-Skript verwenden. Solche Skripte finden Sie im Internet, zum Beispiel auf der Internetseite How to get MSI file information with PowerShell .
Hinweis
Im Feld ProductCode GUID müssen Sie den Wert ohne geschweifte Klammern eingeben.
• SHA-256-Hashwert
—
Verwenden Sie den PowerShell-Befehl Get-FileHash , um den SHA-256-
Hash-Wert einer MSI-Datei zu ermitteln:
PS> Get-FileHash <Pfad-zur-MSI-Datei>
Weitere Informationen zum Befehl Get-FileHash finden Sie auf der Microsoft-Internetseite
Get-FileHash .
• Installationsoptionen
—
Informationen zu den Kommandozeilen-Optionen für die Installation von
MSI-Dateien finden Sie auf der Microsoft-Internetseite Standard Installer Command-Line Options .
Verwandte Referenzinformationen
(Seite 353)
16.10 Verwaltete Apps für iPhones und iPads
Sie können Apps für iPhones und iPads als verwaltete oder als nicht verwaltete Apps installieren.
Sie können den Verwaltungstyp einer App auf dem Tab Installierte Apps auf der Seite Gerät
anzeigen überprüfen.
Unterschiede zwischen verwalteten und nicht verwalteten Apps
• Wenn ein Benutzer eine verwaltete App aus dem Enterprise App Store installiert, wird in Sophos
Mobile ein Installationsauftrag erstellt und ausgeführt. Bei nicht verwalteten Apps wird der Benutzer zum Apple App Store weitergeleitet.
• In Sophos Mobile Admin können Sie verwaltete Apps löschen. Für nicht verwaltete Apps ist dies nicht möglich.
• Auf betreuten (supervised) iPhones und iPads werden verwaltete Apps stillschweigend, d.h. ohne
Benutzer-Interaktion, installiert und deinstalliert.
• Einige Einstellungen in Geräterichtlinien sind nur für verwaltete Apps verfügbar.
• Verwaltete Apps werden automatisch deinstalliert, wenn das Gerät bei Sophos Mobile deregistriert wird. Nicht verwaltete Apps bleiben installiert.
Eine verwaltete App installieren
Sie haben die folgenden Optionen, um eine verwaltete App zu installieren:
• Installieren Sie die App in Sophos Mobile Admin.
• Aktivieren Sie Installation verwaltet von Sophos Mobile in den App-Einstellungen und lassen Sie den Benutzer die App aus dem Enterprise App Store installieren.
Copyright © Sophos Limited 355
Sophos Mobile
Die zweite Option ist nicht für Apps verfügbar, die Sie durch Hochladen der IPA-Paketdatei zu
Sophos Mobile hinzugefügt haben, und nicht für Geräte, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-
Container verwaltet.
Aus einer nicht verwalteten App eine verwaltete App machen
Um den Status einer bereits installierten App von „nicht verwaltet“ in „verwaltet“ zu ändern, aktivieren
Sie Installation verwaltet von Sophos Mobile in den App-Einstellungen und erstellen Sie einen
Installationsauftrag. Die App wird, ohne erneut installiert zu werden, zu einer verwalteten App.
16.11 Apple-VPP-Apps verwalten
Mit dem Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP) können Sie Lizenzen für iOS- und macOS-
Apps erwerben. Diese Lizenzen können Sie dann innerhalb Ihrer Organisation zuweisen.
Nachdem die Bestellung abgeschlossen ist, können Sie ein Service-Token (sToken) herunterladen.
Dieses enthält die Lizenzen für die erworbenen Apps.
VPP-Apps Benutzern oder Geräten zuweisen
iOS-VPP-Apps können Sie entweder Benutzern oder Geräten zuweisen. macOS-VPP-Apps können
Sie Geräten zuweisen:
• Wenn Sie eine iOS-VPP-App einem Benutzer zuweisen, kann dieser die App auf allen bei Sophos
Mobile registrierten iPhones und iPads installieren, die mit seiner Apple-ID verknüpft sind.
• Wenn Sie eine iOS-VPP-App einem Gerät zuweisen, brauchen Sie das Gerät nicht mit einer Apple-
ID zu verknüpfen.
• Wenn Sie eine macOS-VPP-App einem Mac zuweisen, steht sie allen Benutzern zur Verfügung, die sich an dem Mac anmelden.
Siehe
(Seite 359) und VPP-Apps automatisch zuweisen (Seite
360).
Benutzer zu Apple VPP einladen
Bevor Sie Benutzern eine VPP-App zuweisen können, müssen Sie sie zu VPP einladen. Siehe
Benutzer zu Apple VPP einladen
(Seite 358).
Geräte brauchen Sie nicht zu VPP einladen.
VPP-Apps installieren
Sie installieren VPP-Apps in Sophos Mobile Admin auf die gleiche Weise wie andere Apps. Siehe
(Seite 343).
Benutzer können iOS-VPP-Apps über die App-Store-App aus der Liste erworbener Apps installieren.
Für macOS-VPP-Apps ist dies nicht möglich.
356 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Zuweisung von VPP-Apps aufheben
Sie haben folgende Möglichkeiten, die Zuweisung einer VPP-App aufzuheben:
• Sie deselektieren die gewünschten Benutzer oder Geräte auf der Detailseite der App.
• iOS-Apps: Sie deselektieren die App auf der Detailseite eines Benutzers.
• macOS-Apps: Sie übertragen ein Auftragspaket mit einem Auftrag VPP-Appzuweisung aufheben an das Gerät.
VPP-Lizenzen werden in folgenden Situationen automatisch freigegeben:
• Wenn die App vom Gerät deinstalliert wird.
• Wenn das Gerät bei Sophos Mobile deregistriert wird.
Tipp
Wenn Sie die Zuweisung einer VPP-App aufheben, können Benutzer die App noch für 30 Tage verwenden.
16.11.1 Apple VPP einrichten
Für die Einrichtung von Apple VPP laden Sie das sToken (Service-Token) Ihres Apple-VPP-Kontos zu
Sophos Mobile hoch und konfigurieren Sie die Einstellungen für die App-Zuweisung.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Apple VPP.
2. Klicken Sie auf den Link Apple iTunes VPP Portal.
Dies öffnet das Apple-VPP-Webportal in einem neuen Browser-Fenster.
3. Wählen Sie auf dieser Webseite den Punkt Unternehmen aus.
4. Geben Sie im Dialog Store für Unternehmen: Anmeldung Ihre Apple-ID und Ihr Kennwort ein.
5. Navigieren Sie zu der Seite Account Summary und klicken Sie auf Download Token.
Das sToken wird generiert und, abhängig von den Download-Einstellungen Ihres Webbrowsers, auf Ihrem lokalen Computer in einer Textdatei mit Endung .vpptoken
gespeichert.
6. Optional: Verschieben Sie die sToken-Datei an einen Ort, auf den Sie von Sophos Mobile Admin aus zugreifen können.
7. Öffnen Sie in Sophos Mobile Admin erneut das Tab Apple VPP, klicken Sie auf Datei hochladen, wählen Sie die sToken-Datei aus und klicken Sie anschließend auf Öffnen.
Sophos Mobile liest die Datei ein und füllt die Felder Organisation und Ablaufdatum mit den
Werten aus dem sToken.
8. Konfigurieren Sie in VPP-Apps automatisch bei der Installation zuweisen die automatische
Zuweisung von VPP-Apps. Siehe VPP-Apps automatisch zuweisen
(Seite 360).
9. Optional: Wählen Sie Automatische Aktualisierung von iOS-VPP-Apps, die Geräten
zugewiesenen sind aus, um den Benutzer zu informieren, wenn für eine VPP-App eine
Aktualisierung verfügbar ist. Dies gilt für VPP-Apps, die einem iPhone oder iPad zugewiesen sind.
Für VPP-Apps, die einem Benutzer zugewiesen sind, muss der Benutzer im App Store prüfen, ob Aktualisierungen verfügbar sind.
10. Optional: Füllen Sie die weiteren Felder auf dem Tab Apple VPP aus.
Im Feld Country (Land) geben Sie Ihren zweistelligen Landescode ein, zum Beispiel DE für
Deutschland.
11. Klicken Sie auf Speichern.
Copyright © Sophos Limited 357
Sophos Mobile
16.11.2 Benutzer zu Apple VPP einladen
Sie können alle oder einzelne Benutzer zu Apple VPP einladen.
Voraussetzung: Sie haben das sToken Ihres Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP)-Kontos auf Sophos Mobile hochgeladen. Siehe Apple VPP einrichten .
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Personen.
2. Gehen Sie wie folgt vor:
• Um alle Benutzter einzuladen, klicken Sie auf Benutzer zu Apple VPP einladen.
• Um einen einzelnen Benutzer einzuladen: a) Wählen Sie den Benutzer auf der Seite Personen aus.
b) Klicken Sie auf Benutzer zu Apple VPP einladen auf der Seite Benutzer anzeigen.
• So laden Sie einen bestimmten Benutzer ein, wenn der Benutzer nicht auf der Seite
Personen aufgeführt ist: a) Klicken Sie auf Benutzer suchen und zu Apple VPP einladen.
b) Geben Sie auf der Seite Benutzer suchen den Namen oder die E-Mail-Adresse des
Benutzers oder einen Teil davon ein.
c) Auf der Seite Benutzer auswählen werden Benutzer aus Ihrem externen
Benutzerverzeichnis aufgelistet, die Ihren Suchkriterien entsprechen. Wählen Sie den
Benutzer aus, den Sie zu Apple VPP einladen möchten.
d) Klicken Sie auf Anwenden.
Sophos Mobile schickt eine Einladungs-E-Mail an alle relevanten Benutzer.
Die Benutzer müssen den Link aus der Einladungs-E-Mail verwenden, um ihr Apple-iTunes-Konto mit Apple VPP zu verknüpfen. Danach können sie die von Ihrem Unternehmen lizenzierten Apps installieren und verwenden.
Hinweis
Wenn Sie ein externes Benutzerverzeichnis verwenden und alle Benutzer zu Apple VPP einladen, werden Benutzer, für die keine E-Mail-Adresse hinterlegt ist, zwar für Apple VPP registriert. Sie erhalten aber nicht den Link, mit dem sie ihr Apple-iTunes-Konto mit Apple VPP verknüpfen können.
Information, wie Sie in diesem Fall den Registrierungsprozess für Apple VPP abschließen können, finden Sie in Benutzer ohne E-Mail-Adresse zu Apple VPP einladen .
Zugehörige Aufgaben
(Seite 357)
Benutzer ohne E-Mail-Adresse zu Apple VPP einladen
(Seite 358)
16.11.3 Benutzer ohne E-Mail-Adresse zu Apple VPP einladen
Diese Prozedur setzt ein Superadministrator-Konto voraus und gilt daher nicht für Sophos Mobile as a
Service.
358 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Wenn Sie Benutzer aus einem externen Benutzerverzeichnis wie in Benutzer zu Apple VPP einladen
(Seite 358) beschrieben zu Apple VPP einladen, werden Benutzer, für die keine E-Mail-Adresse hinterlegt ist, zwar für Apple VPP registriert. Sie erhalten aber nicht den Link, mit dem sie ihr AppleiTunes-Konto mit Apple VPP verknüpfen können.
Führen Sie in diesem Fall die folgenden Schritte aus, um die Apple-VPP-Registrierung abzuschließen.
1. Melden Sie sich als Sophos Mobile Superadministrator an und laden Sie die Logdateien des
Servers herunter.
Siehe das Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
2. Ermitteln Sie anhand der Logdateien die betroffenen Benutzerkonten.
3. Klicken Sie in der Menüleiste von Sophos Mobile Admin unter VERWALTUNG auf Personen.
4. Klicken Sie auf einen betroffenen Benutzer.
5. Klicken Sie auf der nächsten Seite auf Einladungslink anzeigen.
Bei externen Benutzern ohne E-Mail-Adresse wird hierdurch keine Einladungs-E-Mail verschickt, sondern es wird der Einladungslink in einem Benachrichtigungsfenster angezeigt.
6. Teilen Sie diesen Link dem Benutzer mit.
7. Wiederholen Sie dies für alle betroffenen Benutzer.
Die Benutzer müssen den Link verwenden, um ihr Apple-iTunes-Konto mit Apple VPP zu verknüpfen.
16.11.4 Apple-VPP-Benutzer verwalten
Wenn Sie Apple VPP eingerichtet haben, gibt es auf der Seite Benutzer anzeigen einen Abschnitt
Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP).
Sie können für jeden Benutzer den VPP-Status anzeigen oder bearbeiten.
• Apple-VPP-Benutzerstatus anzeigen.
— : Der Benutzer wurde zu Apple VPP eingeladen, hat sein Apple-iTunes-Konto aber noch nicht mit Apple VPP verknüpft.
— : Der Benutzer hat sein Apple-iTunes-Konto mit Apple VPP verknüpft und kann VPP-Apps installieren.
• Vom Benutzer installierte VPP-Apps anzeigen.
• Den Benutzer zu VPP einladen.
Eine E-Mail mit einem Einladungslink wird an den Benutzer verschickt. Wenn im Benutzerkonto keine E-Mail-Adresse hinterlegt ist, wird der Einladungslink in einem Hinweisfenster angezeigt.
• Falls erforderlich, können Sie die Einladungs-E-Mail erneut senden.
• Die Registrierung des Benutzers für Apple VPP aufheben.
16.11.5 VPP-Apps manuell zuweisen
Sie können VPP-Apps einzelnen Benutzern oder Geräten zuweisen.
Tipp
Sie können eine App automatisch bei der Installation zuweisen. Siehe
VPP-Apps automatisch zuweisen (Seite 360).
Copyright © Sophos Limited 359
Sophos Mobile
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps > iOS & iPadOS bzw. Apps >
macOS.
2. Klicken Sie auf VPP-Apps importieren.
Hierdurch werden vom Apple-VPP-Server Informationen zu Ihren Apps abgerufen und, falls erforderlich, neue App-Einträge in Sophos Mobile erstellt.
3. Klicken Sie auf die VPP-App, die Sie Benutzern oder Geräten zuweisen wollen.
Tipp
VPP-Apps sind in der Spalte VPP markiert.
4. Klicken Sie neben VPP-Lizenzen auf Anzeigen.
5. Wählen Sie die Benutzer oder Geräte aus, denen Sie die App zuweisen wollen.
Sie können alle Benutzer mit dem Apple-VPP-Status „Registriert“ oder „Verbunden“ auswählen und alle Geräte mit dem Status Verwaltet.
macOS-Apps können Sie nur Geräten zuweisen.
6. Optional können Sie die App Geräten zuweisen, indem Sie Gerätegruppen auswählen: a) Klicken Sie neben Verfügbar für Gerätegruppen auf Anzeigen.
b) Wählen Sie die Gerätegruppen aus.
7. Auf iOS-Geräten werden VPP-Apps standardmäßig als verwaltete Apps installiert. Um eine App als nicht verwaltete App zu installieren, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Installation verwaltet
von Sophos Mobile.
8. Klicken Sie auf Speichern. Hierdurch werden die App-Zuweisungen auch mit dem Apple-VPP-
Server synchronisiert.
Hinweis
Da der Status von VPP-Apps vom Apple-VPP-Server verwaltet wird, dauert es möglicherweise einige Zeit, bis Änderungen, die Sie in Sophos Mobile machen, auf den Geräten sichtbar werden.
16.11.6 VPP-Apps automatisch zuweisen
Sie können VPP-Apps automatisch bei der Installation zuweisen.
Bei iOS-VPP-Apps können Sie wählen, ob die App dem Gerät zugewiesen wird oder dem Benutzer, der dem Gerät zugewiesen ist.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Apple VPP.
2. Wählen Sie in VPP-Apps automatisch bei der Installation zuweisen eine der folgenden
Optionen aus:
• Gerätezuweisung bevorzugen: iOS-VPP-Apps werden dem Gerät zugewiesen. Falls das
Gerät keine VPP-Zuweisung unterstützt, werden Apps dem Gerätebenutzer zugewiesen.
• Benutzerzuweisung bevorzugen: iOS-VPP-Apps werden dem Gerätebenutzer zugewiesen. Falls es keinen Gerätebenutzer gibt, werden Apps dem Gerät zugewiesen.
• Deaktiviert: Sie müssen VPP-Apps manuell zuweisen.
360 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis macOS-VPP-Apps können Sie nicht Benutzern zuweisen. Durch beide Optionen
Gerätezuweisung bevorzugen und Benutzerzuweisung bevorzugen wird die automatische
Zuweisung aktiviert.
16.11.7 VPP-Lizenzinformationen synchronisieren
Aus Performance-Gründen verwaltet Sophos Mobile eine lokale Kopie der VPP-Lizenzinformationen.
Sie können bei Bedarf die in Sophos Mobile gespeicherten VPP-Informationen neu vom Apple-VPP-
Server laden.
Hinweis
Sie müssen die VPP-Informationen nur dann neu laden, wenn die für eine App angezeigten
Lizenz-Informationen falsch sind.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Apple VPP.
2. Klicken Sie auf VPP-Cache löschen.
Sophos Mobile verwirft die lokalen VPP-Informationen für den Kunden und synchronisiert die Daten mit dem Apple-VPP-Server.
Hinweis
Informationen, wie Sie die Lizenzinformationen für eine VPP-App anzeigen, finden Sie in VPP-
Apps manuell zuweisen (Seite 359).
16.12 VPN-Verbindung einer iPhone- oder iPad-
App zuweisen
Wenn Sie einer iPhone- oder iPad-App eine VPN-Verbindung zuweisen, verwendet die App diese
Verbindung für ihre Netzwerkkommunikation.
Voraussetzung: Sie haben eine oder mehrere Geräterichtlinien mit einer Konfiguration VPN pro
App erstellt. Siehe
Konfiguration „VPN pro App“ (iOS-Geräterichtlinie)
(Seite 226).
So weisen Sie einer iOS-App eine VPN-Verbindung zu:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps > iOS & iPadOS.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps auf die gewünschte App.
3. Klicken Sie neben Einstellungen und VPN auf Anzeigen.
4. Wählen Sie in Von der App verwendete VPN-Verbindung eine VPN-Verbindung aus.
Die Liste enthält die Konfigurationen VPN pro App aus allen Geräterichtlinien.
5. Klicken Sie auf der Seite Einstellungen und VPN bearbeiten auf Anwenden.
6. Klicken Sie auf Speichern.
Copyright © Sophos Limited 361
Sophos Mobile
16.13 Verwaltete App-Konfiguration hinzufügen
Die verwaltete App-Konfiguration ist ein Feature von iPhone und iPad-Apps, mit dem Sie eine App ferngesteuert konfigurieren können, d.h. ohne physischen Zugriff auf das Gerät, auf dem die App installiert ist.
Voraussetzungen:
• Der Entwickler der App hat die verwaltete App-Konfiguration eingebaut.
• Die App wurde als verwaltete App installiert. Siehe
Verwaltete Apps für iPhones und iPads (Seite
355).
So fügen Sie eine verwaltete App-Konfiguration hinzu:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps > iOS & iPadOS.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps auf die gewünschte App.
3. Klicken Sie neben Einstellungen und VPN auf Anzeigen.
4. Klicken Sie unter Verwaltete Konfiguration auf Parameter hinzufügen.
5. Geben Sie die erforderlichen Informationen ein.
6. Klicken Sie auf der Seite Einstellungen und VPN bearbeiten auf Anwenden.
7. Klicken Sie auf Speichern.
16.14 Windows-Apps
Für Windows-Computer zeigt Sophos Mobile auf der Seite Gerät anzeigen folgende Apps an:
Typ
Microsoft Store
Nicht aus Store
System
Win32
Beschreibung
UWP-Apps (Universal Windows Platform), die aus dem Microsoft Store oder dem Microsoft Store für Unternehmen und Bildungseinrichtungen installiert wurden.
UWP-Apps, die nicht aus dem Microsoft Store installiert wurden.
UWP-Apps, die Teil des Windows-Betriebssystems sind.
Win32-Apps (Apps, die aus einer MSI-Datei installiert wurden).
362 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
17 App-Gruppen
In Sophos Mobile können Sie App-Gruppen erstellen, um App-Listen für Richtlinien zu definieren.
Für Chrome OS können App-Gruppen sowohl Apps als auch Erweiterungen enthalten.
17.1 App-Gruppen erstellen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf App-Gruppen und anschließend auf die
Plattform, für die Sie die App-Gruppe erstellen wollen.
2. Klicken Sie auf App-Gruppe erstellen.
3. Geben Sie auf der Seite App-Gruppe bearbeiten einen Namen für die neue App-Gruppe ein und klicken Sie anschließend auf App hinzufügen.
4. Wählen Sie eine App aus, die Sie zur Gruppe hinzufügen wollen:
• Um eine App aus allen Apps auszuwählen, die aktuell auf einem der verwalteten Geräte installiert sind, klicken Sie auf App-Liste und wählen Sie eine App aus.
• Um eine App manuell hinzuzufügen, klicken Sie auf Benutzerdefiniert und konfigurieren Sie die App-Details.
Einstellungen für Android-Apps:
Name
Kennung
Link
Ein eindeutiger Name, um die App zu identifizieren.
Der Paketname der App.
Sie können den Paketnamen anhand der URL der App in Google Play ermitteln. Zum Beispiel hat die App Sophos Mobile Control die URL play.google.com/store/apps/details?
id=com.sophos.mobilecontrol.client.android
und damit den Paketnamen com.sophos.mobilecontrol.client.android
.
Für Apps aus Managed Google Play (d.h. Apps für Android-
Enterprise-Geräte) müssen Sie vor dem Paketnamen die
Zeichenfolge app: eingeben.
Die URL der App in Google Play.
Einstellungen für iOS- und macOS-Apps:
Name
Kennung
Link
Ein eindeutiger Name, um die App zu identifizieren.
Die Bundle-ID der App.
Die URL der App im App Store.
Einstellungen für Windows-Mobile-Apps:
Copyright © Sophos Limited 363
Sophos Mobile
Name
Kennung
Link
Ein eindeutiger Name, um die App zu identifizieren.
Der GUID-Wert der App.
Wenn Sie den GUID-Wert nicht kennen, können Sie alternativ das Feld Link ausfüllen.
Die URL der App im Microsoft Store.
Zum Beispiel hat die App Sophos Mobile Control die URL https://www.microsoft.com/de-de/store/p/ mobile-control-2017/9nblggh51qsj .
Einstellungen für Windows-Apps:
Name
Kennung
Link
Ein eindeutiger Name, um die App zu identifizieren.
Die ID der App, wie sie von Windows angezeigt wird.
Für MSI-Apps ist dies die ProductCode -GUID der MSI-Datei.
Für Apps aus dem Microsoft Store ist dies der Package Family
Name (PFN) der App.
Die URL der App im Microsoft Store.
Einstellungen für Apps und Erweiterungen für Chrome OS:
Name Ein eindeutiger Name, um die App oder Erweiterung zu identifizieren.
Kennung Der Paketname der App oder Erweiterung.
Sie können den Paketnamen anhand der URL im Chrome
Web Store ermitteln.
Zum Beispiel ist die URL von Sophos Chrome
Security chrome.google.com/webstore/ detail/sophos-chrome-security/ lkffbjbdklhachngaoeelmcgijmlicph und der
Paketname lautet lkffbjbdklhachngaoeelmcgijmlicph .
5. Klicken Sie auf Hinzufügen.
6. Optional: Wiederholen Sie die vorhergehenden Schritte, um weitere Apps hinzuzufügen.
7. Klicken Sie auf Speichern, um die App-Gruppe zu speichern.
17.2 App-Gruppen importieren
Sie können eine App-Gruppe erstellen, indem Sie eine Liste von Apps aus einer CSV-Datei importieren.
Sie können bis zu 10.000 Apps importieren.
Für die CSV-Datei gilt folgendes:
• Die erste Zeile enthält die Spaltenüberschriften und wird nicht importiert.
364 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
• Als Trennzeichen wird ein Semikolon verwendet, kein Komma.
• Alle Zeilen haben die korrekte Anzahl an Semikolons. Dies gilt auch, wenn optionale Werte fehlen.
• Die Dateiendung ist .csv
.
• Damit nicht englische Zeichen korrekt importiert werden, muss die Datei UTF-8-kodiert sein.
Tipp
Klicken Sie auf der Seite Apps importieren auf Beispiel-CSV, um eine Beispieldatei herunterzuladen.
So importieren Sie Apps aus einer CSV-Datei und fügen sie einer App-Gruppe hinzu:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf App-Gruppen und anschließend auf die
Plattform, für die Sie die App-Gruppe erstellen wollen.
2. Klicken Sie auf der Seite App-Gruppen auf App-Gruppe erstellen.
3. Geben Sie auf der Seite App-Gruppe bearbeiten im Feld Name einen Namen für die neue App-
Gruppe ein und klicken Sie anschließend auf App importieren.
4. Klicken Sie auf der Seite Apps importieren auf Datei hochladen und navigieren Sie anschließend zu der vorbereiteten CSV-Datei.
Die Einträge werden aus der Datei eingelesen und angezeigt.
5. Wenn die Daten nicht korrekt oder inkonsistent formatiert sind, kann die gesamte Datei nicht importiert werden. Beachten Sie in diesem Fall die Fehlermeldungen, die neben den betroffenen
Einträgen angezeigt werden, korrigieren Sie die CSV-Datei und laden Sie sie erneut hoch.
6. Klicken Sie auf Fertigstellen, um die Apps zu der App-Gruppe hinzuzufügen.
7. Klicken Sie auf der Seite App-Gruppe bearbeiten auf Speichern.
Copyright © Sophos Limited 365
Sophos Mobile
18 Unternehmensdokumente
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
In Sophos Mobile können Sie Dateien hochladen, damit diese an die Geräte Ihrer Benutzer verteilt werden.
• In Sophos Mobile verwaltete Dokumente werden automatisch dem Speicheranbieter
Unternehmensdokumente in Sophos Secure Workspace hinzugefügt.
• Sie können jedem Dokument in Unternehmensdokumente eine Kategorie zuweisen.
• Dokumente in Unternehmensdokumente sind schreibgeschützt.
• Wenn Sophos Secure Workspace nicht von Sophos Mobile verwaltet wird, ist der Speicheranbieter
Unternehmensdokumente nicht verfügbar.
So verteilen Sie Unternehmensdokumente:
1. Installieren Sie die App „Sophos Secure Workspace“ auf den Geräten. Siehe
2. Ordnen Sie eine Sophos-Container-Richtlinie mit einer Konfiguration Unternehmensdokumente zu.
3. Laden Sie die Dokumente nach Sophos Mobile hoch.
18.1 Unternehmensdokumente hinzufügen
366
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
So verteilen Sie Dokumente an Geräte:
1. Klicken Sie im Abschnitt KONFIGURATION der Menüleiste auf Dokumente.
Die Seite Dokumente wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf Dokument hinzufügen.
Die Seite Dokument bearbeiten wird angezeigt.
3. Geben Sie im Feld Kategorie den Namen des Ordners ein, in dem das Dokument unter
Unternehmensdokumente auf dem Gerät angezeigt wird.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, wird die Datei im Root-Ordner von Unternehmensdokumente angezeigt.
4. Legen Sie die Einstellungen für das Dokument fest:
• Wählen Sie In die Zwischenablage kopieren aus, um Benutzern zu erlauben, das Dokument in die Zwischenablage zu kopieren.
• Wählen Sie Dokument teilen aus, um Benutzern zu erlauben, das Dokument zu teilen.
• Wählen Sie Dokument offline verwenden aus, damit Benutzer das Dokument zu der Liste
Favoriten hinzufügen können.
Wenn ein unverschlüsseltes Dokument aus Unternehmensdokumente zu der Liste
Favoriten hinzugefügt wird, wird die lokale Kopie verschlüsselt gespeichert. Wenn das
Teilen des Dokuments erlaubt ist, wird die Datei automatisch entschlüsselt, bevor sie
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile an andere Apps weitergeleitet wird. Wenn Sie das Kontrollkästchen Dokument offline
verwenden deaktivieren, werden lokale Kopien bei der nächsten Synchronisierung automatisch entfernt.
5. Klicken Sie auf Anzeigen neben Zugewiesene Gruppen und wählen Sie die Gruppe aus, die
Zugriff auf das Dokument haben soll.
6. Fügen Sie eine Beschreibung für das Dokument hinzu.
7. Klicken Sie auf Datei hochladen und navigieren Sie zu dem Dokument. Wählen Sie es aus und klicken Sie auf Öffnen.
8. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Dokumente, die Sie verteilen möchten.
Das Dokument wird der Dokumentenliste hinzugefügt. Es wird an die Benutzer verteilt, die es sich in der App „Sophos Secure Workspace“ anschauen können.
Copyright © Sophos Limited 367
Sophos Mobile
19 Android Enterprise
Android Enterprise vereinfacht die Verwaltung von Android-Geräten in einer Unternehmensumgebung.
Einschränkung
Android Enterprise ist für Android 5.1.1 oder älter nicht verfügbar.
Android-Enterprise-Geräte, die bei Sophos Mobile registriert sind, können einen der folgenden
Verwaltungsmodi haben:
Vollständiges Gerät
Auf einem vollständig verwalteten Android-Enterprise-Gerät kann Sophos Mobile alle Einstellungen,
Apps und Daten überwachen und verwalten.
Die vollständige Android-Enterprise-Geräteverwaltung unterscheidet sich in folgenden Punkten von der Android-Geräteadministrator-Berechtigung:
• Der von den Benutzern durchzuführende Registrierungsprozess ist vereinfacht.
• Benutzer müssen kein persönliches Google-Konto auf dem Gerät einrichten.
• Standardmäßig haben Benutzer von Android Enterprise nur Zugriff auf Apps, die Sie in Managed
Google Play genehmigt haben. Mit einer Konfiguration Google Play können Sie Benutzern Zugriff auf alle Apps von Google Play gewähren.
• Nur eine begrenzte Anzahl Apps ist standardmäßig aktiv: Google Play Store, Kontakte,
Nachrichten, Telefon.
• Sie können Apps ohne Benutzer-Interaktion installieren, deinstallieren und aktualisieren.
• Sie können App-Berechtigungen konfigurieren, so dass die Benutzer bei der Verwendung einer
App nicht mehr aufgefordert werden, Berechtigungen zu gewähren.
• Sie können benutzerdefinierte App-Einstellungen konfigurieren (falls die App dies unterstützt).
• Sie können das Kennwort für die Displaysperre zurücksetzen.
• Sie können einen Kioskmodus konfigurieren, bei dem eine Auswahl an Apps genutzt werden kann, anstatt nur eine einzelne App.
• Sie können nur Geräte registrieren, die noch nicht eingerichtet wurden oder die auf
Werkseinstellungen zurückgesetzt wurden.
• Es gibt keine spezielle Möglichkeit, ein registriertes Gerät zu deregistrieren. Um das Gerät zu deregistrieren, setzen Sie es auf Werkseinstellungen zurück.
Arbeitsprofil
Auf einem Android-Enterprise-Gerät mit Arbeitsprofil kann Sophos Mobile nur die Einstellungen,
Apps und Daten innerhalb des Arbeitsprofils überwachen und verwalten.
Die Arbeitsprofilverwaltung eignet sich für BYOD-Szenarien („Bring Your Own Device“).
368 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Zweckbestimmtes Gerät
Ein zweckbestimmtes Android-Enterprise-Gerät, früher COSU-Gerät (Corporate-Owned, Single
Use) genannt, kann nur mit einer einzelnen App oder einer Auswahl von Apps verwendet werden.
Verwenden Sie diese Option für Geräte, die einem besonderen Zweck dienen, zum Beispiel für eine
Kiosk-Anwendung.
Um ein zweckbestimmtes Gerät einzurichten, weisen Sie einem vollständig verwalteten Gerät eine
Konfiguration vom Typ Kiosk-Modus zu.
Verwandte Referenzinformationen
Konfiguration „Kiosk-Modus“ (Android-Enterprise-Geräterichtlinie) (Seite 133)
Mit der Konfiguration Kiosk-Modus aktivieren Sie die Verwaltung zweckbestimmter Android-
Enterprise-Geräte.
Verwandte Informationen
Android-Enterprise-Hilfe (externer Link)
How to configure Sophos Mobile to set up device in the “corporate-owned, single-use” mode (Sophos-
Knowledgebase-Artikel 133409)
19.1 Android Enterprise einrichten - Übersicht
Bei der Einrichtung von Android Enterprise für Ihre Organisation können Sie zwischen zwei
Szenarien wählen:
Szenario „Managed Google Play Account“
Dies ist die einfachste Methode, Android Enterprise für Ihre Organisation einzurichten.
• Sophos Mobile führt Sie durch den Prozess, ein Android-Enterprise-Konto für Ihre Organisation einzurichten.
• Falls erforderlich, können Sie für Ihre Organisation mehrere Android-Enterprise-Konten erstellen.
• Sophos Mobile verwaltet den Lebenszyklus der Benutzerkonten.
• Geräte können im Sophos Mobile Self Service Portal oder in Sophos Mobile Admin registriert werden.
Szenario „Managed Google Domain“
Verwenden Sie diese Methode, wenn Sie bereits eine Managed Google Domain besitzen oder wenn
Sie die Benutzerkonten für Android Enterprise außerhalb von Sophos Mobile verwalten wollen.
• Sie registrieren eine Managed Google Domain bei Google und weisen nach, dass Sie Inhaber dieser Domain sind.
• Sie verbinden Sophos Mobile als externen EMM-Anbieter (Enterprise Mobility Management) mit
Ihrer Managed Google Domain.
• Sophos Mobile erstellt nach Bedarf Benutzerkonten. Davon abgesehen, verwaltet Sophos Mobile nicht den Lebenszyklus der Konten.
Copyright © Sophos Limited 369
Sophos Mobile
• Geräte können nur im Sophos Mobile Self Service Portal registriert werden, nicht in Sophos Mobile
Admin.
Hinweis
Nach der Einrichtung von Android Enterprise können Sie die Art der Benutzerverwaltung nicht mehr ändern. Zum Beispiel können Sie nicht von einer internen Benutzerverwaltung zu einem externen LDAP-Verzeichnis wechseln.
Tipp
Nach der Einrichtung von Android Enterprise wird das aktive Szenario unter Einrichtung >
Android-Einrichtung > Android Enterprise > Android-Enterprise-Modus angezeigt.
19.2 Android Enterprise einrichten (Szenario
„Managed Google Play Account“)
Sophos Mobile leitet Sie durch die Einrichtung von Android Enterprise für Ihre Organisation.
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab Android Enterprise aus.
2. Wählen Sie Konfigurieren aus.
3. Wählen Sie Szenario „Managed Google Play Account“ und anschließend Weiter aus.
4. Wählen Sie Konto registrieren aus.
Sie werden auf eine Google-Webseite weitergeleitet, auf der Sie Ihr Unternehmen für Android
Enterprise registrieren.
5. Melden Sie sich an der Google-Webseite mit Ihrem Google-Konto an.
Hinweis
Wir empfehlen, für diesen Zweck ein neues Google-Konto anzulegen.
6. Folgenden Sie den Schritten auf der Google-Webseite, um Ihre Organisation zu registrieren.
Tipp
Wir empfehlen Ihnen, in Ihrem Organisationsnamen den Ausdruck Sophos Mobile sowie
Ihren Sophos Mobile Kundennamen zu verwenden. Beispiel:
Organisationsname (Sophos Mobile/Kundenname)
Nach der Registrierung leitet Sie die Google-Webseite wieder zurück zu Sophos Mobile.
7. Wählen Sie in Sophos Mobile die Option Einrichtung abschließen aus, um den
Registrierungsprozess abzuschließen.
Damit ist die Einrichtung von Android Enterprise für Ihre Organisation abgeschlossen.
Hinweis
Nach der Einrichtung von Android Enterprise können Sie die Art der Benutzerverwaltung nicht mehr ändern, zum Beispiel von interner Benutzerverwaltung zu einem externen LDAP-
Verzeichnis.
370 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
19.3 Android Enterprise einrichten (Szenario
„Managed Google Domain“)
Wenn Sie bereits eine Managed Google Domain haben oder die Konten Ihrer Android-Enterprise-
Benutzer außerhalb von Sophos Mobile verwalten möchten, richten Sie Android Enterprise mit dem
Szenario „Managed Google Domain“ ein.
Hinweis
Nach der Einrichtung von Android Enterprise können Sie die Art der Benutzerverwaltung nicht mehr ändern, zum Beispiel von interner Benutzerverwaltung zu einem externen LDAP-
Verzeichnis.
Gehen Sie wie folgt vor, um Android Enterprise mit dem Szenario „Managed Google Domain“ einzurichten.
Domäne bei Google registrieren
Hinweis
Falls Sie bereits eine Managed Google Domain registriert haben, zum Beispiel, weil Sie sich für „G
Suite“ (vormals „Google Apps“) angemeldet haben, können Sie diesen Schritt überspringen.
Hinweis
Falls Sie Android Enterprise für mehrere Kunden in Sophos Mobile konfigurieren wollen, müssen
Sie für jeden Kunden eine eigene Domäne verwenden.
1. Öffnen Sie die Google-Webseite Für Android Enterprise registrieren .
Sie finden den Link unter „Verwandte Informationen“.
2. Geben Sie die erforderlichen Informationen ein.
• Geben Sie unter Wie lautet der Domainname Ihres Unternehmens die Domäne ein, die als
Managed Google Domain verwendet wird. Verwenden Sie zum Beispiel die Domäne Ihres
Sophos Mobile Servers.
• Geben Sie unter Wie melden Sie sich an die Anmeldeinformationen für einen neuen
Domänen-Administrator ein.
Hinweis
Notieren Sie sich die Anmeldeinformationen. Sie benötigen diese im weiteren Verlauf der
Einrichtung.
3. Klicken Sie die Schaltfläche zum Erstellen eines neuen Kontos.
Dies öffnet die Google-Admin-Konsole.
4. Starten Sie in der Google-Admin-Konsole die Prozedur zur Bestätigung Ihrer Domänen-
Inhaberschaft.
Folgen Sie den Anweisungen von Google, um Ihre Domäne zu bestätigen.
Copyright © Sophos Limited 371
Sophos Mobile
Nachdem Sie Ihre Domänen-Inhaberschaft bestätigt haben, erhalten Sie ein Token, mit dem Sie Ihre
Managed Google Domain mit Ihrem EMM-Anbieter (also mit Sophos Mobile) verbinden.
Verwandte Informationen
Für Android Enterprise registrieren (Google-Webseite)
Google-Dienstkonto erstellen
Ein Google-Dienstkonto ist ein spezielles Google-Konto, das von Anwendungen benutzt wird. Dieses
Konto wird von Sophos Mobile für die Kommunikation mit den Google APIs verwendet.
Erstellen Sie ein Projekt:
1. Melden Sie sich als Domänen-Administrator an der Google-API-Konsole an.
Sie finden den Link unter „Verwandte Informationen“.
2. Klicken Sie in der Titelzeile der Google-API-Konsole auf Projekt auswählen > Neues Projekt.
Wenn bereits ein Projekt ausgewählt ist, klicken Sie auf dessen Namen und dann auf Neues
Projekt .
3. Geben Sie im Dialogfeld Neues Projekt einen Projektnamen ein, zum Beispiel Android
Enterprise , und klicken Sie anschließend auf Erstellen.
4. Optional: Wenn in der Kopfzeile ein anderes Projekt angezeigt wird, klicken Sie auf dessen Namen und wählen Sie dann das neue Projekt aus.
Aktivieren Sie die Admin-SDK-API:
5. Klicken Sie oben links auf die Schaltfläche für das Navigationsmenü und dann auf APIs &
Dienste > Bibliothek.
6. Geben Sie im Suchfeld der Seite Willkommen bei der API-Bibliothek die Zeichenfolge admin sdk ein.
7. Klicken Sie in der Ergebnisliste auf Admin SDK.
8. Klicken Sie auf der Seite Admin SDK auf Aktivieren.
Aktivieren Sie die Google-Play-EMM-API:
9. Geben Sie im Suchfeld der Seite Willkommen bei der API-Bibliothek die Zeichenfolge emm ein.
10. Klicken Sie in der Ergebnisliste auf Google Play EMM API.
11. Klicken Sie auf der Seite Google Play EMM API auf Aktivieren.
Dienstkonto erstellen:
12. Klicken Sie auf der Seite Google Play EMM API auf Anmeldedaten erstellen.
13. Klicken Sie in Schritt 1 der Seite Anmeldedaten zu Projekt hinzufügen auf den Link
Dienstkonto.
14. Klicken Sie auf der Seite Dienstkonten auf Dienstkonto erstellen.
15. Geben Sie in Name des Dienstkontos einen Namen ein, um das Konto zu identifizieren, zum
Beispiel Android Enterprise .
16. Klicken Sie auf Erstellen.
17. Klicken Sie auf der Seite Dienstkontoberechtigungen auf Weiter.
18. Klicken Sie auf der Seite Nutzern Zugriff auf dieses Dienstkonto gewähren auf Schlüssel
erstellen.
19. Wählen Sie JSON aus und klicken Sie auf Erstellen.
Der private Schlüssel für Ihr Dienstkonto wird erzeugt und auf Ihrem Computer in einer JSON-
Datei gespeichert.
Verwahren Sie die JSON-Datei an einem sicheren Ort. Sie benötigen die Datei, um Sophos
Mobile mit Ihrer Managed Google Domain zu verbinden.
372 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
20. Klicken Sie auf Fertig.
21. Klicken Sie auf der Seite Dienstkonten auf die E-Mail-Adresse des Kontos, das Sie erstellt haben.
22. Klicken Sie auf der Seite Dienstkontodetails auf Bearbeiten.
23. Klappen Sie den Abschnitt Domainweite Delegation einblenden auf und wählen Sie
Domainweite G Suite-Delegation aktivieren aus.
24. Geben Sie in Produktname für den Zustimmungsbildschirm zum Beispiel Sophos Mobile ein.
25. Klicken Sie auf Speichern.
API-Zugriff konfigurieren:
26. Melden Sie sich als Domänen-Administrator an der Google-Admin-Konsole an.
Sie finden den Link unter „Verwandte Informationen“.
27. Klicken Sie auf Sicherheit > Erweiterte Einstellungen.
Sie müssen möglicherweise zunächst auf Mehr anzeigen klicken, um Erweiterte Einstellungen anzuzeigen.
28. Klicken Sie auf API-Client-Zugriff verwalten.
29. Öffnen Sie in einem Texteditor die JSON-Datei und kopieren Sie den Wert von client_id in das
Feld Client-Name.
Wenn Ihre JSON-Datei beispielsweise eine Zeile "client_id": "123456789" enthält, geben
Sie im Feld Client-Name den Wert 123456789 ein.
30. Geben Sie in Ein oder mehrere API-Bereiche folgendes ein (ohne Zeilenumbruch): https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.user, https:// www.googleapis.com/auth/androidenterprise
31. Klicken Sie auf Autorisieren.
Verwandte Informationen
Google-API-Konsole
Google-Admin-Konsole
Sophos Mobile an Ihre Managed Google Domain binden
1. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin an.
2. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab Android Enterprise aus.
3. Klicken Sie auf Konfigurieren.
4. Wählen Sie Szenario „Managed Google Domain“ aus und klicken Sie anschließend auf Weiter.
5. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Unternehmens-Domäne
Domänen-Administrator
EMM-Token
Beschreibung
Ihre gegenüber Google bestätigte Managed
Google Domain.
Der Name Ihres Domänen-Administratorkontos.
Dies ist der Administrator, den Sie erstellt haben, als Sie Ihre Domäne bei Google registriert haben.
Das Token, das Sie von Google erhalten haben, nachdem Sie Ihre Domänen-
Inhaberschaft bestätigt haben.
Copyright © Sophos Limited 373
Sophos Mobile
Option Beschreibung
Das Token wird Ihnen angezeigt, wenn
Sie sich an der Google-Admin-Konsole als Domänen-Administrator anmelden und
Sicherheit > EMM-Anbieter für Android
verwalten öffnen.
6. Klicken Sie auf Datei hochladen und wählen Sie die JSON-Datei aus, die Sie von Google heruntergeladen haben, als Sie das Dienstkonto erstellt haben.
Sie müssen eine JSON-Datei mit der Dateiendung .json
auswählen.
7. Klicken Sie auf Verbinden.
Sophos Mobile kontaktiert den Google-Webservice, um sich als EMM-Anbieter mit Ihrer Managed
Google Domain zu verbinden.
Google-EMM-Einstellungen konfigurieren
1. Melden Sie sich als Domänen-Administrator an der Google-Admin-Konsole an.
Sie finden den Link unter „Verwandte Informationen“.
2. Klicken Sie auf Sicherheit und anschließend auf EMM-Anbieter für Android verwalten.
Sie müssen möglicherweise zunächst auf Mehr anzeigen klicken, damit EMM-Anbieter für
Android verwalten angezeigt wird.
3. Wählen Sie unter Allgemeine Einstellungen die Option EMM-Richtlinien auf Android-Geräten
erzwingen aus.
Verwandte Informationen
Google-Admin-Konsole
19.4 Geräteregistrierung für Android Enterprise konfigurieren
Voraussetzungen:
• Sie haben Android Enterprise für den Kunden konfiguriert.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Geräteregistrierung für Android Enterprise zu konfigurieren.
1. Erstellen Sie eine Richtlinie für jeden Android-Enterprise-Gerätetyp, den Sie verwenden wollen.
• Erstellen Sie für vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte eine Richtlinie vom Typ
Android-Enterprise-Geräterichtlinie.
• Erstellen Sie für Android-Enterprise-Geräte mit Arbeitsprofil eine Richtlinie vom Typ Android-
Enterprise-Arbeitsprofil-Richtlinie.
2. Erstellen Sie ein Auftragspaket für jeden Android-Enterprise-Gerätetyp, den Sie verwenden wollen.
Das Auftragspaket muss mindestens einen Auftrag Registrieren und einen Auftrag Richtlinie
zuweisen für die zuvor erstellte Richtlinie enthalten.
3. Wählen Sie in den Gruppeneinstellungen für das Self Service Portal das erstellte Auftragspaket als
Einrichtungspaket aus.
374 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Sie können unterschiedliche Pakete für Firmengeräte und Privatgeräte verwenden. Zum Beispiel können Sie die vollständige Geräteverwaltung für Firmengeräte und die Arbeitsprofilverwaltung für Privatgeräte verwenden.
4. Genehmigen Sie die App Sophos Mobile Control in Managed Google Play.
Andernfalls aktualisiert sich die App nicht automatisch.
Nachdem Sie die Geräteregistrierung konfiguriert haben, können Benutzer im Sophos Mobile Self
Service Portal ihre Android-Geräte bei Sophos Mobile registrieren.
Wenn Sie Android Enterprise für das Szenario „Managed Google Play Account“ eingerichtet haben, können Sie Geräte auch mit dem Assistenten Gerät hinzufügen registrieren.
Beim Szenario „Managed Google Play Account“ können pro Benutzer maximal zehn Geräte gleichzeitig registriert sein. Diese Beschränkung wird von Google festgelegt und kann sich in der
Zukunft ändern.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 112)
Sie erstellen Richtlinien, um Geräteeinstellungen zu konfigurieren. Erstellen Sie mehrere Richtlinien, wenn Sie verschiedene Gerätetypen verwalten wollen.
(Seite 330)
Sie erstellen separate Auftragspakete für Android, iOS und weitere Geräteplattformen, die Sie verwalten wollen.
Self-Service-Portal-Konfigurationen erstellen
(Seite 28)
Mit einer Self-Service-Portal-Konfiguration konfigurieren Sie, welche Arten von Geräten Benutzer registrieren können, die Registrierungsdetails und die Geräteaktionen, die Benutzer im Self-Service-
Portal ausführen können.
App aus Managed Google Play genehmigen (Seite 380)
Um eine App für Ihre Benutzer verfügbar zu machen, müssen Sie diese genehmigen.
Android-Enterprise-Geräte registrieren (Seite 50)
Android-Enterprise-Geräte werden üblicherweise im Sophos Mobile Self Service Portal registriert.
19.5 Benutzer für Android Enterprise verwalten
(Szenario „Managed Google Domain“)
Hinweis
Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie Google Benutzerkonten verwalten, wenn Sie Android
Enterprise basierend auf dem Szenario Managed Google Domain eingerichtet haben.
Beim Szenario Managed Google Play Account verwaltet Sophos Mobile die Google-Konten Ihrer
Benutzer für Sie transparent.
Ein Benutzer benötigt ein Konto vom Typ Managed Google Account, um ein Android-Enterprise-
Gerät zu registrieren. Dieses Konto ist mit Ihrer Managed Google Domain verknüpft, d.h. mit der
Domäne, die Sie bei Google registriert haben.
Kontonamen haben die Form von E-Mail-Adressen, zum Beispiel
Benutzer@Ihre_Managed_Google_Domain .
Wenn ein Benutzer im Sophos Mobile Self Service Portal ein Gerät registriert, prüft Sophos Mobile, ob auf dem Google-Server bereits ein Managed Google Account für den Benutzer existiert. Dazu wird der linke Teil der E-Mail-Adresse, die für den Benutzer in Sophos Mobile angelegt ist, mit Ihrer
Copyright © Sophos Limited 375
Sophos Mobile
Managed Google Domain kombiniert. Falls ein Konto mit diesem Namen nicht existiert, wird es von
Sophos Mobile erstellt.
Beispiel: Die E-Mail-Adresse des Benutzers in Sophos Mobile lautet Benutzer@Ihre_Firma.com
und Ihre Managed Google Domain lautet Ihre_Managed_Google_Domain .
In diesem Fall sucht Sophos Mobile auf dem Google-Server nach einem Konto
Benutzer@Ihre_Managed_Google_Domain .
Abgesehen von der Erstellung eines Managed Google Account für den Benutzer während der
Registrierung, verwaltet Sophos Mobile nicht den Lebenszyklus von Konten. Wenn Sie ein
Benutzerkonto in Sophos Mobile löschen, bleibt der Managed Google Account des Benutzers bestehen.
Sie können die Konten für Ihre Managed Google Domain in der Google-Admin-Konsole verwalten.
Falls erforderlich, können Sie GADS (Google Apps Directory Sync) verwenden, um Konten auf Basis
Ihres LDAP-Verzeichnisses zu erstellen.
Verwandte Informationen
Google-Admin-Konsole (externer Link)
Über Google Apps Directory Sync (externer Link)
19.6 Arbeitsprofil sperren
Sie können in Sophos Mobile Admin das Arbeitsprofil sperren und entsperren. Wenn Sie das
Arbeitsprofil sperren, sind keine der Apps im Arbeitsprofil mehr verfügbar und es werden auch keine
Benachrichtigungen dieser Apps angezeigt.
Einschränkung
Diese Anweisungen gelten nicht für vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte.
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem Gerät, auf dem Sie das Arbeitsprofil sperren oder entsperren wollen, und anschließend auf Anzeigen.
3. Klicken Sie auf Aktionen > Container-Zugriff festlegen.
4. Wählen Sie die Zugriffsrechte aus.
• Sperren: Das Arbeitsprofil ist gesperrt. Benutzer können nicht mehr auf Apps oder Daten innerhalb des Arbeitsprofils zugreifen.
• Erlauben: Das Arbeitsprofil ist entsperrt.
• Automatischer Modus: Das Arbeitsprofil ist gesperrt, wenn das Gerät gegen eine
Compliance-Regel verstößt, bei der die Aktion Container sperren aktiviert ist. Dies ist das
Standardverhalten, wenn Sie keine Zugriffsrechte festgelegt haben.
5. Klicken Sie auf Ja.
Das Gerät wird mit dem Sophos Mobile Server synchronisiert. Dadurch wird die Einstellung auf dem
Gerät angewendet.
Tipp
Um das gesamte Gerät zu sperren und nicht nur das Arbeitsprofil, verwenden Sie Aktionen >
Sperren.
376 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Tipp
Benutzer können das Arbeitsprofil über die Schnelleinstellungsleiste ihres Gerätes sperren, zum
Beispiel im Urlaub.
19.7 Arbeitsprofil vom Gerät entfernen
Einschränkung
Diese Anweisungen gelten nicht für vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte.
Sie können in Sophos Mobile Admin das Arbeitsprofil entfernen, um Unternehmensdaten vom Gerät zu entfernen, wenn es verloren gegangen ist oder gestohlen wurde.
Wenn Sie das Arbeitsprofil von einem Gerät entfernen, werden auch alle im Arbeitsprofil installierten
Apps (inklusive der App Sophos Mobile Control) entfernt. In Sophos Mobile Admin wird das Gerät mit dem Status Deregistriert angezeigt.
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem Gerät, von dem Sie das Arbeitsprofil entfernen wollen, und anschließend auf Anzeigen.
3. Klicken Sie auf Aktionen > Android-Arbeitsprofil entfernen.
Ein Auftrag zum Entfernen des Arbeitsprofils wird erstellt und an das Gerät übertragen.
Hinweis
Falls der Benutzer das Arbeitsprofil bereits manuell entfernt hat, schlägt der Auftrag fehl, da das
Gerät ihn nicht mehr empfangen kann.
Um das Arbeitsprofil erneut zu erstellen, muss der Benutzer die Registrierung im Sophos Mobile Self
Service Portal wiederholen.
19.8 Entfernen des Arbeitsprofils durch den
Benutzer
Benutzer sind in der Lage, das Arbeitsprofil von ihren Geräten entfernen. Dies kann absichtlich als auch versehentlich geschehen. Wenn das Arbeitsprofil auf diese Weise entfernt wird, kann Sophos
Mobile dies nicht erkennen. Der Verwaltungsstatus des Gerätes wird weiterhin als Arbeitsprofil angezeigt.
Nachdem der Benutzer das Arbeitsprofil entfernt hat, kann sich das Gerät nicht mehr mit dem
Sophos Mobile Server synchronisieren.
Tipp
Sie können den Bericht Geräte, die sich in den letzten 7 Tagen nicht synchronisiert haben verwenden, um potentiell betroffene Geräte zu finden.
Falls das Arbeitsprofil versehentlich entfernt wurde, können Sie es wie folgt erneut registrieren:
1. Sie löschen das Gerät aus Sophos Mobile.
Copyright © Sophos Limited 377
Sophos Mobile
2. Der Benutzer führt im Sophos Mobile Self Service Portal eine erneute Registrierung durch.
19.9 Android Factory Reset Protection
FRP (Factory Reset Protection) ist eine Android-Sicherheitsfunktion, die einen unberechtigten Zugriff nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen verhindert.
Einschränkung
Diese Anweisungen gelten nur für vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte.
Wenn auf dem Gerät ein Google-Konto eingerichtet ist, muss das Gerät nach dem Zurücksetzen auf
Werkseinstellungen mit dem Google-Kennwort entsperrt werden.
Für vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte ist FRP standardmäßig nicht aktiv, da auf diesen Geräten kein Google-Konto eingerichtet ist. Um FRP auf diesen Geräten zu verwenden, können Sie ein oder mehrere Google-Konten konfigurieren, die allen Ihren Geräten zugewiesen werden. Wenn ein Gerät mit aktiviertem FRP zurückgesetzt wird, kann es mit einem beliebigen dieser Konten entsperrt werden.
Wenn Sie FRP eingerichtet haben, werden Geräte wie folgt geschützt:
• Lokales Zurücksetzen:
Wenn das Gerät in den Geräteeinstellungen oder über die Gerätetasten zurückgesetzt wird, ist FRP standardmäßig eingeschaltet. Verwenden Sie die Aktion Factory Reset Protection
einstellen, um dieses Verhalten für einzelne Geräte zu ändern.
• Ferngesteuertes Zurücksetzen:
Wenn das Gerät ferngesteuert in Sophos Mobile Admin zurückgesetzt wird, ist FRP standardmäßig ausgeschaltet. Um bei einem ferngesteuerten Zurücksetzen FRP zu aktiveren, wählen Sie im Bestätigungsdialog für das Zurücksetzen die Option Factory Reset Protection
aktivieren aus.
19.9.1 Android FRP konfigurieren
Einschränkung
Diese Anweisungen gelten nur für vollständig verwaltete Android-Enterprise-Geräte.
FRP (Factory Reset Protection, d.h. Schutz vor dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen) ist eine Android-Sicherheitsfunktion, die gewährleistet, dass ein Gerät nur auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden kann, wenn die Anmeldeinformationen für das Google-Konto bekannt sind.
Sie können Google-Konten konfigurieren, mit denen alle vollständig verwalteten Androide-
Enterprise-Geräte entsperrt werden können, die mit aktiviertem FRP zurückgesetzt wurden.
Bereiten Sie Ihre Google-Konten vor:
1. Erstellen Sie ein oder mehrere Google-Konten, die Sie für FRP verwenden wollen, oder verwenden
Sie existierende Konten.
378 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Warnung
Stellen Sie sicher, dass die Anmeldeinformationen für diese Konten in Ihrer Organisation bekannt sind. Diese Informationen sind erforderlich, um ein Gerät zu entsperren, das bei aktiviertem FRP auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wurde.
2. Bestimmen Sie die internen Google-IDs Ihrer Konten.
a) Gehen Sie zu https://accounts.google.com/Login b) Melden Sie sich mit dem Google-Konto an, das Sie für FRP verwenden wollen. Wenn Sie bereits mit einem anderen Konto angemeldet sind, melden Sie sich vorher ab.
c) Gehen Sie zu https://developers.google.com/people/api/rest/v1/people/get d) Geben Sie unter Try this API im Feld resourceName den Wert people/me ein und im Feld
personFields den Wert names .
e) Wählen Sie Execute aus.
Dies ruft das Google API auf.
In der Antwort ist die interne Google-ID die 21-stellige Nummer in einer Zeile wie der folgenden:
"resourceName": "people/123456789012345678901"
Konfigurieren Sie Ihre Google-Konten in Sophos Mobile Admin:
3. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Android-
Einrichtung und anschließend das Tab Android Enterprise aus.
4. Wählen Sie unter Factory Reset Protection die Option FRP verwenden aus.
5. Geben Sie in Google+ IDs die Google-IDs der Google-Konten ein, die Sie für FRP verwenden wollen.
6. Wählen Sie Speichern aus.
FRP wird für alle Ihre vollständig verwalteten Android-Enterprise-Geräte aktiviert. Dies passiert bei der nächsten Synchronisierung eines Gerätes mit dem Sophos Mobile Server.
Achtung
Wenn Sie ungültige interne Google-IDs in Sophos Mobile Admin eingeben oder die
Anmeldeinformationen der Google-Konten vergessen, können Sie Geräte, die mit aktiviertem FRP auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wurden, nicht mehr verwendet.
19.10 Apps aus Managed Google Play
Managed Google Play ist der App-Store für Android-Enterprise-Geräte.
Benutzer können folgende Apps aus Managed Google Play installieren:
• Öffentliche Apps, die Sie für Ihre Organisation genehmigt haben
• Von Ihnen erstellte Website-Verknüpfungen (Web-Apps)
• Private Apps
Standardmäßig haben Benutzer von Android Enterprise nur Zugriff auf Apps, die Sie in Managed
Google Play genehmigt haben. Mit einer Konfiguration Google Play können Sie Benutzern Zugriff auf alle Apps von Google Play gewähren.
Copyright © Sophos Limited 379
Sophos Mobile
Zugehörige Aufgaben
App aus Managed Google Play genehmigen (Seite 380)
Um eine App für Ihre Benutzer verfügbar zu machen, müssen Sie diese genehmigen.
Web-App hinzufügen (Seite 383)
Sie können Website-Verknüpfungen als Web-Apps zu Managed Google Play hinzufügen.
Private App hinzufügen (Seite 384)
Sie können private Apps zu Managed Google Play hinzufügen.
Verwandte Referenzinformationen
Google Play (Android-Enterprise-Geräterichtlinie)
(Seite 130)
Mit der Konfiguration Google Play können Sie die App „Google Play Store“ auf vollständig verwalteten
Android-Enterprise-Geräten verwalten.
Google Play (Android-Enterprise-Arbeitsprofil-Richtlinie)
(Seite 148)
Mit der Konfiguration Google Play können Sie die App „Google Play Store“ im Arbeitsprofil verwalten.
19.10.1 App aus Managed Google Play genehmigen
Um eine App für Ihre Benutzer verfügbar zu machen, müssen Sie diese genehmigen.
So genehmigen Sie eine App:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Apps > Android aus.
2. Wählen Sie auf der Seite Apps - Android Enterprise die Option Managed Google Play öffnen aus.
3. Öffnen Sie die App im Fenster Managed Google Play und wählen Sie Genehmigen aus.
4. Falls die App Berechtigungen erfordert, müssen Sie diese für Ihre Organisation akzeptieren.
5. Schließen Sie das Fenster Managed Google Play.
6. Wählen Sie App-Liste von Google abrufen aus, um Ihre Änderungen mit Google Play zu synchronisieren.
7. Warten Sie einige Sekunden und öffnen Sie dann die Seite erneut.
Nach Abschluss der Synchronisierung wird die App in der Liste angezeigt.
8. Wählen Sie die App aus.
9. Konfigurieren Sie die gewünschten App-Einstellungen.
Sie können maximal 30 Kategorien pro Seite und 100 Apps pro Kategorie konfigurieren.
10. Klicken Sie auf Speichern.
11. Wählen Sie App-Einstellungen an Google senden aus, um die Änderungen Ihren Benutzern zur
Verfügung zu stellen.
Nachdem die Daten an den Google-Server gesendet worden sind, steht die App in der App „Managed
Google Play Store“ zur Verfügung.
Folgende Aufgaben können Sie auf der Managed-Google-Play-Webseite durchführen:
• Zusätzliche Berechtigungen akzeptieren, die eine App nach einem Update erfordert.
• Lizenzen für kostenpflichtige Apps erwerben.
Verwandte Referenzinformationen
Einstellungen für Apps aus Managed Google Play (Seite 382)
In diesem Abschnitt werden die Einstellungen für die Apps aus Managed Google Play angezeigt, die
Sie für Ihre Organisation genehmigt haben.
380 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Verwandte Informationen
Managed-Google-Play-Webseite (externer Link)
Managed Google Play Hilfe (externer Link)
19.10.2 Genehmigung einer App aus Managed Google Play aufheben
Voraussetzung: Die App wird in keinem Android-Auftragspaket verwendet.
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Apps > Android aus.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps - Android Enterprise auf das blaue Dreieck neben der App, deren
Genehmigung Sie aufheben wollen, und anschließend auf Anzeigen.
3. Klicken Sie auf Genehmigung aufheben.
Tipp
Alternativ können Sie die Genehmigung von Apps auch in Managed Google Play aufheben.
19.10.3 App aus Managed Google Play bearbeiten
Sie können die Position einer App bearbeiten und die App konfigurieren.
Sie können die Seite und Kategorie einer App in Managed Google Play festlegen. Einige Apps ermöglichen Ihnen, weitere Einstellungen zu konfigurieren.
Voraussetzung: Sie haben die App in Managed Google Play genehmigt.
So bearbeiten Sie eine App:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Apps > Android aus.
2. Wählen Sie auf der Seite Apps - Android Enterprise die App aus, die Sie bearbeiten wollen.
3. Konfigurieren Sie die gewünschten App-Einstellungen.
Sie können maximal 30 Kategorien pro Seite und 100 Apps pro Kategorie konfigurieren.
4. Klicken Sie auf Speichern.
5. Wählen Sie App-Einstellungen an Google senden aus, um die Änderungen Ihren Benutzern zur
Verfügung zu stellen.
Zugehörige Konzepte
Layout von Managed Google Play
(Seite 387)
Zugehörige Aufgaben
App aus Managed Google Play genehmigen (Seite 380)
Um eine App für Ihre Benutzer verfügbar zu machen, müssen Sie diese genehmigen.
Verwandte Referenzinformationen
Einstellungen für Apps aus Managed Google Play (Seite 382)
In diesem Abschnitt werden die Einstellungen für die Apps aus Managed Google Play angezeigt, die
Sie für Ihre Organisation genehmigt haben.
Copyright © Sophos Limited 381
Sophos Mobile
19.10.4 Einstellungen für Apps aus Managed Google Play
In diesem Abschnitt werden die Einstellungen für die Apps aus Managed Google Play angezeigt, die
Sie für Ihre Organisation genehmigt haben.
Einstellung
Titel
Product ID
Preismodell
Verteilungsart
URL (Managed Google Play), URL (Google
Play)
Seite
Beschreibung
Der externe Name der App, wie er in Managed
Google Play angezeigt wird.
Der interne Name der App.
Der Kostentyp:
• Kostenlos
• Kostenlos mit In-App-Käufen
• Kostenpflichtig
• Öffentlich (über Google bereitgestellt):
Die App ist in Managed Google Play
öffentlich verfügbar.
• Privat (über Google bereitgestellt): Eine von Ihnen entwickelte App, die nur für
Benutzer in Ihrer Managed Google Domain verfügbar ist. Die APK-Datei wurde zu
Managed Google Play hochgeladen.
• Privat (intern bereitgestellt): Wie Privat
(über Google bereitgestellt), aber die
APK-Datei wird von Ihrem lokalen Server installiert. Managed Google Play kümmert sich nur um die Verteilung der App.
Die Webadresse der App in Managed Google
Play beziehungsweise in Google Play.
Klicken Sie auf den Link, um die jeweilige Seite in einem neuen Browserfenster zu öffnen.
Die Seite, auf der die App auf dem Gerät in der
App „Google Play Store“ erscheint.
Die Werte sind von Sophos Mobile vorkonfiguriert und können nicht geändert werden.
382 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
App-Kategorie
Lizenzen
Verwaltete Konfiguration verwenden
Verwaltete Konfiguration
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Name der Kategorie, unter der die App auf dem Gerät in der App „Google Play Store“ erscheint.
Sobald Sie die ersten Zeichen eintippen, wird Ihnen eine Liste passender Kategorien angezeigt. Wenn Sie eine nicht vorhandene
Kategorie eingeben, wird diese erstellt.
Sie können maximal 30 Kategorien pro Seite und 100 Apps pro Kategorie konfigurieren.
Klicken Sie neben Lizenzen auf Anzeigen, um die Anzahl der zugewiesenen und verfügbaren
Lizenzen für die App sowie die Benutzer, denen eine Lizenz zugewiesen ist, anzuzeigen oder zu bearbeiten.
Diese Einstellung ist nur für kostenpflichtige
Apps verfügbar.
Wählen Sie diese Option aus, um die verwaltete
Konfiguration Ihren Benutzern zur Verfügung zu stellen.
Dies erfolgt, wenn Sie das nächste Mal App-
Einstellungen an Google senden.
Wählen Sie Verwaltete Konfiguration aus, um
App-spezifische Einstellungen anzuzeigen oder zu bearbeiten.
Informationen zu den verfügbaren Einstellungen finden Sie in der Dokumentation, die vom jeweiligen Entwickler der App bereitgestellt wird.
Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn die
App eine verwaltete Konfiguration unterstützt.
Tipp
Sie können die Platzhalter %_USERNAME_% und
%_EMAILADDRESS_% verwenden, die durch den jeweiligen Namen bzw. E-Mail-Adresse ersetzt werden.
19.10.5 Web-App hinzufügen
Sie können Website-Verknüpfungen als Web-Apps zu Managed Google Play hinzufügen.
Eine Web-App ist eine Android-App, die Sie erstellen, indem Sie eine Start-URL, ein Symbols und einen Titel angeben. Wenn ein Benutzer eine Web-App startet, wird die Start-URL in Chrome geöffnet. Der Benutzer kann dann zu anderen URLs navigieren.
Sie können konfigurieren, ob die Chrome-Adressleiste und die Navigationsschaltflächen des Gerätes sichtbar sind.
Copyright © Sophos Limited 383
Sophos Mobile
Hinweis
Wenn Sie einem Geräte eine Google Play-Konfiguration zuweisen, um Benutzern Zugriff auf alle
Apps von Google Play zu gewähren, können sie keine Web-Apps installieren. Sie können Web-
Apps weiterhin über Sophos Mobile installieren.
So fügen Sie eine Web-App hinzu:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Apps > Android aus.
2. Wählen Sie auf der Seite Apps - Android Enterprise die Option Managed Google Play öffnen aus.
3. Wählen Sie in der Seitenleiste des Fensters Managed Google Play die Option Web-Apps aus.
4. Wählen Sie die Schaltfläche Plus aus und konfigurieren Sie anschließend die App-Einstellungen.
5. Wählen Sie Erstellen aus.
Es kann bis zu 10 Minuten dauern, bis die App in Managed Google Play verfügbar ist.
6. Schließen Sie das Fenster Managed Google Play.
7. Wählen Sie App-Liste von Google abrufen aus, um Ihre Änderungen mit Google Play zu synchronisieren.
8. Warten Sie einige Sekunden und öffnen Sie dann die Seite erneut.
Nach Abschluss der Synchronisierung wird die App in der Liste angezeigt.
9. Wählen Sie die App aus.
10. Konfigurieren Sie auf der Seite Genehmigte App bearbeiten, auf welcher Seite und an welcher
Position im Google Play Store die App angezeigt wird.
Sie können maximal 30 Kategorien pro Seite und 100 Apps pro Kategorie konfigurieren.
11. Klicken Sie auf Speichern.
12. Wählen Sie App-Einstellungen an Google senden aus, um die Änderungen Ihren Benutzern zur
Verfügung zu stellen.
Verwandte Referenzinformationen
Google Play (Android-Enterprise-Geräterichtlinie)
(Seite 130)
Mit der Konfiguration Google Play können Sie die App „Google Play Store“ auf vollständig verwalteten
Android-Enterprise-Geräten verwalten.
Google Play (Android-Enterprise-Arbeitsprofil-Richtlinie)
(Seite 148)
Mit der Konfiguration Google Play können Sie die App „Google Play Store“ im Arbeitsprofil verwalten.
19.10.6 Private App hinzufügen
Sie können private Apps zu Managed Google Play hinzufügen.
Eine private App ist eine Android-App, die Ihre Organisation entwickelt hat. Wenn Sie eine private
App zu Managed Google Play hinzufügen, ist sie nur für Benutzer in Ihrer Organisation verfügbar.
Warnung
Wenn Sie eine private App hinzufügen, können Sie diese nicht zu einem anderen Google-Play-
Konto hinzufügen. Sie können sie auch nicht als öffentliche App veröffentlichen, selbst wenn Sie die private App später löschen.
384 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
Wenn Sie einem Gerät eine Google Play-Konfiguration zuweisen, um Benutzern Zugriff auf alle
Apps von Google Play zu gewähren, können sie keine privaten Apps installieren. Sie können
Private Apps weiterhin über Sophos Mobile installieren.
So fügen Sie eine private App hinzu:
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Apps > Android aus.
2. Wählen Sie auf der Seite Apps - Android Enterprise die Option Managed Google Play öffnen aus.
3. Wählen Sie in der Seitenleiste des Fensters Managed Google Play die Option Private Apps aus.
4. Wählen Sie die Schaltfläche Plus aus und konfigurieren Sie anschließend die App-Einstellungen.
5. Wählen Sie Erstellen aus.
Es kann bis zu 10 Minuten dauern, bis die App in Managed Google Play verfügbar ist.
6. Schließen Sie das Fenster Managed Google Play.
7. Wählen Sie App-Liste von Google abrufen aus, um Ihre Änderungen mit Google Play zu synchronisieren.
8. Warten Sie einige Sekunden und öffnen Sie dann die Seite erneut.
Nach Abschluss der Synchronisierung wird die App in der Liste angezeigt.
9. Wählen Sie die App aus.
10. Konfigurieren Sie auf der Seite Genehmigte App bearbeiten, auf welcher Seite und an welcher
Position im Google Play Store die App angezeigt wird.
Sie können maximal 30 Kategorien pro Seite und 100 Apps pro Kategorie konfigurieren.
11. Klicken Sie auf Speichern.
12. Wählen Sie App-Einstellungen an Google senden aus, um die Änderungen Ihren Benutzern zur
Verfügung zu stellen.
Weitere Informationen zu privaten Apps finden Sie in der Google-Hilfe.
Verwandte Informationen
Managed-Google-Play-Hilfe: Private Apps über Managed Play in Ihrer EMM-Konsole veröffentlichen
19.10.7 App aus Managed Google Play installieren
Nachdem Sie in Managed Google Play eine App genehmigt haben und Ihren Benutzern Lizenzen zugewiesen haben, können Sie die App auf einzelnen Geräten oder Gerätegruppen installieren.
Hinweis
Benutzer können genehmigte Apps über die App „Managed Google Play Store“ installieren.
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Apps > Android aus.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps - Android Enterprise auf das blaue Dreieck neben der gewünschten App und anschließend auf Installieren.
3. Wählen Sie die Geräte aus, auf denen Sie die App installieren wollen. Gehen Sie wie folgt vor:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus.
• Klicken Sie auf Gerätegruppen auswählen und wählen Sie anschließend eine oder mehrere
Gerätegruppen aus.
Copyright © Sophos Limited 385
Sophos Mobile
4. Legen Sie auf der Seite Ausführungszeit wählen den Zeitpunkt fest, zu dem die App installiert wird:
• Für eine sofortige Ausführung wählen Sie Sofort aus.
• Für eine geplante Ausführung wählen Sie Datum aus und geben Sie anschließend Datum und
Uhrzeit ein.
5. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Der Installationsauftrag wird an Google gesendet. Die eigentliche Installation der App auf dem Gerät wird von Google verwaltet. Auf der Seite Auftragsstatus wird der Auftrag mit Status erfolgreich angezeigt, nachdem er an Google gesendet wurde.
19.10.8 Apps aus Managed Google Play deinstallieren
Sie können eine App aus Managed Google Play von einzelnen Geräten oder Gerätegruppen deinstallieren.
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION den Eintrag Apps > Android aus.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps - Android Enterprise auf Deinstallieren.
3. Wählen Sie die Geräte aus, von denen Sie die App deinstallieren wollen. Gehen Sie wie folgt vor:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus.
• Klicken Sie auf Gerätegruppen auswählen und wählen Sie anschließend eine oder mehrere
Gerätegruppen aus.
4. Wählen Sie auf der Seite App auswählen die gewünschte App aus.
5. Legen Sie auf der Seite Ausführungszeit wählen den Zeitpunkt fest, zu dem die App deinstalliert wird:
• Für eine sofortige Ausführung wählen Sie Sofort aus.
• Für eine geplante Ausführung wählen Sie Datum aus und geben Sie anschließend Datum und
Uhrzeit ein.
6. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Ein Auftrag zur Deinstallation der App wird an einen Google-Dienst gesendet. Das eigentliche
Entfernen der App vom Gerät wird von Google verwaltet. Auf der Seite Auftragsstatus wird der
Auftrag mit Status erfolgreich angezeigt, nachdem er an Google gesendet wurde.
Tipp
Alternativ können Sie mit der folgenden Methode eine App von einem einzelnen Gerät deinstallieren: Öffnen Sie die Seite Gerät anzeigen für das gewünschte Gerät, wechseln Sie auf das Tab Installierte Apps und klicken Sie auf das Mülleimer-Symbol neben dem App-Namen.
19.10.9 Lizenzen für App aus Managed Google Play
Für kostenpflichtige Apps, die Sie in Managed Google Play genehmigt haben, müssen Sie
Benutzern eine App-Lizenz zuweisen, damit diese die App verwenden können.
Sie konfigurieren die Zuweisung von Lizenzen auf der Seite Genehmigte App bearbeiten. Siehe
App aus Managed Google Play bearbeiten
(Seite 381).
386 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
• Für App-Installationen, die vom Administrator initiiert werden, brauchen Sie keine Lizenzen
zuzuweisen. Wenn Sie eine App wie in App aus Managed Google Play installieren (Seite
385) beschrieben installieren, wird eine Lizenz aus Ihrem Lizenzpool automatisch den jeweiligen Benutzern zugewiesen.
• Für kostenlose Apps, die Sie in Managed Google Play genehmigt haben, brauchen Sie keine Lizenzen zuzuweisen. Kostenlose Apps stehen automatisch allen Ihren Benutzern zur
Verfügung, sobald Sie die Liste Ihrer Apps von Google nach Sophos Mobile synchronisiert haben.
19.10.10 Layout von Managed Google Play
Sie können den Ort festlegen, wo verwaltete Google Play Apps in der App „Google Play Store“ der
Benutzer angezeigt wird.
Die konfigurierbaren Layout-Elemente sind Seiten und Kategorien.
• Seiten sind benannte, vertikal scrollbare Ansichten. Seiten und Seitennamen sind von Sophos
Mobile vordefiniert.
• Kategorien sind benannte, horizontal scrollbare Unterabschnitte einer von Ihnen definierten Seite.
Google bezeichnet diese Kategorien auch als Cluster.
• Jede Kategorie gehört zu einer bestimmten Seite und jede App gehört zu einer bestimmten
Kategorie.
• Seiten, auf denen sich keine App befindet, werden nicht angezeigt.
• Sie können maximal 30 Kategorien pro Seite und 100 Apps pro Kategorie konfigurieren.
Für jede App definieren Sie die Seite und optional die Kategorie, in der die App in Managed Google
Play auf den Geräten angezeigt wird. Standardmäßig werden Apps auf der Seite Sonstiges angezeigt.
Sie konfigurieren das Layout von Google Play for Work auf der Seite Genehmigte App bearbeiten.
Siehe App aus Managed Google Play bearbeiten (Seite 381).
19.10.11 Verwaltete Konfiguration
Eine App aus Managed Google Play kann eine verwaltete Konfiguration anbieten. Diese Funktion wird vom jeweiligen Entwickler der App bereitgestellt und erlaubt Ihnen, benutzerdefinierte
Einstellungen für die App zu konfigurieren.
Wenn die App eine verwaltete Konfiguration unterstützt, wird in Managed Google Play ein Hinweis
Diese App bietet eine verwaltete Konfiguration angezeigt.
Sie konfigurieren die Einstellungen der App auf der Seite Genehmigte App bearbeiten. Siehe
App aus Managed Google Play bearbeiten
(Seite 381).
Copyright © Sophos Limited 387
Sophos Mobile
20 Mobile Threat Defense mit Sophos
Intercept X for Mobile
Sophos Intercept X for Mobile ist eine MTD-Lösung (Mobile Threat Defense) für Ihre Android-Geräte, iPhones und iPads.
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Wenn Sie Sophos Intercept X for Mobile mit Sophos Mobile verwalten, können Sie folgende
Aufgaben ausführen:
• Dem Gerät eine Richtlinie vom Typ Mobile Threat Defense zuweisen, um Sophos Intercept X for
Mobile zu verwalten.
• Dem Gerät eine Compliance-Richtlinie zuweisen, um seinen Compliance-Status zu überwachen.
• Auf Android-Geräten: Einen Malware-Scan durchführen.
Weitere Informationen zu den Funktionen von Sophos Intercept X for Mobile finden Sie in der App-
Hilfe.
Tipp
Sie können Sophos Intercept X for Mobile auch auf Geräten verwalten, die bei einer Fremd-EMM-
Software registriert sind. Die Fremd-EMM-Software muss benutzerdefinierte App-Einstellungen unterstützen.
Zugehörige Konzepte
Konfigurationen für Mobile-Threat-Defense-Richtlinien (Android) (Seite 169)
Mit einer Mobile-Threat-Defense-Richtlinie konfigurieren Sie Sophos Intercept X for Mobile, wenn es bei Sophos Mobile registriert ist.
Konfigurationen für Mobile-Threat-Defense-Richtlinien (iOS)
(Seite 255)
Mit einer Mobile-Threat-Defense-Richtlinie konfigurieren Sie Sophos Intercept X for Mobile, wenn es bei Sophos Mobile registriert ist.
Zugehörige Aufgaben
Sophos Intercept X for Mobile mit Fremd-EMM-Software verwenden (Seite 390)
Sie können Sophos Intercept X for Mobile auf Geräten verwalten, die bei der EMM-Software
(Enterprise Mobility Management) eines Fremdanbieters registriert sind.
Verwandte Referenzinformationen
Compliance-Regeln für Mobile Threat Defense (Seite 389)
Sie können Compliance-Regeln für Geräte konfigurieren, auf denen Sophos Intercept X for Mobile von
Sophos Mobile verwaltet wird.
Verwandte Informationen
Sophos Intercept X for Mobile Hilfe
388 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
20.1 Compliance-Regeln für Mobile Threat Defense
Sie können Compliance-Regeln für Geräte konfigurieren, auf denen Sophos Intercept X for Mobile von
Sophos Mobile verwaltet wird.
Regel
Status „Verwaltet“ erforderlich
Root-Zugriff erlaubt
Jailbreak erlauben
Minimale OS-Version
Maximale OS-Version
Maximales
Synchronisierungsintervall für
Intercept X for Mobile
Maximales Scanintervall für
Intercept X for Mobile
Intercept X for Mobile
Berechtigungen dürfen verweigert werden
Malware-Apps erlaubt
Verdächtige Apps erlaubt
PUAs erlaubt
Beschreibung
Legen Sie fest, welche Aktionen ausgeführt werden, wenn ein Gerät nicht mehr den Status „Verwaltet“ hat.
Wählen Sie aus, ob gerootete Geräte zulässig sind.
Plattformen
Android iOS
Android
Wählen Sie aus, ob Geräte mit
Jailbreak zulässig sind.
Wählen Sie die mindestens erforderliche Betriebssystemversion aus.
Wählen Sie die neueste erlaubte
Betriebssystemversion aus.
Die maximale Zeitdauer, nach der sich Sophos Intercept X for
Mobile erneut mit Sophos Mobile synchronisieren muss.
Die maximale Zeitdauer zwischen
Malware-Scans.
iOS
Android iOS
Android iOS
Android iOS
Android
Wählen Sie aus, ob das Gerät nicht den Unternehmensrichtlinien entspricht, wenn kompatibel ist, wenn der Benutzer die App-Berechtigungen für Sophos Intercept X for Mobile nicht gewährt.
Wählen Sie aus, ob von Sophos
Intercept X for Mobile gefundene
Malware-Apps erlaubt sind.
Wählen Sie aus, ob von Sophos
Intercept X for Mobile gefundene verdächtige Apps erlaubt sind.
Android
Android
Android
Wählen Sie aus, ob von Sophos
Intercept X for Mobile gefundene potenziell unerwünschte Apps (PUAs) erlaubt sind.
Android
Copyright © Sophos Limited 389
Sophos Mobile
20.2 Sophos Intercept X for Mobile mit Fremd-
EMM-Software verwenden
Sie können Sophos Intercept X for Mobile auf Geräten verwalten, die bei der EMM-Software
(Enterprise Mobility Management) eines Fremdanbieters registriert sind.
In Sophos Mobile erstellen Sie einen Verbindungscode, der die Registrierungsdetails enthält.
In der Fremd-EMM-Software tragen Sie diesen Verbindungscode zusammen mit weiteren Angaben in die verwaltete Konfiguration von Sophos Intercept X for Mobile ein. Wenn die Fremd-EMM-
Software die App installiert, registriert sich diese automatisch bei Sophos Mobile.
Hinweis
Android-Geräte müssen bei der Fremd-EMM-Software im Android-Enterprise-Modus registriert sein.
1. Wählen Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN den Eintrag Einrichtung > Sophos-
Einrichtung und anschließend das Tab Fremd-EMM aus.
2. Wählen Sie Verbindungscode erzeugen aus.
Der Code enthält die von Sophos Intercept X for Mobile benötigten Informationen für die
Registrierung bei Sophos Mobile.
3. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Einstellung
Besitzer
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob die Geräte Firmengeräte
(Firmengerät) oder Privatgeräte (Privat) sind.
Gerätegruppe Die Gerätegruppe aus Sophos Mobile, der die
Geräte zugewiesen werden.
Mobile-Threat-Defense-Richtlinie (Android) Optional: Die Richtlinie aus Sophos Mobile für Sophos Intercept X for Mobile auf Android-
Geräten.
Mobile-Threat-Defense-Richtlinie (iOS) Optional: Die Richtlinie aus Sophos Mobile für Sophos Intercept X for Mobile auf iPhones und iPads.
4. Klicken Sie auf Speichern.
5. Wählen Sie neben Verbindungscode die Schaltfläche Kopieren aus, um den Wert in die
Zwischenablage zu kopieren.
Sie benötigen den Verbindungscode für die Konfiguration der Fremd-EMM-Software.
6. Fügen Sie Sophos Intercept X for Mobile in der Fremd-EMM-Software hinzu.
7. Bearbeiten Sie in der Fremd-EMM-Software die verwaltete Konfiguration der App.
Für die Android-App sind die Einstellungen festgelegt und Sie geben die Werte ein.
Für die iOS-App müssen Sie für jede Einstellung den Namen, den Typ (String oder Boolean) und den Wert eingeben.
390 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Tabelle 1: Einstellungen für die Android-App Sophos Intercept X for Mobile
Einstellung
Verbindungscode
Geräte-ID
Device name
EULA deaktiviert
Mit Intune verbinden
Beschreibung
Optional: Die E-Mail-Adresse des Benutzers, den Sie dem
Gerät in Sophos Mobile zuweisen wollen.
Der aus Sophos Mobile kopierte Verbindungscode.
Die von der Fremd-EMM-Software verwendete eindeutige
Geräte-ID. Anhand dieses Wertes wird das in Sophos Mobile erstellte Gerät mit dem Gerät in der Fremd-EMM-Software verknüpft.
Optional: Der von der Fremd-EMM-Software verwendete
Gerätename.
Optional: Die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) wird beim Starten der App nicht angezeigt.
Optional: Die App startet automatisch den Assistenten zum
Verbinden mit Intune.
Tabelle 2: Einstellungen für die iOS-App Sophos Intercept X for Mobile
Einstellung email
(String) smcData
(String) deviceId
(String) deviceName
(String) macAddress
(String) eulaDisabled
(Boolean)
Beschreibung
Optional: Die E-Mail-Adresse des Benutzers, den Sie dem
Gerät in Sophos Mobile zuweisen wollen.
Der aus Sophos Mobile kopierte Verbindungscode.
Die von der Fremd-EMM-Software verwendete eindeutige
Geräte-ID. Anhand dieses Wertes wird das in Sophos Mobile erstellte Gerät mit dem Gerät in der Fremd-EMM-Software verknüpft.
Optional: Der von der Fremd-EMM-Software verwendete
Gerätename.
Optional: Die MAC-Adresse des Gerätes. Anhand dieses
Wertes wird das Gerät identifiziert, wenn es sich mit einem
Sophos-WLAN-Zugriffspunkt verbindet.
Dies wird benötigt für die Funktion „Synchronized Security“.
Optional: Die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) wird beim Starten der App nicht angezeigt.
Copyright © Sophos Limited 391
Sophos Mobile
Einstellung startIntuneConnection
(Boolean)
Beschreibung
Optional: Die App startet automatisch den Assistenten zum
Verbinden mit Intune.
Für Details zur Bearbeitung der verwalteten Konfiguration siehe die Dokumentation der Fremd-
EMM-Software.
Tipp
Verwenden Sie für die Geräte- und Benutzerangaben Platzhalter, falls dies von Ihrer Fremd-
EMM-Software unterstützt wird.
8. Installieren Sie Sophos Intercept X for Mobile über die Fremd-EMM-Software.
Wenn ein Gerät nach der Installation zum ersten Mal startet, registriert sich Sophos Intercept X for Mobile bei Sophos Mobile. Sie können die App in Sophos Mobile Admin auf der Seite Geräte verwalten.
Falls erforderlich, können Sie den Verbindungscode zurückziehen, um zukünftige App-Registrierungen zu verhindern.
392 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
21 Intune App-Schutz
Intune ist ein Microsoft-Dienst für die Verwaltung mobiler Geräte und Apps. Mit Intune App-Schutz können Sie Einschränkungen für die App-Nutzung festlegen und diese Ihren Benutzern zuweisen.
Da Intune App-Schutz auf der Benutzer-Identität basiert und für den Schutz Ihrer
Unternehmensdaten keine Geräteverwaltung erfordert, eignet es sich für BYOD-Programme (Bring
Your Own Device).
Sie können Ihre Intune-App-Schutz-Richtlinien in Sophos Mobile Admin verwalten.
Eigenschaften und Anforderungen
• Geräte müssen nicht bei Sophos Mobile registriert werden.
• Intune-App-Schutz-Richtlinien können auf Microsoft-365-Apps angewendet werden und auf andere
Apps, in denen das Intune App SDK integriert ist.
• Richtlinien werden nur angewendet, wenn sich ein Benutzer an der App mit seinem
Unternehmenskonto anmeldet. Wenn sich ein Benutzer mit seinem privaten Konto anmeldet, gelten keine Nutzungsbeschränkungen.
• Sie müssen ein Abonnement für „Azure Active Directory (AD) Premium“ haben.
• Den Azure-AD-Konten der Benutzer muss eine Intune-Lizenz zugewiesen sein.
• Um Richtlinien auf die App Microsoft Outlook anzuwenden, muss den Azure-AD-Konten der
Benutzer ein E-Mail-Konto und eine Lizenz für Microsoft 365 Exchange Online zugewiesen sein.
• Um Richtlinien auf die Apps Microsoft Word, Excel und PowerPoint anzuwenden, muss den Azure-
AD-Konten der Benutzer eine Lizenz vom Typ Microsoft 365 Business oder Enterprise zugewiesen sein.
Verwandte Informationen
Microsoft-Intune-Dokumentation (externer Link)
Microsoft-Intune-Apps (externer Link)
21.1 Integration mit Microsoft Intune einrichten
Damit Sie in Sophos Mobile Admin Intune-App-Schutz-Richtlinien verwalten können, müssen Sie
Sophos Mobile als Microsoft-Azure-Anwendung registrieren. Wir empfehlen Ihnen, den Microsoft-
Azure-Registrierung zu verwenden.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Microsoft Azure.
2. Klicken Sie auf Microsoft-Azure-Registrierungsassistent.
Der Assistent leitet Sie durch den Registrierungsvorgang im Microsoft-Azure-Portal und in Sophos
Mobile Admin: a) Erstellen Sie im Microsoft-Azure-Portal eine Anwendung für Sophos Mobile.
b) Geben Sie in Sophos Mobile die Anwendungs-ID ein.
c) Laden Sie das Server-Zertifikat für Sophos Mobile in Ihre Anwendung hoch.
Copyright © Sophos Limited 393
Sophos Mobile d) Gewähren Sie der Anwendung die erforderlichen Berechtigungen.
Der Assistent enthält auch eine Seite für die Konfiguration der Funktion „föderierte
Authentifizierung“. Führen Sie die Schritte auf dieser Seite nur durch, wenn Sie anstelle interner oder externer Benutzerverwaltung die föderierte Authentifizierung mit Azure Active Directory verwenden wollen. Siehe
(Seite 105).
Nach Abschluss der Registrierung gibt es in der Menüleiste von Sophos Mobile Admin einen neuen
Eintrag Richtlinien > Intune App-Schutz.
21.2 Intune-App-Schutz-Richtlinie erstellen
Mit einer Intune-App-Schutz-Richtlinie schränken Sie in Abhängigkeit von der Benutzer-Identität den
Zugriff auf Daten ein. Die Einschränkungen gelten nur, wenn die App in einem beruflichen Kontext verwendet wird, d.h., wenn ein zugewiesener Benutzer die App mit seinem Unternehmenskonto verwendet.
Sie müssen separate Richtlinien für Android- und iOS-Apps erstellen.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Richtlinien > Intune App-Schutz.
2. Bestätigen Sie den Hinweis zur Weiterleitung auf eine Microsoft-Seite und melden Sie sich dort mit
Ihrem Administratorkonto für Microsoft Azure an.
Dieser Schritt ist nicht notwendig, wenn Sie sich in der aktuellen Sitzung von Sophos Mobile Admin bereits bei Microsoft Azure angemeldet haben.
3. Klicken Sie in Sophos Mobile Admin auf der Seite Richtlinien - Intune App-Schutz auf
Hinzufügen und anschließend auf Android-Richtlinie oder iOS-Richtlinie.
4. Geben Sie auf der Seite Richtlinie bearbeiten die erforderlichen Einstellungen ein.
Siehe
Einstellungen für Intune-App-Schutz-Richtlinien (Android) (Seite 395) und
Intune-App-Schutz-Richtlinien (iOS, iPadOS) (Seite 400).
5. Klicken Sie auf Speichern.
Die Richtlinie können Sie im Microsoft-Azure-Portal sehen. Möglicherweise müssen Sie sich erneut am Portal anmelden, um die angezeigten Informationen zu aktualisieren.
Nachdem Sie eine Intune-App-Schutz-Richtlinie erstellt haben, weisen Sie ihr Apps und Benutzer zu.
Siehe Apps einer Intune-App-Schutz-Richtlinie zuweisen (Seite 394) und
App-Schutz-Richtlinie zuweisen (Seite 395).
21.3 Apps einer Intune-App-Schutz-Richtlinie zuweisen
Eine Intune-App-Schutz-Richtlinie wird nur auf Apps angewendet, die Sie der Richtlinie zuweisen.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Richtlinien > Intune App-Schutz.
2. Bestätigen Sie den Hinweis zur Weiterleitung auf eine Microsoft-Seite und melden Sie sich dort mit
Ihrem Administratorkonto für Microsoft Azure an.
Dieser Schritt ist nicht notwendig, wenn Sie sich in der aktuellen Sitzung von Sophos Mobile Admin bereits bei Microsoft Azure angemeldet haben.
3. Klicken Sie in Sophos Mobile Admin auf der Seite Richtlinien - Intune App-Schutz auf das blaue Dreieck neben der Richtlinie, der Sie Apps zuweisen wollen, und anschließend auf Apps
zuweisen.
4. Wählen Sie die Apps aus, die Sie der Richtlinie zuweisen wollen.
394 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Die Liste enthält alle Android- bzw. iOS-Apps, die Sie im Microsoft-Azure-Portal Ihrem Microsoft-
Intune-Konto hinzugefügt haben.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Die App-Zuweisung können Sie im Microsoft-Azure-Portal sehen. Möglicherweise müssen Sie sich erneut am Portal anmelden, um die angezeigten Informationen zu aktualisieren.
21.4 Benutzer einer Intune-App-Schutz-Richtlinie zuweisen
Eine Intune-App-Schutz-Richtlinie wird nur auf eine App angewendet, wenn diese von einem zugewiesenen Benutzer verwendet wird. Sie weisen Benutzer nicht einzeln zu, sondern über
Sicherheitsgruppen aus Azure Active Directory (AD).
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Richtlinien > Intune App-Schutz.
2. Bestätigen Sie den Hinweis zur Weiterleitung auf eine Microsoft-Seite und melden Sie sich dort mit
Ihrem Administratorkonto für Microsoft Azure an.
Dieser Schritt ist nicht notwendig, wenn Sie sich in der aktuellen Sitzung von Sophos Mobile Admin bereits bei Microsoft Azure angemeldet haben.
3. Klicken Sie in Sophos Mobile Admin auf der Seite Richtlinien - Intune App-Schutz auf das blaue Dreieck neben der Richtlinie, der Sie Benutzer zuweisen wollen, und anschließend auf
Benutzergruppen zuweisen.
4. Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren Azure-AD-Sicherheitsgruppen die Gruppen aus, die Sie einschließen oder ausschließen wollen:
• Einschließen: Die Richtlinie gilt für Mitglieder dieser Gruppe.
• Ausschließen: Die Richtlinie gilt nicht für Mitglieder dieser Gruppe, auch dann nicht, wenn diese Mitglied einer Einschließen-Gruppe sind.
• Nicht zugewiesen: Die Richtlinie gilt nicht für Mitglieder dieser Gruppe, es sei denn, diese sind auch Mitglied einer Einschließen-Gruppe.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Die Benutzerzuweisung können Sie im Microsoft-Azure-Portal sehen. Möglicherweise müssen Sie sich erneut am Portal anmelden, um die angezeigten Informationen zu aktualisieren.
Hinweis
Die Richtlinie gilt nur für Benutzer, deren Azure-AD-Konto eine Intune-Lizenz zugewiesen ist.
Andere Benutzer aus den ausgewählten Sicherheitsgruppen sind nicht betroffen.
21.5 Einstellungen für Intune-App-Schutz-
Richtlinien (Android)
Mit einer Richtlinie vom Typ Intune App-Schutz definieren Sie Einschränkungen für Apps, die mit
Intune verwaltet werden. Dieser Abschnitt beschreibt die verfügbaren Einstellungen für Android-Apps.
Copyright © Sophos Limited 395
Sophos Mobile
Allgemeine Einstellungen
Einstellung
Name
Beschreibung
Beschreibung
Der Name der Richtlinie.
Eine kurze Beschreibung der Richtlinie.
Datenverschiebung
Unter Datenverschiebung konfigurieren Sie Regeln für den Import und Export von Daten in die
(bzw. aus der) App.
Hinweis
Alle Einstellungen gelten für Daten, auf die ein Benutzer zugreift, wenn er mit seinem
Unternehmenskonto angemeldet ist.
Einstellung
Android-Sicherungen verhindern
App Übertragung von Daten an andere Apps erlauben
Beschreibung
Die App verwendet nicht den Android-
Datensicherungsdienst.
Geben Sie an, welche Apps Daten von dieser
App empfangen können:
Richtlinienverwaltete Apps:
Datenübertragung nur an Apps erlauben, die mit einer Intune-Richtlinie verwaltet werden.
Alle Apps: Transfer an alle Apps erlauben.
Keine Apps: Keinen Transfer an andere Apps erlauben.
Hinweis
• Zu einigen Apps oder Diensten ist die
Datenübertragung möglicherweise immer erlaubt. Zu Details siehe in der Microsoft-
Intune-Dokumentation die Beschreibung zu
Ausnahmen für Datenübertragungen.
• Die Datenübertragung zu einer Android
Instant App ist immer blockiert.
396 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung
App Empfang von Daten aus anderen Apps erlauben
Beschreibung
Geben Sie an, welche Apps Daten an diese
App übertragen können:
Richtlinienverwaltete Apps:
Datenübertragung nur von Apps erlauben, die mit einer Intune-Richtlinie verwaltet werden.
Alle Apps: Transfer von allen Apps erlauben.
Keine Apps: Keinen Transfer von anderen
Apps erlauben.
Hinweis
• Von einigen Apps oder Diensten ist die
Datenübertragung möglicherweise immer erlaubt. Zu Details siehe in der Microsoft-
Intune-Dokumentation die Beschreibung zu
Ausnahmen für Datenübertragungen.
• Die Datenübertragung von einer Android
Instant App ist immer blockiert.
„Speichern unter“ verhindern
Speicherorte
Beschränken von Ausschneiden, Kopieren und Einfügen mit anderen Apps
Anzeige von Web-Inhalten auf den Managed
Browser beschränken
Die App-Funktion „Speichern unter“ ist deaktiviert.
Wenn „Speichern unter“ verhindern ausgewählt ist, wählen Sie die Speicherorte für
Unternehmensdaten aus.
Benutzer können Daten an den ausgewählten
Orten speichern. Andere Orte sind blockiert.
Geben Sie an, wie Ausschneide-, Kopier- und
Einfügeaktionen in der App verwendet werden dürfen.
Blockiert: Ausschneide-, Kopier- und
Einfügeaktionen zwischen dieser App und anderen Apps nicht zulassen.
Richtlinienverwaltete Apps: Nur
Ausschneide-, Kopier- und Einfügeaktionen zwischen dieser App und anderen mit einer
Intune-Richtlinie verwalteten Apps zulassen.
Richtlinienverwaltete Apps mit Einfügen:
Ausschneiden oder Kopieren zwischen dieser
App und anderen mit einer Intune-Richtlinie verwalteten Apps zulassen. Einfügen von Daten aus beliebigen Apps in diese App zulassen.
Alle Apps: Keine Einschränkungen für das
Ausschneiden, Kopieren und Einfügen in und aus dieser App.
Internet-Links in der App können nur mit dem
Intune Managed Browser geöffnet werden.
Copyright © Sophos Limited 397
Sophos Mobile
Einstellung
App-Daten verschlüsseln
Kontaktsynchronisierung deaktivieren
Drucken deaktivieren
Beschreibung
Daten werden mit einem von Intune festgelegten Verschlüsselungsschema verschlüsselt.
Die App speichert keine Daten in der App
Kontakte.
Die App-Funktion „Drucken“ ist deaktiviert.
Zugriff
Unter Zugriff konfigurieren Sie Regeln für den App-Zugriff, wenn sich Benutzer mit ihrem
Unternehmenskonto anmelden.
Einstellung
PIN für Zugriff anfordern
Beschreibung
Zum Starten der App ist eine PIN erforderlich.
Benutzer werden aufgefordert, eine PIN festzulegen, wenn sie sich zum ersten Mal mit ihrem Unternehmenskonto an der App anmelden.
Hinweis
Alle von Intune verwalteten Android-Apps verwenden dieselbe PIN.
Anzahl der Versuche vor dem Zurücksetzen der PIN
Einfache PIN verbieten
PIN-Länge
Die Anzahl fehlerhafter Anmeldeversuche, nach der die PIN zurückgesetzt wird.
Benutzer dürfen keine einfachen PIN-
Sequenzen wie z.B. 1234 oder 1111 verwenden.
Die Mindestanzahl an Ziffern in der PIN-
Sequenz.
Fingerabdruck verbieten
Unternehmensanmeldeinformationen für
Zugriff erforderlich
Benutzer können keinen Fingerabdruck anstelle der PIN verwenden, um sich zu authentisieren.
Benutzer müssen ihr Unternehmenskennwort anstelle einer PIN eingeben.
Diese Einstellung überschreibt die anderen PIN-
Anforderungen.
Ausführung verwalteter Apps auf gerooteten
Geräten blockieren
Auf gerooteten Geräten können Benutzer sich nicht mit ihrem Unternehmenskonto anmelden.
398 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Timeout für Zugriffsanforderungen
Offline-Toleranzperiode
Offline-Intervall, bevor App-Daten zurückgesetzt werden
Screenshots und Android-Assistent blockieren
Erforderliche Android-Mindestversion
Empfohlene Android-Mindestversion
Sophos Mobile
Beschreibung
Zeit in Minuten nach dem Start der App, bevor die (in dieser Richtlinie festgelegten)
Zugriffsanforderungen erneut überprüft werden.
Hinweis
Nachdem Benutzer einmal die PIN eingegeben haben, können sie innerhalb dieser Zeitspanne andere von Intune verwaltete Apps verwenden, ohne die PIN erneut eingeben zu müssen.
Zeit in Minuten, die ein Gerät offline sein darf, bevor die Zugriffsanforderungen der App erneut
überprüft werden.
Nach Ablauf dieser Zeitspanne muss der
Benutzer das Gerät mit dem Netzwerk verbinden und sich erneut authentisieren.
Anzahl an Tagen, die ein Gerät offline sein darf, bevor der Benutzer das Gerät mit dem Netzwerk verbinden und sich erneut authentisieren muss.
Wenn die Authentifizierung fehlschlägt, werden die Unternehmensdaten vom Gerät gelöscht.
Hinweis
Es werden auch Daten in der App Kontakte gelöscht, die aus der App Microsoft Outlook stammen.
Benutzer können keine Screenshots machen oder Google Assistant verwenden.
Hierdurch wird auch die App-Voransicht in der
Liste zuletzt verwendeter Apps maskiert.
Die niedrigste für die Verwendung der App erforderliche Android-Version.
Lassen Sie das Feld leer, um keine
Einschränkung zu konfigurieren.
Die niedrigste für die Verwendung der App empfohlene Android-Version.
Wenn das Gerät diese Anforderung nicht erfüllt, erhält der Benutzer einen Hinweis, den er aber ignorieren kann.
Lassen Sie das Feld leer, um keine
Einschränkung zu konfigurieren.
Copyright © Sophos Limited 399
Sophos Mobile
Einstellung
Erforderliche App-Mindestversion
Empfohlene Mindestversion der App
Erforderliche Android-Sicherheitspatch-
Mindestversion
Empfohlene Android-Sicherheitspatch-
Mindestversion
Beschreibung
Die niedrigste für die Verwendung der App erforderliche App-Version.
Lassen Sie das Feld leer, um keine
Einschränkung zu konfigurieren.
Die niedrigste für die Verwendung der App empfohlene App-Version.
Wenn die App diese Anforderung nicht erfüllt, erhält der Benutzer einen Hinweis, den er aber ignorieren kann.
Lassen Sie das Feld leer, um keine
Einschränkung zu konfigurieren.
Die niedrigste für die Verwendung der App erforderliche Android-Sicherheitspatch-Ebene.
Geben Sie das Sicherheitspatch-Datum im
Format JJJJ-MM-TT ein.
Lassen Sie das Feld leer, um keine
Einschränkung zu konfigurieren.
Die niedrigste für die Verwendung der App empfohlene Android-Sicherheitspatch-Ebene.
Geben Sie das Sicherheitspatch-Datum im
Format JJJJ-MM-TT ein.
Wenn das Gerät diese Anforderung nicht erfüllt, erhält der Benutzer einen Hinweis, den er aber ignorieren kann.
Lassen Sie das Feld leer, um keine
Einschränkung zu konfigurieren.
400
21.6 Einstellungen für Intune-App-Schutz-
Richtlinien (iOS, iPadOS)
Mit einer Richtlinie vom Typ Intune App-Schutz definieren Sie Einschränkungen für Apps, die mit
Intune verwaltet werden. Dieser Abschnitt beschreibt die verfügbaren Einstellungen für iPhone- und iPad-Apps.
Allgemeine Einstellungen
Einstellung
Name
Beschreibung
Beschreibung
Der Name der Richtlinie.
Eine kurze Beschreibung der Richtlinie.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Datenverschiebung
Unter Datenverschiebung konfigurieren Sie Regeln für den Import und Export von Daten in die
(bzw. aus der) App.
Hinweis
Alle Einstellungen gelten für Daten, auf die ein Benutzer zugreift, wenn er mit seinem
Unternehmenskonto angemeldet ist.
Einstellung iTunes- und iCloud-Sicherungen verhindern
App Übertragung von Daten an andere Apps erlauben
Beschreibung
Die App sichert keine Daten in iTunes oder iCloud.
Geben Sie an, welche Apps Daten von dieser
App empfangen können:
Richtlinienverwaltete Apps:
Datenübertragung nur an Apps erlauben, die mit einer Intune-Richtlinie verwaltet werden.
Alle Apps: Transfer an alle Apps erlauben.
Keine Apps: Keinen Transfer an andere Apps erlauben.
Hinweis
• Zu einigen Apps oder Diensten ist die
Datenübertragung möglicherweise immer erlaubt. Zu Details siehe in der Microsoft-
Intune-Dokumentation die Beschreibung zu
Ausnahmen für Datenübertragungen.
• Richtlinienverwaltete Apps und Keine Apps blockieren auch die Siri-Suche in der App.
Copyright © Sophos Limited 401
Sophos Mobile
Einstellung
App Empfang von Daten aus anderen Apps erlauben
Beschreibung
Geben Sie an, welche Apps Daten an diese
App übertragen können:
Richtlinienverwaltete Apps:
Datenübertragung nur von Apps erlauben, die mit einer Intune-Richtlinie verwaltet werden.
Alle Apps: Transfer von allen Apps erlauben.
Keine Apps: Keinen Transfer von anderen
Apps erlauben.
Hinweis
• Von einigen Apps oder Diensten ist die
Datenübertragung möglicherweise immer erlaubt. Zu Details siehe in der Microsoft-
Intune-Dokumentation die Beschreibung zu
Ausnahmen für Datenübertragungen.
• Einige Apps ignorieren diese Einstellung und erlauben sämtliche eingehenden Daten.
„Speichern unter“ verhindern
Speicherorte
Beschränken von Ausschneiden, Kopieren und Einfügen mit anderen Apps
Anzeige von Web-Inhalten auf den Managed
Browser beschränken
Die App-Funktion „Speichern unter“ ist deaktiviert.
Wenn „Speichern unter“ verhindern ausgewählt ist, wählen Sie die Speicherorte für
Unternehmensdaten aus.
Benutzer können Daten an den ausgewählten
Orten speichern. Andere Orte sind blockiert.
Geben Sie an, wie Ausschneide-, Kopier- und
Einfügeaktionen in der App verwendet werden dürfen.
Blockiert: Ausschneide-, Kopier- und
Einfügeaktionen zwischen dieser App und anderen Apps nicht zulassen.
Richtlinienverwaltete Apps: Nur
Ausschneide-, Kopier- und Einfügeaktionen zwischen dieser App und anderen mit einer
Intune-Richtlinie verwalteten Apps zulassen.
Richtlinienverwaltete Apps mit Einfügen:
Ausschneiden oder Kopieren zwischen dieser
App und anderen mit einer Intune-Richtlinie verwalteten Apps zulassen. Einfügen von Daten aus beliebigen Apps in diese App zulassen.
Alle Apps: Keine Einschränkungen für das
Ausschneiden, Kopieren und Einfügen in und aus dieser App.
Internet-Links in der App können nur mit dem
Intune Managed Browser geöffnet werden.
402 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
App-Daten verschlüsseln
Kontaktsynchronisierung deaktivieren
Drucken deaktivieren
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie aus, wie Daten verschlüsselt werden. Daten werden mit dem vom Gerät festgelegten Geräte-Verschlüsselungsschema verschlüsselt.
Wenn das Gerät gesperrt ist: App-Daten werden verschlüsselt, solange das Gerät gesperrt ist.
Wenn das Gerät gesperrt ist und
Dateien geöffnet sind: App-Daten werden verschlüsselt, solange das Gerät gesperrt ist, mit Ausnahme von Dateien, die in der App geöffnet sind.
Nach Geräteneustart: App-Daten werden verschlüsselt, wenn das Gerät neu gestartet wird, und solange, bis das Gerät zum ersten Mal entsperrt wird.
Geräteeinstellungen verwenden: App-Daten werden basierend auf den Geräteeinstellungen verschlüsselt.
Die App speichert keine Daten in der App
Kontakte.
Die App-Funktion „Drucken“ ist deaktiviert.
Zugriff
Unter Zugriff konfigurieren Sie Regeln für den App-Zugriff, wenn sich Benutzer mit ihrem
Unternehmenskonto anmelden.
Einstellung
PIN für Zugriff anfordern
Beschreibung
Zum Starten der App ist eine PIN erforderlich.
Benutzer werden aufgefordert, eine PIN festzulegen, wenn sie sich zum ersten Mal mit ihrem Unternehmenskonto an der App anmelden.
Hinweis
Alle von Intune verwalteten iPhone- und iPad-
Apps desselben Herausgebers verwenden dieselbe PIN.
Copyright © Sophos Limited 403
Sophos Mobile
Einstellung
Kennworttyp
Beschreibung
Die Art der PIN, die Benutzer definieren müssen:
Numerisch: PIN darf nur Ziffern enthalten.
Kennung: PIN muss mindestens einen
Buchstaben, ein Sonderzeichen oder ein
Symbol enthalten, wie sie auf einer englischen
Tastatur enthalten sind.
Hinweis
Kennung wird von einigen Apps nicht unterstützt.
Anzahl der Versuche vor dem Zurücksetzen der PIN
Einfache PIN verbieten
PIN-Länge
Fingerabdruck verbieten
Gesichtserkennung verbieten
Unternehmensanmeldeinformationen für
Zugriff erforderlich
Ausführung verwalteter Apps auf Geräten mit Jailbreak blockieren
Timeout für Zugriffsanforderungen
Die Anzahl fehlerhafter Anmeldeversuche, nach der die PIN zurückgesetzt wird.
Benutzer dürfen keine einfachen PIN-
Sequenzen wie z.B. 1234 oder 1111 verwenden.
Wenn für Kennworttyp der Wert Kennung ausgewählt ist, muss die PIN mindestens sowohl eine Ziffer, einen Buchstaben als auch ein Sonderzeichen oder Symbol enthalten.
Die Mindestanzahl an Zeichen in der PIN-
Sequenz.
Benutzer können nicht Touch ID anstelle der
PIN verwenden, um sich zu authentisieren.
Benutzer können nicht Face ID anstelle der PIN verwenden, um sich zu authentisieren.
Benutzer müssen ihr Unternehmenskennwort anstelle einer PIN eingeben.
Diese Einstellung überschreibt die anderen PIN-
Anforderungen.
Auf Geräten mit Jailbreak können Benutzer sich nicht mit ihrem Unternehmenskonto anmelden.
Zeit in Minuten nach dem Start der App, bevor die (in dieser Richtlinie festgelegten)
Zugriffsanforderungen erneut überprüft werden.
Hinweis
Nachdem Benutzer einmal die PIN eingegeben haben, können sie innerhalb dieser Zeitspanne andere von Intune verwaltete Apps desselben
Herausgebers verwenden, ohne die PIN erneut eingeben zu müssen.
404 Copyright © Sophos Limited
Einstellung
Offline-Toleranzperiode
Offline-Intervall, bevor App-Daten zurückgesetzt werden
Erforderliche iOS-Mindestversion
Empfohlene iOS-Mindestversion
Erforderliche App-Mindestversion
Empfohlene Mindestversion der App
Sophos Mobile
Beschreibung
Zeit in Minuten, die ein Gerät offline sein darf, bevor die Zugriffsanforderungen der App erneut
überprüft werden.
Nach Ablauf dieser Zeitspanne muss der
Benutzer das Gerät mit dem Netzwerk verbinden und sich erneut authentisieren.
Anzahl an Tagen, die ein Gerät offline sein darf, bevor der Benutzer das Gerät mit dem Netzwerk verbinden und sich erneut authentisieren muss.
Wenn die Authentifizierung fehlschlägt, werden die Unternehmensdaten vom Gerät gelöscht.
Hinweis
Es werden auch Daten in der App Kontakte gelöscht, die aus der App Microsoft Outlook stammen.
Die niedrigste für die Verwendung der App erforderliche iOS- oder iPadOS-Version.
Lassen Sie das Feld leer, um keine
Einschränkung zu konfigurieren.
Die niedrigste für die Verwendung der App empfohlene iOS- oder iPadOS-Version.
Wenn das Gerät diese Anforderung nicht erfüllt, erhält der Benutzer einen Hinweis, den er aber ignorieren kann.
Lassen Sie das Feld leer, um keine
Einschränkung zu konfigurieren.
Die niedrigste für die Verwendung der App erforderliche App-Version.
Lassen Sie das Feld leer, um keine
Einschränkung zu konfigurieren.
Die niedrigste für die Verwendung der App empfohlene App-Version.
Wenn die App diese Anforderung nicht erfüllt, erhält der Benutzer einen Hinweis, den er aber ignorieren kann.
Lassen Sie das Feld leer, um keine
Einschränkung zu konfigurieren.
Copyright © Sophos Limited 405
Sophos Mobile
Einstellung
Erforderliche Mindestversion des „SDK für
Intune-App-Schutz-Richtlinien“
Beschreibung
Die niedrigste für die Verwendung der App erforderliche Version des SDK für Intune-App-
Schutz-Richtlinien.
Lassen Sie das Feld leer, um keine
Einschränkung zu konfigurieren.
406 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
22 Administratoren erstellen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Administratoren, um die Seite Administratoren anzeigen zu öffnen, und anschließend auf Administrator erstellen.
2. Konfigurieren Sie auf der Seite Administrator bearbeiten die Kontodaten für den Administrator.
• Wenn Externes LDAP-Verzeichnis als Benutzerverzeichnis für den Kunden ausgewählt ist, können Sie auf Benutzer mittels LDAP nachschlagen klicken, um einen bestehendes LDAP-
Konto auszuwählen.
• Wenn Sie kein externes Benutzerverzeichnis verwenden, geben Sie die relevanten
Informationen für Anmeldename, Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Kennwort ein.
Das Kennwort, das Sie festlegen, kann nur einmal verwendet werden. Der Administrator muss das
Kennwort bei der ersten Anmeldung ändern.
Hinweis
Das Feld Anmeldename darf nur Buchstaben (Lateinisches Alphabet), Ziffern, Leerzeichen, oder die Zeichen \!._-# enthalten.
3. Wählen Sie aus der Liste Rolle eine der vorhandenen Rollen aus.
Über die Rolle werden die Zugriffsrechte des neuen Administrators in Sophos Mobile definiert.
Siehe
(Seite 5).
4. Klicken Sie auf Speichern, um das Administrator-Konto anzulegen.
Der neue Administrator wird angelegt und auf der Seite Administratoren anzeigen angezeigt. Geben
Sie die Anmeldeinformationen (Benutzer, Kunde und Einmal-Kennwort) an den neuen Benutzer weiter. Der neue Benutzer kann sich an Sophos Mobile Admin anmelden und wird zum Ändern seines
Kennworts aufgefordert.
Copyright © Sophos Limited 407
Sophos Mobile
23 Nachrichten an Geräte senden
Hinweis
Diese Anweisungen gelten nicht für Windows-Computer.
Sie können eine selbstdefinierte Nachricht an verwaltete Geräte senden.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
Die Seite Geräte wird angezeigt.
2. Wählen Sie ein oder mehrere Geräte aus, klicken Sie auf Aktionen und anschließend auf
Nachricht senden.
3. Geben Sie im Dialogfeld Mitteilungstext eingeben die gewünschte Mitteilung ein.
Die Nachricht kann bis zu 500 Zeichen enthalten.
4. Klicken Sie auf Fertigstellen.
408 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
24 Sophos-Container
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Der Sophos-Container ist ein logischer Bereich auf einem Gerät, in dem die Apps Sophos Secure
Workspace und Sophos Secure Email installiert sind, wenn diese von Sophos Mobile verwaltet werden.
Der Sophos-Container ist auf folgenden Plattformen verfügbar:
• Android
• iOS
24.1 Sophos-Container-Registrierung konfigurieren
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Damit Geräte unter Verwendung des Registrierungstyps Sophos-Container bei Sophos Mobile registriert werden können, müssen Sie die folgenden Schritte durchführen. Führen Sie dies für alle
Plattformen (Android, iOS) durch, für welche Sie die Sophos-Container-Registrierung einsetzen wollen.
1. Erstellen Sie eine Container-Richtlinie. Siehe
Konfigurationen für Sophos-Container-Richtlinien
Konfigurationen für Sophos-Container-Richtlinien (iOS) (Seite 240).
2. Verwenden Sie diese Container-Richtlinie in einem Auftragspaket.
Das Auftragspaket muss mindestens einen Auftrag Sophos-Container registrieren und einen
Auftrag Richtlinie zuweisen enthalten. Siehe
(Seite 330).
3. Verwenden Sie dieses Auftragspaket als Einrichtungspaket für die Registrierung im Sophos Mobile
Self Service Portal:
In den Einstellungen für das Self Service Portal wählen Sie auf dem Tab Gruppeneinstellungen dieses Auftragspaket im Feld Einrichtungspaket - Firmengeräte oder Einrichtungspaket -
Privatgeräte aus. Siehe
Self-Service-Portal-Konfigurationen erstellen (Seite 28).
24.2 Die Mobile Advanced Lizenz
Wenn Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced aktivieren, können Sie folgende zusätzlichen
Funktionen verwenden:
•
Die Apps Sophos Secure Workspace und Secure Email verwalten. Siehe Sophos-Container-
• Für Android-Geräte, iPhones und iPads die App Sophos Intercept X for Mobile verwalten. Siehe
Mobile Threat Defense mit Sophos Intercept X for Mobile (Seite 388).
Nachdem Sie Ihren Lizenzschlüssel erhalten haben, müssen Sie die Lizenz aktivieren.
Copyright © Sophos Limited 409
Sophos Mobile
Eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced für Sophos Mobile on Premise aktivieren
Für Sophos Mobile on Premise werden die Lizenzen vom Superadministrator in der
Kundenverwaltung verwaltet. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Sophos Mobile
Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced für Sophos Mobile as a Service aktivieren
Gehen Sie in Sophos Mobile Admin zu Einrichtung > Sophos-Einrichtung > Lizenz und geben Sie im Feld Advanced-Lizenzschlüssel Ihren Lizenzschlüssel ein.
24.3 Sophos-Container-Apps verwalten
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Für eine bessere Trennung der Daten auf den mit Sophos Mobile verwalteten Geräten stehen die
Sophos-Container-Apps Sophos Secure Email und Sophos Secure Workspace zur Verfügung:
• Sophos Secure Email ist eine App für Android-Geräte, iPhones und iPads, die einen sicheren
Container zur Verwaltung Ihrer E-Mails, Ihres Kalenders und Ihrer Kontakte bereitstellt.
• Sophos Secure Workspace ist eine App für Android-Geräte, iPhones und iPads, die es
Benutzern erlaubt, auf verschlüsselte Dateien zuzugreifen, die in der Cloud gespeichert sind.
Dateien können nahtlos entschlüsselt und angezeigt werden. Verschlüsselte Dateien können von anderen Apps übergeben und zu einem der unterstützten Cloud-Speicheranbieter hochgeladen werden. Alternativ können die Dokumente lokal innerhalb der App gespeichert werden.
Mit Sophos Secure Workspace können Sie mit SafeGuard Cloud Storage oder SafeGuard
Data Exchange verschlüsselte Dateien lesen. SafeGuard Cloud Storage und SafeGuard
Data Exchange sind Module von SafeGuard Enterprise oder einer der verschiedenen
Produkteditionen. Mit diesen Modulen lassen sich Dateien mit einem lokalen Schlüssel verschlüsseln. Diese lokalen Schlüssel werden aus einer Passphrase abgeleitet, die von einem Benutzer eingegeben wird. Sie können eine Datei nur dann entschlüsseln, wenn Sie die
Passphrase kennen, mit der die Datei verschlüsselt wurde.
Durch den Sophos-Container wird folgendes verwaltet:
• Zentral festgelegte Kennwort-Regeln
• Kennwort-Regeln für alle Container-Apps
• Single-Sign-On für alle Container-Apps
• Dokumenteinstellungen für Sophos Secure Workspace
• Browser-Einstellungen für Sophos Secure Workspace
• Einstellungen für Sophos Secure Email
So verwalten Sie die Sophos-Apps mit Sophos Mobile:
410 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
• Sie können die Einstellungen für die Sophos-Container-Apps auf allen verwalteten Geräten zentral und ferngesteuert in Sophos Mobile konfigurieren. Siehe
Konfigurationen für Sophos-Container-
(Seite 154) und
Konfigurationen für Sophos-Container-Richtlinien (iOS)
(Seite
240).
• Mit Compliance-Richtlinien können Sie sicherstellen, dass die Sophos-Container-Apps auf den
Geräten installiert sind.
• Sie können die sichere Verteilung von Dokumenten aktivieren, indem Sie den Speicheranbieter
Unternehmensdokumente verwenden. Siehe Unternehmensdokumente (Seite 366).
• Sie können die Synchronisierung des Unternehmens-Schlüsselbundes zwischen Sophos Secure
Workspace und Sophos SafeGuard Enterprise aktivieren. Dadurch haben Benutzer in ihrem
Schlüsselbund in Sophos Secure Workspace auch Zugriff auf die Schlüssel ihres SafeGuard-
Schlüsselbundes. Siehe Synchronisierung des Unternehmens-Schlüsselbundes aktivieren (Seite
413).
Hinweis
Um die Sophos-Container-Apps verwalten zu können, müssen diese mit Sophos Mobile verteilt worden sein. Falls Benutzer bereits eine nicht verwaltete Version von Sophos Secure Workspace auf ihren Geräten installiert haben, müssen Sie diese zunächst deinstallieren und anschließend die verwaltete Version installieren.
Weitere Informationen zu Sophos Secure Workspace finden Sie in der Hilfe zu Sophos Secure
Workspace.
24.4 Sophos-Container-Kennwort zurücksetzen
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Hinweis
Diese Anweisungen gelten nur für Geräte mit einer Sophos-Container-Richtlinie.
Sie können das Sophos-Container-Kennwort zurücksetzen. Das ist zum Beispiel hilfreich, wenn
Benutzer ihr Kennwort vergessen haben. Wenn Sie ein Sophos-Container-Kennwort zurücksetzen, werden die Benutzer aufgefordert, ein neues Container-Kennwort festzulegen.
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
Die Seite Geräte wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf das Gerät, für das Sie das Sophos-Container-Kennwort zurücksetzen wollen.
Die Seite Gerät anzeigen wird angezeigt.
3. Klicken Sie auf Aktionen.
Das Aktionen Menü wird angezeigt.
4. Klicken Sie auf Sophos-Container-Kennwort zurücksetzen.
5. Klicken Sie im Dialogfeld auf Ja, um die Aktion zu bestätigen.
Das Sophos-Container-Kennwort wird zurückgesetzt. Der Benutzer muss ein neues Sophos-Container-
Kennwort eingeben.
Copyright © Sophos Limited 411
Sophos Mobile
24.5 Sophos-Container sperren und entsperren
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Hinweis
Diese Anweisungen gelten nur für Geräte mit einer Sophos-Container-Richtlinie.
Sie können den Sophos-Container sperren oder entsperren, d.h. die Zugriffsrechte für die Sophos-
Container-Apps und für im Container vorhandene Daten festlegen.
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem Gerät, auf dem Sie den
Sophos-Container sperren oder entsperren wollen, und anschließend auf Anzeigen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Sophos-Container-Zugriff festlegen.
4. Im Dialogfeld zum Festlegen der Zugriffsrechte wählen Sie eine der folgenden Einstellungen aus:
• Sperren: Der Sophos-Container wird gesperrt. Benutzer können den Sophos-Container nicht mehr verwenden.
• Erlauben: Der Sophos-Container wird entsperrt.
• Automatischer Modus: Der Sophos-Container ist gesperrt, solange das Gerät gegen eine
Compliance-Regel verstößt, bei der die Aktion Container sperren aktiviert ist. Dies ist das
Standardverhalten, wenn Sie keine Zugriffsrechte festgelegt haben.
5. Klicken Sie auf Ja.
Das Gerät wird angewiesen, sich mit dem Sophos Mobile Server zu synchronisieren. Bei der
Synchronisierung wird die Einstellung auf dem Gerät angewendet.
24.6 Synchronisierung des Unternehmens-
Schlüsselbundes
Durch die Synchronisierung des Unternehmens-Schlüsselbundes sind folgende zusätzliche
Funktionen in der App „Sophos Secure Workspace“ verfügbar:
• Benutzer haben in ihrem Schlüsselbund in Sophos Secure Workspace (SSW-Schlüsselbund) auch
Zugriff auf die Schlüssel ihres Schlüsselbundes aus SafeGuard Enterprise.
• Benutzer der App können diese Schlüssel verwenden, um Dokumente zu entschlüsseln und zu betrachten, oder um Dokumente zu verschlüsseln.
• Nachdem Sie die Schlüsselbund-Synchronisierung aktiviert haben, können Benutzer weiterhin lokale Schlüssel aus ihrem SSW-Schlüsselbund verwenden.
• Benutzer können keine neuen lokale Schlüssel erstellen.
• Aus Sicherheitsgründen werden beim Sperren des Sophos-Containers alle Schlüssel vom Gerät entfernt, die aus dem SafeGuard-Schlüsselbund stammen.
412 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
24.6.1 Synchronisierung des Unternehmens-Schlüsselbundes aktivieren
Voraussetzungen:
• Sie verwenden Sophos SafeGuard Enterprise 8.0 oder neuer.
• Sie haben eine externe Benutzerverwaltung für das Self Service Portal konfiguriert, mit derselben Active-Directory-Benutzerdatenbank wie für SafeGuard Enterprise.
• Sophos Secure Workspace wird von Sophos Mobile verwaltet. Dies erfordert eine Lizenz vom
Typ Mobile Advanced.
• Ihr Sophos Mobile Server kann sich mit Ihrem SafeGuard-Enterprise-Server über HTTPS verbinden.
Um die Synchronisierung des Unternehmens-Schlüsselbundes zu aktivieren, richten Sie eine
Verbindung zwischen Sophos Mobile und Sophos SafeGuard Enterprise ein:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab SGN.
2. Klicken Sie auf den Link Zertifikat, um das Zertifikat des Sophos Mobile Servers herunterzuladen.
3. Öffnen Sie das SafeGuard Management Center und navigieren Sie zu Extras >
Konfigurationspakete.
4. Klicken Sie auf dem Tab Server auf Hinzufügen, wählen Sie die Zertifikatdatei aus und klicken Sie auf OK. Ändern Sie nicht den Wert im Feld Servername.
5. Optional: Wählen Sie Recovery via mobile aus, um die Synchronisierung von BitLocker und
FileVault Wiederherstellungsschlüsseln mit der App „Sophos Secure Workspace“ zu aktivieren.
6. Konfigurieren Sie auf dem Tab Pakete für Managed Clients folgende Einstellungen:
• Wählen Sie im Feld Name des Konfigurationspakets die Option Managed Client (Default) aus.
• Wählen Sie im Feld Primärer Server Ihren SGN-Server aus.
• Wählen Sie im Feld Transportverschlüsselung die Option SSL aus.
7. Klicken Sie auf Konfigurationspaket erstellen.
8. Klicken Sie auf dem Tab SGN von Sophos Mobile Admin auf Datei hochladen, um das im
SafeGuard Management Center erstellte Konfigurationspaket nach Sophos Mobile hochzuladen.
9. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen für die SafeGuard-Integration zu speichern.
24.7 Mehrstufige Authentifizierung für Sophos
Secure Email einrichten
Wenn Sie für Sophos Secure Email die mehrstufige Authentifizierung (MFA, Multi-Factor
Authentication) einrichten, greifen Benutzer über die Microsoft-365-Anmeldeseite Ihres Unternehmens auf ihre Exchange-Konten zu.
Voraussetzungen:
• Sie verwenden Exchange Online.
• Sie haben für Ihr Unternehmen die mehrstufige Authentifizierung in Microsoft 365 aktiviert. Siehe
Einrichten der mehrstufigen Authentifizierung (Microsoft-Dokumentation).
Copyright © Sophos Limited 413
Sophos Mobile
• Ihre Benutzer haben die mehrstufige Authentifizierung auf ihren Geräten aktiviert. Weitere
Informationen finden Sie unter Einrichten der mehrstufigen Authentifizierung für Microsoft 365
(Microsoft-Dokumentation).
Gehen Sie wie folgt vor, um für Sophos Secure Email die mehrstufige Authentifizierung einzurichten:
1. Melden Sie sich mit Ihrem Azure-Administratorkonto am Microsoft-Azure-Portal an.
2. Gehen Sie zu App-Registrierungen.
3. Wählen Sie Neue Registrierung aus.
4. Geben Sie in Name einen Namen für den MDM-Server ein, zum Beispiel Sophos Secure
Email .
5. Geben Sie in Umleitungs-URI folgenden Text ein: sophos://sse/auth
6. Klicken Sie auf Registrieren.
7. Kopieren Sie auf der Übersichtsseite der Anwendung den Wert, der unter Anwendungs-ID
(Client) angezeigt wird.
Sie benötigen diesen Wert und die Werte aus dem folgenden Schritt später in dieser Prozedur.
8. Klicken Sie auf Endpunkte und kopieren Sie dann die Werte unter OAuth 2.0-
Autorisierungsendpunkt (v2) und OAuth 2.0-Token-Endpunkt (v2).
9. Klicken Sie auf der Übersichtsseite der Anwendung auf API-Berechtigungen > Berechtigung
hinzufügen > Von meiner Organisation verwendete APIs.
10. Suchen Sie nach der API Office 365 Exchange Online.
11. Wählen unter Delegierte Berechtigungen folgende Berechtigungen aus:
• EAS.AccessAsUser.All (im Abschnitt EAS)
• EWS.AccessAsUser.All (im Abschnitt EWS)
12. Klicken Sie auf Berechtigungen hinzufügen.
13. Klicken Sie unter Konfigurierte Berechtigungen auf Administratorzustimmung erteilen.
Führen Sie die nächsten Schritte in Sophos Mobile Admin aus:
14. Gehen Sie zu Richtlinien und bearbeiten Sie die Sophos-Container-Richtlinie, welche die
Konfiguration Berufliche E-Mail enthält.
Wenn Sie mehrere Richtlinien mit einer Konfiguration Berufliche E-Mail haben, müssen Sie alle bearbeiten.
15. Konfigurieren Sie unter OAuth 2.0 folgende Einstellungen:
Option
OAuth 2.0 aktivieren
Beschreibung
Wählen Sie diese Einstellung aus.
Autorisierungs-Endpunkt Geben Sie den Wert ein, der im Azure Portal unter OAuth 2.0
Autorisierungsendpunkt (v2) angezeigt wird.
Client-ID
Umleitungs-URI
Geben Sie den Wert ein, der im Azure Portal unter
Anwendungs-ID (Client) angezeigt wird.
Geben Sie folgenden Text ein: sophos://sse/auth
Token-Endpunkt Geben Sie den Wert ein, der im Azure Portal unter OAuth 2.0-
Token-Endpunkt (v2) angezeigt wird.
16. Klicken Sie auf Anwenden und Speichern.
414 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Sophos Secure Email verwendet die Microsoft-365-Authentifizierung Ihres Unternehmens, sobald sich das Gerät das nächste Mal mit Sophos Mobile verbindet.
Verwandte Informationen
Einrichten der mehrstufigen Authentifizierung (Microsoft-Dokumentation)
Einrichten der mehrstufigen Authentifizierung für Microsoft 365 (Microsoft-Dokumentation)
Microsoft-Azure-Portal
Copyright © Sophos Limited 415
Sophos Mobile
25 Migration zu Sophos Central
Der Migrationsassistent verschiebt Ihre Daten von Sophos Mobile nach Sophos Central.
Weitere Informationen finden Sie im Dokument Sophos Mobile Migrationsanleitung .
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Migrationsanleitung
416 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
26 Aufgaben des Superadministrators
Einige Optionen von Sophos Mobile Admin sind nur verfügbar, wenn Sie als Superadministrator angemeldet sind.
26.1 SSL/TLS-Zertifikate konfigurieren
Auf dem Tab SSL/TLS auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie SSL/TLS-Zertifikate für die sichere Verbindung zwischen dem Sophos Mobile Server und Geräten.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch).
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung
26.2 EAS-Proxy konfigurieren
Auf dem Tab EAS-Proxy auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie einen EAS-
Proxyserver. Dieser wird verwendet, um den E-Mail-Verkehr von den verwalteten Geräten zu Ihrem
E-Mail-Server zu filtern.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch).
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung
26.3 Netzwerkzugriff konfigurieren
Auf dem Tab Network Access Control auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie die
Verbindung zu einem Network-Access-Control-System (NAC-System).
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch).
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung
26.4 E-Mail-Server-Verbindung konfigurieren
Auf dem Tab SMTP auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie die Verbindung zu einem
SMTP-E-Mail-Server.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch).
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung
Copyright © Sophos Limited 417
Sophos Mobile
26.5 Proxy-Server-Verbindung konfigurieren
Auf dem Tab HTTP-Proxy auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie die Verbindung zu einem Proxy-Server, den Sophos Mobile für HTTP- und SSL/TLS-Verbindungen verwendet.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch).
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung
26.6 Portal-Zugriff konfigurieren
Auf dem Tab Web-Portale auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie den Zugriff auf
Sophos Mobile Admin und auf das Sophos Mobile Self Service Portal.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch).
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung
26.7 Einschränkungen für das Hochladen von
Dateien konfigurieren
Auf dem Tab Datei-Uploads auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie die maximal erlaubte Größe hochgeladener Apps und Dokumente.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch).
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung
26.8 Audit-Protokollierung aktivieren
Auf dem Tab Audit-Protokollierung auf der Seite Sophos-Einrichtung aktivieren Sie die
Protokollierung aller Aktionen, die Benutzer in Sophos Mobile Admin ausführen.
Um die Protokolleinträge anzuzeigen, klicken Sie auf Audit-Protokollierung in der Menüleiste.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch).
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung
418 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
26.9 Systemnachrichten erstellen
Auf dem Tab Systemnachrichten auf der Seite Sophos-Einrichtung erstellen Sie
Systemnachrichten, die auf den Anmeldeseiten von Sophos Mobile Admin und Self Service Portal angezeigt werden.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch).
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung
26.10 Kunden verwalten
Als Superadministrator können Sie die Kundeneinstellungen auf der Seite Kunde bearbeiten konfigurieren.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch).
Verwandte Informationen
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung
26.11 Sophos News empfangen
Wenn Sie ein Superadministrator sind, können Sie von Sophos Nachrichten in Bezug auf Sophos
Mobile erhalten.
Zu den Nachrichten gehören:
• Release-Ankündigungen
• Patch-Ankündigungen
• End-of-Life-Ankündigungen
• Sicherheitsbenachrichtigungen
Sophos überträgt Nachrichten einmal pro Tag auf Ihren Sophos Mobile Server. Klicken Sie zum
Lesen auf Nachrichten in der Menüleiste. Nachrichten werden auch per E-Mail an Administratoren gesendet, die für Sophos Mobile-Fehler-E-Mails registriert sind.
So registrieren Sie einen Administrator:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab SMTP.
2. Geben Sie die E-Mail-Adresse des Administrators in das Feld E-Mail-Empfänger ein.
3. Klicken Sie auf Speichern.
26.12 Systemzustand anzeigen
Als Superadministrator können Sie sich den Systemzustand anzeigen lassen, d. h. den Status des
Sophos Mobile Servers und der Datenbank.
Copyright © Sophos Limited 419
Sophos Mobile
So öffnen Sie die Seite Systemstatus:
• Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Integrität.
420 Copyright © Sophos Limited
27 Glossar
Ad-Hoc-Bereitstellungsprofil
Kunde
Registrierung
Enterprise App Store
Lizenz „Mobile Advanced“
Ersteinrichtung
Self Service Portal
Sophos-Mobile-Client
Sophos-Mobile-Konsole
Sophos Intercept X for Mobile
Sophos Secure Email
Sophos Secure Workspace
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Ein Verteilungs-Bereitstellungsprofil (Distribution
Provisioning Profile), das Sie einer selbst entwickelten iOS-App hinzufügen. Dies erlaubt
Ihnen, die App auf ausgewählten Geräten zu installieren, ohne sie im App Store zu veröffentlichen.
Ein Kunde in Sophos Mobile repräsentiert einen abgeschlossenen Verwaltungsbereich. Sie können mehrere Kunden einrichten und deren
Geräte unabhängig voneinander verwalten. Dies wird auch als Mandantenfähigkeit bezeichnet.
Der Vorgang der Registrierung von Geräten bei
Sophos Mobile.
Ein App-Archiv auf dem Sophos Mobile Server.
Der Administrator kann in Sophos Mobile Admin
Apps zum Enterprise App Store hinzufügen.
Benutzer können diese Apps anschließend mit der App Sophos Mobile Control auf ihren Geräten installieren.
Mit einer Lizenz Mobile Advanced können Sie
Sophos Intercept X for Mobile, Sophos Secure
Workspace und Sophos Secure Email verwalten.
Der Installationsvorgang der App Sophos Mobile
Control auf einem Gerät.
Die Web-Benutzeroberfläche, über die Benutzer ihre eigenen Geräte registrieren und andere
Aufgaben ausführen können. Hierzu ist keine
Unterstützung durch den Helpdesk erforderlich.
Die App Sophos Mobile Control, die auf den von
Sophos Mobile verwalteten Geräten installiert ist.
Die Web-Oberfläche, mit der Sie Geräte verwalten.
Eine Sicherheits-App für Android-Geräte, iPhones und iPads. Sie können diese App mit Sophos
Mobile verwalten, wenn Sie eine Lizenz vom Typ
Mobile Advanced aktiviert haben.
Eine App für Android-Geräte, iPhones und iPads, die eine geschützte Arbeitsumgebung für die
Verwaltung Ihrer E-Mails, Kontakte und Kalender bereitstellt. Sie können diese App mit Sophos
Mobile verwalten, wenn Sie eine Lizenz vom Typ
Mobile Advanced aktiviert haben.
Eine App für Android-Geräte, iPhones und iPads, die einen gesicherten Arbeitsbereich bereitstellt, um Dokumente zu verwalten, zu bearbeiten,
421
Sophos Mobile
Auftragspaket
Team-ID zu teilen, zu verschlüsseln, zu entschlüsseln, oder um auf sie in einem Browser zuzugreifen.
Die Dokumente können bei verschiedenen
Speicheranbietern abgelegt sein oder von Ihrer
Organisation verteilt werden. Sie können diese
App mit Sophos Mobile verwalten, wenn Sie eine
Lizenz vom Typ Mobile Advanced aktiviert haben.
Sie erstellen ein Auftragspaket, um mehrere
Aufträge zu einem Vorgang zu bündeln.
Sie können alle Aufträge bündeln, die zur vollständigen Bereitstellung eines Gerätes notwendig sind.
Jede iOS- und macOS-App ist mit einer Team-
ID signiert. Die Team-ID wird von Apple vergeben und kennzeichnet eindeutig ein
Entwicklungsteam.
422 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
28 Support
Technische Unterstützung zu Sophos-Produkten erhalten Sie auf folgende Weise:
• Tauschen Sie sich in der Sophos Community unter community.sophos.com/ mit anderen Benutzern aus, die dasselbe Problem haben.
• Besuchen Sie die Sophos-Support-Wissensdatenbank unter www.sophos.com/de-de/support.aspx
.
• Begleitmaterial zu den Produkten finden Sie unter www.sophos.com/de-de/support/ documentation.aspx
.
• Stellen Sie eine Support-Anfrage unter https://secure2.sophos.com/de-de/support/contact-support/ support-query.aspx
.
Copyright © Sophos Limited 423
Sophos Mobile
29 Rechtliche Hinweise
Copyright © 2020 Sophos Limited. Alle Rechte vorbehalten. Diese Publikation darf weder elektronisch oder mechanisch reproduziert, elektronisch gespeichert oder übertragen, noch fotokopiert oder aufgenommen werden, es sei denn, Sie verfügen entweder über eine gültige Lizenz, gemäß der die Dokumentation in Übereinstimmung mit dem Lizenzvertrag reproduziert werden darf, oder Sie haben eine schriftliche Genehmigung des Copyright-Inhabers.
Sophos, Sophos Anti-Virus und SafeGuard sind eingetragene Marken von Sophos Limited, Sophos
Group und Utimaco Safeware AG. Alle anderen erwähnten Produkt- und Unternehmensnamen sind
Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Inhaber.
424 Copyright © Sophos Limited
İndir
Reklam