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Sophos Mobile
Administratorhilfe
Produktversion: 9
Inhalt
(2019/05/15)
(2019/05/15)
Benutzer für Android Enterprise verwalten (Szenario „Managed Google Domain“).................. 341
(2019/05/15)
(2019/05/15)
Sophos Mobile
1 Über diese Hilfe
In dieser Hilfedatei finden Sie Informationen über die Verwaltungskonsole Sophos Mobile Admin sowie schrittweise Vorgehensweisen.
Die Beschreibungen gelten sowohl für lokale Installationen von Sophos Mobile als auch für Sophos
Mobile as a Service.
Andere Versionen dieser Hilfe finden Sie auf der Internetseite Sophos Mobile Dokumentation .
Copyright © Sophos Limited 1
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Sophos Mobile
2 Über Sophos Mobile
Sophos Mobile
Sophos Mobile ist die EMM-Lösung für Unternehmen, die mobile Geräte einfacher und zeitsparender verwalten und schützen möchten. Mobile Geräte können gemeinsam mit Endpoint-,
Netzwerk- oder Server-Security über die benutzerfreundliche, webbasierte und zentrale Admin-
Oberfläche von Sophos Central verwaltet werden. Sichere Container-Anwendungen und
Unterstützung von mobiler Betriebssystem-Containerisierung in iOS, Android Enterprise und
Samsung Knox sorgen dafür, dass Unternehmensdaten von privaten Daten auf dem Gerät getrennt bleiben.
Mit branchenführendem Datenschutz, umfassender Sicherheit, erstklassigem Preis-Leistungs-
Verhältnis und flexiblen Verwaltungsoptionen bietet Sophos Mobile die optimalen Voraussetzungen für den sicheren Einsatz mobiler Geräte in Unternehmen: Benutzer bleiben produktiv,
Geschäftsdaten sicher und persönliche Daten privat.
Sophos Mobile Security
Sophos Mobile Security schützt Ihre Android-Geräte, ohne die Performance oder Akkulaufzeit zu beeinträchtigen. Sophos Mobile Security basiert auf leistungsstarker Anti-Malware-Technologie von
Sophos und bietet neben preisgekröntem Malware- und Virenschutz auch Erkennungsfunktionen für unerwünschte Apps, Privacy und Security Advisors, Schutz vor Verlust und Diebstahl, Web
Protection u.v.m.
Sophos Secure Workspace
Sophos Secure Workspace ist eine Container-basierte Mobile-Content-Management-App für iOS und Android, die eine sicheres und effizientes Schützen, Verwalten und Verteilen von
Geschäftsdokumenten und Web-Inhalten ermöglicht. Bearbeiten Sie Dokumente im Office-Format direkt in der Container-Umgebung – so bleiben verschlüsselte Inhalte sicher. Anti-Phishing-
Technologie schützt Benutzer vor Schadlinks in Dokumenten und Inhalten.
Bei einer Verwaltung durch Sophos Mobile können Administratoren mit Compliance-Regeln auf einfache Weise den Zugriff von Geräten auf Inhalte einschränken. In Kombination mit Sophos
SafeGuard Encryption ermöglicht Sophos Secure Workspace einen nahtlosen Austausch verschlüsselter Dateien zwischen Windows-, macOS-, iOS- und Android-Usern – sowohl bei lokaler
Speicherung als auch Speicherung in der Cloud.
Sophos Secure Email
Sophos Secure Email ist eine funktionsstarke, sichere Container-E-Mail- App für Android und iOS, mit der Sie bei einer Verwaltung durch Sophos Mobile geschäftliche E-Mails, Kalender und Kontakte von privaten Daten auf dem mobilen Gerät trennen können. Alle Unternehmensdaten sind mittels
AES-256-Verschlüsselung geschützt und der Zugriff kann auf Grundlage von Geräte-Compliance-
Regeln einfach gesperrt werden. Mit Sophos Secure Email kann die IT außerdem geschäftliche E-
Mails sicher und einheitlich auf verschiedenen Geräten und Betriebssystem-Varianten bereitstellen.
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Sophos Mobile
3 Über Sophos Mobile Admin
Sophos Mobile Admin ist das zentrale Instrument für die Geräteverwaltung mit Sophos Mobile. Es ist die Web-Schnittstelle für den für die Geräteverwaltung benutzten Server. Mit der Web-Konsole können Sie eine unternehmensweite Richtlinie für die Gerätenutzung implementieren und sie auf die bei Sophos Mobile registrierten Geräte anwenden.
In Sophos Mobile Admin können Sie:
• Das System konfigurieren, zum Beispiel persönliche oder plattformspezifische Einstellungen.
• Compliance-Richtlinien konfigurieren und Aktionen festlegen, die ausgeführt werden, wenn Geräte
nicht mehr den festgelegten Regeln entsprechen. Siehe Compliance-Richtlinien (Seite 36).
• Geräte bei Sophos Mobile registrieren. Siehe
•
Neue Geräte provisionieren. Siehe Geräte registrieren
(Seite 47).
• Apps auf registrierten Geräten installieren. Siehe
•
Sicherheitsrichtlinien für Geräte definieren. Siehe Profile und Richtlinien
(Seite 103).
• Auftragspakete zum Bündeln mehrerer Aufgaben erstellen und sie in einem Arbeitsschritt auf
Geräte übertragen. Siehe Auftragspakete
(Seite 296).
•
Einstellungen für das Self Service Portal konfigurieren. Siehe Self Service Portal konfigurieren
(Seite 30).
• Administrative Aufgaben bei Geräten ausführen, zum Beispiel das Kennwort für Geräte zurücksetzen, Geräte bei Verlust oder Diebstahl sperren oder zurücksetzen, Geräte deregistrieren.
Siehe
•
Berichte erstellen und anzeigen. Siehe Berichte
(Seite 8).
3.1 Seite „Übersicht“
Hinweis
Dieser Abschnitt beschreibt die Seite Übersicht für reguläre Administratoren. Beim
Superadministrator wird die Seite Übersicht für die Verwaltung von Kunden verwendet. Siehe das
Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Die konfigurierbare Seite Übersicht ist die Startansicht von Sophos Mobile. Die Seite erlaubt einen schnellen Überblick auf die wichtigsten Informationen. Es enthält mehrere Widgets, die
Informationen liefern über:
• Geräte, alle oder nach Gruppen unterteilt
• Compliance-Status nach Plattform oder für alle Geräte
• Verwaltungsstatus nach Plattform oder für alle Geräte
• SSP-Registrierungsstatus
• Plattformversionen
Sie können Geräte auch auf der Seite „Übersicht“ hinzufügen. Siehe
Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden
(Seite 49).
Sie können die Seite Übersicht auf folgende Arten anpassen:
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• Um ein Widget hinzuzufügen, klicken Sie auf Widget hinzufügen.
• Um ein Widget zu entfernen, klicken Sie auf die Schaltfläche Schließen in der Titelleiste des
Widgets.
• Um die Seite auf das Standardlayout zurückzusetzen, klicken Sie auf Standard-Layout
wiederherstellen.
• Um die Position der Widgets auf der Seite zu ändern, ziehen Sie die Titelleiste eines Widgets.
3.2 Tabellen-Ansichten
Auf vielen Seiten in Sophos Mobile Admin werden die Informationen in Tabellenform dargestellt.
Diese Tabellen haben einheitliche, interaktive Bedienelemente.
Oberhalb der Tabelle:
• Verwenden Sie das Symbol Spalten ein- oder ausblenden, um die Sichtbarkeit einzelner
Tabellenspalten zu konfigurieren.
• Geben Sie im Feld Alle Felder durchsuchen einen Text ein, um nur Zeilen anzuzeigen, die diesen Text (in einer beliebigen Spalte) enthalten.
Innerhalb der Tabelle:
• Klicken Sie auf eine Spaltenüberschrift, um die Tabellenzeilen nach dieser Eigenschaft zu sortieren. Klicken Sie erneut, um die Sortierreihenfolge umzukehren.
• Klicken Sie auf einen Eintrag, um die Standardaktion auszuführen (üblicherweise Bearbeiten).
• Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben einem Eintrag, um weitere Aktionen auszuführen.
Unterhalb der Tabelle:
• Verwenden Sie die Navigationsschaltflächen, um eine bestimmte Tabellenseite anzuzeigen.
• Verwenden Sie das Symbol Export, um entweder die gesamte Tabelle oder die aktuell angezeigte Tabellenseite als Microsoft-Excel-Datei oder als CSV-Datei zu exportieren. Wenn ein
Filter aktiv ist, werden nur die aktuell sichtbaren Zeilen exportiert.
3.3 Voraussetzungen
Voraussetzungen, um Sophos Mobile Admin zu verwenden:
• Sie benötigen einen mit dem Internet verbundenen Computer mit einem Web-Browser.
Informationen zu den unterstützten Browsern und den relevanten Versionen finden Sie im
Dokument Sophos Mobile Versionshinweise.
• Der Superadministrator hat einen Kunden (Mandant) angelegt, dessen Geräte in Sophos
Mobile verwaltet werden. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Sophos Mobile
Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Hinweis
Für Sophos Mobile as a Service gibt es einen vordefinierten Kunden. Für Sophos Mobile as a
Service gibt es keinen Superadministrator.
• Sie benötigen ein Benutzerkonto in Sophos Mobile und die Anmeldeinformationen für Sophos
Mobile Admin. Die Anmeldeinformationen bestehen aus Kunde, Benutzer und Kennwort.
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3.4 Benutzerrollen
In Sophos Mobile haben Administratoren unterschiedliche Rollen. Die Rolle beeinflusst, welche
Aktionen ein Administrator ausführen kann.
Folgende Rollen sind verfügbar:
Rolle
Administrator
Limited Administrator
Reports
Content admin
Helpdesk
Read-only
App Group Administrator
Duo API
Beschreibung
Diese Rolle kann alle verfügbaren Aktionen ausführen.
Diese Rolle kann Geräte registrieren und verwalten. Es können aber keine grundlegenden Einstellungen geändert oder andere Administratoren verwaltet werden.
Diese Rolle kann die Geräteliste anzeigen und kann Berichte erstellen. Verwenden Sie diese Rolle zum Beispiel für einen
Auditor oder einen Mitarbeiter, der die Einstellungen von
Sophos Mobile dokumentieren muss.
Diese Rolle ist für Mitarbeiter geeignet, die Dokumente hochladen, aktualisieren oder löschen müssen. Diese
Rolle wird üblicherweise Personen außerhalb der IT-
Abteilung zugewiesen. Die Rechte sind so gesetzt, dass die
Einsichtsmöglichkeiten eingeschränkt sind und nur der Zugriff auf das Menü Dokumente möglich ist.
Diese Rolle kann Support-Aufgaben ausführen, wie z.B.
Geräte registrieren oder Apps installieren. Diese Rolle hat keinen Zugriff auf kritische Funktionen, wie die Definition von
Einstellungen und das Erstellen, Löschen oder Bearbeiten von
Geräten/Gerätegruppen, Paketen und Richtlinien.
Diese Rolle hat lesenden Zugriff auf alle Einstellungen, auf welche die Rolle „Administrator“ Zugriff hat.
Diese Rolle kann App-Gruppen verwalten. Ein typischer
Anwender ist ein Administrator, der auf die Webservice-
Schnittstelle von Sophos Mobile zugreift, um App-Gruppen zu erstellen, zu aktualisieren oder zu lesen.
Diese Rolle wird für die Integration mit der Authentisierungs-
Software Duo Security benötigt. Administratoren mit der Rolle
Duo API können auf die Webservice-Schnittstelle von Sophos
Mobile zugreifen, um Informationen zum Verwaltungsstatus von Geräten abzurufen.
Siehe
(Seite 90).
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Tipp
Ihre Produktinstallation von Sophos Mobile enthält das Werkzeug „Role Editor“. Mit dem
Role Editor können Sie auf einfache Weise vorhandene Rollen bearbeiten oder Ihre eigenen maßgeschneiderten Rollen erstellen. Der Role Editor befindet sich im Verzeichnis %MDM_HOME
%\tools\Wizard , dabei ist %MDM_HOME% das Installationsverzeichnis von Sophos Mobile.
Informationen zur Verwendung des Role Editor finden Sie im Sophos Knowledge-Base-Artikel
122066 , oder wenden Sie sich an den Sophos Support.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 370)
3.5 Kennwort ändern
Sie können nach der Anmeldung an Sophos Mobile Admin Ihr Kennwort jederzeit ändern:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab Kennwort ändern.
2. Geben Sie das alte Kennwort sowie ein neues Kennwort ein und bestätigen Sie das neue
Kennwort.
3. Klicken Sie auf Speichern.
3.6 Kennwort wiederherstellen
Falls Sie Ihr Kennwort für Sophos Mobile Admin vergessen haben, können Sie es zurücksetzen.
1. Klicken Sie im Dialogfeld Einloggen von Sophos Mobile Admin auf Kennwort vergessen?
Das Dialogfeld Kennwort zurücksetzen wird angezeigt.
2. Geben Sie Ihre Kontoinformationen ein und klicken Sie auf Kennwort zurücksetzen.
Sie erhalten eine E-Mail mit einem Link zum Zurücksetzen Ihres Kennworts.
3. Klicken Sie auf den Link.
Das Dialogfeld Kennwort ändern wird angezeigt.
4. Geben Sie ein neues Kennwort ein, bestätigen Sie es und klicken Sie auf Kennwort ändern.
Ihr Kennwort wird geändert und Sie werden an Sophos Mobile Admin angemeldet.
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4 Wichtige Schritte für die
Geräteverwaltung mit Sophos Mobile
Abhängig von den für Ihr Unternehmen relevanten Gerätetypen, Sicherheitsrichtlinien und spezifischen Anforderungen bietet Sophos Mobile eine breite Palette von Management-Funktionen.
Die wichtigsten Schritte für die Geräteverwaltung mit Sophos Mobile sind:
• Compliance-Richtlinien für Geräte konfigurieren. Siehe
(Seite 36).
•
Erstellen Sie Gerätegruppen. Siehe Gerätegruppen erstellen (Seite 93).
Gerätegruppen dienen zur Kategorisierung von Geräten. Wir empfehlen, Geräte zu gruppieren.
Da sich Aufträge auch für Gerätegruppen statt für Einzelgeräte ausführen lassen, können Sie
Geräte so effizient verwalten.
• Geräte registrieren und provisionieren. Siehe
(Seite 45) und
(Seite 47).
Geräte können entweder von Administratoren in Sophos Mobile Admin, oder von
Gerätebenutzern im Self Service Portal registriert und provisioniert werden.
• Richtlinien für Geräte einrichten. Siehe
(Seite 103).
• Auftragspakete erstellen. Siehe
• Verfügbare Funktionen für das Self Service Portal konfigurieren. Siehe
Self Service Portal konfigurieren (Seite 30).
• Neue oder aktualisierte Richtlinien auf registrierte Geräte anwenden.
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5 Berichte
Sie können Berichte über die von Sophos Mobile verwalteten Objekte erstellen.
1. Klicken Sie im Abschnitt INFORMATION der Menüleiste auf Berichte, und anschließend auf den
Namen des gewünschten Berichts.
2. Klicken Sie im Dialog Format auswählen auf eines der verfügbaren Symbole, um das
Ausgabeformat auszuwählen:
•
Klicken Sie auf , um den Bericht als Microsoft-Excel-Datei zu exportieren.
•
Klicken Sie auf , um den Bericht als CSV-Datei zu exportieren.
Der Bericht wird auf Ihrem Computer gespeichert.
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6 Aufträge
Die Seite Auftragsstatus enthält eine Übersicht der von Ihnen erstellten oder gestarteten Aufträge mit ihrem aktuellen Status.
Sie können alle Ihre Aufträge überwachen und bei Problemen eingreifen. Sie können beispielsweise einen Auftrag löschen, der nicht abgeschlossen werden kann, aber das Gerät blockiert.
Um einen Auftrag zu löschen, klicken Sie auf das Löschen-Symbol neben dem Auftrag.
Sie können Aufträge nach Typ und Status filtern, und sie nach Gerätenamen, Paketnamen, Ersteller und Auftragsdatum sortieren.
6.1 Aufträge überwachen
In Sophos Mobile Admin können Sie alle vorhandenen Aufträge für Geräte überwachen.
• Die Seite Aufträge zeigt alle noch nicht abgeschlossenen und fehlgeschlagenen Aufträge sowie die abgeschlossenen Aufträge der letzten Tage an. Die Seite Auftragsstatus wird automatisch aktualisiert. Sie können somit den Fortschritt der Aufträge verfolgen.
• Die Seite Auftragsdetails zeigt allgemeine Informationen zu einem Auftrag aus der Seite
Aufträge oder der Seite Auftragsarchiv.
• Die Seite Auftragsarchiv zeigt alle Aufträge.
6.1.1 Nicht abgeschlossene, fehlgeschlagene und kürzlich abgeschlossene Aufträge anzeigen
1. Klicken Sie im Abschnitt INFORMATION der Menüleiste auf Aufträge.
2. Die Spalte Status auf der Seite Auftragsansicht zeigt den Auftragsstatus an, zum Beispiel
Endgültig fehlgeschlagen.
3. Im Feld Aktualisierungsintervall (in Sek.) können Sie auswählen, wie oft die Seite
Auftragsstatus aktualisiert werden soll.
4. Um weitere Details zu einem Auftrag einzusehen, klicken Sie auf das Anzeigen Lupensymbol neben den gewünschten Auftrag.
Die Seite Auftragsdetails wird angezeigt. Neben allgemeinen Informationen zum Auftrag (zum
Beispiel Gerätename, Paketname, Ersteller) zeigt diese Ansicht die Status, die ein bestimmter
Auftrag durchlaufen hat, inklusive Zeitstempel und Fehlercodes. Wenn Kommandos vom Gerät auszuführen sind, wird auf der Seite Auftragsdetails zusätzlich eine Schaltfläche Details angezeigt.
5. Falls verfügbar, klicken Sie auf Details, um die vom Gerät auszuführenden Kommandos anzuzeigen.
Der Fehlercode 0 bedeutet, dass kein Fehler aufgetreten ist. Ist ein Kommando fehlgeschlagen, so wird der entsprechende Fehlercode angezeigt. Meistens werden auch Informationen dazu angezeigt, was den Fehlschlag verursacht haben könnte.
6. Um zur Seite Auftragsdetails zurückzukehren, klicken Sie auf Zurück.
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6.1.2 Auftragsarchiv anzeigen
1. Klicken Sie im Abschnitt INFORMATION der Menüleiste auf Aufträge.
2. Klicken Sie auf der Seite Auftragsstatus auf Auftragsarchiv.
Die Seite Auftragsarchiv wird angezeigt. Sie zeigt alle abgeschlossenen und fehlgeschlagenen
Aufträge im System.
3. Auf dieser Seite können Sie folgende Aufgaben durchführen:
• Klicken Sie auf Neu laden, um die Seite Auftragsarchiv zu aktualisieren.
• Löschen Sie einen Auftrag aus dem Archiv , indem Sie auf das Löschen-Symbol neben dem relevanten Auftrag klicken.
• Wählen Sie mehrere Aufträge aus und klicken Sie auf Gewählte löschen, um sie aus dem
Archiv zu löschen.
Um zur Seite Auftragsstatus zurückzugehen, klicken Sie in der Menüleiste auf Aufträge.
6.1.3 Auftragsstatus
Die folgende Tabelle bietet einen Überblick der Auftragsstatus, die auf den Seiten Auftragsstatus und Auftragsarchiv angezeigt werden.
Jedem Status ist eine Farbe zugeordnet, welche die Statuskategorie anzeigt.
Farbschlüssel Status
Angenommen
Beschreibung
Auftrag wurde erstellt.
Wiederholung geplant
Gestartet
In Bearbeitung
Auftragspaket wird bearbeitet
Benachrichtigt
Befehle gesendet
Ergebnisauswertung gestartet
Ergebnis unvollständig
Auftrag wird später wiederholt.
Auftrag wurde gestartet.
Auftragsausführung wird vorbereitet.
Auftragspaket-Ausführung wird vorbereitet.
Die App Sophos Mobile Control wurde benachrichtigt.
Die App Sophos Mobile Control hat das Paket und/ oder die Kommandos erhalten.
Die App Sophos Mobile Control hat geantwortet und die Auswertung des Ergebnisses wurde gestartet.
Ergebnisauswertung hat ergeben, dass noch nicht alle
Ergebnisse des Kommandos empfangen wurden.
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Farbschlüssel Status
Warte auf Benutzer-
Aktion
Warte auf
Auftragsausführung
Gerät ist gesperrt
Erfolgreich
Beschreibung
Eine Benutzer-Aktion auf dem Gerät steht aus.
Ein Installationsauftrag wurde an das Gerät gesendet, dessen Ausführung einige Zeit dauern kann.
Auftrag wartet darauf, dass das Gerät entsperrt wird
(iOS).
Paket wurde installiert oder die Kommandos wurden erfolgreich ausgeführt.
Hinweis
Für die Ersteinrichtung (Provisionierung) der App
Sophos Mobile Control muss der Auftrag mit dem
Status Installiert beendet werden.
Installiert
Ergebnisauswertung fehlgeschlagen
Auftrag teilweise fehlgeschlagen
Verschoben
Fehlgeschlagen (wird wiederholt)
Auftrag fehlgeschlagen
Endgültig fehlgeschlagen
Nicht gestartet
Übersprungen
Unbekannt
Die App Sophos Mobile Control wurde erfolgreich installiert. Das Gerät ist nun provisioniert.
Ergebnisauswertung konnte nicht durchgeführt werden.
Nicht alle Kommandos des Auftrags konnten erfolgreich ausgeführt werden.
Auftrag wird später erneut gestartet.
Auftrag ist fehlgeschlagen und wird später wiederholt.
Auftrag ist fehlgeschlagen und wird nicht wiederholt.
Auftrag ist fehlgeschlagen und kann nicht wiederholt werden.
Auftrag ist Teil eines Auftragspakets und wurde noch nicht ausgeführt.
Auftrag wird vom Gerät nicht unterstützt. Die
Ausführung des Auftragspakets wird mit dem nächsten Auftrag fortgesetzt.
Der Server hat keine Information zum Auftragsstatus.
Farbschlüssel Kategorie
Öffnen
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Farbschlüssel Kategorie
In Bearbeitung
Erfolgreich
Fehlgeschlagen
Sonstiges
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7 Warnhinweise
Auf der Seite Alarme sind die Alarme aufgelistet, die Ihre Aufmerksamkeit erfordern.
Angegeben sind jeweils das Ereignis, das den Alarm ausgelöst hat, der Zeitpunkt, sowie der betroffene Benutzer und das betroffene Gerät.
Die Liste zeigt auch den Schweregrad der Alarme:
Graues Infosymbol für Informations-Alarme
Oranges Warnsymbol für Alarme mittlerer Priorität
Rotes Warnsymbol für Alarme hoher Priorität
Alarme bestätigen
Wählen Sie einen oder mehrere Alarme aus und klicken Sie anschließend auf Als bestätigt
markieren, um die ausgewählten Alarme aus der Liste zu entfernen. Um bestätigte Alarme anzuzeigen, wählen Sie im Listenfeld oberhalb der Tabelle den Eintrag Bestätigte Alarme anzeigen aus.
Hinweis
Wenn Sie einen Alarm bestätigen, wird dadurch nicht das Problem behoben, das den Alarm ausgelöst hat.
Wichtig
Alle Alarme – auch solche, die Sie nicht bestätigt haben – werden nach 90 Tagen automatisch aus der Datenbank von Sophos Mobile entfernt.
E-Mail-Berichte für Alarme einrichten
Sophos Mobile verschickt E-Mail-Berichte für alle noch nicht bestätigten Alarme. Informationen, wie
Sie Empfänger und Zeitplan für diese Berichte einrichten, finden Sie in
16).
Welche Ereignisse lösen Alarme aus?
Alarme werden von folgenden Ereignissen ausgelöst:
• Compliance-Verstöße, für die Sie die Aktion Alarm erstellen aktiviert haben.
• Statusänderungen im Geräte-Lebenszyklus und wichtige Geräteaktionen.
• Der bevorstehende Ablauf von Lizenzen und Zertifikaten.
• Weitere Ereignisse, die Ihre Aufmerksamkeit erfordern.
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8 Einrichtung
Im Menüabschnitt Einrichtung konfigurieren Sie das allgemeine Verhalten von Sophos Mobile sowie die Interaktion mit Geräten und mit externen Komponenten wie Google- oder Apple-Portalen.
8.1 Persönliche Einstellungen konfigurieren
Sie können individuelle Einstellungen für Sophos Mobile Admin vornehmen. Zum Beispiel können Sie die Sprache, die Zeitzone und die angezeigten Geräteplattformen festlegen.
Hinweis
Diese Einstellungen gelten nur für den aktuell angemeldeten Administrator.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab Persönlich.
2. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Sprache
Beschreibung
Die Sprache der Benutzeroberfläche.
Zeitzone
Maßsystem
Datensätze pro
Tabellenseite
Expertenmodus
Die Zeitzone, in der Uhrzeiten angezeigt werden.
Das Maßsystem für Längenwerte (Metrisch oder Imperial).
Die Anzahl der Einträge pro Tabellenseite.
Aktivierte Plattformen
Diese Einstellung aktiviert zusätzliche Funktionen:
• Die Seite Gerät anzeigen enthält ein Tab
Benutzerdefinierte Eigenschaften mit benutzerdefinierten
Geräteeigenschaften.
• Die Seite Gerät anzeigen enthält ein Tab Interne
Eigenschaften mit zusätzlichen vom Gerät gemeldeten
Eigenschaften.
• Einige Konfigurationsseiten für Richtlinien enthalten einen
Abschnitt Zusätzliche Einstellungen, in dem Sie optionale
Einstellungen konfigurieren können.
Die Geräteplattformen, die angezeigt werden sollen.
In Sophos Mobile Admin werden nur Seiten und Einstellungen angezeigt, die für die ausgewählten Plattformen relevant sind.
3. Klicken Sie auf Speichern.
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8.2 Kennwortrichtlinien konfigurieren
Konfigurieren Sie zur Durchsetzung der Sicherheit von Kennwörtern Kennwortrichtlinien für Benutzer von Sophos Mobile Admin und Self Service Portal.
Hinweis
Die Kennwortrichtlinien gelten nicht für Benutzer eines externen LDAP-Verzeichnisses.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab Kennwortrichtlinien.
2. Unter Regeln können Sie Mindestanforderungen definieren, zum Beispiel die Mindestanzahl der
Kleinbuchstaben, Großbuchstaben oder Ziffern, damit das Kennwort gültig ist.
3. Konfigurieren Sie unter Einstellungen folgende Einstellungen: a) Änderungsintervall (Tage): Geben Sie die Kennwort-Gültigkeitsdauer in Tagen ein (zwischen
1 und 730 ), oder lassen Sie das Feld leer, wenn Kennworte nicht ablaufen sollen.
b) Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen: Wählen Sie einen Wert zwischen 1 und 10 aus, oder wählen Sie -- aus, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
c) Maximale Anzahl fehlerhafter Loginversuche: Wählen Sie die maximale Anzahl an fehlgeschlagenen Login-Versuchen aus, bevor das Konto gesperrt wird (zwischen 1 und 10 ), oder wählen Sie -- aus, um unbegrenzt viele Login-Versuche zuzulassen.
4. Klicken Sie auf Speichern.
8.3 Einstellungen der SMC-App konfigurieren
Auf dem Tab SMC App auf der Seite Allgemeine Einstellungen konfigurieren Sie Einstellungen für die App Sophos Mobile Control auf Android-, iOS- und Windows-Mobile-Geräten.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab SMC-App.
2. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Deregistrierung über die App deaktivieren
Beschreibung
Entfernen Sie die Schaltfläche Deregistrieren in der App
Sophos Mobile Control, um zu verhindern, dass Benutzer ihr
Gerät aus der App heraus deregistrieren.
Hinweis
Um eine Deregistrierung durch den Benutzer vollständig zu verhindern, deaktivieren Sie zusätzlich die Option Gerät
deregistrieren in den Einstellungen für das Self Service
Portal. Siehe Einstellungen für das Self Service Portal konfigurieren
(Seite 30).
3. Klicken Sie auf Speichern.
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Sophos Mobile
8.4 E-Mail konfigurieren
Auf dem Tab E-Mail-Konfiguration konfigurieren Sie die Einstellungen für E-Mails, die von Sophos
Mobile verschickt werden.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab E-Mail-Konfiguration.
2. Wählen Sie in Sprache die Sprache für die E-Mail aus.
3. Geben Sie in Absendername den Namen ein, der als Absender verwendet wird.
4. Optional: Konfigurieren Sie unter E-Mail-Einstellungen für Alarme Berichte für Alarme, die an
Administratoren gesendet werden: a) Wählen Sie in Schweregrad die Schweregrade der Alarme aus, die in den Berichten enthalten sind.
b) Geben Sie in E-Mail-Empfänger die Empfänger an, indem Sie eine oder mehrere gültige E-
Mail-Adressen eingeben.
c) Geben Sie in E-Mail-Zeitplan die Uhrzeit ein, zu welcher der Bericht gesendet wird. Klicken
Sie anschließend auf Hinzufügen.
Wiederholen Sie dies, um mehrere Berichte pro Tag zu senden.
Hinweis
Zeiten beziehen sich auf die für den Server konfigurierte Zeitzone.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Zugehörige Konzepte
8.5 IT-Kontakt konfigurieren
Stellen Sie Ihren Benutzern für Fragen oder Probleme die Kontaktdaten Ihrer IT-Abteilung zur
Verfügung.
Die Informationen, die Sie hier eingeben, werden im Self Service Portal und auf den Geräten der
Benutzer angezeigt.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab IT-Kontakt.
2. Geben Sie die Kontaktinformationen ein.
3. Klicken Sie auf Speichern.
16
8.6 Datenschutz-Einstellungen konfigurieren
Sie können in Sophos Mobile Admin folgende datenschutzrelevante Einstellungen deaktivieren:
Gerätestandort
Wenn dies deaktiviert ist, können Sie nicht den
Gerätestandort anzeigen. Benutzer können den
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Installierte Apps
Standort ihres Gerätes weiterhin im Self Service
Portal anzeigen.
Wenn dies deaktiviert ist, können Sie nicht die auf einem Gerät installierten Apps anzeigen.
In den Gerätedetails wird das Tab Installierte
Apps nicht angezeigt und der Bericht Apps pro
Gerät steht nicht zur Verfügung.
Sie können weiterhin Übersichtsberichte zu auf allen Geräten installierten Apps anzeigen.
So konfigurieren Sie die Datenschutz-Einstellungen:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab Datenschutz.
2. Klicken Sie zum Deaktivieren der Anzeige von Gerätestandorten auf Administratoren dürfen
Geräte nicht orten.
3. Klicken Sie zum Deaktivieren der Anzeige installierter Apps auf Installierte Apps verbergen.
Hinweis
Sophos Mobile zeichnet folgende datenschutzrelevante Ereignisse auf:
• Ein Administrator fordert einen Gerätestandort an.
• Ein Benutzer fordert im Self Service Portal einen Gerätestandort an.
• Die Anzeige von Gerätestandorten in Sophos Mobile Admin wurde aktiviert oder deaktiviert.
• Die Anzeige installierter Apps in Sophos Mobile Admin wurde aktiviert oder deaktiviert.
8.7 Einstellungen für iOS konfigurieren
Auf dem Tab iOS auf der Seite Apple-Einrichtung konfigurieren Sie Einstellungen für iOS-Geräte.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab iOS.
2. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Aktivierungssperre-
Umgehung
Beschreibung
Wählen Sie Aktivieren aus, um bei betreuten Geräten eine
Aktivierungssperre bei Bedarf umgehen zu können.
Wenn diese Option ausgewählt ist, ruft Sophos Mobile einen
Umgehungs-Code ab, wenn es sich mit einem betreuten Gerät synchronisiert, bei dem eine Aktivierungssperre eingerichtet ist. Bei Bedarf können Sie auf der Seite Gerät anzeigen des Gerätes die Aktion Aktivierungssperre-Umgehung ausführen, um die Aktivierungssperre zu entfernen, wenn das
Gerät zurückgesetzt und neu bereitgestellt werden soll.
Die Aktivierungssperre ist eine Sicherheitsfunktion von iOS, um im Falle eines Geräteverlustes oder Diebstahls eine neue Geräte-Aktivierung zu verhindern. Normalerweise benötigen Sie die bei der Einrichtung angegebene Apple-ID und das Kennwort, um eine Aktivierungssperre zu entfernen.
Mit Hilfe der Aktivierungssperre-Umgehung können Sie
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Sophos Mobile
Option
Gerätenamen synchronisieren
Beschreibung die Aktivierungssperre entfernen, indem Sie lediglich den
Umgehungs-Code angeben.
Wählen Sie Aktivieren aus, um iOS-Geräte unter dem Namen zu verwalten, der im Gerät konfiguriert ist.
Wenn diese Option aktiviert ist, wird der von Sophos Mobile verwendete Gerätename bei jeder Synchronisierung mit
Sophos Mobile aktualisiert.
Wenn diese Option deaktiviert ist, legen Sie den Gerätenamen bei der Registrierung fest.
3. Klicken Sie auf Speichern.
8.8 Zertifikate für den Push-
Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs)
Um das integrierte Mobile Device Management (MDM) Protokoll von iOS- und macOS-Geräten verwenden zu können, muss Sophos Mobile den Push-Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) zum Triggern der Geräten benutzen.
Sophos Mobile verwaltet APNs-Zertifikate pro Kunde. Sie müssen die Zertifikate für jeden Kunden, den Sie verwenden, erstellen und hochladen.
APNs-Zertifikate haben eine Gültigkeit von einem Jahr.
18
8.8.1 APNs-Zertifikat erstellen
Voraussetzung: Sie haben noch kein Zertifikat für den Push-Benachrichtigungsdienst von Apple
(APNs) zu Sophos Mobile hochgeladen.
Informationen zur Erneuerung eines vorhandenen Zertifikats finden Sie in APNs-Zertifikat erneuern
(Seite 19).
Tipp
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab APNs.
2. Klicken Sie auf Assistent „APNs Zertifikat“.
3. Klicken Sie auf der Seite Modus auf Ein neues APNs-Zertifikat erzeugen.
4. Klicken Sie auf der Seite CSR auf CSR herunterladen.
Hierdurch wird die CSR-Datei apple.csr
auf Ihrem Computer gespeichert. Die CSR-Datei gilt nur für den aktuellen Kunden.
5. Sie benötigen eine Apple-ID. Auch wenn Sie bereits eine Apple-ID haben, empfehlen wir Ihnen, für den Gebrauch mit Sophos Mobile eine separate ID zu erstellen. Klicken Sie auf der Seite Apple-ID auf Im Apple-Portal eine Apple-ID erstellen.
Hierdurch wird die Apple-Internetseite geöffnet, auf der Sie eine Apple-ID für Ihr Unternehmen erstellen können.
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Sophos Mobile
Hinweis
Verwahren Sie die Anmeldeinformationen an einem sicheren Ort, auf den auch Ihre
Arbeitskollegen zugreifen können. Ihr Unternehmen benötigt diese Anmeldeinformationen jedes Jahr, um das Zertifikat zu erneuern.
6. Geben Sie im Feld Apple-ID des Assistenten Ihre neue Apple-ID ein.
7. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat auf Zertifikat im Apple-Portal erstellen.
Hierdurch wird das Apple Push Certificates Portal geöffnet.
8. Melden Sie sich mit Ihrer Apple-ID an und laden Sie die CSR-Datei apple.csr
hoch.
9. Laden Sie die APNs-Zertifikatdatei mit der Endung .pem
herunter und speichern Sie diese.
10. Klicken Sie auf der Seite Hochladen auf Zertifikat hochladen und wählen Sie die Datei mit der
Endung .pem
aus, die Sie vom Apple Push Certificates Portal erhalten haben.
11. Klicken Sie auf Speichern.
Sophos Mobile liest das Zertifikat ein und zeigt die Zertifikatdetails auf dem Tab APNs an.
8.8.2 APNs-Zertifikat erneuern
Voraussetzung: Sie haben ein Zertifikat für den Push-Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) zu Sophos Mobile hochgeladen, das abläuft und erneuert werden muss.
Informationen zum Erstellen und Hochladen eines neuen Zertifikats finden Sie in
(Seite 18).
Wichtig
Es ist wichtig, dass Sie im Apple-Portal das korrekte APNs-Zertifikat zum Erneuern auswählen.
Falls Sie ein falsches Zertifikat erneuern, müssen Sie möglicherweise sämtliche iOS- und macOS-
Geräte erneut registrieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab APNs.
2. Klicken Sie auf Assistent „APNs Zertifikat“.
3. Klicken Sie auf der Seite Modus auf Mein APNs-Zertifikat erneuern.
4. Klicken Sie auf der Seite CSR auf CSR herunterladen.
Hierdurch wird die CSR-Datei apple.csr
auf Ihrem Computer gespeichert. Die CSR-Datei gilt nur für den aktuellen Kunden.
5. Auf der Seite Apple-ID wird die Apple-ID angezeigt, die bei der erstmaligen Erstellung des APNs-
Zertifikats verwendet wurde.
Sie benötigen diese ID für die Anmeldung am Apple-Portal.
6. Klicken Sie auf der Seite Zertifikat auf Zertifikat im Apple-Portal erneuern.
Hierdurch wird das Apple Push Certificates Portal geöffnet.
7. Melden Sie sich mit der Apple-ID an, die im Assistenten angezeigt wird.
8. Klicken Sie im Apple Push Certificates Portal auf Renew neben Ihrem Sophos Mobile APNs-
Zertifikat.
9. Laden Sie die zuvor erzeugte CSR-Datei apple.csr
hoch.
10. Laden Sie die APNs-Zertifikatdatei mit der Endung .pem
herunter und speichern Sie diese.
11. Klicken Sie auf der Seite Hochladen auf Zertifikat hochladen und wählen Sie die Datei mit der
Endung .pem
aus, die Sie vom Apple Push Certificates Portal erhalten haben.
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Sophos Mobile
12. Klicken Sie auf Speichern.
Wichtig
Falls folgende Meldung angezeigt wird, erneuern Sie nicht das richtige Zertifikat:
Das Topic des neuen Zertifikats stimmt nicht mit dem alten Zertifikat
überein. Wenn mit dem vorherigen Zertifikat Geräte eingerichtet worden sind, müssen diese erneut eingerichtet werden. Wollen Sie Ihre Änderungen wirklich speichern?
Diese Meldung macht Sie darauf aufmerksam, dass Sie dabei sind, ein neues APNs-Zertifikat mit einer abweichenden Kennung zu erstellen. Wenn Sie die Meldung bestätigen, können alle vorhandenen iOS- und macOS-Geräte nicht mehr verwaltet werden und Sie müssen diese erneut registrieren.
(Seite 21).
20
8.8.3 APNs-Zertifikat in einen anderen Kunden kopieren
Sie können ein Zertifikat für den Push-Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) in einen anderen
Kunden derselben oder einer anderen Installation von Sophos Mobile kopieren.
Wichtig
Falls am Kopierziel bereits ein APNs-Zertifikat vorhanden ist, ist es wichtig, dass die
Zertifikateigenschaft Topic des zu kopierenden Zertifikats mit dem Topic des vorhandenen
Zertifikats übereinstimmt. Falls Sie ein falsches Zertifikat kopieren, müssen Sie möglicherweise sämtliche iOS- und macOS-Geräte des Kunden erneut registrieren.
Laden Sie das Zertifikat herunter:
1. Melden Sie sich an Sophos Mobile Admin an. Verwenden Sie die Zugangsdaten eines
Administrators für den Kunden, dessen APNs-Zertifikat Sie kopieren wollen.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab APNs.
3. Notieren Sie sich den unter APNs-Zertifikat angezeigten Wert für Topic.
4. Klicken Sie auf Zertifikat als PKCS#12-Datei herunterladen.
5. Im Bestätigungsdialog wird das Kennwort für die Zertifikat-Datei angezeigt. Notieren Sie sich dieses Kennwort und klicken Sie anschließend auf Herunterladen.
Die Zertifikatdatei apns_cert.p12
wird auf Ihrem Computer gespeichert.
Laden Sie das Zertifikat in einen anderen Kunden hoch:
6. Melden Sie sich an Sophos Mobile Admin an. Verwenden Sie die Zugangsdaten eines
Administrators für den Kunden, zu dem Sie das Zertifikat hochladen wollen.
7. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab APNs.
8. Falls bereits ein Zertifikat vorhanden ist, überprüfen Sie, dass der Wert für Topic mit dem Wert des zu kopierenden Zertifikats übereinstimmt.
9. Klicken Sie auf Assistent „APNs Zertifikat“.
10. Klicken Sie auf der Seite Modus auf Ein APNs-Zertifikat von einem anderen Sophos-Mobile-
Kunden hochladen.
11. Geben Sie auf der Seite Apple-ID die Apple-ID ein, mit der das APNs-Zertifikat erstellt wurde, das
Sie hochladen wollen.
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Sophos Mobile
12. Klicken Sie auf der Seite Hochladen auf Zertifikat hochladen und wählen Sie die Datei apns_cert.p12
aus, die Sie von dem anderen Kunden heruntergeladen haben.
13. Geben Sie das Kennwort ein und klicken Sie auf Anwenden.
14. Klicken Sie auf Speichern.
8.8.4 Zu erneuerndes APNs-Zertifikat bestimmen
Wenn Sie, wie in
APNs-Zertifikat erneuern (Seite 19) beschrieben, Ihr Zertifikat für den Push-
Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) für Sophos Mobile erneuern, ist es wichtig, dass Sie im
Apple-Portal das richtige APNs-Zertifikat zum Erneuern auswählen.
Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie das aktuell auf den Sophos Mobile Server hochgeladene APNs-
Zertifikat bestimmen.
Ermitteln Sie die Zertifikat-Kennung:
1. Melden Sie sich an Sophos Mobile Admin an. Verwenden Sie die Zugangsdaten eines
Administrators für den Kunden, dessen APNs-Zertifikat erneuert werden muss.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab APNs.
3. Notieren Sie sich den unter APNs-Zertifikat angezeigten Wert für Topic.
Ermitteln Sie das Zertifikat:
4. Öffnen Sie in Ihrem Webbrowser die URL des Apple Push Certificates Portal, https:// identity.apple.com/pushcert/ .
Falls Sie den Microsoft Internet Explorer verwenden und Probleme mit bestimmten Funktionen des Apple-Portals haben, empfehlen wir Ihnen, stattdessen eine aktuelle Version der Webbrowser
Firefox, Opera, Chrome oder Safari zu verwenden.
5. Melden Sie sich mit Ihrer Apple-ID an, die Sie auch bei der erstmaligen Erstellung des Zertifikats verwendet haben.
6.
Klicken Sie in der Liste der APNs-Zertifikate auf das Symbol Zertifikat-Info neben einem
Zertifikat.
Die Zertifikatdetails werden angezeigt.
7. Ermitteln Sie, welcher Wert im Feld Subject DN nach der Zeichenkette UID= steht. Wenn dieser
Wert mit der Kennung übereinstimmt, die Sie in Sophos Mobile Admin ermittelt haben, haben Sie das richtige Zertifikat identifiziert.
8.8.5 APNs-Verbindung von Geräten überprüfen
Unter iOS können Benutzer der App Sophos Mobile Control überprüfen, ob ihre Geräte sich mit dem
Push-Benachrichtigungsdienst von Apple (APNs) verbinden können.
1. Tippen Sie in der App Sophos Mobile Control auf das Symbol Information, um die Ansicht Über zu
öffnen.
2. Tippen Sie auf APNs überprüfen.
Die App versucht, eine Verbindung zum Apple-APNs-Server aufzubauen. Dies kann bis zu 5
Sekunden dauern.
Prüfen Sie Ihre Firewall-Regeln, falls keine Verbindung zum APNs-Server möglich ist. Eine Liste der erforderlichen Verbindungen finden Sie im Dokument Sophos Mobile Serverbereitstellungs-Anleitung
(englisch) .
Copyright © Sophos Limited 21
Sophos Mobile
22
8.9 iOS-AirPlay-Wiedergabegeräte konfigurieren
Mit Sophos Mobile können Sie das Spiegeln von Inhalten per AirPlay zwischen einem iOS-Gerät und einem vordefinierten AirPlay-Wiedergabegerät (zum Beispiel AppleTV) ferngesteuert auslösen.
Hinweis
AirPlay funktioniert nur innerhalb eines Netzwerks.
Sie können die Wiedergabegeräte für die Spiegelung per AirPlay definieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab iOS AirPlay.
2. Klicken Sie im Abschnitt AirPlay-Wiedergabegeräte auf AirPlay-Wiedergabegeräte erstellen.
Die Seite AirPlay-Wiedergabegerät wird angezeigt.
3. Geben Sie den Namen und optional die MAC-Adresse des AirPlay-Wiedergabegerätes ein. Falls erforderlich, geben Sie das Gerätekennwort ein.
4. Klicken Sie auf Anwenden.
Das Gerät wird unter AirPlay-Wiedergabegeräte auf dem Tab iOS AirPlay auf der Seite Apple-
Einrichtung angezeigt.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Sie können die Spiegelung per AirPlay zwischen einem iOS-Gerät und diesem Wiedergabegerät auslösen, indem Sie auf der Seite Gerät anzeigen für das gewünschte Gerät im Menü Aktionen auf
AirPlay-Wiedergabe anfordern klicken.
8.10 Android-Einstellungen
Auf dem Tab Android auf der Seite Android-Einrichtung konfigurieren Sie Einstellungen für
Android-Geräte:
•
Verwaltungsmodus für Android festlegen
(Seite 22)
•
(Seite 24)
•
Sophos-Apps auf Ihrem Webserver bereitstellen
(Seite 23).
•
Das Synchronisierungsintervall der App Sophos Mobile Control konfigurieren
(Seite 23).
8.11 Verwaltungsmodus für Android festlegen
Android-Geräte können Sie in einem der Modi Geräteadministrator und Android Enterprise verwalten.
Geräteadministrator
Android Enterprise
Sophos Mobile Control ist ein Geräteadministrator und verwendet Android Mobile Device
Management (MDM), um das Gerät zu verwalten.
Sophos Mobile Control ist der Geräte- oder
Profilbesitzer und verwendet Android Enterprise, um das Gerät oder einen Arbeitsbereich auf dem
Gerät zu verwalten.
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Sophos Mobile
Wir empfehlen, Android Enterprise zu verwenden.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Android.
2. Wählen Sie in Verwaltungsmodus den Verwaltungsmodus für Android-Geräte aus.
3. Klicken Sie auf Speichern.
Durch diese Einstellung wird festgelegt, welche Arten von Richtlinien in der Benutzeroberfläche verfügbar sind.
Wenn Sie den Modus Android Enterprise ausgewählt haben, müssen Sie erst Android Enterprise
(Seite 334).
8.12 Sophos-Apps auf Ihrem Webserver bereitstellen
Die Sophos-Apps, die Benutzer während der Registrierung installieren, können Sie auf einem internen Webserver bereitstellen anstatt in Google Play.
Wichtig
• Diese Option stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Wenn Sie die Sophos-Apps auf einem internen
Webserver bereitstellen, müssen Sie generell die Installation von Apps außerhalb Google Play erlauben.
• Stellen Sie sicher, dass auf den mobilen Geräten die jeweils aktuellste App-Version installiert ist. Laden Sie regelmäßig neue Versionen von der Sophos-Webseite Downloads und
Updates auf Ihren Webserver herunter und installieren Sie diese auf den Geräten mit einem
Auftragspaket.
1. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin als Superadministrator an.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Android.
3. Wählen Sie unter Installationsquelle auswählen die Option Gehostete APK-Datei aus.
4. Geben Sie in URL der SMC-APK-Datei die URL der App Sophos Mobile Control ein.
Wenn Sie zum Beispiel die APK-Datei in ein Unterverzeichnis smc Ihres Webserver-
Deployment-Verzeichnisses kopiert haben, geben Sie diese URL ein: <Webserver_Adresse>/ smc/smc.apk
Die Geräte müssen auf die URL zugreifen können.
5. Geben Sie analog in URL der SMSec-APK-Datei die URL der App Sophos Mobile Security ein.
Dies erfordert eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
6. Klicken Sie auf Speichern.
8.13 Das Synchronisierungsintervall der App
Sophos Mobile Control konfigurieren
Die App Sophos Mobile Control synchronisiert sich mit dem Sophos Mobile Server in folgenden
Situationen:
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• Sofort, wenn es Änderungen an der Gerätekonfiguration mitteilen muss.
• Wenn es vom Server durch den Push-Benachrichtigungsdienst Google Cloud Messaging (GCM) oder Baidu Cloud Push dazu aufgefordert wird.
• Zeitgesteuert alle 24 Stunden.
Falls erforderlich, können Sie für die zeitgesteuerte Synchronisierung ein kürzeres Intervall verwenden.
Bei Sophos Mobile on Premise wird dies vom Superadministrator konfiguriert.
Wichtig
Der Standardwert von 24 Stunden ist in den meisten Fällen ausreichend. Wir empfehlen, ein kürzeres Intervall nur dann zu verwenden, falls der Pushbenachrichtigungsdienst für Sie nicht funktioniert. Kürzere Intervalle wirken sich negativ auf Akkulaufzeit und Datenverbrauch aus und verursachen eine höhere Server-Last.
So konfigurieren Sie das Synchronisierungsintervall für die App Sophos Mobile Control auf Android-
Geräten:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Android.
2. Wählen Sie unter Synchronisierungsintervall der SMC-App einen Wert zwischen 15 Minuten und 24 Stunden aus der Liste Synchronisierungsintervall aus.
3. Klicken Sie auf Speichern.
8.14 Baidu Cloud Push aktivieren
Sophos Mobile verwendet den Dienst Google Firebase Cloud Messaging (FCM), um Push-
Benachrichtigungen an Android-Geräte zu senden, damit diese sich mit dem Sophos Mobile Server verbinden. In China funktioniert FCM wahrscheinlich nicht. Sophos Mobile kann darum zusätzlich
Baidu Cloud Push verwenden, einen chinesischen Dienst für Push-Benachrichtigungen.
Falls Sie Android-Geräte verwalten, die sich in China befinden, aktivieren Sie folgendermaßen Baidu
Cloud Push:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Android.
2. Wählen Sie im Abschnitt Baidu Cloud Push die Option Baidu Cloud Push aktivieren aus.
3. Klicken Sie auf Speichern.
Wenn Baidu Cloud Push aktiviert ist, sendet Sophos Mobile alle Push-Benachrichtigungen sowohl über
FCM als auch über Baidu Cloud Push.
8.15 Samsung-Knox-Lizenz registrieren
Wenn Sie eine Lizenz für Samsung Knox Premium erworben haben, können Sie mit Sophos Mobile den Knox-Container auf Ihren Samsung-Geräten verwalten.
So registrieren Sie einen Lizenzschlüssel für Samsung Knox Premium:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Samsung-Knox-Lizenz.
2. Geben Sie Ihren Lizenzschlüssel für Samsung Knox Premium ein.
24 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Sie können einen Lizenzschlüssel vom Typ KPE Premium oder KLM Workspace verwenden.
3. Klicken Sie auf Speichern.
Wenn Sie sich später entscheiden, Ihre Lizenz für Samsung Knox Premium nicht mit Sophos Mobile verwenden zu wollen, klicken Sie auf Entfernen, um den Lizenzschlüssel zu deregistrieren.
8.16 Poll-Intervall für Windows-Geräte konfigurieren
Für Windows-Geräte können Sie das Poll-Intervall konfigurieren, in dem sich der Windows-MDM-
Client mit dem Sophos Mobile Server verbindet. Normalerweise verwendet der Server Push-
Benachrichtungen, um sich mit den Clients zu verbinden. Polling wird nur zur Sicherheit verwendet, falls der Push-Benachrichtigungsdienst nicht verfügbar ist.
Hinweis
Die Standardwerte sind in den meisten Fällen ausreichend. Kürzere Intervalle wirken sich negativ auf Akkulaufzeit und Datenverbrauch aus und verursachen eine höhere Server-Last.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Microsoft-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Windows.
2. Wählen Sie Poll-Intervalle für die verschiedenen Windows-Betriebssysteme aus. Sie können individuelle Einstellungen vornehmen für:
• Geräte mit Windows 10 Mobile und Windows Phone 8.1
• Windows-10-Computer
3. Klicken Sie auf Speichern.
8.17 Lizenzen prüfen
Sophos Mobile verwendet ein benutzerbasiertes Lizenzschema. Eine einzelne Benutzerlizenz ist für alle Geräte gültig, die dem betreffenden Benutzer zugewiesen sind. Für Geräte, die keinem Benutzer zugewiesen sind, ist jeweils eine Lizenz erforderlich.
Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Lizenz.
Die folgenden Informationen werden angezeigt:
• Maximale Anzahl von Lizenzen: Maximale Anzahl von Gerätebenutzern (und nicht zugewiesenen Geräten), die verwaltet werden können.
Falls der Superadministrator für einen Kunden keinen Höchstwert angegeben hat, ist die
Lizenzanzahl durch die Gesamtzahl für den Sophos Mobile Server begrenzt.
• Genutzte Lizenzen: Anzahl der verwendeten Lizenzen.
• Gültig bis: Das Lizenzablaufdatum.
• Advanced-Lizenz: Der Superadministrator hat für den Kunden eine Lizenz vom Typ Mobile
Advanced aktiviert.
Wenn Sie Fragen zu den Lizenzinformationen haben, oder wenn die angezeigten Informationen
Ihrer Meinung nach nicht korrekt sind, wenden Sie sich an Ihren Sophos Vertriebspartner.
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Sophos Mobile
8.18 Simple Certificate Enrollment Protocol (SCEP)
Mit Sophos Mobile können Sie Zertifikate mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment Protocol) an
Geräte verteilen.
Die für Geräte benötigten SCEP-Einstellungen legen Sie in einer Konfiguration vom Typ SCEP fest; entweder in einem Geräteprofil (für Android und iOS) oder in einer Richtlinie (für Windows Mobile).
8.18.1 Voraussetzungen
Um das Simple Certificate Enrollment Protocol (SCEP) nutzen zu können, müssen die folgenden
Voraussetzungen erfüllt sein:
• In der Netzwerk-Umgebung muss eine SCEP-fähige Windows-CA vorhanden sein.
• Die Anmeldeinformationen für einen Benutzer, der einen Challenge-Code erstellen kann, sind verfügbar.
• Der Sophos Mobile hat http- oder https-Zugriff auf die folgenden Adressen:
— https://IHR-SCEP-SERVER/CertSrv/MSCEP_ADMIN
— https://IHR-SCEP-SERVER/CertSrv/MSCEP
8.18.2 SCEP konfigurieren
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab SCEP.
2. Machen Sie die folgenden Angaben: a) Geben Sie im Feld SCEP Server URL https://IHR-SCEP-SERVER/CertSrv/MSCEP ein.
b) Geben Sie im Feld Challenge URL https://IHR-SCEP-SERVER/CertSrv/MSCEP_ADMIN ein.
Hinweis
Wenn Sie einen Windows 2003-Server als SCEP-Server verwenden, geben Sie https://
IHR-SCEP-SERVER/CertSrv/MSCEP ein.
c) Geben Sie in den Feldern Benutzer und Kennwort die Anmeldeinformationen des Benutzers ein, der einen Challenge-Code erstellen kann.
Hinweis
Geben Sie im Feld Benutzer einen Benutzer ein, der über die erforderlichen
Berechtigungen für die Bereitstellung von Zertifikaten verfügt. Verwenden Sie folgendes
Anmeldeformat: benutzername@domäne d) Wählen Sie im Feld Challenge-Zeichen die Zeichenklassen aus, die für das Challenge-
Kennwort verwendet werden.
e) Akzeptieren Sie im Feld Challenge-Länge die Standardlänge.
26 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile f) Optional: Deaktivieren Sie die Option HTTP-Proxy verwenden, damit Sophos Mobile für
Verbindungen mit dem SCEP-Server den HTTP-Proxy umgeht. Diese Option ist nur verfügbar, wenn der HTTP-Proxy aktiviert ist.
Für Sophos Mobile on Premise kann der Superadministrator einen HTTP-Proxy konfigurieren, den Sophos Mobile für ausgehende HTTP- und SSL/TLS-Verbindungen verwendet. Siehe das
Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Für Sophos Mobile as a Service ist der HTTP-Proxy standardmäßig aktiviert.
3. Klicken Sie auf Speichern.
Sophos Mobile testet die Verbindung zu Ihrem SCEP-Server.
Um mittels SCEP ein Profil zu übertragen, fügen Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP zu einem
Geräteprofil (Android, iOS) oder einer Richtlinie (Windows Mobile) hinzu.
Tipp
In dem Profil bzw. der Richtlinie können Sie ein Intervall für die automatische Erneuerung des
Zertifikats konfigurieren
8.19 Kundeneigenschaften erstellen
Sie können für jeden Kunden spezifische Eigenschaften erstellen.
Wenn Sie eine Eigenschaft Meine Eigenschaft erstellen, können Sie in Profilen und
Richtlinien den Wert der Eigenschaft einfügen, indem Sie den Platzhalter %_CUSTPROP(Meine
Eigenschaft)_% verwenden. Sie können dies zum Beispiel verwenden, um Domänen zu referenzieren, die nur für den Kunden gelten.
Details zu Platzhaltern finden Sie in Platzhalter in Profilen und Richtlinien
(Seite 109).
So erstellen Sie eine Kundeneigenschaft:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Kundeneigenschaften.
2. Klicken Sie auf Kundeneigenschaft hinzufügen.
3. Geben Sie einen Namen und einen Wert für die Kundeneigenschaft ein.
4. Klicken Sie auf Anwenden.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Die Kundeneigenschaft wird dem Kunden in Sophos Mobile hinzugefügt.
8.20 SSL/TLS-Zertifikate konfigurieren
Auf dem Tab SSL/TLS auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie SSL/TLS-Zertifikate für die sichere Verbindung zwischen dem Sophos Mobile Server und Geräten.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
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Sophos Mobile
8.21 EAS-Proxy konfigurieren
Auf dem Tab EAS-Proxy auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie einen EAS-
Proxyserver. Dieser wird verwendet, um den E-Mail-Verkehr von den verwalteten Geräten zu Ihrem
E-Mail-Server zu filtern.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
8.22 Netzwerkzugriff konfigurieren
Auf dem Tab Network Access Control auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie die
Verbindung zu einem Network-Access-Control-System (NAC-System).
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
8.23 E-Mail-Server-Verbindung konfigurieren
Auf dem Tab SMTP auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie die Verbindung zu einem
SMTP-E-Mail-Server.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
8.24 Proxy-Server-Verbindung konfigurieren
Auf dem Tab HTTP-Proxy auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie die Verbindung zu einem Proxy-Server, den Sophos Mobile für HTTP- und SSL/TLS-Verbindungen verwendet.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
8.25 Portal-Zugriff konfigurieren
Auf dem Tab Web-Portale auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie den Zugriff auf
Sophos Mobile Admin und auf das Self Service Portal.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
8.26 Einschränkungen für das Hochladen von
Dateien konfigurieren
Auf dem Tab Datei-Uploads auf der Seite Sophos-Einrichtung konfigurieren Sie die maximal erlaubte Größe hochgeladener Apps und Dokumente.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
28 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
8.27 Audit-Protokollierung aktivieren
Auf dem Tab Audit-Logging auf der Seite Sophos-Einrichtung aktivieren Sie die Protokollierung aller Aktionen, die Benutzer in Sophos Mobile Admin ausführen.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
8.28 Systemnachrichten erstellen
Auf dem Tab Systemmeldungen auf der Seite Sophos-Einrichtung erstellen Sie
Systemnachrichten, die auf den Anmeldeseiten von Sophos Mobile Admin und Self Service Portal angezeigt werden.
Details hierzu finden Sie im Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Copyright © Sophos Limited 29
Sophos Mobile
9 Self Service Portal konfigurieren
Mit dem Self Service Portal können Sie IT-Aufwände reduzieren, indem Sie den Benutzern ermöglichen, eigenständig Geräte zu registrieren und andere Aufgaben auszuführen, ohne dazu den
Helpdesk zu kontaktieren.
Mit einer Konfiguration vom Typ „Self Service Portal“ legen Sie folgendes fest:
• Welche Benutzergruppen berechtigt sind, das Self Service Portal zu verwenden.
• Welche Typen von Geräten Benutzer registrieren können.
• Welche Aktionen Benutzer ausführen können.
Im Self Service Portal können Geräte folgender Plattformen verwaltet werden:
• Android
• iOS
• macOS
• Windows Mobile
• Windows
9.1 Einstellungen für das Self Service Portal konfigurieren
Wichtig
Aufgrund der komplexen Konfigurationsmöglichkeiten für das Self Service Portal empfehlen wir, dass Sie die Geräteregistrierung mit verschiedenen Benutzergruppen testen, bevor Sie die
Einstellungen Ihren Benutzern zur Verfügung stellen.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Self Service Portal.
2. Klicken Sie auf Registrierungstexte und fügen Sie anschließend Nutzungsbedingungen und einen
Registrierungsabschlusstext hinzu.
Wenn Sie diese Texte Ihrer Konfiguration für das Self Service Portal zuweisen, werden sie zu Beginn bzw. am Ende der Registrierung angezeigt. Für weitere Informationen siehe
(Seite 32).
3. Klicken Sie auf der Seite Self-Service-Portal-Konfigurationen auf Hinzufügen, um eine
Konfiguration zu erstellen.
Sie können mehrere Konfigurationen erstellen, um sie unterschiedlichen Benutzergruppen zuzuweisen.
4. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Name
Beschreibung
Der Name der Konfiguration.
Anhand dieses Namens wählen Benutzer im Self Service
Portal eine Konfiguration aus.
30 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Option
Benutzergruppen
Beschreibung
Klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend eine
Benutzergruppe ein. Die Konfiguration wird für alle Mitglieder dieser Gruppe verwendet.
Sie können einer Konfiguration mehrere Benutzergruppen hinzufügen, aber Sie können nicht dieselbe Benutzergruppe für verschiedene Konfigurationen verwenden.
Die maximale Anzahl an Geräten, die ein Benutzer im Self
Service Portal registrieren kann.
Maximale Anzahl an
Geräten
Aktionen Klicken Sie auf Anzeigen und wählen Sie anschließend die
Aktionen aus, die Benutzer im Self Service Portal ausführen können.
Informationen, welche Aktionen von den einzelnen Plattformen
unterstützt werden, finden Sie in Verfügbare Aktionen im Self
(Seite 32).
5. Klicken Sie auf Hinzufügen und anschließend auf die Geräteplattform, die Sie konfigurieren wollen.
6. Konfigurieren Sie im Dialog Plattform-Einstellungen konfigurieren die folgenden Einstellungen:
Option
Angezeigter Name
Beschreibung
Der Name der Plattform-Einstellungen.
Anhand dieses Namens wählen Benutzer im Self Service
Portal den Registrierungstyp aus.
Beschreibung Eine Beschreibung der Plattform-Einstellungen.
Diese Beschreibung wird im Self Service Portal neben dem
Namen angezeigt.
Besitzer
Gerätegruppe
Registrierungspaket
Nutzungsbedingungen
Der Besitzertyp (Firmengerät oder Privatgerät) von Geräten, die mit dieser Konfiguration registriert werden.
Die Gerätegruppe, der das Gerät hinzugefügt wird.
Das an das Gerät gesendete Auftragspaket (Android, iOS, macOS) bzw. Richtlinie (Windows, Windows Mobile).
Der Text, der im Self Service Portal zu Beginn der
Registrierung angezeigt wird.
Wenn Sie das Feld leer lassen, wird kein Text angezeigt.
Benutzer müssen dem Text zustimmen, um mit der
Registrierung fortzufahren.
Registrierungsabschlusstext Der Text, der im Self Service Portal am Ende der
Registrierung angezeigt wird.
Wenn Sie das Feld leer lassen, wird kein Text angezeigt.
7. Klicken Sie auf Anwenden, um die Plattform-Einstellungen zu der Konfiguration für das Self
Service Portal hinzuzufügen.
Copyright © Sophos Limited 31
Sophos Mobile
8. Konfigurieren Sie bei Bedarf weitere Plattformen.
Für jede Plattform können Sie unterschiedliche Einstellungen für Firmengeräte und Privatgeräte konfigurieren.
9. Klicken Sie auf der Seite Self-Service-Portal-Konfiguration bearbeiten auf Speichern.
Fügen Sie bei Bedarf weitere Einstellungen für andere Benutzergruppen hinzu.
Auf der Seite Self-Service-Portal-Konfigurationen können Sie mit den Pfeilsymbolen neben einer
Konfiguration deren Priorität ändern. Falls mehrere Konfigurationen für einen Benutzer zutreffen
(weil der Benutzer Mitglied mehrerer Gruppen ist), wird die Konfiguration mit der höchsten Priorität verwendet.
Es gibt immer eine Konfiguration Default. Diese Konfiguration hat die niedrigste Priorität, d.h. sie wird nur verwendet, wenn keine andere Konfiguration für einen Benutzer zutrifft.
9.2 Registrierungstexte erstellen
Für das Self Service Portal können Sie Nutzungsbedingungen und einen Registrierungsabschlusstext festlegen, die vor bzw. nach der Geräteregistrierung angezeigt werden. Sie erstellen diese Texte unabhängig von der Self-Service-Portal-Konfiguration und weisen sie dann bei Bedarf einer
Konfiguration zu.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Self Service Portal.
2. Klicken Sie auf Registrierungstexte und anschließend auf den Typ des zu erstellenden Textes:
• Nutzungsbedingungen: Eine Richtlinie, ein Haftungshinweis oder eine Vereinbarung. Dieser
Text wird vor der Registrierung angezeigt. Benutzer müssen dem Text zustimmen, um mit der
Registrierung fortzufahren.
• Registrierungsabschlusstext: Ein Text, der nach der Registrierung angezeigt wird, zum
Beispiel eine Erläuterung weiterer Schritte, die Benutzer ausführen müssen.
3. Geben Sie auf der Seite Registrierungstext bearbeiten einen Namen für den Text ein und dann den Text selber.
Sie können für den Text HTML-Formatierungen verwenden.
4. Klicken Sie auf Speichern.
Bei der Self-Service-Portal-Konfiguration können Sie für jeden Registrierungstyp einen eigenen
Nutzungsbedingungen-Text und Registrierungsabschlusstext auswählen.
Zugehörige Aufgaben
Einstellungen für das Self Service Portal konfigurieren
(Seite 30)
9.3 Verfügbare Aktionen im Self Service Portal
Im Self Service Portal verwalten Benutzer ihre Geräte. Welche Aktionen verfügbar sind, legen Sie in der Konfiguration für das Self Service Portal fest.
32 Copyright © Sophos Limited
Aktion
Gerät orten
Gerät sperren
Neukonfiguration
Compliance-Verstöße anzeigen
Daten aktualisieren
Sophos Mobile
Beschreibung
Ein Gerät bei Verlust oder Diebstahl orten.
Ein Gerät bei Verlust oder Diebstahl sperren.
Die App Sophos Mobile Control neu konfigurieren, zum Beispiel, wenn der
Benutzer sie versehentlich deinstalliert hat.
Details zu Richtlinienverstößen anzeigen.
Ein Gerät mit dem Sophos Mobile Server synchronisieren.
Geräte, die über einen längeren Zeitraum ausgeschaltet waren, verstoßen gegen Ihre
Compliance-Richtlinie, wenn diese eine regelmäßige Synchronisierung vorschreibt.
Benutzer können diese Aktion verwenden, um das Gerät wieder richtlinienkonform zu machen.
Plattformen
Android iOS
Windows Mobile
Windows
Android iOS macOS
Windows Mobile
Android iOS macOS
Windows Mobile
Windows
Android iOS macOS
Windows Mobile
Windows
Android iOS macOS
Windows Mobile
Windows
Hinweis
Diese Funktion ist nicht für Geräte verfügbar, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
Copyright © Sophos Limited 33
Sophos Mobile
Aktion
Kennwort zurücksetzen
Zurücksetzen
Android-Arbeitsprofil entfernen
Gerät deregistrieren
Nicht verwaltetes Gerät löschen
App-Protection-Kennwort zurücksetzen
Beschreibung
Das Kennwort für den Sperrbildschirm zurücksetzen.
Bei Android- und iOS-Geräten erzeugt
Sophos Mobile ein temporäres Kennwort.
Nachdem der Benutzer das Gerät entsperrt hat, muss er ein neues Kennwort festlegen.
Für Android-Enterprise-Geräte im Modus
„Profilbesitzer“ wird das Kennwort für das
Arbeitsprofil zurückgesetzt.
Bei iOS-Geräten löscht Sophos Mobile das
Kennwort. Der Benutzer muss innerhalb von
60 Minuten ein neues Kennwort festlegen.
Ein Gerät bei Verlust oder Diebstahl auf
Werkseinstellungen zurücksetzen.
Alle Daten auf dem Gerät werden gelöscht.
Plattformen
Android iOS
Windows Mobile
Android iOS macOS
Windows Mobile
Windows
Android Das Arbeitsprofil von einem Gerät entfernen.
Dadurch wird das Gerät auch bei Sophos
Mobile deregistriert.
Ein Gerät bei Sophos Mobile deregistrieren.
Ein Gerät aus Sophos Mobile löschen.
Das Kennwort für App Protection zurücksetzen.
Benutzer müssen dieses Kennwort eingeben, um von Ihnen festgelegte geschützte Apps zu verwenden.
Android iOS macOS
Windows Mobile
Windows
Android iOS macOS
Windows Mobile
Windows
Android
34 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Aktion
Sophos-Container-
Kennwort zurücksetzen
SMC-App neu konfigurieren
Verwalteter Modus
„Verloren“
„Verloren“-Ton abspielen
Beschreibung
Das Kennwort für den Sophos-Container zurücksetzen.
Benutzer müssen dieses Kennwort eingeben, um die Sophos-Container-Apps Sophos
Secure Email und Sophos Secure Workspace zu verwenden.
Eine bereits installierte App Sophos Mobile
Control erneut konfigurieren.
Plattformen
Android iOS iOS
Windows Mobile iOS Den verwalteten Modus „Verloren“ aktivieren oder deaktivieren.
Auf einem Gerät, das sich im verwalteten
Modus „Verloren“ befindet, einen Ton abspielen.
iOS
Zugehörige Aufgaben
Einstellungen für das Self Service Portal konfigurieren
(Seite 30)
Copyright © Sophos Limited 35
Sophos Mobile
36
10 Compliance-Richtlinien
Mit Compliance-Richtlinien können Sie:
• Bestimmte Funktionen eines Gerätes erlauben, verbieten oder erzwingen.
• Aktionen definieren, die ausgeführt werden, wenn gegen eine Compliance-Regel verstoßen wird.
Sie können unterschiedliche Compliance-Richtlinien erstellen und unterschiedlichen Gerätegruppen zuweisen. Somit können Sie verschiedene Sicherheitsstufen auf Ihre verwalteten Geräte anwenden.
Tipp
Wenn Sie sowohl Firmengeräte als auch Privatgeräte verwalten möchten, empfehlen wir, zumindest für diese beiden Gerätetypen unterschiedliche Compliance-Richtlinien zu definieren.
10.1 Compliance-Richtlinie erstellen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Compliance-Richtlinien.
2. Klicken Sie auf der Seite Compliance-Richtlinien auf Compliance-Richtlinie erstellen und wählen Sie anschließend eine Vorlage für die Richtlinie aus:
• Standardvorlage: Eine Auswahl an Compliance-Regeln ohne vordefinierte Aktionen.
• PCI-Vorlage, HIPAA-Vorlage: Compliance-Regeln und Aktionen, die auf den
Sicherheitsstandards HIPAA bzw. PCI DSS basieren.
Unabhängig davon, mit welcher Vorlage Sie starten, haben Sie immer die selben
Konfigurationsmöglichkeiten.
3. Geben Sie einen Namen und optional eine Beschreibung für die Compliance-Richtlinie ein.
Wiederholen Sie die folgenden Schritte für alle benötigten Plattformen.
4. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Plattform aktivieren aktiviert ist.
Wenn dieses Kontrollkästchen nicht aktiviert ist, werden die Geräte der Plattform nicht auf
Compliance überprüft.
5. Konfigurieren Sie unter Regel die Compliance-Regeln für die ausgewählte Plattform.
Hinweis
Jede Compliance-Regel hat einen bestimmten Schweregrad (hoch, mittel, niedrig), der durch blaue Balken dargestellt wird. Die erlaubt Ihnen, die Wichtigkeit jeder Regel zu beurteilen und so eine angemessene Aktion für den Fall eines Regelverstoßes zu definieren.
Hinweis
Für Geräte, auf denen Sophos Mobile den Sophos-Container verwaltet anstatt das gesamte Gerät, ist nur ein Teil der Compliance-Regeln durchsetzbar. Wählen Sie in Regeln
hervorheben einen Management-Typ aus, um die für diesen Typ relevanten Regeln hervorzuheben.
6. Definieren Sie unter Wenn gegen die Regel verstoßen wird, welche Aktionen bei einem
Regelverstoß ausgeführt werden:
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Option
E-Mail verbieten
Container sperren
Netzwerkzugriff verbieten
Alarm erstellen
Auftragspaket übertragen
Sophos Mobile
Beschreibung
E-Mail-Zugriff verweigern.
Diese Aktion kann nur ausgeführt werden, wenn der
Superadministrator eine Verbindung zum internen oder zum
Standalone-EAS-Proxy konfiguriert hat. Siehe das Dokument
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Diese Aktion ist nur für Geräte der folgenden Plattformen verfügbar: Android, iOS, Windows, Windows Mobile.
Sophos Secure Workspace und Secure Email deaktivieren.
Dies wirkt sich auf den durch diese Apps verwalteten Zugang zu
Dokumenten, E-Mails und Internet aus.
Diese Aktion kann nur ausgeführt werden, wenn Sie eine
Lizenz vom Typ Mobile Advanced aktiviert haben.
Diese Aktion ist nur für Android- und iOS-Geräte verfügbar.
Netzwerkzugriff verbieten.
Diese Aktion kann nur ausgeführt werden, wenn der
Superadministrator Network Access Control konfiguriert hat.
Siehe das Dokument Sophos Mobile Superadministrator-
Anleitung (englisch) .
Dieser Aktion ist nicht für Geräte verfügbar, auf denen Sophos
Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
Einen Alarm auslösen.
Die Alarme werden auf der Seite Alarme angezeigt.
Übermitteln Sie ein bestimmtes Auftragspaket an das Gerät
(optional).
Wählen Sie ein Auftragspaket aus der Liste aus oder wählen
Sie Keine aus, um kein Auftragspaket zu übertragen, wenn ein
Regelverstoß festgestellt wird.
Diese Aktion ist nur für Geräte der folgenden Plattformen verfügbar: Android, iOS, macOS, Windows.
Wichtig
Bei falscher Anwendung werden durch Auftragspakete unter
Umständen Geräte falsch konfiguriert oder sogar auf den
Auslieferungszustand zurückgesetzt. Für die Zuweisung der richtigen Auftragspakete zu Compliance-Richtlinien ist weitreichende Erfahrung mit dem System notwendig.
Hinweis
Wenn ein Android-Enterprise-Gerät im Modus „Gerätebesitzer“ nicht den
Unternehmensrichtlinien entspricht, werden alle Apps deaktiviert.
7. Wenn Sie alle Einstellungen für alle erforderlichen Plattformen vorgenommen haben klicken Sie auf
Speichern, um die Compliance-Richtlinie unter dem gewählten Namen zu speichern.
Copyright © Sophos Limited 37
Sophos Mobile
38
10.2 Verfügbare Compliance-Regeln
Dieser Abschnitt beschreibt die Compliance-Regeln, die Sie für die einzelnen Plattformen auswählen können.
Regel
Status „Verwaltet“ erforderlich
Minimale SMC-Version
Root-Zugriff erlaubt
Beschreibung
Legen Sie fest, welche Aktionen ausgeführt werden, wenn ein Gerät nicht mehr den Status „Verwaltet“ hat.
Geben Sie die Mindestversion der
App Sophos Mobile Control ein, die auf dem Gerät installiert sein muss.
Wählen Sie aus, ob gerootete Geräte zulässig sind.
Plattformen
Android
Android Things iOS macOS
Windows Mobile
Windows
Windows IoT
Android
Android Things iOS
Windows Mobile
Android
Hinweis
Bei Sony-Geräten mit Enterprise
API 4 oder höher und bei Samsung-
Geräten mit Knox 5.5 oder niedriger beinhaltet das auch Geräte, die von der jeweiligen MDM-API als Insecure klassifiziert werden, zum Beispiel, weil der Bootloader entsperrt ist.
Google-SafetyNet-Kompatibilität erforderlich
Apps aus unbekannten Quellen erlaubt
Android Debug Bridge (ADB) erlaubt
Das Gerät muss die Compatibility-
Test-Suite-Prüfung (CTS) bestehen.
Dies ist ein Google-SafetyNet-Test für die Kompatibilität mit Android.
Android
Android Wählen Sie aus, ob Apps aus unbekannten Quellen erlaubt sind.
Diese Regel betrifft nur Geräte mit
Android 7.x oder älter. Mit Android
8 wurde die Systemeinstellung zur
Beschränkung der Installationsquelle entfernt.
Wählen Sie aus, ob ADB (Android
Debug Bridge) erlaubt ist.
Android
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Regel
Jailbreak erlauben
Displaysperre erforderlich
Minimale OS-Version
Maximale OS-Version
Erforderliche Betriebssystem-
Aktualisierungen
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob Geräte mit
Jailbreak zulässig sind.
Wählen Sie aus, ob ein
Gerätekennwort oder eine andere
Art der Displaysperre (zum Beispiel
Muster oder PIN) erforderlich ist.
Bei Android umfasst dies die
Displaysperre-Arten Muster, PIN und
Passwort, aber nicht Wischen.
Windows-Mobile-Geräte, denen keine Kennwortrichtlinie zugewiesen ist, werden immer als nicht richtlinienkonform eingestuft. Dies ist eine Beschränkung von Windows.
Wählen Sie die mindestens erforderliche Betriebssystemversion aus.
Plattformen iOS
Android iOS
Windows Mobile
Windows
Wählen Sie die neueste erlaubte
Betriebssystemversion aus.
Wählen Sie aus, ob auf den Geräten die neueste verfügbare bzw. neueste erforderliche Aktualisierung installiert sein muss.
Manche Aktualisierungen werden von
Apple als erforderlich eingestuft. Die neueste verfügbare Aktualisierung ist eventuell neuer als die neueste erforderliche Aktualisierung.
Android
Android Things iOS macOS
Windows Mobile
Windows
Windows IoT
Android
Android Things iOS macOS
Windows Mobile
Windows
Windows IoT iOS
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Regel
Maximaler
Synchronisierungsabstand
Maximaler Abstand von SMC-
Synchronisierungen
Maximaler Abstand von SMSec-
Synchronisierungen
Maximaler Abstand von SMSec-
Scans
Ablehnung von SMSec-
Berechtigungen erlaubt
Malware-Apps erlaubt
Verdächtige Apps erlaubt
PUAs erlaubt
Beschreibung
Die maximal erlaubte Zeitspanne zwischen Gerätesynchronisierungen.
Die maximal erlaubte Zeitspanne zwischen Synchronisierungen der
App Sophos Mobile Control.
Die maximal erlaubte Zeitspanne zwischen Synchronisierungen der
App Sophos Mobile Security.
Android iOS
Die maximal erlaubte Zeitspanne zwischen Malware-Scans der App
Sophos Mobile Security.
Sophos Mobile Security benötigt auf dem Gerät bestimmte
Berechtigungen, um korrekt zu funktionieren. Der Benutzer muss diese Berechtigungen bei der App-
Installation gewähren.
Wählen Sie aus, ob die Verweigerung der benötigten Berechtigungen ein
Compliance-Verstoß ist.
Wählen Sie aus, ob von Sophos
Mobile Security entdeckte Malware-
Apps erlaubt sind.
Android
Android
Android
Wählen Sie aus, ob von Sophos
Mobile Security entdeckte verdächtige
Apps erlaubt sind.
Android
Wählen Sie aus, ob von Sophos
Mobile Security entdeckte potentiell unerwünschte Apps (PUAs) erlaubt sind.
Android
Plattformen
Android
Android Things iOS macOS
Windows Mobile
Windows
Windows IoT iOS
Windows Mobile
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Sophos Mobile
Regel
Verschlüsselung erforderlich
Fremdprofile erlaubt
Daten-Roaming erlauben
Container konfiguriert
Ortungsberechtigung erforderlich
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob für Geräte
Verschlüsselung erforderlich ist.
Benutzer müssen bei der Einrichtung einer Displaysperre zusätzlich die Einstellung PIN zum Starten
des Gerätes erforderlich oder
Passwort zum Starten des Gerätes
erforderlich aktivieren. Siehe den
Sophos Knowledge-Base-Artikel
123947 .
Für macOS betrifft diese Einstellung die vollständige FileVault-
Festplattenverschlüsselung.
Für Windows Mobile wird ein
Verstoß nur dann gemeldet, wenn zusätzlich die Einschränkung
Unverschlüsseltes Gerät verbieten aktiv ist. Dies ist eine Beschränkung von Windows.
Diese Regel ist für iOS nicht verfügbar, da iPhones und iPads immer verschlüsselt sind.
Nicht von Sophos Mobile verwaltete
Konfigurationsprofile sind erlaubt.
Daten-Roaming ist erlaubt.
Plattformen
Android macOS
Windows Mobile
Windows iOS
Android iOS
Ein Container muss auf dem Gerät eingerichtet und aktiviert sein. Dies kann der Sophos-Container, ein
Samsung-Knox-Container oder ein
Android-Arbeitsprofil sein.
Diese Einstellung bezieht sich auf die Lokalisieren Funktion. Legen Sie fest, ob der Benutzer der App Sophos
Mobile Control bei der Installation gestatten muss, Ortsdaten abzurufen, damit das Gerät richtlinienkonform ist.
Android
Android
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Regel
Ablehnung von SMC-
Berechtigungen erlaubt
App kann das Gerät orten
Firewall erforderlich
Systemintegritäts-Schutz erforderlich
Sicherheitsupdates erforderlich
Beschreibung
Die App Sophos Mobile Control benötigt auf dem Gerät bestimmte
Berechtigungen, um korrekt zu funktionieren. Der Benutzer muss diese Berechtigungen bei der App-
Installation gewähren.
Wählen Sie aus, ob die Verweigerung der benötigten Berechtigungen ein
Compliance-Verstoß ist.
Ortungsdienste müssen aktiviert sein und von der App Sophos Mobile
Control verwendet werden dürfen.
Für Windows Mobile betrifft diese
Regel nur Geräte mit Windows Phone
8.1.
Plattformen
Android iOS
Windows Mobile
Die macOS-Firewall muss aktiviert sein.
Systemintegritäts-Schutz muss aktiviert sein.
macOS macOS
Hinweis
Systemintegritäts-Schutz ist eine
Sicherheitsfunktion in macOS, mit der eingeschränkt werden kann, welche
Aktionen für den Root-Benutzer erlaubt sind. Systemintegritäts-Schutz kann konfiguriert werden, wenn der Mac im Modus macOS-Wiederherstellung gestartet wird.
Die automatische Installation von macOS-Sicherheitsupdates muss aktiviert sein.
macOS
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Regel
Erlaubte Apps / Verbotene Apps
Beschreibung
Sie können entweder Erlaubte Apps oder Unzulässige Apps angeben.
Wählen Sie zunächst aus der ersten
Liste die gewünschte Option aus, und wählen Sie anschließend aus der zweiten Liste die App-
Gruppe aus, welche die erlaubten oder unzulässigen Apps enthält.
Informationen zur Erstellung von App-
Gruppen finden Sie in
(Seite 328).
Wenn Sie Erlaubte Apps angeben, sind nur die aufgeführten Apps erlaubt. Wenn andere Apps erkannt werden, ist das Gerät nicht mehr richtlinienkonform.
Plattformen
Android iOS macOS
Vorgeschriebene Apps
Nicht verwaltete Nicht-Store-Apps erlaubt
Web Filtering ist aktiviert
Windows Defender muss eingeschaltet sein
Windows Defender darf keine
Probleme melden
Hinweis
Android-System-Apps sind automatisch erlaubt.
Wenn Sie Unzulässige Apps angeben, ist das Gerät nicht mehr richtlinienkonform, falls diese Apps erkannt werden.
Geben Sie Apps an, die installiert sein müssen. Wählen Sie die App-
Gruppe mit den erforderlichen Apps aus der Liste aus. Informationen zur
Erstellung von App-Gruppen finden
(Seite 328).
Android iOS macOS
Windows
Apps sind erlaubt, die manuell mit einer IPA-Datei installiert wurden.
Dies sind selbst-entwickelte Apps, die mit einem
signiert sind.
iOS
Die Funktion Web Filtering der App
Sophos Mobile Security muss aktiviert sein.
iOS
Windows Die Windows-Defender-Einstellung
Echtzeitschutz muss eingeschaltet sein.
Das Gerät ist nicht richtlinienkonform, wenn Windows Defender Warnungen anzeigt.
Windows
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Regel
Windows-Defender-Definitionen müssen aktuell sein
Beschreibung
Windows Defender muss die neuesten Antispyware-Definitionen verwenden.
Plattformen
Windows
10.3 Eine Compliance-Richtlinie Gerätegruppen zuweisen
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Gerätegruppen.
Die Seite Gerätegruppen wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf die Gerätegruppe, der Sie eine Compliance-Richtlinie zuweisen wollen.
Die Gerätegruppe Default ist standardmäßig vorhanden. Weitere Informationen zum Erstellen
eigener Gerätegruppen finden Sie in Gerätegruppen erstellen (Seite 93).
3. Wählen Sie unter Compliance-Richtlinien die Compliance-Richtlinien aus, die Sie auf Firmenund Privatgeräte anwenden wollen.
4. Klicken Sie auf Speichern.
Die ausgewählten Compliance-Richtlinien werden auf der Seite Gerätegruppen für die jeweilige
Gerätegruppe unter Compliance-Richtlinie (Firmengeräte) und Compliance-Richtlinie
(Privatgeräte) angezeigt.
10.4 Geräte auf Compliance-Verstöße prüfen
Wenn Sie Compliance-Richtlinien konfiguriert haben, können Sie prüfen, ob registrierte Geräte diesen Richtlinien entsprechen.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Compliance-Richtlinien.
2. Klicken Sie auf Jetzt prüfen.
Alle registrierten Geräte werden auf Compliance-Verstöße geprüft. Die festgelegten Aktionen werden ausgeführt.
Hinweis
Wenn ein Android-Enterprise-Gerät im Modus „Gerätebesitzer“ nicht den Unternehmensrichtlinien entspricht, werden alle Apps deaktiviert.
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11 Geräte
11.1 Geräte hinzufügen
Sie können Geräte auf folgende Weisen zu Sophos Mobile hinzufügen:
•
Geräte manuell hinzufügen. Siehe Gerät hinzufügen
(Seite 45).
• Geräte aus einer CSV-Datei importieren. Siehe
Geräte importieren (Seite 46).
• Mit dem Assistenten Gerät hinzufügen ein Gerät zu Sophos Mobile hinzufügen, es einem
Benutzer zuweisen, es registrieren, und ein Registrierungs-Auftragspaket übertragen. Siehe
Assistenten Gerät hinzufügen verwenden
(Seite 49).
•
Benutzern ermöglichen, Geräte eigenständig im Self Service Portal zu registrieren. Siehe Self
(Seite 30). Dieses Portal verringert den Aufwand für die IT, weil die
Benutzer Aufgaben ausführen können, ohne sich an das Helpdesk wenden zu müssen. Die Geräte
werden durch das Ausführen vordefinierter Auftragspakete provisioniert. Siehe Auftragspakete
(Seite 296).
Zur Vereinfachung der Geräteverwaltung empfehlen wir Ihnen, Geräte in Gerätegruppen zu organisieren. Siehe
11.1.1 Gerät hinzufügen
Wir empfehlen, dass Sie eine oder mehrere Gerätegruppen erstellen, bevor Sie das erste Gerät zu
Sophos Mobile hinzufügen. Um die Geräteverwaltung zu vereinfachen, können Sie jedes Gerät einer
Gerätegruppe zuweisen. Siehe
(Seite 93).
So fügen Sie ein neues Gerät zu Sophos Mobile hinzu:
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
Die Seite Geräte wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf Hinzufügen und wählen Sie anschließend im Menüabschnitt Gerät manuell
hinzufügen die Plattform aus.
Die Seite Gerät bearbeiten wird angezeigt.
3. Geben Sie auf der Seite Gerät bearbeiten die folgenden Gerätedetails ein: a) Geben Sie im Feld Name einen eindeutigen Namen für das neue Gerät ein.
b) Geben Sie im Feld Beschreibung eine Beschreibung für das neue Gerät ein.
c) Wählen Sie unter Eigentümer Firmengerät oder Privat aus.
d) Geben Sie im Feld E-Mail-Adresse eine E-Mail-Adresse ein.
e) Geben Sie im Feld Telefonnummer die Telefonnummer des neuen Gerätes ein. Geben Sie die
Telefonnummer in internationaler Schreibweise ein, zum Beispiel +491701234567 .
f) Wählen Sie unter Gerätegruppe die Gerätegruppe, zu der das Gerät hinzugefügt werden soll.
Für weitere Informationen zum Erstellen von Gerätegruppen, siehe Gerätegruppen erstellen
(Seite 93).
4. Um dem Gerät einen Benutzer zuzuweisen, klicken Sie auf das Symbol Benutzerzuweisung
bearbeiten neben dem Feld Benutzer und anschließend auf Benutzer zuweisen. Weitere
Informationen finden Sie in
(Seite 61).
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5. Um benutzerdefinierte Eigenschaften zum Gerät hinzuzufügen, öffnen Sie das Tab
Benutzerdefinierte Eigenschaften und klicken Sie auf Benutzerdefinierte Eigenschaft
hinzufügen. Weitere Informationen finden Sie in
Benutzerdefinierte Geräteeigenschaften hinzufügen
(Seite 71).
6. Wenn Sie alle erforderlichen Gerätedetails angegeben haben, klicken Sie auf Speichern.
Das neue Gerät wird zu Sophos Mobile hinzufügt und auf der Seite Geräte unter VERWALTEN angezeigt. Sie können das Gerät nun provisionieren und verwalten.
Hinweis
Wenn Sie in Sophos Mobile konfiguriert haben, dass der Name von iOS-Geräten mit dem Gerät
synchronisiert wird (siehe Einstellungen für iOS konfigurieren
(Seite 17)), wird der Name, den
Sie im Feld Name eingegeben haben, durch den auf dem Gerät konfigurierten Namen ersetzt.
11.1.2 Geräte importieren
Sie können neue Geräte hinzufügen, indem Sie diese aus einer CSV-Datei importieren.
Sie können bis zu 500 Geräte importieren.
Benutzer und Gerätegruppen müssen bereits in Sophos Mobile vorhanden sein.
Für die CSV-Datei gilt folgendes:
• Die erste Zeile enthält die Spaltenüberschriften und wird nicht importiert.
• Als Trennzeichen wird ein Semikolon verwendet, kein Komma.
• Alle Zeilen haben die korrekte Anzahl an Semikolons. Dies gilt auch, wenn optionale Werte fehlen.
• Die Dateiendung ist .csv
.
• Damit nicht englische Zeichen korrekt importiert werden, muss die Datei UTF-8-kodiert sein.
Tipp
Klicken Sie auf der Seite Geräte importieren auf Beispiel-CSV, um eine Beispieldatei herunterzuladen.
So importieren Sie Geräte aus einer CSV-Datei:
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf HinzufügenGeräte importieren.
3. Klicken Sie auf der Seite Geräte importieren auf Datei hochladen und navigieren Sie anschließend zu der vorbereiteten CSV-Datei.
Die Einträge werden aus der Datei eingelesen und angezeigt.
4. Wenn die Daten nicht korrekt oder inkonsistent formatiert sind, kann die gesamte Datei nicht importiert werden. Beachten Sie in diesem Fall die Fehlermeldungen, die neben den betroffenen
Einträgen angezeigt werden, korrigieren Sie die CSV-Datei und laden Sie sie erneut hoch.
5. Klicken Sie auf Fertigstellen, um die Geräte anzulegen.
Die in der CSV-Datei aufgeführten Geräte werden importiert und auf der Seite Devices angezeigt.
Anschließend können Sie die Geräte registrieren und konfigurieren.
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11.2 Geräte registrieren
Nachdem Sie in Sophos Mobile Admin neue Geräte hinzugefügt haben, müssen diese bei Sophos
Mobile registriert werden.
Registrierungsarten
Sophos Mobile unterstützt zwei Arten von Registrierung:
Gerät registrieren
Sophos-Container registrieren
Diese Registrierungsart ermöglicht eine umfassende MDM-Geräteverwaltung (Mobile
Device Management). Sophos Mobile kann das gesamte Gerät verwalten.
Sophos Mobile verwaltet nur den Sophos-
Container auf dem Gerät, nicht das gesamte
Gerät.
Der Sophos-Container ist für Android und iOS verfügbar.
Die Sophos-Container-Registrierung ist in folgenden Situationen nützlich:
• Sie wollen ein Bring-Your-Own-Device-
Szenario (BYOD) unterstützen. Bei der
Sophos-Container-Registrierung erhält
Ihr Unternehmen nur sehr begrenzte
Geräteinformationen und keine Informationen zu privaten Apps oder Daten.
• Ihre Geräte werden mit der MDM-Software eines anderen Herstellers als Sophos verwaltet, aber Sie möchten zusätzlich
Funktionen nutzen, die vom Sophos-
Container bereitgestellt werden, wie zum Beispiel die Synchronisierung des
Unternehmens-Schlüsselbundes mit Sophos
SafeGuard Enterprise.
• Ihre Geräte werden mit der MDM-Software eines anderen Herstellers als Sophos verwaltet, aber Sie möchten zusätzliche
E-Mail-Konten einrichten. Dies ist zum
Beispiel für Beraterfirmen interessant, deren
Mitarbeiter E-Mail-Konten auf den Exchange-
Servern ihrer Kunden haben.
Registrierungsverfahren
Sie haben folgende Möglichkeiten, Geräte zu registrieren:
• Mit der Funktion Geräte können Sie einzelne nicht verwaltete Geräte registrieren. Weitere
Informationen finden Sie in
(Seite 48).
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Sophos Mobile
• Mit dem Assistenten Gerät hinzufügen können Sie ein Gerät zu Sophos Mobile hinzufügen, es einem Benutzer zuweisen, es registrieren, und ein Registrierungs-Auftragspaket übertragen.
Siehe
Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden (Seite 49).
Hinweis
Bei Bedarf können Sie den Assistenten Gerät hinzufügen oder eine automatische
Registrierung verwenden, um iOS-Geräte zu registrieren, auf denen keine Apple-ID eingerichtet ist. Dies ist zum Beispiel nützlich, um ein Gerät vor der Übergabe an einen
Endbenutzer vorzukonfigurieren. Siehe iOS-Geräte ohne Apple-ID registrieren
(Seite 51).
Empfehlungen
Für eine effiziente Registrierung und Konfiguration mehrerer Geräte empfehlen wir folgende
Methoden:
• Sie können die Aufträge zusammenfassen, die erforderlich sind, Geräte zu registrieren, Richtlinien zuzuweisen und Apps zu installieren (zum Beispiel verwaltete Apps im Falle von iOS-Geräten).
Siehe
(Seite 296).
• Sie können Benutzern ermöglichen, Geräte im Self Service Portal zu registrieren. Nehmen Sie hierzu bei der Konfiguration der Einstellungen für das Self Service Portal ein Auftragspaket für die
Registrierung auf. Weitere Informationen zum Auswählen des Auftragspakets in den Einstellungen
Self Service Portal finden Sie in
Einstellungen für das Self Service Portal konfigurieren
(Seite 30).
11.2.1 Einzelne Geräte registrieren
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte und anschließend auf das Gerät, das Sie registrieren wollen.
2. Wählen Sie auf der Seite Gerät anzeigen einen Registrierungstyp aus:
• Um das Gerät bei Sophos Mobile zu registrieren, klicken Sie auf Aktionen > Registrieren.
• Um den Sophos-Container zu registrieren, klicken Sie auf Aktionen > Sophos-Container
registrieren.
3. Für die Registrierung des Sophos-Containers wählen Sie ein Auftragspaket oder eine Richtlinie aus.
Der Einrichtungsauftrag wird gestartet und auf der Seite Auftragsstatus angezeigt. Eine E-Mail mit
Registrierungsanweisungen wird an den Benutzer verschickt.
Wichtig
Ab iOS 12.2 müssen Sie in die App „Einstellungen” wechseln, um das heruntergeladene
Konfigurationsprofil zu installieren. Falls Sie das Profil nicht innerhalb von acht Minuten installieren, wird es gelöscht und Sie müssen von Neuem beginnen.
Diese Beschränkung gilt nicht, wenn Sie das Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP) oder
Apple Configurator verwenden, um das Gerät mit Sophos Mobile zu verbinden.
48 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
Auf Macs muss die Registrierung von demjenigen Benutzer durchgeführt werden, der von Sophos
Mobile verwaltet werden soll. Für die Installation des Registrierungsprofils muss der Benutzer ein
Administratorkennwort eingeben.
11.2.2 Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden
Mit dem Assistenten Gerät hinzufügen können Sie auf einfache Weise neue Geräte registrieren. Er führt Sie durch folgende Arbeitsschritte:
• Ein neues Gerät zu Sophos Mobile hinzufügen.
• Optional: Dem Gerät einen Benutzer zuweisen.
• Das Gerät registrieren.
• Optional: Ein Auftragspaket an das Gerät übermitteln.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte und anschließend auf Hinzufügen
> Assistent „Gerät hinzufügen“.
Tipp
Alternativ können Sie den Assistenten auch von der Seite Übersicht aus starten, indem Sie auf das Widget Gerät hinzufügen klicken.
2. Geben Sie auf der Seite Benutzer entweder Suchkriterien ein, um nach einem Benutzer zu suchen, dem das Gerät zugewiesen werden soll, oder wählen Sie Benutzerzuweisung
überspringen aus, um ein Gerät ohne Benutzerzuweisung zu registrieren.
3. Wählen Sie auf der Seite Benutzerauswahl den Benutzer aus.
4. Konfigurieren Sie auf der Seite Gerätedetails die folgenden Einstellungen.
Option
Plattform
Name
Beschreibung
Telefonnummer
E-Mail-Adresse
Beschreibung
Das Betriebssystem des Gerätes.
Sie können nur Plattformen auswählen, die für den Kunden aktiviert sind.
Ein eindeutiger Name, unter dem das Gerät von Sophos Mobile verwaltet wird.
Eine optionale Beschreibung des Gerätes.
Eine optionale Telefonnummer. Geben Sie die Telefonnummer in internationaler Schreibweise ein, zum Beispiel
+491701234567 .
Die E-Mail-Adresse, an welche die Registrierungsinformationen gesendet werden.
Wenn für den Kunden eine Benutzerverwaltung konfiguriert ist, ist dies die E-Mail-Adresse des Benutzers, der dem Gerät zugewiesen ist.
Wenn keine Benutzerverwaltung konfiguriert ist, geben Sie hier eine E-Mail-Adresse ein.
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Sophos Mobile
Option
Besitzer
Gerätegruppe
Beschreibung
Wählen Sie die Art des Gerätebesitzers: entweder Firmengerät oder Privat.
Wählen Sie die Gerätegruppe, zu der das Gerät hinzugefügt werden soll. Wenn Sie noch keine Gerätegruppe erstellt haben, können Sie die Gerätegruppe Default wählen, die immer verfügbar ist.
5. Wählen Sie auf der Seite Registrierungstyp aus, ob Sie das Gerät oder nur den Sophos
Container registrieren wollen.
Siehe Sophos-Container-Registrierung konfigurieren
(Seite 372).
6. Wählen Sie ein Auftragspaket oder eine Richtlinie aus, die an das Gerät übertragen werden.
Oder wählen Sie Nur Gerät registrieren aus, um nach der Registrierung kein Auftragspaket zu
übertragen.
7. Folgen Sie auf der Seite Registrierung den Anweisungen, um die Registrierung abzuschließen.
Wichtig
Ab iOS 12.2 müssen Sie in die App „Einstellungen” wechseln, um das heruntergeladene
Konfigurationsprofil zu installieren. Falls Sie das Profil nicht innerhalb von acht Minuten installieren, wird es gelöscht und Sie müssen von Neuem beginnen.
Diese Beschränkung gilt nicht, wenn Sie das Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP) oder Apple Configurator verwenden, um das Gerät mit Sophos Mobile zu verbinden.
Hinweis
Auf Macs muss die Registrierung von demjenigen Benutzer durchgeführt werden, der von
Sophos Mobile verwaltet werden soll. Für die Installation des Registrierungsprofils muss der
Benutzer ein Administratorkennwort eingeben.
8. Klicken Sie nach erfolgreicher Registrierung auf Fertigstellen.
Hinweis
• Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben, können Sie den Assistenten schließen, ohne darauf warten zu müssen, dass die Schaltfläche Fertigstellen erscheint. Ein
Registrierungsauftrag wird erstellt und im Hintergrund ausgeführt.
• Wenn Sie ein Auftragspaket ausgewählt haben, dass nach der Registrierung auf das Gerät
übertragen wird, können Sie auf der Seite Auftragsstatus den Auftragsstatus überwachen.
Siehe Nicht abgeschlossene, fehlgeschlagene und kürzlich abgeschlossene Aufträge anzeigen
(Seite 9).
• Wenn Sie konfiguriert haben, dass Sophos Mobile den Gerätenamen von iOS-Geräten mit
dem Gerät synchronisiert (siehe Einstellungen für iOS konfigurieren
(Seite 17)), wird der
Name, den Sie im Feld Name eingegeben haben, durch den auf dem Gerät konfigurierten
Namen ersetzt.
50
11.2.3 iOS-Geräte automatisch registrieren
Sie können iOS-Geräte so konfigurieren, dass sie sich während der Geräteaktivierung automatisch bei Sophos Mobile registrieren. Dazu müssen Sie die Geräte mit Hilfe der Software Apple
Configurator 2 dem MDM-Server von Sophos Mobile zuweisen. Wenn die Benutzer die Geräte
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Sophos Mobile erstmalig einschalten, startet der iOS-Einrichtungsassistent. Während der Einrichtung werden die
Geräte automatisch bei Sophos Mobile registriert.
Hinweis
Detaillierte Informationen zu Apple Configurator 2 finden Sie im Apple Configurator 2
Benutzerhandbuch (externer Link) .
So konfigurieren Sie die automatische Registrierung von iOS-Geräten bei Sophos Mobile:
1. Zur Vorbereitung der automatischen Registrierung müssen Sie einmalig eine Gerätegruppe erstellen, die Geräten zugewiesen wird, die sich automatisch bei Sophos Mobile registrieren.
Wählen Sie in den Eigenschaften der Gerätegruppe die Option iOS-Auto-Registrierung
aktivieren aus. Siehe Gerätegruppen erstellen
(Seite 93).
2. Notieren Sie sich die URL, die im Feld URL für Auto-Registrierung angezeigt wird.
Sie benötigen diese URL bei der Konfiguration von Geräten mit Apple Configurator 2.
3. Verbinden Sie das iOS-Gerät, das Sie für die automatische Registrierung konfigurieren wollen, mit einem USB-Anschluss eines Macs, auf dem Apple Configurator 2 installiert ist.
4. Verwenden Sie in Apple Configurator 2 den Vorbereitungsassistenten, um die Gerätekonfiguration einzurichten.
5. Wählen Sie Manuelle Registrierung aus und geben Sie anschließend die Registrierungs-URL der
Gerätegruppe ein.
6. Folgen Sie den weiteren Schritten des Vorbereitungsassistenten. Optional können Sie folgende
Bereiche der Geräteaktivierung konfigurieren:
• Gerät als betreut definieren (Supervision mode).
• Computer festlegen, mit denen sich das Gerät per USB koppeln darf.
• Bei betreuten Geräten eine Betreuungsidentität (Supervision Identity) erstellen oder auswählen.
• Schritte des iOS-Einrichtungsassistenten deaktivieren.
Nachdem Sie die Konfiguration abgeschlossen haben, übergeben Sie das Gerät an den Benutzer.
Wenn der Benutzer das Gerät erstmalig einschalten, wird die iOS-Einrichtung und die Registrierung bei Sophos Mobile so durchgeführt, wie Sie es konfiguriert haben.
Tipp
Standardmäßig verwaltet Sophos Mobile die automatisch registrierten Geräte unter einem
Namen, der aus der Geräte-ID und dem Gerätetyp gebildet wird. Alternativ kann Sophos Mobile den Namen verwenden, der auf dem Gerät konfiguriert ist. Siehe die Option Gerätename
synchronisieren in
Einstellungen für iOS konfigurieren (Seite 17).
11.2.4 iOS-Geräte ohne Apple-ID registrieren
Sie können ein iOS-Gerät bei Sophos Mobile registrieren, auf dem noch keine Apple-ID eingerichtet ist. Dies ist zum Beispiel nützlich, um Geräte vor der Übergabe an einen Endbenutzer vorzukonfigurieren.
Das Standard-Registrierungsverfahren beinhaltet die Installation der App Sophos Mobile Control auf dem Gerät. Da die App aus dem App Store installiert wird und für den Zugriff auf den App Store eine
Apple-ID erforderlich ist, müssen Sie vor der Registrierung das Gerät mit einer Apple-ID verknüpfen.
Alternativ können Sie ein iOS-Gerät auch registrieren, ohne die App Sophos Mobile Control zu installieren. In diesem Fall müssen Sie das Gerät nicht mit einer Apple-ID verknüpfen. Dies ist auf folgende Arten möglich:
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Sophos Mobile
• Mit der automatischen Registrierung. Siehe
iOS-Geräte automatisch registrieren (Seite 50).
•
Mit dem Assistenten Gerät hinzufügen. Siehe Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden
(Seite 49).
Gehen Sie im Assistenten folgendermaßen vor:
1. Öffnen Sie auf der Seite Registrierung das Tab Registrierung ohne Apple-ID.
2. Öffnen Sie im Webbrowser des Gerätes die Registrierungs-URL. Dies öffnet ein Webformular für die Registrierung bei Sophos Mobile.
3. Geben Sie in diesem Formular das Token ein und klicken Sie anschließend auf Registrieren.
4. Folgen Sie den auf dem Gerät angezeigten Anweisungen, um das Registrierungs-Auftragspaket zu installieren.
Wichtig
Ab iOS 12.2 müssen Sie in die App „Einstellungen” wechseln, um das heruntergeladene
Konfigurationsprofil zu installieren. Falls Sie das Profil nicht innerhalb von acht Minuten installieren, wird es gelöscht und Sie müssen von Neuem beginnen.
Diese Beschränkung gilt nicht, wenn Sie das Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP) oder
Apple Configurator verwenden, um das Gerät mit Sophos Mobile zu verbinden.
11.2.5 Android-Enterprise-Geräte registrieren
Android-Enterprise-Geräte werden üblicherweise im Self Service Portal registriert. Wenn Sie Android
Enterprise in Sophos Mobile für das Szenario „Managed Google Play Account“ eingerichtet haben, können Sie Geräte auch mit dem Assistenten Gerät hinzufügen registrieren.
Voraussetzungen:
• Sie haben Android Enterprise für das Szenario „Managed Google Play Account“ eingerichtet.
Siehe
Android Enterprise einrichten (Szenario „Managed Google Play Account“)
(Seite 335).
• Sie haben ein Registrierungs-Auftragspaket erstellt.
Je nach dem Typ der Richtlinie, die von dem Auftragspaket installiert wird, wird das Gerät im Android-Enterprise-Modus „Gerätebesitzer“ oder „Profilbesitzer“ registriert. Siehe
Geräteregistrierung für Android Enterprise konfigurieren
(Seite 340).
So registrieren Sie ein Gerät im Android-Enterprise-Modus:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte und anschließend auf Hinzufügen
> Assistent „Gerät hinzufügen“.
2. Verwenden Sie (wie in Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden
(Seite 49) beschrieben) den Assistenten Gerät hinzufügen, um die Registrierung zu starten. Gehen Sie bei einem
Android-Enterprise-Gerät folgendermaßen vor: a) Wählen Sie auf der Seite Benutzer die Option Nach Benutzer suchen aus und geben Sie anschließend Suchparameter ein, um den Benutzer zu finden, der dem Gerät zugewiesen werden soll.
b) Wählen Sie auf der Seite Benutzerauswahl den Benutzer aus.
c) Wählen Sie auf der Seite Gerätedetails im Feld Plattform die Option Android aus.
d) Wählen Sie auf der Seite Registrierungstyp Ihr Registrierungs-Auftragspaket für Android
Enterprise aus.
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Sophos Mobile
Hinweis
Auf Android-Enterprise-Geräten, die im Modus „Gerätebesitzer“ registriert sind, stehen nur folgende
Apps zur Verfügung:
• Einstellungen
• Telefon
• Play Store
• Sophos Mobile Control
• Kamera (sofern Sie in der Konfiguration Einschränkungen die Einstellung Kamera erlauben aktiviert haben)
11.2.6 Massenregistrierung von Android-Enterprise-Geräten
Mit der App Sophos NFC Provisioning führen Sie eine Massenregistrierung von Android-
Firmengeräten bei Sophos Mobile durch. Sie installieren die App Sophos NFC Provisioning auf einem Gerät ( Master-Gerät ) und übertragen dann die Registrierungseinstellungen per NFC auf die zu registrierenden Geräte. Die Geräte werden bei Sophos Mobile im Android-Enterprise-Modus
„Gerätebesitzer“ registriert.
Voraussetzungen:
• Sie haben Android Enterprise für das Szenario „Managed Google Play Account“ eingerichtet.
Siehe
Android Enterprise einrichten (Szenario „Managed Google Play Account“)
(Seite 335).
• Das Master-Gerät unterstützt NFC.
• Die zu registrierenden Geräte sind neu oder auf Werkseinstellungen zurückgesetzt und unterstützen NFC.
1. Installieren Sie die App Sophos NFC Provisioning aus Google Play auf dem Master-Gerät.
2. Konfigurieren Sie in der App Sophos NFC Provisioning die folgenden Einstellungen:
• Verbindungsdetails Ihres Unternehmens-WLAN.
• Zeitzone und Sprache für die neuen Geräte.
• Optional: Die URL für das Self Service Portal.
• Optional: Überspringen der Geräteverschlüsselung.
• Optional: Überspringen herstellerspezifischer Einrichtungsschritte.
• Optional: Aktivieren Sie System-Apps.
Wenn Sie dies aktivieren, sind alle vom Hersteller vorinstallierten Apps verfügbar.
Wenn Sie dies deaktivieren, sind nur folgende Apps verfügbar: Google Play Store, Kontakte,
Nachrichten, Telefon. Google empfiehlt diese Einstellung für Geräte, die im Android-
Enterprise-Modus „Gerätebesitzer“ registriert sind.
3. Tippen Sie auf Bereit zur Übertragung und halten Sie anschließend das Master-Gerät und das zu registrierende Gerät so Rücken an Rücken, dass die NFC-Sensoren aneinander ausgerichtet sind.
Das Gerät wird eingerichtet und bei Sophos Mobile registriert.
Um weitere Geräte zu registrieren, tippen Sie erneut auf Bereit zur Übertragung.
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54
11.2.7 Android-Things-Geräte registrieren
Um ein Android-Things-Gerät bei Sophos zu registrieren, flashen Sie es mit einem angepassten
Android-Things-Image. Sie verwenden dasselbe Image für alle Geräte, die Sie bei Sophos Mobile registrieren.
Voraussetzung: Sie haben einen Computer eingerichtet, der mit Ihrem lokalen IP-Netzwerk verbunden ist und auf dem das Kommandozeilenwerkzeug „Android Debug Bridge“ ( adb ) installiert ist.
adb ist im Paket Android SDK Platform Tools enthalten. Sie können dieses Paket entweder als
Bestandteil des Android SDK oder als Standalone-Paket installieren. Für weitere Informationen, siehe die Google-Dokumentation zu Android Debug Bridge.
So registrieren Sie ein Android-Things-Gerät bei Sophos Mobile:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte und anschließend auf Hinzufügen
> Assistent „Gerät hinzufügen“.
2. Verwenden Sie (wie in Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden
(Seite 49) beschrieben) den Assistenten Gerät hinzufügen, um die Registrierung zu starten. Gehen Sie bei einem
Android-Things-Gerät folgendermaßen vor: a) Wählen Sie auf der Seite Gerätedetails des Assistenten im Feld Plattform die Option Android
Things aus.
b) Klicken Sie auf der Seite Registrierung des Assistenten auf Sophos Mobile
Downloadbereich öffnen und laden Sie anschließend von dort die APK-Datei der aktuellsten
SMC-App für Android Things herunter.
3. Öffnen Sie die Google-Android-Things-Konsole.
4. Erstellen Sie ein Produkt und eine Build-Konfiguration für Android Things, wie in der Google-
Dokumentation für die Android-Things-Konsole beschrieben.
Fügen Sie auf der Seite Select apps der Android-Things-Konsole die APK-Datei der SMC-App für
Android Things hinzu.
5. Nachdem Sie die Build-Konfiguration abgeschlossen haben, laden Sie Ihr Android-Things-Image herunter.
6. Flashen Sie das Gerät mit dem Image.
7. Sofern noch nicht erfolgt, verbinden Sie das Gerät über Ethernet oder WLAN mit Ihrem lokalen IP-
Netzwerk.
8. Verbinden Sie sich von dem Computer aus, auf dem adb installiert ist, mit dem Gerät: adb connect <IP-Adresse>
Ersetzen Sie <IP-Adresse> durch die IP-Adresse des Gerätes.
9. Verwenden Sie das im Assistenten Gerät hinzufügen oder in der Anweisungs-E-Mail angegebene
Kommando, um die SMC-App für Android Things zu konfigurieren: adb shell am start -d "<Konfigurationsparameter>"
Hinweis
Möglicherweise erhalten Sie eine Systemnachricht Warning: Activity not started, its current task has been brought to the front . Diese können Sie ignorieren.
Die SMC-App für Android Things verbindet sich mit Ihrem Sophos Mobile Server. Nach Abschluss der
Registrierung wird das Gerät in Sophos Mobile mit dem Status Verwaltet angezeigt.
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Verwandte Informationen
Google-Android-Things-Konsole (externer Link)
Google-Dokumentation für die Android-Things-Konsole (englisch) (externer Link)
Google-Dokumentation zu Android Debug Bridge (adb) (englisch) (externer Link)
11.2.8 Windows-IoT-Geräte registrieren
Dieser Abschnitt beschreibt die Registrierung eines Windows-IoT-Gerätes mit Hilfe des Assistenten
Gerät hinzufügen.
Voraussetzungen:
• Sie haben ein Installations-Image für Windows 10 IoT Core auf das Gerät aufgespielt, das Sie registrieren wollen.
• Sie haben das Gerät über Ethernet oder WLAN mit Ihrem lokalen IP-Netzwerk verbunden.
So registrieren Sie das Windows-IoT-Gerät bei Sophos Mobile:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte und anschließend auf Hinzufügen
> Assistent „Gerät hinzufügen“.
2. Verwenden Sie (wie in Den Assistenten Gerät hinzufügen verwenden
(Seite 49) beschrieben) den Assistenten Gerät hinzufügen, um die Registrierung zu starten. Gehen Sie bei einem
Windows-IoT-Gerät folgendermaßen vor: a) Wählen Sie auf der Seite Gerätedetails des Assistenten im Feld Plattform die Option
Windows IoT aus.
b) Klicken Sie auf der Seite Registrierung des Assistenten auf Bereitstellungspaket
herunterladen, um eine PPKG-Datei mit dem Bereitstellungspaket für Sophos Mobile herunterzuladen. Der Link befindet sich auch in der Anweisungs-E-Mail.
3. Verwenden Sie auf einem Windows-Computer, der sich im selben Netzwerk wie das Windows-IoT-
Gerät befindet, den Datei-Explorer, um sich mit dem Gerät zu verbinden.
Geben Sie in der Adressleiste des Datei-Explorers folgende Adresse ein ( <ip-address> steht für die IP-Adresse des Gerätes):
\\<IP-Adresse>\c$
Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie Benutzername und Kennwort für ein
Administratorkonto auf dem Gerät ein.
4. Kopieren Sie die PPKG-Datei, die Sie über den Assistenten Gerät hinzufügen heruntergeladen haben, in den Ordner C:\Windows\Provisioning\Packages auf dem Gerät.
Hinweis
Der Ordner darf nur eine einzelne Datei mit Endung .ppkg enthalten.
5. Führen Sie einen Neustart des Gerätes aus.
Nach dem Neustart führt das Windows-IoT-Gerät die im Bereitstellungspaket enthaltenen Kommandos aus und verbindet sich mit Ihrem Sophos Mobile Server. Nach Abschluss der Registrierung wird das
Gerät in Sophos Mobile mit dem Status Verwaltet angezeigt.
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Wichtig
Führen Sie auf der Seite Gerät anzeigen die Aktionen Als „Nicht verwaltet“ festlegen und
Löschen nur aus, wenn Sie das Gerät zuvor deregistriert haben. Andernfalls müssen Sie das
Gerät zurücksetzen, bevor Sie es erneut registrieren können. Für das Zurücksetzen müssen Sie erneut ein Installations-Image für Windows 10 IoT Core auf das Gerät aufspielen.
11.3 Geräte deregistrieren
Sie können Geräte deregistrieren, wenn sie nicht mehr benutzt werden, zum Beispiel wenn der
Benutzer ein neues Gerät erhält. Dies ist nützlich, wenn Sie die Anzahl an Geräten, die ein Benutzer im Self Service Portal registrieren kann, begrenzt haben.
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Wählen Sie das gewünschte Gerät aus, klicken Sie auf Aktionen und anschließend auf
Deregistrieren.
Eine Meldung wird angezeigt, die Sie zur Bestätigung des Deregistrierungsvorgangs auffordert.
Hinweis
Sie können mehrere Geräte auswählen, die deregistriert werden.
3. Klicken Sie auf Ja.
Das Gerät ist deregistriert. Dadurch werden folgende Vorgänge ausgelöst:
• Android-Geräte:
— Der Sophos Mobile Control Geräteadministrator wird deaktiviert.
— Die Server-Zugangsdaten und alle weiteren erhaltenen Daten werden entfernt.
— Die Container-Apps (Sophos Secure Workspace und Sophos Secure Email) sowie die App
Sophos Mobile Security werden zurückgesetzt.
• iOS-Geräte:
— Alle Profile werden entfernt.
— Alle verwalteten Apps werden deinstalliert.
— Alle über Mobile Device Management erhaltenen Zertifikate werden entfernt.
— Die Container-Apps (Sophos Secure Workspace und Sophos Secure Email) werden zurückgesetzt.
• Macs:
— Alle Richtlinien werden entfernt.
— Alle über Mobile Device Management erhaltenen Zertifikate werden entfernt.
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Hinweis
• Wenn Benutzer auf Android-Geräten Sophos Mobile Control als Geräteadministrator deaktivieren, deregistriert die App Sophos Mobile Control das Gerät.
• Für Android-Enterprise-Geräte, die im Modus „Gerätebesitzer“ registriert sind, gibt keine spezielle Aktion, das Gerät zu deregistrieren. Um ein solches Gerät zu deregistrieren, setzen
Sie es auf Werkseinstellungen zurück.
• Wenn Sie Android Enterprise für das Szenario „Managed Google Play Account“ eingerichtet haben, können Benutzer nur eine beschränkte Anzahl an Geräten registrieren. Manchmal kann es vorkommen, dass bei der Deregistrierung das Google-Konto mit dem Gerät verbunden bleibt und das Gerät weiterhin als registriert zählt. Falls dies passiert, entfernen Sie das Google-Konto manuell vom Gerät.
11.4 Geräte verwalten
In der Menüleiste können Sie unter VERWALTUNG > Geräte und Gerätegruppen Geräte und
Gerätegruppen verwalten und eine Reihe von administrativen Aufgaben ausführen.
Nachdem Sie Geräte zu Sophos Mobile hinzugefügt haben, können Sie zum Beispiel:
• Gerätedetails anzeigen und bearbeiten.
• E-Mail-Zugriff für Geräte erlauben oder verbieten.
• Geräte ferngesteuert sperren oder entsperren.
• Geräte-Kennwörter zurücksetzen.
• Geräte bei Verlust oder Diebstahl ferngesteuert in den Auslieferungszustand zurücksetzen.
• Geräte deregistrieren (Android und iOS).
• Geräte löschen.
11.4.1 Geräte anzeigen
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf den Namen des gewünschten Gerätes.
Die Seite Gerät anzeigen für das ausgewählte Gerät wird angezeigt.
Tipp
Auf der Seite Geräte können Sie sich zusätzliche Informationen anzeigen lassen, indem Sie auf bestimmte Elemente zeigen:
• Zeigen Sie auf das Symbol "Nicht verwaltet" eines Gerätes, um den genauen Status wie
Deregistriert oder Abgemeldet anzuzeigen.
• Zeigen Sie auf das Symbol "Nicht richtlinienkonform“ eines Gerätes, um den Schweregrad
(hoch, mittel, niedrig) anzuzeigen.
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11.4.2 Die Seite „Gerät anzeigen“
Auf der Seite Gerät anzeigen werden alle relevanten Informationen für ein einzelnes Gerät angezeigt.
Im oberen Teil der Seite können Sie auf einen Blick die wichtigsten Geräteinformationen sehen.
Im unteren Teil der Seite werden auf mehreren Tabs detaillierte Geräteinformationen angezeigt. Die angezeigten Tabs und Informationen hängen von der Geräteplattform ab.
Von der Seite Gerät anzeigen können Sie direkt auf die Seite Gerät bearbeiten wechseln. Um das angezeigte Gerät zu bearbeiten, klicken Sie auf Bearbeiten.
Status
Zeigt wichtige Geräteinformationen wie Management-Typ, Management-Status und Compliance-
Status.
Profile
Zeigt die auf dem Gerät installierten Profile an (inklusive Provisionierungsprofile).
Das Tab enthält auch Befehle für die Installation oder Deinstallation von Profilen auf Geräten.
Hinweis iOS-Geräteprofile, die nur folgende Konfigurationen enthalten, werden auf dem Tab Profile nicht angezeigt:
• Roaming/Hotspot
• Hintergrundbild
Diese Konfigurationen werden nicht als Profile auf dem Gerät installiert. Sie nehmen nur
Einstellungen vor, die der Benutzer später wieder ändern kann.
Tipp
Mit dem Suchfeld oberhalb der Tabelle können Sie nach der Profilkennung suchen, auch wenn diese in der Tabelle nicht angezeigt wird.
Richtlinien
Zeigt an, welche Richtlinien dem Gerät zugewiesen sind und lässt Sie weitere Richtlinien zuweisen.
Geräteeigenschaften
Zeigt Geräteeigenschaften an (z.B. Modell, Modellname, Betriebssystemversion) und ob das Gerät gerootet ist (Android) oder ein Jailbreak vorhanden ist (iOS).
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Benutzerdefinierte Eigenschaften
Zeigt benutzerdefinierte Geräteeigenschaften an. Dies sind die Eigenschaften, die Sie selbst anlegen können. Benutzerdefinierte Geräteeigenschaften können zum Beispiel in Platzhaltern verwendet werden, wenn kein Active Directory zur Verfügung steht. Wenn Sie ein Gerät bearbeiten, können Sie hier auch benutzerspezifische Informationen hinzufügen.
Interne Eigenschaften
Zeigt interne Geräteeigenschaften, zum Beispiel die IMEI, oder ob Active-Sync-Datenverkehr erlaubt ist.
Compliance-Verstöße
Dieses Tab wird nur für Geräte angezeigt, die gegen Compliance-Regeln verstoßen. Angezeigt werden die Compliance-Verstöße des Gerätes und die deshalb ausgeführten Maßnahmen.
Zur Konfiguration dieser Aktionen siehe
Compliance-Richtlinie erstellen (Seite 36).
Installierte Apps
Zeigt die auf dem Gerät installierte Software. Je nach Plattform werden unterschiedliche
Informationen angezeigt.
In der Spalte Größe wird der Speicherbedarf für die App selber angezeigt. In der Spalte Daten wird der zusätzliche Speicherbedarf der App anzeigt, zum Beispiel für Nutzerdaten, Konfigurationen oder
Ähnliches.
Mit der Schaltfläche App installieren können Sie Software auf dem Gerät installieren. Sie können auch Apps vom Gerät deinstallieren, indem Sie auf das Icon Löschen neben der gewünschten App klicken.
Hinweis
• Für Geräte, bei denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet, werden Apps außerhalb des Containers nicht aufgeführt. Dies beinhaltet auch Apps, die der Benutzer aus dem Enterprise App Store installiert hat.
• Für iOS können Apps, die als Verwaltet gekennzeichnet sind, stillschweigend deinstalliert werden. Siehe
Verwaltete iOS-Apps (Seite 321).
• Für Macs sind Apps aus allen Benutzerkonten aufgeführt.
• Für Windows können Sie nur Apps deinstallieren, die von Sophos Mobile installiert wurden.
Wenn Sie versuchen, eine vom Benutzer installierte App zu deinstallieren, schlägt der Auftrag fehl.
• Sie können das Tab Installierte Apps deaktivieren. Siehe
Datenschutz-Einstellungen konfigurieren
(Seite 16).
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System-Apps
Zeigt die Android-System-Apps auf dem Gerät an.
Hinweis
System-Apps können nicht vom Gerät entfernt werden.
Knox-Apps
Dieses Tab enthält die Apps, die vom Benutzer im Samsung-Knox-Container installiert wurden.
Knox-System-Apps
Dieses Tab enthält die System-Apps, die im Samsung-Knox-Container installiert sind.
Scan-Ergebnisse
Dieses Tab zeigt die Scan-Ergebnisse der App Sophos Mobile Security auf dem Gerät.
Das Tab ist nur verfügbar, wenn die App Sophos Mobile Security von Sophos Mobile verwaltet wird.
Siehe Sophos Mobile Security verwalten (Seite 366).
Zertifikate
Zeigt die auf dem Gerät benutzten Zertifikate an.
Für Macs sind Gerätezertifikate aufgeführt aber keine Benutzerzertifikate.
Für Windows-Computer sind nur Zertifikate aus dem Benutzerspeicher (User Store) aufgeführt, keine Zertifikate aus dem Computerspeicher (Device Store).
Tipp
Zeigen Sie in der Tabelle auf den Wert für Betreff oder Aussteller, um die Zertifikatdetails anzuzeigen.
Aufträge
Dieses Tab zeigt alle noch nicht abgeschlossenen und fehlgeschlagenen Aufträge sowie die abgeschlossenen Aufträge der letzten Tage an. Diese Aufträge werden Ihnen auch auf der Seite
Auftragsstatus angezeigt, zusammen mit den Aufträgen aller anderen Geräte. Siehe Aufträge
(Seite 9).
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11.4.3 Intelligente Gruppen verwenden
Intelligente Gruppen sind dynamisch erzeugte Gerätegruppen, basierend auf von Ihnen festgelegten
Filterkriterien. Zum Beispiel könnten Sie eine intelligente Gruppe Alle in den letzten drei Monaten
erstellten Android-Firmengeräte definieren.
So definieren Sie eine intelligente Gruppe:
1. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf Erweiterter Filter oberhalb der Geräteliste.
2. Legen Sie die Filterkriterien fest.
3. Geben Sie in Intelligente Gruppe einen Namen für die intelligente Gruppe ein und klicken Sie auf
Erstellen.
4. Gehen Sie wie folgt vor:
• Um eine intelligente Gruppe auf die Geräteliste anzuwenden, klicken Sie auf Filter.
• Um das Filterfenster zu schließend, ohne die intelligente Gruppe anzuwenden, klicken Sie auf
Zurücksetzen.
5. Um die intelligente Gruppe später anzuwenden, klicken Sie auf Intelligente Gruppen oberhalb der
Geräteliste und wählen Sie anschließend einen Eintrag aus.
Tipp
• Wenn eine intelligente Gruppe oder ein erweiterter Filter aktiv ist, ändert das Filter-Symbol im
Tabellenkopf seine Farbe von Blau nach Grün.
• Denken Sie daran, einen Filter wieder zurückzusetzen, wenn er nicht mehr benötigt wird.
Andernfalls enthalten Listen oder Berichte unter Umständen nicht die erwarteten Ergebnisse.
Andere Aktionen mit intelligenten Gruppen:
• Um die Anwendung einer intelligenten Gruppe zu beenden und wieder alle Geräte anzuzeigen, klicken Sie auf Erweiterter Filter und anschließend auf Zurücksetzen.
• Um eine intelligente Gruppe zu löschen, klicken Sie auf Intelligente Gruppen und anschließend auf das Mülleimer-Symbol neben dem Eintrag, den Sie löschen wollen.
• Um eine intelligente Gruppe zu bearbeiten, wenden Sie diese zunächst an. Klicken Sie anschließend auf Erweiterter Filter, machen Sie die gewünschten Änderungen, und klicken Sie anschließend auf Erstellen.
• Um einen Ad-Hoc-Filter anzuwenden ohne eine intelligente Gruppe zu erstellen, klicken Sie auf
Erweiterter Filter, legen Sie die Filterkriterien fest, und klicken Sie anschließend auf Filter.
11.4.4 Geräte bearbeiten
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem gewünschten Gerät und anschließend auf
Bearbeiten.
3. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor.
4. Klicken Sie auf Speichern.
11.4.5 Benutzer einem Gerät zuweisen
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Sophos Mobile
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem gewünschten Gerät und dann auf Bearbeiten.
3.
Klicken Sie auf der Seite Gerät bearbeiten auf das Symbol Benutzerzuweisung bearbeiten neben dem Feld Benutzer und anschließend auf den gewünschten Eintrag in der Auswahlliste:
• Um einem Gerät ohne Benutzerzuweisung einen Benutzer zuzuweisen, klicken Sie auf Gerät
einem Benutzer zuweisen.
• Um einem Gerät mit bestehender Benutzerzuweisung einen anderen Benutzer zuzuweisen, klicken Sie auf Gerät einem anderen Benutzer zuweisen.
• Klicken Sie auf Benutzerliste aktualisieren, um die Benutzerliste erneut aus dem LDAP-
Verzeichnis zu laden.
4. Geben Sie auf der Seite Suchparameter für Benutzer eingeben des Zuweisungsdialogs einen oder mehrere Suchbegriffe ein, um den Benutzer zu finden, dem das Gerät zugewiesen werden soll. Geben Sie zum Beispiel einen Namen oder Teilnamen ein.
5. Wählen Sie auf der Seite Benutzer auswählen den Benutzer aus und klicken Sie anschließend auf Anwenden.
6. Klicken Sie auf der Seite Gerät bearbeiten auf Speichern.
11.4.6 Benutzerzuweisung für ein Gerät aufheben
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem gewünschten Gerät und dann auf Bearbeiten.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät bearbeiten auf das Symbol Benutzerzuweisung bearbeiten
neben dem Feld Benutzer und anschließend auf Zuweisung des Benutzers zum Gerät
aufheben.
4. Klicken Sie im Bestätigungsdialog auf Ja.
5. Klicken Sie auf Speichern.
11.4.7 Netzwerkzugriff konfigurieren
Damit Sie den Netzwerkzugriff für ein Gerät konfigurieren können, muss Network Access Control
(NAC) in Sophos Mobile aktiviert werden.
Bei Sophos Mobile on Premise wird NAC vom Superadministrator aktiviert. Siehe das Dokument
Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Bei Sophos Mobile as a Service ist NAC standardmäßig aktiviert.
Sie können den Netzwerkzugriff für ein Gerät auf zwei Weisen konfigurieren:
1. Netzwerkzugriff immer erlauben oder sperren.
2. Netzwerkzugriff grundsätzlich erlauben, aber sperren, wenn das Gerät nicht richtlinienkonform ist.
62 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
Sophos Mobile schränkt den Netzwerkzugriff nicht selbst ein. Stattdessen stellt es einen Status
Netzwerk verbieten zur Verfügung, der von einer externen NAC-Software wie zum Beispiel
Sophos UTM verwendet werden kann, um die Netzwerkkommunikation zu blockieren.
Hinweis
NAC ist nicht für Macs verfügbar, die per Ethernet verbunden sind. Sophos Mobile kann für Macs nur die MAC-Adresse des WLAN-Netzwerkadapters ermitteln, nicht die des Ethernet-Adapters. Da
Geräte anhand ihrer MAC-Adresse identifiziert werden, wird ein Mac, der über seinen Ethernet-
Port mit dem Internet verbunden ist, als unbekanntes Gerät behandelt, wenn Ihre externe NAC-
Software Sophos Mobile nach dem Netzwerkstatus des Gerätes fragt.
So konfigurieren Sie den Netzwerkzugriff für ein Gerät:
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Wählen Sie auf der Seite Geräte die Geräte aus, für die Sie den Netzwerkzugriffsmodus einstellen wollen.
3. Klicken Sie auf Aktionen und anschließend auf Netzwerkzugriff.
4. Wählen Sie den Netzwerkzugriffsmodus aus:
• Erlauben: Netzwerkzugriff ist für die ausgewählten Geräte erlaubt.
• Sperren: Netzwerkzugriff ist für die ausgewählten Geräte gesperrt.
• Automatischer Modus: Netzwerkzugriff für die ausgewählten Geräte wird durch den
Compliance-Status der Geräte festgelegt.
5. Klicken Sie auf Ja, um die Änderungen zu speichern.
Hinweis
Für Geräte, bei denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet, können Sie den
Netzwerkzugriff nicht sperren.
Informationen zur Konfiguration des Netzwerkzugriff über Compliance-Richtlinien finden Sie in
Compliance-Richtlinie erstellen
(Seite 36).
11.4.8 Gerät scannen
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Sie können Android-Geräte scannen, auf denen Sophos Mobile die App Sophos Mobile Security verwaltet.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das Gerät, das Sie scannen wollen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > SMSec-Scan auslösen.
Ein Auftrag zum Scannen des Gerätes wird erstellt und an die App Sophos Mobile Security
übertragen.
Copyright © Sophos Limited 63
Sophos Mobile
Die Scan-Ergebnisse werden auf dem Tab Scan-Ergebnisse auf der Seite Gerät anzeigen angezeigt. Klicken Sie auf den Namen einer Bedrohung, um zusätzliche Informationen von
SophosLabs anzuzeigen.
Um mehrere Geräte zu scannen, erstellen Sie ein Auftragspaket mit einem Auftrag SMSec-Scan
auslösen und übertragen Sie dieses an die gewünschten Geräte oder Gerätegruppen.
11.4.9 Gerät sperren
Sie können ein von Sophos Mobile verwaltetes Gerät ferngesteuert sperren. Dadurch wird die
Bildschirmsperre aktiviert.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem Gerät, das Sie sperren oder entsperren wollen, und anschließend auf Anzeigen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Sperren.
4. Für macOS: Legen Sie einen 6-stelligen PIN-Code fest, der zum Entsperren auf dem Mac eingegeben werden muss.
5. Für einige Gerätetypen können Sie optional eine Nachricht eingeben, die auf dem Sperrbildschirm angezeigt wird.
Ein Auftrag zum Aktiveren der Bildschirmsperre wird erstellt und an das Gerät übertragen.
• Für alle Plattformen außer macOS: Der Benutzer muss sein Gerätekennwort eingeben (bzw. PIN oder Muster), um das Gerät zu entsperren.
• Für macOS: Der Mac startet neu. Der Benutzer muss den von Ihnen festgelegten PIN eingeben, um das Gerät zu entsperren.
Hinweis
Auch auf Geräten, auf denen Sophos Mobile nur das Android-Arbeitsprofil verwaltet, sperrt die
Aktion Sperren das Gerät, nicht nur das Arbeitsprofil.
Hinweis
Sie können nicht Geräte sperren, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
Hinweis
Ein Mac, den Sie ferngesteuert gesperrt haben, kann nicht zurückgesetzt werden.
Tipp
In Sophos Mobile Admin wird die PIN für die macOS-Systemsperre auf der Geräteseite unter
Geräteeigenschaften > Unlock passcode angezeigt, sowie auf der Seite Auftragsdetails unter
Sperr-PIN.
11.4.10 Gerätekennwort zurücksetzen
Bei folgenden Geräten können Sie das Kennwort ferngesteuert zurücksetzen:
• Android-Geräte mit Android 6.x oder älter
• Android-Enterprise-Geräte
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Sophos Mobile
• iOS-Geräte
• Windows-Mobile-Geräte
Dies gilt aber nicht für folgenden Geräte:
• Geräte, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
• Geräte, auf denen nur die App Sophos Mobile Security bei Sophos Mobile registriert ist.
• Android-Enterprise-Geräte mit Android 8.x oder neuer, falls der Benutzer das Gerätekennwort nicht bestätigt hat.
Auf einigen Geräten legt der Benutzer das Kennwort während der erstmaligen Einrichtung fest, bevor die App Sophos Mobile Control installiert wird. In diesem Fall fordert die App Sophos
Mobile Control den Benutzer bei jeder Synchronisierung auf, das Kennwort zu bestätigen.
Solange der Benutzer das Kennwort nicht bestätigt hat, können Sie das Gerät nicht ferngesteuert zurücksetzen.
So setzen Sie das Kennwort eines Gerätes zurück:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das Gerät, für das Sie das Kennwort zurücksetzen wollen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Kennwort zurücksetzen.
4. Falls im Bestätigungsdialog ein Einmal-Kennwort zum Entsperren des Gerätes angezeigt wird, teilen Sie dieses dem Benutzer mit.
Android und Windows Mobile: Der Benutzer muss das Gerät mit dem Einmal-Kennwort entsperren und anschließend ein neues Kennwort festlegen.
iOS: Das Kennwort wird entfernt und das Gerät entsperrt.
11.4.11 Gerätestandort anzeigen
Wichtig
Aus Datenschutzgründen werden alle Ereignisse zu Geräteortungen für eventuelle spätere
Untersuchungen aufgezeichnet.
Hinweis
Sie können die Anzeige von Gerätestandorten in Sophos Mobile Admin deaktivieren. Siehe
Datenschutz-Einstellungen konfigurieren
(Seite 16).
Sie können den Standort von Android- und iOS-Geräten in Google Maps anzeigen, wenn folgende
Bedingungen erfüllt sind:
Android-Geräte:
• Die App Sophos Mobile Control läuft.
• Ortungsdienste sind eingeschaltet.
• Für Android-Enterprise-Geräte im Modus „Profilbesitzer“: Ortungsdienste für das Arbeitsprofil sind eingeschaltet.
• Die App Sophos Mobile Control besitzt die Berechtigung Standort.
iOS-Geräte:
• Die App Sophos Mobile Control läuft.
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Sophos Mobile
• Ortungsdienste sind eingeschaltet und können von der App Sophos Mobile Control verwendet werden.
• Im verwalteten Modus „Verloren“ können Sie den Gerätestandort immer anzeigen.
Tipp
Verwenden Sie die Compliance-Regel Ortungsberechtigung erforderlich, um sicherzustellen,
dass die App Sophos Mobile Control den Gerätestandort ermitteln kann. Siehe Verfügbare
So zeigen Sie den Standort eines Gerätes an:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das Gerät, dessen Standort Sie anzeigen wollen.
3. Klicken Sie auf Aktionen > Standort anzeigen.
Fall Standort anzeigen nicht vorhanden ist, überprüfen Sie, ob die App Sophos Mobile Control den Gerätestandort ermitteln kann.
4. Geben Sie eine Begründung für die Standort-Ermittlung ein und klicken Sie anschließend auf Ja.
Ein Auftrag zur Standort-Ermittlung wird erstellt und an das Gerät übertragen.
5. Nachdem der Auftrag abgeschlossen wurde, klicken Sie auf Aktionen > Standort anzeigen >
Standort anzeigen, um den Gerätestandort in Google Maps anzuzeigen.
11.4.12 Gerät zurücksetzen
Sie können ein von Sophos Mobile verwaltetes Gerät ferngesteuert zurücksetzen. Dadurch wird das
Gerät auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem Gerät, das Sie zurücksetzen wollen, und anschließend auf Anzeigen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Zurücksetzen.
4. Für einige Gerätetypen müssen Sie weitere Einstellungen konfigurieren: a) Android-Enterprise-Geräte im Modus „Gerätebesitzer“: Aktivieren Sie bei Bedarf FRP (Factory
Reset Protection). Siehe Android Factory Reset Protection
(Seite 344).
Wichtig
Wenn die Google-Konten, die Sie für FRP konfiguriert haben, ungültig sind oder wenn Sie die Anmeldeinformationen für die Konten nicht mehr kennen, kann das Gerät nach dem
Zurücksetzen nicht mehr verwendet werden.
b) iOS-Geräte: Konfigurieren Sie im Bestätigungsdialog folgende Einstellungen:
• Datentarif beibehalten: Wenn für das Gerät ein mobiler Datentarif eingerichtet ist, bleibt dieser nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen erhalten.
• Schnellstart verbieten: Beim ersten Gerätestart nach dem Zurücksetzen auf
Werkseinstellungen nicht den Schritt „Schnellstart“ im Einrichtungsassistenten anzeigen, mit dem Inhalte von einem anderen iPhone übertragen können.
c) Macs: Legen Sie eine 6-stellige PIN fest, die auf dem Mac eingegeben werden muss, um ihn zu entsperren.
5. Klicken Sie im Bestätigungsdialog auf Ja.
66 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Ein Auftrag zum Zurücksetzen wird erstellt und an das Gerät übertragen.
Hinweis
Folgende Geräte können nicht zurückgesetzt werden:
• Geräte, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
• Android-Enterprise-Geräte im Modus „Profilbesitzer“.
• Geräte mit Android Things oder Windows IoT.
• Macs, die Sie ferngesteuert gesperrt haben.
Tipp
In Sophos Mobile Admin wird die PIN für die macOS-Systemsperre auf der Geräteseite unter
Geräteeigenschaften > Unlock passcode angezeigt, sowie auf der Seite Auftragsdetails unter
Sperr-PIN.
11.4.13 Android FRP aktivieren/deaktivieren
Hinweis
Dieser Abschnitt gilt für Geräte, die bei Sophos Mobile im Android-Enterprise-Modus
„Gerätebesitzer“ registriert sind.
Wenn Sie FRP (Factory Reset Protection, d.h. Schutz vor dem Zurücksetzen auf
Werkseinstellungen) für Geräte konfigurieren, die bei Sophos Mobile im Android-Enterprise-Modus
„Gerätebesitzer“ registriert sind, ist es standardmäßig aktiviert. Wenn Sie sicher sind, dass ein Gerät nicht verloren oder gestohlen wurde, können Sie FRP deaktivieren, um die Einrichtungsprozedur zu vereinfachen.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das Gerät, für das Sie den FRP-Status einstellen wollen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Factory Reset Protection einstellen.
4. Wählen Sie FRP aktivieren oder FRP deaktivieren aus.
Wenn FRP aktiviert ist, muss das Gerät nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen mit einem für FRP konfigurierten Google-Konto entsperrt werden.
Details zu FRP finden Sie in
Android Factory Reset Protection (Seite 344).
Wichtig
Wenn Sie FRP für das Gerät aktivieren und es nicht richtig konfiguriert ist, kann das Gerät nach dem Zurücksetzen nicht mehr verwendet werden.
Tipp
Sie können den FRP-Status eines Gerätes auf dem Tab Status auf der Seite Gerät anzeigen
überprüfen.
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Sophos Mobile
11.4.14 Telecom Expense Management konfigurieren
Mit Telecom Expense Management (TEM) können Sie den Verbrauch mobiler Daten einzelner
Geräte überwachen. Diese Funktion ist verfügbar für Geräte mit Android 6.0 (und neuer) und iOS-
Geräte.
Hinweis
Sie können nicht Telecom Expense Management für Android-Enterprise-Geräte im Modus
„Profilbesitzer“ konfigurieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Wählen Sie auf der Seite Geräte die Geräte aus, für die Sie Telecom Expense Management konfigurieren wollen.
Hinweis
Wählen Sie nur Geräte mit demselben mobilen Datentarif aus.
3. Klicken Sie auf Aktionen > Telecom Expense Management konfigurieren.
4. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Überwachung aktivieren
Beschreibung
Aktivieren Sie dies, um die Überwachung des mobilen
Datenverbrauchs für die ausgewählten Geräte zu aktiveren.
Verfügbares Datenvolumen Das Datenvolumen Ihres mobilen Datentarifs in MB.
Alarm-Schwellwert
Rechnungszyklus
Ein Datenvolumen-Grenzwert in MB. Wenn das verbrauchte
Datenvolumen bei einem Gerät diesen Wert überschreitet, wird ein Alarm erzeugt.
Wert zwischen 1 und 31, der angibt, an welchem Tag im
Monat das Datenvolumen zurückgesetzt wird.
Hinweis
Bei Monaten mit weniger Tagen wird das Datenvolumen am letzten Tag des Monats zurückgesetzt.
5. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen auf die ausgewählten Geräte anzuwenden.
Der mobile Datenverbrauch wird von einem Gerät bei jeder Synchronisation mit dem Sophos Mobile
Server übertragen.
Um den aktuellen mobilen Datenverbrauch eines Gerätes festzustellen, öffnen Sie die Seite
Gerät anzeigen des Gerätes und klicken Sie anschließend auf Aktionen > Telecom Expense
Management konfigurieren.
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Wichtig
Der angezeigte Datenverbrauch weicht möglicherweise von dem Wert ab, den Ihnen Ihr
Mobilfunkanbieter berechnet. Es wird nur der von installierten Apps verursachte Datenverbrauch berücksichtigt, aber keine Systemaktualisierungen, Aktualisierungen von System-Apps, oder
ähnliches.
Tipp
Verwenden Sie den Bericht Mobile Datennutzung, um den Datenverbrauch aller Geräte
festzustellen, für die Telecom Expense Management aktiviert ist. Siehe Berichte
(Seite 8).
Hinweis
• Der Wert für den Datenverbrauch wird zu folgenden Zeitpunkten zurückgesetzt:
— Regelmäßig jeden Monat am Ende des von Ihnen festgelegten Tages.
— Wenn Sie Telecom Expense Management für das Gerät deaktivieren.
— Wenn das Gerät bei Sophos Mobile deregistriert wird.
• Für iOS wird kein Datenverbrauch ermittelt, wenn die App Sophos Mobile Control nicht läuft, zum Beispiel, wenn der Benutzer die App nach einem Geräteneustart nicht gestartet hat.
11.4.15 iOS aktualisieren
Auf folgenden Geräten können Sie eine iOS-Aktualisierung durchführen:
• Betreute Geräte
• Betreute Apple-DEP-Geräte
Hinweis
Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie die iOS-Aktualisierung für ein einzelnes Gerät durchführen.
Um die iOS-Aktualisierung für eine Gerätegruppe durchzuführen, verwenden Sie ein Auftragspaket mit einem Auftrag Letzte iOS-Aktualisierung installieren. Siehe
Verfügbare Auftragstypen (iOS)
(Seite 301).
So führen Sie auf einem Gerät eine iOS-Aktualisierung durch:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem Gerät und anschließend auf
Anzeigen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Verfügbare Aktualisierungen
anzeigen.
Eine Liste der für das Gerät verfügbaren iOS-Aktualisierungen wird angezeigt. Aktualisierungen mit dem Kennzeichen Kritisch sind von Apple als kritische Sicherheits-Aktualisierungen eingestuft.
4. Um die letzte verfügbare Aktualisierung zu installieren, klicken Sie auf Letzte verfügbare
Aktualisierung installieren.
Ein Auftrag für die iOS-Aktualisierung wird erstellt und an das Gerät übertragen.
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Tipp
• Um den Aktualisierungsstatus eines einzelnen Gerätes zu prüfen, öffnen Sie die Seite Gerät
anzeigen für das Gerät. Neben dem Feld Betriebssystem wird ein Warnsymbol angezeigt, falls auf dem Gerät nicht die neueste verfügbare Version von iOS installiert ist.
• Um den Aktualisierungsstatus aller iOS-Geräte zu prüfen, gibt es im Bericht Geräte die Spalte
OsUpdateAvailable.
70
11.4.16 Für iOS den verwalteten Modus „Verloren“ konfigurieren
Sie können ein verwaltetes iOS-Gerät in den verwalteten Modus „Verloren“ versetzen. Das Gerät kann dann solange nicht mehr verwendet werden, bis der verwaltete Modus „Verloren“ in Sophos
Mobile wieder deaktiviert wird.
Im verwalteten Modus „Verloren“ können mit dem Gerät nur folgende Aktion ausgeführt werden:
• Eine von Ihnen konfigurierte Telefonnummer anrufen.
• Einen Notruf tätigen.
Hinweis
• Der verwaltete Modus „Verloren“ ist eine andere Art von Sperrmodus als der Modus
„Verloren“, den ein Benutzer in iCloud aktivieren kann. Wenn Sie den verwalteten Modus
„Verloren“ in Sophos Mobile aktivieren, kann das Gerät nicht in iCloud entsperrt werden.
• Die Geräteortung funktioniert im verwalteten Modus „Verloren“ zuverlässiger als im normalen
Sperrmodus. Der Gerätestandort wird durch eine iOS-Systemfunktion ermittelt. Es ist nicht erforderlich, dass die App Sophos Mobile Control läuft.
So aktivieren Sie den verwalteten Modus „Verloren“:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem Gerät, das Sie in den verwalteten Modus „Verloren“ versetzen wollen, und anschließend auf Anzeigen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Verwalteten Modus „Verloren“
aktivieren.
4. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Sperrbildschirm-Nachricht
Beschreibung
Text, der auf dem Sperrbildschirm angezeigt wird.
Telefonnummer Eine Telefonnummer, die vom Sperrbildschirm aus angerufen werden kann.
Fußzeile Ein Fußzeilentext, der am unteren Rand des Sperrbildschirms angezeigt wird.
Wenn Sie keine Fußzeile konfigurieren, wird ein
Standardhinweis zum Kontaktieren eines Administrators angezeigt.
Ein Auftrag zum Aktivieren des verwalteten Modus „Verloren“ wird erstellt und an das Gerät
übertragen. Der verwaltete Modus „Verloren“ wird sofort aktiviert, nachdem das Gerät den Auftrag erhalten hat.
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Wenn sich ein Gerät im verwalteten Modus „Verloren“ befindet, können Sie auf der Seite Gerät
anzeigen folgende Aktionen ausführen:
• Um das Gerät zu orten, verwenden Sie Aktionen > Ortung.
• Um auf dem Gerät einen Ton abzuspielen, verwenden Sie Aktionen > „Verloren“-Ton abspielen.
• Um den verwalteten Modus „Verloren“ zu deaktivieren, verwenden Sie Aktionen > Verwalteten
Modus „Verloren“ deaktivieren.
Tipp
Um festzustellen, ob der verwaltete Modus „Verloren“ aktiv ist, prüfen Sie die Geräteeigenschaft
IsMDMLostModeEnabled.
11.5 Benutzerdefinierte Geräteeigenschaften
Zusätzlich zu den von einem Gerät gemeldeten Eigenschaften können Sie dem Gerät benutzerdefinierte Eigenschaften hinzufügen.
Wenn Sie eine Eigenschaft mit dem Namen Meine Eigenschaft hinzufügen, können Sie den
Platzhalter %_DEVPROP(Meine Eigenschaft)_% verwenden, um den Wert der Eigenschaft
Sie können benutzerdefinierte Eigenschaften auf folgende Arten zu einem Gerät hinzufügen:
• Sie fügen benutzerdefinierte Eigenschaften zu einem einzelnen Gerät hinzu. Siehe
Benutzerdefinierte Geräteeigenschaften hinzufügen (Seite 71).
• Sie erstellen Standard-Eigenschaften, die jedem Gerät bei der Erstellung als benutzerdefinierte
Eigenschaften zugewiesen werden. Siehe
Standard-Geräteeigenschaften erstellen (Seite 72).
11.5.1 Benutzerdefinierte Geräteeigenschaften hinzufügen
Zusätzlich zu den von einem Gerät gemeldeten Eigenschaften können Sie dem Gerät benutzerdefinierte Eigenschaften hinzufügen.
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem gewünschten Gerät und anschließend auf
Bearbeiten.
3. Öffnen Sie auf der Seite Gerät bearbeiten das Tab Benutzerdefinierte Eigenschaften und klicken Sie auf Benutzerdefinierte Eigenschaft hinzufügen.
Wenn das Tab Benutzerdefinierte Eigenschaften nicht vorhanden ist, überprüfen Sie, ob die
Systemeinstellungen Expertenmodus aktiviert ist (unter Einrichtung > Allgemein > Persönlich).
4. Geben Sie einen Namen und einen Wert für die Eigenschaft ein.
5. Klicken Sie auf Anwenden.
6. Klicken Sie auf Speichern.
Die benutzerdefinierte Eigenschaft wird dem Gerät hinzugefügt.
Hinweis
Eine benutzerdefinierte Geräteeigenschaft kann nicht denselben Namen wie eine Standard-
Geräteeigenschaft haben.
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11.5.2 Standard-Geräteeigenschaften erstellen
Sie können Standard-Eigenschaften erstellen, die jedem Gerät bei der Erstellung als benutzerdefinierte
Eigenschaften zugewiesen werden.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Allgemein und öffnen
Sie anschließend das Tab Standard-Geräteeigenschaften.
2. Klicken Sie auf Benutzerdefinierte Eigenschaft hinzufügen.
3. Geben Sie einen Namen und einen Wert für die Eigenschaft ein.
4. Klicken Sie auf Anwenden.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Hinweis
Eine benutzerdefinierte Geräteeigenschaft kann nicht denselben Namen wie eine Standard-
Geräteeigenschaft haben.
Hinweis
Falls dieselbe Eigenschaft sowohl für den Kunden als auch für den Superadministrator-Kunden definiert ist, wird der für den Kunden definierte Wert verwendet.
72
11.6 Zero-Touch-Registrierung
Mit der Android-Zero-Touch-Registrierung können Sie eine Massenregistrierung von Android-
Firmengeräten durchführen. Zero-Touch-fähige Geräte registrieren sich automatisch bei Ihrem
Sophos Mobile Server, wenn der Benutzer sie einschaltet.
Anforderungen
• Sie haben ein Konto für das Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung. Üblicherweise erstellt der Händler dieses Konto für Sie, wenn Sie Ihre ersten Geräte erwerben.
• Sie haben Android Enterprise in Sophos Mobile für das Szenario Managed Google Play Account
eingerichtet. Siehe Android Enterprise einrichten (Szenario „Managed Google Play Account“)
(Seite
335).
Einrichtungsschritte
Führen Sie folgende Schritte aus, um die Zero-Touch-Registrierung zu verwenden:
1. Aktivieren Sie die Zero-Touch-Registrierung in Sophos Mobile Admin und konfigurieren Sie die
Registrierungsdetails. Siehe
Zero-Touch-Registrierung einrichten (Seite 73).
2. Erstellen Sie im Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung eine Konfiguration für Sophos
Mobile. Siehe Zero-Touch-Konfiguration erstellen (Seite 73).
3. Erwerben Sie Zero-Touch-fähige Android-Geräte von einem Google-Enterprise-Händler.
4. Weisen Sie den Geräten die Zero-Touch-Konfiguration für Sophos Mobile zu. Siehe Zero-Touch-
Geräte bereitstellen (Seite 74).
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Sophos Mobile
Verwandte Informationen
Google-Webseite zu Zero-Touch-Registrierung (externer Link)
Google-Hilfe für die Zero-Touch-Registrierung (externer Link)
11.6.1 Zero-Touch-Registrierung einrichten
Sie richten die Zero-Touch-Registrierung in Sophos Mobile Admin ein, indem Sie die Einstellungen konfigurieren, die auf Zero-Touch-fähige Android-Geräte (kurz „Zero-Touch-Geräte“) angewendet werden, wenn sich diese bei Ihrem Sophos Mobile Server registrieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Zero-Touch.
2. Klicken Sie auf Zero-Touch-Registrierung verwenden.
3. Klicken Sie unter Konfigurationseinstellungen für Zero-Touch auf DPC extras, um
Einstellungen für das Gerät zu konfigurieren:
• Sprache: Die Sprache für die Android-Benutzeroberfläche.
• Zeitzone: Die auf dem Gerät eingestellte Zeitzone.
• System-Apps aktivieren: Standardmäßig werden System-Apps, die ein Symbol auf dem
Home-Bildschirm besitzen, deaktiviert, wenn ein Gerät im Android-Enterprise-Modus
„Gerätebesitzer“ eingerichtet wird. Wenn Sie diese Einstellung auswählen, bleiben alle System-
Apps aktiviert.
Basierend auf Ihren Einstellungen erstellt Sophos Mobile einen Konfigurations-Code, den Sie im
Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung eingeben müssen.
4. Konfigurieren Sie unter Registrierungseinstellungen die Registrierung von Zero-Touch-Geräten bei Sophos Mobile:
• Gerätegruppe: Die Gerätegruppe, der Zero-Touch-Geräte zugewiesen werden.
• Auftragspaket: Das Auftragspaket, das an das Gerät übertragen wird. Die Liste zeigt
Auftragspakete, die keinen Auftrag vom Typ Registrieren enthalten.
5. Klicken Sie auf Speichern, um die Registrierungs-Einstellungen zu speichern.
Um die Konfiguration der Zero-Touch-Registrierung abzuschließen, erstellen Sie im Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung eine Konfiguration für Sophos Mobile.
11.6.2 Zero-Touch-Konfiguration erstellen
Eine Zero-Touch-Konfiguration enthält Informationen für Geräte zur Registrierung bei Ihrem Sophos
Mobile Server. Sie erstellen diese Konfiguration im Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung.
Diese Prozedur setzt voraus, dass Sie Google-Zero-Touch-Registrierung in Sophos Mobile Admin eingerichtet haben. Siehe
Zero-Touch-Registrierung einrichten (Seite 73).
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Zero-Touch.
2. Klicken Sie neben DPC extras auf Kopieren, um den Konfigurations-Code in die Zwischenablage zu kopieren.
3. Öffnen Sie das Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung in einem neuen Browserfenster.
4. Erstellen Sie eine neue Konfiguration für Sophos Mobile:
• Wählen Sie für EMM DPC den Eintrag Sophos Mobile Control aus.
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Sophos Mobile
• Geben Sie in DPC extras den Konfigurations-Code ein, den Sie in die Zwischenablage kopiert haben.
5. Optional: Wählen Sie die Konfiguration als Standardkonfiguration aus. Sie wird dann automatisch allen neuen Geräten zugewiesen.
Verwandte Informationen
Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung (externer Link)
Google-Hilfe für die Zero-Touch-Registrierung (externer Link)
11.6.3 Zero-Touch-Geräte bereitstellen
Damit sich ein Zero-Touch-fähiges Gerät (kurz „Zero-Touch-Gerät“) bei Ihrem Sophos Mobile Server registriert, weisen Sie ihm die Konfiguration für Sophos Mobile zu.
1. Überprüfen Sie, dass die Geräte, die Sie bereitstellen wollen, im Google-Portal für die Zero-Touch-
Registrierung vorhanden sind.
Üblicherweise fügt der Händler die Geräte für Sie hinzu.
2. Weisen Sie im Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung den Geräten die Konfiguration für
Sophos Mobile zu.
Sie können die Konfiguration für Sophos Mobile auch als Standardkonfiguration festlegen, damit sie automatisch allen neuen Geräten zugewiesen wird.
3. Verteilen Sie die Geräte an Ihre Benutzer.
Die Benutzer müssen ein Konto in Sophos Mobile haben.
Wenn ein Benutzer das Gerät erstmalig einschaltet, startet der Android-Einrichtungsassistent.
Nachdem sich das Gerät mit dem Internet verbunden hat, registriert es sich bei Sophos Mobile im
Android-Enterprise-Modus „Gerätebesitzer“.
Hinweis
Falls ein Gerät bereits eingerichtet ist, wenn Sie es im Google-Portal für die Zero-Touch-
Registrierung hinzufügen, wird es auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.
11.6.4 Zero-Touch-Registrierung deaktivieren
So deaktivieren Sie die automatische Registrierung von Zero-Touch-fähigen Android-Geräten (kurz
„Zero-Touch-Geräten“) bei Sophos Mobile:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Zero-Touch.
2. Klicken Sie auf Zero-Touch-Konfiguration widerrufen.
Zero-Touch-Geräte verbinden sich danach weiterhin mit Ihrem Sophos Mobile Server, um sich zu registrieren. Der Server lehnt diese Anfrage jedoch ab.
Um die Verbindung zwischen Sophos Mobile und Android Zero Touch vollständig zu trennen, löschen Sie im Google-Portal für die Zero-Touch-Registrierung die Konfiguration für Sophos Mobile.
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Sophos Mobile
11.7 Knox Mobile Enrollment
Mit Samsung Knox Mobile Enrollment (KME) können Sie eine Massenregistrierung von Samsung-
Firmengeräten bei Sophos Mobile durchführen. KME-fähige Geräte registrieren sich automatisch bei
Ihrem Sophos Mobile Server, wenn der Benutzer sie einschaltet.
Anforderungen
• Sie haben ein Samsung-Konto.
• Sie haben ein Konto für das Samsung-Knox-Portal.
• Die zu registrierenden Geräte haben Knox 2.4 oder neuer, je nach Registrierungsszenario, das Sie verwenden wollen. Zum Beispiel ist für die Registrierung im Android-Enterprise-Modus
„Gerätebesitzer“ Knox 2.8 oder neuer erforderlich.
• Wenn Sie die Registrierung im Android-Enterprise-Modus durchführen wollen, müssen Sie in
Sophos Mobile Android Enterprise für das Szenario Managed Google Play Account eingerichtet haben. Siehe
Android Enterprise einrichten (Szenario „Managed Google Play Account“)
(Seite
335).
Einrichtungsschritte
Führen Sie folgende Schritte aus, um Knox Mobile Enrollment zu verwenden:
1. Aktivieren Sie Knox Mobile Enrollment in Sophos Mobile Admin und konfigurieren Sie die
Registrierungsdetails. Siehe
Knox Mobile Enrollment einrichten (Seite 75).
2. Erstellen Sie in der Samsung-Konsole für Knox Mobile Enrollment ein Profil für Sophos Mobile.
Siehe
(Seite 76).
3. Erwerben Sie KME-fähige Geräte.
4. Weisen Sie den Geräten das KME-Profil für Sophos Mobile zu. Siehe KME-Geräte bereitstellen
(Seite 77).
Verwandte Informationen
Samsung-Webseite zu Knox Mobile Enrollment (externer Link)
Samsung-Benutzerhilfe zu Knox Mobile Enrollment (englisch) (externer Link)
11.7.1 Knox Mobile Enrollment einrichten
Sie richten Samsung Knox Mobile Enrollment (KME) in Sophos Mobile Admin ein, indem Sie die
Einstellungen konfigurieren, die auf KME-Geräte angewendet werden, wenn sich diese bei Ihrem
Sophos Mobile Server registrieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Samsung KME.
2. Klicken Sie auf Knox Mobile Enrollment verwenden.
3. Konfigurieren Sie unter Registrierungseinstellungen die Registrierung von KME-Geräten bei
Sophos Mobile:
• Gerätegruppe: Die Gerätegruppe, der KME-Geräte zugewiesen werden.
Copyright © Sophos Limited 75
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• Auftragspaket (Android): Das Auftragspaket, das an das Gerät übertragen wird, wenn es als Standard-Android-Gerät registriert wird.
• Auftragspaket (Android Enterprise, Modus „Gerätebesitzer“): Das Auftragspaket, das an das Gerät übertragen wird, wenn es im Android-Enterprise-Modus „Gerätebesitzer“ registriert wird.
Die Listen zeigen Auftragspakete, die keinen Auftrag vom Typ Registrieren enthalten.
Sie konfigurieren den Registrierungsmodus, wenn Sie in der Samsung-Konsole für Knox
Mobile Enrollment ein MDM-Profil anlegen.
• Benutzer-Authentifizierung: Wenn dies selektiert ist, muss der Benutzer während der
Geräte-Einrichtung seine Anmeldeinformationen für Sophos Mobile eingeben. In Sophos
Mobile wird der Benutzer dem Gerät zugewiesen.
Wenn dies deselektiert ist, registriert sich das Gerät bei Sophos Mobile ohne
Benutzerzuweisung.
4. Klicken Sie auf Speichern, um die Registrierungs-Einstellungen zu speichern.
Um die Konfiguration von Knox Mobile Enrollment abzuschließen, erstellen Sie in der Samsung-
Konsole für Knox Mobile Enrollment ein MDM-Profil für Sophos Mobile.
11.7.2 KME-Profil erstellen
Ein Profil für Knox Mobile Enrollment (KME-Profil) enthält Informationen für Geräte zur Registrierung bei Ihrem Sophos Mobile Server. Sie erstellen dieses Profil in der Samsung-Konsole für Knox Mobile
Enrollment.
Diese Prozedur setzt voraus, dass Sie Samsung Knox Mobile Enrollment in Sophos Mobile Admin eingerichtet haben. Siehe
Knox Mobile Enrollment einrichten
(Seite 75).
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Samsung KME.
2. Öffnen Sie das Samsung-Knox-Portal in einem neuen Browserfenster und navigieren Sie zur Knox-
Mobile-Enrollment-Konsole.
3. Erstellen Sie in der Konsole für Knox Mobile Enrollment ein MDM-Profil für Sophos Mobile.
Wenn Sie sowohl die Android-Standardregistrierung als auch die Android-Enterprise-Registrierung
(Modus „Gerätebesitzer“) verwenden wollen, erstellen Sie zwei Profile und aktivieren Sie für eines der Profile die Gerätebesitzer-Option.
4. Verwenden Sie die in Sophos Mobile Admin unter MDM-Profilkonfiguration angezeigten Werte, um das Profil zu konfigurieren.
Klicken Sie in Sophos Mobile Admin neben einem Feld auf Kopieren, um den Wert in die
Zwischenablage zu kopieren.
Sie können auch noch weitere Profileinstellungen konfigurieren. Siehe hierzu die Samsung-
Benutzerhilfe zu Knox Mobile Enrollment.
5. Speichern Sie das Profil.
Verwandte Informationen
Samsung-Konsole für Knox Mobile Enrollment (externer Link)
Samsung-Benutzerhilfe zu Knox Mobile Enrollment (englisch) (externer Link)
76 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
11.7.3 KME-Geräte bereitstellen
Damit sich ein Knox-Mobile-Enrollment-fähiges Gerät (kurz „KME-Gerät“) bei Ihrem Sophos Mobile
Server registriert, weisen Sie ihm das Profil für Sophos Mobile zu.
1. Weisen Sie in der Knox-Mobile-Enrollment-Konsole den Geräten das Profil für Sophos Mobile zu.
Falls die Geräte nicht in der Knox-Mobile-Enrollment-Konsole angezeigt werden, wenden Sie sich an Ihren Händler.
2. Verteilen Sie die Geräte an Ihre Benutzer.
Wenn Sie in den KME-Registrierungseinstellungen in Sophos Mobile Admin die Option Benutzer-
Authentifizierung ausgewählt haben, müssen die Benutzer ein Konto in Sophos Mobile haben.
Wenn ein Benutzer das Gerät erstmalig einschaltet, startet ein Einrichtungsassistent für Knox Mobile
Enrollment. Nachdem sich das Gerät mit dem Internet verbunden hat, registriert es sich bei Sophos
Mobile.
Hinweis
Je nachdem, welchen Registrierungsmodus Sie in der Knox-Mobile-Enrollment-Konsole im Profil für Sophos Mobile konfiguriert haben, registriert sich das Gerät entweder im Android-Enterprise-
Modus „Gerätebesitzer“ oder als normales Android-Gerät.
11.7.4 Knox Mobile Enrollment deaktivieren
So deaktivieren Sie die automatische Registrierung von Knox-Mobile-Enrollment-fähigen Geräten
(kurz „KME-Geräten“) bei Sophos Mobile:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Samsung KME.
2. Klicken Sie auf KME-Konfiguration widerrufen.
KME-Geräte verbinden sich danach weiterhin mit Ihrem Sophos Mobile Server, um sich zu registrieren. Der Server lehnt diese Anfrage jedoch ab.
Um die Verbindung zwischen Sophos Mobile und Knox Mobile Enrollment vollständig zu trennen, löschen Sie in der Samsung-Konsole für Knox Mobile Enrollment das Profil für Sophos Mobile.
11.8 Apple DEP
Mit dem Apple-Programm zur Geräteregistrierung (Device Enrollment Program, kurz DEP) können
Sie iPhones, iPads und Macs in größeren Mengen kaufen und in Ihrem Unternehmen bereitstellen.
DEP vereinfacht mit folgenden Funktionen die Bereitstellung von Mobilgeräten:
• Konfigurierbarer Aktivierungsprozess.
• Drahtlose Aktivierung des Betreuungsmodus (Supervision mode).
• Over-The-Air-Konfiguration.
• Automatische Registrierung von Geräten bei Sophos Mobile während der Geräteaktivierung.
Copyright © Sophos Limited 77
Sophos Mobile
Tipp
Detaillierte Informationen zu DEP finden Sie auf der Apple-Website unter http://www.apple.com/ de/business/programs/ .
Vorbereitungsschritte
Um die Verwaltung von DEP-Geräten mit Sophos Mobile einzurichten, führen Sie einmalig die folgenden Schritte aus:
1. Erstellen Sie im Apple-DEP-Web-Portal einen virtuellen MDM-Server und verknüpfen Sie diesen
mit Sophos Mobile. Siehe Apple DEP einrichten (Seite 78).
2. Erstellen Sie in Sophos Mobile ein oder mehrere DEP-Profile, mit denen verschiedene,
DEP-spezifische Geräteeigenschaften konfiguriert werden. Mit einem DEP-Profil können Sie außerdem den Einrichtungsassistenten anpassen, der nach dem ersten Einschalten eines
Gerätes startet. Siehe DEP-Profil erstellen (Seite 80).
Bereitstellungsschritte
Der typische Ablauf zur Bereitstellung gekaufter DEP-Geräte beinhaltet die folgenden Schritte:
1. Kaufen Sie die Geräte von Apple oder einem zugelassenen DEP-Händler.
2. Weisen Sie im Apple-DEP-Portal die Geräte dem MDM-Server von Sophos Mobile zu.
Informationen zu diesem und dem folgenden Schritt finden Sie in DEP-Geräte bereitstellen
(Seite
80).
3. Weisen Sie in Sophos Mobile Admin den Geräten ein DEP-Profil zu.
4. Verteilen Sie die Geräte an Ihre Benutzer.
5. Wenn die Benutzer die Geräte erstmalig einschalten, startet der angepasste
Einrichtungsassistent. Während der Einrichtung werden die Geräte bei Sophos Mobile registriert und der Benutzer wird dem Gerät zugewiesen.
6. Bei Bedarf können Sie zusätzliche Auftragspakete auf die Geräte übertragen, um die
Provisionierung zu vervollständigen.
11.8.1 Apple DEP einrichten
Voraussetzung: Sie haben sich für das Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP) registriert und ein Administratorkonto für das Apple-DEP-Webportal eingerichtet.
Hinweis
Detaillierte Informationen zur DEP-Registrierung finden Sie auf der Apple-DEP-Website unter http://www.apple.com/de/business/programs/ oder in der Hilfe zu den Apple
Bereitstellungsprogrammen .
Tipp
Wenn Sie sich bereits für das Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP) registriert haben, können Sie dieselbe Apple-ID auch für DEP verwenden.
78 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Um Apple DEP mit Sophos Mobile zu verwenden, müssen Sie im Apple-DEP-Webportal einen virtuellen MDM-Server erstellen und mit dem Sophos Mobile Server verknüpfen. Dies beinhaltet einen Verifizierungsprozess, um eine sichere Verbindung zwischen Sophos Mobile und dem Apple-
DEP-Webservice herzustellen.
So richten Sie einen virtuellen MDM-Server für Sophos Mobile ein:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Apple DEP.
2. Klicken Sie auf Öffentlichen Schlüssel herunterladen, um den öffentlichen Schlüssel von
Sophos Mobile für Apple DEP herunterzuladen.
Die Datei wird abhängig von den Download-Einstellungen Ihres Webbrowsers auf Ihrem Computer gespeichert.
3. Rufen Sie in einem Browser-Fenster das Apple-DEP-Webportal unter https:// deploy.apple.com
auf.
Sie können hierzu auf den Link Apple-DEP-Webportal in Sophos Mobile klicken.
4. Melden Sie sich am Apple-DEP-Webportal mit der Apple-ID Ihres Unternehmens an.
5. Navigieren Sie im Portal zu Device Enrollment ProgramServer verwalten und klicken Sie anschließend auf MDM-Server hinzufügen.
6. Geben Sie einen Namen für den MDM-Server ein, zum Beispiel Sophos Mobile .
7. Laden Sie im nächsten Schritt die Datei mit dem öffentlichen Schlüssel hoch, die Sie zuvor von
Sophos Mobile heruntergeladen haben.
8. Laden Sie im nächsten Schritt das Server-Token herunter.
Anschließend können Sie sich vom DEP-Portal abmelden.
9. Klicken Sie in Sophos Mobile auf dem Tab Apple DEP auf Datei hochladen und wählen Sie das
Server-Token aus, das Sie vom Apple-DEP-Portal heruntergeladen haben.
Die Details Ihres virtuellen MDM-Servers werden angezeigt.
10. Klicken Sie auf Speichern, um Ihre Änderungen zu speichern.
Das DEP-Server-Token ist ein Jahr gültig.
Wichtig
Wenn Sie im Apple-DEP-Webportal ein neues Server-Token erstellen, müssen Sie dieselbe
Apple-ID verwenden, die Sie für die Erstausstellung des Tokens verwendet haben.
11.8.2 Apple DEP zurücksetzen
Setzen Sie die in Sophos Mobile gespeicherten Informationen für Apple DEP zurück, um Ihr
Apple-DEP-Token aus Sophos Mobile zu entfernen, zum Beispiel, wenn Sie ein falsches Token hochgeladen haben.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Apple DEP.
2. Klicken Sie auf Apple DEP zurücksetzen.
Das Apple-DEP-Token, alle Apple-DEP-Geräte und alle Apple-DEP-Profile werden aus Sophos
Mobile gelöscht.
Um Ihre Apple-DEP-Geräte nicht mehr mit Sophos Mobile zu verwalten, entfernen Sie Apple-DEP-
Webportal Sophos Mobile als MDM-Server.
Copyright © Sophos Limited 79
Sophos Mobile
11.8.3 DEP-Profil erstellen
Bevor Sie DEP-Profile erstellen können, müssen Sie das Apple-Programm zur Geräteregistrierung
(DEP) einrichten. Siehe Apple DEP einrichten (Seite 78).
Ein DEP-Profil wird einem DEP-Gerät zugewiesen und vom Apple-Server während der
Geräteaktivierung ausgewertet. Es enthält folgende Informationen:
• Den MDM-Server (also der Sophos Mobile Server), mit dem das Gerät verwaltet wird.
• Konfigurationseinstellungen für die Registrierung bei Sophos Mobile.
• Eine Liste der Host-Geräte, mit denen das Gerät gekoppelt werden darf.
• Benutzerdefinierte Einstellungen für den Einrichtungsassistenten, der nach dem ersten Einschalten eines Gerätes startet.
Bei Bedarf können Sie mehrere DEP-Profile erstellen, um verschiedene Einrichtungs- und
Konfigurations-Einstellungen für Ihre DEP-Geräte zu verwenden.
So erstellen Sie ein DEP-Profil:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Apple-DEP-Profile.
2. Klicken Sie auf Hinzufügen.
3. Geben Sie im Dialog DEP-Profil bearbeiten die erforderlichen Einstellungen ein.
4. Um das Profil allen neuen DEP-Geräten zuzuweisen, denen kein Profil manuell zugewiesen wurde, wählen Sie es in der Liste Standard-DEP-Profil für neue Geräte aus.
Wenn Sie Keine auswählen, müssen Sie neuen DEP-Geräten ein DEP-Profil manuell zuweisen wie in
(Seite 80) beschrieben. Andernfalls werden DEP-Geräte bei der
Aktivierung nicht bei Sophos Mobile registriert.
5. Klicken Sie auf Speichern, um Ihre Änderungen zu speichern.
Verwandte Referenzinformationen
Einstellungen für DEP-Profile (iOS) (Seite 84)
Einstellungen für DEP-Profile (macOS) (Seite 88)
11.8.4 DEP-Geräte bereitstellen
Führen Sie diese Prozedur aus, um Ihre Geräte mit Apple DEP zu verbinden und bei Sophos Mobile zu registrieren.
Sie können Geräte verwalten, die Sie entweder bei Apple oder bei einem zugelassenen DEP-
Händler erworben haben. Bevor Sie Geräte mit Apple DEP verbinden können, müssen Sie den
Händler am Apple-DEP-Portal einrichten.
Hinweis
Normalerweise führen Sie diese Prozedur aus, bevor Sie die DEP-Geräte an Ihre Benutzer
übergeben und diese die Geräte aktivieren und verwenden.
80 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
Detaillierte Informationen zum Apple-DEP-Portal finden Sie in der Hilfe zu den Apple
Bereitstellungsprogrammen .
So weisen Sie Ihre Geräte Sophos Mobile zu und weisen ihnen ein DEP-Profil zu:
1. Geben Sie in Ihrem Webbrowser die URL https://deploy.apple.com
ein, um das Webportal für die Apple-Bereitstellungsprogramme zu öffnen, und melden Sie sich anschließend mit der
Apple-ID Ihres Unternehmens an.
2. Navigieren Sie im Portal zu Device Enrollment ProgramGeräte verwalten.
3. Wählen Sie im Punkt Geräte auswählen nach Ihre neuen Geräte über die Seriennummer oder die
Bestellnummer aus, oder laden Sie eine CSV-Datei mit den Seriennummern hoch.
Hinweis
Falls Sie die Geräte bei einem Händler erworben haben, sind diese innerhalb von 24 Stunden, nachdem der Händler Ihre Bestellung an Apple übermittelt hat, im DEP-Portal verfügbar.
4. Wählen Sie im Punkt Aktion auswählen die Option Server zuweisen aus und wählen Sie anschließend den virtuellen MDM-Server aus, den Sie für Sophos Mobile eingerichtet haben, wie in
Apple DEP einrichten (Seite 78) beschrieben.
5. Klicken Sie auf OK, um die Zuweisung auszuführen.
Anschließend können Sie sich vom DEP-Portal abmelden.
Wenn Sie ein Standard-DEP-Profil eingerichtet haben wie in DEP-Profil erstellen (Seite 80)
beschrieben, können Sie die weiteren Schritte überspringen.
6. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin an. Verwenden Sie die Zugangsdaten eines
Administrators für den Kunden, für den Sie DEP-Geräte verwalten wollen.
7. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte und anschließend auf Apple
DEP.
Auf der Seite Apple-DEP-Geräte sind alle Geräte aufgelistet, denen Sie Sophos Mobile im Apple-
DEP-Webportal zugewiesen haben.
8. Falls Geräte nicht angezeigt werden, die Sie Sophos Mobile erst vor Kurzem zugewiesen haben, klicken Sie auf Mit dem Apple-DEP-Portal synchronisieren.
Hinweis
Um die Belastung des Apple-DEP-Servers zu begrenzen, müssen Sie nach jeder
Synchronisierung eine kurze Zeit warten, bevor Sie erneut synchronisieren können.
9. Wählen Sie die neuen Geräte aus und klicken Sie anschließend auf AktionenProfil zuweisen.
10. Wählen Sie im Bestätigungsdialog das DEP-Profil aus, das Sie den Geräten zuweisen wollen, und klicken Sie anschließend auf OK.
Wenn die erworbenen Geräte in Ihrem Unternehmen eintreffen, können Sie sie an Ihre Benutzer
übergeben. Es ist keine weitere Konfiguration erforderlich. Wenn die Benutzer die Geräte erstmalig einschalten, werden die iOS-Einrichtung und die Registrierung bei Sophos Mobile so durchgeführt, wie Sie es im zugewiesenen DEP-Profil konfiguriert haben.
Falls Sie im Profil die Option Benutzer zuweisen ausgewählt haben wie in DEP-Profil erstellen
(Seite 80) beschrieben, werden die Benutzer automatisch ihren Geräten zugewiesen.
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Sophos Mobile
11.8.5 DEP-Geräte verwalten
DEP-Geräte werden in Sophos Mobile genauso wie Nicht-DEP-Geräte verwaltet. Siehe
DEP-Geräten können Sie zusätzlich ein DEP-Profil zuweisen. Das DEP-Profil wird vom Apple-
Server während der Geräteaktivierung ausgewertet. Siehe
(Seite 80).
Hinweis
Das in Sophos Mobile angezeigte DEP-Profil ist unter Umständen nicht das Profil, das tatsächlich auf dem Gerät verwendet wird. Wenn Sie nach der Geräteaktivierung die Zuweisung ändern, wird solange das ursprünglich zugewiesene Profil verwendet, bis das Gerät zurückgesetzt und erneut aktiviert wird.
So ändern Sie das DEP-Profil eines Gerätes:
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte und anschließend auf Apple
DEP.
Auf der Seite Apple-DEP-Geräte sind alle Geräte aufgelistet, denen Sie Sophos Mobile im Apple-
DEP-Webportal zugewiesen haben.
2. Klicken Sie auf Mit dem Apple-DEP-Portal synchronisieren, um die DEP-Informationen zu aktualisieren.
3. Wählen Sie die Geräte aus, denen Sie ein anderes DEP-Profil zuweisen wollen.
4. Klicken Sie auf Aktionen und anschließend auf die gewünschte Aktion:
• Profil zuweisen: Wählen Sie das DEP-Profil aus, das den Geräten bei der nächsten
Aktivierung zugewiesen wird.
• Profilzuweisung aufheben: Bei der nächsten Geräte-Aktivierung kein DEP-Profil zuweisen.
Die neue Profilzuweisung wird auf der Seite Apple-DEP-Geräte angezeigt. Die Änderungen werden beim nächsten Zurücksetzen und Aktivieren der Geräte angewendet.
11.8.6 iOS-DEP-Gerät manuell hinzufügen
Sie können ein iPhone oder iPad manuell für das Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP) registrieren. Dies ist zum Beispiel nützlich, wenn Sie das Gerät nicht direkt von Apple oder einem zugelassenen DEP-Händler erworben haben.
Wichtig
Das Gerät wird auf den Werkszustand zurückgesetzt.
1. Verbinden Sie das Gerät per USB mit einem Mac, auf dem Apple Configurator 2.5 oder neuer installiert ist.
2. Gehen Sie in Apple Configurator zu Datei > Neues Profil > WLAN, um ein Netzwerkprofil für Ihre
WLAN-Verbindung zu erstellen.
Das Gerät benötigt dieses Profil, um sich mit dem Server für die Apple-DEP-Registrierung zu verbinden.
3. Gehen Sie zu Einstellungen > Firmen und klicken Sie auf die Schaltfläche Plus, um einen Eintrag für Ihre Organisation zu erstellen.
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Verwenden Sie die Apple-ID und das Kennwort Ihres Apple-DEP-Kontos. Wählen Sie auch aus, eine neue Betreuungsidentität zu erstellen.
4. Gehen Sie zu Einstellungen > Server und klicken Sie auf die Schaltfläche Plus, um einen
Servereintrag zu erstellen.
Hinweis
Im Feld Registrierungs-UTR können Sie einen beliebigen Wert eingeben. Apple Configurator verwendet diesen Wert nicht für die Registrierung von DEP-Geräten.
5. Wählen Sie das Gerät aus und klicken Sie anschließend auf Vorbereiten.
6. Wählen Sie Manuelle Konfiguration und folgen Sie den Schritten im Assistenten, um das Gerät vorzubereiten.
• Wählen Sie den Server und das Netzwerkprofil aus, die Sie zuvor erstellt haben.
• Überspringen Sie die Konfiguration des iOS-Einrichtungsassistenten. Sie konfigurieren dies im
DEP-Profil von Sophos Mobile.
7. Warten Sie, bis die Vorbereitungsprozedur beendet ist. Schalten Sie das Gerät während dieses
Vorgangs nicht aus.
Nachdem das Gerät registriert wurde, können Sie es im Apple-DEP-Portal über die Seriennummer auswählen.
Bevor Sie das Gerät an einen Benutzer übergeben, registrieren Sie es bei Sophos Mobile wie in
(Seite 80) beschrieben.
Verwandte Informationen
Apple Configurator 2 Benutzerhandbuch - Manuelles Vorbereiten von Geräten (externer Link)
11.8.7 Supervision Hosts konfigurieren
Sie können Supervision Hosts für Ihre iOS-DEP-Geräte konfigurieren, d.h. Computer, die eine sogenannte Betreuungsidentität für Ihre iOS-DEP-Geräte haben. iOS-DEP-Geräte können mit einem
Supervision Host auch dann gekoppelt werden, wenn Sie die USB-Kopplung grundsätzlich blockiert haben.
Nur Macs können Supervision Host sein.
Um einen Mac zum Supervision Host zu machen, laden Sie das Zertifikat seiner Betreuungsidentität nach Sophos Mobile hoch.
1. Erstellen Sie auf dem Mac in Apple Configurator eine neue Organisation oder verwenden Sie eine vorhandene Organisation.
2. Öffnen Sie die App Schlüsselbundverwaltung.
3. Exportieren Sie unter Meine Zertifikate das Zertifikat der Organisation.
Jede Organisation, die Sie in Apple Configurator konfiguriert haben, hat ein eigenes Zertifikat.
Stellen Sie im Exportdialog sicher, dass das Zertifikat im Format CER (Dateiendung .cer) exportiert wird.
4. Öffnen Sie in Sophos Mobile Ihr iOS-DEP-Profil und konfigurieren Sie auf dem Tab USB-
Kopplung folgende Einstellungen: a) Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen USB-Kopplung mit beliebigen Host-Computern
erlauben.
b) Klicken Sie auf Host-Zertifikat hochladen, um die Zertifikatdatei hochzuladen.
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5. Optional: Um einen weiteren Mac zum Supervision Host zu machen, haben Sie folgende
Möglichkeiten:
• Laden Sie ein weiteres Zertifikat in das iOS-DEP-Profil hoch.
• Verwenden Sie auf beiden Macs dieselbe Organisation. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
Exportieren Sie auf dem ersten Mac die Organisation aus Apple Configurator und importieren Sie sie auf dem zweiten Mac.
• Verwenden Sie auf beiden Macs dieselbe Betreuungsidentität. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
Exportieren Sie auf dem ersten Mac die Betreuungsidentität aus Apple Configurator im
Format PKCS #12 (Dateiendung .p12). Öffnen Sie auf dem zweiten Mac die p12-Datei mit der App Schlüsselbundverwaltung.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 80)
Verwandte Referenzinformationen
Einstellungen für DEP-Profile (iOS) (Seite 84)
Verwandte Informationen
Apple Configurator 2 Benutzerhandbuch - Organisationsbezogene Einstellungen (Externer Link)
11.8.8 Einstellungen für DEP-Profile (iOS)
Allgemeine Einstellungen
Einstellung/Feld
Name
Beschreibung
Gerätegruppe
Auftragspaket
Beschreibung
Der Name des DEP-Profils.
Eine optionale Beschreibung des DEP-Profils.
Eine Gerätegruppe, die Geräten zugewiesen wird, wenn diese bei Sophos Mobile registriert werden.
Informationen zu Gerätegruppen finden Sie in
(Seite 93).
Hinweis
Wir empfehlen, zur Vereinfachung der Geräteverwaltung eine eigene Gerätegruppe für DEP-Geräte zu verwenden.
Ein Auftragspaket, das an Geräte übertragen wird, wenn diese bei Sophos Mobile registriert werden.
Die Liste enthält alle Auftragspakete, die keinen
Registrierungsauftrag enthalten.
Informationen zu Auftragspaketen finden Sie in
(Seite 296).
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Sophos Mobile
Registrierung
Einstellung/Feld
Gerät betreuen
Benutzer kann MDM-Profil entfernen
SMC-App installieren
Beschreibung
Das Gerät ist betreut (Supervision mode).
Der Benutzer kann das Sophos Mobile Registrierungsprofil
über die iOS-Benutzeroberfläche entfernen.
Diese Option kann nur für betreute Geräte deaktiviert werden.
Die App Sophos Mobile Control wird auf dem Gerät installiert.
Wenn Sie diese Option aktivieren, müssen Sie außerdem auf dem Tab iOS-Einrichtung die Option
Apple-ID deaktivieren. Dies ist erforderlich, damit
Sophos Mobile die App aus dem App Store installieren kann.
Hinweis
Alternativ, falls Sie sich für das Apple-Programm für
Volumenlizenzen (VPP) registriert haben, kann die App
Sophos Mobile als VPP-App installiert werden, auch wenn das Gerät nicht mit einer Apple-ID verknüpft ist. Das
Gerät muss sich im Status verwaltet befinden. Siehe VPP-
Apps automatisch zuweisen (Seite 326).
Benutzer kann Zuweisung des MDM-Profils
überspringen
Gerätebenutzer zuweisen
Der Benutzer kann den Einrichtungsschritt überspringen, in dem das Sophos Mobile Registrierungsprofil angewendet wird.
Während der Registrierung bei Sophos Mobile wird der
Benutzer nach seinen Anmeldeinformationen für das
Self Service Portal gefragt und anschließend dem Gerät zugewiesen.
Mit dieser Option können Sie eine automatische
Zuweisung des Benutzers zum Gerät vornehmen.
iOS-Einrichtung
Auf dem Tab iOS-Einrichtung deaktivieren Sie Schritte des Einrichtungsassistenten, der nach dem ersten Einschalten eines Gerätes startet.
Hinweis
Diese Einstellungen wirken sich nur auf die iOS-Einrichtung aus. Wenn Sie einen
Konfigurationsschritt deaktivieren, kann der Benutzer trotzdem die jeweilige Einstellung nachträglich vornehmen. Um eine Funktion vollständig zu deaktivieren, verwenden Sie eine
Konfiguration Einschränkungen. Siehe Konfiguration „Einschränkungen“ (iOS-Geräteprofil)
(Seite
185).
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Aus Backup wiederherstellen
„Daten von Android übertragen“ deaktivieren
Diagnose
Standortdienste
Siri
Anzeigezoom
Tastaturlayout
Apple-ID
Apple Pay
Touch-ID
Kennung
Geschäftsbedingungen
Watch-Migration
Home-Button-Feedback
Beschreibung
Das Wiederherstellen von Daten aus einem iCloudoder iTunes-Backup oder von einem Android-Gerät wird
übersprungen.
Die Option zum Übertragen von Daten von einem Android-
Gerät ist nicht verfügbar.
Die Konfiguration „Diagnostics“ wird übersprungen. Es werden keine Diagnose- und Nutzungsdaten an Apple gesendet.
Die Konfiguration von Ortungsdiensten wird übersprungen.
Ortungsdienste sind ausgeschaltet.
Die Konfiguration von Siri wird übersprungen. Siri ist ausgeschaltet.
Die Konfiguration „Anzeigezoom“ zum Einstellen einer vergrößerten Anzeige mit größeren Symbolen, Beschriftungen und Schaltflächen wird übersprungen.
Die Konfiguration des Tastaturlayouts wird übersprungen.
Die Konfiguration einer Apple-ID wird übersprungen. Der
Benutzer kann sich nicht mit seiner Apple-ID an Apple-
Diensten anmelden.
Die Konfiguration „Apple Pay“ wird übersprungen. Der
Benutzer kann keine Kreditkarten- oder Guthabenkarten-
Informationen für das Bezahlen mit Apple Pay in Stores oder
Apps hinzufügen.
Die Konfiguration „Touch ID“ wird übersprungen. Der Benutzer kann keinen Fingerabdruck als Passcode-Ersatz einrichten.
Die Erstellung eines Passcodes zum Entsperren des Gerätes wird übersprungen.
Die Anzeige der Seite Nutzungsbedingungen wird
übersprungen.
Das Wiederherstellen von Apple-Watch-Daten aus einem iCloud- oder iTunes-Backup wird übersprungen.
Für iPhone 7 und neuer: Die Konfiguration des Home-Button-
Feedback, d.h. der Berührungsrückmeldung beim Klicken des virtuellen Home-Buttons, wird übersprungen.
Support-Informationen
Einstellung/Feld
Abteilung
Beschreibung
Der Name der Abteilung oder des Standorts, der mit dem Profil verbunden ist.
Dieser Name wird mit weiteren Informationen angezeigt, wenn der Benutzer während der
Geräteeinrichtung auf Über Konfiguration klickt.
86 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Telefonnummer
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Support-Telefonnummer für Ihr Unternehmen.
Das Feld ist mit der Telefonnummer aus den
Kontaktdetails für technische Unterstützung
vorausgefüllt. Siehe IT-Kontakt konfigurieren
(Seite
16).
Hinweis
Die Telefonnummer wird im DEP-Profil gespeichert, ist aber für den Gerätebenutzer nicht verfügbar.
Die Support-E-Mail-Adresse für Ihr Unternehmen.
Das Feld ist mit der E-Mail-Adresse aus den
Kontaktdetails für technische Unterstützung
vorausgefüllt. Siehe IT-Kontakt konfigurieren
(Seite
16).
Hinweis
Die E-Mail-Adresse wird im DEP-Profil gespeichert, ist aber für den Gerätebenutzer nicht verfügbar.
USB-Kopplung
Auf dem Tab USB-Kopplung können Sie festlegen, dass die USB-Kopplung von iOS-DEP-Geräten nur mit ausgewählten Macs möglich ist. USB-Kopplung wird benötigt, um das Gerät mit iTunes oder
Apple Configurator zu verbinden.
Einstellung/Feld
USB-Kopplung mit beliebigen Host-
Computern erlauben
Host-Zertifikat hochladen
Beschreibung
Wenn Sie das Kontrollkästchen aktivieren, können Sie das Gerät mit allen Computern koppeln.
Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren, können
Sie das Gerät nur mit Macs koppeln, die Supervision
Host sind. Sie können das Gerät nicht mit Windows-
Computern koppeln.
Laden Sie ein Zertifikat für die Betreuungsidentität hoch.
Dadurch wird ein Mac, der das Zertifikat in seinem
Schlüsselbund hat, zum Supervision Host. Siehe
Supervision Hosts konfigurieren (Seite 83).
Sie können mehrere Zertifikate hochladen.
Hinweis
Wenn Sie USB-Kopplung mit beliebigen Host-Computern erlauben deaktivieren und kein
Zertifikat hochladen, können Sie das Gerät nicht mit iTunes oder Apple Configurator verbinden.
Copyright © Sophos Limited 87
Sophos Mobile
Zugehörige Aufgaben
(Seite 80)
11.8.9 Einstellungen für DEP-Profile (macOS)
Allgemeine Einstellungen
Einstellung/Feld
Name
Beschreibung
Gerätegruppe
Auftragspaket
Beschreibung
Der Name des DEP-Profils.
Eine optionale Beschreibung des DEP-Profils.
Eine Gerätegruppe, die Geräten zugewiesen wird, wenn diese bei Sophos Mobile registriert werden.
Informationen zu Gerätegruppen finden Sie in
(Seite 93).
Hinweis
Wir empfehlen, zur Vereinfachung der Geräteverwaltung eine eigene Gerätegruppe für DEP-Geräte zu verwenden.
Ein Auftragspaket, das an Geräte übertragen wird, wenn diese bei Sophos Mobile registriert werden.
Die Liste enthält alle Auftragspakete, die keinen
Registrierungsauftrag enthalten.
Informationen zu Auftragspaketen finden Sie in
(Seite 296).
Registrierung
Einstellung/Feld
Benutzer kann Zuweisung des MDM-Profils
überspringen
Gerätebenutzer zuweisen
Beschreibung
Der Benutzer kann den Einrichtungsschritt überspringen, in dem das Sophos Mobile Registrierungsprofil angewendet wird.
Während der Registrierung bei Sophos Mobile wird der
Benutzer nach seinen Anmeldeinformationen für das
Self Service Portal gefragt und anschließend dem Gerät zugewiesen.
Mit dieser Option können Sie eine automatische
Zuweisung des Benutzers zum Gerät vornehmen.
macOS-Einrichtung
Auf dem Tab macOS-Einrichtung deaktivieren Sie Schritte des Einrichtungsassistenten, der nach dem ersten Einschalten eines Gerätes startet.
88 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
Diese Einstellungen wirken sich nur auf die macOS-Einrichtung aus. Wenn Sie einen
Konfigurationsschritt deaktivieren, kann der Benutzer trotzdem die jeweilige Einstellung nachträglich vornehmen. Um eine Funktion vollständig zu deaktivieren, verwenden Sie eine Konfiguration Einschränkungen. Siehe
Konfiguration „Einschränkungen“ (macOS-
Geräterichtlinie) (Seite 233) und
Konfiguration „Einschränkungen“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
(Seite 251).
Einstellung/Feld
Aus Backup wiederherstellen
Apple-ID iCloud-Analyse
Standortdienste
Geschäftsbedingungen
Registrierung
Diagnose
FileVault-Festplattenverschlüsselung
Siri
Beschreibung
Das Wiederherstellen von Daten aus einem iCloudoder iTunes-Backup oder von einem Android-Gerät wird
übersprungen.
Die Konfiguration einer Apple-ID wird übersprungen. Der
Benutzer kann sich nicht mit seiner Apple-ID an Apple-
Diensten anmelden.
Die Konfiguration der iCloud-Analyse wird übersprungen.
Es werden keine Diagnose- und Nutzungsdaten des iCloud-
Kontos an Apple gesendet.
Die Konfiguration von Ortungsdiensten wird übersprungen.
Ortungsdienste sind ausgeschaltet.
Die Anzeige der Seite Nutzungsbedingungen wird
übersprungen.
Die Erstellung eines Computerkontos wird übersprungen.
Die Konfiguration „Diagnostics“ wird übersprungen. Es werden keine Diagnose- und Nutzungsdaten an Apple gesendet.
Die Konfiguration der FileVault-Festplattenverschlüsselung wird übersprungen. FileVault ist ausgeschaltet.
Die Konfiguration von Siri wird übersprungen. Siri ist ausgeschaltet.
Support-Informationen
Einstellung/Feld
Abteilung
Beschreibung
Der Name der Abteilung oder des Standorts, der mit dem Profil verbunden ist.
Dieser Name wird mit weiteren Informationen angezeigt, wenn der Benutzer während der
Geräteeinrichtung auf Über Konfiguration klickt.
Copyright © Sophos Limited 89
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Telefonnummer
Beschreibung
Die Support-Telefonnummer für Ihr Unternehmen.
Das Feld ist mit der Telefonnummer aus den
Kontaktdetails für technische Unterstützung
vorausgefüllt. Siehe IT-Kontakt konfigurieren
(Seite
16).
Hinweis
Die Telefonnummer wird im DEP-Profil gespeichert, ist aber für den Gerätebenutzer nicht verfügbar.
Die Support-E-Mail-Adresse für Ihr Unternehmen.
Das Feld ist mit der E-Mail-Adresse aus den
Kontaktdetails für technische Unterstützung
vorausgefüllt. Siehe IT-Kontakt konfigurieren
(Seite
16).
Hinweis
Die E-Mail-Adresse wird im DEP-Profil gespeichert, ist aber für den Gerätebenutzer nicht verfügbar.
Zugehörige Aufgaben
(Seite 80)
11.9 Integration von Duo Security
Sie können Sophos Mobile mit der Authentisierungssoftware Duo Security verbinden. Dies ermöglicht
Duo Security, Geräte anhand ihres Verwaltungsstatus in Sophos Mobile als vertrauensvoll zu identifizieren.
Duo Security benutzt für Android und iOS unterschiedliche Verfahren, um den Vertrauensstatus eines Gerätes zu bestimmen:
• Für Android-Geräte ermittelt Duo Security den Vertrauensstatus über die Webservice-Schnittstelle von Sophos Mobile.
• Für iOS-Geräte ermittelt Duo Security den Vertrauensstatus, indem es das Vorhandensein eines bestimmten Zertifikats auf dem Gerät prüft.
Hinweis
Weitere Informationen zu vertrauenswürdigen Geräten finden Sie in der Dokumentation zu Duo
Security.
90 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
11.9.1 Die Integration von Duo Security für Android-Geräte konfigurieren
Führen Sie die folgenden Schritte aus, damit Duo Security den Vertrauensstatus Ihrer Android-Geräte bestimmen kann.
1. Erstellen Sie in Sophos Mobile einen Administrator mit der Rolle Duo API.
2. Geben Sie im Duo Admin Panel den Namen und das Kennwort dieses Administrators ein.
Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zu Duo Security.
Um den Vertrauensstatus eines Android-Gerätes zu bestimmen, sendet die Android-App Duo Mobile die Geräte-ID an den Duo-Security-Server. Der Duo-Security-Server ruft dann den Gerätestatus über die Webservice-Schnittstelle von Sophos Mobile ab und klassifiziert das Gerät als vertrauenswürdig.
Zugehörige Konzepte
(Seite 5)
Zugehörige Aufgaben
(Seite 370)
11.9.2 Die Integration von Duo Security für iOS-Geräte konfigurieren
Führen Sie die folgenden Schritte aus, damit Duo Security den Vertrauensstatus Ihrer iOS-Geräte bestimmen kann.
1. Konfigurieren Sie die Verbindung zum Duo-Zertifikatsserver: a) Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-
Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Duo Security.
b) Geben Sie die von Duo bereitgestellten Einstellungen ein.
2. Fügen Sie dem iOS-Geräteprofil, welches Sie für Ihre iOS-Geräte verwenden, eine Konfiguration
Duo-Gerätezertifikat hinzu.
3. Aktualisieren Sie das iOS-Geräteprofil auf den Geräten.
Hierdurch wird ein Duo-Gerätezertifikat auf den Geräten installiert. Die iOS-App Duo Mobile erkennt das Zertifikat und klassifiziert das Gerät als vertrauenswürdig.
Zugehörige Aufgaben
Profile auf Geräten installieren
(Seite 109)
Verwandte Referenzinformationen
Duo-Gerätezertifikat (iOS-Geräteprofil)
(Seite 217)
11.10 Fernsteuerung mit TeamViewer
TeamViewer ist eine externe Fernsteuerungssoftware. Mit der TeamViewer-Integration können Sie in
Sophos Mobile eine Fernsteuerungs-Sitzung mit einem verwalteten Android- oder iOS-Gerät starten, ohne Sitzungs-ID oder Kennwort verwenden zu müssen.
Copyright © Sophos Limited 91
Sophos Mobile
11.10.1 TeamViewer-Integration einrichten
Damit Sie in Sophos Mobile TeamViewer-Sitzungen starten können, müssen Sie eine TeamViewer-
Anwendung erstellen und diese mit Sophos Mobile verknüpfen.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab TeamViewer.
2. Klicken Sie auf TeamViewer-Konfigurationsassistent.
Der Assistent leitet Sie durch die Einrichtungsprozedur.
a) Erstellen Sie ein TeamViewer-Konto.
b) Erstellen Sie in der TeamViewer Management Console eine Anwendung und verknüpfen Sie diese mit Sophos Mobile.
3. Installieren Sie die TeamViewer-Software: a) Falls erforderlich, wechseln Sie zu dem Computer, auf dem Sie Sophos Mobile verwenden.
Installieren Sie den TeamViewer-Client für Windows von der TeamViewer-Website.
b) Installieren Sie auf den Geräten, die Sie steuern wollen, die App TeamViewer QuickSupport aus Google Play bzw. aus dem App Store.
Nachdem Sie die TeamViewer-Integration eingerichtet haben, steht die Geräteaktion Fernzugriff
anfordern zur Verfügung.
Verwandte Informationen
TeamViewer-Webseite (externer Link)
TeamViewer Management Console (externer Link)
11.10.2 TeamViewer-Sitzung starten
Hinweis
Sie benötigen eine TeamViewer-Lizenz und das Add-on „Support für mobile Geräte“.
Sophos Mobile unterstützt TeamViewer-Sitzungen mit Android- und iOS-Geräten.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das Gerät, das Sie steuern wollen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf Aktionen > Fernzugriff anfordern.
Dies startet eine TeamViewer-Sitzung auf Ihrem Computer und auf dem ausgewählten Gerät.
Nachdem der Benutzer der Verbindung zugestimmt hat, können Sie das Gerät fernsteuern.
92 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
12 Gerätegruppen
Gerätegruppen dienen zur Kategorisierung von Geräten. Da sich Aufgaben auch für Gerätegruppen statt für Einzelgeräte ausführen lassen, können Sie Geräte so effizient verwalten.
Ein Gerät gehört jeweils immer exakt zu einer Gerätegruppe. Sie weisen ein Gerät einer
Gerätegruppe zu, wenn Sie es zu Sophos Mobile hinzufügen.
Tipp
Gruppieren Sie nur Geräte mit demselben Betriebssystem. Gruppen lassen sich dadurch leichter für Installationen und andere betriebssystemspezifische Aufgaben verwenden.
12.1 Gerätegruppen erstellen
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Gerätegruppen und anschließend auf
Gerätegruppe erstellen.
2. Geben Sie auf der Seite Gerätegruppe bearbeiten einen Namen und eine Beschreibung für die neue Gerätegruppe ein.
3. Wählen Sie unter Compliance-Richtlinien die Compliance-Richtlinien aus, die auf Firmen- und
Privatgeräte angewendet werden.
4. Klicken Sie auf Speichern.
Hinweis
Die Einstellungen für die Gerätegruppen enthalten die Option iOS-Auto-Registrierung
aktivieren. Mit dieser Option können Sie iOS-Geräte mit dem Apple Configurator bereitstellen.
Siehe iOS-Geräte automatisch registrieren
(Seite 50).
Die neue Gerätegruppe wird angelegt und auf der Seite Gerätegruppen angezeigt.
12.2 Gerätegruppen löschen
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Gerätegruppen.
2. Klicken Sie auf der Seite Gerätegruppen auf das blaue Dreieck neben der zu löschenden
Gerätegruppe, und anschließend auf Löschen.
3. Wählen Sie im Bestätigungsdialog eine der verbleibenden Gerätegruppen aus, der die Geräte der aktuellen Gerätegruppe zugewiesen werden.
Diese Auswahl ist nur verfügbar, wenn der aktuellen Gerätegruppe Geräte zugewiesen sind.
4. Klicken Sie auf Ja, um die Gerätegruppe zu löschen.
Hinweis
Wenn nur eine Gerätegruppe vorhanden ist und dieser Geräte zugewiesen sind, können Sie die
Gerätegruppe nicht löschen.
Copyright © Sophos Limited 93
Sophos Mobile
94
13 Benutzer
Auf der Seite Personen verwalten Sie die Benutzerkonten für Sophos Mobile.
Benutzerverwaltung
Wenn Sie in Sophos Mobile einen Kunden einrichten, können Sie zwischen folgenden Arten der
Benutzerverwaltung auswählen:
Interne Benutzerverwaltung
Externe Benutzerverwaltung
Föderierte Authentifizierung
Sie erstellen Benutzerkonten in Sophos Mobile.
Sie erstellen Benutzerkonten in einem LDAP-
Verzeichnis (z.B. in Active Directory) und verbinden dieses Verzeichnis anschließend mit Sophos Mobile. Siehe
Benutzerverzeichnis konfigurieren (Seite 96).
Sie erstellen Benutzerkonten in Azure Active
Directory (Azure AD). Wenn sich Benutzer im
Self Service Portal anmelden, authentisieren sie sich gegenüber Azure AD. Siehe
Authentifizierung konfigurieren
(Seite 98).
Benutzerinformationen
Bei interner Benutzerverwaltung zeigt die Seite Personen die Benutzer, die Sie zu Sophos Mobile hinzugefügt haben.
Bei externer Benutzerverwaltung und bei föderierter Authentifizierung zeigt die Seite Personen nur die für Sophos Mobile relevanten Benutzer:
• Benutzer, denen Sie ein Gerät zugewiesen haben.
• Benutzer, denen Sie eine über das Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP) erworbene App zugewiesen haben.
Klicken Sie auf den Namen eines Benutzers, um dessen Kontoinformationen anzuzeigen.
Benutzer importieren
Bei interner Benutzerverwaltung können Sie Benutzer aus einer CSV-Datei importieren. Siehe
Benutzer importieren (Seite 101).
Benutzergruppen
Mit Benutzergruppen legen Sie fest, welche Benutzer das Self Service Portal verwenden können und welche Registrierungsoptionen verfügbar sind. Um eine Konfiguration für das Self Service Portal zu erstellen, die nur für bestimmte Benutzer gilt, fügen Sie die Benutzer zu einer Benutzergruppe hinzu und weisen Sie die Gruppe der Konfiguration zu. Siehe
Self Service Portal konfigurieren
(Seite
30).
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Sophos Mobile
Bei interner Benutzerverwaltung verwenden Sie Sophos Mobile Admin, um Benutzer zu Gruppen hinzuzufügen. Siehe
Benutzergruppen erstellen (Seite 101).
Bei externer Benutzerverwaltung verwendet Sophos Mobile die in Ihrem LDAP-Verzeichnis angelegten Gruppen.
Bei föderierter Authentifizierung verwendet Sophos Mobile die in Azure AD angelegten Gruppen.
13.1 Self-Service-Portal-Benutzerverwaltung konfigurieren
Hinweis
Für Sophos Mobile on Premise wird die Benutzerverwaltung für das Self Service Portal vom
Superadministrator festgelegt, wenn ein Kunde erstellt wird. Siehe das Dokument Sophos
Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Benutzerverzeichnis.
2. Wählen Sie unter Gerätezuweisung aus, was passieren soll, wenn Sie einen Benutzer löschen, der einem Gerät zugewiesen ist:
Option
Benutzerzuweisung aufheben
Gerät deregistrieren und löschen
Gerät deregistrieren
Beschreibung
Die Benutzerzuweisung wird entfernt. Der
Gerätestatus ändert sich nicht.
Das Gerät wird bei Sophos Mobile deregistriert und gelöscht.
Das Gerät wird bei Sophos Mobile deregistriert.
Der Gerätestatus ändert sich zu Deregistriert.
Diese Einstellung steht bei externer Benutzerverwaltung nicht zur Verfügung.
3. Wählen Sie unter Benutzerverwaltungsmodus aus, wie Sophos Mobile Benutzerkonten verwaltet:
Option Beschreibung
Kein Verzeichnis. SSP, benutzerspezifische
Profile und LDAP-Administratoren sind nicht verfügbar.
Die Benutzerverwaltung ist deaktiviert. Sie können Geräten keine Benutzer zuweisen und Sie können nicht das Self Service Portal verwenden.
Internes Verzeichnis Sie erstellen Benutzerkonten und
Benutzergruppen in Sophos Mobile.
Externes LDAP-Verzeichnis
Föderierte Authentifizierung mit Azure AD
Sophos Mobile verwendet Benutzerkonten und
Benutzergruppen aus einem LDAP-Verzeichnis.
Sie erstellen Benutzerkonten und
Benutzergruppen in Azure Active Directory
(Azure AD). Wenn sich Benutzer im Self
Service Portal anmelden, authentisieren sie sich gegenüber Azure AD.
Copyright © Sophos Limited 95
Sophos Mobile
Option Beschreibung
Siehe
Föderierte Authentifizierung konfigurieren (Seite 98).
4. Für die externe Benutzerverwaltung klicken Sie auf Externes Benutzerverzeichnis (LDAP)
konfigurieren, um die Verbindung zu Ihrem LDAP-Verzeichnis zu konfigurieren.
Siehe
Externes Benutzerverzeichnis konfigurieren (Seite 96).
5. Klicken Sie auf Speichern.
Nachdem Sie den Benutzerverwaltungsmodus festgelegt haben, können Sie nicht direkt zu einem anderen Modus wechseln. Stattdessen müssen Sie zunächst Kein Verzeichnis. SSP,
benutzerspezifische Profile und LDAP-Administratoren sind nicht verfügbar. auswählen, damit wieder alle Optionen verfügbar sind.
Hinweis
In folgenden Fällen können Sie den Benutzerverwaltungsmodus nicht ändern:
• Wenn Sie Geräten Benutzer zugewiesen haben.
• Wenn Sie Benutzern eine über das Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP) erworbene
App zugewiesen haben.
13.2 Externes Benutzerverzeichnis konfigurieren
Um Benutzerkonten für Sophos Mobile Admin und für das Self Service Portal aus einem vorhandenen
LDAP-Benutzerverzeichnis zu verwenden, müssen Sie die Verbindung zu Ihrem LDAP-Server konfigurieren.
Sophos Mobile kann sich mit folgenden LDAP-Servern verbinden:
• Active Directory
• Google Cloud Directory
• IBM Domino
• NetIQ eDirectory
• Red Hat Directory Server
• Zimbra
Informationen zu unterstützten Versionen finden Sie im Dokument Sophos Mobile 9
Versionshinweise (englisch) .
Hinweis
Zwischen dem LDAP-Verzeichnis und Sophos Mobile findet keine Synchronisierung statt. Sophos
Mobile greift auf das LDAP-Verzeichnis nur zu, um Benutzerinformationen nachzuschlagen.
Änderungen an einem LDAP-Benutzerkonto wirken sich nicht auf die Datenbank von Sophos
Mobile aus, und umgekehrt.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Benutzerverzeichnis.
2. Wählen Sie Externes LDAP-Verzeichnis aus.
3. Klicken Sie auf Externes Benutzerverzeichnis (LDAP) konfigurieren.
96 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Die Konfiguration hängt vom Typ des LDAP-Servers ab. Die folgende Anleitung gilt für Active
Directory.
4. Konfigurieren Sie auf der Seite LDAP-Server-Details die folgenden Einstellungen.
a) Wählen Sie im Feld LDAP-Typ den Typ des LDAP-Servers aus.
b) Geben Sie im Feld Primäre URL die IP-Adresse oder den Namen des primären
Verzeichnisservers ein.
Wählen Sie SSL/TLS aus, um die Server-Verbindung mit SSL oder TLS zu sichern (je nachdem, was der Server unterstützt).
c) Optional: Geben Sie im Feld Sekundäre URL die IP-Adresse oder den Namen eines
Verzeichnisservers ein, den Sophos Mobile verwendet, falls der primäre Server nicht erreichbar ist.
d) Geben Sie in den Feldern Benutzer und Kennwort die Anmeldeinformationen ein, die Sophos
Mobile verwendet, um sich am LDAP-Server zu authentisieren.
Verwenden Sie eines der folgenden Formate:
• <Domäne>\<Benutzername>
• <Benutzername>@<Domäne>.<Domänen-Code>
Hinweis
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, ein Konto zu verwenden, dass keine Schreibrechte für das Verzeichnis besitzt.
5. Geben Sie auf der Seite Suchbasis den distinguished name (DN) des Suchbasisobjekts ein.
Das Suchbasisobjekt definiert den Ausgangspunkt im Verzeichnis für die LDAP-Suche.
6. Konfigurieren Sie auf der Seite Suchfelder, welche Verzeichnis-Attribute Sophos Mobile für die
Benutzereigenschaften verwendet.
Wählen Sie die Attribute aus der Liste aus oder geben Sie sie manuell ein.
Für Active Directory verwenden Sie folgende Zuordnung:
Eigenschaft in Sophos Mobile
Benutzername
Vorname
Nachname
Attribut in Active Directory sAMAccountName givenName sn
E-Mail mail
7. Geben Sie auf der Seite SSP-Konfiguration an, welche Benutzer sich am Self Service Portal anmelden dürfen. Geben Sie die relevanten Informationen im Feld LDAP-Gruppe ein. Sie haben folgende Möglichkeiten:
• Geben Sie den Namen einer auf dem Verzeichnis-Server definierten Gruppe ein, damit sich alle Mitglieder dieser Gruppe am Self Service Portal anmelden dürfen. Wenn Sie die
Gruppe eingegeben haben, klicken Sie auf Gruppe testen, um den Gruppennamen in einen
Distinguished Name (DN) aufzulösen.
• Lassen Sie das Feld leer, damit sich keine Benutzer des Verzeichnis-Servers am Self Service
Portal anmelden dürfen. Verwenden Sie diese Option, um eine externe Benutzerverwaltung für
Sophos Mobile Admin aber nicht für das Self Service Portal zu verwenden.
Copyright © Sophos Limited 97
Sophos Mobile
98
Hinweis
Die Gruppe, die Sie hier angeben, ist unabhängig von der Benutzergruppe, die Sie auf dem
Tab Gruppeneinstellungen der Seite Self Service Portal definieren. Mit den Einstellungen dort definieren Sie Auftragspakete, Gruppenzugehörigkeit in Sophos Mobile und die für jede
Benutzergruppe verfügbaren Geräteplattformen.
8. Klicken Sie auf Anwenden.
9. Klicken Sie auf dem Tab Benutzerverzeichnis auf Speichern.
Verwandte Informationen
So verbinden Sie einen Sophos Mobile 8.0 Server mit einem Azure Active Directory (englisch) (Sophos
Knowledge-Base-Artikel 128081)
Connecting Sophos Mobile to Google Cloud Identity / Google Cloud Directory using Secure LDAP
(Sophos-Knowledge-Base-Artikel 132870)
13.3 Föderierte Authentifizierung
Föderierte Authentifizierung mit Azure Active Directory (Azure AD) ist ein alternativer
Benutzerverwaltungsmodus neben interner oder externer (LDAP) Benutzerverwaltung.
Wenn sich Benutzer im Self Service Portal anmelden, gibt es zwischen externer Benutzerverwaltung und föderierter Authentifizierung einen grundlegenden Unterschied:
• Bei externer Benutzerverwaltung authentisieren sich Benutzer gegenüber Sophos Mobile mit ihren
LDAP-Anmeldeinformationen.
• Bei föderierter Authentisierung authentisieren sich Benutzer direkt gegenüber Azure AD.
Dies hat folgende Vorteile:
• Azure AD unterstützt moderne Anmeldefunktionen wie z.B. Mehrfaktor-Authentifizierung, Smart-
Card-Authentifizierung oder zertifikatbasierte Authentifizierung.
• Plattformübergreifendes Single-Sign-On: Benutzer melden sich nur einmal an und können dann auf das Self Service Portal und auf andere Anwendungen und Ressourcen zugreifen, die Sie für
Azure-AD-Authentisierung konfiguriert haben.
• Sie müssen nicht die Netzwerkports 389 (LDAP) oder 636 (LDAPS) für die Kommunikation zwischen Sophos Mobile und Ihrem LDAP-Server öffnen.
13.3.1 Föderierte Authentifizierung konfigurieren
Um föderierte Authentifizierung mit Azure Active Directory (Azure AD) zu verwenden, müssen Sie
Sophos Mobile als Microsoft-Azure-Anwendung registrieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Microsoft Azure.
2. Klicken Sie auf Microsoft-Azure-Registrierungsassistent.
Der Assistent leitet Sie durch den Registrierungsvorgang im Microsoft-Azure-Portal und in Sophos
Mobile Admin: a) Erstellen Sie im Microsoft-Azure-Portal eine Anwendung für Sophos Mobile.
b) Geben Sie in Sophos Mobile die Anwendungs-ID ein.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile c) Laden Sie das Server-Zertifikat für Sophos Mobile in Ihre Anwendung hoch.
d) Registrieren Sie eine Antwort-URL für Sophos Mobile. Nachdem sich Benutzer gegenüber
Azure AD authentisiert haben, werden sie zu dieser Seite in Sophos Mobile weitergeleitet.
e) Gewähren Sie der Anwendung die erforderlichen Berechtigungen.
3. Klicken Sie auf der Seite Sophos-Einrichtung auf das Tab Benutzerverzeichnis.
4. Wählen Sie Föderierte Authentifizierung mit Azure AD als Benutzerverwaltungsmodus aus.
Falls föderierte Authentifizierung nicht vorhanden ist, wechseln Sie zunächst zu Kein Verzeichnis.
SSP, benutzerspezifische Profile und LDAP-Administratoren sind nicht verfügbar..
Hinweis
Sie können die Anwendung für Sophos Mobile, die Sie im Azure-Portal erstellt haben, auch für den Intune-App-Schutz verwenden. Beachten Sie, dass für den Intune-App-Schutz zusätzliche
Lizenzbedingungen gelten. Siehe Intune App-Schutz
(Seite 353).
13.3.2 Standardkunden für das Self Service Portal festlegen
Als Superadministrator können Sie einen Standardkunden festlegen, der automatisch ausgewählt wird, wenn sich Benutzer am Self Service Portal anmelden.
In Sophos Mobile können Sie mehrere Kunden einrichten, um verschiedene Bereiche Ihres
Unternehmens unabhängig voneinander zu verwalten. Wenn sich Benutzer im Self Service
Portal anmelden, müssen sie vor der Eingabe ihrer Anmeldeinformation zunächst einen Kunden auswählen.
Indem Sie einen Standardkunden festlegen, vereinfachen Sie den Anmeldevorgang für Ihre
Benutzer. Dies ist für alle Benutzerverwaltungsmodi möglich. Besonders nützlich ist es aber bei der
Verwendung von föderierter Authentifizierung: Wenn Benutzer sich bereits gegenüber Azure Active
Directory (Azure AD) authentisiert haben, sehen sie überhaupt keinen Anmeldedialog.
So legen Sie einen Standardkunden für das Self Service Portal fest:
1. Melden Sie sich in Sophos Mobile Admin als Superadministrator an.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Web-Portale.
3. Wählen Sie unter Self Service Portal die Option Vorgabe Kunde aus und wählen Sie anschließend einen Kunden aus der Liste aus.
4. Optional: Deaktivieren Sie Sichtbar und bearbeitbar, um die Anmeldeseite für Benutzer zu
überspringen, die sich bereits gegenüber Azure AD authentisiert haben.
Hinweis
Wenn Sie diese Option deaktivieren, können nur Benutzer des Standardkunden das Self
Service Portal verwenden.
5. Klicken Sie auf Speichern.
13.4 LDAP-Verbindung konfigurieren
Wenn Sie die föderierte Authentifizierung eingerichtet haben, können Sie eine LDAP-Verbindung zwischen Sophos Mobile und Azure Active Directory (Azure AD) konfigurieren. Dies ist erforderlich, wenn Sie Apple DEP, Google Zero-Touch oder Samsung KME verwenden wollen.
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Sophos Mobile
Folgende Geräte registrieren sich automatisch bei Sophos Mobile, wenn Benutzer sie einrichten:
• iPhones, iPads und Macs, die für das Apple-Programm zur Geräteregistrierung (DEP) registriert sind.
• Android-Geräte, die für die Zero-Touch-Registrierung von Google registriert sind.
• Samsung-Android-Geräte, die für Knox Mobile Enrollment (KME) registriert sind.
Während der Registrierung verbindet sich Sophos Mobile mit Azure AD, um den Benutzer zu authentifizieren.
So konfigurieren Sie eine LDAP-Verbindungen:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab LDAP-Verbindung.
2. Klicken Sie auf Externes Benutzerverzeichnis (LDAP) konfigurieren.
3. Konfigurieren Sie auf der Seite LDAP-Server-Details die folgenden Einstellungen.
a) Geben Sie im Feld Primäre URL die IP-Adresse oder den Namen des primären
Verzeichnisservers ein.
Der Server muss LDAPS (LDAP über SSL/TLS) unterstützen.
b) Optional: Geben Sie im Feld Sekundäre URL die IP-Adresse oder den Namen eines
Verzeichnisservers ein, den Sophos Mobile verwendet, falls der primäre Server nicht erreichbar ist.
c) Geben Sie in den Feldern Benutzer und Kennwort die Anmeldeinformationen ein, die Sophos
Mobile verwendet, um sich am LDAP-Server zu authentisieren.
Verwenden Sie eines der folgenden Formate:
• <Domäne>\<Benutzername>
• <Benutzername>@<Domäne>.<Domänen-Code>
Hinweis
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, ein Konto zu verwenden, dass keine Schreibrechte für das Verzeichnis besitzt.
4. Geben Sie auf der Seite Suchbasis den distinguished name (DN) des Suchbasisobjekts ein.
Das Suchbasisobjekt definiert den Ausgangspunkt im Verzeichnis für die LDAP-Suche.
5. Klicken Sie auf Anwenden.
13.5 Benutzer erstellen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Personen.
2. Klicken Sie auf Benutzer erstellen.
3. Wählen Sie auf der Seite Benutzer bearbeiten das Kontrollkästchen Registrierungs-E-Mail
senden aus.
4. Geben Sie die Kontodetails ein.
Das Feld Benutzername darf nur Buchstaben (Lateinisches Alphabet), Ziffern, Leerzeichen, oder die Zeichen \!._-# enthalten.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Eine Registrierungs-E-Mail wird an den neuen Benutzer gesendet.
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Wenn Sie auf das blaue Dreieck neben dem betreffenden Benutzer klicken, können Sie die
Benutzerinformationen anzeigen (Anzeigen) oder den Benutzer Bearbeiten oder Löschen.
Hinweis
Wenn Sie auf einen Benutzernamen klicken, wird die Seite Benutzer bearbeiten angezeigt. Diese
Seite enthält eine Schaltfläche Registrierungs-E-Mail erneut senden, mit der Sie die E-Mail erneut senden können, falls der Benutzer diese nicht erhalten oder verloren hat.
13.6 Benutzer importieren
Sie können Benutzer hinzufügen, indem Sie diese aus einer CSV-Datei importieren.
Sie können bis zu 500 Benutzer importieren.
Wenn Sie eine Gruppe angeben, die nicht vorhanden ist, legt Sophos Mobile diese an.
Für die CSV-Datei gilt folgendes:
• Die erste Zeile enthält die Spaltenüberschriften und wird nicht importiert.
• Als Trennzeichen wird ein Semikolon verwendet, kein Komma.
• Alle Zeilen haben die korrekte Anzahl an Semikolons. Dies gilt auch, wenn optionale Werte fehlen.
• Die Dateiendung ist .csv
.
• Damit nicht englische Zeichen korrekt importiert werden, muss die Datei UTF-8-kodiert sein.
Tipp
Klicken Sie auf der Seite Benutzer importieren auf Beispiel-CSV, um eine Beispieldatei herunterzuladen.
So importieren Sie Benutzer aus einer CSV-Datei:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Personen.
2. Klicken Sie auf Benutzer importieren.
3. Wählen Sie auf der Seite Benutzer importieren die Option Registrierungs-E-Mails senden aus.
4. Klicken Sie auf Datei hochladen und navigieren Sie anschließend zu der vorbereiteten CSV-Datei.
Die Einträge werden aus der Datei eingelesen und angezeigt.
5. Wenn die Daten nicht korrekt oder inkonsistent formatiert sind, kann die gesamte Datei nicht importiert werden. Beachten Sie in diesem Fall die Fehlermeldungen, die neben den betroffenen
Einträgen angezeigt werden, korrigieren Sie die CSV-Datei und laden Sie sie erneut hoch.
6. Klicken Sie auf Fertigstellen, um die Benutzerkonten zu erstellen.
Die Benutzer werden importiert und auf der Seite Personen angezeigt. Jeder Benutzer erhält eine E-
Mail mit seinen Anmeldeinformationen für das Self Service Portal.
13.7 Benutzergruppen erstellen
Mit Benutzergruppen legen Sie fest, welche Benutzer das Self Service Portal verwenden können und welche Registrierungsoptionen verfügbar sind.
Copyright © Sophos Limited 101
Sophos Mobile
Hinweis
Wenn Sie Ihre Benutzerkonten in einem externen LDAP-Verzeichnis verwalten, erstellen Sie Ihre
Benutzergruppen dort.
Wenn Sie föderierte Authentifizierung verwenden, erstellen Sie Ihre Benutzergruppen in Azure
Active Directory.
So erstellen Sie eine Benutzergruppe:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Personen.
2. Klicken Sie auf Benutzergruppen anzeigen.
3. Klicken Sie auf der Seite Benutzergruppen anzeigen auf Gruppe erstellen.
4. Geben Sie einen Namen für die Gruppe ein.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Nachdem Sie eine Benutzergruppe erstellt haben, können Sie Benutzer hinzufügen.
Wenn Sie die Gruppe einer Konfiguration Self Service Portal zuweisen, gilt diese Konfiguration nur
für die Mitglieder der Gruppe. Siehe Self Service Portal konfigurieren (Seite 30).
102 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14 Profile und Richtlinien
Profile
Profile sind Einstellungen, die Sie festlegen und anschließend auf einem Gerät oder einer
Gerätegruppe installieren.
Für die Installation eines Profils auf einem oder mehreren Geräten erstellt Sophos Mobile einen
Auftrag und führt ihn zu einem festgelegten Zeitpunkt aus. Wenn Sie ein Profil aktualisieren, müssen
Sie es erneut installieren, damit die geänderten Einstellungen auf dem Gerät wirksam werden.
Es gibt folgende Arten von Profilen:
Konfigurationen für Android-Geräteprofile
(Seite 111)
Konfigurationen für Knox-Container-Profile (Seite 177)
Konfigurationen für iOS-Geräteprofile (Seite 183)
Richtlinien
Richtlinien sind Einstellungen, die Sie festlegen und anschließend einem Gerät oder einer
Gerätegruppe zuweisen. Sie können einem Gerät nicht zwei Richtlinien desselben Typs zuweisen.
Wenn Sie einem Gerät eine Richtlinie zuweisen, löst dies eine Synchronisierung aus und die
Einstellungen werden sofort angewendet. Zugewiesene Richtlinien werden jedes Mal aktualisiert, wenn sich ein Gerät mit dem Sophos Mobile Server verbindet. Daher muss eine Richtlinie nicht explizit erneut angewendet werden, wenn Sie diese aktualisieren.
Es gibt folgende Arten von Richtlinien:
Konfigurationen für Android-Enterprise-Geräterichtlinien
(Seite 147)
Konfigurationen für Richtlinien für Android Enterprise Arbeitsprofile (Seite 132)
Konfigurationen für Sophos-Container-Richtlinien (Android) (Seite 162)
Konfigurationen für Mobile-Security-Richtlinien (Android)
(Seite 174)
Konfigurationen für Android-Things-Richtlinien (Seite 183)
Konfigurationen für Sophos-Container-Richtlinien (iOS)
(Seite 217)
Konfigurationen für Mobile-Security-Richtlinien (iOS) (Seite 229)
Konfigurationen für macOS-Geräterichtlinien
(Seite 231)
Konfigurationen für macOS-Benutzerrichtlinien
(Seite 249)
Konfigurationen für Windows-Mobile-Richtlinien
(Seite 269)
Konfigurationen für Windows-Richtlinien (Seite 281)
Konfigurationen für Windows-IoT-Richtlinien (Seite 293)
Copyright © Sophos Limited 103
Sophos Mobile
104
14.1 Erste Schritte mit Geräterichtlinien
Der Assistent Richtlinien-Schnellstart hilft Ihnen, grundlegende Geräterichtlinien für alle Plattformen zu erstellen. Sie können die Richtlinien später erweitern.
Hinweis
Je nach Plattform konfigurieren Sie Geräteeinstellungen entweder mit einem Geräteprofil (Android, iOS) oder einer Geräterichtlinie (macOS, Windows, Windows Mobile). Der Einfachheit halber wird in diesem Abschnitt der Ausdruck Richtlinie sowohl für Profile als auch für Richtlinien verwendet.
Zu den Unterschieden zwischen Profilen und Richtlinien siehe
Profile und Richtlinien (Seite 103).
1. Klicken Sie auf der Seite „Übersicht“ im Widget Aufgaben auf Assistent „Richtlinien-
Schnellstart“.
Tipp
Falls das Widget nicht angezeigt wird, klicken Sie auf Widget hinzufügen > Erste Schritte.
2. Wählen Sie auf der Seite Plattformen die Geräteplattformen aus, für die Sie eine Richtlinie erstellen wollen.
3. Für Android können Sie einen Verwaltungsmodus auswählen.
Diese Einstellung bestimmt, welche Arten von Richtlinien verfügbar sind. Wir empfehlen, den
Modus Android Enterprise zu verwenden.
4. Konfigurieren Sie auf der Seite Richtlinien die folgenden Einstellungen.
a) Geben Sie einen Namen für die Richtlinie ein.
Für jede Plattform wird eine Richtlinie mit diesem Namen erstellt.
b) Wählen Sie die von der Richtlinie verwalteten Bereiche aus.
Wenn Sie ein Kontrollkästchen deselektieren, wird die zugehörige Seite im Assistenten
übersprungen. Sie können die übersprungenen (und weitere) Bereiche später konfigurieren.
5. Auf der Seite Kennwörter konfigurieren Sie Anforderung an das Gerätekennwort.
6. Auf der Seite Einschränkungen konfigurieren Sie Einschränkungen, die auf die Geräte angewendet werden, zum Beispiel das Abschalten der Kamera oder anderer Gerätefunktionen, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten.
7. Auf der Seite WLAN konfigurieren Sie die Verbindung zu Ihrem Unternehmens-WLAN.
Sie können die Einstellung später ändern, falls Ihr WLAN eine andere Sicherungsart als WPA/
WPA2 PSK verwendet.
8. Auf der Seite E-Mail konfigurieren Sie die Verbindung zu Ihrem Microsoft Exchange E-Mail-Server.
Die Platzhalter %_USERNAME_% und %_EMAILADDRESS_% werden durch den Namen und die E-
Mail-Adresse des dem Gerät zugewiesenen Benutzers ersetzt.
9. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Für jede von Ihnen ausgewählte Plattform erstellt der Assistent eine Richtlinie.
Um die Richtlinie zu betrachten, klicken Sie in der Menüleiste auf Profile, Richtlinien und anschließend auf die Geräteplattform.
Um die verwalteten Bereiche zu ändern, klicken Sie auf den Namen der Richtlinie und anschließend auf Konfiguration hinzufügen.
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Sophos Mobile
Wenn Sie den Modus Android Enterprise ausgewählt haben, müssen Sie erst Android Enterprise
(Seite 334).
14.2 Profil oder Richtlinie erstellen
Profile und Richtlinien bestehen aus einer oder mehrerer Konfigurationen. Indem Sie Konfigurationen hinzufügen, definieren Sie den Aufgabenbereich des Profils bzw. der Richtlinie, d.h. die auf den
Geräten verwalteten Bereiche.
1. Klicken Sie im Abschnitt EINSTELLUNGEN der Menüleiste auf Profile, Richtlinien und anschließend auf die Plattform, für die Sie ein Profil oder eine Richtlinie erstellen wollen.
2. Klicken Sie auf der Seite Profile und Richtlinien auf Erstellen. Wenn es für eine Plattform mehrere Arten von Profilen oder Richtlinien gibt, öffnet Erstellen ein Menü, aus dem Sie die gewünschte Option auswählen können.
Eine Liste der verfügbaren Arten von Profilen und Richtlinien finden Sie in
(Seite 103).
3. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein.
4. Für iOS- und macOS-Geräteprofile: Geben Sie den Namen Ihres Unternehmens ein.
5. Sophos-Container-Richtlinien enthalten immer eine Konfiguration Allgemein. Klicken Sie auf der
Seite Richtlinie bearbeiten auf Allgemein, um die Konfiguration anzuzeigen und bei Bedarf anzupassen.
6. Richtlinien für Android Enterprise enthalten immer eine Konfiguration Einschränkungen. Klicken
Sie auf der Seite Richtlinie bearbeiten auf Einschränkungen, um die Konfiguration anzuzeigen und bei Bedarf anzupassen.
7. Mobile-Security-Richtlinien enthalten immer eine Konfiguration Netzwerk. Klicken Sie auf der
Seite Richtlinie bearbeiten auf Netzwerk, um die Konfiguration anzuzeigen und bei Bedarf anzupassen.
8. Um weitere Konfiguration zu dem Profil oder der Richtlinie hinzuzufügen, klicken Sie auf
Konfiguration hinzufügen und wählen Sie anschließend die gewünschte Konfiguration aus.
Hinweis
Einige Konfigurationen werden nur für bestimmte Betriebssystemversionen oder
Gerätemerkmale unterstützt. Solche Einschränkungen sind in Sophos Mobile Control durch blaue Label gekennzeichnet.
9. Nehmen Sie auf der Einstellungsseite der Konfiguration die gewünschten Einstellungen vor.
10. Optional: Wiederholen Sie die vorhergehenden Schritte, um weitere Konfigurationen hinzuzufügen.
11. Wenn Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP oder Duo-Gerätezertifikat hinzugefügt haben, können Sie optional in SCEP-Erneuerung ein Intervall für die Zertifikaterneuerung auswählen.
Nach Ablauf des Intervalls fordert das Gerät automatisch eine Erneuerung des Zertifikats an.
Stichdatum ist dabei der Zeitpunkt, an dem das Profil oder die Richtlinie dem Gerät zugewiesen wurden. Das Intervall gilt für alle Konfigurationen vom Typ SCEP und Duo-Gerätezertifikat, die
Sie dem Profil oder der Richtlinie hinzugefügt haben.
12. Wenn Sie alle erforderlichen Konfigurationen hinzugefügt haben, klicken Sie auf Speichern.
Das Profil oder die Richtlinie wird erstellt. Informationen, wie Sie das Profil oder die Richtlinie auf
Geräte anwenden, finden Sie in
Profile auf Geräten installieren
(Seite 109) bzw. Richtlinien Geräten zuweisen
(Seite 110).
Copyright © Sophos Limited 105
Sophos Mobile
Tipp
Wenn Sie ein Profil aktualisieren, können Sie die Änderungen einfach auf alle Geräte anwenden, auf denen das Profil installiert ist: Klicken Sie auf der Seite Profile und Richtlinien auf das blaue
Dreieck neben dem Profil und anschließend auf Geräte aktualisieren.
Wenn Sie eine Richtlinie aktualisieren, werden die Änderungen automatisch auf alle Geräte angewendet, denen die Richtlinie zugewiesen ist.
14.3 Mit Apple Configurator erstellte iOS-
Geräteprofile importieren
Sie können mit dem Apple Configurator erstellte Profile nach Sophos Mobile importieren.
Der Apple Configurator kann vom App Store heruntergeladen werden.
Hinweis
Geräteprofile werden auf dieselbe Weise importiert wie Provisionierungsprofile für selbstentwickelte iOS-Apps. Wenn Sie eine Profildatei hochladen, analysiert Sophos Mobile den
Inhalt und verarbeitet die beiden Profilarten entsprechend.
1. Nachdem Sie ein Profil im Apple Configurator erstellt haben, exportieren Sie es (unverschlüsselt und unsigniert) und speichern Sie es auf Ihrem Computer.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Profile, Richtlinien > iOS.
3. Klicken Sie auf der Seite Profile und Richtlinien auf ErstellenProfil importieren.
Die Seite Profil bearbeiten wird angezeigt.
4. Geben Sie in den jeweiligen Feldern einen Namen und eine Beschreibung für das neue Profil ein.
5. Klicken Sie auf Datei hochladen und navigieren Sie zu der Datei, die Sie auf Ihrem Computer gespeichert haben. Wählen Sie diese aus und klicken Sie auf Öffnen.
6. Klicken Sie auf Speichern.
(Seite 109).
14.4 Provisionierungsprofile für iOS-Apps importieren
Wenn Sie eigene iOS-Apps entwickeln, erstellen Sie Provisionierungsprofile, um Ihre Apps
über eine IPA-Datei installieren zu können anstatt über den App Store. Sie können diese
Provisionierungsprofile auf den Sophos Mobile Server hochladen, um sie anschließend an Ihre
Geräte zu verteilen.
Details zu Provisionierungsprofilen finden Sie in der iOS Developer Library.
106 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
Sie importieren Provisionierungsprofile auf dieselbe Weise wie mit dem Apple Configurator erstellte Geräteprofile. Wenn Sie eine Profildatei hochladen, analysiert Sophos Mobile den Inhalt und verarbeitet die beiden Profilarten entsprechend.
1. Nachdem Sie in Ihrer iOS-Entwicklungsumgebung ein Provisionierungsprofil erstellt haben, speichern Sie dieses auf Ihrem Computer.
2. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Profile, Richtlinien > iOS.
3. Klicken Sie auf der Seite Profile und Richtlinien auf ErstellenProfil importieren.
Die Seite Profil bearbeiten wird angezeigt.
4. Geben Sie in den jeweiligen Feldern einen Namen und eine Beschreibung für das neue Profil ein.
5. Klicken Sie auf Datei hochladen und navigieren Sie zu der Datei, die Sie auf Ihrem Computer gespeichert haben. Wählen Sie diese aus und klicken Sie auf Öffnen.
6. Klicken Sie auf Speichern.
(Seite 109).
14.5 Über macOS-Richtlinien
Für Macs gibt es zwei Arten von Richtlinien:
• Geräterichtlinie: Wenn Sie einem Mac eine Geräterichtlinie zuweisen, gelten die Einstellungen für alle Benutzer, die sich an dem Mac anmelden - unabhängig davon, ob diese Benutzer von Sophos
Mobile verwaltet werden oder nicht.
• Benutzerrichtlinie: Wenn Sie einem Mac eine Benutzerrichtlinie zuweisen, gelten die
Einstellungen für alle verwalteten Benutzer, die sich an dem Mac anmelden.
Verwaltete Benutzer sind:
• Der lokale Benutzer, der den Mac bei Sophos Mobile registriert hat.
• Alle Netzwerk-Benutzer, die Sophos Mobile bekannt sind. Dies sind die Benutzer des externen
LDAP-Verzeichnisses, welches Sie für das Self Service Portal konfiguriert haben.
Über Geräte- und Benutzerrichtlinien
• Zusätzlich zu der Registrierungsrichtlinie (die eine Geräterichtlinie ist) können Sie einem Mac eine
Geräterichtlinie und eine Benutzerrichtlinie zuweisen.
• Wenn es konkurrierende Einstellungen in der Geräte- und der Benutzerrichtlinie gibt, wird die restriktivere Einstellung angewendet.
• Auf dem Mac werden die zugewiesenen Richtlinien unter Systemeinstellungen > Profile angezeigt.
• Wenn Sie eine Geräterichtlinie aktualisieren, werden die Änderungen bei der nächsten
Synchronisierung übernommen.
• Wenn Sie eine Benutzerrichtlinie aktualisieren, werden die Änderungen übernommen, wenn sich der Benutzer das nächste Mal am Mac anmeldet.
• Benutzer können zwar die Benutzerrichtlinie vom Mac entfernen. Diese wird aber automatisch erneut zugewiesen, wenn sich der Benutzer das nächste Mal anmeldet.
Copyright © Sophos Limited 107
Sophos Mobile
• Benutzer können nicht die Geräterichtlinie entfernen.
• Wenn ein Benutzer die Registrierungsrichtlinie entfernt, wird der Mac bei Sophos Mobile deregistriert. Hierfür sind Administratorrechte erforderlich.
Zugehörige Konzepte
Konfigurationen für macOS-Geräterichtlinien (Seite 231)
Konfigurationen für macOS-Benutzerrichtlinien (Seite 249)
14.6 Komplexitätsregeln für Windows-Kennwörter
Bei Windows-Computern gelten feste Regeln für die Kennwortkomplexität (z.B. Länge, Anzahl von
Groß- oder Kleinbuchstaben), die nicht über eine Richtlinie in Sophos Mobile festgelegt werden können. Es gelten unterschiedlicher Regeln für lokale und für Microsoft-Konten.
Lokale Konten
• Kennwort darf nicht den Anmeldenamen oder mehr als zwei aufeinanderfolgende Zeichen des
Benutzernamens enthalten.
• Kennwort muss sechs oder mehr Zeichen lang sein.
• Kennwort muss Zeichen aus drei der folgenden vier Kategorien enthalten:
— Großbuchstaben A-Z (Lateinisches Alphabet)
— Kleinbuchstaben a-z (Lateinisches Alphabet)
— Ziffern 0-9
— Sonderzeichen (!, $, #, %, etc.)
Microsoft-Konten
• Kennwort muss acht oder mehr Zeichen lang sein.
• Kennwort muss Zeichen aus zwei der folgenden vier Kategorien enthalten:
— Großbuchstaben A-Z (Lateinisches Alphabet)
— Kleinbuchstaben a-z (Lateinisches Alphabet)
— Ziffern 0-9
— Sonderzeichen (!, $, #, %, etc.)
14.7 Unterstützung von Samsung Knox
Sie können Ihre Samsung-Knox-Geräte mit Sophos Mobile verwalten.
Um die Unterstützung für Samsung Knox zu aktivieren, müssen Sie in Sophos Mobile einen
Informationen zur Konfiguration des Knox-Containers auf Samsung-Geräten finden Sie in
Konfigurationen für Knox-Container-Profile
(Seite 177).
108 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Informationen zur Installation von Apps in einen Samsung-Knox-Container finden Sie in
Zur Verwaltung Ihrer Samsung-Knox-Geräte können Sie Auftragspakete für die folgenden Aktionen erstellen:
• Knox-Container: sperren
• Knox-Container: entsperren
• Knox-Container: Kennwort zurücksetzen
• Knox-Container: entfernen (entfernt den Container und alle zugehörigen Einstellungen vom
Gerät)
Informationen zum Erstellen eines Auftragspakets für ein Samsung-Knox-Gerät finden Sie in
(Seite 296).
14.8 Platzhalter in Profilen und Richtlinien
Profile und Richtlinien können Platzhalter enthalten, die zum Zeitpunkt der Auftragsausführung durch die eigentlichen Daten ersetzt werden.
Sie können folgende Platzhalter verwenden:
• Platzhalter für Benutzerinformationen:
— %_EMAILADDRESS_%
— %_USERNAME_%
• Platzhalter für Geräteeigenschaften:
— %_DEVPROP(Eigenschaftsname)_%
Eigenschaftsname ist entweder eine Standardeigenschaft oder eine benutzerdefinierte
Eigenschaft des Gerätes. Siehe
Benutzerdefinierte Geräteeigenschaften (Seite 71).
• Platzhalter für Kundeneigenschaften:
— %_CUSTPROP(Eigenschaftsname)_%
Siehe
Kundeneigenschaften erstellen (Seite 27).
Bei macOS werden Benutzerinformationen folgendermaßen ersetzt:
• Für das lokale Mac-Konto werden die Informationen des Benutzers verwendet, der dem Gerät in
Sophos Mobile zugewiesen ist.
• Für Netzwerkkonten werden die Informationen des LDAP-Benutzerkontos verwendet.
14.9 Profile auf Geräten installieren
1. Klicken Sie im Abschnitt KONFIGURATION der Menüleiste auf Profile, Richtlinien und anschließend auf eine Geräteplattform, die Profile unterstützt:
• Android
• iOS
Die Seite Profile und Richtlinien für die ausgewählte Plattform wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem Profil, das installiert werden soll, und danach auf
Installieren.
Copyright © Sophos Limited 109
Sophos Mobile
Die Seite Geräte auswählen wird angezeigt.
3. Auf dieser Seite können Sie folgende Aufgaben durchführen:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus, auf denen Sie die App installieren wollen.
• Klicken Sie auf Gerätegruppen auswählen und wählen Sie anschließend eine oder mehrere
Gerätegruppen aus.
4. Wenn Sie Ihre Auswahl getroffen haben, klicken Sie auf Weiter.
Die Seite Ausführungszeit wählen wird angezeigt.
5. Wählen Sie unter Datum die Option Sofort oder geben Sie ein Datum und eine Uhrzeit für die
Ausführung des Auftrags an.
6. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Die Seite Auftragsstatus wird angezeigt.
Das Profil wird zum angegebenen Zeitpunkt auf den ausgewählten Geräten installiert.
Tipp
Sie können ein Profil auch folgendermaßen installieren:
• Um ein Profil auf allen Geräten zu aktualisieren, auf denen es installiert ist: Klicken Sie auf der
Seite Profile und Richtlinien auf das blaue Dreieck neben dem Profil und anschließend auf
Geräte aktualisieren.
• Um ein Profil auf einem einzelnen Gerät zu installieren: Öffnen Sie auf der Seite Gerät
anzeigen des Gerätes das Tab Profile und klicken Sie auf Profil installieren.
• Um ein Profil auf mehreren Geräten zu installieren: Wählen Sie auf der Seite Geräte die gewünschten Geräte aus und klicken Sie anschließend auf Aktionen > Profil installieren.
• Um ein Profil auf einem oder mehreren Geräten als Teil eines Auftragspakets zu installieren:
Fügen Sie dem Auftragspaket einen Auftrag Profil installieren hinzu und und übertragen Sie es an die gewünschten Geräte oder Gerätegruppen.
14.10 Richtlinien Geräten zuweisen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Profile, Richtlinien und anschließend auf eine Geräteplattform.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben einer Richtlinie und anschließend auf Zuweisen.
3. Auf der Seite Geräte auswählen haben Sie folgende Optionen:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus, denen die Richtlinie zugewiesen werden soll.
• Klicken Sie auf Gerätegruppen auswählen und wählen Sie eine oder mehrere Gerätegruppen für die Zuweisung der Richtlinie aus.
4. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Die Richtlinie wird den ausgewählten Geräten zugewiesen.
Hinweis
Sophos Mobile kann Richtlinien nicht von Geräten entfernen. Um eine Richtlinie zu deaktivieren, ersetzen Sie sie durch eine leere Richtlinie.
110 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Tipp
Sie können eine Richtlinie auch folgendermaßen zuweisen:
• Um eine Richtlinie einem einzelnen Gerät zuzuweisen: Öffnen Sie auf der Seite Gerät
anzeigen des Gerätes das Tab Richtlinien und klicken Sie auf Richtlinie zuweisen.
• Um eine Richtlinie mehreren Geräten zuzuweisen: Wählen Sie auf der Seite Geräte die gewünschten Geräte aus und klicken Sie anschließend auf Aktionen > Profil installieren
oder Richtlinie zuweisen.
• Um eine Richtlinie einem oder mehreren Geräten als Teil eines Auftragspakets zuzuweisen:
Fügen Sie dem Auftragspaket einen Auftrag Profil installieren oder Richtlinie zuweisen hinzu und und übertragen Sie es an die gewünschten Geräte oder Gerätegruppen.
14.11 Profile deinstallieren
Sie können ein Profil auf eine der beiden folgenden Weisen von einem Gerät deinstallieren:
• Um ein Profil von einem einzelnen Gerät zu deinstallieren: Öffnen Sie auf der Seite Gerät
anzeigen des Gerätes das Tab Profile. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem Profil, das
Sie entfernen wollen, und anschließend auf Deinstallieren.
• Um ein Profil von allen Geräten zu deinstallieren, auf denen es installiert ist: Klicken Sie auf der
Seite Profile und Richtlinien einer Plattform auf das blaue Dreieck neben dem Profil, das Sie entfernen wollen, und anschließend auf Deinstallieren.
• Um ein Profil von ausgewählten Geräten zu deinstallieren: Erstellen Sie ein Auftragspaket mit einem Auftrag Profil deinstallieren und übertragen Sie dieses an die gewünschten Geräte oder
Gerätegruppen.
14.12 Profile und Richtlinien herunterladen
Sie können Profile und Richtlinien herunterladen. Dies ist zum Beispiel nützlich, wenn Sie
Einstellungen an den Sophos Support weiterleiten müssen.
1. Gehen Sie in der Menüleiste zu Profile, Richtlinien und klicken Sie auf eine Geräteplattform.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben einem Profil oder einer Richtlinie und klicken Sie auf
Herunterladen.
Das Profil bzw. die Richtlinie wird auf Ihrem Computer gespeichert.
14.13 Konfigurationen für Android-Geräteprofile
Mit einem Android-Geräteprofil konfigurieren Sie verschiedene Bereiche von Android-Geräten, wie zum
Beispiel Kennwortrichtlinien, Einschränkungen oder WLAN-Einstellungen.
Informationen zum Erstellen eines Geräteprofils finden Sie in
Profil oder Richtlinie erstellen (Seite
105).
Copyright © Sophos Limited 111
Sophos Mobile
14.13.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (Android-
Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an das Kennwort für die
Displaysperre.
Hinweis
Einige Einstellungen werden nur für bestimmte Betriebssystemversionen oder Gerätemerkmale unterstützt. In Sophos Mobile Admin ist dies durch blaue Label gekennzeichnet.
112
Kennworttyp
Wählen Sie in der Liste Kennworttyp die Art des Kennworts aus, dass Benutzer konfigurieren dürfen:
Einstellung/Feld
Muster, PIN oder Kennwort
Einfaches Kennwort
PIN oder Kennwort
Alphanumerisches Kennwort
Komplexes Kennwort
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre einrichten. Für die Displaysperre sind die Typen
Muster, PIN und Passwort erlaubt. Weitere
Einschränkungen bestehen nicht.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Zahlen sind erlaubt, aber es muss mindestens auch ein
Buchstabe enthalten sein. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom Typ
PIN oder Passwort einrichten. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindest-Gesamtzeichenanzahl und eine Mindestanzahl an Ziffern, Klein- und
Großbuchstaben und Sonderzeichen festlegen.
Siehe die nachfolgenden beiden Tabellen.
Wenn Sie Einfaches Kennwort, PIN oder Kennwort, Alphanumerisches Kennwort oder
Komplexes Kennwort auswählen, werden die folgenden Felder angezeigt:
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Minimale Länge des Kennworts
Inaktivitätsdauer bis zur Abfrage des
Kennworts
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Zeichen, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Zeit, nach der das Gerät gesperrt wird, wenn es nicht benutzt wird. Das Gerät lässt sich durch Eingabe des Kennworts entsperren.
Hinweis
Das Gerät erzwingt möglicherweise eine kürzere Zeitspanne als die von Ihnen konfigurierte.
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Maximale Anmeldeversuche
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
Nach dieser Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche wird das Gerät zurückgesetzt.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
Wenn Sie Komplexes Kennwort auswählen, werden zusätzlich die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung/Feld
Minimale Anzahl von Buchstaben
Minimale Anzahl von Kleinbuchstaben
Minimale Anzahl von Großbuchstaben
Minimale Anzahl von Zeichen, die kein
Buchstabe sind
Minimale Anzahl von Ziffern
Minimale Anzahl von Sonderzeichen
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Buchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Kleinbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Großbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl nicht-alphabetischer Zeichen
(zum Beispiel & oder !), die ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Ziffern, die ein Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Sonderzeichen (zum
Beispiel !"§$%&/()=,.-;:_@<>) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
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Sophos Mobile
Biometrische Authentisierung
Einstellung/Feld
Fingerabdruck-Authentisierung erlauben
Iris-Authentisierung erlauben
Beschreibung
Falls vom Gerät unterstützt, kann der Benutzer das Gerät mittels Fingerabdruck-Authentisierung entsperren.
Falls vom Gerät unterstützt, kann der Benutzer das
Gerät mittels Iris-Authentisierung entsperren.
14.13.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (Android-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Geräte.
Sicherheit
Einstellung/Feld
Verschlüsselung erzwingen
Verschlüsselung von SD-Karten erzwingen
Beschreibung
Benutzer müssen ihre Geräte verschlüsseln.
Nachdem das Profil auf einem Gerät installiert wurde, wird der Benutzer aufgefordert, die SD-Karte zu verschlüsseln.
Hinweis
Bei manchen Geräten kann der Benutzer den
Verschlüsselungsvorgang abbrechen. In diesem
Fall wird er beim nächsten Einbinden der SD-Karte erneut aufgefordert.
Schnellverschlüsselung erlauben
Auf Werkseinstellungen zurücksetzen erlauben
Entwickleroptionen erlauben
Safe-Modus erlauben
Benutzer können in den Geräte-Einstellungen die
Optionen zur Schnellverschlüsselung ändern.
Benutzer können das Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen.
Benutzer können die Entwickleroptionen ändern.
Benutzer können das Gerät im Safe-Modus starten.
114 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
USB-Debugging erlauben
Beschreibung
Benutzer können USB-Debugging aktivieren.
Hinweis
Für Sony-Geräte mit Enterprise API Version 9 oder höher gilt: Wenn das Kontrollkästchen USB-
Debuggen erlauben deaktiviert ist, sind keine
Entwickleroptionen verfügbar.
Firmware-Wiederherstellung erlauben Alle Arten von Firmware-Updates (wie Over-The-Air,
Download etc.) sind erlaubt.
Sicherung erlauben
Einstellungen ändern erlauben
Benutzer können Systemsicherungen erstellen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist Google
Backup deaktiviert. Andere Backup-Methoden (zum
Beispiel Backups durch Sophos Mobile) sind weiterhin verfügbar.
Benutzer können Geräte-Einstellungen ändern.
Hinweis
Sie müssen dies für Samsung-Geräte aktivieren, auf denen Sie einen Knox-Container konfigurieren wollen.
Zwischenablage erlauben
Gemeinsame Zwischenablage aktivieren
Screenshot erlauben
Simulierte Standorte erlauben
Das Kopieren von Inhalten in die Zwischenablage ist nicht eingeschränkt.
Benutzer können Inhalte aus einer App kopieren und in eine andere App einfügen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, verwendet jede App eine eigene Zwischenablage.
Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn Sie
Zwischenablage erlauben aktivieren.
Benutzer können Screenshots machen.
Benutzer können in den Android-Entwickleroptionen eine Pseudo-Standort-App auswählen.
Firmware-Aktualisierungen „Over-the-Air“ sind erlaubt.
Over-The-Air Firmware-Aktualisierung erlauben
Audioaufnahmen erlauben
Videoaufnahmen erlauben
Benutzer können Tonaufnahmen machen.
Benutzer können Videos aufnehmen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind
Fotoaufnahmen und das Abspielen von Videos weiterhin erlaubt.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Aktivierungssperre erlauben
S Beam erlauben
S Voice erlauben
„Teilen über“ erlauben
Beschreibung
Benutzer können in den Geräte-Einstellungen die
Optionen zur Aktivierungssperre ändern.
Benutzer können die Samsung-App „S Beam“ starten.
Benutzer können die Samsung-App „S Voice“ starten.
Die Funktion Teilen über ist verfügbar.
Konten
Einstellung/Feld
Mehrere Benutzerkonten erlauben
Hinzufügen von E-Mail-Konten erlauben
Entfernen des Google-Kontos erlauben
Auto-Sync für Google-Konten erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann auf den Geräten nur ein einzelnes Benutzerkonto eingerichtet werden. Benutzer oder andere Apps können keine weiteren Benutzerkonten erstellen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer keine E-Mail-Konten hinzufügen.
Dies betrifft nicht das Erstellen von Konten über ein
Geräteprofil.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer nicht das Google-Konto von ihren Geräten entfernen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden
Google-Konten nicht automatisch synchronisiert.
Benutzer können aber weiterhin eine manuelle
Synchronisierung durchführen, zum Beispiel über die
App Gmail.
Netzwerk und Kommunikation
Einstellung/Feld
Flugmodus erlauben
Synchronisierung bei Roaming erlauben
Nur Notrufe erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer nicht den Flugmodus aktivieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die
Synchronisierung bei Mobilfunk-Roaming deaktiviert.
Es sind nur Notrufe möglich. Sonstige Anrufe werden gesperrt.
116 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Bei Roaming nur manuell synchronisieren
Mobile Datenverbindung erzwingen
SMS erlauben
Datenverbindungen bei Roaming erlauben
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer keine SMS senden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind bei
Roaming keine mobilen Datenverbindungen möglich.
Sprachanrufe bei Roaming erlauben Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind bei
Roaming keine Sprachanrufe möglich.
Mobildatenlimit für Benutzer erlauben Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer kein Limit für mobile Daten einstellen.
VPN erlauben
Wi-Fi Direct erlauben
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer keine VPN-Verbindungen verwenden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist keine
Datenübertragung über „Wi-Fi Direct“ möglich.
Android Beam erlauben
Miracast-Richtlinie erlauben
Bluetooth erlauben
Advanced Audio Distribution Profile
(A2DP) erlauben
Audio/Video Remote Control Profile
(AVRCP) erlauben
Hands-Free Profile (HFP) erlauben
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist keine
Datenübertragung über „Android Beam“ möglich. Dies betrifft auch die Samsung-App „S Beam“.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist keine
Datenübertragung über Miracast möglich.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist Bluetooth deaktiviert.
Um einzelne Bluetooth-Profile zu erlauben, aktivieren
Sie Bluetooth erlauben und wählen Sie anschließend die Profile aus, die Sie erlauben wollen.
Wenn Bluetooth erlauben deaktiviert ist, haben die
Einstellungen keine Wirkung, d.h. alle Profile sind verboten.
Headset Profile (HSP) erlauben
Phone Book Access Profile (PBAP) erlauben
Serial Port Profile (SPP) erlauben
Beschreibung
Bei Roaming ist die automatische
Datensynchronisierung deaktiviert. Dies gilt für alle eingerichteten Konten, wie zum Beispiel Google oder
Exchange.
Benutzer können mobile Datenverbindungen nicht deaktivieren.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
NFC erlauben
WLAN erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist NFC
(Near-Field Communication) deaktiviert.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind keine
WLAN-Verbindungen möglich.
Tethering
Einstellung/Feld
Tethering erlauben
WLAN-Tethering erlauben
USB-Tethering erlauben
Bluetooth-Tethering erlauben
Konfigurieren von WLAN-Tethering erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist kein
Tethering möglich. Dies beinhaltet Tethering über
WLAN, USB und Bluetooth.
Hinweis
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, haben die Einstellungen WLAN-Tethering erlauben,
USB-Tethering erlauben und Bluetooth-
Tethering erlauben keine Wirkung.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist kein
WLAN-Tethering (WLAN-Hotspot) möglich.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist kein
USB-Tethering möglich.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist kein
Bluetooth-Tethering möglich.
Der Benutzer kann die Einstellungen des WLAN-
Hotspots konfigurieren.
Hardware
Einstellung/Feld
Kamera erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die
Kamera nicht verfügbar.
Kamera auf Sperrbildschirm erlauben Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die
Kamera bei aktiver Displaysperre nicht verfügbar.
Um bei aktiviertem Sperrbildschirm die Kamera zu erlauben, müssen Sie zusätzlich die Option Kamera
erlauben auswählen.
118 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
GPS für Standortabfragen erzwingen
SD-Karte erlauben
Verschieben von Apps auf SD-Karte erlauben
Schreiben auf unverschlüsselte SD-
Karte erlauben
Mikrofon erlauben
USB erlauben
USB-Media-Player erlauben
Stromsparmodus erlauben
USB-Host-Modus erlauben
Beschreibung
Für Standortabfragen werden GPS-Informationen verwendet.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können in den Geräten keine SD-Karten verwendet werden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer keine Apps vom internen Speicher auf die
SD-Karte verschieben.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann nicht auf eine unverschlüsselte SD-Karte geschrieben werden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist das
Mikrofon nicht verfügbar.
USB-Speichermodus und USB-Mediendaten-Modus
(MTP) sind auf den Geräten verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist das
MTPO (Media Transfer Protocol) nicht verfügbar.
Da Android MTP für die Datenübertragung per USB verwendet, ist auch keine Datenübertragungen per
USB möglich.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, wechselt das Gerät nicht in den Stromsparmodus.
Alle externen Speichermedien, die der Benutzer anschließt, werden gemountet. Dies beinhaltet portable
USB-Speichermedien, externe Festplatten und SD-
Kartenleser.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden externe Speichermedien nicht gemountet.
Anwendungen
Einstellung/Feld
Installation von Apps erlauben
Deinstallation von Apps erlauben
Installation unsignierter Apps erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer keine Apps installieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer keine Apps deinstallieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer nur signierte APK-Dateien installieren.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Play Store erlauben
Apps aus unbekannten Quellen erlauben
Nativen Browser erlauben
App-Absturzberichte erlauben
Hintergrundbild-Wechsel erlauben
Anruferinfo anzeigen
Autovervollständigung im Browser erlauben
Cookies im Browser erlauben
JavaScript im Browser erlauben
Popups im Browser erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die App
Google Play Store nicht verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer Apps nur über die App Google Play Store installieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist der native Browser nicht verfügbar. Browser-Apps von
Drittanbietern sind nicht betroffen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Apps keine Absturzberichte senden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer nicht den Display-Hintergrund ändern.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden bei eingehenden Anrufen keine Anruferinformationen angezeigt. Alle Anrufer werden als „unbekannt“ angezeigt.
Der Benutzer kann für den nativen Browser die Autovervollständigung aktivieren. Wenn die
Autovervollständigung aktiviert ist, können Webseiten
Vorschläge für das Ausfüllen von Formularen machen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Autovervollständigung deaktiviert und die entsprechende Browser-Einstellung ist nicht verfügbar.
Der Benutzer kann für den nativen Browser Cookies aktivieren. Wenn Cookies aktiviert sind, können
Webseiten Cookies auf dem Gerät speichern.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind
Cookies deaktiviert und die entsprechende Browser-
Einstellung ist nicht verfügbar.
Der Benutzer kann für den nativen Browser JavaScript aktivieren. Wenn JavaScript aktiviert ist, können
Webseiten JavaScript-Code auf dem Gerät ausführen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist
JavaScript deaktiviert und die entsprechende Browser-
Einstellung ist nicht verfügbar.
Der Benutzer kann für den nativen Browser Popups aktivieren. Wenn Popups aktiviert sind, können
Webseiten neue Browserfenster öffnen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind Popups deaktiviert und die entsprechende Browser-Einstellung ist nicht verfügbar.
120 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Ändern von Datums- und
Zeiteinstellungen erlauben
Erlaubte Apps / Unzulässige Apps
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Benutzer kann Datums- und Zeiteinstellungen
ändern.
Sie können entweder Erlaubte Apps oder
Unzulässige Apps konfigurieren. Wählen Sie zunächst aus der ersten Liste die gewünschte Option aus, und wählen Sie anschließend aus der zweiten
Liste die App-Gruppe aus, welche die erlaubten oder unzulässigen Apps enthält.
Diese Einschränkungen betreffen nicht die App-
Installationen, die vom Sophos Mobile Server initiiert werden.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen finden
Sie in
14.13.3 Konfiguration „Knox-Premium-
Einschränkungen“ (Android-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Knox-Premium-Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für
Samsung-Knox-Geräte. Diese Einschränkungen gelten für das Gerät, nicht für den Knox-Container.
Hinweis
Für die Durchsetzung der Knox-Premium-Einschränkungen müssen Sie in Sophos Mobile eine
Lizenz vom Typ Samsung Knox Premium registrieren und das Gerät muss Knox Premium SDK 2.x
unterstützen.
Option
Optionen für automatische Firmware-
Updates erlauben
ODE-Trusted-Boot-Verifizierung aktivieren
Installation einer anderen Administrations-
App verhindern
Beschreibung
Das Gerät prüft automatisch, ob Firmware-
Updates verfügbar sind. Benutzer können dies nicht in den Geräteeinstellungen ändern.
Beim Starten des Gerätes wird die
Datenpartition nur entschlüsselt, wenn
Binary und Kernel offizielle Versionen des
Geräteherstellers sind, d.h., wenn das Gerät nicht gerootet ist.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, wird beim Starten die Datenpartition immer entschlüsselt.
Es können keine Apps installiert werden, die
Geräteadministrator-Rechte benötigen. Dies betrifft nicht die Apps, die von Sophos Mobile installiert werden.
Copyright © Sophos Limited 121
Sophos Mobile
Option
Aktivierung einer anderen Administrations-
App verhindern
Common-Criteria-Modus erlauben
Beschreibung
Geräteadministrator-Rechte für Apps können nicht aktiviert werden.
Auf den Geräten wird der Common-Criteria-
Modus (CC Mode) aktiviert. Dies stellt sicher, dass die Geräte die im Mobile Device
Fundamentals Protection Profile (MDFPP) festgelegten Sicherheitseinstellungen erfüllen.
Hinweis: Der CC Mode wird nur angewendet, wenn zusätzlich folgende Bedingungen erfüllt sind:
• Die Geräteverschlüsselung ist aktiviert.
• Die Schnellverschlüsselung ist deaktiviert.
• Die Verschlüsselung des externen Speichers ist aktiviert.
• Die Anzahl fehlerhafter Anmeldeversuche, nach der das Gerät zurückgesetzt wird, ist festgelegt.
• Der Zertifikat-Widerruf ist aktiviert.
• Kennworthistorie (d.h., Verwendung desselben
Kennworts nach Ablauf der Gültigkeit) ist deaktiviert.
14.13.4 Konfiguration „Exchange-Konto“ (Android-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie eine Verbindung zu einem Microsoft Exchange
Server E-Mail-Server ein.
Einstellung/Feld
Kontoname
Exchange-Server
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Hinweis
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos
Mobile verwenden, geben Sie die URL des
EAS-Proxy-Servers ein.
Domäne
Benutzer
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den jeweiligen
Benutzernamen ersetzt.
122 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
E-Mail-Adresse
Absender
Kennwort
Synchronisierungszeitraum
Synchronisierungsintervall
SSL/TLS
Standardkonto
Alle Zertifikate erlauben
Client-Zertifikat
E-Mail-Weiterleitung erlauben
HTML-Format erlauben
Max. Größe von Anhängen in MB
Inhalte
Sophos Mobile
Beschreibung
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-Mail-
Adresse ersetzt.
Ein Absendername für das Konto.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-Mail-
Adresse ersetzt.
Das Kennwort für dieses Konto.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, müssen
Benutzer das Kennwort auf ihren Geräten eingeben.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Der zeitliche Abstand zwischen zwei
Synchronisierungsvorgängen.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Das Konto wird als Standard-E-Mail-Konto verwendet.
Für die Kommunikation mit dem E-Mail-Server sind alle Zertifikate zugelassen.
Das Client-Zertifikat für die Verbindung zum
Exchange-Server.
E-Mail-Weiterleitung erlauben.
E-Mails im HTML-Format sind zugelassen.
Die maximale Größe einer einzelnen E-Mail-
Nachricht (1, 3, 5, 10, Unbegrenzt).
Die zu synchronisierenden Inhalte.
Copyright © Sophos Limited 123
Sophos Mobile
Hinweis
Auf Geräten mit LG GATE, Samsung Knox oder Sony Enterprise API wird die E-Mail-App automatisch konfiguriert. Auf anderen Geräten werden die Benutzer durch eine Nachricht aufgefordert, die E-Mail-App zu konfigurieren. Die Konfigurationsdetails stehen in der App Sophos
Mobile Control zur Verfügung.
Hinweis
Bei Sony-Geräten mit Enterprise API Version 6.x oder niedriger ist es wichtig, dass die
Benutzerinformation des Exchange-Kontos mit dem Benutzer übereinstimmt, der dem Gerät zugewiesen ist.
Auf diesen Geräten ist die App Sophos Mobile Control nicht in der Lage, die ActiveSync-ID an den Sophos Mobile Server zu schicken. Wenn das Gerät zum ersten Mal eine Anfrage an den
EAS-Proxy sendet, kennt Sophos Mobile nicht die vom E-Mail-Client übermittelte ActiveSync-ID.
Um die Benutzerdaten zu verifizieren, sucht der EAS-Proxy nach einem Gerät mit unbekannter
ActiveSync-ID, dem ein Benutzer zugewiesen ist, der mit dem vom E-Mail-Client übermittelten
Benutzer übereinstimmt. Wird ein solches Gerät gefunden, wird ihm die ActiveSync-ID zugewiesen und die E-Mail-Anforderung wird an den Exchange-Server weitergeleitet. Andernfalls wird die
Anforderung abgewiesen.
Weitere Informationen finden Sie im Sophos Knowledge-Base-Artikel 121360 .
14.13.5 Konfiguration „WLAN“ (Android-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung/Feld
SSID
Sicherheitstyp
Beschreibung
Die ID des WLAN.
Der Sicherheitstyp der WLAN-Verbindung:
• Ohne
• WEP
• WPA/WPA2 PSK
• EAP/PEAP
• EAP/TLS
• EAP/TTLS
124 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Phase-2-Authorisierung
Identität
Anonyme Identität
Kennwort
Identitätszertifikat
Vertrauenswürdiges Zertifikat
Proxy-Server und -Port
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Authentisierungsmethode für Phase 2 der
EAP-Aushandlung:
• Ohne
• PAP
• CHAP
• MSCHAP
• MSCHAPv2
Dieses Feld ist für die Verbindungstypen EAP/
PEAP und EAP/TTLS verfügbar.
Die Identität des Benutzers.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Die Pseudo-Identität, die in Phase 1 der EAP-
Aushandlung unverschlüsselt gesendet wird.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Das WLAN-Kennwort.
Das Identitätszertifikat für die WLAN-
Verbindung.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Client-Zertifikat in der aktuellen Richtlinie.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Die Root-CA für das Zertifikat des EAP-Servers.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen Richtlinie.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Name oder IP-Adresse und Port eines Proxy-
Servers für die WLAN-Verbindung.
14.13.6 Konfiguration „App Protection“ (Android-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration App Protection definieren Sie Anforderungen an Kennwörter, um Apps zu schützen.
Copyright © Sophos Limited 125
Sophos Mobile
Wenn App Protection aktiv ist, muss der Benutzer ein Kennwort festlegen, wenn er eine geschützte
App zum ersten Mal starten. Nach einem fehlgeschlagenen Anmeldeversuch kann der nächste
Versuch erst nach einer Wartezeit erfolgen.
Wenn App Protection auf einem Gerät aktiv ist, steht im Menü Aktionen der Seite Gerät anzeigen das Kommando App-Protection-Kennwort zurücksetzen zur Verfügung. Außerdem kann der
Benutzer das Kennwort für App Protection im Self Service Portal zurücksetzen.
Einstellung/Feld
Komplexität des Kennworts
Gültigkeitsdauer in Minuten
App-Gruppe
Fingerabdruck-Authentisierung erlauben
Beschreibung
Die minimalen Anforderungen an das vom
Benutzer zu definierende Kennwort.
Nach Ablauf der Toleranzfrist können Apps nur noch durch Eingabe eines Kennworts entsperrt werden.
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die
Apps enthält, die mit einem Kennwort geschützt werden.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen finden Sie in
Benutzer können eine geschützte App mit ihrem
Fingerabdruck entsperren.
14.13.7 Konfiguration „App Control“ (Android-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration App Control legen Sie fest, welche Apps auf einem Gerät nicht gestartet werden dürfen. Hiermit können Sie zum Beispiel unerwünschte Apps blockieren, die vom Gerätehersteller vorinstalliert worden sind und nicht deinstalliert werden können.
Einstellung/Feld
App-Gruppe
Beschreibung
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die blockierten Apps enthält.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen
(Seite 328).
14.13.8 Konfiguration „App-Berechtigungen“ (Android)
Mit der Konfiguration App-Berechtigungen legen Sie fest, was passiert, wenn eine App während der
Ausführung eine Berechtigung anfordert.
126 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
App-spezifische
Berechtigungsanfragen zur Laufzeit
Sophos Mobile
Beschreibung
Sie können bestimmte Berechtigungen für einzelne
Apps gewähren oder verweigern. Klicken Sie auf
Hinzufügen und konfigurieren Sie anschließend die
Einstellungen für eine App:
Geben Sie im Feld App-ID die interne App-Kennung ein.
Wählen Sie für jede Berechtigung das gewünschte
Verhalten aus:
• Auswählbar: Der Benutzer kann die Berechtigung gewähren oder verweigern.
• Zugelassen: Die Berechtigung wird zugelassen und kann vom Benutzer nicht verweigert werden.
• Verweigert: Die Berechtigung wird verweigert und kann vom Benutzer nicht zugelassen werden.
14.13.9 Konfiguration „Kiosk-Modus“ (Android-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Kiosk-Modus definieren Sie Einschränkungen für Geräte, um einen Kiosk-Modus zu realisieren.
Um eine App festzulegen, die ausgeführt wird, wenn das Profil auf ein Gerät übertragen wird, klicken
Sie auf Quelle auswählen und gehen Sie anschließend auf eine der folgenden Weisen vor:
• Wählen Sie Benutzerdefiniert aus und geben Sie eine App-Kennung ein.
• Wählen Sie App-Liste aus und wählen Sie anschließend in der Liste Kennung eine App aus. Die
Liste enthält alle Apps, die Sie auf der Seite Apps konfiguriert haben. Siehe
(Seite
308).
• Wählen Sie Keine App aus, um keine bestimmte App im Kiosk-Modus auszuführen. Die Kiosk-
Modus-Einschränkungen werden auf das Gerät übertragen, aber es wird keine App gestartet.
Unter Optionen deaktivieren Sie Hardware- und Software-Funktionen, die im Kiosk-Modus deaktiviert sein sollen.
Wenn das Profil auf ein Gerät übertragen wird, wird die festgelegte App gestartet. Der Benutzer kann jedoch die App verlassen und das Gerät normal verwenden, falls Sie keine der verfügbaren
Hardware- oder Software-Funktionen deaktiviert haben. Um tatsächlich einen Kiosk-Modus zu realisieren, müssen Sie mindestens die Kontrollkästchen Schaltfläche Startbildschirm erlauben und Task-Manager erlauben deaktivieren.
Hinweis
• Die festgelegte App muss auf dem Gerät vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, verbleiben die zu übertragenden Aufträge im Status Unvollständig, bis die App installiert worden ist. Um die App zu installieren, erstellen Sie zum Beispiel ein Auftragspaket mit einem Auftrag App
installieren und übertragen dieses an Ihre Geräte.
• Für Sony-Geräte mit Enterprise API Version 9 oder niedriger gilt: Wenn Sie eines der
Kontrollkästchen Lautstärke erhöhen erlauben, Lautstärke verringern erlauben oder
Stummschalten erlauben deaktivieren, werden alle Gerätetasten zum Steuern der
Lautstärke deaktiviert.
Copyright © Sophos Limited 127
Sophos Mobile
128
14.13.10 Konfiguration „Zugangspunkt (APN)“ (Android-
Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Zugangspunkt (APN) konfigurieren Sie einen Zugangspunkt (Access
Point Name - APN) für Mobilgeräte. Eine APN-Konfiguration legt fest, wie sich Geräte mit einem
Mobilfunknetz verbinden.
Wichtig
Wir empfehlen, die benötigten Einstellungen von Ihrem Netzbetreiber zu erfragen. Wenn Sie Als
Standard-Zugangspunkt verwenden auswählen und die Einstellungen fehlerhaft sind, kann das
Gerät keine mobilen Daten empfangen.
Hinweis
Außer dem Feld APN sind alle Einstellungen optional. Sie sollten nur jene Einstellungen konfigurieren, die von Ihrem Mobilfunkbetreiber benötigt werden.
Einstellung/Feld
APN
Benutzerfreundlicher Name
Proxy-Server und -Port
Benutzername, Benutzer-Kennwort
Server
MMSC
Beschreibung
Der Zugangspunkt, den das Gerät angibt, wenn es sich mit dem Mobilfunknetz verbindet.
Dies muss ein vom Netzbetreiber akzeptierter
Zugangspunkt sein. Andernfalls kann die
Verbindung nicht aufgebaut werden.
Ein optionaler Name, der auf dem Gerät zusätzlich zum APN angezeigt wird.
Adresse und Portnummer des HTTP-Servers, der für Web-Datenverkehr verwendet wird.
Ein Benutzername und Kennwort für die
Verbindung mit dem Zugangspunkt.
Der WAP-Gateway-Server.
Das Multimedia Messaging Service Center
(MMSC).
MMS-Proxy-Server und -Port
Mobile Country Code (MCC), Mobile Network
Code (MNC)
Authentifizierung-Typ
Adresse und Portnummer des HTTP-Servers, der für die Kommunikation mit dem MMSC verwendet wird.
Mit MCC und MNC legen Sie einen
Netzbetreiber fest.
Der Zugangspunkt wird nur für diesen
Netzbetreiber verwendet.
Die Authentifizierungsmethode für PPP-
Verbindungen.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
APN-Typ
Träger
Protokoll
Roaming-Protokoll
Als Standard-Zugangspunkt verwenden
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Datenarten für diesen APN.
Um den APN für alle Datenarten zu verwenden, tragen Sie * ein oder lassen das Feld leer.
Die vom Netzbetreiber verwendete Radio
Access Technology (RAT).
Das vom Netzbetreiber unterstützte
Netzwerkprotokoll.
Das vom Netzbetreiber unterstützte
Netzwerkprotokoll bei Roaming in fremden
Mobilfunknetzen.
Wählen Sie diese Option aus, um den APN als
Standard zu verwenden.
Wenn Sie mehrere Konfigurationen
Zugangspunkt (APN) verwenden, dürfen
Sie diese Option nur in einer Konfiguration auswählen.
14.13.11 Konfiguration „VPN“ (Android-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration VPN definieren Sie VPN-Einstellungen für Netzwerkverbindungen.
Einstellung/Feld Beschreibung
Verbindungsname Der Name der Verbindung, der auf dem Gerät angezeigt wird.
Server Der Host-Name oder die IP-Adresse des Servers.
Verbindungstyp Der Typ der VPN-Verbindung:
• L2TP/IPsec (PSK)
Wenn Sie diesen Typ auswählen, werden die Felder Benutzer,
Kennwort und L2TP/IPsec (PSK) angezeigt. Geben Sie den Benutzer und das Kennwort ein. Geben Sie im Feld L2TP/IPsec (PSK) den Preshared Key für die Authentisierung ein.
• L2TP/IPsec (Zertifikat)
Wenn Sie diesen Typ auswählen, werden die Felder Client-Zertifikat,
Root-Zertifikat, Benutzer und Kennwort angezeigt. Wählen Sie in den
Feldern Client-Zertifikat und Root-Zertifikat die relevanten Zertifikate.
Geben Sie außerdem den Benutzer und das zugehörige Kennwort ein.
• Cisco AnyConnect
Wenn Sie diesen Typ auswählen, können Sie XML-Dateien mit einem
AnyConnect-VPN-Profil und/oder einem NVM-Profil (Network Visibility
Module) hochladen. Informationen zu diesen Profilen finden Sie in der
Cisco AnyConnect Administrator-Dokumentation.
Copyright © Sophos Limited 129
Sophos Mobile
14.13.12 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Android-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für dieses Profil verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen
Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.13.13 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (Android-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Geräten.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für dieses Profil verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen
Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.13.14 Konfiguration „SCEP“ (Android-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Hinweis
Bevor Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP hinzufügen können, müssen Sie zunächst mit einer
Konfiguration vom Typ Root-Zertifikat das CA-Zertifikat des SCEP-Servers hochladen.
Einstellung/Feld
URL
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
130 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Aliasname
Betreff
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Name, unter dem das Zertifikat in
Auswahldialogen angezeigt wird.
Dies sollte ein einprägsamer Name sein, über den das Zertifikat identifiziert werden kann. Zum
Beispiel können Sie denselben Wert wie für das
Feld Betreff verwenden, nur ohne den Vorsatz
CN= .
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Zum Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(serial_number)_% ein, um ein Android-Gerät zu spezifizieren.
Informationen zu den verfügbaren Platzhaltern finden Sie in
(Seite 109).
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Root-Zertifikat
Schlüsselgröße
Als digitale Signatur verwenden
Für Verschlüsselung verwenden
Beschreibung
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat im aktuellen Profil.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel als digitale
Signatur verwendet werden.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel zur
Datenverschlüsselung verwendet werden.
14.14 Konfigurationen für Richtlinien für Android
Enterprise Arbeitsprofile
Mit einer Richtlinie für Android Enterprise Arbeitsprofile konfigurieren Sie das Arbeitsprofil eines
Gerätes. Die Richtlinie kann auf Android-Enterprise-Geräte im Modus „Profilbesitzer“ angewendet werden.
(Seite 105).
14.14.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien – Gerät“ (Android-
Enterprise-Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwort-Richtlinien - Gerät definieren Sie Anforderungen an das Kennwort für die Displaysperre.
Kennworttyp
Wählen Sie in der Liste Kennworttyp die Art des Kennworts aus, dass Benutzer konfigurieren dürfen:
132 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Muster, PIN oder Kennwort
Einfaches Kennwort
PIN oder Kennwort
Alphanumerisches Kennwort
Komplexes Kennwort
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre einrichten. Für die Displaysperre sind die Typen
Muster, PIN und Passwort erlaubt. Weitere
Einschränkungen bestehen nicht.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Zahlen sind erlaubt, aber es muss mindestens auch ein
Buchstabe enthalten sein. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom Typ
PIN oder Passwort einrichten. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindest-Gesamtzeichenanzahl und eine Mindestanzahl an Ziffern, Klein- und
Großbuchstaben und Sonderzeichen festlegen.
Siehe die nachfolgenden beiden Tabellen.
Wenn Sie Einfaches Kennwort, PIN oder Kennwort, Alphanumerisches Kennwort oder
Komplexes Kennwort auswählen, werden die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung/Feld
Minimale Länge des Kennworts
Inaktivitätsdauer bis zur Abfrage des
Kennworts
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Zeichen, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Zeit, nach der das Gerät gesperrt wird, wenn es nicht benutzt wird. Das Gerät lässt sich durch Eingabe des Kennworts entsperren.
Hinweis
Das Gerät erzwingt möglicherweise eine kürzere Zeitspanne als die von Ihnen konfigurierte.
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Maximale Anmeldeversuche
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Beschreibung
Nach dieser Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche wird das Gerät zurückgesetzt.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
Wenn Sie Komplexes Kennwort auswählen, werden zusätzlich die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung/Feld
Minimale Anzahl von Buchstaben
Minimale Anzahl von Kleinbuchstaben
Minimale Anzahl von Großbuchstaben
Minimale Anzahl von Zeichen, die kein
Buchstabe sind
Minimale Anzahl von Ziffern
Minimale Anzahl von Sonderzeichen
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Buchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Kleinbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Großbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl nicht-alphabetischer Zeichen
(zum Beispiel & oder !), die ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Ziffern, die ein Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Sonderzeichen (zum
Beispiel !"§$%&/()=,.-;:_@<>) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
14.14.2 Konfiguration „Kennwortrichtlinien –
Arbeitsprofil“ (Android-Enterprise-Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwort-Richtlinien - Arbeitsprofil definieren Sie Anforderungen an das
Kennwort des Arbeitsprofils. Der Benutzer muss das Kennwort eingeben, um eine App zu öffnen, wenn das Arbeitsprofil gesperrt ist.
Hinweis
Einige Einstellungen werden nur für bestimmte Betriebssystemversionen oder Gerätemerkmale unterstützt. In Sophos Mobile Admin ist dies durch blaue Label gekennzeichnet.
134 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Kennworttyp
Wählen Sie in der Liste Kennworttyp die Art des Kennworts aus, dass Benutzer konfigurieren dürfen:
Einstellung/Feld
Muster, PIN oder Kennwort
Einfaches Kennwort
PIN oder Kennwort
Alphanumerisches Kennwort
Komplexes Kennwort
Schwache biometrische Erkennung
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre einrichten. Für die Displaysperre sind die Typen
Muster, PIN und Passwort erlaubt. Weitere
Einschränkungen bestehen nicht.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Zahlen sind erlaubt, aber es muss mindestens auch ein
Buchstabe enthalten sein. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom Typ
PIN oder Passwort einrichten. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindest-Gesamtzeichenanzahl und eine Mindestanzahl an Ziffern, Klein- und
Großbuchstaben und Sonderzeichen festlegen.
Siehe die nachfolgenden beiden Tabellen.
Benutzer dürfen schwache biometrische
Erkennungsverfahren, wie z.B.
Gesichtserkennung, verwenden, um das
Arbeitsprofil zu entsperren.
Hinweis
Schwache biometrische
Erkennungsverfahren bieten eine vergleichbare Sicherheit wie eine 3-stellige
PIN. Das heißt, für ein unberechtigtes
Entsperren sind etwa 1000 Versuche erforderlich.
Copyright © Sophos Limited 135
Sophos Mobile
Wenn Sie Einfaches Kennwort, PIN oder Kennwort, Alphanumerisches Kennwort oder
Komplexes Kennwort auswählen, werden die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung/Feld
Minimale Länge des Kennworts
Inaktivitätsdauer bis zur Abfrage des
Kennworts
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Zeichen, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Zeit, nach der das Arbeitsprofil gesperrt wird, wenn es nicht benutzt wird. Das Profil lässt sich durch Eingabe des Kennworts entsperren.
Hinweis
Das Gerät erzwingt möglicherweise eine kürzere
Zeitspanne als die von Ihnen konfigurierte.
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Maximale Anmeldeversuche
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
Nach dieser Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche wird das Arbeitsprofil gelöscht.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
Wenn Sie Komplexes Kennwort auswählen, werden zusätzlich die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung/Feld
Minimale Anzahl von Buchstaben
Minimale Anzahl von Kleinbuchstaben
Minimale Anzahl von Großbuchstaben
Minimale Anzahl von Zeichen, die kein
Buchstabe sind
Minimale Anzahl von Ziffern
Minimale Anzahl von Sonderzeichen
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Buchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Kleinbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Großbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl nicht-alphabetischer Zeichen
(zum Beispiel & oder !), die ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Ziffern, die ein Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Sonderzeichen (zum
Beispiel !"§$%&/()=,.-;:_@<>) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
136 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.14.3 Konfiguration „Einschränkungen“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen konfigurieren Sie Einschränkungen und zugehörige
Einstellungen für Android-Arbeitsprofile.
Sicherheit
Einstellung/Feld
Bildschirmaufnahme erlauben
Benutzer dürfen Anmeldeinformation bearbeiten
Arbeits-Zwischenablage darf in private Apps kopiert werden
Smart Lock erlauben
Beschreibung
Benutzer können Screenshots von Apps machen, die im Arbeitsprofil installiert sind.
Benutzer können im Arbeitsprofil Zertifikate installieren oder deinstallieren.
Benutzer können Text aus einer App im Arbeitsprofil kopieren und in eine private App einfügen.
Das Einfügen von Text aus einer privaten App in eine
App im Arbeitsprofil ist immer möglich.
Benutzer können die Android-Funktion „Smart
Lock“ aktivieren, durch die das Gerät in bestimmten
Situationen automatisch entsperrt wird.
Hinweis
Diese Einstellungen wirkt sich auf die Gerätesperre aus.
Das Gerät ignoriert die Einstellung, wenn zusätzlich eine
Sperre für das Arbeitsprofil konfiguriert ist.
„Standort teilen“ erlauben
Internet-Links dürfen in privaten Apps geöffnet werden
Apps im Arbeitsprofil können auf die Ortungsdienste des Gerätes zugreifen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können Apps im Arbeitsprofil selbst dann nicht auf
Standortdienste zugreifen, wenn der Benutzer die
Einstellung „Standort teilen“ aktiviert hat.
Internet-Links, auf die der Benutzer in einer App im
Arbeitsprofil tippt, können in einer privaten Browser-
App geöffnet werden.
Debugging erlauben
Entsperren mit Fingerabdruck erlauben
Benutzer können die Debugging-Funktionen in den
Android-Entwicklereinstellungen aktivieren.
Benutzer können das Gerät mit ihrem Fingerabdruck entsperren.
Copyright © Sophos Limited 137
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Details zu beruflichen Kontakten für private Anrufe erlauben
Details zu beruflichen Kontakten für
Bluetooth-Geräte erlauben
Suche nach beruflichen Kontakten im privaten Profil erlauben
Beschreibung
Die private Telefon-App zeigt bei eingehenden
Gesprächen von beruflichen Kontakten den
Anrufernamen an.
Verbundene Bluetooth-Geräte zeigen bei eingehenden
Privatgesprächen von beruflichen Kontakten den
Anrufernamen an.
Die private Telefon-App zeigt bei der Suche nach
Anrufernamen auch berufliche Kontakte an.
Konten
Einstellung/Feld
Kontenverwaltung erlauben
Beschreibung
Benutzer können Konten dem Work-Profil hinzufügen oder daraus entfernen, ausgenommen das Google-
Konto.
Netzwerk und Kommunikation
Einstellung/Feld
VPN erlauben
Android Beam erlauben
Beschreibung
Benutzer können für Apps im Arbeitsprofil VPN-
Verbindungen verwenden.
Benutzer können Android Beam (NFC-
Datenübertragung) verwenden, um Daten aus Apps im
Arbeitsprofil zu senden.
Hardware
Einstellung/Feld
Kamera erlauben
Beschreibung
Apps im Arbeitsprofil können auf die Kamera zugreifen.
Anwendungen
Einstellung/Feld
Deinstallation von Apps erlauben
Beschreibung
Benutzer können Apps im Arbeitsprofil deinstallieren.
138 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Installation von Apps aus unbekannten Quellen erlauben
App-Verwaltung erlauben
Deaktivieren von Google-
Sicherheitsscans erlauben
Hinweis (kurz)
Hinweis (lang)
Sophos Mobile
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer Apps im Arbeitsprofil nur aus Google Play installieren, nicht aus unbekannten Quellen oder über
Android Debug Bridge (ADB).
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer für Apps im Arbeitsprofil folgende Aufgaben nicht ausführen:
• Apps deinstallieren
• Apps deaktivieren
• Apps beenden
• App-Cache leeren
• App-Daten löschen
• Einstellung Standardmäßig öffnen löschen
Benutzer können die Google-Sicherheitseinstellung
Gerät auf Sicherheitsbedrohungen durchsuchen deaktivieren.
Die Einstellung befindet sich in der App
Einstellungen, unter Google > Sicherheit > Google
Play Protect.
Ein unternehmensspezifischer Hinweis, der dem
Benutzer bei Funktionen angezeigt wird, die Sie deaktiviert haben.
Hinweis
Wenn der Text länger als 200 Zeichen ist, wird er möglicherweise abgeschnitten.
Zusätzlicher Hinweistext. Der Text wird angezeigt, wenn der Benutzer bei Anzeige des kurzen
Hinweistextes auf Weitere Informationen tippt.
Hinweis
Dieser Text wird außerdem auf der Seite
Geräteadministrator für die App Sophos Mobile
Control angezeigt.
14.14.4 Konfiguration „Exchange-Konto“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie eine Verbindung zu einem Microsoft Exchange
Server E-Mail-Server ein. Diese Einstellungen gelten für die App Gmail im Arbeitsprofil.
Copyright © Sophos Limited 139
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Kontoname
Exchange-Server
Domäne
Benutzer
140
E-Mail-Adresse
Absender
Synchronisierungszeitraum
SSL/TLS
Alle Zertifikate erlauben
Client-Zertifikat
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Hinweis
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos
Mobile verwenden, geben Sie die URL des
EAS-Proxy-Servers ein.
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den jeweiligen
Benutzernamen ersetzt.
Hinweis
Das Kennwort wird vom Benutzer eingegeben.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-Mail-
Adresse ersetzt.
Ein Absendername für das Konto.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-Mail-
Adresse ersetzt.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Für die Kommunikation mit dem E-Mail-Server sind alle Zertifikate zugelassen.
Das Client-Zertifikat für die Verbindung zum
Exchange-Server.
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Sophos Mobile
14.14.5 Konfiguration „WLAN“ (Android-Enterprise-Arbeitsprofil-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung/Feld
SSID
Sicherheitstyp
Phase-2-Authorisierung
Identität
Anonyme Identität
Kennwort
Beschreibung
Die ID des WLAN.
Der Sicherheitstyp der WLAN-Verbindung:
• Ohne
• WEP
• WPA/WPA2 PSK
• EAP/PEAP
• EAP/TLS
• EAP/TTLS
Die Authentisierungsmethode für Phase 2 der
EAP-Aushandlung:
• Ohne
• PAP
• CHAP
• MSCHAP
• MSCHAPv2
Dieses Feld ist für die Verbindungstypen EAP/
PEAP und EAP/TTLS verfügbar.
Die Identität des Benutzers.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Die Pseudo-Identität, die in Phase 1 der EAP-
Aushandlung unverschlüsselt gesendet wird.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Das WLAN-Kennwort.
Copyright © Sophos Limited 141
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Identitätszertifikat
Vertrauenswürdiges Zertifikat
Beschreibung
Das Identitätszertifikat für die WLAN-
Verbindung.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Client-Zertifikat in der aktuellen Richtlinie.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Die Root-CA für das Zertifikat des EAP-Servers.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen Richtlinie.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
14.14.6 Konfiguration „App Protection“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration App Protection definieren Sie Anforderungen an Kennwörter, mit denen Apps aus Managed Google Play geschützt werden, d.h. Apps, die im Arbeitsprofil installiert sind.
Wenn App Protection aktiv ist, muss der Benutzer ein Kennwort festlegen, wenn er eine geschützte
App zum ersten Mal starten. Nach einem fehlgeschlagenen Anmeldeversuch kann der nächste
Versuch erst nach einer Wartezeit erfolgen.
Wenn App Protection auf einem Gerät aktiv ist, steht im Menü Aktionen der Seite Gerät anzeigen das Kommando App-Protection-Kennwort zurücksetzen zur Verfügung. Außerdem kann der
Benutzer das Kennwort für App Protection im Self Service Portal zurücksetzen.
Einstellung/Feld
Komplexität des Kennworts
Gültigkeitsdauer in Minuten
App-Gruppe
Fingerabdruck-Authentisierung erlauben
Beschreibung
Die minimalen Anforderungen an das vom
Benutzer zu definierende Kennwort.
Nach Ablauf der Toleranzfrist können Apps nur noch durch Eingabe eines Kennworts entsperrt werden.
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die
Apps enthält, die mit einem Kennwort geschützt werden.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen finden Sie in
Benutzer können eine geschützte App mit ihrem
Fingerabdruck entsperren.
142 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.14.7 Konfiguration „App Control“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration App Control legen Sie fest, welche Apps auf einem Gerät nicht gestartet werden dürfen.
Einstellung/Feld
App-Gruppe
Beschreibung
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die blockierten Apps enthält.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen
(Seite 328).
14.14.8 Konfiguration „App-Berechtigungen“ (Android-
Enterprise-Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration App-Berechtigungen legen Sie fest, was passiert, wenn eine App aus Managed
Google Play während der Ausführung eine Berechtigung anfordert.
Einstellung/Feld
Standardantwort auf
Berechtigungsanforderungen zur
Laufzeit
Beschreibung
Die Standard-Reaktion auf zukünftige
Berechtigungsanforderungen während der Ausführung:
• Abfragen: Apps fordern den Benutzer auf, die
Berechtigung zu gewähren.
• Auto-Bestätigen: Alle
Berechtigungsanforderungen während der App-
Ausführung werden automatisch gewährt.
• Auto-Verweigern: Alle
Berechtigungsanforderungen während der App-
Ausführung werden automatisch verweigert.
Der Benutzer kann die Berechtigung nicht nachträglich
ändern.
Copyright © Sophos Limited 143
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
App-spezifische
Berechtigungsanforderungen zur
Laufzeit
Beschreibung
Sie können bestimmte Berechtigungen für einzelne
Apps gewähren oder verweigern. Klicken Sie auf
Hinzufügen und konfigurieren Sie anschließend die
Einstellungen für eine App:
Geben Sie im Feld Kennung die interne App-Kennung ein.
Wählen Sie für jede Berechtigung das gewünschte
Verhalten aus:
• Auswählbar: Der Benutzer kann die Berechtigung gewähren oder verweigern.
• Zugelassen: Die Berechtigung wird zugelassen und kann vom Benutzer nicht verweigert werden.
• Verweigert: Die Berechtigung wird verweigert und kann vom Benutzer nicht zugelassen werden.
14.14.9 Konfiguration VPN (Android-Enterprise-Arbeitsprofil-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration VPN wählen Sie einen VPN-Client für Android-Enterprise-Geräte aus.
Einstellung/Feld
VPN-Client
Beschreibung
Die ID der VPN-App
Der VPN-Client muss eine App aus Managed Google Play sein, die bereits auf dem Gerät installiert ist.
Sie konfigurieren die VPN-Verbindung in der verwalteten
Konfiguration der App. Details hierzu finden Sie in der
Dokumentation der jeweiligen App.
14.14.10 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten. Dieses Zertifikat steht Apps aus Managed Google Play zur Verfügung, d.h. Apps, die im Arbeitsprofil installiert sind.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
144 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.14.11 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Geräten. Dieses Zertifikat steht Apps aus Managed Google Play zur Verfügung, d.h. Apps, die im Arbeitsprofil installiert sind.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.14.12 Konfiguration „SCEP“ (Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern. Diese Zertifikate stehen Apps zur
Verfügung, die im Arbeitsprofil installiert sind.
Hinweis
Bevor Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP hinzufügen können, müssen Sie zunächst mit einer
Konfiguration vom Typ Root-Zertifikat das CA-Zertifikat des SCEP-Servers hochladen.
Einstellung/Feld
URL
Aliasname
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Der Name, unter dem das Zertifikat in
Auswahldialogen angezeigt wird.
Dies sollte ein einprägsamer Name sein, über den das Zertifikat identifiziert werden kann. Zum
Beispiel können Sie denselben Wert wie für das
Feld Betreff verwenden, nur ohne den Vorsatz
CN= .
Copyright © Sophos Limited 145
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Betreff
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Root-Zertifikat
Schlüsselgröße
Beschreibung
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Zum Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(serial_number)_% ein, um ein Android-Gerät zu spezifizieren.
Informationen zu den verfügbaren Platzhaltern finden Sie in
(Seite 109).
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat im aktuellen Profil.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
146 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Als digitale Signatur verwenden
Für Verschlüsselung verwenden
Sophos Mobile
Beschreibung
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel als digitale
Signatur verwendet werden.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel zur
Datenverschlüsselung verwendet werden.
14.15 Konfigurationen für Android-Enterprise-
Geräterichtlinien
Mit einer Android-Enterprise-Geräterichtlinie konfigurieren Sie verschiedene Bereiche von Android-
Geräten, wie zum Beispiel Kennwortrichtlinien, Einschränkungen oder WLAN-Einstellungen. Die
Richtlinie kann auf Android-Enterprise-Geräte im Modus „Gerätebesitzer“ angewendet werden.
Informationen zur Erstellung einer Android-Enterprise-Geräterichtlinie finden Sie in Profil oder
(Seite 105).
14.15.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an das Kennwort für die
Displaysperre.
Kennworttyp
Wählen Sie in der Liste Kennworttyp die Art des Kennworts aus, dass Benutzer konfigurieren dürfen:
Einstellung/Feld
Muster, PIN oder Kennwort
Einfaches Kennwort
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre einrichten. Für die Displaysperre sind die Typen
Muster, PIN und Passwort erlaubt. Weitere
Einschränkungen bestehen nicht.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Zahlen sind erlaubt, aber es muss mindestens auch ein
Buchstabe enthalten sein. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Copyright © Sophos Limited 147
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
PIN oder Kennwort
Alphanumerisches Kennwort
Komplexes Kennwort
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre vom Typ
PIN oder Passwort einrichten. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindest-Gesamtzeichenanzahl und eine Mindestanzahl an Ziffern, Klein- und
Großbuchstaben und Sonderzeichen festlegen.
Siehe die nachfolgenden beiden Tabellen.
Wenn Sie Einfaches Kennwort, PIN oder Kennwort, Alphanumerisches Kennwort oder
Komplexes Kennwort auswählen, werden die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung/Feld
Minimale Länge des Kennworts
Inaktivitätsdauer bis zur Abfrage des
Kennworts
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Zeichen, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Zeit, nach der das Gerät gesperrt wird, wenn es nicht benutzt wird. Das Gerät lässt sich durch Eingabe des Kennworts entsperren.
Hinweis
Das Gerät erzwingt möglicherweise eine kürzere Zeitspanne als die von Ihnen konfigurierte.
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Maximale Anmeldeversuche
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
Nach dieser Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche wird das Gerät zurückgesetzt.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
148 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Wenn Sie Komplexes Kennwort auswählen, werden zusätzlich die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung/Feld
Minimale Anzahl von Buchstaben
Minimale Anzahl von Kleinbuchstaben
Minimale Anzahl von Großbuchstaben
Minimale Anzahl von Zeichen, die kein
Buchstabe sind
Minimale Anzahl von Ziffern
Minimale Anzahl von Sonderzeichen
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Buchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Kleinbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Großbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl nicht-alphabetischer Zeichen
(zum Beispiel & oder !), die ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Ziffern, die ein Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Sonderzeichen (zum
Beispiel !"§$%&/()=,.-;:_@<>) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
14.15.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Geräte.
Sicherheit
Einstellung/Feld
Verschlüsselung erzwingen
Auf Werkseinstellungen zurücksetzen erlauben
Safe-Modus erlauben
Debugging erlauben
Screenshot erlauben
Benutzer dürfen Anmeldeinformation bearbeiten
Beschreibung
Benutzer müssen ihre Geräte verschlüsseln.
Benutzer können das Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen.
Benutzer können das Gerät im Safe-Modus starten.
Benutzer können die Debugging-Funktionen in den
Android-Entwicklereinstellungen aktivieren.
Benutzer können Screenshots machen.
Benutzer können Zertifikate installieren oder entfernen.
Copyright © Sophos Limited 149
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Smart Lock erlauben
„Standort teilen“ erlauben
Entsperren mit Fingerabdruck erlauben
Ändern des Kontobildes erlauben
Sensible Informationen auf
Sperrbildschirm verbergen
System-Update-Richtlinie
Beschreibung
Benutzer können die Android-Funktion „Smart
Lock“ aktivieren, durch die das Gerät in bestimmten
Situationen automatisch entsperrt wird.
Hinweis
Diese Einstellungen wirkt sich auf die Gerätesperre aus.
Das Gerät ignoriert die Einstellung, wenn zusätzlich eine
Sperre für das Arbeitsprofil konfiguriert ist.
Benutzer können das Teilen des Standorts aktivieren.
Benutzer können das Gerät mit ihrem Fingerabdruck entsperren.
Benutzer können das Foto ihres Benutzerkontos
ändern.
Wenn Benachrichtungen auf dem Sperrbildschirm aktiviert sind, werden keine sensiblen Inhalte angezeigt.
Wählen Sie aus, wann Systemaktualisierungen installiert werden:
• Keine Richtlinie: Der Benutzer entscheidet, wann
Systemaktualisierungen installiert werden.
• Automatische Installation: Systemaktualisierungen werden automatisch installiert, sobald sie verfügbar sind.
• Installation im Wartungszeitraum:
Systemaktualisierungen werden innerhalb eines
Wartungsfensters automatisch installiert. Geben
Sie Uhrzeiten für den Beginn und das Ende des
Wartungsfensters ein.
• Verschieben: Systemaktualisierungen (ausgenommen
Sicherheitsaktualisierungen) werden für 30 Tage zurückgehalten.
Konten
Einstellung/Feld
Kontenverwaltung erlauben
Beschreibung
Benutzer können auf dem Gerät Konten hinzufügen oder entfernen, ausgenommen das Google-Konto.
150 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Netzwerk und Kommunikation
Einstellung/Feld
SMS erlauben
Datenverbindungen bei Roaming erlauben
VPN erlauben
Android Beam erlauben
Bluetooth erlauben
Ausgehende Telefonanrufe erlauben
Zurücksetzen der
Netzwerkeinstellungen erlauben
WLAN-Einstellungen aktivieren
Cell-Broadcast-Konfiguration erlauben
Einstellungen für mobile Netzwerke aktivieren
Tethering-Einstellungen aktivieren
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer keine SMS senden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind bei
Roaming keine mobilen Datenverbindungen möglich.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer keine VPN-Verbindungen verwenden.
Benutzer können Android Beam (NFC-
Datenübertragung) verwenden, um Daten aus Apps zu senden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist Bluetooth deaktiviert.
Benutzer können Telefonanrufe tätigen.
Benutzer können die Netzwerkeinstellungen auf
Standardwerte zurücksetzen.
Benutzer können die WLAN-Einstellungen ändern.
Benutzer können Cell Broadcast (CB) in ihrer
Nachrichten-App aktivieren oder deaktivieren.
Benutzer können die Einstellungen für mobile Netze
ändern.
Benutzer können die Einstellungen für Tethering und mobilen Hotspot ändern.
Hardware
Einstellung/Feld
Kamera erlauben
Mikrofon erlauben
Externe Medien erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die
Kamera nicht verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist das
Mikrofon nicht verfügbar.
Benutzer können externe Medien wie z.B. USB-
Speicher mit dem Gerät verbinden.
Copyright © Sophos Limited 151
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
USB-Speicher zulassen
Dateitransfer über USB erlauben
Beschreibung
Benutzer können das Gerät im USB-Modus „Mass
Storage“ (USB MSC) mit einem Host-Computer verbinden, d.h. als externe Festplatte.
Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren, können
Benutzer das Gerät weiterhin im USB-Modus „Media
Transfer“ (USB MTP) oder „Picture Transfer“ (USB
PTP) verbinden, um Dateien zu übertragen.
Benutzer können Dateien zwischen dem Gerät und einem externen USB-Speichermedium übertragen.
Anwendungen
Einstellung/Feld
Deinstallation von Apps erlauben
Installation von Apps aus unbekannten Quellen erlauben
System-Apps aktivieren
Hintergrundbild-Wechsel erlauben
App-Verwaltung erlauben
Beschreibung
Benutzer können Apps deinstallieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer Apps nur aus Google Play installieren, nicht aus unbekannten Quellen oder über Android Debug
Bridge (ADB).
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind nur folgende Apps verfügbar: Google Play Store,
Kontakte, Nachrichten, Telefon. Google empfiehlt diese Einstellung für Geräte, die im Android-Enterprise-
Modus „Gerätebesitzer“ registriert sind.
Wenn Sie das Kontrollkästchen aktivieren, sind alle vom Hersteller vorinstallierten Apps verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer nicht den Display-Hintergrund ändern.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer für Apps folgende Aufgaben nicht ausführen:
• Apps deinstallieren
• Apps deaktivieren
• Apps beenden
• App-Cache leeren
• App-Daten löschen
• Einstellung Standardmäßig öffnen löschen
152 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Deaktivieren von Google-
Sicherheitsscans erlauben
Ändern von Datum und Uhrzeit erlauben
Hinweis (kurz)
Hinweis (lang)
Erlaubte Bedienungshilfen
Sophos Mobile
Beschreibung
Benutzer können die Google-Sicherheitseinstellung
Gerät auf Sicherheitsbedrohungen durchsuchen deaktivieren.
Die Einstellung befindet sich in der App
Einstellungen, unter Google > Sicherheit > Google
Play Protect.
Benutzer können Datum und Uhrzeit einstellen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden
Datum und Uhrzeit aus dem Netzwerk bezogen.
Ein unternehmensspezifischer Hinweis, der dem
Benutzer bei Funktionen angezeigt wird, die Sie deaktiviert haben.
Hinweis
Wenn der Text länger als 200 Zeichen ist, wird er möglicherweise abgeschnitten.
Zusätzlicher Hinweistext. Der Text wird angezeigt, wenn der Benutzer bei Anzeige des kurzen
Hinweistextes auf Weitere Informationen tippt.
Hinweis
Dieser Text wird außerdem auf der Seite
Geräteadministrator für die App Sophos Mobile
Control angezeigt.
Schränken Sie ein, welche Apps Bedienungshilfen anbieten dürfen:
• Wenn Sie Alle verfügbaren Apps auswählen, können
Benutzer alle Bedienungshilfen verwenden.
• Wenn Sie Nur System-Apps auswählen, können
Benutzer nur Bedienungshilfen von System-Apps verwenden.
• Wenn Sie eine App-Gruppe auswählen, können Benutzer nur Bedienungshilfen von den enthaltenen Apps und von
System-Apps verwenden.
14.15.3 Konfiguration „Exchange-Konto“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie eine Verbindung zu einem Microsoft Exchange
Server E-Mail-Server ein.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Kontoname
Exchange-Server
Domäne
Benutzer
154
E-Mail-Adresse
Absender
Synchronisierungszeitraum
SSL/TLS
Alle Zertifikate erlauben
Client-Zertifikat
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Hinweis
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos
Mobile verwenden, geben Sie die URL des
EAS-Proxy-Servers ein.
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den jeweiligen
Benutzernamen ersetzt.
Hinweis
Das Kennwort wird vom Benutzer eingegeben.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-Mail-
Adresse ersetzt.
Ein Absendername für das Konto.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-Mail-
Adresse ersetzt.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Für die Kommunikation mit dem E-Mail-Server sind alle Zertifikate zugelassen.
Das Client-Zertifikat für die Verbindung zum
Exchange-Server.
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14.15.4 Konfiguration „WLAN“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung/Feld
SSID
Sicherheitstyp
Phase-2-Authorisierung
Identität
Anonyme Identität
Kennwort
Beschreibung
Die ID des WLAN.
Der Sicherheitstyp der WLAN-Verbindung:
• Ohne
• WEP
• WPA/WPA2 PSK
• EAP/PEAP
• EAP/TLS
• EAP/TTLS
Die Authentisierungsmethode für Phase 2 der
EAP-Aushandlung:
• Ohne
• PAP
• CHAP
• MSCHAP
• MSCHAPv2
Dieses Feld ist für die Verbindungstypen EAP/
PEAP und EAP/TTLS verfügbar.
Die Identität des Benutzers.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Die Pseudo-Identität, die in Phase 1 der EAP-
Aushandlung unverschlüsselt gesendet wird.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Das WLAN-Kennwort.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Identitätszertifikat
Vertrauenswürdiges Zertifikat
Beschreibung
Das Identitätszertifikat für die WLAN-
Verbindung.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Client-Zertifikat in der aktuellen Richtlinie.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
Die Root-CA für das Zertifikat des EAP-Servers.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat in der aktuellen Richtlinie.
Dieses Feld ist für EAP-Verbindungen verfügbar.
14.15.5 Konfiguration „App Protection“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration App Protection definieren Sie Anforderungen an Kennwörter, um Apps aus
Managed Google Play zu schützen.
Wenn App Protection aktiv ist, muss der Benutzer ein Kennwort festlegen, wenn er eine geschützte
App zum ersten Mal starten. Nach einem fehlgeschlagenen Anmeldeversuch kann der nächste
Versuch erst nach einer Wartezeit erfolgen.
Wenn App Protection auf einem Gerät aktiv ist, steht im Menü Aktionen der Seite Gerät anzeigen das Kommando App-Protection-Kennwort zurücksetzen zur Verfügung. Außerdem kann der
Benutzer das Kennwort für App Protection im Self Service Portal zurücksetzen.
Einstellung/Feld
Komplexität des Kennworts
Gültigkeitsdauer in Minuten
App-Gruppe
Fingerabdruck-Authentisierung erlauben
Beschreibung
Die minimalen Anforderungen an das vom
Benutzer zu definierende Kennwort.
Nach Ablauf der Toleranzfrist können Apps nur noch durch Eingabe eines Kennworts entsperrt werden.
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die
Apps enthält, die mit einem Kennwort geschützt werden.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen finden Sie in
Benutzer können eine geschützte App mit ihrem
Fingerabdruck entsperren.
156 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.15.6 Konfiguration „App Control“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration App Control legen Sie fest, welche Apps auf einem Gerät nicht gestartet werden dürfen. Hiermit können Sie zum Beispiel unerwünschte Apps blockieren, die vom Gerätehersteller vorinstalliert worden sind und nicht deinstalliert werden können.
Einstellung/Feld
App-Gruppe
Beschreibung
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die blockierten Apps enthält.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen
(Seite 328).
14.15.7 Konfiguration „App-Berechtigungen“ (Android-
Enterprise-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration App-Berechtigungen legen Sie fest, was passiert, wenn eine App während der
Ausführung eine Berechtigung anfordert.
Einstellung/Feld
Standardantwort auf
Berechtigungsanforderungen zur
Laufzeit
Beschreibung
Die Standard-Reaktion auf zukünftige
Berechtigungsanforderungen während der Ausführung:
• Abfragen: Apps fordern den Benutzer auf, die
Berechtigung zu gewähren.
• Auto-Bestätigen: Alle
Berechtigungsanforderungen während der App-
Ausführung werden automatisch gewährt.
• Auto-Verweigern: Alle
Berechtigungsanforderungen während der App-
Ausführung werden automatisch verweigert.
Der Benutzer kann die Berechtigung nicht nachträglich
ändern.
Copyright © Sophos Limited 157
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
App-spezifische
Berechtigungsanforderungen zur
Laufzeit
Beschreibung
Sie können bestimmte Berechtigungen für einzelne
Apps gewähren oder verweigern. Klicken Sie auf
Hinzufügen und konfigurieren Sie anschließend die
Einstellungen für eine App:
Geben Sie im Feld Kennung die interne App-Kennung ein.
Wählen Sie für jede Berechtigung das gewünschte
Verhalten aus:
• Auswählbar: Der Benutzer kann die Berechtigung gewähren oder verweigern.
• Zugelassen: Die Berechtigung wird zugelassen und kann vom Benutzer nicht verweigert werden.
• Verweigert: Die Berechtigung wird verweigert und kann vom Benutzer nicht zugelassen werden.
14.15.8 Konfiguration „Kiosk-Modus“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Kiosk-Modus definieren Sie Einschränkungen für Geräte, um einen Kiosk-Modus zu realisieren.
Einstellung/Feld
Quelle auswählen
App-ID
App-Gruppe
Lautstärke-Änderung erlauben
Bildschirmsperre deaktivieren
Beim Laden aktiv bleiben
Beschreibung
• Ohne: Alle Apps erlauben. Die Kiosk-Modus-
Einschränkungen werden auf das Gerät übertragen, aber der Benutzer kann jede auf dem Gerät verfügbare App starten.
• Benutzerdefiniert, App-Liste : Nur eine bestimmte App erlauben.
• App-Gruppe: Mehrere Apps erlauben.
Die App, die im Kiosk-Modus verfügbar ist.
Abhängig von Ihrer Auswahl in Quelle auswählen geben Sie entweder die App-Kennung an oder wählen
Sie die App aus der Liste verfügbarer Apps aus.
Die Apps, die im Kiosk-Modus verfügbar sind.
Wählen Sie eine der verfügbaren App-Gruppen aus.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind alle
Gerätetasten zum Steuern der Lautstärke deaktiviert.
Der Gerätebildschirm wird niemals gesperrt.
Der Gerätebildschirm bleibt eingeschaltet, solange das
Gerät mit einer Stromquelle verbunden ist.
158 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.15.9 Konfiguration „Globaler HTTP-Proxy“ (Android-
Enterprise-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Globaler HTTP-Proxy definieren Sie einen Unternehmens-Proxy-Server.
Einstellung/Feld
Proxy
Server und Port
PAC-URL
Beschreibung
Wählen Sie Manuell aus, um die Verbindungsdetails manuell zu konfigurieren.
Wählen Sie Automatisch aus, wenn Sie eine Proxy-Auto-Config-
Datei (PAC-Datei) haben.
Name (oder IP-Adresse) und Portnummer des HTTP-Proxy-
Servers.
Die URL der Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-Datei).
14.15.10 Konfiguration „VPN“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration VPN wählen Sie einen VPN-Client für Android-Enterprise-Geräte aus.
Einstellung/Feld
VPN-Client
Beschreibung
Die ID der VPN-App
Der VPN-Client muss eine App aus Managed Google Play sein, die bereits auf dem Gerät installiert ist.
Sie konfigurieren die VPN-Verbindung in der verwalteten
Konfiguration der App. Details hierzu finden Sie in der
Dokumentation der jeweiligen App.
14.15.11 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
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Sophos Mobile
14.15.12 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Geräten.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.15.13 Konfiguration „SCEP“ (Android-Enterprise-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Hinweis
Bevor Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP hinzufügen können, müssen Sie zunächst mit einer
Konfiguration vom Typ Root-Zertifikat das CA-Zertifikat des SCEP-Servers hochladen.
Einstellung/Feld
URL
Aliasname
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Der Name, unter dem das Zertifikat in
Auswahldialogen angezeigt wird.
Dies sollte ein einprägsamer Name sein, über den das Zertifikat identifiziert werden kann. Zum
Beispiel können Sie denselben Wert wie für das
Feld Betreff verwenden, nur ohne den Vorsatz
CN= .
160 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Betreff
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Root-Zertifikat
Schlüsselgröße
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Zum Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(serial_number)_% ein, um ein Android-Gerät zu spezifizieren.
Informationen zu den verfügbaren Platzhaltern finden Sie in
(Seite 109).
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat im aktuellen Profil.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Copyright © Sophos Limited 161
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Als digitale Signatur verwenden
Für Verschlüsselung verwenden
Beschreibung
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel als digitale
Signatur verwendet werden.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel zur
Datenverschlüsselung verwendet werden.
14.16 Konfigurationen für Sophos-Container-
Richtlinien (Android)
Mit einer Sophos-Container-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für die Sophos-Container-Apps
Sophos Secure Email und Sophos Secure Workspace.
(Seite 105).
Hinweis
Wenn Sie diese Richtlinie einem Android-Enterprise-Gerät zuweisen, wird dadurch auch die
App Sophos Secure Workspace installiert. Wenn die Richtlinie eine Konfiguration Berufliche E-
Mail enthält, wird auch die App Sophos Secure Email installiert. Sie müssen diese Apps zuvor in
Managed Google Play genehmigen.
14.16.1 Konfiguration „Allgemein“ (Sophos-Container-Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Allgemein definieren Sie Einstellungen für alle Sophos-Container-Apps, sofern anwendbar.
Einstellung/Feld
Sophos-Container-Kennwort aktivieren
Beschreibung
Benutzer müssen ein zusätzliches Kennwort eingeben, um eine Sophos-Container-App zu starten. Sobald die erste Container-App gestartet wird nachdem die Konfiguration angewendet wurde, muss das Kennwort definiert werden. Dieses Kennwort gilt für alle
Container-Apps.
162 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Komplexität des Kennworts
Zeichen in Kennwort-Eingabefeldern immer verstecken
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Fehlgeschlagene Anmeldungen bis Sperre
Fingerabdruck erlauben
Gültigkeitsdauer in Minuten
Beschreibung
Die minimale Komplexität des Kennworts für den Sophos-Container. Sicherere
Kennwörter sind immer erlaubt. Kennwörter
(eine Kombination numerischer und alphanumerischer Zeichen) werden generell als sicherer angesehen als PINs (nur numerische
Zeichen).
• Beliebig: Sophos-Container-Kennwörter unterliegen keinen Einschränkungen.
• 4-Ziffern-PIN
• 6-Ziffern-PIN
• 4-Zeichen-Kennwort
• 6-Zeichen-Kennwort
• 8-Zeichen-Kennwort
• 10-Zeichen-Kennwort
In Kennwort-Eingabefeldern werden die eingegebenen Zeichen nicht kurz angezeigt, bevor sie maskiert werden.
Die Anzahl an Tagen, die ein Kennwort verwendet werden kann, bevor der Benutzer aufgefordert wird, es zu ändern.
Die erlaubte Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche, bevor die Container-Apps gesperrt werden. Gesperrte Apps müssen von einem Administrator entsperrt werden.
Falls konfiguriert, können die Apps auch vom
Benutzer im Self Service Portal entsperrt werden.
Benutzer können die App mit ihrem
Fingerabdruck entsperren.
Die Zeitspanne, während der kein Sophos-
Container-Kennwort eingegeben werden muss, wenn eine Container-App wieder im
Vordergrund angezeigt wird.
Die Toleranzfrist gilt für alle Container-Apps.
Während der Toleranzfrist können Sie zwischen den Apps wechseln, ohne das Kennwort erneut eingeben zu müssen.
Copyright © Sophos Limited 163
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Mit Gerät sperren
Letzte Verbindung zum Server
Beschreibung
Wenn das Gerät gesperrt wird, wird auch der
Sophos-Container gesperrt.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, wird der Sophos-Container nur nach Ablauf der
Toleranzfrist gesperrt.
Die Zeitspanne, innerhalb derer Benutzer eine
Sophos-Container-App verwenden können, ohne dass eine Verbindung zum Sophos Mobile
Server aufgebaut wurde.
Wenn eine Sophos-Container-App aktiviert wird und innerhalb der definierten Zeitspanne keinen Kontakt mit dem Server hatte, wird ein Sperrbildschirm angezeigt. Der Benutzer kann die App durch Tippen auf Wiederholen entsperren. Hierdurch verbindet sich die App mit dem Server. Kann die Verbindung aufgebaut werden, wird die App entsperrt. Falls nicht, wird der Zugriff verweigert.
• Bei jedem Zugriff: Eine Serververbindung ist immer notwendig und die App wird gesperrt, wenn der Server nicht erreichbar ist.
• 1 Stunde: Eine Serververbindung ist notwendig, wenn die App eine Stunde oder später nach der letzten erfolgreichen Serververbindung aktiviert wird.
• 3 Stunden
• 6 Stunden
• 12 Stunden
• 1 Tag
• 3 Tage
• 3 Tage
• Ohne: Keine regelmäßige Verbindung ist notwendig.
164 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Offline-Starts ohne Serververbindung
Beschreibung
In diesem Feld definieren Sie, wie oft Benutzer eine der Sophos-Container-Apps starten können, ohne dass eine Serververbindung aufgebaut wurde.
Hinweis
Diese Einstellung setzt voraus, dass ein
Sophos-Container-Kennwort eingerichtet ist.
Root-Zugriff erlaubt Die Container-Apps dürfen auf gerooteten
Geräten ausgeführt werden.
App-Nutzungs-Beschränkungen
Hier können Sie Beschränkungen für die Nutzung der Sophos-Container-Apps festlegen. Klicken
Sie auf Hinzufügen, um Beschränkungen einzugeben.
Räumliche Beschränkungen
Es wird mitgezählt, wie oft Benutzer das
Sophos-Container-Kennwort eingeben. Wenn der Zähler die definierte Anzahl überschreitet, wird derselbe Sperrbildschirm wie für die
Letzte Verbindung zum Server Einstellung angezeigt. Der Zähler wird zurückgesetzt, wenn eine Verbindung zum Sophos Mobile Server hergestellt wird.
• Unbegrenzt: Es ist keine Serververbindung notwendig.
• 0: Das Starten der App ohne Serververbindung ist nicht möglich.
• 1: Nach einem Start der App ist eine erfolgreiche
Serververbindung notwendig.
• 3
• 5
• 10
• 20
Zeitliche Beschränkungen
Spezifizieren Sie über Längen- und Breitengrad einen Ausgangspunkt sowie einen Abstand, innerhalb dessen die Sophos-Container-Apps verwendet werden können.
Geben Sie über eine Anfangs- und eine Endzeit eine Zeitspanne an, innerhalb derer die Sophos-
Container-Apps verwendet werden können.
Sie können auch spezifizieren, an welchen
Wochentagen die Apps verwendet werden können.
Copyright © Sophos Limited 165
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
WLAN-Beschränkungen
Beschreibung
Wenn Sie WLAN-Verbindung erforderlich auswählen, wird der Sophos-Container gesperrt, falls keine WLAN-Verbindung aktiv ist.
Wenn Sie WLAN-Verbindungen zur Liste hinzufügen, wird der Sophos-Container gesperrt, falls das Gerät mit einem nicht aufgeführten WLAN verbunden ist.
Wichtig
Wir empfehlen, sich nicht auf WLAN-
Beschränkungen als einzigen
Sicherheitsmechanismus zu verlassen, da WLAN-
Namen sehr leicht gefälscht werden können (Wi-Fi
Spoofing).
14.16.2 Konfiguration „Unternehmens-E-Mail“ (Sophos-
Container-Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Unternehmens-E-Mail definieren Sie Benutzereinstellungen für Ihren Microsoft
Exchange Server. Diese Einstellungen gelten für die App Sophos Secure Email, wenn diese im
Sophos-Container installiert ist.
Einstellung/Feld
Exchange-Server
Beschreibung
Die Adresse des Exchange-Servers.
Hinweis
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos
Mobile verwenden, geben Sie die URL des
EAS-Proxy-Servers ein.
Benutzer
E-Mail-Adresse
Domäne
Support-E-Mail-Kontakt
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den jeweiligen
Benutzernamen ersetzt.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Die Domäne für dieses Konto.
Die Adresse für E-Mails, die über die Funktion
„Kontaktiere Support“ gesendet werden.
166 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Kontakte auf das Gerät exportieren
Unternehmensnamen exportieren
Benachrichtigungsdetails
In Zwischenablage kopieren verbieten
Screenshots verbieten
Maximale E-Mail-Größe
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Beschreibung
Benutzer können Exchange-Kontakte als lokale
Kontakte auf das Gerät übertragen, damit bei Anrufen von Firmenkontakten der Name angezeigt wird.
Diese Kontakte werden von Sophos Secure
Email synchronisiert.
Hinweis
Die lokalen Kontaktdaten werden in folgenden Situationen automatisch gelöscht:
• Wenn die Konfiguration
Unternehmens-E-Mail aus der
Sophos-Container-Richtlinie entfernt wird (nach dem nächsten Neustart der
App Sophos Secure Email).
• Wenn der Sophos-Container vom Gerät entfernt wird.
• Wenn das Gerät bei Sophos Mobile deregistriert wird.
Beim Export von Firmenkontakten in lokale
Kontakte wird auch der Firmenname exportiert.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden nur Name und Telefonnummer exportiert.
Wählen Sie den Umfang der Informationen aus, der in E-Mail-Benachrichtigungen angezeigt wird.
Diese Einstellung wirkt sich auch auf
Terminerinnerungen aus. Wenn Sie Keine
Benachrichtigungen auswählen, sind
Terminerinnerungen deaktiviert. Wenn
Sie einen anderen Wert auswählen, sind
Terminerinnerungen aktiviert und enthalten
Datum/Uhrzeit, Ort und Titel.
Benutzer können Texte aus Sophos Secure
Email weder kopieren noch ausschneiden.
Benutzer können keine Screenshots der App
Sophos Secure Email machen.
E-Mail-Nachrichten, die inkl. Anhänge größer sind als der von Ihnen ausgewählte
Wert, werden nicht vom Exchange-Server heruntergeladen.
167
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Öffnen/Teilen erlauben
Anhänge öffnen
Anhänge teilen
Zusätzliche Einstellungen
Beschreibung
Benutzer können E-Mail-Anhänge betrachten und teilen.
Wählen Sie aus, in welchen Apps Anhänge betrachtet werden können: In allen Apps oder nur in den Sophos-Container-Apps Secure
Workspace und Secure Email.
Mit allen Apps: Anhänge können mit allen
Apps geteilt werden, die das Dateiformat unterstützen.
Mit Container-Apps: Anhänge werden mit einem Geräteschlüssel verschlüsselt und können nur mit Sophos Secure Workspace geöffnet werden. Das Teilen mit anderen Apps bleibt auswählbar.
Konfigurieren Sie diese Einstellungen nur, wenn
Sie vom Sophos Support dazu aufgefordert werden.
Hinweis
Falls Sophos Secure Email nicht installiert ist, werden die Benutzer aufgefordert, die App zu installieren. Wenn sie die App zum ersten Mal starten, konfiguriert sie sich automatisch.
14.16.3 Konfiguration „Unternehmensdokumente“ (Sophos-
Container-Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Unternehmensdokumente konfigurieren Sie Einstellung für die Funktion
Unternehmensdokumente der App Sophos Secure Workspace.
Online-Speicher konfigurieren
Für jeden Speicheranbieter können Sie die folgenden Einstellungen separat definieren:
Einstellung/Feld
Aktivieren
Offline
Verschlüsselt teilen
Beschreibung
Der Speicheranbieter ist in der App verfügbar.
Benutzer können Dateien vom Speicheranbieter zur Liste Favoriten der App hinzufügen, um sie offline zu verwenden.
Benutzer können die Funktion Teilen für verschlüsselte Dateien verwenden, um sie mit anderen Apps zu teilen.
168 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Unverschlüsselt teilen
Zwischenablage
Sophos Mobile
Beschreibung
Benutzer können die Funktion Teilen für unverschlüsselte Dateien verwenden, um sie mit anderen Apps zu teilen.
Benutzer können Teile aus Dokumenten kopieren und in anderen Apps einfügen.
Einstellungen für Unternehmens-Anbieter
Für Speicheranbieter vom Typ WebDAV, auch als Unternehmens-Anbieter bezeichnet, können
Sie zentral die Server-Einstellungen und Anmeldeinformationen definieren. Diese können von den
Benutzern nicht geändert werden.
Einstellungen, die Sie nicht zentral definieren, können vom Benutzer im entsprechenden App-Dialog eingegeben werden.
Beispielsweise können Sie den Server und das Benutzerkonto zentral einstellen, aber das
Kennwort-Feld undefiniert lassen. Benutzer müssen dann das Kennwort eingeben, um Zugriff auf den Speicheranbieter zu bekommen.
Einstellung/Feld
Name
Server
Benutzername
Kennwort
Zielordner
Beschreibung
Der Anbietername, wie er in der App Sophos
Secure Workspace angezeigt wird.
Geben Sie in diesem Feld Folgendes ein:
• Die URL des Root-Ordners auf dem WebDAV-Server für
Unternehmensdokumente.
• Die URL des Root-Ordners auf dem
WebDAV-Server.
Verwenden Sie folgendes Format: https:// server.firma.com
Nur das Protokoll https wird unterstützt.
Der Anmeldename für den Server. Sie können auch die Variable %_USERNAME_% verwenden.
Das Anmeldekennwort.
Der Ordner, in den Dokumente hochgeladen werden.
Copyright © Sophos Limited 169
Sophos Mobile
Weitere Einstellungen
Einstellung/Feld
Dokumente aktivieren
Komplexität des Kennworts
Screenshots verbieten
Zusätzliche Einstellungen
Beschreibung
Aktiviert die Funktion Dokumente, um
Unternehmensdokumente auf sichere Weise auszutauschen.
Die minimale Komplexität von Passphrasen für Verschlüsselungsschlüssel. Sicherere
Passphrasen sind immer erlaubt.
Sie können folgende Einstellungen auswählen:
• 4-Zeichen-Kennwort
• 6-Zeichen-Kennwort
• 8-Zeichen-Kennwort
• 10-Zeichen-Kennwort
Benutzer können keine Screenshots der App
Sophos Secure Workspace machen.
Konfigurieren Sie diese Einstellungen nur, wenn
Sie vom Sophos Support dazu aufgefordert werden.
14.16.4 Konfiguration „Unternehmens-Browser“ (Sophos-
Container-Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Unternehmens-Browser konfigurieren Sie Einstellung für die Funktion
Unternehmens-Browser der App Sophos Secure Workspace.
Mit dem Unternehmens-Browser können Sie auf sichere Weise auf Intranetseiten Ihres
Unternehmens und andere erlaubte Seiten zugreifen. Sie definieren Domänen sowie Lesezeichen innerhalb von Domänen.
Jedes Lesezeichen gehört zu einer bestimmten Domäne. Wenn Sie ein Lesezeichen hinzufügen, wird automatisch ein Domäneneintrag erstellt, falls dieser nicht existiert.
Allgemeine Einstellungen
Einstellung/Feld
Screenshots verbieten
Beschreibung
Benutzer können keine Screenshots aufnehmen, die den Unternehmensbrowser zeigen.
170 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellungen für Domänen
Einstellung/Feld
URL
Kopieren/Einfügen erlauben
„Öffnen mit“ erlauben
Kennwort-Speichern erlauben
Beschreibung
Die Domäne, die Sie erlauben wollen.
Benutzer können Text aus dem Unternehmens-
Browser kopieren und in anderen Apps einfügen.
Benutzer können Anhänge herunterladen oder an andere Apps weiterleiten.
Benutzer können ihre Kennwörter im
Unternehmens-Browser speichern.
Einstellungen für Lesezeichen
Einstellung/Feld
Name
URL
Beschreibung
Der Name für das Lesezeichen.
Die Webadresse für das Lesezeichen.
14.16.5 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Sophos-Container-
Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten. Das Zertifikat steht den Apps „Sophos Secure Email“ und „Sophos Secure Workspace“ zur Verfügung, wenn diese im Sophos-Container installiert sind.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.16.6 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (Sophos-Container-
Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Geräten. Dieses Zertifikat steht der App Sophos Secure Workspace zur Verfügung, wenn diese im Sophos-Container installiert ist.
Copyright © Sophos Limited 171
Sophos Mobile
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.16.7 Konfiguration „SCEP“ (Sophos-Container-Richtlinie für
Android)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern. Diese Zertifikate sind stehen der
Komponente „Beruflicher Browser“ in der App Sophos Secure Workspace zur Verfügung.
Hinweis
Bevor Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP hinzufügen können, müssen Sie zunächst mit einer
Konfiguration vom Typ Root-Zertifikat das CA-Zertifikat des SCEP-Servers hochladen.
Einstellung/Feld
URL
Aliasname
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Der Name, unter dem das Zertifikat in
Auswahldialogen angezeigt wird.
Dies sollte ein einprägsamer Name sein, über den das Zertifikat identifiziert werden kann. Zum
Beispiel können Sie denselben Wert wie für das
Feld Betreff verwenden, nur ohne den Vorsatz
CN= .
172 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Betreff
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Root-Zertifikat
Schlüsselgröße
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Zum Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(serial_number)_% ein, um ein Android-Gerät zu spezifizieren.
Informationen zu den verfügbaren Platzhaltern finden Sie in
(Seite 109).
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat im aktuellen Profil.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Als digitale Signatur verwenden
Für Verschlüsselung verwenden
Beschreibung
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel als digitale
Signatur verwendet werden.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel zur
Datenverschlüsselung verwendet werden.
14.17 Konfigurationen für Mobile-Security-
Richtlinien (Android)
Mit einer Mobile-Security-Richtlinie konfigurieren Sie die App Sophos Mobile Security.
Informationen zum Erstellen einer Mobile-Security-Richtlinie finden Sie in
Profil oder Richtlinie erstellen
(Seite 105).
Hinweis
Wenn Sie diese Richtlinie einem Android-Enterprise-Gerät zuweisen, wird dadurch auch die
App Sophos Mobile Security installiert. Sie müssen diese App zuvor in Managed Google Play genehmigen.
14.17.1 Netzwerkkonfiguration (Sophos-Mobile-Security-
Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Netzwerk verwalten Sie die Einstellungen der App Sophos Mobile Security für den Schutz vor netzwerkbasierten Bedrohungen.
Hinweis
Wenn Sie dieser Konfiguration einem Gerät zuweisen, werden die entsprechenden Einstellungen in der App Sophos Mobile Security deaktiviert. Der Benutzer kann diese nicht ändern.
Einstellung/Feld
„Man-In-The-Middle“-Schutz
Zusätzliche Einstellungen
Beschreibung
Sophos Mobile Security überprüft die WLAN-Verbindung auf Man-in-the-Middle-Angriffe.
Konfigurieren Sie diese Einstellungen nur, wenn Sie vom
Sophos Support dazu aufgefordert werden.
174 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.17.2 Konfiguration „Antivirus“ (Sophos-Mobile-Security-
Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Antivirus verwalten Sie die Einstellungen der App Sophos Mobile Security zum
Malware-Schutz.
Hinweis
Wenn Sie dieser Konfiguration einem Gerät zuweisen, werden die entsprechenden Einstellungen in der App Sophos Mobile Security deaktiviert. Der Benutzer kann diese nicht ändern.
Einstellung/Feld
Cloud-Scan-Modus
Häufigkeit geplanter Scans
System-Apps scannen
Speicher scannen
PUAs erkennen
Benutzer darf Apps erlauben
Beschreibung
Wählen Sie aus, wann Sophos Mobile Security die neusten Malware-Informationen vom Sophos-Server lädt.
Wählen Sie die Häufigkeit von Malware-Scans aus.
Wenn Sie Täglich beim Laden auswählen, wird ein Scan ausgeführt, wenn das Gerät länger als 30 Minuten an einer Stromquelle angeschlossen ist.
System-Apps werden gescannt.
System Apps werden standardmäßig nicht gescannt, da diese durch das Android-Betriebssystem geschützt sind und nicht vom Benutzer deinstalliert werden können.
Zusätzlich zum standardmäßigen Scan aller installierten
Anwendungen werden alle Datei in folgenden
Speicherbereichen auf Bedrohungen gescannt: Interner geteilter Speicher, SD-Karte, verbundene USB-Geräte.
Potenziell unerwünschte Anwendungen (PUAs) werden gescannt.
PUAs sind Apps, die zwar nicht schädlich sind, jedoch für Unternehmensnetzwerke als ungeeignet angesehen werden. Dazu gehören beispielsweise Adware, Dialer
(Einwahlprogramme), Systemmonitore, Remote-
Verwaltungs- und Hacking-Tools. Einige Apps, die unter
PUAs fallen, können für manche Benutzer jedoch hilfreich sein.
Benutzer können als PUA klassifizierte Apps erlauben. Bei nachfolgenden Scans werden erlaubte Apps ignoriert.
Copyright © Sophos Limited 175
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Modus
Scan-Benachrichtigungen
Speicher überwachen
App-Gruppe
Beschreibung
Wählen Sie das Verhalten für Apps mit niedriger
Reputation aus:
Erlauben: Scannen nach Apps niedriger Reputation deaktivieren.
Warnen: Eine Warnung am Gerät anzeigen, wenn eine
App niedriger Reputation erkannt wurde. Die Benutzer können wählen, wie mit der App verfahren werden soll. Sie können sie zu einer Liste von erlaubten Apps hinzufügen, so dass keine weiteren Warnungen angezeigt werden, wenn diese App erkannt wird.
Blockieren: Benutzer können Apps mit niedriger
Reputation nicht starten.
Sophos Mobile Security erzeugt eine Benachrichtigung, wenn eine App nach der Installation gescannt wird.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden keine
Benachrichtigungen für saubere Apps erzeugt.
Folgende Speicherbereiche werden auf Änderungen
überwacht: Interner geteilter Speicher, SD-Karte, verbundene USB-Geräte. Wenn neue Dateien in diesen
Bereichen gespeichert werden, werden diese gescannt.
Wählen Sie eine Gruppe erlaubter Apps aus. Apps aus dieser Gruppe werden nicht gescannt.
14.17.3 Konfiguration „Web Filtering“ (Sophos-Mobile-Security-
Richtlinie für Android)
Mit der Konfiguration Webfilter verwalten Sie die Funktion Web Filtering der App Sophos Mobile
Security. Dies schützt die Gerätebenutzer vor Seiten mit schädlichem, unerwünschtem oder illegalem
Inhalt.
Wichtig
Sie müssen außerdem die Compliance-Regel Ablehnung von SMSec-Berechtigungen erlaubt aktivieren. Andernfalls könnten Benutzer Web Filtering beenden, indem sie Sophos Accessibility
Service deaktivieren.
Einstellungen
Einstellung/Feld
Schädliche Webseiten filtern
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob Benutzer Webseiten mit schädlichem
Inhalt besuchen können.
176 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Webseiten nach Kategorien filtern
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob Benutzer Webseiten besuchen können, die in eine bestimmte Kategorie fallen.
Sophos Mobile Security kategorisiert Webseiten basierend auf Daten von SophosLabs. Die Daten werden laufend aktualisiert.
Tipp
Um das Filtern von Webseiten zu testen, können Sie die
Sophos-Website sophostest.com
verwenden. Diese enthält
Beispielseiten für alle Kategorien. Auch wenn einige der
Seiten als potentiell offensiv oder gefährlich klassifiziert sind, ist der tatsächliche Seiteninhalt immer harmlos.
Website-Ausschlüsse Konfigurieren Sie Ausnahmen für die Kategorie-Filter:
Erlaubte Domänen: Webseiten, die erlaubt sind, obwohl die zugehörige Kategorie blockiert wird.
Blockierte Domänen: Webseiten, die blockiert werden, obwohl die zugehörige Kategorie erlaubt ist.
Sie können Domänen-Namen oder IP-Adressen eingeben.
Beispiele:
• www.example.com
• *.example.com
• 198.51.100.1
• 198.51.100.0/24
Unterstützte Browser
Web Filtering kann zusammen mit folgenden Webbrowsern verwendet werden:
• Android-Web-Browser
• Firefox
• Google Chrome
• Microsoft Edge
Andere Browser funktionieren möglicherweise auch, wurden aber nicht getestet.
14.18 Konfigurationen für Knox-Container-Profile
Mit einem Knox-Container-Profil konfigurieren Sie Einstellungen für den Knox-Container auf Samsung-
Geräten.
Informationen zum Erstellen eines Knox-Container-Profils finden Sie in
Profil oder Richtlinie erstellen
(Seite 105).
Copyright © Sophos Limited 177
Sophos Mobile
14.18.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (Knox-Container-
Profil)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an das Knox-Container-
Kennwort.
Hinweis
Einige Einstellungen werden nur für bestimmte Betriebssystemversionen oder Gerätemerkmale unterstützt. In Sophos Mobile Admin ist dies durch blaue Label gekennzeichnet.
178
Kennworttyp
Wählen Sie in der Liste Kennworttyp die Art des Kennworts aus, dass Benutzer konfigurieren dürfen:
Einstellung/Feld
Muster, PIN oder Kennwort
Einfaches Kennwort
PIN oder Kennwort
Alphanumerisches Kennwort
Komplexes Kennwort
Beschreibung
Benutzer müssen eine Displaysperre einrichten. Für die Displaysperre sind die Typen
Muster, PIN und Passwort erlaubt. Weitere
Einschränkungen bestehen nicht.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Zahlen sind erlaubt, aber es muss mindestens auch ein
Buchstabe enthalten sein. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom Typ
PIN oder Passwort einrichten. Sie können eine
Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindestzeichenanzahl festlegen. Siehe die nachfolgende Tabelle.
Benutzer müssen eine Displaysperre vom
Typ Passwort einrichten. Das Kennwort muss sowohl Buchstaben als auch Ziffern enthalten.
Sie können eine Mindest-Gesamtzeichenanzahl und eine Mindestanzahl an Ziffern, Klein- und
Großbuchstaben und Sonderzeichen festlegen.
Siehe die nachfolgenden beiden Tabellen.
Wenn Sie Einfaches Kennwort, PIN oder Kennwort, Alphanumerisches Kennwort oder
Komplexes Kennwort auswählen, werden die folgenden Felder angezeigt:
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Minimale Länge des Kennworts
Inaktivitätsdauer bis zur Abfrage des
Kennworts
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Zeichen, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Zeit, nach der der Knox-Container gesperrt wird, wenn er nicht benutzt wird. Der Container lässt sich durch Eingabe des Kennworts entsperren.
Hinweis
Das Gerät erzwingt möglicherweise eine kürzere
Zeitspanne als die von Ihnen konfigurierte.
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Maximale Anmeldeversuche
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
Nach dieser Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche wird der Knox-Container gelöscht.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
Wenn Sie Komplexes Kennwort auswählen, werden zusätzlich die folgenden Felder angezeigt:
Einstellung/Feld
Minimale Anzahl von Buchstaben
Minimale Anzahl von Kleinbuchstaben
Minimale Anzahl von Großbuchstaben
Minimale Anzahl von Zeichen, die kein
Buchstabe sind
Minimale Anzahl von Ziffern
Minimale Anzahl von Sonderzeichen
Beschreibung
Die Mindestanzahl an Buchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Kleinbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl Großbuchstaben, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl nicht-alphabetischer Zeichen
(zum Beispiel & oder !), die ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Ziffern, die ein Kennwort enthalten muss.
Die Mindestanzahl an Sonderzeichen (zum
Beispiel !"§$%&/()=,.-;:_@<>) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
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Sophos Mobile
Biometrische Authentisierung
Einstellung/Feld
Fingerabdruck-Authentisierung erlauben
Iris-Authentisierung erlauben
Gesichts-Authentisierung erlauben
Beschreibung
Falls vom Gerät unterstützt, kann der Benutzer den
Knox-Container mittels Fingerabdruck-Authentisierung entsperren.
Falls vom Gerät unterstützt, kann der Benutzer den
Knox-Container mittels Iris-Authentisierung entsperren.
Falls vom Gerät unterstützt, kann der Benutzer den
Knox-Container mittels Gesichts-Authentisierung entsperren.
180
14.18.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (Knox-Container-
Profil)
Mit der Konfiguration Einschränkungen konfigurieren Sie Einschränkungen und zugehörige
Einstellungen für den Knox-Container auf Samsung-Geräten.
Einstellung/Feld
Bildschirmaufnahme erlauben
Kamera erlauben
Zwischenablage erlauben
„Teilen über“ erlauben
Mikrofon erlauben
Beschreibung
Benutzer können Screenshots von Apps im Samsung-
Knox-Container machen.
Apps im Samsung-Knox-Container können auf die
Kamera zugreifen.
Das Kopieren von Inhalten in die Zwischenablage ist nicht eingeschränkt.
Die von manchen Apps verwendete Funktion Teilen
über ist verfügbar.
Apps im Samsung-Knox-Container können auf das
Mikrofon zugreifen.
Benutzer müssen die sichere Tastatur verwenden.
Verwendung der sicheren Tastatur erzwingen
Hinzufügen neuer E-Mail-Konten erlauben
Daten-Export erlauben
Kopieren von Dateien in den
Container erlauben
Benutzer können zusätzlich zu den über ein Sophos
Mobile Profil konfigurierten Konten weitere E-Mail-
Konten hinzufügen.
Private Apps können auf Daten aus dem Samsung-
Knox-Container zugreifen.
Private Dateien können in den Samsung-Knox-
Container kopiert oder verschoben werden.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Bluetooth erlauben
NFC erlauben
Beschreibung
Apps im Samsung-Knox-Container können Bluetooth-
Verbindungen verwenden.
Apps im Samsung-Knox-Container können NFC-
Verbindungen (Near-Field Communication) verwenden.
Multifaktor-Authentisierung erzwingen Zum Entsperren des Samsung-Knox-Containers sind mehrere Authentisierungsarten erforderlich, zum
Beispiel Kennwort und Fingerabdruck.
Erlaubte Apps / Unzulässige Apps Sie können entweder Erlaubte Apps oder
Unzulässige Apps konfigurieren. Wählen Sie zunächst aus der ersten Liste die gewünschte Option aus, und wählen Sie anschließend aus der zweiten
Liste die App-Gruppe aus, welche die erlaubten oder unzulässigen Apps enthält.
Diese Einschränkungen betreffen nicht die App-
Installationen, die vom Sophos Mobile Server initiiert werden.
Informationen zur Erstellung von App-Gruppen finden
Sie in
14.18.3 Konfiguration „Exchange-Konto“ (Knox-Container-Profil)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie eine Verbindung zu einem Microsoft Exchange
Server E-Mail-Server ein. Diese Einstellungen gelten für den Samsung-Knox-Container.
Einstellung/Feld
Kontoname
Exchange-Server
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Hinweis
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos
Mobile verwenden, geben Sie die URL des
EAS-Proxy-Servers ein.
Domäne
Benutzer
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den jeweiligen
Benutzernamen ersetzt.
Copyright © Sophos Limited 181
Sophos Mobile
182
Einstellung/Feld
E-Mail-Adresse
Absender
Kennwort
Synchronisierungszeitraum
Synchronisierungsintervall
SSL/TLS
Standardkonto
Alle Zertifikate erlauben
Weiterleitung von anderen Konten erlauben
HTML-Format erlauben
Beschreibung
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-Mail-
Adresse ersetzt.
Ein Absendername für das Konto.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-Mail-
Adresse ersetzt.
Das Kennwort für dieses Konto.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, müssen
Benutzer das Kennwort auf ihren Geräten eingeben.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Der zeitliche Abstand zwischen zwei
Synchronisierungsvorgängen.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Das Konto wird als Standard-E-Mail-Konto verwendet.
Für die Kommunikation mit dem E-Mail-Server sind alle Zertifikate zugelassen.
Mit diesem Konto können E-Mails anderer Konten weitergeleitet werden.
Beispiel: Wenn dies Konto A ist und der Knox-
Container ein weiteres Konto B enthält, kann eine von Konto B erhaltene E-Mail von Konto
A weitergeleitet werden, d.h. Konto A wird als
Absender der Weiterleitung verwendet.
Hinweis
Diese Einstellung wird nur von der nativen Android-
E-Mail-App verwendet.
E-Mails im HTML-Format sind zugelassen.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Max. Größe von Anhängen in MB
Inhalte
Sophos Mobile
Beschreibung
Die maximale Größe einer einzelnen E-Mail-
Nachricht (1, 3, 5, 10, Unbegrenzt).
Die zu synchronisierenden Inhalte.
14.19 Konfigurationen für Android-Things-
Richtlinien
Mit einer Android-Things-Richtlinie konfigurieren Sie verschiedene Bereiche von Android-Things-
Geräten. Derzeit werden nur WLAN-Einstellungen unterstützt.
Informationen zur Erstellung einer Android-Things-Richtlinie finden Sie in
Profil oder Richtlinie erstellen
(Seite 105).
14.19.1 Konfiguration „WLAN“ (Android-Things-Richtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung/Feld
SSID
Sicherheitstyp
Beschreibung
Die ID des WLAN.
Der Sicherheitstyp des WLAN:
• Ohne
• WEP
• WPA/WPA2
Wenn Sie WEP oder WPA/WPA2 auswählen, wird ein Feld Kennwort angezeigt. Geben Sie das relevante Kennwort ein.
14.20 Konfigurationen für iOS-Geräteprofile
Mit einem iOS-Geräteprofil konfigurieren Sie verschiedene Bereiche von iOS-Geräten, wie zum
Beispiel Kennwortrichtlinien, Einschränkungen oder WLAN-Einstellungen.
Informationen zum Erstellen eines Geräteprofils finden Sie in
Profil oder Richtlinie erstellen (Seite
105).
14.20.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an das Gerätekennwort.
Copyright © Sophos Limited 183
Sophos Mobile
Hinweis
Wenn die Konfiguration Kennwortrichtlinien einem Gerät zugewiesen wird, startet eine
Toleranzfrist von 60 Minuten. Wenn der Benutzer innerhalb dieser Toleranzfrist den Home-
Bildschirm öffnet, wird er aufgefordert, sein Kennwort an die neuen Richtlinien anzupassen. Nach
Ablauf der Toleranzfrist kann der Benutzer keine Apps mehr starten, auch keine System-Apps.
Einstellung/Feld
Einfache Werte erlauben
Alphanumerische Werte erforderlich
Minimale Länge des Kennworts
Mindestanzahl von komplexen Zeichen
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Automatische Sperre (Minuten)
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Toleranzfrist für Gerätesperrung
Beschreibung
Benutzer dürfen aufeinanderfolgende oder wiederholte Zeichen in ihrem Kennwort verwenden, zum Beispiel 1111 oder abcde .
Kennwort muss mindestens einen Buchstaben oder eine Ziffer enthalten.
Gibt an, wie viele Zeichen ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Gibt an, wie viele nicht-alphanumerische
Zeichen (zum Beispiel & oder !) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
In diesem Feld können Sie den Höchstwert festlegen, den der Benutzer auf dem Gerät konfigurieren darf. Mit der automatischen
Sperre wird festgelegt, wann (in Minuten) das
Gerät nach Nichtbenutzung gesperrt werden soll.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
In diesem Feld können Sie den Höchstwert festlegen, den der Benutzer auf dem Gerät konfigurieren darf. Mit der Toleranzfrist für die Gerätesperrung legen Sie fest, wie lange nach einer Sperre das Gerät ohne Kennwort entsperrt werden kann. Wenn Sie Ohne auswählen, kann der Benutzer einen beliebigen verfügbaren Zeitraum wählen. Wenn Sie Sofort auswählen, müssen Benutzer immer, wenn sie ihre Geräte entsperren, ein Kennwort eingeben.
184 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Anzahl fehlerhafter Login-Versuche, bis das
Gerät zurückgesetzt wird
Beschreibung
In diesem Feld können Sie die Anzahl fehlgeschlagener Kennwort-Eingabeversuchen eingeben, nach der das Gerät zurückgesetzt wird. Nach sechs fehlgeschlagenen
Versuchen wird eine Zeitverzögerung verhängt. Ein erneuter Versuch kann erst nach Ablauf der Verzögerung unternommen werden. Diese Verzögerung wird mit jedem fehlgeschlagenen Versuch größer. Nach dem letzten fehlgeschlagenen Versuch werden alle
Daten und Einstellungen sicher vom Gerät entfernt. Die Zeitverzögerung startet nach dem sechsten Versuch. Wenn Sie diesen Wert also auf 6 oder niedriger setzen, wird keine
Verzögerung ausgelöst. In diesem Fall wird das Gerät zurückgesetzt, sobald die maximale
Anzahl an Fehlversuchen überschritten ist.
14.20.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Geräte.
Hinweis
Einige Optionen sind nur für bestimmte iOS-Versionen oder für betreute Geräte verfügbar. In
Sophos Mobile Admin ist dies durch blaue Label gekennzeichnet.
Gerät
Einstellung/Feld
Installation von Apps erlauben
App-Installation über die
Benutzeroberfläche erlauben
Verwendung der Kamera erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist der
App Store nicht verfügbar und sein Symbol wird vom
Home-Bildschirm entfernt. Benutzer können keine
Apps über den App Store oder Apple Configurator installieren oder aktualisieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist der
App Store nicht verfügbar und sein Symbol wird vom Home-Bildschirm entfernt. Benutzer können weiterhin Apps über Apple Configurator installieren oder aktualisieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die
Kamera nicht verfügbar und das Symbol der Kamera-
App wird vom Home-Bildschirm entfernt. Benutzer können weder Fotos machen noch Videos aufzeichnen oder FaceTime benutzen.
Copyright © Sophos Limited 185
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
FaceTime erlauben
Bildschirmaufnahme erlauben
Automatische Synchronisierung bei
Roaming erlauben
Siri erlauben
Siri erlauben, während das Gerät gesperrt ist
Websuche für Siri erlauben
Beschreibung
Benutzer können Videotelefonie über FaceTime durchführen.
Benutzer können Screenshots machen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, synchronisieren sich Geräte bei Mobilfunk-Roaming nur dann, wenn der Benutzer auf ein Konto zugreift.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer Siri, Sprachbefehle oder die Diktierfunktion nicht verwenden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, müssen
Benutzer ihre Geräte durch Eingabe ihres Kennworts entsperren, damit sie Siri benutzen können.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, führt Siri keine Websuche durch.
Filtern von anstößiger Sprache für Siri erzwingen
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer das Filtern von anstößiger Sprache für Siri deaktivieren.
Sprachwahl bei gesperrtem Gerät erlauben
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind Anrufe mittels Sprachkommandos nicht möglich, wenn das
Gerät mit einem Kennwort gesperrt ist.
Hinweis
Falls kein Gerätekennwort konfiguriert ist, sind
Anrufe mittels Sprachkommandos immer möglich.
Passbook bei Gerätesperre erlauben
In-App-Käufe erlauben
Benutzer muss für alle Einkäufe das
Store-Kennwort eingeben
Mehrspielermodus erlauben
Game Center erlauben
Passbook-Benachrichtigungen werden auch bei gesperrtem Gerät angezeigt.
Benutzer können In-App-Käufe durchführen.
Benutzer müssen für Käufe ihr Apple-ID-Kennwort eingeben.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer innerhalb einer kurzen Toleranzfrist mehrere
Käufe durchführen, ohne ihr Kennwort jedes Mal neu einzugeben.
Benutzer können im Game Center Multiplayer-Spiele spielen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist Game
Center nicht verfügbar.
186 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Hinzufügen von Game-Center-
Freunden erlauben
Änderung der „Freunde suchen“-
Einstellungen erlauben
USB-Kopplung erlauben
Kopplung mit Apple Watch erlauben
Handgelenkerkennung erzwingen
AirDrop erlauben
Zugriff auf das Kontrollzentrum im
Sperrbildschirm erlauben
Zugriff auf die Mitteilungszentrale im
Sperrbildschirm erlauben
Zugriff auf die Heute-Ansicht im
Sperrbildschirm erlauben
News erlauben
Over-the-air PKI Updates erlauben
Einkauf von Büchern in iBooks erlauben
Einkauf von Büchern mit anstößigen
Inhalten in iBooks erlauben
Installation von
Konfigurationsprofilen durch den
Benutzer erlauben iMessage erlauben
Beschreibung
Benutzer können im Game Center Freunde hinzufügen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können die
Einstellungen der App „Meine Freunde suchen“ nicht geändert werden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist ein
Datenaustausch per Kabel (Host Pairing) deaktiviert, außer mit dem „Supervision Host“. Wenn kein
Supervision-Host-Zertifikat konfiguriert ist, ist kein Host
Pairing möglich.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann das
Geräte nicht mit einer Apple Watch gekoppelt werden.
Für bereits gekoppelte Apple-Watch-Geräte wird die
Kopplung aufgehoben.
Eine gekoppelte Apple Watch muss
Handgelenkerkennung verwenden.
Inhalte können mittels AirDrop geteilt werden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist das
Kontrollzentrum bei aktiver Displaysperre nicht verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die
Mitteilungszentrale bei aktiver Displaysperre nicht verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Heute-Ansicht bei aktiver Displaysperre nicht verfügbar.
Die App „News“ ist verfügbar.
PKI-Aktualisierungen sind „Over-the-Air“ möglich.
Benutzer können in iBooks Bücher kaufen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, sind iBooks mit anstößigem Inhalt gesperrt.
Benutzer können Konfigurationsprofile installieren.
Benutzer können mit iMessage SMS senden oder empfangen.
Copyright © Sophos Limited 187
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Deinstallation von Apps erlauben
Deinstallation von System-Apps erlauben
Löschen aller Inhalte und
Einstellungen erlauben
Ändern des Gerätenamens erlauben
Hintergrundbild-Änderung erlauben
Ändern von
Benachrichtigungseinstellungen erlauben
Tastenkürzel erlauben
Beschreibung
Benutzer können Apps vom Gerät deinstallieren.
Benutzer können System-Apps vom Gerät deinstallieren.
Internetsuchergebnis für Spotlight erlauben
Aktivierung der Beschränkungsoption erlauben
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist auf der Seite „Zurücksetzen“ die Option Inhalte und
Einstellungen löschen nicht verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, führt
Spotlight keine Internetsuche durch.
Handoff erlauben
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist auf der
Seite „Zurücksetzen“ die Option Einschränkungen
aktivieren nicht verfügbar.
Die Apple-Integrations-Funktion „Handoff“ ist verfügbar. Mit „Handoff“ können Benutzer die
Bearbeitung von Dokumenten, E-Mails oder
Nachrichten, die sie auf einem Gerät begonnen haben, auf einem anderen Gerät fortsetzen.
Benutzer können den Gerätenamen ändern.
Benutzer können das Hintergrundbild ändern.
Benutzer können die Benachrichtigungseinstellungen
ändern.
Diktieren von Tastatureingaben erlauben
Tastaturvorschläge erlauben
Benutzer können Tastenkürzel verwenden.
Benutzer können die Tastatureinstellung
Diktierfunktion aktivieren verwenden.
Auto-Korrektur erlauben
Rechtschreibprüfung erlauben
Automatisches Herunterladen von
Apps erlauben
Benutzer können die Tastatureinstellung Vorschläge aktivieren.
Benutzer können die Tastatureinstellung Auto-
Korrektur aktivieren.
Benutzer können die Tastatureinstellung
Rechtschreibprüfung aktivieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden
Apps, die auf anderen Geräten erworben wurden, nicht automatisch heruntergeladen. Dies betrifft nicht die
Aktualisierung bereits vorhandener Apps.
Apple Music erlauben
Apple Music Radio erlauben
Der Dienst „Apple Music“ ist verfügbar.
Der Dienst „Apple Music Radio“ ist verfügbar.
188 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Ändern der Bluetooth-Einstellungen erlauben
VPN-Erstellung erlauben
Automatisches Datum/automatische
Uhrzeit erzwingen
Verzögerung von iOS-
Aktualisierungen
Beschreibung
Benutzer können die Bluetooth-Einstellungen ändern.
Benutzer könne VPN-Konfigurationen hinzufügen.
Die iOS-Einstellung Automatisch einstellen für
Datum & Uhrzeit ist aktiviert und kann vom Benutzer nicht deaktiviert werden.
Anzahl an Tagen, die eine iOS-Aktualisierung nach dem Veröffentlichungsdatum verzögert wird.
Geben Sie einen Wert zwischen 0 (keine
Verzögerung) und 90 ein.
Firmendaten
Einstellung/Feld
Öffnen von Dokumenten nur innerhalb von verwalteten Apps/Konten erlauben
Beschreibung
Dies beschränkt das Öffnen von Dokumenten auf
Apps oder Konten, die von Sophos Mobile verwaltet werden (z.B. ein Firmen-E-Mail-Konto).
Wenn Benutzer über ein von Sophos Mobile verwaltetes E-Mail-Konto und von Sophos Mobile verwaltete Apps auf Ihren Geräten verfügen, können die Anhänge aus dem verwalteten E-Mail-Konto nur mit verwalteten Apps geöffnet werden.
Auf diese Weise können Sie verhindern, dass
Unternehmensdokumente mit nicht verwalteten Apps geöffnet werden.
Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren, sind die beiden nächsten Einstellungen nicht verfügbar.
Kontakte aus verwalteten Konten können mit nicht verwalteten Apps geteilt werden.
Verwaltete Apps können Kontakte in nicht verwaltete
Konten schreiben.
Verwalteten Apps erlauben, Kontakte in nicht verwaltete Konten zu schreiben
Nicht verwalteten Apps erlauben,
Kontakte aus verwalteten Konten zu lesen
Nicht verwaltete Apps können Kontakte aus verwalteten Konten lesen.
Copyright © Sophos Limited 189
Sophos Mobile
Einstellung/Feld Beschreibung
Öffnen von Dokumenten nur innerhalb von nicht verwalteten Apps/Konten erlauben
Verwendung von AirDrop-
Dokumenten als nicht verwaltete
Dokumente erzwingen
Dies beschränkt das Öffnen von Dokumenten auf
Apps oder Konten, die nicht von Sophos Mobile verwaltet werden (z.B. ein privates E-Mail-Konto).
Wenn Benutzer auf ihren Geräten E-Mail-Konten und Apps haben, die nicht von Sophos Mobile verwaltet werden, können die Anhänge aus dem nicht verwalteten E-Mail-Konto nur mit nicht verwalteten
Apps geöffnet werden.
Auf diese Weise können Sie verhindern, dass persönliche Dokumente mit verwalteten Apps geöffnet werden.
Mittels AirDrop geteilte Dokumente sind keine verwalteten Dokumente.
Verwalteten Apps die
Synchronisierung mit iCloud erlauben
Sicherung für Enterprise-Books erlauben
Enterprise Books Notes und
Highlights-Sync erlauben
Verwaltete Apps können iCloud für die
Synchronisierung verwenden.
Enterprise-Books werden gesichert.
Notizen und Hervorhebungen in Enterprise-Books werden synchronisiert.
Anwendungen
Einstellung/Feld
Verwendung des iTunes Store erlauben
Verwendung von Safari erlauben
Automatisches Ausfüllen aktivieren
Betrugswarnung erzwingen
Pop-Up-Fenster blockieren
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist der iTunes Store nicht verfügbar und sein Symbol wird vom Home-Bildschirm entfernt. Benutzer können
Inhalte weder in der Vorschau ansehen, noch kaufen oder herunterladen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist der
Browser Safari nicht verfügbar und sein Symbol wird vom Home-Bildschirm entfernt. Dies verhindert auch, dass Benutzer Web Clips öffnen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden in
Safari Webformulare nicht automatisch ausgefüllt.
Die Safari-Sicherheitseinstellung zum Warnen des
Benutzers vor möglichen Phishing-Websites ist immer aktiviert.
Safari blockiert Popups.
190 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
JavaScript im Browser erlauben
Cookies akzeptieren
Änderung der Einstellungen für mobile Datenverbindungen pro App erlauben
Erlaubte Apps / Unzulässige Apps
Sophos Mobile
Beschreibung
Webseiten können JavaScript-Code auf dem Gerät ausführen.
In diesem Feld legen Sie fest, ob Safari Cookies akzeptiert.
Wenn Sie Cookies erlauben, können Sie festlegen, ob nur Cookies der aktuellen Seite, der zuletzt besuchten
Seiten oder aller Seiten akzeptiert werden.
Benutzer können für einzelne Apps die Einstellungen für mobile Datenverbindungen ändern.
Sie können entweder Erlaubte Apps oder
Unzulässige Apps angeben. Wählen Sie zunächst aus der ersten Liste die gewünschte Option aus, und wählen Sie anschließend aus der zweiten
Liste die App-Gruppe aus, welche die erlaubten oder unzulässigen Apps enthält. Informationen zur
Erstellung von App-Gruppen finden Sie in App-
iCloud
Einstellung/Feld
Sicherung erlauben
Dokumentensynchronisierung erlauben
Fotostream erlauben iCloud-Fotomediathek erlauben
Freigegebene Fotostreams erlauben
Beschreibung
Benutzer können ein Geräte-Backup in iCloud machen.
Benutzer können Dokumente und App-
Konfigurationsdaten in iCloud speichern.
Benutzer können Fotos zu Mein Fotostream hochladen.
Hinweis
Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren, um Mein Fotostream zu verbieten, werden existierende Fotos von allen Geräten gelöscht, auf denen diese über Mein Fotostream geteilt wurden. Wenn keine anderen Kopien dieser Fotos existieren, gehen diese verloren.
Benutzer können die iCloud-Fotomediathek verwenden.
Benutzer können ihre Fotostreams anderen Benutzern zur Betrachtung freigeben und freigegebene
Fotostreams anderer Benutzer betrachten.
Copyright © Sophos Limited 191
Sophos Mobile
Einstellung/Feld iCloud-
Schlüsselbundsynchronisierung erlauben
Beschreibung
Benutzer können iCloud-Schlüsselbund verwenden, um Kennwörter zwischen ihren iPhones, iPads und
Macs zu synchronisieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, speichert iCloud-Schlüsselbund Daten nur lokal auf dem Gerät.
Sicherheit und Privatsphäre
Einstellung/Feld
Senden von Diagnosedaten an Apple erlauben
Annehmen nicht vertrauenswürdiger
TLS-Zertifikate durch Benutzer erlauben
Enterprise-Apps vertrauen
Kennwort-Änderung erlauben
Kontoänderungen erlauben
Touch ID zum Entsperren des Gerätes erlauben
Beschränken von Ad-Tracking erzwingen
Verschlüsselte Sicherungen erzwingen
Konfigurierte WLAN-Netzwerke erzwingen
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden keine iOS-Diagnosedaten an Apple gesendet.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden
Benutzer nicht gefragt, ob sie einem Zertifikat vertrauen möchten, das nicht verifiziert werden kann.
Diese Einstellung gilt für Safari, Mail-Kontakte und
Kalender-Konten.
Enterprise-Apps wird vertraut.
Benutzer können ein Gerätekennwort definieren,
ändern und löschen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, können
Benutzer keine Konten bearbeiten. Das Menü Konten ist nicht verfügbar.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann das
Gerät nicht per Touch ID entsperrt werden.
Apps für anonyme Benutzerdaten, die für die
Adressierung von Werbung verwendet werden, sind nicht mehr verfügbar.
Benutzer müssen iTunes-Backups verschlüsseln.
AirPrint erlauben
Speichern von AirPrint-
Anmeldeinformationen erlauben
Geräte können sich nur mit WLAN-Netzwerken verbinden, die über ein Sophos Mobile Profil konfiguriert wurden.
Benutzer können Dateien an AirPrint-Drucker senden.
Benutzername und Kennwort für AirPrint können im
Systemschlüsselbund gespeichert werden.
192 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld iBeacon-Erkennung von AirPrint-
Druckern erlauben
Beschreibung
Das Gerät verwendet iBeacon, um AirPrint-Geräte zu erkennen.
Wichtig
Wenn Sie dies erlauben, können bösartige iBeacon-
Geräte Phishing-Angriffe auf den Datenverkehr im
Netzwerk ausführen.
Vertrauenswürdige Zertifikate für
AirPrint über TLS erzwingen
Schnellstart-Einrichtung neuer Geräte erlauben
Automatisches Ausfüllen von
Kennwörtern erlauben
Authentifizierung für automatisches
Ausfüllen
AirPrint über TLS wird abgewiesen, falls das AirPrint-
Gerät kein vertrauenswürdiges Zertifikat verwendet.
Der Benutzer kann mit Hilfe der Funktion „Schnellstart“ des iOS-Einrichtungsassistenten Daten von dem Gerät auf ein neues Gerät übertragen.
Benutzer können die Einstellung Automatisch
ausfüllen aktivieren, um gespeicherte Kennwörter oder Kreditkarteninformationen in Safari und anderen
Apps zu verwenden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, wird auch das automatische Vorschlagen von sicheren
Kennwörtern deaktiviert.
Benutzer müssen sich vor dem automatische Ausfüllen authentisieren.
Diese Einstellung wirkt sich nur bei Geräten aus, die
Face ID oder Touch ID unterstützen.
WLAN-Kennwörter von nahen Geräten anfordern
AirDrop-Kennwortfreigabe erlauben
Das Gerät versucht bei der Einrichtung einer
WLAN-Verbindung, das Kennwort von in der Nähe befindlichen Geräten zu erhalten.
Benutzer können Kennwörter aus dem Password
Manager per AirDrop mit anderen Benutzern teilen.
Inhaltsbewertung
Einstellung/Feld
Anstößige Musik und Podcasts erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden im iTunes Store keine anstößigen Musik- oder Video-
Inhalte angezeigt. Anstößige Inhalte werden von den jeweiligen Anbietern, zum Beispiel Plattenfirmen, bei der Auflistung im iTunes Store entsprechend gekennzeichnet.
Copyright © Sophos Limited 193
Sophos Mobile
194
14.20.3 Konfiguration „Exchange-Konto“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie eine Verbindung zu einem Microsoft Exchange
Server E-Mail-Server ein.
Einstellung/Feld
Kontoname
Exchange-Server
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Hinweis
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos
Mobile verwenden, geben Sie die URL des
EAS-Proxy-Servers ein.
Domäne
Benutzer
E-Mail-Adresse
Kennwort
OAuth
Synchronisierungszeitraum
SSL/TLS
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den jeweiligen
Benutzernamen ersetzt.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-Mail-
Adresse ersetzt.
Das Kennwort für dieses Konto.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, müssen
Benutzer das Kennwort auf ihren Geräten eingeben.
Das Konto verwendet OAuth für die
Authentisierung, d.h. Benutzer authentisieren sich mit ihren Microsoft-Anmeldeinformationen.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Verschieben erlauben
Synchronisierung letzter Adressen erlauben
Nur mit Mail verwenden
Identitätszertifikat
S/MIME aktivieren
Signaturzertifikat
Verschlüsselungszertifikat
Benutzer darf unverschlüsselte E-Mails senden
Sophos Mobile
Beschreibung
Benutzer können E-Mails von diesem Konto in ein anderes verschieben. Dies erlaubt Benutzern außerdem, ein anderes Konto für das Antworten auf oder das Weiterleiten von Nachrichten aus diesem Konto zu verwenden.
Das Konto wird in die iCloud-Synchronisierung kürzlich verwendeter Adressen mit anderen
Geräten einbezogen.
Für das Senden von Nachrichten mit diesem
Konto kann nur die App „Mail“ verwendet werden.
Das Konto kann nicht als Absender-Konto für mit anderen Apps erstellten Nachrichten (zum
Beispiel Fotos oder Safari) verwendet werden.
Das Identitätszertifikat für die Verbindung zum
Exchange-Server.
Die Liste enthält alle Zertifikate aus
Konfigurationen vom Typ Client-Zertifikat im aktuellen Profil.
Unterstützung des Verschlüsselungsstandards S/
MIME.
Die für E-Mail-Signierung und -Verschlüsselung verwendeten Zertifikate.
Um ein Zertifikat auszuwählen, müssen Sie dieses zunächst in einer Konfiguration Client-
Zertifikat des aktuellen Profils hochladen.
Der Benutzer bei jeder ausgehenden E-Mail entscheiden, ob sie verschlüsselt gesendet werden soll oder nicht.
14.20.4 Konfiguration „WLAN“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung/Feld
SSID
Automatisch verbinden
Unsichtbares Netzwerk
Beschreibung
Die ID des WLAN.
Automatisch mit dem Zielnetzwerk verbinden.
Das Zielnetzwerk ist nicht offen oder ist unsichtbar.
Copyright © Sophos Limited 195
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Sicherheitstyp
196
Beschreibung
Der Sicherheitstyp des WLAN:
• Keine
• WEP (persönlich)
• WPA/WPA2 (persönlich)
• Beliebig (persönlich)
• WEP (Enterprise)
• WPA/WPA2 (Enterprise)
• Beliebig (Enterprise)
Wenn Sie einen Typ auswählen, der auf Privat endet, wird ein Feld Kennwort angezeigt. Geben
Sie das relevante Kennwort ein.
Wenn Sie einen Typ auswählen, der auf
Betrieblich endet, werden die Tabs Protokolle,
Authentifizierung und Vertrauen angezeigt.
Konfigurieren Sie auf dem Tab Protokolle folgende
Einstellungen:
• Wählen Sie unter Akzeptierte EAP-Typen die
EAP-Verfahren aus, die für die Authentisierung verwendet werden sollen. Je nach den auf diesem Tab ausgewählten Typen lassen sich die Werte im Feld
Innere Identität (TTLS) auswählen.
• Konfigurieren Sie unter EAP-FAST die
Anmeldeeinstellungen für EAP FAST Protected Access.
• Wählen Sie in Minimale TLS-Version und Maximale
TLS-Version die minimale und die maximale TLS -
Version aus, die für EAP-Authentisierung verwendet wird.
Konfigurieren Sie auf dem Tab Authentifizierung
Einstellungen für die Client-Authentifizierung:
• Geben Sie im Feld Benutzer den Benutzernamen für die WLAN-Verbindung ein.
• Wählen Sie Kennwort bei jedem Verbinden abfragen aus, wenn das Kennwort für jede Verbindung abgefragt und mit der Authentifizierung übertragen werden soll.
• Geben Sie im Feld Kennwort das relevante Kennwort ein.
• Wählen Sie in der Liste Identitätszertifikat das
Zertifikat für die WLAN-Verbindung aus.
Hinweis
Das Zertifikat, das verwendet werden soll, muss in einer Client-Zertifikat-Konfiguration angegeben werden.
• Geben Sie im Feld Externe Identität die extern sichtbare ID (für TTLS, PEAP und EAP-FAST) ein.
Konfigurieren Sie auf dem Tab Vertrauen
Einstellungen für die Server-Authentifizierung:
Copyright © Sophos Limited
Wählen Sie die vertrauenswürdigen Zertifikate aus der Liste aus.
Hinweis
Sie müssen die Zertifikate in einer Konfiguration
Root-Zertifikat angeben.
Einstellung/Feld
Proxy
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie in dieser Liste die Proxy-Einstellungen für die WLAN-Verbindung aus:
• Kein Proxy
• Manuell
• Automatisch
Wenn Sie Manuell auswählen, werden die
Felder Server und Port, Authentifizierung and
Kennwort angezeigt. Geben Sie die erforderlichen
Proxy-Informationen ein. Wenn Sie Automatisch auswählen, wird das Feld PAC-URL angezeigt.
Geben Sie die URL des Proxy-Servers ein.
14.20.5 Konfiguration „Kioskmodus“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Kioskmodus definieren Sie Einstellungen für den Kioskmodus. In diesem Modus kann nur eine einzige App verwendet werden.
Einstellung/Feld
Quelle auswählen
Kennung
Touchscreen deaktivieren
Bildschirmrotation deaktivieren
Lautstärketasten deaktivieren
Lautlos-Schalter deaktivieren
Standby-Taste deaktivieren
Automatische Bildschirmsperre deaktivieren
VoiceOver aktivieren
Beschreibung
Wählen Sie aus, wie Sie die App für den Kioskmodus festlegen wollen:
• App-Liste: Wählen Sie die App aus der Liste der verfügbaren iOS-Apps aus.
• Benutzerdefiniert: Geben Sie manuell die Bundle-
ID der App ein.
Die App für den Kioskmodus.
Wählen Sie entweder eine App aus der Liste aus oder geben Sie eine Bundle-ID ein.
Touch-Gesten sind nicht verfügbar.
Die Bildschirmorientierung kann nicht geändert werden.
Die Gerätetasten zur Lautstärkesteuerung sind nicht verfügbar.
Der Lautlos-Modus kann nicht aktiviert werden.
Die Standby-Taste ist nicht verfügbar.
Die automatische Bildschirmsperre, mit der das
Gerät nach einer bestimmten Inaktivitätsdauer in den
Standbymodus wechselt, ist deaktiviert.
Die Funktion „VoiceOver“ ist verfügbar.
Copyright © Sophos Limited 197
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Zoom aktivieren
„Farben umkehren“ aktivieren
AssistiveTouch aktivieren
„Auswahl sprechen“ aktivieren
Mono-Audio aktivieren
VoiceOver
Zoom
Farben umkehren
AssistiveTouch
Beschreibung
Die Funktion „Zoom“ ist verfügbar.
Die Funktion „Farben umkehren“ ist verfügbar.
Die Funktion „AssistiveTouch“ ist verfügbar.
Die Funktion „Auswahl sprechen“ ist verfügbar.
Die Funktion „Mono-Audio“ ist verfügbar.
Der Benutzer kann die Funktion „VoiceOver“ anpassen.
Der Benutzer kann die Funktion „Zoom“ anpassen.
Der Benutzer kann die Funktion „Farben umkehren“ anpassen.
Der Benutzer kann die Funktion „AssistiveTouch“ anpassen.
14.20.6 Konfiguration „Zugangspunkt (APN)“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Zugangspunkt (APN) konfigurieren Sie einen Access Point Name (APN) für iOS-
Geräte. Eine APN-Konfiguration legt fest, wie sich Geräte mit einem Mobilfunknetz verbinden.
Hinweis
Die Konfiguration Zugangspunkt (APN) ist veraltet. Verwenden Sie stattdessen die Konfiguration
Mobilfunk. Siehe
Konfiguration „Mobilfunk“ (iOS-Geräteprofil) (Seite 199).
Wichtig
Wenn diese Einstellungen nicht korrekt sind, kann das Gerät nicht auf Daten über ein
Mobilnetzwerk zugreifen. Wenn Sie die Einstellungsänderungen rückgängig machen wollen, müssen Sie das Profil vom Gerät entfernen.
Einstellung/Feld
APN
Beschreibung
Der Zugangspunkt, den das Gerät angibt, wenn es sich mit dem Mobilfunknetz mittels GPRS verbindet.
Dies muss ein vom Netzbetreiber akzeptierter
Zugangspunkt sein. Andernfalls kann die
Verbindung nicht aufgebaut werden.
198 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Benutzername für Zugangspunkt
Kennwort für Zugangspunkt
Proxy-Server und -Port
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Nutzername für den Zugangspunkt.
Hinweis iOS unterstützt für Zugangspunkte
Benutzernamen mit bis zu 64 Zeichen.
Das Kennwort für den Zugangspunkt.
Hinweis iOS unterstützt für Zugangspunkte
Kennwörter mit bis zu 64 Zeichen.
Die Adresse und die Portnummer des Proxy-
Servers.
14.20.7 Konfiguration „Roaming/Hotspot“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Roaming/Hotspot definieren Sie Einstellungen für Roaming-Verbindungen und für persönliche Hotspots.
Hinweis
Benutzer können diese Einstellungen auf ihren Geräten jederzeit ändern.
Einstellung/Feld
Sprach-Roaming aktivieren
Daten-Roaming aktivieren
Persönlichen Hotspot aktivieren
Beschreibung
Sprach-Roaming ist verfügbar.
Diese Einstellung wird ignoriert, falls der
Mobilfunknetzbetreiber kein Sprach-Roaming unterstützt.
Daten-Roaming ist verfügbar.
Der Benutzer kann das Gerät als persönlichen
Hotspot konfigurieren.
Diese Einstellung wird ignoriert, falls der
Mobilfunknetzbetreiber keine persönlichen
Hotspots unterstützt.
14.20.8 Konfiguration „Mobilfunk“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Mobilfunk definieren Sie Einstellungen auf iOS-Geräten für Mobilfunknetze.
Copyright © Sophos Limited 199
Sophos Mobile
Hinweis
Eine Konfiguration vom Typ Mobilfunk kann nicht auf Geräten installiert werden, auf denen bereits eine Konfiguration Zugangspunkt (APN) vorhanden ist.
Einstellung/Feld
Authentifizierung
APN
Benutzername für Zugangspunkt
Beschreibung
PAP
CHAP
Der Zugangspunkt, den das Gerät angibt, wenn es sich mit dem Mobilfunknetz mittels GPRS verbindet.
Dies muss ein vom Netzbetreiber akzeptierter
Zugangspunkt sein. Andernfalls kann die
Verbindung nicht aufgebaut werden.
Der Nutzername für den Zugangspunkt.
Hinweis iOS unterstützt für Zugangspunkte
Benutzernamen mit bis zu 64 Zeichen.
Kennwort für Zugangspunkt
Proxy-Server und -Port
Das Kennwort für den Zugangspunkt.
Hinweis iOS unterstützt für Zugangspunkte
Kennwörter mit bis zu 64 Zeichen.
Die Adresse und die Portnummer des Proxy-
Servers.
14.20.9 Konfiguration „Netzwerk-Nutzungsregeln“ (iOS-
Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Netzwerk-Nutzungsregeln legen Sie für verwaltete Apps fest, wie
Datenverbindungen in Mobilfunknetzen verwendet werden dürfen.
Allgemeine Regeln
Unter Regeln für alle verwalteten Apps geben Sie Einstellungen für verwaltete Apps im
Allgemeinen ein.
200 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Mobilfunkdaten erlauben
Daten-Roaming erlauben
Sophos Mobile
Beschreibung
Verwaltete Apps dürfen Datenverbindungen in
Mobilfunknetzen verwenden.
Verwaltete Apps dürfen Datenverbindungen bei Roaming in fremden Mobilfunknetzen verwenden.
Ausnahmen
Ausnahmen überschreiben die allgemeinen Regeln. Verwenden Sie Ausnahme hinzufügen, um
Regeln zu definieren, die für eine bestimmte App-Gruppe gelten.
Einstellung/Feld
App-Gruppe
Mobilfunkdaten erlauben
Daten-Roaming erlauben
Beschreibung
Wählen Sie eine App-Gruppe aus.
Die Ausnahme gilt für alle verwalteten Apps aus dieser
Gruppe.
Verwaltete Apps in der ausgewählten App-Gruppe dürfen
Datenverbindungen in Mobilfunknetzen verwenden.
Verwaltete Apps in der ausgewählten App-Gruppe dürfen Datenverbindungen bei Roaming in fremden
Mobilfunknetzen verwenden.
Hinweis
Für jede App-Gruppe können Sie nur eine Ausnahmeregel anlegen.
14.20.10 Konfiguration „VPN“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration VPN definieren Sie VPN-Einstellungen für Netzwerkverbindungen.
Einstellung/Feld
Verbindungsname
Beschreibung
Der Name der Verbindung, der auf dem Gerät angezeigt wird.
Copyright © Sophos Limited 201
Sophos Mobile
202
Einstellung/Feld
Verbindungstyp
Identifier (Reverse-DNS-Format)
Server
Konto
Drittanbieter-Einstellungen
Alle Daten über VPN übertragen
Gruppe
Benutzer-Authentifizierung
Beschreibung
Der Typ der VPN-Verbindung:
• Cisco AnyConnect
• Cisco Legacy AnyConnect
• IPsec (Cisco)
• F5
• Check Point
• SSL/TLS (benutzerdefiniert)
Je nach hier gewähltem Verbindungstyp werden auf der Seite VPN unterschiedliche
Eingabefelder angezeigt.
Die benutzerdefinierte Kennung im Reverse-
DNS-Format.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
Servers.
Das Benutzer-Konto für die Authentisierung der
Verbindung.
Falls Ihr Anbieter benutzerdefinierte
Verbindungseinstellungen spezifiziert hat, geben
Sie diese hier ein.
Um eine Eigenschaft einzugeben, klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend im Dialogfeld den Schlüssel und den Wert der
Eigenschaft ein.
Die VPN-Verbindung wird für den gesamten
Datenverkehr verwendet.
Geben Sie die Gruppe ein, die für die
Authentisierung der Verbindung erforderlich sein kann.
Die Art der Benutzer-Authentisierung für die
Verbindung:
• Kennwort
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-Authentifizierung ein Feld Kennwort angezeigt. Geben Sie das Kennwort für die Authentisierung ein.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-Authentifizierung ein Feld Zertifikat angezeigt. Wählen Sie ein
Zertifikat aus.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Geräte-Authentifizierung
Proxy
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Art der Geräte-Authentifizierung:
• Schlüssel (Shared Secret)/Gruppenname
Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Felder Gruppenname, Schlüssel
(Shared Secret), Hybrid-Authentifizierung
verwenden und Kennwort verlangen unter dem Feld Geräte-Authentifizierung angezeigt. Geben Sie die erforderlichen
Authentisierungsinformationen in den
Feldern Gruppenname und Schlüssel
(Shared Secret) ein. Wählen Sie je nach
Anforderung Hybrid-Authentifizierung
verwenden und Kennwort verlangen.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Felder Zertifikat und Inklusive
Benutzer-PIN unter dem Feld Geräte-
Authentifizierung angezeigt. Wählen Sie in der Liste Zertifikat das erforderliche
Zertifikat aus. Wählen Sie Inklusive
Benutzer-PIN aus, um die Benutzer-PIN in die Geräteauthentisierung einzubeziehen.
Die Proxy-Einstellungen für die Verbindung:
• Kein Proxy
• Manuell
Wenn Sie diese Option wählen, werden die
Felder Server und Port, Authentifizierung und Kennwort angezeigt. Geben Sie im
Feld Server und Port die gültige Adresse und den Port des Proxy-Servers ein.
Geben Sie im Feld Authentifizierung den Benutzernamen für die Verbindung zum Proxy-Server ein. Geben Sie im Feld
Kennwort das Kennwort für die Verbindung zum Proxy-Server ein.
• Automatisch
Wenn Sie diese Option wählen, wird das
Feld Proxyserver-URL angezeigt. Geben
Sie die URL des Servers mit der Proxy-
Einstellung in diesem Feld ein.
Copyright © Sophos Limited 203
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Provider-Typ
Beschreibung
Der VPN-Verbindungstyp.
• App-Proxy: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Applikationsschicht gesendet.
• Paket-Tunnel: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Netzwerkschicht gesendet.
14.20.11 Konfiguration „VPN pro App“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration VPN pro App definieren Sie VPN-Einstellungen für einzelne Apps.
Sie können konfigurieren, dass bestimmte Apps beim Starten automatisch eine VPN-Verbindung verwenden. Somit können Sie zum Beispiel sicherstellen, das von verwalteten Apps übermittelte
Daten über VPN übertragen werden.
Wenn Sie App-spezifische VPN-Konfigurationen eingerichtet haben, können Sie auf der Seite Paket
bearbeiten einer App eine Konfiguration auswählen. Siehe
Einer iOS-App eine VPN-Verbindung zuweisen
(Seite 327).
Einstellung/Feld
Verbindungsname
Verbindungstyp
Identifier (Reverse-DNS-Format)
Server
Konto
Beschreibung
Der Name der Verbindung, der auf dem Gerät angezeigt wird.
Der Typ der VPN-Verbindung:
• Cisco AnyConnect
• Cisco Legacy AnyConnect
• F5
• Check Point
• SSL/TLS (benutzerdefiniert)
Je nach hier gewähltem Verbindungstyp werden auf der Seite VPN unterschiedliche
Eingabefelder angezeigt.
Die benutzerdefinierte Kennung im Reverse-
DNS-Format.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
Servers.
Das Benutzer-Konto für die Authentisierung der
Verbindung.
204 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Drittanbieter-Einstellungen
Alle Daten über VPN übertragen
Gruppe
Benutzer-Authentifizierung
Proxy
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Beschreibung
Falls Ihr Anbieter benutzerdefinierte
Verbindungseinstellungen spezifiziert hat, geben Sie diese hier ein.
Um eine Eigenschaft einzugeben, klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend im Dialogfeld den Schlüssel und den Wert der
Eigenschaft ein.
Die VPN-Verbindung wird für den gesamten
Datenverkehr verwendet.
Geben Sie die Gruppe ein, die für die
Authentisierung der Verbindung erforderlich sein kann.
Die Art der Benutzer-Authentisierung für die
Verbindung:
• Kennwort
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-
Authentifizierung ein Feld Kennwort angezeigt. Geben Sie das Kennwort für die
Authentisierung ein.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-
Authentifizierung ein Feld Zertifikat angezeigt. Wählen Sie ein Zertifikat aus.
Die Proxy-Einstellungen für die Verbindung:
• Kein Proxy
• Manuell
Wenn Sie diese Option wählen, werden die
Felder Server und Port, Authentifizierung und Kennwort angezeigt. Geben Sie im
Feld Server und Port die gültige Adresse und den Port des Proxy-Servers ein.
Geben Sie im Feld Authentifizierung den Benutzernamen für die Verbindung zum Proxy-Server ein. Geben Sie im Feld
Kennwort das Kennwort für die Verbindung zum Proxy-Server ein.
• Automatisch
Wenn Sie diese Option wählen, wird das
Feld Proxyserver-URL angezeigt. Geben
Sie die URL des Servers mit der Proxy-
Einstellung in diesem Feld ein.
205
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Provider-Typ
Safari-Domänen
Beschreibung
Der VPN-Verbindungstyp.
• App-Proxy: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Applikationsschicht gesendet.
• Paket-Tunnel: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Netzwerkschicht gesendet.
In diesem Feld können Sie eine Liste von
Zeichenfolgen eingeben, um Domänen zu spezifizieren. Verwenden Sie eine neue Zeile für jede Domänen-Zeichenfolge.
Wenn eine Domäne, auf die eine der
Zeichenfolgen passt, in Safari oder in einer anderen Browser-App geöffnet wird, wird die
VPN-Verbindung verwendet.
Domänen werden gemäß der folgenden Regeln mit den Zeichenfolgen verglichen:
• Punkte am Anfang und Ende werden ignoriert. Beispiel: Die Zeichenfolge
.beispiel.com
passt auf dieselben
Domänen wie die Zeichenfolge beispiel.com
.
• Jeder Namensteil einer Zeichenfolge muss auf einen vollständigen Namensteil einer
Domäne passen. Beispiel: Die Zeichenfolge beispiel.com
passt auf die Domäne www.beispiel.com
, aber nicht auf www.mein-beispiel.com
.
• Zeichenfolgen, die aus einem einzelnen
Namensteil bestehen, passen nur auf genau diese Domäne. Beispiel: Die
Zeichenfolge beispiel passt auf die
Domäne beispiel , aber nicht auf www.beispiel.com
.
14.20.12 Konfiguration „Web Clip“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Web Clip definieren Sie Web Clips, die zum Home-Bildschirm hinzugefügt werden. Web Clips bieten schnellen Zugriff auf favorisierte Webseiten. Sie können jedoch zum Beispiel auch einen Web Clip mit einer Support-Telefonnummer hinzufügen, damit die Benutzer schnell den
Helpdesk kontaktieren können.
Einstellung/Feld
Beschreibung
Beschreibung
Eine Beschreibung des Web Clips.
206 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
URL
Darf entfernt werden
Bildschirmfüllend
Symbol
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Webadresse des Web Clips.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann der Benutzer den Web Clip nicht entfernen. Der
Webclip kann nur durch Entfernen des Profils, das den Webclip installiert hat, entfernt werden.
Der Web Clip wird auf dem Gerät bildschirmfüllend geöffnet. Ein bildschirmfüllender Web Clip öffnet die URL als
Web-App.
Wählen Sie ein Bild für das Web-Clip-Icon auf dem Home-Bildschirm aus. Dies muss eine
Bilddatei im Format PNG, GIF oder JPEG mit einer maximalen Größe von 1 MB sein.
Das Bild wird quadratisch beschnitten und je nach Bildschirmauflösung skaliert. Beste
Resultate erhalten Sie bei einer Bildgröße von
180 Pixel mal 180 Pixel.
Hinweis
Wenn im HTML-Code der Webseite ein favicon definiert ist, verwendet das Gerät möglicherweise dieses favicon als Web-Clip-Icon. Dies betrifft nicht alle Webseiten und hängt davon ab, auf welche Weise das favicon im Code der Webseite konfiguriert ist.
14.20.13 Konfiguration „Hintergrundbild“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Hintergrundbild definieren Sie Hintergrundbilder für den Sperrbildschirm und/ oder den Home-Bildschirm von iOS-Geräten.
Einstellung/Feld
Anwenden auf
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob das Bild für den Sperrbildschirm, für den
Home-Bildschirm, oder für beides verwendet wird.
Copyright © Sophos Limited 207
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Bild
Beschreibung
Wählen Sie ein PNG- oder JPEG-Bild (max. 5 MB) aus, das als
Hintergrundbild verwendet wird.
Das Bild wird von iOS nach Bedarf beschnitten und skaliert.
Beste Ergebnisse erhalten Sie bei folgenden Bildgrößen (in
Pixeln):
• 640 × 1136 (iPhone 5)
• 750 × 1334 (iPhone 6/7)
• 1242 × 2208 (iPhone 6/7 Plus)
• 1536 × 2048 (iPad, iPad mini, iPad Air)
• 2048 × 2732 (iPad Pro)
Hinweis
Benutzer können das Hintergrundbild jederzeit ändern.
14.20.14 Konfiguration „Webfilter“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Webfilter definieren Sie blockierte URLs und erlaubte URLs mit Lesezeichen.
Einstellung/Feld
Blockierte URLs
Erlaubte URLs mit Lesezeichen
Nicht-jugendfreie Inhalte blockieren
Beschreibung
Wenn Sie das Kontrollkästchen aktivieren, können Sie eine Liste mit blockierten URLs definieren, auf die nicht zugegriffen werden kann.
Klicken Sie auf Weiter, um die Seite Webfilter anzuzeigen. Auf dieser Seite können Sie einzelne URLs hinzufügen.
Verwenden Sie eine neue Zeile für jede URL.
Wenn Sie das Kontrollkästchen aktivieren, können Sie erlaubte URLs mit Lesezeichen definieren, die im Browser Safari verfügbar sind. Alle anderen Webseiten werden blockiert.
Klicken Sie auf Weiter, um die Seite Webfilter anzuzeigen. Klicken Sie auf Hinzufügen, um individuelle URLs als Lesezeichen zu definieren.
Mit dieser Option auf der Seite Webfilter aktivieren Sie einen Apple-Filter, der nicht-jugendfreie Inhalte blockiert. Zum
Beispiel Webseiten, die Kraftausdrücke oder pornografische Formulierungen verwenden.
208 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.20.15 Konfiguration „Globaler HTTP-Proxy“ (iOS-
Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Globaler HTTP-Proxy definieren Sie einen Unternehmens-Proxy-Server.
Einstellung/Feld
Proxy
Server und Port
Authentifizierung
Kennwort
PAC-URL
Beschreibung
Wählen Sie Manuell aus, um die Verbindungsdetails manuell zu konfigurieren.
Wählen Sie Automatisch aus, wenn Sie eine Proxy-Auto-Config-
Datei (PAC-Datei) haben.
Name (oder IP-Adresse) und Portnummer des HTTP-Proxy-
Servers.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem Proxy-Server.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem Proxy-Server.
Die URL der Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-Datei).
14.20.16 Konfiguration „Verwaltete Domänen“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Verwaltete Domänen definieren Sie verwaltete Domänen für iOS-Geräte.
E-Mail-Domänen
Geben Sie E-Mail-Domänen ein, die von Ihrem Unternehmen verwaltet werden. In der Mail-App werden E-Mails von Adressen, die nicht zu einer der konfigurierten Domänen gehören, als externe
E-Mails gekennzeichnet.
Web-Domänen
Dateien, die von einer der konfigurierten Domänen heruntergeladen werden, werden als „Verwaltete
Dokumente“ behandelt. Wenn Sie die Einschränkung Öffnen von Dokumenten nur innerhalb von
verwalteten Apps/Konten erlauben aktivieren, können diese Dokumente nur von verwalteten Apps geöffnet werden.
Informationen zu verwalteten Apps finden Sie in
(Seite 321).
Hinweis
Wenn ein Eintrag für eine verwaltete Web-Domäne eine Portnummer enthält, werden nur
Adressen mit dieser Portnummer als verwaltet berücksichtigt. Andernfalls werden nur die
Standardports als verwaltet berücksichtigt (Port 80 für http und 443 für https).
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14.20.17 Konfiguration „CalDAV“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration CalDAV konfigurieren Sie die Synchronisierung von Kalenderdaten mit einem
CalDAV-Server. Sie können so zum Beispiel Google Kalender mit einem iOS-Gerät synchronisieren.
Einstellung/Feld
Kontoname
Konto-Host-Name und -Port
Principal URL
Benutzername, Kennwort
SSL/TLS
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des CalDAV-Kontos.
Hostname oder IP-Adresse und (optional) der Port des
CalDAV-Servers.
Geben Sie zum Beispiel für Google Kalender folgendes ein: calendar.google.com:443
Falls vom CalDAV-Server benötigt, geben Sie die
Principal URL der Kalender-Ressource ein.
Geben Sie zum Beispiel folgendes ein, um einen anderen als den Haupt-Kalender eines Google-Kontos zu synchronisieren: https://apidata.googleusercontent.com/ caldav/
v2/calendar_id/user wobei calendar_id die ID des Kalenders ist, den Sie synchronisieren wollen. Wenn Sie Google Kalender in
Ihrem Webbrowser öffnen, wird die Kalender-ID in den
Kalendereinstellungen angezeigt. Einzelheiten finden Sie in der Hilfe zu Google Kalender.
Die Anmeldeinformationen des CalDAV-Kontos.
Geben Sie zum Beispiel für Google Kalender die
Anmeldeinformationen des Google-Kontos ein.
Die Verbindung zum CalDAV-Server wird mit SSL oder
TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
14.20.18 Konfiguration „CardDAV“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration CardDAV konfigurieren Sie die Synchronisierung von Kontaktdaten mit einem
CardDAV-Server. Sie können so zum Beispiel Google Kontakte mit einem iOS-Gerät synchronisieren.
Einstellung/Feld
Kontoname
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des CardDAV-
Kontos.
210 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Konto-Host-Name und -Port
Principal URL
Benutzername, Kennwort
SSL/TLS
Sophos Mobile
Beschreibung
Hostname oder IP-Adresse und (optional) der Port des
CardDAV-Servers.
Geben Sie zum Beispiel für Google Kontakte folgendes ein: google.com
Falls vom CardDAV-Server benötigt, geben Sie die
Principal URL der Kontakte-Ressource ein.
Zum Beispiel unterstützt die Google-CardDAV-API folgende Principal URL: https://www.googleapis.com/carddav/
v1/ principals/account_name@gmail.com
wobei account_name der Name des Google-Kontos ist.
Die Anmeldeinformationen des CardDAV-Kontos.
Geben Sie zum Beispiel für Google Kontakte die
Anmeldeinformationen des Google-Kontos ein.
Die Verbindung zum CardDAV-Server wird mit SSL oder
TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
14.20.19 Konfiguration „IMAP/POP“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration IMAP/POP fügen Sie ein E-Mail-Konto für IMAP oder POP auf dem iOS-Gerät hinzu.
Einstellung/Feld
Kontoname
Typ des Accounts
Angezeigter Benutzername
E-Mail-Adresse
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des E-Mail-Kontos.
Der Typ des E-Mail-Servers für eingehende E-Mails
(IMAP oder POP).
Der für ausgehende E-Mails verwendete Benutzername.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den Namen des Benutzers ersetzt, der dem
Gerät zugewiesen ist.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die E-Mail-Adresse des Benutzers ersetzt, der dem Gerät zugewiesen ist.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Verschieben erlauben
Synchronisierung letzter Adressen erlauben
Nur mit Mail verwenden
Mail Drop erlauben
S/MIME aktivieren
Signaturzertifikat
Verschlüsselungszertifikat
Benutzer darf unverschlüsselte E-
Mails senden
Eingehende E-Mail
E-Mail-Server und -Port
Beschreibung
Benutzer können E-Mails von diesem Konto in ein anderes verschieben. Dies erlaubt Benutzern außerdem, ein anderes Konto für das Antworten auf oder das
Weiterleiten von Nachrichten aus diesem Konto zu verwenden.
Das Konto wird in die Synchronisierung der Liste zuletzt verwendeter Adressen einbezogen.
Für das Senden von Nachrichten mit diesem Konto kann nur die App „Mail“ verwendet werden. Das Konto kann nicht als Absender-Konto für mit anderen Apps erstellten
Nachrichten (zum Beispiel Fotos oder Safari) verwendet werden.
Apple Mail Drop für dieses Konto erlauben.
Unterstützung des Verschlüsselungsstandards S/MIME.
Die für E-Mail-Signierung und -Verschlüsselung verwendeten Zertifikate.
Um ein Zertifikat auszuwählen, müssen Sie dieses zunächst in einer Konfiguration Client-Zertifikat des aktuellen Profils hochladen.
Der Benutzer bei jeder ausgehenden E-Mail entscheiden, ob sie verschlüsselt gesendet werden soll oder nicht.
Benutzername
Authentifizierung-Typ
Kennwort
SSL/TLS
Hostname oder IP-Adresse und Port des
Posteingangsservers.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver.
Die Authentisierungsmethode für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver (falls erforderlich).
Die Verbindung zum Posteingangs-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
Ausgehende E-Mail
E-Mail-Server und -Port Hostname oder IP-Adresse und Port des
Postausgangsservers.
212 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Benutzername
Authentifizierung-Typ
Kennwort
Das selbe Kennwort wie für eingehende E-Mail verwenden
SSL/TLS
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Postausgangsserver.
Die Authentisierungsmethode für die Verbindung mit dem
Postausgangsserver.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Postausgangsserver (falls erforderlich).
Das selbe Kennwort wie für den Posteingangsserver verwenden.
Die Verbindung zum Postausgangs-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
14.20.20 Konfiguration „Exchange-Konto“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Google-Konto richten Sie ein Google-Konto ein. Nachdem die Konfiguration dem
Gerät zugewiesen wurde, muss der Benutzer sich an dem Google-Konto anmelden. Anschließend wird das Google-Konto auf dem Gerät eingerichtet und der Benutzer kann Google-Dienste aktivieren.
Einstellung/Feld
Google-E-Mail-Adresse
Kontobeschreibung
Benutzername
Beschreibung
Die vollständige E-Mail-Adresse des Google-
Kontos.
Eine optionale Beschreibung des Kontos. Der
Wert wird in der E-Mail-App und in den Geräte-
Einstellungen angezeigt.
Der Benutzername. Der Wert wird als
Absendername in E-Mail-Nachrichten verwendet.
14.20.21 Konfiguration „Single-Sign-On“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Single-Sign-On definieren Sie Einstellungen für das Single-Sign-On für
Drittanbieter-Apps.
Einstellung/Feld
Name
Kerberos-Principal-Name
Beschreibung
Eine Bezeichnung für das Konto.
Der „Kerberos Principal“-Name.
Wenn Sie keinen Wert eingeben, muss der
Benutzer den Namen eingeben, wenn das Profil auf dem Gerät installiert wird.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Realm
URLs
App-IDs
Beschreibung
Der „Kerberos Realm“-Name.
Sie müssen den Namen in Großbuchstaben eingeben.
Eine Liste von URL-Präfixwerten. Das Konto muss zu einem dieser Werte passen, um für
Kerberos-Authentisierung über HTTP verwendet werden zu können.
Die Werte müssen mit http:// oder https:// beginnen.
Wenn ein Wert nicht mit dem Zeichen / endet, wird / von Sophos Mobile hinzugefügt.
Ein einzelnes Sternchen (*) steht für beliebige Werte. Beispiel: Der URL-Präfix https://*.beispiel.de/ passt auf https://
www.beispiel.de/ und https://m.beispiel.de/.
Eine Liste von Bundle-IDs von Apps.
Werte müssen entweder vollständige IDs sein (z.B. com.sophos.smsec
), oder
Präfixwerte mit den Zeichen .* am Ende (z.B.
com.sophos.* ).
14.20.22 Konfiguration „AirPrint“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration AirPrint fügen Sie der Druckerliste eines Benutzers AirPrint-Drucker hinzu.
Einstellung/Feld
IP-Adresse
Ressource
Port
TLS erzwingen
Beschreibung
Die IP-Adresse des AirPrint-Druckers.
Die mit dem Drucker verbundene Ressource.
Beispiele:
• printers/<printer model>
• ipp/print
Der Lauschport des AirPrint-Druckers.
AirPrint-Verbindungen werden mit TLS gesichert.
14.20.23 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten.
214 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für dieses Profil verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen
Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.20.24 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Geräten.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für dieses Profil verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen
Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.20.25 Konfiguration „SCEP“ (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Einstellung/Feld
URL
CA-Name
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der Seite
Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Ein Name, der von der Zertifizierungsstelle verstanden wird. Der Name kann zum Beispiel zur Unterscheidung zwischen Instanzen verwendet werden.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Betreff
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Wiederholungen
Wiederholungsverzögerung
Schlüsselgröße
Beschreibung
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum
Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Zum Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(SerialNumber)_% ein, um ein iPhone oder iPad zu spezifizieren.
Informationen zu den verfügbaren Platzhaltern
finden Sie in Platzhalter in Profilen und Richtlinien
(Seite 109).
Um einen Wert für den Subject Alternative Name
(SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein. Folgende SAN-
Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige
(Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h.
der User Principal Name (UPN) eines Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der Seite
Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Die Anzahl an Wiederholungsversuchen, falls der
Server mit dem Status Pending antwortet.
Die Zeit in Sekunden zwischen zwei
Wiederholungsversuchen.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
216 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Als digitale Signatur verwenden
Für Verschlüsselung verwenden
Sophos Mobile
Beschreibung
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel als digitale
Signatur verwendet werden.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel zur
Datenverschlüsselung verwendet werden.
14.20.26 Duo-Gerätezertifikat (iOS-Geräteprofil)
Mit der Konfiguration Duo-Gerätezertifikat ermöglichen Sie Geräten, ein Zertifikat vom SCEP-
Server von Duo Security anzufordern. Wenn dieses Zertifikat auf einem Gerät installiert ist, klassifiziert die App Duo Mobile das Gerät als vertrauenswürdig.
Die erforderlichen Einstellungen sind für alle Duo-Security-Konten gleich. Ändern Sie nicht die vorausgefüllten Werte.
14.21 Konfigurationen für Sophos-Container-
Richtlinien (iOS)
Mit einer Sophos-Container-Richtlinie konfigurieren Sie Einstellungen für die Sophos-Container-Apps
Sophos Secure Email und Sophos Secure Workspace.
(Seite 105).
14.21.1 Konfiguration „Allgemein“ (Sophos-Container-Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Allgemein definieren Sie Einstellungen für alle Sophos-Container-Apps, sofern anwendbar.
Einstellung/Feld
Sophos-Container-Kennwort aktivieren
Beschreibung
Benutzer müssen ein zusätzliches Kennwort eingeben, um eine Sophos-Container-App zu starten. Sobald die erste Container-App gestartet wird nachdem die Konfiguration angewendet wurde, muss das Kennwort definiert werden. Dieses Kennwort gilt für alle
Container-Apps.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Komplexität des Kennworts
Zeichen in Kennwort-Eingabefeldern immer verstecken
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Fehlgeschlagene Anmeldungen bis Sperre
Fingerabdruck erlauben
Gültigkeitsdauer in Minuten
Beschreibung
Die minimale Komplexität des Kennworts für den Sophos-Container. Sicherere
Kennwörter sind immer erlaubt. Kennwörter
(eine Kombination numerischer und alphanumerischer Zeichen) werden generell als sicherer angesehen als PINs (nur numerische
Zeichen).
• Beliebig: Sophos-Container-Kennwörter unterliegen keinen Einschränkungen.
• 4-Ziffern-PIN
• 6-Ziffern-PIN
• 4-Zeichen-Kennwort
• 6-Zeichen-Kennwort
• 8-Zeichen-Kennwort
• 10-Zeichen-Kennwort
In Kennwort-Eingabefeldern werden die eingegebenen Zeichen nicht kurz angezeigt, bevor sie maskiert werden.
Die Anzahl an Tagen, die ein Kennwort verwendet werden kann, bevor der Benutzer aufgefordert wird, es zu ändern.
Die erlaubte Anzahl fehlgeschlagener
Anmeldeversuche, bevor die Container-Apps gesperrt werden. Gesperrte Apps müssen von einem Administrator entsperrt werden.
Falls konfiguriert, können die Apps auch vom
Benutzer im Self Service Portal entsperrt werden.
Benutzer können die App mit ihrem
Fingerabdruck entsperren.
Die Zeitspanne, während der kein Sophos-
Container-Kennwort eingegeben werden muss, wenn eine Container-App wieder im
Vordergrund angezeigt wird.
Die Toleranzfrist gilt für alle Container-Apps.
Während der Toleranzfrist können Sie zwischen den Apps wechseln, ohne das Kennwort erneut eingeben zu müssen.
218 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Letzte Verbindung zum Server
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Zeitspanne, innerhalb derer Benutzer eine
Sophos-Container-App verwenden können, ohne dass eine Verbindung zum Sophos Mobile
Server aufgebaut wurde.
Wenn eine Sophos-Container-App aktiviert wird und innerhalb der definierten Zeitspanne keinen Kontakt mit dem Server hatte, wird ein Sperrbildschirm angezeigt. Der Benutzer kann die App durch Tippen auf Wiederholen entsperren. Hierdurch verbindet sich die App mit dem Server. Kann die Verbindung aufgebaut werden, wird die App entsperrt. Falls nicht, wird der Zugriff verweigert.
• Bei jedem Zugriff: Eine Serververbindung ist immer notwendig und die App wird gesperrt, wenn der Server nicht erreichbar ist.
• 1 Stunde: Eine Serververbindung ist notwendig, wenn die App eine Stunde oder später nach der letzten erfolgreichen Serververbindung aktiviert wird.
• 3 Stunden
• 6 Stunden
• 12 Stunden
• 1 Tag
• 3 Tage
• 3 Tage
• Ohne: Keine regelmäßige Verbindung ist notwendig.
Copyright © Sophos Limited 219
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Offline-Starts ohne Serververbindung
Beschreibung
In diesem Feld definieren Sie, wie oft Benutzer eine der Sophos-Container-Apps starten können, ohne dass eine Serververbindung aufgebaut wurde.
Hinweis
Diese Einstellung setzt voraus, dass ein
Sophos-Container-Kennwort eingerichtet ist.
Jailbreak erlaubt Die Container-Apps können auf Geräten mit
Jailbreak laufen.
App-Nutzungs-Beschränkungen
Hier können Sie Beschränkungen für die Nutzung der Sophos-Container-Apps festlegen. Klicken
Sie auf Hinzufügen, um Beschränkungen einzugeben.
Räumliche Beschränkungen
Es wird mitgezählt, wie oft Benutzer das
Sophos-Container-Kennwort eingeben. Wenn der Zähler die definierte Anzahl überschreitet, wird derselbe Sperrbildschirm wie für die
Letzte Verbindung zum Server Einstellung angezeigt. Der Zähler wird zurückgesetzt, wenn eine Verbindung zum Sophos Mobile Server hergestellt wird.
• Unbegrenzt: Es ist keine Serververbindung notwendig.
• 0: Das Starten der App ohne Serververbindung ist nicht möglich.
• 1: Nach einem Start der App ist eine erfolgreiche
Serververbindung notwendig.
• 3
• 5
• 10
• 20
Zeitliche Beschränkungen
Spezifizieren Sie über Längen- und Breitengrad einen Ausgangspunkt sowie einen Abstand, innerhalb dessen die Sophos-Container-Apps verwendet werden können.
Geben Sie über eine Anfangs- und eine Endzeit eine Zeitspanne an, innerhalb derer die Sophos-
Container-Apps verwendet werden können.
Sie können auch spezifizieren, an welchen
Wochentagen die Apps verwendet werden können.
220 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
WLAN-Beschränkungen
Sophos Mobile
Beschreibung
Wenn Sie WLAN-Verbindung erforderlich auswählen, wird der Sophos-Container gesperrt, falls keine WLAN-Verbindung aktiv ist.
Wenn Sie WLAN-Verbindungen zur Liste hinzufügen, wird der Sophos-Container gesperrt, falls das Gerät mit einem nicht aufgeführten WLAN verbunden ist.
Wichtig
Wir empfehlen, sich nicht auf WLAN-
Beschränkungen als einzigen
Sicherheitsmechanismus zu verlassen, da WLAN-
Namen sehr leicht gefälscht werden können (Wi-Fi
Spoofing).
14.21.2 Konfiguration „Unternehmens-E-Mail“ (Sophos-
Container-Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Unternehmens-E-Mail definieren Sie Benutzereinstellungen für Ihren Microsoft
Exchange Server. Diese Einstellungen gelten für die App Sophos Secure Email, wenn diese im
Sophos-Container installiert ist.
Einstellung/Feld
Exchange-Server
Beschreibung
Die Adresse des Exchange-Servers.
Hinweis
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos
Mobile verwenden, geben Sie die URL des
EAS-Proxy-Servers ein.
Benutzer
E-Mail-Adresse
Domäne
Support-E-Mail-Kontakt
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den jeweiligen
Benutzernamen ersetzt.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-
Mail-Adresse ersetzt.
Die Domäne für dieses Konto.
Die Adresse für E-Mails, die über die Funktion
„Kontaktiere Support“ gesendet werden.
Copyright © Sophos Limited 221
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Sichere Textfelder verwenden
Kontakte auf das Gerät exportieren
Anrufer-Erkennung
Beschreibung
Der Inhalt von Eingabefeldern wird geschützt.
Auto-Vervollständigung und Auto-Korrektur werden in der App „Sophos Secure Email“ deaktiviert, um zu verhindern, dass sensible
Daten im Gerätespeicher abgelegt werden.
Benutzer können Exchange-Kontakte als lokale
Kontakte auf das Gerät übertragen, damit bei Anrufen von Firmenkontakten der Name angezeigt wird.
Diese Kontakte werden von Sophos Secure
Email synchronisiert.
Hinweis
Die lokalen Kontaktdaten werden in folgenden Situationen automatisch gelöscht:
• Wenn die Konfiguration
Unternehmens-E-Mail aus der
Sophos-Container-Richtlinie entfernt wird (nach dem nächsten Neustart der
App Sophos Secure Email).
• Wenn der Sophos-Container vom Gerät entfernt wird.
• Wenn das Gerät bei Sophos Mobile deregistriert wird.
Eingehende Anrufe von Firmenkontakten können anhand der Kontaktdaten aus Sophos
Secure Email identifiziert werden, ohne dass
Kontakte aus Sophos Secure Email in die
Gerätekontakte exportiert werden müssen.
Für die Verwendung müssen Benutzer folgende
Einstellungen vornehmen:
• In der App „Einstellungen“: Telefon > Anrufe blockieren u. identifizieren > Email
• In der App Sophos Secure Email: Einstellungen >
Kontakte > Identifizieren von Anrufen
222 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Benachrichtigungen
In Zwischenablage kopieren verbieten
Anhänge öffnen
Maximale E-Mail-Größe
Zusätzliche Einstellungen
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Benachrichtigungstyp für neue E-Mails:
• System: Benachrichtigungen werden von iOS verwaltet. Benachrichtigungen enthalten keine Details wie Absender oder Betreff.
• App: Benachrichtigungen werden von der App Sophos Secure Email verwaltet.
Sie können bestimmen, welche Details angezeigt werden. Wenn die App nicht läuft, werden keine Benachrichtigungen angezeigt.
• Ohne: Es werden keine Benachrichtigungen angezeigt.
Diese Einstellung wirkt sich auch auf
Terminerinnerungen aus:
• System, Ohne: Terminerinnerungen enthalten nur Datum und Uhrzeit.
• App: Terminerinnerungen enthalten Datum/
Uhrzeit, Ort und Titel.
Benutzer können Texte aus Sophos Secure
Email weder kopieren noch ausschneiden.
In allen Apps: Anhänge können mit allen
Apps geöffnet werden, die das Dateiformat unterstützen.
In Container-Apps: Anhänge werden mit einem Geräteschlüssel verschlüsselt und können nur mit Sophos Secure Workspace geöffnet werden. Die Aktion Öffnen in bleibt auswählbar.
E-Mail-Nachrichten, die inkl. Anhänge größer sind als der von Ihnen ausgewählte
Wert, werden nicht vom Exchange-Server heruntergeladen.
Konfigurieren Sie diese Einstellungen nur, wenn
Sie vom Sophos Support dazu aufgefordert werden.
14.21.3 Konfiguration „Unternehmensdokumente“ (Sophos-
Container-Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Unternehmensdokumente konfigurieren Sie Einstellung für die Funktion
Unternehmensdokumente der App Sophos Secure Workspace.
Copyright © Sophos Limited 223
Sophos Mobile
Online-Speicher konfigurieren
Für jeden Speicheranbieter können Sie die folgenden Einstellungen separat definieren:
Einstellung/Feld
Aktivieren
Offline
Verschlüsselt teilen
Unverschlüsselt teilen
Zwischenablage
Beschreibung
Der Speicheranbieter ist in der App verfügbar.
Benutzer können Dateien vom Speicheranbieter zur Liste Favoriten der App hinzufügen, um sie offline zu verwenden.
Benutzer können die Funktion Teilen für verschlüsselte Dateien verwenden, um sie mit anderen Apps zu teilen.
Benutzer können die Funktion Teilen für unverschlüsselte Dateien verwenden, um sie mit anderen Apps zu teilen.
Benutzer können Teile aus Dokumenten kopieren und in anderen Apps einfügen.
Einstellungen für Unternehmens-Anbieter
Für Speicheranbieter vom Typ Egnyte und WebDAV, auch als Unternehmens-Anbieter bezeichnet, können Sie zentral die Server-Einstellungen und Anmeldeinformationen definieren. Diese können von den Benutzern nicht geändert werden.
Einstellungen, die Sie nicht zentral definieren, können vom Benutzer im entsprechenden App-Dialog eingegeben werden.
Beispielsweise können Sie den Server und das Benutzerkonto zentral einstellen, aber das
Kennwort-Feld undefiniert lassen. Benutzer müssen dann das Kennwort eingeben, um Zugriff auf den Speicheranbieter zu bekommen.
Einstellung/Feld
Name
Beschreibung
Der Anbietername, wie er in der App Sophos
Secure Workspace angezeigt wird.
224 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Server
Benutzername
Kennwort
Zielordner
Weitere Einstellungen
Einstellung/Feld
Dokumente aktivieren
Komplexität des Kennworts
Zusätzliche Einstellungen
Sophos Mobile
Beschreibung
Geben Sie in diesem Feld Folgendes ein:
• Die URL des Root-Ordners auf dem WebDAV-Server für
Unternehmensdokumente.
• Die URL des Root-Ordners auf dem
Egnyte-Server.
• Die URL des Root-Ordners auf dem
WebDAV-Server.
Verwenden Sie folgendes Format: https:// server.firma.com
Der Anmeldename für den Server. Sie können auch die Variable %_USERNAME_% verwenden.
Das Anmeldekennwort.
Der Ordner, in den Dokumente hochgeladen werden.
Beschreibung
Aktiviert die Funktion Dokumente, um
Unternehmensdokumente auf sichere Weise auszutauschen.
Die minimale Komplexität von Passphrasen für Verschlüsselungsschlüssel. Sicherere
Passphrasen sind immer erlaubt.
Sie können folgende Einstellungen auswählen:
• 4-Zeichen-Kennwort
• 6-Zeichen-Kennwort
• 8-Zeichen-Kennwort
• 10-Zeichen-Kennwort
Konfigurieren Sie diese Einstellungen nur, wenn
Sie vom Sophos Support dazu aufgefordert werden.
Copyright © Sophos Limited 225
Sophos Mobile
226
14.21.4 Konfiguration „Unternehmens-Browser“ (Sophos-
Container-Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Unternehmens-Browser konfigurieren Sie Einstellung für die Funktion
Unternehmens-Browser der App Sophos Secure Workspace.
Mit dem Unternehmens-Browser können Sie auf sichere Weise auf Intranetseiten Ihres
Unternehmens und andere erlaubte Seiten zugreifen. Sie definieren Domänen sowie Lesezeichen innerhalb von Domänen.
Jedes Lesezeichen gehört zu einer bestimmten Domäne. Wenn Sie ein Lesezeichen hinzufügen, wird automatisch ein Domäneneintrag erstellt, falls dieser nicht existiert.
Einstellungen für Domänen
Einstellung/Feld
URL
Kopieren/Einfügen erlauben
„Öffnen mit“ erlauben
Kennwort-Speichern erlauben
Beschreibung
Die Domäne, die Sie erlauben wollen.
Benutzer können Text aus dem Unternehmens-
Browser kopieren und in anderen Apps einfügen.
Benutzer können Anhänge herunterladen oder an andere Apps weiterleiten.
Benutzer können ihre Kennwörter im
Unternehmens-Browser speichern.
Einstellungen für Lesezeichen
Einstellung/Feld
Name
URL
Beschreibung
Der Name für das Lesezeichen.
Die Webadresse für das Lesezeichen.
14.21.5 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Sophos-Container-
Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten. Das Zertifikat steht den Apps „Sophos Secure Email“ und „Sophos Secure Workspace“ zur Verfügung, wenn diese im Sophos-Container installiert sind.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
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Sophos Mobile
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.21.6 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (Sophos-Container-
Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Geräten. Dieses Zertifikat steht der App Sophos Secure Workspace zur Verfügung, wenn diese im Sophos-Container installiert ist.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.21.7 Konfiguration „SCEP“ (Sophos-Container-Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern. Diese Zertifikate sind stehen der
Komponente „Beruflicher Browser“ in der App Sophos Secure Workspace zur Verfügung.
Hinweis
Bevor Sie eine Konfiguration vom Typ SCEP hinzufügen können, müssen Sie zunächst mit einer
Konfiguration vom Typ Root-Zertifikat das CA-Zertifikat des SCEP-Servers hochladen.
Einstellung/Feld
URL
Aliasname
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Der Name, unter dem das Zertifikat in
Auswahldialogen angezeigt wird.
Dies sollte ein einprägsamer Name sein, über den das Zertifikat identifiziert werden kann. Zum
Beispiel können Sie denselben Wert wie für das
Feld Betreff verwenden, nur ohne den Vorsatz
CN= .
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Betreff
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Root-Zertifikat
Schlüsselgröße
Beschreibung
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Zum Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(SerialNumber)_% ein, um ein iPhone oder iPad zu spezifizieren.
Informationen zu den verfügbaren Platzhaltern finden Sie in
(Seite 109).
Um einen Wert für den Subject Alternative
Name (SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein.
Folgende SAN-Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige (Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h. der User Principal Name (UPN) eines
Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der
Seite Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat im aktuellen Profil.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
228 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Als digitale Signatur verwenden
Für Verschlüsselung verwenden
Sophos Mobile
Beschreibung
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel als digitale
Signatur verwendet werden.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel zur
Datenverschlüsselung verwendet werden.
14.22 Konfigurationen für Mobile-Security-
Richtlinien (iOS)
Mit einer Mobile-Security-Richtlinie konfigurieren Sie die App Sophos Mobile Security.
Informationen zum Erstellen einer Mobile-Security-Richtlinie finden Sie in
Profil oder Richtlinie erstellen
(Seite 105).
14.22.1 Netzwerkkonfiguration (Sophos-Mobile-Security-
Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Netzwerk verwalten Sie die Einstellungen der App Sophos Mobile Security für den Schutz vor netzwerkbasierten Bedrohungen.
Hinweis
Wenn Sie dieser Konfiguration einem Gerät zuweisen, werden die entsprechenden Einstellungen in der App Sophos Mobile Security deaktiviert. Der Benutzer kann diese nicht ändern.
Einstellung/Feld
„Man-In-The-Middle“-Schutz
Zusätzliche Einstellungen
Beschreibung
Sophos Mobile Security überprüft die WLAN-Verbindung auf Man-in-the-Middle-Angriffe.
Konfigurieren Sie diese Einstellungen nur, wenn Sie vom
Sophos Support dazu aufgefordert werden.
14.22.2 Konfiguration „Web Filtering“ (Sophos-Mobile-Security-
Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration Webfilter verwalten Sie die Funktion Web Filtering der App Sophos Mobile
Security. Dies schützt die Gerätebenutzer vor Seiten mit schädlichem, unerwünschtem oder illegalem
Inhalt. Diese Konfiguration wirkt sich nur auf betreute Geräte aus.
Copyright © Sophos Limited 229
Sophos Mobile
Hinweis
Wenn Sie dieser Konfiguration einem Gerät zuweisen, werden die entsprechenden Einstellungen in der App Sophos Mobile Security deaktiviert. Der Benutzer kann diese nicht ändern.
Einstellung/Feld
Schädliche Webseiten filtern
Webseiten nach Kategorien filtern
Beschreibung
Wählen Sie aus, ob Benutzer Webseiten mit schädlichem
Inhalt besuchen können.
Wählen Sie aus, ob Benutzer Webseiten besuchen können, die in eine bestimmte Kategorie fallen.
Sophos Mobile Security kategorisiert Webseiten basierend auf Daten von SophosLabs. Die Daten werden laufend aktualisiert.
Tipp
Um das Filtern von Webseiten zu testen, können Sie die
Sophos-Website sophostest.com
verwenden. Diese enthält
Beispielseiten für alle Kategorien. Auch wenn einige der
Seiten als potentiell offensiv oder gefährlich klassifiziert sind, ist der tatsächliche Seiteninhalt immer harmlos.
Website-Ausschlüsse Konfigurieren Sie Ausnahmen für die Kategorie-Filter:
Erlaubte Domänen: Webseiten, die erlaubt sind, obwohl die zugehörige Kategorie blockiert wird.
Blockierte Domänen: Webseiten, die blockiert werden, obwohl die zugehörige Kategorie erlaubt ist.
Sie können Domänen-Namen oder IP-Adressen eingeben.
Beispiele:
• www.example.com
• *.example.com
• 198.51.100.1
• 198.51.100.0/24
230
14.22.3 Konfiguration SMS Filtering (Sophos-Mobile-Security-
Richtlinie für iOS)
Mit der Konfiguration SMS Filtering legen Sie Domänen für die Funktion SMS Filtering der iOS-App
Sophos Mobile Security fest.
SMS Filtering schützt Benutzer vor SMS- und MMS-Angriffen. Nachrichten, die eine Fake-Domäne verwenden, werden in den Ordner SMS Junk verschoben, ausgenommen Nachrichten von
Absendern aus den Kontakten.
Eine Fake-Domäne sieht auf den ersten Blick wie Ihre richtige Domäne aus, unterscheidet sich aber in kleinen Details:
• Einzelne Zeichen sind geändert, eingefügt oder vertauscht.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
• Der Domänenname ist am Anfang oder Ende ergänzt.
• Die Top Level Domain (TLD) stimmt nicht überein.
Wenn zum Beispiel Ihre richtige Domäne sophos.com
ist, kann eine Fake-Domäne folgendermaßen aussehen:
• s0phos.com
(Zeichen ersetzt)
• soophos.com
(Zeichen eingefügt)
• sohpos.com
(Zeichen vertauscht)
• mysophos.com
(Anfang ergänzt)
• sophos.net
(falsche TLD)
Unterdomänen wie z.B. hr.sophos.com
werden nicht gefiltert.
14.23 Konfigurationen für macOS-Geräterichtlinien
Mit einer macOS-Geräterichtlinie konfigurieren Sie verschiedene Bereiche von Macs, wie zum
Beispiel Kennwortrichtlinien, Einschränkungen oder WLAN-Einstellungen. Die Geräterichtlinie gilt für alle Benutzer, die sich an einem Mac anmelden, dem Sie die Richtlinie zuweisen - unabhängig davon, ob diese Benutzer von Sophos Mobile verwaltet werden oder nicht.
Zugehörige Konzepte
(Seite 107)
Konfigurationen für macOS-Benutzerrichtlinien (Seite 249)
Zugehörige Aufgaben
Profil oder Richtlinie erstellen (Seite 105)
14.23.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an die Kennwörter von Mac-
Benutzerkonten.
Hinweis
Wenn die Konfiguration Kennwortrichtlinien einem Gerät zugewiesen wird, startet eine
Toleranzfrist von 60 Minuten. Wenn der Benutzer innerhalb dieser Toleranzfrist den Home-
Bildschirm öffnet, wird er aufgefordert, sein Kennwort an die neuen Richtlinien anzupassen. Nach
Ablauf der Toleranzfrist kann der Benutzer keine Apps mehr starten, auch keine System-Apps.
Einstellung/Feld
Einfache Werte erlauben
Alphanumerische Werte erforderlich
Beschreibung
Benutzer dürfen aufeinanderfolgende oder wiederholte Zeichen in ihrem Kennwort verwenden, zum Beispiel 1111 oder abcde .
Kennwort muss mindestens einen Buchstaben oder eine Ziffer enthalten.
Copyright © Sophos Limited 231
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Minimale Länge des Kennworts
Mindestanzahl von komplexen Zeichen
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Automatische Sperre (Minuten)
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Toleranzfrist für Gerätesperrung
Anzahl fehlerhafter Login-Versuche, bis das
Gerät zurückgesetzt wird
Beschreibung
Gibt an, wie viele Zeichen ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Gibt an, wie viele nicht-alphanumerische
Zeichen (zum Beispiel & oder !) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
In diesem Feld können Sie den Höchstwert festlegen, den der Benutzer auf dem Gerät konfigurieren darf. Mit der automatischen
Sperre wird festgelegt, wann (in Minuten) das
Gerät nach Nichtbenutzung gesperrt werden soll.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
In diesem Feld können Sie den Höchstwert festlegen, den der Benutzer auf dem Gerät konfigurieren darf. Mit der Toleranzfrist für die Gerätesperrung legen Sie fest, wie lange nach einer Sperre das Gerät ohne Kennwort entsperrt werden kann. Wenn Sie Ohne auswählen, kann der Benutzer einen beliebigen verfügbaren Zeitraum wählen. Wenn Sie Sofort auswählen, müssen Benutzer immer, wenn sie ihre Geräte entsperren, ein Kennwort eingeben.
In diesem Feld können Sie die Anzahl fehlgeschlagener Kennwort-Eingabeversuchen eingeben, nach der das Gerät zurückgesetzt wird. Nach sechs fehlgeschlagenen
Versuchen wird eine Zeitverzögerung verhängt. Ein erneuter Versuch kann erst nach Ablauf der Verzögerung unternommen werden. Diese Verzögerung wird mit jedem fehlgeschlagenen Versuch größer. Nach dem letzten fehlgeschlagenen Versuch werden alle
Daten und Einstellungen sicher vom Gerät entfernt. Die Zeitverzögerung startet nach dem sechsten Versuch. Wenn Sie diesen Wert also auf 6 oder niedriger setzen, wird keine
Verzögerung ausgelöst. In diesem Fall wird das Gerät zurückgesetzt, sobald die maximale
Anzahl an Fehlversuchen überschritten ist.
232 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.23.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Macs.
Hinweis
Einige Optionen sind nur für bestimmte macOS-Versionen verfügbar. In Sophos Mobile Admin ist dies durch blaue Label gekennzeichnet.
Gerät
Einstellung/Feld
Verwendung der Kamera erlauben
Internetsuchergebnis für Spotlight erlauben
Apple Music erlauben
Verzögerung von macOS-
Aktualisierungen
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die
Kamera nicht verfügbar und das Symbol der Kamera-
App wird vom Home-Bildschirm entfernt. Benutzer können weder Fotos machen noch Videos aufzeichnen oder FaceTime benutzen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, führt
Spotlight keine Internetsuche durch.
Der Dienst „Apple Music“ ist verfügbar.
Anzahl an Tagen, die eine macOS-Aktualisierung nach dem Veröffentlichungsdatum verzögert wird.
Geben Sie einen Wert zwischen 0 (keine
Verzögerung) und 90 ein.
iCloud
Einstellung/Feld
Sicherung erlauben iCloud-Fotomediathek erlauben iCloud-
Schlüsselbundsynchronisierung erlauben
Beschreibung
Benutzer können ein Geräte-Backup in iCloud machen.
Benutzer können die iCloud-Fotomediathek verwenden.
Benutzer können iCloud-Schlüsselbund verwenden, um Kennwörter zwischen ihren iPhones, iPads und
Macs zu synchronisieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, speichert iCloud-Schlüsselbund Daten nur lokal auf dem Gerät.
Copyright © Sophos Limited 233
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Dokumentensynchronisierung erlauben
„Zugang zu meinem Mac“ erlauben
„Meinen Mac suchen“ erlauben iCloud-Lesezeichen erlauben iCloud Mail erlauben iCloud-Kalender erlauben iCloud-Erinnerungen erlauben iCloud-Adressbuch erlauben iCloud-Notizen erlauben iCloud Drive für Desktop und
Dokumente erlauben
Beschreibung
Benutzer können Dokumente und App-
Konfigurationsdaten in iCloud speichern.
Benutzer können die iCloud-Funktion Zugang zu meinem Mac verwenden, d.h. Datei- und
Bildschirminhalte zwischen einem lokalen und einem entfernten Mac teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Meinen Mac suchen verwenden, um ihren Mac ferngesteuert zu orten, zu sperren, oder auf Werkseinstellungen zurückzusetzen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Lesezeichen verwenden, um Web-Lesezeichen zwischen Browsern und Plattformen zu synchronisieren.
Benutzer können auf ihrem Mac ein Konto für iCloud
Mail einrichten.
Benutzer können die iCloud-Funktion Kalender verwenden, um ihre Kalender auf ihren Geräten und mit anderen iCloud-Benutzern zu teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Erinnerungen verwenden, um Erinnerungslisten auf ihren Geräten und mit anderen iCloud-Benutzern zu teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Adressbuch verwenden, um Kontakte auf ihren Geräten und mit anderen iCloud-Benutzern zu teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Notizen verwenden, um Notizen zu erstellen und diese auf ihren Geräten und mit anderen Benutzern zu teilen.
Benutzer können ihren Mac-Desktop und ihren Ordner
Dokumente in iCloud Drive speichern und darauf von anderen Geräten aus zugreifen.
Sicherheit und Privatsphäre
Einstellung/Feld
Touch ID zum Entsperren des Gerätes erlauben
Definitionsfunktionen erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann das
Gerät nicht per Touch ID entsperrt werden.
Benutzer können Definitionen für markierte Wörter nachschlagen.
234 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Auto-Entsperren erlauben iTunes-Dateifreigabe erlauben
AirPrint erlauben iBeacon-Erkennung von AirPrint-
Druckern erlauben
Beschreibung
Benutzer können Auto-Entsperren verwenden, um ihren Mac automatisch von ihrer Apple Watch entsperren zu lassen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Datenfreigabe verwenden, um Dateien zwischen ihrem Mac und einem iPhone oder iPad zu kopieren.
Benutzer können Dateien an AirPrint-Drucker senden.
Das Gerät verwendet iBeacon, um AirPrint-Geräte zu erkennen.
Wichtig
Wenn Sie dies erlauben, können bösartige iBeacon-
Geräte Phishing-Angriffe auf den Datenverkehr im
Netzwerk ausführen.
Vertrauenswürdige Zertifikate für
AirPrint über TLS erzwingen
Automatisches Ausfüllen von
Kennwörtern erlauben
WLAN-Kennwörter von nahen Geräten anfordern
AirDrop-Kennwortfreigabe erlauben
AirPrint über TLS wird abgewiesen, falls das AirPrint-
Gerät kein vertrauenswürdiges Zertifikat verwendet.
Benutzer können die Einstellung Automatisch
ausfüllen aktivieren, um gespeicherte Kennwörter oder Kreditkarteninformationen in Safari und anderen
Apps zu verwenden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, wird auch das automatische Vorschlagen von sicheren
Kennwörtern deaktiviert.
Das Gerät versucht bei der Einrichtung einer
WLAN-Verbindung, das Kennwort von in der Nähe befindlichen Geräten zu erhalten.
Benutzer können Kennwörter aus dem Password
Manager per AirDrop mit anderen Benutzern teilen.
14.23.3 Konfiguration „WLAN“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung/Feld
SSID
Automatisch verbinden
Unsichtbares Netzwerk
Beschreibung
Die ID des WLAN.
Automatisch mit dem Zielnetzwerk verbinden.
Das Zielnetzwerk ist nicht offen oder ist unsichtbar.
Copyright © Sophos Limited 235
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Sicherheitstyp
236
Beschreibung
Der Sicherheitstyp des WLAN:
• Keine
• WEP (persönlich)
• WPA/WPA2 (persönlich)
• Beliebig (persönlich)
• WEP (Enterprise)
• WPA/WPA2 (Enterprise)
• Beliebig (Enterprise)
Wenn Sie einen Typ auswählen, der auf Privat endet, wird ein Feld Kennwort angezeigt. Geben
Sie das relevante Kennwort ein.
Wenn Sie einen Typ auswählen, der auf
Betrieblich endet, werden die Tabs Protokolle,
Authentifizierung und Vertrauen angezeigt.
Konfigurieren Sie auf dem Tab Protokolle folgende
Einstellungen:
• Wählen Sie unter Akzeptierte EAP-Typen die
EAP-Verfahren aus, die für die Authentisierung verwendet werden sollen. Je nach den auf diesem Tab ausgewählten Typen lassen sich die Werte im Feld
Innere Identität (TTLS) auswählen.
• Konfigurieren Sie unter EAP-FAST die
Anmeldeeinstellungen für EAP FAST Protected Access.
• Wählen Sie in Minimale TLS-Version und Maximale
TLS-Version die minimale und die maximale TLS -
Version aus, die für EAP-Authentisierung verwendet wird.
Konfigurieren Sie auf dem Tab Authentifizierung
Einstellungen für die Client-Authentifizierung:
• Geben Sie im Feld Benutzer den Benutzernamen für die WLAN-Verbindung ein.
• Wählen Sie Kennwort bei jedem Verbinden abfragen aus, wenn das Kennwort für jede Verbindung abgefragt und mit der Authentifizierung übertragen werden soll.
• Geben Sie im Feld Kennwort das relevante Kennwort ein.
• Wählen Sie in der Liste Identitätszertifikat das
Zertifikat für die WLAN-Verbindung aus.
Hinweis
Das Zertifikat, das verwendet werden soll, muss in einer Client-Zertifikat-Konfiguration angegeben werden.
• Geben Sie im Feld Externe Identität die extern sichtbare ID (für TTLS, PEAP und EAP-FAST) ein.
Konfigurieren Sie auf dem Tab Vertrauen
Einstellungen für die Server-Authentifizierung:
Copyright © Sophos Limited
Wählen Sie die vertrauenswürdigen Zertifikate aus der Liste aus.
Hinweis
Sie müssen die Zertifikate in einer Konfiguration
Root-Zertifikat angeben.
Einstellung/Feld
Proxy
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie in dieser Liste die Proxy-Einstellungen für die WLAN-Verbindung aus:
• Kein Proxy
• Manuell
• Automatisch
Wenn Sie Manuell auswählen, werden die
Felder Server und Port, Authentifizierung and
Kennwort angezeigt. Geben Sie die erforderlichen
Proxy-Informationen ein. Wenn Sie Automatisch auswählen, wird das Feld PAC-URL angezeigt.
Geben Sie die URL des Proxy-Servers ein.
14.23.4 Konfiguration „Gatekeeper“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Gatekeeper konfigurieren Sie die macOS-Funktion Gatekeeper, mit der Apps blockiert werden, die aus verbotenen Quellen installiert wurden.
Einstellung/Feld
Apps aus Download-Quellen erlauben
Beschreibung
Wählen Sie die gewünschte Einstellung aus:
• Alle Quellen: Benutzer können alle Apps
öffnen, unabhängig davon, aus welcher
Quelle sie installiert wurden.
• Mac App Store: Benutzer können nur Apps
öffnen, die aus dem Mac App Store installiert wurden.
• Mac App Store und verifizierte Entwickler:
Benutzer können nur Apps öffnen, die aus dem Mac App Store installiert wurden oder die von verifizierten Entwicklern stammen, d.h. von Entwicklern, die von Apple zugelassen wurden.
14.23.5 Konfiguration Kernel-Erweiterungs-Richtlinie
(macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Kernel-Erweiterungs-Richtlinie genehmigen oder blockieren Sie bestimmte
Kernel-Erweiterungen (Third-Party Kernel Extensions, KEXTs). Ohne diese Konfiguration muss der
Benutzer den Vorgang genehmigen, wenn eine App eine Kernel-Erweiterung installieren will.
Copyright © Sophos Limited 237
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Vom Benutzer genehmigte
Erweiterungen erlauben
Beschreibung
Wenn eine App eine Kernel-Erweiterung installieren will, die nicht in dieser Konfiguration genehmigt ist, muss der Benutzer den
Vorgang genehmigen.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, werden
Erweiterungen, die nicht in dieser Konfiguration genehmigt sind, blockiert.
Kernel-Erweiterungen von Sophos sind genehmigt.
Sophos-Erweiterungen genehmigen
Genehmigte Team-IDs Eine Liste mit Werten für
.
Kernel-Erweiterungen, die mit einer dieser IDs signiert sind, sind genehmigt.
Um die Team ID einer Kernel-Erweiterung zu ermitteln, installieren Sie diese auf einem Mac in Ihrer
Testumgebung. Geben Sie anschließend folgende zwei Befehle in der Terminal-App ein: sqlite3 /var/db/SystemPolicyConfiguration/KextPolicy
SELECT * FROM kext_policy;
Mit der Tastenkombination STRG-D können Sie die sqlite3-Sitzung beenden.
Sie erhalten für jede installierte Kernel-Erweiterung eine Ausgabezeile. Der erste Wert in jeder Zeile ist die Team ID.
14.23.6 Konfiguration „VPN“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration VPN definieren Sie VPN-Einstellungen für Netzwerkverbindungen.
Einstellung/Feld
Verbindungsname
Verbindungstyp
Identifier (Reverse-DNS-Format)
Beschreibung
Der Name der Verbindung, der auf dem Gerät angezeigt wird.
Der Typ der VPN-Verbindung:
• Cisco AnyConnect
• Cisco Legacy AnyConnect
• IPsec (Cisco)
• F5
• Check Point
• SSL/TLS (benutzerdefiniert)
Je nach hier gewähltem Verbindungstyp werden auf der Seite VPN unterschiedliche
Eingabefelder angezeigt.
Die benutzerdefinierte Kennung im Reverse-
DNS-Format.
238 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Server
Konto
Drittanbieter-Einstellungen
Alle Daten über VPN übertragen
Gruppe
Benutzer-Authentifizierung
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
Servers.
Das Benutzer-Konto für die Authentisierung der
Verbindung.
Falls Ihr Anbieter benutzerdefinierte
Verbindungseinstellungen spezifiziert hat, geben
Sie diese hier ein.
Um eine Eigenschaft einzugeben, klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend im Dialogfeld den Schlüssel und den Wert der
Eigenschaft ein.
Die VPN-Verbindung wird für den gesamten
Datenverkehr verwendet.
Geben Sie die Gruppe ein, die für die
Authentisierung der Verbindung erforderlich sein kann.
Die Art der Benutzer-Authentisierung für die
Verbindung:
• Kennwort
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-Authentifizierung ein Feld Kennwort angezeigt. Geben Sie das Kennwort für die Authentisierung ein.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-Authentifizierung ein Feld Zertifikat angezeigt. Wählen Sie ein
Zertifikat aus.
Copyright © Sophos Limited 239
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Geräte-Authentifizierung
Proxy
Beschreibung
Die Art der Geräte-Authentifizierung:
• Schlüssel (Shared Secret)/Gruppenname
Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Felder Gruppenname, Schlüssel
(Shared Secret), Hybrid-Authentifizierung
verwenden und Kennwort verlangen unter dem Feld Geräte-Authentifizierung angezeigt. Geben Sie die erforderlichen
Authentisierungsinformationen in den
Feldern Gruppenname und Schlüssel
(Shared Secret) ein. Wählen Sie je nach
Anforderung Hybrid-Authentifizierung
verwenden und Kennwort verlangen.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Felder Zertifikat und Inklusive
Benutzer-PIN unter dem Feld Geräte-
Authentifizierung angezeigt. Wählen Sie in der Liste Zertifikat das erforderliche
Zertifikat aus. Wählen Sie Inklusive
Benutzer-PIN aus, um die Benutzer-PIN in die Geräteauthentisierung einzubeziehen.
Die Proxy-Einstellungen für die Verbindung:
• Kein Proxy
• Manuell
Wenn Sie diese Option wählen, werden die
Felder Server und Port, Authentifizierung und Kennwort angezeigt. Geben Sie im
Feld Server und Port die gültige Adresse und den Port des Proxy-Servers ein.
Geben Sie im Feld Authentifizierung den Benutzernamen für die Verbindung zum Proxy-Server ein. Geben Sie im Feld
Kennwort das Kennwort für die Verbindung zum Proxy-Server ein.
• Automatisch
Wenn Sie diese Option wählen, wird das
Feld Proxyserver-URL angezeigt. Geben
Sie die URL des Servers mit der Proxy-
Einstellung in diesem Feld ein.
240 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Provider-Typ
Sophos Mobile
Beschreibung
Der VPN-Verbindungstyp.
• App-Proxy: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Applikationsschicht gesendet.
• Paket-Tunnel: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Netzwerkschicht gesendet.
14.23.7 Konfiguration Firewall (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Firewall legen Sie Einstellungen für die in macOS enthaltene Anwendungs-
Firewall fest.
Einstellung/Feld
Anwendungs-Firewall aktivieren
Alle eingehenden
Verbindungen blockieren
Beschreibung
Die Anwendungs-Firewall ist aktiviert.
Tarnmodus verwenden
System-Apps automatisch erlauben
Signierte heruntergeladene
Apps automatisch erlauben
Erlaubte Verbindungen
Abgelehnte Verbindungen
Eingehende Verbindungen für Freigabedienste (z.B.
Dateifreigabe oder Bildschirmfreigabe) werden blockiert.
Folgende Systemdienste sind davon ausgenommen:
• configd (DHCP und andere Netzwerkkonfigurations-Dienste)
• mDNSResponder (Bonjour)
• racoon (IPSec)
Der Computer ignoriert nicht erwartete Anforderungen wie z.B.
Ping-Anforderungen.
System-Apps wie z.B. iTunes werden zu der Liste der Apps hinzugefügt, die Verbindungen erhalten dürfen.
Diese Einstellung können Sie nicht deaktivieren.
Apps, die von einer gültigen Zertifizierungsstelle (CA) signiert wurden, werden zu der Liste der Apps hinzugefügt, die
Verbindungen erhalten dürfen.
Diese Einstellung können Sie nicht deaktivieren.
Eine App-Gruppe mit den Apps, die Verbindungen empfangen dürfen.
Verbindungen für andere Apps können vom Benutzer erlaubt oder abgelehnt werden.
Eine App-Gruppe mit den Apps, die keine Verbindungen empfangen dürfen.
Verbindungen für andere Apps können vom Benutzer erlaubt oder abgelehnt werden.
Copyright © Sophos Limited 241
Sophos Mobile
242
14.23.8 Konfiguration „Webfilter“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Webfilter definieren Sie Einstellungen für eine Drittanbieter-App zum Filtern von
Web-Inhalten.
Einstellung/Feld
Filtername
Filter-ID
Server
Organisation
Beschreibung
Ein freier Name für die Filterkonfiguration.
Die Bundle-ID der Drittanbieter-App.
Der Server, auf dem der Filterdienst läuft (Host-Name, IP-
Adresse oder URL).
Der Name Ihres Unternehmens. Der Wert wird an den
Filterdienst weitergeleitet.
Benutzername
Kennwort
Zertifikat
Filterumfang
Die Anmeldeinformationen für den Filterdienst.
Drittanbieter-Einstellungen
Ein Zertifikat für die Authentisierung beim Filterdienst.
Der von der Drittanbieter-App zu filternde Datenverkehr:
• Browser-Datenverkehr filtern: WebKit-Browserdaten werden gefiltert.
• Socket-Datenverkehr filtern: Socket-Daten werden gefiltert.
• Browser- und Socket-Datenverkehr filtern: WebKit- und
Socket-Daten werden gefiltert.
Weitere Konfigurationseinstellungen (falls von der Drittanbieter-
App benötigt).
14.23.9 Konfiguration „Globaler HTTP-Proxy“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Globaler HTTP-Proxy definieren Sie einen Unternehmens-Proxy-Server.
Einstellung/Feld
Proxy
Server und Port
Beschreibung
Wählen Sie Manuell aus, um die Verbindungsdetails manuell zu konfigurieren.
Wählen Sie Automatisch aus, wenn Sie eine Proxy-Auto-Config-
Datei (PAC-Datei) haben.
Name (oder IP-Adresse) und Portnummer des HTTP-Proxy-
Servers.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Authentifizierung
Kennwort
PAC-URL
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Benutzername für die Verbindung mit dem Proxy-Server.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem Proxy-Server.
Die URL der Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-Datei).
14.23.10 Konfiguration „Verwaltete Domänen“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Verwaltete Domänen definieren Sie verwaltete Domänen für Macs.
E-Mail-Domänen
Geben Sie E-Mail-Domänen ein, die von Ihrem Unternehmen verwaltet werden. In der Mail-App werden E-Mails von Adressen, die nicht zu einer der konfigurierten Domänen gehören, als externe
E-Mails gekennzeichnet.
14.23.11 Konfiguration „Single-Sign-On“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Single-Sign-On definieren Sie Einstellungen für das Single-Sign-On für
Drittanbieter-Apps.
Einstellung/Feld
Name
Kerberos-Principal-Name
Realm
URLs
Beschreibung
Eine Bezeichnung für das Konto.
Der „Kerberos Principal“-Name.
Wenn Sie keinen Wert eingeben, muss der
Benutzer den Namen eingeben, wenn das Profil auf dem Gerät installiert wird.
Der „Kerberos Realm“-Name.
Sie müssen den Namen in Großbuchstaben eingeben.
Eine Liste von URL-Präfixwerten. Das Konto muss zu einem dieser Werte passen, um für
Kerberos-Authentisierung über HTTP verwendet werden zu können.
Die Werte müssen mit http:// oder https:// beginnen.
Wenn ein Wert nicht mit dem Zeichen / endet, wird / von Sophos Mobile hinzugefügt.
Copyright © Sophos Limited 243
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
App-IDs
Beschreibung
Eine Liste von Bundle-IDs von Apps.
Werte müssen entweder vollständige IDs sein (z.B. com.sophos.smsec
), oder
Präfixwerte mit den Zeichen .* am Ende (z.B.
com.sophos.* ).
14.23.12 Konfiguration „AirPrint“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration AirPrint fügen Sie der Druckerliste eines Benutzers AirPrint-Drucker hinzu.
Einstellung/Feld
IP-Adresse
Ressource
Beschreibung
Die IP-Adresse des AirPrint-Druckers.
Die mit dem Drucker verbundene Ressource.
Beispiele:
• printers/<printer model>
• ipp/print
14.23.13 Konfiguration „Verzeichnisdienst“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Verzeichnisdienst geben Sie eine Active-Directory-Domäne an, der ein Mac beitritt, wenn ihm die Richtlinie zugewiesen wird.
Hinweis
Wenn Sie hier dieselbe Domäne konfigurieren, die Sie für das Self Service Portal verwenden, wird die dem Mac zugewiesene macOS-Benutzerrichtlinie auf alle Active-Directory-Benutzer angewendet, die sich an dem Mac anmelden.
Allgemeine Einstellungen
Einstellung/Feld
Domain-Hostname
AD-Administratorname
Kennwort
Beschreibung
Der DNS-Host-Name der Active-Directory-
Domäne.
Die Anmeldeinformationen des Kontos, das für die Verbindung mit dem Active-Directory-Server verwendet wird.
Dieser Benutzer muss berechtigt sein, Geräte zur
Active-Directory-Datenbank hinzuzufügen.
244 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Organisationseinheit (OU)
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Organizational Unit (OU) in der Active-
Directory-Datenbank, welcher der beitretende
Computer hinzugefügt wird.
Benutzereinstellungen
Einstellung/Feld
Mobilen Account erstellen
Beschreibung macOS erstellt einen mobilen Account, wenn sich ein Netzwerk-Benutzer zum ersten Mal anmeldet.
Bei einem mobilen Account können sich
Benutzer auch dann ihre Active-Directory-
Anmeldeinformationen verwenden, wenn der Mac nicht mit dem Active-Directory-Server verbunden ist.
Der Benutzer entscheidet, ob ein mobiler Account erstellt wird.
Bestätigung vor Erstellung mobiler
Accounts einholen
Lokalen Benutzerordner erzwingen Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, werden Benutzerprofile immer auf dem
Startvolume angelegt. Dies ist für mobile
Accounts erforderlich.
Wenn Sie das Kontrollkästchen deaktivieren, werden reine Netzwerk-Benutzerordner verwendet.
UNC-Pfad von Active Directory verwenden macOS verwendet den im Active-Directory-
Benutzerkonto angegebenen Benutzerordner.
Netzwerkprotokoll
Standardmäßige Benutzer-Shell
Das Mount-Protokoll für den Benutzerordner.
Die Kommando-Shell des Benutzers.
Wenn Sie keinen Wert angeben, wird /bin/ bash verwendet.
Pfade
Einstellung/Feld
UID-Attribut
GID-Attribut Benutzer
Copyright © Sophos Limited
Beschreibung
Das Active-Directory-Attribut, das für die eindeutige Benutzerkennung (UID) in macOS verwendet wird.
Das Active-Directory-Attribut, das für die
Kennung der primären Gruppe (Primary Group
ID) von macOS-Benutzerkonten verwendet wird.
245
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
GID-Attribut Gruppe
Beschreibung
Das Active-Directory-Attribut, das für die
Kennung von macOS-Gruppenkonten (Group ID) verwendet wird.
Wichtig
Wenn Sie diese Zuordnungen später ändern, können Benutzer möglicherweise nicht mehr auf ihre
Dateien zugreifen.
Administration
Einstellung/Feld
Bevorzugter DC-Server
Kennwort-Vertrauensintervall (Tage)
Namespace
Beschreibung
Der vorrangig anzufragende Active-Directory-
Domänen-Controller (DC).
Wenn Sie keinen Wert angeben, wählt macOS den Domänen-Controller anhand von Site-
Informationen und Reaktionszeiten aus.
Geben Sie an, wie häufig macOS das Kennwort seines Active-Directory-Computer-Accounts
ändert.
Wenn Sie keinen Wert angeben, ändert macOS sein Kennwort alle 14 Tage.
Wenn Sie den Wert 0 angeben, ändert macOS das Kennwort nicht automatisch.
• Forest
Namespace-Unterstützung wird aktiviert.
Es können sich Benutzer mit dem gleichen
Anmeldenamen aus verschiedenen Domänen des Active Directory Forest anmelden.
Benutzer müssen ihren Anmeldenamen in der
Form DOMAIN\name eingeben.
• Domäne
Namespace-Unterstützung wird deaktiviert.
Benutzer müssen einen eindeutigen
Anmeldenamen haben.
246 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Paket-Signierung
Paket-Verschlüsselung
Multi-Domänen-Autorisierung
Domänenadministrator-Gruppen
DDNS beschränken
Sophos Mobile
Beschreibung macOS kann die für die Active-Directory-
Kommunikation verwendeten LDAP-
Verbindungen signieren und verschlüsseln.
• Erlauben: macOS entscheidet, of die LDAP-
Verbindungen signiert und/oder verschlüsselt werden.
• Deaktivieren: macOS signiert oder verschlüsselt die
LDAP-Verbindungen nicht.
• Benötigen: macOS signiert und verschlüsselt die
LDAP-Verbindungen immer.
• SSL/TLS: macOS verwendet immer LDAP über
SSL/TLS.
Benutzer aus allen Domänen des Active Directory
Forest können sich anmelden.
Eine Liste von Active-Directory-Gruppen.
Mitglieder dieser Gruppen erhalten Admin-Rechte auf dem Mac.
Um mehr als eine Gruppe einzugeben, drücken
Sie nach jedem Wert die Taste Eingabe.
Eine Liste von Netzwerk-Schnittstellen.
Standardmäßig verwendet macOS für alle
Netzwerk-Schnittstellen Dynamic DNS (DDNS).
Um DDNS auf bestimmte Schnittstellen zu beschränken, geben Sie deren BSD-Namen ein.
Um zum Beispiel DDNS auf den internen
Ethernet-Port zu beschränken, geben Sie en0 ein.
Um mehr als eine Schnittstelle einzugeben, drücken Sie nach jedem Wert die Taste Eingabe.
14.23.14 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Macs.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
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Sophos Mobile
14.23.15 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (macOS-
Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Macs.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.23.16 Konfiguration „SCEP“ (macOS-Geräterichtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Einstellung/Feld
URL
CA-Name
Betreff
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der Seite
Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Ein Name, der von der Zertifizierungsstelle verstanden wird. Der Name kann zum Beispiel zur Unterscheidung zwischen Instanzen verwendet werden.
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum
Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Zum Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(SerialNumber)_% ein, um einen Mac zu spezifizieren.
Informationen zu den verfügbaren Platzhaltern
finden Sie in Platzhalter in Profilen und Richtlinien
(Seite 109).
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Einstellung/Feld
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Wiederholungen
Wiederholungsverzögerung
Schlüsselgröße
Beschreibung
Um einen Wert für den Subject Alternative Name
(SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein. Folgende SAN-
Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige
(Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h.
der User Principal Name (UPN) eines Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der Seite
Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Die Anzahl an Wiederholungsversuchen, falls der
Server mit dem Status Pending antwortet.
Die Zeit in Sekunden zwischen zwei
Wiederholungsversuchen.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
14.24 Konfigurationen für macOS-
Benutzerrichtlinien
Mit einer macOS-Benutzerrichtlinie konfigurieren Sie verschiedene Bereiche von Macs, wie zum
Beispiel Kennwortrichtlinien, Einschränkungen oder WLAN-Einstellungen. Die Benutzerrichtlinie gilt für alle verwalteten Benutzer des Macs, dem Sie die Richtlinie zuweisen.
Zugehörige Konzepte
(Seite 107)
Konfigurationen für macOS-Geräterichtlinien (Seite 231)
Zugehörige Aufgaben
Profil oder Richtlinie erstellen (Seite 105)
Copyright © Sophos Limited 249
Sophos Mobile
14.24.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an die Kennwörter von Mac-
Benutzerkonten.
Hinweis
Wenn die Konfiguration Kennwortrichtlinien einem Gerät zugewiesen wird, startet eine
Toleranzfrist von 60 Minuten. Wenn der Benutzer innerhalb dieser Toleranzfrist den Home-
Bildschirm öffnet, wird er aufgefordert, sein Kennwort an die neuen Richtlinien anzupassen. Nach
Ablauf der Toleranzfrist kann der Benutzer keine Apps mehr starten, auch keine System-Apps.
Einstellung/Feld
Einfache Werte erlauben
Alphanumerische Werte erforderlich
Minimale Länge des Kennworts
Mindestanzahl von komplexen Zeichen
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Automatische Sperre (Minuten)
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Beschreibung
Benutzer dürfen aufeinanderfolgende oder wiederholte Zeichen in ihrem Kennwort verwenden, zum Beispiel 1111 oder abcde .
Kennwort muss mindestens einen Buchstaben oder eine Ziffer enthalten.
Gibt an, wie viele Zeichen ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Gibt an, wie viele nicht-alphanumerische
Zeichen (zum Beispiel & oder !) ein Kennwort mindestens enthalten muss.
Fordert eine Änderung des Kennworts im angegebenen Intervall. Wertebereich: 0 (keine
Kennwortänderung erforderlich) bis 730 Tage.
In diesem Feld können Sie den Höchstwert festlegen, den der Benutzer auf dem Gerät konfigurieren darf. Mit der automatischen
Sperre wird festgelegt, wann (in Minuten) das
Gerät nach Nichtbenutzung gesperrt werden soll.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
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Einstellung/Feld
Toleranzfrist für Gerätesperrung
Anzahl fehlerhafter Login-Versuche, bis das
Gerät zurückgesetzt wird
Beschreibung
In diesem Feld können Sie den Höchstwert festlegen, den der Benutzer auf dem Gerät konfigurieren darf. Mit der Toleranzfrist für die Gerätesperrung legen Sie fest, wie lange nach einer Sperre das Gerät ohne Kennwort entsperrt werden kann. Wenn Sie Ohne auswählen, kann der Benutzer einen beliebigen verfügbaren Zeitraum wählen. Wenn Sie Sofort auswählen, müssen Benutzer immer, wenn sie ihre Geräte entsperren, ein Kennwort eingeben.
In diesem Feld können Sie die Anzahl fehlgeschlagener Kennwort-Eingabeversuchen eingeben, nach der das Gerät zurückgesetzt wird. Nach sechs fehlgeschlagenen
Versuchen wird eine Zeitverzögerung verhängt. Ein erneuter Versuch kann erst nach Ablauf der Verzögerung unternommen werden. Diese Verzögerung wird mit jedem fehlgeschlagenen Versuch größer. Nach dem letzten fehlgeschlagenen Versuch werden alle
Daten und Einstellungen sicher vom Gerät entfernt. Die Zeitverzögerung startet nach dem sechsten Versuch. Wenn Sie diesen Wert also auf 6 oder niedriger setzen, wird keine
Verzögerung ausgelöst. In diesem Fall wird das Gerät zurückgesetzt, sobald die maximale
Anzahl an Fehlversuchen überschritten ist.
14.24.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Macs.
Hinweis
Einige Optionen sind nur für bestimmte macOS-Versionen verfügbar. In Sophos Mobile Admin ist dies durch blaue Label gekennzeichnet.
Gerät
Einstellung/Feld
Verwendung der Kamera erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die
Kamera nicht verfügbar und das Symbol der Kamera-
App wird vom Home-Bildschirm entfernt. Benutzer können weder Fotos machen noch Videos aufzeichnen oder FaceTime benutzen.
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Einstellung/Feld
Internetsuchergebnis für Spotlight erlauben
Apple Music erlauben
Verzögerung von macOS-
Aktualisierungen
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, führt
Spotlight keine Internetsuche durch.
Der Dienst „Apple Music“ ist verfügbar.
Anzahl an Tagen, die eine macOS-Aktualisierung nach dem Veröffentlichungsdatum verzögert wird.
Geben Sie einen Wert zwischen 0 (keine
Verzögerung) und 90 ein.
iCloud
Einstellung/Feld
Sicherung erlauben iCloud-Fotomediathek erlauben iCloud-
Schlüsselbundsynchronisierung erlauben
Dokumentensynchronisierung erlauben
„Zugang zu meinem Mac“ erlauben
„Meinen Mac suchen“ erlauben iCloud-Lesezeichen erlauben iCloud Mail erlauben iCloud-Kalender erlauben
Beschreibung
Benutzer können ein Geräte-Backup in iCloud machen.
Benutzer können die iCloud-Fotomediathek verwenden.
Benutzer können iCloud-Schlüsselbund verwenden, um Kennwörter zwischen ihren iPhones, iPads und
Macs zu synchronisieren.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, speichert iCloud-Schlüsselbund Daten nur lokal auf dem Gerät.
Benutzer können Dokumente und App-
Konfigurationsdaten in iCloud speichern.
Benutzer können die iCloud-Funktion Zugang zu meinem Mac verwenden, d.h. Datei- und
Bildschirminhalte zwischen einem lokalen und einem entfernten Mac teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Meinen Mac suchen verwenden, um ihren Mac ferngesteuert zu orten, zu sperren, oder auf Werkseinstellungen zurückzusetzen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Lesezeichen verwenden, um Web-Lesezeichen zwischen Browsern und Plattformen zu synchronisieren.
Benutzer können auf ihrem Mac ein Konto für iCloud
Mail einrichten.
Benutzer können die iCloud-Funktion Kalender verwenden, um ihre Kalender auf ihren Geräten und mit anderen iCloud-Benutzern zu teilen.
252 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld iCloud-Erinnerungen erlauben iCloud-Adressbuch erlauben iCloud-Notizen erlauben iCloud Drive für Desktop und
Dokumente erlauben
Sophos Mobile
Beschreibung
Benutzer können die iCloud-Funktion Erinnerungen verwenden, um Erinnerungslisten auf ihren Geräten und mit anderen iCloud-Benutzern zu teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Adressbuch verwenden, um Kontakte auf ihren Geräten und mit anderen iCloud-Benutzern zu teilen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Notizen verwenden, um Notizen zu erstellen und diese auf ihren Geräten und mit anderen Benutzern zu teilen.
Benutzer können ihren Mac-Desktop und ihren Ordner
Dokumente in iCloud Drive speichern und darauf von anderen Geräten aus zugreifen.
Sicherheit und Privatsphäre
Einstellung/Feld
Touch ID zum Entsperren des Gerätes erlauben
Definitionsfunktionen erlauben
Auto-Entsperren erlauben iTunes-Dateifreigabe erlauben
AirPrint erlauben iBeacon-Erkennung von AirPrint-
Druckern erlauben
Beschreibung
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann das
Gerät nicht per Touch ID entsperrt werden.
Benutzer können Definitionen für markierte Wörter nachschlagen.
Benutzer können Auto-Entsperren verwenden, um ihren Mac automatisch von ihrer Apple Watch entsperren zu lassen.
Benutzer können die iCloud-Funktion Datenfreigabe verwenden, um Dateien zwischen ihrem Mac und einem iPhone oder iPad zu kopieren.
Benutzer können Dateien an AirPrint-Drucker senden.
Das Gerät verwendet iBeacon, um AirPrint-Geräte zu erkennen.
Wichtig
Wenn Sie dies erlauben, können bösartige iBeacon-
Geräte Phishing-Angriffe auf den Datenverkehr im
Netzwerk ausführen.
Vertrauenswürdige Zertifikate für
AirPrint über TLS erzwingen
AirPrint über TLS wird abgewiesen, falls das AirPrint-
Gerät kein vertrauenswürdiges Zertifikat verwendet.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Automatisches Ausfüllen von
Kennwörtern erlauben
WLAN-Kennwörter von nahen Geräten anfordern
AirDrop-Kennwortfreigabe erlauben
Beschreibung
Benutzer können die Einstellung Automatisch
ausfüllen aktivieren, um gespeicherte Kennwörter oder Kreditkarteninformationen in Safari und anderen
Apps zu verwenden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, wird auch das automatische Vorschlagen von sicheren
Kennwörtern deaktiviert.
Das Gerät versucht bei der Einrichtung einer
WLAN-Verbindung, das Kennwort von in der Nähe befindlichen Geräten zu erhalten.
Benutzer können Kennwörter aus dem Password
Manager per AirDrop mit anderen Benutzern teilen.
14.24.3 Konfiguration „Exchange-Konto“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie ein Exchange-Web-Services-Konto (EWS-Konto) für Kontakte, Mail, Erinnerungen und Kalender ein.
Einstellung/Feld
Kontoname
Exchange-Server
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Hinweis
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos
Mobile verwenden, geben Sie die URL des
EAS-Proxy-Servers ein.
Domäne
Benutzer
E-Mail-Adresse
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den jeweiligen
Benutzernamen ersetzt.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-Mail-
Adresse ersetzt.
254 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Kennwort
OAuth
OAuth Anmelde-URL
SSL/TLS
Sophos Mobile
Beschreibung
Das Kennwort für dieses Konto.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, müssen
Benutzer das Kennwort auf ihren Geräten eingeben.
Das Konto verwendet OAuth für die
Authentisierung, d.h. Benutzer authentisieren sich mit ihren Microsoft-Anmeldeinformationen.
Die URL der Anmeldeseite für die OAuth-
Authentisierung.
Verwenden Sie diese Einstellung, wenn der
Autodiscover-Dienst des Exchange-Servers deaktiviert ist.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
14.24.4 Konfiguration „WLAN“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung/Feld
SSID
Automatisch verbinden
Unsichtbares Netzwerk
Beschreibung
Die ID des WLAN.
Automatisch mit dem Zielnetzwerk verbinden.
Das Zielnetzwerk ist nicht offen oder ist unsichtbar.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Sicherheitstyp
256
Beschreibung
Der Sicherheitstyp des WLAN:
• Keine
• WEP (persönlich)
• WPA/WPA2 (persönlich)
• Beliebig (persönlich)
• WEP (Enterprise)
• WPA/WPA2 (Enterprise)
• Beliebig (Enterprise)
Wenn Sie einen Typ auswählen, der auf Privat endet, wird ein Feld Kennwort angezeigt. Geben
Sie das relevante Kennwort ein.
Wenn Sie einen Typ auswählen, der auf
Betrieblich endet, werden die Tabs Protokolle,
Authentifizierung und Vertrauen angezeigt.
Konfigurieren Sie auf dem Tab Protokolle folgende
Einstellungen:
• Wählen Sie unter Akzeptierte EAP-Typen die
EAP-Verfahren aus, die für die Authentisierung verwendet werden sollen. Je nach den auf diesem Tab ausgewählten Typen lassen sich die Werte im Feld
Innere Identität (TTLS) auswählen.
• Konfigurieren Sie unter EAP-FAST die
Anmeldeeinstellungen für EAP FAST Protected Access.
• Wählen Sie in Minimale TLS-Version und Maximale
TLS-Version die minimale und die maximale TLS -
Version aus, die für EAP-Authentisierung verwendet wird.
Konfigurieren Sie auf dem Tab Authentifizierung
Einstellungen für die Client-Authentifizierung:
• Geben Sie im Feld Benutzer den Benutzernamen für die WLAN-Verbindung ein.
• Wählen Sie Kennwort bei jedem Verbinden abfragen aus, wenn das Kennwort für jede Verbindung abgefragt und mit der Authentifizierung übertragen werden soll.
• Geben Sie im Feld Kennwort das relevante Kennwort ein.
• Wählen Sie in der Liste Identitätszertifikat das
Zertifikat für die WLAN-Verbindung aus.
Hinweis
Das Zertifikat, das verwendet werden soll, muss in einer Client-Zertifikat-Konfiguration angegeben werden.
• Geben Sie im Feld Externe Identität die extern sichtbare ID (für TTLS, PEAP und EAP-FAST) ein.
Konfigurieren Sie auf dem Tab Vertrauen
Einstellungen für die Server-Authentifizierung:
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Wählen Sie die vertrauenswürdigen Zertifikate aus der Liste aus.
Hinweis
Sie müssen die Zertifikate in einer Konfiguration
Root-Zertifikat angeben.
Einstellung/Feld
Proxy
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie in dieser Liste die Proxy-Einstellungen für die WLAN-Verbindung aus:
• Kein Proxy
• Manuell
• Automatisch
Wenn Sie Manuell auswählen, werden die
Felder Server und Port, Authentifizierung and
Kennwort angezeigt. Geben Sie die erforderlichen
Proxy-Informationen ein. Wenn Sie Automatisch auswählen, wird das Feld PAC-URL angezeigt.
Geben Sie die URL des Proxy-Servers ein.
14.24.5 Konfiguration „VPN“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration VPN definieren Sie VPN-Einstellungen für Netzwerkverbindungen.
Einstellung/Feld
Verbindungsname
Verbindungstyp
Identifier (Reverse-DNS-Format)
Server
Konto
Beschreibung
Der Name der Verbindung, der auf dem Gerät angezeigt wird.
Der Typ der VPN-Verbindung:
• Cisco AnyConnect
• Cisco Legacy AnyConnect
• IPsec (Cisco)
• F5
• Check Point
• SSL/TLS (benutzerdefiniert)
Je nach hier gewähltem Verbindungstyp werden auf der Seite VPN unterschiedliche
Eingabefelder angezeigt.
Die benutzerdefinierte Kennung im Reverse-
DNS-Format.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des
Servers.
Das Benutzer-Konto für die Authentisierung der
Verbindung.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Drittanbieter-Einstellungen
Alle Daten über VPN übertragen
Gruppe
Benutzer-Authentifizierung
Beschreibung
Falls Ihr Anbieter benutzerdefinierte
Verbindungseinstellungen spezifiziert hat, geben
Sie diese hier ein.
Um eine Eigenschaft einzugeben, klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend im Dialogfeld den Schlüssel und den Wert der
Eigenschaft ein.
Die VPN-Verbindung wird für den gesamten
Datenverkehr verwendet.
Geben Sie die Gruppe ein, die für die
Authentisierung der Verbindung erforderlich sein kann.
Die Art der Benutzer-Authentisierung für die
Verbindung:
• Kennwort
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-Authentifizierung ein Feld Kennwort angezeigt. Geben Sie das Kennwort für die Authentisierung ein.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, wird unter dem Feld Benutzer-Authentifizierung ein Feld Zertifikat angezeigt. Wählen Sie ein
Zertifikat aus.
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Einstellung/Feld
Geräte-Authentifizierung
Proxy
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Art der Geräte-Authentifizierung:
• Schlüssel (Shared Secret)/Gruppenname
Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Felder Gruppenname, Schlüssel
(Shared Secret), Hybrid-Authentifizierung
verwenden und Kennwort verlangen unter dem Feld Geräte-Authentifizierung angezeigt. Geben Sie die erforderlichen
Authentisierungsinformationen in den
Feldern Gruppenname und Schlüssel
(Shared Secret) ein. Wählen Sie je nach
Anforderung Hybrid-Authentifizierung
verwenden und Kennwort verlangen.
• Zertifikat
Wenn Sie diese Option auswählen, werden die Felder Zertifikat und Inklusive
Benutzer-PIN unter dem Feld Geräte-
Authentifizierung angezeigt. Wählen Sie in der Liste Zertifikat das erforderliche
Zertifikat aus. Wählen Sie Inklusive
Benutzer-PIN aus, um die Benutzer-PIN in die Geräteauthentisierung einzubeziehen.
Die Proxy-Einstellungen für die Verbindung:
• Kein Proxy
• Manuell
Wenn Sie diese Option wählen, werden die
Felder Server und Port, Authentifizierung und Kennwort angezeigt. Geben Sie im
Feld Server und Port die gültige Adresse und den Port des Proxy-Servers ein.
Geben Sie im Feld Authentifizierung den Benutzernamen für die Verbindung zum Proxy-Server ein. Geben Sie im Feld
Kennwort das Kennwort für die Verbindung zum Proxy-Server ein.
• Automatisch
Wenn Sie diese Option wählen, wird das
Feld Proxyserver-URL angezeigt. Geben
Sie die URL des Servers mit der Proxy-
Einstellung in diesem Feld ein.
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Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Provider-Typ
Beschreibung
Der VPN-Verbindungstyp.
• App-Proxy: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Applikationsschicht gesendet.
• Paket-Tunnel: Netzwerkdatenverkehr wird durch einen VPN-Tunnel in der
Netzwerkschicht gesendet.
14.24.6 Konfiguration „Web Clip“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Web Clip definieren Sie Web Clips, die zum macOS-Desktop hinzugefügt werden. Web Clips bieten schnellen Zugriff auf favorisierte Webseiten. Sie können jedoch zum Beispiel auch einen Web Clip mit einer Support-Telefonnummer hinzufügen, damit die Benutzer schnell den
Helpdesk kontaktieren können.
Einstellung/Feld
Beschreibung
URL
Darf entfernt werden
Bildschirmfüllend
Symbol
Beschreibung
Eine Beschreibung des Web Clips.
Die Webadresse des Web Clips.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, kann der Benutzer den Web Clip nicht entfernen. Der
Webclip kann nur durch Entfernen des Profils, das den Webclip installiert hat, entfernt werden.
Der Web Clip wird auf dem Gerät bildschirmfüllend geöffnet. Ein bildschirmfüllender Web Clip öffnet die URL als
Web-App.
Wählen Sie ein Bild für das Web-Clip-Icon auf dem Home-Bildschirm aus. Dies muss eine
Bilddatei im Format PNG, GIF oder JPEG mit einer maximalen Größe von 1 MB sein.
Das Bild wird quadratisch beschnitten und je nach Bildschirmauflösung skaliert. Beste
Resultate erhalten Sie bei einer Bildgröße von
180 Pixel mal 180 Pixel.
Hinweis
Wenn im HTML-Code der Webseite ein favicon definiert ist, verwendet das Gerät möglicherweise dieses favicon als Web-Clip-Icon. Dies betrifft nicht alle Webseiten und hängt davon ab, auf welche Weise das favicon im Code der Webseite konfiguriert ist.
260 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.24.7 Konfiguration „Webfilter“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Webfilter definieren Sie Einstellungen für eine Drittanbieter-App zum Filtern von
Web-Inhalten.
Einstellung/Feld
Filtername
Filter-ID
Server
Organisation
Beschreibung
Ein freier Name für die Filterkonfiguration.
Die Bundle-ID der Drittanbieter-App.
Der Server, auf dem der Filterdienst läuft (Host-Name, IP-
Adresse oder URL).
Der Name Ihres Unternehmens. Der Wert wird an den
Filterdienst weitergeleitet.
Benutzername
Kennwort
Zertifikat
Filterumfang
Die Anmeldeinformationen für den Filterdienst.
Drittanbieter-Einstellungen
Ein Zertifikat für die Authentisierung beim Filterdienst.
Der von der Drittanbieter-App zu filternde Datenverkehr:
• Browser-Datenverkehr filtern: WebKit-Browserdaten werden gefiltert.
• Socket-Datenverkehr filtern: Socket-Daten werden gefiltert.
• Browser- und Socket-Datenverkehr filtern: WebKit- und
Socket-Daten werden gefiltert.
Weitere Konfigurationseinstellungen (falls von der Drittanbieter-
App benötigt).
14.24.8 Konfiguration „Globaler HTTP-Proxy“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Globaler HTTP-Proxy definieren Sie einen Unternehmens-Proxy-Server.
Einstellung/Feld
Proxy
Server und Port
Beschreibung
Wählen Sie Manuell aus, um die Verbindungsdetails manuell zu konfigurieren.
Wählen Sie Automatisch aus, wenn Sie eine Proxy-Auto-Config-
Datei (PAC-Datei) haben.
Name (oder IP-Adresse) und Portnummer des HTTP-Proxy-
Servers.
Copyright © Sophos Limited 261
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Authentifizierung
Kennwort
PAC-URL
Beschreibung
Der Benutzername für die Verbindung mit dem Proxy-Server.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem Proxy-Server.
Die URL der Proxy-Auto-Config-Datei (PAC-Datei).
262
14.24.9 Konfiguration „Verwaltete Domänen“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Verwaltete Domänen definieren Sie verwaltete Domänen für Macs.
E-Mail-Domänen
Geben Sie E-Mail-Domänen ein, die von Ihrem Unternehmen verwaltet werden. In der Mail-App werden E-Mails von Adressen, die nicht zu einer der konfigurierten Domänen gehören, als externe
E-Mails gekennzeichnet.
14.24.10 Konfiguration „CalDAV“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration CalDAV konfigurieren Sie die Synchronisierung von Kalenderdaten mit einem
CalDAV-Server. Sie können so zum Beispiel Google Kalender mit einem Mac synchronisieren.
Einstellung/Feld
Kontoname
Konto-Host-Name und -Port
Principal URL
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des CalDAV-Kontos.
Hostname oder IP-Adresse und (optional) der Port des
CalDAV-Servers.
Geben Sie zum Beispiel für Google Kalender folgendes ein: calendar.google.com:443
Falls vom CalDAV-Server benötigt, geben Sie die
Principal URL der Kalender-Ressource ein.
Geben Sie zum Beispiel folgendes ein, um einen anderen als den Haupt-Kalender eines Google-Kontos zu synchronisieren: https://apidata.googleusercontent.com/ caldav/
v2/calendar_id/user wobei calendar_id die ID des Kalenders ist, den Sie synchronisieren wollen. Wenn Sie Google Kalender in
Ihrem Webbrowser öffnen, wird die Kalender-ID in den
Kalendereinstellungen angezeigt. Einzelheiten finden Sie in der Hilfe zu Google Kalender.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Benutzername, Kennwort
SSL/TLS
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Anmeldeinformationen des CalDAV-Kontos.
Geben Sie zum Beispiel für Google Kalender die
Anmeldeinformationen des Google-Kontos ein.
Die Verbindung zum CalDAV-Server wird mit SSL oder
TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
14.24.11 Konfiguration „CardDAV“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration CardDAV konfigurieren Sie die Synchronisierung von Kontaktdaten mit einem
CardDAV-Server. Sie können so zum Beispiel Google Kontakte mit einem Mac synchronisieren.
Einstellung/Feld
Kontoname
Konto-Host-Name und -Port
Principal URL
Benutzername, Kennwort
SSL/TLS
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des CardDAV-
Kontos.
Hostname oder IP-Adresse und (optional) der Port des
CardDAV-Servers.
Geben Sie zum Beispiel für Google Kontakte folgendes ein: google.com
Falls vom CardDAV-Server benötigt, geben Sie die
Principal URL der Kontakte-Ressource ein.
Zum Beispiel unterstützt die Google-CardDAV-API folgende Principal URL: https://www.googleapis.com/carddav/
v1/ principals/account_name@gmail.com
wobei account_name der Name des Google-Kontos ist.
Die Anmeldeinformationen des CardDAV-Kontos.
Geben Sie zum Beispiel für Google Kontakte die
Anmeldeinformationen des Google-Kontos ein.
Die Verbindung zum CardDAV-Server wird mit SSL oder
TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
14.24.12 Konfiguration „IMAP/POP“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration IMAP/POP fügen Sie ein E-Mail-Konto für IMAP oder POP auf dem Mac hinzu.
Copyright © Sophos Limited 263
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Kontoname
Typ des Accounts
Angezeigter Benutzername
E-Mail-Adresse
Eingehende E-Mail
E-Mail-Server und -Port
Benutzername
Authentifizierung-Typ
Kennwort
SSL/TLS
Ausgehende E-Mail
E-Mail-Server und -Port
Benutzername
Authentifizierung-Typ
Kennwort
Das selbe Kennwort wie für eingehende E-Mail verwenden
Beschreibung
Der auf dem Gerät angezeigte Name des E-Mail-Kontos.
Der Typ des E-Mail-Servers für eingehende E-Mails
(IMAP oder POP).
Der für ausgehende E-Mails verwendete Benutzername.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den Namen des Benutzers ersetzt, der dem
Gerät zugewiesen ist.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die E-Mail-Adresse des Benutzers ersetzt, der dem Gerät zugewiesen ist.
Hostname oder IP-Adresse und Port des
Posteingangsservers.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver.
Die Authentisierungsmethode für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver (falls erforderlich).
Die Verbindung zum Posteingangs-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
Hostname oder IP-Adresse und Port des
Postausgangsservers.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Postausgangsserver.
Die Authentisierungsmethode für die Verbindung mit dem
Postausgangsserver.
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Postausgangsserver (falls erforderlich).
Das selbe Kennwort wie für den Posteingangsserver verwenden.
264 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
SSL/TLS
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Verbindung zum Postausgangs-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
14.24.13 Konfiguration „Single-Sign-On“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Single-Sign-On definieren Sie Einstellungen für das Single-Sign-On für
Drittanbieter-Apps.
Einstellung/Feld
Name
Kerberos-Principal-Name
Realm
URLs
App-IDs
Beschreibung
Eine Bezeichnung für das Konto.
Der „Kerberos Principal“-Name.
Wenn Sie keinen Wert eingeben, muss der
Benutzer den Namen eingeben, wenn das Profil auf dem Gerät installiert wird.
Der „Kerberos Realm“-Name.
Sie müssen den Namen in Großbuchstaben eingeben.
Eine Liste von URL-Präfixwerten. Das Konto muss zu einem dieser Werte passen, um für
Kerberos-Authentisierung über HTTP verwendet werden zu können.
Die Werte müssen mit http:// oder https:// beginnen.
Wenn ein Wert nicht mit dem Zeichen / endet, wird / von Sophos Mobile hinzugefügt.
Eine Liste von Bundle-IDs von Apps.
Werte müssen entweder vollständige IDs sein (z.B. com.sophos.smsec
), oder
Präfixwerte mit den Zeichen .* am Ende (z.B.
com.sophos.* ).
14.24.14 Konfiguration „LDAP“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration LDAP stellen Sie Benutzerinformationen aus einem LDAP-Verzeichnis in der macOS-App Adressbuch zur Verfügung.
Copyright © Sophos Limited 265
Sophos Mobile
Hinweis
Für den Beitritt eines Macs zu einer Active-Directory-Domäne verwenden Sie die Konfiguration
Verzeichnisdienst. Siehe Konfiguration „Verzeichnisdienst“ (macOS-Geräterichtlinie) (Seite
244).
Einstellung/Feld
Kontobeschreibung
Servername
Benutzername
Kennwort
SSL/TLS verwenden
Sucheinstellungen
Base
Bereich
Beschreibung
Beschreibung
Eine Beschreibung der LDAP-Verbindung.
Der Host-Name oder die IP-Adresse des LDAP-
Servers.
Die Anmeldeinformationen, die Sophos Mobile verwendet, um sich mit dem LDAP-Server zu verbinden.
Die Verbindung zum LDAP-Server wird mit SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der Server unterstützt).
Die Information, von welchen Knoten im LDAP-
Verzeichnisbaum eine Suche startet und welche
Knoten durchsucht werden.
Der Pfad des Startknotens für die Suche.
Beispiel: ou=users,o=my company
Eine Angabe, welche Unterknoten in die Suche eingeschlossen werden:
• Nur Basisknoten: Nur der Basisknoten.
• Basisknoten und direkte Kindknoten: Der
Basisknoten und seine Kindknoten, d.h. die
Unterknoten erster Ordnung.
• Basisknoten und alle Unterknoten: Der
Basisknoten und alle Unterknoten.
Eine Beschreibung der Sucheinstellungen.
14.24.15 Konfiguration App Store (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration App Store schränken Sie die Verwendung des App Store ein.
Einstellung/Feld
Administrator-Kennwort erforderlich
Beschreibung
Benutzer benötigen ein Administratorkennwort, um Apps zu installieren oder zu aktualisieren.
266 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Auf Aktualisierungen beschränken
App-Übernahme verbieten
Aktualisierungsbenachrichtigungen deaktivieren
Sophos Mobile
Beschreibung
Benutzer können Apps aktualisieren, aber keine neuen Apps installieren.
App-Übernahme bezeichnet die Verknüpfung von
Apps, die nicht aus dem App Store installierten wurden, mit der Apple-ID eines Benutzers. Wenn
Sie die App-Übernahme verbieten, können
Benutzer diese Apps nicht aktualisieren.
Dies betrifft zum Beispiel die mit einem Mac gebündelten iLife- und iWorks-Apps.
Benutzer erhalten keine Benachrichtigungen über verfügbare Aktualisierungen.
14.24.16 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Macs.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.24.17 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (macOS-
Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Macs.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.24.18 Konfiguration „SCEP“ (macOS-Benutzerrichtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Copyright © Sophos Limited 267
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
URL
CA-Name
Betreff
Typ des Subject Alternative Name (SAN)
Wert des Subject Alternative Name (SAN)
AD-Benutzeranmeldename
Challenge
Beschreibung
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der Seite
Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Ein Name, der von der Zertifizierungsstelle verstanden wird. Der Name kann zum Beispiel zur Unterscheidung zwischen Instanzen verwendet werden.
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum
Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Zum Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(SerialNumber)_% ein, um einen Mac zu spezifizieren.
Informationen zu den verfügbaren Platzhaltern
finden Sie in Platzhalter in Profilen und Richtlinien
(Seite 109).
Um einen Wert für den Subject Alternative Name
(SAN) zur SCEP-Konfiguration hinzuzufügen, wählen Sie den SAN-Typ aus und geben Sie anschließend den SAN-Wert ein. Folgende SAN-
Typen sind möglich:
• RFC 822-Name: Eine gültige E-Mail-Adresse.
• DNS-Name: Der DNS-Name des CA-Servers.
• Uniform Resource Identifier (URI): Die vollständige
(Fully Qualified) URL des CA-Servers.
Der in Active Directory definierte
Benutzeranmeldename (User logon name), d.h.
der User Principal Name (UPN) eines Benutzers.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der Seite
Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
268 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Wiederholungen
Wiederholungsverzögerung
Schlüsselgröße
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Anzahl an Wiederholungsversuchen, falls der
Server mit dem Status Pending antwortet.
Die Zeit in Sekunden zwischen zwei
Wiederholungsversuchen.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
14.25 Konfigurationen für Windows-Mobile-
Richtlinien
Mit einer Windows-Mobile-Richtlinien konfigurieren Sie verschiedene Bereiche von Windows-Mobile-
Geräten, wie zum Beispiel Kennwortrichtlinien, Einschränkungen oder WLAN-Einstellungen.
(Seite 105).
14.25.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (Windows-Mobile-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an das Gerätekennwort.
Einstellung/Feld
Kennworttyp
Beschreibung
Die Art des Kennworts, dass Benutzer definieren müssen:
• Alphanumerisch: Kennwort muss Ziffern und Buchstaben enthalten
• Numerisch: Kennwort darf nur Ziffern enthalten
Für Windows Phone 8.1 erlaubt
Alphanumerisch auch Kennwörter, die Ziffern oder Buchstaben enthalten.
Copyright © Sophos Limited 269
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Mindestkomplexität alphanumerischer
Kennwörter
Einfache Werte erlauben
Minimale Länge des Kennworts
Maximale Anzahl an Fehlversuchen
Inaktivitätszeit in Minuten bis zur Abfrage des Kennworts
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Beschreibung
Dies legt fest, welche Zeichenklassen in alphanumerischen Kennwörtern verwendet werden müssen.
Für Windows 10 Mobile:
• 1: Nicht anwendbar (falls ausgewählt, wird 2 angewendet)
• 2: Ziffern und Kleinbuchstaben erforderlich
• 3: Ziffern, Klein- und Großbuchstaben erforderlich
• 4: Ziffern, Klein- und Großbuchstaben sowie
Sonderzeichen erforderlich
Für Windows Phone 8.1 legt der der Wert fest, wie viele verschiedene Zeichenklassen im
Kennwort vorkommen müssen. Zeichenklassen sind:
• Stellen
• Kleinbuchstaben
• Großbuchstaben
• Sonderzeichen
Kennwörter dürfen aufeinanderfolgende oder wiederholte Zeichnen enthalten, zum Beispiel abcde oder 1111 .
Die Mindestanzahl an Zeichen, die ein
Kennwort enthalten muss.
Die Anzahl fehlgeschlagener Anmeldeversuche mit falschem Kennwort, nach der das Gerät zurückgesetzt wird.
Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 999 ein, oder geben Sie 0 ein, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
Die Zeit (in Minuten), nach der das Gerät gesperrt wird, wenn es nicht benutzt wird. Der
Benutzer kann das Gerät entsperren.
Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 999 ein, oder geben Sie 0 ein, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
270 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Festlegen der Toleranzfrist bis zur erneuten
Kennworteingabe erlauben
Beschreibung
Die Anzahl an Tagen, nach denen Benutzer ihr
Kennwort ändern müssen.
Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 730 ein, oder geben Sie 0 ein, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
Benutzer dürfen die Toleranzfrist festlegen, innerhalb derer keine erneute Kennworteingabe erfolgen muss.
14.25.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (Windows-Mobile-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Geräte.
Gerät
Einstellung/Feld
SD-Karte verbieten
Unverschlüsseltes Gerät verbieten
Beschreibung
Benutzer können nicht auf die SD-Karte zugreifen. Dies betrifft nicht den Zugriff durch
Apps.
Die Verschlüsselung des internen Speichers ist aktiviert.
Wichtig
Wenn auf einem Gerät die Verschlüsselung des internen Speichers aktiviert ist, können
Sie dies nicht mehr über eine Richtlinie deaktivieren.
Hinweis
Auf dem Gerät muss zuvor BitLocker aktiviert worden sein, damit die Richtlinie angewendet werden kann.
Action-Center-Benachrichtigungen auf dem
Sperrbildschirm verbieten
Manuelles Hinzufügen von Nicht-Microsoft-
E-Mail-Konten verbieten
Auf dem Sperrbildschirm des Gerätes werden keine Action-Center-Benachrichtigungen angezeigt.
Hinzufügen aller Arten von E-Mail-Konten sowie von Exchange-, Office 365- und Outlook.com-
Konten nicht erlauben.
Copyright © Sophos Limited 271
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Microsoft-Konto-Verbindung verbieten
272
Entwicklerfunktionen verbieten
Microsoft Store verbieten
Nativen Browser verbieten
Kamera verbieten
Telemetriestufe
Beschreibung
Die Verbindung zu Microsoft-Diensten wie z.B.
Synchronisierung, Skype oder Microsoft Store ist nicht möglich.
Wichtig
Diese Einstellung wirkt sich nur auf Microsoft-
Konten aus, die auf dem Gerät nach der
Zuweisung der Richtlinie eingerichtet werden.
Der Windows-Entwicklermodus ist deaktiviert.
Der Windows-App-Store ist nicht verfügbar.
Der Browser Microsoft Edge ist nicht verfügbar.
Die Datenschutz-Einstellung Apps die
Verwendung meiner Kamera erlauben ist deaktiviert.
Der Umfang an Diagnose- und Nutzungsdaten, den
Geräte senden dürfen.
Windows 10:
• Vollständig: Alle Daten, die zum Finden und
Beheben von Problemen erforderlich sind.
• Verbessert: Daten zur Nutzung und Leistung von
Windows und Apps.
• Einfach: Daten in begrenztem Umfang, um das
Gerät und seine Konfiguration zu verstehen.
• Deaktiviert (nur Windows Phone 8.1): Von
Windows 10 nicht unterstützt. Wenn Sie diese
Option wählen, wird Stufe Einfach verwendet.
Hinweis
Die Stufen sind von unten nach oben kumulativ, z.B. beinhaltet Verbessert auch alle Daten der
Stufe Einfach.
Tipp
Detaillierte Informationen zu den Telemetriestufen finden Sie im Microsoft-Artikel Konfigurieren der Windows-Telemetrie in Ihrem Unternehmen
(externer Link) .
Windows Phone 8.1 unterstützt keine unterschiedlichen Telemetriestufen:
• Vollständig, Verbessert, Einfach: Benutzer können Telemetrie aktivieren oder deaktivieren.
• Deaktiviert (nur Windows Phone 8.1): Es werden keine Telemetriedaten übertragen.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Verschiedenes
Einstellung/Feld
Kopieren und Einfügen verbieten
Cortana verbieten
Als Office-Dateien speichern verbieten
Screenshot verbieten
Teilen von Office-Dateien verbieten
„Einstellungen synchronisieren“ verbieten
Audioaufzeichnungen verbieten
Beschreibung
Die Zwischenablage ist nicht verfügbar.
Cortana ist deaktiviert.
Benutzer können Dateien auf dem Gerät nicht als Office-Dateien speichern.
Screenshots sind nicht möglich.
Office-Dateien können nicht geteilt werden.
Geräteeinstellungen können nicht mit anderen
Windows-Geräten synchronisiert werden.
Audioaufzeichnungen sind deaktiviert.
WLAN
Einstellung/Feld
WLAN verbieten
Tethering verbieten
WLAN-Optimierung (Hotspot-
Autoverbindung) verbieten
Hotspot-Reporting verbieten
Manuelle Konfiguration verbieten
Beschreibung
WLAN-Verbindungen sind deaktiviert.
ICS (Internet Connection Sharing) ist deaktiviert.
Das Gerät verbindet sich nicht automatisch mit
WLAN-Hotspots.
Das Gerät sendet keine Informationen bezüglich WLAN-Verbindungen.
Benutzer können keine WLAN-Verbindungen konfigurieren. Dies betrifft nicht die von Sophos
Mobile konfigurierten Verbindungen.
Vorhandene von Benutzern oder von der
WLAN-Optimierung (Wi-Fi Sense) angelegte
WLAN-Profile werden gelöscht.
Konnektivität
Einstellung/Feld
NFC verbieten
Beschreibung
NFC (Near-Field Communication) ist deaktiviert.
Copyright © Sophos Limited 273
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Bluetooth verbieten
USB-Verbindung verbieten
Beschreibung
Bluetooth ist deaktiviert.
USB-Verbindungen zwischen dem Gerät und einem Computer zur Synchronisierung von Dateien oder zur Verwendung von
Entwicklertools für die Installation oder das
Debugging von Apps sind nicht verfügbar. Dies betrifft nicht das Laden des Geräteakkus über
USB.
Roaming und Kosten
Einstellung/Feld
Daten-Roaming verbieten
VPN über Mobilfunk verbieten
VPN-Roaming über Mobilfunk verbieten
Beschreibung
Datenverbindungen über fremde
Mobilfunknetze sind deaktiviert.
VPN-Verbindungen über Mobilfunknetze sind deaktiviert.
VPN-Verbindungen über fremde Mobilfunknetze sind deaktiviert.
Sicherheit und Privatsphäre
Einstellung/Feld
Bing Vision das Speichern von Bildern aus der Suche verbieten
Ortung bei der Suche verbieten
Manuelle Installation von Root-Zertifikaten verbieten
Ortung verbieten
Beschreibung
Bing Vision speichert nicht die Bilder, die es bei
Suchvorgängen anfertigt.
Für die Suche werden keine
Standortinformationen verwendet.
Benutzer können nicht manuell Root-Zertifikate oder vorläufige CA-Zertifikate installieren.
Alle Datenschutzeinstellungen in der Kategorie
„Standort“ sind deaktiviert. Apps können nicht den Standortdienst verwenden. Wenn diese
Option aktiviert ist, kann auch Sophos Mobile das Gerät nicht orten.
274 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
SafeSearch-Einstellung
Sophos Mobile
Beschreibung
Wählen Sie den Grad der Suchergebnis-
Filterung auf den Geräten aus:
• Moderat: Moderates Filtern von erotischen
Inhalten. Gültige Suchergebnisse werden nicht gefiltert.
• Streng: Maximales Filtern von erotischen
Inhalten.
Deregistrierung
Einstellung/Feld
Auf Werkseinstellungen zurücksetzen verbieten
Manuelle MDM-Deregistrierung verbieten
Beschreibung
Benutzer können das Gerät nicht
über die Systemsteuerung oder
über Tastenkombinationen auf den
Auslieferungszustand zurücksetzen.
Benutzer können das Arbeitsplatzkonto nicht löschen.
14.25.3 Konfiguration „Exchange-Konto“ (Windows-Mobile-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie eine Verbindung zu einem Microsoft Exchange
Server E-Mail-Server ein.
Einstellung/Feld
Kontoname
Exchange-Server
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Hinweis
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos
Mobile verwenden, geben Sie die URL des
EAS-Proxy-Servers ein.
Domäne
Benutzer
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den jeweiligen
Benutzernamen ersetzt.
Copyright © Sophos Limited 275
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
E-Mail-Adresse
Kennwort
Synchronisierungszeitraum
Synchronisierungsintervall
SSL/TLS
Inhalte
Beschreibung
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-Mail-
Adresse ersetzt.
Das Kennwort für dieses Konto.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, müssen
Benutzer das Kennwort auf ihren Geräten eingeben.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Der zeitliche Abstand zwischen zwei
Synchronisierungsvorgängen.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Die zu synchronisierenden Inhalte.
14.25.4 Konfiguration „WLAN“ (Windows-Mobile-Richtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung/Feld
SSID
Automatisch verbinden
Unsichtbares Netzwerk
Sicherheitstyp
Proxy
Beschreibung
Geben Sie in diesem Feld die WLAN-ID ein.
Die Verbindung wird automatisch hergestellt.
Das Zielnetzwerk ist nicht offen oder ist unsichtbar.
Wählen Sie den Sicherheitstyp aus der Liste aus. Wenn Sie WPA (privat) oder WPA2
(privat) auswählen, müssen Sie das Kennwort angeben.
Wenn Sie Manuell aus der Liste auswählen, müssen Sie einen Server und einen Port angeben.
276 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.25.5 Konfiguration „App-Einschränkungen“ (Windows-
Mobile-Richtlinie)
Mit der Konfiguration App-Einschränkungen legen Sie Apps fest, die auf den Geräten erlaubt sind oder blockiert werden.
Einstellung/Feld
Erlaubte Apps
Unzulässige Apps
App-Gruppe
Beschreibung
Enthält eine Liste bestimmter Apps, die vom Benutzer auf dem Gerät installiert und verwendet werden dürfen. Benutzer können keine Apps installieren oder verwenden, die nicht explizit aufgeführt sind.
Verwenden Sie Erlaubte Apps, wenn die Apps bekannt sind, die erlaubt werden sollen, und alle anderen Apps blockiert werden sollen.
Enthält eine Liste bestimmter Apps, die vom
Benutzer auf dem Gerät nicht installiert werden dürfen. Benutzer können alle Apps installieren, die nicht explizit aufgeführt sind.
Verwenden Sie Unzulässige Apps, wenn die
Apps bekannt sind, die blockiert werden sollen, und alle anderen Apps erlaubt werden sollen.
Wählen Sie die App-Gruppe aus, welche die
Apps enthält, die erlaubt oder blockiert werden sollen.
Hinweis
Die App-Gruppe muss zuvor erstellt
worden sein. Siehe App-Gruppen
(Seite
328).
14.25.6 Konfiguration „IMAP/POP“ (Windows-Mobile-Richtlinie)
Mit der Konfiguration IMAP/POP fügen Sie ein E-Mail-Konto für IMAP oder POP auf dem Gerät hinzu.
Einstellung/Feld
Typ des Accounts
Kontoname
Beschreibung
Der Typ des E-Mail-Servers für eingehende E-Mails
(IMAP oder POP).
Der auf dem Gerät angezeigte Name des E-Mail-Kontos.
Copyright © Sophos Limited 277
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
E-Mail-Adresse
Angezeigter Benutzername
Benutzername
Domäne
Kennwort
Posteingangsserver
Beschreibung
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die E-Mail-Adresse des Benutzers ersetzt, der dem Gerät zugewiesen ist.
Der für ausgehende E-Mails verwendete Benutzername.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den Namen des Benutzers ersetzt, der dem
Gerät zugewiesen ist.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver.
Die Domänenangabe in den Anmeldeinformationen für den Posteingangsserver (falls erforderlich).
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver (falls erforderlich).
Hostname oder IP-Adresse und Port des
Postausgangsservers.
Format: Servername:Portnummer
Den Port müssen Sie nur angeben, wenn es nicht der
Standardport ist:
• 143 (IMAP)
• 993 (IMAP mit SSL)
• 110 (POP3)
• 995 (POP3 mit SSL)
Secure Sockets Layer für eingehende E-Mails verwenden.
SSL/TLS für Posteingangsserver verwenden
Postausgangsserver
SSL/TLS für Postausgangsserver verwenden
Authentisierung für ausgehende
Verbindung erforderlich
Hostname (oder IP-Adresse) und Port des
Postausgangsservers.
Format: Servername:Portnummer
Secure Sockets Layer für ausgehende E-Mails verwenden.
Der Postausgangsserver verlangt eine Benutzer-
Authentisierung.
Es werden dieselben Anmeldeinformationen wie für den
Posteingangsserver verwendet, d.h. die Werte, die Sie in den Feldern Benutzername, Domäne und Kennwort angegeben haben.
278 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Synchronisierungszeitraum
Automatische Synchronisierung
Sophos Mobile
Beschreibung
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses
Zeitraums mit dem Posteingang auf den Geräten synchronisiert.
Das Intervall für die automatische E-Mail-
Synchronisierung.
14.25.7 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Windows-Mobile-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
14.25.8 Konfiguration „SCEP“ (Windows-Mobile-Richtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Einstellung/Feld
Beschreibung
URL
Beschreibung
Eine Beschreibung der Konfiguration.
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der Seite
Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Copyright © Sophos Limited 279
Sophos Mobile
280
Einstellung/Feld
Betreff
Subject Alternative Name
Challenge
Root-Zertifikat
Wiederholungen
Wiederholungsverzögerung
Schlüsselgröße
Beschreibung
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum
Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Zum Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(serial_number)_% ein, um ein Android-Gerät zu spezifizieren.
Informationen zu den verfügbaren Platzhaltern
finden Sie in Platzhalter in Profilen und Richtlinien
(Seite 109).
Konfigurieren Sie bei Bedarf einen oder mehrere
Werte für den Subject Alternative Name (SAN).
Klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend einen SAN-Typ und einen SAN-
Wert ein.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der Seite
Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat im aktuellen Profil.
Die Anzahl an Wiederholungsversuchen, falls der
Server mit dem Status Pending antwortet.
Die Zeit in Sekunden zwischen zwei
Wiederholungsversuchen.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Als digitale Signatur verwenden
Für Verschlüsselung verwenden
Hash-Algorithmus
Sophos Mobile
Beschreibung
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel als digitale
Signatur verwendet werden.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel zur
Datenverschlüsselung verwendet werden.
Wählen Sie einen oder mehrere Hash-
Algorithmen aus, die vom SCEP-Server unterstützt werden.
Warnung
Wir empfehlen Ihnen, den Algorithmus
SHA-1 nicht zu verwenden, da dieser als unsicher gilt.
14.26 Konfigurationen für Windows-Richtlinien
Mit einer Windows-Richtlinie konfigurieren Sie verschiedene Bereiche von Windows-Computern, wie zum Beispiel Kennwortrichtlinien, Einschränkungen oder WLAN-Einstellungen.
Informationen zum Erstellen einer Windows-Richtlinie finden Sie in Profil oder Richtlinie erstellen
(Seite 105).
14.26.1 Konfiguration „Kennwortrichtlinien“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Kennwortrichtlinien definieren Sie Anforderungen an die Kennwörter von
Windows-Benutzerkonten.
Hinweis
Bei Windows-Computern gelten feste Regeln für die Kennwortkomplexität (z.B. Länge, Anzahl von
Groß- oder Kleinbuchstaben), die nicht über eine Richtlinie in Sophos Mobile festgelegt werden
können. Detailinformationen finden Sie unter Komplexitätsregeln für Windows-Kennwörter
(Seite
108).
Hinweis
Kennwortrichtlinien können Windows-Computern nicht zugewiesen werden, wenn beide der folgenden Bedingungen erfüllt sind:
• Neben dem Benutzer, der bei Sophos Mobile registriert ist, sind auf dem Gerät weitere lokale
Benutzer konfiguriert.
• Mindestens einer dieser weiteren Benutzer darf sein Kennwort nicht ändern.
Copyright © Sophos Limited 281
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Maximale Anzahl an Fehlversuchen
Inaktivitätszeit in Minuten bis zur Abfrage des Kennworts
Anzahl der letzten Kennwörter, die nicht benutzt werden dürfen
Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen
Beschreibung
Die Anzahl fehlgeschlagener Anmeldeversuche mit falschem Kennwort, nach der das Gerät zurückgesetzt wird.
Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 999 ein, oder geben Sie 0 ein, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
Die Zeit (in Minuten), nach der das Gerät gesperrt wird, wenn es nicht benutzt wird. Der
Benutzer kann das Gerät entsperren.
Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 999 ein, oder geben Sie 0 ein, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
Die Anzahl der von Sophos Mobile gespeicherten verwendeten Kennwörter.
Wenn ein Benutzer ein neues Kennwort festlegt, darf dieses nicht mit einem bereits verwendeten Kennwort übereinstimmen.
Die Anzahl an Tagen, nach denen Benutzer ihr
Kennwort ändern müssen.
Geben Sie einen Wert zwischen 1 und 730 ein, oder geben Sie 0 ein, um diese Einschränkung zu deaktivieren.
14.26.2 Konfiguration „Einschränkungen“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Geräte.
Gerät
Einstellung/Feld
SD-Karte verbieten
Manuelles Hinzufügen von Nicht-Microsoft-
E-Mail-Konten verbieten
Entwicklerfunktionen verbieten
Kamera verbieten
Beschreibung
Benutzer können nicht auf die SD-Karte zugreifen. Dies betrifft nicht den Zugriff durch
Apps.
Hinzufügen aller Arten von E-Mail-Konten sowie von Exchange-, Office 365- und Outlook.com-
Konten nicht erlauben.
Der Windows-Entwicklermodus ist deaktiviert.
Die Datenschutz-Einstellung Apps die
Verwendung meiner Kamera erlauben ist deaktiviert.
282 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Auto-Ausfüllen in Edge deaktivieren
Edge-F12-Entwicklertools deaktivieren
Edge-Popupblocker deaktivieren
Einstellungen „AutoPlay“ deaktivieren
Einstellungen „Datum und Uhrzeit“ deaktivieren
Einstellungen „Sprachen“ deaktivieren
Einstellungen „Netzbetrieb und
Energiesparen“ deaktivieren
Einstellungen „Region“ deaktivieren
Einstellungen „Anmeldeoptionen“ deaktivieren
Einstellungen „VPN“ deaktivieren
Einstellungen „Arbeitsplatzzugriff“ deaktivieren
Einstellungen „Konten“ deaktivieren
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Einstellung Formulareinträge speichern im Webbrowser Edge ist deaktiviert und kann vom Benutzer nicht aktiviert werden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Einstellung aktiviert und kann vom Benutzer nicht deaktiviert werden.
Die F12-Entwicklertools im Webbrowser Edge sind nicht verfügbar.
Die Einstellung Popups blockieren im
Webbrowser Edge ist deaktiviert und kann vom
Benutzer nicht aktiviert werden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Einstellung aktiviert und kann vom Benutzer nicht deaktiviert werden.
Die relevanten Bereiche in der Windows-
Systemsteuerung sind nicht verfügbar. Der
Benutzer kann diese Einstellungen nicht ändern, nachdem die Richtlinie dem Gerät zugewiesen wurde.
Hinweis
Einstellungen „AutoPlay“ deaktivieren wirkt sich nicht auf angeschlossene Geräte wie zum Beispiel Mobiltelefone aus.
Copyright © Sophos Limited 283
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Telemetriestufe
Beschreibung
Der Umfang an Diagnose- und Nutzungsdaten, den
Geräte senden dürfen.
• Vollständig: Alle Daten, die zum Finden und
Beheben von Problemen erforderlich sind.
• Verbessert: Daten zur Nutzung und Leistung von
Windows und Apps.
• Einfach: Daten in begrenztem Umfang, um das
Gerät und seine Konfiguration zu verstehen.
• Sicherheit: Daten, die benötigt werden, um das Gerät mit den neuesten
Sicherheitsaktualisierungen zu schützen.
Hinweis
Die Stufen sind von unten nach oben kumulativ, z.B. beinhaltet Verbessert auch alle Daten der
Stufen Einfach und Sicherheit.
Tipp
Detaillierte Informationen zu den Telemetriestufen finden Sie im Microsoft-Artikel Konfigurieren der Windows-Telemetrie in Ihrem Unternehmen
(externer Link) .
Verschiedenes
Einstellung/Feld
Cortana verbieten
„Einstellungen synchronisieren“ verbieten
Windows-Tipps deaktivieren
Beschreibung
Cortana ist deaktiviert.
Geräteeinstellungen können nicht mit anderen
Windows-Geräten synchronisiert werden.
Die Windows-Einstellung Tipps zu Windows
anzeigen ist deaktiviert und nicht verfügbar.
WLAN
Einstellung/Feld
Tethering verbieten
WLAN-Optimierung (Hotspot-
Autoverbindung) verbieten
Beschreibung
ICS (Internet Connection Sharing) ist deaktiviert.
Das Gerät verbindet sich nicht automatisch mit
WLAN-Hotspots.
284 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Manuelle Konfiguration verbieten
Sophos Mobile
Beschreibung
Benutzer können keine WLAN-Verbindungen konfigurieren. Dies betrifft nicht die von Sophos
Mobile konfigurierten Verbindungen.
Vorhandene von Benutzern oder von der
WLAN-Optimierung (Wi-Fi Sense) angelegte
WLAN-Profile werden gelöscht.
Konnektivität
Einstellung/Feld
Bluetooth verbieten
Sicherheit und Privatsphäre
Einstellung/Feld
Ortung bei der Suche verbieten
Beschreibung
Bluetooth ist deaktiviert.
Beschreibung
Für die Suche werden keine
Standortinformationen verwendet.
Deregistrierung
Einstellung/Feld
Manuelle MDM-Deregistrierung verbieten
Beschreibung
Benutzer können das Arbeitsplatzkonto nicht löschen.
14.26.3 Konfiguration „Exchange ActiveSync“ (Windows-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Exchange-Konto richten Sie eine Verbindung zu einem Microsoft Exchange
Server E-Mail-Server ein.
Wichtig
Wenn Sie mehrere Exchange-E-Mail-Konten einrichten, können die Geräte möglicherweise nur E-Mails von einem dieser Konten abrufen. Dies passiert typischerweise, wenn die Konten auf unterschiedlichen Exchange-Servern liegen und auf diesen Servern unterschiedliche
Postfachrichtlinien definiert sind. Da Windows-Computer nur eine einzelne Postfachrichtlinie erzwingen können, schlägt die Verbindung zu Konten fehl, die eine abweichende Richtlinie verwenden.
Copyright © Sophos Limited 285
Sophos Mobile
Hinweis
Wenn Sie Änderungen an der Konfiguration „Exchange-Konto“ machen, fragt Windows die
Benutzer, ob sie die Änderungen annehmen oder ablehnen wollen.
Einstellung/Feld
Kontoname
Exchange-Server
Beschreibung
Der Kontoname.
Die Adresse des Exchange-Servers.
Hinweis
Wenn Sie den EAS-Proxy von Sophos
Mobile verwenden, geben Sie die URL des
EAS-Proxy-Servers ein.
Domäne
Benutzer
E-Mail-Adresse
Kennwort
Synchronisierungszeitraum
Synchronisierungsintervall
SSL/TLS
Inhalte
Die Domäne für dieses Konto.
Der Benutzername für dieses Konto.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den jeweiligen
Benutzernamen ersetzt.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die jeweilige E-Mail-
Adresse ersetzt.
Das Kennwort für dieses Konto.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, müssen
Benutzer das Kennwort auf ihren Geräten eingeben.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses Zeitraums mit dem Posteingang auf den
Geräten synchronisiert.
Der zeitliche Abstand zwischen zwei
Synchronisierungsvorgängen.
Die Verbindung zum Exchange-Server wird mit
SSL oder TLS gesichert (je nachdem, was der
Server unterstützt).
Wir empfehlen, dieses Kontrollkästchen zu aktivieren.
Die zu synchronisierenden Inhalte.
286 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.26.4 Konfiguration „WLAN“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung/Feld
SSID
Automatisch verbinden
Unsichtbares Netzwerk
Sicherheitstyp
Beschreibung
Geben Sie in diesem Feld die WLAN-ID ein.
Die Verbindung wird automatisch hergestellt.
Das Zielnetzwerk ist nicht offen oder ist unsichtbar.
Wählen Sie den Sicherheitstyp aus der Liste aus. Wenn Sie WPA (privat) oder WPA2
(privat) auswählen, müssen Sie das Kennwort angeben.
14.26.5 Konfiguration „Kiosk-Modus“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Kiosk-Modus richten Sie auf einem Windows-Computer einen Kiosk-Modus ein.
Im Kiosk-Modus läuft nur eine einzige App (die Kiosk-App). Der Kiosk-Modus wird aktiviert, wenn sich der für den Kiosk-Modus konfigurierte Benutzer (der Kiosk-Benutzer) anmeldet.
Hinweis
Standardmäßig bleibt der Computer nach einem Neustart im Kiosk-Modus. Um dieses Verhalten zu ändern, melden Sie sich als Kiosk-Benutzer an dem Computer an, gehen Sie zu Einstellungen
> Konten > Anmeldeoptionen und deaktivieren Sie Die Einrichtung meines Geräts soll nach einem Update oder Neustart mit meinen Anmeldeinformationen automatisch
abgeschlossen werden..
Einstellung/Feld
Benutzerkonto
AUMID der App
Beschreibung
Der für den Kiosk-Modus konfigurierte Benutzer (der Kiosk-
Benutzer).
Format:
<Computername>\<Benutzername> (lokales Konto)
<Domäne>\<Benutzername> (Domänenkonto)
Sie brauchen <Domäne> nicht anzugeben, wenn der
Benutzername eindeutig bezüglich aller Domänen ist.
Die Application User Model ID (AUMID) der App, die bei
Aktivierung des Kiosk-Modus gestartet wird (die Kiosk-App).
Informationen zur Bestimmung des AUMID-Wertes finden Sie im Microsoft-Dokument Find the Application User Model ID of an installed app .
Copyright © Sophos Limited 287
Sophos Mobile
14.26.6 Konfiguration „IMAP/POP“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration IMAP/POP fügen Sie ein E-Mail-Konto für IMAP oder POP auf dem Windows-
Computer hinzu.
Einstellung/Feld
Typ des Accounts
Kontoname
E-Mail-Adresse
Angezeigter Benutzername
Benutzername
Domäne
Kennwort
Posteingangsserver
SSL/TLS für Posteingangsserver verwenden
Postausgangsserver
Beschreibung
Der Typ des E-Mail-Servers für eingehende E-Mails
(IMAP oder POP).
Der auf dem Gerät angezeigte Name des E-Mail-Kontos.
Die E-Mail-Adresse des Kontos.
Wenn Sie die Variable %_EMAILADDRESS_% verwenden, wird diese durch die E-Mail-Adresse des Benutzers ersetzt, der dem Gerät zugewiesen ist.
Der für ausgehende E-Mails verwendete Benutzername.
Wenn Sie die Variable %_USERNAME_% verwenden, wird diese durch den Namen des Benutzers ersetzt, der dem
Gerät zugewiesen ist.
Der Benutzername für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver.
Die Domänenangabe in den Anmeldeinformationen für den Posteingangsserver (falls erforderlich).
Das Kennwort für die Verbindung mit dem
Posteingangsserver (falls erforderlich).
Hostname oder IP-Adresse und Port des
Postausgangsservers.
Format: Servername:Portnummer
Den Port müssen Sie nur angeben, wenn es nicht der
Standardport ist:
• 143 (IMAP)
• 993 (IMAP mit SSL)
• 110 (POP3)
• 995 (POP3 mit SSL)
Secure Sockets Layer für eingehende E-Mails verwenden.
Hostname (oder IP-Adresse) und Port des
Postausgangsservers.
Format: Servername:Portnummer
288 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
SSL/TLS für Postausgangsserver verwenden
Authentisierung für ausgehende
Verbindung erforderlich
Synchronisierungszeitraum
Automatische Synchronisierung
Beschreibung
Secure Sockets Layer für ausgehende E-Mails verwenden.
Der Postausgangsserver verlangt eine Benutzer-
Authentisierung.
Es werden dieselben Anmeldeinformationen wie für den
Posteingangsserver verwendet, d.h. die Werte, die Sie in den Feldern Benutzername, Domäne und Kennwort angegeben haben.
Der Zeitraum, für den E-Mails synchronisiert werden.
Es werden nur E-Mail-Nachrichten innerhalb dieses
Zeitraums mit dem Posteingang auf den Geräten synchronisiert.
Das Intervall für die automatische E-Mail-
Synchronisierung.
14.26.7 Konfiguration „Device Guard“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Device Guard konfigurieren Sie virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS) auf
Windows-Computern.
Hinweis
Die Einstellungen werden beim nächsten Neustart des Windows-Computers angewendet, nachdem die Richtlinie zugewiesen wurde.
Einstellung/Feld
Virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS) aktivieren
Beschreibung
Virtualisierungsbasierte Sicherheit (VBS) wird aktiviert.
Copyright © Sophos Limited 289
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Credential-Guard-Konfiguration
Plattform-Sicherheitsstufe
•
•
•
Beschreibung
Deaktivieren: Credential Guard wird deaktiviert.
Die Deaktivierung ist nicht möglich, wenn
Credential Guard mit der Option Aktivieren
mit UEFI-Sperre aktiviert wurde.
Aktivieren mit UEFI-Sperre: Credential
Guard wird deaktiviert und kann nicht ferngesteuert deaktiviert werden.
Credential Guard kann nur wieder in den
BIOS-Einstellungen deaktiviert werden. Dies erfordert einen physischen Zugriff auf den
Computer.
Aktivieren ohne Sperre: Credential Guard wird aktiviert.
Credential Guard kann mit der Option
Deaktivieren oder mit einer Windows-
Gruppenrichtlinie wieder deaktiviert werden.
•
•
Sicherer Start: VBS wird mit dem maximalen von der Computerhardware unterstützten
Schutz aktiviert.
Wenn der Computer keine IOMMUs (I/
O Memory Management Units) besitzt, verwendet VBS die UEFI-Funktion „Sicherer
Start“.
Wenn der Computer IOMMUs besitzt, verwendet VBS die UEFI-Funktion „Sicherer
Start“ mit DMA-Schutz (Direct Memory
Access).
Sicherer Start und DMA-Schutz: VBS verwendet die UEFI-Funktion „Sicherer Start“ mit DMA-Schutz (Direct Memory Access).
Falls der Computer DMA nicht unterstützt, wird VBS nicht aktiviert.
14.26.8 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für diese Richtlinie verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
290 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
14.26.9 Konfiguration „Client-Zertifikat“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Client-Zertifikat installieren Sie ein Client-Zertifikat auf Windows-Computern.
Einstellung/Feld
Datei
Beschreibung
Das zu installierende Zertifikat.
Sie können Zertifikate in den Formaten PEM und PKCS #12 hochladen.
Klicken Sie auf Datei hochladen und navigieren Sie anschließend zu der Datei mit dem Zertifikat.
Tipp
Alternativ können Sie die Datei aus dem Datei-Explorer in den
Bereich Datei hochladen ziehen.
Zertifikatsname
Ziel-Store
Schlüsselort
Schlüssel kann exportiert werden
Containername
Nachdem Sie die Zertifikatdatei hochgeladen haben, steht in diesem Feld der Wert subject des Zertifikats.
Der Zertifikatspeicher, in dem das Zertifikat installiert wird:
Benutzer: Das Zertifikat steht dem Benutzer zur Verfügung, der bei Sophos Mobile registriert ist.
Gerät: Das Zertifikat steht allen Computerbenutzern zur
Verfügung.
Der Ort, an dem der private Schlüssel des Zertifikats gespeichert wird:
Software: Der Schlüssel wird Software-basiert in einer Keystore-
Datei gespeichert.
TPM oder Software: Sofern verfügbar, wird der Schlüssel in
TPM gespeichert. Andernfalls wird der Schlüssel Software-basiert in einer Keystore-Datei gespeichert.
TPM: Der Schlüssel wird im TPM-Hardwarechip (Trusted
Platform Module) gespeichert. Falls der Computer keinen TPM-
Chip besitzt oder TPM im BIOS deaktiviert ist, wird das Zertifikat nicht installiert.
Windows Hello for Business: Der Schlüssel wird in einem
Windows-Hello-for-Business-Container gespeichert.
Benutzer können beim Export des Zertifikats auch den privaten
Schlüssel exportieren.
Der Name des Windows-Hello-for-Business-Containers, in dem der private Schlüssel des Zertifikats gespeichert wird.
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Sophos Mobile
292
14.26.10 Konfiguration „SCEP“ (Windows-Richtlinie)
Mit der Konfiguration SCEP ermöglichen Sie es Geräten, mittels SCEP (Simple Certificate Enrollment
Protocol) Zertifikate von einer CA (Certificate Authority) anzufordern.
Einstellung/Feld
Beschreibung
URL
Betreff
Subject Alternative Name
Challenge
Root-Zertifikat
Beschreibung
Eine Beschreibung der Konfiguration.
Die Webadresse des CA-Servers.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_SCEPPROXYURL_% , um die Server-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der Seite
Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Der Name des Zertifikatempfängers (Entity), zum
Beispiel eine Person oder ein Gerät.
Sie können Platzhalter für Benutzerdaten und
Geräteeigenschaften verwenden.
Der eingegebene Wert - nach Ersetzung der
Platzhalter -, muss ein gültiger Namenswert gemäß X.500-Standard sein.
Zum Beispiel:
• Geben Sie CN=%_USERNAME_% ein, um einen
Benutzer zu spezifizieren.
• Geben Sie CN=%_DEVPROP(serial_number)_% ein, um ein Android-Gerät zu spezifizieren.
Informationen zu den verfügbaren Platzhaltern
finden Sie in Platzhalter in Profilen und Richtlinien
(Seite 109).
Konfigurieren Sie bei Bedarf einen oder mehrere
Werte für den Subject Alternative Name (SAN).
Klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie anschließend einen SAN-Typ und einen SAN-
Wert ein.
Die Webadresse, unter der das Challenge-
Kennwort vom SCEP-Server angefordert wird.
Verwenden Sie den Platzhalter
%_CACHALLENGE_% , um die Challenge-URL einzufügen, die auf dem Tab SCEP auf der Seite
Sophos-Einrichtung konfiguriert ist.
Das CA-Zertifikat.
Wählen Sie das Zertifikat aus der Liste aus. Die
Liste enthält alle Zertifikate aus Konfigurationen vom Typ Root-Zertifikat im aktuellen Profil.
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Einstellung/Feld
Wiederholungen
Wiederholungsverzögerung
Schlüsselgröße
Als digitale Signatur verwenden
Für Verschlüsselung verwenden
Hash-Algorithmus
Sophos Mobile
Beschreibung
Die Anzahl an Wiederholungsversuchen, falls der
Server mit dem Status Pending antwortet.
Die Zeit in Sekunden zwischen zwei
Wiederholungsversuchen.
Die Größe des öffentlichen Schlüssels im ausgestellten Zertifikat.
Stellen Sie sicher, dass der Wert mit dem Wert
übereinstimmt, der auf dem SCEP-Server konfiguriert ist.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel als digitale
Signatur verwendet werden.
Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, kann der öffentliche Schlüssel zur
Datenverschlüsselung verwendet werden.
Wählen Sie einen oder mehrere Hash-
Algorithmen aus, die vom SCEP-Server unterstützt werden.
Warnung
Wir empfehlen Ihnen, den Algorithmus
SHA-1 nicht zu verwenden, da dieser als unsicher gilt.
14.27 Konfigurationen für Windows-IoT-Richtlinien
Mit einer Windows-IoT-Richtlinie konfigurieren Sie verschiedene Bereiche von Windows-IoT-Geräten, wie zum Beispiel Einschränkungen oder WLAN-Einstellungen.
Informationen zum Erstellen einer Windows-IoT-Richtlinie finden Sie in
Profil oder Richtlinie erstellen
(Seite 105).
14.27.1 Konfiguration „Einschränkungen“ (Windows-IoT-
Richtlinie)
Mit der Konfiguration Einschränkungen definieren Sie Einschränkungen für Geräte.
Copyright © Sophos Limited 293
Sophos Mobile
Gerät
Einstellung/Feld
SD-Karte verbieten
Entwicklerfunktionen verbieten
Kamera verbieten
Auto-Ausfüllen in Edge deaktivieren
294
Edge-Popupblocker deaktivieren
Telemetriestufe
Beschreibung
Benutzer können nicht auf die SD-Karte zugreifen. Dies betrifft nicht den Zugriff durch
Apps.
Der Windows-Entwicklermodus ist deaktiviert.
Die Datenschutz-Einstellung Apps die
Verwendung meiner Kamera erlauben ist deaktiviert.
Die Einstellung Formulareinträge speichern im Webbrowser Edge ist deaktiviert und kann vom Benutzer nicht aktiviert werden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Einstellung aktiviert und kann vom Benutzer nicht deaktiviert werden.
Die Einstellung Popups blockieren im
Webbrowser Edge ist deaktiviert und kann vom
Benutzer nicht aktiviert werden.
Wenn das Kontrollkästchen deaktiviert ist, ist die Einstellung aktiviert und kann vom Benutzer nicht deaktiviert werden.
Der Umfang an Diagnose- und Nutzungsdaten, den
Geräte senden dürfen.
• Vollständig: Alle Daten, die zum Finden und
Beheben von Problemen erforderlich sind.
• Verbessert: Daten zur Nutzung und Leistung von
Windows und Apps.
• Einfach: Daten in begrenztem Umfang, um das
Gerät und seine Konfiguration zu verstehen.
• Sicherheit: Daten, die benötigt werden, um das Gerät mit den neuesten
Sicherheitsaktualisierungen zu schützen.
Hinweis
Die Stufen sind von unten nach oben kumulativ, z.B. beinhaltet Verbessert auch alle Daten der
Stufen Einfach und Sicherheit.
Tipp
Detaillierte Informationen zu den Telemetriestufen finden Sie im Microsoft-Artikel Konfigurieren der Windows-Telemetrie in Ihrem Unternehmen
(externer Link) .
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Sophos Mobile
WLAN
Einstellung/Feld
Tethering verbieten
WLAN-Optimierung (Hotspot-
Autoverbindung) verbieten
Konnektivität
Einstellung/Feld
Bluetooth verbieten
Beschreibung
ICS (Internet Connection Sharing) ist deaktiviert.
Das Gerät verbindet sich nicht automatisch mit
WLAN-Hotspots.
Beschreibung
Bluetooth ist deaktiviert.
14.27.2 Konfiguration „WLAN“ (Windows-IoT-Richtlinie)
Mit der Konfiguration WLAN legen Sie Einstellungen für eine WLAN-Verbindung fest.
Einstellung/Feld
SSID
Automatisch verbinden
Unsichtbares Netzwerk
Sicherheitstyp
Beschreibung
Geben Sie in diesem Feld die WLAN-ID ein.
Die Verbindung wird automatisch hergestellt.
Das Zielnetzwerk ist nicht offen oder ist unsichtbar.
Wählen Sie den Sicherheitstyp aus der Liste aus. Wenn Sie WPA (privat) oder WPA2
(privat) auswählen, müssen Sie das Kennwort angeben.
14.27.3 Konfiguration „Root-Zertifikat“ (Windows-IoT-Richtlinie)
Mit der Konfiguration Root-Zertifikat installieren Sie ein Root-Zertifikat auf Geräten.
Wählen Sie im Feld Datei eine Zertifikatsdatei vom Typ PKCS #12 (.pfx) aus und klicken Sie auf
Datei hochladen. Der Name des Zertifikats wird im Feld Zertifikatsname angezeigt. Geben Sie das
Kennwort für das ausgewählte Zertifikat ein.
Hinweis
Das hier hochgeladene Zertifikat ist nur für dieses Profil verfügbar. Wenn Sie Zertifikate in anderen
Profilen oder Richtlinien benötigen, müssen Sie diese erneut hochladen.
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Sophos Mobile
296
15 Auftragspakete
Mit Auftragspaketen können Sie mehrere Aufträge in einer Transaktion bündeln. Somit können Sie alle Aufträge bündeln, die für die Registrierung und Konfiguration eines Gerätes notwendig sind:
• Gerät registrieren.
• Erforderliche Profile anwenden.
• Erforderliche Richtlinien anwenden.
• Erforderliche Apps installieren (zum Beispiel verwaltete Apps bei iOS-Geräten).
Sie können auch Wipe-Befehle in Auftragspakete einbeziehen, um Geräte, die gegen
Compliance-Regeln verstoßen (zum Beispiel Geräte mit Jailbreak oder gerootete Geräte), auf den
Auslieferungszustand zurückzusetzen. Weitere Informationen finden Sie in Compliance-Richtlinien
(Seite 36).
Auftragspakete sind für die folgenden Plattformen verfügbar:
• Android
• iOS
• macOS
• Windows
15.1 Auftragspakete erstellen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Auftragspakete und anschließend auf die Plattform, für die Sie ein Auftragspaket erstellen wollen.
2. Klicken Sie auf der Seite Auftragspakete auf Auftragspaket erstellen.
Die Seite Auftragspaket bearbeiten wird angezeigt.
3. Geben Sie in den jeweiligen Feldern einen Namen und optional eine Beschreibung für das neue
Auftragspaket ein.
Die Version wird beim Speichern des Auftragspakets jedes Mal automatisch erhöht.
4. Optional: Wenn Sie Auswählbar als Compliance-Aktion auswählen, kann das Auftragspaket auf Geräte übertragen werden, wenn diese gegen eine Compliance-Regel verstoßen. Siehe
(Seite 36).
Hinweis
Diese Option ist deaktiviert, wenn Sie ein vorhandenes Auftragspaket bearbeiten, das bereits als Compliance-Aktion verwendet wird.
5. Optional: Für iOS-Auftragspakete wählen Sie Fehlgeschlagene App-Installationen ignorieren aus, damit die Verarbeitung des Auftragspakets nicht abgebrochen wird, wenn eine App-Installation fehlschlägt.
Diese Option ist deaktiviert, wenn das Auftragspaket keinen Auftrag vom Typ App installieren enthält.
6. Klicken Sie auf Auftrag erstellen.
7. Wählen Sie den Auftragstyp und klicken Sie auf Weiter.
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Sophos Mobile
Die nächste Ansicht hängt vom gewählten Auftragstyp ab. In jeder Ansicht können Sie eigene aussagekräftige Auftragsnamen angeben. Diese Auftragsnamen werden während der Installation im Self Service Portal angezeigt.
8. Folgen Sie den Schritten im Assistenten, um den gewünschten Auftrag hinzuzufügen. Klicken Sie auf Anwenden, um den Auftrag zu erstellen.
9. Optional: Fügen Sie weitere Aufgaben zu dem Auftragspaket hinzu.
Hinweis
Sie können nicht gleichzeitig Android- und Android-Enterprise-Aufträge verwenden.
Tipp
Mit den Sortier-Pfeilsymbolen auf der rechten Seite der Auftragsliste können Sie die
Installationsreihenfolge der Aufträge festlegen.
10. Wenn Sie alle erforderlichen Aufträge zum Auftragspaket hinzugefügt haben, klicken Sie auf der
Seite Auftragspaket bearbeiten auf Speichern.
Das Auftragspaket steht für die Übertragung zur Verfügung. Es wird auf der Seite Auftragspakete angezeigt.
Hinweis
Wenn Sie ein vorhandenes Auftragspaket bearbeiten, das als Einrichtungspaket in den Self
Service Portal-Einstellungen verwendet wird, kann der Einrichtungsauftrag nicht gelöscht werden.
Siehe
Einstellungen für das Self Service Portal konfigurieren
(Seite 30).
Zugehörige Konzepte
Verfügbare Auftragstypen (Android)
(Seite 297)
Verfügbare Auftragstypen (iOS) (Seite 301)
Verfügbare Auftragstypen (macOS) (Seite 304)
Verfügbare Auftragstypen (Windows)
(Seite 305)
15.2 Verfügbare Auftragstypen (Android)
Für Android-Auftragspakete sind die folgenden Auftragstypen verfügbar:
Registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
Sophos-Container registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Copyright © Sophos Limited 297
Sophos Mobile
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
Profil installieren oder Richtlinie zuweisen
Wählen Sie ein Profil oder eine Richtlinie aus. Informationen, wie Sie Profile oder Richtlinien zu dieser Liste hinzufügen, finden Sie in
Profile und Richtlinien (Seite 103).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird das Profil stillschweigend installiert, d.h. ohne
Benutzerinteraktion, bzw. die Richtlinie wird stillschweigend zugewiesen.
Profil deinstallieren
Wählen Sie unter Quelle auswählen den Eintrag Profile und wählen Sie anschließend ein Profil aus der Liste aus.
Neben den Profilen, die auf dem Sophos Mobile Server verfügbar sind, werden in der Liste auch
Profile angezeigt, die auf einem verwalteten Gerät in Verwendung sind.
Sie können auch Profile deinstallieren, die nicht in der Liste enthalten sind. Wählen Sie Kennung aus und geben Sie anschließend die Kennung eines Profils ein, das Sie von Geräten deinstallieren wollen.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird das Profil stillschweigend deinstalliert.
Hinweis
Eine Sophos-Container-Richtlinie oder eine Mobile-Security-Richtlinie kann nicht auf diese Weise von Geräten deinstalliert werden. Verwenden Sie stattdessen die Geräteaktion Sophos-Container
deregistrieren bzw. SMSec deregistrieren. Dadurch wird auch die jeweils zugehörige Richtlinie vom Gerät entfernt.
App installieren
Wählen Sie eine App aus der Liste der verfügbaren Apps aus. Informationen, wie Sie Apps zu dieser
Liste hinzufügen, finden Sie in
(Seite 308).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, erhalten die Benutzer auf ihren Geräten eine
Benachrichtigung darüber, dass Sophos Mobile eine App installieren möchte. Benutzer können auf
OK tippen, um die Installation durchzuführen, oder auf Nicht jetzt, um nach Ablauf einer kurzen
Zeitspanne erneut aufgefordert zu werden.
Falls Benutzer auf OK tippen, aber dann im nächsten Schritt auf Abbrechen tippen, schlägt der
Auftrag fehl.
Falls die App bereits auf einem Gerät installiert ist, das den Auftrag erhält, wird sie aktualisiert.
App aus Managed Google Play installieren
Dieser Auftragstyp ist verfügbar, wenn Sie Android Enterprise für den Kunden konfiguriert haben.
Wählen Sie eine App aus der Liste der Apps aus, die Sie in Managed Google Play für Ihr
Unternehmen genehmigt haben. Informationen, wie Sie Apps zu dieser Liste hinzufügen, finden Sie
in App aus Managed Google Play bearbeiten
(Seite 347).
298 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Der Installationsauftrag wird an Google gesendet. Die eigentliche Installation der App auf dem Gerät wird von Google verwaltet. Auf der Seite Auftragsstatus wird der Auftrag mit Status erfolgreich angezeigt, sobald er an Google gesendet wurde.
Alternativ können Sie Apps auch über die Seite Genehmigte Apps installieren. Siehe
Managed Google Play installieren (Seite 349).
Informationen, wie Sie eine App von Geräten deinstallieren, finden Sie in Apps aus Managed Google
(Seite 350).
App deinstallieren
Wählen Sie unter Quelle auswählen den Eintrag Apps, um aus der Liste der verfügbaren Apps eine
App auszuwählen.
Neben den Apps, die auf dem Sophos Mobile Server verfügbar sind, werden in der Liste auch Apps angezeigt, die auf einem verwalteten Gerät in Verwendung sind - ausgenommen Android-System-
Apps und vom Gerätehersteller vorinstallierte Apps.
Sie können auch Apps deinstallieren, die nicht in der Liste enthalten sind. Wählen Sie Kennung aus und geben Sie anschließend den Paketnamen der App ein, die Sie von Geräten deinstallieren wollen. Wenn Sie Knox-Container-App auswählen, wird die App aus dem Samsung-Knox-
Container deinstalliert.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, erhalten die Benutzer auf ihren Geräten eine
Benachrichtigung darüber, dass Sophos Mobile eine App deinstallieren möchte. Benutzer können auf OK tippen, um die Installation durchzuführen, oder auf Nicht jetzt, um nach Ablauf einer kurzen
Zeitspanne erneut aufgefordert zu werden.
Falls Benutzer auf OK tippen, aber dann im nächsten Schritt auf Abbrechen tippen, schlägt der
Auftrag fehl.
Falls die App nicht auf einem Gerät installiert ist, das den Auftrag erhält, wird keine Benachrichtigung angezeigt.
Nachricht senden
Geben Sie einen Text ein, der auf den Geräten angezeigt werden soll.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird der Hinweistext in einem
Benachrichtigungsfenster angezeigt. Benutzer können ältere Nachrichten in der App Sophos Mobile
Control lesen.
Deregistrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese bei Sophos Mobile deregistriert. Siehe
(Seite 56). Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
Zurücksetzen
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt. Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Copyright © Sophos Limited 299
Sophos Mobile
Wichtig
Verwenden Sie diesen Auftragstyp mit Bedacht. Auf den Geräten, die den Auftrag erhalten, werden sämtliche Daten ohne Benutzerzustimmung gelöscht.
Hinweis
Wenn ein Auftrag vom Typ Zurücksetzen an ein Android-Enterprise-Gerät im Modus
„Profilbesitzer“ übertragen wird, werden nur das Arbeitsprofil und alle Apps aus Managed
Google Play entfernt.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
Knox-Container: sperren
Wenn der Auftrag an ein Samsung-Gerät übertragen wird, das Samsung Knox unterstützt, wird der
Knox-Container gesperrt.
Knox-Container: entsperren
Wenn der Auftrag an ein Samsung-Gerät übertragen wird, das Samsung Knox unterstützt, wird der
Knox-Container entsperrt.
Knox-Container: Kennwort zurücksetzen
Wenn der Auftrag an ein Samsung-Gerät übertragen wird, das Samsung Knox unterstützt, wird das
Knox-Container-Kennwort zurückgesetzt. Benutzer müssen ein neues Kennwort festlegen, um den
Knox-Container zu entsperren.
Knox-Container: entfernen
Wenn der Auftrag an ein Samsung-Gerät übertragen wird, das Samsung Knox unterstützt, wird der
Knox-Container (inklusive aller zugehörigen Einstellungen) entfernt.
SMSec-Scan auslösen
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die App Sophos Mobile Security stillschweigend angewiesen, das Gerät auf Malware und PUAs (Potentally Unwanted Apps) zu scannen.
Dieser Auftrag kann nur ausgeführt werden, wenn Sophos Mobile Security von Sophos Mobile
verwaltet wird, d.h., wenn dem Gerät eine Mobile-Security-Richtlinie zugewiesen ist. Siehe Sophos
(Seite 366).
Falls der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, auf dem Sophos Mobile Security nicht von Sophos
Mobile verwaltet wird, d.h., wenn dem Gerät keine Mobile-Security-Richtlinie zugewiesen ist, verbleibt der Auftrag im Status Wiederholung geplant.
300 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
15.3 Verfügbare Auftragstypen (iOS)
Für iOS-Auftragspakete sind die folgenden Auftragstypen verfügbar:
Registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
Sophos-Container registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
Profil installieren oder Richtlinie zuweisen
Wählen Sie ein Profil oder eine Richtlinie aus. Informationen, wie Sie Profile oder Richtlinien zu dieser Liste hinzufügen, finden Sie in
Profile und Richtlinien (Seite 103).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird das Profil stillschweigend installiert, d.h. ohne
Benutzerinteraktion, bzw. die Richtlinie wird stillschweigend zugewiesen.
Profil deinstallieren
Wählen Sie unter Quelle auswählen den Eintrag Profile und wählen Sie anschließend ein Profil aus der Liste aus.
Neben den Profilen, die auf dem Sophos Mobile Server verfügbar sind, werden in der Liste auch
Profile angezeigt, die auf einem verwalteten Gerät in Verwendung sind.
Sie können auch Profile deinstallieren, die nicht in der Liste enthalten sind. Wählen Sie Kennung aus und geben Sie anschließend die Kennung eines Profils ein, das Sie von Geräten deinstallieren wollen.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird das Profil stillschweigend deinstalliert.
Hinweis
Eine Sophos-Container-Richtlinie kann nicht auf diese Weise von Geräten deinstalliert werden.
Verwenden Sie stattdessen die Geräteaktion Sophos-Container deregistrieren. Dadurch wird auch die zugehörige Richtlinie vom Gerät entfernt.
Copyright © Sophos Limited 301
Sophos Mobile
Provisionierungsprofil installieren
Wählen Sie ein App-Provisionierungsprofil aus der Liste der verfügbaren Profile aus. Informationen,
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird das Provisionierungsprofil stillschweigend installiert.
Provisionierungsprofil deinstallieren
Wählen Sie unter Quelle auswählen den Eintrag Profile und wählen Sie anschließend ein
Provisionierungsprofil aus der Liste aus.
Neben den Profilen, die auf dem Sophos Mobile Server verfügbar sind, werden in der Liste auch
Profile angezeigt, die auf einem verwalteten Gerät in Verwendung sind.
Sie können auch Provisionierungsprofile entfernen, die nicht in der Liste enthalten sind. Wählen
Sie Kennung aus und geben Sie anschließend die Kennung eines Profils ein, das Sie von Geräten entfernen wollen.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird das Provisionierungsprofil stillschweigend entfernt.
SMC-App neu konfigurieren
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, wird der Benutzer aufgefordert, einen QR-Code zu scannen oder Konfigurationsdetails manuell einzugeben. Dadurch wird eine zuvor deinstallierte App
Sophos Mobile Control wieder mit dem Server verbunden.
Hinweis
Sie sollten vor diesem Auftrag einen Auftrag App installieren für die App Sophos Mobile Control ausführen.
App installieren
Wählen Sie eine App aus der Liste der verfügbaren Apps aus. Informationen, wie Sie Apps zu dieser
Liste hinzufügen, finden Sie in
(Seite 308).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, erhalten die Benutzer auf ihren Geräten eine
Benachrichtigung darüber, dass Sophos Mobile eine App installieren möchte. Benutzer können auf Installieren tippen, um die Installation durchzuführen, oder auf Abbrechen, um die Installation abzulehnen.
Falls Benutzer die Installation ablehnen, schlägt der Auftrag fehl.
Falls die App bereits auf einem Gerät installiert ist, das den Auftrag erhält, wird sie aktualisiert.
302 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
App deinstallieren
Wählen Sie unter Quelle auswählen den Eintrag Apps, um aus der Liste der verfügbaren Apps eine
App auszuwählen.
Neben den Apps, die auf dem Sophos Mobile Server verfügbar sind, werden in der Liste auch Apps angezeigt, die auf einem verwalteten Gerät in Verwendung sind - ausgenommen iOS-System-Apps.
Sie können auch Apps deinstallieren, die nicht in der Liste enthalten sind. Wählen Sie Kennung aus und geben Sie anschließend die Bundle-ID der App ein, die Sie von Geräten deinstallieren wollen.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die App stillschweigend deinstalliert.
Letzte iOS-Aktualisierung installieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die neueste verfügbare Aktualisierung für iOS installiert. Abhängig vom Gerätemodell können verschiedene Aktualisierungen installiert werden.
Auf folgenden Geräten können Sie eine iOS-Aktualisierung durchführen:
• Betreute Geräte
• Betreute Apple-DEP-Geräte
Bei anderen Geräten schlägt der Auftrag fehl.
Nachricht senden
Geben Sie einen Text ein, der auf den Geräten angezeigt werden soll.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird der Hinweistext in einem
Benachrichtigungsfenster angezeigt. Benutzer können ältere Nachrichten in der App Sophos Mobile
Control lesen.
Deregistrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese bei Sophos Mobile deregistriert. Siehe
(Seite 56). Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
Zurücksetzen
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt. Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Wichtig
Verwenden Sie diesen Auftragstyp mit Bedacht. Auf den Geräten, die den Auftrag erhalten, werden sämtliche Daten ohne Benutzerzustimmung gelöscht.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
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15.4 Verfügbare Auftragstypen (macOS)
Für macOS-Auftragspakete sind die folgenden Auftragstypen verfügbar:
Registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
Geräterichtlinie zuweisen
Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren macOS-Geräterichtlinien eine Richtlinie aus.
Informationen, wie Sie Richtlinien zu dieser Liste hinzufügen, finden Sie in
(Seite 103).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die Richtlinie dem Gerät stillschweigend zugewiesen. Wenn bereits eine Geräterichtlinie zugewiesen ist, wird diese ersetzt.
Benutzerrichtlinie zuweisen
Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren macOS-Benutzerrichtlinien eine Richtlinie aus.
Informationen, wie Sie Richtlinien zu dieser Liste hinzufügen, finden Sie in
(Seite 103).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die Richtlinie dem Gerät stillschweigend zugewiesen. Wenn bereits eine Benutzerrichtlinie zugewiesen ist, wird diese ersetzt.
Benutzerrichtlinien werden auf Benutzer angewendet, wenn sich diese das nächste Mal am Mac anmelden.
App installieren
Wählen Sie eine App aus der Liste der verfügbaren Apps aus. Informationen, wie Sie Apps zu dieser
Liste hinzufügen, finden Sie in
(Seite 308).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die App stillschweigend installiert.
PKG-Paketdateien können mehrere Apps enthalten. In diesem Fall werden alle Apps installiert.
Hinweis
Der Auftragsstatus Erfolgreich bedeutet, dass das Gerät damit begonnen hat, die App herunterzuladen. Um zu kontrollieren, dass die App erfolgreich installiert wurde, synchronisieren
Sie das Gerät und prüfen Sie in den Gerätedetails die Liste der installierten Apps.
304 Copyright © Sophos Limited
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VPP-Appzuweisung aufheben
Wählen Sie eine App aus der Liste der verfügbaren macOS-VPP-Apps aus.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die VPP-Lizenz allen Geräten entzogen, denen sie zugewiesen war.
Benutzer können die App noch für 30 Tage nutzen.
Deregistrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese bei Sophos Mobile deregistriert. Siehe
(Seite 56). Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
Zurücksetzen
Legen Sie eine 6-stellige PIN für die Systemsperre fest.
Wenn der Auftrag an einen Mac übertragen wird, startet dieser neu und beginnt damit, die Festplatte zu löschen. Der Benutzer muss die PIN eingeben, um den Mac zu entsperren.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
Wichtig
Verwenden Sie diesen Auftragstyp mit Bedacht. Auf den Geräten, die den Auftrag erhalten, werden sämtliche Daten ohne Benutzerzustimmung gelöscht.
Tipp
In Sophos Mobile Admin wird die PIN für die macOS-Systemsperre auf der Geräteseite unter
Geräteeigenschaften > Unlock passcode angezeigt, sowie auf der Seite Auftragsdetails unter
Sperr-PIN.
15.5 Verfügbare Auftragstypen (Windows)
Für Windows-Auftragspakete sind die folgenden Auftragstypen verfügbar:
Registrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird eine Registrierungs-E-Mail an die E-Mail-
Adressen gesendet, die für die einzelnen Geräte konfiguriert sind. Benutzer müssen die in der E-Mail beschriebenen Schritte ausführen, um ihr Gerät zu registrieren.
Wenn der Auftrag an ein Gerät übertragen wird, das bereits registriert ist, wird er übersprungen.
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Richtlinie zuweisen
Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren Geräterichtlinien eine Richtlinie aus. Informationen, wie
Sie Richtlinien zu dieser Liste hinzufügen, finden Sie in Profile und Richtlinien
(Seite 103).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die Richtlinie dem Gerät stillschweigend zugewiesen. Wenn bereits eine Geräterichtlinie zugewiesen ist, wird diese ersetzt.
App installieren
Wählen Sie eine App aus der Liste der verfügbaren Apps aus. Informationen, wie Sie Apps zu dieser
Liste hinzufügen, finden Sie in
(Seite 308).
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die App stillschweigend installiert.
Falls die App bereits auf einem Gerät installiert ist, das den Auftrag erhält, wird sie aktualisiert.
App deinstallieren
Wählen Sie eine App aus der Liste der verfügbaren Apps aus.
Die Liste enthält Apps, die Sie am Sophos Mobile Server konfiguriert haben und Apps, die auf mindestens einem der verwalteten Windows-Computer installiert sind - ausgenommen Windows-
System-Apps.
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, wird die ausgewählte App stillschweigend deinstalliert.
Hinweis
Sie können nur Apps deinstallieren, die von Sophos Mobile installiert wurden. Wenn Sie versuchen, eine vom Benutzer installierte App zu deinstallieren, schlägt der Auftrag fehl.
306
Deregistrieren
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese bei Sophos Mobile deregistriert. Siehe
(Seite 56). Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
Zurücksetzen
Wenn der Auftrag an Geräte übertragen wird, werden diese auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt. Die Gerätebenutzer müssen dem Vorgang nicht zustimmen.
Wichtig
Verwenden Sie diesen Auftragstyp mit Bedacht. Auf den Geräten, die den Auftrag erhalten, werden sämtliche Daten ohne Benutzerzustimmung gelöscht.
Sie können die Auftragstypen Deregistrieren und Zurücksetzen nicht im selben Auftragspaket verwenden.
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15.6 Auftragspakete duplizieren
Da das Erstellen eines Auftragspakets zeitaufwändig sein kann, können Sie bereits vorhandene
Auftragspakete duplizieren. Diese Funktion ist hilfreich, wenn mehrere umfangreiche Auftragspakete mit ähnlichen Aufträgen erforderlich sind. Es müssen dann nur wenige Aufträge gelöscht oder hinzugefügt werden.
Hinweis
Sie können Auftragspakete nur dann duplizieren, wenn sie nicht gleichzeitig bearbeitet werden.
Die Kopien werden mit „Copy of“ und dem Namen des Originalprofils benannt. Sie können die
Namen der Pakete nach Ihren Anforderungen ändern.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Auftragspakete und anschließend auf
Android oder iOS.
Die Seite Auftragspakete wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem Auftragspaket, das Sie duplizieren möchten, und anschließend auf Duplizieren.
Das Auftragspaket wird dupliziert und auf der Seite Auftragspakete angezeigt. Klicken Sie auf das duplizierte Auftragspaket, um es zu bearbeiten.
15.7 Auftragspakete an einzelne Geräte oder
Gerätegruppen übertragen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Auftragspakete und anschließend auf
Android oder iOS.
Die Seite Auftragspakete wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem betreffenden Auftrag und anschließend auf
Übertragen.
Die Seite Geräte auswählen wird angezeigt.
3. Auf dieser Seite können Sie folgende Aufgaben durchführen:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus, an die das Auftragspaket übertragen werden soll.
• Klicken Sie auf Gerätegruppen auswählen, um die Seite Gerätegruppen auswählen zu öffnen. Wählen Sie dann eine oder mehrere Gerätegruppen für die Übertragung des
Auftragspakets aus.
4. Wenn Sie Ihre Auswahl getroffen haben, klicken Sie auf Weiter.
Die Seite Ausführungszeit wählen wird angezeigt.
5. Wählen Sie unter Datum die Option Sofort oder geben Sie ein Datum und eine Uhrzeit für die
Ausführung dieses Auftrags an.
6. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Die Seite Auftragsstatus wird angezeigt.
Das Auftragspaket wird zum angegebenen Zeitpunkt auf die ausgewählten Geräte übertragen.
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16 Apps
Sie konfigurieren Apps, damit diese mit Sophos Mobile Admin (Administrator-initiiert) oder mit der
App Sophos Mobile Control (Benutzer-initiiert) installiert werden können.
Die Verwaltung von Apps ist für die folgenden Plattformen verfügbar:
• Android
• iOS
• macOS
• Windows
• Windows Mobile
Gehen Sie wie folgt vor, um eine App in Sophos Mobile verfügbar zu machen:
• Das App-Paket auf den Sophos Mobile Server hochladen. Diese Option ist nicht verfügbar für
Windows-Mobile-Apps und für Geräte, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
• Einen Link zu der App im jeweiligen App Store angeben.
Eine Beschreibung beider Arten finden Sie im Abschnitt
Um eine App auf einem Gerät zu installieren, erstellen Sie ein Auftragspaket, das einen Auftrag App
installieren enthält. Für Android- und iOS-Geräte können Sie ein solches Auftragspaket direkt auf der Seite Apps erstellen. Siehe
(Seite 309).
Hinweis
Damit App-Pakete, die auf dem Sophos Mobile Server gespeichert sind, installiert werden können, im Gegensatz zur Installation aus dem jeweiligen App-Store, müssen die folgenden Bedingungen erfüllt sein:
• Android: Auf den Geräten muss die Android-Sicherheitseinstellung Unbekannte Herkunft aktiviert sein. Falls Unbekannte Herkunft deaktiviert ist während Sie versuchen, eine APK-
Datei zu installieren, erhalten die Benutzer von der App Sophos Mobile Control einen Hinweis, wie sie diese Einstellung aktivieren können. Diese Einschränkung gilt nicht für Geräte mit LG
GATE, Samsung Knox oder Sony Enterprise API.
• iOS: Die App-Installation über IPA-Dateien ist nur für selbstentwickelte Apps möglich. Wenn die App fertiggestellt ist und verteilt werden kann, müssen Sie ein Provisionierungsprofil für die App erstellen dieses auf den Geräten verfügbar machen, entweder, indem Sie es vorab separat installieren, oder, indem Sie es in die IPA-Datei der App integrieren. Sie können Sophos Mobile verwenden, um Provisionierungsprofile an Ihre iOS-Geräte zu
verteilen. Siehe Provisionierungsprofile für iOS-Apps importieren
(Seite 106). Details zu
Provisionierungsprofilen finden Sie in der iOS Developer Library.
308
16.1 App hinzufügen
Sie stellen eine App für die Installation zur Verfügung, indem Sie entweder das App-Paket hochladen oder den App-Link im jeweiligen App Store angeben.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps und anschließend auf die
Plattform, für die Sie die App hinzufügen wollen.
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2. Klicken Sie auf App hinzufügen und wählen Sie anschließend die gewünschte Option aus:
• Android-Link: Hinzufügen einer Android-App durch Verlinken zu Google Play.
• Android-Paket: Hinzufügen einer Android-App durch Hochladen der APK-Datei zu Sophos
Mobile.
• iOS-Link: Hinzufügen einer iOS-App durch Verlinken zum App Store.
• iOS-Paket: Hinzufügen einer iOS-Enterprise-App durch Hochladen der IPA-Datei zu Sophos
Mobile.
• macOS-Paket: Hinzufügen einer macOS-Enterprise-App durch Hochladen der PKG-Datei zu
Sophos Mobile.
• Windows-Mobile-Link: Hinzufügen einer Windows-Mobile-App durch Verlinken zum Microsoft
Store.
• Windows-MSI-Link: Hinzufügen einer Windows-App durch Verlinken zur MSI-
Installationsdatei.
• Microsoft-Store-Link: Hinzufügen einer Windows-App durch Verlinken zum Microsoft Store.
3. Für iOS- und macOS-VPP-Apps klicken Sie auf VPP-Apps importieren, um die Liste der Apps zu laden, die Sie über das Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP) erworben haben. Siehe
Apple-VPP-Apps verwalten (Seite 321).
4. Konfigurieren Sie die gewünschten App-Einstellungen.
5. Klicken Sie auf Speichern, um die App-Einstellungen zu speichern und zur Seite Apps zurückzukehren.
Die App steht für die Installation zur Verfügung. Sie wird auf der Seite Apps angezeigt. Falls Sie das
Feld Verfügbar für Gerätegruppen konfiguriert haben, wird die App auch im Enterprise App Store der
App Sophos Mobile Control angezeigt und kann von dort von den Benutzern installiert werden. Der
Installationsvorgang läuft ohne oder nur mit sehr geringer Benutzerinteraktion.
Hinweis
Auf Geräten, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet, sind keine Apps verfügbar, die Sie durch Hochladen der APK-Datei (für Android) bzw. der IPA-Datei (für iOS) hinzugefügt haben.
Verwandte Referenzinformationen
(Seite 312)
(Seite 314)
(Seite 316)
App-Einstellungen (Windows Mobile) (Seite 317)
(Seite 318)
16.2 App installieren
Hinweis
Dieser Abschnitt gilt nicht für Android Enterprise. Zur Installation von Apps für Android Enterprise
siehe App aus Managed Google Play installieren (Seite 349).
Copyright © Sophos Limited 309
Sophos Mobile
Hinweis
Dieser Abschnitt gilt nicht für Geräte, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
Eine App, die Sie wie in
(Seite 308) beschrieben zu Sophos Mobile hinzugefügt haben, können Sie manuell auf ausgewählten Geräten oder Gerätegruppen installieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps und anschließend auf die
Plattform, für die Sie eine App installieren wollen.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps auf das blaue Dreieck neben der gewünschten App und anschließend auf Installieren.
3. Wählen Sie die Geräte aus, auf denen Sie die App installieren wollen. Gehen Sie wie folgt vor:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus.
• Klicken Sie auf Gerätegruppen auswählen und wählen Sie anschließend eine oder mehrere
Gerätegruppen aus.
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Weiter.
4. Legen Sie auf der Seite Ausführungszeit wählen den Zeitpunkt fest, zu dem die App installiert wird:
• Für eine sofortige Ausführung wählen Sie Sofort aus.
• Für eine geplante Ausführung wählen Sie Datum aus und geben Sie anschließend Datum und
Uhrzeit ein.
5. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Die ausgewählte App wird zum festgelegten Zeitpunkt auf den ausgewählten Geräten installiert.
Hinweis
Auf folgenden Geräten werden verwaltete Apps stillschweigend, d.h. ohne Benutzer-Interaktion, installiert:
• Betreute iOS-Geräte
• Android-Enterprise-Geräte
• Android-Geräte mit Samsung Knox Standard SDK 5.1 oder neuer
• Android-Geräte mit LG GATE
• Android-Geräte mit Sony Enterprise API Version 8 oder neuer
• Macs
• Windows-Computer, wenn Sie für die App die Installationsoption /quiet konfiguriert haben.
Auf den zuvor aufgeführten Geräten von Samsung, LG und Sony werden nur APK-Dateien stillschweigend installiert, aber keine Apps aus Google Play.
Tipp
Der Status des Installationsauftrags wird auf der Seite Auftragsstatus angezeigt.
310 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Tipp
Sie können eine App auch folgendermaßen installieren:
• Um eine App auf einem einzelnen Gerät zu installieren: Öffnen Sie auf der Seite Gerät
anzeigen des Gerätes das Tab Installierte Apps und klicken Sie auf App installieren.
• Um eine App auf mehreren Geräten zu installieren: Wählen Sie auf der Seite Geräte die gewünschten Geräte aus und klicken Sie anschließend auf Aktionen > App installieren.
• Um eine App auf einem oder mehreren Geräten als Teil eines Auftragspakets zu installieren:
Fügen Sie dem Auftragspaket einen Auftrag App installieren hinzu und und übertragen Sie es an die gewünschten Geräte oder Gerätegruppen.
16.3 App deinstallieren
Hinweis
Dieser Abschnitt gilt nicht für Android Enterprise. Zur Deinstallation von Apps für Android
Enterprise siehe
Apps aus Managed Google Play deinstallieren
(Seite 350).
Hinweis
Dieser Abschnitt gilt nicht für Geräte, auf denen Sophos Mobile nur den Sophos-Container verwaltet.
Eine App, die Sie wie in
(Seite 308) beschrieben zu Sophos Mobile hinzugefügt haben, können Sie manuell von ausgewählten Geräten oder Gerätegruppen deinstallieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps und anschließend auf die
Plattform, für die Sie eine App deinstallieren wollen.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps auf Deinstallieren.
3. Wählen Sie die Geräte aus, von denen Sie die App deinstallieren wollen. Gehen Sie wie folgt vor:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus.
• Klicken Sie auf Gerätegruppen auswählen und wählen Sie anschließend eine oder mehrere
Gerätegruppen aus.
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Weiter.
4. Wählen Sie auf der Seite App auswählen die gewünschte App aus.
5. Legen Sie auf der Seite Ausführungszeit wählen den Zeitpunkt fest, zu dem die App deinstalliert wird:
• Für eine sofortige Ausführung wählen Sie Sofort aus.
• Für eine geplante Ausführung wählen Sie Datum aus und geben Sie anschließend Datum und
Uhrzeit ein.
6. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Die ausgewählte App wird zum festgelegten Zeitpunkt von den ausgewählten Geräten deinstalliert.
Copyright © Sophos Limited 311
Sophos Mobile
Hinweis
Von folgenden Geräten werden verwaltete Apps stillschweigend, d.h. ohne Benutzer-Interaktion, deinstalliert:
• Verwaltete Apps auf betreuten iOS-Geräten
• Windows-Computer, wenn Sie für die App die Installationsoption /quiet konfiguriert haben.
Tipp
Alternativ können Sie mit der folgenden Methode eine App von einem einzelnen Gerät deinstallieren: Öffnen Sie die Seite Gerät anzeigen für das gewünschte Gerät, wechseln Sie auf das Tab Installierte Apps und klicken Sie auf das Mülleimer-Symbol neben dem App-Namen.
16.4 App-Einstellungen (Android)
Allgemeine Einstellungen
Einstellung/Feld
Name
Version
App-ID ist bereits vorhanden.
App-Kategorie
Verfügbar für Gerätegruppen
Beschreibung
Der Name der App.
Die Version, die im Enterprise App Store angezeigt wird.
Für App-Links: Sophos Mobile verwendet die
Version aus Google Play.
Die interne Kennung der App.
Für App-Links: Klicken Sie auf Informationen
abrufen, um den Wert aus Google Play zu verwenden.
Für App-Pakete: Sophos Mobile verwendet den
Wert aus der APK-Datei.
Eine Kategorie, zum Beispiel Produktivität .
Wen Sie die App im Enterprise App Store verfügbar machen, wird die App in einem
Abschnitt mit diesem Titel aufgeführt.
Sie können die App im Enterprise App Store verfügbar machen, damit die Installation vom
Benutzer initiiert werden kann. Klicken Sie auf
Anzeigen und wählen Sie eine oder mehrere
Gerätegruppen aus, für welche die App im
Enterprise App Store aufgeführt wird.
312 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Beschreibung
In Knox-Container installieren
Sophos Mobile
Beschreibung
Die App-Beschreibung, die im Enterprise App
Store angezeigt wird.
Innerhalb Ihres Beschreibungstextes können
Sie den Platzhalter %_appstoretext_% verwenden. Im Enterprise App Store wird dann die jeweilige App-Beschreibung aus Google
Play angezeigt.
Für Samsung-Knox-Geräte wird die App im
Knox-Container installiert.
Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn Sie eine Samsung-Knox-Lizenz konfiguriert haben.
Einstellungen für App-Links
Einstellung/Feld
Link
Beschreibung
Die URL der App in Google Play.
Um die URL zu bestimmen, klicken Sie auf
Google Play öffnen, um Google Play in einem neuen Browser-Tab zu öffnen, und navigieren
Sie zu der gewünschten App. Kopieren Sie anschließend die URL aus der Adressleiste in das Feld Link.
Nachdem Sie die URL eingegeben haben, klicken Sie auf Informationen abrufen, um das Feld App-ID ist bereits vorhanden. automatisch auszufüllen.
Einstellungen für App-Pakete
Einstellung/Feld
Datei hochladen
Beschreibung
Klicken Sie auf Datei hochladen, um die
App zum Sophos Mobile Server hochzuladen.
Navigieren Sie zu der APK-Datei und klicken
Sie auf Öffnen.
Tipp
Alternativ können Sie die Datei aus dem
Datei-Explorer in den Bereich Datei
hochladen ziehen.
Copyright © Sophos Limited 313
Sophos Mobile
Zugehörige Aufgaben
16.5 App-Einstellungen (iOS)
Allgemeine Einstellungen
Einstellung/Feld
Name
Version
App-ID ist bereits vorhanden.
App-Kategorie
Verfügbar für Gerätegruppen
Installation verwaltet von Sophos Mobile
Beschreibung
Der Name der App.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Die Version, die im Enterprise App Store angezeigt wird.
Für App-Links: Sophos Mobile verwendet die
Version aus dem App Store.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Die interne Kennung der App.
Sophos Mobile ermittelt diesen Wert aus dem
App Store bzw. aus der IPA-Datei.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Eine Kategorie, zum Beispiel Produktivität .
Wen Sie die App im Enterprise App Store verfügbar machen, wird die App in einem
Abschnitt mit diesem Titel aufgeführt.
Sie können die App im Enterprise App Store verfügbar machen, damit die Installation vom
Benutzer initiiert werden kann. Klicken Sie auf
Anzeigen und wählen Sie eine oder mehrere
Gerätegruppen aus, für welche die App im
Enterprise App Store aufgeführt wird.
Die App wird als verwaltete App installiert.
Siehe
Verwaltete iOS-Apps (Seite 321).
Diese Einstellung beeinflusst nur Apps, die vom Benutzer über den Enterprise App Store installiert werden. Apps, die Sie über Sophos
Mobile Admin installieren, sind immer verwaltet.
314 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Beschreibung
Sophos Mobile
Beschreibung
Die App-Beschreibung, die im Enterprise App
Store angezeigt wird.
Innerhalb Ihres Beschreibungstextes können
Sie den Platzhalter %_appstoretext_% verwenden. Im Enterprise App Store wird dann die jeweilige App-Beschreibung aus dem App
Store angezeigt.
Einstellungen für App-Links
Einstellung/Feld
Im App Store suchen
Link
Einstellungen und VPN
VPP-Lizenzen
Beschreibung
Klicken Sie auf Im App Store suchen, um in der App-Store-Datenbank nach der App zu suchen.
Wenn Sie eine App in den Suchergebnissen auswählen, werden folgende Felder automatisch ausgefüllt:
• App-ID ist bereits vorhanden.
• App-Kategorie
• Link
Die URL der App im App Store.
Um die URL zu bestimmen, klicken Sie auf App
Store öffnen, um iTunes Link Maker in einem neuen Browser-Tab zu öffnen. Navigieren Sie in Link Maker zu der App und kopieren Sie anschließend die unter Directlink angezeigte
URL in das Feld Link in Sophos Mobile Admin.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Klicken Sie auf Anzeigen, um eine VPN-
Verbindung zu konfigurieren, die beim
Starten der App aktiviert wird, oder, um benutzerdefinierte App-Einstellungen zu konfigurieren.
Klicken Sie auf Anzeigen, um die App
Benutzern oder Geräten manuell zuzuweisen.
Siehe
(Seite
325).
Copyright © Sophos Limited 315
Sophos Mobile
Einstellungen für App-Pakete
Einstellung/Feld
Datei hochladen
Beschreibung
Klicken Sie auf Datei hochladen, um die
App zum Sophos Mobile Server hochzuladen.
Navigieren Sie zu der IPA-Datei und klicken Sie auf Öffnen.
Tipp
Alternativ können Sie die Datei aus dem
Datei-Explorer in den Bereich Datei
hochladen ziehen.
316
Zugehörige Aufgaben
16.6 App-Einstellungen (macOS)
Allgemeine Einstellungen
Einstellung/Feld
Name
Version
App-ID ist bereits vorhanden.
App-Kategorie
Beschreibung
Der Name der App.
Für App-Pakete: Sophos Mobile verwendet den
Wert aus der PKG-Datei.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Die Version der App aus dem App Store.
Für App-Pakete: Sophos Mobile verwendet den
Wert aus der PKG-Datei.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Die interne Kennung der App.
Für App-Pakete: Sophos Mobile verwendet den
Wert aus der PKG-Datei.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Eine Kategorie, zum Beispiel Produktivität .
Der Wert wird derzeit nicht verwendet.
Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Beschreibung
Sophos Mobile
Beschreibung
Eine Beschreibung der App.
Der Wert wird derzeit nicht verwendet.
Einstellungen für VPP-App-Links
Einstellung/Feld
Link
VPP-Lizenzen
Beschreibung
Die URL der App im App Store.
Für Apple-VPP-Apps kann der Wert nicht geändert werden.
Klicken Sie auf Anzeigen, um die App
Benutzern oder Geräten manuell zuzuweisen.
Siehe
(Seite
325).
Einstellungen für App-Pakete
Einstellung/Feld
Datei hochladen
Beschreibung
Klicken Sie auf Datei hochladen, um die
App zum Sophos Mobile Server hochzuladen.
Navigieren Sie zu der PKG-Datei und klicken
Sie auf Öffnen.
Hinweis
PKG-Paketdateien können mehrere Apps enthalten. In diesem Fall werden nur für eine App
Name, Version und interne Kennung angezeigt.
16.7 App-Einstellungen (Windows Mobile)
Einstellung/Feld
Name
Version
Beschreibung
Der Name der App.
Die App-Version.
Sophos Mobile verwendet die Version aus dem
Microsoft Store.
Copyright © Sophos Limited 317
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
App-Kategorie
Beschreibung
Verfügbar für Gerätegruppen
Link
Beschreibung
Eine Kategorie, zum Beispiel Produktivität .
Wen Sie die App im Enterprise App Store verfügbar machen, wird die App in einem
Abschnitt mit diesem Titel aufgeführt.
Die App-Beschreibung, die im Enterprise App
Store angezeigt wird.
Innerhalb Ihres Beschreibungstextes können
Sie den Platzhalter %_appstoretext_% verwenden. Im Enterprise App Store wird dann die jeweilige App-Beschreibung aus dem
Microsoft Store angezeigt.
Sie können die App im Enterprise App Store verfügbar machen, damit die Installation vom
Benutzer initiiert werden kann. Klicken Sie auf
Anzeigen und wählen Sie eine oder mehrere
Gerätegruppen aus, für welche die App im
Enterprise App Store aufgeführt wird.
Die URL der App im Microsoft Store.
Um die URL zu bestimmen, klicken Sie auf
Microsoft Store öffnen, um den Microsoft
Store für Windows-Phone-Apps in einem neuen Browser-Tab zu öffnen, und navigieren
Sie zu der gewünschten App. Kopieren Sie anschließend die URL aus der Adressleiste in das Feld Link.
Zugehörige Aufgaben
16.8 App-Einstellungen (Windows)
Allgemeine Einstellungen
Einstellung/Feld
Name
Version
App-Kategorie
Beschreibung
Der Name der App.
Die App-Version.
Für App-Links verwendet Sophos Mobile die
Version aus dem Microsoft Store.
Eine Kategorie, zum Beispiel Produktivität .
318 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Beschreibung
Beschreibung
Eine Beschreibung der App.
Einstellungen für MSI-Links
Einstellung/Feld
ProductCode GUID
Beschreibung
Die ProductCode -GUID der MSI-Datei.
Hinweis
Wenn Sie einen falschen Wert eingeben, kann die
App nicht deinstalliert werden.
Link
SHA-256-Hashwert
Die URL der MSI-Datei.
Der SHA-256-Hash-Wert der MSI-Datei.
Hinweis
Wenn Sie einen falschen Hash-Wert eingeben, kann die App nicht installiert werden.
Installationsoptionen Die Kommandozeilen-Optionen für das
Installationsprogramm msiexec.exe
.
Mit der Standardoption /quiet wird die App ohne Benutzer-Interaktion installiert.
(Seite 320).
Einstellungen für Microsoft-Store-Links
Einstellung/Feld
Store ID
SKU ID
Beschreibung
Die Store ID der App im Microsoft Store. Der
Wert wird automatisch eingetragen, wenn Sie auf Informationen abrufen klicken.
Die SKU ID (Stock-Keeping Unit ID) der App im
Microsoft-Store-Katalog.
Eine App kann unterschiedliche SKU IDS haben, z.B. für Voll- und Testversionen oder für verschiedene Vermarktungsregionen.
Wenn Sie die SKU ID einer App nicht kennen, verwenden Sie den Standardwert 0010 .
Copyright © Sophos Limited 319
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Package Family Name
Link
Beschreibung
Der Package Family Name (PFN) der App.
Der Wert wird automatisch eingetragen, wenn
Sie auf Informationen abrufen klicken.
Die URL der App im Microsoft Store.
Um die URL zu bestimmen, klicken Sie auf
Microsoft Store öffnen, um den Microsoft
Store für Windows-Apps in einem neuen
Browser-Tab zu öffnen, und navigieren Sie zu der gewünschten App. Kopieren Sie anschließend die URL aus der Adressleiste in das Feld Link.
Nachdem Sie die URL eingegeben haben, klicken Sie auf Informationen abrufen, um folgende Felder automatisch auszufüllen:
• Product ID
• Package Family Name
Zugehörige Aufgaben
16.9 Einstellungen für Windows-MSI-Links ermitteln
Dieser Abschnitt enthält Informationen, wie Sie die App-Einstellungen für Windows-MSI-Links ermitteln.
• ProductCode GUID
—
Wenn Sie bereits das Microsoft Windows SDK installiert haben, verwenden
Sie das darin enthaltene Programm Orca , um den ProductCode-Wert einer MSI-Datei zu ermitteln.
Ein Beispiel hierfür finden Sie auf der Internetseite Use Orca to find MSI file GUID product code .
Alternativ können Sie ein PowerShell-Skript verwenden. Solche Skripte finden Sie im Internet, zum Beispiel auf der Internetseite How to get MSI file information with PowerShell .
Hinweis
Im Feld ProductCode GUID müssen Sie den Wert ohne geschweifte Klammern eingeben.
• SHA-256-Hashwert
—
Verwenden Sie den PowerShell-Befehl Get-FileHash , um den SHA-256-
Hash-Wert einer MSI-Datei zu ermitteln:
PS> Get-FileHash <Pfad-zur-MSI-Datei>
Weitere Informationen zum Befehl Get-FileHash finden Sie auf der Microsoft-Internetseite
Get-FileHash .
• Installationsoptionen
—
Informationen zu den Kommandozeilen-Optionen für die Installation von
MSI-Dateien finden Sie auf der Microsoft-Internetseite Standard Installer Command-Line Options .
320 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Verwandte Referenzinformationen
(Seite 318)
16.10 Verwaltete iOS-Apps
Wenn Sie iOS-Apps zu Sophos Mobile hinzufügen, können Sie einstellen, ob diese auf den Geräten der Benutzer verwaltet oder nicht verwaltet installiert werden.
Verwaltete Apps haben folgende Eigenschaften:
• Wenn Benutzer eine verwaltete App im Enterprise App Store auswählen, wird ein
Installationsauftrag erstellt, der von Sophos Mobile bearbeitet wird. Wenn Benutzer dagegen eine nicht verwaltete App auswählen, werden Sie für die Installation zum Apple App Store weitergeleitet.
• In Sophos Mobile Admin können Sie verwaltete Apps löschen. Für nicht verwaltete Apps ist dies nicht möglich.
• Auf betreuten (supervised) iOS-Geräten werden verwaltete Apps stillschweigend, d.h. ohne
Benutzer-Interaktion, installiert und deinstalliert.
• In iOS-Geräteprofilen sind einige Einstellungen nur für verwaltete Apps verfügbar.
• Wenn ein iOS-Gerät bei Sophos Mobile deregistriert wird, werden alle verwalteten Apps automatisch vom Gerät deinstalliert. Nicht verwaltete Apps bleiben auf dem Gerät.
Ob eine App verwaltet oder nicht verwaltet installiert wird, ergibt sich aus folgenden Regeln:
• Apps, die Sie über Sophos Mobile Admin installieren, sind immer verwaltet.
• Apps, die der Benutzer über den App Store installiert, sind immer nicht verwaltet.
• Apps, die der Benutzer über den Enterprise App Store installiert, sind verwaltet, wenn Sie in
(Seite 308).
Um den Status einer App auf einem Gerät festzustellen, gehen Sie auf die Seite Gerät anzeigen für
das Gerät und öffnen Sie das Tab Installierte Apps. Siehe Die Seite „Gerät anzeigen“ (Seite 58).
Tipp
Sie können Apps, die vom Benutzer nicht verwaltet installiert wurden, in verwaltete Apps umwandeln. Konfigurieren Sie hierzu die App in Sophos Mobile als verwaltet und erstellen Sie anschließend einen Installationsauftrag. Da die App bereits installiert ist, wird sie nicht erneut installiert. Allerdings ändert sich der Status von nicht verwaltet in verwaltet.
16.11 Apple-VPP-Apps verwalten
Mit dem Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP) können Sie Lizenzen für iOS- und macOS-
Apps erwerben. Diese Lizenzen können Sie dann innerhalb Ihrer Organisation zuweisen.
Nachdem die Bestellung abgeschlossen ist, können Sie ein Service-Token (sToken) herunterladen.
Dieses enthält die Lizenzen für die erworbenen Apps.
VPP-Apps Benutzern oder Geräten zuweisen
iOS-VPP-Apps können Sie entweder Benutzern oder Geräten zuweisen. macOS-VPP-Apps können
Sie Geräten zuweisen:
Copyright © Sophos Limited 321
Sophos Mobile
• Wenn Sie eine iOS-VPP-App einem Benutzer zuweisen, kann dieser die App auf allen bei Sophos
Mobile registrierten iPhones und iPads installieren, die mit seiner Apple-ID verknüpft sind.
• Wenn Sie eine iOS-VPP-App einem Gerät zuweisen, brauchen Sie das Gerät nicht mit einer Apple-
ID zu verknüpfen.
• Wenn Sie eine macOS-VPP-App einem Mac zuweisen, steht sie allen Benutzern zur Verfügung, die sich an dem Mac anmelden.
Siehe
(Seite 325) und VPP-Apps automatisch zuweisen (Seite
326).
Benutzer zu Apple VPP einladen
Bevor Sie Benutzern eine VPP-App zuweisen können, müssen Sie sie zu VPP einladen. Siehe
Benutzer zu Apple VPP einladen
(Seite 323).
Geräte brauchen Sie nicht zu VPP einladen.
VPP-Apps installieren
Sie installieren VPP-Apps in Sophos Mobile Admin auf die gleiche Weise wie andere Apps. Siehe
(Seite 309).
Benutzer können iOS-VPP-Apps über die App-Store-App aus der Liste erworbener Apps installieren.
Für macOS-VPP-Apps ist dies nicht möglich.
Zuweisung von VPP-Apps aufheben
Sie haben folgende Möglichkeiten, die Zuweisung einer VPP-App aufzuheben:
• Sie deselektieren die gewünschten Benutzer oder Geräte auf der Detailseite der App.
• iOS-Apps: Sie deselektieren die App auf der Detailseite eines Benutzers.
• macOS-Apps: Sie übertragen ein Auftragspaket mit einem Auftrag VPP-Appzuweisung aufheben an das Gerät.
VPP-Lizenzen werden in folgenden Situationen automatisch freigegeben:
• Wenn die App vom Gerät deinstalliert wird.
• Wenn das Gerät bei Sophos Mobile deregistriert wird.
Tipp
Wenn Sie die Zuweisung einer VPP-App aufheben, können Benutzer die App noch für 30 Tage verwenden.
322
16.11.1 Apple VPP einrichten
Für die Einrichtung von Apple VPP laden Sie das sToken (Service-Token) Ihres Apple-VPP-Kontos zu
Sophos Mobile hoch und konfigurieren Sie die Einstellungen für die App-Zuweisung.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Apple VPP.
2. Klicken Sie auf den Link Apple iTunes VPP Portal.
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Dies öffnet das Apple-VPP-Webportal in einem neuen Browser-Fenster.
3. Wählen Sie auf dieser Webseite den Punkt Unternehmen aus.
4. Geben Sie im Dialog Store für Unternehmen: Anmeldung Ihre Apple-ID und Ihr Kennwort ein.
5. Navigieren Sie zu der Seite Account Summary und klicken Sie auf Download Token.
Das sToken wird generiert und, abhängig von den Download-Einstellungen Ihres Webbrowsers, auf Ihrem lokalen Computer in einer Textdatei mit Endung .vpptoken
gespeichert.
6. Optional: Verschieben Sie die sToken-Datei an einen Ort, auf den Sie von Sophos Mobile Admin aus zugreifen können.
7. Öffnen Sie in Sophos Mobile Admin erneut das Tab Apple VPP, klicken Sie auf Datei hochladen, wählen Sie die sToken-Datei aus und klicken Sie anschließend auf Öffnen.
Sophos Mobile liest die Datei ein und füllt die Felder Organisation und Ablaufdatum mit den
Angaben aus dem sToken.
8. Konfigurieren Sie in VPP-Apps automatisch bei der Installation zuweisen die automatische
Zuweisung von VPP-Apps. Siehe VPP-Apps automatisch zuweisen
(Seite 326).
9. Optional: Wählen Sie Automatische Aktualisierung von iOS-VPP-Apps, die Geräten
zugewiesenen sind aus, um den Benutzer zu informieren, wenn für eine VPP-App eine
Aktualisierung verfügbar ist. Dies gilt für VPP-Apps, die einem iPhone oder iPad zugewiesen sind.
Für VPP-Apps, die einem Benutzer zugewiesen sind, muss der Benutzer im App Store prüfen, ob Aktualisierungen verfügbar sind.
10. Optional: Füllen Sie die weiteren Felder auf dem Tab Apple VPP aus.
Im Feld Country (Land) geben Sie Ihren zweistelligen Landescode ein, zum Beispiel DE für
Deutschland.
11. Klicken Sie auf Speichern.
16.11.2 Benutzer zu Apple VPP einladen
Bevor Sie Benutzer zum Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP) einladen können, müssen Sie ein sToken einrichten. Siehe
Apple VPP einrichten (Seite 322).
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Personen.
2. Auf der Seite Personen können Sie alle oder einzelne Benutzer zu Apple VPP einladen:
• Um alle Benutzter einzuladen: a) Klicken Sie oben auf der Seite Personen auf Benutzer zu Apple VPP einladen.
b) Klicken Sie im Bestätigungsdialog auf Ja.
• Um einen einzelnen Benutzer einzuladen: a) Klicken Sie auf den gewünschten Benutzer.
b) Klicken Sie auf der nächsten Seite auf Benutzer zu VPP einladen.
c) Klicken Sie im Bestätigungsdialog auf Ja.
• Um einen einzelnen Benutzer einzuladen, wenn Sie eine externe Benutzerverwaltung verwenden und der Benutzer noch keine Geräte registriert hat: a) Klicken Sie oben auf der Seite Personen auf Benutzer suchen und zu Apple VPP
einladen.
b) Geben Sie im Dialog Benutzer suchen entweder einen Namen oder eine E-Mail-Adresse ein, um nach dem Benutzer zu suchen.
c) Wählen Sie in der Liste der Suchergebnisse den Benutzer aus, den Sie zu Apple VPP einladen wollen.
Copyright © Sophos Limited 323
Sophos Mobile d) Klicken Sie auf Anwenden.
Sophos Mobile schickt eine Einladungs-E-Mail an alle relevanten Benutzer.
Die Benutzer müssen den Link aus der Einladungs-E-Mail verwenden, um ihr Apple-iTunes-Konto mit Apple VPP zu verknüpfen. Danach können sie die von Ihrem Unternehmen lizenzierten Apps installieren und verwenden.
Hinweis
Wenn Sie ein externes Benutzerverzeichnis verwenden und alle Benutzer zu Apple VPP einladen, werden Benutzer, für die keine E-Mail-Adresse hinterlegt ist, zwar für Apple VPP registriert. Sie erhalten aber nicht den Link, mit dem sie ihr Apple-iTunes-Konto mit Apple VPP verknüpfen können.
Information, wie Sie in diesem Fall den Registrierungsprozess für Apple VPP abschließen können, finden Sie in
Benutzer ohne E-Mail-Adresse zu Apple VPP einladen (Seite 324).
324
16.11.3 Benutzer ohne E-Mail-Adresse zu Apple VPP einladen
Diese Prozedur setzt ein Superadministrator-Konto voraus und gilt daher nicht für Sophos Mobile as a
Service.
Wenn Sie Benutzer aus einem externen Benutzerverzeichnis wie in Benutzer zu Apple VPP einladen
(Seite 323) beschrieben zu Apple VPP einladen, werden Benutzer, für die keine E-Mail-Adresse hinterlegt ist, zwar für Apple VPP registriert. Sie erhalten aber nicht den Link, mit dem sie ihr AppleiTunes-Konto mit Apple VPP verknüpfen können.
Führen Sie in diesem Fall die folgenden Schritte aus, um die Apple-VPP-Registrierung abzuschließen.
1. Melden Sie sich als Sophos Mobile Superadministrator an und laden Sie die Logdateien des
Servers herunter.
Siehe das Dokument Sophos Mobile Superadministrator-Anleitung (englisch) .
2. Ermitteln Sie anhand der Logdateien die betroffenen Benutzerkonten.
3. Klicken Sie in der Menüleiste von Sophos Mobile Admin unter VERWALTUNG auf Personen.
4. Klicken Sie auf einen betroffenen Benutzer.
5. Klicken Sie auf der nächsten Seite auf Einladungslink anzeigen.
Bei externen Benutzern ohne E-Mail-Adresse wird hierdurch keine Einladungs-E-Mail verschickt, sondern es wird der Einladungslink in einem Benachrichtigungsfenster angezeigt.
6. Teilen Sie diesen Link dem Benutzer mit.
7. Wiederholen Sie dies für alle betroffenen Benutzer.
Die Benutzer müssen den Link verwenden, um ihr Apple-iTunes-Konto mit Apple VPP zu verknüpfen.
16.11.4 Apple-VPP-Benutzer verwalten
Wenn Sie Apple VPP eingerichtet haben, gibt es auf der Seite Benutzer anzeigen einen Abschnitt
Apple-Programm für Volumenlizenzen (VPP).
Sie können für jeden Benutzer den VPP-Status anzeigen oder bearbeiten.
• Apple-VPP-Benutzerstatus anzeigen.
— Registriert: Der Benutzer wurde zu Apple VPP eingeladen, hat sein Apple-iTunes-Konto aber noch nicht mit Apple VPP verknüpft.
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— Verbunden: Der Benutzer hat sein Apple-iTunes-Konto mit Apple VPP verknüpft und kann
VPP-Apps installieren.
• Vom Benutzer installierte VPP-Apps anzeigen.
• Den Benutzer zu VPP einladen.
Eine E-Mail mit einem Einladungslink wird an den Benutzer verschickt. Wenn im Benutzerkonto keine E-Mail-Adresse hinterlegt ist, wird der Einladungslink in einem Hinweisfenster angezeigt.
• Falls erforderlich, können Sie die Einladungs-E-Mail erneut senden.
• Die Registrierung des Benutzers für Apple VPP aufheben.
16.11.5 VPP-Apps manuell zuweisen
Sie können VPP-Apps einzelnen Benutzern oder Geräten zuweisen.
Tipp
Sie können eine App automatisch bei der Installation zuweisen. Siehe
VPP-Apps automatisch zuweisen (Seite 326).
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps > iOS bzw. Apps > macOS.
2. Klicken Sie auf VPP-Apps importieren.
Hierdurch werden vom Apple-VPP-Server Informationen zu Ihren Apps abgerufen und, falls erforderlich, neue App-Einträge in Sophos Mobile erstellt.
3. Klicken Sie auf die VPP-App, die Sie Benutzern oder Geräten zuweisen wollen.
Tipp
VPP-Apps sind in der Spalte VPP markiert.
4. Klicken Sie neben VPP-Lizenzen auf Anzeigen.
5. Wählen Sie die Benutzer oder Geräte aus, denen Sie die App zuweisen wollen.
Sie können alle Benutzer mit dem Apple-VPP-Status „Registriert“ oder „Verbunden“ auswählen und alle Geräte mit dem Status Verwaltet.
macOS-Apps können Sie nur Geräten zuweisen.
6. Optional können Sie die App Geräten zuweisen, indem Sie Gerätegruppen auswählen: a) Klicken Sie neben Verfügbar für Gerätegruppen auf Anzeigen.
b) Wählen Sie die Gerätegruppen aus.
7. Auf iOS-Geräten werden VPP-Apps standardmäßig als verwaltete Apps installiert. Um eine App als nicht verwaltete App zu installieren, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Installation verwaltet
von Sophos Mobile.
8. Klicken Sie auf Speichern. Hierdurch werden die App-Zuweisungen auch mit dem Apple-VPP-
Server synchronisiert.
Hinweis
Da der Status von VPP-Apps vom Apple-VPP-Server verwaltet wird, dauert es möglicherweise einige Zeit, bis Änderungen, die Sie in Sophos Mobile machen, auf den Geräten sichtbar werden.
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16.11.6 VPP-Apps automatisch zuweisen
Sie können VPP-Apps automatisch bei der Installation zuweisen.
Bei iOS-VPP-Apps können Sie wählen, ob die App dem Gerät zugewiesen wird oder dem Benutzer, der dem Gerät zugewiesen ist.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Apple VPP.
2. Wählen Sie in VPP-Apps automatisch bei der Installation zuweisen eine der folgenden
Optionen aus:
• Gerätezuweisung bevorzugen: iOS-VPP-Apps werden dem Gerät zugewiesen. Falls das
Gerät keine VPP-Zuweisung unterstützt, werden Apps dem Gerätebenutzer zugewiesen.
• Benutzerzuweisung bevorzugen: iOS-VPP-Apps werden dem Gerätebenutzer zugewiesen. Falls es keinen Gerätebenutzer gibt, werden Apps dem Gerät zugewiesen.
• Deaktiviert: Sie müssen VPP-Apps manuell zuweisen.
Hinweis macOS-VPP-Apps können Sie nicht Benutzern zuweisen. Durch beide Optionen
Gerätezuweisung bevorzugen und Benutzerzuweisung bevorzugen wird die automatische
Zuweisung aktiviert.
16.11.7 VPP-Lizenzinformationen synchronisieren
Aus Performance-Gründen verwaltet Sophos Mobile eine lokale Kopie der VPP-Lizenzinformationen.
Sie können bei Bedarf die in Sophos Mobile gespeicherten VPP-Informationen neu vom Apple-VPP-
Server laden.
Hinweis
Sie müssen die VPP-Informationen nur dann neu laden, wenn die für eine App angezeigten
Lizenz-Informationen falsch sind.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Apple-Einrichtung und
öffnen Sie anschließend das Tab Apple VPP.
2. Klicken Sie auf VPP-Cache löschen.
Sophos Mobile verwirft die lokalen VPP-Informationen für den Kunden und synchronisiert die Daten mit dem Apple-VPP-Server.
Hinweis
Informationen, wie Sie die Lizenzinformationen für eine VPP-App anzeigen, finden Sie in VPP-
Apps manuell zuweisen (Seite 325).
326 Copyright © Sophos Limited
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16.12 Einer iOS-App eine VPN-Verbindung zuweisen
Wenn Sie einer iOS-App eine VPN-Verbindung zuweisen, verwendet die App diese Verbindung für ihre Netzwerkkommunikation.
Voraussetzung: Sie haben eine oder mehrere iOS-Geräteprofile mit einer Konfiguration VPN pro
App erstellt. Siehe
Konfiguration „VPN pro App“ (iOS-Geräteprofil) (Seite 204).
So weisen Sie einer iOS-App eine VPN-Verbindung zu:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps > iOS.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps auf die gewünschte App.
3. Klicken Sie neben Einstellungen und VPN auf Anzeigen.
4. Wählen Sie in Von der App verwendete VPN-Verbindung eine VPN-Verbindung aus.
Die Liste enthält die Konfigurationen VPN pro App aus allen iOS-Geräteprofilen.
5. Klicken Sie auf der Seite Einstellungen und VPN bearbeiten auf Anwenden.
6. Klicken Sie auf Speichern.
16.13 Verwaltete App-Konfiguration (iOS)
Die verwaltete App-Konfiguration ist ein Feature von iOS-Apps, mit dem Sie eine App ferngesteuert konfigurieren können, d.h. ohne physischen Zugriff auf das Gerät, auf dem die App installiert ist.
Voraussetzungen:
• Der Entwickler der App hat die verwaltete App-Konfiguration eingebaut.
• Die App wurde als verwaltete App installiert. Siehe
(Seite 321).
So fügen Sie eine verwaltete App-Konfiguration hinzu:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps > iOS.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps auf die gewünschte App.
3. Klicken Sie neben Einstellungen und VPN auf Anzeigen.
4. Klicken Sie unter Verwaltete Konfiguration auf Parameter hinzufügen.
5. Geben Sie die erforderlichen Informationen ein.
6. Klicken Sie auf der Seite Einstellungen und VPN bearbeiten auf Anwenden.
7. Klicken Sie auf Speichern.
Copyright © Sophos Limited 327
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328
17 App-Gruppen
In Sophos Mobile können Sie App-Gruppen erstellen, um Listen von Apps für Profile, Geräte-
Richtlinien und Compliance-Richtlinien zu definieren.
App-Gruppen werden in folgenden Bereichen verwendet:
• In der Konfiguration App Protection von Android-Geräteprofilen.
• In der Konfiguration App Control von Android-Geräteprofilen.
• In der Konfiguration Einschränkungen von Android-Geräteprofilen, iOS-Geräteprofilen und Knox-
Container-Profilen.
• In der Konfiguration App-Einschränkungen von Windows Mobile Richtlinien.
• In Compliance-Richtlinien zur Angabe von Listen für erlaubte, unzulässige und erforderliche Apps.
17.1 App-Gruppen erstellen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf App-Gruppen und anschließend auf die
Plattform, für die Sie die App-Gruppe erstellen wollen.
2. Klicken Sie auf App-Gruppe erstellen.
3. Geben Sie auf der Seite App-Gruppe bearbeiten einen Namen für die neue App-Gruppe ein und klicken Sie anschließend auf App hinzufügen.
4. Wählen Sie eine App aus, die Sie zur Gruppe hinzufügen wollen:
• Um eine App aus allen Apps auszuwählen, die aktuell auf einem der verwalteten Geräte installiert sind, klicken Sie auf App-Liste und wählen Sie eine App aus.
• Um eine App manuell hinzuzufügen, klicken Sie auf Benutzerdefiniert und konfigurieren Sie die App-Details.
Einstellungen für Android-Apps:
Name
Kennung
Link
Ein eindeutiger Name, um die App zu identifizieren.
Der Paketname der App.
Sie können den Paketnamen anhand der URL der App in Google Play ermitteln. Zum Beispiel hat die App Sophos Mobile Control die URL play.google.com/store/apps/details?
id=com.sophos.mobilecontrol.client.android
und damit den Paketnamen com.sophos.mobilecontrol.client.android
.
Für Apps aus Managed Google Play (d.h. Apps für Android-
Enterprise-Geräte) müssen Sie dem Paketnamen die
Zeichenfolge app: voranstellen.
Die URL der App in Google Play.
Einstellungen für iOS- und macOS-Apps:
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Name
Kennung
Link
Ein eindeutiger Name, um die App zu identifizieren.
Die Bundle-ID der App.
Die URL der App im App Store.
Einstellungen für Windows-Mobile-Apps:
Name
Kennung
Link
Ein eindeutiger Name, um die App zu identifizieren.
Der GUID-Wert der App.
Wenn Sie den GUID-Wert nicht kennen, können Sie alternativ das Feld Link ausfüllen.
Die URL der App im Microsoft Store.
Zum Beispiel hat die App Sophos Mobile Control die URL https://www.microsoft.com/de-de/store/p/ mobile-control-2017/9nblggh51qsj .
Einstellungen für Windows-Apps:
Name Ein eindeutiger Name, um die App zu identifizieren.
Kennung Die ID der App, wie sie von Windows angezeigt wird.
Für MSI-Apps ist dies die ProductCode -GUID der MSI-Datei.
Für Apps aus dem Microsoft Store ist dies der Package Family
Name (PFN) der App.
Link Die URL der App im Microsoft Store.
5. Klicken Sie auf Hinzufügen.
6. Optional: Wiederholen Sie die vorhergehenden Schritte, um weitere Apps hinzuzufügen.
7. Klicken Sie auf Speichern, um die App-Gruppe zu speichern.
17.2 App-Gruppen importieren
Sie können eine App-Gruppe erstellen, indem Sie eine Liste von Apps aus einer CSV-Datei importieren.
Sie können bis zu 10.000 Apps importieren.
Für die CSV-Datei gilt folgendes:
• Die erste Zeile enthält die Spaltenüberschriften und wird nicht importiert.
• Als Trennzeichen wird ein Semikolon verwendet, kein Komma.
• Alle Zeilen haben die korrekte Anzahl an Semikolons. Dies gilt auch, wenn optionale Werte fehlen.
• Die Dateiendung ist .csv
.
• Damit nicht englische Zeichen korrekt importiert werden, muss die Datei UTF-8-kodiert sein.
Copyright © Sophos Limited 329
Sophos Mobile
Tipp
Klicken Sie auf der Seite Apps importieren auf Beispiel-CSV, um eine Beispieldatei herunterzuladen.
So importieren Sie Apps aus einer CSV-Datei und fügen sie einer App-Gruppe hinzu:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf App-Gruppen und anschließend auf die
Plattform, für die Sie die App-Gruppe erstellen wollen.
2. Klicken Sie auf der Seite App-Gruppen auf App-Gruppe erstellen.
3. Geben Sie auf der Seite App-Gruppe bearbeiten im Feld Name einen Namen für die neue App-
Gruppe ein und klicken Sie anschließend auf App importieren.
4. Klicken Sie auf der Seite Apps importieren auf Datei hochladen und navigieren Sie anschließend zu der vorbereiteten CSV-Datei.
Die Einträge werden aus der Datei eingelesen und angezeigt.
5. Wenn die Daten nicht korrekt oder inkonsistent formatiert sind, kann die gesamte Datei nicht importiert werden. Beachten Sie in diesem Fall die Fehlermeldungen, die neben den betroffenen
Einträgen angezeigt werden, korrigieren Sie die CSV-Datei und laden Sie sie erneut hoch.
6. Klicken Sie auf Fertigstellen, um die Apps zu der App-Gruppe hinzuzufügen.
7. Klicken Sie auf der Seite App-Gruppe bearbeiten auf Speichern.
330 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
18 Unternehmensdokumente
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
In Sophos Mobile können Sie Dateien hochladen, damit diese an die Geräte Ihrer Benutzer verteilt werden.
• In Sophos Mobile verwaltete Dokumente werden automatisch dem Speicheranbieter
Unternehmensdokumente in Sophos Secure Workspace hinzugefügt.
• Sie können jedem Dokument in Unternehmensdokumente eine Kategorie zuweisen.
• Dokumente in Unternehmensdokumente sind schreibgeschützt.
• Wenn Sophos Secure Workspace nicht von Sophos Mobile verwaltet wird, ist der Speicheranbieter
Unternehmensdokumente nicht verfügbar.
So verteilen Sie Unternehmensdokumente:
1. Installieren Sie die App „Sophos Secure Workspace“ auf den Geräten. Siehe
2. Ordnen Sie eine Sophos-Container-Richtlinie mit einer Konfiguration Unternehmensdokumente zu.
3. Laden Sie die Dokumente nach Sophos Mobile hoch.
18.1 Unternehmensdokumente hinzufügen
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
So verteilen Sie Dokumente an Geräte:
1. Klicken Sie im Abschnitt KONFIGURATION der Menüleiste auf Dokumente.
Die Seite Dokumente wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf Dokument hinzufügen.
Die Seite Dokument bearbeiten wird angezeigt.
3. Geben Sie im Feld Kategorie den Namen des Ordners ein, in dem das Dokument unter
Unternehmensdokumente auf dem Gerät angezeigt wird.
Wenn Sie dieses Feld leer lassen, wird die Datei im Root-Ordner von Unternehmensdokumente angezeigt.
4. Legen Sie die Einstellungen für das Dokument fest:
• Wählen Sie In die Zwischenablage kopieren aus, um Benutzern zu erlauben, das Dokument in die Zwischenablage zu kopieren.
• Wählen Sie Dokument teilen aus, um Benutzern zu erlauben, das Dokument zu teilen.
• Wählen Sie Dokument offline verwenden aus, damit Benutzer das Dokument zu der Liste
Favoriten hinzufügen können.
Wenn ein unverschlüsseltes Dokument aus Unternehmensdokumente zu der Liste
Favoriten hinzugefügt wird, wird die lokale Kopie verschlüsselt gespeichert. Wenn das
Teilen des Dokuments erlaubt ist, wird die Datei automatisch entschlüsselt, bevor sie
Copyright © Sophos Limited 331
Sophos Mobile an andere Apps weitergeleitet wird. Wenn Sie das Kontrollkästchen Dokument offline
verwenden deaktivieren, werden lokale Kopien bei der nächsten Synchronisierung automatisch entfernt.
5. Klicken Sie auf Anzeigen neben Zugewiesene Gruppen und wählen Sie die Gruppe aus, die
Zugriff auf das Dokument haben soll.
6. Fügen Sie eine Beschreibung für das Dokument hinzu.
7. Klicken Sie auf Datei hochladen und navigieren Sie zu dem Dokument. Wählen Sie es aus und klicken Sie auf Öffnen.
8. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Dokumente, die Sie verteilen möchten.
Das Dokument wird der Dokumentenliste hinzugefügt. Es wird an die Benutzer verteilt, die es sich in der App „Sophos Secure Workspace“ anschauen können.
332 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
19 Android Enterprise
Android enthält Funktionen, welche die Integration von Geräten in Ihr Unternehmensnetzwerk erleichtern und es Ihren Benutzer erlauben, auf ihren Geräten private Daten von
Unternehmensdaten zu trennen. Dies wird als Android Enterprise bezeichnet (vormals Android for
Work ).
Hinweis
Sophos Mobile unterstützt Android Enterprise für Geräte mit Android 6 oder neuer.
Sophos Mobile unterstützt die Android-Enterprise-Registrierungsmodi Gerätebesitzer und
Profilbesitzer .
Gerätebesitzer
Wenn ein Gerät im Modus „Gerätebesitzer“ registriert wird, wird Sophos Mobile als Gerätebesitzer registriert. Sophos Mobile kann Einstellungen, Apps und Daten auf dem gesamten Gerät
überwachen und verwalten.
Der Modus „Gerätebesitzer“ unterscheidet sich in folgenden Punkten von einer
Standardregistrierung:
• Der von den Benutzern durchzuführende Registrierungsprozess ist vereinfacht.
• Benutzer müssen kein persönliches Google-Konto auf dem Gerät einrichten.
• Benutzer können nur Apps aus Managed Google Play installieren, und Sie bestimmen das Store-
Layout.
• Nur eine begrenzte Anzahl Apps ist standardmäßig aktiv: Google Play Store, Kontakte,
Nachrichten, Telefon.
• Sie können Apps ohne Benutzer-Interaktion installieren, deinstallieren und aktualisieren.
• Sie können App-Berechtigungen konfigurieren, so dass die Benutzer bei der Verwendung einer
App nicht mehr aufgefordert werden, Berechtigungen zu gewähren.
• Sie können benutzerdefinierte App-Einstellungen konfigurieren (falls die App dies unterstützt).
• Sie können das Kennwort für die Displaysperre zurücksetzen. Bei der Standardregistrierung ist dies für Android 7.0 oder neuer nicht möglich.
• Sie können einen Kioskmodus konfigurieren, bei dem eine Auswahl an Apps genutzt werden kann, anstatt nur eine einzelne App.
• Sie können nur Geräte registrieren, die noch nicht eingerichtet wurden oder die auf
Werkseinstellungen zurückgesetzt wurden.
• Es gibt keine spezielle Möglichkeit, ein registriertes Gerät zu deregistrieren. Um das Gerät zu deregistrieren, setzen Sie es auf Werkseinstellungen zurück.
Profilbesitzer
Wenn ein Gerät im Modus „Profilbesitzer“ registriert wird, wird auf dem Gerät ein Arbeitsprofil erstellt. Sophos Mobile kann nur die Einstellungen, Apps und Daten innerhalb des Arbeitsprofils
überwachen und verwalten.
Copyright © Sophos Limited 333
Sophos Mobile
Der Modus „Profilbesitzer“ eignet sich für ein BYOD-Szenario („Bring Your Own Device“).
Verwandte Informationen
Android-Enterprise-Hilfe (externer Link)
19.1 Android Enterprise einrichten - Übersicht
Bei der Einrichtung von Android Enterprise für Ihr Unternehmen können Sie zwischen zwei
Szenarien wählen:
Szenario Managed Google Play Account
Dies ist die einfachste Methode, Android Enterprise für Ihr Unternehmen einzurichten.
• Sophos Mobile führt Sie durch den Prozess, ein Android-Enterprise-Konto für Ihr Unternehmen einzurichten.
• Falls erforderlich, können Sie für Ihr Unternehmen mehrere Android-Enterprise-Konten erstellen.
• Sophos Mobile verwaltet den Lebenszyklus der Benutzerkonten.
• Geräte können im Self Service Portal oder in Sophos Mobile Admin registriert werden.
Siehe
Android Enterprise einrichten (Szenario „Managed Google Play Account“)
(Seite 335).
Szenario Managed Google Domain
Verwenden Sie diese Methode, wenn Sie bereits eine Managed Google Domain besitzen oder wenn
Sie die Konten Ihrer Android-Enterprise-Benutzer außerhalb von Sophos Mobile verwalten wollen.
• Sie registrieren eine Managed Google Domain bei Google und weisen nach, dass Sie Inhaber dieser Domain sind.
• Sie verbinden Sophos Mobile als externen EMM-Anbieter (Enterprise Mobility Management) mit
Ihrer Managed Google Domain.
• Sophos Mobile erstellt nach Bedarf Benutzerkonten. Davon abgesehen, verwaltet Sophos Mobile nicht den Lebenszyklus der Konten.
• Geräte können nur im Self Service Portal registriert werden, nicht in Sophos Mobile Admin.
Siehe
Android Enterprise einrichten (Szenario „Managed Google Domain“)
(Seite 335).
Hinweis
Nach der Einrichtung von Android Enterprise können Sie die Art der Benutzerverwaltung nicht mehr ändern. Zum Beispiel können Sie nicht von einer internen Benutzerverwaltung zu einem externen LDAP-Verzeichnis wechseln.
Tipp
Nach der Einrichtung von Android Enterprise wird das aktive Szenario unter Einrichtung >
Android-Einrichtung > Android Enterprise > Android-Enterprise-Modus angezeigt.
334 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
19.2 Android Enterprise einrichten (Szenario
„Managed Google Play Account“)
Für das Szenario Managed Google Play Account leitet Sie Sophos Mobile durch die notwendigen
Schritte, um Android Enterprise für Ihr Unternehmen einzurichten.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Android Enterprise.
2.
3. Klicken Sie auf Konfigurieren.
4. Wählen Sie Szenario „Managed Google Play Account“ aus und klicken Sie anschließend auf
Weiter.
5. Wählen Sie Konto registrieren aus.
Sie werden auf eine Google-Webseite weitergeleitet, auf der Sie Ihr Unternehmen für Android
Enterprise registrieren.
6. Melden Sie sich an der Google-Webseite mit Ihrem Google-Konto an.
Hinweis
Wir empfehlen, für diesen Zweck ein neues Google-Konto anzulegen.
7. Folgenden Sie den Schritten auf der Google-Webseite, um Ihr Unternehmen zu registrieren.
Tipp
Bei der Angabe Ihres Unternehmensnamens sollten Sie den Ausdruck SMC sowie den Namen des Kunden aus hinzufügen, zum Beispiel Mein Unternehmen (SMC/Mein Sophos-
Mobile-Kundenname) . Ansonsten enthalten die Kontoinformationen keinen Hinweis darauf, das das Konto mit Sophos Mobile verbunden ist.
Nach der Registrierung leitet Sie die Google-Webseite wieder zurück zu Sophos Mobile.
8. Klicken Sie in Sophos Mobile auf Einrichtung abschließen, um den Registrierungsprozess abzuschließen.
Damit ist die Einrichtung von Android Enterprise für Ihr Unternehmen abgeschlossen.
Hinweis
Nach der Einrichtung von Android Enterprise können Sie die Art der Benutzerverwaltung nicht mehr ändern, zum Beispiel von interner Benutzerverwaltung zu einem externen LDAP-
Verzeichnis.
19.3 Android Enterprise einrichten (Szenario
„Managed Google Domain“)
Für das Szenario Managed Google Play Account richten Sie Android Enterprise folgendermaßen für
Ihr Unternehmen ein:
1. Sie registrieren eine Managed Google Domain bei Google.
Copyright © Sophos Limited 335
Sophos Mobile
2. Sie erstellen ein Unternehmens-Dienstkonto und konfigurieren Sie die APIs, die für die
Kommunikation mit den Google-Diensten benötigt werden.
3. Sie verbinden Sophos Mobile als externen EMM-Anbieter (Enterprise Mobility Management) mit
Ihrer Managed Google Domain.
Hinweis
Nach der Einrichtung von Android Enterprise können Sie die Art der Benutzerverwaltung nicht mehr ändern, zum Beispiel von interner Benutzerverwaltung zu einem externen LDAP-
Verzeichnis.
336
19.3.1 Domäne bei Google registrieren
Als erste Phase der Einrichtung von Android Enterprise für Ihr Unternehmen registrieren Sie eine
Domäne bei Google (Managed Google Domain), erstellen einen Domänen-Administrator (Managed
Google Account) und bestätigen Ihre Domänen-Inhaberschaft.
Hinweis
Falls Sie bereits eine Managed Google Domain registriert haben, zum Beispiel, weil Sie sich für „G
Suite“ (vormals „Google Apps“) angemeldet haben, können Sie diesen Abschnitt überspringen.
1. Klicken Sie auf den nachfolgenden Link https://www.google.com/a/signup/?
enterprise_product=ANDROID_WORK&hl=de , um eine Managed Google Domain einzurichten.
2. Tragen Sie im Webformular die erforderlichen Informationen ein.
• Im Abschnitt Über Ihr Unternehmen tragen Sie im Feld Geschäftliche Domainadresse die
Domäne ein, die als Managed Google Domain verwendet wird. Verwenden Sie zum Beispiel die Domäne Ihres Sophos Mobile Servers.
Hinweis
Falls Sie Android Enterprise für mehrere Kunden in Sophos Mobile konfigurieren wollen, müssen Sie für jeden Kunden eine eigene Domäne verwenden.
• Im Abschnitt Ihr Google Admin-Konto tragen Sie die Anmeldeinformationen für einen neuen
Domänen-Administrator ein.
Hinweis
Notieren Sie sich die Anmeldeinformationen. Sie benötigen diese im weiteren Verlauf der
Einrichtung.
3. Klicken Sie die Schaltfläche zum Erstellen eines neuen Kontos.
Dies öffnet die Google-Admin-Konsole.
4. Starten Sie in der Google-Admin-Konsole die Prozedur zur Bestätigung Ihrer Domänen-
Inhaberschaft.
Folgen Sie den Anweisungen von Google, um Ihre Domäne zu bestätigen.
Nachdem Sie Ihre Domänen-Inhaberschaft bestätigt haben, erhalten Sie ein Token, mit dem Sie Ihre
Managed Google Domain mit Ihrem EMM-Anbieter (also mit Sophos Mobile) verbinden.
Als nächstes müssen Sie ein Google-Dienstkonto erstellen und die relevanten Google APIs
konfigurieren. Siehe Google-Dienstkonto konfigurieren (Seite 337).
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19.3.2 Google-Dienstkonto konfigurieren
Als zweite Phase der Einrichtung von Android Enterprise für Ihr Unternehmen erstellen und konfigurieren Sie ein Google-Dienstkonto.
Voraussetzung: Sie haben ein Administratorkonto für Ihre Managed Google Domain.
Ein Google-Dienstkonto ist ein spezielles Google-Konto, das von Anwendungen benutzt wird. Dieses
Konto wird von Sophos Mobile für die Kommunikation mit den Google APIs verwendet.
Erstellen Sie ein Projekt:
1. Klicken Sie auf den nachfolgenden Link https://console.developers.google.com/apis/library , um die
Google-API-Konsole zu öffnen. Melden Sie sich mit den Anmeldeinformationen Ihres Domänen-
Administratorkontos an.
2. Klicken Sie in der Titelleiste der Google-API-Konsole auf ProjektProjekt erstellen.
Wenn Sie zuvor bereits ein Projekt erstellt haben, wird in der Titelzeile der Projektname angezeigt anstatt das Wort Projekt.
3. Geben Sie im Dialogfeld Neues Projekt einen Projektnamen ein, zum Beispiel Android
Enterprise und klicken Sie anschließend auf Erstellen.
Benötigte APIs aktivieren:
4. Klicken Sie in der seitlichen Menüleiste auf Bibliothek und geben Sie anschließend admin sdk im Suchfeld ein.
5. Klicken Sie in der Ergebnisliste auf Admin SDK.
6. Klicken Sie oben auf der Seite Admin SDK auf Aktivieren.
7. Wiederholen Sie die vorherigen drei Schritte für die Google Play EMM API: a) Klicken Sie in der seitlichen Menüleiste auf Bibliothek und geben Sie anschließend emm im
Suchfeld ein.
b) Klicken Sie in der Ergebnisliste auf Google Play EMM API.
c) Klicken Sie oben auf der Seite Google Play EMM API auf Aktivieren.
Dienstkonto erstellen:
8. Klicken Sie auf der Seite Google Play EMM API auf Anmeldedaten erstellen.
9. Klicken Sie in Schritt 1 der Seite Anmeldedaten zu Projekt hinzufügen auf den Link
Dienstkonto.
10. Klicken Sie auf der Seite Dienstkonten auf Dienstkonto erstellen.
11. Geben Sie im Dialogfeld Dienstkonto erstellen die folgenden Einstellungen ein: a) Geben Sie in Name des Dienstkontos einen Namen ein, um das Konto zu identifizieren, zum
Beispiel Android Enterprise .
b) Wählen Sie Neuen privaten Schlüssel bereitstellen aus und wählen Sie anschließend JSON aus.
c) Wählen Sie Domainweite G Suite-Delegation aktivieren aus.
d) Geben Sie in Produktname für den Zustimmungsbildschirm zum Beispiel Android
Enterprise ein.
Wenn Sie auf Erstellen klicken, wird der private Schlüssel für Ihr Dienstkonto erzeugt und auf
Ihrem Computer in einer JSON-Datei gespeichert.
Copyright © Sophos Limited 337
Sophos Mobile
338
Hinweis
Verwahren Sie die JSON-Datei an einem sicheren Ort. Sie benötigen die Datei, um Sophos
Mobile mit Ihrer Managed Google Domain zu verbinden.
API-Zugriff konfigurieren:
12. Klicken Sie auf den nachfolgenden Link https://admin.google.com
, um die Google-Admin-Konsole zu öffnen. Verwenden Sie die Anmeldeinformationen Ihres Domänen-Administrators.
13. Klicken Sie auf Sicherheit und anschließend auf Erweiterte Einstellungen.
Tipp
Sie müssen möglicherweise zunächst auf Mehr anzeigen klicken, um Erweiterte
Einstellungen anzuzeigen.
14. Klicken Sie auf API-Client-Zugriff verwalten.
15. Öffnen Sie in einem Texteditor die JSON-Datei und kopieren Sie den Wert von client_id in das
Feld Client-Name.
Beispiel: Ihre JSON-Datei enthält die Zeile
"client_id": "123456789"
Geben Sie 123456789 im Feld Client Name ein.
16. Geben Sie im Feld Ein oder mehrere API-Bereiche die folgenden beiden URLs ein, mit Komma getrennt: https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.user, https://www.googleapis.com/auth/androidenterprise
17. Klicken Sie auf Autorisieren.
Verbinden Sie nun Sophos Mobile mit Ihrer Managed Google Domain. Siehe Sophos Mobile mit Ihrer
(Seite 338).
19.3.3 Sophos Mobile mit Ihrer Domäne verbinden
Als dritte Phase der Einrichtung von Android Enterprise für Ihr Unternehmen verbinden Sie Sophos
Mobile mit Ihrer Managed Google Domain.
Voraussetzungen:
• Sie haben ein Administratorkonto für Ihre Managed Google Domain.
• Sie haben Ihre Domänen-Inhaberschaft bestätigt.
• Sie haben die relevanten Google APIs aktiviert.
• Sie haben ein Google-Dienstkonto erstellt.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Android Enterprise.
2. Klicken Sie auf Konfigurieren.
3. Wählen Sie Szenario „Managed Google Domain“ aus und klicken Sie anschließend auf Weiter.
4. Dies öffnet ein Dialogfeld. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Option
Unternehmens-Domäne
Domänen-Administrator
EMM-Token
Beschreibung
Ihre gegenüber Google bestätigte Managed
Google Domain.
Der Name Ihres Domänen-Administratorkontos.
Dies ist der Administrator, den Sie erstellt haben, als Sie Ihre Domäne bei Google registriert haben.
Das Token, das Sie von Google erhalten haben, nachdem Sie Ihre Domänen-
Inhaberschaft bestätigt haben.
Das Token wird Ihnen angezeigt, wenn
Sie sich an der Google-Admin-Konsole
( https://admin.google.com
) mit den
Anmeldeinformationen des Domänen-
Administrators anmelden und zu Sicherheit
> EMM-Anbieter für Android verwalten navigieren.
5. Klicken Sie auf Datei hochladen und suchen Sie die JSON-Datei, die Sie von Google heruntergeladen haben, als Sie das Dienstkonto erstellt haben.
Sie müssen eine JSON-Datei mit der Dateiendung .json
auswählen.
6. Klicken Sie auf Verbinden.
Sophos Mobile kontaktiert den Google-Webservice, um sich als EMM-Anbieter mit Ihrer Managed
Google Domain zu verbinden.
Als letzte Phase der Einrichtung von Android Enterprise für Ihr Unternehmen müssen Sie die Google-
EMM-Einstellungen konfigurieren. Siehe EMM-Einstellungen konfigurieren
(Seite 339).
19.3.4 EMM-Einstellungen konfigurieren
Als letzte Phase der Einrichtung von Android Enterprise für Ihr Unternehmen konfigurieren Sie die
Google-EMM-Einstellungen.
Voraussetzung: Sie haben Sophos Mobile mit Ihrer Managed Google Domain verbunden.
1. Klicken Sie auf den nachfolgenden Link https://admin.google.com
, um die Google-Admin-Konsole zu öffnen. Verwenden Sie die Anmeldeinformationen Ihres Domänen-Administrators.
2. Klicken Sie auf Sicherheit und danach auf EMM-Anbieter für Android verwalten.
Tipp
Sie müssen möglicherweise zunächst auf Mehr anzeigen klicken, um EMM-Anbieter für
Android verwalten anzuzeigen.
3. Wählen Sie unter Allgemeine Einstellungen die Option EMM-Richtlinien auf Android-Geräten
erzwingen aus.
Damit ist die Einrichtung von Android Enterprise für Ihr Unternehmen abgeschlossen.
Copyright © Sophos Limited 339
Sophos Mobile
Hinweis
Nach der Einrichtung von Android Enterprise können Sie die Art der Benutzerverwaltung nicht mehr ändern, zum Beispiel von interner Benutzerverwaltung zu einem externen LDAP-
Verzeichnis.
19.4 Geräteregistrierung für Android Enterprise konfigurieren
Voraussetzungen:
• Sie haben Android Enterprise für den Kunden konfiguriert.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Geräteregistrierung für Android Enterprise zu konfigurieren.
1. Erstellen Sie eine Richtlinie für jeden Android-Enterprise-Registrierungsmodus, den Sie unterstützen wollen.
• Für den Modus Gerätebesitzer erstellen Sie eine Richtlinie vom Typ Android-Enterprise-
Geräterichtlinie.
• Für den Modus Profilbesitzer erstellen Sie eine Richtlinie vom Typ Android-Enterprise-
Arbeitsprofil-Richtlinie.
2. Erstellen Sie ein Auftragspaket für jeden Android-Enterprise-Registrierungsmodus, den Sie unterstützen wollen.
Das Auftragspaket muss mindestens einen Auftrag Registrieren und einen Auftrag Profil
installieren oder Richtlinie zuweisen für die zuvor erstellte Richtlinie enthalten.
Eine allgemeine Beschreibung zur Erstellung von Auftragspaketen finden Sie in
Auftragspakete erstellen (Seite 296).
3. Wählen Sie in den Gruppeneinstellungen für das Self Service Portal das erstellte Auftragspaket als
Einrichtungspaket aus.
Sie können unterschiedliche Pakete für Firmengeräte und Privatgeräte verwenden. Zum Beispiel können Sie für Firmengeräte den Registrierungsmodus Gerätebesitzer und für Privatgeräte den
Modus Profilbesitzer verwenden.
Eine allgemeine Beschreibung zur Konfiguration der Gruppeneinstellungen für das Self Service
Portal finden Sie in Einstellungen für das Self Service Portal konfigurieren (Seite 30).
Nachdem Sie die Geräteregistrierung konfiguriert haben, können Benutzer im Self Service Portal ihre Android-Geräte bei Sophos Mobile registrieren. Der Registrierungsmodus (Gerätebesitzer oder Profilbesitzer) ergibt sich aus dem Gerätetyp (Firmen- oder Privatgerät), basierend auf Ihren
Gruppeneinstellungen für das Self Service Portal.
Wenn Sie Android Enterprise für das Szenario „Managed Google Play Account“ eingerichtet haben,
können Sie Geräte auch mit dem Assistenten Gerät hinzufügen registrieren. Siehe Android-
Enterprise-Geräte registrieren (Seite 52).
340 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Wichtig
Beim Szenario „Managed Google Play Account“ können pro Benutzer maximal zehn Geräte gleichzeitig registriert sein. Diese Beschränkung wird von Google festgelegt und kann sich in der
Zukunft ändern.
Hinweis
Wenn Sie die Registrierung für Android Enterprise wie hier beschrieben für Firmengeräte und/oder
Privatgeräte konfigurieren, ist für den jeweiligen Gerätetyp im Self Service Portal keine normale
Registrierung von Android-Geräten möglich.
19.5 Benutzer für Android Enterprise verwalten
(Szenario „Managed Google Domain“)
Hinweis
Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie Google Benutzerkonten verwalten, wenn Sie Android
Enterprise basierend auf dem Szenario Managed Google Domain eingerichtet haben.
Beim Szenario Managed Google Play Account verwaltet Sophos Mobile die Google-Konten Ihrer
Benutzer für Sie transparent.
Ein Benutzer benötigt ein Konto vom Typ Managed Google Account, um ein Android-Enterprise-
Gerät zu registrieren. Dieses Konto ist mit Ihrer Managed Google Domain verknüpft, d.h. mit der
Domäne, die Sie bei Google registriert haben.
Kontonamen haben die Form von E-Mail-Adressen, zum Beispiel
Benutzer@Ihre_Managed_Google_Domain .
Wenn ein Benutzer im Self Service Portal ein Gerät registriert, prüft Sophos Mobile, ob auf dem
Google-Server bereits ein Managed Google Account für den Benutzer existiert. Dazu wird der linke
Teil der E-Mail-Adresse, die für den Benutzer in Sophos Mobile angelegt ist, mit Ihrer Managed
Google Domain kombiniert. Falls ein Konto mit diesem Namen nicht existiert, wird es von Sophos
Mobile erstellt.
Beispiel: Die E-Mail-Adresse des Benutzers in Sophos Mobile lautet Benutzer@Ihre_Firma.com
und Ihre Managed Google Domain lautet Ihre_Managed_Google_Domain .
In diesem Fall sucht Sophos Mobile auf dem Google-Server nach einem Konto
Benutzer@Ihre_Managed_Google_Domain .
Abgesehen von der Erstellung eines Managed Google Account für den Benutzer während der
Registrierung, verwaltet Sophos Mobile nicht den Lebenszyklus von Konten. Wenn Sie ein
Benutzerkonto in Sophos Mobile löschen, bleibt der Managed Google Account des Benutzers bestehen.
Sie können die Konten für Ihre Managed Google Domain in der Google-Admin-Konsole verwalten.
Falls erforderlich, können Sie GADS (Google Apps Directory Sync) verwenden, um Konten auf Basis
Ihres LDAP-Verzeichnisses zu erstellen.
Verwandte Informationen
Google-Admin-Konsole (externer Link)
Über Google Apps Directory Sync (externer Link)
Copyright © Sophos Limited 341
Sophos Mobile
19.6 Arbeitsprofil erstellen
Ein Arbeitsprofil wird erstellt, wenn Benutzer ihr Gerät im Self Service Portal mit dem Android-
Enterprise-Modus „Profilbesitzer“ registrieren.
Sie können in Sophos Mobile Admin das Arbeitsprofil löschen, zum Beispiel, um
Unternehmensdaten vom Gerät zu entfernen, wenn es verloren gegangen ist oder gestohlen wurde.
19.7 Arbeitsprofil sperren
Sie können in Sophos Mobile Admin das Arbeitsprofil sperren und entsperren. Wenn Sie das
Arbeitsprofil sperren, sind keine der Apps im Arbeitsprofil mehr verfügbar und es werden auch keine
Benachrichtigungen dieser Apps angezeigt.
Hinweis
Dieser Abschnitt gilt nicht für Android-Geräte im Android-Enterprise-Modus „Gerätebesitzer“. Siehe
(Seite 333)
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem Gerät, auf dem Sie das Arbeitsprofil sperren oder entsperren wollen, und anschließend auf Anzeigen.
3. Klicken Sie auf AktionenContainer-Zugriff festlegen.
4. Wählen Sie die Zugriffsrechte aus.
• Sperren: Das Arbeitsprofil ist gesperrt. Benutzer können nicht mehr auf Apps oder Daten innerhalb des Arbeitsprofils zugreifen.
• Erlauben: Das Arbeitsprofil ist entsperrt.
• Automatischer Modus: Das Arbeitsprofil ist gesperrt, wenn das Gerät gegen eine
Compliance-Regel verstößt, bei der die Aktion Container sperren aktiviert ist. Dies ist das
Standardverhalten, wenn Sie keine Zugriffsrechte festgelegt haben.
5. Klicken Sie auf Ja.
Das Gerät wird mit dem Sophos Mobile Server synchronisiert. Dadurch wird die Einstellung auf dem
Gerät angewendet.
Tipp
Um das gesamte Gerät zu sperren und nicht nur das Arbeitsprofil, verwenden Sie Aktionen >
Sperren.
Tipp
Benutzer können das Arbeitsprofil über die Schnelleinstellungsleiste ihres Gerätes sperren, zum
Beispiel im Urlaub.
342 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
19.8 Arbeitsprofil vom Gerät entfernen
Hinweis
Dieser Abschnitt gilt nicht für Android-Geräte im Android-Enterprise-Modus „Gerätebesitzer“. Siehe
(Seite 333)
Sie können in Sophos Mobile Admin das Arbeitsprofil entfernen, um Unternehmensdaten vom Gerät zu entfernen, wenn es verloren gegangen ist oder gestohlen wurde.
Wenn Sie das Arbeitsprofil von einem Gerät entfernen, werden auch alle im Arbeitsprofil installierten
Apps (inklusive der App Sophos Mobile Control) entfernt. In Sophos Mobile Admin wird das Gerät mit dem Status Deregistriert angezeigt.
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben dem Gerät, von dem Sie das Arbeitsprofil entfernen wollen, und anschließend auf Anzeigen.
3. Klicken Sie auf Aktionen > Android-Arbeitsprofil entfernen.
Ein Auftrag zum Entfernen des Arbeitsprofils wird erstellt und an das Gerät übertragen.
Hinweis
Falls der Benutzer das Arbeitsprofil bereits manuell entfernt hat, schlägt der Auftrag fehl, da das
Gerät ihn nicht mehr empfangen kann.
Um das Arbeitsprofil erneut zu erstellen, muss der Benutzer die Registrierung im Self Service Portal wiederholen.
19.9 Entfernen des Arbeitsprofils durch den
Benutzer
Benutzer sind in der Lage, das Arbeitsprofil von ihren Geräten entfernen. Dies kann absichtlich als auch versehentlich geschehen. Wenn das Arbeitsprofil auf diese Weise entfernt wird, kann
Sophos Mobile dies nicht erkennen. Der Verwaltungsstatus des Gerätes wird weiterhin als Android
Enterprise (Profil-Inhaberschaft) angezeigt.
Nachdem der Benutzer das Arbeitsprofil entfernt hat, kann sich das Gerät nicht mehr mit dem
Sophos Mobile Server synchronisieren.
Tipp
Sie können den Bericht Geräte, die sich in den letzten 7 Tagen nicht synchronisiert haben verwenden, um potentiell betroffene Geräte zu finden.
Falls das Arbeitsprofil versehentlich entfernt wurde, können Sie es folgendermaßen erneut registrieren:
1. Sie löschen das Gerät aus Sophos Mobile.
2. Der Benutzer führt im Self Service Portal eine erneute Registrierung durch.
Copyright © Sophos Limited 343
Sophos Mobile
344
19.10 Android Factory Reset Protection
Hinweis
Dieser Abschnitt gilt für Geräte, die bei Sophos Mobile im Android-Enterprise-Modus
„Gerätebesitzer“ registriert sind.
Android-Geräte haben die Sicherheitsfunktion Factory Reset Protection (FRP) zum Schutz vor unbefugtem Zurücksetzen. Wenn auf dem Gerät ein Google-Konto eingerichtet ist, muss das Gerät nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen mit dem Google-Kennwort entsperrt werden.
Auf Geräten, die bei Sophos Mobile im Android-Enterprise-Modus „Gerätebesitzer“ registriert sind, ist FRP standardmäßig nicht aktiv, da auf diesen Geräten kein Google-Konto eingerichtet ist. Um
FRP auf diesen Geräten zu verwenden, können Sie ein oder mehrere Google-Konten konfigurieren, die allen Ihren Geräten zugewiesen werden. Wenn ein Gerät mit aktiviertem FRP zurückgesetzt wird,
kann es mit einem beliebigen dieser Konten entsperrt werden. Siehe Android FRP konfigurieren
(Seite 344).
Wenn Sie FRP eingerichtet haben, werden Geräte folgendermaßen geschützt:
• Lokales Zurücksetzen: Wenn das Gerät in der App „Einstellungen“ oder über die Gerätetasten zurückgesetzt wird, ist FRP standardmäßig eingeschaltet. Verwenden Sie die Aktion Factory
Reset Protection einstellen, um dieses Verhalten für einzelne Geräte zu ändern. Siehe Android
(Seite 67).
• Ferngesteuertes Zurücksetzen: Wenn das Gerät ferngesteuert in Sophos Mobile Admin zurückgesetzt wird, ist FRP standardmäßig ausgeschaltet. Um bei einem ferngesteuerten
Zurücksetzen FRP zu aktiveren, wählen Sie im Bestätigungsdialog für das Zurücksetzen die
Option Factory Reset Protection aktivieren aus. Siehe Gerät zurücksetzen
(Seite 66).
19.10.1 Android FRP konfigurieren
Hinweis
Dieser Abschnitt gilt für Geräte, die bei Sophos Mobile im Android-Enterprise-Modus
„Gerätebesitzer“ registriert sind.
FRP (Factory Reset Protection, d.h. Schutz vor dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen) ist eine Android-Sicherheitsfunktion, die gewährleistet, dass ein Gerät nur auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden kann, wenn die Anmeldeinformationen für das Google-Konto bekannt sind.
Für Geräte, die bei Sophos Mobile im Android-Enterprise-Modus „Gerätebesitzer“ registriert sind, können Sie Google-Konten konfigurieren, mit denen jedes Gerät, bei dem FRP aktiviert ist, zurückgesetzt werden kann.
Bereiten Sie Ihre Google-Konten vor:
1. Erstellen Sie ein oder mehrere Google-Konten, die Sie für FRP verwenden wollen, oder verwenden
Sie existierende Konten.
Wichtig
Stellen Sie sicher, dass die Anmeldeinformationen für diese Konten in Ihrem Unternehmen bekannt sind. Diese Informationen sind erforderlich, um ein Gerät zu entsperren, das bei aktiviertem FRP auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wurde.
Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
2. Bestimmen Sie die Google+ IDs Ihrer Google-Konten.
Jedes Google-Konto besitzt eine Google+ ID, auch wenn das Konto nicht für den Google+
Dienst registriert ist.
So bestimmen Sie die Google+ ID: a) Geben Sie folgende Adresse in Ihrem Webbrowser ein, um die Google-Anmeldeseite zu
öffnen: https://accounts.google.com/Login b) Melden Sie sich mit dem Google-Konto an, das Sie für FRP verwenden wollen. Wenn Sie bereits mit einem anderen Konto bei Google angemeldet sind, melden Sie sich vorher ab.
c) Geben Sie folgende Adresse in Ihrem Webbrowser ein: https://plus.google.com/me
Wenn das Konto für Google+ registriert ist, werden Sie zu einer Google+-Seite weitergeleitet.
Wenn das Konto nicht für Google+ registriert ist, sehen Sie eine Fehlerseite.
In beiden Fällen wird die Google+ ID des Kontos im Adressfeld des Browsers angezeigt, zum Beispiel https://plus.google.com/123456789012345678901 .
d) Notieren Sie sich die 21-stellige Zahl. Dies ist die Google+ ID.
Konfigurieren Sie Ihre Google-Konten in Sophos Mobile Admin:
3. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Android-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Android Enterprise.
4. Klicken Sie unter Factory Reset Protection auf FRP verwenden.
5. Geben Sie in Google+ IDs die Google+ IDs der Google-Konten ein, die Sie für FRP verwenden wollen.
6. Klicken Sie auf Speichern.
FRP wird für alle Geräte aktiviert, die im Android-Enterprise-Modus „Gerätebesitzer“ registriert sind.
Dies passiert bei der nächsten Synchronisierung eines Gerätes mit dem Sophos Mobile Server.
Wichtig
Wenn Sie ungültige Google+ IDs in Sophos Mobile Admin eingeben oder die
Anmeldeinformationen der Google-Konten vergessen, können Sie Geräte, die mit aktiviertem FRP auf Werkseinstellungen zurückgesetzt wurden, nicht mehr verwendet.
19.11 Apps aus Managed Google Play
Auf Android-Enterprise-Geräten können nur Apps installiert werden, die Sie in Managed Google Play für Ihr Unternehmen genehmigt haben.
Um Ihren Benutzern Apps zur Verfügung zu stellen, führen Sie die folgenden Aufgaben in Managed
Google Play und in Sophos Mobile aus:
1. In Managed Google Play wählen Sie Apps für Ihr Unternehmen aus. Dies beinhaltet folgende
Aufgaben:
• Die App genehmigen.
• App-Lizenzen erwerben.
• App-Berechtigungen akzeptieren.
Siehe App aus Managed Google Play genehmigen
(Seite 346).
2. In Sophos Mobile konfigurieren Sie die App. Dies beinhaltet folgende Aufgaben:
• Den Ort festlegen, an dem die App in der App „Google Play Store“ auf den Geräten der
Benutzer angezeigt wird.
Copyright © Sophos Limited 345
Sophos Mobile
• Benutzerdefinierte App-Einstellungen konfigurieren, falls die App dies unterstützt.
• Für kostenpflichtige Apps Benutzern eine Lizenz für die App zuweisen.
Siehe App aus Managed Google Play bearbeiten (Seite 347).
19.11.1 App aus Managed Google Play genehmigen
1. Öffnen Sie Managed Google Play ( https://play.google.com/work ) und melden Sie sich mit Ihrem
Administratorkonto für Android Enterprise an.
2. Wählen Sie die App aus, die Sie Ihren Benutzern zur Verfügung stellen wollen.
3. Klicken Sie auf Genehmigen (bei kostenlosen Apps) bzw. auf Kaufen (bei kostenpflichtigen Apps).
Hinweis
Kostenpflichtige Apps sind derzeit nur in den USA und in Kanada verfügbar.
4. Wenn die App Berechtigungen erfordert, müssen Sie diese für Ihr Unternehmen akzeptieren.
Wenn Ihre Benutzer die App installieren, werden sie nicht aufgefordert, Berechtigungen zuzulassen.
5. Für kostenpflichtige Apps geben Sie die Lizenz-Anzahl und die Bezahlmethode ein.
Hinweis
Falls Sie während des Kaufvorgangs eine Fehlermeldung erhalten, überprüfen Sie in der
Google-Admin-Konsole, ob die Google-Bezahldienste für Ihre Domäne oder Ihr Konto aktiviert sind.
Die App ist nun für Ihre Domäne genehmigt. Benutzer sind aber noch nicht in der Lage, die App zu
installieren. Sie müssen zuvor den Zuweisungsvorgang in Sophos Mobile fertigstellen. Siehe App aus
Managed Google Play bearbeiten (Seite 347).
Hinweis
Wenn durch die Aktualisierung einer genehmigten App zusätzliche Berechtigungen erforderlich werden, müssen Sie diesen zustimmen, bevor Ihre Benutzer die App aktualisieren können. Klicken
Sie im Menü von Google Play auf Aktualisierungen, um neue Berechtigungen anzuzeigen und zu akzeptieren.
Verwandte Informationen
Managed Google Play (externer Link)
Google-Admin-Konsole (externer Link)
Managed Google Play Hilfe (externer Link)
19.11.2 Genehmigung einer App aus Managed Google Play aufheben
Voraussetzung: Die App wird in keinem Android-Auftragspaket verwendet.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Apps > Android.
346 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
2. Klicken Sie auf Genehmigte Apps.
3. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben der App, deren Genehmigung Sie aufheben wollen, und anschließend auf Anzeigen.
4. Klicken Sie auf Genehmigung aufheben.
Tipp
Alternativ können Sie die Genehmigung von Apps auch in Managed Google Play aufheben.
19.11.3 App aus Managed Google Play bearbeiten
Nachdem Sie eine App in Managed Google Play für Ihr Unternehmen genehmigt haben, müssen Sie diese in Sophos Mobile konfigurieren, damit sie Ihren Benutzern zur Verfügung steht.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf AppsAndroid.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps auf Genehmigte Apps.
Dies öffnet die Seite Genehmigte Apps, auf der die Apps angezeigt werden, die Sie in Managed
Google Play genehmigt haben.
3. Klicken Sie auf App-Liste von Google abrufen, um Änderungen zu laden, die Sie in Managed
Google Play gemacht haben. Nach der Synchronisierung können Benutzer die Apps über die App
„Managed Google Play Store“ installieren.
4. Klicken Sie auf die gewünschte App.
5. Konfigurieren Sie auf der Seite Genehmigte App bearbeiten die gewünschten Einstellungen.
Siehe
Einstellungen für Apps aus Managed Google Play (Seite 347).
Sie können maximal 30 Kategorien pro Seite und 100 Apps pro Kategorie konfigurieren.
6. Klicken Sie auf Speichern, um Ihre Änderungen zu speichern.
7. Klicken Sie auf der Seite Genehmigte Apps auf Konfiguration an Google senden, um die geänderten Layouteinstellungen und App-Einstellungen an Google zu senden.
Hinweis
Wenn Sie diesen letzten Schritt überspringen, wird die App-Konfiguration nur lokal in Sophos
Mobile gespeichert. Die Konfiguration wird nicht an Google übertragen und steht Ihren
Benutzern nicht zur Verfügung.
Nachdem die Daten an den Google-Server gesendet worden sind, steht die App in der App „Managed
Google Play Store“ zur Verfügung. Kostenlose Apps stehen allen Ihren Benutzern zur Verfügung.
Kostenpflichtige Apps stehen nur Benutzern zur Verfügung, denen Sie eine Lizenz zugewiesen haben.
19.11.4 Einstellungen für Apps aus Managed Google Play
In diesem Abschnitt werden die Einstellungen für die Apps aus Managed Google Play angezeigt, die
Sie für Ihr Unternehmen genehmigt haben.
Einstellung/Feld
Titel
Product ID
Beschreibung
Der externe Name der App, wie er in Managed
Google Play angezeigt wird.
Der interne Name der App.
Copyright © Sophos Limited 347
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Preismodell
Verteilungsart
URL (Managed Google Play), URL (Google
Play)
Seite
App-Kategorie
Lizenzen
Beschreibung
Der Kostentyp:
• Kostenlos
• Kostenlos mit In-App-Käufen
• Kostenpflichtig
• Öffentlich (über Google bereitgestellt):
Die App ist in Managed Google Play
öffentlich verfügbar.
• Privat (über Google bereitgestellt): Eine von Ihnen entwickelte App, die nur für
Benutzer in Ihrer Managed Google Domain verfügbar ist. Die APK-Datei wurde zu
Managed Google Play hochgeladen.
• Privat (intern bereitgestellt): Wie Privat
(über Google bereitgestellt), aber die
APK-Datei wird von Ihrem lokalen Server installiert. Managed Google Play kümmert sich nur um die Verteilung der App.
Die Webadresse der App in Managed Google
Play beziehungsweise in Google Play.
Klicken Sie auf den Link, um die jeweilige Seite in einem neuen Browserfenster zu öffnen.
Die Seite, auf der die App auf dem Gerät in der
App „Google Play Store“ erscheint.
Die Werte sind von Sophos Mobile vorkonfiguriert und können nicht geändert werden.
Der Name der Kategorie, unter der die App auf dem Gerät in der App „Google Play Store“ erscheint.
Sobald Sie die ersten Zeichen eintippen, wird Ihnen eine Liste passender Kategorien angezeigt. Wenn Sie eine nicht vorhandene
Kategorie eingeben, wird diese erstellt.
Sie können maximal 30 Kategorien pro Seite und 100 Apps pro Kategorie konfigurieren.
Klicken Sie neben Lizenzen auf Anzeigen, um die Anzahl der zugewiesenen und verfügbaren
Lizenzen für die App sowie die Benutzer, denen eine Lizenz zugewiesen ist, anzuzeigen oder zu bearbeiten, .
Diese Einstellung ist nur für kostenpflichtige
Apps verfügbar.
348 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Verwaltete Konfiguration
Sophos Mobile
Beschreibung
Klicken Sie auf App-Einstellungen, um Appspezifische Einstellungen anzuzeigen oder zu bearbeiten.
Informationen zu den verfügbaren Einstellungen finden Sie in der Dokumentation, die vom jeweiligen Entwickler der App bereitgestellt wird.
Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn die
App eine verwaltete Konfiguration unterstützt.
Tipp
Sie können die Platzhalter %_USERNAME_% und
%_EMAILADDRESS_% verwenden, die durch den jeweiligen Namen bzw. E-Mail-Adresse ersetzt werden.
19.11.5 App aus Managed Google Play installieren
Nachdem Sie in Managed Google Play eine App genehmigt haben und Ihren Benutzern Lizenzen zugewiesen haben, können Sie die App auf einzelnen Geräten oder Gerätegruppen installieren.
Hinweis
Benutzer können genehmigte Apps über die App „Managed Google Play Store“ installieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf AppsAndroid.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps auf Genehmigte Apps.
3. Klicken Sie auf das blaue Dreieck neben der gewünschten App und dann auf Installieren.
4. Wählen Sie die Geräte aus, auf denen Sie die App installieren wollen. Gehen Sie wie folgt vor:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus.
• Klicken Sie auf Gerätegruppen auswählen und wählen Sie anschließend eine oder mehrere
Gerätegruppen aus.
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Weiter.
5. Legen Sie auf der Seite Ausführungszeit wählen den Zeitpunkt fest, zu dem die App installiert wird:
• Für eine sofortige Ausführung wählen Sie Sofort aus.
• Für eine geplante Ausführung wählen Sie Datum aus und geben Sie anschließend Datum und
Uhrzeit ein.
6. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Der Installationsauftrag wird an Google gesendet. Die eigentliche Installation der App auf dem Gerät wird von Google verwaltet. Auf der Seite Auftragsstatus wird der Auftrag mit Status erfolgreich angezeigt, nachdem er an Google gesendet wurde.
Copyright © Sophos Limited 349
Sophos Mobile
19.11.6 Apps aus Managed Google Play deinstallieren
Sie können eine App aus Managed Google Play von einzelnen Geräten oder Gerätegruppen deinstallieren.
1. Klicken Sie im Abschnitt KONFIGURATION der Menüleiste auf Apps und anschließend auf
Android.
2. Klicken Sie auf der Seite Apps auf Genehmigte Apps.
3. Klicken Sie auf der Seite Genehmigte Apps auf Deinstallieren.
4. Wählen Sie die Geräte aus, von denen Sie die App deinstallieren wollen. Gehen Sie wie folgt vor:
• Wählen Sie einzelne Geräte aus.
• Klicken Sie auf Gerätegruppen auswählen und wählen Sie anschließend eine oder mehrere
Gerätegruppen aus.
Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Weiter.
5. Wählen Sie auf der Seite App auswählen die gewünschte App aus.
6. Legen Sie auf der Seite Ausführungszeit wählen den Zeitpunkt fest, zu dem die App deinstalliert wird:
• Für eine sofortige Ausführung wählen Sie Sofort aus.
• Für eine geplante Ausführung wählen Sie Datum aus und geben Sie anschließend Datum und
Uhrzeit ein.
7. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Ein Auftrag zur Deinstallation der App wird an einen Google-Dienst gesendet. Das eigentliche
Entfernen der App vom Gerät wird von Google verwaltet. Auf der Seite Auftragsstatus wird der
Auftrag mit Status erfolgreich angezeigt, nachdem er an Google gesendet wurde.
Tipp
Alternativ können Sie mit der folgenden Methode eine App von einem einzelnen Gerät deinstallieren: Öffnen Sie die Seite Gerät anzeigen für das gewünschte Gerät, wechseln Sie auf das Tab Installierte Apps und klicken Sie auf das Mülleimer-Symbol neben dem App-Namen.
19.11.7 Lizenzen für App aus Managed Google Play
Für kostenpflichtige Apps, die Sie in Managed Google Play genehmigt haben, müssen Sie
Benutzern eine App-Lizenz zuweisen, damit diese die App verwenden können.
Sie konfigurieren die Zuweisung von Lizenzen auf der Seite Genehmigte App bearbeiten. Siehe
App aus Managed Google Play bearbeiten
(Seite 347).
350 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Hinweis
• Für App-Installationen, die vom Administrator initiiert werden, brauchen Sie keine Lizenzen
zuzuweisen. Wenn Sie eine App wie in App aus Managed Google Play installieren (Seite
349) beschrieben installieren, wird eine Lizenz aus Ihrem Lizenzpool automatisch den jeweiligen Benutzern zugewiesen.
• Für kostenlose Apps, die Sie in Managed Google Play genehmigt haben, brauchen Sie keine Lizenzen zuzuweisen. Kostenlose Apps stehen automatisch allen Ihren Benutzern zur
Verfügung, sobald Sie die Liste Ihrer Apps von Google nach Sophos Mobile synchronisiert haben.
19.11.8 Layout von Managed Google Play
Sie können den Ort festlegen, wo verwaltete Google Play Apps in der App „Google Play Store“ der
Benutzer angezeigt wird.
Die konfigurierbaren Layout-Elemente sind Seiten und Kategorien.
• Seiten sind benannte, vertikal scrollbare Ansichten. Seiten und Seitennamen sind von Sophos
Mobile vordefiniert.
• Kategorien sind benannte, horizontal scrollbare Unterabschnitte einer von Ihnen definierten Seite.
Google bezeichnet diese Kategorien auch als Cluster.
• Jede Kategorie gehört zu einer bestimmten Seite und jede App gehört zu einer bestimmten
Kategorie.
• Seiten, auf denen sich keine App befindet, werden nicht angezeigt.
• Sie können maximal 30 Kategorien pro Seite und 100 Apps pro Kategorie konfigurieren.
Für jede App definieren Sie die Seite und optional die Kategorie, in der die App in Managed Google
Play auf den Geräten angezeigt wird. Standardmäßig werden Apps auf der Seite Sonstiges angezeigt.
Sie konfigurieren das Layout von Google Play for Work auf der Seite Genehmigte App bearbeiten.
Siehe App aus Managed Google Play bearbeiten (Seite 347).
19.11.9 Konfigurierbare Apps
Eine App aus Managed Google Play kann eine verwaltete Konfiguration anbieten. Diese Funktion wird vom jeweiligen Entwickler der App bereitgestellt und erlaubt Ihnen, benutzerdefinierte
Einstellungen für die App zu konfigurieren.
Wenn die App eine verwaltete Konfiguration unterstützt, wird in Managed Google Play zu der App ein Hinweis Diese App bietet eine verwaltete Konfiguration angezeigt.
Sie konfigurieren die Einstellungen der App auf der Seite Genehmigte App bearbeiten. Siehe
App aus Managed Google Play bearbeiten
(Seite 347).
19.11.10 Private und selbst gehostete Apps
Bei Android Enterprise müssen alle Apps, die Sie Ihren Benutzern zur Verfügung stehen wollen,
über Managed Google Play bereitgestellt werden.
Copyright © Sophos Limited 351
Sophos Mobile
• Öffentliche Apps sind Apps, die allen Benutzer mit einem Managed Google Account zur
Verfügung stehen.
• Private Apps sind Apps, die Sie selbst entwickelt haben und die nur den Benutzern in Ihrer
Managed Google Domain zur Verfügung stehen.
• Selbst gehostete Apps sind private Apps, deren Paketdatei (d.h. die APK-Datei) auf einem Server
Ihres Unternehmens liegt anstatt auf dem Google-Server. Allerdings müssen bei selbst gehosteten
Apps die Store-Metadaten der App zu Google hochgeladen werden, damit die App über Managed
Google Play bereitgestellt werden kann.
Informationen zu privaten Apps finden Sie auf der Webseite Android in the Enterprise (externer
Link).
352 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
20 Intune App-Schutz
Intune ist ein Microsoft-Dienst für die Verwaltung mobiler Geräte und Apps. Mit Intune App-Schutz können Sie Einschränkungen für die App-Nutzung festlegen und diese Ihren Benutzern zuweisen.
Da Intune App-Schutz auf der Benutzer-Identität basiert und für den Schutz Ihrer
Unternehmensdaten keine Geräteverwaltung erfordert, eignet es sich für BYOD-Programme (Bring
Your Own Device).
Sie können Ihre Intune-App-Schutz-Richtlinien in Sophos Mobile Admin verwalten.
Eigenschaften und Anforderungen
• Geräte müssen nicht bei Sophos Mobile registriert werden.
• Intune-App-Schutz-Richtlinien können auf Office-365-Apps angewendet werden und auf andere
Apps, in denen das Intune App SDK integriert ist.
• Richtlinien werden nur angewendet, wenn sich ein Benutzer an der App mit seinem
Unternehmenskonto anmeldet. Wenn sich ein Benutzer mit seinem privaten Konto anmeldet, gelten keine Nutzungsbeschränkungen.
• Sie müssen ein Abonnement für „Azure Active Directory (AD) Premium“ haben.
• Den Azure-AD-Konten der Benutzer muss eine Intune-Lizenz zugewiesen sein.
• Um Richtlinien auf die App Microsoft Outlook anzuwenden, muss den Azure-AD-Konten der
Benutzer ein E-Mail-Konto und eine Lizenz für Office 365 Exchange Online zugewiesen sein.
• Um Richtlinien auf die Apps Microsoft Word, Excel und PowerPoint anzuwenden, muss den Azure-
AD-Konten der Benutzer eine Lizenz vom Typ Office 365 Business oder Enterprise zugewiesen sein.
Verwandte Informationen
Microsoft-Intune-Dokumentation (externer Link)
Microsoft-Intune-Apps (externer Link)
20.1 Integration mit Microsoft Intune einrichten
Damit Sie in Sophos Mobile Admin Intune-App-Schutz-Richtlinien verwalten können, müssen Sie
Sophos Mobile als Microsoft-Azure-Anwendung registrieren. Wir empfehlen Ihnen, den Microsoft-
Azure-Registrierung zu verwenden.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Microsoft Azure.
2. Klicken Sie auf Microsoft-Azure-Registrierungsassistent.
Der Assistent leitet Sie durch den Registrierungsvorgang im Microsoft-Azure-Portal und in Sophos
Mobile Admin: a) Erstellen Sie im Microsoft-Azure-Portal eine Anwendung für Sophos Mobile.
b) Geben Sie in Sophos Mobile die Anwendungs-ID ein.
c) Laden Sie das Server-Zertifikat für Sophos Mobile in Ihre Anwendung hoch.
Copyright © Sophos Limited 353
Sophos Mobile d) Gewähren Sie der Anwendung die erforderlichen Berechtigungen.
Der Assistent enthält auch eine Seite für die Konfiguration der Funktion „föderierte
Authentifizierung“. Führen Sie die Schritte auf dieser Seite nur durch, wenn Sie anstelle interner oder externer Benutzerverwaltung die föderierte Authentifizierung mit Azure Active Directory verwenden wollen. Siehe
(Seite 98).
Nach Abschluss der Registrierung gibt es in der Menüleiste von Sophos Mobile Admin einen neuen
Eintrag Profile, Richtlinien > Intune App-Schutz.
20.2 Intune-App-Schutz-Richtlinie erstellen
Mit einer Intune-App-Schutz-Richtlinie schränken Sie in Abhängigkeit von der Benutzer-Identität den
Zugriff auf Daten ein. Die Einschränkungen gelten nur, wenn die App in einem beruflichen Kontext verwendet wird, d.h., wenn ein zugewiesener Benutzer die App mit seinem Unternehmenskonto verwendet.
Sie müssen separate Richtlinien für Android- und iOS-Apps erstellen.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Profile, Richtlinien > Intune App-
Schutz.
2. Bestätigen Sie den Hinweis zur Weiterleitung auf eine Microsoft-Seite und melden Sie sich dort mit
Ihrem Administratorkonto für Microsoft Azure an.
Dieser Schritt ist nicht notwendig, wenn Sie sich in der aktuellen Sitzung von Sophos Mobile Admin bereits bei Microsoft Azure angemeldet haben.
3. Klicken Sie in Sophos Mobile Admin auf der Seite Richtlinien auf Hinzufügen und anschließend auf Android-Richtlinie oder iOS-Richtlinie.
4. Geben Sie auf der Seite Richtlinie bearbeiten die erforderlichen Einstellungen ein.
Siehe
Einstellungen für Intune-App-Schutz-Richtlinien (Android) (Seite 355) und
Intune-App-Schutz-Richtlinien (iOS) (Seite 360).
5. Klicken Sie auf Speichern.
Die Richtlinie können Sie im Microsoft-Azure-Portal sehen. Möglicherweise müssen Sie sich erneut am Portal anmelden, um die angezeigten Informationen zu aktualisieren.
Nachdem Sie eine Intune-App-Schutz-Richtlinie erstellt haben, weisen Sie ihr Apps und Benutzer zu.
Siehe Apps einer Intune-App-Schutz-Richtlinie zuweisen (Seite 354) und
App-Schutz-Richtlinie zuweisen (Seite 355).
20.3 Apps einer Intune-App-Schutz-Richtlinie zuweisen
Eine Intune-App-Schutz-Richtlinie wird nur auf Apps angewendet, die Sie der Richtlinie zuweisen.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Profile, Richtlinien > Intune App-
Schutz.
2. Bestätigen Sie den Hinweis zur Weiterleitung auf eine Microsoft-Seite und melden Sie sich dort mit
Ihrem Administratorkonto für Microsoft Azure an.
Dieser Schritt ist nicht notwendig, wenn Sie sich in der aktuellen Sitzung von Sophos Mobile Admin bereits bei Microsoft Azure angemeldet haben.
3. Klicken Sie in Sophos Mobile Admin auf der Seite Richtlinien auf das blaue Dreieck neben der
Richtlinie, der Sie Apps zuweisen wollen, und anschließend auf Apps zuweisen.
354 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
4. Wählen Sie die Apps aus, die Sie der Richtlinie zuweisen wollen.
Die Liste enthält alle Android- bzw. iOS-Apps, die Sie im Microsoft-Azure-Portal Ihrem Microsoft-
Intune-Konto hinzugefügt haben.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Die App-Zuweisung können Sie im Microsoft-Azure-Portal sehen. Möglicherweise müssen Sie sich erneut am Portal anmelden, um die angezeigten Informationen zu aktualisieren.
20.4 Benutzer einer Intune-App-Schutz-Richtlinie zuweisen
Eine Intune-App-Schutz-Richtlinie wird nur auf eine App angewendet, wenn diese von einem zugewiesenen Benutzer verwendet wird. Sie weisen Benutzer nicht einzeln zu, sondern über
Sicherheitsgruppen aus Azure Active Directory (AD).
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter KONFIGURATION auf Profile, Richtlinien > Intune App-
Schutz.
2. Bestätigen Sie den Hinweis zur Weiterleitung auf eine Microsoft-Seite und melden Sie sich dort mit
Ihrem Administratorkonto für Microsoft Azure an.
Dieser Schritt ist nicht notwendig, wenn Sie sich in der aktuellen Sitzung von Sophos Mobile Admin bereits bei Microsoft Azure angemeldet haben.
3. Klicken Sie in Sophos Mobile Admin auf der Seite Richtlinien auf das blaue Dreieck neben der
Richtlinie, der Sie Benutzer zuweisen wollen, und anschließend auf Benutzergruppen zuweisen.
4. Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren Azure-AD-Sicherheitsgruppen die Gruppen aus, die Sie einschließen oder ausschließen wollen:
• Einschließen: Die Richtlinie gilt für Mitglieder dieser Gruppe.
• Ausschließen: Die Richtlinie gilt nicht für Mitglieder dieser Gruppe, auch dann nicht, wenn diese Mitglied einer Einschließen-Gruppe sind.
• Nicht zugewiesen: Die Richtlinie gilt nicht für Mitglieder dieser Gruppe, es sei denn, diese sind auch Mitglied einer Einschließen-Gruppe.
5. Klicken Sie auf Speichern.
Die Benutzerzuweisung können Sie im Microsoft-Azure-Portal sehen. Möglicherweise müssen Sie sich erneut am Portal anmelden, um die angezeigten Informationen zu aktualisieren.
Hinweis
Die Richtlinie gilt nur für Benutzer, deren Azure-AD-Konto eine Intune-Lizenz zugewiesen ist.
Andere Benutzer aus den ausgewählten Sicherheitsgruppen sind nicht betroffen.
20.5 Einstellungen für Intune-App-Schutz-
Richtlinien (Android)
Mit einer Richtlinie vom Typ Intune App-Schutz definieren Sie Einschränkungen für Apps, die mit
Intune verwaltet werden. Dieser Abschnitt beschreibt die verfügbaren Einstellungen für Android-Apps.
Copyright © Sophos Limited 355
Sophos Mobile
Allgemeine Einstellungen
Einstellung/Feld
Name
Beschreibung
Beschreibung
Der Name der Richtlinie.
Eine kurze Beschreibung der Richtlinie.
Datenverschiebung
Unter Datenverschiebung konfigurieren Sie Regeln für den Import und Export von Daten in die
(bzw. aus der) App.
Hinweis
Alle Einstellungen gelten für Daten, auf die ein Benutzer zugreift, wenn er mit seinem
Unternehmenskonto angemeldet ist.
Einstellung/Feld
Android-Sicherungen verhindern
App Übertragung von Daten an andere Apps erlauben
Beschreibung
Die App verwendet nicht den Android-
Datensicherungsdienst.
Geben Sie an, welche Apps Daten von dieser App empfangen können:
Richtlinienverwaltete Apps: Datenübertragung nur an Apps erlauben, die mit einer Intune-Richtlinie verwaltet werden.
Alle Apps: Transfer an alle Apps erlauben
Keine Apps: Keinen Transfer an andere Apps erlauben.
Hinweis
• Zu einigen Apps oder Diensten ist die
Datenübertragung möglicherweise immer erlaubt. Zu Details siehe in der Microsoft-Intune-
Dokumentation die Beschreibung zu Ausnahmen für
Datenübertragungen.
• Die Datenübertragung zu einer Android Instant App ist immer blockiert.
356 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
App Empfang von Daten aus anderen
Apps erlauben
Beschreibung
Geben Sie an, welche Apps Daten an diese App
übertragen können:
Richtlinienverwaltete Apps: Datenübertragung nur von Apps erlauben, die mit einer Intune-Richtlinie verwaltet werden.
Alle Apps: Transfer von allen Apps erlauben
Keine Apps: Keinen Transfer von anderen Apps erlauben.
Hinweis
• Von einigen Apps oder Diensten ist die
Datenübertragung möglicherweise immer erlaubt. Zu Details siehe in der Microsoft-Intune-
Dokumentation die Beschreibung zu Ausnahmen für
Datenübertragungen.
• Die Datenübertragung von einer Android Instant App ist immer blockiert.
„Speichern unter“ verhindern
Speicherorte
Beschränken von Ausschneiden,
Kopieren und Einfügen mit anderen
Apps
Anzeige von Web-Inhalten auf den
Managed Browser beschränken
App-Daten verschlüsseln
Die App-Funktion „Speichern unter“ ist deaktiviert.
Wenn „Speichern unter“ verhindern ausgewählt ist, wählen Sie die Speicherorte für Unternehmensdaten aus.
Benutzer können Daten an den ausgewählten Orten speichern. Andere Orte sind blockiert.
Geben Sie an, wann Ausschneide-, Kopier- und
Einfügeaktionen in dieser App erlaubt sind:
Blockiert: Ausschneide-, Kopier- und Einfügeaktionen zwischen dieser App und anderen Apps nicht zulassen.
Richtlinienverwaltete Apps: Nur Ausschneide-,
Kopier- und Einfügeaktionen zwischen dieser App und anderen mit einer Intune-Richtlinie verwalteten Apps zulassen.
Richtlinienverwaltete Apps mit Einfügen:
Ausschneiden oder Kopieren zwischen dieser App und anderen mit einer Intune-Richtlinie verwalteten Apps zulassen. Einfügen von Daten aus beliebigen Apps in diese App zulassen.
Alle Apps: Keine Einschränkungen für das
Ausschneiden, Kopieren und Einfügen in und aus dieser App.
Internet-Links in der App können nur mit dem Intune
Managed Browser geöffnet werden.
Daten werden mit einem von Intune festgelegten
Verschlüsselungsschema verschlüsselt.
Copyright © Sophos Limited 357
Sophos Mobile
Einstellung/Feld Beschreibung
Kontaktsynchronisierung deaktivieren Die App speichert keine Daten in der App Kontakte.
Drucken deaktivieren Die App-Funktion „Drucken“ ist deaktiviert.
Zugriff
Unter Zugriff konfigurieren Sie Regeln für den App-Zugriff, wenn sich Benutzer mit ihrem
Unternehmenskonto anmelden.
Einstellung/Feld
PIN für Zugriff anfordern
Beschreibung
Zum Starten der App ist eine PIN erforderlich.
Benutzer werden aufgefordert, eine PIN festzulegen, wenn sie sich zum ersten Mal mit ihrem
Unternehmenskonto an der App anmelden.
Hinweis
Alle von Intune verwalteten Android-Apps verwenden dieselbe PIN.
Anzahl der Versuche vor dem
Zurücksetzen der PIN
Einfache PIN verbieten
PIN-Länge
Fingerabdruck verbieten
Unternehmensanmeldeinformationen für Zugriff erforderlich
Ausführung verwalteter Apps auf gerooteten Geräten blockieren
Timeout für Zugriffsanforderungen
Die Anzahl fehlerhafter Anmeldeversuche, nach der die PIN zurückgesetzt wird.
Benutzer dürfen keine einfachen PIN-Sequenzen wie z.B. 1234 oder 1111 verwenden.
Die Mindestanzahl an Ziffern in der PIN-Sequenz.
Benutzer können keinen Fingerabdruck anstelle der
PIN verwenden, um sich zu authentisieren.
Benutzer müssen ihr Unternehmenskennwort anstelle einer PIN eingeben.
Diese Einstellung überschreibt die anderen PIN-
Anforderungen.
Auf gerooteten Geräten können Benutzer sich nicht mit ihrem Unternehmenskonto anmelden.
Zeit in Minuten nach dem Start der App, bevor die (in dieser Richtlinie festgelegten) Zugriffsanforderungen erneut überprüft werden.
Hinweis
Nachdem Benutzer einmal die PIN eingegeben haben, können sie innerhalb dieser Zeitspanne andere von
Intune verwaltete Apps verwenden, ohne die PIN erneut eingeben zu müssen.
358 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Offline-Toleranzperiode
Offline-Intervall, bevor App-Daten zurückgesetzt werden
Beschreibung
Zeit in Minuten, die ein Gerät offline sein darf, bevor die Zugriffsanforderungen der App erneut überprüft werden.
Nach Ablauf dieser Zeitspanne muss der Benutzer das
Gerät mit dem Netzwerk verbinden und sich erneut authentisieren.
Anzahl an Tagen, die ein Gerät offline sein darf, bevor der Benutzer das Gerät mit dem Netzwerk verbinden und sich erneut authentisieren muss.
Wenn die Authentifizierung fehlschlägt, werden die
Unternehmensdaten vom Gerät gelöscht.
Hinweis
Es werden auch Daten in der App Kontakte gelöscht, die aus der App Microsoft Outlook stammen.
Screenshots und Android-Assistent blockieren
Erforderliche Android-Mindestversion Die niedrigste für die Verwendung der App erforderliche Android-Version.
Lassen Sie das Feld leer, um keine Einschränkung zu konfigurieren.
Empfohlene Android-Mindestversion
Benutzer können keine Screenshots machen oder
Google Assistant verwenden.
Hierdurch wird auch die App-Voransicht in der Liste zuletzt verwendeter Apps maskiert.
Erforderliche App-Mindestversion
Die niedrigste für die Verwendung der App empfohlene
Android-Version.
Wenn das Gerät diese Anforderung nicht erfüllt, erhält der Benutzer einen Hinweis, den er aber ignorieren kann.
Lassen Sie das Feld leer, um keine Einschränkung zu konfigurieren.
Die niedrigste für die Verwendung der App erforderliche App-Version.
Lassen Sie das Feld leer, um keine Einschränkung zu konfigurieren.
Empfohlene App-Mindestversion Die niedrigste für die Verwendung der App empfohlene
App-Version.
Wenn die App diese Anforderung nicht erfüllt, erhält der Benutzer einen Hinweis, den er aber ignorieren kann.
Lassen Sie das Feld leer, um keine Einschränkung zu konfigurieren.
Copyright © Sophos Limited 359
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Erforderliche Android-
Sicherheitspatch-Mindestversion
Empfohlene Android-
Sicherheitspatch-Mindestversion
Beschreibung
Die niedrigste für die Verwendung der App erforderliche Android-Sicherheitspatch-Ebene.
Geben Sie das Sicherheitspatch-Datum im Format
JJJJ-MM-TT ein.
Lassen Sie das Feld leer, um keine Einschränkung zu konfigurieren.
Die niedrigste für die Verwendung der App empfohlene
Android-Sicherheitspatch-Ebene.
Geben Sie das Sicherheitspatch-Datum im Format
JJJJ-MM-TT ein.
Wenn das Gerät diese Anforderung nicht erfüllt, erhält der Benutzer einen Hinweis, den er aber ignorieren kann.
Lassen Sie das Feld leer, um keine Einschränkung zu konfigurieren.
20.6 Einstellungen für Intune-App-Schutz-
Richtlinien (iOS)
Mit einer Richtlinie vom Typ Intune App-Schutz definieren Sie Einschränkungen für Apps, die mit
Intune verwaltet werden. Dieser Abschnitt beschreibt die verfügbaren Einstellungen für iOS-Apps.
Allgemeine Einstellungen
Einstellung/Feld
Name
Beschreibung
Beschreibung
Der Name der Richtlinie.
Eine kurze Beschreibung der Richtlinie.
Datenverschiebung
Unter Datenverschiebung konfigurieren Sie Regeln für den Import und Export von Daten in die
(bzw. aus der) App.
Hinweis
Alle Einstellungen gelten für Daten, auf die ein Benutzer zugreift, wenn er mit seinem
Unternehmenskonto angemeldet ist.
360 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld iTunes- und iCloud-Sicherungen verhindern
App Übertragung von Daten an andere Apps erlauben
Beschreibung
Die App sichert keine Daten in iTunes oder iCloud.
Geben Sie an, welche Apps Daten von dieser App empfangen können:
Richtlinienverwaltete Apps: Datenübertragung nur an Apps erlauben, die mit einer Intune-Richtlinie verwaltet werden.
Alle Apps: Transfer an alle Apps erlauben
Keine Apps: Keinen Transfer an andere Apps erlauben.
Hinweis
• Zu einigen Apps oder Diensten ist die
Datenübertragung möglicherweise immer erlaubt. Zu Details siehe in der Microsoft-Intune-
Dokumentation die Beschreibung zu Ausnahmen für
Datenübertragungen.
• Richtlinienverwaltete Apps und Keine Apps blockieren auch die Siri-Suche in der App.
App Empfang von Daten aus anderen
Apps erlauben
Geben Sie an, welche Apps Daten an diese App
übertragen können:
Richtlinienverwaltete Apps: Datenübertragung nur von Apps erlauben, die mit einer Intune-Richtlinie verwaltet werden.
Alle Apps: Transfer von allen Apps erlauben
Keine Apps: Keinen Transfer von anderen Apps erlauben.
Hinweis
• Von einigen Apps oder Diensten ist die
Datenübertragung möglicherweise immer erlaubt. Zu Details siehe in der Microsoft-Intune-
Dokumentation die Beschreibung zu Ausnahmen für
Datenübertragungen.
• Einige Apps ignorieren diese Einstellung und erlauben sämtliche eingehenden Daten.
„Speichern unter“ verhindern
Speicherorte
Die App-Funktion „Speichern unter“ ist deaktiviert.
Wenn „Speichern unter“ verhindern ausgewählt ist, wählen Sie die Speicherorte für Unternehmensdaten aus.
Benutzer können Daten an den ausgewählten Orten speichern. Andere Orte sind blockiert.
Copyright © Sophos Limited 361
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Beschränken von Ausschneiden,
Kopieren und Einfügen mit anderen
Apps
Anzeige von Web-Inhalten auf den
Managed Browser beschränken
App-Daten verschlüsseln
Beschreibung
Geben Sie an, wann Ausschneide-, Kopier- und
Einfügeaktionen in dieser App erlaubt sind:
Blockiert: Ausschneide-, Kopier- und Einfügeaktionen zwischen dieser App und anderen Apps nicht zulassen.
Richtlinienverwaltete Apps: Nur Ausschneide-,
Kopier- und Einfügeaktionen zwischen dieser App und anderen mit einer Intune-Richtlinie verwalteten Apps zulassen.
Richtlinienverwaltete Apps mit Einfügen:
Ausschneiden oder Kopieren zwischen dieser App und anderen mit einer Intune-Richtlinie verwalteten Apps zulassen. Einfügen von Daten aus beliebigen Apps in diese App zulassen.
Alle Apps: Keine Einschränkungen für das
Ausschneiden, Kopieren und Einfügen in und aus dieser App.
Internet-Links in der App können nur mit dem Intune
Managed Browser geöffnet werden.
Wählen Sie aus, wie Daten verschlüsselt werden.
Daten werden mit dem von iOS festgelegten Geräte-
Verschlüsselungsschema verschlüsselt.
Wenn das Gerät gesperrt ist: App-Daten werden verschlüsselt, solange das Gerät gesperrt ist.
Wenn das Gerät gesperrt ist und Dateien geöffnet
sind: App-Daten werden verschlüsselt, solange das
Gerät gesperrt ist, mit Ausnahme von Dateien, die in der App geöffnet sind.
Nach Geräteneustart: App-Daten werden verschlüsselt, wenn das Gerät neu gestartet wird, und solange, bis das Gerät zum ersten Mal entsperrt wird.
Geräteeinstellungen verwenden: App-Daten werden basierend auf den Geräteeinstellungen verschlüsselt.
Kontaktsynchronisierung deaktivieren Die App speichert keine Daten in der App Kontakte.
Drucken deaktivieren Die App-Funktion „Drucken“ ist deaktiviert.
Zugriff
Unter Zugriff konfigurieren Sie Regeln für den App-Zugriff, wenn sich Benutzer mit ihrem
Unternehmenskonto anmelden.
362 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
PIN für Zugriff anfordern
Kennworttyp
Beschreibung
Zum Starten der App ist eine PIN erforderlich.
Benutzer werden aufgefordert, eine PIN festzulegen, wenn sie sich zum ersten Mal mit ihrem
Unternehmenskonto an der App anmelden.
Hinweis
Alle von Intune verwalteten iOS-Apps desselben
Herausgebers verwenden dieselbe PIN.
Die Art der PIN, die Benutzer definieren müssen:
Numerisch: PIN darf nur Ziffern enthalten.
Kennung: PIN muss mindestens einen Buchstaben, ein Sonderzeichen oder ein Symbol enthalten, wie sie auf einer englischen iOS-Tastatur enthalten sind.
Hinweis
Kennung wird von einigen Apps nicht unterstützt.
Anzahl der Versuche vor dem
Zurücksetzen der PIN
Einfache PIN verbieten
PIN-Länge
Fingerabdruck verbieten
Gesichtserkennung verbieten
Unternehmensanmeldeinformationen für Zugriff erforderlich
Ausführung verwalteter Apps auf
Geräten mit Jailbreak blockieren
Die Anzahl fehlerhafter Anmeldeversuche, nach der die PIN zurückgesetzt wird.
Benutzer dürfen keine einfachen PIN-Sequenzen wie z.B. 1234 oder 1111 verwenden.
Wenn für Kennworttyp der Wert Kennung ausgewählt ist, muss die PIN mindestens sowohl eine
Ziffer, einen Buchstaben als auch ein Sonderzeichen oder Symbol enthalten.
Die Mindestanzahl an Zeichen in der PIN-Sequenz.
Benutzer können nicht Touch ID anstelle der PIN verwenden, um sich zu authentisieren.
Benutzer können nicht Face ID anstelle der PIN verwenden, um sich zu authentisieren.
Benutzer müssen ihr Unternehmenskennwort anstelle einer PIN eingeben.
Diese Einstellung überschreibt die anderen PIN-
Anforderungen.
Auf Geräten mit Jailbreak können Benutzer sich nicht mit ihrem Unternehmenskonto anmelden.
Copyright © Sophos Limited 363
Sophos Mobile
Einstellung/Feld
Timeout für Zugriffsanforderungen
Offline-Toleranzperiode
Offline-Intervall, bevor App-Daten zurückgesetzt werden
Erforderliche iOS-Mindestversion
Empfohlene iOS-Mindestversion
Erforderliche App-Mindestversion
Beschreibung
Zeit in Minuten nach dem Start der App, bevor die (in dieser Richtlinie festgelegten) Zugriffsanforderungen erneut überprüft werden.
Hinweis
Nachdem Benutzer einmal die PIN eingegeben haben, können sie innerhalb dieser Zeitspanne andere von Intune verwaltete Apps desselben Herausgebers verwenden, ohne die PIN erneut eingeben zu müssen.
Zeit in Minuten, die ein Gerät offline sein darf, bevor die Zugriffsanforderungen der App erneut überprüft werden.
Nach Ablauf dieser Zeitspanne muss der Benutzer das
Gerät mit dem Netzwerk verbinden und sich erneut authentisieren.
Anzahl an Tagen, die ein Gerät offline sein darf, bevor der Benutzer das Gerät mit dem Netzwerk verbinden und sich erneut authentisieren muss.
Wenn die Authentifizierung fehlschlägt, werden die
Unternehmensdaten vom Gerät gelöscht.
Hinweis
Es werden auch Daten in der App Kontakte gelöscht, die aus der App Microsoft Outlook stammen.
Die niedrigste für die Verwendung der App erforderliche iOS-Version.
Lassen Sie das Feld leer, um keine Einschränkung zu konfigurieren.
Die niedrigste für die Verwendung der App empfohlene iOS-Version.
Wenn das Gerät diese Anforderung nicht erfüllt, erhält der Benutzer einen Hinweis, den er aber ignorieren kann.
Lassen Sie das Feld leer, um keine Einschränkung zu konfigurieren.
Die niedrigste für die Verwendung der App erforderliche App-Version.
Lassen Sie das Feld leer, um keine Einschränkung zu konfigurieren.
364 Copyright © Sophos Limited
Einstellung/Feld
Empfohlene App-Mindestversion
Erforderliche Mindestversion des „SDK für Intune-App-Schutz-
Richtlinien“
Sophos Mobile
Beschreibung
Die niedrigste für die Verwendung der App empfohlene
App-Version.
Wenn die App diese Anforderung nicht erfüllt, erhält der Benutzer einen Hinweis, den er aber ignorieren kann.
Lassen Sie das Feld leer, um keine Einschränkung zu konfigurieren.
Die niedrigste für die Verwendung der App erforderliche Version des SDK für Intune-App-Schutz-
Richtlinien.
Lassen Sie das Feld leer, um keine Einschränkung zu konfigurieren.
Copyright © Sophos Limited 365
Sophos Mobile
366
21 Sophos Mobile Security verwalten
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Sophos Mobile Security ist eine Sicherheits-App für Android- und iOS-Geräte. Sie können die App auf Geräten verwalten, die bei Sophos Mobile registriert sind.
Sie können Sophos Mobile Security auch auf Geräten verwalten, die bei einer Fremd-EMM-Software registriert sind. Die Fremd-EMM-Software muss benutzerdefinierte App-Einstellungen unterstützen.
Siehe Die Integration mit Fremd-EMM-Software konfigurieren
(Seite 368).
Wenn Sophos Mobile Security von Sophos Mobile verwaltet wird, können Sie in Sophos Mobile
Admin folgende Aufgaben ausführen:
• Einstellungen für die App Sophos Mobile Security zentral und ferngesteuert konfigurieren. Siehe
Konfigurationen für Mobile-Security-Richtlinien (Android)
(Seite 174) und Konfigurationen für
Mobile-Security-Richtlinien (iOS) (Seite 229).
• Eine Compliance-Richtlinie zuweisen, um sicherstellen, dass die App Sophos Mobile Security
installiert ist und in festgelegten Intervallen Scans durchführt. Siehe Compliance-Regeln für
Sophos Mobile Security (Seite 366).
• Für Android: Gerätescans ausführen und die Ergebnisse betrachten. Siehe
(Seite
63).
21.1 Compliance-Regeln für Sophos Mobile
Security
Dieser Abschnitt beschreibt die Compliance-Regeln, die Sie für die einzelnen Plattformen auswählen können.
Regel
Status „Verwaltet“ erforderlich
Root-Zugriff erlaubt
Jailbreak erlauben
Minimale OS-Version
Maximale OS-Version
Beschreibung
Legen Sie fest, welche Aktionen ausgeführt werden, wenn ein Gerät nicht mehr den Status „Verwaltet“ hat.
Plattformen
Android iOS
Android Wählen Sie aus, ob gerootete Geräte zulässig sind.
Wählen Sie aus, ob Geräte mit
Jailbreak zulässig sind.
Wählen Sie die mindestens erforderliche Betriebssystemversion aus.
Wählen Sie die neueste erlaubte
Betriebssystemversion aus.
iOS
Android iOS
Android iOS
Copyright © Sophos Limited
Regel
Maximaler Abstand von SMSec-
Synchronisierungen
Maximaler Abstand von SMSec-
Scans
Ablehnung von SMSec-
Berechtigungen erlaubt
Malware-Apps erlaubt
Verdächtige Apps erlaubt
PUAs erlaubt
Sophos Mobile
Beschreibung
Geben Sie das maximale
Intervall zwischen
Synchronisierungsvorgängen für
Geräte an.
Geben Sie den maximalen
Zeitabstand zwischen Malware-Scans an, die von der App „Sophos Mobile
Security“ auf dem Gerät ausgeführt werden.
Plattformen
Android iOS
Android
Sophos Mobile Security benötigt auf dem Gerät bestimmte
Berechtigungen, um korrekt zu funktionieren. Der Benutzer muss diese Berechtigungen bei der App-
Installation gewähren.
Wählen Sie aus, ob die Verweigerung der benötigten Berechtigungen ein
Compliance-Verstoß ist.
Wählen Sie aus, ob von Sophos
Mobile Security entdeckte Malware-
Apps erlaubt sind.
Android
Android
Wählen Sie aus, ob von Sophos
Mobile Security entdeckte verdächtige
Apps erlaubt sind.
Android
Wählen Sie aus, ob von Sophos
Mobile Security entdeckte potentiell unerwünschte Apps (PUAs) erlaubt sind.
Android
Copyright © Sophos Limited 367
Sophos Mobile
22 Die Integration mit Fremd-EMM-
Software konfigurieren
Sie können die App Sophos Mobile Security auf Geräten verwalten, die bei einer Fremd-EMM-
Software registriert sind. Hierfür müssen Sie sowohl die Fremd-EMM-Software als auch Sophos Mobile konfigurieren.
In der Fremd-EMM-Software müssen Sie eine benutzerdefinierte App-Konfiguration für Sophos
Mobile Security erstellen. Wenn die Fremd-EMM-Software die App installiert, registriert sich diese automatisch bei Sophos Mobile.
Hinweis
Android-Geräte müssen bei der Fremd-EMM-Software im Android-Enterprise-Modus registriert sein.
Führen Sie folgende Schritte in Sophos Mobile Admin aus:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab Fremd-EMM.
2. Klicken Sie auf Verbindungscode erzeugen.
Der Code enthält die von Sophos Mobile Security benötigten Informationen für die Registrierung bei Sophos Mobile.
3. Konfigurieren Sie folgende Einstellungen:
Option
Besitzer
Beschreibung
Der Eigentumstyp (Firmengerät oder Privat) der Geräte, die Sie bei Ihrer Fremd-EMM-
Software registrieren.
Gerätegruppe Die Gerätegruppe aus Sophos Mobile, der die
Geräte zugewiesen werden.
Mobile-Security-Richtlinie (Android) Optional: Die Richtlinie aus Sophos Mobile für
Sophos Mobile Security auf Android-Geräten.
Mobile-Security-Richtlinie (iOS) Optional: Die Richtlinie aus Sophos Mobile für Sophos Mobile Security auf iPhones und iPads.
4. Klicken Sie auf Speichern.
5. Klicken Sie neben Verbindungscode auf Kopieren, um den Wert in die Zwischenablage zu kopieren.
Sie benötigen den Verbindungscode für die Konfiguration der Fremd-EMM-Software.
Führen Sie folgende Schritte in der Fremd-EMM-Software aus:
6. Erstellen Sie eine App-Konfiguration für Sophos Mobile Security.
7. Fügen Sie der App-Konfiguration folgende benutzerdefinierte Einstellungen hinzu:
368 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Parameter-Name smcData deviceId deviceName email
Parameter-Wert
Der aus Sophos Mobile kopierte Verbindungscode.
Die von der Fremd-EMM-Software verwendete eindeutige Geräte-ID
Anhand dieses Wertes wird das in Sophos Mobile erstellte Gerät mit dem Gerät in der Fremd-EMM-Software verknüpft.
Optional: Der von der Fremd-EMM-Software verwendete Gerätename.
Optional: Die E-Mail-Adresse des Benutzers, den Sie dem Gerät in
Sophos Mobile zuweisen wollen.
Für Details zur Konfiguration einer benutzerdefinierten App-Konfiguration lesen Sie die
Dokumentation der Fremd-EMM-Software.
Tipp
Verwenden Sie für die Geräte- und Benutzerangaben Platzhalter, falls dies von Ihrer Fremd-
EMM-Software unterstützt wird.
8. Installieren Sie mit der Fremd-EMM-Software die App Sophos Mobile Security.
Beim ersten App-Start nach der Installation registriert sich Sophos Mobile Security bei Sophos Mobile.
Sie können die App in Sophos Mobile Admin auf der Seite Geräte verwalten.
Falls erforderlich, können Sie den Verbindungscode zurückziehen, um zukünftige App-Registrierungen zu verhindern. Dies hat keine Auswirkungen auf Sophos-Mobile-Security-Apps, die bereits bei Ihrem
Sophos Mobile Server registriert sind.
Copyright © Sophos Limited 369
Sophos Mobile
23 Administratoren erstellen
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf EinrichtungAdministratoren, um die
Seite Administratoren anzeigen zu öffnen, und anschließend auf Administrator erstellen.
2. Konfigurieren Sie auf der Seite Administrator bearbeiten die Kontodaten für den Administrator.
• Wenn Externes LDAP-Verzeichnis als Benutzerverzeichnis für den Kunden ausgewählt ist, können Sie auf Benutzer mittels LDAP nachschlagen klicken, um einen bestehendes LDAP-
Konto auszuwählen.
• Wenn Sie kein externes Benutzerverzeichnis verwenden, geben Sie die relevanten
Informationen für Anmeldename, Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Kennwort ein.
Das Kennwort, das Sie festlegen, kann nur einmal verwendet werden. Der Administrator muss das
Kennwort bei der ersten Anmeldung ändern.
Hinweis
Das Feld Anmeldename darf nur Buchstaben (Lateinisches Alphabet), Ziffern, Leerzeichen, oder die Zeichen \!._-# enthalten.
3. Wählen Sie aus der Liste Rolle eine der vorhandenen Rollen aus.
Über die Rolle werden die Zugriffsrechte des neuen Administrators in Sophos Mobile definiert.
Siehe
(Seite 5).
4. Klicken Sie auf Speichern, um das Administrator-Konto anzulegen.
Der neue Administrator wird angelegt und auf der Seite Administratoren anzeigen angezeigt. Geben
Sie die Anmeldeinformationen (Benutzer, Kunde und Einmal-Kennwort) an den neuen Benutzer weiter. Der neue Benutzer kann sich an Sophos Mobile Admin anmelden und wird zum Ändern seines
Kennworts aufgefordert.
370 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
24 Nachrichten an Geräte senden
Hinweis
Dieser Abschnitt gilt nicht für Windows-Computer und Windows-IoT-Geräte.
Sie können eine selbstdefinierte Nachricht an verwaltete Geräte senden.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter VERWALTUNG auf Geräte.
Die Seite Geräte wird angezeigt.
2. Wählen Sie ein oder mehrere Geräte aus, klicken Sie auf Aktionen und anschließend auf
Nachricht senden.
3. Geben Sie im Dialogfeld Mitteilungstext eingeben die gewünschte Mitteilung ein.
Die Nachricht kann bis zu 500 Zeichen enthalten.
4. Klicken Sie auf Fertigstellen.
Copyright © Sophos Limited 371
Sophos Mobile
25 Sophos-Container
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Der Sophos-Container ist ein logischer Bereich auf einem Gerät, in dem die Apps Sophos Secure
Workspace, Sophos Secure Email und Sophos Mobile Security installiert sind, wenn sie von Sophos
Mobile verwaltet werden.
Der Sophos-Container ist auf folgenden Plattformen verfügbar:
• Android
• iOS
25.1 Sophos-Container-Registrierung konfigurieren
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Damit Geräte unter Verwendung des Registrierungstyps Sophos-Container bei Sophos Mobile registriert werden können, müssen Sie die folgenden Schritte durchführen. Führen Sie dies für alle
Plattformen (Android, iOS) durch, für welche Sie die Sophos-Container-Registrierung einsetzen wollen.
1. Erstellen Sie eine Container-Richtlinie. Siehe
Konfigurationen für Sophos-Container-Richtlinien
Konfigurationen für Sophos-Container-Richtlinien (iOS) (Seite 217).
2. Verwenden Sie diese Container-Richtlinie in einem Auftragspaket.
Das Auftragspaket muss mindestens einen Auftrag Sophos-Container registrieren und einen
Auftrag Profil installieren enthalten. Siehe Auftragspakete erstellen (Seite 296).
3. Verwenden Sie dieses Auftragspaket als Einrichtungspaket für die Registrierung im Self Service
Portal:
In den Einstellungen für das Self Service Portal wählen Sie auf dem Tab Gruppeneinstellungen dieses Auftragspaket im Feld Einrichtungspaket - Firmengeräte oder Einrichtungspaket -
Privatgeräte aus. Siehe
Einstellungen für das Self Service Portal konfigurieren
(Seite 30).
25.2 Die Mobile Advanced Lizenz
Wenn Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced aktivieren, können Sie folgende zusätzlichen
Funktionen verwenden:
•
Die Apps Sophos Secure Workspace und Secure Email verwalten. Siehe Sophos-Container-
• Die App Sophos Mobile Security auf Android-Geräten verwalten. Siehe
Sophos Mobile Security verwalten
(Seite 366).
Nachdem Sie Ihren Lizenzschlüssel erhalten haben, müssen Sie die Lizenz aktivieren.
372 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
Eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced für Sophos Mobile on Premise aktivieren
Für Sophos Mobile on Premise werden die Lizenzen vom Superadministrator in der
Kundenverwaltung verwaltet. Weitere Informationen finden Sie im Dokument Sophos Mobile
Superadministrator-Anleitung (englisch) .
Eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced für Sophos Mobile as a Service aktivieren
Gehen Sie in Sophos Mobile Admin zu Einrichtung > Sophos-Einrichtung > Lizenz und geben Sie im Feld Advanced-Lizenzschlüssel Ihren Lizenzschlüssel ein.
25.3 Sophos-Container-Apps verwalten
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Für eine bessere Trennung der Daten auf den mit Sophos Mobile verwalteten Geräten stehen die
Sophos-Container-Apps Sophos Secure Email und Sophos Secure Workspace zur Verfügung:
• Sophos Secure Email ist eine App für Geräte mit Android oder iOS, die einen sicheren Container zur Verwaltung Ihrer E-Mails, Ihres Kalenders und Ihrer Kontakte bereitstellt.
• Sophos Secure Workspace ist eine App für Geräte mit Android oder iOS, die es Benutzern erlaubt, auf verschlüsselte Dateien zuzugreifen, die in der Cloud gespeichert sind. Dateien können nahtlos entschlüsselt und angezeigt werden. Verschlüsselte Dateien können von anderen Apps übergeben und zu einem der unterstützten Cloud-Speicheranbieter hochgeladen werden. Alternativ können die Dokumente lokal innerhalb der App gespeichert werden.
Mit Sophos Secure Workspace können Sie mit SafeGuard Cloud Storage oder SafeGuard
Data Exchange verschlüsselte Dateien lesen. SafeGuard Cloud Storage und SafeGuard
Data Exchange sind Module von SafeGuard Enterprise oder einer der verschiedenen
Produkteditionen. Mit diesen Modulen lassen sich Dateien mit einem lokalen Schlüssel verschlüsseln. Diese lokalen Schlüssel werden aus einer Passphrase abgeleitet, die von einem Benutzer eingegeben wird. Sie können eine Datei nur dann entschlüsseln, wenn Sie die
Passphrase kennen, mit der die Datei verschlüsselt wurde.
Durch den Sophos-Container wird folgendes verwaltet:
• Zentral festgelegte Kennwort-Regeln
• Kennwort-Regeln für alle Container-Apps
• Single-Sign-On für alle Container-Apps
• Dokumenteinstellungen für Sophos Secure Workspace
• Browser-Einstellungen für Sophos Secure Workspace
• Einstellungen für Sophos Secure Email
So verwalten Sie die Sophos-Apps mit Sophos Mobile:
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Sophos Mobile
• Sie können die Einstellungen für die Sophos-Container-Apps auf allen verwalteten Geräten zentral und ferngesteuert in Sophos Mobile konfigurieren. Siehe
Konfigurationen für Sophos-Container-
(Seite 162) und
Konfigurationen für Sophos-Container-Richtlinien (iOS)
(Seite
217).
• Mit Compliance-Richtlinien können Sie sicherstellen, dass die Sophos-Container-Apps auf den
Geräten installiert sind.
• Sie können die sichere Verteilung von Dokumenten aktivieren, indem Sie den Speicheranbieter
Unternehmensdokumente verwenden. Siehe Unternehmensdokumente (Seite 331).
• Sie können die Synchronisierung des Unternehmens-Schlüsselbundes zwischen Sophos Secure
Workspace und Sophos SafeGuard Enterprise aktivieren. Dadurch haben Benutzer in ihrem
Schlüsselbund in Sophos Secure Workspace auch Zugriff auf die Schlüssel ihres SafeGuard-
Schlüsselbundes. Siehe Synchronisierung des Unternehmens-Schlüsselbundes aktivieren (Seite
376).
Hinweis
Um die Sophos-Container-Apps verwalten zu können, müssen diese mit Sophos Mobile verteilt worden sein. Falls Benutzer bereits eine nicht verwaltete Version von Sophos Secure Workspace auf ihren Geräten installiert haben, müssen Sie diese zunächst deinstallieren und anschließend die verwaltete Version installieren.
Weitere Informationen zu Sophos Secure Workspace finden Sie in der Hilfe zu Sophos Secure
Workspace.
25.4 Sophos-Container-Kennwort zurücksetzen
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Hinweis
Dieser Abschnitt gilt nur für Geräte, denen eine Sophos-Container-Richtlinie zugewiesen ist.
Sie können das Sophos-Container-Kennwort zurücksetzen. Das ist zum Beispiel hilfreich, wenn
Benutzer ihr Kennwort vergessen haben. Wenn Sie ein Sophos-Container-Kennwort zurücksetzen, werden die Benutzer aufgefordert, ein neues Container-Kennwort festzulegen.
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
Die Seite Geräte wird angezeigt.
2. Klicken Sie auf das Gerät, für das Sie das Sophos-Container-Kennwort zurücksetzen wollen.
Die Seite Gerät anzeigen wird angezeigt.
3. Klicken Sie auf Aktionen.
Das Aktionen Menü wird angezeigt.
4. Klicken Sie auf Sophos-Container-Kennwort zurücksetzen.
5. Klicken Sie im Dialogfeld auf Ja, um die Aktion zu bestätigen.
Das Sophos-Container-Kennwort wird zurückgesetzt. Der Benutzer muss ein neues Sophos-Container-
Kennwort eingeben.
374 Copyright © Sophos Limited
Sophos Mobile
25.5 Sophos-Container sperren und entsperren
Hinweis
Für diese Funktion benötigen Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced.
Hinweis
Dieser Abschnitt gilt nur für Geräte, denen eine Sophos-Container-Richtlinie zugewiesen ist.
Sie können den Sophos-Container sperren oder entsperren, d.h. die Zugriffsrechte für die Sophos-
Container-Apps und für im Container vorhandene Daten festlegen.
1. Klicken Sie im Abschnitt VERWALTUNG der Menüleiste auf Geräte.
2. Klicken Sie auf der Seite Geräte auf das blaue Dreieck neben dem Gerät, auf dem Sie den
Sophos-Container sperren oder entsperren wollen, und anschließend auf Anzeigen.
3. Klicken Sie auf der Seite Gerät anzeigen auf AktionenSophos-Container-Zugriff festlegen.
4. Im Dialogfeld zum Festlegen der Zugriffsrechte wählen Sie eine der folgenden Einstellungen aus:
• Sperren: Der Sophos-Container wird gesperrt. Benutzer können den Sophos-Container nicht mehr verwenden.
• Erlauben: Der Sophos-Container wird entsperrt.
• Automatischer Modus: Der Sophos-Container ist gesperrt, solange das Gerät gegen eine
Compliance-Regel verstößt, bei der die Aktion Container sperren aktiviert ist. Dies ist das
Standardverhalten, wenn Sie keine Zugriffsrechte festgelegt haben.
5. Klicken Sie auf Ja.
Das Gerät wird angewiesen, sich mit dem Sophos Mobile Server zu synchronisieren. Bei der
Synchronisierung wird die Einstellung auf dem Gerät angewendet.
25.6 Synchronisierung des Unternehmens-
Schlüsselbundes
Durch die Synchronisierung des Unternehmens-Schlüsselbundes sind folgende zusätzliche
Funktionen in der App „Sophos Secure Workspace“ verfügbar:
• Benutzer haben in ihrem Schlüsselbund in Sophos Secure Workspace (SSW-Schlüsselbund) auch
Zugriff auf die Schlüssel ihres Schlüsselbundes aus SafeGuard Enterprise.
• Benutzer der App können diese Schlüssel verwenden, um Dokumente zu entschlüsseln und zu betrachten, oder um Dokumente zu verschlüsseln.
• Nachdem Sie die Schlüsselbund-Synchronisierung aktiviert haben, können Benutzer weiterhin lokale Schlüssel aus ihrem SSW-Schlüsselbund verwenden.
• Benutzer können keine neuen lokale Schlüssel erstellen.
• Aus Sicherheitsgründen werden beim Sperren des Sophos-Containers alle Schlüssel vom Gerät entfernt, die aus dem SafeGuard-Schlüsselbund stammen.
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25.6.1 Synchronisierung des Unternehmens-Schlüsselbundes aktivieren
Voraussetzungen:
• Sie verwenden Sophos SafeGuard Enterprise 8.0 oder neuer.
• Sie haben eine externe Benutzerverwaltung für das Self Service Portal konfiguriert, mit derselben Active-Directory-Benutzerdatenbank wie für SafeGuard Enterprise.
• Sophos Secure Workspace wird von Sophos Mobile verwaltet. Dies erfordert eine Lizenz vom
Typ Mobile Advanced.
• Ihr Sophos Mobile Server kann sich mit Ihrem SafeGuard-Enterprise-Server über HTTPS verbinden.
Um die Synchronisierung des Unternehmens-Schlüsselbundes zu aktivieren, richten Sie eine
Verbindung zwischen Sophos Mobile und Sophos SafeGuard Enterprise ein:
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung und öffnen Sie anschließend das Tab SGN.
2. Klicken Sie auf den Link Zertifikat, um das Zertifikat des Sophos Mobile Servers herunterzuladen.
3. Öffnen Sie das SafeGuard Management Center und navigieren Sie zu
ExtrasKonfigurationspakete.
4. Klicken Sie auf dem Tab Server auf Hinzufügen, wählen Sie die Zertifikatdatei aus und klicken Sie auf OK. Ändern Sie nicht den Wert im Feld Servername.
5. Optional: Wählen Sie Recovery via mobile aus, um die Synchronisierung von BitLocker und
FileVault Wiederherstellungsschlüsseln mit der App „Sophos Secure Workspace“ zu aktivieren.
6. Konfigurieren Sie auf dem Tab Pakete für Managed Clients folgende Einstellungen:
• Wählen Sie im Feld Name des Konfigurationspakets die Option Managed Client (Default) aus.
• Wählen Sie im Feld Primärer Server Ihren SGN-Server aus.
• Wählen Sie im Feld Transportverschlüsselung die Option SSL aus.
7. Klicken Sie auf Konfigurationspaket erstellen.
8. Klicken Sie in Sophos Mobile Admin auf dem Tab SGN auf Datei hochladen, um das im
SafeGuard Management Center erstellte Konfigurationspaket nach Sophos Mobile hochzuladen.
9. Klicken Sie auf Speichern, um die Einstellungen für die SafeGuard-Integration zu speichern.
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26 Elemente nach Sophos Central
übertragen
Um Objekte und Einstellungen von Sophos Mobile zu übertragen, exportieren Sie die Daten aus
Ihrem Sophos Mobile Server in eine Austauschdatei und importieren diese anschließend in Sophos
Central.
Folgende Elemente werden übertragen:
• Gerätegruppen
• Geräteprofile und Richtlinien
• Compliance-Richtlinien
• Auftragspakete
• App-Einstellungen (ohne App-Paketdateien)
• App-Gruppen
• Konfigurationen für das Self Service Portal (ohne Benutzergruppen-Zuordnungen)
• Die meisten Systemeinstellungen
Einige Einstellungen sind an den jeweiligen Sophos Mobile Server gebunden und können nicht
übertragen werden.
Details finden Sie in dem Dokument Sophos Mobile Migrationsanleitung (englisch) .
26.1 Elemente exportieren
Um Objekte und Einstellungen von Ihrem Sophos Mobile Server nach Sophos Central zu übertragen, können Sie diese in eine Austauschdatei exportieren.
1. Klicken Sie in der Menüleiste unter EINSTELLUNGEN auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung >
Export.
Unter Exportvorschau werden die zu exportierenden Elemente angezeigt.
2. Klicken Sie auf Export.
3. Legen Sie ein Kennwort für die Austauschdatei fest.
4. Klicken Sie auf Herunterladen.
Die Austauschdatei sophosmobile.export
wird auf Ihren Computer heruntergeladen. Diese Datei können Sie in Sophos Central importieren.
26.2 Elemente importieren
Nachdem Sie eine Austauschdatei für Objekte und Einstellungen eines Sophos Mobile Servers erstellt haben, können Sie diese in Sophos Central importieren.
1. Gehen Sie in Sophos Central Admin zu Mobile.
2. Klicken Sie auf Einrichtung > Sophos-Einrichtung > Importieren.
3. Klicken Sie auf Austauschdatei hochladen.
Copyright © Sophos Limited 377
Sophos Mobile
4. Wählen Sie die Austauschdatei aus und geben Sie das Kennwort ein, das Sie bei der Erstellung der Datei festgelegt haben.
5. Klicken Sie auf Hochladen.
6. Unter Importvorschau werden die zu importierenden Elemente angezeigt. Prüfen Sie, ob
Warnungen angezeigt werden.
Wichtig
Vorhandene Elemente werden überschrieben, falls es in der Austauschdatei Elemente mit demselben Namen gibt.
7. Klicken Sie auf Importieren, um die Daten in Sophos Central zu importieren.
Nachdem Sie die Daten importiert haben, müssen Sie folgende manuelle Schritte ausführen:
• Für Apps, deren Paketdatei Sie zu Sophos Mobile hochgeladen haben, laden Sie die APK-Datei
(Android) bzw. die IPA-Datei (iOS) erneut hoch.
• Da Benutzergruppen nicht übertragen werden, müssen Sie jeder Konfiguration für das Self Service
Portal eine Benutzergruppe aus Sophos Central zuweisen.
Details finden Sie in dem Dokument Sophos Mobile Migrationsanleitung (englisch) .
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27 Glossar
Ad-Hoc-Bereitstellungsprofil
Kunde
Registrierung
Enterprise App Store
Ersteinrichtung
Self Service Portal
Mobile-Advanced-Lizenz
SMSec
Sophos-Mobile-Client
Sophos-Mobile-Konsole
Sophos Mobile Security
Sophos Secure Email
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Sophos Mobile
Ein Verteilungs-Bereitstellungsprofil (Distribution
Provisioning Profile), das Sie einer selbst entwickelten iOS-App hinzufügen. Dies erlaubt
Ihnen, die App auf ausgewählten Geräten zu installieren, ohne sie im App Store zu veröffentlichen.
Ein Kunde in Sophos Mobile repräsentiert einen abgeschlossenen Verwaltungsbereich. Sie können mehrere Kunden einrichten und deren
Geräte unabhängig voneinander verwalten. Dies wird auch als Mandantenfähigkeit bezeichnet.
Der Vorgang der Registrierung von Geräten bei
Sophos Mobile.
Ein App-Archiv auf dem Sophos Mobile Server.
Der Administrator kann in Sophos Mobile Admin
Apps zum Enterprise App Store hinzufügen.
Benutzer können diese Apps anschließend mit der App Sophos Mobile Control auf ihren Geräten installieren.
Der Installationsvorgang der App Sophos Mobile
Control auf einem Gerät.
Die Web-Benutzeroberfläche, über die Benutzer ihre eigenen Geräte registrieren und andere
Aufgaben ausführen können. Hierzu ist keine
Unterstützung durch den Helpdesk erforderlich.
Mit einer Lizenz vom Typ Mobile Advanced können Sie mit Sophos Mobile die Apps Sophos
Mobile Security, Sophos Secure Workspace und
Sophos Secure Email verwalten.
Abkürzung für Sophos Mobile Security.
Die App Sophos Mobile Control, die auf den von
Sophos Mobile verwalteten Geräten installiert ist.
Die Web-Oberfläche, mit der Sie Geräte verwalten.
Sicherheits-App für Android-Geräte. Sie können diese App mit Sophos Mobile verwalten, wenn Sie eine Lizenz vom Typ Mobile Advanced aktiviert haben.
Eine App für Geräte mit Android oder iOS, die eine geschützte Arbeitsumgebung für die
Verwaltung Ihrer E-Mails, Kontakte und Kalender bereitstellt. Sie können diese App mit Sophos
Mobile verwalten, wenn Sie eine Lizenz vom Typ
Mobile Advanced aktiviert haben.
379
Sophos Mobile
Sophos Secure Workspace
Auftragspaket
Team-ID
Eine App für Geräte mit Android oder iOS, die einen gesicherten Arbeitsbereich bereitstellt, um
Dokumente zu verwalten, zu bearbeiten, zu teilen, zu verschlüsseln, zu entschlüsseln, oder um auf sie in einem Browser zuzugreifen. Die Dokumente können bei verschiedenen Speicheranbietern abgelegt sein oder von Ihrem Unternehmen verteilt werden. Sie können diese App mit Sophos
Mobile verwalten, wenn Sie eine Lizenz vom Typ
Mobile Advanced aktiviert haben.
Sie erstellen ein Auftragspaket, um mehrere
Aufträge zu einem Vorgang zu bündeln.
Sie können alle Aufträge bündeln, die zur vollständigen Bereitstellung eines Gerätes notwendig sind.
Jede iOS- und macOS-App ist mit einer Team-
ID signiert. Die Team-ID wird von Apple vergeben und kennzeichnet eindeutig ein
Entwicklungsteam.
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28 Technische Unterstützung
Technische Unterstützung zu Sophos-Produkten erhalten Sie auf folgende Weise:
• Tauschen Sie sich in der Sophos Community unter community.sophos.com/ mit anderen Benutzern aus, die dasselbe Problem haben.
• Durchsuchen Sie die Wissensdatenbank des Sophos Support unter www.sophos.com/de-de/ support.aspx
.
• Lesen Sie die Produktdokumentation unter www.sophos.com/de-de/support/documentation.aspx
.
• Stellen Sie eine Support-Anfrage unter https://secure2.sophos.com/support/contact-support/ support-query.aspx
.
Copyright © Sophos Limited 381
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29 Rechtliche Hinweise
Copyright © 2019 Sophos Limited. Alle Rechte vorbehalten. Diese Publikation darf weder elektronisch oder mechanisch reproduziert, elektronisch gespeichert oder übertragen, noch fotokopiert oder aufgenommen werden, es sei denn, Sie verfügen entweder über eine gültige Lizenz, gemäß der die Dokumentation in Übereinstimmung mit dem Lizenzvertrag reproduziert werden darf, oder Sie haben eine schriftliche Genehmigung des Copyright-Inhabers.
Sophos, Sophos Anti-Virus und SafeGuard sind eingetragene Marken von Sophos Limited, Sophos
Group und Utimaco Safeware AG. Alle anderen erwähnten Produkt- und Unternehmensnamen sind
Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Inhaber.
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