Schneider Electric Softwareimplementierung, Applikationsspezifische Kommunikation, Micro/Junior/Pro, 4.5 Benutzerhandbuch
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PL7 Junior/Pro
Applikationsspezifische
Kommunikation
Band 3
Juli 2006 ger
2
35011070 01 Juli 2006
Dokumentationsumfang
Auf einen Blick Dieses Handbuch besteht aus drei Bändern: z
Band 1 z z
Commun fonction communication
Déport Nano automates z z z
Kommunikation in Zeichenmodus
Kommunikation mit Uni-telway-Bus
Band 2 z
Kommunikation mit Modbus z z z
Kommunikation mit Modem
Kommunikation mit Modbus plus z
Kommunikation mit FIPIO-Bus
Band 3 z z z
Kommunikation mit FIPWAY-Netzwerk
Kommunikation mit ETHERNET-Netzwerk
Mehrfachnetzwerk-Architektur
Dokumentationsumfang
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Dokumentationsumfang
4
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Inhaltsverzeichnis
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
Teil I Kommunikation über das FIPWAY-Netz . . . . . . . . . . . . 13
Kapitel 1 Kommunikation über ein Fipway-Netz: Allgemeines . . . . . . . 15
1.1
Zusammenfassende Beschreibung des FIPWAY-Netzes. . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
1.2
Kapitel 2 Konfiguration einer Fipway-Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . 29
Zugriff auf das Fenster der FIPWAY-Konfiguration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Mit den Telegrammen und der Datenübertragungsschicht verbundene
Mit den gemeinsamen Daten verbundene FIPWAY-Parameter . . . . . . . . . . . . . 34
Konfigurationsbeispiel - Gemeinsame Tabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
Kapitel 3 Debug einer Fipway-Kommunikation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Parameter für das Debugging im FIPWAY-Modus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
Für den Test eines Übertragungskanals verfügbare Requests. . . . . . . . . . . . . . 43
Test eines Übertragungskanals mit den Requests "Identifikation" und Abbild . . 44
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Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe von Requests . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Kapitel 4 Der FIPWAY-Übertragung zugeordnete Sprachobjekte . . . . . 47
Verwaltung und Protokoll des expliziten Austauschs. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Mit der Konfiguration verbundene Sprachobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 54
Teil II Kommunikation über das ETHERNET-Netz . . . . . . . . . . 55
Kapitel 5 Übertragung über ein Ethernet-Netz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Kapitel 6 Dienste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 63
6.1
Wiederholung der TCP/IP Eigenschaften . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
Modbus-Kommunikation über das TCP/IP-Profil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
Durch eine Modbus-Kommunikation über TCP/IP-Protokoll unterstützte
Modbus-Nachrichtenübertragung mit TCP/IP-Profil. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 78
Verwaltung der TCP-Verbindungen für X-Way UNI-TE und Modbus . . . . . . . . . 80
Verhalten bei einem Verbindungsabbruch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84
6.2
6.3
BOOTP/DHCP Adress-Server-Dienst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 93
6.4
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SNMP-Kommunikation über UDP/IP. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99
6.5
6.6
Ersetzen der fehlerhaften dezentralen Stationen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104
6.7
6.8
Seite Adress-Server des HTTP-Servers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
6.9
6.10
Kapitel 7 Konfigurationsparameter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 133
7.1
Konfigurationsparameter der TCP/IP-Dienste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Mit den TCP/IP-Diensten verbundene Konfigurationsparameter . . . . . . . . . . . 135
Konfigurationsparameter der IP-Adressen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
Konfigurationsparameter der Verbindungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
7.2
Konfigurationsparameter des E/A-Scanning-Dienstes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Mit dem Dienst IO Scanning verbundene Konfigurationsparameter . . . . . . . . . 142
Konfigurierung der allgemeinen Parameter des E/A-Scanning-Dienstes . . . . . 143
Konfigurierung der abgetasteten Peripheriegeräte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
7.3
Konfigurationsparameter des BOOTP-Server-Dienstes . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Mit dem BOOTP-Server verbundene Konfigurationsparameter . . . . . . . . . . . . 149
7.4
Konfigurationsparameter des SNMP-Dienstes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
Mit dem SNMP-Dienst verbundene Konfigurationsparameter . . . . . . . . . . . . . 152
7.5
Konfigurationsparameter des Global Data-Dienstes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 155
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7
8
Mit dem Global Data-Dienst verbundene Konfigurationsparameter . . . . . . . . . 156
Konfiguration der allgemeinen Parameter des Global Data-Dienstes . . . . . . . . 157
7.6
Konfigurationsparameter für den Zeitsynchronisierungsdienst . . . . . . . . . . . . . 159
Konfigurationsparameter für den Zeitsynchronisierungsdienst (NTP) . . . . . . . . 160
Verwendung des Zeitsynchronisierungsdienstes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
Konfiguration des Zeitsynchronisierungsdiensts (NTP) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 164
7.7
Konfigurationsparameter des ETHWAY-Profils . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Mit dem ETHWAY-Profil verbundene Konfigurationsparameter . . . . . . . . . . . . 168
Kapitel 8 Modul TSX ETY 110 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171
8.1
Betriebsmodus des Moduls TSX ETY 110. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 176
Gemeinsame Funktionen des ETHWAY- und TCP/IP-Profils . . . . . . . . . . . . . . 177
8.2
Kommunikationstyp in Abhängigkeit von der ausgewählten Konfiguration . . . . 181
Einrichten der Nachrichtenübertragung über das TCP/IP- bzw.
Beispiel für eine VPN-ETHWAY-Architektur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
Beispiel ETHWAY-Architektur mit TCP/IP-Anschluß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
Beispiel für den Anschluss an ein bestehendes TCP/IP-Netz . . . . . . . . . . . . . . 193
Beispiel für die Kommunikation zwischen Premium und Quantum . . . . . . . . . . 195
8.3
Einstellungsparameter für TCP/IP-Dienste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201
Testen der TCP/IP-Kommunikation mit Hilfe des PING-Request . . . . . . . . . . . 202
Einstellungsparameter für ETHWAY-Dienste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
Für den Test eines Übertragungskanals verfügbare Requests . . . . . . . . . . . . . 204
Testen eines Übertragungskanals mit den Requests Identifikation und Abbild . 205
Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe von Requests . . . . . . . . . . . . . . . . 207
8.4
Dem Modul TSX ETY 110 zugeordnete Sprachobjekte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 209
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Verwaltung der Übertragungen und Protokoll . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215
Mit der Konfiguration verbundene Sprachobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
Kapitel 9 Module TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510•
und TSX WMY 100 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
9.1
Betriebsmodi der Module TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510•
9.2
Umstellung von Applikationen der Module TSX ETY 410/5101 . . . . . . . . . . . . 234
Kommunikationstyp je nach Verbindungskonfiguration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
Konfiguration des TCP/IP-Nachrichtenaustauschs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242
Konfiguration des BOOTP-Adress-Servers. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 247
Konfiguration des DHCP-BOOTP-Servers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249
Konfigurieren des Zeitsynchronisierungsdiensts. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255
9.3
Einstellungsparameter für TCP/IP-Dienste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 268
Testen der TCP/IP-Kommunikation mit Hilfe des PING-Request . . . . . . . . . . . 269
Für den Test eines Übertragungskanals verfügbare Requests. . . . . . . . . . . . . 270
Testen eines Übertragungskanals mit den Requests Identifikation und Abbild 271
Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe von Requests . . . . . . . . . . . . . . . . 273
Debuggingparameter des E/A Scanning-Dienstes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275
Debuggingparameter des Global Data-Dienstes. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
Diagnoseparameter für die Kontrolle der Bandbreite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 277
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9
10
9.4
Den Modulen TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und
TSX WMY 100 zugewiesene Sprachobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278
Verwaltung des expliziten Austauschs und Protokoll. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 283
Mit der Konfiguration verbundene Sprachobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
9.5
Teil III Multinetz-Architekturen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 289
Kapitel 10 Multinetz-Architekturen: Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
Dienst Austausch der gemeinsamen Tabelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300
Kapitel 11 Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303
Konfiguration der Einfach-Netzwerkdienste. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 305
Konfiguration der Mehrfach-Netzwerkdienste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 306
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Über dieses Buch
Auf einen Blick
Ziel dieses
Dokuments
Gültigkeitsbereich
Weiterführende
Dokumentation
Diese Handbuch beschäftigt sich mit der Software-Implementierung der applikationsspezifischen Kommunikation.
Die Aktualisierung dieser Publikation berücksichtigt den Funktionsmodus von
PL7 V4.5.
Titel
Handbuch zur Inbetriebnahme der Hardware
Referenz-Nummer
TSX DM 57 •• G
Benutzerkommentar
Ihre Anmerkungen und Hinweise sind uns jederzeit willkommen. Senden Sie sie einfach an unsere E-mail-Adresse: [email protected].
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11
Über dieses Buch
12
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Kommunikation über das
FIPWAY-Netz
I
Auf einen Blick
Ziel dieses Teils In diesem Kapitel werden die Konfiguratios- und Anwendungsprinzipien der
FIPWAY-Kommunikation über die PL7-Software erläutert.
Inhalt dieses
Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
1
2
3
4
Kapitelname
Kommunikation über ein Fipway-Netz: Allgemeines
Konfiguration einer Fipway-Kommunikation
Debug einer Fipway-Kommunikation
Der FIPWAY-Übertragung zugeordnete Sprachobjekte
Seite
35011070 01 Juli 2006
13
FIPWAY-Kommunikation
14
35011070 01 Juli 2006
Kommunikation über ein
Fipway-Netz: Allgemeines
1
Auf einen Blick
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel werden die Kommunikation über ein Fipway-Netz und die entsprechenden Dienste beschrieben.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
1.1
1.2
Thema
Übersicht der Fipway-Kommunikation
Merkmale
Seite
35011070 01 Juli 2006
15
Allgemeines Fipway-Kommunikation
1.1
Übersicht der Fipway-Kommunikation
Auf einen Blick
Was finden Sie in diesem
Abschnitt?
In diesem Abschnitt wird Ihnen eine zusammenfassende Beschreibung des
Fipway-Netzes und der diesem Netz zugeordneten Dienste gegeben.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Zusammenfassende Beschreibung des FIPWAY-Netzes
Kommunikationsfunktion
Verwendung gemeinsamer Wörter
Verwendung gemeinsamer Tabellen
Seite
16
35011070 01 Juli 2006
Allgemeines Fipway-Kommunikation
Zusammenfassende Beschreibung des FIPWAY-Netzes
Einleitung
Verwandte
Handbücher
Zur Dezentralisierung der Peripherie, der Intelligenz und der Dienste bei großen
Entfernungen bietet Schneider Automation das industrielle Lokalnetz FIPWAY an.
Das FIPWAY-Netz ist vollständig konform mit der FIP-Norm, der Zugriff erfolgt über
Buszuteilung.
Ein FIPWAY-Kommunikationskanal umfaßt drei Hauptfunktionen: z die interstationäre Nachrichtenübertragungsfunktion, die die Weiterleitung von z
Nachrichten gewährleistet, die Funktion Senden/Empfangen von Telegrammen, z die Funktion Produktion/Verbrauch gemeinsamer Wörter (%NW) bzw. gemeinsam genutzter Tabellen.
Weitere Informationen finden Sie in folgenden Handbüchern:
Titel
FIPWY-Netz (Réseau FIPWAY) -
Benutzerführer
Beschreibung
Eingehende Beschreibung des
FIPWAY-Netzes und die Inbetriebnahme der entsprechenden Hardware
Inbetriebnahme der Hardware Die Steuerungen Micro (Automates Micro) –
Handbuch zur Inbetriebnahme
Die Steuerungen Premium (Automates
Premium) – Handbuch zur Inbetriebnahme
Inbetriebnahme der Hardware
35011070 01 Juli 2006
17
Allgemeines Fipway-Kommunikation
Kommunikationsfunktion
Auf einen Blick
Nachrichtenübertragung
Die FIPWAY-Kommunikation bietet folgende Dienste: z
Nachrichtenübertragungsdienst, z z
Dienst Gemeinsame Wörter,
Dienst Gemeinsame Tabelle.
Der Nachrichtenübertragungsdienst der PCMCIA-Karte ermöglicht: z z den Austausch von Meldungen zwischen zwei Stationen des Netzes, die Übermittlung von Meldungen im Broadcast-Modus an alle Stationen des z z
Netzes, das Senden und den Empfang von Telegrammen zwischen den Stationen der
Adresse 0 bis 15, das Rücksenden von an ein anderes Netz weiterzuleitenden Meldungen zum
Gerät (Weiterleitungsfunktion).
Der Austausch von Meldungen zwischen der Steuerung und der PCMCIA-Karte erfolgt synchron.
18
35011070 01 Juli 2006
Gemeinsame
Wörter
Allgemeines Fipway-Kommunikation
Der Dienst Gemeinsame Wörter besteht aus einer Gesamtheit von speziellen
%NW-Wörtern. Jede Station des Netzes kann gemäß ihrer Softwarekonfiguration im Lese- oder Schreibmodus auf die Datenbank zugreifen.
Die Aktualisierung erfolgt implizit am Zyklusanfang für das Lesen und am
Zyklusende für das Schreiben. Das Applikationsprogramm besteht lediglich im
Schreiben bzw. Lesen dieser Wörter.
Die Adressierung der Wörter ist folgende:
%NW{n,s}k
Die folgende Tabelle beschreibt die Parameter der Adressierung der gemeinsamen
Wörter: s k
Parameter n
Beschreibung
Nummer des Netzes
Nummer der Station
Wortnummer
Gemeinsame
Tabelle
Hinweis: Über die Nummer des Netzes kann das Netz, an dem die gemeinsamen
Wörter im Falle einer Mehrfachnetzkonfiguration ausgetauscht werden, ausgewählt werden.
Dieser Dienst ermöglicht den Austausch einer Tabelle interner Wörter %MW, die entsprechend der Anzahl der das FIPWAY-Netz bildenden Stationen in verschiedene Bereiche unterteilt ist.
Das Prinzip beruht auf der durch jede Steuerung ausgeführten Übertragung eines
Wortspeicherbereichs an die anderen Stationen des Netzes.
Die Aktualisierung erfolgt implizit und unabhängig vom Ausführungszyklus des
Applikationsprogrammes. Das Programm besteht lediglich im Schreiben bzw.
Lesen der Wörter %MW.
Hinweis: Achten Sie darauf, dass Sie bei der Konfiguration und Zuweisung von
Bereichen keine Speicherkonflikte zwischen den Stationen hervorrufen.
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19
Allgemeines Fipway-Kommunikation
Verwendung gemeinsamer Wörter
Auf einen Blick
Einfachnetzarchitektur
In nachstehenden Beispielen wird die Verwendung des Dienstes Gemeinsame
Wörter für die Fälle von Einfachnetz- und Mehrfachnetzarchitektur behandelt.
Beispiel:
FIPWAY
Station 1
%NW{1}0
%NW{1}1
%NW{1}2
%NW{1}3
Station 2
%NW{2}0
%NW{2}1
%NW{2}2
%NW{2}3
Station 3
%NW{3}0
%NW{3}1
%NW{3}2
%NW{3}3
Tabelle der gemeinsamen durch die Stationen 1, 2, 3
ausgetauschten Wörter
Drei an ein FIPWAY-Netz angeschlossene Steuerungen tauschen untereinander
über den Dienst Gemeinsame Wörter Daten aus.
Dieser Dienst entspricht dem Austausch von 4 Wörtern (%NW) pro Steuerung.
20
35011070 01 Juli 2006
Mehrfachnetzarchitektur
Beispiel:
2 4 5
Allgemeines Fipway-Kommunikation
Netz #3
Lesen und
Schreiben gemeinsamer
Wörter
Netz #1 Netz #2
%NW{1.2}0
%NW{1.2}1
%NW{1.2}2
%NW{1.2}3
%NW{2.4}0
%NW{2.4}1
%NW{2.4}2
%NW{2.4}3
%NW{3.5}0
%NW{3.5}1
%NW{3.5}2
%NW{3.5}3
In einer Mehrfachnetzarchitektur kann über die Netzadresse jedes Moduls auf die gemeinsamen Wörter zugegriffen werden.
Das Applikationsprogramm verwaltet den Inhalt der verschiedenen gemeinsamen
Wörter: z
Lesen gemeinsamer, von dezentralen Stationen kommender Wörter, z
Schreiben gemeinsamer Wörter von der lokalen Station.
Die Syntax zum Schreiben bzw. Lesen eines gemeinsamen Wortes ist mit der von internen Wörtern identisch: z z
%MW10:=%NW{2.1}0
: Lesen eines gemeinsamen Wortes,
%NW{2.2}3:= 357
: Schreiben eines gemeinsamen Wortes.
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21
Allgemeines Fipway-Kommunikation
Verwendung gemeinsamer Tabellen
Auf einen Blick
Beispiel
Drei an ein FIPWAY-Netz angeschlossene Steuerungen vom Typ TSX 37 bzw.
TSX 57 müssen über den Dienst Gemeinsame Tabelle Daten
(Herstellungsparameter, Aktionsprotokolle) untereinander austauschen.
Dieser Dienst entspricht dem Austausch von 32 Wörtern (%MW) pro Station. Es können 32 Stationen am FIPWAY-Netz angeschlossen sein.
Nachstehende Illustration stellt folgendes Beispiel dar:
FIPWAY
Netz 17
{17.1} {17.2} {17.3}
Die Station 1 überträgt ausgehend von %MW200 eine Tabelle mit einer Länge von
10 Wörtern zu %MW300 der Station 2 und zu %MW400 der Station 3.
Die Station 2 überträgt ausgehend von %MW310 eine Tabelle mit einer Länge von
20 Wörtern zu %MW210 der Station 1 und zu %MW410 der Station 3.
Die Station 3 überträgt ausgehend von %MW430 eine Tabelle mit einer Länge von
5 Wörtern zu %MW230 der Station 1 und zu %MW330 der Station 2.
22
35011070 01 Juli 2006
Erzeugung von
Wörtern
Allgemeines Fipway-Kommunikation
Nachfolgende Grafik zeigt das Blockschaltbild zur Erzeugung der gemeinsamen
Tabelle.
Station 1
%MW200
10 erstellte Wörter
%MW209
%MW210 :=
Station 2
%MW300
%MW309
%MW310
Station 3
%MW400
%MW409
%MW410
20 erstellte Wörter
%MW229
%MW230
%MW234
%MW329
%MW330
%MW334
%MW429
%MW430
5 erstellte Wörter
%MW434 z z
Hinweis: z Ausgehend von der Adresse des Anfangs der konfigurierten Tabelle reserviert die Station eine Tabelle von 128 für die gemeinsame Tabelle vorgesehenen
Wörtern. Die Summe der von den anderen Stationen erzeugten Wörter muss kleiner als 128 sein. Ist die Länger kleiner als 128, dürfen die nicht verwendeten
Wörter nicht vom Applikationsprogramm geschrieben werden.
Bei den erzeugten Daten muss es sich um aufeinanderfolgende Daten handeln
Die Längen brauchen nicht identisch zu sein.
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23
Allgemeines Fipway-Kommunikation
1.2
Merkmale
Auf einen Blick
Was finden Sie in diesem
Abschnitt?
In diesem Abschnitt werden die Merkmale und Nutzungseinschränkungen einer
Fipway-Kommunikation dargelegt.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Hardware-Kompatibilitäten
Software-Kompatibilitäten
Leistungen
Betriebsmodus
Seite
24
35011070 01 Juli 2006
Allgemeines Fipway-Kommunikation
Hardware-Kompatibilitäten
Allgemeines
Verfügbarkeit
Kapazität
Die Datenübertragungsgeschwindigkeit des Netzes beträgt 1 Mbit/s.
Die Länge eines Segments hängt von der Art seiner Verzweigungen ab. Sie beträgt ohne Verstärker maximal 1000 Meter.
Werden Verstärker (optische oder elektrische) verwendet, hängt die maximale
Länge zwischen den zwei am weitesten entfernten Stationen von der Anzahl der passierten Verstärker ab.
Die maximale Länge in km wird mit folgender Formel berechnet:
L = 22 - (0,5 * V), wobei V die Anzahl der von den FIP-Daten zwischen den beiden
Stationen passierten Verstärker ist.
Der FIPIO-Bus wird mit der PCMCIA-Karte TSX FPP 200 an die optischen
Sendevorrichtungen Hirschmann angeschlossen.
Dieser Kommunikationstyp steht folgenden Steuerungen zur Verfügung: z
Premium über: z die PCMCIA TSX FPP 20-Karte, z z die PCMCIA TSX FPP 200-Karte,
Micro mit den oben beschriebenen PCMICA-Karten (Steuerung des Typs
TSX 37-21/22).
Ein Segment des FIPWAY-Netzes ermöglicht den Anschluss von 36 Geräten.
Mögliche Geräte für ein FIPWAY-Netz sind: z z
Stationen mit der Einschränkung von maximal 32 Stationen pro Segment,
Verstärker mit der Einschränkung von maximal 32 Verstärkern pro Segment.
Auf die Gesamtheit der Segmente verteilt können maximal 64 Stationen an das Netz angeschlossen werden.
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25
Allgemeines Fipway-Kommunikation
Software-Kompatibilitäten
Nachrichtenübertragung
Gemeinsame
Wörter
Gemeinsame
Tabelle
Die maximale Größe des Frames hängt vom Transaktionstyp ab: z
Für eine Meldung beträgt die Maximalgröße eines Frames 128 Bytes.
z
Für ein Telegramm beträgt die Maximalgröße eines Frames 16 Bytes.
Des weiteren können die PCMCIA-Karten: 8 Kommunikationsfunktionen (8 beim
Empfang und 8 beim Senden) gleichzeitig z in dem Meldungsrahmen 8 Kommunikationsfunktionen (8 beim Senden und 8 beim Empfang) gleichzeitig, z im Telegrammrahmen eine einzige Kommunikationsfunktion (eine beim Senden und eine beim Empfang)verarbeiten.
Der Dienst Gemeinsame Wörter wird von den Stationen mit einer Adresse zwischen
0 und 31 unterstützt.
Diese Datenbank besteht für die Gesamtheit der Stationen aus maximal
128 Wörtern.
Jede Station kann 0 bis maximal 4 gemeinsame Wörter erzeugen und die anderen gemeinsamen Wörter des Netzes verarbeiten.
Der Dienst Gemeinsame Tabelle wird von den Stationen mit einer Adresse zwischen 0 und 31 unterstützt.
Diese Datenbank besteht für die Gesamtheit der Stationen aus maximal
128 Wörtern.
Jede Station kann 1 bis maximal 32 (im Konfigurationsmodus definierte) Wörter erzeugen und die anderen Wörter des Netzes verarbeiten.
26
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Allgemeines Fipway-Kommunikation
Leistungen
Übertragungszeiten
Nachstehende Tabelle zeigt die Übertragungszeiten zwischen zwei Stationen an:
Sendestation Zyklisch
Periodisch 50 ms
Empfängerstation
Zyklisch
50 ms
120 ms
Periodisch 50 ms
-
160 ms
Die Austauschzeit für Telegramme zwischen zwei Stationen beträgt 21 ms.
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Allgemeines Fipway-Kommunikation
Betriebsmodus
Auf einen Blick
Allgemeine
Darstellung
Nachstehende Grafik beschreibt die Betriebsmodi der Karte TSX FPP 20.
Der Betrieb geht folgendermaßen vonstatten:
Aussetzen des Moduls
Spannungsversorgung aussetzen
Unter Spannung setzen
Betrieb
Konfiguriertes Modul
Funktion der
Kommunikation
Modul in der
Selbsttestphase
Reset
Nicht konfiguriertes
Modul
Selbsttests OK
Konfiguration z z z z
Nach dem Anlegen von Spannung führt das Modul seine Selbsttests durch.
Während dieser Phase blinken die Anzeigenleuchten.
Liegt keine Konfiguration vor, arbeitet die Karte im Modus Narichtenübertragungsdienst, sie kann eine PL7-Konfiguration empfangen.
Gibt es in der Steuerung eine PL7-Applikation, wird die Konfiguration der
Applikation zum Modul übertragen, und das Modul startet.
Im Falle eines Netzausfalls führt der Prozessor der Steuerung einen Warmstart durch. Das Modul wiederholt nun seine Selbsttests.
28
35011070 01 Juli 2006
Konfiguration einer
Fipway-Kommunikation
2
Auf einen Blick
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die mit der Konfiguration verbundenen Aspekte bei dem
Einsatz einer Fipway-Kommunikation.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Zugriff auf das Fenster der FIPWAY-Konfiguration
FIPWAY-Konfigurationsfenster
Mit den Telegrammen und der Datenübertragungsschicht verbundene
FIPWAY-Parameter
Mit den gemeinsamen Daten verbundene FIPWAY-Parameter
Konfigurationsbeispiel - Gemeinsame Tabelle
Seite
29
35011070 01 Juli 2006
Konfiguration
Zugriff auf das Fenster der FIPWAY-Konfiguration
Auf einen Blick
Zugriff auf die
Verbindung
Diese Operation beschreibt, wie für die Steuerungen Premium der Zugriff auf die
Konfigurationsparameter der FIPWAY-Verbindung über die PCMCIA-Karten erfolgt.
Die nachstehende Tabelle enthält die zum Zugriff auf die FIPWAY-Verbindung erforderlichen Schritte.
Schritt
1
2
Aktion
Gehen Sie zum Konfigurationsfenster des Übertragungskanals.
Wählen Sie im Pulldown-Menü den Kommunikationskanal KANAL 1 .
Beispiel
KANAL 0
KANAL 1
KANAL 1
(kein PCMCIA-Untermodul)
(Verbindung nicht konfiguriert) MAST
3 Wählen Sie im Pulldown-Menü eine der folgenden PCMCIA-Karten aus: z TSX FPP 20 PCMCIA-KARTE FIPWAY z TSX FPP 200 PCMCIA-KARTE FIPWAY
Beispiel
KANAL 1
KANAL 1
(Verbindung nic
(kein PCMCIA-Untermodul)
MAST
TSX SCP 114 PCMCIA-KARTE RS485 MP
TSX FPP 20 PCMCIA-KARTE FIPWAY
TSX FPP 200 PCMCIA-KARTE FIPWAY
TSX FPP 10 PCMCIA-KARTE FIPIO
TSX MBP 100 PCMCIA-KARTE MODBUS+
TSX MDM 10 PCMCIA-KARTE MODEM
30
35011070 01 Juli 2006
Konfiguration
FIPWAY-Konfigurationsfenster
Auf einen Blick
Illustration
Mit diesem in zwei Bereiche unterteilten Bildschirm können Sie den
Übertragungskanal festlegen und die für die FIPWAY-Verbindung erforderlichen
Parameter einstellen.
Der für die FIPWAY-Kommunikation vorgesehene Bildschirm sieht folgendermaßen aus:
TSX 57352 [RACK 0 POSITION 0]
Konfiguration
Bezeichnung: PROZESSOR TSX P 57352
1
2
KANAL 1
KANAL 1
FIPWAY
TSX FPP 20 PCMCIA-KARTE FIPWAY
MAST
Telegramm
Telegrammverwaltung
Ereignisverarbeitung 63
Datenübertragungsschicht
FIP
CB
Gemeinsame Daten
Keine
Gemeinsame
Wörter
Gemeinsame
Tabelle (ST)
Bridge
Netznummer
Adresse Tabellenanfang %MW
Adresse Bereich %MW
Länge des in Wörtern erstellten Bereichs
0
0
1
1
Elemente und
Funktionen
Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bereiche des
Konfigurationsfensters.
Variable Bereich
1
Funktion gemeinsam Siehe (Siehe: Applikationsspezifische Kommunication Teil1 -
Beschreibung der Konfigurationsfenster für die Kommunikation).
2 spezifisch Ermöglicht die Auswahl bzw. Eingabe der Parameter einer
FIPWAY-Verbindung.
Dieser Bereich ist in zwei Informationstypen unterteilt: z z z
Parameter der Telegrammverwaltung,
Parameter der Datenübertragungsschicht,
Parameter der gemeinsamen Daten.
35011070 01 Juli 2006
31
Konfiguration
Mit den Telegrammen und der Datenübertragungsschicht verbundene
FIPWAY-Parameter
Auf einen Blick
Telegramm-
Fenster
Nach der Konfiguration des Übertragungskanals müssen Sie die für die
Telegramme und die Datenübertragungsschicht bestimmten Parameter festlegen.
Hier erfolgt eine Unterteilung in zwei Fenster: z
Fenster Telegramm , z
Fenster Datenübertragungsschicht .
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Telegramm
Telegrammverwaltung
Ereignisverarbeitung 63
Es bietet folgende Eingabemöglichkeiten: z
Telegrammverwaltung : Bei aktiviertem Kontrollkästchen ermöglicht die Karte z die Verwaltung von Telegrammen (Standardeinstellung).
Ereignisverarbeitung : Auf diese Option kann nur zugegriffen werden, wenn die
Telegrammverwaltung aktiviert ist. Mit dieser Option können die Telegramme
über einen Ereignistask verwaltet werden. Ist das Kästchen aktiviert, geben Sie die Nummer des die Telegramme zu verarbeitenden Tasks ein.
Mögliche Werte sind: z z z zwischen 0 und 15 für Steuerungen Micro, zwischen 0 und 31 für Steuerungen Premium vom Typ TSX 57-10, zwischen 0 und 63 für Steuerungen Premium vom Typ TSX 57-20 und höher.
Hinweis: Im Falle einer PCMCIA im Modul TSX SCY 21600/21601 ist die
Telegrammverwaltung obligatorisch.
32
35011070 01 Juli 2006
Fenster
Datenübertragungsschicht
Konfiguration
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Datenübertragungsschicht
FIP
CB
Das Fenster ermöglicht die Auswahl der für die Kommunikation verwendeten
Datenübertragungsschicht.
Hinweis: Es steht nur die FIP-spezifische Datenübertragungsschicht zur
Verfügung.
35011070 01 Juli 2006
33
Konfiguration
Mit den gemeinsamen Daten verbundene FIPWAY-Parameter
Auf einen Blick
Keine
Gemeinsame
Wörter
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Gemeinsame Daten
Keine
Bridge
Netznummer
Gemeinsame
Wörter
Gemeinsame
Tabelle (ST)
Adresse Tabellenanfang %MW
Adresse erstellter Bereich %MW
Länge des in Wörtern erstellten Bereichs
1
0
0
1
Es bietet folgende Möglichkeiten: z
Bestätigung oder Ablehnung der Austauschverwaltung für gemeinsame Daten z z
Auswahl des Typs gemeinsamer Daten für den Austausch,
Eingabe der für diesen Austausch erforderlichen Parameter.
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, wenn sie keinerlei Verwaltung gemeinsamer
Daten in der Applikation wünschen.
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, wenn Sie eine Verwaltung gemeinsamer Daten
über gemeinsame Wörter (%NW) wünschen.
Wenn Sie dieses Feld auswählen, müssen Sie die Netznummer des lokalen Netzes angeben, an dem die Datenbank angeschlossen ist.
Hinweis: Die Nummer des lokalen Netzes entspricht der auf der PCMCIA-Karte codierten Nummer.
34
35011070 01 Juli 2006
Gemeinsame
Tabelle
Bridge
Konfiguration
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, wenn Sie eine Verwaltung gemeinsamer Daten
über eine gemeinsame Tabelle wünschen.
Wenn Sie dieses Feld auswählen, müssen Sie folgende Parameter eingeben: z
Adresse des Tabellenanfangs : Dieser Parameter zeigt den Anfang der in der
Steuerung reservierten Tabelle interner Wörter an.
z
Die 128 Wörter nach dem Tabellenanfang werden für die Funktion Gemeinsame
Tabelle reserviert und sind allen Stationen gemein.
Adresse des erzeugten Bereichs : Dieser Parameter zeigt die Adresse des
Anfangs des Bereichs der von der Station erzeugten internen Wörter an.
z
Die eingegebene Adresse muss die Bereiche der internen Wörter der anderen
Stationen berücksichtigen. Eine Wortbereichsüberlagerung zwischen zwei
Stationen muss vermieden werden.
Länge des erzeugten Bereichs : Dieser Parameter zeigt die Länge (in Wörtern) der Tabelle interner, von der Steuerung erzeugter Wörter (1 bis 32 Wörter) an.
Diese Schaltfläche ermöglicht die Konfiguration der Weiterleitungsfunktion zwischen Netzen.
Siehe
Multinetz-Architekturen, S. 289 .
35011070 01 Juli 2006
35
Konfiguration
Konfigurationsbeispiel - Gemeinsame Tabelle
Auf einen Blick
Konfiguration der Station 1
Vorliegendes Beispiel stellt die Konfiguration der Stationen für die Verwendung des
Dienstes Gemeinsame Tabelle dar.
Diese Konfigurationen basieren auf dem im Abschnitt Verwendung gemeinsamer
Tabellen beschriebenen Beispiel.
Das Beispiel stellt die Konfiguration für die Station 1 dar.
Gemeinsame Daten
Keine
Bridge
Netznummer
Gemeinsame
Wörter
Gemeinsame
Tabelle (ST)
Adresse Tabellenanfang %MW
Adresse erstellter Bereich %MW
Länge des in Wörtern erstellten Bereichs
17
200
200
10
Konfiguration der Station 2
Das Beispiel stellt die Konfiguration für die Station 2 dar.
Gemeinsame Daten
Keine
Bridge
Netznummer
Gemeinsame
Wörter
Gemeinsame
Tabelle (ST)
Adresse Tabellenanfang %MW
Adresse erstellter Bereich %MW
Länge des in Wörtern erstellten Bereichs
17
300
310
20
Der für die Station erzeugte Bereich beginnt an der Adresse %MW310.
Der dem Bereich %MW300 bis %MW309 entsprechende Bereich ist die von der
Station 1 erzeugten Wörter reserviert.
36
35011070 01 Juli 2006
Konfiguration der Station 3
Konfiguration
Das Beispiel stellt die Konfiguration für die Station 3 dar.
Gemeinsame Daten
Keine
Bridge
Gemeinsame
Wörter
Gemeinsame
Tabelle (ST)
Netznummer
Adresse Tabellenanfang %MW
Adresse Bereich %MW
Länge des in Wörtern erstellten Bereichs
17
400
430
5
Der für die Station erzeugte Bereich beginnt an der Adresse %MW430.
Der dem Bereich %MW400 bis %MW409 entsprechende Bereich ist für die von der
Station 1 erzeugten Wörter reserviert.
Der dem Bereich %MW410 bis %MW429 entsprechende Bereich ist für die von der
Station 2 erzeugten Wörter reserviert.
35011070 01 Juli 2006
37
Konfiguration
38
35011070 01 Juli 2006
Debug einer
Fipway-Kommunikation
3
Auf einen Blick
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die mit dem Debugging verbundenen Aspekte bei dem
Einsatz einer Fipway-Kommunikation.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
FIPWAY-Debugfenster
Parameter für das Debugging im FIPWAY-Modus
Für den Test eines Übertragungskanals verfügbare Requests
Test eines Übertragungskanals mit den Requests "Identifikation" und Abbild
Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe von Requests
Seite
39
35011070 01 Juli 2006
Debug
FIPWAY-Debugfenster
Auf einen Blick
Illustration
Mit diesem in zwei Bereiche unterteiltem Bildschirm kann das Debugging für eine
FIPWAY-Verbindung ausgeführt werden.
Das für die FIPWAY-Kommunikation vorgesehene Fenster sieht folgendermaßen aus:
TSX 57352 [RACK 0 POSITION 1]
Debug
Bezeichnung: PROZESSOR TSX P 57352 Version: 3.3
1 DIAG...
2
KANAL 1
KANAL 1 TSX FPP 20 PCMCIA-KARTE FIPWAY
FIPWAY
Kanal-Informationen
Netzadresse
Stationsadresse
23 Bus-Arb.
8
Router
Gemeinsame Daten
Kanaltest
Gemeinsame
Wörter
Stationen
Identifikation
Zähler
Reset Zähler
Requesteingabe
Abbild
MAST
Nachrichtenfehler
Gesendete Nachricht(en)
Antwortempfang
Reset Zähler
ASCII Hex.
DIAG...
0
0
Elemente und
Funktionen
Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die verschiedenen Bereiche des
Debugfensters:
Variable Bereich
1 gemeinsam
2 spezifisch
Funktion
Siehe (Siehe: Applikationsspezifische Kommunication Teil1 -
Beschreibung der Debugfenster für die Kommunikation).
ermöglicht den Zugriff auf die Debugparameter einer
FIPWAY-Verbindung.
Das Fenster besteht aus drei Bereichen: z Informationen über den Kanal, z z
Informationen über die Nachrichtenfehler,
Möglichkeit des Tests des Kommunikationskanals.
40
35011070 01 Juli 2006
Debug
Parameter für das Debugging im FIPWAY-Modus
Auf einen Blick
Kanalinformationen
Nachrichtenfehler
Der spezifische Bereich unterteilt sich in drei Fenster: z
Fenster Kanalinformationen , z z
Fenster Nachrichtenfehler ,
Fenster Kanaltest .
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Kanal-Informationen
Netzadresse
Stationsadresse
23
8
Bus-Arb.
Router
Gemeinsame Daten
In dem Fenster werden die Informationen zum Kommunikationskanal zusammengefaßt.
z
Netzadresse : Dieses Feld zeigt die auf der PCMCIA-Karte codierte Netzadresse an.
z z
Stationsadresse : Dieses Feld zeigt die auf der PCMCIA-Karte codierte Stationsadresse an.
Gemeinsame Daten : Dieses Feld gibt den im Konfigurationsmodus ausgewählten Typ der gemeinsamen Daten an.
z z
Bus-Arb.
: Dieses Feld zeigt an, ob die lokale PCMCIA-Karte der Buszuteiler des
FIPWAY-Netzes ist. In diesem Fall ist das Kontrollkästchen schwarz ausgefüllt.
Router : Dieses Feld gibt an, ob die lokale PCMCIA-Karte als Bridge (Router) konfiguriert ist. In diesem Fall ist das Kontrollkästchen schwarz ausgefüllt.
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Nachrichtenfehler
Gesendete Nachricht(en) nicht quittiert
Nachricht(en) zurückgewiesen
Reset Zähler
0
0
Dieses Feld zeigt die Fehlerzähler der PCMCIA-Karte an. z z
Nicht quittierte gesendete Nachrichten ,
Zurückgewiesen Nachrichten .
Durch die Schaltfläche "Reset Zähler" werden diese Zähler zurück auf Null gesetzt.
35011070 01 Juli 2006
41
Debug
Kanaltest Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Kanaltest
6
14
Identifikation
Zähler
Stationen
Reset Zähler
Requesteingabe
Abbild
Antwortempfang
...TSX FPP20.../...
ASCII Hex.
Mit diesem Fenster kann ein Übertragungskanal getestet werden. Dazu wird ein
Request zu einer der im Netz angeschlossenen Stationen gesendet.
42
35011070 01 Juli 2006
Debug
Für den Test eines Übertragungskanals verfügbare Requests
Auf einen Blick
Testbedingungen
Vorhandene
Requests
Auf dieser Seite werden die verschiedenen Möglichkeiten zum Testen des
Übertragungskanals mit Hilfe des Debugbildschrims beschrieben.
Wird ein Request an eine nicht angeschlossene Station gesendet, erscheint eine
Fehlermeldung.
Über das Fenster Test können Sie folgende Requests auswählen: z
Identifikation : Der Request "Identifikation" wird zum angegebenen Slave z gesendet.
"Zähler" : Der Request Lesen Fehlerzähler wird zu der angegebenen Station z z gesendet.
Zähler initialisieren : Die Fehlerzähler der angegebenen Station werden auf Null zurückgesetzt.
Requesteingabe : Möglichkeit, einen anderen als den von den Steuerschaltz flächen zur Verfügung gestellten UNIT-Request an die angegebene Station zu senden. Wenn Sie diese Funktion auswählen, gelangen Sie zu einem Fenster, in dem Sie spezifische Parameter für den Request auswählen können. Der Request muss in einem Hexadezimalcode codiert werden.
Abbild : Ein Abbild-Request kann an die angegebene Station gesendet werden.
Wenn Sie diese Funktion auswählen, gelangen Sie zu einem Fenster, in dem Sie die Länge der zu sendenden Zeichenkette (maximal 80 Zeichen) festlegen können. Die Steuerung sendet nun diese Zeichenkette (ABCD...) zum
Empfängergerät. Dieses schickt die empfangene Zeichenkette automatisch zur sendenden Steuerung zurück.
35011070 01 Juli 2006
43
Debug
Test eines Übertragungskanals mit den Requests "Identifikation" und Abbild
Auf einen Blick
Identifikation einer Station
Auf dieser Seite wird das Verfahren zum Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe der Requests "Identifikation" und Abbild beschrieben.
Folgendermaßen können Sie eine angegebene Station identifizieren.
Schritt
1
2
Aktionen
Wählen Sie im Feld "Station" die Adresse der anzuwählenden Station aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Identifikation" .
Ergebnis
Die Antwort erscheint im Fenster "Antwortempfang" :
Antwortempfang
...TSX FPP20.../...
ASCII Hex.
44
35011070 01 Juli 2006
Senden eines
Abbild-Request
Debug
Sie können folgendermaßen den Abbild-Request senden und damit die ordnungsgemäße Informationsübertragung zwischen zwei Geräten überprüfen:
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie im Feld "Station" die Adresse der anzuwählenden Station aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Abbild .
Ergebnis
Es erscheint folgendes Fenster:
Abbild-Request
Länge der gesendeten Daten 8
Senden Abbrechen
3
4
Geben Sie die Länge der zu übertragenden Daten ein (maximal 80 Zeichen).
Klicken Sie auf die Schaltfläche Senden .
Ergebnis
Die Antwort erscheint im Fenster "Antwortempfang" :
Antwortempfang
ABCDEFGH
ASCII Hex.
Die Antwort enthält: z die Zeichenkette ABCDEFGH (entspricht einer gesendeten Datenlänge von 8).
35011070 01 Juli 2006
45
Debug
Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe von Requests
Auf einen Blick
Senden eines
Requests
Auf dieser Seite wird erläutert, wie Sie ausgehend vom Debugfenster mit Hilfe verschiedener Requests einen Übertragungskanal testen können.
Folgendermaßen können Sie einen anderen als von den Steuerschaltflächen zur
Verfügung gestellten Request an die angegebene Station senden.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie im Feld "Station" die Adresse der anzuwählenden Station aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Requesteingabe" .
Ergebnis
Es erscheint folgendes Fenster:
Requesteingabe
Requestcode (hexadezimal)
Daten (hexadezimal)
1234db
fa
3
4
5
Senden Abbrechen
Die bei diesem Beispiel übertragenen Daten sind in 3 Bytes codiert.
Geben Sie den Funktionscode (Hexadezimalcode in einem Byte) ein, der dem von Ihnen für den Sendevorgang gewünschten Request entspricht.
Geben Sie die zu sendenden Daten ein, wobei sämtliche Daten im
Hexadezimalcode zu codieren sind. Die Daten sind nacheinander einzugeben, wobei zwischen den einzelnen Daten keine Leerzeichen zu setzen sind.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Senden .
Ergebnis
Die Antwort erscheint im Fenster "Antwortempfang" :
Antwortempfang
1234DB
ASCII Hex.
Die Antwort dieses Beispiels enthält die Daten in 3 Bytes (1243DB).
46
35011070 01 Juli 2006
Der FIPWAY-Übertragung zugeordnete Sprachobjekte
4
Übersicht
Gegenstand des
Abschnitts
Dieses Kapitel beschreibt die der FIPWAY-Übertragung zugeordneten
Sprachobjekte.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Sprachobjekt des impliziten Austauschs
Sprachobjekt im expliziten Austausch
Verwaltung und Protokoll des expliziten Austauschs
Mit der Konfiguration verbundene Sprachobjekte
Seite
35011070 01 Juli 2006
47
FIPWAY-Sprachobjekte
Sprachobjekt des impliziten Austauschs
Übersicht
Sprachobjekte
Diese Seite beschreibt alle Sprachobjekte des impliziten Austauschs für eine
FIPWAY-Übertragung, die durch das Anwendungsprogramm angezeigt bzw.geändert werden können. (Siehe: Applikationsspezifische Kommunication
Teil1 - Impliziter Austausch)
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Sprachobjekte des impliziten Austausches.
Objekt (1) Funktion
%Ixy.MOD.ERR Modulfehler-Bit
%Ixy.i.ERR
Kanalfehler-Bit
Bedeutung
Dieses Bit auf 1 zeigt einen Modulfehler an
(mindestens einer der Kanäle unterliegt einer
Störung).
Dieses Bit auf 1 zeigt eine Leitungsstörung an.
Legende
(1) xy.i-Adresse z x: entspricht der Racknummer z z y: entspricht der Modulnummer i: entspricht der Kanalnummer
48
35011070 01 Juli 2006
Wortobjekte
FIPWAY-Sprachobjekte
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Wortobjekte des impliziten
Austausches.
Objet(1)
%IWxy.i.0
%IWxy.i.1
...
%IWxy.i.5
Funktion
Status des Netzes
Auffrischungsindikatoren für gemeinsame Daten z z z z z
Bedeutung z x0 = 1: wenn mindestens eine Station vorhanden ist z x0 = 1: Die gemeinsamen Wörter bzw. die
Wörter der gemeinsamen Tabelle der Station 0 werden aktualisiert.
...
x7 = 1: Die gemeinsamen Wörter bzw. die
Wörter der gemeinsamen Tabelle der Station 7 werden aktualisiert.
x8 = 1: Die gemeinsamen Wörter bzw. die
Wörter der gemeinsamen Tabelle der Station 0 werden aktualisiert.
...
x15 = 1: Die gemeinsamen Wörter bzw. die
Wörter der gemeinsamen Tabelle der Station 7 werden aktualisiert.
...
...
Auffrischungsindikatoren für gemeinsame Daten z z z z z z x0 = 1: Die gemeinsamen Wörter bzw. die
Wörter der gemeinsamen Tabelle der Station 48 werden aktualisiert.
...
x7 = 1: Die gemeinsamen Wörter bzw. die
Wörter der gemeinsamen Tabelle der Station 55 werden aktualisiert.
x8 = 1: Die gemeinsamen Wörter bzw. die
Wörter der gemeinsamen Tabelle der Station 56 werden aktualisiert.
...
x15 = 1: Die gemeinsamen Wörter bzw. die
Wörter der gemeinsamen Tabelle der Station 63 werden aktualisiert.
Legende
(1) xy.i-Adresse z z z x: entspricht der Racknummer y: entspricht der Modulnummer i: entspricht der Kanalnummer
35011070 01 Juli 2006
49
FIPWAY-Sprachobjekte
Gemeinsame
Wörter
Die folgende Tabelle beschreibt die Wörter der Eingangskanäle:
Objekt
%NW{n.s}0 bis
%NW{n.s}3
Funktion
Gemeinsame Wörter
Bedeutung entspricht den ausgetauschten gemeinsamen
Daten
50
35011070 01 Juli 2006
FIPWAY-Sprachobjekte
Sprachobjekt im expliziten Austausch
Übersicht Diese Seite beschreibt alle Sprachobjekte im expliziten Austausch für eine
FIPWAY-Übertragung, die durch das Anwenderprogramm angezeigt bzw. geändert werden können. (Siehe: Applikationsspezifische Kommunication Teil1 - Explitizer
Austausch: Allgemeines)
Wortobjekte Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Wortobjekte im expliziten
Austausch.
Objekt (1)
%MWxy.MOD.2
%MWxy.i.2
%MWxy.i.3
%MWxy.i.4
%MWxy.i.5
%MWxy.i.6
Funktion
Modulstatus
Status
Standardkanal
Status spezifischer
Kanal
Fehlerzähler
Fehlerzähler
Netzwerk-/
Stationsadresse z z z z z z z z z z z z z z z z
Bedeutung x0 = 1: Defektes Modul x1 = 1: funktionale Störung (Störung zwischen dem Prozessor und dem
Modul, Einstellungs- oder Konfigurationsfehler usw.) x2 = 1: Störung Klemmleiste (kein Anschluss) x3 = 1: Selbsttests laufen x4 = 1: reserviert x5 = 1: Hardware- oder Softwarekonfigurationsfehler (das Modul entspricht nicht dem in der Konfiguration angegebenem Modul, die
Untermodule sind nicht kompatibel) x6 = 1: Modul nicht vorhanden x7 = 1: Störung an einem der Untermodule x0 = 1: einzige Station im Netz x1 = 1: nicht verwendet x2 = 1: Übertragunsleitungsfehler x3 = 1: nicht verwendet x4 = 1: Fehler interne Software x5 = 1: Hard- oder Software-Konfigurationsfehler oder fehlende
Konfiguration x6 = 1: Fehler in der Kommunikation mit dem Prozessor x7 = 1: Applikationsfehler (doppelte Stationsadresse)
Byte 0: z x0 = 0: wenn Bridge ( 0 wenn kein Router)
Byte 1: z z z
= 16#00: Schiedsrichterfunktion des nicht unterstützten Bus
= 16#03: Schiedsrichterfunktion des aktiven Bus
= 16#20: Schiedsrichterfunktion des überwachenden Bus
Nicht quittierte Nachrichten
Nachricht(en) zurückgewiesen
Byte 0: Nummer der Station
Byte 1: Nummer des Netzes
35011070 01 Juli 2006
51
FIPWAY-Sprachobjekte
Objekt (1)
%MWxy.i.7
%MWxy.i.8
...
%MWxy.i.11
Funktion
Daten gemeinsame
Wörter bzw. gemeinsam benutzte Tabelle
Status der
Stationen von 0 bis
15
...
Status der
Stationen von 48 bis 63 z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z z
...
Bedeutung
Byte 0: z z
= 16#00: nicht aktiver Dienst
= 16#01: Lesen/Schreiben gemeinsamer Wörter z z
= 16#02: Lesen gemeinsamer Wörter
= 16#03: Teilnahme am Austausch einer gemeinsamen Tabelle
(fehlerloser Betrieb)
= 16#04: Deckung des Austauschbereichs einer gemeinsamen Tabelle z z = 16#05: Fehler beim Austausch einer gemeinsamen Tabelle
Byte 1: Grösse x0 = 1: Station 0 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x1 = 1: Station 1 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x2 = 1: Station 2 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x3 = 1: Station 3 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x4 = 1: Station 4 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x5 = 1: Station 5 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x6 = 1: Station 6 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x7 = 1: Station 7 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x8 = 1: Station 8 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x9 = 1: Station 9 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x1 = 1: Station 10 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x1 = 1: Station 11 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x1 = 1: Station 12 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x1 = 1: Station 13 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x14 = 1: Station 14 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x15 = 1: Station 15 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x0 = 1: Station 48 vorhanden (= 0 nicht vorhanden)
...
x7 = 1: Station 55 vorhanden (= 0 nicht vorhanden) x8 = 1: Station 56 vorhanden (= 0 nicht vorhanden)
...
x15 = 1: Station 63 vorhanden (= 0 nicht vorhanden)
Legende
(1) xy.i-Adresse z x: entspricht der Racknummer z y: entspricht der Modulnummer z i: entspricht der Kanalnummer
52
35011070 01 Juli 2006
FIPWAY-Sprachobjekte
Verwaltung und Protokoll des expliziten Austauschs
Übersicht
Wortobjekte
Auf dieser Seite werden alle Sprachobjekte, welche den expliziten Austausch verwalten, beschrieben. (Siehe: Applikationsspezifische Kommunication Teil1 -
Verwaltung des Austauschs und der Rückmeldung)
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Wortobjekte für die
Verwaltung des expliziten Austauschs.
Objekt (1) Funktion
%MWxy.MOD.0 Laufende
Übertragungen am
Modul
%MWxy.MOD.1 Protokoll des
%MWxy.i.0
%MWxy.i.1
Moduls z z
Bedeutung z z z x0 = 1: Lesen des aktuellen Status x1 = 1: Senden der Steuerparameter zum
Kommunikationsmodul x2 = 1: Senden der Einstellparameter zum
Kommunikationsmodul x1 = 0: vom Modul empfangene und akzeptierte
Steuerparameter x2 = 0: vom Modul empfangene und akzeptierte
Einstellparameter
Aktueller
Kanalaustausch z z z x0 = 1: Lesen des aktuellen Status x1 = 1: Senden der Steuerparameter zum
Übertragungskanal x2 = 1: Senden der Einstellparameter zum
Übertragungskanal
Protokoll des Kanals z x1 = 0: vom Übertragungskanal empfangene z und akzeptierte Steuerparameter x2 = 0: vom Übertragungskanal empfangene und akzeptierte Einstellparameter
Legende
(1) xy.i-Adresse z z z x: entspricht der Racknummer y: entspricht der Modulnummer i: entspricht der Kanalnummer
35011070 01 Juli 2006
53
FIPWAY-Sprachobjekte
Mit der Konfiguration verbundene Sprachobjekte
Übersicht
Interne
Konstanten
Diese Seite beschreibt alle Konfigurationssprachobjekte für eine
FIPWAY-Übertragung, die durch das Anwenderprogramm angezeigt werden können.
In nachstehender Tabelle werden die internen Konstanten beschrieben.
Objekt Funktion
%KWxy.i.0
Typ
%KWxy.i.1
Datenübertragungsschi cht
%KWxy.i.2
Unterstützte Dienste
Bedeutung
Byte 0 = 4 für die FIPWAY-Übertragung
Byte 0: Stationsadresse z = 0 : FIP-Datenübertragungsschicht z = 1 : WOLRD FIP-Datenübertragungsschicht
Byte 1: reserviert
Byte 0: gemeinsame Daten z z z
= 16#00 : Zeichenfehler
= 16#01 : gemeinsame Wörter
= 16#02 : gemeinsame Tabelle
Byte 1: Telegramme z = 16#00 : nicht unterstützt z = 16#01 : unterstützt
Adresse des Beginns der gemeinsamen Tabelle %KWxy.i.3
Informationen gemeinsame Tabelle
%KWxy.i.4
Gemeinsame Wörter und gemeinsame
Tabelle
Byte 0: Anzahl gemeinsamer Wörter bzw. Grösse des Erstellungsbereichs der gemeinsamen Tabelle
Byte 1: Adresse (in Bytes) des Beginns des
Erstellungsbereichs der gemeinsamen Tabelle
54
35011070 01 Juli 2006
Kommunikation über das
ETHERNET-Netz
II
Übersicht
Was finden Sie in diesem Teil?
In diesem Teil wird die applikationsspezifische Funktion Kommunikation über die
Steuerung Micro/Premium sowie die Inbetriebnahme der Funktion mit Hilfe der
PL7-Software beschrieben.
Inhalt dieses
Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel Kapitelname
5 Übertragung über ein Ethernet-Netz
6
7
Dienste
Konfigurationsparameter
8
9
Seite
Modul TSX ETY 110
Module TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
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35011070 01 Juli 2006
ETHERNET-Kommunikation
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Übertragung über ein
Ethernet-Netz
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Übersicht
Was finden Sie in diesem Kapitel?
In diesem Kapitel werden die Kommunikation über ein Ethernet-Netz und die entsprechenden Dienste beschrieben.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Über ETHERNET
TSX ETY-Module - Allgemeines
Überblick über die verfügbaren Funktionen
Seite
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Allgemeines
Über ETHERNET
Einleitung
Verwandte
Handbücher
Die ETHERNET-Kommunikation ist im Wesentlichen für folgende Applikationen vorgesehen: z z
Abstimmung zwischen den programmierbaren Steuerungen, dezentralisierte bzw. zentralisierte Überwachung, z z
Kommunikation mit der EDV der Produktionsverwaltung,
Kommunikation mit den dezentralen Eingängen/Ausgängen.
Zwei Kommunikationsprofile werden von den ETHERNET-Netzwerkmodulen unterstützt: z
Das ETHWAY-Profil, welches alle Abläufe der X-WAY-Kommunikationsarchitektur aufnimmt: z
Adressierungssystem X-WAY, z z
UNI-TE-Nachrichtenübertragung, verteilte Datenbanken (gemeinsame Wörter).
z
Das TCP/IP-Profil im ETHERNET-Netzwerk, welches folgende Kommunikationsformen ermöglicht: z z
UNI-TE-Nachrichtenübertragung innerhalb der gesamten X-WAY-Architektur,
Modbus-Nachrichtenübertragung.
Die ETHERNET-Netzwerkmodule unterstützen als Agent ebenfalls die Verwaltung des Überwachungsstandards des SNMP-Netzes.
Weitere Informationen finden Sie in folgenden Handbüchern:
Titel
Das ETHERNET-Netzwerk -
Referenzhandbuch
Die Steuerungen Premium - Handbuch zur
Inbetriebnahme
Momentum Embases - Handbuch zur
Inbetriebnahme
Beschreibung
Eingehende Beschreibung des
ETHERNET-Netzwerks
Inbetriebnahme der Hardware
Inbetriebnahme der Hard- und Software des Momentum
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Allgemeines
TSX ETY-Module - Allgemeines
Auf einen Blick
Modul
TSX ETY 110
Die Premium-Steuerungen können über ein ETHERNET-Netzwerk kommunizieren
über: z z z die Module TSX ETY 110 und TSX ETY 110 WS, die Module TSX ETY 410•, TSX ETY PORT und TSX ETY 510•, das Modul TSX ETY 210.
Die Module bieten mehrere Schnittstellentypen.
Verbindung: z mit einem ETHWAY-Profil-Netzwerk, wobei folgende Dienste unterstützt werden: z z gemeinsame Wörter,
UNI-TE-Nachrichtenaustausch, z mit einem TCP/IP- Profil-Netzwerk, wobei folgende Dienste unterstützt werden: z
UNI-TE- und Modbus-Nachrichtenaustausch, z
SNMP-Verwaltung.
Modul
TSX ETY 110 WS
Verbindung: z mit einem ETHWAY-Profil-Netzwerk, wobei folgende Dienste unterstützt werden: z z gemeinsame Wörter,
UNI-TE-Nachrichtenaustausch, z mit einem TCP/IP- Profil-Netzwerk, wobei folgende Dienste unterstützt werden: z
UNI-TE- und Modbus-Nachrichtenaustausch, z z z
SNMP-Verwaltung.
direkter TCP-Zugriff,
Zugriff auf HTTP-Benutzerwebseiten-Server.
Für die Module
TSX ETY 410• und
TSX ETY PORT
Diese ermöglichen folgende Verbindung: z mit einem TCP/IP- Profil-Netzwerk, wobei folgende Dienste unterstützt werden: z z
UNI-TE- und Modbus-Nachrichtenaustausch,
SNMP-Verwaltung, z z z z z
Verwaltung der Ein- und Ausgänge (I/O-Scanner),
Verwaltung der IP-Adressen (BOOTP/DHCP),
Zugriff auf den integrierten Web-Server,
Austausch gemeinsamer Daten zwischen den Stationen (Global Data),
Diagnose von Webseiten aus.
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Allgemeines
Modul
TSX ETY 510•
Modul
TSX ETY 210
Verbindung: z mit einem TCP/IP Profil- Netzwerk (notwendig für den Einsatz von FactoryCast), wobei folgende Dienste unterstützt werden.
z
UNI-TE- und Modbus-Nachrichtenaustausch, z
SNMP-Verwaltung, z z z z z z z z
Zeitsynchronisation (NTP),
Verwaltung der Ein- und Ausgänge (I/O-Scanner),
Verwaltung der IP-Adressen (BOOTP/DHCP),
Zugriff auf den integrierten Web-Server,
Austausch gemeinsamer Daten zwischen den Stationen (Global Data),
Diagnose von Webseiten aus,
Zugriff auf HTTP-Benutzerwebseiten-Server, direkter TCP-Zugriff.
Verbindung: z mit einem ETHWAY-Profil-Netzwerk, wobei folgende Dienste unterstützt werden: z z gemeinsame Wörter,
UNI-TE-Nachrichtenaustausch.
z mit einem TCP/IP- Profil-Netzwerk, wobei folgende Dienste unterstützt werden: z
UNI-TE- und Modbus-Nachrichtenaustausch, z z
SNMP-Verwaltung, spezifisch bei Redundanz.
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Allgemeines
Überblick über die verfügbaren Funktionen
Auf einen Blick Je nach Typ des ausgewählten ETHERNET-Moduls sind bestimmte Funktionen verfügbar oder nicht.
Auswahlhilfe In der folgenden Übersichtstabelle sind die verschiedenen Wahlmöglichkeiten angegeben:
Funktion TSX ETY 110 TSX ETY 110 WS TSX ETY 410• /
TSX ETY PORT
Verbindung mit 10 MBit/s Halbduplex/
Duplex
Verbindung mit 100 MBit/s -
Halbduplex/
Duplex
Halbduplex/
Duplex
Halbduplex
TCP/IP-Dienst
SNMP-Dienst:
MIB-Standard
MIB Ethernet Transparent
Factory
I/O-Scanner-Dienst
BOOTP-Server-Dienst
(BOOTP/DHCP)
UNI-TE-
Nachrichtenaustausch
Modbus-
Nachrichtenaustausch
-
-
-
X
X
X
X
-
-
X
-
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
TSX ETY 510• TSX ETY 210
Halbduplex/
Duplex
Halbduplex
X
X
X
X
X
X
X
-
-
-
Halbduplex/
Duplex
X
-
X
X
X
ETHWAY-Profil
Laden der Software über
FTP (Firmware) integrierter HTTP-Server -
Global Data -
Diagnose von Webseiten aus
HTTP-
Benutzerwebseiten-
Server
Redundanz
Direkter TCP-Zugriff
-
X
X
-
-
-
-
-
-
X
X
X
X
-
-
-
-
X
X
X
X
-
-
X
X
X
X
X
X
-
-
-
-
-
X
X
X
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Allgemeines
Funktion t
Zeitsynchronisationsdiens -
TSX ETY 110 TSX ETY 110 WS TSX ETY 410• /
TSX ETY PORT
-
TSX ETY 510• TSX ETY 210
X -
-
Legende
X Verfügbar
Nicht verfügbar
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Dienste
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Übersicht
Was finden Sie in diesem Kapitel?
In diesem Kapitel werden die Prinzipien der von den Modulen verwendeten Dienste beschrieben.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
6.10
Thema
TCP/IP-Nachrichtenübertragung
E/A-Scanning-Dienst
BOOTP/DHCP Adress-Server-Dienst
SNMP-Dienst
Global Data Dienst
Verwaltung eines defekten Geräts
Zeitsynchronisierungsdienst
Eingebetteter HTTP-Server
Bandbreitenkontrolle
ETHWAY-Dienst
Seite
63
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Dienste
6.1
TCP/IP-Nachrichtenübertragung
Übersicht
Was finden Sie in diesem
Abschnitt?
In diesem Abschnitt werden die Funktionen und Merkmale des TCP/IP-Profils zusammengefaßt.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Wiederholung der TCP/IP Eigenschaften
Adressverwaltung
Adresse IP
Sub-Adressierung und Teilnetzmaske
UNI-TE-Kommunikation
Modbus-Kommunikation über das TCP/IP-Profil
Durch eine Modbus-Kommunikation über TCP/IP-Protokoll unterstützte Architektur
Modbus-Nachrichtenübertragung mit TCP/IP-Profil
Verwaltung der TCP-Verbindungen für X-Way UNI-TE und Modbus
Aktivierung einer Verbindung
Abbruch einer Verbindung
Verhalten bei einem Verbindungsabbruch
Seite
64
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Dienste
Wiederholung der TCP/IP Eigenschaften
TCP/IP-
Kommunikationsprofil
OSI Modell
7 - Anwendungsschicht
4 - Transportschicht
3 - Netzwerkschicht
2 - Verbindungsschicht
1 - Datenübertragungsschicht
Die folgende Abbildung verdeutlicht die Zusammensetzung eines typischen TCP/IP
Hardware Stacks.
Zugriff direkt
UNI-TE
X-WAY-
Adresseinstellung
TCP
Modbus
ETHERNET
HTTP BOOTP
UDP
SNMP
IP
ETHERNET II / 802.3
ETHWAY
UNI-TE
COM
Adressierung
X-WAY
Kommunikationsport
Time-out bei der
TCP-Verbindung
Wenn eine TCP-Verbindung nicht aufgebaut werden kann (dies ist der Fall, wenn der Empfänger abwesend ist), beträgt der Time-out für das Wiederhochfahren bei einem Fehler 80 Sekunden.
Jeder Time-out der Kommunikationsfunktionen ist mit einem Wert von über 80
Sekunden zu bemessen, bis der erste Austausch erfolgreich stattgefunden hat.
Frame
"Keep Alive"
Das für das TSX ETY-Modul vorgesehene Kommunikationsport ist der
Port TCP 502. Wenn ein Client an den Server des Moduls gelangen möchte, muss er an diesen Port senden.
Die TCP-Ebene überträgt ungefähr alle 2 Stunden einen Frame, um Verbindungsabbrüche festzustellen (Kabeltrennung, Erkennung von Spannungswegfall beim
Client durch einen Server,...).
Die Verwendung dieses Mechanismus wird im Kapitel Verwaltung der
TCP-Verbindungen für X-Way UNI-TE und Modbus, S. 80 in diesem Teil erläutert.
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Dienste
Adressverwaltung
Auf einen Blick Für die Inbetriebnahme der ETHERNET-Module müssen Sie folgende Adressen verwalten: z die MAC-Adresse, z z die IP-Adresse, die X-WAY-Adresse,
ACHTUNG
Verdoppelung der Adressen
Zwei Geräte mit derselben Adresse können im Netz unvorhersehbare
Ereignisse hervorrufen.
Die Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen kann
Körperverletzung oder Materialschaden zur Folge haben!
MAC-Adresse
IP-Adresse
Normalfall
Diese Adresse ist einmalig für jedes ETHERNET-Modul. Sie wird vom Hersteller des
Moduls festgelegt.
Sonderfall
Für das TSX ETY 110 Modul wird diese Adresse von der X-WAY-Adresse abgeleitet, die auf den Codierrädern an der Frontseite des Moduls codiert ist.
Sie wird folgendermaßen festgelegt:
00.80.F4.00.<Netzwerknummer>.<Stationsnummer>
Hinweis: Angesichts des Risikos einer möglichen Verdoppelung von Adressen sollten Sie sich vergewissern, dass diese dem Adresseinstellungssplan des
Unternehmens entsprechen.
Normalfall
Diese Adresse wird von Ihnen selbst bei der Modulkonfiguration festgelegt.
Innerhalb ein und desselben lokalen Netzes muss diese Adresse einmalig bleiben.
Sonderfall
Für das TSX ETY 110-Modul kann diese Adresse von der MAC-Adresse abgeleitet werden.
Für die Module TSX ETY 410•, PORT und 510• wird diese Adresse standardmäßig von der MAC-Adresse abgeleitet, wenn es keine PL7-Bestätigung gibt.
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Dienste
X-WAY-Adresse Normalfall
Jedes Gerät besitzt durch die Modulkonfiguration eine mit der IP-Adresse verbundene X-WAY-Adresse. Diese Adresse muss in der gesamten
X-WAY-Architektur einmalig bleiben.
Sonderfall
Beim Modul TSX ETY 110 wird die X-WAY-Adresse über die Codierräder am Modul festgelegt. Diese Räder codieren die Netzwerk- und die Stationsnummer.
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Dienste
Adresse IP
Auf einen Blick
Zusammensetzung einer
Adresse
Jedes mit dem Netzwerk verbundene Gerät muss eine einmalige IP-adresse besitzen.
Bei geöffnetem Netzwerkumfeld ist die Einmaligkeit der Adresse durch die ermächtigte Einrichtung des Landes, in dem sich das Netzwerk befindet, dadurch gewährleistet, dass ihm eine Netzwerkkennung zugeteilt wird.
Bei geschlossenem Umfeld wird die Einmaligkeit der Adresse vom
Netzwerkadministrator des Unternehmens verwaltet.
Diese Adresse besteht aus zwei Kennungen, die eine kennzeichnet das Netzwerk, die andere die verbundene Maschine.
Eine IP-Adresse ist für 32 Bit definiert. Sie besteht aus 4 Dezimalzahlen, die alle mit einem Byte codiert sind (Beispiel: 140.186.90.3).
Je nach Reichweite des Netzes sind vier Adressenklassen verwendbar: z
Die Klasse A richtet sich an Netze mit breiter Reichweite mit einer großen Anzahl an verbundenen Stationen.
z z z
Die Klasse B richtet sich an Netze mit durchschnittlicher Reichweite mit weniger verbundenen Stationen.
Die Klasse C richtet sich an Netze mit geringer Reichweite mit wenigen verbundenen Stationen.
Die Klasse D wird für Multicast verwendet.
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Struktur
Dienste
Je nach Klasse ist die Adresse wie folgt strukturiert:
Klasse A
0
7 Bit
Netzwerk-Identifier
24 Bit
Maschine-Identifier
Klasse B
1 0
Klasse C
1 1 0
Klasse D
1 1 1 0
14 Bit
Netzwerk-Identifier
21 Bit
Netzwerk-Identifier
16 Bit
Maschine-Identifier
28 Bit
Netzwerk/Maschine-Identifier
8 Bit
Maschine-Identifier
Die folgende Tabelle zeigt den vorgesehenen Platz für die verschiedenen IP-
Adressenklassen:
B
C
Klasse
A
D
Bereich
0 .0.0.0 bis 127 .255.255.255
128 .0.0.0 bis 191 .255.255.255
192 .0.0.0 bis 223 .255.255.255
224 .0.0.0 bis 239 .255.255.255
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69
Dienste
Sub-Adressierung und Teilnetzmaske
Übersicht
Sub-
Adressierung
Nachdem der Netzwerkadministrator eines Netzes in offener Umgebung von zuständiger Stelle eine Netzwerkkennung erhalten hat, hat er nun die Möglichkeit, mehrere Teilnetze zu verwalten.
Es können lokale Netze installiert werden, ohne dass diesbezüglich für den externen Bereich Modifikationen erforderlich sind, da durch die Zuweisung der
Netzwerkkennung von außen die Sicht auf nur ein einziges Netz erfolgt.
Die Funktion der Sub-Adressierung kann durch Zerlegen der Maschinenkennung ausgeführt werden. Die Kennung wird dabei in folgende Teilkennungen zerlegt: z z eine Teilnetzkennung, eine Maschinenkennung.
Beispiel: Sub-Adressierung einer Adresse der Klasse B (IP-Basisadresse:
140.186.90.3)
16 Bits 8 Bits 8 Bits
Netzbezeichner
= 140.186
Teilnetzbezeichner
= 90
Maschinenbezeichner = 3
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Maske
Dienste
Über die Teilnetzmaske kann man herausfinden, wie viele Bits jeweils der
Netzwerkkennung, der Teilnetzkennung (Bits auf 1) und der Maschinenkennung
Bits auf 0) zugewiesen wurden.
Der Wert der Teilnetzmaske muss in Übereinstimmung mit der IP-Adressenklasse gewählt werden. Ihr Wert ist (xxx: freie Auswahlmöglichkeit für den Benutzer): z z z bei einer Adresse der Klasse A: 255.xxx.xxx.xxx, bei einer Adresse der Klasse B: 255.255.xxx.xxx, bei einer Adresse der Klasse C: 255.255.255.xxx.
Beispiel: Teilmaske der Klasse C (IP-Basisadresse:192.186.90.3)
16 Bits
Netzbezeichner
= 192.186
8 Bits
Teilnetzbezeichner
= 90
8 Bits
Maschinenbezeichner = 3
Teilnetzmaske
(24 Bits auf 1)
= 255.255.255
Maschinenbezeichner
(8 Bits auf 0)
Hinweis: Bei dieser Zerlegung sind 254 Teilnetze mit jeweils 254 Maschinen pro
Teilnetz möglich.
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Dienste
UNI-TE-Kommunikation
Übersicht synchroner
Austausch
Je nach Typ des verwendeten Server (Siehe: Applikationsspezifische
Kommunication Teil1 - Funktion Server)s werden zwei Datenaustauschdienste vorgeschlagen: z entweder der synchrone Datenaustausch der MAST-Task, z oder der Datenaustausch durch die Grund-Task im Modus: z asynchroner Server, z asynchroner Client.
Im Servermodus
Über das ETHERNET-Modul kann auf sämtliche UNI-TE-Requests der Steuerung zugegriffen werden.
Im Clientmodus
Dieser Austauschtyp ermöglicht das Versenden von UNI-TE-Requests wie: z z
READ_VAR
,
WRITE_VAR
, z z z
SEND_REQ
,
DATA_EXCH
,
...
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asynchroner
Austausch
Dienste z z z z z z z
Im Servermodus
Dieser Dienst ermöglicht die Nachrichtenübertragung mit Hilfe folgender Requests:
READ_OBJECT
WRITE_OBJECT
READ_GENERIC_OBJECT
WRITE_GENERIC_OBJECT
MIRROR
READ_OBJECT_LIST
WRITE_OBJECT_LIST
Die Kohärenz der eingelesenen Daten kann durch Setzung des Systembits %S91 auf 1 gewährleistet werden (Gewährleistung, dass die Requestabfolge in einem
Zyklus erfolgte).
Bei dieser Einstellung ist es möglich, dass es bei der MAST-Task zu einem
Flattereffekt von maximal 1,5 ms kommt.
Im Clientmodus
Dieser Dienst ermöglicht die Nachrichtenübertragung mit Hilfe folgender Requests: z READ_Asyn
: ermöglicht über den asynchronen Nachrichtenübertragung (Siehe:
Applikationsspezifische Kommunication Teil1 - Funktion Server) skanal das z
Lesen von bis zu 507 Wörtern (%MW) bzw. 8112 Bits (%M).
WRITE_Asyn
: ermöglicht über den asynchronen Nachrichtenübertragungskanal das Schreiben von bis zu 510 Wörtern (%MW) bzw. 8160 Bits.
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Dienste
Modbus-Kommunikation über das TCP/IP-Profil
Übersicht Dieser Dienst ermöglicht über das Modbus-Protokoll die Kommunikation zwischen einer Steuerung Premium und einer Steuerung Quantum oder einer anderen
Steuerung Premium und einem PC-Überwachungsgerät oder einem anderen auf das Modbus-Protokoll abgestimmten Gerät.
Client-
Überwachungsgerät
Modbus-
Protokoll
ETHERNET TCP/IP
Quantum
Server
Modbus-
Protokoll
Premium 1
Client/Server
Modbus-
Protokoll
Premium 2
Client/Server
Ein und dasselbe Modul kann mit einem dezentralen Gerät im Clientmodus (z. Bsp. eine Steuerung Quantum) und einem anderen dezentralen Gerät im Servermodus
(z. Bsp. ein Überwachungs-PC) kommunizieren.
Die Steuerung Premium 1 agiert gegenüber der Steuerung Quantum als Client. Sie aktiviert die TCP-IP-Verbindung und sendet Modbus-Nachrichten an die Steuerung
Quantum.
Die Steuerung Premium 2 agiert gegenüber dem Überwachungsgerät als Server.
Das Überwachungsgerät hat eine TCP/IP-Verbindung aktiviert und sendet
Modbus-Nachrichten zur Steuerung TSX Premium 2.
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Anwendungshinweise
Dienste
Das doppelte Profil UNI-TE und Modbus wird nicht an ein und derselben dezentralen Station Premium unterstützt.
Sonderfall Modul TSX ETY 110
Die Modi Client/Server bestehen ausschließlich gegenüber einem dezentralen
Gerät, das die Kommunikationsleitung verbessert. Die Automatisierungsapplikationen und Netzwerkarchitekturen müssen daher so entwickelt werden, dass zwischen zwei gleichen Geräten ein Umschalten von dem einen Modus zu dem anderen so selten wie möglich erfolgt.
Des weiteren könnte häufiges Umschalten zu Nachrichtenverlusten führen: z
Kommuniziert die Steuerung Premium im Servermodus mit einer Steuerung
Quantum, welche die TCP/IP-Verbindung aktiviert hat, ruft ein Nachrichtenversand über die PL7 Client-Applikation nach der Behandlung eventueller z aktueller Servertransaktionen die Trennung der TCP/IP-Serververbindung hervor.
Kommuniziert die Steuerung Premium nach Aktivierung der TCP/IP-Verbindung mit einer Steuerung Quantum im Clientmodus, wird eine Anfrage auf Aktivierung der Verbindung von Quantum den Abbruch der TCP/IP-Clientverbindung auslösen. Eventuell laufende Clienttransaktionen können dabei verlorengehen.
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Dienste
Durch eine Modbus-Kommunikation über TCP/IP-Protokoll unterstützte
Architektur
Übersicht Nachstehende Abbildung stellt die unterstützte Architektur dar.
Programmierstation
Überwachungsgerät
Modbus-
Kommunikation
Quantum
Modbus
Premium
UNI-TE-Kommunikation
Ethernet
Bridge
Ethernet
Modbus Serie
Modbus
Modbus
Premium
Slave 1
Modbus Plus
Fipway
Modbus Slave n
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Zugriffsmöglichkeit
Sonderfall des
Moduls
TSX ETY 110
Dienste
Über das Modbus-Protokoll wird die Kommunikation zwischen der Station Premium und der Station Quantum in einem TCP/IP-Ethernet-Netzwerk ermöglicht.
Dagegen ist der Zugriff von einer Steuerung Premium auf ein an die Steuerung
Quantum angeschlossenes Modbus-Plus-Netz über TCP/IP nicht möglich.
Des weiteren kann das Modbus-Protokoll die X-Way-Premium-Bridges nicht
überwinden.
Die Kommunikation einer Steuerung Premium im Ethernet mit einem dezentralen
Gerät, das an ein Modbus-Bus angeschlossen ist, ist über ein Ethernet/Modbus-
Gateway in Reihenschaltung (Typ 174 CEV 300 10) möglich.
Bei einem Modul TSX ETY 110 ist die Kommunikation zwischen einer Steuerung
Premium im Ethernet-Netzwerk und einem an ein Modbus-Bus angeschlossenes
Gerät nicht möglich.
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Dienste
Modbus-Nachrichtenübertragung mit TCP/IP-Profil
Auf einen Blick
Prinzip der
Inbetriebnahme
Die Kommunikationsfunktionen sind die gleichen, wie sie für die Kommunikation
über Modbus beschrieben wurden.
Auch wenn eine dezentrale Modbus-Station keine Adresse im X-WAY-Format besitzt, verwendet jede Kommunikationsfunktion zur Bezeichnung einer dezentralen IP-Station eine Adresse im X-WAY-Format.
Für jede dezentrale Modbus-Station müssen Sie in der Zuordnungstabelle die
Kombination (IP-Adresse, {Netz.Station} X-WAY) einrichten mit: z
Netz: Netzwerknummer der lokalen X-WAY-Station z
Station: 100 bis 164 = logische Nummer der X-WAY-Station
Beispiel: Die X-WAY-Adresse {2.108} ist der IP-Adresse 139.160.2.8 zugeordnet.
Diese Adresse wird ausschließlich von dem lokalen Modul Premium verwendet; sie wird im Netz nicht übertragen.
Im Falle einer mit dem Protokoll Modbus konfigurierten dezentralen Station
Premium ist es ratsam, für die X-WAY-Station als Adresse die Nummer der lokalen
Station, erhöht um 100, zu wählen.
Senden einer
Kommunikationsfunktion
Werden Kommunikationsfunktionen durch die Applikation an ein dezentrales, über das serielle Ethernet/Modbus-Gateway an einen Modbus-Bus angeschlossenes
Gerät versandt, muss die Adresse der Funktion wie folgt festgelegt werden:
ADR#{Netzwerknummer. Stationsnummer}0.0.Modbus-Adresse des Empfängers
Die Netzwerknummer und die Stationsnummer entsprechen der X-WAY-Adresse des Ethernet/Modbus-Gateways 174 CEV•••. Die Modbus-Adresse des Empfängers entspricht der Adresse des Modbus-Slaves.
Beispiel: Eine Funktion
READ_VAR
wird über den seriellen Modbus-Bus zu Slave
10 versandt. Die IP-Adresse des Gateways ist 139.160.2.8 und die X-WAY-Adresse lautet {2.108}.
READ_VAR(ADR#{2.108}0.0.10, ...)
Datenaustausch Folgende Requests werden an das Gerät gesandt, mit dem Sie das Lesen oder
Schreiben von Variablen durchführen wollen.
Modbus-Requests
Lesen von Bits
Funktionscode
16#01
Kommunikationsfunktion
READ_VAR
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Modbus-Requests
Lesen von Worten
Schreiben eines Bits oder von n Bits
Schreiben eines Wortes oder von n Wörtern
Lesen von Eingangsbits
Lesen Eingangswörter
Funktionscode
16#03
16#05 oder 16#0F
16#10
16#02
16#04
Dienste
Kommunikationsfunktion
READ_VAR
WRITE_VAR
WRITE_VAR
SEND_REQ
SEND_REQ
Zuordnung der
Objekttypen
Die Tabelle beschreibt die Zuordnung der Objekttypen zwischen einer Premium-
Steuerung und einer Momentum- oder Quantum-Steuerung.
Premium-Objekte
%MW: interne Wörter
%M: interne Bits
%IW: Eingangswörter
%I: Eingangsbits
Quantum- oder Momentum-Objekte
4x... memory area
0x... memory area
3x... memory area
1x... memory area
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Dienste
Verwaltung der TCP-Verbindungen für X-Way UNI-TE und Modbus
Übersicht Die Verbindung kann entweder über die lokale Steuerung oder eine entfernte
Steuerung, die mit der lokalen Steuerung kommunizieren will, aktiviert werden.
Eine Verbindung ist durch folgende Kombination gekennzeichnet:
(lokaler TCP-Port, lokale IP-Adresse; dezentraler TCP-Port, dezentrale IP-Adresse)
Hinweis: Die Verwaltung der Verbindungen erfolgt für den Benutzer in transparenter Weise.
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Dienste
Aktivierung einer Verbindung
Übersicht
Über ein dezentrales
Gerät
Über die lokale
Steuerung
Die Aktivierung einer Verbindung kann folgendermaßen erfolgen: z entweder durch Anforderung eines dezentralen Geräts z oder durch Anforderung der lokalen Steuerung.
Das Modul wartet auf die Aktivierung einer Verbindung durch das dezentrale Gerät.
Wird eine Verbindung empfangen, erfolgt eine Überprüfung der IP-Adresse der dezentralen Maschine nur dann, wenn eine entsprechende Zugriffskontrolle aktiviert wurde. Bei einer solchen Überprüfung wird kontrolliert, ob diese Adresse sich in dem
Verzeichnis der dezentralen Maschinen befindet, die zu einer Verbindung zugelassen sind.
Im Falle eines positiven Überprüfungsergebnisses wird die Verbindung aktiviert. Im entgegengesetzten Falle wird keine Verbindung aktiviert.
Bei dem Versand einer Nachricht über eine Kommunikationsfunktion wird, sofern keine Verbindung mit dem dezentralen Gerät besteht, durch das Modul auf internem
Wege eine automatische Aktivierung der Verbindung zum dezentralen
Modicon TSX (502)-Port durchgeführt.
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81
Dienste
Beispiele Beispiele für Verbindungen
Premium
{1,1}
192.168.1.1
Ethernet TCP/IP
Premium
{1,2}
192.168.1.2
Premium: Bridge
{1,3}
192.168.2.4
{1,4}
192.168.1.4
PC
Fipway
In diesem Beispiel wurden für die Kommunikation zwischen dem PG und den
Steuerungsstationen bzw. zwischen zwei Steuerungsstationen vier
TCP-Verbindungen aktiviert.
Die Initiative zur Aktivierung von Verbindungen obliegt stets dem PG.
Bei der Verbindung zwischen zwei Steuerungen ist es gleichgültig, von welcher
Steuerung die Initiative zur Verbindungsaktivierung ausgeht (Client-Steuerung).
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Dienste
Abbruch einer Verbindung
Übersicht Der Abbruch von Verbindungen kann auf zweierlei Weise erfolgen: z durch die dezentrale Station, die entscheidet, die Kommunikation zu beenden z und einen Abbruch der TCP/IP-Verbindung sendet, durch die lokale Station, wenn die maximale Anzahl aktivierter Verbindungen erreicht wird (in diesem Falle wird die am längsten bestehende Verbindung abgebrochen).
Finden zum Zeitpunkt des Verbindungsabbruchs gerade Nachrichtenübertragungen statt, wird die PL7-Applikation durch ein Fehlerprotokoll (Nachricht abgewiesen) über den Verbindungsabbruch informiert.
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83
Dienste
Verhalten bei einem Verbindungsabbruch
Übersicht
Erneuter
Kabelanschluß
Dezentrales
Servergerät
Bei dem Verbindungsabbruch kann es sich um zwei Arten von Abbruch handeln: z
Abtrennung des Netzverbindungskabels (Kabel gelöst, abgeklemmt usw.), z
Ausfall des dezentralen Geräts (Störung des Geräts, Stromausfall usw.)
Der Verbindungsunterbrechung wird innerhalb von 2 Stunden über den Request
Keep Alive festgestellt.
Wird innerhalb dieses Zeitraums die Verbindung wieder hergestellt, erfolgt die
Wiederaufnahme der Kommunikation je nach Art des vorausgegangenen
Verbindungsabbruchs auf unterschiedliche Weise.
In diesem Falle liegt die Ursache der Verbindungsunterbrechung im Netzkabel, während sich die beiden Stationen weiterhin in betriebsbereitem Zustand befinden.
Wird das Kabel erneut angeschlossen, wird die Kommunikation zwischen dem
Modul ETY und dem dezentralen Gerät über die vorher aktivierte
TCP/IP-Verbindung wieder aufgenommen.
Bei dem ausgefallenen Gerät handelt es sich um den Server.
Client 1
Dezentrales Gerät
2
Server
3
1 Das Clientmodul ETY fährt über die vorherige Verbindung (teilaktivierte Verbindung) mit dem Aussenden von Daten fort.
2 Empfängt der Server Informationen ohne Verbindung, sendet er einen Reset-Befehl und beendet die Verbindung.
3 Das Clientmodul ETY aktiviert eine neue Verbindung.
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Dezentrales
Clientgerät
Dienste
Bei dem ausgefallenen Gerät handelt es sich um den Client.
Dezentrales Gerät
Server
1
Client
2
3
1 Der Client aktiviert eine neue Verbindung.
2 Das Servermodul ETY empfängt die Anfrage nach einer neuen Verbindung.
3 Das Servermodul ETY bricht die alte Verbindung ab (sofern im aktuellen Status keine
Aktivitäten stattfinden) und gibt die Berechtigung für die Aktivierung der neuen
Verbindung.
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85
Dienste
6.2
Übersicht
Gegenstand dieses
Abschnitt?
Inhalt dieses
Abschnitts
E/A-Scanning-Dienst
In diesem Abschnitt werden die Funktionen und Besonderheiten des
E/A-Scanning-Dienstes beschrieben.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Dienst E/A-Scanning
Seite
Lese- und Schreibbereiche
86
35011070 01 Juli 2006
Dienste
Dienst E/A-Scanning
Auf einen Blick
Empfehlungen für die
Benutzung
Der E/A-Scanner ermöglicht ohne spezifische Programmierung das periodische
Lesen bzw. Schreiben von dezentralen Eingängen/Ausgängen im
ETHERNET-Netzwerk.
Dieser Dienst umfaßt im Wesentlichen folgende Elemente: z einen Lesebereich, der alle Werte der dezentralen Eingänge zusammenfasst, z z einen Schreibbereich, der alle Werte der dezentralen Ausgänge zusammenfasst, für jedes dezentrale Gerät Abtastperioden, die vom Zyklus der Steuerung unabhängig sind.
Die Abtastung erfolgt nur, wenn sich die Steuerung im Run-Modus befindet.
Dieser Dienst funktioniert bei allen Geräten, die die Modbus-Kommunikation mit dem Profil TCP/IP im Servermodus unterstützen.
Der für Sie transparente Austauschmechanismus wird auf der Grundlage von
Requests durchgeführt: z
Lesen, z z oder Schreiben, oder Lesen und Schreiben.
Hinweis: Bestimmte Typen der abgetasteten Geräte, wie die Module TSX ETY
(Siehe
Modbus-Nachrichtenübertragung mit TCP/IP-Profil, S. 78 ) unterstützen
lediglich die Requests für Lesen oder Schreiben (Request für gleichzeitiges Lesen/
Schreiben wird nicht unterstützt).
35011070 01 Juli 2006
87
Dienste
Funktionsweise Die folgende Abbildung veranschaulicht den Vorgang des Abtastens dezentraler
Eingänge/Ausgänge.
Applikationsspeicher (%MW)
Lesebereich Schreibbereich
2
1
3
Eingangswörter der Geräte Ausgangswörter der Geräte
1.
Sobald sich die Steuerung im Run-Modus befindet, öffnet das Modul eine
Verbindung pro abgetastetes Gerät.
2.
Dann führt das Modul für jedes Gerät das periodische Lesen der Eingangswörter und das periodische Schreiben der Ausgangswörter durch.
3.
Wenn die Steuerung auf Stopp springt, werden alle Verbindungen zu den
Geräten geschlossen.
88
35011070 01 Juli 2006
Überblick über die Funktionen
Dienste
Der E/A-Scanning-Dienst umfaßt die folgenden Funktionen: z
Verwaltung der Verbindung zu jedem dezentralen Gerät (eine Verbindung pro z abgetastetes Gerät).
Abtasten der Eingänge/Ausgänge des Gerätes auf der Grundlage der Lese-/
Schreib-Requests über Modbus mit dem TCP/IP-Protokoll.
z z
Aktualisieren des Lese- und Schreibbereichs im Speicher der Applikation,
Aktualisieren der Statusbits für alle dezentralen Geräte.
Hinweis: Diese Bits zeigen an, ob die Eingangs-/Ausgangswörter des Moduls aufgefrischt wurden.
35011070 01 Juli 2006
89
Dienste
Lese- und Schreibbereiche
Auf einen Blick Diese beiden Bereiche des Applikationsspeichers werden vom Ethernet-Modul verwaltet und sind Tabellen der internen Wörter (%MW) die alle Werte der
Eingangs- oder Ausgangswörter der angeschlossenen dezentralen Geräte in zusammenhängender Form darstellen.
Die Geräte vom Typ dezentrale Eingänge/Ausgänge sind ausgestattet mit: z
Eingangswörtern, die zum Rücksenden des Eingangswertes zum Modul verwendet werden, z
Ausgangswörtern, die zur Zuweisung des Ausgangswertes an das dezentrale
Gerät verwendet werden.
Hinweis: Die Anzahl der zu verwaltenden Eingangs- und Ausgangswörter sowie nähere Angaben zu diesen Wörtern finden Sie in den Dokumentationen zu den einzelnen Geräten.
90
35011070 01 Juli 2006
Beispiel
Dienste
Das Ethernet-Modul tastet drei Geräte ab: z ein Momentum mit der IP1-Adresse (vom Typ 170 AAI 140 00: 16 z
Analogeingänge): dieses Modul verfügt über 16 Eingangswörter und 4
Ausgangswörter.
ein Momentum mit der IP2-Adresse (vom Typ 170 ADI 340 00: 16 digitale z
Eingänge): dieses Modul verfügt über ein Eingangswort.
eine Steuerung Premium mit der IP3-Adresse und dem für Eingangswörter reservierten Bereich von %MW1000 bis %MW1125 .
Der Lesebereich beginnt bei %MW100 und der Schreibbereich bei %MW400.
Applikationsspeicher
Lesebereich Schreibbereich
16 Eingangswörter für das Gerät mit IP
1-Adresse
%MW100 bis
%MW115
%MW400 bis
%MW403
4 Ausgangswörter für das Gerät mit IP
1-Adresse
1 Eingangswort für das Gerät mit IP 2-
Adresse
125 Eingangswörter für das Gerät mit IP
3-Adresse
%MW116
%MW117 bis
%MW241
Hinweis: Die den dezentralen Geräten vorbehaltenen Bereiche dürfen keine
Überlagerung aufweisen. Ebenso dürfen auch die Lese- und Schreibbereiche keine Überlagerungen aufweisen.
Hinweis: Die abgetasteten Geräte (Lesen oder Schreiben) müssen sich im gleichen Netz befinden wie das Abtastgerät, die Benutzung einer Bridge ist nicht zulässig.
Hinweis: ein Momentum 170 kann durch mehrere Module lesend abgetastet werden, aber für die schreibende Abtastung ist nur ein einziges zulässig.
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91
Dienste
Abfrageperiode
Auf einen Blick Die Abfrage der deportierten Eingänge/Ausgänge wird je nach Bedarf der
Anwendung periodisch durchgeführt.
Für jedes Gerät wird eine Abfrageperiode definiert pro Konfiguration je nach
Schnelligkeit der Aktualisierung: z z z eine schnelle Periode (fast), eine normale Periode (normal), eine langsame Periode (slow).
Hinweis: Je schwächer die Abfrageperiode ist, desto schneller werden die
Eingänge/Ausgänge aktualisiert. Diese Schnelligkeit erhöht jedoch die Last des
Netzwerks
Hinweis: %SW8 und %SW9 hält das Scanning der direkten Stationen nicht auf, hemmt aber die Kopie der E/A zu und von den Anwendungsvariablen .
92
35011070 01 Juli 2006
Dienste
6.3
BOOTP/DHCP Adress-Server-Dienst
Auf einen Blick
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt stellt die Funktionen und Eigenschaften des BOOTP/DHCP
Adress-Server-Dienstes dar.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
BOOTP- und DHCP-Dienste
BOOTP-Client
BOOTP und DHCP-Server
Seite
35011070 01 Juli 2006
93
Dienste
BOOTP- und DHCP-Dienste
Auf einen Blick
BOOTP-Dienst
DHCP-Dienst
BOOTP (Bootstrap Protocol) und DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) sind
Startprotokolle für die Datensichtgeräte oder Stationen ohne Platte mit einer zentralen Verwaltung der Netzwerkparameter .
Hauptsächlich liefern sie eine IP-Adresse an eine Station, die auf dem Netzwerk startet.
Das TSX ETY 410•/PORT/510•-Modul kann entweder als BOOTP- oder
DHCP-Server oder als BOOTP-Client konfiguriert werden.
Er besteht im Wesentlichen aus folgenden Elementen: z
Client-Stationen, die als Information nur ihre eigene MAC-Adresse besitzen und z sich automatisch konfigurieren müssen, um zu starten, einem Server mit einer Tabelle (BOOTPTAB), die für jede Client-Station die
IP-Adressen- Konfiguration enthält.
hat folgenden gleiche Elemente: z
Client-Stationen, die als Information nur ihre eigene MAC-Adresse oder ihren
Namen (Role Name) besitzen und sich automatisch konfigurieren müssen, um zu starten, z einen Server, der eine Tabelle besitzt, die für jede Client-Station seine
Konfiguration von IP-Adressen, seinen Namen, Netmask und Gateway enthält.
94
35011070 01 Juli 2006
Dienste
BOOTP-Client
Auf einen Blick In diesem Kontext sendet das Modul, als Client-BOOTP konfiguriert, bei seinem
Start jede Sekunde die Broadcast-Requests über das Netz, bis es eine Antwort erhält.
Das dezentrale als BOOTP-Server agierende Gerät antwortet auf diese
Anforderung und weist dem Clientmodul folgendes zu: z z z eine IP-Adresse, eine IP-Adresse des Gateways, die entsprechende Teilnetzmaske.
Hinweis: Die Anzeige dieser Informationen von einem Browser ausgehend, der mit den html-Seiten für Anzeige des Racks (Siehe Rackanzeigeseite des
HTTP-Servers, S. 119 ) an den Web-Server verbunden ist, ist manchmal ungenau.
In einem solchen Fall muß das Softwareprogramm PL7 an die betreffende
Steuerung angeschlossen werden, um die tatsächlichen Werte zu erhalten.
Hinweis: Wenn ein BOOTP-Server nicht vorhanden ist oder nicht antwortet, startet das Client-Modul nicht.
35011070 01 Juli 2006
95
Dienste
Beispiel Die folgende Abbildung veranschaulicht den Requestverlauf beim Start einer
Station im Netzwerk.
Dezentrale
Station
BOOTP-Server mit folgender Tabelle:
MAC1-Adresse IP1-Adresse
MAC2-Adresse IP2-Adresse
MAC3-Adresse IP3-Adresse
... ...
ETHERNET
Router
BOOTP Relais
ETHERNET
BOOTP-Request:
MAC1-Adresse
BOOTP 2-Client BOOTP 1-Client
96
35011070 01 Juli 2006
Dienste
BOOTP und DHCP-Server
Auf einen Blick In dieser Umgebung wird das Modul als Server für den Start von Client-Stationen verwendet.
Im Abhörmodus antwortet der Server auf die Anfragen der Clients und sendet ihnen ihre Konfiguration für die IP-Adressen.
Dafür besitzt das Servergerät eine Tabelle, die folgendes zusammenfasst: z z
Wenn ein BOOTP-Server vorliegt: z die Äquivalentendateien zwischen MAC-Adressen und IP-Adressen:
Wenn ein DHCP-Server vorliegt: z die Äquivalentendateien zwischen MAC-Adressen oder Namen (Role Name) z z der Clientstationen und den IP-Adressen,
Netmask und Gateway,
Name und Zugriffspfad zu den Parameterdateien (siehe Ersetzen der
fehlerhaften dezentralen Stationen., S. 104
).
Hinweis: Der BOOTP-Server (vorhanden in den TSX ETY Modulen) liefert die
Daten für die Netzkonfiguration nur an Clientstationen, die an das lokale Netz angeschlossen sind.
Empfohlene
Vorsichtsmaßnahmen
Wenn ein Modul als Server für den Start von abgefragten Stationen benutzt wird
(Siehe
E/A-Scanning-Dienst, S. 86 ), sollte die Steuerung nicht im Modus
automatischer Start im RUN-Modus konfiguriert sein. Andernfalls laufen Stationen wie die Momentum 170 Gefahr, bei einer Wiederaufnahme des BOOTP-Servers nach einer Stromunterbrechung, ihre IP-Adresse nicht zu erhalten.
35011070 01 Juli 2006
97
Dienste
Bespiel BOOTP/
DHCP-Server
Die folgende Abbildung veranschaulicht den Requestverlauf, wenn der Server auf eine Startaufforderung antwortet.
DHCP 2-Client
BOOTP 1-Client
ETHERNET
DHCP-Antwort
DHCP-Request
Antwort auf den BOOTP-Request:
IP1-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse DHCP-Server mit folgender Tabelle:
MAC1-Adresse IP1-Adresse
Role Name2 IP2 Adresse
MAC3-Adresse IP3-Adresse
... ...
Hinweis: Teilnetzmaske und Gateway-Adresse sind die des BOOTP-Servers.
Der BOOTP-Server kann eine Broadcast-Antwort senden. Damit sollen die
Schalterstellungen aktualisiert werden.
98
35011070 01 Juli 2006
Dienste
6.4
SNMP-Dienst
SNMP-Kommunikation über UDP/IP
Auf einen Blick Der SNMP-Standard (Simple Network Management Protocol) definiert Lösungen für die Verwaltung von Netzwerken ausgedrückt durch Protokoll und Austausch
überwachter Daten.
Die SNMP-Architektur stützt sich auf folgende wesentliche Elemente: z
Der Manager ermöglicht die Überwachung des gesamten oder eines Teils des z
Netzwerkes,
Einer oder mehrere Agenten . Jedes überwachte Gerät ist mit einem z
Softwaremodul, genannt Agent , ausgestattet, der vom SNMP-Protokoll verwendet wird.
Eine MIB (Management Information Base) ist eine Datenbank oder
Objektsammlung.
Der SNMP-Agentendienst ist in den TSX ETY Modulen implementiert. Er ermöglicht einem Manager, auf die normalisierten Objekte der MIB-II des TSX ETY-Agenten
über das SNMP-Protokoll zuzugreifen. Die MIB-II ermöglicht die Verwaltung der
TCP/IP-Kommunikationsebenen.
Über das Modul TSX ETY 410•/PORT/510• kann auch auf Objekte der MIB Ethernet
Transparent Factory zugegriffen werden, die spezifische Informationen über die
Global Data-Dienste, I/O Scanning und Nachrichtenaustausch geben.
Baumansicht der MIB Ethernet Transparent Factory: private enterprises groupeschneider transparentFactoryEthernet switch port502Messaging ioScanning globalData web addressServer equipementProfile
Die Quelldatei der privaten MIB Ethernet Transparent Factory ist auf dem
TSX ETY 410•/PORT/510• Modul verfügbar. Sie kann von einem Internetbrowser aus über den Link "Herunterladen der MIB Dateien" der Indexseite des HTTP
Servers (Siehe
Diagnoseseiten des Ethernet-Moduls, S. 122 ) heruntergeladen
werden. Diese Datei kann mit den marktführenden SNMP-Managern zusammengestellt werden.
35011070 01 Juli 2006
99
Dienste
Das
SNMP-Protokoll
Das SNMP-Protokoll definiert fünf Nachrichtentypen zwischen Agent und Manager.
Diese Nachrichten sind in UDP -Datagramme gekapselt.
Nachrichten des Managers an den Agenten: z Get_Request
: verwendete Nachricht, um den Wert einer oder mehrerer
Variablen zu erhalten. z z
Get_Next_Request
: ermöglicht, den Wert folgender Variablen zu erhalten.
Set_Request
: ermöglicht, den Wert einer Variable zu setzen.
Nachrichten eines Agenten an den Manager: z Get_Response
: ermöglicht dem Agenten, den Wert der angefragten Variable zurückzusenden. z Trap
: ermöglicht ein asynchrones Signalisieren von Ereignissen an den
Agenten.
100
35011070 01 Juli 2006
Beschreibung der Dienste
Dienste
Der SNMP-Manager sendet Schreib- oder Lese-Requests (
Set_Request
,
Get_Request
,
Get_Next_Request
, ....) der in der MIB - II SNMP definierten
Objekte, und der SNMP-Agent des Moduls TSX ETY beantwortet sie.
SNMP-Manager
Get_Response
Trap
Set_Request
Get_Request
Get_Next_Request
SNMP-Agent
TSX ETY-Steuerungsstation
Der SNMP-Agent des Moduls sendet Ereignisse (Traps) an den Manager. Folgende
Trap-Systeme werden verwaltet: z Coldstart Trap
: z z
Bei dem Modul TSX ETY 110 wird das Ereignis nach einem Reset der
Energieversorgung des Moduls gesendet.
Bei den Modulen TSX ETY 410•/PORT/510• wird das Ereignis nach einem
Reset der Energieversorgung des Moduls gesendet oder nach einem Reset z des Prozessors oder nach dem Laden der Applikation in die Steuerung.
Authentication Failure Trap
: gesendetes Ereignis im Anschluss an ein
Problem der Echtheitsbestätigung. Das Feld Community Name der empfangenen Nachricht weicht von dem im Modul konfigurierten ab. Dieser Trap kann während der Konfiguration des Moduls TSX ETY freigegeben werden.
35011070 01 Juli 2006
101
Dienste
6.5
Global Data Dienst
Global Data-Dienst
Auf einen Blick
Funktionsweise
Ziel des Global Data-Dienstes, der von den Modulen TSX ETY 410•/PORT/510• unterstützt wird, ist die Bereitstellung eines automatischen Datenaustauschs für die
Koordinierung von Steuerungsapplikationen.
Die Kommunikationsmodule sind in einer Verteilungsgruppe zusammengefasst, um Variablen, die der Koordinierung der Steuerungen dienen, auszutauschen.
Jedes Kommunikationsmodul veröffentlicht eine lokale Applikationsvariable an die anderen Kommunikationsmodule der Verteilungsgruppe.
Jedes Kommunikationsmodul kann ebenfalls die Applikationsvariablen, die von den anderen zur Verteilungsgruppe gehörenden Modulen veröffentlicht werden, abonnieren , ganz gleich wo sich ihr Standort befindet.
Eine Applikationsvariable ist eine Gruppe von aneinander grenzenden Wörtern einer Steuerung (%MW).
Der Global Data-Dienst muss so konfiguriert (Siehe Konfiguration des Global Data-
) sein, dass Position und Anzahl der Applikationsvariablen, die von jedem Kommunikationsmodul freigegeben und abonniert werden, festgestellt werden können. Sobald die Module konfiguriert sind, erfolgt automatisch der
Austausch zwischen den Kommunikationsmodulen der gleichen Verteilungsgruppe, vorausgesetzt, die Steuerung befindet sich im RUN-Modus.
Abbildung:
Verteilungsgruppe
IP Multicast: 255 255 255 251
Datenverteilung
Intranet-
2...n Stationen
Datenverteilung
Verteilungsgruppe
IP Multicast: 255 255 255 250
102
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Health-Bits
Multicast-
Filterung
Betriebsarten
Begrenzung
Dienste
Eine Verteilungsgruppe ist eine Gruppe von Kommunikationsmodulen, die von der gleichen Multicast-IP-Adresse identifiziert wird. "Multicasting"-Austausche werden zum Verteilen von Global Data verwendet. Mehrere unabhängige Verteilungsgruppen können im gleichen Teilnetzwerk mit ihrer eigenen Multicast-Adresse koexistieren.
Ein Publikations-/Abonnement-Protokoll auf UDP/IP wird für die Verteilung von
Daten verwendet.
Die Publikation einer Variablen wird mit dem Anfang des Steuerungszyklus synchronisiert.
Die abonnierten Variablen werden am Ende des Zyklus in den Steuerungsapplikationsspeicher kopiert.
Die Bereiche des Steuerungsspeichers, die verschiedene abonnierte Variablen erhalten, dürfen sich nicht überschneiden.
Jeder Applikationsvariablen wird ein Health-Bit (Statusbit) zugeordnet.
Dieses Statusbit gibt die Gültigkeit jeder abonnierten Variablen an: Es hat den Wert
1, wenn die Variable in einer konfigurierten Gültigkeitsperiode (Siehe Konfiguration
der Global Data, S. 252 ) freigegeben und empfangen wurde, ansonsten beträgt sein
Wert 0.
Der Global Data-Dienst verwendet das Multicasting .
Aufgrund dieses Broadcast-Prinzips werden die vom Modul gesendeten Multicast-
Frames wiederholt auf alle Schalterports übertragen, was eine Überlastung des
Netzwerkes zur Folge hat.
Die Multicast-Filterung ermöglicht, wenn die Schalter mit dieser Funktion versehen sind, die Multicast-Frames nur auf die Ports zu übertragen, die dies benötigen.
Das Protokoll, das verwendet wird, um eine Liste der an einem vorgegebenen
Austausch beteiligten Ports zu erstellen, lautet GMRP .
Es gibt folgende Betriebsarten: z
Durch Stoppen der Steuerung wird der Global Data-Austausch gestoppt .
z
Durch Verwendung von I/O-Forcierungssystembits (%S9, %SW8, %SW9) wird der Global Data-Austausch nicht gestoppt .
Es gibt keine theoretische Begrenzung der Anzahl der Stationen, die einer
Verteilungsgruppe angehören. Die Hauptbegrenzung ist die Anzahl der ausgetauschten Variablen in dieser Verteilungsgruppe (64 Variablen).
35011070 01 Juli 2006
103
Dienste
6.6
Verwaltung eines defekten Geräts
Ersetzen der fehlerhaften dezentralen Stationen.
Auf einen Blick
Ziel
Funktionsweise
Ziel dieses Dienstes ist die automatische Wiederherstellung der Parameter des dezentralen I/O-Moduls oder der intelligenten Module, die mit einem Ethernet
Transparent Factory-Teilsegment verbunden sind. Dies bei Austausch eines fehlerhaften Moduls durch ein Modul in gutem Zustand.
Ziel dieses Dienstes ist: z z eine IP-Adresse an eine dezentralen Station zu liefern ausgehend vom Namen dieser Station ( Role Name ) einer dezentralen Station die Möglichkeit geben, Kapazitäten zu speichern und eventuell Parameter wiederherzustellen.
Für diesen Dienst muss der DHCP-BOOTP-Server (Siehe BOOTP/DHCP Adress-
) und der FTP/TFTP-Server der Module ETY 410•/PORT und
510• verwendet werden.
Er kann bis zu 96 dezentralen Stationen verwalten.
Prinzip der Funktionsweise dieses Dienstes:
Als erstes:
1.
Die freigegebene dezentrale Station erhält eine IP-Adresse ausgehend vom
Namen, der ihr zugewiesen wurde (Role Name).
2.
Die freigegebene Station leitet ihre Konfigurationsparameter an der Server weiter.
Zweitens:
Diese Station fällt aus. Sie wird von einem gleichwertigen nicht konfiguriertem Gerät ersetzt, das den gleichen Namen wie die zu ersetzende Station trägt:
1.
Sie sendet ein DHCP-Request an den Server.
2.
Sie erhält die vorab auf den Server gespeicherte Konfigurationsdatei.
3.
Die dezentrale Station wird automatisch neu gestartet.
Hinweis: Der Role Name ist auf 16 ASCII-Zeichen beschränkt.
104
35011070 01 Juli 2006
Dienste
6.7
Zeitsynchronisierungsdienst
Zeitsynchronisierungsdienst
Allgemeines
Zeitsynchronisierung und
Zeitstempel
Der Zeitdienst synchronisiert Computer-Uhren über das Internet. Die Uhrzeit eines
Client wird z.B. entweder mit einem anderen Server oder mit einer Bezugszeitquelle wie einem Radio oder einem Satellitenempfänger synchronisiert.
Typische Zeitdienst-Konfigurationen nutzen mehrere redundante Server und verschiedene Netzwerkpfade, um hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu erreichen. Die Zeitdienst-Genauigkeit liegt innerhalb einer Millisekunde in einem
LAN und beträgt bis zu einigen Zehntel Millisekunden in einem WAN.
Einsatzgebiete für den Zeitdienst z
Ereigniserfassung – Ereignisse in zeitliche Reihenfolge bringen z z
Ereignissynchronisierung – Ereignisse gleichzeitig auslösen
Alarm- und E/A-Synchronisierung – Zeitstempelalarme
In einem Ethernet-Netzwerk müssen alle Steuerungen mit derselben Uhrzeit synchronisiert werden, die von einem NTP-Server bereitgestellt wird. In jedem
Anwendungsprogramm können Ereignisse und Anwendungsdaten (z.B. E/A-Werte)
über Anwendungsstapel mit einem Zeitstempel versehen werden.
Das Premium Ethernet-Schnittstellenmodul, ein ETY 5103, stellt eine Verbindung zu einem NTP-Zeitserver her und liefert das Quellzeitsynchronisierungssignal, das an die CPU gesendet wird.
Zum Lesen der Uhr wird ein Funktionsblock im Projekt der Steuerung (Anwendungsprogramm) verwendet.
CPS CPU ETY-Module NTP-
Server
Uhr-
System-
Zähler
Modicon Quantum-System
NTP-
Client
NTP-Request
NTP-Antwort
Ethernet-
Netzwerk
EN
R_NTPC
EN0
OUT1
OUT2
STATUS
35011070 01 Juli 2006
105
Dienste
6.8
Eingebetteter HTTP-Server
Übersicht
Was finden Sie in diesem
Abschnitt?
In diesem Abschnitt werden die Funktionen und Merkmale des eingebetteten
Servers zusammengefaßt.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Eingebetteter HTTP-Server
Homepage des HTTP-Servers
Index-Seite des HTTP-Servers
Sicherheitsseite des HTTP-Servers
Seite Adress-Server des HTTP-Servers
Rackanzeigeseite des HTTP-Servers
Seite Dateneditor des HTTP-Servers
Diagnoseseiten des Ethernet-Moduls
NTP-Diagnoseseite
Benutzerseite des HTTP-Servers
Seite
106
35011070 01 Juli 2006
Dienste
Eingebetteter HTTP-Server
Auf einen Blick In einigen Modulen ist für folgende Funktionen ein eingebetteter HTTP-Server integriert: z z
Zugriff auf die Steuerungsdaten,
Diagnose der gesamten Konfiguration.
Sämtliche Daten des Prozessors bzw. des Moduls werden in Form von Standard-
Webseiten im HTML-Format dargestellt. Daher kann mit jedem handelsüblichen
JAVA-fähigen Internetbrowser auf diese Daten zugegriffen werden.
Funktion
Server
Vordefinierte Seiten
Client-Seiten
Größe der Client-Site
Mindestversion von
FactoryCast
-
-
-
-
-
Für keine der von der Website bereitgestellten Funktionen müssen im Vorfeld irgendwelche Konfigurierungs- oder Programmierungsarbeiten am Modul vorgenommen werden.
In der folgenden Übersichtstabelle sind die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten zusammengestellt.
Je nach Modultyp kann die Ergonomie dieser Funktionen unterschiedlich ausfallen:
TSX ETY 110
-
X
TSX ETY 110 WS TSX ETY 410•
TSX ETY PORT
X
X
X
1,2 MB
V 2.0
-
-
-
TSX ETY 510• TSX ETY 210
X
X
X
6,5 MB
V 2.2.2
-
-
-
-
-
-
Legende
X Verfügbar
Nicht verfügbar.
35011070 01 Juli 2006
107
Dienste
Funktionen des eingebetteten
Servers
Verbindungen mit einem
TSX ETY-Modul
Auf einem eingebetteten Server sind im Allgemeinen folgende Funktionen verfügbar: z z
Statistische Funktionen: Auf dieser Seite werden statistische Angaben zum
ETHERNET-Netzwerk dargestellt.
Sicherheitsfunktion: Diese Seite bietet die Möglichkeit, den Benutzernamen und z das Passwort für den Zugang zur Site zu ändern.
Adress-Server: Im Falle einer Nutzung des Moduls als BOOTP-Server ermöglicht diese Seite die Anzeige und Änderung der Servertabelle.
z z z
Anzeige des Racks: Mit Hilfe dieser Seite kann die Konfiguration der für das
Modul zuständigen Steuerung angezeigt werden.
Dateneditor: Diese Seite ermöglicht die Ansicht der Steuerungsdaten.
Diagnosefunktionen: Diese Seiten ermöglichen die Diagnose des Netzwerks.
Die Website eines Moduls enthält statische und dynamische Seiten
(Steuerungsdaten). Um die dynamischen Seiten zu aktualisieren, wird automatisch eine Xway-Verbindung zwischen dem Browser (Web-Browser) und dem Modul hergestellt.
Hinweis: Die Xway-Adresse für die Verbindung des Browsers wird automatisch von der Moduladresse abgeleitet, indem die gleiche Netzwerknummer und eine
Stationsnummer zwischen 54 und 63 gewählt wird. Es muss also unbedingt wenigstens eine Xway-Adresse in diesem Bereich verfügbar bleiben.
Die Anzahl der Verbindungen ist vorgeschrieben: z
Man kann nicht mehrere Browser mit einem PC mit dem gleichen z
TSX ETY-Modul verbinden, es können bis zu 10 PCs gleichzeitig an ein Modul angeschlossen werden, z mit einem TSX ETY 410•/PORT/510• können ein Browser und eine weitere
Applikation verbunden werden (zum Beispiel: ein XIP-Treiber).
108
35011070 01 Juli 2006
Dienste
Homepage des HTTP-Servers
Auf einen Blick
Zugriff auf die
Homepage
Diese Seite ist die Homepage der Website. Sie bietet folgende
Auswahlmöglichkeiten: z z
Sprache der Website: Die Seite wird standardmäßig in englischer Sprache angezeigt,
Zugriff auf die Dienstseite der Website.
So gelangen Sie zur Homepage der Website:
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie Ihren Browser, mit dem Sie gewöhnlich arbeiten.
2 Geben Sie die IP-Adresse des ETHERNET-Moduls in die entsprechende Zeile ein.
Abbildung Die Homepage eines TSX ETY 410• oder eines TSX ETY PORT sieht zum Beispiel folgendermaßen aus. e Willkommen auf dem Web-Server des Premium - Microsoft Internet Explorer
Datei Bearbeiten Anzeige Gehe zu Favoriten ?
e
X
Vorhergehende
Adresse e
Nächste Abbrechen Aktualisieren Start Suchen http://139.160.234.18/index_french.htm
Favoriten Protokoll Ketten Vollbildanz
Links
Schneider
S Electric
Fast Ethernet: Verwaltung über das Web
für Premium
Fehlerdiagnose und Konfiguration
Betriebssystem: Windows 98
Bildschirmauflösung: 1024 x 768
Browser: Microsoft Internet Explorer 4 e
Englisch Deutsch Italienisch Spanisch
Copyright © 2000, Schneider Automation SA. All rights reserved.
e Internet-Bereich
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109
Dienste
Sprachenverwaltung z z
Hinweis: die Homepage eines TSX ETY 510• weist einige Unterschiede auf:
Der Titel lautet: Web-Server FactoryCast .
Es werden zwei Hypertext-Links für den Zugriff auf die Client-Seiten angeboten: z z geschützte Benutzerseite nicht geschützte Benutzerseite
Schlagen Sie in der Dokumentation FactoryCast nach, um die einzelnen Schritte zur Erstellung von Seiten kennen zu lernen.
Auf dieser Website stehen Ihnen mehrere Sprachen zur Verfügung. Die gewünschte
Sprache wird durch Anklicken des entsprechenden Links auf der Homepage ausgewählt und bleibt für die folgenden Verbindungen die ausgewählte Sprache.
Hinweis: Einige Fenster werden in der Installationssprache von Windows angezeigt (Eingabefeld usw.).
110
35011070 01 Juli 2006
Dienste
Index-Seite des HTTP-Servers
Auf einen Blick
So greifen Sie auf die Seite zu
Auf dieser Seite werden die verschiedenen, vom ETHERNET-Modul unterstützten
Dienste angeboten, auf die über die entsprechenden Links zugegriffen werden kann.
So gelangen Sie von der Homepage zur Index-Seite.
Schritt
1
Aktion
Klicken Sie auf der Homepage auf den Link Diagnose und Konfiguration .
2
Ergebnis : Es erscheint ein Fenster, in dem der Benutzername und das
Passwort abgefragt werden.
Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort unter Berücksichtigung der
Groß- und Kleinschreibung ein.
3
Hinweis : Standardwerte der Felder: z für den Benutzernamen: USER z für das Passwort: USER
Bestätigen Sie mit "Ok" .
35011070 01 Juli 2006
111
Dienste
Abbildung Die Index-Seite eines TSX ETY 410• oder eines TSX ETY PORT sieht zum Beispiel folgendermaßen aus. e Willkommen auf dem Web-Server des Premium - Microsoft Internet Explorer
Datei Bearbeiten Anzeige Gehe zu Favoriten ?
Vorhergehende
Adresse e
Nächste
X
Abbrechen Aktualisieren Start Suchen http://139.160.234.18/secure/system/index_french.htm
Favoriten Protokoll Ketten
Links e
Schneider
S Electric
Fast Ethernet: Verwaltung über das Web
für Premium
Home
Sicherheit
BOOTP-Server
Rackanzeige
Dateneditor
Ethernet Modul e
Copyright © 2000, Schneider Automation SA. All rights reserved.
Öffnen der Seite http://139.160.2
e
Internet-Bereich
112
35011070 01 Juli 2006
Dienste
Sicherheitsseite des HTTP-Servers
Auf einen Blick
So greifen Sie auf die Seite zu
Auf dieser Seite können folgende Änderungen vorgenommen werden: z
Benutzername und Passwort für den Zugang zur Index-Seite, z
Passwort für das Schreiben von Variablen im Dateneditor.
Benutzername und Passwort dürfen höchstens aus 15 normalen ASCII-Zeichen bestehen.
So gelangen Sie von der Index-Seite zur Sicherheitsseite.
Schritt
1
Aktion
Klicken Sie auf den Link Sicherheit .
35011070 01 Juli 2006
113
Dienste
Abbildung Die Sicherheitsseite eines TSX ETY4102 oder eines TSX ETY PORT sieht zum
Beispiel so aus:
Zugriffsrechte
Benutzer:
Neues Passwort:
Bestätigung des Passworts:
Passwort ändern
Passwort für den Dateneditor:
Benutzer:
Neues Passwort:
Bestätigung des Neuen Passwortes:
Change Write Password
Home Statistics Bootp Server Rack Viewer Data Editor
Copyright © 2000, Schneider Automation SA. All rights reserved.
So ändern Sie die
HTTP-
Zugriffsrechte
Gehen Sie folgendermaßen vor:
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Geben Sie den neuen Benutzernamen ein.
Geben Sie das neue Passwort ein.
Bestätigen Sie das neue Passwort.
Bestätigen Sie die Änderung mit Hilfe der Schaltfläche Passwort ändern .
5
Ergebnis: Eine Seite Konfiguration Ethernet erscheint.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Reboot Device , um die Änderung in das
Modul zu übernehmen.
114
35011070 01 Juli 2006
Dienste
So ändern Sie das Passwort für das Schreiben
Gehen Sie folgendermaßen vor:
Schritt
1
Aktion
Geben Sie das aktuelle Passwort unter Berücksichtigung der Groß- und
Kleinschreibung ein.
2
3
4
Hinweis: Der Standardwert dieses Feldes ist: USER
Geben Sie das neue Passwort ein.
Bestätigen Sie das neue Passwort.
Bestätigen Sie die Änderung mit Hilfe der Schaltfläche Passwort Schreiben
ändern .
Ergebnis: Eine Seite Konfiguration Ethernet erscheint, um anzuzeigen, dass das Passwort geändert wurde.
35011070 01 Juli 2006
115
Dienste
Seite Adress-Server des HTTP-Servers
Auf einen Blick Über diese Seite können Sie die Zuordnungstabelle für die MAC- und IP-Adressen des Moduls oder den Namen (Role Name) einsehen oder verändern, sofern dieses als BOOTP-Server konfiguriert ist. Siehe BOOTP/DHCP Adress-Server-Dienst ,
.
Diese Funktion erweist sich dann als nützlich, wenn ein ausgefallenes dezentrales
Gerät zu ersetzen ist (Beispiel: Ersatz eines fehlerhaften Momentum-Moduls).
Hinweis: Diese Seite ermöglicht weder neue Eingaben einzufügen noch den
Namen (Role Name) eines dezentralen Geräts zu ändern.
So greifen Sie auf die Seite zu
Folgendes Verfahren zeigt, wie Sie von der Index-Seite zur BOOTP-Server-Seite gelangen.
Schritt
1
Aktion
Klicken Sie auf den Link BOOTP-Server .
116
35011070 01 Juli 2006
Abbildung
Dienste
Die Server-Seite eines TSX ETY4102 oder eines TSX ETY PORT sieht zum
Beispiel so aus:
Eingang
1
1
Name
EINGANG_1
Konfiguration BOOTP-Server
IP-Adresse MAC-Adresse Gateway
192.168.2.7
00005410033A 255.255.252.0
192.168.2.6
255.255.252.0
Netmask
192.168.2.1
192.168.2.1
BOOTP-Servertabelle auffrischen
Änderung eines Eingangs
Neue IP-Adresse:
Netmask neu:
Eingang, der geändert werden soll: 1
Neue Ethernet-Adresse:
Neue Gateway-Adresse:
Eingang austauschen
Home | Statistics | Security | Bootp Server | Rack Viewer | Data Editor
FactoryCast ™ , Schneider Automation SA. All rights reserved.
35011070 01 Juli 2006
117
Dienste
So können Sie die Tabelle
ändern
Gehen Sie folgendermaßen vor:
Schritt
1
2
3
4
5
6
Aktion
Geben Sie die zu ändernde Eintragsnummer in das dafür vorgesehene Feld ein.
Geben Sie die neue IP-Adresse in das dafür vorgesehene Feld ein.
Geben Sie die neue MAC-Adresse in das Feld Neue Ethernet-Adresse: ein.
Ist der Server bei der Ausführung gesperrt?
z Wenn ja: Geben Sie das dem Adress-Server zugeordnete Passwort ein, z und fahren Sie mit Schritt 5 fort.
Wenn nein: Fahren Sie mit Schritt 5 fort.
Bestätigen Sie die Änderung durch Klicken auf die Schaltfläche Eintrag
ändern .
Klicken Sie auf die Schaltfläche Adress-Server-Tabelle aktualisieren , damit die Veränderung im Fenster angezeigt wird.
Übernahme der
Änderungen
Die Konfigurationsänderungen werden entweder durch einen Kaltstart der
Steuerung oder beim nächsten Laden der Steuerungsapplikation übernommen.
118
35011070 01 Juli 2006
Dienste
Rackanzeigeseite des HTTP-Servers
Auf einen Blick Von dieser Seite aus kann an den Modulen eine Fehlerdiagnose der Konfiguration des lokalen Racks, das für das ETHERNET-Modul zuständig ist, durchgeführt werden.
Wenn Sie ein Modul der Konfiguration anklicken, werden Ihnen zu diesem Modul folgende Diagnosedaten angezeigt: z
Status der Zustandsanzeigen des Moduls, z z
Typ und Version des Moduls sowie dessen Position im Rack, spezielle Informationen zur applikationsspezifischen Funktion des Moduls.
Hinweis: Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch FactoryCast.
So greifen Sie auf die Seite zu
So gelangen Sie von der Index-Seite zur Seite Rackanzeige.
Schritt
1
Aktion
Klicken Sie auf den Link Rackanzeige .
Abbildung Die Seite mit der Rackanzeige eines TSX ETY4102 sieht beispielsweise so aus.
0
3
5
5
7
2
0
T
S
X i
F
1 2
1
0
E
T
Y
4
T
S
X
3 4
6
0
0
A
E
Y
1
T
S
X
5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
Home Statistik Bootp Server Dateneditor Grafikeditor Alarmsichtgerät
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119
Dienste
Seite Dateneditor des HTTP-Servers
Auf einen Blick Anhand dieser Seite können Sie Animationstabellen erstellen, die Variablenlisten der anzuzeigenden bzw. zu ändernden Steuerung enthalten.
Der Zugriff auf die Variablen ist nur mit Hilfe der Adressen möglich.
Diese Funktion ist nützlich, wenn eine Applikationsdiagnose erfolgen soll.
Hinweis: Der Zugriff im Schreibmodus wird mit einem Passwort verwaltet. Weitere
Informationen finden Sie im Dokumentation Benutzerhandbuch FactoryCast.
So greifen Sie auf die Seite zu
So gelangen Sie von der Index-Seite zur Seite Dateneditor.
Schritt
1
Aktion
Klicken Sie auf den Link Dateneditor .
120
35011070 01 Juli 2006
Abbildung
Dienste
Die Seite Dateneditor eines TSX ETY 410• oder eines TSX ETY PORT sieht zum
Beispiel folgendermaßen aus.
<neu> Sichern Löschen...
5
6
3
4
1
2
7
8
12
13
14
15
9
10
11
Der Name des Steuerungsprogramms ist STATION:0.0.
Variable Adresse Datentyp
Suchen ...
Einfügen ... Ausschneiden Einfügen
Wert Format Status
Passwort
Die Liste der Variablen ist nicht verfügbar. Die Suche nach den Variablen ist nicht möglich.
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121
Dienste
Diagnoseseiten des Ethernet-Moduls
Homepage Diese Seite enthält eine Liste von Links, um auf die verschiedenen Diagnoseseiten des Ethernet-Moduls zugreifen zu können. z z
Dienst Global Data
Dienst IO Scanning z z
Dienst Nachrichtenaustausch
Dienst Überprüfung der Bandbreite z
Statistik des Ethernet-Moduls
Ein Link ermöglicht ebenfalls das Laden der Quelldatei der privaten MIB.
Ansicht des Homepage des Diagnosedienstes: e Willkommen auf dem Web-Server des Premium - Microsoft Internet Explorer
Datei Bearbeiten Anzeige Gehe zu Favoriten ?
Vorhergehende
Adresse e
Nächste
X
Abbrechen Aktualisieren Start Suchen http://139.160.234.18/secure/system/index_french.htm
Favoriten Protokoll Ketten
Links e
Schneider
S Electric
Diagnose des Ethernet-Moduls
Global Data
I/O Scanning
Nachrichtenaustausch
Bandbreite
Statistik
Laden der MIB-Datei
122
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e Öffnen der Seite http://139.160.2
e
Internet-Bereich
Klicken Sie auf ein Link, um auf die gewünschte Diagnoseseite zu gelangen.
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Global
Data-Seite
Dienste
Oben auf dieser Seite finden Sie allgemeine Diagnoseinformationen bezüglich der
Global Data-Funktion: z
Status z z
Anzahl der Publikationen pro Sekunde
Anzahl der Abonnements pro Sekunde
Diese Seite zeigt außerdem eine Tabelle, in der alle freigegebenen und abonnierten
Variablen in einer Verteilungsgruppe zusammenfasst sind. Jede Variable wird vom
Bezeichner erkannt.
z z z z grüne Farbe für die abonnierte Variablen gelbe Farbe für die freigegebenen Variablen weiße Farbe für alle nicht konfigurierten Variablen rote Farbe für die Variablen mit Kommunikationsfehler
Ansicht der Diagnosenseite der Global Data: e Willkommen auf dem Web-Server des Premium - Microsoft Internet Explorer
Datei Bearbeiten Anzeige Gehe zu Favoriten ?
Vorhergehende
Adresse e
Nächste
X
Abbrechen Aktualisieren Start Suchen Favoriten Protokoll Ketten http://139.160.234.18/secure/system/index_french.htm
Links e
GLOBAL DATA DIAGNOSE
Global Data-Status: OK
Anzahl der Abonnements pro Sekunde : Anzahl der Publikationen pro Sekunde : 100
Global Data-Status
48
64
16
32
NICHT
KONFIGURIERT
Sub Variable Pub Variable
Home | Ethernet-Modul e Öffnen der Seite http://139.160.2
Fehler e
Internet-Bereich
33
49
1
17
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123
Dienste
Seite IO
Scanning
Oben auf dieser Seite finden Sie allgemeine Diagnoseinformationen bezüglich des
Dienstes IO Scanning: z z z
Status
Anzahl der Transaktionen pro Sekunde
Anzahl der Verbindungen pro Sekunde
Diese Seite zeigt außerdem eine Zusammenfassung des Status aller Module an: z grüne Farbe für die abgefragten Module z z z weiße Farbe für die nicht konfigurierten Module rote Farbe für die fehlerhaften Module schwarze Farbe für die Module die vorübergehend nicht abgefragt werden.
Ansicht der Seite Diagnose IO Scanning: e Willkommen auf dem Web-Server des Premium - Microsoft Internet Explorer
Datei Bearbeiten Anzeige Gehe zu Favoriten ?
Vorhergehende
Adresse e
Nächste
X
Abbrechen Aktualisieren Start Suchen http://139.160.234.18/secure/system/index_french.htm
Favoriten Protokoll e
Ketten
Links
IO Scanning DIAGNOSE
IO Scanning-Status: OK
Anzahl der Transaktionen pro Sekunde : 1000 | Anzahl der Verbindungen: 20
Status abgefragte Stationen
48
64
16
32
Nicht Konfiguriert Abgefragt Nicht abgefragt
Home | Ethernet-Modul e Öffnen der Seite http://139.160.2
Fehler e
Internet-Bereich
33
49
1
17
124
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Dienste
Nachrichtenaustauschseite
Diese Seite informiert aktuell über die TCP-Verbindungen am Port 502.
Oben auf der Seite findet man die Anzahl der gesendeten und empfangenen
Nachrichten am Port.
Eine Tabelle gibt für jede Verbindung (durchnumeriert von 1 bis 64) an: z die dezentrale IP-Adresse, z den dezentralen TCP-Port, z z z z den lokalen TCP-Port, die Anzahl der von dieser Verbindung aus gesendeten Nachrichten, die Anzahl der von dieser Verbindung aus empfangen Nachrichten, die Fehleranzahl bei dieser Verbindung.
Ansicht der Diagnoseseite des Nachrichtenaustausches: e Willkommen auf dem Web-Server des Premium - Microsoft Internet Explorer
Datei Bearbeiten Anzeige Gehe zu Favoriten ?
X
Vorhergehende
Adresse e
Nächste Abbrechen Aktualisieren Start Suchen http://139.160.234.18/secure/system/index_french.htm
Favoriten
NACHRICHTENAUSTAUSCHDIAGNOSE
Protokoll e
Ketten
Links
Anzahl der gesendeten Nachrichten: 150 | Anzahl der empfangenen Nachrichten: 50
4
5
2
3
Conn.#
1 dezentrale Adr.
192.160.10.20
Dezentraler
Port
1920
Lokaler
Port
Nachr.
gesendet
Nachr.
empfangen
Fehl.
gesendet
502 20 12 0
139.160.235.90
192.160.10.21
2020
502
502
3000
0
3
30
60
02
0
139.160.234.20
1050
139.160.234.18
5120
502
502
15
0
42
39
0
1 e Öffnen der Seite http://139.160.2
Home | Ethernet-Modul e
Internet-Bereich
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125
Dienste
Seite
Überprüfung der
Bandbreite
Dieses Seite zeigt die Verteilung der Last des Moduls TSX ETY 410•/PORT/510• zwischen den Diensten Global Data, IO Scanning, Nachrichtenaustausch und anderen Diensten.
Ansicht der Seite Bandbreitenkontrolle: e Willkommen auf dem Web-Server des Premium - Microsoft Internet Explorer
Datei Bearbeiten Anzeige Gehe zu Favoriten ?
Vorhergehende
Adresse e
Nächste
X
Abbrechen Aktualisieren Start Suchen http://139.160.234.18/secure/system/index_french.htm
Favoriten Protokoll Ketten
Links e
BANDBREITENKONTROLLE
Global Data: 30 % | I/O Scanning: 20 % | Nachrichtenaustausch: 40 % | Andere: 10 % e Öffnen der Seite http://139.160.2
Home | Ethernet-Modul e
Internet-Bereich
126
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Dienste
Auf einen Blick Auf dieser Seite werden die statistischen Angaben zum ETHERNET-Netzwerk angezeigt. Sie dient dazu, bei Störungen im Netz eine Fehlerdiagnose durchzuführen.
Ansicht der Statistikseite eines TSX ETY4102 oder eines TSX ETY PORT: e Premium Ethernet Module Statistics - Microsoft Internet Explorer
Datei Bearbeiten Anzeige Gehe zu Favoriten ?
Vorhergehende
Adresse e
Nächste
X
Abbrechen Aktualisieren Start Suchen http://139.160.234.18/secure/system/ethernet.htm
Favoriten Protokoll Ketten Vollbildanzeige E-Mail e
Links
Status
Referenz
Rack
Slot
Softwareversion
STATISTIKEN DES ETHERNET-MODULS
0
2
10 Mb/s
TSX ETY 410
0.6
Name
MAC-Adresse
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway
139.160.234.18
00 80 f4 01 00 41
139.160.234.18
255.255.255.0
139.160.234.1
Sendestatistik
Senden
Übertragungswiederholung
Trägerausfall
Verzögerte Kollisionen
Pufferfehler
Unterschreitungsfehler
887
0
0
0
0
0
Empfangsstatistik
Empfangen
Frame-Fehler
Überschreitungsfehler
CRC-Fehler
Pufferfehler
883999
0
0
0
0
Sonstige Fehler
Fehlgeleitete
Datenpakete
Kollisionen
Timeouts Senden
Speicherfehler
Reinitialisierungen
0
0
0
0
0
Zero Counters e Applet gestartet
Home Server Bootp Rackanzeige Dateneditor Grafikeditor Alarmsichtgerät
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e
Internet-Bereich
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127
Dienste
NTP-Diagnoseseite
Dialogfeld
"NTP-Diagnose"
Parameter für den Zeitsynchronisierungsdienst:
Parameter
NTP-Status
Beschreibung
Dienst ist ordnungsgemäß konfiguriert (OK)
NTP-Serverstatus NTP-Client ist an den NTP-Server angeschlossen; Angabe, ob ein
Primär- oder Standby-Server vorliegt
NTP-Requests
NTP-Antworten
Gesamtzahl der Client-Requests, die an den NTP-Server gesendet wurden
Gesamtzahl der Server-Antworten, die vom NTP-Server gesendet wurden
Anzahl der Fehler Gesamtzahl der nicht beantworteten NTP-Requests
Letzter Fehlercode Letzter vom NTP-Client empfangener Fehlercode
Datum Datum im Format t/m/j
Zeit Zeit
Zeitzone
Sommerzeit
Zeitzone plus oder minus universelle koordinierte Zeit (Coordinated
Universal Time, UTC)
Parameter für Sommer-/Winterzeit ist
1.
ein (aktiviert)
2.
aus (deaktiviert)
Dialogfeld:
NTP-Diagnose
NTP-Status:
NTP-Serverstatus
OK
Verbindung zum NTP-Server: ### Server-Zeitqualität innerhalb von
Server: Primär-Steuerung
0
NTP-Request-Statistik
Anzahl der Fehler: 0
Letzte Fehler: 0
Anzahl der Requests: 2
Anzahl der Antworten: 2
NTP-Datum und Uhrzeit
Datum:
Zeitzone:
05 Apr 2004 Uhrzeit: 16:51:15
(GMT-05:00) Östl. Normalzeit [New York]
Sommerzeit-Status: EIN
Mikrosekunden
/Sekunden
128
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Feld
"Letzter Fehler"
Die Werte im "Letzter Fehler" weisen auf den Fehlertyp hin.
Fehlertyp
Komponente OK und in Betrieb
Übermäßiger Netzwerkverkehr oder Überlastung des
Servers
Fehlerhafte Parameter in der Konfiguration
Komponente ist deaktiviert
Falsche IP-Adresse
Zeitzonendatei fehlt
Syntaxfehler in "customrules"-Datei
Wert
0
1
3
4
9
14
15
Dienste
35011070 01 Juli 2006
129
Dienste
Benutzerseite des HTTP-Servers
Auf einen Blick Sie können bei einigen Module komplette Seiten erzeugen. Zu diesem Zwecke werden die FactoryCast Software sowie ein Handbuch zur Erstellung und Veröffentlichung von Benutzerseiten mit diesem Modul mitgeliefert.
Hinweis: Das TSX ETY5102 Modul wird mit der FactoryCast V2.2.2 CD oder höherwertige Ausgabe sowie das Benutzerhandbuch für die Erstellung und
Veröffentlichung von Benutzerseiten geliefert.
Es gibt zwei Seitenarten: z die durch Passwörter geschützten Seiten, z die durch Passwörter nicht geschützten Seiten,
Wie gelangt man zu den geschützten
Benutzerseiten
So gelangen Sie von der Index-Seite zu den geschützten Benutzerseiten..
Schritt
1
2
Aktion
Klicken Sie auf den Link geschützte Benutzerseiten .
Ergebnis : das Dialogfeld für die Eingabe des Passwortes erscheint.
Geben Sie ihr Benutzername und ihr Passwort ein, anschließend bestätigen
Sie.
Ergebnis : die erste Seite des Baums der von Ihnen erzeugten Site erscheint.
Wie gelangt man zu den nicht geschützten
Benutzerseiten
So gelangen Sie von der Index-Seite zu den nicht geschützten Benutzerseiten..
Schritt
1
Aktion
Klicken Sie auf den Link nicht geschützte Benutzerseiten .
Ergebnis : die erste Seite des Baums der von Ihnen erzeugten Site erscheint.
130
35011070 01 Juli 2006
Dienste
6.9
Bandbreitenkontrolle
Bandbreitenkontrolle
Auf einen Blick
Funktionsweise
Ethernet Transparent Factory bietet zwei Diensttypen an: z
Die Realzeittypen, die eine hohe Leistungsgarantie und ein vorhersehbares
Verhalten haben müssen: z periodische Dienste: I/O Scanner und Global Data, z nicht periodische Dienste: Nachrichtenaustausch über Port 502 (UNI-TE,
Modbus) z
Nicht-Realzeitdienste: Webdienste und Netzwerkverwaltungsdienste.
Nachdem Sie die Dienste I/O Scanner und Global Data konfiguriert haben, ist es möglich, den Lastprozentsatz des Moduls TSX ETY 410•/PORT/510• für jeden
Dienst zu evaluieren.
Die Funktion Bandbreitenkontrolle erstellt diese Einschätzung während der
Konfiguration.
Im Online-Modus zeigt sie die reelle Aufteilung der Dienste an (im Moduldiagnosefenster sowie auf der Webseite "Bandbreitenkontrolle" der Diagnosedienste).
Um diese Last zu schätzen, fragt Sie die PL7-Software nach zwei Informationen im
Modus Konfiguration (Siehe
Konfiguration des Bandbreitedienstes, S. 261 ):
z z eine Schätzung der Anzahl der Transaktionen der Nachrichtenaustausche pro
Sekunde,
Steuerungszykluszeit: mit Hilfe dieser Informationen kann die PL7-Software anzeigen, wie das
Modul TSX ETY 410•/PORT/510• verwendet wird: z z z z
Anzeige des Prozentsatzes der Last des Moduls, um die IO Scanning-
Konfiguration zu verwerten,
Anzeige des Prozentsatzes der Last des Moduls, um die Global Data-
Konfiguration zu verwerten,
Anzeige des Prozentsatzes der Last des Moduls, um die Nachrichtenaustauschdienste zu verwerten,
Anzeige des Prozentsatzes der Last des Moduls, um die Nicht-Realzeitdienste zu verwerten.
Hinweis: Während der Konfigurationsphase sind diese Informationen nur
Schätzungen. Die reelle Aufteilung wird im Online-Modus angezeigt.
35011070 01 Juli 2006
131
Dienste
6.10
ETHWAY-Dienst
ETHWAY-Profil
Übersicht
Gemeinsame
Wörter
Das ETHWAY-Profil schlägt folgende Datenübertragungsdienste vor: z z synchronisierte Datenübertragung der MAST-Task, oder Datenübertragung im Modus: z z z asynchroner Server, asynchroner Client.
oder Austausch gemeinsamer Daten (gemeinsame Wörter).
In der Folge werden ausschließlich die gemeinsamen Datenübertragungen behandelt. Die Beschreibung der synchronen und asynchronen Datenübertragung finden Sie unter
.
Die Gesamtheit der gemeinsamen Wörter bildet eine Datenbank, die zwischen allen oder einem Teil der Geräte eines selben Netzes verteilt ist.
Maximale Anzahl gemeinsamer Wörter je nach Anzahl der gemeinsame Wörter sendenden Stationen: z für 64 aktive Stationen 4 gemeinsame Wörter pro Station, z z z z für 32 aktive Stationen 8 gemeinsame Wörter pro Station, für 16 aktive Stationen 16 gemeinsame Wörter pro Station, für 8 aktive Stationen 32 gemeinsame Wörter pro Station, für 4 aktive Stationen 64 gemeinsame Wörter pro Station.
Hinweis: Sind viele Stationen angeschlossen und ist die eingestellte Zykluszeit der Steuerung sehr kurz, kann der Dienst für gemeinsame Wörter selbst schon einen großen Teil der für die Nachrichtenübertragung vorgesehenen Bandbreite benötigen. Bei Statusänderungen werden die gemeinsamen Wörter bei jedem
Steuerungszyklus gesendet. Unterliegt der Wert keiner Veränderung, werden die
Wörter bei jedem zehnten Zyklus gesendet.
Sie müssen daher darauf achten, dass die maximale Auslastung des Moduls nicht
überschritten wird.
Die Aktualisierung der gemeinsamen Wörter (%NW) erfolgt automatisch, über die
Programmapplikation werden die Wörter lediglich geschrieben und eingelesen.
Beispiele z
%NW{1.7}0:= %MW10 (Schreiben eines Wertes für das Senden) z
%MW50:=%N{1.8}2 (Empfang eines Wertes)
132
35011070 01 Juli 2006
Konfigurationsparameter
7
Übersicht
Was finden Sie in diesem Kapitel?
In diesem Kapitel werden die Konfigurationsparameter der von den Modulen verwendeten Dienste beschrieben.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
7.1
7.2
7.3
7.4
7.5
7.6
7.7
Thema
Konfigurationsparameter der TCP/IP-Dienste
Konfigurationsparameter des E/A-Scanning-Dienstes
Konfigurationsparameter des BOOTP-Server-Dienstes
Konfigurationsparameter des SNMP-Dienstes
Konfigurationsparameter des Global Data-Dienstes
Konfigurationsparameter für den Zeitsynchronisierungsdienst
Konfigurationsparameter des ETHWAY-Profils
Seite
35011070 01 Juli 2006
133
Konfigurationsparameter
7.1
Konfigurationsparameter der TCP/IP-Dienste
Übersicht
Was finden Sie in diesem
Abschnitt?
In diesem Abschnitt werden die mit dem TCP/IP-Dienst zusammenhängenden
Konfigurationsparameter beschrieben.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Mit den TCP/IP-Diensten verbundene Konfigurationsparameter
Konfigurationsparameter der IP-Adressen
Konfigurationsparameter der Verbindungen
Ethernet-Konfigurationsparameter
Seite
134
35011070 01 Juli 2006
Mit den TCP/IP-Diensten verbundene Konfigurationsparameter
Konfigurationsparameter
Auf einen Blick Die TSX ETY-Module enthalten mit den TCP/IP-Diensten verbundene
Konfigurationsparameter.
Je nach ausgewähltem TSX ETY-Modul kann im Konfigurationsfenster auf bestimmte Konfigurationsparameter nicht zugegriffen werden. Diese Parameter erscheinen nicht oder abgeblendet im Fenster.
Verfügbarkeit der Parameter
Parameter
X-WAY-Adresse
IP-Adresse
Verbindungen
ETHERNET
In der folgenden Tabelle werden für jedes ETHERNET-Modul die Parameter aufgeführt, auf die vom Konfigurationsfenster aus zugegriffen werden kann, zusammen mit den Werten, die sie annehmen können.
IP-Standardadresse
Konfiguriert.
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse
Client/Server-Konfiguration aktivierbare Verbindungen
Zugriffskontrolle
Zuordnungstabelle X-WAY-Adresse
IP-Adresse
Protokoll
Zugriff
Modus
ETHERNET II
802.3
TSX ETY 110
Über Codierräder
X
X
X
X
X
X
-
X von 1 bis 32 -
X
X
TSX ETY 410•/
PORT/510•
Über PL7
X
X
X
X
X
X
X
X
-
UNI-TE bzw. Modbus UNI-TE bzw. Modbus
X X
Einfach- oder
Mehrfachverbindung
X
X
-
Legende:
X Zugriff möglich
Zugriff nicht möglich
35011070 01 Juli 2006
135
Konfigurationsparameter
Konfigurationsparameter der IP-Adressen
Auf einen Blick
Standard
Dieser Bereich ermöglicht eine IP-Adresse des Moduls auf drei verschiedene
Weisen zu definieren: z entweder durch eine voreingestellte Konfiguration, z z oder durch eine manuelle Konfiguration, oder durch eine Konfiguration, die mit einem BOOT7DHCP-Server-Gerät mitgeliefert wird.
Die Feldauswahl Standard IP-Adresse ermöglicht die Berechnung der IP-Adresse des Moduls von den Codierrädern aus. Siehe Gemeinsame Funktionen des
ETHWAY- und TCP/IP-Profils, S. 177 .
In diesem Fall müssen Sie die Netzwerknummer und die Stationsnummer auf den
Codierrädern, die sich an der Vorderseite des Moduls befinden, codieren .
Durch diese Codierung wird die IP-Adresse automatisch vom System und von den
Feldern abgeleitet IP-Adresse , Teilnetzmaske und Gateway-Adresse sind nicht von Bedeutung und abgeblendet.
Hinweis: Die Auswahl der Standard-Parameter darf nur dann erfolgen, wenn das
Modul mit einem geschlossenem oder alleinnutzer Netzwerk verbunden ist .
Konfiguriert.
Die Auswahl des Feldes Konfiguriert ermöglicht eine manuelle Konfiguration je nach Eigenbedarf : z
IP-Adresse des Moduls, z z
Maske des Teilnetzes, die den Teil der dem Identifikator des Teilnetzes in der
IP-Adresse gewährt wird, definiert,
IP-Adresse der Standard-Brücke von der die Nachrichten an ein anderes Netz gesendet werden .
Hinweis: Wenn das Modul mit einem TCP/IP-Netzwerk verbunden ist, werden die
IP-Adressen global verwaltet, es ist daher notwendig die IP-Parameter zu konfigurieren . Ansonsten können Störungen im bestehenden Netzwerk aufgrund der möglichen Doppel-IP-Adressen auftauchen.
136
35011070 01 Juli 2006
Client/Server-
Konfiguration
Konfigurationsparameter
Die Auswahl des Feldes Client/Server-Konfiguration ermöglicht die Konfiguration von IP-Adressen des Moduls von einem dezentralen Gerät aus, das als
BOOTP-Server fungiert. Siehe
BOOTP- und DHCP-Dienste, S. 94
.
In diesem Fall sind die Felder IP-Adresse , Teilnetzmaske und Gateway-Adresse nicht von Bedeutung und abgeblendet .
35011070 01 Juli 2006
137
Konfigurationsparameter
Konfigurationsparameter der Verbindungen
Übersicht aktivierbare
Verbindungen
Dieser Bereich ermöglicht: z die Einstellung der Anzahl der durch das Modul aktivierbaren Verbindungen, z z die Aktivierung eines Zugriffskontrolldienstes, die Auflistung der dezentralen Geräte, die je nach Kommunikationsprotokoll mit dem Modul verbunden werden können.
Das Feld Aktivierbare Verbindungen zeigt die maximale Anzahl dezentraler
Geräte, die gleichzeitig am Modul angeschlossen werden können, an: z z
Der Standardwert beträgt 8 Verbindungen.
Der Wert liegt zwischen 1 und 32 Verbindungen.
Hinweis: Es wird empfohlen, für diesen Parameter den tatsächlich genutzten Wert auszuwählen, um die Kommunikationsressourcen pro Verbindungsstelle zu optimieren.
Zugriffskontrolle Über das Kästchen Zugriffskontrolle kann die Kontrolle über die dezentralen
Geräte, die eine TCP-Verbindung zum Modul aktivieren sollen, aktiviert bzw. deaktiviert werden.
z
Wird das Kontrollkästchen angeklickt, ist die Zugriffskontrolle aktiviert und die
Spalte Zugriff in der Tabelle nicht mehr abgeblendet, also aktiv.
Für den Fall, dass das Modul im Servermodus agiert, dürfen nur die über das
Feld Zugriff in der Tabelle ausgewählten dezentralen Geräte als Client angeschlossen werden und anschließend kommunizieren.
z
Wird das Kontrollkästchen ausgeschaltet, erfolgt keine Kontrolle und die Spalte
Zugriff der Tabelle wird abgeblendet (nicht aktiv).
Für den Fall, dass das Modul im Servermodus agiert, können dritte dezentrale
Geräte als Clients angeschlossen werden, die dann ohne vorherige Anmeldung in der Tabelle kommunizieren können.
Hinweis: Die Zugriffskontrolle ist ausschließlich beim TCP/IP-Profil wirksam und ist dann nützlich, wenn das Modul im Servermodus agiert.
138
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Äquivalenztabelle
Konfigurationsparameter
Diese Tabelle ermöglicht: z die Auflistung der dezentralen Geräte, zu denen das lokale Modul eine z
TCP-Verbindung aufbauen und anschließend senden möchte (Modul im
Clientmodus), die Herstellung einer Äquivalenzbeziehung zwischen der X-WAY -Adresse
{Netzwerk, Station} und der IP-Adresse , z z die Netznummer muss kleiner oder gleich 127 sein, die Stationsnummer hat einen Wert zwischen 0 und 63 für eine z z
UNI-TE-Verbindung bzw. zwischen 100 und 163 für eine Modbus-Verbindung. die Präzisierung des Kommunikationsprotokolls für jedes dezentrale Gerät während der Verbindung mit Hilfe eines Pulldown-Menüs: z
UNI-TE (Standardwert), z
Modbus , im Falle einer aktivierten Zugriffskontrolle die Bestimmung der dezentralen
Geräte, die zur Aktivierung einer TCP-Verbindung und anschließendem Senden an das lokale Modul berechtigt sind (Modulbetrieb im Servermodus), z die Auswahl des VerbindungsModus für jede dezentrale IP-Adresse mit Hilfe eines Pulldown-Menüs: z
Einfachverbindung : das Modul erlaubt bei identischer dezentraler
IP-Adresse nur eine Verbindung, z
Mehrfachverbindung : das Modul erlaubt im Clientmodus bei identischer dezentraler IP-Adresse nur eine einzige Verbindung, im Servermodus jedoch mehrere Verbindungen.
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139
Konfigurationsparameter
Ethernet-Konfigurationsparameter
Übersicht Dieser Bereich ermöglicht die Festlegung des Formats des
Ethernet-Datenübertragungsrahmens über TCP/IP: z das Ethernet II-Format: entspricht dem RFC 894-Standard (der am häufigsten benutzte Standard), z das Format 802.3: entspricht dem RFC 1042-Standard. Dieses Format ist dann auszuwählen, wenn die dezentralen Geräte dieses Format verwenden.
140
35011070 01 Juli 2006
Konfigurationsparameter
7.2
Konfigurationsparameter des
E/A-Scanning-Dienstes
Übersicht
Was finden Sie in diesem
Abschnitt?
In diesem Abschnitt werden die mit dem E/A- Scanning-Dienst zusammenhängenden Konfigurationsparameter beschrieben.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Mit dem Dienst IO Scanning verbundene Konfigurationsparameter
Konfigurierung der allgemeinen Parameter des E/A-Scanning-Dienstes
Konfigurierung der abgetasteten Peripheriegeräte
Seite
35011070 01 Juli 2006
141
Konfigurationsparameter
Mit dem Dienst IO Scanning verbundene Konfigurationsparameter
Auf einen Blick TSX ETY-Module enthalten mit dem Dienst IO Scanning verbundene
Konfigurationsparameter.
Je nach ausgewähltem TSX ETY-Modul kann im Konfigurationsfenster auf bestimmte Konfigurationsparameter nicht zugegriffen werden. Diese Parameter erscheinen nicht oder abgeblendet im Fenster.
Verfügbarkeit der Parameter
Parameter
Fehlermodus Eingänge
In der folgenden Tabelle werden für jedes ETHERNET-Modul die Parameter aufgeführt, auf die vom Konfigurationsfenster aus zugegriffen werden kann, zusammen mit den Werten, die sie annehmen können.
TSX ETY 110
Abfrageeinstellung FAST
Normal
Bereiche %MW des Master
Slow
Read Ref.
Abgefragte
Peripheriegeräte
Write Ref.
IP-Adresse
ID-Einheit
Repetitive rate
RD ref. master
RD ref. slave
RD count
WR ref. master
WR ref. slave
WR count
Beschreibung
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
-
TSX ETY 410•/PORT/
510•
Bei Fehler auf 0/Wert halten festgelegt auf 10 ms von 15 bis 240 ms von 150 bis 1000 ms
X
X
X
X
None/Fast/Normal/
Slow automatisch
X
X
X
X automatisch
X
-
Legende:
X Zugriff möglich
Zugriff nicht möglich
142
35011070 01 Juli 2006
Konfigurationsparameter
Konfigurierung der allgemeinen Parameter des E/A-Scanning-Dienstes
Übersicht
Fehlermodus
Eingänge
Abtasteinstellung
Für die Konfigurierung des E/A-Scanning-Dienstes gibt es für die dezentralen
Eingänge/Ausgänge einige allgemeine Parameter: z z z
Fehlermodus Eingänge,
Einstellung der Abtastperioden,
Lese- und Schreibbereiche.
Dieses Unterfenster ermöglicht die Konfigurierung des Verhaltens der Eingänge bei einer Nicht-Erneuerung der Eingänge (Beispiel: Steuerung stoppt, Verbindung zum
Gerät beendet , ...) : z
Fehlerwert 0 z
Wert halten
Dieses Unterfenster ermöglicht die Einstellung der Abtastperioden in
Millisekunden : z die Periode Fast : Diese Periode ist nicht einstellbar (abgeblendetes Feld) und auf
10 ms festgelegt.
z z die Periode Normal : Diese Periode ist in 15 ms-Schritten auf einen Wert zwischen 30 und 240 ms einstellbar.
die Periode Slow : Diese Periode ist in 50 ms-Schritten auf einen Wert zwischen
150 und 1000 ms einstellbar.
Hinweis: Der Wert der Periode Normal kann nicht unterer als der Wert der
Periode Slow sein.
35011070 01 Juli 2006
143
Konfigurationsparameter
%MW-Bereiche des Masters
Dises Unterfenster ermöglicht die Einstellung des Bereichs der internen Wörter der
Memory-Applikation (%MW) für die Lese- und Schreibbereiche.
Zu diesem Zweck geben Sie ein: z für den Lesebereich Read Ref.
, die Tabellenanfangsadresse der internen Wörter für das Lesen der Eingänge, z für den Schreibbereich Write Ref.
, die Tabellenanfangsadresse der internen
Wörter für das Schreiben der Ausgänge.
Die Länge der Tabellen verfügt über eine maximale Übertragungskapazität von: z z
2.000 Wörtern für den Lesebereich,
2.000 Wörtern für den Schreibbereich.
Hinweis: Die Tabellen dürfen sich nicht überlappen, die Längenkontrolle erfolgt bei der allgemeinen Bestätigung.
144
35011070 01 Juli 2006
Konfigurationsparameter
Konfigurierung der abgetasteten Peripheriegeräte
Auf einen Blick
Die Felder
IP-Adresse und
ID-Einheit
Repetitive rate
Die abgetasteten Peripheriegeräte werden in einer Tabelle konfiguriert. Diese
Tabelle erlaubt: z z die Auflistung der dezentralen Geräte, die über die IP-Adresse abzutasten sind, die Angabe der Abtastperiode für jedes dezentrale Gerät, z z die Einstellung der Größe der Eingangs- und Ausgangswörter in den Lese- und
Schreibbereichen für alle Geräte.
das Einfügen eines Kommentars für jedes Gerät.
Das Feld IP-Adresse ermöglicht die Auflistung der Geräte, die vom
ETHERNET-Modul abgetastet werden müssen.
Das Feld ID-Einheit ermöglicht die Zuordnung der Slave-Adresse des Geräts, das
über ein ETHERNET/Modbus-Gateway angeschlossen ist, zur IP-Adresse. Siehe
Durch eine Modbus-Kommunikation über TCP/IP-Protokoll unterstützte Architektur,
z die Werte liegen zwischen 0 und 255, z der Standardwert beträgt 255.
Über das Feld Repetitive rate kann einer IP-Adresse ihre Abtastperiode zugewiesen werden. Siehe
.
Die Auswahl des Periodentyps erfolgt über ein Pulldown-Menü und kann die folgenden Werte annehmen: z
NONE : Durch diese Auswahl wird das Abtasten der entsprechenden IP-Adresse z z z desaktiviert.
FAST : für die schnelle Abtastperiode,
NORMAL : für eine normale Abtastperiode,
SLOW : für eine langsame Abtastperiode.
Hinweis: Bei der Auswahl von NONE werden die für die jeweilige IP-Adresse vorgesehenen internen Wörter in den Lese- und Schreibbereichen beibehalten, jedoch nicht aktualisiert.
35011070 01 Juli 2006
145
Konfigurationsparameter
RD ref. master und WR ref. master
Diese Parameter legen die Anfangsadressen eines jeden für das Gerät vorgesehenen Bereichs fest.
Auf diese Parameter kann nicht zugegriffen werden. Sie werden automatisch berechnet in Abhängigkeit von der Summe: z z der Tabellenanfangsadresse Read Ref.
und Write Ref.
und der Länge der Felder RD count und WR count .
Beispiel
Das ETHERNET-Modul tastet zwei Geräte ab: z z ein Momentum mit der IP1-Adresse mit 4 Eingangswörtern.
ein Momentum mit der IP2-Adresse mit einem Eingangswort.
Die Adresse des Lesebereichs beginnt bei %MW100.
In diesem Falle beträgt RD ref. master für die IP1-Adresse 100. Der Bereich für interne Wörter, der für die IP1-Adresse vorgesehen ist, beginnt bei %MW100 und umfasst 4 Wörter.
Daher beträgt RD ref. master für die IP2-Adresse 104. Der für die IP2-Adresse vorgesehene Bereich für interne Wörter beginnt bei %MW104 (= %MW100 + 4
Eingangswörter).
RD ref. slave und
WR ref. slave
Diese Felder entsprechen den Indizes des ersten zu lesenden und zu schreibenden
Wortes der abzutastenden dezentralen Geräte.
z
RD ref. slave : spezifiziert die Adresse des ersten zu lesenden Wortes z
WR ref. slave : spezifiziert die Adresse des ersten zu schreibenden Wortes
146
35011070 01 Juli 2006
RD count und
WR count
Konfigurationsparameter
Diese Felder enthalten die Anzahl der pro Gerät im Lese- und Schreibmodus zu
übermittelnden Wörter.
Diese auf der Grundlage der Modbus-Requests übermittelten Werte variieren : z von 0 bis 125 im Feld RD count (wenn der Wert gleich 0 ist, wird der Lese-
Request nicht übertragen), z von 0 bis 100 im Feld WR count (wenn der Wert gleich 0 ist, wird der Schreib-
Request nicht übertragen),
Hinweis: Wenn das abzutastende Gerät nicht auf die Modbus-Lese/Schreib-
Requests antwortet (17), muß das dezentrale Gerät über zwei Leitungen konfiguriert werden, die eine für das Lesen mit dem Wert WR count auf Null und die andere für das Schreiben mit dem Wert RD count auf Null.
Hinweis: Diese zwei Felder dürfen nicht beide den Wert 0 annehmen. Andernfalls wird das dezentrale Gerät nicht verwaltet.
Beschreibung Dieses Feld wird nicht vom Modul verarbeitet, es ermöglicht lediglich ein schnelleres
Auffinden des Geräts in der Konfiguration.
Die Feldgröße beträgt maximal 32 Zeichen.
35011070 01 Juli 2006
147
Konfigurationsparameter
7.3
Konfigurationsparameter des
BOOTP-Server-Dienstes
Auf einen Blick
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt stellt die mit dem BOOTP/DHCP Adress-Server verbundenen
Konfigurationsparameter dar.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Mit dem BOOTP-Server verbundene Konfigurationsparameter
Konfiguration des BOOTP-Servers
Seite
148
35011070 01 Juli 2006
Konfigurationsparameter
Mit dem BOOTP-Server verbundene Konfigurationsparameter
Auf einen Blick TSX ETY-Module enthalten mit dem BOOTP-Server verbundene
Konfigurationsparameter.
Je nach ausgewähltem TSX ETY-Modul kann im Konfigurationsfenster auf bestimmte Konfigurationsparameter nicht zugegriffen werden. Diese Parameter erscheinen nicht oder abgeblendet auf dem Bildschirm.
Verfügbarkeit der Parameter
In der folgenden Tabelle werden für jedes ETHERNET-Modul die Parameter aufgeführt, auf die vom Konfigurationsfenster aus zugegriffen werden kann, zusammen mit den Werten, die sie annehmen können.
Parameter
HTTP-Änderung Ausführung sperren
Passwort
BOOTP/DHCP-Adressen-Tabelle -
-
-
TSX ETY 110
X
X
TSX ETY 410•/PORT/510•
X
-
Legende:
X Verfügbar
Nicht verfügbar.
35011070 01 Juli 2006
149
Konfigurationsparameter
Konfiguration des BOOTP-Servers
Auf einen Blick
Dienste
Die mit dem BOOTP-Server verbundenen Parameter sind in drei Kategorien unterteilt: z z z
Wahl des Servertyps: BOOTP oder DHCP
Rechte zur Änderung des Dienstes über den HTTP-Server,
Client/Server-Adressen-Tabelle.
In diesem Bereich wählen Sie den Servertyp BOOTP oder DHCP: z z
Der BOOTP-Modus kann dann verwendet werden, wenn man nicht den Dienst
"Ersetzen der dezentralen ausgefallenen Station" verwenden möchte.
Der DHCP-Modus ist vorgeschrieben, wenn man den Dienst "Ersetzen der dezentralen ausgefallenen Station" verwenden möchte.
Hinweis: Der BOOTP-Modus ist der automatisch ausgewählte Modus, wenn die
Applikationen mit PL7 (ab Version 4.0) erzeugt wurden. Er konfiguriert die Module
TSX ETY 410•/PORT/510•.
HTTP-Änderung In diesem Bereich können die Zugriffsrechte auf die BOOTP- oder
DHCP-Adressen-Tabelle über den HTTP-Server definiert werden.
Die Zugriffsrechte werden durch zwei Parameter konfiguriert: z
Das Kontrollkästchen Ausführung sperren : Es dient dazu, die Zugriffskontrolle für die Tabelle zu aktivieren oder zu deaktivieren.
z das Feld Passwort : Der Zugriff auf die Tabelle über den HTTP-Server erfolgt mit
Hilfe eines Passwortes aus maximal acht ASCII-Zeichen.
Adressentabelle je nach Wahl im Bereich Dienst
Mit Hilfe der BOOTP-Tabelle können Sie: z
über die MAC-Adresse die dezentralen Stationen, die für ihren Start den z
BOOTP-Server benötigen, auflisten, eine Zuordnung zwischen der MAC- und der IP-Adresse herstellen,
Mit Hilfe der DHCP-Tabelle können Sie: z
über die MAC-Adresse oder anhand des Namens (16 ASCII-Zeichen) die z dezentralen Stationen, die für ihren Start den BOOTP-Server benötigen, auflisten, eine Übereinstimmung zwischen MAC-Adresse oder den Namen und der
IP-Adresse der dezentralen Station, Netmask und Gateway, liefern.
150
35011070 01 Juli 2006
7.4
Konfigurationsparameter
Konfigurationsparameter des SNMP-Dienstes
Übersicht
Was finden Sie in diesem
Abschnitt?
In diesem Abschnitt werden die mit dem SNMP-Dienst zusammenhängenden
Konfigurationsparameter beschrieben.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Mit dem SNMP-Dienst verbundene Konfigurationsparameter
Konfiguration des SNMP-Dienstes
Seite
35011070 01 Juli 2006
151
Konfigurationsparameter
Mit dem SNMP-Dienst verbundene Konfigurationsparameter
Auf einen Blick Die TSX ETY-Module enthalten mit dem SNMP-Dienst verbundene
Konfigurationsparameter.
Je nach ausgewähltem TSX ETY-Modul kann im Konfigurationsfenster auf bestimmte Konfigurationsparameter nicht zugegriffen werden. Diese Parameter erscheinen nicht oder abgeblendet im Fenster.
Verfügbarkeit der Parameter
In der folgende Tabelle sind die für jedes ETHERNET-Modul erreichbaren
Parameter im Konfigurationsfenster aufgeführt.
Parameter
IP-Adressen der Manager
Agent Quelle (SysLocation)
Kontakt (SysContact)
SNMP-Manager
Community-Namen Set
Get
Sicherheit
Trap
Aktivierung des Trap "Authentication Failure"
-
X
X
X
X
TSX ETY 110 TSX ETY 410•/PORT/510•
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
-
Legende:
X Zugriff möglich
Zugriff nicht möglich
152
35011070 01 Juli 2006
Konfigurationsparameter
Konfiguration des SNMP-Dienstes
Auf einen Blick Die mit dem SNMP-Dienst verbundenen Parameter sind in 4 Kategorien unterteilt: z
IP-Adressen der Administrator-Geräte des SNMP-Dienstes, z z z
Agenten,
Community-Namen,
Sicherheit.
Hinweis: Nur ASCII Zeichen über 7 Bit sind im Eingabefeld der Zeichenketten erlaubt.
IP-Adresse der
Administratoren
In diesem Bereich können die IP-Adressen der SNMP-Administratoren vervollständigt werden.. Die Module lassen maximal zwei Administratoren zu.
Diese Adressen werden während möglicher Eventsendungen (TRAP) verwendet.
Siehe
SNMP-Kommunikation über UDP/IP, S. 99
.
Agent In diesem Bereich können SNMP-Administrator Agenten lokalisieren und identifizieren.
Er ist in zwei Feldern aufgeteilt: z
Das Feld Quelle (SysLocation) : gibt die physische Lokalisierung der Einrichtung an (Kette von maximal 32 Zeichen).
z z
Das Feld Kontakt (SysLocation) : gibt die Person an mit der man Kontakt aufnimmt, um das Gerät zu verwalten und wie man es erreichen kann (Kette von maximal 32 Zeichen).
Man kann bevorzugen, dass diese Informationen eher durch ein Netzwerkverwaltungswerkzeug "SNMP-Manager" als durch die PL7 Software zugewiesen werden. Kreuzen Sie das Feld SNMP-Manager an.
35011070 01 Juli 2006
153
Konfigurationsparameter
Community-
Name
Sicherheit
In diesem Bereich ist ein Community-Name pro Service Set, Get und Trap
Bauelement zu definieren .
Es setzt sich aus drei Feldern zusammen: z
Im Feld Set wird der Community-Namen im Set-Dienst (Kette von maximal 16
Zeichen) definiert. Der Standardwert des Feldes lautet Public .
z z
Im Feld Get wird der Community-Name im Get-Dienst (Kette von maximal 16
Zeichen) definiert. Der Standardwert des Feldes lautet Public .
Im Feld Trap wird der Community-Name im Trap-Dienst (Kette von maximal 16
Zeichen) definiert. Der Standardwert des Feldes lautet Public .
Der Sinn dieser Felder ist es die Zugriffsrechte der MIB Objekte des SNMP Agenten
(lokaler Server) zu definieren im Zusammenhang mit den gesendeten Abfragen des
Administrators.
Beispiel
Falls der Administrator eine SetRequest mit dem Community-Namen sendet
Versuch und das Modul den Community-Namen Public hat, wird die Request nicht ausgeführt.
Dieser Bereich beinhaltet das anzukreuzende Feld Aktivierung des Trap
"Authentication Failure" .
Durch das Aktivieren dieses Felds kann die Sendung eines Standardauthentifizierung-Events (TRAP) vom SNMP-Agenten an den Administrator, der die Abfrage ausgesendet hat, bestätigt werden.
So kann der Agent den Administrator darüber informieren, dass die Request aufgrund eines Identifizierungsfehlers verweigert wurde (im Administrator konfigurierter Community-Name weicht von dem beim Agenten konfigurierten ab).
ACHTUNG
Veränderungen der SNMP-Parameter.
Der SNMP-Administrator kann den Wert einiger durch PL7 konfigurierbaren Parametern verändern (Aktivierung "Authentication
Failure", Quelle, Kontakt,.)
Bei Kaltstart, Warmstart oder Laden einer Anwendung werden die ursprünglich in PL7 konfigurierten Werte übernommen.
Die Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen kann
Körperverletzung oder Materialschaden zur Folge haben!
154
35011070 01 Juli 2006
7.5
Konfigurationsparameter
Konfigurationsparameter des Global
Data-Dienstes
Auf einen Blick
Inhalt dieses
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt stellt die mit dem Global Data-Dienst verbundenen Konfigurationsparameter dar.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Mit dem Global Data-Dienst verbundene Konfigurationsparameter
Konfiguration der allgemeinen Parameter des Global Data-Dienstes
Konfiguration der Variablentabelle
Seite
35011070 01 Juli 2006
155
Konfigurationsparameter
Mit dem Global Data-Dienst verbundene Konfigurationsparameter
Auf einen Blick Die TSX ETY-Module enthalten mit dem Global Data-Dienst verbundene
Konfigurationsparameter.
Verfügbarkeit der Parameter
Parameter
Global
Data-
Konfiguration
Gruppenadresse
Verteilungsperiode
Gültigkeitsüberschreitung -
-
-
TSX ETY 110 TSX ETY 410•/PORT/510•
X
X
X
Multicast-Filterung
Bereich von % MW
-
-
X
X
Variablentabelle Ident
Typ
Symbol
Adresse
Länge
-
-
-
-
-
X
X
X
X
X
-
Legende:
X Zugriff möglich
Zugriff nicht möglich
Merkmale
156
In der folgenden Tabelle sind die Kenndaten des Global Data-Dienstes aufgeführt.
Typ
Anzahl max. der Publikationen
Größe einer Variable bei der Publikation
Anzahl max. der Abonnements maximale Größe der zu abonnierenden Variablen
Wert
1
1 bis 512 Wörtern
64
Gesamtanzahl 2 KWörter
Die Applikationsvariablen sind im Bereich von % MW aneinandergrenzend gespeichert.
Jede in eine Verteilungsgruppe freigegebene oder abonnierte Applikationsvariable ist mit einem Global Data-Element verbunden.
Jede Global Data-Element besitzt innerhalb einer Verteilungsgruppe eine eindeutige Kennung ( Ident.
). Diese Kennung entspricht der Statusbitstelle im
Bereich der Global Data-Statusbits.
Die Verknüpfung zwischen der freigegebenen/abonnierten Applikationsvariablen und Global Data wird während der Konfigurationsphase erstellt.
35011070 01 Juli 2006
Konfigurationsparameter
Konfiguration der allgemeinen Parameter des Global Data-Dienstes
Auf einen Blick
Gruppenadresse In diesem Bereich kann die Multicast IP-Adresse (Klasse D) der Gruppe zu der die
Station gehört abgefragt werden. Der Standardwert 239.255.255.255 wird vorgeschlagen.
Verteilungsperiode
Dieser Bereich ermöglicht die Verteilungsdauer der Freigabe auszuwählen. Die
Freigabe läuft synchron mit der Mastertask der Steuerung. Die Freigabe findet bei jedem Zyklus der Mastertask (Standardwert) oder alle n Zyklen der Mastertask statt.
Gültigkeitsüberschreitung
Im Global Data-Bereich des Konfigurations (Siehe Konfiguration des Global Data-
) fensters können folgende Parameter erfragt werden: z z
Gruppenadresse
Verteilungsperiode z z z
Gültigkeitsüberschreitung
Multicast Filterung
Bereich von % MW
Multicast
Filterung
In diesem Bereich kann der Wert des Gültigkeits-"Time-out" reguliert werden.
Ein gruppiertes Statusbit (Bereich von %IW) ist mit jedem Global Data verbunden, so kann kontrolliert werden, ob die Daten auch fregegeben wurden und nach der in diesem Fenster angegebenen Zeit empfangen wurden. Wenn ja hat der Bit den
Wert 1, ansonsten wird er auf 0 gesetzt.
Dieses Kontrollkästchen aktiviert die Multicast Filterung.
Durch diese Funktion wird bei großen Netzwerken der Datenfluss reduziert. Für die
Multicast Filterung müssen Schalter verwendet werden, die diese Funktion unterstützen (Protokoll GMRP IEEE 802.1D).
Bereich von %
MW
In diesem Bereich können Adressen des Startwortes des für die Variablen vorgesehen Speicherbereichs konfiguriert werden. Je nach dem welche Variablen benutzt wurden, wird die Adresse des Endbereichswort automatisch vom Programm ausgerechnet und angezeigt. Ein Fehler tritt auf falls die maximale Länge
überschritten wurde.
35011070 01 Juli 2006
157
Konfigurationsparameter
Konfiguration der Variablentabelle
Auf einen Blick
Bereich Ident.
Bereich Typ
Der Bereich der Variablentabelle des Konfigurationsfenster der Global Data dient der Konfiguration der Stationsvariablen.
Mehrere Bereiche stehen zur Verfügung: z
Ident.
z z z z
Typ
Symbol und Knopf Aktualisierung der Symbole
Adresse
Länge
Diese durchnummerierte Spalte zwischen 1 und 64 , gibt die Identifizierungsnummern der konfigurierbaren Variablen an.
In dieser Spalte wählen Sie den Typ jeder Variablen aus.
z
NONE : weder freigegeben noch abonierte Variable z z
PUB : freigegebene Variable
SUB : abonnierte Variable
Bereich Symbol In dieser Spalte können Sie das an einem Bereich von % MW im Variabeleneditor
Applikation von PL7 zugeteilte Symbol sehen.
Benutzen Sie den Knopf Aktualisierung der Symbole um den Wert nach einer
Veränderung zu aktualisieren.
Bereich Adresse In dieser Spalte wird die Adresse des Bereichsanfangs einer Variable in %MW angezeigt.
Der Index des Wortes der vorherigen Variable wird automatisch je nach Länge und
Auswahl der Adresse des ersten Wortes des Bereichs (Siehe Bereich von % MW,
Bereich Länge Tragen Sie die gewünschte Länge der Variable in Anzahl der Wörter ein. Der
Bereich %MW wird dann aktualisiert.
Fehlerkontrolle Die Kohärenz zwischen den Konfigurationen und den verschiedenen Stationen wird nicht kontrolliert.
Bei Konfigurationsfehler zeigt das interne Wort %MWxy.i.13 die Fehlerart an (siehe
158
35011070 01 Juli 2006
Konfigurationsparameter
7.6
Konfigurationsparameter für den
Zeitsynchronisierungsdienst
Auf einen Blick
Zweck dieses
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die Konfigurationsparameter für den Zeitsynchronisierungsdienst vorgestellt, der über das NTP (Network Time Protocol) betrieben wird.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Konfigurationsparameter für den Zeitsynchronisierungsdienst (NTP)
Verwendung des Zeitsynchronisierungsdienstes
Konfiguration des Zeitsynchronisierungsdiensts (NTP)
Seite
35011070 01 Juli 2006
159
Konfigurationsparameter
Konfigurationsparameter für den Zeitsynchronisierungsdienst (NTP)
Liste der
Parameter
Auf der NTP-Konfigurationsseite können Sie die nachstehenden Parameter konfigurieren und ändern.
1.
IP-Adresse des NTP-Primär-Servers z
Gültige IP-Adresse eingeben
2.
IP-Adresse des NTP-Sekundär-Servers z
Gültige IP-Adresse eingeben
3.
Abfragezeitraum (Sekunden)
Wert eingeben z z
Min. = 1 s
Max. = 120 s z
Voreinstellung = 5 s
4.
Zeitzone z
Aus Dropdown-Menü auswählen
Universelle koordinierte Zeit (GMT) = Standardeinstellung z
Benutzerdefinierte Zeitzone
5.
Uhr automatisch auf Sommer-/Winterzeit umstellen z
Parameter wird standardmäßig aktiviert (Häkchen wird angezeigt), wenn
Sommerzeit gewählt wird.
Verfügbare
Zeitzonen
Zeitzone
Wählen Sie die gewünschte Zeitzone im Dropdown-Menü aus.
Beschreibung
Benutzerdefiniert
(GMT-12:00) Datumsgrenze Normalzeit [Eniwetok Kwajalein]
(GMT-11:00) Samoa Normalzeit [Midway-Inseln Samoa]
(GMT-10:00) Hawaii Normalzeit [Hawaii Honolulu]
(GMT-09:00) Alaska Normalzeit [Anchorage]
(GMT-08:00) Pazifik Normalzeit [Los Angeles Tijuana]
(GMT-07:00) Mexiko Normalzeit [Chihuahua La Paz Mazatlan]
(GMT-07:00) Mountain Normalzeit [Arizona Phoenix]
(GMT-07:00) Mountain Normalzeit [Denver]
(GMT-06:00) Zentral Normalzeit [Chicago]
(GMT-06:00) Mexiko Normalzeit [Tegucigalpa]
(GMT-06:00) Kanada Zentral Normalzeit [Saskatchewan Regina]
(GMT-06:00) Mittelamerika Normalzeit [Mexiko Stadt]
(GMT-05:00) SA Pazifik Normalzeit [Bogota Lima Quito]
Ja
Nein
Ja
Ja
Nein
Nein
Ja
Nein
Sommer/-Winterzeit verfügbar
Ja
Nein
Nein
Nein
Ja
Ja
160
35011070 01 Juli 2006
Konfigurationsparameter
Zeitzone Beschreibung
(GMT-05:00) Östl. Normalzeit [New York]
(GMT-05:00) Östl. Normalzeit [Indiana (Ost)] [Indianapolis]
(GMT-04:00) Westl. SA Normalzeit [Caracas La Paz]
(GMT-04:00) Pazifik SA Normalzeit [Santiago]
(GMT-03:30) Neufundland Normalzeit [Neufundland St. Johns]
(GMT-03:00) Östl. Südamerika Normalzeit [Brasilia Sao Paulo]
(GMT-03:00) Östl. SA Normalzeit [Buenos Aires Georgetown]
(GMT-02:00) Mittelatlantik Normalzeit [Südgeorgien]
(GMT-01:00) Azoren Normalzeit [Azoren Kapverdische Inseln]
(GMT) Universelle koordinierte Uhrzeit [Casablanca Monrovia]
(GMT0) Greenwich Mean Time [Dublin Edinburgh Lissabon London]
(GMT+01:00) Romanische Normalzeit [Amsterdam Kopenhagen Madrid Paris Wilna]
(GMT+01:00) Mitteleuropäische Normalzeit [Belgrad Sarajevo Skopje Sofia Zagreb]
(GMT+01:00) Mitteleuropäische Normalzeit [Bratislava Budapest Ljubljana Prag
Warschau]
(GMT+01:00) Westl. europäische Normalzeit [Brüssel Berlin Bern Rom Stockholm Wien] Ja
(GMT+02:00) GTB Normalzeit [Athen Istanbul Minsk] Ja
(GMT+02:00) Östl. europäische Normalzeit [Bukarest] Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Nein
Ja
Nein
Sommer/-Winterzeit verfügbar
Ja
Nein
Nein
Ja
Ja
Ja
(GMT+02:00) Ägypten Normalzeit [Kairo]
(GMT+02:00) Südafrika Normalzeit [Johannesburg Harare Pretoria]
(GMT+02:00) FLE Normalzeit [Helsinki Riga Tallinn]
(GMT+02:00) Israel Normalzeit [Israel Jerusalem]
(GMT+03:00) Arabische Normalzeit [Bagdad]
(GMT+03:00) Arabische Normalzeit [Kuwait Riad]
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Nein
(GMT+03:00) Russische Normalzeit [Moskau St. Petersburg Wolgograd]
(GMT+03:00) Östl. Afrika Normalzeit [Nairobi]
(GMT+03:30) Iran Normalzeit [Teheran]
(GMT+04:00) Arabische Normalzeit [Abu Dhabi Maskat]
(GMT+04:00) Kaukasus Normalzeit [Baku Tiflis]
(GMT+04:00) Afghanistan Normalzeit [Kabul]
(GMT+05:00) Jekaterinburg Normalzeit [Jekaterinburg]
(GMT+05:00) Westasien Normalzeit [Islamabad Karachi Taschkent]
(GMT+05:30) Indien Normalzeit [Bombay Kalkutta Madras Neu-Delhi]
(GMT+06:00) Zentralasien Normalzeit [Alma Ata Dakka]
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Nein
Ja
35011070 01 Juli 2006
161
Konfigurationsparameter
Zeitzone Beschreibung
(GMT+06:00) Sri Lanka Normalzeit [Colombo]
(GMT+07:00) Südostasien Normalzeit [Bangkok Hanoi Jakarta]
(GMT+08:00) China Normalzeit [Peking Chongqing Hongkong Urumqi]
(GMT+08:00) Westl. Australien Normalzeit [Perth]
(GMT+08:00) Singapur Normalzeit [Singapur]
(GMT+08:00) Taipeh Normalzeit [Taipeh]
(GMT+09:00) Tokio Normalzeit [Osaka Sapporo Tokio]
(GMT+09:00) Korea Normalzeit [Seoul]
(GMT+09:00) Irkutsk Normalzeit [Irkutsk]
(GMT+09:30) Zentral Australien Normalzeit [Adelaide]
(GMT+09:30) AUS Zentral Normalzeit [Darwin]
(GMT+10:00) Östl. Australien Normalzeit [Brisbane]
(GMT+10:00) AUS Ost Normalzeit [Canberra Melbourne Sydney]
(GMT+10:00) Westpazifik Normalzeit [Guam Port Moresby]
(GMT+10:00) Tasmanien Normalzeit [Hobart]
(GMT+10:00) Wladiwostok Normalzeit [Wladiwostok]
(GMT+11:00) Zentralpazifik Normalzeit [Magadan Solomon-Inseln Neukaledonien]
(GMT+12:00) Neuseeland Normalzeit [Auckland Wellington]
(GMT+12:00) Fidschi Normalzeit [Fidschi Kamtschatka Marshall-Inseln]
Nein
Nein
Ja
Ja
Nein
Nein
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Sommer/-Winterzeit verfügbar
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
162
35011070 01 Juli 2006
Konfigurationsparameter
Verwendung des Zeitsynchronisierungsdienstes
Uhrzeit stellen beim Einschalten
Vor dem Starten eines Systems muss das Ethernet-Netzwerk für ein vordefiniertes
Intervall konfiguriert werden, indem die genaue Uhrzeit eingestellt wird. Die Uhrzeit wird beim Einschalten gestellt – Das Ethernet-Modul fährt hoch und erhält die
Uhrzeit vom NTP-Server.
Gegebenenfalls sind mehrere Aktualisierungen notwendig, um höchste Genauigkeit zu erreichen. Sobald die genaue Uhrzeit vorliegt, wird der STATUS durch den
Zeitsynchronisationsdienst im zugehörigen Zeitdienstregister gesetzt.
Erhalt und
Aufrechterhaltung der
Genauigkeit
Die Zeitdienst-Uhr beginnt bei 0 und wird dann inkrementiert, bis die Aktualisierung der Ethernet-Netzwerkzeit durch das Modul abgeschlossen ist.
Modell
Premium mit PL7
Startdatum
1. Januar 1980 00:00:00.00
z z z
Die Genauigkeit der Uhrzeit wird nicht durch das Ausgeben von Stop/Run-
Befehlen an der SPS beeinflusst.
Die Aktualisierungen der Uhrzeit werden nicht durch das Ausgeben von
Stop/Run-Befehlen an der SPS beeinflusst.
Moduswechsel haben keinen Einfluss auf die Genauigkeit des Ethernet-
Netzwerks.
Reinitialisierung des
Zeitdienstregisters
Der Statusuhrwert des Zeitdienstregisters in der CPU wird nach einem Download oder einem Austausch des NTP-Servers neu initialisiert.
Es vergehen zwei Abfragezyklen, bevor die genaue Uhrzeit eingestellt ist.
35011070 01 Juli 2006
163
Konfigurationsparameter
Konfiguration des Zeitsynchronisierungsdiensts (NTP)
Konfigurieren des Zeitdiensts
über die
NTP-Konfigurationsseite
Der Zeitdienst muss auf der eingebetteten Webseite des Moduls konfiguriert werden. Sie können hierzu auf keine andere Art und Weise vorgehen.
NTP-Konfiguration
NTP-Serverkonfiguration
IP-Adresse des NTP-Primär-Servers:
IP-Adresse des NTP-Sekundär-Servers:
Abfragezeitraum:
Zeitzone
(GMT-05:00) Östl. Normalzeit [New York]
192.168.5.100
0.0.0.0
15 s
Uhr automatisch auf Sommer-/Winterzeit umstellen
Speichern Abbrechen NTP deaktivieren
Befehlsschaltflächen für den
Zeitdienst
Ausgeführte Befehle
Schaltfläche
"Befehl"
Speichern
Beschreibung
Abbrechen
NTP deaktivieren
Speichert die neue NTP-Konfiguration (Zeitdienstkonfiguration). Die vorherige Konfiguration ist nicht mehr gültig.
Bricht die neue NTP-Konfiguration (Zeitdienstkonfiguration) ab. Die vorherige Konfiguration ist gültig.
IP für Primär- und Standby-Steuerung = 0 gesetzt.
NTP-Server nicht abgefragt
Uhrzeit in Steuerung nicht aktualisiert.
164
35011070 01 Juli 2006
Ändern der
Zeitdienstparameter
Konfigurationsparameter
Zum Vornehmen von Änderungen am Zeitsynchronisierungsdienst:
Schritt
1
2
Aktion
Geben Sie die Änderungen für einen oder alle konfigurierbaren Parameter in das entsprechende Feld auf der NTP-Konfigurationsseite ein.
Klicken Sie auf "Speichern".
Wichtige
Informationen zum Zeitdienst
Hinweis: Info zum Zeitdienst
1.
Parameter Sommer-/Winterzeit aktivieren/deaktivieren
Wenn das Kontrollkästchen für die Sommer-/Winterzeit gewählt ist, stellt das
Modul die lokale Uhrzeit automatisch auf Sommer-/Winterzeit um. Deshalb ist keine weitere Vorgehensweise erforderlich, wenn sich Anfang und Ende der
Sommerzeit von Jahr zu Jahr ändern.
2.
Parameter Abfragezeit
Die Zeit (in Sekunden) ist die Zeit zwischen Uhrzeitaktualisierungen vom
NTP-Server. Die Voreinstellung beträgt 5 Sekunden.
3.
Speichern der neuen Zeitdienstkonfiguration
Die letzte Zeitdienstkonfiguration wird intern im Ethernet-Modul gespeichert.
4.
Austauschen des Ethernet-Moduls
Wenn das Ethernet-Modul ausgetauscht werden muss, geht die gespeicherte
Konfiguration verloren und das System wird auf die Standardkonfiguration zurückgesetzt.
35011070 01 Juli 2006
165
Konfigurationsparameter
Anpassen der
Zeitzonenparameter
Einstellen einer Zeitzone, die in der Zeitzonentabelle nicht aufgeführt ist:
Schritt Aktion
1 Schreiben Sie die Textregeln für die benutzerdefinierte Zeitzone.
Kommentar
2 Speichern Sie die Regeln mithilfe eines
FTP-Client in der folgenden Datei:
/FLASH0/wwwroot/conf/NTP/customrules
Benutzer-ID: ntpupdate
Passwort: ntpupdate
3 Sobald die Regeln fertig sind, wählen Sie das Dropdown-Menü auf der NTP-
Konfigurations-Webseite aus und konfigurieren Sie das Modul (oder starten
Sie es neu). Wählen Sie hierzu Folgendes:
Zeitzone = Benutzerdefiniert
Für "customrules" wird das folgende
Stammverzeichnis durch den FTP-
Server festgelegt:
/FLASH0/wwwroot/conf/NTP
Die NTP-Komponente sucht nach benutzerdefinierten Regeln
(customrules), ruft den TZ-
Kompilierer auf und erzeugt eine neue Datei mit dem Namen
"tz_custom". Diese Datei, eine
Binärdatei, sollte nicht bearbeitet werden.
Falls der TZ-Kompilierer einen
Syntaxfehler in "customrules" feststellt, wird der Fehler in der folgenden Datei protokolliert:
/FLASH0/wwwroot/conf/NTP/ error.log
1.
NTP-Komponente wird nicht gestartet
2.
Das Feld "NTP-Status" auf der
Diagnose-Webseite zeigt "Nicht
OK".
4 Weitere Informationen über die Syntax beim Schreiben dieser Regeln sowie einige
Beispiele finden Sie im Modul unter
/FLASH0/wwwroot/conf/NTP/instructions.txt
166
35011070 01 Juli 2006
7.7
Konfigurationsparameter
Konfigurationsparameter des ETHWAY-Profils
Übersicht
Was finden Sie in diesem
Abschnitt?
In diesem Abschnitt werden die mit dem ETHWAY-Profil zusammenhängenden
Konfigurationsparameter beschrieben.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Mit dem ETHWAY-Profil verbundene Konfigurationsparameter
Konfigurierung der ETHWAY-Daten
Seite
35011070 01 Juli 2006
167
Konfigurationsparameter
Mit dem ETHWAY-Profil verbundene Konfigurationsparameter
Auf einen Blick TSX ETY-Module enthalten mit dem ETHWAY-Profil verbundene
Konfigurationsparameter.
Je nach ausgewähltem TSX ETY-Modul kann im Konfigurationsfenster auf bestimmte Konfigurationsparameter nicht zugegriffen werden. Diese Parameter erscheinen nicht oder abgeblendet im Fenster.
Verfügbarkeit der Parameter
Parameter
ETHWAY-Daten
(gemeinsame Wörter)
In der folgenden Tabelle werden für jedes ETHERNET-Modul die Parameter aufgeführt, auf die vom Konfigurationsfenster aus zugegriffen werden kann, zusammen mit den Werten, die sie annehmen können.
TSX ETY 110 keines
Gemeinsame Wörter Lesen
Gemeinsame Wörter Lesen/Schreiben
Größe Wörter/Station 4
8
16
32
64
Netzwerkadresse
X
X
X
X
X
X
X
X
X
-
-
-
-
-
-
-
-
-
TSX ETY 410•/
PORT/510•
-
Legende:
X Zugriff möglich
Zugriff nicht möglich
168
35011070 01 Juli 2006
Konfigurationsparameter
Konfigurierung der ETHWAY-Daten
Übersicht
Kein
Gemeinsame
Wörter Lesen
Die Parameter der ETHWAY-Daten ermöglichen die Einrichtung gemeinsamer
Wörter durch: z z z die Auswahl des unterstützten Diensttyps, die Anzahl der pro Station zugewiesenen Wörter, die Netzwerkadresse der lokalen Station.
Die Auswahl dieses Feldes macht die Verwaltung der gemeinsamen Wörter in der
Applikation rückgängig.
Das Modul verwaltet die gemeinsame Datenbasis nicht.
Auf die gemeinsamen Wörter kann über die Applikation ausschließlich im
Lesemodus zugegriffen werden.
Gemeinsame
Wörter Lesen/
Schreiben
Größe Wörter/
Station
Auf die gemeinsamen Wörter kann über die Applikation im Lese- und Schreibmodus zugegriffen werden.
Auf diesen Bereich kann bei Auswahl von bzw.
Gemeinsame Wörter im Lesemodus
Gemeinsame Wörter im Lese-/Schreibmodus zugegriffen werden .
Über dieses Feld kann die Anzahl der vom lokalen Modul verwalteten gemeinsamen
Wörter festgelegt werden.
Hinweis: Die Größe der gemeinsamen Wörter muss für alle Stationen des Netzes identisch sein.
Netzwerkadresse Auf diesen Bereich kann bei Auswahl von Gemeinsame Wörter im Lesemodus bzw. Gemeinsame Wörter im Lese-/Schreibmodus zugegriffen werden .
Über dieses Feld kann das Netz, welches den Dienst für die gemeinsamen Wörter unterstützt, identifiziert werden.
35011070 01 Juli 2006
169
Konfigurationsparameter
170
35011070 01 Juli 2006
Modul TSX ETY 110
8
Übersicht
Was finden Sie in diesem Kapitel?
In diesem Kapitel wird die Inbetriebnahme des Moduls TSX ETY 110 beschrieben.
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
8.1
8.2
8.3
8.4
Thema
Allgemeines
Konfiguration
Einstellung
Dem Modul TSX ETY 110 zugeordnete Sprachobjekte
Seite
171
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
8.1
Allgemeines
Übersicht
Was finden Sie in diesem
Abschnitt?
In diesem Abschnitt werden die Ethernet-Kommunikation ausgehend vom
Modul TSX ETY 110 und die entsprechenden Merkmale erläutert.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Modul TSX ETY 110: Allgemeines
Merkmale
Leistungen
Betriebsmodus des Moduls TSX ETY 110
Gemeinsame Funktionen des ETHWAY- und TCP/IP-Profils
Seite
172
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Modul TSX ETY 110: Allgemeines
Übersicht
Architekturtyp
Der Übertragungskanal des Moduls ETHERNET TSX ETY 110 bietet zwei
Verbindungsmöglichkeiten: z
Anschluss an ein ETHWAY-Netz mit Unterstützung der Dienste Gemeinsame
Wörter, X-WAY UNI-TE-Nachrichtenübertragung über ein ETHWAY-Profil, z
Anschluss an ein TCP/IP-Netz mit Unterstützung des Dienstes für X-WAY
UNI-TE und Modbus-Nachrichtenübertragung über ein TCP/IP-Profil,
Dank seiner SNMP-Agent-Funktionalität kann das Modul von einem oder zwei
SNMP-Managern überwacht werden.
Dieses Modul kann in drei unterschiedlichen Kontexten verwendet werden: z in einer geschlossenen VPN-ETHWAY-Architektur, z z in einer VPN-ETHWAY-Architektur mit Anschluss an ein TCP/IP-Netz über ein
Gateway, in einer offenen TCP/IP-Architektur über eine direkte Verbindung zum Netz.
Je nach ausgewählter Architektur werden unterschiedliche Benutzungsmodi empfohlen. Siehe
Beispiel für eine VPN-ETHWAY-Architektur, S. 187 .
z z
Hinweis: Wenn die Belastung der ETHERNET-Netzwerks 30% übersteigt, empfiehlt sich die Nutzung von: einem TCP/IP-Profil anstatt eines ETHWAY-Profils,
Zubehör wie Schalterstellungen und Router, um die Belastung zu reduzieren.
35011070 01 Juli 2006
173
TSX ETY 110
Merkmale
Nachrichtenübertragung
Maximalkapazität des
Moduls
Gemeinsame
Wörter
Das Modul TSX ETY 110 lässt folgende Verbindungen zu: z maximal 32 parallele Verbindungen über TCP/IP, z jedoch nur eine einzige Verbindung mit ein und demselben dezentralen Gerät
Die maximale Größe des Frames hängt vom Transaktionstyp ab: z
Bei einer synchronen Nachrichtenübertragung beträgt die maximale Größe des z
Frames 256 Bytes.
Bei einer asynchronen Nachrichtenübertragung beträgt die maximale Größe des
Frames 1.000 Bytes.
Die Anzahl der gleichzeitig verarbeiteten Kommunikationsfunktionen hängt auch vom Profiltyp ab: z
Bei Verwendung des TCP/IP-Profils können maximal 16 Nachrichten gleichzeitig verarbeitet werden, z bei Verwendung des ETHWAY-Profils können maximal 16 Nachrichten gleichzeitig verarbeitet werden.
Das Modul ermöglicht: z z für die ETHWAY-Nachrichtenübertragung: 130 Nachrichten pro Sekunde, für die X-Way-Nachrichtenübertragung über TCP/IP: 140 Nachrichten pro z
Sekunde, für die Modbus-Nachrichtenübertragung über TCP/IP: 100 Nachrichten pro
Sekunde.
z z
Hinweis: Eine Nachricht kann sein: das Senden einer Kommunikationsfunktion, die Antwort auf eine Kommunikationsfunktion.
Eine Nachricht gemeinsamer Wörter entspricht 0,5 Datennachrichten.
Größenbeispiel einer Applikation :
5 Stationen tauschen über die X-Way-Nachrichtenübertragung über TCP/IP alle
100 ms gemeinsame Wörter aus.
Der Durchsatz für den Empfang gemeinsamer Wörter beträgt daher für jedes Modul
50 Nachrichten pro Sekunde (gemeinsame Wörter), das sind circa 25 Nachrichten pro Sekunde über TCP/IP.
Die verbleibende Maximalkapazität an jedem Modul über TCP/IP beträgt daher:
140-25 = 115 Nachrichten pro Sekunde
174
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Leistungen
Beispiel Die oben angegebenen Leistungen gelten für eine Übertragung zwischen zwei
Steuerungen mit TSX 57-30-Prozessoren.
Die Werte sind in ms angegeben und sind Durchschnittswerte für die in der Tabelle angegenenen Zeit.
Zeit zur Aktivierung einer TCP/IP-Verbindung
Übertragungszeit eines UNI-TE-Request von 128 Bytes in einem periodischen Modus von 50 ms (MAST-Task)
Übertragungszeit eines UNI-TE-Request von 128 Bytes in einem periodischen Modus von 4 ms (MAST-Task)
Übertragungszeit für gemeinsame Wörter (Hin- und Rückübertragung) in einem periodischen Modus von 50 ms
Passierzeit Modul
10 ms
150 ms
80 ms
250 ms
15 bis 30 ms
Die Übertragungszeit berücksichtigt die Zeit, die für die Übertragung der Nachricht und den Empfang der Antwort benötigt wird.
35011070 01 Juli 2006
175
TSX ETY 110
Betriebsmodus des Moduls TSX ETY 110
Übersicht
Allgemeine
Darstellung
Nachstehende Darstellung beschreibt den Betriebsmodus des
Moduls TSX ETY 110 während der einzelnen Phasen.
Aussetzen des Moduls
Spannungsversorgung aussetzen
Unter Spannung setzen
Konfiguriertes Modul Funktion der
Kommunikation
Modul in der
Selbsttestphase
Reset
Konfiguration
Nicht konfiguriertes
Modul Selbsttests OK
Funktionsweise z z z
Nach dem Anlegen von Spannung führt das Modul seine Selbsttests durch.
Während dieser Phase blinken die Anzeigenleuchten.
Das Modul arbeitet nicht mit einer Standardkonfiguration. Über die
PL7-Applikation der lokalen Steuerung muss das Modul erst konfiguriert werden.
Die Konfigurationswerte sind in dem Verzeichnis der %KW-Sprachobjekte angegeben.
Die Netz- und Stationsadresse wird durch die Codierräder an der Frontseite angegeben.
Im Anschluss an den Empfang der Konfiguration führt das Modul vor der
Selbstkonfiguration einen Reset für die laufende Übertragung durch (Abschluss der laufenden Übertragungen, Deaktivierung der TCP-Verbindungen).
176
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Gemeinsame Funktionen des ETHWAY- und TCP/IP-Profils
Doppeleintrag
MAC-Adresse
Verwaltung der
IP-Parameter
Die Erkennung eines Doppeleintrags einer MAC-Adresse (Festlegung durch die
Codierräder) zwischen Stationen mit einer MAC Schneider-Adresse erfolgt beim
Einschalten der Geräte.
Damit diese Erkennungsfunktion ausgeführt werden kann, muss das
Netzverbindungskabel vor dem Einschalten der Geräte unbedingt eingesteckt sein.
Wird ein Doppeleintrag festgestellt, leuchten auf der Frontseite des Moduls die
LED-Anzeigen RUN und ADR.
In einer geschlossenen Architektur müssen die IP-Parameter nicht eingestellt werden, die Standardwerte können beibehalten werden.
In einer offenen TCP/IP-Architektur müssen die IP-Parameter (IP-Adresse,
Teilnetzmaske, Gateway-Adresse) eingestellt werden.
Der Standardwert der lokalen IP-Adresse ist von der MAC-Adresse abgeleitet. (Die
Eindeutigkeit der Adresse ist in einer offenen TCP/IP-Architektur nicht gewährleistet). Es handelt sich bei dieser IP-Adresse um eine Adresse der Klasse A.
MAC-Adresse
16# 00 80 F4 00 <Netzadresse> <Stationsadresse>
IP-Standardadresse
16# 54 00 <Netzadresse>.<Stationsadresse>
Der Standardwert der Teilnetzmaske ist 0.0.0.0 (kein Hinweis auf Teilnetz).
Der Standardwert für die Gateway-Adresse ist 0.0.0.0 (kein IP-Gateway).
35011070 01 Juli 2006
177
TSX ETY 110
8.2
Konfiguration
Übersicht
Was finden Sie in diesem
Abschnitt?
In diesem Abschnitt wird die Inbetriebnahme des Moduls TSX ETY 110 im
Zusammenhang mit der Konfiguration des Moduls beschrieben.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Konfigurationsbildschirm des Moduls
Kommunikationstyp in Abhängigkeit von der ausgewählten Konfiguration
Einrichten der Nachrichtenübertragung über das TCP/IP- bzw. ETHWAY-Profil
Konfiguration des SNMP-Dienstes
Einstellung der Bridge-Funktion
Beispiel für eine VPN-ETHWAY-Architektur
Beispiel ETHWAY-Architektur mit TCP/IP-Anschluß
Beispiel für den Anschluss an ein bestehendes TCP/IP-Netz
Beispiel für die Kommunikation zwischen Premium und Quantum
Seite
178
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Konfigurationsbildschirm des Moduls
Übersicht
Abbildung
Mit diesem in sechs Bereiche unterteiltem Bildschirm können Sie den
Übertragungskanal festlegen und die für die ETHERNET-Verbindung erforderlichen
Parameter einstellen.
Der für die ETHERNET-Kommunikation vorgesehene Bildschirm sieht folgendermaßen aus:
1
TSX ETY 110 [RACK 0 POSITION 1]
Konfiguration
Bezeichnung : TCP/IP ETHWAY Modul
2
3
4
Konfiguration der Verbindungen
Aktivierbare
Verbindugen
8
Netz.Stati
36.2
IP-Adresse
139.160.65.109
36.10
139.160.65.110
Zugriffskontrolle
3
4
1
2
Protokoll
UNITE
Zugriff
Konfiguration der IP-Adressen
Standard-IP-Adresse
Konfiguriert
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse
139 160 65 106
255 255 252 0
139 160 64 1
Client/Server-Konfiguration
Ethernet-Konfiguration
Ethernet II 802.3
Ethway-Daten
Kein
Bridge...
Gemeinsame Wörter (Read)
Gemeinsame Wörter (Read/Write)
Anz. Wörter/Station
4 8 16 32 64
Netzadresse
Weitere Optionen
SNMP ...
5
5
6
35011070 01 Juli 2006
179
TSX ETY 110
Elemente und
Funktionen
Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bereiche des
Konfigurationsbildschirmes.
Bereich Variable Funktion gemeinsam 1 gemeinsamer Teil der Konfigurationsbildschirme (Siehe:
Applikationsspezifische Kommunication Teil1 - Beschreibung der
Konfigurationsfenster für die Kommunikation) der Kommunikation spezifisch 2
3
4
Konfiguration der TCP/IP-Verbindungen Siehe
Konfigurationsparameter der Verbindungen, S. 138 .
ermöglicht die Konfiguration der IP-Adresse des Moduls. Siehe
Konfigurationsparameter der IP-Adressen, S. 136
.
ermöglicht die Konfiguration des Frametyps ETHERNET. Siehe
Ethernet-Konfigurationsparameter, S. 140 .
5
6
Konfiguration des ETHWAY-Profils Siehe Konfigurierung der
.
Konfiguration des SNMP-Dienstes Siehe Konfiguration des
.
180
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Kommunikationstyp in Abhängigkeit von der ausgewählten Konfiguration
Übersicht Je nach Art der Konfigurierung des Moduls TSX ETY 110 können Sie die Nachrichtenübertragung über eines der folgenden Profile vornehmen: z z
ETHWAY-Profil,
TCP-Profil.
Modul im Client-
Modus
Arbeitet das Modul im Client-Modus, wird über die Konfigurierung der Stationen in der Tabelle zu den Verbindungen am Modul das ETHWAY- bzw. TCP/IP-Profil festgelegt.
In der nachstehenden Tabelle wird angegeben, welches Profil je nach Art der
Konfigurierung verwendet wird.
Ist die Adresse der dezentralen Station in der Tabelle angegeben: nicht in der Tabelle nicht angegeben:
Übertragungsprofil TCP/IP kommuniziert: ETHWAY
Hinweis: Ist in der Tabelle keinerlei Station eingetragen, wird das ETHWAY-Profil als Übertragungsprofil verwendet.
Modul im Server-
Modus
Arbeitet das Modul im Server-Modus, hängt das Profil (ETHWAY oder TCP/IP) von dem Clientgerät ab: z
Sendet der Client über das ETWAY-Profil, antwortet das Modul über das
ETHWAY-Profil.
z
Sendet der Client über das TCP/IP-Profil, antwortet das Modul über das
TCP/IP-Profil.
Hinweis: Ist die Zugriffskontrolle aktiviert, müssen die Tabellen zu den
Verbindungen zwischen Client und Server aufeinander abgestimmt werden. Ist die
Adresse des Client in der Tabelle des Servers angegeben, muss der Client unbedingt über das TCP/IP-Profil kommunizieren.
35011070 01 Juli 2006
181
TSX ETY 110
Einrichten der Nachrichtenübertragung über das TCP/IP- bzw. ETHWAY-Profil
Übersicht Soll für die ETHERNET-Kommunikation das Modul TSX ETY 110 verwendet werden, müssen die Konfigurationsparameter der Nachrichtenübertragung eingestellt werden.
182
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Konfiguration des Moduls
Bevor Sie das Modul konfigurieren, aktivieren Sie den Konfigurationsbildschirm.
Beginn der Nachrichtenübertragungskonfiguration
Sie wünschen, eine
Kommunikation des
Moduls über das Profil ?
ETHWAY
TCP/IP?
Tauscht das Modul gemeinsame Wörter aus?
Ja
Wählen sie die im Modus Lesen bzw.
Lesen/Schreiben übertragenen gemeinsamen Wörter aus.
Wählen Sie die Anzahl der pro Station übertragenen Wörter und die
Nummer des Netzes aus.
Nein
Wählen Sie die Anzahl der aktivierbaren Verbindungen
Füllen Sie für jedes dezentrale Servergerät die in der Verbindungstabelle dafür vorgesehenen Felder aus.
X-WAY-Adr.
IP-Adresse
Protokoll
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen
Zugriffskontrolle
Aktivieren Sie in der Verbindungstabelle für jedes dezentrale Clientgerät das Kontrollkästchen Zugriff .
Ja
Möchten Sie, wenn das
Modul im Servermodus arbeitet, eine Zugriffskontrolle ausführen?
Nein
Möchten Sie das Modul standardmäßig adressieren?
Ja
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen
IP-Standardadresse
Nein
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen
Konfiguriert.
Füllen Sie folgende Felder aus:
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse
Wählen Sie die
ETHERNET-Konfiguration aus.
Ende der Nachrichtenübertragungskonfiguration
35011070 01 Juli 2006
183
TSX ETY 110
Konfiguration des SNMP-Dienstes
Übersicht
Zugriff auf den
SNMP-Dienst
Um das Modul TSX ETY 110 als SNMP-Agent zu verwenden, müssen die
Konfigurationsparameter des SNMP-Dienstes eingestellt werden.
Um Zugriff auf die Konfigurationsparameter des SNMP-Dienstes zu haben, sind folgende Schritte nötig:
Schritt
1
2
Aktion
Aktivieren Sie das Konfigurationsfenster des Moduls.
Klicken Sie die Schaltfläche SNMP an.
Ergebnis
Es erscheint folgendes Fenster:
SNMP-Konfiguration
IP-Adressen der Manager
IP-Adresse Manager 1 196 211 185 50 IP-Adresse Manager 2 0 0 0 0|
Agent
Quelle (SysLocation)
Kontakt (SysContact)
Community-Namen
Set 16
Get 15
Trap 14
Gebäude A
Verwalter
Sicherheit
Aktivierung des trap “Authentification Failure”
OK Abbrechen
Max. Zeichenanzaht - 6
184
35011070 01 Juli 2006
Konfiguration des
SNMP-Dienstes
TSX ETY 110
Um den SNMP-Dienst zu konfigurieren, sind folgende Schritte nötig:
Schritt
1
2
3
4
5
Aktion
Geben Sie die Adressen der SNMP-Manager ein.
z z
IP-Adressen Manager 1
IP-Adressen Manager 2
Füllen Sie folgende Felder aus: z z
Quelle (SysLocation)
Kontakt (SysLocation)
Wenn Sie die Zugriffsrechte definieren möchten, geben Sie die Community-
Namen ein: z Set z z
Get
Trap
Wenn Sie das Senden von Ereignissen zum Modul aktivieren möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Aktivierung des Trap "Authentification
Failure" .
Bestätigen Sie die Parameter durch Klicken der Schaltfläche "Ok" .
35011070 01 Juli 2006
185
TSX ETY 110
Einstellung der Bridge-Funktion
Übersicht Das Modul TSX ETY 110 kann als X-WAY-Bridge-Station verwendet werden.
Dadurch kann zwischen den verschiedenen Netzen Kommunikationstransparenz gewährleistet werden.
Hinweis: Möchten Sie mehr zur Inbetriebnahme dieser Funktion erfahren, gehen
Sie zum Kapitel Mehrnetz-Kommunikation (Siehe
Multinetz-Architekturen, S. 289 ).
In der Folge wird nur das Verfahren zum Zugriff auf die Bridge-Funktion erläutert.
Zugriff auf die
Bridge-Funktion
Um Zugriff auf die Konfigurationsparameter der Bridge zu haben, sind folgende
Schritte nötig:
Schritt
1
2
Aktion
Aktivieren Sie das Konfigurationsfenster des Moduls.
Wählen Sie die Schaltfläche Bridge aus.
186
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Beispiel für eine VPN-ETHWAY-Architektur
Übersicht Nachstehende Abbildung stellt die Inbetriebnahme eines TSX ETY 110-Moduls in einer VPN-ETHWAY-Architektur dar.
Programmierstation
Überwachungsgerät
X-WAY: {1.3}
IP: 84.0.1.3
X-WAY: {1.4}
IP: 84.0.1.4
1 1
ETHERNET
Premium
X-WAY: {1.2}
IP: 84.0.1.2
Station 2
2 Premium
X-WAY: {1.1}
IP: 84.0.1.1
Station 1
FIPWAY
1 ETHWAY- bzw. TCP/IP-Kommunikation
2 ETHWAY-Kommunikation
35011070 01 Juli 2006
187
TSX ETY 110
Empfohlener
Anwendungsmodus z z z z
Die IP-Adressierung wird nicht verwaltet (Standardwert). Der entsprechende
Wert wird von den an den Codierrädern des Moduls angezeigten Werten abgeleitet.
Für die Kommunikation zwischen den Steuerungen werden die
ETHWAY-Dienste (COM, UNI-TE) verwendet.
Für die Kommunikation zwischen der Steuerung und dem Überwachungsgerät bzw. dem PG werden die ETHWAY- bzw. UNI-TE-Dienste über TCP/IP verwendet.
Das Format der verwendeten Frames ist ETHERNET II.
Hinweis: Bei den folgenden Beispielen wird davon ausgegangen, dass die
Kommunikation mit den Programmiergeräten über TCP/IP erfolgt.
Einrichten der lokalen Adresse am Modul von
Station 2
In einer geschlossenen Umgebung müssen die IP-Adressen nicht verwaltet werden, wenn der Modus IP-Standardadresse aktiviert ist.
Konfiguration der IP-Adressen
Standard-IP-Adresse
Konfiguriert
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse
0
0
0
0
0
0
0
0
0 0 0 0
Client/Server-Konfiguration
Einrichten der
Verbindungen am Modul der
Station 2
Geben Sie die X-WAY-Adresse der dezentralen Stationen, mit denen kommuniziert werden soll (X-WAY 1.3-Adresse) in das dafür vorgesehene Feld ein. Die anderen
Felder werden automatisch gesetzt. Der Zugangsschutz ist standardmäßig gesperrt, und die maximale Anzahl möglicher Verbindungen beträgt 32.
Konfiguration der Verbindungen
Aktivierbare
Verbindungen
32
Netz.Stati
1.3
Zugrffskontrolle
3
4
1
2
IP-Adresse
84.0.1.3
Protokoll
UNITE
Zugriff
Hinweis: Da die Steuerung gegenüber dem PG immer als Server agiert, muss dieser nicht benannt werden.
188
35011070 01 Juli 2006
Einstellung
ETHERNET am
Modul der
Station 2
TSX ETY 110
Das für TCP/IP ausgewählte Format des ETHERNET-Frames ist Ethernet II , da bei diesem Beispiel die PGs dieses Format benutzen.
Ethernet-Konfiguration
Ethernet II 802.3
Konfiguration der gemeinsamen
Wörter am Modul von Station 2
Station 2 und die anderen am Netz angeschlossenen Steuerungen übertragen untereinander 16 gemeinsame Wörter im Schreibe- und Lesemodus.
Ethway-Daten
Kein
Bridge...
Gemeinsame Wörter (Read)
Gemeinsame Wörter (Read/Write)
Anz. Wörter/Station
4 8 16 32 64
Netzadresse 5
Für die Dienste ist daher die Einstellung folgender Parameter erforderlich: z
Diensttyp, z z
Länge der gemeinsamen Wörter,
Nummer des Netzes.
35011070 01 Juli 2006
189
TSX ETY 110
Beispiel ETHWAY-Architektur mit TCP/IP-Anschluß
Übersicht Nachstehende Abbildung stellt die Inbetriebnahme eines TSX ETY 110-Moduls in einer an ein TCP/IP-Netz angeschlossenen ETHWAY-Architektur dar.
Überwachungsgerät {1.3}
140.252.1.11
190
ETHERNET
Gateway
140.252.2.255
Teilnetz 140.252.2.0
Zellenebene
Station 2
ETHERNET
2
{1.2}
140.252.2.2
1 ETHWAY- bzw. TCP/IP-Kommunikation
2 ETHWAY-Kommunikation
Netz 1: 140.252 Standard
Programmierstation
{1.4}
140.252.2.4
1
Station 1
{1.1}
140.252.2.1
35011070 01 Juli 2006
Empfohlener
Anwendungsmo dus
TSX ETY 110 z z z z z
Die IP-Adressierung wird global verwaltet, da der Anschluß an ein bereits bestehendes Werks-TCP/IP-Netz erfolgt.
Für die Kommunikation zwischen den Steuerungen werden auf Zellenebene die
ETHWAY-Dienste (COM, UNI-TE) verwendet.
Für die Kommunikation zwischen der Steuerung und dem PG werden auf
Zellenebene die ETHWAY- bzw. UNI-TE-Dienste über TCP/IP verwendet.
Für die Kommunikation zwischen der Steuerung und dem Überwachungsgerät werden die UNI-TE-Dienste über TCP/IP verwendet.
Das Format der verwendeten Frames ist ETHERNET II.
Hinweis: Die ETHWAY-Dienste auf Zellenebene sind mit denen im vorhergehenden Beispiel beschriebenen identisch. Dieses Beispiel beschreibt nur die Kommunikation zwischen dem Überwachungsgerät auf Werksebene und einer
Premium-Steuerung auf Zellenebene.
Einrichten der lokalen Adresse am Modul von
Station 2
Da die IP-Adressen zu verwalten sind, ist der Modus IP-Adresse konfiguriert ausgewählt.
Konfiguration der IP-Adressen
Standard-IP-Adresse
Konfiguriert
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse
140 252 2
255 255 0
10
0
140 252 2 255
Client/Server-Konfiguration
Geben Sie die oben angegebenen IP-Parameter ein. Diese Werte entstammen dem globalen Adressierungsplan der Installation, der vom Netzwerkadministrator verwaltet wird.
Um sicher zu gehen, dass diese Werte nur ein Mal vergeben werden, kann sich der
Netzwerkadministrator von zuständiger Stelle den Netz-ID (140.252) zuweisen lassen.
Bei dem Netz auf Zellenebene handelt es sich um ein IP-Teilnetz. Aus diesem
Grund kann der gesamten Architektur ein eindeutiger Netz-ID (140.252) zugewiesen werden. Die Teilnetze werden schließlich durch den Benutzer der
Teilnetzmaske 255.255.0 definiert.
Die Auswahl der Adressenklasse (hier Klasse B) hängt von der Anzahl der
Maschinen sowie von der Anzahl der Netze der Installation ab.
35011070 01 Juli 2006
191
TSX ETY 110
Einrichten der
Verbindungen am Modul der
Station 2
Geben Sie sowohl die X-WAY-Adresse als auch die IP-Adresse der Geräte ein, mit denen kommuniziert werden soll.
Konfiguration der Verbindungen
Aktivierbare
Verbindungen
5
Netz.Stati
1.3
1.4
Zugriffskontrolle
3
4
1
2
IP-Adresse
140.252.1.11
140.252.2.4
Protokoll
UNITE
UNITE
Zugriff
Einstellung
ETHERNET am
Modul der
Station 2
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Zugriffskontrolle , um diese Kontrolle einzuschalten, und aktivieren Sie anschließend in der Spalte Zugriff das entsprechende Feld.
Die maximale Anzahl möglicher Applikationsverbindungen kann eingestellt werden.
Das für TCP/IP ausgewählte Format des ETHERNET-Frames ist Ethernet II , da bei diesem Beispiel die PGs dieses Format benutzen.
Ethernet-Konfiguration
Ethernet II 802.3
192
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Beispiel für den Anschluss an ein bestehendes TCP/IP-Netz
Übersicht Nachstehende Abbildung stellt die Inbetriebnahme eines TSX ETY 110-Moduls in einem bestehenden TCP/IP-Netz dar.
Überwachungsgerät Programmier- und
Einstellstation
{1.3}
140.252.2.11
Gateway
140.252.2.255
{1.4}
140.252.2.9
{1.2}
140.252.2.10
1
ETHERNET TCP/IP
1
{1.1}
140.252.2.8
1
Empfohlener
Anwendungsmodus
FIPWAY
1 TCP/IP-Kommunikation z z z z
Die IP-Adressierung wird obligatorisch verwaltet, da der Anschluß an ein bestehendes TCP/IP-Netz erfolgt.
Für die Kommunikation zwischen den Steuerungen werden die UNI-TE-Dienste
über TCP/IP verwendet.
Für die Kommunikation zwischen der Steuerung und dem Überwachungsgerät bzw. dem PG werden die UNI-TE-Dienste über TCP/IP verwendet.
Das Format der verwendeten Frames ist ETHERNET II.
35011070 01 Juli 2006
193
TSX ETY 110
Einrichten der lokalen Adresse am Modul
Da die IP-Adressen verwaltet werden müssen, ist der Modus IP-Adresse konfiguriert ausgewählt. Geben Sie die IP-Parameter ein.
Konfiguration der IP-Adressen
Standard-IP-Adresse
Konfiguriert
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse
140 252 2
255 255 0
10
0
140 252 2 255
Client/Server-Konfiguration
Einrichten der
Verbindungen am Modul
Geben Sie sowohl die X-WAY-Adresse als auch die IP-Adresse der Geräte ein, mit denen kommuniziert werden soll.
Konfiguration der Verbindungen
Aktivierbare
Verbindungen
5
Netz.Stati
1.3
1.4
Zugriffskontrolle
3
4
1
2
IP-Adresse
140.252.1.11
140.252.2.4
Protokoll
UNITE
UNITE
Zugriff
Einstellung
ETHERNET am
Modul
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Zugriffskontrolle , um diese Kontrolle einzuschalten, und aktivieren Sie anschließend in der Spalte Zugriff das entsprechende Feld.
Die maximale Anzahl möglicher Applikationsverbindungen kann eingestellt werden.
Das für TCP/IP ausgewählte Format des ETHERNET-Frames ist Ethernet II , da bei diesem Beispiel die PGs dieses Format benutzen.
Ethernet-Konfiguration
Ethernet II 802.3
194
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Beispiel für die Kommunikation zwischen Premium und Quantum
Übersicht Die nachstehende Abbildung zeigt die Inbetriebnahme eines TSX ETY 110-Moduls für die Kommunikation mit einer Steuerung Quantum.
Programmier- und
Einstellstation
{1.3}
140.252.2.11
Gateway
140.252.2.255
{1.101}
140.252.2.8
1
Netz 1 X-WAY 140.52
1
2
ETHERNET TCP/IP
{1.2}
140.252.2.10
Modbus Plus
FIPWAY
Empfohlener
Anwendungsmodus z z
Die Verwaltung der IP-Adressierung erfolgt obligatorisch aufgrund des Risikos der Doppelung der IP-Adressen mit Standardwerten.
Für die Kommunikation zwischen den Steuerungen werden die Modbus-Dienste
über TCP/IP verwendet.
35011070 01 Juli 2006
195
TSX ETY 110
Einrichten der lokalen Adresse am Modul
Da die IP-Adressen verwaltet werden müssen, ist der Modus IP-Adresse konfiguriert ausgewählt. Geben Sie die IP-Parameter ein.
Konfiguration der IP-Adressen
Standard-IP-Adresse
Konfiguriert
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse
140 252 2
255 255 0
10
0
140 252 2 255
Client/Server-Konfiguration
Einrichten der
Verbindungen am Modul
Geben Sie sowohl die X-WAY-Adresse als auch die IP-Adresse der Geräte ein, mit denen kommuniziert werden soll.
Konfiguration der Verbindungen
Aktivierbare
Verbindungen
5
Netz.Stati
1.3
1.101
Zugriffskontrolle
3
4
1
2
IP-Adresse
140.252.2.11
140.252.2.8
Protokoll
UNITE
MODBUS
Zugriff
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Zugriffskontrolle , um diese Kontrolle einzuschalten, und aktivieren Sie anschließend in der Spalte Zugriff das entsprechende Feld.
Die maximale Anzahl möglicher Applikationsverbindungen kann eingestellt werden.
Hinweis: Die Kommunikation mit der Steuerung Quantum macht die Einstellung des Modbus-Protokolls erforderlich.
Einstellung
ETHERNET am
Modul
Das für TCP/IP ausgewählte Format des ETHERNET-Frames ist Ethernet II , da bei diesem Beispiel die PGs dieses Format benutzen.
Ethernet-Konfiguration
Ethernet II 802.3
196
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
8.3
Einstellung
Übersicht
Was finden Sie in diesem
Abschnitt?
In diesem Abschnitt wird die Einstellung des Moduls TSX ETY 110 beschrieben.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Einstellungsbildschirm für das Modul
Allgemeine Einstellungsparameter
Einstellungsparameter für TCP/IP-Dienste
Testen der TCP/IP-Kommunikation mit Hilfe des PING-Request
Einstellungsparameter für ETHWAY-Dienste
Für den Test eines Übertragungskanals verfügbare Requests
Testen eines Übertragungskanals mit den Requests Identifikation und Abbild
Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe von Requests
Seite
35011070 01 Juli 2006
197
TSX ETY 110
Einstellungsbildschirm für das Modul
Übersicht
Abbildung
Mit diesem in sechs Bereiche eingeteilten Bildschirm können Sie den
Übertragungskanal festlegen und die für eine ETHERNET-Verbindung erforderlichen Parameter einrichten.
Der für die ETHERNET-Kommunikation vorgesehene Bildschirm sieht folgendermaßen aus:
1
4
2
TSX ETY 110 [RACK 0 POSITION 5]
Debug
Bezeichnunug : TCP/IP ETHWAY Modul Version 2.0
RUN ERR
Stationsadresse IP-Adresse
IP-Adresse
Teilnetzmaske
196 211 185 22
Gateway-Adresse
Client/Server-
IP-Adresse
Kommunikationstest
196.211.185.21
255 255 255 0
196 211 185 55
MAC-Adresse
AnzahlVerbindungen
Aktiv 0
Ping
Empfang Antwort
Zeit
Adressen
Nachrichtenaustausch
Größe 64
6000 ms
Bytes
Nachr/min
Min.
493 Mittl.
849 Max.
1206 Reset
Netzadresse
ADR
5
DIAG...
Sichert 19
Gemeinsame Daten
Bridge
Kein
Stationstest
10
Identifikation
Request-
Eingabe
Zähler
Reset Zähler initialisieren
Abbild
Empfang Antwort
Stationsnr.
ASCII
Nachrichtenfehler
Zähler initialisieren
Hex.
Nicht quittierte gesendete Nachrichten 12
Nachricht(en) zurückgewiesen 2
5
3
198
35011070 01 Juli 2006
Elemente und
Funktionen
TSX ETY 110
Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bereiche des
Konfigurationsbildschirmes.
Variable
1
2
3
4
5
Bereich gemeinsam
Nachrichtenaustaus ch (Siehe
Nachrichtenaustaus
Nachrichtenfehler
(Siehe
Nachrichtenfehler,
)
TCP/IP-Dienste
(Siehe
Einstellungsparamet er für TCP/IP-
ETHWAY-Dienste
(Siehe Für den Test eines
Übertragungskanals verfügbare
Funktion gemeinsame Teile des Einstellungsbildschirms (Siehe:
Applikationsspezifische Kommunication Teil1 -
Beschreibung der Debugfenster für die Kommunikation) für die Kommunikation
Grafische Darstellung der Anzahl der vom Modul behandelten Nachrichten:
Anzeige der Anzahl der nicht quittierten bzw. zurückgewiesenen Nachrichten.
Möglichkeiten: z z
Anzeige der Konfiguration der TCP/IP-Dienste
Testen der Kommunikation über das TCP/IP-Profil
Möglichkeiten: z z
Anzeige der Konfiguration der ETHWAY-Dienste
Testen der Kommunikation über das ETHWAY-Profil
35011070 01 Juli 2006
199
TSX ETY 110
Allgemeine Einstellungsparameter
Übersicht Die allgemeinen Einstellungsparameter sind in zwei Fenster unterteilt: z das Fenster Nachrichtenaustausch , z das Fenster Nachrichtenfehler .
Nachrichtenaustausch
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Nachrichtenaustausch 6000
Nachr/min
Nachrichtenfehler
Min.
493 Mittl.
849 Max.
1206 Reset
Es wird die Anzahl der vom Modul pro Minute behandelten Nachrichten (Senden und Empfangen) grafisch angezeigt.
Diese Anzahl kann man mit dem maximalen Durchsatz des Moduls (7800
Nachrichten von 128 Bytes pro Minute) vergleichen, um festzustellen, ob das Modul in einem normalen Nutzungsbereich arbeitet oder überlastet ist.
Mit der Schaltfläche Reset werden die drei Zähler Min.
, Durch.
und Max.
auf Null zurückgesetzt.
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Nachrichtenfehler
Zähler
Nicht quittierte gesendete Nachrichten
Nachricht(en) zurückgewiesen
12
2
Das Fenster Nachrichtenfehler zeigt die Anzahl nicht quittierter ETHWAY-
Nachrichten sowie die Anzahl zurückgewiesener ETHWAY- bzw. TCP/IP-
Nachrichten an.
Diese Zähler können Sie durch Anklicken der Schaltfläche INIT Zähler wieder auf
Null setzen.
200
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Einstellungsparameter für TCP/IP-Dienste
Übersicht
IP-Adresse
Kommunika tionstest
Die Einstellungsparameter für die TCP/IP-Dienste sind in zwei Fenster unterteilt: z das Fenster IP-Adresse , z das Fenster Kommunikationstest .
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
IP-Adresse
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse
Client/Server-
IP-Adresse
196 211 185 22
255 255 255 0
196 211 185 55
MAC-Adresse
In diesem Fenster wird die Konfiguration der IP-Adresse angezeigt: z z z
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse Gateway-Adresse
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Kommunikationstest
196.211.185.21
AnzahlVerbindungen
Aktiv 0
Ping
Empfang Antwort
Zeit
Größe 64 ms
Bytes
Adressen
Mit diesem Fenster kann die IP-Kommunikation zu einer anderen Station getestet werden, die im Plan der dezentralen Geräte eingetragen ist.
35011070 01 Juli 2006
201
TSX ETY 110
Testen der TCP/IP-Kommunikation mit Hilfe des PING-Request
Übersicht Auf dieser Seite wird die Vorgehensweise für das Testen einer
TCP/IP-Kommunikation über den PING Request erläutert.
Vorgehensweise Sie können folgendermaßen einen PING-Request senden und damit den ordnungsgemäßen Informationsaustausch zwischen zwei Geräten überprüfen:
Schritt
1
2
3
Aktion
Wählen Sie im Feld Adressen die anzuwählende Station aus.
Wählen Sie im Feld Größe die Anzahl der zu versendenden Bytes aus.
Dadurch wird die Länge der zu versendenden Nachricht auf eine Länge zwischen 64 und 1472 Bytes festgelegt.
Drücken Sie auf die Schaltfläche PING .
Ergebnis
Die Antwort erscheint im Feld Dauer :
Empfang Antwort
Zeit
Größe 64
17 ms
Bytes
Der angegebene Wert entspricht der für das Hin- und Rücksenden der
Nachricht benötigten Zeit.
Antworttyp In nachstehender Tabelle werden die verschiedenen möglichen Antworttypen auf den PING-Request zusammengefasst.
Ist die Antwort...
positiv negativ
, dann...
Das Fenster gibt die für das Hin- und Rücksenden der Nachricht benötigte Zeit an.
z z
Ein Fenster mit der Meldung Timeout gibt an, weshalb die Antwort des dezentralen Geräts ausbleibt.
Erscheint im Fenster die Meldung Host nicht erreichbar heißt dies, dass das dezentrale Gerät in der Netzarchitektur nicht erreicht werden konnte.
202
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Einstellungsparameter für ETHWAY-Dienste
Übersicht
Stationsadresse Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Stationsadresse
Netzadresse
Gemeinsame Daten
Bridge
5 Sichert 19
Kein
In diesem Fenster erscheinen die Konfigurationsdaten: z
Netzwerkadresse und Station : Es werden die in den Codierrädern des Moduls z codierte Netzwerkadresse sowie die Station angegeben.
Gemeinsame Daten : Es wird der im Konfigurationsmodus für die gemeinsamen z
Daten ausgewählte Diensttyp angegeben.
Bridge : Ist das Kontrollkästchen aktiviert, heißt dies, dass die Station als Bridge
X-Wayvereinbart wurde.
Stationstest
Die Einstellungsparameter für die TCP/IP-Dienste sind in zwei Fenster unterteilt: z das Fenster Stationsadresse , z das Fenster Stationstest .
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Stationstest
10
Identifikation Zähler
Request-Eingabe
Abbild
Reset Zähler
Empfang Antwort
Stationsnr.
ASCII Hex.
Mit diesem Fenster kann der Übertragungskanal getestet werden. Dazu wird ein
Request zu einer der im Netz angeschlossenen Stationen gesendet.
35011070 01 Juli 2006
203
TSX ETY 110
Für den Test eines Übertragungskanals verfügbare Requests
Übersicht
Testbedingungen
Vorhandene
Requests
Auf dieser Seite werden die verschiedenen Möglichkeiten zum Testen des
Übertragungskanals mit Hilfe des Einstellungsbildschirms beschrieben.
Wird ein Request an eine nicht angeschlossene Station gesendet, erscheint eine
Fehlermeldung.
Über das Fenster Stationstest können Sie folgende Requests auswählen: z
Identifikation (Siehe
Identifikation einer Station, S. 205 ): Der Request Identifi-
z kation wird zur angegebenen dezentralen Station gesendet.
Zähler : Der Request Lesen Fehlerzähler wird zu der angegebenen Station z z gesendet.
INIT Zähler : Die Fehlerzähler der angegebenen Station werden auf Null zurückgesetzt.
Request-Eingabe (Siehe Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe von z
): Möglichkeit, einen anderen als von den Steuerschaltflächen zur Verfügung gestellten UNIT-Request an die angegebene Station zu senden.
Wenn Sie diese Funktion auswählen, gelangen Sie zu einem Fenster, in dem Sie spezifische Parameter für den Request auswählen können. Der Request muss in einem Hexadezimalcode codiert werden.
Abbild (Siehe
Senden eines Abbild-Request, S. 206 ): Ein Abbild-Request kann
an die angegebene Station gesendet werden. Wenn Sie diese Funktion auswählen, gelangen Sie zu einem Fenster, in dem Sie die Länge der zu sendenden Zeichenketten (maximal 80 Zeichen) festlegen können. Die
Steuerung sendet nun diese Zeichenkette (ABCD...) zum Empfängergerät.
Dieses schickt die empfangene Zeichenkette automatisch zur sendenden
Steuerung zurück.
204
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Testen eines Übertragungskanals mit den Requests Identifikation und Abbild
Übersicht
Identifikation einer Station
Auf dieser Seite wird das Verfahren zum Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe der Requests Identifikation und Abbild beschrieben.
Sie können folgendermaßen eine angegebene Station identifizieren.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie im Feld Station die Adresse der anzuwählenden Station aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Identifikation .
Ergebnis
Die Antwort erscheint im Fenster Antwortempfang :
Empfang Antwort
..’.TSX ETY 110..!....
ASCII Hex.
35011070 01 Juli 2006
205
TSX ETY 110
Senden eines
Abbild-Request
Sie können folgendermaßen den Abbild-Request senden und damit die ordnungsgemäße Informationsübertragung zwischen zwei Geräten überprüfen:
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie im Feld Station die Adresse der anzuwählenden Station aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Abbild .
Ergebnis
Es erscheint folgendes Fenster:
Abbild-Request
Länge der gesendeten Daten 8
Senden Abbrechen
3
4
Geben Sie die Länge der zu übertragenden Daten ein (maximal 80 Zeichen).
Drücken Sie auf die Schaltfläche Senden .
Ergebnis
Die Antwort erscheint im Fenster Antwortempfang :
Empfang Antwort
ABCDEFGH
ASCII Hex.
Die Antwort enthält: z die Zeichenkette ABCDEFGH (entspricht einer gesendeten Datenlänge von 8).
206
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe von Requests
Übersicht
Senden eines
Requests
Auf dieser Seite wird erläutert, wie Sie ausgehend vom Einstellungsbildschirm mit
Hilfe verschiedener Requests einen Übertragungskanal testen können.
Sie können folgendermaßen einen anderen als von den Steuerschaltflächen zur
Verfügung gestellten Request an die angegebene Station senden. In diesem
Beispiel ermöglicht der gesendete Request das Lesen von 10 Wörtern (von %MW1 bis %MW10).
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie im Feld Station die Adresse der anzuwählenden Station aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Request-Eingabe .
Ergebnis
Es erscheint folgendes Fenster:
Request-Eingabe
Requestcode (hexadezimal)
Daten (hexadezimal)
680701000A00
36
3
4
Senden Abbrech
Die bei diesem Beispiel übertragenen Daten sind in 6 Bytes codiert.
Geben Sie den Funktionscode (Hexadezimalcode in einem Byte) ein, der dem von Ihnen gewünschten Request entspricht.
In diesem Beispiel ist der Request-Code für das Lesen 16#36.
Geben Sie die zu sendenden Daten ein, wobei sämtliche Daten im
Hexadezimalcode zu codieren sind. Die Daten werden nun nacheinander eingegeben, wobei zwischen den einzelnen Daten keine Leerzeichen zu setzen sind. Wenn die Daten in einem Wort kodiert sind, werden die Bytes mit starkem Gewicht und die niederwertigen Bytes invertiert.
Diesem Beispiel liegen folgende Daten zugrunde: z z
16#68 : in einem Byte ist das Segment definiert (interne Daten),
16#07 : in einem Byte ist der Objekttyp definiert (Wörter), z z
16#0100 : in einem Wort ist das erste zu lesende Wort definiert,
16#0A00: in einem Wort ist die Anzahl der zu lesenden Worte definiert.
35011070 01 Juli 2006
207
TSX ETY 110
Schritt
5
Aktion
Klicken Sie auf die Schaltfläche Senden .
Ergebnis
Die Antwort erscheint im Fenster Antwortempfang :
Empfangene Antwort
07 00 C2 92 20 24 40 00
ASCII Hex.
Die Antwort des Beispiels enthält die Daten in 21 Bytes.
z 16#07 : festgelegt auf den Objekttyp (Wörter), z 16#00C2: festgelegt auf den Wert des ersten Worts (die Bytes mit starkem
Gewicht und die niederwertigen Bytes werden invertiert, der Wert ist z
16#C200),
...
208
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
8.4
Dem Modul TSX ETY 110 zugeordnete
Sprachobjekte
Übersicht
Was finden Sie in diesem
Abschnitt?
Dieser Abschnitt erläutert die verschiedenen, dem TSX ETY 110-Modul zugeordneten Sprachobjekte.
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Sprachobjekte im impliziten Austausch
Sprachobjekte im expliziten Austausch
Verwaltung der Übertragungen und Protokoll
Mit der Konfiguration verbundene Sprachobjekte
Seite
35011070 01 Juli 2006
209
TSX ETY 110
Sprachobjekte im impliziten Austausch
Auf einen Blick
Bitobjekte
Auf dieser Seite werden alle Sprachobjekte für den impliziten Austausch (Siehe:
Applikationsspezifische Kommunication Teil1 - Impliziter Austausch)für eine
ETHERNET-Kommunikation mit dem TSX ETY 110/510 Modul erläutert, die durch das Anwendungsprogramm angezeigt oder geändert werden können.
In der nachfolgenden Tabelle sind die verschiedenen Bitobjekte des impliziten
Austauschs beschrieben.
Objekt (1)
%Ixy.MOD.E
RR
Funktion
Modulfehler-Bit
%Ixy.i.ERR
Kanalfehler-Bit
Bedeutung
Dieses Bit mit 1 zeigt einen Modulfehler an
(mindestens einer der Kanäle unterliegt einer
Störung).
Dieses Bit mit 1 zeigt eine Leitungsstörung an.
Legende
(1) xy.i-Adresse z x: entspricht der Racknummer z z y: entspricht der Modulnummer i: entspricht der Kanalnummer
210
35011070 01 Juli 2006
Wortobjekte
TSX ETY 110
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Wortobjekte des impliziten
Austauschs.
Objekt (1)
%IWxy.i.0
%IWxy.i.1
...
%IWxy.i.4
Funktion
Netzstatus
Flag für Aktualisierung der gemeinsamen
Daten
...
Flag für Aktualisierung der gemeinsamen
Daten z z z z z z z z
Bedeutung z x0 = 1: Bei Empfang gemeinsamer Wörter von mindestens einer dezentralen Station z z x0 = 1: Die gemeinsamen Wörter der Station 0 sind aufgefrischt.
...
x7 = 1: Die gemeinsamen Wörter der Station 7 sind aufgefrischt.
x8 = 1 : Die gemeinsamen Wörter der Station 8 sind aufgefrischt.
...
x15 = 1: Die gemeinsamen Wörter der Station 15 sind aufgefrischt.
...
z z x0 = 1: Die gemeinsamen Wörter der Station 48 sind aufgefrischt.
...
x7 = 1: Die gemeinsamen Wörter der Station 55 sind aufgefrischt.
x8 = 1 : Die gemeinsamen Wörter der Station 56 sind aufgefrischt.
...
x15 = 1: Die gemeinsamen Wörter oder Wörter der gemeinsamen Tabelle der Station 63 sind aufgefrischt.
Legende
(1) xy.i-Adresse z x: entspricht der Racknummer z z y: entspricht der Modulnummer i: entspricht der Kanalnummer
35011070 01 Juli 2006
211
TSX ETY 110
Gemeinsame
Wörter
Die gemeinsamen Wörter werden im ETHWAY-Profil ausgetauscht und deren
Anzahl hängt von der Länge der Wörter pro konfigurierte Station ab.
In der folgenden Tabelle werden die internen Wörter beschrieben.
Objekt (1)
%NW{n.s}0 bis
%NW{n.s}64
Funktion
Gemeinsame Wörter
Bedeutung entspricht den ausgetauschten gemeinsamen
Daten
Legende
(1) Adresse n.s
z n: entspricht der Netzwerknummer z S: entspricht der Stationsnummer
WARNUNG
Das Aktualisierungsbit geht am Anfang des Steuerungszyklus bei
Empfang gemeinsamer Wörter aus der dazugehörigen Station auf 1
über. Am Zyklusende gehen die Aktualisierungsbits automatisch wieder auf 0 über.
Infolgedessen dürfen die gemeinsamen Wörter nur als gültig angesehen werden, wenn das Aktualisierungsbit der dazugehörigen
Station auf 1 ist.
Nach Spannungszuschaltung werden die gemeinsamen Wörter auf den Wert 0 gesetzt.
Die Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen kann den Tod,
Körperverletzung oder Materialschaden zur Folge haben!
212
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Sprachobjekte im expliziten Austausch
Übersicht
Wortobjekte
Auf dieser Seite werden alle Sprachobjekte des expliziten Austauschs (Siehe:
Applikationsspezifische Kommunication Teil1 - Explitizer Austausch: Allgemeines) einer ETHERNET-Kommunikation mit dem Modul TSX ETY 110 beschrieben, die durch die Programmapplikation angezeigt und verändert werden können.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Wortobjekte im expliziten
Austausch.
Objekt (1)
%MWxy.i.2
Funktion
%MWxy.MOD.2 Modulstatus z z z z z z z z
Bedeutung x0 = 1: Defektes Modul x1 = 1: funktionale Störung (Störung zwischen dem Prozessor und dem Modul, Einstellungs- oder Konfigurationsfehler usw.) x2 = 1: Störung Klemmleiste (kein Anschluss) x3 = 1: Selbsttests laufen x4 = 1: reserviert x5 = 1: Hardware- oder
Softwarekonfigurationsfehler (das Modul entspricht nicht dem in der Konfiguration angegebenem Modul, die Untermodule sind nicht kompatibel) x6 = 1: Modul fehlt x7 = 1: Störung an einem der Untermodule
Status Standardkanal z x0 bis x7 = 0: reserviert z x4 = 1: Störung am Modul oder laufender
Selbsttest z z x5 et x6 = 0: reserviert x7 = 1: Anwendungsstörung (Fehler in der
Konfiguration)
%MWxy.i.3
%MWxy.i.4
Status spezifischer
Kanal
Byte 0: z x0 = 1: wenn X-WAY-Bridge (0, wenn kein
Bridge)
Byte 1: Anzahl der aktivierten TCP-Verbindungen
Über ETHWAY nicht quittierte Nachrichten
%MWxy.i.5
%MWxy.i.6
ETHWAY-
Fehlerzähler
ETHWAY-
Fehlerzähler
Netzwerk-/
Stationsadresse zurückgewiesene ETHWAY-Nachrichten
Byte 0: Nummer der Station
Byte 1: Nummer des Netzes
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213
TSX ETY 110
Objekt (1)
%MWxy.i.7
Funktion
Daten gemeinsame
Wörter bzw. gemeinsam benutzte
Tabelle
%MWxy.i.8
%MWxy.i.9
und %Mwxy.i.10
%MWxy.i.11
und %Mwxy.i.12
TCP/IP-
Nachrichtenzähler
Nachrichtenzähler auf
Verbindungsschicht
Nachrichtenzähler auf
Verbindungsschicht
Bedeutung
Byte 0: z z
= 16#00 : nicht aktiver Dienst
= 16#01 : Lesen/Schreiben gemeinsamer z
Wörter
= 16#02 : Lesen gemeinsamer Wörter
Byte 1: Größe der gemeinsamen Wörter
Anzahl der über TCP/IP zurückgewiesenen
X-WAY-Nachrichten
Anzahl der auf der Verbindungsschicht empfangenen Nachrichten
Anzahl der auf der Verbindungsschicht gesendeten Nachrichten
Legende
(1) xy.i-Adresse z z z x: entspricht der Racknummer y: entspricht der Modulnummer i: entspricht der Kanalnummer
214
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 110
Verwaltung der Übertragungen und Protokoll
Übersicht
Wortobjekte
Auf dieser Seite werden alle Sprachobjekte, welche den expliziten Austausch verwalten (Siehe: Applikationsspezifische Kommunication Teil1 - Verwaltung des
Austauschs und der Rückmeldung), beschrieben.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Wortobjekte für die
Verwaltung des expliziten Austauschs.
Objekt (1) Funktion
%MWxy.MOD.0 Laufende
Übertragungen am
Modul
%MWxy.MOD.1 Protokoll des
Moduls
%MWxy.i.0
%MWxy.i.1
Aktueller
Kanalaustausch
Protokoll des
Kanals z z z z
Bedeutung z z z x0 = 1: Lesen des aktuellen Status x1 = 1: Senden der Steuerparameter zum
Kommunikationsmodul x2 = 1: Senden der Einstellparameter zum
Kommunikationsmodul x1 = 0: vom Modul empfangene und akzeptierte
Steuerparameter x2 = 0: vom Modul empfangene und akzeptierte
Einstellparameter z z z x0 = 1: Lesen des aktuellen Status x1 = 1: Senden der Steuerparameter zum
Übertragungskanal x2 = 1: Senden der Einstellparameter zum
Übertragungskanal x1 = 0: vom Übertragungskanal empfangene und akzeptierte Steuerparameter x2 = 0: vom Übertragungskanal empfangene und akzeptierte Einstellparameter
Legende
(1) xy.i-Adresse z z z x: entspricht der Racknummer y: entspricht der Modulnummer i: entspricht der Kanalnummer
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215
TSX ETY 110
Mit der Konfiguration verbundene Sprachobjekte
Übersicht
Interne
Konstanten
216
Auf dieser Seite werden alle durch das Applikationsprogramm anzeigbaren
Konfigurationssprachobjekte für eine ETHERNET-Kommunikation mit dem Modul
TSX ETY 110 beschrieben.
In nachstehender Tabelle werden die internen Konstanten beschrieben.
Objekt
%KWxy.i.0
%KWxy.i.1
%KWxy.i.2
Funktion
Typ
Datenübertragungsschi cht
Unterstützte Dienste
Bedeutung
Byte 0 = 11 für die ETHWAY-Übertragung
Byte 1: reserviert
Byte 0: reserviert
Byte 1: reserviert
Byte 0: gemeinsame Daten z x0 = 1: Aktivierung der gemeinsamen ETHWAYz z
Wörter x1 = 0: reserviert x2 = 1: gemeinsame Wörter nur Lesen z z x3 = 1: gemeinsame Wörter Lesen/Schreiben x4 bis x7 = 0: reserviert
Byte 1: reserviert
%KWxy.i.4
%KWxy.i.5
%KWxy.i.6
%KWxy.i.7
%KWxy.i.8
und
%KWxy.i.9
Gemeinsame Wörter
X-WAY-
Netzwerkadresse
ETHERNET-Treibertyp für TCP/IP
TCP/IP-Konfiguration:
Adressentyp lokale IP-Adresse
Byte 0: Anzahl gemeinsame Wörter
Byte 1: reserviert
Byte 0: Netznummer (Standardwert 0)
Byte 1: reserviert
Byte 0: z = 16#00 : AUI (Standardwert) z = 16#01 : RJ45
Byte 1: z = 16#00 : ETHERNET II (Standardwert) z = 16#01 : 802.3
Byte 0: reserviert
Byte 1: Eingangsadresse z z
= 16#00 : Standardadresse
= 16#01 : ausgehend von der spezifischen z
Funktion
= 16#03 : ausgehend von einem Server
Beispiel mit der Adresse 139.160.65.109
Byte 0 =109 (niederwertig)
Byte 1 = 65
Byte 2 = 160
Byte 3 = 139 (starkes Gewicht)
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Objekt
%KWxy.i.10
und
%KWxy.i.11
Funktion
IP-Adresse des
Gateway
%KWxy.i.12
und
%KWxy.i.13
Teilnetzmaske
TSX ETY 110
Bedeutung
Beispiel mit der Adresse 139.160.650.1
Byte 0 = 1
Byte 1 = 65
Byte 2 = 160
Byte 3 = 139
Beispiel mit der Adresse 255.255.255.0
Byte 0 = 0
Byte 1 = 255
Byte 2 = 255
Byte 3 = 255
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217
TSX ETY 110
218
35011070 01 Juli 2006
Module TSX ETY 410•,
TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und
TSX WMY 100
9
Auf einen Blick
Inhalt des
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel wird die Inbetriebnahme der Module TSX ETY 410•,
TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100 beschrieben.
Das TSX WMY Modul bietet die gleichen Dienste, wie die anderen Module, außer den folgeden: z z z z
E/A-Abfrage,
Globale Daten,
Adress-Server,
Bandbreitenüberwachung.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
9.1
9.2
9.3
9.4
9.5
Thema
Allgemeines
Konfiguration
Debugging
Den Modulen TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100 zugewiesene Sprachobjekte
Fragen/Antworten
Seite
219
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
9.1
Allgemeines
Auf einen Blick
Inhalt dieses
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
In diesem Abschnitt wird die ETHERNET-Kommunikation am Beispiel der Module
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• oder TSX WMY 100 und ihrer
Funktionsmerkmale beschrieben.
Das TSX WMY Modul bietet die gleichen Dienste, wie die anderen Module, außer den folgeden: z z
E/A-Abfrage,
Globale Daten, z z
Adress-Server,
Bandbreitenüberwachung.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Allgemeines
Kenndaten
Typ der unterstützten Verbindungen
Leistungen des Dienstes IO Scanning
Leistungen des Global Data-Dienstes
Betriebsmodi der Module TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und
TSX WMY 100
Seite
220
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Allgemeines
Auf einen Blick Der Übertragungskanal der Module ETHERNET TSX ETY 410•/PORT/510• oder
TSX WMY 100 ermöglicht den Anschluss an ein TCP/IP-Netz, das den
UNI-TE-Nachrichtenaustauschdienst und Modbus bei einem TCP/IP-Profil unterstützt.
Die vier Module TSX ETY 410• , TSX ETY PORT , TSX ETY 510• und TSX WMY 100 bieten ebenfalls folgende Dienste an: z
Dank ihrer Funktionsweise als SNMP-Agent können die Module von einem oder zwei SNMP-Managern überwacht werden.
z z z z
Sie können die Aufgabe eines BOOTP/DHCP-Servers oder eines Client-BOOTP
übernehmen (kein Adress-Server für TSX WMY 100).
Ihr EA-Scanning-Dienst ermöglicht das Steuern der dezentralen Eingänge/
Ausgänge im ETHERNET-Netzwerk (keine E/A-Abfrage für TSX WMY 100).
Sie integrieren einen eingebetteten HTTP-Server.
Dank des Dienstes Global Data ermöglichen sie den Datenaustausch zwischen den Steuerungsstationen entsprechend IEC-Norm (kein Global Data für
TSX WMY 100).
z z z
Mit dem Dienst Bandbreitenkontrolle kann die Dienstaufteilungen im Modul
überprüft werden (keine Bandbreitenüberwachung für TSX WMY 100).
Mit dem Dienst "Ersatz eines ausgefallenen Geräts" kann die Konfiguration eines
Geräts in einem Modul gespeichert werden. Bei Ausfall dieses Moduls kann ein anderes installiertes, nicht konfiguriertes Modul mit den Konfigurationsparametern des vorherigen Moduls starten.
Der Dienst "Zeitsynchronisation" ermöglicht die Aktualisierung der
Steuerungsuhren auf der Basis der UTC-Uhrzeit (Universal Time Coordinated -
Abgestimmte Weltzeit) ausgehend von einer bestimmten Quelle.
Darüber hinaus bieten die Module TSX ETY 510• und TSX WMY 100 auch die
Möglichkeit, Webseiten zu erstellen.
35011070 01 Juli 2006
221
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Kenndaten
Maximalkapazität des
Moduls
Die maximale Größe des Frame hängt vom Transaktionstyp ab: z
Bei einem synchronen Nachrichtenaustausch beträgt die maximale Größe des z
Frame 256 Bytes.
Bei einem asynchronen Nachrichtenaustausch beträgt die maximale Größe des
Frame 1 KB.
Die Module TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100 ermöglichen: z
64 TCP-Verbindungen mit Hilfe des Nachrichtenaustauschdienstes Port 502 zu verwalten, z z mit Hilfe des Dienstes IO Scanning bis zu 64 Geräte abzutasten (Keine
E/A-Abfrage für TSX WMY 100), als BOOTP- oder DHCP-Server für bis zu 96 Geräte zu arbeiten, die auf diesen
Dienst angewiesen sind (Kein Adress-Server für TSX WMY 100).
Mit einem für diese Verarbeitung geeigneten Prozessor kann das Modul: z für den synchronen X-WAY-Nachrichtenaustausch mit TCP/IP (UNI-TE-Server):
800 Nachrichten pro Sekunde, z für den X-WAY-Nachrichtenaustausch mit TCP/IP: 600 bis 1 200 Nachrichten pro
Sekunde.
Diese Werte variieren je nach Größe der Nachrichten, der Anzahl der Client und der
Ausführungszeit der Applikation.
Dienst IO
Scanning
Hinweis: Keine E/A-Abfrage für TSX WMY 100
Das Modul kann bis zu 64 dezentrale Geräte abfragen.
Die Applikation kann bei ein und derselben Station Folgendes verarbeiten: z ein Gesamtvolumen der abzutastenden Eingänge von bis zu 2 KWörtern, z ein Gesamtvolumen der abzutastenden Ausgänge von bis zu 2 KWörtern.
Bei Verwendung des Dienstes IO Scanning wird der Zyklus der Steuerung verlangsamt auf ca. 1 ms pro Volumeneinheit von 512 abgefragten
Eingangs-/Ausgangswörtern.
Ebenso wird die Größe der Applikation mit 6 KB pro konfiguriertes
TSX ETY 410•/PORT/510•-Modul belastet.
222
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Global
Data-Dienst
Hinweis: Keine Globale Daten für TSX WMY 100
Die Benutzerschnittstelle ist ein in der Konfiguration festgelegter Bereich von %MW.
z z
Jedes Modul kann eine Variable mit einer Größe zwischen 1 und 512 Wörtern freigeben.
Jedes Modul kann zwischen 1 und 64 Variablen abonnieren. Die Gesamtdaten dürfen 2 KWörter nicht übersteigen.
Der Uhrzeit-Synchronisationsdienst ist am Modul TSX ETY 5103 ab der Prozessorversion 5.8 und der PL7-Version 4.5 verfügbar.
Uhrzeit-
Synchronisationsdienst
Ersatz defekter
Geräte
Kompatibilität
Das Modul reserviert einen Bereich von 512 KB für diese Funktion.
z z
Bis zu 96 dezentrale Geräte können im DHCP-BOOTP-Serverdienst konfiguriert werden.
Die 96 dezentralen Geräte müssen sich die für ihre Parameter vorgesehenen
512 KB teilen.
Die Module TSX ETY 410• , TSX ETY PORT und TSX ETY 510• sind Weiterentwicklungen der Module TSX ETY 410 und TSX ETY 5101 . Sie bieten neue Dienste an, bleiben aber mit den Modulen TSX ETY 410 und ETY5101 kompatibel.
Die Module TSX ETY 410• , TSX ETY PORT und TSX ETY 510• sind nur in einem
Premium mit einem Prozessor ab Version V5.1 konfigurierbar.
Die Funktionsebene der Module TSX ETY 410•/510• erfordert die Version V4.1 der
PL7-Software. Für das Modul TSX ETY PORT ist die Version V4.3 von PL7 mit einem Prozessor ab Version V5.5 erforderlich. Ansonsten (PL7 V4.0,
TSX ETY 410/5101) sind die neuen Dienste (Global Data, Bandbreitenkontrolle,
DHCP-Server) nicht verfügbar.
Hinweis: Ist das physisch eingesetzte Modul ein TSX ETY 410 oder ein
TSX ETY 510 und das konfigurierte Modul ein TSX ETY 410•, funktioniert die
Applikation normal, wenn die Eigendienste des TSX ETY 410• nicht verwendet werden. Ansonsten bleibt das Modul fehlerbehaftet.
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223
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Typ der unterstützten Verbindungen
Auf einen Blick Maximal Anzahl parallele HTTP-Verbindungen :
TSX ETY 410•
TSX ETY PORT
TSX ETY 510•
TSX WMY 100
8
8
16
16
Verbindung mit einer Premium-
Steuerung
Die Module TSX ETY 410•/PORT/510• und TSX WMY 100 unterstützen bis zu 64 parallele Verbindungen mit TCP/IP.
Zwischen zwei Premium-Steuerungen, die die Nachrichtenübertragung UNI-TE mit dem Profil TCP/IP verwenden, lässt das Modul TSX ETY 410•/PORT/510• oder
TSX WMY 100 nur eine einzige Verbindung im Client/Server-Modus zu.
ETHERNET
Eine UNI-TE-Client/
Server-Verbindung
Premium mit einem TSX
ETY 410•/PORT/510•-
Modul oder TSX WMY 100.
Premium mit einem
TSX ETY 410•/PORT/510•- oder
TSX ETY 110-Modul
224
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Verbindung mit einer Steuerung
Quantum
Zwischen einer Premium-Steuerung und einer Quantum-Steuerung, die den
Modbus-Nachrichtenaustausch mit dem Profil TCP/IP verwenden, lässt das
Modul TSX ETY 410•/PORT/510 und TSX WMY 100 die folgenden Verbindungen zu: z eine einzige Verbindung im Modbus-Clientmodus, z eine einzige Verbindung im Modbus-Servermodus.
Beispiel
ETHERNET
Eine Modbus-Client-
Verbindung
Premium mit einem
TSX ETY 410•/PORT/510•-
Modul oder TSX WMY 100.
Eine Modbus-Server-
Verbindung
Quantum
Verbindung mit einem dritten
Gerät
Zwischen einer Premium-Steuerung und einem dritten Gerät ermöglicht das Modul
TSX ETY 410•/PORT/510• und TSX WMY 100: z eine einzige Verbindung im Modbus- bzw. UNI-TE-Clientmodus, z mehrere Verbindungen im UNI-TE- bzw. Modbus-Servermodus.
Beispiel
ETHERNET
Verbindung im UNI-TE- oder Modbus-
Nachrichtenaustausch im Clientmodus
Premium mit einem
TSX ETY 410•/PORT/510•-
Modul oder TSX WMY 100.
Mehrere Verbindungen im
UNI-TE- oder Modbus-
Nachrichtenaustausch im
Servermodus mit verschiedenen
X-WAY-Adressen
PC (drittes Gerät)
35011070 01 Juli 2006
225
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Leistungen des Dienstes IO Scanning
Auf einen Blick
Dauer des
Neustarts einer
IO Scanning-
Konfiguration
Dauer des
Wiederanlaufs der Ein- und
Ausgänge
Hinweis: Keine E/A-Abfrage für TSX WMY 100
Bei den unten angeführten Leistungen handelt es sich um die Leistungen des
Moduls TSX ETY 410•/PORT/510• während der Verwendung des Dienstes IO
Scanning.
Diese Dauer entspricht der Zeit zwischen Spannungszuschaltung der kompletten
Konfiguration und dem Zeitpunkt zu dem alle dezentrale Eingänge/Ausgänge betriebsbereit sind (Statusbit aktiviert, Bits der Wörter %IWxy.i.1 bis %IWxy.i.4 = 1).
Die Werte werden in Sekunden angegeben: z
T = 35 s, wenn das Modul TSX ETY 410•/PORT/510• als BOOTP-Server benutzt z wird, um die abgefragten Geräte anzuschließen.
T = 17 s, wenn die abgefragten Geräte einen anderen BOOTP/DHCP-Server nutzen.
Diese Dauer entspricht der Zeit zwischen Spannungszuschaltung der dezentralen
Ein- und Ausgänge und Zeitpunkt der Aktivierung der Statusbits (Bits der Wörter
%IWxy.i.1 bis %IWxy.i.4 = 1).
Der Wert wird in Sekunden angegeben: z
T = 5 s
226
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Antwortzeit der
Applikation
Diese Dauer entspricht der Zeit, die zwischen Erfassung eines dezentralen
Eingangs und Positionierung eines dezentralen Ausgangs verstreicht.
Diese Antwortzeit bezieht sich auf die logische Antwort, sie berücksichtigt weder die
Filterzeit noch die Zeit für die Antwort der Messwertgeber- und
Antriebsschnittstellen.
Beispiel für die Zeit, die zwischen Erfassung des Eingangs und Positionierung des
Ausgangs verstreicht:
E
1
S
1
MAST-Zyklusdauer:
20 ms oder 80 ms
E
1
Antwortzeit
S
1
35011070 01 Juli 2006
227
220
210
200
190
180
170
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Antwortzeit bei einem Zyklus von 20 ms
100
70
60
50
90
80
0
T max
T min
10 20 30
Antwortzeit bei einem Zyklus von 80 ms
40 50 60
Zahl der abgefragten Geräte
T max
T min
0 10 20 30 40 50 60
Zahl der abgefragten Geräte
228
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Leistungen des Global Data-Dienstes
Auf einen Blick
Definition
Hinweis: Keine Globale Daten für TSX WMY 100.
Die unten angegebenen Werte dienen der Evaluierung der Leistungen des Global
Data-Dienstes.
Dauer zwischen Senden und Empfangen der Global Data :
Diese Dauer entspricht der abgelaufenen Zeit zwischen Freigabe eines Variablenwertes durch die lokale Steuerungsapplikation, dessen Abonnement durch eine dezentralen Steuerungsapplikation, die Freigabe des selben Wertes durch die dezentrale Steuerungsapplikation und dessen Abonnement durch die lokale
Steuerungsapplikation.
35011070 01 Juli 2006
229
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Werte Messwertbedingungen: z z
Die Zyklendauer der lokalen und dezentralen Steuerungsapplikationen sind identisch.
Eine einzige Variable wird in beiden Richtungen ausgetauscht.
Ergebnisse:
Steuerungszykluszeit:
>= 10 ms
= 5 ms
Illustration:
Dauer zwischen Senden und Empfangen
3 mal die Steuerungszykluszeit
5 bis 6 mal die Steuerungszykluszeit
40
30
20
10
60
50
0 5 10
Zyklusdauer in ms
15 20
230
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Betriebsmodi der Module TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und
TSX WMY 100
Auf einen Blick
Allgemeine
Darstellung
Die folgende Grafik veranschaulicht die Betriebsmodi der Module
TSX ETY 410•/PORT/510• und TSX WMY 100.
Modulstopp Modul ausgeschaltet
Spannungszuschaltung
Konfiguriertes Modul
Reset
Konfiguration
Kommunikationsfunktion
Nicht konfiguriertes
Modul
Modul in der
Selbsttestphase
Selbsttests OK
35011070 01 Juli 2006
231
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Funktionsweise
Sonderfälle z z z z
Nach der Spannungszuschaltung führt das Modul einen Selbsttests durch. In dieser Phase leuchtet die STS-Anzeige. Nach Abschluss der Selbsttests leuchtet die Kontrollleuchte RUN.
Das Modul arbeitet nicht mit einer Standardkonfiguration. Das Modul muss erst
über die PL7-Applikation der lokalen Steuerung konfiguriert werden.
Die Konfigurationswerte werden in der Liste der Sprachobjekte %KW bereitgestellt, besonders wichtig sind dabei die IP- und X-WAY-Adressen des Moduls.
Die Konfiguration wird bei jedem Neustart (Warm- oder Kaltstart) der Steuerung neu übertragen.
Im Anschluss an den Empfang der Konfiguration führt das Modul vor der
Selbstkonfiguration einen Reset für die laufende Übertragung durch (Abschluss der laufenden Übertragungen, Schließen der TCP-Verbindungen).
Das Modul befindet sich nun in betriebsbereitem Zustand. Die Zustandsanzeigen
RUN und STS leuchten.
Die IO Scanning-Funktion startet, sobald die Steuerung in den RUN-Modus
übergeht. Sie wird beendet, wenn die Steuerung in den STOP-Modus geht.
Wenn ein TSX ETY 410•/PORT/510• oder TSX WMY 100-Modul nicht mit der
PL7-Applikation konfiguriert wurde (Kontrollleuchte RUN leuchtet nicht und ERR blinkt), verwendet es die von seiner MAC-Adresse abgeleitete IP-Adresse.
085.016.xxx.yyy, wobei xxx und yyy die beiden letzten Zahlen der
MAC-Adresse sind.
Beispiel
Die MAC-Adresse des Moduls (im Hexadezimalcode) lautet: 00 80 F4 01 12 20
In diesem Fall ist die Standard-IP-Adresse (im Dezimalcode): 085.016.018.032
Das Modul überträgt auch die BOOTP/DHCP-Requests, um eine andere IP-
Adresse zu bekommen. Diese Requests werden gesendet, bis ein
BOOTP/DHCP-Server antwortet oder bis eine Konfiguration über PL7 durchgeführt wird.
Stellt das Modul eine doppelte IP-Adresse fest, blinkt die STS-Anzeige innerhalb einer Minute vier Mal (dies gilt auch für das Modul, das dieselbe IP-Adresse hat).
232
35011070 01 Juli 2006
9.2
Konfiguration
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Auf einen Blick
Inhalt dieses
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
In diesem Abschnitt wird die Inbetriebnahme eines TSX ETY 410•-,
TSX ETY PORT- oder TSX ETY 510•-Moduls während seiner Konfiguration beschrieben.
Das TSX WMY Modul bietet die gleichen Dienste, wie die anderen Module, außer den folgeden: z z
E/A-Abfrage,
Globale Daten, z z
Adress-Server,
Bandbreitenüberwachung.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Umstellung von Applikationen der Module TSX ETY 410/5101
Konfigurationsfenster des Moduls
Kommunikationstyp je nach Verbindungskonfiguration
Konfiguration des TCP/IP-Nachrichtenaustauschs
Konfiguration des Dienstes IO Scanning
Konfiguration des BOOTP-Adress-Servers
Konfiguration des DHCP-BOOTP-Servers
Konfiguration des Global Data-Dienstes
Konfiguration des SNMP-Dienstes
Konfigurieren des Zeitsynchronisierungsdiensts
Konfiguration des Bandbreitedienstes
Einstellung der Bridge-Funktion
Seite
35011070 01 Juli 2006
233
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Umstellung von Applikationen der Module TSX ETY 410/5101
Vorgehensweise Um zur Nutzung der neuen Dienste eine Applikation eines TSX ETY 410/5101 auf eine Applikation eines TSX ETY 410•/PORT/510• umzustellen, gehen Sie wie folgt vor:
Schritt Aktion
1 Vergewissern Sie sich, dass Sie Folgendes zur Verfügung haben: z PL7 ab Version V4.1 (V4.3 für TSX ETY PORT), z z ein Prozessor ab Version V5.1 (5.5 für TSX ETY PORT), ein TSX ETY 410•/PORT/510•-Modul.
2 Öffnen Sie die Applikation in der Software PL7.
3 Klicken Sie auf das Modul TSX ETY 410 oder TSX ETY 5101 im
Konfigurationsmodus:
Im Bereich Moduldienst erscheinen einige Dienste abgeblendet.
4 Klicken Sie auf Neue Dienste :
Abbildung
Modul-Dienste
IO Scanning
BOOTP-Server
Global Data
Bandbreite
Neue
Dienste
Die Applikation berücksichtigt die Veränderung. Jetzt kann auf die neuen Dienste zugegriffen werden.
234
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Konfigurationsfenster des Moduls
Auf einen Blick
Illustration
2
3
In diesem in zwei Bereichen aufgeteilte Fenster kann der Kommunikationskanal mitgeteilt und die für eine ETHERNET-Verbindung notwendigen Parameter konfiguriert werden.
1
Das für die ETHERNET-Kommunikation vorgesehene Fenster sieht wie folgt aus:
TSX ETY 410 [RACK 0 POSITION 2]
Konfiguration
Bezeichnung: MODUL TCP/IP 10/100
4
5
IP-Adresse des Moduls
IP-Adresse
139, 160, 234, 18
Teilnetzmaske
255 , 255 , 255 , 0
Gateway-Adresse
139 , 160, 234,1
Modul-Dienste
E/A-Scanning
Adressenserver
Global Data
Bandbreite
Nachrichtenaustausch
XWAY-Adresse
Netzwerk 10
Ethernet-Konfiguration
Ethernet II
E/A Scanning
Station 40
Konfiguration der IP-Adressen
Konfiguriert
139 160 234 18 IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse
255 160 255 0
139 160 234 1
Client/Server-Konfiguration
802.3
Adressenserver SNMP Global Data Bandbreite Bridge
Konfiguration der Verbindungen
Zugriffskontrolle
7
8
9
10
3
4
1
2
5
6
11
12
Xway-
Adresse
IP-Adresse
4.10
139.160.234.10
4.11
139.160.234.11
5.121
4.12
139.160.234.21
4.13
139.160.234.12
139.160.234.13
5.122
139.160.234.22
5.123
4.15
139.160.234.23
139.160.234.14
Protokoll
UNITE
UNITE
UNITE
MODBUS
MODBUS
UNITE
UNITE
UNITE
UNITE
UNITE
Zugriff Modus
MULTI
MONO
MULTI
MULTI
MONO
MULTI
MULTI
MONO
MONO
MONO
MONO
MONO
6
7
10
9
8
35011070 01 Juli 2006
235
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Einträge und
Funktionen
Diese Tabelle beschreibt die verschiedene Bereiche die das Konfigurationsfenster bilden:
Bereich Variable Funktion gemeinsam 1 gemeinsamer Programmteil Konfigurationsfenster (Siehe:
Applikationsspezifische Kommunication Teil1 - Beschreibung der
Konfigurationsfenster für die Kommunikation) der Kommunikation spezifisch 2
3 hiermit wird die Adresseinstellung des Moduls angezeigt.
dient der Konfiguration der TCP/IP-Dienste Siehe
Konfigurationsparameter der TCP/IP-Dienste, S. 134
.
4
5
6
7 dient der Konfiguration der IO Scanning-Dienste (außer
TSX WMY 100). Siehe Konfigurationsparameter des E/A-
dient der Konfiguration des BOOTP-Servers (außer
TSX WMY 100) Siehe Konfigurationsparameter des BOOTP-
.
die vom Modul verwendeten Dienste können ausgewählt werden.
SNMP Dienst Konfiguration möglich. Siehe
Konfigurationsparameter des SNMP-Dienstes, S. 151
.
8
9
10
Konfiguration des Global Data-Dienstes möglich (Außer
TSX WMY 100) siehe Konfigurationsparameter des Global Data-
Konfiguration des Bandbreiteverwaltungsdienstes möglich (außer
TSX WMY 100)
Konfiguration des Moduls als Bridge möglich.
Der Dienst "Zeitsynchronisation" (Siehe Konfigurationsparameter
für den Zeitsynchronisierungsdienst (NTP), S. 160
) wird ausgehend von den im Ethernet-Modul integrierten Webseiten konfiguriert.
236
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Kommunikationstyp je nach Verbindungskonfiguration
Auf einen Blick Sie können je nach Konfiguration der Verbindungen des Moduls
TSX ETY 410•/PORT/510• oder TSX WMY 100 Nachrichtenaustausche ausführen:
Siehe
Konfigurationsparameter der Verbindungen, S. 138
z als Einfachverbindung z als Mehrfachverbindung.
Je nach Protokolltyp und Verwaltung der Zugriffskontrolle erfordert der Modus
Mehrfachverbindung eine spezielle Konfiguration der Zuordnungstabelle.
Hinweis: In der Folge werden ausschließlich Beispiele für den Modus der
Mehrfachverbindung behandelt. Sie basieren außerdem auf der Kommunikation zwischen dem Modul und einem dezentralen PC mit mehreren Applikationen.
Konfigurationsregeln
Es können mehrere Verbindungen mit derselben IP-Adresse konfiguriert werden.
Sie müssen das gleiche Protokoll, die gleichen Zugriffsrechte und den gleichen
Verbindungsmodus haben.
Bei einer Modbus-Verbindung können nur zwei Verbindungen mit derselben
IP-Adresse konfiguriert werden. Diesen Verbindungen sind folgende Adressen zugeordnet: z eine X-WAY-Adresse (Beispiel: {2.103}) für die Modbus-Client-Verbindung, z eine X-WAY-Adresse im Format (x.x) für die Verbindungen Modbus-Server.
35011070 01 Juli 2006
237
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Mehrfachverbindung mit dem
UNI-TE-Protokoll mit
Zugriffsverwaltung
In diesem Beispiel enthält der PC vier Applikationen mit einmaligen
X-WAY-Adressen und einer einzigen IP-Adresse.
z z
Das Modul aktiviert eine Verbindung und kommuniziert mit der
BOOTP-Server-Applikation (1.1).
Die anderen Client-Adressen-Applikationen (1.2), (1.3), (1.4) sind berechtigt, eine Verbindung zu aktivieren und mit dem Modul zu kommunizieren.
Die Nachrichtenübertragungen erfolgen nach dem UNI-TE-Protokoll, und der Dienst für die Zugriffskontrolle des Moduls wird bestätigt.
Premium-Client/
Server
139.160.65.157
Server-Applikation
{1.1}
Client-Applikation
{1.2}
139.160.65.156
Client-Applikation
{1.3}
Client-Applikation
{1.4}
PC
Um dieses Beispiel durchzuführen, tun Sie Folgendes: z
Aktivieren Sie die Verbindungsverwaltung durch Aktivieren des z
Kontrollkästchens Zugriffskontrolle des Moduls, richten Sie in der Tabelle die Kommunikation zwischen dem Modul und der
Server-Applikation des PCs ein.
z
X-WAY-Adresse : 1.1
z z z z
IP-Adresse : 139.160.65.156
Protokoll : UNI-TE
Zugriff : autorisiert (Zelle aktiviert)
Modus : Mehrfachverbindung z
Richten Sie in der Tabelle die Kommunikation zwischen den Client-Applikationen des PCs und dem Servermodul ein: z z z z z
X-WAY-Adresse : 1.2 und 1.3 und 1.4
IP-Adresse : 139.160.65.156
Protokoll : UNI-TE
Zugriff : autorisiert (Zelle aktiviert)
Modus : Mehrfachverbindung
238
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Mehrfachverbindung mit dem
UNI-TE-Protokoll ohne
Zugriffsverwaltung
Das Beispiel ist mit dem vorhergehenden identisch, es erfolgt nur keine
Zugriffskontrolle.
Ist die Applikation (1.1) die einzige Server-Applikation, so enthält die Zuordnungstabelle des Moduls in diesem Beispiel nur die folgende Zeile: z z z
X-WAY-Adresse : 1.1
IP-Adresse : 139.160.65.156
Protokoll : UNI-TE z z
Zugriff : Die Zelle ist abgeblendet.
Modus : Mehrfachverbindung
35011070 01 Juli 2006
239
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Mehrfachverbindung mit
Modbus-
Protokoll und
Zugriffsverwaltung
In diesem Beispiel befinden sich auf dem PC vier Applikationen, deren Serveranwendung eine fiktive X-WAY-Adresse hat. Die anderen Clients benötigen keine
X-WAY-Adresse.
z
Das Modul aktiviert eine Verbindung und kommuniziert mit der fiktiven
BOOTP-Server-Applikation (1.103).
z
Keine der Client-Applikationen hat eine Adresse, aber jede ist berechtigt, eine
Verbindung zu aktivieren und mit dem Modul zu kommunizieren.
Der Austausch erfolgt laut Modbus-Protokoll und der Zugriffskontrolldienst des
Moduls wird bestätigt.
139.160.65.156
Premium-Client/
Server
139.160.65.157
Server-Applikation
{1.103}
Client-Applikation
Client-Applikation}
PC
Client-Applikation
Um dieses Beispiel durchzuführen, tun Sie Folgendes: z
Aktivieren Sie die Verbindungsverwaltung durch Aktivieren des
Kontrollkästchens Zugriffskontrolle des Moduls, z richten Sie in der Tabelle die Kommunikation zwischen dem Modul und der
Server-Applikation des PCs ein.
z z
X-WAY-Adresse : 1.103 (Adresse zwischen 100 und 163)
IP-Adresse : 139.160.65.156
z z z
Protokoll : Modbus
Zugriff : Die Zelle ist abgeblendet.
z
Modus : Mehrfachverbindung
Richten Sie in der Tabelle die Kommunikation zwischen allen Client-
Applikationen des PCs und dem Servermodul ein: z
X-WAY-Adresse : x.x (Mit dieser Adresse kann angegeben werden, dass es z für ein und dieselbe IP-Adresse weitere Applikationen gibt.)
IP-Adresse : 139.160.65.156
z z z
Protokoll : Modbus
Zugriff : autorisiert (ermöglicht die Angabe, dass die anderen Applikationen berechtigt sind, Verbindungen zu aktivieren und zu kommunizieren)
Modus : Mehrfachverbindung
240
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Hinweis: Möchten Sie die Verbindung der Client-Applikationen ausschließen, z z z z konfigurieren Sie folgendermaßen: z X-WAY-Adresse : x.x (Mit dieser Adresse kann angegeben werden, dass es für ein und dieselbe IP-Adresse weitere Applikationen gibt.)
IP-Adresse : 139.160.65.156
Protokoll : Modbus
Zugriff : nicht autorisiert (Zelle deaktiviert)
Modus : Mehrfachverbindung
Mehrfachverbindung mit dem
Modbus-
Protokoll ohne
Zugriffsverwaltung
Das Beispiel ist mit dem vorhergehenden identisch, es erfolgt nur keine
Zugriffskontrolle.
Ist die Applikation (1.103) die einzige Server-Applikation, so enthält die Zuordnungstabelle des Moduls in diesem Beispiel nur die folgende Zeile: z z z z z
X-WAY-Adresse : 1.103
IP-Adresse : 139.160.65.156
Protokoll : Modbus
Zugriff : Die Zelle ist abgeblendet.
Modus : Mehrfachverbindung
35011070 01 Juli 2006
241
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Konfiguration des TCP/IP-Nachrichtenaustauschs
Auf einen Blick Um das TSX ETY 410•/PORT/510• oder TSX WMY 100-Modul für die
Kommunikation über ETHERNET verwenden zu können, müssen zunächst die
Konfigurationsparameter für den Nachrichtenaustausch (Siehe Konfigurationspa-
rameter der TCP/IP-Dienste, S. 134
) eingestellt werden.
So gelangen Sie auf die Seite
Nachrichtenaustausch
Um Zugriff auf die Konfigurationsparameter des TCP/IP-Dienstes zu erhalten, sind folgende Schritte nötig:
Schritt Aktion
1
2
Öffnen Sie das Konfigurationsfenster des Moduls.
Wählen Sie die Registerkarte Nachrichtenaustausch .
Ergebnis
XWAY-Adresse
Netzwerk 10
Konfiguration IP-Adressen
Konfiguriert.
139 160 234 18
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse
255 160 255 0
139 160 234 1
Client/Server-Konfiguration
Ethernet-Konfiguration
Ethernet II
I/O Scanning BOOTP-Server SNMP
Station 40
802.3
Global Data Bandbreite Bridge
Konfiguration der Verbindungen
Xway-
Adr.
IP-Adresse
Zugriffskontrolle
Protokoll Zugriff
7
8
9
10
3
4
1
2
5
6
11
12
4.10
4.11
139.160.234.11
5.121
4.12
4.13
5.122
139.160.234.22
5.123
4.15
139.160.234.10
139.160.234.21
139.160.234.12
139.160.234.13
139.160.234.23
139.160.234.14
UNITE
UNITE
MODBUS
UNITE
UNITE
MODBUS
UNITE
UNITE
UNITE
UNITE
Modus
MULTI
MONO
MULTI
MULTI
MONO
MULTI
MONO
MONO
MONO
MONO
242
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
So konfigurieren
Sie den
Nachrichtenaustausch
Nachfolgend wird das Konfigurationsprinzip erläutert.
Start der Konfiguration des
Nachrichtenaustauschs
Geben Sie die X-WAY-Adresse ein. Verwenden Sie dazu die
Nummer des Netzes und der
Station .
Füllen Sie für jedes dezentrale
Servergerät in der
Verbindungstabelle die entsprechenden Felder aus.
X-WAY-Adr.
IP-Adresse
Protokoll
Modus
Möchten Sie, wenn das
Modul im Servermodus arbeitet, eine
Zugriffskontrolle ausführen?
Nein
Ja
Ist das Modul BOOTP-
Client?
Ja
Aktivieren Sie das
Kontrollkästchen
Client/Server-Konfiguration
Nein
Aktivieren Sie das
Kontrollkästchen
Zugriffskontrolle
Aktivieren Sie in der
Verbindungstabelle für jedes dezentrale Clientgerät das
Kontrollkästchen Zugriff .
Aktivieren Sie das
Kontrollkästchen
Konfiguriert.
Füllen Sie folgende Felder aus:
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse
Wählen Sie die
ETHERNET-Konfiguration aus.
Ende der Konfiguration des
Nachrichtenaustauschs
35011070 01 Juli 2006
243
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Konfiguration des Dienstes IO Scanning
Auf einen Blick
Hinweis: Keine E/A-Abfrage für TSX WMY 100
Um das TSX ETY 410•/PORT/510•-Modul für die Steuerung dezentraler
Eingänge/Ausgänge zu verwenden, müssen die Konfigurationsparameter des
Dienstes IO Scanning eingestellt werden.
So gelangen Sie auf die
Konfigurationsseite des
Dienstes IO
Scanning
Schritt
1
2
Um auf die Konfigurationsparameter des Dienstes IO Scanning zuzugreifen, sind folgende Schritte nötig:
Aktion
Öffnen Sie das Konfigurationsfenster des Moduls.
Wählen Sie im Bereich Modul-Dienste das Kontrollkästchen IO Scanning aus.
3
Abbildung
Modul-Dienste
IO Scanning
BOOTP-Server
Global Data
Bandbreite
Die Registerkarte IO Scanning ist nun nicht mehr abgeblendet.
Wählen Sie die Registerkarte IO Scanning aus.
Ergebnis
BOOTP-Server
Fehlermodus Eingänge Abfrageeinstellung (ms)
Bei Fehler auf 0
Wert halten
Slow:
750
Normal:
105
Fast:
10
Abgefragte Peripheriegeräte
IP-Adresse
139.160.234.30
139.160.234.31
139.160.234.32
139.160.234.33
139.160.234.34
139.160.234.35
139.160.234.36
Unit
ID
255
0
88
22
10
10
233
Repetitive rate
FAST
NORMAL
SLOW
NORMAL
NONE
NORMAL
FAST
FAST
RD ref.
master
282
304
305
314
322
322
344
RD ref.
slave
0
20
40
60
80
23
56
RD count
22
01
9
8
0
22
125
SLOW
NONE
SNMP
Bereiche %MW des Masters
Read Ref.
0
Global Data bis 468
Bandbreite
Write Ref.
Von 0
WR ref.
master
0
32
132
148
150
159
181
WR ref.
slave
100
200
300
400
50
700
800
WR count
32
100
16
2
9
22
0
Beschreibung
Device number 1
Device number 2
Momentum
Bridge bis 180
244
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
So konfigurieren
Sie den Dienst
IO Scanning
Die folgenden Schritte veranschaulichen das Prinzip der Konfiguration des Dienstes
IO Scanning.
Schritt
1
2
3
6
7
4
5
8
9
10
11
Aktion
Wählen Sie Fehlermodus der Eingänge aus.
Legen Sie die Abstastperioden (Siehe
Abtasteinstellung, S. 143 ) fest, sofern
diese verwendet werden: z z die Periode Normal , die Periode Slow .
Legen Sie die Anfangsadresse der internen Wörter (Siehe %MW-Bereiche des
Masters, S. 144 ) (im Applikationsspeicher) für das Abfragen der Ein- und
Ausgänge fest: z z
Read Ref.
Write Ref.
Geben Sie für jedes Gerät die IP-Adresse ein.
Geben Sie, wenn nötig, für jedes Gerät die Slave-Modbus-Adresse Unit ID
(Siehe
Die Felder IP-Adresse und ID-Einheit, S. 145
)ein.
Legen Sie für jedes Gerät fest, in welcher Periode es abgefragt werden soll.
Geben Sie für jedes Gerät in RD ref. slave (Siehe RD ref. slave und WR ref.
slave, S. 146 ) die Empfängeradresse für das Lesen ein.
Geben Sie in RD count (Siehe
RD count und WR count, S. 147 ) für jedes
Gerät die Anzahl der im Lesemodus zu übertragenden Wörter ein.
Geben Sie für jedes Gerät in WR ref. slave (Siehe RD ref. slave und WR ref.
slave, S. 146 ) die Empfängeradresse für das Schreiben ein.
Geben Sie in WR count (Siehe
) für jedes
Gerät die Anzahl der im Schreibemodus zu übertragenden Wörter ein.
Geben Sie, wenn nötig, in Beschreibung für jedes Gerät einen Kommentar ein.
35011070 01 Juli 2006
245
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
So konfigurieren
Sie den
Sonderfall Lesen und Schreiben
Bestimmte Geräte, wie die TSX ETY-Module, unterstützen während ihrer Abfrage keine Requests für gleichzeitiges Lesen und Schreiben. In diesem Fall sind folgende Schritte nötig, um ein Lesen/Schreiben an den Ein- und Ausgängen durchzuführen:
Schritt
1
2
10
11
12
13
7
8
9
3
4
5
6
14
Aktion
Geben Sie die IP-Adresse des Geräts ein.
Geben Sie, wenn nötig, die Slave-Modbus-Adresse Unit ID (Siehe Die Felder
IP-Adresse und ID-Einheit, S. 145
) des Geräts ein.
Wählen Sie die Abfrageperiode für das Gerät aus.
Geben Sie die Empfängeradresse für das Lesen in RD ref. slave (Siehe RD
ref. slave und WR ref. slave, S. 146
) des Geräts ein.
Geben Sie die Anzahl der im Lesemodus zu übertragenden Wörter in RD count (Siehe
) des Geräts ein.
Geben Sie 0 in WR ref. slave (Siehe
RD ref. slave und WR ref. slave, S. 146 )
ein.
Geben Sie 0 in WR count (Siehe
) ein.
Geben Sie in der nächsten Zeile dieselbe IP-Adresse ein.
Geben Sie, wenn nötig, dieselbe Slave-Modbus-Adresse UNIT-ID (Siehe Die
Felder IP-Adresse und ID-Einheit, S. 145 ) ein.
Wählen Sie dieselbe Periode aus.
Geben Sie 0 in RD ref. slave (Siehe
RD ref. slave und WR ref. slave, S. 146 )
ein.
Geben Sie 0 in RD count (Siehe
) ein.
Geben Sie die Empfängeradresse für das Schreiben in WR ref. slave (Siehe
RD ref. slave und WR ref. slave, S. 146 ) ein.
Geben Sie die Anzahl der im Schreibmodus zu übertragenden Wörter in WR count (Siehe
) ein.
246
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Konfiguration des BOOTP-Adress-Servers
Auf einen Blick
Hinweis: Kein Adress-Server für TSX WMY 100.
Um das Modul TSX ETY 410•/PORT/510• als BOOTP-Server nutzen zu können, müssen die Konfigurationsparameter für den BOOTP-Dienst (Siehe Konfiguration
)eingestellt werden.
So gelangen Sie auf die
Konfigurationsseite des
BOOTP-Servers
Um auf die Konfigurationsparameter des BOOTP-Server-Dienstes zuzugreifen, sind folgende Schritte nötig:
Schritt Aktion
1 Öffnen Sie das Konfigurationsfenster des Moduls.
2 Wählen Sie im Bereich Modul-Dienste das Kontrollkästchen BOOTP-Server aus.
Abbildung
Modul-Dienste
IO Scanning
BOOTP-Server
Global Data
Bandbreite
3
Die Registerkarte BOOTP-Server erscheint nun nicht mehr abgeblendet.
Wählen Sie die Registerkarte BOOTP-Server aus.
Ergebnis
Nachrichtenaustausch IO Scanning BOOTP-Server SNMP
Dienste
Global Data
HTTP-Änderung
BOOTP DHCP √ Ausführung sperren
Bandbreite
SOLEIL
Bridge
Passwort
Client/Server-Adressen-Tabelle
MAC-Adresse
7
8
5
6
9
3
4
1
2
00.54.1.05.F5
00.54.1.05.F4
00.54.1.05.E2
00.54.1.05.13
00.54.1.05.22
Name IP-Adresse
139.160.234.30
139.160.234.31
139.160.234.32
139.160.234.33
139.160.234.34
Netmask Gateway
4 Stellen Sie die Optionsschaltfläche im Bereich Dienst auf BOOTP.
35011070 01 Juli 2006
247
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
So konfigurieren
Sie den
BOOTP-Server
Nachfolgend wird das Konfigurationsprinzip des BOOTP-Servers erläutert.
Füllen Sie die Felder der BOOTP-Tabelle für jedes
Gerät aus
(die das Modul als BOOTP-Server benötigen)
MAC-Adressen
IP-Adresse
Soll die Änderung durch den HTTP-
Server mit einem
Passwort geschützt werden?
Ja
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen
Ausführung sperren
Nein
Geben Sie das Passwort ein.
Ende der BOOTP-Server-
Konfiguration
248
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Konfiguration des DHCP-BOOTP-Servers
Auf einen Blick
Hinweis: Kein Adress-Server für TSX WMY 100.
Um das Modul TSX ETY 410•/PORT/510• als DHCP-Server nutzen zu können, müssen die Konfigurationsparameter für den DHCP-Dienst (Siehe Konfiguration
) eingestellt werden.
So gelangen Sie auf die
Konfigurationsseite des
DHCP-Servers
Schritt
1
2
3
Um auf die Konfigurationsparameter des DHCP-Server-Dienstes zuzugreifen, sind folgende Schritte nötig:
Aktion
Öffnen Sie das Konfigurationsfenster des Moduls.
Wählen Sie im Bereich Dienst das Kontrollkästchen BOOTP aus.
Abbildung
Modul-Dienste
IO Scanning
BOOTP-Server
Global Data
Bandbreite
Die Registerkarte BOOTP-Server ist nicht mehr abgeblendet.
Wählen Sie die Registerkarte BOOTP-Server aus.
Ergebnis
Nachrichtenaustausch IO Scanning BOOTP-Server
Dienste
BOOTP DHCP
SNMP Global Data
HTTP-Änderung
√ Ausführung sperren
Bandbreite
BISCUIT
Bridge
Passwort
Client/Server-Adressen-Tabelle
MAC-Adresse Name IP-Adresse Netmask Gateway
7
8
5
6
9
3
4
1
2 00.54.1.05.F4
00.54.1.05.E2
device_IO_1 device_IO_2
139.124.10.50
139.124.10.51
139.124.10.52
139.124.10.53
139.124.10.54
255.255.0.0
255.255.0.0
255.255.0.0
255.255.0.0
255.255.0.0
139.124.10.1
139.124.10.1
139.124.10.1
139.124.10.5
139.124.10.1
4 Stellen Sie die Optionsschaltfläche im Bereich Dienst auf DHCP.
35011070 01 Juli 2006
249
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
So konfigurieren
Sie den
DHCP-Server
Nachfolgend wird das Konfigurationsprinzip des DHCP-Servers erläutert.
Füllen Sie die Felder der DHCP-Tabelle für jedes Gerät aus
(die das Modul als DHCP-Server benötigen)
MAC-Adresse oder Name
IP-Adresse
Netmask
Gateway
Soll die Änderung durch den HTTP-
Server mit einem
Passwort geschützt werden?
Ja
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen
Ausführung sperren
Geben Sie das Passwort ein.
Nein
Ende der DHCP-Server-
Konfiguration
250
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Konfiguration des Global Data-Dienstes
Auf einen Blick
Hinweis: Keine Globale Daten für TSX WMY 100
Um zur Verwendung des Global Data-Dienstes das Modul
TXS ETY 410•/PORT/510• einzusetzen, müssen die Konfigurationsparameter
(Siehe
Mit dem Global Data-Dienst verbundene Konfigurationsparameter, S. 156
) definiert werden.
So gelangen Sie zum Global
Data-Dienst
Schritt
1
2
3
Um zum Global Data-Dienst zu gelangen, gehen Sie wie folgt vor:
Aktion
Öffnen Sie das Konfigurationsfenster des Moduls.
Wählen Sie im Bereich Moduldienst das Kontrollkästchen Global Data .
Abbildung
Modul-Dienste
IO Scanning
BOOTP-Server
Global Data
Bandbreite
Die Registerkarte Global Data wird abgeblendet.
Wählen Sie die Registerkarte Global Data .
Ergebnis
Nachrichtenaustausch IO Scanning BOOTP-Server SNMP
Global Data Konfiguration
Gruppenadresse 239 255 255 255
Global Data
Gültigkeitsüberschreitung 300
Multicast-Filterung
Bandbreite
Verteilungsperiode ms
Bereich von % MW 500
Bridge
2 bis
Zyklus
712
Variablentabelle
Ident.
7
8
5
6
3
4
1
2
SUB
SUB
NONE
SUB
SUB
PUB
NONE
NONE
Typ Symbol
Data_1 publiziert
Adresse
%MW500
%MW533
%MW583
%MW683
%MW693
33
50
100
10
20
Länge
Aktualisierung der
Symbole
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251
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Konfiguration der Global Data
Um den Global Data-Dienst im Bereich Global Data-Konfiguration zu konfigurieren, gehen Sie wie folgt vor:
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Geben Sie die Gruppenadresse der Verteilung an, zu der die Station gehört, zwischen 224.0.0.0 und 239.255.255.255.
Stellen Sie die Verteilungsperiode zwischen 1 und 50 Steuerungszyklen ein.
Ergänzen Sie die Anfangsadresse des Austauschbereichs von % MW im
Eingabeband: Bereich von % MW .
Definieren Sie die Gültigkeitsüberschreitung . Dieser Wert kann zwischen 50 ms bis 1000 ms angepasst werden (in Schritten von 50 ms).
Variablentabelle Um die Global Data in Bereich Variablentabelle zu konfigurieren, führen Sie folgende Schritte aus:
Schritt
1
4
5
6
2
3
7
8
9
Aktion
Wählen Sie die Identifikation ( Ident.
) der freizugebenden Global Data (nur eine einzige ist möglich).
Achtung : Stellen Sie sicher, dass die Identifikation der Variablen nicht bereits von einer anderen Station verwendet wird.
Wählen Sie den PUB Typ in der Liste aus.
Geben Sie im Feld Länge die Anzahl der Wörter %MW (maximal 512) ein. Der
Wert von %MW des Bereichsendes wird dann im Bereich Global Data-
Konfiguration aktualisiert.
Wählen Sie die Identifikation Ident.
der zu abonnierenden Global Data aus.
Wählen Sie den SUB Typ in der Liste aus.
Geben Sie im Feld Länge die Anzahl der Wörter %MW (maximal 512) ein. Der
Wert von %MW des Bereichsendes wird dann im Bereich Global Data-
Konfiguration aktualisiert.
PS: Die Gesamtgröße des abonnierten Bereichs kann nicht 2 KWörter
übersteigen.
Um die gruppierten Symbole anzuzeigen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Aktualisierung der Symbole (das Symbol wird im PL7-Symboleditor eingegeben).
Wiederholen Sie die Schritte 4 bis 7 für die zu abonnierenden Global Data
(maximal 64).
Wenn nötig, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Multicast-Filterung .
252
35011070 01 Juli 2006
Konfiguration des SNMP-Dienstes
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Auf einen Blick Um das Modul TSX ETY 410•/PORT/510• oder TSX WMY 100 als SNMP-Agenten nutzen zu können, müssen die Konfigurationsparameter des SNMP-Dienstes
(Siehe
Konfiguration des SNMP-Dienstes, S. 153 ) eingestellt werden.
So greifen Sie auf den
SNMP-Dienst zu
Schritt
1
2
Um auf die Konfigurationsparameter des SNMP-Dienstes zuzugreifen, sind folgende Schritte nötig:
Aktion
Öffnen Sie das Konfigurationsfenster des Moduls.
Wählen Sie die Registerkarte SNMP aus.
Ergebnis
Nachrichtenaustausch ID Scanning BOOTP-Server SNMP
IP-Adressen der Manager
IP-Adresse Manager 1 139 160 234 50
Global Data
IP-Adresse Manager 2
Bandbreite Bridge
139 160 234 53
Agent
Quelle (SysLocation)
Kontakt (SysContact)
Community-Namen
Set Public
Ge
Trap
Public
Public
Schneider Electric Sophia
Sicherheit
SNMP-Manager
Aktivierung des Trap ” Authentication Failure”
35011070 01 Juli 2006
253
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
So konfigurieren
Sie den
SNMP-Dienst
Nachfolgend wird das Konfigurationsprinzip des SNMP-Dienstes erläutert.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Geben Sie die Adressen der SNMP-Manager ein: z z
IP-Adressen Manager 1
IP-Adressen Manager 2
Füllen Sie folgende Felder aus: z z
Quelle (SysLocation)
Kontakt (SysLocation)
Sie können auch das Kontrollkästchen SNMP-Manager aktivieren, um anzugeben, dass diese Informationen vom verwendeten SNMP-Manager vervollständigt werden.
Wenn Sie Zugriffsrechte definieren möchten, geben Sie die Community-
Namen ein: z z z
Set
Get
Trap
Wenn Sie das Senden von Ereignisse zum Modul aktivieren möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Aktivierung des Trap "Authentication
Failure" .
254
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Konfigurieren des Zeitsynchronisierungsdiensts
Konfigurieren des Zeitdiensts
über die
NTP-Konfigurationsseite
Der Zeitdienst muss auf der eingebetteten Webseite des Moduls konfiguriert werden. Sie können hierzu auf keine andere Art und Weise vorgehen.
NTP-Konfiguration
NTP-Serverkonfiguration
IP-Adresse des NTP-Primär-Servers:
IP-Adresse des NTP-Sekundär-Servers:
Abfragezeitraum:
Zeitzone
(GMT-05:00) Östl. Normalzeit [New York]
192.168.5.100
0.0.0.0
15 s
Uhr automatisch auf Sommer-/Winterzeit umstellen
Speichern Abbrechen NTP deaktivieren
Befehlsschaltflächen für den
Zeitdienst
Ausgeführte Befehle
Schaltfläche
"Befehl"
Speichern
Beschreibung
Abbrechen
NTP deaktivieren
Speichert die neue NTP-Konfiguration (Zeitdienstkonfiguration). Die vorherige Konfiguration ist nicht mehr gültig.
Bricht die neue NTP-Konfiguration (Zeitdienstkonfiguration) ab. Die vorherige Konfiguration ist gültig.
IP für Primär- und Standby-Steuerung = 0 gesetzt.
NTP-Server nicht abgefragt
Uhrzeit in Steuerung nicht aktualisiert.
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255
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Konfigurierbare
Parameter für den Zeitdienst
Auf der NTP-Konfigurationsseite können Sie die nachstehenden Parameter konfigurieren und ändern.
1.
IP-Adresse des NTP-Primär-Servers z
Gültige IP-Adresse eingeben
2.
IP-Adresse des NTP-Sekundär-Servers z
Gültige IP-Adresse eingeben
3.
Abfragezeitraum (Sekunden)
Wert eingeben z z
Min. = 1 s
Max. = 120 s z
Voreinstellung = 5 s
4.
Zeitzone z
Aus Dropdown-Menü auswählen
Universelle koordinierte Zeit (GMT) = Standardeinstellung z
Benutzerdefinierte Zeitzone
5.
Uhr automatisch auf Sommer-/Winterzeit umstellen z
Parameter wird standardmäßig aktiviert (Häkchen wird angezeigt), wenn
Sommerzeit gewählt wird.
Ändern der
Zeitdienstparameter
Zum Vornehmen von Änderungen am Zeitsynchronisierungsdienst:
Schritt
1
2
Aktion
Geben Sie die Änderungen für einen oder alle konfigurierbaren Parameter in das entsprechende Feld auf der NTP-Konfigurationsseite ein.
Klicken Sie auf "Speichern".
256
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Wichtige
Informationen zum Zeitdienst
Hinweis: Info zum Zeitdienst
1.
Parameter Sommer-/Winterzeit aktivieren/deaktivieren
Wenn das Kontrollkästchen für die Sommer-/Winterzeit gewählt ist, stellt das
Modul die lokale Uhrzeit automatisch auf Sommer-/Winterzeit um. Deshalb ist keine weitere Vorgehensweise erforderlich, wenn sich Anfang und Ende der
Sommerzeit von Jahr zu Jahr ändern.
2.
Parameter Abfragezeit
Die Zeit (in Sekunden) ist die Zeit zwischen Uhrzeitaktualisierungen vom NTP-
Server. Die Voreinstellung beträgt 5 Sekunden.
3.
Speichern der neuen Zeitdienstkonfiguration
Die letzte Zeitdienstkonfiguration wird intern im Ethernet-Modul gespeichert.
4.
Austauschen des Ethernet-Moduls
Wenn das Ethernet-Modul ausgetauscht werden muss, geht die gespeicherte
Konfiguration verloren und das System wird auf die Standardkonfiguration zurückgesetzt.
35011070 01 Juli 2006
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TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Anpassen der
Zeitzonenparameter
Einstellen einer Zeitzone, die in der Zeitzonentabelle nicht aufgeführt ist:
Schritt Aktion
1 Schreiben Sie die Textregeln für die benutzerdefinierte Zeitzone.
2
3
4
Kommentar
Speichern Sie die Regeln mithilfe eines
FTP-Client in der folgenden Datei:
/FLASH0/wwwroot/conf/NTP/customrules
Benutzer-ID: ntpupdate
Passwort: ntpupdate
Sobald die Regeln fertig sind, wählen Sie das Dropdown-Menü auf der NTP-
Konfigurations-Webseite aus und konfigurieren Sie das Modul (oder starten
Sie es neu). Wählen Sie hierzu Folgendes:
Zeitzone = Benutzerdefiniert
Für "customrules" wird das folgende Stammverzeichnis durch den FTP-Server festgelegt:
/FLASH0/wwwroot/conf/NTP
Die NTP-Komponente sucht nach benutzerdefinierten Regeln
(customrules), ruft den TZ-
Kompilierer auf und erzeugt eine neue Datei mit dem Namen
"tz_custom". Diese Datei, eine
Binärdatei, sollte nicht bearbeitet werden.
Falls der TZ-Kompilierer einen
Syntaxfehler in "customrules" feststellt, wird der Fehler in der folgenden Datei protokolliert:
/FLASH0/wwwroot/conf/NTP/ error.log
1.
NTP-Komponente wird nicht gestartet
2.
Das Feld "NTP-Status" auf der
Diagnose-Webseite zeigt "Nicht
OK".
Weitere Informationen über die Syntax beim Schreiben dieser Regeln sowie einige Beispiele finden Sie im Modul unter
/FLASH0/wwwroot/conf/NTP/instructions.txt
Zeitzonenparameter
Wählen Sie die gewünschte Zeitzone im Dropdown-Menü aus.
Zeitzone Beschreibung
Benutzerdefiniert
(GMT-12:00) Datumsgrenze Normalzeit [Eniwetok Kwajalein]
(GMT-11:00) Samoa Normalzeit [Midway-Inseln Samoa]
(GMT-10:00) Hawaii Normalzeit [Hawaii Honolulu]
Sommer/-
Winterzeit verfügbar
Ja
Nein
Nein
Nein
258
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35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Zeitzone Beschreibung
(GMT-09:00) Alaska Normalzeit [Anchorage]
(GMT-08:00) Pazifik Normalzeit [Los Angeles Tijuana]
(GMT-07:00) Mexiko Normalzeit [Chihuahua La Paz Mazatlan]
(GMT-07:00) Mountain Normalzeit [Arizona Phoenix]
(GMT-07:00) Mountain Normalzeit [Denver]
(GMT-06:00) Zentral Normalzeit [Chicago]
(GMT-06:00) Mexiko Normalzeit [Tegucigalpa]
(GMT-06:00) Kanada Zentral Normalzeit [Saskatchewan Regina]
(GMT-06:00) Mittelamerika Normalzeit [Mexiko Stadt]
(GMT-05:00) SA Pazifik Normalzeit [Bogota Lima Quito]
(GMT-05:00) Östl. Normalzeit [New York]
(GMT-05:00) Östl. Normalzeit [Indiana (Ost)] [Indianapolis]
(GMT-04:00) Westl. SA Normalzeit [Caracas La Paz]
(GMT-04:00) Pazifik SA Normalzeit [Santiago]
(GMT-03:30) Neufundland Normalzeit [Neufundland St. Johns]
(GMT-03:00) Östl. Südamerika Normalzeit [Brasilia Sao Paulo]
(GMT-03:00) Östl. SA Normalzeit [Buenos Aires Georgetown]
(GMT-02:00) Mittelatlantik Normalzeit [Südgeorgien]
(GMT-01:00) Azoren Normalzeit [Azoren Kapverdische Inseln]
(GMT) Universelle koordinierte Uhrzeit [Casablanca Monrovia]
(GMT0) Mittlere Greenwicher Zeit [Dublin Edinburgh Lissabon London] Ja
(GMT+01:00) Romanische Normalzeit [Amsterdam Kopenhagen Madrid
Paris Wilna]
Ja
Ja (GMT+01:00) Mitteleuropäische Normalzeit [Belgrad Sarajevo Skopje Sofia
Zagreb]
(GMT+01:00) Mitteleuropäische Normalzeit [Bratislava Budapest Ljubljana
Prag Warschau]
(GMT+01:00) Westl. europäische Normalzeit [Brüssel Berlin Bern Rom
Stockholm Wien]
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Nein
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Nein
Ja
Sommer/-
Winterzeit verfügbar
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
(GMT+02:00) GTB Normalzeit [Athen Istanbul Minsk]
(GMT+02:00) Östl. europäische Normalzeit [Bukarest]
(GMT+02:00) Ägypten Normalzeit [Kairo]
(GMT+02:00) Südafrika Normalzeit [Johannesburg Harare Pretoria]
(GMT+02:00) FLE Normalzeit [Helsinki Riga Tallinn]
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
259
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Zeitzone Beschreibung
(GMT+02:00) Israel Normalzeit [Israel Jerusalem]
(GMT+03:00) Arabische Normalzeit [Bagdad]
(GMT+03:00) Arabische Normalzeit [Kuwait Riad]
(GMT+03:00) Russische Normalzeit [Moskau St. Petersburg Wolgograd]
(GMT+03:00) Östl. Afrika Normalzeit [Nairobi]
(GMT+03:30) Iran Normalzeit [Teheran]
(GMT+04:00) Arabische Normalzeit [Abu Dhabi Maskat]
(GMT+04:00) Kaukasus Normalzeit [Baku Tiflis]
(GMT+04:00) Afghanistan Normalzeit [Kabul]
(GMT+05:00) Jekaterinburg Normalzeit [Jekaterinburg]
(GMT+05:00) Westasien Normalzeit [Islamabad Karachi Taschkent]
(GMT+05:30) Indien Normalzeit [Bombay Kalkutta Madras Neu-Delhi]
(GMT+06:00) Zentralasien Normalzeit [Alma Ata Dakka]
(GMT+06:00) Sri Lanka Normalzeit [Colombo]
(GMT+07:00) Südostasien Normalzeit [Bangkok Hanoi Jakarta]
(GMT+08:00) China Normalzeit [Peking Chongqing Hongkong Urumqi]
(GMT+08:00) Westl. Australien Normalzeit [Perth]
(GMT+08:00) Singapur Normalzeit [Singapur]
(GMT+08:00) Taipeh Normalzeit [Taipeh]
(GMT+09:00) Tokio Normalzeit [Osaka Sapporo Tokio]
(GMT+09:00) Korea Normalzeit [Seoul]
(GMT+09:00) Irkutsk Normalzeit [Irkutsk]
(GMT+09:30) Zentral Australien Normalzeit [Adelaide]
(GMT+09:30) AUS Zentral Normalzeit [Darwin]
(GMT+10:00) Östl. Australien Normalzeit [Brisbane]
(GMT+10:00) AUS Ost Normalzeit [Canberra Melbourne Sydney]
(GMT+10:00) Westpazifik Normalzeit [Guam Port Moresby]
(GMT+10:00) Tasmanien Normalzeit [Hobart]
(GMT+10:00) Wladiwostok Normalzeit [Wladiwostok]
(GMT+11:00) Zentralpazifik Normalzeit [Magadan Solomon-Inseln
Neukaledonien]
(GMT+12:00) Neuseeland Normalzeit [Auckland Wellington]
(GMT+12:00) Fidschi Normalzeit [Fidschi Kamtschatka Marshall-Inseln]
Nein
Nein
Ja
Nein
Ja
Ja
Ja
Nein
Nein
Nein
Nein
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Nein
Ja
Nein
Sommer/-
Winterzeit verfügbar
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Ja
Nein
Nein
Nein
Ja
Nein
260
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TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Konfiguration des Bandbreitedienstes
Auf einen Blick
Hinweis: Kein Bandbreitendienst für TSX WMY 100.
Um das Modul TSX ETY 410•/PORT/510• mit dem Bandbreitedienst nutzen zu können, müssen die Konfigurationsparameter für diesen Dienst eingestellt werden.
So greifen Sie auf die
Bandbreite zu
Schritt
1
2
Um auf die Konfigurationsparameter des Bandbreitedienstes zuzugreifen, sind folgende Schritte nötig:
Aktion
Öffnen Sie das Konfigurationsfenster des Moduls.
Wählen Sie im Bereich Modul-Dienste das Kontrollkästchen Bandbreite aus.
3
Abbildung
Modul-Dienste
IO Scanning
BOOTP-Server
Global Data
Bandbreite
Die Registerkarte Bandbreite ist nicht mehr abgeblendet.
Wählen Sie die Registerkarte Bandbreite .
Ergebnis
Nachrichtenaustausch IO Scanning BOOTP-Server
MAST-Task
Periodisch
ZYKLISCH
Zeitdauer 10 ms
SNMP Global Data
Bandbreite
Schätzung Nachrichtenaustauschfluss
0
Bridge
Anzahl der Nachrichtenaustauschtransaktionen pro Sekunde
Schätzung Verteilung
Schätzung der Bandbreiteaufteilung
12 % IO Scanning 50 % Global Data 55 % Nachrichtenaustausch 21
Aktualisierung
Schätzung
Verteilung
% Andere
35011070 01 Juli 2006
261
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
So verwenden
Sie den
Bandbreitedienst
Um den Bandbreitedienst zu verwenden, gehen Sie wie folgt vor:
Schritt Aktion
1 Sobald die Dienste IO Scanning und/oder Global Data konfiguriert sind, vervollständigen Sie im Fenster Anzahl der Nachrichtenaustauschtransaktionen pro Sekunde die
Schätzung des Austauschflusses der Nachrichten, die vom Modul verarbeitet werden.
2
3
Wenn die Task Mast zyklisch ist, geben Sie den Wert in das Fenster Zeitdauer (wenn die Task periodisch ist, wird der Wert direkt in der Konfiguration gelesen).
Um die Schätzung der Aufteilung der Bandbreite anzuzeigen, klicken Sie auf die Schaltfläche
Aktualisierung Schätzung Verteilung .
Eine Graphik erscheint.
Abbildung
Schätzung Verteilung
12 % IO Scanning 12
Schätzung der Bandbreiteaufteilung
% Global Data 55 % Nachrichtenaustausch 21
Aktualisierung
Schätzung
Verteilung
% Andere
4 Bei Überschreitung der Last des Moduls erscheint die Nachricht "Die Last des Moduls kann 100 % nicht
übersteigen".
Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3, um die Konfigurationsparameter auszugleichen, bis die Last des
Moduls korrekt ist.
262
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Einstellung der Bridge-Funktion
Auf einen Blick Das Modul TSX ETY 410•/PORT/510• oder TSX WMY 100 kann als
X-WAY-Bridge-Station eingesetzt werden. Dadurch wird die Transparenz der
Kommunikation zwischen den verschiedenen Netzen gewährleistet.
Hinweis: Weitere Informationen zur Implementierung dieser Funktion finden Sie im Teil Mehrnetz-Kommunikation (Siehe
Multinetz-Architekturen, S. 289
).
In der Folge wird nur die Verfahrensweise für den Zugriff auf die Bridge-Funktion erläutert.
So greifen Sie auf die Bridge-
Funktion zu
Um auf die Konfigurationsparameter der Bridge-Funktion zugreifen zu können, sind folgende Schritte nötig:
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie das Konfigurationsfenster des Moduls.
Wählen Sie die Registerkarte Bridge aus.
35011070 01 Juli 2006
263
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
9.3
Debugging
Auf einen Blick
Inhalt dieses
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
In diesem Abschnitt wird die Inbetriebnahme eines TSX ETY 410•-,
TSX ETY PORT- oder TSX ETY 510•-Moduls während seines Debugging beschrieben.
Das TSX WMY Modul bietet die gleichen Dienste, wie die anderen Module, außer den folgeden: z z
E/A-Abfrage,
Globale Daten, z z
Adress-Server,
Bandbreitenüberwachung.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Debuggingfenster des Moduls
Allgemeine Einstellungsparameter
Einstellungsparameter für TCP/IP-Dienste
Testen der TCP/IP-Kommunikation mit Hilfe des PING-Request
Für den Test eines Übertragungskanals verfügbare Requests
Testen eines Übertragungskanals mit den Requests Identifikation und Abbild
Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe von Requests
Debuggingparameter des E/A Scanning-Dienstes
Debuggingparameter des Global Data-Dienstes
Diagnoseparameter für die Kontrolle der Bandbreite
Seite
264
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Debuggingfenster des Moduls
Auf einen Blick In dieses in sechs Bereichen aufgeteilte Fenster wird das Debugging einer
ETHERNET Verbindung durchgeführt.
Illustration Das für die ETHERNET-Kommunikation vorgesehene Fenster sieht wie folgt aus:
4 1 3 5
TSX ETY 4102/3 [RACK 0 POSITION 2]
Debugging
Bezeichnung : FACTORYCAST MODULE Version : 2.0
RUN
Adressenangaben
Adresse
IP Client/
Server
MAC-Adresse 00.80.F4.01.00.41
IP-Adresse 139.160.234.18
Teilnetzmaske 255.255.255.0
Gateway-Adresse 139.160.234.1
Kommunikationstest dezentrale IP-Adresse
Min.
0
Ping
Nachrichtenaustausch (Nachr/min.)
Mittl.
1330 Max.
Dauer
4000
2660
Nachr/min
Reset ms
FEHL.
STS DIAG...
Meldungen
Offene Verbindungen
Nicht autorisierter Zugriff
Nachricht zurückgewiesen
Empfangene Nachrichten
Gesendete Nachrichten
Band breite
E/A-Scanning
INIT Zähler
E/A-Scanning aktiviert
Global Data
Global Data aktiviert
2
0
0
703
702 nicht konfiguriert
Abgefragt
16
32
Nicht abgefragt
48 fehlerhaft oder fehlt
64 nicht konfiguriert
SUB Variable
16
32
PUB Variable
48
Fehler
64
Test der XWAY-Station
Lokale Adresse
10.40
Stationsnummer 0
Antwortempfang
Ascii Hex.
Identifikation
Abbild
Request-Eingabe
1
17
33
49
1
17
33
49
2 8 7 6
35011070 01 Juli 2006
265
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Einträge und
Funktionen
Diese Tabelle beschreibt die verschiedenen Bereiche die das Debuggingfenster bilden:
Variable
1
2
3
4
5
6
7
8
Bereich gemeinsam
Nachrichtenaustausch (Siehe
Nachrichtenaustausch, S. 267 )
Meldungen (Siehe Nachrichten,
)
TCP/IP-Dienste (Siehe
Einstellungsparameter für TCP/IP-
X-WAY Stationstest (Siehe Für den
Test eines Übertragungskanals
)
E/A-Scanning (Siehe
Debuggingparameter des E/A
Global Data (Siehe
Debuggingparameter des Global
)
Bandbreite (Siehe
Diagnoseparameter für die Kontrolle
Funktion gemeinsamer Programmteil Debuggingfenster (Siehe:
Applikationsspezifische Kommunication Teil1 - Beschreibung der
Debugfenster für die Kommunikation) der Kommunikation die Anzahl vom Modul verarbeiteten Nachrichten wird grafisch angezeigt: die Anzahl der Verbindungen und der nicht quittierten oder zurückgewiesenen Nachrichten werden angezeigt.
ermöglicht: z die Anzeige der Konfiguration der TCP/IP Dienste, z einen Kommunikationstest des TCP-Profils. ermöglicht einen UNI-TE Kommunikationstest des TCP/IP-Profils durchzuführen. ermöglicht den Status von jedem dezentralen Eingänge/
Ausgänge Modul anzuzeigen (Außer TSX WMY 100). ermöglicht den Status der Global Data Variablen anzuzeigen
(Außer TSX WMY 100). ermöglicht den Zugriff auf die Bandbreitediagnose (Außer
TSX WMY 100)
266
35011070 01 Juli 2006
Allgemeine Einstellungsparameter
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Übersicht Die allgemeinen Einstellungsparameter sind in zwei Fenster unterteilt: z das Fenster Nachrichtenaustausch , z das Fenster Nachrichten .
Nachrichtenaustausch
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Nachrichtenaustausch
4000
Nachr/min
Nachrichten
Min.
0 Mittel.
1243 Max.
2486 Reset
Es wird die Anzahl der vom Modul pro Minute behandelten Nachrichten (Senden und Empfangen) grafisch angezeigt. Damit der Wert besser abzulesen ist, wird die
Skala entsprechend der Durchsatzentwicklung automatisch angepasst.
Mit der Schaltfläche Reset werden die drei Zähler Min.
, Durch.
und Max.
auf Null zurückgesetzt.
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Nachrichtenfehler
Aktivierbare Verbindungen 1
Nicht autorisierter Zugriff
Nachricht(en)
Empfangene
Gesendete
6632
6628
0
0
Reset Zähler
Dieses Fenster bezieht sich auf die TCP/IP-Nachrichtenübertragung: z z z
Anzahl der aktivierten Verbindungen,
Anzahl der nicht autorisierten Zugriffe,
Anzahl der zurückgewiesenen, empfangenen und gesendeten Nachrichten.
Diese Zähler können Sie durch Anklicken der Schaltfläche INIT Zähler wieder auf
Null setzen.
35011070 01 Juli 2006
267
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Einstellungsparameter für TCP/IP-Dienste
Übersicht
Informationen zu den Adressen
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Konfiguration der IP- Adressen
Client/Server
Konfiguration
MAC-Adresse
IP-Adresse
00.80.F4.01.00.05
222.111.3.88
Teilnetzmaske 255.255.255.0
Gateway-Adresse 222.111.3.0
In diesem Fenster wird die Konfiguration der IP-Adresse angezeigt: z
MAC-Adresse : für ein Modul festgelegte, einmalige Adresse z z z
IP-Adresse
Teilnetzmaske
Gateway-Adresse Gateway-Adresse
Kommunikationstest
Die Einstellungsparameter für die TCP/IP-Dienste sind in zwei Fenster unterteilt: z das Fenster Informationen zu den Adressen , z das Fenster Kommunikationstest .
Dieses Fenster sieht folgendermaßen aus:
Kommunikationstest
Dezentrale IP-
222.111.3.88
Ping Zeit 1 ms
Dieses Fenster ermöglicht es, die IP-Kommunikation mit einer anderen Station zu testen.
268
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Testen der TCP/IP-Kommunikation mit Hilfe des PING-Request
Übersicht Auf dieser Seite wird die Vorgehensweise für das Testen einer TCP/IP-
Kommunikation über den PING -Request erläutert.
Vorgehensweise Sie können folgendermaßen einen PING-Request senden und damit den ordnungsgemäßen Informationsaustausch zwischen zwei Geräten überprüfen:
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie im Feld Dezentrale IP-Adresse die anzuwählende Station aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche PING .
Ergebnis
Die Antwort erscheint im Feld Dauer :
Zeit 1 ms
Der angegebene Wert entspricht der für das Hin- und Rücksenden der
Nachricht benötigten Zeit.
Antworttyp In nachstehender Tabelle werden die verschiedenen möglichen Antworttypen auf den PING-Request zusammengefasst.
Ist die Antwort...
positiv negativ
, dann...
Das Fenster gibt die für das Hin- und Rücksenden der Nachricht benötigte Zeit an.
Ein Fenster mit der Nachricht Austausch fehlerhaft gibt an, dass das dezentrale Gerät innerhalb der Netzarchitektur nicht erreicht wurde.
35011070 01 Juli 2006
269
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Für den Test eines Übertragungskanals verfügbare Requests
Übersicht
Testbedingungen
Vorhandene
Requests
Auf dieser Seite werden die verschiedenen Möglichkeiten zum Testen des
Übertragungskanals mit Hilfe des Einstellungsbildschirms beschrieben.
Wird ein Request an eine nicht angeschlossene Station gesendet, erscheint eine
Fehlermeldung.
Der Test wird auf Stationen angewendet, die zum selben lokalen Netz gehören.
Über das Fenster X-WAY-Stationstest können Sie folgende Requests auswählen: z
Identifikation (Siehe
Identifikation einer Station, S. 271 ): Der Request Identifi-
kation wird zur angegebenen dezentralen Station gesendet.
z
Abbild (Siehe
Senden eines Abbild-Request, S. 272 ): Ein Abbild-Request kann
an die angegebene Station gesendet werden. Wenn Sie diese Funktion auswählen, gelangen Sie zu einem Fenster, in dem Sie die Länge der zu sendenden Zeichenketten (maximal 80 Zeichen) festlegen können. Die z
Steuerung sendet nun diese Zeichenkette (ABCD...) zum Empfängergerät.
Dieses schickt die empfangene Zeichenkette automatisch zur sendenden
Steuerung zurück.
Request-Eingabe (Siehe Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe von
): Möglichkeit, einen anderen als den von den Steuerschaltflächen zur Verfügung gestellten UNIT-Request an die angegebene Station zu senden. Wenn Sie diese Funktion auswählen, gelangen Sie zu einem Fenster, in dem Sie für den Request spezifische Parameter auswählen können (der Request ist in einem Hexadezimalcode zu codieren).
Hinweis: Die beiden ersten Requests werden an den UNI-TE-Server des Moduls
TSX ETY oder TSX WMY 100 gerichtet. Der dritte wird an den Server des
Prozessors gerichtet.
270
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Testen eines Übertragungskanals mit den Requests Identifikation und Abbild
Übersicht
Identifikation einer Station
Auf dieser Seite wird das Verfahren zum Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe der Requests Identifikation und Abbild beschrieben.
Sie können folgendermaßen eine angegebene Station identifizieren.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie im Feld Stationsnummer die Adresse der anzuwählenden Station aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Identifikation .
Ergebnis
Die Antwort erscheint im Fenster Antwortempfang :
Empfang Antwort
..’.TSX ETY 410..!....
ASCII Hex.
35011070 01 Juli 2006
271
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Senden eines
Abbild-Request
Sie können folgendermaßen den Abbild-Request senden und damit die ordnungsgemäße Informationsübertragung zwischen zwei Geräten überprüfen:
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie im Feld Station die Adresse der anzuwählenden Station aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Abbild .
Ergebnis
Es erscheint folgendes Fenster:
Abbild-Request
Länge der gesendeten Daten 8
Senden Abbrechen
3
4
Geben Sie die Länge der zu übertragenden Daten ein (maximal 80 Zeichen).
Klicken Sie auf die Schaltfläche Senden .
Ergebnis
Die Antwort erscheint im Fenster Antwortempfang :
Empfang Antwort
ABCDEFGH
ASCII Hex.
Die Antwort enthält: z die Zeichenkette ABCDEFGH (entspricht einer gesendeten Datenlänge von 8).
272
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Testen eines Übertragungskanals mit Hilfe von Requests
Übersicht
3
4
Auf dieser Seite wird erläutert, wie Sie ausgehend vom Einstellungsbildschirm mit
Hilfe verschiedener Requests einen Übertragungskanal testen können.
Senden eines
Requests
Sie können folgendermaßen einen anderen als den von den Steuerschaltflächen zur Verfügung gestellten Request an die angegebene Station senden. In diesem
Beispiel ermöglicht der gesendete Request das Lesen von 10 Wörtern (von %MW1 bis %MW10).
Schritt Aktion
1 Wählen Sie im Feld Station die Adresse der anzuwählenden Station aus.
2 Klicken Sie auf die Schaltfläche Request-Eingabe .
Ergebnis
Es erscheint folgendes Fenster:
Request-Eingabe
Requestcode (hexadezimal)
Daten (hexadezimal)
680701000A00
36
Senden Abbrechen
Die bei diesem Beispiel übertragenen Daten sind in 6 Bytes codiert.
Geben Sie den Funktionscode (Hexadezimalcode in einem Byte) ein, der dem von Ihnen gewünschten
Request entspricht.
In diesem Beispiel ist der Request-Code für das Lesen 16#36.
Geben Sie die zu sendenden Daten ein, wobei sämtliche Daten im Hexadezimalcode zu codieren sind. Die
Daten werden nun nacheinander eingegeben, wobei zwischen den einzelnen Daten keine Leerzeichen zu setzen sind. Wenn die Daten in einem Wort kodiert sind, werden die Bytes mit starkem Gewicht und die niederwertigen Bytes invertiert.
Diesem Beispiel liegen folgende Daten zugrunde: z z
16#68 : in einem Byte ist das Segment definiert (interne Daten),
16#07 : in einem Byte ist der Objekttyp definiert (Wörter), z z
16#0100 : in einem Wort ist das erste zu lesende Wort definiert,
16#0A00: in einem Wort ist die Anzahl der zu lesenden Worte definiert.
35011070 01 Juli 2006
273
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Schritt Aktion
5 Klicken Sie auf die Schaltfläche Senden .
Ergebnis
Die Antwort erscheint im Fenster Antwortempfang :
Empfang Antwort
07 00 C2 92 20 24 40 00
ASCII Hex.
Die Antwort des Beispiels enthält die Daten in 21 Bytes.
z z
16#07 : festgelegt auf den Objekttyp (Wörter),
16#00C2: festgelegt auf den Wert des ersten Worts (die Bytes mit starkem Gewicht und die z niederwertigen Bytes werden invertiert, der Wert ist 16#C200),
...
274
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Debuggingparameter des E/A Scanning-Dienstes
Auf einen Blick
E/A-Scanning
Hinweis: Keine E/A-Abfrage für TSX WMY 100
Wenn der E/A Scanning-Dienst aktiv ist, wird der Status jedes konfiguriertes Geräts im Fenster angezeigt.
Das Fenster sieht wie folgt aus:
E/A-Scanning
√
E/A-Scanning aktiviert nicht konfiguriert
Abgefragt
Nicht abgefragt fehlerhaft oder fehlt
16
32
48
64
1
17
33
49
Ein Referenzgerät kann in der E/A Scanning Konfigurationsregisterkarte folgenden
Status haben: z z abgefragt : grüne Farbe,
Nicht konfiguriert : weiße Farbe, z z
Nicht abgefragt : schwarze Farbe (durch die Nicht-Aktivierung des E/A
Scanning-Dienstes, Auswahl Nicht konfiguriert hervorgerufen), im Fehlerzustand oder nicht vorhanden : Farbe rot,
Hinweis: Bei Nicht konfiguriert und nicht abgefragt , wird keine Modbus
Request an das Gerät generiert.
35011070 01 Juli 2006
275
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Debuggingparameter des Global Data-Dienstes
Auf einen Blick
Global Data
Hinweis: Keine Globale Daten für TSX WMY 100
Wenn der Global Data-Dienst aktiv ist, wird der Status einer Global Data-Variable im Fenster angezeigt.
Das Fenster sieht wie folgt aus:
Global Data
√
Global Data aktiviert nicht konfiguriert
SUB Variable
PUB Variable
Fehler
16
32
48
64
1
17
33
49
Ein Global Data-Variable kann folgenden Status haben: z
Nicht konfiguriert : weiße Farbe, z z
PUB Variable : freigegebene Variable, schwarze Farbe,
SUB Variable : abonnierte Variable im Zeitrahmen der Gültigkeitsüberschreitung z empfangen, grüne Farbe,
Fehler : abonnierte Variable nicht im Zeitrahmen der Gültigkeitsüberschreitung empfangen, rote Frabe.
276
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Diagnoseparameter für die Kontrolle der Bandbreite
Auf einen Blick
Bandbreite
Hinweis: Keine Bandbreitenüberwachung für TSX WMY 100.
Wenn die Kontrolle der Bandbreite aktiv ist, wird die Last des Moduls
TSX ETY 410•/PORT/510• im Fenster angezeigt.
Das Fenster sieht wie folgt aus:
Aufteilung der Dienste
20 % IO Scanning 30 % Global Data
OK
40 % Messaging 10 % Others (idle)
Diese Grafik zeigt die Aufteilung der Last zwischen den Diensten IO Scanning,
Global Data, Nachrichtenaustausch und anderen Diensten.
z z z z
% IO Scanning : gelbe Farbe,
% Global Data : blaue Farbe,
% Messaging : grüne Farbe,
% Others : graue Farbe.
Gehen Sie erneut zur Konfiguration (Siehe Konfigurationsfenster des Moduls,
), wenn Sie diese Aufteilung ändern möchten.
35011070 01 Juli 2006
277
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
9.4
Den Modulen TSX ETY 410•, TSX ETY PORT,
TSX ETY 510• und TSX WMY 100 zugewiesene
Sprachobjekte
Auf einen Blick
Inhalt dieses
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die verschiedenen spezifischen Sprachobjekte für die
Module TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• oder TSX WMY 100 erläutert.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Sprachobjekte im impliziten Austausch
Sprachobjekte im expliziten Austausch
Verwaltung des expliziten Austauschs und Protokoll
Mit der Konfiguration verbundene Sprachobjekte
Seite
278
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Sprachobjekte im impliziten Austausch
Auf einen Blick
Bitobjekte
Hinweis: Bei TSX WMY 100 haben alle E/A-Abfrage-, und Globale Daten-Objekte einen reservierten Status.
Auf dieser Seite werden alle Sprachobjekte für den impliziten Austausch (Siehe:
Applikationsspezifische Kommunication Teil1 - Impliziter Austausch) für eine
ETHERNET-Kommunikation mit dem TSX ETY 410•/PORT/510• Modul erläutert, die durch das Anwendungsprogramm angezeigt oder geändert werden können.
In der nachfolgenden Tabelle sind die verschiedenen Bitobjekte des impliziten
Austauschs aufgeführt.
Objekt (1) Funktion
%Ixy.MOD.ERR Modulfehler-Bit
%Ixy.i.ERR
Kanalfehler-Bit
Bedeutung
Dieses Bit mit 1 zeigt einen Modulfehler an
(mindestens einer der Kanäle unterliegt einer
Störung).
Wenn dieses Bit auf 1 gesetzt ist, zeigt es eine
Leitungsstörung an.
Legende
(1) xy.i-Adresse z x: entspricht der Racknummer z z y: entspricht der Modulnummer i: entspricht der Kanalnummer
35011070 01 Juli 2006
279
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Wortobjekte In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Wortobjekte des impliziten
Austauschs aufgeführt.
Objekt (1)
%IWxy.i.0
%IWxy.i.1
...
%IWxy.i.4
%IWxy.i.5
%IWxy.i.6
bis
%IWxy.i.9
Funktion
Reserviert
Aktualisierungsindikator en der dezentralen Ein-/
Ausgänge (Dienst
IO Scanning)
...
Aktualisierungsindikator en der dezentralen Ein-/
Ausgänge (Dienst
IO Scanning)
Reserviert
Gültigkeitsflag der
Global Data z z z z
z z z z z z z z
-
Bedeutung z z x0 = 1: Statusbit des Gerätes 1, das Gerät wurde abgefragt.
...
x7 = 1: Statusbit des Gerätes 8, das Gerät wurde abgefragt.
x8 = 1: Statusbit des Gerätes 9, das Gerät wurde abgefragt.
...
x15 = 1: Statusbit des Gerätes 16, das Gerät wurde abgefragt.
...
z z x0 = 1: Statusbit des Gerätes 49, das Gerät wurde abgefragt.
...
x7 = 1: Statusbit des Gerätes 56, das Gerät wurde abgefragt.
x8 = 1: Statusbit des Gerätes 57, das Gerät wurde abgefragt.
...
x15 = 1: Statusbit des Gerätes 64, das Gerät wurde abgefragt.
z x0 = 1: Statusbit gibt an, dass Ident. 1 empfangen wurde.
...
x15 = 1: Statusbit gibt an, dass Ident. 16 empfangen wurde.
...
x63 = 1: Statusbit gibt an, dass Ident. 64 empfangen wurde.
Legende
(1) xy.i-Adresse z z z x: entspricht der Racknummer y: entspricht der Modulnummer i: entspricht der Kanalnummer
280
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Sprachobjekte im expliziten Austausch
Auf einen Blick
Interne Wörter
Hinweis: Bei TSX WMY 100 haben alle E/A-Abfrage-, und Globale Daten-Objekte einen reservierten Status.
Auf dieser Seite werden alle Sprachobjekte für den expliziten Austausch (Siehe:
Applikationsspezifische Kommunication Teil1 - Explitizer Austausch: Allgemeines) für eine ETHERNET-Kommunikation mit dem TSX ETY 410•/PORT/510• oder
TSX WMY 100 Modul erläutert, die durch das Applikationsprogramm angezeigt oder geändert werden können.
In der folgenden Tabelle werden die internen Wörter beschrieben.
Objekt (1) Funktion
%MWxy.MOD.2 Modulstatus
%MWxy.i.2
%MWxy.i.3
%MWxy.i.4
Status des
Standardkanals
Status des spezifischen Kanals
Fehlerzähler z z z z z z z z z z z z
Bedeutung x0 = 1: Defektes Modul x1 = 1: Funktionsstörung (Störung zwischen dem Prozessor und dem Modul,
Einstellungs- oder Konfigurationsfehler usw.) x2 = 1: Störung Klemmleiste (kein Anschluss) x3 = 1: Selbsttest aktuell x4 = 1: reserviert x5 = 1: Hardware- oder
Softwarekonfigurationsfehler (das Modul entspricht nicht dem in der Konfiguration angegebenen Modul, die Untermodule sind nicht kompatibel) x6 = 1: Modul fehlt x7 = 1: Störung an einem der Untermodule x0 bis x3 = 0: reserviert x4 = 1: Störung am Modul oder Selbsttest aktuell x5 und x6 = 0: reserviert x7 = 1: Anwendungsstörung (Fehler in der
Konfiguration)
Byte 0: z x0 = 1: wenn X-WAY-Bridge (0, wenn keine
Bridge)
Byte 1: Anzahl der aktivierten TCP-
Verbindungen
Anzahl der zurückgewiesenen
Verbindungsanfragen
35011070 01 Juli 2006
281
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Objekt (1)
%MWxy.i.5
%MWxy.i.6
%MWxy.i.7
und %Mwxy.i.8
%MWxy.i.9
und %Mwxy.i.10
%MWxy.i.11
%MWxy.i.12
%MWxy.i.13
%MWxy.i.5
%MWxy.i.12
Funktion
Fehlerzähler
Netzwerk-/
Stationsadresse
Nachrichtenzähler von der
Verbindungsschicht
Nachrichtenzähler von der
Verbindungsschicht
Leistung des Dienstes
IO Scanning
Verbindungen des
Dienstes IO Scanning
Konfigurationsfehler der freigegebenen
Global Data
Lastverhältnis des
Moduls
Lastverhältnis des
Moduls
Bedeutung
Anzahl der zurückgewiesenen Nachrichten
Byte 0: Nummer der Station
Byte 1: Nummer des Netzwerks
Anzahl der von der Verbindungsschicht gesendeten Nachrichten
Anzahl der von der Verbindungsschicht empfangenen Nachrichten
Anzahl der pro Sekunde empfangenen Frames für den Dienst IO Scanning
Anzahl der für den Dienst IO Scanning aktiven
Verbindungen (entspricht der Anzahl der aktualisierten Statusbits).
x0 und x1:
00: keine Fehler identifiziert.
01: ein Global Data-Element wird mit einer anderen Länge im Vergleich zum entsprechenden Abonnement (selbe Ident.) in derselben Verteilergruppe freigegeben.
10: zwei Global Data-Elemente werden mit derselben Ident. in derselben Verteilergruppe freigegeben.
Byte 0: z Lastverhältnis des I/O Scanning
Byte 1: z Lastverhältnis der Global Data
Byte 0: z Lastverhältnis des Nachrichtenaustauschs
Byte 1: z Lastverhältnis der anderen Dienste
Legende
(1) xy.i-Adresse z z z x: entspricht der Racknummer y: entspricht der Modulnummer i: entspricht der Kanalnummer
282
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Verwaltung des expliziten Austauschs und Protokoll
Übersicht
Wortobjekte
Auf dieser Seite werden alle Sprachobjekte, welche den expliziten Austausch verwalten (Siehe: Applikationsspezifische Kommunication Teil1 - Verwaltung des
Austauschs und der Rückmeldung), beschrieben.
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Wortobjekte für die
Verwaltung des expliziten Austauschs.
Objekt (1) Funktion
%MWxy.MOD.0 Laufende
Übertragungen am
Modul
Bedeutung z z z x0 = 1: Lesen des aktuellen Status x1 = 1: Senden der Steuerparameter zum
Kommunikationsmodul x2 = 1: Senden der Einstellparameter zum
Kommunikationsmodul
%MWxy.MOD.1 Protokoll des Moduls z x1 = 0: vom Modul empfangene und z akzeptierte Steuerparameter x2 = 0: vom Modul empfangene und akzeptierte Einstellparameter
%MWxy.i.0
%MWxy.i.1
Aktueller
Kanalaustausch z z z x0 = 1: Lesen des aktuellen Status x1 = 1: Senden der Steuerparameter zum
Übertragungskanal x2 = 1: Senden der Einstellparameter zum
Übertragungskanal
Protokoll des Kanals z x1 = 0: vom Übertragungskanal empfangene z und akzeptierte Steuerparameter x2 = 0: vom Übertragungskanal empfangene und akzeptierte Einstellparameter
Legende
(1) xy.i-Adresse z z z x: entspricht der Racknummer y: entspricht der Modulnummer i: entspricht der Kanalnummer
35011070 01 Juli 2006
283
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Mit der Konfiguration verbundene Sprachobjekte
Auf einen Blick
Interne
Konstanten
Auf dieser Seite werden alle Konfigurationssprachobjekte für eine ETHERNET-
Kommunikation mit dem TSX ETY 410•/PORT/510• oder TSX WMY 100-Modul beschrieben, die durch das Applikationsprogramm angezeigt werden können.
In der folgenden Tabelle werden die internen Konstanten beschrieben.
Objekt
%KWxy.i.0
Funktion
Typ
%KWxy.i.1
Datenübertragungsschi cht
%KWxy.i.2
Reserviert
%KWxy.i.3
Reserviert
%KWxy.i.4
Reserviert
%KWxy.i.5
X-WAY-
Netzwerkadresse
%KWxy.i.6
ETHERNET-Treibertyp für TCP/IP
%KWxy.i.7
%KWxy.i.8
und
%KWxy.i.9
%KWxy.i.10
und
%KWxy.i.11
TCP/IP-Konfiguration:
Adresstyp lokale IP-Adresse
IP-Adresse des
Gateways
Bedeutung
Byte 0 = 11 für die ETHERNET-Kommunikation
Byte 1: reserviert
-
-
Byte 0: festgelegt auf 16#01 (entspricht GPX2)
Byte 1: reserviert
-
Byte 0: Netznummer (Standardwert 0)
Byte 1: reserviert
Byte 0: festgelegt auf 16#01 (entspricht RJ45) z = 16#01: RJ45
Byte 1: z z
= 16#00: ETHERNET II (Standardwert)
= 16#01: 802.3
Byte 0: reserviert
Byte 1: vorgegebene Adresse z = 16#01: ausgehend von der z applikationsspezifischen Funktion
= 16#03: ausgehend von einem Server
Beispiel mit der Adresse 139.160.650,109
Byte 0 = 109
Byte 1 = 65
Byte 2 = 160
Byte 3 = 139
Beispiel mit der Adresse 139.160.65.1
Byte 0 = 1
Byte 1 = 65
Byte 2 = 160
Byte 3 = 139
284
35011070 01 Juli 2006
35011070 01 Juli 2006
Objekt
%KWxy.i.12
und
%KWxy.i.13
Funktion
Teilnetzmaske
%KWxy.i.15 Verwendete TCP-
Dienste
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
%KWxy.i.14 Verwendete Dienste
Bedeutung
Beispiel mit der Adresse 255.255.255.0
Byte 0 = 0 (niederwertig)
Byte 1 = 255
Byte 2 = 255
Byte 3 = 255 (höherwertig)
Byte 0: z z x0 = 1: Der Dienst IO Scanning wird verwendet.
x1 = 1: Der BOOTP-Server-Dienst wird z verwendet.
x2 = 1: Der Dienst Globale Daten wird verwendet.
x3 = 1: Der Dienst für die Einstellung der z
Bandbreite wird verwendet.
Byte 1: reserviert
Byte 0: z x0 = 1: Die Modbus-Kommunikation über TCP/
IP wird verwendet.
z x1 = 1: Die Zugriffskontrolle ist aktiviert.
Byte 1: reserviert
285
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
9.5
Fragen/Antworten
Fragen/Antworten
Allgemeines Nachstehend finden Sie eine Liste mit den häufigsten Fragen/Antworten zur
Kommunikation über das Ethernet-Netzwerk.
Kann ein Momentum von mehreren ENT gleichzeitig abgefragt werden?
Ja, nur im Lesemodus. Jedoch kann nur ein einzelner I/O-Scanner im
Schreibmodus auf ein ENT zugreifen.
Muss ich die I/O-Scanner-Verbindungen in der Verbindungstabelle konfigurieren (Registerkarte "Nachrichtenaustausch")?
Nein.
Was ist zu tun, wenn das Modul TSX ETY 410•/PORT/510• oder TSX WMY 100 einen LED-Status "nicht konfiguriert" (ERR blinkt) anzeigt?
z z
Überprüfen Sie, ob es in PL7 konfiguriert ist.
Stellen Sie sicher, dass kein anderes Modul mit der gleichen z
X-WAY-Netzwerknummer in der Steuerungskonfiguration vorhanden ist.
Wenn das Modul in "Client/Server-Adresse" konfiguriert ist, überprüfen Sie, ob ein BOOTP-Server funktionsfähig ist und auf ihn zugegriffen werden kann.
Was ist zu tun, wenn das Modul einen korrekten LED-Status anzeigt
(STS=RUN=ON) aber nicht auf die Requests antwortet?
Versuchen Sie, den Befehl Ping an diese IP-Adresse von einem Gerät über dasselbe Netzwerk auszuführen: z z
Keine Antwort: z
Überprüfen Sie die Netzwerkkonfiguration: Verdrahtung, Status der "hubs",
IP-Adresse, Maske und Gateway, falls es Bridges in der Konfiguration gibt.
Korrekte Antwort an Ping: z z z
Überprüfen Sie die X-WAY-Adresse des Moduls,
Überprüfen Sie, ob die Zugriffskontrolle aktiv ist oder nicht.
Versuchen Sie, über http eine Verbindung mit der Seite Rack Viewer herzustellen. Wenn diese Verbindung funktioniert, überprüfen Sie die
X-WAY-Adresse der Client-Applikation.
Kann ich die MAC-Adresse des Moduls ändern?
Nein. Diese ist für jedes Ethernet-Gerät festgelegt, wodurch ihre Einmaligkeit gewährleistet wird.
286
35011070 01 Juli 2006
35011070 01 Juli 2006
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Wie kann ich feststellen, mit welcher Geschwindigkeit das Modul kommuniziert?
Indem Sie über einen Internet-Browser eine Verbindung mit der Ethernet-Statistik-
Seite des Moduls herstellen.
Was ist zu tun, wenn die EFs des Nachrichtenaustauschs keine Antwort erhalten?
z
Überprüfen Sie, ob die X-WAY-Zieladresse in der Tabelle der
IP/X-WAY-Verbindungen enthalten ist.
z z
Stellen Sie sicher, dass die Konfiguration des Zielmoduls diese Verbindung zulässt (Zugriffskontrolle).
Versuchen Sie, im Debug-Modus den Befehl "Ping" an die IP-Adresse der
Zielsteuerung zu senden, und versuchen Sie anschließend, einen Request
"Identifizierung" an die Zieladresse zu senden, wenn diese zum gleichen
X-WAY-Netzwerk gehört.
Was soll ich bei Erhalt eines Verweigerungscode 0xFF12 auf die EFs des
Nachrichtenaustauschs machen?
Dieser Code zeigt an, dass das Modul ausgelastet ist. Verringern Sie den
Senderhythmus.
Was ist zu tun, wenn die EFs des Nachrichtenaustauschs READ_ASYNC,
WRITE_ASYN keine Antwort erhalten (Timeout)?
Überprüfen Sie, ob die Mast-Tasks der Client- und Serversteuerung auf "periodisch" konfiguriert sind, und zwar mit einer ausreichenden Periode, damit die Steuerung nicht in den Modus "overrun" (Überlauf) übergeht.
Wann muss ich meine Verbindungen in "Mono-Connexion" konfigurieren?
Wenn diese Verbindung über TSX ETY 110, Modbus-Protokoll hergestellt werden muss.
Die Zielsteuerung meines Nachrichtenaustauschs ist ein Bridge. Welche
Xway-Zieladresse soll ich in der Verbindungstabelle konfigurieren?
Die X-WAY-Adresse des ersten Kommunikationsmoduls der Bridgesteuerung
(wenn vorhanden, handelt es sich um die PCMCIA-Karte des Prozessors).
Ich habe die IP-Adresse in der Konfiguration des Adress-Servers und I/O
Scanning geändert. Muss ich das Client/Server-Gerät neu starten?
Ja. Die Geräte erhalten ihre IP-Adresse nur beim Start. Dieser Neustart darf erst dann erfolgen, wenn das Modul TSX ETY 410•/PORT/510• neu konfiguriert ist (die
LEDs RUN und STS leuchten).
Im Konfigurationsfenster des Moduls wurde die letzte Eingabe in einem
Raster bei der Freigabe nicht berücksichtigt. Warum?
287
TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY 100
Sie müssen die Auswahlmarkierung (Cursor) von der letzten Zelle des Rasters, wo eine neue Eingabe erfolgt ist, entfernen, um diese Änderung zu berücksichtigen.
Warum ist die Registerkarte Bridge abgeblendet, wenn ich einen
TSX/PMX/PCX-Prozessor des Typs 571xx und 572xx verwende?
Diese Prozessoren verwalten keine Bridge-Daten.
Warum ist die Registerkarte Bridge abgeblendet, wenn ich die Position des
Prozessors geändert habe?
Nach einer solchen Veränderung müssen Sie die neue Hardware-Konfiguration bestätigen, um zu den Bridge-Daten, die global auf Prozessorebene verwaltet werden, zu gelangen und sie ändern zu können.
Die Momentum-Module 170 ENT erhalten ihre Client/Server-Adresse nicht vom Adress-Server der Module TSX ETY 410•, TSX ETY PORT, TSX ETY 510• oder TSX WMY 100.
z
Überprüfen Sie in der Konfiguration des Moduls TSX ETY 410• oder z
TSX ETY PORT, ob die Maske des Teilnetzes zu der IP-Adressklasse passt.
Überprüfen Sie die Softwareversion des Moduls 170 ENT.
288
35011070 01 Juli 2006
Multinetz-Architekturen
III
Übersicht
Ziel dieses Teils Dieser Abschnitt gibt eine Übersicht über die Konfigurations- und Betriebsprinzipien einer Multinetzarchitektur mit PL7-Software.
Inhalt dieses
Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
10
11
Kapitelname
Multinetz-Architekturen: Allgemeines
Konfiguration
Seite
289
35011070 01 Juli 2006
Multinetz-Architekturen
290
35011070 01 Juli 2006
Multinetz-Architekturen:
Allgemeines
10
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel gibt eine Übersicht über die Multinetz-Architekturen und ihrer
Dienste.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Allgemeines
Funktionen
Hauptadresse
Adressen einer Mehrmodulstation
Nachrichtenübertragung
Dienst gemeinsame Wörter
Dienst Austausch der gemeinsamen Tabelle
Seite
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291
Multinetz-Architekturen: Allgemeines
Allgemeines
Auf einen Blick Eine Mehrfach-Netzarchitektur besteht aus mehreren Netzen. Man unterscheidet zwischen zwei Architekturebenen: z
Die Mehrmodul-Netzarchitekturen, in denen mehrere Netze vorhanden sind, aber zwischen den einzelnen Segmenten keine Kommunikation vom z
Kommunikationssystem angeboten wird.
Die Mehrfach-Netzarchitekturen, die aus mehreren, über Bridge-Stationen miteinander verbundenen Segmenten besteht. Zwischen allen Einrichtungen, die in dieser Art Architektur vorhanden sind, wird nun eine Kommunikationstransparenz angeboten.
Im vorliegenden Kapitel ist die Bridge-Funktion in einer Premium Steuerung sowie die Benutzung der Kommunikationsdienste in einer Mehrfach-Netzarchitektur beschrieben. Die Mehrfach-Netzarchitektur entspricht den X-Way
Kommunikationsstandards.
Hinweise, wie Sie die Stationen in den einzelnen Netzen ausführen, finden Sie in der
Dokumentation, die dem verwendeten Modul entspricht.
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Multinetz-Architekturen: Allgemeines
Funktionen
Auf einen Blick Eine Mehrfach-Netzarchitektur X-WAY besteht aus mehreren Netzebenen, die über
Zwischenstationen miteinander verbunden sind.
In einer Mehrfach-Netzarchitektur muss eine einzige logische Verbindung zwischen zwei Endstationen vorhanden sein.
Beispiel
Station {1.1}
Endstationen
Station {1.2}
Netz #2
2
Station {2.2}
1
3
Station {1.3} und {2.1}
1
Netz #1
Zwischenstationen
Endstationen
4
Station {1.4} und {3.1}
1
Netz #3
2
2
Station {3.2}
Endstationen
Zwischenstationen
Eine Endstation wird über das Modul adressiert {Netzadresse . Stationsadresse}.
Die Endstationen empfangen die Meldungen, die für ihre Netzadresse bestimmt sind sowie die Meldungen im allgemeinen Broadcast-Modus bestimmt sind und senden alle Meldungen, die für eine entfernte Station bestimmt sind, über ihre
Netzverbindung.
Eine Zwischenstation besitzt so viele Netzadressen wie Anschlusspunkte an die einzelnen Netze. Eine ihrer Adressen wird als Hauptadresse betrachtet. Ihre
Aufgabe ist es, den Zugang zu allen Kommunikationseinheiten einer Bridge-Station zu garantieren.
Die Zwischenstationen sind in zwei Kategorien unterteilt: z z
Die Mehrmodulstationen
Die Bridge-Stationen
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Multinetz-Architekturen: Allgemeines
Mehrmodulstationen
Sie verwalten mehrere Netzwerkmodule, sie garantieren alle Dienste der Einfach-
Netze in den einzelnen Netzsegmenten (gemeinsame Wörter, Telegramme,
Nachrichten). Sie bieten keine Routing-Funktionen zwischen den einzelnen
Netzverbindungen.
Hinweis: Der Austauschservice von Telegrammen wird ausschließlich auf der
FIPWAY-Verbindung angeboten, die von einen Premium-Prozessor oder
Mikroprozessor verwaltet wird.
Bridge-Stationen Sie bieten dieselben Dienste wie die Mehrmodulstationen und garantieren außerdem Kommunikationstransparenz zwischen den einzelnen
Netzverbindungen.
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35011070 01 Juli 2006
Multinetz-Architekturen: Allgemeines
Hauptadresse
Auf einen Blick
Regel
Adressierungsbeispiel
Eine als Bridge konfigurierte Station besitzt so viele Adressen wie
Netzanschlusspunkte.
Die Netzadresse, die dem Netzmodul mit der untersten Moduladresse entspricht
(das Modul befindet sich im Rack ganz links) wird als Hauptadresse der Station betrachtet.
Die Benutzung der Hauptadresse einer Station ermöglicht es, den Zugriff auf eine
Bridge-Station zu garantieren.
Auf eine Bridge-Station kann nur über ihre Hauptadresse zugegriffen werden.
Das Beispiel bezieht sich auf die Kommunikation zwischen Stationen, die mit den
Fipway-Adressen verbunden sind.
Netz #1 Ethernet
0
1
5 2
2
4 5
R2 R1
Uni-Telway
56
C
Fipway
Netz #11
3 4
B
Fipway
Netz #12
7
0
5 4
5
Fipway
Netz #13
R3
6
A
Fipway
Netz #21
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295
Multinetz-Architekturen: Allgemeines z z z z
Bei einer Kommunikation von Station A zu Station R2 ist die Hauptadresse der
Station R2 {11.3}.
Bei einer Kommunikation von Station A zu Station R1 ist die Hauptadresse der
Station R1 {12.7}.
Bei einer Kommunikation von Station A zu Station R3 ist die Hauptadresse der
Station R3 {13.5}.
Bei einer Kommunikation von Station A zu Station C ist die Adresse von Station
C {12.7}5.0.56.
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Multinetz-Architekturen: Allgemeines
Adressen einer Mehrmodulstation
Auf einen Blick
Regel
Beispiel
Eine im Mehrmodulmodus konfigurierte Station besitzt so viele Adressen wie
Netzanschlusspunkte.
Die Station hat keine Hauptadresse. Diese wird in Abhängigkeit vom Netz adressiert, mit dem sie kommuniziert.
Auf eine Mehrmodulstation muss immer mit der Netzadresse zugegriffen werden, die dem Netzmodul entspricht, mit dem der Zugriff auf die Station möglich ist.
Im folgenden Beispiel hat die Station R1 zwischen ihren Modulen 2, 4 und 5 keine
Bridge-Funktion.
Ethernet
2
2
4 5
R1
7
Fipway
Netz #12
7
B
5 4 bis
Fipway
Netz #13 z z
Bei einer Kommunikation von Station A zu Station R1 ist die Adresse {13.5}SYS.
Bei einer Kommunikation von Station B zu Station R1 ist die Adresse {12.7}SYS.
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297
Multinetz-Architekturen: Allgemeines
Nachrichtenübertragung
Mit den
Mehrmodulstationen
Die Nachrichten, die für ein Netz bestimmt sind, werden an das mit dem Zielnetz verbundenen Modul gesendet. Die Konfigurationsphase ermöglicht die Festlegung des Zielmoduls.
Sonderfall
Die Nachrichten, die für ein Netz mit unbekannter Adresse bestimmt sind und die
Nachrichten mit der Netznummer 0, werden an das Netz mit der Hauptadresse der
Station gesendet.
Beispiel
Netz #3
2
4
READ_VAR(ADR#{3.2}4.1,...)
Mit Bridges-
Stationen
READ_VAR(ADR#{2}SYS,...)
READ_VAR(ADR#{1.2}SYS,...)
READ_VAR(ADR#{15.2}SYS,...)
4 Netz #1
Alle Nachrichten, die für das Netz Nr. 3 bestimmt sind, werden an das Adressmodul
Nr. 4 gesendet und diejenigen, deren Zielnetz 1 ist, werden an die im Prozessor enthaltene Netzverbindung gesendet.
Alle Nachrichten, deren Netzadressnummer weder 1 noch 3 ist, werden an den
Prozessor gesendet, der das Hauptnetz verwaltet.
In einer Mehrmodularchitektur ist die Kommunikation auf eine einzige Netzebene begrenzt.
Die Nachrichten, die für ein Netz bestimmt sind, werden an das Modul gesendet, das Zugriff auf dieses Netz hat. Die Konfigurationsphase ermöglicht die Festlegung der für jedes Stationsmodul aufrufbaren Netze.
Sonderfall
Die Nachrichten mit der Nummer 0 werden an die Hauptnetzadresse der Station gesendet.
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35011070 01 Juli 2006
Multinetz-Architekturen: Allgemeines
Dienst gemeinsame Wörter
Auf einen Blick
Beispiel
Der Austausch von gemeinsamen Wörtern erfolgt nur im Einfachnetz, da diese mit jedem Modul verbunden sind. Es gibt daher so viele Bereiche mit gemeinsamen
Wörtern wie es Netzwerke in einer Station gibt.
Die Syntax zum Zugriff auf gemeinsame Wörter in einer Konfiguration ist wie folgt:
%NW {Netznummer. Stationsnummer} Wortnummer
Der Austausch der gemeinsamen Wörter wird über die Steuerung verwaltet.
Die Auffrischungsbits, die jedem Bereich mit ausgetauschten Wörtern zugeordnet wurden, sind %IWxy.i.1 bis %IWxy.i.4. Beziehen Sie sich auf die Sprachobjekte von jedem Modul.
In dem folgenden Beispiel besitzt die Station zwei Bereiche zur Erzeugung von gemeinsamen Wörtern.
Bereich gemeinsamer Wörter
%NW{3.2}0...3
2
Netz #3
4
%NW{3.2}0...3
%NW{1.4}0...3
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4
Netz #1
Bereich gemeinsamer Wörter
%NW{1.4}0...3
Anhand der Netznummer ist es möglich, den Bereich zu unterscheiden, der aufgerufen wird.
Im Netz Nr. 3 erzeugt sie 4 Wörter: %NW {3.2}0..3. Die Auffrischungsbits sind in den folgenden Wörtern gespeichert: %IW 4.1.1.., %IW 4.1.2.
Im Netz Nr. 1 erzeugt sie 4 Wörter: %NW {1.4}0..3. Die Auffrischungsbits sind in den folgenden Wörtern gespeichert: %IW 0.1.1.., %IW 0.1.2.
299
Multinetz-Architekturen: Allgemeines
Dienst Austausch der gemeinsamen Tabelle
Auf einen Blick Der Austausch von gemeinsamen Tabellen ist ausschließlich dem Austausch von gemeinsamen Wörtern vorbehalten. Der Austausch von gemeinsamen Tabellen ist nur in einer Einfachnetzarchitektur möglich.
Der Austauschbereich befindet sich in %MW, die von der PL7-Applikation definiert werden. In einer Mehrfach-Netzapplikation können mehrere gemeinsame Tabellen vorhanden sein (eine pro Netz).
Jedem Tabellenbereich ist ein Auffrischungsbit zugeordnet, das den Status des
Erzeugers von einem Bereich mit gemeinsamen Wörtern angibt. Das Bit i = 1, wenn die Station ihren Bereich der gemeinsamen Tabelle erzeugt hat. Diese
Informationen werden regelmäßig von dem System aktualisiert.
300
35011070 01 Juli 2006
Beispiel
Multinetz-Architekturen: Allgemeines
Im folgenden Beispiel besitzt die Station zwei Bereiche mit gemeinsamen Tabellen.
Gemeinsame Tabelle von Netz #3
2 Netz #3
%MW100
%MW20
...
%MW30
...
%MW137
4
%MW200
%MW210
:=
...
...
%MW337
4
Netz #1
Gemeinsame Tabelle von Netz #1
Der Bereich zwischen den Wörtern %MW10 bis %MW137 entspricht der gemeinsamen Tabelle, die in Netz 3 ausgetauscht wird.
Nur die Wörter %MW20 bis %MW30 werden im Netz von der Station erzeugt. Die anderen Wörter sind das Bild von den Wörtern, die von den anderen Stationen gesendet werden.
Der Bereich zwischen den Wörtern %MW200 bis %MW337 entspricht der gemeinsamen Tabelle, die in Netz 1 ausgetauscht wird.
Nur die Wörter %MW210 bis %MW230 werden im Netz von der Station erzeugt. Die anderen Wörter sind das Bild von den Wörtern, die von den anderen Stationen gesendet werden.
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301
Multinetz-Architekturen: Allgemeines
302
35011070 01 Juli 2006
Konfiguration
11
Übersicht
Gegenstand dieses Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt den Aspekt Konfiguration beim Einsatz von
Multinetz-Architekturen und ihre Dienste.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Konfiguration
Konfiguration der Einfach-Netzwerkdienste
Konfiguration der Mehrfach-Netzwerkdienste
Ein Bridge-Modul konfigurieren
Beispiele von Bridge-Stationen
Beispiele des partiellen Routing
Seite
35011070 01 Juli 2006
303
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
Konfiguration
Auf einen Blick In einer Zwischenstation erfordert die Verwaltung von mehreren Netzwerkmodulen eine Konfigurationsphase, um die Funktionsmerkmale den einzelnen Netzeinheiten zuzuweisen.
Station {1.1} Endstationen Station {1.2}
1 Netz #1
4
Zwischenstationen
Station {1.4} und {3.1}
2
Station {2.2}
Endstationen
Netz #3 1
2
Station {3.2}
Konfiguration der
PL7-Station
304
ACHTUNG
Kohärenz der Routing-Daten
Die Routing-Informationen der MehrfachNetze werden bei der PL7-
Konfiguration von jeder Bridge auf Stationsebene erstellt. Unter den
Routing-Daten derselben Netzarchitektur erfolgt keine
Kohärenzüberprüfung.
Die Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen kann
Körperverletzung oder Materialschaden zur Folge haben!
35011070 01 Juli 2006
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
Konfiguration der Einfach-Netzwerkdienste
Auf einen Blick Das PL7 Konfigurationsfenster der applikationsspezifischen Funktion (FIPWAY,
ETHERNET) erlaubt die Eingabe von Informationen, die für die Funktionen der einzelnen Austauschtypen im Netz erforderlich sind: Telegramme, gemeinsame
Wörter, gemeinsame Tabellen, Mono-Stationsnachrichten.
Der Austausch von gemeinsamen Wörtern und Tabellen ist ausschließlich dem
Netz vorbehalten. Es ist jedoch möglich, diese in einer Mehrmodulkonfiguration zu vermischen. Eine Station kann beispielsweise an einem Austausch von gemeinsamen Wörtern in einem Netz teilnehmen und an einem Austausch von gemeinsamen Tabellen in seinem zweiten angeschlossenen Netz teilnehmen.
Die Telegramme können nur im Fipway-Kanal verwendet werden, der von der
PCMCIA-Karte des Empfangskanals des Prozessors verwaltet wird.
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305
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
Konfiguration der Mehrfach-Netzwerkdienste
Auf einen Blick
Abbildung
In einer Station, die mehrere Netzwerksmodule unterstützt, wird jede Netzverbindungsstelle als eine Adresse für die Station angesehen. Bei der Konfiguration von jedem Modul ist für jeden Anschlusspunkt die Liste mit den Nummern von den aufrufbaren Netzen zu definieren.
In Abhängigkeit des bei der Hardwarekonfiguration ausgewählten Prozessor kann eine Bridge-Station nur 3 oder 4 Netzwerkmodule verwalten. Der Tisch besitzt somit maximal 4 Elemente.
1
2
Über ein spezielles Fenster können Routing-Daten für alle Netzwerkmodule einer
Station eingegeben werden.
3
4
32 Stationen - 128 Wörter
Modul Modul
2 3
Modul
4
Modul
FIPWAY
12
Sichern
FIPWAY
1
11
FIPWAY
13
21
Löschen
Aufrufbare Netze wählen
.
Verfügbare Netze
12
Abbrechen
8
9
6
7
10
4
5
2
3
Bestätigen Abbrechen
306
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Elemente und
Funktionen
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die Bereiche des
Konfigurationsfensters.
2
3
Variable Bereich
1 Position des
Moduls
Netztyp
Liste der aufrufbaren
Netze
4 Aufrufbare
Netze wählen
Funktion
Zeigt die Position des Moduls im Rack an.
Zeigt den Netztyp an.
Um z im eingeblendeten Bereich "Modul" die Liste mit den über dieses Modul aufrufbaren Netzen einzugeben, z in den abgeblendeten Bereichen "Modul" die Liste mit den
über dieses Modul aufrufbaren Netzen anzuzeigen.
Wählt die aufrufbaren Netze für ein als Bridge konfiguriertes
Modul auf.
Eine Liste mit Nummern von 1 bis 127 enthält die für einen
Anschlusspunkt verfügbaren Netze. Jede als aufrufbar ausgewählte Netznummer wird aus der Liste mit den verfügbaren
Netzen herausgenommen, um Konfigurationsfehler zu vermeiden.
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307
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
Ein Bridge-Modul konfigurieren
Auf einen Blick Bevor das Bridge-Modul konfiguriert wird, ist das Fenster "Bridge konfigurieren" aufzurufen.
Hinweis: Der Zugriff auf dieses Fenster hängt von dem Modul ab, das in der
Station konfiguriert wurde. Beziehen Sie sich auf das Modul, das Sie konfigurieren.
Verfahrensweise Mit der folgenden Prozedur können Sie das Stationsmodul als Bridge konfigurieren.
Schritt
1
Aktion
Doppelklicken Sie auf den Bereich mit der Negativdarstellung.
Ergebnis
Das Fenster "Aufrufbare Netze wählen" wird angezeigt.
Aufrufbare Netze wählen
.
12
8
9
6
7
10
4
5
2
3
Bestätigen Abbrechen
2
3
4
5
Ist die Liste mit den aufrufbaren Netzen des Moduls leer, erscheint das Fenster automatisch (ohne dass Sie doppelklicken müssen).
Doppelklicken Sie auf die Netznummer in der ablaufenden Liste "Verfügbare
Netze" .
Ergebnis
Die Nummer des Netzes wird in der ablaufenden Liste "Aufrufbare Netze" angezeigt.
.
Wiederholen Sie den Vorgang Nr. 3 so lange, bis alle vom Modul aufrufbaren
Netze festgelegt sind.
Gehen Sie zu Schritt 5.
Bestätigen Sie die Auswahl, indem Sie auf die Schaltfläche "Bestätigen" klicken.
Bestätigen Sie die Konfiguration der Brücke, indem Sie auf die Schaltfläche
"Speichern" klicken.
308
35011070 01 Juli 2006
Die Bridge-
Funktion löschen.
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
Die Bridge-Funktion des Moduls kann gelöscht werden.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster "Bridge konfigurieren" auf.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Löschen" .
Bestätigen Sie das Löschen, indem Sie auf die Schaltfläche "Speichern" klicken.
Den Zugriff auf ein Netz löschen
Der Zugriff auf ein einzelnes Netz kann gelöscht werden.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster "Bridge konfigurieren" auf.
Doppelklicken Sie auf den Bereich in Negativdarstellung.
Doppelklicken Sie in der ablaufenden Liste "Aufrufbare Netze".
auf die
Nummer des Netzes.
4
5
Ergebnis
Die Nummer des Netzes wird in der ablaufenden Liste "Verfügbare Netze" wieder zugeordnet.
Bestätigen Sie die Auswahl, indem Sie auf die Schaltfläche "Bestätigen" klicken.
Bestätigen Sie die Konfiguration der Bridge, indem Sie auf die Schaltfläche
"Speichern" klicken.
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309
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
Beispiele von Bridge-Stationen
Auf einen Blick Jede Station muss konfiguriert werden, um die Liste der aufrufbaren Netze festzulegen.
Netz #1 ETHERNET
0
1
5 2
2
4 5
UNI-TELWAY
R2 R1
C
FIPWAY
Netz #11
3 4
B
FIPWAY
Netz #12
7
0
5 4
5
FIPWAY
Netz #13
R3
6 bis
FIPWAY
Netz #21
310
35011070 01 Juli 2006
Konfiguration der Station R1
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
Das Modul in Position 2 kann nur auf Netz Nr. 12 zugreifen.
Das Modul in Position 4 kann nur auf die Netze Nr. 1 und Nr. 11 zugreifen.
Das Modul in Position 5 kann nur auf die Netze Nr. 13 und Nr. 21 zugreifen.
Die Bridge-Konfiguration der Station ist wie folgt:
Bridge konfigurieren
Modul Modul
2 3
FIPWAY
12
FIPWAY
1
11
Modul
4
FIPWAY
13
21
Modul
Sichern Löschen Abbrechen
Konfiguration der Station R2
Das Modul in Position 0 kann nur auf Netz Nr. 11 zugreifen.
Das Modul in Position 5 kann nur auf die Netze Nr. 1, 12, 13 und 21 zugreifen.
Die Bridge-Konfiguration der Station ist wie folgt:
Bridge konfigurieren
Modul Modul
0 5
FIPWAY
11
ETHWAY
1
12
13
21
Modul Modul
Sichern Löschen Abbrechen
35011070 01 Juli 2006
311
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
Konfiguration von Station R3
Das Modul in Position 0 kann auf die Netze Nr. 13, 12, 1 und 11 zugreifen.
Das Modul in Position 5 kann nur auf Netz Nr. 21 zugreifen.
Die Bridge-Konfiguration der Station ist somit wie folgt:
Brdige konfigurieren
Modul Modul
0 5
FIPWAY
1
11
12
13
FIPWAY
21
Modul Modul
Sichern Löschen Abbrechen
312
35011070 01 Juli 2006
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
Beispiele des partiellen Routing
Auf einen Blick
Abbildung
Bei der Konfiguration eines Moduls als Bridge ist es möglich, dass dem Modul nicht alle aufrufbaren Netze sondern nur ein Teil zugeordnet wird. Mit dieser Auswahl kann ein partielles Routing definiert werden.
Jede Station muss konfiguriert werden, um die Liste der aufrufbaren Netze zu definieren.
Netz #1 ETHERNET
0
1
5 2
2
4 5
UNI-TELWAY
R2 R1
C
FIPWAY
Netz #11
3 4
B
FIPWAY
Netz #12
7
0
5 4
5
FIPWAY
Netz #13
R3
6 bis
FIPWAY
Netz #21
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313
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
Konfiguration von Station R1
Das Modul in Position 2 ist nicht am Routing der Daten beteiligt.
Das Modul in Position 4 kann auf die Netze Nr. 1 und Nr. 11 zugreifen.
Das Modul in Position 5 kann auf Netz Nr. 13 und Nr. 21 zugreifen.
Die Bridge-Konfiguration der Station ist somit wie folgt:
Bridge konfigurieren
Modul Modul
4 5
ETHWAY
1
11
FIPWAY
13
21
Modul Modul
Sichern Löschen Abbrechen
Konfiguration von Station R2
Das Modul in Position 0 kann nur auf Netz Nr. 11 zugreifen.
Das Modul in Position 5 kann auf die Netze Nr. 1, Nr. 13 und Nr. 21 zugreifen. Auf
Netz Nr. 12 kann nicht zugegriffen werden.
Die Bridge-Konfiguration der Station ist somit wie folgt:
Bridge konfigurieren
Modul Modul
0 5
FIPWAY ETHWAY
11 1
13
21
Modul Modul
Sichern Löschen Abbrechen
314
35011070 01 Juli 2006
Konfiguration von Station R3
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
Das Modul in Position 0 kann auf die Netze Nr. 13, Nr. 1 und Nr. 11 zugreifen. Auf
Netz Nr. 12 kann nicht zugegriffen werden.
Das Modul in Position 5 kann nur auf Netz Nr. 21 zugreifen.
Die Bridge-Konfiguration der Station ist somit wie folgt:
Bridge konfigurieren
Modul Modul
0 5
FIPWAY
1
11
13
FIPWAY
21
Modul Modul
Sichern Löschen Abbrechen
35011070 01 Juli 2006
315
Multinetz-Archiekturen : Konfiguration
316
35011070 01 Juli 2006
Index
A
Abbild
Adresse
Adressierung
Mehrfach-Netzarchitekturen, 295
Aktivierung einer Verbindung, 81
Allgemeines
ETHERNET (TSX ETY 410•, TSX ETY
PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY
Austauschverwaltung
B
Betriebsmodus
ETHERNET (TSX ETY 410•, TSX ETY
PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY
35011070 01 Juli 2006
A C
D
Debugfenster
Debugging
ETHERNET (TSX ETY 410•, TSX ETY
PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY
Debuggingfenster
Debugparameter
Diagnose
Dienste
E
Eigenschaften
Einstellung
Einstellungsbildschirm
317
Index
ETHWAY
Expliziter Austausch
ETHERNET (TSX ETY 410•/PORT/510• und TSX WMY 100), 281
F
Funktionsblöcke
G
H
Diagnose des Ethernet-Moduls, 122
I
Identifikation
Impliziter Austausch
ETHERNET (TSX ETY 410•/PORT/510•
318
K
Kenndaten
ETHERNET (TSX ETY 410•, TSX ETY
PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY
Kompatibilitäten
Konfiguration
ETHERNET (TSX ETY 410•, TSX ETY
PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY
Konfigurationsbildschirm
Konfigurationsfenster
Konfigurationsparameter
L
Leistungen
Lesen
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M
Merkmale
Modbus
P
Parameter
IP-Adresse des NTP-Servers einstellen,
Sommerzeit einstellen, 165, 256
Synchronisierungszeitraum einstellen,
Protokoll
R
Requests
S
Schreiben
Sprachobjekte
ETHERNET (TSX ETY 410•, TSX ETY
PORT, TSX ETY 510• und TSX WMY
Sub-Adressierung
35011070 01 Juli 2006
Index
T
Test eines Übertragungskanals
Traps
U
Übersicht
UNI-TE
V
Verbindungen
ETHERNET (TSX ETY 410•/PORT/510• und TSX WMY 100), 224
Verwaltung der Übertragungen
Verwaltung des Austauschs
W
Webseiten
Z
Zugriff auf die Konfiguration
319
Index
320 35011070 01 Juli 2006
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