Schneider Electric Modicon X80 - AS-Interface-Bus-Modul BMXEIA0100 Benutzerhandbuch
Reklāma
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Modicon X80
EIO0000000140 10/2020
Modicon X80
AS-Interface-Bus-Modul BMXEIA0100
Benutzerhandbuch
Übersetzung der Originalbetriebsanleitung
10/2020 www.schneider-electric.com
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Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer oder Integrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige
Risikoanalysen, Bewertungen und Tests der Produkte im Hinblick auf deren jeweils spezifischen
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Verbesserungs- und Änderungsvorschlage sowie Hinweise auf angetroffene Fehler werden jederzeit gern entgegengenommen.
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Bei der Montage und Verwendung dieses Produkts sind alle zutreffenden staatlichen, landesspe zifischen, regionalen und lokalen Sicherheitsbestimmungen zu beachten. Aus Sicherheitsgründen und um die Übereinstimmung mit dokumentierten Systemdaten besser zu gewährleisten, sollten
Reparaturen an Komponenten nur vom Hersteller vorgenommen werden.
Beim Einsatz von Geräten für Anwendungen mit technischen Sicherheitsanforderungen sind die relevanten Anweisungen zu beachten.
Die Verwendung anderer Software als der Schneider Electric-eigenen bzw. einer von Schneider
Electric genehmigten Software in Verbindung mit den Hardwareprodukten von Schneider Electric kann Körperverletzung, Schäden oder einen fehlerhaften Betrieb zur Folge haben.
Die Nichtbeachtung dieser Informationen kann Verletzungen oder Materialschäden zur Folge haben!
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Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teil I AS-Interface-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 1 Kurzer Überblick über den AS-Interface-Bus . . . . . . . . .
Überblick über den AS-Interface-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beispiel für eine AS-Interface-Bustopologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Normen und Zertifizierungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 2 Hauptmerkmale der Slaves auf dem AS-Interface-Bus .
Merkmale der Slaves mit Standard- und erweiterter Adressierung . . .
Combined Transaction-Slaves . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teil II Versorgungsbaugruppen für die AS-Schnittstelle und
Hardwareinstallation des Moduls BMX EIA 0100 . .
Kapitel 3 -Spannungsversorgungen für den AS-Interface-Bus . . .
Phaseo-Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen . . . . . . . . . . .
AS-Interface-spezifische Phaseo-Versorgungsupgrades für die
Spannungsversorgungen TSX SUP A0x. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 4 AS-Interface-Modul: Bus-Master BMX EIA 0100 . . . . . .
4.1 Beschreibung und Installation des Moduls BMX EIA 0100 . . . . . . . . .
Physische Beschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Abmessungen des X80-AS-Interface-Busmoduls BMXEIA0100. . . . .
Modulinstallation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
BMX EIA 0100 - Verbindung mit dem AS-Interface-Bus . . . . . . . . . . .
Diagnose-LEDs der Frontplatte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Kenndaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Erdkriechstrom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2 Diagnose des AS-Interface-Busses. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Einführung in die Diagnose des Moduls BMX EIA 0100 . . . . . . . . . .
Betriebsmodi des Moduls BMX EIA 0100 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Diagnose des Moduls BMX EIA 0100 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mehrfachadressierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Teil III Implementierung der Software des AS-Interface-
Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 5 Implementierung der Software des AS-Interface-Busses.
Beschreibung der Implementierung des AS-Interface-Busses . . . . . .
Architektur des Moduls BMX EIA 0100 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Adressierung der Slave-Geräten zugeordneten Sprachobjekte. . . . . .
Synchronisation der digitalen E/A-Bank. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 6 Konfiguration des AS-Interface-Busses . . . . . . . . . . . . . .
Vorgehensweise zur Vereinbarung eines Moduls BMX EIA 0100 in einem SPS-Rack . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfigurationsfenster des Moduls BMX EIA 0100 . . . . . . . . . . . . . . . .
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Vorgehensweise zur Definition eines Slave-Geräts auf einem AS-
Interface-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige des AS-Interface-Busses im Projekt-Browser . . . . . . . . . . . .
Änderung der Konfiguration des AS-Interface-Busses . . . . . . . . . . . .
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Beschreibung eines Slaves . .
Vorgehensweise zum Hinzufügen eines neuen Slave-Profils im
Katalog . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorgehensweise zur Änderung der allgemeinen Parameter eines
Slaves: Adressierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorgehensweise zur Änderung der Fehlerausweichmodus- und
Watchdog-Parameter eines Slaves . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorgehensweise zur Änderung der Parameter eines analogen Slaves
Vorgehensweise zur Änderung der Parameter eines Slaves mit
Combined-Parametern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
ASI_DIA DFB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Schutzeinrichtungen für AS-Schnittstellen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
E/A-Objekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 7 Debugging des AS-Interface-Busses . . . . . . . . . . . . . . . .
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Beschreibung der Debugging-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung des Debug-Fensters des AS-Interface-Bus-Masters . .
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Vorgehensweise für den Zugriff auf die Modul- und Kanaldiagnose funktionen auf einem AS-Interface-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige des Slave-Status . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorgehensweise zur Anpassung der Parameter eines AS-
Schnittstellenmoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorgehensweise für die Forcierung bzw. Aufhebung der Forcierung eines Digitalkanals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Befehle SET und RESET für Digitalkanäle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Vorgehensweise zur Änderung des Werts eines Analogkanals . . . . .
Automatisches Auswechseln eines nicht betriebsbereiten Slaves . . .
Vorgehensweise zum Einfügen eines Slave-Geräts in eine vorhandene AS-Schnittstellenkonfiguration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorgehensweise zur Änderung der Adresse eines Geräts . . . . . . . . .
Kapitel 8 SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-
Sicherheitsüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Betriebsverfahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 9 Leistung einer AS-Schnittstelle mit dem Bus-Master BMX
EIA 0100. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Leistung des Moduls BMX EIA 0100 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 10 Sprachobjekte des AS-Interface-Busses . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der IODDTs und Sprachobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Details zu den Sprachobjekten des IODDT-Typs T_GEN_MOD. . . . .
Beschreibung der impliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ
T_COM_STS_GEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der expliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ
T_COM_STS_GEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Detaillierte Beschreibung der impliziten Austauschobjekte von
T_COM_ASI_STD IODDT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Detaillierte Beschreibung der expliziten Austauschobjekte von
T_COM_ASI_STD IODDT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Detaillierte Beschreibung der impliziten Austauschobjekte der AS-
Schnittstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Detaillierte Beschreibung der expliziten Austauschobjekte der AS-
Schnittstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Detaillierte Beschreibung der Objekte zur Verwaltung des AS-
Interface-Betriebs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Detaillierte Beschreibung der Konfigurationsobjekte der AS-
Schnittstelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Detaillierte Beschreibung des IODDT T_COM_ASI_DIAG . . . . . . . . .
Geräte-DDT für BMX EIA 0100-Modul . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung des Bytes MOD_FLT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vewrendung und Beschreibung des DDT für den expliziten Austausch
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Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Sicherheitshinweise
Wichtige Informationen
HINWEISE
Lesen Sie sich diese Anweisungen sorgfältig durch und machen Sie sich vor Installation, Betrieb,
Bedienung und Wartung mit dem Gerät vertraut. Die nachstehend aufgeführten Warnhinweise sind in der gesamten Dokumentation sowie auf dem Gerät selbst zu finden und weisen auf potenzielle Risiken und Gefahren oder bestimmte Informationen hin, die eine Vorgehensweise verdeutlichen oder vereinfachen.
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BITTE BEACHTEN
Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die durch die Verwendung dieses Materials entstehen.
Als qualifiziertes Fachpersonal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs elektrischer Geräte und deren Installation verfügen und eine
Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.
BEVOR SIE BEGINNEN
Dieses Produkt nicht mit Maschinen ohne effektive Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwenden. Das Fehlen effektiver Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum einer Maschine kann schwere Verletzungen des Bedienpersonals zur Folge haben.
WARNUNG
UNBEAUFSICHTIGTE GERÄTE
Diese Software und zugehörige Automatisierungsgeräte nicht an Maschinen verwenden, die nicht über Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verfügen.
Greifen Sie bei laufendem Betrieb nicht in das Gerät.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Dieses Automatisierungsgerät und die zugehörige Software dienen zur Steuerung verschiedener industrieller Prozesse. Der Typ bzw. das Modell des für die jeweilige Anwendung geeigneten
Automatisierungsgeräts ist von mehreren Faktoren abhängig, z. B. von der benötigten
Steuerungsfunktion, der erforderlichen Schutzklasse, den Produktionsverfahren, außergewöhn lichen Bedingungen, behördlichen Vorschriften usw. Für einige Anwendungen werden möglicherweise mehrere Prozessoren benötigt, z. B. für ein Backup-/Redundanzsystem.
Nur Sie als Benutzer, Maschinenbauer oder -integrator sind mit allen Bedingungen und Faktoren vertraut, die bei der Installation, der Einrichtung, dem Betrieb und der Wartung der Maschine bzw. des Prozesses zum Tragen kommen. Demzufolge sind allein Sie in der Lage, die Automatisie rungskomponenten und zugehörigen Sicherheitsvorkehrungen und Verriegelungen zu identifizieren, die einen ordnungsgemäßen Betrieb gewährleisten. Bei der Auswahl der Automati sierungs- und Steuerungsgeräte sowie der zugehörigen Software für eine bestimmte Anwendung sind die einschlägigen örtlichen und landesspezifischen Richtlinien und Vorschriften zu beachten.
Das National Safety Council's Accident Prevention Manual (Handbuch zur Unfallverhütung; in den
USA landesweit anerkannt) enthält ebenfalls zahlreiche nützliche Hinweise.
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Für einige Anwendungen, z. B. Verpackungsmaschinen, sind zusätzliche Vorrichtungen zum
Schutz des Bedienpersonals wie beispielsweise Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum erforderlich. Diese Vorrichtungen werden benötigt, wenn das Bedienpersonal mit den Händen oder anderen Körperteilen in den Quetschbereich oder andere Gefahrenbereiche gelangen kann und somit einer potenziellen schweren Verletzungsgefahr ausgesetzt ist. Software-Produkte allein können das Bedienpersonal nicht vor Verletzungen schützen. Die Software kann daher nicht als
Ersatz für Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwendet werden.
Vor Inbetriebnahme der Anlage sicherstellen, dass alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen installiert und funktionsfähig sind. Alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen Sicherheits einrichtungen und Verriegelungen müssen mit dem zugehörigen Automatisierungsgerät und der
Softwareprogrammierung koordiniert werden.
HINWEIS: Die Koordinierung der zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen geht über den
Umfang der Funktionsbaustein-Bibliothek, des System-Benutzerhandbuchs oder andere in dieser
Dokumentation genannten Implementierungen hinaus.
START UND TEST
Vor der Verwendung elektrischer Steuerungs- und Automatisierungsgeräte ist das System zur
Überprüfung der einwandfreien Funktionsbereitschaft einem Anlauftest zu unterziehen. Dieser
Test muss von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Um einen vollständigen und erfolgreichen Test zu gewährleisten, müssen die entsprechenden Vorkehrungen getroffen und genügend Zeit eingeplant werden.
WARNUNG
GEFAHR BEIM GERÄTEBETRIEB
Überprüfen Sie, ob alle Installations- und Einrichtungsverfahren vollständig durchgeführt wurden.
Vor der Durchführung von Funktionstests sämtliche Blöcke oder andere vorübergehende
Transportsicherungen von den Anlagekomponenten entfernen.
Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Führen Sie alle in der Dokumentation des Geräts empfohlenen Anlauftests durch. Die gesamte
Dokumentation zur späteren Verwendung aufbewahren.
Softwaretests müssen sowohl in simulierten als auch in realen Umgebungen stattfinden.
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Sicherstellen, dass in dem komplett installierten System keine Kurzschlüsse anliegen und nur solche Erdungen installiert sind, die den örtlichen Vorschriften entsprechen (z. B. gemäß dem
National Electrical Code in den USA). Wenn Hochspannungsprüfungen erforderlich sind, beachten
Sie die Empfehlungen in der Gerätedokumentation, um eine versehentliche Beschädigung zu verhindern.
Vor dem Einschalten der Anlage:
Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
Schließen Sie die Gehäusetür des Geräts.
Alle temporären Erdungen der eingehenden Stromleitungen entfernen.
Führen Sie alle vom Hersteller empfohlenen Anlauftests durch.
BETRIEB UND EINSTELLUNGEN
Die folgenden Sicherheitshinweise sind der NEMA Standards Publication ICS 7.1-1995 entnommen (die Englische Version ist maßgebend):
Ungeachtet der bei der Entwicklung und Fabrikation von Anlagen oder bei der Auswahl und
Bemessung von Komponenten angewandten Sorgfalt, kann der unsachgemäße Betrieb solcher
Anlagen Gefahren mit sich bringen.
Gelegentlich kann es zu fehlerhaften Einstellungen kommen, die zu einem unbefriedigenden oder unsicheren Betrieb führen. Für Funktionseinstellungen stets die Herstelleranweisungen zu
Rate ziehen. Das Personal, das Zugang zu diesen Einstellungen hat, muss mit den
Anweisungen des Anlagenherstellers und den mit der elektrischen Anlage verwendeten
Maschinen vertraut sein.
Bediener sollten nur über Zugang zu den Einstellungen verfügen, die tatsächlich für ihre Arbeit erforderlich sind. Der Zugriff auf andere Steuerungsfunktionen sollte eingeschränkt sein, um unbefugte Änderungen der Betriebskenngrößen zu vermeiden.
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Über dieses Buch
Auf einen Blick
Ziel dieses Dokuments
In diesem Handbuch wird die Hardware- und Softwareinstallation für das AS-Interface-Bus-Modul
BMXEIA0100 der Baureihe Modicon X80 beschrieben.
Gültigkeitsbereich
Dieses Dokument ist gültig ab EcoStruxure™ Control Expert 15.0.
Die technischen Merkmale der hier beschriebenen Geräte sind auch online abrufbar. So greifen
Sie auf diese Informationen online zu:
Schritt
1
2
3
4
5
6
Aktion
Gehen Sie zur Homepage von Schneider Electric www.schneider-electric.com
.
Geben Sie im Feld Search die Referenz eines Produkts oder den Namen einer Produktreihe ein.
Die Referenz bzw. der Name der Produktreihe darf keine Leerstellen enthalten.
Wenn Sie nach Informationen zu verschiedenen vergleichbaren Modulen suchen, können Sie
Sternchen ( * ) verwenden.
Wenn Sie eine Referenz eingegeben haben, gehen Sie zu den Suchergebnissen für technische
Produktdatenblätter (Product Datasheets) und klicken Sie auf die Referenz, über die Sie mehr erfahren möchten.
Wenn Sie den Namen einer Produktreihe eingegeben haben, gehen Sie zu den
Suchergebnissen Product Ranges und klicken Sie auf die Reihe, über die Sie mehr erfahren möchten.
Wenn mehrere Referenzen in den Suchergebnissen unter Products angezeigt werden, klicken
Sie auf die gewünschte Referenz.
Je nach der Größe der Anzeige müssen Sie ggf. durch die technischen Daten scrollen, um sie vollständig einzusehen.
Um ein Datenblatt als PDF-Datei zu speichern oder zu drucken, klicken Sie auf Download XXX product datasheet.
Die in diesem Dokument vorgestellten Merkmale sollten denen entsprechen, die online angezeigt werden. Im Rahmen unserer Bemühungen um eine ständige Verbesserung werden Inhalte im
Laufe der Zeit möglicherweise überarbeitet, um deren Verständlichkeit und Genauigkeit zu verbessern. Sollten Sie einen Unterschied zwischen den Informationen im Dokument und denen online feststellen, nutzen Sie die Online-Informationen als Referenz.
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Bausteinbibliothek
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Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control
Expert – AS-i-Bus, Benutzerhandbuch
Referenznummer
EIO0000002726 (Englisch),
EIO0000002727 (Französisch),
EIO0000002728 (Deutsch),
EIO0000002730 (Italienisch),
EIO0000002729 (Spanisch),
EIO0000002731 (Chinesisch)
33003101 (Englisch), 33003102 (Französisch),
33003103 (Deutsch), 33003104 (Spanisch),
33003696 (Italienisch), 33003697 (Chinesisch)
33002531 (Englisch), 33002532 (Französisch),
33002533 (Deutsch), 33003684 (Italienisch),
33002534 (Spanisch), 33003685 (Chinesisch)
33002523 (Englisch), 33002524 (Französisch),
33002525 (Deutsch), 33003680 (Italienisch),
33002526 (Spanisch), 33003681 (Chinesisch)
33002527 (Englisch), 33002528 (Französisch),
33002529 (Deutsch), 33003682 (Italienisch),
33002530 (Spanisch), 33003683 (Chinesisch)
31007131 (Englisch), 31007132 (Französisch),
31007133 (Deutsch), 31007494 (Italienisch),
31007134 (Spanisch), 31007493 (Chinesisch)
35006196 (Englisch), 35006197 (Französisch),
35006198 (Deutsch), 35013927 (Italienisch),
35006201 (Spanisch), 35013928 (Chinesisch)
Sie können diese technischen Veröffentlichungen sowie andere technische Informationen von unserer Website herunterladen:
www.schneider-electric.com/en/download
.
Produktbezogene Informationen
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Die Anwendung dieses Produkts erfordert Fachkenntnisse bezüglich der Entwicklung und
Programmierung von Steuerungssystemen. Nur Personen mit solchen Fachkenntnissen sollten dieses Produkt programmieren, installieren, ändern und anwenden.
Befolgen Sie alle landesspezifischen und örtlichen Sicherheitsnormen und -vorschriften.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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Modicon X80
Beschreibung des AS-Interface-Busses
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AS-Interface-Bus
Teil I
AS-Interface-Bus
Ziel dieses Teils
Dieser Teil enthält eine allgemeine Beschreibung der AS-Schnittstelle (AS-Interface / Actuator
Sensor-Interface) mit dem Bus-Master BMX EIA 0100.
Das Modul BMX EIA 0100 ist ein Full Extended Master gemäß der AS-Interface Complete
Specification Version 3.0, Revision 1, und weist ein M4-Profil auf.
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
1
2
Kapitelname
Kurzer Überblick über den AS-Interface-Bus
Hauptmerkmale der Slaves auf dem AS-Interface-Bus
Seite
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Beschreibung des AS-Interface-Busses
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AS-Interface-Überblick
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Kurzer Überblick über den AS-Interface-Bus
Kapitel 1
Kurzer Überblick über den AS-Interface-Bus
Ziel dieses Kapitels
Dieses Kapitel stellt die Grundlagen des AS-Interface-Busses in einem kurzen Überblick vor.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Überblick über den AS-Interface-Bus
Beispiel für eine AS-Interface-Bustopologie
Normen und Zertifizierungen
Thema Seite
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AS-Interface-Überblick
Überblick über den AS-Interface-Bus
Einführung
AS-Interface-Busse sind Feldbusse (Ebene 0), die für die Vernetzung von Gebern/Stellgliedern verwendet werden können. Sie ermöglichen die Übertragung von Informationen des Typs „Digital“ und „Analog“ zwischen einem Bus-Master und Slaves vom Typ Geber/Stellglied.
Ein AS-Interface-Bus umfasst drei Basiskomponenten:
Bus-Master
Dedizierte Spannungsversorgung für die Bereitstellung einer 30-V-
DC
Slaves (Geber, Stellglieder usw.)
-Spannung
Haupttypen von Gebern/Stellgliedern
Geber/Stellglieder lassen sich in 2 grundlegende Kategorien untergliedern:
Kommunizierende Geber/Stellglieder
Mit einer eingebauten AS-Interface-Funktion stellen Sie direkt eine Verbindung zum AS-
Interface-Bus her bzw. über einen Abzweigstecker.
Herkömmliche Geber/Stellglieder der Schutzart IP65
Sie stellen eine Verbindung zum Bus über AS-Interface-E/A-Module her (Advantys-
Schnittstellen IP20 und IP67). Diese Schnittstellen ermöglichen den Anschluss herkömmlicher
Geber und Stellglieder an den AS-Interface-Bus und statten diese mit der Fähigkeit zum Dialog
über den Bus aus.
Slave-Verbindungen
Folgende Elemente können nicht an einen AS-Interface-Bus angeschlossen werden:
Standard-Slaves (Adressen 1 bis 31)
Erweiterte Slaves (Adressen 1A bis 31A und 1B bis 31B)
Slaves mit Unterstützung der Combined Transaction Type-Profile
Die nachstehende Tabelle zeigt die verschiedenen Slave-Typen und die jeweils maximale Anzahl an E/A-Verbindungen für jeden Typ auf einem AS-Interface-Bus:
Slave-Typ
Standardadresse
Erweiterte Adresse
Maximale Anzahl an E/A Maximale Anzahl an
Slaves
248 E/A (124 Eingänge und 124 Ausgänge) 31
Max. 992 E/A (496 Eingänge und 496
Ausgänge) für 62 Slaves
62, verdrahtet mit den
31 Standardadressen in 2 Bänken A und B
HINWEIS: Auf einem AS-Interface-Bus können sowohl Standard- als auch erweiterte Slaves eingesetzt werden. Standard-Slaves können allerdings nur in Bank A konfiguriert werden. Wenn ein Standard-Slave eine Adresse in Bank A belegt, kann an derselben Adresse in Bank B kein erweiterter Slave konfiguriert werden.
16
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AS-Interface-Überblick
AS-Interface-Komponenten
Nachstehend eine Liste mit AS-Interface-Produkten von Schneider-Electric:
Feldgeräte
Advantys-Schnittstellen für digitale E/A (IP20)
Advantys-Schnittstellen für analoge Eingänge (IP20)
Advantys-Schnittstellen für E/A der Schutzart IP67 (4 oder 8 Kanäle)
TeSys U-Motorabgänge
Direktstarter (DOL)
Motoranlasser der Serie LA•
Dedizierte Komponenten
Kontrollstation und Adapter für Steuer-und Signalisierungsgeräte
Leuchtfelder
Sicherheitslösungen
AS-Interface-Monitore „Sicherheit am Arbeitsplatz“
Sicherheitsschnittstellen
Infrastruktur
AS-Interface-Kabel
Abzweigungen (IP67)
Leitungserweiterungen und Repeater
Phaseo-Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
siehe Seite 30
Steuerrelais zum Isolationsschutz für AS-Interface-Leitungen
Ethernet-, CANopen- und Profibus-basierte AS-Interface-Gateways
Tools
Software-Terminals
AS-Interface-Leitungsanalysatoren
Informationen zu diesen Produkten können Sie dem AS-Interface-Katalog auf der Website von
Schneider-Electric entnehmen.
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17
AS-Interface-Überblick
Beispiel für eine AS-Interface-Bustopologie
Beispiel
Die nachstehende Abbildung zeigt ein einfaches Beispiel eines AS-Interface-Busses:
18
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AS-Interface-Überblick
Normen und Zertifizierungen
Download
Klicken Sie auf die Verknüpfung für Ihre bevorzugte Sprache, um die Normen und Zertifizierungen für die Module dieser Produktfamilie (im PDF-Format) herunterzuladen:
Titel
Modicon M580, M340 und X80 I/O-
Plattformen, Normen und Zertifizierungen
Sprachen
Englisch:
Französisch:
Spanisch:
EIO0000002726
Deutsch:
Italienisch:
EIO0000002727
EIO0000002728
EIO0000002730
EIO0000002729
Chinesisch: EIO0000002731
EIO0000000140 10/2020
19
AS-Interface-Überblick
20
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Modicon X80
Slaves auf dem AS-Interface-Bus
EIO0000000140 10/2020
Hauptmerkmale der Slaves auf dem AS-Interface-Bus
Kapitel 2
Hauptmerkmale der Slaves auf dem AS-Interface-Bus
Ziel dieses Kapitels
Dieses Kapitel bietet eine Einführung in die 3 Profiltypen der AS-Interface-Slaves, für die das
Modul BMX EIA 0100 Unterstützung bietet:
Slaves mit Standardadressierung
Slaves mit erweiterter Adressierung
Slaves des Typs Combined Transaction
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Merkmale der Slaves mit Standard- und erweiterter Adressierung
Combined Transaction-Slaves
Seite
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21
Slaves auf dem AS-Interface-Bus
Merkmale der Slaves mit Standard- und erweiterter Adressierung
Einführung
In einem AS-Schnittstellensystem wird die Verwaltung des Datenaustauschs durch einen einzigen
Master anhand der Abfrage aller Slaves auf dem Bus gewährleistet. Der Master ruft nacheinander alle Slaves auf und wartet auf deren Antwort.
Auf Anforderung des AS-Interface-Masters:
Die Ausgänge auf dem Slave werden gesetzt.
Der Status der Eingänge der AS-Schnittstellengeräte wird vom Slave an den Master
übertragen.
Für Slaves mit Standardadressen werden bei der Kommunikation folgende serielle Datenblöcke verwendet:
4 Datenbits (D0 bis D3), die einem Abbild der Eingänge bzw. Ausgänge entsprechen, je nach
Art der Schnittstelle.
4 Parametrierungsbits (P0 bis P3), die die Definition der Betriebsarten der Schnittstelle ermöglichen.
Für Slaves mit erweiterten Adressen werden bei der Kommunikation folgende serielle Datenblöcke verwendet:
3 oder 4 Datenbits, die einem Abbild der Eingänge (4 Bits, D0 bis D3) bzw. Ausgänge (3 Bits,
D0 bis D2) entsprechen, je nach Art der Schnittstelle.
3 Parametrierungsbits (P0 bis P2), die die Definition der Betriebsarten der Schnittstelle ermöglichen.
Die Px-Bits werden für „intelligente“ Geräte eingesetzt, u. a. AS-Interface-ASIC (anwendungsspe zifische integrierte Schaltungen). Vorgänge können während des Slave-Betriebs geändert werden.
Einige Slaves verfügen über einen „ID1-Code“, der die internen Funktionen des Slaves definiert.
HINWEIS: Der Basisdatenblock ist für analoge und digitale Slaves identisch.
Zwischen der Standard- und der erweiterten Adressierung ist zunehmend Kompatibilität gegeben.
Das bedeutet, dass alle mit der marktgängigen AS-Interface-Standard Version 2.0 kompatiblen
Slaves von BMX EIA 0100 unterstützt werden.
Adressierung der Slaves
Jeder an den AS-Interface-Bus angeschlossene Slave mit Standardadressierung muss über eine
Adresse zwischen 1 und 31 in der Bank A verfügen.
Jeder an den AS-Interface-Bus angeschlossene Slave mit erweiterter Adressierung muss eine
Adresse zwischen 1 und 31 in Bank A oder Bank B aufweisen.
Die werkseitig gelieferten Slaves besitzen die Adresse 0 (die Slave-Adresse ist nichtflüchtig gespeichert).
Die Programmierung der Adresse wird mit Hilfe einer spezifischen Adressierungsstation durchgeführt.
22
EIO0000000140 10/2020
Slaves auf dem AS-Interface-Bus
HINWEIS: Beim Austausch eines defekten Slaves mit definierter Adresse kann die Adresse des
siehe Seite 86
entsprechend aktualisiert werden.
Kennzeichnung der Slaves
Alle an den AS-Interface-Bus angeschlossenen Slave-Geräte mit Standardadressierung sind anhand folgender Elemente gekennzeichnet:
Ein IO -Code (Code der Verteilung der Eingänge/Ausgänge).
Identifikationscode ( ID ), der die funktionale Identifikation des Slaves vervollständigt.
Für analoge Slaves verweist ID1 auf die analoge Kanalnummer des Slaves.
Alle an den AS-Interface-Bus angeschlossenen Slave-Geräte mit erweiterter Adressierung sind anhand folgender Elemente gekennzeichnet:
IO -Code (Code der Verteilung der Eingänge/Ausgänge).
ID -Code, der stets „A“ entspricht.
ID1 -Code, der die internen Funktionen des Slaves definiert.
ID2 -Code, der die Kennzeichnung der internen Funktionen des Slaves vervollständigt.
Diese Kennzeichnungen ermöglichen dem AS-Interface-Master die Erkennung der auf dem Bus vorhandenen Konfiguration.
Die verschiedenen Profile wurden von der AS-Interface Association entwickelt. Sie ermöglichen die Unterscheidung zwischen Eingangs-, Ausgangs- und kombinierten E/A-Modulen,
„intelligenten“ Gerätefamilien usw.
HINWEIS: Ein Slave mit Standardadressierung kann nicht an einer Adresse in Bank A installiert werden, wenn an derselben Adresse in Bank B bereits ein Slave mit erweiterter Adressierung vorhanden ist.
Maximale Anzahl der Ein-/Ausgänge
In Bezug auf digitale Slaves auf demselben Bus bietet ein AS-Interface-Bus Unterstützung für maximal:
31 Slaves mit Standardadressierung an den Adressen 1 bis 31, wobei jeder Slave über bis zu
4 Ein- und 4 Ausgänge verfügt.
Die Verwendung von Slaves mit Standardadressen ermöglicht die Verwaltung von maximal 124
Eingängen + 124 Ausgängen bzw. von 248 digitalen Ein-/Ausgängen, wenn alle aktiven Geräte
4 Eingänge und 4 Ausgänge besitzen.
62 Slaves mit erweiterter Adressierung und 4 Ein- und/oder 3 Ausgängen an den Adressen 1A
/ 1B bis 31A / 31B.
Die Verwendung von Slaves mit erweiterten Adressen ermöglicht die Verwaltung von maximal
496 Eingängen +496 Ausgängen (bzw. von 992 Ein-/Ausgängen), wenn alle aktiven Geräte 4
Eingänge und 3 Ausgänge besitzen.
In Bezug auf analoge Slaves auf demselben Bus bietet ein AS-Interface-Bus Unterstützung für maximal 124 Ein- und 124 Ausgangskanäle.
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Slaves auf dem AS-Interface-Bus
AS-Interface-Kabel
Das AS-Interface-Kabel ist eine zweiadrige Verbindung, über die die Kommunikation und die
Stromversorgung der angeschlossenen Geräte erfolgen.
Die Verbindung muss nicht verdrillt sein.
Der Querschnitt der Drähte kann 2 x 0,75 mm 2 (2 x AWG 18), 2 x 1,5 mm 2 (2 x AWG 15) oder 2 x
2,5 mm 2 (2 x AWG 13) betragen, je nach dem von den Geräten aufgenommenen Strom.
Topologie und maximale Länge des AS-Interface-Busses
Die Topologie des AS-Interface-Busses ist flexibel. Sie kann an den benutzerspezifischen
Netzwerktyp angepasst werden (Punkt-zu-Punkt, linear, hierarchische Gliederung usw.).
HINWEIS: Die kumulierte Länge aller Zweige des Busses darf jedoch ohne Verwendung eines
Verstärkers 100 Meter nicht überschreiten. Es können maximal 2 Verstärker herangezogen werden, um die Verwendung eines Kabels von 300 m Länge zu ermöglichen.
Funktionsweise
Das verwendete Übertragungsverfahren (Strommodulation und Manchester-Codierung) bietet die
Gewähr für einen ordnungsgemäßen Betrieb. Der Bus-Master überwacht die Versorgungs spannung der Leitung und die übertragenen Daten. Er erkennt Fehler bei der Übertragung und
Störungen der Slaves. Diese Informationen gibt der Master dann an die Steuerung weiter.
Das Auswechseln oder Anschließen eines neuen Slaves während des Betriebs beeinträchtigt in keiner Weise die Kommunikation des Bus-Masters mit den anderen Slaves.
24
EIO0000000140 10/2020
Slaves auf dem AS-Interface-Bus
Combined Transaction-Slaves
Auf einen Blick
Das AS-Interface-Mastermodul BMX EIA 0100 bietet Unterstützung für folgende Combined
Transactions-Typen und Slave-Profile:
Typ 1: S-7.3
Für analoge Geräte
Typ 3: S-7.A.7 und S-7.A.A
Für 4E/4A- und 8E/8A-Slaves im erweiterten Adressierungsmodus
Typ 4: S-7.A.8 und S-7.A.9
Für die Übertragung von bis zu 16-Bit-Daten ausgehend vom Slave im erweiterten
Adressierungsmodus
Typ 5: S-6.0.X
Für eine Hochgeschwindigkeitsübertragung bidirektionaler, konsistenter 8-, 12- oder 16-Bit-
Daten unter Verwendung von 2, 3 oder 4 aufeinander folgenden Slave-Adressen
Die Unterstützung für folgende Typen und Profile wird für die aktuelle Version des AS-Interface-
Mastermoduls BMX EIA 0100 nicht dokumentiert:
Erweitertes Slave-Profil für den Combined Transactions-Typ 1 (Profil S-7.4)
Combined Transactions-Typ 2
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25
Slaves auf dem AS-Interface-Bus
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Modicon X80
EIO0000000140 10/2020
Versorgungsbaugruppen für die AS-Schnittstelle und Hardwareinstallation des Moduls BMX EIA 0100
Teil II
Versorgungsbaugruppen für die AS-Schnittstelle und
Hardwareinstallation des Moduls BMX EIA 0100
Inhalt dieses Teils
In diesem Teil werden die für die AS-Interface verfügbaren Versorgungsbaugruppen vorgestellt, gleichzeitig wird die hardwareseitige Installation des AS-Interface-Bus-Mastermoduls
BMX EIA 0100 beschrieben.
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
3
4
Kapitelname
-Spannungsversorgungen für den AS-Interface-Bus
AS-Interface-Modul: Bus-Master BMX EIA 0100
Seite
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EIO0000000140 10/2020
Modicon X80
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
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-Spannungsversorgungen für den AS-Interface-Bus
Kapitel 3
-Spannungsversorgungen für den AS-Interface-Bus
Ziel dieses Kapitels
In diesem Kapitel werden die Spannungsversorgungen für den AS-Interface-Bus vorgestellt.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Phaseo-Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
AS-Interface-spezifische Phaseo-Versorgungsupgrades für die Spannungsversorgungen TSX
SUP A0x
Seite
EIO0000000140 10/2020
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Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Phaseo-Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Auf einen Blick
Nachstehend wird die Phaseo-Produktreihe der Spannungsversorgungen ASI ABL vorgestellt.
Diese Versorgungsmodule stellen die für einen AS-Interface-Bus erforderliche Spannung von 30
V
DC
bereit. Die Klemmenleiste für abgehende Leitungen ermöglicht einen separaten Anschluss des Netzwerkkabels an die AS-Interface-Module und den AS-Interface-Master. Zur Verfügung stehen darüber hinaus Eingangs- und Ausgangs-LEDs für eine schnelle und kontinuierliche
Diagnose.
Diese einphasigen, elektronischen Switchmode-Spannungsversorgungen stellen einen
Ausgangsstrom der benötigten Qualität bereit, sodass die Konformität mit dem Standard EN
50295 gewährleistet werden kann.
Die Produktreihe umfasst 3 Versorgungstypen:
Basis: ASI ABL B300•
Erdschlussdetektion: ASI ABL D300•
Mehrfachspannung: ASI ABL M3024
ASI ABL B300x
Folgende Basis-Spannungsversorgungen stehen zur Auswahl:
ASI ABL B3002: Ausgangsspannung 30 V
ASI ABL B3004: Ausgangsspannung 30 V
DC
2,4 A, 72 W
DC
4,8 A, 144 W
ASI ABL B2002 und das Schaltbild der Basisversorgung:
30
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Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
ASI ABL D300x
Diese Versorgungsmodule bietet zusätzlich Erdschlussdiagnose und -verwaltung. Bei Erkennung eines Erdschlusses hält die Phaseo-Spannungsversorgung die Kommunikation über die AS-
Interface-Kabel an und setzt das System in den konfigurierten Fehlerausweichmodus. Ein
Neustart des Moduls ist erst nach Quittierung des identifizierten Fehlers möglich. Zwei Ein-
/Ausgänge ermöglichen die Kommunikation mit einer Verarbeitungseinheit. Die Module verfügen zudem über eine LED zur Erdschlussdiagnose.
Folgende Spannungsversorgungen mit Erdschlussdetektion stehen zur Auswahl:
ASI ABL D3002: Ausgangsspannung 30 V
ASI ABL D3004: Ausgangsspannung 30 V
DC
2,4 A, 72 W
DC
4,8 A, 144 W
ASI ABL D3004 und das Schaltbild der Versorgung mit Erdschlussdetektion:
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31
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
ASI ABL M3034
Das Versorgungsmodul ASI ABL M3024 stellt 2 vollständig unabhängige Spannungsversor gungen bereit:
Spannungsversorgung 30 V
DC
Spannungsversorgung 24 V
DC
2,4 A, 72 W für den AS-Interface-Bus
3 A, 72 W für die Steuereinrichtung
ASI ABL M3024 und das Schaltbild der Mehrfachspannungsversorgung:
32
EIO0000000140 10/2020
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
AS-Interface-spezifische Phaseo-Versorgungsupgrades für die Spannungsversor
-
gungen TSX SUP A0x
Austausch
Die Versorgungsmodule TSX SUP A0• können auf neuere, erweiterte Phaseo-Spannungsversor gungen aufgerüstet werden. Die in der Tabelle angegebenen Stromwerte sind Höchstwerte und gelten für eine Spannung von 30 V
CC
(sofern nicht explizit für 24 V
CC
angegeben):
Versorgungsmodul TSX SUP•
TSX SUP A02 (2,4 A)
TSX SUP A05 (5 A; 7 A für 24 V
CC
)
Phaseo-Module ASI ABL•
ASI ABL B3002 (2,4 A)
ASI ABL D3002 (2,4 A; mit
Erdschlussdetektion)
ASI ABL B3004 (4,8 A)
ASI ABL D3004 (4,8 A; mit
Erdschlussdetektion)
ASI ABL M3024 (2,4 A; 3 A für 24 V
CC
Informationen zu den Spannungsversorgungen TSX SUP A0• erhalten Sie hier (siehe Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert, AS-i-Bus, Benutzerhandbuch) .
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33
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
34
EIO0000000140 10/2020
Modicon X80
BMX EIA 0100
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AS-Interface-Modul: Bus-Master BMX EIA 0100
Kapitel 4
AS-Interface-Modul: Bus-Master BMX EIA 0100
Ziel dieses Kapitels
In diesem Kapitel wird die Hardwareinstallation für das Modul BMX EIA 0100 beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
4.1
4.2
Thema
Beschreibung und Installation des Moduls BMX EIA 0100
Diagnose des AS-Interface-Busses
Seite
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BMX EIA 0100
Beschreibung und Installation des Moduls BMX EIA 0100
Abschnitt 4.1
Beschreibung und Installation des Moduls BMX EIA 0100
Ziel dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die hardwaretechnische Installation und die Kenndaten des Moduls
BMX EIA 0100 beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Physische Beschreibung
Abmessungen des X80-AS-Interface-Busmoduls BMXEIA0100
Modulinstallation
BMX EIA 0100 - Verbindung mit dem AS-Interface-Bus
Diagnose-LEDs der Frontplatte
Technische Kenndaten
Erdkriechstrom
Seite
36
EIO0000000140 10/2020
Physische Beschreibung
Allgemeines
Das Modul BMX EIA 0100 wird im Standardformat geliefert.
Abbildungen:
BMX EIA 0100
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37
BMX EIA 0100
Referenztabelle
Die nachstehende Tabelle enthält eine Beschreibung der oben abgebildeten Frontseite:
Element
1
2
3
4
5
6
7
Beschreibung
Anzeigeblock mit 4 LEDs zur Anzeige der Betriebsarten des Moduls:
LED-Anzeige
Moduls.
LED-Anzeige
LED-Anzeige
RUN
ERR
/B
(grün): Leuchtet während des normalen Betriebs des
(rot): Leuchtet, um auf einen Modulfehler zu verweisen.
(grün): Bei ausgeschalteter LED-Anzeige werden die Slaves der Bank A, bei eingeschalteter LED die Slaves der Bank B angezeigt.
LED-Anzeige I/O (rot): Leuchtet, um auf einen Fehler in der AS-Interface-
Anwendung (Bus oder Slaves) hinzuweisen.
Anzeigeblock mit 32 LED-Anzeigen (0 bis 31), die die Diagnose des AS-
Interface-Busses und die Anzeige der Zustände der an den Bus angeschlossenen Slaves ermöglichen.
LED-Anzeige ASI PWR
Spannungsversorgung.
(grün): Leuchtet bei einer kompatiblen
LED-Anzeige FAULT (rot): Leuchtet, um auf Fehler in Zusammenhang mit dem
AS-Interface-Bus zu verweisen.
Drucktaste A/B : Diese Taste ermöglicht das Umschalten der im Anzeigeblock ausgewiesenen Bank. Dadurch zeigen die 31 LEDs jeweils entweder den Status der Busgeräte in Bank A oder in Bank B an.
Drucktaste MODE : Durch längeres Drücken dieser Taste werden die Slaves zurückgesetzt und das Modul wechselt in den OFFLINE-Modus. Dadurch können die Slaves über eine Infrarot-Schnittstelle programmiert werden. Auch das neue Diagnose-Handgerät kann an den Bus angeschlossen werden. Zur
Rückkehr in den normalen Betriebsmodus wird die Taste erneut längere Zeit gedrückt gehalten.
Steckverbinder des Typs CANNON SUB D für den Anschluss an den AS-
Interface-Bus.
HINWEIS: Weitere Informationen zu den Elementen 1 bis 4 finden Sie unter Diagnose-LEDs an der Frontseite
siehe Seite 45
.
38
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Abmessungen des X80-AS-Interface-Busmoduls BMXEIA0100
Allgemeine Beschreibung des X80-AS-Interface-Busmoduls BMXEIA0100
BMX EIA 0100 a Tiefe der DIN-Schiene: Der Wert ist von dem in Ihrer Plattform verwendeten DIN-Schienentyp abhängig.
b Verdrahtungstiefe: Der Wert ist vom Steckanschluss und den in Ihrer Plattform verwendeten Drähten abhängig.
Abmessungen des X80-AS-Interface-Busmoduls BMXEIA0100
Modulreferenz
BMXEIA0100
Modulabmessungen
Breite Höhe
32 mm (1.26 in.) 103,7 mm (4.08 in.)
(1) DIN-Schienentiefe (a) und Verdrahtungstiefe (b) nicht inbegriffen.
Tiefe
86 mm (3.39 in.)
Installationstiefe (1)
105 mm (4.13 in.) (1)
HINWEIS: Beachten Sie die Abmessungen der Anschlüsse und sehen Sie ausreichende Abstände für die Kabelinstallation und rund um die Racks vor.
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39
BMX EIA 0100
Modulinstallation
Einführung
Das Modul BMX EIA 0100 kann in jeder beliebigen Position im Rack installiert werden außer:
die Positionen, die für die Spannungsversorgungsmodule des Racks reserviert sind (mit „PS“,
„PS1“ und „PS2“ gekennzeichnet) die Positionen, die für erweiterte Module (mit XBE gekennzeichnet) reserviert sind die Positionen, die für die CPU im lokalen Hauptrack (gekennzeichnet mit 00 oder 00 und 01, abhängig von der CPU) reserviert sind die Positionen, die für das (e)X80-Adaptermodul in der dezentralen Hauptstation
(gekennzeichnet mit 00) reserviert sind
HINWEIS: Ein- und Ausbau des Moduls können unabhängig vom jeweiligen Betriebsstatus der
SPS- und der AS-Interface-Spannungsversorgung (Ein / Aus) erfolgen, ohne jede Beeinträch tigung des Moduls oder des betreffenden Racks.
Installation des Moduls im Rack
Gehen Sie vor wie folgt, um das Modul in einem Rack zu installieren:
Schritt
1
2
3
Aktion
Stellen Sie sicher, dass die Abdeckung von dem Rack-Steckplatz entfernt wurde, den Sie verwenden möchten.
Setzen Sie die Positionierstifte an der
Rückseite des Moduls (unten) in die entsprechenden Vorrichtungen am
Rack ein.
Schieben Sie das Modul gegen die obere Seite des Racks, sodass das
Modul mit der Rückseite des Racks bündig ist. Es befindet sich jetzt an der richtigen Position.
Beschreibung
Schritte 2 und 3:
40
EIO0000000140 10/2020
Schritt
4
Aktion
Ziehen Sie die Sicherungsschraube fest, um sicherzustellen, dass das
Modul fest im Rack sitzt.
Anzugsmoment: 0,4 bis 1,5 N•m (0.30 bis 1.10 lbf-ft).
Beschreibung
BMX EIA 0100
Maximale Anzahl an Sensormodulen pro M340-Station
Maximale Anzahl pro Prozessor unterstützter Module des Typs BMX EIA 0100:
BMX P34 1000: 2
BMX P34 20•0: 4
Maximale Anzahl an Sensormodulen pro M580-Station
Pro Prozessor BMX P58 •••• werden maximal 4 Module des Typs BMX EIA 0100 unterstützt.
Pro (e)X80-Adaptermodul BM• CRA 31210 werden maximale 2 Module des Typs BMX EIA 0100 unterstützt.
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41
BMX EIA 0100
BMX EIA 0100 - Verbindung mit dem AS-Interface-Bus
Kabel des AS-Interface-Busses
Die Kabel des AS-Interface-Busses transportieren die Signale und versorgen die an den Bus angeschlossenen Geber und Stellglieder mit einer Spannung von 30 V
DC
.
Typen von AS-Interface-Kabeln:
Kabeltyp
Polarisiertes AS-
Interface-Flachkabel
Kenndaten
Farbe: Gelb. Drahtquerschnitt: 1,5 mm 2 (AWG 15)
Illustration
Standard-Rundkabel Drahtquerschnitt: 1,5 mm 2 (AWG 15) oder 2,5 mm 2 (AWG 13)
Drahtfarben:
AS-i - : Blau
AS-i + : Braun
Empfohlenes Kabel: Bestellreferenz H05VV-F2x1.5 (Flachkabel) gemäß der Norm DIN VDE 0281.
Drahtquerschnitt: 1,5 mm 2 (AWG 15).
Verlegung der Kabel
Das AS-Interface-Kabel und die Stromversorgungskabel, die hohe Spannungen übertragen, müssen in getrennten, durch metallische Abschirmungen geschützten Kabelrinnen verlegt werden.
Bei einer Verlegung in einer gemeinsamen Kabelrinne mit den Steuerkabeln müssen die
Anschlüsse an diesen Steuerverbindungen auf jeden Fall fachmännisch ausgeführt werden
(Entladungsdiode oder Abkapper an den Klemmen der induktiven Elemente usw.).
42
EIO0000000140 10/2020
BMX EIA 0100
Anschluss-Steckverbinder
Für den Anschluss des Moduls an den AS-Interface-Bus wird eine Baugruppe Steckverbinder +
Kappe verwendet. Der Steckverbinder muss an das Kabel des AS-Interface-Busses angeschlossen und vom Benutzer entsprechend der hier
Vorgehensweise montiert werden.
siehe Seite 43
Darstellung:
Steckverbinder Anschlussabdeckung
Anschluss des Moduls an den Bus
Nachstehend wird die Verdrahtung des Steckverbinders beschrieben:
Schritt
1
Aktion
Schließen Sie die 2 Adern des AS-Interface-Kabels unter Beachtung der
Polarität an den Steckverbinder an:
EIO0000000140 10/2020
Polarität:
Der braune Draht ist positiv.
Der blaue Draht ist negativ.
Der mittlere Anschluss bleibt unbelegt.
43
BMX EIA 0100
Schritt
2
Aktion
Bauen Sie den Steckverbinder in seine Kappe ein und verbinden Sie das Kabel fest mit dieser Einheit:
3 Schließen Sie die Kappe durch Einrasten:
4 Bringen Sie die so gebildete Baugruppe am Modul an:
44
EIO0000000140 10/2020
BMX EIA 0100
Diagnose-LEDs der Frontplatte
Einführung
Der Status des Moduls wird von 4 LED-Anzeigen im oberen Anzeigeblock ausgewiesen: RUN,
ERR, A/B und I/O. Der Zustand der LEDs - Aus, Ein oder Blinkend - vermittelt Informationen zum jeweiligen Betriebsmodus des Moduls.
Die LED-Anzeige /B identifiziert die angezeigte Bank.
Die LED-Anzeigen 0 bis 31 bieten Informationen zu den an den Bus angeschlossenen Slaves an der jeweiligen Adresse.
Die zwei zusätzlichen LED-Anzeigen mit der Bezeichnung ASI PWR und FAULT geben Auskunft
über die Spannungsversorgung der AS-Schnittstelle sowie über identifizierte Fehler in Bezug auf den Bus oder einen Slave.
LED-Anzeigen RUN, ERR und I/O
Die Kombination der drei LED-Anzeigen RUN (grün), ERR (rot) und I/O (grün) kennzeichnet den jeweiligen Status des Moduls:
RUN
Aus
Blinkt
Blinkt
Aus
Ein
Aus
Ein
Ein
ERR
Aus
Aus
Blinkt
Blinkt
Aus
Ein
Aus
Blinkt
I/O
Aus
Aus
Blinkt
Aus
Aus
Aus
Ein
Aus
Status des Moduls
Unterspannung oder LED-Anzeigen außer Betrieb
Warten auf das Laden der Modulkonfiguration
Selbsttests
Modul nicht ordnungsgemäß konfiguriert
Normaler Betrieb (geschützter Modus mit Datenaustausch
über den Bus)
Interner Modulfehler identifiziert
Fehler in der AS-Interface-Anwendung (Bus oder Slave) identifiziert
Kommunikationsfehler mit der SPS identifiziert
LED-Anzeige /B
Diese grüne LED verweist auf die Bank, in der sich die durch die LEDs 0 bis 31 ausgewiesenen
Slaves befinden:
A/B
Aus
Ein
Angezeigte Slaves
Bank A (Slaves mit Standard- und erweiterter Adressierung)
Bank B (nur Slaves mit erweiterter Adressierung)
EIO0000000140 10/2020
45
BMX EIA 0100
LED-Anzeigen 0 bis 31
Dieses grünen LEDs geben Auskunft über die Slaves an den Adressen 0 bis 31 auf dem AS-
Interface-Bus:
Status des Slaves LED einer Slave-
Adresse
Aus
Ein
Langsames Blinken
Schnelles Blinken
Slave nicht konfiguriert oder nicht erkannt
Slave aktiv (konfiguriert, erkannt und aktiviert)
Peripheriefehler auf dem Slave identifiziert
Konfigurationsfehler auf dem Slave identifiziert:
Slave konfiguriert, aber nicht erkannt
Slave erkannt, aber nicht konfiguriert
Slave erkannt und konfiguriert, aber nicht aktiv
Profil stimmt nicht mit vereinbartem Profil überein
HINWEIS: Um auf detaillierte Informationen zu einem Slave im Fehlerzustand zuzugreifen, schließen Sie ein Programmiertool an den Slave an. Die Modul-LEDs verweisen lediglich auf die
Präsenz einer Funktionsstörung in Bezug auf den Slave.
LED-Anzeige ASI PWR
Diese grüne LED gibt Auskunft über die am AS-Interface-Bus anliegende Spannung:
ASI PWR Status der Spannungsversorgung der AS-Schnittstelle
Aus Spannung nicht geeignet
Ein Spannung ordnungsgemäß
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BMX EIA 0100
LED-Anzeige FAULT
Diese grüne LED vermittelt Informationen zum AS-Interface-Bus:
FAULT
Aus
Ein
Blinkt
Status des AS-Interface-Busses
OK
Fehler in Bezug auf den AS-Interface-Bus identifiziert:
Kein Datenaustausch mit einem oder mehreren Slaves
OFFLINE-Modus aktiv
Modul nicht bereit für den normalen AS-Interface-Busbetrieb
Peripheriefehler auf einem oder mehreren Slaves identifiziert
HINWEIS: Bei gleichzeitigem Auftreten des Fehlers „Kein Datenaustausch“ und eines „Peripherie fehlers“ blinkt die LED-Anzeige FAULT, d. h. der Peripheriefehler erhält Vorrang vor dem fehlerhaften Datenaustausch.
HINWEIS: Ein „Peripheriefehler“ wird ebenfalls auf der Registerkarte Modulfehler im Diagnose fenster des Moduls angezeigt.
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47
BMX EIA 0100
Technische Kenndaten
AS-Interface-Bus
Die nachstehende Tabelle enthält die technischen Daten des AS-Interface-Busses:
Merkmal
Maximale Zykluszeit des Busses: (2+n)*156μs
Hierbei gilt: n = Anzahl der aktiven Slaves
Maximale Anzahl an Slaves auf dem Bus
Wert
5 ms für 31 Slaves mit Standardadressierung oder erweiterter Adressierung
10 ms für 62 Slaves mit erweiterter Adressierung
31 Slaves mit Standardadressierung oder
62 Slaves mit erweiterter Adressierung
Maximale Länge der AS-Interface-Buskabel:
Alle Abzweigleitungen ohne Verstärker
Mit zwei Verstärkern an den Längenpunkten
100 m und 200 m
Maximal vom Bus verwaltete Anzahl an E/A
100 Meter
300 Meter
Nennspannung des Busses
Slaves mit Standardadressierung: 124 Eingänge + 124
Ausgänge
Slaves mit erweiterter Adressierung: 496 Eingänge + 496
Ausgänge
30 V
DC
Betriebsbedingungen: Höhenlage
Die Kenndaten in der nachstehenden Tabelle gelten für das Modul BMX EIA 0100 bei einem
Einsatz in einer Höhe bis 2000 m (6560 ft). Wenn das Modul in einer Höhe über 2000 m (6560 ft) zum Einsatz kommt, muss die Temperatur herabgesetzt werden.
Detaillierte Informationen finden Sie im Kapitel Betriebs- und Lagerbedingungen (siehe Modicon
M580-, M340- und X80 I/O-Plattformen, Normen und Zertifizierungen) .
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BMX EIA 0100
Modul BMX EIA 0100
Die nachstehende Tabelle enthält die technischen Daten des Moduls BMX EIA 0100:
Merkmal
Programmierung des Moduls
Unterstützter CPU-Typ
Wert
Unity Pro V4.1 oder höher.
HINWEIS: Unity Pro ist die vorherige Bezeichnung von
Control Expert bis Version 13.1.
M340:
BMX P34 1000 (mind. CPU OS 2.1 erforderlich)
BMX P34 2000 (mind. CPU OS 2.1 erforderlich)
BMX P34 20102
BMX P34 2020 (mind. CPU OS 2.1 erforderlich)
BMX P34 20302
M580:
BMX P58 ••••
HINWEIS: Wenn sich das Modul BMX EIA 0100 in einer
X80-Station befindet, ist (e)X80-Performance-
Adaptermodul BM• CRA 31210 eforderlich.
Antwortzeit mit 31 Slaves (1) der Steuerung von 10 ms
für eine Zykluszeit
Leistungsaufnahme 3,3 V
DC
- SPS
Stromaufnahme bei 30 V
DC
- AS-
Schnittstelle/AS-Schnittstelle
Verlustleistung (typisch)
Verpolungsschutz an den Eingängen des
Busses
Schutzart
Isolationsspannung
40 ms typisch, 65 ms maximal
160 mA (typisch)
27 mA (typisch)
2,5 W
Ja
Betriebstemperatur
Lagertemperatur
AS-Interface-Masterprofil
IP20
500 V
DC
0 °C bis 60 °C (32 °F bis 140 °F)
-40 °C bis 85 °C (-40 °F bis 185 °F)
M4
Normen und Betriebsbedingungen Siehe Modicon M580, M340 und X80 I/O-Plattformen,
Normen und Zertifizierungen .
(1) Logische Antwortzeit = Zeit zwischen der Aktivierung eines AS-Interface-Eingangs am Bus, der
Verarbeitung in der Anwendung der Steuerung und dem Anlegen an einen AS-Interface-Ausgang
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BMX EIA 0100
Erdkriechstrom
Installation des Moduls BMX EIA 0100
Beachten Sie bei der Installation des Moduls folgende Sicherheitsvorkehrungen:
Sorgen Sie für eine ordnungsgemäße Erdung der Erdungsklemme der Steuerung.
Ziehen Sie die Befestigungsschraube fest, um sicherzustellen, dass das Modul fest im Rack sitzt.
Verwenden Sie eine AS-Interface-Spannungsversorgung mit Schutzkleinspannung (SELV),
Nennspannung 30 V
DC
.
Statten Sie die mit den Steuerungen verbundene AC-Spannungsversorgung mit einer vorgeschalteten Fehlerstromerfassungseinrichtung aus, wenn ein Erdschluss festgestellt wird.
Vergewissern Sie sich bei an eine Gleichstromquelle angeschlossenen Steuerungen, dass es sich bei der der Steuerung vorgeschalteten Spannungsversorgung um eine SELV-Spannungs versorgung handelt.
Verwenden Sie am Bus nur für AS-Schnittstellen zertifizierte Produkte.
GEFAHR
GEFAHR EINES ELEKTRISCHEN SCHLAGS, EINER EXPLOSION UND EINES
LICHTBOGENS
Befolgen Sie die Erdungsanweisungen für das Modul.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
50
EIO0000000140 10/2020
Diagnose des AS-Interface-Busses
Abschnitt 4.2
Diagnose des AS-Interface-Busses
Auf einen Blick
In diesem Abschnitt wird die Diagnose des Moduls BMX EIA 0100 beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Einführung in die Diagnose des Moduls BMX EIA 0100
Betriebsmodi des Moduls BMX EIA 0100
Diagnose des Moduls BMX EIA 0100
Mehrfachadressierung
BMX EIA 0100
Seite
EIO0000000140 10/2020
51
BMX EIA 0100
Einführung in die Diagnose des Moduls BMX EIA 0100
Überblick
Der Anzeigeblock des Moduls verweist auf das Vorhandensein und den Betriebszustand jedes
Slaves auf dem AS-Interface-Bus.
Abbildung:
Auswahl von Bank A oder B
Über die Drucktaste A/B und die LED-Anzeige/B an der Frontplatte wird der Status der Slaves in
Bank A oder in Bank B angezeigt:
LED /B leuchtet nicht: Bank A wird angezeigt.
LED /B leuchtet: Bank B wird angezeigt.
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EIO0000000140 10/2020
BMX EIA 0100
Diagnose anhand der Slave-LEDs
LED-Status:
LED-Anzeige Ein: Slave vorhanden und aktiv
LED-Anzeige Aus: Slave nicht vorgesehen oder nicht erkannt
LED-Anzeige schnell blinkend: Konfigurationsfehler auf dem Slave identifiziert
LED-Anzeige langsam blinkend: Peripheriefehler auf dem Slave identifiziert
Diagnosebeispiel anhand von 5 Slaves mit folgender Adressierung: 1, 4, 10, 11, 20:
Erklärung des Beispiels:
Die LED-Anzeigen der Slaves 1, 4, 10, 20 leuchten, demnach sind diese Slaves aktiv.
Die LED-Anzeige des Slaves 11 blinkt, d. h. es wurde ein Fehler auf dem Slave identifiziert.
Die anderen LED-Anzeigen sind aus, da an diesen Adressen kein Slave erkannt wurde oder vorgesehen ist.
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BMX EIA 0100
Betriebsmodi des Moduls BMX EIA 0100
Auf einen Blick
Das AS-Interface-Modul BMX EIA 0100 stellt 3 Betriebs- und 3 Datenaustauschmodi zur Auswahl.
Folgende Betriebsmodi sind verfügbar:
Konfiguration - Aktiver Modus im Anschluss an den Modulstart
Geschützt - Normaler Betrieb mit aktiver CPU
Offline - Kommunikation über das Netzwerk gestoppt
Die verfügbaren Datenaustauschmodi:
Null - Normaler Betrieb, es werden jedoch keine Daten über das Netzwerk ausgetauscht, da die
CPU nicht aktiv ist.
Aktiv - Normaler Betrieb mit Datenaustausch über das Netzwerk, da die CPU aktiv ist.
Aus - Debug- oder Wartungsmodus.
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BMX EIA 0100
Normaler Betrieb
Die nachstehende Abbildung zeigt die verschiedenen Betriebsmodi des Moduls BMX EIA 0100:
Definition der verschiedenen Modi
Konfiguration / DATA EXCHANGE ZERO (Datenaustausch Null):
Dieser Modus wird beim Einschalten des Moduls aktiviert.
Der Datenaustausch über den AS-Interface-Bus ist aktiv, allerdings werden alle Ausgänge auf
Null gesetzt.
Das Modul verbleibt in diesem Modus, bis eine Benutzerkonfiguration aus der CPU geladen wird.
Alle auf dem AS-Interface-Bus erkannten Slaves werden aktiviert.
Die automatische Zuweisungsfunktion ist nicht verfügbar.
Solange ein Slave mit Adresse 0 vorhanden ist, kann dieser Modus nicht beendet werden.
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BMX EIA 0100
Geschützter Modus:
Nach dem Laden einer Konfiguration werden nur die erfassten und in der Benutzerkonfiguration vorhandenen Slaves aktiviert.
Die Liste der erkannten Slaves (LDS = List of Detected Slaves) wird mit der Liste der vorgesehenen Slaves (LPS = List of Provided Slaves, aus der geladenen Control Expert-
Konfiguration) verglichen)
Das Ergebnis entspricht den Einträgen in der Liste der aktiven Slaves (LAS = List of Active
Slaves).
(LDS + LPS => LAS)
Die automatische Zuweisungsfunktion steht jetzt zur Verfügung.
Geschützt / DATA EXCHANGE ZERO (Datenaustausch Null):
Hierbei handelt es sich um den normalen Betriebsmodus, wenn eine Benutzerkonfiguration im
Modul vorhanden, die CPU jedoch nicht aktiv ist.
Der Datenaustausch über den AS-Interface-Bus ist aktiv, allerdings werden alle Ausgänge auf
Null gesetzt.
Geschützt / DATA EXCHANGE ACTIVE (Datenaustausch Aktiv):
Hierbei handelt es sich um den normalen Betriebsmodus, wenn eine Benutzerkonfiguration im
Modul vorhanden und die CPU aktiv ist.
Über den AS-Interface-Bus werden E/A-Daten zwischen den Slaves und dem Modul ausgetauscht.
Das Modul führt kontinuierlich folgende Aufgaben aus:
Aktualisierung der LAS durch den Vergleich von LPS und LDS (d. h. nur die Slaves in der
LAS sind in diesem Modus aktiv)
Überwachung der Spannungsversorgung des AS-Interface-Busses
HINWEIS: Zwischen den Datenaustauschmodi ACTIVE/OFF (Aktiv/Aus) kann mit Hilfe von Host-
Schnittstellenkennungen über WRITE_CMD oder %MWr.m.0.74 umgeschaltet werden (sofern sich der Master nicht im OFFLINE-Modus befindet): Bit 2 (OFF) oder Bit 3 (ACTIVE).
Geschützt / DATA EXCHANGE OFF (Datenaustausch Aus):
Es handelt sich hierbei um einen erweiterten Betriebsmodus, der zu Debug- und Wartungs zwecken herangezogen werden kann.
Die E/A-Daten werden nicht über den AS-Interface-Bus aktualisiert, die Kommunikation über den Bus ist jedoch aktiv und die LED-Anzeigen 1 bis 31 verweisen auf den Status der Slaves.
HINWEIS: Um diesen Modus verwenden zu können, muss der Benutzer über fundierte
Kenntnisse in Bezug auf die AS-Interface-Kommunikation verfügen.
OFFLINE -Modus:
Bei Aktivierung dieses Modus werden alle Ausgänge auf Null gesetzt. Anschließend wird die
Kommunikation über den AS-Interface-Bus gestoppt. Die LED-Anzeigen 1 bis 31 sind aus.
Bei diesem Modus handelt es sich um einen erweiterten Betriebsmodus, der zu Debug- oder
Wartungszwecken eingesetzt werden kann (für eine Programmierung der Slaves per Slave-
Adressierung, über das Einstellgerät oder per Infrarot, sofern die Slaves diese Funktion unterstützen).
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BMX EIA 0100
Dieser Modus kann ein- und ausgeschaltet werden:
Über die Drucktaste MODE
Über eine Host-Schnittstellenkennung mit Hilfe von WRITE_CMD und %MWr.m.0.74:
Setzen des Bits 0 (Aktivierung des OFFLINE-Modus) oder des Bits 1 (Beenden des
OFFLINE-Modus).
HINWEIS: Um festzustellen, ob sich der AS-Interface-Bus im OFFLINE-Betrieb befindet, ziehen
Sie READ_STS und die Host-Schnittstellenkennung %MWr.m.0.03 heran: Bit 7 (wenn gesetzt, befindet sich das Modul im OFFLINE-Modus).
HINWEIS: Um diesen Modus verwenden zu können, muss der Benutzer über fundierte Kenntnisse in Bezug auf die AS-Interface-Kommunikation verfügen.
Fehlerausweichsequenzen des Bus-Masters
Wenn die CPU in den STOP-Modus gesetzt wird, wechselt das Modul BMX EIA 0100 in den
Modus DATA EXCHANGE ZERO.
Bei einer Störung der Kommunikation zwischen Bus-Master und CPU wechselt das Modul
BMX EIA 0100 in den OFFLINE-Modus, sofern genügend Zeit für den Moduswechsel bleibt.
Bei einer Störung der Kommunikation zwischen Bus-Master und AS-Interface-Bus wechselt das
Modul BMX EIA 0100 in den Modus DATA EXCHANGE OFF. Die CPU stoppt die Kommunikation mit dem Modul BMX EIA 0100.
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BMX EIA 0100
Diagnose des Moduls BMX EIA 0100
Unterbrechung der Kommunikation
Eine Unterbrechung der Kommunikation zwischen der CPU und dem Modul BMX EIA 0100 kann auf folgende Ursachen zurückzuführen sein:
Auslösung des Prozessor-Watchdogs, wenn sich das Modul BMX EIA 0100 in dem für den
Prozessor bestimmten Rack befindet.
Trennung des X-Bus-Kabels, wenn sich das Modul BMX EIA 0100 in einem Erweiterungsrack befindet.
Entfernung der Spannungsversorgung des Moduls BMX EIA 0100
CPU nicht betriebsbereit
Bei dieser Art der Unterbrechung wechselt das Modul BMX EIA 0100 in den OFFLINE-Modus und die CPU stoppt die Kommunikation mit BMX EIA 0100.
HINWEIS: Wenn der Fehler am X-Bus vorliegt, signalisiert die CPU darüber hinaus einen X-Bus-
Fehler.
Bei einer Unterbrechung der Kommunikation zwischen dem Modul BMX EIA 0100 und dem AS-
Interface-Bus stoppt BMX EIA 0100 vor dem Abschalten die Kommunikation mit der CPU und versucht, in den OFFLINE-Modus zu wechseln (sofern ausreichend Zeit für diesen Vorgang
gegeben ist). Siehe Unterbrechung der AS-Interface-Spannungsversorgung
Unterbrechung des AS-Interface-Mediums (
siehe Seite 59
.
siehe Seite 58
und
Unterbrechung der AS-Interface-Spannungsversorgung
Bei einer Unterbrechung der Spannungsversorgung des AS-Interface-Busses tritt Folgendes ein:
Das Modul BMX EIA 0100 wechselt in den OFFLINE-Modus.
Die Kommunikation mit allen Slaves wird unterbrochen.
Das Modul BMX EIA 0100 signalisiert den Fehler durch das Ausschalten der grünen LED-Anzeige
ASI PWR und das Einschalten der roten LED-Anzeige FAULT an der Frontplatte.
Die CPU gibt an, dass alle Slave-Werte ungültig sind.
Im CPU-Speicherabbild wird Folgendes durchgeführt:
Die Digitaleingänge werden auf 0 gesetzt.
Analoge Slaves, die dem AS-Interface Complete Specification-Standard entsprechen, erhalten den Hexadezimalwert 7FFF.
58
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BMX EIA 0100
Unterbrechung des AS-Interface-Mediums
Eine Unterbrechung des Mediums kann an verschiedenen Stellen auftreten:
Nach dem Modul BMX EIA 0100, jedoch vor der AS-Interface-Spannungsversorgung. Das
Verhalten entspricht demjenigen bei einer Unterbrechung der AS-Interface-Spannungsver -
siehe Seite 58
. Das Modul BMX EIA 0100 „erkennt“ die Spannungsversorgung nicht.
Die Unterbrechung erfolgt nach dem Modul BMX EIA 0100 und der AS-Interface-Spannungs -
versorgung. Alle Slaves werden an der Frontplatte als nicht vorhanden (
siehe Seite 59
ausgewiesen, das Modul BMX EIA 0100 signalisiert jedoch keinen Versorgungsfehler, da es die Spannungsversorgung nach wie vor „erkennt“.
Die Unterbrechung erfolgt nach dem Modul und nach einem oder mehreren Slaves. Die nach der Unterbrechung befindlichen Slaves werden an der Frontplatte als nicht vorhanden
siehe Seite 59
ausgewiesen. Es wird kein Versorgungsfehler signalisiert.
Abwesenheit von Slaves
Wenn ein Slave vom aktiven AS-Interface-Bus entfernt wird (bzw. wenn er ausfällt), ohne dass die
LPS (Liste der konfigurierten Slaves) entsprechend aktualisiert wird, dann ist der betroffene Slave für den Bus-Master BMX EIA 0100 nicht länger vorhanden, da das Modul keine Daten mit dem
Slave mehr austauschen kann. Das Modul BMX EIA 0100 führt dann Folgendes durch:
Löschen des Slaves (der Slave-Adresse) aus der LDS (Liste der erkannten Slaves) und der LAS
(Liste der aktiven Slaves)
Hinzufügen des Slaves in der LFS (Liste der Slaves im Fehlerzustand) und der CDI (Abbild der
Konfigurationsdaten)
Der identifizierte Konfigurationsfehler wird über die Kennung Config_OK an die CPU übermittelt.
Bei Abwesenheit eines Slaves signalisiert die CPU Folgendes:
Der gelesene Slave-Wert ist ungültig.
Ein identifizierter Konfigurationsfehler wurde über die Kennung Config_OK an die CPU
übermittelt:
Digitaler E-Slave: Der Wert wird auf 0 gesetzt.
Analoger E-Slave, konform mit dem AS-Interface Complete Specification-Standard: Der
Slave erhält den Hexadezimalwert 7FFF.
Ungültige Konfiguration
Das Modul BMX EIA 0100 kann 3 Slave-Konfigurationsfehler identifizieren:
Ein Slave wurde erkannt, jedoch nicht in das Projekt aufgenommen, d. h. er ist nicht in der vom
Prozessor geladenen Konfiguration vorhanden.
Ein Slave wurde in das Projekt aufgenommen, jedoch nicht erkannt, d. h. ein erwarteter Slave ist nicht vorhanden.
Ein Slave wurde in das Projekt aufgenommen und erkannt, das konfigurierte Profil stimmt jedoch nicht mit dem identifizierten Profil überein.
Ein identifizierter Konfigurationsfehler wird über die Kennung Config_OK an die CPU übermittelt und auf der Registerkarte Modulfehler im Kanal-Diagnosefenster ausgewiesen.
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BMX EIA 0100
Mehrfachadressierung
Slaves mit identischen Adressen
Der Status von Slaves mit identischen Adressen ist vom Zeitpunkt des Verbindungsaufbaus abhängig:
Wenn ein neuer Slave an den Bus angeschlossen wird, während sich bereits ein anderer Slave mit derselben Adresse auf dem Bus befindet, wird der neue Slave vom Modul BMX EIA 0100
nicht erkannt. Dessen Verhalten ist damit unbekannt und mögliche Fehler werden nicht identifiziert.
Werden zwei Slaves gleichzeitig an den Bus angeschlossen, bleibt der Status der Slaves für das Modul BMX EIA 0100 unbekannt. Die Bestimmung des Ursprungs eines ggf. identifizierten
Fehlers kann damit fehlerhaft ausfallen.
WARNUNG
UNERWARTETER BETRIEB VON GERÄTEN
An einen AS-Interface-Bus sollten keinesfalls zwei Slaves mit identischer Adresse angeschlossen werden. Das kann eine mangelhafte Fehleridentifizierung zur Folge haben.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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Modicon X80
Software des AS-Interface-Busses
EIO0000000140 10/2020
Implementierung der Software des AS-Interface-Busses
Teil III
Implementierung der Software des AS-Interface-Busses
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird die Implementierung des AS-Interface-Busses beschrieben. Der BMX
EIA 0100 Bus-Master erfordert die Control Expert-Software.
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
8
9
10
Kapitel
5
6
7
Kapitelname
Implementierung der Software des AS-Interface-Busses
Konfiguration des AS-Interface-Busses
Debugging des AS-Interface-Busses
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
Leistung einer AS-Schnittstelle mit dem Bus-Master BMX EIA 0100
Sprachobjekte des AS-Interface-Busses
Seite
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61
Software des AS-Interface-Busses
62
EIO0000000140 10/2020
Modicon X80
Implementierung der Software des AS-Interface-Busses
EIO0000000140 10/2020
Implementierung der Software des AS-Interface-Busses
Kapitel 5
Implementierung der Software des AS-Interface-Busses
Auf einen Blick
In diesem Kapitel werden die Grundlagen der softwareseitigen Implementierung des AS-Interface-
Busses unter Rückgriff auf den Bus-Master BMX EIA 0100 beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Implementierung des AS-Interface-Busses
Architektur des Moduls BMX EIA 0100
Adressierung der Slave-Geräten zugeordneten Sprachobjekte
Synchronisation der digitalen E/A-Bank
Seite
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Implementierung der Software des AS-Interface-Busses
Beschreibung der Implementierung des AS-Interface-Busses
Einführung
Der AS-Interface-Bus ermöglicht mittels eines einzigen Kabels die Vernetzung von
Gebern/Stellgliedern auf der niedrigsten Ebene der Automatisierung. Diese Geber/Stellglieder werden in der Dokumentation als Slave-Geräte definiert.
Die Implementierung der AS-Interface-Anwendung erfordert die Definition des physischen
Projektkontexts (Rack, Spannungsversorgung, Prozessor, Module, an den Bus angeschlossene
AS-Interface-Slavegeräte) und anschließend die Implementierung der zugehörigen Software.
Die softwareseitige Implementierung der Anwendungsmodule erfolgt über die verschiedenen
Editoren von Control Expert im:
Lokalen Modus (Offline)
Verbundenen Modus (Online)
Prinzip der Implementierung des AS-Interface-Busses
Es wird empfohlen, die nachstehend aufgeführten Schritte zur Implementierung in der angegebenen Reihenfolge auszuführen, allerdings besteht die Möglichkeit, die Reihenfolge bestimmter Schritte zu ändern (so kann zum Beispiel mit der Konfigurationsphase begonnen werden).
Phase Beschreibung
Variablendeklarationen Vereinbarung der IODDT-Variablen für die Projektmodule und -variablen
Modus
Lokal (1)
Programmierung
Konfiguration
Dokumentation
Programmierung des Projekts und der Funktionen, die mit Hilfe des AS-
Interface-Busses ausgeführt werden.
Vereinbarung der Module und der Slave-Geräte
Konfiguration der Modulkanäle
Eingabe der Konfigurationsparameter
Erste Erstellung der Dokumentationsdateien für das Projekt; kontinuierliche
Aktualisierung während des gesamten Projekts
Lokal
Lokal
(1)
Verbunden
Generierung
Übertragung
Debugging und
Einstellung
Betrieb/Diagnose
Generierung (Analyse und Bearbeitung der Verknüpfungen) des Projekts Lokal
Übertragung des Projekts in die Steuerung Verbunden
Debugging des Projekts über die Debug-Fenster oder Animationstabellen Verbunden
Änderung des Programms und der Parametereinstellungen
Anzeige der verschiedenen, für die Ausführung des Projekts erforderlichen
Informationen
Verbunden
Diagnose des Projekts und der Module
(1) Diese Schritte können in beiden Betriebsmodi durchgeführt werden.
(1)
64
EIO0000000140 10/2020
Implementierung der Software des AS-Interface-Busses
Architektur des Moduls BMX EIA 0100
Auf einen Blick
Das Modul BMX EIA 0100 funktioniert gemäß dem Master/Slave-Modus. Es steuert nur die
Datenübertragungen auf dem Schnittstellenbus.
Der AS-Interface-Standard legt für den Betrieb des Masters verschiedene Ebenen fest:
Profil M0 und M0e - Standard-Master mit Mindestfunktionsumfang (Minimum Standard Master):
Der Master stellt nur die Konfiguration der beim Einschalten an den Bus angeschlossenen
Slaves und nur Datenübertragungen über die Ein-/Ausgänge bereit.
Profil M1 und M1e - Standard-Master mit kompletten Funktionsumfang (Full Standard Master):
Dieses Profil deckt alle vom AS-Interface-Standard definierten Funktionen.
Profil M2 und M2e - Standard-Master mit reduziertem Funktionsumfang (Reduced Standard
Master): Dieses Profil entspricht den Funktionen des Profils M0 mit der Möglichkeit der Slave-
Parametrierung.
Profil M3: Erweiterter Master mit komplettem Funktionsumfang (Full Extended Master): Daten-
E/A, Parameter und alle anderen Funktionen in Verbindung mit der Hostschnittstelle, einschließlich Unterstützung für Combined Transactions-Typ 1.
Profil M4: Erweiterter Master Version 3.0 sowie Unterstützung für die Combined Transactions-
Typen 2, 3, 4 und 5.
HINWEIS: Die Master-Profile mit einem „e“ bieten Unterstützung für die erweiterten Profile.
Das Modul enthält Datenfelder, über die die Slave-Listen und die Bilder von den Ein-
/Ausgangsdaten verwaltet werden können. Diese Informationen werden im flüchtigen Speicher abgelegt.
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65
Implementierung der Software des AS-Interface-Busses
Adressierung der Slave-Geräten zugeordneten Sprachobjekte
Einführung
Die Erfassung der Eingänge und die Aktualisierung der Ausgänge der an den AS-Interface-Bus angeschlossenen Slave-Geräte werden automatisch durchgeführt. Dies erfolgt zu Beginn sowie am Ende jedes Zyklus der Task, in der das Modul BMX EIA 0100 konfiguriert ist.
Das Benutzerprogramm erhält Zugriff auf diese Ein- und Ausgänge über Sprachobjekte.
Syntax
Die Adressierung über Sprachobjekte wird auf folgende Weise definiert:
% (I, Q, IW or QW) \ b.e \ r.m.c
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente der Sprachobjekt-
Adressierung:
Reihe
Symbol
Objekttyp
Bus- und Slave-
Nummer r b e
Element
%
I
Q
IW
QW
-
-
Werte
1 bis 999
1 bis 31
101 bis 131
0
-
Bedeutung
Bit des digitalen Eingangskanals
Bit des digitalen Ausgangskanals
Analoger Eingangskanal
Analoger Ausgangskanal
Diese Informationen werden in jedem Zyklus der
Task ausgetauscht, mit der die Informationen verknüpft sind.
Busnummer
Slave-Nummer für Bank A
Slave-Nummer für Bank B (um 100 gegenüber der
Slave-Nummer von Bank A versetzt)
Virtuelle Rack-Nummer Nummer des
Baugruppenträgers
Modulposition
Kanal m c
0
0 bis 3
Virtuelle Modulposition
Nummer des Ein- oder Ausgangskanals
66
EIO0000000140 10/2020
Implementierung der Software des AS-Interface-Busses
Beispiel
%I\2.1\0.0.3 bedeutet: Digitales Eingangsbit, Busnummer 2, Bank A, Slave 1, implizit Rack 0 und
Modul 0, Eingang 3 des Moduls BMX EIA 0100.
%Q\2.131\0.0.0 bedeutet: Digitales Ausgangsbit, Busnummer 2, Bank B, Slave 31, implizit Rack 0 und Modul 0, Ausgang 0 des Moduls BMX EIA 0100.
Darstellung:
Adressierung nach Bank
Die physische Adresse eines AS-Interface-Slaves wird mittels einer Konsole programmiert.
Analoge Slaves können ausschließlich in Steckplätzen in Bank A konfiguriert werden.
In Control Expert weisen digitale Slaves in Bank B eine Adresse zwischen 101 und 131 auf.
Die Nummer eines digitalen Standard-Slaves in Bank A bzw. eines analogen Slaves (immer ein
Standard-Slave) liegt zwischen 1 und 31.
Wenn ein Slave mit Standardadressierung in Bank A konfiguriert wird, kann kein Slave mit erweiterter Adressierung in Bank B über dieselbe Adresse
siehe Seite 60
verfügen. Nur zwei
Slaves mit erweiterter Adressierung können dieselbe Adresse in Bank A und Bank B aufweisen.
EIO0000000140 10/2020
67
Implementierung der Software des AS-Interface-Busses
Synchronisation der digitalen E/A-Bank
Einführung
Bei aktivierter Option Synchronisation der digitalen E/A-Bank erfolgt eine Synchronisierung der
AS-Schnittstellenzyklen mit den CPU-Zyklen. Standardmäßig ist die Option Synchronisation der digitalen E/A-Bank nicht aktiviert.
Synchronisation nach Bank
Dieser Modus ist nur für digitale Slaves verfügbar, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
Sie verwenden einfache Transaktionen („kombinierte Transaktionen“ sind nicht zulässig).
Sie unterstützen den synchronen E/A-Modus.
Wenn Slave-Paare aus den Banken A und B verwendet werden, kann nur eine Slave-Synchroni sation nach Bank durchgeführt werden (alle Slaves in Bank A in einem Zyklus, alle Slaves in Bank
B im nächsten Zyklus).
Abbildung der aktivierten Option Synchronisation der digitalen E/A-Bank:
68
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Modicon X80
Konfiguration des AS-Interface-Busses
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Kapitel 6
Konfiguration des AS-Interface-Busses
Inhalt des Kapitels
In diesem Kapitel werden die verschiedenen Aspekte der Konfiguration für die Inbetriebnahme des
AS-Interfaces-Busses beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Vorgehensweise zur Vereinbarung eines Moduls BMX EIA 0100 in einem SPS-Rack
Konfigurationsfenster des Moduls BMX EIA 0100
Vorgehensweise zur Definition eines Slave-Geräts auf einem AS-Interface-Bus
Anzeige des AS-Interface-Busses im Projekt-Browser
Änderung der Konfiguration des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Beschreibung eines Slaves
Vorgehensweise zum Hinzufügen eines neuen Slave-Profils im Katalog
Vorgehensweise zur Änderung der allgemeinen Parameter eines Slaves: Adressierung
Vorgehensweise zur Änderung der Fehlerausweichmodus- und Watchdog-Parameter eines
Slaves
Vorgehensweise zur Änderung der Parameter eines analogen Slaves
Vorgehensweise zur Änderung der Parameter eines Slaves mit Combined-Parametern
ASI_DIA DFB
Schutzeinrichtungen für AS-Schnittstellen
E/A-Objekte
Seite
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise zur Vereinbarung eines Moduls BMX EIA 0100 in einem SPS-Rack
Verfahren
Führen Sie nach der Auswahl des Prozessors und/oder des Racks folgende Schritte aus, um ein
Kommunikationsmodul BMX EIA 0100 in einem SPS-Rack in Control Expert hinzuzufügen:
Schritt
1
2
3
Aktion
Öffnen Sie den Editor zur Hardwarekonfiguration.
Wählen Sie den Steckplatz aus, in den Sie das Modul einfügen möchten.
Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Neues Gerät aus.
Ergebnis: Das Fenster Neues Gerät wird geöffnet:
4 Öffnen Sie die Zeile Kommunikation durch Klicken auf die Pluszeichen (+).
Ergebnis: Das Fenster Neues Gerät wird erweitert:
70
5 Wählen Sie das Modul BMX EIA 0100 aus und bestätigen Sie die Auswahl mit
OK.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Konfigurationsfenster des Moduls BMX EIA 0100
Auf einen Blick
Das Konfigurationsfenster des Moduls BMX EIA 0100 ermöglicht den Zugriff auf die dem Modul und den Slave-Geräten zugeordneten Parameter.
Illustration
Die nachstehende Abbildung zeigt ein Konfigurationsfenster:
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Beschreibung
In der folgenden Tabelle werden die verschiedenen Elemente des Konfigurationsfensters und deren Funktion beschrieben:
Nummer
1
2
3
4
Element Funktion
Registerkarten Die aktive Registerkarte verweist auf den aktuellen Modus (in diesem Beispiel Konfiguration). Jeder Modus kann über die entsprechende Registerkarte ausgewählt werden.
Folgende Modi sind verfügbar:
Konfiguration
Debuggen, nur im Online-Betrieb verfügbar.
Diagnose, nur im Online-Betrieb verfügbar.
HINWEIS:
Die Registerkarte E/A-Objekte ( siehe Seite 99 )
wird für die Vorschau der Eingangs-/Ausgangsobjekte verwendet.
Modul Dieser Bereich enthält eine Kurzbezeichnung und den Status des
Moduls im Online-Modus.
In diesem Bereich befinden sich drei LED-Anzeigen, die Auskunft
über den Status des Moduls im Online-Betrieb geben:
RUN zeigt den Betriebszustand des Moduls an.
ERR signalisiert einen erkannten Fehler innerhalb des Moduls.
I/O meldet einen erfassten modulexternen oder anwendungsspezifischen Fehler.
Allgemeine
Parameter
Dieser Bereich ermöglicht die Auswahl der mit dem Kanal verbundenen allgemeinen Parameter:
Funktion: Die Busfunktion AS-I V3 kann nicht geändert werden
(grau abgeblendet).
Task: Die kanalspezifischen Austauschobjekte werden über die Task MAST oder FAST ausgetauscht.
Konfiguration Diese Felder dienen der Konfiguration der Kanalparameter.
Einige Optionen sind ggf. nicht verfügbar (grau abgeblendet).
Vier Felder stehen zur Verfügung:
AS-Interface-Konfiguration
Die technischen Daten des ausgewählten Slaves
Die dem ausgewählten Slave zugewiesenen Parameter
Die einem Gerät zugeordneten E/A-Symbole
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise zur Definition eines Slave-Geräts auf einem AS-Interface-Bus
Einführung
Control ExpertDie Software stellt einen Schneider-Electric-Produktkatalog bereit, in dem alle verfügbaren AS-Interface-Slaves aufgeführt sind.
Dieser Katalog ist derzeit in folgende Produktfamilien unterteilt:
Sicherheitsprodukte
Anlasser
Advantys-Schnittstelle der Schutzart IP67
Kompakte IP20-Schnittstellen
Leuchtfelder
Drucktaste
Vergriffen
Privatfamilie
Die Wahl von Privatfamilie gibt dem Benutzer die Möglichkeit, von seiner Programmierstation aus den Control Expert-Katalog um AS-Interface-spezifische Produkte zu erweitern.
HINWEIS: Ein Projekt, das AS-Interface-Produkte des Katalogs Privatfamilie verwendet, ist immer an die Verwendung des Katalogs Privatfamilie der Arbeitsstation gebunden, auf dem dieser
Katalog erstellt wurde.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise zur Vereinbarung
Nachstehend wird die Vorgehensweise zur Vereinbarung eines Slave-Geräts auf dem AS-
Interface-Bus beschrieben:
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-Interface-Moduls auf.
Führen Sie im Feld AS-Interface-Konfiguration einen der folgenden Vorgänge aus:
Doppelklicken Sie in die Zelle mit der Host-Steckplatznummer des neuen
Slaves (1A bis 31A oder 1B bis 31B).
Wählen Sie die Zelle aus und führen Sie dann den Befehl Bearbeiten → AS-
Interface-Slave hinzufügen aus.
Ergebnis: Das Fenster Profil zuordnen wird angezeigt.
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Schritt
3
Konfiguration des AS-Interface-Busses
Aktion
Wählen Sie im Feld AS-i-Profilfamilien die gewünschte Familie aus.
Ergebnis: Der zu der ausgewählten Familie gehörende AS-i-Katalog wird angezeigt.
4
Legende der Spalte @:
std: Slave mit Standardadressierung (Konfiguration in Bank A)
A/B: Slave mit erweiterter Adressierung (Konfiguration in Bank A oder B)
Hinweis: Die nachstehend aufgeführten Produkte oder Produktfamilien wurden entfernt, da die oben genannten Produkte nicht mehr hinzugefügt werden können. Wenn sie jedoch in einer Anwendung eingesetzt werden, erscheinen sie im Konfigurationsfenster und funktionieren ordnungsgemäß:
Signalisierung und Überwachung (Code 7)
Induktiver Näherungssensor (Code 11)
Modulare M12-Schnittstelle der Schutzart IP67 (Code 3)
M12-Schnittstelle der Schutzart IP67 (Code 10)
M8-Schnittstelle der Schutzart IP67 (Code 15)
Tastatur (Code 5)
Photoelektrischer Sensor (Code 9)
XVA-S102-Produkte der Lichtsäulen (Code 6)
Wählen Sie im AS-i-Katalog das gewünschte Gerät aus.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Schritt
5
Aktion
Bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
Ergebnis: Das Slave-Gerät wird an seiner Position definiert, die Referenz des angeschlossenen Geräts wird neben der Slave-Nummer angezeigt.
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6 Um weitere Slave-Geräte an den AS-Interface-Bus anzuschließen, wiederholen
Sie das Verfahren ab Schritt 2.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Konfigurationsregeln
Es folgen die Regeln für die Konfiguration der Slaves:
In die Spalte Slaves /B können nur Slaves mit erweiterter Adressierung eingetragen werden,
und das auch nur, wenn in der links nebenstehenden Zelle Slaves Std./A kein Slave mit
Standardadressierung eingetragen ist.
In die Spalte Slaves Std./A können Slaves mit erweiterter Adressierung eingetragen werden. In diese Spalte können auch Slaves mit Standardadressierung aufgenommen werden, vorausgesetzt, in der rechts nebenstehenden Zell Slaves /B ist kein Slave mit erweiterter
Adressierung eingetragen.
Folglich können maximal 62 Slaves mit erweiterter Adressierung oder 31 Slaves mit Standarda dressierung konfiguriert werden.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Anzeige des AS-Interface-Busses im Projekt-Browser
Projekt-Browser
Wenn Sie ein Modul des Typs BMX EIA 0100 im Steuerungsrack deklarieren, wird der AS-
Interface-Bus im Verzeichnis Konfiguration des Projekt-Browsers angezeigt. Die Nummer des AS-
Interface-Busses wird automatisch von Control Expert berechnet. Dieser Wert kann geändert werden.
Nachdem alle Slaves auf dem AS-i-Bus deklariert wurden und die Konfiguration bestätigt wurde, werden die AS-i-Slaves auf dem AS-i-Bus ebenfalls im Projekt-Browser angezeigt. Jeder Slave wird mit seiner Adressnummer angezeigt. Die Anzeige des AS-Interface-Busses und der Slaves gibt Ihnen auf einen Blick Auskunft über die jeweiligen topologischen Adressen.
In der folgenden Abbildung ist der AS-Interface-Bus mit den zugehörigen Slaves im Projekt-
Browser dargestellt:
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Bereiche im Projekt-Browser
Beschreibung der verschiedenen AS-Interface-Bereiche im Projekt-Browser:
2
3
Kennung
1
4
Bus-Master mit entsprechenden Positionen im Rack
2: Slave an Adresse 2, Bank A
Erweiterter Slave an Adresse 8, Bank B
Katalogname des Slaves
Änderung der Busnummer
Nachstehend wird die Vorgehensweise zur Änderung der AS-Interface-Busnummer beschrieben:
Schritt
1
2
Aktion
Schließen Sie das Konfigurationsfenster des AS-Interface-Moduls (falls es geöffnet ist).
Klicken Sie im Projekt-Browser mit der rechten Maustaste auf das AS-
Interface-Modul und wählen Sie „Eigenschaften“ aus.
Ergebnis: Das Fenster Buseigenschaften wird angezeigt:
3
4
Wählen Sie im Fenster Buseigenschaften die Nummer des gewünschten
Busses aus (zwischen 1 und 999).
Klicken Sie auf OK, um die Änderung zu bestätigen.
Ergebnis: Die Adressen der an das betreffende AS-Interface-Modul angeschlossenen Slaves werden entsprechend geändert.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Änderung der Konfiguration des AS-Interface-Busses
Einführung
Die Software stellt im Konfigurationsfenster Control Expert des Moduls BMX EIA 0100 eine Reihe von Funktionen bereit, die Ihnen die problemlose Änderung der Softwarekonfiguration des AS-
Interface-Busses im Offline-Betrieb ermöglichen.
HINWEIS: Die standardmäßigen Windows-Shortcuts (Entf, Strg-X, Strg-C, Strg-V) sind für die
Vorgänge ebenfalls verfügbar.
Löschen eines Slaves
Nachstehend wird die Vorgehensweise zum Löschen eines auf dem AS-Interface-Bus vereinbarten Slaves beschrieben:
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie den zu löschenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-Interface-Slave löschen.
Verschieben eines Slaves
Nachstehend wird die Vorgehensweise zum Verschieben eines auf dem AS-Interface-Bus vereinbarten Slaves beschrieben:
Schritt
3
4
1
2
Aktion
Wählen Sie den zu verschiebenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-Interface-Slave ausschneiden.
Wählen Sie die neue Position aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-Interface-Slave einfügen.
Kopieren eines Slaves
Nachstehend wird die Vorgehensweise zum Kopieren eines auf dem AS-Interface-Bus vereinbarten Slaves beschrieben:
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Wählen Sie den zu kopierenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-Interface-Slave kopieren.
Wählen Sie die Position des neuen Slaves aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-Interface-Slave einfügen.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Beschreibung eines Slaves
Einführung
Die Software Control Expert ermöglicht den Zugriff auf sämtliche Informationen zu einem AS-
Interface-Gerät, u. a.:
Profil des Slaves
Profildetails
Definition eines Profils
Ein Profil wird definiert durch folgende Elemente:
Name
Kommentar (optional)
Kennungen (IO, ID, ID1, ID2)
Eingänge und/oder Ausgänge
Betriebsparameter
HINWEIS: Bei Produkten der Privatfamilie kann nicht auf die Profilbeschreibung zugegriffen werden.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Profildetails
Die Funktion Details ermöglicht den Zugriff für einen bestimmten Slave auf alle Informationen, die in der Katalogdatei vorhanden sind:
Zugriff auf die Informationen zu einem Profil
In der folgenden Tabelle wird die Vorgehensweise zur Anzeige der Eigenschaften eines Slave-
Geräts beschrieben:
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-Interface-Moduls auf.
Doppelklicken Sie auf den gewünschten Slave.
Ergebnis: Im Fenster Profil zuordnen wird das betreffende Gerät invers dargestellt.
Wählen Sie die Profilfamilie und die Referenznummer des gewünschten Slaves aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche:
Ansicht, um auf Informationen des Typs Definition zuzugreifen
Details, um auf sämtliche Informationen zuzugreifen
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise zum Hinzufügen eines neuen Slave-Profils im Katalog
Einführung
Mit der Software Control Expert kann im Standardkatalog ein neues Slave-Profil definiert werden.
Das neue Profil wird im Katalog in der Privatfamilie hinzugefügt. Es kann dann wie jedes andere
Standard-Katalogprofil verwendet werden.
Vorgehensweise zur Erstellung eines neuen Profils
Nachstehend wird die Vorgehensweise für die Definition eines neuen Slave-Profils beschrieben:
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-Interface-Moduls auf.
Doppelklicken Sie auf die Empfangszelle eines Slaves (1 bis 31 in Bank A oder
B).
Ergebnis: Das Fenster Profil anzeigen wird angezeigt.
Wählen Sie Privatfamilie im Feld Name der AS-i-Familie.
Ergebnis: Der AS-Interface-Katalog der ausgewählten Familie wird angezeigt.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Schritt
4
Aktion
Klicken Sie auf die Schaltfläche hinzufügen
Ein neues AS-i-Profil definieren Fenster wird angezeigt:
5
6
7
8
Eingabetaste:
Name des neuen Profils
Kommentar (optional)
Wählen Sie:
E/A-Code (entspricht der Konfiguration der Eingänge/Ausgänge)
ID-Code (Kennung) (plus ID1 für einen Slave mit erweiterter Adressierung)
Legen Sie für jeden Parameter Folgendes fest:
Berücksichtigung durch das System (aktiviertes Kontrollkästchen)
Bezeichnung (optional)
Bestätigen Sie die Einführung des neuen Profils mit OK.
Combined Transaction-Profil S-6.0.•
Die Profile S-6.0 müssen in der Privatfamilie definiert werden. Verwenden Sie diese Profile für eine
Hochgeschwindigkeitsübertragung bidirektionaler, konsistenter 8-, 12- oder 16-Bit-Daten unter
Verwendung von 2, 3 oder 4 aufeinander folgenden Slave-Adressen.
Ein physischer Slave kann über 1 bis 3 virtuelle Slave-Profile verfügen:
Physisches Slave-Profil
(Adr)
Virtuelles Slave-Profil
(Adr + 1)
S-6.0.•.2 oder
S-6.0.•.A
S-6.0.•.5
S-6.0.•.3 oder
S-6.0.•.B
S-6.0.•.6
S-6.0.•.2 oder
S-6.0.•.A
S-6.0.•.7
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Virtuelles Slave-Profil
(Adr +2)
Virtuelles Slave-Profil
(Adr +3)
S-6.0.•.5
S-6.0.•.6
S-6.0.•.6
Bei der Definition eines Profils S-6.0 weist das Fenster AS-Interface-Profil definieren ein zusätzliches Dropdown-Menü auf, in dem Sie die Parameter für den physischen Slave und alle virtuellen Slaves auswählen und benennen können.
Für die physischen Slave-Profile ist folgende Parameteranzahl verfügbar:
Physisches
Slave-Profil
(Adr)
Anzahl verfügbarer
Parameter
2
S-6.0.•.2 oder
S-6.0.•.A
3
S-6.0.•.3 oder
S-6.0.•.B
4
S-6.0.•.2 oder
S-6.0.•.A
Beispiel: Das Fenster Define AS-Interface Profile enthält 3 Parameter:
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise zur Änderung der allgemeinen Parameter eines Slaves: Adressierung
Einführung
Jedem auf dem AS-Interface-Bus vorhandenen Slave ist (per Konfiguration) eine einmalige physische Adresse zuzuordnen. Diese Adresse muss mit der in Control Expert deklarierten
Adresse übereinstimmen.
Die Control Expert-Software stellt eine automatische Adressierungsfunktion für Slaves bereit, wodurch der Rückgriff auf ein AS-Interface-PG umgangen werden kann.
Die automatische Adressierungsfunktion ermöglicht die Durchführung folgender Aufgaben:
Austausch eines Slaves mit gestörtem Betrieb
siehe Seite 119
siehe Seite 118
HINWEIS: Die Berücksichtigung einer neuen Konfiguration mit automatischer Adressierung ist nicht wirksam, wenn eine oder mehrere Slaves mit der Adresse 0 auf dem Bus vorhanden sind. In diesem Fall wird die Meldung Konfiguration vom Modul zurückgewiesen angezeigt.
HINWEIS: Die automatische Adressierungsfunktion bietet keine Unterstützung für Combined
Transaction-Slaves mit dem Profil S-6.0. Für diese Slaves muss die Adressierung manuell durchgeführt werden.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Einstellung der automatischen Adressierung
Nachstehend wird die Vorgehensweise zur Einstellung des Parameters Automatische
Adressierung beschrieben:
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Konfigurationsfenster des AS-Interface-Kommunikationsmoduls auf.
Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Automatische Adressierung im Bereich AS-
Interface-Konfiguration aktiviert ist.
Ergebnis: Das Dienstprogramm Automatische Adressierung ist aktiviert.
Hinweis: Standardmäßig ist der Parameter Automatische Adressierung ausgewählt.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise zur Änderung der Fehlerausweichmodus- und Watchdog-Parameter eines Slaves
Auf einen Blick
Der Bereich Parameter des Konfigurationsfensters ermöglicht die Auswahl, ob vordefinierte
Parameter bestimmter Slaves aktiviert oder deaktiviert werden sollen (z. B. Fehlerausweich sequenz und Watchdog).
Die angezeigten Parameter sind je nach verwendetem Slave unterschiedlich. Detaillierte
Informationen finden Sie in der Dokumentation des Slaves.
Fehlerausweichmodi der Slave-Ausgänge
Bei Identifizierung eines Fehlers (z. B. CPU oder Bus-Mastermodul nicht betriebsbereit) wechselt der Bus-Master automatisch in den Modus DATA EXCHANGE OFF. Dadurch wird die
Kommunikation zwischen den Slaves und dem Bus-Master unterbrochen.
Auch wenn ein Problem mit dem AS-Interface-Kabel vorliegt, kann es zu einer Unterbrechung der
Kommunikation Slave/Bus-Master kommen. Das ist von der Position des Kabelproblems abhängig.
Bei einem Ausfall der AS-Interface-Spannungsversorgung wechselt der Bus-Master in den
OFFLINE-Modus, sofern ausreichend Zeit für diesen Vorgang bleibt.
Da die meisten Slaves über einen internen Watchdog-Timer für die Kommunikation verfügen, löst ein Kommunikationsverlust bei den Slaves zwei verschiedene Reaktionen aus:
Slaves ohne Watchdog: Die Ausgänge behalten ihren Zustand bei.
Slaves mit Watchdog: Die vorprogrammierten Fehlerausweichpositionen werden auf die Slaves angewendet. Bei einem Timeout des Watchdogs aufgrund eines Kommunikationsverlusts geschieht Folgendes:
Wurde die Option Bei Fehler auf 0 konfiguriert, dann forciert der Watchdog die Ausgänge auf
0, anschließend wird die Kommunikation auf dem AS-Interface-Bus angehalten.
Wurde die Option Status halten konfiguriert, dann sorgt der Watchdog dafür, dass die
Ausgänge ihren Zustand vor dem STOP beibehalten und die Kommunikation auf dem AS-
Interface-Bus wird angehalten.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise (Beispiel)
Nachstehend wird die Vorgehensweise zur Auswahl des Watchdogs und/oder der Fehlerposition beschrieben, die dem Ausgang eines Slaves zugeordnet sind, der Unterstützung für diese
Parameter bietet:
Schritt
1
2
3
Aktion
Öffnen Sie das Konfigurationsfenster des Bus-Mastermoduls.
Wählen Sie den Slave aus, dessen Parameter geändert werden sollen.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen Watchdog und/oder Fehlerposition im
Bereich Parameter.
Ergebnis: Der Watchdog und/oder die Fehlerausweichsequenz werden beim
Laden der Konfiguration im Slave-Gerät aktiviert.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise zur Änderung der Parameter eines analogen Slaves
Auf einen Blick
Der Bereich Parameter des Konfigurationsfensters ermöglicht die Auswahl, ob die vordefinierten
Parameter eines analogen Slaves aktiviert oder deaktiviert werden sollen. Beispiel:
Die angezeigten Parameter sind je nach verwendetem Slave unterschiedlich. Weitere
Informationen finden Sie in der Dokumentation zu den Slaves.
Beispielparameter
Für analoge Slaves können folgende Parameter aktiviert werden:
Filterauswahl für die Aktivierung der Unterdrückung von 50/60 Hz an den Eingängen
Aktivierung Kanal 2 für die Aktivierung des zweiten analogen Kanals
Peripheriefehlerfreigabe für die Anzeige identifizierter Peripheriefehler
Vorgehensweise (Beispiel)
Nachstehend wird die Vorgehensweise zur Änderung der Parameter eines analogen Slave-Geräts beschrieben:
Schritt
1
2
3
Aktion
Öffnen Sie das Konfigurationsfenster des Bus-Mastermoduls.
Wählen Sie den Slave aus, dessen Parameter geändert werden sollen.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen Filterauswahl, Aktivierung Kanal 2 und/oder Peripheriefehlerfreigabe im Bereich Parameter.
Ergebnis: Die ausgewählten Parameter werden beim Laden der Konfiguration in die Steuerung im Slave-Gerät aktiviert.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise zur Änderung der Parameter eines Slaves mit Combined-Parametern
Auf einen Blick
Einige Slaves verfügen über verschiedene vordefinierte Kombinationen von Parametern. Der
Benutzer kann die benötigte Parameterkombination in einer Liste auswählen.
Der Bereich Parameter des Konfigurationsfensters ermöglicht die Auswahl einer Parameterkom bination (als Seiten bezeichnet).
Die Parameter variieren je nach verwendetem Slave. Detaillierte Informationen entnehmen Sie der
Dokumentation des Slaves.
Auswahl der Parameter
Nachstehend wird die Vorgehensweise zur Parameterauswahl für einen Slave mit Combined-
Parametern beschrieben:
Schritt
1
2
3
Aktion
Öffnen Sie das Konfigurationsfenster des Bus-Mastermoduls.
Wählen Sie den Slave aus, dessen Parameter geändert werden sollen.
Wählen Sie eine Parameterkombination (Seiten) im Bereich Liste der Werte aus.
Die ausgewählten Parameter werden beim Laden der Konfiguration in die
Steuerung aktiviert.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
ASI_DIA DFB
Beschreibung der Funktion
Dieser DFB ermöglicht die gezielte Überwachung des AS-Interface-Busses auf Fehler in Bezug auf folgende Komponenten:
Modul und Bus
Fehlende Slaves
Nicht konfigurierte Slaves
Slave
Der DFB muss in einer Anwendung vorhanden sein, damit detaillierte Diagnoseinformationen in der Diagnoseanzeige angegeben werden können.
Eine Beschreibung des DFB ASI_DIA finden Sie hier (siehe EcoStruxure™ Control Expert,
Diagnose, Bausteinbibliothek) .
Darstellung in FBD
Darstellung:
ASI_DIA-Instanzname: ASI_1
Darstellung in LD
Darstellung:
ASI_DIA-Instanzname: ASI_1
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
Darstellung in IL
Darstellung:
Cal ASI_1(Ed:=Enable_control, ADR_CPL:=T_DIAG_input, Status=>Status_output,
Stgene=>Stegene_ouput, Stslabs=>Stslabs_ouput, Stslnc=>Stslnc_output,
Stslko=>Stslko_output)
Darstellung in ST
Darstellung:
ASI_1(Ed:=Enable_control, ADR_CPL:=T DIAG_input, Status=>Status_output,
Stgene=>Stegene_ouput, Stslabs=>Stslabs_ouput, Stslnc=>Stslnc_output,
Stslko=>Stslko_output);
Beschreibung der Parameter
In der nachstehenden Tabelle wird der Eingangsparameter beschrieben:
Name
ED
Typ
EBOOL
Beschreibung
DFB-Aktivierungsbit; wenn ED = 0, erfolgt keine Überwachung des AS-Interface-
Busses.
In der nachstehenden Tabelle wird der Eingangs-/Ausgangsparameter beschrieben:
Name Typ
ADR_CPL T_COM_ASI_DIAG
Beschreibung
Adresse des Kanals des AS-Interface-Bus-
Masters (IODDT)
WARNUNG
UNERWARTETER BETRIEB VON GERÄTEN
T_DIAG_output darf nicht belegt sein.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
In der nachstehenden Tabelle werden die Ausgangsparameter beschrieben:
Name Typ Bezug/Funktion
STATUS WORD Fehlertyp
STGENE WORD Modul- oder
Busfehler
STSLABS ARRAY
[0..3] OF
WORD
Liste nicht vorhandener
Slaves
Beschreibung
Die folgenden Bits verweisen auf den Typ des identifizierten Fehlers:
Bit 0 = 1: Modul oder Bus
Bit 1 = 1: Fehlende(r) Slave(s)
Bit 2 = 1: Nicht konfigurierte(r) Slave(s)
Bit 3 = 1: Slaves
Detaillierte Beschreibung des identifizierten Modul- oder Busfehlers:
Bit 0 = 1: Das AS-Schnittstellenmodul gibt keine positive Antwort (OK) auf die Modul-
Identifikationsanforderung zurück.
Bit 1 = 1: Slave mit Adresse 0 auf dem AS-Interface-
Bus entdeckt
Bit 2 = 1: Fehler in Bezug auf die AS-Interface-
Spannungsversorgung identifiziert
Bit 3 = 1: OFFLINE-Phase aktiv
Bit 4 = 1: DATA_EXCHANGE-Modus inaktiv
Bit 5 = 1: Kein Slave auf dem Bus vorhanden
Bit 6 = 1: Peripheriefehler identifiziert
Standardwerte = 0
STSLABS[0]: Slaves 0A bis 15A:
Bit 0: Nicht signifikant, immer auf 0
Bit 1 = 1: Konfigurierter Slave an Adresse 1A nicht
vorhanden, [...]
Bit 15 = 1: Konfigurierter Slave an Adresse 15A nicht vorhanden
STSLABS[1]: Slaves 16A bis 31A:
Bit 0 = 1: Konfigurierter Slave an Adresse 16A nicht
vorhanden, [...]
Bit 15 = 1: Konfigurierter Slave an Adresse 31A nicht vorhanden
STSLABS[2]: Slaves 0B bis 15B:
Bit 0: Nicht signifikant, immer auf 0
Bit 1 = 1: Konfigurierter Slave an Adresse 1B nicht vorhanden, [...]
Bit 15 = 1: Konfigurierter Slave an Adresse 15B nicht vorhanden
STSLABS[3]: Slaves 16B bis 31B:
Bit 0 = 1: Konfigurierter Slave an Adresse 16B nicht
vorhanden, [...]
Bit 15 = 1: Konfigurierter Slave an Adresse 31B nicht vorhanden
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STSLNC ARRAY
[0..3] OF
WORD
List nicht konfigurierter
Slaves
Konfiguration des AS-Interface-Busses
Standardwerte = 0
STSLNC[0]: Slaves 0A bis 15A:
Bit 0: Nicht signifikant, immer auf 0
Bit 1 = 1: Erkannter Slave an Adresse 1A nicht
konfiguriert, [...]
Bit 15 = 1: Erkannter Slave an Adresse 15A nicht konfiguriert
STSLNC[1]: Slaves 16A bis 31A:
Bit 0 = 1: Erkannter Slave an Adresse 16A nicht
konfiguriert, [...]
Bit 15 = 1: Erkannter Slave an Adresse 31A nicht konfiguriert
STSLNC[2]: Slaves 0B bis 15B:
Bit 0: Nicht signifikant, immer auf 0
Bit 1 = 1: Erkannter Slave an Adresse 1B nicht konfiguriert, [...]
Bit 15 = 1: Erkannter Slave an Adresse 15B nicht konfiguriert
STSLNC[3]: Slaves 16B bis 31B:
Bit 0 = 1: Erkannter Slave an Adresse 16B nicht
konfiguriert, [...]
Bit 15 = 1: Erkannter Slave an Adresse 31B nicht konfiguriert
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Konfiguration des AS-Interface-Busses
STSLKO ARRAY
[0..3] OF
WORD
Liste der Slaves im
Fehlerzustand
Standardwerte = 0
STSLKO[0]: Slaves 0A bis 15A:
Bit 0: Nicht signifikant, immer auf 0
Bit 1 = 1: Slave an Adresse 1A im Fehlerzustand
oder nicht ordnungsgemäß konfiguriert usw.
Bit 15 = 1: Slave an Adresse 15A im Fehlerzustand oder nicht ordnungsgemäß konfiguriert
STSLKO[1]: Slaves 16A bis 31A:
Bit 0 = 1: Slave an Adresse 16A im Fehlerzustand
oder nicht ordnungsgemäß konfiguriert usw.
Bit 15 = 1: Slave an Adresse 31A im Fehlerzustand oder nicht ordnungsgemäß konfiguriert
STSLKO[2]: Slaves 0B bis 15B:
Bit 0: Nicht signifikant, immer auf 0
Bit 1 = 1: Slave an Adresse 1B im Fehlerzustand oder nicht ordnungsgemäß konfiguriert usw.
Bit 15 = 1: Slave an Adresse 15B im Fehlerzustand oder nicht ordnungsgemäß konfiguriert
STSLKO[3]: Slaves 16B bis 31B:
Bit 0 = 1: Slave an Adresse 16B im Fehlerzustand
oder nicht ordnungsgemäß konfiguriert usw.
Bit 15 = 1: Slave an Adresse 31B im Fehlerzustand oder nicht ordnungsgemäß konfiguriert
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EIO0000000140 10/2020
Konfiguration des AS-Interface-Busses
Diagnoseanzeige
Die Diagnoseanzeige greift auf eine Instanz des DFB ASI_DIA zurück, um Informationen zu identifizierten Fehlern in Verbindung mit dem AS-Interface-Bus anzeigen zu können.
Abbildung der Diagnoseanzeige:
Die Diagnoseanzeige ist in 2 Bereiche unterteilt:
Bereich
Oben
Unten
AS-Interface-spezifische Beschreibung
Liste der identifizierten Fehler mit mehreren Spalten:
Nachricht: Kommentar der DFB-Instanz ASI_DIA
Symbol: Name der DFB-Instanz ASI_DIA
Detaillierte Informationen zu der im oberen Anzeigebereich ausgewählten
Fehlermeldung:
Position des betroffenen Geräts
Beschreibung des identifizierten Fehlers
Andere Informationen
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97
Konfiguration des AS-Interface-Busses
Schutzeinrichtungen für AS-Schnittstellen
Einführung
Das Modul BMX EIA 0100 unterstützt AS-schnittstellenspezifische Schutzeinrichtungen auf dem
Bus. Die Adressen dieser Sicherheitsgeräte können über die Software Control Expert konfiguriert werden.
Das AS-Interface-Sicherheitsangebot umfasst eine Überwachungseinrichtung (Monitor) und einen oder mehrere Slaves. Diese Geräte werden vom Bus-Master als Slaves mit Standardadres sierung, jedoch mit einem besonderen Profil behandelt. Im Konfigurationsfenster ist ein Sicherheitsmodul vorhanden.
siehe Seite 73
Nicht signifikante E/A-Werte
Die Eingangs-/Ausgangsobjekte dieser Geräte sollten nicht in einer Projektanwendung zum
Einsatz kommen, da deren Werte nicht signifikant sind.
Die Diagnoseinformationen der Sicherheitsüberwachung können jedoch von dem im Lieferumfang dieses Produkts enthaltenen DFB verarbeitet werden.
Die Verwendung der Ein-/Ausgangsobjekte einer Sicherheitseinrichtung in einer Projektan wendung hat den Verlust der Sicherheitsüberwachungsfunktion des Sicherheitsgeräts zur Folge.
Das Sicherheitsgerät ist damit nicht mehr in der Lage, Störungen an die CPU zu übermitteln, sodass ein unerwartetes Verhalten der überwachten Geräte, das im Normalfall von der
Sicherheitsüberwachungsfunktion identifiziert werden würde, unerkannt bleibt.
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Setzen Sie in einer Projektanwendung keinesfalls die Ein-/Ausgangsobjekte von Sicherheitsein richtungen ein.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
98
EIO0000000140 10/2020
Konfiguration des AS-Interface-Busses
E/A-Objekte
Auf einen Blick
Die Registerkarte E/A-Objekte im Konfigurationsfenster des AS-Interface-Bus-Masters ermöglicht die Verwaltung der modul- und slavespezifischen E/A-Objekte.
Auf der Registerkarte E/A-Objekte können Sie folgende Aufgaben ausführen:
Anzeige der E/A-Objekte mit den topologischen Adressen
Filterung der E/A-Objekte
Sortierung der E/A-Objekte
Erstellung einer Instanz eines der vordefinierten IODDT für das Modul
Erstellung von Variablen
Vorsymbolisierung einer Gruppe von IODDT-Variablen
Vorsymbolisierung einer Gruppe von Variablen
Registerkarte E/A-Objekte
Abbildung:
EIO0000000140 10/2020
99
Konfiguration des AS-Interface-Busses
Beschreibung
In der nachstehenden Tabelle werden die verschiedenen Elemente der Registerkarte E/A-Objekte beschrieben:
Ziffer
1
2
3
4
Name
E/A-Variable
Erstellung
E/A-Objekte
Aktualisieren
Variablenliste
Beschreibung
Nach der Auswahl eines oder mehrerer Objekte in der Variablenliste können Sie einen IODDT-Typ auswählen und eine oder mehrere Variablen dieses Typs durch
Klicken auf Erstellen erstellen.
Funktionsweise:
Durch die Auswahl einer Zeile in der Variablenliste erhalten Sie die Möglichkeit zur Erstellung einer Variablen und können einen Namen und Kommentar eingeben.
Durch die Auswahl mehrerer homogener Zeilen (Zeilen desselben Typs) in der
Variablenliste können automatisch mehrere Variablen mit identischen Präfixen erstellt werden (die erste Variable erhält das Suffix 0, die zweite das Suffix 1, die dritte das Suffix 2 usw.). Diese Vorgehensweise gilt ebenfalls für die Eingabe der
Variablenkommentare (der erste Kommentar wird mit dem Suffix 0, der zweite mit dem Suffix 1, der dritte mit dem Suffix 2 usw. versehen).
Wenn die ausgewählten Variablen den Typ EDT aufweisen, wird das Typ-Feld grau abgeblendet. Die Auswahl eines Typs ist nur möglich, wenn mehr als ein
Typ verfügbar ist.
Der Bereich der E/A-Objekte ist für Module, Prozessoren, Regelkreise und
Busmodule verfügbar.
Nach der Auswahl verschiedener Objekte anhand der Kontrollkästchen werden diese im Bereich Adresse - Name - Typ - Kommentar angezeigt, sobald Sie auf die
Schaltfläche Raster aktualisieren klicken.
Die Objekte können nach Typ ausgewählt werden:
Kanal: Für Modulkanäle oder einen Busdienst
Konfiguration: Für Sprachobjekte zur Konfiguration
System: Für Sprachobjekte zur Verwaltung des expliziten Austauschs
Status: Für Statussprachobjekte (zugänglich über READ_STS)
Parameter: Für Konfigurationssprachobjekte (zugänglich über READ_PARAM,
WRITE_PARAM, SAVE_PARAM, RESTORE_PARAM)
Befehl: Für Befehlssprachobjekte (zugänglich über WRITE_CMD)
Implizit: Für implizite Sprachobjekte des Moduls oder eines Busdienstes
Durch einen Klick auf die Schaltfläche Raster aktualisieren wird die Variablenliste mit den Informationen für die im Bereich E/A-Objekte ausgewählten Elemente aktualisiert.
Die Schaltfläche Auf Verwendung filtern ermöglicht die Begrenzung der Anzeige auf die im Projekt verwendeten Objekte.
Dieser Bereich ermöglicht Folgendes:
Anzeige der im Bereich E/A-Objekte ausgewählten Objekte
Auswahl einer oder mehrerer Objektzeilen zur Erstellung und Zuordnung von
Variablen
des Fensters Dateneigenschaften
Anzeige des einer Variablen zugeordneten Kommentars
100
EIO0000000140 10/2020
Konfiguration des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Dateneigenschaften
Nachstehend wird der Zugriff auf das Fenster Dateneigenschaften beschrieben:
Schritt
1
2
Aktion
Klicken Sie in der Variablenliste auf die Variable, deren Eigenschaften angezeigt werden sollen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eigenschaften
Ergebnis: Das Fenster Dateneigenschaften wird angezeigt.
Häufig gestellte Fragen
Hier (siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten) finden Sie einige regelmäßig gestellte
Fragen zur Verwendung der Registerkarte E/A-Objekte sowie die entsprechenden Antworten.
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101
Konfiguration des AS-Interface-Busses
102
EIO0000000140 10/2020
Modicon X80
Debugging des AS-Interface-Busses
EIO0000000140 10/2020
Debugging des AS-Interface-Busses
Kapitel 7
Debugging des AS-Interface-Busses
Ziel dieses Kapitels
In diesem Kapitel wird das Debuggen des AS-Interface-Busses beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Debugging-Funktion
Beschreibung des Debug-Fensters des AS-Interface-Bus-Masters
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Modul- und Kanaldiagnosefunktionen auf einem AS-
Interface-Modul
Anzeige des Slave-Status
Vorgehensweise zur Anpassung der Parameter eines AS-Schnittstellenmoduls
Vorgehensweise für die Forcierung bzw. Aufhebung der Forcierung eines Digitalkanals
Befehle SET und RESET für Digitalkanäle
Vorgehensweise zur Änderung des Werts eines Analogkanals
Automatisches Auswechseln eines nicht betriebsbereiten Slaves
Vorgehensweise zum Einfügen eines Slave-Geräts in eine vorhandene AS-
Schnittstellenkonfiguration
Vorgehensweise zur Änderung der Adresse eines Geräts
Seite
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103
Debugging des AS-Interface-Busses
Beschreibung der Debugging-Funktion
Auf einen Blick
Die Debugging-Funktion ermöglicht für jedes in einem Projekt vorhandene AS-Interface-
Kommunikationsmodul:
Anzeige des Status der Slaves (Verbindung, Parameter usw.)
Zugriff auf die Einstellung des ausgewählten Kanals (Kanalforcierung usw.)
Darüber hinaus ermöglicht die Funktion bei Auftreten eines Fehlers den Zugriff auf die
Moduldiagnose.
HINWEIS: Diese Funktion ist nur im Online-Modus (aktive Verbindung) verfügbar.
Rack-Anzeige
Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, über die Rack-Anzeigeseite des integrierten FactoryCast-
Webservers auf die Informationen des AS-Schnittstellenmoduls zuzugreifen. Diese Webseiten sind dann von einem Webbrowser aus aufrufbar.
Weitere Informationen finden Sie im Handbuch Ethernet-Debugging (siehe Modicon M340 für
Ethernet, Kommunikationsmodule und Prozessoren, Benutzerhandbuch) und im FactoryCast-
Benutzerhandbuch.
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Debugging des AS-Interface-Busses
Beschreibung des Debug-Fensters des AS-Interface-Bus-Masters
Auf einen Blick
Das Debug-Fenster zeigt dynamisch den Status des AS-Interface-Moduls und der an den Bus angeschlossenen Geräte an.
Es ermöglicht darüber hinaus den Zugriff auf die Parametrierung der Slaves und Steuerung der
Kanäle (Forcierung des Eingangs- oder Ausgangswerts, Setzen/Zurücksetzen eines Ausgangs usw.).
HINWEIS: Wenn in einer Anwendung die Funktion READ_STS () für das Lesen der Busmaster-
Informationen verwendet wird, darf diese Funktion nicht öfter als einmal pro Sekunde ausgeführt werden. Andernfalls wird das Debug-Fenster nicht ordnungsgemäß aktualisiert.
Beispiel für ein Debug-Fenster
Die nachstehende Abbildung zeigt ein Debug-Beispielfenster:
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105
Debugging des AS-Interface-Busses
Beschreibung
In der nachfolgenden Tabelle sind die verschiedenen Elemente des Debug-Fensters und deren
Funktionen aufgeführt:
Adresse Element
1
Funktion
Registerkarten Die Registerkarte im Vordergrund zeigt die aktuelle Betriebsart an (in diesem Fall Debuggen). Jede Betriebsart kann über die entsprechende Registerkarte gewählt werden.
Folgende Modi sind verfügbar:
Debuggen, nur im Online-Betrieb verfügbar.
Diagnose (Fehler), nur im Online-Betrieb verfügbar.
Konfiguration
2
3
4
Modul
Allgemeine
Parameter
AS-Interface-
Konfiguration und Slave
Die Registerkarte E/A-Objekte wird für die Vorsymbolisierung der
Eingangs-/Ausgangsobjekte verwendet.
In diesem Bereich wird eine Kurzbezeichnung des Moduls angegeben.
Im selben Bereich befinden sich 3 LED-Anzeigen, die auf den
Betriebszustand des Moduls verweisen:
RUN zeigt den Betriebszustand des Moduls an.
ERR signalisiert einen erkannten Fehler innerhalb des
Moduls.
I/O meldet einen erfassten modulexternen oder anwendungsspezifischen Fehler.
In diesem Bereich wird die für den AS-Interface-
Kommunikationskanal konfigurierte Parametereinstellung der
Task MAST oder FAST angezeigt.
In diesem Bereich werden die an den Bus angeschlossenen
Slave-Geräte angeführt.
Darüber hinaus wird der Status der Slave-Kanäle angegeben und der Zugriff auf die Debug-Funktionen ermöglicht.
106
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Debugging des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Modul- und Kanaldiagnosefunktionen auf einem AS-Interface-Modul
Einführung
Über die Funktionen zur Modul- oder Kanaldiagnose werden alle identifizierten aktuellen Fehler angezeigt. Dabei werden die Fehler der jeweils zutreffenden Fehlerkategorie zugeordnet:
Erfasste interne Fehler, z. B. in Verbindung mit der Software, der Kommunikation mit der CPU, der Konfiguration, den Parametereinstellungen und den Befehlen.
Erfasste externe Fehler, z. B. nicht betriebsbereiter Slave, ausgeschaltete AS-Interface-
Spannungsversorgung, Klemmenstörung, mangelnde Übereinstimmung zwischen der physischen Konfiguration und der Konfiguration in Control Expert.
Andere erfasste Fehler, z. B. Fehlen des Moduls BMX EIA 0100 oder Modul ausgeschaltet.)
Im Modul oder Kanal identifizierte Fehler werden anhand roter „LED-Anzeigen“ in den verschiedenen Fenstern ausgewiesen. Beispiele:
Im Konfigurationsfenster des Racks durch die Anzeige eines roten Quadrats auf der Abbildung des AS-Interface-Moduls
In allen Fenstern auf Modulebene (Registerkarten (Beschreibung und Fehler): Im Modulbereich mit der LED-Anzeige E/A
In allen Fenstern auf Kanalebene (RegisterkartenBeschreibung, Konfig, Debuggen und Fehler):
Im Modulbereich durch die LED E/A
Im Kanalbereich durch die Kanalfehler-LED
Im Fehlerfenster (das Fenster wird über die Registerkarte Fehler aufgerufen und enthält eine
Beschreibung der Fehlerdiagnose)
Ein identifizierter Fehler wird darüber hinaus folgendermaßen signalisiert:
Am Modul über die zentrale Anzeige
Über spezielle Sprachobjekte: CH_ERROR (%Ir.m.c.ERR), MOD_ERROR (%Ir.m.MOD.ERR),
%MWr.m.MOD.2 usw. und Statuswörter
siehe Seite 137
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Debugging des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Moduldiagnose
Nachstehend wird der Zugriff auf das Fenster Moduldiagnose beschrieben:
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie das zu diagnostizierende AS-Interface-Modul.
Greifen Sie auf das Konfigurationsfenster zu, indem Sie auf der Registerkarte Fehler klicken.
Ergebnis: Die Liste der Modulfehler wird angezeigt:
108
EIO0000000140 10/2020
Debugging des AS-Interface-Busses
Anzeige des Slave-Status
Auf einen Blick
Der untere Teil des Debug-Fensters eines Kommunikationsmoduls ist für die Diagnose des AS-
Interface-Busses reserviert.
Die an den Bus angeschlossenen Slave-Geräte werden in den beiden Spalten des Bereichs V3
AS-Schnittstellenkonfiguration angezeigt. In der linken Spalte werden die Slaves mit Standard- und erweiterter Adressierung aufgeführt (Slaves Std./A). Die rechte Spalte enthält ausschließlich erweiterte Slaves (Slaves /B). Eine rote „LED“ verweist auf den Status des Slaves an der jeweiligen
AS-Schnittstellenadresse.
Eine rote LED signalisiert einen Fehler, wenn der entsprechende Slave sich in einem der folgenden Zustände befindet:
Konfiguriert, aber nicht identifiziert.
Identifiziert, aber nicht konfiguriert.
Identifiziert, wobei sich das Profil vom konfigurierten Profil unterscheidet.
Nicht betriebsbereit, d. h. es liegt ein Peripheriefehler vor (sofern vom Slave unterstützt).
Anzeige des Status der Slaves
Abbildung
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Debugging des AS-Interface-Busses
HINWEIS: Das obige Beispiel des Slaves 6.0.F.C verdeutlicht, dass bei der Identifizierung eines
Fehlers in Bezug auf einen Slave mit dem Profil S-6.0 für alle zugehörigen virtuellen „Slaves“ ebenfalls ein Fehler signalisiert wird.
Durch einen Klick auf einen Slave im Fehlerzustand wird das Fenster Slave-Diagnose geöffnet, in dem der Status des Slaves angegeben wird:
In diesem Fenster werden für jedes Slave-Gerät folgende Fehler angezeigt:
Slave konfiguriert, aber nicht identifiziert
Slave identifiziert, aber nicht konfiguriert
Identifiziertes Profil unterscheidet sich vom konfigurierten Profil (E/A, ID, ID1 oder ID2)
Peripheriefehler
HINWEIS: Das Feld Profil im Slave-Bereich des Debug-Fensters ermöglicht die Überprüfung, ob die Profile des definierten Slaves (Konfiguriert) und des erkannten Slaves (Identifiziert)
übereinstimmen.
110
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Debugging des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise zur Anpassung der Parameter eines AS-Schnittstellenmoduls
Auf einen Blick
Das Debug-Fenster eines AS-Schnittstellenmoduls ermöglicht dem Benutzer unter anderem die
Änderung der Parameter eines Slaves.
HINWEIS: Um Parameteränderungen speichern zu können, muss die CPU lediglich über eine installierte Speicherkarte verfügen.
Vorgehensweise zur Anpassung
Nachstehend wird die Änderung der Parameter eines Slaves beschrieben:
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Debug-Fenster des AS-Schnittstellenmoduls auf.
2 Wählen Sie im Bereich V3 AS-Schnittstellenkonfiguration einen Slave aus.
Ergebnis: Im Slave-Bereich des Debug-Fensters werden sämtliche Informationen mit Bezug auf den ausgewählten Slave angezeigt.
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111
Debugging des AS-Interface-Busses
Schritt Aktion
3 Klicken Sie auf die Schaltfläche PARAM ändern im TeilbereichParameter des
Slave-Bereichs.
Ergebnis: Das Fenster Parameter ändern wird angezeigt.
4 Wählen Sie die gewünschten Parameter aus bzw. heben Sie wunschgemäß deren
Auswahl auf.
5 Durch Klicken auf Senden werden die neuen Parameterwerte auf der CPU-
Speicherkarte abgelegt.
Parameterlisten
Für Slaves, die Parameterlisten unterstützten, finden Sie Informationen unter Auswahl von
siehe Seite 91
.
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Debugging des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise für die Forcierung bzw. Aufhebung der Forcierung eines Digitalkanals
Auf einen Blick
Diese Funktion ermöglicht die Änderung des Status der einem digitalen AS-Interface-Slave zugeordneten Kanäle.
HINWEIS: Der Status eines forcierten Ausgangs ist fest und kann von der Anwendung erst nach einer manuellen Aufhebung der Forcierung geändert werden. Wenn es allerdings bei einem Fehler zum Ausfall von Ausgängen kommt, nimmt der Status dieser Ausgänge den Wert an, der bei der
Konfiguration des Fehlermodus (
siehe Seite 88
-Parameters konfiguriert wurde.
Folgende Befehle sind verfügbar:
Für einen Kanal:
Forcieren auf 0
Forcieren auf 1
Aufheben der Forcierung
Für alle Kanäle (wenn mindestens ein Kanal forciert ist): Globales Aufheben der Forcierungen
VORSICHT
UNERWARTETES VERHALTEN DER ANWENDUNG
Forcieren Sie einen Kanal nicht auf einen neuen Wert, wenn Sie das Ergebnis dieser Forcierung nicht genau abschätzen können.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Vorgehensweise für die Forcierung/Aufhebung der Forcierung
Nachstehend wird die Forcierung bzw. das Aufheben der Forcierung der einem Slave zugeordneten Kanäle beschrieben.
Schritt Aktion für einen Kanal Aktion für eine Gruppe von Kanälen
1 Rufen Sie das Debug-Fenster des AS-Schnittstellenmoduls auf.
2 Wählen Sie im Bereich V3 AS-Schnittstellenkonfiguration einen Slave aus.
3 Wählen Sie in der Tabelle des Slave-
Bereichs den zu ändernden Kanal aus.
Klicken Sie im Slave-Bereich auf die
Schaltfläche Forc. global aufh..
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Debugging des AS-Interface-Busses
Schritt Aktion für einen Kanal Aktion für eine Gruppe von Kanälen
4 Der Status des Kanals kann mit Hilfe der Schaltflächen im Feld Aktion Kanal geändert werden.
5 Wählen Sie im Feld Aktion Kanal die gewünschte Funktion aus (Schaltfläche
Auf 0 forcieren oder Auf 1 forcieren).
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Debugging des AS-Interface-Busses
Befehle SET und RESET für Digitalkanäle
Auf einen Blick
Diese Befehle ermöglichen die Zuweisung des Werts 0 (RESET) bzw. 1 (SET) für die Kanäle eines digitalen AS-Interface-Slaves.
Der einem Kanal über diese Befehle zugewiesene Status ist temporär und kann jederzeit durch das Projekt geändert werden.
Vorgehensweise
Nachstehend wird die Zuweisung des Werts 0 bzw. 1 für die ausgewählten Slave-Kanäle beschrieben.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des AS-Schnittstellenmoduls auf.
Wählen Sie im Bereich V3 AS-Schnittstellenkonfiguration einen Slave aus.
Wählen Sie in der Tabelle des Bereichs Slave den zu ändernden Kanal aus.
Ergebnis: Der Kanal kann mit Hilfe der Schaltflächen im Feld Aktion Kanal geändert werden.
4 Wählen Sie im Feld Aktion Kanal die gewünschte Funktion aus (Schaltfläche
Festlegen oder Zurücksetzen).
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115
Debugging des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise zur Änderung des Werts eines Analogkanals
Auf einen Blick
Diese Funktion ermöglicht die Änderung des Werts der einem analogen AS-Interface-Slave zugeordneten Kanäle.
Vorgehensweise zur Werteänderung
Nachstehend wird die Änderung des Werts eines analogen Slave-Kanals beschrieben:
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des AS-Schnittstellenmoduls auf.
Wählen Sie im Bereich V3 AS-Schnittstellenkonfiguration einen analogen Slave aus.
Wählen Sie im Bereich Slave den Kanal aus, dessen Wert Sie ändern möchten.
Ergebnis: Folgendes Fenster wird angezeigt:
4 Klicken Sie auf die Schaltfläche Wert ändern.
Ergebnis: Das Fenster Analoge E/A erscheint.
116
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Schritt
5
Debugging des AS-Interface-Busses
Aktion
Geben Sie einen Dezimalwert ein und klicken Sie auf OK.
Hinweis: Der Wert wird immer als Dezimalzahl eingegeben, kann jedoch mit
Hilfe des Dropdown-Menüs Format unter dem Bereich Slave in einem anderen
Format angezeigt werden.
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Debugging des AS-Interface-Busses
Automatisches Auswechseln eines nicht betriebsbereiten Slaves
Prinzip
Wenn ein Slave als nicht betriebsbereit erkannt wurde, kann er automatisch durch einen Slave des gleichen Typs ersetzt werden.
Bei aktivem Dienstprogramm zur automatischen Adressierung
Benutzers.
siehe Seite 86
erfolgt der
Austausch ohne Anhalten des AS-Interface-Busses und ohne jeden Eingriff seitens des
Zwei Optionen stehen zur Verfügung:
Der als Ersatz-Slave fungierende Slave wird mit Hilfe eines Handprogrammiergeräts mit
derselben Adresse programmiert und verfügt über das gleiche Profil und Unterprofil wie der defekte Slave. Er wird somit automatisch in die Liste der erkannten Slaves (LDS) und in die Liste der aktiven Slaves (LAS) eingefügt.
Der als Ersatz-Slave fungierende Slave ist leer (Adresse 0 in Bank A) und verfügt über das gleiche Profil wie der defekte Slave. Er erhält somit automatisch die Adresse des zu ersetzenden Slaves und wird in die Liste der erkannten Slaves (LDS) und in die Liste der aktiven
Slaves (LAS) aufgenommen.
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Debugging des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise zum Einfügen eines Slave-Geräts in eine vorhandene AS-
Schnittstellenkonfiguration
Einführung
Es besteht die Möglichkeit, ein Gerät in eine vorhandene AS-Schnittstellenkonfiguration einzufügen, ohne ein Handprogrammierterminal zu verwenden.
Dieser Vorgang ist möglich, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
Automatische Adressierung
siehe Seite 86
ist aktiv
In der Control Expert-Konfiguration fehlt nur ein Slave
Der einzufügende Slave weist folgende Eigenschaften auf:
Er ist in der Control Expert-Konfiguration
Er verfügt über das von der Konfiguration erwartete Profil und Unterprofil.
Er weist Adresse 0 in Bank A auf.
Das AS-Interface-Modul weist dem Slave automatisch den in der Konfiguration vordefinierten Wert zu.
Prozedur
Nachstehend wird das automatische Einfügen eines neuen Slaves beschrieben:
2
3
Schritt
1
Aktion
Fügen Sie den neuen Slave im Offline-Modus im Konfigurationsfenster
hinzu.
Übertragen Sie die Konfiguration im Online-Modus in die Steuerung.
Stellen Sie eine physische Verbindung zwischen dem neuen Slave und dem
AS-Interface-Bus an der Position des ausgefallenen Slaves her.
HINWEIS: Zur Änderung eines Projekts können Sie das oben beschriebene Verfahren so oft wie notwendig durchführen.
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119
Debugging des AS-Interface-Busses
Vorgehensweise zur Änderung der Adresse eines Geräts
Auf einen Blick
Dieser Befehl ermöglicht das Verschieben des ausgewählten AS-Interface-Geräts an eine andere verfügbare Adresse. Eine Adressenänderung kann nur für einen Slave und nicht in der
Konfiguration vorgenommen werden, d. h. im Anschluss daran stimmen physische und software spezifische Konfiguration nicht mehr überein.
Vorgehensweise zur Adressenänderung
Nachstehend wird die Änderung der Adresse eines Slave-Geräts beschrieben:
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des AS-Schnittstellenmoduls auf.
Wählen Sie im Bereich V3 AS-Schnittstellenkonfiguration einen Slave aus und führen Sie anschließend den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave-Adresse ändern aus.
Ergebnis: Das Fenster Adresse ändern für die Auswahl einer neuen Adresse wird angezeigt:
120
3
4
5
Wählen Sie Bank A oder B in der Liste Bankauswahl aus.
Hinweis: Bei Auswahl eines Standard-Slaves kann nicht Bank B ausgewählt werden, da Standard-Slaves nur in Bank A konfiguriert werden.
Wählen Sie die gewünschte Adresse in der Liste Verfügbare Adressen aus
(verwenden Sie gegebenenfalls die Bildlaufleiste der Liste).
Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit OK.
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Modicon X80
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
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SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
Kapitel 8
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-
Sicherheitsüberwachung
Auf einen Blick
In diesem Kapitel wird der DFB SAFETY_MONITOR_V2 für die AS-Interface-Sicherheitsüber wachung beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung
Betriebsverfahren
Konfiguration
Seite
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121
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
Beschreibung
Beschreibung der Funktion
Der DFB SAFETY_MONITOR_V2 dient dem Abrufen von Daten, die von der Sicherheitsüber wachung verarbeitet wurden. Er wird ausschließlich zu Diagnosezwecken verwendet, eine
Steuerung des AS-Interface-Busses oder dessen Bausteine ist nicht möglich.
Der DFB SAFETY_MONITOR_V2 entspricht folgenden Sicherheitsstandards:
IEC 61508: SIL 3
EN 954-1: Kategorie 4
EN ISO 13849-1: Kategorie 4 Performance Level e
Mit dem DFB SAFETY_MONITOR_V2 können bis zu 48 Geräte verwaltet werden. Dabei wird entweder nach OSSD (Output Signal Switch Devices = Ausgangsschaltelemente) sortiert oder alle
Geräte werden angezeigt.
Er kann in jedem Programmteil programmiert werden (Hauptprogramm, Unterprogramm oder
Section).
Er ist auf eine einzige Sicherheitsüberwachung ausgerichtet.
Die zusätzlichen Parameter EN und ENO können konfiguriert werden.
Regeln
Aus Leistungsgründen empfiehlt es sich SAFETY_MONITOR_V2 in der MAST-Task auszuführen.
Es sollte nur eine Instanz von SAFETY_MONITOR_V2 im Projekt programmiert werden.
Zum Ausführen von SAFETY_MONITOR_V2 :
Der DFB darf nicht in einer Ereignis-Task programmiert sein (alle anderen Tasks und Sections sind zulässig).
Der DFB muss aufgerufen werden (das Programmelement, dem er zugewiesen wurde, muss ausgeführt werden).
Der Eingang Enable muss auf 1 gesetzt sein.
Der Eingang Output_Sorted muss auf eine Sortierung nach Ausgang bzw. auf keine
Sortierung gesetzt sein.
Die AS-Interface-Überwachung muss in Control Expert konfiguriert werden.
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EIO0000000140 10/2020
Darstellung in FBD
Darstellung:
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
EIO0000000140 10/2020
123
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
Darstellung in LD
Darstellung:
Darstellung in AWL
Darstellung:
CAL SAFETY_MONITOR_V2_Instance (IO:=I0_Input, I1:=I1_Input,
I2:=I2_Input, I3:=I3_Input, Enable:=Enable_Output, Q0:=Q0_Output,
Q1:=Q1_Output, Q2:=Q2_Output, Q3:=Q3_Output, Output_Sorted:=Sorted,
Error=>Error_Output, Running=>Running_Output)
124
EIO0000000140 10/2020
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
Darstellung in ST
Darstellung:
SAFETY_MONITOR_V2_Instance (IO:=I0_Input, I1:=I1_Input, I2:=I2_Input,
I3:=I3_Input, Enable:=Enable_Output, Q0:=Q0_Output, Q1:=Q1_Output,
Q2:=Q2_Output, Q3:=Q3_Output, Output_Sorted:=Sorted,
Error=>Error_Output, Running=>Running_Output);
Beschreibung der Parameter
In der folgenden Tabelle sind die Eingangsparameter aufgeführt:
Parameter
I0
I1
I2
Typ
EBOOL
EBOOL
EBOOL
I3 EBOOL
Output_Sorted BOOL
Beschreibung
Eingangsvariable 0
Eingangsvariable 1
Eingangsvariable 2
Eingangsvariable 3
Bit = 1: Diagnose sortiert nach OSSD (keine
Vorverarbeitung)
Bit = 0: Diagnose aller Geräte
In der folgenden Tabelle werden die Eingangs-/Ausgangsparameter beschrieben:
Parameter
Enable
Q0
Q1
Q2
Q3
Typ
EBOOL
EBOOL
EBOOL
EBOOL
EBOOL
Beschreibung
Bit = 1: Der DFB wird aktiviert (Kaltstart)
Durch Setzen dieses Bits auf 1 wird der DFB ausgeführt und es können Informationen verarbeitet werden.
Informationen lassen sich nur verarbeiten, wenn
Enable = 1 entspricht.
Bit = 0: Der DFB wird deaktiviert.
Bei einem Timeout wird das Bit durch den DFB auf 0 gesetzt.
Ausgangsvariable 0
Ausgangsvariable 1
Ausgangsvariable 2
Ausgangsvariable 3
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SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
In der folgenden Tabelle werden die Ausgangsparameter beschrieben:
Parameter
Error
Running
Typ
EBOOL
EBOOL
Beschreibung
Bit = 1: Fehler im DFB oder Sicherheitsbus identifiziert
(mindestens ein Slave ist nicht betriebsbereit).
Hinweis:
Bei identifiziertem DFB-Fehler ( Enable = 0 und
Dfb_err = 1))
Ein DFB-Fehler führt zu ungültigen
Sicherheitsprojektdaten.
Bei identifiziertem Busfehler ( Enable = 1 und
Dfb_err = 0)
Bei einem Gerätefehler im Sicherheitsprojekt werden die ungültigen Adressen in der öffentlichen ARRAY
Variablen Device.Device_error
angezeigt.
Bit = 1: Der DFB wird ausgeführt.
Interne öffentliche Variablen
In der folgenden Tabelle sind die internen öffentlichen Variablen beschrieben.
Name
Abort
Timeout
Moni_err
Out_1
Out_2
Device.Device_ready
Typ
EBOOL
INT
EBOOL
EBOOL
EBOOL
ARRAY[0..47] OF
BOOL
Beschreibung
Wenn dieses Bit in einem Zyklus auf 0 und im nächsten auf 1 gesetzt wird, werden alle
Austauschvorgänge zwischen der CPU und der Sicherheitsüberwachung abgebrochen.
Der DFB wird neu initialisiert und sämtliche internen Daten des DFB werden auf 0 gesetzt.
Timeout während Datenaustausch
Wenn der DFB vor Ablauf dieses Zeitraums keinen gültigen Datensatz empfängt:
Die Übertragung wird abgebrochen.
Der DFB wird deaktiviert.
Der Ausgang Error ist auf 1 gesetzt
( Dfb_stat und Dfb_err werden aktualisiert)
Bit = 1: Überwachungsfehler
Bit = 1: 1. OSSD (OUT1) aktiviert
Bit = 1: 2. OSSD (OUT2) aktiviert
Gerät bereit
Jeder Index entspricht dem Index des
Sicherheitsgeräts, das zwar bereit ist, sich aber noch im Testmodus befindet oder auf eine andere Bedingung wartet, wie z. B. lokale
Bestätigung, Aktivierung der Starttaste usw.
126
EIO0000000140 10/2020
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
Name
Device.Device_off
Device.Device_error
Device.Device_noCom
Device.Device_allocation
ARRAY [0..47] OF
INT
Dfb_stat
Dfb_err
Typ
ARRAY[0..47] OF
BOOL
ARRAY[0..47] OF
BOOL
ARRAY[0..47] OF
BOOL
STRING
INT
Beschreibung
Gerät deaktiviert
Jeder Index entspricht dem Index des deaktivierten Sicherheitsgeräts.
Hinweis: Deaktivierte Geräte (darunter NOP), die auf FALSE gesetzt wurden, werden ebenfalls als Device_off übertragen.
Gerätefehler
Jeder Index entspricht dem Index des nicht betriebsbereiten Sicherheitsgeräts.
Gerät kommuniziert nicht
Jeder Index entspricht dem Index des
Sicherheitsgeräts, das nicht auf dem AS-
Interface-Bus kommuniziert.
Gerät empfängt Anweisungen
Jeder Index entspricht dem Index eines
Sicherheitsgeräts. Dem Sicherheitsgerät wird gemäß der Verarbeitungsschleife ein
Ganzzahlwert zugewiesen.
1 = Erstes OSSD
2 = Zweites OSSD
3 = Vorverarbeitung (nur bei identifizierten
Fehlern, andernfalls wird 0 angezeigt)
4 = Beide OSSD
Hinweis: Diese Informationen werden nur
übertragen, wenn Output_Sorted auf 0 gesetzt wurde.
DFB-Verarbeitungsstatus als Text
Kennzeichnung der folgenden Fehlertypen:
90 hex: Die von der Überwachung
gesendete Antwort ist ungültig.
91 hex: Der Datenaustausch wurde vom
Benutzer abgebrochen.
92 hex: Der Austauschvorgang wurde durch einen Timeout abgebrochen, der
DFB kann keine Daten empfangen.
EIO0000000140 10/2020
127
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
Betriebsverfahren
Auf einen Blick
Die in SAFETY_MONITOR_V2 verwendeten Informationen entstammen dem Bus-Master-Modul
BMX EIA 0100 zugeordneten Sprachobjekten.
Funktionsweise des DFB SAFETY_MONITOR_V2
Schritt
1
2
3
4
Beschreibung
Der Bus-Master fragt die Überwachung zu Testzwecken ab.
Der Bus-Master fragt die Überwachung ab und gibt die Anforderung aus, den
Überwachungsstatus in den statischen Speicher zu kopieren.
Der Bus-Master analysiert die Überwachungsdaten.
Die Daten aller Sicherheitsgeräte werden gespeichert.
128
EIO0000000140 10/2020
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
Konfiguration
Konfiguration des AS-Interface-Bus-Master-Moduls
Schritt
1
Aktion
Fügen Sie das Modul BMX EIA 0100 aus der Modulbibliothek in der Konfiguration hinzu.
2 Doppelklicken Sie im Fenster des SPS-Busses auf das Modul.
Ergebnis: Ein Dialogfeld für die Konfiguration wird geöffnet.
EIO0000000140 10/2020
129
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
Schritt
3
Aktion
Fügen Sie die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung im Fenster Profil zuordnen hinzu.
Ergebnis: Eine Liste mit Adressen für die DFB-Ein- und -Ausgänge wird angezeigt (roter Kreis).
130
4 Geben Sie die Konfigurationseinstellungen für die AS-Schnittstelle ein.
HINWEIS: Sie können die Konfiguration des AS-Interface-Busses auch im Projekt-Browser der
Konfiguration einsehen.
EIO0000000140 10/2020
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
Sortieren der Ausgänge
VORSICHT
FEHLINTERPRETATION EINER DIAGNOSE
Die Einstellungen des DFB für Output_Sorted müssen mit den Einstellungen in der ASISWIN-
Software im Dialogfeld Monitor-/Businformationen auf der Registerkarte, Diagnose/Dienst →
Datenauswahl auswählen.
Andernfalls werden die Diagnoseinformationen in Control Expert falsch ausgelegt.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Folgende Optionen stehen zur Verfügung:
Output_Sorted
1
0
Bedeutung
Diagnose sortiert nach OSSD (keine Vorverarbeitung)
Diagnose aller Geräte
DFB-Einstellung in Control Expert
EIO0000000140 10/2020
131
SAFETY_MONITOR_V2: DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwachung
Dialogfeldeinstellung in ASISWIN:
132
EIO0000000140 10/2020
Modicon X80
Leistung einer AS-Schnittstelle
EIO0000000140 10/2020
Leistung einer AS-Schnittstelle mit dem Bus-Master BMX EIA 0100
Kapitel 9
Leistung einer AS-Schnittstelle mit dem Bus-Master BMX EIA
0100
Leistung des Moduls BMX EIA 0100
Einführung
Der AS-Interface-Bus wird selbstständig vom Master verwaltet. Er tauscht in jedem Zyklus Daten mit allen auf dem Bus konfigurierten Slave-Geräten aus (in aufsteigender Reihenfolge der Slave-
Adressen).
Abfragezeit
Die Abfragezeit t entspricht dem Zeitraum, der für den Datenaustausch zwischen Master und n
Slaves (maximal 31 in jeder Bank) benötigt wird.
t = (2 + Anzahl aktiver Slaves) * 0,156 ms
Wenn zwei Slaves in Bank A und Bank B über dieselbe Adresse verfügen, wird jeder Slave dieses
Paares jeden zweiten Zyklus abgefragt.
So beträgt bei 31 Slaves mit erweiterter Adressierung in Bank A und 31 Slaves mit erweiterter
Adressierung in Bank B die Abfragezeit 10 ms.
Antwortzeit
Die Antwortzeit T entspricht der AS-Interface-Zykluszeit.
Diese umfasst folgende Elemente:
Abfragezeit des Busses
Aktualisierung des internen Speichers des AS-Schnittstellenmoduls
SPS-Zyklus
Beispiel mit digitalen Slaves
Die nachfolgende Tabelle enthält drei Beispiele für die Antwortzeit T bei einer Steuerungstask von
10 ms und 30 ms.
Die Zeit T gilt für einen Bus, der mit 31 Slaves im Normalbetrieb ohne Unterstützung für Combined
Transaction bestückt ist.
SPS-Task
10 ms
30 ms
Normale Antwortzeit
40 ms
70 ms
Maximale Antwortzeit
65 ms
105 ms
EIO0000000140 10/2020
133
Leistung einer AS-Schnittstelle
Beispiel mit Combined Transaction-Slaves
Für Slaves, die Combined Transaction Type-Profile unterstützen, ergibt sich bei einer 10-ms-
Steuerungstask folgende Leistung:
CT-Typ Profil Normale Antwortzeit Maximale Antwortzeit
CTT1
CTT2
CTT3
CTT4
CTT5
S-7.3
S-7.A.7
S-7.A.A
S-7.A.8
S-7.A.9
S-6.0.•
Übertragungszeit des
Busses
35 ms pro Kanal
10 ms
20 ms
15 ms pro Kanal, 14 Bit
20 ms pro Kanal, 12 Bit
5 ms
100 ms pro Kanal
50 ms
70 ms
60 ms pro Kanal, 14 Bit
70 ms pro Kanal, 12 Bit
40 ms
100 ms pro Kanal
70 ms
90 ms
80 ms pro Kanal, 14 Bit
90 ms pro Kanal, 12 Bit
60 ms
134
EIO0000000140 10/2020
Modicon X80
EIO0000000140 10/2020
Sprachobjekte des AS-Interface-Busses
Kapitel 10
Sprachobjekte des AS-Interface-Busses
Ziel dieses Kapitels
In diesem Kapitel werden die dem AS-Interface-Bus-Master BMX EIA 0100 zugeordneten
Sprachobjekte beschrieben und die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten für die Objekte aufgezeigt.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der IODDTs und Sprachobjekte
Details zu den Sprachobjekten des IODDT-Typs T_GEN_MOD
Beschreibung der impliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_STS_GEN
Beschreibung der expliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_STS_GEN
Detaillierte Beschreibung der impliziten Austauschobjekte von T_COM_ASI_STD IODDT
Detaillierte Beschreibung der expliziten Austauschobjekte von T_COM_ASI_STD IODDT
Detaillierte Beschreibung der impliziten Austauschobjekte der AS-Schnittstelle
Detaillierte Beschreibung der expliziten Austauschobjekte der AS-Schnittstelle
Detaillierte Beschreibung der Objekte zur Verwaltung des AS-Interface-Betriebs
Detaillierte Beschreibung der Konfigurationsobjekte der AS-Schnittstelle
Detaillierte Beschreibung des IODDT T_COM_ASI_DIAG
Geräte-DDT für BMX EIA 0100-Modul
Beschreibung des Bytes MOD_FLT
Vewrendung und Beschreibung des DDT für den expliziten Austausch
Seite
EIO0000000140 10/2020
135
Beschreibung der IODDTs und Sprachobjekte
Einführung
Die IODDTs sind vom Hersteller vordefiniert; sie enthalten Eingangs-/Ausgangs-Sprachobjekte, die dem Kanal eines anwendungsspezifischen Moduls angehören.
Jeder IODDT enthält einen Satz von Sprachobjekten, mit denen sein Betrieb gesteuert und
überprüft werden kann.
IODDT
Für die Erstellung einer Variablen des Typs IODDT bestehen zwei Möglichkeiten:
Verwendung der Modulregisterkarte E/A-Objekte
Verwendung des Dateneditors
siehe Seite 99
Es gibt zwei Arten von Sprachobjekten:
Objekte für impliziten Austausch: Diese werden automatisch in jedem Zyklus der dem Modul
zugeordneten Task ausgetauscht. Implizite Austauschvorgänge betreffen den Status der
Module, Kommunikationssignale, Slaves usw.
Objekte für expliziten Austausch: Diese werden auf Anforderung des Projekts über explizite
Austauschanweisungen ausgetauscht. Der explizite Austausch ermöglicht die Parametrierung und die Diagnose des Moduls.
Der AS-Interface-Kommunikation sind 4 IODDTs zugeordnet:
T_GEN_MOD für alle Module
T_COM_STS_GEN für alle Kommunikationsprotokolle
T_COM_ASI_STD speziell für die AS-Interface-Kommunikation und das Modul BMX EIA 0100
siehe Seite 157
BMX EIA 0100 und eine
Verwendung als Argument des DFB ASI_DIA
136
EIO0000000140 10/2020
Details zu den Sprachobjekten des IODDT-Typs T_GEN_MOD
Einführung
Module von Steuerungen der Baureihe Premium verfügen über einen zugeordneten IODDT des
Typs T_GEN_MOD .
Anmerkungen
Prinzipiell wird die Bedeutung der Bits für den Bitstatus 1 angegeben. In besonderen Fällen wird jeder Status des Bits erläutert.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Liste der Objekte
In der folgenden Tabelle werden die Objekte des IODDT aufgeführt:
Standardsymbol
MOD_ERROR
EXCH_STS
STS_IN_PROGR
EXCH_RPT
STS_ERR
MOD_FLT
MOD_FAIL
CH_FLT
BLK
CONF_FLT
NO_MOD
EXT_MOD_FLT
MOD_FAIL_EXT
CH_FLT_EXT
BLK_EXT
CONF_FLT_EXT
NO_MOD_EXT
Typ
BOOL
INT
BOOL
INT
BOOL
INT
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff
R
R
Bedeutung
Fehlerbit des Moduls
Steuerwort für den Modulaustausch
Lesen von Statuswörtern des Moduls
Wort für Austauschrückmeldung
Fehler beim Lesen der Modulstatuswörter
Internes Fehlerwort des Moduls
Interner Fehler, nicht funktionsfähiges Modul
Adresse
%Ir.m.MOD.ERR
%MWr.m.MOD.0
%MWr.m.MOD.0.0
%MWr.m.MOD.1
%MWr.m.MOD.1.0
%MWr.m.MOD.2
%MWr.m.MOD.2.0
Kanalfehler
Klemmenleistenfehler
%MWr.m.MOD.2.1
%MWr.m.MOD.2.2
%MWr.m.MOD.2.5
Mangelnde Übereinstimmung der Hardware- oder Softwarekonfiguration
Modul fehlt oder nicht betriebsbereit
Internes Fehlerwort des Moduls (nur FIPIO-
Erweiterung)
%MWr.m.MOD.2.6
%MWr.m.MOD.2.7
Modul betriebsunfähig (nur FIPIO-Erweiterung) %MWr.m.MOD.2.8
Kanalfehler (nur FIPIO-Erweiterung) %MWr.m.MOD.2.9
Klemmenleistenfehler (nur FIPIO-Erweiterung) %MWr.m.MOD.2.10
Mangelnde Übereinstimmung der Hardware- oder Softwarekonfiguration (nur FIPIO-
Erweiterung)
%MWr.m.MOD.2.13
Modul fehlt oder nicht betriebsbereit (nur Fipio-
Erweiterung)
%MWr.m.MOD.2.14
EIO0000000140 10/2020
137
Beschreibung der impliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_STS_GEN
Einführung
In der folgenden Tabelle sind die Sprachobjekte für den impliziten Austausch des IODDT des Typs
T_COM_STS_GEN aufgeführt, der für alle Kommunikationsprotokolle außer Fipio gültig ist.
Fehlerbit
Die folgende Tabelle enthält die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR (%Ir.m.c.ERR):
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Fehlerbit des Kommunikationskanals
Adresse
%Ir.m.c.ERR
138
EIO0000000140 10/2020
Beschreibung der expliziten IODDT-Austauschobjekte vom Typ T_COM_STS_GEN
Auf einen Blick
Dieser Abschnitt beschreibt die Objekte mit explizitem Austausch des IODDT-Typs
T_COM_STS_GEN , der auf alle Kommunikationsprotokolle außer Fipio und Ethernet anwendbar ist.
Der Teil umfasst die Objekte des Typs Wort, deren Bits eine besondere Bedeutung haben. Diese
Objekte werden im Folgenden ausführlich erläutert.
In diesem Abschnitt weist die Variable IODDT_VAR1 den Typ T_COM_STS_GEN auf.
Bemerkungen
Die Bedeutung eines Bit wird im Allgemeinen für den Zustand 1 des Bit gegeben. In spezifischen
Fällen wird eine Erläuterung zu jedem Zustand des Bit gegeben.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Ausführungsanzeiger eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Kanal-Austauschsteuerungsbits des Kanals
EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) aufgeführt:
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des aktuellen Kanals
R Austausch der Befehlsparameter läuft
Adresse
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
Rückmeldung von expliziten Austauschvorgängen: EXCH_RPT
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Austauschberichtsbits EXCH_RPT ( %MWr.m.c.1
) aufgeführt:
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
Typ
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehler beim Lesen der Statuswörter des Kanals erkannt
R Fehler beim Austausch von Befehlsparametern erkannt.
Adresse
%MWr.m.c.1.0
%MWr.m.c.1.1
EIO0000000140 10/2020
139
Kanalspezifische Standardfehler: CH_FLT
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Statusworts CH_FLT (% %MWr.m.c.2
) aufgeführt:
Standardsymbol
NO_DEVICE
ONE_DEVICE_FLT
BLK
TO_ERR
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Kein Gerät auf dem Kanal funktioniert
Ein Gerät auf dem Kanal ist nicht funktionsfähig
Klemmenleiste ist nicht angeschlossen
Timeout übernommen (Analyse erforderlich)
Interner Modulfehler oder Selbsttest des Kanals
Unterschiedliche Hard- und Softwarekonfiguration
Kommunikationsanalyse mit Kanal erforderlich.
Anwendungsfehler erkannt (Anpassungs- oder
Konfigurationsfehler)
Adresse
%MWr.m.c.2.0
%MWr.m.c.2.1
%MWr.m.c.2.2
%MWr.m.c.2.3
%MWr.m.c.2.4
%MWr.m.c.2.5
%MWr.m.c.2.6
%MWr.m.c.2.7
Das Lesen erfolgt durch die Anweisung READ_STS ( IODDT_VAR1 ).
140
EIO0000000140 10/2020
Detaillierte Beschreibung der impliziten Austauschobjekte von T_COM_ASI_STD
IODDT
Auf einen Blick
In der folgenden Tabelle werden die Objekte für den impliziten Austausch des IODDT
T_COM_ASI_STD aufgeführt, die sich auf die AS-Interface-Kommunikation beziehen.
Fehlerbit
Die nachstehende Tabelle erklärt die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR :
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ
BOOL
Zugriff
R
Bedeutung
Bit für die Signalisierung von Fehlern in Bezug auf die Slaves und den Kommunikationskanal
Adresse
%Ir.m.0.ERR
Gültigkeitsbit
Die nachstehende Tabelle erklärt die Bedeutung des Gültigkeitsbits VALID_IN :
Standardsymbol
VALID_IN
Typ Zugriff
EBOOL R
Bedeutung
Gibt an, dass alle Eingänge gültig sind.
HINWEIS: Wenn sich dieses Bit im Zustand 0 befindet, ist mindestens ein Eingang ungültig:
Offline-Modus, Datenaustausch deaktiviert oder
Kanalfehler.
Adresse
%Ir.m.0.0
X-Bus-Kommunikationsbit
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des X-Bus-Kommunikationsbits
VALID_MASTER :
Standardsymbol
VALID_MASTER
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Es liegt ein Kommunikationsfehler auf dem X-Bus vor, wenn dieses Bit = 0.
Adresse
%Ir.m.0.1
EIO0000000140 10/2020
141
Liste der Slaves 0 bis 15 der Bank A im Fehlerzustand
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Worts %IWr.m.0.0 erklärt:
Standardsymbol
SLAVE_FLT_0A
SLAVE_FLT_1A
SLAVE_FLT_2A
SLAVE_FLT_3A
SLAVE_FLT_4A
SLAVE_FLT_5A
SLAVE_FLT_6A
SLAVE_FLT_7A
SLAVE_FLT_8A
SLAVE_FLT_9A
SLAVE_FLT_10A
SLAVE_FLT_11A
SLAVE_FLT_12A
SLAVE_FLT_13A
SLAVE_FLT_14A
SLAVE_FLT_15A
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Slave 0A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 1A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 2A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 3A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 4A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 5A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 6A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 7A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 8A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 9A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 10A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 11A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 12A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 13A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 14A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 15A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Adresse
%IWr.m.0.0.0
%IWr.m.0.0.1
%IWr.m.0.0.2
%IWr.m.0.0.3
%IWr.m.0.0.4
%IWr.m.0.0.5
%IWr.m.0.0.6
%IWr.m.0.0.7
%IWr.m.0.0.8
%IWr.m.0.0.9
%IWr.m.0.0.10
%IWr.m.0.0.11
%IWr.m.0.0.12
%IWr.m.0.0.13
%IWr.m.0.0.14
%IWr.m.0.0.15
Liste der Slaves 16 bis 31 der Bank A im Fehlerzustand
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Worts %IWr.m.0.1 erklärt:
Standardsymbol
SLAVE_FLT_16A
SLAVE_FLT_17A
SLAVE_FLT_18A
SLAVE_FLT_19A
SLAVE_FLT_20A
SLAVE_FLT_21A
SLAVE_FLT_22A
SLAVE_FLT_23A
SLAVE_FLT_24A
SLAVE_FLT_25A
SLAVE_FLT_26A
SLAVE_FLT_27A
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Slave 16A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 17A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 18A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 19A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 20A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 21A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 22A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 23A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 24A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 25A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 26A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 27A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Adresse
%IWr.m.0.1.0
%IWr.m.0.1.1
%IWr.m.0.1.2
%IWr.m.0.1.3
%IWr.m.0.1.4
%IWr.m.0.1.5
%IWr.m.0.1.6
%IWr.m.0.1.7
%IWr.m.0.1.8
%IWr.m.0.1.9
%IWr.m.0.1.10
%IWr.m.0.1.11
142
EIO0000000140 10/2020
Standardsymbol
SLAVE_FLT_28A
SLAVE_FLT_29A
SLAVE_FLT_30A
SLAVE_FLT_31A
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff Bedeutung
R
R
Slave 28A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 29A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 30A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 31A ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Adresse
%IWr.m.0.1.12
%IWr.m.0.1.13
%IWr.m.0.1.14
%IWr.m.0.1.15
Liste der Slaves 0 bis 15 der Bank B im Fehlerzustand
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Worts %IWr.m.0.2 erklärt:
Standardsymbol
SLAVE_FLT_0B
SLAVE_FLT_1B
SLAVE_FLT_2B
SLAVE_FLT_3B
SLAVE_FLT_4B
SLAVE_FLT_5B
SLAVE_FLT_6B
SLAVE_FLT_7B
SLAVE_FLT_8B
SLAVE_FLT_9B
SLAVE_FLT_10B
SLAVE_FLT_11B
SLAVE_FLT_12B
SLAVE_FLT_13B
SLAVE_FLT_14B
SLAVE_FLT_15B
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Slave 0B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 1B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 2B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 3B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 4B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 5B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 6B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 7B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 8B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 9B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 10B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 11B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 12B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 13B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 14B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 15B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Adresse
%IWr.m.0.2.0
%IWr.m.0.2.1
%IWr.m.0.2.2
%IWr.m.0.2.3
%IWr.m.0.2.4
%IWr.m.0.2.5
%IWr.m.0.2.6
%IWr.m.0.2.7
%IWr.m.0.2.8
%IWr.m.0.2.9
%IWr.m.0.2.10
%IWr.m.0.2.11
%IWr.m.0.2.12
%IWr.m.0.2.13
%IWr.m.0.2.14
%IWr.m.0.2.15
EIO0000000140 10/2020
143
Liste der Slaves 16 bis 31 der Bank B im Fehlerzustand
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Worts %IWr.m.0.3 erklärt:
Standardsymbol
SLAVE_FLT_16B
SLAVE_FLT_17B
SLAVE_FLT_18B
SLAVE_FLT_19B
SLAVE_FLT_20B
SLAVE_FLT_21B
SLAVE_FLT_22B
SLAVE_FLT_23B
SLAVE_FLT_24B
SLAVE_FLT_25B
SLAVE_FLT_26B
SLAVE_FLT_27B
SLAVE_FLT_28B
SLAVE_FLT_29B
SLAVE_FLT_30B
SLAVE_FLT_31B
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Slave 16B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 17B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 18B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 19B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 20B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 21B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 22B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 23B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 24B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 25B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 26B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 27B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 28B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 29B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 30B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 31B ist fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Adresse
%IWr.m.0.3.0
%IWr.m.0.3.1
%IWr.m.0.3.2
%IWr.m.0.3.3
%IWr.m.0.3.4
%IWr.m.0.3.5
%IWr.m.0.3.6
%IWr.m.0.3.7
%IWr.m.0.3.8
%IWr.m.0.3.9
%IWr.m.0.3.10
%IWr.m.0.3.11
%IWr.m.0.3.12
%IWr.m.0.3.13
%IWr.m.0.3.14
%IWr.m.0.3.15
144
EIO0000000140 10/2020
Detaillierte Beschreibung der expliziten Austauschobjekte von T_COM_ASI_STD
IODDT
Auf einen Blick
In diesem Abschnitt werden die Objekte für expliziten Austausch von IODDT des Typs
T_COM_ASI_STD mit Bezug auf den AS-Interface-Bus beschrieben. Dazu gehören die Objekte des Typs Wort, deren Bits eine besondere Bedeutung haben.
Beispiel für die Vereinbarung einer Variablen: IODDT_VAR1 des Typs T_COM_ASI_STD
HINWEIS: Im Allgemeinen bezieht sich die Bedeutung der Bits jeweils auf den Status 1 des betreffenden Bits. In speziellen Fällen wird jeder Status eines Bits erläutert.
HINWEIS: Es werden nicht alle Bits verwendet.
Indikator für die Durchführung eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
In der nachstehenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits zur Kontrolle des Kanalaustauschs
EXCH_STS (%MWr.m.0.0) beschrieben.
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statusparameter wird durchgeführt.
Austausch der Befehlsparameter läuft.
Austausch der Einstellparameter läuft.
Adresse
%MWr.m.0.0.0
%MWr.m.0.0.1
%MWr.m.0.0.2
Protokoll des expliziten Austauschs: EXCH_RPT
In der nachstehenden Tabelle wird die Bedeutung der Austausch-Rückmeldebits EXCH_RPT
(%MWr.m.0.1) aufgeführt.
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Beim Lesen der Statuswörter des Kanals wurde ein Fehler identifiziert.
R
R
Beim Austausch von Befehlsparametern wurde ein Fehler identifiziert.
Beim Austausch von Einstellparametern wurde ein Fehler identifiziert.
Adresse
%MWr.m.0.1.0
%MWr.m.0.1.1
%MWr.m.0.1.2
EIO0000000140 10/2020
145
Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
In der nachstehenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Statusworts CH_FLT (%Wr.m.0.2) aufgeführt. Der Lesevorgang erfolgt über einen READ_STS (IODDT_VAR1).
Standardsymbol
SLAVE_FLT
ASI_CONF_FLT
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff Bedeutung
R In einem oder mehreren Geräten wurde eine
Störung identifiziert.
R
R
Die physische Konfiguration ist nicht mit der
Softwarekonfiguration identisch.
Es wurde ein interner Fehler identifiziert oder
Selbsttest des Kanals.
R Es wurde ein Hardware- oder
Softwarekonfigurationsfehler identifiziert.
Kommunikationsfehler mit der Steuerung.
Es wurde ein Anwendungsfehler identifiziert
(Einstellungs- oder Konfigurationsfehler).
Adresse
%MWr.m.0.2.1
%MWr.m.0.2.3
%MWr.m.0.2.4
%MWr.m.0.2.5
%MWr.m.0.2.6
%MWr.m.0.2.7
AS-Schnittstellenstatus
In der nachstehenden Tabelle wird die Bedeutung der (%MWr.m.0.3) Statuswortbits
(%MWr.m.0.2) aufgeführt. Der Lesevorgang erfolgt über einen READ_STS (IODDT_VAR1).
Standardsymbol
ASI_SUPPLY_FLT
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Es wurde ein Fehler in Bezug auf die
Spannungsversorgung der AS-Schnittstelle identifiziert.
Adresse
%MWr.m.0.3.6
146
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Detaillierte Beschreibung der impliziten Austauschobjekte der AS-Schnittstelle
Auf einen Blick
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Wortobjekte für den impliziten Austausch beschrieben. Diese Wortobjekte sind nicht in die IODDT des Typs T_COM_ASI_STD integriert.
Bits der digitalen Eingangskanäle
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits der digitalen Eingangskanäle für die Bank A
(Slaves 1 bis 31) und die Bank B (Slaves 101 bis 131) beschrieben:
Adresse
%I\b.e\r.m.c
Typ Zugriff
EBOOL R
Bedeutung
Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer e aktiviert ist.
Für die Bank A: e = 1 bis 31
Für die Bank B: e = 101 bis 131
Beispiele:
%I\b.0\r.m.c
EBOOL R
%I\b.1\r.m.c
%I\b.110\r.m.c
%I\b.131\r.m.c
EBOOL R
EBOOL R
EBOOL R
Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer 0 aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 1 bis 3) des Slaves mit der Nummer 1A aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 110 bis 3) des Slaves mit der Nummer 10B aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 131 bis 3) des Slaves mit der Nummer 31B aktiviert ist.
EIO0000000140 10/2020
147
Bits der digitalen Ausgangskanäle
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits der digitalen Ausgangskanäle für die Bank A
(Slaves 1 bis 31) und die Bank B (Slaves 101 bis 131) beschrieben:
Adresse
%Q\b.e\r.m.c
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer e aktiviert ist.
Für die Bank A: e = 1 bis 31
Für die Bank B: e = 101 bis 131
Beispiele:
%Q\b.0\r.m.c
EBOOL R
%Q\b.1\r.m.c
%Q\b.110\r.m.c
%Q\b.131\r.m.c
EBOOL R
EBOOL R
EBOOL R
Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer 0 aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer 1A aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer 10B aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer 31B aktiviert ist.
Wörter der analogen Eingangskanäle
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Eingangswörter der analogen Kanäle für Bank A
(Slaves 1 bis 31) und für Bank B (Slaves 101 bis 131) beschrieben:
Adresse
%IW\b.e\r.m.c
Typ
INT
Zugriff
R
Bedeutung
Wert des Eingangswortes eines analogen
Kanals (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer e.
Für die Bank A: e = 1 bis 31
Für die Bank B: e = 101 bis 131
Wörter der analogen Ausgangskanäle
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Ausgangswörter der analogen Kanäle für die
Bank A (Slaves 1 bis 31) und die Bank B (Slaves 101 bis 131) beschrieben:
Adresse
%QW\b.e\r.m.c
Typ
INT
Zugriff
R
Bedeutung
Wert des Ausgangswortes eines analogen
Kanals (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer e.
Für die Bank A: e = 1 bis 31
Für die Bank B: e = 101 bis 131
148
EIO0000000140 10/2020
Wortobjekte
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der verschiedenen Wortobjekte für den impliziten
Austausch beschrieben. Der Lesevorgang erfolgt über READ_STS (IODDT_VAR1).
Adresse
%IWr.m.0.4.n
%IWr.m.0.5.n
%IWr.m.0.6.n
%IWr.m.0.7.n
%IWr.m.0.8.n
%IWr.m.0.9.n
%IWr.m.0.10.n
%IWr.m.0.11.n
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R n = 0 bis 15: Der Slave mit der Standardadresse
(Bank A) 0 bis 15 (LAS) weist einen
Peripheriefehler auf (LPF).
R
R n = 0 bis 15: Der Slave mit der Standardadresse
(Bank A) 16 bis 31 (LAS) weist einen
Peripheriefehler auf (LPF).
n = 0 bis 15: Der Slave mit der erweiterten
Adresse (Bank B) 0 bis 15 (LAS) weist einen
Peripheriefehler auf (LPF).
R
R
R n = 0 bis 15: Der Slave mit der erweiterten
Adresse (Bank B) 16 bis 31 (LAS) weist einen
Peripheriefehler auf (LPF).
n = 0 bis 15: Der Slave mit der Standardadresse
(Bank A) 0 bis 15 (LAS) ist aktiv.
n = 0 bis 15: Der Slave mit der Standardadresse
(Bank A) 16 bis 31 (LAS) ist aktiv.
R
R n = 0 bis 15: Der Slave mit der erweiterten
Adresse (Bank B) 0 bis 15 (LAS) ist aktiv.
n = 0 bis 15: Der Slave mit der erweiterten
Adresse (Bank B) 16 bis 31 (LAS) ist aktiv.
EIO0000000140 10/2020
149
Detaillierte Beschreibung der expliziten Austauschobjekte der AS-Schnittstelle
Auf einen Blick
In der folgenden Tabelle werden die verschiedenen Wortobjekte für den expliziten Austausch beschrieben. Diese Wortobjekte sind nicht in die IODDT des Typs T_COM_ASI_STD integriert.
HINWEIS: Der Lesevorgang für die in diesem Abschnitt beschriebenen Wörter (%MWr.m.0.0.15 bis %MWr.m.0.0.73) erfolgt über einen READ_STS (IODDT_VAR1).
Austauschkontrollbit
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung des Austauschkontrollbits des Kanals beschrieben:
Adresse
%MWr.m.0.0.15
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Konfiguration läuft.
Rückmeldebit
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung des Austausch-Rückmeldebits beschrieben:
Adresse
%MWr.m.0.1.15
Typ
BOOL
Zugriff
R
Bedeutung
Fehler während des Konfigurationsvorgangs angetroffen
Wort %MWr.m.0.3
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits dieses Worts beschrieben:
Adresse
%MWr.m.0.3.0
%MWr.m.0.3.1
%MWr.m.0.3.2
%MWr.m.0.3.3
%MWr.m.0.3.4
%MWr.m.0.3.5
%MWr.m.0.3.6
%MWr.m.0.3.7
%MWr.m.0.3.8
%MWr.m.0.3.9
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff
R
Bedeutung
Gültige Konfiguration
Slave 0 auf dem Bus vorhanden
Automatische Adressierung
Automatische Adressierung zulässig
Betrieb im AS-Interface-Konfigurationsmodus
Betrieb im normalen Modus
AS-Interface-Spannungsversorgung fehlerhaft
Offline-Modus aktiv
Datenaustausch inaktiv
Peripherie-Fehler auf einem Bus-Gerät identifiziert
150
EIO0000000140 10/2020
Wörter %MWr.m.0.0.4 bis %MWr.m.0.0.7
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits dieser Wörter beschrieben:
Adresse
%MWr.m.0.4.n
%MWr.m.0.5.n
%MWr.m.0.6.n
%MWr.m.0.7.n
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff
R
R
R
R
Bedeutung n = 0 bis 15 - Erkannte Slaves der Bank A von 0 bis 15 (Slave in LDS) n = 16 bis 31 - Erkannte Slaves der Bank A von
0 bis 15 (Slave in LDS) n = 0 bis 15 - Erkannte Slaves der Bank B von 0 bis 15 (Slave in LDS) n = 16 bis 31 - Erkannte Slaves der Bank B von
0 bis 15 (Slave in LDS)
Wörter %MWr.m.0.0.8 bis %MWr.m.0.0.71
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits dieser Wörter beschrieben:
Adresse
%MWr.m.0.8 bis
%MWr.m.0.39
%MWr.m.0.40 bis
%MWr.m.0.71
Typ
INT
INT
Zugriff
R
R
Bedeutung
Wörter 8 bis 39 - Slaves der Bank A von 0 bis 31
Byte 0:
Bit 0 bis 3 = Konfigurationscode der Ein-
/Ausgangskanäle (I/O)
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID)
Byte 1:
Bit 0 bis 3 = Identifikationscode (ID1)
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID2)
Wörter 40 bis 71 - Slaves der Bank B von 0 bis
31
Byte 0:
Bit 0 bis 3 = Konfigurationscode der Ein-
/Ausgangskanäle (I/O)
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID)
Byte 1:
Bit 0 bis 3 = Identifikationscode (ID1)
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID2)
Wort %MWr.m.0.0.72
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung dieses Worts beschrieben:
Adresse
%MWr.m.0.72
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Enthält die Parameterwerte des zuletzt parametrierten Slaves.
EIO0000000140 10/2020
151
Wort %MWr.m.0.0.73
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung des Worts %MWr.m.0.73 beschrieben:
Adresse
%MWr.m.0.73
Typ
INT
Zugriff
R
Bedeutung
Enthält die Adresse des zuletzt parametrierten
Slaves.
Adresse des Slaves (1 bis 31)
Byte 1:
Wenn 0, dann Slave in Bank A
Wenn 1, dann Slave in Bank B
152
EIO0000000140 10/2020
Detaillierte Beschreibung der Objekte zur Verwaltung des AS-Interface-Betriebs
Auf einen Blick
In den nachstehenden Tabellen werden die Sprachobjekte beschrieben, die die Verwaltung der
Betriebsart des AS-Interface-Bus-Masters sowie der Parameter der auf dem AS-Interface-Bus vorhandenen Slaves ermöglichen. Diese Objekte sind nicht in die IODDT integriert.
Objekt zur Verwaltung der Betriebsart
Mit diesem Wortobjekt wird der Wechsel in den Offline- oder Data-Exchange-Off-Modus
siehe Seite 54
des AS-Interface-Bus-Masters über WRITE_CMD verwaltet.
HINWEIS: Die Verwendung dieses Objekts setzt eine fundierte Kenntnis der AS-Interface-
Kommunikationsgrundlagen voraus.
Beschreibung des Betriebsart-Objekts
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der verschiedenen Zustände des Worts
%MWr.m.0.74 beschrieben:
Adresse
%MWr.m.0.74.0
%MWr.m.0.74.1
%MWr.m.0.74.2
%MWr.m.0.74.3
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff
R/W
R/W
R/W
R/W
Bedeutung
Wechsel in den Offline-Modus
Beenden des Offline-Modus
Datenaustausch inaktiv
Datenaustausch aktiv
HINWEIS: Der Offline-Modus hat Vorrang vor dem Data-Exchange-Off-Modus.
Objekte zur Einstellung der Parameter
Diese Objekte ermöglichen die Verwaltung der Parameter der Slave-Geräte. Sie können ohne
Anhalten des AS-Interface-Bus-Masters geändert werden.
EIO0000000140 10/2020
153
Beschreibung der Parametereinstellungsobjekte
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Wörter %%MWr.m.0.76 bis %MWr.m.0.139 beschrieben:
Adresse
%MWr.m.0.76 bis
%MWr.m.0.107
Typ
INT
%MWr.m.0.108 bis
%MWr.m.0.139
INT
%MWr.m.0.140 bis
%MWr.m.0.171
INT
%MWr.m.0.172 bis
%MWr.m.0.203
INT
Zugriff Bedeutung
R/W PI: Enthalten die Parameterwerte der Slaves 0A bis 31A (1 Wort/Slave, nur 4 Bits werden verwendet).
R/W
R
Enthalten die Parameterwerte der Slaves 0B bis
31B (1 Wort/Slave, nur 4 Bits werden verwendet).
EPI: Enthalten die Echo-Parameterwerte der
Slaves 0A bis 31A (1 Wort/Slave, nur 4 Bits werden verwendet).
R EPI: Enthalten die Echo-Parameterwerte der
Slaves 0B bis 31B (1 Wort/Slave, nur 4 Bits werden verwendet).
Diese Objekte werden über die Anweisungen READ_PARAM, WRITE_PARAM, SAVE_PARAM
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek) und
RESTORE_PARAM ausgetauscht.
Das Echo der Einstellparameter von (MWr.m.0.140 bis %MWr.m.0.203) ist nur nach dem
Ausführungsabschluss der Anweisung READ_PARAM von Bedeutung. Andernfalls ist der Inhalt unter Umständen nicht zuverlässig.
Für die Slaves in Bank A wird das EPI-Bit3 immer gesetzt.
Die nicht verwendeten Bits eines Parameters weisen in einem EPI willkürliche Werte auf.
154
EIO0000000140 10/2020
Detaillierte Beschreibung der Konfigurationsobjekte der AS-Schnittstelle
Auf einen Blick
Die Konfigurationskonstanten %KWr.m.0.d können nur gelesen werden; sie entsprechen den mit
Hilfe des Konfigurationseditors eingegebenen Konfigurationsparametern.
Konfigurationsobjekte
Die folgende Tabelle enthält die konstanten Objekte des erweiterten AS-Interface-Busses:
Adresse
%KWr.m.0.0
%KWr.m.0.1.n
%KWr.m.0.2.n
%KWr.m.0.3.n
%KWr.m.0.4.n
%KWr.m.0.5 bis
%KWr.m.0.36
%KWr.m.0.37 bis
%KWr.m.0.68
Typ
INT
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
INT
INT
Zugriff
R
R
R
R
R
R
R
Bedeutung
Wenn Byte 0 = 10 d
, dann ist der Bus-Master ein
TSX SAY 1000.
Wenn Byte 0 = 30 d
, dann ist der Bus-Master ein
BMX EIA 0100.
n = 1 bis 15 - Liste der in das Projekt aufgenommenen (konfigurierten) Standard-
Slaves 0A bis 15A n = 1 bis 15 - Liste der in das Projekt aufgenommenen (konfigurierten) Standard-
Slaves 16A bis 31A n = 1 bis 15 - Liste der in das Projekt aufgenommenen (konfigurierten) Standard-
Slaves 0B bis 15B n = 1 bis 15 - Liste der in das Projekt aufgenommenen (konfigurierten) Standard-
Slaves 16B bis 31B
Permanente Konfigurationen (Profile) der
Slaves 0A bis 31A
Byte 0:
Bits 0 bis 3: E/A-Code des Slaves
Bits 4 bis 7: ID-Code des Slaves
Byte 1:
Bits 0 bis 3: ID1-Code des Slaves
Bits 4 bis 7: ID2-Code des Slaves
Permanente Konfigurationen (Profile) der
Slaves 0B bis 31B
Byte 0:
Bits 0 bis 3: E/A-Code des Slaves
Bits 4 bis 7: ID-Code des Slaves
Byte 1:
Bits 0 bis 3: ID1-Code des Slaves
Bits 4 bis 7: ID2-Code des Slaves
EIO0000000140 10/2020
155
156
Adresse
%KWr.m.0.69
Typ
INT
Zugriff
R
Bedeutung
Benutzerspezifische Konfigurationskennungen:
Bit 0: Reserviert
Bit 1:
Wenn = 0, automatische Adressierung
deaktiviert
Wenn = 1, automatische Adressierung aktiviert
Bit 2:
Wenn = 0, digitale E/A-
Banksynchronisation deaktiviert
Wenn = 1, digitale E/A-
Banksynchronisation aktiviert
Bit 3: Reserviert
Bit 4: Reserviert
Bit 5: Konfiguration des
Fehlerausweichmodus
Wenn = 0: (Standard) Der Watchdog des
Bus-Masters löst einen Wechsel in den
Data-Exchange-Off-Modus aus.
Wenn = 1: Der Watchdog des Bus-
Masters löst einen Wechsel in den Data-
Exchange-Zero-Modus aus.
Bits 6 bis 15: Reserviert
EIO0000000140 10/2020
Detaillierte Beschreibung des IODDT T_COM_ASI_DIAG
Objekte von T_COM_ASI_DIAG
Die nachstehende Tabelle enthält Verweise auf detaillierte Informationen zu den Objekten dieses
IODDT:
Objektsymbol
CH_ERROR
FLT_SLAVES_0A_15A
FLT_SLAVES_16A_31A
FLT_SLAVES_0B_15B
FLT_SLAVES_16B_31B
STS_IN_PROGR
STS_ERR
CH_FLT
SLAVE_FLT
Kommentar/Querverweis
Kanalfehler identifiziert ( siehe Seite 141 )
Fehler in Bezug auf Slaves 0A bis 15A identifiziert
Fehler in Bezug auf Slaves 16A bis 31A identifiziert
Fehler in Bezug auf Slaves 0B bis 15B identifiziert
Fehler in Bezug auf Slaves 6B bis 31B identifiziert
Lesen der Statusparameter wird durchgeführt
Fehler beim Lesen des Kanalstatus identifiziert
Kommunikationsfehler auf einem Kanal identifiziert
Fehler in Bezug auf einen der Slaves identifiziert
ASI_CONF_FLT
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
Physische Konfiguration stimmt nicht mit der Konfiguration für
das Projekt überein ( siehe Seite 146 )
Interner Fehler identifiziert: Kanal nicht betriebsbereit
Hardware- oder Softwarekonfigurationsfehler identifiziert
Fehler bei der Buskommunikation identifiziert
Slave 0 auf dem Bus vorhanden
SLAVE_0_PRESENT
ASI_SUPPLY_FLT Fehler in Bezug auf die Spannungsversorgung der AS-
Schnittstelle identifiziert ( siehe Seite 146 )
OFFLINE_MODE_ACTIVE Offline-Modus aktiv
DATA_EXCHANGE_OFF Datenaustausch inaktiv
PERIPH_FAULT
LDS_0A_15A
Peripheriefehler an einem an den Bus angeschlossenen
Gerät identifiziert
Liste erkannter Slaves für 0A bis 15A ( siehe Seite 151 )
EIO0000000140 10/2020
157
Objektsymbol
LDS_16A_31A
LDS_0B_15B
LDS_16B_31B
MASTER_TYPE
LPS_0A_15A
LPS_16A_31A
LPS_0B_15B
LPS_16B_31B
Kommentar/Querverweis
Liste erkannter Slaves für 16A bis 31A
Liste erkannter Slaves für 0B bis 15B ( siehe Seite 151 )
Liste erkannter Slaves für 16B bis 31B
Typ des Bus-Masters ( siehe Seite 155 )
Liste in das Projekt aufgenommener (konfigurierter) Slaves für
0A bis 15A
Liste in das Projekt aufgenommener (konfigurierter) Slaves für
16A bis 31A
Liste in das Projekt aufgenommener (konfigurierter) Slaves für
0B bis 15B
Liste in das Projekt aufgenommener (konfigurierter) Slaves für
16B bis 31B
158
EIO0000000140 10/2020
Geräte-DDT für BMX EIA 0100-Modul
Einführung
Der Geräte-DDT ist ein vordefinierter DDT, der die E/A-Sprachelemente des E/A-Moduls beschreibt. Dieser Datentyp wird in einer Struktur dargestellt, die eine Bit- und Registeransicht bereitstellt.
Dieser Abschnitt enthält eine Beschreibung der Struktur des Geräte-Control Expert in DDT für das
Kommunikationsmodul BMX EIA 0100.
Beschreibung des T_M_COM_ASI Geräte-DDT
Die folgende Tabelle enthält die Struktur des T_M_COM_ASI Geräte-DDT:
Name
MOD_HEALTH
MOD_FLT
MASTER
Typ
BOOL
Beschreibung
0 = Modul mit erkanntem Fehler
1 = Modulbetrieb OK
Interne Modulfehler erkannt
AS-i-Masterkanal
BANKA
BANKB
BYTE
T_M_COM_ASI_CH_MSTR
Slaves der Bank A
Slaves der Bank B
T_M_COM_ASI_CH_MSTR
Die folgende Tabelle enthält die Struktur von T_M_COM_ASI_CH_MSTR:
Name
CH_HEALTH
VALID_IN
VALID_MASTER
Typ
BOOL
EBOOL
EBOOL
FLT_SLAVES_0A_15A INT
FLT_SLAVES_16A_31A INT
Beschreibung
0 = Kanal mit erkanntem Fehler
1 = Kanalbetrieb OK
Gibt an, dass alle Eingänge gültig sind.
HINWEIS: Wenn dieses Bit auf 0 gesetzt ist, bedeutet das, dass mindestens ein Eingang ungültig ist: OFFLINE-Modus, Modus DATA
EXCHANGE OFF oder Kanalfehler.
Verweist auf einen Kommunikationsfehler auf dem X-Bus, wenn das Bit = 0.
Liste der Slaves 0 bis 15 (Bank A) mit Fehlern (1
Bit pro Slave).
Liste der Slaves 16 bis 31 (Bank A) mit Fehlern
(1 Bit pro Slave).
Zugriff
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
EIO0000000140 10/2020
159
Name Typ
FLT_SLAVES_0B_15B INT
FLT_SLAVES_16B_31B INT
LPF_SLAVES_0A_15A INT
LPF_SLAVES_16A_31A INT
LPF_SLAVES_0B_15B INT
LPF_SLAVES_16B_31B INT
LAS_SLAVES_0A_15A INT
LAS_SLAVES_16A_31A INT
LAS_SLAVES_0B_15B INT
LAS_SLAVES_16B_31B INT
Beschreibung
Liste der Slaves 0 bis 15 (Bank B) mit Fehlern (1
Bit pro Slave).
Liste der Slaves 16 bis 31 (Bank B) mit Fehlern
(1 Bit pro Slave).
Liste der Slaves 0 bis 15 (Bank A) mit
Peripheriefehler (1 Bit pro Slave).
Liste der Slaves 16 bis 31 (Bank A) mit
Peripheriefehler (1 Bit pro Slave).
Liste der Slaves 0 bis 15 (Bank B) mit
Peripheriefehler (1 Bit pro Slave).
Liste der Slaves 16 bis 31 (Bank B) mit
Peripheriefehler (1 Bit pro Slave).
Liste der aktiven Slaves 0 bis 15 der Bank A (1 Bit pro Slave).
Liste der aktiven Slaves 16 bis 31 der Bank A (1
Bit pro Slave).
Liste der aktiven Slaves 0 bis 15 der Bank B (1 Bit pro Slave).
Liste der aktiven Slaves 16 bis 31 der Bank A (1
Bit pro Slave).
Zugriff
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
T_M_COM_ASI_SLAVES
Die folgende Tabelle enthält die Struktur von T_M_COM_ASI_SLAVES:
Name
PCD
SLAVE_HEALTH
IDI
Typ
ARRAY [1..31] of INT
ARRAY [1..31] of BOOL
ARRAY [1...31] of
T_M_COM_ASI_IDI
Beschreibung
Permanente Konfiguration
(Profile) der Slaves
Bit 0 bis 3 = IO -Code des
Slaves
Bit 4 bis 7 = ID -Code des
Slaves
Bit 8 bis 11 = ID1 -Code des
Slaves
Bit 12 bis 15 = ID2 -Code des
Slaves
Funktionsfähigkeitsbit der 31
Slaves.
Abbild der digitalen
Eingangsdaten der 31 Slaves.
Zugriff
Lesen
Lesen
Lesen
160
EIO0000000140 10/2020
Name
ODI
AIDI
AODI
Typ
ARRAY [1..31] of
T_M_COM_ASI_ODI
ARRAY [1..31] of
T_M_COM_ASI_AIDI
ARRAY [1..31] of
T_M_COM_ASI_AODI
Beschreibung
Abbild der digitalen
Ausgangsdaten der 31 Slaves.
Abbild der analogen
Eingangsdaten der 31 Slaves.
Abbild der analogen
Ausgangsdaten der 31 Slaves.
Zugriff
Lesen
Lesen
Lesen
T_M_COM_ASI_IDI
Die folgende Tabelle enthält die Struktur von T_M_COM_ASI_IDI:
Name
T_M_COM_ASI_IDI
Typ
ARRAY [0..3] of EBOOL
Beschreibung Zugriff
4 digitale Eingänge eines Slaves Lesen
T_M_COM_ASI_ODI
Die folgende Tabelle enthält die Struktur von T_M_COM_ASI_ODI:
Name
T_M_COM_ASI_ODI
Typ
ARRAY [0..3] of EBOOL
Beschreibung Zugriff
4 digitale Ausgänge eines Slaves Lesen
T_M_COM_ASI_AIDI
Die folgende Tabelle enthält die Struktur von T_M_COM_ASI_AIDI:
Name
T_M_COM_ASI_AIDI
Typ
ARRAY [0..3] of INT
Beschreibung Zugriff
4 analoge Eingänge eines Slaves Lesen
T_M_COM_ASI_AODI
Die folgende Tabelle enthält die Struktur von T_M_COM_ASI_AODI:
Name Typ
T_M_COM_ASI_AODI ARRAY [0..3] of INT
Beschreibung Zugriff
4 analoge Ausgänge eines Slaves Lesen
EIO0000000140 10/2020
161
Beschreibung des Bytes MOD_FLT
Byte MOD_FLT in Geräte-DDT
Struktur des Bytes MOD_FLT:
1
2
3
4
5
Bit
0
6
7
Symbol
MOD_FAIL
CH_FLT
BLK
–
–
CONF_FLT
NO_MOD
–
Beschreibung
1: Interner erkannter Fehler oder erkannter Modulausfall.
0: Kein Fehler erkannt.
1: Nicht betriebsfähige Kanäle.
0: Kanäle sind betriebsfähig.
1: Fehler in Klemmenleiste erkannt.
0: Kein Fehler erkannt.
HINWEIS: Dieses Bit kann möglicherweise nicht verwaltet werden.
1: Modul führt Selbsttest aus.
0: Modul führt keinen Selbsttest aus.
HINWEIS: Dieses Bit kann möglicherweise nicht verwaltet werden.
Nicht verwendet
1: Hardware- oder Software-Konfigurationsfehler erkannt.
0: Kein Fehler erkannt.
1: Modul fehlt oder nicht betriebsbereit.
0: Modul ist in Betrieb.
HINWEIS: Dieses Bit wird nur von Modulen verwaltet, die sich in einem dezentralen
Rack befinden und ein BME CRA 312 10-Adaptermodul haben. Module in einem dezentralen Rack verwalten dieses Bit nicht, das auf 0 bleibt.
Nicht verwendet
162
EIO0000000140 10/2020
Vewrendung und Beschreibung des DDT für den expliziten Austausch
Einleitung
Die nachstehende Tabelle enthält die DDT-Typen (Derived Data Type), die für die Variablen verwendet werden, die mit einem dedizierten EFB-Parameter zur Durchführung eines expliziten
Austauschs verknüpft sind:
DDT
T_M_COM_ASI_CH_STS
T_M_COM_ASI_CH_CMD
Beschreibung
Struktur zum Lesen des
Kanalstatus
Struktur zum Senden eines
Befehls an das Modul
Der DDT kann mit dem
Ausgangsparameter STS des EFB
READ_STS_MX (siehe EcoStruxure™
Control Expert, E/A-Verwaltung,
Bausteinbibliothek) verknüpft werden.
Der DDT kann mit dem Eingangsparameter
CMD des EFB WRITE_CMD_MX
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, E/A-
Verwaltung, Bausteinbibliothek) verknüpft werden.
T_M_COM_ASI_CH_PRM Struktur für die Einstellparameter
(1)
eines Kanals
Der DDT kann mit dem
Ausgangsparameter PARAM des EFB verknüpft werden:
READ_PARAM_MX
(siehe EcoStruxure™ Control Expert,
E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek) zum Lesen der Modulparameter
WRITE_PARAM_MX
(siehe EcoStruxure™ Control Expert,
E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek) zum Schreiben der Modulparameter
RESTORE_PARAM_MX
(siehe EcoStruxure™ Control Expert,
E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek) zum Wiederherstellen der neuen
Parameter des Moduls
SAVE_PARAM_MX
(siehe EcoStruxure™ Control Expert,
E/A-Verwaltung, Bausteinbibliothek) zum Speichern der Modulparameter
(1) Die Parameterverwaltung ist nur für einen expliziten Austausch mit E/A-Modulen im lokalen M580-Rack möglich.
HINWEIS: Die Kanal-Zieladresse ( ADDR ) kann über den EF ADDMX (siehe EcoStruxure™ Control Expert,
Kommunikation, Bausteinbibliothek) verwaltet werden (verknüpfen Sie den Ausgangsparameter OUT mit dem
Eingangsparameter ADDR der Kommunikationsfunktionen).
EIO0000000140 10/2020
163
T_M_COM_ASI_CH_STS Description
Name
CH_FLT
SLAVE_FLT
APF_PIC_FLT
ASI_CONF_FLT
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
EX_CONTROL_FLAGS
CONFIG_OK
SLAVE_0_PRESENT
AUTO_ADDRESS_ASSIGN
AUTO_ADDRESS_AVAILABLE
CONFIGURATION_ACTIVE BOOL
NORMAL_OPERATION_ACTIVE BOOL
ASI_SUPPLY_FLT BOOL
Typ
INT
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
INT
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
OFFLINE_MODE_ACTIVE
DATA_EXCHANGE_OFF
PERIPH_FAULT
LDS_0A_15A
LDS_16A_31A
LDS_0B_15B
LDS_16B_31B
BOOL
BOOL
BOOL
INT
INT
INT
INT
164
4
5
6
2
3
0
1
7
8
9
Bit
6
7
4
5
1
2
3
Bedeutung
Kanalfehler
Fehler in einem oder mehreren
Geräten
APF-Leitungsfehler oder PIC-Fehler
Physische Konfiguration nicht identisch mit Softwarekonfiguration
Interner Fehler oder Kanal-
Selbsttest
Hardware- oder Software-
Konfigurationsfehler
Problem bei der Kommunikation mit der SPS (PLC)
Fehler in der Anwendung
(Einstellung oder Konfiguration)
Flags zur Ausführungskontrolle
Gültige Konfiguration
Slave 0 auf dem Bus vorhanden
Automatische Adressierung
Automatische Adressierung autorisiert
Betrieb im AS-Interface-
Konfigurationsmodus
Betrieb im normalen Modus
Fehler in Bezug auf die AS-
Interface-Spannungsversorgung
Offline-Modus aktiv
Datenaustausch inaktiv
Peripheriefehler in einem Bus-Gerät
Liste der aktiven Slaves 0 bis 15 der
Bank A (1 Bit pro Slave)
Liste der aktiven Slaves 16 bis 31 der Bank A (1 Bit pro Slave)
Liste der aktiven Slaves 0 bis 15 der
Bank B (1 Bit pro Slave)
Liste der aktiven Slaves 16 bis 31 der Bank B (1 Bit pro Slave)
Zugriff
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Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
Lesen
EIO0000000140 10/2020
Name
BANKA
BANKB
LAST_PARAM_SLAVE_VALUE
LAST_PARAM_SLAVE_ADR
Typ Bit
ARRAY [0..31] of
ARRAY [0..31] of
INT
Bedeutung
Tatsächliche Konfiguration der
Slaves von Bank A
Tatsächliche Konfiguration der
Slaves von Bank B
INT
Zugriff
Lesen
Lesen
Wert der Parameter des zuletzt parametrierten Slaves
Adresse des zuletzt parametrierten
Slaves
Lesen
Lesen
T_M_COM_ASI_CDI Description
Name
CDI
Typ
INT
Bit Bedeutung
– Tatsächlich konfiguriertes
Slaveprofil
Bit 0 bis 3 = Konfigurationscode für die Ein-/Ausgangskanäle (IO)
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode
(ID)
Bit 8 bis 11 = Identifikationscode
(ID1)
Bit 12 bis 15 =
Identifikationscode (ID2)
Zugriff
Lesen
T_M_COM_ASI_CH_CMD Description
Dieses DDT-Objekt dient der Verwaltung der Betriebsarten des AS-Interface-Bus-Masters
siehe Seite 54
über WRITE_CMD_MX.
HINWEIS: Die Verwendung dieses Objekts setzt eine umfassende Kenntnis des AS-Interface-
Kommunikationsprinzips voraus.
Name
HI_FLAGS
ENTER_OFFLINE
LEAVE_OFFLINE
Typ
INT
BOOL
BOOL
DATA_EXCHANGE_INACTIVE BOOL
DATA_EXCHANGE_ACTIVE BOOL
2
3
0
1
Bit Bedeutung
Flags für die Host-Schnittstelle
Umschaltung in den Offline-Modus
Verlassen des Offline-Modus
Datenaustausch inaktiv
Datenaustausch aktiv
Zugriff
Lesen/Schreiben
EIO0000000140 10/2020
165
T_M_COM_ASI_CH_PRM Description
Dieser DDT dient der Verwaltung der Parameter der Slavegeräte. Die Parameter können ohne
Anhalten des AS-Interface-Bus-Masters geändert werden.
Die Verwaltung der Parameter erfolgt über die Anweisungen READ_PARAM_MX,
WRITE_PARAM_MX, SAVE_PARAM_MX und RESTORE_PARAM_MX.
HINWEIS: Die Verwendung dieses Objekts setzt eine umfassende Kenntnis des AS-Interface-
Kommunikationsprinzips voraus.
Die nachstehende Tabelle zeigt die Bits des Statusworts T_M_COM_ASI_CH_PRM:
Name
PARAM_A
Typ
ARRAY [0..31] of INT
PARAM_B
EPARAM_A
EPARAM_B
ARRAY [0..31] of INT
ARRAY [0..31] of INT
ARRAY [0..31] of INT
Bit Bedeutung
– Parameterwerte der Slaves 0A bis 31A (1
Wort pro Slave, nur 4 Bits verwendet)
–
–
Parameterwerte der Slaves 0B bis 31B (1
Wort pro Slave, nur 4 Bits verwendet)
Von den Slaves 0A bis 31A zurückgegebene
Parameterwerte (1 Wort pro Slave, nur 4 Bits verwendet)
– Von den Slaves 0B bis 31B zurückgegebene
Parameterwerte (1 Wort pro Slave, nur 4 Bits verwendet)
Zugriff
Lesen/Schreiben
Lesen/Schreiben
Lesen
Lesen
166
EIO0000000140 10/2020
Modicon X80
Index
EIO0000000140 10/2020
Index
A
Adressierung
Adressierung (automatisch)
AS-Interface,
Analoger Kanal
Ändern des Werts,
Analoger Slave
Änderung der Konfiguration des AS-Inter face-Busses,
AS-Interface
Einfügen eines Slave-Geräts in eine vor -
AS-Schnittstelle
Automatisches Auswechseln von Slaves, 118
B
BMX EIA 0100,
BMX EIA 0100
Anzeige des Slave-Status,
Beschreibung und Installation,
BMX EIA 0100
Diagnose,
BMX EIA 0100
Debug-Fenster,
Hardwareinstallation,
Mehrfachadressierung,
Modul- und Kanaldiagnose,
Synchronisation der digitalen E/A-Bank,
BMX EIA 0100
T_COM_ASI_V3,
EIO0000000140 10/2020
BMX EIA 0100
Versorgungsbaugruppen für die AS-
BMXEIA0100
Technische Kenndaten,
C
Combined Transaction-Slaves,
D
Debugging
AS-Schnittstelle,
DFB für die AS-Interface-Sicherheitsüberwa -
Diagnose
AS-Schnittstelle,
Digitaler Kanal
,
Forcieren/Aufheben der Forcierung,
SET und RESET,
E
Erweiterte Slaves
Merkmale,
F
Fehlerausweichsequenz
AS-Schnittstelle,
G
Geräte-DDT
T_M_COM_ASI,
167
Index
H
Hinzufügen eines neuen Slaves im Katalog,
I
IODDTs und Sprachobjekte
K
Kanaldatenstruktur für Kommunikationspro tokolle
duls
T_COM_ASI_V3,
Konfiguration
AS-Schnittstelle,
Konfigurationsobjekte ,
Kanaldatenstrukur des AS-Schnittstellenmo -
L
Leistung
AS-Schnittstelle,
M
MOD_FLT,
Modul BMX EIA 0100
N
O
Objekte für expliziten Austausch,
Objekte für impliziten Austausch,
Objekte zur Verwaltung der Betriebsart,
168
P
Parametereinstellungen
Projekt-Browser,
S
SAFETY_MONITOR_V2,
Sicherheitsgeräte
AS-Interface,
Standard-Slaves
T
T_COM_ASI_V3,
T_M_COM_ASI,
T_M_COM_ASI_CDI,
,
T_M_COM_ASI_CH_MSTR,
T_M_COM_ASI_CH_STS,
T_M_COM_ASI_SLAVES,
V
Verdrahtungselemente
W
Watchdog
EIO0000000140 10/2020
Z
Zugriff auf eine Slave-Beschreibung,
Index
EIO0000000140 10/2020
169
Index
170
EIO0000000140 10/2020
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