Schneider Electric Premium und Atrium unter EcoStruxure™ Control Expert - AS-i-Bus Benutzerhandbuch
Tangazo
Tangazo
Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
35006198 12/2018
Premium und Atrium mit
Ecostruxure™
Control Expert
AS-i-Bus
Benutzerhandbuch
(Übersetzung des englischen Originaldokuments)
12/2018 www.schneider-electric.com
2
Die Informationen in der vorliegenden Dokumentation enthalten allgemeine Beschreibungen und/oder technische Leistungsmerkmale der hier erwähnten Produkte. Diese Dokumentation dient keinesfalls als Ersatz für die Ermittlung der Eignung oder Verlässlichkeit dieser Produkte für bestimmte Verwendungsbereiche des Benutzers und darf nicht zu diesem Zweck verwendet werden. Jeder Benutzer oder Integrator ist verpflichtet, angemessene und vollständige
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Inhaltsverzeichnis
Sicherheitshinweise . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teil I Der AS-i-Bus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 1 Allgemeine Übersicht über den AS-i-Bus . . . . . . . . . . . .
Hinweis zum AS-i-Bus und AS-i V2-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Übersicht der AS-i-Produkte im Schneider-Katalog . . . . . . . . . . . . . .
Überblick über die Hauptbestandteile . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beispiel einer AS-i-Bustopologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Haupteigenschaften des AS-i-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Haupteigenschaften des AS-i-V2-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Teil II Hardwaretechnische Inbetriebnahme der AS-i-
Versorgungsmodule und der AS-i-Bus-Schnittstel lenmodule TSX SAY 100 und TSX SAY 1000 . . . . .
Kapitel 2 -Spannungsversorgungen für den AS-Interface-Bus . . .
2.1 Übersicht über die Spannungsversorgungen des AS-i-Busses. . . . . .
Allgemeine Übersicht über die AS-i-Spannungsversorgungen . . . . . .
Physikalische Beschreibung des Versorgungsmoduls TSX SUP A02
Physikalische Beschreibung des VersorgungsblocksTSX SUP A05. .
Physikalische Beschreibung der Trägerplatte . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Katalog der AS-i-Versorgungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
AS-i-Versorgung: Besondere Merkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.2 Einbau der Versorgung des AS-i-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Abmessungen und Montage des Netzteils AS-i TSX SUP A02 . . . . .
Abmessungen/Montage des Netzteils AS-i TSX SUP A05 . . . . . . . . .
Zusammenfassung der Befestigungsarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.3 Anschluss der AS-i-Versorgungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
TSX SUP A02-Stromversorgungsanschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
TSX SUP A05-Stromversorgungsanschlüsse . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
2.4 Kenndaten der Versorgungen des AS-i-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . .
Elektrische Kenndaten der AS-i-Versorgungen TSX SUP A02/A05 . .
Physikalische Umgebungskenndaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 3 Schnittstellenbaugruppe AS-I-Bus: TSX SAY 100 . . . . . .
3.1 Beschreibung der Baugruppe TSX SAY 100 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Physische Beschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Montage/Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verbindungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige der Modulzustände. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Spezielle Anzeigen des Moduls TSX SAY 100 . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Kenndaten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.2 Diagnose AS-i-Bus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Diagnose AS-i-Bus - Überblick. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Wechseln zwischen verschiedenen Anzeigemodi . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige der Slaves am AS-i-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige des Status der Eingangs-/Ausgangsbits an jedem Slave . . .
3.3 Betriebsarten des Moduls TSX SAY 100 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Betriebsarten des Moduls TSX SAY 100 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
3.4 Vorsichtsmaßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hilfsversorgung 24 V . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 4 Schnittstellenmodul AS-i V2-Bus: TSX SAY 1000 . . . . . .
4.1 Beschreibung der Baugruppe TSX SAY 1000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Physische Beschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zusammenbau/Installation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verbindungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige der Modulzustände. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Spezielle Anzeigen des Moduls TSX SAY 1000 . . . . . . . . . . . . . . . . .
Technische Kenndaten des AS-i V2-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.2 Diagnose AS-i-Bus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Diagnose AS-i-Bus - Überblick. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.3 Betriebsarten des Moduls TSX SAY 1000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Betriebsarten des Moduls TSX SAY 1000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.4 Vorsichtsmaßnahmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Hilfsversorgung 24 V GS . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Mehrfachadressierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
4.5 AS-i V2-Zertifizierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
AS-i V2-Zertifizierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Teil III Softwaretechnische Inbetriebnahme des AS-i-
Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
113
Kapitel 5 Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des
AS-i-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Inbetriebnahme des AS-i-Busses . . . . . . . . . . . . .
Architektur des Moduls TSX SAY 100. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aufbau eines AS-i-Slave . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Adressierung von Sprachobjekten, die mit den an den AS-i-Bus angeschlossenen Slave-Geräten verknüpft sind . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 6 Konfiguration AS-i-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Deklarieren eines AS-i-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack .
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Beschreibung des Konfigurationsfensters eines AS-i-
Kommunikationsmoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Deklaration eines Slave-Geräts auf dem AS-i-Bus . . . . . . . . . . . . . . .
Im Projektbrowser angezeigter AS-i-Bus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Änderung der Softwarekonfiguration des AS-i-Busses . . . . . . . . . . . .
Zugriff auf die Beschreibung eines AS-i-Slaves . . . . . . . . . . . . . . . . .
Definition eines neuen Slave-Profils in einem privaten AS-i-Katalog .
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Ändern der allgemeinen Parameter eines AS-i-Slave: Automatische
Adressierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern der allgemeinen Parameter eines AS-i-Slave: Fehlermodus .
Kapitel 7 Debugging AS-I-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Debug-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung des Debug-Fensters eines AS-i-Moduls. . . . . . . . . . . .
Zugriff auf die Funktionen der Moduldiagnose und Kanaldiagnose eines AS-i-Geräts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige des Status der Slaves . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Zugriff auf die Einstellung der Parameter eines AS-i-Geräts. . . . . . . .
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Zugriff auf die Funktion Forcierung/Aufhebung der Forcierung der ASi-Kanäle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aufruf der Befehle SET und RESET der AS-i-Kanäle . . . . . . . . . . . . .
Automatischer Austausch eines fehlerhaften AS-i-Slave . . . . . . . . . .
Einfügen eines Slave-Geräts in eine bestehende AS-i-Konfiguration
Ändern der Adresse eines AS-i-Gerätes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Kapitel 8 AS-i-Betriebsart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
157
Betriebsart AS-i: Allgemein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Geschützter AS-i-Modus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Verkabelungstestmodus AS-i. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Offline-Betriebsmodus AS-i . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Betriebsmodus Data-Exchange-Off AS-i . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
163
Kapitel 9 AS-i-Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
165
Leistungen des AS-i-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
165
Kapitel 10 DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
167
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
167
Kapitel 11 Sprachobjekte für den AS-i-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
169
11.1 Die Sprachobjekte und IODDT der AS-i-Kommunikation. . . . . . . . . . .
Beschreibung der Sprachobjekte des AS-i-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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171
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen
Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Explizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen
Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Verwaltung der Austauschvorgänge und Rückmeldungen anhand expliziter Objekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
11.2 Für alle Kommunikationsprotokolle relevante Sprachobjekte und generische IODDT . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Details der impliziten IODDT-Austauschobjekte des Typs
T_COM_STS_GEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Details der expliziten IODDT-Austauschobjekte des Typs
T_COM_STS_GEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
11.3 Die mit dem AS-i-Bus verbundenen Sprachobjekte und IODDT . . . . .
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183
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den impliziten Austausch der IODDTs des Typs T_COM_ASI_V1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den expliziten Austausch des IODDT des Typs T_COM_ASI_V1 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Objekte für den impliziten Austausch für die AS-i-
Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Sprachobjekte mit explizitem Austausch für die ASi-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Sprachobjekte mit explizitem Austausch für die ASi-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Konfigurationsobjekte für die AS-i-Funktion . . . . . .
11.4 IODDT Type T_GEN_MOD, anwendbar auf alle Module. . . . . . . . . . .
Details zu den Sprachobjekten des IODDT-Typs T_GEN_MOD . . . . .
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195
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Teil IV Implementierung der Software des AS-i V2-Busses.
197
Kapitel 12 Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des
AS-i-V2-Busses . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Inbetriebnahme des AS-i V2-Busses . . . . . . . . . .
Architektur des Moduls TSX SAY 1000. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aufbau eines AS-i-Slave mit Standardadressierung . . . . . . . . . . . . . .
Aufbau eines AS-i-Slaves mit erweiterter Adressierung . . . . . . . . . . .
199
200
202
204
206
Adressierung von Sprachobjekten, die mit den an den AS-i-Bus angeschlossenen Slave-Geräten verknüpft sind . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 13 Konfiguration AS-i V2-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Deklarieren eines AS-i-V2-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack
208
211
212
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines AS-i-V2-
Kommunikationsmoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Vorgehensweise zur Definition eines Slave-Geräts auf einem AS-i-V2-
Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Im Projektbrowser angezeigter AS-i-V2-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
213
Ändern der Softwarekonfiguration des AS-i-V2-Busses . . . . . . . . . . .
Zugriff auf die Beschreibung eines AS-i-V2-Slave . . . . . . . . . . . . . . .
Ein neues Slave-Profil im AS-i-V2-Standardkatalog definieren. . . . . .
215
220
222
223
225
Ändern der allgemeinen Parameter eines AS-i-V2-Slave:
Automatische Adressierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern der Parameter eines AS-i-V2-Slaves . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern der Parameter eines AS-i-V2-Slave . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
227
228
229
Änderung der Parameter eines AS-i-V2-Slave mit kombinierten
Parametern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Sonderfall von AS-i-V2-Sicherheitsgeräten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 14 Debugging AS-i V2-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Debug-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung des Debug-Fensters eines AS-i-V2-Moduls . . . . . . . . .
Zugriff auf Funktionen zur Modul- und Kanaldiagnose auf einem AS-i
V2-Gerät . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Anzeige des Status der Slaves . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aufruf der Einstellung der Parameter eines AS-i-V2-Geräts . . . . . . . .
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234
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239
241
Zugriff auf die Funktion Forcierung/Aufhebung der Forcierung der digitalen AS-i V2-Kanäle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Aufruf der Befehle SET und RESET der digitalen AS-i-V2-Kanäle . . .
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Ändern des Wertes eines analogen Kanals . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Automatischer Austausch eines fehlerhaften AS-i V2-Slave . . . . . . . .
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247
Einfügen eines Slave-Gerätes in eine bestehende AS-i V2-
Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ändern der Adresse eines AS-i-V2-Geräts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
248
249
Kapitel 15 AS-i V2 Betriebsart. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
251
AS-i-V2-Betriebsart: Allgemein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Geschützter AS-i V2-Modus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
AS-i-V2-Offline-Betrieb. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
252
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255
256
Betriebsmodus Data-Exchange-Off AS-i V2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 16 AS-i V2-Leistungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
257
Leistungen des AS-i V2-Busses. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
257
Kapitel 17 DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
259
Beschreibung des Sicherheitsfunktionsbausteins des AS-i-Busses . .
Arbeitsweise des AS-i-Sicherheits-Funktionsbausteins . . . . . . . . . . . .
Regeln für die Programmierung des Sicherheits-DFB . . . . . . . . . . . . .
Anwendung eines DFB-Funktionsbausteins . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Kapitel 18 Sprachobjekte für den AS-i-V2-Bus . . . . . . . . . . . . . . . . .
269
18.1 Die Sprachobjekte und IODDT der AS-i V2-Kommunikation . . . . . . . .
Beschreibung der Sprachobjekte des AS-i V2-Bus . . . . . . . . . . . . . . .
270
270
18.2 Die Sprachobjekte und der generische IODDT für alle
Kommunikationsprotokolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des
Typs T_COM_STS_GEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den expliziten Austausch des IODDT des Typs T_COM_STS_GEN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
18.3 Sprachobjekte der AS-i-V2-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
260
263
264
267
271
272
273
275
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den impliziten Austausch der IODDTs des Typs T_COM_ASI_V2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den expliziten Austausch des IODDT des Typs T_COM_ASI_V2 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Sprachobjekte für den impliziten Austausch der ASi-V2-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Objekte für den expliziten Austausch für die AS-i V2-
Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Objekte zur Verwaltung der Betriebsart für die AS-i-
V2-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Konfigurationsobjekte für die AS-i-V2-Funktion . . .
18.4 Der IODDT T_GEN_MOD gilt für alle Module . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Beschreibung der Sprachobjekte des IODDT des Typs T_GEN_MOD
276
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290
Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
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Sicherheitshinweise
Wichtige Informationen
HINWEISE
Lesen Sie sich diese Anweisungen sorgfältig durch und machen Sie sich vor Installation, Betrieb,
Bedienung und Wartung mit dem Gerät vertraut. Die nachstehend aufgeführten Warnhinweise sind in der gesamten Dokumentation sowie auf dem Gerät selbst zu finden und weisen auf potenzielle Risiken und Gefahren oder bestimmte Informationen hin, die eine Vorgehensweise verdeutlichen oder vereinfachen.
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BITTE BEACHTEN
Elektrische Geräte dürfen nur von Fachpersonal installiert, betrieben, bedient und gewartet werden. Schneider Electric haftet nicht für Schäden, die durch die Verwendung dieses Materials entstehen.
Als qualifiziertes Fachpersonal gelten Mitarbeiter, die über Fähigkeiten und Kenntnisse hinsichtlich der Konstruktion und des Betriebs elektrischer Geräte und deren Installation verfügen und eine Schulung zur Erkennung und Vermeidung möglicher Gefahren absolviert haben.
BEVOR SIE BEGINNEN
Dieses Produkt nicht mit Maschinen ohne effektive Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwenden. Das Fehlen effektiver Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum einer Maschine kann schwere Verletzungen des Bedienpersonals zur Folge haben.
WARNUNG
UNBEAUFSICHTIGTE GERÄTE
Diese Software und zugehörige Automatisierungsgeräte nicht an Maschinen verwenden, die nicht über Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verfügen.
Greifen Sie bei laufendem Betrieb nicht in das Gerät.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Dieses Automatisierungsgerät und die zugehörige Software dienen zur Steuerung verschiedener industrieller Prozesse. Der Typ bzw. das Modell des für die jeweilige Anwendung geeigneten
Automatisierungsgeräts ist von mehreren Faktoren abhängig, z. B. von der benötigten
Steuerungsfunktion, der erforderlichen Schutzklasse, den Produktionsverfahren, außergewöhn lichen Bedingungen, behördlichen Vorschriften usw. Für einige Anwendungen werden möglicherweise mehrere Prozessoren benötigt, z. B. für ein Backup-/Redundanzsystem.
Nur Sie als Benutzer, Maschinenbauer oder -integrator sind mit allen Bedingungen und Faktoren vertraut, die bei der Installation, der Einrichtung, dem Betrieb und der Wartung der Maschine bzw. des Prozesses zum Tragen kommen. Demzufolge sind allein Sie in der Lage, die Automatisie rungskomponenten und zugehörigen Sicherheitsvorkehrungen und Verriegelungen zu identifizieren, die einen ordnungsgemäßen Betrieb gewährleisten. Bei der Auswahl der Automati sierungs- und Steuerungsgeräte sowie der zugehörigen Software für eine bestimmte Anwendung sind die einschlägigen örtlichen und landesspezifischen Richtlinien und Vorschriften zu beachten.
Das National Safety Council's Accident Prevention Manual (Handbuch zur Unfallverhütung; in den
USA landesweit anerkannt) enthält ebenfalls zahlreiche nützliche Hinweise.
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Für einige Anwendungen, z. B. Verpackungsmaschinen, sind zusätzliche Vorrichtungen zum
Schutz des Bedienpersonals wie beispielsweise Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum erforderlich. Diese Vorrichtungen werden benötigt, wenn das Bedienpersonal mit den Händen oder anderen Körperteilen in den Quetschbereich oder andere Gefahrenbereiche gelangen kann und somit einer potenziellen schweren Verletzungsgefahr ausgesetzt ist. Software-Produkte allein können das Bedienpersonal nicht vor Verletzungen schützen. Die Software kann daher nicht als
Ersatz für Sicherheitseinrichtungen im Arbeitsraum verwendet werden.
Vor Inbetriebnahme der Anlage sicherstellen, dass alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen installiert und funktionsfähig sind. Alle zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen Sicherheits einrichtungen und Verriegelungen müssen mit dem zugehörigen Automatisierungsgerät und der
Softwareprogrammierung koordiniert werden.
HINWEIS: Die Koordinierung der zum Schutz des Arbeitsraums vorgesehenen mechanischen/elektronischen Sicherheitseinrichtungen und Verriegelungen geht über den
Umfang der Funktionsbaustein-Bibliothek, des System-Benutzerhandbuchs oder andere in dieser
Dokumentation genannten Implementierungen hinaus.
START UND TEST
Vor der Verwendung elektrischer Steuerungs- und Automatisierungsgeräte ist das System zur
Überprüfung der einwandfreien Funktionsbereitschaft einem Anlauftest zu unterziehen. Dieser
Test muss von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Um einen vollständigen und erfolgreichen Test zu gewährleisten, müssen die entsprechenden Vorkehrungen getroffen und genügend Zeit eingeplant werden.
WARNUNG
GEFAHR BEIM GERÄTEBETRIEB
Überprüfen Sie, ob alle Installations- und Einrichtungsverfahren vollständig durchgeführt wurden.
Vor der Durchführung von Funktionstests sämtliche Blöcke oder andere vorübergehende
Transportsicherungen von den Anlagekomponenten entfernen.
Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Führen Sie alle in der Dokumentation des Geräts empfohlenen Anlauftests durch. Die gesamte
Dokumentation zur späteren Verwendung aufbewahren.
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Softwaretests müssen sowohl in simulierten als auch in realen Umgebungen stattfinden.
Sicherstellen, dass in dem komplett installierten System keine Kurzschlüsse anliegen und nur solche Erdungen installiert sind, die den örtlichen Vorschriften entsprechen (z. B. gemäß dem
National Electrical Code in den USA). Wenn Hochspannungsprüfungen erforderlich sind, beachten
Sie die Empfehlungen in der Gerätedokumentation, um eine versehentliche Beschädigung zu verhindern.
Vor dem Einschalten der Anlage:
Entfernen Sie Werkzeuge, Messgeräte und Verschmutzungen vom Gerät.
Schließen Sie die Gehäusetür des Geräts.
Alle temporären Erdungen der eingehenden Stromleitungen entfernen.
Führen Sie alle vom Hersteller empfohlenen Anlauftests durch.
BETRIEB UND EINSTELLUNGEN
Die folgenden Sicherheitshinweise sind der NEMA Standards Publication ICS 7.1-1995 entnommen (die Englische Version ist maßgebend):
Ungeachtet der bei der Entwicklung und Fabrikation von Anlagen oder bei der Auswahl und
Bemessung von Komponenten angewandten Sorgfalt, kann der unsachgemäße Betrieb solcher
Anlagen Gefahren mit sich bringen.
Gelegentlich kann es zu fehlerhaften Einstellungen kommen, die zu einem unbefriedigenden oder unsicheren Betrieb führen. Für Funktionseinstellungen stets die Herstelleranweisungen zu
Rate ziehen. Das Personal, das Zugang zu diesen Einstellungen hat, muss mit den
Anweisungen des Anlagenherstellers und den mit der elektrischen Anlage verwendeten
Maschinen vertraut sein.
Bediener sollten nur über Zugang zu den Einstellungen verfügen, die tatsächlich für ihre Arbeit erforderlich sind. Der Zugriff auf andere Steuerungsfunktionen sollte eingeschränkt sein, um unbefugte Änderungen der Betriebskenngrößen zu vermeiden.
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Über dieses Buch
Auf einen Blick
Ziel dieses Dokuments
Dieses Handbuch beschreibt die Hardware- und Softwareinstallationsverfahren für den AS-i-Bus.
Gültigkeitsbereich
Diese Dokumentation ist gültig ab EcoStruxure™ Control Expert 14.0.
Die technischen Merkmale der hier beschriebenen Geräte sind auch online abrufbar. So greifen
Sie auf diese Informationen online zu:
Schritt
1
2
3
4
5
6
Aktion
Gehen Sie zur Homepage von Schneider Electric www.schneider-electric.com
.
Geben Sie im Feld Search die Referenz eines Produkts oder den Namen einer Produktreihe ein.
Die Referenz bzw. der Name der Produktreihe darf keine Leerstellen enthalten.
Wenn Sie nach Informationen zu verschiedenen vergleichbaren Modulen suchen, können Sie
Sternchen ( * ) verwenden.
Wenn Sie eine Referenz eingegeben haben, gehen Sie zu den Suchergebnissen für technische
Produktdatenblätter (Product Datasheets) und klicken Sie auf die Referenz, über die Sie mehr erfahren möchten.
Wenn Sie den Namen einer Produktreihe eingegeben haben, gehen Sie zu den
Suchergebnissen Product Ranges und klicken Sie auf die Reihe, über die Sie mehr erfahren möchten.
Wenn mehrere Referenzen in den Suchergebnissen unter Products angezeigt werden, klicken
Sie auf die gewünschte Referenz.
Je nach der Größe der Anzeige müssen Sie ggf. durch die technischen Daten scrollen, um sie vollständig einzusehen.
Um ein Datenblatt als PDF-Datei zu speichern oder zu drucken, klicken Sie auf Download XXX product datasheet.
Die in diesem Dokument vorgestellten Merkmale sollten denen entsprechen, die online angezeigt werden. Im Rahmen unserer Bemühungen um eine ständige Verbesserung werden Inhalte im
Laufe der Zeit möglicherweise überarbeitet, um deren Verständlichkeit und Genauigkeit zu verbessern. Sollten Sie einen Unterschied zwischen den Informationen im Dokument und denen online feststellen, nutzen Sie die Online-Informationen als Referenz.
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Titel der Dokumentation
EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten
Premium und Atrium mit EcoStruxure™
Control Expert, Ethernet-Netzwerkmodule,
Benutzerhandbuch
EcoStruxure™ Control Expert, E/A-Verwaltung,
Block-Bibliothek
Premium und Atrium mit EcoStruxure™
Control Expert, Prozessoren, Racks und
Stromversorgungsgeräte, Installationshandbuch
Premium und Atrium mit EcoStruxure™
Control Expert, Digitale E/A-Module,
Benutzerhandbuch
Referenznummer
33003101 (Englisch),
33003102 (Französisch),
33003103 (Deutsch),
33003104 (Spanisch),
33003696 (Italienisch),
33003697 (Chinesisch)
35006192 (Englisch),
35006193 (Französisch),
35006194 (Deutsch),
31007214 (Italienisch),
35006195 (Spanisch),
31007102 (Chinesisch)
33002531 (Englisch),
33002532 (Französisch),
33002533 (Deutsch),
33003684 (Italienisch),
33002534 (Spanisch),
33003685 (Chinesisch)
35010524 (Englisch),
35010525 (Französisch),
35006162 (Deutsch),
35012772 (Italienisch),
35006163 (Spanisch),
35012773 (Chinesisch)
35010512 (Englisch),
35010513 (Französisch),
35006166 (Deutsch),
35013969 (Italienisch),
35006167 (Spanisch),
35012197 (Chinesisch)
Sie können diese technischen Veröffentlichungen sowie andere technische Informationen von unserer Website herunterladen:
www.schneider-electric.com/en/download
.
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Produktbezogene Informationen
WARNUNG
UNBEABSICHTIGTER GERÄTEBETRIEB
Die Anwendung dieses Produkts erfordert Fachkenntnisse bezüglich der Entwicklung und
Programmierung von Steuerungssystemen. Nur Personen mit solchen Fachkenntnissen sollten dieses Produkt programmieren, installieren, ändern und anwenden.
Befolgen Sie alle landesspezifischen und örtlichen Sicherheitsnormen und -vorschriften.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
AS-i-Bus
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Der AS-i-Bus Teil I
Der AS-i-Bus
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AS-i-Bus
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
Übersicht über den AS-i-Bus
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Allgemeine Übersicht über den AS-i-Bus Kapitel 1
Allgemeine Übersicht über den AS-i-Bus
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die allgemeinen Informationen über den AS-i-Bus.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Hinweis zum AS-i-Bus und AS-i V2-Bus
Übersicht der AS-i-Produkte im Schneider-Katalog
Überblick über die Hauptbestandteile
Beispiel einer AS-i-Bustopologie
Haupteigenschaften des AS-i-Busses
Haupteigenschaften des AS-i-V2-Busses
Seite
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Übersicht über den AS-i-Bus
Hinweis zum AS-i-Bus und AS-i V2-Bus
Allgemeines
Der AS-i-Bus und der AS-i V2-Bus sind Feldbusse (Ebene 0), welche für die Vernetzung von
Gebern/Stellgliedern verwendbar sind. Sie ermöglichen die Übertragung von Informationen vom
Typ "Digital" zwischen einem Bus-Master und Slaves vom Typ Geber/Stellglieder. Der AS-i V2-Bus ermöglicht außerdem die Übertragung von analogen Daten.
Der AS-i- und der AS-i V2-Bus bestehen aus drei wesentlichen Basiselementen:
Einer spezifischen Stromversorgung, die eine Spannung von 30 V GS liefert.
Einem Bus-Master.
Slaves (Geber, Stellglieder und sonstige).
Haupttypen von Gebern/Stellgliedern
1. Kommunizierende Geber/Stellglieder:
Sie verfügen über die integrierte Funktion AS-i und werden über einen passiven Verteiler oder eine T-Abzweigung direkt an den AS-i-Bus angeschlossen.
2. Die herkömmlichen Geber/Stellglieder IP 65:
Sie werden über eine AS-i-Schnittstelle (aktiver Verteiler oder Bus-Schnittstelle mit digitalen
Ein-/Ausgängen Telefast IP20) an den Bus angeschlossen. Mittels dieser Schnittstellen werden die herkömmlichen Geber und Stellglieder an den AS-i-Bus angeschlossen und mit der
Fähigkeit zum Dialog über den Bus ausgestattet.
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Abbildung:
Übersicht über den AS-i-Bus
AS-i-Bus
Über den AS-i-Bus können nur Standard-Slaves angeschlossen werden.
AS-i V2-Bus
Über den AS-i V2-Bus können sowohl Standard- als auch erweiterte Slaves angeschlossen werden.
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21
Übersicht über den AS-i-Bus
Übersicht der AS-i-Produkte im Schneider-Katalog
Allgemeines
Nicht erschöpfende Liste der AS-i-Produkte im Schneider-Katalog:
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Übersicht über den AS-i-Bus
Überblick über die Hauptbestandteile
Kabel
Es überträgt die Daten und transportiert die Energie. Es kann aus folgenden Komponenten bestehen:
Entweder aus einem zweiadrigen AS-i-Flachkabel, nicht abgeschirmt und verwechslungssicher.
Oder einem runden zweiadrigen Standardkabel, abgeschirmt oder nicht abgeschirmt.
Abbildung:
Aktive Verteiler
Dichtigkeits-Schnittstellen IP67 für den Anschluss von Sensoren/Stellgliedern mit Hilfe eines
Steckverbinders M12. Diese Verteiler gestatten es, "herkömmliche" nicht kommunizierende
Sensoren/Stellglieder anzuschließen.
Abbildung:
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23
Übersicht über den AS-i-Bus
Passive Verteiler
Dichtigkeits-Schnittstellen IP67 für den Anschluss von Sensoren/Stellgliedern mit Hilfe eines
Steckverbinders M12. Diese Verteiler enthalten keine Elektronik und ermöglichen den Anschluss von "kommunizierenden" Sensoren/Stellgliedern.
Abbildung:
Schnittstelle Bus/digitale Ein-/Ausgänge Telefast SB2
Dichtigkeits-Schnittstelle IP20 mit integrierter AS-i-Funktion. Sie ermöglicht den Anschluss aller
Typen von "herkömmlichen" nicht kommunizierenden Sensoren/Stellgliedern über
Schraubklemmen.
Abbildung:
AS-i-Stellglieder
Die direkten und als Inverter ausgeführten Motoranlasser in dichten Gehäusen (IP 54 und IP 65) gewährleisten die Steuerung und den Schutz von Elektromotoren mit bis zu 4 kW bei 400 V WS.
Abbildung:
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Übersicht über den AS-i-Bus
AS-i-Sensoren
Photozellensensoren:
Sie gewährleisten die Erkennung von Objekten jeder Art (undurchsichtig, reflektierend,...) mit 5
Basissystemen: Sperre, Reflex, polarisierter Reflex, Näherung und Näherung mit Löschung des
Hintergrundes. Sie bieten einen Schutzgrad IP 67.
Induktive Näherungssensoren:
Sie erkennen jedes metallische Objekt und liefern die Information an die Kontrollfunktionen
Vorhandensein/Fehlen des Objekts. Sie bieten einen Schutzgrad IP 67.
Abbildung:
Mensch/Maschine-Schnittstellenprodukte
Tastengehäuse:
Sie bestehen aus Dialogwerkzeugen, die an den Informationsaustausch zwischen Bediener und Maschine angepasst sind.
Tastaturen:
Werkzeuge für den Dialog Mensch/Maschine, sie verfügen über 12 berührungsempfindliche
Tasten. Die gelieferte Information ist in BCD mit 4 Bits kodiert. Sie bieten einen Schutzgrad
IP 65.
Abbildung:
Signalgebungs-Elemente
Leuchtfelder:
Elemente für die optische oder akustische Signalgebung.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Busmaster
Der AS-i-Busmaster steuert sämtliche Datenaustauschvorgänge am AS-i-Bus. In einer
Premium/Atrium-Steuerung ist es möglich, das Modul TSX SAY 100 für den AS-i-Bus oder das
Modul TSX SAY 1000 für den AS-i V2-Bus zu integrieren.
Abbildung:
AS-i-Stromversorgungen
Spezifische AS-i-Stromversorgungen, die dazu bestimmt sind, die an den AS-i-Bus angeschlossenen Komponenten mit Strom zu versorgen.
Für die Verteilung dieser Stromversorgung wird dasselbe Medium verwendet wie für den
Datenaustausch.
Abbildung:
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Übersicht über den AS-i-Bus
Zubehörteile für Anschluss und Abzweigung
Der Anschluss an den AS-i-Bus kann mit Hilfe von T-Abzweigungen erfolgen, die für Anschlüsse an AS-i-Flachkabel vorgesehen sind, oder mithilfe von Abzweigungen Flachkabel/Rundkabel.
Abbildung:
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Übersicht über den AS-i-Bus
Beispiel einer AS-i-Bustopologie
Allgemeines
Abbildung:
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Übersicht über den AS-i-Bus
Haupteigenschaften des AS-i-Busses
Allgemeines
AS-i ist ein System, bei welchem die Verwaltung der Austauschvorgänge durch einen einzigen
Master realisiert wird, der nacheinander mittels Abfrage des Busses alle erkannten Slaves aufruft und ihre Antwort erwartet.
Der serielle Datenübertragungsrahmen (Frame) überträgt:
4 Datenbits (D0 bis D3), die das Abbild der Eingänge oder der Ausgänge sind, je nach der Art der Schnittstelle.
4 Parametrierungs-Bits (P0 bis P3), die es ermöglichen, die Betriebsarten der Schnittstelle zu definieren.
Die Bits P0 bis P3 werden für die "intelligenten" Geräte verwendet,einschließlich AS-i-ASIC
(anwendungsspezifische integrierte Schaltung). Die Funktionsweise kann während des
Betriebs geändert werden.
Die Adresse des Slaves wird mit 5 Bits kodiert.
Auf Anforderung des AS-i-Masters werden Ausgänge gesetzt, und die Eingänge für AS-i-Geräte werden in der Antwort des Slave gesendet.
Adressierung der Slaves
Jeder an den AS-i-Bus angeschlossene Slave muss eine Adresse besitzen, die zwischen 1 und 31 liegt (Codierung mit 5 Bits).
Die werkseitig mitgelieferten Slaves besitzen die Adresse 0 (die Adresse des Slaves ist nichtflüchtig gespeichert).
Die Programmierung der Adresse wird mithilfe einer spezifischen Adressierungsstation durchgeführt.
HINWEIS: Bei Austausch eines defekten Slaves mit definierter Adresse kann die Aktualisierung der Adresse des Ersatz-Slaves automatisch durchgeführt werden.
Kennzeichnung der Slaves
Alle an den AS-i-Bus angeschlossenen Slave-Geräte sind gekennzeichnet durch:
Einen E/A-Code (Code zur Verteilung der Eingänge/Ausgänge).
Einen Identifikationscode, der die funktionale Identifikation des Slaves vervollständigt.
Diese Kennzeichnungen ermöglichen dem AS-i-Master, die auf dem Bus vorhandene
Konfiguration zu erkennen.
Diese verschiedenen Profile wurden von der AS-i Association entwickelt. Sie ermöglichen es, zwischen Eingangsmodulen, Ausgangsmodulen, gemischten Modulen, Familien von
"intelligenten" Geräten usw. zu unterscheiden.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Maximale Anzahl der Ein-/Ausgänge
Ein AS-i-Bus kann maximal 31 Slaves unterstützen.
Jeder Slave kann über maximal 4 Eingänge und/oder 4 Ausgänge verfügen.
Dies ermöglicht es, maximal 124 Eingänge + 124 Ausgänge zu verwalten, d. h. 248 digitale Ein-
/Ausgänge, falls sämtliche aktiven Geräte 4 Eingänge und 4 Ausgänge besitzen.
AS-i-Kabel
Das AS-i-Kabel ist eine zweiadrige Verbindung, über welche die Kommunikation und die Stromver sorgung der angeschlossenen Geräte erfolgen.
Die Verbindung muss nicht verdrillt sein.
Der Querschnitt der Drähte kann 2 x 0,75 mm 2 dem von den Geräten aufgenommenen Strom.
, 2 x 1,5 mm 2 oder 2 x 2,5 mm 2 betragen, je nach
Topologie und maximale Länge des AS-i-Busses
Die Topologie des AS-i-Busses ist flexibel und kann an die Anforderungen der Benutzer angepasst werden (Punkt-zu-Punkt, in Reihe, als Baum usw.).
In jedem Falle darf die kumulierte Länge aller Zweige des Busses ohne Verwendung eines
Verstärkers 100 Meter nicht überschreiten.
Zykluszeit des AS-i-Busses
Dies ist die Zykluszeit zwischen Slave(s) und dem Modul TSX SAY 100.
Das AS-i-System überträgt auf dem Bus stets Informationen, deren Länge für alle Slaves identisch ist. Die AS-i-Zykluszeit hängt von der Anzahl der an den Bus angeschlossenen Slaves ab.
Bei Vorhandensein von 31 Slaves im Betriebszustand beträgt diese Zeit maximal 5 ms.
Zuverlässigkeit, Flexibilität
Das verwendete Übertragungsverfahren (Strommodulation und Manchester-Codierung) bietet die
Gewähr für eine zuverlässige Funktion. Der Master überwacht die Versorgungsspannung der
Leitung und die übertragenen Daten. Er erkennt Übertragungsfehler sowie Ausfälle der Slaves und
überträgt die Information zur Steuerung.
Das Auswechseln oder das Anschließen eines neuen Slaves während des Betriebs beeinträchtigt die Kommunikation des Masters mit den anderen Slaves nicht.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Haupteigenschaften des AS-i-V2-Busses
Allgemeines
AS-i ist ein System, bei welchem die Verwaltung der Austauschvorgänge durch einen einzigen
Master realisiert wird, der nacheinander mittels Abfrage des Busses alle erkannten Slaves aufruft und ihre Antwort erwartet.
Serieller Kommunikationsdatenblock für Slaves mit AS-i-Standardadressierung:
4 Datenbits (D0 bis D3), welche das Abbild der Eingänge oder der Ausgänge sind, je nach Typ der Schnittstelle.
4 Parametrierungs-Bits (P0 bis P3), die es ermöglichen, die Betriebsarten der Schnittstelle zu definieren.
Serieller Kommunikationsdatenblock für Slaves mit erweiterter Adressierung:
3 oder 4 Datenbits, welche das Abbild der Eingänge (4 Bits, D0 bis D3) oder der Ausgänge (3
Bits, D0 bis D2) sind, je nach Typ der Schnittstelle.
3 Parametrierungs-Bits (P0 bis P2), die es ermöglichen, die Betriebsarten der Schnittstelle zu definieren.
Alle an den AS-i-Bus angeschlossenen Slave-Geräte sind durch wenigstens einen "E/A-Code" und einen "Identifikationscode" gekennzeichnet, welcher die funktionale Identifikation des Slaves vervollständigt.
Einige Slaves weisen den Code ID1 auf, der die internen Funktionen des Slaves identifiziert: bei analogen Slaves steht ID1 beispielsweise für die Nummer des analogen Kanals des Slaves.
HINWEIS: Die Datenblockeinheit ist bei analogen und digitalen Slaves identisch.
Zwischen AS-i und AS-i V2 besteht eine Aufwärtskompatibilität. Das bedeutet, dass alle Slaves auf dem Markt von SAY 1000 unterstützt werden.
Adressierung der Slaves
Jeder an den AS-i-Bus angeschlossene Slave muss eine Adresse haben, die zwischen 1 und 31 liegt, entweder mit "Bank" /A oder mit "Bank" /B für erweiterte Adressierung.
Die werkseitig mitgelieferten Slaves besitzen die Adresse 0 (die Adresse des Slaves ist nichtflüchtig gespeichert).
Die Programmierung der Adresse wird mit Hilfe einer spezifischen Adressierungsstation durchgeführt.
HINWEIS: Bei Austausch eines defekten Slaves mit definierter Adresse kann die Aktualisierung der Adresse des Ersatz-Slaves automatisch durchgeführt werden.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Kennzeichnung der Slaves
Alle an den AS-i-Bus angeschlossenenSlaves mit Standardadressierung sind gekennzeichnet durch:
Einen E/A-Code (Code der Verteilung der Eingänge/Ausgänge).
Einen Identifikationscode, welcher die funktionale Identifikation des Slaves vervollständigt.
Alle an den AS-i-Bus angeschlossenenSlaves mit erweiterter Adressierung sind gekennzeichnet durch:
Einen E/A-Code (Code der Verteilung der Eingänge/Ausgänge).
Einen Identifikationscode, welcher die funktionale Identifikation des Slaves vervollständigt.
Einen Identifikationscode (ID1), welcher die internen Funktionen des Slaves definiert.
Einen Identifikationscode (ID2), welcher die funktionale Identifikation des Slaves vervollständigt.
Diese Kennzeichnungen ermöglichen dem AS-i-Master, die auf dem Bus vorhandene
Konfiguration zu erkennen.
Diese verschiedenen Profile wurden von der AS-i Association entwickelt. Sie ermöglichen es, die
Eingangsbaugruppen, Ausgangsbaugruppen, gemischten Baugruppen, die Familien von
"intelligenten" Geräten usw. zu unterscheiden.
Maximale Anzahl der Ein-/Ausgänge
Ein einzelner AS-i-Bus ermöglicht die Unterstützung von maximal:
31 4E- und/oder 4A-Slaves mit Standardadressierung, mit Adressen von 1 bis 31
62 Slaves mit erweiterter Adressierung mit 4E- und/oder 3A, die die Adresse von 1 A/B bis 31
A/B verwenden.
Dies ermöglicht es, maximal 248 Eingänge + 186 Ausgänge zu verwalten, d. h. 434 Ein-
/Ausgänge, falls alle erweiterten Slaves 4 Eingänge und 4 Ausgänge besitzen.
AS-i-Kabel
Das AS-i-Kabel ist eine zweiadrige Verbindung, über welche die Kommunikation und die Stromver sorgung der angeschlossenen Geräte erfolgen.
Die Verbindung muss nicht verdrillt sein.
Der Querschnitt der Drähte kann 2 x 0,75 mm 2 dem von den Geräten aufgenommenen Strom.
, 2 x 1,5 mm 2 oder 2 x 2,5 mm 2 betragen, je nach
Topologie und maximale Länge des AS-i-Busses
Die Topologie des AS-i-Busses ist flexibel und kann an die Anforderungen der Benutzer angepasst werden (Punkt-zu-Punkt, in Reihe, als Baum usw.).
In jedem Fall darf die kumulierte Länge aller Zweige des Busses ohne Verwendung eines Relais
100 Meter nicht überschreiten.
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Übersicht über den AS-i-Bus
Zykluszeit des AS-i-Busses
Es handelt sich um die Zykluszeit zwischen Slave(s) und der Baugruppe TSX SAY 1000.
Das AS-i-System überträgt auf dem Bus stets Informationen, deren Länge für alle Slaves identisch ist. Die AS-i-Zykluszeit hängt von der Anzahl der an den Bus angeschlossenen Slaves ab.
Die Abfragezeit t ist die Dauer, die der Master zum Austausch mit den n Slaves (maximal 31 auf
/A und/oder /B) benötigt.
Entweder:
bis zu 19 aktive Slaves, t = 3 ms
20 bis 31 aktive Slaves t = (1+n) * 0,156 ms
Wenn zwei Slaves A und B über dieselbe Adresse verfügen, wird jeder Slave dieses Paares jeden zweiten Zyklus abgefragt.
So beträgt bei 31 Slaves mit erweiterter Adressierung auf /A und 31 Slaves mit erweiterter
Adressierung auf /B die Abfragezeit 10 ms.
Maximale Zykluszeit:
maximal 5 ms für 31 Slaves mit Standardadressierung oder erweiterter Adressierung, maximal 10 ms für 62 Slaves mit erweiterter Adressierung.
Zuverlässigkeit, Flexibilität
Das verwendete Übertragungsverfahren (Strommodulation und Manchester-Codierung) bietet die
Gewähr für eine zuverlässige Funktion. Der Master überwacht die Versorgungsspannung der
Leitung und die übertragenen Daten. Er erkennt Übertragungsfehler sowie Ausfälle der Slaves und
überträgt die Information zur Steuerung.
Das Auswechseln oder das Anschließen eines neuen Slaves während des Betriebs beeinträchtigt die Kommunikation des Masters mit den anderen Slaves nicht.
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33
Übersicht über den AS-i-Bus
34
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
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Hardwaretechnische Inbetriebnahme der AS-i-Versorgungsmodule und der AS-i-Bus-Schnittstellenmodule TSX SAY 100 und TSX SAY 1000 Teil II
Hardwaretechnische Inbetriebnahme der AS-i-Versorgungs
-
module und der AS-i-Bus-Schnittstellenmodule TSX SAY 100 und TSX SAY 1000
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird die hardwaretechnische Inbetriebnahme der AS-i-Versorgungsmodule und der Schnittstellenmodule TSX SAY 100 und TSX SAY 1000, die Master am AS-i-Bus sind, beschrieben.
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
Kapitel
2
3
4
Kapitelname
-Spannungsversorgungen für den AS-Interface-Bus
Schnittstellenbaugruppe AS-I-Bus: TSX SAY 100
Schnittstellenmodul AS-i V2-Bus: TSX SAY 1000
Seite
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35
36
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
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-Spannungsversorgungen für den AS-Interface-Bus Kapitel 2
-Spannungsversorgungen für den AS-Interface-Bus
Ziel dieses Kapitels
In diesem Kapitel werden die Spannungsversorgungen für den AS-Interface-Bus vorgestellt.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
2.1
2.2
2.3
2.4
Thema
Übersicht über die Spannungsversorgungen des AS-i-Busses
Einbau der Versorgung des AS-i-Busses
Anschluss der AS-i-Versorgungen
Kenndaten der Versorgungen des AS-i-Busses
Seite
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37
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Übersicht über die Spannungsversorgungen des AS-i-Busses Abschnitt 2.1
Übersicht über die Spannungsversorgungen des AS-i-Busses
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die Spannungsversorgungen des AS-i-Busses vorgestellt.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Allgemeine Übersicht über die AS-i-Spannungsversorgungen
Physikalische Beschreibung des Versorgungsmoduls TSX SUP A02
Physikalische Beschreibung des VersorgungsblocksTSX SUP A05
Physikalische Beschreibung der Trägerplatte
Katalog der AS-i-Versorgungen
AS-i-Versorgung: Besondere Merkmale
Seite
38
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Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Allgemeine Übersicht über die AS-i-Spannungsversorgungen
Allgemein
Die Versorgungsblöcke und -baugruppen AS-i TSX SUP A02 und TSX SUP A05 dienen zur
Speisung der an den AS-i-Feldbus angeschlossenen Komponenten unter einer Spannung von 30
V GS.
Für die Verteilung dieser Spannungsversorgung werden dieselben Leiter verwendet wie für den
Datenaustausch.
Der Befestigungsmodus dieser Produkte wurde genau durchdacht, um den Besonderheiten von
Achsabständen und Befestigung der Premium-Steuerungen und TBX-Produkte gerecht zu werden.
Alle Produkte werden folgendermaßen montiert:
Auf einer Halteplatte Telequick AM1-PA,
Auf einer DIN-Mittelschiene AM1-DP200/DE200.
Übersichtstabelle
Diese Tabelle zeigt die verschiedenen AS-i-Spannungsversorgungen:
AS-i-Bus-Spannungsversorgung
Netzspannung 100...120 V WS oder 200...240 V WS
30 V GS AS-i / 2,4 A 30 V GS AS-i / 5 A und 24 V GS
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39
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Physikalische Beschreibung des Versorgungsmoduls TSX SUP A02
Beschreibung
Abbildung und Kennzeichnungen:
Kennzeichnungstabelle
In folgender Tabelle sehen Sie die Beschreibungen zu den Kennzeichnungen in obenstehender
Abbildung:
5
6
3
4
Nummer
1
2
Beschreibung
Trägerplatte zur Befestigung des Versorgungsbaugruppe direkt auf der DIN-
Schiene Typ AM1-DE200/DP200 oder auf der Halteplatte Telequick AM1-PA.
Funktionsblock Anzeige mit:
Anzeige-LED AS-i (grün): Leuchtet, wenn interne Spannung und
Ausgangsspannung korrekt sind.
Verschlussklappe zum Schutz der Klemmleiste.
Schraubklemmleiste zum Anschluss:
An das Wechselstromnetz,
Des Ausgangs 30 V GS AS-i.
Öffnungen für den Durchgang einer Kabelklemmschelle.
Spannungswähler 110/220 V. Bei Lieferung steht der Schalter auf 220 V.
40
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Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Physikalische Beschreibung des VersorgungsblocksTSX SUP A05
Beschreibung
Abbildung und Kennzeichnungen:
Kennzeichnungstabelle
In folgender Tabelle sehen Sie die Beschreibungen zu den Kennzeichnungen in obenstehender
Abbildung:
3
4
5
6
7
Nummer
1
2
Beschreibung
Anzeigeblock mit Anzeige-LED ON (orange): Leuchtet, wenn Versorgung unter Spannung steht.
Funktionsblock Anzeige mit:
Anzeige-LED 24 V (grün): Leuchtet wenn die 24 V GS-Ausgangsspannung
vorhanden und korrekt ist
Anzeige-LED AS-i (grün): Leuchtet wenn die 30 V GS AS-i-
Ausgangsspannung vorhanden und korrekt ist
Verschlussklappen zum Schutz der Klemmleisten.
Schraubklemmleiste zum Anschluss an das Wechselstromnetz.
Schraubklemmleiste für den Anschluss der Ausgangsspannung 24 V GS und
30 V GS AS-i.
Öffnungen für den Durchgang einer Kabelklemmschelle.
Vier Befestigungslöcher für M6-Schrauben.
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41
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Physikalische Beschreibung der Trägerplatte
Einführung
Jedes Versorgungsbaugruppe TSX SUP A02 wird auf einer Trägerplatte montiert geliefert, die eine Befestigung der Versorgung entweder auf einer DIN-Schiene AM1-DE200 oder AM1-DP200 oder auf einer Schlitzplatte des Typs Telequick AM1-PA ermöglicht.
Jede Trägerplatte kann eine Baugruppe TSX SUP A02 aufnehmen.
Beschreibung
Abbildung und Kennzeichnungen:
Kennzeichnungstabelle
In folgender Tabelle sehen Sie die Beschreibungen zu den Kennzeichnungen in obenstehender
Abbildung:
3
4
Nummer
1
2
Beschreibung
Drei Löcher von 5,5 mm Durchmesser zur Befestigung der Platte auf einer
Schalttafel oder auf einer Schlitzplatte AM1-PA mit einem Achsabstand von
140 mm (Befestigungsachsabstand für Micro-Steuerungen).
Vier Löcher von 6,5 mm Durchmesser zur Befestigung der Platte auf einer
Schalttafel oder auf einer Schlitzplatte AM1-PA mit einem Achsabstand von
88,9 mm (Befestigungsachsabstand für Premium-Steuerungen).
Zwei M4-Löcher zur Befestigung der Versorgung TSX SUP A02.
Auslassungen zur Befestigung der Stifte an der Unterseite und auf der
Rückseite der Baugruppe.
42
35006198 12/2018
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Katalog der AS-i-Versorgungen
Auswahltabelle
In der folgenden Tabelle werden die Hauptkenndaten der AS-i-Versorgungen beschrieben:
Kenndaten der Eingänge
Nennspannung
Grenzwerte
Grenzfrequenz
Nominaler
Eingangsstrom
Kenndaten der Ausgänge
Wirkleistung
Ausgangsspannung
(direkt)
Nennstrom
Hilfsfunktionen
Sicherheit durch sehr niedrige
Sicherheitsspannung (1)
Parallel-Anordnung (2)
Redundanz (4)
Referenznummern
100...120 V WS oder 200...240 V WS
85..132 V WS oder 170..264 V GS
47..63Hz oder 360..440Hz
1,3 A 5 A
72 W
30 V GS AS-i
2,4 A
Ja
Nein
Nein
TBX SUP A02
230W
30 V GS AS-i / 24 V GS
5 A (1) / 7 A (1)
Ja
TSX SUP A05
(1) Maximaler Strom für jeden Ausgang; die Summe ist beschränkt auf 230 W.
(2) Kenndaten des Aufbaus entsprechend den Normen IEC 950, IEC 1131-2 zur Gewährleistung der Nutzersicherheit am 24 V-Ausgang im Sinne der Isolierung zwischen Primärleiter und
Sekundärleiter, der maximalen Überspannung an den Ausgangsdrähten und dem Schutz durch die Erdleitung.
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43
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
AS-i-Versorgung: Besondere Merkmale
Allgemein
Bei der gleichzeitigen Übertagung von Daten und Energie über dasselbe Kabel müssen die
übertragenen Daten gegenüber der Versorgung herausgefiltert werden.
Deshalb ist in der AS-i-Versorgung ein Entkopplungsfilter integriert, der den maximalen von der
Versorgung gelieferten Gleichstrom unterstützt. Die Versorgung weist eine gegenüber den
Datenübertragungsfrequenzen genormte Impedanz auf.
44
35006198 12/2018
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Einbau der Versorgung des AS-i-Busses Abschnitt 2.2
Einbau der Versorgung des AS-i-Busses
Inhalt des Abschnitts
In diesem Abschnitt wird der Einbau der Versorgungen des AS-i-Busses beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Abmessungen und Montage des Netzteils AS-i TSX SUP A02
Abmessungen/Montage des Netzteils AS-i TSX SUP A05
Zusammenfassung der Befestigungsarten
Seite
35006198 12/2018
45
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Abmessungen und Montage des Netzteils AS-i TSX SUP A02
Abmessungen
Darstellung der Stromversorgung und des zugehörigen Montageblocks:
AS-i TSX SUP A02-Netzteil
(Abmessungen in mm)
Montageblock
Montage
Das Modul TSX SUP A02 kann wie folgt montiert werden:
Mit der Montagehalterung des Moduls
Auf einer Montageschiene vom Typ AM1-DE200 oder AM1-DP200
Auf einer Trägerplatte vom Typ AM1-PA.
Jede Versorgungsbaugruppe wird auf einer Trägerplatte geliefert, die diese Art von Montage ermöglicht.
In einem Rack ohne Trägerplatte
Das TSX SUP A02 kann in einem TDX RKY •-Rack an einer Position montiert werden, die nicht für die CPU oder für das Rack-Netzteil reserviert ist. Die Montage erfolgt mit dem gleichen
Verfahren wie bei den Prozessoren (siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control
Expert, Prozessoren, Racks und Stromversorgungsgeräte, Installationshandbuch) .
46
35006198 12/2018
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Montage der Baugruppe an der Trägerplatte
Jede Baugruppe besitzt ursprünglich eine Trägerplatte, mit deren Hilfe sie direkt auf einer DIN-
Schiene montiert werden kann. Je Trägerplatte kann nur ein TSX SUP A02-Versorgungsmodul untergebracht werden.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Modul TSX SUP A02 auf der Trägerplatte zu befestigen:
Schritt
1
2
Aktion
Führen Sie die Stifte auf der Rückseite des Moduls in die entsprechenden
Aufnahmen der Trägerplatte ein
(Nummer 1).
Drehen Sie die Baugruppe nach oben, um sie auf die Trägerplatte aufzulegen
(Nummer 2).
Abbildung
3 Ziehen Sie die Schraube auf der
Oberseite der Baugruppe zur
Befestigung an der Trägerplatte fest.
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47
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Montage auf einer Schiene vom Typ AM1-D•200
Gehen Sie vor wie folgt:
Schritt
1
Aktion
Vergewissern Sie sich, dass die Baugruppe auf der
Trägerplatte montiert ist.
Abbildung
2 Montieren Sie die Baugruppe mit der Trägerplatte auf der
Schiene.
48
35006198 12/2018
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Montage auf einer Trägerplatte vom Typ AM1-PA
Gehen Sie vor wie folgt:
Schritt
1
Aktion
Entfernen Sie das Modul von der
Trägerplatte, indem Sie die
Montageschritte ( siehe Seite 47 ) in
umgekehrter Reihenfolge ausführen.
Abbildung
2 Montieren Sie die Trägerplatte auf der
Platte AM1-PA.
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49
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Schritt
3
Aktion
Bringen Sie das Modul durch Ausführen der Montageschritte der Trägerplatte an.
auf
Abbildung
Montage im TSX RKY x-Rack
Die Versorgungsbaugruppe TSX SUP A02 kann in beliebiger Position im Rack TSX RKY• montiert werden, mit Ausnahme der Position PS, die für die Versorgungsbaugruppe des Racks reserviert ist. Hierbei wird die Trägerplatte nicht verwendet und muss entfernt werden.
Diese Baugruppen werden genauso montiert wie die Prozessor (siehe Premium und Atrium mit
EcoStruxure™ Control Expert, Prozessoren, Racks und Stromversorgungsgeräte, Installations handbuch) -Module.
50
35006198 12/2018
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Abmessungen/Montage des Netzteils AS-i TSX SUP A05
Einführung
Der Versorgungsblock TSX SUP A05 kann auf einer Schalttafel, einer Platte AM1-PA oder einer
DIN-Schiene montiert werden.
Montage an einer Wand
Bohrungsplan (Abmessungen in Millimeter):
(1) Der Durchmesser der Befestigungslöcher muss so groß sein, dass eine M6-Schraube hindurchpasst.
Montage auf Schlitzplatte Telequick AM1-PA
Der Versorgungsblock wird mit M6x25-Schrauben mit Unterlegscheiben und Clipsmuttern AF1-
EA6 befestigt (Abmessungen in Millimeter):
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51
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Montage auf DIN-Schiene, Breite 35 mm
Der Versorgungsblock wird mit 4 M6x25-Schrauben mit Unterlegscheiben und 1/4-Umdrehungs-
Gleitmuttern AF1-CF56 befestigt (Abmessungen in Millimeter):
52
35006198 12/2018
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Zusammenfassung der Befestigungsarten
Zusammenfassende Tabelle der Befestigungsarten
Nachfolgende Tabelle zeigt eine Zusammenfassung der verschiedene Befestigungsmethoden für die AS-i-Versorgungen:
Referenz der Versorgung
Halteplatte Telequick AM1-PA
DIN-Mittelschiene AM1-DE200/DP200
DIN-Schiene AM1-ED Achsabstand 140 mm
(Steuerung TSX 37)
DIN-Schiene AM1-ED Achsabstand 88,9 mm
(Premium-Steuerung)
Premium-Rack TSX RKY..
X
X
TSX SUP A02 TSX SUP A05
X X
-
-
X
X -
X
Taste X: verfügbar
- : nicht verfügbar
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53
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Anschluss der AS-i-Versorgungen Abschnitt 2.3
Anschluss der AS-i-Versorgungen
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt zeigt die Anschlussprinzipien für AS-i-Versorgungen.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
TSX SUP A02-Stromversorgungsanschlüsse
TSX SUP A05-Stromversorgungsanschlüsse
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Seite
54
35006198 12/2018
TSX SUP A02-Stromversorgungsanschlüsse
Beschreibung
Anschlussplan:
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Anschlussübersicht
Das Versorgungsmodul TSX SUP A02 versorgt den AS-i-Bus sowie die angeschlossenen Slaves
(Ausgang 30 V DC/2,4 A).
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Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Anschlussrichtlinien
Primär: Bei der Verdrahtung sind Phase und Nullleiter zu berücksichtigen.
WARNUNG
UNERWARTETER GERÄTEBETRIEB
Um die Stromversorgung zum AS-i-Bus zu unterbrechen, empfehlen wir die Installation eines
POWER OFF-Geräts in der primären Stromversorgung zum AS-i. Mit diesem Verfahren können
Sie alle Komponenten des AS-i-Busses (Stromversorgung, Bus-Master und AS-i-Slaves) ausschalten.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG
Verbinden Sie die Erdungsklemme des Moduls mit einem gelb-grünen Kabel mit der Schutzerde.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
Um die Potentialtrennung für eine sehr niedrige Sicherheitsspannung von 24 V zu gewährleisten, sind folgende Leiter zu verwenden:
mit einer Betriebsspannung von > = 600 V AC und einem Querschnitt von 1,5 mm 2
Anschluss an das Netz
für den mit einer Betriebsspannung von > = 300 V AC und einem Querschnitt von 2,5 mm 2
V-Ausgänge und die Erde.
für die 24-
Die Verwendung eines geschirmten Kabels für den AS-i-Bus ist nur dann notwendig, wenn die
Installation hinsichtlich der elektromagnetischen Verträglichkeit stark beeinträchtigt ist.
56
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TSX SUP A05-Stromversorgungsanschlüsse
Beschreibung
Anschlussplan:
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
(1) Herzustellender Anschluss bei Versorgung über ein Wechselstromnetz (100-120 V AC).
(2) Externe Sicherung für Phase (Fu): 6,3 A, träge, 250 V.
(3) Geschirmtes AS-i-Kabel bei störungsbeeinflusster Umgebung.
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Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Anschlussübersicht
Das Versorgungsmodul TSX SUP A05 versorgt den AS-i-Bus sowie die angeschlossenen Slaves
(Ausgang 30 V/5 A). Das Modul besitzt außerdem ein Hilfsversorgungsmodul (24 V DC/7 A) für die Geber/Stellglieder mit hohem Stromverbrauch. Für dieses Modul wird das schwarze AS-i-
Flachkabel verwendet.
Übersichtsschaltplan:
Anschlussrichtlinien
Primär: Bei der Verdrahtung sind Phase und Nullleiter zu berücksichtigen.
WARNUNG
UNERWARTETER GERÄTEBETRIEB
Um die Stromversorgung zum AS-i-Bus zu unterbrechen, empfehlen wir die Installation eines
POWER OFF-Geräts in der primären Stromversorgung zum AS-i. Mit diesem Verfahren können
Sie alle Komponenten des AS-i-Busses (Stromversorgung, Bus-Master und AS-i-Slaves) ausschalten.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
GEFAHR
ELEKTRISCHER SCHLAG
Verbinden Sie die Erdungsklemme des Moduls mit einem gelb-grünen Kabel mit der Schutzerde.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen führt zu Tod oder schweren Verletzungen.
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35006198 12/2018
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Die AS-i-Klemmleisten für Wechselstromversorgung und Gleichspannungsausgang
(24 V/30 VDC) sind über eine Klappe geschützt, die den Zugang zu den Verkabelungsklemmen ermöglicht. Der Ausgang der Leiter erfolgt vertikal nach unten, wobei die Leiter von einer
Kabelklemme gehalten werden können.
Sekundär:
Um die Potentialtrennung für eine sehr niedrige Sicherheitsspannung von 24 V zu gewährleisten, sind folgende Leiter zu verwenden:
mit einer Betriebsspannung von > = 300 V AC und einem Querschnitt von 1,5 mm 2 oder 2,5 mm 2 für den Anschluss an das Netz mit einer Betriebsspannung von > = 300 V AC und einem Querschnitt von 2,5 mm 2 für die 24-
V-Ausgänge und die Erde.
Wenn der bereitzustellende Gesamtstrom 5 A überschreitet, müssen die beiden 24-V-
Klemmleisten parallel verdrahtet oder die Lasten auf die beiden 24-V-Ausgänge verteilt werden.
Die Verwendung eines geschirmten Kabels für den AS-i-Bus ist nur dann notwendig, wenn die
Installation hinsichtlich der elektromagnetischen Verträglichkeit stark beeinträchtigt ist.
Um eine angemessene Stromversorgung zu gewährleisten, ist die Positionierung des
Versorgungsmoduls am Bus von großer Wichtigkeit. Wenn das Versorgungsmodul an den Enden des Busses angeschlossen ist, liefert es den Nennstrom (beispielsweise 5 A) für den gesamten
Bus, und der Spannungsabfall am Ende des Busses ist darum proportional zum Nennstrom (5 A).
Wenn es auf dem Bus zentral positioniert wird, ist der Spannungsabfall am Ende des Busses nur proportional zu 2,5 A, wenn der Verbrauch an beiden Abschnitten des Busses gleich ist.
Wenn kein Slave mit hohem Stromverbrauch vorhanden ist, empfiehlt es sich, das
Versorgungsmodul in der Mitte der Installation zu positionieren. Sind einer oder mehrere starke
Verbraucher vorhanden, ist es sinnvoll, das Versorgungsmodul in deren Nähe zu positionieren.
HINWEIS: Sind Stellglieder mit hohem Stromverbrauch vorhanden (Kontaktgeber, Magnetspulen usw.), kann das Versorgungsmodul TSX SUP A05 außerdem 24 V DC liefern, unabhängig von der
AS-i-Leitung.
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59
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen
Einführung
Bei der Installation des gelben AS-i-Kabels ist es unbedingt notwendig, es in eine andere
Kabelführung zu legen als die Stromversorgungskabel. Es ist außerdem empfehlenswert, das
Kabel flach zu verlegen und nicht zu verdrehen, um die Symmetrie zwischen den beiden Drähten des AS-i-Kabels zu optimieren.
Die Installation des AS-i-Kabels auf einer Fläche, die mit dem elektrischen Potential der Maschine
(z. B. dem Rahmen) verbunden ist, wirkt sich vorteilhaft auf die Erfüllung der Anforderungen der
EMC-Direktive (elektromagnetische Kompatibilität) aus.
Das Kabelende (oder die Kabelenden bei einem sternförmigen Bussystem) muss an eine T-
Abzweigung angeschlossen werden, oder es muss sichergestellt werden, dass es nicht aus dem letzten Verbindungspunkt austritt.
Das heißt:
Es ist wichtig, die Energie am AS-i-Bus gleichmäßig zu verteilen, so dass jedes Gerät am Bus genügend Spannung für seine korrekte Funktion bekommt. Hierzu müssen bestimmte Regeln beachtet werden.
Regel 1
Die Nennleistung der Stromversorgung muss dem Gesamtverbrauch des AS-i-Segments entsprechend gewählt werden. Es sind folgende Nennleistungen verfügbar: 2.4 A (TSX SUP A02) und 5 A (TSX SUP A05).
Für einen durchschnittlichen Verbrauch von 65 mA pro Slave an einem Segment mit maximal
31 Slaves ist eine Nennleistung von 2,4 A normalerweise ausreichend.
Regel 2
Um die Auswirkungen von Spannungsabfällen zu minimieren und die Kabelkosten zu reduzieren, müssen die optimale Position der Stromversorgung am Bus und der Mindestquerschnitt des
Kabels zur Energieverteilung ermittelt werden.
Der Spannungsabfall zwischen dem Master und dem letzten Slave am Bus darf 3 V nicht
überschreiten. In der folgenden Tabelle werden die erforderlichen Elemente zur Auswahl der
Querschnitts des AS-i-Kabels aufgelistet.
Tabelle der Kenndaten:
Querschnitt des AS-i-
Kabels
0,75 mm 2
Linearer Widerstand 52 Milliohm/Meter
Spannungsabfall für
1 A auf 100 Meter
5,2 V
1,5 mm 2
27 Milliohm/Meter
2,7V
2,5 mm 2
16 Milliohm/Meter
1,6V
60
35006198 12/2018
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Für die meisten Anwendungen eignet sich das Kabel mit einem Querschnitt von 1,5 mm 2 das Standardmodell für den AS-i-Bus (im Schneider-Katalog angebotenes Kabel).
. Dies ist
Wenn die Sensoren nur sehr wenig Energie verbrauchen, kann ein Kabel mit kleinerem
Querschnitt verwendet werden.
HINWEIS: Die Höchstlänge aller Segmente des AS-i-Busses ohne Verstärker ist 100 Meter. Die
Längen der Kabel, die einen Slave mit einem passiven Koppelmodul verbinden, müssen berücksichtigt werden.
35006198 12/2018
61
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Kenndaten der Versorgungen des AS-i-Busses Abschnitt 2.4
Kenndaten der Versorgungen des AS-i-Busses
Inhalt des Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die elektrischen Kenndaten der Versorgungen des AS-i-Busses beschrieben.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Elektrische Kenndaten der AS-i-Versorgungen TSX SUP A02/A05
Physikalische Umgebungskenndaten
Seite
62
35006198 12/2018
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Elektrische Kenndaten der AS-i-Versorgungen TSX SUP A02/A05
Tabelle der Kenndaten
Die folgende Tabelle zeigt die elektrischen Kenndaten der Versorgungen: TSX SUP A02/A05
AS-i-Versorgung TSX SUP A02
30 V/2,4 A AS-i
TSX SUP A05
24 V/7 A AS-i & 30 V/5 A AS-i
Primär:
Nominale Eingangsspannung V
Grenzeingangsspannung
Netzfrequenz Hz
Nominaler Eingangsstrom (U=100 V) A
Maximaler Rufstrom
(1)
Max. it bei
Aktivierung (1) bei 100 V bei 240 V bei 100 V bei 240 V
A
A
As
As
Max. i 2 t bei
Aktivierung (1) bei 100 V bei 240 V
A 2 s
A 2 s
Leistungszahl
Oberschwingung 3
Wirkungsgrad bei voller Ladung
Sekundär:
Wirkleistung
Spitzennennstrom Ausgang 30 V
AS-i
%
W
A
Ausgang 24 V
Ausgangsspannung
Globale Schwankung (-10°C bis
+60°C)
Welligkeit (von 10 bis 500 kHz)
Welligkeit (von 0 bis 10 kHz)
A
V
V
Startzeit bei resistiver Ladung mV mV s
Dauer Mikro-Netzausfälle (5)
V ms
Wechselspannung
100...120/200...240
Wechselspannung
85...132/170...264
47...63/360...440
1.3
30
30
0,06
0,03
4
4
Wechselspannung 100...120/200...240
Wechselspannung 85...132/170...264
47...63/360...440
5
50
50
0,17
0,17
8,5
8,5
0.6
0,51
10% (Phi=0°und 180°) 10% (Phi=0°und 180°)
>75 >80
72(84) (2)
2,4(2,8) (2)
-
30(AS-i)
29,5 bis 31,6
230 (3)
5 (3)(4)
7 (3)(4)
24
+/-3%
30(AS-i)
29,5 bis 31,6
50 200 50
300
<2 (mit C=15000 Micro-
Farad)
<=10
240 300
<2 (mit C=15000 Micro-Farad)
<=10
35006198 12/2018
63
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
AS-i-Versorgung
Schutz gegen Kurzschlüsse und
Überlasten
Überspannung V
TSX SUP A02
30 V/2,4 A AS-i
Fehler auf 0 und automatisches
Wiedereinschalten bei
Verschwinden des
Fehlers
Spitzenbegrenzung
U>36
24
TSX SUP A05
24 V/7 A AS-i & 30 V/5 A AS-i
Begrenzung des Stroms an jedem Ausgang
Spitzenbegrenzung U>36
60 Verlustleistung W
(1) Werte beim anfänglichen Unterspannungsetzen, bei 25°C. Diese Werte müssen beim Start für die Bemessung der Schutzorgane beachtet werden.
(2) Wirkleistung und Ausgangsstrom bei einer Umgebungstemperatur von 60°C. Wert zwischen ()
= transiente Wirkleistung.
(3) Wirkleistung und Ausgangsstrom bei einer Umgebungstemperatur von maximal 55 °C, wenn
Produktindex II = 01. (60 °C wenn Produktindex II > 01).
(4) Siehe Diagramm der Stromverteilung an den Ausgängen auf der nächsten Seite.
(5) Akzeptierte Dauer bei Nennspannung und einer Wiederholungsperiode von 1 Hz.
Diagramm der Stromstärken an den Ausgängen 30 V AS-i und 24 V des Versorgungsblocks TSX SUP
A05.
Die Maximalleistung der Versorgung beträgt 230 W. Wenn der Verbrauch am 30 V AS-i 5 A beträgt, beträgt die Ausbeute am 24 V-Ausgang nur noch 3 A (siehe unten stehendes Diagramm):
Diagramm:
64
35006198 12/2018
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
Physikalische Umgebungskenndaten
Tabelle der Kenndaten
Die folgende Tabelle beschreibt die elektrischen Kenndaten der Versorgungen TSX SUP A02/A05:
TSX SUP A02/A05: AS-i-
Versorgungsbaugruppe/-
Block
Anschluss über
Schraubklemmen
A02: 1 Klemme/Ausgang
A05: 2 Klemmen/Ausgang (24 V GS) und
1 Klemme/Ausgang (30 V GS AS-i)
2x1,5 mit Kabelmarke oder 1x2,5 Max. Kapazität pro
Anschlussklemme
Temperatur:
Lagerung
Betrieb
Relative Luftfeuchtigkeit
Abkühlung
Benutzersicherheit
Dielektrische
Spannungsfestigkeit:
Primär/Sekundär
Primärkreis/Erde
Sekundär/Masse
Isolierungswiderstand
Primär/Sekundär
Primärkreis/Erde
Kriechstrom
Störfestigkeit gegenüber elektrostatischer Entladung
Schnelle elektrische
Transienten
Einfluss des elektromagnetischen
Feldes
Abgewiesene elektromagnetische
Störungen mm 2
°C
°C
%
%
V rms
V rms
V rms
Megaohm
Megaohm
Stoßwelle
-
25 bis +70
-10 bis +60 (1)
5-95
Durch natürliche Konvektion
SELV (EN 60950 und IEC1131-2)
3500
2200
500
>=100
>=100
I<=3,5 mA (EN 60950)
6 kV pro Kontakt/8 kV in der Luft
(konform mit IEC 1000-4-2)
2 kV (Serienmodus und gemeinsamer Modus an
Eingang und Ausgang)
10 V/m (80 MHz bis 1 GHz)
(konform mit FCC 15-A und EN 55022 Klasse A)
Testbedingungen: U und I nominal, ohmsche
Last
Kabel: 1 Meter horizontal, 0,8 Meter vertikal
Eingang: 4kV MC, 2kV MS Ausgänge: 2kV MF,
0.5 kV MS
(konform mit IEC 1000-4-5)
35006198 12/2018
65
Spannungsversorgungen für AS-Schnittstellen
AS-i-
Versorgungsbaugruppe/-
Block
Vibration (2)
TSX SUP A02/A05:
Schutzart
MTBF bei 40°C
Lebensdauer bei 50°C
H
H
3 Hz bis 13,2 Hz bei 1 mm, 57 Hz bis 150 Hz bei
2 g
(konform mit IEC 68-2-6, Test FC)
IP 20.5
100 000
30 000 (bei Nennspannung und bei 80% der
Nennleistung)
(1) -10°C +55°C für Versorgung TSX SUP A02/A05 bei Produktindex II=01.
(2) Konform mit IEC 68-2-6, Test FC, wenn Baugruppe oder Block montiert auf Platte oder
Schalttafel.
66
35006198 12/2018
Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
TSX SAY 100
35006198 12/2018
Schnittstellenbaugruppe AS-I-Bus: TSX SAY 100 Kapitel 3
Schnittstellenbaugruppe AS-I-Bus: TSX SAY 100
Inhalt dieses Kapitels
Im vorliegenden Kapitel wird nur die hardwaretechnische Inbetriebnahme der Schnittstellenbau gruppe TSX SAY 100, Master des AS-i-Busses, ausgehend von einer Premium/Atrium-Steuerung beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
3.1
3.2
3.3
3.4
Thema
Beschreibung der Baugruppe TSX SAY 100
Diagnose AS-i-Bus
Betriebsarten des Moduls TSX SAY 100
Vorsichtsmaßnahmen
Seite
35006198 12/2018
67
TSX SAY 100
Beschreibung der Baugruppe TSX SAY 100 Abschnitt 3.1
Beschreibung der Baugruppe TSX SAY 100
Inhalt des Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die hardwaretechnische Inbetriebnahme und die Kenndaten der
Baugruppe TSX SAY 100 behandelt.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Physische Beschreibung
Montage/Installation
Verbindungen
Anzeige der Modulzustände
Spezielle Anzeigen des Moduls TSX SAY 100
Technische Kenndaten
Seite
68
35006198 12/2018
Physische Beschreibung
Allgemein
Die Baugruppe TSX SAY 100 hat die Form einer Baugruppe im Standardformat.
Darstellung:
TSX SAY 100
Kennzeichnungstabelle
In folgender Tabelle werden die obenstehenden Schemata aufgrund der Kennzeichnungen beschrieben:
3
4
Kennung Beschreibung
1 Anzeigeblock, welcher 4 Statusanzeige-LEDs zur Anzeige der Betriebsarten der Baugruppe umfasst:
Anzeige-LED RUN (grün): Leuchtet während des normalen Betriebs des Moduls.
Anzeige-LED ERR (rot): Zeigt einen Fehler dem Modul an.
Anzeige-LED COM (grün): Zeigt an, dass ein Datenaustausch über das Medium AS-i im Gange ist.
Anzeige-LED E/A (rot): Zeigt einen externen Ein-/Ausgangs-Fehler am AS-i-Bus an.
2
5
Anzeigeblock, der 32 Anzeige-LEDs (0 bis 31) umfasst, welche die Diagnose des AS-i-Busses und die
Anzeige der Zustände jedes an den Bus angeschlossenen Slave ermöglichen.
Anzeige-LED AS-i (rot): Zeigt einen Fehler der AS-i-Stromversorgung an.
Anzeige-LED Bus (grün): Zeigt an, dass sich der Anzeigeblock2 im Anzeigemodus BUS befindet
(Anzeige der Slaves am Bus).
Anzeige-LED E/A (grün):Zeigt an, dass sich der Anzeigeblock 2 im Slave-Anzeigemodus "SLV" befindet (Anzeige des Zustands der Ein-/Ausgangs-Bits eines markierten Slave).
35006198 12/2018
69
TSX SAY 100
Kennung Beschreibung
6 Drucktaste "↑↓", für die lokale Diagnose des AS-i-Busses bestimmt. Die Betätigung dieser
Drucktaste (durch langes oder kurzes Drücken) ermöglicht in der Kombination mit der Drucktaste "+/-" ein Umschalten zwischen den verschiedenen Diagnose-Modi des AS-i-Busses.
7
8
Drucktaste "+/−", für die lokale Diagnose des AS-i-Busses bestimmt. Die Betätigung dieser Drucktaste
(durch langes oder kurzes Drücken) ermöglicht in der Kombination mit der Drucktaste "↑↓" ein
Umschalten zwischen den verschiedenen Diagnose-Modi des AS-i-Busses.
Steckverbinder des Typs CANNON SUB D für den Anschluss an den AS-i-Bus.
70
35006198 12/2018
TSX SAY 100
Montage/Installation
Allgemein
Das Modul TSX SAY 100 wird in einer beliebigen Position eines Racks TSX RKY eingebaut, mit
Ausnahme der für den Prozessor und für die Stromversorgung bestimmten Positionen.
HINWEIS: Falls das Modul in ein Auslagerungs-Rack eines X-Busses eingebaut wird, beträgt die zulässige maximale Entfernung vom Prozessor 175 m abzüglich der Länge des X-Busses (max.
100 m).
Der Vorgang zur Montage und Demontage (siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control
Expert, Digitale E/A-Module, Benutzerhandbuch) entspricht dem Vorgang zur
Montage/Demontage der anderen Module.
Beispiel für die Montage eines Moduls TSX SAY 100:
HINWEIS: Die Montage und Demontage des Moduls kann bei eingeschalteter Stromversorgung der Steuerung und Stromversorgung des AS-i-Busses erfolgen.
Anzahl der Module pro Station
Anzahl der unterstützten anwendungsspezifischen Kanäle:
Premium (siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Prozessoren, Racks und Stromversorgungsgeräte, Installationshandbuch)
Atrium (siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Prozessoren, Racks und
Stromversorgungsgeräte, Installationshandbuch)
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71
TSX SAY 100
Verbindungen
Kabel des AS-i-Busses
Die Kabel des AS-i-Busses transportieren die Signale und versorgen die an diesen Bus angeschlossenen Geber und Stellglieder mit 30 V GS.
Typen von AS-i-Kabeln:
Kabeltyp
Verwechslungssicheres
AS-i-Flachkabel
Technische Daten
Farbe: Gelb. Drahtstärke: 1,5 mm 2
Beschreibung
Standard-Rundkabel Drahtstärke: 1,5 mm 2 oder 2,5 mm 2
Empfohlenes Kabel: Bestellnr. H05VV-F2x1.5, entspricht der Norm DIN VDE 0281. Drahtstärke:
1,5 mm 2 .
Verlegen der Kabel
Das AS-i-Kabel und die Stromversorgungskabel, welche hohe Energien übertragen, müssen in getrennten Kabelrinnen verlegt werden, die durch eine metallische Abschirmung geschützt sind.
Bei einer Verlegung in einer gemeinsamen Kabelrinne mit den Steuerkabeln ist es unbedingt notwendig, dass die Anschlüsse an diesen Steuerverbindungen fachmännisch ausgeführt werden
(Entladungsdiode oder Abkapper an den Klemmen der induktiven Elemente usw.).
72
35006198 12/2018
TSX SAY 100
Steckverbinder
Mit dem Modul wird eine Baugruppe (Steckverbinder + Kappe) mitgeliefert, die den Anschluss des
Moduls an den AS-i-Bus ermöglicht. Dieser Steckverbinder muss an das Kabel des AS-i-Busses angeschlossen und vom Benutzer entsprechend der weiter unten beschriebenen Vorgehensweise montiert werden.
Darstellung:
Anschluss der Baugruppe an den Bus
Zum Anschließen einer Baugruppe an den Bus ist wie folgt vorzugehen:
Schritt
1
Aktion
Die 2 Adern des AS-i-Kabels unter Beachtung der Polarität an den
Steckverbinder anschließen:
Falls ausnahmsweise ein abgeschirmtes Kabel verwendet wird, muss dieses an die zentrale Klemme angeschlossen werden.
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TSX SAY 100
Schritt
2
Aktion
Den Steckverbinder in seine Kappe einbauen und das Kabel fest mit dieser verbinden:
3 Die Kappe durch Einrasten schließen:
4 Die so gebildete Baugruppe am Modul anbringen:
74
35006198 12/2018
TSX SAY 100
Anzeige der Modulzustände
Allgemein
Die Anzeige erfolgt mit Hilfe der vier am Modul befindlichen Anzeige-LEDs RUN, ERR, COM, I/O.
Deren Zustand (LED aus, blinkend oder an) zeigt den Betriebszustand des Moduls an.
LED-Status:
LEDs
RUN
(grün)
Ein
Normalbetrieb des
Moduls
Blinken
Modul-Selbsttest (1)
Aus
Fehlerhaftes Modul oder Modul abgeschaltet
Kein interner Fehler ERR (rot) Schwerer interner
Fehler, Modul gestört
Modul-Selbsttest (1) Fehler:
System in Ordnung, aber:
Anwendungsfehler oder
Fehler am AS-i-Bus
COM
(grün)
I/O (rot)
-
Eingangs-
/Ausgangsfehler
Modul-Selbsttest (1)
Kommunikation am AS-i-Bus
Modul-Selbsttest (1)
Keine Kommunikation am AS-i Bus
Normalbetrieb des
Moduls
(1) Die 4 LEDs blinken gleichzeitig im Selbsttest-Modus sobald das Modul eingeschaltet wird.
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75
TSX SAY 100
Spezielle Anzeigen des Moduls TSX SAY 100
Allgemein
3 Anzeige-LEDs: AS-i, Bus und E/A zeigen die speziellen Informationen des Moduls TSX SAY 100 an.
Ansicht der 3 Anzeige-LEDs:
LED-Anzeige AS-i (rot)
LED-Status Bedeutung
Normalbetrieb des Moduls
LED-Anzeige ein
Fehler in der Stromversorgung am AS-i-Bus
LED-Anzeige blinkt
LED aus
Automatische Adressierung initialisiert
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35006198 12/2018
Anzeige-LEDs Bus und E/A
Diese beiden Anzeige-LEDs zeigen den gewählten Anzeigemodus an:
Anzeigemodus Bus oder
Anzeigemodus Slave.
Anzeige Modul LED-Status
Anzeige-LED Bus ein, Anzeige-LED
E/A aus
Bedeutung
Der an der Vorderseite des Moduls angeordnete Anzeigeblock mit 32
Anzeige-LEDs befindet sich im
Anzeigemodus BUS und ermöglicht die
Anzeige sämtlicher am Bus vorhandener Slaves.
Anzeige-LED Bus aus, Anzeige-LED
E/A ein
Der an der Vorderseite des Moduls angeordnete Anzeigeblock mit 32
Anzeigelampen befindet sich im
Anzeigemodus Slave (SLV) mit Anzeige des Zustands der Ein-/Ausgangsbits des markierten Slave.
Anzeige-LED Bus aus, Anzeige-LED
E/A aus
Der an der Vorderseite des Moduls angeordnete Anzeigeblock mit 32
Anzeigelampen befindet sich im
Anzeigemodus Slave (SLV) mit Anzeige der Adresse des gewählten Slave.
TSX SAY 100
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77
TSX SAY 100
Technische Kenndaten
AS-i-Bus
Merkmal
Maximale Zykluszeit des AS-i-Busses
Maximale Anzahl der Slaves am AS-i-Bus
Maximale Länge des AS-i-Busses (alle Zweige zusammen, ohne Verstärker)
Wert
5 ms
31
100 Meter
Maximale Anzahl der Ein-/Ausgänge 124 Eingänge + 124 Ausgänge
Nenn-Versorgungsspannung des AS-i-Busses 30 VDC
Modul TSX SAY 100
Merkmal Wert
Programmierung der Baugruppe TSX SAY 100 mit der Control Expert-Software
Typisch 27 ms, maximal 37 ms Antwortzeit mit 31 Slaves (1) für eine Zykluszeit der Steuerung von 10 ms
Berechnung der Dauer der AS-i-Abfrage für n
Slaves (normaler Betrieb)
156 μs x (n+2) falls n<31 156 μs x
(n+1) falls n=31
Stromaufnahme bei 5 V Steuerung
Stromaufnahme bei 30 V AS-i
Verlustleistung
Schutz vor Polaritätsumkehr an den Eingängen des AS-i-Busses
110 mA normal/150 mA maximal
50 mA normal/60 mA maximal
Max. 2,5 W
Ja
Schutzart
Betriebstemperatur
AS-i-Masterprofil
Normen und Betriebsbedingungen
IP20
0 bis 60 Grad Celsius
M2
Konform mit den
Betriebsbedingungen der Premium-
Steuerungen
(1) Logische Antwortzeit = Zeit zwischen der Aktivierung eines AS-i-Eingangs am Bus, der Verarbeitung in der Applikation der Steuerung und dem Anlegen an einen AS-i-
Ausgang.
78
35006198 12/2018
TSX SAY 100
Diagnose AS-i-Bus Abschnitt 3.2
Diagnose AS-i-Bus
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird der von dem Modul TSX SAY 100 ausgeführte Diagnosemodus behandelt.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Diagnose AS-i-Bus - Überblick
Wechseln zwischen verschiedenen Anzeigemodi
Anzeige der Slaves am AS-i-Bus
Anzeige des Status der Eingangs-/Ausgangsbits an jedem Slave
Seite
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TSX SAY 100
Diagnose AS-i-Bus - Überblick
Allgemein
Der Anzeigeblock der Baugruppe ermöglicht:
Die Anzeige, ob jeder Slave am AS-i-Bus anliegt (Bus-Modus).
Die Anzeige des Status der Eingangs-/Ausgangsbits eines jeden am Bus anliegenden Slaves
(Slave-Modus "SLV").
Der Zugriff auf diese Modi erfolgt über eine Kombination der Tastschalter (↑↓ und +/-) der
Baugruppe TSX SAY 100.
Darstellung:
80
35006198 12/2018
Anzeigemodi
Tabelle mit den 2 Anzeigemodi der Baugruppe:
Bus-Modus
Anzeige des Bildes des AS-i-
Busses. Jede LED-Anzeige von 1 – 31 entspricht einer
Slave-Adresse am Bus.
Anzeige-LED Ein: Slave vorhanden
LED-Anzeige blinkt: Slave vorgesehen und nicht
erkannt bzw. nicht vorgesehen und erkannt.
LED-Anzeige Aus: Slave nicht vorgesehen und nicht erkannt.
Slave-Modus (SLV)
Anzeige der Adresse des ausgewählten Slaves.
Anzeige-LED Ein:
Nummer des ausgewählten Slaves.
Darstellung: Darstellung:
Anzeige des Status der
Eingangs-Ausgangs-Bits des ausgewählten Slaves
Die LED-Anzeigen 0 bis 3
zeigen den Status der
Eingangsbits an.
Die LED-Anzeigen 4 bis 7 zeigen den Status der
Ausgangsbits an.
Anzeige-LED Ein: Bit auf
Status 1.
Anzeige-LED Aus: Bit auf
Status 0 bzw. nicht signifikant
Darstellung:
TSX SAY 100
Der Anzeigemodus wird durch die LED-Anzeigen BUS an und E/A aus angezeigt.
Der Anzeigemodus wird durch die LED-Anzeigen BUS und E/A aus angezeigt.
Der Anzeigemodus wird durch die LED-Anzeigen BUS aus und E/A an angezeigt.
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81
TSX SAY 100
Wechseln zwischen verschiedenen Anzeigemodi
Beschreibung
In dieser Darstellung sehen Sie, wie man zwischen den verschiedenen Anzeigemodi wechseln kann:
82
35006198 12/2018
TSX SAY 100
Anzeige der Slaves am AS-i-Bus
Allgemein
Dieser Modus wird beim Einschalten standardmäßig angezeigt und erlaubt folgende Anzeigen:
Vorgesehene und erkannte Slaves (Dauerleuchten der LED-Anzeige).
Nicht vorgesehene und nicht erkannte Slaves (LED-Anzeigen aus).
Vorgesehene und nicht erkannte Slaves (LED-Anzeigen blinken).
Darstellung:
Das Bild des AS-i-Netzes wird an dem gesamten Anzeigeblock angezeigt. Jede LED-Anzeige stellt eine Slave-Adresse des AS-i-Busses dar.
Die Navigation zwischen den verschiedenen Modi erfolgt über eine Kombination der
Tastenschalter ↑↓ und +/-: Siehe Wechseln zwischen verschiedenen Anzeigemodi,
Seite 82
Zwei LED-Anzeigen "BUS und "E/A" zeigen den aktuellen Anzeigemodus an.
In vorliegendem Fall zeigt die leuchtende LED-Anzeige "BUS" und die LED-Anzeige "E/A" aus an, dass sich die Anzeige im Bus-Modus befindet.
In obiger Abbildung zeigt der Anzeigeblock an, dass:
Die Slaves 1, 4, 10 und 20 (LED-Anzeigen leuchten) anliegen.
Der Slave 11 (LED-Anzeige blinkt) anliegt und nicht vorgesehen ist oder vorgesehen ist, aber nicht anliegt.
35006198 12/2018
83
TSX SAY 100
Anzeige des Status der Eingangs-/Ausgangsbits an jedem Slave
Allgemein
In diesem Modus (Slave "SLV") ermöglicht der Anzeigeblock die Anzeige des Status der Eingangs-
/Ausgangsbits eines jeden am Bus anliegenden Slaves.
Vorgehensweise
Um vom BUS-Modus zum Status der Eingangs-/Ausgangsbits eines Slaves zu gelangen, gehen
Sie folgendermaßen vor:
Reihenfolge Aktion
1 Drücken Sie länger als einer Sekunde auf die Schaltfläche ↑↓
2
3
Ergebnis
Die Anzeige wechselt in den Modus
Slave "SLV".
Drücken Sie kurz auf die Schaltfläche +/Die Anzeige der Slaveadresse wird von
1 auf 31 erhöht.
Drücken Sie kurz auf die Schaltfläche ↑↓ Die Richtung der Adressenabfrage der
Slaves wird umgekehrt.
4
5
6
7
Drücken Sie kurz auf die Schaltfläche +/Die Anzeige der Slaveadresse wird von
31 auf 1 dekrementiert.
Drücken Sie länger als einer Sekunde auf die Schaltfläche +/−
Die LED-Anzeigen 0 bis 3 zeigen den
Status der Eingangsbits des ausgewählten Slaves (1) an.
Die LED-Anzeigen 4 bis 7 zeigen den
Status der Ausgangsbits des ausgewählten Slaves (1) an.
Drücken Sie kurz auf die Schaltfläche +/Es wird der Status der Eingänge-
Ausgänge des nächsten Slaves angezeigt.
Drücken Sie kurz auf die Schaltfläche ↑↓ Die Richtung der Adressenabfrage der
Slaves wird umgekehrt.
8
9
Drücken Sie kurz auf die Schaltfläche +/Es wird der Status der Eingänge-
Ausgänge des vorherigen Slaves angezeigt.
Drücken Sie länger als einer Sekunde auf die Schaltfläche +/−
Die Anzeige gibt erneut die Nummer des ausgewählten Slaves an.
(1)
LED-Anzeige leuchtet = Bit auf Status 1
LED-Anzeige aus = Bit auf Status 0 bzw. keine Präsenz von Eingängen bzw. Ausgängen
84
35006198 12/2018
Beschreibung
TSX SAY 100
35006198 12/2018
85
TSX SAY 100
Betriebsarten des Moduls TSX SAY 100 Abschnitt 3.3
Betriebsarten des Moduls TSX SAY 100
Betriebsarten des Moduls TSX SAY 100
Fehlerposition der Ausgänge
Der Fehlermodus bei Störung wird im Konfigurationsbildschirm definiert uns kann im Wort
%KWr.m.0.19.0 gelesen werden:
%KWr.m.0.19.0 = 1: Rückfall auf 0
%KWr.m.0.19.0 = 0: Status halten
(r = Rackadresse, m = Moduladresse)
Funktionsweise:
Bei Übergang des AS-i-Kanals in STOPP:
Mit der Option Rückfall auf 0 werden die Ausgänge auf 0 forciert, anschließend wird die
Kommunikation am Medium angehalten.
Mit der Option Status halten werden die Ausgänge im Status gehalten, anschließend wird die
Kommunikation am Medium angehalten.
Automatische Slave-Adressierung
Wird diese Funktionalität in der Konfiguration der Baugruppe bestätigt, kann ein defekter Slave durch einen anderen Slave des selben Typs ersetzt werden, ohne dass der AS-i-Bus angehalten werden muss oder besondere Eingriffe erforderlich sind:
Wird solch ein als Ersatz-Slave fungierender Slave mit derselben Adresse programmiert und hat er dasselbe Profil, wird er automatisch in die Liste der erkannten Slaves aufgenommen und anschließend aktiviert. Ist dies nicht der Fall, blinken die Anzeige-LEDs ERR und AS-i gleichzeitig.
Ist der neue Slave unbenutzt (Adresse 0, Slave neu) und hat er dasselbe Profil, erhält er automatisch die Adresse des ausgetauschten Slaves und befindet sich somit in der Liste der erkannten und aktiven Slaves. Ist dies nicht der Fall, blinken die Anzeige-LEDs ERR und AS-i gleichzeitig.
Diese Eingriffe sind nur dann möglich, wenn nur ein einziger Slave der Konfiguration eine Störung aufweist.
86
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TSX SAY 100
Prozessorfehler
Wird die Kommunikation mit dem Prozessor unterbrochen, wechselt das Modul in den Offline-
Betrieb.
Folgende Gründe für Kommunikationsunterbrechungen gibt es:
Auslösen des Watchdog des Prozessors, wenn sich das Modul TSX SAY 100 in dem für den
Prozessor bestimmten Rack befindet.
Abtrennen des X-Bus-Kabels, wenn sich das Modul TSX SAY 100 in einem Erweiterungsrack befindet.
Modulfehler
Im Falle eines kritischen Fehlers des Moduls TSX SAY 100 (Komponente defekt usw.) unterbricht das Modul die Kommunikation mit dem X-Bus und dem AS-i-Bus. Dasselbe geschieht, wenn das
Modul unter Spannung herausgezogen wird.
Herausziehen der Baugruppe unter Spannung
Wird das Modul unter Spannung herausgezogen, wird die Kommunikation mit dem X-Bus unterbrochen und der Prozessor zeigt einen Modulfehler an.
Die Kommunikation auf dem AS-i-Bus wird ebenfalls ohne Vorankündigung unterbrochen. In diesem Fall positionieren die Slaves, die über einen Watchdog verfügen, ihre Ausgänge in den gewünschten Zustand, während die anderen Slaves in den jeweiligen Positionen bleiben und nicht auf 0 positioniert werden können, da die Baugruppe die Kommunikation nicht gewährleisten kann.
Einfügen eines Moduls unter Spannung
Nachdem das Modul TSX SAY 100 unter Spannung gesetzt wurde, wartet es auf den Empfang der Konfiguration vom Prozessor bzw. auf die Betätigung eines der Tastschalter ↑↓ bzw. +/-.
Geschieht nichts dergleichen, bleibt das Modul im Haltemodus.
Fehler bei der AS-i-Versorgung
Bei einem Fehler des AS-i-Versorgungsmoduls wird die Kommunikation unterbrochen.
Die Slaves, die über einen Watchdog verfügen, setzen ihre Ausgänge in den gewünschten
Status, es sei denn, der Slave erhält seine Energie über das As-i-Medium.
Die Befehle der Slaves wechseln auf 0, da sie nicht mit Energie versorgt werden.
Dieser Fehler wird von der AS-i-LED-Anzeige angezeigt.
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87
TSX SAY 100
Unterbrechung des AS-i-Mediums
Bei einer Unterbrechung des Mediums können mehrere Fälle vorliegen:
1. Das Medium fällt am Ausgang der Baugruppe aus:
Die Baugruppe verhält sich wie bei einem Ausfall der Versorgungsspannung. Sämtliche Slaves verschwinden und ein Versorgungsfehler wird angezeigt.
2. Das Medium fällt nach dem gesamten Modul TSX SAY 100 und der AS-i-Versorgung aus:
Verschwinden sämtlicher Slaves und keine Anzeige eines Versorgungsfehlers.
3. Das Medium fällt nach dem gesamten Modul TSX SAY 100, der AS-i-Versorgung und einigen
Slaves aus:
Verschwinden der nach der Ausfallposition befindlichen Slaves und keine Anzeige eines
Versorgungsfehlers.
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TSX SAY 100
Vorsichtsmaßnahmen Abschnitt 3.4
Vorsichtsmaßnahmen
Hilfsversorgung 24 V
Empfehlungen
Benutzen die Slaves eine 24 V-Hilfsversorgung, wird der Ausfall dieser Versorgung nicht vom
Modul TSX SAY 100 verwaltet.
Die Information zum Ausfall dieser Versorgung kann durch die Verwendung eines 24 V-Eingangs weitergeleitet werden.
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TSX SAY 100
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
TSX SAY 1000
35006198 12/2018
Schnittstellenmodul AS-i V2-Bus: TSX SAY 1000 Kapitel 4
Schnittstellenmodul AS-i V2-Bus: TSX SAY 1000
Ziel dieses Kapitels
Im vorliegenden Kapitel wird die hardwaretechnische Inbetriebnahme des Schnittstellenmoduls
TSX SAY 1000, Master des AS-i V2-Busses, ausgehend von einer Premium/Atrium-Steuerung beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
Thema
Beschreibung der Baugruppe TSX SAY 1000
Diagnose AS-i-Bus
Betriebsarten des Moduls TSX SAY 1000
Vorsichtsmaßnahmen
AS-i V2-Zertifizierung
Seite
35006198 12/2018
91
TSX SAY 1000
Beschreibung der Baugruppe TSX SAY 1000 Abschnitt 4.1
Beschreibung der Baugruppe TSX SAY 1000
Inhalt des Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die hardwaretechnische Inbetriebnahme und die Merkmale der
Baugruppe TSX SAY 1000 behandelt.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Physische Beschreibung
Zusammenbau/Installation
Verbindungen
Anzeige der Modulzustände
Spezielle Anzeigen des Moduls TSX SAY 1000
Technische Kenndaten des AS-i V2-Busses
Seite
92
35006198 12/2018
Physische Beschreibung
Allgemein
Die Baugruppe TSX SAY 1000 hat die Form einer Baugruppe im Standardformat.
Darstellung:
TSX SAY 1000
Kennzeichnungstabelle
In folgender Tabelle werden die obenstehenden Schemata aufgrund der Kennzeichnungen beschrieben:
Kennung Beschreibung
1 Anzeigeblock, welcher 4 Statusanzeige-LEDs zur Anzeige der Betriebsarten der
Baugruppe umfasst:
Anzeige-LED RUN (grün): Leuchtet während des normalen Betriebs des
Moduls.
Anzeige-LED ERR (rot): Zeigt einen Fehler dem Modul an.
Anzeige-LED /B (grün): Zeigt Slaves mit Standardadresse oder /A an.
Anzeige-LED E/A (rot): Zeigt einen Fehler auf dem AS-i-Bus an.
2
3
Anzeigeblock, der 32 Anzeige-LEDs (0 bis 31) umfasst, welche die Diagnose des AS-i-Busses und die Anzeige der Zustände jedes an den Bus angeschlossenen Slave ermöglichen.
Anzeige-LED PWR OK (grün): Zeigt an, dass die Spannungsversorgung ordnungsgemäß ist.
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93
TSX SAY 1000
Kennung Beschreibung
4 Anzeige-LED FAULT (rot): Zeigt Fehler im Zusammenhang mit dem AS-i-Bus an.
5
6
7
Drucktaste A/B zeigt den Status der Geräte am Bus durch Umschalten zwischen
Bank A und Bank B an.
Drucktaste MODE: Durch langes Drücken dieser Taste werden die Slaves initialisiert und in den OFF-LINE-Modus versetzt. Daraufhin ist die
Programmierung der Slaves über ihre Infrarotschnittstelle oder der Anschluss der neuen Pocket-Diagnosekonsole an den Bus möglich. Zur Rückkehr in den normalen Modus genügt ein weiteres langes Drücken der Taste.
Steckverbinder des Typs CANNON SUB D für den Anschluss an den AS-i-Bus.
94
35006198 12/2018
TSX SAY 1000
Zusammenbau/Installation
Allgemeines
Das Modul TSX SAY 1000 kann an einer beliebigen Position eines Racks des Hauptsegments des
X-Busses mit Ausnahme der für den Prozessor und für die Spannungsversorgung vorgesehenen
Positionen montiert werden.
VORSICHT
UNERWARTETES VERHALTEN DER ANWENDUNG
Installieren Sie das Modul TSX SAY 1000 nicht im dezentralen Rack.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Für den Ein- und Ausbau dieses Moduls ist ein Flachkopf- oder Kreuzschlitzschraubendreher erforderlich. Der Ein- und Ausbau kann ohne Beeinträchtigung des Moduls sowohl im spannungslosen Zustand des Racks als auch bei unter Spannung stehendem Rack durchgeführt werden.
Beispiel der Montage eines TSX SAY 1000-Moduls:
HINWEIS: Die Montage und Demontage des Moduls kann bei eingeschalteter Stromversorgung der Steuerung und Stromversorgung des AS-i-Busses erfolgen.
Anzahl der Module pro Station
Unterstützte Anzahl von "anwendungsspezifischen" Kanälen:
Premium (siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Prozessoren, Racks und Stromversorgungsgeräte, Installationshandbuch)
Atrium (siehe Premium und Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Prozessoren, Racks und
Stromversorgungsgeräte, Installationshandbuch)
35006198 12/2018
95
TSX SAY 1000
Verbindungen
Anschluss an den X-Bus
Das Modul wird beim Einsetzen in das Rack automatisch mit dem X-Bus verbunden. Wenn das
Modul in das Basisrack eingesetzt wird, wird es automatisch mit der Zentraleinheit und dem
Spannungsversorgungsmodul verbunden.
Anschluss an den AS-i-Bus
Das Anschlussverfahren auf dem AS-i-Bus schreibt keine chronologische Reihenfolge zwischen den Geräten vor (Spannungsversorgung, Busmaster oder Slave), aber die Funktionsweise des gesamten Systems kann während dieser Installationsphase nicht garantiert werden.
Das Medium AS-i erfordert keine besondere Erdverbindung, der Anschluss der Spannungsver sorgung und der Steuerung dagegen muss entsprechend den Vorschriften einer
Standardinstallation erfolgen. Es wird empfohlen, den AS-i-Bus nicht in unmittelbarer Nähe zu
Starkstromkabeln zu verlegen.
Das Anschlusssystem des Mediums ist für einen Anschluss an das mehradrige Standard-ASI-
Trapezkabel mit einem Querschnitt von 0,75 mm bis 2,5 mm konzipiert. Unabhängig von der gewählten Topologie darf die Gesamtlänge der Kabel innerhalb eines ASI-Netzwerks ohne
Verstärker 100 m nicht überschreiten.
Kabel des AS-i-Busses
Die Kabel des AS-i-Busses transportieren die Signale und versorgen die an diesen Bus angeschlossenen Geber und Stellglieder mit 30 V GS.
Typen von AS-i-Kabeln:
Kabeltyp
Verwechslungssicheres AS-i-Flachkabel
Technische Daten
Farbe: Gelb. Drahtstärke: 1,5 mm 2
Abbildung
Standard-Rundkabel Drahtstärke: 1,5 mm 2 oder 2,5 mm 2
96
Empfohlenes Kabel: Artikelnr. H05VV-F2x1,5 (Flachkabel), entspricht der Norm DIN VDE 0281.
Drahtstärke: 1,5 mm 2 .
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TSX SAY 1000
Verlegen der Kabel
Das AS-i-Kabel und die Stromversorgungskabel, welche hohe Energien übertragen, müssen in getrennten Kabelrinnen verlegt werden, die durch eine metallische Abschirmung geschützt sind.
Bei einer Verlegung in einer gemeinsamen Kabelrinne mit den Steuerkabeln ist es unbedingt notwendig, dass die Anschlüsse an diesen Steuerverbindungen fachmännisch ausgeführt werden
(Entladungsdiode oder Abkapper an den Klemmen der induktiven Elemente usw.).
Anschluss-Steckverbinder
Mit dem Modul wird eine Baugruppe (Steckverbinder + Kappe) mitgeliefert, die den Anschluss des
Moduls an den AS-i-Bus ermöglicht. Dieser Steckverbinder muss an das Kabel des AS-i-Busses angeschlossen und vom Benutzer entsprechend der weiter unten beschriebenen Vorgehensweise montiert werden.
Darstellung:
Anschluss der Baugruppe an den Bus
Zum Anschließen einer Baugruppe an den Bus ist wie folgt vorzugehen:
1 Die 2 Adern des AS-i-Kabels unter Beachtung der Polarität an den Steckverbinder anschließen:
35006198 12/2018
Falls ausnahmsweise ein abgeschirmtes Kabel verwendet wird, muss dieses an die zentrale Klemme angeschlossen werden.
97
TSX SAY 1000
2 Den Steckverbinder in seine Kappe einbauen und das Kabel fest mit dieser verbinden:
3 Die Kappe durch Einrasten schließen:
4 Die so gebildete Baugruppe am Modul anbringen:
98
35006198 12/2018
TSX SAY 1000
Anzeige der Modulzustände
Übersicht
Die Anzeige erfolgt mit Hilfe der vier am Modul befindlichen Anzeige-LEDs RUN, ERR, A/B, I/O, welche durch ihren Zustand (Anzeige-LED aus, blinkend oder ein) über die Betriebsart des Moduls informieren.
LED-Status:
LEDs
RUN (grün)
ERR (rot)
/B (grün)
I/O (rot)
Ein
Modul OK und konfiguriert
Nicht behebbare schwere Störung des
Moduls
Anzeige der in /B mit erweiterter
Adressierung konfigurierten Slaves
Störung am AS-i-Bus
Blinken (**)
Modul wartet auf
Konfiguration
-
Behebbare Störung des
Moduls (Control Expert-
Konfiguration, AS-i-
Spannungsversorgung)
Aus
Modul außer Betrieb oder Autotest-Fehler
Modul OK
Anzeige der in /A konfigurierten Slaves
AS-i Bus OK
0 bis 31 (grün) Slave-Nummer OK
(projektiert, vorhanden und aktiv)
Störung oder Warten auf
Konfiguration durch den
Benutzer
Slave-Nummer /OK(*) Slave-Nummer nicht projektiert oder nicht vorhanden
(**) alle Anzeige-LEDs blinken während der Autotests des Moduls.
(*) ein Slave wird als defekt betrachtet, wenn eine für seinen ordnungsgemäßen Betrieb erforderliche Bedingung unabhängig von der jeweiligen Fehlerebene nicht erfüllt ist:
Fehler der Ebene 1:
Slave angegeben aber nicht erkannt,
Slave erkannt aber nicht angegeben.
Fehler der Ebene 2:
Slave mit einem anderen als dem angegebenen Profil erkannt,
Slave mit einem mit seiner Adresse inkompatiblen Profil erkannt,
Slave mit einem falschen Unterprofil erkannt.
35006198 12/2018
99
TSX SAY 1000
Fehler der Ebene 3:
Slave weist die Parameter zurück,
Slave mit gestörter zusätzlicher Spannungsversorgung,
Analogdatenfehler (Kanalfehler),
Sonstige mit den Eigenschaften der analogen Slave verbundene Störungen,
Überlast an den Ein- oder Ausgängen oder an der zusätzlichen Spannungsversorgung,
Externer Fehler:
- Thermorelais,
- Autotests des Slave nicht OK.
Der Benutzer muss sein Programmiergerät anschließen, um ausführliche Informationen über den defekten Slave zu erhalten. Die lokale Anzeige ist auf die Signalisierung einer Funktionsstörung des entsprechenden Slave beschränkt.
100
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TSX SAY 1000
Spezielle Anzeigen des Moduls TSX SAY 1000
Allgemein
2 Anzeige-LEDs: PWR OK und FAULT zeigen spezielle Informationen des Moduls TSX SAY 1000 an.
Ansicht der 2 Anzeige-LEDs:
Anzeige-LED PWR OK (grün):
LED-Status
LED-Anzeige ein
LED-Anzeige aus
Anzeige-LED FAULT (rot)
LED-Status
LED-Anzeige ein
LED-Anzeige aus
Bedeutung
Ordnungsgemäße Spannungsversorgung
Keine ordnungsgemäße Spannungsversorgung
Bedeutung
Störungen in Verbindung mit dem AS-i-Bus
Keine Störung
35006198 12/2018
101
TSX SAY 1000
Technische Kenndaten des AS-i V2-Busses
AS-i V2-Bus
Technische Daten:
Merkmal
Maximale Zykluszeit des Busses:
- von 1 bis 19 Slaves = 3ms,
- von 20 bis 62 Slaves = (1+n)*156μs
Hierbei gilt: n = Anzahl der aktiven Slaves.
Maximale Anzahl an Slaves auf dem Bus:
Maximale Länge des AS-i-Busses:
Alle Abzweigleitungen ohne Verstärker
Mit zwei Verstärkern
Maximal vom Bus verwaltete Anzahl an E/A
Wert
5 ms für 31 Slaves mit Standardadressierung oder erweiterter Adressierung
10 ms für 62 Slaves mit erweiterter Adressierung
31 Slaves mit Standardadressierung oder
62 Slaves mit erweiterter Adressierung
100 Meter
300 Meter
Slaves mit Standardadressierung: 124 Eingänge + 124
Ausgänge
Slaves mit erweiterter Adressierung: 248 Eingänge + 186
Ausgänge
30 VDC Nennspannung des Busses
Modul TSX SAY 1000
Technische Daten:
Merkmal
Programmierung der Baugruppe TSX SAY 1000
Antwortzeit mit 31 Slaves (1) für eine Zykluszeit der Steuerung von 10 ms
Stromaufnahme bei 5 V Steuerung
Stromaufnahme bei 30 V AS-i/AS-i
Verlustleistung
Verpolungsschutz an den Buseingängen
Wert
Control Expert
Typisch 27 ms, maximal 37 ms
100 mA normal/150 mA maximal
50 mA normal/60 mA maximal
Max. 2,5 W
Ja
Schutzart
Isolationsspannung
Betriebstemperatur
AS-i-Masterprofil
IP20
500 VDC
0 bis 60 Grad Celsius
M2e
(1) Logische Antwortzeit = Zeit zwischen der Aktivierung eines AS-i-Eingangs am Bus, der Verarbeitung in der
Applikation der Steuerung und dem Anlegen an einen AS-i-Ausgang.
102
35006198 12/2018
TSX SAY 1000
Merkmal
Normen und Betriebsbedingungen
Wert
Konform mit denen für Premium-Steuerungen
(siehe Handbuch zur Inbetriebnahme für
Steuerungen Premium/Atrium)
(1) Logische Antwortzeit = Zeit zwischen der Aktivierung eines AS-i-Eingangs am Bus, der Verarbeitung in der
Applikation der Steuerung und dem Anlegen an einen AS-i-Ausgang.
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103
TSX SAY 1000
Diagnose AS-i-Bus Abschnitt 4.2
Diagnose AS-i-Bus
Diagnose AS-i-Bus - Überblick
Allgemein
Der Anzeigeblock der Baugruppe zeigt das Vorhandensein und den Betriebszustand jedes Slaves auf dem AS-i-Bus an.
Darstellung:
Diagnose des AS-i-Busses:
Tabelle mit den Diagnosedaten der Slaves mit Standardadressierung und erweiterter
Adressierung der Baugruppe:
Anzeige der Slaves mit
Standardadressierung oder erweiterter
Adressierung in Bank A:
LED /B aus
Anzeige des Bildes des AS-i-Busses. Jede
Anzeige-LED von 1 bis 31 entspricht einer
Slave-Adresse mit Standardadressierung oder erweiterter Adressierung auf dem Bus.
Anzeige-LED Ein: Slave aktiv
LED-Anzeige Aus: Slave nicht vorgesehen und nicht erkannt.
Anzeige-LED schnell blinkend:
Gerätefehler am Slave.
Anzeige-LED langsam blinkend:
Konfigurationsfehler des Slave.
Anzeige der Slaves mit erweiterter
Adressierung in Bank B:
LED /B ein
Anzeige des Bildes des AS-i-Busses. Jede
Anzeige-LED von 1 bis 31 entspricht einer
Slave-Adresse mit erweiterter Adressierung auf dem Bus.
Anzeige-LED Ein: Slave vorhanden
LED-Anzeige Aus: Slave nicht vorgesehen und nicht erkannt.
Anzeige-LED schnell blinkend:
Gerätefehler am Slave.
Anzeige-LED langsam blinkend:
Konfigurationsfehler des Slave.
104
35006198 12/2018
Anzeige der Slaves mit
Standardadressierung oder erweiterter
Adressierung in Bank A:
LED /B aus
Anzeige der Slaves mit erweiterter
Adressierung in Bank B:
LED /B ein
Diagnosebeispiel mit 5 Slaves mit folgender Adressierung: 1, 4, 10, 11, 20:
TSX SAY 1000
Zusammenfassung :
Die Anzeige-LEDs der Slaves 1, 4, 10, 20 leuchten, also sind die Slaves aktiv,
Die Anzeige-LED des Slave 11 blinkt, der Slave weist also eine Störung auf,
Die anderen Anzeige-LEDs sind aus, da an diesen Adressen kein Slave erkannt wurde oder vorgesehen ist.
35006198 12/2018
105
TSX SAY 1000
Betriebsarten des Moduls TSX SAY 1000 Abschnitt 4.3
Betriebsarten des Moduls TSX SAY 1000
Betriebsarten des Moduls TSX SAY 1000
Fehlerposition der Ausgänge
Da einige AS-i V2-Slaves über einen internen Watchdog verfügen, der auf der Grundlage einer
Kommunikationsunterbrechung im Falle eines Rückzugs arbeitet, funktioniert die Baugruppe folgendermaßen:
Erkennung einer Störung (Steuerung angehalten, Störung an der Zentraleinheit, Störung an
Baugruppe),
Automatische Schaltung des Busses in den OFFLINE-Modus durch den Busmaster.
Auswirkung auf die an den Bus angeschlossenen Slaves:
Für die Slaves der “alten Generation”: Ausgänge beibehalten,
Für die Slaves der “neuen Generation”: Anwendung der im Slave vorprogrammierten
Rückzugspositionen.
Automatische Slave-Adressierung
Wird diese Funktionalität in der Konfiguration der Baugruppe bestätigt, kann ein defekter Slave durch einen anderen Slave des selben Typs ersetzt werden, ohne dass der AS-i-Bus angehalten werden muss oder besondere Eingriffe erforderlich sind:
Wird solch ein als Ersatz-Slave fungierender Slave mit derselben Adresse programmiert und hat er dasselbe Profil, wird er automatisch in die Liste der erkannten Slaves aufgenommen und anschließend aktiviert. Ist dies nicht der Fall, blinken die Anzeige-LEDs ERR und AS-i gleichzeitig.
Ist der neue Slave unbenutzt (Adresse 0, Slave neu) und hat er dasselbe Profil, erhält er automatisch die Adresse des ausgetauschten Slaves und befindet sich somit in der Liste der erkannten und aktiven Slaves. Ist dies nicht der Fall, blinken die Anzeige-LEDs ERR und AS-i gleichzeitig.
Diese Eingriffe sind nur dann möglich, wenn nur ein einziger Slave der Konfiguration eine Störung aufweist.
Kommunikationsfehler
Bei einer Unterbrechung der Kommunikation mit der CPU infolge einer Auslösung eines
Watchdogs der CPU (wenn sich das Modul TSX SAY 1000 im Hauptrack befindet) oder wenn das
BUSx-Kabel abgezogen wird (wenn sich das Modul TSX SAY 1000 im Erweiterungsrack befindet), geht das Modul in die Sicherheitsposition und beendet die Kommunikation auf dem AS-i-Bus.
106
35006198 12/2018
TSX SAY 1000
Modulfehler
Im Falle eines kritischen Fehlers des Moduls TSX SAY 1000 (Komponente defekt usw.) unterbricht das Modul die Kommunikation mit dem X-Bus und dem AS-i-Bus. Dasselbe geschieht, wenn das
Modul unter Spannung herausgezogen wird.
Herausziehen der Baugruppe unter Spannung
Wird das Modul unter Spannung herausgezogen, wird die Kommunikation mit dem X-Bus unterbrochen und der Prozessor zeigt einen Modulfehler an.
Die Kommunikation auf dem AS-i-Bus wird ebenfalls ohne Vorankündigung unterbrochen. In diesem Fall positionieren die Slaves, die über einen Watchdog verfügen, ihre Ausgänge in den gewünschten Zustand, während die anderen Slaves in den jeweiligen Positionen bleiben und nicht auf 0 positioniert werden können, da die Baugruppe die Kommunikation nicht gewährleisten kann.
Einfügen einer Baugruppe unter Spannung
Nach Spannungszuschaltung des Moduls TSX SAY 1000 erwartet dieses den Empfang der
Konfiguration durch Control Expert. Ansonsten verbleibt es im Stopp-Modus.
Fehler bei der AS-i-Versorgung
Bei einer Störung an der Spannungsversorgung von AS-i wird die Kommunikation unterbrochen und die Slaves verhalten sich auf folgende Weise:
Die Slaves, die über einen Watchdog verfügen, setzen ihre Ausgänge in den festgelegten
Zustand, es sei denn, der Slave bezieht seine Spannungsversorgung über den AS-i-Bus,
Die Befehle der Slaves wechseln aufgrund der fehlenden Spannungsversorgung in den
Zustand 0.
Sprachseitig werden alle Slaves als defekt angezeigt, und der Verlust der AS-i-Spannungsver sorgung wird beim Kanalstatus angezeigt.
Unterbrechung des AS-i-Mediums
Bei einer Unterbrechung des Mediums können mehrere Fälle vorliegen:
1. Das Medium fällt am Ausgang der Baugruppe aus:
Die Baugruppe verhält sich wie bei einem Ausfall der Versorgungsspannung. Sämtliche Slaves verschwinden und ein Versorgungsfehler wird angezeigt.
2. Das Medium fällt nach dem gesamten Modul TSX SAY 1000 und der AS-i-Versorgung aus:
Verschwinden sämtlicher Slaves und keine Anzeige eines Versorgungsfehlers.
3. Das Medium fällt nach dem gesamten Modul TSX SAY 1000, der AS-i-Versorgung und einigen
Slaves aus:
Verschwinden der nach der Ausfallposition befindlichen Slaves und keine Anzeige eines
Versorgungsfehlers.
35006198 12/2018
107
TSX SAY 1000
Vorsichtsmaßnahmen Abschnitt 4.4
Vorsichtsmaßnahmen
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt werden die für die Inbetriebnahme eines AS-i-Busses erforderlichen
Vorsichtsmaßnahmen erläutert.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Hilfsversorgung 24 V GS
Mehrfachadressierung
Seite
108
35006198 12/2018
TSX SAY 1000
Hilfsversorgung 24 V GS
Empfehlungen
Benutzen die Slaves eine 24 V GS-Hilfsversorgung, wird der Ausfall dieser Versorgung nicht vom
Modul TSX SAY 1000 verwaltet.
Die Information zum Ausfall dieser Versorgung kann durch die Verwendung eines 24 V GS-
Eingangs weitergeleitet werden.
35006198 12/2018
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TSX SAY 1000
Mehrfachadressierung
Empfehlungen
Bei dem Anschluss eines oder mehrerer Slaves ist darauf zu achten, dass keine bereits von einem
Slave des Busses verwendete Adresse erneut zugewiesen wird.
WARNUNG
UNERWARTETES VERHALTEN DER ANWENDUNG - DOPPELTE SLAVE-ADRESSIERUNG
Weisen Sie nicht mehreren Slaves am Bus dieselbe physische Adresse zu.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
110
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TSX SAY 1000
AS-i V2-Zertifizierung Abschnitt 4.5
AS-i V2-Zertifizierung
AS-i V2-Zertifizierung
Beschreibung
Überschrift:
Anbieter:
Produktname:
Auftragsnr.:
Version:
Master-Profil:
Datum:
TSX SAY 1000
11
12
13
14
7
8
9
10
15
16.0
5
6
3
4
1
2
Nein
A
Liste der implementierten Funktionen:
Liste der implementierten Funktionen
Functions or calls at host interface
Image, Status = Read_IDI ()
Status = Write_OD (Image)
Status = Set_Permanent_Parameter (S_Addr, S_Param)
S_Param, Status = Get_Permanent_Parameter (S_Addr)
Status, RS_Param = Write_Parameter (S_Addr, S_Param)
Status, S_Param = Read_Parameter (S_Addr)
Status = Store_Actual_Parameters
Status = Set_Permanent_Configuration (S_Addr,S_ Config)
S_Param, Status = Get_Permanent_Parameter (S_Addr)
Status = Store_Actual_Configuration ()
Status, S_Config = Read_Actual_Configuration (S_Addr)
Status = Set_LPS (S_List)
Status, S_List = Get_LPS ()
Status, S_List = Get_LAS ()
Status, S_List = Get_LDS ()
Status, Flags = Get_Flags ()
Mark/Profile Remark/implemented by
*
*
*
*
*
*
-
-
*
*
*
*
*
*
*
*
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
35006198 12/2018
111
TSX SAY 1000
B
1
23
24
2
22.4
22.5
22.6
22.7
19
20
21.1
21.2
22.1
22.2
22.3
Nein
16.1
16.2
16.3
16.4
16.5
16.6
16.7
16.8
16.9
17
18
Liste der implementierten Funktionen
Status, Flag = Get_Flag_Config_OK ()
Status, Flag = Get_Flag_LDS.0 ()
Status, Flag = Get_Flag_Auto_Address_Assign ()
Status, Flag = Get_Flag_Auto_Prog_Available ()
Status, Flag = Get_Flag_Configuration_Active ()
Status, Flag = Get_Flag_Normal_Operation_Active ()
Status, Flag = Get_Flag_APF ()
Status, Flag = Get_Flag_Offline_Ready ()
Status, Flag = Get_Flag_Periphery_OK ()
Status = Set_Operation_Mode (Mode)
Status = Set_Offline_Mode (Mode)
Status = Activate_Data_Exchange (Mode)
Status = Change_Slave_Address (S_Addr1, S_Addr2)
Status = Set_Auto_Adress_Enable (Mode)
Mode = Get_Auto_Adress_Enable ()
Status, Resp = Cmd_Reset_AS-i_Slave (S_Addr, RESET)
Status, Resp = Cmd_Read_IO_Configuration (S_Addr, CONF) -
-
Status, Resp = Cmd_Read_Identification_Code(S_Addr,
IDCOD)
-
Status, Resp = Cmd_Read_Status (S_Addr, STAT)
* Status, Resp = Cmd_Read_Reset_Status (S_Addr,STATRES) -
-
Status, Resp = Cmd_Read_Ext_ID-Code_1 (S_Addr, IDCOD1) -
Status, Resp = Cmd_Read_Ext_ID-Code_2 (S_Addr, IDCOD2) -
Status, S_List = Get_ List of Periphery Faults ()
Status = Write_Extended_ID-Code_1(S_Ext_ID-Code_1)
Integrated support of slave profiles
Analog slave profile S7.3 support integrated
Analog slave profile S7.4 support integrated
*
*
-
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
*
Mark/Profile Remark/implemented by
*
*
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
TSX SAY 1000
( - ) = nicht implementierte Funktionen
( * ) = implementierte Funktionen
112
35006198 12/2018
Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
Softwaretechnische Inbetriebnahme des AS-i-Busses
35006198 12/2018
Softwaretechnische Inbetriebnahme des AS-i-Busses Teil III
Softwaretechnische Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird die softwaretechnische Inbetriebnahme des AS-i-Busses mit der
Software Control Expert beschrieben.
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
10
11
8
9
Kapitel
5
6
7
Kapitelname
Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Konfiguration AS-i-Bus
Debugging AS-I-Bus
AS-i-Betriebsart
AS-i-Leistungen
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor
Sprachobjekte für den AS-i-Bus
Seite
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113
Softwaretechnische Inbetriebnahme des AS-i-Busses
114
35006198 12/2018
Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
35006198 12/2018
Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses Kapitel 5
Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-
Busses
Ziel dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-
Busses.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Architektur des Moduls TSX SAY 100
Aufbau eines AS-i-Slave
Adressierung von Sprachobjekten, die mit den an den AS-i-Bus angeschlossenen Slave-
Geräten verknüpft sind
Seite
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Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Beschreibung der Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Einführung
Der AS-i-Bus (Actuator Sensor-Interface) ermöglicht mittels eines einzigen Kabels die Vernetzung von Gebern/Stellgliedern auf der niedrigsten Ebene der Automatisierung. Diese Geber/Stellglieder werden in der Dokumentation als Slave-Geräte definiert.
Die Inbetriebnahme der Applikationsfunktion AS-i erfordert die Definition des physikalischen
Kontextes des Projektes, in das sie integriert werden soll (Rack, Versorgung, Prozessor, Module, an den Bus angeschlossene AS-i-Slave-Geräte) und anschließend die Sicherstellung ihrer
Software-Inbetriebnahme.
Die softwaretechnische Inbetriebnahme der applikationsspezifischen Module erfolgt über die verschiedenen Editoren von Control Expert
im Offline-Betrieb im Online-Modus.
Es wird empfohlen, nachfolgend aufgeführten Schritte zur Inbetriebnahme in Ihrer Reihenfolge auszuführen, aber die Reihenfolge bestimmter Phasen kann geändert werden (zum Beispiel kann mit der Konfigurationsphase begonnen werden).
Prinzip der Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Phasen der Inbetriebnahme des AS-i-
Busses.
Phase Beschreibung
Variablendeklarationen Deklaration der Variablen des Typs IODDT für die applikationsspezifischen Module und die Variablen des
Projektes.
Programmierung Programmierung des Projektes und der Funktionen, die mit
Hilfe des AS-i-Busses ausgeführt werden.
Konfiguration Deklaration der Module und der Slave-Geräte.
Konfiguration der Modulkanäle
Eingabe der Konfigurationsparameter
Zuordnung
Generierung
Übertragung
Einstellung/Debugging
Zuordnung der IODDT zu den konfigurierten Modulen
(Variableneditor)
Generierung (Analyse und Bearbeitung der Verknüpfungen) des Projektes.
Übertragung des Projekts in die Steuerung.
Debugging des Projektes ausgehend von den Debugging-
Bildschirmen und den Animationstabellen.
Änderung des Programms und der Einstellparameter
Modus
Offline (1)
Offline (1)
Lokal
Offline (1)
Lokal
Verbunden
Verbunden
116
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Phase
Dokumentation
Betrieb/Diagnose
Legende
(1)
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Beschreibung
Erstellung der Dokumentation und Druck der verschiedenen, im Zusammenhang mit dem Projekt stehenden
Informationen.
Anzeige der verschiedenen, für die Ausführung des
Projektes erforderlichen Informationen.
Diagnose des Projektes und der Module.
Modus
Online (1)
Verbunden
Diese verschiedenen Phasen können auch in der anderen Betriebsart ausgeführt werden.
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117
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Architektur des Moduls TSX SAY 100
Auf einen Blick
Das Modul TSX SAY 100 funktioniert gemäß dem Master-/Slave-Modus. Der Master steuert nur die Datenübertragungen auf dem Bus.
Die Norm AS-i definiert mehrere Dienstebenen, die vom Master angeboten werden:
Profil M0 - Minimum Master: Der Master bietet nur die Konfiguration der Slaves, die beim
Einschalten an den Bus angeschlossen waren, und nur die Datenübertragungen über die Ein-
/Ausgänge an.
Profil M1 - Full Master: Dieses Profil deckt alle von der AS-i-Norm definierten Funktionen ab.
Profil M2 - Reduced Master: Dieses Profil entspricht den Funktionen des Profils M0 mit der
Möglichkeit der Slave-Parametrierung.
HINWEIS: Das Modul TSX SAY 100 entspricht dem Profil M2, bietet jedoch außerdem die
Möglichkeit, die Diagnoseinformationen von den Slaves zu lesen.
Das Modul enthält Datenfelder, über die die Slave-Listen und die Bilder von den Ein-
/Ausgangsdaten verwaltet werden können. Diese Informationen sind im flüchtigen Speicher gespeichert.
Illustration der Architektur
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Architektur des Moduls TSX SAY 100.
118
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Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle enthält die verschiedenen Elemente, die die Architektur des Moduls TSX
SAY 100 bilden.
5
6
2
3
Kennung Element
1
4
E/A-Daten
Beschreibung
Bilder von 124 Eingängen und 124 Ausgängen des
AS-i-V2-Busses
Bilder der Parameter von allen Slaves.
Aktuelle Parameter
Konfiguration/Identification Dieses Feld enthält alle E-/A-Codes und die
Identifikationscodes von allen erkannten Slaves.
LDS Liste von allen auf dem Bus erkannten Slaves
LAS
LPS
Liste von allen auf dem Bus aktivierten Slaves
Liste von allen auf dem Bus vorgesehenen und mit
Control Expert konfigurierten Slaves.
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119
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Aufbau eines AS-i-Slave
Auf einen Blick
Über den AS-i-Bus können 31 Slave-Geräte miteinander verbunden werden. Jedes Gerät verfügt
über:
4 Eingangsbits,
4 Ausgangsbits,
4 Parametrierungsbits.
Der AS-i-Bus kann somit maximal 248 Ein-/Ausgänge erzeugen.
Jeder Slave besitzt seine eigene Adresse und ein Profil (Definition zum Austausch von Variablen).
Illustration des Aufbaus
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Aufbau eines AS-i-Slave.
120
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Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Bestandteile vom Aufbau eines AS-i-Slave.
Kennung Element
1
2
3
Ein-/Ausgangsdaten
Parameter
Beschreibung
Die Eingangsdaten werden vom Slave gespeichert und dem
AS-i-Master zur Verfügung gestellt.
Die Ausgangsdaten werden vom Mastermodul aktualisiert.
Mit den Parametern können die Betriebsmodi im Sensor oder
Stellglied gesteuert und umgeschaltet werden.
Konfiguration/Identification Dieses Feld enthält:
den Code, der der Konfiguration der Ein-/Ausgänge (E/A)
entspricht, den Identifikationscode des Slaves (ID).
4 Adresse Physikalische Adresse des Slaves.
Hinweis: Die Funktions- und Adressparameter sowie die Konfigurations- und Identifikationsdaten werden in einem nicht flüchtigen Speicher gespeichert.
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121
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Adressierung von Sprachobjekten, die mit den an den AS-i-Bus angeschlossenen
Slave-Geräten verknüpft sind
Auf einen Blick
Die Erfassung der Eingänge und die Aktualisierung der Ausgänge der an den AS-i-Bus angeschlossenen Slave-Geräte erfolgt automatisch. Dies erfolgt zu Beginn und am Ende jedes
Zyklus der Task, in der das Modul TSX SAY 100 konfiguriert ist.
Das Benutzerprogramm hat über die Sprachobjekte Zugriff auf diese Ein- und Ausgänge.
Die Adressierung wird folgendermaßen definiert:
Syntax
In der folgenden Tabelle werden die verschiedenen Elemente beschrieben, aus denen sich die
Adressierung zusammensetzt.
Reihe
Symbol
Objekttyp
Bus und -Slave-
Nummer
Nummer des
Baugruppenträgers
Modulposition
Kanal m c r e
I
Q
Element Werte
% b
-
-
-
Bedeutung
Abbildung des physischen Moduleingangs.
Abbildung des physikalischen Modulausgangs.
Diese Informationen werden in jedem Zyklus der Task ausgetauscht, mit der die Informationen verknüpft sind.
1 bis 999 Busnummer.
Mit Ausnahme des Werts 2, wenn Fipio verwendet wird.
1 bis 31 Slave-Nummer
0 Virtuelle Rack-Nummer.
0
0 bis 3
Virtuelle Modulposition
Ein- oder Ausgangsnummer
122
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Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
Beispiel
%I\4.1\0.0.3 gibt an: Eingang 3 von Bus Nummer 4 des Slaves 1 und implizit Rack 0 und Modul 0 des Moduls TSX SAY 100.
%Q\8.31\0.0.0 gibt an: Ausgang 0 von Bus Nummer 8 des Slaves 31 und implizit Rack 0 und Modul
0 des Moduls TSX SAY 100.
Darstellung:
HINWEIS: Die physikalische Adresse eines AS-i-Slave wird mittels einer Konsole programmiert.
Mehrfachadressierung
Achten Sie beim Anschluss von einem oder mehrere Slaves darauf, diesen keine Adresse zuzuordnen, die bereits von einem Slave auf dem Bus verwendet wird.
Wenn Slave-Adressen mehrfach vergeben werden, können die beiden folgenden Fälle eintreten:
Die beiden Slaves, die über dieselbe Adresse verfügen, verfügen über dasselbe Profil und verwalten identische E/A: In diesem Fall erkennt der Master des AS-i-Busses keinen Fehler.
Die beiden Slaves, die über dieselbe Adresse verfügen, verwalten unterschiedliche E/A: Der
AS-i-Bus-Master kann in diesem Fall beim Zugriff auf die E/A von einem der beiden Slaves
Übertragungsfehler erkennen.
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123
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-Busses
124
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
Konfiguration AS-i-Bus
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Konfiguration AS-i-Bus Kapitel 6
Konfiguration AS-i-Bus
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel wird die Konfiguration zur Implementierung des AS-i-Busses beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Deklarieren eines AS-i-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines AS-i-Kommunikationsmoduls
Deklaration eines Slave-Geräts auf dem AS-i-Bus
Im Projektbrowser angezeigter AS-i-Bus
Änderung der Softwarekonfiguration des AS-i-Busses
Zugriff auf die Beschreibung eines AS-i-Slaves
Definition eines neuen Slave-Profils in einem privaten AS-i-Katalog
Ändern der allgemeinen Parameter eines AS-i-Slave: Automatische Adressierung
Ändern der allgemeinen Parameter eines AS-i-Slave: Fehlermodus
Seite
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125
Konfiguration AS-i-Bus
Deklarieren eines AS-i-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack
Prozedur
Diese Vorgehensweise ermöglicht das Einfügen eines AS-i-Kommunikationsmoduls im
Steuerungsrack.
Schritt
1
2
3
Aktion
Öffnen Sie den Editor zur Hardwarekonfiguration.
Wählen Sie den Steckplatz aus, in den Sie das Modul einfügen möchten.
Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Neues Gerät aus.
Ergebnis: Das Fenster Neues Gerät wird geöffnet.
4 Zeigen Sie den Inhalt der Verzeichnisse Lokale Premium-E/A-Station und
Kommunikation an, indem Sie auf das Zeichen "+" klicken.
Ergebnis :
126
5 Wählen Sie das Modul TSX SAY 100 aus und bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
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Konfiguration AS-i-Bus
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines AS-i-Kommunikationsmoduls
Einführung
Beim Konfigurationsfenster handelt es sich um ein Grafiktool zur Konfiguration eines in einem
Rack ausgewählten Moduls. Es ermöglicht den Zugriff auf die mit dem Modul und den Slave-
Geräten verbundenen Parameter.
Beschreibung
Auf der folgenden Abbildung ist ein Konfigurationsfenster dargestellt.
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127
Konfiguration AS-i-Bus
Beschreibung
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Elemente des Konfigurationsfensters und ihre
Funktionen aufgeführt.
Adresse
1
2
3
4
Element Funktion
Registerkarten Auf der im Vordergrund angezeigten Registerkarte wird der aktuelle Modus angegeben (in diesem Beispiel Konfiguration).
Jede Betriebsart kann über die entsprechende Registerkarte gewählt werden. Die möglichen Modi sind:
Konfiguration,
Debuggen (oder Diagnose), Zugriff nur im Online-Betrieb,
Diagnose (Fehler), Zugriff nur im Online-Betrieb.
Die Registerkarte E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™
Control Expert, Betriebsarten) zur Vorsymbolisierung der
Eingangs-/Ausgangsobjekte.
Modulbereich Enthält die Kurzbezeichnung und den Status des Moduls im
Online-Modus.
In diesem Bereich befinden sich drei Anzeige-LEDs, die Auskunft
über den Status des Moduls im Online-Betrieb geben:
RUN zeigt den Betriebszustand des Moduls an.
ERR zeigt einen internen Modulfehler an.
I/O zeigt einen externen Modulfehler oder einen
Anwendungsfehler an.
Bereich der allgemeinen
Parameter
Feld
Konfiguration
Ermöglicht die Auswahl der mit dem Kanal verbundenen allgemeinen Parameter:
Funktion: Die Funktion AS-i-Bus ist vorgegeben (grau unterlegt).
Task: Definiert die MAST- oder FAST-Task, über die die impliziten Austauschobjekte des Kanals ausgetauscht werden.
Ermöglicht das Konfigurieren der Kanalkonfigurationsparameter.
Einige Einstellungen sind festgelegt und werden grau unterlegt angezeigt.
Der Bereich ist in vier Teilbereiche unterteilt:
AS-interface-Konfiguration
die Eigenschaften des ausgewählten Slave die dem ausgewählten Slave zugewiesenen Parameter die Symbole der einem Gerät zugewiesenen Ein- und
Ausgänge
128
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Konfiguration AS-i-Bus
Deklaration eines Slave-Geräts auf dem AS-i-Bus
Einführung
Die Software Control Expert verfügt über einen Schneider-Produktkatalog, in dem alle verfügbaren
AS-i-Slaves aufgeführt sind. Dieser Katalog ist derzeit in folgende Produktfamilien unterteilt:
Sicherheitsprodukte
Advantys-Schnittstelle der Schutzart IP67
Kompakte IP20-Schnittstellen
Telefast-IP20-Schnittstellen
Leuchtsäulen
Tastengehäuse
Anlasser
Privatfamilie
Über die Auswahl von Privatfamilie kann der Benutzer von seiner Programmierstation aus eine spezifische Katalogdatei mit AS-i-Geräten verwalten.
HINWEIS: Ein Projekt, das AS-i-Produkte aus dem Katalog Privatfamilie verwendet, ist immer an die Verwendung des Katalogs Privatfamilie der Arbeitsstation gebunden, auf dem dieser Katalog erstellt wurde.
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129
Konfiguration AS-i-Bus
Vorgehensweise
Dieses Verfahren ermöglicht die Deklaration eines Slave-Geräts auf dem AS-i-Bus.
Schritt
1
2
3
Aktion
Öffnen Sie das zu konfigurierende AS-i-Modul.
Rufen Sie das Konfigurationsfenster auf, indem Sie auf der Registerkarte
Konfiguration klicken.
Doppelklicken Sie im Bereich AS-Interface-Konfiguration auf die Zelle, die der
Steckplatznummer des neuen Slaves entspricht (1 bis 31), bzw. wählen Sie die
Zelle aus und klicken Sie dann auf Bearbeiten → AS-i-Slave hinzufügen.
Ergebnis: Das Fenster Profil zuordnen wird angezeigt.
130
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Schritt
4
Konfiguration AS-i-Bus
Aktion
Wählen Sie im Bereich AS-i-Profilfamilien die gewünschte Familie aus.
Ergebnis: Der mit der ausgewählten Familie verbundene Profilkatalog wird angezeigt.
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5
Hinweis: Es ist normal, dass die folgenden Produkte oder Familien entfernt wurden, da sie nicht mehr hergestellt und vertrieben werden:
Signalisierung und Überwachung (Code 7)
Induktiver Näherungssensor (Code 11)
Modulare M12-Schnittstelle der Schutzart IP67 (Code 3)
M12-Schnittstelle der Schutzart IP67 (Code 10)
M8-Schnittstelle der Schutzart IP67 (Code 15)
Tastatur (Code 5)
Photoelektrischer Sensor (Code 9)
Die XVA-S102-Produkte der Lichtsäulen (Code 6)
Die Produkte werden immer noch angegeben, aber der Zugriff über die Familien ist entfernt. Es ist nicht mehr möglich, die oben aufgeführten Produkte hinzuzufügen, aber wenn diese Produkte in der Anwendung enthalten sind, dann werden sie im Konfigurationsfenster angezeigt (keine Leerzeilen) und alles funktioniert ordnungsgemäß.
Wählen Sie im AS-i-Profilkatalog das gewünschte Gerät aus.
131
Konfiguration AS-i-Bus
Schritt
6
Aktion
Bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
Ergebnis: Das Slave-Gerät wird an seiner Position deklariert, die Referenz des verbundenen Geräts wird gegenüber der Nummer des Slaves angezeigt.
7 Um weitere Slave-Geräte mit dem AS-i-Bus zu verbinden, wiederholen Sie das
Verfahren ab Schritt 3.
132
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Konfiguration AS-i-Bus
Im Projektbrowser angezeigter AS-i-Bus
Einführung
Wenn Sie ein TSX SAY 100-Modul auf dem Steuerungsrack deklarieren, wird der AS-i-Bus im
Verzeichnis Konfiguration des Projekt-Browsers dargestellt. Die Nummer des AS-i-Busses wird automatisch von Control Expert berechnet. Dieser Wert kann geändert werden.
Nachdem alle Slaves auf dem AS-i-Bus deklariert wurden und die Konfiguration bestätigt wurde, werden die AS-i-Slaves auf dem AS-i-Bus ebenfalls im Projekt-Browser angezeigt. Jeder Slave wird mit seiner Adressnummer angezeigt. Die Anzeige des AS-i-Busses und der Slaves ermöglicht es, sich auf einfache Weise über die jeweiligen topologischen Adressen zu informieren.
In der folgenden Abbildung ist der AS-i-Bus mit seinen Slaves im Projekt-Browser dargestellt.
Der AS-i-Bus wird im Projekt-Browser durch AS-i V1 dargestellt, und der AS-i-V2-Bus durch AS-i
V2.
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133
Konfiguration AS-i-Bus
Änderung der Busnummer
Die Nummer des AS-i-Busses kann geändert werden. Befolgen Sie hierzu die nachfolgend aufgeführten Anweisungen:
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Schließen Sie das Konfigurationsfenster des AS-i-Moduls (falls es geöffnet ist).
Klicken Sie im Projekt-Browser mit der rechten Maustaste auf das AS-i-Modul und wählen Sie "Eigenschaften" aus.
Wählen Sie im Fenster Buseigenschaften die Nummer des gewünschten
Busses aus (zwischen 1 und 999).
Klicken Sie auf OK, um die Änderung zu bestätigen.
Ergebnis: Die Adressierung der direkt mit dem Modul des AS-i-Busses verbundenen Slave-Geräte wird automatisch geändert.
HINWEIS: Es wird empfohlen, nicht die Busnummer 2 für den AS-i-Bus zu verwenden, da diese
Nummer für den Fipio-Bus reserviert ist.
134
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Konfiguration AS-i-Bus
Änderung der Softwarekonfiguration des AS-i-Busses
Einführung
Die Software Control Expert bietet vom Konfigurationsfenster des AS-i-Moduls aus eine Reihe von
Funktionen, die die einfache Änderung der Softwarekonfiguration des AS-i-Busses im Offline-
Betrieb ermöglichen.
HINWEIS: Die standardmäßigen Windows-Shortcuts (Entf, Strg-X, Strg-C, Strg-V) sind ebenfalls für die folgenden Vorgänge verfügbar.
Vorgehensweise zum Löschen eines Slaves
Dieses Verfahren ermöglicht es, einen auf dem AS-i-Bus deklarierten Slave zu löschen.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie den zu löschenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave löschen aus.
Vorgehensweise zum Verschieben eines Slaves
Dieses Verfahren ermöglicht es, einen auf dem AS-i-Bus deklarierten Slave zu verschieben.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Wählen Sie den zu verschiebenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave ausschneiden aus.
Wählen Sie die gewünschte neue Position aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave einfügen aus.
Vorgehensweise zum Kopieren eines Slaves
Dieses Verfahren ermöglicht es, einen auf dem AS-i-Bus deklarierten Slave zu kopieren.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Wählen Sie den zu kopierenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave kopieren aus.
Wählen Sie die Position des neuen Slaves aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave einfügen aus.
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135
Konfiguration AS-i-Bus
Zugriff auf die Beschreibung eines AS-i-Slaves
Einführung
Die Software Control Expert ermöglicht den Zugriff auf sämtliche Informationen zu einem AS-i-
Gerät, u. a.:
Definition eines Profils
Profildetails
Definition eines Profils
Ein Profil ist definiert durch:
seinen Namen einen Kommentar (optional)
Kennungen (IO, ID) bestimmte Anzahl von Eingängen und/oder Ausgängen
Betriebsparameter
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Informationen eines Profils
In der folgenden Tabelle wird das Verfahren zur Anzeige der Eigenschaften eines Slave-Geräts beschrieben:
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Öffnen Sie das zu konfigurierende AS-i-Modul.
Greifen Sie auf das Konfigurationsfenster zu, indem Sie auf die Registerkarte
Konfiguration klicken.
Doppelklicken Sie auf den gewünschten Slave.
Ergebnis: Das Fenster Profil zuordnen wird angezeigt, das betroffene Gerät ist optisch hervorgehoben.
Klicken Sie auf die Schaltfläche:
Ansicht, um auf die Definition zuzugreifen.
Details, um auf sämtliche Informationen zuzugreifen.
136
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Konfiguration AS-i-Bus
Profildetails
Die Funktion Details ermöglicht für einen gegebenen Slave den Zugriff auf alle Informationen, die in der Katalogdatei vorhanden sind.
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137
Konfiguration AS-i-Bus
Definition eines neuen Slave-Profils in einem privaten AS-i-Katalog
Einführung
Die Software Control Expert bietet die Möglichkeit, das Profil eines Slaves zu definieren, das im
Standardkatalog nicht vorgesehen ist.
Das so definierte neue Profil wird unter Privatfamilie zum Katalog hinzugefügt.
Dieses Profil kann dann wie ein Profil des Standardkatalogs verwendet werden.
HINWEIS: Ein Profil kann nicht gelöscht werden. Nur sein Name und sein Kommentar können geändert werden.
Ein erstelltes und zum Katalog hinzugefügtes Profil ist eng mit dem PC, auf dem es erstellt wurde, und mit der Programmierungssoftware verbunden. In einem Projekt, das mithilfe von
Control Expert konvertiert oder auf einem anderen PC geöffnet wird, der nicht über denselben
Katalog verfügt, werden Name und Kommentar des Profils nicht angezeigt.
Vorgehensweise
In der folgenden Tabelle wird das Verfahren zur Definition eines Slave-Profils beschrieben, das im
Standardkatalog nicht vorgesehen ist:
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-i-Moduls auf.
Doppelklicken Sie auf eine Zelle zur Aufnahme eines Slaves (1 bis 31).
Ergebnis: Das Fenster Profil zuordnen wird angezeigt.
Wählen Sie Privatfamilie im Feld Name der AS-i-Familie aus.
Ergebnis: Der mit der ausgewählten Familie verbundene AS-i Katalog wird angezeigt.
138
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Schritt
4
Aktion
Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.
Ergebnis: Das Fenster AS-i-Profil definieren wird angezeigt.
Konfiguration AS-i-Bus
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7
8
5
6
Geben Sie Folgendes ein:
den Namen des neuen Profils
einen Kommentar (optional)
Wählen Sie Folgendes aus:
den IO-Code (entspricht der Konfiguration der Eingänge/Ausgänge)
den ID-Code (Kennung)
Legen Sie für jeden Parameter Folgendes fest:
seine Berücksichtigung durch das System (aktiviertes Kontrollkästchen)
eine Bezeichnung (optional)
Bestätigen Sie die Aufnahme eines neuen Profils durch einen Klick auf OK.
139
Konfiguration AS-i-Bus
Ändern der allgemeinen Parameter eines AS-i-Slave: Automatische Adressierung
Einführung
Jedem auf dem AS-i-Bus vorhandenen Slave ist (per Konfiguration) eine nur einmal vorhandene physikalische Adresse zuzuordnen. Diese Adresse muss mit der in Control Expert deklarierten
Adresse übereinstimmen.
Die Software Control Expert bietet einen automatischen Adressierungsservice der Slaves und vermeidet so die Verwendung eines AS-i-PG.
Die automatische Adressierungsfunktion, auf die über Control Expert zugegriffen wird, wird in folgenden Fällen benutzt:
Auswechseln eines fehlerhaften Slaves
Einfügen eines neuen Slaves
siehe Seite 154
siehe Seite 155
HINWEIS: Die Berücksichtigung einer neuen Konfiguration mit automatischer Adressierung ist nicht wirksam, wenn einer oder mehrere Slaves mit der Adresse 0 auf dem Bus vorhanden sind.
In diesem Fall wird die Meldung Konfiguration vom Modul zurückgewiesen angezeigt.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist Vorgehensweise zum Definieren des Parameters Autom.
Adressierung beschrieben.
Schritt
1
2
3
Aktion
Öffnen Sie das zu konfigurierende AS-i-Modul.
Greifen Sie auf das Konfigurationsfenster zu, indem Sie auf die Registerkarte
Konfiguration klicken.
Klicken Sie im Bereich Allgemeine Parameter auf das Kontrollkästchen Autom.
Adressierung.
Ergebnis: Das Tool Autom. Adressierung ist aktiv (Kontrollkästchen aktiviert) oder nicht aktiv (Kontrollkästchen deaktiviert).
Hinweis: Der Parameter Autom. Adressierung wird standardmäßig im
Konfigurationsfenster ausgewählt.
140
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Konfiguration AS-i-Bus
Ändern der allgemeinen Parameter eines AS-i-Slave: Fehlermodus
Einführung
Dieser Parameter definiert den Fehlermodus, den die Ausgänge der Slaves beim Umschalten in den Modus STOP oder bei fehlerhafter SPS annehmen.
Die möglichen Modi sind:
Rückfall auf 0: Die Ausgänge der im Bus vorhandenen AS-i-Slaves werden auf 0 gesetzt (die
Objekte %Q werden nicht geändert).
Status halten: Die Ausgänge der AS-i-Slaves bleiben in dem Status, in dem sie sich vor dem
Umschalten in den STOP-Modus befunden haben.
HINWEIS: Der Fehlermodus der Slaves ohne Watchdog (Kontrollfunktion des AS-i-Busses) ist bei einem Ausfall des AS-i-Busses oder bei einer Unterbrechung der Stromversorgung des AS-i nicht garantiert. Für Slaves mit Watchdog ist die Fehlerposition im Gerät vordefiniert.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist beschrieben, wie der Fehlermodus, der den Ausgängen der Slave-
Geräte zugeordnet wurde, definiert wird.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Konfigurationsfenster des AS-i-Kommunikationsmoduls auf.
Klicken Sie im Bereich Allgemeine Parameter im Feld Fehlermodus bei
Störung auf das Kontrollkästchen Rückfall auf 0 / Status halten.
Ergebnis: Der ausgewählte Fehlermodus wird somit dem Slave-Gerät zugeordnet.
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141
Konfiguration AS-i-Bus
142
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
Debugging AS-I-Bus
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Debugging AS-I-Bus Kapitel 7
Debugging AS-I-Bus
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel ist das Debugging des AS-i-Busses beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Debug-Funktion
Beschreibung des Debug-Fensters eines AS-i-Moduls
Zugriff auf die Funktionen der Moduldiagnose und Kanaldiagnose eines AS-i-Geräts
Anzeige des Status der Slaves
Zugriff auf die Einstellung der Parameter eines AS-i-Geräts
Zugriff auf die Funktion Forcierung/Aufhebung der Forcierung der AS-i-Kanäle
Aufruf der Befehle SET und RESET der AS-i-Kanäle
Automatischer Austausch eines fehlerhaften AS-i-Slave
Einfügen eines Slave-Geräts in eine bestehende AS-i-Konfiguration
Ändern der Adresse eines AS-i-Gerätes
Seite
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143
Debugging AS-I-Bus
Beschreibung der Debug-Funktion
Einführung
Mit der Funktion Debuggen kann für jedes im Projekt vorhandene AS-i-Kommunikationsmodul:
der Status der Slaves (Verbindung, Parameter usw.) angezeigt werden, auf die Einstellung des ausgewählten Kanals (Kanalforcierung usw.) zugegriffen werden.
Die Funktion ermöglicht auch den Zugriff auf die Moduldiagnose, wenn ein Fehler aufgetreten ist.
HINWEIS: Diese Funktion ist nur im Online-Betrieb aufrufbar.
144
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Debugging AS-I-Bus
Beschreibung des Debug-Fensters eines AS-i-Moduls
Einführung
Das Debug-Fenster zeigt dynamisch den Status des AS-i-Moduls und der an den Bus angeschlossenen Geräte an.
Es ermöglicht auch den Zugriff auf die Einstellung der Parameter der Slaves und auf die Steuerung der Kanäle (Forcierung des Eingangs- oder Ausgangswertes, Setzen/Zurücksetzen eines
Ausgangs usw.).
Beschreibung
Auf der folgenden Abbildung ist ein Beispiel eines Debug-Fensters dargestellt.
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145
Debugging AS-I-Bus
Beschreibung
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Elemente des Debug-Fensters und ihre
Funktionen aufgeführt.
Adresse Element
1
Funktion
Registerkarten Die Registerkarte im Vordergrund zeigt die aktuelle Betriebsart an (in diesem Fall Debuggen). Jede Betriebsart kann über die entsprechende Registerkarte gewählt werden. Die möglichen
Modi sind:
Debuggen, Zugriff nur im Online-Modus
Diagnose (Fehler), Zugriff nur im Online-Modus
Konfiguration
Die Registerkarte E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™ Control
Expert, Betriebsarten) zur Vorsymbolisierung der Eingangs-
/Ausgangsobjekte.
2
3
4
Modulbereich Gibt die Kurzbezeichnung des Moduls an.
Im selben Bereich befinden sich drei Anzeige-LEDs, die den
Betriebszustand des Moduls anzeigen.
RUN zeigt den Betriebszustand des Moduls an
ERR zeigt einen internen Modulfehler an
I/O zeigt einen externen Modulfehler oder einen
Anwendungsfehler an
Bereich der allgemeinen
Parameter
Bereich AS-i-
Konfiguration und Slave
Zeigt die für den AS-i-Kommunikationskanal konfigurierte
Parametrierung der Task MAST oder FAST an.
Ermöglicht das Anzeigen der an den Bus angeschlossenen
Slave-Geräte.
Ermöglicht das Anzeigen des Status der Kanäle des Slaves und den Zugriff auf die Debug-Funktionen.
146
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Debugging AS-I-Bus
Zugriff auf die Funktionen der Moduldiagnose und Kanaldiagnose eines AS-i-Geräts
Einführung
Die Modul- oder Kanaldiagnosefunktionen zeigen aktuelle Fehler (sofern vorhanden) entsprechend ihrer jeweiligen Kategorie an:
interne Fehler (interner Softwarefehler, Kommunikationsfehler mit dem Prozessor,
Konfigurations-, Parametrierungs- oder Steuerungsfehler), externe Fehler (Slave-Gerät fehlerhaft, AS-i-Spannungsversorgung abgeschaltet, Klemmenlei stenfehler, Unterschied zwischen physikalischer Konfiguration und Control Expert-
Konfiguration), sonstige Fehler (Modul nicht vorhanden oder ausgeschaltet).
Ein fehlerhaftes Modul und ein fehlerhafter Kanal werden durch den Wechsel bestimmter
Anzeigeelemente auf "Rot" angezeigt, wie:
im Konfigurationsfenster des Racks durch die Anzeige eines roten Rechtecks an der Position des defekten AS-i-Moduls, in allen Fenstern auf Modulebene (Registerkarten Beschreibung und Fehler),
im Modulbereich durch die Anzeige-LED E/A.
in allen Fenstern auf Kanalebene (Registerkarten Beschreibung, Konfigurierung, Debuggen und Fehler),
im Modulbereich durch die Anzeige-LED E/A,
im Kanalbereich durch die Kanalfehler-LED,
im Fehlerfenster, das mittels der Registerkarte Fehler aufgerufen werden kann und in dem die
Fehlerdiagnosen beschrieben sind.
Der Fehler wird außerdem folgendermaßen angezeigt:
am Modul mittels der zentralen Anzeige,
Durch dedizierte Sprachobjekte: CH_ERROR (%Ir.m.c.ERR) und Modulfehler MOD_ERROR
(%Ir.m.MOD.ERR), %MWr.m.MOD.2 usw. sowie über die Statuswörter
siehe Seite 195
.
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147
Debugging AS-I-Bus
Vorgehensweise zum Aufrufen der Diagnose
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Aufrufen des Fensters Diagnose des AS-i-
Moduls und -Kanals beschrieben.
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie das zu diagnostizierende AS-i-Modul.
Rufen Sie das Konfigurationsfenster auf, indem Sie auf die Registerkarte Fehler klicken.
Ergebnis: Eine Liste mit Modulfehlern wird angezeigt.
148
35006198 12/2018
Debugging AS-I-Bus
Anzeige des Status der Slaves
Einführung
Der untere Teil des Debug-Fensters eines Kommunikationsmoduls ist für die Diagnose des AS-i-
Busses reserviert.
Die an den Bus angeschlossenen Slave-Geräte werden im Bereich AS-Schnittstelle-Konfiguration angezeigt. Auf jeder Seite der Slave-Nummer werden zwei verschiedene Symbole angezeigt, die angeben, ob der Slave vorgesehen oder erkannt wurde.
Anzeige des Status der Slaves
Bei jedem Slave-Gerät kann einer der folgenden vier Fälle vorliegen:
Fall
1
Beschreibung
Status des Slaves:
Bedeutung
Der in der Konfiguration vorgesehene Slave P und der erkannte
Slave D sind identisch.
2 Status des Slaves:
3 Status des Slaves:
Der in der Konfiguration vorgesehene Slave P und der erkannte
Slave D sind nicht identisch. Der Slave wird als fehlerhaft deklariert
(1).
In der Konfiguration ist ein Slave P vorgesehen, doch es wird kein
Slave erkannt. Der Slave wird als fehlerhaft deklariert (1).
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149
Debugging AS-I-Bus
Fall
4
Beschreibung
Status des Slaves:
Bedeutung
Ein zusätzlicher Slave, der in der Konfiguration nicht vorgesehen ist, ist an den Bus angeschlossen. Der Slave wird als fehlerhaft deklariert (1).
Legende:
(1) Wenn ein Slave fehlerhaft ist, werden die Symbole neben der Nummer rot angezeigt.
Hinweis: Das Feld Profil im Slave-Bereich des Debug-Fensters ermöglicht die Überprüfung, ob die Profile des vorgesehenen Slave (Projektiert) und des erkannten Slave (Identifiziert) identisch sind.
150
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Debugging AS-I-Bus
Zugriff auf die Einstellung der Parameter eines AS-i-Geräts
Einführung
Das Debug-Fenster eines AS-i-Moduls ermöglicht es unter anderem, die Parameter eines Slave zu ändern.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Ändern der Parameter eines als fehlerhaft deklarierten Slave beschrieben.
Schritt Aktion
1 Öffnen Sie das zu parametrierende AS-i-Modul.
2 Rufen Sie das Diagnosefenster auf, indem Sie auf die Registerkarte Debuggen klicken.
3 Wählen Sie im Bereich AS-Interface-Konfiguration den fehlerhaften Slave aus.
Ergebnis: Im Slave-Bereich des Debug-Fensters können alle Informationen abgelesen werden, die den ausgewählten Slave betreffen.
4 Klicken Sie auf die Schalftläche PARAMändern, die sich im Feld Parameter des
Slave-Bereichs befindet.
Ergebnis: Das Fenster Parameter ändern wird angezeigt.
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5 Ändern Sie die gewünschten Parameter.
6 Klicken Sie auf Übertragen, um die neuen Werte zu übernehmen.
151
Debugging AS-I-Bus
Zugriff auf die Funktion Forcierung/Aufhebung der Forcierung der AS-i-Kanäle
Einführung
Diese Funktion ermöglicht es, den Status der einem AS-i-Slave zugeordneten Kanäle zu ändern.
Folgende Befehle sind verfügbar:
für einen Kanal:
Forcierung auf 0,
Forcierung auf 1
Aufhebung der Forcierung.
für alle Kanäle (wenn mindestens ein Kanal forciert ist):
globale Aufhebung der Forcierung.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Forcieren oder Aufheben der Forcierung der einem AS-i-Slave zugeordneten Kanäle beschrieben.
Schritt Aktion für einen Kanal
1 Öffnen Sie das zu parametrierende AS-i-Modul.
Aktion für alle Kanäle
2 Rufen Sie das Diagnosefenster auf, indem Sie auf die Registerkarte Debuggen klicken.
3 Wählen Sie einen Slave im Bereich AS-Interface-Konfiguration aus.
4 Wählen Sie in der Tabelle des Slave-Bereichs den zu
ändernden Kanal aus.
Ergebnis: Der Kanal kann mit Hilfe der Schaltflächen geändert werden, die sich im Feld Aktion Kanal befinden.
Klicken Sie im Slave-Bereich auf die
Schaltfläche Forcierung global aufheben.
152
5 Wählen Sie im Feld Aktion Kanal die gewünschte Funktion
(Schaltflächen Auf 0 forcieren oder Auf 1 forcieren) aus.
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Debugging AS-I-Bus
Aufruf der Befehle SET und RESET der AS-i-Kanäle
Einführung
Diese Befehle ermöglichen es, den Kanälen eines AS-i-Slave die Werte 0 (RESET) oder 1 (SET) zuzuweisen.
Der dem Kanal durch einen dieser Befehle zugewiesene Status ist temporär und kann jederzeit durch das Projekt geändert werden.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist Vorgehensweise zum Zuweisen des Wertes 0 oder 1 an die Kanäle des ausgewählten AS-i-Slave beschrieben.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Öffnen Sie das AS-i-Modul auf, für den das Debuggen ausgeführt werden soll.
Rufen Sie das Debug-Fenster auf, indem Sie auf die Registerkarte Debuggen klicken.
Wählen Sie einen Slave im Bereich AS-Interface-Konfiguration aus.
Wählen Sie in der Tabelle des Bereichs Slave den zu ändernden Kanal aus.
Ergebnis: Der Kanal kann mit Hilfe der Schaltflächen geändert werden, die sich im Feld Aktion Kanal befinden.
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5 Wählen Sie im Feld Aktion Kanal die gewünschte Funktion (Schaltflächen
Festlegen oder Zurücksetzen) aus.
153
Debugging AS-I-Bus
Automatischer Austausch eines fehlerhaften AS-i-Slave
Prinzip
Wenn ein Slave als fehlerhaft erkannt wurde, kann er automatisch durch einen Slave des gleichen
Typs ersetzt werden.
Dies geschieht ohne Anhalten des AS-i-Busses und ohne besonderen Eingriff, vorausgesetzt der
DienstAutomatische Adressierung (
siehe Seite 140
des Konfigurationsmodus ist aktiv.
Zwei verfügbare Optionen:
Der als Ersatz-Slave fungierende Slave wird mit Hilfe des Taschenprogrammierers mit derselben Adresse programmiert und verfügt über das gleiche Profil wie der defekte Slave. Er wird dann automatisch in die Liste der erkannten Slaves (LDS) und in die Liste der aktivierten
Slaves (LAS) eingefügt.
Der als Ersatz-Slave fungierende Slave ist leer (Adresse 0, neuer Slave) und verfügt über das gleiche Profil wie der defekte Slave. Er übernimmt dann automatisch die Adresse des ersetzten
Slave und wird in die Liste der erkannten Slaves (LDS) und in die Liste der aktivierten Slaves
(LAS) eingefügt.
154
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Debugging AS-I-Bus
Einfügen eines Slave-Geräts in eine bestehende AS-i-Konfiguration
Einführung
Es ist möglich, ein Gerät in eine vorhandene AS-i-Konfiguration einzufügen, ohne den
Taschenprogrammierer zu verwenden.
Dieser Vorgang ist möglich, wenn:
der Dienst Automatische Adressierung
siehe Seite 140
in der physikalischen Konfiguration nur ein Slave fehlt;
des Konfigurationsmodus aktiv ist; der einzufügende Slave in der Control Expert-Konfiguration vorgesehen ist der Slave das von der Konfiguration erwartete Profil besitzt; der Slave die Adresse 0 besitzt.
Das AS-i-Modul weist dem Slave dann automatisch den in der Konfiguration vordefinierten Wert zu.
Prozedur
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise, die anzuwenden ist, damit die automatische Einfügung eines neuen Slave wirksam wird.
2
3
Schritt
1
Aktion
Fügen Sie den neuen Slave im Offline-Modus im Konfigurationsfenster hinzu.
Führen Sie im Online-Modus einen Konfigurationstransfer zur Steuerung durch.
Schließen Sie den neuen Slave mit der Adresse 0 physikalisch an den AS-i-Bus an.
HINWEIS: Es ist möglich, ein Projekt zu ändern, indem die oben angegebene Verfahrensweise so oft wie notwendig durchgeführt wird.
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155
Debugging AS-I-Bus
Ändern der Adresse eines AS-i-Gerätes
Einführung
Dieser Befehl ermöglicht es, das ausgewählte AS-i-Gerät an eine andere verfügbare Adresse zu verschieben. Diese Adressenänderung erfolgt nur im Online-Betrieb und nicht in der Konfiguration: die physikalische Konfiguration und die Softwarekonfiguration weichen also voneinander ab.
HINWEIS: Diese Funktion ist nur für die Module TSX SAY 100 ab Version 02 ausführbar.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Ändern der Adresse eines AS-i-Slave-Geräts beschrieben.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls TSX SAY 100 auf.
Wählen Sie im Bereich AS-i-Konfiguration einen Slave aus, und führen Sie anschließend den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave-Adresse ändern aus.
Ergebnis: Das Fenster für die Auswahl einer neuen Adresse wird angezeigt.
156
3
4
Wählen Sie die gewünschte Adresse in der Liste der verfügbaren Adressen aus
(verwenden Sie gegebenenfalls die Bildlaufleiste).
Bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
AS-i-Betriebsart
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AS-i-Betriebsart Kapitel 8
AS-i-Betriebsart
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel sind die verschiedenen Betriebsmodi der AS-i-Funktion beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Betriebsart AS-i: Allgemein
Geschützter AS-i-Modus
Verkabelungstestmodus AS-i
Offline-Betriebsmodus AS-i
Betriebsmodus Data-Exchange-Off AS-i
Seite
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157
AS-i-Betriebsart
Betriebsart AS-i: Allgemein
Einführung
Die AS-i-Funktion bietet vier Betriebsarten, von denen jede bestimmten Anforderungen entspricht.
Diese Betriebsarten sind:
der geschützte Modus, der Verkabelungstestmodus (Zugriff erfolgt über eine Taste, die sich auf der Vorderseite des
Moduls befindet),
Offline-Modus, der Data-Exchange-Off-Modus (Datenaustausch-Aus-Modus).
Funktionsweise
Auf der folgenden Abbildung ist das allgemeine Funktionsschema des AS-i-Busses dargestellt.
158
(1): Es ist möglich, vom geschützten Modus in die Modi Offline
Exchange-Off AS-i
siehe Seite 163
zu wechseln.
siehe Seite 162
oder Data-
(2): Das Modul verlässt den Konfigurationsmodus und wechselt bei Empfang einer Konfiguration in den geschützten Modus.
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AS-i-Betriebsart
Entsprechungen zwischen den Betriebsarten von SPS und AS-i-Bus
Die folgende Tabelle enthält die Entsprechungen zwischen den Betriebsarten der Premium- oder
Atrium-Steuerungen und denen des AS-i-V2-Busses.
SPS
Konfigurierter Modus (1)
AS-i-Bus
Geschützter Modus
Nicht konfigurierter Modus (1) Verkabelungstestmodus (Konfigurationsmodus)
Legende:
(1) Diese Steuerungsbezeichnungen (konfiguriert, nicht konfiguriert) betreffen die Anmeldung des Moduls und der Slave-
Geräte im Hardware-Konfigurationsfenster des Control Expert-
Projekts.
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159
AS-i-Betriebsart
Geschützter AS-i-Modus
Auf einen Blick
Der geschützte AS-i-Betriebsmodus ist der Modus, der im Allgemeinen für ein in der Ausführung begriffenes Projekt benutzt wird.
Dazu muss das Modul AS-i in Control Expert konfiguriert sein.
Es
überprüft ständig, ob die Liste mit den erkannten Slaves mit der Liste der vorgesehenen Slaves
übereinstimmt und überwacht die Versorgung.
In diesem Modus wird ein Slave nur aktiviert, wenn er in der Konfiguration angemeldet und erkannt wurde.
Prinzip zur Aktivierung eines Slaves
Das nachfolgende Schema zeigt das Prinzip der Aktivierung der AS-i-Slaves.
160
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AS-i-Betriebsart
Verkabelungstestmodus AS-i
Auf einen Blick
Im Verkabelungstestmodus AS-i, der insbesondere bei der Inbetriebnahme von neuen Anlagen von Interesse ist, kann auf der Vorderseite des Moduls TSX SAY 100 Folgendes angezeigt werden:
Die vorgesehenen und erkannten Slaves
Die nicht vorgesehenen und nicht erkannten Slaves
Die vorgesehenen und nicht erkannten oder die nicht vorgesehenen und erkannten Slaves
Für jeden im Bus vorhandenen Slave kann über diesen Modus der Status der Ein- und
Ausgangsbits angezeigt werden.
HINWEIS: Auf die LDS- und LAS-Listen sowie auf die Einstellparameter der Slaves kann in diesem
Modus nicht zugegriffen werden.
Zugriffsbedingungen:
Der Verkabelungstestmodus AS-i ist als AS-i-Funktion unter folgenden Voraussetzungen verfügbar:
Das Modul TSX SAY 100 befindet sich im nicht konfigurierten Modus.
Dieser Modus wird erreicht, wenn:
das Modul TSX SAY 100 nicht im Projekt deklariert wurde, der Prozessor der Steuerung fehlt.
Jedes Gerät besitzt eine eindeutige Adresse.
Die Adresse 0 wird nicht benutzt.
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161
AS-i-Betriebsart
Offline-Betriebsmodus AS-i
Auf einen Blick
Der AS-i-Offline-Modus ist ein fortgeschrittener Betriebsmodus, der beim Debugging oder bei der
Wartung angewendet werden kann.
HINWEIS: Um ihn zu benutzen, sind gute Kenntnisse der AS-i-Kommunikation erforderlich.
Prinzip
Zu Beginn des Offline-Modus führt das Modul ein Reset aller vorhandener Slaves durch und stoppt den Austausch am Bus.
Während des Offline-Modus wird das Bild der E/A im Modul in dem Status eingefroren, den sie beim Wechsel in diesen Modus hatten.
Beim Verlassen des Modus fährt das System wieder an, vorausgesetzt, dass die Liste mit den vorhandenen Slaves (LPS) mit derjenigen der erkannten Slaves (LDS) übereinstimmt. Ist dies nicht der Fall, wird ein Fehler generiert (siehe Diagnose- oder Konfigurationsmodus).
Prozedur
Der Zugriff auf den Offline-Betriebsmodus erfolgt entweder:
von der Anwendungssoftware Control Expert über die Bits 0 und 1 des Wortes %MWr.m.0.24
oder automatisch bei Erkennung eines AS-i-Versorgungsfehlers.
Hinweis: Das Bit 7 des Wortes %MWr.m.0.3 auf 1 zeigt an, dass sich der AS-i-Bus im Offline-
Betrieb befindet.
162
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AS-i-Betriebsart
Betriebsmodus Data-Exchange-Off AS-i
Auf einen Blick
Der Modus Data-Exchange-Off AS-i ist ein fortgeschrittener Betriebsmodus, der beim Debugging oder bei der Wartung angewendet werden kann.
HINWEIS: Um ihn zu benutzen, sind gute Kenntnisse der AS-i-Kommunikation erforderlich.
Prinzip
Beim Wechsel in den Data-Exchange-Off-Modus wird der Austausch innerhalb des Busses fortgesetzt, aber die Daten werden nicht mehr aktualisiert.
Prozedur
Der Zugriff auf den Betriebsmodus Data-Exchange-Off erfolgt von der Control Expert-Applikations software über die Bits 2 und 3 des Wortes %MWr.m.0.24.
Hinweis: Das Bit 8 des Wortes %MWr.m.0.3 auf 1 zeigt an, dass sich der AS-i-Bus im Data-
Exchange-Off-Modus befindet.
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163
AS-i-Betriebsart
164
35006198 12/2018
Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
AS-i-Leistungen
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AS-i-Leistungen Kapitel 9
AS-i-Leistungen
Leistungen des AS-i-Busses
Einleitung
Der AS-i-Bus wird selbständig vom Master verwaltet. Dieser tauscht bei jedem Zyklus die Daten mit jedem im Bus konfigurierten Gerät (in aufsteigender Reihenfolge der Adressierungsreihenfolge der Slaves) aus.
AS-i-Abfragezeit
Die Abfragezeit t ist die Dauer, die der Master zum Austausch mit den n Slaves (maximal 31) benötigt.
Entweder:
t = 156 Mikrosekunden x (n+2), wenn n < 31, t = 156 Mikrosekunden x (n+1), wenn n = 31.
Die Abfragezeit kann also 5 ms nicht überschreiten.
AS-i-Antwortzeit
Die Antwortzeit T ist die AS-i-Zykluszeit.
Diese umfasst:
die Abfragezeit des Busses, die Aktualisierung des internen Speichers des AS-i-Moduls, den Steuerungszyklus.
Beispiel
Die nachfolgende Tabelle enthält drei Beispiele für die Antwortzeit T bei einer Steuerungs-Task von 10 ms, 30 ms und 60 ms.
Die Zeit T versteht sich für einen Bus, der mit 31 Slaves im Normalbetrieb ohne Verbindungsfehler bestückt ist.
Steuerungs-Task
10 ms
30 ms
60 ms
Normale Antwortzeit
35 ms
65 ms
110 ms
Maximale Antwortzeit
56 ms
96 ms
156 ms
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165
AS-i-Leistungen
166
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
DFB AS-i
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DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor Kapitel 10
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor
Einführung
Die DFB für den Sicherheitsmonitor des AS-i-Bus sind im Abschnitt AS-i V2 beschrieben.
siehe Seite 259
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167
DFB AS-i
168
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
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Sprachobjekte für den AS-i-Bus Kapitel 11
Sprachobjekte für den AS-i-Bus
Ziel dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die mit dem AS-i-Bus zusammenhängenden Sprachobjekte sowie die verschiedenen Mittel für ihre Benutzung.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
11.1
11.2
11.3
11.4
Thema
Die Sprachobjekte und IODDT der AS-i-Kommunikation
Für alle Kommunikationsprotokolle relevante Sprachobjekte und generische
IODDT
Die mit dem AS-i-Bus verbundenen Sprachobjekte und IODDT
IODDT Type T_GEN_MOD, anwendbar auf alle Module
Seite
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169
Die Sprachobjekte und IODDT der AS-i-Kommunikation Abschnitt 11.1
Die Sprachobjekte und IODDT der AS-i-Kommunikation
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Allgemeinheiten der mit dem AS-i-Bus zusammenhängenden
Sprachobjekte und IODDT.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Sprachobjekte des AS-i-Bus
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Explizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Verwaltung der Austauschvorgänge und Rückmeldungen anhand expliziter Objekte
Seite
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Beschreibung der Sprachobjekte des AS-i-Bus
Allgemein
Diese IODDTs sind vom Hersteller vordefiniert und enthalten Sprachobjekte für
Eingänge/Ausgänge, die zum Kanal eines Anwendungsmoduls gehören. AS-i-Kommunikation ASi hat zwei zugehörige IODDTs:
T_COM_STS_GEN für alle Kommunikationsprotokolle.
T_COM_ASI_V1 für die AS-i-Kommunikation und das Modul TSX SAY 100.
HINWEIS: IODDT-Variablen können auf zwei Arten erstellt werden:
Mit der Registerkarte E/A-Objekte
Mit dem Dateneditor
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten)
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten)
Sprachobjekttypen
Jeder IODDT enthält einen Satz von Sprachobjekten, mit denen sein Betrieb gesteuert und
überprüft werden kann.
Es gibt zwei Arten von Sprachobjekten:
Objekte mit implizitem Austausch, die automatisch bei jedem Zyklus der mit dem Modul verknüpften Task ausgetauscht werden
Explizite Austauschobjekte, die auf Anforderung des Projekts mittels der expliziten
Austauschanweisungen ausgetauscht werden.
Der implizite Austausch betrifft den Status von Modulen, Kommunikationssignale, Slaves usw.
Der explizite Austausch ermöglicht die Parametrierung des Moduls und die Diagnose.
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171
Implizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Einführung
Eine integrierte anwendungsspezifische Schnittstelle oder das Hinzufügen eines Moduls erweitert automatisch die Verfügbarkeit von Sprachobjekten zur Programierung dieser Schnittstelle bzw. dieses Moduls.
Diese Objekte entsprechen den Abbildern der Ein-/Ausgänge und Softwareinformationen des
Moduls oder der integrierten anwendungsspezifischen Schnittstelle.
Grundlagen
Die Eingänge ( %I und %IW ) des Moduls werden zu Beginn der Task im Speicher der Steuerung aktualisiert, wenn sich die Steuerung im Modus RUN oder STOP befindet.
Die Ausgänge ( %Q und %QW ) werden am Ende der Task aktualisiert, jedoch nur, wenn sich die
Steuerung im Modus RUN befindet.
HINWEIS: Wenn die Task während des STOP-Betriebs aufgerufen wird, so erfolgt je nach ausgewählter Konfiguration Folgendes:
Die Ausgänge werden in die Fehlerausweichposition gesetzt (Fehlerausweichmodus).
Die Ausgänge werden auf ihrem letzten Wert gehalten (Modus „Letzten Wert halten“).
Abbildung
Das nachstehende Diagramm veranschaulicht den Betriebszyklus einer Steuerungstask
(zyklische Ausführung).
172
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Explizite Austauschsprachobjekte der anwendungsspezifischen Funktion
Einführung
Explizite Austauschvorgänge werden über Requests des Anwenderprogramms und mithilfe folgender Anweisungen durchgeführt:
READ_STS (Statuswörter lesen)
WRITE_CMD (Befehlswörter schreiben)
WRITE_PARAM (Einstellparameter schreiben)
READ_PARAM (Einstellparameter lesen)
SAVE_PARAM (Einstellparameter speichern)
RESTORE_PARAM (Einstellparameter wiederherstellen)
Detaillierte Informationen und Anweisungen finden Sie in der EcoStruxure™ Control Expert, E/A-
Verwaltung, Block-Bibliothek .
Diese Austauschvorgänge gelten für einen Satz von %MW-Objekten desselben Typs (Status,
Befehle oder Parameter), die zu einem Kanal gehören.
Diese Objekte können:
Informationen zum Modul liefern (z. B. Typ des in einem Kanal erkannten Fehlers)
die Befehlssteuerung des Moduls übernehmen (z. B. Schaltbefehl) die Betriebszustände des Moduls definieren (Einstellparameter im Verlauf der Anwendung speichern und wiederherstellen)
HINWEIS: Um mehrere simultane explizite Austauschvorgänge für ein und denselben Kanal zu vermeiden, muss der Wert des Worts EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) des dem Kanal zugeordneten
IODDT getestet werden, bevor eine Elementarfunktion zur Adressierung dieses Kanals aufgerufen wird.
HINWEIS: Explizite Austauschvorgänge werden nicht unterstützt, wenn analoge und digitale X80-
E/A-Module über ein eX80-Adaptermodul (BMECRA31210) in einer Quantum EIO-Konfiguration konfiguriert sind. Die modulspezifischen Parameter können während des Betriebs nicht über die
SPS-Anwendung (PLC) eingestellt werden.
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173
Allgemeines Prinzip der Verwendung expliziter Anweisungen
Die folgende Abbildung zeigt die verschiedenen Arten expliziter Austauschvorgänge, die zwischen
Anwendung und Modul stattfinden können.
Verwalten des Austauschs
Während eines expliziten Austauschs muss der Ablauf dieses Austauschs überwacht werden, damit die Daten nur dann berücksichtigt werden, wenn der Austausch ordnungsgemäß durchgeführt wurde.
Hierzu sind zwei Informationstypen verfügbar:
Informationen zum gerade stattfindenden Austausch
siehe Seite 178
siehe Seite 178
Die folgende Abbildung zeigt das Prinzip der Austauschverwaltung.
174
HINWEIS: Um mehrere simultane explizite Austauschvorgänge für ein und denselben Kanal zu vermeiden, muss der Wert des Worts EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) des dem Kanal zugeordneten
IODDT getestet werden, bevor eine Elementarfunktion zur Adressierung dieses Kanals aufgerufen wird.
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Verwaltung der Austauschvorgänge und Rückmeldungen anhand expliziter Objekte
Auf einen Blick
Wenn Daten zwischen SPS-Speicher (PLC) und Modul ausgetauscht werden, kann die
Berücksichtigung durch das Modul mehrere Taskzyklen erfordern. Zur Verwaltung des Austauschs verfügen alle IODDTs über zwei Wörter:
EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
): Austausch läuft
EXCH_RPT ( %MWr.m.c.1
): Rückmeldung
HINWEIS:
Je nach Position des Moduls wird die Verwaltung der expliziten Austauschvorgänge (Beispiel:
%MW0.0.MOD.0.0
) von der Anwendung nicht erkannt:
Bei rackinternen Modulen erfolgt der explizite Austausch direkt über den lokalen SPS-Bus und wird vor Ende der Ausführungstask abgeschlossen. So ist die Ausführung des Requests
READ_STS beispielsweise abgeschlossen, wenn das Bit %MW0.0.mod.0.0
von der
Anwendung geprüft wird.
Bei einem dezentralen Bus (z. B. FIPIO) verläuft der explizite Austausch nicht synchron mit der
Ausführungstask, d. h. eine Erkennung durch die Anwendung ist möglich.
Abbildung
Die folgende Abbildung zeigt die unterschiedlichen, signifikanten Bits für die Verwaltung der
Austauschvorgänge:
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175
Beschreibung der signifikanten Bits
Jedes Bit der Wörter EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) und EXCH_RPT ( %MWr.m.c.1
) ist mit einem
Parametertyp verknüpft:
Bits des Rangs 0 sind den Statusparametern zugeordnet:
Das Bit STS_IN_PROGR ( %MWr.m.c.0.0
) gibt an, ob ein Request zum Lesen der
Statuswörter ausgeführt wird.
Das Bit STS_ERR ( %MWr.m.c.1.0
) gibt an, ob ein Request zum Lesen der Statuswörter vom Kanal des Moduls angenommen wird.
Bits des Rangs 1 sind den Befehlsparametern zugeordnet:
Das Bit CMD_IN_PROGR ( %MWr.m.c.0.1
) gibt an, ob die Befehlsparameter an den
Modulkanal gesendet werden oder nicht.
Das Bit CMD_ERR ( %MWr.m.c.1.1
) gibt an, ob die Befehlsparameter vom Kanal des Moduls angenommen werden.
Bits des Rangs 2 sind den Einstellparametern zugeordnet:
Das Bit ADJ_IN_PROGR ( %MWr.m.c.0.2
) gibt an, ob die Einstellparameter mit dem Kanal des Moduls ausgetauscht werden (über WRITE_PARAM, READ_PARAM, SAVE_PARAM,
RESTORE_PARAM ).
Das Bit ADJ_ERR ( %MWr.m.c.1.2
) gibt an, ob die Einstellparameter vom Modul angenommen werden. Wenn der Austausch korrekt ausgeführt wird, wird das Bit auf 0 gesetzt.
Bits des Rangs 15 verweisen auf eine Neukonfiguration des Kanals c des Moduls über die
Konsole (Änderung der Konfigurationsparameter und Kaltstart des Kanals).
Die Bits
r , m und c verweisen auf folgende Elemente:
Bit r verweist auf die Racknummer.
Bit m bezeichnet die Position des Moduls im Rack.
Bit c gibt die Kanalnummer im Modul an.
HINWEIS: r kennzeichnet die Racknummer, m die Position des Moduls im Rack und c die
Kanalnummer im Modul.
HINWEIS: Auf Modulebene sind ebenfalls Austausch- und Rückmeldewörter EXCH_STS
( %MWr.m.MOD
) und EXCH_RPT ( %MWr.m.MOD.1
) nach IODDT-Typ T_GEN_MOD vorhanden.
176
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Beispiel
Phase 1: Senden von Daten über die Anweisung WRITE_PARAM
Wenn die Anweisung vom SPS-Prozessor (PLC) verarbeitet wird, wird das Bit Austausch läuft in
%MWr.m.c
auf 1 gesetzt.
Phase 2: Analyse der Daten durch das E/A-Modul und Rückmeldung
Wenn der Datenaustausch zwischen SPS-Speicher (PLC) und Modul erfolgt, wird die Quittierung durch das Modul über das Bit ADJ_ERR ( %MWr.m.c.1.2
) verwaltet.
Dieses Bit liefert folgende Rückmeldungen:
0: Fehlerfreier Austausch
1: Fehlerhafter Austausch
HINWEIS: Einstellparameter sind auf Modulebene nicht vorhanden.
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177
Ausführungsindikatoren für explizite Austauschvorgänge: EXCH_STS
Die nachstehende Tabelle enthält die Steuerbits für den expliziten Austausch: EXCH_STS
( %MWr.m.c.0
)
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
Typ
BOOL
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
BOOL
BOOL
RECONF_IN_PROGR BOOL
R
R
R
Zugriff
R
Bedeutung
Lesen der Statuswörter des aktuellen
Kanals
Austausch von Befehlsparametern
Austausch von Einstellparametern
Neukonfiguration des Moduls
Adresse
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
%MWr.m.c.0.2
%MWr.m.c.0.15
HINWEIS: Wenn das Modul nicht vorhanden oder getrennt ist, werden die expliziten Austauscho bjekte (z. B. READ_STS ) nicht an das Modul gesendet ( STS_IN_PROG (%MWr.m.c.0.0), die Wörter werden jedoch aktualisiert.
Rückmeldung zum expliziten Austausch: EXCH_RPT
Die nachstehende Tabelle enthält die Rückmeldebits: EXCH_RPT ( %MWr.m.c.1
)
Standardsymbol Typ
STS_ERR BOOL
CMD_ERR
ADJ_ERR
BOOL
BOOL
RECONF_ERR BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehler beim Lesen der Kanalstatuswörter
(1 = Erkannter Fehler)
R
R
Fehler beim Austausch von Befehlsparametern
(1 = Erkannter Fehler)
Fehler beim Austausch von Einstellparametern
(1 = Erkannter Fehler)
R Fehler bei der Neukonfiguration des Kanals
(1 = Erkannter Fehler)
Adresse
%MWr.m.c.1.0
%MWr.m.c.1.1
%MWr.m.c.1.2
%MWr.m.c.1.15
Verwendung des Zählmoduls
In der nachstehenden Tabelle werden die Vorgänge zwischen einem Zählmodul und dem System nach dem Einschalten beschrieben:
2
3
Schritt
1
Aktion
Einschalten.
Das System überträgt die Konfigurationsparameter.
Das System sendet die Einstellparameter über die Anweisung WRITE_PARAM.
Hinweis: Nach Abschluss des Vorgangs wechselt das Bit %MWr.m.c.0.2 in den Zustand 0.
Wenn der Befehl WRITE_PARAM zu Beginn der Anwendung ausgegeben wird, müssen Sie warten, bis das Bit %MWr.m.c.0.2 auf 0 steht.
178
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Für alle Kommunikationsprotokolle relevante Sprachobjekte und generische IODDT Abschnitt 11.2
Für alle Kommunikationsprotokolle relevante Sprachobjekte und generische IODDT
Zu diesem Abschnitt
Dieser Teil beschreibt die Sprachobjekte und generischen IODDT, die für alle Kommunikations protokolle außer Fipio und Ethernet relevant sind.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Details der impliziten IODDT-Austauschobjekte des Typs T_COM_STS_GEN
Details der expliziten IODDT-Austauschobjekte des Typs T_COM_STS_GEN
Seite
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Details der impliziten IODDT-Austauschobjekte des Typs T_COM_STS_GEN
Einleitung
Die folgende Tabelle beschreibt die Objekte mit implizitem Austausch des IODDT-Typs
T_COM_STS_GEN , der für alle Kommunikationsprotokolle außer Fipio und Ethernet anwendbar ist.
Fehlerbit
In der nachfolgenden Tabelle wird die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR ( %Ir.m.c.ERR
) aufgeführt.
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Fehlerbit des Kommunikationskanals
Adresse
%Ir.m.c.ERR
180
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Details der expliziten IODDT-Austauschobjekte des Typs T_COM_STS_GEN
Einleitung
Dieser Abschnitt beschreibt die Objekte mit explizitem Austausch des IODDT-Typs
T_COM_STS_GEN , der auf alle Kommunikationsprotokolle außer Fipio und Ethernet anwendbar ist.
Der Teil umfasst die Objekte des Typs Wort, deren Bits eine besondere Bedeutung haben. Diese
Objekte werden nachfolgend detailliert beschrieben.
Beispiel für die Vereinbarung einer Variablen: IODDT_VAR1 des Typs T_COM_STS_GEN
Anmerkungen
Prinzipiell wird die Bedeutung der Bits für den Status 1 dieses Bits angegeben. In speziellen
Fällen wird jeder Status des Bits erläutert.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Ausführungsindikatoren eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
In der nachfolgenden Tabelle wird die Bedeutung der Austauschsteuerungsbits des Kanals
EXCH_STS ( %MWr.m.c.0
) aufgeführt.
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des aktuellen Kanals
R Austausch der Befehlsparameter läuft
R Austausch der Einstellparameter läuft
Adresse
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
%MWr.m.c.0.2
Protokoll des expliziten Austauschs: EXCH_RPT
Die folgende Tabelle verdeutlicht die Bedeutung der Austauschberichtbits EXCH_RPT
( %MWr.m.c.1
).
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehler beim Lesen der Statuswörter des Kanals
R
R
Fehler während eines Austauschs von
Befehlsparametern
Fehler während eines Austauschs von
Einstellparametern
Adresse
%MWr.m.c.1.0
%MWr.m.c.1.1
%MWr.m.c.1.2
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181
Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
In der folgenden Tabelle wird die Bedeutung der Bits des Statuswortes CH_FLT ( %MWr.m.c.2
) aufgeführt. Der Lesevorgang wird durch einen READ_STS ( IODDT_VAR1 ) ausgeführt.
Standardsymbol
NO_DEVICE
1_DEVICE_FLT
BLK
TO_ERR
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Kein Gerät auf dem Kanal funktioniert.
Ein Gerät auf dem Kanal ist ausgefallen.
Klemmenleiste ist nicht angeschlossen.
Anormale Timeoutüberschreitung.
Entdeckter interner Fehler oder Selbsttest des
Kanals.
Adresse
%MWr.m.c.2.0
%MWr.m.c.2.1
%MWr.m.c.2.2
%MWr.m.c.2.3
%MWr.m.c.2.4
Unterschiedliche Hard- und Softwarekonfiguration.
%MWr.m.c.2.5
Unterbrechung der Kommunikation mit der SPS.
%MWr.m.c.2.6
Anwendungsfehler erkannt (Einstellungs- oder
Konfigurationsfehler).
%MWr.m.c.2.7
182
35006198 12/2018
Die mit dem AS-i-Bus verbundenen Sprachobjekte und IODDT Abschnitt 11.3
Die mit dem AS-i-Bus verbundenen Sprachobjekte und IODDT
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt sind die Sprachobjekte und die IODDT beschrieben, die mit dem AS-i-Bus verbunden sind.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den impliziten Austausch der IODDTs des Typs
T_COM_ASI_V1
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den expliziten Austausch des IODDT des Typs
T_COM_ASI_V1
Beschreibung der Objekte für den impliziten Austausch für die AS-i-Funktion
Beschreibung der Sprachobjekte mit explizitem Austausch für die AS-i-Funktion
Beschreibung der Sprachobjekte mit explizitem Austausch für die AS-i-Funktion
Beschreibung der Konfigurationsobjekte für die AS-i-Funktion
Seite
35006198 12/2018
183
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den impliziten Austausch der IODDTs des
Typs T_COM_ASI_V1
Auf einen Blick
In der folgenden Tabelle sind die Objekte für den impliziten Austausch des IODDT des Typs
T_COM_ASI_V1 beschrieben, die sich auf die AS-i-Kommunikation beziehen.
Fehlerbit
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR (%Ir.m.c.ERR) beschrieben.
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Fehlerbit des Kommunikationskanals.
Kennzeichnung
%Ir.m.c.ERR
Gültigkeitsbit
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung des Gültigkeitsbits VALID_IN (%Ir.m.c.0) beschrieben.
Standardsymbol
VALID_IN
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Bedeutet, dass alle Eingänge gültig sind.
Hinweis: Befindet sich dieses Bit im Status 0, ist mindestens ein Eingang ungültig: Offline-Modus,
Data-Exchange-Off-Modus oder Kanalfehler.
Kennzeichnung
%Ir.m.c.0
Liste der Slaves 0 bis 15 fehlerhaft
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits des Wortes (%IWr.m.c.0) beschrieben.
Standardsymbol
SLAVE_FLT_0
SLAVE_FLT_1
SLAVE_FLT_2
SLAVE_FLT_3
SLAVE_FLT_4
SLAVE_FLT_5
SLAVE_FLT_6
SLAVE_FLT_7
SLAVE_FLT_8
SLAVE_FLT_9
SLAVE_FLT_10
SLAVE_FLT_11
SLAVE_FLT_12
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Slave 0 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 1 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 2 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 3 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 4 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 5 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 6 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 7 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 8 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 9 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 10 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 11 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 12 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Kennzeichnung
%IWr.m.c.0.0
%IWr.m.c.0.1
%IWr.m.c.0.2
%IWr.m.c.0.3
%IWr.m.c.0.4
%IWr.m.c.0.5
%IWr.m.c.0.6
%IWr.m.c.0.7
%IWr.m.c.0.8
%IWr.m.c.0.9
%IWr.m.c.0.10
%IWr.m.c.0.11
%IWr.m.c.0.12
184
35006198 12/2018
Standardsymbol
SLAVE_FLT_13
SLAVE_FLT_14
SLAVE_FLT_15
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R
R
R
Slave 13 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 14 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 15 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Kennzeichnung
%IWr.m.c.0.13
%IWr.m.c.0.14
%IWr.m.c.0.15
Liste der Slaves 16 bis 31 fehlerhaft
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits des Wortes (%IWr.m.c.1) beschrieben.
Standardsymbol
SLAVE_FLT_16
SLAVE_FLT_17
SLAVE_FLT_18
SLAVE_FLT_19
SLAVE_FLT_20
SLAVE_FLT_21
SLAVE_FLT_22
SLAVE_FLT_23
SLAVE_FLT_24
SLAVE_FLT_25
SLAVE_FLT_26
SLAVE_FLT_27
SLAVE_FLT_28
SLAVE_FLT_29
SLAVE_FLT_30
SLAVE_FLT_31
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Slave 16 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 17 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 18 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 19 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 20 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 21 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 22 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 23 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 24 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 25 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 26 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 27 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 28 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 29 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 30 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 31 fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Kennzeichnung
%IWr.m.c.1.0
%IWr.m.c.1.1
%IWr.m.c.1.2
%IWr.m.c.1.3
%IWr.m.c.1.4
%IWr.m.c.1.5
%IWr.m.c.1.6
%IWr.m.c.1.7
%IWr.m.c.1.8
%IWr.m.c.1.9
%IWr.m.c.1.10
%IWr.m.c.1.11
%IWr.m.c.1.12
%IWr.m.c.1.13
%IWr.m.c.1.14
%IWr.m.c.1.15
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185
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den expliziten Austausch des IODDT des
Typs T_COM_ASI_V1
Auf einen Blick
In diesem Abschnitt sind die Objekte für den expliziten Austausch des IODDT des Typs
T_COM_ASI_V1 beschrieben, die sich auf den AS-i-Bus beziehen. Hierzu gehören Objekte des
Typs Wort, deren Bits eine besondere Bedeutung haben. Diese Objekte sind nachfolgend ausführlich beschrieben.
Beispiel der Vereinbarung einer Variablen: IODDT_VAR1 des Typs T_COM_ASI_V1
Hinweise
Prinzipiell wird die Bedeutung der Bits für den Status dieses Bits auf 1 angegeben. In speziellen
Fällen wird jeder Status des Bits erläutert.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Ausführungsindikatoren eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Austauschüberwachungsbits des Kanals
EXCH_STS beschrieben (%MWr.m.c.0).
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des aktuellen Kanals.
Austausch der Steuerparameter läuft.
Austausch der Einstellparameter läuft.
Kennzeichnung
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
%MWr.m.c.0.2
Rückmeldung eines expliziten Austauschs: EXCH_RPT
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Rückmeldungsbits EXCH_RPT (%MWr.m.c.1) aufgeführt.
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R
Kennzeichnung
Fehler beim Lesen der Statuswörter des Kanals. %MWr.m.c.1.0
R %MWr.m.c.1.1
R
Fehler während eines Austauschs von
Befehlsparametern.
Fehler während eines Austauschs von
Einstellparametern.
%MWr.m.c.1.2
HINWEIS: Hat der explizite Austausch eine kürzere Dauer als der Zyklus des Steuerungs-Tasks, wechselt das Bit %MWr.m.c.0.0 nie auf 1.
186
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Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Statuswortes CH_FLT (%MWr.m.c.2) aufgeführt. Der Lesevorgang wird von einem READ_STS (IODDT_VAR1) ausgeführt.
Standardsymbol
SLAVE_FLT
ASI_CONF_FLT
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Ein oder mehrere fehlerhafte Geräte.
R Physikalische Konfiguration nicht mit der
Softwarekonfiguration identisch.
Interner Fehler oder Autotest des Kanals.
Hardware- oder Softwarekonfigurationsfehler.
Kommunikationsfehler mit der Steuerung.
Applikationsfehler (Einstellungs- oder
Konfigurationsfehler).
Kennzeichnung
%MWr.m.c.2.1
%MWr.m.c.2.3
%MWr.m.c.2.4
%MWr.m.c.2.5
%MWr.m.c.2.6
%MWr.m.c.2.7
Spezifischer AS-i-Status.
In der folgenden Tabelle werden die Bedeutungen der Bits des Statuswortes (%MWr.m.c.3) aufgeführt (%MWr.m.c.2). Der Lesevorgang wird von einem READ_STS (IODDT_VAR1) ausgeführt.
Standardsymbol
ASI_SUPPLY_FLT
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R AS-i-Stromversorgung fehlerhaft.
Kennzeichnung
%MWr.m.c.3.6
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187
Beschreibung der Objekte für den impliziten Austausch für die AS-i-Funktion
Auf einen Blick
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Wortobjekte für den impliziten Austausch beschrieben. Diese Wortobjekte sind nicht in die IODDT des Typs T_COM_ASI_V1 integriert.
Bits der digitalen Eingangskanäle
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits der digitalen Eingangskanäle beschrieben.
Variable
%I\b.e\r.m.c
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 0 bis 3) des
Slaves mit der Nummer e (e =1 bis 31) aktiviert ist.
Beispiele:
%I\b.0\r.m.c
EBOOL R
%I\b.31\r.m.c
EBOOL R
Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 0 bis 3) des
Slaves mit der Nummer 0 aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 0 bis 3) des
Slaves mit der Nummer 31 aktiviert ist.
Bits der digitalen Ausgangskanäle
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits der digitalen Ausgangskanäle beschrieben.
Variable
%Q\b.e\r.m.c
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer e (e =1 bis 31) aktiviert ist.
Beispiele:
%Q\b.0\r.m.c
EBOOL R
%Q\b.31\r.m.c
EBOOL R
Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer 0 aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer 31 aktiviert ist.
Liste der Slaves 0 bis 15 aktiviert
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits des Wortes (%IWr.m.c.2) beschrieben.
Variable
%IWr.m.c.2.0
%IWr.m.c.2.1
%IWr.m.c.2.2
%IWr.m.c.2.3
%IWr.m.c.2.4
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Slave 0 aktiviert.
Slave 1 aktiviert.
Slave 2 aktiviert.
Slave 3 aktiviert.
Slave 4 aktiviert.
188
35006198 12/2018
Variable
%IWr.m.c.2.5
%IWr.m.c.2.6
%IWr.m.c.2.7
%IWr.m.c.2.8
%IWr.m.c.2.9
%IWr.m.c.2.10
%IWr.m.c.2.11
%IWr.m.c.2.12
%IWr.m.c.2.13
%IWr.m.c.2.14
%IWr.m.c.2.15
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R
R
Slave 5 aktiviert.
Slave 6 aktiviert.
Slave 7 aktiviert.
Slave 8 aktiviert.
Slave 9 aktiviert.
Slave 10 aktiviert.
Slave 11 aktiviert.
Slave 12 aktiviert.
Slave 13 aktiviert.
Slave 14 aktiviert.
Slave 15 aktiviert.
Liste der Slaves 16 bis 31 aktiviert
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits des Wortes (%IWr.m.c.3) beschrieben.
Variable
%IWr.m.c.3.0
%IWr.m.c.3.1
%IWr.m.c.3.2
%IWr.m.c.3.3
%IWr.m.c.3.4
%IWr.m.c.3.5
%IWr.m.c.3.6
%IWr.m.c.3.7
%IWr.m.c.3.8
%IWr.m.c.3.9
%IWr.m.c.3.10
%IWr.m.c.3.11
%IWr.m.c.3.12
%IWr.m.c.3.13
%IWr.m.c.3.14
%IWr.m.c.3.15
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R
R
R
Slave 16 aktiviert.
Slave 17 aktiviert.
Slave 18 aktiviert.
Slave 19 aktiviert.
Slave 20 aktiviert.
Slave 21 aktiviert.
Slave 22 aktiviert.
Slave 23 aktiviert.
Slave 24 aktiviert.
Slave 25 aktiviert.
Slave 26 aktiviert.
Slave 27 aktiviert.
Slave 28 aktiviert.
Slave 29 aktiviert.
Slave 30 aktiviert.
Slave 31 aktiviert.
35006198 12/2018
189
Beschreibung der Sprachobjekte mit explizitem Austausch für die AS-i-Funktion
Einführung
In den folgenden Tabellen sind die Sprachobjekte beschrieben, welche die Informationen über alle auf dem AS-i-Bus vorhandenen Slaves liefern. Diese Objekte sind nicht in die IODDT integriert.
Standardstatus
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung des Bits des Wortes %MWr.m.c.2 beschrieben.
Adresse
%MWr.m.c.2.2
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Leitungsstörung (spannungslos oder
Klemmenleistenfehler).
Spezifischer AS-i-Status
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der verschiedenen Bits des Wortes %MWr.m.c.3 beschrieben:
Adresse
%MWr.m.c.3.0
%MWr.m.c.3.1
%MWr.m.c.3.2
%MWr.m.c.3.7
%MWr.m.c.3.8
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Gültige Konfiguration.
R
R
Slave 0 vorhanden.
Automatische Adressierung Aktiv.
R
R
Offline-Phase aktiv.
Bit = 1: der AS-i-Bus befindet sich im Data-
Exchange-Off-Modus.
Liste der erkannten Slaves
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der verschiedenen Bits der Wörter %MWr.m.c.4 und
%MWr.m.c.5 beschrieben:
Adresse
%MWr.m.c.4.n
%MWr.m.c.5.n
Typ
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R n = 0 bis 15 -> erkannter Slave 0 bis 15.
R n = 0 bis 15 -> erkannter Slave 16 bis 31.
190
35006198 12/2018
Konfiguration der erkannten Slaves
In der folgenden Tabelle ist Bedeutung der verschiedenen Bits der Wörter %MWr.m.c.6 bis
%MWr.m.c.21 beschrieben:
Adresse
%MWr.m.c.6 bis
%MWr.m.c.21
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Wörter 6 bis 21 -> Slaves 0-1, 2-3, ..., 28-29, 30-31.
Die niederwertigen Bytes beziehen sich auf die
Slaves mit gerader Adresse.
Die höherwertigen Bytes beziehen sich auf die
Slaves mit ungerader Adresse.
Für jedes Byte
Bit 0 bis 3 = Konfigurationscode der Ein-
/Ausgangskanäle (I/O),
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID).
Parameter des letzten Slave
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung des Wortes %MWr.m.c.22 beschrieben.
Adresse
%MWr.m.c.22
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Enthält die Antwort (Wert der gesendeten
Parameter) des zuletzt parametrierten Slave. Auf diese Weise kann mittels Control Expert überprüft werden, ob der Slave die Parameter enthalten hat.
Adresse des letzten Slave
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung des Wortes %MWr.m.c.23 beschrieben.
Adresse
%MWr.m.c.23
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Enthält die Adresse des zuletzt parametrierten
Slave.
35006198 12/2018
191
Beschreibung der Sprachobjekte mit explizitem Austausch für die AS-i-Funktion
Auf einen Blick
Die nachfolgenden Tabellen beschreiben die Sprachobjekte, welche die Verwaltung der
Betriebsart der AS-i-Funktion ermöglichen, und die Parameter der auf dem AS-i-Bus vorhandenen
Slaves. Diese Objekte sind nicht in die IODDT integriert.
Objekt Betriebsart
Mit diesem Wortobjekt kann der Wechsel in den Offline-Modus
Exchange-Off-Modus
siehe Seite 162
oder in den Data-
siehe Seite 163
des AS-i-Master verwaltet werden.
HINWEIS: Die Verwendung dieses Objekts erfordert eine gute Beherrschung der AS-i-
Kommunikationsprinzipien.
Beschreibung
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Kodierung der Bits 0 bis 3 des Wortes %MWr.m.c.24, mit dem auf die verschiedenen Modi zugegriffen werden kann.
0
0
Bit 3 Bit 2 Bit 1 Bit 0 Funktion
0 0 0 0 Normaler Betriebsmodus
0
0
0
0
0
1
1
1
0
1
Aktivierung des Offline-Modus
Deaktivierung des Offline-Modus
Wirkungslos
0
1
1
1
0
1
0
0
1
0
0
1
Aktivierung des Data-Exchange-Off-Modus
Deaktivierung des Data-Exchange-Off-Modus
Wirkungslos
HINWEIS: Der Offline-Modus hat Vorrang vor dem Data-Exchange-Off-Modus.
Parameter-Objekte
Diese Objekte ermöglichen die Verwaltung der Parameter der Slave-Geräte. Die Parameter können geändert werden, ohne dass die AS-i-Funktion gestoppt werden muss.
192
35006198 12/2018
Beschreibung
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der Worte %MWr.m.c.25 bis %MWr.m.c.56.
Nummer
%MWr.m.c.25
Typ
INT
%MWr.m.c.26 bis 56 INT
Zugriff Bedeutung
R/W Nicht signifikant.
R/W Enthalten jeweils den Wert der Parameter der
Slaves von 1 bis 31.
35006198 12/2018
193
Beschreibung der Konfigurationsobjekte für die AS-i-Funktion
Auf einen Blick
Die Konfigurationskonstanten %KWr.m.c.d können nur gelesen werden; sie entsprechen den mit
Hilfe des Konfigurationseditors eingegebenen Konfigurationsparametern.
Konfigurationsobjekte
Die folgende Tabelle enthält die konstanten Objekte des AS-i-Busses.
Variable
%KWr.m.c.0
%KWr.m.c.1.n
%KWr.m.c.2.n
%KWr.m.c.3 bis
%KWr.m.c.18
%KWr.m.c.19
%KWr.m.c.20 bis
%KWr.m.c.51
Typ
INT
BOOL
BOOL
INT
INT
INT
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Byte 0 = 10 bedeutet AS-i des Typs Master.
n = 0 bis 15 -> vorgesehene Slaves 0 bis 15.
n = 0 bis 15 -> vorgesehene Slaves 16 bis 31.
Wörter 3 bis 18 -> Slaves 0 bis 31.
Byte 0:
Bit 0 bis 3 = Konfigurationscode der Ein-
/Ausgangskanäle (E/A) des Slaves 0,
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID) des Slaves 0,
Byte 1:
Bit 0 bis 3 = Konfigurationscode der Ein-
/Ausgangskanäle (E/A) des Slaves 1,
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID) des Slaves 1.
R
R
Byte 0:
Bit 0 = 0 wenn Fehlerwert der Ausgänge = 0,
Bit 0 = 1 wenn Fehlerwert mit Halten der
Ausgänge,
Bit 1 = 0 automatische Adressierung gesperrt,
Bit 1 = 1 automatische Adressierung freigegeben.
Informationen zu den Funktionen:
Wort 20: Katalogbezeichner des Slaves 0,
Wort 51: Katalogbezeichner des Slaves 31.
194
35006198 12/2018
IODDT Type T_GEN_MOD, anwendbar auf alle Module Abschnitt 11.4
IODDT Type T_GEN_MOD, anwendbar auf alle Module
Details zu den Sprachobjekten des IODDT-Typs T_GEN_MOD
Einführung
Module von Steuerungen der Baureihe Premium verfügen über einen zugeordneten IODDT des
Typs T_GEN_MOD .
Anmerkungen
Prinzipiell wird die Bedeutung der Bits für den Bitstatus 1 angegeben. In besonderen Fällen wird jeder Status des Bits erläutert.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Liste der Objekte
In der folgenden Tabelle werden die Objekte des IODDT aufgeführt:
Standardsymbol
MOD_ERROR
EXCH_STS
STS_IN_PROGR
EXCH_RPT
STS_ERR
MOD_FLT
MOD_FAIL
CH_FLT
BLK
CONF_FLT
NO_MOD
EXT_MOD_FLT
MOD_FAIL_EXT
CH_FLT_EXT
BLK_EXT
Typ
BOOL
INT
BOOL
INT
BOOL
INT
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Fehlerbit des Moduls
Steuerwort für den Modulaustausch
Lesen von Statuswörtern des Moduls
Wort für Austauschrückmeldung
Fehler beim Lesen der Modulstatuswörter
Internes Fehlerwort des Moduls
Interner Fehler, nicht funktionsfähiges Modul
Adresse
%Ir.m.MOD.ERR
%MWr.m.MOD.0
%MWr.m.MOD.0.0
%MWr.m.MOD.1
%MWr.m.MOD.1.0
%MWr.m.MOD.2
%MWr.m.MOD.2.0
Kanalfehler
Klemmenleistenfehler
%MWr.m.MOD.2.1
%MWr.m.MOD.2.2
%MWr.m.MOD.2.5
Mangelnde Übereinstimmung der Hardware- oder Softwarekonfiguration
Modul fehlt oder nicht betriebsbereit
Internes Fehlerwort des Moduls (nur FIPIO-
Erweiterung)
%MWr.m.MOD.2.6
%MWr.m.MOD.2.7
Modul betriebsunfähig (nur FIPIO-Erweiterung) %MWr.m.MOD.2.8
Kanalfehler (nur FIPIO-Erweiterung) %MWr.m.MOD.2.9
Klemmenleistenfehler (nur FIPIO-Erweiterung) %MWr.m.MOD.2.10
35006198 12/2018
195
Standardsymbol
CONF_FLT_EXT
NO_MOD_EXT
Typ
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Mangelnde Übereinstimmung der Hardware- oder Softwarekonfiguration (nur FIPIO-
Erweiterung)
R Modul fehlt oder nicht betriebsbereit (nur Fipio-
Erweiterung)
Adresse
%MWr.m.MOD.2.13
%MWr.m.MOD.2.14
196
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
Implementierung der Software des AS-i V2-Busses
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Implementierung der Software des AS-i V2-Busses Teil IV
Implementierung der Software des AS-i V2-Busses
Inhalt dieses Abschnitts
In diesem Abschnitt wird die softwaretechnische Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses mit der
Software Control Expert beschrieben.
Inhalt dieses Teils
Dieser Teil enthält die folgenden Kapitel:
15
16
17
18
Kapitel
12
13
14
Kapitelname
Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
Konfiguration AS-i V2-Bus
Debugging AS-i V2-Bus
AS-i V2 Betriebsart
AS-i V2-Leistungen
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor
Sprachobjekte für den AS-i-V2-Bus
Seite
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197
Implementierung der Software des AS-i V2-Busses
198
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
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Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses Kapitel 12
Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-
V2-Busses
Ziel dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Prinzipien der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i V2-
Busses.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Inbetriebnahme des AS-i V2-Busses
Architektur des Moduls TSX SAY 1000
Aufbau eines AS-i-Slave mit Standardadressierung
Aufbau eines AS-i-Slaves mit erweiterter Adressierung
Adressierung von Sprachobjekten, die mit den an den AS-i-Bus angeschlossenen Slave-
Geräten verknüpft sind
Seite
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199
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
Beschreibung der Inbetriebnahme des AS-i V2-Busses
Einführung
Der AS-i V2-Bus (Actuator Sensor-Interface Version 2) ermöglicht mittels eines einzigen Kabels die Vernetzung von Gebern/Stellgliedern auf der niedrigsten Ebene der Automatisierung. Diese
Geber/Stellglieder werden in der Dokumentation als Slave-Geräte definiert.
Die Inbetriebnahme der Applikationsfunktion AS-i erfordert die Definition des physikalischen
Kontextes des Projektes, in das sie integriert werden soll (Rack, Versorgung, Prozessor, Module, an den Bus angeschlossene AS-i-Slave-Geräte) und anschließend die Sicherstellung ihrer
Software-Inbetriebnahme.
Die softwaretechnische Inbetriebnahme der anwendungsspezifischen Module erfolgt über die verschiedenen Editoren von Control Expert:
im Offline-Betrieb im Online-Modus.
Es wird empfohlen, nachfolgend aufgeführten Schritte zur Inbetriebnahme in Ihrer Reihenfolge auszuführen, aber die Reihenfolge bestimmter Phasen kann geändert werden (zum Beispiel kann mit der Konfigurationsphase begonnen werden).
AS-i V2-Bus
Das Modul TSX SAY 1000 umfasst die AS-i V2-Funktionen. Der AS-i-Bus unterstützt:
bis zu 62 Slaves mit Standardadressierung und/oder erweiterter Adressierung, bis zu 248 Eingänge und 186 Ausgänge, bis zu 124 analoge, im AS-i-Master integrierte Werte,
eine Zykluszeit von maximal 10ms.
200
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Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
Prinzip der Inbetriebnahme des AS-i V2-Busses
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Phasen der Inbetriebnahme des AS-i-V2-
Busses:
Phase Beschreibung
Variablendeklarationen Deklaration der Variablen des Typs IODDT für die applikationsspezifischen Module und die Variablen des
Projektes.
Programmierung Programmierung des Projektes und der Funktionen, die mit
Hilfe des AS-i V2-Busses ausgeführt werden.
Konfiguration Deklaration der Module und der Slave-Geräte.
Konfiguration der Modulkanäle
Eingabe der Konfigurationsparameter
Zuordnung
Generierung
Übertragung
Einstellung/Debugging
Dokumentation
Betrieb/Diagnose
Zuordnung der IODDT zu den konfigurierten Modulen
(Variableneditor)
Generierung (Analyse und Bearbeitung der Verknüpfungen) des Projektes.
Übertragung des Projekts in die Steuerung.
Debugging des Projektes ausgehend von den Debugging-
Bildschirmen und den Animationstabellen.
Änderung des Programms und der Einstellparameter
Erstellung der Dokumentation und Druck der verschiedenen, im Zusammenhang mit dem Projekt stehenden
Informationen.
Anzeige der verschiedenen, für die Ausführung des
Projektes erforderlichen Informationen.
Diagnose des Projektes und der Module.
Modus
Offline (1)
Offline (1)
Lokal
Offline (1)
Lokal
Verbunden
Verbunden
Online (1)
Verbunden
Legende
(1) Diese verschiedenen Phasen können auch in der anderen Betriebsart ausgeführt werden.
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201
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
Architektur des Moduls TSX SAY 1000
Auf einen Blick
Das Modul TSX SAY 1000 funktioniert gemäß dem Master-/Slave-Modus. Der Master steuert nur die Datenübertragungen auf dem Bus.
Die Norm AS-i definiert mehrere Dienstebenen, die vom Master angeboten werden:
Profil M0 und M0e - Minimum Master: Der Master bietet nur die Konfiguration der Slaves, die beim Einschalten an den Bus angeschlossen waren, und nur die Datenübertragungen über die
Ein-/Ausgänge an.
Profil M1 und M1e - Full Master: Dieses Profil deckt alle von der AS-i-Norm definierten
Funktionen ab.
Profil M2 und M2e - Reduced Master: Dieses Profil entspricht den Funktionen des Profils M0 mit der Möglichkeit der Slave-Parametrierung.
Die Master-Profile mit einem “e” unterstützen die erweiterten Profil.
HINWEIS: Das Modul TSX SAY 1000 entspricht dem Profil M2e, bietet jedoch außerdem die
Möglichkeit, die Diagnoseinformationen von den Slaves und den Kanälen der Slaves zu lesen.
Das Modul enthält Datenfelder, über die die Slave-Listen und die Bilder von den Ein-
/Ausgangsdaten verwaltet werden können. Diese Informationen sind im flüchtigen Speicher gespeichert.
Illustration der Architektur
Die nachfolgende Abbildung zeigt die Architektur des Moduls TSX SAY 1000.
202
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Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle enthält die verschiedenen Elemente, die die Architektur des Moduls TSX
SAY 1000 bilden.
5
6
2
3
Kennung Element
1
4
E/A-Daten
Beschreibung
Bilder der 248 Eingänge und der 186 Ausgänge des
AS-i V2-Busses.
Bilder der Parameter von allen Slaves.
Aktuelle Parameter
Konfiguration/Identification Dieses Feld enthält alle E-/A-Codes und die
Identifikationscodes von allen erkannten Slaves.
LDS Liste von allen auf dem Bus erkannten Slaves
7
LAS
LPS
LPF
Liste von allen auf dem Bus aktivierten Slaves
Liste von allen auf dem Bus vorgesehenen und mit
Control Expert konfigurierten Slaves.
Liste der Slaves mit einem dezentralen Fehler.
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203
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
Aufbau eines AS-i-Slave mit Standardadressierung
Auf einen Blick
Über den AS-i V2-Bus können 31 Slave-Geräte mit Standardadressierung vernetzt werden.
Die Slaves mit Standardadressierung verfügen jeweils über:
4 Eingangsbits,
4 Ausgangsbits,
4 Parametrierungsbits.
Der AS-i V2-Bus kann maximal 124 Eingänge und 124 Ausgänge eines Slaves mit Standardadres sierung verwalten.
Jeder Slave besitzt seine eigene Adresse und ein Profil (Definition zum Austausch von Variablen).
Illustration des Aufbaus
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Aufbau eines Slaves mit Standardadressierung.
204
35006198 12/2018
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle zeigt die verschiedenen Bestandteile vom Aufbau eines Slaves mit
Standardadressierung.
Kennung Element
1
2
3
4
Ein-/Ausgangsdaten
Parameter
Beschreibung
Die Eingangsdaten werden vom Slave gespeichert und dem
AS-i-Master zur Verfügung gestellt.
Die Ausgangsdaten werden vom Mastermodul aktualisiert.
Mit den Parametern können die Betriebsmodi im Sensor oder
Stellglied gesteuert und umgeschaltet werden.
Konfiguration/Identification Dieses Feld enthält:
den Code, der der Konfiguration der Ein-/Ausgänge (E/A)
entspricht, die Identifikationscodes des Slave (ID, ID1, ID2).
Adresse Physikalische Adresse des Slaves.
Hinweis: Die Funktions- und Adressparameter sowie die Konfigurations- und Identifikationsdaten werden in einem nicht flüchtigen Speicher gespeichert.
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205
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
Aufbau eines AS-i-Slaves mit erweiterter Adressierung
Auf einen Blick
Über den AS-i V2-Bus können 62 Slave-Geräte mit erweiterten Adressierung vernetzt werden.
Die Slaves mit erweiterter Adressierung verfügen jeweils über:
4 Eingangsbits,
3 Ausgangsbits,
3 Parametrierungsbits.
Der AS-i V2-Bus kann maximal 248 Eingänge und 186 Ausgänge eines Slaves mit erweiterter
Adressierung verwalten.
Jeder Slave besitzt seine eigene Adresse sowie ein Profil und ein Unterprofil (Definition zum
Austausch von Variablen).
Illustration des Aufbaus
Die nachfolgende Abbildung zeigt den Aufbau eines Slaves mit erweiterter Adressierung.
206
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Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
Beschreibung der Bestandteile
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Bestandteile vom Aufbau eines AS-i-Slaves mit erweiterter
Adressierung.
Markierungen Element
1
2
3
4
Ein-/Ausgangsdaten
Parameter
Beschreibung
Die Eingangsdaten werden vom Slave gespeichert und dem
AS-i-Master zur Verfügung gestellt.
Die Ausgangsdaten werden vom Mastermodul aktualisiert.
Mit den Parametern können die Betriebsmodi im Sensor oder Stellglied gesteuert und umgeschaltet werden.
Konfiguration/Identifikation Dieses Feld enthält:
den Code, der der Konfiguration der Ein-/Ausgänge
(E/A) entspricht, den Identifikationscode des Slaves (ID).
die Identifikationscodes des Slaves (ID1 und ID2).
Kennzeichen Physikalische Adresse des Slaves.
Hinweis: Die Funktions- und Adressparameter sowie die Konfigurations- und Identifikationsdaten werden in einem nicht flüchtigen Speicher gespeichert.
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207
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
Adressierung von Sprachobjekten, die mit den an den AS-i-Bus angeschlossenen
Slave-Geräten verknüpft sind
Auf einen Blick
Die Erfassung der Eingänge und die Aktualisierung der Ausgänge der an den AS-i-Bus angeschlossenen Slave-Geräte erfolgt automatisch. Dies erfolgt zu Beginn und am Ende jedes
Zyklus der Task, in der das Modul TSX SAY 1000 konfiguriert ist.
Das Benutzerprogramm hat über die Sprachobjekte Zugriff auf diese Ein- und Ausgänge.
Die Adressierung wird folgendermaßen definiert:
Syntax
In der folgenden Tabelle werden die verschiedenen Elemente beschrieben, aus denen sich die
Adressierung zusammensetzt.
Reihe
Symbol
Objekttyp
Bus und -Slave-
Nummer
Nummer des
Baugruppenträgers
Modulposition
Kanal r m c
Element Werte
%
I
Q
IW
QW b e
-
-
-
2 bis 999
1 bis 31
101 bis 131
0
-
Bedeutung
Abbildung des Digitaleingangs des Moduls
Abbildung des Digitalausgangs des Moduls
Abbildung des Analogeingangs des Moduls
Abbildung des Analogausgangs des Moduls
Diese Informationen werden in jedem Zyklus der Task ausgetauscht, mit der die Informationen verknüpft sind.
Busnummer.
Mit Ausnahme des Werts 2, wenn Fipio verwendet wird.
Slave-Nummer für Bank A.
Slave-Nummer für Bank B (um 100 gegenüber der Slave-Nummer von Bank A versetzt).
Virtuelle Rack-Nummer.
0
0 bis 6
Virtuelle Modulposition
Ein- oder Ausgangsnummer
208
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Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
Beispiel
%I\2.1\0.0.3 gibt an: Eingang 3 von Bus Nummer 2 des digitalen Slaves / A 1 und implizit Rack 0 und Modul 0 des Moduls TSX SAY 1000.
%Q\2.131\0.0.0 gibt an: Ausgang 0 von Bus Nummer 2 des digitalen Slaves / B 131 und implizit
Rack 0 und Modul 0 des Moduls TSX SAY 1000.
%IW\2.38\0.0.0 gibt an: Eingang 0 von Bus Nummer 2 des analogen Slaves / A 38 und implizit
Rack 0 und Modul 0 des Moduls TSX SAY 1000.
Darstellung:
HINWEIS: Die physikalische Adresse eines AS-i-Slave wird mittels einer Konsole programmiert.
Ein analoger Slave wird nur an Steckplatz /A konfiguriert.
Die Nummer eines erweiterten digitalen /B-Slaves liegt zwischen 101 und 131.
Die Nummer eines standardmäßigen digitalen /A-Slaves oder eines analogen Slaves (der immer ein standardmäßiger Slave ist) liegt zwischen 1 und 31.
Wenn ein Slave mit Standardadressierung in /A konfiguriert wird, kann kein /B-Slave mit erweiterter Adressierung über dieselbe Adresse verfügen. Nur zwei Slaves mit erweiterter
Adressierung können über dieselbe Adresse in /A und /B verfügen.
Mehrfachadressierung
Achten Sie beim Anschluss von einem oder mehrere Slaves darauf, diesen keine Adresse zuzuordnen, die bereits von einem Slave auf dem Bus verwendet wird.
Wenn Slave-Adressen mehrfach vergeben werden, können die beiden folgenden Fälle eintreten:
Die beiden Slaves, die über dieselbe Adresse verfügen, verfügen über dasselbe Profil und verwalten identische E/A: In diesem Fall erkennt der Master des AS-i-Busses keinen Fehler.
Die beiden Slaves, die über dieselbe Adresse verfügen, verwalten unterschiedliche E/A: Der
AS-i-Bus-Master kann in diesem Fall beim Zugriff auf die E/A von einem der beiden Slaves
Übertragungsfehler erkennen.
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209
Prinzip der softwaretechnischen Inbetriebnahme des AS-i-V2-Busses
210
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
Konfiguration AS-i V2-Bus
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Konfiguration AS-i V2-Bus Kapitel 13
Konfiguration AS-i V2-Bus
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel ist die Konfiguration für die Implementierung des AS-i V2-Busses beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Deklarieren eines AS-i-V2-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines AS-i-V2-Kommunikationsmoduls
Vorgehensweise zur Definition eines Slave-Geräts auf einem AS-i-V2-Bus
Im Projektbrowser angezeigter AS-i-V2-Bus
Ändern der Softwarekonfiguration des AS-i-V2-Busses
Zugriff auf die Beschreibung eines AS-i-V2-Slave
Ein neues Slave-Profil im AS-i-V2-Standardkatalog definieren
Ändern der allgemeinen Parameter eines AS-i-V2-Slave: Automatische Adressierung
Ändern der Parameter eines AS-i-V2-Slaves
Ändern der Parameter eines AS-i-V2-Slave
Änderung der Parameter eines AS-i-V2-Slave mit kombinierten Parametern
Sonderfall von AS-i-V2-Sicherheitsgeräten
Seite
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211
Konfiguration AS-i V2-Bus
Deklarieren eines AS-i-V2-Kommunikationsmoduls im Steuerungsrack
Prozedur
Diese Vorgehensweise ermöglicht das Einfügen eines AS-i-Kommunikationsmoduls im
Steuerungsrack.
Schritt
1
2
3
Aktion
Öffnen Sie den Editor zur Hardwarekonfiguration.
Wählen Sie den Steckplatz aus, in den Sie das Modul einfügen möchten.
Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl Neues Gerät aus.
Ergebnis: Das Fenster Neues Gerät wird geöffnet.
4 Zeigen Sie den Inhalt der Verzeichnisse Lokale Premium-E/A-Station und
Kommunikation an, indem Sie auf das Zeichen "+" klicken.
Ergebnis :
212
5 Wählen Sie das Modul TSX SAY 1000 aus und bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
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Konfiguration AS-i V2-Bus
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines AS-i-V2-Kommunikationsmoduls
Einführung
Das Konfigurationsfenster des AS-i-V2-Moduls ermöglicht den Zugriff auf die dem Modul und den
Slave-Geräten zugeordneten Parameter.
Beschreibung
Auf der folgenden Abbildung ist ein Konfigurationsfenster dargestellt.
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213
Konfiguration AS-i V2-Bus
Beschreibung
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Elemente des Konfigurationsfensters und ihre
Funktionen aufgeführt.
Adresse Element
1
Funktion
Registerkarten Die Registerkarte im Vordergrund zeigt die aktuelle Betriebsart an (in diesem Fall Debuggen). Jede Betriebsart kann über die entsprechende Registerkarte gewählt werden. Die möglichen
Modi sind:
Konfiguration,
Debuggen (oder Diagnose), Zugriff nur im Online-Betrieb,
Diagnose (Fehler), Zugriff nur im Online-Betrieb.
Die Registerkarte E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™
Control Expert, Betriebsarten) zur Vorsymbolisierung der
Eingangs-/Ausgangsobjekte.
2
3
4
Modulbereich Enthält die Kurzbezeichnung und den Status des Moduls im
Online-Modus.
In diesem Bereich befinden sich drei Anzeige-LEDs, die Auskunft
über den Status des Moduls im Online-Betrieb geben:
RUN zeigt den Betriebszustand des Moduls an.
ERR zeigt einen internen Modulfehler an.
I/O zeigt einen externen Modulfehler oder einen
Anwendungsfehler an
Bereich der allgemeinen
Parameter
Feld
Konfiguration
Ermöglicht die Auswahl der mit dem Kanal verbundenen allgemeinen Parameter:
Funktion: Die Funktion AS-i-V2-Bus ist festgelegt (grau unterlegt).
Task: Definiert die MAST- oder FAST-Task, über die die impliziten Austauschobjekte des Kanals ausgetauscht werden.
Ermöglicht das Konfigurieren der Kanalkonfigurationsparameter.
Einige Einstellungen sind festgelegt und werden grau unterlegt angezeigt.
Der Bereich ist in vier Teilbereiche unterteilt:
AS-interface-Konfiguration
die Eigenschaften des ausgewählten Slave die dem ausgewählten Slave zugewiesenen Parameter die Symbole der einem Gerät zugewiesenen Ein- und
Ausgänge
214
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Konfiguration AS-i V2-Bus
Vorgehensweise zur Definition eines Slave-Geräts auf einem AS-i-V2-Bus
Einführung
Die Software Control Expert verfügt über einen Schneider-Produktkatalog, in dem alle verfügbaren
AS-i-V2-Slaves zusammengefasst sind. Dieser Katalog ist derzeit in folgende Produktfamilien unterteilt :
Sicherheitsprodukte
Advantys-Schnittstelle der Schutzart IP67
Kompakte IP20-Schnittstellen
Telefast-IP20-Schnittstellen
Leuchtsäulen
Tastengehäuse
Anlasser
Privatfamilie
Die Wahl von Privatfamilie gibt dem Benutzer die Möglichkeit, von seiner Programmierstation aus den Control Expert-Katalog um AS-i-spezifische Produkte zu erweitern.
HINWEIS: Ein Projekt, das AS-i-Produkte des Kataloges Privatfamilie verwendet, ist immer an die
Verwendung des Kataloges Privatfamilie der Arbeitsstation gebunden, auf dem dieser Katalog erstellt wurde.
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215
Konfiguration AS-i V2-Bus
Prozedur
Dieser Vorgang ermöglicht es, ein Slave-Gerät am AS-i-V2-Bus zu deklarieren.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-i-Moduls auf.
Doppelklicken Sie im Feld V2 AS-Schnittstellenkonfiguration auf die Zelle, welche der Aufnahmeplatznummer des neuen Slaves (1A bis 31A oder 1B bis
31B) entspricht, oder wählen Sie die besagte Zelle aus, und führen Sie anschließend den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave hinzufügen aus.
Ergebnis: Das Fenster Profil zuordnen wird angezeigt.
216
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Schritt
3
Konfiguration AS-i V2-Bus
Aktion
Wählen Sie im Feld Name der AS-i-Familie die gewünschte Familie aus.
Ergebnis: Der zu der ausgewählten Familie gehörende Profilkatalog wird angezeigt.
35006198 12/2018
4
Legende der Spalte @ :
Std.: Slave mit Standardadressierung (in der Spalte /A zu konfigurieren).
A/B: Slave mit erweiterter Adressierung (in den Spalten /A oder /B zu konfigurieren).
Hinweis: Es ist normal, dass die folgenden Produkte oder Familien entfernt wurden, da sie nicht mehr hergestellt und auch nicht mehr vertrieben werden:
Signalisierung und Überwachung (Code 7)
Induktiver Näherungssensor (Code 11)
Modulare M12-Schnittstelle der Schutzart IP67 (Code 3)
M12-Schnittstelle der Schutzart IP67 (Code 10)
M8-Schnittstelle der Schutzart IP67 (Code 15)
Tastatur (Code 5)
Photoelektrischer Sensor (Code 9)
Die XVA-S102-Produkte der Lichtsäulen (Code 6)
Die Produkte werden immer noch angegeben, aber der Zugriff über die Familien ist entfernt. Es ist nicht mehr möglich, die oben aufgeführten Produkte hinzuzufügen, aber wenn die Anwendung diese Produkte verwendet, dann werden sie normalerweise im Konfigurationsfenster angezeigt (keine Leerzeile), und alles funktioniert normal.
Wählen Sie im Profilkatalog das gewünschte Gerät aus.
217
Konfiguration AS-i V2-Bus
Schritt
5
Aktion
Bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
Ergebnis: Das Slave-Gerät wird an seiner Position deklariert, die Referenz des angeschlossenen Geräts wird gegenüber der Nummer des Slaves angezeigt.
6 Um weitere Slave-Geräte über den AS-i-V2-Bus anzuschließen, wiederholen
Sie das Verfahren ab Schritt 2.
Konfigurationsregeln
Es folgen die Regeln für die Konfiguration der Slaves:
In die Spalte Slaves /B können nur Slaves mit erweiterter Adressierung eingetragen werden, vorausgesetzt, dass in der Zelle Slaves Std. /A direkt links daneben kein Slave mit Standarda dressierung eingetragen ist.
In die Spalte Slaves Std. /A können Slaves mit erweiterter Adressierung eingetragen werden.
In diese Spalte können auch Slaves mit Standardadressierung eingetragen werden, vorausgesetzt, dass in der Zelle Slaves /B direkt rechts daneben kein Slave mit erweiterter
Adressierung eingetragen ist.
Folglich können maximal 62 Slaves mit erweiterter Adressierung oder 31 Slaves mit Standarda dressierung konfiguriert werden.
218
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Konfiguration AS-i V2-Bus
Während der Eingabe der Slaves wird eine Gültigkeitsprüfung durchgeführt. Falls ein Slave nicht eingetragen werden kann, wird eine Fehlermeldung wie die folgende angezeigt:
HINWEIS: Ein analoger Slave muss als Slave mit Standardadressierung konfiguriert werden (in der Spalte Slaves /A); dies verhindert eine Eintragung in der Spalte unmittelbar zu seiner Rechten
(in der Spalte Slaves /B).
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219
Konfiguration AS-i V2-Bus
Im Projektbrowser angezeigter AS-i-V2-Bus
Einführung
Wenn Sie ein TSX SAY 1000-Modul auf dem Steuerungsrack deklarieren, wird der AS-i V2-Bus im Verzeichnis Konfiguration des Projekt-Browsers dargestellt. Die Nummer des AS-i-V2-Busses wird automatisch von Control Expert berechnet. Dieser Wert kann geändert werden.
Nachdem alle Slaves auf dem AS-i-V2-Bus deklariert wurden und die Konfiguration bestätigt wurde, werden die AS-i-V2-Slaves auf dem AS-i-V2-Bus ebenfalls im Projekt-Browser angezeigt.
Jeder Slave wird mit seiner Adressnummer angezeigt. Die Anzeige des AS-i-V2-Busses und der
Slaves ermöglicht es, sich auf einfache Weise über die jeweiligen topologischen Adressen zu informieren.
Auf der folgenden Abbildung ist der AS-i-V2-Bus mit seinen Slaves im Projekt-Browser dargestellt.
220
Der AS-i-V2-Bus wird im Projekt-Browser durch AS-i V2 dargestellt, und der AS-i-Bus durch AS-i
V1.
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Konfiguration AS-i V2-Bus
Änderung der Busnummer
Die Nummer des AS-i-Busses kann geändert werden. Befolgen Sie hierzu die nachfolgend aufgeführten Anweisungen:
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Schließen Sie das Konfigurationsfenster des AS-i-Moduls (falls es geöffnet ist).
Klicken Sie im Projekt-Browser mit der rechten Maustaste auf das AS-i-Modul und wählen Sie "Eigenschaften" aus.
Wählen Sie im Fenster Buseigenschaften die Nummer des gewünschten
Busses aus (zwischen 1 und 999).
Klicken Sie auf OK, um die Änderung zu bestätigen.
Ergebnis: Die Adressierung der direkt mit dem Modul des AS-i-Busses verbundenen Slave-Geräte wird automatisch geändert.
HINWEIS: Es wird empfohlen, nicht die Busnummer 2 für den AS-i-Bus zu verwenden, da diese
Nummer für den Fipio-Bus reserviert ist.
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221
Konfiguration AS-i V2-Bus
Ändern der Softwarekonfiguration des AS-i-V2-Busses
Einführung
Die Software Control Expert bietet vom Konfigurationsfenster des AS-i-V2-Moduls aus eine Reihe von Funktionen, welche eine einfache Änderung der Softwarekonfiguration des AS-i-V2-Busses im
Offline-Betrieb ermöglichen.
HINWEIS: Die standardmäßigen Windows Shortcuts (Entf, Strg-X, Strg-C, Strg-V) sind ebenfalls für die folgenden Vorgänge verfügbar.
Vorgehensweise zum Entfernen eines Slave
Dieser Vorgang ermöglicht es, einen am AS-i-Bus deklarierten Slave zu entfernen.
Schritt
1
2
Aktion
Wählen Sie den zu entfernenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave löschen aus.
Vorgehensweise zum Verschieben eines Slave
Dieser Vorgang ermöglicht es, einen am AS-i-V2-Bus deklarierten Slave zu verschieben.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Wählen Sie den zu verschiebenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave ausschneiden aus.
Wählen Sie die gewünschte neue Position.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave einfügen aus.
Vorgehensweise zum Kopieren eines Slave
Dieser Vorgang ermöglicht es, einen am AS-i-V2-Bus deklarierten Slave zu kopieren.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Wählen Sie den zu kopierenden Slave aus.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave kopieren aus.
Wählen Sie die Position des neuen Slave.
Wählen Sie den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave einfügen aus.
222
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Konfiguration AS-i V2-Bus
Zugriff auf die Beschreibung eines AS-i-V2-Slave
Einführung
Die Software Control Expert ermöglicht den Zugriff auf alle Informationen zu einem AS-i-V2-Gerät wie:
die Definition eines Profils, die Profildetails.
Definition eines Profils
Ein Profil ist definiert durch:
seinen Namen, einen Kommentar (optional),
Kennungen (IO, ID, ID1, ID2), eine Anzahl von Eingängen und/oder Ausgängen,
Betriebsparameter.
HINWEIS: Auf die Beschreibung eines Profils kann bei Produkten der Privatfamilie nicht zugegriffen werden.
Profildetails
Die Funktion Details ermöglicht den Zugriff für einen bestimmten Slave auf alle Informationen, die in der Katalogdatei vorhanden sind.
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223
Konfiguration AS-i V2-Bus
Vorgehensweise für den Zugriff auf die Informationen eines Profils
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Anzeigen der Eigenschaften eines Slave-
Geräts beschrieben.
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-i-V2-Moduls auf.
Doppelklicken Sie auf den gewünschten Slave.
Ergebnis: Im Fenster Profil zuordnen wird das betreffende Gerät invers dargestellt.
Wählen Sie die Profilfamilie und die Referenz-Nummer des gewünschten Slaves aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche:
Ansicht, um auf Informationen des Typs Definition zuzugreifen,
Details, um auf sämtliche Informationen zuzugreifen.
224
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Konfiguration AS-i V2-Bus
Ein neues Slave-Profil im AS-i-V2-Standardkatalog definieren
Einführung
Die Software Control Expert bietet die Möglichkeit, das Profil eines Slave zu definieren, das im
Standardkatalog nicht vorgesehen ist.
Das so definierte neue Profil wird im Katalog der Privatfamilie hinzugefügt.
Dieses Profil kann dann wie ein Profil des Basiskatalogs verwendet werden.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Definieren eines Slave-Profils beschrieben, das im Standardkatalog nicht vorgesehen ist.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Fenster zur Hardwarekonfiguration des AS-i-Moduls auf.
Doppelklicken Sie auf eine Empfangszelle eines Slave (1 bis 31 /A oder /B).
Ergebnis: Das Fenster Profil zuordnen wird angezeigt.
Wählen Sie im Feld Name der AS-i-Familie die Option Privatfamilie aus.
Ergebnis: Der zu der ausgewählten Familie gehörende AS-i-Katalog wird angezeigt.
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4
5
Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.
Ein neues Fenster AS-i-Profil definieren wird angezeigt.
Geben Sie Folgendes ein:
den Namen des neuen Profils,
einen Kommentar (optional).
225
Konfiguration AS-i V2-Bus
Schritt
6
7
8
Aktion
Wählen Sie:
den IO-Code (entspricht der Konfiguration der Eingänge/Ausgänge)
den ID-Code (Kennung) (plus ID1 und ID2 für einen Slave mit erweiterter
Adressierung).
Legen Sie für jeden Parameter Folgendes fest:
seine Berücksichtigung durch das System (aktiviertes Kontrollkästchen),
eine Bezeichnung (optional).
Bestätigen Sie die Einführung des neuen Profils durch Bestätigen.
226
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Konfiguration AS-i V2-Bus
Ändern der allgemeinen Parameter eines AS-i-V2-Slave: Automatische Adressierung
Einführung
Jedem auf dem AS-i-Bus vorhandenen Slave ist (per Konfiguration) eine nur einmal vorhandene physikalische Adresse zuzuordnen. Diese Adresse muss mit der in Control Expert deklarierten
Adresse übereinstimmen.
Die Software Control Expert bietet eine automatische Adressierungsfunktion der Slaves und vermeidet so die Verwendung eines AS-i-PG.
Die automatische Adressierungsfunktion, auf die über Control Expert zugegriffen wird, wird in folgenden Fällen benutzt:
Auswechseln eines fehlerhaften Slaves
Einfügen eines neuen Slaves
siehe Seite 247
siehe Seite 248
HINWEIS: Die Berücksichtigung einer neuen Konfiguration mit automatischer Adressierung ist nicht wirksam, wenn einer oder mehrere Slaves mit der Adresse 0 auf dem Bus vorhanden sind.
In diesem Fall wird die Meldung Konfiguration vom Modul zurückgewiesen angezeigt.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist Vorgehensweise zum Definieren des Parameters Autom.
Adressierung beschrieben.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Konfigurationsfenster des AS-i-V2-Kommunikationsmoduls auf.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen Autom. Adressierung, das sich im
Bereich V2 AS-Schnittstellenkonfiguration befindet.
Ergebnis: Das Tool Autom. Adressierung ist aktiv (Kontrollkästchen aktiviert) oder nicht aktiv (Kontrollkästchen deaktiviert).
Hinweis: Der Parameter Autom. Adressierung wird standardmäßig im
Konfigurationsfenster ausgewählt.
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227
Konfiguration AS-i V2-Bus
Ändern der Parameter eines AS-i-V2-Slaves
Einführung
Der Bereich Parameter des Konfigurationsfensters ermöglicht die Aktivierung oder Deaktivierung der Parameter bestimmter Slaves.
Die angezeigten Parameter sind je nach verwendetem Slave unterschiedlich. Weitere
Informationen finden Sie in der Dokumentation des Slave.
Beispiel für die Parameter
Bei einigen Slaves können folgende Parameter aktiviert werden:
Der interne, auf der Unterbrechung der Kommunikation mit dem Bus-Master (TSX SAY 1000) basierende Watchdog.
Die im Slave programmierte Fehlerposition der Ausgänge.
Dieser Parameter aktiviert den Fehlermodus der Ausgänge des Slave bei Umschalten in den
Zustand STOPP oder bei einer Störung der Steuerung.
Die Fehlerposition ist im Slave-Gerät vordefiniert. Die möglichen Modi sind:
Rückfall auf 0: Die Ausgänge der auf dem Bus vorhandenen AS-i-Slaves werden in den Zustand
0 gesetzt.
Status halten: Die Ausgänge der AS-i-Slaves bleiben in dem Status, in dem sie sich vor dem
Umschalten in den STOP-Modus befunden haben.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist die Verfahrensweise zur Auswahl des Watchdog und der Fehlerpo sition beschrieben, welche den Ausgängen eines Slaves-Gerätes, das diese Parameter unterstützt, zugewiesen sind.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Konfigurationsfenster des AS-i-V2-Kommunikationsmoduls auf.
Wählen Sie den Slave aus, dessen Parameter geändert werden sollen.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen Watchdog und/oder Fehlerposition, das sich im Bereich Parameter befindet.
Ergebnis: Der Watchdog und/oder die Fehlerposition wird im Slave-Gerät aktiviert.
228
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Konfiguration AS-i V2-Bus
Ändern der Parameter eines AS-i-V2-Slave
Einführung
Der Bereich Parameter des Konfigurationsfensters ermöglicht die Auswahl, ob vordefinierte
Parameter eines analogen Slaves aktiviert oder deaktiviert werden sollen. Beispiel:
Filterauswahl, die die Unterdrückung von 50/60 Hz an Eingängen aktiviert.
Freigabe Kanal 2 die den zweiten analogen Kanal aktiviert.
Freigabe Gerätefehler, womit Gerätefehler angezeigt werden können.
Die angezeigten Parameter sind je nach verwendetem Slave unterschiedlich. Weitere
Informationen finden Sie in der Dokumentation zu den Slaves.
HINWEIS: Das Modul TSX SAY 1000 kann nur analoge Slaves vom Typ 7.3 verwalten.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zur Definition der Parameter eines analogen
Slave-Geräts beschrieben.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Konfigurationsfenster des AS-i-V2-Kommunikationsmoduls auf.
Wählen Sie den Slave aus, dessen Parameter geändert werden sollen.
Klicken Sie auf das Kontrollkästchen Filterauswahl und/oder Freigabe Kanal 2 und/oder Freigabe Gerätefehler, die sich im Bereich Parameter befinden.
Ergebnis: Die ausgewählten Parameter werden im Slave-Gerät aktiviert.
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229
Konfiguration AS-i V2-Bus
Änderung der Parameter eines AS-i-V2-Slave mit kombinierten Parametern
Einführung
Bestimmte AS-i-V2-Slaves umfassen mehrere Kombinationen vordefinierter Parameter. Der
Benutzer kann also in einer Liste die Kombination der Parameter auswählen, die er verwenden möchte.
Der Bereich Parameter des Konfigurationsfensters ermöglicht die Auswahl dieser Parameterkom bination (Seite genannt).
Die Parameter variieren je nach verwendetem Slave. Nähere Informationen entnehmen Sie der
Dokumentation des Slaves.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zur Auswahl der Parameter der Slave-Geräte mit
Parameterkombinationen beschrieben.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Konfigurationsfenster des AS-i-V2-Kommunikationsmoduls auf.
Wählen Sie den Slave aus, dessen Parameter geändert werden sollen.
Wählen Sie eine Parameterkombination (Seite) im Bereich Liste der Werte aus.
Ergebnis: Die gewählte Parameterliste wird im Slave-Gerät aktiviert.
230
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Konfiguration AS-i V2-Bus
Sonderfall von AS-i-V2-Sicherheitsgeräten
Einführung
Das Modul TSX SAY 1000 unterstützt die AS-i-Sicherheitsgeräte an seinem Bus- Die Adressen dieser Geräte sind über die Software Control Expert konfigurierbar.
Das AS-i-Sicherheitsangebot umfasst einen Monitor und einen oder mehrere Slaves. Diese Geräte werden vom Bus-Master als Slaves mit Standardadressierung behandelt, aber einem besonderen
Profil. Im Konfigurationsfenster
siehe Seite 215
ist eine Sicherheitsmodul-Familie vorhanden.
Anwendungshinweise
Es ist nicht zulässig, die Eingangs-/Ausgangsobjekte dieser Geräte im Projektprogramm zu verwenden, da die von diesen Objekten erfassten Werte nicht signifikant sind.
Die Diagnoseinformationen des Sicherheitsmonitors können jedoch von dem mit diesem Produkt gelieferten DFB verarbeitet werden.
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231
Konfiguration AS-i V2-Bus
232
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
Debugging AS-i V2-Bus
35006198 12/2018
Debugging AS-i V2-Bus Kapitel 14
Debugging AS-i V2-Bus
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel ist das Debugging des AS-i V2-Busses beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Debug-Funktion
Beschreibung des Debug-Fensters eines AS-i-V2-Moduls
Zugriff auf Funktionen zur Modul- und Kanaldiagnose auf einem AS-i V2-Gerät
Anzeige des Status der Slaves
Aufruf der Einstellung der Parameter eines AS-i-V2-Geräts
Zugriff auf die Funktion Forcierung/Aufhebung der Forcierung der digitalen AS-i V2-Kanäle
Aufruf der Befehle SET und RESET der digitalen AS-i-V2-Kanäle
Ändern des Wertes eines analogen Kanals
Automatischer Austausch eines fehlerhaften AS-i V2-Slave
Einfügen eines Slave-Gerätes in eine bestehende AS-i V2-Konfiguration
Ändern der Adresse eines AS-i-V2-Geräts
Seite
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233
Debugging AS-i V2-Bus
Beschreibung der Debug-Funktion
Auf einen Blick
Mit der Funktion Debuggen kann für jedes im Projekt vorhandene AS-i-V2-Kommunikationsmodul:
der Status der Slaves (Verbindung, Parameter usw.) angezeigt werden, auf die Einstellung des ausgewählten Kanals (Kanalforcierung usw.) zugegriffen werden.
Die Funktion ermöglicht auch den Zugriff auf die Moduldiagnose, wenn ein Fehler aufgetreten ist.
HINWEIS: Diese Funktion ist nur im Online-Betrieb aufrufbar.
Anzeige des Racks
Es ist außerdem möglich, von der Seite Anzeige des Racks eines im Modul TSX ETY 4102 oder
TSX ETY 5102 integrierten Web FactoryCast-Servers auf die Informationen eines AS-i-V2-Busses zuzugreifen. Diese Webseiten sind dann von einem Internet-Browser aus aufrufbar.
Weitere Informationen finden Sie im Ethernet Inbetriebnahmehandbuch (siehe Premium und
Atrium mit EcoStruxure™ Control Expert, Ethernet-Netzwerkmodule, Benutzerhandbuch) und im
FactoryCast-Benutzerhandbuch.
234
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Debugging AS-i V2-Bus
Beschreibung des Debug-Fensters eines AS-i-V2-Moduls
Einführung
Das Debug-Fenster zeigt dynamisch den Status des AS-i-V2-Moduls und der an den Bus angeschlossenen Geräte an.
Es ermöglicht auch den Zugriff auf die Einstellung der Parameter der Slaves und auf die Steuerung der Kanäle (Forcierung des Eingangs- oder Ausgangswertes, Setzen/Zurücksetzen eines
Ausgangs usw.).
HINWEIS: Wenn Sie in Ihrem Anwenderprogramm die Funktion READ_STS verwenden, um die
Informationen zum AS-i-V2-Modul zu lesen, dürfen Sie die Funktion nicht häufiger als einmal pro
5 s ausführen. Anderenfalls wird das Debug-Fenster nicht korrekt angezeigt.
Beschreibung
Auf der folgenden Abbildung ist ein Beispiel eines Debug-Fensters dargestellt.
35006198 12/2018
235
Debugging AS-i V2-Bus
Beschreibung
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Elemente des Debug-Fensters und ihre
Funktionen aufgeführt.
Adresse
1
2
3
4
Element Funktion
Registerkarten Die Registerkarte im Vordergrund zeigt die aktuelle Betriebsart an (in diesem Fall Debuggen). Jede Betriebsart kann über die entsprechende Registerkarte gewählt werden. Die möglichen
Modi sind:
Debuggen, Zugriff nur im Online-Modus
Diagnose (Fehler), Zugriff nur im Online-Modus
Konfiguration
Die Registerkarte E/A-Objekte (siehe EcoStruxure™
Control Expert, Betriebsarten) zur Vorsymbolisierung der
Eingangs-/Ausgangsobjekte.
Modulbereich Gibt die Kurzbezeichnung des Moduls an.
Im selben Bereich befinden sich drei Anzeige-LEDs, die den
Betriebszustand des Moduls anzeigen.
RUN zeigt den Betriebszustand des Moduls an
ERR zeigt einen internen Modulfehler an
I/O zeigt einen externen Modulfehler oder einen
Anwendungsfehler an
Bereich der allgemeinen
Parameter
Bereich AS-i-
Konfiguration und Slave
Zeigt die für den AS-i-Kommunikationskanal konfigurierte
Parametrierung der Task MAST oder FAST an.
Ermöglicht das Anzeigen der an den Bus angeschlossenen
Slave-Geräte.
Ermöglicht das Anzeigen des Status der Kanäle des Slaves und den Zugriff auf die Debug-Funktionen.
236
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Debugging AS-i V2-Bus
Zugriff auf Funktionen zur Modul- und Kanaldiagnose auf einem AS-i V2-Gerät
Einführung
Die Modul- oder Kanaldiagnosefunktionen zeigen aktuelle Fehler (sofern vorhanden) entsprechend ihrer jeweiligen Kategorie an:
interne Fehler (interner Softwarefehler, Kommunikationsfehler mit dem Prozessor,
Konfigurations-, Parametrierungs- oder Steuerungsfehler), externe Fehler (Slave-Gerät fehlerhaft, AS-i-Spannungsversorgung abgeschaltet, Klemmenlei stenfehler, Unterschied zwischen physikalischer Konfiguration und Control Expert-
Konfiguration), sonstige Fehler (Modul nicht vorhanden oder ausgeschaltet).
Ein fehlerhaftes Modul und ein fehlerhafter Kanal werden durch den Wechsel bestimmter
Anzeigeelemente auf "Rot" angezeigt, wie:
im Konfigurationsfenster des Racks durch die Anzeige eines roten Rechtecks an der Position des defekten AS-i-Moduls, in allen Fenstern auf Modulebene (Registerkarten Beschreibung und Fehler),
im Modulbereich durch die Anzeige-LED E/A.
in allen Fenstern auf Kanalebene (Registerkarten Beschreibung, Konfigurierung, Debuggen und Fehler),
im Modulbereich durch die Anzeige-LED E/A,
im Kanalbereich durch die Kanalfehler-LED,
im Fehlerfenster, das mittels der Registerkarte Fehler aufgerufen werden kann und in dem die
Fehlerdiagnosen beschrieben sind.
Der Fehler wird außerdem folgendermaßen angezeigt:
am Modul mittels der zentralen Anzeige,
Durch dedizierte Sprachobjekte: CH_ERROR (%Ir.m.c.ERR) und Modulfehler MOD_ERROR
(%Ir.m.MOD.ERR), %MWr.m.MOD.2 usw. sowie über die Statuswörter
siehe Seite 195
.
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237
Debugging AS-i V2-Bus
Vorgehensweise zum Aufrufen der Moduldiagnose
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise für den Zugriff auf das Fenster
Moduldiagnose.
Schritt
1
2
Aktion
Öffnen Sie das zu diagnostizierende AS-i-V2-Modul.
Rufen Sie das Konfigurationsfenster auf, indem Sie auf die Registerkarte Fehler klicken.
Ergebnis: Eine Liste mit Modulfehlern wird angezeigt.
238
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Debugging AS-i V2-Bus
Anzeige des Status der Slaves
Einführung
Der untere Teil des Debug-Fensters eines Kommunikationsmoduls ist für die Diagnose des AS-i-
V2-Busses reserviert.
Die an den Bus angeschlossenen Slave-Geräte werden in den beiden Spalten des Bereichs V2
AS-Schnittstellenkonfiguration angezeigt. In der linken Spalte werden die Slaves mit Standarda dressierung (A) oder erweiterter Adressierung (B) angezeigt, in der rechten Spalte werden nur die
Slaves mit erweiterter Adressierung (B) angezeigt. Gegenüber der Slave-Nummer zeigt ein
Symbol den Status des entsprechenden Slave an.
Anzeige des Status der Slaves
Beschreibung
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239
Debugging AS-i V2-Bus
Durch Klicken auf die Schaltfläche neben dem Slave wird ein Fenster geöffnet, das den Zustand des entsprechenden Slave wie in folgender Abbildung dargestellt angibt:
Im Fenster Slave-Diagnose können für jedes Slave-Gerät die folgenden Fehler angezeigt werden:
In der Konfiguration ist ein Profil vorgesehen, doch es wird kein Slave erkannt.
Es wird ein Profil erkannt, doch in der Konfiguration ist kein Slave vorgesehen.
Es wird ein Profil erkannt, aber das in der Konfiguration vorgesehene Profil ist nicht mit dem erkannten Profil identisch (I/O, ID, ID1 oder ID2).
Der Peripheriefehler, wenn der Slave diese Funktion unterstützt.
HINWEIS: Das Feld Profil im Slave-Bereich des Debugging-Fensters ermöglicht die Überprüfung, ob die Profile des vorgesehenen Slave (Konfiguriert) und des erkannten Slave (Identifiziert) identisch sind.
240
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Debugging AS-i V2-Bus
Aufruf der Einstellung der Parameter eines AS-i-V2-Geräts
Einführung
Das Debug-Fenster eines AS-i-V2-Moduls ermöglicht es unter anderem, die Änderung der
Parameter eines Slave aufzurufen.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Ändern der Parameter eines Slave beschrieben.
Schritt Aktion
1 Rufen Sie das Debug-Fenster des AS-i-V2-Moduls auf.
2 Wählen Sie im Bereich V2 AS-Schnittstellenkonfiguration einen Slave aus.
Ergebnis: Im Slave-Bereich des Debug-Fensters können alle Informationen abgelesen werden, die den ausgewählten Slave betreffen.
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241
Debugging AS-i V2-Bus
Schritt Aktion
3 Klicken Sie auf die Schalftläche PARAMändern, die sich im Feld Parameter des
Slave-Bereichs befindet.
Ergebnis: Das Fenster Parameter ändern wird geöffnet.
4 Wählen Sie die gewünschten Parameter aus.
5 Klicken Sie auf Übertragen, um die neuen Werte zu übernehmen.
Bei Unterstützung von Parameterlisten
Wenn ein Slave Parameterlisten unterstützt, ist die Vorgehensweise mit der oben beschriebenen identisch, aber das Fenster sieht wie folgt aus:
Wählen Sie im Dropdown-Menü eine Parameterkombination aus.
242
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Debugging AS-i V2-Bus
Zugriff auf die Funktion Forcierung/Aufhebung der Forcierung der digitalen AS-i V2-
Kanäle
Einführung
Diese Funktion ermöglicht es, den Status der einem digitalen AS-i-V2-Slave zugeordneten Kanäle zu ändern.
Folgende Befehle sind verfügbar:
für einen Kanal:
Auf 0 forcieren
Auf 1 forcieren
Aufhebung der Forcierung.
für alle Kanäle (wenn mindestens ein Kanal forciert ist):
globale Aufhebung der Forcierung.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist die Verfahrensweise zum Forcieren oder Aufheben der Forcierung der einem AS-i-V2-Slave zugeordneten Kanäle beschrieben.
Schritt Aktion für einen Kanal
1 Rufen Sie das Debug-Fenster des AS-i-V2-Moduls auf.
Aktion für alle Kanäle
2 Wählen Sie im Bereich V2 AS-Schnittstellenkonfiguration einen Slave aus.
3 Wählen Sie in der Tabelle des Slave-Bereichs den zu
ändernden Kanal aus.
Ergebnis: Der Kanal kann mit Hilfe der Schaltflächen geändert werden, die sich im Feld Aktion Kanal befinden.
Klicken Sie im Slave-Bereich auf die
Schaltfläche Forcierung global aufheben.
4 Wählen Sie im Feld Aktion Kanal die gewünschte Funktion
(Schaltflächen Auf 0 forcieren oder Auf 1 forcieren) aus.
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243
Debugging AS-i V2-Bus
Aufruf der Befehle SET und RESET der digitalen AS-i-V2-Kanäle
Einführung
Diese Befehle ermöglichen es, den Kanälen eines digitalen AS-i-V2-Slave die Werte 0 (RESET) oder 1 (SET) zuzuweisen.
Der dem Kanal durch einen dieser Befehle zugewiesene Status ist temporär und kann jederzeit durch das Projekt geändert werden.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Zuweisen des Wertes 0 oder 1 an die Kanäle des ausgewählten AS-i-V2-Slave beschrieben.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des AS-i-V2-Moduls auf.
Wählen Sie im Bereich V2 AS-Schnittstellenkonfiguration einen Slave aus.
Wählen Sie in der Tabelle des Bereichs Slave den zu ändernden Kanal aus.
Ergebnis: Der Kanal kann mit Hilfe der Schaltflächen geändert werden, die sich im Feld Aktion Kanal befinden.
4 Wählen Sie im Feld Aktion Kanal die gewünschte Funktion (Schaltflächen
Festlegen oder Zurücksetzen) aus.
244
35006198 12/2018
Debugging AS-i V2-Bus
Ändern des Wertes eines analogen Kanals
Einführung
Diese Funktion ermöglicht es, den Wert der einem analogen AS-i-V2-Slave zugeordneten Kanäle zu ändern.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Ändern des Wertes eines analogen Kanals eines AS-i-V2-Slave beschrieben.
Schritt
1
2
3
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des AS-i-V2-Moduls auf.
Wählen Sie im Bereich V2 AS-Schnittstellenkonfiguration einen analogen
Slave aus.
Wählen Sie den Kanal aus, dessen Wert Sie im Bereich Slave ändern möchten.
Ergebnis: Das folgende Fenster wird angezeigt:
4 Klicken Sie auf die Schaltfläche Wert ändern.
Ergebnis: Das folgende Fenster wird angezeigt:
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245
Debugging AS-i V2-Bus
Schritt
5
Aktion
Geben Sie einen Dezimalwert ein, und klicken Sie auf OK.
Hinweis: Der Wert wird immer als Dezimalzahl eingegeben, kann aber mittels des Dropdown-Menüs Format, das sich unter dem Bereich Slave befindet, in einem anderen Format angezeigt werden.
246
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Debugging AS-i V2-Bus
Automatischer Austausch eines fehlerhaften AS-i V2-Slave
Prinzip
Wenn ein Slave als fehlerhaft erkannt wurde, kann er automatisch durch einen Slave des gleichen
Typs ersetzt werden.
Dies geschieht ohne Anhalten des AS-i V2-Busses und ohne besonderen Eingriff, vorausgesetzt
der Dienst Automatische Adressierung (
siehe Seite 227
des Konfigurationsmodus ist aktiv.
Zwei verfügbare Optionen:
Der als Ersatz-Slave fungierende Slave wird mit Hilfe des Taschenprogrammierers mit derselben Adresse programmiert und verfügt über das gleiche Profil und Unterprofil wie der defekte Slave. Er wird somit automatisch in die Liste der erkannten Slaves (LDS) und in die Liste der aktivierten Slaves (LAS) eingefügt.
Der als Ersatz-Slave fungierende Slave ist leer (Adresse 0 (A), neuer Slave) und verfügt über das gleiche Profil wie der defekte Slave. Er übernimmt dann automatisch die Adresse des ersetzten Slave und wird in die Liste der erkannten Slaves (LDS) und in die Liste der aktivierten
Slaves (LAS) eingefügt.
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247
Debugging AS-i V2-Bus
Einfügen eines Slave-Gerätes in eine bestehende AS-i V2-Konfiguration
Einführung
Es ist möglich, ein Gerät in eine vorhandene AS-i V2-Konfiguration einzufügen, ohne den
Taschenprogrammierer zu verwenden.
Dieser Vorgang ist möglich, wenn:
der Dienst Automatische Adressierung
siehe Seite 227
des Konfigurationsmodus aktiv ist, in der Control Expert-Konfiguration nur ein Slave fehlt, der einzufügende Slave in der Control Expert-Konfiguration vorgesehen ist, der Slave das von der Konfiguration erwartete Profil und Unterprofil besitzt, der Slave die Adresse 0 (A) besitzt.
Das AS-i V2-Modul weist dem Slave dann automatisch den in der Konfiguration vordefinierten
Wert zu.
Prozedur
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Vorgehensweise, die anzuwenden ist, damit die automatische Einfügung eines neuen Slave wirksam wird.
2
3
Schritt
1
Aktion
Fügen Sie den neuen Slave im Offline-Modus im Konfigurationsfenster hinzu.
Führen Sie im Online-Modus einen Konfigurationstransfer zur Steuerung durch.
Schließen Sie den neuen Slave mit der Adresse 0 (A) physisch an den AS -i V2 an.
HINWEIS: Es ist möglich, ein Projekt zu ändern, indem die oben angegebene Verfahrensweise so oft wie notwendig durchgeführt wird.
248
35006198 12/2018
Debugging AS-i V2-Bus
Ändern der Adresse eines AS-i-V2-Geräts
Einführung
Dieser Befehl ermöglicht es, das ausgewählte AS-V2-Gerät an eine andere verfügbare Adresse zu verschieben. Diese Adressenänderung erfolgt nur am Slave und nicht in der Konfiguration: die physikalische Konfiguration und die Softwarekonfiguration weichen also voneinander ab.
Prozedur
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Ändern der Adresse eines AS-i-V2-Slave-
Geräts beschrieben.
Schritt
1
2
Aktion
Rufen Sie das Debug-Fenster des Moduls TSX SAY 1000 auf.
Wählen Sie im Bereich V2 AS-Schnittstellenkonfiguration einen Slave aus, und führen Sie anschließend den Befehl Bearbeiten → AS-i-Slave-Adresse ändern aus.
Ergebnis: Das Fenster für die Auswahl einer neuen Adresse wird angezeigt.
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3
4
5
Wählen Sie die Bank A oder B in der Liste Bankauswahl aus.
Hinweis: Die Bank B kann nur bei einem Slave mit Standardadressierung ausgewählt werden.
Wählen Sie die gewünschte Adresse in der Liste der verfügbaren Adressen aus
(verwenden Sie gegebenenfalls die Bildlaufleiste).
Bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
249
Debugging AS-i V2-Bus
250
35006198 12/2018
Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
AS-i V2 Betriebsart
35006198 12/2018
AS-i V2 Betriebsart Kapitel 15
AS-i V2 Betriebsart
Inhalt dieses Kapitels
In diesem Kapitel sind die verschiedenen Betriebsmodi der AS-i-Funktion beschrieben.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
AS-i-V2-Betriebsart: Allgemein
Geschützter AS-i V2-Modus
AS-i-V2-Offline-Betrieb
Betriebsmodus Data-Exchange-Off AS-i V2
Thema Seite
35006198 12/2018
251
AS-i V2 Betriebsart
AS-i-V2-Betriebsart: Allgemein
Einführung
Die erweiterte AS-i-V2-Funktion bietet drei Betriebsarten, von denen jede bestimmten
Anforderungen entspricht. Diese Betriebsarten sind:
der geschützte Modus,
Offline-Modus, der Data-Exchange-Off-Modus (Datenaustausch-Aus-Modus).
Funktionsweise
Auf der folgenden Abbildung ist das allgemeine Funktionsschema des AS-i-V2-Busses dargestellt
252
(1): Es ist möglich, vom geschützten Modus in die Modi Offline
Exchange-Off
siehe Seite 256
zu wechseln.
siehe Seite 255
oder Data-
35006198 12/2018
AS-i V2 Betriebsart
Entsprechungen zwischen den Betriebsarten von SPS und AS-i-Bus
In der folgenden Tabelle sind die Entsprechungen zwischen den Betriebsarten der Premium-
Steuerung und des AS-i-V2-Busses aufgeführt.
SPS
Konfigurierter Modus (1)
Nicht konfigurierter Modus (1)
AS-i-Bus
Geschützter Modus
Konfigurationsmodus (Configuration mode)
Legende:
(1) Diese Steuerungsbezeichnungen (konfiguriert, nicht konfiguriert) betreffen die Anmeldung des Moduls und der Slave-
Geräte im Hardware-Konfigurationsfenster des Control Expert-
Projekts.
35006198 12/2018
253
AS-i V2 Betriebsart
Geschützter AS-i V2-Modus
Auf einen Blick
Der geschützte AS-i V2-Betriebsmodus ist der Modus, der im Allgemeinen für ein in Ausführung begriffenes Projekt benutzt wird.
Dazu muss das Modul AS-i V2 in Control Expert konfiguriert sein.
Es
überprüft ständig, ob die Liste mit den erkannten Slaves mit der Liste der vorgesehenen Slaves
übereinstimmt und überwacht die Versorgung.
In diesem Modus wird ein Slave nur aktiviert, wenn er in der Konfiguration angemeldet und erkannt wurde.
Prinzip zur Aktivierung eines Slaves
Das nachfolgende Schema zeigt das Prinzip zur Aktivierung der AS-i-V2-Slaves.
254
35006198 12/2018
AS-i V2 Betriebsart
AS-i-V2-Offline-Betrieb
Einführung
Der AS-i-V2-Offline-Modus ist ein fortgeschrittener Betriebsmodus, der beim Debugging oder bei der Wartung angewendet werden kann.
HINWEIS: Um ihn zu benutzen, sind gute Kenntnisse der AS-i-V2-Kommunikation erforderlich.
Prinzip
Zu Beginn des Offline-Modus führt das Modul ein Reset aller vorhandenen Slaves durch und stoppt den Austausch am Bus.
Im Offline-Betrieb werden die Ausgänge auf Null forciert.
HINWEIS: Der Offline-Betrieb wird außerdem für die Infrarot-Adressierung der Slaves verwendet, die diese Funktion unterstützen.
Prozedur
Der Zugriff auf den Offline-Betrieb erfolgt von der Control Expert-Anwendungssoftware über die
Bits 0 und 1 des Wortes %MWr.m.0.74.
Hinweis: Das Bit 7 des Wortes %MWr.m.0.3 auf 1 zeigt an, dass sich der AS-i-Bus im Offline-
Betrieb befindet.
35006198 12/2018
255
AS-i V2 Betriebsart
Betriebsmodus Data-Exchange-Off AS-i V2
Auf einen Blick
Der Modus Data-Exchange-Off AS-i V2 ist ein fortgeschrittener Betriebsmodus, der beim
Debugging oder bei der Wartung angewendet werden kann.
HINWEIS: Um ihn zu benutzen, sind gute Kenntnisse der AS-i-V2-Kommunikation erforderlich.
Prinzip
Beim Wechsel in den Data-Exchange-Off-Modus wird der Austausch innerhalb des Busses fortgesetzt, aber die Daten werden nicht mehr aktualisiert.
Prozedur
Der Zugriff auf den Betriebsmodus Data-Exchange-Off erfolgt von der Control Expert-
Anwendungssoftware über die Bits 2 und 3 des Wortes %MWr.m.c.74.
256
35006198 12/2018
Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
AS-i V2-Leistungen
35006198 12/2018
AS-i V2-Leistungen Kapitel 16
AS-i V2-Leistungen
Leistungen des AS-i V2-Busses
Einleitung
Der AS-i V2-Bus wird selbständig vom Master verwaltet. Dieser tauscht bei jedem Zyklus die Daten mit jedem im Bus konfigurierten Gerät (in aufsteigender Reihenfolge der Adressierungsreihenfolge der Slaves) aus.
AS-i V2-Abfragezeit
Die Abfragezeit t ist die Dauer, die der Master zum Austausch mit den n Slaves (maximal 31 auf
/A und/oder /B) benötigt.
Entweder:
bis zu 19 aktive Slaves, t = 3ms von 20 bis 31 aktive Slaves, t = (1 + Anzahl der aktiven Slaves) * 0,156 ms
Wenn zwei Slaves A und B über dieselbe Adresse verfügen, wird jeder Slave dieses Paares jeden zweiten Zyklus abgefragt.
So beträgt bei 31 Slaves mit erweiterter Adressierung auf /A und 31 Slaves mit erweiterter
Adressierung auf /B die Abfragezeit 10 ms.
AS-i V2-Antwortzeit
Die Antwortzeit T ist die AS-i V2-Zykluszeit.
Diese umfasst:
die Abfragezeit des Busses, die Aktualisierung des internen Speichers des AS-i V2-Moduls, den Steuerungszyklus.
35006198 12/2018
257
AS-i V2-Leistungen
Beispiel
Die nachfolgende Tabelle enthält drei Beispiele für die Antwortzeit T bei einer Steuerungs-Task von 10 ms, 30 ms und 60 ms.
Die Zeit T versteht sich für einen Bus, der mit 31 Slaves im Normalbetrieb ohne Verbindungsfehler bestückt ist.
Steuerungs-Task
10 ms
30 ms
60 ms
Normale Antwortzeit
35 ms
65 ms
110 ms
Maximale Antwortzeit
56 ms
96 ms
156 ms
258
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
DFB AS-i
35006198 12/2018
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor Kapitel 17
DFB für AS-i-Sicherheitsmonitor
Inhalt dieses Abschnitts
Dieses Kapitel beschreibt den DFB für den AS-i-Sicherheitsmonitor.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Sicherheitsfunktionsbausteins des AS-i-Busses
Arbeitsweise des AS-i-Sicherheits-Funktionsbausteins
Regeln für die Programmierung des Sicherheits-DFB
Anwendung eines DFB-Funktionsbausteins
Seite
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259
DFB AS-i
Beschreibung des Sicherheitsfunktionsbausteins des AS-i-Busses
Funktionsbeschreibung
Dieser DFB ermöglicht den Erhalt der vom Sicherheitsmonitor verarbeiteten Daten.
Darstellung in FBD
Darstellung des Sicherheits-DFB:
Beschreibung der Parameter
In der folgenden Tabelle sind die Eingangsparameter aufgeführt:
Parameter
I0
I1
I2
I3
Typ
EBOOL
EBOOL
EBOOL
EBOOL
Beschreibung
Eingangsvariable 0: %I\b.e\r.m.0.
Eingangsvariable 1: %I\b.e\r.m.1.
Eingangsvariable 2: %I\b.e\r.m.2.
Eingangsvariable 3: %I\b.e\r.m.3.
Legende: b: Nummer des AS-i-Busses e: Slave-Nummer r: Rack m: Modul
260
35006198 12/2018
Q0
Q1
Q2
Q3
In der folgenden Tabelle werden die Eingangs-/Ausgangsparameter beschrieben:
Parameter
Enable
Typ
EBOOL
EBOOL
EBOOL
EBOOL
EBOOL
Beschreibung
Aktivierung des DFB (Kaltstart): Wenn dieses Bit auf "1" gesetzt ist, wird der DFB ausgeführt, ansonsten ist er deaktiviert. Die Informationen können nur verarbeitet werden, wenn Enable = 0.
Ausgangsvariable 0: %Q\b.e\r.m.0.
Ausgangsvariable 1: %Q\b.e\r.m.1.
Ausgangsvariable 2: %Q\b.e\r.m.2.
Ausgangsvariable 3: %Q\b.e\r.m.3.
Legende: b: Nummer des AS-i-Busses e: Slave-Nummer r: Rack m: Modul
In der folgenden Tabelle werden die Ausgangsparameter beschrieben:
Parameter
Error
Running
Typ
EBOOL
EBOOL
Beschreibung
Dieses Bit wird auf "1" gesetzt, wenn ein Fehler auftritt:
Fehler des DFB oder Fehler des Sicherheitsbusses
(mindestens ein Slave fehlerhaft):
Wenn es sich um einen Fehler des DFB handelt
(enable = 0): Weitere Informationen finden Sie unter
Dfb_error (≠ 0). Bei einem Fehler des DFB sind die Informationen des Sicherheitsprojektes nicht mehr gültig.
Wenn es sich um einen Fehler des
Sicherheitsprojektes handelt ( Dfb_error = 0 und
Enable = 1): Rufen Sie S1_error auf, um die Liste der fehlerhaften Slaves anzuzeigen.
Dieses Bit wird während der Ausführung des DFB auf
"1" gesetzt.
DFB AS-i
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261
DFB AS-i
Die folgende Tabelle beschreibt die internen öffentlichen Variablen:
Name
Abort
Timeout
Moni_err
Out_1
Out_2
SI_ready
SI_off
SI_error
Dfb_stat
Dfb_err
Typ
EBOOL
INT
EBOOL
EBOOL
EBOOL
DINT
DINT
DINT
INT
INT
Beschreibung
Wenn dieses Bit in einem Zyklus auf "0" und im folgenden Zyklus auf "1" gesetzt wird, wird jeglicher
Austausch zwischen der CPU und dem
Sicherheitsmonitor unterbrochen, und der DFB wird reinitialisiert.
Alle internen Daten des DFB werden auf 0 gesetzt.
Timeout beim Datenaustausch (Zeitbasis von 100 ms).
Wenn der DFB vor Ablauf dieser Zeit keinen korrekten
Datensatz erhält, wird die Übertragung abgebrochen, der DFB deaktiviert und das Fehlerbit auf "1" gesetzt
( Dfb_stat und Dfb_err werden aktualisiert).
Dieses Bit wird auf "1" gesetzt, wenn der Monitor fehlerhaft ist.
Dieses Bit wird auf "1" gesetzt, wenn der Kontakt von
OUT1 geschlossen ist.
Dieses Bit wird auf "1" gesetzt, wenn der Kontakt von
OUT2 geschlossen ist.
Jedes Bit entspricht dem Index des Sicherheitsgerätes, das sich in einem Test- oder Lesezustand befindet.
Jedes Bit entspricht dem Index des Sicherheitsgerätes, das deaktiviert ist.
Jedes Bit entspricht dem Index des Sicherheitsgerätes, das fehlerhaft ist.
Dies ist der Status des DFB. Diese Variable ermöglicht es dem Benutzer, den Fortschritt des DFB
zu überprüfen.
Dieses Wort gibt den Fehlertyp an:
16#90: die vom Monitor gesendete Antwort ist
ungültig,
16#91: der DFB wurde vom Benutzer gelöscht,
16#92: der Austausch wurde aufgrund eines
Timeout unterbrochen, der DFB kann keine Daten empfangen.
Suche nach einem Sicherheits-Slave, der aktiviert wurde
Die Suche nach der Adresse eines aktivierten Sicherheits-Slaves kann durch die Berücksichtigung der Eingänge I3/I2/I1/I0 des Slaves erleichtert werden. Diese Eingänge sind gleich 0/0/0/0, wenn der Slave aktiviert wurde, und weichen von 0/0/0/0 ab, wenn der Slave nicht aktiviert ist. Diese
Information darf nicht bei der Sicherheit berücksichtigt werden: Nur der Sicherheitsmonitor liefert diese Sicherheitsausgänge.
262
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DFB AS-i
Arbeitsweise des AS-i-Sicherheits-Funktionsbausteins
Allgemeine Funktionsweise
Alle im AS-i-Sicherheits-DFB verwendeten Informationen stammen von den Sprachobjekten, die mit dem Modul AS-i TSX SAY 100 und AS-i V2 TSX SAY 1000 verbunden sind.
Schrittweise Funktionsbeschreibung
Die folgende Tabelle beschreibt schrittweise die Funktionsweise des Sicherheits-DFB:
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Der Bus-Master sendet den Request zum Testen des Monitors.
Der Bus-Master sendet den Request, damit der Monitor seinen Status in den statischen Speicher kopiert.
Der Bus-Master analysiert die Daten des Monitors.
Wiederherstellung der Daten aller Sicherheitsgeräte.
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263
DFB AS-i
Regeln für die Programmierung des Sicherheits-DFB
Allgemein
Der Sicherheits-DFB, dessen Inbetriebnahme identisch mit der eines AS-i-DIAG-DFB ist, kann in jedem beliebigen Programmmodul (Main, SR oder Section) in der Kontaktplansprache (LD), als strukturierter Text (ST), Funktionsbausteinsprache (FBD) und als Anweisungsliste (IL) programmiert werden.
Der DFB weist folgende Merkmale auf:
Er ist systematisch in Control Expert
Er ist lese- und schreibgeschützt.
siehe Seite 267
verfügbar.
Er ist auf eine einzige Sicherheitsüberwachung ausgerichtet.
Regeln
WARNUNG
UNERWARTETES GERÄTEVERHALTEN
Programmieren Sie eine DFB-Diagnoseinstanz nicht mehrmals innerhalb der Anwendung.
Andernfalls kann sich die Anwendung unter Umständen aufhängen oder unerwartet beendet werden.
Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Tod, schwere Verletzungen oder Sachschäden zur Folge haben.
Es wird empfohlen, den Sicherheits-DFB in der MAST-Task auszuführen (aus
Leistungsgründen).
Es wird dringend empfohlen, nur eine Instanz des Sicherheits-DFB im Projekt zu programmieren.
Damit ein Sicherheits-DFB ausgeführt werden kann, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
Der DFB muss aufgerufen werden (das Programmelement, dem er zugeordnet ist, muss
ausgeführt werden).
Der Eingang Enable muss auf 1 gesetzt sein.
264
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Programmierung in FBD
Darstellung:
DFB AS-i
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265
DFB AS-i
Programmierung im Kontaktplan (LD)
Der Sicherheitsfunktionsbaustein-DFB wird in ein Kontaktnetz integriert. Die Programmierung besteht aus der Verbindung dieser Ein-/Ausgänge.
Darstellung in AWL
Darstellung:
CAL SAFETY_MONITOR_1 (I0,..., I3, %MW101, Q0,...,Q3, %M102)
Programmierung im strukturierten Texteditor
Dabei gilt folgende Programmierungssyntax:
%Li: Label
SAFETY_MONITOR_1 (I0,..., I3, %MW101, Q0,...,Q3, %M102) ; wobei:
%Li : label,
SAFETY_MONITOR_1 : Name der Instanz eines DFB,
I0,..., I3 : DFB-Eingänge,
%M101: Eingang Enable des DFB,
Q0,...,Q3 : mit den Ausgängen des DFB verknüpfte Variablen,
%M102: Error-Ausgangsvariable
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DFB AS-i
Anwendung eines DFB-Funktionsbausteins
Hinweis
Der AS-i-Sicherheits-DFB befindet sich in der Diagnosebibliothek.
Anwendung des DFB
Diese Instanz des Bausteins wird wie ein Standardfunktionsbaustein in Kontaktplansprache oder wie eine elementare Funktion in der Programmiersprache Strukturierter Text oder Anweisungsliste oder in Funktionsbausteinen verwendet.
Sie kann in den verschiedenen Tasks (mit Ausnahme der Ereignis-Tasks) und in den Sektionen des Projektes programmiert werden.
Instanz des Sicherheits-DFB
In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zum Erstellen eines Sicherheits-DFB beschrieben:
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Wählen Sie im Fenster des Dateneditors die Registerkarte Funktionsbausteine.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen DFB.
Deklarieren Sie eine DFB-Instanz in der Spalte Name.
Um den DFB-Typ auszuwählen, doppelklicken Sie in die Spalte Typ der neuen Instanz, und klicken Sie
5 dann auf die Schaltfläche .
Ergebnis: Das Fenster Dateneditor: Auswahl des FB-Typs wird geöffnet.
Wählen Sie im Bereich <Bibliotheken/Familien> das Verzeichnis Bibliotheken.
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267
DFB AS-i
Schritt
6
Aktion
Wählen Sie im Bereich <Bibliotheken> das Verzeichnis Diagnose.
Ergebnis: Die verschiedenen Diagnose-DFB werden rechts im Fenster angezeigt:
268
7
8
Wählen Sie in der Spalte Name den DFB-Typ SAFETY_MONITOR, und bestätigen Sie mit OK.
Programmieren
( siehe Seite 264 ) Sie den DFB im gewünschten Programmmodul.
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Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
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Sprachobjekte für den AS-i-V2-Bus Kapitel 18
Sprachobjekte für den AS-i-V2-Bus
Ziel dieses Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die mit dem AS-i V2-Bus zusammenhängenden Sprachobjekte sowie die verschiedenen Mittel für ihre Benutzung.
Inhalt dieses Kapitels
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
18.1
18.2
18.3
18.4
Thema
Die Sprachobjekte und IODDT der AS-i V2-Kommunikation
Die Sprachobjekte und der generische IODDT für alle
Kommunikationsprotokolle
Sprachobjekte der AS-i-V2-Funktion
Der IODDT T_GEN_MOD gilt für alle Module
Seite
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269
Die Sprachobjekte und IODDT der AS-i V2-Kommunikation Abschnitt 18.1
Die Sprachobjekte und IODDT der AS-i V2-Kommunikation
Beschreibung der Sprachobjekte des AS-i V2-Bus
Allgemein
Diese IODDTs sind vom Hersteller vordefiniert und enthalten Sprachobjekte für
Eingänge/Ausgänge, die zum Kanal eines Anwendungsmoduls gehören.
AS-i V2-Kommunikation hat zwei zugehörige IODDTs:
T_COM_STS_GEN für alle Kommunikationsprotokolle.
T_COM_ASI_V2 für die AS-i V2-Kommunikation und das Modul TSX SAY 1000.
HINWEIS: IODDT-Variablen können auf zwei Arten erstellt werden:
Mit der Registerkarte E/A-Objekte
Mit dem Dateneditor
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten)
(siehe EcoStruxure™ Control Expert, Betriebsarten)
Sprachobjekttypen
Jeder IODDT enthält einen Satz von Sprachobjekten, mit denen sein Betrieb gesteuert und
überprüft werden kann.
Es gibt zwei Arten von Sprachobjekten:
Objekte mit implizitem Austausch
dem Modul verknüpften Task ausgetauscht werden
Explizite Austauschobjekte
siehe Seite 172
siehe Seite 173
) , die automatisch bei jedem Zyklus der mit
, die auf Anforderung des Projekts mittels der expliziten Austauschanweisungen ausgetauscht werden.
HINWEIS: Wenn explizite Austauschobjekte mit der Funktion 'READ_STS()‘ verwendet werden, sollte die Funktion nicht öfter als alle 5s ausgeführt werden, da sonst das Debug-Fenster des
Moduls TSX SAY 1000 nicht im Online-Modus angezeigt wird.
Der implizite Austausch betrifft den Status von Modulen, Kommunikationssignale, Slaves usw.
Der explizite Austausch ermöglicht die Parametrierung des Moduls und die Diagnose.
270
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Die Sprachobjekte und der generische IODDT für alle Kommunikationsprotokolle Abschnitt 18.2
Die Sprachobjekte und der generische IODDT für alle
Kommunikationsprotokolle
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Sprachobjekte und den generischen IODDT, die sich auf alle
Kommunikationsprotokolle beziehen.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs T_COM_STS_GEN
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den expliziten Austausch des IODDT des Typs
T_COM_STS_GEN
Seite
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Beschreibung der Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_COM_STS_GEN
Auf einen Blick
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Objekte mit implizitem Austausch des IODDT des Typs
T_COM_STS_GEN , der auf alle Kommunikationsprotokolle anwendbar ist.
Fehlerbit
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR (%Ir.m.c.ERR).
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Fehlerbit des Kommunikationskanals
Kennzeichnung
%Ir.m.c.ERR
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Ausführliche Beschreibung der Objekte für den expliziten Austausch des IODDT des
Typs T_COM_STS_GEN
Auf einen Blick
In diesem Abschnitt werden die Objekte für den expliziten Austausch des IODDT-Typs
T_COM_STS_GEN beschrieben, der auf alle Kommunikationsprotokolle mit Ausnahme von Fipio und Ethernet anwendbar ist. Er umfasst die Objekte des Typs Wort, deren Bits eine besondere
Bedeutung haben. Diese Objekte sind nachfolgend ausführlich beschrieben.
Beispiel für die Deklaration einer Variablen: IODDT_VAR1 des Typs T_COM_STS_GEN
Hinweise
Die Bedeutung der Bits wird generell für den Status 1 des Bits angegeben. In bestimmten Fällen wird jeder Bitstatus erklärt.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Indikator für die Ausführung eines expliziten Austauschs: EXCH_STS
Die nachfolgende Tabelle stellt die Bedeutung der Austausch-Kontrollbits des Kanals EXCH_STS
(%MWr.m.c.0) dar.
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des aktuellen Kanals
Austausch der Befehlsparameter läuft
Austausch der Einstellparameter läuft
Kennzeichen
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
%MWr.m.c.0.2
Protokoll des expliziten Austauschs: EXCH_RPT
Die folgende Tabelle beschreibt die Bedeutung der Rückmeldebits EXCH_RPT (%MWr.m.c.1).
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff Bedeutung
R Fehler beim Lesen der Statuswörter des Kanals
Fehler beim Austausch von Befehlsparametern
Fehler beim Austausch von Einstellparametern
Kennzeichen
%MWr.m.c.1.0
%MWr.m.c.1.1
%MWr.m.c.1.2
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Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
In der folgenden Tabelle werden die Bedeutungen der Bits des Statuswortes CH_FLT
(%MWr.m.c.2) aufgeführt. Das Lesen erfolgt über READ_STS (IODDT_VAR1).
Standardsymbol
NO_DEVICE
1_DEVICE_FLT
BLK
TO_ERR
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Kein Gerät funktioniert auf dem Kanal
Ein Gerät auf dem Kanal ist gestört
Klemmenleistenfehler (nicht angeschlossen)
Timeout-Fehler (Verdrahtung fehlerhaft)
Interner Fehler oder Autotest des Kanals
Abweichende Hardware- und
Softwarekonfigurationen
Kommunikationsfehler mit der SPS
Applikationsfehler (Einstell- oder
Konfigurationsfehler).
Kennzeichen
%MWr.m.c.2.0
%MWr.m.c.2.1
%MWr.m.c.2.2
%MWr.m.c.2.3
%MWr.m.c.2.4
%MWr.m.c.2.5
%MWr.m.c.2.6
%MWr.m.c.2.7
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Sprachobjekte der AS-i-V2-Funktion Abschnitt 18.3
Sprachobjekte der AS-i-V2-Funktion
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält allgemeine Informationen zu den Sprachobjekten der AS-i-V2-Funktion und den zugeordneten IODDT.
Inhalt dieses Abschnitts
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den impliziten Austausch der IODDTs des Typs
T_COM_ASI_V2
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den expliziten Austausch des IODDT des Typs
T_COM_ASI_V2
Beschreibung der Sprachobjekte für den impliziten Austausch der AS-i-V2-Funktion
Beschreibung der Objekte für den expliziten Austausch für die AS-i V2-Funktion
Beschreibung der Objekte zur Verwaltung der Betriebsart für die AS-i-V2-Funktion
Beschreibung der Konfigurationsobjekte für die AS-i-V2-Funktion
Seite
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Ausführliche Beschreibung der Objekte für den impliziten Austausch der IODDTs des
Typs T_COM_ASI_V2
Auf einen Blick
In der folgenden Tabelle sind die Objekte für den impliziten Austausch des IODDT des Typs
T_COM_ASI_V2 beschrieben, die sich auf die AS-i-Kommunikation beziehen.
Fehlerbit
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des Fehlerbits CH_ERROR (%Ir.m.c.ERR).
Standardsymbol
CH_ERROR
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Slave-Fehlerbit des Kommunikationskanals.
Kennzeichnung
%Ir.m.c.ERR
Gültigkeitsbit
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung des Gültigkeitsbits VALID_IN (%Ir.m.c.0) beschrieben.
Standardsymbol
VALID_IN
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Bedeutet, dass alle Eingänge gültig sind.
Hinweis: Wenn dieses Bit im Status 0 ist, ist mindestens ein Eingang ungültig: Offline-Modus,
Data-Exchange-Off-Modus oder Kanalfehler.
Kennzeichnung
%Ir.m.c.0
X-Bus-Kommunikationsbit
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Bedeutung des X-Bus-Kommunikationsbits
VALID_MASTER (%Ir.m.c.1).
Standardsymbol
VALID_MASTER
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Zeigt einen Kommunikationsfehler auf dem X-Bus an, wenn dieses Bit = 0.
Kennzeichnung
%Ir.m.c.1
Liste der Slaves 0 bis 15 der Bank A fehlerhaft
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits des Wortes (%IWr.m.c.0) beschrieben.
Standardsymbol
SLAVE_FLT_0A
SLAVE_FLT_1A
SLAVE_FLT_2A
SLAVE_FLT_3A
SLAVE_FLT_4A
SLAVE_FLT_5A
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Slave 0A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 1A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 2A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 3A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 4A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 5A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Kennzeichnung
%IWr.m.c.0.0
%IWr.m.c.0.1
%IWr.m.c.0.2
%IWr.m.c.0.3
%IWr.m.c.0.4
%IWr.m.c.0.5
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Standardsymbol
SLAVE_FLT_6A
SLAVE_FLT_7A
SLAVE_FLT_8A
SLAVE_FLT_9A
SLAVE_FLT_10A
SLAVE_FLT_11A
SLAVE_FLT_12A
SLAVE_FLT_13A
SLAVE_FLT_14A
SLAVE_FLT_15A
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R
R
Slave 6A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 7A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 8A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 9A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 10A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 11A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 12A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 13A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 14A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 15A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Kennzeichnung
%IWr.m.c.0.6
%IWr.m.c.0.7
%IWr.m.c.0.8
%IWr.m.c.0.9
%IWr.m.c.0.10
%IWr.m.c.0.11
%IWr.m.c.0.12
%IWr.m.c.0.13
%IWr.m.c.0.14
%IWr.m.c.0.15
Liste der Slaves 16 bis 31 der Bank A fehlerhaft
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits des Wortes (%IWr.m.c.1) beschrieben.
Standardsymbol
SLAVE_FLT_16A
SLAVE_FLT_17A
SLAVE_FLT_18A
SLAVE_FLT_19A
SLAVE_FLT_20A
SLAVE_FLT_21A
SLAVE_FLT_22A
SLAVE_FLT_23A
SLAVE_FLT_24A
SLAVE_FLT_25A
SLAVE_FLT_26A
SLAVE_FLT_27A
SLAVE_FLT_28A
SLAVE_FLT_29A
SLAVE_FLT_30A
SLAVE_FLT_31A
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Slave 16A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
R Slave 17A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 18A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 19A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 20A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 21A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 22A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 23A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 24A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 25A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 26A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 27A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 28A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 29A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 30A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 31A fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Kennzeichnung
%IWr.m.c.1.0
%IWr.m.c.1.1
%IWr.m.c.1.2
%IWr.m.c.1.3
%IWr.m.c.1.4
%IWr.m.c.1.5
%IWr.m.c.1.6
%IWr.m.c.1.7
%IWr.m.c.1.8
%IWr.m.c.1.9
%IWr.m.c.1.10
%IWr.m.c.1.11
%IWr.m.c.1.12
%IWr.m.c.1.13
%IWr.m.c.1.14
%IWr.m.c.1.15
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277
Liste der Slaves 0 bis 15 der Bank B fehlerhaft
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits des Wortes (%IWr.m.c.2) beschrieben.
Standardsymbol
SLAVE_FLT_0B
SLAVE_FLT_1B
SLAVE_FLT_2B
SLAVE_FLT_3B
SLAVE_FLT_4B
SLAVE_FLT_5B
SLAVE_FLT_6B
SLAVE_FLT_7B
SLAVE_FLT_8B
SLAVE_FLT_9B
SLAVE_FLT_10B
SLAVE_FLT_11B
SLAVE_FLT_12B
SLAVE_FLT_13B
SLAVE_FLT_14B
SLAVE_FLT_15B
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Slave 0B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 1B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 2B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 3B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 4B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 5B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 6B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 7B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 8B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 9B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 10B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 11B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 12B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 13B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 14B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 15B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Kennzeichnung
%IWr.m.c.2.0
%IWr.m.c.2.1
%IWr.m.c.2.2
%IWr.m.c.2.3
%IWr.m.c.2.4
%IWr.m.c.2.5
%IWr.m.c.2.6
%IWr.m.c.2.7
%IWr.m.c.2.8
%IWr.m.c.2.9
%IWr.m.c.2.10
%IWr.m.c.2.11
%IWr.m.c.2.12
%IWr.m.c.2.13
%IWr.m.c.2.14
%IWr.m.c.2.15
Liste der Slaves 16 bis 31 der Bank B fehlerhaft
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits des Wortes (%IWr.m.c.3) beschrieben.
Standardsymbol
SLAVE_FLT_16B
SLAVE_FLT_17B
SLAVE_FLT_18B
SLAVE_FLT_19B
SLAVE_FLT_20B
SLAVE_FLT_21B
SLAVE_FLT_22B
SLAVE_FLT_23B
SLAVE_FLT_24B
SLAVE_FLT_25B
SLAVE_FLT_26B
SLAVE_FLT_27B
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Slave 16B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 17B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 18B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 19B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 20B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 21B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 22B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 23B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 24B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 25B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 26B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 27B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Kennzeichnung
%IWr.m.c.3.0
%IWr.m.c.3.1
%IWr.m.c.3.2
%IWr.m.c.3.3
%IWr.m.c.3.4
%IWr.m.c.3.5
%IWr.m.c.3.6
%IWr.m.c.3.7
%IWr.m.c.3.8
%IWr.m.c.3.9
%IWr.m.c.3.10
%IWr.m.c.3.11
278
35006198 12/2018
Standardsymbol
SLAVE_FLT_28B
SLAVE_FLT_29B
SLAVE_FLT_30B
SLAVE_FLT_31B
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff Bedeutung
R
R
Slave 28B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 29B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 30B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Slave 31B fehlerhaft oder nicht vorhanden.
Kennzeichnung
%IWr.m.c.3.12
%IWr.m.c.3.13
%IWr.m.c.3.14
%IWr.m.c.3.15
35006198 12/2018
279
Ausführliche Beschreibung der Objekte für den expliziten Austausch des IODDT des
Typs T_COM_ASI_V2
Einführung
In diesem Abschnitt sind die Objekte für den expliziten Austausch des IODDT des Typs
T_COM_ASI_V2 beschrieben, die sich auf den AS-i-V2-Bus beziehen. Er umfasst die Objekte des
Typs Wort, die eine besondere Bedeutung haben. Diese Objekte sind nachfolgend ausführlich beschrieben.
Beispiel für die Deklaration einer Variablen: IODDT_VAR1 des Typs T_COM_ASI_V2
Hinweise
Im Allgemeinen bezieht sich die Bedeutung der Bits jeweils auf den Status 1 des betreffenden
Bits. In speziellen Fällen wird jeder Status des Bits erläutert.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
Ausführungsindikatoren für explizite Austauschvorgänge: EXCH_STS
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Austauschüberwachungsbits des Kanals
EXCH_STS (%MWr.m.c.0) beschrieben.
Standardsymbol
STS_IN_PROGR
CMD_IN_PROGR
ADJ_IN_PROGR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
Zugriff Bedeutung
R Lesen der Statuswörter des aktuellen Kanals
Austausch der Befehlsparameter läuft
Austausch der Einstellparameter läuft
Adresse
%MWr.m.c.0.0
%MWr.m.c.0.1
%MWr.m.c.0.2
Rückmeldung zum expliziten Austausch: EXCH_RPT
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Rückmeldungsbits EXCH_RPT (%MWr.m.c.1) aufgeführt.
Standardsymbol
STS_ERR
CMD_ERR
ADJ_ERR
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R
Adresse
Fehler beim Lesen der Statuswörter des Kanals %MWr.m.c.1.0
R %MWr.m.c.1.1
R
Fehler während eines Austauschs von
Befehlsparametern
Fehler während eines Austauschs von
Einstellparametern
%MWr.m.c.1.2
280
35006198 12/2018
Kanalspezifische Standardfehler, CH_FLT
Die folgende Tabelle verdeutlicht die Bedeutungen der Bits des Statusworts CH_FLT
(%MWr.m.c.2). Der Lesevorgang wird durch einen READ_STS (IODDT_VAR1) ausgeführt.
Standardsymbol
SLAVE_FLT
ASI_CONF_FLT
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
COM_FLT
APPLI_FLT
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Ein oder mehrere fehlerhafte Geräte.
R Physikalische Konfiguration nicht mit der
Softwarekonfiguration identisch.
Interner Fehler oder Autotest des Kanals
Hardware- oder Softwarekonfigurationsfehler
Kommunikationsfehler mit der Steuerung
Applikationsfehler (Einstellungs- oder
Konfigurationsfehler).
Adresse
%MWr.m.c.2.1
%MWr.m.c.2.3
%MWr.m.c.2.4
%MWr.m.c.2.5
%MWr.m.c.2.6
%MWr.m.c.2.7
Spezifischer AS-i V2-Status
In der folgenden Tabelle werden die Bedeutungen der Bits des Statuswortes (%MWr.m.c.3) aufgeführt (%MWr.m.c.2). Der Lesevorgang wird durch einen READ_STS (IODDT_VAR1) ausgeführt.
Standardsymbol
ASI_SUPPLY_FLT
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R AS-i-Stromversorgung fehlerhaft.
Adresse
%MWr.m.c.3.6
35006198 12/2018
281
Beschreibung der Sprachobjekte für den impliziten Austausch der AS-i-V2-Funktion
Auf einen Blick
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Wortobjekte für den impliziten Austausch beschrieben. Diese Wortobjekte sind nicht in die IODDT des Typs T_COM_ASI_V2 integriert.
Bits der digitalen Eingangskanäle
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits der digitalen Eingangskanäle für die Bank A
(Slaves 1 bis 31) und die Bank B (Slaves 101 bis 131) beschrieben.
Variable
%I\b.e\r.m.c
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 0 bis 3) des
Slaves mit der Nummer e aktiviert ist.
Für die Bank A: e = 1 bis 31.
Für die Bank B: e = 101 bis 131.
Beispiele:
%I\b.0\r.m.c
EBOOL R
%I\b.1\r.m.c
%I\b.110\r.m.c
%I\b.131\r.m.c
EBOOL R
EBOOL R
EBOOL R
Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 0 bis 3) des
Slaves mit der Nummer 0 aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 0 bis 3) des
Slaves mit der Nummer 1 aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 0 bis 3) des
Slaves mit der Nummer 110 aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Eingangskanal (c = 0 bis 3) des
Slaves mit der Nummer 131 aktiviert ist.
Bits der digitalen Ausgangskanäle
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits der digitalen Ausgangskanäle für die Bank A
(Slaves 1 bis 31) und die Bank B (Slaves 101 bis 131) beschrieben.
Variable
%Q\b.e\r.m.c
Typ Zugriff Bedeutung
EBOOL R Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer e aktiviert ist.
Für die Bank A: e = 1 bis 31.
Für die Bank B: e = 101 bis 131.
Beispiele:
%Q\b.0\r.m.c
EBOOL R
%Q\b.1\r.m.c
EBOOL R
Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer 0 aktiviert ist.
Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer 1 aktiviert ist.
282
35006198 12/2018
Variable
%Q\b.110\r.m.c
%Q\b.131\r.m.c
Typ Zugriff
EBOOL R
Bedeutung
Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer 110 aktiviert ist.
EBOOL R Zeigt an, dass der Ausgangskanal (c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer 131 aktiviert ist.
Wörter der analogen Eingangskanäle
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Eingangswörter der analogen Kanäle für die Bank
A (Slaves 1 bis 31) und die Bank B (Slaves 101 bis 131) beschrieben.
Variable
%IW\b.e\r.m.c
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Wert des Eingangswortes eines analogen Kanals
(c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer e.
Für die Bank A: e = 1 bis 31.
Für die Bank B: e = 101 bis 131.
Wörter der analogen Ausgangskanäle
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Ausgangswörter der analogen Kanäle für die Bank
A (Slaves 1 bis 31) und die Bank B (Slaves 101 bis 131) beschrieben.
Variable
%QW\b.e\r.m.c
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Wert des Ausgangswortes eines analogen Kanals
(c = 0 bis 3) des Slaves mit der Nummer e.
Für die Bank A: e = 1 bis 31.
Für die Bank B: e = 101 bis 131.
Wortobjekte
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der verschiedenen Wortobjekte für den impliziten
Austausch beschrieben.
Variable
%IWr.m.c.4.n
%IWr.m.c.5.n
%IWr.m.c.6.n
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R n = 0 bis 15: Slave mit der Standardadressierung
(A) 0 bis 15 weist einen Peripheriefehler auf
(LPF).
R
R n = 0 bis 15: Slave mit der Standardadressierung
(A) 16 bis 31 weist einen Peripheriefehler auf
(LPF).
n = 0 bis 15: Slave mit der erweiterten
Adressierung (B) 0 bis 15 weist einen
Peripheriefehler auf (LPF).
35006198 12/2018
283
Variable
%IWr.m.c.7.n
%IWr.m.c.8.n
%IWr.m.c.9.n
%IWr.m.c.10.n
%IWr.m.c.11.n
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R n = 0 bis 15: Slave mit der erweiterten
Adressierung (B) 16 bis 31 weist einen
Peripheriefehler auf (LPF).
R
R n = 0 bis 15: Slave mit der Standardadressierung
(A) 0 bis 15 aktiv (LAS).
n = 0 bis 15: Slave mit der Standardadressierung
(A) 16 bis 31 aktiv (LAS).
R n = 0 bis 15: Slave mit der erweiterten
Adressierung (B) 0 bis 15 aktiv (LAS).
R n = 0 bis 15: Slave mit der erweiterten
Adressierung (B) 16 bis 31 aktiv (LAS).
284
35006198 12/2018
Beschreibung der Objekte für den expliziten Austausch für die AS-i V2-Funktion
Auf einen Blick
In der folgenden Tabelle werden die verschiedenen Wortobjekte für den expliziten Austausch beschrieben. Diese Wortobjekte sind nicht in die IODDT des Typs T_COM_ASI_V2 integriert.
Austauschüberwachungsbit
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung des Austauschüberwachungsbits des Kanals
(%MWr.m.c.0) beschrieben.
Adresse
%MWr.m.c.0.15
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Konfiguration läuft.
Rückmeldungsbit
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung des Rückmeldungsbits (%MWr.m.c.1) beschrieben.
Adresse
%MWr.m.c.1.15
Typ
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Fehler während der Ausführung der letzten
Konfiguration
Wörter %MWr.m.c.3
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits der Wörter %MWr.m.c.3 beschrieben.
Adresse
%MWr.m.c.3.0
%MWr.m.c.3.1
%MWr.m.c.3.2
%MWr.m.c.3.3
%MWr.m.c.3.4
%MWr.m.c.3.6
%MWr.m.c.3.6
%MWr.m.c.3.7
%MWr.m.c.3.8
%MWr.m.c.3.9
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
R
R
R
R
R
R
R
Zugriff Bedeutung
R Gültige Konfiguration.
R
R
Slave 0 auf dem Bus vorhanden.
Automatische Adressierung.
Automatische Adressierung zulässig.
Betrieb im AS-i-Konfigurationsmodus.
Betrieb im normalen Modus.
AS-i-Versorgung fehlerhaft.
Offline-Modus aktiv.
Datenaustausch inaktiv.
Peripheriefehler an einem an den Bus angeschlossenen Gerät.
35006198 12/2018
285
Wörter %MWr.m.c.0.4 bis %MWr.m.c.0.7
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits der Wörter %MWr.m.c.4 bis %MWr.m.c.7 beschrieben.
Adresse
%MWr.m.c.4.n
%MWr.m.c.5.n
%MWr.m.c.6.n
%MWr.m.c.7.n
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R n = 0 bis 15 -> erkannte Slaves der Bank A von 0 bis 15.
R
R n = 0 bis 15 -> erkannte Slaves der Bank A von 16 bis 31.
n = 0 bis 15 -> erkannte Slaves der Bank B von 0 bis 15.
R n = 0 bis 15 -> erkannte Slaves der Bank B von 16 bis 31.
Wörter %MWr.m.c.0.8 bis %MWr.m.c.0.71
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Bits der Wörter %MWr.m.c.8 bis %MWr.m.c.71 beschrieben.
Adresse
%MWr.m.c.8 bis
%MWr.m.c.39
%MWr.m.c.40 bis
%MWr.m.c.71
Typ
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R/W Wörter 8 bis 39 - Slaves der Bank A von 0 bis 31.
Byte 0:
Bit 0 bis 3 = Konfigurationscode der Ein-
/Ausgangskanäle (I/O),
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID),
Byte 1:
Bit 0 bis 3 = Identifikationscode (ID1),
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID2).
R/W Wörter 8 bis 39 - Slaves der Bank B von 0 bis 31
Byte 0:
Bit 0 bis 3 = Konfigurationscode der Ein-
/Ausgangskanäle (I/O),
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID),
Byte 1:
Bit 0 bis 3 = Identifikationscode (ID1),
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID2).
286
35006198 12/2018
Wort %MWr.m.c.0.72
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung des Wortes %MWr.m.c.72 beschrieben.
Adresse
%MWr.m.c.72
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Enthält die Antwort (Wert der gesendeten
Parameter) des zuletzt parametrierten Slave. Auf diese Weise kann mittels Control Expert überprüft werden, ob der Slave die Parameter enthalten hat.
Wort %MWr.m.c.0.73
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung des Worts %MWr.m.c.73 beschrieben.
Adresse
%MWr.m.c.73
Typ
INT
Zugriff Bedeutung
R Enthält die Adresse des zuletzt parametrierten
Slave.
Byte 0:
Adresse des Slaves (1 bis 31),
Byte 1:
Bank des Slaves:
0 = Bank A,
1 = Bank B.
35006198 12/2018
287
Beschreibung der Objekte zur Verwaltung der Betriebsart für die AS-i-V2-Funktion
Einführung
In der folgenden Tabelle sind die Sprachobjekte, welche die Verwaltung der Betriebsart der AS-i-
V2-Funktion ermöglichen, und die Parameter der auf dem AS-i-V2-Bus vorhandenen Slaves beschrieben. Diese Objekte sind nicht in die IODDT integriert.
Objekt Betriebsart
Mit diesem Wortobjekt kann der Wechsel in den Offline-Modus
Exchange-Off-Modus
siehe Seite 255
oder in den Data-
siehe Seite 256
des AS-i-Master verwaltet werden.
HINWEIS: Die Verwendung dieses Objekts erfordert eine gute Beherrschung der AS-i-V2-
Kommunikationsprinzipien.
Beschreibung
In der folgenden Tabelle sind die verschiedenen Zustände des Wortes %MWr.m.c.74 beschrieben, mit dem der Zugriff erfolgen kann.
Adresse
%MWr.m.c.74.0
%MWr.m.c.74.1
%MWr.m.c.74.2
%MWr.m.c.74.3
Typ
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
Zugriff Bedeutung
R/W Wechsel in den Offline-Modus
R/W
R/W
R/W
Beenden des Offline-Modus
Datenaustausch inaktiv.
Datenaustausch aktiv
HINWEIS: Der Offline-Modus hat Vorrang vor dem Data-Exchange-Off-Modus.
Parameter-Objekte
Diese Objekte ermöglichen die Verwaltung der Parameter der Slave-Geräte. Die Parameter können geändert werden, ohne dass die AS-i-2-Funktion gestoppt werden muss.
Beschreibung
In der folgenden Tabelle ist die Bedeutung der Wörter %MWr.m.c.75 bis %MWr.m.c.138 beschrieben.
Adresse
%MWr.m.c.75 bis
%MWr.m.c.106
%MWr.m.c.107 bis
%MWr.m.c.138
Typ
INT
INT
Zugriff Bedeutung
R/W Enthalten jeweils den Wert der Parameter der
Slaves von 0 bis 31 der Bank A.
R/W Enthalten jeweils den Wert der Parameter der
Slaves von 0 bis 31 der Bank B.
288
35006198 12/2018
Beschreibung der Konfigurationsobjekte für die AS-i-V2-Funktion
Auf einen Blick
Die im Handbuch nicht dokumentierten Konfigurationskonstanten %KWr.m.c.d können nur gelesen werden; sie entsprechen den mit Hilfe des Konfigurationseditors eingegebenen
Konfigurationsparametern.
Konfigurationsobjekte
Die folgende Tabelle enthält die konstanten Objekte des erweiterten AS-i-V2-Busses.
Variable
%KWr.m.c.0
%KWr.m.c.1.n
%KWr.m.c.2.n
%KWr.m.c.3.n
%KWr.m.c.4.n
%KWr.m.c.5 bis
%KWr.m.c.36
%KWr.m.c.37 bis
%KWr.m.c.68
%KWr.m.c.69.0
Typ
INT
BOOL
BOOL
BOOL
BOOL
INT
INT
BOOL
Zugriff Bedeutung
R Byte 0 = 10 bedeutet AS-i des Typs Master.
R
R n = 0 bis 15 -> vorgesehene Slaves der Bank A von 0 bis 15.
n = 0 bis 15 -> vorgesehene Slaves der Bank A von 16 bis 31.
R
R
R
R
R n = 0 bis 15 -> vorgesehene Slaves der Bank B von 0 bis 15.
n = 0 bis 15 -> vorgesehene Slaves der Bank B von 16 bis 31.
Wörter 5 bis 36 -> Slaves der Bank A von 0 bis 31.
Byte 0:
Bit 0 bis 3 = Konfigurationscode der Ein-
/Ausgangskanäle (I/O),
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID),
Byte 1:
Bit 0 bis 3 = Identifikationscode (ID1),
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID2).
Wörter 5 bis 36 -> Slaves der Bank B von 0 bis 31.
Byte 0:
Bit 0 bis 3 = Konfigurationscode der Ein-
/Ausgangskanäle (I/O),
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID),
Byte 1:
Bit 0 bis 3 = Identifikationscode (ID1),
Bit 4 bis 7 = Identifikationscode (ID2).
Falls = 1, dann ist die automatische Adressierung aktiviert, falls = 0, dann ist die automatische Adressierung deaktiviert.
35006198 12/2018
289
Der IODDT T_GEN_MOD gilt für alle Module Abschnitt 18.4
Der IODDT T_GEN_MOD gilt für alle Module
Beschreibung der Sprachobjekte des IODDT des Typs T_GEN_MOD
Einführung
Alle Module der Premium-Steuerung sind mit einem IODDT des Typs T_GEN_MOD
siehe Seite 195
verknüpft.
290
35006198 12/2018
Premium und Atrium mit Ecostruxure™ Control Expert
Index
35006198 12/2018
Index
A
Adressierung
Adressierung (automatisch)
AS-i,
AS-i V2,
AS-i V2-Slave
AS-i V2-Bus,
D
Data-Exchange-Off-Modus
AS-i,
AS-i,
AS-i V2,
Debuggen
Ursachen,
Debugging
AS-i,
AS-i V2, chung
AS-i,
Ursachen,
DFB für AS-i/AS-i V2-Sicherheitsüberwa -
AS-i V2,
Diagnose
AS-i V2,
,
,
F
Fehlermodus
AS-i V2,
35006198 12/2018
G
Geschützter Modus
AS-i,
AS-i V2,
K
Kanaldatenstruktur für alle Module
Kanaldatenstruktur für AS-Interface-Module
dule
Kanaldatenstruktur für V2 AS-Interface-Mo -
Konfiguration
AS-i,
AS-i V2,
L
Leistungen
AS-i,
AS-i V2-Bus,
M
Modul TSX SAY 1000
AS-i V2-Bus,
O
Offline-Modus
AS-i,
AS-i V2,
291
Index
P
Parametereinstellungen
AS-i,
Phaseo,
AS-i V2,
S
Sicherheitsgeräte
AS-i V2,
Sicherheitsüberwachungen
AS-i,
AS-i V2,
T
TSX SAY 1000,
AS-i V2-Bus,
V
Verdrahtungszubehör
AS-i,
AS-i V2,
292
35006198 12/2018
Pakua
Tangazo