Schneider Electric Softwaremäßige Inbetriebnahme der applikationsspezifischen Funktionen PL7 Junior/Pro 4.3 - Teil 2 Benutzerhandbuch
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PL7 Junior/Pro
Premium-Steuerungen
Zählfunktionen
TLX DS 57 PL7 40G ger V4.0
2
Weiterführende Dokumentation
Weiterführende Dokumentation
Übersicht Dieses Handbuch ist in 8 Teile unterteilt: l Teil 1 l l
Gemeinsame applikationsspezifische Funktionen
Digital l l
Inbetriebnahme AS-i
Applikationsspezifische Funktion Bedienerdialog l l
Teil 2 l Applikationsspezifische Funktion Zähler
Teil 3 l l l l Applikationsspezifische Funktion Achsensteuerung
Teil 4 l Applikationsspezifische Funktion Schrittweise Achsensteuerung
Teil 5 l Applikationsspezifische Funktion Elektronische Nocke
Teil 6 l l l Applikationsspezifische Funktion SERCOS
Teil 7 l l
Analoge applikationsspezifische Funktion l Applikationsspezifische Funktion PID-Control l Applikationsspezifische Funktion Wiegen
Teil 8
Applikationsspezifische Funktion Einstellung
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
3
Weiterführende Dokumentation
4
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Inhaltsverzeichnis
Über dieses Buch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Kapitel 1
Darstellung der applikationsspezifischen Funktion "Zählen" 11
Allgemeine Übersicht der applikationsspezifischen Funktion Zählen . . . . . . . . . 11
Kapitel 2 Übersicht zur Funktionsweise der Module TSX CTY2A,
TSX CTY4A und TSX CTY2C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
2.1
Allgemeines zu den Modulen TSX CTY2A/4A und TSX CTY 2C . . . . . . . . . . . . 15
Darstellung der Module TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY2C . . . . . . . . . 15
2.2
Hauptfunktionen der Module TSX CTY2A und TSX CTY4A . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Darstellung der Module TSX CTY 2A und 4A . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Darstellung eines Kanals zum Aufwärts- oder Abwärtszählen . . . . . . . . . . . . . . 19
Funktionsweise beim Aufwärts- oder Abwärtszählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Darstellung eines Kanals zum Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY 2A/4A). . . . 22
Funktionsweise beim Aufwärts- oder Abwärtszählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24
2.3
Hauptfunktionen des Moduls TSX CTY2C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Darstellung eines Kanals zum Aufwärts-/Abwärtszählen und Messen . . . . . . . . 28
Funktionsweise beim Aufwärts- oder Abwärtszählen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Funktionsweise bei der Geschwindigkeitsmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 31
Kapitel 3 Beschreibung der Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A,
TSX CTY4A und TSX CTY2C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
3.1
Darstellung der den Zählmodulen zugeordneten Funktionen . . . . . . . . . . . . . . . 35
Darstellung der Eingangskonfigurationen und der der Zählung zugeordneten
3.2
Beschreibung der Eingangs-Interfaces der Module Aufwärtszählen. . . . . . . . . . 38
Beschreibung der Interfaces des Eingangs Aufwärtszählen (TSX CTY2A/4A/2C) 39
Auf den Absolutwertgeber spezialisiertes Interface (TSX CTY2C) . . . . . . . . . . . 43
3.3
Beschreibung der Funktion "Impulserfassung" der Zählmodule . . . . . . . . . . . . . 45
5
6
Funktion "Impulserfassung" der Zählmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
Impulserfassung, Besonderheiten des Moduls TSX CTY2C . . . . . . . . . . . . . . . . 48
3.4
Beschreibung der Preset- und Reset-Funktion der Zählmodule . . . . . . . . . . . . . 49
Darstellung der Preset- oder Reset-Funktion . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 50
Preset beim Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
Reset auf Null beim Aufwärtszählen (TSX CTY2A/4A) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Preset beim Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A/2C) . . . . . . . . . . . . . . . . 56
3.5
Beschreibung der Funktion "Vergleich" der Zählmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
Vergleich beim Aufwärts- oder Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A) . . . . . . . . . . . . 64
Vergleich beim Modus Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A) . . . . . . . . . . 65
Vergleich beim Modus Aufwärts-/Abwärtszählen und Messung (TSX CTY2C). . 66
3.6
Beschreibung der den Zählmodulen zugeordneten Zählerausgänge . . . . . . . . . 67
Darstellung der Speicher-Zählerausgänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Zählerausgänge im Modus Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A) . . . . . . . . . . . . . . . 69
Zählerausgänge im Modus Aufwärtszählen (TSX CTY2A/4A) . . . . . . . . . . . . . . 71
Zählerausgänge beim Modus Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY2A, 4A, 2C) . 75
3.7
Beschreibung der den Modulen Aufwärtszählen zugeordneten physischen
Darstellung der physischen Ausgänge der Module TSX CTY2A/4A . . . . . . . . . . 81
Bei einer Störung der Fehlermodus der Ausgänge der Module TSX CTY2A/4A. 84
Darstellung der Ausgänge des Moduls TSX CTY2C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Bei einer Störung der Fehlermodus der Ausgänge des Moduls TSX CTY2C . . . 88
Wiedereinschalten der Ausgänge nach einem Netzausfall (TSX CTY2A/4A/2C) 90
3.8
Beschreibung der Funktion "Geschwindigkeitsmessung" des Moduls TSX CTY2C93
Funktion "Überwachung der Geschwindigkeit (TSX CTY2C) . . . . . . . . . . . . . . . 93
3.9
Beschreibung der Sonderfunktionen des Zählmoduls TSX CTY2C . . . . . . . . . . 95
Sonderfunktion Nummer 1 (TSX CTY2C) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
Sonderfunktion Nummer 2 (TSX CTY2C) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 97
Sonderfunktion Nummer 3 (TSX CTY2C) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 98
3.10
Beschreibung der Fehlerverarbeitung der Zählmodule . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
Darstellung der Verarbeitung der Kanal- und Modulfehler. . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Wie ist mit einem ungültigen Messwert zu verfahren?. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Kapitel 4 Konfiguration der Module TSX CTY2A, TSX CTY4A und
TSX CTY 2C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 107
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines Zählmoduls . . . . . . . . . . . . . . 108
Wie können die Eingänge Aufwärtszählen (TSX CTY2A/4A) konfiguriert werden?
Wie können die Messeingänge und Eingänge Aufwärtszählen (TSX CTY2C)
Wie kann das Interface des Absolutwertgebers konfiguriert werden (TSX CTY2C)?
Wie kann der Impulsmerkerwert eines Zählregisters konfiguriert werden?. . . . 117
Wie kann das Preset oder RESET einer Zählfunktion konfiguriert werden? . . . 118
Konfiguration des kombinierten IEna/Q2-Eingangs/Ausgangs (TSX CTY2C) . 121
Programmierung des Multplexbetriebs von Absolutwertgebern mit parallelen
Konfiguration des Betriebs bei Wechsel auf Null bzw. bei Sollwertüberschreitung124
Konfiguration des Verhaltens von bei Störungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 125
Konfiguration einer Sonderfunktion (TSX CTY2C) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
Kapitel 5 Einstellung der Module TSX CTY2A, TSX CTY4A und
TSX CTY 2C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
Beschreibung des Einstellfensters eines Zählmoduls . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 130
Einstellung des Offset-Wertes eines Absolutwertgebers . . . . . . . . . . . . . . . . . 132
Einstellung der Kanalfehlerverarbeitung (TSX CTY2C) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
Einstellung der Funktion Geschwindigkeitsmessung und -überwachung . . . . 137
Einstellung der Periode des Frequenzausgangs (TSX CTY2C) . . . . . . . . . . . . 138
Einstellung der Bedingungen zur Statusänderung der Zählerausgänge . . . . . 139
Kapitel 6 Debugging der Module TSX CTY2A, TSX CTY4A und
TSX CTY 2C . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
Beschreibung des erweiterten Debug-Fensters . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Benutzung der Werte- bzw. Parameterfenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148
Benutzung der LEDs und Schaltflächen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 150
Kapitel 7 Diagnose der Module TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY 2C
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
Anzeige von Fehlerdiagnosemeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 154
7
8
Kapitel 8
Softwareimplementierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 159
8.1
Verhalten der Zählmodule in den unterschiedlichen Betriebsmodi . . . . . . . . . . 161
8.2
Programmierung einer Ereignisverarbeitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
Kapitel 9 Die Sprachobjekte der applikationsspezifischen Zählfunktion
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 167
Darstellung der Sprachobjekte der applikationsspezifischen Funktion Zählen. 168
Der applikationsspezifischen Funktion Zählen zugeordnete Sprachobjekte des
Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs . . . . . . . . . . . 171
Der applikationsspezifischen Funktion Zählen zugeordnete Sprachobjekte des
Austauschverwaltung und Protokoll der expliziten Objekte . . . . . . . . . . . . . . . . 190
Kapitel 10
Beispiel einer Applikation mit Zählfunktion . . . . . . . . . . . . . 195
10.1
10.2
Einzelheiten zur Prorammierung des Beispiels . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
Programm: Schritt 0 der Ablaufverarbeitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
Programm: Schritt 2 der Ablaufverarbeitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 210
Index . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215
Über dieses Buch
Auf einen Blick
Ziel dieses
Dokuments
Gültigkeitsbereich
Dieses Handbuch beschreibt die Software-Implementierung der applikationsspezifischen Funktionen (abgesehen von den
Kommunikationsfunktionen) bei Premium/Atrium durch die PL7-Software.
Bei der Aktualisierung dieser Publikation werden die Funktionen von PL7 V4 zugrunde gelegt. Gleichwohl gestattet dieses Dokument die Implementierung von
PL7-Vorgängerversionen.
Weiterführende
Dokumentation
Titel
Handbuch zur Inbetriebnahme der Hardware
Referenz-Nummer
TSX DM 57 40G
Benutzerkommentar
Ihre Anmerkungen und Hinweise sind uns jederzeit willkommen. Senden Sie sie einfach an unsere E-mail-Adresse: [email protected]
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
9
Über dieses Buch
10
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Darstellung der applikationsspezifischen
Funktion "Zählen"
1
Allgemeine Übersicht der applikationsspezifischen Funktion Zählen
Übersicht Die applikationsspezifische Funktion Zählen ermöglicht die Ausführung der
Schnellzählfunktion mit Hilfe von Modulen, PL7-Fenstern und spezifischen
Sprachobjekten. Die allgemeine Funktionsweise der Module wird im Teil Übersicht
zur Funktionsweise der Module TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY2C, S. 13
beschrieben, während Einzelheiten der Funktionalitäten der Module im Teil
Beschreibung der Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A, TSX CTY4A und
TSX CTY2C, S. 33 dargelegt werden.
Der Einsatz der Zählfunktion erfordert die Definition des physischen Kontextes, in dem die Zählfunktion ausgeführt wird (Rack, Versorgung, Prozessor, Module bzw.
Einrichtungen usw.) und anschließend das Ausführen dessen Software-
Inbetriebnahme.
l l
Dieser zweite Aspekt wird von den verschiedenen Editoren von PL7 realisiert: entweder im Offline-Modus oder im Online-Modus.
11
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Allgemeine Darstellung
Prinzip der
Inbetriebnahme
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Phasen der
Inbetriebnahme der applikationsspezifischen Zählfunktion.
Modus
Offline
Offline oder online
Online
Offline oder online
Phase
Vereinbarung eines
Moduls
Konfiguration der
Modulkanäle
Bestätigung der Konfigurationsparameter
Bestätigung der Modul-Ebene
Bestätigung der Applikations-Ebene Allgemeine
Bestätigung der
Applikation
Symbolisierung
Beschreibung
Wahl: l der geographischen Position: von Nummer und
Position bei Modulen im Rack, l des Modultyps.
Eingabe der Konfigurationsparameter
Programmierung
Symbolisierung der Variablen, die der applikationsspezifischen Funktion zugeordnet sind
Programmierung der von der spezifischen
Applikation auszuführenden Funktionen mit Hilfe: der Bit- und Wortobjekte, die dem Modul zugeordnet sind, sowie der Ereignisverarbeitung
Transfer der Applikation in die Steuerung.
Transfer
Debug und
Diagnose
Dokumentation
Debug der Applikation mit Hilfe: l der Hilfefenster für das Debugging, mit denen die Ein- und Ausgänge gesteuert, die Schwell- und Sollwerte geändert, Ereignisse ausgelöst und Initialisierungen durchgeführt werden können. l von Diagnosefenstern zur Identifikation von
Fehlern.
Ausdruck der verschiedenen Informationen zur
Applikation
Hinweis: Die oben definierte Reihenfolge dient als Anhalt. Die Software PL7 ermöglicht die Verwendung der Editoren in interaktiver Form in der gewünschten
Reihenfolge (Daten- oder Programmeditor sind jedoch nicht ohne vorherige
Konfiguration des Zählmoduls verwendbar).
12
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Übersicht zur Funktionsweise der
Module TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY2C
2
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die Funktionsprinzipien der Module TSX CTY2A,
TSX CTY4A und TSX CTY2C.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
2.1
2.2
2.3
Thema
Allgemeines zu den Modulen TSX CTY2A/4A und
TSX CTY 2C
Hauptfunktionen der Module TSX CTY2A und TSX CTY4A
Hauptfunktionen des Moduls TSX CTY2C
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
13
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
14
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
2.1
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Allgemeines zu den Modulen TSX CTY2A/4A und
TSX CTY 2C
Darstellung der Module TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY2C
Übersicht
Hauptmerkmale
Bei den Modulen TSX CTY2A, 4A und 2C handelt es sich um Zählmodule für die
Steuerungsmodelle SPS-Premium. Für diesen Zweck unterstützen sie alle
Funktionen der PL7-Software.
Diese Module verfügen über: l Funktionen, um für den Prozessor direkt mit der Zählung in Zusammenhang stehende Tasks zu übernehmen (Vergleiche, Impulserfassung, Preset oder l
Reset auf Null, Fehlererkennung etc.)
Funktionen zum Generieren von Ereignissen im Hinblick auf
Applikationsprogramme, l für als Ereignisausgänge konfigurierbare und an Sofortaktionen anpassbare
Digitalausgänge.
Diese Module stehen für eine Reihe der verschiedenen Merkmale, die bei der industriellen Überwachung an verschiedene Situationen angepasst werden.
Die Hauptmerkmale dieser Module sind:
Typ Funktionen Anzahl der
Kanäle pro
Modul
Anzahl der physischen
Ausgänge pro
Kanal
Maximalfrequenz (kHz)
1 oder 2
(je nach Funktion)
40 TSX CTY 2A Aufwärtszählen,
Abwärtszählen oder
Auf-/Abwärtszählen,
TSX CTY 4A Aufwärtszählen,
Abwärtszählen oder
Auf-/Abwärtszählen,
TSX CTY 2C Aufwärtszählen/
Abwärtszählen,
Messung/
Überwachung der
Geschwindigkeit.
2
4
2
1 oder 2
(je nach Funktion)
40
4 1000
Die Module TSX CTY 2A und 4A sind in der Funktionsweise identisch. Sie unterscheiden sich nur durch die Anzahl der Kanäle.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
15
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
2.2
Hauptfunktionen der Module TSX CTY2A und
TSX CTY4A
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Hauptfunktionen der Module TSX CTY2A und
TSX CTY4A.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Darstellung der Module TSX CTY 2A und 4A
Darstellung eines Kanals zum Aufwärts- oder Abwärtszählen
Funktionsweise beim Aufwärts- oder Abwärtszählen
Darstellung eines Kanals zum Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY 2A/4A)
Funktionsweise beim Aufwärts- oder Abwärtszählen
Seite
16
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Darstellung der Module TSX CTY 2A und 4A
Beschreibung Die Module TSX CTY 2A und 4A ermöglichen das Aufwärtszählen, Abwärtszählen oder das Aufwärts-/Abwärtszählen von Impulsen. Sie verfügen über folgende
Funktionen: l Freigabe (Siehe Darstellung eines Kanals zum Aufwärts- oder Abwärtszählen, l
Impulserfassung (Siehe Beschreibung der Funktion "Impulserfassung" der l
Zählmodule, S. 45) (beim Aufwärts-/Abwärtszählen),
Preset oder Reset (Siehe Beschreibung der Preset- und Reset-Funktion der
l l
Vergleiche (Siehe Beschreibung der Funktion "Vergleich" der Zählmodule,
Speicherung von Übergangsereignissen über zwei Zählerausgänge (Siehe l
Beschreibung der den Zählmodulen zugeordneten Zählerausgänge, S. 67),
zwei physische Ausgänge (Siehe Beschreibung der den Modulen
Aufwärtszählen zugeordneten physischen Ausgänge, S. 79),
l l l Ereignisverarbeitung (Siehe
Einsatz einer Ereignisverarbeitung, S. 163).
Diese Module sind hinsichtlich der Anzahl der Kanäle identisch:
TSX CTY 2A: 2 Kanäle
TSX CTY 4A: 4 Kanäle.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
17
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Abbildung In der nachstehenden Abbildung ist der gesamte Aufbau eines Kanals dargestellt.
Je nach gewählter Funktion (Aufwärtszählen, Abwärtszählen oder Aufwärts-/
Abwärtszählen) können manche Funktionen nicht aktiviert sein.
Preset-Wert
EVT-Verarbeitung
& Preset-Ereignis /
Reset
Physischer
Eingang IPres /
IReset
Konfiguration
Freigabe
Preset /
Reset
& >1
Preset / direktes
Reset
Register Preset
/ Reset
EVT-
Verarbeitung
SET
Q
RESET
&
Preset / Reset durchgeführt
Ereignis
Freigabe
Messwertüberschreitung
Physischer
Eingang IEna
Freigabe
Freigabe
direkt
Physische
Eingänge
Aufwärtszähle n IA, IB, IZ
&
Konfiguration
Eingang Aufwärtzählen
>1 ABWÄRTSZÄHLER
/
AUFWÄRTSZÄHLER
EVT-
Verarbeitung
Ereignisse
Überschreiten Schwellund Sollwerte
EVT
Aktueller
Messwert
Ungültiger
Messwert
VERGLEICH
Überschreiten
Schwell- und
Sollwerte
Gegenüberstellung
(Vergleich) Aktueller
Messwert und Schwell- und Sollwerte
Status Zählerausgang 0 SET
Q
RESET
SET
Q
RESET
Status Zählerausgang 1
Physischer
Eingang IRead
Konfiguration & >1
Impulsmerker-
Register
&
Ereignis Impulserfassun
Impulsmerker-Wert
Freigabe
Direkte Impulserfassung
SET
Q
RESET
Impulserfassung durchgeführt
Befehle und
Freigabe der Modi,
Ausgang Q0
Konfiguration
Ausgang Q0
Wiedereinschalten der Ausgänge
Konfiguration
Fehlermodus
Fehlerermittlung
& & Ausgang Q0
Physischer Ausgang 0
Kontrolle
Kurzschluss und
Unterbrechung der physischen
Ausgänge
Kurzschlussfehler
Befehle und
Freigabe der Modi,
Ausgang Q1
Konfiguration
Ausgang Q1
& &
Ausgang Q1
Physischer Ausgang 1
18
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Darstellung eines Kanals zum Aufwärts- oder Abwärtszählen
Übersicht
Abbildung l l
Dieser Abschnitt befasst sich mit dem Funktionskern eines Kanals, nämlich mit folgenden Bausteinen:
Aufwärts- oder Abwärtszählen,
Freigabe.
Der Funktionskern zum Aufwärts- oder Abwärtszählen der Module TSX CTY 2A oder 4A ist im folgenden dargestellt.
Ereignisverarbeitung
Physischer
Freigabeeingang IEna
& >1
&
Ereignis
Freigabe
Freigabe aktiv
Messwertüberschreitung
Freigabe
Direkte
Freigabe
Aufwärtszähler oder
Abwärtszähler
Aktueller
Messwert
Messwert ungültig Physischer
Eingang Aufwärtszählen IA
Konfiguration
Eingang
Aufwärtszählen.
Bemerkung
Physischer
Eingang
Die Freigabe (Software oder Hardware) ist eine besondere Hilfsfunktion, die eng mit dem Aufwärts- und Abwärtszählen verbunden ist. Ohne Freigabe gibt es nämlich kein Aufwärts- oder Abwärtszählen. Aus diesem Grund wird die Freigabe im
Gegensatz zu anderen Hilfsfunktionen in diesem Abschnitt dargestellt. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite Objekte (Siehe Detaillierte
Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs, S. 171) beschrieben
Allein die Funktionen zum Aufwärts- oder Abwärtszählen akzeptieren nur wie oben dargestellt einen physischen Eingang Aufwärtszählen (auf den Eingang IA angewandtes Signal).
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
19
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Eingangsmerkmale
Auf dieser Tabelle sind für jeden Kanal die Eingangsmerkmale für die Funktionen zum Aufwärts- oder Abwärtszählen zusammengefasst.
Betroffene Module
Physischer Haupteingang
Freigabe des Aufwärts- oder
Abwärtszählens
TSX CTY 2A / 4A
IA l l
Hardware: Eingang IVal durch den Programmbefehl
Freigabe veranlasst, direkt über die Software (Befehl Direkte Freigabe).
20
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Funktionsweise beim Aufwärts- oder Abwärtszählen
Übersicht
Grundprinzip
Funktionsweise
Die grundlegende Funktionsweise der Module TSX CTY 2A oder 4A nur beim
Aufwärts- oder Abwärtszählen ist im folgenden dargestellt.
Beim Aufwärts- oder Abwärtszählen handelt es sich um Entwicklungen des gleichen
Modulregisters, nur die Entwicklungsrichtung ist unterschiedlich. Dies ist in der Software-Konfiguration festgelegt (nur Funktionen zum Aufwärts- oder Abwärtszählen).
Die Entwicklungen des Zählregisters sind nur möglich, wenn die Funktion l l
freigegegeben ist: l entweder durch einen physischen Eingang (IVal) mit Software-Vorpositionierung
(Befehl Freigabe), l oder direkt über die Software: Befehl Direkte Freigabe.
Die Zählwerte liegen zwischen:
0 und +16 777 215 beim Aufwärtszählen (24 Bit ohne Vorzeichen),
-16 777 216 und +16 777 215 beim Abwärtszählen (24 Bit mit Vorzeichen).
Dieses Zeitdiagramm stellt den Zählprozess dar. Das Abwärtszählen läuft identisch ab, lediglich die Entwicklungsrichtung des aktuellen Messwerts ist umgekehrt. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite Objekte (Siehe Detaillierte
Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs, S. 171) beschrieben.
Physischer Eingang IA
Physischer Eingang IEna
Freigabe
Direkte Freigabe
Aktueller Messwert
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
21
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Darstellung eines Kanals zum Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY 2A/4A)
Übersicht
Abbildung l l
Dieser Abschnitt befasst sich mit dem Funktionskern eines Kanals, nämlich mit folgenden Bausteinen:
Aufwärts-/Abwärtszählen,
Freigabe.
Der Funktionskern zum Aufwärts-/Abwärtszählen der Module TSX CTY2A oder 4A ist im folgenden dargestellt.
Ereignisverarbeitung
&
Physischer
Eingang IEna
&
Freigabe
Direkte
Freigabe
Richtungswechsel
Physischer
Eingang IA
Physischer
Eingang IB
Physischer
Eingang IZ
Konfiguration
Eingang
Aufwärtszählen
>1
Aufwärtszähler
/
Abwärtszähler
Ereignis
Freigabe
Aktive
Freigabe
Messwertüber schreitung
Richtung
Aktueller
Messwert
Ungültiger
Messwert
Wichtige
Anmerkung
Physische
Eingänge
Hinweis: diese Abbildung ähnelt derjenigen nur mit Funktion zum Aufwärts- oder
Abwärtszählen. Die Hauptunterschiede liegen bei den physischen Eingängen. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite Objekte (Siehe Detailli-
erte Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs, S. 171) beschrieben
Die Freigabe (Software oder Hardware) ist eine besondere Funktion, die eng mit der
Hauptfunktion Aufwärts-/Abwärtszählen verbunden ist. Ohne Freigabe gibt es nämlich kein Aufwärts- oder Abwärtszählen. Aus diesem Grund wird die Freigabe im Gegensatz zu anderen Funktionen in diesem Abschnitt dargestellt.
Die Funktion Aufwärts-/Abwärtszählen erlaubt die in der folgenden Tabelle beschriebenen vier Konfigurationen der physischen Eingänge Aufwärtszählen.
22
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Eingangsmerkmale
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Auf dieser Tabelle sind (für jeden Kanal) die Eingangsmerkmale für die Funktionen zum Aufwärts-/Abwärtszählen zusammengefasst.
Betroffene Module
Konfiguration der Eingänge
Freigabe
TSX CTY 2A/4A l l l l
Ein physischer Eingang IA und ein Software-Eingang
(Richtung Aufwärtszählen).
Zwei physische Eingänge: IA (Haupteingang) und IB
(Richtung Aufwärtszählen).
Zwei physische Eingänge: IA (Aufwärtszählen) und IB
(Abwärtszählen).
Drei physische Eingänge: IA und IB am Inkrementalgeber und IZ am Impulssignal des Gebers.
l l
Hardware: physischer Eingang IVal,
Software.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
23
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Funktionsweise beim Aufwärts- oder Abwärtszählen
Übersicht
Grundprinzip
Funktionsweise
Die Funktionsweise der Module TSX CTY2A und 4A beim kombinierten Aufwärts-/
Abwärtszählen ist im folgenden dargestellt.
Beim Aufwärts- oder Abwärtszählen handelt es sich um Entwicklungen des gleichen
Modulregisters, nur die Entwicklungsrichtung ist unterschiedlich. Dies ist durch
Software-Konfiguration, durch einen physischen Eingang oder durch Anwendung des Signals Aufwärtszählen bei einem bestimmten Eingang festgelegt.
Die Entwicklungen des Zählregisters sind nur möglich, wenn die Funktion
freigegegeben ist: l entweder durch einen physischen Eingang IVal mit Software-Vorpositionierung l
(Befehl Freigabe), l oder direkt über die Software: Befehl Direkte Freigabe.
Die Zählwerte liegen zwischen:
-16 777 216 und +16 777 215 (24 Bit mit Vorzeichen).
Das folgende Zeitdiagramm verdeutlicht den Vorgang des Aufwärts-/Abwärtszählens, wenn das Signal Aufwärtszählen am Eingang IA angewandt wird, während
Eingang IB die Zählrichtung festlegt. Es gibt noch mehrere andere Möglichkeiten, um die zuvor dargestellte Zählrichtung festzulegen, aber das Prinzip des Aufwärts-
/Abwärtszählens bleibt immer gleich. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im
Kapitel Implizite Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten
Austauschs, S. 171) beschrieben
Physischer Eingang IA
Physischer Eingang IB
Physischer
Eingang IEna
Freigabe
Direkte Freigabe
Aktueller Messwert t
24
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
2.3
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Hauptfunktionen des Moduls TSX CTY2C
In diesem Abschnitt werden die Hauptfunktionen des Schnellzählmoduls
TSX CTY2C beschrieben.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Darstellung des Moduls TSX CTY2C
Darstellung eines Kanals zum Aufwärts-/Abwärtszählen und Messen
Funktionsweise beim Aufwärts- oder Abwärtszählen
Funktionsweise bei der Geschwindigkeitsmessung
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
25
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Darstellung des Moduls TSX CTY2C
Beschreibung Beim Modul TSX CTY2C handelt es sich um ein Zählmodul für die SPS
TSX/PMX/PCX 57.
Dieses Modul verfügt über zwei identische Kanäle mit folgenden Hauptfunktionen: l Aufwärts-/Abwärtszählen von Impulsen (Siehe Darstellung eines Kanals zum l
Aufwärts-/Abwärtszählen und Messen, S. 28),
Erfassung der Position eines Absolutwertgebers (Siehe Auf den l
Absolutwertgeber spezialisiertes Interface (TSX CTY2C), S. 43),
Messung und Überwachung der Geschwindigkeit (Impulsfrequenz) (Siehe
Funktion "Überwachung der Geschwindigkeit (TSX CTY2C), S. 93).
Das Modul weist folgende Funktionen auf: l Freigabe (Siehe
Darstellung eines Kanals zum Aufwärts-/Abwärtszählen und l l
Impulserfassung (Siehe Beschreibung der Funktion "Impulserfassung" der
Preset (Siehe Preset beim Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A/2C), l
Vergleiche (Siehe Vergleich beim Modus Aufwärts-/Abwärtszählen und Messung
l l l
Speicherung (Siehe Zählerausgänge beim Modus Aufwärts-/Abwärtszählen
(TSX CTY2A, 4A, 2C), S. 75) von Übergangsereignissen über zwei
Zählerausgänge, vier physische Ausgänge (Siehe Darstellung der Ausgänge des Moduls
Ereignisverarbeitung (Siehe
Einsatz einer Ereignisverarbeitung, S. 163).
26
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Abbildung
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
In der nachstehenden Abbildung ist der Aufbau des Funktionskerns eines Kanals dargestellt (Hauptfunktionen Aufwärts-/Abwärtszählen und Messung von
Geschwindigkeit, Freigabe, Preset und Impulserfassung). Um mehr über die zugeordneten Sprachobjekte zu erfahren, siehe Implizite Objekte (Siehe Detaillierte
Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs, S. 171).
Demaskieren EVT
EVT Impulserfassung
&
Physischer
Eingang IRead
Konfiguration
& >1
Impulserfassungsregister
Impulserfassungs-
Wert
Impulserfassungsflanke
Freigabe
Software-Impulserfassung
Reset
Impulserfassung
Demaskieren
EVT
SET
RESET
Q
Impulserfassung durchgeführt
&
EVT
Preset
Physischer
Eingang IZ
Physischer
Eingang
IPres
Konfiguration
& >1 Preset-
register
Freigabe
Reset
Preset
SET
RESET
Q
Preset durchgeführt
Software-Preset
& EVT
Freigabe
Physischer
Eingang IEna
Freigabe
Direkte
Freigabe
Physischer
Eingang IA
Physischer
Eingang IB
& >1
AUFWÄRTSZÄHLER /
ABWÄRTSZÄHLER
GESCHWINDIGKEIT
Physischer
Eingang IZ
Programmrichtung
Physischer
Eingang
SSI-Daten
Physischer
Ausgang
SSICLK
Eingangskonfiguration
Reset Modulo
SET
überschritten
Offset-Absolutwertgeber
Serienausgang
Modulo-Modus
OFFSET MODULO
Aktive
Freigabe
Aktueller
Messwert
Messwertüberschreitung
Richtung
Messwert ungültig
Aktuelle
Drehzahl
Messungsperiode
Schwellwer
Geschwindigkeitsüberschreitung
Adresse
Absolutwertgeber mit
Parallelausgängen
& EVT Modulo-
Überschreitung
Moduloüberschreitung +Richtung
Modulounterschreitung -Richtung
27
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Darstellung eines Kanals zum Aufwärts-/Abwärtszählen und Messen
Einleitung
Bemerkung
Abbildung l l
Dieser Abschnitt befasst sich mit dem Funktionskern eines Kanals des Moduls
TSX CTY2C, nämlich mit folgenden Bausteinen:
Aufwärtszählen/Abwärtszählen und Messung der Geschwindigkeit,
Freigabe.
Die Freigabe (Software oder Hardware) ist eine besondere Funktion, die eng mit dem Aufwärts-/Abwärtszählen verbunden ist. Aus diesem Grund wird die Freigabe im Gegensatz zu anderen Funktionen in diesem Abschnitt dargestellt.
In der nachstehenden Abbildung sind die Hauptfunktionen eines Kanals des Moduls
TSX CTY2C dargestellt. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel
Implizite Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten
Austauschs, S. 171) beschrieben
Verarbeitung
EVT
&
EVT Freigabe
Physischer
Eingang IEna aktive
Freigabe
&
>1
Freigabe Aktueller
Messwert
Messwertüberschreitung Direkte
Freigabe
Physischer Eingang IA
AUFWÄRTSZÄHLER
/
ABWÄRTSZÄHLER
Physischer Eingang IB
Physischer Eingang IZ
Programmrichtung
Eingangskonfiguration
GESCHWINDIGKEITS-
MESSUNG
Physischer Eingang
SSI-Daten
Physischer
Ausgang SSICLK
Richtung
Messwert ungültig
Adresse
Absolutwertgeber mit
Parallelausgängen
Aktuelle
Geschwindigkeit
Messungsperiode
Schwellwert
Geschwindigkeitsüberschreitung
Fehler
Geschwindigkeitsüberschreitung
28
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Eingangsmerkmale
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Das Modul TSX CTY 2C akzeptiert 5 physische Eingangskonfigurationen, die in der folgenden Tabelle dargestellt sind (für jeden Kanal).
Betroffenes Modul
Konfiguration der Eingänge
Freigabe des Aufwärts-/
Abwärtszählens
TSX CTY 2C l l l l l
Ein physischer Eingang IA und ein Software-Eingang
(Richtung Aufwärtszählen).
Zwei physische Eingänge: IA (Haupteingang) und IB
(Richtung Aufwärtszählen).
Zwei physische Eingänge: IA (Aufwärtszählen) und IB
(Abwärtszählen).
Drei physische Eingänge: IA und IB am
Inkrementalgeber und IZ am Impulssignal des Gebers.
Ein Eingangs-/Ausgangsinterface des SSIl l
Absolutwertgebers mit: physischem Eingang SSI Data
Ausgang des Taktgebers Übertragung SSICLK.
l l
Hardware: Eingang IVal (kombiniert mit dem zu konfigurierenden Ausgang Q2), veranlasst durch den
Software-Befehl Freigabe, direkt über die Software (Befehl Direkte Freigabe).
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
29
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Funktionsweise beim Aufwärts- oder Abwärtszählen
Übersicht
Grundprinzip
Funktionsweise
Die Funktionsweise der Module TSX CTY2C beim Aufwärts-/Abwärtszählen ist im folgenden dargestellt.
Beim Aufwärts- oder Abwärtszählen handelt es sich um Entwicklungen des gleichen
Modulregisters, nur die Entwicklungsrichtung ist unterschiedlich. Dies ist durch
Software-Konfiguration, durch einen physischen Eingang oder durch Anwendung des Signals Aufwärtszählen bei einem bestimmten Eingang festgelegt.
Die Entwicklungen des Zählregisters sind nur möglich, wenn die Funktion
freigegegeben ist: l entweder durch einen physischen Eingang IVal mit Software-Vorpositionierung l l
(Befehl Freigabe) l oder direkt über die Software: Befehl Direkte Freigabe.
Die Zählwerte liegen zwischen:
-16 777 216 und +16 777 215 im Normalmodus (24 Bit mit Vorzeichen).
0 und +33 554 431 im Modulo-Modus (25 Bit ohne Vorzeichen).
Das folgende Zeitdiagramm verdeutlicht den Vorgang des Aufwärts-/
Abwärtszählens, wenn das Signal Aufwärtszählen am Eingang IA angewandt wird, während Eingang IB die Zählrichtung festlegt. Es gibt noch mehrere andere
Möglichkeiten, um die zuvor dargestellte Zählrichtung festzulegen, aber das Prinzip des Aufwärts-/Abwärtszählens bleibt immer gleich. Die zugeordneten
Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu
den Objekten des impliziten Austauschs, S. 171) beschrieben.
Physischer Eingang IA
Physischer Eingang IB
Physischer Eingang
IEna
Freigabe
Direkte Freigabe
Aktueller
Messwert
30
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Funktionsweise bei der Geschwindigkeitsmessung
Übersicht
Bemerkung
Messprinzip
Das Modul TSX CTY 2C verfügt neben der Funktion Aufwärts-/Abwärtszählen über die Funktion "Messung der Geschwindigkeit".
Diese Funktion kann mit Zählmodulen (die Impulse generieren) oder mit
Absolutwertgebern (die ein eine Position beschreibendes Wort generieren) beschrieben werden.
Die Erfassung der Position ist nicht eindeutig dem Aufwärts- oder Abwärtszählen von Impulsen zuzuschreiben, sondern führt zum gleichen Ergebnis, nämlich dem aufeinanderfolgenden Schreiben des Zählregisters.
Das Prinzip zum Berechnen der Geschwindigkeit ist das gleiche wie beim
Frequenzmeter: bei einer durch den Benutzer festzulegenden Messdauer
(Abtastzyklus) wird die Geschwindigkeit berechnet und in Anzahl von Impulsen pro
Sekunde angegeben und aktualisiert. Der Standardwert für die Messdauer liegt bei
1 Sekunde.
In der nachstehenden Abbildung sehen Sie das Messprinzip:
Ende des Zyklus n-1, Berechnung der Geschwindigkeit des Zyklus n-1
Ende des Zyklus n, Berechnung der Geschwindigkeit des Zyklus n
Messungsperiode: 10 ms bis 30 s
Zählimpulse
Zyklus n-1 der Berechnung
Zyklus n der Berechnung
Zyklus n+1 der Berechnung
Die Dauer des Abtastzyklus muss entsprechend der gewünschten Genauigkeit und der Untergrenze der Geschwindigkeit (Frequenz) des zu messenden Signals ausgewählt werden. Dabei ist folgende Formel zu verwenden:
Erfassungsperiod
1
Präzisierung x Geschwindigkeit
die Genauigkeit wird in Dezimalwerten ausgedrückt (z. B.: 0,1% = 0,001) und die
Geschwindigkeit (Impulsfrequenz) in tausendstel Impulsen pro Sekunde (kHz). Die
Dauer des Abtastzyklus wird in Millisekunden angegeben.
Beispiel: bei einer Impulsfrequenz von 40 000 bis 250 000 Impulsen pro Sekunde und einer entsprechenden Genauigkeit von 0,1% liegt die Dauer des minimalen
Abtastzyklus bei 25 ms.
Hinweis: die Dauer des minimalen Abtastzyklus liegt bei 10 ms.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
31
Funktionsweise der Module CTY2A/4A und CTY2C
Prinzip der
Überwachung der
Geschwindigkeit
Die Überwachung der Geschwindigkeit ermöglicht es, die Ereignisausgänge bei
Überschreitung eines konfigurierbaren Schwellwerts der Geschwindigkeit bei 0 zu positionieren und eine Sicherheitsvorrichtung direkt zu steuern (zum Beispiel).
Weitere Einzelheiten zur Funktion der Geschwindigkeitsmessung, siehe
Beschreibung der Funktion "Geschwindigkeitsmessung" des Moduls
32
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Beschreibung der Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A,
TSX CTY4A und TSX CTY2C
3
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel befasst sich ausführlich mit allen Funktionen der Zählmodule
TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY2C.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
3.1
3.2
3.3
3.4
3.5
3.6
3.7
3.8
3.9
3.10
Thema
Darstellung der den Zählmodulen zugeordneten Funktionen
Beschreibung der Eingangs-Interfaces der Module
Aufwärtszählen
Beschreibung der Funktion "Impulserfassung" der Zählmodule
Beschreibung der Preset- und Reset-Funktion der Zählmodule
Beschreibung der Funktion "Vergleich" der Zählmodule
Seite
Beschreibung der den Zählmodulen zugeordneten
Zählerausgänge
Beschreibung der den Modulen Aufwärtszählen zugeordneten physischen Ausgänge
Beschreibung der Funktion "Geschwindigkeitsmessung" des
Moduls TSX CTY2C
Beschreibung der Sonderfunktionen des Zählmoduls
TSX CTY2C
Beschreibung der Fehlerverarbeitung der Zählmodule
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
33
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
34
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
3.1
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Darstellung der den Zählmodulen zugeordneten
Funktionen
Darstellung der Eingangskonfigurationen und der der Zählung zugeordneten
Funktionen
Übersicht
Eingangskonfigurationen
Vorteil der zugeordneten
Funktionen
Die Module TSX CTY 2A, 4A und 2C verfügen je nach Modul, Gebertyp und gewählter Betriebsart (Zählfunktion) über verschiedene Möglichkeiten zur Offline-Verarbeitung der Zählergebnisse. In diesem Kapitel werden die Eingangskonfigurationen und verfügbaren, zugeordneten Funktionen beschrieben.
Die Module TSX CTY 2A, 4A und 2C verfügen für jeden Kanal über 3 Eingänge
Aufwärtszählen (Siehe Beschreibung der Interfaces des Eingangs Aufwärtszählen
(TSX CTY2A/4A/2C) , S. 39): IA, IB und IZ. Diese Eingänge sind nicht
austauschbar.
Das Modul TSX CTY 2C verfügt für jeden Kanal zusätzlich über ein SSI-Interface
(Siehe
Auf den Absolutwertgeber spezialisiertes Interface (TSX CTY2C), S. 43).
Die zugeordneten Funktionen ermöglichen es, die Module an die Applikation anzupassen. Je nachdem wie ähnlich die Hauptzählfunktion von einem Modul zum anderen ist, kann die Wahl von letzterem von anderen Funktionsweisen abhängen.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
35
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Gemeinsame
Funktionen
In der folgenden Tabelle sind die Hauptmerkmale der gemeinsamen Funktionen in drei Modultypen zusammengefasst, die je nach Betriebsart zur Verfügung stehen.
Funktion
Ungültiger Messwert
Preset oder Reset
Impulserfassung
Vergleich
Zählerausgänge
Ausgänge
Ereignisverarbeitung
Beschreibung
Erkennung von Impulsverlusten bedingt durch fehlerhafte
Betriebsbedingungen oder
Kapazitätsüberschreitung.
Vorpositionierung des
Zählregisters auf einen festgelegten Wert (Null für ein
Preset).
Speicherung eines Sofortwerts des Registers zum Aufwärts-/
Abwärtszählen.
Verfügbarkeit
Alle Betriebsarten.
Reset bei Aufwärtszählen,
Preset bei Abwärtszählen oder kombiniertem Aufwärts-
/Abwärtszählen.
Nur bei kombiniertem
Aufwärts-/Abwärtszählen.
Vergleich des aktuellen Wertes mit einem vorher festgelegten
Wert (Null nur beim
Abwärtszählen).
Vergleich des
Impulsmerkerwertes mit einem vorher festgelegten Wert.
Alle Betriebsarten.
Nur bei Aufwärts-/
Abwärtszählen.
Speicherung eines vorher festgelegten, flüchtigen
Ereignisses.
Je nach Konfiguration: physische
Ausgänge verbunden mit
Zählerausgängen
(Ereignisausgänge) oder über
Software positioniert ("manuelle"
Digitalausgänge).
Alle Betriebsarten.
Variable Anzahl der
Zählerausgänge (einer oder zwei) je nach Modul und
Betriebsart.
Variable Anzahl der
Ausgänge (1-4) je nach
Modul und Betriebsart.
Mehrere Ereignisse können eine
Verarbeitung oder eine l l
Ereignisaktion auslösen: l Freigabe des Aufwärts- oder
Abwärtszählens,
Preset oder Reset,
Überschreitung des
Schwellwerts oder Sollwerts, l Impulserfassung (beim
Aufwärts-/Abwärtszählen).
Alle Betriebsarten.
36
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Spezifische
Funktion
Die Funktion Überwachung der Geschwindigkeit (Siehe Beschreibung der Funktion
"Geschwindigkeitsmessung" des Moduls TSX CTY2C, S. 93) ist nur beim Modul
TSX CTY2C verfügbar.
Ein oder zwei physische Ausgänge können mit Komparatoren verbunden sein und das Ergebnis des Vergleichs zwischen Momentangeschwindigkeit und einem vorher festgelegten Wert übertragen.
Sonderfunktionen
(TSX CTY 2C)
Beim Modul TSX CTY 2C können außerdem noch 3 Sonderfunktionen (Siehe
Beschreibung der Sonderfunktionen des Zählmoduls TSX CTY2C, S. 95)
konfiguriert werden. Diese Funktionen sind von vorherigen Standardfunktionen abgeleitet und den spezifischen Bedürfnissen mancher Zählapplikationen angepasst. Es handelt sich um folgende Funktionen: l Sonderfunktion Nummer 1: die abgelaufene Zeit seit dem letzten Impuls bzw. der letzten Impulserfassung.
l Sonderfunktion Nummer 2: Auslösen einer direkten Impulserfassung oder eines direkten Presets (Software), synchronisiert mit der programmierbaren l
Ausgangsfrequenz.
Sonderfunktion Nummer 3: Überwachung der korrekten Geschwindigkeit und der gestoppten Verfahreinheit. Die Toleranzen für die korrekte
Geschwindigkeit und Stoppgeschwindigkeit können konfiguriert werden.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
37
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
3.2
Beschreibung der Eingangs-Interfaces der
Module Aufwärtszählen
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt erläutert die Eingangs-Interfaces der Zählmodule.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung der Interfaces des Eingangs Aufwärtszählen
(TSX CTY2A/4A/2C)
Auf den Absolutwertgeber spezialisiertes Interface (TSX CTY2C)
Seite
38
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Beschreibung der Interfaces des Eingangs Aufwärtszählen (TSX CTY2A/4A/2C)
Übersicht In diesem Abschnitt wird die Funktionsweise der gemeinsamen Interfaces des
Eingangs Aufwärtszählen der Module TSX CTY 2A, 4A und 2C beschrieben.
Konfiguration: IA
Auf-/
Abwärtszählen,
Richtung je nach
Applikation
In der nachstehenden Abbildung ist das am Eingang IA angewandte Zählsignal dargestellt.
IA
0 1 2 3 2 1
Wechsel
Richtung
Aufwärtszählen Abwärtszählen
Bei dieser Konfiguration legt das durch die Applikation gesteuerte Bit Richtungs-
wechsel die Richtung für das Aufwärts- oder Abwärtszählen fest, die bei steigenden
Flanken des Signals erfolgt.
Konfiguration: IA
Auf-/
Abwärtszählen,
Richtung je nach
IB
In der nachstehenden Abbildung ist das am Eingang IA angewandte Zählsignal dargestellt, während Eingang IB die Zählrichtung festlegt.
IA
IB
-1 0 1
Aufwärtszählen
2 1 0
Abwärtszählen
25 µs 25 µs
Das Aufwärts-/Abwärtszählen erfolgt bei steigenden Flanken der am Eingang IA empfangenen Impulse.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
39
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Konfiguration:
IA
Aufwärtszählen,
IB
Abwärtszählen
In der nachstehenden Abbildung ist das am Eingang IA (beim Aufwärtszählen) oder am Eingang IB (beim Abwärtszählen) angewandte Zählsignal dargestellt.
IA
1 2 3
IB
Aufwärtszählen
2 1
Abwärtszählen
0
Die Berücksichtigung von Impulsen durch den Auf- und Abwärtszähler erfolgt an den steigenden Flanken des aktuellen physischen Eingangs. Der Eingang IA inkrementiert den Aufwärts-/Abwärtszähler (Aufwärtszählen) und der Eingang IB dekrementiert ihn (Abwärtszählen). Wenn die Impulse an den beiden Eingängen gleichzeitig erfolgen, bewegt sich der Aufwärts-/Abwärtszähler nicht.
40
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Konfiguration:
Inkrementalgeber
In dieser Betriebsart sind die physischen Eingänge IA und IB an einen
Inkrementalgeber angeschlossen, der zwei um 90° verschobene Signale liefert. Das
Verschieben zwischen den Eingängen IA und IB bestimmt die Richtung des
Aufwärts- oder Abwärtszählens.
In der nachstehenden Abbildung ist ein Beispiel für Aufwärtszählen (IA vor IB) dargestellt.
IA
IB
Inkremente
IZ
90°
Phasenverschiebung
+1 +1 +1 +1 +1 +1
Hinweis: der Inkrementalgeber liefert ebenso eine Information am Eingang
Impulssignal IZ.
Dieser Impuls am Eingang IZ ermöglicht es, ein Preset des Aufwärts-/
Abwärtszählers durchzuführen.
In der nachstehenden Abbildung ist ein Beispiel für Abwärtszählen (IA nach IB) dargestellt.
IA
IB
Dekremente -1
90° Phasenverschiebung
-1 -1 -1 -1 -1
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
41
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Optionen des
Inkrementalgeber
-Interfaces
Beim Anschluss eines Inkrementalgebers sind mehrere Optionen im Konfigurationsfenster verfügbar:
Wenn ...
Dann ...
die Überwachung der
Zeile ist konfiguriert
(Ausgangsgeber RS 422 /
485), die SPS signalisiert einen Fehler, sobald eine Unterbrechung am
Kabel des Gebers an einem der physischen Eingänge IA, IB oder IZ festgestellt wird. Es ist dann möglich, eine dem Fehler entsprechende Applikationsverarbeitung zu starten.
die Multiplikation mit 1 ist konfiguriert, das Aufwärts-/Abwärtszählen erfolgt an den steigenden Flanken des physischen Eingangs IB (im vorliegenden Fall:
Aufwärtszählen).
IA
IB
90°
0 1 2 3 4 5
die Multiplikation mit 4 ist konfiguriert, das Aufwärts-/Abwärtszählen erfolgt an allen steigenden und fallenden Flanken der physischen Eingänge IA und IB (im vorliegenden Fall: Abwärtszählen).
IA
-1 -3 -5 -7 -9 -11 -13 -15 -17 -19 -21 -23
IB
90°
0 -2 -4 -6 -8 -10 -12 -14 -16 -18 -20 -22
42
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Auf den Absolutwertgeber spezialisiertes Interface (TSX CTY2C)
Übersicht
Eingänge
Beschreibung des SSI-
Interfaces
Das Modul TSX CTY2C verfügt ebenso über ein auf Absolutwertgeber spezialisiertes Interface für Applikationen zum Messen und Überwachen der
Geschwindigkeit.
In diesem Abschnitt wird die Funktionsweise dieses Interfaces mit spezifischem
Eingang beschrieben.
Bei dieser Konfiguration werden der physische Eingang SSI Data und der physische
Ausgang SSICLK an den Ausgangs-Absolutwertgeber angeschlossen.
Es besteht auch die Möglichkeit, ein bis vier Ausgangs-Absolutwertgeber parallel anzuschliessen und dabei Anpassungskanäle (siehe Bedienungsanleitung) zu verwenden.
In der nachstehenden Abbildung ist ein SSI-Frame dargestellt.
Auswahl Geber Initialisierung
SSICLK
SSIData
HEADER
MSB
DATEN
LSB
Zeit Neuladen
(10 bis 40 µs, je nach
Geber)
PARITÄT
STATUS
Weitere Hauptmerkmale des Frames und Interfaces sind:
Parameter
Code
Werte oder Beobachtungen
Binär- oder Gray-Code
Übertragungsfrequ enz SSICLK
150 kHz, 200 kHz, 375 kHz, 500 kHz, 750 kHz oder 1 MHz
Header-Bits Ignoriert
Datenbits l l l
Mindestens 8 Datenbits aktiv 8.
maximal 17 Bit MSB maskiert (Modulozählung).
maximal 17 Bit LSB maskiert (Verringerung der Auflösung).
Statusbit Ein spezifisches Fehlerbit am Geber. Seine Position im Frame und seine Bedeutung können konfiguriert werden.
Parität Gerade, ungerade (nicht durch das Modul gesteuert) oder ohne
Parität.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
43
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Bemerkung Bei einem Absolutwertgeber erfolgt das Aufwärts-/Abwärtszählen implizit im Modus
Modulo. Der Wert des Modulo wird direkt durch die Anzahl der nicht maskierten Bits angegeben. Das Zählregister entwickelt sich im Intervall [0, Modulo]. Der Mindestwert des Modulo beträgt 1 und der Maximalwert liegt bei +33 554 432 (25 Datenbits ohne maskiertes Bit).
44
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
3.3
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Beschreibung der Funktion "Impulserfassung" der Zählmodule
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Funktion Impulserfassung der Zählmodule.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Funktion "Impulserfassung" der Zählmodule
Impulserfassung, Besonderheiten des Moduls TSX CTY2C
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
45
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Funktion "Impulserfassung" der Zählmodule
Beschreibung Durch die Impulserfassung kann der aktuelle Wert des Registers für Aufwärts-/
Abwärtszählen in ein Impulserfassungsregister kopiert werden. Dabei wird genau beim Auslösen der Operation der Sofortwert eingefroren.
Die Impulserfassung ist nur im kombinierten Modus Aufwärts-/Abwärtzählen möglich (alle Module).
Das Modul TSX CTY2C verfügt zusätzlich über einen Impulserfassungsmodus in
Kombination mit einem Hardware-Preset (siehe: Impulserfassung, Besonderheiten
Die Information Impulserfassung durchgeführt steht für ein Ereignis, das
Gegenstand einer Ereignisverarbeitung sein kann.
Auslösen einer
Impulserfassung l l
Die Operation wird ausgelöst: entweder direkt über die Software: Befehl Direkte Impulserfassung, oder über die Hardware: bei Stautsänderung des physischen Eingangs ICapt mit
Software-Preset (Befehl Freigabe-Impulserfassung). Bei diesem Signal kann es sich handeln um: l l l die steigende Flanke des Eingangs ICapt, die fallende Flanke des Eingangs ICapt, die steigenden und fallenden Flanken des Eingangs ICapt (nur TSX CTY2C).
Hinweis: die zeitlichen Leistungen sind maximal, wenn der Eingang ICapt als steigende oder fallende Flanke konfiguriert ist.
46
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Hardware-
Struktur der
Funktion
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
In der nachstehenden Abbildung ist die Hardware-Struktur der Funktion
"Impulserfassung dargestellt. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel
Implizite Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten
Austauschs, S. 171) beschrieben.
Verarbeitung Ereignis
Impulserfassung
&
Aktueller Messwert
Ereignis
Impulserfassung
Physischer
Eingang IRead
Konfiguration
Impulserfassung & >1
Freigabe
Impulserfassung
Direkte
Impulserfassung
Impulserfassungregister
SET
RESET
Q
Impulserfassung durchgeführt
Impulsmerker-
Wert
RESEZ Impulserfassung durchgeführt
Funktionsweise Der folgende Zeitgeber stellt den Modus "Impulserfassung" bei steigender Flanke von ICapt dar. Die anderen Modi (Impulserfassung bei fallender Flanke bzw. bei steigenden und fallenden Flanken) sind ähnlich.
Physischer
Eingang IA
Physischer
Eingang IRead
Freigabe Impulserfassung
Direkte Impulserfassung
Direkte Freigabe
Aktueller Messwert
Impulsmerker-Werte
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
47
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Impulserfassung, Besonderheiten des Moduls TSX CTY2C
Spezifische Modi Neben den im vorhergehenden Absatz beschriebenen einfachen
Impulserfassungsmodi verfügt das Modul TSX CTY2C über zwei spezifische Modi: l Impulserfassung bei steigenden und fallenden Flanken am Eingang ICapt. Es handelt sich um eine Ausweitung des Prinzips der im vorhergehenden Abschnitt l beschriebenen einfachen Impulserfassung.
Impulserfassung in Kombination mit Hardware-Preset (Modus Impulserfassung
vor Preset).
Modus "Impulserfassung" bei steigenden und fallenden
Flanken
Der Modus "Impulserfassung" bei steigenden und fallenden Flanken am physischen Eingang ICapt kann z. B. verwendet werden, um die Längenmessung von Teilen durchzuführen. Er ist auf einen externen Impuls angewiesen, um zwei aufeinanderfolgende Impulserfassungen durchführen zu können.
Die zulässige Abweichung zwischen beiden Flanken der Impulserfassung muss
mindestens bei 0,5 ms liegen. Es handelt sich dabei um die Mindestbreite des
Impulses der Impulserfassung.
Durch das Erfüllen dieser Bedingung ist sichergestellt, dass die Funktion korrekt abläuft, d. h. alle am physischen Eingang der Impulserfassung vorliegenden
Flanken werden berücksichtigt.
Beispiele In der nachstehenden Abbildung ist z. B. diese Abweichung in Abhängigkeit zur
Frequenz der Eingänge Aufwärtszählen dargestellt.
Frequenz der
Eingänge
Aufwärtszählen
125 kHz
250 kHz
500 kHz
1 MHz
Mindestabstand zwischen den Flanken der Impulserfassung (Anzahl der
Zählimpulse)
63
125
250
500
Modus "Impulserfassung" vor Preset
Dieser für das Modul TSX CTY2C spezifische Modus der Impulserfassung gilt für das Aufwärts-/Abwärtszählen von Impulserfassungen (Näherungssensor,
Inkrementalgeber), aber nicht für die Erfassung von Daten des Absolutwertgebers. l l
Der physische Preset-Eingang IPres wird hintereinander ausgelöst: eine Impulserfassung gefolgt vom Preset.
48
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
3.4
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Beschreibung der Preset- und Reset-Funktion der
Zählmodule
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Funktion Preset und Reset der Zählmodule.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Darstellung der Preset- oder Reset-Funktion
Preset beim Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A)
Reset auf Null beim Aufwärtszählen (TSX CTY2A/4A)
Preset beim Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A/2C)
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
49
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Darstellung der Preset- oder Reset-Funktion
Allgemeines
Bemerkungen
Das Preset initialisiert das Register für Aufwärts-/Abwärtszählen auf einen vorher festgelegten Wert (per Software). Es erfolgt ein Reset auf Null (RESET) und dabei wird das gleiche Register initialisiert.
Das Preset bezieht sich auf den Modus "Abwärtszählen" sowie den kombinierten
Modus "Aufwärts-/Abwärtszählen). Das Reset auf Null (RESET) bezieht sich nur auf den Modus "Aufwärtszählen" (TSX CTY2A/4A).
Der Vorgang kann ausgelöst werden oder automatisch erfolgen.
In den folgenden Abschnitten werden die Durchführungsbedingungen eines Presets oder Resets auf Null (RESET) entsprechend des Zählmodus oder des verwendeten
Moduls erläutert.
l l
Das Preset (oder RESET) tritt am Objekt auf (siehe Wie ist mit einem ungültigen
Messwert zu verfahren?, S. 102).
Das durchgeführte Preset (oder RESET) ergibt ein Ereignis, das Gegenstand einer Ereignisverarbeitung sein kann.
50
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Preset beim Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A)
Übersicht Das Preset initialisiert das Register für Abwärtszählen auf einen vorher per Software festgelegten Wert.
Das Preset ist: l ausgelöst l über die Hardware: bei steigender oder fallender Flanke am physischen
Eingang IPres mit Software-Preset über den BefehlPreset-Freigabe, l l direkt über die Software: Befehl Direktes Preset.
automatisch, dieser Befehl wird beim Überschreiten des Werts Null ausgeführt.
Hinweis: die beiden Preset-Typen (ausgelöst oder automatisch) sind unabhängig voneinander und können gemeinsam auftreten.
Abbildung In der nachstehenden Abbildung ist die über die Hardware "ausgelöste Preset-
Funktion" dargestellt. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite
Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs,
Physischer
Eingang IPres
Verarbeitung
Preset-Ereignis
&
Ereignis
Preset
Konfiguration
Preset
&
Preset-
Wert
Freigabe
Preset
SET
RESET
Q
Preset durchgeführt
Direktes
Preset
>1
RESET Preset
Aufwärtszähler/Abwärtszähler
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
51
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Zeitdiagramme Die folgenden Zeitdiagramme zeigen die unterschiedlichen Preset-Fälle mit oder ohne automatischem Laden bei Überschreitung des Werts Null.
Das folgende Zeitdiagramm beschreibt ein durch IPres ausgelöstes Preset, dann ein direktes Preset (Software). Die Überschreitung des Werts Null ergibt sich ohne automatisches Preset.
Physischer
Eingang IA
Physischer
Eingang IPres
Freigabe
Preset
Direktes
Preset
Direkte
Freigabe
Preset-Wert
Aktueller
Messwert t
Das folgende Zeitdiagramm beschreibt ein durch IPres ausgelöstes Preset, ein direktes Preset und ein automatisches Preset bei Überschreitung des Werts Null.
Physischer
Eingang IA
Physischer
Eingang IPres
Freigabe
Preset
Direktes
Preset
Direkte
Freigabe
Preset-Wert
Aktueller Messwert t
52
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Reset auf Null beim Aufwärtszählen (TSX CTY2A/4A)
Übersicht Beim Reset auf Null (RESET) wird das Zählregister auf Null initialisiert.
Das Reset auf Null (RESET) ist: l ausgelöst l über die Hardware: bei steigender oder fallender Flanke am physischen l l
Eingang IReset mit Software-Preset über den Befehl RESET-Freigabe, direkt über die Software: Befehl Direktes Reset auf Null (RESET).
automatisch, dieser Befehl wird beim Überschreiten des Werts Null ausgeführt.
Hinweis: der Eingang IReset ist physisch gesehen identisch mit dem Eingang
IPres, der für das Preset im Modus "Abwärtszählen" verwendet wird.
Das Blockschema der Funktion Reset auf Null (RESET) ist mit dem Schema der
Funktion Preset (Siehe
Preset beim Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A), S. 51)
identisch.
Hinweis: die beiden RESET-Typen (ausgelöst oder automatisch) sind unabhängig voneinander und können gemeinsam auftreten.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
53
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Zeitdiagramme Auf den folgenden Abbildungen sind Beispiele eines ausgelösten oder automatischen Resets auf Null (RESET) dargestellt:
Das folgende Zeitdiagramm beschreibt ein ausgelöstes Reset auf Null (RESET) bei steigender Flanke am Eingang IReset sowie ein direktes Reset auf Null (Software).
Die Überschreitung des oberen Sollwerts ergibt sich ohne automatisches Reset auf
Null (RESET). Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite
Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs,
Eingang IA
Eingang IReset
Freigabe RESET
Direktes RESET
Eingang IEna
Freigabe direkte
Freigabe
Oberer Sollwert
Aktueller
Messwert t
Aktueller Wert
> oberer Sollwert
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TLX DS 57 PL7 40 09.2000
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Das folgende Zeitdiagramm beschreibt ein ausgelöstes Reset auf Null (RESET) bei steigender Flanke am Eingang IReset, ein direktes Reset auf Null (Software) und ein automatisches Reset auf Null (RESET) bei Überschreitung des oberen
Sollwerts.
Eingang IA
Eingang IReset
Freigabe RESET
Direktes RESET
Eingang IEna
Freigabe
Direkte
Freigabe
Oberer
Sollwert
Aktueller
Messwert
Aktueller Wert
> Schwellw. 0
Aktueller Wert
> Schwellw. 1
0
Schwellw.0
Schwellw. 1 t
55
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Preset beim Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A/2C)
Preset-Modi
Bemerkungen
Beim kombinierten Modus Aufwärts-/Abwärtszählen stehen 7 Modi für Hardware-
Preset zur Verfügung, nämlich die Kombinationen, welche sich auf den jeweiligen
Status und/oder die Flanken der physischen Eingänge IPres und IZ beziehen: l l l l l l l steigende Flanke IPres, fallende Flanke IPres, steigende Flanke IPres +Richtung/fallende Flanke IPres -Richtung, steigende Flanke IPres -Richtung/fallende Flanke IPres +Richtung,
Status IPres,
Referenzpunktfahrt "kurze Nocke" (mit Inkrementalgeber),
Referenzpunktfahrt "lange Nocke" (mit Inkrementalgeber).
Das direkte Preset (über die Software) existiert parallel zu den oben genannten
Hardware-Presets.
l l
Es gibt jedoch kein automatisches Preset beim kombinierten Aufwärts-/
Abwärtszählen (bei Überschreitung eines Wertes wie nur beim Aufwärts- oder
Abwärtszählen).
Es gibt auch kein Preset bei Absolutwertgebern (TSX CTY2C).
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TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Preset bei Flanke
IPres
Die ersten beiden Preset-Modi (bei steigenden oder fallenden FlankenIPres) sind mit denjenigen nur beim Abwärtszählen beschriebenen identisch.
Die folgende Abbildung beschreibt ein Preset-Beispiel bei steigender Flanke IPres sowie ein direktes Preset (Software). Die folgende Abbildung beschreibt ein Preset-
Beispiel bei steigender Flanke IPres sowie ein direktes Preset (Software). Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite Objekte (Siehe Detaillierte
Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs, S. 171) beschrieben
Physischer
Eingang IB
Physischer
Eingang IA
Physischer
Eingang IPres
Abwärtszählen Aufwärtszählen
Freigabe Preset
Direktes Preset
Direkte Freigabe
Preset-Wert
Aktueller
Messwert t
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
57
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Preset bei kombinierter
Flanke IPres in
Richtung
Aufwärtszählen
In der nachstehenden Abbildung wird ein Preset-Beispiel bei steigender Flanke
IPres beim Aufwärtszählen (Richtung +) und bei fallender Flanke IPres beim
Abwärtszählen (Richtung -) beschrieben. Der umgekehrte Fall ist analog dazu.
Physischer
Eingang IB
Physischer
Eingang IA
Physischer
Eingang IPres
Abwärtszählen Aufwärtszählen
Freigabe Preset
Direkte Freigabe
Preset-Wert
Aktueller
Messwert t
58
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Preset bei Status
IPres
In der nachstehenden Abbildung ist ein Preset-Beispiel bei Status (hohes Niveau)
IPres beschrieben. Der Wert für das Aufwärtszählen wird bei jeder Dauer des aktiven Status IPres auf den Preset-Wert eingefroren.
Physischer
Eingang IB
Physischer
Eingang IA
Physischer
Eingang IPres
Aufwärtszählen
Freigabe Preset
Direkte
Freigabe
Aktueller
Messwert t
Preset-Wert
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
59
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Preset bei Referenzpunktfahrt
"kurze Nocke"
Dieser und der folgende Modus (Refenzpunktfahrt "lange Nocke") sind für die
Verwendung mit einem Inkrementalgeber bestimmt.
Auf den folgenden Zeitdiagrammen sind die Preset-Modi bei Referenzpunktfahrt
"kurze Nocke" dargestellt.
+Richtung: Aufwärtszählen
Physischer Eingang
IPres (kurzes
Nockensignal)
Physischer
Eingang
IZ (Impulssignal)
(1)
-Richtung: Abwärtszählen
Physischer Eingang
IPres (kurzes
Nockensignal)
Physischer
Eingang
IZ (Impulssignal)
(1)
Hinweis: (1) die Berücksichtung des Presets erfolgt wie folgt: l in Richtung + (Aufwärtszählen): Eingang IPres bei Status 1, steigende Flanke des Eingangs Impulssignal IZ und Software-Freigabe.
l in Richtung - (Abwärtszählen): Eingang IPres bei Status 1, fallende Flanke des
Eingangs Impulssignal IZ und Software-Freigabe.
Hinweis: Da die kurze Nocke kleiner als ein Impulssignal des Inkrementalgebers ist, erfolgt die maximale Umdrehung an der Nocke nur einmal. Kommt es jedoch zu mehreren Impulssignalen des Inkrementalgebers an der Nocke, löst die erste aktive Flanke der maximalen Umdrehung das Preset aus.
60
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Preset bei Referenzpunktfahrt
"lange Nocke"
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Auf dem folgenden Zeitdiagramm ist der Preset-Modus bei Referenzpunktfahrt
"lange Nocke" dargestellt.
Zählrichtung
Physischer Eingang
IPres (langes
Nockensignal)
Physischer
Eingang
IZ (Impulssignal)
Preset
Richtung Abwärtszählen
Physischer Eingang
IPres (langes
Nockensignal)
Physischer
Eingang
IZ (Impulssignal)
Preset
Hinweis: die Berücksichtigung des Presets erfolgt an der ersten steigenden
Flanke des Eingangs Impulssignal IZ, die dem Wechsel auf Status 1 am Eingang
IPres folgt, genau in der gleichen Zählrichtung wie beim Abwärtszählen und bei der
Software-Freigabe.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
61
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
3.5
Beschreibung der Funktion "Vergleich" der
Zählmodule
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Funktion Vergleich der Zählmodule.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Darstellung der Funktion "Vergleich"
Vergleich beim Aufwärts- oder Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A)
Vergleich beim Modus Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A)
Vergleich beim Modus Aufwärts-/Abwärtszählen und Messung (TSX CTY2C)
Seite
62
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Darstellung der Funktion "Vergleich"
Allgemeines Die Module TSX CTY2A, 4A und 2C verfügen über die Funktion Vergleich für den aktuellen Wert und den Impulsmerker-Wert bei: l l l l l l
Wert Null,
Schwellwert 0,
Schwellwert 1, oberer Sollwert, unterer Sollwert,
Modulo-Überschreitung,
Auf folgender Tabelle sind die verschiedenen Möglichkeiten zusammengefasst:
Vergleichselement
Wert Null
Der Vergleich im Verhältnis zum aktuellen Wert ist möglich bei:
Der Vergleich im Verhältnis zum Impulsmerker-Wert ist möglich bei:
CTY2A/4A (nur bei Abwärtszählen) Kein Modul
Schwellwert 0 CTY2A/4A (nur bei Aufwärtszählen)
CTY2A/4A (Aufwärts-/Abwärtszählen)
CTY2C (Aufwärts-/Abwärtszählen)
CTY2A/4A (Aufwärts-/Abwärtszählen)
CTY2C (Aufwärts-/Abwärtszählen)
Schwellwert 1 CTY 2A/4A (nur bei Aufwärtszählen)
CTY 2A/4A (Aufwärts-/Abwärtszählen)
CTY2C (Aufwärts-/Abwärtszählen)
CTY2A/4A (Aufwärts-/Abwärtszählen)
CTY2C (Aufwärts-/Abwärtszählen)
Oberer
Schwellwert
Unterer
Schwellwert
Modulo-Überschreitung
CTY2A/4A (nur bei Aufwärtszählen)
CTY2A/4A (Aufwärts-/Abwärtszählen)
CTY2A/4A (Aufwärts-/Abwärtszählen)
CTY2A/4A (Aufwärts-/Abwärtszählen)
CTY 2A/4A (Aufwärts-/Abwärtszählen)
CTY2C (Aufwärts-/Abwärtszählen) CTY2C (Aufwärts-/Abwärtszählen)
Bemerkung Die Überschreitung von Schwellwerten, Sollwerten und Modulo kann Gegenstand einer Ereignisverarbeitung sein.
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Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Vergleich beim Aufwärts- oder Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A)
Vergleiche beim
Abwärtszählen
Lediglich im Modus "Abwärtszählen" ist eine einzige Möglichkeit zulässig: l Vergleich des aktuellen Werts mit dem Wert Null.
Vergleiche beim
Aufwärtszählen l l l
Nur im Modus Aufwärtszählen stehen 3 Möglichkeiten zur Verfügung:
Vergleich des aktuellen Werts mit dem Schwellwert 0,
Vergleich des aktuellen Werts mit dem Schwellwert 1,
Vergleich des aktuellen Werts mit dem oberen Sollwert.
Funktionsweise Auf dem folgenden Blockschema ist für die Module TSX CTY 2A/4A die
Funktionsweise der nur für die Modi Aufwärts- oder Abwärtszählen verfügbaren
Vergleiche dargestellt. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite
Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs,
Aktueller Messwert
Wert 0
(Abwärtzählen) bzw.
Schwellwert 0
(Aufwärtszählen)
Verarbeitung
EVT
&
EVT Unterschreitung/
Überschreitung
Wert 0 (Abwärtzählen) bzw. Schwellwert 0
(Aufwärtszählen)
Aktueller Messwert < 0
(Abwärtszählen) bzw.
Schwellwert 0 (Aufwärtszählen)
Schwellw. 1
(Aufwärtszählen)
Verarbeitung
EVT
&
EVT Überschreitung
Schwellwert 1
(Aufwärtszählen)
Aktueller Messwert >
Schwellwert 1
64 oberer Sollwert
(Aufwärtszählen)
VERGLEICH
Verarbeitung
EVT
&
EVT Überschreitung oberer Sollwert
(Aufwärtszählen)
Aktueller Messwert > oberer
Sollwert
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Vergleich beim Modus Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A)
Mögliche
Vergleiche
Funktionsweise
Im kombinierten Modus Aufwärts-/Abwärtszählen sind Vergleiche möglich mit: l l zwei Schellwerten (Schwellwerte 0 und 1), und zwei Sollwerten (oberer und unterer).
Es gibt 8 Möglichkeiten für Vergleiche.
In der nachstehenden Abbildung ist für die Module TSX CTY 2A/4A die
Funktionsweise der nur für die Modi Aufwärts-/Abwärtszählen verfügbaren
Vergleiche dargestellt. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite
Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs,
Aktueller Messwert
Wert Schwellwert 0
Impulsmerker-Wert
EVT-Verarbeitung
&
EVT Überschreitung
Schwellwert 0
Aktueller Messwert >
Schwellwert 0
Impulsmerker-Wert >
Schwellwert 0
EVT-Verarbeitung
&
Schwellwert 1
EVT Überschreitung
Schwellwert 1
Aktueller Messwert >
Schwellwert 1
Impulsmerker-Wert
> Schwellwert 1
Wert unterer Sollwert
EVT-Verarbeitung
&
Wert unterer Sollwert
VERGLEICH
EVT-Verarbeitung
&
EVT Überschreitung/
Unterschreitung oberer Sollwert
Aktueller Messwert > oberer Sollwert
Impulsmerkker-Wert
> oberer Sollwert
EVT Überschreitung/
Unterschreitung
Unterer Sollwert
Aktueller Messwert > unterer Sollwert
Impulsmerker-Wert > unterer Sollwert
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
65
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Vergleich beim Modus Aufwärts-/Abwärtszählen und Messung (TSX CTY2C)
Übersicht
Funktionsweise
Im Modus Aufwärts-/Abwärtszählen und Messung gibt es folgende
Vergleichsmöglichkeiten: l l
Schwellwert 0,
Schwellwert 1,
Es gibt 4 Möglichkeiten für Vergleiche: aktueller Wert und Impulsmerker-Wert im
Verhältnis zu den Schwellwerten.
In der nachstehenden Abbildung ist für das Modul TSX CTY 2C die Funktionsweise der nur für den Modus Aufwärts-/Abwärtszählen und Messung verfügbaren
Vergleiche dargestellt. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite
Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs,
Modulo
Aktueller
Messwert
Impulsmerker-Wert
Verarbeitung
EVT
&
Verarbeitung
EVT
&
EVT Überschreitung
Modulo +Richtung
Überschreitung
Modulo +Richtung
EVT Unterschreitung
Modulo -Richtung
Unterschreitung
Modulo -Richtung
Verarbeitung
EVT
&
Schwellwert 0
Schwellwert 1
VERGLEICH
Verarbeitung
EVT
&
EVT Überschreitung
Schwellwert 0
Aktueller Messwert >
Schwellwert 0
Impulsmerker-Wert
> Schwellwert 0
EVT Überschreitung
Schwellwert 1
Aktueller Messwert >
Schwellwert 1
Impulsmerker-Wert >
Schwellwert 1
SET
RESET
Q
Status
Zählerausgang 0
SET
RESET
Q
Status
Zählerausgang 1
66
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
3.6
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Beschreibung der den Zählmodulen zugeordneten Zählerausgänge
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Funktionsweise der den Zählmodulen zugeordneten
Zählerausgänge.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Darstellung der Speicher-Zählerausgänge
Zählerausgänge im Modus Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A)
Zählerausgänge im Modus Aufwärtszählen (TSX CTY2A/4A)
Zählerausgänge beim Modus Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY2A, 4A, 2C)
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
67
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Darstellung der Speicher-Zählerausgänge
Allgemeines Manche flüchtige Ereignisse beim Aufwärts- oder Abwärtszählen werden in den
Zählerausgängen gespeichert. Die Anzahl dieser Zählerausgänge (ein oder zwei) hängt vom jeweiligen Betriebsmodus ab.
Die Zählerausgänge können per Software überprüft und in manchen Fällen zu den physischen Ausgängen (Ereignisausgänge) geleitet werden.
Die Zählerausgänge verfügen über Einstellmöglichkeiten, um automatisch auf 1 (SET) oder auf Null zu setzen (RESET), und auch direkt über die Software von 1 auf 0 zu setzen. Letztere haben immer die höchste Priorität. Die Prioritätsregeln werden in den
Abschnitten
Zählerausgänge im Modus Aufwärtszählen (TSX CTY2A/4A),S. 71 und
Zählerausgänge beim Modus Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY2A, 4A, 2C), S. 75
ausführlich beschrieben.
Dieser Abschnitt befasst sich mit der Beschreibung der SET- und RESET-
Bedingungen, je nach Modul und Betriebsmodus.
Die Einstellungsmöglichkeiten für Zählerausgänge werden im Abschnitt Einstellung
der Module TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY 2C, S. 129 beschrieben.
68
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Zählerausgänge im Modus Abwärtszählen (TSX CTY2A/4A)
Allgemeines Nur im Modus Abwärtszählen verfügen die Module TSX CTY2A/4A über einen einzigen Zählerausgang (0), dessen automatische SET- und RESET-Bedingungen l l vordefiniert sind:
SET: aktueller Messwert kleiner oder gleich 0,
RESET: direktes Preset (Software) oder Hardware-Preset durchgeführt.
Eingänge des
Zählerausgangs
0
In der nachstehenden Abbildung werden die Eingänge des Zählerausgangs 0 beim
Abwärtszählen beschrieben. Es sind ebenso die auf 0 oder 1 gesetzten manuellen
Eingänge zu erkennen.
Aktueller Messwert < 0
Physischer
Eingang IPres Konfiguration
&
>1
SET
Q
RESET
Status
Zählerausgang 0
Freigabe Preset
Direktes Preset
Setzen auf 0
Setzen auf 1
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
69
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Funktionsbeispiel
Auf dem folgenden Zeitdiagramm ist die Funktionsweise des Zählerausgangs 0 dargestellt.
Physischer Eingang
IPres
Freigabe Preset
Direktes Preset
Aktueller Messwert
Preset-Wert
Status Zählerausgang 0
Manuelles Setzen auf 1
Manuelles Setzen auf 0
70
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Zählerausgänge im Modus Aufwärtszählen (TSX CTY2A/4A)
Allgemeines Nur im Modus Aufwärtszählen verfügen die Module TSX CTY2A/4A über 2
Zählerausgänge: l Zählerausgang 0, dessen automatische SET- und RESET-Bedingungen vordefiniert sind, l Zählerausgang 1, dessen automatische SET- und RESET-Bedingungen mit 5
Kombinationen konfigurierbar sind.
Eingänge des
Zählerausgangs
0
In der nachstehenden Abbildung werden die Eingänge des Zählerausgangs 0 nur beim Aufwärtszählen beschrieben. Es sind ebenso die auf 0 oder 1 gesetzten
manuellen Eingänge zu erkennen.
Aktueller Messwert > oberer Sollwert
Physischer
Eingang IReset
Konfiguration
&
>1
SET
Q
RESET
RESET Freigabe
Direktes RESET
Setzen auf 0
Setzen auf 1
Status
Zählerausgang 0
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
71
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Eingänge des
Zählerausgangs
1
In der nachstehenden Abbildung sind die Eingänge des Zählerausgangs 1 nur im
Modus Aufwärtszählen sowie die auf 0 oder 1 gesetzten direkten Eingänge dargestellt.
GRUNDLEGENDE
BEDINGUNGEN
Überschreiten Schwellwert 0
Überschreiten Schwellwert 1
Sollwertüberschreitung
Ereignis Freigabe
Reset-Ereignis
Parametereinstellung Änderung Status Zählerausgang 1
Parametereinstellung Änderung Status Zählerausgang 1
>1
>1
SET
Q
RESET
Status
Zählerausgang
1
Setzen auf 1
Setzen auf 0
Hinweis: die Zählerausgänge 0 und 1 haben die gleichen Grundeinstellungen für
SET und RESET. Bei gleichzeitigem Auftreten hat die globale RESET-
Kombination vor SET Vorrang.
Positionierungsbedingungen für
Zählerausgänge mit Priorität
In der folgenden Tabelle sind die Positionierungsbedingungen für die
Zählerausgänge 0 und 1 mit ihren jeweiligen Prioritäten dargestellt.
Priorität
Höhere Priorität
Zählerausgang 0
Manueller Reset auf 0.
Manueller Reset auf 1.
Zählerausgang 1
Manueller Reset auf 0.
Manueller Reset auf 1.
RESET
SET
Freigabeereignis
RESET-Ereignis
Sollwertüberschreitung
Überschreitung von Sollwert 1
Überschreitung von Sollwert 0
Niedrigere
Priorität
RESET: Reset auf Null/RESET
(direkt oder durchgeführt)
SET: aktueller Messwert größer oder gleich Sollwert
72
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Bemerkungen
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C l l
Die Einstellungsbedingungen (Ereignisse, Schwell- oder Sollwertüberschreitungen) sind mit denen der SET- und RESET-Eingänge des Zählerausgangs 1 identisch.
Der Eingang RESET hat Vorrang vor dem Eingang SET.
Funktionsbeispiel (Zählerausgang 0)
Auf dem folgenden Zeitdiagramm ist die Funktionsweise des Zählerausgangs 0 dargestellt.
Physischer
Eingang IReset
RESET Freigabe
Direktes RESET
Aktueller Messwert
Schwellwert 0
Status Zählerausgang 0
Manuelles Setzen auf 1
Manuelles Setzen auf 0
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
73
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Funktionsbeispiel (Zählerausgang 1)
Auf dem folgenden Zeitdiagramm ist die Funktionsweise des Zählerausgangs 1 mit den jeweiligen Einstellungen dargestellt.
Wenn ...
Freigabeereignis
RESET-Ereignis
Sollwertüberschreitung
Überschreitung von Sollwert 1
Überschreitung von Sollwert 0
R
S
R
-
Dann: Endstatus ...
-
Das Zeitdiagramm stellt die Funktionsweise des Zählerausgangs dar:
Physischer Eingang IReset
RESET Freigabe
Aktueller Messwert
Status Zählerausgang 1
Manuelles Setzen auf 1
Manuelles Setzen auf 0
Schwellw. 1
Schwellw.0
74
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Zählerausgänge beim Modus Aufwärts-/Abwärtszählen (TSX CTY2A, 4A, 2C)
Allgemeines Diese Module verfügen über zwei Speicher-Zählerausgänge im Modus Aufwärts-/
Abwärtszählen (sowie beim Modul TSX CTY2C auch im Modus "Messung").
Die SET- (auf 1 gesetzt) und RESET-Bedingungen (auf 0 gesetzt) der
Zählerausgänge können mit verschiedenen Kombinationen konfiguriert werden: l l
17 Grundeinstellungen für die Module TSX CTY2A/4A,
13 Grundeinstellungen für das Modul TSX CTY2C.
Diese Grundeinstellungen beziehen sich auf:
Modul
TSX CTY2A/4A
TSX CTY2C
Überschreitungen durch den aktuellen
Messwert der:
Schwellwerte und
Sollwerte
Schwellwerte und
Modulo
Positionen des
Impulsmerker-Werts im Verhältnis zu:
Schwellwerte und
Sollwerte
Schwellwerte
Ereignisse:
Freigabe, Preset und
Impulserfassung
Freigabe, Preset und
Impulserfassung
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
75
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Eingänge der
Zählerausgänge
In der nachstehenden Abbildung werden die Eingänge der Zählerausgänge beim
Aufwärts-/Abwärtszählen beschrieben. Es sind ebenso die auf 0 und 1 gesetzten
manuellen Eingänge zu erkennen.
Grundlegende Bedingungen
SET und RESET der
Zählerausgänge
Überschreiten/Unterschreiten
Schwellwert 0 bzw. 1, +Richtung bzw. -Richtung
Überschreiten oberer bzw. Unterschreiten unterer Sollwert, +Richtung bzw. -Richtung
Modulo-Überschreitung/Unterschreitung + oder -Richtung
Impulsmerker-Wert > oder <
Schwellwert 0 bzw. Schwellwert 1
Impulsmerker-Wert > oder < oberer bzw. unterer Sollwert
Ereignis Freigabe
Preset-Ereignis
Ereignis Impulserfassung
Parametereinstellung Änderung Status
Zählerausgang 0
Parametereinstellung Änderung Status
Zählerausgang 0
Parametereinstellung Änderung Status
Zählerausgang 1
Parametereinstellung Änderung Status
Zählerausgang 1
>1
SET
RESET
Q
Status
Zählerausgang 0
>1
Setzen auf 1
Setzen auf 0
>1
SET
RESET
Q
Status
Zählerausgang 1
>1
Setzen auf 1
Setzen auf 0
Hinweis: die Zählerausgänge 0 und 1 haben die gleichen Grundeinstellungen für
SET und RESET. Bei gleichzeitigem Auftreten hat die globale RESET-
Kombination vor SET Vorrang.
Je nach Modultyp können manche Bedingungen nicht festgelegt werden. Eine
Auflistung der Bedingungen und ihrer Prioritäten folgt noch.
76
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsbeispiel
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Auf dem folgenden Zeitdiagramm ist die Funktionsweise des Zählerausgangs 0 mit den jeweiligen Einstellungen dargestellt.
Wenn ...
Dann: Endstatus ...
Überschreitung des Schwellwerts 0 in
+Richtung
S
Impulsmerker-Wert > Schwellwert 0
Sonstige Bedingungen
R
-
Das Zeitdiagramm stellt die Funktionsweise des Zählerausgangs 1 dar.
IPreset
Freigabe
Preset
Direkte
Impulserfassung
Aktueller
Messwert
Schwellw.0
Preset-Wert
Zählausgang 0
Setzen auf 1
Manuelles
Setzen auf 0
Manuelles
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
77
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Grundeinstellungen und Prioritäten
In der folgenden Tabelle sind die Positionierungsbedingungen für die
Zählerausgänge 0 und 1 mit ihren jeweiligen Prioritäten dargestellt.
Priorität
Höhere Priorität
Niedrigere
Priorität
TSX CTY2A/4A
Manueller Reset auf 0.
Manueller Reset auf 1.
RESET
SET
Freigabeereignis
Position des Impulsmerker-Werts im Verhältnis zum unteren Sollwert
Position des Impulsmerker-Werts im Verhältnis zum oberen Sollwert
Position des Impulsmerker-Werts im Verhältnis zum Schwellwert 1
Position des Impulsmerker-Werts im Verhältnis zum Schwellwert 0
Ereignis Impulserfassung
Überschreitung des unteren
Sollwerts
Überschreitung des oberen
Sollwerts
Überschreitung von Sollwert 1
Überschreitung von Sollwert 0
Preset-Ereignis
TSX CTY2C
Manueller Reset auf 0.
Manueller Reset auf 1.
RESET
SET
Freigabeereignis
Überschreitung von Sollwert 1
Überschreitung von Sollwert 0
Modulo-Überschreitung
Position des Impulsmerker-Werts im Verhältnis zum Schwellwert 1
Position des Impulsmerker-Werts im Verhältnis zum Schwellwert 0
Ereignis Impulserfassung
Preset-Ereignis
Hinweis: Die Überschreitungen der Soll-, Schwell- und Modulowerte fassen eigentlich je nach Richtung (+ oder -) der Überschreitung zwei Bedingungen zusammen.
78
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
3.7
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Beschreibung der den Modulen Aufwärtszählen zugeordneten physischen Ausgänge
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Funktionsweise der den Modulen Aufwärtszählen zugeordneten physischen Ausgänge.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Physische Ausgänge der Zählmodule
Darstellung der physischen Ausgänge der Module TSX CTY2A/4A
Bei einer Störung der Fehlermodus der Ausgänge der Module TSX CTY2A/4A
Darstellung der Ausgänge des Moduls TSX CTY2C
Bei einer Störung der Fehlermodus der Ausgänge des Moduls TSX CTY2C
Wiedereinschalten der Ausgänge nach einem Netzausfall
(TSX CTY2A/4A/2C)
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
79
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Physische Ausgänge der Zählmodule
Allgemeines Jeder Kanal der Zählmodule verfügt je nach Modul über 1 bis 4 physische Ausgänge von Q0 bis Q3.
Die bei allen Modulen verfügbaren Ausgänge Q0 und Q1 können entsprechend der folgenden 2 Betriebsmodi konfiguriert werden: l Modus Handbetrieb: der Status des Ausgangs wird wie ein Digitalausgang durch die Software überwacht, l Modus Automatisch: der Ausgang kopiert erneut den Status des zugeordneten
Zählerausgangs (0 oder 1) und dann den Status der für diese Zählerausgänge festgelegten Speicherungen.
In diesem Modus können Ereignisaktionen auf Modulebene durchgeführt werden.
Die nur beim Modul TSX CTY 2C verfügbaren Ausgänge Q2 und Q3 weisen weniger
Konfigurationsmöglichkeiten auf (siehe: Darstellung der Ausgänge des Moduls
Die Reaktion der Ausgänge bei Störungen (Fehlermodus) ist unterschiedlich, je nachdem ob es sich um ein Modul TSX CTY 2A / 4A (Siehe Bei einer Störung der
Fehlermodus der Ausgänge der Module TSX CTY2A/4A, S. 84) oder TSX CTY 2C
(Siehe Bei einer Störung der Fehlermodus der Ausgänge des Moduls
Im Falle einer Trennung (Überlast oder Kurzschluss) ist es erforderlich, die
Ausgänge manuell über die Applikation oder automatisch bei nicht mehr auftretender Überlast wiedereinzuschalten.
80
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Darstellung der physischen Ausgänge der Module TSX CTY2A/4A
Beschreibung Jeder Kanal der Module TSX CTY2A und 4A verfügt über 2 physische Ausgänge:
Q0 und Q1.
Diese Ausgänge können im Handbetrieb (Digital) verwendet werden. Der Status dieser Ausgänge wird dann durch Software-Befehle festgelegt.
Die physischen Ausgänge Q0 und Q1 können auch im Automatikbetrieb konfiguriert werden. Im Automatikbetrieb können Ereignisaktionen auf Modulebene durchgeführt werden, indem jeweils der Speicherstatus der Zählerausgänge erneut kopiert wird. l Beim Aufwärtszählen: zwei Zählerausgänge sind verfügbar und die beiden
Ausgänge können im Automatikbetrieb konfiguriert werden.
l Beim Abwärtszählen: es steht nur der Zählerausgang 0 zur Verfügung. Ein einziger Ausgang (Q0) kann im Automatikbetrieb konfiguriert werden.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
81
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Aufbau der
Ausgänge
In der nachstehenden Abbildung ist der Aufbau der physischen Ausgänge eines
Kanals der Module TSX CTY2A/4A dargestellt. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu den Objekten
des impliziten Austauschs, S. 171) beschrieben.
SET
RESET
Q
Status
Zählerausgang 0
Freigabe
Automatikbetrieb Q0
Hand-/
Automatikbetrieb Q0
Befehl "Status
Handbetrieb"
& &
&
>1 & & Ausgang Q0
Kontrolle
Kurzschluss und physische
Ausgänge
FEHLER
MODUL UND
KANAL
>1
Physischer
Ausgang Q0
Fehler
Kurzschluss
Konfiguration
Fehlermodus
Wiedereinschalten
Ausgänge Q0 und Q1
& SET
RESET
Q
Status
Zählerausgang 1
(nicht verfügbar beim
Abwärtszählen)
Freigabe
Automatikbetrieb Q1
&
Hand-/Automatikbetrieb Q1
&
&
Befehl "Status Handbetrieb"
>1 & & Ausgang Q1
Physischer
Ausgang Q1
82
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Funktionsweise der Ausgänge
Auf dem folgenden Zeitdiagramm ist die Funktionsweise der Ausgänge dargestellt
(als Beispiel der Ausgang Q0).
Status Zählerausgang 0
Hand-/Automatikbetrieb
Befehl "Status
Handbetrieb"
Freigabe
Automatikbetrieb
Status physischer
Ausgang Q0
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
83
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Bei einer Störung der Fehlermodus der Ausgänge der Module TSX CTY2A/4A
Notwendigkeit des
Fehlermodus
Die physischen Ausgänge der Module TSX CTY2A/4A können manche
Prozessabschnitte direkt steuern. Es ist daher für die Sicherheit der Funktion erforderlich, einen Fehlermodus bei Störungen der Ausgänge selbst, des Moduls oder der Applikation zu haben.
Fehlermodus Bei einem der folgenden Fehler ist der Status der physischen Ausgänge Q0 und Q1 auf 0 forciert: l l l l l l l l
Netzausfall am Ausgang (Kurzschluss oder Überlast),
Modulstörung, aktueller Auto-Test,
Fehler am Hilfseingang/-ausgang,
Fehler am Eingang Aufwärtszählen,
Fehler an der Zählapplikation,
Fehler an der Applikation,
Unterbrechung der Kommunikation mit der SPS: spezieller Fehler, dessen
Fehlermodus entsprechend der folgenden Tabelle ebenso konfiguriert werden kann.
Bei all diesen Fehlern erfolgt ein Software-Signal. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu den Objekten
des impliziten Austauschs, S. 171) beschrieben
Spezieller Fall einer
Kommunikations unterbrechung
Bei Unterbrechung der Kommunikation mit der SPS:
Wenn der Fehlermodus konfiguriert ist .. Dann sind die Ausgänge ..
Reset auf Null (RESET), auf 0 forciert,
Wert halten vor Auftreten des Fehlers den Wert innerhalb ihres Status gehalten.
Anzeige eines
Netzausfalls
Ein Netzausfall aufgrund einer Überlast oder eines Kurzschlusses am Ausgang wird angezeigt: l l per Software über Sprachobjekte, und durch leuchtende LED-Anzeigen: l Aufleuchten (Dauerlicht) der LED-Anzeige E/A des Moduls, l Blinken der bei Überlast dem Kanal zugeordneten LED-Anzeige CH.
Außerdem ist eine Strombegrenzung (625 mA) zu verzeichnen.
84
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Darstellung der Ausgänge des Moduls TSX CTY2C
Beschreibung
Spezieller Fall des Ausgangs
Q2
Spezieller Fall des Ausgangs
Q3
Jeder Kanal des Moduls TSX CTY 2C verfügt über 4 physische Ausgänge: Q0, Q1,
Q2 und Q3.
Alle Ausgänge können im Handbetrieb (digital) verwendet werden. Der Status dieser Ausgänge wird dann durch Software-Befehle festgelegt. Die zugeordneten
Sprachobjekte werden im Kapitel Implizite Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu
den Objekten des impliziten Austauschs, S. 171) beschrieben
Die physischen Ausgänge Q0 oder Q1 können auch im Automatikbetrieb konfiguriert werden. Der Status der Ausgänge Q0 und Q1 entspricht dann jeweils den Zählerausgängen 0 und 1. Im Automatikbetrieb können in Abhängigkeit der
Entwicklung des Aufwärts-/Abwärtszählers Ereignisaktionen auf Modulebene durchgeführt werden.
Q2 kann nämlich als Eingang/Ausgang konfiguriert werden: l l sei es als physischer Freigabe-Ausgang IVal, oder als physischer Ausgang Q2 (nur im Handbetrieb).
Der Ausgang Q3 kann verwendet werden als: l entweder im Handbetrieb, l oder im programmierbaren Frequenzmodus von 1 ms bei 4000s pro 1ms-Schritt.
Der programmierbare Frequenzausgang erlaubt es, über einen externen
Synchronisierimpuls an mehreren Kanälen mehrerer Zählmodule zu verfügen.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
85
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Aufbau der
Ausgänge
In der nachstehenden Abbildung ist der Aufbau der physischen Ausgänge des
Moduls TSX CTY 2C dargestellt. Die zugeordneten Sprachobjekte werden im
Kapitel Implizite Objekte (Siehe Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten
Austauschs, S. 171) beschrieben.
Freigabe
Automatikbetrieb Q0
Hand-/
Automatikbetrieb Q0
Befehl "Status
Handbetrieb" Q0
& &
&
FEHLER
MODUL
& KANAL
>1
>1
& &
SET
Q
RESET
Ausgang Q0
Kontrolle
Kurzschluss und
physische
Ausgänge
Status
Zählerausgang 0
Physischer
Ausgang Q0
86
Konfiguration
Fehlermodus
& SET
Q
RESET
Status
Zählerausgang 1
Freigabe
Automatikmodus Q1
Handbetrieb /
Automatikbetrieb Q1
Befehl "Status
Handbetrieb" Q1
Befehl "Status
Handbetrieb" Q2
& &
&
>1 &
&
Frequenzwert
Programm
Freigabe Automatikmodus Q3
Hand-/
Automatikbetrieb Q3
Befehl "Status
Handbetrieb" Q3
& &
&
>1 &
&
&
Ausgang Q1
Ausgang Q2
& Ausgang Q3
Physischer
Ausgang Q1
Physischer
Ausgang Q2
Physischer
Ausgang Q3
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Funktionsweise der Ausgänge
Auf dem folgenden Zeitdiagramm ist die Funktionsweise der Ausgänge dargestellt
(als Beispiel der Ausgang Q0)
Status
Zählerausgang 0
Hand- /
Automatikbetrieb
Befehl "Status
Handbetrieb"
Freigabe
Automatikbetrieb
Status physischer
Ausgang Q0
MANUELL AUTO
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
87
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Bei einer Störung der Fehlermodus der Ausgänge des Moduls TSX CTY2C
Notwendigkeit des
Fehlermodus
Die physischen Ausgänge des Moduls TSX CTY2C können manche Prozessabschnitte direkt steuern. Es ist daher für die Sicherheit der Funktion erforderlich, einen Fehlermodus bei Störungen der Ausgänge selbst, des Moduls oder der Applikation zu haben. l l
Im Falle des Moduls TSX CTY2C sind die Fehlermodi unterschiedlich, je nach:
Art des Fehlers,
Betriebsmodus (manuell oder automatisch) des fehlerhaften Ausgangs.
Fehlerbedingungen im Handbetrieb
Bei einem der folgenden Fehler ... : die Ausgänge Q0 bis Q3 im
Handbetrieb ... : l l l l l l l l l l l
Modulstörung, aktueller Auto-Test,
Applikationsfehler beim Aufwärtszählen
(ungültige Software-Konfiguration oder
Neukonfiguration des Kanals),
Fehler an den Hilfseingängen/-ausgängen,
Versorgungsfehler der Hilfseingänge,
Netzausfall an einem beliebigen Ausgang
(Kurzschluss oder Überlast), l l
Fehler an den Zähleingängen
Applikationsfehler beim Aufwärtszählen
(Einstellungsfehler),
Fehler der Geberversorgung oder
Impulserfassung,
Unterbrechung oder Kurzschluss an der
Geberleitung,
Fehler am SSI-Frame,
Fehler Absolutwertgeber,
Überschreitung des Messwerts oder der
Geschwindigkeit auf Null gesetzt.
sind nicht auf Null gesetzt.
Bei all diesen Fehlern erfolgt ein Software-Signal über die Sprachobjekte. Um mehr
über die zugeordneten Sprachobjekte zu erfahren, siehe das Wort CH_FLT der expliziten Sprachobjekte (Siehe Kanalspezifische Standardfehler %MWxy.i.2 ,
88
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Fehlerbedingungen im Automatikbetrieb
Wenn sich die Ausgänge im Automatikbetrieb befinden, werden diese unabhängig vom vorliegenden Fehler auf 0 gesetzt. Das Modul stellt so die Betriebssicherheit sicher, sogar wenn der Fehler maskiert ist.
Bei all diesen Fehlern erfolgt ebenso ein Software-Signal.
Spezieller Fall eines
Kommunikations fehlers
Unabhängig vom Hand- oder Automatikbetrieb der Ausgänge erfolgt bei
Unterbrechung der Kommunikation mit der SPS:
Wenn der Fehlermodus konfiguriert ist .. Dann sind die Ausgänge ..
Reset auf Null (RESET), auf 0 forciert,
Wert halten vor Auftreten des Fehlers den Wert innerhalb ihres Status gehalten.
Anzeige eines
Netzausfalls
Ein Netzausfall aufgrund einer Überlast oder eines Kurzschlusses am Ausgang wird l l angezeigt: per Software über Sprachobjekte wie vorher ausgeführt, und durch leuchtende LED-Anzeigen: l Aufleuchten (Dauerlicht) der LED-Anzeige E/A des Moduls, l Blinken der bei Überlast dem Kanal zugeordneten LED-Anzeige CH.
Außerdem ist eine Strombegrenzung (625 mA) zu verzeichnen.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
89
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Wiedereinschalten der Ausgänge nach einem Netzausfall (TSX CTY2A/4A/2C)
Übersicht Wenn ein Fehler den Netzausfall eines oder mehrerer physischer Ausgänge zur
Folge hatte, ist es notwendig, diesen (diese) wieder einzuschalten. Dieser Vorgang ist je nach manueller oder automatischer Konfiguration unterschiedlich.
Nach einem Netzausfall mit abgestuftem durch die SPS gesteuertem Prozess, wird er angewiesen, das Wiedereinschalten der Ausgänge mit einer manuellen
Operation durchzuführen (z. B.: drücken Sie zum Quittieren etc. auf eine
Schaltfläche). Der Benutzer kann dann alle notwendigen Massnahmen hinsichtlich der Automatik und der Sicherheit der Personen ergreifen (z. B. den Wechsel in den
Handbetrieb anfordern).
Hinweis: Wenn es der durch die SPS gesteuerte Prozess erlaubt, ist es unter der
Verantwortung des Benutzers möglich, das automatische Wiedereinschalten zu programmieren.
Grundprinzip Wenn an einem der physischen Ausgänge ein Kurzschluss vorliegt, werden alle
Ausgänge durch das Zählmodul auf 0 gesetzt. Abgesehen davon müssen aus
Sicherheitsgründen die physischen Ausgänge bei 0 blockiert werden, solange ein
Kurzschluss vorliegt: l unabhängig vom Modus (Handbetrieb oder automatisch) die Ausgänge l
deaktivieren: die Freigabebits der physischen Ausgänge auf 0 setzen, im Modus Handbetrieb: Programmieren eines Resets auf 0 der Objekte der physischen Ausgänge im Handbetrieb.
90
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Prinzip des manuellen Wiedereinschaltens
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Das Bit Kurzschlussfehler wird bei Auftreten eines Kurzschlusses bei 1 positioniert. Es ist erforderlich, das Bit Wiedereinschalten des Ausgangs zu aktivieren, um den physischen Eingang wiedereinzuschalten, vorausgesetzt der
Modus manuelles Wiedereinschalten wurde konfiguriert.
Das Programm kann z. B. warten, bis eine Schaltfläche zum Quittieren gedrückt wurde, bevor das Bit aktiviert wird.
Das Wiedereinschalten erfolgt mindestens 10 Sekunden nach Erkennen eines
Kurzschlusses, vorausgesetzt der Kurzschluss liegt dann nicht mehr vor. Um mehr
über die zugeordneten Sprachobjekte zu erfahren, siehe Implizite Objekte (Siehe
Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs, S. 171) und
Explizite Objekte (Siehe
Details der Objekte mit explizitem Austausch:, S. 180).
Das folgende Zeitdiagramm beschreibt den manuellen Quittierungsprozess bei einem Kurzschluss.
Eintreten eines
Kurzschlusses
Behebung des
Kurzschlusses
Status physischer
Ausgang Q0
10 Sekunden 10 Sekunden
Wiedereinschalten
Ausgang
1 Sekunde
Kurzschlussfehler
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
91
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Prinzip des automatischen Wiedereinschaltens
Das Wiedereinschalten wird alle 10 Sekunden durch das Modul angefordert. Die
Zeitbasis von 10 Sekunden ist im Verhältnis zum Auftreten eines Fehlers synchron.
Das folgende Zeitdiagramm beschreibt den automatischen Quittierungsprozess bei einem Kurzschluss.
Eintreten eines
Kurzschlusses
Behebung des
Kurzschlusses
Status physischer
Ausgang Q0
10 Sekunden 10 Sekunden 10 Sekunden
Zeitbasis
Wiedereinschaltsystem
1 Sekunde
Kurzschlussfehler
92
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
3.8
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Beschreibung der Funktion
"Geschwindigkeitsmessung" des Moduls
TSX CTY2C
Funktion "Überwachung der Geschwindigkeit (TSX CTY2C)
Übersicht
Funktionsweise
Die Überwachung der Geschwindigkeit anhand eines vom Benutzer zu konfigurierenden Schwellwertes der Drehzahlüberschreitung erlaubt bei
Überschreitung des Schwellwerts der Geschwindigkeit (die Ausgänge sind dann auf
0 gesetzt) eine Sicherheitsaktion an dem oder den Ausgängen. Diese Ausgänge müssen im Automatikbetrieb konfiguriert werden.
In der nachstehenden Abbildung ist die Entwicklung der Ereignisausgänge entsprechend der jeweiligen Konfiguration (Beispiel des Ausgangs Q0) dargestellt.
Geschwindigkeit
Schwellwert
Drehzahlüberschreitung
Position bzw. Zeit
Fehler
Drehzahlüberschreitung
Ende des
Fehlers
Quittierung des Fehlers wenn die Fehlerspeicherung konfiguriert ist:
Ausgang Q0
Automatikbetrieb wenn die Fehlerspeicherung nicht konfiguriert ist.
Ausgang Q0
Automatikbetrieb
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
93
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Fehlerspeicherung
Wenn sich der Ausgang im Automatikbetrieb befindet: l wenn die Fehlerspeicherung konfiguriert ist: Wenn der Fehler nicht mehr auftritt, muss mit dessen Quittierung fortgefahren werden, um den Ausgang in seinen l ursprünglichen Status vor der Störung zurückzusetzen. Eine frühzeitige
Quittierung bleibt ohne Wirkung.
wenn die Fehlerspeicherung nicht konfiguriert ist: Bei nicht mehr auftretendem
Fehler "Drehzahlüberschreitung" wird der Ausgang in seinen urpsrünglichen
Status zurückgesetzt.
Die Ausgänge im Handbetrieb werden nicht durch den Fehler
"Drehzahlüberschreitung" beeinflusst und behalten ihren Status bei.
Bemerkung:
Ausgänge im
Handbetrieb
Wahl der
Messungsdauer
Standardmäßig liegt die Messungsdauer bei 1 Sekunde, was eine größere
Verzögerung beim Erkennen der Geschwindigkeit oder eine nicht ausreichende
Genauigkeit nach sich ziehen kann. Es besteht die Möglichkeit, die Messungsdauer entsprechend der zu überwachenden Geschwindigkeit und der gesuchten
Genauigkeit zu programmieren:
Messwertsperiod
1
Präzisierung x Geschwindigkeit
die Genauigkeit wird in Dezimalwerten ausgedrückt (z. B.: 0,1% = 0,001) und die
Drehzahl in Impulsen pro Sekunde. Die Dauer des Abtastzyklus wird in Sekunden angegeben.
Die zulässigen Werte liegen für
-2
zwischen 10 und 30 s.
In der folgenden Tabelle ist die minimale Messdauer in Abhängigkeit der zu messenden Geschwindigkeit dargestellt, um z. B. eine Genauigkeit von 0,1% zu gewährleisten.
Minimale Messungsperiode
(s)
Genauigkeit
(%)
Zu messende
Geschwindigkeit
(Impulse/Sekunde)
250 000 ...1 000 000
40 000 ... 250 000
10 000 ... 40 000
1 000 ...10 000
100 ...1 000
Größer oder gleich 10
-2
Größer oder gleich 25 10
-3
Größer oder gleich 0,1
Größer oder gleich 1
Größer oder gleich 10
0,1
0,1
0,1
0,1
0,1
94
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
3.9
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Beschreibung der Sonderfunktionen des
Zählmoduls TSX CTY2C
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die 3 Sonderfunktionen des Zählmoduls TSX CTY2C.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Sonderfunktion Nummer 1 (TSX CTY2C)
Sonderfunktion Nummer 2 (TSX CTY2C)
Sonderfunktion Nummer 3 (TSX CTY2C)
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
95
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Sonderfunktion Nummer 1 (TSX CTY2C)
Übersicht
Funktionsweise
Die Sonderfunktion Nummer 1 berechnet die abgelaufene Zeit zwischen dem letzten Aufwärts-/Abwärtszählimpuls und dem Auftreten einer Impulserfassung. Die
Zeit zwischen dem letzten Impuls der Impulserfassung wird in Millisekunden bei einer Genauigkeit von + oder - 1 ms ausgedrückt.
Das folgende Zeitdiagramm beschreibt die Funktionsweise der Sonderfunktion
Nummer 1. letzter Impuls vor
Impulserfassung
Impulserfassung durchgeführt
Zeit
96
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Sonderfunktion Nummer 2 (TSX CTY2C)
Übersicht Die Sonderfunktion Nummer 2 löst am Zählkanal eine direkte Impulserfassung
(Software) und ein direktes Preset (Software) am Aufwärts-/Abwärtszähler aus, die beide mit der programmierbaren Ausgangsfrequenz synchronisiert werden (dieser
Ausgang kann in diesem Fall nicht extern verwendet werden).
Jede steigende Flanke der programmierbaren Ausgangsfrequenz und des
Zählkanals hat eine direkte Impulserfassung (Software) des Aufwärtszählerwertes zur Folge, gefolgt von einem direkten Preset (Software).
Funktionsweise Das Prinzip der Sonderfunktion Nummer 2 ist im folgenden dargestellt:
- direkte
Impulserfassung
- direktes Preset
- direkte
Impulserfassung
- direktes Preset
Programmierbarer
Frequenzausgang
Bemerkungen Die folgenden Sprachobjekte verhalten sich im Hinblick auf Standardfunktionen der
Impulserfassung und des direkten Presets unterschiedlich: l Das Bit Impulserfassung durchgeführt %Ixy.i.2 ist dann bei 1 positioniert (die direkte Standardimpulserfassung positioniert dieses Bit nicht bei 1), l Das Bit Preset durchgeführt %Ixy.i.1 ist dann bei 1 positioniert (das direkte
Standardpreset positioniert dieses Bit nicht bei 1),
Um mehr über die zugeordneten Sprachobjekte zu erfahren, siehe Implizite Objekte
(Siehe
Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs, S. 171).
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
97
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Sonderfunktion Nummer 3 (TSX CTY2C)
Übersicht Die Sonderfunktion Nummer 3 ist eine Erweiterung der Funktion zur Messung und
Überwachung der Geschwindigkeit. Damit kann der Kanal die Zählung und
Messung durchführen: l eine Überwachung der korrekten Geschwindigkeit entsprechend der
Booleschen Funktion:
(Zielgeschwindigkeit - X% < geschw.-Meßwert) AND
(Zielgeschwindigkeit < geschw.-Meßwert) + X%) l und ein Erkennen der gestoppten Verfahreinheit, die der folgenden
Booleschen Funktion entspricht:
(geschw.-Meßwert < Stoppgeschw.)
Parametrierung der Funktion
Der Spielraum bei der Geschwindigkeit X% ist ein durch den Benutzer eingegebener Konfigurationsparameter.
Bei der Zielgeschwindigkeit und Stoppgeschwindigkeit handelt es sich um
Einstellparameter, die im Applikationsprogramm über WRITE_PARAM %CHxy.i eingegeben werden (
Liste der Objekte des expliziten Austauschs, S. 179) oder um
eine Animationstabelle mit Variablen im Online-Modus.
98
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
In der nachstehenden Abbildung wird das Prinzip der Sonderfunktion Nummer 3 beschrieben.
Geschwindigkeit
+X%
Zielgeschwindigkeit
-X%
Stoppgeschwindigkeit
Position bzw. Zeit
Korrekte
Geschwindigkeit
(1) Signifikant
Bemerkungen
Verfahreinheit gestoppt
1. Der signifikante Bereich bzw. jeder andere Bereich der korrekten Geschwindigkeit oder der gestoppten Verfahreinheit sind nicht signifikant.
Die Informationen korrekte Geschwindigkeit und gestoppte Verfahreinheit sind nur bei Geschwindigkeitsstufen von Bedeutung. Die Überwachung der wesentlichen
Aufgaben dieser Informationen ist Aufgabe des Applikationsprogramms.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
99
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
3.10
Beschreibung der Fehlerverarbeitung der
Zählmodule
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Dieser Abschnitt beschreibt die Fehlerverarbeitungen, die bei einer Zählapplikation vorkommen können, sowie die zur Fehlererkennung und -verarbeitung durch die
Zählmodule zur Verfügung gestellten Werkzeuge.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Darstellung der Verarbeitung der Kanal- und Modulfehler
Wie ist mit einem ungültigen Messwert zu verfahren?
Verarbeitung der Fehler (TSX CTY2C)
Seite
100
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Darstellung der Verarbeitung der Kanal- und Modulfehler
Übersicht Die Zählmodule verfügen bei der Konfiguration und beim Betrieb über Möglichkeiten zum Anzeigen und Identifizieren aufgetretener Fehler. Dies Möglichkeiten sind je nach Modultyp unterschiedlich.
Die Ausgänge der Module verfügen im übrigen über vordefinierte oder konfigurierte
Fehlermodi, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Das Verhalten der
Ausgänge wird im Abschnitt Beschreibung der den Modulen Aufwärtszählen
zugeordneten physischen Ausgänge, S. 79 ausführlich beschrieben.
Verarbeitung von
Fehlern der
Module
TSX CTY 2A / 4A
Diese Module signalisieren das Auftreten von Fehlern über folgende Sprachobjekte mit explizitem Austausch: l l l
Kanalfehler (%Ixy.i.ERR)
Modulfehler (%Ixy.MOD.ERR)
Ungültiger Messwert (%IxWxy.i.2:X7)
Die Applikation kann durch Untersuchen der Statuswörter die Fehlerursache ausfindig machen. Dies ist nur möglich, wenn der Fehler bei der Verarbeitung noch vorliegt.
Verarbeitung von
Fehlern des
Moduls
TSX CTY 2C
Dieses Modul verwendet die gleichen Sprachobjekte wie vorher beschrieben, um das Auftreten von Fehlern anzuzeigen.
Es verfügt jedoch zusätzlich noch über folgende Möglichkeiten: l Speicherung, wodurch flüchtige Fehler berücksichtigt und identifiziert werden können, l und Maskierung, wodurch die Zunahme mancher Fehler wahlweise vermieden werden kann.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
101
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Wie ist mit einem ungültigen Messwert zu verfahren?
Übersicht
Fehlerkontext
Bemerkungen
Der Benutzer verfügt zusätzlich zur Diagnose über Informationen zu einem ungültigen Messwert. Dadurch ist es möglich, einen Verlust von Zähl- oder
Messdaten zu erkennen.
Diese Fehlerüberwachung, die bei einer Speicherung aktiviert wird, wird bei allen
Zählmodulen empfohlen.
Diese Fehleranzeige kann hervorgerufen werden durch: l l einen Kalt- oder Warmstart bei der Applikation, einen Fehler am Eingang Aufwärtszählen: l Versorgungsfehler oder Unterbrechung der Geberzeile (Näherungssensor l oder Geber),
Übertragungsfehler am Frame (TSX CTY 2C), l Fehler Absolutwertgeber (TSX CTY 2C), l l
Überschreitung der Kapazität des Zählregisters.
Überschreitung des Schwellwerts der Geschwindigkeit (TSX CTY 2C).
In diesem Fall ist der Inhalt des Zählregisters nicht nutzbar und die Zählerausgänge sind im Status 0 positioniert. Dieser Umstand drückt sich aus durch das Bit
ungültiger Messwert (%IWxy.i.2:X7) im Status 1.
Wenn das Register durch Preset (oder RESET) initialisiert oder erneut initialisiert wird und einer der oben beschriebenen Fehler noch vorliegt, geht das Bit ungültiger
Messwert in den Status 0 über. l l
Das bei 1 positionierte Bit ungültiger Messwert informiert nicht über die Art des
Fehlers, den es hervorgerufen hat. Die Applikation muss deshalb die
Statuswörter %MWxy.i.2 und 3 (Siehe Details der Objekte mit explizitem
Austausch:, S. 180) untersuchen, je nachdem ob der Fehler immer noch vorliegt
oder gespeichert ist (TSX CTY 2C).
Die maskierten Fehler verursachen nicht die Anzeige ungültiger Messwert
(TSX CTY2C).
102
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Prozedur der
Überwachung eines Vorfalls
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Die Prozedur zur Überwachung und Quittierung eines ungültigen Messwerts durch die Applikation sieht wie folgt aus:
Warmer
Wiederanlauf oder
Kaltstart
Preset / RESET des Zählers
Ist das
Bit Ungültiger
Messwert auf 1?
NEIN
Normaler Betrieb
JA Fehlerverwaltung durch die Applikation
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
103
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
Verarbeitung der Fehler (TSX CTY2C)
Übersicht
Prinzip der Fehlerspeicherung
Das Modul TSX CTY2C verfügt über zwei unabhängige und zusätzliche
Mechanismen zur Verarbeitung von Kanalfehlern, die durch den Benutzer l l konfiguriert werden können:
Die Speicherung kann das Auftreten sogar eines flüchtigen Fehlers anzeigen.
Das Maskieren mancher Fehler ermöglicht es der Applikation, im nicht abgestuften Modus abzulaufen.
Diese beiden Mechanismen werden über das Konfigurationsfenster (Siehe
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines Zählmoduls, S. 108) ausgewählt.
Die Speicherung kann: l der Applikation das Auftreten eines flüchtigen oder nicht flüchtigen Fehlers durch die Fehlerbits des Kanals %Ixy.i.ERR und des Moduls %Ixy.MOD.ERR
(impliziter Austausch) anzeigen, l und über Statuswörter identifizieren (expliziter Austausch).
Ohne Speicherung besteht die Gefahr, dass flüchtige Fehler im Rahmen der
Prüfung durch den Prozessor nicht erkannt werden, denn diese Sprachobjekte werden bei nicht mehr auftretendem Fehler auf 0 gesetzt.
Prinzip der Fehlermaskierung
Dies Maskierung besteht darin, die Positionierung je nach Fall, Fehlerbits des
Kanals, ERR-Anzeigen und E/A zu verhindern. Die betreffenden Fehler werden einzeln ausgewählt (Maskierung von Fehler zu Fehler).
Hinweis: Im Falle eines Fehlers mit gültiger oder ungültiger Maskierung wechseln die Ausgänge in den Fehlermodus, um die Sicherheit und das Blinken der CH-
Anzeige zu gewährleisten.
Die maskierten Fehler können daher durch die Applikation leicht ignoriert werden.
Die Applikation kann nun auf Fehlerwarnungen zugreifen, wenn die Prüfung des
Bits COUNT_FLT (%Ixy.i.3) programmiert ist.
Die Statuswörter werden weiterhin normal positioniert, egal ob es sich um maskierte
Fehler handelt oder nicht.
104
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Wichtige
Anmerkungen
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C l l
Selbst wenn ein Fehler demaskiert ist, kann er unbemerkt von der Applikation auftreten, wenn die Speicherung nicht konfiguriert wurde und dieser Fehler flüchtig ist.
Es existiert parallel dazu ein anderer indirekter Mechanismus zur Anzeige von
Zählfehlern über die Erkennung des ungültigen Messwerts (Siehe Wie ist mit
einem ungültigen Messwert zu verfahren?, S. 102).
Prinzip des
Lesens und
Quittierens von
Fehlern
Der Fehler wird dem Prozessor angezeigt und dieser muss die Statuswörter des
Moduls anhand der Anweisung READ_STS lesen.
l l
Die Statuswörter des Moduls werden auf 0 gesetzt, sobald: der oder die Fehler nicht mehr vorliegen, und eine Speicherung nach dem Quittierungsbefehl erfolgt ist (Bit %Qxy.i.3).
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
105
Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A/4A und TSX CTY2C
106
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Konfiguration der Module
TSX CTY2A, TSX CTY4A und
TSX CTY 2C
4
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel befasst sich mit den verschiedenen Optionen zur Konfiguration der
Module TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY2C.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines Zählmoduls
Wie können die Eingänge Aufwärtszählen (TSX CTY2A/4A) konfiguriert werden?
Wie können die Messeingänge und Eingänge Aufwärtszählen (TSX CTY2C) konfiguriert werden?
Wie kann das Interface des Absolutwertgebers konfiguriert werden
(TSX CTY2C)?
Wie kann der Impulsmerkerwert eines Zählregisters konfiguriert werden?
Wie kann das Preset oder RESET einer Zählfunktion konfiguriert werden?
Seite
Konfiguration der Ereignisverarbeitung
Konfiguration des kombinierten IEna/Q2-Eingangs/Ausgangs (TSX CTY2C)
Programmierung des Multplexbetriebs von Absolutwertgebern mit parallelen
Ausgängen
Konfiguration des Betriebs bei Wechsel auf Null bzw. bei
Sollwertüberschreitung
Konfiguration des Verhaltens von bei Störungen
Konfiguration einer Sonderfunktion (TSX CTY2C)
107
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Konfiguration
Beschreibung des Konfigurationsfensters eines Zählmoduls
Allgemeines Beim Konfigurationsfenster handelt es sich um ein Grafiktool zur Konfiguration eines in einem Rack ausgewählten Moduls. Es zeigt die den Kanälen des Moduls zugeordneten Parameter an und ermöglicht es, diese im Online- oder Offline-Modus zu ändern.
Es ermöglicht ebenso den Zugriff auf die Einstellungs- und Debug-Fenster (letzteres nur im Online-Modus).
Hinweis: Gehen Sie zum Abschnitt Gemeinsame applikationsspezifische
Funktionen, um eine Darstellung des Konfigurations-, Einstellungs- und
Debugprozesses einer Applikation zu sehen.
Abbildung
Hinweis: es ist nicht möglich, ein Modul durch ein Programm zu konfigurieren, indem direkt Sprachobjekte %KW verwendet werden. Diese Wörter sind nur mit
Schreibschutz aufrufbar.
In der nachstehenden Abbildung ist ein Konfigurationsfenster dargestellt.
1
2
TSX CTY 2C [ RACK0 POSITION 5 ]
Konfiguration
Bezeichnung: ZÄHLMOD. MESSUNG 2 KANÄLE
3
4
5
Symbol:
Kanal:
Kanal 0
Funktion:
Auf-/Abwärtszählen und Messen
Task:
MAST
Eingangs-Interface
Zählimpulse
Presetcan IPres
Steigende Flanke IPres
Konfiguration...
Impulserfassungan IRead
Steigende Flanke IRead
Impulserfassung vor Preset an IPres
Freigabe an Iena bzw. Ausgang Q2
Freigabe-Eingang an IEna
Fehler
Speicherung
Ausgang Q2
Maskierung.
Wiederanschalten
Ausgänge
Manuell
Automatisch
Fehlermodus
Reset
Wert halten
Ereignis
EVT
Sonderfunktionen
Nr.:
Parameter:
0 0 0 0
0
108
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Beschreibung
Konfiguration
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des
Konfigurationsfensters und ihre Funktionen.
3
4
Variable Element
1
2
Titelzeile
Funktion
Nennt die Referenz des ausgewählten Moduls und seine geographische Adresse (Nummer des Racks und physische
Position im Rack).
Befehlsbereich Zeigt den aktuellen Modus an (Konfiguration bei diesem
Beispiel) und ermöglicht es, andere Modi auszuwählen: l l
Einstellen
Debugging (oder Diagnose), nur im Online-Modus aufrufbar.
Bereich Modul Nennt die abgekürzte Modulbezeichnung.
5
Bereich Kanal Ermöglicht es, den zu konfigurierenden Zählkanal und die zugeordnete Zählfunktion auszuwählen: l Symbol: Name des durch den Benutzer festgelegten Kanals
(im Variableneditor).
l Zähler oder Kanal: Nummer des Zählers, d. h. des Kanals des Moduls.
l Funktion: Zählfunktion unter allen verfügbaren des betreffenden Moduls. Je nach Funktion dieser Wahl können l die Rubriken des Konfigurationsbereichs unterschiedlich sein. Standardmäßig ist keine Funktion konfiguriert.
Task: definiert den Task (MAST oder FAST, bei dem die
Objekte mit explizitem Austausch des Kanals ausgetauscht werden.
Konfigurations bereich
Ermöglicht das Konfigurieren der Parameter des Kanals. Dieser
Bereich umfasst verschiedene Rubriken, die je nach Wahl der
Zählfunktion angezeigt werden. Manche Auswahl kann eingefroren werden und erscheint abgeblendet.
Bei diesem Beispiel verfügen die Rubriken Eingangsinterface und Maskierung über eine Schaltfläche zum Aufrufen eines unbedingt zu konfigurierenden Untermenüs.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
109
Konfiguration
Wie können die Eingänge Aufwärtszählen (TSX CTY2A/4A) konfiguriert werden?
Übersicht Die Zählmodule TSX CTY2A und 4A verfügen je nach ausgewählter Zählfunktion
über mehrere mögliche Typen von Eingangsinterfaces. Das Interface wird über den
Konfigurationseditor konfiguriert.
Vorgehensweise Auf folgender Tabelle ist die Vorgehensweise beim Konfigurieren des
Eingangsinterfaces des Moduls TSX CTY2A oder 4A dargestellt.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Konfigurationsfenster des gewünschten Moduls.
2 im Bereich Kanal: Wählen Sie den betreffenden Zähler (d. h. den Kanal) und seine
Funktion.
3 Wählen Sie im Bereich Eingangsinterfaces aus der Auswahlliste des ersten
Feldes:
Eingangs-Interface
IA Auf-/Abwärtszählen, Applikationsrichtung
Statischer Kontakt
Leitungsüberwachung
Multiplikation mit 1 mit 4 l den Eingangsinterfacetyp.
Weitere Einzelheiten zu den verschiedenen Interfacetypen finden Sie im Abschnitt
Beschreibung der Eingangs-Interfaces der Module Aufwärtszählen, S. 38 .
Bemerkung: Nur beim Aufwärts- oder Abwärtszählen wird die Auswahl Eingang
IA eingefroren.
4 Wählen Sie aus der Auswahlliste des zweiten Feldes den Filterwert des Eingangs: l l
Transistorkontakt (verringerter Filterwert), oder
Mechanischer Kontakt (Filterwert Prellschutz, Frequenz der Impulse auf
100 Hz begrenzt).
5 Wenn ein Inkrementalgeberinterface in Schritt 3 ausgewählt wurde, füllen Sie die folgenden Felder aus, ansonsten gehen Sie zu Schritt 6, um die Konfiguration zu beenden: l Leitungsüberwachung (damit kann ein Kanalfehler bei einer Unterbrechung des physischen Anschlusses des Gebers angezeigt werden).
l Multiplikation mit 1 oder 4 (damit kann die Zählgenauigkeit zu Lasten der
Maximalfrequenz erhöht werden).
6 Die Konfiguration des Eingangsinterfaces ist beendet.
Bestätigen Sie die neue Konfiguration. Hierzu: l Rufen Sie das Menü Bearbeiten auf und aktivieren Sie den Befehl Bestätigen,
110
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Konfiguration
Wie können die Messeingänge und Eingänge Aufwärtszählen (TSX CTY2C) konfiguriert werden?
Übersicht Das Modul Aufwärtszählen und Geschwindigkeitsmessung TSX CTY2C verfügt
über mehrere mögliche Typen von Eingangsinterfaces. Das Interface wird über den
Konfigurationseditor konfiguriert.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
111
Konfiguration
Vorgehensweise Auf folgender Tabelle ist die Vorgehensweise beim Konfigurieren des
Eingangsinterfaces des Moduls TSX CTY2C dargestellt.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Konfigurationsfenster des gewünschten Moduls.
2
3 im Bereich Kanal: Wählen Sie den betreffenden Zähler (d. h. den Kanal) und seine
Funktion.
Wählen Sie aus der Auswahlliste im Bereich Eingangsinterface,
Eingangs-Interface
Zählimpulse Konfiguration...
4
5 l den Eingangsinterfacetyp: l l l
Zählimpulse,
Inkrementalgeber oder
Absolutwertgeber
Klicken Sie auf die Schaltfläche Konfiguration .... um Einzelheiten dazu aufzurufen.
Das folgende Fenster Details des Eingangsinterfaces hängt von dem in Schritt 3 gewählten Interfacetyp ab: l Interface Zählimpulse: Wählen Sie die Konfiguration der physischen Eingänge
IA, IB, IZ, dann den Filterwert (Grenzfrequenz des Signals).
Details Eingangs-Interface
Eingangs-Interface: ZÄHLIMPULSE
Zählimpulse:
IA Auf-/Abwärtszählen, IB Richtung
Filterwert:
Statischer Kontakt < 250kHz
Ausgangswertinvertierung
Modulo
Freigabe Abbrechen l l
Interface Inkrementalgeber: Wählen Sie den Filterwert unter Berücksichtigung der Multiplikation mit 1 oder 4.
Interface Absolutwertgeber: Konsultieren Sie den Abschnitt Wie kann das
Interface des Absolutwertgebers konfiguriert werden (TSX CTY2C)?, S. 114
.
112
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Konfiguration
Schritt Aktion
6
7
Wählen Sie dann je nach Applikation: l l
Messwertinvertierung (invertiert die Entwicklungsrichtung des Messwerts, der durch die Definition der Eingänge vorgegeben ist).
Der Modulo-Modus und dessen Wert.
l l
Die Konfiguration des Eingangsinterfaces ist beendet.
Bestätigen Sie die neue Konfiguration. Hierzu:
Bestätigen Sie das Fenster Details des Eingangsinterfaces,
Rufen Sie das Menü Bearbeiten auf und aktivieren Sie den Befehl Bestätigen,
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
113
Konfiguration
Wie kann das Interface des Absolutwertgebers konfiguriert werden
(TSX CTY2C)?
Übersicht Das Modul TSX CTY2C verfügt zusätzlich über Zählimpulseingänge, ein spezielles l l
Interface zum Erfassen von Daten: einen Absolutwertgeber mit SSI-Ausgang, oder über 1 bis 4 Absolutwertgeber mit parallelem Ausgang und
Anpassungskanal ABE-7CPA11.
Vorgehensweise In der folgenden Tabelle werden die Schritte zur Konfiguration des Interfaces beschrieben.
Schritt Aktion
1 Beginnen Sie die Konfiguration unter Berücksichtigung der allgemeinen
Vorgehensweise beim Modul TSX CTY 2C Wie können die Messeingänge und
Eingänge Aufwärtszählen (TSX CTY2C) konfiguriert werden?, S. 111 , und fahren
Sie fort bis das folgende Eingabefenster erscheint Details des
Eingangsinterfaces.
Details Eingangs-Interface
Eingangs-Interface: SSI-ABSOLUTWERTGEBER
Geber
Binär Gray Ausgangswertinvertierung
SSI-Frame
Übertragungsfrequenz:
Header
Anzahl Headerbits:
200 kHz
0
Status
Multiplexing
Leitungsüberwachung
Anzahl Statusbits: 0
Fehlerbit
Daten
Anzahl Geber-Datenbits:
Anz. höherwertige maskierte Bits:
Verminderung der Auflösung:
Modulo 65 536
16
0
0
Parität
Paritätsbit
Frame: x16x
Freigabe Abbrechen
Manche Rubriken werden je nach Ausgangstyp (seriell oder parallel) des Gebers eingefroren oder nicht angezeigt.
2 Füllen Sie die abrufbaren Rubriken aus wie in der folgenden Tabelle beschrieben.
3 Bestätigen Sie die neue Konfiguration. Hierzu: l l
Bestätigen Sie das Eingabefenster wie oben beschrieben,
Rufen Sie das Menü Bearbeiten auf und aktivieren Sie den Befehl Bestätigen,
114
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Konfiguration
Definitionen und
Optionen der
Rubriken
In der folgenden Tabelle sind je nach Ausgangstyp des Absolutwertgebers die möglichen Definitionen und Optionen der Rubriken des Fensters Details des
Eingangsinterfaces dargestellt.
Bereich
Geber
SSI-Frame
Header
Daten
Rubrik
Binär oder Gray
Ausgangswertinvertierung
Multiplexing
Geber mit SSI-Ausgang
Codierungstyp.
Geber mit Parallelausgängen wie Ausgang
Invertiert die Entwicklungsrichtung des Messwerts für eine vorgegebene
Drehbewegung des Gebers.
wie Ausgang
Nicht vorhanden.
Erlaubt die Multiplex-Einstellung der
Geber durch die Applikation (Siehe
Programmierung des
Multplexbetriebs von
Absolutwertgebern mit parallelen
Übertragungsfrequenz 150, 200 (Standardwert), 375, 500,
750 kHz oder 1 MHz.
Leitungsüberwachung Wahl der Leitungsüberwachung
(Unterbrechung oder Kurzschluss).
Anzahl Header-Bits
Anzahl Datenbits des
Gebers
0 bis 4 (Standardwert 0).
8 bis 25 (Standardwert 16) wie Ausgang
Eingefroren: Leitungsüberwachung liegt vor.
Bei 0 eingefroren.
8 bis 24 (Standardwert 24)
Anzahl maskierter MSB 0 bis 17 (Standardwert 0)
Verminderung der
Auflösung
0 bis 17 (maskierte LSB,
Standardwert 0).
0 bis 16 (Standardwert 0)
0 bis 16 (Standardwert 0).
Begrenzung: Anzahl der Geber-Datenbits - Anzahl der maskierten MSB - Anzahl der maskierten LSB >
8 Datenbits aktiviert.
Modulo Eingefroren (abhängig von der
Anzahl der aktivierten Datenbits).
wie Ausgang
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
115
Konfiguration
Bereich Rubrik
Anz.
Fehlerbit
Status
Stelle
Aktiv bei 0/1
Parität Paritätsbit
Frame
Geber mit SSI-Ausgang
0 bis 4 (Standardwert 0).
Geber mit Parallelausgängen
Bei 3 eingefroren.
ohne Standardwert. Um auf diese
Auswahl zugreifen zu können, muss die Anzahl der Statusbits bei > 1 liegen.
ohne Standardwert.
1 bis 4 (Standardwert 1). Die Rubrik erscheint nur, wenn das Fehlerbit ausgewählt ist.
Eingefroren bei 3. Die Rubrik erscheint nur, wenn das Fehlerbit ausgewählt ist.
wie Ausgang Aktivierte Ebene des Fehlerbits
(Standardwert 1). Die Rubrik erscheint nur, wenn das Fehlerbit ausgewählt ist.
ohne Standardwert. Die
Paritätsauswahl erscheint nur, wenn das Bit ausgewählt ist. Wenn die
Parität ungerade ist, ist die Anzahl der Statusbits auf 3 begrenzt.
Eingefroren: mit gerader Parität.
Information: Zusammenfassung der
Eigenschaften des Frames.
wie Ausgang
116
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Konfiguration
Wie kann der Impulsmerkerwert eines Zählregisters konfiguriert werden?
Übersicht
Bemerkungen
Dieser Parameter legt den Modus der Impulserfassung des aktuellen Werts des
Zählregisters in einem genau festgelegten Augenblick durch das Signal des physischen Eingangs ICapt fest. Diese Funktion ist nur beim Aufwärts-/
Abwärtszählen (TSX CTY 2A / 4A) sowie beim Aufwärts-/Abwärtszählen und
Messen (TSX CTY 2C) möglich.
Die Konfiguration der Hardware-Impulserfassung ist im Bereich Impulserfassung l l
bei ICapt des Konfigurationsfensters festgelegt. Zwei Optionen stehen zur
Verfügung:
Impulserfassung bei steigender Flanke,
Impulserfassung bei fallender Flanke.
Damit die Impulserfassung effektiv ausgeführt werden kann, muss diese vorher per
Software mit Hilfe der entsprechenden Sprachobjekte (Siehe Softwarebefehle, Bits
%Qxy.i.r, S. 175) freigegeben werden. Diese Operation ist Aufgabe der Applikation.
Die direkte Impulserfassung durch die Software erfordert nicht die Durchführung der folgenden Prozedur.
Vorgehensweise In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zur Konfiguration der Hardware-
Impulserfassung mit den Modulen TSX CTY 2A, 4A und 2C zusammenfassend dargestellt.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Konfigurationsfenster des gewünschten Moduls.
2
3
Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler (d .h. den Kanal) und dessen Funktion.
Klicken Sie auf die Schaltfläche des Kontextmenüs im Bereich Impulserfassung
bei ICapt.
Ergebnis: die folgende Optionsliste erscheint.
Impulserfassungan IRead
Fallende Flanke IRead
Steigende Flanke IRead
Fallende Flanke IRead
Steigende und fallende Flanke IRead
4
5
Wählen Sie die gewünschte Flanke der Hardware-Impulserfassung.
Die Konfiguration der Hardware-Impulserfassung ist beendet.
Wenn es keine anderen zu konfigurierenden Parameter gibt, bestätigen Sie die neue Konfiguration. Hierzu: l Rufen Sie das Menü Bearbeiten auf und aktivieren Sie den Befehl Bestätigen.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
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Konfiguration
Wie kann das Preset oder RESET einer Zählfunktion konfiguriert werden?
Übersicht
Bemerkungen
Dieser Parameter definiert den Initialisierungsmodus des Zählregisters in einem genau festgelegten Augenblick durch das Signal des physischen Eingangs IPres oder IReset (entsprechend der Zählfunktion).
Die Konfiguration des Hardware-Presets oder -RESET ist im Bereich Preset bei
ICapt oder RESET bei IReset des Konfigurationsfensters festgelegt. l l l
Damit das Preset (IPreset oder RESET) des Hardware-IReset effektiv ausgeführt werden kann, muss dieses vorher per Software mit Hilfe der entsprechenden Sprachobjekte (Siehe
Softwarebefehle, Bits %Qxy.i.r, S. 175)
freigegeben werden. Diese Operation ist Aufgabe der Applikation.
Das direkte RESET oder Preset durch die Software erfordert nicht die
Durchführung der folgenden Prozedur.
Der Wert des Presets ist im Einstellungsfenster (Siehe Einstellung des Preset-
118
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Konfiguration
Vorgehensweise In der folgenden Tabelle ist die Vorgehensweise zur Konfiguration des Hardware-
Presets der Module TSX CTY 2A, 4A und 2C zusammenfassend dargestellt.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Konfigurationsfenster des gewünschten Moduls.
2
3
Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler (d .h. den Kanal) und dessen Funktion.
Klicken Sie auf die Schaltfläche des Kontextmenüs im Bereich Preset bei ICapt oder RESET bei IReset.
Ergebnis: eine Optionsliste vergleichbar der folgenden erscheint. Die effektiv zur
Verfügung stehenden Optionen sind abhängig vom Modultyp und der ausgewählten Zählfunktion.
Presetan IPres
Steigende Flanke IPres
Fallende Flanke IPres
Steigende Flanke IPres +Richtung/Fallend IPres -Richtung
Steigende Flanke IPres -Richtung/Fallend IPres +Richtung
IPres
Referenzpunktfahrt Kurze Nocke
4
5
Wählen Sie die gewünschte Konfiguration des Hardware-Presets (oder RESET) aus.
Die Konfiguration des Hardware-Presets (oder RESET) ist beendet.
Wenn es keine anderen zu konfigurierenden Parameter gibt, bestätigen Sie die neue Konfiguration. Hierzu: l Rufen Sie das Menü Bearbeiten auf und aktivieren Sie den Befehl Bestätigen,
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
119
Konfiguration
Konfiguration der Ereignisverarbeitung
Übersicht Dieser Parameter ermöglicht die Zuordnung einer Ereignisverarbeitung zum
Zählkanal.
Diese Konfiguration wird im Bereich Ereignis des Konfigurationsfensters festgelegt.
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die Vorgehenseweise zur Konfiguration der
Ereignisverarbeitung von den Modulen TSX CTY2A, 4A und 2C zusammen.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Konfigurationsfenster des gewünschten Moduls.
2 Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler (d. h. den Kanal) und dessen Funktion.
3 Aktivieren Sie im Bereich Ereignis das Kontrollkästchen EVT..
Ereignis
EVT 31
4 Wählen Sie die Nummer des dem Zählkanal zugeordneten Ereignistasks (dieser
Task muss anschließend programmiert werden).
5 Die Konfiguration der Ereignisverarbeitung ist abgeschlossen.
Sind keine weiteren Parameter zu konfigurieren, bestätigen Sie die neue
Konfiguration. Dazu gehen Sie wie folgt vor: l Rufen Sie das Menü Bearbeiten auf und aktivieren Sie den Befehl Bestätigen.
120
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Konfiguration
Konfiguration des kombinierten IEna/Q2-Eingangs/Ausgangs (TSX CTY2C)
Übersicht Dieser Parameter legt die Benutzung dieses kombinierten Eingangs/Ausgangs fest: l l entweder als Zähler-Freigabe-Eingang IEna oder als physischer Ausgang Q2 (im Handbetrieb).
Diese Parametereinstellung erfolgt im Bereich Freigabe an IEna bzw. Ausgang Q2 des Konfigurationsfensters.
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die Vorgehenseweise zur Konfiguration des kombinierten Eingangs/Ausgang IEna / Q2 des Moduls TSX CTY2C zusammen.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Konfigurationsfenster des gewünschten Moduls.
2 Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler (d. h. den Kanal) und dessen Funktion.
3 Klicken Sie im Bereich Freigabe an IEna bzw. Ausgang Q2 auf die Schaltfläche der gewünschten Option.
Freigabe an Iena bzw. Ausgang Q2
Freigabe-Eingang an IEna
Ausgang Q2
4 Die Konfiguration des kombinierten Eingangs/Ausgangs IEna/Q2 ist abgeschlossen.
Sind keine weiteren Parameter zu konfigurieren, bestätigen Sie die neue
Konfiguration. Dazu gehen Sie wie folgt vor: l Rufen Sie das Menü Bearbeiten auf und aktivieren Sie den Befehl Bestätigen.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
121
Konfiguration
Programmierung des Multplexbetriebs von Absolutwertgebern mit parallelen
Ausgängen
Übersicht
Multiplexing-
Prinzip
Jeder Kanal des Moduls TSX CTY 2C ermöglicht über einen Serienframe die
Aufnahme von Signalen, die von einem Absolutwertgeber mit parallelen Ausgängen
über den ABE-7CPA11-Anpassungs-TELEFAST bereitgestellt werden. Die
Verwendung von mehreren TELEFASTs ermöglicht den Multiplexbetrieb von bis zu
4 Absolutwertgebern mit parallelen Ausgängen an ein und demselben Zählkanal.
Der Multplexbetrieb wird von der Zählapplikation verwaltet.
Die Adressierung der Absolutwertgeber erfolgt durch zwei Digitalausgänge (die zum
Modul TSX CTY 2C – vorzugsweise Ausgänge Q2 und Q3 – oder zu einem
Digitalmodul gehören). Diese Ausgänge sind an den dedizierten Eingängen des
TELEFAST zur Schleife geschaltet. Der TELFAST schickt den Erfassungswert und die Adresse des aktuellen Absolutwertgebers zum Modul TSX CTY 2C zurück.
Für den mit dem Geber verbundenen Kontext (Offset-Wert, Schwellwerte, SET- und
RESET-Bedingungen der Zählerausgänge), der sich mit der Adressierung eines neuen Gebers weiterentwickeln muss, ist das Applikationsprogramm zuständig.
Das Applikationsprogramm muss des weiteren berücksichtigen, dass die Positions-
/Überschreitungs(Unterschreitungs)daten der Schwellwerte, die Moduldaten, der
Drehzahlwert und der Wert Drehzahlüberschreitungsfehler während der Phasen der
Geberänderung ungültig sind.
Analyse des
Multiplexbetriebs
Für die Ausführung dieser Operation sind für jeden Absolutwertgeber und bei jeder
Signalerfassung folgende Schritte erforderlich:
Schritt
1
2
3
4
Aktion
Laden des Kontextes des angeforderten Gebers durch die Applikation
Adressierung des angeforderten Gebers durch die Applikation
Erfassung der Daten
Eventuelles Warten im Zusammenhang mit der für die Erfassung benötigten
Zeit, anschließend zurück zu Schritt 1 zur Verarbeitung des nächsten Gebers
122
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Multiplexing-
Schema
Konfiguration
Untenstehendes Schema stellt ein Beispiel für die Multiplexing-Programmierung dar.
Schritt 0
Schritt 1
- Positionierung der Ausgänge (Q2, Q3)
in den Handbetrieb.
- Laden der Parameter des Gebers i
(WRITE_PARAM):
WRITE_PARAM abgeschlossen: es läuft keine
Einstellung
UND Test Ausgänge Geberadressierung.
- Initialfehlerbehandlung
- Quittierung der Fehler
Schritt 2
Kein Kanalfehler UND kein ungültiger Messwert.
- Demaskieren der Ereignisse im Falle von
Ereignisverarbeitung
- Fehlerbehandlung
Schritt 3
- Erfassung des aktuellen Werts
- Verarbeitung der Positionierungsinformationen
im Verhältnis zu den Schwellwerten und dem Modulo.
- Ereignisverarbeitung
Schritt 4
- Demaskieren der Ereignisse im Falle von
konfigurierter Ereignisverarbeitung.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
123
Konfiguration
Konfiguration des Betriebs bei Wechsel auf Null bzw. bei
Sollwertüberschreitung
Übersicht Dieser Parameter legt den automatischen Reinitialisierungsmodus des
Zählregisters eines Moduls TSX CTY2A / 4A fest: l l bei Wechsell auf Null (nur bei Abwärtszählen), bei Überschreitung des oberen Sollwertes (nur bei Aufwärtszählen).
Diese Konfiguration wird im Bereich Betrieb bei Wechsel auf 0 bzw. Betrieb bei
Sollwertüberschreitung des Konfigurationsfensters festgelegt.
Bemerkungen l l
Diese Operationen sind jeweils mit einem automatischen Preset bzw. Reset verbunden. Sie erfordern keine Preset- oder Reset-Freigabe durch die Software .
Die Sollwerte werden im Einstellungsfenster festgelegt.
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die Vorgehenseweise zur Konfiguration des Betriebs der Module TSX CTY2A und 4A bei Überschreitung von Null bzw. des oberen
Sollwertes zusammen.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Konfigurationsfenster des gewünschten Moduls.
2
3
Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler (d. h. den Kanal) und dessen Funktion.
Klicken Sie im Bereich Betrieb bei Wechsel auf 0 bzw. Überschreitung der
Sollwerte auf die Schaltfläche der gewünschten Option.
Betrieb bei Wechsel auf 0
Ohne Preset des Abwärtszählers
Mit Preset des Abwärtszählers
Funktionsweise bei Überschreitung des Sollwertes
Ohne RESET des Zählers
Mit RESET des Zählers
4 Die Konfiguration des Betriebs bei Überschreitung des Null- bzw. Sollwertes ist abgeschlossen.
Sind keine weiteren Parameter zu konfigurieren, bestätigen Sie die neue
Konfiguration. Dazu gehen Sie wie folgt vor: l Rufen Sie das Menü Bearbeiten auf und aktivieren Sie den Befehl Bestätigen.
124
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Konfiguration
Konfiguration des Verhaltens von bei Störungen
Übersicht Diese Parameter legen das Verhalten der physischen Ausgänge eines Kanals der
Module TSX CTY 2A, 4A und 2C bei Überlast- oder Kurzschlussfehlern fest.
l l
Wiedereinschalten der Ausgänge,
Fehlermodus.
Diese Konfigurationen werden innerhalb des Konfigurationsfensters in den gleichnamigen Bereichen festgelegt.
ACHTUNG
Achten Sie darauf, dass die beabsichtigte Konfiguration, insbesondere der Wiedereinschaltmodus die Betriebssicherheit nicht beeinträchtigt.
Die Nichtbeachtung dieser Vorsichtsmaßnahmen kann
Körperverletzung oder Materialschaden zur Folge haben!
Bemerkung Die auf diese Art festgelegten Konfigurationen gelten nur im Falle von Überlast oder
Kurzschluss eines oder mehrerer Ausgänge. Bei einer Störung einer anderen Art ist der Fehlermodus je nach Fehler und Modultyp (siehe Beschreibung der den
Modulen Aufwärtszählen zugeordneten physischen Ausgänge, S. 79) vordefiniert.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
125
Konfiguration
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die Vorgehenseweise zur Konfiguration des
Verhaltens der Ausgänge bei Störungen an.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Konfigurationsfenster des gewünschten Moduls.
2 Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler
(d .h. den Kanal) und dessen Funktion.
3 Wählen Sie im Bereich Wiedereinschalten der Ausgänge aus: l l
Handbetrieb oder
Auto-Modus
Wiederanschalten der Eingänge
Manuell
Automatisch
Fehlermodusl
Reset
Wert halten
4 Wählen Sie im Bereich «Fehlermodus» aus: l l
RESET oder
Wert halten
5 Die Konfiguration des Verhaltens der physischen Ausgänge ist abgeschlossen.
Sind keine weiteren Parameter zu konfigurieren, bestätigen Sie die neue
Konfiguration. Dazu gehen Sie wie folgt vor: l Rufen Sie das Menü Bearbeiten auf und aktivieren Sie den Befehl
Bestätigen.
126
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Konfiguration
Konfiguration einer Sonderfunktion (TSX CTY2C)
Übersicht Mit den Sonderfunktionen des Moduls TSX CTY2C können bestimmte besondere
Anforderungen erfüllt werden, die von den Standardfunktionen nicht erfüllt werden können.
Nachstehende Tabelle fasst die Objekte dieser Funktionen und die für das Modul erforderlichen Versionsnummern zusammen.
Funktionsnr.
1
2
3
Beschreibung
Zwischen dem letzten Impuls und der Wiederholung einer
Hardware-Impulserfassung abgelaufenen Zeit
Auslösen einer Impulserfassung und eines Presets (direkt und synchron) bei jeder aufsteigenden Flanke des programmierbaren Frequenzausgangs
Kontrollen Geschwindigkeit korrekt und Verfahreinheit gestoppt
Version
Modul
1.0
1.0
1.1
Es können ebenfalls Sonderfunktionen für einen Vorgang entwickelt werden.
Kompatibilität von
Sonderfunktionen
Jeglicher Versuch der Konfiguration eines Zählmoduls mit einer nicht unterstützten l l
Sonderfunktion führt zu einem Applikationsfehler.
Die Version des Zählmoduls ist auf dem sich auf der rechten Seite des Moduls befindlichen Kennschild im Bereich Modul des Debug-Fensters (Online-Modus) angegeben.
Konfiguration mehrerer
Sonderfunktionen
Wenn es sich nicht um exklusive Funktionen handelt, d.h. keine Überlagerung der
Sprachobjekte der jeweiligen Funktionen auftreten, können zwei Sonderfunktionen gleichzeitig konfiguriert werden. Normalerweise handelt es sich um die Funktionen
Nr. 1 und 2.
Nachstehende Tabelle fasst die sich gegenseitig ausschließenden Merkmale zusammen.
Funkt. Nr. 1
Funkt. Nr. 2
Funkt. Nr. 3
Funkt. Nr. 1 Funkt. Nr. 2
Nicht exklusiv (1)
Nicht exklusiv (1) -
Exklusiv Exklusiv
Funkt. Nr. 3
Exklusiv
Exklusiv
-
(1) Im Falle der gleichzeitigen Benutzung der Sonderfunktionen 1 und 2 ist die
Zeitberechnung der Sonderfunktion Nr. 1%Idxy.i.11 ausschließlich in einem Fast- bzw. Mast-Task (an durchgeführter Impulserfassung %Ixy.i.2= 1) aufrufbar.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
127
Konfiguration
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die Vorgehenseweise zur Konfiguration der
Sonderfunktionen des Moduls TSX CTY2C zusammen.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Konfigurationsfenster des gewünschten Moduls.
2
3
Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler (d. h. den Kanal) und dessen Funktion.
Geben Sie im Bereich Sonderfunktionen in eines der Felder Num. die Nummer der Sonderfunktion an.
Sonderfunktionen
Nr.:
Parameter:
0 0 0 0
0
4
5
Geben Sie gegebenenfalls die Nummer der zweiten Sonderfunktion in. Eine Null bedeutet, dass keine Funktion ausgewählt ist.
Füllen Sie erforderlichenfalls das Feld Parameter, beispielsweise für die
Sonderfunktion Nummer 3 (Siehe
Sonderfunktion Nummer 3 (TSX CTY2C), S. 98
) aus.
Die Konfiguration der Sonderfunktion(en) ist abgeschlossen.
Sind keine weiteren Parameter zu konfigurieren, bestätigen Sie die neue
Konfiguration. Dazu gehen Sie wie folgt vor: l Rufen Sie das Menü Bearbeiten auf und aktivieren Sie den Befehl Bestätigen.
128
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Einstellung der Module
TSX CTY2A, TSX CTY4A und
TSX CTY 2C
5
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen Einstelloptionen der Module
TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY2C.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Beschreibung des Einstellfensters eines Zählmoduls
Einstellung des Offset-Wertes eines Absolutwertgebers
Einstellung des Preset-Wertes
Einstellung der Kanalfehlerverarbeitung (TSX CTY2C)
Einstellung der Schwell- und Sollwerte
Einstellung der Funktion Geschwindigkeitsmessung und -überwachung
Einstellung der Periode des Frequenzausgangs (TSX CTY2C)
Einstellung der Bedingungen zur Statusänderung der Zählerausgänge
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
129
Einstellung
Beschreibung des Einstellfensters eines Zählmoduls
Allgemeines Das Einstellfenster zeigt die Einstellparameter des Moduls an und ermöglicht deren
Abänderung im Offline- und Online-Modus.
Über das Einstellfenster können Sie ebenfalls zu den Konfigurations- und
Debugfenstern gelangen.
Der Aufbau des Einstellfensters entspricht im Wesentlichen dem des
Konfigurationsfensters.
Hinweis: Sehen Sie den Teil Gemeinsame spezifische Funktionen ein, in dem Sie
Erläuterungen zu den Verfahren der Konfiguration, der Einstellung und des
Debugging einer Applikation finden.
Abbildung
Hinweis: Bei dem Einstellfenster handelt es sich um graphisches Werkzeug, mit dem die Entwicklung einer Applikation erleichtert werden soll. Im Unterschied zur
Konfiguration können die Einstellungen durch direkte Verwendung der
Sprachobjekte programmiert werden.
Die nachstehende Abbildung zeigt beispielhaft ein Einstellfenster.
1
2
TSX CTY 2A [ RACK 0 POSITION 4 ]
Einstellen
Bezeichnung: ZÄHLMOD. 4 KANÄLE 40KHZ
3
4
5
Symbol:
Zähler:
Zähler 0
Preset-Wertc
100
Initialwert
Schwellwerte
0
Schwellw. 0
Initialwert 0
Schwellw.1
Initialwert
Wert der
0
Oberer
Initialwert
Unterer
Initialwert
0
0
200
300
500
50
Funktion:
Auf-/Abwärtszählen Status Zählerausgänge
Status der Zählerausgänge
Statuswechsel der Zählerausgänge an: B0 B0i B1 B1i
Überschreitung Schwellwert 0 in +Richtung
Unterschreitung Schwellwert 0 -Richtung
R R
Impulsmerker-Wert>= Schwellwert 0
Impulsmerker-Wert<Schwellwert 0
Überschreitung Schwellwert 1 (+)
Unterschreitung Schwellwert 1 in -a
Impulsmerker-Wert>= Schwellwert 1
Impulsmerker-Wert<Schwellwert 1
Überschreitung oberer Sollwert in +Richtung
Unterschreitung des oberen Sollwerts in -Richtung
Impulsmerker-Wert >= oberer Sollwert S
Überschreitung des unteren Sollwerts in +Richtung
S
Unterschreitung des unteren Sollwerts in -Richtung
Aktionen: Set Reset Keine
130
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Beschreibung
Einstellung
Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des Einstellfensters und deren Funktionen.
3
4
Variable Element
1
2
Titelzeile
Funktion
Zeigt die Referenz des ausgewählten Moduls und dessen geographische Adresse (Nummer des Racks und physische
Position im Rack) an.
Befehlsbereich Zeigt das aktuelle Fenster (Einstellung) an und ermöglicht den
Übergang bzw. das Zurückkehren zu anderen Fenstern.
l l
Konfiguration
Debug (oder Diagnose), nur im Online-Betrieb aufrufbar
Bereich Modul Zeigt die abgekürzte Bezeichnung des Moduls an.
5
Bereich Kanal Ermöglicht die Auswahl des einzustellenden Kanals und der l l
Rubrik für die Parametereinstellung der Zählerausgänge l Symbol: Vom Benutzer festgelegte Kanalbezeichnung (über den Variableneditor)
Zähler: Nummer des Zählers, d.h. des Kanals des Moduls
Funktion: Zeigt die konfigurierte Zählfunktion an. Diese l
Rubrik ist festgelegt.
Status Zählerausgang: Kontrollkästchen, wenn Sie die
Statusänderungen der Speicher-Zählerausgänge durch
Parameter festlegen möchten. Andernfalls erscheint diese
Rubrik nicht im Bereich Einstellung.
Einstellbereich Dieser Bereich umfasst verschiedene Rubriken (zum Eintragen der Parameterwerte), die je nach Auswahl der entsprechenden
Zählfunktion angezeigt werden oder nicht.
Aktueller Wert und Anfangswert
Für jede Rubrik erscheinen zwei Werte: l l der Wert Eingabe (modifizierbar) in einem Fenster und der Initialwert (nicht direkt modifizierbar).
Das Verhalten dieser Werte hängt vom Verbindungsmodus zur Steuerung ab.
l Im Offline-Modus: Nach der Bestätigung (Befehl Bearbeiten
→
Bestätigen) wird der eingegebene Wert Initialwert und erscheint im entsprechenden Feld. Bei l dem Transfer wird der Initialwert zum aktuellen Wert.
Im Online-Modus: Nach der Bestätigung wird der eingegebene Wert zum aktuellen Wert. Der Befehl Bearbeiten
→
Einstellparameter speichern ermöglicht das Kopieren des aktuellen Wertes in den Initialwert.
Hinweis: Bei dem Initialwert handelt es sich um den Wert, den der betreffende
Parameter beim Kaltstart der Steuerung übernimmt.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
131
Einstellung
Einstellung des Offset-Wertes eines Absolutwertgebers
Übersicht Diese Parametereinstellung wird vorgeschlagen, wenn das Eingangs-Interface des
Moduls TSX CTY 2C für einen Absolutwertgeber mit Serienausgang konfiguriert ist.
Dieser Parameter ermöglicht das Ausführen einer Verschiebung von Null, indem dem vom Geber gelieferten aktuellen Wert der Offset-Wert hinzugefügt wird.
Die Parametereinstellung erfolgt im Bereich Offset-Wert des Einstellbilddschirms.
Bei Absolutwertgebern mit Parallelausgängen:
Bei Absolutwertgebern mit parallelen Multiplex-Ausgängen müssen die Offsets von der Applikation verwaltet werden (siehe Programmierung des Multplexbetriebs von
Absolutwertgebern mit parallelen Ausgängen, S. 122).
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die Vorgehenseweise zur Einstellung des Offset-
Wertes zusammen.
Schritt Aktion
1 Gehen zum Aktivieren Sie das Einstellfenster des gewünschten Moduls.
2 Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler
(d. h. den Kanal) und dessen Funktion.
3 Geben Sie im Bereich Offset-Wert den gewünschten Wert ein.
Offset-Wert
100
Initialwert 0
Dieser Wert muss liegen innerhalb folgenden Bereichs liegen: 0 und Wert des
Modulo (dieser Modus als impliziter Modus für eine Schnittstelle des
Absolutwertgebers).
4 Die Einstellung des Offset-Wertes ist abgeschlossen.
l Sind keine weiteren Parameter festzulegen, bestätigen Sie die neue Einstellung mit dem Befehl Bearbeiten
→
Bestätigen.
Bemerkung: Im Offline-Modus wird der eingegebene Wert erneut in das Feld
Initialwertkopiert. Im Online-Modus wird der eingegebene Wert zum aktuellen
Wert.
132
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Einstellung
Einstellung des Preset-Wertes
Übersicht Dieser Parameter legt den Preset-Wert (nur beim Abwärtszählen bzw. Aufwärts-/
Abwärtszählen), d.h. den Wert fest, der erneut in das Zählregister geladen wird, nachdem: l ein Befehl Hardware- bzw. Software-Preset, insbesondere nach einem ungültigen Messwert erteilt wurde l oder ein automatischen Preset beim Wechsel auf Null erfolgte.
Dieser Parameter ist vorhanden, wenn der Eingang für Zählimpulse oder einen
Inkrementalgeber konfiguriert ist.
Die Parametereinstellung erfolgt im Bereich Preset-Wert des Einstellfensters.
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die Vorgehenseweise zur Einstellung des Preset-
Wertes zusammen.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Einstellfenster des gewünschten Moduls.
2 Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler
(d. h. den Kanal) und dessen Funktion.
3 Geben Sie im Bereich Preset-Wert den gewünschten Wert ein.
Preset-Wertc
100
Initialwert 100
Dieser Wert muss innerhalb folgenden Bereichs liegen: l l
-16 777 216 und +16 777 215 im Modus Normal,
0 und Wert des Modulo, wenn dieser Modus konfiguriert ist (TSX CTY 2C).
4 Die Einstellung des Preset-Wertes ist abgeschlossen.
l Sind keine weiteren Parameter festzulegen, bestätigen Sie die neue Einstellung mit dem Befehl Bearbeiten
→
Bestätigen.
Bemerkung: Im Offline-Modus wird der eingegebene Wert erneut in das Feld
Initialwertkopiert. Im Online-Modus wird der eingegebene Wert zum aktuellen
Wert.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
133
Einstellung
Einstellung der Kanalfehlerverarbeitung (TSX CTY2C)
Übersicht Das Modul TSX CTY2C hat zwei unabhängige Mechanismen zur
Kanalverfehlerverabeitung, die vom Benutzer zu konfigurieren sind: l Die Speicherung ermöglicht der Applikation die Feststellung, ob es sich um einen echten Fehler handelt oder nicht.
l Die Maskierung bestimmter Fehler ermöglicht den weiteren Betrieb der
Applikation im Sicherheitsmodus.
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die Vorgehenseweise zur Einstellung der
Fehlerverarbeitung eines Moduls TSX CTY2 zusammen.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Einstellfenster des gewünschten Moduls TSX CTY2C.
2 Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den Zähler (d. h. den Kanal) und dessen Funktion.
3 Aktivieren Sie in der Rubrik Fehler das Kontrollkästchen Speicherung bzw. lehnen
Fehler
Speicherung Maskierung...
Sie dieses Kontrollkästchen ab.
4 Klicken Sie die Schaltfläche Maskieren an. Es erscheint folgendes Dialogfenster:
Fehlermaskierung
Fehler
Hilfseingänge/-ausgänge: Versorgung
Hilfsausgänge: Bei Kurzschluss
Eingänge Aufwärtszählen: Versorgung Geber oder DDP
Eingänge Aufwärtszählen: Unterbrechung oder Kurzschluss an Geberleitung
Eingänge Aufwärtszählen: Übertragungsfehler des SSI-Frames (coc
Maskieren
Freigabe Abbrechen
5 Aktivieren Sie die Kontrollkästchen der jeweils zu maskierenden Fehler.
Es erscheint neben jedem aktivierten Kontrollkästchen die Information maskiert.
6 Bestätigen Sie das Dialogfenster.
7 Die Einstellung der Fehlerverarbeitung ist abgeschlossen.
l Sind keine weiteren Parameter festzulegen, bestätigen Sie die Konfiguration mit dem Befehl Bearbeiten
→
Bestätigen.
134
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Einstellung
Einstellung der Schwell- und Sollwerte
Übersicht Diese Parameter legen die Schwellwerte 0 und 1 sowie den oberen und unteren
Sollwert fest.
Diese Objekte spielen bei den Vergleichen sehr ähnliche Rollen.
Die Parametereinstellung erfolgt in den Bereichen Schwellwerte und Sollwerte des Einstellfensters.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
135
Einstellung
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die Vorgehenseweise zur Einstellung des
Schwellwerte zusammen.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Einstellfenster des gewünschten Moduls.
2 Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler
(d. h. den Kanal) und dessen Funktion.
3 Geben Sie im Bereich Schwellwerte die gewünschten Werte ein.
Schwellwertei
Schwellw. 0:
Initialwert: 250
250 Schwellw.1:
Initialwert: 500
500
Diese Werte müssen sich innerhalb folgenden Bereichs befinden: l l
-16 777 216 und +16 777 215 im Modus Normal
0 und dem Wert des Modulo, wenn dieser Modus konfiguriert oder impliziert ist
(TSX CTY 2C, Schnittstelle Absolutwertgeber).
Bemerkung: Die jeweiligen Werte von Schwellwert 0 und Schwellwert 1 gehören nicht obligatorisch dazu.
4 Geben Sie im Bereich Sollwert den bzw. die gewünschten Werte ein (gemäß dem
Modul und der konfigurierten Zählfunktion), sofern diese festgelegt sind.
Wert der Sollwerte
Oberer
Initialwert 0
500
Unterer
Initialwert 0
50
Diese Werte müssen sich innerhalb folgenden Bereichs befinden: -16 777 216 und
+16 777 215.
5 Die Einstellung der Schwell- und Sollwerte ist abgeschlossen.
l Sind keine weiteren Parameter festzulegen, bestätigen Sie die neue Einstellung mit dem Befehl Bearbeiten
→
Bestätigen.
Bemerkung: Im Offline-Modus werden die eingegebenen Werte erneut in die Felder
Initialwertkopiert. Im Online-Modus werden die eingegebenen Werte zu den aktuellen Werten.
136
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Einstellung
Einstellung der Funktion Geschwindigkeitsmessung und -überwachung
Übersicht l l
Diese Parametereinstellung wird bei dem Modul TSX CTY 2C vorgeschlagen.
Im Bereich Geschwindigkeitsüberwachung kann folgendes festgelegt werden:
Schwellwert Drehzahlüberschreitung,
Periode der Geschwindigkeitsmessung.
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die Vorgehenseweise zur Einstellung der Funktion
Geschwindigkeitsmessung und –überwachung zusammen.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Einstellfenster des gewünschten Moduls.
2 Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler
(d. h. den Kanal) und dessen Funktion.
3 Geben Sie im Bereich Geschwindigkeitsüberwachung den gewünschten
Schwellwert für die Drehzahlüberschreitung ein.
Geschwindigkeitsüberwachung
Schwellwert
Drehzahlüberschreitung:
Initialwert: 200
200 Punkte/s
Messungsperiode: 10 ms
Initialwert: 10
Dieser wert muss liegen innerhalb folgenden Bereichs liegen: 1 und 4 000 000
Punkte/s.
Bei dem Wert 0 erfolgt keine Geschwindigkeitskontrolle.
4 Geben Sie den Wert der Messungsperiode je nach der geschätzten
Impulsfrequenz, der gewünschten Genauigkeit bzw. Antwortzeit ein.
(Siehe
Funktion "Überwachung der Geschwindigkeit (TSX CTY2C), S. 93
).
Dieser wert muss innerhalb folgenden Bereichs liegen: 10 und 30 000 ms.
5 Die Einstellung der Funktion Geschwindigkeitsmessung und –überwachung ist abgeschlossen.
l Sind keine weiteren Parameter festzulegen, bestätigen Sie die neue Einstellung mit dem Befehl Bearbeiten
→
Bestätigen.
Bemerkung: Im Offline-Modus wird der eingegebene Wert erneut in das Feld
Initialwert kopiert. Im Online-Modus wird der eingegebene Wert zum aktuellen
Wert.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
137
Einstellung
Einstellung der Periode des Frequenzausgangs (TSX CTY2C)
Übersicht Das Modul TSX CTY2C hat einen Ausgang Q3, der im Automatikbetrieb zur
Erzeugung eines Signals zur Periodeneinstellung programmiert werden kann.
Dieses Signal kann zu unterschiedlichen Zwecken genutzt werden (z. Bsp. zur
Synchronisierung mehrerer Kanäle oder Module).
Für die Konfiguration des Ausgangs (Automatik- oder Handbetrieb) ist die
Applikation zuständig, sie kann jedoch temporär auch im Debug (Siehe Debugging
der Module TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY 2C, S. 141)-Fenster
abgeändert werden.
Die Parametereinstellung für die Periode des Signals wird in der Rubrik
Frequenzausgang des Einstellfensters ausgeführt.
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die Vorgehenseweise zur Einstellung der Periode des
Frequenzausgangssignals zusammen.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Einstellfenster des gewünschten Moduls.
2
3
Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler
(d. h. den Kanal) und dessen Funktion.
Geben Sie im Bereich Frequenzausgang den gewünschten Wert ein.
Frequenzausgang
Periode:
Initialwert: 2
2 ms
4
Dieser Wert muss innerhalb folgenden Bereichs liegen: 0 und 4 000 000 ms in
1 ms-Schritten.
Die Periodeneinstellung des Ausgangs Q3 ist abgeschlossen.
l Sind keine weiteren Parameter festzulegen, bestätigen Sie die neue Einstellung mit dem Befehl Bearbeiten
→
Bestätigen.
Bemerkung: Im Offline-Modus wird der eingegebene Wert erneut in das Feld
Initialwertkopiert. Im Online-Modus wird der eingegebene Wert zum aktuellen
Wert.
138
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Einstellung
Einstellung der Bedingungen zur Statusänderung der Zählerausgänge
Übersicht Die Bedingungen zur Statusänderung der Zählerausgänge 0 und 1 sind über das
Einstellfenster mit Hilfe von Parametern festzulegen.
Die Bedingungen sind vielfältig und hängen jeweils vom Modul und der konfigurierten Funktion ab. Die Prioritäten werden im Bereich Beschreibung der den
Zählmodulen zugeordneten Zählerausgänge, S. 67 festgelegt.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
139
Einstellung
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die Vorgehenseweise zur Einstellung der
Statusänderungsbedingungen der Zählerausgänge 0 und 1 zusammen.
Schritt Aktion
1 Aktivieren Sie das Einstellfenster des gewünschten Moduls.
2
3
Markieren bzw. überprüfen Sie im Bereich Kanal den entsprechenden Zähler
(d. h. den Kanal) und dessen Funktion.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Status Zählerausgänge.
Im Einstellungsbereich erscheint eine gleichnamige Rubrik.
Status der Zählerausgänge
Statuswechsel der Zählerausgänge bei:
Überschreitung Schwellwert 0 in +Richtung
Unterschreitung Schwellwert 0 in -Richtung
Impulsmerker-Wert>= Schwellwert 0
Impulsmerker-Wert<Schwellwert 0
Überschreitung Schwellwert 1 (+)
Unterschreitung Schwellwert 1 in -Richtung
Impulsmerker-Wert>= Schwellwert 1
Impulsmerker-Wert<Schwellwert 1
Überschreitung oberer Sollwert in +Richtung
Unterschreitung des oberen Sollwerts in -Richtung
Impulsmerker-Wert >= oberer Sollwert
Überschreitung des unteren Sollwerts in +Richtung
Unterschreitung des unteren Sollwerts in -Richtung
B0 B0i B1 B1i
R R
S S
Aktionen: Set Reset Keine
4
5
6
Wählen Sie in der Rubrik Status der Zählerausgänge: l das der jeweiligen Bedingung und dem jeweiligen Zählerausgang (B0 oder B1) entsprechende Kontrollkästchen aus.
l Klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche SET (Setzen auf 1), RESET
(Setzen auf 0) bzw. KEINE (löscht einen bestehenden Wert).
Bemerkung: Die Bedingungen sind nicht in der Prioritätenreihenfolge dargestellt.
Stellen Sie die anderen Bedingungen zur Statusänderung auf identische Weise ein.
Die Einstellung der Bedingungen zur Statusänderung der Zählerausgänge ist abgeschlossen.
l Sind keine weiteren Parameter festzulegen, bestätigen Sie die neue Einstellung mit dem Befehl Bearbeiten
→
Bestätigen.
Bemerkungen: Im Offline-Modus werden die eingegebenen Werte in die Felder
Initialstatus B0i und B1i kopiert. Die Prioritätsbestimmungen sind ebenfalls für die
Initialwerte gültig. Im Online-Modus werden die eingegebenen Werte zu aktuellen
Statuswerten.
140
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Debugging der Module
TSX CTY2A, TSX CTY4A und
TSX CTY 2C
6
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen Debugoptionen der Module
TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY2C.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Übersicht der Debug-Fenster
Beschreibung des erweiterten Debug-Fensters
Beschreibung des reduzierten Fensters
Benutzung der Werte- bzw. Parameterfenster
Benutzung der LEDs und Schaltflächen
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
141
Debugging
Übersicht der Debug-Fenster
Allgemeines Die Debugfenster dienen dem Debugging einer Applikation. Sie ermöglichen die
Anzeige des Status der Ein- und Ausgänge eines Kanals, des Inhalts der Register, der eventuellen Fehler und ermöglichen die Steuerung der Sprachobjekte (Setzen auf 0 oder 1, Forcierung oder Forcierungsaufhebung eines Bits usw.) Auf die
Debug-Fenster kann nur im Online-Modus zugegriffen werden.
Über die Debug-Fenster können auch die Einstellfenster (Siehe Einstellung der
Module TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY 2C, S. 129) und
Konfiguratiopnsfenster (Siehe Konfiguration der Module TSX CTY2A, TSX CTY4A
und TSX CTY 2C, S. 107) aufgerufen werden.
Es gibt zwei Debug-Fenster: l Ein reduziertes Fenster, das als Überwachungstool des Applikationsbetriebs auf der Ebene des Zähl- bzw. Messkanals fungiert.. In diesem Fenster werden l die wichtigsten Daten angezeigt: Inhalt der Register, Status der Ein- und
Ausgänge, Fehlerindikatoren.
Ein erweitertes Fenster, das als Debug-Tool fungiert. Dieses Fenster ermöglicht die Anzeige und Steuerung der Sprachobjekte.
Der jeweilige Übergang von dem einem zum anderen Fenster erfolgt unmittelbar und erfordert nicht den Abbruch der Applikation oder des aktuellen Zählvorgangs.
Die Öffnung eines Moduls im Online-Modus führt standardmäßig zum Erscheinen des reduzierten Debbug-Fensters.
Hinweis: Die allgemeinen Debug-Prinzipien einer Applikation finden Sie im Teil
Gemeinsame spezifische Funktionen.
142
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Debugging
Beschreibung des erweiterten Debug-Fensters
Übersicht
Abbildung
Das erweiterte Debug-Fenster dient der provisorischen Änderung des Betriebs einer Applikation auf der Zählmodulebene, damit die Programmierfehler ermittelt werden können. Es zeigt den Status der Ein- und Ausgänge und der Hauptbits eines
Kanals, den Inhalt der Rigister und die eventuellen Fehler an. Es ermöglicht die
Steuerung bzw. Forcierung (Sperren) bestimmter Bits.
Durch Anklicken eines Symbols gelangen Sie zum reduzierten Fenster.
Das reduzierte Fenster enthält standardmäßig nicht den Bereich Modul. Dieser
Bereich kann jedoch über das Menü Ansicht angezeigt werden. Über den Bereich
Modul können ebenfalls die Fenster Einstellung (Siehe Beschreibung des
Konfigurationsfensters eines Zählmoduls, S. 108) und Konfiguration (Siehe
Beschreibung des Einstellfensters eines Zählmoduls, S. 130) aufgerufen werden.
Die nachstehende Abbildung zeigt beispielhaft ein erweitertes Debug-Fenster an.
1
2
3
TSX CTY 2C [ RACK0 POSITION 5 ]
Symbol:
Kanal:
Kanal 0
Funktion:
Auf-/Abwärtszählen und Messen
Zähler
Messwert:
Geschwindigkeit:
0 EVT-Overrun
0 Punkte/s
IA IB
Geberadresse:
IZ Zählrichtung
0
CH0
Vergleich mit den Schwellwerten
Schwellwert 0: Schwellw. 1: Modulo:
50
S0
80
S1 Modulo
0
EVT
Pos. Messwert/ +
Pos. Impulsmerkerw./
DIAG...
Fehler
Ungültiger Messwert Quitt. Fehler
Freigabe/Preset/Impulserfassung
Preset Offset: Impulserfassung:
100 0 0
ENA PRES READ
EVT
Durchgef./Aktiv
Eingang
Freigabe
Direkt
EVT-Verarbeitung
RESET
EVT-Verarbeitung
RESET
Ausgänge/Zählerausgänge
Stat.
B0 B1
Setzen auf 1
Setzen auf 0
Automatische Freigabe
Autom. Betrieb
Handbetrieb
Wiedereinschalten der
Ausgänge
Q0
-
Q1 Q2
+
Q3
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
143
Debugging
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des erweiterten
Debug-Fensters und deren Funktionen.
Variable Element
1
2
Titelzeile
Funktion
Zeigt die Referenz des ausgewählten Moduls und dessen geographische Adresse (Nummer des Racks und physische
Position im Rack) an.
Bereich Kanal Ermöglicht im Fenster Kanal bzw. Zähler die Auswahl des
Zählkanals für das Debugging. Das Symbol (Name) des Kanals und dessen Funktion werden angezeigt.
In diesem Bereich befinden sich: l l l l die Schaltfläche zumZugriff die Schaltfläche zur Aufhebung der Forcierung forcierten Bits, die Kopie des Kanalanzeige-LED CHx, und die Schaltfläche zum Zugriff auf das reduzierte Fenster,
DIAG...
auf das der
3 Anzeige- und
Befehlsbereich
Fenster Kanaldiagnose, das Symbol zeigt das
Vorhandensein von maskierten Fehlern an (CTY 2C).
Dieser Bereich zeigt den Status der Ein- und Ausgänge, der
Zwischenbits und die Werte der verschiedenen aktuellen
Zählregister an. Er ermöglicht ebenfalls die Steuerung und
Forcierung verschiedener Objekte (Bits).
Der Bereich ist in Funktionsgruppen unterteilt, die den
Hauptfunktionen (Siehe Beschreibung der Funktionsweise der
Zählmodule TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY2C, S. 33
) entsprechen.
Hinweis: Die verkürzte Definition eines nicht ausgewählten Objekts kann über den Cursor (Mauscursor auf das Objekt halten) angezeigt werden. In der Definition wird auch die Bezeichnung des zugeordnetenn Sprachobjekts angegeben.
Hinweis: Die nicht verfügbaren LEDs und Befehle erscheinen abgeblendet.
144
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Debugging
Beschreibung des reduzierten Fensters
Übersicht
Abbildung
1
2
3
Das reduzierte Debug-Fenster dient der Überwachung des Betriebs einer
Applikation auf der Ebene des Zählmoduls. Es zeigt den Status der Ein- und
Ausgänge und der Hauptbits eines Kanals, den Inhalt der Register und die eventuellen Fehler an.
Der Übergang zum erweiterten Fenster erfolgt einfach über das Anklicken eines
Symbols. Über das Fenster können ebenfalls die Einstell- und Konfigurationsfenster aufgerufen werden.
Die nachstehende Abbildung zeigt beispielhaft ein reduziertes Debug-Fenster an.
TSX CTY 2A [ RACK 0 POSITION 4 ]
Debug
Bezeichnung: ZÄHLERMOD. 4 KANÄLE 40KHZ
RUN ERR IO DIAG...
4
Symbol:
Zähler:
Zähler 0
Funktion:
Auf-/Abwärtszählen
DIAG...
5
IA
IB
IPres
IEna
IRead
Aktueller Messwert:
Ungültiger Messwert
Zählrichtung:
Preset-Wert:
Impulsmerker-Wert:
0
100
0
Q0
Funktionsauswahl für Zoom:
Q1
Preset durchgeführt
Aktive
Freigabe
Impulserfassung durchgeführt
Messwert
Freigabe
Preset
Impulserfassung
Vergleich
Zählerausgänge
Ausgänge
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
145
Debugging
Beschreibung Die nachfolgende Tabelle beschreibt die verschiedenen Elemente des reduzierten
Debug-Fensters und deren Funktionen.
Variable Element
1 Titelzeile
2
3
Funktion
Zeigt die Referenz des ausgewählten Moduls und dessen geographische Adresse (Nummer des Racks und physische
Position im Rack) an.
Befehlsbereich Zeigt den aktuellen Modus (Debugging) an und ermöglicht den
Aufruf der anderen Modi: l Einstellung (Siehe Beschreibung des Einstellfensters eines
) l Konfiguration (Siehe Beschreibung des Einstellfensters
)
Bereich Modul Zeigt die abgekürzte Bezeichnung des Moduls und dessen
Versionsnummer an. (Dies ist das einzige Fenster, in dem letztere Information angezeigt wird.)
In diesem Bereich befinden sich ebenfalls: l die Kopie der Status-LEDs des Moduls: RUN (in Betrieb),
ERR (Fehler), I/O (externer Fehler), l und die Schaltfläche
DIAG...
zum Fenster
Moduldiagnose (Siehe Anzeige von
Fehlerdiagnosemeldungen, S. 154
).
146
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Debugging
Variable Element
4 Bereich Kanal
Funktion
Ermöglicht im Fenster Kanal bzw. Zähler die Auswahl des
Zählkanals für das Debugging. Auf dieser Ebene werden folgende Informationen angezeigt: l Symbol: Vom Benutzer festgelegte Kanalbezeichnung (über den Variableneditor) l Funktion: Konfigurierte Zählfunktion Diese Auswahl wird im
Konfigurationsfenster festgelegt.
Im selben Bereich befinden sich ebenfalls: l die Schaltfläche zum Zugriff auf das erweiterte
Fenster (Siehe Beschreibung des erweiterten Debug-
) (Zoom), in dem sich die Debug-Befehler befinden.
Bemerkung: Im Falle des alleinigen Einsatzes der Module
CTY 2A/4A können die im erweiterten Fenster anzuzeigenden Funktionen weiter unten in einem Fenster innerhalb des Bereichs Parameter ausgewählt werden. Für das Modul CTY 2C werden sämtliche Funktionen systematisch angezeigt.
l die Schaltfläche zur Aufhebung der Forcierung der l l
Ein-/Ausgänge.
die Kopie des Kanalfehler-LED CHx, und die Schaltfläche zum Zugriff DIAG...
auf das Fenster
5 Bereich
Aktuelle
Parameter
Kanaldiagnose, das Symbol zeigt das Vorhandensein von maskierten Fehlern an (CTY 2C).
Dieser Bereich zeigt den Status der Ein- und Ausgänge und die verschiedenen aktuellen Zählparameter an. Kann der Inhalt des
Zählregisters infolge eines Fehlers an den Eingängen nicht verwendet werden, erscheint die Anzeige bzw. der LED
Ungültiger Messwert in rot.
Hinweis: Die verkürzte Definition eines nicht ausgewählten, jedoch aktivierbaren
Objekts kann über den Cursor (Mauszeiger auf das Objekt halten) angezeigt werden. In der Definition wird auch die Bezeichnung des zugeordnetenn
Sprachobjekts angegeben.
147
Debugging
Benutzung der Werte- bzw. Parameterfenster
Übersicht Der Bereich Befehle des erweiterten Debug-Fensters ist in Funktionsrubriken bzw.
–gruppen unterteilt. Die entsprechenden Funktionen sind ausführlich im Teil
Beschreibung der Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A, TSX CTY4A und
TSX CTY2C, S. 33 erläutert, während deren wichtigste Merkmale im Rahmen der
Vorgehenseweise zur Konfiguration der Module (Siehe Konfiguration der Module
TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY 2C, S. 107) aufgeführt sind.
Dieses dokumentierende Modul legt die allgemeinen Benutzungsprinzipien der
Messwert- bzw- Parameterfenster dar.
Ein Messwert ist das Ergebnis eines Zähl-, Erfassungs- bzw. Berechnungsvorganges.
Ein Parameter ist eine von dem Benutzer oder der Applikation eingegebene
Information.
Benutzungsprinzip der Messwertfenster
Die Fenster dienen (in der Form, wie sie im Beispiel unten abgebildet sind) der
Anzeige des aktuellen Inhalts eines Registers. Die angezeigten Werte sind nicht direkt über die Auswahl dieser Fenster modifizierbar.
+Zähler Vergleichrmit den Schwellwerten
Messwert:
Geschwindigkeit:
0
0
EVT-Overrun
Punkte/s
Schwellwert 0: Schwellw.1:
50 80
Modulo:
0
Nachstehende Tabelle fasst das Verhalten der nicht modifizierbaren Werte zusammen:
Wert
Messwert
Verhalten
Nicht modifizierbar Kann über einen Preset-Befehl oder Reset vorpositioniert werden. Das rechts neben das Fenster gesetzte
Vorzeichen + bzw. – zeigt die tatsächliche Entwicklungsrichtung der Messwertes an.
Weder modifizierbar, noch vorpositionierbar Geschwindigkeit
(CTY 2C)
Adresse des
Multiplex-Gebers
(CTY 2C)
Nicht modifizierbar Kann über die manuellen Ausgänge Q2 und
Q3 vorpositioniert werden, wenn diese den Multiplex-Betrieb steuern.
Zur Modifizierung des Wertes eines Parameters (z. Bsp. Schwellwerte, Preset,
Modulo) verfahren Sie bitte wie folgt.
148
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Änderung des
Wertes eines
Parameters
Debugging
Die nachstehende Tabelle enthält die Schritte zur Änderung eines Parameters.
Schritt Aktion
1 Wählen Sie im Bereich Modul den Modus Einstellen.
2 Ändern Sie im Einstellfenster den gewünschten Parameter ab.
3 Bestätigen Sie (Menü Bearbeiten - Bestätigen) oder antworten Sie im
Dialogfenster Änderungen bestätigen des folgenden Schritts mit Ja.
4 Wählen Sie im Bereich Modul erneut den Modus Debugging aus.
Ergebnis: Der neue Parameterwert wird angezeigt.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
149
Debugging
Benutzung der LEDs und Schaltflächen
Übersicht Der Bereich Befehle des erweiterten Debug-Fensters ist in Funktionsrubriken bzw.
–gruppen unterteilt. Die entsprechenden Funktionen sind ausführlich im Teil
Beschreibung der Funktionsweise der Zählmodule TSX CTY2A, TSX CTY4A und
TSX CTY2C, S. 33 erläutert, während deren wichtigste Merkmale im Rahmen der
Vorgehenseweise zur Konfiguration der Module (Siehe Konfiguration der Module
TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY 2C, S. 107) aufgeführt sind.
In diesem Teil werden die allgemeinen Prinzipien der Benutzung der LEDs und
Schaltflächen dargelegt.
Die LEDs zeigen den Status eines Bits an.
Die Schaltflächen sind zur Positionierung eines Bits vorgesehen und aktivieren oder nicht (je nach Fall) eine Aktion.
Hinweis: Die verkürzte Definition eines nicht ausgewählten Objekts kann über den Cursor (Mauszeiger auf das Objekt halten) angezeigt werden. In der Definition wird auch die Bezeichnung des zugeordnetenn Sprachobjekts angegeben.
Bedeutung der
LEDs
Ist das Bit auf 0 gesetzt, ist der LED leer (weiß) (siehe Beispiel unten).
Ist das Bit auf 1 gesetzt, ist der LED ausgefüllt (in schwarz, blau oder rot). Einige
LEDs zeigen bei Status 1 einen kleinen schwarzen Punkt an.
Es gibt ebenfalls Positions-LEDs , die durch einen dicken Strich die
Mess- bzw. Erfassungsposition gegenüber einem Schwell- oder Sollwert
(angezeigt durch einen schmalen Strich in der Mitte) angeben.
150
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Debugging
Benutzungsprinzip einer Schaltfläche
In dem Beispiel unten sind die Schaltflächen Direkte Bestätigung und Direkte
Impulserfassung auf 1 positioniert.
Freigabe/Preset/Impulserfassung
Preset: Offset: Impulserfassung:
100 0 260
ENA PRES READ
EVT
Durchgef./Aktiv
Eingang
Direkte
Freigabe
EVT-Verarbeitung
RESET
Die Betätigung dieser Schaltfläche setzt das zugehörige Bit auf 1. Die
Schaltfläche und gegebenenfalls der LED darüber leuchten auf (werden farbig).
Die Betätigung dieser Schaltfläche setzt das zugehörige Bit auf 0. Die
Schaltfläche und gegebenenfalls der LED darüber gehen aus (werden weiß).
Diese Aktionen sind insoweit provisorisch, als dass die Applikation bzw. der Zähler den Status des Bits ändern können.
Hinweis: Der Status des LED kann von dem der Schaltfläche abweichen. Einige
LEDs sind der Speicherung einer durch den physischen Eingang ausgeführten
Aktion vorbehalten (Impulserfassung, Preset, Reset). Diese LEDs erkennt man an einer Reset-Schaltfläche (ausgeführte Aktion) in derselben Spalte. Durch
Betätigen dieser Schaltfläche können Sie in diesem Fall den LED gegebenenfalls ausschalten.
Forcierung eines
Bits
Um den Status des Bits zu sperren (d.h. permanente Einstellung des Bits), verwenden Sie die Forcierungsbefehle, die durch ein Klicken der rechten Maustaste aufgerufen werden können. Die Schaltfläche leuchtet auf bzw. erlischt und es
Auf 0 forcieren F
Auf 1 forcieren F
Forcierung aufheben F erscheint in Fettdruck der Buchstabe F
F
Menü zur Aufhebung der Forcierung des Bits.
. Nutzen Sie umgekehrt dasselbe
Sie die Forcierung sämtlicher forcierter Bits aufheben.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
151
Debugging
152
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Diagnose der Module TSX CTY2A,
TSX CTY4A und TSX CTY 2C
7
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die verschiedenen Diagnoseoptionen der Module
TSX CTY2A, TSX CTY4A und TSX CTY2C.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Anzeige von Fehlerdiagnosemeldungen
Fehlerdiagnoselisten
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
153
Diagnose
Anzeige von Fehlerdiagnosemeldungen
Übersicht Die Diagnosefenster auf Modul- oder Kanalebene sind nur im Online-Modus aufrufbar. Bei Auftreten eines nicht maskierten Fehlers wird dieser angezeigt: l Im Fenster mit der Rackkonfiguration durch ein rotes Quadrat an der Position des fehlerhaften Zählmoduls l Im Debug-Fenster durch rot aufleuchtende DIAG-Schaltflächen der Modulebene oder der Kanalebene. Der Zugriff auf die Fehlerdiagnose erfolgt dann durch l l
Klicken auf diese Schaltflächen.
Der Fehler wird außerdem angezeigt am Modul (über die zentralisierte Anzeige)
über die zugehörigen Sprachobjekte %Ixy.i.ERR, %Ixy.i.MOD.ERR,
%MWxy.i.MOD.2 usw, sowie über die Statuswörter (Siehe Die Sprachobjekte
der applikationsspezifischen Zählfunktion, S. 167).
Hinweis: auch wenn der Fehler maskiert ist (TSX CTY 2C), wird er durch Blinken der LED CHx und durch die DIAG-Schaltfläche der Kanalebene angezeigt.
154
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Abbildung
Diagnose
Die nachstehende Abbildung veranschaulicht die Struktur zur Signalisierung von
Fehlern.
Konfiguration
TSX 5730 V3.0...
XMWI
XTI..
0
0
0
2
6
P
S
Y
3
0
5
7
0
T
S
X
1
1 2 3
F
S
Y
4 5 6
F
E
Y
F
S
Y
C
T
Y
C
T
Y
3
2
F
2
1
6
T
3
0
8
R
5
4
A
2
C
TSX CTY 4A [ RACK 0 POSITION 4 ]
7
Debug
8 9
Bezeichnung: MOD.COMPT.4 KANÄLE 40KHZ Version : 1.0
RUN-Betrieb
10
ERR
Symbol:
Zähler:
Zähler 0
Funktion:
Auf-/Abwärtszählen
IO
CH0
Moduldiagnose
Interne Fehler Externe Fehler Andere Fehler defekter Kanal / defekte Kanäle
DIAG...
DIAG...
Kanaldiagnose
Interne Fehler
OK
Externe Fehler
Entrées/Sortie auxiliaires :
Versorgung
Zählereingänge:
Versorgung Geber oder DDP
Andere Fehler
Applikationsfehler
Softwarekonfiguration ungültig
OK
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
155
Diagnose
Fehlerdiagnoselisten
Übersicht Die in den Diagnosefenstern angezeigten Meldungen stellen eine Hilfe für das
Debugging der Applikation dar. Diese Meldungen sind zwangsläufig gekürzt und in manchen Fällen nicht eindeutig (unterschiedliche Fehler können zum gleichen Fall führen).
Diese Diagnosen erfolgen auf zwei Ebenen: Modul und Kanäle, wobei letztere expliziter sind. In nachstehenden Listen werden die Fehlermeldungen und die
Empfehlungen für die Suche der Störungsursache angegeben.
Liste der Modulfehlermeldungen
Nachstehende Tabelle führt die Fehlermeldungen auf Modulebene auf.
Angezeigter Fehler
Modulstörung
Kanalstörung
Interpretation und/oder mögliche Aktionen
Das Modul unterliegt einem Fehler.
Die Befestigung des Moduls überprüfen. Das Modul austauschen.
Ein oder mehrere Kanäle unterliegen einer Störung.
Kanaldiagnose einsehen.
Selbsttest Das Modul führt gerade einen Selbsttest durch. Das Ende der
Selbsttests abwarten.
Hardware- und
Software-Konfiguration nicht identisch
Das konfigurierte Modul und das Modul im Rack stimmen nicht
überein.
Die Hardware- und Softwarekonfiguration aufeinander abstimmen.
Modul nicht vorhanden oder ausgeschaltet.
Das Modul einsetzen bzw. einschalten. Die Befestigungsschraube anziehen.
156
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Diagnose
Liste der Kanalfehlermeldungen
Nachstehende Tabelle führt die Fehlermeldungen auf Kanalebene auf.
Angezeigter Fehler Sonstige
Folgen
Interpretation und/oder mögliche Aktionen
Externer Fehler oder Fehler an den
Eingängen Aufwärtszählen: l Versorgungsfehler Geber oder
DDP, l Fehler Geberunterbrechung oder Leitungskurzschluss, betrifft mindestens eines der
Differentialsignale des Gebers
(IA, IB oder IZ) l l
SSI-Frame-Fehler spezieller Fehler am
Absolutwertgeber
Im Automatikbetrieb werden die
Ausgänge auf 0 gesetzt.
Meldung Messwert ungültig
Die Leitungen der Geber überprüfen.
Die Versorgung der Geber überprüfen.
Den Betrieb der Geber überprüfen.
Den Fehler beheben und quittieren, wenn die
Speicherung der Fehler konfiguriert ist (CTY 2C).
Zählimpulse bzw. Inkrementalgeber: Ausführung eines
Preset bzw. Reset zur Quittierung der Meldung
"Ungültiger Messwert"
Applikationsfehler Zählen: l l
Messwertüberschreitung
Geschwindigkeitsüberschreitung
Im Automatikmodus werden die
Ausgänge auf 0 gesetzt.
Meldung Messwert ungültig
Genauere Diagnose des Fehlers (externe Ursachen) durchführen.
Gegebenenfalls die Applikation überprüfen.
Den Fehler beheben und quittieren, wenn die
Speicherung der Fehler konfiguriert ist (CTY 2C).
Zählimpulse bzw. Inkrementalgeber: Ausführen eines
Preset oder Reset zur Quittierung der Meldung
Ungültiger Messwert.
Fehler Hilfseingänge / -ausgänge: l l
Versorgung
Kurzschluss an mindestens einem Ausgang
Im Automatikmodus werden die
Ausgänge auf 0 gesetzt.
Die Leitungen der Ausgänge überprüfen.
Die Versorgung der Eingänge/Ausgänge (24V)
überprüfen.
Genauere Diagnose des Fehlers (externe Ursachen) durchführen.
Den Fehler beheben und quittieren, wenn die
Speicherung der Fehler konfiguriert ist (CTY 2C).
Interner Fehler oder Selbsttest des
Kanals: l l
Modulstörung,
Modul nicht vorhanden oder ausgeschaltet l Modul im Selbsttest
Hardware- und Software-
Konfiguration nicht identisch
Modulfehler auf Kanal übergegangen
Die Moduldiagnose einsehen.
Modulfehler auf Kanal übergegangen
Die Moduldiagnose einsehen.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
157
Diagnose
Angezeigter Fehler Sonstige
Folgen
Ungültige Software-Konfiguration: l l ungültige Konstante
Bitkombination keiner
Konfiguration zugeordnet
Kommunikationsfehler
Applikationsfehler: Zurückweisen der Konfiguration bzw. Einstellung
Interpretation und/oder mögliche Aktionen
Konfigurationskonstanten überprüfen und abändern.
Die Anschlüsse zwischen den Racks überprüfen.
Genauere Diagnose des Fehlers durchführen.
158
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Softwareimplementierung
8
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
In diesem Kapitel werden die Betriebsarten der Zählmodule sowie die
Funktionsweise der Ereignisverarbeitung beschrieben, welche die Durchführung von Applikationen mit Zählfunktion innerhalb optimierter Antwortzeiten ermöglicht.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
8.1
8.2
Thema
Betriebsweisen der Zählmodule
Einsatz einer Ereignisverarbeitung
Seite
159
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Softwareimplementierung
160
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Softwareimplementierung
8.1
Betriebsweisen der Zählmodule
Verhalten der Zählmodule in den unterschiedlichen Betriebsmodi
Allgemeines Die Zählmodule weisen je nach Betriebsmodus der Steuerung spezifische
Verhaltensweisen auf. Die Kenntnis dieser Besonderheiten ist für die
Programmierung und das Debugging der Applikation von Bedeutung.
Die allgemeinen Prinzipien der Verarbeitung der Betriebsmodi sind in folgenden
Dokumenten beschrieben: l l
Handbuch zur Inbetriebnahme, TSX Premium – Steuerungen TSX 57,
(TSX DM 57 fre V4),
Referenzhandbuch, PL7 Micro/Junior/Pro (TLX DR PL7 fre V4).
Zusammenfassende Tabelle
Nachstehende Tabelle gibt die Besonderheiten der Zählmodule in den verschiedenen Betriebsmodi an.
Kaltstart
Bit Messwert ungültig 1
Einstellungsparameter: Sollwerte,
Schwellwerte, Preset,
Messungsperiode (Geschwindigkeit),
Ausgangsperiode (Frequenz)
%MDxy.i.r
Befehle (direkte Software-Aktionen, verschiedene Aktionen, EVT-
Demaskieren)
%Qxy.i.r, %QWxy.i.r
Informationen und Moduldaten ->
Prozessor
%IDxy.i.r, %IWxy.i.r, %Ixy.i.r
Initialwerte
0 unverändert, sofern keine
Versorgungsunter brechung
Forcierte Objekte Aufgehobene
Forcierung
0 Zählerausgänge
(Folge aus Ungültiger Messwert)
Ausgänge 0
Warmer
Wiederanlauf
1 unverändert unverändert unverändert, sofern keine
Versorgungsunter brechung unverändert
0
0
STOPP
0
Neukonfiguration im Online-Modus
1 unverändert Initialwerte unverändert, neue Befehle nicht
übertragen unverändert
übertragen unverändert unverändert unverändert unverändert 0
Fehlermodus 0
In nachfolgenden Absätzen werden die Haupteigenschaften dieser Betriebsmodi aus Modulperspektive zusammengefasst.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
161
Softwareimplementierung
Kaltstart Ein Kaltstart findet bei der ersten Ausführung der Applikation, beim
Wiedereinschalten nach Netzausfall (fallabhängig), bei einer Initialisierung vom PL7 bzw. bei Drücken der Reset-Taste am Rechner statt.
Die Parameter werden mit Hilfe des Konfigurationseditors gemäß ihren festgelegten
Initialwerten initialisiert. Der aktuelle Messwert des Zählers ist ungültig (Bit
Ungültiger Messwert auf Status 1).
Wenn das Modul keinem Versorgungsausfall unterlag, bleibt der aktuelle Wert des
Zählers unverändert, auch wenn das Bit Messwert ungültig gesetzt ist.
Der Benutzer muss die Verarbeitung, die bei einem Kaltstart (Siehe Wie ist mit
einem ungültigen Messwert zu verfahren?, S. 102) erfolgen soll, festlegen.
Warmer
Wiederanlauf
Die Programmausführung setzt bei dem Programmelement ein, bei dem der
Netzausfall erfolgte, die Ausgänge bleiben jedoch bis zur Auffrischung durch den
Task auf Null.
Die Werte der Objekte der applikationsspezifischen Zählfunktion bleiben mit
Ausnahme der Funktionen im Zusammenhang mit dem Bit Messwert ungültig bei einem warmen Wiederanlauf unverändert.
Wenn das Modul keinem Versorgungsausfall unterlag, bleibt der aktuelle Wert des
Zählers unverändert, auch wenn das Bit Messwert ungültig gesetzt ist..
Der Benutzer muss die Verarbeitung, die bei einem warmen Wiederanlauf erfolgen soll, festlegen.
Netzausfall und
Wiedereinschalt en nach
Netzausfall
Bei einem Netzausfall werden der Applikationskontext und die Uhrzeit des
Netzausfalls gespeichert.
Beim Wiedereinschalten nach Netzausfall wird der abgespeicherte Kontext mit dem aktuellen Kontext verglichen.
l Hat sich der Applikationskontext geändert (Verlust des Systemkontextes oder neue Applikation), führt die Steuerung die Initialisierung der Applikation aus.
Siehe Kaltstart.
l Ist der Applikationskontext identisch, führt die Steuerung einen warmen
Wiederanlaufdurch.
STOPP-Modus Im STOPP-Modus wird das Benutzerprogramm nicht ausgeführt, jedoch ist die applikationsspezifische Funktion Zählen im Einsatz: Der Zähler läuft gemäß dem
Status der physischen Eingänge (IA, IB, IPres bzw. IReset, IVal, ICapt) weiter.
Neukonfiguration im Online-Modus
Dieser Fall betrifft insbesondere das Debugging einer Applikation.
Die ausgeführten Änderungen müssen bestätigt werden.
162
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
8.2
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Einsatz einer Ereignisverarbeitung
Softwareimplementierung
In diesem Abschnitt wird der Einsatz einer einem Zählmodul zugeordneten Ereignisverarbeitung beschrieben.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Übersicht Ereignisverarbeitung
Programmierung einer Ereignisverarbeitung
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
163
Softwareimplementierung
Übersicht Ereignisverarbeitung
Übersicht
Prinzip der Ereignisverarbeitung
Die Ereignisverarbeitung wird freigegeben, wenn: l l l das Bit %S38 zur Freigabe der PL7-Verarbeitung von Ereignissen auf Status 1 ist, die UNMASKEVT-Anweisung in den MAST- bzw. FAST-Tasks ausgeführt wird, die entsprechenden Ereignisse des Zählkanals demaskiert sind.
Objekte, die folgendes anzeigen: l l die Ereignisquelle (Ereignisstatuswort %Iwxy.i3), und den Impulsmerker-Wert, werden vor Ausführung der Ereignisverarbeitung implizit aktualisiert. Die anderen
Zählobjekte werden nicht aktualisiert.
Die Ereignisverarbeitung muss zuerst die Quelle des Ereignisses durch Test der
Bits auf 1 des Ereignisstatuswortes identifizieren.
Abbildung
Die Ereignisverarbeitung ermöglicht die Minimierung der Antwortzeit beim Einsatz der Zählmodule über: l l die Programmierung von Ereignisaktionen, die Ausdehnung der Verzögerungsleistungen der (physischen)
Ereignisausgänge Q0 und Q1 auf andere Ausgänge an den Ausgangsmodulen der Steuerung.
Jedem Zählkanal kann eine Ereignisverarbeitung (Task) zugeordnet werden. Das
Auftauchen eines Ereignisses der applikationsspezifischen Funktion Zählen leitet das Applikationsprogramm zu dem dem Kanal zugeordneten Ereignistask um.
Die Priorität des Tasks ist an dessen Nummer geknüpft. Es gibt zwei
Prioritätsstufen, die durch die Nummer der Verarbeitung festgelegt werden: EVT0 hat gegenüber allen anderen EVTi Vorrang (i: von 1 bis 31 bzw. 63, je nach
Prozessortyp). Demnach ist EVT0 dem Kanal mit der höchsten Priorität der
Applikation zuzuordnen. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um einen Zählkanal handeln.
Im Abschnitt Multitask-Applikationsstruktur des Handbuches Inbetriebnahme,
TSX Premium - Steuerungen TSX 57 (TSX DM 57 fre V4) wird die Integration der
Ereignistasks in die Applikation eingehend beschrieben.
Nachstehende Abbildung stellt das Prinzip der Ereignisverarbeitung dar.
EVT-Demaskieren
Aufwärtszählen Freigabe
UNMASKEVT
Test und EVT-Verarbeitung
%S38
Aktion
Ereignis an
CTY2A/4A oder
CTY2C
Preset
Impulserfassung
Überschreitung Schwellwert usw.
Aktion
Ereignis
Aktion
Ereignis
Aktion
Ereignis
164
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Softwareimplementierung
Programmierung einer Ereignisverarbeitung
Vorgehenseweise Nachstehende Tabelle fasst die wichtigsten Schritte der Programmierung einer
Ereignisverarbeitung zusammen.
Schritt
1
2
3
Aktion
Konfigurationsphase
Wählen Sie bei einer Ausführung im Offline-Modus im Konfigurationseditor
Ereignisverarbeitung und die Ereignisnummer für den Zählkanal aus.
Demaskierungsphase
Mit Aufruf der MAST- bzw. FAST-Task muss insbesondere folgendes erfolgen: l Freigabe der Ereignisverarbeitung auf Systemebene: Positionierung des l
Bit %S38 auf 1 (Standardwert).
Demaskieren der Ereignisse in den MAST- und FAST-Tasks mit der
UNMASKEVT-Anweisung (standardmäßig aktiviert).
l Demaskieren der jeweiligen Ereignisse auf der Kanalebene durch Setzen der impliziten Sprachobjekte der Ereignisdemaskierung auf 1 (Siehe
Befehle Demaskieren Ereignisse, Wort %QWxy.i.1, S. 176 ). Die Ereignisse
l werden standardmäßig maskiert.
Überprüfung, ob der Ereignisstapel auf Systemebene nicht voll ist (das Bit
%S39 muss auf 0 sein).
Phase zur Erzeugung des Ereignisprogrammes
Wählen Sie in der Registerkarte Ereignisse den Befehl Bearbeiten
→
Erzeugen und erzeugen Sie das Ereignisprogramm. Dieses Programm muss insbesondere: l ausgehend vom Ereignisstatuswort (Siehe Status der Ereignisse und
Zählerausgänge, Wort %Iwxy.i.3, S. 174 ) (impliziter Austausch) die Quelle
des/der Ereignisse/s bestimmen.
l die mit dem Ereignis verbundenen Ereignistasks ausführen. Diese
Verarbeitung muss so kurz wie möglich sein.
l Die entsprechenden Ereignisausgänge explizit aktualisieren.
Bemerkung: Das Zurücksetzen des Ereignisstatuswortes auf Null erfolgt automatisch.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
165
Softwareimplementierung
Abbildung
Demaskieren von Ereignissen
Diese Abbildung stellt das in der MAST-Task ausgeführte Demaskieren von
Ereignissen dar.
LD: MAST - MAIN
(* Demaskieren von Ereignissen*)
OPERATE
UNMASKEVT()
(* Wenn Kaltstart, DANN Autorisierung der Ereignisse*)
%S1
%S38
S
(* Wenn Kaltstart, DANN Demaskieren Ereignis Überschreitung Schwellwert 0:%QW1.1.0:X5*)
%S1 %QW1.0.1:X5
(* Wenn Kaltstart, DANN Demaskieren Ereignis Überschreitung Schwellwert *)
%S1 %QW1.0.1:X6
F2 F3
P
F4
N
F5 F6 F7
X
F8 F9 F10 F11
S
F12
R
S.F1
S.F2
OPER
S.F3
COHP
H
S.F4
COHP
V
S.F5
S.F6
FB
S.F7
F (...)
S.F8
Darstellung des
Inhalts eines
Ereignistasks
Diese Abbildung stellt den möglichen Inhalt eines Ereignistasks (Test des
Ereignisbits und Aktion) dar.
LD: EVT - EVT0
(* Wenn Ereignis Überschreiten Schwellwert 0, DANN physischen Ausgang %Q2.0* auf 1 setzen.)
%IW1.0.3:X5 %Q2.0
S
(* Wenn Ereignis Überschreiten Schwellwert 1, DANN physischen Ausgang %Q2.0* auf 0 setzen.)
%IW1.0.3:X6 %Q2.0
R
F2 F3
P
F4
N
F5 F6 F7
X
F8 F9 F10 F11
S
F12
R
S.F1
S.F2
OPER
S.F3
COHP
H
S.F4
COHP
V
S.F5
S.F6
FB
S.F7
F (...)
S.F8
166
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Die Sprachobjekte der applikationsspezifischen
Zählfunktion
9
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel beschreibt die der applikationsspezifischen Zählfunktion zugeordneten Sprachobjekte sowie deren unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Themen:
Thema
Darstellung der Sprachobjekte der applikationsspezifischen Funktion Zählen.
Seite
Der applikationsspezifischen Funktion Zählen zugeordnete Sprachobjekte des impliziten Austauschs
Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs
Der applikationsspezifischen Funktion Zählen zugeordnete Sprachobjekte des expliziten Austauschs
Details der Objekte mit explizitem Austausch:
Austauschverwaltung und Protokoll der expliziten Objekte
167
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
Darstellung der Sprachobjekte der applikationsspezifischen Funktion Zählen.
Allgemeines Die auf eine gegebene Position eingestellten Zählmodule erzeugen automatisch eine Einheit von Sprachobjekten zur Programmierung der Zählmodule und zum
Lesen der Messwertergebnisse und der Diagnosen.
Es gibt zwei große Gruppen von Sprachobjekten: l Objekte des impliziten Austauschs, die automatisch bei jedem Zyklus des dem
Modul zugeordneten Tasks ausgetauscht werden, l Objekte des expliziten Austauschs, die auf Anfrage der Applikation durch
Verwendung der Anweisungen zum expliziten Austausch ausgetauscht werden.
Erstere Objekte (impliziter Austausch) betreffen die Bilder der Ein-/Ausgänge des
Moduls: erforderliche Messergebnisse, Softwareinformationen und –befehle.
Die zweiten Objekte (expliziter Austausch) ermöglichen die Parametereinstellung für das Modul und stellen für eine weitere Programmierung zusätzliche Größen
(Parameter, Befehle und Informationen) zur Verfügung. Für eine Programmierung im üblichen Rahmen sind diese Objekte nicht unbedingt erforderlich.
168
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
Der applikationsspezifischen Funktion Zählen zugeordnete Sprachobjekte des impliziten Austauschs
Übersicht
Hinweise
Abbildung
Mit diesen Objekten kann auf die Eingänge und Softwaredaten der applikationsspezifischen Funktion Zählen zugegriffen werden.
Das System zur Adressierung von Wörtern und Bits wird im Teil Gemeinsame spezifische Funktionen erläutert.
Die Bilder (%I und %IW) der Eingänge der Moduls werden im Prozessor zu Beginn des Taskzyklus im RUN- bzw. STOPP-Modus aktualisiert.
Die Befehle der Ausgänge (%Q und %QW) werden im Modul am Ende des
Taskzyklus und nur dann aktualisiert, wenn sich der Task im RUN-Modus befindet.
xy stellt die Position des Moduls dar, i stellt die Kanalnummer (gezählt von 0) im
Modul dar.
Nachstehendes Diagramm illustriert den Betriebszyklus bei einem Steuerungstask
(zyklische Ausführung). interne Verarbeitung
Erfassen der Eingänge
RUN STOP
Verarbeitung des Programms
Aktualisierung der Ausgänge
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
169
Sprachobjekte
Liste der Objekte des impliziten
Austauschs
Nachstehende Tabelle fasst die Objekte des impliziten Austauschs der applikationsspezifischen Funktion Zählen zusammen.
Objekt
%Ixy.i.ERR
%Ixy.MOD.ERR
%IDxy.i.0
%IDxy.i.4
%IDxy.i.6
%IDxy.i.8
%IDxy.i.10
%IDxy.i.11
Inhalt
Kanalfehlerbit Zählen Auf Status 1: Der Kanal i des Moduls auf
Position xy unterliegt einer Störung. Die Fehlerursachen werden in den Wörtern des expliziten Austauschs %MWxy.i.2
(Siehe
Kanalspezifische Standardfehler %MWxy.i.2 , S. 181 )
und %MWxy.i.3 (Siehe Spezifische Kanalfehler %MWxy.i.3,
) aufgeführt.
Modulfehlerbit Auf Status 1: Das Modul auf Position xy unterliegt einer Störung. Die Fehlerursachen werden in dem
Modulstatuswort des expliziten Austauschs %MWxy.MOD.2
(Siehe
Fehlerindikatoren des Moduls: %MWxy.MOD.2, S. 180 )
aufgeführt.
Aktueller Messwert des Zählers (24 aktive Bits).
Impulsmerker-Wert des Zählers (24 aktive Bits).
Für die Sonderfunktionen (CTY 2C) reserviert. Der Wert gibt die zwischen der Impulserfassung und dem letzten Impuls
(Sonderfunktion Nr. 1) abgelaufene Zeit an (im Ereignistask).
Geschwindigkeit (in Anzahl von Impulsen pro Sekunde,
24 aktive Bits, CTY 2C).
Multiplex-Adresse des Absolutwertgebers mit parallelen
Ausgängen (CTY 2C).
Für die Sonderfunktionen (CTY 2C) reserviert. Der Wert gibt die zwischen der Impulserfassung und dem letzten erfassten
Impuls (Sonderfunktion Nr. 1) abgelaufene Zeit an
(im MAST- bzw. Fast-Task).
%Ixy.i.0 bis %Ixy.i.23 Softwaredatenbits (Siehe
Softwaredaten: Bits %Ixy.i.r, S. 172
).
%IWxy.i.2
Softwaredatenwort zur Statusangabe der physischen Eingänge
Aufwärtszählen (Siehe Status der physischen Eingänge/
Ausgänge, Wort %IWxy.i.2 , S. 173 ).
%IWxy.i.3
%Qxy.i.0 bis
%Qxy.i.23
%QWxy.i.0
Datenwort zur Angabe der Quelle der Ereignisse und des Status der Zählerausgänge des Software-Ausgangs (Siehe Status der
Ereignisse und Zählerausgänge, Wort %Iwxy.i.3, S. 174 ).
Softwarebefehle (Siehe Softwarebefehle, Bits %Qxy.i.r,
).
%QWxy.i.1
Befehle zum Reset der gespeicherten Daten, Richtungsbefehl
Programm (Siehe Befehle Reset und Ausgänge, Wort
).
Befehle Ereignisse demaskieren (Siehe Befehle Demaskieren
Ereignisse, Wort %QWxy.i.1, S. 176 ).
170
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
Detaillierte Angaben zu den Objekten des impliziten Austauschs
Übersicht l l l
Dieser Teil beschreibt die Gesamtheit der Bits des impliziten Austauschs. In den
Tabellenspalten werden folgende Informationen zusammengefasst:
Variable vom PL7 bei einer Vorsymbolisierung erzeugtes Symbol
Beschreibung der Funktion
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
171
Sprachobjekte
Softwaredaten:
Bits %Ixy.i.r
In nachfolgender Tabelle wird die Bedeutung der Statusbits %Ixy.i.r dargestellt.
Variable Standardsymbol
%Ixy.i.0
%Ixy.i.1
%Ixy.i.2
%Ixy.i.4
%Ixy.i.5
%Ixy.i.6
%Ixy.i.7
%Ixy.i.8
%Ixy.i.9
%Ixy.i.10
%Ixy.i.11
%Ixy.i.12
%Ixy.i.13
%Ixy.i.16
%Ixy.i.17
ENAB_ACTIV
PRES_DONE
CAPT_DONE
Bedeutung
Freigabe aktiv
Ausgeführtes Preset (Hardware, mit Ausnahme der
Sonderfunktion CTY 2C)
Ausgeführtes Impulserfassung (Hardware, mit
Ausnahme der Sonderfunktion CTY 2C)
OVERSPEED_WRN Fehler Geschwindigkeitsüberschreitung (CTY 2C)
CUR_MEAS_THR0 Aktueller Wert höher oder gleich dem Schwellwert 0
(<bzw. beim Abwärtszählen kleiner als 0, CTY 2A/4A)
CUR_MEAS_THR1 Aktueller Wert höher oder gleich dem Schwellwert 1
CUR_MEAS_HISP Aktueller Wert höher oder gleich dem oberen
Sollwert (CTY 2A/4A)
CUR_MEAS_LOSP Aktueller Wert höher oder gleich dem unteren
Sollwert (CTY 2A/4A)
COUNT_DIR Zählrichtung
0 : Richtung - (Abwärtszählen),
1: Richtung + (Aufwärtszählen)
CAPT_THR0
CAPT_THR1
CAPT_HISP
INC_MOD_DONE
CAPT_LOSP
DEC_MOD_DONE
Impulsmerker-Wert höher oder gleich dem
Schwellwert 0 l l
Impulsmerker-Wert höher oder gleich dem
Schwellwert 1 l Impulsmerker-Wert höher oder gleich dem oberen Sollwert (CTY 2A/4A)
Wechsel Modulo +Richtung (CTY 2C) l
Impulsmerker-Wert höher oder gleich dem unteren Sollwert (CTY 2A/4A)
Wechsel Modulo -Richtung (CTY 2C)
Für die Sonderfunktionen reserviert (CTY 2C):
%Ixy.i.16: Geschwindigkeit gültig,
Für die Sonderfunktionen reserviert (CTY 2C):
%Ixy.i.17: Verfahreinheit gestoppt
172
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
Status der physischen
Eingänge/
Ausgänge, Wort
%IWxy.i.2
In nachfolgende Tabelle werden die Bedeutungen der Bits des Statuswortes
%IWxy.i.2 dargestellt.
Variable Standardsymbol
%IWxy.i.2:X0 ST_IA
%IWxy.i.2:X1
%IWxy.i.2:X2
%IWxy.i.2:X3
ST_IB
ST_IVAL
ST_PRES
%IWxy.i.2:X4
%IWxy.i.2:X6
%IWxy.i.2:X7
%IWxy.i.2:X8
%IWxy.i.2:X9
ST_CAPT
ST_IZ
INVALID_MEAS
ST1_SSI_FRAME
ST2_SSI_FRAME
%IWxy.i.2:X10 ST3_SSI_FRAME
%IWxy.i.2:X11 ST4_SSI_FRAME
%IWxy.i.2:X12 ST_Q2
%IWxy.i.2:X13 ST_Q3
%IWxy.i.2:X14 ST_Q0
%IWxy.i.2:X15 ST_Q1
Bedeutung
Status des physischen Eingangs des Zählers IA
Status des physischen Eingangs des Zählers IB
Status des physischen Freigabe-Eingangs IEna
Status des physischen Preset-Eingangs IPres bzw. IReset
Status des physischen Impulsmerker-Eingangs
IRead
Status des physischen Eingangs Aufwärtszählen IZ
Ungültiger Messwert l l l
Statusbit der Stelle 1 des SSI-Frames, bzw. Bit ungerader Parität (SSI-
Absolutwertgeber ungerader Parität, keine
Kontrolle durch das Modul), bzw. niederwertiges Bit der Adresse (Multiplex-
Absolutwertgeber mit Parallelausgängen mit
Anpassungsbuchse).
l l l l
Statusbit der Stelle 2 des SSI-Frames, bzw. hochwertiges Bit der Adresse (Multiplex-
Absolutwertgeber mit Parallelausgängen mit
Anpassungsbuchse).
Statusbit der Stelle 3 des SSI-Frames, bzw. spezifischer Fehlerbit an
Absolutwertgeber mit parallelen Ausgängen.
Statusbit der Stelle 4 des SSI-Frames
Ausgangsstatus Q2 (CTY 2C)
Ausgangsstatus Q3 (CTY 2C)
Ausgangsstatus Q0
Ausgangsstatus Q1
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
173
Sprachobjekte
Status der
Ereignisse und
Zählerausgänge,
Wort %Iwxy.i.3
In nachfolgender Tabelle werden die Bedeutungen der Bits des Statuswortes
%IWxy.i.3 dargestellt.
Variable Standardsymbol
%IWxy.i.3:X0 ENAB_EVT
%IWxy.i.3:X1
%IWxy.i.3:X2
%IWxy.i.3:X3
PRES_EVT
CAPT_EVT
CAPT_EDGE
%IWxy.i.3:X5
%IWxy.i.3:X6
%IWxy.i.3:X7
%IWxy.i.3:X8
%IWxy.i.3:X9
THR0_EVT
THR1_EVT
HISP_EVT
LOSP_EVT
ST_COUNT_DIR
%IWxy.i.3:X10 ST_LATCH0
%IWxy.i.3:X11 ST_LATCH1
%IWxy.i.3:X12 INC_MOD_EVT
%IWxy.i.3:X13 DEC_MOD_EVT
%IWxy.i.3:X15 OVERRUN_EVT
Bedeutung
Ereignis Freigabe
Preset- bzw. Reset-Ereignis
Ereignis Impulserfassung
Flankenstellung Impulsmerker (TSX CTY 2C)
0 : Steigende Flanke, 1: Fallende Flanke.
Ereignis Überschreitung Schwellwert 0 (bzw. Wert
Null beim Abwärtszählenn mit TSX CTY 2A/4A)
Ereignis Überschreitung Schwellwert 1 l Ereignis Überschreitung oberer Sollwert
(CTY 2A/4A)
Für die Sonderfunktionen reserviert (CTY 2C) l l Ereignis Überschreitung unterer Sollwert
(CTY 2A/4A)
Für die Sonderfunktionen reserviert (CTY 2C) l
Richtung bei Überschreitung des Schwell- bzw.
Sollwertes (CTY 2A/4A)
0 : Richtung - (Abwärtszählen),
1: Richtung + (Aufwärtszählen)
Status Zählerausgang 0
Status Zählerausgang 1
Ereignis Wechsel Modulo +Richtung (CTY 2C)
Ereignis Wechsel Modulo -Richtung (CTY 2C)
Overrun-Ereignisse (Kanalebene)
174
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
Softwarebefehle,
Bits %Qxy.i.r
In nachfolgender Tabelle werden die Bedeutungen der Befehlsbits %Qxy.i.r dargestellt.
Variable
%Qxy.i.0
%Qxy.i.1
%Qxy.i.2
%Qxy.i.3
%Qxy.i.5
%Qxy.i.6
%Qxy.i.7
%Qxy.i.9
%Qxy.i.10
%Qxy.i.11
%Qxy.i.12
%Qxy.i.13
%Qxy.i.14
%Qxy.i.15
%Qxy.i.16 bis
%Qxy.i.19
%Qxy.i.20
%Qxy.i.21
Standardsymbol
DIRENAB
DIRPRES
DIRCAPT
FLT_ACK
ENAB_IENAB
ENAB_IPRES
ENAB_ICAPT
ENAB_Q3_AUTO
SET_LATCH0
SET_LATCH1
RESET_LATCH0
RESET_LATCH1
ENAB_Q0_AUTO
ENAB_Q1_AUTO
MANU_CMD_Q2
MANU_CMD_Q3
Bedeutung
Direkte Freigabe durch die Software
Direktes Preset durch die Software
Direkte Impulserfassung durch die Software
Fehlerquittierung (CTY 2C)
Freigabe des physischen Eingangs IEna
Freigabe des physischen Eingangs IPres bzw.
IReset
Freigabe des physischen Eingangs IRead
Freigabe des Ausgangs Q3 im Automatikbetrieb
(CTY 2C)
Zählerausgang 0 auf 1 setzen
Zählerausgang 1 auf 1 setzen
Zählerausgang 0 auf 0 setzen
Zählerausgang 1 auf 0 setzen
Freigabe des Ausgangs Q0 im Automatikbetrieb
(CTY 2C)
Freigabe des Ausgangs Q1 im Automatikbetrieb
Für die Sonderfunktionen reserviert (CTY 2C)
Handbetrieb Ausgang Q2 (CTY 2C)
Manueller Befehl Ausgang Q3 (CTY 2C)
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
175
Sprachobjekte
Befehle Reset und Ausgänge,
Wort %QWxy.i.0
In nachfolgender Tabelle werden die Bedeutungen der Bits des Befehlswortes
%QWxy.i.0 dargestellt.
Variable Standardsymbol
%QWxy.i.0:X1 PRES_RESET
%QWxy.i.0:X2
%QWxy.i.0:X4
CAPT_RESET
MOD_RESET
Bedeutung
RESET Hardware-Preset durchgeführt
RESET Impulserfassung Hardware durchgeführt
RESET Wechsel Modulo (CTY 2C) durchgeführt
%QWxy.i.0:X9 COUNT_DIR_CHG Zählrichtung
0: Richtung - (Abwärtszählen),
1: Richtung + (Aufwärtszählen)
%QWxy.i.0:X10 REACTIV_Q Wiedereinschalten der Ausgänge Q0, Q1 und der
AusgängeQ2, Q3 (CTY 2C)
%QWxy.i.0:X11 AUTO_MOD_Q3
%QWxy.i.0:X12
%QWxy.i.0:X13
%QWxy.i.0:X14
%QWxy.i.0:X15
AUTO_MOD_Q0
AUTO_MOD_Q1
MANU_CMD_Q0
MANU_CMD_Q1
Handbetrieb / automatischer Betrieb Ausgang Q3
(Frequenz, CTY 2C)
0: manuell, 1: automatisch
(programmierbare Frequenz)
Handbetrieb / automatischer Betrieb Ausgang Q0
0: manuell, 1: automatisch
Handbetrieb / automatischer Betrieb Ausgang Q1
0: manuell, 1: automatisch
Manueller Befehl Status Ausgang Q0
Manueller Befehl Status Ausgang Q1
Befehle
Demaskieren
Ereignisse, Wort
%QWxy.i.1
In nachfolgender Tabelle werden die Bedeutungen der Bits des Wortes %QWxy.i.1 dargestellt.
Variable
%QWxy.i.1:X0
%QWxy.i.1:X1
%QWxy.i.1:X2
%QWxy.i.1:X5
%QWxy.i.1:X6
%QWxy.i.1:X7
%QWxy.i.1:X8
Standardsymbol
ENAB_UNMSK
PRES_UNMSK
CAPT_UNMSK
THR0_UNMSK
THR1_UNMSK
HISP_UNMSK
LOSP_UNMSK
Bedeutung
Demaskieren Ereignis Freigabe
Demaskieren Ereignis Preset bzw. Reset
Demaskieren Ereignis Impulserfassung
Demaskieren Ereignis Schwellwert 0
Demaskieren Ereignis Schwellwert 1
Demaskieren Ereignis oberer Sollwert (CTY 2A/4A)
Demaskieren Ereignis unterer Sollwert (CTY 2A/4A)
%QWxy.i.1:X12 INC_MOD_UNMSK Demaskieren Wechsel Modulo +Richtung (CTY 2C)
%QWxy.i.1:X13 DEC_MOD_UNMSK Demaskieren Wechsel Modulo -Richtung (CTY 2C)
176
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
Der applikationsspezifischen Funktion Zählen zugeordnete Sprachobjekte des expliziten Austauschs
Übersicht Ein expliziter Austausch erfolgt auf Anforderung durch das Anwenderprogramm mit
Hilfe der Anweisungen: l l l l l
READ_STS (Lesen der Statuswörter),
WRITE_CMD (Schreiben der Befehlswörter),
WRITE_PARAM (Schreiben der Einstellparameter),
READ_PARAM (Lesen der Einstellparameter),
SAVE_PARAM (Sichern der Einstellparameter), l RESTORE_PARAM (Wiederherstellen der Einstellparameter).
Dieser Austausch erfolgt für alle Objekte %MW des gleichen Typs (Status, Befehle oder Parameter) eines identischen Kanals.
Hinweis: Diese Objekte stellen zusätzliche Informationen (z. Bsp. Fehlertyp eines
Kanals u.a.), Befehle (z. Bsp.: Befehle Zählerausgänge) und Betriebsmodi
(Speichern und Wiederherstellen von aktuellen Einstellparametern) zur
Ausführung einer genaueren Programmierung der applikationsspezifischen
Funktion bereit.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
177
Sprachobjekte
Allgemeines Verwendungsprinzip bei expliziten
Anweisungen
Das nachfolgende Schema beschreibt die verschiedenen Typen des expliziten
Austauschs, die zwischen dem Steuerungsprozessor und dem Modul (oder dem integrierten Interface) möglich sind.
Steuerungsprozessor
Applikationsspezifisches Modul bzw. Interface integrierte spezifische Applikation
Objekte %MWxy.i.r
oder
%MWxy.MOD.r (1)
Statusparameter
READ_STS
Statusparameter
Steuerungsparameter
WRITE_CMD
Steuerungsparameter
Einstellparameter aktuell
WRITE_PARAM
READ_PARAM
SAVE_PARAM
Einstellparameter aktuell
Initialeinstellparameter
RESTORE_PARAM
(1) Nur mit den Anweisungen READ_STS und WRITE_CMD
Austauschverwaltung
Bei einem expliziten Austausch kann die Kontrolle des Austauschablaufs wichtig sein, um beispielsweise gelesene Daten nur dann zu berücksichtigen, wenn der
Austausch richtig durchgeführt wurde.
Dafür sind zwei Informationstypen verfügbar: l Erkennen eines aktuellen Austauschs (Siehe Ausführungsindikatoren eines
expliziten Austauschs: %MWxy.i.0, S. 193),
l Protokoll Austauschende (Siehe Protokoll des expliziten Austauschs:
Das nachfolgende Blockschaltbils beschreibt das Prinzip der Austauschverwaltung
Ausführung eines expliziten
Austauschs
Ermittlung eines laufenden
Austauschs
Austauschabschlussprotokoll
178
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
Liste der Objekte des expliziten
Austauschs
Nachstehende Tabelle fasst die Objekte des expliziten Austauschs der applikationsspezifischen Funktion Zählen zusammen.
Objekt
%MWxy.i.MOD.2
%MDxy.i.4
%MDxy.i.6
%MDxy.i.8
%MDxy.i.10
%MDxy.i.12
%MDxy.i.22
%MDxy.i.24
%MWxy.i.2 und 3
Inhalt
Statuswort der Fehler Modulebene (aktualisiert durch die Anweisung READ_STS%CHxy.MOD)
Preset-Wert
Schwellwert 0
Schwellwert 1 l l l l
Wert oberer Sollwert (CTY 2A/4A)
Offset-Wert Absolutwertgeber (CTY 2C)
Wert unterer Sollwert (CTY 2A/4A)
Schwellwert
Geschwindigkeitsüberschreitung (CTY 2C)
Periode des Frequenzausgangs Q3 (CTY 2C)
Zielgeschwindigkeit (Sonderfunktion Nr. 3,
CTY 2C)
Typ
Stat.
Parameter
Parameter
Parameter
Parameter
Parameter
Parameter
Parameter
Diagnosen der Zählkanalfehler i des Moduls auf
Position xy (Siehe Kanalspezifische
Standardfehler %MWxy.i.2 , S. 181 )
Stat.
%MWxy.i.14 und 15 SET-Bedingungen des Zählerausgangs 0 (Siehe
SET-Befehle Zählerausgang 0, %MWxy.i.14,
Parameter
%MWxy.i.16 und 17 RESET-Bedingungen des Zählerausgangs 0
(Siehe RESET-Befehle Zählerausgang 0,
Parameter
%MWxy.i.18 und 19 SET-Bedingungen des Zählerausgangs 1 (Siehe
SET-Befehle Zählerausgang 1, %MWxy.i.18,
Parameter
Parameter %MWxy.i.20 und 21 RESET-Bedingungen des Zählerausgangs 1
(Siehe RESET-Befehle Zählerausgang 1,
%MWxy.i.26
%MWxy.i.27
Stoppgeschwindigkeit (Sonderfunktion Nr. 3,
CTY 2C)
Periode Geschwindigkeitsmessung (CTY 2C)
Parameter
Parameter
%MWxy.i.28
Für die Sonderfunktionen reserviert (CTY 2C) Parameter
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
179
Sprachobjekte
Details der Objekte mit explizitem Austausch:
Übersicht Bei diesem Teilabschnitt werden die Objekte mit explizitem Austausch des Worttyps zusammengefasst, deren Bits eine besondere Bedeutung aufweisen. Diese Objekte werden im folgenden detailliert und Schritt für Schritt dargestellt.
Bemerkungen
Zur Erinnerung l l
Die Bedeutung eines Bits bezieht sich auf den Status 1. Die Bits ohne Aussage
(weder korrekt noch falsch) werden detailliert dargestellt, um jede Doppeldeutigkeit zu vermeiden.
Es werden nicht alle Bits verwendet.
l l xy steht für die Position des Moduls, i steht für die Kanalnummer (beginnend mit 0) im Modul
Fehlerindikatoren des Moduls:
%MWxy.MOD.2
In der folgenden Tabelle werden die Bedeutungen der Bits des Statusworts des
Moduls dargestellt. Diese Bits weisen keine Standardsymbole auf und werden durch
READ_STS %CHxy.MOD gelesen.
Variable Bedeutung
%MWxy.MOD.2:X0
%MWxy.MOD.2:X1
%MWxy.MOD.2:X5
%MWxy.MOD.2:X6
Modulstörung
Fehlerhafte(r) Kanal/Kanäle
Unterschiedliche Hard- und Softwarekonfigurationen
Modul nicht vorhanden oder abgeschaltet
180
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
Kanalspezifische
Standardfehler
%MWxy.i.2
Die folgende Tabelle enthält die Bedeutungen der Bits des Statusworts CH_FLT, und das Lesen erfolgt über READ_STS %CHxy.i.
Variable Standardsymbol
%MWxy.i.2:X0 COUNT_INP_FLT
%MWxy.i.2:X1
%MWxy.i.2:X3
COUNT_APP_FLT
AUX_IO_FLT
Bedeutung
Fehler an den Eingängen Aufwärtszählen
Applikationsfehler beim Aufwärtszählen
Fehler an den Hilfseingängen/-ausgängen
%MWxy.i.2:X4
%MWxy.i.2:X5
INTERNAL_FLT
CONF_FLT
Interner Fehler oder Autotest des Kanals
Unterschiedliche Hard- und
Softwarekonfigurationen
%MWxy.i.2:X6
%MWxy.i.2:X7
%MWxy.i.2:X8 und
%MWxy.i.2:X9
%MWxy.i.2:X11
%MWxy.i.2:X12
%MWxy.i.2:X13
%MWxy.i.2:X14
%MWxy.i.2:X15
COMMUNIC_FLT
APPLI_FLT
CH_LED0,1
Kommunikationsfehler mit der SPS
Applikationsfehler
Befehlsbits der grünen LED-Anzeige CHx
(Kanalstatus)
00 = ausgeschaltet, 01 = blinkend,
11 = eingeschaltet
AUX_SUPPL_FLT Versorgungsfehler der Hilfseingänge/-ausgänge
SHORT_CIRC_FLT Kurzschlussfehler am Ausgang
ENC_SUPPLY_FLT Fehler der Geber- oder DDP-Versorgung
LINE_BRK_FLT Fehler Geberunterbrechung oder Kurzschluss an der Geberleitung
SSI_TRAME_FLT Übertragungsfehler des SSI-Frames des
Absolutwertgebers (CTY 2C)
Spezifische
Kanalfehler
%MWxy.i.3
Die folgende Tabelle enthält die Bedeutungen der Bits des Kanalstatusworts
%MWxy.i.3, und das Lesen erfolgt über READ_STS %CHxy.i.
Variable Standardsymbol
%MWxy.i.3:X0 CH_CONF_FLT
%MWxy.i.3:X1
%MWxy.i.3:X2
%MWxy.i.3:X3
XERFLOW_FLT
ABS_ERROR_FLT
OVERSPEED_FLT
Bedeutung
Fehler bei der Konfiguration des Kanals
Fehler Messwertüberschreitung
Fehler Absolutwertgeber
Fehler Drehzahlüberschreitung
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
181
Sprachobjekte
SET-Befehle
Zählerausgang 0,
%MWxy.i.14
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Befehlsworts
%MWxy.i.14 dargestellt, und bei den verwendeten Requests handelt es sich um die den Parametern (READ_PARAM, WRITE_PARAM...) zugeordneten.
Variable
%MWxy.i.14:X0
%MWxy.i.14:X1
%MWxy.i.14:X2
%MWxy.i.14:X4
%MWxy.i.14:X5
Standardsymbol
S0_ENAB
S0_PRES
S0_CAPT
S0_MOD_INC
S0_MOD_DEC
Bedeutung: Zählerausgang 0 auf 1 gesetzt bei Freigabe bei Preset bei Impulserfassung bei Modulo-Überschreitung in +Richtung bei Modulo-Überschreitung in -Richtung
182
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
SET-Befehle
Zählerausgang 0,
%MWxy.i.15
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Befehlsworts
%MWxy.i.15 dargestellt, und bei den verwendeten Requests handelt es sich um die den Parametern (READ_PARAM, WRITE_PARAM...) zugeordneten.
Variable
%MWxy.i.15:X0
%MWxy.i.15:X1
%MWxy.i.15:X2
%MWxy.i.15:X3
%MWxy.i.15:X4
%MWxy.i.15:X5
%MWxy.i.15:X6
%MWxy.i.15:X7
Standardsymbol
S0_TH0_INC
S0_TH0_DEC
S0_C_SUP_TH0
S0_C_INF_TH0
S0_TH1_INC
S0_TH1_DEC
S0_C_SUP_TH1
S0_C_INF_TH1
%MWxy.i.15:X8
%MWxy.i.15:X9
S0_HISP_INC
S0_HISP_DEC
%MWxy.i.15:X10 S0_C_SUP_HISP
%MWxy.i.15:X12 S0_LOSP_INC
%MWxy.i.15:X13 S0_LOSP_DEC
%MWxy.i.15:X15 S0_C_INF_LOSP
Bedeutung: Zählerausgang 0 auf 1 gesetzt bei Überschreitung des Schwellwerts 0 in
+Richtung bei Überschreitung des Schwellwerts 0 in
-Richtung wenn der Impulsmerker-Wert größer oder gleich dem Schwellwert 0 ist wenn der Impulsmerker-Wert kleiner als der
Schwellwert 0 ist bei Überschreitung des Schwellwerts 1
+Richtung bei Überschreitung des Schwellwerts 1
-Richtung wenn der Impulsmerker-Wert größer oder gleich dem Schwellwert 1 ist wenn der Impulsmerker-Wert kleiner als der
Schwellwert 1 ist bei Überschreitung des oberen Sollwerts bei Überschreitung des oberen Sollwerts wenn der Impulsmerker-Wert größer oder gleich dem oberen Schwellwert ist bei Überschreitung des unteren Sollwerts
+Richtung bei Überschreitung des unteren Sollwerts
-Richtung wenn der Impulsmerker-Wert kleiner als der untere Sollwert ist
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
183
Sprachobjekte
RESET-Befehle
Zählerausgang 0,
%MWxy.i.16
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Befehlsworts
%MWxy.i.16 dargestellt, und bei den verwendeten Requests handelt es sich um die den Parametern (READ_PARAM, WRITE_PARAM...) zugeordneten.
Variable
%MWxy.i.16:X0
%MWxy.i.16:X1
%MWxy.i.16:X2
%MWxy.i.16:X4
%MWxy.i.16:X5
Standardsymbol
R0_ENAB
R0_PRES
R0_CAPT
R0_MOD_INC
R0_MOD_DEC
Bedeutung: Zählerausgang 0 auf 0 gesetzt bei Freigabe bei Preset bei Impulserfassung bei Modulo-Überschreitung in +Richtung bei Modulo-Überschreitung in -Richtung
184
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
RESET-Befehle
Zählerausgang 0,
%MWxy.i.17
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Befehlsworts
%MWxy.i.17 dargestellt, und bei den verwendeten Requests handelt es sich um die den Parametern (READ_PARAM, WRITE_PARAM...) zugeordneten.
Variable
%MWxy.i.17:X0
%MWxy.i.17:X1
%MWxy.i.17:X2
%MWxy.i.17:X3
%MWxy.i.17:X4
%MWxy.i.17:X5
%MWxy.i.17:X6
%MWxy.i.17:X7
Standardsymbol
R0_TH0_INC
R0_TH0_DEC
R0_C_SUP_TH0
R0_C_INF_TH0
R0_TH1_INC
R0_TH1_DEC
R0_C_SUP_TH1
R0_C_INF_TH1
%MWxy.i.17:X8
%MWxy.i.17:X9
R0_HISP_INC
R0_HISP_DEC
%MWxy.i.17:X10 R0_C_SUP_HISP
%MWxy.i.17:X12 R0_LOSP_INC
%MWxy.i.17:X13 R0_LOSP_DEC
%MWxy.i.17:X15 R0_C_INF_LOSP
Bedeutung: Zählerausgang 0 auf 0 gesetzt bei Überschreitung des Schwellwerts 0 in
+Richtung bei Überschreitung des Schwellwerts 0 in
-Richtung wenn der Impulsmerker-Wert größer oder gleich dem Schwellwert 0 ist wenn der Impulsmerker-Wert kleiner als der
Schwellwert 0 ist bei Überschreitung des Schwellwerts 1
+Richtung bei Überschreitung des Schwellwerts 1
-Richtung wenn der Impulsmerker-Wert größer oder gleich dem Schwellwert 1 ist wenn der Impulsmerker-Wert kleiner als der
Schwellwert 1 ist bei Überschreitung des oberen Sollwerts bei Überschreitung des oberen Sollwerts wenn der Impulsmerker-Wert größer oder gleich dem oberen Schwellwert ist bei Überschreitung des unteren Sollwerts
+Richtung bei Überschreitung des unteren Sollwerts
-Richtung wenn der Impulsmerker-Wert kleiner als der untere Sollwert ist
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
185
Sprachobjekte
SET-Befehle
Zählerausgang 1,
%MWxy.i.18
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Befehlsworts
%MWxy.i.18 dargestellt, und bei den verwendeten Requests handelt es sich um die den Parametern (READ_PARAM, WRITE_PARAM...) zugeordneten.
Variable
%MWxy.i.18:X0
%MWxy.i.18:X1
%MWxy.i.18:X2
%MWxy.i.18:X4
%MWxy.i.18:X5
Standardsymbol
S1_ENAB
S1_PRES
S1_CAPT
S1_MOD_INC
S1_MOD_DEC
Bedeutung: Zählerausgang 1 auf 1 gesetzt bei Freigabe bei Preset bei Impulserfassung bei Modulo-Überschreitung in +Richtung bei Modulo-Überschreitung in -Richtung
186
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
SET-Befehle
Zählerausgang 1,
%MWxy.i.19
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Befehlsworts
%MWxy.i.19 dargestellt, und bei den verwendeten Requests handelt es sich um die den Parametern (READ_PARAM, WRITE_PARAM...) zugeordneten.
Variable
%MWxy.i.19:X0
%MWxy.i.19:X1
%MWxy.i.19:X2
%MWxy.i.19:X3
%MWxy.i.19:X4
%MWxy.i.19:X5
%MWxy.i.19:X6
%MWxy.i.19:X7
Standardsymbol
S1_TH0_INC
S1_TH0_DEC
S1_C_SUP_TH0
S1_C_INF_TH0
S1_TH1_INC
S1_TH1_DEC
S1_C_SUP_TH1
S1_C_INF_TH1
%MWxy.i.19:X8
%MWxy.i.19:X9
S1_HISP_INC
S1_HISP_DEC
%MWxy.i.19:X10 S1_C_SUP_HISP
%MWxy.i.19:X12 S1_LOSP_INC
%MWxy.i.19:X13 S1_LOSP_DEC
%MWxy.i.19:X15 S1_C_INF_LOSP
Bedeutung: Zählerausgang 1 auf 1 gesetzt bei Überschreitung des Schwellwerts 0 in
+Richtung bei Überschreitung des Schwellwerts 0 in
-Richtung wenn der Impulsmerker-Wert größer oder gleich dem Schwellwert 0 ist wenn der Impulsmerker-Wert kleiner als der
Schwellwert 0 ist bei Überschreitung des Schwellwerts 1
+Richtung bei Überschreitung des Schwellwerts 1
-Richtung wenn der Impulsmerker-Wert größer oder gleich dem Schwellwert 1 ist wenn der Impulsmerker-Wert kleiner als der
Schwellwert 1 ist bei Überschreitung des oberen Sollwerts bei Überschreitung des oberen Sollwerts wenn der Impulsmerker-Wert größer oder gleich dem oberen Schwellwert ist bei Überschreitung des unteren Sollwerts
+Richtung bei Überschreitung des unteren Sollwerts
-Richtung wenn der Impulsmerker-Wert kleiner als der untere Sollwert ist
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
187
Sprachobjekte
RESET-Befehle
Zählerausgang 1,
%MWxy.i.20
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Befehlsworts
%MWxy.i.20 dargestellt, und bei den verwendeten Requests handelt es sich um die den Parametern (READ_PARAM, WRITE_PARAM...) zugeordneten.
Variable
%MWxy.i.20:X0
%MWxy.i.20:X1
%MWxy.i.20:X2
%MWxy.i.20:X4
%MWxy.i.20:X5
Standardsymbol
R1_ENAB
R1_PRES
R1_CAPT
R1_MOD_INC
R1_MOD_DEC
Bedeutung: Zählerausgang 1 auf 0 gesetzt bei Freigabe bei Preset bei Impulserfassung bei Modulo-Überschreitung in +Richtung bei Modulo-Überschreitung in -Richtung
188
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
RESET-Befehle
Zählerausgang 1,
%MWxy.i.21
In der folgenden Tabelle sind die Bedeutungen der Bits des Befehlsworts
%MWxy.i.21 dargestellt, und bei den verwendeten Requests handelt es sich um die den Parametern (READ_PARAM, WRITE_PARAM...) zugeordneten.
Variable
%MWxy.i.21:X0
%MWxy.i.21:X1
%MWxy.i.21:X2
%MWxy.i.21:X3
%MWxy.i.21:X4
%MWxy.i.21:X5
%MWxy.i.21:X6
%MWxy.i.21:X7
Standardsymbol
R1_TH0_INC
R1_TH0_DEC
R1_C_SUP_TH0
R1_C_INF_TH0
R1_TH1_INC
R1_TH1_DEC
R1_C_SUP_TH1
R1_C_INF_TH1
%MWxy.i.21:X8
%MWxy.i.21:X9
R1_HISP_INC
R1_HISP_DEC
%MWxy.i.21:X10 R1_C_SUP_HISP
%MWxy.i.21:X12 R1_LOSP_INC
%MWxy.i.21:X13 R1_LOSP_DEC
%MWxy.i.21:X15 R1_C_INF_LOSP
Bedeutung: Zählerausgang 1 auf 0 gesetzt bei Überschreitung des Schwellwerts 0 in
+Richtung bei Überschreitung des Schwellwerts 0 in
-Richtung wenn der Impulsmerker-Wert größer oder gleich dem Schwellwert 0 ist wenn der Impulsmerker-Wert kleiner als der
Schwellwert 0 ist bei Überschreitung des Schwellwerts 1
+Richtung bei Überschreitung des Schwellwerts 1
-Richtung wenn der Impulsmerker-Wert größer oder gleich dem Schwellwert 1 ist wenn der Impulsmerker-Wert kleiner als der
Schwellwert 1 ist bei Überschreitung des oberen Sollwerts bei Überschreitung des oberen Sollwerts wenn der Impulsmerker-Wert größer oder gleich dem oberen Schwellwert ist bei Überschreitung des unteren Sollwerts
+Richtung bei Überschreitung des unteren Sollwerts
-Richtung wenn der Impulsmerker-Wert kleiner als der untere Sollwert ist
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
189
Sprachobjekte
Austauschverwaltung und Protokoll der expliziten Objekte
Übersicht
Abbildung
Werden Daten zwischen dem Steuerungsspeicher und dem Modul ausgetauscht, kann die Berücksichtigung durch das Modul mehrere Taskzyklen erfordern. Zum l l
Verwalten des Austausches werden 2 Wörter verwendet:
%MWxy.i: Aktueller Austausch ,
%MWxy.i.1: Protokoll.
Die nachfolgende Abbildung beschreibt die verschiedenen signifikanten Bits bei der
Austauschverwaltung.
Neukonfiguration (X15)
Einstellung (X2)
Befehl (X1)
Status (X0)
Statusparameter
Steuerungsparameter
Einstellparameter
READ_STS
WRITE_CMD
WRITE_PARAM
READ_PARAM
SAVE_PARAM
RESTORE_PARAM
190
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
Beschreibung der signifikanten
Bits
Jedes Bit der Wörter %MWxy.i und %MWxy.i.1 ist einem Parametertyp zugeordnet: l l
Bits der Stelle 0 sind den Statusparametern zugeordnet: l Das Bit %MWxy.i.0:X0 zeigt an, ob es eine aktuelle Aufforderung zum Lesen der Statuswörter gibt.
Bits der Stelle 1 sind den Befehlsparametern zugeordnet: l Das Bit %MWxy.i.0:X1 zeigt an, ob die Befehlsparameter an Kanal i des
Moduls gesendet werden.
l l l Das Bit %MWxy.i.1:X1 zeigt an, ob die Befehlsparameter vom Kanal i des
Moduls akzeptiert werden.
Bits der Stelle 2 sind den Einstellparametern zugeordnet: l Das Bit %MWxy.i.0:X2 zeigt an, ob die Einstellparameter mit Kanal i des
Moduls ausgetauscht werden (mit WRITE_PARAM, READ_PARAM,
SAVE_PARAM, RESTORE_PARAM).
l Das Bit %MWxy.i.1:X2 verdeutlicht, ob die Einstellparameter vom Modul akzeptiert werden. Ist der Austausch ordnungsgemäß abgelaufen, wechselt das Bit auf 0.
Bits der Stelle 15 zeigen eine Neukonfiguration von der PG über Kanal i des
Moduls an (Änderung der Parameter + Kaltstart des Kanals).
Hinweis: Die Austausch- und Protokollwörter existieren auch auf der Modul-
Ebene (%MWxy.MOD und %MWxy.MOD.1).
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
191
Sprachobjekte
Beispiel Phase 1: Senden von Daten mit Hilfe der Anweisung WRITE_PARAM
Steuerungsspeicher
Statusparameter
Steuerungsparameter
1
0
Einstellparameter
Speicher des E/A-Moduls oder integrierte applikationsspezifische
Funktion
Statusparameter
Steuerungsparameter
Einstellparameter
Wird die Anweisung vom Steuerungsprozessor abgefragt, wird das Bit Aktueller
Austausch in %Mwxy auf 1 gesetzt.
Phase 2: Analyse der Daten durch das E/A-Modul und Protokoll
Steuerungsspeicher
Statusparameter
Steuerungsparameter
0
1
Einstellparameter
Speicher des E/A-Moduls oder integrierte applikationsspezifische
Funktion
Statusparameter
Steuerungsparameter
Einstellparameter
Beim Austausch von Daten zwischen dem Steuerungsspeicher und dem Modul wird die Berücksichtigung durch das Modul von Bit %MWxy.i.1:X2 verwaltet: Protokoll (0
= Austausch korrekt, 1 = Austausch erfolglos).
Hinweis: Es gibt keine Einstellparameter auf der Modul-Ebene.
192
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Sprachobjekte
Ausführungsindikatoren eines expliziten
Austauschs:
%MWxy.i.0
Nachfolgende Tabelle stellt die Bedeutungen der Bits Kanalaustauschkontrolle
EXCH_STS dar.
1
2
Bit Standardsymbol
0 STS_IN_PROGR
Bedeutung
Austausch von Kanalstatuswörtern wird ausgeführt.
COMMAND_IN_PROGR Austausch von Befehlswörtern wird ausgeführt.
ADJUST_IN_PROGR Austausch von Einstellwörtern (Parameter) wird ausgeführt.
15 RECONF_IN_PROGR Neukonfiguration des Kanals wird ausgeführt.
Protokoll des expliziten
Austauschs:
%MWxy.i.1
Nachfolgende Tabelle stellt die Bedeutungen der Protokollbits EXCH_ERR dar.
1
2
Bit Standardsymbol
0 STS_READ_ERR
15
COMMAND_ERR
ADJUST_ERR
RECONF_ERR
Bedeutung
Fehler beim Lesen des Kanalstatus
Fehler beim Senden eines Befehlswortes
Fehler beim Senden eines Einstellwortes
Fehler bei der Neukonfiguration des Kanals
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
193
Sprachobjekte
194
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Beispiel einer Applikation mit
Zählfunktion
10
Übersicht
Inhalt dieses
Kapitels
Inhalt dieses
Kapitels
Dieses Kapitel enthält ein Beispiel einer Applikation mit Zählfunktion und einer
Konfiguration der Module bei der Entwicklung einer Applikation über die SPS.
Dieses Kapitel enthält die folgenden Abschnitte:
Abschnitt
10.1
10.2
Thema
Übersicht und Konfiguration des Beispiels
Einzelheiten zur Prorammierung des Beispiels
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
195
Beispiel einer Applikation
196
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
10.1
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Beispiel einer Applikation
Übersicht und Konfiguration des Beispiels
In diesem Kapitel wird das Beispiel Zählapplikation dargestellt und die für die
Programmdurchführung erforderliche Hardware-Konfiguration beschrieben.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Darstellung eines Applikationsbeispiels
SPS-Konfiguration
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
197
Beispiel einer Applikation
Darstellung eines Applikationsbeispiels
Übersicht
Abbildung
Dieses sehr einfache Beispiel verdeutlicht die Verwendung des Zählmoduls
TSX CTY 2A in Verbindung mit einem Digitalmodul. Es umfasst einen MAST- und
Ereignistask.
Auf der Abbildung oben ist die Überwachung des Ausfüllens einer zu automatisierenden Palette dargestellt.
C
M
V
P
25 50 neue Palette
Schaltschrank neue Unterteilung
198
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Beispiel einer Applikation
Externe
Applikationsspe zifikationen
Die SPS ist dafür zuständig, das Ausfüllen der Paletten zu überwachen. Jede
Palette besteht aus 3 Teilen. Die Unterteilungen werden unter der Vorrichtung zum
Ausfüllen durch einen Zylinder V mit 4 Positionen implementiert, wobei letztere der
Räumung einer vollen Palette entspricht.
Es gibt 2 Palettentypen mit Unterteilungen zu jeweils 25 oder 50 Objekten. l l l
Das Funktionsprinzip sieht wie folgt aus:
Der Motor M treibt ein Fliessband an, auf dem die Objekte transportiert werden.
Ein Geber C zählt die Objekte, bevor sie in die Palette kommen.
Ein Teleskopzylinder V bearbeitet die Palette, so dass eine neue Unterteilung erstellt wird und eine volle Palette geräumt wird, wenn sie gerade voll ist.
l Eine Platte P ermöglicht das Wechseln der Palette.
Die Inbetriebnahme des Motors hat die physische Aktivierung der Zählfunktion zur
Folge.
Der Bedienerdialog setzt sich aus folgenden Steuerungen zusammen: l Schalter 25/50: ermöglicht die Wahl des Palettentyps. Wird nur bei der folgenden
Palette berücksichtigt (bei Status), l Schaltfläche Neue Palette: forciert einen Wechsel der Palette (bei steigender l
Flanke),
Schaltfläche Neue Unterteilung: forciert einen Wechsel der Unterteilung (bei steigender Flanke).
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
199
Beispiel einer Applikation
SPS-Konfiguration
SPS-Struktur In der nachstehenden Abbildung ist der Aufbau einer SPS dargestellt.
Konfiguration
TSX 57202 V3.0...
XMWI
XTI..
0
P
S
Y
0
0
2
6
0
T
S
X
2
0
5
7
2
1
1
C
T
Y
2
A
2
C
T
Y
2
C
3
D
E
Y
3
2
D
2
K
4 5 6
Hinweis: das Modul CTY 2C in Position 2 wird bei diesem Beispiel nicht verwendet.
200
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Prozessorkonfiguration
Beispiel einer Applikation
In der nachstehenden Abbildung ist die bei diesem Beispiel verwendete
Konfiguration des Prozessors TSX 57202 dargestellt.
TSX 57202 [RACK 0 POSITION 0]
Konfiguration
Bezeichnung: Prozessor TSX P 57202
Betriebsmodus
Eingang Run/Stopp
Automatischer Start in RUN
Reset der %MWi bei kaltem
Wiederanlauf
Speicherkarte
Keine
Tasks
MAST
Zyklisch
Periodisch
Watchdog
FAST
Periode:
Watchdog
250
50 ms ms
FIPIO-Modus
Zykluszeit
Netz (berechnet)
Überwacht
Frei ms
100
10 ms ms
FIPIO-Modus
Zykluszeit
Netz (berechnet)
Überwacht
Frei ms
Konfiguration des Zählmoduls
In der nachstehenden Abbildung ist die bei diesem Beispiel verwendete
Konfiguration des Moduls TSX CTY 2A dargestellt.
TSX CTY 2A [ RACK 0 POSITION 1 ]
Konfiguration
Bezeichnung: ZÄHLMOD. 2 KANÄLE 40KHZ
Symbol:
Zähler:
Zähler 0
Funktion:
Abwärtszählen
Eingangs-Interface
1 Eingang IA
Statischer Kontakt
Presetcan IPres
Steigende Flanke IPres
Betrieb bei Wechsel auf 0
Ohne Preset des Zählers
Mit Preset des Zählers
Task:
MAST
Ereignis
EVT 0
Wiedereinschalten Ausgang Q0
Manuell
Automatisch
Fehlermodusl
Reset
Wert halten
Der Geber C (Zählen von Objekten) ist mit Kanal 0 verbunden.
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
201
Beispiel einer Applikation
Konfiguration des
Digitalmoduls
In der nachstehenden Abbildung ist die bei diesem Beispiel verwendete
Konfiguration des Moduls TSX DEY 32D2K dargestellt.
TSX DEY 32D2K [ RACK 0 POSITION 3 ]
Konfiguration
Bezeichnung: 32E 24VCC SINK CONN
Kanal
5
6
3
4
0
1
2
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Symbol neue Palette
Neue Unterteilung
Taille_comp
S. Vers.fehl.
Aktiv
Task
MAST
MAST
Die Zuweisungen der Eingänge lauten wie folgt: l l l
Eingang 13: Forcierungs-Schaltfläche Neue Palette (aktiv bei 1)
Eingang 14: Forcierungs-Schaltfläche Neue Unterteilung (aktiv bei 1)
Eingang 15: Schalter für 25 / 50 Objekte pro Unterteilung (1 = 50 Objekte).
Hinweis: dieses Modul wird nur als Eingang verwendet.
Zuweisung der internen Bits und
Wörter l l
Bei diesem Beispiel werden die folgenden Zuweisungen für interne Variablen verwendet:
%M0: bei startet der Motor M, bei 0 hält er an.
%M1: bei 1 wird die Palette gerade aufgestellt, bei 0 kann sie mit Objekten beladen werden.
l l
%MW0: Zylinderpositionen: 1, 2, 3 (entspricht 3 Unterteilungen) und 4 (Räumung der Palette).
%MW1: 25 oder 50 (Speicherung der Größe der Unterteilungen einer Palette).
202
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
10.2
Übersicht
Inhalt des
Abschnitts
Inhalt dieses
Abschnitts
Beispiel einer Applikation
Einzelheiten zur Prorammierung des Beispiels
In diesem Abschnitt wird die Programmierung der Inbetriebnahme unter PL7 zur
Realisierung der Zählapplikation eingehend beschrieben.
Dieser Abschnitt enthält die folgenden Themen:
Thema
Aufbau der Applikation
Programm: Vorverarbeitung
Programm: Ablaufverarbeitung
Programm: Schritt 0 der Ablaufverarbeitung
Programm: Schritt 2 der Ablaufverarbeitung
Programm: Nachverarbeitung
Programm: Ereignisverarbeitung
Seite
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
203
Beispiel einer Applikation
Aufbau der Applikation
Strukturansicht der Applikation
In der nachstehenden Abbildung ist der Aufbau der Applikation dargestellt.
Applikationsnavigator
Struktur
+
+
STATION
Konfiguration
Hardware-Konfiguration
Softwarekonfiguration
Konfiguration der Grafcet-Objekte
Programm
MAST-Task
Sektionen
Sequentiell
Prl
Sr
Ereignisse
Evt0
DFB-Typen
Variablen
Graph
Post
Animationstabellen
Dokumentation
Runtime-Anzeige
204
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Beispiel einer Applikation
Programm: Vorverarbeitung
Ziele der
Vorverarbeitung l l
Die Vorverarbeitung steuert die forcierten Betriebsarten:
Wechseln der Palette
Wechseln der Unterteilungen
Funktionsweise der
Vorverarbeitung
In der nachstehenden Abbildung ist die Programmierung der Vorverarbeitung dargestellt.
LD: MAST - Sequentiell – Prl
(*neue Unterteilung*)
%I3.14
P
(*neue Palette: Reset des Grafcet*)
%M0
R
%I3.13
P
%S21
S
%I1.0.ERR
P
(*Allgemeines und besonderes Demaskieren*)
OPERATE
UNMASKEVT()
%QW1.0.3:X5
S
F2 F3
P
F4
N
F5 F6 F7 F8 F9 F10
S
F11
R
F12 1.F2
OPER COHP
1.F3
1.F4
COHP
1.F5
1S.F6
1F7
F (...)
1.F8
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
205
Beispiel einer Applikation
Programm: Ablaufverarbeitung
Allgemeines Die Ablaufverarbeitung bildet den Schwerpunkt der Applikation. Sie bezieht sich auf die Überwachung des Auffüllens der Unterteilungen und des Wechselns der Palette.
Organigramm der Ablaufverarbeitung
In der nachstehenden Abbildung ist das GRAFCET-Organigramm der Ablaufverarbeitung dargestellt.
GRAFCET: MAST - Sequentiell – Graph
(*neue Palette*)
0
1
2
(*Warten Positionierung
Unterteilung)>>
(*Ausfüllen Unterteilung*)
F2 F3
F4 F5 F6 F7
F8 F9
F10 F11 F12 1F2
206
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Beispiel einer Applikation
Programm: Schritt 0 der Ablaufverarbeitung
Darstellung von
Schritt 0 l l l
Schritt 0 besteht darin, den Regelkreis zu initialisieren:
Stoppen des Motors,
Freigabe des Eingangs IVal des Moduls Aufwärtszählen,
Das Ereignis Überschreitung des Wertes Null demaskieren
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
207
Beispiel einer Applikation
Schritt 0: Schritteingangsverarbeitung P1
In der nachstehenden Abbildung ist die Schritteingangsverarbeitung von Schritt 0
(P1) dargestellt.
LD: MAST - Sequentiell - Graph - PAGE0 %X0 P1
(*Anhalten des Motors zu allen nützlichen Zwecken*)
%M0
R
(*Palette ausgeben*)
OPERATE
%MW0:=4
(*Anforderung Laden einer neuen Palette*)
%M1
S
(*Speichern der Größe der Unterteilungen*)
%I3.15
%I3.15
OPERATE
%MW1:=50
OPERATE
%MW1:=25
In der nachstehenden Abbildung ist die Fortsetzung der Schritteingangsverarbeitung von Schritt 0 (P1) dargestellt.
LD: MAST - Sequentiell - Graph - PAGE0 %X0 P1
(*Schreiben des Preset-Wertes des Abwärtszählers je nach Größe der Unterteilungen*)
OPERATE
%MD1.0.4:=%MW1
OPERATE
WRITE_PARAM %CH1.0
(*Freigabe des Eingangs IEna*)
%Q1.0.5
S
(*Vorbereitung direktes Preset*)
%Q1.0.1
R
(*Demaskieren des Ereignisses Freigabe*)
OPERATE
%QW1.0.1:=16#0020
208
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Beispiel einer Applikation
Schritt 0: Schrittausgangsverarbeitung P0
In der nachstehenden Abbildung ist die Schrittausgangsverarbeitung von Schritt 0
(P0) dargestellt.
LD: MAST - Sequentiell - Graph - PAGE0 %X0 P0
(*Zylinder zurück zur Anfangsposition*)
OPERATE
%MW0:=1
(* Direktes Preset*)
%Q1.0.1
S
Übergang von
Schritt 0 zu
Schritt 1
Abbildung
F2 F3
P
F4
N
F5 F6 F7
X
F8 F9 F10 F11
S
F12
R
S.F1
S.F2
OPER
S.F3
COHP
H
S.F4
COHP
V
S.F5
S.F6
FB
S.F7
F (...)
S.F8
Die Übergangsbedingungen von Schritt 0 zu Schritt 1 sehen wie folgt aus: l l
Palette kann mit Objekten beladen werden,
Austausch zwischen SPS und Zählmodul beendet.
In der nachstehenden Abbildung sind die Übergangsbedingungen von Schritt 0 zu
Schritt 1 dargestellt.
LD: MAST - Sequentiell - Graph - PAGE0 %X(0) >%X(1)
%M1 %MW1.0:X1
F2 F3
P
F4
N
F5 F6
X
F7 F8 F9
COHP
I F4
COHP
V
I F5
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
209
Beispiel einer Applikation
Programm: Schritt 2 der Ablaufverarbeitung
Darstellung von
Schritt 2
Schritt 2 bezieht sich auf die Überwachung des Auffüllens der Unterteilung.
Schritt 2: Schritteingangsverarbeitung P1
In der nachstehenden Abbildung ist die Schritteingangsverarbeitung von Schritt 2
(P1) dargestellt.
LD: MAST - Sequentiell - Graph - PAGE0 %X0 P1
%M0
S
Schritt 2: Schrittausgangsverarbeitung P0
In der nachstehenden Abbildung ist die Schrittausgangsverarbeitung von Schritt 2
(P0) dargestellt.
LD: MAST - Sequentiell - Graph - PAGE0 %X2 P0
(* Die Palette einen Schritt weiter schieben*)
OPERATE
INC %MW0
Übergang von
Schritt 0 zu
Schritt 1
In der nachstehenden Abbildung sind die Übergangsbedingungen von Schritt 2 zu
Schritt 0 dargestellt.
LD: MAST - Sequentiell - Graph - PAGE0 %X(2) >%X(0)
%M0
COMPARE
%MW0>=3
F2 F3
P
F4
N
F5 F6
X
F7 F8 F9
I F4
COHP
V
I F5
210
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Übergang von
Schritt 2 zu
Schritt 1
Beispiel einer Applikation
In der nachstehenden Abbildung sind die Übergangsbedingungen von Schritt 2 zu
Schritt 1 dargestellt.
LD: MAST - Sequentiell - Graph - PAGE0 %X(2) >%X(1)
%M0
COMPARE
%MW0<4
F2 F3
P
F4
N
F5 F6
X
F7 F8 F9
COHP
I F4
I F5
Übergang von
Schritt 1 zu
Schritt 2
In der nachstehenden Abbildung sind die Übergangsbedingungen von Schritt 1 zu
Schritt 2 dargestellt (ist immer korrekt),
LD: MAST - CHART - PAGE 0 %X ( 1 ) - > %X ( 2 )
F2 F3
P
F4
N
F5 F6 F7
X
F8 F9
#
F10
COHP
H
S.F4
COHP
V
S.F5
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
211
Beispiel einer Applikation
Programm: Nachverarbeitung
Ziel der Nachverarbeitung
Die Nachverarbeitung steuert die Fehler und stoppt den Motor bei einem SPS-Fehler.
Funktionsweise der Nachverarbeitung
In der nachstehenden Abbildung ist die Programmierung der Nachverarbeitung dargestellt.
LD: MAST - Sequentiell - Post
(*Bei Fehler Anhalten des Motors*)
%I1.0.ERR
OPERATE
READ_STS %CH1.0
%M0
R
212
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Beispiel einer Applikation
Programm: Ereignisverarbeitung
Übersicht
Abbildung
Die Ereignisverarbeitung besteht darin, den Motor durch ein Reset von %M0 zu stoppen, wenn das Ereignis beim Wechsel auf den Wert Null freigegeben ist.
In der nachstehenden Abbildung ist die Programmierung des Ereignistasks 0 dargestellt.
LD:EVTO - Evt0
%IW1.0.3:X5
%M0
R
F2 F3
P
F4
N
F5 F6 F7 F8 F9 F10
S
F11
R
F12 1.F2
OPER COHP
1.F3
1.F4
COHP
1.F5
1S.F6
1F7
F (...)
1.F8
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
213
Beispiel einer Applikation
214
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
Index
A C
A
Abwärtszählen
Aufwärts-/Abwärtszählen
Aufwärtszählen
B
Beispiel
Betriebsmodi
Spezifische Funktion Zählen, 161
C
CTY2A/4A
CTY2C
D
Debugging
Diagnose
E
Eingang
Einstellung
Offset eines Absolutwertgebers, 132
Ereignisverarbeitung
TLX DS 57 PL7 40 09.2000
215
Index
F
Fehler
Funktion
Überwachung der Geschwindigkeit, 93
I
Implizite
K
Konfiguration
Impulsmerkerwert eines Zählregisters,
Interface des Absolutwertgebers, 114
Kombinierter IEna/Q2-Eingang, 121
Multiplexbetrieb der Absolutwertgeber,
S
Sprachobjekte
Expliziter Austausch, 177, 180
U
Ungültiger Messwert
Z
Zählfunktion
M
Messung der Geschwindigkeit
216
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