GFI 8 EventsManager Handbuch
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GFI EventsManager 8
Handbuch
GFI Software Ltd.
http://www.gfisoftware.de
E-Mail: [email protected]
Dieses Handbuch wurde von GFI Software Ltd verfasst und produziert. Die Informationen in diesem Dokument können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. In den Beispielen verwendete Firmen, Namen und Daten sind, sofern nicht anders angegeben, rein fiktiv. Ohne vorherige ausdrückliche und schriftliche Zustimmung von GFI Software Ltd. darf das Dokument weder ganz noch teilweise in irgendeiner Form, sei es elektronisch oder mechanisch, oder zu irgendeinem Zweck reproduziert bzw. übertragen werden.
GFI EventsManager wurde von GFI Software Ltd. entwickelt. geschützt. © 2000-2008 GFI Software Ltd. Alle Rechte vorbehalten.
Version 8 – Letzte Aktualisierung: 08.05.08
Inhaltsverzeichnis
Einführung
5
Definitionen der in diesem Handbuch verwendeten Begriffe............................ 6
Die Verwaltungskonsole von GFI EventsManager im Überblick ................................. 14
Installation
17
Installieren von GFI EventsManager in einem Local Area
Installieren von GFI EventsManager in einer demilitarisierten
Verwalten von Ereignissen von Microsoft Windows Vista und
Erste Schritte
25
Konfigurieren der SQL Server-Einstellungen.................................................. 31
Konfigurieren des Administratorkontos von GFI EventsManager................................ 32
Konfigurieren von E-Mail-Warnungen.............................................................38
Konfigurieren von Warnungen per Netzwerknachricht ................................... 38
Konfigurieren von SMS-Warnungen ............................................................... 39
Konfigurieren von Ereignisquellen
43
Hinzufügen neuer Ereignisquellen zu einer Gruppe der „Computers
Festlegen allgemeiner Eigenschaften einer Ereignisquelle............................ 46
Festlegen alternativer Anmeldeinformationen des
Konfigurieren der üblichen Betriebszeit einer Ereignisquelle ......................... 47
Festlegen von Einstellungen für die Ereignisverarbeitung ............................. 48
GFI EventsManager Benutzerhandbuch Inhaltsverzeichnis
• i
Festlegen der Eigenschaften von SQL-Servern als Ereignisquelle............................. 49
Erweitern der Standardgruppe um neue SQL-Server.................................................. 50
Entfernen von SQL-Servern aus der Standardgruppe................................................. 52
Erstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
55
Erfassen und Verarbeiten von Windows-Ereignisprotokollen...................................... 57
Konfigurieren der Einstellungen des SNMP-Trap-Servers .......................................... 71
Konfigurieren von Warnungen und Aktionen
75
Konfigurieren der standardmäßigen Klassifizierungsaktionen .................................... 76
Konfigurieren von Aktionen für Regeln zur Ereignisverarbeitung................................ 77
Ereignisanzeige per Events-Browser
79
Statusüberwachung
93
Datenbankoperationen
103
Konfigurieren der Datenbankwartung per Database Operations...............................105
Aufgabe „Move to database“ (in Datenbank verschieben) ........................................110
Inhaltsverzeichnis
• ii
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Index
Anpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
121
Erstellen einer neuen Regel für Windows-Ereignisprotokolle.................................... 124
Erstellen einer neuen Regel für SQL-Server-Audit-Protokolle .................................. 135
Bedingungen für Windows-Ereignisse ..........................................................139
Konfigurieren von Benutzern und Gruppen
141
Ändern von Eigenschaften einer Benutzergruppe ........................................ 144
Löschen von Benutzergruppen .....................................................................144
Aktivieren/Deaktivieren der Anmeldung bei GFI EventsManager ............................. 145
Aktivieren/Deaktivieren der Überwachung von Benutzeraktionen............................. 146
Weiterführende Optionen
149
Eingeben des Registrierschlüssels nach der Installation ............................. 152
Fehlerbehebung
155
157
GFI EventsManager Benutzerhandbuch Inhaltsverzeichnis
• iii
Inhaltsverzeichnis
• iv
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Einführung
Informationen zu diesem Handbuch
Aufbau dieses Handbuchs
In diesem Handbuch werden alle aufeinander aufbauenden Schritte installieren, einzurichten und zu verwenden.
Kapitel 1 präsentiert einen Überblick über die Funktionsweise von
GFI EventsManager.
Kapitel 2 erläutert die Installation von GFI EventsManager.
Kapitel 3 befasst sich mit der Festlegung der wichtigsten Parameter, die für den ersten Start des Programms erforderlich sind. Alle notwendigen Einstellungen werden Schritt für Schritt erklärt.
Kapitel 4, 5 und 6 helfen Ihnen bei der Konfigurierung grundlegender
Einstellungen zur Ereignisverarbeitung. Mit den in diesen Kapiteln präsentierten Informationen ist es Ihnen möglich:
• Zu überwachende Ereignisquellen zu bestimmen (z. B. SQL
Server)
• Zu erfassende und zu verarbeitende Protokolltypen (Windows-
Ereignisse, W3C, Syslog, SNMP-Traps) festzulegen
• Regeln zur Ereignisverarbeitung einzurichten, die auf erfasste
Protokolle angewendet werden
• Warnungen und Aktionen für wichtige Ereignisse einzurichten
Hinweis: Mit den Informationen dieser Kapitel besitzen Sie ausreichende Kenntnisse, GFI EventsManager anhand der standardmäßigen Einstellungen zu betreiben.
Kapitel 7 erklärt, wie der integrierte Events Browser zur Analyse von
Ereignissen zu verwenden ist, die im Datenbank-Backend von
GFI EventsManager gesichert sind. Erfahren Sie, wie folgende Tools und Funktionen des Events Browser eingesetzt werden:
• Standardmäßige Ereignisprotokoll-Abfragen und der Abfragegenerator für benutzerdefinierte Vorgaben
• Farbliche Hervorhebung unterschiedlicher Ereignisse
• Tool zur Ereignissuche
Kapitel 8 erläutert, wie der Status-Monitor zur Kontrolle des
Programmstatus’ sowie zur Darstellung statistischer Informationen und verarbeiteter Ereignisse verwendet wird.
Kapitel 9 führt Sie durch die Erstellung und Anpassung von Regeln zur Ereignisverarbeitung. Dieses Kapitel richtet sich an erfahrene
Anwender, die eigene Verarbeitungsregeln erstellen möchten.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 0BEinführung
• 5
6
• 0BEinführung
Kapitel 10 befasst sich mit der Festlegung der Benachrichtigungseinstellungen für Warnungen an Systemverantwortliche:
• Persönliche Angaben der Empfänger, z. B. zur Mobilfunknummer.
• Normale Geschäftszeiten (Kernarbeitszeit)
• Art der an jeden Empfänger zu verschickenden Warnung
Kapitel 11 informiert über verschiedene Kontaktmöglichkeiten bei
Fragen zur Problembehebung.
Definitionen der in diesem Handbuch verwendeten Begriffe
Aktionen
Schritte, die eingeleitet werden, wenn ein protokolliertes Ereignis zuvor festgelegte
Bedingungen erfüllt. Beispielsweise lassen sich
Aktionen durchführen, wenn ein Ereignis als kritisch eingestuft wurde. Unterstützt werden
Aktionen wie der Versand von E-Mail-
Warnungen, eine Ereignisarchivierung und die
Ausführung von Skripten.
Warnungen
Informieren festgelegte Empfänger über den
Eintritt eines bestimmten Ereignisses. GFI
EventsManager kann Warnungen per E-Mail,
SMS und Netzwerk verschicken.
Archiv
SQL Server Datenbank-Backend gesicherte
Ereignisse.
E-Mail-Warnung
Per E-Mail verschickte Benachrichtigung, die
über den Eintritt eines bestimmten Ereignisses informiert. Erfordert den Zugriff auf einen aktiven
E-Mail-Server.
Ereignisklassifizierung
Ereignisse werden von GFI EventsManager als kritisch, hoch, mittel, niedrig oder „Noise” (s. u.) eingestuft.
Ereignisprotokoll
Enthält Daten zu Ereignissen, die im Netzwerk oder auf einem Computer eingetreten sind.
Regeln zur Ereignisverarbeitung
Management
Information Base
unterschiedlicher Ereignisprotokolle: Windows-
Ereignisprotokolle, W3C, Syslog, SNMP-Traps,
SQL-Server-Überwachungsprotokolle).
Legen fest, nach welchen Kriterien ein Ereignisprotokoll zu überprüfen ist.
Eine Management Information Base (MIB) gleicht einem Datenbeschreibungsverzeichnis oder
Code-Buch. Sie beschreibt Informationen (durch eindeutige Object Identifier, OIDs, identifizierte
„Managed Objects“ mit unterschiedlichen
Parametern), die über ein Protokoll zur
Netzwerkverwaltung abgefragt oder angepasst werden können. Der Zugriff auf in MIBs hierarchisch angeordnete Daten kann per SNMP erfolgen. Per MIB-gestützte Kontrolle lässt sich
Netzwerkelement wie ein Router aktiv ist. Von diesen Elementen ausgegebene SNMP-
Nachrichten werden verarbeitet und interpretiert.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Netzwerk-Warnung
Noise („Rauschen“)
Regelsatz-Ordner
Regelsatz
SMS-Warnung
SNMP-Object-Identifier
(OID)
SNMP-Traps
Syslog-Meldungen
Nicht klassifizierte
Ereignisse
W3C-Protokolle
Bezeichnet im Netzwerk verschickte Nachrichten
(auch Net-Send-Nachrichten genannt), die über den Eintritt eines Ereignisses informieren. Diese
Nachrichten werden mit Hilfe eines Instant-
Messenger-System/Protokolls verschickt und
über die Taskleiste des Empfängers angezeigt.
Für Netzwerk-Warnungen müssen der Name oder die IP-Adresse des empfangenden
Computers angegeben werden.
Bezeichnet sich wiederholende Protokolleinträge zu ein und demselben Ereignis.
Enthält einen oder mehrere Regelsätze.
Zusammenstellung mehrerer Regeln zur
Ereignisverarbeitung
Per SMS verschickte Benachrichtigung, die über den Eintritt eines bestimmten Ereignisses informiert. SMS-Warnungen können unter anderem per Mobiltelefon (mit Modem) und Webbasierten E-Mail-to-SMS-Gateways verschickt werden.
Gibt eine durch Punkte getrennte Ziffernkette an, mit der verwaltete Elemente (z. B. ein Router) eindeutig im Netzwerk identifiziert und lokalisiert werden (z. B. 1.3.6.1.4.1.2682.1). SNMP-OIDs sind ein wesentlicher Bestandteil von SNMP-
Nachrichten. Nachrichten ohne OID können von
SNMP-Servern nicht korrekt interpretiert und verarbeitet werden. Viele Hersteller bieten eigene MIBs mit speziell für ihre Geräte konzipierten OIDs.
Werden bei wichtigen Ereignissen wie
Fehlfunktionen oder Sicherheitsverletzungen von aktiven Netzwerkelementen (z. B. Hubs, Routern und Bridges) als Benachrichtigungen/Warnungen an SNMP-Server ausgegeben. SNMP-Trap-
Daten können Konfigurations-, Status- und statistische Informationen wie die Anzahl der bisherigen Gerätefehlfunktionen enthalten.
Werden bei Eintritt wichtiger Ereignisse von
UNIX- und Linux-Systemen als Benachrichtigungen/Warnungen an einen Syslog-Server ausgegeben. Syslog-Meldungen können von
Workstations, Servern und aktiven Netzwerkelementen und -anwendungen wie Cisco-
Routern und Cisco PIX-Firewalls ausgegeben werden, um z. B. Fehlfunktionen und Sicherheitsverletzungen zu protokollieren.
Ereignisse, die keine der in den Regeln zur
Ereignisprotokollierung festgelegten Bedingungen erfüllen.
Ein vom World Wide Web Consortium entwickeltes allgemeines Protokollformat. W3C-
Protokolle sind textbasierte Flat-Files, die von
Information Server (IIS), zur Aufzeichnung Webspezifischer Ereignisse verwendet werden.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 0BEinführung
• 7
Windows
Ereignisprotokolle
Über GFI EventsManager
Sammlung von Einträgen zu Ereignissen, die auf einem Computer mit Windows-Betriebssystem eingetreten sind.
8
• 0BEinführung
Abbildung 1 – Integration von GFI EventsManager mit jeder bestehenden IT-Infrastruktur
GFI EventsManager dient der zielgerichteten Verwaltung von
Ereignisprotokollen und lässt sich in jede bestehende IT-Infrastruktur einbinden, um mit der Ereignisverwaltung verbundene Aufgaben im gesamten Netzwerk zu automatisieren und zu vereinfachen.
GFI EventsManager bietet folgende Leistungsmerkmale:
• Automatische Erfassung und zentrale Verwaltung von W3C-,
Syslog- und Windows-Ereignissen sowie von SNMP-Traps, die von Netzwerkgeräten und Windows/Linux/Unix-basierten
Systemen ausgegeben werden.
• Archivierung erfasster Ereignisse in einer zentralen SQL-
Datenbank zwecks Analyse und forensischer Spurensuche.
• Filterung unerwünschter Ereignisse und Klassifizierung wichtiger
Ereignisse durch leistungsfähige standardmäßige oder benutzerdefinierbare Regeln zur Ereignisverarbeitung.
• Automatisierung der Ausgabe von Warnungen und der Einleitung von Gegenmaßnahmen bei Ereignissen mit hoher Dringlichkeitsstufe, beispielsweise durch Ausführung von Skripten und
Dateien.
• Überwachung der Netzwerkaktivität und des Status der Scan-
Engine von GFI EventsManager über eine integrierte Dashboard-
Anzeige.
• Analyse von Ereignissen mit einem integrierten Events-Browser plus Export in CSV-Dateien zur weiteren Verarbeitung und
Berichtanpassung.
• Vereinfachte forensische Spurensuche mit Hilfe von Spezialwerkzeugen wie dem integrierten Ereignisabfrage-Generator, einem Tool zur Ereignissuche und der farblichen Hervorhebung unterschiedlicher Ereignisse.
• Leistungsfähige Verarbeitung von Ereignissen per Hochleistungs-
Scan-Engine.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
• Erstellung, zeitgesteuerte Ausgabe und E-Mail-Versand von
Trend-Reports zu Ereignisaktivitäten per GFI EventsManager enthaltenen Reporting-Tool.
• Echtzeit-Überwachung des Betriebsstatus von SQL-Servern durch
Verarbeitung der im Rahmen täglicher SQL-Server-Abläufe erstellten Aktivitätenprotokolle/Nachrichten.
Hauptmerkmale
Erweiterte Ereignisprotokoll-Unterstützung
GFI EventsManager verarbeitet verschiedene Arten von Ereignisprotokollen, darunter Windows-Ereignisprotokolle, W3C-Protokolle,
Syslog-Meldungen und SNMP-Traps. Dank dieser umfangreichen
Unterstützung lässt sich eine größere Auswahl an Daten unterschiedlicher Hardware- und Software-Lösungen erfassen, die am häufigsten in Unternehmensnetzwerken zu finden sind. Eine Übersicht zu
Lösungen, deren Protokolle von GFI EventsManager standardmäßig unterstützt werden, erhalten Sie in diesem Knowledg-Base-Artikel von
GFI: http://kbase.gfi.com/showarticle.asp?id=KBID003302 .
Regelbasierte Verwaltung von Ereignisprotokollen
Nutzen Sie vorkonfigurierte Regeln zur Ereignisverarbeitung, mit denen Ereignisse aus verschiedenartigen Protokollen herausgefiltert und klassifiziert werden. Standardregeln lassen sich ohne weitere
Konfigurierung einsetzen und darüber hinaus individuell verändern.
Zudem können Sie neue, auf Ihre Netzwerkinfrastruktur zugeschnittene Regeln erstellen. Eine Übersicht zu Betriebssystemen und
Geräten, für die GFI EventsManager vorkonfigurierte Verarbeitungsregeln bereitstellt, erhalten Sie in diesem Knowledge-Base-Artikel von
GFI: http://kbase.gfi.com/showarticle.asp?id=KBID002868.
Scan-Profile für Ereignisprotokolle
Verwalten Sie Regeln zum Scannen von Ereignisprotokollen mit Hilfe von Scan-Profilen. Über ein Scan-Profil lassen sich gleich mehrere
Regeln zur Ereignisprotokoll-Überwachung einrichten, die auf einen einzelnen Computer oder eine Computergruppe angewendet werden sollen. Die Vorteile von Scan-Profilen:
• Vereinfachung der Produktadministration durch zentrale
Anpassung der Regeln zur Ereignisverarbeitung.
• Erstellung verschiedener Regelgruppen, die sich an die Funktion gescannter Ereignisquellen und die Netzwerkumgebung anpassen lassen. Regelgruppen können beispielsweise speziell auf die
Arbeitsplatzrechner einer einzelnen Abteilung abgestimmt werden.
Granulare Regelkonfigurierung
Erstellen Sie ein übergreifendes Profil zur Ereignisverarbeitung, das für alle Computer gelten soll, und mehrere ergänzende Spezialprofile, die differenziertere Regeln für einzelne Computer enthalten.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 0BEinführung
• 9
10
• 0BEinführung
Verständliche Erklärungen zu Windows-Ereignissen
Ein großer Nachteil der Ereignisprotokolle von Microsoft Windows ist die fehlende Benutzerfreundlichkeit, da Einträge nur schwer zu verstehen sind. Aus diesem Grund werden die Protokolle nur von wenigen Administratoren zur Kontrolle herangezogen.
GFI EventsManager vereinfacht die Nutzung von Ereignisprotokollen, indem die Ereignisbeschreibungen in eine leicht verständliche
Sprache übertragen werden.
Optimierte Event-Scan-Engine
Mit der leistungsfähigen Event-Scan-Engine von GFI EventsManager lassen sich Ereigniskontrollen schneller durchführen. Die flexibel erweiterbare Engine erlaubt es, zusätzliche Funktionen/Module hinzuzufügen, ohne Änderungen am eigentlichen Engine-Code vorzunehmen. Hierdurch wird mehr Stabilität erzielt, ohne die Skalierbarkeit zu beeinträchtigen.
Automatische Noise-Reduzierung
Unterwünschte Ereignisdaten (wie Noise oder von Hintergrundprozessen ausgegebene Ereignisse) werden erkannt und herausgefiltert, sodass Sie nur sicherheitsrelevante Informationen erhalten.
Die somit reduzierte Anzahl der zu analysierenden Ereignisse erleichtert die forensische Spurensuche.
Aktionen in Echtzeit
Wird ein sicherheitsrelevantes Ereignis festgestellt, können
Warnungen ausgegeben oder Aktionen durchgeführt werden, beispielsweise das Ausführen eines Skripts. Warnungen lassen sich auf unterschiedliche Weise an eine oder mehrere Personen verschicken: per E-Mail, Netzwerknachricht oder SMS-Mitteilung (über einen E-Mail-to-SMS-Gateway oder -Dienst). Aktionen können aufgrund der Ereignisklassifizierung oder durch bestimmte
Bedingungen von Regeln zur Ereignisverarbeitung ausgelöst werden.
Fortschrittliche Funktionen zur Ereignisfilterung
GFI EventsManager bietet zahlreiche Funktionen zur Ereignisfilterung:
• Vordefinierte Ereignisabfragen plus Abfrage-Generator für
benutzerdefinierte Abfragen: Mit Hilfe vordefinierter Ereignisabfragen können Daten aus Ereignisprotokollen so aufbereitet werden, dass nur gewünschte Ereignisse angezeigt werden – ohne dabei Einträge aus dem Datenbank-Backend zu löschen.
Der integrierte Ereignisabfrage-Generator erlaubt das Erstellen eigener Ereignisabfragen.
• Farbliche Hervorhebung unterschiedlicher Ereignisse: Lassen
Sie unterschiedliche Ereignisarten farblich kennzeichnen. Bei der
Durchsicht von Protokollen werden wichtige Ereignisse somit leichter erkannt.
• Tool zur Ereignissuche: Durch Angabe von Suchkriterien wie dem Ereignistyp lassen sich wichtige Ereignisse schnell auffinden.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Zentralisierte Ereignisüberwachung und -verwaltung
Von Windows/Linux/UNIX-Systemen, Netzwerkgeräten und Software-
Anwendungen ausgegebene Ereignisse lassen sich mit einer einzigen
Benutzerkonsole überwachen und verwalten.
Benutzerspezifische Zugriffsrechte
Legen Sie differenziert fest, in welchem Umfang ein Zugriff auf die
Beispielsweise kann einigen berechtigten Anwendern nur die Anzeige von Ereignissen gestattet sein, während andere auch die
Konfigurationseinstellungen von GFI EventsManager ändern dürfen.
SQL-Server-Überwachung
Lassen Sie GFI EventsManager den Betriebsstatus Ihrer SQL-Server automatisch überwachen. Die im Rahmen täglicher SQL-Server-
Abläufe erstellten Aktivitätenprotokolle/Nachrichten werden hierfür in
Echtzeit verarbeitet. Eine Überwachung erfolgt für Server-Start,
Anmeldevorgänge, Backups, Server-seitige Ablaufverfolgungen u. Ä.
Zudem kann GFI EventsManager bei wichtigen Ereignissen wie dem
Herunterfahren des Servers oder mehreren nacheinander fehlgeschlagenen Anmeldungen Warnungen per E-Mail, Netzwerknachricht oder
SMS-Mitteilung verschicken.
Modul Database Operations (WAN-Connector))
Ereignisinformationen, die von mehreren, im gesamten Netzwerk wurden, lassen sich mit dem Modul „Database Operations" in einer
Datenbank zentralisieren. Das Zusatzmodul vereinfacht zudem ein schnelles Backup und Wiederherstellen von Ereignissen. Darüber hinaus kann die Größe der Datenbank im Rahmen der automatischen
Wartung durch den Export von Ereignissen reguliert werden.
Management Information Base
Viele Hersteller bieten für ihre Hardware Management-Information-
Base-Dateien (MIBs) an, die spezielle Eigenschaften ihrer Geräte beschreiben. GFI EventsManager wird mit MIB-Definitionen folgender
Hersteller ausgeliefert: Cisco, 3Com, IBM, HP, Check Point, Alcatel,
Dell, Netgear, SonicWall, Juniper Networks, Arbor Networks, Oracle,
Symantec, Allied Telesis u. a. Der MIB-Baum lässt sich zudem mit
GFI EventsManager bearbeiten.
Unterstützung von Microsoft Windows Vista und Windows
Server 2008
GFI EventsManager ist offiziell für Microsoft Windows Server 2008 zertifiziert, unter Windows Vista lauffähig und erfasst Ereignisse dieser
Plattformen. Weiterhin unterstützt werden Microsoft Windows 2000,
XP und 2003.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 0BEinführung
• 11
Funktionsweise von GFI EventsManager
12
• 0BEinführung
Abbildung 2 – Arbeitsabläufe von GFI EventsManager
GFI EventsManager bearbeitet Ereignisse in zwei Phasen:
• Phase 1: Ereigniserfassung
• Phase 2: Ereignisverarbeitung
Nachfolgend werden die Arbeitsabläufe der beiden Phasen beschrieben.
Phase 1: Ereigniserfassung
Während der Ereigniserfassung ruft GFI EventsManager Protokolle von verschiedenen Ereignisquellen ab. Hierfür stehen 2 Engines zur
Verfügung: die Event Retrieval Engine und die Event Receiving
Engine.
Die Event Retrieval Engine – Diese Engine wird zum Abruf der
Windows-Ereignisprotokolle und W3C-Protokolle von Ereignisquellen im Netzwerk verwendet. Sie führt während der Ereigniserfassung folgende Schritte durch:
1. Anmeldung an der/den Ereignisquelle(n)
2. Erfassung von Ereignissen dieser Quelle(n)
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
3. Übermittlung der Ereignisse an den GFI EventsManager Server
4. Abmeldung von der/den Ereignisquelle(n)
Die Event Retrieval Engine erfasst Ereignisse in bestimmten Zeitabständen, die über die Verwaltungskonsole von GFI EventsManager konfigurierbar sind.
Die Event Receiving Engine – Diese Engine fungiert als Syslog-und
SNMP-Trap-Server. Sie überwacht und erfasst Syslog-
Ereignisse/Nachrichten und SNMP-Traps, die von unterschiedlichen
Quellen im Netzwerk verschickt wurden. Im Gegensatz zur Event
Retrieval Engine empfängt die Event Receiving Engine Nachrichten direkt von der Ereignisquelle. Eine Remote-Anmeldung vor dem
Erfassen von Ereignissen ist in diesem Fall nicht erforderlich. Syslog-
Ereignisse/Nachrichten und SNMP-Traps werden zudem in Echtzeit erfasst, daher müssen keine Abruf-Intervalle definiert werden.
Die Event Receiving Engine überwacht Syslog-Meldungen auf Port
514 und SNMP-Traps auf Port 162. Diese Einstellungen können jedoch über die Verwaltungskonsole von GFI EventsManager geändert werden.
Phase 2: Ereignisverarbeitung
Während dieser Phase überprüft GFI EventsManager die erfassten
Ereignisse mit Hilfe mehrerer Regeln zur Ereignisverarbeitung. Sie bewirken, dass
• erfasste Protokolle analysiert und kontrollierte Ereignisse als kritisch, hoch, mittel, niedrig oder „Noise“ klassifiziert werden,
• Ereignisse, die bestimmten Kriterien entsprechen, herausgefiltert werden,
• bei wichtigen Ereignissen Warnungen per E-Mail, SMS und
Netzwerk versendet werden,
• bei wichtigen Ereignissen Aktionen eingeleitet werden, wie die
Ausführung von exe-Dateien oder Skripten, und dass
• erfasste Ereignisse im Datenbank-Backend archiviert werden
(optional).
GFI EventsManager kann darüber hinaus Ereignisse ohne die vorherige Kontrolle durch Regeln archivieren. In diesem Fall erfolgt die Archivierung ebenfalls im Rahmen der der Ereignisverarbeitung.
Module mit erforderlichen administrativen Zugriffsrechten
Zur Verwendung einiger Hauptmodule von GFI EventsManager sind
Administratorrechte erforderlich. Weitere Informationen zu diesen
Modulen erhalten Sie unter: http://kbase.gfi.com/showarticle.asp?id=KBID001122.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 0BEinführung
• 13
Die Verwaltungskonsole von GFI EventsManager im Überblick
14
• 0BEinführung
Screenshot 1 – Verwaltungskonsole von GFI EventsManager
Status – Mit Hilfe dieser Option können Sie den Programmstatus von GFI EventsManager und statistische Daten zu verarbeiteten Protokollen abrufen.
Configuration – Hierüber können Sie die wichtigsten
Funktionen zur Ereignisverarbeitung aufrufen und bearbeiten.
Event Sources – Legen Sie mit Hilfe dieser Option Ereignisquellen fest sowie welche Protokolle zu erfassen und welche
Regeln zur Ereignisverarbeitung anzuwenden sind.
Group Type – Wechseln Sie zwischen den Gruppen
„Computer“ und „Datenbank-Server“ als Quellen für Ereignisprotokolle.
Event Processing Rules – Mit dieser Option können Sie
Regeln zur Ereignisverarbeitung erstellen, bearbeiten und individuell anpassen.
Common Tasks – Im linken Fensterbereich können Sie zusätzliche Konfigurationsoptionen von GFI EventsManager aufrufen.
General – Mit dieser Option können Sie nach Produkt-
Updates suchen sowie Informationen zur Produktversion und
Lizenzierung abrufen.
Events Browser – Mit dieser Option können Sie die im
Datenbank-Backend von GFI EventsManager gespeicherten
Ereignisse anzeigen.
Options – Mit dieser Option können Sie allgemeine
Einstellungen vornehmen, z. B. zum Datenbank-Backend und
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
zu Warnungen.
Greifen Sie über die Reiter dieser Leiste auf die wichtigsten
Konfigurationsoptionen von GFI EventsManager zu.
Legen Sie über die Optionen dieser Leiste die einzelnen
Betriebsparameter von GFI EventsManager fest.
Bereich zur Ereignisanzeige und Festlegung von Parametern.
Lizenzierung
Beim Einsatz der Testversion von GFI EventsManager stehen alle
Leistungsmerkmale der Vollversion zur Verfügung. Sie können die
Software standardmäßig 10 Tage lang uneingeschränkt testen. Durch
Eingabe eines 30-Tage-Registrierschlüssels lässt sich die Testdauer auf insgesamt 30 Tage verlängern. Der 30-Tage-Registrierschlüssel wird an die E-Mail-Adresse geschickt, die Sie vor dem Download des
Produkts auf der GFI-Website angegeben haben.
Um GFI EventsManager nach Ablauf des Testzeitraums weiter nutzen zu können, müssen Sie einen kostenpflichtigen Registrierschlüssel erwerben. Informationen zu den Lizenzoptionen finden Sie auf der
Website von GFI unter: http://www.gfi.com/pricing/pricelist.aspx?product=esm&curr=eur&lang
=de. Zur Verwendung von GFI EventsManager ist immer nur ein
Registrierschlüssel erforderlich. Der Umfang der nutzbaren
Funktionen richtet sich nach dem von Ihnen erworbenen Schlüsseltyp.
Hinweis: Zur dauerhaften Verwendung des Produkts ist lediglich der neue Registrierschlüssel einzugeben, eine De- und Neuinstallation des Produkts ist nicht erforderlich.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 0BEinführung
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16
• 0BEinführung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Installation
Einführung
Wo kann GFI EventsManager im Netzwerk installiert werden?
GFI EventsManager kann ungeachtet ihres Standorts auf allen
Computern im Netzwerk installiert werden, die die Systemvoraussetzungen erfüllen.
Es lassen sich Ereignisse verwalten, die erzeugt worden sind auf
• dem Computer, auf dem GFI EventsManager installiert wurde,
• auf allen Computern, auf die der Computer mit
GFI EventsManager zugreifen kann.
Abbildung 3 – Installationsmöglichkeiten von GFI EventsManager
GFI EventsManager lässt sich wie folgt installieren: n
Innerhalb des Netzwerks, um die Aktivitäten interner Server und
Workstations/Endpunkte zu überwachen. o
In der DMZ, um auf Ihren Servern erzeugte Ereignisse zu überwachen und zu verwalten
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 1BInstallation
• 17
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• 1BInstallation
Installieren von GFI EventsManager in einem Local Area
Network (LAN)
GFI EventsManager kann in Windows-basierten Netzwerken und gemischten Umgebungen mit Linux- und UNIX-Systemen installiert werden.
Abbildung 4 – Installation von GFI EventsManager in einem LAN
Bei der LAN-Installation von GFI EventsManager lassen sich
Windows-Ereignisse, W3C-Protokolle, Syslog-Meldungen, SNMP-
Traps und SQL-Server-Ereignismeldungen verwalten, die von mit dem
LAN verbundener Hard- oder Software ausgegeben werden, darunter:
• Workstations und Server (z. B. Apache Webserver)
• Netzwerk-Hardware (z. B. Cisco PIX-Firewalls)
• Software von Drittanbietern
• spezielle Dienste (z. B. Microsoft Internet Information Server, IIS)
• Telefonanlagen, schlüssellose Zugangskontrollen, Intrusion-
Detection-Systeme (IDS) u. Ä.
Bei einer LAN-Installation lässt sich GFI EventsManager zudem zum
Erfassen von Ereignissen verwenden, die von Hard- und Software in einer demilitarisierten Zone (DMZ) stammen. Hierfür sind jedoch folgende Voraussetzungen zu erfüllen, da die DMZ für gewöhnlich durch eine Firewall oder einen Router geschützt wird:
1. Die von GFI EventsManager verwendeten Ports dürfen nicht von der Firewall blockiert werden. Weitere Informationen hierzu erhalten
Sie in folgendem Knowledge-Base-Artikel von GFI: http://kbase.gfi.com/showarticle.asp?id=KBID002770.
2. GFI EventsManager muss administrative Zugriffsrechte auf die in der DMZ laufenden Computer besitzen.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Installieren von GFI EventsManager in einer demilitarisierten Zone (DMZ)
Abbildung 5 – Zwischen dem internen LAN und dem Internet eingerichtete DMZ
GFI EventsManager lässt sich auch in einer demilitarisierten Zone
(DMZ) installieren. Dieses neutrale, geschützte Netzwerk befindet sich zwischen dem internen Unternehmensnetzwerk (LAN) und externen
Netzen wie dem Internet. Bei dieser Installationsvariante lässt sich die
Verwaltung von Ereignissen, die von in der DMZ eingerichteten Hardware und Software erzeugt werden, ebenfalls automatisieren.
Automatisieren der Verwaltung von Web- und Mailserver-
Ereignissen
DMZ-Netzwerke werden üblicherweise für Hardware und Software eingerichtet, die mit dem Internet kommuniziert, z. B. HTTP-, FTP- und Mailserver.
GFI EventsManager unterstützt die automatische Verwaltung von
Ereignissen folgender Server:
• Mit Linux/Unix betriebene Webserver, inklusive der Ereignisse aus
W3C-Protokollen von Apache-Webservern auf LAMP -Web-
Plattformen
• Windows-basierte Webserver inklusive der von den Microsoft
Internet Information Services (IIS) erzeugten W3C-Protokolle
• Mit Linux/Unix und Windows laufende Mailserver, darin eingeschlossen die von Sun Solaris Version 9 und höher erstellten
Syslog-Meldungen zu „Auditing Services“.
Automatisieren der Verwaltung von DNS-Server-Ereignissen
Öffentliche DNS-Server werden häufig in der DMZ betrieben.
GFI EventsManager kann die Ereignisse dieser Server automatisch erfassen und verarbeiten, darunter auch solche aus Protokollen von
Windows-DNS-Servern.
Automatisieren der Verwaltung von Netzwerkgeräte-Ereignissen
Sehr häufig sind in einer DMZ auch Router und Firewalls zu finden.
Beispielsweise schützen Router der Cisco IOS-Serie oder spezielle
Firewalls das interne Netzwerk und stellen darüber hinaus besondere
Funktionen wie die Port Address Translation (PAT) bereit, mit der sich die Systemleistung steigern lässt.
Wird GFI EventsManager in der DMZ installiert, können von dieser
Hardware ausgegebene Ereignisse ebenfalls erfasst werden.
Beispielsweise kann die GFI-Lösung als Syslog-Server fungieren und von Cisco IOS-Routern ausgegebene Nachrichten in Echtzeit erfassen.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 1BInstallation
• 19
Verwalten von Ereignissen von Microsoft Windows Vista und
Windows Server 2008
Mit den Plattformen Microsoft Windows Vista und Windows Server
2008 wurden die Protokollierung von Ereignissen und die Verwaltung der Ereignisprotokolle im Hinblick auf die Strukturierung umfassend
überarbeitet. Die wichtigsten Änderungen sind:
• Ein neues, auf XML basierendes Ereignisprotokoll-Format. Es erlaubt eine strukturiertere Darstellung sämtlicher Systemereignisse.
• Die neue Einteilung von Ereignissen in folgende unterschiedliche
Typen: „Administrativ“, „Operationell“, „Audit“, „Analytisch“ und
„Debug“
• Ein neues Dateiformat „evtx“, das das alte Ereignisarchiv-Format
„evt“ ersetzt.
Hinweis 1: GFI EventsManager muss auf einem Vista-System installiert sein, um dessen Ereignisse erfassen und verarbeiten zu können.
Hinweis 2: GFI EventsManager muss auf einem Windows 2008-
System installiert sein, um dessen Ereignisse erfassen und verarbeiten zu können.
Hardware-Anforderungen
Installationscomputer mit Microsoft Windows 2000/XP/2003
• Prozessor: CPU mit mindestens 2 GHz
• Festplattenspeicher: mindestens 1,5 GB freier Festplattenspeicher
• Weitere Anforderungen: Tastatur und Maus oder kompatible
Eingabe- und Zeigegeräte.
Installationscomputer mit Microsoft Windows Vista
Zur Verarbeitung von Ereignissen unter Microsoft Windows Vista muss GFI EventsManager auf einem Vista-Computer mit mindestens folgenden Anforderungen installiert und betrieben werden:
• Prozessor: CPU mit mindestens 2,8 GHz
• RAM:
GB
• Festplattenspeicher: mindestens 1,5 GB freier Festplattenspeicher
• Weitere Anforderungen: Tastatur und Maus oder kompatible
Eingabe- und Zeigegeräte.
20
• 1BInstallation
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Software-Anforderungen
Installationscomputer
• Microsoft Windows 2000, XP, 2003, Vista
• Microsoft .NET Framework 2.0
• Microsoft Data Access Components (MDAC) 2.8 oder später
• Zugriff auf MSDE/SQL Server 2000 oder später
Zu überprüfende Computer
• Für Scans der Ereignisprotokolle von Microsoft Windows 2000,
XP, 2003 und Vista: o
Aktivierte Remote-Registrierung. o
Aktivierte Überwachung von Sicherheitsereignissen unter
Microsoft Windows. o
Überwachte Vista-Computer müssen sich in derselben
Domäne wie der GFI EventsManager-Computer befinden und die Benutzerkontosteuerung (User Account Control
UAC) deaktiviert haben. Informationen zur Deaktivierung der UAC finden Sie hier: (in englischer Sprache) http://technet2.microsoft.com/WindowsVista/en/library/0d75 f774-8514-4c9e-ac08-4c21f5c6c2d91033.mspx?mfr=true.
• Zur Kontrolle der W3C-Protokolle: o
Quellverzeichnisse müssen über Windows-Freigaben zugänglich sein.
• Syslog-Meldungen und SNMP-Traps: o
Quellen/Absender müssen für den Versand von Meldungen an den Computer/die IP-Adresse mit GFI EventsManager konfiguriert werden.
Aktualisieren einer früheren Version
Eine Aktualisierung von GFI EventsManager 7.0 oder 7.1 auf Version
8 erfolgt in wenigen Schritten. Nachfolgend erfahren Sie unter „Starten der Installation“, wie Sie das Update Installieren.
Aufgrund wesentlicher technologischer Änderungen ist eine
Aktualisierung früherer Versionen als Version 7.0 von
GFI EventsManager nicht möglich. Sie können jedoch eine solche
ältere Version neben GFI EventsManager 8 als Vollprodukt parallel auf demselben Computer installieren, ohne dass ein Versionskonflikt auftritt.
Starten der Installation
Bei der Installation von GFI EventsManager werden Sie von einem
Assistenten unterstützt. So starten Sie die Installation:
1. Schließen Sie alle geöffneten Anwendungen. Melden Sie sich über ein Benutzerkonto mit lokalen administrativen Zugriffsrechten am
Computer an, auf dem das Produkt installiert werden soll.
2. Doppelklicken Sie auf die Installationsdatei eventsmanager8.exe.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 1BInstallation
• 21
Screenshot 2 – Fehlende Abhängigkeiten
3. Fehlen grundlegende Abhängigkeiten, werden diese in einem gesonderten Dialogfenster angezeigt und können automatisch (durch
Auswahl von Install dependencies automatically) oder manuell
(durch Auswahl von I will install the missing dependencies
manually and then re-run the installation) installiert werden.
4. Klicken Sie im Willkommen-Bildschirm auf die Schaltfläche Next, um mit der Installation zu beginnen.
5. Lesen Sie die Lizenzvereinbarung. Wählen Sie die Option I accept
the licensing agreement aus, damit die Installation fortgesetzt wird.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
22
• 1BInstallation
Screenshot 3 – Angaben zum Benutzer und Registrierschlüssel
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
6. Geben Sie Ihren Namen, den Namen Ihres Unternehmens und den
Registrierschlüssel ein. Wenn Sie das Produkt zu Testzwecken einsetzen, ändern Sie den vorgegebenen Eintrag „Evaluation“ bitte nicht.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Screenshot 4 – Angabe von Zugangsdaten
7. GFI EventsManager muss über ein Benutzerkonto mit administrativen Zugriffsrechten auf die Domäne ausgeführt werden.
Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort des
Domänenadministrator-Kontos ein und klicken Sie auf die Schaltfläche
Next.
8. Falls erforderlich, ändern Sie den vorgegebenen Installationspfad und klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Screenshot 5- Auswahl des Modus für Zeichensatz und Sonderzeichen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 1BInstallation
• 23
verwenden soll (ANSI oder Unicode) und klicken Sie auf die
Schaltfläche Next. Klicken Sie auf die Schaltfläche Install, um mit der
Installation zu beginnen.
10. Klicken Sie nach Abschluss des Installationsvorgangs auf die
Schaltfläche Finish, um die Installation abzuschließen.
24
• 1BInstallation
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Erste Schritte
Einführung
Was ist ein Computerprotokoll?
Ein Computerprotokoll besteht aus einer Sammlung von Ereigniseinträgen, über die sich der Verlauf von Aktivitäten in einem Netzwerk oder auf einem Computersystem überprüfen lässt („Audit-Trail“).
Computerprotokolle werden vielfach gezielt für forensische Sicherheitsanalysen archiviert, da mit ihrer Hilfe Abläufe detailliert nachvollzogen werden können. Als Format werden Binärdateien, wie bei
Windows-Protokollen, oder Textdateien, wie bei Syslog- oder W3C-
Protokollen, verwendet.
Was ist ein Ereignis?
Ein Ereignis ist ein Protokolleintrag mit Informationen zu einem
Vorkommnis oder einer Zustandsveränderung in einem Computersystem oder Netzwerk. Mit aufgeführt sind Details zu Datum und Uhrzeit des Ereigniseintritts und eine kurze Beschreibung. Ereignisse werden zur vereinfachten Suche und digitalen Spurensuche oft in chronologischer Reihenfolge gespeichert.
Was sind Windows-Ereignisprotokolle?
Windows-Ereignisprotokolle enthalten systematische Einträge zu
Ereignissen, die auf Rechnern oder Netzwerken mit Microsoft
Windows-Betriebssystemen eingetreten sind. Systeme mit Windows
2000/XP/2003/Vista zeichnen Ereignisse in drei vorgegebenen
Ereignisprotokollen auf:
• Anwendungsprotokoll
• Sicherheitsprotokoll
• Systemprotokoll
Computer mit besonderen Aufgaben im Netzwerk, beispielsweise
Domänen-Controller und DNS-Server, protokollieren Ereignisse in zusätzlichen Standardprotokollen:
• Verzeichnisdienst-Protokoll
• Dateireplikationsdienst-Protokoll
• DNS-Server-Protokoll
2BErste Schritte
• 25
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Windows-Ereignisprotokolle informieren über folgende Arten von
Ereignissen:
Fehler – Fehlerereignisse weisen darauf hin, dass ein bedeutendes Problem wie Daten- oder Funktionalitätsverlust aufgetreten ist.
Beispielsweise wird ein beim Computerstart nicht aufgerufener Treiber oder Dienst als Fehler protokolliert.
Warnung – Ein solches Ereignis muss keine akute Gefahr darstellen, könnte jedoch auf ein zukünftiges Problem hindeuten.
Beispielsweise wird eine Warnung protokolliert, wenn der Festplattenspeicher zu Neige geht.
Information – Ein Ereignis, das den erfolgreichen Aufruf einer
Anwendung, eines Treibers oder eines Diensts beschreibt. Beispielsweise wird beim erfolgreichen Laden eines Netzwerktreibers ein
Ereignis der Kategorie „Information“ protokolliert.
Erfolgsüberwachung – Zeigt an, dass ein überwachtes
Sicherheitsereignis erfolgreich abgeschlossen wurde. Beispielsweise wird bei einer erfolgreichen Anmeldung an einem Windows-Computer ein Erfolgsüberwachungs-Ereignis protokolliert.
Fehlversuchüberwachung – Zeigt an, dass ein überwachtes
Sicherheitsereignis nicht erfolgreich abgeschlossen wurde. Ein Fehlversuch-Ereignis wird beispielsweise protokolliert, wenn einem
Benutzer kein Zugriff auf ein Netzwerklaufwerk möglich war.
Der nachfolgende Screenshot zeigt einen gängigen Eintrag im
Windows-Ereignisprotokoll.
Screenshot 6 – Windows-Ereignisprotokoll
26
• 2BErste Schritte
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Was sind W3C-Protokolle?
W3C-Protokolle kommen vorrangig bei Webservern zwecks
Protokollierung Web-spezifischer Ereignisse zum Einsatz. Diese
Protokolle werden unter Verwendung einer der beiden folgenden
Formate in textbasierten Flat-Files geführt:
• W3C Common Log File Format
• W3C Extended Log File Format
Das W3C Common Log File Format wurde als Erstes veröffentlicht und hat als Standardformat vieler gängiger Webserver, darunter
Apache, immer noch Bestand. Es besitzt jedoch den Nachteil, dass nur eine sehr eingeschränkte Auswahl an Daten zu Transaktionen des
Servers protokolliert wird. Unberücksichtigt blieben beispielsweise wichtige Informationen zu Referrer, Agent, Übertragungszeit,
Domänenname oder Cookies. Abhilfe schafft das neuere, im anpassbaren ASCII-Format vorliegende W3C Extended Log File
Format, mit dem sich weitaus mehr Informationen erfassen lassen.
Das W3C Extended Log File Format wird beispielsweise standardmäßig von den Microsoft Internet Information Services (IIS) verwendet.
Folgendes Beispiel zeigt einen gängigen Eintrag im W3C Extended
Log File Format:
#Version: 1.0
#Date: 04-Sep-1996 00:00:00
#Fields: time cs-method cs-uri
00:34:23 GET /WebSRV/Pg_Snippet.html
12:21:16 GET /WebSRV/ Button_pg.html
12:45:52 GET /WebSRV/ Login_Pg.html
12:57:34 GET /WebSRV/ Error_msg.html
Was ist Syslog?
Syslog ist ein De-facto-Standard zur Protokollierung von Meldungen wie Systemereignissen in einem IP-Rechnernetz. Er dient üblicherweise der Aufzeichnung von Ereignissen auf Unix- oder Linux-
Computern oder Netzwerkgeräten wie Cisco-Routern und Cisco PIX-
Firewalls. Tritt ein Ereignis ein, wird dieses nicht direkt von einer
Anwendung auf dem Gerät aufgezeichnet, sondern von diesem per kurze Textnachricht (Syslog-Meldung) an einen dedizierten Syslog-
Server geschickt. Der Server sichert die Meldung in einer
Protokolldatei. Syslog-Meldungen werden unverschlüsselt im Klartext verschickt; zur Verschlüsselung der Nachrichten kann jedoch ein SSL-
Wrapper eingesetzt werden.
Syslog kommt häufig bei der Verwaltung von Computersystemen und
Sicherheits-Audits zum Einsatz. Trotz einiger Schwachstellen hat es den Vorteil, von einer Vielzahl an Geräten unterstützt zu werden.
Mithilfe des Syslog-Servers zur übergreifenden Erfassung lassen sich
Protokolldaten vieler unterschiedlicher Systeme in einem zentralen
Repository vereinen.
Für die Sicherung von Syslog-Meldungen/Ereignissen in Protokolldateien ist wiederum der Syslog-Daemon zuständig. Eine Syslog-
Meldung besteht aus zwei Hauptkomponenten:
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 2BErste Schritte
• 27
1. Der Kopfzeile („Header“) mit Datum/Uhrzeit und IP-Adresse oder
Computername des Absendercomputers.
2. Die Meldung („Message“), bestehend aus Informationen zum
Namen des zugehörigen Programms oder Untersystems und der eigentlichen Nachricht, getrennt durch einen Doppelpunkt.
Eine Syslog-Meldung kann wie folgt aussehen:
Sep 4 10:10:10 10.245.2.11 foo[421]: this is a message from WebSRV
Was sind SNMP-Traps?
SNMP-Traps helfen Netzwerk-Management-Systemen bei der
Überwachung des Zustands von Elementen wie Routern, Firewalls oder Switches. Beispielsweise werden Informationen zur Betriebszeit von Geräten und zu Betriebssystemversionen kontrolliert sowie
Interface-Daten erfasst. SNMP-fähige Hardware protokolliert
Ereignisse nicht lokal, sondern sendet die Daten unaufgefordert zur
Überprüfung direkt an einen SNMP-Trap-Server, der Systemverantwortliche in wichtigen Fällen alarmiert.
GFI EventsManager bietet einen eigenen SNMP-Trap-Server, der
SNMP-Meldungen empfängt, verarbeitet und bei Fehlfunktionen von
Netzwerkelementen und anderen kritischen Ereignissen Administratoren informiert. Unterstützt werden Traps für die SNMP-Versionen
1, 2 und 3.
Was sind Überwachungsprotokolle von Microsoft SQL
Server?
Microsoft SQL Server führt Ereignisprotokolle, die Administratoren beim Überwachen der Datenbankaktivität helfen. Die im Rahmen täglicher SQL-Server-Abläufe erstellten Protokolle zu Aktivitäten wie
Server-Starts oder zu wichtigen Ereignissen wie fehlgeschlagenen
Anmeldungen können mit GFI EventsManager verarbeitet werden.
Werden bei der Überprüfung der Überwachungsprotokolle beispielsweise mehrere hintereinander fehlgeschlagene Anmeldeversuche festgestellt, kann eine Warnung erfolgen.
28
• 2BErste Schritte
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Erste Schritte: Starten von GFI EventsManager
erfolgen über die Verwaltungskonsole des Programms. So öffnen Sie die Verwaltungskonsole: Gehen Sie auf Start
Programme GFI
EventsManager 8 Management Console.
Erste-Schritte-Dialog
Screenshot 7 – Erste-Schritte-Dialog
Beim ersten Aufruf der Verwaltungskonsole nach der Produktinstallation wird der Schnellstart-Dialog zum Konfigurieren der einzelnen Komponenten von GFI EventsManager (Component
Configuration Quick Start) geöffnet. Dieser unterstützt Sie bei der
Festlegung der wichtigsten Parameter vor der Inbetriebnahme.
Folgende Parameter sind mit dem ersten Aufruf des Programms festzulegen:
Datenbank-Backend:
Geben Sie für die Ereignisarchivierung den Namen/die IP-
Adresse des SQL-Servers und Informationen zum
Datenbank-Backend an.
Daten des Administratorkontos von
GFI EventsManager:
Geben Sie die E-Mail-Adresse und Mobilfunknummer des
Administrators sowie den Namen/die IP-Adresse des
Computers an, an den Warnungen geschickt werden.
Allgemeine Warnungen:
Legen Sie Daten des SMTP-Servers und SMS-Gateways/Service-Providers für E-Mail-/SMS-Warnungen fest.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 2BErste Schritte
• 29
Der Erste-Schritte-Dialog bietet Links zu den entsprechenden
Konfigurationsmenüs, damit Sie alle erforderlichen Einstellungen schnell vornehmen können.
Konfigurieren des Datenbank-Backends
Über die Notwendigkeit der Protokollarchivierung
Für alle Umgebungen, in denen es auf die Einhaltung von Gesetzen
(wie Sarbanes-Oxley (SOX), Health Insurance Portability and
Accountability Act (HIPAA)) und anderen Richtlinien zum Schutz und zur revisionssicheren Aufbewahrung von Daten ankommt, ist die
Ereignisarchivierung von großer Bedeutung. Unternehmen sind verpflichtet, zentrale und geschützte Archive mit im Ursprungszustand belassenen Protokolldaten anzulegen. Diese müssen von den zur
Echtzeit-Analyse verwendeten Daten getrennt sein.
GFI EventsManager erlaubt es Ihnen, sowohl verarbeitete als auch unverarbeitete Ereignisse per Microsoft SQL Server Datenbank-
Backend zu archivieren. Neben der leichteren Einhaltung gesetzlicher
Vorschriften bestehen dadurch folgende Vorteile:
• Ereignisse lassen sich zur detaillierten Analyse von Aktivitäten und zur Berichterstellung heranziehen.
• Es besteht ein einfacher Zugriff auf nach verschiedenen Kriterien gefilterte Ereignisse (bei verarbeiteten Protokollen)
• Unveränderte Protokolldaten liegen im Notfall als Backup vor.
Zudem ist eine automatische Sicherung des Datenbank-Backends möglich. Hierbei kann eine Kopie der ursprünglichen Protokolldaten getrennt von den Daten zur Echtzeit-Analyse gesichert werden.
Backups des Datenbank-Backends sind auch manuell durchführbar.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Kapitel „Protokoll-
Browser“ unter „Sichern von Ereignissen“.
Screenshot 8 – Erste-Schritte-Dialog: Link zum Konfigurieren des Datenbank-Backends
Um das Datenbank-Backend für die erste Verwendung zu konfigurieren, klicken Sie auf den entsprechenden Link im Erste-Schritte-
Dialog.
30
• 2BErste Schritte
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Konfigurieren der SQL Server-Einstellungen
Screenshot 9 – Datenbank-Optionen, Reiter zur Änderung der Datenbank
So legen Sie die Einstellungen des SQL-Servers und Datenbank-
Backends fest:
1. Geben Sie den Namen/die IP-Adresse Ihres SQL-Servers an.
EventsManagerDB).
3. Wählen Sie die für den SQL-Server erforderliche Authentifizierungsmethode aus. Bei Auswahl der SQL-Authentifizierung muss ein Benutzername und Passwort angegeben werden.
4. Klicken Sie auf den Reiter Advanced settings, um Einstellungen zum Zeichensatz und zu Sonderzeichen festzulegen.
5. Schließen Sie die Einrichtung der Konfigurationseinstellungen ab, indem Sie auf die Schaltfläche OK klicken.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 2BErste Schritte
• 31
Konfigurieren des Administratorkontos von GFI EventsManager
Werden ausgewählte Ereignisse festgestellt, schickt
Netzwerknachricht oder SMS an festgelegte Empfänger. Zum korrekten Versand von Warnungen müssen für alle Empfänger die jeweils erforderlichen Kontaktinformationen angegeben werden.
Um die Durchführung von Verwaltungsaufgaben zu beschleunigen, lassen sich mehrere benutzerdefinierte Empfänger auch in Gruppen einteilen. Das Konto „EventsManagerAdministrator“ wird von
GFI EventsManager automatisch eingerichtet. Sie müssen es jedoch mit Administratordaten konfigurieren. Hierfür reicht die Angabe der E-
Mail-Adresse.
Folgende Einstellungen sind definierbar:
• Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer
• Normale Geschäftszeiten (Kernarbeitszeit)
• Art der während und außerhalb der Geschäftszeiten zu verschickenden Warnung
• Benachrichtigungsgruppe, zu der der Benutzer gehört
Screenshot 10 – Erste-Schritte-Dialog: Link zur Konfigurierung des Administratorkontos
Um das Konto „EventsManagerAdministrator“ für die erste
Verwendung zu konfigurieren, klicken Sie auf den entsprechenden
Link im Erste-Schritte-Dialog.
32
• 2BErste Schritte
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 11 – Daten des GFI EventsManager-Administrators
Der Eigenschaften-Dialog für das Administratorkonto wird geöffnet. So legen Sie die Kontoeinstellungen fest:
1. Geben Sie die Kontaktdaten an (E-Mail-Adresse und ggf.
Mobilfunknummer).
2. Geben Sie alle Computer an, an die für den Administrator bestimmte Warnungen per Netzwerknachricht geschickt werden sollen.
3. Klicken Sie auf den Reiter Working Hours.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 2BErste Schritte
• 33
Screenshot 12 – Festlegen der typischen Arbeitszeit eines Warnungsempfängers
4. Geben Sie die typische Arbeitszeit des Administrators/Benutzers an.
Screenshot 13 – Auswahl des Warnungstyps während/außerhalb der Arbeitszeit
34
• 2BErste Schritte
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
5. Klicken Sie auf den Reiter Alerts und wählen Sie die Art der
Warnung aus, die während und außerhalb der typischen Arbeitszeit des Administrators verschickt werden soll.
Screenshot 14 – Zugehörigkeit eines Benutzers zu einer Benachrichtigungsgruppe
6. Klicken Sie auf den Reiter Mitglied von und wählen Sie die
Benachrichtigungsgruppe aus, zu der der Benutzer gehört.
Administratoren sind standardmäßig Mitglied der Benachrichtigungsgruppe „EventsManagerAdministrator“.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 2BErste Schritte
• 35
Screenshot 15 – Einstellungen der Administrator-Zugriffsrechte
7. Klicken Sie auf den Reiter Privileges und wählen Sie die Option
This user has full privileges, um dem Administrator
Vollzugriffsrechte zuzuweisen.
Hinweis:
Benutzer mit Vollzugriffsrechten können sämtliche
Konfigurationseinstellungen von GFI EventsManager bearbeiten.
8. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
Änderungen an den Eigenschaften des Administratorkontos können später jederzeit vorgenommen werden. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Kapitel „Konfigurieren von Benutzern und Gruppen“.
36
• 2BErste Schritte
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Konfigurieren allgemeiner Optionen für Warnungen
Werden (sicherheits)relevante Ereignisse festgestellt, verschickt
Netzwerknachricht oder SMS. Für den Versand der einzelnen Arten von Warnungen müssen auf das Netzwerk abgestimmte Parameter festgelegt werden. Beispielsweise ist für den Versand von E-Mail-
Warnungen ein SMTP-Server anzugeben.
Screenshot 16 – Erste-Schritte-Dialog: Link zu Standardoptionen für Warnungen
Um die allgemeinen Warnungsparameter erstmalig zu konfigurieren, klicken Sie im Erste-Schritte-Dialog auf den Link Configure Alerting
Options.
Screenshot 17 – Optionen für den Versand von Warnungen
Das Dialogfeld Alerting Options wird geöffnet. Die Standardeinstellungen für Warnungen per E-Mail, Netzwerknachricht und SMS sind über die jeweiligen Reiter dieses Dialogs festzulegen. Weitere
Informationen zur Konfigurierung dieser Einstellungen erhalten Sie nachfolgend.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 2BErste Schritte
• 37
Konfigurieren von E-Mail-Warnungen
Screenshot 18 – Eigenschaften des Mailservers
So legen Sie die Einstellungen für E-Mail-Warnungen fest:
1. Klicken Sie unter dem standardmäßig geöffneten Reiter Email auf die Schaltfläche Add, um die neuen Parameter anzugeben.
2. Geben Sie den Namen/die IP-Adresse Ihres Mailservers an. Sofern erforderlich, geben Sie zudem die Authentifizierungsdaten an.
3. Geben Sie die E-Mail-Adresse und den Anzeigenamen des
Absenders von E-Mail-Warnungen an.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Format Email Message..., falls Sie den per E-Mail verschickten Mitteilungstext überprüfen und anpassen möchten.
6. Sofern erforderlich, klicken Sie danach auf die Reiter Network oder
SMS, um die jeweiligen Einstellungen vorzunehmen.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
Konfigurieren von Warnungen per Netzwerknachricht
Für Warnungen per Netzwerknachricht sind über diesen Dialog keine gesonderten Einstellungen vorzunehmen. Der Inhalt der Mitteilung lässt sich jedoch per Klick auf die Schaltfläche Format network
message… ändern.
38
• 2BErste Schritte
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Konfigurieren von SMS-Warnungen
Screenshot 19 – Optionen für den Versand von Warnungen – SMS-Einstellungen
Für den Versand von SMS-Warnungen stehen verschiedene
Möglichkeiten bereit, zum einen der SMS-Gateway von
Webservice von Clickatell. So legen Sie fest auf welche Art SMS-
Warnungen verschickt werden sollen:
1. Wählen Sie aus der Drop-Down-Liste Select SMS die gewünschte
Versandmethode für SMS-Warnungen aus.
2. Wählen Sie aus der angezeigten Liste die zu ändernde Eigenschaft aus und klicken Sie auf die Schaltfläche Edit.
3. Führen Sie, falls erforderlich, Änderungen für die verbleibenden
Einträge durch.
4. Der per SMS verschickte Inhalt der Mitteilung lässt sich per Klick auf die Schaltfläche Format SMS message... anpassen.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 2BErste Schritte
• 39
Ändern der allgemeinen Optionen für Warnungen
Screenshot 20 – Optionen für den Versand von Warnungen
Einstellungen der allgemeinen Optionen für den Versand von
Warnungen können später jederzeit wie folgt geändert werden:
1. Klicken Sie in der Verwaltungskonsole auf den Reiter
Configuration.
2. Klicken Sie auf die Ansicht Options.
3. Klicken Sie im linken Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den Knoten Alerting Options und wählen Sie im Kontextmenü Edit
alerting options.
4. Konfigurieren Sie die Parameter wie oben beschrieben.
40
• 2BErste Schritte
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Erste Schritte: Verarbeiten von Ereignisprotokollen
Sämtliche zum ersten Start von GFI EventsManager erforderlichen grundlegenden Betriebsparameter sind jetzt definiert. Bevor Sie mit der eigentlichen Verarbeitung von Ereignisprotokollen beginnen können, sind Angaben erforderlich zu:
Ereignisquellen
Der Name/die IP-Adresse der Computer, von denen Ereignisse zur
Verarbeitung durch GFI EventsManager abgerufen werden.
Zu verarbeitende Ereignisse
Alle Protokolle, die von GFI EventsManager verarbeitet werden sollen
(Windows EVT, W3C, SNMP-Traps, Syslog, SQL-Server-
Überwachungsprotokoll).
Regeln zur Ereignisverarbeitung
Verarbeitungsregeln, die GFI EventsManager auf erfasste Protokolle anwenden soll.
Warnungen und Aktionen
Warnungen und Aktionen, die aufgrund der Identifizierung bestimmter
Ereignisse erfolgen sollen.
In den folgenden drei Kapiteln erhalten Sie Informationen zur
Konfigurierung dieser Parameter.
Screenshot 21 – Erste-Schritte-Dialog: Schaltfläche „Start“ zur Konfigurierung von
Ereignisquellen
Klicken Sie unter Punkt 4 auf die Schaltfläche Start, um mit der
Konfigurierung der Ereignisquellen fortzufahren. Weitere
Informationen hierzu erhalten Sie im folgenden Kapitel „Konfigurieren von Ereignisquellen“.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 2BErste Schritte
• 41
42
• 2BErste Schritte
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Konfigurieren von Ereignisquellen
Einführung
Ereignisquellen sind Computer, auf denen sich von
Quellen werden von GFI EventsManager in verschiedene Gruppen eingeteilt. Sie können an die Netzwerkinfrastruktur Ihres Unternehmens angepasste Gruppen erstellen oder bereits im Lieferumfang vorgegebene verwenden. In GFI EventsManager vordefiniert sind die beiden unterschiedlichen Gruppen Computer Groups und Database
Server Groups. Standardmäßige Computergruppen können zur
Verwaltung und Konfigurierung von zu überwachenden Servern,
Workstations und Laptops genutzt werden. Ebenso lassen sich zu kontrollierende Zielrechner in einer Gruppe zusammenfassen, die in
Ihrem Netzwerk eine besondere Funktion übernehmen, wie
Webserver, Datei-Server und Daten-Server.
Hinzufügen neuer Ereignisquellen zu einer Gruppe der „Computers
Groups“
Screenshot 22 – Auswahl zu überwachender Computer
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 3BKonfigurieren von Ereignisquellen
• 43
So erweitern Sie eine Computergruppe um neue Ereignisquellen:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration Event Sources.
2. Wählen Sie aus der Drop-Down-Liste Group Type den Eintrag
Computers Groups aus.
3. Klicken Sie im linken Fensterbereich im Bereich Groups mit der rechten Maustaste auf die Gruppe, der neue Ereignisquellen hinzugefügt werden sollen. Wählen Sie im Kontextmenü den Befehl
Add new computer. Der Assistent zur Konfigurierung der neuen
Computer wird aufgerufen.
Screenshot 23 – Konfigurationsassistent: Festlegung neu zu überwachender Computer
4. Geben Sie den Namen/die IP-Adresse der neuen Ereignisquelle an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Add, um die Quelle hinzuzufügen.
Wiederholen Sie diesen Schritt, bis alle gewünschten Ereignisquellen der Gruppe hinzugefügt sind.
Hinweis: Klicken Sie auf die Schaltfläche Import, um eine Liste mit bereits in einer Textdatei definierten Ereignisquellen zu importieren.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Select, um Ereignisquellen aus einer
Liste auszuwählen.
5. Klicken Sie abschließend auf die Schaltfläche Fertig stellen.
Hinweis: Nachdem Sie auf die Schaltfläche Finish geklickt haben, beginnt GFI EventsManager sofort mit dem Abruf von Protokollen der angegebenen Ereignisquellen.
44
• 3BKonfigurieren von Ereignisquellen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Konfigurieren der Eigenschaften einer Ereignisquelle
Die Eigenschaften einer Ereignisquelle lassen sich an die betrieblichen Anforderungen Ihrer Infrastruktur anpassen. Parameter können festgelegt werden
Folgende Eigenschaften einer Ereignisquelle können im Einzelnen angepasst werden:
• Allgemeine Eigenschaften wie der Name der Computergruppe
• Alternative Anmeldeinformationen des Domänenadministrators für den Remote-Zugriff auf die Ereignisprotokolle eines Zielrechners
• Üblicher Zeitraum für den Betrieb einer Ereignisquelle. Mit Hilfe dieser Parameter lassen sich relevante Ereignisse identifizieren, die außerhalb der normalen Betriebszeit eintreten, beispielsweise fehlgeschlagene Benutzeranmeldungen. In einem solchen Fall können Warnungen erstellt und zur sofortigen Kontrolle an
Administratoren verschickt werden.
• Parameter zur Verarbeitung von Windows-, W3C- , SNMP- und
Syslog-Ereignissen.
So konfigurieren Sie die Eigenschaften einer Ereignisquelle:
1. Klicken Sie in der Verwaltungskonsole auf den Reiter
Configuration.
Screenshot 24 – Gruppentyp Datenbank-Server
2. Wählen Sie aus der Drop-Down-Liste Group Type den Eintrag
Computers Groups aus.
3. So legen Sie die Einstellungen fest für
• eine Computer-Gruppe:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu konfigurierende
Computer-Gruppe und wählen Sie im Kontextmenü Properties.
• einen einzelnen Computer aus einer Computer-Gruppe: a) Klicken Sie auf die Gruppe, zu der der Computer gehört. b) Klicken Sie im rechten Fenster mit der rechten Maustaste auf den zu bearbeitenden Computer und wählen Sie im
Kontextmenü Properties.
4. Klicken Sie auf die gewünschten Reiter, um die jeweiligen
Einstellungen vorzunehmen. Weitere Informationen zu den einzelnen
Reitern erhalten Sie nachfolgend.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 3BKonfigurieren von Ereignisquellen
• 45
Festlegen allgemeiner Eigenschaften einer Ereignisquelle
Screenshot 25 – Eigenschaften einer Computer-Gruppe
Folgende Einstellungen sind über den Reiter General möglich:
• Sie können den Namen einer Computer-Gruppe ändern.
• Sie können die Erfassung und Verarbeitung von Protokollen der
Computer einer Gruppe aktivieren/deaktivieren.
• Sie können den Zeitplan für die Erfassung und Verarbeitung von
Protokollen anpassen.
Festlegen alternativer Anmeldeinformationen des
Domänenadministrators
Im Rahmen der Ereignisverarbeitung muss GFI EventsManager sich per Fernzugriff an den Zielcomputern anmelden. Die auf den
Computer gespeicherten Protokolldaten werden abgerufen und an die
Engine(s) zur Ereignisverarbeitung weitergeleitet.
Protokollerfassung und -verarbeitung sind ohne administrative
Zugriffsrechte auf die Zielcomputer nicht möglich. GFI EventsManager meldet sich standardmäßig mit Hilfe der Anmeldeinformationen des
Kontos, unter dem das GFI-Programm läuft, an den Zielcomputern an.
Für einige Netzwerkumgebungen können jedoch eigene
Zugangsdaten für den Administratorzugriff auf Workstations und
Server erforderlich sein. So kann beispielsweise aus
Sicherheitsgründen ein einzelnes, dediziertes Konto mit
Zugriffsrechten allein auf Workstations und ein weiteres nur mit
Rechten für Server vorhanden sein.
46
• 3BKonfigurieren von Ereignisquellen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 26 – Festlegen alternativer Anmeldeinformationen
GFI EventsManager erlaubt es Ihnen, gesonderte Anmeldeinformationen für einzelne Zielrechner wie auch für Computer-
Gruppen zu definieren. So legen Sie Anmeldeinformationen für einzelne Computer/eine Computer-Gruppe fest:
1. Öffnen Sie den jeweiligen Eigenschaften-Dialog wie zu Beginn dieses Kapitels beschrieben.
2. Klicken Sie auf den Reiter Logon Credentials.
3. Geben Sie den Benutzernamen und das Passwort an, das zur
Anmeldung an den Zielrechnern und Erfassung der Protokolle erforderlich ist.
Konfigurieren der üblichen Betriebszeit einer Ereignisquelle
Mithilfe der Option Operational Time können Sie die übliche
Betriebszeit angeben, in der die Ereignisquelle die meisten Aktivitäten verzeichnet (beispielsweise während der normalen Geschäftszeiten
Ihres Unternehmens). Durch Angabe dieser Informationen kann
GFI EventsManager zwischen Ereignissen unterscheiden, die innerhalb und außerhalb dieses Zeitraums liegen und sie entsprechend klassifizieren. Die so gewonnenen Daten erleichtern forensische
Sicherheitsanalysen und das Aufspüren von Netzwerkrechnern, die außerhalb der normalen Geschäftszeiten entgegen Ihren Richtlinien unbefugte Benutzerzugriffe, illegale Datentransfers und andere potenzielle Sicherheitsverletzungen im Netzwerk leichter festgestellt werden.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 3BKonfigurieren von Ereignisquellen
• 47
Screenshot 27 – Festlegung der üblichen Betriebszeit einer Ereignisquelle
Die Betriebszeit lässt sich für Computer-Gruppen festlegen. Über den
Reiter Operational Time kann der Zeitraum der normalen Betriebszeit von in der Gruppe zusammengefassten Ereignisquellen in 1-Stunden-
Schritten festgelegt werden.
Festlegen von Einstellungen für die Ereignisverarbeitung
So legen Sie die Einstellungen für die Ereignisverarbeitung fest:
Screenshot 28 – Reiter zur Konfigurierung der Ereignisverarbeitung (hier: Windows-
Ereignisprotokoll)
1. Öffnen Sie den jeweiligen Eigenschaften-Dialog wie zu Beginn dieses Kapitels beschrieben.
2. Gehen Sie auf den Reiter Windows Event Log, W3C Logs,
Syslog und SNMP Traps, um die erforderlichen Einstellungen vorzunehmen. Detaillierte Hinweise zur Festlegung der einzelnen
Parameter erhalten Sie im Kapitel „Konfigurieren von Regeln zur
Ereignisverarbeitung“.
48
• 3BKonfigurieren von Ereignisquellen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Hinzufügen einer neuen SQL-Server-Gruppe
1. Klicken Sie in der Verwaltungskonsole auf den Reiter
Configuration.
2. Wählen Sie aus der Drop-Down-Liste Group Type den Eintrag
Database Servers Groups aus.
Screenshot 29 – Erstellen einer neuen SQL-Server-Gruppe
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine bereits bestehende
Gruppe und wählen Sie im Kontextmenü Create group, um eine neue
Gruppe zu erstellen.
4. Legen Sie die Einstellungen der neuen SQL-Server-Gruppe fest.
Weitere Informationen zu den einzelnen Reitern erhalten Sie in diesem Kapitel unter „Festlegen der Eigenschaften von SQL-Servern als Ereignisquelle“.
Festlegen der Eigenschaften von SQL-Servern als Ereignisquelle
Die Eigenschaften von SQL-Servern als Ereignisquelle können für eine gesamte Gruppe oder für einzelne SQL-Server festgelegt werden.
So legen Sie die Eigenschaften eines einzelnen SQL-Servers oder einer Gruppe aus SQL-Servern fest:
1. Klicken Sie in der Verwaltungskonsole auf den Reiter
Configuration.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 3BKonfigurieren von Ereignisquellen
• 49
Screenshot 30 – Gruppentyp Datenbank-Server
2. Wählen Sie aus der Drop-Down-Liste Group Type den Eintrag
Database Servers Groups aus.
3. So legen Sie die Einstellungen fest für
• eine Gruppe aus Datenbank-Servern: Klicken Sie mit der rechten
Maustaste auf die zu konfigurierende Server-Gruppe und wählen
Sie im Kontextmenü Properties.
• einen einzelnen Computer, der zu einer Gruppe aus Datenbank-
Servern gehört: Klicken Sie in der Datenbank-Server-Gruppe auf die Gruppe, zu der der Computer gehört. Klicken Sie im rechten
Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den zu bearbeitenden Computer und wählen Sie im Kontextmenü
Properties.
4. Folgende Einstellungen können über die einzelnen Reiter festgelegt werden:
• General – Erlaubt es Ihnen, den Gruppennamen zu ändern.
• Logon credentials – Erlaubt es Ihnen, die Authentifizierungsmethode auszuwählen und ggf. Anmeldeinformationen anzugeben.
• Operational time – Ermöglicht es Ihnen, die übliche Betriebszeit der Datenbank-Server, die zur Gruppe gehören, anzugeben.
• SQL-Server-Audit – Ermöglicht es Ihnen festzulegen, welche
Verarbeitungsregeln auf die erfassten Ereignisse angewendet werden sollen. Standardmäßig werden diese Einstellungen von der übergeordneten Datenbank-Server-Gruppe übernommen.
• Settings – Erlaubt es Ihnen, Optionen für Ereignis-Scans von
SQL-Servern festzulegen, d. h. Scan aller Datenbanken, Scan einer festgelegten Datenbank oder alleiniger Scan von
Sicherheitsereignissen für alle Datenbanken.
Erweitern der Standardgruppe um neue SQL-Server
Mit der Funktion zur Überwachung von SQL-Servern können die im
Rahmen täglicher SQL-Server-Abläufe erstellten Protokolle zu
Aktivitäten wie Server-Starts oder wichtigen Ereignissen wie fehlgeschlagenen Anmeldungen verarbeitet werden.
Ebenso wie normale Computer lassen sich auch SQL-Server in einer
Gruppe organisieren und mit einer gemeinsamen Scan-Richtlinie für
Ereignisprotokolle kontrollieren. So erweitern Sie eine SQL-Server-
Gruppe:
1. Klicken Sie in der Verwaltungskonsole auf den Reiter
Configuration.
50
• 3BKonfigurieren von Ereignisquellen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 31 – Gruppentyp Datenbank-Server
2. Wählen Sie aus der Drop-Down-Liste Group Type den Eintrag
Database Servers Groups aus.
Screenshot 32 – Hinzufügen eines neuen SQL-Servers
3. Klicken Sie an einer beliebigen Stelle im rechten Fenster auf die rechte Maustaste und wählen Sie im Kontextmenü Add new
Microsoft SQL Server, um einen neuen SQL-Server hinzuzufügen.
Screenshot 33 – Auswahl aller hinzuzufügenden SQL-Server
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 3BKonfigurieren von Ereignisquellen
• 51
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Select und wählen Sie alle gewünschten Server aus der angezeigten Liste aus. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Finish, um die Einstellungen fertig
zu stellen.
Hinweis: Der von GFI EventsManager aktuell als Datenbank-Backend verwendete SQL-Server kann nicht überwacht werden.
Entfernen von SQL-Servern aus der Standardgruppe
So entfernen Sie einen SQL-Server aus der Standardgruppe
Database Servers Group:
1. Klicken Sie in der Verwaltungskonsole auf den Reiter
Configuration.
2. Wählen Sie aus der Drop-Down-Liste Group Type den Eintrag
Database Servers Groups aus.
Screenshot 34 – Auswahl aller zu entfernenden SQL-Server
3. Klicken Sie im rechten Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den zu entfernenden SQL-Server und wählen Sie im Kontextmenü
Delete.
Festlegen der Eigenschaften eines SQL-Servers
Standardmäßig übernimmt ein SQL-Server die Eigenschaften der
übergeordneten Gruppe (im folgenden Beispiel: „SQL Servers“). So legen Sie die Eigenschaften eines SQL-Servers individuell fest:
1. Klicken Sie in der Verwaltungskonsole auf den Reiter
Configuration.
Screenshot 35 – Gruppe „SQL Servers“
2. Wählen Sie aus der Drop-Down-Liste Group Type den Eintrag
Database Servers Groups aus.
52
• 3BKonfigurieren von Ereignisquellen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
3. Wählen Sie im Bereich Groups die Gruppe mit dem zu bearbeitenden SQL-Server aus, im folgenden Beispiel „SQL Servers“.
Screenshot 36 – Eigenschaften eines SQL-Servers aus der Gruppe „SQL Servers“
3. Klicken Sie im rechten Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den SQL-Server, dessen Eigenschaften individuell festgelegt werden sollen, und wählen Sie im Kontextmenü Properties.
Screenshot 37 – Eigenschaften eines SQL-Servers
4. Folgende Einstellungen können über die jeweiligen Reiter vorgenommen werden:
• General – Ermöglicht es Ihnen, Verarbeitungsregeln festzulegen, die nach der Ereigniserfassung angewendet werden sollen.
Standardmäßig werden die Einstellungen der übergeordneten
Gruppe übernommen.
• Logon credentials – Erlaubt es Ihnen, die Authentifizierungsmethode auszuwählen und Anmeldeinformationen anzugeben, falls die SQL-Server-Authentifizierung gewählt wurde.
• Settings – Erlaubt es Ihnen, Optionen für Ereignis-Scans von
SQL-Servern festzulegen, d. h. Scan aller Datenbanken, Scan einer festgelegten Datenbank oder alleiniger Scan von
Sicherheitsereignissen für alle Datenbanken.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 3BKonfigurieren von Ereignisquellen
• 53
54
• 3BKonfigurieren von Ereignisquellen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Erstellen von Regeln zur
Ereignisverarbeitung
Einführung
GFI EventsManager unterstützt die Erfassung und Verarbeitung von
Windows-Ereignisprotokollen, W3C-Protokollen, Syslog-Meldungen,
SNMP-Traps und Microsoft SQL Server Überwachungsprotokollen.
Die Protokolle führen Ereignisse in eigenen, proprietären Formaten, für die Einstellungen separat zu definieren sind. Einstellungen für die
Protokollerfassung und -verarbeitung lassen sich konfigurieren:
• für jeden einzelnen Computer
• für jede einzelne Computer-Gruppe
Bei der Verarbeitung von Ereignissen überprüft GFI EventsManager die erfassten Protokolle mit mehreren konfigurierbaren Regeln, auf deren Grundlage Ereignisse klassifiziert und gegebenenfalls
Warnungen ausgegeben und Aktionen durchgeführt werden. Im vordefinierte Regeln zur Ereignisverarbeitung enthalten, mit der sich
Protokolle im gesamten Netzwerk ohne großen Konfigurationsaufwand erfassen und kontrollieren lassen.
Regeln zur Ereignisverarbeitung
Regeln zur Ereignisverarbeitung enthalten Anweisungen/Checks, die bewirken, dass
• erfasste Protokolle analysiert werden.
• Ereignisse klassifiziert werden: Die Einstufung erfolgt anhand der
Einstellungen der jeweiligen Verarbeitungsregel.
• Ereignisse, die bestimmten Kriterien entsprechen, herausgefiltert werden: Beispielsweise lassen sich mit einer Regel Ereignisse von geringerer Bedeutung und als „Noise“ identifizierte Events herausfiltern.
• je nach Schwere des Ereignisses Warnungen und Aktionen erfolgen: Wird ein Ereignis als „kritisch“" eingestuft, kann beispielsweise eine Warnung per SMS und E-Mail verschickt werden. Bei einer niedrigeren Klassifizierung wie „hoch“ besteht hingegen die Möglichkeit, die Mitteilung lediglich per E-Mail zu verschicken. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Kapitel
„Konfigurieren von Warnungen und Aktionen".
• gefilterte Ereignisse archiviert werden (optional): Die Archivierung erfolgt abhängig von der Schwere eines Ereignisses und den
Einstellungen der Verarbeitungsregeln. Beispielsweise lassen sich nur solche Ereignisse für die Archivierung bestimmen, die als
„kritisch“ oder „hoch“ klassifiziert wurden.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 55
Regelsätzen, in denen eine oder mehrere Einzelregeln gruppiert sein können.
Screenshot 38 – Ordner mit Regelsätzen und einzelne Regelsätze
Regelsätze werden in nach Kontrollbereich unterteilten Ordnern verwaltet. Je nach Kontrollbereich enthalten Regelsätze Regeln mit bietet bereits vordefinierte Regelsatz-Ordner, Regelsätze und Regeln zur Ereignisverarbeitung, die sich an Ihre Anforderungen anpassen lassen.
Ereignisklassifizierung
GFI EventsManager stuft Ereignisse in 5 Kategorien ein:
• Kritisch
• Hoch
• Mittel
• Niedrig auftretende Protokolleinträge)
Die Klassifizierung erfolgt anhand der auf die Protokolle angewendeten Regeln. Ereignisse, die keine Bedingungen der Regeln zur Ereignisklassifizierung erfüllen, werden als „nicht klassifiziert“
(„unclassified“) gekennzeichnet. Auch für diese Ereignisse lassen sich dieselben Warnungen und Aktionen wie für klassifizierte Events einrichten.
56
• 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Flussdiagramm zur Ereignisverarbeitung, Klassifizierung und zu Aktionen
Im folgenden Flussdiagramm werden die einzelnen Schritte der
Ereignisverarbeitung durch GFI EventsManager dargestellt.
Screenshot 39 – Flussdiagramm zur Ereignisverarbeitung, Klassifizierung und zu Aktionen
Erfassen und Verarbeiten von Windows-Ereignisprotokollen
Überblick
Windows-Ereignisse werden in unterschiedlichen Protokolltypen gesichert: Computer mit Windows NT oder höher erfassen Fehler,
Warnungen und Informationen im Sicherheitsprotokoll, Anwendungsprotokoll bzw. Systemprotokoll. Zusätzlich zeichnen Computer mit besonderen Aufgaben im Netzwerk, beispielsweise Domänen-
Controller und DNS-Server, Ereignisse in eigenen Protokollen auf.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 57
Screenshot 40 – Eigenschaften einer Computer-Gruppe: zu verarbeitende Protokolle
Windows-Betriebssysteme zeichnen Ereignisse vorrangig in folgenden
Protokollen auf:
• Sicherheitsprotokoll: Enthält sicherheitsrelevante Ereignisse, die sich zur Überwachung erfolgreicher oder versuchter Sicherheitsverletzungen nutzen lassen. Im Sicherheitsprotokoll werden beispielsweise gültige und ungültige Anmeldeversuche aufgezeichnet.
• Anwendungsprotokoll: Enthält Ereignisse, die von Programmen protokolliert wurden, beispielsweise Dateifehler.
• Systemprotokoll: Enthält Ereignisse, die von Windows XP-
Systemkomponenten protokolliert wurden, beispielsweise Fehler beim Laden von Gerätetreibern beim Systemstart.
• Verzeichnisdienstprotokoll: Enthält von Active Directory (AD) ausgegebene Ereignisse, z. B. zur erfolgreichen oder fehlgeschlagenen Aktualisierung der AD-Datenbank.
• Dateireplikationsdienst-Protokoll: Enthält vom Windows-Dateireplikationsdienst protokollierte Ereignisse. Hierzu zählen fehlgeschlagene Dateireplikationen und Ereignisse während der
Aktualisierung von Domänen-Controllern mit Sysvol-Daten.
• DNS-Server-Protokoll: Enthält Ereignisse zur Auflösung von
DNS-Namen in IP-Adressen.
• Anwendungs- und Dienstprotokolle: Enthalten Ereignisse zu
Windows Vista und den Diensten/Funktionalitäten des Betriebssystems.
58
• 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 41 – Eigenschaften einer Computer-Gruppe: Einstellungen zu Windows-
Ereignisprotokollen
Folgende Einstellungen sind zur Erfassung und Verarbeitung von
Windows-Ereignisprotokollen festzulegen:
• Angabe der zu erfassenden Ereignisprotokolle
• Festlegung der Verarbeitung von Protokollen (z. B. Filterung) oder der Archivierung im Originalzustand
• Auswahl der Regelsätze/Regeln zur Ereignisverarbeitung, mit denen erfasste Protokolle kontrolliert werden sollen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 59
Auswählen zu erfassender und zu bearbeitender Ereignisprotokolle
So legen Sie fest, welche Windows-Ereignisprotokolle von
GFI EventsManager erfasst werden sollen:
1. Öffnen Sie den Eigenschaften-Dialog zum betreffenden
Computer/zur Computer-Gruppe.
2. Klicken Sie auf den Reiter Windows Event Log.
Screenshot 42 – Auswählen zu erfassender Ereignisprotokolle
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Add und markieren Sie die zu erfassenden Protokolle.
Hinweis: GFI EventsManager unterstützt die Erfassung individueller
Ereignisprotokolle. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in diesem Kapitel unter „Konfigurieren individueller Ereignisprotokolle”.
4. Optional können Sie die Option Clear collected events after
completion auswählen, um bereits erfasste Ereignisse von der
Ereignisquelle zu löschen.
Wichtig: Beachten Sie, dass das Löschen von Ereignissen aus
Protokollen der Ereignisquelle ohne vorherige Archivierung oder anderweitige Sicherung eine Verletzung gesetzlicher Richtlinien darstellen kann. Stellen Sie daher sicher, dass wichtige Ereignisse gemäß den für Ihr Unternehmen geltenden Gesetzen zur Datenaufbewahrung und zum Datenschutz archiviert oder gesichert werden.
60
• 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Archivieren von Windows-Ereignissen
Weitere Informationen zur Archivierung von Ereignissen erhalten Sie unter „Archivieren von Ereignissen“ in diesem Kapitel.
Auswählen von Regeln zur Verarbeitung von Windows-
Ereignissen
Weitere Informationen zur Auswahl von Regeln zur
Ereignisverarbeitung erhalten Sie unter „Auswählen von Regeln zur
Ereignisverarbeitung“ in diesem Kapitel.
Konfigurieren individueller Ereignisprotokolle
Neben der Erfassung und Verarbeitung standardmäßiger Windowsverwalten, die in Protokollen von Drittanbieter-Lösungen erfasst wurden, beispielsweise von Anti-Virus-Lösungen, Software-Firewalls und anderen Sicherheitsprodukten.
So konfigurieren Sie die Bearbeitung individueller Ereignisprotokolle:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den Knoten Custom Event Logs und wählen Sie im Kontextmenü
Edit custom logs.
Screenshot 43 – Festlegung individueller Ereignisprotokolle
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Add und geben Sie den Namen des Protokolls an.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 61
Screenshot 44 – Hinzufügen eines individuellen Ereignisprotokolls
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
Erfassen und Verarbeiten von W3C-Protokollen
W3C-Protokolle sind textbasierte Flat-Files mit Ereignisdaten, die durch Sonderzeichen getrennt sind.
Servern) genutzt, die besondere Aufgaben bei der Internet-
Kommunikation übernehmen. Zum Beispiel erfassen Microsoft
Internet Information Services (IIS) und Apache-Webserver Webbezogene Ereignisse in Textdateien im W3C-Format.
Die Festlegung der Parameter von W3C-Protokollen mit
GFI EventsManager erfolgt analog zur Angabe der Einstellungen für
Windows-Protokolle, mit einer Ausnahme: Im Gegensatz zu Windows-
Ereignisprotokollen besteht keine Vorgabe zum Speicherort der
Protokolldateien. Bei W3C-Protokollen muss daher der vollständige
Speicherpfad angegeben werden.
Auswählen zu erfassender und zu verarbeitender Ereignisprotokolle
So legen Sie fest, welche W3C-Protokolle von GFI EventsManager erfasst werden sollen:
1. Öffnen Sie den Eigenschaften-Dialog zum betreffenden
Computer/zur Computer-Gruppe.
2. Klicken Sie auf den Reiter W3C Logs.
62
• 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 45 – Eigenschaften einer Computer-Gruppe: Festlegen von Parametern zur
Verarbeitung von W3C-Protokollen
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Add und geben Sie Name und
Speicherort der Protokolldatei an. Bei der Eingabe können Platzhalter wie *.* verwendet werden.
4. Optional können Sie die Option Clear collected events after
completion auswählen, um bereits erfasste Ereignisse von der
Ereignisquelle zu löschen.
Wichtig: Beachten Sie, dass das Löschen von Ereignissen aus
Protokollen der Ereignisquelle ohne vorherige Archivierung oder anderweitige Sicherung eine Verletzung gesetzlicher Richtlinien darstellen kann. Stellen Sie daher sicher, dass wichtige Ereignisse gemäß den für Ihr Unternehmen geltenden Gesetzen zur Datenaufbewahrung und zum Datenschutz archiviert oder gesichert werden.
Archivieren von W3C-Ereignissen
Weitere Informationen zur Archivierung von Ereignissen erhalten Sie unter „Archivieren von Ereignissen“ in diesem Kapitel.
Auswählen von Regeln zur Verarbeitung von W3C-
Ereignissen
Weitere Informationen zur Auswahl von Regeln zur Ereignisverarbeitung erhalten Sie unter „Auswählen von Regeln zur Ereignisverarbeitung“ in diesem Kapitel.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 63
Erfassen und Verarbeiten von Syslog-Meldungen
Syslog kommt vorrangig bei Linux- und Unix-Systemen zur
Protokollierung von Ereignisdaten zum Einsatz. Die Protokollierung wird dabei vollständig von einem dedizierten Syslog-Server übernommen. Im Gegensatz zu Umgebungen mit Windows- und W3C-
Protokollen erfolgt sie somit nicht durch die eigentlichen Programme.
Ereignisinformationen werden lediglich als Datenmitteilungen (Syslog-
Meldungen) an den Syslog-Server geschickt, der für die Verwaltung und Speicherung der Daten in einer Protokolldatei verantwortlich ist.
Screenshot 46 – Eigenschaften einer Computer-Gruppe: Parameter zur Verarbeitung von
Syslog-Meldungen
Zur Verarbeitung von Syslog-Meldungen bietet GFI EventsManager einen integrierten Syslog-Server. Er erfasst automatisch sämtliche von
Syslog-Quellen ausgegebenen Meldungen in Echtzeit und leitet sie zur Ereignisverarbeitung an die GFI EventsManager-Engine weiter.
Standardmäßig werden ohne weitere Konfigurierung Ereignisse unterschiedlicher Netzwerk-Hardware, z. B. von Cisco und Juniper, unterstützt. Weitere Informationen zu den durch vorkonfigurierte
Regeln unterstützten Geräten erhalten Sie in folgendem Knowledge-
Base-Artikel von GFI: http://kbase.gfi.com/showarticle.asp?id=KBID002868 .
Durch einen integrierten Pufferspeicher kann der Syslog-Server bis zu
30 Meldungen zwecks Stapelverarbeitung erfassen, in eine Warteschlange stellen und weiterleiten. Zwischengespeicherte Meldungen werden standardmäßig an die Verarbeitungs-Engine weitergeleitet, wenn der Pufferspeicher seine maximale Kapazität erreicht hat oder in
Intervallen von 1 Minute (je nachdem, welche dieser beiden
Bedingungen zuerst eintritt).
64
• 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Abbildung 6 – Weiterleitung von Syslog-Meldungen an den GFI EventsManager-Computer
Hinweis: Zur korrekten Verarbeitung von Syslog-Meldungen müssen
alle Syslog-Quellen (z. B. Workstations, Server, Netzwerkgeräte u. Ä.) so konfiguriert werden, dass sie die Informationen an den
GFI EventsManager-Computer schicken. Diese Einstellung ist auch für den eigentlichen Computer, auf dem GFI EventsManager läuft, erforderlich.
So konfigurieren Sie die Einstellungen zur Verarbeitung von Syslog-
Ereignissen in GFI EventsManager:
1. Öffnen Sie den jeweiligen Eigenschaften-Dialog zum betreffenden
Computer/zur Computer-Gruppe.
2. Klicken Sie auf den Reiter Syslog.
3. Wählen Sie die Option Accept Syslog messages from this
computer group, um den Syslog-Server für den Empfang von
Meldungen dieser Computer-Gruppe zu aktivieren.
Wichtig: Beachten Sie, dass das Löschen von Ereignissen aus
Protokollen der Ereignisquelle ohne vorherige Archivierung oder anderweitige Sicherung eine Verletzung gesetzlicher Richtlinien darstellen kann. Stellen Sie daher sicher, dass wichtige Ereignisse gemäß den für Ihr Unternehmen geltenden Gesetzen zur Datenaufbewahrung und zum Datenschutz archiviert oder gesichert werden.
Hinweis 1: Standardmäßig lauscht der Syslog-Server von
GFI EventsManager auf Port 514 nach Syslog-Meldungen. Weitere
Informationen zur Anpassung der Port-Einstellungen erhalten Sie unter „Konfigurieren des Syslog-Server-Ports“ in diesem Kapitel.
Hinweis 2: Der integrierte Syslog-Server akzeptiert nur Syslog-
Meldungen von Computern, die zur gewählten Gruppe gehören.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 65
Archivieren von Syslog-Ereignissen
Weitere Informationen zur Archivierung von Ereignissen erhalten Sie unter „Archivieren von Ereignissen“ in diesem Kapitel.
Auswählen von Regeln zur Verarbeitung von Syslog-
Ereignissen
Weitere Informationen zur Auswahl von Regeln zur Ereignisverarbeitung erhalten Sie unter „Auswählen von Regeln zur Ereignisverarbeitung“ in diesem Kapitel.
Konfigurieren des Syslog-Server-Ports
So ändern Sie den vorgegebenen Syslog-Port (TCP und UDP):
Screenshot 47 – Konfigurierung des Syslog-Servers
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration.
2. Klicken Sie auf Options.
3. Klicken Sie im linken Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den Knoten Syslog Server Options und wählen Sie im Kontextmenü
Edit Syslog options …
66
• 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 48 – Optionen des Syslog-Servers
4. Wählen Sie die Optionen Enable in-built Syslog server on the
[TCP]/[UDP] port aus und geben Sie den TCP- und UDP-Port an, auf dem GFI EventsManager nach Syslog-Meldungen lauscht und diese empfängt.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Stellen Sie sicher, dass die für den Syslog-Server angegebenen Ports nicht bereits von anderen installierten Anwendungen verwendet werden. Andernfalls könnte die Übermittlung von Syslog-
Meldungen an GFI EventsManager beeinträchtigt werden.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 67
Erfassen und Verarbeiten von SNMP-Traps
Abbildung 7 – Weiterleitung von SNMP-Traps an den GFI EventsManager-Computer
SNMP (Simple Network Management Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll, mit dem Netzwerkelemente wie Router, Switches, Server u. Ä. zentral überwacht und gesteuert werden können. Auf netzwerkfähigen Geräten eingetretene Ereignisse werden von der
Hardware per SNMP-Trap gemeldet und zur zentralen Protokollierung an einen SNMP-Trap-Server geschickt. Das SNMP-Messaging ähnelt somit dem Syslog-Konzept, da im Gegensatz zu Umgebungen mit
Windows- und W3C-Protokollen die Hardware ihre SNMP-Meldungen nicht in lokalen Protokollen speichert.
GFI EventsManager bietet native Unterstützung für zahlreiche SNMPfähige Geräte und zugehörige MIBs (Management Information Bases).
Eine vollständige Liste der unterstützten Geräte steht zum Abruf bereit unter: http://kbase.gfi.com/showarticle.asp?id=KBID002868 .
68
• 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 49 – Eigenschaften einer Computer-Gruppe: Parameter zur Verarbeitung von
SNMP-Traps
Der für die Verarbeitung von SNMP-Traps erforderliche dedizierte
SNMP-Trap-Server ist im Lieferumfang von GFI EventsManager enthalten. Durch einen integrierten Pufferspeicher kann er bis zu 30
Meldungen zwecks Stapelverarbeitung erfassen, in eine Warteschlange stellen und weiterleiten. Zwischengespeicherte Meldungen werden standardmäßig an die Verarbeitungs-Engine weitergeleitet, wenn der Pufferspeicher seine maximale Kapazität erreicht hat oder in
Intervallen von 1 Minute (je nachdem, welche dieser beiden
Bedingungen zuerst eintritt).
Hinweis: Zur korrekten Verarbeitung von SNMP-Traps müssen alle
GFI EventsManager-Computer schicken. Diese Einstellung ist auch für den eigentlichen Rechner, auf dem GFI EventsManager läuft, erforderlich.
So legen Sie die Einstellungen zur Verarbeitung von SNMP-Traps fest:
1. Öffnen Sie den Eigenschaften-Dialog zum betreffenden
Computer/zur Computer-Gruppe.
2. Klicken Sie auf den Reiter SNMP-Traps.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 69
3. Zum Empfang und zur Verarbeitung von SNMP-Traps per SNMP-
Trap-Server wählen Sie die Option Accept SNMP Traps messages
from this computer group.
Wichtig: Beachten Sie, dass das Löschen von Ereignissen aus
Protokollen der Ereignisquelle ohne vorherige Archivierung oder anderweitige Sicherung eine Verletzung gesetzlicher Richtlinien darstellen kann.
Hinweis 1: Standardmäßig lauscht der SNMP-Trap-Server von
Informationen zur Anpassung der Port-Einstellungen erhalten Sie unter „Konfigurieren der Einstellungen des SNMP-Trap-Servers" in diesem Kapitel.
Hinweis 2: Der SNMP-Trap-Server akzeptiert nur SNMP-Meldungen von Computern, die zur gewählten Gruppe gehören.
Hinweis 3: Der SNMP-Trap-Server unterstützt auch verschlüsselte
Traps der SNMP-Version 3. Für diese Meldungen muss zur
Entschlüsselung im Feld Decrypt incoming SNMP Traps 3
messages der Host-Schlüssel angegeben werden.
Archivieren von SNMP-Traps
Weitere Informationen zur Archivierung von Ereignissen erhalten Sie unter „Archivieren von Ereignissen“ in diesem Kapitel.
Auswählen von Regeln zur Verarbeitung von SNMP-Traps
Weitere Informationen zur Auswahl von Regeln zur Ereignisverarbeitung erhalten Sie unter „Auswählen von Regeln zur Ereignisverarbeitung“ in diesem Kapitel.
70
• 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Konfigurieren der Einstellungen des SNMP-Trap-Servers
So ändern Sie die standardmäßigen Einstellungen des SNMP-Trap-
Servers:
Screenshot 50 – Konfigurieren des SNMP-Trap-Servers
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den Knoten SNMP Traps Options und wählen Sie Edit SNMP Traps
options.
Screenshot 51 – Optionen des SNMP-Trap-Servers
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 71
3. Wählen Sie die Optionen Enable in-built SNMP Traps server on
the [TCP]/[UDP] port aus und geben Sie den TCP- und UDP-Port an, auf dem GFI EventsManager nach SNMP-Meldungen lauscht und diese empfängt.
4. Klicken Sie auf den Reiter Advanced, falls Sie SNMP-Trap-OIDs
(Object Identifiers) hinzufügen, bearbeiten oder entfernen möchten.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
Hinweis: Stellen Sie sicher, dass die für den SNMP-Trap-Server angegebenen Ports nicht bereits von anderen installierten
Anwendungen verwendet werden. Andernfalls könnte die
Übermittlung von SNMP-Traps an GFI EventsManager beeinträchtigt werden.
Archivieren von Ereignissen
Archivieren von Ereignissen ohne Protokollverarbeitung
Screenshot 52 – Archivieren von Ereignissen ohne vorherige Verarbeitung
GFI EventsManager verarbeitet standardmäßig alle von den Zielrechnern abgerufenen Protokolle. Um Ereignisse unverarbeitet zu archivieren, wählen Sie für den jeweiligen Protokolltyp im Bereich
Post collection [messaging] processing die Option Archive only.
Archivieren von Ereignissen nach der Verarbeitung
Verarbeitete Ereignisse lassen sich optional im Datenbank-Backend von GFI Events Manager archivieren. Die automatische Archivierung kann anhand folgender Kriterien erfolgen:
• unter Berücksichtigung der Ereignisklassifizierung. Sie können beispielsweise Standardeinstellungen festlegen, nach denen nur als „kritisch“ klassifizierte Ereignisse archiviert werden.
Informationen zur Konfigurierung der Ereignisarchivierung für dieses Kriterium erhalten Sie im Kapitel „Konfigurieren von
Warnungen und Aktionen" unter „Konfigurieren von standardmäßigen Klassifizierungsaktionen“.
• unter Berücksichtigung der in den Regeln zur Ereignisverarbeitung definierten Bedingungen. Verarbeitete Ereignisse lassen sich mit Hilfe von Regeln weitaus flexibler archivieren.
So ist es möglich, nur solche Ereignisse zu sichern, die ungeachtet ihrer Klassifizierung bestimmte Bedingungen erfüllen. Beispielsweise können Sie eine Regel einrichten, die lediglich als „kritisch“ klassifizierte Ereignisse der Ereigniskennung 537 archiviert. Weitere Informationen zur Erstellung und Konfigurierung von Regeln zur Ereignisverarbeitung erhalten Sie im Kapitel „Konfigurieren von Regeln zur
Ereignisverarbeitung“.
72
• 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Auswählen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
Screenshot 53 – Eigenschaften einer Computer-Gruppe: Einstellungen zu Windows-
Ereignisprotokollen
Legen Sie fest, welche Regeln zur Verarbeitung und Klassifizierung der in Protokollen erfassten Ereignisse zur Anwendung kommen sollen. Wählen Sie hierfür den Regelsatz-Ordner oder einzelne
Regelsätze aus, in denen die gewünschten Regeln zur Ereignisverarbeitung enthalten sind.
Screenshot 54 – Auswahl der Regeln/Regelsätze zur Ereignisverarbeitung
Achten Sie darauf, dass Sie eine zum Protokoll passende Regel anwenden. Im Lieferumfang von GFI EventsManager enthaltene
Regelsätze sind bereits für bestimmte Protokolltypen vorkonfiguriert.
Um die Ereignisse aus den erfassten Protokollen wie gewünscht zu verarbeiten, müssen daher die richtigen Regelsätze ausgewählt werden.
Einige Sätze enthalten Regeln, die sich auf spezielle Ereignisse beziehen. Werden diese Regeln zur Verarbeitung anderer Ereignisse verwendet, sind eine fehlerhafte Verarbeitung, Datenverlust und irrelevante Ergebnisse die Folge. Beispiel: Der Regelsatz „Monitoring and Attack Detection“ umfasst Regeln, die speziell zur Verarbeitung von Windows-Sicherheitsereignissen konzipiert wurde. Eine Anwendung dieser Regel auf Anwendungsereignisse unter Windows liefert somit keine verwertbaren Ergebnisse.
Hinweis 1: GFI EventsManager wird standardmäßig mit vorausgewählten Regelsätzen/-ordnern bereitgestellt, die bereits eine
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 73
effektive Verarbeitung von Windows-Ereignisprotokollen erlauben.
Sollten Sie mit dem Produkt oder der Verwendung von Regelsätzen noch nicht vertraut sein, empfiehlt GFI, die Standardeinstellungen beizubehalten.
Hinweis 2: Werden im Auswahlbereich keine Regelsätze angezeigt, stehen für den aktuellen Protokolltyp keine Regeln zur Ereignisverarbeitung zur Verfügung. Weitere Informationen zur Konfigurierung von Regeln zur Ereignisverarbeitung und von Regelsätzen erhalten
Sie im Kapitel „Konfigurieren von Regeln zur Ereignisverarbeitung“.
Manuelles Scannen von Ereignisquellen
Der Scan von Ereignisquellen kann umgehend manuell gestartet werden. Gehen Sie hierfür wie folgt vor:
1. Klicken Sie im linken Fensterbereich der Verwaltungskonsole mit der rechten Maustaste auf die Computer-Gruppe, in der sich die
Quellen befinden.
2. Gehen Sie auf Scanning options Scan now, um den Scan der
Gruppe sofort zu starten.
Screenshot 55 – Manuelles Scannen von Ereignisprotokollen
74
• 4BErstellen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Konfigurieren von Warnungen und
Aktionen
Einführung
Werden während der Verarbeitung von Ereignisprotokollen spezielle
Aktionen durchführen. Hierzu zählen der Versand von E-Mail-
Warnungen und die Archivierung von Ereignissen.
Warnungen und Aktionen lassen sich auf zwei Arten auslösen:
1. im Rahmen von klassifizierungsabhängigen Standardaktionen
(„Default Classification Actions“)
2. durch die Erstellung oder Anpassung von Regeln und Regelsätzen.
Default Classification Actions (klassifizierungsabhängige
Standardaktionen)
Anhand der über die Default Classification Actions festlegbaren
Einstellungen können Warnungen und Aktionen allein auf Grundlage der Klassifizierung eines Ereignisses ausgelöst werden. Im Rahmen dieser Kontrolle lassen sich Parameter festlegen, mit denen beispielsweise E-Mail-Warnungen für sämtliche als „kritisch“, „hoch“,
„mittel“ und „niedrig“ klassifizierten Ereignisse erfolgen, jedoch nur als
„kritisch“ gekennzeichnete Events archiviert werden.
Von Regeln zur Ereignisverarbeitung gestartete Aktionen
Durch das Erstellen von Regeln lassen sich Aktionen noch differenzierter konfigurieren: Sie können gezielt ausgelöst werden, wenn ein Ereignis eine oder mehrere in den Regeln definierte
Bedingungen erfüllt. Zum Beispiel kann eine Regel veranlassen, dass ein Ereignis ungeachtet seiner Klassifizierung nur dann archiviert wird, wenn es die Ereigniskennung 231 besitzt.
Unterstützte Aktionen
GFI EventsManager erlaubt die Durchführung folgender Aktionen:
• Archivierung eines Ereignisses – Ein klassifiziertes Ereignis wird per Aktion Archive the event im Datenbank-Backend von
GFI EventsManager archiviert.
• Versand von Warnungen per E-Mail/SMS/Netzwerk –
Warnungen lassen sich per Aktion Send email/SMS/network
notifications to über verschiedene Kommunikationskanäle an
Systemverantwortliche verschicken.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 5BKonfigurieren von Warnungen und Aktionen
• 75
• Öffnen einer Datei – GFI EventsManager erlaubt per Run
File das Starten einer ausführbaren Datei. Hierzu zählen
VBScripts (.vbs), Batch-Dateien (.bat) und andere ausführbare
Dateien (.exe). Zusätzlich lassen sich beliebige Befehlszeilenparameter an ausführbare Dateien übergeben.
Konfigurieren der standardmäßigen Klassifizierungsaktionen
Screenshot 56 – Konfigurieren der standardmäßigen Klassifizierungsaktionen
So legen Sie die Einstellungen für die klassifizierungsabhängigen
Standardaktionen (Default Classification Actions) fest:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
2. Klicken Sie im linken Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf den Knoten Default classifications actions und wählen Sie im
Kontextmenü Edit defaults…
76
• 5BKonfigurieren von Warnungen und Aktionen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 57 – Klassifizierungsabhängige Aktionen
3. Wählen Sie aus der angezeigten Drop-Down-Liste die zu bearbeitende Ereignisklassifizierung aus.
4. Wählen Sie auf der Liste Action die Aktionen aus, die für die gewählte Ereignisklassifizierung ausgelöst werden sollen.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Configure, um weitergehende
Einstellungen für die jeweilige Aktion vorzunehmen.
Hinweis: Beachten Sie, dass Aktionen für als „niedrig“ klassifizierte
Ereignisse folgende Auswirkungen haben können:
• Der Datenverkehr im Netzwerk wird erhöht (v. a. bei Warnungen per E-Mail, SMS oder Netzwerk).
• Im Fall einer Archivierung vergrößern sich der Datenaustausch mit der Backend-Datenbank und deren Wachstum bedeutend.
Konfigurieren von Aktionen für Regeln zur Ereignisverarbeitung
Weitere Informationen zur Konfigurierung und Auslösung von
Aktionen im Rahmen von Regeln zur Ereignisverarbeitung erhalten
Sie im Kapitel „Konfigurieren von Regeln zur Ereignisverarbeitung“.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 5BKonfigurieren von Warnungen und Aktionen
• 77
78
• 5BKonfigurieren von Warnungen und Aktionen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Ereignisanzeige per Events-Browser
Einführung
Die über den Reiter Events Browser aufrufbaren Browser dienen der
Darstellung verarbeiteter und unverarbeiteter Ereignisse/Protokolle, die im Datenbank-Backend oder in der Backup-Datenbank gespeichert sind.
Screenshot 58 – Events Browser
Die verschiedenen Browser unterstützen zudem die digitale
Spurensuche bei forensischen Analysen von Ereignissen. Sämtliche
Ereignisse können nach Protokolltyp geordnet über fünf Browser-
Reiter dargestellt werden: Windows Events Browser, W3C Events
Browser, Syslog Events Browser, SNMP Traps Browser und
Microsoft SQL Server Audit Browser. Ereignisse eines bestimmten
Protokolltyps lassen sich hierdurch schneller aufrufen. Ereignisinformationen werden in Spalten angezeigt. Klicken Sie auf ein
Ereignis, damit zusätzliche Hinweise in einem separaten Fensterbereich angezeigt werden.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 6BEreignisanzeige per Events-Browser
• 79
Screenshot 59 – Ereignisdetails
Detaillierte Informationen zu Windows-Ereignissen sind über zwei
Reiter im rechten Fensterbereich abrufbar:
Einführung von Microsoft Windows Vista für Ereignisprotokolle verwendet wurde.
Ereignisprotokolll-Format von Microsoft Windows Vista.
Klicken Sie auf den in den Ereignisbeschreibungen angezeigten Link, um folgende Informationen aufzurufen:
• eine umfangreichere Beschreibung des Ereignisses
• Hinweise und Links zu Ursachen des Ereignisses
• Weitergehende Hinweise und Lösungsvorschläge zu Problemen
Tools zur Ereignisanzeige
Spezialwerkzeuge von GFI EventsManager vereinfachen das
Durchsuchen und Anzeigen von Ereignissen sowie deren Export in
CSV-Dateien. Zu diesen Tools gehören:
• farbliches Hervorheben unterschiedlicher Ereignisse
• Tool zur Ereignissuche
• Tool zum Export von Ereignissen
80
• 6BEreignisanzeige per Events-Browser
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Ereignisfilter/Ereignisabfrage-Generator
Screenshot 60 – Generator für Ereignisabfragen
Mit Hilfe des Ereignisabfrage-Generators lassen sich eigene Filter zur separaten Darstellung spezieller Ereignisse einrichten, ohne dass diese aus dem Datenbank-Backend gelöscht werden. Diese Filter können zusätzlich zur bereits im Lieferumfang enthaltenen Standardauswahl, die keine weitere Konfigurierung erfordert, eingesetzt werden.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 6BEreignisanzeige per Events-Browser
• 81
Screenshot 61 – Standardmäßige und benutzerdefinierte Ereignisabfragen
Farbliches Hervorheben unterschiedlicher Ereignisse
Screenshot 62 – Filter zur farblichen Kennzeichnung des Gefährdungsgrads
Mit Hilfe des Tools zur Ereigniskennzeichnung lassen sich Ereignisse ihrem Gefährdungsgrad entsprechend farblich kennzeichnen. Eine solche Markierung erleichtert das schnelle Auffinden wichtiger
Ereignisse bei der Durchsicht. Beispielsweise lässt sich eine Abfrage zu Ereignissen der Kategorie „kritisch“ oder „hoch“ erstellen, bei der zusätzlich alle kritischen Ereignisse der Kennung 231 rot gekennzeichnet werden.
82
• 6BEreignisanzeige per Events-Browser
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Die Festlegung der Farbkodierung erfolgt über einen eigenen
Abfragegenerator. Für diesen sind festzulegen:
• Bedingungen zur Kennzeichnung einzelner Ereignisse
• Auswahl der Farbe zur Hervorhebung
Tool zur Ereignissuche
Screenshot 63 – Tool zur Ereignissuche
Mit dem Tool zur Ereignissuche können Ereignisse gezielt anhand einzelner Abfragen gefunden werden. Zum Beispiel lassen sich
Ereignisse mit einer speziellen Kennung anzeigen oder solche, deren
Beschreibung bestimmte Stichwörter enthält.
Tool zum Exportieren von Ereignissen
Screenshot 64 – Tool zum Export von Ereignissen
Mit Hilfe des Tools zum Export von Ereignissen lassen sich
Ereignisinformationen in CSV-Dateien sichern. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie im Kapitel „Exportieren von Ereignissen“ in diesem
Handbuch.
Anzeigen gespeicherter Ereignisprotokolle
Screenshot 65 – Events Browser
Klicken Sie auf den Reiter Events Browser und wählen Sie eine der fünf Browser-Kategorien aus, um im Datenbank-Backend gespeicherte Ereignisse anzuzeigen.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 6BEreignisanzeige per Events-Browser
• 83
Starten einer Ereignisabfrage
Ereignisabfragen lassen sich bereits über die Anzeige per Events
Browser starten:
1. Klicken Sie auf den Reiter Events Browser und wählen Sie den gewünschten Browser aus.
2. Wählen Sie im linken Fensterbereich den gewünschten
Herausgefilterte Ereignisse werden im rechten Fenster angezeigt.
Screenshot – Filterauswahl
84
• 6BEreignisanzeige per Events-Browser
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Erstellen benutzerdefinierter Ereignisabfragen
Screenshot 66 – Events Browser
Benutzerdefinierte Ereignisabfragen werden als Unterknoten zu bereits vorgegebenen Abfragen hinzugefügt. So erstellen Sie eine benutzerdefinierte Ereignisabfrage:
1. Klicken Sie auf den Reiter Events Browser und wählen Sie den gewünschten Browser aus.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich unter Queries mit der rechten
Maustaste auf die Standardabfrage, unter der die neue Abfrage erstellt werden soll. Wählen Sie im Kontextmenü Create query..., um den Ereignisabfrage-Generator zu starten.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 6BEreignisanzeige per Events-Browser
• 85
Screenshot 67 – Erstellung benutzerdefinierter Ereignisabfragen
3. Geben Sie Namen und Beschreibung der neuen Abfrage an.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Add, um eine Abfragebedingung festzulegen. Klicken Sie danach auf die Schaltfläche OK. Wiederholen
Sie diesen Schritt, bis alle erforderlichen Bedingungen angegeben sind.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
Anpassen des Ereignisanzeige-Bereichs
Auswählen der anzuzeigenden Spalten
So legen Sie fest, welche Spalten im Anzeigebereich eines Protokoll-
Browsers dargestellt werden sollen:
1. Klicken Sie auf den Reiter Events Browser und wählen Sie den gewünschten Browser aus.
86
• 6BEreignisanzeige per Events-Browser
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
2. Wählen Sie im linken Fensterbereich unter Common Tasks die
Option Customize view aus.
Screenshot 68 – Anpassung des Anzeigefensters: Spaltenauswahl
3. Klicken Sie im rechten Fensterbereich unter Customize View auf
Columns.
4. Wählen Sie alle Spalten aus, die im Ereignisanzeige-Fenster von
GFI EventsManager dargestellt werden sollen. Mit Hilfe der Nachoben- und Nach-unten-Pfeile können Sie festlegen, in welcher
Reihenfolge Spalten anzuzeigen sind.
5. Schließen Sie das Fenster Customize View, um die Einstellungen zu speichern.
Anzeigen der Ereignisbeschreibung
So legen Sie fest, wo auf der rechten Seite des Ereignisanzeige-
Bereichs die Beschreibung eines Ereignisses angezeigt werden soll:
1. Klicken Sie auf den Reiter Events Browser und wählen Sie den gewünschten Browser aus.
Screenshot 69 – Anpassung des Anzeige-Fensters
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 6BEreignisanzeige per Events-Browser
• 87
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich im Bereich Common Tasks auf Customize view.
3. Klicken Sie im rechten Fensterbereich unter Customize View auf
Description und passen Sie die Einstellungen wie gewünscht an.
Farbliches Kennzeichnen von Ereignissen
Kennzeichnen eines Ereignisses mit einer bestimmten
Eigenschaft
Screenshot 70 – Farbliche Kennzeichnung eines Ereignisses
So können Sie Ereignisse mit einer bestimmten Eigenschaft farblich kennzeichnen:
1. Klicken Sie auf den Reiter Events Browser und wählen Sie den gewünschten Browser aus.
2. Wählen Sie im linken Fensterbereich unter Common Tasks die
Option Customize view aus. Klicken Sie im rechten Fensterbereich unter Customize View auf Colors.
3. Geben Sie die Filtereinstellungen an und wählen Sie die Farbe aus, in der herausgefilterte Ereignisse gekennzeichnet werden sollen.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Apply Color, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Sollen sämtliche Farbeinstellungen gelöscht werden, klicken
Sie auf die Option Clear color filters.
Kennzeichnen mehrerer Ereignisse
So kennzeichnen Sie gleich mehrere Ereignisse mit unterschiedlichen
Farben:
1. Klicken Sie auf den Reiter Events Browser und wählen Sie den gewünschten Browser aus.
2. Wählen Sie im linken Fensterbereich unter Common Tasks die
Option Customize view aus. Klicken Sie im rechten Fensterbereich unter Customize View auf die Option Colors und auf Advanced.
88
• 6BEreignisanzeige per Events-Browser
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 71 – Erweiterte Optionen für Farbfilter
3. Klicken Sie im Dialog Advanced Color Filters auf die Schaltfläche
Add. Benennen Sie den Filter und legen Sie die gewünschten
Einstellungen fest.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen zu speichern.
5. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis alle Farbfilter festgelegt sind.
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen zu speichern.
Tool zur Ereignissuche
Mit dem Tool zur Ereignissuche lassen sich einzelne Ereignisse rasch auffinden. So starten Sie die Suche nach einem bestimmten Ereignis:
1. Klicken Sie auf den Reiter Events Browser und wählen Sie den gewünschten Browser aus.
2. Wählen Sie im linken Fensterbereich unter Actions die Option Find
events.
Screenshot 72 – Tool zur Ereignissuche
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 6BEreignisanzeige per Events-Browser
• 89
3. Geben Sie im oberen Bereich des Ereignisanzeige-Fensters die
Suchparameter ein. Um bei der Suche die Groß-/Kleinschreibung zu beachten, klicken Sie in linken Fensterbereich auf Options und wählen Sie Match case.
4. Klicken Sie im oberen Bereich des Ereignisanzeige-Fensters auf die Schaltfläche Find, um die Suche zu starten.
Tool zum Export von Ereignissen
Ereignisdaten lassen sich direkt über die einzelnen Browser in CSV-
Dateien exportieren, um weiterverarbeitet zu werden, z. B.
• zur Übermittlung von Informationen zu wichtigen Ereignissen per
E-Mail,
• mithilfe automatisierter Skripten, die CSV-Daten in HTML-Inhalte für das Web/Firmen-Intranet konvertieren,
• zum Erstellen grafisch aufbereiteter Verwaltungsberichte und
Statistiken mit Programmen wie Microsoft Excel,
• zum Anfertigen benutzerdefinierter Berichte in Drittanwendungen und
• zur Bereitstellung von Ereignisdaten für firmeninterne
Anwendungen und Skripten
So exportieren Sie Ereignisse in CSV-Dateien:
1. Klicken Sie auf den Reiter Events Browser und wählen Sie den gewünschten Browser aus.
2. Wählen Sie die zu exportierenden Ereignisse aus. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Auswahl und wählen Sie im
Kontextmenü Export events.
Screenshot 73 – Tool zum Export von Ereignissen
3. Geben Sie den Speicherort für die Exportdatei an und klicken Sie auf die Schaltfläche OK.
90
• 6BEreignisanzeige per Events-Browser
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Sichern von Ereignissen
In der Hauptdatenbank gespeicherte Ereignisse lassen sich per
Backup sichern. So verringern Sie die Größe der Datenbank und können weiterhin sämtliche Ereigniseinträge für forensische Sicherheitsanalysen und andere Kontrollen nutzen.
Mit der Funktion Backup events lassen sich alle Ereignisse sichern, die älter sind als von Ihnen angegeben. Die Zeitangabe erfolgt in
Stunden. So werden Ereignisse gesichert:
1. Klicken Sie auf den Reiter Events Browser und wählen Sie den gewünschten Browser aus.
2. Wählen Sie im linken Fensterbereich unter Actions die Option
Backup events.
Screenshot 74 – Backup von Ereignissen
3. Legen Sie fest, wie alt Ereignisse mindestens sein müssen (in
Stunden), um gesichert zu werden. Klicken Sie auf die Schaltfläche
OK, um die Einstellungen zu speichern.
Wechseln zwischen Datenbanken
Sie können zwischen der Haupt- und Backup-Datenbank wechseln, um Ereignisse in beiden Datenbanken anzuzeigen. Gehen Sie hierfür wie folgt vor:
1. Klicken Sie auf den Reiter Events Browser und wählen Sie den gewünschten Browser aus.
2. Wählen Sie im linken Fensterbereich unter Common Tasks die
Option Switch database.
Löschen aller Ereignisse
So löschen Sie alle Ereignisse aus der aktuell ausgewählten Datenbank:
1. Klicken Sie auf den Reiter Events Browser und wählen Sie den gewünschten Browser aus.
2. Wählen Sie im linken Fensterbereich unter Actions die Option
Clear all events.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 6BEreignisanzeige per Events-Browser
• 91
Screenshot 75 – Löschen aller Ereignisse
3. Haben Sie die Hauptdatenbank zur Anzeige von Ereignissen geöffnet, legen Sie fest, ob Ereignisse vor dem Löschen per Backup gesichert werden sollen (Backup events before clearing) oder einfach nur zu löschen sind (Clear only (no backup)).
92
• 6BEreignisanzeige per Events-Browser
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Statusüberwachung
Einführung
Der Status-Monitor informiert über den aktuellen Programmstatus von
GFI EventsManager und liefert statistische Informationen zu erfassten, verarbeiteten und archivierten Ereignissen. Es stehen hierfür drei unterschiedliche Ansichten zur Verfügung: General
(Allgemein), Job Activity (Erfassungsabläufe) und Statistics
(Statistiken).
Aufrufen des Status-Monitors
Screenshot 76 – Anzeigeoptionen
Klicken Sie auf den Reiter Status, um den Status-Monitor aufzurufen.
Wählen Sie die gewünschte Anzeigeoption aus. Weitere Informationen zu den jeweiligen Anzeigen erhalten Sie nachfolgend.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 7BStatusüberwachung
• 93
Ansicht zum allgemeinen Status („General“)
Screenshot 58 – Status von GFI EventsManager: Ansicht „General“
Folgende Informationen stehen über die Ansicht General bereit:
• Status der GFI EventsManager-Engine zur Ereignisverarbeitung
• Statistische Daten wie die Anzahl der pro Computer verarbeiteten Ereignisse
Die Informationen werden in einzelnen Bereichen angezeigt. Diese werden nachfolgend erläutert.
EventsManager Service Status
Screenshot 77 – Ansicht „General“: Dienststatus
Dieser Bereich informiert über:
• den Betriebsstatus der Ereignisverarbeitungs-Engine
• das Benutzerkonto, unter dem die GFI EventsManager-Engine läuft.
• den Startzeitpunkt der Ereignisverarbeitungs-Engine
Wichtiger Hinweis: Die Ereignisverarbeitungs-Engine bleibt deaktiviert, solange kein Datenbank-Backend eingerichtet ist.
94
• 7BStatusüberwachung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
EventsManager Servers Status
Screenshot 78 – Ansicht „General“: Server-Status
Dieser Bereich informiert über:
• den Betriebsstatus des Syslog-Servers
• die Port-Einstellung des Syslog-Servers
• den Betriebsstatus des SNMP-Trap-Servers
• die Port-Einstellung des SNMP-Trap-Servers
Database Backend Status
Screenshot 79 – Ansicht „General“: Status des Datenbank-Backends
Dieser Bereich informiert über:
• den Betriebsstatus des aktuell verwendeten Datenbank-Servers
• den Namen des aktuell verwendeten Datenbank-Servers
• den Namen der Datenbank, in der erfasste Ereignisse archiviert werden
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 7BStatusüberwachung
• 95
Global Event Count
Screenshot 80 – Ansicht „General“: Bereich „Global Event Count“
Dieser Bereich informiert anhand eines Kuchendiagramms über den
Windows- und W3C-Ereignisse, Syslog-Meldungen und SNMP-Traps.
Events Type By Classification
Screenshot 81 – Ansicht „General“: Bereich „Events Type By Classification“
Dieser Bereich informiert anhand eines Kuchendiagramms über den prozentualen Anteil von Ereignissen der Kategorien:
• Kritisch, hoch, mittel, niedrig
96
• 7BStatusüberwachung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Activity Overview
Screenshot 82 – Ansicht „General“: Bereich „Activity Overview“
Dieser Bereich informiert über:
• die Gesamtzahl der Windows- und W3C-Ereignisse, Syslog-
Meldungen und SNMP-Traps je überwachten Computer
• das Datum des letzten von den jeweiligen Rechnern abgerufenen
Ereignisses
Ansicht zu Erfassungsabläufen („Job Activity“)
Screenshot 83 - Status von GFI EventsManager: Ansicht „Job Activity“
Über die Ansicht Job Activity können Sie aktuelle Prozessabläufe kontrollieren, darunter die Ereigniserfassung und -verarbeitung. Für
Syslog-Meldungen und SNMP-Traps steht ein separater Verlauf zur
Verfügung.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 7BStatusüberwachung
• 97
Die Informationen werden in einzelnen Bereichen angezeigt. Diese werden nachfolgend erläutert.
Active Jobs
Screenshot 84 – Ansicht „Job Activity“: Bereich „Active Jobs“
In diesem Bereich werden alle Erfassungsprozesse, die auf den überwachten Ereignisquellen aktiv sind, dargestellt. Zu den angezeigten
Informationen zählen der aktuelle Erfassungsfortschritt in Prozent
(Progress) und die Protokollquelle (Log Source).
Queued Jobs
Screenshot 85 – Ansicht „Job Activity“: Bereich „Queued Jobs“
In diesem Bereich wird die Warteschlange aller noch ausstehenden
Ereigniserfassungsvorgänge nach Computern aufgeschlüsselt dargestellt. Zu den angezeigten Informationen zählen die Protokollquelle, von der Ereignisse abgerufen werden sollen, und der Zeitpunkt, zu dem die Aufgabe in die Warteschlange gestellt wurde.
98
• 7BStatusüberwachung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Server Message History
Screenshot 86 – Ansicht „Job Activity“: Bereich „Server Message History“
In diesem Bereich werden alle Server-Meldungen (SNMP-Traps und
Syslog) dargestellt, die von GFI EventsManager empfangen wurden.
Zu den angezeigten Informationen zählen die Gesamtzahl der von jeder Ereignisquelle verschickten Meldungen und der Zeitpunkt, zu dem die letzte Meldung empfangen wurde.
Operational History
Screenshot 87 – Ansicht „Job Activity“: Bereich „Operational History“
In diesem Bereich sind alle von GFI EventsManager durchgeführten
Aktionen zur Ereigniserfassung chronologisch aufgeführt. Angezeigt werden während der Erfassung ausgegebene Fehlermeldungen und andere Informationen sowie der Name der auf dem Zielrechner
überprüften Protokolldatei.
Maintenance Jobs
Screenshot 88 – Ansicht „Job Activity“: Bereich „Maintenance Jobs“
In diesem Bereich wird der Fortschritt von Wartungsaufgaben angezeigt, die über die Database Operations (Datenbankoperationen) festgelegt wurden. Angezeigt werden zudem die
Beschreibung der einzelnen Aufgaben und deren Startzeitpunkt.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 7BStatusüberwachung
• 99
Ansicht zu Statistiken („Statistics“)
Screenshot 89 – Ansicht „Statistics“
Über die Ansicht Statistics können Sie Trends bei täglichen
Ereignissen feststellen und Statistikinformationen zu einzelnen
Computern Ihres Netzwerks abrufen.
Die Informationen werden in einzelnen Bereichen angezeigt. Diese werden nachfolgend erläutert.
Events Count For Today
Screenshot 90 – Ansicht „Statistics“: Bereich „Events Count For Today“
In diesem Bereich werden rechner- und netzwerkspezifische Ereignistrends im Tagesablauf anhand eines Kurvendiagramms angezeigt.
Dabei erfolgt eine farbliche Unterscheidung zwischen Windows- und
W3C-Ereignissen, Syslog-Meldungen und SNMP-Traps.
100
• 7BStatusüberwachung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Events Count By Log Type
Screenshot 91 – Ansicht „Statistics“: Bereich „Events Count By Log Type“
In diesem Fenster wird die Anzahl aller für einen Rechner oder ein
Netzwerk erfassten Windows- und W3C-Ereignisse, Syslog- und SQL-
Server-Meldungen und SNMP-Traps anhand eines Balkendiagramms angezeigt.
Events Type By Classification
Screenshot 92 – Ansicht „Statistics“: Bereich „Events Count by Classification“
In diesem Bereich werden anhand eines Kuchendiagramms rechner- oder netzwerkspezifische Ereignisse folgender Kategorien prozentual dargestellt:
• Kritisch, hoch, mittel, niedrig
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 7BStatusüberwachung
• 101
Windows Events Count By Event Log
Screenshot 93 – Ansicht „Statistics“: Bereich „Windows Events Count by Event Log“
In diesem Fenster wird anhand eines Kuchendiagramms der prozentuale Anteil der Windows-Ereignisse aus den Protokollen
Sicherheit, System, Anwendungen, DNS-Server, Verzeichnisse und
Dateireplikation und Andere angezeigt.
102
• 7BStatusüberwachung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Datenbankoperationen
Einführung
Das Modul Database Operations von GFI EventsManager unterstützt
Administratoren bei folgenden Aufgaben der Datenbankwartung:
GFI EventsManager-Instanzen erfasst haben, in einem zentralen
Datenbank-Backend
• Optimierung der Leistung von GFI EventsManager durch aktives
Überwachen der Größe des Datenbank-Backends
Installationen der Version 8.x ohne Dateninkonsistenz
Gründe für die Datenbankwartung
Die Datenbank muss regelmäßig gewartet werden, um einen
übermäßig großen Datenbestand zu vermeiden. Die Leistung von
GFI EventsManager wird bei Verwendung einer zu umfassenden
Datenbank bedeutend eingeschränkt: Ereignisse lassen sich nur mit
Verzögerung durchsuchen, und Abfragen werden verlangsamt. Auch die Berichterstellung mit dem Reporting-Modul GFI EventsManager
ReportPack beansprucht mehr Zeit.
Die Leistung des Datenbank-Backends lässt sich über die Database
Operations optimieren. Es stehen mehrere Optionen für Wartungsaufgaben bereit. Hierzu zählen:
• Move to database – Mit diesem Vorgang werden Ereignisse aus der Haupt-Datenbank in die Backup- oder eine andere Datenbank verschoben.
• Export to file – Mit diesem Vorgang werden Ereignisse aus der
Haupt-Datenbank in eine komprimierte Binärdatei exportiert. Diese lässt sich verschlüsseln und auf CD/DVD oder einem anderen
Datenträger sichern.
• Import from file – Mit diesem Vorgang lassen sich Ereignisse aus
Exportdateien von GFI EventsManager in die Haupt-Datenbank importieren.
• Delete data – Mit diesem Vorgang lassen sich Ereignisse aus dem Haupt- oder Backup-Datenbank-Backend löschen.
Für alle Vorgänge lassen sich zudem Filter zur gezielteren Wartung einrichten.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 8BDatenbankoperationen
• 103
Konsolidieren von Ereignissen in einem WAN
Abbildung 1: Konsolidieren von Ereignissen in einem WAN
Bei Unternehmen mit mehreren Niederlassungen können einzelne oder alle erfassten Ereignisdaten der verteilten Dependancen mit den
Database Operations in einer zentralen Datenbank konsolidiert werden. Zunächst werden die Daten per Export to file vorbereitet, d. h. in einer Datei komprimiert und verschlüsselt, und dann zur zentralen Verarbeitung exportiert. Nach dem Empfang werden sie per
Import to file in die zentrale Datenbank importiert.
Der Events Browser erlaubt später die Anzeige der von den entfernten Standorten erfassten Ereignisse. Die in dieser Form in der zentralen Datenbank gesicherten Ereignisse lassen sich zudem zum
Erstellen niederlassungsspezifischer Ereignisberichte nutzen.
104
• 8BDatenbankoperationen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Konfigurieren der Datenbankwartung per Database Operations
Legen Sie fest, wann Wartungsarbeiten erfolgen sollen (Uhrzeit und
Tag sowie Wartungsintervalle).
Screenshot 94 – Konfigurierung der Database Operations
Hinweis: Die Datenbankwartung kann zu Lasten der Leistung des schränkte Verfügbarkeit Ihrer Systemressourcen und zur Vermeidung von Beeinträchtigungen sollten diese Arbeiten daher außerhalb der normalen Geschäftszeiten erfolgen.
So konfigurieren Sie die Database Operations:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den Knoten Database Operations und wählen Sie im Kontextmenü
Properties.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 8BDatenbankoperationen
• 105
Screenshot 95 – Optionen zur Datenbankwartung: Eindeutige Kennung einer Instanz von
GFI EventsManager
3. Geben Sie der jeweiligen Instanz von GFI EventsManager eine eindeutige Kennung, die der Identifizierung im Netzwerk dient. Diese
ID ist bei dem Vorgang Export to file Bestandteil des Namens der zu exportierenden Datei.
106
• 8BDatenbankoperationen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 96 – Optionen zur Datenbankwartung: Wartung nach Zeitplan
4. Klicken Sie auf den Reiter Schedule, um folgende Einstellungen festzulegen:
• Tageszeiten, zu denen Wartungsarbeiten durchgeführt werden können.
• Der Zeitabstand (in Stunden/Tagen), in dem Wartungsarbeiten erfolgen sollen.
• Der Startzeitpunkt für die erste Durchführung von Wartungsarbeiten.
Einrichten einer Wartungsaufgabe
So richten Sie eine neue Wartungsaufgabe ein:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den Knoten Database Operations und wählen Sie Create new job…
Der Assistent zum Einrichten neuer Wartungsaufgaben („New job wizard“) wird aufgerufen.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, um zum Auswahlschritt Job
Type zu gelangen.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 8BDatenbankoperationen
• 107
Screenshot 97 – Assistent zum Einrichten einer neuen Wartungsaufgabe: Auswahl des
Aufgabentyps
4. Wählen Sie den gewünschten Aufgabentyp aus.
5. Geben Sie alle erforderlichen Parameter an und klicken Sie auf die
Schaltfläche Next.
Hinweis: Weitere Informationen zur Festlegung der Parameter einer einzelnen Wartungsaufgabe erhalten Sie weiter unten in diesem
Kapitel.
Screenshot 98 – Datenfilterung mit Angabe einzelner Filterbedingungen
108
• 8BDatenbankoperationen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
6. Wählen Sie aus, welche Ereignisprotokolle verarbeitet werden sollen. Legen Sie zudem per Klick auf Edit filter fest, welche Daten der jeweiligen Protokolle aus dem Datenbank-Backend herausgefiltert werden sollen. Wird kein Filter angegeben, werden mit der ausgewählten Wartungsaufgabe aller Daten des Datenbank-Backends bearbeitet. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Hinweis: Weitere Informationen zur Festlegung von Filterbedingungen erhalten Sie unter „Konfigurieren der Datenfilter-
Bedingungen" in diesem Kapitel.
Screenshot 99 – Zeitpunkt der Durchführung der Wartungsaufgabe
7. Legen Sie fest, ob die Wartungsaufgabe nach Zeitplan oder sofort und nur einmalig durchzuführen ist.
Hinweis 1: Aufgaben nach Zeitplan werden gemäß den Vorgaben der
Database Operations durchgeführt.
Hinweis 2: Andere ausgewählte Wartungsaufgaben werden nur einmal durchgeführt.
8. Klicken Sie auf die Schaltfläche Finish, um die Konfigurierung abzuschließen.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 8BDatenbankoperationen
• 109
Aufgabe „Move to database“ (in Datenbank verschieben)
So erstellen Sie eine Wartungsaufgabe, mit der Ereignisse aus der
Haupt-Datenbank in eine andere Datenbank verschoben werden:
1. Starten Sie den Assistenten für neue Wartungsaufgaben, wie oben unter „Einrichten einer Wartungsaufgabe“ beschrieben, und wählen
Sie die Aufgabe Move to database.
Screenshot 100 – Assistent zum Einrichten einer neuen Wartungsaufgabe: Aufgabe „Move to database“ (in Datenbank verschieben)
2. Geben Sie die Datenbank an, in die Ereignisse verschoben werden sollen. Hierbei sollte es sich um die Backup-Datenbank handeln oder um eine andere zugängliche Datenbank auf dem SQL-Server mit der
Haupt-Datenbank.
3. Legen Sie mit der Option Move events older than the specified
period fest, dass nur vor dem angegebenen Zeitraum eingetretene
Ereignisse verschoben werden.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
5. Legen Sie weitere Filterbedingungen für diese Aufgabe fest.
Andernfalls werden alle Ereignisse, die älter sind als von Ihnen festgelegt, verschoben. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Hinweis: Weitere Informationen zur Festlegung von Filterbedingungen erhalten Sie unter „Konfigurieren der Datenfilter-
Bedingungen" in diesem Kapitel.
6. Legen Sie fest, ob die Wartungsaufgabe nach Zeitplan oder sofort und nur einmalig durchzuführen ist.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Finish, um die Konfigurierung der
Wartungsaufgabe zu beenden.
110
• 8BDatenbankoperationen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Aufgabe „Export to file“ (in Datei exportieren)
So exportieren Sie Ereignisse aus der Haupt-Datenbank in eine Binärdatei:
1. Starten Sie den Assistenten für neue Wartungsaufgaben, wie oben unter „Einrichten einer Wartungsaufgabe“ beschrieben, und wählen
Sie die Aufgabe Export to file.
Screenshot 101 – Assistent zum Einrichten einer neuen Wartungsaufgabe: Aufgabe „Export to file“ (in Datei exportieren)
2. Geben Sie den Zielordner für die Exportdatei an. Verwenden Sie für
Speicherpfade entfernter Ziele die UNC-Syntax.
Hinweis: Stellen Sie sicher, dass GFI EventsManager administrative
Zugriffsrechte auf den Zielordner besitzt.
3. Legen Sie mit der Option Export events older than the specified
period fest, dass nur vor dem angegebenen Zeitraum eingetretene
Ereignisse exportiert werden.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, um ein Passwort zum Schutz der Exportdaten einzurichten.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 8BDatenbankoperationen
• 111
Screenshot 102 – Assistent zum Einrichten einer neuen Wartungsaufgabe: Passwortschutz für eine Exportdatei
5. Wählen Sie durch Markieren der Option Encrypt exported data
using the following password aus, ob die zu exportierenden
Ereignisdaten mit einem Passwort verschlüsselt werden sollen, und geben Sie dieses ggf. an. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, um weitere Filterbedingungen für Ereignisdaten zu definieren.
Hinweis 1: Wählen Sie ein sicheres Passwort zur Verschlüsselung aus. Beachten Sie, dass dieses zum Import der Datei erneut verwendet werden muss.
6. Legen Sie weitere Filterbedingungen für diese Aufgabe fest.
Andernfalls werden alle Ereignisse, die älter sind als von Ihnen festgelegt, exportiert. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Hinweis: Weitere Informationen zur Festlegung von Filterbedingungen erhalten Sie unter „Konfigurieren der Datenfilter-
Bedingungen" in diesem Kapitel.
7. Legen Sie fest, ob die Wartungsaufgabe nach Zeitplan oder sofort und nur einmalig durchzuführen ist.
8. Klicken Sie auf die Schaltfläche Finish, um die Konfigurierung abzuschließen.
Benennung der Exportdatei
Schema benannt:
[ESM-ID]_[Aufgaben-ID]_[Datum von]_[Datum bis].EXP
• ESM-ID – Zeigt die eindeutige Kennung der zugehörigen Instanz von GFI EventsManager an.
• Aufgaben-ID – Zeigt die eindeutige Kennung der Wartungsaufgabe an.
112
• 8BDatenbankoperationen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
• Datum von – Informiert über das Datum des am längsten zurückliegenden Ereignisses, das exportiert wurde.
• Datum bis – Informiert über das Datum des neuesten Ereignisses, das exportiert wurde.
• .EXP – Bezeichnet die Dateierweiterung aller Exportdateien.
Folgendes Beispiel zeigt den Namen einer Exportdatei:
SERVER01_0051_20061020_20061025.EXP
Aufgabe „Import from file“ (aus Datei importieren)
So importieren Sie in einer Exportdatei gesicherte Ereignisse in die
Haupt-Datenbank:
1. Starten Sie den Assistenten für neue Wartungsaufgaben, wie oben unter „Einrichten einer Wartungsaufgabe“ beschrieben, und wählen
Sie die Aufgabe Import from file.
Screenshot 103 – Assistent zum Einrichten einer neuen Wartungsaufgabe: Aufgabe „Import from file“ (aus Datei importieren)
2. Geben Sie den Speicherort der Exportdatei an. Verwenden Sie für
Speicherpfade entfernter Ziele die UNC-Syntax. administrative Zugriffsrechte auf den Ordner besitzt, in dem sich die
Datei befindet.
Erweiterung .EXP.
3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, um das Passwort zur
Freigabe der Exportdaten anzugeben.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 8BDatenbankoperationen
• 113
Screenshot 104 – Assistent zum Einrichten einer neuen Wartungsaufgabe: Angabe des
Passworts bei der Aufgabe „Import from file“
4. Geben Sie das Passwort zur Freigabe der Ereignisdaten an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, um Filter für die Ereignisdaten zu definieren.
Hinweis: Verwenden Sie das Passwort, das zur Verschlüsslung der
Ereignisdaten verwendet wurde.
5. Definieren Sie Filter, die auf die importierte Datei angewendet werden sollen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Hinweis 1: Mit Hilfe der für zu importierende Dateien definierbaren
Filter lassen sich Ereignisse gezielt in die Haupt-Datenbank importieren.
Hinweis 2: Weitere Informationen zur Festlegung von
Filterbedingungen erhalten Sie unter „Konfigurieren der
Filterbedingungen" in diesem Kapitel.
6. Legen Sie fest, ob die Wartungsaufgabe nach Zeitplan oder sofort und nur einmalig durchzuführen ist.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Finish, um die Konfigurierung abzuschließen.
Hinweis: Bei erfolgreich importierten Dateien wird die
Dateierweiterung von EXP in IMP geändert.
114
• 8BDatenbankoperationen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Aufgabe „Delete data“ (Daten löschen)
So löschen Sie Ereignisse aus der Haupt-Datenbank:
1. Starten Sie den Assistenten für neue Wartungsaufgaben, wie oben unter „Einrichten einer Wartungsaufgabe“ beschrieben, und wählen
Sie die Aufgabe Delete data.
Hinweis: Wichtige Ereignisse sollten durch die Wartungsaufgaben
Move to database oder Export to file gesichert werden, bevor die
Aufgabe Delete data durchgeführt wird. Gelöschte Ereigniseinträge können nicht wiederhergestellt werden.
Screenshot 105 – Assistent zum Einrichten einer neuen Wartungsaufgabe: Aufgabe „Delete data“ (Daten löschen)
2. Legen Sie fest, ob Ereignisse aus der Haupt- oder Backend-
Datenbank gelöscht werden sollen.
3. Legen Sie mit der Option Delete events older than the specified
period fest, dass nur vor dem angegebenen Zeitraum eingetretene
Ereignisse gelöscht werden.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, um weitere
Filterbedingungen für Ereignisdaten zu definieren.
5. Legen Sie weitere Bedingungen für diese Filteraufgabe fest.
Andernfalls werden alle Ereignisse, die älter sind als von Ihnen festgelegt, gelöscht. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Hinweis: Weitere Informationen zur Festlegung von Filterbedingungen erhalten Sie unter „Konfigurieren der Datenfilter-
Bedingungen" in diesem Kapitel.
6. Legen Sie fest, ob die Wartungsaufgabe nach Zeitplan oder sofort und nur einmalig durchzuführen ist.
7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Finish, um die Konfigurierung der
Wartungsaufgabe zu beenden.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 8BDatenbankoperationen
• 115
Konfigurieren der Datenfilter-Bedingungen
Durch das Konfigurieren von Filtern einer Wartungsaufgabe können
Ereignisdaten noch gezielter bearbeitet werden. Sie haben die
Möglichkeit, nur solche Ereignisse verarbeiten, verschieben, exportieren, löschen oder importieren zu lassen, die mit von Ihnen angegebenen Filterbedingungen übereinstimmen.
• Filter können für alle unterstützten Protokolltypen eingerichtet werden.
Screenshot 106 – Festlegung zu bearbeitender Protokolltypen
Um genauer zu definieren, welche Ereignisse im Rahmen der
Wartungsaufgabe verarbeitet werden sollen, klicken Sie auf den Link
Edit filter neben dem jeweiligen Protokolltyp.
Beispiel: Filter für Windows-Ereignisprotokolle
Im folgenden Beispiel sollen durch die Festlegung von Bedingungen bestimmte Ereignisse aus dem Sicherheitsprotokoll von Windows exportiert werden:
• Log type (Protokolltyp):
• Event ID (Ereignis-ID):
Sicherheit
540 – erfolgreiche Anmeldung
• User (Benutzer):
Administrator
• Event Type (Ereignistyp):
Error (Fehler).
Die hierfür notwendigen Filtereinstellungen sind wie im folgenden
Screenshot dargestellt zu konfigurieren:
116
• 8BDatenbankoperationen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 107 – Erstellen eines Filters für Windows-Ereignisse
Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Filtereinstellungen zu bestätigen.
Erweiterte Filterbedingungen
Screenshot 108 – Erweiterte Filterbedingungen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 8BDatenbankoperationen
• 117
Über den Dialog Edit filter lassen sich per Schaltfläche Advanced erweiterte Filterbedingungen festlegen. Sie erlauben es Ihnen, Filter auf alle von GFI EventsManager verwendeten Ereignis-Datenfelder anzuwenden.
Hinweis: Filter lassen sich auch für bereits erstellte Wartungsaufgaben einrichten und bearbeiten. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie unter „Bearbeiten einer Wartungsaufgabe“.
Anzeigen geplanter Wartungsaufgaben
Screenshot 109 – Anzeigen geplanter Wartungsaufgaben
So zeigen Sie geplante Wartungsaufgaben an:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Knoten Database
Operations. Geplante Wartungsaufgaben werden im rechten Fensterbereich angezeigt.
Statusanzeige zu Wartungsprozessen
Screenshot 110 – Bereich „Maintenance Jobs“
Klicken Sie auf den Reiter Status und wählen Sie die Ansicht Job
Activity, um im Bereich Maintenance Jobs den Fortschritt aktuell durchgeführter Wartungsaufgaben zu verfolgen.
118
• 8BDatenbankoperationen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Bearbeiten einer Wartungsaufgabe
So bearbeiten Sie die Einstellungen von geplanten Wartungsaufgaben:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Knoten Database
Operations.
3. Klicken Sie im rechten Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf die zu bearbeitende Wartungsaufgabe. Wählen Sie im
Kontextmenü Properties.
Screenshot 111 – Bearbeiten einer Wartungsaufgabe
4. Führen Sie die gewünschten Änderungen durch und klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen zu speichern.
Screenshot 112 – Änderung von Einstellungen eines geplanten Wartungsauftrags
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 8BDatenbankoperationen
• 119
Ändern der Priorität einer Wartungsaufgabe
Screenshot 113 – Priorität einer Wartungsaufgabe
Wartungsaufgaben werden standardmäßig in der Reihenfolge ausgeführt, in der sie erstellt wurden. Die zuerst erstellte Aufgabe erhält somit die höchste Priorität.
Falls erforderlich, können Sie die Dringlichkeit der Ausführung einer
Aufgabe erhöhen oder senken:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Knoten Database
Operations.
3. Klicken Sie im rechten Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf die Wartungsaufgabe. Wählen Sie im Kontextmenü Increase
Priority zum Erhöhen oder Decrease Priority zum Senken der
Priorität.
Löschen einer Wartungsaufgabe
So löschen Sie noch nicht durchgeführte Wartungsaufgaben:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Knoten Database
Operations.
3. Klicken Sie im rechten Fenster mit der rechten Maustaste auf die zu löschende Wartungsaufgabe und wählen Sie im Kontextmenü Delete.
Wichtig: Wartungsaufgaben sollten mit Vorsicht gelöscht werden, da dieser Vorgang sich indirekt auf Ereignisdaten auswirkt. Beispiel:
Einer Aufgabe Export to file ist eine höhere Priorität zugewiesen worden als einer Aufgabe Delete data. Wird die Aufgabe Export to
file gelöscht, kann die nachfolgende Aufgabe dazu führen, dass
Ereignisdaten entfernt werden, ohne dass diese zuvor gesichert worden sind.
120
• 8BDatenbankoperationen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Anpassen von Regeln zur
Ereignisverarbeitung
Einführung
Regeln zur Ereignisverarbeitung sichern die Ausführung folgender
Aufgaben:
• Klassifizierung von verarbeiteten Ereignissen
• Herausfilterung von sich wiederholenden oder unerwünschten
Ereignissen
• Versand von Warnungen bei wichtigen Ereignissen (per E-Mail,
SMS und Netzwerknachricht)
• Durchführung von Gegenmaßnahmen durch das Ausführen von
Skripten und ausführbaren Dateien bei wichtigen Ereignissen
GFI EventsManager bietet bereits vordefinierte Regeln, mit denen sich
Ereignisse ohne großen Konfigurationsaufwand verarbeiten lassen.
Diese Standardregeln lassen sich an eigene Anforderungen anpassen. Ebenso können Sie neue Regeln für alle unterstützten
Protokolltypen erstellen (Windows-Ereignisprotokolle, W3C-Protokolle,
Syslog-Meldungen, SNMP-Traps und SQL-Server-Audits).
GFI EventsManager verwaltet Regeln zur Ereignisverarbeitung in
Regelsätzen, die wiederum in speziellen Regelsatz-Ordnern organisiert werden. Bereits mitgelieferte Standardregeln werden über die nachfolgenden Regelsatz-Ordner verwaltet:
Regelsatz-Ordner Beschreibung
(Noise-Reduzierung) Ereignisse aus Protokollen
PCI Requirements
Windows OS (PCI-
Regeln zur Einhaltung der PCI DSS-Compliance
Anforderungen –
(Payment Card Industry Data Security Standard)
Windows-
Betriebssysteme)
Security (Sicherheit)
Regeln verarbeiten Sicherheits- und
Systemprotokolle
(Systemzustand)
Security Applications
(Sicherheitsanwendungen)
Systemprotokolle
Regeln verarbeiten Anwendungs-, Sicherheits- und
Systemprotokolle
Infrastructure Server
(Infrastruktur-Server)
Regeln verarbeiten Anwendungs-, DNS-Server- und
Systemprotokolle
(Datenbank-Server)
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 121
(Webserver)
Print Server (Drucker-
Server)
(Terminal-Dienste)
Email Server
Systemprotokolle
Regeln verarbeiten Anwendungs- und
Systemprotokolle
Gerätetreibern
Regeln verarbeiten Ereignisse von Microsoft
Exchange-Servern
Dateireplikation (Dateireplikation)
(Verzeichnisdienst)
HTTP Protocol Logs
(HTTP-Ereignisse)
Verzeichnisdienst-Protokoll
Regeln verarbeiten von IIS-Webservern protokollierte HTTP-Ereignisse
FTP Protocol Logs
(FTP-Ereignisse)
Regeln verarbeiten von IIS-Webservern protokollierte FTP-Ereignisse
SMTP Protocol Logs
(SMTP-Ereignisse)
Linux/Unix
Cisco PIX & ASA
Regeln verarbeiten von IIS SMTP-Servern protokollierte Ereignisse
Regeln verarbeiten Syslog-Meldungen
Regeln verarbeiten Ereignisse von Cisco PIX-
Firewalls und Cisco Adaptive Security Applicances
Erstellen eines neuen Regelsatz-Ordners
Screenshot 114 – Auswahl von Protokolltypen
So erstellen Sie einen neuen Regelsatz-Ordner :
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Events Processing
Rules.
2. Wählen Sie aus der angezeigten Drop-Down-Liste den Protokolltyp aus, für den der Regelsatz-Ordner erstellt werden soll.
3. Wählen Sie im linken Fensterbereich unter Common Tasks die
Option Create folder aus.
4. Geben Sie dem neuen Regelsatz-Ordner einen eindeutigen
Namen.
Umbenennen und Löschen von Ordnern
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Regelsatz-Ordner und wählen Sie im Kontextmenü zum Umbenennen des Ordners Rename bzw. zum Löschen Delete.
Hinweis: Durch das Löschen eines Regelsatz-Ordners werden alle darin enthaltenen Regeln und Regelsätze gelöscht.
122
• 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Erstellen eines neuen Regelsatzes
So erstellen Sie einen neuen Regelsatz:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Events Processing
Rules.
2. Wählen Sie aus der angezeigten Drop-Down-Liste den Protokolltyp aus, für den der Regelsatz erstellt werden soll.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner, in dem der neue Regelsatz erstellt werden soll, und wählen Sie im Kontextmenü
Create new rule set aus.
Screenshot 115 – Erstellen eines neuen Regelsatzes
4. Geben Sie dem Regelsatz einen Namen und eine Beschreibung.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
Bearbeiten eines Regelsatzes
So bearbeiten Sie die Einstellungen eines Regelsatzes:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den zu verändernden
Regelsatz und wählen Sie im Kontextmenü Properties.
2. Führen Sie die gewünschten Änderungen durch und klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 123
Löschen eines Regelsatzes
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Regelsatz und wählen Sie im Kontextmenü Delete, um ihn zu löschen.
Erstellen einer neuen Regel für Windows-Ereignisprotokolle
So erstellen Sie eine neue Regel, die nur für Windows-Ereignisprotokolle gilt:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Events Processing
Rules.
Screenshot 116 – Auswahl des Protokolltyps
2. Wählen Sie aus der angezeigten Drop-Down-Liste den Eintrag
Windows Event Logs aus.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Regelsatz, für den die neue Regel erstellt werden soll, und wählen Sie im Kontextmenü
Create new rule…
4. Geben Sie den Namen und die Beschreibung der neuen Regel an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, um mit der Konfigurierung fortzufahren.
Screenshot 117 – Protokollauswahl
124
• 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
5. Wählen Sie die Ereignisprotokolle aus, für die die Regel gelten soll, und klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Screenshot 118 – Festlegung der Filterbedingungen
6. Legen Sie die Filterbedingungen der Regel fest. Soll eine Regel für alle Ereignisse gelten, lassen Sie das Feld Event IDs frei. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Hinweis: Weitere Informationen zur Festlegung erweiterter
Filterbedingungen erhalten Sie im Kapitel „Festlegen erweiterter
Einstellungen zur Ereignisfilterung“.
Screenshot 119 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Auswahl des
Ereigniseintritts und der zuzuweisenden Ereigniskategorie
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 125
7. Legen Sie über The rule applies if the event happens fest, wann die Regel zur Anwendung kommen soll (jederzeit, während oder außerhalb der regulären Arbeitszeit).
Hinweis: Die Arbeitszeit richtet sich nach der Betriebszeit, die für eine
Ereignisquelle definiert wurde. Weitere Informationen zur Festlegung der Betriebszeit finden Sie im Kapitel „Konfigurieren von Ereignisquellen“ unter „Konfigurieren der üblichen Betriebszeit einer Ereignisquelle“.
8. Legen Sie mit Classify the event as die Klassifizierung eines
Ereignisses fest („critical“ (kritisch), „high“ (hoch), „medium“ (mittel),
„low“ (niedrig) oder „Noise“), das die Bedingungen dieser Regel erfüllt.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Screenshot 120 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Auswahl von
Aktionen
9. Legen Sie fest, welche Aktionen von der Regel durchgeführt werden sollen. Durch Auswahl von Ignore the event wird das
Ereignis ignoriert, per Use the default classification actions kann eine klassifizierungsabhängige Standardaktion erfolgen und per Use
the following actions profile wird ein anpassbares Aktionsprofil verwendet.
10. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, um das Fenster zum
Abschluss der Konfigurierung aufzurufen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Finish, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Neu erstellte Regeln sind standardmäßig deaktiviert und müssen manuell aktiviert werden. Weitere Informationen zur
Aktivierung von Regeln zur Ereignisverarbeitung erhalten Sie im
Kapitel „Erfassen und Verarbeiten von Windows-Ereignisprotokollen“.
126
• 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Erstellen einer neuen Regel für W3C-Protokolle
So erstellen Sie eine neue Regel, die nur für W3C-Ereignisprotokolle gilt:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Events Processing
Rules.
2. Wählen Sie aus der Drop-Down-Liste den Eintrag W3C Logs aus.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Regelsatz, für den die neue Regel erstellt werden soll, und wählen Sie im Kontextmenü
Create new rule…
4. Geben Sie den Namen und die Beschreibung der neuen Regel an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Screenshot 121 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Auswahl des W3C-
Protokolls
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Add. Geben Sie den Dateipfad der
W3C-Protokolle an, für das die Regel gelten soll. Wird kein Pfad angegeben, erfolgt die Anwendung der Regel auf alle W3C-Protokolle.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Hinweis: Es lassen sich mehrere Dateipfade angeben.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 127
Screenshot 122 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Festlegung von
Filterbedingungen
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Add, um eine Bedingung für die
Ereignisfilterung hinzuzufügen. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis alle gewünschten Bedingungen festgelegt sind. Klicken Sie auf die
Schaltfläche Next.
Screenshot 123 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Auswahl des
Ereigniseintritts und der zuzuweisenden Ereigniskategorie
128
• 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
7. Legen Sie über The rule applies if the event happens fest, wann die Regel zur Anwendung kommen soll (jederzeit, während oder außerhalb der regulären Arbeitszeit).
Hinweis: Die Arbeitszeit richtet sich nach der Betriebszeit, die für eine
Ereignisquelle definiert wurde. Weitere Informationen zur Festlegung der Betriebszeit finden Sie im Kapitel „Konfigurieren von Ereignisquellen“ unter „Konfigurieren der üblichen Betriebszeit einer Ereignisquelle".
8. Legen Sie mit Classify the event as die Klassifizierung eines
Ereignisses fest („critical“ (kritisch), „high“ (hoch), „medium“ (mittel),
„low“ (niedrig) oder „Noise“), das die Bedingungen dieser Regel erfüllt.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Screenshot 124 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Auswahl von
Aktionen
9. Legen Sie fest, welche Aktionen von der Regel durchgeführt werden sollen. Durch Auswahl von Ignore the event wird das
Ereignis ignoriert, per Use the default classification actions kann eine klassifizierungsabhängige Standardaktion erfolgen und per Use
the following actions profile wird ein anpassbares Aktionsprofil verwendet.
10. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, um das Fenster zum
Abschluss der Konfigurierung aufzurufen. Klicken Sie auf die
Schaltfläche Finish, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Neu erstellte Regeln sind standardmäßig deaktiviert und müssen manuell aktiviert werden. Weitere Informationen zur
Aktivierung von Regeln zur Ereignisverarbeitung erhalten Sie im
Kapitel „Erfassen und Verarbeiten von W3C-Protokollen“.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 129
Erstellen einer neuen Syslog-Regel
So erstellen Sie eine neue Regel, die nur für die Verarbeitung von
Syslog-Meldungen gilt:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Events Processing
Rules.
2. Wählen Sie aus der Drop-Down-Liste den Eintrag Syslog aus.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Regelsatz, für den die neue Regel erstellt werden soll, und wählen Sie im Kontextmenü
Create new rule…
4. Geben Sie den Namen und die Beschreibung der neuen Regel an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Screenshot 125 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Festlegung von
Filterbedingungen
5. Geben Sie alle im Rahmen dieser Regel zu beachtenden
Filterbedingungen an. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, nachdem
Sie alle Bedingungen festgelegt haben.
Hinweis: Weitere Informationen zur Festlegung erweiterter
Filterbedingungen erhalten Sie im Kapitel „Festlegen erweiterter
Einstellungen zur Ereignisfilterung".
130
• 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 126 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Auswahl des
Ereigniseintritts und der zuzuweisenden Ereigniskategorie
6. Legen Sie über The rule applies if the event happens fest, wann die Regel zur Anwendung kommen soll (jederzeit, während oder außerhalb der regulären Arbeitszeit).
Hinweis: Die Arbeitszeit richtet sich nach der Betriebszeit, die für eine
Ereignisquelle definiert wurde. Weitere Informationen zur Festlegung der Betriebszeit finden Sie im Kapitel „Konfigurieren von Ereignisquellen“ unter „Konfigurieren der üblichen Betriebszeit einer Ereignisquelle".
7. Legen Sie mit Classify the event as die Klassifizierung eines
Ereignisses fest („critical“ (kritisch), „high" (hoch), „medium“ (mittel),
„low" (niedrig)), das die Bedingungen dieser Regel erfüllt. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 131
Screenshot 127 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Auswahl von
Aktionen
8. Legen Sie fest, welche Aktionen von der Regel durchgeführt werden sollen. Durch Auswahl von Ignore the event wird das
Ereignis ignoriert, per Use the default classification actions kann eine klassifizierungsabhängige Standardaktion erfolgen und per Use
the following actions profile wird ein anpassbares Aktionsprofil verwendet.
9. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, um die Konfigurierung abzuschließen. Klicken Sie auf die Schaltfläche Finish, um die
Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Neu erstellte Regeln sind standardmäßig deaktiviert und müssen manuell aktiviert werden. Weitere Informationen zur
Aktivierung von Regeln zur Ereignisverarbeitung erhalten Sie im
Kapitel „Erfassen und Verarbeiten von Syslog-Meldungen“.
Erstellen einer neuen Regel für SNMP-Traps
So erstellen Sie eine neue Regel, die nur für die Verarbeitung von
SNMP-Traps gilt:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Events Processing
Rules.
2. Wählen Sie aus der angezeigten Drop-Down-Liste den Eintrag
SNMP Traps Logs aus.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Regelsatz, für den die neue Regel erstellt werden soll, und wählen Sie im Kontextmenü
Create new rule…
4. Geben Sie den Namen und die Beschreibung der neuen Regel an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
132
• 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 128 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Festlegung von
Filterbedingungen
5. Geben Sie alle im Rahmen dieser Regel zu beachtenden
Filterbedingungen an. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, nachdem
Sie alle Bedingungen festgelegt haben.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 133
Screenshot 129 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Auswahl des
Ereigniseintritts und der zuzuweisenden Ereigniskategorie
6. Legen Sie über The rule applies if the event happens fest, wann die Regel zur Anwendung kommen soll (jederzeit, während oder außerhalb der regulären Arbeitszeit).
Hinweis: Die Arbeitszeit richtet sich nach der Betriebszeit, die für eine
Ereignisquelle definiert wurde. Weitere Informationen zur Festlegung der Betriebszeit finden Sie im Kapitel „Konfigurieren von Ereignisquellen“ unter „Konfigurieren der üblichen Betriebszeit einer Ereignisquelle".
7. Legen Sie mit Classify the event as die Klassifizierung eines
Ereignisses fest („critical“ (kritisch), „high" (hoch), „medium“ (mittel),
„low" (niedrig)), das die Bedingungen dieser Regel erfüllt. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
134
• 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 130 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Auswahl von
Aktionen
8. Legen Sie fest, welche Aktionen von der Regel durchgeführt werden sollen. Durch Auswahl von Ignore the event wird das
Ereignis ignoriert, per Use the default classification actions kann eine klassifizierungsabhängige Standardaktion erfolgen und per Use
the following actions profile wird ein anpassbares Aktionsprofil verwendet.
9. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, um das Fenster zum
Abschluss der Konfigurierung aufzurufen. Klicken Sie auf die
Schaltfläche Finish, um die Einstellungen zu speichern.
Hinweis: Neu erstellte Regeln sind standardmäßig deaktiviert und müssen manuell aktiviert werden. Weitere Informationen zur
Aktivierung von Regeln zur Ereignisverarbeitung erhalten Sie im
Kapitel „Erfassen und Verarbeiten von SNMP-Traps“.
Erstellen einer neuen Regel für SQL-Server-Audit-Protokolle
So erstellen Sie eine neue Regel, die nur für die Verarbeitung von
Protokollen zu SQL-Server-Audits gilt:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Events Processing
Rules.
2. Wählen Sie aus der angezeigten Drop-Down-Liste den Eintrag
Microsoft SQL Server Audit aus.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Regelsatz, für den die neue Regel erstellt werden soll, und wählen Sie im Kontextmenü
Create new rule…
4. Geben Sie den Namen und die Beschreibung der neuen Regel an.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 135
Screenshot 131 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Festlegung von
Filterbedingungen
5. Geben Sie alle im Rahmen dieser Regel zu beachtenden
Filterbedingungen an. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, nachdem
Sie alle Bedingungen festgelegt haben.
Screenshot 132 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Auswahl des
Ereigniseintritts und der zuzuweisenden Ereigniskategorie
136
• 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
6. Legen Sie über The rule applies if the event happens fest, wann die Regel zur Anwendung kommen soll (jederzeit, während oder außerhalb der regulären Arbeitszeit).
Hinweis: Die Arbeitszeit richtet sich nach der Betriebszeit, die für eine
Ereignisquelle definiert wurde. Weitere Informationen zur Festlegung der Betriebszeit finden Sie im Kapitel „Konfigurieren von Ereignisquellen“ unter „Konfigurieren der üblichen Betriebszeit einer Ereignisquelle".
7. Legen Sie mit Classify the event as die Klassifizierung eines
Ereignisses fest („critical“ (kritisch), „high" (hoch), „medium“ (mittel),
„low" (niedrig)), das die Bedingungen dieser Regel erfüllt. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next.
Screenshot 133 – Assistent zum Erstellen einer neuen Verarbeitungsregel: Auswahl von
Aktionen
8. Legen Sie fest, welche Aktionen von der Regel durchgeführt werden sollen. Durch Auswahl von Ignore the event wird das
Ereignis ignoriert, per Use the default classification actions kann eine klassifizierungsabhängige Standardaktion erfolgen und per Use
the following actions profile wird ein anpassbares Aktionsprofil verwendet.
9. Klicken Sie auf die Schaltfläche Next, um das Fenster zum
Abschluss der Konfigurierung aufzurufen. Klicken Sie auf die
Schaltfläche Finish, um die Einstellungen zu speichern.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 137
Ändern der Eigenschaften einer Regel
Screenshot 134 – Eigenschaften einer Regel zur Ereignisverarbeitung
So ändern Sie die Eigenschaften einer Regel zur Ereignisverarbeitung:
1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu bearbeitende
Regel und wählen Sie im Kontextmenü Properties. Der Dialog zur
Anpassung der Regeleigenschaften wird aufgerufen.
2. Über folgende Reiter lassen sich die Regeleigenschaften ändern:
• General – Erlaubt die Festlegung allgemeiner Regeleigenschaften wie Name und Klassifizierung.
• Logs – Nur für Regeln zu W3C-Protokollen aufrufbar. Geben Sie die W3C-Protokolle an, auf die diese Regel angewendet werden soll.
• Event Logs – Nur für Regeln zu Windows-Ereignisprotokollen aufrufbar. Geben Sie an, welche Ereignisse mit dieser Regel verarbeitet werden sollen.
• Conditions – Legen Sie Bedingungen zur Ereignisfilterung fest.
• Actions – Geben Sie an, welche Warnungen und Aktionen aufgrund dieser Regel erfolgen sollen.
• Threshold – Geben Sie an, wie oft ein Ereignis erkannt worden sein muss, bevor Warnungen und Aktionen erfolgen. Hierdurch lassen sich durch Noise ausgelöste Fehlalarme vermeiden.
138
• 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Festlegen erweiterter Einstellungen zur Ereignisfilterung
Zur differenzierteren Ereignisfilterung stehen weitere Detaileinstellungen zur Verfügung. Diese sind jedoch nur für Windows-
Ereignisse und Syslog-Meldungen nutzbar.
Bedingungen für Windows-Ereignisse
Feld „Event IDs“:
Folgende Parameter können über das Feld Event IDs angegeben werden:
Parametertyp
Beispiel
Einzelereignis
Lose Folge von Ereignissen
Ereignisbereich
Variable Ereignisangabe
Felder „Source“, „Category“ und „User“
Folgende Parameter können über die Felder Source, Category und
User angegeben werden:
Parametertyp
Beispiel
Name einer Einzelquelle
Mehrere Quellen
Platzhalter (% und *)
Syslogspezifische Kategorien
Felder „Message“ und „Process“
Folgende Parameter können über die Felder Message und Process angegeben werden:
Parametertyp
Beispiel
Einzelne Nachricht
Mehrere Nachrichten
Platzhalter (% und *)
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
• 139
140
• 9BAnpassen von Regeln zur Ereignisverarbeitung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Konfigurieren von Benutzern und
Gruppen
Einführung
Screenshot 135 – Konfigurierung von Benutzern und Gruppen
Über den Knoten Users and Groups lassen sich die Verwaltungskonsole zuweisen, ob zur Änderung von
Konfigurationseinstellungen oder um lediglich eine Ereignisanzeige zu ermöglichen. Hinzufügen, Ändern oder Löschen von Benutzern und
Gruppen sowie wie die Festlegung von Geschäftszeiten und
Warnungen erfolgen ebenfalls über diesen Knoten.
Erstellen eines neuen Benutzers
So erstellen Sie einen Benutzer:
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
2. Erweitern Sie die Struktur des Knotens Users and Groups.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Unterknoten Users und wählen Sie im Kontextmenü Create user.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 10BKonfigurieren von Benutzern und Gruppen
• 141
4. Legen Sie über die Reiter General (Allgemein), Working Hours
(Geschäftszeiten), Alerts (Warnungen) and Member of (Mitglied von) alle erforderlichen Einstellungen fest.
Hinweis: Weitere Informationen hierzu erhalten Sie in diesem Kapitel unter „Konfigurieren des Administratorkontos von
GFI EventsManager“.
Screenshot 136 – Zugriffsrechte für neue Benutzer
5. Klicken Sie auf den Reiter Privileges. Durch Auswahl von This
user has full privileges können Sie festlegen, dass der neue
Benutzer Vollzugriffsrechte erhalten soll. Bei Auswahl von This user
has read only privileges ist ihm nur der Lesezugriff möglich.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
Ändern von Benutzereigenschaften
So ändern Sie die Eigenschaften eines Benutzers:
1. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Unterknoten Users.
2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den zu bearbeitenden
Benutzer und wählen Sie im Kontextmenü Properties.
3. Führen Sie die gewünschten Änderungen durch, und klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
142
• 10BKonfigurieren von Benutzern und Gruppen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Löschen von Benutzern
So löschen Sie einen Benutzer:
1. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Unterknoten Users.
2. Klicken Sie im rechten Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den zu löschenden Benutzer und wählen Sie im Kontextmenü
Delete.
Konfigurieren einer Benutzergruppe
Screenshot 137 –Konfigurierung von Gruppen
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
2. Erweitern Sie die Struktur des Knotens Users and Groups.
3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Unterknoten Groups und wählen Sie im Kontextmenü Create group.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 10BKonfigurieren von Benutzern und Gruppen
• 143
Screenshot 138 – Einrichtung einer neuen Gruppe
4. Geben Sie der Gruppe einen Namen.
5. Klicken Sie auf die Schaltfläche Add, um der Gruppe Benutzer hinzuzufügen.
6. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
Ändern von Eigenschaften einer Benutzergruppe
So ändern Sie die Eigenschaften einer Benutzergruppe:
1. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Knoten Groups.
2. Klicken Sie im rechten Fenster mit der rechten Maustaste auf die zu bearbeitende Gruppe und wählen Sie im Kontextmenü Properties.
3. Führen Sie die gewünschten Änderungen durch, und klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen zu speichern.
Löschen von Benutzergruppen
So löschen Sie eine Benutzergruppe:
1. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Knoten Groups.
2. Klicken Sie im rechten Fenster mit der rechten Maustaste auf die zu löschende Gruppe und wählen Sie im Kontextmenü Delete.
144
• 10BKonfigurieren von Benutzern und Gruppen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Aktivieren/Deaktivieren der Anmeldung bei GFI EventsManager
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
Screenshot 139 – Festlegung der Anmeldeoptionen
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Knoten Users and
Groups und wählen Sie rechten Fensterbereich die Option Login
options, um die Anmeldeoptionen festzulegen.
Screenshot 140 – Aktivierung der Benutzeranmeldung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 10BKonfigurieren von Benutzern und Gruppen
• 145
3. Soll GFI EventsManager erst nach Angabe von Anmeldeinformationen starten, wählen Sie die Option Enable EventsManager
login system.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
Hinweis 1: Bei Auswahl dieser Option muss jeder seine Anmeldeinformationen angeben.
Hinweis 2: Der Umfang des Zugriffs (Vollzugriff oder lediglich
Lesezugriff) erfolgt gemäß den Rechten, die über den Reiter
Privileges für den jeweiligen Benutzer festgelegt worden sind.
Aktivieren/Deaktivieren der Überwachung von Benutzeraktionen
1. Klicken Sie auf den Reiter Configuration
Options.
Screenshot 141 – Festlegung der Überwachungsoptionen
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf den Knoten Audit Options und wählen Sie im rechten Fensterbereich die Option Edit audit
options.
146
• 10BKonfigurieren von Benutzern und Gruppen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Screenshot 142 – Überwachungsoptionen
3. Wählen Sie die Option Audit all the actions done by users, damit sämtliche von Benutzern durchgeführte Aktionen überwacht und protokolliert werden. Geben Sie den Speicherort der Protokolldatei an.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 10BKonfigurieren von Benutzern und Gruppen
• 147
148
• 10BKonfigurieren von Benutzern und Gruppen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Weiterführende Optionen
Befehlszeilen-Tools
GFI EventsManager bietet drei Befehlszeilen-Tools für den Export und
Import von Daten:
• Exportdata.exe: Exportiert Daten aus einer Datenbank von
Operations.
• Importdata.exe: Importiert Daten in eine Datenbank von
Operations.
• Importsettings.exe: Importiert Konfigurationseinstellungen aus einem Ordner oder einer konfigurationsspezifischen Export-Datei
(.esmbkp). Dieses Tool dient vorrangig der Wiederherstellung zuvor gesicherter Einstellungen.
Exportdata.exe
Datenbank in eine Binärdatei exportiert.
Verwendung:
exportdata.exe <Parameterangaben>
Parameter
/folder: <Pfad und
Ordnername>
/period: <Stundenanzahl>
/password: Datei-
Passwort
Erforderlich/ optional
Erforderlich
Optional
Optional
Beschreibung
Gibt den Ordner zur
Speicherung der Datendatei an.
Exportiert Ereignisse, die älter sind als angegeben (in
Stunden). Standard: 168
Stunden/7 Tage.
Legt ein Passwort für die
Verschlüsselung fest.
/movetodb:<Datenbank-
Name>
Optional dem Export.
Verschiebt Ereignisse in eine andere Datenbank auf demselben Server. Bei
Nichtangabe des Namens wird die Backup-Datenbank gewählt.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 11BWeiterführende Optionen
• 149
Hinweis: Parameter mit Leerzeichen müssen in doppelten
Anführungszeichen (") stehen.
Beispiel:
Exportdata.exe /folder:c:\exportfiles /period:240 /password:aip112sK
Bei diesem Beispiel erfolgt der Datenexport wie folgt:
• In einen Ordner Verzeichnis mit dem Namen „exportfiles“ auf
Laufwerk „c:\“.
• Es werden Ereignisse exportiert, die älter als 240 Stunden/10
Tage sind.
• Die Daten werden mit dem Passwort „aip112sK“ geschützt.
Importdata.exe
Mit diesem Tool werden in Binärdateien gesicherte Daten in die
GFI EventsManager-Datenbank importiert.
Verwendung:
importdata.exe <Parameterangaben>
Parameter Erforderlich/ optional
Erforderlich
Beschreibung
/folder:<Pfad und
Ordnername>
/password:<Datei-
Passwort>
/dbserver:<IP-Adresse des Datenbank-
Servers>
/dbname:<Datenbank-
Name>
/dbuser:<Benutzername>
/dbpass:<Passwort>
Optional
Optional
Optional
Optional
Optional
Gibt den Ordner zur
Speicherung der Datendatei an.
Gibt das Passwort zur
Freigabe der Datei an, sofern erforderlich.
Gibt den Server mit der Ziel-
Datenbank an. Bei
Nichtangabe werden die in
GFI EventsManager definierten
Datenbankinformationen verwendet.
Gibt den Namen der Ziel-
Datenbank an. Bei
Nichtangabe wird der in
GFI EventsManager definierte
Datenbank-Name verwendet.
Gibt den Benutzernamen zur
Herstellung der Datenbank-
Verbindung an. Bei
Nichtangabe wird die
Windows-Authentifizierung verwendet.
Gibt das Passwort für die
Verbindungsherstellung mit dem Ziel-Server/der Ziel-
Datenbank an. Bei
Nichtangabe wird das
Passwort ignoriert.
Hinweis: Parameter mit Leerzeichen müssen in doppelten
Anführungszeichen (") stehen.
150
• 11BWeiterführende Optionen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Beispiel:
importdata.exe /folder:c:\exportfiles /password:aip112sK
/dbserver:192.168.3.55 /dbname:mainesmdb /dbuser:sa
/dbpass:sapwd
Bei diesem Beispiel erfolgt der Datenimport wie folgt:
• Aus einem Ordner mit dem Namen „exportfiles“ auf Laufwerk „c:\“.
• Die Daten werden mit dem Passwort „aip112sK“ freigegeben.
• Es erfolgt die Speicherung in der Datenbank auf dem Server mit der IP-Adresse 192.168.3.55. Der Datenbank-Name lautet
„mainesmdb“ und folgende Anmeldeinformationen sind erforderlich: Benutzername: „sa“ und Passwort „sapwd“.
Importsettings.exe
Mit diesem Tool können zuvor exportierte Konfigurationseinstellungen von GFI EventsManager importiert werden.
Verwendung:
importsettings.exe <Parameterangaben>
Parameter Erforderlich/ optional
/operation:<Vorgang> Erforderlich
Beschreibung
/destination:<Zielordn er>
/Sourcefile:
<Dateiname>
/Sourcefolder:
<Ordnername/Pfad>
Optional
Optional
Optional
Gibt den durchzuführenden
Vorgang an (Import eines
Verzeichnisses (importfolder) oder einer Datei (importfile))
Gibt den Zielordner an, in den die Konfigurationsdaten importiert werden sollen.
Gibt den Namen der Datei mit den exportierten Konfigurationsdaten von
GFI EventsManager an.
Gibt den Namen des Ordners mit den exportierten Konfigurationsdaten von
GFI EventsManager an.
Hinweis: Parameter mit Leerzeichen müssen in doppelten
Anführungszeichen (") stehen.
Beispiel:
importdata.exe /operation:importfolder: /destination:
c:\esm\data
/sourcefolder: c:\esm\old /
Bei diesem Beispiel erfolgt der Datenimport wie folgt:
• Per Vorgang „importfolder“ werden Konfigurationsdaten aus dem
Ordner „c:\esm\old“ in den Ordner „c:\esm\data“ importiert.
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 11BWeiterführende Optionen
• 151
Anpassen von eindeutigen Kennungen (Unique Identifiers)
Die eindeutige Kennung einer Instanz von GFI EventsManager lässt sich ebenfalls per Befehlszeile verändern. Hierdurch können Sie dieselben Konfigurationseinstellungen importieren, ohne doppelte
Instanzkennungen zu erhalten.
Fügen Sie die folgende Option den Befehlszeilenparametern von importdata.exe hinzu, um eine neue eindeutige Kennung für eine
Instanz von GFI EventsManager anzugeben.
Parameter Erforderlich/ optional
/id: <neue
ID>
Optional
Beschreibung
Gibt nach dem Import der Konfigurationseinstellungen die neue Kennung der
Dieser Parameter dient nur der Änderung der Instanz-ID. Bei Nichtangabe wird die bestehende ID beibehalten.
Lizenzierung
So überprüfen Sie die Lizenzinformationen von GFI EventsManager:
1. Klicken Sie auf den Reiter General.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Licensing. Die Lizenzinformationen werden im rechten Fensterbereich der Verwaltungskonsole angezeigt.
Eingeben des Registrierschlüssels nach der Installation
So geben Sie den Registrierschlüssel nach der Installation ein:
1. Klicken Sie auf den Reiter General.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf
Licensing und wählen Sie im Kontextmenü Edit license key…
Screenshot 143 – Eingabe des Registrierschlüssels
3. Geben Sie den Registrierschlüssel an.
4. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Einstellungen fertig zu stellen.
152
• 11BWeiterführende Optionen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Versionsinformationen
So überprüfen Sie die von Ihnen verwendete Version von
GFI EventsManager:
1. Klicken Sie auf den Reiter General.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Version Information. Die
Versionsinformationen werden im rechten Fensterbereich der
Verwaltungskonsole angezeigt.
Screenshot 144 – Versionsinformationen
Suchen nach neueren Builds
So suchen Sie nach neueren Builds von GFI EventsManager:
1. Klicken Sie auf den Reiter General.
2. Klicken Sie im linken Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf
Version Information und wählen Sie im Kontextmenü Check for
newer builds…
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 11BWeiterführende Optionen
• 153
154
• 11BWeiterführende Optionen
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Fehlerbehebung
Einführung
In diesem Kapitel erfahren Sie, welche Hilfsmöglichkeiten es zur
Lösung von Problemen mit Ihrem GFI-Produkt gibt. Folgende
Informationsquellen stehen zur Verfügung:
• Das Handbuch – die meisten Probleme lassen sich mit Hilfe dieses Handbuchs lösen
• Artikel aus der GFI Knowledge-Base
• Der technische Support von GFI Software
Knowledge-Base
Die Knowledge-Base von GFI hält Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen bereit und liefert Hinweise zur Behebung gängiger
Probleme. Bei Schwierigkeiten mit Ihrem GFI-Produkt sollten Sie zunächst die zahlreichen Artikel dieser Wissensdatenbank durchsuchen. Sie bieten immer die neuesten Informationen zu
Support-Fragen und Patches und können aufgerufen werden unter: http://kbase.gfi.com
.
Web-Forum
Über das Web-Forum steht Ihnen der User-to-User-Support zur
Verfügung. Das Forum erreichen Sie unter: http://forums.gfi.com/
Technischer Support von GFI
Sollte sich Ihr Problem nicht mit Hilfe dieses Handbuchs oder über die
Knowledge-Base-Artikel lösen lassen, steht Ihnen der technische
Support von GFI gerne zur Verfügung. Bitte übermitteln Sie Ihre
Anfrage per Online-Formular oder kontaktieren Sie den Support telefonisch.
• Online-Support: Bitte füllen Sie unser Online-Support-Formular aus, das Sie auf dieser Web-Seite finden: http://support.gfi.com/supportrequestform.asp?lcode=de Folgen
Sie den Anweisungen auf der Formularseite, damit Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeitet werden kann.
• Telefon-Support: Bitte informieren Sie sich auf der folgenden
Web-Seite über die für Ihr Land gültige Telefonnummer des technischen Supports von GFI: http://www.gfisoftware.de/de/company/contact.htm
GFI EventsManager Benutzerhandbuch 12BFehlerbehebung
• 155
Hinweis: Sollten Sie unseren technischen Support kontaktieren, halten Sie bitte Ihre Customer-ID bereit. Die Customer-ID ist die
Nummer Ihres Online-Kontos, die Ihnen beim ersten Registrieren Ihrer
Registrierschlüssel über den GFI-Kundenbereich
(http://customers.gfi.com) zugewiesen wurde.
Ihre Anfrage wird für gewöhnlich binnen 24 Stunden oder innerhalb eines Werktags beantwortet.
Benachrichtigung bei neuen Builds
Um über die neuesten Produkt-Builds Ihrer GFI-Lösung auf dem
Laufenden zu bleiben, sollten Sie die entsprechende GFI-Produkt-
Newslist abonnieren. Besuchen Sie hierfür: http://www.gfi.com/pages/productmailing.htm
.
156
• 12BFehlerbehebung
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
Index
A
Aktion 5, 6, 10, 13, 41, 55,
56, 57, 72, 75, 77, 126,
129, 132, 135, 137, 138
Aktualisierung 21
Anmeldeinformationen 47
Arbeitszeit 34, 126, 129, 131,
134, 137
B
Betriebszeit 45, 47, 126, 129,
131, 134, 137
D
Datenbank-Backend 10, 13,
29, 30, 31, 72, 91
Datenbankoperation 103,
105 demilitarisierte Zone 18, 19
DNS-Server 19, 25, 58
E
E-Mail-Warnung 6, 32, 37,
38, 55, 75
Ereignisabfrage 10, 80, 81,
85
Ereignisabfrage-Generator
10, 85
Ereignisarchivierung 6, 29,
72, 75
Ereigniskennzeichnung 82
Ereignisklassifizierung 10,
56, 72, 75, 77
Ereignisquelle 9, 12, 13, 41,
43, 44, 47, 60, 63, 126,
129, 131, 134, 137
Ereignissuche 83
Erste-Schritte-Dialog 30, 32,
37, 41
Events Browser 5, 79
Export in CSV-Dateien 83,
90
F
Filterbedingung 109, 110,
112, 114, 115
GFI EventsManager Benutzerhandbuch
G
Geschäftszeiten 6, 32, 47
I
Installationsassistent 21
L
Lizenzierung 14, 22, 152
M
Management Information
Base 11
N
Netzwerk-Warnung 7, 33, 77
Noise 13, 56, 121
R
Regel zur
Ereignisverarbeitung 5,
7, 9, 10, 13, 55, 61, 63,
66, 70, 72, 73, 74, 75,
77, 121
Regelsatz 73, 122, 123, 124,
127, 130, 132, 135
S
Sicherung von Ereignissen
91
SMS-Warnung 6, 7, 32, 37
SNMP-Trap 5, 6, 7, 13, 21,
28, 68, 69, 79, 95, 99,
100, 121, 132, 135
SNMP-Trap-Server 71
SQL-Server-Audit 11, 50, 55,
79, 121, 135
Status-Monitor 93
Syslog-Meldung 7, 13, 19,
27, 64, 65, 67, 130
Syslog-Server 27, 64, 65, 66
T
Testversion 15
V
Versionsinformation 153
W
W3C-Protokoll 12, 25, 27,
55, 62, 127, 138
WAN-Connector 11
Warnung per
Netzwerknachricht 38
Warnungseinstellungen 37
12BFehlerbehebung
• 157
Windows-Ereignisprotokoll 8,
9, 12, 25, 45, 55, 57,
59, 62, 73, 121
Z
Zugriffsrecht 21
158
• 12BFehlerbehebung
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